,,anleitung ,,zur ,,quantitativen ,,chemischen ,,analyse die ,lehre von der ,gewichtsbestimmung und ,scheidung der in der ,pharmacie1 den ,knsten1 ,gewerben und der ,landwirthschaft hufiger vorkommenden ,krper in einfachen und zusammengesetzten ,verbindungen4 ,fr ,,anf,,nger ,,und ,,ge,,btere bearbeitet von ,dr4 ,c4 ,,remigius ,,fresenius1 ,professor der ,chemie und ,physik am landwirthschaftlichen ,institute zu ,wiesbaden und ,vorsteher des chemischen ,laboratoriums daselbst4 ,,dritte ,,sehr ,,vermehrte ,,und ,,verbesserte ,,auflage4 99 99 99 99 99 ,mit in den ,text eingedruckten ,holzschnitten4 99 99 99 99 99 ,braunschweig1 ,druck und ,verlag von ,friedrich ,vieweg und ,sohn4 #ahed4 ,,seiner ,,hoheit ,,adolph1 ,,herzoge ,,von ,,nassau1 ,,in ,,tiefster ,,ehrerbietung ,,und ,,unterth,,nigkeit ,,gewidmet4 99 99 99 99 99 ,vorrede zur ersten ,auflage4 ,das ,studium der ,chemie hat in der neueren ,zeit eine von der frherer ,decennien wesentlich verschiedene ,richtung angenommen4 -- ,whrend man es sonst fr ausreichend hielt1 den ,jngern der ,chemie bei dem ,unterrichte die ,resultate der ,wissenschaft mitzutheilen1 verwendet man jetzt die grsste ,sorgfalt darauf1 dieselben auch mit den ,methoden vertraut zu machen1 nach denen die ,resultate gefunden wurden1 und mittelst welcher man neue zu gewinnen vermag4 ,diesem ,umstande verdanken die fr den praktischen ,unterricht bestimmten ,laboratorien ihr ,entstehen1 und ihr ,emporblhen beweist die ,richtigkeit des ,princips4 ,seit man dasselbe beim ,unterrichte aufstellte1 seit die ,schler der ,chemie nicht nur in den ,hrslen1 sondern auch in den ,laboratorien gebildet werden1 fing die ,chemie an1 die ,bedeutung fr das ,leben zu gewinnen1 welche ihr zukommen muss2 denn das ,wissen allein war ein todtes ,capital1 sobald sich aber die ,kenntniss hinzugesellte1 wie man es anwendet und nutzbar macht1 gewann es ,leben und ,bewegung1 und trug reiche und herrliche ,frchte4 ,das ,studium der praktischen ,chemie umfasst vornehmlich drei ,gebiete3 ,die qualitative ,analyse1 die quantitative ,analyse und die ,darstellung chemischer ,prparate4 ,alle chemischen ,arbeiten1 grosse wie kleine sind zusammengesetzt aus einzelnen ,arbeiten1 welche einem dieser ,gebiete angehren4 ,es konnte nun nicht fehlen1 dass mit dem vernderten ,gesichtspunkte auch die ,methoden des ,unterrichts in der praktischen ,chemie sich ndern mussten2 denn whrend frher ein ,lehrer einen oder zwei ,schler hatte1 die er unter seinen ,augen operiren oder an seinen eigenen ,arbeiten ,theil nehmen liess1 handelt es sich jetzt darum1 dass ein ,lehrer viele ,schler berwacht1 und dass diese bei dem ,unterrichte ,vieles und ,viel mit mglichst geringem ,zeitaufwande erlernen4 -- ,dieser ,zweck wird aber am sichersten erreicht1 wenn man die ,erlernung in ,bezug auf ,reihenfolge und ,auswahl des ,einzelnen nicht dem ,zufalle berlsst1 sondern den ,unterricht im ,allgemeinen wie im ,besonderen nach systematischem ,plane anordnet4 ,so macht man jetzt beim praktischen ,unterrichte fast berall mit der qualitativen ,analyse den ,anfang und lsst dann ,prparatendarstellung und quantitative ,analyse folgen1 -- so lsst man in der qualitativen ,analyse nicht1 wie frher1 von vornherein unbekannte ,verbindungen untersuchen1 sondern von dem ,lehrer selbst gemischte oder demselben in ,bezug auf ihre ,bestandteile aufs ,genaueste bekannte1 und zwar erst einfache1 dann zusammengesetztere bis zu den schwierigsten in consequenter ,reihenfolge4 ,um den ,unterricht1 wie die ,selbstbelehrung in der chemischen ,analyse im eben erwhnten ,sinne zu erleichtern1 schrieb ich meine ,anleitung zur qualitativen chemischen ,analyse4 ,die gute ,aufnahme1 welche derselben geworden ist1 schien mir zu beweisen1 dass ich meinen ,zweck nicht ganz verfehlt habe4 -- ,in gleicher ,absicht lege ich jetzt dem ,publicum eine ,anleitung zur quantitativen chemischen ,analyse vor4 -- ,dieselbe reiht sich ihrem ganzen ,plane nach der erstgenannten ,schrift 7mit deren dritter ,auflage sie in ,betracht usserer ,ausstattung ganz bereinstimmt7 als zweiter ,theil an1 so dass beide zusammen eine vollstndige ,anleitung zur einfacheren chemischen ,analyse enthalten4 ,eben so gut aber kann sie auch als fr sich verstndliches1 selbststndiges ,ganzes gelten1 wenn man davon absieht1 dass zur ,vermeidung von ,wiederholungen1 bei den ,capiteln ber ,operationen und ,reagentien das darber in der qualitativen ,analyse ,gesagte hier als bekannt vorausgesetzt wurde4 ,bei der ,ausarbeitung der vorliegenden ,schrift hatte ich einerseits im ,auge1 sie zu einem geeigneten ,leitfaden beim praktischen ,unterrichte in den chemischen ,laboratorien zu machen1 andererseits aber sollte sie auch denjenigen jungen ,chemikern1 welche 7wie z4 ,b4 ein grosser ,theil der ,pharmaceuten7 auf ,selbstbelehrung angewiesen sind1 ein treuer ,fhrer und ,rathgeber bei ihren ,arbeiten sein und ihnen den ,mangel des ,lehrers so viel als mglich ersetzen4 ,um meine doppelte ,absicht zu erreichen1 musste ,manches1 namentlich die ,lehre von den ,operationen1 mit einer ,ausfhrlichkeit behandelt werden1 welche vielleicht nicht nothwendig gewesen wre1 wenn ich nur den ersten ,zweck im ,auge gehabt htte4 -- ,im ,allgemeinen blieb ich den ,grundstzen getreu1 welche ich bei meiner ,anleitung zur qualitativen ,analyse einhielt1 d4 h4 ich strebte darnach1 das ,wichtigere von dem minder ,wichtigen zu sondern und durch ,consequenz1 klare ,darstellung und passende theoretische ,erluterung die ,uebersicht ber das ganze ,gebiet1 wie das ,verstndniss des ,einzelnen nach ,mglichkeit zu erleichtern4 ,um aber das ,werkchen nicht nur in ,hinsicht auf ,methodik und ,darstellung1 sondern auch in ,betreff seines reellen und praktischen ,werthes mglichst auszuzeichnen1 war ich genthigt1 eine grosse ,anzahl eigener ,experimentaluntersuchungen zu machen1 denn ich fand hufiger1 als ich geglaubt hatte1 dass die in den ,bchern niedergelegten ,angaben mit der ,wahrheit im ,widerspruche waren4 ,alle einzelnen ,methoden selbst experimentell zu prfen1 war mir natrlich unmglich1 getrost und zuversichtlich aber darf ich sagen1 dass ich bei weitem die meisten ,angaben nach eigener ,erfahrung machte4 ,bei der ,anordnung bin ich einem neuen1 in dem ,buche selbst motivirten ,plane gefolgt4 ,derselbe ist so natrlich und einfach1 und der ,zusammenhang unter den einzelnen ,theilen so leicht verstndlich1 dass ich es fr unnthig erachte1 hier noch besonders darauf einzugehen4 ,was die in dem ,buche angenommenen ,aequivalentzahlen betrifft1 so habe ich mit grsster ,sorgfalt darnach gestrebt1 bei den mit abweichendem ,resultat bestimmten eine mglichst gute ,wahl zu treffen4 ,es war ferner nothwendig1 sehr viele aus den ursprnglichen ,versuchen neu zu berechnen1 z4 ,b4 die des ,magnesiums1 ,mangans1 ,phosphors1 ,nickels1 ,kobalts1 ,golds1 ,platins1 ,fluors1 ,arsens und vieler anderen1 weil inzwischen die ,aequivalente der ,krper berichtigt worden sind1 die bei jenen ,bestimmungen zu ,hlfe genommen wurden1 namentlich die des ,schwefels1 ,chlors1 ,quecksilbers etc4 -- ,ich habe zu meiner ,rechtfertigung in der ,tabelle ,i4 die ,gewhrsmnner der angenommenen ,zahlen genannt und im ,anhang die von mir ausgefhrten ,rechnungen beigefgt4 ,aus dem ,gesagten ergiebt sich1 dass smmtliche ,tabellen neu berechnet werden mussten4 ,ich kann die ,versicherung geben1 dass jede ,zahl doppelt berechnet worden und auf die ,correctur die grsste ,sorgfalt verwendet worden ist4 ,und somit bergebe ich mein ,buch4 ,mge es dazu beitragen1 die fr alles tiefere und grndlichere ,eindringen in die ,chemie so unentbehrliche quantitative ,analyse zum ,gemeingut eines grsseren ,publicums zu machen1 -- mge es namentlich auch den ,pharmaceuten1 ,technikern und ,landwirthen1 fr welche ich das ,buch vornehmlich bestimmt habe1 die ,schwierigkeiten berwinden helfen1 welche sich gleich beim ,eingange in das fr sie so wichtige ,gebiet wirklich und scheinbar entgegenstellen1 und mge es somit fr die ,chemie berhaupt den ,nutzen stiften1 den zu erreichen ich redlich bestrebt war4 ,wiesbaden1 im ,januar #ahdf4 99 99 99 99 99 ,vorrede zur zweiten ,auflage4 ,bei der ,herausgabe der zweiten ,auflage meiner ,anleitung zur quantitativen chemischen ,analyse habe ich nicht ,ursache gefunden1 von den frher befolgten ,principien abzuweichen4 -- ,das ,buch in seiner jetzigen ,gestalt ist daher in der ,hauptsache ein unvernderter ,abdruck der ersten ,auflage4 ,vernderungen habe ich nur da vorgenommen1 wo sich in ,folge neuer ,untersuchungen frhere ,angaben mit ,gewissheit verbessern liessen4 ,sie beziehen sich jedoch nur auf ,einzelnheiten1 z4 ,b4 auf die ,atomgewichte des ,chroms und ,goldes1 auf die ,bestimmung des ,kobalts etc4 ,wiesbaden1 im ,november #ahdf4 99 99 99 99 99 ,vorrede zur dritten ,auflage4 ,in dem kurzen ,zeitraume1 welcher zwischen dem ,erscheinen der beiden ersten ,auflagen der vorliegenden ,anleitung zur quantitativen chemischen ,analyse lag1 war auf dem ,gebiete der analytischen ,chemie nur wenig ,neues zu ,tage gefrdert worden1 und es konnte daher die zweite ,auflage ein fast unvernderter ,abdruck der ersten sein4 -- ,zwischen der zweiten und dritten ,auflage aber liegen sechs ,jahre und zwar fr die chemische ,analyse in hohem ,grade fruchtbringende4 ,es fallen in sie nicht allein die zahlreichen und wichtigen ,arbeiten ,h4 ,rose's1 welche derselbe zum ,zwecke der ,herausgabe seines klassischen ,werkes ,ausfhrliches ,handbuch der analytischen ,chemie angestellt hat1 sondern auch sehr viele und bedeutende ,anderer2 wie sich denn die ,zahl der ,krfte berhaupt sehr gemehrt hat1 die zur gemeinsamen ,frderung aller ,zweige der ,chemie thtig sind4 -- ,von besonderer ,wichtigkeit fr den genannten ,zeitraum war namentlich noch der ,aufschwung1 welchen die ,maassanalyse whrend desselben genommen hat4 ,benutzte man auch frher maassanalytische ,methoden1 so standen solche doch ziemlich vereinzelt da und wurden mehr bei technischen ,gehaltsbestimmungen als bei wissenschaftlichen ,untersuchungen angewandt1 -- whrend jetzt das ,streben der ,zeit dahin geht1 auch bei letzteren mit ,hlfe der ,maassanalyse1 unbeschadet der ,genauigkeit1 ungleich rascher zum ,ziele zu kommen1 als dies bei ,anwendung gewichtsanalytischer ,bestimmungsmethoden mglich ist4 ,aus dem ,gesagten ergiebt sich leicht1 dass vorliegende dritte ,auflage gnzlich umgearbeitet werden musste1 um den ,fortschritten der ,wissenschaft und ihrem gegenwrtigen ,standpunkte zu entsprechen4 ,die ,umarbeitungen1 ,vermehrungen und ,verbesserungen beziehen sich auf alle ,theile des ,buches4 ,ueberall habe ich durch strenge ,sichtung und praktische kritische ,prfung die zuverlssigen ,methoden zu unterscheiden gesucht von den ungenauen und unpraktischen4 ,vielfach untersttzt wurde ich bei dieser mhsamen und langwierigen ,arbeit durch die ,assistenten und ,schler meines ,laboratoriums4 ,wesentlich erweitert habe ich den speciellen ,theil des ,buches durch ,hinzufgung genau dargelegter ,verfahrungsweisen zur ,analyse solcher ,mineralien und technischen ,producte1 welche besonders hufig ,gegenstand chemischer ,untersuchung werden1 sowie zur ,analyse der ,dngerarten4 ,ich habe dies gethan1 um auch dem praktischen ,bedrfnisse der ,fabrikanten1 der ,berg- und ,httenleute1 sowie der ,landwirthe nach ,mglichkeit zu gengen4 ,was die chemischen ,aequivalente anbetrifft1 so habe ich mich eifrig bemht1 die wahren ,werthe derselben mit ,hlfe der darber erschienenen neueren ,arbeiten aufs ,genaueste festzustellen2 auch wurden -- da sich dies ohne alle ,volumvermehrung des ,buches thun liess -- neben die sich auf ,sauerstoff #ajj beziehenden ,zahlen1 die auf ,wasserstoff #a bezglichen gesetzt1 auf dass nunmehr ,jeder diejenigen gebrauchen kann1 welche ihm die geeigneteren scheinen oder an welche er gewhnt ist4 ,die ,tabellen sind alle -- soweit nthig -- neu berechnet und mit der grssten ,sorgfalt controlirt und corrigirt4 ,wiesbaden1 im ,october #ahec4 ,dr4 ,r4 ,fresenius4 99 99 99 99 99 ,inhalt4 ,einleitung #a ,erste ,abtheilung4 ,allgemeiner ,theil4 ,erste ,unterabtheilung4 ,ausfhrung der ,analyse4 ,erster ,abschnitt4 ,die ,operationen 4 #a4 #i ,i4 ,die ,quantittsbestimmung 4 #b4 -- #a4 ,die ,gewichtsbestimmung #aj a4 ,die ,wage 4 #c4 -- ,richtigkeit derselben 4 #d4 -- ,empfindlichkeit derselben 4 #e4 #ab ,prfung derselben 4 #f u4 #g4 #ac b4 ,die ,gewichte 4 #h4 #ae c4 ,das ,wgen 4 #i4 #ag ,regeln dabei 4 #aj4 #ai #b4 ,die ,volumbestimmung #ba a4 ,das ,messen der ,gase 4 #aa4 -- b4 ,das ,messen von ,flssigkeiten 4 #ab4 #bf ,,ii4 ,das ,ueberfhren zu untersuchender ,krper in ,zustnde1 in welchen sie sich zur ,analyse eignen #cj #a4 ,die ,auswahl der ,substanz 4 #ac4 -- #b4 ,die mechanische ,zertheilung 4 #ad4 -- #c4 ,das ,trocknen 4 #ae4 #cc ,,iii4 ,allgemeines ,verfahren bei quantitativen ,analysen 4 #af4 #dj #a4 ,das ,abwgen der ,substanz 4 #ag4 #da #b4 ,die ,wasserbestimmung 4 #ah4 #db a4 ,aus dem ,gewichtsverlust -- b4 ,durch directe ,wgung 4 #ai4 #dd #c4 ,das ,ueberfhren in gelsten ,zustand 4 #bj4 #df a4 ,directe ,auflsung 4 #ba4 #dg b4 ,auflsung vermittelt durch ,aufschliessung 4 #bb4 -- #d4 ,das ,ueberfhren der aufgelsten ,krper in wgbare ,formen 4 #bc4 #ej a4 ,abdampfen 4 #bd4 #ea ,wgen der durch ,abdampfen erhaltenen ,rckstnde 4 #be4 #ee b4 ,fllung 4 #bf4 #ef ,greek3 a4 ,fllung mit darauf folgender ,decantation 4 #bg4 #eg ,greek3 b4 ,fllung mit darauf folgender ,filtration #eh aa4 ,filtrirapparat 4 #bh4 -- bb4 ,regeln beim ,filtriren 4 #bi4 #fj cc4 ,auswaschen 4 #cj4 #fb ,greek3 c4 ,fllung mit darauf folgender ,decantation und ,filtration 4 #ca4 #fd ,weitere ,behandlung der ,niederschlge 4 #cb4 #fe aa4 ,trocknen der ,niederschlge 4 #cc4 -- bb4 ,glhen der ,niederschlge 4 #cd4 #fg ,erste ,methode 7,glhen des ,niederschlags mit dem ,filter7 4 #ce4 #fi ,zweite ,methode 7gesondertes ,glhen des ,niederschlags und des ,filters7 4 #cf4 #gj #e4 ,die ,maassanalyse 4 #cg4 #ga ,zweiter ,abschnitt4 ,die ,reagentien 4 #ch4 #gc ,a4 ,reagentien auf nassem ,wege #gd ,i4 ,allgemeine ,reagentien -- a4 ,solche1 welche vorzugsweise als einfache ,lsungsmittel gebraucht werden 4 #ci4 -- b4 ,solche1 welche vorzugsweise als chemische ,lsungsmittel gebraucht werden 4 #dj4 -- c4 ,solche1 welche vorzugsweise zur ,abscheidung von ,krpergruppen dienen1 oder berhaupt allgemeinere ,anwendung finden 4 #da4 #ge ,,ii4 ,besondere ,reagentien auf nassem ,wege #ha a4 ,solche1 welche vorzugsweise zur ,bestimmung oder ,abscheidung einzelner ,basen dienen 4 #db4 -- b4 ,solche1 welche vorzugsweise zur ,bestimmung oder ,abscheidung einzelner ,suren dienen 4 #dc4 #hb ,b4 ,reagentien auf trockenem ,wege 4 #dd4 #hc ,c4 ,reagentien zur organischen ,elementaranalyse 4 #de4 #he ,dritter ,abschnitt4 ,die ,formen und ,verbindungen der ,krper1 in welchen sie von anderen abgeschieden oder ihrem ,gewichte nach bestimmt werden 4 #df4 #hi ,a4 ,formen und ,verbindungen der ,basen1 in welchen sie von anderen abgeschieden oder ihrem ,gewichte nach bestimmt werden #ia ,basen der ersten ,gruppe4 #a4 ,kali 4 #dg4 #ia #b4 ,natron 4 #dh4 #ic #c4 ,ammon 4 #di4 #id ,basen der zweiten ,gruppe4 #a4 ,baryt 4 #ej4 #if #b4 ,strontian 4 #ea4 #ig #c4 ,kalk 4 #eb4 #ih #d4 ,magnesia 4 #ec4 #ii ,basen der dritten ,gruppe4 #a4 ,thonerde 4 #ed4 #aja #b4 ,chromoxyd 4 #ee4 #ajb ,basen der vierten ,gruppe4 #a4 ,zinkoxyd 4 #ef4 #ajc #b4 ,manganoxydul 4 #eg4 #ajd #c4 ,nickeloxydul 4 #eh4 #aje #d4 ,kobaltoxydul 4 #ei4 #ajf #e4 ,eisenoxydul u4 #f4 ,eisenoxyd 4 #fj4 #ajh ,basen der fnften ,gruppe4 #a4 ,silberoxyd 4 #fa4 #aji #b4 ,bleioxyd 4 #fb4 #aaj #c4 ,quecksilberoxydul u4 #d4 ,quecksilberoxyd 4 #fc4 #aab #e4 ,kupferoxyd 4 #fd4 #aad #f4 ,wismuthoxyd 4 #fe4 #aaf #g4 ,cadmiumoxyd 4 #ff4 #aag ,basen der sechsten ,gruppe4 #a4 ,goldoxyd 4 #fg4 #aah #b4 ,platinoxyd 4 #fh4 -- #c4 ,antimonoxyd 4 #fi4 #aai #d4 ,zinnoxydul u4 #e4 ,zinnoxyd 4 #gj4 #abj #f4 ,arsenige ,sure und ,arsensure 4 #ga4 #aba ,b4 ,formen und ,verbindungen1 welche zur ,gewichtsbestimmung oder ,scheidung der ,suren dienen #abc ,suren der ersten ,gruppe 4 #gb4 #abc ,suren der zweiten ,gruppe 4 #gc4 #abh ,suren der dritten ,gruppe 4 #gd4 #abi ,vierter ,abschnitt4 ,die ,gewichtsbestimmung der ,krper 4 #ge4 #acj ,i4 ,die ,gewichtsbestimmung der ,basen in ,verbindungen1 in welchen nur eine ,base und eine ,sure oder ein ,metall und ein ,metalloid enthalten ist #acc ,erste ,gruppe3 #a4 ,kali 4 #gf4 -- #b4 ,natron 4 #gg4 #acf #c4 ,ammon 4 #gh4 #ach ,zweite ,gruppe3 #a4 ,baryt 4 #gi4 #adb #b4 ,strontian 4 #hj4 #add #c4 ,kalk 4 #ha4 #adf #d4 ,magnesia 4 #hb4 #adi ,dritte ,gruppe3 #a4 ,thonerde 4 #hc4 #aeb #b4 ,chromoxyd 4 #hd4 #aed ,vierte ,gruppe3 #a4 ,zinkoxyd 4 #he4 #aef #b4 ,manganoxydul 4 #hf4 #aeh #c4 ,nickeloxydul 4 #hg4 #afj #d4 ,kobaltoxydul 4 #hh4 #afb #e4 ,eisenoxydul 4 #hi4 #afd #f4 ,eisenoxyd 4 #ij4 #afi ,fnfte ,gruppe3 #a4 ,silberoxyd 4 #ia4 #agc #b4 ,bleioxyd 4 #ib4 #ahj #c4 ,quecksilberoxydul 4 #ic4 #ahg #d4 ,quecksilberoxyd 4 #id4 -- #e4 ,kupferoxyd 4 #ie4 #aib #f4 ,wismuthoxyd 4 #if4 #aig #g4 ,cadmiumoxyd 4 #ig4 #aii ,sechste ,gruppe3 #a4 ,goldoxyd 4 #ih4 #bjj #b4 ,platinoxyd 4 #ii4 #bjb #c4 ,antimonoxyd 4 #ajj4 #bjd #d4 ,zinnoxydul u4 #e4 ,zinnoxyd 4 #aja4 #bjf #f4 ,arsenige ,sure u4 #g4 ,arsensure 4 #ajb4 #baj ,,ii4 ,die ,gewichtsbestimmung der ,suren in ,verbindungen1 in welchen nur eine ,base und eine ,sure oder ein ,metall und ein ,metalloid enthalten ist1 und ihre ,scheidung von den ,basen #bad ,erste ,gruppe3 #a4 ,arsenige ,sure und ,arsensure 4 #ajc4 -- #b4 ,chromsure 4 #ajd4 #bae #c4 ,schwefelsure 4 #aje4 #bah #d4 ,phosphorsure 4 #ajf4 #bbj #e4 ,borsure 4 #ajg4 #bca #f4 ,oxalsure 4 #ajh4 #bcc #g4 ,fluorwasserstoffsure 4 #aji4 #bce #h4 ,kohlensure 4 #aaj4 #bcf #i4 ,kieselsure 4 #aaa4 #bdb ,zweite ,gruppe3 #a4 ,chlorwasserstoffsure 4 #aab4 #bdg ,anhang3 ,bestimmung des ,chlors im freien ,zustand #bea #b4 ,bromwasserstoffsure 4 #aac4 -- ,anhang3 ,bestimmung des freien ,broms #bec #c4 ,jodwasserstoffsure 4 #aad4 -- ,anhang3 ,bestimmung des freien ,jods #beg #d4 ,cyanwasserstoffsure 4 #aae4 #bfj #e4 ,schwefelwasserstoffsure 4 #aaf4 #bfc ,dritte ,gruppe3 #a4 ,salpetersure 4 #aag4 #bfi #b4 ,chlorsure 4 #aah4 #bga ,fnfter ,abschnitt ,die ,trennung der ,krper 4 #aai4 #bgc ,i4 ,die ,scheidung der ,basen von einander #bge ,erste ,gruppe3 ,kali1 ,natron und ,ammon von einander 4 #abj4 -- ,zweite ,gruppe3 ,i4 ,trennung der ,oxyde der ,gruppe ,,ii4 von denen der ,gruppe ,i4 4 #aba4 #bgi ,,ii4 ,trennung der ,oxyde der ,gruppe ,,ii4 von einander 4 #abb4 #bhb ,dritte ,gruppe3 ,i4 ,trennung der ,oxyde der ,gruppe ,,iii4 von denen der ,gruppe ,i4 4 #abc4 #bhd ,,ii4 ,trennung der ,oxyde der ,gruppe ,,iii4 von denen der ,gruppe ,,ii4 4 #abd4 #bhe ,,iii4 ,trennung der ,oxyde der ,gruppe ,,iii4 von einander 4 #abe4 #bhh ,vierte ,gruppe3 ,i4 ,trennung der ,oxyde der ,gruppe ,,iv4 von denen der ,gruppe ,i4 4 #abf4 #bhi ,,ii4 ,trennung der ,oxyde der ,gruppe ,,iv4 von denen der ,gruppe ,,ii4 4 #abg4 #bij ,,iii4 ,trennung der ,oxyde der ,gruppe ,,iv4 von denen der ,gruppe ,,iii4 und von einander 4 #abh4 #bic ,,iv4 ,trennung des ,eisenoxyds1 der ,thonerde1 des ,manganoxyduls1 der ,kalk- und ,bittererde1 des ,kali und ,natrons 4 #abi4 #cjf ,fnfte ,gruppe3 ,i4 ,trennung der ,oxyde der ,gruppe ,v4 von denen der ,gruppen ,i4-,,iv4 4 #acj4 #cji ,,ii4 ,trennung der ,oxyde der ,gruppe ,v4 von einander 4 #aca4 #cab ,sechste ,gruppe3 ,i4 ,trennung der ,oxyde der ,gruppe ,,vi4 von denen der ,gruppen ,i4-,v4 4 #acb4 #cah ,,ii4 ,trennung der ,oxyde der ,gruppe ,,vi4 von einander 4 #acc4 #cbd ,,ii4 ,die ,scheidung der ,suren von einander #cbi ,erste ,gruppe4 4 #acd4 -- ,zweite ,gruppe3 ,i4 ,trennung der ,suren der ,gruppe ,,ii4 von denen der ,gruppe ,i4 4 #ace4 #ccd ,anhang3 ,analyse von ,verbindungen1 welche alkalische ,schwefelmetalle1 kohlensaure1 schwefelsaure und unterschwefligsaure ,salze enthalten 4 #acf4 #ccf ,,ii4 ,trennung der ,suren der ,gruppe ,,ii4 von einander 4 #acg4 #ccg ,dritte ,gruppe4 4 #ach4 ,trennung der ,suren der dritten ,gruppe von denen der beiden ersten und von einander #cdj ,sechster ,abschnitt4 ,die organische ,elementaranalyse 4 #aci4 #cdb ,i4 ,qualitative ,prfung der organischen ,substanzen 4 #adj4 #cdd ,,ii4 ,organische ,elementaranalyse im engeren ,sinne #cdf ,a4 ,analyse von ,verbindungen1 die aus ,kohlenstoff und ,wasserstoff allein1 oder aus ,kohlenstoff1 ,wasserstoff und ,sauerstoff bestehen 4 #ada4 #cdg a4 ,feste ,krper -- ,greek3 a4 ,leicht verbrennliche1 nicht flchtige -- #a4 ,liebig's ,verfahren -- ,i4 ,apparat und ,erfordernisse 4 #adb4 -- ,,ii4 ,ausfhrung der ,analyse 4 #adc4 #ceb #b4 ,bunsen's ,modifikation des in #a4 beschriebenen ,verfahrens 4 #add4 #ceh ,greek3 b4 ,schwer verbrennliche1 nicht flchtige ,krper #cfj #a4 ,verbrennung mit chromsaurem ,bleioxyd 4 #ade4 -- #b4 ,verbrennung mit ,kupferoxyd und chlorsaurem oder berchlorsaurem ,kali 4 #adf4 #cfa #c4 ,verbrennung mit ,kupferoxyd und gasfrmigem ,sauerstoff 4 #adg4 #cfb ,greek3 c4 ,flchtige ,krper1 oder solche1 die bei #ajj eine ,vernderung erleiden1 z4 ,b4 ,wasser verlieren 4 #adh4 #cfd b4 ,flssige ,krper #cfe ,greek3 a4 ,flchtige 4 #adi4 -- ,greek3 b4 ,nicht flchtige 4 #aej4 #cfg ,b4 ,analyse von ,verbindungen1 die aus ,kohlenstoff1 ,wasserstoff1 ,sauerstoff und ,stickstoff bestehen #cfh a4 ,bestimmung des ,kohlenstoffs und ,wasserstoffs in stickstoffhaltigen ,krpern 4 #aea4 -- b4 ,bestimmung des ,stickstoffs in organischen ,verbindungen #cfi ,greek3 a4 ,bestimmung des ,stickstoffs aus dem ,volum #cgj #a4 ,qualitative ,stickstoffbestimmung aus dem ,volum1 nach ,liebig 4 #aeb4 -- #b4 ,quantitative ,stickstoffbestimmung aus dem ,volum1 nach ,dumas 4 #aec4 #cgc ,greek3 b4 ,bestimmung des ,stickstoffs aus dem ,gewicht1 nach ,varrentrapp und ,will 4 #aed4 #cge ,greek3 c4 ,modification des ,varrentrapp-,will'schen ,verfahrens von ,pligot 4 #aee4 #cgi ,c4 ,analyse von schwefelhaltigen organischen ,verbindungen 4 #aef4 #chj ,d4 ,bestimmung des ,phosphors in organischen ,verbindungen 4 #aeg4 #chc ,e4 ,analyse von ,chlor enthaltenden organischen ,verbindungen 4 #aeh4 #chd ,f4 ,analyse von organischen ,substanzen1 welche unorganische ,krper enthalten 4 #aei4 #che ,,iii4 ,atomgewichtsbestimmung der organischen ,verbindungen #chf ,aus den ,verbindungsverhltnissen mit ,suren1 ,basen etc4 4 #afj4 -- ,bestimmung des specifischen ,gewichts der ,dmpfe 4 #afa4 #chg ,aus den ,zersetzungsproducten 4 #afb4 #cia ,zweite ,unterabtheilung4 ,berechnung der ,analyse 4 #afc4 #cib ,i4 ,berechnung des gesuchten ,bestandteils aus der gefundenen ,verbindung1 und ,darstellung des ,gefundenen in ,procenten 4 #afd4 -- #a4 ,wenn die gesuchte ,substanz als solche abgeschieden wurde4 a4 ,bei festen ,krpern1 ,flssigkeiten oder ,gasen1 die durch ,wgung bestimmt wurden 4 #afe4 #cic b4 ,bei ,gasen1 die gemessen wurden 4 #aff4 -- #b4 ,wenn die gesuchte ,substanz in einer ,verbindung abgeschieden wurde etc4 4 #afg4 #cig #c4 ,bei indirecten ,analysen 4 #afh4 #djj ,anhang zu ,i4 ,mittlere ,werthe1 ,verlust und ,ueberschuss bei ,analysen 4 #afi4 #djb ,,ii4 ,aufstellung empirischer ,formeln 4 #agj4 #djd ,,iii4 ,aufstellung rationeller ,formeln 4 #aga4 #djg ,,iv4 ,berechnung der ,dampfdichte flchtiger ,krper etc4 4 #agb4 #dab ,zweite ,abtheilung4 ,specieller ,theil4 ,i4 ,analyse der natrlichen ,gewsser #dai ,a4 ,untersuchung der gewhnlichen sssen ,gewsser 4 #agc4 -- ,b4 ,analyse der ,mineralwasser 4 #agd4 #dbb #a4 ,ausfhrung der ,mineralwasseranalyse #dbc ,a4 ,arbeiten an der ,quelle -- ,i4 ,apparat und ,erfordernisse 4 #age4 -- ,,ii4 ,specielle ,ausfhrung 4 #agf4 #dbe ,b4 ,arbeiten im ,laboratorium #dbg ,i4 ,qualitative ,analyse #dbi ,,ii4 ,quantitative ,analyse 4 #agg4 #dcj ,modificationen1 bedingt durch die ,anwesenheit eines fixen kohlensauren ,alkalis 4 #agh4 #ddj ,bemerkungen zur ,analyse der ,schwefelwasser 4 #agi4 #ddb #b4 ,berechnung der ,mineralwasseranalyse1 ,controlirung und ,zusammenstellung der ,resultate 4 #ahj4 #ddc ,,ii4 ,analysen solcher technischen ,producte und ,mineralien1 welche besonders hufig ,gegenstand chemischer ,untersuchung werden1 einschliesslich ihrer blossen ,prfung auf ,gehalt und ,handelswerth #ddi #a4 ,bestimmung des ,gehalts an freier ,sure 7,acidimetrie7 -- ,a4 ,ermittelung aus dem specifischen ,gewichte 4 #aha4 -- ,b4 ,ermittelung durch ,sttigung mit einer alkalischen ,flssigkeit von bekanntem ,gehalt 4 #ahb4 #deb ,c4 ,ermittelung durch ,wgung der durch die freie ,sure aus doppelt kohlensaurem ,natron ausgetriebenen ,kohlensure 4 #ahc4 #dee #b4 ,bestimmung des ,gehaltes einer ,substanz an freiem und kohlensaurem ,alkali 7,alkalimetrie7 #deg ,a4 ,ermittlung des ,kalis1 ,natrons oder ,ammoniaks aus dem specifischen ,gewichte ihrer ,lsungen 4 #ahd4 -- ,b4 ,prfung der ,soda und ,pottasche auf ihren ,gehalt an kohlensaurem und tzendem ,alkali im ,ganzen #deh ,i4 ,verfahren nach ,descroizilles und ,gay-,lussac 4 #ahe4 #dei ,modifikation desselben nach ,mohr 4 #ahf4 #dfb ,,ii4 ,verfahren nach ,fresenius und ,will 4 #ahg4 #dfc ,c4 ,bestimmung des kaustischen ,alkalis1 welches neben kohlensaurem in ,soda oder ,pottasche enthalten sein kann 4 #ahh4 #dfe #c4 ,chlorimetrie 4 #ahi4 #dff ,bereitung der ,chlorkalklsung 4 #aij4 #dfg ,a4 ,methode von ,gay-,lussac 4 #aia4 -- ,b4 ,methode von ,penot 4 #aib4 #dfi ,c4 ,methode von ,otto 4 #aic4 #dgj ,d4 ,methode von ,bunsen 4 #aid4 #dgb #d4 ,prfung des ,braunsteins auf seinen ,gehalt an ,hyperoxyd -- ,a4 ,verfahren nach ,fresenius und ,will 4 #aie4 -- ,b4 ,verfahren nach ,bunsen 4 #aif4 #dgd ,c4 ,verfahren mittelst ,eisens 4 #aig4 #dgg #e4 ,prfung des gelben und rothen ,blutlaugensalzes 4 #aih4 -- #f4 ,analyse des ,kochsalzes 4 #aii4 #dhj #g4 ,analyse des ,schiesspulvers 4 #bjj4 #dha #h4 ,analyse gemengter ,silicate 4 #bja4 #dhb #i4 ,analyse der ,thone 4 #bjb4 #dhd #aj4 ,analyse der ,kalksteine1 ,dolomite1 ,mergelarten etc4 #dhe ,a4 ,methode der vollstndigen ,analyse 4 #bjc4 -- ,b4 ,maassanalytische ,bestimmung des kohlensauren ,kalks 4 #bjd4 -- #aa4 ,analyse der ,eisenerze #dhg ,a4 ,methode der vollstndigen ,analyse 4 #bje4 -- ,b4 ,maassanalytische ,bestimmung des ,eisens in ,eisenerzen 4 #bjf4 #dia #ab4 ,kupferkies 4 #bjg4 #dib #ac4 ,bleiglanz 4 #bjh4 #dic #ad4 ,zinkerze 4 #bji4 #did ,anhang3 ,bestimmung des ,traubenzuckers und ,fruchtzuckers1 des ,rohrzuckers1 ,milchzuckers1 ,strkemehls und ,dextrins #dif ,a4 ,mittelst ,kupfervitriols 4 #baj4 -- ,b4 ,mittelst geistiger ,ghrung 4 #baa4 #ejj ,,iii4 ,analyse der ,pflanzenaschen 4 #bab4 #eja ,a4 ,bereitung der ,aschen 4 #bac4 #ejd ,b4 ,analyse der ,aschen 4 #bad4 #ejg a4 ,qualitative ,analyse #ejh b4 ,quantitative ,analyse #eji ,i4 ,aschen mit vorwaltenden kohlensauren ,alkalien oder alkalischen ,erden1 in welchen alle ,phosphorsure an ,eisenoxyd gebunden ist 4 #bae4 -- ,,ii4 ,durch ,salzsure aufschliessbare ,aschen1 in welchen ausser der an ,eisenoxyd gebundenen ,phosphorsure noch weitere vorhanden ist 4 #baf4 #eab ,,iii4 ,durch ,salzsure nicht aufschliessbare ,aschen 4 #bag4 #eac ,c4 ,darstellung der ,resultate 4 #bah4 #ead ,d4 ,berechnung der gefundenen ,aschenbestandtheile auf die ,pflanzen oder ,pflanzentheile1 denen sie angehrt haben 4 #bai4 #eaf ,,iv4 ,analyse der ,bodenarten 4 #bbj4 #eah ,a4 ,gang der ,analyse 4 #bba4 #ebj ,b4 ,darstellung der ,resultate 4 #bbb4 #ebe ,v4 ,analyse der ,dngerarten 4 #bbc4 #ebh ,a4 ,allgemeines ,verfahren 4 #bbd4 -- ,b4 ,analyse des ,guanos 4 #bbe4 #ecj ,,vi4 ,analyse der atmosphrischen ,luft 4 #bbf4 #ecc ,a4 ,bestimmung des ,wassergehaltes und der ,kohlensure 4 #bbg4 -- ,b4 ,bestimmung des ,sauerstoffs und ,stickstoffs #ecf ,i4 ,verfahren von ,liebig 4 #bbh4 -- ,,ii4 ,verfahren mit durch ,salzsure befeuchtetem ,kupfer 4 #bbi4 #ech ,dritte ,abtheilung4 ,uebungsaufgaben4 #eda ,anhang4 ,i4 ,analytische ,belege #efa ,,ii4 ,tabellen zur ,berechnung der ,analysen #ehe 99 99 99 99 99 ,einleitung4 ,die gesammte chemische ,analyse zerfllt1 wie wir in der ,einleitung zum ersten ,theile dieses ,werkes gesehen haben1 in die qualitative und in die quantitative ,analyse4 ,die ,aufgabe der ersteren ist1 wie am angefhrten ,orte bereits erwhnt wurde1 die ,erforschung der ,art1 die ,aufgabe der letzteren die ,ermittelung der ,menge der einzelnen ,bestandtheile eines zusammengesetzten ,krpers4 ,die qualitative ,analyse fhrt zum ,ziele1 indem sie uns lehrt1 die unbekannten ,bestandteile in schon bekannte ,formen berzufhren1 so dass wir aus diesen sichere ,schlsse auf jene zu machen im ,stande sind4 ,die quantitative ,analyse erfllt ihre ,aufgabe in der ,regel 7die ,ausnahmen1 welche namentlich bei ,maassanalysen und indirecten ,bestimmungen stattfinden1 sollen erst spter besprochen werden71 wenn sie uns die ,mittel und ,wege angiebt1 die ihrer ,art nach bekannten ,bestandtheile in ,formen oder ,verbindungen zu bringen1 welche erstens eine mglichst scharfe ,quantittsbestimmung zulassen und die ferner in ,bezug auf das ,mengenverhltniss ihrer ,bestandteile aufs ,genaueste bekannt sind4 ,diese ,formen oder ,verbindungen der ,krper1 welche sich den angegebenen ,eigenschaften zufolge zur ,quantittsbestimmung eignen1 sind entweder ,educte aus der analysirten ,verbindung oder dem zerlegten ,gemenge1 oder es sind ,producte4 ,im ersteren ,falle ist das gefundene ,gewicht des educirten ,bestandtheiles der directe ,ausdruck der ,menge1 in welcher er in dem untersuchten ,krper enthalten war1 im anderen ,falle ergiebt sich uns die wirkliche ,menge des in einer neuen ,verbindung abgeschiedenen ,bestandtheiles 7die ,quantitt1 in welcher er im untersuchten ,krper ursprnglich enthalten war7 nicht direct1 sondern erst durch eine einfache ,rechnung4 ,ein ,beispiel diene zur ,erluterung4 ,gesetzt1 wir wollten im ,quecksilberchlorid die ,menge des ,quecksilbers bestimmen1 so knnten wir dieses erstens1 indem wir aus der ,lsung des ,quecksilberchlorids das ,quecksilber z4 ,b4 durch ,zinnchlorr regulinisch ausfllten2 wir knnten es ferner1 indem wir die ,lsung mit ,schwefelwasserstoff niederschlgen und das gefllte ,quecksilbersulfid dem ,gewichte nach bestimmten4 #ajj ,theile ,quecksilberchlorid bestehen aus #gc1hc ,quecksilber und #bf1ag ,chlor2 bei absolut genauer ,ausfhrung mssen wir demnach durch ,fllung mit ,zinnchlorr von #ajj ,theilen ,quecksilberchlorid #gc1hc ,th4 metallisches ,quecksilber erhalten2 bei gleich genauer ,ausfhrung der anderen ,methode wrden wir von derselben ,menge ,quecksilberchlorid #he1fch ,th4 ,quecksilbersulfid bekommen4 ,im ersteren ,falle finden wir demnach die ,zahl #gc1hc 7das ist die ,menge des ,quecksilbers1 welche in der zur ,analyse verwendeten ,quantitt ,quecksilberchlorid enthalten war7 direct1 im zweiten ,falle mssen wir sie erst durch die folgende einfache ,gleichung ermitteln3 #ajj ,th4 ,quecksilbersulfid enthalten #hf1bac ,quecksilber1 wie viel enthalten #he1fch ,th42 -- x #gc1hc4 -- ,als unumgnglich nothwendige ,eigenschaften der ,formen und ,verbindungen1 welche zur ,quantittsbestimmung dienen sollen1 sind also festzuhalten1 dass sie erstlich genaues ,wgen zulassen und dass sie ferner ihrer ,zusammensetzung nach bekannt sind4 ,fehlt jene ,eigenschaft1 so ist genaue ,ausfhrung der ,analyse an und fr sich unmglich1 fehlt diese1 so mangelt1 im ,falle man mit producirten ,verbindungen zu thun hat1 der zur ,aufstellung der ,rechnung nothwendige ,ausgangspunkt4 -- ,der ,begriff und die ,aufgabe der quantitativen ,analyse wre nunmehr festgestellt1 ebenso die ,art1 auf welche sie im ,allgemeinen ihre ,aufgabe erfllt4 ,ehe wir weiter gehen1 mssen vor ,allem die ,eigenschaften in ,betracht gezogen werden1 welche denen zukommen mssen1 die quantitativen ,analysen mit ,erfolg obliegen wollen4 ,diese ,eigenschaften sind von dreierlei ,art2 erstens nmlich werden theoretische ,kenntnisse1 zweitens manuelle ,geschicklichkeit und drittens strenge ,gewissenhaftigkeit erfordert4 ,was nun zuerst das ,wissen betrifft1 so muss zu den ,vorkenntnissen1 welche wir als zum ,studium der qualitativen ,analyse erforderlich anfhrten1 das ,innehaben dieser letzteren hinzukommen4 ,fgen wir alsdann noch einige ,gewandtheit in der ,ausfhrung einfacher ,rechnungen bei1 so haben wir die ,summe der zum ,beginn des ,studiums der quantitativen ,analyse nthigen ,vorkenntnisse4 ,sie befhigen uns1 im ,verlaufe desselben die ,methoden kennen und verstehen zu lernen1 nach welchen ,krper ihrem ,gewichte nach bestimmt oder geschieden werden1 -- sie machen es uns mglich1 die ,berechnungen auszufhren1 durch welche wir aus den analytischen ,resultaten die ,zusammensetzung der ,verbindungen nach ,aequivalenten finden knnen und durch die wir andererseits die ,richtigkeit der angewendeten ,trennungsmethoden zu prfen1 die gefundenen ,resultate zu controliren vermgen4 ,mit dem ,wissen muss das ,knnen sich vereinigen4 -- ,dieser ,satz gilt im ,allgemeinen bei den gesammten angewandten ,wissenschaften2 wenn er aber bei irgend einer insbesondere hervorgehoben zu werden verdient1 so ist es bei der quantitativen ,analyse der ,fall4 ,mit den grndlichsten ,kenntnissen ausgerstet1 ist man nicht im ,stande zu bestimmen1 wie viel ,kochsalz in einer ,lsung ist1 wenn man nicht eine ,flssigkeit aus einem ,gefss in ein anderes giessen kann1 ohne dass etwas wegspritzt oder ein ,tropfen am ,rande des ,gefsses hinabluft u4 s4 w4 -- ,die ,hand muss sich die ,fhigkeit erwerben1 die bei quantitativen ,analysen vorkommenden ,operationen mit ,umsicht und ,geschick auszufhren1 eine ,fhigkeit1 welche einzig und allein durch praktische ,uebung erworben werden kann4 -- ,das ,wissen und ,knnen muss das ,wollen1 das redliche ,streben nach der ,wahrheit1 die strengste ,gewissenhaftigkeit ergnzen4 -- ,jeder1 der sich nur einigermaassen mit quantitativen ,analysen beschftigt hat1 weiss1 dass sich1 besonders am ,anfange1 zuweilen ,flle ereignen1 in denen man ,zweifel hegt1 ob das ,resultat genau ausfallen wird1 oder in denen man gewiss ist1 dass es nicht sehr genau ausfallen kann4 ,bald ist ein wenig verschttet worden1 bald hat man durch ,decrepitation einen ,verlust erlitten1 -- bald zweifelt man1 ob man sich im ,wgen nicht geirrt habe1 -- bald stimmen zwei ,analysen nicht recht berein4 ,in solchen ,fllen handelt es sich darum1 dass man die ,gewissenhaftigkeit habe1 die ,arbeit alsobald noch einmal zu machen4 ,wer diese ,selbstberwindung nicht hat1 wer ,mhe scheut1 wo es sich um ,wahrheit handelt1 wer sich auf schtzen und muthmassen einlsst1 wo es die ,erlangung positiver ,gewissheit gilt1 dem muss ,fhigkeit und ,beruf zur ,ausfhrung quantitativer ,analysen ebenso gut abgesprochen werden1 als wenn es ihm an ,kenntnissen oder ,geschicklichkeit gebrche4 ,wer seinen ,arbeiten selbst nicht volles ,vertrauen schenken1 wer auf seine ,resultate nicht schwren kann1 der mag immerhin zu seiner ,uebung analysiren1 nur hte er sich1 seine ,resultate als sicher zu verffentlichen oder anzuwenden1 es drfte ihm nicht zum ,vortheil1 der ,wissenschaft aber wrde es nur zum ,nachtheil gereichen4 ,fragen wir nun1 mit welchen ,krpern sich die quantitative ,analyse beschftige1 so knnen wir1 abgesehen davon1 dass in der vorliegenden ,anleitung nur die in der ,pharmacie1 den ,knsten1 ,gewerben und der ,landwirthschaft vorkommenden ,stoffe bercksichtigt werden1 allgemeinhin antworten1 sie beschftige sich mit ,allem1 was berhaupt krperlich sei4 ,will man aber eintheilen1 so kann man1 ohne die ,materie specieller ins ,auge zu fassen1 sagen1 sie beschftige sich einerseits mit der ,analyse von gemengten ,substanzen1 andererseits mit der ,zerlegung chemischer ,verbindungen4 ,so unbegrndet diese ,eintheilung auch auf den ersten ,blick erscheinen mag1 so muss sie doch festgehalten werden1 wenn wir uns von dem ,werthe und ,nutzen der quantitativen ,analyse ein klares ,bild verschaffen wollen2 sie muss es um so mehr1 da in den beiden ,fllen der ,zweck der ,analyse ein verschiedener ist1 da in beiden die ,richtigkeit der ,analysen auf verschiedene ,art controlirt wird1 und da die quantitative ,analyse im einen ,falle1 man kann so sagen1 in der ,regel der ,wissenschaft1 im anderen ,falle aber im ,durchschnitt ,zwecken des ,lebens dient4 ,analysire ich z4 ,b4 die ,salze einer ,sure1 so kann ich aus den ,resultaten die ,constitution der ,sure1 ihr ,mischungsgewicht1 ihre ,sttigungscapacitt u4 s4 w4 finden1 oder mit anderen ,worten1 ich kann eine ,reihe von ,fragen beantworten1 welche fr die ,theorie von ,wichtigkeit sind4 ,analysire ich hingegen ,schiesspulver1 ,metalllegirungen1 gemengte ,arzneimittel1 ,pflanzenaschen u4 s4 w41 so ist mein ,zweck ein anderer1 ich will alsdann durch meine ,resultate keine theoretischen ,fragen der ,chemie lsen1 sondern ich strebe danach1 entweder ,knsten und ,gewerben1 oder auch anderen ,wissenschaften einen ,dienst zu leisten4 ,will ich meine ,resultate einer ,controle unterwerfen1 so kann ich im ersten ,falle meistens den ,weg der stchiometrischen ,berechnung whlen1 im letzteren aber mssen die ,resultate durch ,wiederholung der ,analyse ,besttigung erhalten4 ,wenn wir das eben ,angefhrte richtig erwgen1 so muss uns die ausserordentliche ,wichtigkeit der quantitativen ,analyse klar vor ,augen treten1 es muss uns deutlich werden1 wie sie die ,chemie erst zur ,wissenschaft gemacht hat1 indem sie uns die ,ausgangspunkte1 zur ,ermittelung der ,gesetze bot1 nach welchen sich die ,elemente vereinigen und umsetzen4 ,die ganze ,stchiometrie ist auf ihre ,resultate gegrndet1 alle rationellen ,ansichten ber die ,constitution der ,verbindungen sttzen sich darauf1 als auf die einzige feste und sichere ,basis4 -- ,fr die ,chemie als ,wissenschaft ist sonach die quantitative ,analyse der strkste und mchtigste ,hebel1 fr die ,chemie in ihrer ,anwendung auf das ,leben1 auf andere ,wissenschaften1 ,knste und ,gewerbe ist sie es in nicht geringerem ,grade4 ,dem ,mineralogen giebt sie ,aufschluss ber die wahre ,natur der ,mineralien1 sie giebt ihm ,haltpunkte zur ,erkennung und ,eintheilung derselben2 dem ,physiologen ist sie ein nicht zu entbehrendes ,hlfsmittel2 der ,landwirthschaft wird daraus1 ,niemand kann daran zweifeln1 in kurzer ,frist unberechenbarer ,vortheil erwachsen4 ,der ,nutzen1 den sie der ,medicin1 der ,pharmacie und ,technik direct und indirect gewhrt1 bedarf am wenigsten der ,auseinandersetzung4 -- ,jede ,wirkung aber hat ihre ,gegenwirkung4 ,die quantitative ,analyse gab der ,stchiometrie ihre ,begrndung1 die stchiometrischen ,gesetze aber geben uns ein ,mittel ab1 die ,resultate der ,analysen auf eine ,weise zu controliren1 wodurch sie erst den ,grad von ,zutrauen erhalten konnten1 welchen wir ihnen jetzt in den meisten ,fllen zu schenken berechtigt sind4 -- ,die quantitative ,analyse frderte die ,industrie1 dafr erhalten wir jetzt ,platin-1 ,glas-1 und ,porzellan-,gefsse u4 s4 w4 von einer ,vollkommenheit und ,zweckmssigkeit1 ohne welche eine so genaue ,ausfhrung chemischer ,analysen1 wie wir sie jetzt gewohnt sind1 ausserordentlich schwierig1 um nicht zu sagen unmglich wre4 ,so sehr aber auch hierdurch die quantitative ,analyse erleichtert wird1 so bleibt sie immerhin ein sehr zeitraubendes ,geschft1 besonders da man von ,anfang bei ihrer ,ausfhrung nicht ,vielerlei zugleich vornehmen kann1 ohne die ,genauigkeit des ,resultats mehr oder weniger zu beeintrchtigen4 ,jedem1 der sich mit ihrer ,erlernung beschftigen will1 rathe ich daher1 sich mit einem gehrigen ,vorrath von ,geduld zu wappnen1 damit sie ihm auf dem ,wege alsdann nicht mangle4 ,die ,erwerbung der nothwendigen ,sicherheit in der quantitativen ,analyse1 die ,aneignung des unentbehrlichen1 auf erhaltene ,resultate gegrndeten ,selbstvertrauens ist ein ,ziel1 welches nicht strmend erreicht werden kann1 sondern zu dem man nur allmlig und ,schritt vor ,schritt gelangt4 -- ,so mechanisch und somit ermdend und langweilig nun aber auch die ,ausfhrung in der ,regel erscheinen mag1 so lohnend sind gute ,resultate1 so unangenehm freilich andererseits ungenaue4 ,wer sich daher das ,studium der quantitativen ,analyse zu einem nach ,mglichkeit angenehmen machen will1 der bestrebe sich1 durch strenges1 fast scrupulses ,einhalten aller ,bedingungen1 gleich von ,anfang1 wenn auch mit grsserem ,zeitaufwande1 gute ,resultate zu erhalten4 ,ich kenne kaum einen aus praktischen ,arbeiten unmittelbar hervorgehenden ,lohn1 welcher angenehmer wre als der1 recht bereinstimmende ,analysen1 recht genaue ,resultate zu erhalten4 ,sie tragen ihren ,lohn in sich und sind1 selbst abgesehen von den dadurch zu erreichenden ,zwecken1 eine schne ,genugthuung fr die verwendete ,zeit und ,mhe4 ,die ,krper1 mit denen wir uns in dieser ,anleitung beschftigen werden1 sind folgende3 ,i4 ,metalloide4 ,sauerstoff1 ,wasserstoff1 ,schwefel1 ,phosphor1 ,chlor1 ,jod1 ,brom1 ,fluor1 ,stickstoff1 ,bor1 ,kiesel1 ,kohlenstoff4 ,,ii4 ,metalle4 ,kalium1 ,natrium1 ,baryum1 ,strontium1 ,calcium1 ,magnesium1 ,aluminium1 ,mangan1 ,eisen1 ,nickel1 ,kobalt1 ,zink1 ,cadmium1 ,wismuth1 ,zinn1 ,kupfer1 ,blei1 ,silber1 ,gold1 ,platin1 ,quecksilber1 ,chrom1 ,antimon1 ,arsenik4 99 99 99 99 99 ,bevor wir nun zur ,betrachtung des ,einzelnen bergehen1 ist es vor ,allem nothwendig1 eine deutliche ,uebersicht ber das ganze ,gebiet1 ber die ,summe des zu ,erlernenden zu erlangen4 ,diese ,uebersicht gewinnen wir1 indem wir die dem ,werke zu ,grunde liegende ,eintheilung in's ,auge fassen4 ,es zerfllt vor ,allem in drei ,hauptabtheilungen4 ,die erste handelt von der quantitativen ,analyse im ,allgemeinen und bespricht in #b ,unterabtheilungen zuerst die ,ausfhrung1 sodann die ,berechnung der ,analysen1 -- die zweite umfasst die ,darlegung specieller analytischer ,methoden1 und die dritte enthlt eine ,anzahl sorgfltig ausgewhlter ,aufgaben1 welche bei ,erlernung der quantitativen ,analyse zweckmssig zu ,grunde gelegt werden knnen4 ,ein klareres ,bild dieser ,eintheilung wird die folgende ,uebersicht gewhren4 ,i4 ,allgemeiner ,theil4 ,a4 ,ausfhrung der ,analyse4 #a4 ,operationen4 #b4 ,reagentien4 #c4 ,formen und ,verbindungen der ,krper1 in welchen sie von anderen abgeschieden oder ihrem ,gewichte nach bestimmt werden4 #d4 ,gewichtsbestimmung der ,krper in einfachen ,verbindungen4 #e4 ,trennung der ,krper4 #f4 ,organische ,elementaranalyse4 ,b4 ,berechnung der ,analysen4 ,,ii4 ,specieller ,theil4 #a4 ,analyse der natrlichen ,gewsser1 insbesondere der ,mineralwasser4 #b4 ,analyse solcher ,mineralien und technischen ,producte1 welche besonders hufig ,gegenstand chemischer ,untersuchung werden1 einschliesslich ihrer blossen ,prfung auf ,gehalt und ,handelswerth4 #c4 ,analyse der ,pflanzenaschen4 #d4 ,analyse der ,bodenarten4 #e4 ,analyse der ,dngerarten4 #f4 ,analyse der atmosphrischen ,luft4 ,,iii4 ,uebungsaufgaben4 ,anhang4 #a4 ,analytische ,belege4 #b4 ,tabellen zur ,berechnung der ,analysen4 99 99 99 99 99 ,erste ,abtheilung4 ,allgemeiner ,theil4 ,erste ,unterabtheilung4 ,ausfhrung der ,analyse4 ,erster ,abschnitt4 ,die ,operationen4 4 #a4 ,die meisten der bei quantitativen chemischen ,analysen vorkommenden ,operationen sind ihrem ,begriff und ihrer ,aufgabe nach bereits in dem ersten ,abschnitte des propdeutischen ,theiles meiner ,anleitung zur qualitativen chemischen ,analyse abgehandelt worden2 wir haben daher hier nur die der quantitativen ,analyse eigenthmlichen in ,betracht zu ziehen1 wobei uns zugleich ,gelegenheit gegeben sein wird1 auf das aufmerksam zu machen1 was1 in ,erwgung des besonderen ,zwecks1 bei der ,ausfhrung der allgemeinen chemischen ,operationen bercksichtigt werden muss4 -- ,operationen1 welche nur bei gewissen besonderen ,bestimmungs- oder ,scheidungsmethoden vorkommen1 werden nicht hier1 sondern unten an den betreffenden ,stellen besprochen4 4 #b4 ,i4 ,die ,quantittsbestimmung4 ,die ,quantittsbestimmung der ,krper geschieht bei der chemischen ,analyse in der ,regel durch ,wgen1 bei ,gasen und ,flssigkeiten in manchen ,fllen durch ,messen4 ,die ,richtigkeit der ,resultate ist von der ,genauigkeit des ,wgens und ,messens sowohl des zur ,untersuchung verwendeten ,krpers1 als auch der erhaltenen ,educte oder ,producte geradezu abhngig2 es muss daher beiden ,operationen von ,seiten des ,analytikers die grsste ,aufmerksamkeit geschenkt werden4 ,die ,wichtigkeit des ,gegenstandes mag es entschuldigen1 wenn wir demselben etwas mehr ,raum gestatten1 als es vielleicht die ,consequenz erheischt4 4 #c4 #a4 ,die ,gewichtsbestimmung4 ,die genaue ,ausfhrung dieser ,operation wird durch den ,besitz einer guten ,wage und richtiger ,gewichte bedingt4 ,bevor wir daher das bei dem ,wgen selbst zu ,bemerkende in ,betracht ziehen1 mssen wir vor ,allem die ,apparate dazu nher ins ,auge fassen4 a4 ,die ,wage4 ,wenngleich die ,theorie der ,wage in das ,gebiet der ,physik und daher eine ausfhrliche ,auseinandersetzung derselben nicht hierher gehrt1 so drfte doch eine ,hervorhebung dessen1 was man vor ,allem im ,gedchtnisse haben muss1 sowohl wenn man eine ,wage auf ihre ,brauchbarkeit zu analytischen ,zwecken prfen1 als auch wenn man beim ,wgen sich vor ,fehlern sicher stellen will1 nicht am unrechten ,orte sein4 ,die ,erfahrung spricht dafr1 dass nicht alle jungen ,chemiker davon die nthige vllig klare ,anschauung haben4 ,die ,brauchbarkeit und ,gte einer ,wage ist von zwei ,punkten abhngig1 nmlich erstens von ihrer ,richtigkeit und zweitens von ihrer ,empfindlichkeit4 4 #d4 ,die ,richtigkeit einer ,wage ist durch folgende ,umstnde bedingt3 ,greek3 a4 ,die ,drehungsaxe der ,wage muss ber ihrem ,schwerpunkte liegen4 -- ,dieser ,umstand bedingt weniger die ,richtigkeit einer ,wage1 als vielmehr die ,thatsache1 dass man mit einer ,wage berhaupt wgen kann4 ,denn fiele der ,schwerpunkt der ,wage in die ,drehungsaxe1 wre also die ,schwere des ganzen ,systems gleichfrmig um dieselbe vertheilt1 so wrde ja die ,wage bei gleicher ,belastung beider ,schalen in jeder ,stellung verharren1 die sie bekme2 es wre ja alsdann kein ,grund vorhanden1 warum der ,wagbalken horizontale ,lage annehmen sollte1 die ,wage wrde nicht schwingen1 das ,wgen wre somit unmglich4 -- ,fiele aber der ,schwerpunkt gar ber die ,drehungsaxe1 so wre es kaum mglich1 den ,wagbalken horizontal zu stellen1 das heisst1 er wrde in dieser ,lage nur so lange beharren1 als sich der ,schwerpunkt ganz senkrecht ber der ,axe befnde4 ,jede ,belastung auf der einen ,seite1 jeder ,hauch oder ,anstoss1 der dieses ,balanciren strte1 wrde zur ,folge haben1 dass der ,wagbalken auf die eine ,seite fiele1 ohne in seine ursprngliche ,stellung zurckzukehren4 -- ,fllt aber der ,schwerpunkt unter die ,drehungsaxe1 so muss der ,wagbalken bei gleicher ,belastung der ,schalen horizontale ,lage annehmen4 ,die ,wage stellt ja alsdann ein ,pendel dar1 dessen ,lnge gleich der ,lnge der ,linie ist1 welche den ,schwerpunkt mit dem ,sttzpunkt verbindet1 und dessen ,richtungslinie mit dem ,wagbalken in jeder ,stellung desselben rechte ,winkel bildet4 ,wie nun eine an einem ,faden aufgehngte ,kugel1 wenn sie einen ,anstoss erhlt1 nach vollendeten ,schwingungen stets wieder senkrecht unter den ,aufhngepunkt zu stehen kommt1 so muss auch eine ,wage1 welche einmal in's ,gleichgewicht gesetzt ist1 wenn sie einen ,anstoss bekommt1 immer wieder in die ursprngliche ,gleichgewichtsstellung zurckkehren1 das heisst1 ihr ,schwerpunkt muss senkrecht unter den ,sttzpunkt fallen1 ihr ,balken folglich die wagerechte ,stellung einnehmen4 ,um aber die ,kraft richtig zu beurtheilen1 mit der dies geschieht1 darf man nicht vergessen1 dass sie kein einfaches1 sondern ein zusammengesetztes ,pendel ist1 d4 h4 ein solches1 bei dem sich nicht ein1 sondern viele materielle ,punkte um den ,drehpunkt bewegen4 ,die trge zu bewegende ,masse ist also gleich der ,summe derselben1 die bewegende ,kraft aber gleich der ,differenz1 um welche die unter der ,drehungsaxe liegenden mehr betragen1 als die darber befindlichen4 ,greek3 b4 ,die ,aufhngepunkte der ,wagschalen mssen mit der mittleren ,drehungsaxe in einer ,ebene liegen2 denn fallen sie ber dieselbe1 so wird bei zunehmender ,belastung der ,schalen der ,schwerpunkt des ganzen ,systems1 welcher ursprnglich unter der ,drehungsaxe liegt1 fortwhrend in die ,hhe rcken1 er wird sich dem ,sttzpunkte fortwhrend nhern2 denn das ,gewicht1 welches auf die ,schalen drckt1 vereinigt sich ja in den relativ hochgelegenen ,aufhngepunkten derselben4 ,bei einem gewissen ,maass der ,belastung wird sonach die ,wage pltzlich zu schwingen aufhren1 nmlich dann1 wenn der ,schwerpunkt bis in den ,sttzpunkt hinaufgerckt ist2 bei noch grsserer ,belastung wird der ,schwerpunkt ber den ,sttzpunkt fallen1 die ,wage wird berschnappen4 -- ,sind hingegen die ,aufhngepunkte der ,schalen tiefer gelegen als der ,sttzpunkt1 so wird der ,schwerpunkt des ,systems bei zunehmender ,belastung der ,schalen fortwhrend tiefer rcken1 die ,pendellinie wird somit verlngert1 es wird grssere ,kraft erfordert1 das lngere ,pendel nunmehr zu gleichem ,ausschlag zu bringen1 die ,wage wird bei wachsender ,belastung mehr und mehr unempfindlich und trge4 -- ,liegen aber alle drei ,schneiden in einer ,ebene1 so hat zunehmende ,belastung zwar eine fortwhrende ,nherung des ,schwerpunktes zum ,sttzpunkt zur ,folge1 niemals aber kann er ihn ganz erreichen1 niemals wird die ,wage ganz zu schwingen aufhren1 ebensowenig wird ihre ,empfindlichkeit abnehmen1 sie wird im ,gegentheile gesteigert1 eine ,steigerung1 welche jedoch durch andere ,umstnde compensirt wird4 -- ,greek3 c4 ,der ,wagbalken muss eine solche ,festigkeit und ,starrheit haben1 dass er bei dem ,maximum des ,gewichts1 womit die ,wage hinsichtlich ihrer ganzen ,construction berhaupt belastet werden darf1 durchaus keine merkliche ,biegung erleidet1 -- denn biegt sich der ,balken1 so kommen die ,endschneiden ja tiefer zu liegen1 als die ,mittelschneide1 die ,wage wird also bei zunehmender ,belastung fortwhrend trger werden1 wie wir soeben gesehen haben4 ,durch zweckmssige ,construction des ,balkens muss diesem ,uebelstande daher vorgebeugt sein4 ,die geeignetste ,form desselben ist die eines gleichschenkeligen1 stumpfwinkeligen ,dreiecks1 oder einer ,raute4 ,greek3 d4 ,die ,arme der ,wage mssen gleichlang1 d4 h4 die ,aufhngepunkte der ,schalen mssen gleichweit vom mittleren ,sttzpunkte entfernt sein1 -- denn ist die ,entfernung eine ungleiche1 so wirkt ja1 wenn man beide ,schalen mit zwei gleichen ,gewichten belastet1 das eine an einem lngeren ,hebelarm1 folglich wird die ,wage alsdann nicht einstehen1 sondern nach der ,seite des lngeren ,arms ausschlagen4 4 #e4 ,die ,empfindlichkeit einer ,wage hngt vorzglich von drei ,umstnden ab4 ,greek3 a4 ,die ,reibung der ,schneiden auf ihren ,pfannen muss mglichst gering sein1 -- was sowohl durch die ,form beider1 als auch durch das ,material1 aus dem sie gemacht sind1 bedingt ist4 ,die ,schneiden mssen von gutem ,stahl1 die ,pfannen knnen aus demselben gearbeitet sein2 besser ist es aber1 wenn wenigstens die mittlere ,schneide auf ,steinunterlagen und zwar vllig ebenen liegt4 ,um es sich klar zu machen1 warum auch die ,endschneiden so wenig wie mglich ,reibung haben drfen1 braucht man sich nur zu erinnern1 was vorgehen wrde1 wenn die ,schalen an starren ,stben in unbeweglichen ,punkten befestigt wren4 ,eine ,wage knnte dann unmglich empfindlich sein2 denn legte man auf die eine ,seite ein ,gewicht1 so wrde dies zwar ,veranlassung sein1 dass sich die belastete ,schale senkte1 dass man also einen ,ausschlag erhielte2 diese ,veranlassung wrde aber alsobald dadurch compensirt werden1 dass sich die belastete ,schale1 da sie mit dem ,balken fortwhrend einen rechten ,winkel zu machen gezwungen ist1 nach innen1 die entgegengesetzte aber nach aussen richtete1 wodurch begreiflicherweise die ,wage in der ,art ungleicharmig wrde1 dass das aufgelegte ,gewicht am krzeren ,arm wirkte4 -- ,je grsser nun die ,reibung an den ,endschneiden ist1 um so mehr nhert sich die ,wage dem beschriebenen ,zustande1 um so unempfindlicher muss sie folglich werden4 ,greek3 b4 ,der ,schwerpunkt der ,wage muss dem ,sttzpunkte mglichst nahe liegen4 -- ,je nher er demselben liegt1 um so krzer wird ja das ,pendel4 ,wie nun eine an einem kleinen ,faden aufgehngte ,kugel durch gleichen ,anstoss in einem weit grsseren ,winkel von ihrer senkrechten ,lage entfernt wird1 als eine an einem langen ,faden befindliche1 so muss ja auch eine ,wage durch ein gleiches ,uebergewicht auf einer ,seite um so mehr aus ihrer ,gleichgewichtsstellung entfernt werden1 je krzer die ,linie1 an der das ,pendel schwingt1 je kleiner der ,abstand des ,schwerpunktes vom ,sttzpunkt4 -- ,wir haben oben gesehen1 dass bei einer ,wage1 deren mittlerer ,sttzpunkt mit den ,aufhngepunkten der ,schalen in einer ,ebene liegt1 durch ,belastung der ,schalen der ,schwerpunkt fortwhrend hinaufrckt2 eine gute ,wage wird also durch ,belastung einerseits empfindlicher1 andererseits durch ,zunahme der zu bewegenden ,masse und vermehrte ,reibung ungefhr in demselben ,grade minder empfindlich1 d4 h4 ihre ,empfindlichkeit wechselt nicht mit der ,belastung4 ,greek3 c4 ,der ,wagbalken muss mglichst leicht sein4 -- ,in wiefern dies auf die ,empfindlichkeit der ,wage influirt1 geht aus den eben angestellten ,betrachtungen hervor4 ,wir haben gesehen1 dass eine ,wage bei zunehmender ,belastung einerseits empfindlicher werden muss1 wenn ihre ,empfindlichkeit im ,ganzen nicht abnehmen soll1 und dass dieses dadurch geschieht1 dass sich der ,schwerpunkt mit zunehmender ,belastung dem ,sttzpunkt fortwhrend nhert4 ,je grsser nun das ,gewicht des ,wagbalkens an und fr sich1 um so weniger wird eine auf beide ,schalen aufgelegte gleiche ,belastung den ,schwerpunkt des ganzen ,systems ndern1 um so langsamer wird sich der ,schwerpunkt dem ,sttzpunkt nhern1 um so weniger die vermehrte ,reibung compensirt werden1 um so unempfindlicher die ,wage sein4 -- ,weiter kommt dabei in ,betracht1 dass bei gleicher bewegender ,kraft eine geringere ,masse leichter bewegt wird als eine grssere 74 #d1 ,greek3 a74 4 #f4 ,nach diesen ,vorausschickungen knnen wir nun ohne ,weiteres zur ,prfung einer ,wage hinsichtlich ihrer ,brauchbarkeit zu analytischen ,zwecken bergehen1 nachdem wir zuvor auf folgende der ,erfahrung entnommene und durch den blossen ,augenschein wahrzunehmende ,umstnde aufmerksam gemacht haben4 #a7 ,fr bei ,weitem die meisten ,zwecke gengt eine ,wage1 welche mit #gj-hj ,grammen auf jeder ,schale belastet werden kann4 #b7 ,die ,wage muss zum ,schutz gegen ,staub mit einem ,glaskasten umgeben sein4 ,man sehe darauf1 dass derselbe nicht zu klein1 namentlich seine ,seitenwnde nicht zu nahe an den ,schalen sind4 ,es ist nothwendig1 dass man nach dem ,auflegen der ,gewichte das ,glasgehuse mit ,leichtigkeit schliessen und somit bei ,abhaltung allen ,luftzuges wgen kann2 es muss daher entweder der vordere ,theil aus einem feststehenden ,mittelstck und zwei seitlichen ,thrchen bestehen1 oder es mssen1 sofern die ,vorderseite ein ,ganzes und zum ,aufschieben eingerichtet ist1 die ,seitenwnde des ,kastens mit ,thrchen versehen sein4 #c7 ,es ist unerlsslich1 dass die ,wage eine gute ,arretirung habe1 das heisst1 dass sie1 whrend des ,auflegens der ,gewichte1 in unbeweglichen ,zustand versetzt werden kann4 ,die gewhnlichste ,art der ,arretirung ist die1 dass der ,wagbalken gehoben und somit die ,mittelschneide von der ,pfanne genommen wird1 whrend die ,schalen in der ,schwebe bleiben2 -- andere ,einrichtungen setzen die ,schalen auf1 ohne die ,mittelschneide von der ,pfanne zu entfernen#a4 ,sehr zweckmssig ist es1 wenn die ,arretirungen bei vlligem ,verschluss des ,glaskastens1 also von aussen1 geleitet werden knnen4 #d7 ,es ist nothwendig1 dass die ,wage einen ,index habe1 welcher ihre ,schwankungen an einem ,gradbogen anzeigt1 und angenehmer1 wenn dieser sich unten1 als wenn er sich zur ,seite befindet4 #e7 ,es ist nothwendig1 dass die ,wage mit einem ,pendel oder einer ,wasserwage versehen ist1 damit die drei ,schneiden in eine ,horizontalebene gelegt werden knnen1 und zweckmssig1 wenn der ,kasten zu diesem ,behuf auf drei ,schrauben ruht4 #f7 ,es ist sehr bequem und zeitersparend1 wenn der ,wagbalken eine ,decimaltheilung hat1 so dass mit ,centigrammhkchen ,milligramme und deren ,bruchtheile gewogen werden knnen4 -- ,die neueren ,wagen haben meist die empfehlenswerthe ,einrichtung1 dass die ,hkchen mittelst eines in der ,seitenwandung verschiebbaren ,armes bei vlligem ,verschluss des ,glasgehuses versetzt werden knnen4 #g7 ,es ist nothwendig1 dass die ,wage mit einer ,schraube zur ,regulirung des ,schwerpunktes1 ferner mit zwei anderen zur ,herstellung der ,gleicharmigkeit und endlich mit solchen versehen ist1 durch welche das etwa gestrte ,gleichgewicht der ,schalen sogleich wieder in ,ordnung gebracht werden kann4 #a ,eine meiner ,wagen 7von dem verstorbenen ausgezeichneten ,mechanicus ,hoss in ,giessen7 hat die sehr zu empfehlende ,einrichtung1 dass durch eine ,arretirung der ,balken gehoben wird1 whrend durch eine zweite selbststndige1 von der ,seite zu regulirende1 die ,schalen von unten gesttzt werden knnen4 ,die auf- und abgehenden ,sttzen sind oben mit gekreuzten ,seidenbndern versehen und bewegen sich so stet1 dass bei vorsichtiger ,aufhebung der ,arretirung die ,schalen nicht schwanken4 -- ,diese ,einrichtung bietet erstens beim ,auflegen des zu ,wgenden und der ,gewichte grosse ,annehmlichkeit1 gewhrt den ,vortheil1 dass alles ,schwanken der ,schalen sogleich aufgehoben werden kann1 und die ,bequemlichkeit1 dass man bei wiederholten ,wgungen eines und desselben ,krpers die ,gewichte auf der ,wagschale lassen kann1 ohne der ,wage zu schaden4 4 #g4 ,die ,richtigkeit und ,empfindlichkeit einer ,wage erforscht man durch folgende ,versuche3 #a7 ,man bringt die ,wage1 falls die ,schalen nicht vllig gleich sind1 entweder mittelst der dazu angebrachten ,schrauben1 durch ,stanniolstreifchen oder dergl4 ganz genau ins ,gleichgewicht und beschwert alsdann eine ,schale mit einem ,milligramm4 ,soll die ,wage brauchbar sein1 so muss sie einen deutlichen1 betrchtlichen ,ausschlag geben4 ,gute chemische ,wagen zeigen noch #a_/aj ,milligramm an4 #b7 ,man beschwere die ,wage auf beiden ,seiten mit dem ,maximum der ,gewichte1 welche sie nach ihrer ganzen ,construction zu tragen bestimmt ist1 mache die ,schalen vllig gleich und lege alsdann auf die ein #a ,milligramm4 ,der zu erhaltende ,ausschlag muss dem in #a erhaltenen etwa gleich sein4 7,bei den meisten ,wagen ist er etwas kleiner47 #c7 ,man bringe die ,wage 7wenn nthig7 durch eine whrend des ganzen ,versuchs unverrckt bleibende ,tara in vlliges ,gleichgewicht1 lege alsdann auf jede der beiden ,schalen ein gleichnamiges ,gewicht1 z4 ,b4 #ej ,gramm1 und bringe die ,wage nthigenfalls durch zugelegte kleine ,gewichte vllig ins ,gleichgewicht4 ,alsdann vertausche man die ,gewichte1 so dass dasjenige1 welches zuvor auf der linken ,schale lag1 nunmehr auf die rechte kommt und umgekehrt1 und beobachte1 ob sich ein ,ausschlag zeigt4 ,eine vllig gleicharmige ,wage darf keinen zeigen4 #d7 ,man bringe die ,wage vllig ins ,gleichgewicht1 arretire sie alsdann1 lasse wieder schwingen bis zum ,einstehen und wiederhole dies fter4 ,eine gute ,wage wird natrlich immer wieder vlliges ,gleichgewicht zeigen4 ,eine solche1 deren ,endschneiden dem darauf ruhenden ,haken zu viel ,spielraum gewhren1 so dass er seine ,lage ein wenig ndern kann1 zeigt merkliche ,differenzen4 ,dieser ,fehler ist nur bei manchen ,constructionen mglich4 ,von diesen ,proben muss eine brauchbare ,wage die erste1 zweite und letzte bestehen1 eine geringe ,ungleicharmigkeit hingegen schadet wenig1 da sich die ,fehler1 welche daraus hervorgehen knnen1 durch die ,art des ,wgens vllig beseitigen lassen4 4 #h4 b4 ,die ,gewichte4 ,es ist an und fr sich vllig gleichgltig1 welche ,einheit den anzuwendenden ,gewichten zu ,grunde liegt4 ,die grosse ,bequemlichkeit jedoch1 welche das ,grammgewicht beim ,aufschreiben1 sowie bei den ,rechnungen mit ,bruchtheilen gewhrt1 hat veranlasst1 dass sich die meisten ,chemiker keines anderen als des erwhnten bedienen4 ,ob das ,gramm1 seine ,multipla und ,bruchtheile in der ,that einem normalen ,grammgewichte vllig gleichkommen oder nicht1 ist fr den wissenschaftlichen ,gebrauch in der ,regel vllig gleichgltig1 -- absolut nothwendig aber ist es1 dass die ,gewichte unter sich genau bereinstimmen1 das heisst1 dass #a ,milligramm wirklich genau der tausendste1 #a ,centigramm genau der hundertste ,theil1 das ,fnfgrammstck genau das ,fnffache etc4 des ,grammstckes ist4 ,ehe wir von der ,prfung der ,gewichte auf ihre ,richtigkeit in diesem ,sinne sprechen1 machen wir noch auf folgende ,punkte aufmerksam3 #a7 ,gewichte1 welche von #ej ,gramm herab bis auf #a ,milligramm gehen1 sind fr bei ,weitem die meisten ,zwecke vllig ausreichend4 #b7 ,es ist nothwendig1 dass die ,gewichte in einem gut schliessenden ,etui aufbewahrt werden1 und zweckmssig1 wenn auch von den kleinen ,gewichten jedes ein abgesondertes ,fach hat4 #c7 ,in ,bezug auf die ,form der ,gewichte bemerke ich1 dass mir die der sogenannten ,berliner ,gewichte 7aus den ,werksttten von ,oertling1 ,kleiner etc47 fr hufigen ,gebrauch die zweckmssigste scheint4 ,die grsseren ,gewichte bilden ,cylinder mit oben befindlicher ,handhabe1 die kleinen viereckige1 an einem ,eck aufgebogene ,blechstcke4 ,zweckmssig ist es1 wenn das ,blech1 aus dem sie gefertigt sind1 nicht zu dnn und die ,gefache1 in denen sie liegen1 nicht zu klein sind1 denn im anderen ,falle bekommen sie1 meist schon nach kurzem ,gebrauche1 ein zerknittertes und unkenntliches ,aussehen4 ,jedes ,gewicht 7die ,milligramme ausgenommen7 muss deutlich bezeichnet sein4 #d7 ,in ,bezug auf das ,material bemerke ich1 dass1 wenn sich auch ,bergkrystall zur ,darstellung von ,normalgewichten sicher am besten eignet1 er doch zur ,anfertigung der zum ,gebrauch bei chemischen ,arbeiten bestimmten ,gewichte der ,kostspieligkeit und der unbequemen ,form der ,stcke halber minder passend erscheint4 -- ,gewichte von ,platin wrden1 wenn sie nicht zu theuer wren1 ihrer ,unvernderlichkeit halber sicher allgemein im ,gebrauch sein2 in der ,regel begngt man sich damit1 die ,gewichte von #a oder #j1e ,gramm herab von ,platinblech1 die anderen von ,messing zu machen4 -- ,solche ,gewichte mssen gegen saure etc4 ,dmpfe sorgfltig geschtzt werden1 wenn sie richtig bleiben sollen1 auch drfen sie nie mit den ,fingern1 sondern sie mssen stets mit einer feinen ,pincette angefasst werden2 unhaltbar aber ist die ,meinung1 dass ,gewichte1 welche schwach angelaufen sind 7es lsst sich dies auf die ,dauer kaum vermeiden71 unbrauchbar seien4 ,ich habe viele derartige ,gewichte nachgewogen und dieselben unter einander noch in derselben ,uebereinstimmung gefunden wie vorher4 ,der ,ueberzug1 der das ,angelaufensein bedingt1 ist so unendlich dnn1 dass die dadurch verursachte ,gewichtsdifferenz selbst auf sehr feinen ,wagen noch nicht merklich ist4 -- ,sehr zweckmssig ist es1 die ,messinggewichte vor dem letzten ,justiren galvanisch zu vergolden4 ,die ,prfung der ,gewichte auf ihre ,uebereinstimmung unter einander wird gar hufig in falscher ,weise vorgenommen4 ,nur folgendermaassen erlangt man das gewnschte ,resultat3 ,man legt auf die eine ,schale einer fein ziehenden ,wage #a ,grm4 und bringt die ,wage durch ,auflegen einer beliebigen ,tara 7,messingblech1 zuletzt ,stanniol1 -- nicht ,papier1 was ,feuchtigkeit anzieht7 vllig ins ,gleichgewicht1 alsdann nimmt man das ,gramm weg1 vertauscht es zuerst mit den anderen ,grammstcken1 dann mit derselben ,gewichtsgrsse in kleinen ,gewichten und beobachtet jedesmal1 ob die ,wage einen ,ausschlag giebt und welchen4 ,in gleicher ,weise vergleicht man sodann1 ob das ,zweigrammstck so viel wiegt als #b einzelne ,gramme1 das ,fnfgrammstck so viel als die drei einzelnen ,gramme und das ,zweigrammstck1 das ,zehngrammstck so viel als #aj ,gramme in kleinem ,gewicht u4 s4 w4 -- ,soll das ,gewicht brauchbar sein1 so drfen sich bei den kleineren ,gewichten auf einer #a_/aj ,milligramm ausschlagenden ,wage gar keine ,differenzen zeigen2 bei ,vergleichung der grsseren ,gewichte mit allen kleineren mgen ,differenzen von #a_/aj-b_/aj ,milligramm eher bersehen werden4 ,stellt man seine ,anforderungen hher1 so muss man sich die ,mhe nehmen1 die ,gewichte selbst zu justiren2 denn die aus den ,werksttten selbst sehr renommirter ,mechaniker hervorgehenden ,gewichte werden alsdann selten die ,probe bestehen4 -- ,ich mache darauf aufmerksam1 dass man die ,prfung der ,gewichte niemals unterlassen darf1 wenn sie auch aus einer berhmten ,werksttte hervorgegangen sind4 ,die ,erfahrung hat mich gelehrt1 dass man auch unter solchen oft ziemlich ungenaue1 ja vllig unbrauchbare findet4 -- ,beim ,ankauf wahrhaft guter ,gewichte lasse man sich durch den ,preis1 wenn er auch hoch ist1 nicht zurckschrecken1 denn gute ,gewichte sind viel1 ungenaue nichts werth4 4 #i4 c4 ,das ,wgen4 ,es wird unten von den besonderen ,methoden gesprochen werden1 welche beim ,abwgen verschiedenartiger ,substanzen zu befolgen sind2 hier handeln wir nur von dem ,wgen als solchem4 ,man kann zwei verschiedene ,methoden anwenden1 um das ,gewicht eines ,krpers zu bestimmen2 die eine knnte man directe ,wgung nennen1 die andere heisst ,wgung durch ,substitution4 ,bei der directen ,wgung kommt die ,substanz auf die eine ,wagschale zu liegen1 das ,gewicht auf die andere2 es ist dabei ,mancherlei zu beobachten4 ,wenn eine ,wage ganz gleicharmig und die ,schalen vllig gleich sind1 so ist es gleichgltig1 auf welche ,seite man bei verschiedenen1 zu einem ,versuch gehrigen ,wgungen die ,substanz legt4 ,man kann sie jetzt auf der rechten1 dann auf der linken ,seite wgen ohne ,nachtheil4 ,ist aber eine oder die andere der angegebenen ,bedingungen nicht erfllt1 so muss die ,substanz immer auf dieselbe ,schale gelegt werden1 wenn man richtig wgen will4 ,setzen wir den ,fall1 wir wollten #a ,gramm einer ,substanz abwgen und dieselbe dann in zwei gleiche ,theile theilen4 ,unsere ,wage aber sei zwar im ,gleichgewicht1 aber ungleicharmig1 so zwar1 dass der linke ,schenkel #ii ,millimeter1 der rechte #ajj ,millimeter lang sei4 ,wir legen zuerst auf die linke ,schale ein ,grammgewicht und bringen dann auf die rechte ,schale ,substanz bis zum ,gleichgewicht4 ,nach dem ,satze am ,hebel sind die ,massen im ,gleichgewicht1 wenn die ,producte derselben in ihre ,entfernungen vom ,untersttzungspunkte gleich sind1 haben wir demnach auf der rechten ,schale #j1ii ,grm4 ,substanz1 denn #ii #a1jj #ajj #j1ii4 ,wenn wir nun1 um die ,hlfte abzuwgen1 auf die linke ,schale #j1e ,grm4 legen und von der auf der rechten befindlichen ,substanz bis zum ,gleichgewicht wegnehmen1 so bleiben darauf #j1die1 und ebensoviel haben wir weggenommen1 das heisst mit anderen ,worten1 wir haben unseren ,zweck in ,bezug auf relative ,gewichtsgrssen vollkommen erreicht1 und dass es auf absolute bei wissenschaftlichen ,arbeiten in der ,regel nicht ankommt1 haben wir bereits oben erwhnt4 -- ,legten wir aber1 um die ,hlfte abzuwgen1 auf die rechte ,schale #j1e ,grm4 und brchten von den #j1ii ,grm4 der abgewogenen ,substanz auf die linke bis zum ,gleichgewicht1 so htten wir darauf #j1eje ,grm42 denn #ajj 4 #j1ejj #ii 4 #j1eje4 ,wir htten also #j1eje - #j1die1 d4 i4 #j1aj ,grm4 falsch gewogen4 ,wenn eine ,wage gleicharmig1 aber nicht genau im ,gleichgewicht ist1 so kann auf derselben nur dann eine ,substanz richtig abgewogen werden1 wenn man dieselbe in einem ,gefsse wgt 7siehe 4 #aj4 #e74 ,dass man hierbei die ,gewichte immer auf dieselbe ,schale legen msse1 und dass die ,differenz der ,schalen sich whrend einer ,versuchsreihe nicht ndern drfe1 liegt auf der ,hand4 ,aus dem ,gesagten ergeben sich zwei ,regeln3 #a7 ,es ist unter allen ,umstnden am besten1 sich daran zu gewhnen1 die ,substanz beim ,wgen immer auf dieselbe ,schale zu legen4 #b7 ,es ist1 wenn man eine ,wage zum alleinigen ,gebrauch hat und demnach sicher sein kann1 dass sich whrend der ,dauer einer ,analyse in keiner ,weise etwas daran ndert1 nicht nothwendig1 sie am ,anfang ins ,gleichgewicht zu bringen1 whrend dies ohne ,widerrede geschehen muss1 wenn in ,bezug auf den ,gleichgewichtszustand der ,wage dadurch1 dass ,viele daran wgen1 eine ,vernderung vorgehen kann4 ,nicht allein relativ1 sondern auch absolut genaue ,wgungen erhlt man durch die ,substitutionswgung4 ,es ist hierbei vllig gleichgltig1 ob die ,wage ganz gleicharmig ist oder nicht1 eben so ob die ,schalen gleich oder ungleich schwer sind4 ,um sie auszufhren1 bringt man das ,abzuwgende1 sagen wir einen ,platintiegel1 auf die eine ,schale1 auf die andere eine beliebige ,tara bis zum vlligen ,gleichgewicht1 alsdann nimmt man den ,tiegel weg und legt an seine ,stelle ,gewichte bis zum ,gleichgewicht4 ,man ersieht auf den ersten ,blick1 dass die aufgelegten ,gewichte jedenfalls das wirkliche ,gewicht des ,tiegels mit absoluter ,schrfe angeben4 ,bei ,wgungen1 die eine mglichst grosse ,genauigkeit erfordern1 z4 ,b4 bei ,atomgewichtsbestimmungen1 bedient man sich immer dieser ,methode4 ,ihre ,ausfhrung kann man abkrzen1 wenn man sich eine ihrem ,wirkungswerthe auf der einen1 sagen wir der rechten1 ,schale nach genau bekannte ,tara fr die linke hlt1 welche schwerer ist1 als die abzuwgende ,substanz4 ,man ersieht leicht1 dass man durch ,abziehen der zu letzterer bis zum ,gleichgewicht zu legenden ,gewichte von dem bekannten ,gewicht der ,tara die absolute ,gewichtsgrsse der ,substanz und zwar durch eine ,wgung erfhrt4 ,denken wir uns z4 ,b4 die linke ,schale mit einer solchen ,tara belastet1 welche vlliges ,gleichgewicht herstellt1 wenn auf die rechte #ej ,grm4 gelegt werden4 ,wir bringen auf diese einen ,platintiegel und legen ,gewichte zu bis zum ,gleichgewicht1 beispielsweise #aj ,grm4 ,tiegel und ,gewichte sind also dann genau gleich #ej ,grm4 und der ,tiegel wiegt #ej-aj1 d4 i4 #dj ,grm4 4 #aj4 ,als wohl zu beachtende ,regeln beim ,wgen erwhne ich folgende3 #a7 ,wenn man bei dem ,auflegen der ,gewichte das ,ziel schnell und sicher erreichen will1 muss man dabei nicht bald ein grosses1 bald ein kleines ,gewicht probiren1 sondern streng systematisch verfahren1 so dass man das zu findende ,gewicht in immer engeren ,grenzen kennen lernt1 bis man es zuletzt genau hat4 ,ein ,tiegel wiegt z4 ,b4 #f1fbg ,grm4 ,wir legen auf die andere ,schale #aj ,grm4 ,es ist zu viel1 die nachfolgende ,grsse #e ,grm4 ist zu wenig1 jetzt #g ,grm4 zu viel1 dann #f ,grm4 zu wenig1 #f1e zu wenig1 #f1g zu viel1 #f1f zu wenig1 #f1fe zu viel1 #f1fb zu wenig1 #f1fc zu viel1 #f1fbe zu wenig1 #f1fbg recht4 ,ich habe1 um das ,princip klar zu machen1 einen mglichst complicirten ,fall gewhlt2 ich kann aber bestimmt versichern1 dass man durch diese ,art des ,gewichtauflegens im ,durchschnitt in der halben ,zeit wgt1 als wenn man ohne ,regel probirt4 ,zu einer ,wgung bis auf #a_/aj ,milligramm genau braucht man nach diesem ,verfahren auf einer nicht allzu langsam schwingenden ,wage bei einiger ,uebung nie lnger als ein paar ,minuten4 #b7 ,es ist bei gleicher ,genauigkeit beraus viel bequemer und frdernder1 die ,milligramme und deren ,bruchtheile durch ein an oder zwischen den ,theilstrichen des ,wagebalkens aufzuhngendes ,centigrammhkchen1 als durch unmittelbares ,auflegen von ,milligrammgewichtchen zu bestimmen4 #c7 ,beim ,aufschreiben der ,gewichte kann man nicht vorsichtig genug sein4 ,zweckmssig ist es1 die ,aufschreibung zuerst nach den ,lcken im ,gewichtskstchen vorzunehmen und sie sodann beim ,abnehmen der ,gewichte von der ,wage und ,einlegen ins ,kstchen zu controliren4 #d7 ,an der ,wage darf nie irgend eine ,vernderung 7,darauflegen des zu ,wgenden1 ,auflegen oder ,wegnehmen von ,gewichten7 vorgenommen werden1 wenn sie nicht arretirt ist2 im anderen ,falle wrde sie in kurzer ,zeit verdorben sein4 #e7 ,eine ,substanz darf nie1 es msste denn ein ,stckchen ,metall oder dergleichen sein1 unmittelbar auf die ,wage gelegt werden1 sondern alles ,abwgen geschieht in passenden ,gefssen von ,platin1 ,silber1 ,glas1 ,porzellan etc41 nie auf ,papier oder einer ,karte1 da diese durch ,anziehen von ,feuchtigkeit ihr ,gewicht fortwhrend verndern4 -- ,die gewhnlichste ,methode des ,abwgens besteht darin1 dass man zuerst den ,tiegel1 berhaupt das ,gefss1 wgt1 dann die ,substanz in denselben bringt1 wieder wgt1 und das erste ,gewicht von dem letzten abzieht4 ,in manchen ,fllen1 namentlich wenn man mehrere ,portionen von einer und derselben ,substanz abzuwgen hat1 bestimmt man zuerst das ,gewicht des ,gefsses sammt der ,substanz1 schttet dann von derselben eine gewisse ,portion heraus1 wgt wieder und findet so das ,gewicht des ,herausgeschtteten als ,gewichtsabnahme4 #f7 ,substanzen1 welche leicht ,feuchtigkeit aus der ,luft anziehen1 mssen immer in verschlossenen ,gefssen 7in einem bedeckten ,tiegel1 zwischen zwei ,uhrglsern1 in einem verstopften ,glasrhrchen7 abgewogen werden4 ,flssigkeiten wgt man in mit ,glasstpseln verschlossenen ,flschchen4 #g7 ,ein ,gefss darf niemals gewogen werden1 wenn es noch warm ist1 weil es in dem ,falle immer und zwar aus zwei ,grnden zu leicht wiegt4 ,einmal nmlich verdichtet jeder ,krper auf seiner ,oberflche eine gewisse ,portion ,luft und ,feuchtigkeit1 deren ,menge abhngig ist von der ,temperatur und dem ,feuchtigkeitszustande der ,luft1 wie auch von der ,temperatur des ,krpers selbst4 ,hat man nun einen ,tiegel am ,anfang kalt gewogen1 wgt ihn spter mit ,substanz warm und rechnet die ,differenz als ,gewicht der ,substanz1 so bekommt man dasselbe zu klein1 weil man fr den ,tiegel zu viel abzieht4 -- ,die zweite ,ursache ist die1 dass von einem warmen ,krper fortwhrend die umgebende ,luft erwrmt1 dadurch aber leichter wird und aufsteigt4 ,indem nun die kalte ,luft nachdringt1 entsteht ein ,luftstrom1 der die ,wagschale hebt und demnach leichter erscheinen lsst1 als sie wirklich ist4 #h7 ,wenn man bedenkt1 dass1 sofern man an die beiden ,endschneiden einer ,wage an dnnen gleichschweren ,drhten an die eine #aj ,gramm ,platin1 an die andere #aj ,gramm ,glas hngt 7so dass also ,gleichgewicht stattfindet7 und jetzt den ,platin- und ,glaskrper in ,wasser ganz einsenkt1 alsdann das ,gleichgewicht nicht bleiben kann1 weil jetzt nur die ,differenz der #aj ,gramm und des verdrngten ,wassers 7welches beim ,glas weit mehr betrgt als beim ,platin7 als ,gewicht wirkt1 so muss man einsehen1 dass alle ,wgungen1 welche wir in der ,luft vornehmen1 ebenfalls mit einem ,fehler behaftet sind1 sofern die ,volumina des ,gewogenen und der ,gewichtsstcke nicht gleich sind4 ,dieser ,fehler ist aber wegen des im ,verhltniss zu festen ,krpern geringen specifischen ,gewichts der ,luft so unbedeutend1 dass er bei allen gewhnlichen analytischen ,versuchen vernachlssigt werden kann2 bei absolut genauen hingegen bringt man die ,volumina der ,krper mit in ,rechnung1 addirt das ,gewicht der entsprechenden ,luftrume zu der ,grsse des ,gewichts und des ,gewogenen und reducirt so die ,gewichte auf den leeren ,raum4 4 #aa4 #b4 ,die ,volumbestimmung4 ,gemessen werden bei analytisch-chemischen ,arbeiten in der ,regel nur ,gase und ,flssigkeiten4 ,im ,allgemeinen kann man annehmen1 dass ,quantittsbestimmungen durch ,wgung genauer sind1 als solche durch ,messung2 doch ist1 wie durch ,gay-,lussac das ,messen der ,flssigkeiten1 so durch ,bunsen1 wie auch durch ,regnault und ,reiset das der ,gase so sehr vervollkommnet worden1 dass seine ,genauigkeit die des ,wgens fast noch bertrifft4 ,so genaue ,messungen erfordern aber einen ,aufwand von ,zeit und ,sorgfalt1 welchen man nur den feinsten wissenschaftlichen ,untersuchungen zuwenden kann#b4 ,die ,genauigkeit der ,messungen hngt einmal ab von den ,messgefssen1 dann von der ,art des ,messens4 #b ,eine genaue ,darstellung von ,bunsen's ,methode findet sich im ,handwrterbuch der ,chemie von ,liebig1 ,poggendorff und ,whler1 ,,ii1 #ajec 7,artikel ,eudiometer von ,kolbe74 ,wer sich mit ,gasanalysen beschftigen will1 wird daraus den grssten ,nutzen ziehen4 a4 ,das ,messen der ,gase4 ,zum ,messen der ,gase bedient man sich starker1 auf einer ,seite rund zugeschmolzener1 graduirter ,glasrhren von grsserem oder geringerem ,inhalte4 ,man ist fr die in diesem ,werkchen zu besprechenden ,gasmessungen hinlnglich ausgerstet1 wenn man sie in folgender ,auswahl besitzt4 #a7 ,eine #aej-bej ,cubikcentimeter fassende ,glasglocke von etwa #d ,centimeter ,durchmesser1 eingetheilt in ,cubikcentimeter1 so dass fr je zwei ein ,theilstrich gemacht ist4 #b7 ,fnf bis sechs ,glasrhren von #cj-dj ,cubikcentimeter ,inhalt und etwa #ab-ae ,millimeter ,durchmesser im ,lichten1 eingetheilt in #a_/e ,cubikcentimeter4 ,die ,dicke der ,wandungen bei den genannten ,rhren sei nicht zu gering1 sonst zerbrechen sie1 namentlich bei ,messungen ber ,quecksilber1 leicht4 ,sie betrage bei #a7 etwa #d-f ,millimeter1 bei #b7 etwa #b-c ,millimeter4 ,die ,hauptsache bei diesen ,messinstrumenten ist1 dass sie vollkommen richtig eingetheilt sind2 denn hiervon ist die ,genauigkeit der ,resultate unmittelbar abhngig4 ,ich unterlasse es zu beschreiben1 in welcher ,weise man sich geeignete ,rhren selbst kalibriren kann1 indem ich auf ,berzelius' ,lehrbuch der ,chemie #d4 ,aufl4 ,bd4 #aj1 ,artikel ,messen1 sowie ,faraday's ,chemische ,manipulationen1 ,artikel ,hohlmaasse1 verweise1 und gehe gleich zu der ,prfung der ,messrhren ber4 ,bei einer solchen ,prfung sind drei ,fragen in ,betracht zu ziehen4 #a7 ,stimmen die ,grade einer ,rhre unter einander berein8 #b7 ,stimmen die ,grade jeder einzelnen ,rhre mit denen der anderen berein8 #c7 ,stimmen die ,volumina1 welche durch die ,grade ausgedrckt werden1 mit den ,gewichten berein1 welche man hat8 ,diese drei ,fragen werden durch folgende ,versuche beantwortet4 a7 ,man bringt die ,rhre in senkrechte ,lage1 giesst genau abgemessene kleine ,quecksilbermengen ein1 bis zuletzt die ,rhre angefllt ist1 und beobachtet genau 7die ,regeln beim ,ablesen der ,grade siehe unten71 ob die ,graduirung den eingegossenen gleichen ,quecksilberrumen proportional ist4 -- ,zum ,abmessen bedient man sich eines an einem ,ende zugeschmolzenen1 am anderen wohl abgeschliffenen ,glasrhrchens4 ,man fllt es durch ,eintauchen unter ,quecksilber mit der ,vorsicht1 dass keine ,luftblschen darin bleiben1 zum ,ueberfliessen und entfernt den ,ueberschuss durch ,auflegen und ,andrcken einer kleinen ,glasplatte4 b7 ,man misst in einer der engen ,rhren nach einander verschiedene ,quantitten von ,quecksilber ab1 giesst sie in die anderen ,rhren und beobachtet1 ob der durch dieselbe ,menge ,flssigkeit erfllt werdende ,raum bei allen durch die ,theilstriche bereinstimmend angezeigt wird4 ,zeigen sich ,rhren bei diesen ,versuchen als gut1 so sind sie zu allen ,analysen1 bei denen nur die relativen ,volumina verschiedener ,gase bestimmt werden sollen1 geradezu anwendbar1 will man sie aber bei ,versuchen gebrauchen1 bei denen aus dem ,volum eines ,gases dessen ,gewicht berechnet werden soll1 so muss noch die obige ,frage #c beantwortet werden4 ,zu diesem ,behufe fllt man c7 die leer gewogene ,rhre bis an den letzten ,theilstrich mit destillirtem ,wasser von #d und bestimmt dessen ,gewicht4 ,stimmen die ,rhren mit den ,gewichten berein1 so muss die ,anzahl der ,cubikcentimeter gleich sein der ,zahl der aufgelegten ,gramme4 ,stimmen sie nicht berein1 gleichgltig ob den ,gewichten oder den ,messrhren eine falsche ,einheit zu ,grunde liegt1 so mssen nach dem gefundenen ,verhltnisse die bei ,analysen erhaltenen ,maasse reducirt werden4 ,wogen z4 ,b4 #ii ,cubikcentimeter ,wasser #ajj ,grm41 entsprechen demnach #ii auf der ,messrhre angegebene ,c4,c4 #ajj mit den ,gewichten harmonirenden1 so muss man die bei den ,versuchen gefundenen ,cubikcentimeter erst mit #ajj_/ii #a1jaja multipliciren1 ehe man das ,volum in ,gewicht verwandeln kann4 ,zeigten sich die ,rhren bei den ,versuchen a und b gut1 so gengt es1 sich dieses ,verhltniss zu bemerken2 zeigten sich hingegen die ,grade unter einander selbst abweichend1 so muss man1 wenn man sich der ,rhren dennoch bei genauen ,versuchen bedienen will1 fr jede einzelne eine ,reductionstabelle entwerfen1 aus der man ersehen kann1 wie vielen mit den ,gewichten bereinstimmenden ,raumtheilen jede beliebige ,anzahl der auf der ,rhre verzeichneten ,theilstriche entspricht4 ,bunsen's ,messrhren sind alle bloss mit einer ,millimetertheilung versehen1 welche denselben mittelst einer sehr sinnreich construirten ,theilmaschine gegeben wird4 ,welchen ,raumtheilen die einzelnen ,theilstriche entsprechen1 wird alsdann durch ,einmessen gleicher ,quecksilbervolumina bestimmt und auf einer ,tabelle notirt4 -- ,diese ,einrichtung der ,messgefsse ist unstreitig die beste4 ,beim ,messen der ,gase kommen folgende ,punkte in ,betracht3 #a7 ,richtiges ,ablesen2 #b7 die ,temperatur des ,gases2 #c7 der ,druck1 unter dem es sich befindet2 #d7 der ,umstand1 ob es trocken oder feucht ist4 ,die drei letzten ,punkte verstehen sich leicht1 wenn man sich erinnert1 dass eine und dieselbe ,gewichtsmenge eines ,gases durch eine ,vernderung der ,temperatur1 durch vernderten ,druck1 wie durch geringere oder grssere ,tension beigemischten ,wasserdampfes eine bedeutende ,volumvernderung erleidet4 ad #a4 ,wenn man ,quecksilber in eine ,rhre schttet1 so steht es darin1 seiner ,cohsion halber1 mit einer convexen ,oberflche2 am auffallendsten ist dies bei engen ,rhren4 -- ,wasser hingegen zeigt eine concave ,oberflche1 indem es sich an den ,glaswnden ein wenig hinaufzieht4 ,diese beiden ,umstnde erschweren das genaue ,ablesen4 -- ,unter allen ,verhltnissen bringt man dabei die ,rhre in senkrechte ,lage und das ,auge mit der ,oberflche der ,flssigkeit in eine ,ebene4 ,ersteres wird erreicht1 indem man nach zwei in einiger ,entfernung aufgehngten ,lothen1 deren ,richtungen sich in der verticalen ,axe des ,messcylinders kreuzen1 oder nach so gelegenen senkrechten ,thr- oder ,fensterkanten visirt1 -- ,letzteres1 indem man dem ,gesichte gegenber einen ,spiegelstreifen fest an das ,rohr anlegt und genau ber die ,flche der ,flssigkeit den ,mittelpunkt des ,auges im ,spiegel fixirt4 ,hat so das ,auge die richtige ,stellung angenommen1 so wird der ,spiegel entfernt und abgelesen4 ,liest man ber ,wasser ab1 so hat man die ,mitte der durch das am ,glase sich hinaufziehende ,wasser gebildeten dunkeln ,zone als wirkliche ,oberflche anzunehmen1 -- bei ,quecksilber hingegen die ,ebene1 welche zwischen dem ,scheitelpunkt der convexen ,oberflche und den ,punkten1 an denen sie das ,glas berhrt1 in der ,mitte liegt4 ,es knnen jedoch so nur annhernde ,resultate erhalten werden4 ,wirklich genaue ,ablesungen lassen sich ber ,wasser und anderen das ,glas benetzenden ,flssigkeiten gar nicht ausfhren1 wohl aber ber ,quecksilber1 wenn man den ,fehler des ,meniscus bestimmt und beim ,ablesen ber die ,kuppe des ,quecksilbers visirt4 -- ,die ,bestimmung des ,fehlers geschieht ein- fr allemal fr jede ,messrhre1 indem man sie zum ,theil mit ,quecksilber fllt und dessen ,stand ber die ,kuppe hin abliest4 ,man giesst alsdann einige ,tropfen ,quecksilberchloridlsung darauf1 wodurch sogleich die ,convexitt aufgehoben wird1 beobachtet wieder und findet so die ,differenz4 ,da beim ,kalibriren die ,rhre aufrecht1 beim ,messen von ,gasen verkehrt steht1 so muss jedem beobachteten ,gasvolumen der doppelte ,betrag der beobachteten ,differenz zugezhlt werden 7,kolbe a4 a4 ,o474 ,das bei ,gasmessungen anzuwendende ,quecksilber muss rein1 namentlich von ,blei und ,zinn1 welche ihm die ,eigenschaft ertheilen1 an ,glas zu adhriren1 mglichst frei sein4 ,sind dieselben zugegen1 so entfernt man sie am leichtesten dadurch1 dass man das ,quecksilber in einer flachen ,schale mit verdnnter ,salpetersure bergiesst und unter hufigem ,umrhren einen ,tag lang damit in ,berhrung lsst4 ,von ,staub u4 s4 w4 befreit man dasselbe1 indem man es durch ein ,tuch filtrirt4 ad #b4 ,die ,temperatur zu messender ,gase bestimmt man1 indem man sie auf gleichen ,wrmegrad mit der ,sperrflssigkeit bringt und die ,temperatur dieser misst4 ,gestatten es die ,gefsse1 dass man die ,messrhre ganz in die ,sperrflssigkeit untertaucht1 so wird hierdurch eine bereinstimmende ,temperatur am leichtesten und schnellsten hergestellt2 im anderen ,falle ist es nothwendig1 dass die umgebende ,luft und die ,sperrflssigkeit gleiche ,temperatur haben und dass man die ,rhre dem ,einfluss beider geraume ,zeit aussetzt1 ehe man abliest4 -- ,man hat ferner zu beobachten1 dass das auf gleiche ,temperatur gebrachte ,gas beim ,ablesen nicht wieder ausgedehnt werde4 ,man vermeide also1 den ,versuch in der ,nhe eines ,ofens1 im directen ,sonnenlicht etc4 vorzunehmen2 man umfasse die ,rhre nicht mit der warmen ,hand1 sondern drcke sie nur mit dem ,finger oder noch besser mit einer hlzernen ,klammer nieder4 ad #c4 ,wenn ein ,gas durch eine ,flssigkeit abgesperrt ist1 und das ,niveau dieser ist in der ,rhre und ausser derselben gleich1 so befindet sich das ,gas bloss unter dem herrschenden ,druck der ,atmosphre4 ,derselbe wird demnach durch ,ablesen des ,barometerstandes geradezu gefunden4 ,steht hingegen die ,sperrflssigkeit in der ,rhre hher als ausserhalb1 so ist das ,gas unter geringerem1 steht sie tiefer1 unter grsserem ,druck1 als dem der herrschenden ,atmosphre4 ,der letztere ,umstand lsst sich durch ,heben der ,rhre immer1 der erstere jedoch durch ,senken derselben nur dann beseitigen1 wenn die die ,sperrflssigkeit enthaltende ,wanne die geeignete ,tiefe hat4 ,operirt man ber ,wasser1 so lsst sich der genannte ,gleichgewichtszustand meist ohne ,schwierigkeit herstellen2 ist aber das ,gas durch ,quecksilber abgesperrt1 so ist dies namentlich bei weiten ,rhren sehr hufig nicht wohl mglich 7,fig4 #a74 ,illustration3 ,fig4 #a4 ,in diesem ,falle befindet sich das ,gas unter dem ,drucke der ,atmosphre minus dem ,drucke einer ,quecksilbersule von der ,lnge der ,linie ab4 ,man findet denselben demnach1 indem man die ,lnge der ,linie ab mglichst genau misst und von dem gefundenen ,barometerstand abzieht4 ,betrgt z4 ,b4 dieser #bf ,zoll und ist die ,linie ab #c ,zoll1 so befindet sich das ,gas unter einem wirklichen ,drucke von #bf - #c #bc ,zoll ,quecksilber4 ,befindet sich ber dem ,quecksilber ,wasser oder eine andere ,flssigkeit1 z4 ,b4 ,kalilauge1 so verfhrt man in der ,regel so1 als ob dies nicht der ,fall wre1 indem man entweder das ,quecksilber innen und aussen gleichstellt1 oder die ,differenz der ,queeksilberoberflchen misst4 ,der ,druck der ,wasser- etc4 ,sule ist meist so unbedeutend1 dass er vernachlssigt werden kann4 ,eigentlich msste er gemessen1 nach dem specif4 ,gewicht der ,flssigkeit auf ,quecksilberdruck reducirt und dieser von dem ,barometerstand abgezogen werden4 ,man kann aber diese ,correction deshalb sparen1 weil1 wie schon oben erwhnt1 ein ganz genaues ,messen unter solchen ,verhltnissen doch nicht mglich ist4 ad #d4 ,wird ein mit ,wasserdampf gesttigtes ,gas gemessen1 so erfhrt man nicht unmittelbar sein wahres ,volumen1 weil das ,wassergas vermge seiner ,tension auf die absperrende ,flssigkeit einen ,druck ausbt4 ,da man aber die ,tension des ,wasserdampfes fr die verschiedenen ,temperaturen kennt1 so lsst sich leicht die nothwendige ,correction machen4 ,dies ist aber nur dann mglich1 wenn das ,gas wirklich gesttigt ist4 ,man hat also bei ,gasmessungen darauf zu sehen1 dass das ,gas entweder mit ,wasserdampf gesttigt oder ganz trocken ist4 99 99 99 99 99 ,dass ,gasvolumina nur dann verglichen werden knnen1 wenn sie auf gleiche ,temperatur1 gleichen ,druck und gleichen ,feuchtigkeitszustand reducirt worden sind1 erhellt aus dem oben ,gesagten4 ,in der ,regel reducirt man sie auf #j1 #j1gf ,meter ,barometerstand und vllige ,trockenheit4 ,wie dies geschieht und wie man aus dem ,volumen der ,gase ihr ,gewicht findet1 wird unten bei der ,berechnung der ,analysen gezeigt werden4 4 #ab4 b4 ,das ,messen von ,flssigkeiten4 ,da das ,messen von ,flssigkeiten sich rascher ausfhren lsst1 als das ,wgen1 so wendet man es namentlich bei analytisch-technischen ,untersuchungen gern an4 ,man bedient sich dazu der folgenden ,gefsse4 #a4 ,die graduirte ,pipette4 ,ihre ,einrichtung ist entweder von der ,art1 dass man nur eine bestimmte ,flssigkeitsmenge mit derselben abmessen kann1 also etwa #ej1 #bj1 #aj ,c4,c41 oder aber von der ,art1 dass man jede beliebige ,menge abmessen kann4 ,im ersteren ,falle hat die ,pipette nur eine ,marke 7,fig4 #b a71 im anderen ist sie ganz graduirt 7,fig4 #b b74 -- ,die untere ,oeffnung von ,fig4 #b b hat einen ,durchmesser von #a1e ,,mm41 die obere von #c-d ,,mm4 ,sie fasst bis an die obere ,marke #ej ,c4,c4 und ist in #ajj ,grade eingetheilt4 ,demnach betrgt jeder ,grad #j1e ,c4,c4 ,beim ,messen taucht man a in die ,flssigkeit1 saugt an b1 bis etwas mehr als nthig ,flssigkeit eingedrungen ist1 verschliesst b mit dem ein wenig feuchten 7aber nicht nassen7 ,finger und lsst nun1 indem man die ,pipette in verticale ,lage und das ,auge mit der ,oberflche der ,flssigkeit in eine ,ebene bringt1 so viel austrpfeln1 bis der gewnschte ,stand erreicht ist4 -- ,die ,einrichtung der ,pipette gestattet1 die so abgemessene ,flssigkeit ohne ,verluste in jedes beliebige ,gefss zu bringen4 ,illustration3 ,fig4 #b4 ,auch bei diesem ,abmessen muss die durch die ,adhsion der ,flssigkeit an die ,glaswandung gebildete dunkle ,zone wohl bercksichtigt werden1 indem es nicht einerlei ist1 ob die ,marke mit dem unteren ,rand1 mit der ,mitte der ,zone oder mit dem oberen ,rand derselben zusammenfllt4 ,am genauesten fallen die ,messungen aus1 wenn man die ,marke ins ,niveau mit dem unteren geraden ,rand der dunklen ,zone bringt1 welcher sich bei guter ,beleuchtung1 namentlich bei durchfallendem ,lichte am schrfsten einstellen lsst1 somit bei a der ,fig4 #c4 -- ,nur muss vorausgesetzt werden1 dass die ,marke der ,pipette auch nach dieser ,art angebracht ist1 wie dies denn auch jetzt meistens geschieht4 ,ebenso ist zu beachten1 ob die ,pipette so graduirt ist1 dass man den letzten ,tropfen1 der nach einiger ,zeit sich in der ,mndung sammelt und durch ,anlegen an die ,gefsswand und ,ausblasen entleert werden kann1 mitnehmen muss oder nicht4 ,illustration3 ,fig4 #c4 ,die ,pipette dient in dieser ihrer ,einrichtung nur1 um bestimmte ,flssigkeitsmengen abzumessen4 ,will man sie benutzen1 um von einer ,flssigkeit bis zur ,erreichung eines bestimmten ,punktes1 z4 ,b4 des ,neutralittspunktes zu einer anderen zu setzen und nachher die ,menge der verwendeten zu messen1 so versieht man sie entweder an der unteren ,rhre mit einem kleinen ,glashahn oder aber nach ,mohr's ,angabe 7,verhandlungen der #bi4 ,versammlung deutscher ,naturforscher und ,aerzte7 mit einem ,quetschhahn4 ,diese einfache und hchst praktische ,vorrichtung besteht aus einem kurzen ,stckchen vulcanisirten ,kautschukrohres1 welches durch eine ,drahtklammer zusammengepresst und hierdurch fest verschlossen ist1 aber durch einen geringeren oder strkeren ,druck nach ,belieben mehr oder weniger geffnet werden kann4 -- ,das ,rhrchen wird mit seinem einen ,ende ber die ,spitze der ,pipette gestlpt und festgebunden1 in das andere befestigt man ein kurzes ,stck eines in eine mssig feine ,spitze ausgezogenen starken ,glasrhrchens4 ,die ,gestalt der ,drahtklammer zeigt ,fig4 #d4 ,illustration3 ,fig4 #d4 ,die so vorgerichtete ,pipette wird nun vertical in einen geeigneten ,halter gespannt und so gestellt1 dass1 wenn man davor steht oder sitzt1 der ,nullpunkt mit dem ,auge in einer ,ebene liegt4 ,die ,vorrichtung gestattet nun nicht allein ein sehr genaues und ruhiges ,ablesen vor und nach dem ,versuche1 sondern auch ein geschwinderes oder langsameres ,entleeren und ein ganz sicheres ,ausfliessenlassen einzelner ,tropfen4 ,zu demselben ,zwecke wie die mit ,hahn versehene ,pipette1 dient auch und zwar gewhnlich #b4 ,die graduirte ,brette4 ,dieselbe ist in gebruchlichster ,form in ,fig4 #e a dargestellt4 -- ,die ,tropfffnung hat etwa #a1e ,,mm4 ,durchmesser und muss so viel tiefer liegen als die ,oeffnung des weiteren ,rohres1 dass sich bequem austropfen lsst1 ohne dass die ,flssigkeit oben aus dem ,rohre ausfliesst4 ,zweckmssig versieht man die ,brette mit einem festen ,holzfusse4 ,illustration3 ,fig4 #e4 ,in der ,regel fassen die ,bretten etwa #ej oder #ajj ,c4,c4 und sind im ersteren ,falle in #ajj1 im anderen in #bjj ,grade getheilt1 so dass ein ,grad einem halben ,c4,c4 entspricht4 ,da die ,bretten nicht wie die ,pipetten von unten nach oben1 sondern von oben nach unten graduirt sind1 so kann man mit denselben nur in der ,art messen1 dass man sie erst bis an den ,nullpunkt fllt1 dann die ,flssigkeit ausgiesst oder austrpfelt und die rckstndige ,menge wiederum misst4 -- ,andere ,formen der ,brette stellen ,fig4 #e b und c dar4 #c4 ,der graduirte ,cylinder4 ,denselben stellt die ,fig4 #f dar4 ,er dient dazu1 eine gegebene ,flssigkeit mit einer anderen zu vermischen1 wenn es sich darum handelt1 das ,ganze auf ein bestimmtes ,volumen zu bringen1 also z4 ,b41 wenn man eine ,lsung bereiten will1 welche in einem bestimmten ,volumen eine bekannte ,menge ,kochsalz oder dergl4 enthalten soll4 -- ,man bringt beim ,gebrauch erst die zu verdnnende ,flssigkeit in den ,cylinder1 giesst dann die andere zu bis zum gewnschten ,theilstrich1 legt auf den abgeschliffenen ,rand eine abgeschliffene ,glasplatte fest auf und mischt vorsichtig durch ,umkehren und ,schtteln4 -- ,statt des graduirten ,cylinders kann man sich in vielen ,fllen auch der nachstehend beschriebenen ,messkolben bedienen1 welche noch dazu ein genaueres ,messen zulassen1 da an engerer ,stelle gemessen wird4 ,illustration3 ,fig4 #f4 #d4 ,die ,messkolben4 ,nicht selten kommt es bei ,analysen vor1 dass man eine zusammengesetzte ,substanz in einer ,flssigkeit lst1 diese auf ein bestimmtes ,volumen bringt und dann in einzelnen abgemessenen ,mengen die verschiedenen ,bestimmungen vornimmt4 -- ,zu solchem ,behufe wendet man zweckmssig mit einem am ,hals angebrachten ,theilstrich versehene ,kolben 7,messkolben7 an 7,fig4 #g74 ,man kann sich dieselben sehr leicht selbst darstellen und zwar auf folgende ,art4 ,illustration3 ,fig4 #g4 ,man sucht sich zunchst einen kleinen ,kolben mit etwas langem ,halse aus1 der1 wie man durch einen vorlufigen ,versuch bestimmt1 in der ,art #ajj ,c4,c4 ,wasser fasst1 dass dasselbe nur bis an eine geeignete ,stelle des ,halses reicht1 lsst denselben vllig austropfen 7getrocknet drfen aber die inneren ,wnde nicht werden71 wgt genau #ajj ,grm4 ,wasser von #d;,c4 7oder #ii1i von #af ,c47 ein1 stellt ihn auf eine feste1 vollkommen wagerechte ,unterlage1 visirt richtig und bezeichnet den oberen wie den unteren ,rand der dunklen ,zone mit kleinen ,pnktchen1 was mit ,hlfe einer in dicken ,asphaltfirniss oder dergl4 getauchten ,spitze leicht gelingt4 ,man giesst alsdann das ,wasser aus1 legt den ,kolben bequem vor sich und ritzt1 von den ,pnktchen ausgehend1 mittelst eines ,diamantes feine deutliche ,striche in das ,glas4 ,auf gleiche ,art stellt man sich ,kolben dar1 welche #bjj1 #cjj1 #djj ,grm4 ,wasser von #d1 d4 h4 ,c4,c41 ausfliessen lassen1 wenn sie bis an die ,marken gefllt und dann bis zum vlligen ,austropfen entleert werden4 -- ,diese ,kolben gehren zu einem ,system und sind ausser mit der ,zahl der ,c4,c41 auf welche sich die ,marken beziehen1 mit a zu bezeichnen1 weil sie beim ,ausfliessen die beistehende ,anzahl ,cubikcentimeter entleeren4 ,ausser diesen ,kolben gebraucht man nun ,kolben eines zweiten ,systems2 wir wollen sie mit e bezeichnen1 weil sie1 wenn bis an die ,marken ,flssigkeit eingegossen wird1 die angegebene ,anzahl ,c4,c4 fassen4 -- ,man stellt sie dar1 indem man in die innen vllig trockenen ,kolben #bjj1 #cjj1 #djj1 #ajjj etc4 ,grm4 ,wasser von #d ,c4 einwgt und dessen ,stand bezeichnet4 -- ,wie man beim ,gebrauch der ,kolben zu verfahren hat1 mag ein ,beispiel lehren4 -- ,gesetzt wir haben #aj ,grm4 eines ,gemenges von ,chlornatrium und schwefelsaurer ,magnesia in ,wasser gelst und wollen in getrennten ,theilen der ,lsung ,chlor1 ,schwefelsure1 ,natron und ,magnesia bestimmen2 so bringen wir die ,lsung etwa in den #ejj ,c4,c4 fassenden ,kolben des ,systems e1 fllen mit ,wasser bis an die ,marken1 mischen genau 7der ,kolben wird dabei mit dem ,ballen der ,hand verschlossen1 eine abgeschliffene ,glasplatte auf abgeschliffenem ,rand ist noch besser7 und fllen nun mit der ,flssigkeit den #ajj ,c4,c4 fassenden ,kolben des ,systems a bis an die ,marken1 entleeren ihn zur ,schwefelsurebestimmung1 fllen ihn wieder und entleeren ihn in ein zweites ,gefss zur ,chlorbestimmung etc4 ,um die ,nothwendigkeit beider ,systeme klar zu machen1 wollen wir einmal ins ,auge fassen1 was geschehen msste1 wenn der #ajj ,c4,c4 fassende ,kolben nicht einer des ,systems a1 sondern einer des ,systems e gewesen wre4 -- ,man htte ihn alsdann nach dem ersten ,entleeren aussplen und das ,splwasser zur ,flssigkeit hinzufgen mssen1 -- der ,kolben aber wre innen wieder vollstndig zu trocknen oder aber mit der zu analysirenden ,flssigkeit auszusplen gewesen1 ehe man ihn zur zweiten ,abmessung htte gebrauchen knnen etc4 ,der ,umstand1 dass diese beiden ,systeme von ,messgefssen nur selten gehrig unterschieden wurden1 war ,veranlassung1 dass solche ,messungen weit weniger genau ausgefallen sind1 als sie ausfallen knnen4 -- ,bei ,prfung der graduirten ,pipette1 ,brette und des ,cylinders ist zu beachten1 dass die beiden ersten dem ,system a1 der letzte dem e angehren muss4 ,um den ,unterschied hervorzuheben1 welcher zwischen gleich bezeichneten ,kolben der beiden ,systeme herrscht1 fhre ich an1 dass mein mit #ajj ,c4,c4 bezeichneter ,kolben des ,systems a in ,wirklichkeit #ajj1b ,c4,c4 fasst4 ,handelt es sich nur darum1 mehrmals dasselbe ,volumen einer ,flssigkeit abzumessen1 so kann man sich auch einer mit einem unten abgerundeten ,glasstopfen versehenen ,flasche bedienen4 ,,ii4 ,das ,ueberfhren zu untersuchender ,krper in ,zustnde1 in welchen sie sich zur ,analyse eignen4 4 #ac4 #a4 ,die ,auswahl der ,substanz4 ,ehe man zur quantitativen ,analyse eines ,krpers schreitet1 kann man nicht sorgfltig genug berlegen1 ob auch der erwnschte ,erfolg wirklich erreicht ist1 wenn man die ,menge eines jeden einzelnen ,bestandtheiles des vorliegenden ,krpers kennt4 -- ,nur zu hufig wird dieser erste ,punkt vernachlssigt und somit auch durch die sorgfltigste ,analyse statt einer richtigen eine falsche ,vorstellung erweckt4 ,es bezieht sich dies wie auf wissenschaftliche1 so auf technische ,untersuchungen4 ,man verwende daher bei ,mineralien1 deren ,constitution durch die ,analyse festgestellt werden soll1 die grsste ,sorgfalt darauf1 ,gangart und eingesprengte ,substanzen zu entfernen1 schaffe zuerst usserlich ,anhngendes durch ,abreiben oder ,abwaschen weg1 zerschlage alsdann die in starkes ,papier gewickelte ,substanz auf einem ,stahlambos und suche mit der ,pincette die reinsten ,stckchen aus1 -- knstlich darstellbare krystallisirte ,krper reinige man durch ,umkrystallisiren1 ,niederschlge durch vollstndiges ,auswaschen u4 s4 w4 -- ,bei technischen ,untersuchungen1 z4 ,b4 der ,ermittelung des ,hyperoxydgehaltes eines ,braunsteins1 des ,eisengehaltes in einem ,eisensteine1 ziehe man in ,erwgung1 ob die zu untersuchenden ,proben auch soweit mglich dem mittleren ,durchschnitt der herausgefrderten oder zu frdernden ,erze entsprechen2 denn was wrde es dem ,kufer einer ,braunsteingrube ntzen1 den ,gehalt eines ausgewhlten1 vielleicht besonders reinen ,stckes zu kennen etc4 ,man ersieht leicht1 dass sich in ,betreff der ,wahl der ,substanz allgemein gltige ,regeln nicht geben lassen2 man muss vielmehr in jedem einzelnen ,falle1 einerseits die ,substanz genau prfen1 namentlich auch unter dem ,mikroskope oder mit der ,lupe betrachten1 andererseits den ,zweck der ,untersuchung klar ins ,auge fassen und dann die geeigneten ,maassregeln ergreifen4 4 #ad4 #b4 ,die mechanische ,zertheilung4 ,um einen ,krper zur ,analyse vorzubereiten1 um ihn der ,einwirkung von ,lsungs- oder ,aufschliessungsmitteln zugnglich zu machen1 ist in der ,regel die erste und wesentlichste ,bedingung1 denselben in einen ,zustand feiner ,zertheilung berzufhren4 ,indem man hierdurch dem ,lsungsmittel viele ,berhrungspunkte bietet und den hindernden ,einfluss der ,cohsionskraft nach ,mglichkeit beseitigt1 erfllt man alle ,bedingungen1 welche erfordert werden1 wenn eine ,lsung vollstndig und schnell zu ,stande kommen soll4 ,je nach der ,natur der ,krper sind die ,mittel verschieden1 deren man sich bedient1 um den genannten ,zweck zu erreichen4 ,in vielen ,fllen gengt es1 die ,substanzen zu zerstossen oder zu zerreiben1 in anderen hingegen ist es erforderlich1 das durch ,reiben erhaltene ,pulver durch ,beuteln oder ,schlmmen auf den hchsten ,grad der ,feinheit zu bringen4 ,das ,stossen und ,reiben geschieht in ,mrsern oder ,reibschalen4 ,als erste ,regel ist dabei festzuhalten1 dass das ,material des ,mrsers oder der ,reibschale weit hrter sein muss1 als die zu pulvernde ,substanz1 damit letztere nicht1 oder zum mindesten so wenig als mglich1 mit ,bestandtheilen jener verunreinigt werde4 ,so kann man sich zum ,zerreiben von ,salzen1 berhaupt von weniger harten ,krpern1 der ,reibschalen von ,porzellan bedienen1 zum ,pulvern hrterer ,substanzen aber 7zum ,zerreiben der meisten ,mineralien7 sind ,reibschalen von ,achat1 ,chalcedon oder ,feuerstein unentbehrlich4 ,man zerschlgt alsdann in der ,regel die grsseren ,stcke zuerst1 mehrfach in ,schreibpapier eingewickelt1 auf einer ,stahl- oder auch ,eisenplatte mittelst eines ,hammers1 und reibt alsdann das grbere ,pulver in kleinen ,portionen in dem ,achatmrser1 bis es in ein unfhlbares ,pulver verwandelt ist4 ,bei ,mineralien1 von denen man nur wenig hat1 berhaupt wenn ,verlust vermieden werden soll1 bedient man sich zum ,zerstossen eines ,stahlmrsers4 ,fig4 #h ab und cd sind die zwei leicht auseinander zu nehmenden ,theile des ,mrsers4 ,die zu zerstossende1 wo mglich schon in kleine ,stckchen zerschlagene ,substanz bringt man in die cylindrische ,hhlung des letzteren ef4 ,als ,pistill dient der in die ,hhlung passende ,stahlcylinder fg4 ,bei der ,operation stellt man den ,mrser auf eine feste ,unterlage und fhrt mit einem ,hammer wiederholt senkrechte ,schlge auf das ,pistill1 bis der ,zweck erreicht ist4 ,illustration3 ,fig4 #h4 ,sehr schwer zerstossbare ,mineralien knnen1 wenn sie in der ,glhhitze keinen wesentlichen ,bestandtheil verlieren und an ,wasser nichts abgeben1 dadurch zum ,zerkleinern vorbereitet werden1 dass man sie zum heftigen ,glhen erhitzt1 dann pltzlich in kaltem ,wasser abkhlt und endlich nochmals glht4 ,bei dem ,ankauf von ,achatmrsern sehe man darauf1 dass sie keine fhlbaren ,sprnge oder ,vertiefungen haben4 ,geringe1 unfhlbare ,sprnge machen die ,reibschalen zwar weniger dauerhaft1 im ,uebrigen aber nicht unbrauchbar4 ,in ,suren unlsliche ,mineralien1 welche auf trockenem ,wege aufgeschlossen werden sollen1 mssen1 wenn man auf vollstndige ,zersetzung rechnen will1 besonders fein zertheilt werden4 ,es ist dies durch ,abreiben mit ,wasser1 ,schlmmen oder ,beuteln zu erreichen4 ,die beiden letzten ,operationen sind nur bei vollkommen gleichfrmigen ,substanzen zu empfehlen4 ,das ,abreiben mit ,wasser geschieht1 indem man zu dem in der ,reibschale befindlichen ,pulver etwas ,wasser setzt und die breiartige ,masse so lange reibt1 bis kein ,laut mehr hrbar ist4 ,schneller erreicht man dieses ,ziel1 wenn man die letztere ,operation nicht im ,mrser1 sondern auf einer ,achat-1 ,feuerstein- oder ,porphyr-,platte vornimmt und mit einem ,lufer reibt4 ,man splt alsdann mit der ,spritzflasche in eine halbkugelfrmige glatte ,porzellanschale1 verdunstet das ,wasser im ,wasserbad und mischt den ,rckstand aufs ,sorgfltigste mit dem ,pistill4 7,man kann auch die breiartige ,masse im ,achatmrser eintrocknen lassen1 doch muss dies bei ganz gelinder ,wrme geschehen1 weil derselbe sonst springen kann47 ,zum ,behufe des ,schlmmens splt man die mit ,wasser aufs ,feinste abgeriebene breiige ,masse in ein ,becherglas1 rhrt mit destillirtem ,wasser an1 lsst etwa eine ,minute ruhig stehen und giesst alsdann die trbe ,flssigkeit von dem die grberen ,theile enthaltenden ,bodensatze in ein zweites ,becherglas ab4 ,der letztere wird wiederum gerieben1 von ,neuem geschlmmt u4 s4 w4 ,die trbe ,flssigkeit lsst man stehen1 bis das suspendirte ,pulver sich zu ,boden gesetzt hat1 was meist erst nach vielen ,stunden der ,fall ist1 giesst das ,wasser ab und trocknet das ,pulver in dem ,becherglas4 ,das ,beuteln wendet man statt des ,schlmmens bei ,substanzen an1 welche durch ,wasser verndert 7theilweise gelst7 werden4 ,man bindet das mglichst fein geriebene ,pulver in ein ,sckchen von dichter ,leinwand und beutelt1 zerreibt den im ,beutel bleibenden ,theil aufs ,neue1 beutelt wieder u4 s4 f4 ,wrde man das ,schlmmen oder ,beuteln bei aus verschiedenen ,gemengtheilen bestehenden ,substanzen anwenden1 so entstnde ein sehr bedeutender ,fehler1 wenn man das beim ersten ,schlmmen oder ,beuteln erhaltene ,pulver zur ,analyse verwendete1 weil dies die leichter zerreiblichen ,gemengtheile im ,vergleich mit den schwieriger pulverisirbaren in weit grsserem ,verhltniss enthlt1 als die ursprngliche ,substanz4 ,da nun beim ,schlmmen und ,beuteln ein ,verlust an ,substanz nur schwer zu vermeiden ist und dieser sich leicht ungleichmssig auf die verschieden feinen ,partien vertheilt1 so ziehe ich es vor1 solchen ,substanzen nur durch lange fortgesetztes trockenes oder nasses ,abreiben die nthige ,feinheit zu geben4 ,wenn es sich darum handelt1 den mittleren ,gehalt eines nicht vllig gleichfrmigen ,krpers1 also z4 ,b4 eines ,eisenerzes etc4 zu ermitteln1 so verwandelt man zuerst eine grssere1 den mittleren ,durchschnitt darstellende ,portion in grbliches ,pulver1 mengt dies gleichfrmig1 und verwandelt alsdann einen ,theil des grblichen ,pulvers in feines4 ,zum ,zerschlagen und grblichen ,pulvern grsserer ,erzproben etc4 empfiehlt sich am meisten ein ,stahlambos4 -- ,der1 welcher in meinem ,laboratorium gebraucht wird1 besteht aus einer #he ,centimeter hohen1 #bf ,centimeter im ,durchmesser haltenden ,holzsule1 in welche eine ,stahlplatte von #bj ,centimeter ,durchmesser und #c ,centimeter ,dicke zur ,hlfte eingelassen ist4 ,um dieselbe wird ein ,messingring von #e ,centimeter ,hhe gesetzt4 ,der gut versthlte ,hammer hat an der ,schlagflche #e ,centimeter ,durchmesser4 ,ein solcher ,ambos empfiehlt sich namentlich dadurch1 dass die ,stahlflchen sehr leicht blank gescheuert werden knnen4 4 #ae4 #c4 ,das ,trocknen4 ,bei jedem ,krper1 den man quantitativ analysiren will1 muss man einen bestimmten ,ausgangspunkt fr die ,analyse haben1 man muss den ,krper in einem bestimmt charakterisirten ,zustande zur ,analyse verwenden1 in einem ,zustande1 in welchem man ihn immer wieder erhalten kann4 ,als ,bedingung der quantitativen ,analyse haben wir oben festgesetzt1 dass man die ,bestandteile der zu analysirenden ,krper ihrer ,art nach genau kennen msse1 bevor man zu ihrer ,gewichtsbestimmung schreitet4 ,die wesentlichen ,bestandtheile sind aber in der ,regel von einem unwesentlichen begleitet1 nmlich von einer grsseren oder geringeren ,menge ,wasser1 welches die ,substanzen entweder in ihren ,lamellen einschliessen1 das ihnen von der ,bereitung noch anhngt1 oder welches sie aus der ,luft angezogen haben4 ,es ist ersichtlich1 dass wir von der wirklichen ,menge einer ,substanz keinen richtigen ,begriff bekommen knnen1 wenn wir nicht zuerst diese variable ,menge ,wasser hinweggeschafft haben4 ,die meisten festen ,krper mssen demnach getrocknet werden1 ehe man sie zur ,analyse verwendet4 ,diese ,operation ist fr die ,richtigkeit der ,resultate von grsster ,wichtigkeit2 man kann sagen1 dass ein sehr grosser ,theil der bei ,analysen vorkommenden ,differenzen daher rhrt1 dass die ,krper in verschiedenem ,zustande der ,trockenheit angewendet werden4 ,viele ,krper enthalten1 wie bekannt1 ,wasser1 welches ihnen entweder als zu ihrer ,constitution gehrig1 oder als ,krystallwasser eigenthmlich ist4 ,im ,gegensatze zu diesem wollen wir das variable1 anhngende oder mechanisch eingeschlossene ,wasser1 auf dessen ,entfernung sich das ,trocknen in dem ,sinne1 der uns hier vor ,augen sehwebt1 allein bezieht1 ,feuchtigkeit nennen4 ,als ,zweck beim ,trocknen ist also festzuhalten1 dass man alle ,feuchtigkeit entfernen muss1 ohne gleichzeitig gebundenes ,wasser oder irgend einen anderen ,bestandtheil des ,krpers hinwegzunehmen4 ,wenn wir demnach einen ,krper trocknen wollen1 mssen wir seine ,eigenschaften im trocknen ,zustande mit ,sicherheit kennen1 wir mssen wissen1 ob er beim ,glhen1 ob er bei #ajj1 ob er in getrockneter ,luft1 oder gar schon in ,berhrung mit der ,atmosphre ,wasser oder sonstige ,bestandteile verliert4 ,aus diesen ,daten lsst sich alsdann fr jede ,substanz die zweckmssigste ,art des ,trocknens abnehmen4 a4 ,krper1 welche schon in ,berhrung mit der atmosphrischen ,luft ,wasser verlieren1 z4 ,b4 ,glaubersalz1 kohlensaures ,natron etc4 -- ,sie sind daran leicht zu erkennen1 dass sie an der ,luft liegend erst matt und trbe werden und endlich ganz oder theilweise zu einem weissen ,pulver zerfallen4 ,bei diesen ,krpern ist es schwieriger als bei vielen anderen1 den ,zweck des ,trocknens ganz zu erreichen4 ,um es zu bewerkstelligen1 presst man die zerriebenen ,salze zwischen dicken ,lagen feinen weissen ,fliesspapieres unter ziemlich starkem ,druck1 und wiederholt dies so oft mit erneutem ,papier1 bis die letzten ,bltter durchaus keine ,feuchtigkeit mehr aufnehmen4 ,es ist in der ,regel zweckmssig1 zwischen den einzelnen ,pressungen nochmals zu zerreiben4 b4 ,krper1 welche in ,berhrung mit der atmosphrischen ,luft1 falls sie nicht ganz trocken ist1 kein ,wasser verlieren1 welche aber in knstlich getrockneter ,luft verwittern1 z4 ,b4 schwefelsaure ,magnesia1 ,seignettesalz etc4 ,man zerreibt dieselben1 presst das ,pulver1 falls es sehr feucht ist1 zwischen ,papier 7wie in a47 und lsst es nach dem ,pressen noch eine ,zeit lang in dnner ,schicht auf ,fliesspapier an einem vor ,staub und directem ,sonnenlicht geschtzten ,ort liegen4 c4 ,krper1 welche in getrockneter ,luft keine ,vernderung erleiden1 aber bei #ajj ,wasser verlieren1 z4 ,b4 weinsteinsaurer ,kalk etc4 ,man zerreibt sie fein1 bringt in dnner ,schicht auf ein ,uhrglas oder in ein flaches ,schlchen und stellt in einen durch ,schwefelsure trocken zu erhaltenden ,luftraum4 ,man bewerkstelligt dies entweder mit dem in ,fig4 #i oder mit dem in ,fig4 #aj abgebildeten ,apparat4 ,in ,fig4 #i ist a eine ebene1 am besten matt geschliffene ,glasplatte1 b eine unten matt geschliffene ,glocke1 welche am ,rande mit ,talg bestrichen wird1 c ein flaches ,glas mit concentrirter ,schwefelsure1 d eine ,scheibe von ,eisenblech1 welche auf drei ,fssen ruht und mit runden ,oeffnugen von verschiedener ,weite versehen ist1 auf welche die die ,substanz enthaltenden ,uhrglser gestellt werden4 ,illustration3 ,fig4 #i4 ,in ,fig4 #aj ist a ein am ,rande abgeschliffenes und daselbst mit ,talg bestrichenes1 zum dritten oder vierten ,theil mit concentrirter ,schwefelsure geflltes ,becherglas1 b eine ebenfalls abgeschliffene ,glasplatte1 c ist ein gebogener ,bleidraht1 auf welchem e das ,uhrglas mit der ,substanz ruht4 ,illustration3 ,fig4 #aj4 ,den zu trocknenden ,krper setzt man der ,einwirkung der trocknen ,luft so lange aus1 bis er an ,gewicht nicht mehr abnimmt4 -- ,krper1 auf welche der ,sauerstoff der ,luft verndernd einwirkt1 werden auf hnliche ,weise unter der ,glocke einer ,luftpumpe getrocknet4 -- ,krper1 welche in trockner ,luft zwar kein ,wasser1 aber ,ammoniak verlieren1 werden ber gebranntem ,kalk1 welchem man etwas gepulverten ,salmiak beigemischt hat1 also in einer wasserfreien1 ammoniakhaltigen ,luft1 getrocknet4 d4 ,krper1 welche bei #ajj keine ,vernderung erleiden1 die aber beim ,glhen zersetzt werden1 z4 ,b4 ,weinstein1 ,zucker u4 s4 w41 werden im ,wasserbade getrocknet und zwar entweder ohne ,mitwirkung eines trocknen ,luftstromes oder1 bei schwieriger zu trocknenden ,substanzen1 mit gleichzeitiger ,anwendung eines solchen4 -- ,zum ,trocknen mancher ,substanzen1 welche bei #ajj ihre ,feuchtigkeit noch nicht vollstndig oder erst nach sehr langer ,zeit verlieren1 wendet man ,luft- oder ,oel-,bder an4 ,illustration3 ,fig4 #aa4 ,fig4 #aa stellt das am hufigsten in ,gebrauch gezogene ,wasserbad dar4 ,es ist entweder aus ,weissblech1 zweckmssiger aber aus ,kupferblech gefertigt und1 damit es auch als ,oelbad benutzt werden kann 7in welchem ,falle in die ,oeffnung a ein ,thermometer mittelst eines ,korks eingesetzt wird71 mit ,messing gelthet4 ,die ,zeichnung macht jede ausfhrliche ,auseinandersetzung berflssig4 ,der innere ,raum c ist auf #e ,seiten von der usseren ,hlle de umgeben1 ohne damit zu communiciren4 ,die ,lcher g und h haben zum ,zwecke1 ,luftwechsel zu veranlassen1 und erreichen denselben hinlnglich gut4 ,der ussere ,raum wird bei dem ,gebrauche etwa zur ,hlfte mit ,regenwasser gefllt1 die ,oeffnung b ganz1 die ,oeffnung a hingegen durch einen ,kork verschlossen1 in welchen eine ,glasrhre eingepasst ist4 -- ,soll das ,wasserbad ber ,kohlenfeuer erhitzt werden1 so giebt man ihm von d nach f eine ,ausdehnung von etwa #bb ,centimeter1 zum ,erhitzen ber der ,spiritus- oder ,oellampe von etwa #ac ,centimeter4 ,die zu trocknenden ,substanzen kommen auf ,uhrglsern in den inneren ,raum4 ,whrend des ,trocknens stellt man die letzteren in einander1 beim ,wgen hingegen deckt man eins mit dem anderen4 ,ehe man sie auf die ,wage stellt1 mssen sie kalt geworden sein4 ,bei hygroskopischen ,substanzen beugt man dem ,umstande1 dass die ,substanzen beim ,erkalten wieder ,wasser anziehen1 dadurch vor1 dass man sehr gut schliessende ,uhrglser whlt1 dieselben zwischen eine ,klammer schiebt1 welche sie fest gegen einander presst1 und sie sammt der darin getrockneten ,substanz unter einer ,glocke ber ,schwefelsure 7,fig4 #i7 erkalten lsst4 -- ,diese letzteren ,angaben haben allgemeine ,geltung und werden daher bei der ,beschreibung des ,trocknens mit anderen ,apparaten nicht wieder angefhrt4 ,die zum ,gegeneinanderpressen der ,uhrglser dienenden ,klammern1 welche man1 wenn die ,gewichtsabnahme beim ,trocknen bestimmt werden soll1 von ,anfang an als zu den ,uhrglsern gehrig betrachtet und mitwgt1 bestehen aus #b etwa #aj ,centimeter langen und #a ,centimeter breiten ,streifen von dnnem ,messingblech1 welche auf einander gelegt und an den ,enden auf eine ,strecke von #e bis #f ,millimeter mit ,schlagloth gut zusammengelthet sind4 ,die folgenden ,apparate dienen dazu1 in einem ,luftstrome zu trocknen4 ,bei ,fig4 #ab ,a wird der ,luftstrom bloss durch die ,erwrmung der ,luft bewirkt1 daher die ,anwendung dieses ,apparates sehr bequem ist4 ,illustration3 ,fig4 #ab ab ist ein ,kasten von ,kupfer- oder ,weissblech1 in welchem der ,canal cd eingelthet ist2 mit diesem steht der aufsteigende ,canal ef in ,verbindung1 welcher von der mit dem ,kasten ab communicirenden ,hlle gh auf #c ,seiten umgeben ist4 ,diese ,hlle ist oben nicht mit einer ,oeffnung versehen4 ,bei i ist ein rundes1 in den ,canal fhrendes1 mit einem ,kork verschliessbares ,loch1 jk lsst sich mit einem in einer ,falze laufenden1 gut passenden ,schieber verschliessen4 ,beim ,gebrauche wird durch die ,oeffnung m die ussere ,hlle mit ,wasser halb angefllt 7die ,oeffnung n1 welche dazu dient1 das ,wasser abzulassen1 ist mit einem ,kork verschlossen7 und dieses zum ,kochen erhitzt4 ,die zu trocknenden ,substanzen werden auf ,uhrglsern in die ,hhlungen des in ,fig4 #ab ,b abgebildeten ,schiebers gesetzt1 dieser bei lk in den ,canal eingebracht und der ,canal alsdann durch das oben genannte vorzuschiebende ,blech verschlossen4 ,in dem durch den ihn umgebenden ,dampf erhitzten ,schornsteine entsteht alsbald ein ,strmen der erwrmten ,luft nach oben1 welches zur ,folge hat1 dass durch die ,oeffnung i kalte ,luft nachdringt1 ber die zu trocknenden ,substanzen hinstrmt und die verdunstende ,feuchtigkeit mit hinwegfhrt4 ,den nachtheiligen ,umstand1 dass die ,substanzen durch die nachstrmende kalte ,luft immer etwas unter #ajj erhalten werden1 beseitigt man leicht1 wenn man die ,luft durch eine unter dem ,canal seiner ganzen ,lnge nach angelthete1 hin- und zurckfhrende ,rhre in diesen eintreten lsst4 ,die ,luft ist alsdann schon auf #ajj erhitzt1 bevor sie mit den ,substanzen in ,berhrung kommt4 ,es ist diese ,rhre auf der ,zeichnung weggelassen worden1 um der ,deutlichkeit letzterer keinen ,eintrag zu thun4 -- ,sehr zweckmssig kann man auch die ,oeffnung m mit verschieden grossen1 runden1 in die ,oberseite des ,kastens geschnittenen und mit ,deckeln verschliessbaren ,ausschnitten vertauschen1 auf die man kleine ,schalen zum ,abdampfen aufsetzt4 -- ,dem ,apparat giebt man je nach ,bedrfniss eine ,lnge von #bj bis #cj ,centimeter1 eine ,tiefe und ,hhe von etwa #aj ,centimeter4 ,der ,canal sei #e ,centimeter breit und #b1e ,centimeter hoch4 -- ,sollte man statt des durch den kleinen ,schornstein bewirkten schwachen ,luftstromes einen strkeren wnschen1 so blst man mittelst eines ,gasometers1 eines ,kautschukballons oder einer sonstigen ,vorrichtung durch die ,oeffnung c ,luft ein1 welche man durch ,schwefelsure oder ein ,chlorcalciumrohr hat streichen lassen4 -- ,wnscht man eine hhere ,temperatur1 als die des siedenden ,wassers1 so fllt man den 7kupfernen7 ,apparat mit ,oel und bestimmt die ,temperatur durch ein ,thermometer1 welches man mit ,hlfe eines ,korks in die ,oeffnung m steckt4 ,in ,fig4 #ac 7s4 f4 ,s47 wird der ,luftstrom durch ausfliessendes ,wasser bewirkt4 a ist ein zum dritten ,theil mit concentrirter ,schwefelsure gefllter ,kolben1 c ein ,glasgefss 7eine sogenannte ,liebig'sche ,trockenrhre71 d ein ,gefss von ,blech1 bei e mit einem ,hahn versehen1 im ,uebrigen so eingerichtet1 wie die ,figur zeigt4 -- ,fig4 #ad 7s4 f4 ,s47 ist ein kleiner ,kessel von ,weissblech1 verschliessbar durch den mit den ,ausschnitten a und b versehenen ,deckel4 ,illustration3 ,fig4 #ac4 ,beim ,gebrauche kommt die zu trocknende ,substanz in c und dieses in das ,kesselchen ,fig4 #ad1 in welchem ber einer ,spirituslampe ,wasser zum ,kochen erhitzt wird1 d wird mit ,wasser gefllt1 alsdann c durch den ,kork g mit dem ,kolben a1 durch das ,kautschukrhrchen f mit d verbunden4 ,oeffnet man jetzt den ,hahn e1 so dass das ,wasser ausfliesst1 so dringt die ,luft bei b ein1 wird durch die ,schwefelsure entwssert und streicht alsdann trocken ber die in c enthaltene erhitzte ,substanz2 diese war am ,anfang sammt dem ,glasgefsse c gewogen1 sie wird nach dem ,trocknen wieder in ihm gewogen und das ,trocknen fortgesetzt1 bis die letzten ,wgungen nicht mehr differiren4 -- ,da durch den ,luftstrom die ,substanz in c immer abgekhlt wird1 so erreicht sie niemals wirklich #ajj2 es ist daher zuweilen zweckmssig1 statt des ,wassers eine gesttigte ,kochsalzlsung in das ,kesselchen zu bringen4 ,illustration3 ,fig4 #ad4 ,bercksichtigt man diesen ,umstand1 so trocknen in dem zuletzt genannten ,apparate ,substanzen am schnellsten4 ,fr solche1 welche bei #ajj schmelzen oder zusammensintern1 ist er jedoch nicht geeignet4 ,bei manchen ,substanzen reicht1 wie oben erwhnt1 eine ,temperatur von #ajj zur ,entfernung des variablen ,wassers nicht hin1 sie mssen bei #aaj1 #abj und noch hheren ,graden getrocknet werden4 ,man bedient sich hierzu eines ,luft- oder ,oelbades4 ,fig4 #ae und ,fig4 #af sind ,luftbder von einfachster ,construction1 ersteres zum gleichzeitigen ,trocknen mehrerer1 dieses zum ,trocknen einer ,substanz besonders geeignet4 ,illustration3 ,fig4 #ae4 ab in ,fig4 #ae ist ein ,kasten von starkem ,kupferblech mit ,messing gelthet1 von #ae bis #bj ,centimeter ,breite und ,tiefe und entsprechender ,hhe4 ,durch die ,oeffnung c ragt das in einen ,kork eingeklemmte ,thermometer d in den inneren ,raum des ,kastens4 e ist ein ,gestell von ,draht1 auf welches die ,uhrglser mit den zu trocknenden ,substanzen gesetzt werden4 ,das ,erhitzen geschieht mit einer ,gas-1 ,spiritus- oder ,oellampe4 ,ist die ,temperatur bis zu dem beabsichtigten ,punkte gestiegen1 so erhlt man sie auf demselben durch ,regulirung der ,flamme4 ,es gelingt leicht1 die ,hitze mit geringen ,schwankungen constant zu erhalten4 ,zweckmssig ist es1 um die ,abkhlung von aussen mglichst zu beschrnken1 ber den ganzen ,apparat eine ,hlle von ,pappe zu stlpen1 welche vorn eine bewegliche ,wand hat4 ,lsst man in die ,seitenwnde des ,kastens runde ,oeffnungen von etwa #b ,centimeter ,durchmesser machen1 so wird derselbe auch geeignet1 in ,kugelrhren enthaltene ,substanzen zu trocknen4 ,die ,enden derselben werden in die ,oeffnungen mittelst ,korken eingepasst1 der nothwendige ,luftwechsel aber mittelst eines ,aspirators bewirkt 7vergl4 ,fig4 #ac74 ,illustration3 ,fig4 #af4 ,fig4 #af besteht aus einer ,bchse von starkem ,kupferblech 7,a7 von etwa #aa ,centimeter ,hhe und #i ,centimeter ,durchmesser4 ,sie ist verschlossen durch den mit schmalem ,rand versehenen1 lose schliessenden ,deckel ,b1 welcher zwei ,oeffnungen ,c und ,e hat4 ,c ist bestimmt zur ,aufnahme des mittelst eines ,korks einzusetzenden ,thermometers1 ,e gestattet den ,wasserdmpfen ,ausgang und wird je nach ,umstnden gar nicht oder lose verschlossen4 ,innerhalb der ,bchse sind in halber ,hhe #c ,stifte angebracht2 sie tragen ein ,dreieck von mssig dickem ,draht1 auf welches der die ,substanz enthaltende ,tiegel unbedeckt gesetzt wird4 ,die ,kugel des ,thermometers befindet sich mglichst nahe am ,tiegel1 ohne aber das ,drahtdreieck zu berhren4 ,die ,erhitzung geschieht mittelst einer ,gas- oder ,weingeistlampe4 ,wenn der ,apparat so weit erkaltet ist1 dass man denselben gut anfassen kann1 nimmt man den ,deckel ab1 bringt den noch warmen ,tiegel heraus1 bedeckt ihn und lsst ihn zum ,behuf des ,wgens unter dem ,exsiccator erkalten4 ,bei dem ,luftbade ,fig4 #ag wird das ,trocknen durch ,luftwechsel und luftverdnnten ,raum untersttzt4 ,illustration3 ,fig4 #ag4 a ist ein oben mit #b ,oeffnungen versehenes1 mit ,messing gelthetes ,gefss von starkem ,kupferblech1 b ein ,glasrhrchen1 in welchem sich die ,substanz befindet1 c ein ,thermometer1 d eine ,chlorcalciumrhre1 e eine kleine ,handluftpumpe4 ,beim ,gebrauche erhitzt man a bis zum erwnschten ,grade und pumpt alsdann b und d luftleer4 ,nach einigen ,minuten lsst man durch den ,hahn f wiederum ,luft einstrmen1 welche ber das ,chlorcalcium streichend vllig getrocknet wird1 pumpt wieder aus und fhrt so fort1 bis in der ,rhre g sich nicht der mindeste ,beschlag von ,feuchtigkeit mehr zeigt1 wenn man sie durch ,umgeben mit thergetrnkter ,baumwolle abkhlt4 -- ,als ,oelbad bedient man sich am hufigsten des in ,fig4 #aa abgebildeten ,apparates2 man kann jedoch auch den zuletzt beschriebenen als solches benutzen4 ,man whle zum ,einfllen ein mglichst gelutertes ,brennl4 e4 ,krper1 welche beim ,glhen keine ,vernderung erleiden1 z4 ,b4 schwefelsaurer ,baryt1 ,kochsalz etc41 sind am leichtesten von ,feuchtigkeit zu befreien4 ,man bringt sie in einen ,platin- oder ,porzellantiegel und erhitzt sie ber der ,weingeistlampe1 bis der ,zweck erreicht ist4 ,nach einigem ,abkhlen bringt man die noch heissen ,tiegel unter den ,exsiccator und wgt nach dem ,erkalten4 ,,iii4 ,allgemeines ,verfahren bei quantitativen ,analysen4 4 #af4 ,wenn man eine allgemeine analytische ,methode mit einiger ,schrfe aufstellen will1 so muss der ,kreis der ,krper1 fr welche sie passend sein soll1 ein wenigstens in seinen usseren ,umrissen begrenzter sein2 denn wenn man einen ,weg machen will1 so muss man die ,punkte kennen1 die er berhren soll4 ,um uns in dieser ,hinsicht sicher zu stellen1 schicken wir voraus1 dass wir bei ,aufstellung des jetzt folgenden allgemeinen analytischen ,verfahrens nur die ,trennung und ,gewichtsbestimmung der ,metalle und ihrer ,verbindungen mit ,metalloiden1 ferner der ,suren und salzartigen ,verbindungen unorganischer ,natur im ,auge haben4 ,fr andere ,verbindungen lsst sich nicht gut eine allgemein gltige ,methode entwerfen1 man msste denn das anfhren wollen1 dass ihre ,bestandtheile in der ,regel erst in ,suren oder ,basen verwandelt werden mssen1 ehe man zu ihrer ,trennung und ,gewichtsbestimmung bergehen kann1 so bei ,schwefelphosphor1 ,chlorschwefel1 ,chlorjod1 ,schwefelstickstoff etc4 ,von den zu untersuchenden ,substanzen wird vorausgesetzt1 dass sie ihren ,eigenschaften nach und nach der ,qualitt ihrer ,bestandtheile genau bekannt sind4 ,aus diesen ,daten lsst sich alsdann ersehen1 ob die ,bestimmung aller ,bestandteile auf directe ,weise nothwendig ist1 ob dieselbe in einer und derselben ,menge der ,substanz vorgenommen werden kann1 oder ob es zweckmssiger ist1 zur ,bestimmung der einzelnen ,bestandtheile verschiedene ,quantitten der ,substanz in ,arbeit zu nehmen4 ,man hat z4 ,b4 ein ,gemenge von ,chlornatrium und wasserfreiem schwefelsauren ,natron2 das ,verhltniss1 in dem sie gemengt sind1 soll gefunden werden4 ,es wre hier gewiss berflssig1 jeden einzelnen ,bestandtheil direct zu bestimmen1 eine einfache ,betrachtung zeigt uns1 dass die ,kenntniss der ,chlor- oder ,schwefelsure-,menge schon hinreicht1 die gestellte ,frage zu beantworten1 -- sie lehrt uns ferner1 dass1 sofern wir ,chlor und ,schwefelsure bestimmen1 wir sogar eine untrgliche ,controle fr die ,richtigkeit der ,analyse haben1 indem beide sammt den ihnen quivalenten ,mengen ,natrium und ,natron1 zusammen gleich sein mssen dem ,gewichte der genommenen ,mischung4 ,diese ,bestimmungen knnte man nun entweder mit einer und derselben ,menge ,substanz ausfhren1 indem man zuerst die ,schwefelsure mit salpetersaurem ,baryt1 dann im ,filtrat die ,salzsure durch ,silberlsung fllte1 oder man knnte zu jeder der ,bestimmungen eine besondere ,quantitt des ,gemenges verwenden4 -- ,hat man keinen ,mangel an ,substanz1 so ist die letztere ,verfahrungsweise1 im ,falle man mit vllig homogenen ,substanzen zu thun hat1 und sofern sie berhaupt angeht1 bequemer und meist auch von genauerem ,resultat1 weil man bei der ersteren durch das bei ,trennungen unvermeidliche ,auswaschen immer so betrchtliche ,mengen ,flssigkeit erhlt1 dass die ,analyse dadurch verzgert und ein ,verlust weniger leicht vermieden wird4 ,wir gehen jetzt zu den einzelnen immer oder meist bei der eigentlichen ,analyse vorkommenden ,operationen ber4 4 #ag4 #a4 ,das ,abwgen der ,substanz4 ,die ,menge des ,krpers1 welcher zur ,analyse zu verwenden ist1 hngt von der ,art der ,bestandtheile ab1 und es ist demnach eigentlich unmglich1 dieselbe im ,allgemeinen nher zu bezeichnen4 ,um in ,kochsalz das ,chlor zu bestimmen1 ist ein halber ,gramm und selbst noch weniger hinreichend1 von obigem ,gemenge von ,glaubersalz und ,kochsalz wrde #a ,gramm gengen1 von ,pflanzenaschen1 zusammengesetzteren ,mineralien etc4 ist es nothwendig1 #c bis #d ,gramm oder noch mehr zu nehmen etc4 ,eine ,quantitt von #a bis #c ,gramm kann sonach als die in den meisten ,fllen geeignete bezeichnet werden4 -- ,je mehr ,substanz man nimmt1 um so genauer fallen die ,analysen aus1 je weniger man verwendet1 um so schneller kommt man in der ,regel zum ,ziel4 ,man strebe darnach1 ,genauigkeit und ,zeitersparniss auf passende ,weise zu verbinden4 ,je weniger ,substanz man nimmt1 um so genauer muss man wgen1 je mehr man verwendet1 um so weniger schadet eine ,ungenauigkeit4 ,man pflegt bei ,analysen in etwas grsserem ,maassstabe bis auf #a ,milligramm1 bei solchen ganz kleiner ,mengen ,substanz auf #a_/aj ,milligramm genau zu wgen4 ,sollen zur ,bestimmung der einzelnen ,bestandteile eines ,krpers verschiedene ,quantitten desselben in ,arbeit genommen werden1 so ist es am zweckmssigsten1 dieselben hinter einander abzuwgen4 ,man bestimmt zu dem ,ende die ,gesammtmenge der ,substanz in einem ,glasrhrchen oder dergl4 und wgt die einzelnen ,portionen auf die ,weise1 dass man aus dem ,rhrchen in die geeigneten ,gefsse in eins nach dem anderen die passende ,menge herauaschttet und dieselbe jedesmal durch die ,gewichtsabnahme des ,rhrchens bestimmt 7vergl4 auch 4 #aj4 #e74 4 #ah4 #b4 ,die ,wasserbestimmung4 ,enthlt der zu untersuchende ,krper ,wasser1 so macht man meistentheils mit der ,bestimmung desselben den ,anfang4 ,diese ,operation ist in der ,regel einfach1 zuweilen schwieriger4 ,die geringere oder grssere ,schwierigkeit ist davon abhngig1 ob die ,verbindungen ihr ,wasser leicht abgeben oder nicht1 ob sie ,glhhitze vertragen ohne zersetzt zu werden und ob sie auch schon bei gelinderem ,erhitzen ausser dem ,wasser noch andere flchtige ,stoffe verlieren4 -- ,von der genauen ,ausfhrung der ,wasserbestimmung ist es hufig abhngig1 ob die ,constitution einer ,verbindung richtig erkannt wird oder nicht2 in vielen ,fllen1 z4 ,b4 bei der ,analyse von ,salzen bekannter ,suren1 reicht die ,bestimmung des ,wassergehaltes allein hin1 um die ,formel der ,salze aufzustellen4 ,die ,bestimmung des ,wassergehaltes ist daher eine der am hufigsten vorkommenden1 wie eine der wichtigsten ,aufgaben der quantitativen ,analyse4 ,ihre ,ausfhrung geschieht auf zweierlei ,art1 entweder nmlich aus dem ,gewichtsverlust der ,substanz1 oder durch directe ,wgung des ,wassers4 a4 ,wasserbestimmung aus dem ,gewichtsverlust4 ,dieselbe wird ihrer ,einfachheit halber am hufigsten angewendet4 ,je nach der ,beschaffenheit des auf seinen ,wassergehalt zu prfenden ,krpers befolgt man dabei eine oder die andere der folgenden ,methoden4 ,greek3 a4 ,die ,substanz lsst sich glhen1 ohne anderweitige ,bestandtheile zu verlieren und ohne ,sauerstoff aufzunehmen4 ,man wgt dieselbe in einem ,platin- oder ,porzellantiegel ab und erhitzt bei anfangs sehr gelinder1 allmlig verstrkter ,hitze ber der ,gas- oder ,weingeistlampe4 ,nachdem der ,tiegel einige ,zeit im ,glhen erhalten worden ist1 lsst man ihn etwas abkhlen1 bringt ihn noch warm unter den ,exsiccator und wgt nach dem ,erkalten4 ,man glht alsdann nochmals und wgt nach dem ,erkalten wiederum4 -- ,zeigt die letzte ,wgung keine ,gewichtsabnahme mehr1 so ist die ,bestimmung beendigt1 andernfalls muss sie wiederholt werden1 bis die beiden letzten ,wgungen bereinstimmen4 ,bei ,silicaten hat man darauf zu sehen1 dass das ,glhen mglichst gesteigert werde1 indem manche derselben 7z4 ,b4 ,talk1 ,speckstein1 ,nephrit7 ihr ,wasser erst in der ,rothgluth abzugeben anfangen und es erst in der ,gelbgluth vollstndig verlieren 7,th4 ,scheerer1 ,jahresber4 von ,liebig und ,kopp #ahea4 #faj74 ,bei ,substanzen1 welche sich stark blhen1 oder zum ,spritzen geneigt sind1 nimmt man das ,glhen zuweilen mit gutem ,erfolge in einem kleinen ,glaskolben oder ,retrtchen vor4 ,man versume nicht1 den zuletzt im ,gefsse bleibenden ,wasserdampf durch ,aussaugen mittelst einer ,glasrhre zu entfernen4 ,decrepitirende ,salze 7z4 ,b4 ,kochsalz7 bringe man -- wo mglich fein zerrieben -- in einen kleineren bedeckten ,platintiegel1 stelle diesen in einen grossen1 ebenfalls bedeckten und erwrme nun erst lngere ,zeit gelinde1 dann strker4 ,greek3 b4 ,die ,substanz giebt beim ,glhen anderweitige ,substanzen nicht ab1 ist aber geneigt1 ,sauerstoff aufzunehmen 7z4 ,b4 manche ,eisenoxydulsalze74 ,man bringt alsdann die ,substanz in die ,kugel einer ,kugelrhre von schwer schmelzbarem ,glase1 leitet durch diese einen langsamen ,strom von durch ,schwefelsure getrockneter ,kohlensure und erhitzt die ,substanz allmlig zum ,glhen1 erhlt sie darin1 bis alles ,wasser ausgetrieben ist1 lsst im ,kohlensurestrom erkalten und wgt4 ,bei ,anwendung dieser ,methode kann man das ,wasser leicht in einem vorn mit einer leeren ,kugel versehenen ,chlorcalciumrohre auffangen und1 zur ,controle1 wgen 7vergl4 4 #ai74 ,greek3 c4 ,die ,substanz verliert beim ,glhen anderweitige ,substanzen 7,kohlensure1 ,schwefelsure1 ,fluorkiesel etc474 ,in diesem ,falle ist zunchst zu berlegen1 ob sich das ,wasser nicht schon bei einer niedrigeren ,temperatur austreiben lsst1 bei welcher eine sonstige ,zersetzung oder ,verflchtigung noch nicht stattfindet4 -- ,ist dies der ,fall1 so erhitzt man die ,substanz im ,wasserbad1 oder man setzt sie1 wenn die ,temperatur hher sein soll1 der durch ein ,thermometer zu bestimmenden ,hitze eines ,luft- oder ,oelbades aus1 indem man je nach ,umstnden die ,verflchtigung des ,wassers durch einen ,luftstrom untersttzt oder nicht 7vergl4 4 #ae71 -- oder auch dadurch1 dass man der ,substanz1 um sie pors zu erhalten1 trocknen reinen ,sand zusetzt 7,annal4 der ,chem4 und ,pharm4 #ec4 #bcc74 -- ,auch unter diesen ,verhltnissen darf der ,versuch nie als beendigt betrachtet werden1 bis die beiden letzten ,wgungen bereinstimmen4 ,gengt eine solche gelindere ,erhitzung aus einem oder dem anderen ,grunde nicht1 so beachte man1 ob sich der ,zweck nicht etwa erreichen lsst1 wenn man dem ,krper eine ,substanz zumischt1 welche den zur ,verflchtigung geneigten ,bestandteil bindet4 -- ,so lsst sich z4 ,b4 in der krystallisirten schwefelsauren ,thonerde1 welche beim ,glhen mit dem ,wasser ,schwefelsure verliert1 dem ,entweichen der letzteren vorbeugen1 wenn man einen ,ueberschuss 7etwa die sechsfache ,menge7 von fein zertheiltem1 frisch ausgeglhtem1 reinem ,bleioxyd zusetzt2 whrend dagegen ein solcher ,zusatz das ,entweichen von ,fluorkiesel aus ,silicaten nicht zu hindern vermag 7,list1 ,annal4 der ,chem4 und ,pharm4 #ha4 #ahi72 -- so lsst sich der ,wassergehalt im kuflichen ,jod bestimmen1 wenn man dasselbe mit der achtfachen ,menge ,quecksilber zusammenreibt und dann bei #ajj trocknet 7,bolley1 ,dingler's pol4 ,j4 #abf4 #ci74 ,greek3 d4 ,die ,substanz enthlt auf verschiedene ,weise gebundenes und demnach bei verschiedenen ,temperaturen sich verflchtigendes ,wasser4 ,solche ,substanzen erhitzt man zuerst im ,wasserbad1 bis sie nicht mehr an ,gewicht abnehmen1 dann bei #aej1 #bjj oder #bej etc4 im ,oel- oder ,luftbade und endlich ber der ,glhlampe4 ,auf diese ,art knnen die auf verschiedene ,art gebundenen ,wassermengen deutlich unterschieden und ihrem ,gewichte nach bestimmt werden4 ,so enthlt z4 ,b4 das gewhnliche1 ber ,schwefelsure getrocknete phosphorsaure ,eisenoxyd #ac ,aeq4 ,wasser2 von diesen verflchtigen sich #f bei #ajj1 #d zwischen #bjj und #cjj und #c bei der ,glhhitze4 4 #ai4 b4 ,bestimmung des ,wassers durch directe ,wgung desselben4 ,will man die ,bestimmung des ,wassers durch directe ,wgung vornehmen1 sei es zur ,controle1 sei es1 dass die ,substanz beim ,glhen einen auch durch einen ,zusatz nicht zurckzuhaltenden ,bestandtheil verliert 7z4 ,b4 ,kohlensure1 ,sauerstoff71 so treibt man das ,wasser in der ,weise durch ,glhen aus1 dass die ,dmpfe condensirt und das ,wasser in einem geeigneten ,apparate theils so1 theils durch ,vermittlung einer hygroskopischen ,substanz aufgefangen wird4 ,die ,gewichtszunahme dieses ,apparates giebt alsdann die ,menge des ,wassers an4 ,die ,ausfhrung kann man in mannigfacher ,weise bewerkstelligen2 eine der zweckmssigsten ,methoden ist folgende3 ,illustration3 ,fig4 #ah4 ,b ist ein mit ,luft gefllter ,gasometer1 b ein zur ,hlfte mit concentrirter ,schwefelsure angefllter ,kolben1 c und ao ,chlorcalciumrhren1 d eine ,kugelrhre4 -- ,zur ,ausfhrung der ,operation wgt man die ,substanz1 deren ,wassergehalt bestimmt werden soll1 in der wohlgetrockneten ,rhre d ab1 verbindet alsdann d mit c und der genau gewogenen ,chlorcalciumrhre ao durch gute1 zuvor scharf getrocknete ,korkstopfen1 ffnet den ,hahn des ,gasometers ein wenig1 so dass die in b und c vollstndig entwsserte ,luft langsam durch d streicht1 erhitzt alsdann die ,rhre d durch ,unterhalten einer ,weingeistlampe bei f bis ber den ,siedepunkt des ,wassers 7der ,stopfen darf jedoch nicht anbrennen7 und setzt zuletzt1 whrend man bei f die angegebene ,temperatur unterhlt1 die die ,substanz enthaltende ,kugel einer gelinden ,glhhitze aus4 ,wenn alles ,wasser ausgetrieben ist1 lsst man die ,luft noch einige ,augenblicke lnger durch den ,apparat gehen1 nimmt diesen dann auseinander und wgt das ,chlorcalciumrohr ao 7nach dem ,erkalten7 wieder4 ,seine ,gewichtszunahme giebt die ,menge des in der ,substanz enthaltenen ,wassers an4 ,die leere ,kugel1 in welcher sich der grsste ,theil des ,wassers ansammelt1 hat nicht allein den ,zweck1 ein ,zerfliessen des ,chlorcalciums zu verhindern1 sondern gestattet auch1 das verdichtete ,wasser auszugiessen und auf seine ,reaction und ,reinheit zu untersuchen4 ,anstatt einen mittelst eines ,gasometers erzeugten ,luftstrom zum ,fortfhren und zuletzt zum ,verdrngen des ,wasserdampfes aus der ,rhre anzuwenden1 kann man auch in einer trocknen ,rhre die ,substanz nebst kohlensaurem ,bleioxyd glhen1 da dessen ,kohlensure beim ,glhen entweicht und somit derselbe ,zweck erreicht wird4 ,man wendet diese ,methode hauptschlich dann an1 wenn es sich darum handelt1 eine ,sure1 welche sich sonst mit dem ,wasser verflchtigen wrde1 zurckzuhalten1 z4 ,b4 bei der directen ,bestimmung des ,wassers im sauren schwefelsauren ,kali etc4 ,fig4 #ai versinnlicht die ,anordnung des ,apparates4 ,illustration3 ,fig4 #ai4 ab ist ein gewhnlicher ,verbrennungsofen1 cf' die zu glhende ,rhre1 von c bis d mit bis zum anfangenden ,zersetzen geglhtem und in einer verschlossenen ,rhre erkaltetem kohlensauren ,bleioxyd gefllt2 von d bis e liegt die mit kohlensaurem ,bleioxyd innig gemischte ,substanz1 von e bis f reines kohlensaures ,bleioxyd4 ,durch den wohlgetrockneten ,kork f' ist die ,rhre mit dem gewogenen ,chlorcalciumrohr g verbunden4 ,bei der ,operation erhitzt man die ,rhre von f' nach c fortschreitend1 indem man sie mit glhenden ,kohlen umgiebt4 ,der vordere ,theil derselben muss dabei so heiss erhalten werden1 dass man ihn eben noch1 aber kaum1 mit den ,fingern kurze ,zeit anfassen kann4 ,alles ,nhere siehe unten bei der organischen ,elementaranalyse4 ,das ,mischen nimmt man zweckmssig in der ,rhre mit einem ,drahte vor4 ,die ,rhre kann kurz und ziemlich eng sein4 ,die angefhrten ,methoden der directen ,wasserbestimmung sind jedoch immer noch nicht fr alle ,flle ausreichend1 in welchen die 4 #ah beschriebenen unzulssig sind2 sie knnen nmlich nur dann mit ,erfolg angewendet werden1 wenn die mit dem ,wasser entweichenden ,substanzen von der ,art sind1 dass sie nicht ebenfalls ganz oder theilweise in der ,chlorcalciumrhre 7oder einer ,kalirhre1 mit welcher man diese vertauschen knnte7 verdichtet werden2 so wren sie z4 ,b4 ganz geeignet1 um den ,wassergehalt des basisch kohlensauren ,zinkoxyds zu bestimmen1 unzulssig aber zur ,bestimmung des ,wassers im schwefelsauren ,natronammon4 ,in ,fllen1 wie der zuletzt erwhnte1 muss man die ,substanzen entweder gerade wie bei einer organischen ,elementaranalyse 7siehe unten7 behandeln oder sich damit begngen1 das ,wasser auf indirecte ,weise zu bestimmen4 4 #bj4 #c4 ,das ,ueberfhren in gelsten ,zustand4 ,ehe die ,analyse weiter verfolgt werden kann1 ist es in den meisten ,fllen erforderlich1 die ,substanz zuerst in ,lsung berzufhren4 ,der einfachere ,fall ist hierbei der1 dass der ,krper durch directes ,behandeln mit ,wasser1 mit einer ,sure oder einem ,alkali u4 s4 w4 gelst werden kann1 umstndlicher ist die ,auflsung1 wenn dieselbe durch vorhergehende ,aufschliessung vorbereitet werden muss4 ,hat man ,substanzen zu analysiren1 deren ,bestandtheile zu ,lsungsmitteln sich ganz verschieden verhalten1 so ist es keineswegs nothwendig1 die ,substanz erst ganz zu lsen2 im ,gegentheil erreicht man die ,trennung dann meistens am einfachsten und schnellsten durch die ,lsungsmittel selbst4 ,htte man z4 ,b4 ein ,gemenge von salpetersaurem ,kali1 kohlensaurem ,kalk und schwefelsaurem ,baryt1 so wrde man diese ,substanzen auf eine ganz genaue ,weise trennen knnen1 wenn man zuerst durch ,wasser den ,salpeter1 dann durch ,salzsure den kohlensauren ,kalk entfernte1 der unlsliche schwefelsaure ,baryt bliebe alsdann rein zurck4 4 #ba4 a4 ,directe ,auflsung4 ,man nimmt sie je nach ,umstnden in ,becherglsern1 ,kolben oder ,schalen vor und untersttzt die ,einwirkung1 wenn nthig1 durch ,erwrmen4 ,das letztere geschieht am sichersten im ,wasserbade4 ,nimmt man es ber freiem ,feuer oder im ,sandbade vor1 so hat man sich zu hten1 dass die ,flssigkeiten nicht in wallendes ,kochen kommen1 in welchem ,falle ein ,verlust durch ,verspritzen fast unvermeidlich ist4 ,flssigkeiten1 in welchen sich ein unlslicher oder noch nicht gelster ,bodensatz befindet1 stossen und spritzen1 ber der ,lampe erhitzt1 oft bei einer vom ,siedepunkte noch weit entfernten ,temperatur4 ,ist eine ,auflsung von ,gasentwicklung begleitet1 so nimmt man sie in einem schief zu stellenden ,kolben vor1 damit die aufspritzenden ,trpfchen an die ,wandung des ,gefsses geworfen und nicht durch den ,gasstrom herausgerissen werden2 oder auch in einem ,becherglase1 welches mit einem grossen ,uhrglase bedeckt wird4 ,ist die ,auflsung erfolgt und hat man das ,gas durch ,erwrmen auf dem ,wasserbade ausgetrieben1 so spritzt man das ,uhrglas vollstndig mittelst der ,spritzflasche ab4 4 #bb4 b4 ,auflsung vermittelt durch ,aufschliessung4 ,je nach der ,art und den ,bestandtheilen der aufzuschliessenden ,substanz whlt man als ,aufschliessungsmittel kohlensaures ,natron oder auch kohlensaures ,natron-,kali1 kohlensauren ,baryt oder ,barythydrat1 saures schwefelsaures ,kali oder auch noch andere ,zersetzungsmittel4 ,will man allgemeine ,regeln aufstellen1 so kann man sagen1 dass das kohlensaure ,natron oder kohlensaure ,natronkali angewendet wird1 wenn ,schwerspath1 ,clestin oder ,gyps1 sowie wenn kieselsurehaltige ,mineralien1 welche frei von ,alkali sind1 oder in denen man das ,alkali nicht bestimmen will1 aufgeschlossen werden sollen2 -- kohlensaurer ,baryt oder ,barythydrat dient zum ,zerlegen alkalihaltiger ,kieselsureverbindungen auf trocknem ,wege1 behufs der ,bestimmung der ,alkalien1 -- und das saure schwefelsaure ,kali endlich ist geeignet zur ,aufschliessung gewisser in ,salzsure unlslicher ,thonerdeverbindungen4 -- ,bedingung bei fast allen ,aufschliessungen ist1 dass die ,substanz aufs ,feinste gepulvert sei1 im anderen ,falle kann man nie hoffen1 eine vollstndige ,zersetzung zu ,stande zu bringen4 ,greek3 a4 ,aufschliessung mit kohlensaurem ,natron4 ,man mengt die aufzuschliessende gepulverte ,substanz je nach ihrer ,natur mit der #c- bis #d;fachen ,gewichtsmenge zerfallenen1 vllig wasserfreien kohlensauren ,natrons mittelst eines unten rund geschmolzenen ,glasstabes in demselben ,platintiegel1 in welchem die ,schmelzung vorgenommen werden soll1 streicht den ,glasstab an einer kleinen ,menge auf einem ,kartenblatte befindlichen kohlensauren ,natrons ab und giebt dieses ebenfalls in den ,tiegel4 ,derselbe wird alsdann wohlbedeckt je nach seiner ,grsse entweder ber der ,gas- oder ,weingeistlampe mit doppeltem ,luftzug oder1 eingesetzt in einen mit gebrannter ,magnesia fest gefllten hessischen ,tiegel1 im ,kohlenfeuer1 einer anfangs gelinden1 allmlig gesteigerten1 zuletzt mglichst heftigen ,glhhitze eine halbe bis ganze ,stunde lang ausgesetzt1 so dass die ,mischung entweder geschmolzen oder zum wenigsten ganz zusammengesintert ist4 ,beim ,aufschliessen kieselsurehaltiger ,mineralien giebt man lngere ,zeit eine nur mssige ,hitze1 so dass die ,masse nur zusammensintert4 ,es entweicht alsdann die ,kohlensure aus der porsen ,masse leicht und ohne ein ,spritzen zu verursachen4 ,spter giebt man alsdann eine strkere und zuletzt eine recht starke ,hitze und beendigt das ,schmelzen erst1 wenn die schmelzende ,masse ruhig fliesst und keine ,blasen mehr giebt4 ,der ,platintiegel1 in welchem man die ,aufschliessung vornimmt1 darf nicht zu klein sein2 gut ist es1 wenn die ,mischung ihn nur halb fllt4 ,je grsser er ist1 um so weniger leicht erleidet man ,verlust4 ,damit man whrend des ,schmelzens den ,gang gehrig beobachten kann1 muss der ,deckel leicht abgenommen werden knnen1 weshalb die concaven nur aufliegenden ,deckel den bergreifenden weit vorzuziehen sind4 ,beabsichtigt man1 ber der ,gas- oder ,weingeistlampe aufzuschliessen1 so ist das kohlensaure ,natronkali dem kohlensauren ,natron vorzuziehen1 weil jenes weit leichter schmilzt4 -- ,der ,glhring1 welcher zum ,halten des ,tiegels bestimmt ist1 habe einen ,durchmesser von #h ,centimeter und bestehe aus ,eisendraht von #b bis #c ,,mm4 ,strke4 ,auf denselben legt man ein ,dreieck von ,platindraht4 ,derselbe habe die ,strke dicken ,haarnadeldrahtes4 ,man beachte1 dass die ,oeffnung des ,dreiecks so beschaffen sei1 dass der ,tiegel bis stark zum ,drittel darin steht1 aber auch dann nicht hindurchfallen kann1 wenn der ,draht zum heftigen ,glhen kommt4 -- ,soll die ,hitze mglichst gesteigert werden1 so stellt man den ,tiegel so1 dass sein ,boden etwas hher liegt als der obere ,rand des ja nicht zu engen ,schornsteines und stlpt alsdann ber den ,tiegel einen zweiten konischen ,schornstein von dnnem ,eisenblech1 der unten so weit ist als der ,glhring und auf diesem oder vielmehr auf den drei ,enden des ,drahtdreiecks ruht4 ,die ,hhe dieses ,schornsteines betrage #ab bis #ad ,cm41 seine obere ,oeffnung kann etwa #d ,cm4 ,durchmesser haben4 ,mit ,hlfe dieser einfachen ,vorrichtung kann man so hohe ,temperaturen hervorbringen1 dass man nur selten genthigt sein wird1 seine ,zuflucht zum ,kohlenfeuer zu nehmen4 ,nach dem ,erkalten wird der ,inhalt des ,tiegels mit ,wasser 7bei schwefelsauren alkalischen ,erden7 oder mit verdnnter ,salzsure oder ,salpetersure 7bei ,silicaten7 behandelt4 ,hufig kann man durch gelindes ,drcken des ,tiegels bewirken1 dass der geschmolzene ,kuchen sich von dem ,tiegel ablst4 ,hat man mit ,silicaten zu thun1 so bringt man die geschmolzene ,masse 7oder auch den ,tiegel sammt ,inhalt7 in ein ,becherglas1 bergiesst mit der #aj- bis #ae;fachen ,menge ,wasser1 und setzt alsdann nach und nach ,salzsure zu1 indem man das ,becherglas mit einer ,glasplatte1 weit besser mit einem grossen ,uhrglase oder auch einem aussen ganz reinen ,porzellanschlchen bedeckt1 damit die durch die entweichende ,kohlensure hinaufgerissenen ,tropfen nicht verloren gehen1 sondern zuletzt ins ,glas gesplt werden knnen4 ,den ,tiegel splt man ebenfalls mit verdnnter ,salzsure aus und vereinigt die erhaltene ,lsung mit der ,hauptlsung4 ,die ,auflsung wird durch gelinde ,wrme untersttzt4 ,auch wenn sie ganz erfolgt ist1 setzt man das ,erwrmen noch eine ,zeit lang fort1 damit die ,kohlensure vollstndig ausgetrieben wird2 im anderen ,falle wrde ihr ,entweichen beim ,abdampfen durch ,spritzen ,verlust veranlassen4 -- ,setzt sich beim ,behandeln mit ,salzsure ein ,salzpulver 7,chlornatrium oder ,chlorkalium7 ab1 so ist dies ein ,zeichen1 dass man zu wenig ,wasser genommen hat und demnach noch welches zusetzen muss4 ,ist die ,aufschliessung vollstndig gewesen1 so ist die durch ,salzsure erhaltene ,lsung entweder ganz klar oder es schwimmen darin leichte ,flocken von ,kieselsure umher4 ,setzt sich am ,boden ein schweres1 beim ,reiben mit einem ,glasstabe sandig anzufhlendes ,pulver ab 7unaufgeschlossenes ,mineral71 so rhrt dies in der ,regel davon her1 dass dasselbe nicht fein genug gepulvert war4 ,man kann in dem ,falle das ,unaufgeschlossene noch einmal mit kohlensaurem ,alkali schmelzen2 einfacher ist es aber in der ,regel1 die ganze ,aufschliessung mit feiner geschlmmtem ,mineralpulver noch einmal zu machen4 ,greek3 b4 ,aufschliessung mit ,barythydrat oder kohlensaurem ,baryt4 ,um mit kohlensaurem ,baryt allein aufzuschliessen1 bedarf es einer sehr hohen1 nur in einem ,sefstrm'schen ,ofen zu erreichenden ,temperatur2 denn selbst in der strksten ,hitze1 die ein ,windofen zu geben im ,stande ist1 schmilzt derselbe nicht und nur im schmelzenden ,zustande bewirkt er vollstndige ,aufschliessung4 ,dieselbe ist jedoch alsdann auch so energisch1 dass selbst die am schwierigsten zu zerlegenden ,fossilien leicht und vollstndig zersetzt werden4 ,auf #a ,theil des ,minerals nimmt man #d bis #f ,theile kohlensauren ,baryt4 ,die ,schmelzung geschieht in einem ,platintiegel1 der in einen anderen1 mit ,magnesia gefllten von feuerfestem ,thon eingesetzt wird4 ,den ,tiegel lsst man eine ,viertelstunde im ,feuer4 ,bei leichter zerlegbaren ,mineralien erreicht man denselben ,zweck auf eine leichtere ,art durch ,anwendung von ,barythydrat1 welches von seinem ,krystallwasser befreit ist4 ,man nimmt auf #a ,theil des ,minerals #d bis #e ,theile desselben und berdeckt das recht innig zu machende ,gemenge zweckmssig mit einer ,lage von kohlensaurem ,baryt4 ,das ,aufschliessen kann ber einer guten ,weingeistlampe ausgefhrt werden2 am besten geschieht es in ,silbertiegeln2 ,platintiegel werden ein wenig angegriffen4 ,die ,masse kommt entweder ganz in ,fluss1 oder sie sintert wenigstens vllig zusammen4 ,gleichgltig1 ob man mit kohlensaurem ,baryt oder mit ,barythydrat aufgeschlossen hat1 nach dem ,erkalten reinigt man die ,aussenseite des ,tiegels1 bergiesst ihn dann in einem ,becherglase mit #aj bis #ae ,theilen ,wasser1 setzt ,salzsure oder ,salpetersure zu und verfhrt berhaupt wie zuvor bei den ,aufschliessungen mit kohlensaurem ,alkali angegeben wurde4 ,man hat sich zu hten1 dass man nicht auf einmal zuviel ,salzsure zusetzt1 weil das gebildete ,chlorbaryum darin schwer lslich ist und demnach1 indem es die noch unangegriffenen ,theile als eine in der vorhandenen ,flssigkeit unlsliche ,hlle umgiebt1 die weitere ,auflsung hemmt4 ,greek3 c4 ,aufschliessung mit saurem schwefelsaurem ,kali4 ,man mengt #a ,theil des gepulverten und geschlmmten ,minerals mit #e-f ,theilen zerriebenen sauren schwefelsauren ,kalis in einem ,platintiegel1 bedeckt denselben1 um das zu rasche ,verdampfen des ,sureberschusses zu verhten1 mit seinem ,deckel1 erhitzt ihn ber der ,spiritusflamme bis zum ,schmelzen seines ,inhaltes und erhlt ihn bei dieser ,temperatur1 bis ,alles zu einer durchsichtigen ,masse gelst ist4 ,nach dem ,erkalten wird dieselbe mit ,wasser zum ,kochen erhitzt1 wobei sie sich je nach der ,art des ,minerals entweder ganz oder mit ,hinterlassung eines ,rckstandes lst4 -- ,saures schwefelsaures ,kali zum ,aufschliessen von ,silicaten anzuwenden1 ist nicht zu empfehlen1 da die ,zersetzung weniger gut erreicht wird1 als durch kohlensaures ,alkali und die ,kieselsure nicht leicht rein zu erhalten ist4 ,verschiedene anderweitige ,methoden des ,aufschliessens1 -- so das der ,silicate durch ,fluorwasserstoffsure oder ,fluorverbindungen1 das der ,chromerze durch oxydirende ,mittel etc41 sollen spter beschrieben werden4 4 #bc4 #d4 ,das ,ueberfhren der aufgelsten ,krper in wgbare ,formen4 ,um einen ,krper aus seiner ,lsung in eine zur ,gewichtsbestimmung geeignete ,form berzufhren1 dienen zwei ,operationen3 das ,abdampfen1 oder die ,fllung4 ,die erstere kann man nur dann anwenden1 wenn der ,krper1 dessen ,gewicht man bestimmen will1 bereits in dem ,zustande1 in welchem er sich zur ,gewichtsbestimmung eignet1 in ,lsung ist oder durch ,abdampfen mit einem oder dem anderen ,reagens in denselben versetzt werden kann4 ,als weitere ,bedingung der ,anwendbarkeit derselben ist zu bemerken1 dass der ,krper sich allein in ,lsung befinden muss oder doch nur mit solchen ,substanzen1 welche beim ,abdampfen oder ,glhen entweichen4 ,so wrde schwefelsaures ,natron in wsseriger ,lsung durch ganz einfaches ,abdampfen zu bestimmen sein1 whrend man kohlensaures ,kali besser durch ,abdampfen mit ,salmiaklsung in ,chlorkalium verwandelte4 -- ,der ,fllung kann man sich immer bedienen1 wenn sich ein ,krper durch irgend ein ,mittel aus seinem gelsten ,zustande in einen im vorhandenen ,lsungsmittel unlslichen berfhren lsst4 4 #bd4 a4 ,abdampfen4 ,beim ,abdampfen als pharmaceutisch- oder technisch-chemische ,operation kommt vor ,allem ,ersparniss an ,zeit und ,brennmaterial in ,betracht2 beim ,abdampfen zum ,behufe quantitativer ,analysen sind diese ,gesichtspunkte untergeordnet und dafr treten zwei andere hervor1 nmlich ,vermeidung allen ,verlustes und ,schtzen gegen jede ,verunreinigung4 ,der einfachste ,fall des ,abdampfens ist der1 wenn eine klare ,flssigkeit concentrirt1 aber nicht zur ,trockne gebracht werden soll4 ,man bringt alsdann die ,flssigkeit sehr zweckmssig in eine ,schale1 welche davon hchstens zu zwei ,drittel angefllt werden darf1 und erhitzt dieselbe so1 dass die ,flssigkeit nicht zum wallenden ,kochen kommt1 indem bei solchem fortwhrend und unvermeidlich kleine ,trpfchen verloren gehen4 ,es geschieht dies entweder auf dem ,wasserbade1 auf dem ,sandbade1 auf einem ,stubenofen oder auch direct ber einer ,gas- oder ,weingeistlampe4 ,die letztere ,art des ,erhitzens ist bei gehriger ,vorsicht eine frdernde1 sehr reinliche und daher fr viele ,flle sehr zu empfehlende4 ,will man im ,wasserbade abdampfen und ist man im ,besitze eines ,beindorff'schen oder eines hnlich construirten ,dampfapparates1 so stellt man die ,schale ohne ,weiteres in einen seiner ,grsse entsprechenden ,ausschnitt1 im anderen ,falle bedient man sich des in ,fig4 #bj abgebildeten ,wasserbades4 ,illustration3 ,fig4 #bj4 ,es besteht aus starkem ,kupferblech1 wird beim ,gebrauch zur ,hlfte mit ,wasser gefllt1 und dieses durch eine ,gas-1 ,weingeist- oder ,oel-,lampe im ,kochen erhalten4 ,um auf demselben in ,schalen und ,tiegeln von verschiedener ,grsse abdampfen zu knnen1 dienen ,ringe mit entsprechenden ,ausschnitten1 welche geradezu aufgelegt werden4 ,man giebt dem ,gefss von a nach b eine ,ausdehnung von #d-f ,zoll4 ,hat man ,gelegenheit1 in einem ,raume abzudampfen1 in den whrend des ,abdampfens ,niemand kommt1 und in welchem auch keine andere ,ursache vorhanden ist1 wodurch ,staub in der ,luft suspendirt wird1 so ist dies eine ,annehmlichkeit von grossem ,belang1 denn in dem ,falle ist es ein ,leichtes1 die ,flssigkeit rein zu erhalten2 es ist alsdann am besten1 die ,schalen gar nicht zu bedecken#c4 ,arbeitet man aber in einem ,laboratorium mit ,anderen zusammen1 hat man mit ,zugluft zu kmpfen1 befinden sich ,kohlenfeuer in dem ,raume1 so kann man nicht sorgfltig genug sein1 um die abdampfenden ,flssigkeiten gegen ,staub1 ,asche und ,schmutz zu sichern4 #c ,in meinem ,laboratorium dienen zum ,abdampfen bei quantitativen ,analysen besondere ,abdampfschrnke4 ,dieselben bestehen ganz aus nicht angestrichenem ,holze und haben vorn ,glasfenster1 welche sich entweder hinaufschieben oder nach ,art gewhnlicher ,fenster ffnen lassen4 ,das von drei ,seiten schief zulaufende ,holzdach geht in einen hlzernen ,canal ber1 welcher in den ,schornstein fhrt4 ,etwa #a_/b ,fuss unter der unteren ,oeffnung dieses ,canales befindet sich auf einem hlzernen ,trger eine ,schale1 welche die ,bestimmung hat1 ,flssigkeit aufzufangen1 die sich etwa in dem ,canal verdichtet und die sonst heruntertropfen wrde4 ,zu dem ,behufe dreht man entweder die ,schale mit ,fliesspapier zu1 oder man legt ein aus einem ,glasstabe gebogenes ,dreieck auf dieselbe1 breitet darber ein ,blatt ,fliesspapier und beschwert dieses durch einen ,glasstab1 welcher quer darber gelegt und durch die etwas aufgebogenen ,enden des ,dreiecks a und b am ,herabfallen gehindert wird4 -- ,als die zweckmssigste ,methode jedoch hat sich folgende bewhrt4 ,illustration3 ,fig4 #ba4 ,man lsst sich von einem ,siebmacher zwei dnne ,holzreifchen 7,fig4 #bb7 anfertigen1 von denen das eine locker in das andere passt1 legt ber das kleinere ein ,blatt ,fliesspapier und schiebt das andere darber4 ,man bekommt auf diese ,art einen ,deckel1 der allen ,anforderungen entspricht4 ,er schtzt vollkommen gegen ,staub1 er lsst sich leicht abnehmen1 das ,papier kann nicht in die ,flssigkeit eintauchen1 es hlt lange1 kann beraus leicht erneuert werden1 und das ,abdampfen geht ungehindert von ,statten4 ,illustration3 ,fig4 #bb4 ,trotzdem muss man auch bei dieser besten ,art des ,bedeckens sehr vorsichtig sein1 dass nicht durch das ,papier selbst die abdampfende ,flssigkeit verunreinigt werde4 -- ,dampft man nmlich eine ,flssigkeit ab1 welche saure ,dmpfe entlsst1 so lsen diese rasch die in dem gewhnlichen ,fliess- und ,filtrirpapier nie fehlenden ,mengen von ,kalk1 ,eisenoxyd etc4 auf1 und da die so entstehende ,lsung bald in die ,abdampfschale heruntertropft1 so ist die ,ursache der ,verunreinigung leicht ersichtlich4 -- ,ist man daher durch die rtlichen ,verhltnisse gezwungen1 die ,schale zu bedecken1 so darf dies nur mit ,papier geschehen1 welches von den in ,suren lslichen ,substanzen durch geeignetes ,auswaschen befreit ist4 ,statt in ,porzellanschalen kann der vorliegende ,zweck des ,abdampfens auch in ,glaskolben erreicht werden4 ,man fllt dieselben nur zur ,hlfte an und stellt sie schief4 ,die ,erhitzung kann im ,sandbade ber einer ,gas- oder ,weingeistlampe oder auch recht gut ber glhenden ,kohlen ausgefhrt werden4 -- ,die ,flssigkeit darf in gelindes ,kochen kommen1 indem bei der schiefen ,lage des ,kolbens die ,trpfchen1 welche beim ,sieden aufspritzen1 nicht verloren gehen4 ,befindet sich in der abzudampfenden ,flssigkeit ein ,niederschlag1 so ist es stets am besten1 das ,abdampfen im ,wasserbade vorzunehmen1 indem beim ,abdampfen ber freier ,lampe oder im ,sandbade gar leicht durch ,stossen ,verlust entsteht4 ,das ,stossen rhrt von kleinen ,dampfexplosionen her1 welche dadurch entstehen1 dass sich1 gehemmt durch den ,bodensatz1 die ,wrme nicht gleichfrmig vertheilt4 ,diesem ,uebelstande beugt man mit ziemlichem ,erfolge auch dadurch vor1 dass man das ,abdampfen in einem schief stehenden ,tiegel vornimmt1 wie ,fig4 #bc zeigt4 ,illustration3 ,fig4 #bc4 ,man leitet dabei die ,flamme immer so1 dass sie den ,tiegel ber dem ,niveau der ,flssigkeit trifft4 ,doch ist die ,anwendung des ,wasserbades jedenfalls sicherer4 ,soll eine ,flssigkeit ganz zur ,trockne gebracht werden1 wie dies so oft geschehen muss1 so beendigt man das ,abdampfen stets im ,wasserbade1 wenn es irgend mglich ist4 ,kann dies jedoch wegen der ,beschaffenheit der aufgelsten ,substanz nicht geschehen1 so erreicht man oft seinen ,zweck am besten1 wenn man den ,inhalt der ,schale von oben erhitzt1 indem man dieselbe in einem ,trockenschranke1 dessen obere ,platte durch eine darber gehende ,flamme 7etwa die des ,wasser- oder ,sandbades7 geheizt wird1 auf geeignete ,art aufstellt4 ,soll die ,schale von unten erhitzt werden1 so muss man eine ,methode whlen1 bei der die ,hitze gleichmssig wirkt und leicht gemssigt werden kann4 ,ganz gut eignet sich zu diesem ,zwecke ein ,luftbad1 als welches der ,fig4 #bj abgebildete ,apparat benutzt werden kann 7wenngleich er dadurch mit der ,zeit schadhaft wird74 ,will man ber der freien ,lampe erhitzen1 so stelle man die ,schale hoch ber die ,flamme und zwar am besten auf ein ,drahtnetz1 welches zur gleichmssigen ,vertheilung der ,hitze beitrgt4 -- ,das ,erhitzen im ,sandbade ist weniger zu empfehlen1 da sich bei einem solchen die ,hitze nicht so rasch mssigen lsst4 ,mag man nun eine oder die andere ,methode whlen1 so darf man1 sobald der ,rckstand anfngt sich zu verdicken1 die ,schale nicht mehr aus den ,augen lassen1 damit man dem dann drohenden ,spritzen durch ,mssigung der ,hitze und durch ,zertheilung der sich bildenden ,krusten mittelst eines ,glasstabes oder ,platindrahtes gehrig entgegenwirken kann4 ,hat eine ,salzlsung die ,eigenschaft1 sich beim ,abdampfen an den ,wnden des ,gefsses hinaufzuziehen und diese dann zu bersteigen1 wodurch natrlich sehr leicht ,verlust herbeigefhrt wird1 so erhitzt man zweckmssig nach der zuvor besprochenen ,weise von oben4 ,es werden alsdann die ,gefsswnde so heiss1 dass die sich heraufziehende ,flssigkeit gleich verdampft1 das aufgelste ,salz hinterlassend4 -- ,beim ,abdampfen auf gewhnliche ,art lsst sich dem ,uebelstande in der ,regel schon dadurch einigermaassen vorbeugen1 dass man den ,rand der ,schale und den obersten ,theil ihrer inneren ,wandung mit einer beraus dnnen ,talgschicht durch ,bestreichen mit dem fettig gemachten ,finger berzieht und so die ,adhsion zwischen ,flssigkeit und ,gefss verringert4 ,entwickelt sich aus einer ,flssigkeit beim ,abdampfen ein ,gas in ,blasen1 so ist besondere ,vorsicht nthig1 dass nicht durch ,spritzen ,verlust entstehe4 ,am sichersten erhitzt man eine solche in einem schief stehenden ,kolben1 oder auch in einem ,becherglase1 welches man1 so lange noch ,gas entweicht1 mit einem grossen ,uhrglase bedeckt1 das zuletzt gut abgespritzt wird4 -- ,muss das ,abdampfen in einer ,schale geschehen1 so whle man eine ziemlich gerumige und erhitze am ,anfang und bis das ,gas grsstentheils entwichen1 sehr gelinde4 ,soll eine ,flssigkeit bei ,abschluss der ,luft abgedampft werden1 so bringt man sie unter die ,glocke der ,luftpumpe ber ein ,gefss mit ,schwefelsure und evacuirt rasch2 oder man bringt sie in eine tubulirte ,retorte1 durch deren ,tubulus ,wasserstoffgas oder ,kohlensure mittelst einer ,rhre eingeleitet wird1 die nicht ganz bis zum ,spiegel der ,flssigkeit reicht4 ,von viel grsserem ,einflusse1 als man gewhnlich glaubt1 ist das ,material der ,abdampfgefsse4 ,sehr viele ,erscheinungen1 die bei der ,analyse befremdend entgegentreten1 knnen ,folge einer ,verunreinigung der abgedampften ,flssigkeit durch den ,stoff des ,gefsses sein1 wie denn auch ganz grobe ,irrthmer dieser ,quelle entstammen knnen4 ,ich habe diesen ,gegenstand seiner ,wichtigkeit halber einer neuen und sorgfltigen ,prfung unterworfen 7vergl4 ,belege #a-d74 ,es ergiebt sich daraus1 dass schon destillirtes ,wasser1 andauernd in ,glas 7,kolben von bhmischem ,glas7 gekocht1 sehr wgbare ,spuren daraus aufnimmt2 in viel hherem ,grade ist dies der ,fall1 wenn das ,wasser etwas kaustisches oder kohlensaures ,alkali enthlt2 auch kochende ,salmiaklsung greift das ,glas stark an2 kochende verdnnte ,suren lsen weniger als reines ,wasser4 -- ,porzellan 7,berliner ,schalen7 wird im ,ganzen weniger angegriffen1 als ,glas4 -- ,man ersieht hieraus1 dass man sich bei sehr genauen ,analysen zum ,abdampfen hauptschlich der ,platin- und ,silberschalen bedienen muss4 4 #be4 ,es bleibt jetzt noch brig1 vom ,wgen der durch ,abdampfen erhaltenen ,rckstnde zu sprechen4 ,wir meinen darunter nur die in ,wasser lslichen1 denn von den anderen1 welche durch ,filtration getrennt werden1 wird bei der ,fllung die ,rede sein4 -- ,das ,wgen geschieht in der ,regel in dem ,gefsse1 in welchem das ,abdampfen zu ,ende gefhrt wurde1 am besten in einer ,platinschale von #b-c ,zoll ,durchmesser1 oder in einem grossen ,platintiegel1 weil diese bei gleichem ,inhalte leichter sind als ,porzellangefsse4 ,meistens betrgt die ,menge der ,flssigkeit so viel1 dass es allzu lange aufhalten wrde1 dieselbe nach und nach in einer so kleinen ,schale abzudampfen4 ,man concentrirt sie in dem ,falle in einer grsseren und beendet das ,abdampfen in der zum ,wgen bestimmten kleineren4 ,beim ,ueberfllen bestreicht man den ,ausguss der ,schale ein wenig mit ,talg und lsst die ,flssigkeit an einem ,glasstabe herablaufen 7,fig4 #bd74 ,illustration3 ,fig4 #bd4 ,zuletzt splt man die ,schale vorsichtig mit ,hlfe einer ,spritzflasche aus1 bis eine ,probe des letzten ,waschwassers auf ,platinblech verdampft keinen ,rckstand mehr hinterlsst4 ,hat man das ,salz nunmehr in der ,schale1 in welcher es gewogen werden soll1 und ist es soweit abgedampft1 als dies im ,wasserbade zu erreichen ist1 so hat man zu unterscheiden1 ob das ,salz geglht werden kann oder nicht4 ,ist das ,erstere der ,fall1 so bedeckt man die ,schale am besten mit einem ,deckel von dnnem ,platinblech1 in ,ermangelung eines solchen wohl auch mit einer dnnen ,glasplatte1 und erhitzt hoch ber der ,lampe so lange ganz gelinde1 bis alles in der ,substanz etwa noch enthaltene ,wasser ausgetrieben ist1 alsdann strker bis zum ,glhen der ,schale4 7,eine ,glasplatte muss dabei natrlich entfernt werden47 ,nach dem ,erkalten 7was man bei ,wasser anziehenden ,substanzen unter einer ,glocke neben ,schwefelsure1 ,fig4 #i1 geschehen lsst7 wird sie nebst ihrem ,inhalte bedeckt gewogen4 ,bei ,substanzen1 welche1 wie z4 ,b4 ,kochsalz1 ,decrepitationswasser enthalten1 ist es sehr zweckmssig1 dieselben nach dem ,wegnehmen vom ,wasserbade und vor dem ,erhitzen auf der ,lampe der etwas ber #ajj zu erhaltenden ,hitze eines ,luft- oder ,sandbades oder eines ,stubenofens auszusetzen4 -- ,kann der ,rckstand nicht geglht werden1 wie z4 ,b4 eine organische ,substanz1 ein ,ammoniaksalz etc41 so wird er in dem ,schlchen bei einer seiner ,natur entsprechenden ,hitze getrocknet4 ,in manchem ,falle reicht demnach schon die des ,wasserbades hin1 z4 ,b4 bei ,salmiak1 in anderen muss man ein ,oel- oder ,luftbad anwenden 7siehe oben 4 #ae74 ,unter allen ,umstnden muss das ,trocknen so lange fortgesetzt werden1 bis die zwei letzten ,wgungen der ,substanz1 zwischen welchen dieselbe eine viertel bis halbe ,stunde der ,trockenhitze ausgesetzt war1 vllig bereinstimmen4 ,das ,schlchen beim ,wgen zu bedecken1 ist dringend anzurathen4 ,hat man1 wie dies bei ,analysen so hufig vorkommt1 eine ,flssigkeit1 welche eine kleine ,menge eines zu wgenden ,kali- oder ,natronsalzes enthlt1 neben einer verhltnissmssig grossen eines ,ammonsalzes1 welches bei der ,analyse hinzugekommen ist1 so ziehe ich dem oben angegebenen ,verfahren das nachstehende vor4 ,man bringt die ,salzmasse in einer grsseren ,schale im ,wasserbade1 zuletzt auch wohl bei einer #ajj etwas bersteigenden ,temperatur vllig zur ,trockne und bringt dieselbe mit ,hlfe eines ,platinspatels in eine kleine ,glasschale1 welche man dann einstweilen unter die ,glocke des ,exsiccators stellt4 ,man splt nun die letzten ,reste des ,salzes mit etwas ,wasser aus der grossen in die zum ,wgen bestimmte kleine ,schale oder den grossen ,tiegel1 und verdampft zur ,trockne4 ,jetzt bringt man die in der ,glasschale befindliche ,masse portionenweise oder auf einmal hinzu1 verjagt die ,ammonsalze durch ,glhen und wgt die zurckbleibenden fixen ,salze4 ,sollten in der ,glasschale kleine ,reste der ,masse hngen bleiben1 so nimmt man diese am besten mit einer geringen ,menge gepulverten ,salmiaks oder eines anderen ,ammonsalzes auf und bringt sie so ebenfalls in das zum ,wgen bestimmte ,gefss2 denn wrde man die ,salzmasse wieder mit ,wasser benetzen1 so wre ,verlust nur schwer zu vermeiden4 4 #bf4 b4 ,fllung4 ,weit hufiger noch als das ,abdampfen kommt bei quantitativen ,analysen die ,fllung vor1 indem sie nicht nur dazu dient1 ,substanzen in wgbare ,formen zu bringen1 sondern namentlich auch dazu1 sie von einander zu scheiden4 -- ,bei allen durch ,fllung vermittelten quantitativen ,bestimmungen ist die leitende ,idee die1 einen unlslichen ,niederschlag von einer ,flssigkeit zu trennen4 ,bei im ,uebrigen gleich bleibenden ,umstnden mssen demnach die ,resultate um so genauer ausfallen1 je mehr die gefllte ,substanz den ,namen unlslich verdient1 und bei gleichem ,grade der ,lslichkeit wird bei dem ,niederschlage der kleinste ,verlust stattfinden1 welcher mit der geringsten ,menge ,lsungsmittel zusammenkommt4 ,hieraus ergiebt sich erstens1 dass man bei durch sonstige ,umstnde nicht gehinderter ,wahl einen ,krper am besten in seiner unlslichsten ,verbindung fllt1 -- so schlgt man ,baryt besser als schwefelsaures denn als kohlensaures ,salz nieder2 -- zweitens1 dass1 wenn man mit ,niederschlgen zu thun hat1 die in der vorhandenen ,flssigkeit nicht unlslich sind1 man darnach trachten muss1 diese durch ,abdampfen erst so viel als thunlich zu entfernen1 -- so engt man eine verdnnte ,strontianlsung erst ein1 ehe man den ,strontian durch ,schwefelsure fllt2 -- drittens1 dass1 wenn es sich um ,niederschlge handelt1 die zwar in der vorhandenen ,flssigkeit etwas auflslich1 in einer anderen aber1 in welche sich die vorhandene durch irgend einen ,zusatz verwandeln lsst1 unlslich sind1 man darnach strebe1 diese ,vernderung herbeizufhren1 -- so verwandelt man ,wasser durch ,zusatz von ,alkohol in ,weingeist1 wenn man ,platinsalmiak1 ,chlorblei1 schwefelsauren ,kalk etc4 vollstndig fllen will1 so setzt man dem ,wasser ,ammon zu1 um basisch phosphorsaures ,bittererdeammon darin unlslich zu machen etc4 -- ,zum ,fllen bedient man sich meistens der ,becherglser4 ,muss jedoch kochend gefllt oder der ,niederschlag mit der ,flssigkeit eine ,zeit lang im ,sieden erhalten werden1 so wendet man ,kolben oder ,schalen an4 ,je nach der ,beschaffenheit der entstandenen ,niederschlge werden dieselben von der ,flssigkeit1 in welcher sie suspendirt sind1 entweder durch ,decantation1 durch ,filtration1 oder aber durch mit ,decantation verbundene ,filtration geschieden4 ,ehe man jedoch zu einer solchen ,abscheidung schreitet1 ist vor ,allem ins ,auge zu fassen1 ob sich der ,niederschlag auch schon vollstndig gebildet hat4 -- ,zur ,entscheidung dieser ,frage befhigt nur eine genaue ,kenntniss der ,eigenschaften der ,niederschlge1 zu deren ,erwerbung im dritten ,abschnitte die ,mittel geboten werden sollen4 ,in der ,regel trennt man die ,niederschlge von der ,flssigkeit nicht sogleich1 sondern erst nach mehrstndigem ,stehen2 namentlich ist dies bei krystallinischen1 pulverigen und gelatinsen ,niederschlgen der ,fall1 whrend ksige und flockige ,niederschlge1 zumal wenn die ,fllung kochend geschah1 oft sogleich abfiltrirt werden knnen4 ,doch haben in dieser ,beziehung alle allgemeinen ,regeln nur eine sehr bedingte ,geltung4 4 #bg4 ,greek3 a4 ,fllung mit darauf folgender ,decantation4 ,setzt sich ein ,niederschlag in einer ,flssigkeit so gut ab1 dass dieselbe vllig klar abgegossen werden kann1 und geschieht dieses so schnell1 dass zu dem ,auswaschen nicht allzu lange ,zeit erfordert wird1 so whlt man1 wie z4 ,b4 bei ,chlorsilber1 metallischem ,quecksilber etc41 zur ,abscheidung und ,aussssung derselben die ,decantation4 ,will man diese1 bei gehriger ,vorsicht ebenso frdernde als genaue1 ,abscheidungsmethode mit ,erfolg ausfhren1 so ist es in den meisten ,fllen nothwendig1 gewisse ,regeln zu beobachten1 um zu bewirken1 dass sich die ,niederschlge vollstndig und schnell absetzen4 ,als allgemeinen ,satz kann man aufstellen1 dass ,erhitzen des ,niederschlages mit der ,flssigkeit ersterem die gewnschten ,eigenschaften verleihe2 in mehreren ,fllen gengt aber zu diesem ,behufe ,erhitzen allein nicht1 in manchen muss geschttelt werden1 wie bei ,chlorsilber1 in anderen ist ,zusatz irgend eines ,reagens nothwendig1 so der ,salzsure bei ,quecksilberfllungen etc4 ,von diesen ,regeln wird unten in dem vierten ,abschnitte ausfhrlich die ,rede sein1 ebenso von den ,gefssen1 welche sich zu dieser ,art der ,fllung bei den verschiedenen ,substanzen am besten eignen4 ,ist der ,niederschlag so oft mit erneuerten ,mengen der geeigneten ,flssigkeit ausgewaschen1 dass in den letzt abfliessenden ,portionen keine ,spur einer aufgelsten ,substanz mehr zu entdecken ist1 so bringt man ihn1 wenn er sich noch nicht darin befindet1 in einen geeigneten ,tiegel oder ein ,schlchen1 giesst die ,flssigkeit so weit als mglich ab und trocknet oder glht alsdann den ,inhalt1 je nachdem es seine ,natur verlangt4 -- ,da man bei der angefhrten ,art des ,auswaschens eine viel grssere ,menge ,wasser braucht1 als beim ,aussssen auf ,filtern1 so kann man mittelst ,decantation nur dann genaue ,resultate erhalten1 wenn die ,niederschlge ganz unlslich sind4 ,aus demselben ,grunde wendet man diese ,operation nicht gern an1 wenn in den abgegossenen ,flssigkeiten noch sonstige ,bestandtheile bestimmt werden sollen4 ,um sicher zu sein1 dass in den ,waschwassern keine ,theilchen des ,niederschlages mehr enthalten sind1 ist es zweckmssig1 diese #ab bis #bd ,stunden ruhig stehen zu lassen und erst dann wegzugiessen1 wenn sich nach dieser ,zeit auf dem ,boden kein ,niederschlag zeigt4 ,sollte dies der ,fall sein1 so ist es in der ,regel am besten1 dessen geringe ,menge fr sich zu bestimmen1 sei es nun1 dass man ihn von der anwesenden ,flssigkeit durch ,abgiessen oder ,filtriren trennt4 4 #bh4 ,greek3 b4 ,fllung mit darauf folgender ,filtration4 ,in den ,fllen1 in welchen die ,decantation nicht anwendbar ist1 also bei ,weitem in den meisten1 wendet man zur ,trennung der ,niederschlge von ,flssigkeiten die ,filtration an1 sofern man hoffen kann1 durch blosses ,auswaschen auf dem ,filter den ,niederschlag von anhngenden ,substanzen vollkommen reinigen zu knnen4 -- ,ist dies nicht der ,fall1 so verbindet man die ,filtration mit der ,decantation 74 #ca74 aa4 ,filtrirapparat4 ,das ,filtriren geschieht mit sehr wenigen ,ausnahmen bei quantitativen ,bestimmungen ausschliesslich durch ,papier4 ,man whlt immer kreisrunde1 glatte1 nie faltige ,filter4 ,auf die ,beschaffenheit des ,filtrirpapiers kommt sehr viel an4 ,es muss1 wenn es vorzglich sein soll1 #c ,eigenschaften vereinigen2 nmlich erstens auch feine ,niederschlge vllig zurckhalten1 zweitens schnell filtriren und drittens mglichst wenig unorganische ,bestandtheile enthalten1 namentlich aber keine in alkalischen oder sauren ,flssigkeiten lsliche4 ,es hlt ziemlich schwer1 sich ,filtrirpapier zu verschaffen1 welches diesen ,anforderungen gengend entspricht4 -- ,fr das beste wird das unter dem ,namen schwedisches ,filtrirpapier mit dem ,wasserzeichen ,j4 ,h4 ,munktell versehene gehalten und demgemss am theuersten bezahlt4 ,doch entspricht auch dies nur den beiden ersten ,bedingungen1 gengt aber bei feinen ,arbeiten keineswegs in ,betreff der dritten1 indem es etwa #j1c ,proc4 ,asche hinterlsst und an ,suren merkliche ,spuren von ,eisenoxyd1 ,kalk und ,magnesia abgiebt4 ,zu genauen ,versuchen ist es deshalb erforderlich1 dasselbe zuerst mit verdnnter ,salzsure auszuziehen1 dann die ,sure mit ,wasser vollstndig auszuwaschen und das ,papier wieder zu trocknen4 -- ,bei ,filtern von feinem ,papier geschieht dies am besten bei den fertigen ,filtern1 indem man sie1 gerade wie beim ,filtriren1 fest in einen ,trichter setzt2 recht gut knnen dabei mehrere in einander gelegt werden4 -- ,man trnkt dieselben zuerst durch ,betrpfeln mit einer ,mischung von #a ,thl4 gewhnlicher reiner ,salzsure mit etwa #b ,thln4 ,wasser1 lsst #aj ,minuten stehen1 wscht alsdann durch wiederholtes ,aufgiessen von ,wasser1 am besten warmem1 aus1 bis jede ,spur saurer ,reaction verschwunden ist1 dreht den ,trichter mit ,papier zu und stellt ihn sammt seinem ,inhalte zum ,trocknen an einen warmen ,ort4 ,in jeder ,beziehung anzurathen ist es1 geschnittene ,filtra von verschiedener ,grsse vorrthig zu halten4 ,man schneidet sie entweder nach kreisrunden ,stcken ,pappe oder ,blech1 oder noch zweckmssiger mit ,hlfe der ,mohr'schen ,schablonen1 ,fig4 #be1 welche man von ,blech in verschiedenen ,grssen anfertigen lsst4 ,das ,papierblatt1 aus welchem das ,filter geschnitten werden soll1 wird doppelt zusammengefaltet1 so dass die ,kanten einen rechten ,winkel bilden1 alsdann in die ,schablone ,a eingelegt1 das ,blech ,b1 dessen ,schenkel etwas weniges krzer sind1 als die der ,grundflche ,a1 darber geschoben und das berstehende ,papier mit einer ,scheere abgeschnitten4 ,auf diese ,art gemachte ,filtra sind vllig rund und einander ganz gleich4 ,illustration3 ,fig4 #be4 ,den ,filtern 7und somit auch den ,schablonen7 giebt man zweckmssig folgende ,ausdehnungen im ,radius3 #c1 #d1 #e1 #f1e und #h ,decimeter1 und whlt sie beim ,gebrauche in der ,art aus1 dass sie von dem ,niederschlage1 nach dem ,abtropfen der ,flssigkeit1 nicht mehr als halb gefllt werden4 ,was die ,trichter betrifft1 welche man am besten von ,glas nimmt1 so ist es1 wenn sie zu quantitativen ,analysen geschickt sein sollen1 ganz besonders wichtig1 dass sie im geeigneten ,winkel 7#fj7 geneigt und nicht bauchig sind4 ,die ,filtra drfen nicht ber den ,rand des ,trichters herausragen2 am besten ist es1 wenn ihre ,radien eine oder zwei ,linien kleiner sind1 als die der ,trichter4 ,sie werden fest in diese eingedrckt1 so dass das ,papier an den ,wnden berall anliegt1 alsdann mit ,wasser angefeuchtet und dieses abtrpfeln gelassen1 nicht oben ausgegossen4 ,die ,trichter werden beim ,filtriren auf ein ,filtrirgestell gesetzt1 welches ihnen nicht gestattet1 ihre ,lage zu verndern4 ,die ,form und ,einrichtung der ,gestelle1 welche mir von allen als die einfachste und praktischste erscheint1 ist in ,fig4 #bf und #bg abgebildet4 ,das ,gestell1 welches ,fig4 #bf darstellt1 eignet sich besonders fr grssere ,trichter und wird deshalb etwas massiver gemacht1 als das zur ,aufnahme kleinerer ,trichter bestimmte1 in ,fig4 #bg abgebildete4 ,illustration3 ,fig4 #bf4 ,illustration3 ,fig4 #bg4 ,die ,gestelle werden von festem ,holze gemacht4 ,der den oder die ,trichter tragende ,arm muss sich ohne alle ,mhe auf- und abschieben und mittelst der ,schraube ganz feststellen lassen4 ,die ,ausschnitte fr die ,trichter mssen1 damit diese festsitzen1 nach unten conisch verlaufen4 ,als eine grosse ,bequemlichkeit dieser ,gestelle ist zu rhmen1 dass man die ganze ,einrichtung mit grsster ,leichtigkeit und ohne irgend etwas zu verndern1 hin- und hertragen kann4 ,der ,arm b1 welcher fr gewhnlich weggenommen wird1 dient zum ,befestigen einer ,auswaschflasche4 4 #bi4 bb4 ,regeln beim ,filtriren4 ,in ,bezug auf die abzufiltrirenden ,niederschlge ist ebenfalls ,mancherlei zu beobachten4 -- ,sind dieselben ksig1 flockig1 gelatins oder krystallinisch1 so hat man nicht zu frchten1 dass die ,flssigkeit trb durch's ,filter gehe4 -- ,bei feinpulverigen ,niederschlgen hingegen ist es in der ,regel nothwendig1 immer aber rathsam1 den ,niederschlag sich setzen zu lassen1 alsdann zuerst die berstehende ,flssigkeit durchzufiltriren und zuletzt den ,niederschlag aufs ,filter zu bringen4 ,wenn ,nichts entgegensteht1 ist es zweckmssig1 heiss gefllte ,niederschlge vor dem ,erkalten abzufiltriren1 denn heisse ,flssigkeiten filtriren schneller als kalte4 -- ,dem sehr unangenehmen ,umstande1 dass ,niederschlge mit durch die ,filtra gehen1 beugt man fters mit ,erfolg durch ,abnderung der ,flssigkeit vor2 so geht schwefelsaurer ,baryt mit ,wasser leicht durch's ,filter1 weit weniger leicht aber nach ,zusatz von ,salmiak4 ,findet man beim ,filtriren1 dass das ,filter von dem ,niederschlage viel mehr als halb voll werden wrde1 so nimmt man noch ein zweites2 denn wrde man das erste zu sehr anfllen1 so liesse sich der ,niederschlag nicht gehrig auswaschen4 ,beim ,filtriren giesst man niemals eine ,flssigkeit direct1 sondern immer mit ,hlfe eines ,glasstabes 7siehe ,fig4 #bd7 aus und versumt nie1 den ,rand des ,gefsses1 aus dem man ausgiesst1 mit einer ganz dnnen ,talgschicht zu berziehen4 ,den erforderlichen ,talg giesst man am besten in eine kleine auf beiden ,seiten offene ,glasrhre4 ,in dem ,maasse1 als er verbraucht wird1 drckt man ihn mittelst eines kleinen ,stempels nach4 ,das ,anfetten selbst geschieht am einfachsten mit dem ein wenig am ,talg geriebenen ,finger4 -- ,soll die ,flssigkeit abfiltrirt werden1 ohne den ,niederschlag aufzurhren1 so darf man den ,glasstab nicht in das ,gefss stellen1 in welchem sich die abzufiltrirende ,flssigkeit befindet4 ,man stellt ihn daher zwischen dem ,aufgiessen zweckmssig in einen feststehenden ,reagirkelch und splt diesen zuletzt mit dem ,waschwasser aus4 ,den ,strahl der aufzugiessenden ,flssigkeit richtet man immer an die ,seite und nie in die ,mitte des ,filters1 widrigenfalls durch ,herausspritzen leicht ,verlust entsteht4 -- ,die durchlaufende ,flssigkeit wird1 je nach dem ,zwecke1 zu dem sie bestimmt ist1 in ,kolben1 ,becherglsern oder ,schalen aufgefangen4 ,man hat streng darauf zu achten1 dass die ,tropfen am ,rande heruntergleiten und nicht mitten in die ,flssigkeit fallen1 wodurch leicht etwas herausgespritzt wrde4 ,am besten legt man die ,rhre des ,trichters an den oberen ,theil der inneren ,wandung des ,gefsses1 wie es die ,fig4 #bf zeigt1 an4 ,filtrirt man an vllig staubfreien ,orten1 so ist es nicht nothwendig1 den ,trichter und das zur ,aufnahme des ,filtrats dienende ,gefss zu bedecken2 in der ,regel aber ist dies unerlsslich4 ,man bedient sich dazu runder ,scheiben von ,fensterglas4 ,an denen1 die das eben genannte ,gefss bedecken sollen1 bringt man mit ,hlfe eines ,schlssels1 dessen ,bart einen zum ,herausbrechen geeigneten ,einschnitt hat1 an der ,seite einen ,ausschnitt an von der ,weite der ,trichterrhre4 ,in der ,mitte durchlcherte ,scheiben taugen zu diesem ,behufe nichts4 ,hat man ,flssigkeit und ,niederschlag auf das ,filter gebracht und das ,gefss1 in dem sie enthalten waren1 wiederholt mit ,wasser ausgesplt1 so ist es doch in der ,regel der ,fall1 dass noch kleine1 mit dem ,glasstab nicht herauszubringende ,antheile des ,niederschlages an den ,wnden haften4 ,dieselben bringt man1 sofern sie sich in einem ,becherglase oder einer ,schale befinden1 vermittelst einer ,feder1 welcher man nur einen kleinen ,rest ihrer ,fahne gelassen und diesen gerade abgeschnitten hat1 in der ,regel leicht heraus4 -- ,befindet sich hingegen der kleine ,rest des ,niederschlages in einem ,kolben1 wie dies bei kochend gefllten ,substanzen1 z4 ,b4 ,eisenoxyd1 der ,fall sein kann1 oder lsst er sich berhaupt auf mechanische ,weise nicht herausbringen1 so lst man ihn in einer geeigneten ,flssigkeit und fllt die ,lsung neuerdings4 ,man kann daraus entnehmen1 dass man bei ,krpern1 fr welche man keine ,lsungsmittel hat1 z4 ,b4 bei schwefelsaurem ,baryt1 diesen ,umstand vermeiden muss4 4 #cj4 cc4 ,auswaschen4 ,nachdem der ,niederschlag nunmehr vollstndig auf dem ,filter ist1 hat man sein ,augenmerk darauf zu richten1 dass er gehrig ausgewaschen werde4 ,das ,auswaschen geschieht mittelst einer der bekannten ,spritzflaschen1 von welchen ich die in ,fig4 #bi dargestellte in jeder ,hinsicht vorziehe4 -- ,man sehe darauf1 dass man nicht durch einen zu heftigen ,wasserstrahl ,verlust veranlasse4 -- ,zu recht vorsichtigem ,auswaschen kann auch der in ,fig4 #cj abgebildete ,apparat mit gutem ,erfolge benutzt werden1 dessen ,construction keiner weiteren ,erluterung bedarf4 ,die ,spitze a ist an ihrem ,ende ausgezogen und abgekneipt4 ,dreht man den ,kolben um1 so luft aus derselben von selbst ein continuirlicher feiner ,strahl aus4 ,illustration3 ,fig4 #bh4 ,illustration3 ,fig4 #bi4 ,illustration3 ,fig4 #cj4 ,werden ,niederschlge mit ,wasser ausgewaschen1 so bedient man sich1 wenn sonst ,nichts im ,wege steht1 am besten des heissen4 ,die ,arbeit wird dadurch wesentlich gefrdert4 -- ,zum ,auswaschen mit siedendem ,wasser eignet sich besonders die ,spritzflasche ,fig4 #bi4 ,um das ,anfassen zu erleichtern1 dient die mit ,draht an die ,flasche befestigte hlzerne ,handhabe4 ,muss das ,auswaschen von ,niederschlgen sehr lange fortgesetzt werden1 so wendet man zuweilen ,waschflaschen an1 welche die ,mhe des wiederholten ,aufgiessens ersparen4 ,fig4 #ca und ,fig4 #cb zeigen solche4 ,illustration3 ,fig4 #ca4 ,illustration3 ,fig4 #cb4 ,das ,princip beider ist1 wie leicht zu ersehen1 dasselbe4 ,in ,fig4 #ca ist nur die ,ausflussrhre nebst der1 durch welche die den ,raum des ausfliessenden ,wassers ersetzende ,luft eindringt1 in einem ,stcke1 in ,fig4 #cb sind es getrennte ,rhren4 ,die ,einrichtung der ,fig4 #ca ist etwas schwieriger darzustellen1 als die der ,fig4 #cb4 ,es kommt nmlich bei diesen ,vorrichtungen darauf an1 dass aus den gefllten und mit den die ,rhren enthaltenden ,stopfen verschlossenen ,flaschen beim ,umdrehen kein ,wasser auslaufe1 whrend dies sogleich vor sich gehen muss1 wenn man den ,finger oder ein ,stckchen ,papier etc4 mit dem in der ,spitze c 7,figur #cc7 stehenden ,wasser in ,berhrung bringt4 ,alsdann fliesst dasselbe unausgesetzt aus1 whrend durch ab ,luft in die ,flasche dringt2 wird der ,finger oder das ,papier wieder weggenommen1 so hrt das ,ausfliessen wieder auf4 -- ,illustration3 ,fig4 #cc4 ,es ist sowohl zur ,anfertigung wie zum ,gebrauche dieser ,vorrichtungen wichtig1 von der ,ursache der angefhrten ,erscheinungen eine vllig klare ,vorstellung zu haben4 ,zu dem ,behufe ist erstens ins ,auge zu fassen1 dass das ,nichtausfliessen aus c dadurch bedingt wird1 dass der ,druck der ,wassersule1 welche zwischen den ,linien ef und gh liegt1 nicht1 aber beinahe1 hinreichend ist1 die ,capillaranziehung zu berwinden1 welche die ,rhre ab auf die ,flssigkeit ausbt2 und zweitens1 dass das ,ausfliessen bei ,berhrung des in c enthaltenen ,wassers mit einer ,substanz1 welche davon benetzt wird1 daher rhrt1 dass nunmehr die ,zugkraft der ,wassersule fh plus der ,adhsionskraft des benetzt werdenden ,krpers die ,capillaranziehung in ab berwindet4 ,wird die ,spitze c unter ,wasser getaucht1 so hrt das ,ausfliessen auf1 weil hierdurch die wirkende ,wassersule verkrzt wird4 ,rckt man die ,rhre dc herunter1 so dass c unter gh zu liegen kommt1 so fliesst das ,wasser ohne ,aufhren aus1 weil die ,zugkraft der dadurch vergrsserten ,wassersule die ,capillarattraction in ab bersteigt2 rckt man hingegen cd hinauf1 so gengt die hinzukommende ,adhsionskraft nicht zur ,herstellung eines ,uebergewichtes1 und es fliesst gar kein ,wasser aus4 -- ,bei ,darstellung eines ,auswaschrhrchens zu ,fig4 #ca ist es also1 wie ohne ,mhe einzusehen1 nicht ganz leicht1 die ,ausflussstelle gerade in der entsprechenden ,entfernung unter der ,anlthungsstelle der ,rhre a anzubringen1 whrend man bei der anderen ,vorrichtung die ,rhre dc so lange hinein- oder herausdreht1 bis der geeignete ,punkt erreicht ist4 ,bei der ,anfertigung der letzteren hat man darauf ,rcksicht zu nehmen1 dass die ,oeffnung a der ,rhre ab etwas hher liegen muss als b1 im anderen ,falle wird bei jedem ,glucken ,wasser herausgeworfen2 ferner1 dass d etwas hher liegen muss als b1 sonst luft zuletzt1 sobald die ,oberflche des ,wassers b nicht mehr schliesst1 der ,rest des ,wassers ohne ,aufhren aus4 ,beim ,gebrauche werden die ,auswaschflaschen in den neben offenen ,ausschnitt des an dem ,filtrirgestelle befindlichen oberen ,armes so ber den ,trichter gehngt1 dass c eben unter den ,wasserspiegel kommt4 ,bei gehriger ,einrichtung fliesst alsdann das ,wasser aus der ,waschflasche in demselben ,maasse nach1 als es aus dem ,trichter abluft4 -- ,einen enghalsigen ,kolben geradezu in den ,trichter umzustrzen1 ist beim ,auswaschen zu wgender ,niederschlge unzulssig1 weil bei dieser ,einrichtung immer ,antheile des ,niederschlages durch die ,luftblasen mit in den ,kolben hinaufgerissen werden4 -- ,bei dem ,auswaschen hat man1 gleichgltig ob es ohne oder mit einem ,waschapparate geschieht1 darauf zu sehen1 dass sich in dem ,niederschlage keine ,canle bilden1 durch die die aufgegossene ,flssigkeit abluft1 ohne den ganzen ,niederschlag zu durchsickern4 ,sollten solche entstanden sein1 so rhrt man den ,niederschlag vorsichtig mit einem kleinen ,glas- oder ,platinspatel um4 ,das ,auswaschen ist beendigt1 wenn alle zu entfernenden lslichen ,stoffe weggewaschen sind4 ,wer der ,beendigung des ,auswaschens die gehrige ,aufmerksamkeit zuwendet1 vermeidet eine der ,klippen1 an welchen ,anfnger1 zum ,nachtheil der ,genauigkeit zu erhaltender ,resultate1 am hufigsten anstossen4 -- ,in der ,regel gengt es1 einen ,tropfen des letztablaufenden ,waschwassers auf einem reinen ,platinbleche langsam verdampfen zu lassen und sich hierdurch zu berzeugen1 ob noch ein ,rckstand bleibt oder nicht4 ,sind jedoch die auszuwaschenden ,niederschlge im ,waschwasser nicht ganz unlslich1 wie z4 ,b4 schwefelsaurer ,strontian1 so muss man zu specielleren ,erkennungsmitteln1 die unten angegeben werden sollen1 seine ,zuflucht nehmen4 ,niemals sollte man das ,auswaschen nach blossem ,dafrhalten und ,meinen einstellen1 -- ,gewissheit giebt nur die ,prfung4 4 #ca4 ,greek3 c4 ,fllung mit darauf folgender ,decantation und ,filtration4 ,hat man mit ,niederschlgen zu thun1 welche sich vermge ihrer gelatinsen ,beschaffenheit oder weil ihnen mitgerissene ,salze fest anhaften1 auf dem ,filter nicht vollstndig oder nur mit ,mhe wrden auswaschen lassen1 so lsst man den ,niederschlag sich so gut als mglich absetzen1 giesst die fast klare ,flssigkeit durch das ,filter1 rhrt den ,niederschlag mit der zum ,auswaschen bestimmten ,flssigkeit auf1 erhitzt damit wohl auch in geeigneten ,fllen zum ,sieden1 lsst wieder absitzen und wiederholt dies1 bis der ,niederschlag fast ganz ausgewaschen ist4 ,man bringt ihn jetzt erst aufs ,filter und vollendet das ,auswaschen mit der ,spritzflasche 7vergl4 4 #bh74 ,diese ,methode verdient hufiger angewendet zu werden1 als es gewhnlich geschieht2 nur mit ihrer ,hlfe lassen sich viele ,niederschlge vllig auswaschen4 4 #cb4 ,weitere ,behandlung der ,niederschlge4 ,ehe man nun zum ,wgen der ,niederschlge bergehen kann1 hat man als letzte ,bedingung noch die zu erfllen1 sie in eine ihrer ,zusammensetzung nach vllig bekannte ,form berzufhren4 ,es geschieht dies entweder durch ,glhen oder durch ,trocknen4 ,das letztere ist umstndlicher und giebt leicht weniger genaue ,resultate1 als das erstere2 daher man es in der ,regel nur bei ,niederschlgen anwendet1 die ohne vollstndige oder theilweise ,verflchtigung nicht geglht werden knnen1 und deren im letzteren ,falle restirende ,rckstnde keine einen ,rckschluss gestattende ,zusammensetzung zeigen1 -- so bestimmt man z4 ,b4 ,schwefelquecksilber1 ,schwefelblei und andere ,schwefelmetalle durch ,trocknen1 ferner ,cyansilber1 ,kaliumplatinchlorid etc4 ,ist zwischen ,trocknen und ,glhen der ,niederschlge die ,wahl gestattet1 wie z4 ,b4 bei schwefelsaurem ,baryt1 schwefelsaurem ,bleioxyd und vielen anderen ,verbindungen1 so zieht man das letztere dem ersteren fast immer vor4 4 #cc4 aa4 ,trocknen der ,niederschlge4 ,wenn ein ,niederschlag auf einem ,filter gesammelt1 ausgewaschen und getrocknet worden ist1 so hngen kleine ,theile desselben dem ,papiere so fest an1 dass sie nicht vollstndig von demselben entfernt werden knnen4 ,das ,wgen getrockneter ,niederschlge setzt demnach bei allen genaueren ,bestimmungen ein ,mittrocknen und ,mitwgen der ,filtra voraus4 ,man bediente sich frher hufig zum ,aufsammeln zu trocknender ,niederschlge zweier gleich grosser1 in einander liegender ,filtra1 nahm nach dem ,trocknen das ussere weg und legte es als ,gegengewicht des den ,niederschlag enthaltenden auf die andere ,wagschale4 ,man ging dabei von der ,voraussetzung aus1 gleich grosse ,filtra seien gleich schwer4 ,diese ,annahme darf jedoch bei genauen ,analysen nicht gestattet werden1 denn jeder ,versuch zeigt1 dass #b auf diese ,art fr gleich gerechnete ,filtra selbst bei geringem ,durchmesser um #bj1 #cj oder mehr ,milligramme differiren4 -- ,zur ,erlangung genauer ,resultate muss dasselbe ,filter1 in dem der ,niederschlag gesammelt werden soll1 vor dem ,abfiltriren getrocknet und gewogen werden4 ,die ,temperatur1 bei der es getrocknet wird1 muss jener gleich sein1 welcher man spter den ,niederschlag aussetzen will4 ,eine weitere ,bedingung ist die1 dass das ,papier des ,filters keine ,substanzen enthalten darf1 welche von der zu filtrirenden ,flssigkeit gelst werden wrden4 ,das ,trocknen geschieht je nach der erforderlichen ,temperatur im ,wasser-1 ,luft- oder ,oelbade1 das ,wgen immer in einem verschliessbaren ,gefsse1 meistens zwischen zwei durch eine ,klammer zusammengepressten ,uhrglsern 74 #ae7 oder in einem ,platintiegel4 ,ist das ,filter dem ,anscheine nach trocken1 so bringt man es zwischen die erwrmten ,uhrglser1 oder in den erwrmten ,tiegel1 lsst unter einer ,glocke neben ,schwefelsure erkalten1 wgt1 setzt die ,uhrglser oder den ,tiegel mit dem ,filter nochmals eine ,zeit lang der ,trockenhitze aus und wgt nach dem ,erkalten wieder4 ,ist das ,gewicht constant geblieben1 so ist das ,trocknen des ,filters beendigt4 ,man hat sich nichts weiter zu notiren1 als das ,gewicht der durch die ,klammer gehaltenen ,uhrglser oder des ,tiegels und des trocknen ,filters zusammen4 ,nach dem ,auswaschen des ,niederschlages und nachdem das ,waschwasser mglichst abgetropft ist1 nimmt man das ,filter mit dem ,niederschlage vom ,trichter1 legt es zusammengefaltet auf ,fliesspapier1 lsst es vor ,staub geschtzt an einem mssig warmen ,orte ziemlich trocken werden1 bringt es zuletzt in eins der anfangs mitgewogenen ,uhrglser oder den nicht bedeckten ,platintiegel und trocknet es bei der geeigneten ,temperatur im ,wasser-1 ,luft- oder ,oelbade4 ,hlt man das ,trocknen fr beendigt1 so legt man das zweite ,uhrglas oder den ,deckel des ,tiegels auf1 schiebt bei ,anwendung von ,uhrglsern die ,klammer darber1 lsst unter dem ,exsiccator erkalten und wgt4 ,man setzt alsdann das ,filter mit dem ,niederschlage aufs ,neue der zum ,trocknen bestimmten ,temperatur aus und beendigt den ,versuch erst1 wenn die beiden ,wgungen ganz genau1 oder bis auf wenige ,decimilligramme bereinstimmen4 -- ,zieht man von dem gefundenen ,gesammtgewichte das oben notirte ab1 so bleibt das des getrockneten ,niederschlages4 ,fllt der ,niederschlag das ,filter ziemlich an1 hlt er viel ,wasser zurck1 oder ist das ,papier sehr dnn1 so dass man das ,abnehmen des ,filters vom ,trichter nicht ohne ,gefahr1 ersteres zu zerreissen1 bewerkstelligen kann1 so lsst man es in dem ,trichter fast trocken werden1 indem man denselben1 mit ,fliesspapier zugedreht1 in einem zerbrochenen ,becherglase 7,fig4 #cd7 oder dergleichen auf das ,sandbad oder den ,ofen stellt4 ,sehr gut dienen zu diesem ,zwecke unten und oben offene ,kegel von ,weissblech4 ,die kleineren lasse ich #aj ,cm41 die grsseren #ab ,cm4 hoch anfertigen4 ,der untere ,durchmesser betrgt #g-h1 der obere #d-f ,cm4 7,fig4 #ce74 ,illustration3 ,fig4 #cd4 ,illustration3 ,fig4 #ce4 4 #cd4 bb4 ,glhen der ,niederschlge4 ,es war in frheren ,zeiten blich1 ,niederschlge1 deren ,gewicht man nach dem ,glhen bestimmen wollte1 mit dem ,filter zu trocknen1 alsdann in einen ,tiegel zu schtten1 das ,filter rein abzuschaben und den so von letzterem getrennten ,niederschlag zu glhen4 ,man gab auf diese ,weise die1 trotz des ,abschabens1 am ,papier immer noch haftenden ,theilchen verloren4 ,die ,erfahrung hat gelehrt1 dass man genauere ,resultate erhlt1 wenn man das ,filter beim ,glhen des ,niederschlages verbrennen lsst und das ,gewicht der ,filterasche in ,rechnung bringt4 ,wenn man1 dem in 4 #bh gegebenen ,rathe folgend1 immer ,filtra von derselben ,grsse verwendet1 so hat man1 so lange man dasselbe ,papier benutzt1 nur einmal nothwendig1 die ,quantitt der ,asche fr jede ,filtergrsse zu bestimmen4 ,man nimmt zu dem ,behufe #aj ,filtra 7oder ein gleiches ,gewicht von ,abfllen desselben ,papiers7 und lsst sie in einem schief zu stellenden ,platintiegel oder in einer ,platinschale verbrennen1 glht bis jede ,spur ,kohle verbrannt ist1 bestimmt die ,menge der ,asche und findet so1 indem man das erhaltene ,gewicht mit #aj dividirt1 die ,aschenquantitt1 welche ein ,filter durchschnittlich hinterlsst1 mit hinreichender ,genauigkeit4 ,bei dem ,glhen der ,niederschlge selbst hat man folgende ,punkte besonders zu beachten3 #a7 dass in keiner ,weise ein ,verlust entsteht2 #b7 dass die geglhten ,niederschlge wirklich die ,krper sind1 als welche man sie in ,rechnung bringt2 #c7 dass die ,filtra vollstndig verbrennen2 #d7 dass die ,tiegel nicht angegriffen werden4 ,je nach den sogleich nher zu bezeichnenden ,umstnden whlt man nun in der ,regel eine der beiden folgenden ,methoden1 die ich unter den verschiedenen in ,vorschlag gekommenen fr die einfachsten und besten halte4 -- ,gleichgltig brigens1 welche man anwendet1 dem ,glhen muss ein vollstndiges ,trocknen der ,niederschlge vorausgehen2 denn glht man sie feucht1 so entsteht1 namentlich bei denen1 die im trocknen ,zustande sehr leicht und locker sind1 wie z4 ,b4 ,kieselsure1 dadurch ,verlust1 dass die strmisch entweichenden ,wasserdmpfe kleine ,theilchen des ,niederschlages mitreissen4 ,auch bei solchen ist ein recht vollstndiges ,austrocknen unerlsslich1 welche1 wie z4 ,b4 ,thonerde- oder ,eisenoxydhydrat1 harte ,stckchen bilden2 sie werden1 wenn sie innen noch feucht sind1 beim ,glhen fters mit ,heftigkeit umhergeworfen4 -- ,zum ,behufe solches ,trocknens lsst man das ,filter am besten im ,trichter und vollfhrt es1 wie ,fig4 #cd oder #ce zeigt1 auf einem ,sandbad1 ,wasserbad1 ,stubenofen oder dergleichen4 ,was ,grad und ,dauer des ,glhens betrifft1 so hngen diese von der ,beschaffenheit der ,niederschlge ab1 und wrde man deren ,eigenschaften und ,verhalten in der ,glhhitze nicht kennen oder nicht bercksichtigen1 so mssten durch zu viel oder zu wenig1 durch zu kurz oder zu lang erhebliche ,fehler entstehen4 ,in der ,regel ist ein mssiges und etwa fnf ,minuten fortgesetztes ,glhen ausreichend und entsprechend1 doch erleidet die ,regel mancherlei ,ausnahmen1 die unten bei den einzelnen ,fllen besprochen werden sollen4 ,ist zwischen ,porzellan- und ,platintiegel die ,wahl gestattet1 so greift man immer nach letzterem1 weil er bei gleichem ,inhalte von geringerem ,gewicht1 unzerbrechlich und leichter zum ,glhen zu bringen ist4 ,man whle dabei keinen zu kleinen ,tiegel1 weil bei ,anwendung eines solchen weit leichter ,verlust entsteht4 ,in den meisten ,fllen hat ein ,tiegel von etwa #d ,cm4 ,hhe und #c1e ,cm4 ,durchmesser gerade die rechte ,grsse4 -- ,dass der ,tiegel vollkommen rein sein msse1 innen wie aussen1 versteht sich von selbst4 ,sollte es nicht der ,fall sein und fhrt ein ,auskochen mit ,wasser1 ,salzsure oder ,natronlauge nicht zum ,ziel1 so schmelzt man im ,tiegel etwas saures schwefelsaures ,kali1 schwenkt das ,flssige an den ,wnden umher und kocht zuletzt den ,tiegel nach dem ,erkalten mit ,wasser aus4 ,ist er aussen stark beschmutzt1 so stellt man ihn entweder in einen grsseren1 fllt den ,zwischenraum mit saurem schwefelsaurem ,kali aus und erhitzt zum ,schmelzen1 oder man legt ihn auf ein ,platindreieck1 erhitzt zum ,glhen und bestreut ihn mit gepulvertem saurem schwefelsaurem ,kali4 ,ist der ,tiegel rein1 so stellt man ihn auf ein gleichfalls reines ,dreieck von ,platindraht1 glht1 lsst unter dem ,exsiccator erkalten und wgt4 ,es ist dies zwar nicht unerlsslich nthig1 aber gut1 auf dass das ,wgen des leeren und gefllten ,tiegels unter mglichst gleichen ,umstnden geschehe4 -- ,man kann den leeren ,tiegel allerdings auch nach dem ,glhen des ,niederschlags wgen1 doch ist das ,wgen vorher meistens vorzuziehen4 ,wir gehen nun zur ,beschreibung der speciellen ,methoden ber4 4 #ce4 ,erste ,methode 7,glhen des ,niederschlages mit dem ,filter74 ,man wendet dieselbe an1 sofern durch ,einwirkung der ,kohle des ,filters auf den ,niederschlag eine ,reduction desselben nicht zu befrchten ist und fhrt sie also aus3 ,nachdem das ,filter im ,trichter vollkommen trocken geworden1 biegt man die ,wnde desselben oben gegen einander1 so dass sich der ,niederschlag wie in einem kleinen ,beutel befindet1 setzt es in den ,tiegel1 bedeckt denselben und erhitzt ber der ,gas- oder ,weingeistlampe mit doppeltem ,luftzuge ganz gelinde1 so dass das ,filter langsam verkohlt1 nimmt nun den ,deckel weg 7der inzwischen zweckmssig auf eine ,porzellanschale oder in einen ,porzellantiegel gelegt wird71 legt den ,tiegel schief und erhitzt strker1 bis das ,filter vollstndig eingeschert ist1 bedeckt wieder1 glht1 sofern nthig1 noch einige ,zeit1 lsst so weit erkalten1 dass der ,tiegel zwar noch heiss1 aber nicht mehr glhend ist1 bringt ihn mittelst einer geeigneten ,zange von ,messing#d oder blankem ,eisen 7,fig4 #cf7 unter den ,exsiccator1 lsst erkalten und bringt dann auf die ,wage4 #d ,umfasst man den noch glhenden ,tiegel mit der ,messingzange1 so erhlt er leicht schwarze ,ringe4 ,illustration3 ,fig4 #cf4 ,illustration3 ,fig4 #cg4 ,verbrennt die ,filterkohle schwierig1 so hilft man sich1 indem man mit einem glatten etwas dicken ,platindraht die nicht verbrannten ,theilchen dahin bringt1 wo sie der ,einwirkung der ,hitze und der ,luft am besten ausgesetzt sind4 -- ,zur ,mehrung des ,luftstromes legt man auch wohl den ,deckel in der ,art an den ,tiegel1 wie es die ,fig4 #cg zeigt4 -- ,sollten sich ,kohletheilchen dem ,verbrennen allzu hartnckig widersetzen1 so legt man auch wohl ein ,stckchen geschmolzenes1 trocknes salpetersaures ,ammon in den ,tiegel und erhitzt bei aufgelegtem ,deckel anfangs gelinde1 allmlig stark4 -- ,lsst sich der ,niederschlag seiner ,hauptmasse nach leicht von dem ,filter trennen1 so ndert man das angegebene ,verfahren zuweilen zweckmssig in der ,art ab1 dass man denselben in den ,tiegel schttet1 dann das ,filter sammt den noch daran hngenden ,theilchen locker zusammenfaltet1 es ber den ,niederschlag in den ,tiegel bringt1 im ,uebrigen aber so verfhrt1 wie oben angegeben4 4 #cf4 ,zweite ,methode 7,gesondertes ,glhen des ,niederschlags und des ,filters74 ,man wendet dieselbe an1 wenn man durch ,einwirkung der ,filterkohle auf den ,niederschlag ,reduction zu befrchten hat2 auch wenn man den geglhten ,niederschlag zu weiterer ,untersuchung verwenden will1 sofern dabei die ,filterasche stren wrde4 ,man stellt den zur ,aufnahme des ,niederschlages bestimmten ,tiegel auf einen ,bogen ,glanzpapier1 nimmt das vllig trockne1 den ,niederschlag enthaltende ,filter aus dem ,trichter1 drckt es ber dem ,bogen ,papier gelinde zusammen1 so dass sich der ,niederschlag von dem ,filter lst1 und schttet alsdann den ,inhalt in den ,tiegel4 ,die noch am ,papiere haftenden ,theile des ,niederschlages lst man durch weiteres ,drcken oder gelindes ,aneinanderreihen des zusammengefalteten ,filters so viel wie mglich ab und bringt sie gleichfalls in den ,tiegel4 ,das ,filter schneidet man alsdann mittelst einer reinen ,scheere ber dem ,bogen ,papier in #h oder #aj ,stckchen1 erhitzt den ,deckel des ,tiegels ber der ,berzelius'schen ,lampe zum ,glhen und lsst eins der ,filterstcke nach dem anderen darauf verbrennen1 indem man sie mit einer ,pincette darauf legt1 zuletzt giebt man so lange gelinde ,glhhitze1 bis die letzte ,spur ,kohle verbrannt ist4 -- ,ist der ,tiegeldeckel gross und das ,filter klein1 so unterlsst man das ,zerschneiden des letzteren besser1 faltet es nur zusammen und verbrennt es so auf dem ,deckel4 ,man stellt denselben alsdann auf einen ,porzellantiegel und deckt ein ,becherglas darber4 ,bei ,niederschlgen1 welche in dem ,waschwasser nicht vllig unlslich sind1 wie z4 ,b4 das basisch phosphorsaure ,bittererdeammon1 in welchen ,fllen demnach das ,filter von einer1 wenn auch beraus verdnnten1 ,salzlsung durchdrungen ist1 gelingt ein ganz vollstndiges ,einschern oft erst nach langer ,zeit4 ,man kann es beschleunigen1 wenn man mittelst eines glatten ,platindrahtes oder eines dnnen ,platinspatels die noch kohligen ,theile durch gelindes ,aufdrcken mit dem glhenden ,deckel in innige ,berhrung bringt4 ,ein gewisses ,maass von ,geduld ist brigens zu dieser ,operation immer erforderlich4 ,es braucht kaum erwhnt zu werden1 dass man sie an einem vor ,zug geschtzten ,ort vornehmen muss1 denn im anderen ,falle wirbeln die halbverbrannten ,filtertheilchen oft alle pltzlich in die ,hhe4 ,ist dieses ,einschern beendigt1 so bringt man alle etwa auf den ,bogen ,glanzpapier gefallenen ,theilchen des ,niederschlages mit ,hlfe einer kleinen glatt geschnittenen ,federfahne in den ,tiegel und glht den ,niederschlag so stark und lange als nthig4 ,man bedeckt den ,tiegel schliesslich mit seinem ,deckel 7wenn der oben angefhrte zweite ,zweck erreicht werden soll1 natrlich in der ,art1 dass die ,asche nicht in den ,tiegel kommt71 glht noch einen ,augenblick1 lsst etwas abkhlen1 bringt noch heiss unter den ,exsiccator und wgt nach dem ,erkalten4 -- ,ist ein zu wgender ,niederschlag von der ,art1 dass sich seine ,eigenschaften1 z4 ,b4 seine ,lslichkeit1 durch ,glhen wesentlich ndern1 und soll der ,niederschlag nach dem ,wgen theilweise noch im ungeglhten ,zustande verwendet werden1 so kann man ,trocknen und ,glhen in folgender ,weise verbinden4 ,man sammelt den ,niederschlag auf einem bei #ajj getrockneten ,filter1 trocknet ihn bei #ajj und wgt 74 #cc74 ,man schttet alsdann einen beliebigen ,theil des ,niederschlages in einen gewogenen ,tiegel1 bestimmt erst seine ,quantitt1 dann seine ,gewichtsabnahme beim ,glhen und berechnet dieselbe dann auf den ganzen ,niederschlag4 4 #cg4 #e4 ,die ,maassanalyse4 ,aus dem ,frheren ergiebt sich1 dass die quantitative ,bestimmung eines ,krpers nach dem gewhnlichen ,verfahren1 wonach er durch ,abdampfung oder ,fllung in eine wgbare ,form bergefhrt wird1 immerhin eine ziemlich langwierige ,arbeit ist1 indem das ,verdampfen1 ,absitzen1 ,filtriren1 ,auswaschen1 ,trocknen1 ,glhen1 ,wgen smmtlich ,operationen sind1 welche ziemlich viel ,zeit in ,anspruch nehmen4 ,man wendet daher in neuerer ,zeit1 namentlich bei ,gehaltsbestimmungen fr technische ,zwecke1 hufig ,verfahrungsweisen mit bestem ,erfolge an1 bei denen alle oder fast alle diese ,operationen vermieden werden1 und die daher in weit krzerer ,zeit ausgefhrt werden knnen4 ,das ,princip dieser ,methoden wird uns am besten durch einige ,beispiele klar4 ,gesetzt1 man hat sich eine ,kochsalzlsung bereitet1 welche in #ajj ,theilen #j1gcjg ,theile ,chlornatrium enthlt1 so ist man im ,stande1 mit ,hlfe derselben genau #a1cdif ,grm4 ,silber aus seiner ,lsung in ,salpetersure niederzuschlagen1 denn das ,aeq4 des ,chlornatriums ist #gcj1g1 das des ,silbers #acdi1f4 -- ,wgt man nun #a1cdif einer ,legirung ab1 welche aus ,silber und ,kupfer besteht und deren ,silbergehalt unbekannt ist1 lst vorsichtig in ,salpetersure und trpfelt von der obigen ,chlornatriumlsung genau so lange zu1 bis alles ,silber ausgefllt ist1 bis also ein weiterer ,tropfen keinen ,niederschlag mehr bewirkt1 so erfhrt man die ,menge des ,silbers einfach dadurch1 dass man die ,quantitt der verbrauchten ,chlornatriumlsung bestimmt4 ,htte man z4 ,b4 #hj ,theile gebraucht1 so wre der ,silbergehalt der ,legirung gleich #hj ,proc42 denn da #ajj ,theile ,chlornatriumlsung #a1cdif reines ,silber1 d4 h4 #ajj procentiges ausfllen1 so entspricht je ein ,theil ,chlornatriumlsung einem ,procent ,silber4 ,jod und ,schwefelwasserstoff knnen bekanntlich nicht neben einander bestehen1 sie zerlegen sich sofort in ,s und ,jodwasserstoff 7,j ,,sh ,,jh ,s74 ,jodwasserstoff ist ohne ,wirkung auf ,strkekleister1 whrend die kleinste ,spur freien ,jods denselben blau frbt4 ,bereitet man sich nun eine alkoholische ,lsung1 welche in #ajj ,theilen #g1dfc ,jod enthlt1 so kann man mit einer solchen genau #a ,grm4 ,schwefelwasserstoff zersetzen1 denn #bab1e 3 #aehf #a 3 #g1dfc4 ,denken wir uns jetzt eine ,flssigkeit von unbekanntem ,schwefelwasserstoffgehalt2 wir versetzen dieselbe mit ein wenig ,strkekleister und trpfeln von der beschriebenen ,jodlsung zu1 so wird anfangs keine bleibende ,frbung eintreten1 so lange nmlich ,jod und ,schwefelwasserstoff sich noch gegenseitig zersetzen1 pltzlich aber wird die ,flssigkeit blau werden von gebildetem ,jodamylum4 ,wir wissen jetzt1 dass aller ,schwefelwasserstoff zersetzt ist1 und finden dessen ,menge leicht aus der ,quantitt der verbrauchten ,jodlsung2 denn da #ajj ,theile #a1jj ,grm4 ,schwefelwasserstoff entsprechen1 so entsprechen #ej1 welche beispielsweise verbraucht sein sollen1 #j1ej ,schwefelwasserstoff4 ,das ,wesen dieser ,verfahrungsweisen besteht also darin1 dass man irgend eine chemische ,zersetzung vornimmt1 deren ,beendigung sich auf eine augenfllige ,art erkennen lsst1 -- dass man diese ,zersetzung ausfhrt mit ,hlfe einer ,flssigkeit1 deren ,wirkungswerth aufs ,genaueste bekannt ist und zwar so1 dass man die ,menge der verbrauchten mit ,genauigkeit bestimmen kann4 ,ob man diese ,quantittsbestimmung durch ,wgen oder ,messen ausfhrt1 ist dabei an und fr sich ganz gleichgltig4 ,da man sie aber der ,zeitersparniss und ,bequemlichkeit halber meistens durch ,abmessen bestimmt1 so fasst man die ,gesammtheit dieser ,methoden in der ,regel unter dem ,namen ,maassanalysen zusammen4 ,die ,ausfhrung derselben im ,einzelnen wird unten besprochen werden2 hier will ich nur kurz hervorheben1 von welchen ,umstnden die ,genauigkeit der sogenannten ,maassanalysen abhngt4 ,es sind dies folgende ,punkte3 a7 ,die ,zersetzung1 auf deren ,vollfhrung die ,analyse beruht1 muss sich stets gleich bleiben2 es muss somit z4 ,b4 ein sich bildender ,niederschlag genau dieselbe ,zusammensetzung haben1 ob er sich nun anfangs1 bei noch vorhandenem ,vorwalten einer ,substanz1 oder zuletzt bildet1 wo dies nicht mehr stattfindet4 b7 ,die ,beendigung der ,zersetzung muss sich auf eine recht empfindliche1 augenfllige und zweifellose ,art zu erkennen geben4 c7 ,die zersetzende ,flssigkeit muss sich aufs ,genaueste bereiten lassen1 sei es nun1 dass man eine abgewogene ,menge einer ,substanz von genau bekannter ,beschaffenheit und ,zusammensetzung in einem bestimmten ,volumen ,flssigkeit lst1 -- sei es1 dass man anfangs eine ,lsung von nur annhernd bekannter ,zusammensetzung herstellt1 ihren ,gehalt durch ,versuche ermittelt und sie alsdann auf die gewnschte ,verdnnung bringt4 -- ,hlt sich die einmal hergestellte ,probeflssigkeit unverndert1 so ist dies ein grosser ,vorzug derselben2 denn sonst ist man bei jeder ,analyse genthigt1 ihren ,gehalt durch einen besonderen ,versuch aufs ,neue zu bestimmen4 d7 ,die ,quantittsbestimmung muss eine mglichst scharfe sein4 ,um in dieser ,richtung das ,mgliche zu leisten1 stellt man sich bei genauen ,maassanalysen ausser der eigentlichen ,probeflssigkeit noch eine zehnmal verdnntere dar1 indem man #a ,thl4 der ersten mit #i ,thln4 ,wasser1 ,weingeist oder dergl4 mischt4 ,man vollbringt nun mit einer aufs ,genaueste abgemessenen ,menge der concentrirteren ,lsung die ,zersetzung nur beinahe und beendigt sie mit der verdnnteren4 ,man vermeidet so leicht nicht allein ein ,zusetzen in zu grossem ,ueberschuss1 sondern gewinnt auch in ,hinsicht auf genaues ,messen4 e7 ,die ,zersetzung muss so stattfinden und geleitet werden1 dass von dem wirkenden oder gegenwirkenden ,agens nichts verloren geht4 99 99 99 99 99 ,zweiter ,abschnitt4 ,die ,reagentien4 4 #ch4 ,hinsichtlich dessen1 was von den ,reagentien im ,allgemeinen zu sagen ist1 verweise ich auf das in meiner ,anleitung zur qualitativen ,analyse dem gleichnamigen ,abschnitte ,vorausgeschickte4 ,hier sollen nur die zur ,gewichtsbestimmung oder ,trennung der ,krper hauptschlich in ,anwendung kommenden chemischen ,substanzen mit ,angabe ihrer ,darstellung und ,prfung1 sowie mit ,hervorhebung der wichtigsten ,zwecke1 zu denen sie dienen1 aufgefhrt werden4 -- ,da die meisten derselben auch bei der qualitativen ,analyse in ,anwendung kommen und demnach in ,bezug auf die angefhrten ,punkte bereits abgehandelt sind1 so gengt es bei sehr vielen derselben1 nur die ,namen zu nennen4 -- ,wir behalten die bei der qualitativen ,analyse aufgestellte ,eintheilung der ,reagentien zur ,erleichterung der ,uebersicht auch hier bei1 wenngleich die ,mangelhaftigkeit dieser wie jeder anderen ,eintheilung der ,reagentien leicht in die ,augen fllt4 -- ,solche ,reagentien1 welche -- wie z4 ,b4 die bei ,maassanalysen nthigen ,probeflssigkeiten -- bloss zu einem ganz speciellen ,zwecke dienen1 werden auch in ,bezug auf ihre ,bereitung und ,prfung erst da besprochen1 wo von ihrer ,anwendung die ,rede ist4 ,a4 ,reagentien auf nassem ,wege4 ,i4 ,allgemeine ,reagentien4 a4 ,solche1 welche vorzugsweise als einfache ,lsungsmittel gebraucht werden4 4 #ci4 #a4 ,destillirtes ,wasser 7s4 qual4 ,an474 ,man sehe wohl darauf1 dass es hinlnglich rein sei4 -- ,aus ,glasgefssen destillirtes ,wasser ist zu manchen ,zwecken1 z4 ,b4 zur genauen ,bestimmung der ,lslichkeit schwer lslicher ,substanzen1 nicht anwendbar1 indem es beim ,abdampfen ein wenig ,rckstand hinterlsst 7vergl4 ,vers4 ,nr4 #e74 ,zu manchen ,anwendungen muss das ,wasser durch ,auskochen von ,luft und ,kohlensure befreit werden4 #b4 ,alkohol 7s4 qual4 ,an474 ,man bedarf sowohl absoluten ,alkohols1 als auch wasserhaltigen ,weingeistes von verschiedener ,strke4 #c4 ,aether4 ,man kann den gewhnlichen officinellen ,aether geradezu gebrauchen4 -- ,er findet als ,lsungsmittel hchst beschrnkte ,anwendung4 ,hufiger wird er dem ,weingeist zugemischt1 um dessen ,auflsungsfhigkeit fr gewisse ,krper 7z4 ,b4 ,platinsalmiak7 zu vermindern4 b4 ,solche1 welche vorzugsweise als chemische ,lsungsmittel gebraucht werden4 4 #dj4 #a4 ,chlorwasserstoffsure 7s4 qual4 ,an474 ,zu den meisten ,zwecken gengt eine ,sure von #a1ab specif4 ,gew41 -- in manchen ,fllen bedarf man einer strkeren4 #b4 ,salpetersure 7s4 qual4 ,an474 ,zu den meisten ,zwecken gengt eine ,sure von #a1b specif4 ,gew4 #c4 ,salpetrige ,salpetersure 7rothe rauchende ,salpetersure7 ,bereitung4 ,man bringt in eine gerumige ,retorte #b ,theile reinen1 trocknen ,salpeter1 giesst durch den ,tubulus1 oder 7sofern man eine nicht tubulirte ,retorte genommen hat7 mittelst eines langen1 unten gebogenen ,trichterrohrs durch den ,hals derselben1 vorsichtig1 und so1 dass dieser nicht beschmutzt wird1 #a ,thl4 ,schwefelsurehydrat darauf1 verbindet die in ein ,sandbad eingesetzte ,retorte1 nicht vllig luftdicht1 mit einer ,vorlage und destillirt bei allmlig verstrktem ,feuer und gut abgekhlter ,vorlage bis zur ,trockne4 ,prfung4 ,die rothe rauchende ,salpetersure muss mglichst concentrirt und vllig frei von ,schwefelsure sein4 ,anwendung4 ,sie dient als krftiges ,oxydations- und ,auflsungsmittel1 namentlich zur ,ueberfhrung des ,schwefels und der ,schwefelmetalle in ,schwefelsure und schwefelsaure ,salze4 #d4 ,knigswasser 7s4 qual4 ,an474 #e4 ,essigsure 7s4 qual4 ,an474 #f4 ,chlorammonium 7s4 qual4 ,an474 c4 ,solche1 welche vorzugsweise zur ,abscheidung von ,krpergruppen dienen1 oder berhaupt allgemeinere ,anwendung finden4 4 #da4 #a4 ,schwefelsure4 a4 ,chemisch reine concentrirte4 ,bereitung4 ,man bringe in eine1 mit einem ,teige von ,lehm und ,kuhhaaren beschlagene1 ,glasretorte #c oder #d ,pfund englische ,schwefelsure1 werfe einen zusammengewickelten ,platindraht oder einige ,platinschnitzel hinein1 setze sie tief in einen mit einer ,kuppel zu bedeckenden ,windofen1 senke ihren ,hals bis in den ,bauch einer ,vorlage1 ohne zu lutiren1 und erhitze alsdann den ,inhalt der ,retorte zum ,kochen1 indem man sie allmlig mit bereits glhenden ,kohlen umgiebt4 ,man regulirt im ,verlauf der ,operation das ,feuer so1 dass die ,retorte hauptschlich von oben und neben und weniger von unten erhitzt wird4 ,verfhrt man genau nach der angegebenen ,vorschrift1 so geht die ,destillation ruhig und gefahrlos von ,statten4 ,die zuerst bergehende ,sure ist salpetersurehaltig4 ,man wechselt daher zur ,gewinnung vllig reiner ,sure nach einiger ,zeit die ,vorlage und destillirt alsdann1 bis etwa #c_/d der angewendeten ,sure bergegangen sind4 -- ,zieht man es vor1 die ,retorte im ,sandbade zu erhitzen1 so setzt man sie in der ,art ein1 dass auf dem ,boden der ,kapelle sich viel ,sand befindet1 zwischen den ,wnden der ,retorte und der ,kapelle dagegen nur ein kleiner ,zwischenraum vorhanden ist4 ,man berschttet die ,retorte alsdann mit ,sand1 giebt dem ,halse eine mglichst geneigte ,lage und destillirt wie oben4 ,man kann auf diese letztere ,art #aj ,pfund ,schwefelsure und mehr ohne ,gefahr destilliren4 ,prfung4 ,die reine ,schwefelsure darf1 in einem reinen ,platingefsse verdampft1 keinen ,rckstand lassen2 wegen weiterer ,prfung s4 qual4 ,an4 b4 ,gewhnliche englische ,schwefelsure4 c4 ,verdnnte ,schwefelsure1 aus #a ,thl4 concentrirter 7je nach ,umstnden reiner oder gewhnlicher7 ,sure und #e ,thln4 ,wasser zu bereiten4 ,die mannigfachen ,zwecke1 zu denen die ,schwefelsure in der ,analyse angewendet wird1 sind bereits in der qual4 ,an4 angefhrt4 ,ob man sich der reinen ,sure bedienen msse1 oder ob auch unreine genommen werden knne1 lehrt die ,betrachtung der ,umstnde in jedem einzelnen ,falle leicht4 #b4 ,schwefelwasserstoff4 a4 ,schwefelwasserstoffgas4 ,dasselbe wird1 bei seltnerem ,gebrauche und wenn nur verhltnissmssig geringe ,mengen verwendet werden1 in den ,apparaten dargestellt1 welche in der ,anl4 zur qual4 ,an4 angegeben und abgebildet sind 7das ,rhrchen von vulcanisirtem ,kautschuk c in ,fig4 #h ersetzt man zweckmssig durch einen kleinen messingenen ,gashahn1 welcher durch ,rhrchen von vulcanisirtem ,kautschuk mit den ,glasrhren verbunden wird74 ,fr grssere ,laboratorien dagegen oder fr diejenigen ,chemiker1 welche oft und viel mit ,schwefelwasserstoff zu fllen haben1 empfehle ich den von mir neu construirten ,apparat von ,blei1 welchen ich in meinem ,laboratorium mit dem besten ,erfolge anwende#e4 #e ,derselbe ist von ,herrn ,mechanicus ,stumpf in ,wiesbaden verfertigt und entspricht sowohl in ,hinsicht auf vortreffliche ,arbeit wie auf mssigen ,preis allen billigen ,anforderungen4 abcd und efgh sind zwei gleich grosse cylindrische ,gefsse von ,blei1 mit reinem ,blei gelthet4 7,bei meinem ,apparat betrgt der ,durchmesser #cj1 die ,hhe #cc ,cm471 i ist ein ,siebboden von ,blei1 welcher #d-e ,cm4 vom wahren ,boden entfernt ist und auf ,bleifssen ruht1 die ihn sowohl an den ,seiten1 als namentlich auch in der ,mitte sttzen4 ,die zahlreichen ,lcher im ,siebboden haben einen ,durchmesser von #a-a_/b ,millimeter4 ,bei k befindet sich die ,oeffnung zum ,einfllen des ,schwefeleisens4 ,sie hat bei meinem ,apparat einen ,durchmesser von #g ,cm4 und wird dadurch verschlossen1 dass auf den breit abgedrehten ,rand eine gefettete ,lederscheibe und auf diese der breite ,rand des glatt abgedrehten ,deckels mittelst dreier ,flgelschrauben von ,eisen oder ,messing aufgepresst wird4 l stellt die ,oeffnung zum ,ablassen der ,eisenvitriollsung dar4 ,man erkennt aus der ,zeichnung1 dass dieselbe an einer etwas vertieften ,stelle des ,bodens gh angebracht ist4 ,die ,oeffnung hat im ,durchmesser #c ,cm4 ,sie wird dadurch geschlossen1 dass auf ihren glatt abgedrehten breiten ,bleirand ein glatt abgedrehter breiter und dicker ,bleideckel mittelst einer ,flgelschraube aufgepresst wird4 ,der ,bgel1 in welchem deren ,mutter sitzt1 ist beweglich und schlgt sich so herunter1 dass derselbe von dem ,strome der ausfliessenden ,flssigkeit beim ,entleeren derselben nicht getroffen wird4 ,die ,einrichtung des ,fllrohrs m ergiebt sich aus der ,zeichnung1 ebenso die des ,rohres dh1 welches bestimmt ist1 die ,sure aus dem oberen ,gefsse in das untere und aus diesem in jenes zu fhren4 -- ,man beachte1 dass sie in die vertiefte ,stelle des ,bodens gh ragt1 aber nicht ganz auf dem ,boden aufsteht4 ,das ,rohr ce ist oben verschlossen und communicirt somit in keiner ,art mit dem oberen ,gefsse4 ,es ist bestimmt1 das in efgh entwickelte ,gas durchzulassen und zu dem ,ende mit dem durch den ,hahn n abschliessbaren ,seitenrohre o versehen4 ,das ,rohr q ist unten und oben verschlossen und dient nur als ,trger4 ,die ,rhren an meinem ,apparat haben #af ,,mm4 im ,lichten4 ,illustration3 ,fig4 #ch4 ,illustration3 ,fig4 #ci4 ,die ,fllung geschieht auf folgende ,art 7die ,quantitten beziehen sich auf einen ,apparat von den angegebenen ,dimensionen73 ,man bringt durch die ,oeffnung k #c1c ,kilogramm geschmolzenes ,schwefeleisen in groben ,stcken auf den ,siebboden i1 verschraubt k und l sorgfltig1 schliesst den ,hahn n und giesst durch den ,trichter von m erst #g ,liter ,wasser1 dann #a ,liter concentrirte englische ,schwefelsure1 endlich nochmals #g ,liter ,wasser4 ,die in abcd enthaltene ,luft entweicht bei dem ,einfllen durch p1 auch wenn dies schon mit den ,flaschen r1 s1 t verbunden ist4 ,oeffnet man jetzt den ,hahn n und einen der ,hhne u1 so fliesst die ,sure durch das ,rohr dh nach efgh4 ,aus o entweicht anfangs ,luft1 spter ,schwefelwasserstoffgas4 ,wie man aus der ,figur ersieht1 biegt sich das ,rohr o bald und geht wagerecht weiter4 ,man bringt an demselben nun so viel ,hhne uu an1 als man will4 ,die ,hhne sind gewhnliche1 gut eingeschliffene messingene ,gashhne4 ,man verbindet sie mit einer kleinen ,waschflasche4 ,an dem aus dieser ausfhrenden ,glasrohre bringt man bei v ein vulcanisirtes ,kautschukrhrchen an1 auf dass das ,glasrohr1 welches in die zu fllende ,flssigkeit reicht1 gerade sein kann1 wodurch dessen ,reinigung sehr erleichtert wird4 ,dreht man nun einen der ,hhne u auf 7der ,haupthahn n muss natrlich auch geffnet sein71 so erhlt man tagelang einen ganz constant bleibenden ,gasstrom in jeder beliebigen ,strke4 ,schliesst man die ,hhne u alle1 so drckt das in efgh entwickelte ,gas die ,sure durch hd hinauf und die ,entwickelung hrt auf4 ,illustration3 ,fig4 #dj4 ,illustration3 ,fig4 #da4 ,letzteres geschieht jedoch nicht momentan1 denn das ,schwefeleisen ist noch mit ,sure befeuchtet1 auch lsen sich immer kleine ,partikelchen desselben ab1 fallen durch das ,sieb und bleiben so mit dem ,rest der ,sure in ,berhrung1 welcher den ,boden gh befeuchtet4 ,da nun durch o kein ,gas mehr entweichen kann1 so drckt das ,gas die ,flssigkeit in hd in die ,hhe1 gluckt durch die in abcd enthaltene ,sure und entweicht durch p4 ,damit nun dieses ,gas nicht verloren geht und die ,luft verpestet1 sind die ,flaschen r1 s1 t angebracht1 r enthlt ,baumwolle und vertritt die ,stelle einer ,waschflasche 7aus einer gewhnlichen mit ,wasser gefllten wrde das ,wasser sehr bald zurcksteigen71 s und t sind mit ,salmiakgeist gefllt1 doch nur so weit1 dass dessen ,menge sowohl von s wie von t vllig aufgenommen werden kann2 denn bei dem bald vorhandenen1 bald nachlassenden ,gasdruck steigt die ,flssigkeit bald von s nach t1 bald wieder von t nach s4 ,man erkennt1 dass man in diesen ,flaschen nebenbei ,schwefelammonium erhlt4 ,hrt die ,gasentwickelung endlich auf1 so ist die ,sure verbraucht1 nicht aber das ,schwefeleisen1 denn dieses reicht fr die doppelte ,suremenge hin4 ,man lsst daher die ,eisenvitriollsung ab und fllt ,wasser und ,sure ein1 wie oben angegeben4 b4 ,schwefelwasserstoffwasser 7s4 qual4 ,an474 #c4 ,schwefelwasserstoff-,schwefelammonium 7s4 qual4 ,an474 #d4 ,schwefelwasserstoff-,schwefelnatrium 7s4 qual4 ,an474 #e4 ,kali und ,natron 7s4 qual4 ,an474 ,man kommt in den ,fall1 die drei ,sorten der dort angegebenen ,aetzlaugen zu gebrauchen1 d4 h4 gewhnliche ,natronlauge1 mit ,alkohol gereinigtes und mit ,baryt bereitetes ,kalihydrat4 #f4 ,kohlensaures ,natron 7s4 qual4 ,an474 ,man gebraucht es sowohl in ,lsung1 wie auch in reinen ,krystallen4 ,letztere wendet man an1 wenn man in einer ,flssigkeit einen ,sureberschuss abstumpfen will1 ohne sie allzusehr zu verdnnen4 #g4 ,ammon 7s4 qual4 ,an474 #h4 ,kohlensaures ,ammon 7s4 qual4 ,an474 #i4 ,chlorbaryum 7s4 qual4 ,an474 #aj4 ,salpetersaurer ,baryt 7s4 qual4 ,an474 #aa4 ,cyankalium 7s4 qual4 ,an474 ,es dient in der quantitativen ,analyse in ausgedehnter ,weise zur ,scheidung der ,metalle von einander4 -- ,die erforderliche wsserige ,lsung bereitet man sich erst vor dem jedesmaligen ,gebrauche4 #ab4 ,salpetersaures ,silberoxyd 7s4 qual4 ,an474 #ac4 ,chlor 7s4 qual4 ,an474 ,,ii4 ,besondere ,reagentien auf nassem ,wege4 a4 ,solche1 welche vorzugsweise zur ,bestimmung oder ,abscheidung einzelner ,basen dienen4 4 #db4 #a4 ,phosphorsaures ,ammon4 ,bereitung4 ,man versetzt reine aus ,phosphor dargestellte verdnnte ,phosphorsure von #a1ac specif4 ,gew4 7officinelle ,phosphorsure7 mit der gleichen ,menge ,wasser1 fgt reines ,ammon zu bis zur stark alkalischen ,reaction1 lsst lngere ,zeit stehen1 filtrirt1 wenn nthig1 und hebt zum ,gebrauche auf4 ,das phosphorsaure ,ammon sei frei von ,arseniksure1 ,salpetersure und ,schwefelsure1 namentlich aber von ,kali oder ,natron4 ,um es in letzterer ,beziehung zu prfen1 setzt man so lange reine ,bleizuckerlsung zu1 als noch ein ,niederschlag entsteht1 filtrirt1 fllt den ,bleiberschuss mit ,schwefelwasserstoff1 filtrirt1 verdampft zur ,trockne und glht4 ,bleibt ein in ,wasser lslicher1 alkalisch reagirender ,rckstand1 so war ,kali oder ,natron zugegen4 ,in den meisten ,fllen kann statt des phosphorsauren ,ammons phosphorsaures ,natron 7s4 qual4 ,an47 angewendet werden4 #b4 ,oxalsaures ,ammon 7s4 qual4 ,an474 #c4 ,bernsteinsaures ,ammon4 ,bereitung4 ,man sttigt1 durch ,umkrystallisiren aus ,salpetersure gereinigte1 ,bernsteinsure mit verdnntem ,ammon mglichst genau1 in der ,art1 dass die ,reaction eher ein wenig alkalisch1 als sauer ist4 ,anwendung4 ,es dient zuweilen zur ,fllung des ,eisenoxyds bei ,scheidungen4 #d4 ,barytwasser 7s4 qual4 ,an474 #e4 ,kohlensaurer ,baryt 7s4 qual4 ,an474 #f4 ,schwefelsaures ,eisenoxydul 7s4 qual4 ,an474 #g4 ,quecksilberoxyd 7s4 qual4 ,an474 ,es dient in der quantitativen ,analyse namentlich zur ,zerlegung des ,chlormagnesiums1 behufs der ,trennung der ,magnesia von den ,alkalien4 ,es darf beim ,glhen keinen ,rckstand lassen4 #h4 ,quecksilberchlorid 7s4 qual4 ,an474 #i4 ,zinnchlorr 7s4 qual4 ,an474 #aj4 ,goldchlorid 7s4 qual4 ,an474 #aa4 ,platinchlorid 7s4 qual4 ,an474 #ab4 ,kieselfluorwasserstoffsure 7s4 qual4 ,an474 #ac4 ,weinsteinsure 7s4 qual4 ,an474 #ad4 ,schwefligsaures ,natron 7s4 qual4 ,an474 #ae4 ,kupfer4 ,darstellung4 ,das im ,handel vorkommende ,kupfer ist 7mit ,ausnahme des japanischen1 welches man nicht immer haben kann7 zu analytischen ,zwecken hufig nicht rein genug4 ,man stellt sich daher das reine ,kupfer am besten selbst dar1 und zwar nach ,fuchs am bequemsten1 indem man ,kupfervitriollsung durch blankes ,eisen fllt1 das niedergeschlagene ,kupfer durch ,auskochen mit ,salzsure von ,eisen befreit1 wscht1 trocknet und zusammenschmilzt4 ,den erhaltenen ,regulus lsst man zu dnnem ,blech auswalzen4 ,prfung4 ,reines ,kupfer muss sich in ,salpetersure klar lsen1 die ,lsung darf nach ,zusatz von berschssigem ,ammon auch nach lngerem ,stehen keinen ,niederschlag 7,eisen1 ,blei etc471 eben so wenig durch ,salzsure eine ,trbung 7,silber7 geben4 ,schwefelwasserstoff muss daraus alles ,fixe vollstndig ausfllen4 ,anwendung4 ,es dient in einigen ,fllen zur indirecten ,analyse1 so zur ,bestimmung des ,kupfergehaltes einer ,flssigkeit1 zur ,bestimmung des ,eisenoxyduls neben ,eisenoxyd etc4 b4 ,solche1 welche vorzugsweise zur ,bestimmung oder ,abscheidung einzelner ,suren dienen4 4 #dc4 #a4 ,essigsaures ,natron 7s4 qual4 ,an474 #b4 ,molybdnsaures ,ammon4 ,darstellung4 ,man lst ein ,theil ,molybdnsure1 deren ,bereitung in der ,anl4 zur qual4 ,an4 beschrieben ist1 in #h ,thln4 ,ammon und fgt #cj ,thle4 ,salpetersure zu4 ,die klare ,flssigkeit bewahrt man in wohl verschlossenem ,glase zum ,gebrauche auf4 ,anwendung4 ,das mit ,salpetersure bersttigte molybdnsaure ,ammon dient in einigen schwierigeren ,fllen zur ,abscheidung der ,phosphorsure4 #c4 ,chlorcalcium 7s4 qual4 ,an474 #d4 ,fluorcalcium4 ,man gebraucht dasselbe in der quantitativen ,analyse erstlich zur ,austreibung und ,bestimmung der ,borsure4 ,zu diesem ,zwecke kann nur vllig reiner1 kieselsurefreier ,flussspath 7wie der von ,derbyshire7 angewendet werden4 ,ausserdem braucht man unreineren ,flussspath zur ,entwicklung von ,fluorwasserstoffsure behufs der ,zerlegung von ,silicaten4 ,prfung4 ,man berzeugt sich im ,zweifelsfalle am sichersten von der ,reinheit des ,flussspathes durch eine ,analyse desselben1 d4 h4 durch wiederholte ,behandlung einer gewogenen ,menge des hchst fein gepulverten ,flussspathes mit reiner concentrirter ,schwefelsure in einem ,platintiegel bei gelinder1 allmlig zum ,glhen gesteigerter ,hitze1 bis das ,gewicht des ,rckstandes constant bleibt4 ,erhlt man die berechnete ,menge ,gyps1 so ist der ,flussspath rein4 #e4 ,schwefelsaure ,magnesia 7s4 qual4 ,an474 #f4 ,eisenchlorid 7s4 qual4 ,an474 #g4 ,bleioxyd4 ,man fllt reines salpetersaures oder essigsaures ,bleioxyd mit kohlensaurem ,ammon1 wscht den ,niederschlag aus1 trocknet und glht ihn bis zu vollstndiger ,zersetzung gelinde4 ,das ,bleioxyd wird fters angewendet1 um eine ,sure in der ,art zu fixiren1 dass sie auch in der ,glhhitze nicht ausgetrieben wird4 #h4 ,neutrales essigsaures ,bleioxyd 7s4 qual4 ,an474 #i4 ,natrium-,palladiumchlorr 7s4 qual4 ,an474 ,b4 ,reagentien auf trocknem ,wege4 4 #dd4 #a4 ,kohlensaures ,natron 7s4 qual4 ,an474 #b4 ,kohlensaures ,natron-,kali 7s4 qual4 ,an474 #c4 ,barythydrat 7s4 qual4 ,an474 #d4 ,saures schwefelsaures ,kali4 ,bereitung4 ,man rhrt #hg ,thle4 neutrales schwefelsaures ,kali 7,bereit4 s4 qual4 ,an47 in einem ,platintiegel mit #di ,thln4 reinem ,schwefelsurehydrat zusammen1 erhitzt zum gelinden ,glhen1 bis die ,masse gleichfrmig und wasserhell fliesst1 giesst sie sodann in eine in kaltem ,wasser stehende ,platinschale1 einen ,porzellanscherben oder dergl4 aus1 zerschlgt sie und bewahrt sie zum ,gebrauche auf4 ,anwendung4 ,dient zum ,aufschliessen einiger in der ,natur vorkommender ,thonerde- und ,chromoxydverbindungen4 ,zum ,reinigen der ,platintiegel bedient man sich des weniger reinen ,salzes1 welches man bei der ,darstellung der gewhnlichen ,salpetersure als ,nebenproduct gewinnt4 #e4 ,salpetersaures ,kali 7s4 qual4 ,an474 #f4 ,salpetersaures ,natron 7s4 qual4 ,an474 #g4 ,kohlensaures ,ammon 7festes74 ,bereitung s4 qual4 ,an4 -- ,es dient zur ,ueberfhrung der sauren schwefelsauren ,alkalien in neutrale4 ,man achte wohl darauf1 dass es beim ,erhitzen in einem ,platinschlchen sich ganz vollstndig verflchtigen muss4 #h4 ,borax 7geschmolzener74 ,man erwrme krystallisirten ,borax 7,bereit4 s4 qual4 ,an47 in einer ,platin- oder ,porzellanschale1 bis er sich nicht mehr weiter aufblht1 zerreibe die lockere ,masse und erhitze das ,pulver in einem ,platintiegel1 bis es zu einer klaren ,masse geschmolzen ist4 ,man giesse die zhflssige auf einen ,porzellanscherben aus4 ,besser schmelzt man den ,borax in einem ,netz von ,platindraht1 indem man die ,flamme des ,gasgeblses darauf richtet4 ,die ,tropfen sammelt man in einer ,platinschale4 ,das ,boraxglas bewahre man in einem gut verschlossenen ,glase auf4 ,anwendung4 ,es dient zur ,austreibung der ,kohlensure und anderer flchtiger ,suren in der ,glhhitze4 #i4 ,wasserstoffgas4 ,bereitung4 ,man entwickelt dasselbe aus granulirtem ,zink mit verdnnter ,schwefelsure4 -- ,vllig rein wird es erhalten1 wenn man es zuerst durch eine lange ,glasrhre1 welche mit ,sublimatlsung getrnkte ,baumwolle enthlt1 dann durch ,kalilauge1 endlich durch ,schwefelsurehydrat streichen lsst4 ,eine solche ,reinigung ist jedoch in den meisten ,fllen nicht erforderlich1 sondern es gengt1 das ,gas1 indem man es durch ,schwefelsure oder durch ein ,chlorcalciumrohr leitet1 zu trocknen4 ,prfung4 ,reines ,wasserstoffgas ist geruchlos4 ,es muss mit farbloser1 nicht leuchtender ,flamme brennen4 ,die ,flamme darf1 durch eine hineingehaltene ,porzellanschale abgekhlt1 auf diese ,nichts1 als reines 7nicht sauer reagirendes7 ,wasser absetzen4 ,anwendung4 ,das ,wasserstoffgas findet ziemlich hufige ,anwendung zur ,ueberfhrung von ,oxyden1 ,chloriden1 ,sulphiden etc4 in ,metalle4 #aj4 ,chlor4 ,darstellung s4 qual4 ,an4 -- ,man reinigt und trocknet das ,chlorgas1 indem man es durch eine1 concentrirte ,schwefelsure enthaltende1 ,waschflasche 7wohl auch noch durch ein ,chlorcalciumrohr7 streichen lsst4 ,anwendung4 ,es dient hauptschlich zur ,erzeugung von ,chloriden und somit zur ,trennung der flchtigen von den nichtflchtigen2 ferner zur ,austreibung und indirecten ,bestimmung des ,broms und ,jods4 ,c4 ,reagentien zur organischen ,elementaranalyse4 4 #de4 #a4 ,kupferoxyd4 ,bereitung4 ,man rhrt in einer ,porzellanschale reinen ,kupferhammerschlag mit reiner ,salpetersure zu einem dicken ,brei an1 erwrmt1 nach vorbergegangenem ,aufbrausen1 auf dem ,sandbade gelinde und lsst auf demselben vllig eintrocknen4 ,man nimmt alsdann das erhaltene grne basische ,salz heraus und erhitzt es in einem hessischen ,tiegel bei mssiger ,rothglhhitze1 bis keine ,dmpfe von ,untersalpetersure mehr entweichen1 wovon man sich schon durch den ,geruch1 genauer aber auf die ,art berzeugt1 dass man eine herausgenommene ,probe in einem mit dem ,finger verschlossenen ,probecylinder zum ,glhen erhitzt und dann der ,lnge nach hindurchsieht4 -- ,die gleichmssigere ,zersetzung des im ,tiegel befindlichen ,salzes wird befrdert1 wenn man dasselbe von ,zeit zu ,zeit mit einem heissen ,glasstabe umrhrt4 -- ,nachdem der ,tiegel halb erkaltet ist1 fhrt man das zusammengebackene ,oxyd in ein mssig feines ,pulver ber1 indem man es in einem ,messing- oder ,porzellanmrser zerreibt und durch ein ,blechsieb schlgt1 und bewahrt es in einem wohl verschlossenen ,glase zum ,gebrauche auf4 ,es ist zu empfehlen1 einen kleinen ,theil des ,oxyds im ,tiegel zu lassen und denselben von ,neuem einer mglichst heftigen ,hitze auszusetzen4 ,man hebt diesen ,theil besonders auf4 ,er wird nicht fein zerrieben1 sondern nur zu kleinen ,stckchen zerklopft4 ,prfung4 ,das ,kupferoxyd muss ein dichtes1 schweres1 tief schwarzes1 sandig anzufhlendes ,pulver darstellen1 beim ,glhen keine ,untersalpetersure oder 7durch eingemengte ,kohlentheilchen oder ,staub bedingt7 ,kohlensure liefern und an ,wasser ,nichts abgeben4 -- ,das heftig geglhte ,oxyd sei hart und grauschwarz4 ,anwendung4 ,das ,kupferoxyd dient zur ,oxydation des ,kohlenstoffs und ,wasserstoffs der organischen ,substanzen4 ,es wird dabei1 indem es je nach den ,umstnden seinen ,sauerstoff theilweise oder ganz verliert1 zu ,oxydul oder ,metall reducirt4 ,das heftig geglhte ist bei ,analysen von flchtigen ,flssigkeiten von grossem ,nutzen4 ,,nb4 ,das gebrauchte ,kupferoxyd wird wieder brauchbar gemacht1 indem man es von ,neuem mit ,salpetersure oxydirt etc4 ,enthlt es alkalische ,salze1 so digerirt man es zuvor mit ganz verdnnter kalter ,salpetersure und wscht es alsdann mit ,wasser aus4 #b4 ,chromsaures ,bleioxyd4 ,bereitung4 ,man fllt eine1 mit ,essigsure ein wenig sauer gemachte1 klar filtrirte ,lsung von ,bleizucker mit saurem chromsaurem ,kali1 so dass dieses gelinde vorwaltet1 wscht den ,niederschlag durch ,decantation1 zuletzt auf einem leinenen ,seihetuche vollstndig aus1 trocknet ihn1 fllt ihn in einen hessischen ,tiegel und erhitzt diesen zum lebhaften ,glhen1 bis die ,masse geschmolzen ist4 ,man giesst dieselbe auf eine ,stein- oder ,eisenplatte aus1 zerstsst1 zerreibt1 siebt durch ein feines ,blechsieb und hebt das ziemlich feine ,pulver zum ,gebrauche auf4 ,prfung4 ,das chromsaure ,bleioxyd stellt ein schmutzig gelbbraunes1 schweres ,pulver dar4 ,es darf beim ,glhen keine ,kohlensure entwickeln 7sonst enthlt es organische ,materien1 ,staub etc4 beigemischt71 an ,wasser darf es ,nichts abgeben4 ,anwendung4 ,das chromsaure ,bleioxyd dient1 ebenso wie das ,kupferoxyd1 zur ,verbrennung organischer ,substanzen4 ,es geht dabei in ,chromoxyd und basisch chromsaures ,bleioxyd ber4 ,dieselbe ,zersetzung erleidet es unter ,entwicklung von ,sauerstoffgas1 wenn es fr sich ber seinen ,schmelzpunkt hinaus erhitzt wird4 ,der ,umstand1 dass das chromsaure ,bleioxyd in der ,glhhitze schmilzt1 bedingt1 dass es bei schwer verbrennlichen ,substanzen als ,oxydationsmittel dem ,kupferoxyde vorzuziehen ist4 ,,nb4 ,einmal gebrauchtes chromsaures ,bleioxyd lsst sich ohne ,anstand zum zweiten ,male anwenden4 ,man schmelzt es zu diesem ,behufe 7wenn nthig1 nach vorhergegangenem ,auswaschen7 von ,neuem und verfhrt wie oben4 #c4 ,chlorsaures ,kali4 ,das kufliche ist hinlnglich rein4 ,man erhitzt es in einem ,platin- oder ,porzellanschlchen bis eben zum vollstndigen ,schmelzen1 giesst die geschmolzene ,masse auf einen ,porzellanscherben aus1 zerschlgt sie noch heiss in kleine ,stckchen und bewahrt diese in einem wohlverschlossenen ,glase zum ,gebrauche auf4 ,anwendung4 ,das chlorsaure ,kali dient1 da es in der ,hitze seinen gesammten ,sauerstoff abgiebt1 zur vollstndigen ,oxydation schwer verbrennlicher organischer ,krper4 ,wie es zu diesem ,behufe angewendet wird1 siehe unten4 #d4 ,natron-,kalk4 ,bereitung4 ,man stellt sich zuerst auf die in der ,anl4 zur qual4 ,an4 angegebene ,art aus kuflichem krystallisirten kohlensauren ,natron ,natronlauge dar1 ermittelt ihr specif4 ,gew41 lscht mit einer gewogenen ,quantitt besten kaustischen ,kalk und zwar eine solche ,menge1 dass auf #a ,theil in der verbrauchten ,lauge enthaltenen ,natronhydrats #b ,theile wasserfreier ,aetzkalk kommen1 verdampft in einem eisernen ,gefsse zur ,trockne1 erhitzt den ,rckstand in einem hessischen ,tiegel1 erhlt einige ,zeit im schwachen ,glhen1 zerreibt die noch warme ,masse zu ziemlich feinem ,pulver und hebt dies in einem wohlverschlossenen ,glase auf4 ,prfung4 ,der ,natron-,kalk darf1 mit berschssiger ,salzsure bergossen1 nicht zu sehr brausen1 und namentlich1 mit reinem ,zucker gemischt und zum ,glhen erhitzt1 kein ,ammoniak entwickeln4 ,anwendung4 ,er dient zur ,analyse der stickstoffhaltigen organischen ,krper4 ,die ,theorie der ,einwirkung auf dieselben wird unten erklrt werden4 #e4 ,doppelt-kohlensaures ,natron4 ,bei einer ,methode der organischen ,elementaranalyse stickstoffhaltiger ,krper dient das doppelt-kohlensaure ,natron zur ,entwicklung der ,kohlensure1 mittelst welcher die atmosphrische ,luft aus der ,verbrennungsrhre ausgetrieben wird4 ,das kufliche ist hierzu vollkommen gut4 ,man sorge1 dass es hinlnglich trocken sei4 #f4 ,metallisches ,kupfer4 ,es dient bei der ,analyse stickstoffhaltiger ,krper zur ,reduction etwa gebildeten ,stickoxydgases4 ,man wendet dasselbe entweder in der ,form von ,drehspnen1 in der dichter ,drahtspiralen oder in der kleiner aus dnnem ,kupferblech dargestellter ,rollen an4 -- ,den ,spiralen oder ,rollen giebt man eine ,lnge von #g-aj ,cm4 und macht sie so dick1 dass sie sich eben in die ,verbrennungsrhre einschieben lassen4 -- ,um das metallische ,kupfer vollkommen frei von ,staub1 ,oxydberzug und dergl4 zu erhalten1 glht man es zuerst an der ,luft in einem ,tiegel1 bis seine ,oberflche oxydirt ist1 fllt es alsdann in eine ,glas- oder ,porzellanrhre1 leitet einen ununterbrochenen ,strom von trocknem ,wasserstoffgas darber und erhitzt1 wenn alle atmosphrische ,luft aus dem ,entwickelungsapparat und der ,rhre vertrieben ist1 diese ihrer ganzen ,lnge nach zum ,glhen4 ,erhitzt man frher1 so explodirt der ,apparat1 je nach ,umstnden1 ganz oder theilweise4 #g4 ,kali4 a4 ,kalilauge4 ,man bereitet sich nach der in der ,anl4 zur qual4 ,an4 fr ,natronlauge angegebenen ,weise aus gereinigter ,potasche mit ,hlfe von ,kalkbrei ,kalilauge 7auf #a ,thl4 ,potasche nimmt man #ab ,thle4 ,wasser1 -- ,kalk sind etwa #b_/c ,thle4 erforderlich2 derselbe wird mit seiner dreifachen ,menge warmen ,wassers zum ,brei gelscht71 dampft die klar decantirte bis zu einem specifischen ,gewichte von #a1bg bei raschem ,feuer in einem eisernen ,kessel ab1 giesst sie noch warm in eine ,flasche1 lsst sie bei gutem ,verschlusse derselben vllig absitzen1 zieht die klare ,lsung von dem ,bodensatze ab und hebt sie zum ,gebrauche auf4 b4 ,kalihydrat4 ,man bedient sich am einfachsten des in ,form von ,stngelchen vorkommenden kuflichen ,kalihydrates4 -- ,will man dasselbe selbst bereiten1 so dampft man die sub a4 genannte ,lauge in einem silbernen ,kesselchen bei starkem ,feuer ein1 bis das zurckbleibende1 lig fliessende ,hydrat als ,ganzes in weissen ,nebeln zu verdampfen anfngt1 giesst die geschmolzene ,masse auf eine reine ,eisenplatte aus1 zerschlgt sie in ,stckchen und hebt diese in wohlverschlossenem ,glase zum ,gebrauche auf4 ,anwendung4 ,die ,kalilauge dient zur ,absorption und somit zur ,gewichtsbestimmung der ,kohlensure4 ,in manchen ,fllen wird ausser dem mit ,kalilauge gefllten ,apparate noch ein mit ,kalihydrat angeflltes ,rohr zu ,hlfe genommen4 #h4 ,chlorcalcium4 a4 ,rohes geschmolzenes4 ,bereitung4 ,man digerirt den bei der ,darstellung des ,ammoniaks erhaltenen1 aus ,chlorcalcium und ,kalk bestehenden ,rckstand mit warmem ,wasser1 filtrirt1 verdampft die ,lsung in einem eisernen ,kessel zur ,trockne1 schmilzt den ,rckstand in einem hessischen ,tiegel1 giesst die geschmolzene ,masse aus1 zerschlgt dieselbe und bewahrt sie in gut schliessenden ,glsern4 b4 ,gereinigtes abgedampftes4 ,bereitung4 ,man lst das in a4 beschriebene rohe ,chlorcalcium in ,wasser1 filtrirt die ,lsung1 sttigt sie1 sofern sie alkalisch reagirt1 mit ein paar ,tropfen ,salzsure1 verdampft sie in einer ,porzellanschale zur ,trockne und setzt den ,rckstand einige ,stunden lang im ,sandbade einer ziemlich starken ,hitze 7von etwa #bjj7 aus4 ,die weisse porse ,masse1 welche man auf diese ,art erhlt1 ist ,ca,cl #b aq4 -- ,anwendung4 ,das rohe geschmolzene ,chlorcalcium dient zum ,trocknen feuchter ,gase1 das gereinigte wendet man bei der ,elementaranalyse zur ,absorption und ,bestimmung des aus dem ,wasserstoff entstandenen ,wassers an4 ,seine ,lsung darf nicht alkalisch reagiren4 99 99 99 99 99 ,dritter ,abschnitt4 ,die ,formen und ,verbindungen der ,krper1 in welchen sie von anderen abgeschieden1 oder ihrem ,gewichte nach bestimmt werden4 4 #df4 ,so wie qualitative ,analysen nicht unternommen werden knnen1 ehe man das ,verhalten der ,krper zu den ,reagentien kennt1 so knnen quantitative ,analysen nicht mit ,erfolg ausgefhrt werden1 wenn man nicht mit den ,verbindungen genau bekannt ist1 in welche man die einzelnen ,bestandtheile bringen will1 um sie von anderen zu trennen und ihrem ,gewichte nach zu bestimmen4 ,eine solche genaue ,bekanntschaft erfordert aber1 dass man erstens die ,eigenschaften und zweitens die ,zusammensetzung der ,verbindungen kennt4 ,unter den ,eigenschaften sind besonders ins ,auge zu fassen3 das ,verhalten zu ,lsungsmitteln1 das ,verhalten an der ,luft und das ,verhalten beim ,glhen4 -- ,im ,allgemeinen kann angenommen werden1 dass eine ,verbindung sich um so besser zur ,gewichtsbestimmung eignet1 je unlslicher sie ist und je weniger sie sich an der ,luft oder in hherer ,temperatur verndert4 -- ,die ,zusammensetzung eines ,krpers wird entweder in ,procenten oder in stchiometrischen ,formeln ausgedrckt2 die letzteren machen es mglich1 die ,zusammensetzung der hufiger vorkommenden ,verbindungen auf eine leichte ,weise im ,gedchtnisse zu behalten4 ,im folgenden ,abschnitte ist die ,zusammensetzung in der ersten ,columne in ,zeichen1 in der zweiten in ,aequivalenten 7,o #ajj71 in der dritten in ,aequivalenten 7,h #a71 in der vierten in ,procenten angegeben4 -- ,eine ,verbindung eignet sich in ,betracht ihrer ,zusammensetzung um so besser zur ,gewichtsbestimmung eines ,krpers1 je geringer die relative ,menge des zu bestimmenden ,krpers in der ,verbindung ist1 weil alsdann jeder ,operationsfehler1 jeder ,verlust1 jede ,ungenauigkeit beim ,wgen sich auf eine grssere ,masse vertheilt1 und so der auf den zu bestimmenden ,bestandtheil fallende ,fehler um so geringer wird4 ,es eignet sich also1 abgesehen von allen sonstigen ,verhltnissen1 ,platinsalmiak besser zur ,bestimmung des ,stickstoffs1 als ,salmiak1 weil in #ajj ,theilen des ersteren nur #f1bg1 in #ajj ,theilen ,salmiak aber #bf1b ,theile ,stickstoff enthalten sind4 ,denken wir uns eine stickstoffhaltige ,substanz4 ,wir analysiren sie und bekommen bei absolut genauer ,arbeit aus #j1cjj ,grm4 #a1jjj ,grm4 ,platinsalmiak4 -- #ajj ,platinsalmiak enthalten #f1bg ,theile ,stickstoff1 #a1jjj demnach #j1jfbg ,theile4 ,diese sind geliefert von #j1cjj ,substanz1 also enthalten #ajj ,theile derselben #bj1ij ,stickstoff4 ,wir analysiren jetzt die ,verbindung noch einmal und fhren den ,stickstoff in die ,form von ,salmiak ber4 ,bei absolut genauer ,arbeit erhalten wir von #j1cjj ,substanz #j1bcid ,salmiak1 entsprechend #j1jfbg ,stickstoff oder #bj1ij ,procent4 -- ,nehmen wir jetzt an1 wir htten bei jeder der beiden ,operationen einen ,verlust von #aj ,milligrammen gehabt1 so werden wir im ersten ,falle nicht #a1jjj sondern #j1iij ,platinsalmiak bekommen #j1jfbjgc ,stickstoff4 ,hieraus berechnet sich der ,procentgehalt der ,substanz zu #bj1fi4 ,der ,verlust betrgt sonach #bj1ij weniger #bj1fi #j1ba4 ,anstatt der oben angefhrten #j1bcid ,salmiak werden wir nach unserer ,annahme nunmehr nur #j1bbid bekommen1 entsprechend #j1jfja ,stickstoff4 ,hieraus ergiebt sich als ,procentgehalt der ,substanz #bj1jc und sonach als ,verlust #j1hg4 ,der gleiche ,fehler verursacht also in ,bezug auf den ,stickstoffgehalt im einen ,fall einen ,verlust von #ba_/ajj2 im anderen aber von #hg_/ajj ,procent4 ,nachdem wir so allgemeinhin die ,erfordernisse besprochen haben1 welche eine ,verbindung haben muss1 wenn sie sich zur ,gewichtsbestimmung eignen soll1 gehen wir zu den betreffenden ,verbindungen der einzelnen ,krper ber1 fhren aber1 wie natrlich1 nicht alle und jede an1 die mglicher ,weise zur ,gewichtsbestimmung dienen knnten1 sondern nur diejenigen1 welche dazu die geeignetsten sind1 und die sonach in der ,praxis allein in ,anwendung kommen4 -- ,der ,natur der ,sache nach werden die ,verbindungen bei der ,beschreibung der usseren ,form besonders in dem ,zustande ins ,auge gefasst1 in welchem man sie bei der ,analyse erhlt4 ,bei ,aufzhlung der ,eigenschaften wird auf die zu unserem besonderen ,zwecke wissenswrdigen und wichtigen ausschliessliche ,rcksicht genommen4 ,a4 ,die ,formen und ,verbindungen der ,basen1 in welchen sie von anderen abgeschieden oder ihrem ,gewichte nach bestimmt werden4 ,basen der ersten ,gruppe4 4 #dg4 #a4 ,kali4 ,die ,verbindungen1 in welchen das ,kali am zweckmssigsten gewogen wird1 sind3 ,schwefelsaures ,kali1 salpetersaures ,kali1 ,chlorkalium1 ,kaliumplatinchlorid4 a4 ,das schwefelsaure ,kali1 welches bei ungestrter ,krystallisation meistens kleine1 harte1 geschoben vierseitige ,prismen1 oder auch doppelt sechsseitige ,pyramiden bildet1 erhlt man bei der ,analyse als weisse ,salzmasse4 -- ,es lst sich ziemlich leicht in ,wasser1 von reinem ,alkohol wird es so gut wie nicht1 von ,schwefelsure enthaltendem leichter aufgenommen 7,vers4 ,nr4 #f74 ,pflanzenfarben verndert es nicht1 an der ,luft ist es unvernderlich4 ,beim ,erhitzen verknistern die ,krystalle unter ,ausgabe von ein wenig 7mechanisch eingeschlossen gewesenem7 ,wasser4 ,waren sie lange getrocknet worden1 so ist die ,decrepitation weniger heftig4 ,in starker ,glhhitze schmilzt das ,salz ohne zu verdampfen und ohne ,zerlegung4 -- ,beim ,glhen mit ,salmiak geht das schwefelsaure ,kali unter ,aufschumen in ,chlorkalium ber und zwar bei mehrmaliger ,wiederholung vollstndig 7,h4 ,rose74 ,zusammensetzung3 ,,ko #ehh1hf #dg1aa #ed1jh ,,so#c #ejj1jj #dj1jj #de1ib ----------------------- #ajhh1hf #hg1aa #ajj1jj ,das saure schwefelsaure ,kali 7,,ko1 ,,so#c ,,ho1 ,,so#c71 welches man stets erhlt1 wenn neutrales mit freier ,schwefelsure zur ,trockne verdampft wird1 ist schon in gelinder ,hitze schmelzbar2 es verliert beim ,glhen die ,hlfte seiner ,schwefelsure nebst dem basischen ,wasser1 jedoch schwierig1 und erst bei andauerndem und sehr heftigem ,glhen vollstndig4 ,wird es aber in einer ,atmosphre von kohlensaurem ,ammon erhitzt 7welche man auf die ,weise leicht herstellt1 dass man wiederholt in den schwach glhenden ,tiegel1 in welchem sich das doppeltschwefelsaure ,kali befindet1 ,stckchen reines kohlensaures ,ammon wirft und den ,deckel auflegt71 so geht das saure ,salz leicht und schnell in das neutrale ber4 ,ist das zuvor leicht schmelzbare ,salz bei schwacher ,rothglhhitze vllig starr und fest geworden1 so ist die ,umwandlung beendigt4 b4 ,das salpetersaure ,kali krystallisirt gewhnlich in langen1 gestreiften ,prismen4 ,bei der ,analyse erhlt man es als weisse ,salzmasse4 ,es lst sich leicht in ,wasser4 ,in absolutem ,alkohol ist es so gut wie nicht1 in ,weingeist schwer lslich4 -- ,es verndert ,pflanzenfarben nicht1 an der ,luft ist es unvernderlich4 -- ,beim ,erhitzen schmilzt es noch weit unter der ,rothglhhitze ohne ,vernderung und ,gewichtsverlust4 ,bei strkerem ,erhitzen geht es unter ,ausgeben von ,sauerstoff in salpetrigsaures ,kali und bei sehr heftigem ,glhen unter ,entwicklung von ,sauerstoff- und ,stickgas in kaustisches ,kali und ,kaliumhyperoxyd ber4 ,beim ,glhen mit ,salmiak geht es leicht und vollstndig in ,chlorcalcium ber4 ,zusammensetzung3 ,,ko #ehh1hf #dg1aa #df1ei ,,no#e #fge1jf #ed1jj #ec1da ----------------------- #abfc1ib #aja1aa #ajj1jj c4 ,das ,chlorkalium krystallisirt in1 oft sulenfrmig verlngerten1 ,wrfeln1 selten in ,octadern2 bei der ,analyse erhlt man es entweder in der ersten ,form oder als gestaltlose ,masse4 ,es lst sich leicht in ,wasser4 ,in absolutem ,alkohol ist es kaum1 in ,weingeist ziemlich schwer lslich4 ,gegen ,pflanzenfarben verhlt es sich indifferent4 ,an der ,luft ist es unvernderlich4 ,beim ,erhitzen verknistert es 7wenn es nicht lange getrocknet worden7 unter ,ausgabe von etwas 7mechanisch eingeschlossen gewesenem7 ,wasser4 ,in dunkler ,rothglhhitze schmilzt es ohne ,vernderung und ,gewichtsverlust1 bei hherer ,temperatur verflchtigt es sich in weissen ,dmpfen und zwar um so schwieriger1 je vollstndiger die ,luft abgehalten ist4 -- 7,vers4 ,nro4 #g47 ,zusammensetzung3 ,k #dhh1hf #ci1aa #eb1dd ,cl #ddc1bh #ce1df #dg1ef ---------------------- #icb1ad #gd1eg #ajj1jj d4 ,das ,kaliumplatinchlorid stellt entweder kleine rthlich gelbe ,octader oder ein citrongelbes ,pulver dar4 ,es lst sich schwer in kaltem1 leichter in heissem ,wasser4 ,in absolutem ,alkohol ist es kaum1 in wsserigem ,weingeist schwer lslich1 #a ,th4 bedarf #abjhc ,thle4 absoluten ,alkohols1 #cgge ,thle4 ,spiritus von #gf ,proc4 -- #ajec ,thle4 von #ee ,proc4 7,vers4 ,nr4 #h a474 ,gegenwart von freier ,salzsure vermehrt die ,lslichkeit merklich 7,vers4 ,nr4 #h b474 ,in kaustischem ,kali lst es sich vollstndig zu einer gelben ,flssigkeit4 ,an der ,luft und bei #ajj ist es unvernderlich4 ,bei heftigem ,glhen entweicht alles an ,platin gebunden gewesene ,chlor1 metallisches ,platin und ,chlorkalium bleiben zurck2 aber selbst nach langem ,schmelzen bleibt etwas ,kaliumplatinchlorid unzersetzt4 -- ,beim ,glhen in einem ,strome von ,wasserstoffgas erfolgt die ,zersetzung vollstndig4 -- ,nach ,andrews enthlt das ,kaliumplatinchlorid1 selbst bei einer #ajj bedeutend bersteigenden ,temperatur getrocknet1 noch #j1jjee seines ,gewichtes an ,wasser4 ,zusammensetzung3 ,k #dhh1hf #ci1aa #af1jj ,pt #abcf1ge #ih1id #dj1dh #c;,cl #acbi1hd #ajf1ch #dc1eb ----------------------- #cjee1de #bdd1dc #ajj1jj ,k,cl #icb1ad #gd1eg #cj1ea ,pt,cl#b #babc1ca #afi1hf #fi1di ----------------------- #cjee1de #bdd1dc #ajj1jj 4 #dh4 #b4 ,natron4 ,das ,natron wird in der ,regel gewogen als3 ,schwefelsaures ,natron1 salpetersaures ,natron1 ,chlornatrium oder kohlensaures ,natron4 a4 ,das wasserfreie neutrale schwefelsaure ,natron stellt ein weisses ,pulver oder eine weisse1 leicht zerreibliche ,masse dar4 ,es lst sich leicht in ,wasser1 wenig in absolutem ,alkohol1 etwas mehr bei ,gegenwart von freier ,schwefelsure1 leichter in wsserigem ,weingeist 7,vers4 ,nr4 #i74 ,gegen ,pflanzenfarben ist es indifferent4 ,an feuchter ,luft zieht es langsam ,wasser an 7,vers4 ,nr4 #aj74 ,bei gelinder ,hitze verndert es sich nicht1 bei starker ,rothglhhitze schmilzt es ohne ,zersetzung oder ,gewichtsverlust4 -- ,mit ,salmiak geglht verhlt es sich wie schwefelsaures ,kali4 ,zusammensetzung3 ,na,o #chg1dd #ca #dc1ff ,,so#c #ejj1jj #dj #ef1cd ------------------- #hhg1dd #ga #ajj1jj ,das saure schwefelsaure ,natron 7,na,o1 ,,so#c ,,ho1 ,,so#c71 welches man stets erhlt1 wenn neutrales mit berschssiger ,schwefelsure eingedampft wird1 schmilzt schon bei gelinder ,hitze4 ,es kann nach der beim sauren schwefelsauren ,kali angefhrten ,methode leicht in neutrales ,salz verwandelt werden4 b4 ,das salpetersaure ,natron krystallisirt in stumpfen ,rhombodern4 ,bei der ,analyse erhlt man es meistens als formlose ,salzmasse4 -- ,es lst sich leicht in ,wasser1 von absolutem ,alkohol wird es so gut wie nicht1 von ,weingeist kaum aufgenommen4 ,gegen ,pflanzenfarben verhlt es sich indifferent4 ,an der ,luft ist es unter gewhnlichen ,umstnden unvernderlich1 an sehr feuchter zieht es ,wasser an4 ,es schmilzt1 weit unter der ,rothglhhitze1 ohne ,zerlegung1 bei hherer ,temperatur wird es wie das salpetersaure ,kali 74 #dg b7 zerlegt 7vergl4 ,vers4 ,nr4 #aa74 ,mit ,salmiak geglht verhlt es sich wie das entsprechende ,kalisalz4 ,zusammensetzung3 ,na,o #chg1dd #ca #cf1dg ,,no#e #fge1jf #ed #fc1ec -------------------- #ajfb1ej #he #ajj1jj c4 ,das ,chlornatrium krystallisirt in ,wrfeln1 ,octadern und in hohlen quadratischen ,pyramiden4 ,bei ,analysen bekommt man es hufig als formlose ,masse4 ,es lst sich leicht in ,wasser2 von absolutem ,alkohol wird es kaum1 von ,weingeist schwer gelst4 ,gegen ,pflanzenfarben ist es indifferent4 ,an der etwas feuchten ,luft zieht es langsam ,wasser an 7,vers4 ,nr4 #ab74 ,beim ,erhitzen decrepitirt es1 wenn es nicht lange getrocknet worden1 unter ,ausgabe von etwas1 mechanisch eingeschlossen gewesenem1 ,wasser4 ,in der ,rothglhhitze schmilzt es ohne ,zerlegung1 in der ,weissglhhitze 7in offenen ,gefssen schon in heller ,rothglhhitze7 verflchtigt es sich in weissen ,dmpfen 7vergl4 ,vers4 ,nr4 #ac74 ,zusammensetzung3 ,na #bhg1dd #bc1jj #ci1cd ,cl #ddc1bh #ce1df #fj1ff ----------------------- #gcj1gb #eh1df #ajj1jj d4 ,das wasserfreie kohlensaure ,natron stellt ein weisses ,pulver oder eine weisse1 leicht zerreibliche ,masse dar4 ,es lst sich leicht in ,wasser4 ,von ,alkohol wird es nicht aufgenommen4 ,es reagirt stark alkalisch4 ,an der ,luft zieht es sehr langsam ,wasser an4 ,bei starker ,rothglhhitze schmilzt es ohne ,zerlegung und ohne sich zu verflchtigen4 ,zusammensetzung3 ,na,o #chg1dd #ca #eh1di ,,co#b #bge1jj #bb #da1ea ------------------- #ffb1dd #ec #ajj1jj 4 #di4 #c4 ,ammon 7,,nh#d1 ,o74 ,die ,verbindungen1 in welchen das ,ammon am zweckmssigsten gewogen wird1 sind3 ,chlorammonium und ,ammoniumplatinchlorid4 -- ,unter gewissen ,umstnden wird es auch aus dem ,volum des daraus abgeschiedenen ,stickgases bestimmt4 a4 ,das ,chlorammonium krystallisirt in ,wrfeln1 ,octadern oder1 und zwar am hufigsten1 in federartigen ,krystallen4 ,bei der ,analyse erhlt man es stets als weisse ,salzmasse4 ,es lst sich leicht in ,wasser1 in ,weingeist ist es schwer lslich4 ,es verndert ,pflanzenfarben nicht und ist luftbestndig4 ,dampft man eine ,salmiaklsung im ,wasserbade ab1 so verliert sie ein wenig ,ammoniak und wird schwach sauer4 ,der ,gewichtsverlust1 welcher dadurch entsteht1 ist sehr unbedeutend 7vergl4 ,vers4 ,nr4 #ad74 ,bei #ajj verliert der ,salmiak nichts oder wenigstens fast nichts an seinem ,gewichte 7vergl4 dieselbe ,nr474 ,bei hherer ,temperatur verdampft er leicht und ohne ,zerlegung4 ,zusammensetzung3 ,,nh#d #bbe1jf #ah1jj #cc1fg ,cl #ddc1bh #ce1df #ff1cc ---------------------- #ffh1cd #ec1df #ajj1jj ,,nh#c #bab1ef #ag1jj #ca1hj ,cl,h #dee1gh #cf1df #fh1bj ---------------------- #ffh1cd #ec1df #ajj1jj b4 ,das ,ammoniumplatinchlorid stellt entweder ein schweres citronengelbes ,pulver dar1 oder es bildet hochgelb gefrbte1 kleine1 harte1 octadrische ,krystalle4 ,es ist in kaltem ,wasser schwer1 leichter in heissem lslich4 ,von absolutem ,alkohol erfordert es #bfece ,thle41 von #gfprocentigem ,weingeist #adjf ,thle41 von #eeprocentigem #ffe ,thle4 zur ,lsung4 ,gegenwart von freier ,sure befrdert seine ,lslichkeit merklich 7,vers4 ,nr4 #ae74 ,an der ,luft und bei #ajj ist es unvernderlich4 ,beim ,glhen entweicht ,chlor und ,chlorammonium1 das ,platin bleibt metallisch in ,form einer porsen ,masse 7,platinschwamm7 zurck4 ,zusammensetzung3 ,,nh#d #bbe1jf #ah1jj #h1jf ,pt #abcf1ge #ih1id #dd1cj #c;,cl #acbi1hd #ajf1ch #dg1fd ----------------------- #bgia1fe #bbc1cb #ajj1jj ,,nh#d;,cl #ffh1cd #ec1df #bc1id ,pt,cl#b #babc1ca #afi1hf #gf1jf ----------------------- #bgia1fe #bbc1cb #ajj1jj ,,nh#c #bab1ef #ag1jj #g1fa ,cl,h #dee1gh #cf1df #af1cc ,pt,cl#b #babc1ca #afi1hf #gf1jf ----------------------- #bgia1fe #bbc1cb #ajj1jj ,n #age1jf #ad1jj #f1bg ,h#d #ej1jj #d1jj #a1gi ,cl#c #acbi1hd #ajf1ch #dg1fd ,pt #abcf1ge #ih1id #dd1cj ----------------------- #bgia1fe #bbc1cb #ajj1jj c4 ,das ,stickgas ist ein farbloses1 geruch- und geschmackloses1 mit ,luft ohne ,frbung mischbares1 gegen ,pflanzenfarben indifferentes ,gas von #j1igjf specif4 ,gew4 7,luft #a74 -- ,ein ,liter 7#a ,cubikdecimeter7 ,gas wiegt bei #j und #j1gf ,meter ,luftdruck #a1bfji ,grm4 ,in ,wasser ist es schwer lslich4 #a ,vol4 ,gas erfordert bei #ah #bd ,volumina4 ,basen der zweiten ,gruppe4 4 #ej4 #a4 ,baryt4 ,die ,formen1 welche wir1 als zur ,bestimmung des ,baryts dienlich1 kennen lernen mssen1 sind3 ,schwefelsaurer ,baryt1 kohlensaurer ,baryt und ,kieselfluorbaryum4 a4 ,der schwefelsaure ,baryt stellt1 knstlich erzeugt1 ein feines1 weisses ,pulver dar4 ,in heissem und kaltem ,wasser ist er fast absolut unlslich1 ,gegenwart von freier ,sure vermehrt seine ,lslichkeit kaum um ein ,minimum4 ,in ,knigswasser lst er sich merklich4 ,an der ,luft1 bei #ajj und in der ,glhhitze ist er vllig unvernderlich4 ,beim ,glhen mit ,kohle geht er in ,schwefelbaryum ber4 ,diese ,reduction erfolgt jedoch nur bei ,abschluss der ,luft1 nicht aber1 wenn derselben freier ,zutritt gestattet ist4 ,mit ,salmiak geglht1 wird derselbe unvollstndig zersetzt4 ,zusammensetzung3 ,ba,o #ieg1cb #gf1ei #fe1fi ,,so#c #ejj1jj #dj1jj #cd1ca ------------------------- #adeg1cb #aaf1ei #ajj1jj b4 ,der kohlensaure ,baryt stellt1 knstlich erhalten1 ein weisses ,pulver dar4 ,er lst sich in #adacg ,theilen kalten und #aedba kochenden ,wassers 7,vers4 ,nr4 #af71 ungleich leichter in ,lsungen von ,chlorammonium oder salpetersaurem ,ammon4 ,aus den durch diese ,salze vermittelten ,lsungen wird er jedoch 7aber nicht vollstndig7 wieder niedergeschlagen durch kaustisches ,ammon4 ,wasser1 welches freie ,kohlensure enthlt1 lst ihn zu doppelt kohlensaurem ,salz4 ,in ,wasser1 welches ,ammon und kohlensaures ,ammon enthlt1 ist er fast absolut unlslich1 #a ,theil erfordert etwa 7vergl4 ,vers4 ,nr4 #ag7 #adajjj ,theile4 ,seine ,lsung reagirt ganz schwach alkalisch4 ,an der ,luft und beim ,rothglhen ist er unvernderlich4 ,beim ,glhen mit ,kohle bildet sich kaustischer ,baryt1 whrend ,kohlenoxydgas entweicht4 ,zusammensetzung3 ,ba,o #ieg1cb #gf1ei #gg1fi ,,co#b #bge1jj #bb1jj #bb1ca -------------------------- #abcb1cb #ih1ei #ajj1jj c4 ,das ,kieselfluorbaryum stellt kleine1 harte und farblose ,krystalle1 oder 7in der ,regel7 ein krystallinisches ,pulver dar4 ,es lst sich in #chjj ,theilen kaltem1 leichter in heissem ,wasser auf 7,vers4 ,nr4 #ah74 ,gegenwart von freier ,salzsure vermehrt seine ,lslichkeit betrchtlich 7,vers4 ,nr4 #ai74 ,in ,weingeist ist es fast ganz unlslich4 ,an der ,luft und bei #ajj ist es unvernderlich1 beim ,glhen zerfllt es in ,fluorsiliciumgas1 welches entweicht1 und in ,fluorbaryum1 welches zurckbleibt4 ,zusammensetzung3 ,ba,fl #ajid1hb #hg1ei #fb1ci ,si,fl#b #ffj1ah #eb1ha #cg1fa -------------------------- #agee1jj #adj1dj #ajj1jj ,ba #heg1cb #fh1ei #dh1he ,si #ahe1ah #ad1ha #aj1ee ,fl#c #gab1ej #eg1jj #dj1fj -------------------------- #agee1jj #adj1dj #ajj1jj 4 #ea4 #b4 ,strontian4 ,der ,strontian wird entweder als schwefelsaurer oder als kohlensaurer ,strontian bestimmt4 a4 ,der knstlich erhaltene schwefelsaure ,strontian stellt ein weisses ,pulver dar4 ,er lst sich in #fhie ,theilen kalten und #ifch ,theilen kochenden ,wassers 7,vers4 ,nr4 #bj71 in ,wasser1 welches ,schwefelsure enthlt1 ist er weniger lslich und bedarf etwa #aajjj-abjjj ,theile 7,vers4 ,nr4 #ba74 ,er lst sich in ,kochsalzlsung1 wird aber daraus durch ,schwefelsure wieder gefllt4 ,in absolutem ,alkohol1 wie auch in wsserigem ,weingeist ist er fast vllig unlslich4 ,pflanzenfarben verndert er nicht4 ,an der ,luft und bei ,rothglhhitze ist er unvernderlich1 in heftigster ,glhhitze ohne ,zerlegung schmelzbar4 ,beim ,glhen mit ,kohle bei abgehaltener ,luft geht er in ,schwefelstrontium ber4 ,zusammensetzung3 ,sr,o #fde1ic #ea1fg #ef1cg ,,so#c #ejj1jj #dj1jj #dc1fc --------------------------- #aade1ic #ia1fg #ajj1jj b4 ,der kohlensaure ,strontian stellt1 knstlich erhalten1 ein weisses1 zartes1 lockeres ,pulver dar4 ,er lst sich bei gewhnlicher ,temperatur in #ahjde ,theilen ,wasser 7,vers4 ,nr4 #bb71 ,gegenwart von ,ammon vermindert seine ,lslichkeit 7,vers4 ,nr4 #bc74 ,in ,lsungen von ,salmiak und salpetersaurem ,ammon lst er sich ziemlich leicht1 er wird aber aus diesen ,lsungen durch ,ammon wieder gefllt1 und zwar vollstndiger als der kohlensaure ,baryt4 ,kohlensurehaltiges ,wasser lst ihn zu doppelt-kohlensaurem ,salz4 ,er reagirt sehr schwach alkalisch4 ,an der ,luft und in ,rothglhhitze ist er unschmelzbar1 in heftigster ,hitze schmilzt er und verliert allmlig seine ,kohlensure4 ,beim ,glhen mit ,kohle bildet sich kaustischer ,strontian1 whrend ,kohlenoxydgas entweicht4 ,zusammensetzung3 ,sr,o #fde1ic #ea1fg #gj1ad ,,co#b #bge1jj #bb1jj #bi1hf -------------------------- #ibj1ic #gc1fg #ajj1jj 4 #eb4 #c4 ,kalk4 ,der ,kalk wird entweder als schwefelsaurer oder als kohlensaurer ,kalk gewogen4 ,um ihn in letztere ,form zu bringen1 wird er in der ,regel als oxalsaurer ,kalk gefllt4 a4 ,der wasserfreie schwefelsaure ,kalk erscheint1 knstlich erhalten1 als lockeres1 weisses ,pulver4 ,er lst sich bei gewhnlicher ,temperatur in #dcj1 bei #ajj in #dfj ,theilen ,wasser 7,poggiale74 ,salmiak1 schwefelsaures ,natron und ,kochsalz vermehren die ,lslichkeit4 ,die wsserige ,lsung des ,gypses verndert ,pflanzenfarben nicht4 ,in ,alkohol wie auch in ,weingeist ist er fast absolut unlslich4 ,an der ,luft zieht er langsam ,wasser an1 bei dunkler ,rothglhhitze ist er unvernderlich1 bei sehr heftiger ,hellrothglhhitze schmilzt er ohne ,zerlegung4 ,mit ,kohle bei abgehaltener ,luft geglht geht er in ,schwefelcalcium ber4 ,zusammensetzung3 ,ca,o #cej #bh #da1ah ,,so#c #ejj #dj #eh1hb -------------------- #hej #fh #ajj1jj b4 ,der kohlensaure ,kalk stellt1 knstlich erhalten1 ein weisses1 feines ,pulver dar4 ,er lst sich in #ajfja ,theilen kaltem 7,vers4 ,nr4 #bd7 und in #hhcd ,theilen kochendem ,wasser 7,vers4 ,nr4 #be74 ,die ,lsung reagirt kaum merklich alkalisch4 ,wasser1 welches ,ammon und kohlensaures ,ammon enthlt1 lst ihn viel weniger 7,vers4 ,nr4 #bf71 #a ,theil erfordert etwa #fejjj ,theile4 ,diese ,lsung wird durch kleesaures ,ammon nicht gefllt4 ,salmiak und salpetersaures ,ammon erhhen seine ,lslichkeit4 ,aus durch diese ,salze vermittelten ,lsungen wird er durch ,ammon gefllt1 und zwar vollstndiger als der kohlensaure ,baryt4 -- ,neutrale ,kali- und ,natronsalze erhhen seine ,lslichkeit ebenfalls4 -- ,in kohlensurehaltigem ,wasser lst er sich zu doppelt-kohlensaurem ,salz4 -- ,an der ,luft1 bei #ajj und bei gelinder ,glhhitze ist er unvernderlich1 bei strkerem ,erhitzen verliert er allmlig seine ,kohlensure1 bei ,luftzutritt leichter als bei abgeschlossener ,luft4 ,es gelingt jedoch nicht1 kohlensauren ,kalk in einem ,platintiegel ber der ,weingeistlampe mit doppeltem ,luftzug vollkommen kaustisch zu brennen 7vergl4 ,vers4 ,nr4 #bg74 ,beim ,glhen mit ,kohle verliert er seine ,kohlensure weit leichter1 indem sie als ,kohlenoxydgas entweicht4 ,zusammensetzung3 ,ca,o #cej1jj #bh #ef1jj ,,co#b #bge1jj #bb #dd1jj ----------------------- #fbe1jj #ej #ajj1jj c4 ,der oxalsaure ,kalk stellt ein feines1 weisses1 in ,wasser fast absolut unlsliches ,pulver dar4 ,gegenwart von freier ,oxalsure und ,essigsure vermehrt die ,lslichkeit um ein ,geringes1 ,ammonsalze sind ohne ,einfluss4 ,strkere ,suren 7,salzsure1 ,salpetersure7 lsen den oxalsauren ,kalk leicht1 aus den ,lsungen wird er durch ,alkalien1 wie auch 7wenn der ,ueberschuss der ,sure nicht allzu gross ist7 durch berschssig zugesetzte oxalsaure oder essigsaure ,alkalien ohne ,zersetzung gefllt4 ,an der ,luft und bei #ajj ist er unvernderlich1 bei letzterer ,temperatur getrocknet hat er folgende ,zusammensetzung 7,vers4 ,nr4 #bh73 ,ca,o #cej1jj #bh #ch1cf ,c#b,o#c #dej1jj #cf #di1cb #a aq4 #aab1ej #i #ab1cb ----------------------- #iab1ej #gc #ajj1jj ,bei #ahj-bjj verliert der oxalsaure ,kalk sein ,wasser1 ohne ,zersetzung zu erleiden1 bei einer etwas hheren1 noch kaum an die dunkle ,rothglhhitze reichenden ,temperatur zerfllt er ohne eigentliche ,kohleabscheidung in ,kohlenoxyd und kohlensauren ,kalk4 ,das vorher schneeweisse ,pulver nimmt auch im ,zustande hchster ,reinheit vorbergehend eine graue ,farbe an4 ,bei fortdauerndem ,erhitzen verschwindet dieselbe wieder4 ,hat man den oxalsauren ,kalk in zusammenhngenden ,stckchen1 wie man ihn erhlt1 wenn er auf einem ,filter getrocknet wird1 so kann man an dem erwhnten ,dunklerwerden den ,beginn und ,verlauf der ,zersetzung deutlich beobachten4 ,bei vorsichtig geleitetem ,erhitzen enthlt der ,rckstand keine ,spur kaustischen ,kalk4 4 #ec4 #d4 ,magnesia4 ,die ,magnesia wird entweder als schwefelsaure1 als pyrophosphorsaure oder als reine ,magnesia gewogen4 ,zur ,ueberfhrung in phosphorsaures ,salz fllt man sie als basisch phosphorsaure ,ammon-,magnesia4 a4 ,die wasserfreie schwefelsaure ,magnesia stellt eine weisse1 undurchsichtige ,masse dar4 ,sie lst sich leicht in ,wasser4 ,in absolutem ,alkohol ist sie so gut wie unlslich1 von wsserigem wird sie etwas aufgenommen4 ,pflanzenfarben verndert sie nicht4 ,an der ,luft zieht sie rasch ,wasser an4 ,bei mssiger ,glhhitze erleidet sie keine1 bei sehr heftiger eine partielle ,zerlegung4 ,sie verliert dabei einen ,theil ihrer ,sure und lst sich alsdann in ,wasser nicht mehr vollstndig auf 7,vers4 ,nr4 #bi74 ,mit ,salmiak geglht1 zersetzt sich die schwefelsaure ,magnesia nicht4 ,zusammensetzung3 ,mg,o #bej1ai #bj #cc1cc ,,so#c #ejj1jj #dj #ff1fg ----------------------- #gej1ai #fj #ajj1jj b4 ,die basisch phosphorsaure ,ammon-,magnesia stellt ein weisses1 krystallinisches ,pulver dar4 ,sie lst sich bei gewhnlicher ,temperatur in #aebic ,theilen kaltem ,wasser 7,vers4 ,nr4 #cj74 ,in ,ammon enthaltendem ,wasser ist sie viel unlslicher1 #a ,theil erfordert etwa #dejjj ,theile 7,vers4 ,nr4 #ca71 ,salmiak erhht die ,lslichkeit um ein ,geringes 7,vers4 ,nr4 #cc und #cd74 ,gegenwart von phosphorsauren ,alkalien ist ohne ,einfluss4 ,in ,suren1 selbst ,essigsure lst sie sich leicht4 ,ihre ,zusammensetzung wird durch die ,formel ,,po#e1 #b,mg,o1 ,,nh#d,o #ab aq4 ausgedrckt4 ,beim ,trocknen bei #ajj entweichen #aj ,aeq4 ,wasser1 beim ,glhen entweicht alles ,wasser nebst dem ,ammon1 ,,po#e1 #b,mg,o bleibt zurck4 ,der ,uebergang der gewhnlichen ,phosphorsure in ,pyrophosphorsure giebt sich durch ein lebhaftes ,erglhen der ,masse zu erkennen4 -- ,lst man phosphorsaure ,ammon-,magnesia in verdnnter ,salzsure oder ,salpetersure und versetzt die ,flssigkeit mit ,ammon1 so wird die ,verbindung wieder vollstndig niedergeschlagen1 oder richtiger1 so vollstndig1 als es der ,lslichkeit des ,salzes in ,ammon1 beziehungsweise ,ammon und ,ammonsalz1 enthaltendem ,wasser entspricht4 -- ,da ,weber 7,pogg4 #gc1 ,s4 #aeb7 diese meine frher gemachte ,angabe nicht besttigt fand1 so stellte ich neue ,versuche ber diesen ,gegenstand an 7,nr4 #cb74 ,dieselben gaben mir genau dasselbe ,resultat wie die frheren4 c4 ,die pyrophosphorsaure ,magnesia stellt eine weisse1 oft ein wenig ins ,graue spielende ,masse dar4 ,sie ist in ,wasser kaum1 in ,salzsure und ,salpetersure leicht lslich1 an der ,luft und beim ,rothglhen unvernderlich1 in sehr heftiger ,hitze ohne ,zerlegung schmelzbar4 ,feuchtes ,curcumapapier verndert sie nicht1 ebensowenig gerthetes ,lackmuspapier4 -- ,lst man dieselbe in ,salzsure oder ,salpetersure1 setzt ,wasser zu1 kocht anhaltend und fllt dann mit ,ammon im ,ueberschuss1 so erhlt man einen ,niederschlag von phosphorsaurer ,ammonmagnesia1 welcher1 geglht1 nicht eben so viel wiegt1 als man angewendet hatte2 der ,verlust betrgt nach ,weber #a1c bis #b1c ,proc4 -- ,meine ,versuche 7,nr4 #ce7 besttigen dies und zeigen1 unter welchen ,umstnden der ,verlust am geringsten ist4 7,vergleiche auch 4 #ajf47 ,durch andauerndes ,schmelzen mit kohlensaurem ,natronkali wird die pyrophosphorsaure ,magnesia vollstndig zerlegt und die ,phosphorsure in den dreibasischen ,zustand zurckgefhrt4 ,behandelt man daher die geschmolzene ,masse mit ,salzsure1 fgt ,wasser und ,ammon zu1 so erhlt man beim ,glhen des ,niederschlages die ganze ,menge wieder4 ,zusammensetzung3 ,,po#e #hib1jd #ga1cf #fd1jf #b,mg,o #ejj1ch #dj1jj #ce1id ------------------------- #acib1db #aaa1cf #ajj1jj d4 ,die reine ,magnesia stellt ein weisses1 leichtes1 lockeres ,pulver dar4 ,sie lst sich in #eecfh ,theilen kaltem und in der gleichen ,menge kochendem ,wasser 7,vers4 ,nr4 #cf74 ,die ,lsungen reagiren sehr schwach alkalisch4 ,in ,salzsure und anderen ,suren lst sie sich ohne ,gasentwicklung4 ,an der ,luft zieht sie langsam ,kohlensure und ,wasser an4 ,in starker ,rothglhhitze bleibt sie unverndert und nur bei den hchsten ,hitzgraden schmilzt sie oberflchlich4 ,zusammensetzung3 ,mg #aej1ai #ab #fj1jc ,o #ajj1jj #h #ci1ig --------------------- #bej1ai #bj #ajj1jj ,basen der dritten ,gruppe4 4 #ed4 #a4 ,thonerde4 ,die ,thonerde wird in der ,regel als ,hydrat gefllt und stets im reinen ,zustande gewogen4 a4 ,das ,thonerdehydrat stellt1 frisch gefllt1 einen gallertartigen ,niederschlag dar1 der immer kleine ,antheile der ,sure1 an welche die ,thonerde gebunden war1 wie auch des ,alkalis1 durch welches sie abgeschieden wurde1 zurckhlt und sich durch ,auswaschen nur schwierig davon befreien lsst4 ,das ,thonerdehydrat ist in reinem ,wasser unlslich1 in ,kali1 ,natron und ,suren leicht lslich1 in ,aetzammon schwer1 in kohlensaurem ,ammon nicht lslich4 ,die ,lslichkeit desselben in ,aetzammon wird durch gleichzeitig anwesende ,ammonsalze sehr gemindert 7,vers4 ,nr4 #cg74 ,die ,richtigkeit meiner ,angaben1 welche ich auf die bei ,ausarbeitung der ersten ,auflage angestellten und sub #cg mitgetheilten ,versuche sttzte1 ist inzwischen durch eine umfassendere ,arbeit von ,malaguti und ,durocher 7,ann4 de ,chim4 et de ,phys4 #c ,ser4 #af4 #dba71 sowie durch eine weitere1 welche mein ,assistent1 ,herr ,j4 ,fuchs ausfhrte1 vollkommen besttigt worden4 ,die ersteren geben weiter an1 dass1 wenn man eine ,thonerdelsung mit ,schwefelammonium flle1 die ,flssigkeit1 auch wenn man sie schon nach #e ,minuten abfiltrire1 frei von ,thonerde sei4 -- ,fuchs fand dies nicht besttigt 7,vers4 ,nr4 #ch74 -- ,das ,thonerdehydrat schwindet beim ,trocknen sehr zusammen1 und stellt alsdann entweder eine harte1 durchscheinende1 gelbliche1 oder eine weisse1 erdige ,masse dar4 ,beim ,glhen verliert es sein ,wasser1 hufig unter geringer ,decrepitation1 immer unter starker ,volumverminderung4 b4 ,die nach a4 durch ,glhen des ,hydrats erhaltene ,thonerde erscheint nach mssigem ,glhen als eine lockere1 zart anzufhlende ,masse1 sehr heftig geglht stellt sie harte zusammengebackene ,stckchen dar4 ,in heftigster ,weissglhhitze schmilzt sie zu einem klaren ,glas4 ,die geglhte ,thonerde lst sich in ,suren sehr schwierig4 ,auf feuchtes rothes ,lackmuspapier gelegt1 blut sie dasselbe nicht4 ,beim ,glhen mit ,salmiak entweicht ,chloraluminium4 ,zusammensetzung3 #b;,al #cdj1hd #bg1bf #ec1ai #c,o #cjj1jj #bd1jj #df1ha ---------------------- #fdj1hd #ea1bf #ajj1jj 4 #ee4 #b4 ,chromoxyd4 ,das ,chromoxyd wird in der ,kegel als ,hydrat gefllt1 stets in reinem ,zustande gewogen4 a4 ,das ,chromoxydhydrat stellt1 frisch gefllt1 einen grnlichgrauen gelatinsen ,niederschlag dar1 welcher in ,wasser nicht1 in ,kali und ,natronlauge in der ,klte leicht zur dunkelgrnen ,flssigkeit1 in ,ammon in der ,klte in ziemlich geringer ,menge zur hellviolettrothen ,flssigkeit1 in ,suren leicht mit dunkelgrner ,farbe1 lslich ist4 ,gegenwart von ,salmiak ist auf die ,lslichkeit des ,hydrats in ,ammon ohne ,einfluss4 ,beim ,kochen scheidet sich sowohl aus der kalischen1 als aus der ammoniakalischen ,lsung alles ,oxyd ab 7,vers4 ,nr4 #ci74 ,getrocknet stellt das ,hydrat ein grnlichblaues ,pulver dar1 welches beim gelinden ,glhen sein ,hydratwasser verliert4 b4 ,das ,chromoxyd erscheint1 durch ,erhitzen des ,hydrats bis zur dunkeln ,rothglhhitze dargestellt1 als dunkelgrnes ,pulver1 welches beim strkeren ,erhitzen ohne ,gewichtsverminderung unter lebhaftem ,erglhen eine hellere ,farbe annimmt4 ,das schwach geglhte ,oxyd ist in ,salzsure schwer lslich1 das stark geglhte unlslich1 beim ,glhen mit ,salmiak erleidet es keine ,vernderung4 ,zusammensetzung3 #b;,cr #ffi1dj #ec1ef #fi1je #c,o #cjj1jj #bd1jj #cj1ie ---------------------- #ifi1dj #gg1ef #ajj1jj ,basen der vierten ,gruppe4 4 #ef4 #a4 ,zinkoxyd4 ,das ,zinkoxyd wird immer als solches gewogen4 ,man vermittelt die ,ueberfhrung entweder durch ,fllung als basisch kohlensaures ,zinkoxyd oder ,schwefelzink1 oder auch durch ,glhen4 a4 ,das basisch kohlensaure ,zinkoxyd stellt1 frisch gefllt1 einen weissen1 flockigen ,niederschlag dar1 welcher in ,wasser fast unlslich 7ein ,thl4 erfordert #ddfjj ,thle4 ,vers4 ,nr4 #dj71 in ,kali1 ,ammon1 kohlensaurem ,ammon und ,suren leicht lslich ist4 ,fllt man eine neutrale ,zinklsung mit kohlensaurem ,natron oder ,kali1 so entweicht1 weil der entstehende ,niederschlag nicht ,zn,o1 ,,co#b1 sondern ein ,gemenge von #b7,zn,o1 ,,co#b7 #c7,zn,o1 ,,ho7 mit kohlensaurem ,zinkoxydkali ist1 unter allen ,umstnden ,kohlensure4 ,durch ihre ,vermittelung sowohl1 als auch weil das kohlensaure ,zinkoxydkali in ,wasser nicht unlslich ist1 bleibt ein ,theil des ,zinkoxyds in ,auflsung1 daher die ,flssigkeit1 kalt abfiltrirt1 mit ,schwefelammonium einen ,niederschlag giebt4 ,nimmt man die ,fllung jedoch in der ,kochhitze vor und erhitzt alsdann noch eine ,zeit lang zum ,sieden1 wobei weder ,kohlensure in der ,flssigkeit bleiben1 noch kohlensaures ,zinkoxydkali sich bilden kann1 so ist die ,fllung in der ,art vollstndig1 dass das ,filtrat durch ,schwefelammonium nicht getrbt wird4 ,nach vielstndigem ,stehen setzen sich jedoch aus der damit vermischten ,flssigkeit fast unwgbare ,flocken von ,schwefelzink ab4 ,verfhrt man nach der angegebenen ,weise1 so lsst sich der ,niederschlag durch ,auswaschen mit heissem ,wasser vollstndig vom ,kaligehalt befreien4 -- ,bei ,gegenwart von ,ammonsalzen ist die ,fllung nicht eher in eben genannter ,weise vollstndig1 bis alles ,ammon ausgetrieben ist4 -- ,verdampft man die ,lsung eines ,zinksalzes mit berschssigem kohlensaurem ,kali bei gelinder ,hitze zur ,trockne und behandelt den ,rckstand mit kaltem ,wasser1 so kommt ein merkbarer ,theil des ,zinks als kohlensaures ,zinkoxydkali in ,auflsung1 verdampft man kochend zur ,trockne und bergiesst den ,rckstand mit heissem ,wasser1 so ist die ,fllung nach oben bezeichneter ,art vollstndig4 -- ,getrocknet stellt das basisch kohlensaure ,zinkoxyd ein blendend weisses1 lockeres ,pulver dar1 welches beim ,glhen in ,zinkoxyd bergeht4 b4 ,das ,zinkoxyd stellt1 durch ,glhen aus dem kohlensauren erhalten1 ein weisses leichtes ,pulver mit einem ,stich ins ,gelbliche dar4 ,beim ,erhitzen wird es gelb1 beim ,erkalten wieder weiss4 ,beim ,glhen mit ,kohle entweicht ,kohlenoxyd und ,zinkdampf4 ,in ,wasser ist es unlslich1 auf feuchtes ,curcumapapier gelegt1 bewirkt es keine ,brunung4 ,von ,suren wird es leicht und ohne ,gasentwicklung gelst4 ,mit ,salmiak geglht liefert es geschmolzenes ,chlorzink1 das sich beim ,ausschluss der ,luft sehr schwer1 beim ,zutritt derselben aber und mit ,salmiakdmpfen leicht gnzlich verflchtigt 7,h4 ,rose74 ,zusammensetzung3 ,zn #djf1ei #cb1ec #hj1bf ,o #ajj1jj #h1jj #ai1gd -------------------------- #ejf1ei #dj1ec #ajj1jj c4 ,das ,schwefelzink stellt1 frisch gefllt1 einen weissen lockeren ,niederschlag 7,zn,s1 ,,ho7 dar2 derselbe lst sich weder in ,wasser1 noch in tzenden oder kohlensauren ,alkalien oder alkalischen ,schwefelmetallen4 ,von ,salzsure und ,salpetersure wird er leicht und vollstndig1 von ,essigsure hchst wenig gelst4 ,getrocknet erscheint der ,niederschlag als weisses ,pulver1 welches bei #ajj die ,hlfte1 beim ,glhen seinen ganzen ,gehalt an ,wasser verliert4 ,bei letzterer ,operation entweicht etwas ,schwefelwasserstoff und das zurckbleibende ,schwefelzink enthlt ,zinkoxyd4 4 #eg4 #b4 ,manganoxydul4 ,das ,mangan wird entweder als ,manganoxyduloxyd 7,mn,o ,mn#b,o#c7 ,mn#c,o#d oder als schwefelsaures ,manganoxydul gewogen4 -- ,ausser diesen ,verbindungen haben wir noch diejenigen kennen zu lernen1 in welchen es1 behufs seiner ,bestimmung in ersterer ,form1 gefllt wird1 nmlich kohlensaures ,manganoxydul1 ,manganoxydulhydrat und ,schwefelmangan4 a4 ,das kohlensaure ,manganoxydul stellt1 frisch gefllt1 einen weissen1 flockigen ,niederschlag dar1 welcher in reinem ,wasser so gut wie nicht1 in kohlensurehaltigem etwas leichter1 lslich ist4 ,kohlensaures ,natron oder ,kali vermehren seine ,lslichkeit nicht4 ,salmiaklsung nimmt ihn im frisch gefllten ,zustande ziemlich leicht auf1 daher die ,fllung einer ,manganlsung durch kohlensaures ,kali oder ,natron bei ,gegenwart von ,salmiak 7oder der eines anderen ,ammonsalzes7 nicht eher vollstndig geschieht1 bis derselbe vllig zerlegt ist4 -- ,im feuchten ,zustande der ,luft ausgesetzt oder mit lufthaltigem ,wasser ausgewaschen1 nimmt der ,niederschlag langsam eine schmutzig brunlichweisse ,farbe an1 indem sich ein ,theil in ,manganoxydhydrat verwandelt4 -- ,bei ,abschluss der ,luft getrocknet1 stellt er ein zartes1 weisses1 luftbestndiges ,pulver #b7,mn,o1 ,,co#b7 aq41 bei ,zutritt der ,luft getrocknet1 ein mehr oder weniger schmutzig weisses bis brunliches dar4 -- ,beim ,glhen an der ,luft wird dasselbe zuerst schwarz1 dann geht es in braunes ,manganoxyduloxyd ber4 b4 ,das ,manganoxydulhydrat stellt1 frisch gefllt1 einen weissen1 flockigen1 in ,wasser und ,alkalien unlslichen1 in ,salmiak lslichen ,niederschlag dar1 welcher an der ,luft schnell braun wird1 indem sich ,oxydhydrat bildet4 ,beim ,trocknen an der ,luft erhlt man ein braunes1 abfrbendes ,pulver 7,manganoxydhydrat71 welches beim heftigen ,glhen an der ,luft in ,manganoxyduloxyd bergeht4 c4 ,das ,schwefelmangan erscheint1 auf nassem ,wege dargestellt1 als ein fleischrother1 in ,wasser und ,alkalien unlslicher ,niederschlag4 ,farbloses ,schwefelwasserstoff-,schwefelammonium lst ,spuren desselben auf1 nicht aber das ,fnffach-,schwefelammonium enthaltende gelbe4 ,gegenwart von ,salmiak vermehrt seine ,lslichkeit nicht4 ,in wsserigen ,suren 7,salzsure1 ,schwefelsure etc47 lst er sich unter ,entwicklung von ,schwefelwasserstoff4 ,in feuchtem ,zustande der ,luft ausgesetzt1 oder beim ,auswaschen mit lufthaltigem ,wasser wird er braun1 es bildet sich ,manganoxydhydrat und gleichzeitig etwas schwefelsaures ,manganoxydul4 ,um dieses zu verhten1 muss man dem ,waschwasser etwas ,schwefelammonium 7gelbes7 zusetzen4 d4 ,das ,manganoxyduloxyd1 in welches alle ,oxydationsstufen des ,mangans beim ,glhen an der ,luft zuletzt bergehen1 stellt1 knstlich erhalten1 ein rothbraunes ,pulver dar4 ,beim jedesmaligen ,erhitzen nimmt es eine schwarze ,farbe an1 ndert aber sein ,gewicht nicht4 ,es ist in ,wasser unlslich1 verndert ,pflanzenfarben nicht1 geht1 mit ,salmiak geglht1 in ,chlorr ber4 ,zusammensetzung3 #c,mn #ajcd1je #hb1ga #gb1aj #d,o #djj1jj #cb1jj #bg1ij --------------------------- #adcd1je #aad1ga #ajj1jj e4 ,das schwefelsaure ,manganoxydul stellt im wasserfreien ,zustande1 wie man es durch ,erhitzen des krystallisirten erhlt1 eine weisse1 zerreibliche1 in ,wasser leicht lsliche ,masse dar4 -- ,es hlt andauernde schwache ,rothglhhitze ohne ,zersetzung aus2 bei heftigerem ,glhen wird es mehr oder weniger vollstndig zerlegt1 indem ,sauerstoff1 schweflige ,sure und wasserfreie ,schwefelsure1 entweichen1 und ,manganoxyduloxyd zurckbleibt4 ,zusammensetzung3 ,mn,o #ddd1fh #ce1eg #dg1jg ,,so#c #ejj1jj #dj1jj #eb1ic -------------------------- #idd1fh #ge1eg #ajj1jj 4 #eh4 #c4 ,nickeloxydul4 ,das ,nickel wird stets als ,oxydul gewogen4 ,ausser dieser ,verbindung haben wir noch das ,nickeloxydulhydrat und das ,schwefelnickel als die ,formen kennen zu lernen1 in welchen das ,nickel gefllt wird4 a4 ,das ,nickeloxydulhydrat stellt einen apfelgrnen1 in ,wasser fast ganz unlslichen1 in ,ammon und kohlensaurem ,ammon lslichen ,niederschlag dar4 ,aus diesen ,lsungen wird es durch berschssig zugesetztes ,kali vollstndig gefllt1 namentlich beim ,erhitzen4 ,an der ,luft ist es unvernderlich1 beim ,glhen geht es in ,nickeloxydul ber4 b4 ,das ,nickeloxydul stellt ein schmutzig graugrnes ,pulver dar4 ,es verndert sein ,gewicht beim ,glhen an der ,luft nicht1 in ,wasser ist es unlslich1 in ,salzsure leicht lslich1 ,pflanzenfarben verndert es nicht1 mit ,salmiak geglht1 geht es in metallisches ,nickel ber 7,h4 ,rose74 ,zusammensetzung3 ,ni #cfi1cc #bi1ee #gh1fi ,o #ajj1jj #h1jj #ba1ca -------------------------- #dfi1cc #cg1ee #ajj1jj c4 ,das auf nassem ,wege dargestellte wasserhaltige ,schwefelnickel stellt einen schwarzen1 in ,wasser unlslichen ,niederschlag dar4 ,er lst sich nicht in einem ,ueberschuss von mit ,schwefelwasserstoff vollkommen gesttigtem ,schwefelammonium1 ein wenig in ,ammon1 noch mehr in mit ,schwefelwasserstoff nicht ganz gesttigtem ,ammon4 ,aus diesen ,lsungen1 welche eine mehr oder minder braune ,farbe haben1 schlgt sich1 wenn sie der ,luft ausgesetzt werden1 allmlig das ,schwefelnickel nieder 7siehe ,versuche ,nr4 #da74 -- ,in feuchtem ,zustande der ,luft ausgesetzt1 oxydirt sich das ,schwefelnickel langsam zu schwefelsaurem ,nickeloxydul4 ,in ,essigsure lst es sich sehr wenig1 etwas mehr in ,salzsure1 leichter wird es von ,salpetersure1 am besten von ,knigswasser gelst4 -- ,beim ,glhen geht es in wasserfreies ,schwefelnickel ber1 beim ,glhen an der ,luft in eine basische ,verbindung von ,nickeloxyd mit ,schwefelsure4 4 #ei4 #d4 ,kobaltoxydul4 ,die ,formen1 in welche das ,kobalt zum ,behufe seiner ,bestimmung am besten bergefhrt wird1 sind folgende3 reines metallisches ,kobalt1 ,kobaltoxyduloxyd1 schwefelsaures ,kobaltoxydul4 ,ausser den ,eigenschaften dieser ,verbindungen haben wir noch die des ,kobaltoxydulhydrats und des ,schwefelkobalts1 als der ,formen1 welche die ,bestimmung vermitteln1 kennen zu lernen4 a4 ,kobaltoxydulhydrat4 ,fllt man eine ,kobaltoxydullsung mit ,kali1 so erhlt man zuerst einen blauen ,niederschlag 7basisches ,salz71 welcher beim ,kochen mit ,kaliberschuss bei ,abschluss der ,luft in hellrothes ,hydrat bergeht1 bei ,zutritt der ,luft hingegen missfarbig wird1 indem sich ein ,theil des ,oxydulhydrats in ,oxydhydrat verwandelt4 ,das so dargestellte ,hydrat enthlt jedoch stets noch eine gewisse ,quantitt der ,sure und selbst nach dem vollstndigsten ,auswaschen mit heissem ,wasser noch eine betrchtliche ,menge des zur ,fllung angewendeten ,alkalis 7,fremy1 ,j4 pr4 ,chem4 #eg4 #ha74 ,ich fand diese ,angabe vollkommen besttigt 7,vers4 ,nr4 #db74 ,glht man daher den ,niederschlag in ,wasserstoffgas und bringt das erhaltene metallische ,kobalt mit feuchtem ,curcumapapier in ,berhrung1 so bemerkt man eine starke alkalische ,reaction4 ,dieses nicht zu vermeidenden ,alkaligehaltes halber eignet sich das so erhaltene ,oxyd oder ,metall nicht zur ,bestimmung des ,kobalts4 -- ,das ,kobaltoxydulhydrat ist in ,wasser wie auch in ,kali unlslich1 in ,ammonsalzen lslich1 an der ,luft getrocknet wird es unter ,sauerstoffaufnahme brunlich4 b4 ,glht man reines ,chlorkobalt oder salpetersaures ,kobaltoxydul in einem ,strome von ,wasserstoffgas1 so erhlt man reines metallisches ,kobalt1 in ,gestalt eines grauschwarzen ,metallpulvers4 ,dasselbe schmilzt schwerer als ,gold1 wird vom ,magneten angezogen4 -- ,fand die ,reduction bei schwacher ,hitze statt1 so verbrennt das fein zertheilte ,metall an der ,luft zu ,oxyduloxyd4 ,dies findet nicht statt1 wenn man beim ,reduciren stark glht4 ,das ,kobalt wirkt bei gewhnlicher ,temperatur oder auch beim ,sieden nicht zersetzend auf ,wasser1 bei ,gegenwart von ,schwefelsure zersetzt es dasselbe4 ,mit ,schwefelsurehydrat erhitzt1 liefert es unter ,entbindung von schwefliger ,sure schwefelsaures ,kobaltoxydul2 in ,salpetersure lst es sich leicht zu salpetersaurem ,oxydul4 c4 ,glht man salpetersaures ,kobaltoxydul1 so erhlt man einen schwarzen ,rckstand von constanter ,zusammensetzung4 ,derselbe ist das dem ,eisenoxyduloxyd entsprechende ,kobaltoxyduloxyd und hat somit die ,formel ,co,o ,co#b,o#c oder ,co#c,o#d 7,rammelsberg1 ,fremy74 ,er lst sich nicht in ,wasser1 in warmer ,salzsure unter ,chlorentwickelung zu ,chlorr2 beim ,glhen mit ,salmiak bleibt metallisches ,kobalt4 ,zusammensetzung3 ,co#c #aaje1ie #hh1dg #gc1db ,o#d #djj1jj #cb1jj #bf1eh ----------------------- #aeje1ie #abj1dg #ajj1jj d4 ,das auf nassem ,wege dargestellte ,schwefelkobalt stellt einen schwarzen1 in ,wasser1 ,alkalien und alkalischen ,schwefelmetallen unlslichen ,niederschlag dar4 ,es lst sich in ,essigsure und verdnnten ,mineralsuren wenig1 leichter in concentrirten1 am leichtesten in erwrmtem ,knigswasser4 ,im feuchten ,zustande der ,luft dargeboten1 oxydirt es sich langsam zu schwefelsaurem ,kobaltoxydul4 e4 ,das schwefelsaure ,kobaltoxydul krystallisirt in ,verbindung mit #g aq4 schwierig in schn rothen1 schiefen1 rhombischen ,sulen4 ,die ,krystalle verlieren bei mssigem ,erhitzen smmtliches ,wasser und gehen in rosenrothes wasserfreies ,salz ber4 ,dieses ertrgt gelinde ,glhhitze1 ohne ,sure zu verlieren4 ,es lst sich etwas schwierig in kaltem1 leichter in heissem ,wasser4 -- ,in ,wasserstoffgas geglht1 wird es nicht reducirt4 ,zusammensetzung3 ,co,o #dfh1fe #cg1di #dh1ci ,,so#c #ejj1jj #dj1jj #ea1fa ---------------------- #ifh1fe #gg1di #ajj1jj 4 #fj4 #e4 ,eisenoxydul und #f4 ,eisenoxyd4 ,das ,eisen wird immer als ,oxyd gewogen4 ,ausser dieser ,verbindung haben wir das ,eisenoxydhydrat1 das ,schwefeleisen und das bernsteinsaure ,eisenoxyd als die ,formen1 welche seine ,bestimmung vermitteln1 kennen zu lernen4 a4 ,das ,eisenoxydhydrat stellt1 frisch gefllt1 einen rothbraunen1 in ,wasser1 ,alkalien und ,ammonsalzen unlslichen1 in ,suren leichtlslichen1 beim ,trocknen ausserordentlich stark schwindenden ,niederschlag dar4 ,getrocknet erscheint derselbe als eine braune1 harte ,masse von glnzendem muschligem ,bruch4 ,der ,niederschlag reisst immer etwas von dem zum ,fllen angewendeten ,alkali mit nieder1 daher man bei ,analysen nur mit ,ammon fllen darf4 b4 ,beim ,glhen geht das ,oxydhydrat in ,eisenoxyd ber4 ,war das ,oxydhydrat nicht sehr sorgfltig getrocknet1 so werden1 durch die ,gewalt des in den festen1 aussen getrockneten ,stckchen erzeugten ,dampfes1 leicht ,theilchen des ,oxyds umhergeworfen4 ,reines ,eisenoxyd auf feuchtes gerthetes ,lackmuspapier gelegt1 frbt dieses nicht blau4 ,in verdnnter ,salzsure lst es sich langsam1 schneller in concentrirter4 ,bei gelindem ,erwrmen schneller als beim ,kochen4 ,an der ,luft geglht1 verndert es sein ,gewicht nicht1 -- mit ,salmiak geglht1 entweicht ,eisenchlorid1 -- mit ,kohle bei ,abschluss der ,luft geglht1 wird es mehr oder weniger reducirt4 ,zusammensetzung3 #b;,fe #gjj1jj #ef #gj1jj #c,o #cjj1jj #bd #cj1jj -------------------- #ajjj1jj #hj #ajj1jj c4 ,das ,schwefeleisen stellt1 auf nassem ,wege erhalten1 einen schwarzen1 in lufthaltigem ,wasser ein wenig 7unter ,zersetzung7 lslichen1 -- in ,wasser1 welches alkalische ,schwefelmetalle enthlt1 unlslichen1 in ,mineralsuren 7auch verdnnten7 leicht lslichen ,niederschlag dar4 ,in sehr verdnnten ,lsungen sich ausscheidend1 bleibt er sehr lange suspendirt und giebt der ,flssigkeit das ,ansehen einer schwrzlichgrnen ,lsung4 ,nach einiger ,zeit setzt er sich jedoch stets vollstndig ab4 -- ,im feuchten ,zustande der ,luft dargeboten1 nimmt er ,sauerstoff auf und wird braun1 es entsteht ,eisenoxydhydrat und schwefelsaures ,eisenoxydul4 d4 ,vermischt man eine neutrale ,eisenoxydlsung mit einer neutralen ,lsung von bernsteinsaurem ,alkali1 so erhlt man einen heller oder dunkler zimmtbraunen ,niederschlag von bernsteinsaurem ,eisenoxyd 7,fe#b,o#c1 ,s#b74 ,aus der ,natur dieses ,niederschlages ergiebt sich1 dass mit dem ,entstehen desselben #a ,aeq4 ,sure 7und zwar bei ,ueberschuss von bernsteinsaurem ,ammon1 ,bernsteinsure7 frei werden muss1 z4 ,b4 ,fe#b,o#c1 #c,,so#c #c,,nh#d,o1 ,s ,fe#b,o#c1 ,s#b #c,,nh#d,o1 ,,so#c ,s4 -- ,die freie ,bernsteinsure in sehr verdnnter kalter ,lsung lst den ,niederschlag so gut wie nicht1 eine warme ,lsung nimmt ihn reichlicher auf4 ,auf diesem ,umstande beruht es1 dass man die prcipitirte ,flssigkeit nicht heiss filtriren darf1 wenn der ,niederschlag ungelst bleiben soll4 ,frher wurde irriger ,weise angenommen1 der ,niederschlag sei neutrales1 durch heisses ,wasser in eine basische unlsliche und eine saure lsliche ,verbindung zerlegbares ,salz4 -- ,in kaltem ,wasser ist das bernsteinsaure ,eisenoxyd unlslich1 in heissem ein wenig lslich1 leicht lslich in ,mineralsuren4 ,ammon entzieht ihm seine ,sure grossentheils1 warmes vollstndiger als kaltes1 es bleiben dem ,eisenoxydhydrat hnliche ,verbindungen1 welche auf #a,s #i-ae ,aeq4 ,fe#b,o#c enthalten 7,dpping74 ,basen der fnften ,gruppe4 4 #fa4 #a4 ,silberoxyd4 ,das ,silber kann als metallisches ,silber1 als ,chlorsilber1 ,schwefelsilber und ,cyansilber gewogen werden4 a4 ,das metallische ,silber stellt1 aus ,silbersalzen mit organischen ,suren etc4 durch ,glhen erhalten1 eine leichte1 hellweisse1 blinkende1 metallisch glnzende ,masse dar2 aus ,chlorsilber etc4 durch ,zink auf nassem ,wege reducirt1 erscheint es als graues mattes ,pulver4 ,es lsst sich ber einer ,berzelius'schen ,lampe nicht schmelzen1 verndert beim ,glhen sein ,gewicht nicht4 -- ,in verdnnter ,salpetersure lst es sich leicht und ohne ,rckstand4 b4 ,das ,chlorsilber stellt1 frisch gefllt1 einen weissen1 ksigen1 beim ,trocknen pulverig werdenden ,niederschlag dar4 ,es ist in ,wasser und ,salpetersure ganz unlslich1 in concentrirter ,salzsure lst es sich ein wenig1 beim ,verdnnen fllt es fast vollstndig daraus nieder4 ,die ,lsungen von ,salmiak 7nicht von anderen ,ammonsalzen71 ,chlornatrium und ,chlorkalium nehmen 7namentlich im concentrirten ,zustande7 ebenfalls ein wenig desselben auf4 -- ,aetzammon lst es leicht4 -- ,am ,licht wird es bald violett1 endlich schwarz1 indem es ,chlor verliert4 ,die ,umwandlung ist jedoch so oberflchlich1 dass man den ,chlorverlust1 selbst auf sehr feinen ,wagen nicht nachweisen kann4 -- ,beim ,erhitzen frbt sich das ,chlorsilber gelb1 bei #bfj schmilzt es zu einer durchsichtigen1 gelben ,flssigkeit2 in sehr starker ,glhhitze verflchtigt es sich unzersetzt4 ,erkaltet stellt das geschmolzene ,chlorsilber eine farblose oder schwach gelbliche ,masse dar4 ,in ,chlorgas geschmolzen absorbirt es ein wenig von demselben1 beim ,erkalten entweicht dasselbe vollstndig4 -- ,mit ,kohle geglht wird dasselbe nicht1 in einem ,strome von ,kohlenoxydgas aber leicht zu ,silber reducirt4 ,zusammensetzung3 ,ag #acdi1ff #ajg1ig #ge1bh ,cl #ddc1bh #ce1df #bd1gb --------------------------- #agib1id #adc1dc #ajj1jj c4 ,das ,schwefelsilber stellt1 auf nassem ,wege erhalten1 einen schwarzen1 in ,wasser1 verdnnten ,suren1 ,alkalien und alkalischen ,schwefelmetallen unlslichen1 an der ,luft unvernderlichen ,niederschlag dar1 welcher sich ohne ,zersetzung bei #ajj trocknen lsst4 ,concentrirte ,salpetersure lst ihn unter ,abscheidung von ,schwefel4 ,zusammensetzung3 ,ag #acdi1ff #ajg1ig #hg1jg ,s #bjj1jj #af1jj #ab1ic --------------------------- #aedi1ff #abc1ig #ajj1jj d4 ,das ,cyansilber stellt1 frisch gefllt1 einen weissen1 ksigen1 in ,wasser und verdnnter ,salpetersure unlslichen1 in ,cyankalium wie auch in ,ammon lslichen ,niederschlag dar1 welcher sich am ,lichte nicht im mindesten schwrzt und1 ohne ,zersetzung zu erleiden1 bei #ajj getrocknet werden kann4 -- ,beim ,glhen zerfllt er in ,silber1 welches gemengt mit etwas ,paracyansilber zurckbleibt1 und in ,cyangas4 ,zusammensetzung3 ,ag #acdi1ff #ajg1ig #hj1fj ,c#b,n #cbe1jf #bf1jj #ai1dj --------------------------- #afgd1gb #acc1ig #ajj1jj 4 #fb4 #b4 ,bleioxyd4 ,die ,formen1 in denen das ,blei gewogen wird1 sind3 ,bleioxyd1 schwefelsaures ,bleioxyd1 chromsaures ,bleioxyd1 ,chlorblei1 ,schwefelblei4 ,ausser diesen ,verbindungen mssen wir noch das kohlensaure1 wie auch das oxalsaure ,bleioxyd nher betrachten4 a4 ,das neutrale kohlensaure ,bleioxyd stellt einen schweren1 weissen1 pulverigen ,niederschlag dar4 ,es ist in reinem 7ausgekochtem7 ,wasser sehr wenig lslich 7#a ,theil erfordert #ejeej ,theile1 ,vers4 ,nr4 #dc471 ein wenig leichter in solchem1 welches ,ammon und ,ammonsalze enthlt 7vergl4 ,vers4 ,nr4 #dc471 auch in kohlensurehaltigem ,wasser lst es sich etwas mehr als in reinem4 ,beim ,glhen verliert es seine ,kohlensure4 b4 ,das kleesaure ,bleioxyd ist ein weisses1 in ,wasser sehr wenig lsliches ,pulver4 ,seine ,lslichkeit wird ein wenig erhht durch die ,gegenwart von ,ammonsalzen 7,vers4 ,nr4 #dd74 ,in verschlossenen ,gefssen erhitzt1 hinterlsst es ,bleisuboxyd1 bei ,luftzutritt geglht1 gelbes ,oxyd4 c4 ,das ,bleioxyd 7durch ,glhen des kohlensauren oder oxalsauren ,salzes erhalten7 stellt ein citronengelbes1 zuweilen mehr rthlich- oder auch blassgelbes ,pulver dar4 ,beim jedesmaligen ,erhitzen nimmt es eine braunrothe ,farbe an1 ohne sein ,gewicht zu verndern4 ,in heftiger ,rothglhhitze schmilzt es1 beim ,glhen mit ,kohle wird es reducirt1 erst in der ,weissglhhitze verdampft es4 ,auf feuchtes1 gerthetes ,lackmuspapier gelegt1 blut es dasselbe4 ,an der ,luft zieht es langsam ,kohlensure an4 ,mit ,salmiak geglht verwandelt es sich in ,chlorblei4 ,zusammensetzung3 ,pb #abid1fd #ajc1eg #ib1hc ,o #ajj1jj #h1jj #g1ag ----------------------- #acid1fd #aaa1eg #ajj1jj d4 ,das schwefelsaure ,bleioxyd stellt ein schweres1 weisses ,pulver dar4 ,es lst sich bei gewhnlicher ,temperatur in #bbhjj ,theilen reinem ,wasser 7,vers4 ,nr4 #de71 weniger in schwefelsurehaltigem 7#a ,theil erfordert etwa #cfejj ,theile1 ,vers4 ,nr4 #df71 weit mehr in solchem1 welches ,ammonsalze enthlt1 daraus durch berschssige ,schwefelsure wieder so gut wie vllig fllbar 7,vers4 ,nr4 #dg71 -- nicht oder fast nicht in ,alkohol und ,weingeist4 -- ,in concentrirter ,salzsure lst es sich beim ,erhitzen2 in ,salpetersure um so mehr1 je concentrirter und wrmer sie ist4 ,wasser fllt es nicht aus der salpetersauren ,lsung1 wohl aber verdnnte ,schwefelsure1 wenn sie in reichlicher ,menge zugesetzt wird4 ,je mehr ,salpetersure vorhanden ist1 um so mehr ,schwefelsure wird erfordert4 -- ,von concentrirter ,schwefelsure wird es in geringer ,menge aufgenommen1 beim ,verdnnen mit ,wasser 7vollstndiger bei ,zusatz von ,alkohol7 fllt das gelste nieder4 ,in heisser ,kali- oder ,natronlauge lst sich das schwefelsaure ,bleioxyd leicht1 an der ,luft und bei gelindem ,glhen ist es unvernderlich1 in strkerer ,hitze schmilzt es ohne ,zerlegung 7,vers4 ,nr4 #dh74 ,beim ,glhen mit ,kohle bildet sich anfangs ,schwefelblei1 dessen ,schwefel die ,schwefelsure eines noch nicht zersetzten ,antheils zu schwefliger ,sure reducirt1 wodurch auf beiden ,seiten metallisches ,blei abgeschieden wird4 ,zusammensetzung3 ,pb,o #acid1fd #aaa1eg #gc1ef ,,so#c #ejj1jj #dj1jj #bf1dd ----------------------- #ahid1fd #aea1eg #ajj1jj e4 ,das ,chlorblei stellt entweder kleine1 glnzende ,krystallnadeln1 oder ein weisses ,pulver dar4 ,es lst sich bei gewhnlicher ,temperatur in #ace ,theilen ,wasser1 weit leichter in heissem1 weniger leicht in salpetersurehaltigem #a ,thl4 bedarf #afcf ,thle4 7,bischof71 reichlich in concentrirter ,salzsure1 daraus durch ,wasser fllbar1 kaum in ,weingeist von #gj-hj ,proc41 nicht in absolutem ,alkohol4 -- ,an der ,luft ist es unvernderlich1 noch unter der ,glhhitze schmilzt es ohne ,gewichtsverlust4 ,bei ,luftzutritt strker erhitzt1 verflchtigt es sich langsam1 zum ,theil wird es dabei zersetzt1 es entweicht ,chlor1 ,bleioxyd-,chlorblei bleibt zurck4 ,zusammensetzung3 ,pb #abid1fd #ajc1eg #gd1di ,cl #ddc1bh #ce1df #be1ea ----------------------- #agcg1ib #aci1jc #ajj1jj f4 ,das ,schwefelblei stellt1 auf nassem ,wege erhalten1 einen schwarzen1 in ,wasser1 verdnnten ,suren1 ,alkalien und alkalischen ,schwefelmetallen unlslichen ,niederschlag dar4 ,an der ,luft ist derselbe unvernderlich1 bei #ajj lsst er sich ohne ,zersetzung trocknen4 ,in concentrirter heisser ,salzsure lst sich das ,schwefelblei unter ,entwicklung von ,schwefelwasserstoff1 in mssig concentrirter ,salpetersure beim ,erhitzen unter ,abscheidung von ,schwefel 7wenn die ,sure ziemlich concentrirt ist1 bildet sich auch etwas schwefelsaures ,bleioxyd74 ,rauchende ,salpetersure verwandelt dasselbe ohne ,abscheidung von ,schwefel unter heftiger ,einwirkung in schwefelsaures ,bleioxyd4 -- ,vergl4 hierzu ,versuch ,nr4 #di4 ,zusammensetzung3 ,pb #abid1fd #ajc1eg #hf1fa ,s #bjj1jj #af1jj #ac1ci ----------------------- #adid1fd #aai1eg #ajj1jj ,eigenschaften und ,zusammensetzung des chromsauren ,bleioxyds siehe bei ,chromsure 4 #gb4 4 #fc4 #c4 ,quecksilberoxydul und #d4 ,quecksilberoxyd4 ,das ,quecksilber wird im regulinischen ,zustande1 als ,quecksilberchlorr oder als ,quecksilbersulfid1 zuweilen auch als ,oxyd gewogen4 a4 ,das regulinische ,quecksilber stellt1 wie bekannt1 ein bei gewhnlicher ,temperatur flssiges1 zinnweisses ,metall dar4 ,im reinen ,zustande zeigt es vollkommen blanke ,oberflche1 an der ,luft ist es bei gewhnlicher ,temperatur vllig unvernderlich4 ,es siedet bei #cfj1 verdampft auch schon bei mittlerer ,sommertemperatur1 jedoch hchst langsam4 ,kocht man es mit ,wasser anhaltend1 so verwandelt sich ebenfalls ein wenig in ,dampf1 von welchem ,spuren mit den ,wasserdmpfen entweichen1 whrend eine hchst geringe ,menge im ,wasser vertheilt 7nicht gelst7 bleibt 7vergl4 ,vers4 ,nr4 #ej74 ,aus dieser ,flssigkeit schlgt sich bei sehr langem ,stehen allmlig die ,spur darin suspendirten ,quecksilbers vollstndig nieder4 ,wird ,quecksilber aus einer ,flssigkeit in fein zertheilter ,form niedergeschlagen1 so vereinigen sich die kleinen ,kgelchen leicht zu einer grsseren1 wenn das ,quecksilber vollkommen rein ist2 hngen demselben aber fremde ,materien1 wenn auch in geringster ,menge1 an1 z4 ,b4 ,spuren von ,fett1 so wird das ,zusammenfliessen des ,quecksilbers dadurch verhindert4 -- ,das ,quecksilber lst sich in ,salzsure1 selbst in concentrirter1 nicht auf1 in verdnnter kalter ,schwefelsure kaum1 von ,salpetersure oder kochender concentrirter ,schwefelsure hingegen wird es leicht gelst4 b4 ,das ,quecksilberchlorr stellt1 auf nassem ,wege erhalten1 ein schweres1 weisses ,pulver dar4 ,in kaltem ,wasser ist es fast absolut unlslich1 von kochendem wird es allmlig zersetzt1 die ,lsung enthlt ,chlor und ,quecksilber1 der ,rckstand wird bei andauerndem ,kochen grau4 -- ,sehr verdnnte ,salzsure lst das ,quecksilberchlorr bei gewhnlicher ,temperatur nicht1 bei erhhter langsam1 in der ,siedehitze1 unter ,mitwirkung der ,luft1 allmlig vollstndig2 die ,lsung enthlt ,quecksilberchlorid 7,hg#b;,cl ,cl,h ,o #b;,hg,cl ,,ho74 ,kochende concentrirte ,salzsure zersetzt das ,quecksilberchlorr ziemlich schnell in zurckbleibendes ,quecksilber und sich lsendes ,chlorid4 -- ,kochende ,salpetersure lst es zu ,chlorid und salpetersaurem ,oxyd1 ,chlorwasser und ,knigswasser lsen es schon in der ,klte zu ,chlorid4 -- ,lsungen von ,salmiak1 ,chlornatrium und ,chlorammonium zersetzen es1 wenig in der ,klte1 mehr in der ,hitze1 in ,metall und sich lsendes ,chlorid4 -- ,das ,quecksilberchlorr verndert ,pflanzenfarben nicht1 an der ,luft ist es unvernderlich1 bei #ajj kann es ohne ,gewichtsverlust getrocknet werden1 bei strkerem ,erhitzen 7noch unter der ,glhhitze7 verdampft es vollstndig1 ohne vorher zu schmelzen4 ,zusammensetzung3 #b;,hg #beja1bj #bjj1aj #hd1ie ,cl #ddc1bh #ce1df #ae1je ----------------------- #bidd1dh #bce1ef #ajj1jj c4 ,das ,quecksilbersulfid stellt1 auf nassem ,wege erhalten1 ein schwarzes1 in ,wasser unlsliches ,pulver dar4 ,salzsure und ,salpetersure lsen es im verdnnten ,zustande nicht1 heisse concentrirte ,salpetersure greift es kaum1 kochende ,salzsure nicht an4 ,von ,knigswasser wird es leicht gelst4 ,kalilauge1 selbst kochende1 nimmt es nicht auf1 ,schwefelkalium lst es leicht 7,vers4 ,nr4 #ea71 ,schwefelammonium sowie ,cyankalium nicht4 ,an der ,luft ist es 7auch im feuchten ,zustande7 unvernderlich1 bei #ajj erleidet es keine ,vernderung4 ,in hherer ,temperatur verdampft es vollstndig ohne ,zersetzung4 ,zusammensetzung3 ,hg #abej1f #ajj1je #hf1ba ,s #bjj1j #af1jj #ac1gi ---------------------- #adej1f #aaf1je #ajj1jj d4 ,das ,quecksilberoxyd stellt ein krystallinisches1 ziegelrothes ,pulver dar1 welches bei jedesmaligem ,erhitzen zinnoberroth1 dann violettschwarz wird4 ,es ertrgt ziemlich starke ,hitze1 ohne zersetzt zu werden2 bei anfangender ,glhhitze aber zerfllt es in ,quecksilber und ,sauerstoff4 ,war es rein1 so bleibt zuletzt kein fixer ,rckstand4 ,zusammensetzung3 ,hg #abej1f #ajj1je #ib1ei ,o #ajj1j #h1jj #g1da ---------------------- #acej1f #ajh1je #ajj1jj 4 #fd4 #e4 ,kupferoxyd4 ,das ,kupfer wird in der ,regel als ,oxyd gewogen4 ,in diese ,verbindung fhrt man es entweder geradezu ber1 oder man fllt es zuerst als ,schwefelkupfer4 ,ausser diesen ,formen mssen wir noch das metallische ,kupfer und das ,kupferoxydul genauer ins ,auge lassen4 a4 ,kupferoxyd4 ,versetzt man eine verdnnte1 kalte wsserige ,lsung eines ,kupfersalzes mit berschssigem ,kali oder ,natron1 so entsteht ein hellblauer1 schwer auszuwaschender ,niederschlag von ,kupferoxydhydrat1 welcher mit der ,flssigkeit1 aus der er gefllt wurde1 in ,berhrung1 schon bei ,sommerwrme allmlig braunschwarz wird1 indem er sein ,hydratwasser fast vollstndig verliert4 ,dass diese ,vernderung sogleich vor sich geht1 wenn man die ,flssigkeit bis fast zum ,sieden erhitzt1 ist bekannt4 -- ,die von dem schwarzen ,niederschlage abfiltrirte ,flssigkeit ist frei von ,kupfer4 -- ,mischt man die oben genannten ,lsungen im concentrirten ,zustande1 so erhlt man ausser einem blauen ,niederschlage eine blaue ,flssigkeit1 welche ihre ,farbe sehr fein suspendirtem ,hydrat1 verdankt4 ,aus einer solchen lsst sich auch durch anhaltendes ,kochen nicht alles ,kupfer fllen1 wohl aber nach vorhergegangener ,verdnnung mit ,wasser4 -- ,enthlt eine ,kupferlsung nichtflchtige organische ,substanzen1 so wird durch berschssiges ,alkali auch beim ,kochen niemals alles ,kupfer als ,oxyd gefllt4 -- ,das durch ,fllung mit ,kali oder ,natron aus heisser verdnnter ,lsung erhaltene ,oxyd hlt einen ,antheil ,alkali mit ,hartnckigkeit zurck4 ,durch ,auswaschen mit kochendem ,wasser kann es jedoch vollstndig davon befreit werden4 -- ,nach dem ,glhen stellt das durch ,fllung erhaltene ,oxyd wie auch das durch ,zersetzung von kohlensaurem oder salpetersaurem ,salz in der ,hitze dargestellte1 ein braunschwarzes bis schwarzes ,pulver dar1 welches selbst bei heftigem ,glhen ber der ,weingeistlampe an ,gewicht weder ab- noch zunimmt 7,vers4 ,nr4 #eb74 ,bei einer dem ,schmelzpunkte des ,kupfers nahe liegenden ,temperatur jedoch schmilzt es1 verliert ,sauerstoff und geht in ,cu#e,o#c ber 7,favre und ,maumen74 -- ,mit ,kohle geglht1 wird es beraus leicht reducirt4 ,an der ,luft erhitzt1 verbrennt das entstandene metallische ,kupfer wieder zu ,oxyd4 -- ,in ,berhrung mit der ,atmosphre zieht das ,kupferoxyd ,wasser an1 und zwar schwach geglhtes schneller als heftig geglhtes 7,vers4 ,nr4 #ec74 -- ,in ,wasser ist das ,kupferoxyd so gut wie unlslich1 von ,salzsure1 ,salpetersure etc4 wird es leicht aufgenommen1 weniger leicht von ,ammon4 -- ,gegen ,pflanzenfarben ist das ,kupferoxyd indifferent4 ,zusammensetzung3 ,cu #cif1jj #ca1fh #gi1hd ,o #ajj1jj #h1jj #bj1af --------------------- #dif1jj #ci1fh #ajj1jj b4 ,das auf nassem ,wege dargestellte ,schwefelkupfer stellt einen braunschwarzen bis schwarzen1 in ,wasser so gut wie vllig unlslichen ,niederschlag dar4 ,im feuchten ,zustande der ,luft ausgesetzt1 wird er grnlich und lackmusrthend1 allmlig verwandelt er sich vllig in schwefelsaures ,kupferoxyd4 ,das ,schwefelkupfer lst sich unter ,abscheidung von ,schwefel leicht in kochender ,salpetersure1 von ,salzsure wird es schwierig gelst4 ,von ,kali- und ,schwefelkaliumlsung1 namentlich kochender1 wird es nicht1 von ,schwefelammonium merklich1 von ,cyankalium leicht aufgenommen4 c4 ,das metallische ,kupfer stellt1 wie bekannt1 in reinem ,zustande ein eigenthmlich gefrbtes ,metall dar1 welches erst in der ,weissglhhitze schmilzt4 ,an trockner oder feuchter kohlensurefreier ,luft verndert sich das ,kupfer nicht1 an feuchter kohlensurehaltiger ,luft luft es allmlig1 zuerst schwarzgrau1 dann blaugrn an4 -- ,an der ,luft geglht1 berzieht es sich mit einer schwarzen ,oxydschicht4 -- ,in ,salzsure lst es sich1 bei ,luftabschluss1 weder in der ,klte noch beim ,kochen1 bei ,gegenwart von ,luft langsam4 ,von ,salpetersure wird es leicht aufgenommen1 von ,ammon bei ,luftabschluss nicht1 bei ,gegenwart von ,luft langsam4 -- ,bei ,abschluss der ,luft mit einer ,lsung von ,kupferchlorid in ,salzsure oder mit einer ammoniakalischen ,kupferoxydlsung in ,berhrung1 verwandelt es das ,chlorid in ,chlorr1 das ,oxyd in ,oxydul1 indem fr je #a ,aeq4 ,chlorid oder ,oxyd #a ,aeq4 ,metall gelst wird4 d4 ,versetzt man die blaue ,lsung1 welche man erhlt1 wenn man zu ,kupferoxydlsung ,weinsure1 dann ,natronlauge im ,ueberschuss bringt1 mit ,trauben- oder ,milchzuckerlsung und erwrmt1 so entsteht ein pomeranzengelber ,niederschlag von ,kupferoxydulhydrat1 welcher alles in der ,lsung vorhanden gewesene ,kupfer enthlt und bald1 namentlich bei strkerem ,erhitzen1 roth wird1 indem das ,hydrat in ,oxydul 7,cu#b,o7 bergeht4 ,der in ,wasser unlsliche ,niederschlag hlt hartnckig ,alkali zurck4 ,mit verdnnter ,schwefelsure behandelt1 liefert er sich lsendes schwefelsaures ,kupferoxyd und sich ausscheidendes ,metall4 4 #fe4 #f4 ,wismuthoxyd4 ,das ,wismuth wird bei ,analysen immer als ,oxyd gewogen4 ,ausser dieser ,verbindung haben wir noch das basisch kohlensaure ,wismuthoxyd und das ,schwefelwismuth kennen zu lernen1 da diese ,formen die ,ueberfhrung des ,wismuths in ,oxyd in der ,regel vermitteln4 a4 ,das ,wismuthoxyd stellt1 durch ,glhen des kohlensauren oder salpetersauren ,salzes erhalten1 ein blasscitronengelbes1 in der ,hitze vorbergehend dunkler gelb bis rothbraun erscheinendes ,pulver dar4 ,in starker ,rothglhhitze schmilzt es1 ohne an ,gewicht ab- oder zuzunehmen4 ,mit ,kohle oder in ,kohlenoxyd geglht1 wird es zu ,metall reducirt4 ,in ,wasser ist es unlslich1 gegen ,pflanzenfarben indifferent4 ,in den ,suren1 welche damit lsliche ,salze bilden1 lst es sich leicht4 ,beim ,glhen mit ,salmiak liefert es1 unter ,verpuffung1 metallisches ,wismuth4 ,zusammensetzung3 ,bi #beii1ie #bjh #hi1fee ,o#c #cjj1jj #bd #aj1cde ----------------------- #bhii1ie #bcb #ajj1jjj b4 ,kohlensaures ,wismuthoxyd4 ,setzt man zu einer von ,salzsure freien ,wismuthlsung kohlensaures ,ammon im ,ueberschuss1 so entsteht sogleich ein weisser ,niederschlag von kohlensaurem ,wismuthoxyd 7,bi,o#c1 ,,co#b71 von dem jedoch ein ,theil vom ,ueberschuss des ,fllungsmittels wieder gelst wird4 ,erhitzt man aber das ,ganze vor dem ,abfiltriren1 so ist das ,filtrat von ,wismuth frei4 -- 7,kohlensaures ,kali schlgt ebenfalls ,wismuthlsungen vollstndig nieder4 ,der ,niederschlag enthlt jedoch bei ,anwendung desselben immer ,spuren von ,kali1 die sich durch ,auswaschen nur schwierig entfernen lassen4 -- ,kohlensaures ,natron fllt ,wismuthlsungen weniger vollstndig47 ,der ,niederschlag lsst sich leicht aussssen4 ,in ,wasser ist er so gut wie unlslich1 in ,salzsure und ,salpetersure lst er sich unter ,aufbrausen mit ,leichtigkeit4 -- ,beim ,glhen hinterlsst er ,oxyd4 c4 ,das ,schwefelwismuth stellt1 auf nassem ,wege erhalten1 einen braunschwarzen bis schwarzen ,niederschlag dar4 ,er lst sich nicht in ,wasser1 verdnnten ,suren1 ,alkalien1 alkalischen ,schwefelmetallen und ,cyankalium4 ,mssig concentrirte ,salpetersure lst ihn in der ,hitze unter ,abscheidung des ,schwefels zu salpetersaurem ,salz4 ,an der ,luft ist er unvernderlich1 bei #ajj lsst er sich1 ohne ,vernderung zu erleiden1 trocknen4 ,zusammensetzung3 ,bi #beii1ie #bjh #ha1be #c,s #fjj1jj #dh #ah1ge -------------------- #caii1ie #bef #ajj1jj 4 #ff4 #g4 ,cadmiumoxyd4 ,das ,cadmium wird entweder als ,oxyd oder als ,schwefelcadmium gewogen4 ,ausser diesen ,verbindungen interessirt uns zunchst noch das kohlensaure ,cadmiumoxyd1 da es die ,ueberfhrung in ,oxyd meistens vermittelt4 a4 ,das ,cadmiumoxyd stellt1 durch ,glhen des kohlensauren oder salpetersauren ,salzes erhalten1 ein gelbbraunes bis rothbraunes ,pulver dar4 ,es schmilzt1 verdampft und zersetzt sich nicht in der ,weissglhhitze1 lst sich nicht in ,wasser1 leicht in ,suren1 verndert ,pflanzenfarben nicht4 ,beim ,glhen mit ,kohle wird es leicht reducirt1 wobei das ,cadmium dampffrmig entweicht4 ,zusammensetzung3 ,cd #fif1gg #ee1gd #hg1de ,o #ajj1jj #h1jj #ab1ee --------------------- #gif1gg #fc1gd #ajj1jj b4 ,das kohlensaure ,cadmiumoxyd stellt einen weissen1 in ,wasser und fixen kohlensauren ,alkalien unlslichen1 in kohlensaurem ,ammon hchst wenig lslichen ,niederschlag dar4 ,beim ,trocknen verliert er sein ,wasser vollstndig1 beim ,glhen geht er in ,oxyd ber4 c4 ,das auf nassem ,wege erhaltene ,schwefelcadmium stellt einen citronengelben bis pomeranzengelben1 in ,wasser1 verdnnten ,suren1 ,alkalien1 alkalischen ,schwefelmetallen und ,cyankalium unlslichen ,niederschlag dar 7,vers4 ,nr4 #ed74 ,in concentrirter ,salzsure lst er sich unter ,entwicklung von ,schwefelwasserstoff1 in mssig concentrirter erhitzter ,salpetersure unter ,abscheidung von ,schwefel4 ,er lsst sich ohne ,zersetzung auswaschen und bei #ajj trocknen4 ,zusammensetzung3 ,cd #fif1gg #ee1gd #gg1gh ,s #bjj1jj #af1jj #bb1bb --------------------- #hif1gg #ga1gd #ajj1jj ,metalloxyde der sechsten ,gruppe4 4 #fg4 #a4 ,goldoxyd4 ,das ,gold wird stets im regulinischen ,zustande gewogen4 ,ausser dieser ,form haben wir noch das ,schwefelgold hier zu betrachten1 da das ,gold nicht selten als solches gefllt wird4 a4 ,das metallische ,gold stellt1 durch ,fllung erhalten1 ein mattes schwrzlich braunes ,pulver dar1 welches beim ,drcken ,metallglanz annimmt2 in zusammenhngender ,gestalt zeigt es die bekannte1 ihm eigenthmliche hochgelbe ,farbe4 ,es schmilzt erst in der ,weissglhhitze und lsst sich demzufolge mittelst einer ,weingeistlampe unter keinen ,umstnden zum ,fluss bringen4 ,an der ,luft und beim ,glhen ist es vllig unvernderlich1 von ,wasser und einfachen ,suren wird es nicht angegriffen1 ,knigswasser lst es zu ,chlorid4 b4 ,schwefelgold4 ,leitet man durch eine verdnnte1 kalte ,auflsung von ,goldchlorid ,schwefelwasserstoff1 so scheidet sich alles ,gold als ,schwefelgold 7,au,s#c7 in ,gestalt eines braunschwarzen ,niederschlages ab4 ,lsst man den ,niederschlag unter der ,flssigkeit stehen1 so verwandelt er sich allmlig in metallisches ,gold und freie ,schwefelsure4 ,leitet man ,schwefelwasserstoff durch eine warme ,goldchloridlsung1 so schlgt sich ,goldsulfr 7,au,s7 nieder1 unter gleichzeitiger ,bildung von ,schwefelsure und ,salzsure 7#b;,au,cl#c #c;,,hs #c;,,ho #b;,au,s #f;,h,cl ,,so#c74 -- ,das ,goldsulfid lst sich nicht in ,wasser1 ,salzsure oder ,salpetersure2 von ,knigswasser wird es aufgenommen4 ,es lst sich nicht in farblosem1 fast vollstndig in gelbem ,schwefelammonium2 unter ,abscheidung von ,gold in ,kali1 vollstndig in gelbem ,schwefelkalium1 oder in gelbem ,schwefelammonium bei ,zusatz von ,kali4 ,bei gelindem ,erhitzen verliert es seinen ,schwefel und geht in ,gold ber4 4 #fh4 #b4 ,platinoxyd4 ,das ,platin wird immer als solches gewogen4 ,gefllt wird es in der ,regel als ,ammonium- oder ,kaliumplatinchlorid1 selten als ,schwefelplatin4 a4 ,das metallische ,platin stellt1 durch ,glhen des ,ammonium- oder ,kaliumplatinchlorids erhalten1 eine graue1 glanzlose1 porse ,masse 7,platinschwamm7 dar4 ,es ist nur bei den allerhchsten ,temperaturgraden schmelzbar1 an der ,luft und im strksten ,ofenfeuer vllig unvernderlich4 ,wasser und einfache ,suren greifen es nicht1 wsserige ,alkalien kaum an1 ,knigswasser lst es zu ,chlorid4 b4 ,die ,eigenschaften des ,ammoniumplatinchlorids haben wir bereits oben 4 #di1 die des ,kaliumplatinchlorids 4 #dg kennen gelernt4 c4 ,schwefelplatin4 ,versetzt man eine concentrirte ,lsung von ,platinchlorid mit ,schwefelwasserstoffwasser1 oder leitet man in eine verdnntere ,schwefelwasserstoffgas1 so entsteht am ,anfang kein ,niederschlag1 nach lngerem ,stehen brunt sich die ,lsung und endlich setzt sich der ,niederschlag ab4 ,erhitzt man aber die mit ,schwefelwasserstoff im ,ueberschuss versetzte ,lsung allmlig1 zuletzt bis zum ,kochen1 so scheidet sich alles gelst gewesene ,platin als 7von ,chlorplatin freies7 ,schwefelplatin ab4 ,dasselbe ist in ,wasser unlslich1 ebenso in einfachen ,suren1 von ,knigswasser wird es gelst4 ,aetzende ,alkalien lsen es theilweise 7unter ,abscheidung von ,platin71 alkalische ,schwefelmetalle vollstndig4 ,leitet man durch ,wasser1 in welchem ,platinsulfid vertheilt ist1 ,schwefelwasserstoff1 so wird das ,platinsulfid unter ,aufnahme von ,schwefelwasserstoff 7welches sich an der ,luft wieder davon trennt7 hell graubraun4 -- ,setzt man feuchtes ,schwefelplatin der ,luft aus1 so zerlegt es sich allmlig1 ,platin wird frei1 whrend der ,schwefel in ,schwefelsure bergeht4 -- ,beim ,glhen an der ,luft verglimmt das ,schwefelplatin zu metallischem ,platin4 4 #fi4 #c4 ,antimonoxyd4 ,das ,antimon wird am hufigsten als ,antimonsulfr1 seltener als antimonige ,sure oder im metallischen ,zustande gewogen4 a4 ,fllt man eine mit ,weinsure versetzte ,lsung von ,antimonchlorr mit ,schwefelwasserstoff1 so erhlt man einen orangerothen ,niederschlag von ,antimonsulfrhydrat1 mit dem am ,anfange etwas basisches ,chlorantimon niederfllt4 ,sttigt man die ,flssigkeit jedoch vollstndig mit ,schwefelwasserstoff und erwrmt gelinde1 so wird das mitgefllte ,chlorantimon zersetzt und man erhlt reines ,antimonsulfrhydrat1 welches beim ,trocknen sein ,hydratwasser verliert4 ,das ,antimonsulfr ist in ,wasser und verdnnten ,suren unlslich1 von concentrirter ,salzsure wird es unter ,schwefelwasserstoffentwicklung aufgenommen4 ,mit rauchender ,salpetersure und etwas ,salzsure zusammengebracht1 erleidet es strmische ,oxydation zu schwefelsaurem ,oxyd4 ,in ,kalilauge1 ,schwefelammonium und ,schwefelkalium lst es sich leicht1 in ,ammon wenig4 -- ,es lsst sich ohne ,zersetzung bei #ajj trocknen1 getrocknet ist es an der ,luft unvernderlich4 ,kocht man frisch geflltes ,antimonsulfr anhaltend mit ,wasser1 so zersetzt es sich in ,antimonoxyd1 welches sich im ,wasser lst1 und in ,schwefelwasserstoff4 ,bei ,gegenwart von ,wasser lngere ,zeit der ,luft dargeboten1 nimmt es ,sauerstoff auf und lst sich als schwefelsaures ,salz4 -- ,die der antimonigen und ,antimonsure entsprechenden ,antimonsulfurete sind in ,wasser ebenfalls unlslich1 in ,schwefelwasserstoff enthaltendem lsen sie sich ein wenig4 ,zusammensetzung3 ,sb #afab1ij #abi #gb1hi ,s#c #fjj1jj #dh #bg1aa -------------------- #bbab1ij #agg #ajj1jj b4 ,die antimonige ,sure stellt ein weisses1 beim ,erhitzen vorbergehend gelb werdendes1 unschmelzbares1 feuerbestndiges ,pulver dar4 ,sie lst sich kaum in ,wasser1 sehr schwer in ,salzsure1 mit ,schwefelammonium bergossen erleidet sie keine ,vernderung4 ,auf feuchtes ,lackmuspapier gelegt1 zeigt sie saure ,reaction4 ,zusammensetzung3 ,sb #afab1ij #abi #hj1ac #d,o #djj1jj #cb #ai1hg -------------------- #bjab1ij #afa #ajj1jj c4 ,das metallische ,antimon stellt1 durch ,fllung auf nassem ,wege erhalten1 ein glanzloses schwarzes ,pulver dar4 ,es ist an und fr sich in ,wasser unlslich1 oxydirt sich aber in ,berhrung mit demselben unter ,mitwirkung der ,luft langsam1 wodurch das ,wasser einen ,gehalt an ,oxyd bekommt4 ,das ,antimonpulver lsst sich ohne ,vernderung bei #ajj trocknen4 ,in mssiger ,glhhitze schmilzt es1 in einem ,gasstrom1 z4 ,b4 in ,wasserstoff geglht1 verdampft es4 ,antimonwasserstoff bildet sich dabei nicht4 ,von ,salzsure1 selbst kochender concentrirter1 wird es kaum angegriffen1 ,salpetersure verwandelt es je nach der ,concentration derselben in mit mehr oder weniger antimoniger ,sure gemengtes ,antimonoxyd4 4 #gj4 #d4 ,zinnoxydul und #e4 ,zinnoxyd4 ,das ,zinn wird in der ,regel als ,zinnoxyd gewogen4 ,ausser dieser ,verbindung interessiren uns hier zunchst die beiden ,sulfurete1 da sie die ,ueberfhrung in ,oxyd nicht selten vermitteln4 a4 ,zinnoxyd4 ,oxydirt man metallisches ,zinn durch ,salpetersure1 oder dampft man eine ,zinnlsung mit berschssiger ,salpetersure ein1 so erhlt man das ,hydrat des ,zinnoxyds b4 7,metazinnsurehydrat7 in ,gestalt eines weissen ,niederschlages4 ,derselbe lst sich nicht in ,wasser1 ,salpetersure und ,schwefelsure1 wenig in ,salzsure1 rthet auch nach vollstndigem ,auswaschen ,lackmus4 ,fllt man dagegen ,zinnchloridlsung durch ein ,alkali1 durch ,glaubersalz oder salpetersaures ,ammon1 so erhlt man das ,hydrat des ,zinnoxyds a41 welches sich in ,salzsure leicht lst4 -- ,beide ,hydrate gehen beim ,glhen in ,zinnoxyd ber4 -- ,dieses stellt ein strohgelbes1 beim ,erhitzen vorbergehend hochgelb bis braun erscheinendes1 ,lackmus nicht vernderndes1 in ,wasser und ,suren unlsliches ,pulver dar4 ,mit einem ,ueberschuss von ,salmiak geglht1 verflchtigt es sich vollstndig als ,chlorid4 ,zusammensetzung3 ,sn #gce1cj #eh1hb #gh1fb #b,o #bjj1jj #af1jj #ba1ch --------------------- #ice1cj #gd1hb #ajj1jj b4 ,das ,zinnsulfrhydrat stellt einen braunen1 in ,wasser1 ,schwefelwasserstoffwasser und verdnnten ,suren unlslichen ,niederschlag dar4 ,derselbe lst sich nicht in ,ammon1 ziemlich leicht 7als ,sulfid7 in gelbem ,schwefelammonium und ,schwefelkalium1 leicht in heisser concentrirter ,salzsure4 -- ,bei abgehaltener ,luft erhitzt1 verliert er sein ,wasser und geht in wasserfreies ,sulfr ber2 bei ,zutritt der ,luft andauernd gelinde erhitzt1 wird er in entweichende schweflige ,sure und zurckbleibendes ,oxyd verwandelt4 c4 ,das ,zinnsulfidhydrat stellt einen hochgelben1 beim ,trocknen dunkler werdenden ,niederschlag dar4 ,er ist in ,wasser unlslich1 lst sich aber ein wenig in ,schwefelwasserstoff enthaltendem4 ,ammon lst ihn schwierig1 ,kali und alkalische ,schwefelmetalle1 wie auch concentrirte heisse ,salzsure leicht4 ,bei abgehaltener ,luft erhitzt1 verliert er je nach der ,temperatur zugleich mit dem ,wasser #a_/b oder #a ,aeq4 ,schwefel und geht in ,anderthalb- oder ,einfach-,schwefelzinn ber2 bei ,luftzutritt ganz langsam erhitzt1 geht er in ,oxyd ber1 whrend schweflige ,sure entweicht4 4 #ga4 #f4 ,arsenige ,sure und #g4 ,arsensure4 ,das ,arsen wgt man entweder als arsensaures ,bleioxyd1 als ,arsensulfr1 als arsensaure ,ammonmagnesia oder als basisch arsensaures ,eisenoxyd4 a4 ,das arsensaure ,bleioxyd stellt im reinen ,zustande ein weisses1 in gelinder ,glhhitze1 in der es zusammenbackt1 vorbergehend gelb erscheinendes1 in strkerer ,hitze schmelzbares ,pulver dar4 ,bei heftigem ,glhen nimmt es an ,gewicht ab1 indem es ein wenig ,arsensure1 welche als arsenige ,sure und ,sauerstoff entweicht1 verliert4 ,wir haben in der ,analyse niemals mit diesem reinen ,salze1 sondern mit einem ,gemenge desselben mit freiem ,bleioxyd zu thun4 b4 ,das ,arsensulfr stellt einen hochgelben1 in ,wasser unlslichen1 in ,schwefelwasserstoffwasser spurenweise lslichen ,niederschlag dar4 ,mit ,wasser gekocht oder damit mehrere ,tage lang in ,berhrung1 erleidet er seine hchst oberflchliche ,zersetzung1 es lst sich eine ,spur arsenige ,sure1 whrend sich ein klein wenig ,schwefelwasserstoff entwickelt4 ,diese ,umstnde hindern nicht1 dass man den ,niederschlag vollkommen gut mit ,wasser auswaschen kann4 ,er lsst sich1 ohne ,zerlegung zu erleiden1 bei #ajj trocknen1 wobei er alles ,wasser verliert4 ,bei hherer ,temperatur nimmt das ,schwefelarsen vorbergehend eine braunrothe ,farbe an1 schmilzt und verdampft unzersetzt4 ,alkalien und alkalische ,schwefelmetalle lsen das ,schwefelarsen leicht1 concentrirte kochende ,salzsure kaum1 ,knigswasser leicht4 -- ,rothe rauchende ,salpetersure verwandelt es in ,arsensure und ,schwefelsure4 ,zusammensetzung3 ,as #icg1e #ge #fj1ih #c,s #fjj1j #dh #ci1jb ------------------- #aecg1e #abc #ajj1jj c4 ,die arsensaure ,ammonmagnesia stellt einen weissen1 etwas durchscheinenden1 feinkrystallinischen ,niederschlag dar4 ,derselbe hat die ,formel ,as,o#e1 #b,mg,o1 ,,nh#d,o #ab aq4 ,bei #ajj verliert es #aa ,aeq4 ,wasser und hat somit1 bei dieser ,temperatur getrocknet1 die ,formel ,as,o#e1 #b,mg,o1 ,,nh#d,o aq4 ,beim ,glhen verliert es sein ,wasser und ,ammon1 und geht in ,as,o#e1 #b,mg,o ber4 ,da aber das entweichende ,ammoniakgas reducirend auf die ,arsensure wirkt1 so erhlt man einen ,gewichtsverlust1 der um so bedeutender ist1 je lnger das ,glhen fortgesetzt wird4 ,der ,verlust betrgt #d-ab ,proc4 des ,arsens1 welches in dem ,salze enthalten war 7,h4 ,rose74 ,die ,verbindung lst sich sehr schwer in ,wasser1 #a ,thl4 des bei #ajj getrockneten ,salzes erfordert #dibf ,thle41 #a ,thl4 des wasserfreien ,salzes #eaed ,thle4 ,wasser von #ae4 ,in ammonhaltigem ,wasser lst es sich noch weit schwieriger1 #a ,thl4 des bei #ajj getrockneten ,salzes erfordert #ibfj ,thle41 #a ,thl4 des wasserfreien ,salzes #igji ,thle4 einer ,mischung von #a ,thl4 ,ammonflssigkeit 7specif4 ,gewicht #j1if7 und #g ,thln4 ,wasser bei #ae ,c4 -- ,in ,salmiak enthaltendem ,wasser ist der ,niederschlag weit leichter lslich1 #a ,thl4 wasserfreies ,salz bedarf #afjj ,thle4 einer ,lsung von #a ,salmiak in #gj ,wasser und #ajdd ,thle4 einer solchen von #a ,salmiak in #g ,wasser4 -- ,gehalt an ,ammon verringert die ,lsungsfhigkeit der ,salmiaksolution4 #a ,thl4 des wasserfreien ,salzes bedarf #bgij ,thle4 einer ,flssigkeit zur ,lsung1 welche aus #fj ,thln4 ,wasser1 #aj ,ammon 7#j1if specif4 ,gewicht7 und #a ,salmiak gemischt ist und #ahaj ,thle4 einer ,mischung von #a ,salmiak1 #a ,aetzammonflssigkeit und #f ,wasser4 7,vergl4 ,j4 pr4 ,chem4 #ef1 #cc47 d4 ,arsensaures ,eisenoxyd4 ,der weisse1 schleimige ,niederschlag1 welchen man erhlt1 wenn ,eisenchlorid mit dem gewhnlichen arsensauren ,natron gefllt wird1 hat die ,zusammensetzung #b;,fe#b,o#c1 #c;,as,o#e4 ,er lst sich in ,ammonflssigkeit mit gelber ,farbe4 ,ausser dieser ,verbindung existiren noch mehrere andere mit grsseren ,eisenoxydgehalten2 so ,fe#b,o#c1 ,as,o#e1 welches #e aq4 niederfllt1 wenn man ,arsensure mit essigsaurem ,eisenoxyd fllt 7,kotschoubey71 so #b;,fe#b,o#c1 ,as,o#e1 welches man #ab aq4 erhlt1 wenn man halb-arsensaures ,eisenoxydul mit ,salpetersure oxydirt und ,ammon zufgt1 so #af;,fe#b,o#c1 ,as,o#e1 welches sich #bd aq4 bildet1 wenn die weniger basischen ,verbindungen mit berschssiger ,kalilauge gekocht werden 7,berzelius74 ,die beiden letzten ,verbindungen sind nicht in ,ammon lslich1 die letzte gleicht ganz dem ,eisenoxydhydrat4 -- ,bei der ,berthier'schen ,bestimmungsweise der ,arsensure erhlt man ,gemenge dieser verschiedenen ,salze4 ,sie eignen sich1 ihrer ,unlslichkeit in ,ammon halber1 um so besser1 je basischer sie sind1 auch lassen sie sich in dem ,maasse besser auswaschen4 -- ,beim ,glhen entweicht1 sofern die ,hitze sehr allmlig gesteigert wird1 nur das ,wasser4 ,setzt man das ,salz aber pltzlich einer starken ,hitze aus 7bevor das anhaftende ,ammon entwichen ist71 so wird hierdurch ein ,theil der ,arsensure zu arseniger ,sure reducirt 7,h4 ,rose74 ,b4 ,formen und ,verbindungen1 welche zur ,gewichtsbestimmung oder ,scheidungder ,suren dienen4 ,suren der ersten ,gruppe4 4 #gb4 #a4 ,arsenige und ,arsensure siehe bei den ,basen 74 #ga74 #b4 ,chromsure4 ,die ,chromsure wird entweder als ,chromoxyd oder als chromsaures ,bleioxyd gewogen4 a4 ,eigenschaften des ,chromoxyds siehe 4 #ee4 b4 ,das chromsaure ,bleioxyd stellt1 durch ,fllung erhalten1 einen hochgelben ,niederschlag dar4 ,derselbe lst sich nicht in ,wasser und ,essigsure1 kaum in verdnnter ,salpetersure1 leicht in ,kalilauge4 ,concentrirte ,salzsure zersetzt ihn beim ,kochen leicht 7namentlich bei ,zusatz von ,alkohol7 zu ,chlorblei und ,chromchlorr4 -- ,an der ,luft ist das chromsaure ,bleioxyd unvernderlich1 bei #ajj lsst es sich vollkommen trocknen4 ,beim ,erhitzen wird es vorbergehend rothbraun1 in der ,glhhitze schmilzt es1 ber den ,schmelzpunkt hinaus erhitzt1 verliert es ,sauerstoff und wird zu einem ,gemenge von ,chromoxyd und halb chromsaurem ,bleioxyd4 ,mit organischen ,krpern erhitzt1 giebt es mit ,leichtigkeit ,sauerstoff an dieselben ab4 ,zusammensetzung3 ,pb,o #acid1fd #aaa1eg #fh1gb ,cr,o#c #fcd1gj #ej1gh #ca1bh ----------------------- #bjbi1cd #afb1ce #ajj1jj #c4 ,schwefelsure4 ,die ,schwefelsure wird am besten als schwefelsaurer ,baryt bestimmt4 ,die ,eigenschaften desselben siehe 4 #ej4 #d4 ,phosphorsure4 ,die ,phosphorsure kann als phosphorsaures ,bleioxyd1 pyrophosphorsaure ,magnesia1 basisch phosphorsaures ,eisenoxyd1 phosphorsaures ,zinnoxyd1 phosphorsaures und pyrophosphorsaures ,silberoxyd gewogen werden4 ,ausserdem mssen wir das ,verhalten des phosphorsauren ,quecksilberoxyduls und des phosphorsauren ,molybdnsure-,ammons kennen lernen4 a4 ,das phosphorsaure ,bleioxyd erhlt man bei der ,analyse in der ,regel nicht rein1 sondern gemengt mit freiem ,bleioxyd4 ,in diesem ,gemenge haben wir demnach die basische ,verbindung 7,,po#e1 #c,pb,o74 ,dieselbe stellt im reinen ,zustande ein weisses1 in der ,hitze ohne ,zersetzung schmelzbares1 in ,wasser und ,essigsure1 wie auch in ,ammon unlsliches1 in ,salpetersure leicht lsliches ,pulver dar4 b4 ,pyrophosphorsaure ,magnesia siehe 4 #ec4 c4 ,basisch phosphorsaures ,eisenoxyd4 ,fllt man ,phosphorsure mit berschssigem essigsaurem ,eisenoxyd oder mit einer ,mischung von ,eisenalaun und essigsaurem ,natron1 so erhlt man nach ,rwsky ein phosphorsaures ,eisenoxyd1 welches constant nach der ,formel ,,po#e1 ,fe#b,o#c zusammengesetzt ist4 ,es wird dies bezweifelt 7,jahresb4 von ,liebig und ,kopp #ahdg u4 #ahdh4 #idf7 und in ,abrede gestellt von ,way u4 ,ogston 7ebendaselbst #ahdi4 #ega74 -- ,wittstein erhielt ,,po#e1 ,fe#b,o#c1 wenn er ,phosphorsure mit essigsaurem ,eisenoxyd eben ausfllte1 dagegen #c,,po#e1 #d;,fe#b,o#c1 wenn essigsaures ,eisenoxyd im ,ueberschuss angewendet wurde4 ,phosphorsaures ,eisenoxyd von der ,formel ,,po#e1 ,fe#b,o#c erhielt ,rammelsberg 7 #d aq47 und spter ,wittstein 7 #h aq47 durch ,vermischen von schwefelsaurem ,eisenoxyd mit berschssigem phosphorsaurem ,natron1 whrend letzterer bei unzureichender ,menge von phosphorsaurem ,natron einen mehr gelblichen ,niederschlag erhielt1 welcher die ,formel #c7;,fe#b,o#c1 ,,po#e #h aq47 7,fe#b,o#c1 #c;,,ho7 hatte4 ,versetzt man eine viel berschssige ,phosphorsure enthaltende saure ,flssigkeit mit wenig ,eisenoxydlsung1 dann mit essigsaurem ,alkali1 so erhlt man einen ,niederschlag von der ,formel #c,,po#e1 #b;,fe#b,o#c1 #c;,,ho #aj aq41 welcher beim ,glhen #c,,po#e1 #b;,fe#b,o#c hinterlsst4 ,diese ,angabe sttzt sich auf eine ,analyse von ,will und mir einerseits 7,ann4 ,chem4 ,pharm4 #ej1 #cgi71 sowie auf eine weitere von mir ausgefhrte1 welche mit einem neu dargestellten ,salze und zu ganz verschiedener ,zeit angestellt wurde4 ,um einen ,niederschlag von dieser ,zusammensetzung zu erhalten1 muss offenbar viel ,phosphorsure im ,ueberschuss vorhanden sein1 denn ,wittstein erhielt1 als er schwefelsaures ,eisenoxyd mit phosphorsaurem ,natron bei ,gegenwart von ,essigsure fllte1 ,,po#e1 ,fe#b,o#c4 ,zusammensetzung3 ,,po#e #hib1jda #ga1cf #dg1af ,fe#b,o#c #ajjj1jjj #hj1jj #eb1hd ------------------------ #ahib1jda #aea1cf #ajj1jj #c,,po#e #bfgf1ab #bad1jh #eg1bb #b;,fe#b,o#c #bjjj1jj #afj1jj #db1gh ----------------------- #dfgf1ab #cgd1jh #ajj1jj ,lst man phosphorsaures ,eisenoxyd in ,salzsure1 bersttigt mit ,ammon und erhitzt1 so erhlt man basischere ,salze1 #b,,po#e1 #c;,fe#b,o#c 7,rammelsberg71 ,,po#e1 #b;,fe#b,o#c 7,wittstein1 nach lngerem ,auswaschen74 ,in der ablaufenden ,flssigkeit war bei ,wittstein's ,versuch ,phosphorsure enthalten4 ,das phosphorsaure ,eisenoxyd von weisser ,farbe lst sich nicht in ,essigsure1 wohl aber in einer ,lsung von essigsaurem ,eisenoxyd4 ,kocht man letztere ,lsung1 so schlgt sich mit dem basisch essigsauren ,eisenoxyd alle ,phosphorsure als berbasisch phosphorsaures ,eisenoxyd1 ,,po#e1 #ae;,fe#b,o#c 7,rammelsberg71 nieder4 ,letztere ,verbindung erhlt man stets 7mit freiem ,eisenoxydhydrat gemengt71 wenn man eine ,lsung1 welche ,phosphorsure und berschssiges ,eisenoxyd enthlt1 mit ,ammon fllt4 ,dieser ,niederschlag ist in ,wasser1 wie in ,ammon unlslich1 oder richtiger sehr schwer lslich2 ,schwefelammonium frbt die von dem ,niederschlage abfiltrirte ,flssigkeit nach einigem ,stehen grnlich4 ,beim ,aussssen mit kaltem ,wasser luft dasselbe bald gelb ab4 ,dies ist in noch hherem ,grade der ,fall bei ,anwendung ammonhaltigen ,wassers 7,h4 ,rose74 d4 ,das phosphorsaure ,zinnoxyd erhlt man bei der ,analyse niemals rein1 sondern stets gemengt mit berschssigem ,zinnoxydhydrat und1 nach dem ,glhen1 ,zinnoxyd4 ,es hat im ,allgemeinen dieselben ,eigenschaften wie das reine ,oxyd1 beziehungsweise dessen ,hydrate4 e4 ,das dreibasische phosphorsaure ,silberoxyd stellt ein hochgelbes1 in ,wasser unlsliches1 in ,salpetersure1 wie auch in ,ammon leicht lsliches1 in ,ammonsalzen schwierig lsliches ,pulver dar4 ,an der ,luft ist es unvernderlich1 beim ,glhen frbt es sich vorbergehend rothbraun1 in starker ,glhhitze schmilzt es ohne ,zersetzung4 ,zusammensetzung3 #c;,ag,o #dcdh1ih #cdg1ia #hb1ih ,,po#e #hib1jd #ga1cf #ag1jb ----------------------- #ebda1jb #dai1bg #ajj1jj f4 ,das pyrophosphorsaure ,silberoxyd stellt ein weisses1 in ,wasser selbst beim ,kochen unvernderliches und unlsliches1 in ,ammon wie auch in ,salpetersure leicht lsliches ,pulver dar4 ,es ist an der ,luft unvernderlich1 beim ,erhitzen schmilzt es1 noch etwas unter der ,glhhitze1 ohne ,zersetzung zu einer dunkelbraunen1 beim ,erkalten zu einer weissen strahligen ,masse erstarrenden ,flssigkeit4 ,zusammensetzung3 #b;,ag,o #bhii1cb #bca1id #gf1dg b,p,o#e #hib1jd #ga1cf #bc1ec ------------------------ #cgia1cf #cjc1cj #ajj1jj g4 ,phosphorsaures ,quecksilberoxydul4 ,dieses ,salz wird nicht benutzt1 um die ,phosphorsure in dieser ,form zu wgen2 es vermittelt aber die ,abscheidung derselben von vielen ,basen nach ,h4 ,rose's ,methode4 ,es stellt eine weisse krystallinische ,masse oder ein solches ,pulver dar1 ist in ,wasser unlslich1 in ,salpetersure lslich1 geht beim ,rothglhen unter ,entwicklung von ,quecksilberdmpfen in geschmolzenes phosphorsaures ,quecksilberoxyd ber4 ,mit kohlensauren ,alkalien geschmolzen1 liefert es phosphorsaures ,alkali und entweichenden ,quecksilberdampf4 h4 ,phosphorsaures ,molybdnsure-,ammon4 ,diese ,verbindung dient ebenfalls als hchst wichtige ,form1 um die ,phosphorsure von anderen ,krpern zu scheiden4 ,sie stellt einen hochgelben1 sich leicht absetzenden ,niederschlag dar1 welcher nach ,sonnenschein 7im ,mittel7 besteht aus ,ammoniumoxyd und ,wasser #aa1ah ,phosphorsure #c1jb ,molybdnsure #he1hj ------ #ajj1jj ,im reinen ,zustande lst sie sich in kaltem ,wasser wenig1 in heissem ist sie lslich4 ,aetzende1 kohlensaure und phosphorsaure ,alkalien1 ,chlorammonium und oxalsaures ,ammon lsen sie schon in der ,klte leicht1 schwefelsaures ,ammon wenig1 salpetersaures ,ammon sehr wenig1 salpetersaures ,kali und ,chlorkalium wenig4 ,in schwefelsaurem ,kali und ,natron1 ,chlornatrium und ,chlormagnesium1 ,schwefelsure 7concentrirter wie verdnnter71 ,salzsure 7starker wie verdnnter71 ,salpetersure 7starker wie verdnnter7 ist sie lslich4 ,die lsende ,wirkung der genannten ,krper wird durch ,erhitzen nicht aufgehoben4 -- ,das ,verhalten gegen ,lsungsmittel ndert sich total bei ,gegenwart von molybdnsaurem ,ammon1 so dass sie dann in ,suren auch beim ,kochen fast unlslich ist4 ,die ,auflsung in ,suren geschieht wahrscheinlich in allen ,fllen unter ,zersetzung und ,abscheidung der ,molybdnsure1 was bei ,gegenwart von molybdnsaurem ,ammon verhindert wird4 7,j4 ,craw1 ,chem4 ,gaz4 #aheb4 #baf4 -- ,pharm4 ,centralbl4 #aheb4 ,s4 #fgj47 #e4 ,borsure4 ,die ,borsure wird gewhnlich indirect bestimmt4 ,die einzige ,form1 welche wir kennen lernen mssen1 ist das borsaure ,bleioxyd4 ,dasselbe stellt im reinen ,zustande ein weisses1 in ,wasser schwer lsliches ,pulver dar4 ,es schmilzt in der ,hitze ohne ,zerlegung zu einem klaren ,glase4 ,in der ,analyse erhalten wir es niemals im reinen ,zustande1 sondern immer gemengt mit ,bleioxyd4 #f4 ,oxalsure4 ,die ,form1 in der die ,oxalsure in der ,regel gefllt wird1 ist der oxalsaure ,kalk4 ,zum ,behufe der ,bestimmung fhrt man diesen meist in kohlensauren ,kalk ber4 -- ,die ,eigenschaften dieser beiden ,verbindungen siehe 4 #eb4 #g4 ,fluorwasserstoffsure4 ,die ,flusssure wird1 wenn sie direct bestimmt wird1 immer als ,fluorcalcium gewogen4 ,dasselbe stellt1 durch ,fllung erhalten1 einen gallertartigen1 schwer auszuwaschenden ,niederschlag dar4 ,vor dem ,abfiltriren mit ,ammon digerirt1 wird er dichter und weniger gallertartig4 ,in ,wasser ist er vllig unlslich1 ebenso in wsserigen ,alkalien4 ,verdnnte ,salzsure lst ihn kaum1 concentrirte mehr4 ,schwefelsure zerlegt ihn in ,gyps und ,fluorwasserstoffsure4 ,an der ,luft und beim ,glhen ist das ,fluorcalcium unvernderlich1 in sehr heftiger ,glhhitze schmilzt es4 ,beim ,glhen mit ,salmiak nimmt das ,gewicht des ,fluorcalciums bestndig ab1 aber die ,zersetzung ist unvollstndig4 ,zusammensetzung3 ,ca #bej1j #bj #ea1bh ,fl #bcg1e #ai #dh1gb ----------------- #dhg1e #ci #ajj1jj #h4 ,kohlensure4 ,die ,kohlensure wird1 wenn sie direct bestimmt wird1 gewhnlich als kohlensaurer ,kalk gewogen4 ,die ,eigenschaften desselben siehe 4 #eb4 #i4 ,kieselsure4 ,die ,kieselsure wird stets als solche gewogen1 und zwar in ihrer unlslichen ,modification4 ,sie stellt in dieser1 knstlich erhalten1 ein weisses1 in ,wasser1 wie auch in ,suren unlsliches1 in ,kalilauge1 wie auch in den ,lsungen der fixen kohlensauren ,alkalien1 lsliches ,pulver dar4 ,an der ,luft und beim ,glhen ist dieselbe vllig unvernderlich1 nur in den strksten ,hitzgraden schmilzt sie4 -- ,pflanzenfarben verndert sie nicht4 ,dampft man die ,lsung der lslichen ,modification der ,kieselsure in ,wasser oder einer flchtigen ,sure 7,flusssure ausgenommen7 ab1 so bleibt zuerst die ,kieselsure als gallertartiges ,hydrat zurck4 ,dieses trocknet an der ,luft zu #c,si,o#b1 ,,ho1 bei #ajj zu #d,si,o#b1 ,,ho aus 7,j4 ,fuchs7 und stellt dann ein lockeres weisses ,pulver dar1 welches beim ,glhen sein ,wasser verliert4 ,beim ,entweichen der ,dmpfe wirbeln von dem hchst feinen ,pulver leicht ,theilchen auf4 ,knstlich bereitete ,kieselsure1 mit ,salmiak geglht1 verliert anfangs an ,gewicht1 spter1 wenn sie durch das ,glhen dichter geworden1 nicht mehr4 ,zusammensetzung3 ,si #ahe1ah #ad1ha #dh1jh #b,o #bjj1jj #af1jj #ea1ib --------------------- #che1ah #cj1ha #ajj1jj ,das gallertartige 7nicht das pulvrige7 ,kieselsurehydrat ist in ,wasser und ,salzsure etwas lslich4 #a ,thl4 ,kieselsure erfordert in diesem ,zustande #ggjj ,thle4 ,wasser1 #aajjj kalte und #eejj kochende ,salzsure von #a1aae specif4 ,gewicht 7,j4 ,fuchs74 ,suren der zweiten ,gruppe4 4 #gc4 #a4 ,chlorwasserstoffsure4 ,die ,form1 in der dieselbe fast allein bestimmt wird1 ist das ,chlorsilber4 ,die ,eigenschaften desselben siehe 4 #fa4 #b4 ,bromwasserstoffsure4 ,die ,bromwasserstoffsure bestimmt man immer als ,bromsilber4 ,dasselbe stellt1 auf nassem ,wege erhalten1 einen gelblich weissen ,niederschlag dar4 ,es ist in ,wasser und ,salpetersure vllig unlslich1 in ,ammon ziemlich lslich1 es lst sich in heisser ,salmiaklsung1 sehr wenig hingegen in salpetersaurem ,ammon4 ,chlor zerlegt es auf nassem und trocknem ,wege und verwandelt es unter ,abscheidung des ,broms in ,chlorsilber4 -- ,am ,lichte wird es allmlig grau1 endlich schwarz4 ,beim ,erhitzen schmilzt es zu einem rthlichen1 beim ,erkalten eine gelbe hornhnliche ,masse darstellenden ,fluidum4 -- ,mit ,zink und ,wasser in ,berhrung wird es zerlegt4 ,es entsteht ein ,schwamm von metallischem ,silber1 die ,lsung enthlt ,zinkbromr4 ,zusammensetzung3 ,ag #acdi1ff #ajg1ig #eg1df ,br #iii1fb #gi1ig #db1ed ----------------------- #bcdi1bh #ahg1id #ajj1jj #c4 ,jodwasserstoffsure4 ,die ,jodwasserstoffsure bestimmt man in der ,kegel als ,jodsilber1 zuweilen als ,palladiumjodr4 a4 ,das ,jodsilber stellt1 auf nassem ,wege erhalten1 einen hellgelben1 in ,wasser und verdnnter ,salpetersure unlslichen1 in ,ammon kaum lslichen ,niederschlag dar4 ,chlor zerlegt es auf nassem wie trocknem ,wege4 ,heisse concentrirte ,salpetersure und ,schwefelsure verwandeln es etwas schwierig unter ,austreibung des ,jods in die entsprechenden ,silberoxydsalze4 -- ,am ,lichte schwrzt sich das ,jodsilber4 ,beim ,erhitzen schmilzt es ohne ,zersetzung zu einer rthlichen ,flssigkeit1 welche beim ,erkalten zu einer gelben schneidbaren ,masse erstarrt4 ,von ,zink wird es bei ,gegenwart von ,wasser unter ,abscheidung metallischen ,silbers und ,bildung von ,zinkjodr zerlegt4 ,zusammensetzung3 ,ag #acdi1ff #ajg1ig #de1ih ,j #aehf1jj #abf1hh #ed1jb ----------------------- #bice1ff #bcd1he #ajj1jj b4 ,das durch ,fllung eines ,jodalkalimetalls mit ,palladiumchlorr erhaltene ,palladiumjodr stellt einen dunkel braunschwarzen1 flockigen ,niederschlag dar4 ,derselbe lst sich nicht in ,wasser1 ein wenig in ,salzlsungen 7,kochsalz1 ,chlormagnesium1 ,chlorcalcium etc471 nicht in verdnnter ,salzsure4 ,an der ,luft ist derselbe unvernderlich1 an der ,luft getrocknet enthlt er #a ,aeq4 ,wasser #e1je ,procent4 ,anhaltend im ,vacuum oder bei hherer ,temperatur 7#gj-hj7 getrocknet1 verliert derselbe sein ,wasser vollstndig ohne ,jodverlust4 ,bei #ajj getrocknet1 verliert er eine ,spur1 bei #cjj-djj alles ,jod4 ,mit heissem ,wasser kann er gewaschen werden1 ohne ,jod zu verlieren4 ,zusammensetzung3 ,pd #ffe1dh #ec1bd #bi1eg ,j #aehf1jj #abf1hh #gj1dc ----------------------- #bbea1dh #ahj1ab #ajj1jj #d4 ,cyanwasserstoffsure4 ,die ,cyanwasserstoffsure wgt man1 sofern man sie direct bestimmt1 stets als ,cyansilber4 ,die ,eigenschaften desselben siehe 4 #fa4 #e4 ,schwefelwasserstoffsure4 ,die ,formen1 in die man den ,schwefelwasserstoff oder den ,schwefel in ,schwefelmetallen bei der ,analyse berfhrt1 sind das ,arsensulfr oder der schwefelsaure ,baryt4 ,die ,eigenschaften des ersteren finden sich 4 #ga1 die des letzteren 4 #ej4 ,suren der dritten ,gruppe4 4 #gd4 #a4 ,salpetersure und #b4 ,chlorsure4 ,beide ,suren werden niemals direct1 das heisst in ,verbindungen1 in denen sie enthalten sind1 sondern immer auf indirecte ,weise bestimmt4 ,die ,krper1 mit denen man dabei zu thun bekommt1 sind uns bereits im ,frheren bekannt geworden4 99 99 99 99 99 ,vierter ,abschnitt4 ,die ,gewichtsbestimmung der ,krper#f4 4 #ge4 ,nachdem wir im vorhergehenden ,abschnitte die ,formen und ,verbindungen der ,krper1 in welchen sie von anderen abgeschieden oder ihrem ,gewichte nach bestimmt werden1 in ,bezug auf ,eigenschaften und ,zusammensetzung kennen gelernt haben1 betrachten wir nunmehr die speciellen ,methoden1 nach denen die einzelnen ,krper zum ,behufe der ,gewichtsbestimmung oder ,trennung in diese ,formen oder ,verbindungen gebracht werden4 ,es ist nicht mglich1 hierbei ,vieles zusammenzufassen1 indem man fast bei jedem ,krper die oder jene ,umstnde zu beachten hat1 welche1 so kleinlich sie auch oft erscheinen mgen1 so wichtig fr die ,gewinnung richtiger und genauer ,resultate sind4 #f ,die ,ueberschrift dieses ,abschnittes knnte mglichenfalls zu der ,meinung ,veranlassung geben1 es seien in demselben die ,maassmethoden nicht enthalten4 ,es ist dies jedoch der ,fall2 denn auch das ,ziel dieser ,methoden ist ja die ,ermittelung des ,gewichts der ,krper4 ,worin sie sich unterscheiden1 ist nur die ,methode1 nach welcher sie dies ,ziel erreichen4 ,fassen wir dies einerseits ins ,auge und denken wir ferner daran1 von welchem ,belange es ist1 bei der ,trennung der ,krper1 dem eigentlichen ,end- und ,zielpunkt der quantitativen ,analyse1 einen klaren ,ueberblick zu gewinnen1 so drngt sich uns die ,meinung auf1 dass es zweckmssig sein msse1 den ,theil1 in welchem vorzglich die bei der ,gewichtsbestimmung so nothwendigen praktischen ,regeln abzuhandeln sind1 von dem anderen1 der die ,lehre von der ,trennung der ,krper enthalten soll1 zu scheiden4 -- ,dieser ,ueberzeugung folgend1 handeln wir denn im gegenwrtigen ,abschnitte nur von der ,gewichtsbestimmung der ,krper1 worunter wir ihre ,bestimmung in ,verbindungen verstehen1 die nur eine ,basis und eine ,sure oder ein ,metall und ein ,metalloid enthalten1 und gehen erst im fnften ,abschnitte1 uns sttzend auf die bis dahin weiter gewonnenen ,kenntnisse1 zu der ,trennung der ,krper ber4 -- ,wir wollen1 wie wir es schon in der qualitativen ,analyse gethan haben1 die ,suren des ,arsens1 ihres ,verhaltens zu ,schwefelwasserstoff halber1 bei den ,basen abhandeln4 ,bei jedem ,krper werden wir zwei ,punkte zu bercksichtigen haben1 nmlich erstens die ,art1 wie er im isolirten ,zustande oder in seinen verschiedenen ,verbindungen am zweckmssigsten in ,lsung gebracht wird1 seine ,auflsung1 und zweitens die ,methoden1 nach welchen er in wgbare ,form bergefhrt oder nach denen berhaupt -- etwa auch mit ,hlfe einer ,maassmethode -- seine ,quantitt ermittelt wird1 seine ,bestimmung4 ,bei der letzteren haben wir einmal die praktische ,ausfhrung nebst ihrer ,begrndung1 sodann die ,genauigkeit der ,bestimmungsmethode zu besprechen4 ,jeder nmlich1 der sich nur irgend mit ,ausfhrung quantitativer ,analysen beschftigt1 lernt schon in den ersten ,tagen1 dass die gefundene ,menge einer ,substanz fast nie absolut genau mit derjenigen bereinstimmt1 welche man htte finden mssen1 und dass es ,zufall ist1 wenn dies einmal eintritt4 ,man ersieht leicht1 dass es wichtig ist1 den ,grund dieser ,thatsache1 sowie die ,grenzen der ,ungenauigkeit bei den einzelnen ,methoden kennen zu lernen4 ,was zuerst den ,grund der ,ungenauigkeit anbelangt1 so liegt er entweder nur in der ,ausfhrung oder er liegt gleichzeitig in der ,methode4 ,im letzteren ,falle sagt man1 die ,methode sei mit einer ,fehlerquelle behaftet4 -- ,fragt man1 ob denn durch grosse ,sorgfalt die ,ausfhrung nicht absolut genau gemacht werden knne1 so muss geantwortet werden1 dass man sich dem ,ziele zwar bedeutend nhern knne1 ohne aber im ,stande zu sein1 es je ganz zu erreichen4 -- ,um sich davon zu berzeugen1 darf man sich nur erinnern1 dass unsere ,gewichte und ,messgefsse nie absolut genau1 unsere ,wagen nicht absolut richtig1 unsere ,reagentien nicht absolut rein sind1 dass wir die ,wgungen nicht auf den leeren ,raum reduciren und dass1 auch wenn wir dies thun1 nur annhernde ,grssen als ,anhaltspunkte zur ,berechnung gegeben sind1 -- dass sich der ,feuchtigkeitszustand der ,luft ndert zwischen dem ,wgen des leeren und des die ,substanz enthaltenden ,tiegels1 -- dass wir das ,gewicht einer ,filterasche nur annhernd wissen1 -- dass beim ,abdampfen vieler ,flssigkeiten ,spuren der gelsten sonst fixen ,salze mit verdampfen1 dass alles ,aussplen und ,auswaschen1 desgleichen das ,abhalten von ,staub etc4 nicht absolut ist etc4 ,was den zweiten ,punkt1 die ,fehlerquellen der ,methoden1 betrifft1 so sind diese meist darin begrndet1 dass ,niederschlge nicht vllig unlslich1 zu glhende ,verbindungen nicht vllig feuerbestndig sind1 zu trocknende ,krper ein wenig verdampfen etc4 -- ,wollte man ganz streng verfahren1 so knnte man wohl keine einzige ,methode als vllig frei von solchen ,mngeln bezeichnen1 ist doch selbst der schwefelsaure ,baryt nicht ganz unlslich in ,wasser4 ,wenn wir daher im ,folgenden ,methoden als von ,fehlerquellen frei bezeichnen1 so verstehen wir darunter1 dass darin nicht die ,ursachen erheblicher ,unrichtigkeiten begrndet sind4 -- ,bei allen ,analysen sind wir demnach von ,ursachen der ,ungenauigkeit umgeben4 ,es ist begreiflich1 dass diese sich bald addiren1 bald compensiren1 und dass hierdurch ein ,schwanken zwischen zwei ,grenzpunkten entsteht4 ,diese ,punkte pflegt man die ,fehlergrenzen einer ,methode zu nennen4 ,bei ihrer ,feststellung ist tadellose ,arbeit vorausgesetzt1 denn die ,unrichtigkeiten1 welche ,folge schlechter ,reagentien1 falschen ,wgens1 unvollstndigen ,auswaschens1 ,trocknens oder ,glhens sind1 lassen sich ja einer ,berechnung nicht einverleiben4 ,die genannten ,grenzpunkte liegen1 wenn die ,methode von ,fehlerquellen frei ist1 sehr nahe bei einander2 so wird man bei ,chlorbestimmungen1 wenn man sich recht viel ,mhe giebt1 statt #ajj ,theilen ,chlor jedesmal zwischen #ii1i und #ajj1a bekommen knnen1 whrend man bei weniger guten ,methoden auf weit grssere ,differenzen gefasst sein muss2 so wird man bei ,strontianbestimmungen mittelst ,schwefelsure leicht statt #ajj1j ,theilen ,strontian nur #ii1j oder noch weniger bekommen4 ,wir werden auf die ,kritik der ,methoden in dieser ,beziehung unser ,augenmerk ganz besonders richten4 ,bei den ,angaben1 welche ,genauigkeit bei directen ,versuchen erreicht wurde1 behalte ich die ,bezeichnung bei1 welche ich soeben gewhlt habe1 d4 h4 ich werde angeben1 wie viel statt #ajj ,theilen1 welche htten gefunden werden mssen1 wirklich erhalten worden sind4 ,ich bemerke ein fr allemal1 dass die ,zahlen sich auf die zu bestimmende ,substanz1 z4 ,b4 ,chlor1 ,stickstoff1 ,baryt beziehen1 nicht auf die ,verbindungen1 in denen dieselben gewogen wurden1 z4 ,b4 ,chlorsilber1 ,platinsalmiak1 schwefelsauren ,baryt2 denn nur nach dieser ,darstellungsweise wird die ,genauigkeit verschiedener ,bestimmungsmethoden vergleichbar4 ,ehe wir nun zu den einzelnen ,krpern bergehen1 mache ich noch darauf aufmerksam1 dass eine mit der ,berechnung bereinstimmende ,analyse nicht immer zu der ,meinung berechtigt1 man habe vortrefflich gearbeitet4 ,gar hufig ereignet es sich am ,anfang1 dass man hier etwas verschttet1 dafr an einem anderen ,orte nicht vollstndig auswscht u4 dergl41 so dass das ,endresultat doch scheinbar ganz richtig ausfllt4 -- ,als ,regel kann man feststellen1 dass eine ,analyse bessere ,arbeit beurkundet1 wenn sie einen kleinen ,verlust zeigt1 als wenn sie einen ,ueberschuss ergiebt4 -- ,als ein allgemein anwendbares1 gegen falsche ,resultate schtzendes ,mittel verdient endlich noch aufs ,nachdrcklichste empfohlen zu werden1 dass man nach dem ,wgen einer ,substanz ihre ,eigenschaften 7,farbe1 ,zustand des ,geschmolzenseins1 ,lslichkeit1 ,reaction etc47 mit denen vergleicht1 welche sie zeigen muss4 ,ich lasse aus diesem ,grunde alle ,krper1 welche im ,laufe einer ,analyse gewogen worden sind1 zwischen ,uhrglsern aufheben1 bis die ganze ,arbeit fertig ist4 ,es bleibt so stets die ,mglichkeit1 jeden ,krper nochmals auf eine ,verunreinigung zu prfen1 auf deren mgliches ,vorhandensein man manchmal erst spter aufmerksam wird4 -- ,da die ,eigenschaften der zur ,wgung kommenden ,krper im vorigen ,abschnitte ausfhrlich besprochen sind1 begnge ich mich hier damit1 auf die bezglichen ,paragraphen zu verweisen4 -- ,flle1 in welchen eine im ersten ,abschnitt unter den allgemeinen ,operationen aufgefhrte ,verfahrungsweise besondere ,bercksichtigung verdient1 werde ich dadurch bemerklich machen1 dass ich den betreffenden ,paragraphen in ,parenthese beifge4 ,i4 ,die ,gewichtsbestimmung der ,basen in ,verbindungen1 in welchen nur eine ,base und eine ,sure oder ein ,metall und ein ,metalloidenthalten ist4 ,erste ,gruppe4 ,kali1 ,natron1 ,ammoniumoxyd 7,ammon74 4 #gf4 #a4 ,kali4 a4 ,auflsung4 ,das ,kali und seine mit den hier in ,betracht kommenden unorganischen ,suren gebildeten ,salze werden in ,wasser gelst1 von welchem sie alle leicht oder ziemlich leicht aufgenommen werden4 -- ,kalisalze mit organischen ,suren werden durch andauerndes ,glhen in bedeckten ,tiegeln in kohlensaures ,kali bergefhrt4 b4 ,bestimmung4 ,das ,kali wird nach 4 #dg entweder als schwefelsaures oder salpetersaures ,kali1 als ,chlorkalium oder ,kaliumplatinchlorid gewogen4 -- ,man verwandelt zweckmssig in #a4 ,schwefelsaures ,kali3 ,kalisalze mit starken flchtigen ,suren1 z4 ,b4 ,chlorkalium1 ,bromkalium1 salpetersaures ,kali etc4 #b4 ,salpetersaures ,kali3 ,kaustisches ,kali und ,verbindungen des ,kalis mit schwachen1 flchtigen1 durch ,salpetersure nicht zerlegt werdenden ,suren1 z4 ,b4 kohlensaures ,kali 7,kalisalze mit organischen ,suren74 #c4 ,chlorkalium3 ,im ,allgemeinen ,kalisalze mit schwachen1 flchtigen1 durch ,salpetersure zerlegt werdenden ,suren1 z4 ,b4 ,schwefelkalium2 ferner im ,besonderen schwefelsaures1 chromsaures1 chlorsaures und kieselsaures ,kali4 #d4 ,kaliumplatinchlorid3 ,kalisalze mit nicht flchtigen1 in ,alkohol lslichen ,suren1 z4 ,b4 phosphorsaures1 borsaures ,kali4 ,im borsauren ,kali lsst sich das ,kali auch als schwefelsaures ,kali bestimmen 74 #ajg71 im phosphorsauren ,kali als ,chlorkalium 74 #ajf74 ,als ,kaliumplatinchlorid kann man ausser in den angefhrten1 das ,kali berhaupt in allen ,salzen bestimmen1 deren ,suren in ,alkohol auflslich sind4 ,diese ,bestimmungsform des ,kalis ist ferner deswegen besonders wichtig1 weil es die ist1 in welcher es vom ,natron etc4 geschieden wird4 #a4 ,bestimmung als schwefelsaures ,kali4 ,hat man schwefelsaures ,kali in wsseriger ,lsung1 so dampft man sie ab1 glht den ,rckstand in einem ,platintiegel oder einer ,platinschale und wgt ihn 74 #be74 ,vor dem ,glhen muss der ,salzrckstand lngere ,zeit getrocknet werden1 die ,glhhitze ist sehr allmlig zu steigern1 der ,tiegel oder die ,schale muss wohl bedeckt sein1 anderenfalls erleidet man durch ,decrepitation ,verlust4 -- ,ist freie ,schwefelsure zugegen1 bekommt man demnach beim ,abdampfen doppelt schwefelsaures ,kali1 so ist der ,ueberschuss der ,schwefelsure mit doppelt kohlensaurem ,ammon hinwegzuschaffen 7siehe 4 #dg74 -- ,eigenschaften des ,rckstandes siehe ebendaselbst4 ,man beachte namentlich1 dass sich derselbe klar lsen und dass die ,lsung neutral reagiren muss4 -- ,sollten ,spuren von ,platin zurckbleiben1 so sind diese zu wgen und abzuziehen4 -- ,die ,methode erfordert vorsichtige ,ausfhrung1 schliesst aber keine ,fehlerquelle ein4 -- ,um die oben bezeichneten ,salze 7,chlorkalium etc47 in schwefelsaures ,kali zu verwandeln1 wird ihre wsserige ,lsung mit einer ,quantitt reiner ,schwefelsure versetzt1 welche mehr als hinreicht1 um alles ,kali zu binden1 die ,flssigkeit abgedampft und der ,rckstand geglht4 ,da das ,austreiben grsserer ,mengen von ,schwefelsurehydrat sehr unangenehm ist1 so vermeide man einen bedeutenden ,ueberschuss4 ,sollte man zu wenig genommen haben1 so merkt man dies leicht daran1 dass zuletzt keine ,dmpfe von ,schwefelsurehydrat entweichen4 ,man befeuchtet alsdann den ,rckstand aufs ,neue mit verdnnter ,schwefelsure1 verdampft und glht wieder4 ,kleinere ,mengen von ,chlorkalium etc4 kann man im trockenen ,zustande im ,platintiegel selbst vorsichtig mit verdnnter ,schwefelsure behandeln1 vorausgesetzt1 dass der ,tiegel gerumig ist4 -- ,bei ,brom- und ,jodkalium sind ,platingefsse zu vermeiden4 #b4 ,bestimmung als salpetersaures ,kali4 ,allgemeines ,verfahren wie in #a4 ,das salpetersaure ,kali darf nur sehr gelinde erhitzt werden1 bis es eben geschmolzen ist1 sonst erleidet man in ,folge entweichenden ,sauerstoffs ,verlust4 -- ,eig4 des ,rckst4 4 #dg4 ,die ,ausfhrung der ,methode ist leicht1 die ,resultate sind genau4 -- ,bei dem ,ueberfhren des kohlensauren ,kalis in salpetersaures ist 4 #ba zu bercksichtigen4 #c4 ,bestimmung als ,chlorkalium4 ,allgemeines ,verfahren wie in #a4 ,das ,chlorkalium muss vor dem ,glhen ebenso und aus demselben ,grunde wie das schwefelsaure ,kali behandelt werden4 ,es muss in wohlbedeckten ,tiegeln und nicht zu stark geglht werden1 sonst erleidet man durch ,verdampfung ,verlust4 ,freie ,sure erfordert keine besondere ,rcksicht4 -- ,eigenschaften des ,rckstandes 4 #dg4 ,die ,methode liefert bei gehriger ,vorsicht ganz genaue ,resultate4 ,will man bei ,bestimmung des ,kalis im kohlensauren ,kali das ,aufbrausen vermeiden1 wie dies bei in ,tiegeln befindlichen1 geglhten ,rckstnden von ,kalisalzen mit organischen ,suren oft der ,fall ist1 so bringt man das kohlensaure ,salz mit ,salmiaklsung zusammen4 ,die letztere muss etwas im ,ueberschuss zugesetzt werden4 ,man erhlt alsdann beim ,abdampfen und ,glhen ,chlorkalium1 whrend das entstandene kohlensaure ,ammon und der ,ueberschuss des ,chlorammoniums entweichen4 -- ,wie die oben besonders angefhrten ,kaliverbindungen in ,chlorkalium bergefhrt werden1 wird in der ,abtheilung ,,ii4 dieses ,abschnittes bei den entsprechenden ,suren angegeben werden4 #d4 ,bestimmung als ,kaliumplatinchlorid4 ,greek3 a4 ,ist eine flchtige ,sure1 z4 ,b4 ,salpetersure1 ,essigsure etc4 zugegen1 so versetzt man die ,lsung mit ,salzsure1 fgt ,platinchlorid im ,ueberschuss zu und verdampft in einer ,porzellanschale im ,wasserbad bis fast zur ,trockne4 ,den ,rckstand bergiesst man mit ,weingeist von etwa #hj ,procent1 lsst eine ,zeit lang stehen und bringt alsdann das ungelst bleibende ,kaliumplatinchlorid auf ein gewogenes ,filter 7was mit ,hlfe einer mit ,weingeist gefllten ,spritzflasche sehr leicht bewerkstelligt werden kann71 ssst mit ,weingeist aus1 trocknet bei #ajj und wgt1 4 #cc4 ,greek3 b4 ,ist eine nicht flchtige ,sure1 z4 ,b4 ,phosphorsure oder ,borsure zugegen1 so bringt man das ,salz erst in concentrirte wsserige ,lsung1 fgt alsdann ,salzsure und ,platinchlorid im ,ueberschuss zu1 versetzt mit einer ziemlichen ,menge mglichst starken ,alkohols1 lsst #bd ,stunden stehen1 filtrirt alsdann und verfhrt wie in ,greek3 a angegeben4 -- ,eig4 des ,niederschl4 4 #dg4 ,die ,methode erfordert genaues ,einhalten der angefhrten ,regeln1 sie liefert befriedigende ,resultate4 ,in der ,regel hat man einen unbedeutenden ,verlust1 weil das ,chlorplatinkalium auch in starkem ,alkohol nicht absolut unlslich ist4 ,bei genauen ,analysen verdampft man die ,waschwasser im ,wasserbade zur ,trockne und bergiesst den ,rckstand wiederum mit ,weingeist4 ,man erhlt so noch etwas weniges ,kaliumplatinchlorid1 welches man auf einem besonderen ,filterchen sammelt und nach der sogleich anzugebenden ,methode als ,platin bestimmt4 -- ,man vermeide die ,einwirkung der oft ammoniakhaltigen ,atmosphre des ,laboratoriums1 damit sich nicht ,platinsalmiak bildet1 welcher das ,gewicht des ,kaliumplatinchlorids erhhen wrde4 ,da das ,sammeln eines ,niederschlages auf einem gewogenen ,filter zeitraubend und bei geringen ,quantitten auch ungenau ist1 so sammelt man kleine ,mengen ,kaliumplatinchlorid 7bis etwa #j1jc ,grm47 besser auf einem ganz kleinen1 nicht gewogenen ,filter1 trocknet1 bringt den in das ,filter eingewickelten ,niederschlag in einen kleinen bedeckten ,porzellantiegel1 lsst das ,filter langsam verkohlen1 nimmt alsdann den ,deckel weg1 verbrennt die ,filterkohle und lsst den ,tiegel erkalten4 ,man legt jetzt eine ganz kleine ,quantitt reine ,oxalsure in denselben1 bedeckt und glht anfangs gelinde1 zuletzt stark4 ,durch den ,zusatz der ,oxalsure wird die vollstndige ,zersetzung des ,kaliumplatinchlorids1 welche durch blosses ,glhen nicht gut zu erreichen ist1 sehr erleichtert4 ,man bergiesst jetzt den ,inhalt des ,tiegels mit ,wasser1 wscht das ,platin aus1 bis das letzte ,waschwasser durch ,silberlsung nicht mehr getrbt wird1 trocknet1 glht und wgt das ,platin4 ,in der ,regel kann dieses ,auswaschen durch blosses ,decantiren bewirkt werden4 -- ,man sieht leicht ein1 dass #a ,aeq4 ,platin einem ,aeq4 ,kalium entspricht4 4 #gg4 #b4 ,natron4 a4 ,auflsung4 ,vom ,natron und seinen ,salzen gilt ohne ,ausnahme das beim ,kali 74 #gf7 ,angefhrte4 b4 ,bestimmung4 ,das ,natron wird nach 4 #dh entweder als schwefelsaures oder salpetersaures ,natron1 als ,chlornatrium oder als kohlensaures ,natron bestimmt4 ,man kann verwandeln in #a4 ,schwefelsaures ,natron1 #b4 ,salpetersaures ,natron1 #c4 ,chlornatrium3 ,im ,allgemeinen die ,natronsalze1 welche den unter den analogen ,kaliverbindungen angefhrten ,kalisalzen entsprechen4 #d4 ,kohlensaures ,natron3 ,kaustisches ,natron1 doppelt kohlensaures ,natron und ,natronsalze mit organischen ,suren4 ,im borsauren ,natron bestimmt man das ,natron am besten als schwefelsaures ,natron 7s4 4 #ajg74 ,die ,bestimmung des ,natrons im phosphorsauren ,natron geschieht als ,chlornatrium 7s4 4 #ajf74 ,natronsalze mit organischen ,suren bestimmt man entweder wie die entsprechenden ,kaliverbindungen als ,chlormetall oder salpetersaures ,salz1 oder man wgt sie 7was bei ,kali weniger gut geht7 als kohlensaures ,salz4 ,letztere ,methode ist vorzuziehen4 #a4 ,bestimmung als schwefelsaures ,natron4 ,hat man es allein in wsseriger ,lsung1 so dampft man ab1 glht und wgt den ,rckstand in einem bedeckten ,platingefss 74 #be74 ,man hat nicht wie bei dem schwefelsauren ,kali durch ,decrepitation einen ,verlust zu befrchten4 ,freie ,schwefelsure wird wie bei jenem mit ,hlfe von kohlensaurem ,ammon entfernt 74 #dh74 ,in ,betreff der ,ueberfhrung von ,chlornatrium etc4 in schwefelsaures ,salz gilt das beim ,kali ,angefhrte4 ,eig4 des ,rckst4 4 #dh4 -- ,die ,methode ist leicht ausfhrbar und genau4 #b4 ,bestimmung als salpetersaures ,natron4 ,verfahren wie in #a4 ,es gilt bei demselben das bei der ,bestimmung des salpetersauren ,kalis 74 #gf7 ,angefhrte4 ,eig4 des ,rckst4 4 #dh4 #c4 ,bestimmung als ,chlornatrium4 ,verfahren wie in #a4 ,die bei der ,bestimmung des ,kalis als ,chlorkalium angefhrten ,regeln gelten ohne ,ausnahme auch hier4 ,eig4 des ,rckst4 4 #dh4 ,die ,ueberfhrung des schwefelsauren1 chromsauren1 chlorsauren und kieselsauren ,natrons in ,chlornatrium geschieht nach den in der ,abtheilung ,,ii4 dieses ,abschnittes bei den entsprechenden ,suren anzugebenden ,methoden4 #d4 ,bestimmung als kohlensaures ,natron4 ,hat man es allein in wsseriger ,lsung1 so dampft man ab1 glht und wgt den ,rckstand4 ,resultate vllig genau4 ,eig4 des ,rckst4 4 #dh4 ,will man kaustisches ,natron als kohlensaures ,natron bestimmen1 so versetzt man seine wsserige ,lsung mit berschssigem kohlensaurem ,ammon1 dampft bei gelinder ,hitze ab und glht den ,rckstand4 ,doppelt kohlensaures ,natron fhrt man in einfach kohlensaures ber1 indem man es glht4 ,die ,wrme ist sehr langsam zu steigern1 der ,tiegel wohl bedeckt zu halten4 -- ,ist das doppelt kohlensaure ,natron in ,lsung1 so verdampft man dieselbe in einer gerumigen ,silber- oder ,platinschale zur ,trockne und glht4 ,um das ,natron in ,salzen mit organischen ,suren als kohlensaures wgen zu knnen1 glht man dieselben in einem anfangs bedeckten1 spter offenen ,platintiegel4 ,die ,hitze ist sehr allmlig zu steigern4 ,wenn sich die ,masse nicht mehr blht1 stellt man den ,tiegel schief1 legt den ,deckel daran 7siehe oben 4 #ce1 ,fig4 #cg71 und giebt eine schwache ,rothglhhitze1 bis die ,kohle mglichst verbrannt ist4 ,alsdann erwrmt man den ,inhalt des ,tiegels mit ,wasser1 filtrirt die ungelst bleibende ,kohle ab1 wscht sie vollstndig aus1 verdampft das ,filtrat sammt den ,waschwassern zur ,trockne und glht den ,rckstand4 -- ,betrgt die ,quantitt der ,kohle nur sehr wenig 7einige ,milligramme71 so kann man auch den ,tiegel mit seinem ,inhalt nach dem ,glhen wgen1 die ,kohle auf einem kleinen gewogenen ,filter sammeln1 mit diesem trocknen1 ihr ,gewicht bestimmen und von dem erst erhaltenen 7kohlensaures ,natron ,kohle7 abziehen4 -- ,beide ,methoden liefern bei sorgfltiger ,ausfhrung genaue ,resultate4 ,ein directer ,versuch 7,nr4 #ee71 auf die letzte ,weise ausgefhrt1 gab #ii1g statt #ajj4 ,betrgt die ,kohle mehr als #aj-bj ,milligramme1 so sind die ,fehler1 welche man beim ,wgen derselben macht1 zu bedeutend1 daher man in solchen ,fllen der ersten ,methode den ,vorzug giebt4 4 #gh4 #c4 ,ammoniumoxyd 7,ammon74 a4 ,auflsung4 ,das ,ammon1 sowie alle seine ,salze mit hier in ,betracht kommenden ,suren1 knnen in ,wasser gelst werden2 es ist jedoch1 wie aus dem unten ,stehenden zu ersehen1 nicht bei allen ,bestimmungsmethoden nothwendig1 die ,ammonsalze erst in ,lsung zu bringen4 b4 ,bestimmung4 ,das ,ammon wird nach 4 #di entweder als ,chlorammonium oder als ,ammoniumplatinchlorid gewogen4 ,in diese ,formen kann man es entweder direct oder indirect 7das heisst3 nachdem man es als ,ammoniak ausgetrieben und wieder an eine ,sure gebunden hat7 berfhren4 -- ,hufig wird das ,ammon auch mittelst ,maassanalyse1 selten aus dem ,volumen des ,stickgases bestimmt4 #a4 ,in ,chlorammonium lsst sich direct berfhren das ,ammoniak und das ,ammon in wsseriger ,lsung1 sowie die ,ammonsalze1 welche schwache flchtige ,suren enthalten 7kohlensaures ,ammon1 ,schwefelammonium etc474 #b4 ,in ,ammoniumplatinchlorid lassen sich direct alle diejenigen ,salze berfhren1 welche in ,alkohol lsliche ,suren enthalten1 z4 ,b4 schwefelsaures1 phosphorsaures ,ammon etc4 #c4 ,die ,austreibung des ,ammoniaks aus den ,ammonverbindungen und die darauf sich grndenden ,bestimmungen knnen in allen ,fllen ausgefhrt werden1 ebenso die ,ermittelung des ,ammons aus dem ,volum des ,stickstoffs4 ,da die ,austreibung des ,ammoniaks auf trockenem ,wege 7durch ,glhen mit ,natronkalk7 und die ,bestimmung desselben aus dem ,volum des ,stickgases genau in derselben ,weise ausgefhrt werden1 wie die ,bestimmung des ,stickstoffs in organischen ,verbindungen1 so verweise ich in ,betreff dieser ,methoden auf den ,abschnitt ber organische ,elementaranalyse und fhre hier nur die ,methoden aus1 welche sich auf ,austreibung des ,ammoniaks auf nassem ,wege grnden4 #a4 ,bestimmung als ,chlorammonium4 ,hat man ,chlorammonium in wsseriger ,lsung1 so verdampft man im ,wasserbad und trocknet den ,rckstand bei #ajj1 bis er an ,gewicht nicht mehr abnimmt 74 #be74 ,die ,methode giebt genaue ,resultate4 ,das vermeintliche ,verdampfen des ,salmiaks ist hchst unbedeutend4 ,der directe ,versuch 7,nr4 #ad7 ergab #ii1id statt #ajj4 ,das ,nhere siehe bei den ,details des ,versuches4 -- ,gegenwart von freier ,salzsure verndert an dem ,verfahren nichts1 daher man zur ,bestimmung von kaustischem ,ammon dasselbe vor dem ,abdampfen nur mit ,salzsure zu bersttigen braucht4 ,hat man mit kohlensaurem ,ammon zu thun1 so verfhrt man in gleicher ,weise1 nimmt jedoch das ,uebersttigen sowohl1 wie auch das ,erwrmen bis zur ,austreibung des kohlensauren ,gases in einem schief stehenden ,kolben vor4 ,bei der ,analyse von ,schwefelammonium verfhrt man gerade so1 nur filtrirt man nach dem ,entweichen des ,schwefelwasserstoffs etwa ausgeschiedenen ,schwefel ab1 ehe man zur ,trockne verdampft4 #b4 ,bestimmung als ,ammoniumplatinchlorid4 ,man verfhrt genau wie oben bei der ,bestimmung des ,kalis als ,kaliumplatinchlorid 74 #gf7 und zwar bei ,salzen mit flchtigen ,suren nach ,greek3 a1 bei solchen mit nicht flchtigen ,suren nach ,greek3 b4 ,die ,methode giebt genaue ,resultate4 ,zur ,controle kann man das ,filter mit dem ,platinsalmiak glhen und das ,ammon noch einmal aus dem rckbleibenden ,platin berechnen4 ,die ,resultate mssen bereinstimmen4 ,das ,glhen muss in einem bedeckten ,tiegel und bei sehr allmlig gesteigerter ,hitze geschehen4 ,am besten ist es1 den ,niederschlag im ,filter eingewickelt bei aufgelegtem ,tiegeldeckel lange ,zeit mssig zu erhitzen1 darauf bei geffnetem ,deckel und schief gelegtem ,tiegel die ,filterkohle bei allmlig gesteigerter ,hitze zu verbrennen 7,h4 ,rose74 -- ,ist der ,platinsalmiak rein1 wie schon aus seiner ,farbe und ,beschaffenheit zu ersehen1 so kann diese ,controle erspart werden4 ,erhitzt man nicht ganz behutsam1 so erhlt man bei der ,bestimmung aus dem ,platin einen kleinen ,verlust1 veranlasst durch mit den ,salmiakdmpfen weggerissenen ,platinsalmiak4 -- ,sehr kleine ,mengen von ,ammoniumplatinchlorid sammelt man auf einem nicht gewogenen ,filter und fhrt sie nach dem ,trocknen durch ,glhen ohne ,weiteres in ,platin ber4 #c4 ,bestimmung durch ,austreibung des ,ammoniaks auf nassem ,wege4 ,diese ,methode1 welche in allen ,fllen angewendet werden kann1 namentlich aber dann zur ,anwendung kommt1 wenn ,ammonsalze mit organischen ,materien oder auch mit anderen ,salzen gemengt sind1 zerfllt in die ,austreibung und in die ,bestimmung des ,ammoniaks4 -- ,die ,austreibung kann entweder in der ,art vorgenommen werden1 dass man die ,substanz mit ,kalkmilch oder ,natronlauge vermischt1 in einer ,retorte oder in einem ,kolben andauernd kocht und die ,dmpfe durch einen glsernen ,khlapparat in eine etwas ,salzsure oder verdnnte ,schwefelsure enthaltende1 fest angepasste tubulirte ,vorlage leitet1 aus deren ,tubulus ein ,schenkelrohr in ein etwas verdnnte ,salzsure oder verdnnte ,schwefelsure enthaltendes ,klbchen fhrt1 -- oder auch nach der folgenden1 vor ,kurzem von ,schlsing angegebenen ,methode1 deren ,genauigkeit von ihm durch wiederholte ,versuche dargethan worden ist4 ,dieselbe beruht auf der ,thatsache1 dass eine freies ,ammon enthaltende wsserige ,lsung an der ,luft ihr ,ammon bei gewhnlicher ,temperatur schon nach relativ kurzer ,zeit gnzlich verdunsten lsst1 und wird also ausgefhrt4 ,man bringt die das ,ammonsalz enthaltende ,flssigkeit1 deren ,volumen nicht ber #ce ,c4,c4 betragen soll1 in ein flaches ,gefss mit niedrigen ,rndern und einem ,durchmesser von #aj-ab ,centimeter und stellt dasselbe auf einen ,teller1 dessen ,hhlung mit ,quecksilber erfllt ist4 ,man biegt nun aus einem massiven ,glasstab einen ,dreifuss1 stellt denselben in das die ,ammonsalzlsung enthaltende ,gefss1 setzt auf ihn eine ,untertasse oder eine flache ,schale1 welche verdnnte ,schwefelsure enthlt1 strzt ber die ganze ,vorrichtung ein ,becherglas1 hebt es auf der einen ,seite so weit nthig1 lsst aus einer unten nicht ausgezogenen ,pipette eine hinlngliche ,menge ,kalkmilch strmen1 drckt dann das ,becherglas rasch nieder und beschwert es durch eine ,steinplatte4 ,man lsst nun #dh ,stunden stehen1 hebt dann die ,glocke auf und bringt ein feuchtes rothes ,lackmuspapier in dieselbe4 ,bleibt dasselbe roth1 so ist die ,austreibung des ,ammoniaks beendigt1 anderenfalls msste man die ,glocke nochmals aufsetzen4 7,nach ,schlsing's ,versuchen sind #dh ,stunden immer hinreichend1 um #j1a bis #a1j ,grm4 ,ammoniak aus #be bis #ce ,c4,c4 ,lsung auszutreiben74 ,statt ,becherglas und ,quecksilberteller kann man recht gut auch eine abgeschliffene1 am ,rand gefettete ,glocke nehmen1 welche luftdicht auf eine ebene ,glasplatte aufgesetzt wird4 ,was die ,bestimmung des ausgetriebenen ,ammoniaks betrifft1 so kann sie1 namentlich wenn das ,ammoniak in ,salzsure aufgefangen wurde1 recht gut als ,ammoniumplatinchlorid geschehen 7s4 oben71 aber auch auf folgende1 zuerst von ,pligot angegebene und auch von ,schlsing angewendete ,weise ausgefhrt werden4 ,das ,princip derselben ist sehr einfach4 ,man bindet das ,ammoniak mittelst einer bestimmten 7abgewogenen oder abgemessenen7 berschssigen ,menge verdnnter ,schwefelsure von bekanntem ,gehalt und ermittelt nachher die ,menge der noch freien ,sure1 indem man eine titrirte ,alkalilsung 7,zuckerkalk oder ,aetznatron7 zusetzt1 bis zur ,neutralisation4 ,man erfhrt so die ,quantitt der durch ,ammoniak gesttigten ,sure und somit auch die ,menge des letzteren4 ,man stellt sich zunchst die titrirte ,schwefelsure dar1 indem man #bjj ,grm4 ,wasser mit etwa #bh ,grm4 ,schwefelsurehydrat mischt und den ,gehalt dieser verdnnten ,sure dadurch feststellt1 dass man zweimal je #aj ,c4,c4 mittelst einer kleinen ,pipette abmisst1 nach ,zusatz von ,wasser mit ,chlorbaryum fllt und den schwefelsauren ,baryt wgt 7vergl4 4 #aje74 ,stimmen beide ,analysen hinlnglich berein1 so nimmt man das ,mittel als wahren ,gehalt4 -- ,gesetzt man htte gefunden1 dass #aj ,c4,c4 der verdnnten ,sure #a1ja ,grm4 ,schwefelsure enthalten1 so werden sie genau durch #j1dbi ,grm4 ,ammoniak 7,,nh#c7 gesttigt2 somit entspricht je #a ,c4,c4 der verdnnten ,sure #j1jdbi ,grm4 ,ammoniak4 -- ,die titrirte ,sure wird in einem wohl verschlossenen ,glase aufgehoben4 ,als ,alkalilsung kann man sehr gut verdnnte1 gute ,aetznatronlauge anwenden2 man whlt solche von etwa #a1jb specif4 ,gewicht1 d4 h4 von etwa #a1e ,proc4 ,natrongehalt1 und bestimmt1 eine wie grosse ,menge derselben erforderlich ist1 #aj ,c4,c4 obiger verdnnter ,sure zu sttigen4 ,man bringt zu dem ,ende #aj ,c4,c4 der ,sure in ein ,becherglas1 setzt einige ,tropfen ,lackmustinctur oder ,campecheholzabsud 7,mitchel7 zu und trpfelt dann mittelst einer bis an den ,nullpunkt gefllten graduirten ,pipette oder ,brette von der ,natronlsung zu1 bis die durch ,lackmus rothe oder durch ,campecheholz gelblichbraune ,flssigkeit eben blau1 beziehungsweise schwarzblau1 geworden ist4 ,nehmen wir den ,fall1 wir htten gebraucht #ec ,c4,c41 so wissen wir hierdurch1 dass in diesen #ec ,c4,c4 die zur ,sttigung von #a1ja ,grm4 ,schwefelsure gerade erforderliche ,menge ,natron enthalten ist4 ,ausser der eigentlichen ,probesure bereitet man sich auch noch eine zehnmal verdnnte1 indem man #aj ,c4,c4 jener mit #ij ,c4,c4 ,wasser vermischt4 ,bei der ,ausfhrung misst man nun je nach der ,menge des ,ammonsalzes #aj oder #bj ,c4,c4 der eigentlichen ,probesure ab und bietet sie dem ausgetriebenen ,ammoniak dar4 ,nach ,beendigung des ,versuches neutralisirt man die noch ungebundene ,sure aufs ,genaueste mit ,natronlauge nach der oben angegebenen ,weise4 ,sollte man den ,punkt etwas berschritten haben1 so fgt man von der zehnfach verdnnten ,probesure zu1 bis er genau erreicht ist4 ,gesetzt wir htten anfangs genommen #aj ,c4,c4 ,probesure1 zum ,neutralisiren verwendet #bj ,c4,c4 ,natronlauge und zur ,correction noch #j1e ,c4,c4 verdnnte ,sure1 so ergiebt sich die ,menge des ,ammoniaks aus folgender ,betrachtung3 ,gesammtmenge der eigentlichen ,probesure #aj #j1je #aj1je ,c4,c4 #bj ,natronlauge entsprechen nach dem ,ansatze #ec 3 #aj #bj 3 x #c1gg ,c4,c4 --------- ,rest3 durch ,ammoniak gebundene ,sure #f1bh ,c4,c4 ,da nun #a ,c4,c4 ,probesure #j1jdbi ,grm4 ,ammoniak entspricht1 so entsprechen #f1bh ,c4,c4 ,probesure #j1bfid ,grm4 ,ammoniak4 ,man ersieht leicht1 dass man diese einfache ,rechnung dadurch noch mehr vereinfachen kann1 dass man die ,sure gerade so herstellt1 dass #aj ,c4,c4 #j1e ,,nh#c entsprechen1 und die ,natronlauge so1 dass #ej ,c4,c4 #aj ,c4,c4 der ,sure sttigen2 denn man hat alsdann von der in runden ,zahlen ausdrckbaren ,menge ,ammoniak1 welche der verwendeten ,sure entspricht1 einfach so viel ,centigramm abzuziehen1 als man ,c4,c4 ,natronlauge gebraucht hat4 -- ,da aber durch das ,verdnnen einer genau titrirten ,flssigkeit leicht kleine ,ungenauigkeiten hervorgerufen werden1 so empfehle ich fr genaue ,bestimmungen den erst angegebenen ,weg4 ,bei ,wiederholung der ,schlsing'schen ,versuche in meinem ,laboratorium sind sehr befriedigende ,resultate erhalten worden4 ,zweite ,gruppe der ,basen4 ,baryt1 ,strontian1 ,kalk1 ,magnesia4 4 #gi4 #a4 ,baryt4 a4 ,auflsung4 ,der kaustische ,baryt1 sowie viele ,barytsalze1 sind in ,wasser lslich4 ,die darin unlslichen werden1 mit ,ausnahme des schwefelsauren ,baryts1 von verdnnter ,salzsure leicht aufgenommen4 ,an ,schwefelsure gebundenen ,baryt bringt man in ,auflsung1 indem man die ,verbindung mit kohlensaurem ,natron-,kali schmelzt etc4 7s4 4 #aje74 b4 ,bestimmung4 ,der ,baryt wird nach 4 #ej entweder als schwefelsaurer oder kohlensaurer ,baryt1 selten 7nur bei ,trennung vom ,strontian7 als ,kieselfluorbaryum bestimmt4 ,man kann verwandeln in #a4 ,schwefelsauren ,baryt3 a4 durch ,fllung3 ,alle ,barytverbindungen ohne ,ausnahme4 b4 durch ,abdampfen3 ,alle ,barytverbindungen mit flchtigen ,suren1 sofern kein nichtflchtiger anderweitiger ,krper zugegen ist4 #b4 ,kohlensauren ,baryt3 ,greek3 a4 ,alle in ,wasser lslichen ,barytverbindungen4 ,greek3 b4 ,barytsalze mit organischen ,suren4 ,die ,bestimmung als schwefelsaurer ,baryt durch ,fllung wird bei ,weitem am hufigsten angewendet1 zumal auch zur ,abscheidung des ,baryts von anderen ,basen diese ,methode die geeignetste ist4 ,die ,bestimmung durch ,abdampfen ist1 sofern man nicht zum ,abdampfen grsserer ,mengen ,flssigkeit genthigt ist1 wo sie angeht1 sehr genau und bequem4 -- ,als kohlensauren ,baryt bestimmt man auf nassem ,wege den ,baryt meist nur dann1 wenn man ihn aus irgend einem ,grunde nicht als schwefelsauren niederschlagen kann oder will4 #a4 ,bestimmung als schwefelsaurer ,baryt4 a4 ,durch ,fllung4 ,man setzt zu der auf #ajj erwrmten1 mssig verdnnten1 in einem ,becherglase befindlichen1 wsserigen oder salzsauren ,lsung der betreffenden ,barytverbindung verdnnte ,schwefelsure1 so lange noch ein ,niederschlag entsteht1 rhrt mit einem ,glasstbchen um1 splt dasselbe sogleich mit etwas ,wasser in das ,becherglas ab1 bedeckt dieses und lsst es so lange 7#ab ,stunden etwa7 ruhig stehen1 bis sich der gefllte schwefelsaure ,baryt vollkommen abgesetzt hat1 und die berstehende ,flssigkeit ganz klar geworden ist4 ,man giesst dieselbe nunmehr vorsichtig und so1 dass der ,niederschlag nicht aufgerhrt wird1 durch ein passendes ,filter4 ,sobald sie vollkommen abgelaufen ist1 rhrt man den in dem ,becherglase zurckgebliebenen ,niederschlag mit wenig heissem ,wasser 7oder1 wenn das ,filtrirpapier zu pors sein sollte1 mit heisser1 mssig verdnnter ,salmiaklsung7 an und bringt ihn ebenfalls auf das ,filter1 lsst vollstndig abtropfen1 giebt in das ,becherglas wiederum etwas heisses ,wasser 7beziehungsweise ,salmiaklsung7 und splt mit ,hlfe eines ,glasstbchens eine weitere ,portion des ,niederschlages auf das ,filter u4 s4 w4 ,man beobachtet dabei stets die ,vorsicht1 nicht eher eine neue ,portion aufzugiessen1 als bis die ,flssigkeit vom ,filter vollstndig abgetropft ist4 -- ,kleine am ,glase fester haftende ,theilchen nimmt man mit einer ,federfahne weg4 -- ,wenn das ,filtrirpapier nur einigermaassen gut ist1 gelingt es auf diese ,art immer1 den ,niederschlag von der ,flssigkeit vollstndig zu trennen4 ,bei abweichendem ,verfahren geht letztere meist trbe durchs ,filtrum4 -- ,den ,niederschlag wscht man mit heissem ,wasser so lange aus1 bis die ablaufende ,flssigkeit mit ,chlorbaryum keine ,trbung mehr giebt4 ,alsdann trocknet man ihn und verfhrt nach der 4 #cf angegebenen ,methode4 -- ,handelt es sich darum1 ,baryt mittelst ,schwefelsure rasch zu fllen1 so erhitzt man die ,barytlsung in einer ,porzellanschale 7oder auch einem geeigneten ,glasgefsse7 zum beginnenden ,sieden1 setzt verdnnte ,schwefelsure in gengender ,menge zu und erhlt einige ,minuten in gelindem ,sieden4 ,der schwefelsaure ,baryt setzt sich dann sogleich vollstndig ab4 ,man giesst erst die klare berstehende ,flssigkeit durchs ,filter1 bergiesst den ,niederschlag mit ,wasser 7unter ,umstnden auch mit verdnnter ,salzsure71 erhitzt nochmals und filtrirt dann ab4 ,so erhalten1 geht der ,niederschlag selten trb durchs ,filter4 b4 ,durch ,abdampfen4 ,man dampft in einer gewogenen ,platinschale die ganze ,flssigkeit nach ,zusatz von in sehr geringem ,ueberschusse zugesetzter reiner ,schwefelsure im ,wasserbad ein1 verjagt den ,ueberschuss der ,schwefelsure durch vorsichtiges ,erhitzen und glht den ,rckstand4 ,die ,eigenschaften des schwefelsauren ,baryts siehe 4 #ej4 -- ,beide ,methoden geben bei sorgfltiger ,ausfhrung fast absolut genaue ,resultate4 #b4 ,bestimmung als kohlensaurer ,baryt4 a4 ,in ,lsungen4 ,man versetzt die in einem ,becherglase befindliche mssig verdnnte ,lsung des ,barytsalzes mit ,ammon1 fgt kohlensaures ,ammon in geringem ,ueberschuss hinzu1 stellt das ,ganze einige ,stunden an einen warmen ,ort1 filtrirt alsdann1 wscht den ,niederschlag mit ,wasser aus1 dem man etwas ,ammon zugesetzt hat1 trocknet und glht 74 #cf74 ,eigenschaften des ,niederschlages 4 #ej4 ,diese ,methode giebt einen kleinen1 jedoch kaum nennenswerthen ,verlust1 weil der kohlensaure ,baryt nicht absolut unlslich ist4 ,der directe ,versuch ,nr4 #ef ergab #ii1gi statt #ajj1jj4 -- ,enthlt die ,lsung ,ammonsalze in grsserer ,menge1 so ist der ,verlust weit erheblicher1 da solche die ,lslichkeit des kohlensauren ,baryts betrchtlich steigern4 b4 ,in ,salzen mit organischen ,suren4 ,man erhitzt dieselben langsam in einem bedeckten ,platintiegel1 bis keine ,dmpfe mehr entweichen1 stellt nun den ,tiegel schief1 legt den ,deckel daran1 glht1 bis alle ,kohle verbrannt und der ,rckstand vllig weiss geworden ist1 befeuchtet alsdann den ,rckstand mit einer concentrirten ,lsung von kohlensaurem ,ammon1 lsst verdunsten1 glht gelinde und wgt4 ,man erhlt auf diese ,art ganz befriedigende ,resultate4 ,der directe ,versuch ,nr4 #eg ergab #ii1fa statt #ajj1jj4 ,der ,verlust1 den man bei diesen ,bestimmungen ziemlich constant beobachtet1 rhrt daher1 dass bei dem ,glhen ,spuren des ,salzes mitgerissen werden4 ,er ist um so geringer1 je langsamer man anfangs erhitzt4 -- ,unterlsst man das ,befeuchten mit kohlensaurem ,ammon1 so hat man einen weiteren ,verlust1 weil durch das ,glhen des kohlensauren ,baryts mit ,kohle etwas kaustischer ,baryt entsteht1 whrend ,kohlenoxydgas entweicht4 4 #hj4 #b4 ,strontian4 a4 ,auflsung4 ,vom ,strontian und seinen ,verbindungen gilt genau das beim ,baryt 4 #gi ,angefhrte4 b4 ,bestimmung4 ,der ,strontian wird nach 4 #ea entweder als schwefelsaurer oder als kohlensaurer ,strontian bestimmt4 ,man kann verwandeln in #a4 ,schwefelsauren ,strontian3 a4 ,durch ,fllung3 ,alle ,strontianverbindungen ohne ,ausnahme4 b4 ,durch ,abdampfen3 ,alle ,strontiansalze mit flchtigen ,suren1 sofern keine nichtflchtige ,substanz zugegen ist4 #b4 ,kohlensauren ,strontian3 ,greek3 a4 ,alle in ,wasser lslichen ,strontianverbindungen4 ,greek3 b4 ,strontiansalze mit organischen ,suren4 ,die ,bestimmung des ,strontians als schwefelsaures ,salz durch ,fllung giebt nur in den ,fllen vllig genaue ,resultate1 in welchen die ,flssigkeit1 aus der der schwefelsaure ,strontian niedergeschlagen werden soll1 ohne ,nachtheil mit ,alkohol versetzt werden kann4 ,geht weder dies1 noch eine ,bestimmung durch ,abdampfen mit ,schwefelsure an1 und ist die ,wahl frei gelassen1 so ist die ,bestimmung als kohlensaurer ,strontian vorzuziehen4 #a4 ,bestimmung als schwefelsaurer ,strontian4 a4 ,durch ,fllung4 ,man setzt zu der in einem ,becherglase befindlichen ,strontianlsung1 welche nicht zu verdnnt sein darf1 verdnnte ,schwefelsure im ,ueberschuss1 fgt alsdann eine der vorhandenen ,flssigkeit wenigstens gleiche ,menge ,alkohol hinzu1 lsst einige ,stunden absitzen1 filtrirt1 wscht mit schwachem ,weingeist aus1 trocknet und glht 74 #cf74 ,verhindern die ,umstnde die ,anwendung des ,weingeistes1 so trgt man ,sorge1 die ,flssigkeit in ziemlich concentrirtem ,zustande zu fllen1 lsst mindestens #bd ,stunden in der ,klte stehen1 filtrirt und wscht den ,niederschlag mit kaltem ,wasser aus1 bis das ,ablaufende keinen merklichen ,rckstand mehr hinterlsst und nicht mehr sauer reagirt4 ,bleibt noch freie ,schwefelsure am ,filter1 so wird dieses beim ,trocknen schwarz und zerfllt4 ,wscht man hingegen zu lange aus1 so vermehrt man den ,verlust4 ,den ,niederschlag darf man erst nach sehr gutem ,austrocknen glhen1 sonst werden leicht feine ,theilchen emporgerissen4 ,man trgt ferner ,sorge1 von dem ,niederschlage mglichst wenig an dem auf dem ,tiegeldeckel zu verbrennenden ,filter zu lassen1 sonst erleidet man bei dieser ,operation einen ,verlust1 wie man daraus deutlich erkennt1 dass alsdann das ,filter mit carminrother ,flamme verbrennt4 ,die ,eigenschaften des ,niederschlages siehe 4 #ea4 ,bei ,zusatz von ,alkohol und richtiger ,einhaltung der angefhrten ,regeln fallen die ,resultate sehr genau aus2 beim ,fllen aus wsseriger ,lsung erleidet man ,verlust1 weil ein ,theil des schwefelsauren ,strontians alsdann in ,lsung bleibt4 ,die directen ,versuche ,nr4 #eh lieferten1 auf letztere ,art angestellt1 #ih1ab und #ih1jb statt #ajj1jj4 -- ,bringt man jedoch1 gesttzt auf die ,kenntniss der ,lslichkeit des schwefelsauren ,strontians in saurem und reinem ,wasser1 eine ,correction an1 indem man ,filtrat und ,waschwasser wgt oder misst1 so lsst sich vollkommen gengende ,genauigkeit erreichen4 ,der directe ,versuch ,nr4 #ei1 aus dem das ,einzelne der ,correction zu ersehen ist1 gab #ii1gg statt #ajj1jj4 b4 ,durch ,abdampfen4 ,verfahren und ,genauigkeit1 wie bei ,baryt 74 #gi4 #a4 b47 angegeben4 #b4 ,bestimmung als kohlensaurer ,strontian4 a4 ,in ,lsungen4 ,man verfhrt genau so1 wie bei der ,fllung des ,baryts als kohlensaurer ,baryt 74 #gi4 #b4 a47 erwhnt wurde4 ,eigenschaften des ,niederschlages 4 #ea4 -- ,diese ,methode giebt recht genaue ,resultate1 wenigstens weit genauere1 als die ,bestimmung des ,strontians mit ,schwefelsure in wsseriger ,lsung ohne ,correction1 indem der kohlensaure ,strontian in ,wasser1 welches ,ammon und kohlensaures ,ammon enthlt1 so gut wie unlslich ist4 ,der directe ,versuch ,nr4 #fj ergab #ii1hb anstatt #ajj1jj4 -- ,anwesenheit von ,ammonsalzen ist von weniger nachtheiligem ,einfluss als bei der ,fllung des kohlensauren ,baryts4 b4 ,in ,salzen mit organischen ,suren4 ,man verfhrt genau nach der beim ,baryt 74 #gi4 #b4 b47 angegebenen ,weise4 ,auch das in ,bezug auf die ,genauigkeit dort ,angefhrte gilt hier4 4 #ha4 #c4 ,kalk4 a4 ,auflsung4 ,vom ,kalk und seinen ,verbindungen gilt das beim ,baryt 74 #gi7 ,angefhrte4 ,fluorcalcium verwandelt man durch ,behandeln mit ,schwefelsure in schwefelsauren ,kalk und zerlegt diesen1 wenn nthig1 weiter durch ,schmelzen mit kohlensaurem ,alkali4 b4 ,bestimmung4 ,der ,kalk wird nach 4 #eb entweder als schwefelsaurer oder als kohlensaurer ,kalk gewogen4 ,in erstere ,form kann man ihn sowohl durch ,abdampfen1 als auch durch ,prcipitation bringen2 in letztere1 indem man ihn als oxalsauren1 oder geradezu als kohlensauren ,kalk fllt1 oder durch ,glhen4 ,man kann verwandeln in3 #a4 ,schwefelsauren ,kalk3 a4 durch ,fllung3 ,alle ,kalksalze1 deren ,suren in ,alkohol lslich sind1 sofern keine anderweitigen in ,alkohol unlslichen ,substanzen zugegen sind4 b4 durch ,abdampfen3 ,alle ,kalksalze1 deren ,suren flchtig sind1 sofern kein nichtflchtiger ,stoff zugegen ist4 #b4 ,kohlensauren ,kalk3 a4 durch ,fllung mit kohlensaurem ,ammon3 ,alle in ,wasser lslichen ,kalksalze4 b4 durch ,fllung mit oxalsaurem ,ammon3 ,alle in ,wasser oder ,salzsure lslichen ,kalksalze ohne ,ausnahme4 c4 durch ,glhen3 ,kalksalze mit organischen ,suren4 ,von diesen ,methoden wendet man die sub #b4 b4 am hufigsten an4 ,sie giebt nebst der sub #a4 b4 die genauesten ,resultate4 ,die sub #a4 a4 wendet man in der ,regel nur bei ,scheidungen des ,kalks von anderen ,basen1 die sub #b4 a4 meist nur dann an1 wenn es sich darum handelt1 ,kalk zusammen mit anderen alkalischen ,erden von den ,alkalien zu trennen4 #a4 ,bestimmung als schwefelsaurer ,kalk4 a4 ,durch ,fllung4 ,man setzt zu der in einem ,becherglase befindlichen ,kalklsung verdnnte ,schwefelsure im ,ueberschuss1 fgt alsdann #b ,raumtheile ,alkohol zu1 lsst #ab ,stunden stehen1 filtrirt1 wscht mit ,weingeist vollstndig aus1 trocknet und glht mssig 74 #cf74 -- ,eigenschaften des ,niederschlages 4 #eb4 -- ,bei genauer ,befolgung der gegebenen ,vorschriften fllt das ,resultat nur um eine ,kleinigkeit zu gering aus4 ,der directe ,versuch ,nr4 #fa ergab #ii1fd statt #ajj1jj4 b4 ,durch ,abdampfen4 ,man verfhrt wie unter gleichen ,umstnden beim ,baryt 74 #gi4 #a4 b474 #b4 ,bestimmung als kohlensaurer ,kalk4 a4 ,durch ,fllung mit kohlensaurem ,ammon4 ,man verfhrt nach der beim ,baryt angegebenen ,methode 74 #gi4 #b4 a47 und trgt ,sorge1 den ,niederschlag nur ganz gelinde1 aber einige ,zeit hindurch1 zu glhen4 ,eigenschaften des ,niederschlages 4 #eb4 ,die ,methode giebt1 richtig ausgefhrt1 einen kaum nennenswerthen ,verlust4 ,enthlt die ,lsung ,salmiak oder hnliche ,ammonsalze in betrchtlicher ,menge1 so ist derselbe weit grsser4 ,wscht man nicht mit ammonhaltigem1 sondern mit reinem ,wasser1 so ist derselbe ebenfalls nicht unbetrchtlich4 ,der directe ,versuch ,nr4 #fb ergab1 auf letztere ,art ausgefhrt1 #ii1ag statt #ajj1jj4 b4 ,durch ,fllung mit oxalsaurem ,ammon4 ,greek3 a4 ,man hat ein in ,wasser lsliches ,kalksalz4 ,man setzt der in einem ,becherglase befindlichen heissen ,lsung kleesaures ,ammon im mssigen ,ueberschuss1 alsdann etwas ,ammon zu1 so dass die ,flssigkeit nach letzterem riecht1 bedeckt das ,glas und stellt es mindestens #ab ,stunden an einen warmen ,ort1 bis sich der ,niederschlag vollstndig abgesetzt hat4 ,man bringt alsdann denselben genau nach der bei dem schwefelsauren ,baryt 74 #gi4 #a4 a47 beschriebenen ,weise mittelst heissen ,wassers auf ein ,filter4 ,sollten am ,glase ,theilchen des ,niederschlages so fest haften1 dass sie auf mechanische ,weise nicht wegzubringen sind1 so lst man sie in einigen ,tropfen sehr verdnnter ,salzsure1 fllt die ,lsung in einem kleinen ,gefss mit ,ammon und fgt den entstandenen ,niederschlag zum ersten4 -- ,wendet man beim ,filtriren die angegebenen ,vorsichtsmaassregeln nicht an1 so geht die ,flssigkeit meist trb durchs ,filter4 -- ,nach dem ,auswaschen trocknet man das ,filter im ,trichter1 bringt den ,niederschlag in einen ,platintiegel und verbrennt alsdann das ,filter1 an dem man so wenig wie mglich von dem ,niederschlage gelassen hat1 auf dem ,deckel desselben4 ,man legt nunmehr den ,tiegeldeckel verkehrt auf den ,tiegel1 damit die ,filterasche nicht zu dem ,niederschlage komme1 und erhitzt den ,tiegel am ,anfange ganz gelinde1 alsdann etwas strker1 bis der ,boden desselben schwach roth glht4 ,bei dieser ,temperatur erhlt man ihn #aj bis #ae ,minuten1 lsst erkalten und wgt4 ,nach dem ,wgen befeuchtet man den ,inhalt des ,tiegels1 welcher weiss sein muss und kaum einen ,stich ins ,graue zeigen darf1 mit etwas ,wasser und prft dieses nach einiger ,zeit mit einem sehr kleinen ,streifchen ,curcumapapier4 ,wird dasselbe braun 7ein ,zeichen1 dass man zu stark erhitzt hat71 so splt man das ,papierchen mit ein wenig ,wasser in den ,tiegel ab1 wirft ein ,stckchen reines kohlensaures ,ammon hinein1 verdampft 7am besten im ,wasserbade7 zur ,trockne1 glht ganz gelinde1 wgt und betrachtet das so gewonnene ,resultat1 welches um ein ,geringes hher ausfllt als das erste1 als gltig4 ,hat durch das ,behandeln mit kohlensaurem ,ammon ,gewichtszunahme stattgefunden1 so handelt man vorsichtig1 wenn man noch einmal eine ,zeit lang ganz gelinde glht und wieder wgt4 ,man erfhrt so mit ,gewissheit1 ob die ,gewichtszunahme wirklich eine ,folge von aufgenommener ,kohlensure war2 denn mglichenfalls knnte sie auch in nicht vllig ausgetriebenem ,wasser ihren ,grund gehabt haben4 -- ,ich bemerke ausdrcklich1 dass man sich durch genaues ,einhalten der oben in ,bezug auf die ,art des ,glhens gegebenen ,regeln des unangenehmen ,abdampfens mit kohlensaurem ,ammon immer berheben kann4 -- ,eigenschaften des ,niederschlages und ,rckstandes 4 #eb4 ,diese ,methode giebt fast absolut genaue ,resultate4 ,der directe ,versuch ,nr4 #fc ergab #ii1ii statt #ajj1jj4 ,ist die ,menge des erhaltenen ,oxalsuren ,kalkes sehr gering1 so ziehe ich es vor1 denselben in schwefelsauren zu verwandeln4 ,man glht ihn zu dem ,ende in einem gerumigen ,platintiegel sammt dem ,filter heftig1 setzt etwas ,wasser1 dann ein wenig ,salzsure zu bis zur ,lsung1 endlich reine verdnnte ,schwefelsure in mglichst geringem ,ueberschuss4 ,man verdampft nun erst im ,wasserbade1 dann vorsichtig ber der ,lampe und glht zuletzt mssig4 ,manche ,chemiker pflegen den oxalsauren ,kalk wohl auch auf einem gewogenen ,filter zu sammeln und bei #ajj getrocknet zu wgen4 ,der auf diese ,art erhaltene ,niederschlag ist nicht1 wie oft angenommen wird1 ,ca,o1 ,c#b,o#c1 sondern ,ca,o1 ,c#b,o#c aq4 und muss daher als solcher in ,rechnung gebracht werden4 ,diese ,methode ist umstndlicher und weniger genau1 als die erst angefhrte4 ,der directe ,versuch ,nr4 #fd ergab #ajj1de anstatt #ajj1jj4 ,greek3 b4 ,man hat ein in ,wasser unlsliches ,kalksalz4 ,man lst dasselbe in verdnnter ,salzsure4 ,ist die ,sure der ,art1 dass sie hierbei entweicht1 wie z4 ,b4 ,kohlensure1 oder dass sie durch ,abdampfen entfernt werden kann1 wie z4 ,b4 ,kieselsure1 so verfhrt man nach ,entfernung der ,sure nach ,greek3 a42 ist dies nicht der ,fall1 wie z4 ,b4 bei ,phosphorsure1 so fllt man den ,kalk in folgender ,weise aus der sauren ,lsung4 ,man stumpft die vorhandene freie ,sure so lange mit ,ammon ab1 bis ein ,niederschlag zu entstehen anfngt1 lst diesen wieder durch einen ,tropfen ,salzsure1 fgt einen ,ueberschuss von oxalsaurem ,ammon und endlich essigsaures ,natron zu1 lsst absitzen und verfhrt im ,uebrigen nach ,greek3 a4 ,die vorhandene freie ,salzsure wird auf diese ,weise an die ,basen des essigsauren ,natrons und ,oxalsuren ,ammons gebunden und deren ,suren1 welche den kleesauren ,kalk kaum lsen1 dafr in entsprechender ,menge in ,freiheit gesetzt4 ,man erleidet auf diese ,art nur einen sehr geringen ,verlust4 ,der directe ,versuch ,nr4 #fe gab1 auf die genannte ,weise angestellt1 #ii1gh statt #ajj1jj4 c4 ,durch ,glhen4 ,man verfhrt genau nach der beim ,baryt 74 #gi4 #b4 b47 angegebenen ,weise und trgt ,sorge1 dass man den ,rckstand nach dem ,abdampfen mit kohlensaurem ,ammon 7welches man zweckmssig zweimal vornimmt7 nur ganz gelinde glht4 ,das in ,bezug auf ,genauigkeit beim ,baryt ,erwhnte gilt auch hier4 4 #hb4 #d4 ,magnesia4 a4 ,auflsung4 ,von den ,magnesiaverbindungen lsen sich viele in ,wasser2 die darin unlslichen werden 7mit ,ausnahme einiger ,silicate7 von ,salzsure aufgenommen4 b4 ,bestimmung4 ,die ,magnesia wird nach 4 #ec entweder als schwefelsaure1 als pyrophosphorsaure oder als reine ,magnesia bestimmt4 ,man kann verwandeln in3 #a4 ,schwefelsaure ,magnesia3 a4 direct3 ,alle ,magnesiaverbindungen mit flchtigen ,suren1 sofern keine sonstige nichtflchtige ,substanz zugegen ist4 b4 indirect3 ,alle in ,wasser lslichen ,magnesiaverbindungen und solche darin unlsliche1 welche sich unter ,abscheidung ihrer ,sure in ,salzsure lsen 7im ,falle keine ,ammonsalze zugegen sind74 #b4 ,pyrophosphorsaure ,magnesia3 ,alle ,magnesiaverbindungen ohne ,ausnahme4 #c4 ,reine ,magnesia3 a4 ,magnesiasalze mit organischen ,suren1 oder mit leichtflchtigen unorganischen ,sauerstoffsuren4 b4 ,chlormagnesium und die ,magnesiaverbindungen1 welche sich in dieses verwandeln lassen4 ,die directe ,bestimmung als schwefelsaure ,magnesia ist1 wo sie angeht1 sehr zu empfehlen4 -- ,die indirecte ,bestimmung dient nur bei einigen ,trennungen und wird wo mglich vermieden4 -- ,die ,bestimmung als pyrophosphorsaure ,magnesia ist am hufigsten in ,gebrauch1 namentlich auch bei ,scheidung der ,magnesia von anderen ,basen4 ,wir werden unten sehen1 dass diese ,methode frher ohne allen ,grund als ungenau bezeichnet worden ist4 -- ,die ,bestimmung der ,magnesia als reine ,magnesia aus dem ,chlormagnesium wendet man in der ,regel nur zur ,trennung der ,magnesia von den fixen ,alkalien an4 -- ,verbindungen der ,magnesia mit ,phosphorsure werden nach 4 #ajf analysirt4 #a4 ,bestimmung als schwefelsaure ,magnesia4 a4 ,directe4 ,man setzt zu der ,lsung verdnnte reine ,schwefelsure in solcher ,menge1 dass sie mehr als hinreichend ist1 die vorhandene ,magnesia zu binden1 verdampft im ,wasserbad in einer gewogenen ,platinschale zur ,trockne1 erhitzt vorsichtig nach ,auflegung des ,deckels strker1 bis die berschssige ,schwefelsure entwichen1 bringt zuletzt ber der ,lampe eine ,zeit lang zum gelinden ,glhen1 lsst erkalten und wgt4 ,sollten beim strkeren ,erhitzen keine ,schwefelsurehydratdmpfe entweichen1 ein ,zeichen1 dass man nicht genug zugesetzt hat1 so lsst man erkalten und fgt eine neue ,portion hinzu4 -- ,man erschwere sich die ,arbeit nicht durch ,zusatz von allzuviel ,schwefelsure1 trage ,sorge1 den ,rckstand nicht zu heftig zu glhen und wge ihn rasch4 -- ,eigenschaften des ,rckstandes 4 #ec4 ,resultate genau4 b4 ,indirecte4 ,man setzt zu der in einem ,kolben befindlichen1 auf #ajj erhitzten ,magnesialsung klares gesttigtes ,barytwasser im ,ueberschuss1 erhlt eine ,zeit lang bei einer dem ,kochpunkte nahen ,temperatur1 filtrirt ab1 wscht mit kochendem ,wasser vollkommen aus1 lst den ,niederschlag auf dem ,filter mit warmer1 etwas verdnnter ,salzsure1 wscht letzteres sorgfltig aus und verfhrt alsdann nach a4 ,sollte sich beim ,zusatz der ,schwefelsure ein ,niederschlag von schwefelsaurem ,baryt bilden 7ein ,zeichen1 dass man die ,kohlensure der ,luft bei der ,operation nicht hinlnglich von dem ,barytwasser abgeschlossen hatte71 so kann man entweder absitzen lassen1 filtriren und das ,filtrat eindampfen1 -- oder man dampft geradezu ein1 wgt1 lst in ,wasser1 filtrirt den ungelst bleibenden schwefelsauren ,baryt ab1 bestimmt sein ,gewicht 74 #gi4 #a4 a47 und zieht dieses von dem erst erhaltenen ab4 -- ,man erhlt ein um ein ,geringes zu niedriges ,resultat1 indem das ,magnesiahydrat in ,wasser nicht ganz unlslich ist4 ,ausserdem ist die ,methode ein wenig zu complicirt1 um ganz genaue ,resultate zu versprechen4 7,vergl4 hierzu 4 #aba4 ,b4 #d4 a47 #b4 ,bestimmung als pyrophosphorsaure ,magnesia4 ,man versetzt die in einem ,becherglase befindliche ,magnesialsung mit ,salmiak und fgt ,ammon in einigem ,ueberschuss zu4 7,sollte hierdurch1 aus ,mangel an ,salmiak1 ein ,niederschlag entstehen1 so fgt man von diesem ,salze noch so viel hinzu1 dass er wieder verschwindet47 ,alsdann vermischt man die ,flssigkeit mit einer ,lsung von phosphorsaurem ,natron im ,ueberschuss1 rhrt in der ,weise um1 dass man mit dem ,glasstbchen die ,wandungen des ,glases nicht berhrt 7weil sich sonst an den geriebenen ,stellen ,theile des ,niederschlages so fest anlegen1 dass sie schwierig zu entfernen sind7 und lsst #ab ,stunden wohlbedeckt und ohne starkes ,erwrmen stehen4 ,man filtrirt nunmehr ab1 bringt den ,niederschlag auf das ,filter und splt die letzten ,partikelchen desselben mittelst einer kleinen ,federfahne mit einem ,theile der abfiltrirten ,flssigkeit auf das ,filter4 ,nach vollstndigem ,abtropfen giesst man das ,filter mit ,wasser1 dem man #a_/e ,ammonflssigkeit zugesetzt hat1 voll1 lsst wieder ganz ablaufen und wiederholt diese ,operation noch vier- oder fnfmal oder berhaupt so lange1 bis ein ,tropfen der ablaufenden ,flssigkeit auf ,platinblech keinen ,rckstand mehr hinterlsst4 ,man trocknet vollstndig1 bringt den ,niederschlag in einen ,platintiegel 74 #cf7 und erhitzt ihn1 bei aufgelegtem ,deckel1 anfangs lngere ,zeit ganz gelinde1 zuletzt zum heftigen ,glhen4 ,das ,filter1 welches man mglichst vollstndig von dem ,niederschlage befreit1 verbrennt man auf dem ,tiegeldeckel4 ,diese ,operation erfordert ,geduld1 indem das ,filter schwer verbrennt4 ,man kann die ,einscherung durch ,aufdrcken der verkohlten ,theile auf den glhenden ,deckel mittelst eines kleinen ,platinspatels oder eines starken ,platindrahtes sehr beschleunigen4 ,man deckt zuletzt den ,deckel auf den ,tiegel1 glht nochmals1 lsst erkalten und wgt4 -- ,natur und ,eigenschaften des ,niederschlages und ,rckstandes 4 #ec4 ,die ,methode giebt1 bei genauer ,befolgung obiger ,regeln1 hchst genaue ,resultate4 ,man hte sich vor zu kurzem1 wie auch vor allzu langem ,auswaschen und vergesse nie1 dem ,waschwasser ,ammon zuzufgen4 ,die directen ,versuche ,nr4 #ff4 a4 und b4 ergaben #ajj1ji und #ii1ig statt #ajj1jj4 #c4 ,bestimmung als reine ,magnesia4 a4 ,in ,magnesiasalzen mit organischen ,suren4 ,man erhitzt das ,salz in einem verschlossenen ,platintiegel anfangs ganz gelinde1 allmlig strker1 bis keine brenzlichen ,producte mehr entweichen1 nimmt alsdann den ,deckel ab1 legt ihn an den schief gestellten ,tiegel und glht1 bis der ,rckstand vllig weiss geworden4 -- ,eigenschaften des ,rckstandes 4 #ec4 ,die ,methode giebt um so genauere ,resultate1 je langsamer man von ,anfang erhitzt4 ,in der ,regel erhlt man ein ,geringes zu wenig1 weil mit den brenzlichen ,producten ,spuren des ,salzes entweichen4 ,magnesiasalze mit leicht flchtigen ,sauerstoffsuren 7,kohlensure1 ,salpetersure7 lassen sich in hnlicher ,art durch blosses ,glhen in ,magnesia berfhren4 b4 ,aus ,chlormagnesium4 ,man versetzt die eingeengte1 in einem ,porzellantiegel befindliche ,lsung mit reinem1 durch ,abreiben mit ,wasser aufs ,feinste zertheiltem und in ,wasser aufgeschlmmtem ,quecksilberoxyd in solcher ,menge1 dass dessen ,sauerstoff mehr als hinreichend ist1 alles vorhandene ,chlormagnesium in ,magnesia zu verwandeln1 dampft im ,wasserbade ab1 trocknet scharf1 bedeckt den ,tiegel und glht bei gesteigerter ,hitze1 bis das entstandene ,quecksilberchlorid1 sowie der ,ueberschuss des ,quecksilberoxyds1 entfernt ist4 7,man hte sich1 die beim ,glhen entweichenden ,dmpfe einzuathmen47 ,im ,rckstande bleibt ,magnesia1 welche entweder geradezu im ,tiegel gewogen werden kann1 oder welche man1 sofern es sich um ,scheidung von ,alkalien handelt1 auf einem ,filter sammelt1 mit heissem ,wasser auswscht1 trocknet und glht 74 #ce74 ,dritte ,gruppe der ,basen4 ,thonerde1 ,chromoxyd4 4 #hc4 #a4 ,thonerde4 a4 ,auflsung4 ,die ,thonerdeverbindungen1 welche sich nicht in ,wasser lsen1 werden fast ohne ,ausnahme von ,salzsure aufgenommen4 ,in der ,natur vorkommende krystallisirte ,thonerde 7,sapphir1 ,rubin1 ,korund71 wie auch knstlich dargestellte nach heftigem ,glhen1 nicht minder viele natrlich vorkommende ,thonerdeverbindungen mssen durch ,glhen mit kohlensaurem ,natron1 kaustischem ,kali oder ,barythydrat zur ,lsung in ,salzsure vorbereitet werden4 ,manche ,thonerdeverbindungen schliesst man zweckmssiger mit saurem schwefelsaurem ,kali auf 7vergl4 4 #bb74 b4 ,bestimmung4 ,die ,thonerde wird nach 4 #ed nur in einer einzigen ,form gewogen1 nmlich als reine ,thonerde4 -- ,in diese ,form bringt man sie entweder durch ,fllung als ,hydrat und ,glhen1 oder durch blosses ,glhen4 ,man kann verwandeln in ,reine ,thonerde3 a4 durch ,fllung3 ,alle in ,wasser lslichen ,thonerdeverbindungen1 sowie diejenigen unlslichen1 bei deren ,lsung in ,salzsure ihre ,sure entfernt wird4 b4 durch ,glhen3 ,greek3 a4 ,alle ,thonerdesalze mit leichtflchtigen ,suren 7,chloraluminium1 salpetersaure ,thonerde etc474 -- ,greek3 b4 ,alle ,thonerdesalze mit organischen ,suren4 ,die ,bestimmungsarten b4 ,greek3 a4 und ,greek3 b4 knnen nur dann angewendet werden1 wenn keine sonstigen fixen ,substanzen vorhanden sind4 ,in den ,verbindungen der ,thonerde mit ,phosphorsure1 ,borsure1 ,kieselsure und ,chromsure bestimmt man die ,thonerde nach den in der ,abtheilung ,,ii4 dieses ,abschnittes bei den entsprechenden ,suren angegebenen ,methoden4 ,bestimmung als reine ,thonerde4 a4 ,durch ,fllung4 ,man versetzt die in einem ,becherglase befindliche1 mssig verdnnte ,lsung mit ziemlich viel ,salmiak1 fgt ,ammon im geringen ,ueberschuss zu1 erwrmt lngere ,zeit1 bis die ,flssigkeit nicht oder kaum mehr nach ,ammoniak riecht1 filtrirt1 wscht mit heissem ,wasser aus1 trocknet lange und sehr gut1 glht 74 #ce7 und wgt4 ,beim ,glhen giebt man am ,anfange ganz gelindes ,feuer und hlt den ,tiegel wohl bedeckt1 sonst erleidet man leicht durch ,umherspritzen1 veranlasst durch nicht vllig trockne ,beschaffenheit des gummiartigen ,thonerdehydrats1 ,verlust4 -- ,war die ,lsung eine schwefelsaure1 so muss der ausgewaschene ,niederschlag in ,salzsure gelst1 mit ,ammon wieder gefllt und erst dann gewogen werden4 -- ,verfhrt man nicht also1 so bleibt der ,niederschlag auch beim strksten ,glhen schwefelsurehaltig4 -- ,eigenschaften des ,niederschlages und ,rckstandes siehe 4 #ed4 ,die ,methode giebt bei ,befolgung der gegebenen ,regeln sehr genaue ,resultate4 ,wendet man hingegen1 namentlich wenn weder ,salmiak zugefgt worden1 noch berhaupt ,ammonsalze zugegen sind1 einen bedeutenden ,ueberschuss von ,ammon an1 so kann man unter ,umstnden sehr betrchtlichen ,verlust erleiden4 ,derselbe wird um so bedeutender1 je verdnnter die ,lsung ist1 und je krzer die ,zeit zwischen ,fllen und ,abfiltriren 74 #ed74 b4 ,durch ,glhen4 ,greek3 a4 ,man hat ,thonerdeverbindungen mit flchtigen ,suren4 ,man verdampft1 sofern sie in ,lsung sind1 diese im ,wasserbade und bringt den ,rckstand oder1 im ,falle man ein festes ,salz hat1 geradezu dieses 7bei ,chloraluminium nach ,zusatz von ,wasser7 in einen ,platintiegel und glht bei anfangs gelinder1 allmlig aufs ,hchste gesteigerter ,hitze1 bis der ,tiegel nicht mehr an ,gewicht abnimmt4 ,eigenschaften des ,rckstandes 4 #ed4 ,man sehe wohl darauf1 dass derselbe rein sei4 ,fehlerquellen keine4 ,greek3 b4 ,man hat ein ,thonerdesalz mit einer organischen ,sure4 ,verfahren genau wie unter gleichen ,umstnden bei ,magnesia 74 #hb4 #c4 a474 4 #hd4 #b4 ,chromoxyd4 a4 ,auflsung4 ,viele ,verbindungen des ,chromoxyds lsen sich in ,wasser4 ,das ,chromoxydhydrat nebst den meisten in ,wasser unlslichen ,chromoxydsalzen werden von ,salzsure aufgenommen4 ,das ,chromoxyd1 sowie viele seiner ,salze werden durch ,glhen in ,suren unlslich4 ,hat man sie in diesem ,zustande1 so mssen sie zur ,auflsung in ,salzsure durch ,schmelzen mit kohlensaurem ,natron 74 #bb4 ,greek3 a47 vorbereitet werden4 ,die kleine ,menge ,chrom1 welche bei dieser ,behandlung durch ,einfluss der ,luft in ,chromsure bergegangen ist1 wird beim ,erhitzen mit ,salzsure wieder in ,oxyd zurckgefhrt4 ,zusatz von etwas ,alkohol erleichtert diese ,reduction bedeutend4 b4 ,bestimmung4 ,das ,chromoxyd wird bei directer ,bestimmung immer im reinen ,zustande gewogen4 ,in diese ,form bringt man es entweder durch ,fllung als ,hydrat und ,glhen1 oder durch blosses ,glhen4 ,es kann aber auch bestimmt werden1 indem man es in ,chromsure verwandelt und deren ,menge ermittelt1 zu welchem ,zwecke einfache ,gewichts- und ,maassmethoden zu ,gebote stehen1 die bei der ,chromsure beschrieben werden sollen4 ,man kann verwandeln in #a4 ,reines ,chromoxyd3 a4 durch ,fllung3 ,alle in ,wasser lslichen ,chromoxydverbindungen1 sowie diejenigen unlslichen1 bei deren ,auflsung in ,salzsure ihre ,sure entfernt wird4 b4 durch ,glhen3 ,greek3 a4 ,alle ,chromoxydsalze mit flchtigen ,sauerstoffsuren1 sofern keine nichtflchtigen ,substanzen zugegen sind4 -- ,greek3 b4 ,chromoxydsalze mit organischen ,suren4 #b4 ,chromsure1 oder genauer chromsaures ,alkali3 das ,chromoxyd und alle seine ,verbindungen4 ,die ,verbindungen des ,chromoxyds mit ,chromsure1 ,phosphorsure1 ,borsure und ,kieselsure werden nach den in der ,abtheilung ,,ii4 dieses ,abschnittes bei den betreffenden ,suren angegebenen ,methoden analysirt4 #a4 ,bestimmung als ,chromoxyd4 a4 ,durch ,fllung4 ,man fgt zu der in einem ,becherglase befindlichen1 nicht zu concentrirten1 auf #ajj erhitzten ,lsung ,ammon im geringen ,ueberschuss1 setzt eine halbe ,stunde lang einer der ,kochhitze nahen ,temperatur aus1 filtrirt1 ssst mit heissem ,wasser wohl aus1 trocknet vollkommen und glht 74 #ce74 ,es ist nothwendig1 beim ,glhen die ,hitze allmlig zu steigern und den ,tiegel bedeckt zu halten1 sonst erleidet man leicht bei dem den ,uebergang der lslichen ,modification des ,chromoxyds in die unlsliche bezeichnenden ,erglhen durch ,umherspritzen ,verlust4 ,man achte ferner wohl darauf1 dass man die gefllte ,flssigkeit nicht eher aufs ,filter bringe1 als bis dieselbe vllig farblos ist4 ,wrde man sie abfiltriren1 so lange sie noch rthlich erscheint 7ein ,zeichen1 dass sie noch nicht lange genug erwrmt wurde71 so erlitte man einen bemerkbaren ,verlust4 -- ,eigenschaften des ,niederschlages und ,rckstandes 4 #ee4 ,die ,methode giebt1 wenn die oben angegebenen ,regeln genau befolgt werden1 sehr genaue ,resultate4 b4 ,durch ,glhen4 a4 ,man hat ein ,chromoxydsalz mit einer flchtigen ,sure4 ,verfahren wie unter gleichen ,umstnden bei ,thonerde 74 #hc74 b4 ,man hat ein ,chromoxydsalz mit einer organischen ,sure4 ,verfahren wie unter gleichen ,umstnden bei ,magnesia 74 #hb74 #b4 ,ueberfhrung des ,chromoxyds in chromsaures ,alkali4 7,die ,bestimmung der ,chromsure siehe 4 #ajd47 ,es sind zu diesem ,zwecke die beiden folgenden ,methoden vorgeschlagen und empfohlen worden4 a4 ,man versetzt die ,lsung des ,chromoxydsalzes mit ,kali- oder ,natronlauge im ,ueberschuss1 bis zur ,wiederauflsung des ,oxydhydrats1 leitet in die kaltgehaltene ,flssigkeit ,chlor1 bis die ,farbe gelbroth geworden ist1 versetzt mit berschssigem ,kali oder ,natron1 verdampft zur ,trockne und glht im ,platintiegel4 ,alles chlorsaure ,kali wird hierdurch zersetzt und der ,rckstand besteht somit aus chromsaurem ,alkali und ,chloralkalimetall 7,vohl74 b4 ,man erhitzt im ,silbertiegel ,kalihydrat bis zum ruhigen ,schmelzen1 mssigt die ,hitze etwas und trgt die zu oxydirende vllig wasserfreie ,chromoxydverbindung ein4 ,sobald dieselbe vollstndig vom ,kalihydrat benetzt ist1 fgt man kleine ,stckchen geschmolzenen chlorsauren ,kalis zu4 ,es erfolgt ein lebhaftes ,aufschumen von entweichendem ,sauerstoff1 zugleich frbt sich die ,masse immer gelber und endlich wird sie klar und durchsichtig4 ,vor ,verlusten muss man sich sorgfltig hten 7,h4 ,schwarz74 ,vierte ,gruppe der ,basen4 ,zinkoxyd1 ,manganoxydul1 ,nickeloxydul1 ,kobaltoxydul1 ,eisenoxydul1 ,eisenoxyd4 4 #he4 #a4 ,zinkoxyd4 a4 ,auflsung4 ,viele ,zinksalze sind in ,wasser auflslich4 ,das metallische ,zink1 das ,zinkoxyd1 sowie die in ,wasser unlslichen ,salze werden von ,salzsure aufgenommen4 b4 ,bestimmung4 ,das ,zinkoxyd wird nach 4 #ef stets als solches gewogen4 ,die ,ueberfhrung in diese ,form wird vermittelt entweder durch ,fllung als kohlensaures ,zinkoxyd oder ,schwefelzink1 oder aber durch ,glhen4 ,man kann verwandeln in ,zinkoxyd3 a4 durch ,fllung als kohlensaures ,zinkoxyd3 ,alle in ,wasser lslichen ,zinksalze1 -- diejenigen unlslichen1 deren ,sure sich beim ,auflsen entfernen lsst1 und alle ,salze mit flchtigen organischen ,suren4 b4 durch ,fllung als ,schwefelzink3 ,alle ,zinkverbindungen ohne ,ausnahme4 c4 durch ,glhen3 ,salze mit unorganischen flchtigen ,sauerstoffsuren4 ,die letzte ,methode ist1 was die hufiger vorkommenden ,zinkverbindungen betrifft1 nur fr kohlensaures und salpetersaures ,zinkoxyd zu empfehlen4 ,schwefelzink und schwefelsaures ,zinkoxyd lassen sich zwar auch durch ,glhen 7ersteres bei ,luftzutritt7 in ,zinkoxyd verwandeln1 es ist aber zur vollstndigen ,ueberfhrung ,weissglhhitze erforderlich4 ,die ,methode b4 wendet man nur in den ,fllen an1 in welchen a4 unzulssig ist4 ,sie dient namentlich zur ,trennung des ,zinkoxyds von anderen ,basen4 -- ,zinksalze mit organischen ,suren kann man nicht durch ,glhen in ,oxyd verwandeln1 indem sich hierbei ein wenig ,zink reduciren und verflchtigen wrde4 ,sind die ,suren flchtig1 so kann man das ,zink unmittelbar nach a4 bestimmen1 sind sie nicht flchtig1 so fllt man dasselbe entweder als ,schwefelzink1 oder man glht das ,salz ganz gelinde1 zieht den ,rckstand mit ,salpetersure aus und verfhrt mit der ,lsung nach a4 oder c4 ,die ,analyse des chromsauren1 phosphorsauren1 borsauren und kieselsauren ,zinkoxyds siehe bei den entsprechenden ,suren4 -- ,bestimmung als ,zinkoxyd4 a4 ,durch ,fllung als kohlensaures ,zinkoxyd4 ,man erhitzt die mssig verdnnte ,lsung in einem hohen1 gerumigen ,kolben bis fast zum ,kochen1 fgt tropfenweise kohlensaures ,natron im ,ueberschuss hinzu1 kocht einige ,minuten bei schiefer ,lage1 filtrirt1 wscht den ,niederschlag mit heissem ,wasser vollstndig aus1 trocknet und glht ihn nach der 4 #cf angegebenen ,methode1 indem man ,sorge trgt1 das ,filter vor dem ,einschern so viel wie mglich vom ,niederschlage zu befreien4 -- ,enthlt die ,auflsung ,ammonsalze1 so muss man das ,kochen so lange fortsetzen1 bis nach neuem ,zusatz von kohlensaurem ,natron die entweichenden ,dmpfe ,curcumapapier nicht mehr brunen4 ,bei ,gegenwart von viel ,ammonsalzen ist man genthigt1 die ,flssigkeit im schief stehenden ,kolben kochend zur ,trockne einzudampfen2 es ist daher bequemer1 in solchen ,fllen das ,zink als ,schwefelzink zu fllen 7siehe b474 -- ,man vermeide wo mglich einen grossen ,sureberschuss in der ,zinklsung1 damit das durch die entweichende ,kohlensure entstehende ,aufbrausen nicht zu stark sei4 -- ,die vom kohlensauren ,zinkoxyd abfiltrirte ,flssigkeit muss man jedesmal durch ,zusatz von ,schwefelammonium prfen1 ob die ,fllung vollstndig ist4 ,es entsteht hierdurch unter allen ,umstnden ein geringer ,niederschlag4 ,derselbe ist jedoch 7vergl4 4 #ef7 bei normalem ,verfahren so gering1 dass er erst nach vielstndigem ,stehen in ,gestalt leichter unwgbarer ,flocken sichtbar wird und in der ,regel vernachlssigt werden kann4 ,ist er bedeutender1 so behandelt man ihn nach b4 und addirt das ,gewicht des erhaltenen ,zinkoxyds zu dem der ,hauptquantitt4 -- ,eigenschaften des ,niederschlages und ,rckstandes 4 #ef4 -- ,die erhaltenen ,resultate sind bei gelungener ,ausfhrung1 der nicht absolut vollstndigen ,fllung halber1 und weil von dem dem ,filter noch anhngenden ,niederschlage ein ,theilchen reducirt und als ,metall verflchtigt werden kann1 meist um ein ,unbedeutendes zu niedrig4 ,nicht selten werden in ,folge unvollstndigen ,auswaschens zu hohe ,resultate erhalten4 ,in solchen ,fllen findet man den ,rckstand alkalisch4 b4 ,durch ,fllung als ,schwefelzink4 ,man versetzt die ,lsung mit ,ammon1 bis der entstandene ,niederschlag sich wieder gelst hat1 fgt ,schwefelammonium im ,ueberschuss hinzu1 lsst absitzen1 giesst ohne aufzurhren zuerst die ,flssigkeit1 zuletzt den ,niederschlag aufs ,filter1 ssst mit ,schwefelammonium enthaltendem ,wasser aus1 bringt das noch feuchte ,filter sammt dem ,niederschlage in ein ,becherglas1 bergiesst mit concentrirter ,salzsure in geringem ,ueberschuss1 stellt an einen mssig warmen ,ort1 bis die ,lsung nicht mehr nach ,schwefelwasserstoff riecht1 verdnnt mit ein wenig ,wasser1 filtrirt1 wscht das zurckbleibende ,filter mit heissem ,wasser aus und fllt die erhaltene ,chlorzinklsung nach a4 ,aus einer ,lsung von essigsaurem ,zinkoxyd kann1 auch bei ,ueberschuss von ,essigsure1 wofern nur keine andere ,sure zugegen ist1 das ,zink durch ,schwefelwasserstoffgas vollstndig oder wenigstens so gut wie vollstndig gefllt werden4 ,nach dem ,auswaschen mit ,schwefelwasserstoff enthaltendem ,wasser behandelt man das ,schwefelzink1 wie bereits erwhnt4 -- ,vergl4 hierzu die ,versuche ,nr4 #fg4 ,kleine ,mengen von ,schwefelzink lassen sich auch direct in ,oxyd berfhren1 wenn man sie in einem ,platintiegel bei ,luftzutritt mglichst stark glht4 c4 ,durch ,glhen4 ,man erhitzt das ,salz im bedeckten ,platintiegel anfangs bei gelinder1 zuletzt bei mglichst gesteigerter ,hitze1 bis der ,rckstand an ,gewicht nicht mehr abnimmt4 4 #hf4 #b4 ,manganoxydul4 a4 ,auflsung4 ,viele ,manganoxydulsalze werden von ,wasser gelst4 ,das reine ,manganoxydul1 sowie seine in ,wasser unlslichen ,salze werden von ,chlorwasserstoffsure aufgenommen4 -- ,die hheren ,oxydationsstufen des ,mangans lsen sich ebenfalls in ,salzsure4 ,bei der ,auflsung entwickelt sich ,chlor1 die ,flssigkeit enthlt nach vorhergegangener ,erwrmung ,manganchlorr4 b4 ,bestimmung4 ,das ,mangan wird nach 4 #eg entweder als schwefelsaures ,manganoxydul oder als ,oxyduloxyd gewogen4 ,in letztere ,form bringt man es entweder durch ,fllung als ,manganoxydulhydrat1 oder als kohlensaures ,manganoxydul1 der zuweilen noch eine ,prcipitation als ,schwefelmangan vorhergeht1 oder endlich durch ,glhen4 ,man kann verwandeln in #a4 ,manganoxyduloxyd3 a4 durch ,fllung als kohlensaures ,manganoxydul3 ,alle in ,wasser lslichen ,salze mit unorganischen ,suren1 ferner diejenigen unlslichen1 deren ,sure sich beim ,auflsen entfernen lsst1 und endlich alle ,salze mit flchtigen organischen ,suren4 b4 durch ,fllung als ,manganoxydulhydrat3 ,alle ,manganverbindungen1 ausgenommen die ,salze mit organischen nicht flchtigen ,suren4 c4 durch ,fllung als ,schwefelmangan3 ,alle ,manganverbindungen ohne ,ausnahme4 d4 durch ,glhen3 ,alle ,sauerstoffverbindungen des ,mangans1 -- ,mangansalze mit leicht flchtigen1 sowie solche mit organischen ,suren4 #b4 ,schwefelsaures ,manganoxydul3 ,alle ,oxyde des ,mangans1 sowie alle ,salze mit flchtigen ,suren1 sofern keine nichtflchtigen ,substanzen zugegen sind4 ,die ,methode #a4 d4 ist die einfachste und genaueste2 wo sie angeht1 wird sie den anderen vorgezogen4 ,die ,methode #b4 ist bequem und schneller zum ,ziele fhrend1 kann aber nicht angewendet werden1 wenn es sich um absolut genaue ,resultate handelt4 ,die ,methode #a4 c4 wird nur angewendet1 wenn keine der brigen zulssig ist4 -- ,von den beiden ersten zieht man1 bei freigestellter ,wahl1 a4 in der ,regel b4 vor4 ,enthlt die ,manganlsung ,zucker oder eine hnliche nicht flchtige organische ,substanz1 so sind beide nicht anwendbar und c4 muss gewhlt werden4 -- ,im phosphorsauren und borsauren ,manganoxydul bestimmt man letzteres entweder nach der ,methode #a4 b41 indem die ,salze1 aus saurer ,lsung durch ,kali niedergeschlagen1 beim ,kochen mit ,kaliberschuss vollstndig zerlegt werden1 -- oder nach #a4 c4 ,im kieselsauren ,salze bestimmt man das ,mangan nach ,abscheidung der ,kieselsure 74 #aaa7 nach #a4 a4 -- ,chromsaures ,manganoxydul zerlegt man nach 4 #ajd4 #a4 ,bestimmung als ,manganoxyduloxyd4 a4 ,durch ,fllung als kohlensaures ,manganoxydul4 ,man versetzt die auf #ajj erwrmte ,lsung mit kohlensaurem ,natron im ,ueberschuss1 erwrmt noch eine kurze ,zeit 7,kochen ist nicht nothwendig71 filtrirt1 wscht aus1 trocknet und glht den ,niederschlag nach der 4 #ce angegebenen ,methode4 ,man giebt so lange bei abgenommenem ,deckel heftige ,hitze1 bis der ,rckstand an ,gewicht sich gleich bleibt4 -- ,enthlt die ,lsung ,ammonsalze1 so nimmt man die ,fllung in einem ,kolben vor und verfhrt genau wie unter gleichen ,umstnden bei ,zink1 4 #he4 -- ,eigenschaften des ,niederschlages und ,rckstandes 4 #eg4 ,die ,methode giebt bei sorgfltiger ,ausfhrung genaue ,resultate4 ,das ,hauptaugenmerk ist darauf zu richten1 dass man das ,glhen lange genug fortsetzt und hinlngliche ,hitze giebt4 b4 ,durch ,fllung als ,manganoxydulhydrat4 ,man fllt mit ,natron- oder ,kalilauge1 indem man im ,uebrigen wie in a4 verfhrt4 ,bei ,gegenwart von ,phosphorsure oder ,borsure nimmt man die ,fllung im ,kolben vor und kocht eine ,zeit lang mit berschssigem ,alkali4 -- ,eigenschaften des ,niederschlages 4 #eg4 ,genauigkeit wie bei a4 c4 ,durch ,fllung als ,schwefelmangan4 ,man versetzt die ,lsung mit ,salmiak1 dann mit ,ammon bis zum ,vorwalten1 fgt gelbes ,schwefelammonium im mssigen ,ueberschuss zu1 lsst absitzen1 bringt erst die ,flssigkeit1 zuletzt den ,niederschlag aufs ,filter1 wscht mit ,wasser1 dem man ein wenig gelbes ,schwefelammonium zugemischt hat1 ohne ,unterbrechung vollstndig aus1 bergiesst das sammt dem feuchten ,niederschlage vom ,trichter genommene ,filter in einem ,becherglase mit ,salzsure1 erwrmt1 bis der ,geruch nach ,schwefelwasserstoff verschwunden1 filtrirt1 wscht das zurckbleibende ,papier sorgfltig aus und fllt die ,lsung nach a4 d4 ,durch ,glhen4 ,man erhitzt anfangs im gut bedeckten ,platintiegel gelinde1 zuletzt bei lose aufgelegtem ,deckel mglichst heftig1 bis das ,gewicht des ,rckstandes constant bleibt4 ,zur ,ueberfhrung der hheren ,oxydationsstufen in ,manganoxyduloxyd ist eine lnger andauernde und heftigere ,hitze erforderlich1 als zu der des ,oxyduls und ,oxyds4 -- ,hatte man ,salze mit organischen ,suren1 so sehe man wohl darauf1 ob alle ,kohle verbrannt sei4 ,ist dies nicht der ,fall1 so lst man den ,rckstand entweder in ,salzsure und fllt nach a41 oder man dampft denselben bis zur ,oxydation der ,kohle wiederholt mit ,salpetersure ab4 -- ,die ,resultate fallen bei sorgfltiger ,ausfhrung ganz genau aus1 bei mangelhafter muss man auf bedeutende ,differenzen gefasst sein4 -- ,bei ,zerlegung organischsaurer ,salze erhlt man aus dem bei ,magnesia 4 #hb angefhrten ,grunde meistens eine ,kleinigkeit zu wenig4 #b4 ,bestimmung als schwefelsaures ,manganoxydul4 ,verfahren wie unter gleichen ,umstnden bei ,magnesia4 ,man hte sich vor zu grossem ,schwefelsureberschuss und trage ,sorge1 beim ,erhitzen nur schwache ,glhhitze zu geben4 -- ,eigenschaften des ,rckstandes 4 #eg4 ,die ,resultate fallen in der ,regel etwas zu niedrig aus1 weil bei irgend heftigem ,glhen ein wenig ,schwefelsure entweicht4 4 #hg4 #c4 ,nickeloxydul4 a4 ,auflsung4 ,viele ,nickeloxydulsalze sind in ,wasser auflslich4 ,die in ,wasser unlslichen1 sowie das reine ,oxydul1 werden von ,salzsure ohne ,ausnahme aufgenommen4 ,das metallische ,nickel lst sich beim ,erwrmen mit verdnnter ,salzsure oder ,schwefelsure unter ,entwickelung von ,wasserstoffgas langsam auf4 ,salpetersure lst dasselbe mit ,leichtigkeit4 -- ,schwefelnickel wird von ,salzsure wenig1 von ,knigswasser leicht gelst4 -- ,nickelsuperoxyd lst sich in ,salzsure beim ,erwrmen unter ,chlorentwickelung zu ,chlorr4 b4 ,bestimmung4 ,das ,nickeloxydul wird nach 4 #eh immer im reinen ,zustande gewogen4 ,man bringt es in diese ,form entweder durch ,fllung als ,oxydulhydrat1 welcher zuweilen eine ,prcipitation als ,schwefelnickel vorhergeht1 oder durch ,glhen4 ,man kann verwandeln in ,nickeloxydul3 a4 ,durch ,fllung als ,nickeloxydulhydrat3 ,alle in ,wasser lslichen ,salze mit unorganischen ,suren1 -- diejenigen unlslichen1 deren ,sure sich beim ,auflsen entfernen lsst1 -- alle ,salze mit flchtigen organischen ,suren4 b4 ,durch ,fllung als ,schwefelnickel3 ,alle ,nickelverbindungen ohne ,ausnahme4 c4 ,durch ,glhen3 ,die ,salze des ,nickels mit leicht flchtigen oder in der ,hitze zersetzbaren ,sauerstoffsuren 7,,co#b1 ,,no#e71 wie auch solche mit organischen ,suren4 ,die ,bestimmungsweise c4 ist1 wenn sie zulssig1 namentlich bei den bezeichneten unorganischen ,salzen1 jeder anderen vorzuziehen4 ,die ,methode a4 wird am hufigsten angewendet4 ,bei ,gegenwart von ,zucker oder anderen nicht flchtigen organischen ,substanzen ist sie unzulssig1 daher man solche entweder vor der ,fllung durch ,glhen zerstren oder aber die ,methode b4 whlen muss1 welche ausserdem fast nur bei ,scheidungen in ,anwendung kommt4 -- ,die ,verbindungen des ,nickeloxyduls mit ,chrom-1 ,phosphor-1 ,bor- und ,kieselsure werden nach den bei den betreffenden ,suren anzugebenden ,methoden analysirt4 ,bestimmung als ,nickeloxydul4 a4 ,durch ,fllung als ,nickeloxydulhydrat4 ,man versetzt die in einem ,becherglase befindliche ,lsung mit reiner ,natron- oder ,kalilauge im ,ueberschuss1 erhitzt eine ,zeit lang bis nahe zum ,sieden1 decantirt und filtrirt 74 #ca71 wscht mit heissem ,wasser aus1 trocknet und glht 74 #ce74 ,gegenwart von ,ammonsalzen oder von freiem ,ammon beeintrchtigt die ,fllung nicht4 -- ,eigenschaften des ,niederschlages und ,rckstandes 4 #eh4 -- ,die ,methode giebt bei behutsamer ,ausfhrung ganz genaue ,resultate4 ,man achte sorgfltig darauf1 dass das ,auswaschen vollstndig sei4 b4 ,durch ,fllung als ,schwefelnickel4 ,die ,ausfhrung dieser ,bestimmungsweise erfordert die grsste ,aufmerksamkeit4 ,man verfhrt am besten also3 ,zu der mssig verdnnten ,lsung setzt man1 wenn nthig1 ,ammon bis zur ,neutralitt 7die ,reaction sei eher ein wenig sauer1 als alkalisch71 fgt dann farbloses1 vllig gesttigtes ,schwefelwasserstoff-,schwefelammonium hinzu1 so lange noch ein ,niederschlag entsteht 7man vermeide einen zu grossen ,ueberschuss71 rhre tchtig um1 filtrire durch ein gensstes ,filter ab und wasche ohne ,unterbrechung mit destillirtem ,wasser1 dem man einen oder zwei ,tropfen farbloses1 vllig mit ,schwefelwasserstoff gesttigtes ,schwefelammonium zugesetzt hat1 vollstndig aus4 7,filtrat und ,waschwasser mssen ganz farblos sein47 ,man trocknet alsdann den ,niederschlag im ,trichter 74 #cc7 und schttet ihn1 so vollstndig wie mglich1 in ein ,becherglas4 ,das ,filter schert man auf dem ,deckel eines ,platin- oder ,porzellantiegels ein und bringt die ,asche zu dem getrockneten ,niederschlage4 ,man bergiesst denselben nunmehr mit concentrirtem ,knigswasser1 digerirt in gelinder ,wrme1 bis alles ,schwefelnickel gelst ist und der ungelst bleibende ,schwefel rein gelb erscheint1 verdnnt1 filtrirt und fllt die ,lsung nach a4 -- ,eigenschaften des ,niederschlages 4 #eh4 ,bei sorgfltigem ,verfahren fallen die ,resultate genau aus4 ,nimmt man zum ,fllen gelbes ,schwefelammonium1 oder enthlt die ,lsung freies ,ammon1 so ist die vom ,schwefelnickel abfiltrirte ,flssigkeit immer mehr oder weniger brunlich gefrbt und enthlt ,schwefelnickel1 was alsdann 7durch ,stehenlassen an der ,luft7 nur schwierig ganz daraus entfernt werden kann4 -- ,wrde man den ,niederschlag sammt dem ,filter mit ,knigswasser behandeln1 so liesse sich aus der erhaltenen ,lsung 7weil sie organische ,substanzen enthielte7 das ,nickel nicht vollstndig durch ,kali fllen4 c4 ,durch ,glhen4 ,man verfhrt wie bei ,mangan 4 #hf4 4 #hh4 #d4 ,kobaltoxydul4 a4 ,auflsung4 ,das ,kobaltoxydul und seine ,verbindungen1 sowie das metallische ,kobalt1 verhalten sich zu ,lsungsmitteln wie die entsprechenden ,nickelverbindungen4 b4 ,bestimmung4 ,die genaue ,bestimmung des ,kobalts ist mit besonderen ,schwierigkeiten verbunden1 da es sich1 wie ,fremy neuerlichst gezeigt hat1 durch ,alkalien nicht als reines ,kobaltoxydulhydrat fllen lsst1 wie man frher annahm4 ,der dafr gehaltene ,niederschlag enthlt nicht allein stets kleine ,mengen der ,sure1 sondern auch nicht unbetrchtliche ,theile des ,alkalis1 welche durch ,auswaschen nicht zu entfernen sind4 -- ,ich hoffte1 dasselbe nach der ,reduction des ,oxyds mittelst ,wasserstoffgases durch ,auskochen mit ,wasser entfernen zu knnen1 aber auch dies gelingt nicht4 ,das wiederholt ausgekochte ,metallpulver brunt ,curcuma immer noch stark1 wenn man es eine ,zeit lang damit in ,berhrung lsst4 -- ,man muss in ,folge dieses ,umstandes bei genauen ,kobaltbestimmungen diese ltere ,methode ganz verlassen4 ,die besten ,formen1 in welche das ,kobaltoxydul zum ,behufe der ,wgung bergefhrt wird1 sind das metallische ,kobalt1 das ,kobaltoxyduloxyd und das schwefelsaure ,kobaltoxydul2 hufig geht letzterer ,bestimmung eine ,fllung als ,schwefelkobalt voraus4 ,man kann verwandeln3 #a4 ,in metallisches ,kobalt3 alle ,kobaltsalze1 welche durch ,wasserstoffgas unmittelbar reducirt werden knnen 7,chlorkobalt1 salpetersaures1 kohlensaures ,kobaltoxydul etc474 #b4 ,in ,kobaltoxyduloxyd 7,co#b,o#c1 ,co,o73 ,kobaltoxyd und salpetersaures ,kobaltoxydul4 #c4 ,in schwefelsaures ,kobaltoxydul3 alle ,kobaltverbindungen ohne ,ausnahme4 #a4 ,bestimmung als metallisches ,kobalt4 ,man verdampft die ,auflsung des ,chlorkobalts oder salpetersauren ,kobaltoxyduls 7welche frei von ,schwefelsure und von ,alkali sein muss7 in einem gewogenen ,platintiegel zur ,trockne1 bedeckt den ,tiegel mit einem ,deckel1 welcher in der ,mitte eine kleine ,oeffnung hat1 leitet durch diese einen mssigen ,strom trockenen1 reinen ,wasserstoffgases und erhitzt alsdann den ,tiegel anfangs sehr gelinde1 allmlig strker1 zuletzt zum heftigen ,glhen4 ,hlt man die ,reduction fr beendigt1 so lsst man im ,wasserstoffstrome erkalten1 wgt1 glht auf dieselbe ,art nochmals und beendigt den ,versuch erst dann1 wenn die zwei letzten ,wgungen bereinstimmen4 -- ,resultate genau4 ,eigenschaften des ,kobalts 4 #ei4 b4 ,die ,einrichtung des ,apparates zeigt ,fig4 #db4 ,illustration3 ,fig4 #db4 a ist der die ,kobaltverbindung enthaltende ,tiegel1 b die ,entwickelungsflasche1 c enthlt englische ,schwefelsure1 d ,chlorcalcium4 #b4 ,bestimmung als ,kobaltoxyduloxyd4 ,man glht das salpetersaure ,kobaltoxydul oder reine ,kobaltoxyd heftig bis zu vllig constant bleibendem ,gewicht4 -- ,eigenschaften des ,rckstandes 4 #ei4 -- ,resultate genau4 #c4 ,bestimmung als schwefelsaures ,kobaltoxydul4 a4 ,durch directe ,ueberfhrung4 ,enthlt eine ,lsung schwefelsaures ,kobaltoxydul1 so verdampft man dieselbe geradezu1 enthlt sie eine flchtige ,sure1 nach ,zusatz einer geeigneten ,menge ,schwefelsure 7dieselbe sei im ,ueberschuss1 aber nur in geringem74 ,das ,abdampfen geschieht entweder von vorn herein1 oder wenigstens gegen ,ende in einer ,platinschale oder einem ,platintiegel4 ,man erhitzt zuletzt vorsichtig bei allmlig gesteigerter ,temperatur1 die man gegen ,ende bis zum gelinden ,rothglhen verstrkt1 bis keine ,dmpfe mehr entweichen und das ,gewicht des ,tiegels constant bleibt4 ,nach dem ,wgen behandelt man das ,salz mit heissem ,wasser4 ,sollte sich der ,rckstand nicht vllig lsen 7ein ,zeichen1 dass das ,salz basisch geworden ist71 so lst man ihn in ,salzsure1 bestimmt in dieser ,lsung die ,schwefelsure nach 4 #aje und findet dann die ,menge des ,kobaltoxyduls aus der ,differenz4 -- ,resultate genau4 -- ,eigenschaften des schwefelsauren ,kobaltoxyduls 4 #ei4 b4 ,durch vorhergehende ,fllung als ,schwefelkobalt4 ,man versetzt die ,lsung mit etwas ,salmiak1 fgt ,ammon hinzu bis zum ,vorwalten1 vermischt mit ,schwefelammonium1 so lange ein ,niederschlag entsteht1 lsst absitzen1 filtrirt1 wscht mit ,wasser aus1 dem man etwas ,schwefelammonium zugesetzt hat1 trocknet und verfhrt nach der bei ,schwefelnickel 74 #hg7 angegebenen ,weise1 um das ,kobalt wieder in ,auflsung zu bekommen4 -- ,in der erhaltenen ,lsung1 welche stets schwefelsurehaltig ist1 bestimmt man das ,kobalt nach #c4 a4 -- ,die ,fllung mit ,schwefelammonium schliesst keine ,fehlerquelle ein4 -- ,eigenschaften des ,schwefelkobalts 4 #ei4 4 #hi4 #e4 ,eisenoxydul4 a4 ,auflsung4 ,viele ,verbindungen des ,eisenoxyduls lsen sich in ,wasser4 ,das reine ,eisenoxydul1 sowie seine in ,wasser unlslichen ,verbindungen1 werden von ,salzsure fast ohne ,ausnahme aufgenommen4 ,die ,lsungen enthalten1 wenn sie nicht bei vllig abgehaltener ,luft und mit absolut luftfreien ,lsungsmitteln bereitet werden1 stets mehr oder weniger ,chlorid4 -- ,einige in der ,natur vorkommende ,verbindungen mssen mit kohlensaurem ,natron aufgeschlossen werden1 um sie erfolgreich mit ,salzsure behandeln zu knnen4 -- ,die so erhaltenen ,lsungen enthalten wenig oder kein ,chlorr mehr1 sondern fast nur ,chlorid4 -- ,das metallische ,eisen lst sich in ,salzsure und verdnnter ,schwefelsure unter ,entwickelung von ,wasserstoff zu ,chlorr oder schwefelsaurem ,oxydul1 in warmer ,salpetersure zu salpetersaurem ,oxyd1 in ,knigswasser zu ,chlorid4 b4 ,bestimmung4 ,die ,menge des ,eisenoxyduls in einer ,verbindung kann entweder durch ,ueberfhrung desselben in ,oxyd und ,wgen desselben1 oder mittelst einer ,maassanalyse bestimmt werden4 -- ,beide ,methoden sind in allen ,fllen ausfhrbar4 -- ,die ,bestimmung des ,eisenoxyduls aus der ,quantitt des ,goldes1 welche es aus ,goldchlorid zu reduciren vermag1 soll bei der ,trennung des ,eisenoxyduls vom ,eisenoxyd besprochen werden1 da dieselbe nur zu diesem ,zwecke angewendet zu werden pflegt4 #a4 ,bestimmung als ,eisenoxyd4 ,man verwandelt die ,oxydullsung in ,oxydlsung und verfhrt alsdann wie 4 #ij gezeigt werden wird4 ,zuweilen und zwar in den beim ,eisenoxyd anzugebenden ,fllen1 sowie namentlich auch bei ,scheidungen des ,eisenoxyduls von anderen ,oxyden1 wird das ,eisenoxydul zuerst als ,schwefeleisen gefllt4 ,das ,verfahren hierbei kommt mit dem beim ,eisenoxyd 74 #ij7 anzugebenden vllig berein4 ,es bleibt sonach hier nur zu besprechen1 auf welche ,weise man das ,eisenoxydul in seinen ,lsungen oxydirt4 ,man verfhrt am besten folgendermaassen3 ,die in einem ,kolben befindliche ,oxydullsung versetzt man mit etwas ,salzsure1 sofern sie nicht schon solche enthlt1 fgt etwas ,salpetersure hinzu und erwrmt bis zum anfangenden ,kochen4 ,ob die ,menge der ,salpetersure hinreichend war1 erkennt man leicht an der ,farbe der ,lsung4 ,ein ,ueberschuss von ,salpetersure bringt keinen ,nachtheil1 es ist jedoch der nachherigen ,fllung halber unklug1 eine allzugrosse ,menge zuzusetzen4 ,bei concentrirten ,lsungen entsteht beim ,zusatz der ,salpetersure eine dunkelbraune1 beim ,erwrmen verschwindende ,frbung4 ,es wird daran erinnert1 dass diese der ,auflsung des gebildeten ,stickoxyds in noch nicht zersetzter ,oxydullsung ihr ,entstehen verdankt4 ,auch durch ,einleiten von ,chlorgas1 ,zusatz von ,chlorwasser bis zum ,vorwalten oder ,erhitzen der salzsauren ,lsung mit chlorsaurem ,kali kann die ,ueberfhrung des ,oxyduls in ,oxyd bewerkstelligt werden4 #b4 ,bestimmung durch ,maassanalyse4 a4 ,verfahren von ,marguerite4 ,das ,princip derselben ist folgendes4 ,setzt man zu ,eisenoxydullsung1 welche berschssige ,sure enthlt1 bermangansaures ,kali1 so wird jene oxydirt1 dieses reducirt4 #aj;,fe,o1 ,,so#c #h,,so#c ,,ko1 ,mn#b,o#g #e7;,fe#b,o#c1 #c,,so#c7 ,,ko1 ,,so#c #b7,mn,o1 ,,so#c74 ,hat man nun eine ,auflsung von bermangansaurem ,kali1 von der man weiss1 wie viele ,raumtheile erforderlich sind1 um #a ,grm4 ,eisen aus dem ,zustande des ,oxyduls in den des ,oxyds berzufhren1 so kann man damit eine unbekannte ,menge ,eisen leicht bestimmen2 man bringt es nmlich zuerst als ,oxydul in saure ,lsung1 oxydirt diese genau und bestimmt1 wie viel ,raumtheile der ,auflsung von bermangansaurem ,kali man hierzu verbraucht hat4 aa4 ,darstellung der ,lsung des bermangansauren ,kalis4 ,man fgt zu einem feinen ,gemenge von #h ,theilen bestem ,braunstein und #g ,theilen chlorsaurem ,kali die ganz concentrirte ,lsung von #aj ,theilen ,kalihydrat1 verdampft unter ,umrhren zur ,trockne1 bringt den ,rckstand1 ehe er feucht geworden1 in einen hessischen1 besser in einen ,platintiegel und erhitzt gelinde 7hchstens bis zum dunklen ,rothglhen71 bis das chlorsaure ,kali vllig zersetzt ist4 ,die zusammengesinterte grne ,masse zerreibt man und kocht sie mit ,wasser1 bis die grne ,farbe des mangansauren ,kalis unter ,abscheidung von ,manganhyperoxydhydrat in die violette des bermangansauren ,kalis bergegangen ist4 ,sollte die ,zersetzung nicht rasch genug eintreten1 so lsst sie sich durch vorsichtigen ,zusatz von ein wenig ,salpetersure sogleich hervorrufen4 -- ,man trennt den ,niederschlag 7welcher zur nchsten ,bereitung ein sehr gutes ,material abgiebt7 von der ,lsung durch ,decantiren oder ,filtration durch ,asbest und hebt diese in wohl verschlossener ,flasche auf4 bb4 ,titrirung der ,lsung4 ,man wgt etwa #a ,grm4 feinen1 rostfreien ,klaviersaitendraht genau ab1 wickelt ihn fest zusammen1 bringt ihn in einen etwa #ajjj ,c4,c4 fassenden ,kolben1 fgt ungefhr #be ,c4,c4 reine ,salzsure und etwas ,wasser zu1 verstopft den ,kolben mittelst eines ,korkes1 in dem eine an beiden ,seiten offene ,glasrhre steckt1 erwrmt bis zur ,lsung und verdnnt diese alsdann mit etwa #ejj ,c4,c4 kalten ,wassers4 ,man fllt nun die ,brette mit der ,lsung des bermangansauren ,kalis und trpfelt sie1 unter stetem ,umschwenken1 in kleinen ,portionen zu der farblosen ,eisenchlorrlsung1 bis dieselbe eben hellroth geworden ist und auch nach dem ,umschtteln so bleibt4 -- ,man liest die verbrauchten ,raumtheile ab und verdnnt alsdann die ,hauptlsung in der ,art1 dass #ej ,c4,c4 #ajj genau #a ,grm4 ,eisen entsprechen4 ,es geschieht dies in folgender ,weise3 ,gesetzt wir htten angewendet #j1ie ,eisen und verbraucht #hj ,chamleonlsung4 ,die ,gleichung #j1ie 3 #hj #a1jj 3 x4 -- x #hd1b lehrt uns1 dass wir #hd1b gebraucht htten1 wenn genau #a ,grm4 ,eisen wre abgewogen worden 7was viel schwerer thun1 als sagen ist74 #ajj - #hd1b #ae1h4 ,wir mssen somit zu je #hd1b unserer ,lsung noch #ae1h ,wasser setzen1 um ihr die richtige ,verdnnung zu geben4 -- ,einen ,theil der concentrirten ,lsung bewahrt man auf1 um damit nachhelfen zu knnen1 wenn die ,lsung eine geringe ,zersetzung erlitten hat4 ,man wird ungestraft in keinem ,punkte von den gemachten ,angaben weit abweichen knnen4 ,verdnnt man z4 ,b4 die ,eisenlsung nicht1 oder wendet man sie warm an1 so entwickelt sich ,chlor1 -- macht man dieselbe nicht hinlnglich sauer oder setzt man die ,chamleonlsung zu rasch zu1 so scheidet sich ein brauner ,niederschlag 7,manganhyperoxyd ,eisenoxyd7 ab1 der sich jedoch beim ,umschwenken meist wieder lst4 -- ,der ,umstand1 #a;dass die durch den letzten ,tropfen gerthete ,lsung sich nach einiger ,zeit wieder entfrbt1 darf nicht befremden2 es geschieht dies stets1 denn eine verdnnte ,lsung von freier ,uebermangansure erhlt sich nicht lange unzersetzt4 ,hat man sehr verdnnte ,eisenlsungen zu prfen1 z4 ,b4 eisenhaltige ,mineralwasser1 so bereitet man sich der ,natur der ,sache nach zehn oder hundertmal verdnntere ,chamleonlsungen1 von denen somit #ajj #j1a oder #j1ja ,grm4 ,eisen entsprechen4 ,da sich die ,chamleonlsung auch beim sorgfltigsten ,aufbewahren allmlig zersetzt1 so muss jeder ,versuchsreihe eine neue ,titrirung vorhergehen4 -- ,man setzt alsdann vor der ,prfung etwas von der aufbewahrten concentrirten ,lsung zu4 -- ,man sehe darauf1 dass man beim ,titriren die ,eisenlsung mit ,wasser bis zu demselben ,volumen verdnnt1 welches man von der zu prfenden ,eisenlsung anwenden will4 ,es ist dies namentlich nthig1 wenn man sehr verdnnte ,lsungen1 z4 ,b4 eisenhaltige ,mineralwasser prfen will1 weil man dann die ,chamleonlsung sehr verdnnt anwenden muss1 und weil von einer so verdnnten ,lsung schon einige ,grade verbraucht werden1 um ganz reinem ,wasser eine deutliche ,frbung zu geben4 ,sind nun die ,wassermengen beim ,titriren und wirklichen ,prfen nicht gleich1 so entsteht hieraus eine ,ungenauigkeit4 ,am genauesten fallen die ,resultate aus1 wenn man die ,grade der verdnnten ,chamleonlsung durch einen ,versuch feststellt1 welche erforderlich sind1 um einem der zu titrirenden oder zu prfenden ,eisenoxydullsung gleichen ,volumen reinen ,wassers die gewnschte blassrothe ,frbung zu geben4 ,die hierzu nthigen ,grade werden alsdann von den beim ,titriren und ,prfen verbrauchten ,graden der ,chamleonlsung abgezogen4 ,verfhrt man nicht nach dieser ,angabe1 so stehen die zum ,frben erforderlichen ,grade zu denen1 die die ,oxydation vollbringen1 nicht in gleichem ,verhltniss1 wenn man z4 ,b4 beim ,titriren #ij1 beim ,prfen eines ,mineralwassers aber nur #dj verbraucht1 woraus nothwendigerweise eine ,ungenauigkeit entspringt4 cc4 ,ausfhrung des ,versuchs4 ,dieselbe ergiebt sich aus bb4 von selbst4 -- ,man verdnnt die hinlnglich angesuerte ,eisenoxydullsung und setzt von der ,chamleonlsung zu bis zur beginnenden ,rthung der ,flssigkeit4 ,hat man von der ,substanz genau #a ,grm4 abgewogen und zu ,oxydul gelst1 so geben die verbrauchten ,grade direct die ,procente an metallischem ,eisen an1 im anderen ,falle findet man diese durch eine kleine ,rechnung4 -- ,wie man zu verfahren habe1 wenn die ,lsung neben ,eisenoxydul ,oxyd enthlt1 wird1 sofern man den ,eisengehalt im ,ganzen kennen lernen will1 in 4 #ij1 sofern man die ,menge des ,oxyds und des ,oxyduls ermitteln will1 im fnften ,abschnitt gezeigt werden4 b4 ,verfahren von ,penny 7spter empfohlen von ,schabus74 ,setzt man zu einer sauren ,eisenoxydullsung zweifach chromsaures ,kali1 so wird das ,eisenoxydul in ,oxyd bergefhrt1 whrend die ,chromsure in ,chromoxyd bergeht4 7#f;,fe,o #b;,cr,o#c #c;,fe#b,o#c ,c#b,o#c47 #a ,grm4 ,eisen wird nun durch #j1hhdi ,grm4 saures chromsaures ,kali aus dem ,zustande des ,oxyduls in den des ,oxyds bergefhrt4 ,lst man daher #h1hdi ,grm4 saures chromsaures ,kali mit ,wasser zu #ejj ,c4,c4 oder #ag1fih ,grm4 zu #ajjj ,c4,c4 ,flssigkeit1 so entsprechen #ej ,c4,c4 derselben #ajj genau #a ,grm4 metallischem ,eisen4 ,man achte wohl darauf1 dass das saure chromsaure ,kali vollkommen rein sei1 und trockne es vor dem ,abwgen bei #ajj vollkommen4 -- ,ausser der genannten ,lsung bereitet man sich auch eine zehnfach und -- namentlich fr ,mineralwasserprfungen -- eine hundertfach verdnnte ,lsung4 ,sehr zu empfehlen ist es1 die fertige ,lsung auf ihre ,richtigkeit zu prfen1 indem man mit ,hlfe derselben eine bekannte ,menge zu ,oxydul gelsten reinen ,eisens oxydirt4 ,bei der ,ausfhrung verdnnt man die ,oxydullsung hinlnglich1 versetzt mit ,salzsure oder verdnnter ,schwefelsure und trpfelt alsdann unter ,umrhren die ,lsung des chromsauren ,kalis aus der ,brette zu4 ,die anfangs fast farblose ,lsung wird bald anfangs hell1 allmlig dunkler chromgrn4 ,man nimmt nun von ,zeit zu ,zeit mittelst des zum ,umrhren dienenden feinen ,glasstabes einen ,tropfen heraus und vereinigt ihn mit einem ,tropfen einer ,lsung von ,ferridcyankalium1 deren man viele auf einen ,porzellanteller gesprengt hat4 ,ist die entstehende ,blaufrbung noch dunkel1 so braucht man mit dem weiteren ,zufgen der chromsauren ,kalilsung noch nicht ngstlich zu sein2 fngt sie aber an schwach zu werden1 so setzt man behutsamer zu1 und zuletzt prft man nach ,zusatz von je zwei oder je einem ,tropfen4 ,sobald keine ,blaufrbung mehr eintritt1 ist die ,oxydation beendigt4 -- ,da die ,reaction so empfindlich ist1 so lsst sich der ,punkt auf einen ,tropfen genau mit ,leichtigkeit treffen4 ,whrend man am ,anfange ganz kleine ,trpfchen der ,lsung zur ,prfung verwendet 7um den hierdurch entstehenden ,substanzverlust mglichst gering zu machen71 nimmt man zuletzt grssere ,tropfen1 damit man die ,reaction recht deutlich sehen kann4 -- ,die ,genauigkeit der ,resultate wird gesteigert1 wenn man von der concentrirteren ,lsung von chromsaurem ,kali nur so lange zusetzt1 bis die ,oxydation fast beendigt ist1 dann aber bis zum ,schlsse die zehnfach verdnnte anwendet4 ,bringt man von der eisenhaltigen ,substanz genau #a ,grm4 in ,lsung1 so geben die verbrauchten ,grade der concentrirteren ,lsung die ,procente1 die der verdnnteren die ,zehntelprocente von im ,zustande des ,oxyduls vorhandenem reinem ,eisen an4 -- ,wie bei ,anwesenheit von ,oxyd zu verfahren ist1 wird in 4 #ij gesagt werden4 ,von den beiden ,maassmethoden hat die erste den ,vorzug1 dass man ohne besondere ,prfung die ,beendigung der ,oxydation an der eintretenden ,rthung der ,flssigkeit wahrnimmt1 whrend der zweiten der sehr wesentliche zukommt1 dass sich die ,lsung des chromsauren ,kalis billig und bequem beschaffen und unverndert aufbewahren lsst4 4 #ij4 #f4 ,eisenoxyd4 a4 ,auflsung4 ,viele ,verbindungen des ,eisenoxyds lsen sich in ,wasser1 das reine ,eisenoxyd1 sowie die in ,wasser unlslichen ,verbindungen desselben1 werden meist von ,salzsure aufgenommen4 ,in manchen ,fllen geht die ,lsung schwierig von ,statten1 daher man die ,verbindung im feinzertheilten ,zustande und die ,salzsure concentrirt anwenden muss4 ,man nimmt alsdann die ,auflsung in einem ,kolben vor und beschleunigt sie durch andauerndes ,erwrmen1 welches oft viele ,stunden lang fortgesetzt werden muss4 ,erhitzung bis zum ,kochen ist zweckwidrig4 -- ,in ,salzsure unlsliche ,eisenerze werden durch ,glhen mit kohlensaurem ,natron aufgeschlossen4 b4 ,bestimmung4 ,das ,eisenoxyd wird nach 4 #fj immer als solches gewogen4 ,es kann ausserdem mittelst einer indirecten ,methode und endlich1 nach vorhergegangener ,reduction zu ,oxydul1 mittelst ,maassanalyse bestimmt werden4 -- ,das ,ueberfhren in ,oxyd geschieht entweder durch ,fllung als ,oxydhydrat1 welcher zuweilen eine ,prcipitation als ,schwefeleisen oder bernsteinsaures ,eisenoxyd vorhergeht1 oder durch ,glhen4 -- ,whrend die indirecte ,methode und die ,maassanalysen in fast allen ,fllen anwendbar sind1 lassen sich verwandeln in ,eisenoxyd3 a4 ,durch ,fllung als ,oxydhydrat3 ,alle in ,wasser lslichen ,salze mit unorganischen oder flchtigen organischen ,suren1 -- diejenigen unlslichen1 deren ,sure sich beim ,auflsen entfernen lsst4 b4 ,durch ,fllung als ,schwefeleisen3 ,alle ,eisenverbindungen ohne ,ausnahme4 c4 ,durch ,fllung als bernsteinsaures ,eisenoxyd3 ,smmtliche sub a4 genannte ,verbindungen4 d4 ,durch ,glhen3 ,alle ,eisenoxydsalze mit flchtigen ,sauerstoffsuren4 ,die ,methode d4 wird1 wo sie angeht1 der ,schnelligkeit in der ,ausfhrung wie auch der ,genauigkeit halber1 den anderen vorgezogen4 ,die ,methode b4 dient hauptschlich zur ,scheidung des ,eisenoxyds von anderen ,basen4 ,sie wird ferner in den ,fllen angewendet1 in welchen a4 nicht zulssig ist1 so namentlich bei ,gegenwart von ,zucker oder anderweitigen nicht flchtigen organischen ,substanzen1 sowie zur ,bestimmung des ,eisenoxyds in seinen ,verbindungen mit ,phosphorsure und ,borsure4 -- ,die ,methode c4 wird lediglich bei ,scheidungen angewendet4 -- ,im chromsauren und kieselsauren ,salze bestimmt man das ,eisenoxyd nach 4 #ajd und 4 #aaa4 #a4 ,bestimmung als ,eisenoxyd4 a4 ,durch ,fllung als ,oxydhydrat4 ,man versetzt die in einer ,schale oder einem ,becherglase befindliche ,lsung mit ,ammon im ,ueberschuss1 erwrmt bis zum ,kochen1 filtrirt1 wscht mit heissem ,wasser sorgfltig aus1 trocknet vollstndig 7wobei der ,niederschlag ausserordentlich zusammenschwindet7 und glht nach der 4 #ce angegebenen ,methode1 indem man am ,anfang bei wohl bedecktem ,tiegel ganz gelinde1 und erst zuletzt bei geffnetem ,deckel und schiefer ,lage des ,tiegels 7,fig4 #cg7 strkere ,hitze giebt4 ,verfhrt man genau wie angegeben1 so hat man weder einen ,verlust durch ,umherspritzen zu befrchten1 noch zu besorgen1 dass ein ,theil des ,oxyds durch die ,kohle des ,filters reducirt werde4 ,frchtet man1 letzteres sei geschehen1 so braucht man nur den ,inhalt des ,tiegels mit ,salpetersure zu befeuchten1 abzudampfen und zu glhen1 um die ,gewissheit zu erlangen1 alles ,eisen in der ,form von ,oxyd zu haben4 ,eigenschaften des ,niederschlages und ,rckstandes 4 #fj4 ,die ,methode ist frei von ,fehlerquellen4 -- ,man trage ,sorge1 den ,niederschlag unter allen ,umstnden1 selbst dann1 wenn keine feuerbestndigen ,substanzen auszuwaschen sind1 vollkommen auszusssen2 denn enthlt derselbe noch ,salmiak1 so erleidet man ,verlust1 indem sich ,eisen als ,chlorid verflchtigt4 b4 ,durch ,fllung als ,schwefeleisen4 ,man versetzt die in einem ,becherglase befindliche ,lsung mit ,ammon1 bis alle freie ,sure abgestumpft ist 7bei ,abwesenheit organischer nicht flchtiger ,substanzen schlgt sich hierbei ein wenig ,eisenoxydhydrat nieder1 was jedoch keinen ,nachtheil bringt71 fgt ,schwefelammonium im ,ueberschuss zu1 rhrt wohl um und erwrmt ein wenig4 ,man wird nunmehr in den meisten ,fllen einen schwarzen ,niederschlag in einer farblosen oder gelblichen ,flssigkeit haben4 ,ist dies der ,fall1 so filtrirt man ab4 ,zeigt hingegen die ,flssigkeit eine grnliche ,farbe1 was namentlich dann der ,fall ist1 wenn die ,eisenlsung sehr verdnnt war1 und von usserst fein zertheiltem ,schwefeleisen herrhrt1 so lsst man das ,becherglas1 mit einer ,glasplatte bedeckt1 an einem mssig warmen ,orte so lange stehen1 bis die ,flssigkeit gelb geworden1 und filtrirt erst dann4 ,das ,filtriren und ,auswaschen darf nicht unterbrochen werden4 ,den ,trichter hlt man wohl bedeckt4 ,zum ,auswaschen bedient man sich mit etwas ,schwefelammonium vermischten ,wassers4 -- ,unterlsst man eine dieser ,vorsichtsmaassregeln1 so erleidet man ,verlust1 indem sich das ,schwefeleisen durch den ,sauerstoff der ,luft allmlig oxydirt und als schwefelsaures ,eisenoxydul in das ,filtrat kommt4 ,da es in diesem durch das darin vorhandene ,schwefelammonium wieder niedergeschlagen wird1 so frbt sich das ,filtrat in solchen ,fllen erst grnlich1 allmlig setzt sich darin ein schwarzer ,niederschlag ab4 ,sowie das ,auswaschen beendigt ist1 bringt man den feuchten ,niederschlag sammt dem ,filter in ein ,becherglas1 bergiesst ihn mit etwas ,wasser und fgt alsdann ,salzsure hinzu1 bis alles ,schwefeleisen gelst ist4 ,man erwrmt nunmehr1 bis der ,geruch nach ,schwefelwasserstoff verschwunden1 filtrirt in einen ,kolben1 wscht das rckbleibende ,papier sorgfltig aus1 erwrmt das ,filtrat mit ,salpetersure 74 #hi7 bis zur erfolgten ,oxydation und fllt endlich mit ,ammon nach a4 -- ,enthlt eine ,lsung von weinsaurem ,eisenoxyd-,alkali einen bedeutenden ,ueberschuss von kohlensaurem ,alkali1 so wird1 nach ,blumenau1 die ,fllung des ,eisens als ,schwefeleisen mehr oder weniger verhindert4 ,man hat daher in solchem ,falle die ,flssigkeit mittelst einer ,sure fast zu neutralisiren1 bevor man mit ,schwefelammonium fllt4 c4 ,durch ,fllung als bernsteinsaures ,eisenoxyd4 ,man versetzt die in einem ,kolben befindliche ,eisenoxydlsung tropfenweise mit sehr verdnntem ,ammon1 bis sich ein kleiner ,theil des ,eisens als ,oxydhydrat niedergeschlagen hat1 und erwrmt alsdann gelinde1 um zu sehen1 ob der ,niederschlag wieder gelst wird oder nicht4 ,wird er gelst1 so fgt man von ,neuem einige ,tropfen verdnnten ,ammons zu und verfhrt auf dieselbe ,weise1 wird er nicht gelst und zeigt die ,flssigkeit noch braunrothe ,farbe1 so sind die zur weiteren ,fllung erforderlichen ,bedingungen erfllt2 ist hingegen die ,flssigkeit farblos1 so ist zuviel ,ammon hinzugefgt worden1 daher man behutsam wieder zuerst etwas ,salzsure1 dann neuerdings ,ammon hinzusetzt1 bis der bezeichnete ,punkt erreicht ist4 ,man fgt alsdann eine ganz neutrale ,lsung von bernsteinsaurem ,ammon hinzu1 so lange noch ein ,niederschlag entsteht1 erwrmt gelinde1 lsst vollstndig erkalten1 filtrirt1 wscht mit kaltem ,wasser1 zuletzt mit warmer ,ammonflssigkeit aus1 wodurch der ,niederschlag1 indem er seine ,sure grsstentheils verliert1 dunkler wird1 trocknet endlich das ,filter im ,trichter1 bringt es in einen ,platintiegel1 erhitzt denselben zuerst bedeckt1 dann unbedeckt und indem man einen ,luftstrom anbringt1 bis das ,filter vollstndig eingeschert und der ,niederschlag in rothes ,oxyd bergegangen ist4 -- ,das ,auswaschen des ,niederschlages mit ,ammon hat zum ,zwecke1 einen ,theil der ,sure zu entfernen1 da im anderen ,falle1 wenn man das nur mit ,wasser ausgewaschene ,salz glht1 leicht ein ,theil des ,eisenoxyds reducirt wird4 -- ,eigenschaften der ,niederschlge 4 #fj4 ,die ,resultate sind genau4 d4 ,durch ,glhen4 ,man erhitzt im bedeckten ,tiegel anfangs gelinde1 allmlig mglichst heftig1 bis das ,gewicht des rckbleibenden ,oxyds nicht mehr abnimmt4 #b4 ,indirecte ,bestimmung nach ,fuchs 7,journ4 f4 prakt4 ,chem4 #ag4 #afj74 ,dieselbe beruht darauf1 dass gelstes ,eisenchlorid1 mit metallischem ,kupfer gekocht1 zu ,eisenchlorr wird1 whrend sich eine entsprechende ,menge ,kupfer als ,chlorr auflst 7,fe#b;,cl#c #b;,cu #b;,fe,cl ,cu#b;,cl74 ,kennt man somit die ,menge des aufgelsten ,kupfers1 so lsst sich daraus die des ,eisens mit ,leichtigkeit berechnen1 indem je #a ,aeq4 gelstes ,kupfer 7#cif7 einem ,aeq4 ,eisen 7#cej7 oder einem halben ,aeq4 ,eisenoxyd 7#ejj7 entspricht4 ,man bringt die auf ihren ,eisengehalt zu prfende ,substanz zunchst in der ,art in ,lsung1 dass alles ,eisen als ,chlorid vorhanden ist4 ,die ,salzsure muss stark vorwalten1 damit das sich bildende ,kupferchlorr in ,lsung bleibt4 ,sollte sich ein ,theil des ,eisens als ,chlorr gelst haben1 so setzt man ,chlorwasser oder chlorsaures ,kali zu1 um es in ,chlorid berzufhren1 und kocht sodann im schiefliegenden ,kolben1 bis alles freie ,chlor oder alle zweifach chlorsaure chlorige ,sure entwichen ist4 -- ,salpetersure darf zur ,oxydation des ,oxyduls nicht angewendet werden4 -- ,sollte bei ,auflsung der ,substanz ein unlslicher ,rckstand 7,thon1 ,kieselsure7 geblieben sein1 so braucht man deshalb nicht abzufiltriren4 -- ,man verdnnt nun die ,auflsung mit heissem ,wasser1 so dass der ,kolben mehr als zur ,hlfte angefllt ist1 bringt blank gescheuertes1 eisenfreies1 genau gewogenes1 nicht zu dnnes ,kupferblech1 in ,streifen von etwa #f ,cm4 ,lnge und #b ,cm4 ,breite1 in hinlnglicher ,menge hinein 7hat man #b-c ,grm4 ,eisenoxyd in ,lsung1 so nimmt man #ae-bj ,grm4 ,kupfer71 verschliesst den ,kolben mit einem ,korke1 welcher eine ,glasrhre von nicht zu grossem ,durchmesser enthlt1 legt den ,kolben schief und jedenfalls so1 dass das ,kupfer sich ganz unter der ,flssigkeit befindet1 und bringt die ,flssigkeit rasch zum ,sieden4 ,die ,lsung ndert bald ihre ,farbe1 sie erscheint erst dunkelbraun1 hellt sich allmlig auf und wird endlich blassgrn4 ,aendert sich die ,farbe nicht mehr weiter1 so verschliesst man die ,glasrhre mit etwas ,wachs oder einem ,kautschukrhrchen1 in dessen einem ,ende ein ,stckchen ,glasstab steckt1 lsst etwas erkalten1 fllt den ,kolben mit heissem ,wasser1 giesst die ,flssigkeit ab1 fllt den ,kolben nochmals mit heissem ,wasser1 giesst wieder ab1 nimmt das ,kupfer heraus1 splt es erst mit etwas verdnnter ,salzsure1 dann mit ,wasser gut ab1 legt und wendet es auf ,fliesspapier1 ohne es aber zu reiben 7der dunkle ,ueberzug1 welchen es zuweilen zeigt1 darf nicht entfernt werden71 trocknet es an einem warmen ,orte und wgt es4 ,die angegebenen ,regeln mssen wohl eingehalten werden1 wenn man genaue ,resultate erhalten will4 #c4 ,bestimmung durch ,maassanalyse4 ,dieselbe wird in der ,weise ausgefhrt1 dass man das ,eisenoxyd in ,oxydul verwandelt und die ,oxydullsung alsdann mittelst einer zu bestimmenden ,menge eines ,oxydationsmittels von bekanntem ,wirkungswerthe wieder oxydirt4 ,wir haben daher hier nur die ,reduction der ,oxydlsung zu besprechen1 denn das ,uebrige wurde bereits beim ,eisenoxydul 74 #hi7 auseinandergesetzt4 a4 ,reduction durch ,schwefelwasserstoff4 -- ,man versetzt die in einem ,kolben befindliche1 warme salzsaure ,lsung mit einem ,ueberschuss von gesttigtem ,schwefelwasserstoffwasser oder leitet -- bei grsseren ,quantitten -- ,schwefelwasserstoffgas ein1 bis die ,flssigkeit stark danach riecht1 erhitzt -- bei schiefer ,lage des ,kolbens -- zum gelinden ,sieden und erhlt darin1 bis aller ,schwefelwasserstoff ausgetrieben ist4 ,die ,lsung kann zur ,maassanalyse angewendet werden1 ohne dass man den gefllten ,schwefel abzufiltriren braucht4 b4 ,reduction durch ,zink4 ,man bringt in die salzsaure ,lsung ,streifen von reinem -- eisenfreiem -- ,zinkblech4 ,es entwickelt sich etwas ,wasserstoffgas und -- bei ,gegenwart von ,salpetersure -- ,stickoxydulgas4 ,die ,farbe der ,lsung wird blsser in dem ,maasse1 als das ,oxyd in ,oxydul bergeht4 ,enthlt die ,lsung ,kupfer oder ,arsen1 so scheiden sich die ,metalle in ,form kleiner ,blttchen oder als ,metallpulver ab4 ,ist die ,reduction vollendet1 so filtrirt man ab4 ,sollte man sich eisenfreies ,zink nicht verschaffen knnen1 so bestimmt man die ,menge des darin enthaltenen ,eisens mittelst ,maassanalyse1 wgt die ,zinkstreifen vorher und nachher und zieht das im gelsten ,zink enthaltene ,eisen von dem im ,ganzen gefundenen ab4 c4 ,reduction durch schwefligsaures ,natron4 ,man versetzt die in einem ,kolben befindliche salzsaure ,lsung mit einer concentrirten ,lsung von schwefligsaurem ,natron und kocht4 ,sollte durch die erste ,portion die ,reduction noch nicht vollendet werden1 so fgt man eine neue zu4 ,zuletzt muss das ,kochen fortgesetzt werden1 bis keine ,spur von schwefliger ,sure mehr entweicht4 ,von diesen ,methoden ziehe ich a4 vor1 indem bei c4 die ,reduction etwas schwieriger erfolgt und fremde1 der ,reaction nachtheilige1 ,metalle nicht gefllt werden1 whrend b4 ,filtriren und ,auswaschen1 sowie ,rcksichtnahme auf einen ,eisengehalt des ,zinkes erfordert4 ,fnfte ,gruppe4 ,silberoxyd1 ,bleioxyd1 ,quecksilberoxydul1 ,quecksilberoxyd1 ,kupferoxyd1 ,wismuthoxyd1 ,cadmiumoxyd4 4 #ia4 #a4 ,silberoxyd4 a4 ,auflsung4 ,die ,verbindungen des ,silbers1 welche in ,wasser unlslich sind1 sowie metallisches ,silber1 werden am besten in ,salpetersure gelst1 wenn sie darin auflslich sind4 ,in der ,regel gengt verdnnte1 ,schwefelsilber erfordert concentrirte ,sure4 ,die ,auflsung nimmt man am besten in einem ,kolben vor4 -- ,chlor-1 ,brom- und ,jodsilber werden weder von ,wasser noch von ,salpetersure aufgenommen2 um das in denselben enthaltene ,silber in ,lsung zu bringen1 bergiesst man sie1 am besten im geschmolzenen ,zustande1 mit ,wasser1 legt ein ,stckchen reines ,zink oder ,eisen darauf und setzt etwas ,schwefelsure oder ,salzsure zu4 ,nach erfolgter ,reduction wird der erhaltene ,silberschwamm erst mit verdnnter ,schwefelsure1 dann mit ,wasser ausgewaschen und zuletzt in ,salpetersure gelst4 ,zum ,behufe ihrer ,analyse ist es jedoch nicht nthig1 die genannten ,verbindungen in ,auflsung zu bringen1 wie sogleich gezeigt werden wird4 b4 ,bestimmung4 ,das ,silber kann nach 4 #fa als ,chlorsilber1 ,schwefelsilber1 ,cyansilber oder im metallischen ,zustande bestimmt werden4 ,ausserdem wendet man hufig zu seiner ,bestimmung eine ,maassanalyse an4 ,man kann verwandeln in #a4 ,chlorsilber3 #b4 ,schwefelsilber3 #c4 ,cyansilber3 ,alle ,silberverbindungen ohne ,ausnahme4 #d4 ,metallisches ,silber3 ,silberoxyd und einige seiner ,verbindungen mit leicht flchtigen ,suren1 ferner die ,salze mit organischen ,suren1 endlich ,chlorsilber4 ,die ,methode #d4 wird1 wo sie angeht1 als die bequemste gern angewendet4 ,die ,methode #a4 ist die gewhnlichste1 #b4 und #c4 dienen meistens nur bei ,scheidungen des ,silberoxyds von anderen ,basen4 ,die ,bestimmung des ,silbers mittelst ,maassanalyse ist die in den ,mnzsttten gebruchliche4 #a4 ,bestimmung des ,silbers als ,chlorsilber4 a4 ,auf nassem ,wege4 ,um das ,silber als ,chlorsilber zu bestimmen1 kann man dieses von der ,flssigkeit1 aus welcher es gefllt wurde1 entweder durch ,filtration oder aber durch ,decantation trennen4 ,das letztere ,verfahren ist bei grsseren ,mengen des ,niederschlages1 das erstere bei geringeren vorzuziehen4 ,greek3 a4 ,bestimmung durch ,decantation4 ,man bringt die mssig verdnnte ,silberlsung in einen hohen ,kolben mit langem ,halse und enger ,mndung1 fgt etwas ,salpetersure zu1 erwrmt auf etwa #fj1 setzt ,salzsure zu1 so lange noch ein ,niederschlag entsteht1 verschliesst die ,mndung des ,kolbens mit einem ganz glatten ,korke 7besser mit einem gut eingeriebenen ,glasstopfen7 und schttelt so lange mit ,heftigkeit1 bis sich das gefllte ,chlorsilber in zusammenhngende ,klumpen vereinigt hat1 und die berstehende ,flssigkeit klar geworden ist4 ,man reinigt alsdann den ,hals des ,kolbens von anhngendem ,chlorsilber durch ,aufschwenken der klaren ,flssigkeit1 splt die letzten ,theilchen mit der ,spritzflasche hinunter und stellt alsdann den ,kolben mit lose aufgesetztem ,stopfen aufs ,sandbad an einen mssig heissen ,ort1 bis die ber dem ,niederschlage stehende ,flssigkeit absolut klar geworden ist1 was meistens erst nach ,verlauf mehrerer ,stunden der ,fall ist4 ,die ,flssigkeit wird nunmehr langsam und vorsichtig1 so dass kein ,theilchen des ,niederschlages mit herausgerissen wird1 so weit wie mglich in ein ,becherglas abgegossen1 das ,chlorsilber aber behutsam in einen ,porzellantiegel mit glatten und steilen ,wnden herausgesplt4 ,die allerletzten ,theilchen bringt man auf die ,weise heraus1 dass man in den ,kolben wenig ,wasser bringt und mittelst desselben1 whrend man die mit dem ,finger zu verschliessende ,oeffnung nach unten kehrt1 die ,wandungen vollstndig absplt4 ,die ,chlorsilbertheilchen sammeln sich alsdann im ,hals und knnen leicht in den ,tiegel gebracht werden1 wenn man die ,mndung des ,kolbens dicht ber den ,tiegel hlt und die ,flssigkeit ausfliessen lsst4 -- ,wenn sich das ,chlorsilber in dem ,tiegel vollstndig abgesetzt hat1 was durch ,erhitzung im ,wasserbade sehr beschleunigt wird1 giesst man die berstehende klare ,flssigkeit mit ,hlfe eines ,glasstabes in das nmliche ,becherglas ab1 in welchem sich die erst abgegossene befindet1 bergiesst das ,chlorsilber mit ein paar ,tropfen ,salpetersure1 dann mit heissem destillirtem ,wasser1 lsst wieder klar absitzen1 giesst neuerdings ab und wscht auf diese ,art so lange aus1 bis eine ,probe der zuletzt abgegossenen ,flssigkeit mit ,silberlsung keine ,trbung mehr giebt4 ,man entfernt alsdann die ,flssigkeit so vollstndig als mglich mittelst einer ,pipette oder auch durch behutsames ,abgiessen1 trocknet das ,chlorsilber im ,wasserbade vllig aus1 erhitzt es behutsam bei anfangs ganz gelinder1 zuletzt verstrkter ,hitze ber der ,lampe1 bis es am ,rande zu schmelzen anfngt1 lsst erkalten und wgt4 ,um nun die angeschmolzene ,masse1 ohne den ,tiegel zu verletzen1 herauszubringen1 legt man ein ,stckchen ,eisen oder ,zink auf das ,chlorsilber und bergiesst mit ganz verdnnter ,salz- oder ,schwefelsure4 ,nach beendigter ,reduction reinigt1 trocknet und wgt man den ,tiegel4 -- ,im ,falle die von dem ,chlorsilber abgegossenen ,flssigkeiten nicht absolut klar sein sollten1 lsst man sie an einem warmen ,orte stehen1 bis sich die ,chlorsilbertheilchen vollstndig abgesetzt haben 7was unter solchen ,umstnden oft erst nach vielen ,stunden der ,fall ist71 giesst die klare ,flssigkeit ab1 vereinigt den ,niederschlag mit der ,hauptmasse des ,chlorsilbers1 wscht aus1 und verfhrt wie oben1 -- oder -- und diese ,methode fhrt rascher zum ,ziele -- man sammelt die kleine ,menge des ,niederschlages auf einem ,filterchen1 verfhrt damit nach ,greek3 b4 und addirt die nachtrglich erhaltene kleine ,quantitt ,chlorsilber zur ,hauptmenge4 ,greek3 b4 ,bestimmung durch ,filtration4 ,man verfhrt in ,bezug auf die ,art des ,fllens und ,absitzenlassens wie in ,greek3 a41 giesst alsdann zuerst die ber dem ,niederschlage stehende ,flssigkeit durch ein kleines ,filter1 splt mit ,hlfe von heissem ,wasser1 dem man etwas ,salpetersure zusetzt1 das ,chlorsilber vollstndig darauf1 wscht es zuerst mit salpetersurehaltigem1 zuletzt mit reinem ,wasser aus1 trocknet scharf1 glht nach 4 #cf und wgt4 ,wenn man nach ,vorschrift verfhrt1 lsst sich das ,chlorsilber ohne ,schwierigkeit klar abfiltriren4 -- ,man trage ,sorge1 das ,filter vor dem ,verbrennen soviel wie mglich von anhngendem ,chorsilber zu befreien4 ,die ,eigenschaften des ,niederschlages siehe 4 #fa4 ,beide ,methoden geben sehr genaue ,resultate4 -- ,bei gleich sorgfltiger ,ausfhrung fallen jedoch die nach ,greek3 a4 erhaltenen noch etwas genauer aus1 als die nach ,greek3 b4 gewonnenen1 indem man bei letzterer ,methode dadurch einen kleinen ,verlust erleidet1 dass ein wenig des am ,filter hngenden ,chlorsilbers beim ,glhen 7durch die reducirende ,wirkung des ,kohlenoxyds7 reducirt wird4 7,manche ,chemiker bringen das bei der ,filterasche befindliche ,silber geradezu als metallisches ,silber in ,rechnung47 ,will man diese ,fehlerquelle vermeiden1 so bringt man die silberhaltige ,filterasche in den ,tiegel zu dem ,chlorsilber1 setzt ein wenig verdnnte ,salpetersure zu1 erwrmt eine ,zeit lang1 fgt ein ,paar ,tropfen ,salzsure zu1 dampft ab1 trocknet und glht wie in ,greek3 a4 b4 ,auf trockenem ,wege4 ,diese ,methode1 obgleich auch bei anderen ,verbindungen anwendbar1 dient in der ,regel nur zur ,analyse des ,brom- oder ,jodsilbers4 ,man bringt zu diesem ,behufe die zu analysirende ,verbindung in die ,kugel einer ,kugelrhre1 schmilzt sie darin1 wgt und leitet reines und trockenes ,chlorgas in ganz langsamem ,strome darber4 ,dem ,apparat giebt man folgende ,einrichtung3 a ist ein ,chlorentwickelungsapparat1 b enthlt concentrirte ,schwefelsure1 c ,chlorcalcium1 d ist die das ,jod- oder ,bromsilber enthaltende ,kugelrhre1 e fhrt das entweichende ,chlor zum ,fenster hinaus4 ,wenn die ,chlorentwickelung eine ,zeit lang im ,gange ist1 erhitzt man den ,inhalt der ,kugel zum ,schmelzen und erhlt ihn darin ein ,viertelstunde1 whrend man die geschmolzene ,masse dann und wann in der ,kugel ein wenig bewegt4 ,nach ,hinwegnahme der ,rhre und nach dem ,erkalten hlt man sie schief1 damit das ,chlorgas durch ,luft verdrngt werde1 und wgt4 ,man leitet alsdann nochmals1 wie oben1 ber die geschmolzene ,masse einige ,minuten lang ,chlor und wgt wiederum4 ,blieb das ,gewicht unverndert1 so ist der ,versuch beendigt4 -- ,die ,resultate fallen bei gehriger ,vorsicht ausserordentlich genau aus4 ,illustration3 ,fig4 #dc4 #b4 ,bestimmung des ,silbers als ,schwefelsilber4 ,das ,silber kann man aus sauren1 neutralen und alkalischen ,lsungen durch ,schwefelwasserstoff1 sowie aus neutralen und alkalischen ,lsungen durch ,schwefelammonium vollstndig niederschlagen4 ,soll es mit ,schwefelwasserstoff gefllt werden1 so kann man sich bei kleinen ,mengen von ,silber eines frisch bereiteten1 vllig klaren ,schwefelwasserstoffwassers bedienen2 bei grsseren ,quantitten leitet man in die mssig verdnnte1 nicht zu saure ,lsung gewaschenes ,schwefelwasserstoffgas4 ,nach erfolgter ,ausfllung erwrmt man die ,flssigkeit ein wenig1 bringt das gefllte ,schwefelsilber auf ein gewogenes ,filter1 wscht aus1 trocknet bei #ajj und wgt4 ,eigenschaften des ,niederschlages 4 #fa4 ,diese ,methode giebt bei sorgfltiger ,ausfhrung recht genaue ,resultate4 -- ,man trage ,sorge1 bei der ,filtration die ,luft mglichst abzuhalten und dieselbe schnell zu vollfhren1 damit sich aus dem ,schwefelwasserstoffwasser kein ,schwefel niederschlage1 wodurch das ,gewicht des ,schwefelsilbers zu hoch ausfallen wrde4 ,in eben beschriebener ,weise darf das ,schwefelsilber jedoch nur dann gewogen werden1 wenn man berzeugt sein kann1 dass sich mit dem ,schwefelsilber kein ,schwefel niedergeschlagen hat1 wie dies der ,fall sein wrde1 wenn in der ,flssigkeit ,eisenoxyd oder eine andere den ,schwefelwasserstoff zersetzende ,substanz enthalten gewesen wre4 ,im ,falle also der ,niederschlag freien ,schwefel enthlt1 digerirt man ihn sammt dem ,filter mit mssig verdnnter ,salpetersure bei gelinder ,wrme bis zur vollstndigen ,zersetzung 7bis der ungelste ,schwefel rein gelb erscheint71 filtrirt1 splt gut nach und verfhrt nach #a4 #c4 ,bestimmung des ,silbers als ,cyansilber4 ,man versetzt die neutrale oder saure ,silberlsung mit ,cyankalium1 bis sich der entstandene ,niederschlag von ,cyansilber wieder gelst hat1 fgt alsdann ,salpetersure in geringem ,ueberschuss zu und erwrmt eine ,zeit lang gelinde4 ,das abgeschiedene ,cyansilber sammelt man auf einem gewogenen ,filter1 wscht aus1 trocknet bei #ajj und wgt4 ,eigenschaften des ,niederschlags 4 #fa4 ,die ,resultate sind ganz genau4 #d4 ,bestimmung als metallisches ,silber4 ,hat man ,silberoxyd1 kohlensaures ,silberoxyd etc41 so glht man ganz einfach in einem ,porzellantiegel bis zu erfolgter ,reduction4 ,bei ,salzen mit organischen ,suren ist es zweckmssig1 das erste ,erhitzen im bedeckten ,tiegel vorzunehmen2 alsdann nimmt man den ,deckel ab und erhitzt strker1 bis alle ,kohle verbrannt ist4 ,eigenschaften des ,rckstandes 4 #fa4 ,die ,methode giebt bei ,silberoxyd etc4 absolut genaue ,resultate4 ,bei ,salzen mit organischen ,suren bekommt man nicht selten ein ,unbedeutendes zu viel in ,folge eines ,kohlengehaltes des reducirten ,silbers4 ,will man ,chlorsilber behufs seiner ,analyse in metallisches ,silber berfhren1 so bringt man es in die ,kugel einer ,kugelrhre1 schmilzt es und wgt4 ,man passt alsdann die ,kugelrhre an einen ,apparat 7,fig4 #dd71 aus dem sich trockenes ,wasserstoffgas entwickelt4 ,illustration3 ,fig4 #dd4 ,a ist die granulirtes ,zink enthaltende ,entbindungsflasche1 b d ein langes ,glasrohr1 welches bis c mit ,lschpapier und von c bis d mit ,chlorcalcium gefllt ist4 -- ,sobald der ,apparat ganz mit ,wasserstoff erfllt und der ,gasstrom ruhig und langsam geworden ist1 erhitzt man das ,chlorsilber zum ,schmelzen und erhlt es bei mssiger ,glhhitze1 bis sich keine ,salmiaknebel mehr erzeugen1 wenn man ein mit ,ammon befeuchtetes ,glasstbchen an die ,mndung hlt1 aus der das ,gas austritt4 ,nach dem ,erkalten nimmt man die ,kugelrhre ab1 hlt schief1 damit das ,wasserstoffgas durch ,luft verdrngt wird1 und wgt4 ,die ,resultate sind ganz genau4 #e4 ,bestimmung durch ,maassanalyse4 ,das ,princip derselben ist folgendes3 ,man ermittelt die ,menge einer ,kochsalzlsung von bekanntem ,gehalt1 welche erforderlich ist1 um alles ,silber auszufllen1 welches in einer ,lsung enthalten ist1 und erfhrt so auch die ,menge des ,silbers1 denn #a ,aeq4 ,chlornatrium fllt #a ,aeq4 ,silber aus4 -- ,diese ,methode1 welche ,gay-,lussac an die ,stelle der ,silberprfung durch ,cupellation setzte und in allen ihren ,einzelnheiten aufs ,genaueste erforschte1 findet sich ausfhrlich beschrieben in ,gay-,lussac1 vollstndiger ,unterricht ber das ,verfahren1 ,silber auf nassem ,wege zu probiren1 deutsch bearbeitet von ,j4 ,liebig1 ,braunschweig bei ,vieweg4 ,ich theile dieselbe hier nur soweit mit1 als es fr den ,gebrauch in chemischen ,laboratorien erforderlich ist4 a4 ,bereitung der ,kochsalzlsung4 #a ,gramm reines ,silber verbindet sich mit #j1cbhdd ,grm4 ,chlor zu ,chlorsilber4 ,diese ,menge ,chlor ist enthalten in #j1edadb ,grm4 ,chlornatrium4 ,lst man daher #e1dadb ,grm4 chemisch reines ,chlornatrium in ,wasser zu #a ,liter ,flssigkeit auf1 so entsprechen #ajj ,c4,c4 dieser ,lsung genau #a ,grm4 ,silber1 oder jeder ,c4,c4 der ,lsung entspricht #j1ja ,grm4 ,silber4 ,ausser dieser einen ,lsung bereitet man sich noch eine zehnfach verdnnte1 indem man #a ,raumtheil jener mit #i ,raumtheilen ,wasser mischt4 ,jeder ,c4,c4 dieser ,zehntellsung entspricht somit #j1jja ,grm4 ,silber4 b4 ,bereitung der gleichfalls nthigen titrirten ,silberlsung4 ,man lst #a ,grm4 chemisch reines ,silber in reiner ,salpetersure und verdnnt mit ,wasser genau zu #a ,liter ,flssigkeit4 ,jeder ,c4,c4 enthlt somit #j1jja ,grm4 ,silber und wird genau ausgefllt durch #a ,c4,c4 der ,zehntelkochsalzlsung4 c4 ,prfung der titrirten ,lsungen4 ,man lst #a ,grm4 chemisch reines ,silber in #f ,c4,c4 reiner ,salpetersure bei gelinder ,wrme auf und zwar in einer weissen ,flasche1 die sich durch einen ,glasstopfen gut verschliessen lsst1 blst mittelst einer gebogenen ,glasrhre die salpetrigen ,dmpfe heraus1 setzt genau #ajj ,c4,c4 der concentrirteren ,kochsalzlsung zu1 dreht den angefeuchteten ,glasstopfen fest ein1 schttelt1 bis sich das ,chlorsilber gut zusammengeballt hat1 und die ,flssigkeit klar geworden ist1 und fgt nun #a ,c4,c4 der verdnnten ,kochsalzlsung zu4 ,ist die ,lsung richtig1 so darf hierdurch keine ,trbung entstehen4 ,man bringt jetzt #a ,c4,c4 der titrirten ,silberlsung hinzu1 schttelt wiederum1 bis die ,flssigkeit klar erscheint1 und prft nun durch ,zusatz eines weiteren ,c4,c4 der ,silberlsung4 ,die richtig titrirte ,lsung darf1 wie leicht zu erkennen1 auch hierdurch nicht getrbt werden4 d4 ,ausfhrung4 ,soll dieselbe mglichst genau ausfallen1 so muss man den ,gehalt der zu prfenden ,substanz an ,silber einigermaassen genau kennen1 wie dies bei ,prfung von ,mnzen etc4 schon an und fr sich der ,fall ist4 -- ,kennt man denselben gar nicht1 so wgt man eine ,portion ab1 lst erforderlichen ,falles in ,salpetersure1 trpfelt zu der ,lsung aus einer ,brette von der concentrirteren ,kochsalzlsung zu1 schttelt1 setzt weiter zu und sucht so mglichst annhernd den ,punkt1 bei dem keine weitere ,fllung mehr erfolgt4 ,man wgt nun so viel von der ,silberlegirung oder ,verbindung ab1 dass darin etwa #a ,gramm ,silber enthalten ist1 lst -- sofern man eine ,legirung oder ein ,silbersalz hat -- in der in c4 bezeichneten ,flasche in reiner ,salpetersure1 entfernt etwaige salpetrigsaure ,dmpfe durch ,einblasen1 bringt mittelst einer ,pipette genau #ajj ,c4,c4 der concentrirteren ,kochsalzlsung hinzu1 dreht den angefeuchteten ,glasstopfen fest ein und schttelt heftig1 bis das ,chlorsilber gut abgeschieden und die ,flssigkeit klar geworden ist4 ,man hat nun zu ermitteln1 ob in der ,flssigkeit noch ,silber oder noch ,kochsalz ist4 ,zu dem ,behufe setzt man #a ,c4,c4 der ,zehntelkochsalzlsung zu4 ,entsteht eine ,trbung1 so ist dies ein ,zeichen1 dass in der abgewogenen ,menge der ,substanz mehr als #a ,grm4 ,silber enthalten war4 ,man schttelt1 setzt wieder einen ,c4,c4 zu und fhrt so fort1 bis der letzte ,c4,c4 keine ,trbung mehr giebt4 ,man kann dann auch annehmen1 dass der vorletzte nur zur ,hlfte nthig war1 und pflegt daher von den verbrauchten ,c4,c4 der ,zehntellsung #a1e ,c4,c4 abzuziehen4 ,die noch brig bleibenden ,c4,c4 geben die ,milligramme ,silber an1 die mehr als #a ,grm4 in der abgewogenen ,substanz enthalten gewesen sind4 ,hat der erste ,c4,c4 der ,zehntelkochsalzlsung keine ,trbung bewirkt1 so fgt man zunchst #a ,c4,c4 der titrirten ,silberlsung zu1 um jenen zu fllen1 schttelt und verfhrt dann mit der ,silberlsung wie dies zuvor fr die verdnnte ,kochsalzlsung angegeben worden ist4 ,die ,anzahl der nun noch zugesetzten ,c4,c4 7der erste darf natrlich nicht mitgezhlt werden71 nach ,abzug von #a1e ,c4,c4 bezeichnet die ,milligramme ,silber1 welche die abgewogene ,substanz weniger enthielt als #a ,gramm4 4 #ib4 #b4 ,bleioxyd4 a4 ,auflsung4 ,die ,verbindungen des ,bleioxyds sind kleinerentheils in ,wasser lslich4 ,von den darin unlslichen wird der grssere ,theil1 ebenso wie das reine ,oxyd und das metallische ,blei1 von verdnnter ,salpetersure aufgenommen4 7,wendet man dieselbe zu concentrirt an1 so erfolgt weder vollstndige ,zersetzung1 noch vollstndige ,lsung1 weil das salpetersaure ,bleioxyd in concentrirter ,salpetersure unlslich ist und sonach das zuerst gebildete die noch nicht angegriffenen ,theile des zu lsenden ,salzes schtzt47 ,die ,lslichkeitsverhltnisse des ,chlorbleies und schwefelsauren ,bleioxyds siehe 4 #fb4 ,es ist zur ,analyse dieser ,verbindungen nicht erforderlich1 sie zuvor zu lsen1 wie sogleich gezeigt werden wird4 -- ,jodblei lst sich nicht in kalter verdnnter ,salpetersure1 aber leicht beim ,erwrmen unter ,abscheidung von ,jod4 ,chromsaures ,bleioxyd lst sich ohne ,zersetzung nur in ,kalilauge4 ,behufs der ,analyse verwandelt man es am besten in ,chlorblei 7siehe unten47 b4 ,bestimmung4 ,das ,blei kann nach 4 #fb als ,bleioxyd1 schwefelsaures ,bleioxyd1 chromsaures ,bleioxyd1 ,schwefelblei1 ,chlorblei1 als ,bleioxyd ,blei und endlich durch ,maassanalyse bestimmt werden4 ,man kann zweckmssig verwandeln in #a4 ,bleioxyd3 a4 ,durch ,fllung3 ,die in ,wasser lslichen ,bleisalze und diejenigen unlslichen1 deren ,sure beim ,auflsen in ,salpetersure entfernt wird4 b4 ,durch ,glhen3 ,greek3 a4 ,bleioxydsalze mit leichtflchtigen oder zersetzbaren unorganischen ,suren4 -- ,greek3 b4,bleisalze mit organischen ,suren4 #b4 ,schwefelsaures ,bleioxyd3 a4 ,durch ,fllung3 ,die in ,wasser unlslichen1 in ,salpetersure lslichen ,salze1 deren ,sure sich aus der ,lsung nicht entfernen lsst4 b4 ,durch ,abdampfen3 ,greek3 a4 ,smmtliche ,oxyde des ,bleies1 sowie die ,bleioxydsalze mit flchtigen ,suren1 ferner ,jod- und ,brom-,blei4 -- ,greek3 b4 ,manche organische ,bleiverbindungen4 #c4 ,chromsaures ,bleioxyd3 ,die in ,wasser oder ,salpetersure lslichen ,bleiverbindungen4 #d4 ,chlorblei3 ,chromsaures ,bleioxyd1 ,jod- und ,brom-,blei4 #e4 ,bleioxyd ,blei3 ,viele organische ,bleiverbindungen4 #f4 ,schwefelblei3 ,smmtliche gelste ,bleisalze bei ,scheidungen4 ,in dieser bersichtlichen ,darstellung sind fr die verschiedenartigen ,bleiverbindungen die ,formen angegeben1 in welche man sie behufs der ,bleibestimmung zweckmssig berfhrt4 ,es soll jedoch damit nicht gesagt sein1 dass nicht auch andere ,verbindungen als die speciell verzeichneten nach der oder jener ,methode zweckmssig bestimmt werden knnten1 -- so lassen sich z4 ,b4 smmtliche sub #a genannten ,verbindungen auch als schwefelsaures ,bleioxyd1 alle sub #a1 #b und #e angefhrten als ,schwefelblei bestimmen etc4 -- ,chlorblei verwandelt man1 sofern man nicht vorzieht1 es in ,wasser zu lsen1 behufs seiner ,analyse am zweckmssigsten durch ,reduction mit ,wasseratoffgas nach der 4 #ia fr ,chlorsilber angegebenen ,methode in metallisches ,blei4 ,man trage dabei ,sorge1 es nicht zu stark zu erhitzen1 weil sich sonst etwas ,chlorblei verflchtigt4 -- ,die ,bleisuperoxyde gehen durch ,glhen in ,bleioxyd ber4 ,dieser ,umstand giebt ein ,mittel zu ihrer ,analyse1 wie auch zu ihrer ,auflsung an die ,hand4 ,ohne ,glhen bringt man sie am einfachsten in ,lsung durch ,behandeln mit verdnnter ,salpetersure unter ,zusatz von etwas ,alkohol4 -- ,die ,analyse des schwefelsauren und chromsauren ,bleioxyds1 wie auch die des ,jod- und ,brombleies siehe bei den betreffenden ,suren4 #a4 ,bestimmung des ,bleies als ,bleioxyd4 a4 ,durch ,fllung4 ,greek3 a4 ,durch ,fllung als kohlensaures ,bleioxyd4 ,man versetzt die mssig verdnnte ,lsung mit kohlensaurem ,ammon im geringen ,ueberschuss1 fgt etwas kaustisches ,ammon hinzu1 erwrmt gelinde und filtrirt nach einiger ,zeit ab4 ,man wscht alsdann mit reinem ,wasser aus1 trocknet und glht in einem ,porzellantiegel1 nachdem man das ,filter auf dessen ,deckel verbrannt hat4 ,eigenschaften des ,niederschlages und ,rckstandes 4 #fb4 ,die ,resultate fallen sehr befriedigend1 in der ,regel um ein ,geringes zu niedrig aus4 ,der ,verlust rhrt daher1 dass das kohlensaure ,bleioxyd nicht absolut unlslich ist1 namentlich in ,flssigkeiten1 welche reich an ,ammonsalzen sind 7,vers4 ,nr4 #dc74 -- ,man whle ein kleines dnnes ,filter und trage ,sorge1 den ,niederschlag so vollstndig vom ,filter zu trennen als mglich1 damit man nicht einen weiteren ,verlust dadurch erleide1 dass ein ,theilchen des ,oxyds beim ,einschern zu ,metall reducirt werde4 ,greek3 b4 ,durch ,fllung als kleesaures ,bleioxyd4 ,man versetzt die ,lsung mit oxalsaurem ,ammon im ,ueberschuss und fgt ,ammon hinzu bis zum geringen ,vorwalten1 lsst absitzen1 filtrirt und verfhrt wie in ,greek3 a4 ,der ,porzellantiegel bleibt1 whrend man den ,niederschlag glht1 unbedeckt4 ,in ,betracht der ,genauigkeit steht diese ,methode der vorigen gleich4 b4 ,durch ,glhen4 ,verbindungen1 wie kohlensaures oder salpetersaures ,bleioxyd1 glht man behutsam in einem ,porzellantiegel1 bis sie an ,gewicht nicht mehr abnehmen4 -- ,in welcher ,weise man ,bleisalze mit organischen ,suren in ,oxyd berfhrt1 soll in diesem 4 sub #e gezeigt werden4 #b4 ,bestimmung des ,bleies als schwefelsaures ,bleioxyd4 a4 ,durch ,fllung4 ,greek3 a4 ,man versetzt die nicht zu verdnnte ,auflsung mit mssig verdnnter reiner ,schwefelsure in geringem ,ueberschuss1 mischt das doppelte ,volum ,weingeist hinzu1 lsst einige ,stunden absitzen1 filtrirt1 wscht mit ,weingeist aus1 trocknet und glht nach der 4 #cf angegebenen ,methode4 ,man kann zwar bei gehriger ,vorsicht das ,glhen in einem ,platintiegel vornehmen1 die ,anwendung eines dnnen ,porzellantiegels ist jedoch rthlicher4 -- ,man beobachte ferner die oben bei #a4 a4 angegebenen ,vorsichtsmaassregeln4 ,greek3 b4 ,im ,falle der ,zusatz von ,alkohol nicht angeht1 setze man einen nicht zu geringen ,ueberschuss von ,schwefelsure zu1 filtrire den ,niederschlag nach lngerem ,absetzen geradezu ab1 wasche mit ,wasser1 dem man einige ,tropfen ,schwefelsure zugesetzt hat1 aus1 verdrnge zuletzt die saure ,flssigkeit durch mehrmaliges ,waschen mit ,weingeist und verfahre wie oben4 ,eigenschaften des ,niederschlages 4 #fb4 ,die ,methode giebt bei dem ,verfahren ,greek3 a4 sehr genaue ,resultate1 kaum weniger genaue bei dem ,verfahren ,greek3 b41 sofern man die angegebene ,vorschrift genau befolgt4 -- ,versumt man es jedoch1 einen gehrigen ,ueberschuss von ,schwefelsure zuzusetzen1 so wird1 z4 ,b4 bei ,gegenwart von ,ammonsalzen1 ,salpetersure etc41 das ,blei nicht vollstndig ausgefllt1 und wscht man mit reinem ,wasser aus1 so lsen sich merkliche ,spuren des ,niederschlages wieder auf4 -- ,diese ,umstnde haben veranlasst1 dass man bisher die ,methode ,greek3 b4 fr wenig genau hielt4 b4 ,durch ,abdampfen4 ,greek3 a4 ,man bringt die abgewogene ,substanz in ein gewogenes ,schlchen1 lst sie in schwacher ,salpetersure1 fgt mssig verdnnte reine ,schwefelsure im geringen ,ueberschuss zu1 verdampft bei gelinder ,wrme1 zuletzt hoch ber der ,lampe1 bis alle berschssige ,schwefelsure entwichen ist4 ,die ,operation kann1 wenn keine organische ,substanz zugegen ist1 ganz getrost in einem ,platinschlchen vorgenommen werden1 im anderen ,falle whlt man ein leichtes ,porzellanschlchen4 ,die ,resultate fallen bei vorsichtigem ,abdampfen vllig genau aus4 ,greek3 b4 ,um organische ,bleiverbindungen in schwefelsaures ,bleioxyd zu verwandeln1 bergiesst man sie in einem ,porzellantiegel mit reiner concentrirter ,schwefelsure im ,ueberschuss1 verdampft vorsichtig im wohlbedeckten ,tiegel1 bis alle ,schwefelsure entwichen1 glht und wgt4 ,sollte der ,rckstand bei einmaligem ,abdampfen nicht ganz weiss sein1 so befeuchtet man nochmals mit ,schwefelsure und wiederholt die ,operation4 -- ,die ,resultate fallen bei gehriger ,vorsicht genau aus1 in der ,regel erleidet man aber einen geringen ,verlust1 indem mit dem entweichenden schwefligsauren und kohlensauren ,gas leicht ,spuren des ,salzes hinweggefhrt werden4 #c4 ,bestimmung als chromsaures ,bleioxyd4 ,man versetzt die neutrale oder schwach saure ,lsung mit neutralem chromsaurem ,kali im ,ueberschuss1 fgt1 sofern freie ,salpetersure zugegen gewesen ist1 essigsaures ,natron in gengender ,menge zu1 auf dass an die ,stelle der freien ,salpetersure freie ,essigsure tritt1 lsst in gelinder ,wrme absitzen1 filtrirt durch ein bei #ajj getrocknetes1 gewogenes ,filter1 wscht mit ,wasser aus1 trocknet bei #ajj und wgt4 ,eigenschaften des ,niederschlages 4 #gb4 ,resultate genau4 ,anstatt den ,niederschlag von chromsaurem ,bleioxyd zu wgen1 hat ,h4 ,schwarz 7,annal4 d4 ,chem4 u4 ,pharm4 #hd1 #ib7 empfohlen1 die ,chromsure darin maassanalytisch zu bestimmen1 indem man dasselbe nach dem ,auswaschen sammt dem ,filter mit einer salzsauren ,auflsung einer abgewogenen1 berschssigen ,menge ,eisen zusammenbringt und erwrmt4 ,man erhlt so ,chlorblei1 ,chromchlorr und ,eisenchlorid neben berschssigem ,eisenchlorr1 indem je #a ,aeq4 ,chromsure #c ,aeq4 ,eisen aus dem ,zustande des ,oxyduls oder ,chlorrs in den des ,oxyds oder ,chlorids berfhren #b 7,pb,o1 ,cr,o#c7 #f;,fe,cl #h;,cl,h #c;,fe#b;,cl#c #b,pb,cl ,cr#b;,cl#c #h;,,ho4 ,bestimmt man nun durch ,chamleonlsung oder durch chromsaures ,kali 74 #hi4 #b471 wie viel ,eisen noch als ,oxydul vorhanden ist1 so erfhrt man1 wie viel oxydirt wurde4 ,hieraus ergiebt sich die ,menge der ,chromsure und folgeweise die des ,bleies4 ,je #c ,aeq4 ,eisen 7#ajej ,thle471 welche aus dem ,zustande des ,oxyduls in des den ,oxyds bergefhrt wurden1 entsprechen #a ,aeq4 ,blei 7#abid1f ,thle474 -- ,die ,fllung nimmt man in einer ,porzellanschale vor1 nachdem die ,flssigkeit im ,wasserbade gelinde erwrmt worden ist4 ,die in der ,schale fester haftenden ,theile des ,niederschlages braucht man nicht auf das ,filter zu bringen1 da man dieses1 zur ,behandlung mit der ,eisenchlorrlsung1 doch wieder in die ,schale zurckbringt4 -- ,der ,ueberschuss der ,salzsure in letzterer darf nicht zu gering sein4 -- ,die dunkelgrne ,lsung wird noch heiss filtrirt1 die ,filter gut ausgewaschen4 ,da die grne ,farbe der ,lsung das ,erkennen der ,rothfrbung 7bei ,anwendung von bermangansaurem ,kali7 etwas erschwert1 so rth ,schwarz1 den letztzugefgten ,tropfen nicht mitzuzhlen4 -- ,man erkennt auf den ersten ,blick1 dass diese maassanalytische ,bestimmung des chromsauren ,bleioxyds nur vortheilhaft sein kann1 wenn eine grssere ,anzahl von ,bestimmungen hinter einander gemacht werden soll4 ,man bereitet sich in dem ,fall eine fr alle gengende ,menge ,eisenchlorrlsung1 bestimmt deren ,gehalt an ,oxydul und setzt bei den einzelnen ,proben abgemessene ,mengen derselben zu4 #d4 ,bestimmung als ,chlorblei4 ,bei einigen ,scheidungen bestimmt man das ,blei als ,chlorblei1 indem man die ,auflsung mit berschssiger ,salzsure versetzt1 im ,wasserbade stark einengt1 den ,rckstand mit absolutem ,alkohol1 dem man etwas ,aether zugemischt hat1 behandelt1 absitzen lsst1 abfiltrirt1 mit therhaltigem ,weingeist auswscht1 trocknet und gelinde erhitzt4 ,das ,erhitzen darf nicht bis zum ,glhen gesteigert werden1 sonst verflchtigt sich etwas ,chlorblei4 ,im ,uebrigen wird die ,operation nach der in #a4 ,greek3 a4 angegebenen ,weise ausgefhrt4 #e4 ,bestimmung als ,bleioxyd ,blei4 ,man erhitzt die organische ,blei ,verbindung 7#a-b ,grm47 in einem kleinen gewogenen ,porzellanschlchen ganz gelinde und zwar lsst man die ,hitze zuerst auf den ,rand des ,schlchens wirken1 so dass die stattfindende ,zersetzung an einer ,seite ihren ,anfang nimmt und langsam fortschreitet4 ,wenn die ganze ,masse zersetzt ist1 erhitzt man etwas strker1 bis man kein verglimmendes ,theilchen mehr bemerkt1 und bis der ,rckstand als ein kohlefreies ,gemenge von ,bleioxyd und ,bleikgelchen erscheint4 ,man wgt denselben nunmehr1 erwrmt ihn alsdann mit ,essigsure1 bis das ,oxyd vollstndig gelst ist1 was leicht erfolgt1 wscht durch ,decantation aus1 giesst zuletzt ab1 erwrmt bis zum ,entfernen des ,wassers und wgt das rckbleibende metallische ,blei4 ,zieht man sein ,gewicht von dem erst erhaltenen ab1 so erfhrt man die ,menge des im ,rckstand enthalten gewesenen ,oxyds4 ,berechnet man dessen ,gehalt an ,metall und addirt ihn zu dem ,gewichte des direct erhaltenen ,bleies1 so bekommt man die ,totalmenge des in der ,verbindung enthaltenen ,metalls4 ,man hat bei diesem ,verfahren zwei ,umstnde besonders zu beobachten2 einmal muss man die ,zersetzung langsam einleiten1 denn bei rascher ,verbrennung der ,kohle und des ,wasserstoffs der ,verbindung auf ,kosten des ,sauerstoffs im ,bleioxyd entsteht eine so hohe ,temperatur1 dass sich ,blei in sichtbaren ,dmpfen verflchtigt1 -- und ferner muss man ,sorge tragen1 dass keine ,kohle im ,rckstande bleibt1 was man beim ,behandeln mit ,essigsure mit ,gewissheit erfhrt4 ,die ,vernachlssigung des ersten ,umstandes erniedrigt1 die des letzten erhht die zu findende ,zahl4 ,die ,methode ist im ,uebrigen sehr bequem und ihre ,resultate bei vorsichtiger ,ausfhrung recht genau4 ,in der neueren ,zeit hat ,dulk folgende ,modification des ursprnglich von ,berzelius herrhrenden ,verfahrens angegeben4 ,man glht die ,verbindung in einem bedeckten ,porzellantiegel gelinde bis zum vollstndigen ,verkohlen der organischen ,substanz1 lftet alsdann den ,deckel und rhrt mit einem ,eisendraht um4 ,die ,masse kommt ins ,erglhen1 es entsteht ein ,gemenge von ,blei und ,bleioxyd1 welches noch unverbrannte ,kohle enthalten kann4 ,man legt nun einige ,krystalle von trockenem salpetersaurem ,ammon in den ,tiegel1 welchen man zuvor aus der ,flamme entfernt hat1 und bedeckt ihn4 ,das ,salz schmilzt1 oxydirt das ,blei und verwandelt es theilweise in salpetersaures ,oxyd4 ,man glht nun den ,tiegel1 bis keine ,dmpfe von ,untersalpetersure mehr sichtbar sind1 und wgt das erhaltene ,oxyd4 -- ,bei diesem ,verfahren ist man sicher1 dass alle ,kohle verbrannt wird1 auch spart man eine ,wgung4 ,seine ,genauigkeit hat ,dulk nachgewiesen4 ,es verdient empfohlen zu werden4 #f4 ,bestimmung des ,bleies als ,schwefelblei4 ,greek3 a4 ,dieselbe geschieht genau in der nmlichen ,weise und mit derselben ,genauigkeit1 wie die des ,schwefelsilbers1 nur darf man bei ,fllung aus sauren ,lsungen nicht erwrmen1 sonst lst sich wieder ein ,theil des ,schwefelbleies auf4 ,eigenschaften des ,niederschlages 4 #fb4 ,greek3 b4 ,ist der ,niederschlag verunreinigt durch mit niedergefallenen ,schwefel1 so dass er nicht als ,schwefelblei gewogen werden kann1 so verwandelt man ihn auf folgende ,weise in schwefelsaures ,bleioxyd4 ,man trocknet im ,filter1 schttet den ,inhalt in ein ,becherglas1 in welches man dann auch das ,filter wirft1 und setzt tropfenweise reine rauchende ,salpetersure zu1 indem man das ,glas mit einer ,glasplatte bedeckt hlt4 ,nach beendigter ,oxydation erwrmt man eine ,zeit lang gelinde1 bringt den ,inhalt des ,becherglases in ein kleines ,porzellanschlchen1 splt nach1 fgt einige ,tropfen reine ,schwefelsure hinzu1 verdampft vorsichtig und glht zuletzt4 ,die ,genauigkeit des ,resultates hngt ganz von der angewendeten ,sorgfalt ab4 -- ,nimmt man zur ,oxydation keine rauchende ,sure1 so scheidet sich ,schwefel ab1 der sich beim ,erwrmen mit ,salpetersure nur usserst langsam oxydirt4 #g4 ,bestimmung des ,bleies durch ,maassanalyse4 ,ausser der in neuester ,zeit angegebenen1 unter #c4 dieses 4 angefhrten ,schwarz'schen ,methode sind frher noch folgende ,verfahrungsweisen empfohlen worden4 a4 ,von ,flores ,domonte4 ,man versetzt die ,bleilsung mit ,kali- oder ,natronlauge in ,ueberschuss und erhitzt zum ,kochen1 bis das niedergefallene basische ,salz wieder gelst ist4 ,man fgt nun zu der kochenden ,lsung eine titrirte verdnnte ,lsung von ,schwefelnatrium1 so lange noch ein ,niederschlag erfolgt4 ,um diesen ,punkt gehrig zu treffen1 ist es erforderlich1 die ,flssigkeit von ,zeit zu ,zeit sich klren zu lassen4 ,die ,schwefelnatriumlsung bereitet man1 indem man eine abgemessene ,menge ,natronlauge mit ,schwefelwasserstoff vollkommen sttigt 7wodurch man ,schwefelwasserstoff-,schwefelnatrium erhlt7 und dann eine gleiche ,menge ,natronlauge zumischt4 ,man verdnnt die ,lsung so weit1 dass sie etwa #h ,gramm wasserfreies ,schwefelnatrium im ,liter enthlt4 7,wre daher das specif4 ,gewicht der ,natronlauge #a1ae #aj ,proc4 ,natron1 so htte man #bh ,c4,c4 derselben mit ,schwefelwasserstoff zu sttigen1 dann #bh ,c4,c4 weiter zuzufgen und das ,ganze auf #ajjj ,c4,c4 zu verdnnen47 #ej ,c4,c4 #ajj der so bereiteten ,lsung fllen alsdann etwa #a ,gramm ,blei4 -- ,um nun den ,gehalt der ,lsung genau festzustellen1 wendet man sie in oben beschriebener ,weise auf eine #a ,gramm ,blei enthaltende abgemessene ,menge einer ,bleilsung von bekanntem ,gehalte an4 ,da sich die ,schwefelnatriumlsung leicht verndert1 muss dieselbe fr jede neue ,reihe von ,versuchen aufs ,neue titrirt werden4 -- ,die ,zersetzung1 welche der angefhrten ,methode zu ,grunde liegt1 wird ausgedrckt durch die ,gleichung ,pb,o ,na,s ,pb,s ,na,o4 b4 ,von ,marguerite4 ,man fgt zu einer kochenden stark alkalischen ,bleioxydlsung so lange eine ,lsung von bermangansaurem ,kali1 bis alles ,blei als ,bleihyperoxyd gefllt ist4 ,die ,uebermangansure geht dabei in ,manganhyperoxyd ber4 #c,pb,o ,mn#b,o#g #c,pb,o#b #b,mn,o#b4 ,sobald man sich dem genannten ,punkte nhert1 frbt sich die ,flssigkeit grn1 wird aber bei lngerem ,kochen wieder farblos4 ,verschwindet endlich die grne ,farbe auch bei andauerndem ,kochen nicht mehr1 so ist die ,hyperoxydation des ,bleies vollendet4 -- ,die ,ausfhrung dieser ,methode wird lstig durch das unangenehme ,stossen der ,flssigkeit1 welches durch die entstandenen ,niederschlge bedingt wird2 auch gelingt es nur schwierig1 den fraglichen ,punkt ganz genau zu treffen4 ,die ,darstellung der ,lsung des bermangansauren ,kalis siehe 4 #hi4 ,das ,titriren derselben geschieht mit ,hlfe einer ,bleilsung von bekanntem ,gehalte und muss vor jeder ,versuchsreihe wiederholt werden4 -- ,wendet man die zur ,eisenbestimmung titrirte ,lsung an1 von welcher #ej ,c4,c4 #a ,grm4 ,eisen entsprechen1 so kann man sich merken1 dass #ej ,c4,c4 #a1aa ,grm4 ,blei aus ,oxyd in ,hyperoxyd berfhren4 4 #ic4 #c4 ,quecksilberoxydul4 a4 ,auflsung4 ,das ,quecksilberoxydul und seine ,verbindungen lst man zum ,behufe der ,quecksilberbestimmung stets am zweckmssigsten in der ,weise auf1 dass man eine ,oxydlsung bekommt1 weil es schwierig ist1 sie so zu lsen1 dass man eine vllig von ,oxyd freie ,oxydullsung erhlt4 ,man erwrmt sie demzufolge zuerst eine ,zeit lang mit berschssiger ,salpetersure1 setzt etwas ,salzsure zu und fhrt mit dem ,erwrmen fort1 bis man eine vllig klare ,lsung erlangt hat4 ,auf diese ,weise knnen alle ,quecksilberoxydulverbindungen1 wie auch das metallische ,quecksilber in ,lsung gebracht werden4 b4 ,bestimmung4 ,dem ,gesagten zufolge kommt die ,bestimmung des ,quecksilberoxyduls mit der des ,quecksilberoxyds berein und wir knnen daher auf den folgenden ,paragraphen verweisen4 ,wie man ,quecksilberoxydul neben ,oxyd bestimmt1 wird im fnften ,abschnitte gezeigt werden4 4 #id4 #d4 ,quecksilberoxyd4 a4 ,auflsung4 ,das ,quecksilberoxyd und die in ,wasser unlslichen ,verbindungen desselben werden je nach ,umstnden in ,salzsure oder in ,salpetersure gelst1 ,quecksilbersulfid erwrmt man mit ,salzsure und fgt ,salpetersure hinzu bis zur erfolgten ,lsung4 b4 ,bestimmung4 ,das ,quecksilber kann nach 4 #fc als metallisches ,quecksilber1 ,quecksilberchlorr1 ,quecksilbersulfid1 oder ,quecksilberoxyd gewogen werden2 bei ,scheidungen bestimmt man es zuweilen als ,glhverlust4 -- ,auch durch ,maassanalyse lsst es sich bestimmen4 ,die drei ersten ,bestimmungsarten lassen sich in allen ,fllen anwenden4 ,die ,bestimmung als ,oxyd dagegen ist nur bei ,verbindungen des ,quecksilberoxyds oder ,oxyduls mit ,salpetersure mglich4 -- ,die ,methode1 das ,quecksilber als ,sulfid zu bestimmen1 verdient ihrer ,genauigkeit1 ,einfachheit und leichten ,ausfhrbarkeit wegen in den meisten ,fllen den ,vorzug4 ,die maassanalytische ,methode setzt voraus1 dass die ,lsung keine ,salzsure1 berhaupt keine ,chlorverbindung enthalte4 #a4 ,bestimmung als metallisches ,quecksilber4 ,dieselbe kann ausgefhrt werden3 a4 ,auf trockenem ,wege4 ,man bringt in ein1 #a-a_/b ,fuss langes1 #c-d ,linien weites1 am hinteren ,ende zugeschmolzenes ,rohr von schwer schmelzbarem ,glase hinten hin eine zwei ,zoll betragende ,schicht trockenes ,kalkhydrat1 darauf das innige ,gemenge der zu analysirenden ,quecksilberverbindung mit einem ,ueberschuss von ,natronkalk 74 #de4 #d471 sodann den ,natronkalk1 mit dem man den ,mischungsmrser nachgesplt hat1 ferner eine ,schicht reinen ,natronkalk und endlich1 einen lockeren ,pfropf von reinem ,asbest1 zieht alsdann die ,rhre vorn aus und biegt sie in einem etwas stumpfen ,winkel um4 -- ,die ,manipulationen beim ,mischen und ,einfllen sind dieselben1 welche bei der organischen ,analyse angewendet werden1 daher dieselben hier nicht ausfhrlicher beschrieben worden sind4 ,die so zugerichtete ,rhre legt man1 nachdem man durch ,aufklopfen derselben einen ,canal ber der ,fllung erzeugt hat1 in einen ,verbrennungsofen und senkt die ,spitze in einen ,wasser enthaltenden ,kolben1 so dass die ,oeffnung durch das ,wasser halb geschlossen ist4 ,die ,anordnung des ,apparates wird durch ,fig4 #de veranschaulicht4 a -- b enthlt ,kalkhydrat1 b -- c die ,mischung1 c -- d den zum ,nachsplen verwendeten1 d -- e reinen ,natronkalk1 e -- f den ,asbestpfropf4 ,illustration3 ,fig4 #de4 ,man umgiebt die ,rhre wie bei einer organischen ,analyse1 von e nach a langsam fortschreitend1 mit glhenden ,kohlen1 treibt zuletzt durch ,erhitzung des im hinteren ,theile der ,rhre liegenden ,kalkhydrats den letzten ,rest der ,quecksilberdmpfe aus der ,rhre1 schneidet1 noch whrend dieselbe im vollen ,glhen ist1 den ,hals bei f ab1 splt den abgeschnittenen ,theil mit ,hlfe einer ,spritzflasche in den ,kolben vollstndig ab1 vereinigt die berdestillirten ,quecksilberkgelchen durch ,umschtteln1 giesst nach lngerem ,stehen das ganz klare ,wasser ab1 das ,quecksilber aber in einen gewogenen ,porzellantiegel1 nimmt den grssten ,theil des noch dabei befindlichen ,wassers mit ,lschpapier weg und trocknet zuletzt unter einer ,glocke neben ,schwefelsure1 bis das ,gewicht constant bleibt4 ,wrme darf nicht angewendet werden4 ,eigenschaften des ,quecksilbers 4 #fc4 ,diese ,methode kann auch bei organischen ,verbindungen angewendet werden4 -- ,die ,genauigkeit der ,resultate ist von der ,sorgfalt bei der ,ausfhrung geradezu abhngig4 -- ,dieselbe wird auf die ,spitze getrieben durch ,anwendung des etwas complicirteren ,verfahrens1 welches ,erdmann und ,marchand zum ,behufe der ,atomgewichtsbestimmung des ,quecksilbers und ,schwefels angewendet haben1 und hinsichtlich dessen ich auf die ,originalarbeit verweisen muss4 ,journ4 f4 prakt4 ,chem4 ,,xxxi1 ,s4 #che2 auch3 ,pharmaceut4 ,centralblatt4 #ahdd4 ,s4 #ced4 b4 ,auf nassem ,wege4 ,man fllt die mit freier ,salzsure versetzte1 von etwa anwesender ,salpetersure durch wiederholtes ,abdampfen mit ,salzsure befreite1 in einem ,kolben befindliche ,lsung mit einer klaren1 freie ,salzsure enthaltenden ,auflsung von ,zinnchlorr1 welche man im ,ueberschuss zusetzt1 kocht kurze ,zeit und lsst erkalten4 ,die nach lngerem ,stehen vllig klar gewordene ,flssigkeit giesst man von dem metallischen1 im gnstigen ,falle zu einer ,kugel zusammengeflossenen ,quecksilber ab1 wscht dieses durch ,decantation erst mit ,salzsure enthaltendem1 dann mit reinem ,wasser ab und bestimmt es sodann wie in a4 ,haben sich die ,quecksilbertheilchen nicht zu einer ,kugel vereinigt1 so giesst man die klare ,lsung ab1 giebt etwas mssig verdnnte ,salzsure in den ,kolben und kocht kurze ,zeit1 wodurch man seinen ,zweck in der ,regel bald erreicht4 -- ,eigenschaften des ,quecksilbers 4 #fc4 ,statt des ,zinnchlorrs kann man sich auch anderer ,reductionsmittel1 so der phosphorigen ,sure1 der schwefligen ,sure etc4 bedienen4 ,diese ,methode giebt nur bei sehr sorgfltiger ,ausfhrung genaue ,resultate4 ,in der ,regel wird zu wenig erhalten1 vergleiche ,versuch ,nro4 #fh4 7,derselbe rhrt nicht von mir selbst1 sondern von einem meiner ,schler her47 ,der ,verlust ist jedoch nicht in der ,methode begrndet1 wie gewhnlich angenommen wird1 d4 h4 er rhrt nicht von dem beim ,kochen und ,trocknen verdampfenden ,quecksilber her 7,vers4 ,nro4 #ej71 sondern seine ,ursache ist die1 dass man in der ,regel das ,quecksilber nicht ganz vollstndig absitzen lsst und berhaupt durch ,mangel an ,sorgfalt beim ,decantiren1 ,abtrocknen mit ,papier etc4 ,verlust veranlasst4 -- ,enthlt eine ,lsung viel ,salpetersure1 so ist es jedenfalls besser1 das ,quecksilber als ,schwefelquecksilber zu bestimmen4 #b4 ,bestimmung als ,quecksilberchlorr4 ,man versetzt die ,quecksilberlsung mit ,salzsure1 sofern sie solche noch nicht enthlt1 fgt ,kalilauge zu1 bis der ,ueberschuss der ,sure beinahe1 aber noch nicht ganz1 gesttigt ist1 vermischt mit einer ,lsung von ameisensaurem ,natron im ,ueberschuss und stellt #d ,tage lang an einen #fj bis #hj ,c4 warmen ,ort4 ,nach dieser ,zeit filtrirt man die ,lsung von dem gefllten ,quecksilberchlorr ab und bringt dieses auf ein bei #ajj getrocknetes und gewogenes ,filter4 ,das ,filtrat lsst man nochmals #bd ,stunden bei #fj bis #hj ,c4 stehen4 ,bildet sich in dieser ,zeit wiederum ein ,niederschlag von ,calomel1 so filtrirt man denselben zum ersten und lsst das ,filtrat noch einmal in der ,wrme stehen1 -- bleibt hingegen das ,filtrat klar1 so ist man sicher1 alles ,quecksilber auf dem ,filter zu haben4 ,man wscht alsdann aus1 trocknet bei #ajj und wgt4 -- ,uebersteigt die ,temperatur beim ,fllen #hj um ein ,erhebliches1 so fllt der ,niederschlag durch eingemengtes ,quecksilber grau aus4 ,der ,versuch ist in solchem ,falle zu verwerfen4 ,diese ,methode schreckt durch ihre ,langwierigkeit ab und giebt nur bei grsster ,vorsicht genaue ,resultate4 -- ,wirklichen ,werth hat sie nur fr die ,scheidung des ,quecksilbers von einigen anderen ,metallen4 #c4 ,bestimmung als ,quecksilbersulfid4 a4 ,hat man eine von ,salpetersure freie ,quecksilberoxydlsung1 so macht man sie1 wenn sie es noch nicht ist1 mit ein wenig ,salzsure sauer1 bringt sie in eine mit einem ,glasstopfen verschliessbare ,flasche und versetzt mit frisch bereitetem klaren und gesttigten ,schwefelwasserstoffwasser im geringen ,ueberschuss1 so dass nach dem ,umschtteln der ,geruch nach ,schwefelwasserstoff deutlich hervortritt1 verstopft die ,flasche und lsst absitzen4 b4 ,ist der ,quecksilbergehalt so bedeutend1 dass man eine zu grosse ,menge ,schwefelwasserstoffwasser nthig htte1 so leitet man in die mssig verdnnte ,lsung gewaschenes ,schwefelwasserstoffgas4 c4 ,enthlt die ,lsung ,salpetersure1 so versetzt man sie mit ,kali1 bis dieselbe fast abgestumpft ist 7die ,sure muss jedoch noch vorwalten71 fgt alsdann eine klare ,cyankaliumlsung im ,ueberschuss zu und fllt das ,quecksilber aus dieser ,lsung durch ,schwefelwasserstoffwasser1 durch eingeleitetes ,gas oder auch durch farbloses ,schwefelammonium4 ,nach dem ,absitzen filtrirt man den ,niederschlag auf einem gewogenen ,filter ab1 wscht ihn rasch mit kaltem ,wasser aus1 trocknet bei #ajj und wgt4 ,sollte durch irgend eine ,veranlassung1 z4 ,b4 durch die ,gegenwart von ,eisenoxyd1 ,chromsure etc41 der ,niederschlag freien ,schwefel enthalten1 so bringt man ihn noch feucht sammt dem ,filter in einen kleinen ,kolben1 erwrmt ihn darin mit ,salzsure und fgt tropfenweise ,salpetersure zu1 bis der ausgeschiedene ,schwefel eine rein gelbe ,farbe angenommen hat2 man verdnnt alsdann mit ,wasser1 filtrirt und fllt neuerdings als ,schwefelquecksilber und zwar nach c4 ,eigenschaften des ,niederschlages siehe 4 #fc4 ,diese ,methode verdient nach meiner ,erfahrung vor den brigen den ,vorzug4 ,ihre ,resultate sind bei gehriger ,sorgfalt hchst genau4 #d4 ,bestimmung als ,quecksilberoxyd4 ,handelt es sich darum1 ,quecksilber in ,verbindungen seiner ,oxyde mit den ,suren des ,stickstoffs zu bestimmen1 so kann dies -- nach ,marignac 7,jahresb4 von ,liebig und ,kopp #ahdi4 ,s4 #eid7 -- sehr gut in ,form von ,oxyd geschehen4 -- ,man erhitzt zu dem ,behuf das ,salz in einer ,kugelrhre1 deren eines in eine ,spitze ausgezogenes ,ende in ,wasser taucht1 whrend das andere mit einem ,gasometer in ,verbindung steht1 mittelst dessen man1 so lange erhitzt wird1 trockene ,luft durchleitet1 wodurch man leicht die vllige ,zersetzung des ,salzes vollbringt1 ohne doch die zu erreichen1 bei welcher das ,oxyd selbst zerlegt werden wrde4 #e4 ,bestimmung durch ,maassanalyse 7nach ,liebig1 ,annal4 der ,chem4 und ,pharm4 #he1 #cjg74 ,dieselbe beruht darauf1 dass phosphorsaures ,natron zwar aus salpetersaurer ,quecksilberoxydlsung1 nicht aber aus ,quecksilberchloridlsung phosphorsaures ,quecksilberoxyd in ,gestalt eines anfangs flockigen1 bald aber krystallinisch werdenden1 weissen ,niederschlages fllt1 und dass daher ,chlornatrium den in ersterer ,lsung entstandenen ,niederschlag -- so lange er noch nicht krystallinisch geworden -- mit ,leichtigkeit wieder lst1 indem sich phosphorsaures ,natron und ,quecksilberchlorid bilden4 ,kennt man daher die zur ,lsung des ,niederschlages erforderliche ,menge ,kochsalz1 so ergiebt sich daraus auch die des ,quecksilbers2 denn je #a ,aeq4 ,chlornatrium lst #a ,aeq4 ,quecksilberoxyd 7in ,form von phosphorsaurem ,oxyd71 somit sind #j1edajc ,grm4 ,chlornatrium erforderlich1 um #a ,grm4 des ,oxyds zu lsen4 a4 ,bereitung der titrirten ,chlornatriumlsung4 ,man lst #aj1hbjf ,grm4 reines ,chlornatrium in ,wasser zu #a ,liter ,flssigkeit 7,liebig mischt #bj ,c4,c4 bei gewhnlicher ,temperatur gesttigte ,kochsalzlsung mit #eff1h ,c4,c4 ,wasser74 ,jeder ,c4,c4 der auf eine oder die andere ,art bereiteten ,lsung entspricht #j1jbj ,grm4 ,quecksilberoxyd4 b4 ,herstellung der ,quecksilberoxydlsung4 ,dass dieselbe frei von ,chlorverbindungen sein und alles ,quecksilber als ,oxyd enthalten msse1 ergiebt sich aus dem ,gesagten von selbst2 aber auch eine gewisse ,verdnnung ist nthig1 wenn der ,versuch gut gelingen soll4 ,nach ,liebig's ,angabe ist es gut1 wenn die zur ,probe dienende ,quecksilberlsung in #aj ,c4,c4 nicht mehr als etwa #j1b ,grm4 ,oxyd enthlt4 -- ,findet man daher bei einem ersten vorlufigen ,versuch1 dass die ,concentration zu stark ist1 so verdnnt man sie entsprechend1 ehe man zur eigentlichen ,bestimmung schreitet4 -- ,die ,quecksilberlsung darf ferner nicht zu viel freie ,sure enthalten2 sie enthlt die richtige ,menge1 wenn nach dem ,zusatz der sogleich anzugebenden ,menge von phosphorsaurer ,natronlsung die ,mischung nicht mehr sauer reagirt4 ,eine zu stark saure ,lsung versetzt man mit kohlensaurem ,natron1 bis sich basisches ,salz niederschlgt und lst dieses mit einem oder zwei ,tropfen ,salpetersure wieder auf4 c4 ,ausfhrung4 ,dieselbe lsst sich in zweierlei ,art bewerkstelligen2 am besten wendet man beide an1 da die erste ein etwas zu hohes1 die zweite ein etwas zu niedriges ,resultat liefert1 und sich somit bei ,combinirung beider die ,fehler ausgleichen4 ,methode ,i4 ,man misst #aj ,c4,c4 von der ,quecksilberlsung in ein ,becherglas ab1 setzt #c-d ,c4,c4 einer gesttigten ,lsung von phosphorsaurem ,natron zu und lsst sogleich1 ehe der ,niederschlag krystallinisch geworden1 ,kochsalzlsung -- zuletzt sehr behutsam -- zufliessen1 bis der ,niederschlag eben verschwunden ist4 ,angenommen1 man habe hierzu #ab1e ,c4,c4 ,kochsalzlsung verbraucht1 so misst man 7,methode ,,ii47 jetzt #ab1e derselben ,kochsalzlsung ab1 setzt #c bis #d ,c4,c4 phosphorsaure ,natronlsung zu und lsst zu dieser ,mischung aus einer ,brette von der nmlichen ,quecksilberlsung fliessen1 bis ein bleibender ,niederschlag sich eben einstellt4 ,gesetzt1 man habe dazu #aj1be ,c4,c4 ,quecksilberlsung verbraucht1 so ergiebt sich der wahre ,gehalt derselben aus der ,betrachtung1 dass #ab1e #ab1e #be ,c4,c4 ,kochsalzlsung #aj #aj1be #bj1be ,quecksilberoxydlsung entsprochen haben4 ,da nun #a ,c4,c4 ,kochsalzlsung #j1jbj ,grm4 ,quecksilberoxyd entspricht1 so entsprechen #be ,c4,c4 #j1e ,grm4 -- ,diese waren in den #bj1be ,c4,c4 der ,quecksilberlsung enthalten4 ,das ,verfahren1 in dieser ,weise ausgefhrt1 liefert1 wie ,liebig durch zahlreiche ,belege erwiesen hat1 sehr annhernde ,resultate1 z4 ,b4 #j1ahgh ,grm4 statt #j1ahgj1 -- #j1agd ,grm4 statt #j1agdh ,grm1 -- #j1affh ,grm4 statt #j1affd ,grm4 etc4 4 #ie4 #e4 ,kupferoxyd4 a4 ,auflsung4 ,die meisten ,verbindungen des ,kupferoxyds lsen sich in ,wasser4 ,das metallische ,kupfer1 das ,oxyd und seine in ,wasser unlslichen ,salze lst man in verdnnter ,salpetersure4 ,schwefelkupfer erwrmt man so lange mit mssig verdnnter ,salpetersure1 bis der ausgeschiedene ,schwefel rein gelb erscheint4 ,durch ,zusatz von etwas ,salzsure kann man die vollstndige ,zersetzung sehr beschleunigen4 b4 ,bestimmung4 ,das ,kupfer wird nach 4 #fd in der ,kegel als ,oxyd gewogen4 ,in diese ,form bringt man es entweder geradezu durch ,fllung oder ,glhen1 oder nach vorhergegangener ,fllung als ,schwefelkupfer4 -- ,ausser diesen ,methoden kann man noch ein indirectes ,verfahren1 sowie verschiedene maassanalytische ,methoden anwenden4 -- ,whrend letztere fast in allen ,fllen anwendbar sind1 kann man bestimmen #a4 ,als ,kupferoxyd3 a4 durch ,fllung als solches3 ,greek3 a4 direct3 ,smmtliche in ,wasser lsliche ,kupferoxydsalze1 sowie diejenigen unlslichen1 deren ,suren sich beim ,auflsen in ,salpetersure entfernen lassen1 sofern keine nichtflchtige organische ,substanz zugegen ist4 ,greek3 b4 nach vorhergegangenem ,glhen der ,verbindung3 ,die in ,greek3 a4 genannten ,salze1 sofern eine nichtflchtige organische ,substanz beigemischt ist2 also namentlich ,kupfersalze mit nichtflchtigen organischen ,suren4 b4 durch ,fllung als ,schwefelkupfer4 ,smmtliche ,verbindungen ohne ,ausnahme4 c4 durch ,glhen4 ,die ,sauerstoffsalze mit leicht flchtigen oder in der ,hitze leicht zersetzbaren ,suren 7kohlensaures1 salpetersaures ,kupferoxyd74 ,die indirecte ,methode1 mehr noch die maassanalytischen eignen sich namentlich fr technisch-chemische ,zwecke4 #a4 ,bestimmung als ,kupferoxyd4 a4 ,durch directe ,fllung als solches4 ,greek3 a4 ,aus neutraler oder saurer ,lsung4 ,man erhitzt die am zweckmssigsten in einer ,porzellanschale befindliche1 ziemlich verdnnte ,kupferlsung zum anfangenden ,kochen1 fgt reine etwas verdnnte ,natron- oder ,kalilauge zu1 so lange ein ,niederschlag entsteht1 erhlt noch einige ,minuten bei einer dem ,siedepunkte nahen ,temperatur1 lsst kurze ,zeit absitzen1 filtrirt die ,flssigkeit1 bergiesst den ,niederschlag mit ,wasser1 erhitzt zum ,kochen1 lsst etwas absitzen und wiederholt die eben beschriebene ,operation4 ,zuletzt bringt man den gesammten ,niederschlag auf das ,filter1 wscht ihn mit heissem ,wasser vollkommen aus1 trocknet und glht in einem ,platintiegel nach 4 #cf4 ,nach heftigem ,glhen und nachdem man die ,filterasche mit dem ,inhalt des ,tiegels vereinigt hat1 bringt man diesen unter eine ,glocke neben ,schwefelsure1 stellt ihn auf die ,wage1 wenn er sich noch ein wenig warm anfhlt1 und wgt mglichst schnell4 ,sollten sich ,theilchen des ,kupferoxyds so fest an die ,schale angesetzt haben1 dass sie auf mechanische ,weise sich nicht wegbringen lassen 7was jedoch bei genauer ,befolgung der oben beschriebenen ,methoden nicht leicht der ,fall sein wird71 so lst man dieselben nach vollstndigem ,auswaschen der ,schale mit ein paar ,tropfen ,salpetersure und dampft die so erhaltene ,lsung ber dem ,oxyd ab1 bevor man dasselbe glht4 ,eigenschaften des ,niederschlages 4 #fd4 ,diese ,methode giebt bei genauer ,befolgung der gegebenen ,regeln ganz genaue ,resultate4 ,bei ,nichtbeachtung der gegebenen ,regeln kann das ,resultat zu hoch oder zu niedrig ausfallen4 ,so schlgt sich nicht alles ,kupferoxyd nieder1 wenn man eine concentrirte ,lsung fllt1 -- so bleibt der ,niederschlag kalihaltig1 wenn man nicht sehr sorgfltig mit heissem ,wasser auswscht1 -- so erhlt man ein zu grosses ,gewicht1 wenn man den geglhten ,niederschlag vor dem ,wgen eine ,zeit lang an der ,luft stehen lsst etc41 -- so ein zu niedriges1 wenn man das ,filter mit dem ,oxyd glht1 da hierdurch letzteres mehr oder wenig reducirt wird4 -- ,hat sich ,oxyd reducirt1 so befeuchtet man mit etwas ,salpetersure1 verdampft vorsichtig zur ,trockne und erhitzt behutsam1 zuletzt heftig4 ,man mache es sich zur ,regel1 die von dem ,niederschlag abfiltrirte ,flssigkeit mit ,schwefelwasserstoffwasser auf einen ,kupfergehalt zu prfen4 ,erfolgt hierdurch ,brunung oder ,niederschlag1 whrend man doch genau nach ,angabe gefllt hat1 so ist ein ,gehalt der ,flssigkeit an organischer ,substanz die ,ursache4 ,man engt in diesem ,falle ,filtrat und ,waschwasser durch ,abdampfen ein1 fllt mit ,schwefelwasserstoffwasser1 verfhrt mit dem ausgewaschenen ,schwefelkupfer nach c4 und filtrirt das erhaltene ,oxyd zur ,hauptmenge4 ,greek3 b4 ,aus alkalischer ,lsung4 ,auch aus ammoniakalischer ,auflsung kann das ,kupferoxyd durch ,kali gefllt werden4 ,man verfhrt in der ,hauptsache wie in a4 ,nach dem ,fllen erhitzt man1 bis die ber dem ,niederschlage stehende ,flssigkeit vllig farblos geworden1 und filtrirt alsdann so rasch wie mglich ab4 ,lsst man die ,flssigkeit mit dem ,niederschlage erkalten1 so lst sich wieder ein wenig von demselben auf und man erleidet ,verlust4 b4 ,durch ,fllung als ,oxyd nach vorhergegangenem ,glhen der ,substanz4 ,greek3 a4 ,man erhitzt in einem ,porzellantiegel bis zur ,zerstrung der organischen ,substanz1 lst den ,rckstand in verdnnter ,salpetersure1 filtrirt1 wenn nthig1 und verfhrt nach a4 ,greek3 a4 oder 7nach vorhergegangenem ,abdampfen7 nach d4 -- ,greek3 b4 ,bei ,kupfersalzen mit organischen ,suren lsst sich die ,bestimmung hufig auch in der ,art vornehmen1 dass man den geglhten ,rckstand mit ,salpetersure befeuchtet1 eindampft1 nochmals befeuchtet1 wieder eindampft und endlich vorsichtig glht4 ,man hat bei dieser letzteren ,methode aus dem 4 #gi4 #b4 b4 angefhrten ,grunde in der ,regel einen unbedeutenden ,verlust4 c4 ,durch ,fllung als ,schwefelkupfer4 ,man versetzt die ,lsung1 welche alkalisch1 neutral oder mssig sauer sein kann1 aber keinen grossen ,ueberschuss von ,salpetersure enthalten darf1 je nach der ,menge des ,kupfers1 entweder mit starkem ,schwefelwasserstoffwasser1 oder man fllt sie durch ,einleiten von ,schwefelwasserstoffgas1 filtrirt nach vlliger ,ausscheidung rasch ab1 wscht den ,niederschlag ohne ,pause mit schwefelwasserstoffhaltigem ,wasser aus und trocknet ihn im ,filter4 ,alsdann schttet man dessen ,inhalt in ein ,becherglas1 verbrennt das ,filter in einem kleinen ,porzellanschlchen1 vereinigt die ,asche mit dem ,niederschlage1 bergiesst mit mssig verdnnter ,salpetersure1 setzt etwas ,salzsure zu und erwrmt gelinde1 bis der ausgeschiedene ,schwefel rein gelb geworden4 ,man verdnnt nun mit ,wasser1 filtrirt und fllt nach a4 d4 ,durch ,glhen4 ,man erhitzt das zu zersetzende ,salz in einem ,platin- oder ,porzellantiegel bei anfangs ganz gelinder1 allmlig zum heftigen ,glhen gesteigerter ,hitze und wgt den ,rckstand4 ,da das salpetersaure ,kupferoxyd bei der ,zersetzung stark spritzt1 so bringt man es zweckmssig in einen kleineren bedeckten ,platintiegel1 stellt diesen in einen grossen1 ebenfalls bedeckten und glht so4 ,resultate bei gehriger ,vorsicht sehr genau4 #b4 ,indirecte ,bestimmung mittelst metallischen ,kupfers4 a4 7,nach ,levol47 ,man bringt die ,kupferoxydlsung in ein mit einem ,glasstopfen verschliessbares ,glas1 fgt ,ammon im ,ueberschuss hinzu1 so dass man eine klare lasurblaue ,lsung bekommt1 fllt das ,glas mit ausgekochtem ,wasser beinahe voll1 stellt einen vllig blanken1 genau gewogenen ,kupferstreifen hinein1 verstopft fest und lsst bei gewhnlicher ,temperatur stehen1 bis die ,flssigkeit vllig farblos geworden4 ,man nimmt alsdann den ,kupferstreifen heraus1 splt ihn ab1 trocknet und wgt ihn4 ,sein ,gewichtsverlust giebt die ,menge des in der ,lsung enthalten gewesenen ,kupfers und zwar bei sorgfltiger ,ausfhrung mit grosser ,genauigkeit an4--,unangenehm1 ist der ,umstand1 dass der ,versuch #c-d ,tage und oft noch lnger dauert4 -- ,dass bei dieser ,bestimmung in der ,flssigkeit neben dem ,kupfer keine ,metalle aufgelst sein drfen1 die durch ,kupfer gefllt werden1 liegt auf der ,hand4 ,whrend ,riegel 7,archiv der ,pharm4 #ef1 #dj7 befriedigende ,resultate bei ,anwendung dieser ,methode gewann1 erhielt ,philipps 7,annal4 d4 ,chem4 und ,pharm4 #ha1 #bjh7 #ae bis #bj ,proc4 zuviel4 b4 7,nach ,runge47 ,hat man eine von ,salpetersure 7und ,eisenoxyd7 freie ,kupferchloridlsung1 so kann man ihren ,kupfergehalt auch in der ,weise bestimmen1 dass man sie1 in ziemlich verdnntem ,zustande und mit freier ,salzsure versetzt1 in einem langhalsigen ,kolben mit einem gewogenen ,kupferstreifen gelinde kocht1 bis die ,lsung farblos geworden1 alsdann den ,kupferstreifen herausnimmt1 gut absplt1 trocknet und wgt 7vergl4 4 #ij74 ,resultate nach ,riegel's ,versuchen befriedigend4 ,dieses ,verfahren ist frdernder1 als das sub #b4 a4 angegebene4 #c4 ,bestimmung durch ,maassanalyse4 a4 ,methode von ,pelouze4 ,versetzt man eine mit ,ammon bersttigte ,kupferoxydlsung bei gewhnlicher ,temperatur mit ,schwefelnatrium1 so entsteht ein schwarzer ,niederschlag von ,schwefelkupfer 7,cu,s71 der sich schwierig absetzt und an der ,luft rasch ,sauerstoff aufnimmt4 ,fllt man dagegen zwischen #fe und #he ,c41 so entsteht zwar ein schwarzer ,niederschlag2 derselbe ist aber eine ,verbindung von ,schwefelkupfer mit ,kupferoxyd 7#e;,cu,s ,cu,o71 setzt sich leicht ab und oxydirt sich schwierig4 ,enthlt die ammoniakalische ,lsung fremde ,metalle1 so fllt von diesen ,nichts nieder1 so lange noch ,kupfer gelst ist4 -- ,erhitzt man andauernd und so stark1 dass die ,temperatur hher steigt1 so nimmt obige ,verbindung noch mehr ,kupferoxyd auf2 auch geht ein ,theil in ,oxydul ber1 welches in der ammoniakalischen ,lsung bleibt1 indem der abgegebene ,sauerstoff mit dem ,schwefel des ,schwefelkupfers zu unterschwefliger ,sure zusammentritt4 -- ,kennt man daher die ,menge einer ,schwefelnatriumlsung von bekanntem ,gehalt1 welche nthig ist1 um aus einer ammoniakalischen ,kupferoxydlsung alles ,kupfer bei etwa #ge ,c4 auszufllen1 so ergiebt sich deren ,gehalt4 ,die ,schwefelnatriumlsung bereitet man nach der in 4 #ib4 #g4 a4 angegebenen ,methode4 ,ihren ,gehalt stellt man auf folgende ,weise fest4 ,man lst etwa #a ,grm4 reines ,kupfer in der nthigen ,menge ,salpetersure1 oder eine entsprechende ,menge reinen ,kupfervitriols in ,wasser1 setzt etwa #cj ,c4,c4 starke ,ammonflssigkeit hinzu und erhitzt die in einem ,kolben befindliche klare1 lasurblaue ,lsung mittelst einer kleinen ,weingeistlampe mit kurz abgeschnittenem ,docht zum gelinden ,sieden4 ,wenn dies anfngt1 zeigt ein eingetauchtes ,thermometer #ej-fj;,c4 ,man setzt nun1 whrend das ,erhitzen fortgesetzt wird 7ein ,ueberschreiten der ,grenze von #he ,c4 ist nicht leicht zu frchten1 wenn man der ,flssigkeit von ,zeit zu ,zeit etwas ,ammon zusetzt1 da dieses beim ,verdunsten viel ,wrme bindet71 von der ,schwefelnatriumlsung zu4 ,sobald die blaue ,farbe der ,lsung sich so nicht mehr deutlich erkennen lsst1 nimmt man die ,lampe kurze ,zeit weg1 wscht die ,wandungen des ,kolbens mittelst einer ,spritzflasche mit etwas ,ammon ab und lsst ein wenig absitzen4 ,hat man sich so berzeugt1 dass die ,flssigkeit noch blau ist1 stellt man die ,lampe wieder unter und setzt einige ,tropfen ,schwefelnatriumlsung zu4 ,so fhrt man fort1 bis die ,flssigkeit auch nach dem ,absitzen farblos erscheint4 ,zum ,behuf der ,analyse verfhrt man nun mit der sauren ,lsung einer abgewogenen ,menge der ,kupferverbindung genau so1 wie dies eben beschrieben worden ist4 ,man wgt zweckmssig so viel der ,kupferverbindung ab1 dass darin etwa #a ,grm4 ,kupfer enthalten ist4 ,vor jeder neuen ,versuchsreihe muss der ,gehalt der ,schwefelnatriumlsung wiederum festgestellt werden4 -- ,ein ,versuch erfordert etwa #aj ,minuten4 ,die ,resultate sind bei gehriger ,vorsicht befriedigend4 b4 ,methode von ,schwarz 7,annal4 der ,chem4 u4 ,pharm4 #hd1 #hd74 ,versetzt man eine ,kupferoxydlsung mit einer gengenden ,menge eines weinsauren ,alkalis und fgt ,natronlauge zu1 so erhlt man eine tief dunkelblaue ,flssigkeit4 ,erwrmt man dieselbe und fgt eine hinreichende ,menge ,traubenzucker zu1 so fllt nach kurzer ,zeit alles ,kupfer als ,oxydul nieder4 -- ,erwrmt man dieses mit ,eisenchlorid und ,salzsure1 so lst es sich1 indem folgende ,umsetzung stattfindet3 ,cu#b,o ,fe#b;,cl#c ,cl,h #b;,cu,cl #b;,fe,cl ,,ho4 ,je #a ,aeq4 ,kupfer reducirt somit #a ,aeq4 ,eisen aus ,chlorid zu ,chlorr4 ,bestimmt man daher die ,menge des letzteren1 so ergiebt sich auch die ,menge des ,kupfers4 ,man lst die abgewogene ,kupferverbindung in ,wasser oder ,salpetersure1 versetzt sie in einer gerumigen ,porzellanschale in der ,klte mit einer ,auflsung von neutralem weinsaurem ,kali1 dann mit ,natron- oder ,kalilauge im ,ueberschuss1 fgt zu der dunkelblauen ,flssigkeit eine wsserige ,lsung von ,trauben- oder ,milchzucker in gengender ,menge und erwrmt im ,wasserbade1 bis die ,flssigkeit am ,rande eine braune ,frbung zeigt1 zum ,beweis1 dass alles ,kupfer gefllt ist1 und das ,kali nun auf den ,zucker brunend wirkt4 ,nachdem sich der ,niederschlag abgesetzt hat1 wird filtrirt4 ,es luft meistens eine tiefbraune ,flssigkeit ab1 welche1 wenn ,waschwasser hinzukommt1 eine gelblichtrbe ,berhrungsschicht darbietet4 ,beim ,mischen verschwindet dieselbe sogleich und rhrt somit nicht von durchs ,filter gedrungenem ,kupferoxydul her4 -- ,das ,kupferoxydul wird mit heissem ,wasser ausgewaschen1 bis dieses farblos abluft2 in der ,schale fest haftendes ,kupferoxydul lsst man darin4 ,man bringt nun das ,filter mit dem ,oxydul in die ,schale1 setzt reine 7von ,salpetersure und von ,chlorr freie7 ,eisenchloridlsung in einigem ,ueberschuss nebst etwas ,salzsure zu und erwrmt unter ,umrhren gelinde1 wodurch sich das anfangs entstandene ,kupferchlorr leicht lst4 ,die entstandene grne ,lsung filtrirt man in einen gerumigen ,kolben1 wscht die ,reste des ersten ,filters mit heissem ,wasser wohl aus und bestimmt nun -- nach ,abkhlung bis zu etwa #cj ,c4 -- die ,menge des entstandenen ,eisenchlorrs nach 4 #hi4 #b4 ,je #cej ,theile ,eisen1 welche im ,zustande von ,oxydul oder ,chlorr vorhanden sind1 entsprechen #cif ,theilen ,kupfer4 -- ,die ,resultate sind befriedigend4 4 #if4 #f4 ,wismuthoxyd4 a4 ,auflsung4 ,das metallische ,wismuth1 das ,oxyd und alle sonstigen ,wismuthverbindungen lst man am zweckmssigsten in mehr oder weniger verdnnter ,salpetersure4 b4 ,bestimmung4 ,das ,wismuth wird nach 4 #fe als ,oxyd gewogen4 ,in diese ,form fhrt man die ,verbindungen entweder durch ,fllung als kohlensaures ,salz oder durch ,glhen ber4 ,der ersteren lsst man zuweilen eine ,abscheidung als ,schwefelwismuth vorhergehen4 ,man fhrt ber in ,wismuthoxyd3 a4 durch ,fllung als kohlensaures ,wismuthoxyd3 ,smmtliche ,wismuthverbindungen1 welche sich in ,salpetersure zu salpetersaurem ,wismuthoxyd lsen1 so dass gleichzeitig keine andere ,sure in der ,lsung bleibt4 b4 durch ,glhen3 ,greek3 a4 ,wismuthsalze mit leichtflchtigen ,sauerstoffsuren4 -- ,greek3 b4 ,wismuthsalze mit organischen ,suren4 c4 durch ,fllung als ,schwefelwismuth3 ,die ,verbindungen des ,wismuths in allen ,fllen1 in welchen sie nicht nach a4 oder b4 in ,oxyd bergefhrt werden knnen4 ,bestimmung des ,wismuths als ,oxyd4 a4 ,durch ,fllung als kohlensaures ,wismuthoxyd4 ,man versetzt die ,wismuthlsung1 nachdem man sie1 sofern sie zu concentrirt sein sollte1 mit ,wasser verdnnt hat1 mit kohlensaurem ,ammon im ,ueberschuss 7ob durch die ,verdnnung mit ,wasser basisch salpetersaures ,wismuthoxyd niedergeschlagen worden ist oder nicht1 ist fr die ,bestimmung vllig gleichgltig71 erhitzt eine kurze ,zeit bis fast zum ,kochen1 filtrirt alsdann1 trocknet und glht4 ,man verfhrt hierbei genau wie beim ,glhen1 des kohlensauren ,bleioxyds 74 #ib74 ,das kohlensaure ,wismuthoxyd geht durch das ,glhen in reines ,oxyd ber4 -- ,eigenschaften des ,niederschlages und ,rckstandes 4 #fe4 -- ,die ,methode giebt1 wenn die angegebenen ,bedingungen ihrer ,zulssigkeit erfllt sind1 sehr genaue ,resultate4 ,dieselben sind in der ,regel um ein ,unbedeutendes zu gering1 da das kohlensaure ,wismuthoxyd in kohlensaurem ,ammon nicht absolut unlslich ist4 -- ,wrde man auf die angegebene ,art das ,wismuth aus einer ,schwefelsure oder ,salzsure enthaltenden ,lsung fllen1 so bekme man ein unrichtiges ,resultat1 weil im ersten ,falle das ,oxyd einen ,gehalt an basisch schwefelsaurem ,salze1 im letzten von basischem ,chlorwismuth haben wrde4 -- ,filtrirte man den ,niederschlag ohne zu erwrmen ab1 so wrde man einen bedeutenden ,verlust erleiden1 weil in dem ,falle sich noch nicht alles basisch kohlensaure ,wismuthoxyd ausgeschieden htte 7,vers4 ,nr4 #fi74 b4 ,durch ,glhen4 ,greek3 a4 ,verbindungen wie kohlensaures oder salpetersaures ,wismuthoxyd glht man in einem ,porzellantiegel1 bis sie an ,gewicht nicht mehr abnehmen4 ,greek3 b4 ,bei ,verbindungen mit organischen ,suren verfhrt man wie bei den entsprechenden ,kupferoxydverbindungen 4 #ie4 #a4 b4 ,greek3 b4 c4 ,durch ,fllung als ,schwefelwismuth4 ,man fllt die verdnnte ,lsung mit ,schwefelwasserstoff-,wasser oder ,gas4 7,dem zum ,verdnnen bestimmten ,wasser setzt man etwas ,essigsure zu1 so dass kein basisches ,salz gefllt wird47 ,den ,niederschlag filtrirt man und wscht ihn aus2 -- oder man versetzt mit ,ammon bis zur ,abstumpfung der freien ,sure1 dann mit ,schwefelammonium im ,ueberschuss4 ,htte man die feste ,ueberzeugung1 dass mit dem ,schwefelwismuth kein freier ,schwefel gefllt worden ist1 so knnte man es als solches wgen4 ,da man aber bei ,wismuthverbindungen meist mit sehr sauren1 salpetersurehaltigen ,lsungen zu thun hat1 so dass leicht etwas ,schwefelwasserstoff zersetzt werden kann1 so ist es am sichersten1 das ,schwefelwismuth in ,oxyd zu verwandeln4 ,man bringt zu diesem ,behuf das ,filter mit dem ,niederschlage nach dem ,auswaschen noch feucht in ein ,becherglas1 erwrmt mit mssig starker ,salpetersure bis zur vlligen ,zersetzung1 verdnnt mit ,wasser1 dem man etwas ,essigsure oder ,salpetersure zugesetzt hat1 filtrirt1 wscht mit eben solchem ,wasser das ,filter aus und fllt das ,filtrat nach a4 4 #ig4 #g4 ,cadmiumoxyd4 a4 ,auflsung4 ,cadmium1 ,cadmiumoxyd und alle in ,wasser unlslichen ,cadmiumverbindungen lst man in ,salzsure oder ,salpetersure4 b4 ,bestimmung4 ,das ,cadmium wird nach 4 #ff entweder als ,oxyd oder als ,schwefelcadmium gewogen4 ,man kann verwandeln in #a4 ,cadmiumoxyd3 a4 durch ,fllen3 ,die in ,wasser lslichen ,verbindungen1 -- diejenigen unlslichen1 deren ,sure beim ,auflsen in ,salzsure entfernt wird1 -- ,cadmiumsalze mit organischen ,suren4 b4 durch ,glhen3 ,die ,cadmiumsalze mit leicht flchtigen oder leicht zersetzbaren unorganischen ,sauerstoffsuren4 #b4 ,schwefelcadmium3 ,smmtliche ,cadmiumverbindungen ohne ,ausnahme4 #a4 ,bestimmung als ,cadmiumoxyd4 a4 ,durch ,fllung4 ,man fllt mit kohlensaurem ,kali und glht den ausgewaschenen ,niederschlag von kohlensaurem ,cadmiumoxyd1 wodurch er in reines ,oxyd bergeht4 ,verfahren beim ,fllen und ,glhen wie bei ,zink 4 #he4 -- ,eigenschaften des ,niederschlages und ,rckstandes 4 #ff4 ,genauigkeit und ,fehlerquellen wie bei ,zink 4 #he4 b4 ,durch ,glhen4 ,verfahren wie bei ,zink 4 #he4 #b4 ,bestimmung als ,schwefelcadmium4 ,man fllt neutrale oder saure ,lsungen mit ,schwefelwasserstoff-,wasser oder ,gas1 alkalische mit ,schwefelammonium1 sammelt den ,niederschlag auf einem gewogenen ,filter1 wscht aus1 trocknet bei #ajj und wgt4 -- ,eigenschaften des ,niederschlages 4 #ff4 ,resultate genau4 ,sollte das ,schwefelcadmium freien ,schwefel enthalten1 so verwandelt man es in salpetersaures ,cadmiumoxyd oder ,chlorcadmium und fllt als kohlensaures ,salz4 ,verfahren wie bei ,zink 4 #he4 b4 ,sechste ,gruppe4 ,goldoxyd1 ,platinoxyd1 ,antimonoxyd1 ,zinnoxyd1 ,zinnoxydul1 arsenige und ,arseniksure4 4 #ih4 #a4 ,goldoxyd4 a4 ,auflsung4 ,metallisches ,gold und smmtliche in ,wasser unlsliche ,goldverbindungen erwrmt man mit ,salzsure und fgt nach und nach ,salpetersure zu bis zur erfolgten ,lsung1 oder man digerirt wiederholt mit starkem ,chlorwasser4 ,letztere ,methode wendet man namentlich dann an1 wenn man kleine ,mengen ,gold lsen und beigemengte fremde ,oxyde ungelst lassen will4 b4 ,bestimmung4 ,das ,gold wird nie anders als im reinen ,zustande gewogen4 ,in diesen ,zustand bringt man seine ,verbindungen entweder durch ,glhen1 oder durch ,fllen als ,gold oder ,schwefelgold4 ,man verwandelt in ,gold3 a4 durch ,glhen3 ,smmtliche ,verbindungen des ,goldes1 in welchen keine an und fr sich fixe ,sure enthalten ist4 b4 durch ,fllung als ,gold3 ,alle ,verbindungen ohne ,ausnahme1 bei denen a4 sich nicht anwenden lsst4 c4 durch ,fllung als ,schwefelgold3 ,goldverbindungen1 wenn sie sich mit gewissen anderen ,metallen in einer ,lsung befinden1 behufs der ,scheidung4 ,bestimmung als metallisches ,gold4 a4 ,durch ,glhen4 ,man erhitzt in einem bedeckten ,porzellan- oder ,platintiegel anfangs sehr gelinde1 zuletzt zum ,glhen und wgt das rckbleibende reine ,gold4 -- ,eigenschaften des ,rckstandes 4 #fg4 ,resultate hchst genau4 b4 ,durch ,fllung als ,gold4 ,greek3 a4 ,ist die ,goldlsung frei von ,salpetersure1 so versetzt man sie mit etwas ,salzsure1 sofern sie noch keine solche im freien ,zustande enthlt1 fgt eine klare ,auflsung von schwefelsaurem ,eisenoxydul im ,ueberschuss zu1 erwrmt gelinde ein paar ,stunden hindurch1 bis sich das gefllte feine ,goldpulver abgesetzt hat1 filtrirt1 wscht aus1 trocknet und glht nach 4 #ce4 ,die ,fllung nimmt man am besten in einer ,porzellanschale vor1 weil man aus einer solchen das schwere feine ,pulver leichter absplen kann1 als aus einem ,becherglase4 -- ,die ,genauigkeit der ,resultate hngt lediglich von der ,sorgfalt bei der ,ausfhrung ab1 denn ,fehlerquellen hat die ,methode nicht4 ,greek3 b4 ,enthlt die ,goldlsung ,salpetersure1 so dampft man sie unter von ,zeit zu ,zeit erneutem ,zusatze von ,salzsure im ,wasserbade bis zur ,syrupconsistenz ab1 nimmt den ,rckstand mit ,salzsure enthaltendem ,wasser auf und verfhrt mit der ,lsung nach ,greek3 a4 ,sollte sich der ,rckstand nicht klar lsen1 d4 h4 sollte ,goldpulver ungelst bleiben1 herrhrend von in ,chlorr und ,gold zerlegtem ,chlorid1 so ndert dies das ,verfahren in keiner ,weise4 ,greek3 c4 ,in ,fllen1 in welchen man kein ,eisen in das ,filtrat zu bekommen wnscht1 reducirt man das ,gold mit ,oxalsure in folgender ,weise4 ,man versetzt die1 nthigenfalls von ,salpetersure nach ,greek3 b4 befreite1 in einem ,becherglase befindliche ,lsung mit oxalsaurem ,ammon im ,ueberschuss1 fgt etwas ,salzsure hinzu1 falls solche noch nicht zugegen sein sollte1 und stellt das ,glas1 mit einer ,glasplatte bedeckt1 zwei ,tage an einen mssig warmen ,ort4 ,nach dieser ,zeit findet sich alles ,gold in gelben ,blttchen ausgeschieden1 welche man abfiltrirt1 wscht1 trocknet und glht4 c4 ,durch ,fllung als ,schwefelgold4 ,man leitet in die verdnnte ,lsung ,schwefelwasserstoff im ,ueberschuss1 filtrirt den ,niederschlag ohne zu erwrmen rasch ab und glht ihn nach dem ,auswaschen und ,trocknen in einem ,porzellan- oder ,platintiegel4 ,eigenschaften des ,niederschlages 4 #fg4 -- ,fehlerquellen keine4 4 #ii4 #b4 ,platinoxyd4 a4 ,auflsung4 ,metallisches ,platin1 sowie smmtliche in ,wasser unlsliche ,platinverbindungen lst man durch ,digestion mit ,knigswasser in gelinder ,wrme4 b4 ,bestimmung4 ,das ,platin wird unter allen ,umstnden im reinen ,zustande gewogen4 ,man fhrt es in denselben entweder durch ,fllung als ,kalium-,platinchlorid1 ,ammonium-,platinchlorid oder ,schwefelplatin1 oder durch ,glhen ber4 ,smmtliche ,platinverbindungen lassen sich in den meisten ,fllen auf jede der angefhrten ,weisen in ,platin berfhren4 ,welche in speciellen ,fllen die zweckmssigste ist1 ergiebt die ,betrachtung der ,umstnde leicht4 ,wenn sie zulssig ist1 verdient die ,ueberfhrung in ,platin durch blosses ,glhen den ,vorzug4 ,die ,fllung als ,schwefelplatin wendet man nur bei ,scheidung des ,platins von anderen ,metallen an4 ,bestimmimg als ,platin4 a4 ,durch ,fllung als ,ammonium-,platinchlorid4 ,man versetzt die in einem ,becherglase befindliche ,lsung mit ,ammon1 bis der ,ueberschuss der ,sure 7sofern welcher vorhanden7 grsstentheils1 aber nicht ganz1 gesttigt ist1 fgt ,salmiak im ,ueberschuss hinzu und versetzt mit einer ziemlich bedeutenden ,menge absoluten ,alkohols4 7,ist die ,platinlsung zu verdnnt1 so concentrirt man sie zuvor47 ,man lsst nunmehr den ,niederschlag in dem mit einer ,glasplatte zu bedeckenden ,glase #bd ,stunden stehen1 filtrirt ihn alsdann 7auf einem nicht gewogenen ,filter7 ab1 wscht ihn mit ,weingeist von etwa #hj ,proc4 aus1 bis die ,substanzen1 von denen man das ,platin trennen will1 weggewaschen sind1 trocknet sorgfltig1 glht und wgt4 -- ,bei dem ,glhen verfhrt man folgendermaassen4 ,man bringt den ,niederschlag im ,filter eingehllt in einen gewogenen ,platintiegel1 bedeckt denselben und erhitzt ihn lngere ,zeit ganz gelinde1 bis kein ,salmiak mehr entweicht1 alsdann nimmt man den ,deckel weg1 legt den ,tiegel schief 74 #ce7 und lsst das ,filter verbrennen4 ,sollte dies nicht leicht geschehen1 so kann man mit ein wenig trocknem salpetersaurem ,ammon nachhelfen4 -- ,zuletzt giebt man eine ,zeit lang starke ,hitze und wgt dann4 -- ,eigenschaften des ,niederschlages und ,rckstandes 4 #fh4 ,die ,resultate fallen befriedigend aus1 in der ,regel um ein ,unbedeutendes zu gering1 weil der ,platinsalmiak in ,weingeist nicht ganz unlslich ist 7,vers4 ,nr4 #ae71 und weil bei nicht ganz vorsichtigem ,erhitzen mit den ,salmiakdmpfen leicht eine ,spur des unzerlegten ,doppelsalzes weggefhrt wird4 ,ungenaue ,resultate wrde man erhalten1 wenn man den ,platinsalmiak als solchen wge1 indem es1 wie ich mich durch directe ,versuche berzeugte1 nicht mglich ist1 denselben durch ,auswaschen mit ,weingeist von allem mit niedergefallenen ,salmiak zu befreien1 ohne gleichzeitig einen merklichen ,antheil ,platinsalmiak aufzulsen4 -- ,in der ,regel fallen aber so erhaltene ,resultate um einige ,procent zu hoch aus4 b4 ,durch ,fllung als ,kalium-,platinchlorid4 ,man versetzt die in einem ,becherglase befindliche ,lsung 7sofern nthig7 mit ,kali1 bis der grsste ,theil der freien ,sure abgestumpft ist1 alsdann mit ,chlorkalium im geringen ,ueberschuss und fgt -- nthigenfalls nach vorherigem ,concentriren -- eine ziemliche ,menge absoluten ,alkohols hinzu4 ,nach #bd ,stunden filtrirt man den ,niederschlag auf einem gewogenen ,filter ab1 wscht ihn mit #gjprocentigem ,spiritus aus1 trocknet ihn vollkommen bei #ajj und wgt ihn4 -- ,man wgt alsdann eine ,kugelrhre leer1 bringt einen ,theil des getrockneten ,niederschlages in die ,kugel1 reinigt die ,rhrenanstze mittelst einer ,federfahne und bestimmt das ,gewicht des ,inhalts der ,kugel4 ,man verbindet die ,kugelrhre nunmehr mit einem ,apparat1 aus dem sich trockenes ,wasserstoffgas entwickelt 7,fig4 #db71 erhitzt den ,niederschlag in dem ,wasserstoffstrome zum ,glhen1 bis sich keine salzsauren ,dmpfe mehr entbinden 7was durch ,annherung eines mit ,ammon befeuchteten ,stbchens leicht zu ersehen71 lsst erkalten1 fllt die ,rhre mit ,wasser1 giesst die entstandene ,chlorkaliumlsung vorsichtig ab1 wscht das rckbleibende ,platin sorgfltig aus1 trocknet alsdann die ,rhre 7was am einfachsten mit ,hlfe des ,wasserstoffstromes geschieht7 durch ,erhitzen vollstndig aus1 wgt das erhaltene ,platin und berechnet daraus die ,gesammtmenge des im erst gewogenen ,niederschlag enthaltenen4 ,eigenschaften des ,niederschlages und ,rckstandes 4 #fh4 ,die ,resultate fallen genauer aus1 als bei der sub a4 genannten ,methode1 indem einerseits das ,kalium-,platinchlorid unlslicher ist als der ,platinsalmiak1 und indem andererseits beim ,glhen minder leicht ein ,verlust entsteht4 ,weniger genau fallen dieselben aus1 wenn man das ,glhen nicht in einem ,wasserstoffstrome1 sondern im ,tiegel vornimmt1 indem alsdann die ,zersetzung 7wenigstens bei grsseren ,mengen7 nicht ganz vollstndig ist4 -- ,das ,kalium-,platinchlorid als solches zu wgen1 ist nicht ausfhrbar1 da man es -- ohne einen ,theil zu lsen -- nicht vollstndig durch ,auswaschen mit ,weingeist von mit niedergefallenem ,chlorkalium befreien kann4 c4 ,durch ,fllung als ,schwefelplatin4 ,man fllt die ,platinlsung je nach ,umstnden durch ,schwefelwasserstoff-,wasser oder ,gas1 erhitzt die ,mischung bis zum beginnenden ,kochen1 filtrirt1 wscht aus und glht den getrockneten ,niederschlag nach 4 #ce4 -- ,eigenschaften des ,niederschlages und ,rckstandes 4 #fh4 -- ,resultate genau4 d4 ,durch ,glhen4 ,verfahren wie unter gleichen ,umstnden bei ,gold 4 #ih4 -- ,eigenschaften des ,rckstandes 4 #fh4 ,resultate hchst genau4 4 #ajj4 #c4 ,antimonoxyd4 a4 ,auflsung4 ,das ,antimonoxyd sowie smmtliche in ,wasser unlsliche1 oder durch ,wasser zersetzbare ,antimonverbindungen lst man in mehr oder weniger concentrirter ,salzsure1 metallisches ,antimon am besten in ,knigswasser4 ,beim ,kochen einer salzsuren ,lsung des ,antimonchlorrs verflchtigen sich ,spuren des letzteren4 ,concentrirt man daher eine solche ,lsung durch ,abdampfen1 so entsteht daraus ,verlust4 -- ,wre bei sehr verdnnten ,lsungen ,abdampfen geboten1 so bersttige man jene mit ,kalilauge4 b4 ,bestimmung4 ,das ,antimon wird entweder als ,schwefelantimon1 im regulinischen ,zustande oder als antimonige ,sure 7,sb,o#d7 gewogen4 ,man kann verwandeln in #a4 ,schwefelantimon3 ,alle ,antimonverbindungen ohne ,ausnahme4 #b4 ,metallisches ,antimon3 ,alle ,antimonoxydverbindungen ohne ,ausnahme4 #c4 ,antimonige ,sure3 ,die ,oxyde des ,antimons und ihre ,verbindungen mit leicht flchtigen oder zersetzbaren ,sauerstoffsuren4 ,die ,methode #b4 wird in der ,regel nur bei der ,scheidung des ,antimons vom ,zinn zu ,hlfe genommen und wir verweisen deshalb hinsichtlich ihrer auf den fnften ,abschnitt4 #a4 ,fllung als ,schwefelantimon4 a4 ,man ist berzeugt1 ,antimonoxyd oder die ihm entsprechende ,chlorverbindung in ,auflsung zu haben1 und es ist keine den ,schwefelwasserstoff zersetzende ,substanz in ,lsung#g4 ,man versetzt die ,antimonlsung mit etwas ,salzsure1 sofern sie solche noch nicht enthlt1 dann mit ,weinsure und verdnnt sie1 wenn nthig1 mit ,wasser in ziemlichem ,grade4 ,in die klare ,lsung leitet man alsdann ,schwefelwasserstoffgas bis zum starken ,vorwalten1 stellt das ,becherglas mit einer ,glasplatte bedeckt eine halbe ,stunde an einen mssig warmen ,ort1 filtrirt den ,niederschlag ohne ,unterbrechung auf einem gewogenen ,filter ab1 wscht mit ,wasser vollstndig aus1 trocknet bei #ajj und wgt4 -- ,eigenschaften des ,niederschlages 4 #fi4 ,die ,resultate fallen in der ,regel um ein ,unbedeutendes zu hoch aus1 indem es leicht geschieht1 dass sich aus dem ,schwefelwasserstoff eine ,spur ,schwefel niederschlgt4 #g ,diese ,ueberzeugung kann man immer haben1 wenn man ein ,antimonoxydsalz oder ,antimonsulfr in ,salzsure gelst hat1 niemals aber1 sofern die ,lsung neben ,salzsure ,salpetersure enthlt4 ,man versume nie1 nach dem ,wgen einen kleinen ,theil des ,niederschlages in ,salzsure in der ,hitze zu lsen4 ,bleibt hierbei kein ,schwefel oder nur eine nicht nennenswerthe ,spur1 so ist das ,resultat als zuverlssig zu betrachten1 im anderen ,falle hat man mit dem ,niederschlage nach b4 zu verfahren4 b4 ,es ist neben dem ,antimonoxyd antimonige ,sure oder ,antimonsure in ,lsung1 oder dieselbe enthlt eine den ,schwefelwasserstoff zersetzende ,substanz4 ,man verfhrt wie in a41 mit dem ,unterschiede1 dass man1 ehe man abfiltrirt1 die gefllte ,flssigkeit so lange mit ,papier bedeckt an einem mssig warmen ,orte stehen lsst1 bis der ,geruch nach ,schwefelwasserstoff verschwunden ist4 ,der ,niederschlag1 welchen man wie in a4 gewogen hat1 ist eine unbekannte ,schwefelungsstufe des ,antimons1 gemengt mit freiem ,schwefel1 also in anderem ,ausdrucke ,antimon x ,schwefel4 ,ehe man demnach einen ,schluss auf die ,menge des ,antimons machen kann1 muss man entweder das ,antimon vom ,schwefel getrennt wgen1 oder man muss die ,menge des im ,niederschlage enthaltenen ,schwefels kennen lernen4 ,das ,erstere kann geschehen1 wenn man das ,schwefelantimon in einer ,kugelrhre1 durch welche ,wasserstoffgas strmt1 erhitzt1 bis kein ,schwefelwasserstoff mehr gebildet wird4 ,da aber hierbei ein ,verlust von ,antimon kaum vermieden werden kann1 indem sehr leicht ein kleiner ,theil dem ,wasserstoffgas mechanisch folgt1 so wendet man statt dieser besser die ,methode der ,schwefelbestimmung an und verfhrt also3 ,nachdem man den im ,filter bei #ajj getrockneten ,niederschlag in einem ,platintiegel gewogen hat1 schttet man den ,inhalt des ,filters1 so weit er sich ohne viel ,reiben losmachen lsst1 vorsichtig in einen trocknen ,kolben1 bringt alsdann das ,filter mit dem noch anhngenden ,niederschlag in den ,tiegel zurck1 bestimmt sein ,gewicht und findet demnach so als ,differenz die ,menge des im ,kolben befindlichen ,niederschlages4 ,man bergiesst denselben nunmehr in dem ,kolben mit rother rauchender ,salpetersure1 welche von ,schwefelsure ganz frei sein muss1 tropfenweise4 ,wenn die heftigste ,einwirkung vorber ist1 fgt man noch etwas mehr ,salpetersure sowie etwas ,salzsure zu und erwrmt2 oder man bringt zu dem im ,kolben befindlichen ,schwefelantimon chlorsaures ,kali1 dann ,salpetersure 7welche nicht rauchend zu sein braucht7 oder auch starke ,salzsure1 und lsst anfangs in der ,klte1 spter in mssiger ,wrme einwirken4 -- ,sobald ,alles gelst ist1 oder etwa ausgeschiedener ,schwefel rein gelb erscheint1 fgt man ungesumt ,weinsure in hinlnglicher ,menge zu und verdnnt sodann mit ,wasser4 -- ,es sind nunmehr zwei ,flle mglich4 ,greek3 a4 ,man hat eine vllig klare ,lsung1 in der auch kein ausgeschiedener ,schwefel mehr schwimmt4 ,man fgt alsdann eine ,auflsung von ,chlorbaryum im geringen ,ueberschuss hinzu und bestimmt den niederfallenden schwefelsauren ,baryt nach 4 #aje4 ,man vergesse nicht1 denselben sorgfltig auszusssen und nach dem ,glhen nochmals mit ,salzsure und ,wasser zu behandeln4 ,man berechnet jetzt die ,quantitt ,schwefel1 welche im erhaltenen schwefelsauren ,baryt enthalten ist4 ,dieselbe ist gleich der in dem oxydirten ,antheil des ,schwefelantimons enthalten gewesenen4 ,da das ,verhltniss dieses ,theils zu der ganzen ,quantitt des ,schwefelantimon-,niederschlages bekannt ist1 so ist demnach auch der ,schwefelgehalt1 also auch der ,antimongehalt des letzteren durch eine einfache ,rechnung zu finden4 ,greek3 b4 ,in der an und fr sich klaren ,lsung befindet sich ausgeschiedener ,schwefel4 ,man filtrirt alsdann durch ein kleines gewogenes ,filter1 wscht den darauf gesplten ,schwefel aus1 trocknet denselben bei #ajj und wgt ihn4 ,mit dem ,filtrat verfhrt man wie in ,greek3 a4 ,bei der ,berechnung addirt man den im schwefelsauren ,baryt gefundenen ,schwefel zu dem direct erhaltenen4 #b4 ,bestimmung als antimonige ,sure4 ,man dampft die fragliche ,verbindung mit ,salpetersure vorsichtig ab und glht zuletzt lngere ,zeit1 bis ihr ,gewicht constant bleibt4 ,der ,versuch kann ohne ,gefahr im ,platintiegel gemacht werden4 ,hat man mit ,antimonsure zu thun1 so ist das ,abdampfen mit ,salpetersure nicht nthig4 -- ,eigenschaften des ,rckstandes 4 #fi4 ,fehlerquellen keine4 4 #aja4 #d4 ,zinnoxydul und #e4 ,zinnoxyd4 a4 ,auflsung4 ,bei ,auflsung der in ,wasser lslichen ,zinnverbindungen setzt man1 um eine klare ,lsung zu erhalten1 etwas ,salzsure zu4 ,die in ,wasser unlslichen ,verbindungen lsen sich fast alle in ,salzsure oder ,knigswasser4 ,die unlsliche ,modifikation des ,zinnoxyds1 sowie die ,verbindungen desselben lassen sich dadurch1 dass man sie feingepulvert mit berschssigem ,kali- oder ,natronhydrat im ,silbertiegel schmilzt1 zur ,auflsung in ,salzsure vorbereiten4 -- ,metallisches ,zinn lst man am besten in ,knigswasser4 ,in der ,regel wird es aber bei seiner ,bestimmung in ,oxyd verwandelt1 ohne vorher gelst worden zu sein4 -- ,saure ,zinnlsungen1 welche ,salzsure oder ein ,chlormetall enthalten1 lassen sich weder so1 noch nach ,zusatz von ,salpetersure oder ,schwefelsure durch ,abdampfen concentriren1 ohne dass sich ,zinnchlorid verflchtigt4 b4 ,bestimmung4 ,das ,zinn wird als ,oxyd gewogen oder mittelst ,maassanalyse bestimmt4 ,in die ,form des ,oxyds bringt man es entweder durch ,behandlung mit ,salpetersure1 durch ,fllung als ,oxydhydrat oder durch ,fllung als ,schwefelzinn4 ,man kann verwandeln in ,zinnoxyd3 a4 durch ,behandeln mit ,salpetersure3 metallisches ,zinn und diejenigen ,zinnverbindungen1 welche keine fixen ,suren enthalten1 sofern keine ,chlorverbindungen zugegen sind2 b4 durch ,fllung als ,oxydhydrat3 alle ,zinnverbindungen1 welche flchtige ,suren enthalten1 sofern nichtflchtige organische ,substanzen und ,eisenoxyd nicht zugegen sind2 c4 durch ,fllung als ,schwefelzinn3 alle ,zinnverbindungen ohne ,ausnahme4 ,bei den ,methoden a4 und c4 ist es gleichgltig1 ob das ,zinn als ,oxydul oder ,oxyd zugegen ist2 die ,methode b setzt ,oxyd1 die maassanalytischen ,methoden setzen ,oxydul voraus4 -- ,wie man ,zinnoxydul und ,zinnoxyd neben einander bestimmt1 wird im fnften ,abschnitte gezeigt werden4 #a4 ,bestimmung des ,zinns als ,oxyd4 a4 ,durch ,behandeln mit ,salpetersure4 ,diese ,methode ist hauptschlich blich1 um metallisches ,zinn in ,oxyd berzufhren4 -- ,man bergiesst das fein zertheilte ,metall in einem gerumigen ,kolben nach und nach mit ziemlich starker reiner ,salpetersure 7#a1c specif4 ,gew4 etwa71 den ,kolben bedeckt man mit einem ,uhrglase4 -- ,nachdem die heftigste ,einwirkung vorber1 erhitzt man den ,kolben lngere ,zeit gelinde1 bis das entstandene ,oxyd rein weiss erscheint und keine weitere ,einwirkung der ,sure mehr zu bemerken ist4 ,man fgt ,wasser zu1 filtrirt1 wscht aus1 trocknet1 glht und wgt4 ,das ,glhen vollbringt man am besten in einem kleinen ,porzellantiegel nach 4 #ce4 ,doch lassen sich auch ,platintiegel anwenden4 -- ,zinnverbindungen1 welche frei von fixen ,substanzen sind1 lassen sich auch in der ,art in ,oxyd berfhren1 dass man sie in einem ,porzellantiegel mit ,salpetersure bergiesst1 zur ,trockne verdampft und den ,rckstand glht4 ,bei ,anwesenheit von ,schwefelsure untersttzt man zuletzt deren ,entfernung durch kohlensaures ,ammon wie bei saurem schwefelsaurem ,kali 7vergl4 4 #gf74 -- ,eigenschaften des ,rckstandes 4 #gj4 ,fehlerquellen keine4 b4 ,durch ,fllung als ,oxydhydrat4 ,diese ,methode setzt voraus1 dass alles ,zinn als ,chlorid oder ,oxyd vorhanden ist4 ,enthlt daher eine ,lsung ,oxydul1 so versetzt man sie mit ,chlorwasser1 leitet ,chlor ein oder erwrmt gelinde mit chlorsaurem ,kali1 bis das ,oxydul in ,oxyd bergefhrt ist4 -- ,man fgt nunmehr ,ammon zu1 bis eben ein bleibender ,niederschlag entsteht1 dann tropfenweise ,salzsure1 bis er sich wieder klar gelst hat1 und sorgt so1 dass die ,lsung nur eine kleine ,menge berschssiger ,salzsure enthlt4 ,zu der so vorbereiteten ,flssigkeit bringt man eine concentrirte ,auflsung von schwefelsaurem ,natron 7oder auch von salpetersaurem ,kali1 ,natron oder ,ammon7 und erhitzt einige ,zeit4 ,es schlgt sich hierdurch alles ,zinn als ,oxydhydrat nieder4 ,man filtrirt ab1 wscht aus 74 #ca71 trocknet und glht4 -- ,um gewiss zu sein1 dass die ,ausscheidung des ,zinns vollendet ist1 kann man vor dem ,abfiltriren ein ,paar ,tropfen der ber dem ,niederschlag stehenden klaren ,flssigkeit in erwrmte ,glaubersalzlsung bringen4 ,entsteht hierdurch kein ,niederschlag mehr1 so ist die ,zersetzung beendigt4 ,dieses ,verfahren1 welches von ,j4 ,lwenthal herrhrt1 ist von demselben in meinem ,laboratorium wiederholt geprft worden 7,journ4 f4 prakt4 ,chem4 #ef1 #cff74 ,es liefert sehr genaue ,resultate4 ,die ,ausfhrung ist leicht und bequem4 ,die ,zersetzung wird ausgedrckt durch die ,gleichung3 ,sn,cl#b #d,na,o1 ,,so#c #d;,,ho ,sn,o#b1 #b;,,ho #b,na,cl #b7,na,o1 ,,ho1 #b,,so#c74 c4 ,durch ,fllen als ,schwefelzinn4 ,man fllt die verdnnte neutrale oder saure ,lsung mit ,schwefelwasserstoff-,wasser oder ,gas4 ,war ,oxydulsalz in der ,lsung1 ist der ,niederschlag demnach braunes ,zinnsulfr1 so stellt man die mit ,schwefelwasserstoff bersttigte ,lsung eine halbe ,stunde an einen mssig warmen ,ort und filtrirt dann2 war hingegen ,oxydsalz zugegen1 ist der ,niederschlag somit gelbes ,zinnsulfid1 so stellt man nach dem ,fllen die ,flssigkeit so lange leicht bedeckt in gelinde ,wrme1 bis der ,geruch nach ,schwefelwasserstoff verschwunden1 und filtrirt dann4 -- ,den noch nicht ganz trockenen ,niederschlag bringt man mit dem ,filter in einen ,porzellantiegel und erhitzt bei ,luftzutritt lange ,zeit ganz gelinde1 bis kein ,geruch nach schwefliger ,sure mehr wahrzunehmen ist2 dann erhitzt man strker1 endlich stark und behandelt -- um etwaige ,schwefelsure zu entfernen -- den ,rckstand wiederholt mit etwas kohlensaurem ,ammon 7siehe a474 -- ,erhitzt man im ,anfange sehr stark1 so entweicht ,zinnsulfid1 dessen ,dmpfe zu ,oxyd verbrennen 7,h4 ,rose74 -- ,eigenschaften der ,niederschlge 4 #gj4 ,resultate genau4 #b4 ,bestimmung durch ,maassanalyse4 ,alle ,methoden1 das ,zinn durch ,maassanalyse zu bestimmen1 beruhen darauf1 dass man die ,menge eines oxydirenden ,mittels bestimmt1 welche erforderlich ist1 ,zinnoxydul in ,oxyd berzufhren4 ,gaultier de ,claubry benutzt als solches ,jodtinctur1 ,mne ,eisenchlorid1 ,penny saures chromsaures ,kali1 ,schwarz 7bei ,abwesenheit von ,eisen7 bermangansaures ,kali4 ,findet sich daher das ,zinn bereits gnzlich als ,oxydul in ,lsung1 oder soll nur die ,menge bestimmt werden1 welche dem vorhandenen ,oxydul entspricht1 so bieten diese ,methoden keine ,schwierigkeiten2 ist dagegen das zu bestimmende ,zinn ganz oder theilweise als ,oxyd gelst1 so steigern sich dieselben betrchtlich4 ,sie werden am besten berwunden bei ,anwendung des ,jodes als ,oxydationsmittel4 ,die ,thatsachen1 auf welchen dieselbe beruht1 sind folgende3 #a ,aeq4 ,jod fhrt #a ,aeq4 ,zinn aus dem ,zustande des ,oxyduls oder ,chlorrs in den des ,oxyds oder ,chlorids ber1 -- und3 ,jod zu einer ,eisenchlorrlsung gesetzt1 veranlasst nicht die ,bildung von ,eisenchlorid4 ,bei der ,ausfhrung achte man auf ,folgendes3 a4 ,die ,lsung der ,zinnverbindung wird wo mglich bloss durch ,salzsure bewirkt2 gelingt dies nicht1 so setzt man der ,salzsure ,salpetersure zu1 aber so wenig als mglich4 b4 ,die salzsaure ,auflsung wird mit einem ,ueberschuss kleiner ,drahtstiften gekocht1 um vorhandenes ,zinnchlorid in ,chlorr zu verwandeln4 ,glaubt man1 dass der ,zweck erreicht ist1 so giesst man die erkaltete ,flssigkeit in einen ,messkolben und splt die ungelsten ,stiftchen mit salzsurehaltigem ausgekochtem ,wasser ab4 ,von der auf ein bestimmtes ,volumen gebrachten und gleichmssig gemischten ,flssigkeit giesst man nun eine ,probe in kochende concentrirte ,glaubersalzlsung4 ,entsteht hierdurch keine ,trbung1 so ist die ,zinnlsung frei von ,chlorid4 ,man nimmt daher mittelst einer graduirten ,pipette eine ,portion heraus1 welche etwa #j1a ,grm4 ,zinn enthlt1 verdnnt mit etwas ausgekochtem ,wasser1 setzt ein wenig ganz dnnen ,strkekleister zu und trpfelt nun eine ,lsung von ,jod in ,jodkalium zu1 bis der letzte ,tropfen eine dauernde ,blaufrbung hervorbringt4 -- ,hat man die ,jodlsung in der ,bunsen'schen ,verdnnung 7siehe ,jodbestimmung7 bereitet 7#e ,grm4 ,jod mittelst #be ,grm4 ,jodkalium und dem nthigen ,wasser zu #ajjj ,c4,c4 gelst71 enthlt demnach jeder ,c4,c4 #j1jje ,grm4 ,jod1 so entspricht #a ,c4,c4 verbrauchter ,jodlsung #j1jjbcag ,zinn1 oder #ej ,c4,c4 #ajj entsprechen #j1aaf ,zinn4 c4 ,wre bei der in b4 besprochenen ,prfung die ,glaubersalzlsung trb geworden1 so bringt man die mit der ,pipette herauszunehmende1 zur ,prfung bestimmte ,portion in einen kleinen ,kolben1 setzt ,salzsure und ,drahtstiftchen zu1 legt den ,kolben schief1 kocht nochmals lngere ,zeit gelinde1 giesst ab1 splt nach und prft wie oben4 -- ,zu der ,penny'schen ,methode bemerke ich1 dass die ,zersetzung nach der ,gleichung erfolgt3 #c,sn,cl ,,ko1 #b;,cr,o#c #g;,cl,h #c,sn,cl#b ,k,cl ,cr#b;,cl#c #g;,,ho4 #a ,aeq4 saures chromsaures ,kali #aheh1bf entspricht somit #c ,aeq4 ,zinn #bbjf1 oder #j1hdbd ,grm4 saures chromsaures ,kali entsprechen #a1jjj ,zinn4 7,nach ,penny entsprechen #j1hcb ,,ko1 #b;,cr,o#c #a ,grm4 ,zinn47 ,lst man daher #h1dbd ,grm4 chemisch reines saures chromsaures ,kali mit ,wasser zu #ejj ,c4,c4 auf1 so entsprechen #ej ,c4,c4 #ajj #a1jjj ,grm4 ,zinn1 d4 h4 sie reichen gerade hin1 #a ,grm4 ,zinn aus dem ,zustand des ,oxyduls in den des ,oxydes berzufhren4 ,um den ,punkt der beendigten ,ueberfhrung des ,chlorrs in ,chlorid genau zu treffen1 setzt man am besten der stark verdnnten ,zinnlsung etwas dnnen ,strkekleister und einige ,tropfen ,jodkaliumlsung zu4 ,sobald das ,chlorr gnzlich in ,chlorid bergefhrt ist1 verwandelt der erste weitere ,tropfen chromsaure ,kalilsung die durchsichtige grne ,lsung in eine undurchsichtige blauviolette4 ,dass man bei ,anwendung des chromsauren ,kalis eine ,reduction des ,chlorids zu ,chlorr nicht durch ,eisen vollfhren kann1 versteht sich von selbst4 ,man muss vielmehr hierzu eisenfreies ,zink anwenden1 durch welches jedoch leicht eine ,ausscheidung von metallischem ,zinn erfolgt4 ,findet dies ,statt1 so muss man unter ,zusatz von ,salzsure erhitzen1 bis dasselbe wieder gelst ist4 4 #ajb4 #f4 ,arsenige ,sure und #g4 ,arsensure4 a4 ,auflsung4 ,die ,verbindungen der arsenigen und ,arsen-,sure1 welche nicht in ,wasser lslich sind1 werden in ,salzsure oder ,knigswasser gelst4 ,einige in der ,natur vorkommende arsensaure ,metalloxyde bereitet man zur ,auflsung durch ,schmelzen mit kohlensaurem ,natron vor4 -- ,metallisches ,arsen sowie ,arsenmetalle lst man in ,knigswasser1 darin unlsliche schmelzt man mit ,soda und ,salpeter und verwandelt sie dadurch in lsliches arsensaures ,alkali und unlsliches ,metalloxyd4 -- ,sofern die ,auflsung irgend einer ,arsenverbindung durch ,erwrmung mit berschssigem ,knigswasser bereitet worden ist1 enthlt dieselbe immer ,arsensure4 ,eine ,auflsung von arseniger ,sure in ,chlorwasserstoffsure kann nicht durch ,eindampfen bei ,siedhitze concentrirt werden1 denn es entweicht mit den salzsauren ,dmpfen ,chlorarsen4 ,weit weniger leicht geschieht dies1 wenn die ,auflsung ,arsensure enthlt4 ,doch ist es in allen ,fllen anzurathen1 wenn eine arsenhaltige salzsaure ,lsung concentrirt werden soll1 dieselbe zuvor alkalisch zu machen4 b4 ,bestimmung4 ,das ,arsen wird entweder als arsensaures ,bleioxyd1 als arsensaure ,ammon-,magnesia1 als arsensaures ,eisenoxyd oder als ,schwefelarsen gewogen4 ,es lsst sich aber auch auf indirecte ,weise1 sowie mittelst ,maassanalyse1 bestimmen4 ,man kann berfhren in #a4 ,arsensaures ,bleioxyd3 ,arsenige ,sure und ,arsensure1 wenn sie allein in wsseriger oder salpetersaurer ,lsung sind4 7,suren oder ,salzbildner1 welche mit ,bleioxyd oder ,blei fixe ,salze bilden1 drfen nicht zugegen sein47 #b4 ,arsensaure ,ammon-,magnesia3 ,arsensure in allen ,lsungen1 die frei sind von solchen ,suren oder ,basen1 die durch ,magnesia oder ,ammon gefllt werden wrden4 #c4 ,arsensaures ,eisenoxyd3 ,arsensure in ,lsungen1 die frei sind von solchen ,substanzen1 die mit niederfallen1 wenn zu ihrer ,lsung ,eisenchlorid1 dann ,ammon1 beziehungsweise kohlensaurer ,baryt1 gesetzt wird4 #d4 ,arsensulfr3 ,alle ,arsenverbindungen ohne ,ausnahme4 ,die indirecte ,methode dient hauptschlich zur ,scheidung der arsenigen ,sure von der ,arsensure 7vergl4 ,abschnitt ,v474 #a4 ,bestimmung als arsensaures ,bleioxyd4 a4 ,man hat ,arsensure in wsseriger ,lsung4 ,man bringt eine abgewogene ,menge der ,lsung in ein ,platin- oder ,porzellanschlchen1 fgt eine gewogene ,menge frisch geglhten reinen ,bleioxyds hinzu 7etwa fnf- bis sechsmal soviel als ,arsensure vorhanden71 verdampft vorsichtig zur ,trockne1 erhitzt den ,rckstand zum gelinden ,rothglhen und erhlt ihn einige ,zeit in dieser ,temperatur4 -- ,der ,rckstand ist arseniksaures ,bleioxyd ,bleioxyd4 ,zieht man von seiner ,menge das ,gewicht des zugesetzten ,bleioxyds ab1 so resultirt das ,quantum der ,arsensure4 -- ,eigenschaften des arsensauren ,bleioxyds 4 #ga4 ,die ,resultate sind vollkommen genau1 sofern man die bezeichnete ,temperatur nicht berschreitet4 b4 ,man hat arsenige ,sure in ,lsung4 ,man versetzt die ,lsung mit ,salpetersure1 dann mit einer gewogenen ,menge berschssigen ,bleioxyds1 verdampft und glht im bedeckten ,tiegel aufs ,vorsichtigste1 bis alles salpetersaure ,bleioxyd zersetzt ist4 ,der ,rckstand besteht alsdann ebenfalls aus ,arsensure ,bleioxyd4 -- ,diese ,methode erfordert grosse ,vorsicht1 denn beim ,glhen des salpetersauren ,bleioxyds entsteht leicht durch ,decrepitiren ,verlust4 #b4 ,bestimmung als arsensaure ,ammon-,magnesia4 ,diese zuerst von ,levol empfohlene ,methode setzt voraus1 dass alles ,arsen als ,arsensure in ,lsung ist4 ,wenn dies nicht der ,fall1 erwrmt man die ,lsung in einem gerumigen ,kolben gelinde mit ,salzsure und fgt chlorsaures ,kali in kleinen ,portionen zu1 bis die ,flssigkeit stark nach chloriger ,sure riecht1 worauf man sie in gelinder ,wrme stehen lsst1 bis der angefhrte ,geruch nur noch schwach ist4 ,man versetzt nun die ,arsensurelsung zuerst mit ,ammon im ,ueberschuss1 wodurch sie -- auch nach einigem ,stehen -- nicht getrbt werden darf1 und fgt sodann eine ,auflsung von schwefelsaurer ,magnesia zu1 welche soviel ,salmiak enthlt1 dass sie durch ,ammon nicht mehr getrbt wird4 7,am besten ist es1 eine solche bereits mit ,ammon versetzte ,magnesialsung vorrthig zu halten47 ,die stark nach ,ammon riechende ,flssigkeit lsst man #ab ,stunden kalt stehen1 filtrirt dann durch ein gewogenes ,filter1 wscht den ,niederschlag mit einer ,mischung von #c ,wasser und #a ,ammonflssigkeit aus1 trocknet ihn bei #ajj und wgt ihn4 ,er hat die ,formel ,as,o#e1 #b,mg,o1 ,,nh#d,o aq4 -- ,seine ,eigenschaften siehe 4 #ga4 ,dieses ,verfahren liefert recht gute ,resultate4 7,journ4 f4 prakt4 ,chem4 #ef1 #cb47 #c4 ,bestimmung als arsensaures ,eisenoxyd 7nach ,berthier und v4 ,kobell74 a4 ,die ,lsung enthlt keine anderen fixen ,basen als ,alkalien4 ,man setzt eine bestimmte ,menge ,eisenoxydlsung von bekanntem ,gehalte hinzu und fllt dann mit ,ammon4 7,der ,niederschlag muss rothbraun sein1 sonst war die ,menge der zugesetzten ,eisenoxydlsung zu gering47 ,man lsst lngere ,zeit in gelinder ,wrme stehen1 filtrirt1 wscht aus1 trocknet und erhitzt anfangs hchst gelinde 7damit das ,ammon bei einer ,temperatur ausgetrieben wird1 bei welcher es noch nicht reducirend auf die ,arsensure wirkt71 allmlig strker1 endlich zum starken ,glhen1 bis das ,gewicht constant bleibt4 ,der ,rckstand ist basisch arsensaures ,eisenoxyd ,eisenoxyd1 oder1 in anderem ,ausdrucke1 ,eisenoxyd ,arsensure4 ,zieht man die bekannte ,menge des ersteren ab1 so bleibt die ,menge der letzteren4 -- ,eine ,eisenoxydlsung von bekanntem ,gehalte erhlt man entweder durch ,auflsen einer gewogenen ,menge von ,claviersaitendraht in ,salpetersure 7wobei man annimmt1 dass #ajj ,draht #adb1f ,oxyd liefern71 oder durch ,fllen einer salpetersauren ,eisenoxydlsung von unbekanntem ,gehalt mit ,ammon1 ,auswaschen1 ,trocknen und ,glhen 74 #ij74 ,resultate genau4 7,journ4 f4 prakt4 ,chem4 #ef4 #cb47 b4 ,die ,lsung enthlt anderweitige fixe ,basen4 ,man ndert alsdann nach v4 ,kobell das ,berthier'sche ,verfahren in folgen der ,weise1 vorausgesetzt1 dass die vorhandenen ,basen durch kohlensauren ,baryt in der ,klte nicht gefllt werden4 ,zu der mit der ,eisenoxydlsung von bekanntem ,gehalte versetzten ,flssigkeit fgt man statt des ,ammons berschssigen kohlensauren ,baryt 7ein grosser ,ueberschuss von freier ,sure kann vorher zweckmssig mit kohlensaurem ,natron fast neutralisirt werden1 doch muss die ,flssigkeit noch klar bleiben71 lsst in der ,klte mehrere ,stunden stehen und wscht den ,niederschlag 7der alles ,eisenoxyd1 alle ,arsensure und berschssigen kohlensauren ,baryt enthlt7 mit kaltem ,wasser erst durch ,decantation1 dann auf dem ,filter aus1 trocknet ihn1 glht gelinde1 aber lngere ,zeit1 und wgt4 ,man lst den ,rckstand in ,salzsure1 bestimmt darin die ,barytmenge mittelst ,schwefelsure1 berechnet den erhaltenen schwefelsauren ,baryt auf kohlensauren und zieht diesen nebst der bekannten ,quantitt des ,eisenoxyds von dem ,gesammtrckstande ab4 ,es resultirt so das ,gewicht der ,arsensure4 -- ,dies ,verfahren setzt die ,abwesenheit von ,schwefelsure voraus4 ,sollte solche zugegen sein1 so msste man sie mit ,chlorbaryum ausfllen und den ,niederschlag abfiltriren1 bevor der kohlensaure ,baryt zugesetzt wird4 #d4 ,bestimmung als ,arsensulfr4 a4 ,man hat in ,auflsung arsenige ,sure oder ein arsenigsaures ,salz1 frei von ,arsensure4 ,man versetzt die in einer mit einem ,glasstopfen verschliessbaren ,flasche befindliche ,lsung mit etwas ,salzsure1 und fllt je nach ,umstnden mit ,schwefelwasserstoff-,wasser oder ,gas4 -- ,man verstopft die ,flasche1 lsst sie eine ,stunde stehen1 leitet alsdann gewaschenes kohlensaures ,gas hindurch1 bis der ,geruch nach ,schwefelwasserstoff ziemlich verschwunden1 lsst nochmals einige ,zeit stehen1 filtrirt auf einem gewogenen ,filter ab1 wscht aus1 trocknet bei #ajj und wgt4 -- ,eigenschaften des ,niederschlages 4 #ga4 ,resultate genau4 ,sollte die ,lsung eine den ,schwefelwasserstoff zersetzende ,substanz 7,eisenoxyd1 ,chromsure etc47 enthalten1 so dass das ,gewicht des ,niederschlages seines ,gehaltes an freiem ,schwefel halber keinen richtigen ,schluss auf die ,menge des darin enthaltenen ,arsens gestattet1 so verfhrt man entweder genau so wie unter gleichen ,umstnden bei ,schwefelantimon 4 #ajj1 d4 h4 man bestimmt den ,schwefel im ,niederschlage als solchen und als schwefelsauren ,baryt1 und zieht die ,quantitt des ,schwefels von dem ,gesammtgewicht des ,niederschlags ab2 -- oder man filtrirt das ,schwefelarsen auf ungewogenem ,filter ab1 bringt es nach dem ,auswaschen mit dem ,filter in einen grossen ,kolben und behandelt es mit chlorsaurem ,kali und ,salpetersure in mssiger ,wrme1 bis alles ,arsen gelst ist4 ,man verdnnt1 filtrirt1 wscht aus und bestimmt im ,filtrat die ,arsensure nach #b4 -- ,behandlung des mit ,schwefel gemengten ,niederschlages mit ,ammon1 wodurch ,schwefelarsen gelst werden1 ,schwefel ungelst bleiben soll1 giebt nur annhernde ,resultate1 da die ammoniakalische ,schwefelarsenlsung etwas ,schwefel aufnimmt4 b4 ,man hat in ,auflsung ,arsensure1 ein arsensaures ,salz1 oder ein ,gemisch von beiden ,oxydationsstufen4 ,man versetzt die in einem ,kolben befindliche ,lsung mit einer starken wsserigen ,lsung von schwefliger ,sure im ,ueberschuss1 erhitzt bei schiefer ,stellung des ,kolbens langsam bis fast zum ,kochen1 erwrmt alsdann bei einer unter dem ,siedepunkte liegenden ,temperatur1 bis die ,flssigkeit nicht mehr nach schwefliger ,sure riecht1 und verfhrt mit der ,lsung1 die nunmehr nur noch arsenige ,sure enthlt1 nach a4 #e4 ,bestimmung durch ,maassanalyse4 a4 ,nach ,bunsen#h4 ,diese sinnreiche ,methode grndet sich auf folgende ,thatsachen3 aa4 ,wenn man saures chromsaures ,kali mit concentrirter ,chlorwasserstoffsure kocht1 so entweichen auf je #b ,aeq4 ,chromsure #c ,aeq4 ,chlor 7#b;,cr,o#c #f;,cl,h ,cr#b;,cl#c #c;,cl #f;,,ho74 bb4 ,geschieht dies aber bei ,gegenwart von nicht berschssiger arseniger ,sure1 so entweicht nicht die der ,chromsure entsprechende ,menge ,chlor1 sondern soviel weniger1 als nothwendig ist1 um aus der arsenigen ,sure ,arsensure zu machen 7,as,o#c #b;,cl #b;,,ho ,as,o#e #b;,cl,h74 ,folglich hat man fr #b ,aeq4 ,chlor1 welche man mittelst der ,chromsure zu wenig erhalten hat1 #a ,aeq4 arsenige ,sure in ,rechnung zu bringen4 cc4 ,die ,quantitt des ,chlors wird bestimmt1 indem man die ,menge des ,jods bestimmt1 welche dadurch aus ,jodkalium freigemacht wird4 ,ich begnge mich hier damit1 die ,principien auseinander gesetzt zu haben4 ,auf die ,ausfhrung komme ich bei der ,bestimmung der ,chromsure zurck4 #h ,annal4 ,chem4 ,pharm4 #hf4 #bij4 b4 ,p4 ,kotschoubey hat die von ,rwsky 74 #ajf4 ,i4 f47 angewendete ,methode1 die ,phosphorsure maassanalytisch zu bestimmen1 auf ,arsensure angewandt 7,journ4 f4 prakt4 ,chem4 #di1 #ahe74 ,die aus der essigsauren ,lsung der arsensauren ,verbindung 7oder aus der salzsauren1 nachdem man ,ammon bis zur alkalischen1 dann wieder ,essigsure bis zur sauren ,reaction zugefgt hat7 durch essigsaures ,eisenoxyd 7oder die im 4 #ajf4 ,i4 f4 angegebene ,mischung von ,eisenammonalaun und essigsaurem ,natron7 niedergeschlagene ,verbindung hat1 nach ,kotschoubey1 die ,formel ,fe#b,o#c1 ,as,o#e #e;,,ho1 somit ist fr je #b ,aeq4 ,eisen 7#gjj ,gewichtstheile7 #a ,aeq4 ,arsensure 7#adcg1e7 in ,rechnung zu bringen4 -- ,die ,reduction vollbringt ,kotschoubey mit ,zink1 wodurch das ,arsen theils niedergeschlagen1 theils als ,arsenwasserstoff verflchtigt wird4 -- ,nach meiner ,ansicht sind gegen diese ,methode dieselben ,bedenken zu erheben1 wie gegen die ,rwsky'sche ,methode der ,phosphorsurebestimmung4 ,,ii4 ,die ,gewichtsbestimmung der ,suren in ,verbindungen1 in welchen nur eine -- frei oder gebunden -- enthalten ist1 und ihre ,scheidung von den ,basen4 ,erste ,gruppe4 ,arsenige ,sure1 ,arsensure1 ,chromsure1 ,schwefelsure1 ,phosphorsure1 ,borsure1 ,oxalsure1 ,fluorwasserstoffsure1 ,kohlensure1 ,kieselsure4 4 #ajc4 #a4 ,die arsenige ,sure und ,arsensure haben wir ihres ,verhaltens zu ,schwefelwasserstoff wegen bei den ,basen 74 #ajb7 abgehandelt und erwhnen sie hier nur1 um die ,stelle anzuzeigen1 an welche sie eigentlich gehren4 ,ihre ,scheidung von ,basen werden wir im fnften ,abschnitte besprechen4 4 #ajd4 #b4 ,chromsure4 ,i4 ,bestimmung4 ,man bestimmt die ,chromsure entweder als ,chromoxyd oder als chromsaures ,bleioxyd4 ,sie lsst sich aber auch aus der ,menge ,kohlensure bestimmen1 die sie bei ,einwirkung auf berschssige ,oxalsure entwickelt1 sowie durch maassanalytische ,verfahrungsweisen4 a4 ,bestimmung als ,chromoxyd4 ,greek3 a4 ,man reducirt die ,chromsure zu ,oxyd und bestimmt dieses 74 #hd74 -- ,die ,reduction geschieht entweder1 indem man die ,auflsung mit ,salzsure und ,alkohol erwrmt1 -- indem man ,schwefelwasserstoff in die mit ,salzsure versetzte ,lsung leitet1 -- oder indem man eine starke ,lsung von schwefliger ,sure zumischt und gelinde erwrmt4 -- ,bei concentrirten ,lsungen wendet man meist die erste1 bei verdnnten eine der letzteren ,methoden an4 ,in ,bezug auf die erste ist zu bemerken1 dass der ,alkohol verjagt werden muss1 bevor man das ,chromoxyd mit ,ammon fllen kann1 -- in ,bezug auf die zweite1 dass man die mit ,schwefelwasserstoff bersttigte ,lsung so lange an einen gelinde warmen ,ort stellt1 bis sich der ausgeschiedene ,schwefel abgesetzt hat4 ,greek3 b4 ,man fllt die neutrale1 oder durch ,salpetersure schwach saure ,lsung mit salpetersaurem ,quecksilberoxydul1 filtrirt den entstandenen rothen ,niederschlag von chromsaurem ,quecksilberoxydul ab1 wscht ihn mit einer verdnnten ,auflsung von salpetersaurem ,quecksilberoxydul aus1 trocknet1 glht und wgt das zurckbleibende ,chromoxyd 7,h4 ,rose74 b4 ,bestimmung als chromsaures ,bleioxyd4 ,man versetzt die ,lsung mit essigsaurem ,natron im ,ueberschuss1 fgt1 wenn nthig1 ,essigsure zu bis zur schwach sauren ,reaction und fllt mit neutralem essigsaurem ,bleioxyd4 ,der ausgewaschene ,niederschlag wird entweder auf einem gewogenen ,filter gesammelt1 im ,wasserbade getrocknet und gewogen1 oder aber nach 4 #cf gelinde geglht und gewogen4 ,eigenschaften desselben 4 #gb4 ,resultate genau4 c4 ,bestimmung mittelst ,oxalsure 7nach ,vohl74 ,wird ,chromsure mit ,oxalsure zusammengebracht1 so giebt erstere ,sauerstoff an diese ab1 es entsteht ,chromoxyd1 und ,kohlensure entweicht 7#b;,cr,o#c #c;,c#b,o#c ,cr#b,o#c #f;,,co#b74 #c ,aeq4 ,kohlensure 7#hbe7 entsprechen somit #a ,aeq4 ,chromsure 7#fcd1g74 ,die ,ausfhrung geschieht ganz in derselben ,weise1 welche unten bei der ,prfung des ,braunsteins angefhrt werden wird4 ,fr je #a ,thl4 ,chromsure sind #b-a_/d ,thle4 oxalsaures ,natron erforderlich4 ,soll im ,rckstand mit der ,chromsure in ,verbindung gewesenes ,alkali bestimmt werden1 so wendet man oxalsaures ,ammon an4 d4 ,bestimmung durch ,maassanalyse4 ,greek3 a4 ,nach ,schwarz4 ,das ,princip dieser ,methode ist dasselbe1 welches dem ,penny'schen ,verfahren1 das ,eisen zu bestimmen1 zu ,grunde liegt4 ,die ,ausfhrung ist einfach4 ,man vermischt eine berschssige ,menge ,eisenoxydulauflsung1 deren ,gehalt an ,oxydul man vorher nach 4 #hi4 #b4 a4 oder b4 festgestellt hat1 mit der durch ,schwefelsure angesuerten ,lsung der chromsauren ,verbindung und bestimmt alsdann die noch vorhandene ,menge des ,eisenoxyduls nach 4 #hi4 #b4 a4 oder b4 ,aus der ,differenz ergiebt sich1 wie viel ,eisen durch die ,chromsure aus ,oxydul in ,oxyd bergefhrt worden ist4 #a ,gramm ,eisen entspricht #j1fjde ,chromsure 7vergl4 auch 4 #ib4 #c474 ,greek3 b4 ,nach ,bunsen#i4 ,kocht man ein chromsaures ,salz mit einem ,ueberschusse von rauchender ,salzsure1 so entweichen auf je #b ,aeq4 ,chromsure #c ,aeq4 ,chlor4 ,z4 ,b4 ,,ko1 #b;,cr,o#c #g;,cl,h ,k,cl ,cr#b;,cl#c #g;,,ho #c;,cl4 -- ,leitet man das entweichende ,gas in berschssige ,jodkaliumlsung1 so setzen die #c ,aeq4 ,chlor #c ,aeq4 ,jod in ,freiheit4 ,bestimmt man dies nach der in 4 #aad zu beschreibenden ,methode1 so erfhrt man die ,menge der ,chromsure1 denn #dgeh ,jod entsprechen #abfi1d ,chromsure4 #i ,annal4 ,chem4 ,pharm4 #hf4 #bgi4 ,illustration3 ,fig4 #df4 ,der ,versuch wird auf folgende ,art ausgefhrt3 ,man bringt die abgewogene ,probe des chromsauren ,salzes in das vor der ,lampe geblasene1 nur #cf bis #dj ,c4,c4 fassende ,klbchen a 7,fig4 #df71 fllt dasselbe mit rauchender ,salzsure zu #b_/c an und steckt das ,entwickelungsrohr mittelst einer dickwandigen1 gut schliessenden vulcanisirten ,kautschukrhre b auf den ,hals des ,klbchens4 -- ,ein ,verlust an ,chlor ist dabei nicht zu befrchten1 da die ,ausscheidung desselben erst bei dem ,erwrmen beginnt4 ,nachdem man darauf das kleine1 als ,ventil dienende ,glaskgelchen c mit seinem zugeschmolzenen ,stiel in die ,rhrenmndung gesteckt hat1 senkt man das ,entwickelungsrohr in den ,hals der mit ,jodkaliumlsung#aj angefllten ,retorte ddd1 welche ungefhr #afj ,c4,c4 fasst und an deren ,hals eine kleine1 vor der ,glasblserlampe geblasene ,erweiterung zur ,aufnahme der bei dem ,versuch emporgepressten ,flssigkeit angebracht ist4 ,man erhitzt nunmehr das ,klbchen4 ,nach zwei bis drei ,minuten langem ,kochen ist alles ,chlor bergegangen und durch sein ,aequivalent freien ,jods in der ,jodkaliumlsung ersetzt4 ,man giesst nun den ,inhalt der ,retorte in ein ,becherglas und verfhrt nach 4 #aad4 ,i4 ,die ,methode giebt1 wie ,bunsen gezeigt hat1 sehr befriedigende ,resultate4 #aj #a ,thl4 reines 7jodsurefreies7 ,jodkalium in #aj ,theilen ,wasser4 ,die ,flssigkeit darf1 unmittelbar nach ,zusatz von ,salzsure1 keine ,brunung zeigen4 ,,ii4 ,trennung der ,chromsure von den ,basen4 a4 ,der ersten ,gruppe3 ,greek3 a4 ,man reducirt die ,chromsure nach ,i4 und trennt ,chromoxyd und ,alkalien nach 4 #abc4 ,greek3 b4 ,chromsaures ,ammon fhrt man durch vorsichtiges ,glhen in ,chromoxyd ber4 b4 ,der zweiten ,gruppe3 ,greek3 a4 ,man schmelzt die ,verbindung mit #d ,theilen kohlensauren ,natronkalis4 ,beim ,behandeln mit heissem ,wasser bleiben die alkalischen ,erden im kohlensauren ,zustande zurck1 die ,chromsure kommt an ,alkali gebunden in ,lsung4 ,erstere knnen1 da sie ,alkali enthalten1 nicht geradezu gewogen werden1 letztere bestimmt man nach ,i4 ,greek3 b4 ,man lst in ,salzsure1 reducirt die ,chromsure nach ,i4 a4 und trennt ,chromoxyd und alkalische ,erde nach 4 #abd4 c4 ,der dritten ,gruppe3 ,greek3 a4 ,von ,thonerde4 ,man fllt aus der ,lsung die ,thonerde durch ,ammon oder kohlensaures ,ammon 74 #hc71 im ,filtrat bestimmt man die ,chromsure nach ,i4 7,vergleiche auch 4 #abe74 ,greek3 b4 ,von ,chromoxyd4 aa4 ,man hat in ,lsung4 ,man fllt die ,chromsure nach ,i4 a4 ,greek3 b oder nach ,i4 b4 und trennt im ,filtrat ,chromoxyd und ,quecksilberoxydul1 beziehungsweise ,bleioxyd nach 4 #acj4 bb4 ,man hat in unlslicher ,verbindung 7als neutrales chromsaures ,chromoxyd74 ,man glht1 der ,rckstand ist ,oxyd1 der ,verlust ,sauerstoff1 aus welchem die ,chromsure zu berechnen4 cc4 7,nach ,vohl47 ,man bestimmt zuerst die ,kohlensure1 welche die ,verbindung1 so wie sie ist1 aus ,oxalsure entwickelt1 alsdann behandelt man die ,flssigkeit1 besser noch eine neu abgewogene zweite ,portion1 wie ein ,oxydsalz 74 #hd7 und prft wieder4 ,aus dem zweiten ,versuch ergiebt sich das ,chrom im ,ganzen1 aus dem ersten das als ,chromsure vorhandene1 aus der ,differenz das ,oxyd4 -- ,in hnlicher ,weise lassen sich ,oxyd und ,sure auch dd4 durch ,maassanalyse neben einander bestimmen 74 #hd74 d4 ,der vierten ,gruppe3 ,greek3 a4 ,man verfhrt wie in b4 ,greek3 a4 angegeben4 ,die ,metalle bleiben beim ,behandeln der geschmolzenen ,masse als ,oxyde zurck4 -- ,sollte diese ,methode auf ,mangan angewendet werden1 so msste man die ,schmelzung in einer ,kugelrhre in einem ,strome von kohlensaurem ,gas vornehmen4 ,greek3 b4 ,man reducirt die ,chromsure nach ,i4 a4 und trennt das ,chromoxyd von den fraglichen ,metallen nach 4 #abh4 e4 ,der fnften und sechsten ,gruppe3 ,greek3 a4 ,man fllt die mit freier ,sure versetzte ,lsung mit ,schwefelwasserstoff4 -- ,die ,metalle der #e4 und #f4 ,gruppe werden nebst freiem ,schwefel gefllt 74 #ia bis 4 #ajb71 die ,chromsure wird reducirt4 ,man fllt das ,oxyd im ,filtrat nach ,i4 a4 ,greek3 b4 ,chromsaures ,bleioxyd zerlegt man zweckmssig durch ,erhitzen mit ,salzsure und etwas ,alkohol1 und ,trennen des entstandenen ,chlorbleies vom gebildeten ,chromchlorr durch ,alkohol 7vergl4 4 #acj74 ,man versume nicht1 die alkoholische ,lsung mit ,schwefelsure zu prfen4 ,entsteht hierdurch ein ,niederschlag von schwefelsaurem ,bleioxyd1 so ist derselbe abzufiltriren1 zu wgen und in ,rechnung zu bringen4 4 #aje4 #c4 ,schwefelsure4 ,i4 ,bestimmung4 ,die ,schwefelsure wird stets am besten als schwefelsaurer ,baryt bestimmt4 ,in ,betreff einer neu vorgeschlagenen maassanalytischen ,bestimmung von ,schwarz verweise ich auf die ,originalabhandlung in ,ann4 der ,chem4 u4 ,pharm4 #hd1 #ii4 ,das ,verfahren ist zu complicirt1 um praktisch zu sein2 es erfordert drei titrirte ,lsungen und macht zwei ,filtrationen mit ,auswaschen nthig4 #a4 ,man setzt zu der ,lsung1 wenn nthig1 etwas ,salzsure bis zur sauren ,reaction1 erhitzt fast zum ,sieden1 fgt ,chlorbaryum in geringem ,ueberschuss hinzu und verfhrt alsdann nach 4 #gi4 #a4 a4 ,das ,auswaschen geschieht am besten zuerst durch ,decantation4 -- ,enthielt die ,lsung ,salpetersure1 so schlgt sich mit dem schwefelsauren ,baryt leicht etwas salpetersaurer ,baryt nieder1 welcher nur durch fortgesetztes ,auswaschen mit heissem ,wasser entfernt werden kann1 worauf wohl ,rcksicht zu nehmen4 -- ,unter allen ,umstnden setze man das ,auswaschen so lange fort1 bis das letztablaufende ,waschwasser durch ,schwefelsure nicht im mindesten mehr getrbt wird4 ,fr genaue ,analysen empfehle ich noch folgendes ,verfahren4 ,nachdem der ,niederschlag nach 4 #cf geglht und gewogen ist1 trpfle man einige ,tropfen ,salzsure darauf und fge sodann heisses ,wasser zu1 rhre mit einem ganz dnnen ,glasstbchen 7oder ,platindraht7 wohl um1 sple dieses ab und erwrme eine ,zeit lang gelinde4 ,man giesst jetzt die fast klare ,flssigkeit durch ein kleines ,filter ab und prft das ,filtrat mit ,schwefelsure4 ,entsteht hierdurch ,trbung oder ,niederschlag1 ein ,zeichen1 dass dem schwefelsauren ,baryt ein anderweitiges ,barytsalz anhaftete1 so wiederholt man das ,auswaschen des ,rckstandes mit heissem ,wasser1 bis das ,waschwasser durch ,schwefelsure nicht weiter getrbt wird4 ,man trocknet nunmehr den im ,tiegel befindlichen ,niederschlag1 sowie das kleine ,filter1 verbrennt dies auf dem ,deckel1 glht zuletzt den ganzen ,tiegel und wgt4 #b4 ,fr technische ,zwecke ist es oft sehr erwnscht1 die ,schwefelsure durch ,maassanalyse rasch bestimmen zu knnen4 -- ,das ,princip einer solchen ist leicht gefunden4 ,man fgt von einer titrirten ,chlorbaryumlsung so lange zu1 als noch ein ,niederschlag entsteht2 die ,menge der verbrauchten ,barytlsung giebt alsdann die ,quantitt der ,schwefelsure an4 ,nicht so leicht aber ist die ,ausfhrung1 da es schwierig ist1 den ,punkt rasch und genau zu treffen1 bei dem alle ,schwefelsure gerade ausgefllt ist4 -- ,am besten gelingt dies noch folgendermaassen4 ,man bereitet sich a7 eine ,chlorbaryumlsung1 von der #ej ,c4,c4 #ajj genau #a ,grm4 ,schwefelsure ausfllen 7also #a #j1ja ,grm471 indem man #bf1jab ,grm4 reines1 geglhtes ,chlorbaryum mit ,wasser zu #ejj ,c4,c4 lst2 b7 eine zehnmal verdnntere1 indem man #a ,vol4 der ,lsung a7 mit #i ,vol4 ,wasser mischt 7#a der letzteren fllt #j1jja ,grm4 ,schwefelsure74 ,man bringt nun von der ,lsung der schwefelsauren ,verbindung1 welche so verdnnt sein soll1 dass #ej ,c4,c4 annhernd #a ,grm4 ,schwefelsure enthalten1 #de ,c4,c4 in einen ,glaskolben1 versetzt mit etwas ,salzsure1 erhitzt zum ,kochen und trpfelt von der concentrirteren ,chlorbaryumlsung zu4 ,der ,niederschlag wird1 so erzeugt1 rasch dicht und schwer und setzt sich gut ab4 ,von ,zeit zu ,zeit lsst man absitzen4 -- ,sobald man findet1 dass durch ,chlorbaryum kein weiterer ,niederschlag mehr erfolgt1 fgt man noch #e ,c4,c4 der ,schwefelsurelsung zu1 lsst einige ,zeit kochen und fgt nunmehr mit aller ,vorsicht von der verdnnten ,chlorbaryumlsung zu1 bis eben keine weitere ,trbung mehr entsteht4 ,htte man #dc ,c4,c4 #hf der concentrirteren und #aa ,c4,c4 #bb der verdnnteren ,chlorbaryumlsung verbraucht1 so enthielte die ,schwefelsurelsung #j1hf #j1jbb #j1hhb ,grm4 ,schwefelsure4 -- ,weit leichter als mit ,chlorbaryumlsung lsst sich dies ,verfahren mit ,bleizuckerlsung ausfhren1 weil sich das schwefelsaure ,bleioxyd besser absetzt1 als der schwefelsaure ,baryt4 -- ,die ,anwendung der ,bleilsung beschrnkt sich aber auf die ,flle1 in denen man mit chlorfreien ,flssigkeiten zu thun hat4 ,,ii4 ,trennung der ,schwefelsure von den ,basen4 a4 ,von denen1 mit welchen sie in ,wasser oder ,salzsure lsliche ,verbindungen bildet4 ,man fllt die ,schwefelsure nach ,i4 und bestimmt im ,filtrat1 welches neben den ,chlorverbindungen der mit der ,schwefelsure verbunden gewesenen ,basen berschssiges ,chlorbaryum enthlt1 die fraglichen ,basen nach den ,methoden1 die im fnften ,abschnitt als zur ,trennung derselben vom ,baryt dienend angefhrt sind4 b4 ,von denen1 mit welchen sie in ,wasser oder ,salzsure unlsliche oder schwer lsliche ,verbindungen bildet4 ,greek3 a4 ,von ,baryt1 ,strontian und ,kalk4 ,man schmelzt die hchst fein gepulverte ,verbindung im ,platintiegel mit #d ,theilen kohlensauren ,natronkalis1 bergiesst den ,tiegel sammt seinem ,inhalt in einem ,becherglase oder einer ,platin- oder ,porzellanschale mit ,wasser1 erhitzt bis zur vollstndigen ,auflsung der schwefelsauren und kohlensauren ,alkalien1 filtrirt noch heiss von den ungelst bleibenden kohlensauren ,erden ab und wscht diese mit heissem ,wasser vollkommen aus4 ,man lst sie alsdann in ,salzsure und bestimmt sie nach den oben 74 #gi-4 #ha7 beschriebenen ,methoden4 ,im ,filtrat fllt man die ,schwefelsure nach ,i4 -- ,schwefelsaurer ,kalk kann im fein gepulverten ,zustande auch durch ,kochen mit einer ,lsung von kohlensaurem ,natron oder ,kali vollstndig zerlegt werden4 ,greek3 b4 ,von ,bleioxyd4 ,man glht mit kohlensaurem ,natron-,kali in einem ,porzellantiegel1 bis die ,masse ganz zusammengesintert ist1 digerirt dieselbe mit heissem ,wasser bis zur ,lsung des gebildeten schwefelsauren und des berschssigen kohlensauren ,alkalis1 filtrirt das ungelst gebliebene ,bleioxyd 7welches stets alkalihaltig bleibt7 ab und wscht es vollstndig aus4 ,das ,filtrat ist niemals frei von ,blei1 sondern je nach dem ,zustande der ,verdnnung1 den man beim ,aufweichen des ,rckstandes herstellte1 daran bald reicher1 bald rmer4 -- ,man macht nunmehr das ,filtrat mit ,salpetersure gelinde sauer 7,vorsicht hierbei1 dass durch ,spritzen kein ,verlust entsteht7 und fllt die ,schwefelsure nach ,i4 mit salpetersaurem ,baryt1 lst dann das ausgewaschene ,bleioxyd in verdnnter ,salpetersure1 vereinigt die ,lsung mit der vom schwefelsauren ,baryt abfiltrirten ,flssigkeit und fllt das ,blei mit ,schwefelwasserstoff 74 #ib74 4 #ajf4 #d4 ,phosphorsure4 ,i4 ,bestimmung4 ,die dreibasische ,phosphorsure lsst sich in sehr mannigfaltiger ,weise bestimmen4 ,am empfehlenswerthesten sind die ,bestimmungen als phosphorsaures ,bleioxyd1 pyrophosphorsaure ,magnesia1 basisch phosphorsaures ,eisenoxyd1 phosphorsaures ,zinnoxyd1 phosphorsaures oder pyrophosphorsaures ,silberoxyd4 ,der ,bestimmung als pyrophosphorsaure ,magnesia geht hufig eine anderweitige ,fllung -- als phosphorsaures ,eisenoxyd1 phosphorsaures ,quecksilberoxydul oder phosphorsaures ,molybdnsure-,ammon -- voraus1 wie dies sogleich erwhnt werden soll4 -- ,auch maassanalytische ,verfahrungsweisen sind zur ,bestimmung der ,phosphorsure in ,vorschlag gekommen4 ,von der ,meta- und ,pyrophosphorsure soll hier nur erwhnt werden1 dass sich dieselben nach den sogleich anzufhrenden ,methoden nicht bestimmen lassen4 ,man fhrt sie1 zum ,behuf ihrer ,bestimmung1 am besten in dreibasische ,phosphorsure ber4 ,es geschieht dies ,greek3 a7 auf trockenem ,wege1 indem man die ,substanz mit #d bis #f ,theilen kohlensaurem ,natronkali andauernd schmelzt4 ,diese ,methode ist jedoch nur anwendbar bei den ,alkalien und denjenigen meta- oder pyrophosphorsauren ,metalloxyden1 welche durch ,schmelzen mit kohlensauren ,alkalien vollstndig zerlegt werden2 demnach gelingt sie z4 ,b4 nicht bei den ,verbindungen mit alkalischen ,erden1 ausgenommen bei dem ,magnesiasalz4 ,greek3 b7 auf nassem ,wege4 ,man behandelt das ,salz lngere ,zeit mit einer starken ,sure1 am besten mit concentrirter ,schwefelsure1 in der ,wrme 7,weber1 ,pogg4 ,ann4 #gc1 #acg74 ,ich bemerke hierzu1 dass man sich auf dem letzteren ,wege dem ,ziele bei allen denjenigen ,salzen nur nhern kann1 deren ,basen mit der zugesetzten ,sure lsliche ,verbindungen bilden1 weil hierbei niemals alle ,meta- oder ,pyrophosphorsaure in ,freiheit gesetzt wird2 whrend man es ohne ,mhe zu erreichen im ,stande ist bei ,zusatz von ,suren1 welche mit den vorhandenen ,basen unlsliche ,verbindungen bilden4 ,in ,betreff des ,umstandes1 in wie weit man sich im ersteren ,falle dem ,ziele nhern kann1 habe ich gefunden1 dass die ,ueberfhrung um so vollstndiger ist1 je grsser das ,quantum der zugesetzten freien ,sure 7doch verbieten andere ,rcksichten1 hierin zu weit zu gehen71 dass zweitens nothwendig lngere ,zeit gekocht werden muss 7vergl4 ,belege ,nr4 #ce74 ,ehe ich zu den einzelnen ,bestimmungsweisen bergehe1 bemerke ich weiter1 dass die ,angabe von ,bunce 7,sillim4 ,journ4 ,may #ahea4 p4 #dje71 ,phosphorsure verflchtige sich1 wenn man ein phosphorsaures ,salz mit ,salzsure oder ,salpetersure zur ,trockne verdampfe und den ,rckstand ein wenig erhitze1 vllig irrig ist 7vergl4 meine ,abhandl4 ber diesen ,gegenstand in ,ann4 der ,chem4 und ,pharm4 #hf4 #baf74 ,dagegen ist wohl zu beachten1 dass unter diesen ,umstnden die dreibasische ,phosphorsure zwar nicht bei #ajj1 wohl aber schon unter #aej1 in ,pyrophosphorsure bergeht2 so erhlt man z4 ,b4 beim ,verdampfen von gewhnlichem phosphorsaurem ,natron mit berschssiger ,salzsure und ,trocknen des ,rckstandes bei #aej ,na,cl ,,po#e1 ,na,o1 ,,ho4 a4 ,bestimmung als phosphorsaures ,bleioxyd4 ,man verfhrt genau wie bei ,arsensure1 4 #ajb1 das heisst1 man dampft mit einer gewogenen ,menge von ,bleioxyd ab und glht4 ,diese ,methode setzt voraus1 dass die ,phosphorsure allein in wsseriger oder salpetersaurer ,lsung ist2 sie bietet den ,vortheil1 dass sie richtige ,resultate liefert1 gleichgltig ob die vorhandene ,phosphorsure ein-1 zwei-1 oder dreibasisch ist4 b4 ,bestimmung als pyrophosphorsaure ,magnesia4 ,greek3 a7 directe3 ,man versetzt die ,lsung mit einer klaren1 am besten vorrthig gehaltenen1 ,mischung von schwefelsaurer ,magnesia1 ,salmiak und ,ammon1 so lange noch ein ,niederschlag entsteht1 fgt1 falls die ,lsung noch nicht stark ammoniakalisch riechen sollte1 noch ,ammon hinzu1 lsst #ab ,stunden ohne ,erwrmen stehen1 filtrirt1 wscht den ,niederschlag mit einer ,mischung von #c ,wasser und #a ,ammonflssigkeit aus1 bis das ,waschwasser nach ,zusatz von ,salzsure1 durch ,chlorbaryum nicht im ,mindesten mehr getrbt wird1 und verfhrt alsdann genau nach 4 #hb4 #b4 -- ,bei ,bereitung der oben angefhrten ,mischung setze man nicht mehr ,salmiak hinzu1 als eben nthig ist1 um die ,fllung der ,bittererde durch ,ammon zu verhten4 -- ,die ,resultate fallen sehr genau aus4 7,vers4 ,nr4 #gj47 ,der ,verlust1 den man in ,folge der geringen ,lslichkeit der basisch phosphorsauren ,ammon-,talkerde 7,vers4 ,nr4 #ca7 erleidet1 ist hchst unbedeutend4 -- ,eigenschaften des ,niederschlages und ,rckstandes 4 #ec4 -- ,diese ,methode kann nur dann angewendet werden1 wenn man sicher ist1 alle ,phosphorsure in dreibasischem ,zustande zu haben4 -- ,enthlt die ,lsung ,pyrophosphorsaure1 so fllt der ,niederschlag flockig aus und lst sich in ammonhaltigem ,wasser 7,weber74 ,greek3 b7 indirecte1 nach vorausgegangener ,fllung als phosphorsaures ,molybdnsure-,ammon 7nach ,sonnenschein1 ,j4 f4 prakt4 ,chem4 #ec1 #cdc74 ,man lst in grsserem ,vorrath #a ,theil ,molybdnsure in #h ,ammonflssigkeit1 fgt #bj ,theile ,salpetersure zu und setzt von dieser ,flssigkeit zu der salpetersauren ,lsung des phosphorsauren ,salzes so viel1 dass die ,menge der ,molybdnsure ungefhr das #cj;fache von der im ,salze enthaltenen ,phosphorsure betrgt4 ,die ,flssigkeit mit dem entstandenen gelben ,niederschlage wird einige ,stunden in gelinder ,wrme digerirt1 und der ,niederschlag dann mit derselben ,lsung1 durch welche die ,fllung bewirkt ist1 ausgewaschen4 7,das ,filtrat lsst man lngere ,zeit an einem warmen ,orte stehen1 um zu sehen1 ob sich noch ein weiterer ,niederschlag bildet4 -- ,gewissheit1 dass bei der ,fllung ,molybdnsurelsung im ,ueberschuss ist1 erhlt man leicht in der ,art1 dass man vor dem ,abfiltriren einen ,tropfen der ,lsung mit ,schwefelwasserstoffwasser versetzt1 wodurch braunes ,schwefelmolybdn niedergeschlagen werden muss47 ,den ,niederschlag lst man hierauf auf dem ,filter in ,ammon und fllt aus dieser ,lsung die ,phosphorsure durch ,magnesialsung 7vergl4 ,greek3 a474 -- ,resultate genau 7vergl4 ausser den von ,sonnenschein gelieferten ,belegen auch die von ,craw 7,pharm4 ,centralbl4 #bc1 #ffi74 ,greek3 c7 indirecte1 nach vorausgegangener ,fllung als phosphorsaures ,quecksilberoxydul 7nach ,h4 ,rose1 ,pogg4 ,ann4 #gf1 #bah74 ,man lst die phosphorsaure ,verbindung in einer weder zu geringen noch zu grossen ,menge von ,salpetersure4 ,zu der in einer nicht zu kleinen ,porzellanschale befindlichen ,lsung setzt man reines metallisches ,quecksilber1 und zwar so viel1 dass stets ein ,theil desselben1 wenn auch nur ein geringer1 von der freien ,sure ungelst bleibt4 ,man verdampft nun im ,wasserbade zur ,trockne4 ,riecht die ,masse in der ,wrme noch nach ,salpetersure1 so befeuchtet man sie mit ,wasser und erhitzt wieder im ,wasserbade1 bis sie zuletzt nicht mehr danach riecht4 -- ,man setzt jetzt heisses ,wasser zu1 filtrirt durch ein kleines ,filter und wscht aus1 bis das ,waschwasser auf ,platin keinen fixen ,rckstand mehr hinterlsst4 ,das ,filter1 welches ausser phosphorsaurem auch basisch salpetersaures ,quecksilberoxydul und freies ,quecksilber enthlt1 trocknet man1 mengt seinen ,inhalt im ,platintiegel mit berschssigem kohlensaurem ,natron-,kali1 ballt das ,filter zu einer ,kugel1 bringt es in eine ,vertiefung des ,gemenges und berdeckt das ,ganze mit einer ,schicht von kohlensaurem ,natron-,kali4 -- ,der ,tiegel wird jetzt unter einem gut ziehenden ,rauchfange etwa eine halbe ,stunde lang mssig erhitzt1 so dass er nicht zum ,glhen kommt4 ,bei dieser ,hitze verflchtigt sich das salpetersaure ,quecksilberoxydul und das metallische ,quecksilber4 ,man erhitzt nunmehr ber der ,lampe zum strksten ,glhen und behandelt den ,rckstand mit heissem ,wasser4 ,er lst sich -- sofern kein ,eisenoxyd zugegen war -- klar auf4 ,man bersttigt die klare 7nthigenfalls filtrirte7 ,lsung mit ,salzsure1 fgt ,ammon und ,magnesialsung zu und verfhrt berhaupt nach ,greek3 a474 c4 ,bestimmung als basisch phosphorsaures ,eisenoxyd4 ,greek3 a4 ,man verfhrt genau wie bei der ,bestimmung der ,arsensure 74 #ajb4 #c4 a474 7,berthier7 ,ein grosser ,ueberschuss von ,ammon ist zu vermeiden1 weil dieses dem ,niederschlage leicht etwas ,phosphorsure entzieht4 ,resultate eher etwas zu niedrig1 als zu hoch 7,h4 ,rose74 ,greek3 b4 ,man verfhrt genau wie bei der ,bestimmung der ,arsensure 74 #ajb4 #c4 b471 d4 h4 man wendet die v4 ,kobell'sche ,modification des ,berthier'schen ,verfahrens an4 ,resultate genau4 ,greek3 c4 ,man versetzt die ,phosphorsure enthaltende saure ,flssigkeit mit berschssiger ,eisenchloridlsung von bekanntem ,gehalt1 fgt erforderlichenfalls so viel ,alkali zu1 dass die grsste ,menge der freien ,sure neutralisirt wird1 versetzt mit essigsaurem ,natron im ,ueberschuss und kocht4 ,war die ,menge der ,eisenchloridlsung gengend1 so muss der ,niederschlag braunroth sein4 ,derselbe besteht aus basisch phosphorsaurem und basisch essigsaurem ,eisenoxyd und enthlt alle ,phosphorsure und alles ,eisenoxyd4 ,man filtrirt kochend ab1 wscht mit siedendem ,wasser aus1 trocknet sorgfltig und glht bei ,luftzutritt im ,platintiegel4 ,das ,filter verbrennt man auf dem ,deckel4 ,nach dem ,glhen befeuchtet man den ,rckstand mit starker ,salpetersure1 verdampft dieselbe bei gelinder ,hitze und glht zuletzt wieder4 ,sollte das ,gewicht des ,rckstandes hierdurch zugenommen haben1 was in der ,regel nicht der ,fall ist1 so msste letztere ,operation wiederholt werden1 bis das ,gewicht sich nicht weiter verndert4 -- ,zieht man von diesem das ,eisenoxyd ab1 welches in der zugesetzten ,lsung enthalten war1 so bleibt das ,gewicht der ,phosphorsure4 7,die ,modification dieser schon in den frheren ,auflagen enthaltenen1 zuerst von ,schulze angegebenen ,methode1 wonach eine ,eisenchloridlsung von bekanntem ,gehalt angewendet wird1 wodurch man somit die ,bestimmung des ,eisenoxyds im ,rckstande 7welche nach 4 #ajf4 ,,ii4 h4 auszufhren wre7 erspart1 ist von ,a4 ,mller zuerst angegeben worden 7,journ4 f4 prakt4 ,chem4 #dg1 #cda72 auch ,way und ,ogston haben dieselbe bei ihren ,aschenanalysen befolgt 7,journ4 of the ,royal ,agricult4 ,soc4 of ,england ,,viii4 part #a74 d4 ,bestimmung als phosphorsaures ,zinnoxyd4 ,greek3 a4 ,nach ,reinoso 7,journ4 f4 prakt4 ,chem4 #ed1 #bfa74 ,man erhitzt eine bestimmte 7natrlicherweise berschssige7 ,menge von reinem ,zinn 7oder auch von kuflichem1 wenn man die ,menge des daraus entstehenden ,zinnoxyds kennt7 mit der phosphorsauren ,verbindung und berschssiger ,salpetersure zum ,sieden1 filtrirt1 wenn alles ,zinn in ,oxyd verwandelt ist1 wscht aus1 trocknet1 glht mit der ,vorsicht1 dass kein ,zinnoxyd reducirt wird1 und wgt rasch1 denn der ,rckstand ist hygroskopisch4 ,was er mehr wiegt1 als die dem zugesetzten ,zinn entsprechende ,menge ,oxyd1 ist ,phosphorsure 7vorausgesetzt1 dass die phosphorsaure ,verbindung sich klar in ,salpetersure lst74 7,diese ,methode ist bereits mehrfach mit gutem ,erfolg angewendet worden1 so von ,girard bei ,analyse des phosphorsauren ,uranoxyds1 von ,joy bei ,untersuchung des ,narwallzahns etc474 ,greek3 b4 ,die von ,bennett 7,chem4 ,gaz4 #ahec4 p4 #ag7 vorgeschlagene ,modification des ,reinoso'schen ,verfahrens1 wonach zur ,lsung der phosphorsauren ,verbindung berschssige ,zinnchloridlsung von bekanntem ,gehalt1 dann ,glaubersalzlsung gesetzt wird1 lieferte bei in meinem ,laboratorium vorgenommenen ,versuchen unbefriedigende ,resultate4 e4 ,bestimmung als phosphorsaures ,silberoxyd1 siehe ,,ii4 a4 ,greek3 c4 f4 ,bestimmung durch ,maassanalyse nach ,rwsky 7,journ4 f4 prakt4 ,chem4 #da1 #cfe74 ,man fgt zu der sauren ,lsung 7welche keine ,basen enthalten darf1 die mit der ,phosphorsure in ,essigsure unlsliche ,verbindungen bilden1 ausgenommen ,eisenoxyd7 ,ammon1 bis die freie ,sure fast abgestumpft ist1 dann essigsaures ,eisenoxyd eine mit gleichviel essigsaurer ,natronlsung 7#a 3 #aj7 vermischte ,eisenalaunlsung 7#a 3 #aj71 der man zweckmssig etwas freie ,essigsure zusetzt1 leistet dasselbe im mglichst geringen ,ueberschuss4 ,das phosphorsaure ,eisenoxyd setzt sich in ,form eines schwach gelblich weissen ,niederschlages ab4 ,man filtrirt1 wscht sorgfltig mit kaltem ,wasser aus 7was bei grsseren ,mengen zeitraubend ist71 lst den ,niederschlag in ,salzsure und bestimmt darin das ,eisen nach 4 #ij4 #c4 ,rwsky geht von der ,voraussetzung aus1 dass der ,niederschlag die ,zusammensetzung ,,po#e1 ,fe#b,o#c habe1 und bringt fr je #gjj ,eisen #ijj 7genau #hib1 ,aeq4 des ,phosphors #cib7 ,phosphorsure in ,rechnung4 ,gegen dieses ,verfahren sind von verschiedenen ,seiten ,bedenken erhoben worden1 indem erstens das phosphorsaure ,eisenoxyd in essigsaurer ,eisenoxydlsung etwas lslich ist 7weshalb dasselbe eben in einem mglichst geringen ,ueberschuss anzuwenden ist71 und indem zweitens die constante ,zusammensetzung des ,niederschlages bezweifelt wird 7,jahresb4 v4 ,liebig und ,kopp #ahdg u4 #ahdh4 ,s4 #idf2 -- ,way und ,ogston ebendaselbst #ahdi4 #ega74 -- ,die in meinem ,laboratorium von ,herrn ,d4 ,schirmer angestellten ,versuche thun ebenfalls mit ,bestimmtheit dar1 dass die ,zusammensetzung des ,niederschlages variabel ist1 je nachdem man die essigsaure ,eisenoxydlsung in geringerem oder grsserem ,ueberschuss anwendet4 ,,ii4 ,trennung der ,phosphorsure von den ,basen4 a4 ,von den fixen ,alkalien4 ,greek3 a4 ,man wendet die ,methode ,i4 c4 in einer ihrer ,modificationen1 oder die ,i4 d4 an4 ,die ,alkalien finden sich als salpetersaure ,salze oder ,chlormetalle im ,filtrat4 ,greek3 b4 ,man wendet die ,methode ,i4 b4 ,greek3 a4 an und trennt im ,filtrat die ,magnesia von den ,alkalien nach 4 #aba4 ,greek3 c4 ,wenn die ,salze nach der ,formel ,,po#e1 #c,,mo 7,metalloxyd7 zusammengesetzt sind1 fllt man ihre wsserige ,lsung geradezu mit neutraler ,silberlsung1 wscht den gelben ,niederschlag 7,,po#e1 #c;,ag,o7 aus1 trocknet und glht ihn nach 4 #cf4 ,sind die ,salze nach der ,formel ,,po#e1 #b,,mo1 ,,ho zusammengesetzt1 so mssen sie geglht1 der ,rckstand in ,wasser gelst und mit neutraler ,silberlsung gefllt werden4 ,der ,niederschlag ist alsdann pyrophosphorsaures ,silberoxyd 7,,po#e1 #b;,ag,o74 ,man filtrirt ihn ab1 wscht ihn aus und glht ihn 74 #cf74 ,die ,basen bestimmt man im ,filtrat nach ,entfernung des berschssig zugesetzten ,silbers 7siehe 4 #acj74 -- ,eigenschaften der phosphorsauren ,silberniederschlge 4 #gb4 #d4 -- ,resultate genau4 ,die ,methode ist bequem1 weil die ,alkalien im ,filtrat leicht zu bestimmen sind4 b4 ,von den smmtlichen ,alkalien4 ,greek3 a4 ,man wendet zur ,abscheidung der ,phosphorsure die ,methode ,i4 c4 ,greek3 b4 an und trennt im ,filtrat ,baryt und ,alkalien nach 4 #aba4 ,greek3 b4 ,man versetzt die wsserige ,lsung mit essigsaurem ,bleioxyd im geringen ,ueberschuss1 lsst absitzen1 filtrirt und trennt die ,alkalien vom berschssig zugesetzten ,bleisalze nach 4 #acj4 ,die ,phosphorsure kann man in diesem ,falle aus dem ,verlust finden2 wollte man sie direct bestimmen1 so verfhrt man mit dem abfiltrirten und ausgewaschenen ,bleiphosphat nach 4 #ajf4 ,,ii4 i4 c4 ,von ,baryt1 ,strontian1 ,kalk und ,bleioxyd4 ,man lst in ,salzsure oder ,salpetersure und fllt mit ,schwefelsure in geringem ,ueberschuss1 bei ,baryt ohne1 -- bei ,strontian1 ,kalk und ,bleioxyd unter ,zusatz von ,alkohol4 ,im ,filtrat bestimmt man1 nach ,entfernung des ,alkohols durch ,abdampfen1 die ,phosphorsure nach ,i4 b4 ,greek3 a4 ,am genauesten wird die ,phosphorsurebestimmung1 wenn man die ,flssigkeit mit kohlensaurem ,natron sttigt1 zur ,trockne verdampft und den ,rckstand mit kohlensaurem ,natron-,kali schmelzt4 ,man lst alsdann in ,wasser und verfhrt nach ,i4 b4 ,greek3 a4 d4 ,von ,magnesia4 ,man scheidet die ,phosphorsure nach ,i4 c4 ,greek3 b4 7v4 ,kobell'sche ,modification des ,berthier'schen ,verfahrens71 und trennt im ,filtrat ,magnesia und ,baryt nach 4 #abb4 e4 ,von smmtlichen alkalischen ,erden 7vergl4 auch 4 #ajf4 ,,ii4 m4 und o474 ,greek3 a4 ,man scheidet die ,phosphorsure nach ,i4 c4 ,greek3 c4 ,die alkalischen ,erden bleiben als ,chlormetalle neben essigsaurem ,alkali und ,chloralkalimetall in ,lsung4 ,greek3 b4 ,man lst in mglichst wenig ,salpetersure1 fgt ,bleiessig im geringen ,ueberschuss zu1 lsst absitzen1 filtrirt1 wscht den ,niederschlag1 der aus phosphorsaurem und basisch salpetersaurem ,bleioxyd besteht1 aus1 trocknet1 glht 74 #cf7 und wgt ihn4 ,der ,rckstand ist phosphorsaures ,bleioxyd ,bleioxyd oder mit anderen ,worten ,phosphorsure x,bleioxyd4 ,man bringt den ,tiegel sammt seinem ,inhalte in ein ,becherglas1 bergiesst mit mssig verdnnter ,salpetersure1 erwrmt bis zur ,lsung1 giesst die ,flssigkeit in ein anderes ,glas ab1 wscht nach und bestimmt darin das ,bleioxyd als schwefelsaures ,salz 74 #ib74 -- ,berechnet man daraus das ,bleioxyd und zieht man dies von dem ,gewichte des ersterhaltenen ,rckstandes ab1 so bleibt als ,differenz das ,quantum der ,phosphorsure4 ,in der vom erstgewonnenen ,niederschlage abfiltrirten ,flssigkeit trennt man die ,basen vom berschssigen ,bleisalze nach 4 #acj4 ,auch dieses ,verfahren liefert befriedigende ,resultate4 f4 ,von ,thonerde 7siehe namentlich auch 4 #ajf4 ,,ii4 m4 und o474 ,greek3 a4 7,nach ,otto und eigenen ,versuchen74 ,man lst in ,salzsure oder ,salpetersure1 verdnnt einigermaassen1 setzt ,weinsure in ziemlicher ,menge zu1 dann ,ammon im ,ueberschuss4 ,war die ,menge der ,weinsure gengend1 so muss die ,flssigkeit nunmehr klar sein4 ,man versetzt sie mit einer klaren ,lsung von schwefelsaurer ,magnesia1 welche mit ,salmiak und ,ammon versetzt ist1 im geringen ,ueberschuss1 lsst einige ,stunden stehen1 filtrirt alsdann1 wscht mit verdnnter ,ammoniakflssigkeit aus1 lst den ,niederschlag 7um ihn ganz vollstndig von ,thonerde zu befreien7 wieder in ,salzsure1 setzt ganz wenig ,weinsure zu und fllt wieder mit ,ammon4 ,der ,niederschlag wird alsdann nach ,i4 b4 ,greek3 a4 behandelt4 ,die im ,filtrat enthaltene ,thonerde erhlt man1 indem dasselbe unter ,zusatz von so viel kohlensaurem ,natron1 dass dadurch der vorhandene ,salmiak zersetzt wird 7denn durch ,glhen von ,thonerde mit ,salmiak wrde ,verlust entstehen durch entweichendes ,chloraluminium1 ,h4 ,rose71 sowie nach ,zufgen von etwas salpetersaurem ,kali zur ,trockne verdampft1 und der ,rckstand in einem ,platingefsse geglht wird4 ,man lst alsdann in ,salzsure durch andauerndes ,erwrmen und trennt die ,thonerde von der ,magnesia nach 4 #abd4 ,greek3 b4 7,nach ,berzelius74 ,man mengt die hchst fein gepulverte ,verbindung mit etwa #a-a_/b ,theilen reiner1 am besten knstlich dargestellter ,kieselsure und #f ,theilen kohlensauren ,natrons in einem ,platintiegel und setzt eine halbe ,stunde lang einer starken ,rothglhhitze aus4 ,die geglhte ,masse weicht man mit ,wasser auf1 setzt zweifach kohlensaures ,ammon im ,ueberschuss zu1 digerirt damit eine ,zeit lang1 filtrirt und wscht aus4 -- ,auf dem ,filter hat man kieselsaures ,thonerde-,natron1 in der ,auflsung phosphorsaures ,natron1 zweifach kohlensaures ,natron und kohlensaures ,ammon4 7,htte man vor dem ,zusatze des doppelt kohlensauren ,ammons filtrirt1 so wre etwas der ,thonerdeverbindung in ,lsung gekommen47 ,in der ,auflsung bestimmt man die ,phosphorsure nach ,,ii4 a41 im unlslichen ,rckstande trennt und bestimmt man die ,thonerde nach 4 #aaa4 ,greek3 c4 7,nach ,fuchs74 ,man lst in ,kalilauge und fgt eine ,auflsung von kieselsaurem ,kali 7,kieselfeuchtigkeit7 zu4 ,die sich bildende schleimige ,masse verdnnt man mit ,wasser und kocht4 ,der ,niederschlag von kieselsaurem ,thonerdekali wird abfiltrirt4 ,die ganze ,menge der ,phosphorsure befindet sich im ,filtrat4 ,man suert es mit ,salzsure an und trennt ,kieselsure und ,phosphorsure nach 4 #ace4 ,greek3 d4 7,nach ,wackenroder und eigenen ,versuchen74 ,man fllt die saure ,lsung mit ,ammon 7unter ,vermeidung eines grsseren ,ueberschusses7 und fgt ,chlorbaryum zu1 so lange noch ein ,niederschlag entsteht4 ,nach lngerem ,digeriren wird abfiltrirt4 ,der ,niederschlag1 welcher alle ,thonerde und alle ,phosphorsure 7letztere theils an ,thonerde1 theils an ,baryt gebunden7 enthlt1 wird abfiltrirt1 ein wenig ausgewaschen und in mglichst wenig ,salzsure gelst4 ,die ,lsung sttigt man mit kohlensaurem ,baryt in der ,wrme1 fgt ,natronlauge im ,ueberschuss zu1 erwrmt damit1 fllt etwa in ,lsung befindlichen ,baryt durch kohlensaures ,natron und filtrirt4 ,man hat jetzt alle ,thonerde in ,lsung1 alle ,phosphorsure im ,niederschlag4 -- ,die ,lsung suert man mit ,salzsure an1 kocht mit etwas chlorsaurem ,kali und fllt nach 4 #hc4 -- ,den ,niederschlag lst man in ,salzsure1 fllt den ,baryt mit verdnnter ,schwefelsure aus1 filtrirt und bestimmt im ,filtrat die ,phosphorsure durch ,fllung mit ,magnesialsung nach ,i4 b4 ,greek3 a4 7,eine ganz hnliche ,methode hat auch ,hermann bei der ,analyse des ,gibbsits angewendet47 g4 ,von ,chromoxyd4 ,man schmelzt mit kohlensaurem und salpetersaurem ,natron und trennt ,chromsure und ,phosphorsure nach 4 #ace4 h4 ,von den ,metalloxyden der vierten ,gruppe4 ,greek3 a4 ,man schmelzt mit kohlensaurem ,natron-,kali andauernd und kocht die geschmolzene ,masse mit ,wasser4 ,im ,filtrat1 welches die ,phosphorsure an ,natron gebunden enthlt1 bestimmt man diese nach ,,ii4 a42 den ,rckstand1 welcher meist durch ,waschen nicht ganz vollstndig vom ,alkaligehalt befreit werden kann1 lst man nach dem ,aussssen in ,sure und bestimmt das betreffende ,metall nach den oben angegebenen ,methoden4 -- ,soll diese ,methode auf das ,mangansalz angewendet werden1 so nimmt man statt des kohlensauren ,natronkalis kohlensaures ,natron4 ,einen etwaigen geringen ,gehalt von in die ,flssigkeit bergegangener ,mangansure beseitigt man durch ein wenig ,schwefelwasserstoffwasser4 ,greek3 b4 ,man lst in ,salzsure1 fgt ,weinsure1 dann ,ammon und endlich in einem zu verstopfenden ,kolben ,schwefelammonium zu1 lsst an einem gelinde warmen ,orte absitzen1 bis die ,flssigkeit rein gelb und ganz und gar nicht mehr grnlich erscheint1 filtrirt und bestimmt die ,metalle1 wie oben 4 #he bis #ij angegeben4 ,die ,phosphorsure ergiebt sich aus dem ,verlust1 oder wird nach ,i4 b4 ,greek3 a4 bestimmt4 ,die ,magnesiasalzlsung kann unmittelbar zu dem schwefelammoniumhaltigen ,filtrat gesetzt werden4 -- ,dieses ,verfahren ist weniger geeignet fr das ,nickelsalz4 ,es liefert 7nach ,rose7 beim ,eisen leicht etwas zu viel pyrophosphorsaure ,magnesia und etwas zu wenig ,eisenoxyd4 ,greek3 c4 7,speciell zur ,trennung von den ,oxyden des ,eisens74 ,man kann -- nach meinen ,versuchen -- die ,phosphorsure auch folgendermaassen von den ,oxyden des ,eisens trennen4 ,man reducirt1 wenn nthig1 die ,lsung mit schwefligsaurem ,natron1 setzt ,kali- oder ,natronlauge im ,ueberschuss zu1 kocht1 bis der ,niederschlag schwarz und krnig geworden1 filtrirt und wscht mit siedendem ,wasser aus4 ,der ,inhalt des ,filters ist phosphorsurefreies ,eisenoxyduloxyd2 im ,filtrat bestimmt man die ,phosphorsure nach ,i4 b4 ,greek3 a4 i4 ,von den ,metallen der fnften und sechsten ,gruppe4 ,man lst in ,salzsure oder ,salpetersure1 fllt mit ,schwefelwasserstoff1 filtrirt1 bestimmt die ,basen nach den in den 4 #ia bis #ajb angegebenen ,methoden1 -- die ,phosphorsure im ,filtrat nach ,i4 b4 ,greek3 a4 oder unter ,umstnden auch nach ,i4 a4 -- ,von ,silberoxyd trennt man die ,phosphorsure noch einfacher1 indem man zu der salpetersauren ,lsung ,salzsure setzt2 -- von ,bleioxyd am leichtesten nach ,,ii4 c4 k4 ,von allen ,basen1 mit ,ausnahme der ,thonerde und der ,quecksilberoxyde 7nach ,h4 ,rose74 ,man scheidet die ,phosphorsure als phosphorsaures ,quecksilberoxydul nach der ,methode von ,h4 ,rose 74 #ajf4 ,i4 b4 ,greek3 c47 ab4 ,greek3 a4 ,enthielt die ,substanz kein ,eisen1 so enthlt die vom phosphorsauren ,quecksilberoxydul abfiltrirte ,flssigkeit alle ,basen als salpetersaure ,salze nebst viel salpetersaurem ,quecksilberoxydul1 auch wohl einigem ,oxyd4 ,man entfernt ersteres durch ,zusatz von ,salzsure4 ,das gefllte ,quecksilberchlorr ist frei von anderen ,basen4 -- ,entsteht durch ,salzsure nur ein geringer ,niederschlag1 so setzt man noch ,ammon zu und filtrirt erst dann4 ,im ,filtrat bestimmt man die ,basen nach blicher ,weise4 ,hat man das ,quecksilber durch ,ammon abgeschieden1 so trocknet und glht man den ,niederschlag 7unter einem gut ziehenden ,rauchfang74 ,bleibt ein ,rckstand1 so ist derselbe nher zu prfen4 ,besteht er aus phosphorsauren alkalischen ,erden1 so muss die ,behandlung mit ,quecksilber und ,salpetersure wiederholt werden2 besteht er dagegen aus reiner ,magnesia oder kohlensauren alkalischen ,erden1 so lst man ihn in ,salzsure und vereinigt die ,lsung mit der die ,hauptmenge der ,basen enthaltenden ,flssigkeit4 -- ,hufig wendet man statt der beschriebenen besser folgende ,methode an4 ,man verdampft die vom phosphorsauren ,quecksilberoxydul abfiltrirte ,flssigkeit in einer ,platinschale zur ,trockne und glht den ,rckstand in einem ,platintiegel unter einem gut ziehenden ,rauchfang4 ,sofern salpetersaure ,alkalien zugegen sind1 muss man whrend des ,glhens von ,zeit zu ,zeit etwas kohlensaures ,ammon zufgen1 damit nicht durch entstehendes tzendes ,alkali der ,platintiegel angegriffen werde4 ,den geglhten ,rckstand behandelt man je nach ,umstnden erst mit ,wasser und dann mit ,salpetersure oder sogleich mit ,salpetersure4 ,greek3 b4 ,enthlt die ,substanz ,eisen1 so bleibt der grsste ,theil desselben mit dem phosphorsauren ,quecksilberoxydul unlslich zurck4 ,den gelsten ,theil trennt man von den brigen ,basen nach den unten anzugebenden ,methoden1 den ungelsten erhlt man nach dem ,glhen des betreffenden ,rckstandes mit kohlensaurem ,natronkali und nach ,behandlung mit ,wasser als alkalihaltiges ,eisenoxyd4 ,man lst es in ,salzsure und fllt mit ,ammon4 7,da sich ,thonerde nicht so wie ,eisenoxyd durch ,schmelzen mit kohlensaurem ,natronkali zerlegen lsst1 whrend doch die salpetersaure ,thonerde ebenso wie das salpetersaure ,eisenoxyd schon beim ,abdampfen zerlegt wird1 so lsst sich das angefhrte ,verfahren bei ,gegenwart von ,thonerde nicht anwenden74 l4 ,von ,eisenoxyd1 ,thonerde1 alkalischen ,erden und vielen anderen ,basen 7nach ,h4 ,rose74 ,man versetzt die salzsaure ,auflsung mit kohlensaurem ,baryt im ,ueberschuss1 lsst einige ,tage kalt digeriren1 filtrirt und wscht mit kaltem ,wasser aus4 ,der ,niederschlag enthlt alle ,phosphorsure in ,verbindung mit ,eisenoxyd1 ,thonerde1 ,baryt1 ferner berschssigen kohlensauren ,baryt4 ,im ,filtrat sind die brigen ,basen enthalten4 ,man lst den ,niederschlag in mglichst wenig verdnnter ,salzsure1 fllt den ,baryt vorsichtig mit ,schwefelsure aus1 sttigt mit kohlensaurem ,natron1 verdampft sammt dem ,niederschlag zur ,trockne1 setzt eine dem ,rckstand gleiche ,menge reiner ,kieselsure und die sechsfache ,menge kohlensauren ,natrons zu1 erhitzt in einem grossen ,platintiegel anfangs schwach1 allmlig sehr stark und verfhrt im ,uebrigen genau nach ,,ii4 f4 ,greek3 b4 m4 ,von vielen ,basen1 namentlich den alkalischen ,erden und der ,thonerde 7nicht aber dem ,eisenoxyd74 ,man fllt die ,phosphorsure als phosphorsaures ,zinnoxyd nach 4 #ajf4 ,i4 d4 ,greek3 a4 ,im ,filtrate hat man die ,basen frei von irgend einem fremden1 erst noch abzuscheidenden ,krper1 was deren ,bestimmung sehr erleichtert4 7,fr welche ,basen diese sonst sehr bequeme ,methode sich etwa nicht eignen sollte1 ist noch nher festzustellen74 n4 ,von viel ,eisenoxyd bei gleichzeitiger ,anwesenheit alkalischer ,erden 7wie dies bei der ,analyse von ,eisenerzen oft vorkommt71 nach eigenen ,versuchen 7,journ4 f4 prakt4 ,chem4 #de1 #beh74 ,versucht man in solchen ,verbindungen die ,phosphorsure nach ,i4 c4 ,greek3 b4 oder ,greek3 c zu bestimmen1 so gelingt dies zwar1 aber die ,trennung einer kleinen ,menge ,phosphorsure von einer sehr grossen ,menge ,eisenoxyd ist alsdann hchst lstig4 ,man verfhrt daher besser also4 ,die salzsaure ,lsung erhitzt man zum ,kochen1 nimmt von der ,lampe und setzt so lange eine ,lsung von schwefligsaurem ,natron zu1 bis kohlensaures ,natron einen fast weissen ,niederschlag hervorbringt1 kocht alsdann1 bis der ,geruch nach schwefliger ,sure verschwunden1 stumpft einen etwaigen ,ueberschuss von freier ,sure mit kohlensaurem ,natron fast ab1 setzt einige ,tropfen ,chlorwasser und endlich essigsaures ,natron im ,ueberschuss zu4 ,die kleinste ,menge ,phosphorsure giebt sich sogleich durch ,entstehung eines weissen ,niederschlages von phosphorsaurem ,eisenoxyd zu erkennen 7auch ,kieselsure und ,arsensure bewirken einen solchen1 daher sie -- im ,falle sie zugegen sind -- vorher abgeschieden werden mssen74 ,man setzt jetzt tropfenweise mehr ,chlorwasser zu1 bis die ,flssigkeit rthlich erscheint1 kocht1 bis der ,niederschlag sich gut abgesondert hat1 filtrirt heiss und wscht mit heissem ,wasser aus4 ,man hat jetzt im ,niederschlag alle ,phosphorsure nebst einem kleinen ,theil des ,eisens1 im ,filtrat die ,hauptmenge des letzteren nebst den alkalischen ,erden4 ,mit dem ,niederschlage verfhrt man nach 4 #ajf4 ,,ii4 h4 o4 ,von allen ,basen ohne ,ausnahme4 ,man wendet das ,verfahren von ,sonnenschein 7,i4 b4 ,greek3 b47 an und trennt in der von dem phosphorsauren ,molybdnsure-,ammon abfiltrirten ,flssigkeit die ,basen von der ,molybdnsure4 ,da sich die ,molybdnsure zu ,schwefelwasserstoff und ,schwefelammonium so wie ein ,metall der sechsten ,gruppe verhlt1 so ist es anzurathen1 ,metalle der sechsten und auch solche der fnften ,gruppe aus saurer ,lsung durch ,schwefelwasserstoff zu fllen1 bevor man die ,phosphorsure mit ,molybdnsure niederschlgt4 -- ,man hat alsdann diese nur von den ,metallen der vier ersten ,gruppen zu trennen4 ,es geschieht dies auf folgende ,weise4 ,man versetzt die saure ,flssigkeit in einem verschliessbaren ,kolben mit ,ammon bis alkalisch1 fgt ,schwefelammonium in gengendem ,ueberschuss zu und digerirt damit4 ,sobald die ,lsung rein gelb 7nicht mehr grnlich7 erscheint1 filtrirt man die ,schwefelmolybdn-,schwefelammonium enthaltende ,flssigkeit ab1 wscht den ,rckstand mit ,wasser aus1 dem man etwas ,schwefelammonium zugesetzt hat1 und trennt die zurckbleibenden ,schwefelmetalle und ,oxydhydrate der vierten und dritten ,gruppe nach den unten anzugebenden ,methoden4 -- ,das ,filtrat versetzt man vorsichtig mit ,salzsure im mssigen ,ueberschuss1 leitet1 sofern die ,flssigkeit nicht schon stark nach ,schwefelwasserstoff riecht1 noch etwas ein1 filtrirt das ,schwefelmolybdn ab und bestimmt im ,filtrate die alkalischen ,erden und ,alkalien4 -- ,diese ,methode1 die ,phosphorsure von ,basen zu trennen1 ist im hohen ,grade empfehlenswerth4 4 #ajg4 #e4 ,borsure4 ,i4 ,bestimmung4 ,die ,bestimmung der ,borsure geschieht stets am besten auf eine indirecte ,art1 da es keine ,verbindung derselben giebt1 welche so unlslich ist1 dass sie sich zur directen ,abscheidung mit ,vortheil benutzen liesse4 ,hat man ,borsure in wsseriger oder alkoholischer ,lsung1 so kann die ,menge derselben durch ,abdampfen und ,wgen des ,rckstandes nicht bestimmt werden1 indem sich mit den ,wasser- oder ,weingeistdmpfen ,borsure in erheblicher ,menge verflchtigt4 ,dies findet auch dann statt1 wenn man die ,lsung mit berschssigem ,bleioxyd eindampft4 ,man verfhrt daher am besten also4 ,man versetzt die ,borsurelsung mit einer gewogenen ,menge reinen1 am besten geschmolzenen1 kohlensauren ,natrons1 und zwar nimmt man etwa die gleiche bis doppelte ,menge der in der ,lsung vermutheten ,borsure4 -- ,man verdampft zur ,trockne1 erhitzt den ,rckstand zum ,schmelzen und wgt ihn4 ,er enthlt eine bekannte ,menge ,natron und unbekannte ,quantitten ,kohlensure und ,borsure4 ,man bestimmt daher darin die ,kohlensure nach einer der in 4 #aaj angegebenen ,methoden und findet alsdann die ,borsure aus der ,differenz 7,h4 ,rose74 ,,ii4 ,trennung der ,borsure von den ,basen4 ,man begngt sich in der ,regel damit1 die ,borsure aus dem ,verluste zu berechnen1 indem eine directe ,bestimmung1 wenn auch mglich1 doch immer sehr schwierig ist4 a4 ,von allen feuerbestndigen ,basen4 ,man wgt die borsaure ,verbindung im fein gepulverten ,zustande ab1 bringt sie in eine gerumige ,platinschale1 bergiesst und digerirt sie mit einer gengenden ,menge ,fluorwasserstoffsure1 setzt darauf concentrirte reine ,schwefelsure allmlig tropfenweise zu1 erwrmt anfangs gelinde1 dann strker1 bis alle berschssige ,schwefelsure verjagt ist4 -- ,bei dieser ,operation entweicht die ,borsure als ,fluorborgas 7,,bo#c #c;,fl,h ,b,fl#c #c;,,ho74 ,der ,rckstand enthlt die ,basen als schwefelsaure ,salze4 ,man bestimmt dieselben und findet die ,borsure aus der ,differenz4 -- ,statt der ,fluorwasserstoffsure lsst sich auch fein gepulverter ,flussspath anwenden1 sofern derselbe rein ist4 ,man nimmt auf #a ,theil der borsauren ,verbindung #c-d ,theile und verfhrt im ,uebrigen wie angegeben4 ,die ,bestimmung der ,base wird jedoch in diesem ,falle etwas mhsamer1 weil ihr schwefelsaures ,salz mit einer grossen ,menge von ,gyps gemengt zurckbleibt4 ,bei dieser ,bestimmungsweise wird vorausgesetzt1 dass die ,verbindung durch ,schwefelsure zerlegbar sei4 b4 ,von den ,alkalien4 ,man lst das abgewogene borsaure ,salz in ,wasser auf1 setzt einen ,ueberschuss von ,salzsure hinzu und dampft die ,lsung auf dem ,wasserbade ein4 ,gegen ,ende setzt man noch einige ,tropfen ,salzsure zu und trocknet nun den ,rckstand so lange im ,wasserbade1 bis keine ,spur von salzsauren ,dmpfen mehr entweicht4 ,man bestimmt jetzt im ,rckstande das ,chlor 74 #aab71 berechnet aus diesem das ,alkali und findet somit die ,borsure aus der ,differenz4 -- ,diese von ,e4 ,schweizer angegebene ,methode hat demselben bei der ,analyse des ,borax sehr gute ,resultate geliefert4 ,sie wird sich auch zur ,bestimmung der ,basen in einigen anderen borsauren ,salzen anwenden lassen4 c4 ,von ,baryt1 ,strontian1 ,kalk und ,bleioxyd4 ,verfahren wie bei ,phosphorsure 4 #ajf4 ,,ii4 c4 ,die ,quantitt der ,borsure ergiebt sich aus dem ,verlust4 d4 ,von ,magnesia4 ,man lst die ,verbindung in ,salzsure1 bersttigt mit ,ammon1 fllt durch phosphorsaures ,natron die ,magnesia 74 #hb7 und findet die ,borsure aus dem ,verluste4 -- ,die so erhaltene pyrophosphorsaure ,magnesia enthlt eine sehr geringe ,menge von ,borsure 7,h4 ,rose74 e4 ,von den ,metalloxyden der vierten1 fnften und sechsten ,gruppe4 ,man schlgt dieselben durch ,schwefelwasserstoff1 respective ,schwefelammonium1 nieder und bestimmt sie nach oben angegebenen ,methoden4 ,die ,borsure wird aus dem ,verlust bestimmt4 -- ,ist das ,metall aus saurer oder neutraler ,lsung durch ,schwefelwasserstoff gefllt worden1 so lsst sich die ,borsure im ,filtrat auch nach ,i4 bestimmen1 nachdem man dasselbe durch ,einleiten von ,kohlensure vollstndig von ,schwefelwasserstoff befreit hat4 4 #ajh4 #f4 ,oxalsure4 ,i4 ,bestimmung4 ,die ,oxalsure fllt man entweder als oxalsauren ,kalk und bestimmt diesen als kohlensauren ,kalk1 oder man ermittelt sie aus der ,menge des durch sie reducirten ,goldes oder der ,quantitt ,kohlensure1 welche sie bei ,zutritt von #a ,aeq4 ,sauerstoff liefert4 a4 ,bestimmung als kohlensaurer ,kalk4 ,soll diese ,bestimmung genaue ,resultate liefern1 so muss die ,lsung neutral oder durch ,essigsure schwach sauer sein2 auch darf sie ,thonerde1 ,chromoxyd und ,oxyde schwerer ,metalle1 namentlich ,eisenoxyd und ,kupferoxyd1 nicht enthalten4 ,sind diese ,bedingungen nicht gegeben1 so mssen sie daher zunchst hergestellt werden4 -- ,man fllt alsdann durch eine im mssigen ,ueberschuss zugesetzte ,lsung von essigsaurem ,kalk4 ,den niedergefallenen oxalsauren ,kalk behandelt man nach 4 #ha4 b4 ,bestimmung aus dem reducirten ,golde 7,h4 ,rose74 ,greek3 a4 ,in ,verbindungen1 welche sich in ,wasser lsen4 -- ,man setzt zu der ,auflsung der ,oxalsure oder des oxalsauren ,salzes eine ,lsung von ,natrium- oder ,ammoniumgoldchlorid und digerirt lngere ,zeit bei einer der ,siedhitze nahen ,temperatur bei ,abschluss directen ,sonnenlichtes4 ,das gefllte ,gold sammelt man auf einem ,filter1 wscht es aus1 trocknet1 glht und wgt es4 #a ,aeq4 ,gold 7#bdeh1cc7 entspricht #c ,aeq4 ,c#b,o#c 7#c 4 #dej #acej74 ,greek3 b4 ,in ,verbindungen1 welche sich in ,wasser nicht lsen4 -- ,man lst in mglichst wenig ,salzsure1 verdnnt in einem gerumigen1 zuvor mit ,natronlauge gereinigten ,kolben mit sehr viel ,wasser1 setzt ,goldlsung im ,ueberschuss zu1 kocht lngere ,zeit1 lsst bei ,abschluss des ,sonnenlichtes absitzen und verfhrt im ,uebrigen nach ,greek3 a4 -- ,die ,bestimmungen der ,oxalsure aus dem reducirten ,golde liefern sehr genaue ,resultate4 c4 ,bestimmung als ,kohlensure4 ,greek3 a4 ,dieselbe kann man entweder nach der 4 #adb zu beschreibenden ,methode der organischen ,elementaranalyse1 oder auch ,greek3 b4 in der ,weise vornehmen1 dass man die ,oxalsure oder das oxalsaure ,salz mit einer berschssigen ,menge fein gepulverten ,braunsteins und dann mit ,schwefelsure zusammenbringt1 und zwar in einem ,apparate1 der die sich entwickelnde ,kohlensure nur getrocknet entweichen lsst4 ,die ,theorie dieses ,verfahrens ergiebt sich aus folgender ,gleichung3 ,c#b,o#c ,mn,o#b ,,so#c ,mn,o1 ,,so#c #b;,,co#b4 ,fr je #a ,aeq4 ,oxalsure erhlt man sonach #b ,aeq4 ,kohlensure4 -- ,was den ,apparat und die ,ausfhrung des ,versuches betrifft1 so verweise ich auf 4 #aaj4 ,,ii4 b4 ,greek3 b41 wo bei der ,bestimmung der ,kohlensure ersterer und auf die im speciellen ,theile zu besprechende ,prfung des ,braunsteins1 woselbst letztere beschrieben werden muss4 -- ,hier bemerke ich nur1 dass1 im ,falle man mit freier ,oxalsure zu thun hat1 dieselbe erst durch ,zusatz von ,ammon schwach bersttigt werden muss1 sowie dass man der ,theorie nach auf #i ,thle4 wasserfreie ,kleesure #aa ,thle4 reines ,mangansuperoxyd braucht4 ,da ein ,ueberschuss des letzteren nichts schadet1 so ist es leicht1 die zuzusetzende ,menge durch ,schtzung zu bestimmen4 ,der ,braunstein braucht nicht rein zu sein1 nur darf er kein kohlensaures ,salz enthalten4 -- ,die ,resultate sind1 wenn man den ,versuch in einem so leichten ,apparat vornimmt1 dass die ,wgungen auf einer feinen ,wage gemacht werden knnen1 in hohem ,grade genau1 und ebenso sehr als hierdurch empfiehlt sich diese ,methode durch die ,krze der ,zeit1 die sie erfordert4 -- ,statt des ,braunsteins lsst sich auch chromsaures ,kali anwenden2 vergl4 4 #ajd4 ,i4 c4 ,,ii4 ,trennung der ,oxalsure von den ,basen4 a4 ,man bestimmt die ,oxalsure nach ,i4 b4 und trennt im ,filtrat das ,gold von den vorhandenen ,basen nach den im fnften ,abschnitt angegebenen ,methoden4 b4 ,die ,bestimmungsmethoden der ,oxalsure ,i4 c4 ,greek3 a4 und ,greek3 b4 knnen bei allen ,salzen angewendet werden1 aber bei ,greek3 a4 ist es nicht wohl mglich und bei ,greek3 b4 nicht bequem1 in derselben ,substanz die ,basis zu bestimmen4 c4 ,die ,oxalsure kann in vielen neutralen ,salzen aus dem ,verlust bestimmt werden1 indem dieselben beim ,glhen an der ,luft in ,metall 7z4 ,b4 das ,silbersalz71 reines ,oxyd 7z4 ,b4 das ,bleisalz7 oder in kohlensaures ,salz 7die ,salze der alkalischen ,erden und ,alkalien7 bergehen4 ,diese ,methode ist zur ,bestimmung der ,basen in oxalsauren ,salzen besonders geeignet4 d4 ,in vielen lslichen ,salzen kann die ,oxalsure nach ,i4 a4 bestimmt werden4 ,die ,basen werden alsdann vom berschssigen ,kalksalze nach den ,vorschriften des fnften ,abschnittes getrennt4 e4 ,alle oxalsauren ,salze1 deren ,basen durch kohlensaures ,kali oder ,natron gefllt werden und im ,ueberschusse derselben unlslich sind1 knnen durch ,kochen mit kohlensaurer ,kali- oder ,natronlsung in ,oxyd oder kohlensaures ,salz einerseits1 und oxalsaures ,alkali andererseits zerlegt werden4 f4 ,alle ,salze der vierten1 fnften und sechsten ,gruppe kann man durch ,schwefelwasserstoff oder ,schwefelammonium zersetzen4 4 #aji4 #g4 ,fluorwasserstoffsure4 ,i4 ,bestimmung4 ,die ,fluorwasserstoffsure wird1 wenn man sie in freiem ,zustande in wsseriger ,lsung hat1 am besten als ,fluorcalcium bestimmt4 ,man setzt kohlensaures ,natron in mssigem ,ueberschusse zu1 dann eine ,auflsung von ,chlorcalcium1 so lange noch eine weitere ,fllung bewirkt wird1 lsst absitzen und wscht den aus ,fluorcalcium und kohlensaurem ,kalk bestehenden ,niederschlag erst durch ,decantiren1 dann auf dem ,filter aus4 ,nach dem ,trocknen glht man denselben in einem ,platintiegel 74 #ce71 bergiesst ihn in einer ,platin- oder auch ,porzellanschale mit ,wasser1 setzt ,essigsure im geringen ,ueberschuss zu1 verdampft im ,wasserbade zur ,trockne und erhitzt darin1 bis aller ,geruch nach ,essigsure verschwunden4 ,den aus ,fluorcalcium und essigsaurem ,kalk bestehenden ,rckstand erhitzt man mit ,wasser1 filtrirt das ,fluorcalcium ab1 wscht es aus1 trocknet es1 glht nach 4 #ce und wgt4 -- ,behandelt man den aus ,fluorcalcium und kohlensaurem ,kalk bestehenden ,niederschlag mit ,essigsure1 ohne ihn zuvor geglht zu haben1 so lsst sich das ,fluorcalcium nur schwierig auswaschen4 -- ,die ,anwesenheit von ,salpetersure oder ,salzsure in der wsserigen ,lsung der ,fluorwasserstoffsure beeintrchtigt diese ,bestimmungsweise nicht4 7,h4 ,rose74 ,,ii4 ,trennung des ,fluors von den ,metallen4 a4 ,in lslichen ,fluorverbindungen4 ,reagiren die ,lsungen derselben sauer1 so bestimmt man das ,fluor genau nach ,i4 und trennt im ,filtrate die zu bestimmenden ,basen von dem berschssig zugesetzten ,kalk1 sowie von dem ,natron nach den im fnften ,abschnitt enthaltenen ,methoden4 -- ,sind dagegen die ,lsungen neutral1 so versetzt man sie mit einer gengenden ,menge von ,chlorcalcium1 erhitzt in einer ,platin-1 weniger gut in einer ,porzellanschale zum ,kochen1 lsst absitzen1 wscht den ,niederschlag von ,fluorcalcium durch ,decantation mittelst siedenden ,wassers aus1 bringt den vllig ausgewaschenen aufs ,filter1 trocknet1 glht und wgt ihn4 -- ,die ,basen finden sich im ,filtrat und sind von dem berschssig zugesetzten ,kalksalze zu trennen4 -- ,dass die ,basen in besonderen ,portionen auch nach b4 bestimmt werden knnen1 ergiebt sich von selbst4 b4 ,in unlslichen ,fluorverbindungen4 ,greek3 a4 ,in wasserfreien4 ,man erwrmt die gewogene ,substanz im fein gepulverten ,zustande mit reiner concentrirter ,schwefelsure lngere ,zeit und glht zuletzt1 bis alle ,schwefelsure entwichen ist4 ,aus dem rckbleibenden schwefelsauren ,salze berechnet man das ,metall und findet so durch ,verlust das ,fluor4 ,hat man mit ,metallen zu thun1 deren schwefelsaures ,salz beim ,glhen ,schwefelsure verliert1 oder enthlt der ,rckstand mehrere ,metalle1 so muss derselbe weiter analysirt werden1 ehe man obige ,rechnung anstellen kann4 ,greek3 b4 ,in wasserhaltigen4 aa4 ,eine ,probe der ,verbindung giebt1 in einem ,rhrchen erhitzt1 einen ,wasserbeschlag1 der ,lackmus nicht rthet4 ,man bestimmt alsdann durch ,glhen zuerst das ,wasser1 sodann nach ,,ii4 b4 ,greek3 a4 ,fluor und ,metall4 bb4 ,eine ,probe der ,verbindung liefert beim ,erhitzen sauer reagirendes ,wasser4 ,man bestimmt zuerst nach ,,ii4 b4 ,greek3 a4 durch ,behandeln mit ,schwefelsure ,wasser ,fluor einerseits1 das ,metall andererseits4 -- ,eine neue gewogene ,portion mengt man sodann mit einem ,ueberschuss 7etwa #f ,theilen7 frisch geglhten ,bleioxyds in einem kleinen ,retrtchen1 bedeckt die ,mengung mit einer ,schicht ,bleioxyd1 wgt das ,retrtchen1 treibt durch allmlig bis zum ,glhen gesteigertes ,erhitzen das 7jetzt von ,flusssure freie7 ,wasser aus und bestimmt sein ,gewicht aus dem ,verlust4 ,man kennt durch die erste ,bestimmung ,wasser ,fluor1 man kennt durch die zweite das ,wasser allein1 die ,differenz ist somit das ,fluor4 ,von einer weiteren ,methode der ,fluorbestimmung werden wir im fnften ,abschnitte bei der ,trennung des ,fluors von ,kieselsure zu sprechen haben4 4 #aaj4 #h4 ,kohlensure4 ,i4 ,bestimmung4 a4 ,in einem ,gemenge von ,gasen4 ,man misst die ,gase in einer graduirten ,rhre ber ,quecksilber genau ab1 schiebt dann eine ,kugel von ,kalihydrat1 welche man mit ,hlfe einer ,pistolenkugelform an einen ,platindraht gegossen hat1 im befeuchteten ,zustande ein1 lsst #bd ,stunden oder berhaupt so lange darin1 bis keine ,verminderung des ,gasvolumens mehr erfolgt1 zieht dann die ,kugel heraus und misst den ,gasrckstand4 ,die ,kohlensure ergiebt sich aus der ,differenz1 vorausgesetzt1 dass neben der ,kohlensure kein sonstiges durch ,kali absorbirbares ,gas vorhanden gewesen ist4 b4 ,in wsseriger ,lsung4 ,man versetzt ,chlorbaryumlsung mit etwas ,ammonflssigkeit1 lsst stehen und filtrirt die ,lsung1 sofern sie sich getrbt haben sollte1 in ein geeignetes ,glas1 welches davon nur zu #a_/aj gefllt wird4 ,man verstopft dasselbe1 bestimmt sein ,gewicht1 fllt es auf eine geschickte ,art mit dem auf ,kohlensuregehalt zu prfenden ,wasser nicht ganz voll1 verstopft und wgt wieder4 ,die ,differenz beider ,wgungen giebt die ,menge des ,wassers an4 -- ,lsst sich das zu prfende ,wasser dadurch in einen ,stechheber bringen1 dass man diesen langsam einsenkt1 so ist es bequemer1 die ,quantitt des ,wassers auf diese ,art durch ,messung zu bestimmen4 ,die trbe ,mischung lsst man #d ,tage stehen1 giesst alsdann die ,flssigkeit rasch durch ein dem ,luftzutritt mglichst abzuschliessendes ,filter ab1 fllt das ,glas mit warmem ,wasser1 verstopft1 schttelt auf1 lsst wieder absitzen1 giesst aufs ,neue ab1 wiederholt dieses ,auswaschen durch ,decantation noch einmal1 bringt sodann den ,niederschlag aufs ,filter1 wscht ihn aus1 bis das zuletzt ablaufende ,waschwasser mit ,silberlsung klar bleibt1 trocknet ihn1 glht gelinde und wgt 74 #cf74 ,aus der ,menge des kohlensauren ,baryts ergiebt sich die der ,kohlensure1 vorausgesetzt1 dass in der ,lsung von durch ,ammon und ,chlorbaryum fllbaren ,substanzen nur ,kohlensure enthalten gewesen ist4 ,war letzteres nicht der ,fall1 enthlt somit der kohlensaure ,baryt schwefelsauren ,baryt1 phosphorsauren ,baryt1 ,eisenoxyd oder dergl41 so bestimmt man in dem getrockneten1 aber nicht gewogenen ,niederschlage die ,kohlensure nach ,,ii4 ,das vom ,niederschlage so viel wie mglich getrennte ,filter verbrennt man am besten zu ,asche und fgt diese dem ,niederschlage bei4 ,ist dessen ,menge sehr bedeutend1 so wgt man ihn besser erst im ,ganzen und bestimmt dann die ,kohlensure in einem abgewogenen ,theil des gleichfrmig gemengten ,pulvers4 ,sollten aus dem ,glase die letzten ,theilchen des ,niederschlages mechanisch nicht zu entfernen sein1 so lst man sie -- nachdem das ,glas vllig ausgewaschen -- in ein wenig verdnnter ,salzsure1 fllt mit kohlensaurem ,natron und filtrirt den entstandenen geringen ,niederschlag auf einem kleinen besonderen ,filterchen ab1 welches dann mit dem anderen grsseren zu verbrennen ist4 ,,ii4 ,trennung der ,kohlensure von den ,basen4 ,allen folgenden ,methoden liegt als gemeinschaftliches ,princip die ,austreibung der ,kohlensure durch eine strkere ,sure zu ,grunde4 ,die ,bestimmung der ,kohlensure selbst geschieht immer entweder aus dem ,verlust1 -- oder aus der ,gewichtszunahme einer ,flssigkeit1 durch welche man die entwichene ,kohlensure hat absorbiren lassen4 a4 ,von ,basen1 welche beim ,glhen ihre ,kohlensure leicht und vollstndig verlieren4 ,z4 ,b4 kohlensaures ,zink-1 ,cadmium-1 ,blei-1 ,kupfer-,oxyd1 kohlensaure ,magnesia etc4 ,greek3 a4 ,von wasserfreien4 ,man erhitzt die abgewogene ,substanz in einem ,platintiegel 7bei ,cadmium- und ,bleioxyd in einem ,porzellantiegel7 zum ,glhen und setzt dasselbe fort1 bis der ,rckstand constantes ,gewicht zeigt4 ,man erhlt begreiflicher ,weise sehr genaue ,resultate4 -- ,bei ,substanzen1 welche an der ,luft erhitzt ,sauerstoff aufnehmen1 nimmt man das ,erhitzen in einer ,kugelrhre vor1 durch welche trockene ,kohlensure geleitet wird4 -- ,die ,kohlensure ergiebt sich aus dem ,verlust4 ,greek3 b4 ,von wasserhaltigen4 ,man erhitzt in dem ,falle in einer ,glasrhre1 welche mit einem ,chlorcalciumrohre und einem ,kaliapparate in ,verbindung steht1 und in deren hintersten ,theil man etwas geschmolzenes chlorsaures ,kali gelegt hat4 ,das ,verfahren ist genau dasselbe1 wie bei der organischen ,elementaranalyse 74 #adc71 daher wir seine genauere ,beschreibung hier bergehen4 ,das chlorsaure ,kali dient dazu1 um zuletzt das noch in der ,rhre enthaltene kohlensaure ,gas herauszutreiben4 ,man wgt ,chlorcalciumrohr und ,kaliapparat erst nach einer ,viertelstunde1 whrend welcher ,zeit das darin enthaltene ,sauerstoffgas durch ,diffusion vollstndig durch ,luft ersetzt wird4 ,bei sehr genauen ,versuchen sttigt man vor dem ,versuche die ,kalilauge mit ,sauerstoffgas 7vergl4 4 #adc4 b474 ,dass die zu glhende ,verbindung keine organische ,substanz enthalten drfe1 liegt auf der ,hand4 ,oder man glht die ,substanz in einer ,kugelrhre1 durch welche man wohl getrocknete ,luft oder -- sofern oxydable ,substanzen vorhanden sind -- ,kohlensure leitet und die man mittelst eines gut schliessenden getrockneten ,korkes mit einer ,chlorcalciumrhre in ,verbindung setzt4 -- ,whrend des ,glhens erhlt man das hintere ,ende der ,kugelrhre mittelst einer kleinen ,lampe so heiss1 dass sich daselbst ,wasser nicht verdichten kann1 htet sich aber wohl1 den ,kork zu verbrennen4 -- ,der ,gewichtsverlust der ,rhre giebt ,wasser ,kohlensure1 die ,gewichtszunahme des ,chlorcalciumrohres das ,wasser an2 somit ist die ,differenz gleich der ,kohlensure4 b4 ,von allen ,basen ohne ,ausnahme4 ,greek3 a4 ,wenn die ,salze wasserfrei sind4 ,man wgt die kohlensaure ,verbindung in einem ,platintiegel ab1 setzt etwa die vierfache ,menge geschmolzenen ,boraxglases 74 #dd4 #h7 zu1 welches man direct vor dem ,abwgen nochmals erhitzt hat1 wgt1 erhitzt bei allmlig gesteigerter ,hitze zum starken ,glhen und erhlt darin1 bis der ,inhalt des ,tiegels ruhig fliesst4 ,nach dem ,erkalten wgt man4 ,der ,gewichtsverlust ist ,kohlensure4 ,resultate genau4 7,schaffgottsch74 ,greek3 b4 ,wenn die ,salze durch ,suren leicht und vollstndig zersetzt werden4 aa4 ,wenn ihre ,basen mit ,schwefelsure lsliche ,salze bilden4 ,illustration3 ,fig4 #dg ,man bedient sich des in ,fig4 #dg abgebildeten ,apparates1 dessen ,einrichtung aus der ,zeichnung ohne ,weiteres verstndlich ist4 ,die ,grsse der ,klbchen richtet man nach der ,tragkraft der zu ,gebote stehenden ,wage ein4 ,die ,rhre a ist an ihrem ,ende b durch ein ,wachskgelchen verschlossen4 ,ihr anderes ,ende1 sowie die ,enden der ,rhren c und d sind offen4 ,das ,klbchen ,b ist mit concentrirter ,schwefelsure fast zur ,hlfte angefllt4 ,die ,glasrhren mssen in den ,korkstopfen und diese in den ,klbchen vllig luftdicht schliessen4 ,man bringt in das ,klbchen ,a die abgewogene ,substanz1 fllt das ,klbchen zu #a_/c mit ,wasser an1 drckt den ,kork ein und bringt den ,apparat auf der ,wage ins ,gleichgewicht4 ,man saugt nunmehr mittelst eines kleinen ,saugrhrchens oder eines durchbohrten ,korkes aus d ein ,paar ,blasen ,luft aus4 ,hierdurch wird auch in ,a die ,luft verdnnt1 und die ,schwefelsure in ,b steigt in der ,rhre c auf4 ,man beobachtet1 ob ihr ,hhestand sich lngere ,zeit gleich bleibt1 und verschafft sich dadurch die ,ueberzeugung1 dass der ,apparat luftdicht schliesst4 ,man saugt jetzt etwas mehr ,luft aus d1 und veranlasst hierdurch1 dass ein ,theil der ,schwefelsure nach ,a herberfliesst4 ,das daselbst befindliche kohlensaure ,salz wird durch dieselbe zersetzt1 und die entbundene ,kohlensure entweicht1 beim ,durchstreichen durch die concentrirte ,schwefelsure in ,b vollkommen getrocknet1 aus d4 ,wenn die ,entwickelung nachlsst1 veranlasst man durch ,aussaugen von ,luft aus d ein erneuertes ,hinberfliessen der ,sure und fhrt so fort1 bis alles kohlensaure ,salz zerlegt ist4 ,man lsst jetzt durch strkeres ,aussaugen eine grssere ,menge ,schwefelsure nach ,a herber fliessen1 so dass dessen ,inhalt sich sehr stark erhitzt1 ffnet1 wenn keine ,gasblase mehr kommt1 das ,wachsstpfchen auf a ein wenig1 und saugt an d so lange1 bis die letztkommende ,luft nicht mehr nach ,kohlensure schmeckt4 ,nach dem ,erkalten bringt man den ,apparat wieder auf die ,wage und stellt durch zu demselben gelegte ,gewichte das ,gleichgewicht her4 ,ihre ,summe ist gleich der ,menge der in der ,substanz enthalten gewesenen ,kohlensure4 -- ,die ,resultate sind genau4 ,nimmt man die ,klbchen ,a und ,b hinlnglich klein1 so lsst sich der ,apparat so herstellen1 dass er sammt der ,fllung nicht mehr als etwa #hj ,gramm wiegt und somit auch auf feinen analytischen ,wagen abgewogen werden kann4 -- ,ich habe mich bis jetzt nicht berzeugen knnen1 dass eine der vielen in ,vorschlag gekommenen ,abnderungen des ,apparates wesentliche ,vortheile darbte4 ,wie man zu verfahren habe1 wenn dem kohlensauren ,salze ein ,schwefelmetall oder ein ,chlormetall beigemengt ist1 wird im fnften ,abschnitte besprochen werden4 bb4 ,wenn ihre ,basen mit ,schwefelsure unlsliche ,salze bilden4 ,man kann in dem ,falle die ,methode aa4 nicht gut anwenden1 weil das gebildete unlsliche schwefelsaure ,salz1 z4 ,b4 ,gyps1 die noch nicht zerlegte ,portion der kohlensauren ,verbindung theilweise vor der ,zerlegung schtzt2 man ndert daher den ,apparat so ab1 wie ihn ,fig4 #dh darstellt4 ,illustration3 ,fig4 #dh4 ,die ,vernderung betrifft einzig und allein die ,rhre a1 welche oben1 wie die ,figur zeigt1 eine eingelthete ,glaskugel enthlt und unten in eine feine ,spitze ausgezogen ist4 ,das ,verfahren ist folgendes3 ,in ,a bringt man die abgewogene ,substanz nebst ,wasser4 ,die ,kugelrhre a enthlt verdnnte ,salpetersure1 und zwar mehr als das kohlensaure ,salz zur ,zersetzung bedarf2 sie wird durch das aufgedrckte ,wachskgelchen b am ,herausfliessen aus der engen ,oeffnung gehindert4 ,die ,spitze der ,rhre a taucht nicht in das ,wasser in ,a4 -- ,nachdem der ,apparat auf der ,wage ins ,gleichgewicht gesetzt ist1 dreht man die ,rhre a vorsichtig herab1 so dass die ,spitze fast auf den ,boden von ,a kommt1 lsst alsdann durch momentanes ,oeffnen des ,wachsstpfchens ein wenig ,salpetersure ausfliessen und fhrt so fort1 bis alles kohlensaure ,salz zersetzt ist4 ,man stellt nunmehr ,a in heisses ,wasser1 ffnet das ,wachsstpfchen ein wenig1 saugt die ,kohlensure aus dem ,apparat und bestimmt nach dem ,erkalten die ,gewichtsabnahme4 ,man sieht auf den ersten ,blick1 dass man dem ,apparate auch eine andere ,einrichtung geben kann1 dass man z4 ,b4 statt mit dem ,klbchen ,b die ,rhre c mit einem ,chlorcalciumrohr oder einer ,rhre1 die mit schwefelsuregetrnktem ,bimsstein oder ,asbest gefllt ist1 versehen kann1 -- dass man ferner die zur ,zersetzung bestimmte ,substanz in einem anfangs aufrecht stehenden1 nach dem ,tariren umzuwerfenden ,rhrchen in die im ,klbchen befindliche verdnnte ,sure bringen kann etc4 -- ,diese ,modificationen ndern1 sofern sie mit ,ueberlegung vorgenommen werden1 die ,resultate wenig oder nicht4 ,der bequemste und empfehlenswertheste von den vorgeschlagenen abgenderten ,apparaten ist unstreitig der ,geissler'sche#aa1 den ich aus diesem ,grunde hier noch beifgen will4 #aa ,journ4 f4 prakt4 ,chem4 #fj1 #ce4 ,illustration3 ,fig4 #di4 ,der ,apparat besteht aus zwei ,theilen1 ,,ab und ,c4 -- ,c ist bei a in ,a eingeschmirgelt1 so dass er luftdicht schliesst und doch1 zum ,behufe der ,fllung und ,entleerung von ,a1 leicht abgenommen werden kann4 ,in ,c befindet sich ein oben und unten offenes ,glasrohr b c1 welches bei c in ,c wasserdicht eingeschliffen ist und durch den verschiebbaren ,kork i in der richtigen ,lage erhalten wird4 ,die brige ,einrichtung des ,apparates ersieht man aus der ,zeichnung4 ,der ,kork e muss luftdicht schliessen1 ebenso die ,rhre d in dem ,korke4 ,die zur ,zersetzung bestimmte abgewogene ,substanz bringt man in ,a1 fgt ,wasser zu bis zu dem angedeuteten ,stand1 und bewegt die ,substanz durch ,schtteln zur ,seite4 ,man fllt jetzt ,c mit verdnnter ,salzsure oder ,salpetersure mittelst einer ,pipette fast voll1 nachdem man zuvor i hinaufgedreht hat1 ohne b zu heben1 dreht den ,kork wieder herab1 setzt ,c in ,a ein1 fllt ,b mit concentrirter ,schwefelsure stark zur ,hlfte und verschliesst b oben mit einem kleinen ,wachskgelchen oder ,kork4 ,nach dem ,wgen vollbringt man die ,zersetzung1 indem man b etwas lftet und so ,sure aus ,c in ,a fliessen lsst4 ,die ,kohlensure entweicht durch h in die ,schwefelsure und verlsst1 durch diese getrocknet1 bei d den ,apparat4 ,wenn die ,zersetzung beendigt ist1 erhitzt man ,a gelinde1 lftet das ,wachskgelchen auf b und saugt bei d mittelst eines durchbohrten ,korkes die ,kohlensure aus4 ,nach dem ,erkalten wgt man4 4 #aaa4 #i4 ,kieselsure4 ,i4 ,bestimmung4 ,die directe ,bestimmung der ,kieselsure geschieht immer auf eine und dieselbe ,weise1 indem man die lsliche ,modification durch ,abdampfen und scharfes ,trocknen in die unlsliche ,modification berfhrt und diese1 nach ,entfernung aller fremden ,stoffe1 glht und wgt4 ,ich mache gleich hier darauf aufmerksam1 dass die gewogene ,kieselsure stets auf ihre ,reinheit geprft werden muss1 wenn man sich gegen ,irrthmer sicher stellen will4 ,die ,methoden1 nach welchen die ,prfung am besten vorgenommen wird1 sollen an den betreffenden ,stellen dieses ,paragraphen mitgetheilt werden4 ,htte man freie ,kieselsure als ,hydrat in einer von anderweitigen fixen ,krpern freien wsserigen oder sauren ,lsung1 so wrde man diese nur in einer ,platinschale zu verdampfen und den ,rckstand nach dem ,glhen zu wgen haben4 ,,ii4 ,trennung der ,kieselsure von den ,basen4 a4 ,in allen ,verbindungen1 die durch ,salzsure oder ,salpetersure zerlegt werden4 ,hierhin gehren sowohl die in ,wasser lslichen ,silicate1 als auch viele in ,wasser unlsliche1 z4 ,b4 fast alle ,zeolithe4 ,man bergiesst die hchst fein gepulverte ,verbindung1 nachdem man sie bei #ajj 7nicht bei hherer ,temperatur7 getrocknet hat1 in einer ,schale von ,platin oder chtem ,porzellan 7bei ,silicaten1 bei deren ,auflsung sich ,chlor entwickeln knnte1 ist ,platin zu vermeiden7 mit wenig ,wasser und rhrt das ,pulver damit zu einem gleichfrmigen ,brei an1 fgt dann mssig concentrirte ,salzsure oder 7falls die ,substanz ,blei oder ,silber enthlt7 ,salpetersure zu und digerirt bei sehr gelinder ,wrme unter stetem ,umrhren bis zur vlligen ,zersetzung der ,substanz1 das ist1 bis man beim ,umrhren mit dem rund geschmolzenen ,glasstabe kein sandiges ,pulver mehr fhlt und kein knirschendes ,gerusch mehr wahrnimmt4 ,die hierher gehrigen ,silicate verhalten sich bei dieser ,behandlung nicht alle gleich1 sondern sie zeigen einige ,verschiedenheiten2 so schwellen die meisten zu einer gallertartigen ,masse auf1 whrend sich bei anderen die ,kieselsure als leichter1 pulveriger ,niederschlag abscheidet2 so werden manche sehr leicht und schnell1 andere erst bei lngerer ,digestion zerlegt4 ,nach geschehener ,zersetzung verdampft man das ,ganze im ,wasserbade zur ,trockne und erhitzt den ,rckstand unter hufigem ,umrhren1 bis alle ,klmpchen zertheilt und auch innen vllig trocken geworden sind1 und bis keine sauren ,dmpfe mehr entweichen4 -- ,das ,trocknen geschieht am sichersten bloss im ,wasserbade2 will man -- um das ,trockenwerden zu beschleunigen -- etwas strker erhitzen1 so bedient man sich am besten eines ,luftbades1 welches man einfach herstellt1 indem man die ,schale mit der ,substanz mittelst eines ,drahtgehnges so in eine etwas grssere ,silber- oder ,eisenschale hngt1 dass zwischen den ,schalen berall ein geringer1 gleich weiter ,zwischenraum bleibt4 ,ein ,erhitzen direct ber der ,lampe ist nicht anzurathen1 weil an den am strksten erhitzten ,stellen die ,kieselsure leicht wieder mit den abgeschiedenen ,basen zu ,verbindungen sich vereinigt1 welche durch ,salzsure nicht oder nur unvollstndig zersetzt werden4 ,nach dem ,erkalten befeuchtet man die ,masse gleichfrmig mit ,salzsure1 lsst eine halbe ,stunde stehen1 ohne zu erwrmen1 verdnnt sodann mit heissem ,wasser1 rhrt um1 lsst absitzen1 decantirt durch ein ,filter1 rhrt die ,kieselsure wieder mit heissem ,wasser an1 decantirt nochmals1 bringt nun auch den ,niederschlag aufs ,filter1 wscht denselben mit heissem ,wasser vollstndig aus1 trocknet ihn gut und glht1 zuletzt mglichst stark1 nach 4 #ce4 -- ,eigenschaften des ,rckstandes 4 #gb4 #i4 -- ,die ,resultate sind genau4 ,die ,basen1 welche man als ,chlorverbindungen im ,filtrat hat1 bestimmt man nach oben angegebenen ,methoden4 -- ,weicht man von dem bezeichneten ,verfahren ab1 bringt man z4 ,b4 die ,masse nur fast1 aber nicht vllig zur ,trockne1 so hat man ,verlust1 indem in solchem ,falle ein nicht unbetrchtlicher ,theil der ,kieselsure in die ,auflsung bergeht1 whrend bei ,befolgung des beschriebenen ,verfahrens nur ,spuren aufgelst werden1 welche jedoch bei genauen ,analysen nicht vernachlssigt werden drfen1 sondern von den aus der ,lsung gefllten ,basen zu scheiden sind4 ,es geschieht dies leicht1 indem man sie nach dem ,glhen und ,wgen in ,salzsure oder ,schwefelsure durch lngeres ,digeriren in der ,hitze lst1 wobei die ,kieselsurespuren zurckbleiben4 -- ,trocknet man die ,kieselsure vor dem ,glhen nicht vollkommen1 so hat man ebenfalls leicht ,verlust1 indem der bei raschem ,erhitzen entweichende ,wasserdampf ,theilchen der leichten und lockeren ,kieselerde wegfhrt4 ,die ,prfung der ,kieselsure auf ihre ,reinheit 7welche namentlich dann ganz unerlsslich ist1 wenn sich die ,kieselsure nicht gallertartig1 sondern pulverig ausgeschieden hat7 geschieht zweckmssig so1 dass man in einer ,silber- oder ,platinschale1 wohl auch in einer chten ,porzellanschale1 eine mssig concentrirte ,lsung von reinem kohlensauren ,natron zum ,kochen erhitzt und eine ,probe der ,kieselsure eintrgt4 ,war sie rein1 so lst sie sich ganz klar4 ,bleibt ein ,rckstand1 so wgt man den ,rest der ,kieselsure und behandelt sie zur ,bestimmung der ,beimischungen nach b4 ,man vergesse nicht1 den ,theil aufs ,ganze zu berechnen4 ,hat man reine ,fluorwasserstoffsure vorrthig1 so lsst sich die ,kieselsure sehr leicht auch in der ,art auf ihre ,reinheit prfen1 dass man sie in einer ,platinschale damit bergiesst2 beim ,verdampfen der ,lsung verflchtigt sich reine ,kieselsure vollstndig 7als ,fluorkiesel74 ,bleibt ein ,rckstand1 so befeuchtet man denselben nochmals mit der ,sure1 setzt einige ,tropfen ,schwefelsure zu1 verdunstet und glht2 es bleiben alsdann in der ,schale die schwefelsauren ,salze der der ,kieselsure beigemengt gewesenen ,basen 7,berzelius74 b4 ,in ,verbindungen1 welche durch ,salzsure oder ,salpetersure nicht zerlegt werden4 ,greek3 a4 ,man schmelzt mit kohlensaurem ,natron oder kohlensaurem ,natronkali4 ,das ,nhere siehe 4 #bb4 ,greek3 a4 -- ,den glhenden ,tiegel stellt man auf eine kalte ,eisenplatte1 dann springt die erstarrte ,masse leicht los4 ,die erhaltene salzsaure oder salpetersaure ,lsung behandelt man nach 4 #aaa4 ,,ii4 a4 -- ,diese ,methode ist die gewhnlichste1 sie kann aber1 wie leicht zu ersehen1 nicht dazu dienen1 ,alkalien in ,silicaten zu bestimmen4 ,greek3 b4 ,man bergiesst das fein gepulverte ,silicat mit einer ziemlich concentrirten1 etwas rauchenden ,fluorwasserstoffsure in einer ,platinschale1 indem man die ,sure nur allmlig zusetzt und mit einem dicken ,platindraht umrhrt4 ,die dnnbreiige ,masse digerirt man auf einem gelinde erhitzten ,wasserbade einige ,zeit und setzt dann tropfenweise reines1 mit gleichen ,theilen ,wasser verdnntes ,schwefelsurehydrat zu4 ,die ,menge desselben sei mehr als hinlnglich1 um alle ,basen in schwefelsaure ,salze zu verwandeln4 ,man verdampft jetzt im ,wasserbade zur ,trockne1 wobei sich fortwhrend ,kieselfluor- und ,fluorwasserstoffgas verflchtigt2 zuletzt erhitzt man strker1 etwas hoch ber der ,lampe1 bis die berschssig zugesetzte ,schwefelsure entwichen ist4 -- ,die erkaltete ,masse befeuchtet man stark mit concentrirter ,salzsure1 lsst eine ,stunde stehen1 fgt ,wasser zu und erwrmt gelinde4 ,ist die ,zersetzung gelungen1 so muss sich ,alles klar lsen4 -- ,bleibt ein ,rckstand1 so erhitzt man einige ,zeit zum gelinden ,kochen1 lsst absitzen1 giesst die ,flssigkeit so weit als mglich klar ab1 trocknet den ,rckstand und behandelt ihn aufs ,neue mit ,fluorwasserstoffsure1 ,schwefelsure und zuletzt mit ,salzsure1 wodurch vollstndige ,lsung erfolgt1 sofern die ,substanz fein genug gepulvert und frei von ,baryt1 ,strontian 7und ,blei7 war4 -- ,in der ,lsung1 beziehungsweise den vereinigten ,lsungen1 welche die ,basen als schwefelsaure ,salze und ausserdem freie ,salzsure enthlt1 bestimmt man die ,basen nach den ,verfahrungsweisen1 welche im fnften ,abschnitte angegeben sind4 -- ,diese ,methode1 welche zur ,zersetzung der ,silicate jedenfalls eine der vorzglichsten ist1 rhrt von ,berzelius her4 ,sie ist bisher weniger zugnglich gewesen1 da man die ,fluorwasserstoffsure nur mit ,hlfe eines kleinen ,destillationsapparates von ,platin1 wenigstens mit ,platinhelm1 zu bereiten und nur in ,platingefssen aufzubewahren wusste4 -- ,diese ,schwierigkeit drfte aber jetzt berwunden sein1 indem ,stdeler#ab mitgetheilt hat1 dass ,gutta-,percha und vulcanisirter ,kautschuk der ,fluorwasserstoffsure widerstehen4 -- ,stdeler bereitet dieselbe in einem ,kolben von ,blei1 der die ,form eines ,digerirglases hat1 dessen ,hals abgesprengt ist4 ,der ,kolben hat etwa #e'' inneren ,durchmesser1 die ,weite des sehr kurzen ,halses betrgt #a-c_/d''4 ,in die ausgedrehte ,mndung wird ein gut schliessendes weites ,bleirohr von #d'' ,lnge gesteckt1 dessen oberes ,ende etwas zusammengezogen ist1 damit es durch einen gewhnlichen ,flaschenkork1 der ein zweischenkliges dnnes ,bleirohr trgt1 verschlossen werden kann4 ,der lngere ,schenkel dieses ,rohres ist #f'' lang2 man verbindet ihn mit einer dickwandigen ,rhre von vulcanisirtem ,kautschuk1 welche in die zur ,aufbewahrung der ,flusssure bestimmte ,gutta-,perchaflasche mndet1 aber -- um ein ,zurcksteigen zu verhten -- nicht oder kaum in das vorgeschlagene ,wasser taucht4 ,fr gute ,abkhlung ist ,sorge zu tragen4 -- ,die ,percha-,flaschen#ac1 welche zur ,aufbewahrung der ,sure dienen1 haben die ,form der ,medicinglser und werden durch ,percha-,stopfen verschlossen4 #ab ,annal4 der ,chem4 und ,pharm4 #hg4 #acg4 #ac ,solche ,flaschen liefert ,herr ,martin ,wallach in ,cassel4 ,bei der ,ausfhrung der beschriebenen ,methode muss die grsste ,vorsicht angewendet werden1 weil sowohl die flssige als die gasfrmige ,fluorwasserstoffsure zu den schdlichsten ,substanzen gehrt2 auch darf die ,behandlung des ,silicates mit der ,sure und das ,abdampfen nur im ,freien geschehen1 indem sonst die ,fenster wie berhaupt alle ,glasgerthe stark angegriffen werden4 ,da bei der genannten ,methode die ,kieselsure sich nur aus dem ,verluste ergiebt1 so verbindet man gern diese ,methode mit der in ,greek3 a4 angefhrten4 ,greek3 c4 ,statt der in ,wasser gelsten ,fluorwasserstoffsure lsst sich auch die gasfrmige zur ,zersetzung der ,silicate benutzen4 ,diese vielfach angewandte ,methode rhrt von ,brunner#ad her4 -- ,man bringt #a-b ,grm4 des hchst fein gepulverten ,silicates in mglichst dnner ,schicht in ein ganz flaches ,platinschlchen1 befeuchtet das ,pulver mit ,wasser oder verdnnter ,schwefelsure und stellt das ,schlchen auf einen ,dreifuss oder dergl4 von ,blei in eine ,bleibchse1 welche #f ,zoll ,durchmesser und #f ,zoll ,hhe haben kann1 und in der man unmittelbar zuvor eine #a_/b ,zoll hohe ,schicht ,flussspathpulver mit concentrirter ,schwefelsure zum ,brei angerhrt hat4 7,man hte sich vor den entweichenden ,dmpfen4 ,das ,vermischen des ,flussspathpulvers mit der ,schwefelsure ist mit einem etwas langen ,glas- oder besser ,bleistabe auszufhren74 ,sobald man das ,schlchen mittelst einer ,pincette oder ,tiegelzange eingesetzt hat1 bedeckt man die ,bchse mit dem dazu gehrenden gut schliessenden ,bleideckel1 verstreicht die ,fugen mit ,gypsbrei und stellt das ,ganze #f-h ,tage an einen warmen ,ort4 -- ,will man den ,process beschleunigen1 so verstreicht man die ,fugen nicht luftdicht und erhitzt den ,apparat mittelst einer kleinen ,weingeistlampe im ,freien2 es gelingt auf letztere ,art in einigen ,stunden1 #a-b ,gramm des ,silicatpulvers zu zersetzen1 vorausgesetzt1 dass es in ganz dnner ,schicht liegt oder von ,zeit zu ,zeit umgerhrt wird1 was mit ,vorsicht geschehen muss4 #ad ,pogg4 ,annal4 #dd4 #acd4 ,ist die ,aufschliessung gut gelungen1 so besteht der ,rckstand in der ,platinschale aus ,kieselfluormetallen und -- wenn man mit ,schwefelsure befeuchtet hatte -- schwefelsauren ,salzen4 ,man stellt jetzt die flache ,schale in eine grssere ,platinschale1 fgt tropfenweise reine ,schwefelsure zu1 und zwar etwas mehr als zur ,ueberfhrung der ,basen in schwefelsaure ,salze erforderlich ist1 verdunstet im ,luftbad1 verdampft zuletzt das berschssige ,schwefelsurehydrat direct ber der ,lampe und behandelt den ,rckstand mit ,salzsure und ,wasser1 wie es in ,greek3 b4 vorgeschrieben ist4 ,nur wenn vollstndige ,lsung erfolgt1 darf die ,zersetzung als gelungen betrachtet werden4 ,greek3 d4 ,man schmelzt das hchst fein gepulverte ,silicat mit kohlensaurem ,baryt oder ,barythydrat4 ,das ,nhere siehe 4 #bb4 ,greek3 b4 -- ,die erhaltene salzsaure ,lsung behandelt man ganz nach 4 #aaa4 ,,ii4 a4 -- ,in der von der ,kieselsure abfiltrirten ,lsung bestimmt man die ,basen nach den im ,abschnitt ,v4 zu besprechenden ,methoden4 -- ,die gewonnene ,kieselsure ist nach der in a4 angegebenen ,weise auf ihre ,reinheit zu prfen1 ehe man die ,zersetzung als gelungen betrachten darf4 -- ,diese ,methoden1 welche frher hufig angewendet wurden1 um die ,alkalien in ,silicaten zu bestimmen1 sind dadurch mehr verdrngt worden1 dass die ,aufschliessung mittelst ,fluorwasserstoffes durch die in ,greek3 c4 beschriebene ,methode ,jedermann zugnglich geworden ist4 ,in der neuesten ,zeit hat ,deville#ae darauf aufmerksam gemacht1 dass das ,verhltniss des kohlensauren ,barytes1 welcher gewhnlich zum ,aufschliessen angewendet wird 7#d-f ,theile71 viel grsser als nthig sei4 ,nach ihm schmilzt #a ,theil ,orthoklas schon mit #j1h ,theilen kohlensauren ,barytes bei mssiger ,glhhitze zu einer glasigen1 durchsichtigen und durch ,suren zersetzbaren ,masse4 ,bei ,anwendung grsserer ,mengen von kohlensaurem ,baryt verflchtige sich1 durch entstandenen kaustischen ,baryt ausgetrieben1 ,kali in merklicher ,menge4 #ae ,ann4 de ,chim4 et de phys4 #c4 ,ser4 #ch4 #e4 ,daraus ,journ4 f4 prakt4 ,chem4 #fj4 #bb ,greek3 e4 ,nach ,deville 7a4 a4 ,o47 zerlegt man die durch ,suren unzersetzbaren ,silicate durch ,zusammenschmelzen mit kleinen ,mengen 7auf #a ,thl4 ,silicat #j1c bis #j1h ,theile7 kohlensaurem ,kalk4 ,ich umgehe die ,einzelnheiten dieses ,verfahrens1 da es sich bei vorlufigen ,versuchen1 die in meinem ,laboratorium angestellt worden sind1 noch nicht gengend bewhrt hat4 ,zweite ,gruppe4 ,chlorwasserstoffsure1 ,bromwasserstoffsure1 ,jodwasserstoffsure1 ,cyanwasserstoffsure1 ,schwefelwasserstoffsure4 4 #aab4 #a4 ,chlorwasserstoffsure4 ,i4 ,bestimmung4 a4 ,die ,chlorwasserstoffsure wird fast immer als ,chlorsilber bestimmt4 -- ,man versetzt die ,lsung mit salpetersaurer ,silberoxydlsung1 welcher man etwas ,salpetersure zugemischt hat1 im ,ueberschuss1 wscht den entstandenen1 durch ,erwrmen und ,schtteln vereinigten ,niederschlag durch ,decantation aus1 trocknet und glht das ,chlorsilber4 ,die ,einzelnheiten des ,verfahrens siehe 4 #ia4 #a4 a4 ,greek3 a4 -- ,man hte sich1 die mit ,salpetersure versetzte ,lsung zu erhitzen1 ehe man berschssige ,silberlsung zugesetzt hat4 -- ,sobald letztere im ,ueberschuss vorhanden ist1 scheidet sich das ,chlorsilber beim ,schtteln sogleich vollstndig ab1 und die ,flssigkeit wird bei einigem ,stehen in der ,wrme ganz klar1 daher die ,bestimmung der ,salzsure mit ,silber leichter auszufhren ist1 als die des ,silbers mit ,salzsure4 -- ,bei kleineren ,mengen von ,chlorsilber sammelt man hufig den ,niederschlag auf einem ,filter1 s4 4 #ia4 #a4 ,greek3 a4 ,greek3 b4 -- ,auch lassen sich beide ,methoden in der ,art vereinigen1 dass man zwar die ,hauptmenge des ,niederschlags durch ,decantiren auswscht1 im ,porzellantiegel trocknet und glht1 die abgegossene ,flssigkeit aber durch ein ,filter giesst1 um so sicher zu sein1 kein ,theilchen des ,chlorsilbers zu verlieren4 -- ,das ,filter verbrennt man1 nach dem ,trocknen1 an einem ,platindraht ber dem umgekehrten ,deckel des ,porzellantiegels1 behandelt die ,asche mit einigen ,tropfen ,salpetersure1 fgt etwas ,salzsure zu1 verdampft1 glht gelinde1 deckt den ,deckel auf den ,tiegel1 in welchem das ,chlorsilber bis zum beginnenden ,schmelzen gebracht wurde1 erhitzt nochmals gelinde1 lsst unter dem ,exsiccator erkalten und wgt4 b4 ,will man die ,salzsure in wsseriger ,lsung bei ,abwesenheit aller sonstigen ,substanzen bestimmen1 so gelangt man auch durch ,abdampfen einer gewogenen ,menge mit berschssigem ,ammon1 ,trocknen des ,rckstandes im ,wasserbade und ,wgen des ,salmiaks zu befriedigenden ,resultaten4 ,vergl4 ,vers4 ,nr4 #ad4 c4 ,auch durch ,maassanalyse lsst sich die ,chlorwasserstoffsure aufs ,genaueste bestimmen4 ,greek3 a4 ,man setzt eine ,silberlsung von bekanntem ,gehalte zu1 so lange noch ein ,niederschlag entsteht1 vergl4 4 #ia4 #e 7,pelouze hat diese ,methode zur ,bestimmung mehrerer ,aequivalentzahlen benutzt74 ,levol hat eine kleine ,modification vorgeschlagen1 welche den ,punkt der ,ausfllung leichter erkennen lassen soll4 ,er setzt nmlich zu der neutralen ,flssigkeit #a_/aj ,vol4 einer gesttigten ,lsung von phosphorsaurem ,natron4 ,sobald alles ,chlor vom ,silber gefllt ist1 bildet sich beim ,zusatz des ersten weiteren ,tropfens der ,silberlsung ein gelber ,niederschlag1 der beim ,schtteln nicht wieder verschwindet 7,j4 f4 prakt4 ,chem4 #fj4 #chd74 ,greek3 b4 ,methode von ,liebig#af 7hauptschlich zur ,bestimmung des ,chlors der im ,harn enthaltenen ,chlormetalle empfohlen1 aber auch sonst sehr gut anwendbar74 #af ,ann4 der ,chem4 und ,pharm4 #he4 #big4 aa4 ,princip3 ,salpetersaures ,quecksilberoxyd bringt in einer ,harnstofflsung sogleich einen dicken weissen ,niederschlag hervor2 diese ,fllung findet nicht statt durch eine ,quecksilberchloridlsung4 -- ,mischt man eine ,lsung von salpetersaurem ,quecksilberoxyd mit ,chloralkalimetall1 so bildet sich ,quecksilberchlorid und salpetersaures ,alkali4 -- ,versetzt man daher eine ,harnstofflsung mit ,chlornatrium und trpfelt eine verdnnte ,lsung von salpetersaurem ,quecksilberoxyd hinzu1 so entsteht an den ,berhrungspunkten eine weisse ,trbung1 die aber beim ,umschtteln sogleich wieder verschwindet1 so lange das salpetersaure ,quecksilberoxyd sich noch mit dem ,chlornatrium in obiger ,weise umsetzt2 ber diese ,grenze hinaus bringt ein einziger ,tropfen des ,quecksilbersalzes eine bleibende weisse ,trbung hervor4 ,kennt man daher ,maass und ,gehalt der ,quecksilberlsung1 welche bis zur ,erreichung dieses ,punktes zugesetzt werden muss1 so kennt man auch den ,chlorgehalt der ,lsung2 denn #a ,aeq4 ,quecksilber in der verbrauchten ,quecksilberlsung entspricht #a ,aeq4 ,chlor4 bb4 ,bereitung der salpetersauren ,quecksilberoxydlsung4 ,man reinigt kufliches ,quecksilber aufs ,beste 7z4 ,b4 nach der ,methode von ,ulex#ag1 bergiesst #aj ,grm4 mit #ej ,grm4 ,salpetersure von #a1dbe specif4 ,gew4 in einem ,becherglase1 erhitzt dieses in einem ,wasserbade unter hufigem ,zusatz von einigen ,tropfen ,salpetersure1 bis keine rothen ,dmpfe mehr entweichen und #a ,tropfen mit ,kochsalzlsung sich nicht mehr trbt1 dampft dann zur ,syrupconsistenz ein und verdnnt mit ,wasser auf #eej ,c4,c4 cc4 ,diese ,lsung titrirt man jetzt mit ,hlfe einer ,kochsalzlsung von bekanntem ,gehalte1 welche ,liebig in der ,art bereitet1 dass er #bj ,c4,c4 einer bei gewhnlicher ,temperatur gesttigten ,lsung von reinem ,steinsalz oder chemisch reinem ,chlornatrium mit #bih1d ,c4,c4 ,wasser mischt4 ,jeder ,c4,c4 der so erhaltenen ,lsung enthlt #bj ,milligr4 ,kochsalz4 ,von dieser ,kochsalzlsung misst man #aj ,c4,c4 ab1 bringt dieselben in ein kleines ,becherglas und setzt #c ,c4,c4 einer ,harnstofflsung zu1 die in #ajj ,c4,c4 #d ,grm4 ,harnstoff enthlt4 ,man trpfelt nun unter ,umschtteln von der zu titrirenden ,quecksilberlsung aus der ,brette oder ,quetschhahnpipette so lange zu1 bis eben ein deutlicher1 auch beim ,umschtteln bleibender ,niederschlag entsteht#ah4 dd4 ,hat man so festgestellt1 wieviel ,c4,c4 der ,quecksilberlsung #aj ,c4,c4 ,kochsalzlsung #j1b ,grm4 ,chlornatrium entsprechen1 so ist sie zur ,anwendung direct geeignet1 wenn man eine kleine ,rechnung nicht scheut4 ,will man diese umgehen1 so verdnnt man die ,quecksilberlsung in der ,art1 dass jeder ,cubikcentimeter einer ganzen ,zahl von ,milligrammen ,kochsalz oder ,chlor entspricht4 ,liebig verdnnt sie so1 dass #a ,c4,c4 #j1jaj ,chlornatrium entspricht4 -- ee4 ,soll die genannte ,probeflssigkeit zur ,prfung von ,lsungen angewendet werden1 welche viel fremde ,salze oder ,harnstoff im ,ueberschuss enthalten1 so versetzt man die abgemessenen #aj ,c4,c4 ,chlornatriumlsung nicht nur mit #c ,c4,c4 ,harnstofflsung1 sondern auch mit #e ,c4,c4 kalt gesttigter ,glaubersalzlsung#ai1 ehe man die ,quecksilberlsung zutrpfelt4 ,resultate genau4 #ag ,man zerreibt #a ,pfund ,quecksilber mit #a_/b ,loth ,eisenchloridlsung von #a1dh specif4 ,gew4 und #a_/b ,loth ,wasser #aj ,minuten lang in einer ,reibschale1 digerirt damit unter ,umschtteln einige ,tage1 entfernt dann die entstandene ,eisenchlorrlsung1 welche die fremden ,metalle enthlt1 sowie das ,quecksilberchlorid durch wiederholtes ,absplen mit ,wasser1 kocht das ,quecksilber mit ,salzsure1 wscht es nochmals aus und trocknet es durch ,erwrmen4 #ah ,ein ,opalisiren der ,flssigkeit darf man nicht bercksichtigen1 es rhrt von einer ,spur von fremden ,metallen her2 es wird als nicht zur ,probe gehrig leicht daran erkannt1 dass sich die ,trbung bei weiterem ,zusatz der ,quecksilberlsung nicht vermehrt4 #ai ,der ,grund dieses ,zusatzes ist der1 dass der salpetersaure ,quecksilberoxyd-,harnstoff in reinem ,wasser leichter lslich ist1 als in salzhaltigem1 und dass man daher das ,lsungsvermgen der ,flssigkeiten beim ,titriren und bei der ,anwendung mglichst gleich machen muss1 wenn genaue ,resultate erzielt werden sollen4 ,,ii4 ,trennung des ,chlors von den ,metallen4 a4 ,in lslichen ,chlormetallen4 ,man verfhrt genau wie in ,i4 a4 ,im ,filtrat trennt man die zu bestimmenden ,metalle vom berschssigen ,silbersalz nach den im fnften ,abschnitte anzugebenden ,methoden4 ,dieses ,verfahren erleidet beim ,zinnchlorid und ,quecksilberchlorid1 bei den ,chlorverbindungen des ,antimons und beim grnen ,chromchlorr ,ausnahmen4 ,greek3 a4 ,aus ,zinnchloridlsung wrde salpetersaures ,silberoxyd neben ,chlorsilber ,zinnoxyd-,silberoxyd niederschlagen4 ,man versetzt daher eine solche zur ,ausfllung des ,zinns mit einer concentrirten ,lsung von schwefelsaurem ,natron oder salpetersaurem ,ammon1 lsst absitzen1 decantirt und filtrirt 7vergl4 4 #aja4 #a4 b47 und fllt im ,filtrat das ,chlor durch ,silberlsung4 ,lwenthal1 von welchem diese ,methode herrhrt1 hat ihre ,genauigkeit bewiesen 7,journ4 f4 prakt4 ,chem4 #ef4 #cga74 ,greek3 b4 ,aus ,quecksilberchloridlsung fllt bei ,zusatz von salpetersaurem ,silberoxyd quecksilberhaltiges ,chlorsilber nieder4 ,man fllt daher zunchst das ,quecksilber durch ,schwefelwasserstoff1 der in gehrigem ,ueberschuss anzuwenden ist1 und bestimmt das ,chlor im ,filtrat nach 4 #acg4 #e4 ,greek3 c4 ,auf die in ,greek3 b4 angegebene ,art zerlegt man auch die ,chlorverbindungen des ,antimons4 ,die ,ausscheidung basischen ,salzes bei ,zusatz von ,wasser lsst sich durch ,zusatz von etwas ,weinsure vermeiden4 ,greek3 d4 ,aus der ,lsung des grnen ,chromchlorrs wird durch ,silberlsung nicht alles ,chlor ausgefllt 7,pligot74 ,man schlgt daher zuerst das ,chrom durch ,ammon nieder1 filtrirt und fllt im ,filtrat das ,chlor nach ,i4 a4 b4 ,in unlslichen ,chlormetallen4 ,greek3 a4 ,in solchen1 welche sich in ,salpetersure lsen4 ,man bringt durch die genannte ,sure ohne ,anwendung von ,wrme in ,lsung und verfhrt nach ,i4 a4 ,greek3 b4 ,in solchen1 welche sich in ,salpetersure nicht lsen 7,chlorblei1 ,chlorsilber1 ,quecksilberchlorr74 aa4 ,chlorblei und ,chlorsilber analysirt man in der ,regel1 indem man sie durch ,wasserstoffgas in ,metall verwandelt 7siehe 4 #ia4 #d4 und #ib7 und das ,chlor aus dem ,verlust bestimmt4 ,chlorsilber kann man auch in einem ,porzellantiegel mit #c ,theilen kohlensaurem ,natron-,kali bis zum ,zusammensintern glhen4 ,beim ,behandeln mit ,wasser bleibt das metallische ,silber ungelst1 in ,lsung hat man ,chloralkalimetall1 mit welchem nach ,,ii4 a4 zu verfahren4 bb4 ,quecksilberchlorr zerlegt man durch ,digestion mit ,natron- oder ,kalilauge4 ,im ,filtrat bestimmt man die ,salzsure nach ,,ii4 a4 ,das ,oxydul lst man in ,knigswasser und bestimmt das ,quecksilber nach 4 #id4 c4 ,die lslichen ,chlorverbindungen der ,metalle der vierten1 fnften und sechsten ,gruppe knnen alle auch durch ,schwefelwasserstoff1 beziehungsweise ,schwefelammonium zerlegt werden4 ,die ,salzsure bestimmt man alsdann im ,filtrate nach 4 #acg4 #e4 d4 ,in vielen ,chlormetallen 7z4 ,b4 denen der ersten und zweiten ,gruppe7 kann das ,chlor auch aus dem ,verluste bestimmt werden1 indem man die ,basis durch ,abdampfen mit ,schwefelsure und ,glhen in schwefelsaures ,salz verwandelt und als solches wgt4 7,diese ,methode ist unzulssig bei ,chlorsilber und ,chlorblei1 welche nur schwierig und unvollkommen1 sowie bei ,quecksilberchlorid und ,zinnchlorid1 welche nicht oder fast nicht durch ,schwefelsure zerlegt werden47 ,anhang3 ,bestimmung des ,chlors im freien ,zustande4 ,die ,bestimmung des ,chlors im freien ,zustande1 welche frher zu den schwierigeren ,aufgaben gehrte1 ist jetzt eine der leichteren4 ,man bringt das ,chlor -- gasfrmig1 oder in ,wasser gelst -- mit einer berschssigen ,lsung von ,jodkalium in ,wasser zusammen 7vergl4 4 #ajd4 d4 ,greek3 b474 ,jedes ,aeq4 ,chlor setzt #a ,aeq4 ,jod in ,freiheit4 ,bestimmt man dieses nach der in 4 #aad beschriebenen ,bunsen'schen ,methode1 so kennt man somit auch die ,menge des ,chlors und zwar mit der grssten ,genauigkeit4 ,ist in einer ,flssigkeit ,salzsure oder ein ,chlormetall und freies ,chlor enthalten1 so lsst sich das gebundene ,chlor neben dem freien in folgender ,weise bestimmen4 ,man versetzt einen gewogenen ,theil der ,flssigkeit mit berschssigem ,ammon4 ,es entweicht ,stickgas und die ,auflsung enthlt alles frei vorhanden gewesene ,chlor als ,chlorammonium 7#c;,cl #d,,nh#c ,n #c,,nh#d4 ,cl74 ,durch ,fllung mit ,silberlsung erfhrt man daher die ,gesammtmenge des ,chlors4 ,bestimmt man jetzt in einer zweiten gewogenen ,portion die ,menge des freien ,chlors mittelst ,jodkaliums1 so ergiebt die ,differenz die ,quantitt des gebundenen4 ,ausser der ,bunsen'schen ,methode lassen sich zur ,bestimmung des freien ,chlors auch die im speciellen ,theil unter der ,ueberschrift ,chlorimetrie angefhrten ,verfahrungsweisen anwenden4 99 99 99 99 99 ,nachdem wir gesehen haben1 wie einfach sich mit ,hlfe der ,bunsen'schen ,methode die ,menge freien ,chlors bestimmen lsst1 ergiebt sich leicht1 dass alle ,oxyde und ,superoxyde1 welche beim ,erwrmen mit ,salzsure ,chlor liefern1 in der ,art analysirt werden knnen1 dass man sie mit concentrirter ,salzsure erhitzt und das entwickelte ,chlor bestimmt4 ,die ,ausfhrung geschieht wie bei ,chromsure 74 #ajd4 d4 ,greek3 b474 4 #aac4 #b4 ,bromwasserstoffsure4 ,i4 ,bestimmung4 a4 ,hat man freie ,bromwasserstoffsure in ,lsung1 so fllt man mit ,silberlsung und verfhrt in allen ,stcken wie bei ,chlor1 4 #aab4 ,eigenschaften des ,bromsilbers 4 #gc4 #b4 -- ,resultate vllig genau4 b4 ,colorimetrische ,methode nach ,heine#bj4 ,man macht das ,brom durch ,chlor frei1 nimmt es in ,aether auf1 vergleicht die ,lsung mit einer therischen ,bromlsung von bekanntem ,gehalt in ,betreff ihrer ,farbe und findet so die ,brommenge4 ,fehling prfte dies ,verfahren und erhielt befriedigende ,resultate4 ,man ersieht1 dass man den ,bromgehalt der ,flssigkeit einigermaassen kennen muss1 ehe man es anwenden kann4 ,da die von ,fehling geprfte ,soole hchstens #j1jb ,grm4 ,brom enthalten konnte1 so stellte er sich #aj ,probelsungen dar1 indem er zu je #fj ,grm4 gesttigter ,kochsalzlsung steigende ,mengen von ,bromkalium setzte 7von #j1jjb ,grm4 bis #j1jbj ,grm4 ,bromgehalt74 ,zu den ,probeflssigkeiten ward ein gleiches ,volum ,aether gesetzt und dann ,chlorwasser1 bis die ,farbe des ,aethers nicht mehr dunkler wurde4 7,da es von grsster ,wichtigkeit ist1 diesen ,punkt genau zu treffen1 indem zu wenig wie zu viel ,chlor die ,farbe heller erscheinen lsst1 so stellte ,fehling jede ,probeflssigkeit dreimal dar und whlte die dunkelste zum ,vergleich47 -- ,von der zu untersuchenden ,mutterlauge nimmt man jetzt ebenfalls #fj ,grm4 7am besten durch ,abmessen zu bestimmen71 setzt dieselbe ,menge ,aether zu1 wie bei den ,probeflssigkeiten1 und dann ,chlorwasser4 ,jeder ,versuch wird mehrmals wiederholt4 ,directes ,sonnenlicht ist zu vermeiden1 rasches ,operiren erforderlich4 #bj ,journ4 f4 prakt4 ,chem4 #cj4 #ahd1 zur ,bestimmung des ,broms in ,mutterlaugen vorgeschlagen und dienlich4 c4 ,nach ,figuier#ba4 ,dies ,verfahren beruht darauf1 dass in einer ,auflsung vom ,brommetall #a ,aeq4 ,brom ausgeschieden wird1 wenn man #a ,aeq4 ,chlor 7in ,form von ,chlorwasser7 zusetzt1 sowie1 dass ,brom eine wsserige ,lsung gelb frbt und beim ,kochen leicht entweicht1 so dass die erst gelbe ,lsung wieder farblos wird4 #ba ,ann4 de ,chim4 et de ,phys4 #cc4 #cjc4 ,journ4 f4 prakt4 ,chem4 #ed4 #bic1 ebenfalls zur ,bestimmung in ,mutterlaugen etc4 vorgeschlagen und anzuwenden4 ,man titrirt demnach zunchst das ,chlorwasser im ,augenblicke der ,anwendung1 indem man es auf eine mit einigen ,tropfen ,salzsure angesuerte ,bromnatriumlsung von bekanntem ,gehalte wirken lsst 7oder nach der ,bunsen'schen ,methode1 ,s4 #bea71 und wendet es alsdann auf die ,mutterlauge an4 ,man erhitzt diese in einem ,kolben bis fast zum ,kochen1 setzt dann ,chlorwasser aus der mit schwarzem ,papier umhllten ,brette zu1 erhitzt etwa #c ,minuten1 wodurch die ,flssigkeit sich wieder entfrbt1 lsst #b ,minuten abkhlen1 trpfelt wieder ,chlorwasser zu und fhrt so fort1 bis sich die ,flssigkeit bei weiterem ,zusatz von ,chlorwasser nicht mehr frbt4 -- ,dauern die ,versuche mehrere ,stunden1 so titrirt man das ,chlorwasser zuletzt nochmals und legt den mittleren ,gehalt der ,berechnung zu ,grunde4 -- ,alkalische ,flssigkeiten sind mit ,salzsure etwas anzusuern4 ,eisenoxydul1 ,manganoxydul1 ,jod und organische ,materien drfen nicht zugegen sein4 ,mutterlaugen1 welche durch letztere gelb gefrbt sind1 entfrbt man1 indem man sie ansuert1 einige ,tropfen ,brom zufgt und erhitzt4 ,grssere ,mengen organischer ,materien sind durch ,glhen zu zerstren4 ,beim ,abdampfen der ,lsungen zur ,trockne muss kohlensaures ,natron zugesetzt werden1 weil ,chlor- und ,brommagnesium beim ,abdampfen zur ,trockne ,chlor- und ,bromwasserstoff entweichen lassen4 ,,ii4 ,trennung des ,broms von den ,metallen4 ,die ,brommetalle werden genau so wie die entsprechenden ,chlormetalle analysirt1 und zwar lassen sich smmtliche bei ,chlor sub a4-d4 angefhrten ,methoden anwenden4 ,bei ,zerlegung von ,bromverbindungen durch ,schwefelsure 7vergl4 4 #aab4 ,,ii4 d47 nehme man keine ,platintiegel1 indem diese durch das freiwerdende ,brom angegriffen wrden1 sondern ,porzellantiegel4 ,anhang3 ,bestimmung des freien ,broms4 ,hat man das ,brom in wsseriger ,lsung1 oder entwickelt es sich gasfrmig1 so verfhrt man genau wie bei der ,bestimmung des freien ,chlors 74 #aab1 ,anhang72 auch die ,bestimmung freien ,broms neben ,bromwasserstoff oder ,brommetallen geschieht nach der dort angegebenen ,weise4 -- ,beim ,zusatz des ,ammons zum ,brom ist ,vorsicht nthig4 ,soll flssiges ,brom durch ,ammon in ,bromammonium bergefhrt werden1 so bergiesst man dasselbe in einem gerumigen ,kolben mit ziemlich viel ,wasser und setzt dann das ,ammon durch eine ,trichterrhre zu4 ,das entweichende ,stickgas leitet man mittelst eines ,schenkelrohrs durch verdnntes ,ammon1 mischt zuletzt beide ,flssigkeiten und verfhrt wie oben4 ,auf diese ,art beugt man mit ,sicherheit jedem ,verlust vor4 4 #aad4 #c4 ,jodwasserstoffsure4 ,i4 ,bestimmung4 a4 ,hat man ,jodwasserstoffsure in ,lsung1 so fllt man mit salpetersaurem ,silberoxyd und verfhrt genau wie bei ,chlorwasserstoffsure 74 #aab74 ,eigenschaften des ,jodsilbers 4 #gc4 #c4 ,resultate vllig genau4 b4 ,eine andere1 zuerst von ,lassaigne angegebene ,methode1 die jedoch lediglich bei ,scheidungen der ,jodwasserstoffsure von ,chlor- und ,bromwasserstoffsure in ,anwendung zu kommen pflegt und fr diesen ,zweck hohen ,werth hat1 ist folgende3 ,man versetzt die mit ,salzsure schwach angesuerte ,lsung mit ,palladiumchlorrlsung1 so lange noch ein ,niederschlag entsteht1 lsst #bd-dh ,stunden an einem warmen ,orte stehen1 filtrirt den braunschwarzen ,niederschlag auf einem gewogenen ,filter ab1 wscht ihn mit warmem ,wasser aus und trocknet bei einer ,temperatur von etwa #gj-hj1 bis der ,niederschlag constantes ,gewicht zeigt4 ,man kann das ,trocknen sehr beschleunigen1 wenn nach dem ,auswaschen das ,wasser mit etwas ,alkohol und diesen mit ein wenig ,aether verdrngt4 -- ,am besten jedoch ist es1 den ,niederschlag im leeren ,raume neben ,schwefelsure zu trocknen4 ,eigenschaften des ,niederschlages 4 #gc4 #c4 ,die ,methode giebt bei behutsamem ,trocknen sehr befriedigende ,resultate2 trocknet man hingegen nahe bei #ajj1 so riecht der ,niederschlag nach ,jod und man erleidet einen geringen ,verlust4 ,statt das ,palladiumjodr zu trocknen und als solches zu wgen1 kann man dasselbe auch in einem ,porzellan- oder ,platintiegel 7letzterer wird durch die ,operation nicht angegriffen7 glhen und aus dem rckbleibenden metallischen ,palladium das ,jod berechnen 7,h4 ,rose74 99 99 99 99 99 ,zu diesen ,methoden sind in der neuesten ,zeit noch die folgenden hinzugekommen4 c4 ,kersting#bb hat auf die ,fllbarkeit des in ,jodiden enthaltenen ,jodes durch ,palladiumchlorr eine maassanalytische ,bestimmung des ,jodes gegrndet4 ,dieselbe erfordert3 ,greek3 a4 ,reine ,jodkaliumlsung von genau #a_/ajjj ,jodgehalt4 ,um sie zu bereiten1 lst man #a1cjh ,grm4 geglhtes ,jodkalium mit ,wasser zu #a ,liter auf4 ,greek3 b4 ,saure ,palladiumchlorrlsung von #a_/bcgj ,palladiumgehalt4 ,man lst #a ,theil ,palladium in ,knigswasser unter ,erwrmen auf1 verdampft bei #ajj zur ,trockne1 fgt #ej ,thle4 concentrirte ,salzsure und #bjjj ,thle4 ,wasser zu und lsst klar absitzen4 ,die genauere ,gehaltsbestimmung geschieht mittelst der ,jodkaliumlsung auf die sogleich zu beschreibende ,weise4 ,greek3 c4 ,die zu prfende ,jodidlsung4 -- ,man lst die ,jodverbindung1 wenn mglich1 in ,wasser1 bestimmt auf die sogleich zu schildernde ,weise den ,jodgehalt annhernd1 verdnnt danach die brige ,lsung bis zu einem ungefhren ,jodgehalt von #a_/ajjj und bestimmt sodann den ,gehalt genau 7siehe unten74 -- #bb ,annal4 der ,chem4 und ,pharm4 #hg4 #be4 ,ist die ,jodverbindung in ,wasser unlslich oder in ,folge fremder ,beimengungen zur directen ,auflsung nicht geeignet1 so destillirt man sie mit concentrirter ,schwefelsure in einer ,retorte mit aufwrts gerichtetem ,hals und setzt das ,erhitzen fort1 bis sich ,schwefelsurehydratdmpfe zu entwickeln beginnen4 ,man trgt ,sorge1 dass man anfangs zu #bj bis #ajj ,c4,c4 ,flssigkeit etwa #bj ,c4,c4 7jodfreie7 englische ,schwefelsure setzt4 ,enthlt das ,destillat freies ,jod neben ,jodwasserstoff1 so setzt man #a-b ,tropfen dnnen ,strkekleister#bc zu1 dann soviel wsserige schweflige ,sure1 bis die ,blaufrbung eben verschwindet4 ,enthlt es schweflige ,sure 7wie dies z4 ,b4 bei der ,destillation jodhaltigen ,urins mit ,schwefelsure der ,fall ist71 so fgt man ebenfalls #a-b ,tropfen ,strkekleister1 dann vorsichtig ,chlorkalklsung zu1 bis die ,flssigkeit eben blau erscheint1 und vertreibt die blaue ,frbung wieder durch #a oder #b ,tropfen schwaches schwefligsaures ,wasser4 -- ,enthlt die ,lsung eine sehr grosse ,menge freier ,suren1 so sttigt man diese zum ,theil mit ,natronlauge4 #bc ,kersting bereitet denselben durch ,aufkochen von #a ,thl4 ,strke1 #a_/aj ,thl4 engl4 ,schwefelsure und #bd ,thln4 ,wasser4 ,ausfhrung4 ,man bringt #aj ,c4,c4 der ,palladiumlsung in ein weisses ,medicinglas von #ajj-bjj ,c4,c4 ,inhalt1 verdnnt etwas mit ,wasser1 verkorkt leicht und stellt das ,glas in einen ,topf mit ,wasser von #fj-ajj;,c4 -- ,nun giesst man aus der ,brette von der ,jodkaliumlsung zu1 schttelt und erwrmt einige ,secunden4 ,von der bald klar abgesetzten ,flssigkeit giesst man etwas in zwei ,proberhrchen ab1 so dass beide etwa #b ,zoll hoch gefllt sind4 ,wenn man nun in das eine noch etwas ,jodkaliumlsung trpfelt1 so kann man durch ,vergleichung mit dem anderen gut sehen1 ob dieselbe noch ,brunung hervorbringt4 ,man fgt nun in das ,medicinglas wiederum ,jodkaliumlsung1 schttet die ,proben wieder hinzu1 verfhrt nach dem ,schtteln und ,klren wie zuvor1 und setzt dies fort1 bis eine neue ,menge ,jodkalium keine ,frbung mehr erzeugt4 ,zuletzt prft man eine filtrirte ,probe1 und wenn diese weder von ,palladium noch von ,jodkalium merklich gebrunt wird1 so ist der ,versuch beendigt4 -- ,man ersieht leicht1 dass man1 sofern einmal zuviel ,jodkaliumlsung sollte zugegossen worden sein1 wieder #a ,c4,c4 ,palladiumlsung zusetzen muss4 ,zur anfnglichen genauen ,gehaltsbestimmung der ,palladiumlsung verfhrt man ganz auf dieselbe ,weise4 -- ,je #ajj ,c4,c4 der verbrauchten ,jodkaliumlsung 7enthaltend #j1ajj ,jod7 entsprechen #j1jdb ,grm4 ,palladium4 ,nach ,kersting's ,versuchen sind auf diese ,methode folgende ,krper ohne nachtheiligen ,einfluss3 ,verdnnte ,salzsure1 ,schwefelsure1 ,phosphorsure1 ,salpetersure1 ,essigsure1 ferner die neutralen ,kali-1 ,natron-1 ,ammonsalze dieser ,suren1 ebenso ,chlorcalcium1 ,chlorzink1 ,bleizucker1 ,zucker1 ,harnsure1 das ,destillat von ,urin mit ,schwefelsure1 ,alkohol1 ,aether1 ,strkekleister1 ,citronenl4 ,auch ,bromnatrium bei ,gegenwart freier ,essigsure4 -- ,strend wirken ,bromnatrium bei ,gegenwart freier ,mineralsuren1 besonders beim ,erhitzen1 freie ,alkalien1 freies ,chlor1 ,brom1 ,jod1 ,cyan1 viel ,salpetersure in der ,hitze1 schweflige ,sure4 ,diese ,substanzen lsen ,jodpalladium auf1 verhindern also die ,fllung4 ,die angefhrte ,methode ist in meinem ,laboratorium geprft worden und hat sehr gute ,resultate geliefert4 d4 ,kersting hat in der oben angefhrten ,abhandlung noch eine zweite maassanalytische ,bestimmungsweise des ,jods in ,jodiden mitgetheilt1 welche noch bequemer als die in c4 angegebene zu sein scheint1 aber von weniger allgemeiner ,anwendbarkeit ist1 da sie bei ,gegenwart von ,chlor- und ,brommetallen ungenau wird1 ebenso durch freie ,mineralsuren2 auch ,essigsure und ihre ,salze wirken strend4 ,die ,methode beruht auf der ,thatsache1 dass wenn ,quecksilberchlorid zu einer ,lsung eines ,jodmetalles gesetzt wird1 das man durch ,zusatz von etwas ,strkekleister und ,bromwasser blau gefrbt hat1 die ,jodstrke sich erst dann entfrbt1 wenn die ,zersetzung des ,jodids beendigt ist4 ,wird die ,lsung des ,jodids so verdnnt1 dass sie nur #a_/ajjjj ,jod enthlt1 so bleibt das gebildete ,quecksilberjodid gelst und die ,entfrbung der ,jodstrke erfolgt in klarer ,flssigkeit mit grosser ,schrfe4 ,in ,betreff der ,einzelnheiten verweise ich auf die ,orginalabhandlung4 7,annal4 ,chem4 #hg4 #bi74 ,auf dasselbe ,princip lsst sich auch eine maassanalytische ,bestimmungsweise des ,quecksilbers grnden4 e4 ,penny#bd hat vorgeschlagen1 das ,jod in ,jodiden mittelst chromsauren ,kalis maassanalytisch zu bestimmen4 -- #c,,kj ,,ko1 #b;,cr,o#c #g;,cl,h ,j#c #d,k,cl ,cr#b;,cl#c #g;,,ho4 -- #a ,aeq4 ,,ko1 #b;,cr,o#c entspricht somit #c ,aeq4 ,jod1 oder #j1cijf ,grm4 chromsaures ,kali entsprechen #a1jj ,grm4 ,jod4 -- ,nach ,penny geht dann keine andere als die genannte ,zersetzung vor sich1 wenn ,erhitzen vermieden wird4 ,bei der ,ausfhrung bringt man #j1cijf ,grm4 chromsaures ,kali in #ae ,c4,c4 ,wasser gelst 7oder eine abgemessene ,portion chromsaure ,kalilsung1 welche #j1cijf ,grm4 enthlt7 mit #f ,c4,c4 ,salzsure kalt zusammen4 ,andererseits lst man eine gengende abgewogene ,menge des ,jodids in #ej ,c4,c4 #ajj ,wasser und setzt von dieser ,lsung zu der des chromsauren ,kalis1 bis eine ,probe in einer frisch bereiteten ,lsung von ,eisenchlorr1 welche man mit ,schwefelcyankalium versetzt hat1 keine ,rthung mehr hervorbringt4 -- ,dass diese ,methode dann nicht1 oder nicht geradezu anwendbar ist1 wenn die ,jodidlsung anderweitige auf die ,chromsure reducirend wirkende ,krper enthlt1 bedarf kaum der ,erwhnung4 #bd ,chem4 ,gaz4 #aheb4 #cib4 ,journ4 f4 prakt ,chem4 #eh4 #adc4 ,die von ,moride angegebene ,methode1 ,jod abzuscheiden1 siehe 4 #acg4 #b4 ,,ii4 ,trennung des ,jods von den ,metallen4 ,die ,jodmetalle werden ebenso wie die entsprechenden ,chlormetalle analysirt4 ,will man in ,jodalkalimetallen1 welche freies ,alkali enthalten1 das ,jod als ,jodsilber fllen1 so sttige man zuerst das freie ,alkali beinahe ganz mit ,salpetersure1 fge dann berschssige ,silberlsung und endlich ,salpetersure bis zur stark sauren ,reaction zu4 ,fgt man von ,anfang berschssige ,sure zu1 so kann sich freies ,jod ausscheiden1 welches von ,silberlsung nicht vollstndig in ,jodsilber verwandelt wird4 ,in ,bezug auf die in ,wasser unlslichen ,salze ist zu erwhnen1 dass man viele zweckmssiger durch ,kochen mit ,kali zersetzt1 als in verdnnter ,salpetersure lst1 weil sich bei letzterem ,verfahren leicht ,jod ausscheidet4 ,dies gilt namentlich von ,kupfer-1 ,palladium- und ,quecksilberjodr4 ,bei den in ,wasser lslichen ,verbindungen kann man das ,jod auch als ,palladiumjodr fllen4 ,anhang3 ,bestimmung des freien ,jods4 #a4 ,nach ,bunsen4 a4 ,princip4 ,die ,grundlage und ,theorie dieser einfachen1 schnen und genauen ,methode1 auf welcher bekanntlich eine grosse ,menge von ,bestimmungsweisen beruhen1 ist folgende3 ,greek3 a4 ,jod und schweflige ,sure zersetzen sich bei ,gegenwart von ,wasser zu ,jodwasserstoffsure und ,schwefelsure 7,j ,,ho ,,so#b ,,jh ,,so#c2 andererseits zersetzen sich aber auch ,schwefelsure und ,jodwasserstoff in ,jod1 schweflige ,sure und ,wasser 7,,jh ,,so#c ,j ,,ho ,,so#b74 ,welche von diesen ,reactionen eintritt oder vorwaltend zur ,geltung kommt1 ist abhngig von den ,concentrationsverhltnissen4 ,durch genaue ,versuche hat nun ,bunsen festgestellt1 dass beim ,zusammentreffen von ,jod mit einer wsserigen ,lsung von schwefliger ,sure1 welche nicht mehr als #j1jd bis #j1je ,gewichtsprocente wasserfreie ,sure enthlt1 nur die erste ,reaction eintritt2 es oxydirt demnach unter diesen ,verhltnissen #a ,aeq4 ,jod #a ,aeq4 schweflige ,sure zu ,schwefelsure4 ,greek3 b4 ,bringt man somit eine unbekannte ,menge ,jod1 in ,jodkalium gelst1 mit einer berschssigen ,menge so verdnnter schwefliger ,sure von bekanntem ,gehalte zusammen und ermittelt die nicht oxydirte ,portion1 so erfhrt man aus der ,differenz die vom ,jod zu ,schwefelsure oxydirte und somit auch die ,menge des ,jods4 ,greek3 c4 ,den ,gehalt der verdnnten ,lsung von schwefliger ,sure bestimmt man aber1 indem man ermittelt1 wieviel ,jodlsung von bekanntem ,gehalte man braucht1 um die darin enthaltene schweflige ,sure zu oxydiren4 b4 ,erfordernisse4 ,aus a4 ergiebt sich1 dass man zu dieser ,bestimmung folgende ,flssigkeiten gebraucht4 ,greek3 a4 ,jodlsung von bekanntem ,gehalt4 -- ,man bereitet dieselbe1 indem man #e ,grm4 mglichst reines1 unter dem ,exsiccator ber ,schwefelsure oder ,chlorcalcium lngere ,zeit hindurch getrocknetes ,jod mit ,hlfe einer concentrirten ,lsung von reinem ,jodkalium 7dieselbe muss farblos sein und darf auch unmittelbar nach ,zusatz von ,salzsure keine braune ,frbung zeigen7 in einem #a ,liter fassenden ,messkolben auflst1 ,wasser zusetzt bis zu der ,marke und umschttelt bis zu gleichmssiger ,mischung4 -- ,da somit #ajjj ,c4,c4 dieser ,lsung #e ,grm4 ,jod enthalten1 so enthlt #a ,c4,c4 #j1jje oder #a ,brettengrad 7#a_/b ,c4,c47 #j1jjbe ,grm4 ,jod4 -- ,da aber das ,jod meist kleine ,spuren von ,chlor enthlt und dieses zwar ebenso auf schweflige ,sure wirkt1 wie ,jod1 aber ein anderes ,aequivalent hat1 so muss die ,jodlsung noch geprft werden1 wieviel vllig reinem ,jod ein ,brettengrad in seiner ,wirkung entspricht4 ,ich komme auf diese ,prfung unter c4 ,greek3 b4 zurck4 ,greek3 b4 ,lsung von schwefliger ,sure4 -- ,man sttigt ,wasser vllig mit schwefliger ,sure bei gewhnlicher ,temperatur1 fllt die ,lsung in ,medicinglser1 verstopft diese wohl und strzt sie in ,wasser um4 -- ,von dieser gesttigten ,lsung setzt man #ce-dj ,c4,c4 zu #ejjj ,c4,c4 ,wasser4 ,greek3 c4 ,lsung von ,jodkalium4 ,man lst #a ,gewichtstheil reines 7jodsurefreies7 ,jodkalium in etwa #aj ,gewichtstheilen ,wasser4 ,die ,lsung darf weder beim ,stehen an der ,luft noch unmittelbar nach ,zusatz von ,salzsure eine ,brunung zeigen4 ,greek3 d4 ,strkekleister4 ,derselbe wird jedesmal frisch bereitet2 er sei sehr verdnnt und fast ganz klar4 c4 ,vorbereitende ,bestimmungen4 ,greek3 a4 ,feststellung der ,beziehung zwischen der ,jodlsung und der ,lsung der schwefligen ,sure4 ,man misst in einem ,messkolben oder ,cylinder oder mittelst einer ,pipette #ajj ,c4,c4 der verdnnten ,lsung von schwefliger ,sure genau ab1 bringt sie in einen ,kolben 7je nachdem die ,messgefsse auf ,einguss oder ,ausguss abgeglichen sind1 muss nachgesplt werden oder nicht1 4 #ab4 #d471 setzt #c-d ,c4,c4 ,strkekleister zu und trpfelt dann1 unter ,umschtteln1 aus einer ,brette so lange von der ,jodlsung zu1 bis eben bleibende ,blaufrbung eintritt4 ,setzen wir den ,fall1 wir fnden so fr unsere ,lsungen das ,verhltniss3 #ajj ,c4,c4 7 #bjj7 der verdnnten schwefligen ,sure erfordern #ed ,jodlsung4 ,diese ,bestimmung muss jeder ,versuchsreihe vorausgehen1 da sich die schweflige ,sure in ihrem ,gehalte ndert1 in ,folge des oxydirenden ,einflusses der ,luft4 ,greek3 b4 ,prfung1 wieviel vllig reinem ,jod ein ,brettengrad der ,jodlsung in seiner ,wirkung auf schweflige ,sure entspricht4 ,man wgt etwa #j1ce ,grm4 reinsten sauren chromsauren ,kalis1 nachdem man es scharf getrocknet hat1 ab und behandelt es genau nach der in 4 #ajd4 d4 ,greek3 b4 beschriebenen ,weise mit rauchender ,salzsure4 ,das entwickelte ,chlor leitet man1 wie dort angefhrt1 in berschssige ,jodkaliumlsung4 -- ,man erhlt somit fr3 #a ,aeq4 ,,ko1 #b;,cr,o#c #aheh1 #c ,aeq4 ,jod #dgeh4 ,setzen wir den ,fall1 es seien abgewogen worden #j1d ,grm4 chromsaures ,kali1 so ist somit in ,freiheit gesetzt worden #a1jbd ,grm4 ,jod4 -- ,man setzt jetzt zu der so erhaltenen ,lsung von ,jod in ,jodkalium eine ,messpipette 7oder einen ,messcylinder oder ,kolben7 voll von der wsserigen schwefligen ,sure nach dem anderen1 bis nach ,zusatz des letzten die braune ,frbung der ,lsung gnzlich verschwunden ist4 ,gesetzt wir htten so zugesetzt #hjj ,c4,c4 -- ,man vermischt jetzt die mit den #hjj ,c4,c4 schwefliger ,sure versetzte ,flssigkeit1 welche #a1jbd ,grm4 freies ,jod enthalten hatte1 mit etwas ,strkekleister und bestimmt1 wieviel der vorrthigen ,jodlsung 7b4 ,greek3 a47 man zusetzen muss bis zur ,blaufrbung4 -- ,setzen wir den ,fall1 wir htten gebraucht #bj4 ,folgende ,betrachtung fhrt uns jetzt zum ,ziel3 ,zur ,zerstrung von #ajj ,c4,c4 der verdnnten schwefligen ,sure sind 7nach der in c4 ,greek3 a4 gemachten ,annahme71 erforderlich #ed der vorrthigen1 nach b4 ,greek3 a4 bereiteten ,jodlsung1 #hjj ,c4,c4 wrden also erfordern #dcb4 -- ,wir haben aber1 um den noch vorhandenen ,ueberschuss der schwefligen ,sure zu zerstren1 nur gebraucht #bj1 also #dcb - #bj #dab weniger1 als wir gebraucht htten1 wenn die schweflige ,sure nicht schon mit freiem ,jod in ,berhrung gekommen wre4 ,somit ist die ,menge dieses freien ,jodes genau gleich der1 welche in #dab unserer ,lsung enthalten ist4 ,da nun die ,menge dieses freien ,jodes #a1jbd ,grm4 betrgt1 so sind somit in #dab unserer nach b4 ,greek3 a4 bereiteten ,jodlsung auch #a1jbd ,grm4 ,jod1 oder in #a #j1jjbdh ,grm4 7richtiger ein dieser ,menge ,jod gleich wirkendes ,gemenge von ,jod mit einer ,spur ,chlor74 ,die so gefundene ,zahl gilt ein- fr allemal fr die ganze ,menge der nach b4 ,greek3 a4 bereiteten ,jodlsung1 und da diese sich beim ,aufbewahren nicht verndert und zur ,bestimmung von sehr verschiedenen ,substanzen dient1 so ist es somit zweckmssig1 dieselbe in ziemlicher ,menge zu bereiten4 d4 ,ausfhrung der ,jodbestimmung4 ,man wgt das ,jod1 am besten in einem kleinen ,klbchen1 ab und lst es in der nach b4 ,greek3 c4 bereiteten ,jodkaliumlsung 7auf #j1a ,grm4 ,jod nimmt man etwa #e ,c4,c4 ,jodkaliumlsung71 fgt von der verdnnten schwefligen ,sure eine ,messpipette 7oder einen ,mess-,cylinder oder ,kolben7 nach der anderen zu1 bis die ,flssigkeit farblos geworden1 notirt die ,anzahl der ,c4,c41 fgt #c-d ,c4,c4 ,strkekleister1 dann ,jodlsung 7b4 ,greek3 a47 zu bis zur eben eintretenden ,bluung und notirt auch deren ,menge4 ,die einfache ,berechnung ist sodann folgende3 ,man zieht von der ,anzahl der ,grade ,jodlsung1 welche der verwendeten schwefligen ,sure entspricht1 die ab1 welche man zusetzen musste1 um den ,ueberschuss der schwefligen ,sure zu vernichten4 ,der so erhaltene ,rest bezeichnet die ,grade ,jodlsung1 in welchen genau eben so viel ,jod enthalten ist1 als in der der ,prfung unterzogenen ,probe4 ,ein ,beispiel diene zur ,erluterung4 ,zu #j1adh ,grm4 etwas feuchten1 aber sonst reinen ,jodes wurden gesetzt #aej ,c4,c4 schweflige ,sure 7von welcher #ajj ,c4,c4 durch #ed ,jodlsung vernichtet wurden74 ,zur ,vernichtung des ,ueberschusses der schwefligen ,sure waren erforderlich #bc1f ,jodlsung4 ,den #aej ,c4,c4 schwefliger ,sure entsprechen #ha1j ,jodlsung ,zur ,zerstrung des ,ueberschusses waren erforderlich #bc1f ----- ,rest3 #eg1d #a ,grad ,jodlsung entspricht 7wenn ich die oben gemachte ,annahme hier beibehalte7 #j1jjbdh ,grm4 ,jod1 #eg1d entsprechen somit #j1adbc4 -- ,also enthielt die abgewogene ,jodprobe #j1adbc ,grm4 ,jod4 99 99 99 99 99 ,enthlt eine ,flssigkeit freies ,jod neben gebundenem1 so bestimmt man in einer ,probe jenes nach der ,bunsen'schen ,methode2 zu einer zweiten fgt man schweflige ,sure bis zur ,entfrbung1 dann fllt man mit ,silberlsung nach 4 #aad4 ,i4 ,die ,fllung digerirt man vor dem ,abfiltriren mit ,salpetersure1 um mglichenfalls mit niedergefallenes schwefligsaures ,silberoxyd zu entfernen4 ,die ,differenz ist gleich der ,menge des gebundenen ,jods4 4 #aae4 #d4 ,cyanwasserstoffsure4 ,i4 ,bestimmung4 a4 ,hat man freie ,blausure in ,lsung1 so versetzt man dieselbe in ziemlich verdnntem ,zustand mit salpetersaurer ,silberlsung im ,ueberschuss1 fgt ein wenig ,salpetersure zu und bestimmt das niedergeschlagene ,cyansilber nach 4 #ia4 #c4 -- ,soll auf diese ,weise die ,blausure in ,bittermandel- oder ,kirschlorbeerwasser bestimmt werden1 so fgt man nach ,zusatz berschssiger ,silberlsung ,ammon zu und bersttigt dann schwach mit ,salpetersure4 ,nur so wird aus diesen ,flssigkeiten alle ,blausure in ,cyansilber bergefhrt4 b4 ,maassanalytische ,bestimmung1 nach ,liebig#be4 -- ,fgt man zu ,blausure ,kali im ,ueberschuss1 dann eine verdnnte ,lsung von salpetersaurem ,silberoxyd1 so entsteht erst dann eine bleibende ,trbung von ,cyansilber1 oder -- wenn man der ,lsung einige ,tropfen ,kochsalzsolution zugefgt hat1 was anzurathen ist -- von ,chlorsilber1 wenn alles ,cyan in ,cyansilber-,cyankalium bergefhrt ist4 ,der erste ,tropfen ,silberlsung1 welcher weiter hinzukommt1 erzeugt den bleibenden ,niederschlag4 #a ,aeq4 des verbrauchten ,silbers in der ,silberlsung entspricht somit genau #b ,aeq4 ,cyanwasserstoffsure 7#b,k,cy ,ag,o1 ,,no#e ,ag,cy1 ,k,cy ,,ko1 ,,no#e74 -- ,zur ,prfung einer verdnnten ,blausure bedient man sich einer ,silberlsung1 welche in #ejj ,c4,c4 #ajjj #b ,grm4 metallisches ,silber enthlt1 alsdann entspricht jeder #a_/b ,c4,c4 ,silberlsung #j1jja ,grm4 wasserfreier ,blausure4 -- ,liebig hat mit dieser ,methode bei ,prfung von ,blausure von verschiedener ,verdnnung ,resultate erzielt1 welche mit den nach a4 erhaltenen ganz bereinstimmten4 -- ,ein ,gehalt der ,blausure an ,chlorwasserstoffsure oder ,ameisensure beeintrchtigt diese ,bestimmungsweise nicht4 -- ,medicinische ,blausure welche so geprft werden soll1 ebenso ,bittermandelwasser1 verdnnt man mit etwa #c-h ,vol4 ,wasser4 #be ,ann4 der ,chem4 und ,pharm4 #gg4 #ajb4 c4 ,maassanalytische ,bestimmung nach ,fordos und ,gelis#bf4 ,dieselbe beruht auf der von ,serullas und ,whler angegebenen ,reaction freien ,jods auf ,cyankalium3 ,k,cy #b;,j ,,kj ,j,cy4 ,es entsprechen somit #b ,aeq4 ,jod #cagb1 #a ,aeq4 ,cyan #cbe oder #a ,aeq4 ,cyanwasserstoffsure #ccg1e oder #a ,aeq4 ,cyankalium #had4 ,man versetzt zunchst die ,blausure enthaltende ,flssigkeit vorsichtig mit etwas ,natronlauge und fgt dann ,selterser 7kohlensurehaltiges7 ,wasser zu1 um einen etwaigen ,ueberschuss von ,alkali in ,bicarbonat zu verwandeln2 letzterer ,zusatz ist auch nthig1 wenn man gewhnliches ,cyankalium auf diese ,art prfen will2 dann trpfelt man eine alkoholische ,lsung von ,jod zu1 welche im ,liter #dj ,grm4 ,jod enthlt1 bis sich die ,flssigkeit bleibend gelb frbt4 -- ,jeder #a_/b ,c4,c4 7enthaltend #j1jbj ,jod7 entspricht alsdann #j1jjea ,cyankalium4 #bf ,journ4 de ,chim4 et de ,pharm4 #bc4 #dh4 -- ,journ4 f4 prakt4 ,chem4 #ei4 #bee4 ,diese ursprngliche ,angabe von ,fordos und ,gelis bezieht sich auf die ,analyse des kuflichen ,cyankaliums2 fr wissenschaftliche und pharmaceutische ,untersuchungen drfte sich dieselbe brigens auch recht gut eignen4 ,man knnte dann die ,bunsen'sche ,jodlsung 74 #aad7 verwenden4 -- #ej ,c4,c4 #ajj der ,bunsen'schen ,jodlsung 7sofern dieselbe genau #j1be ,jod enthalten sollte7 entsprechen #j1jbef ,cyan4 ,,ii4 ,trennung des ,cyans von den ,metallen4 a4 ,in lslichen ,cyanmetallen 7ausgenommen ,cyanquecksilber74 ,man versetzt mit ,silberlsung im ,ueberschuss1 fgt alsdann ,salpetersure zu bis zur sauren ,reaction und verfhrt wie in ,i4 a4 ,die ,basen bestimmt man im ,filtrat1 nach ,entfernung des berschssigen ,silbersalzes2 siehe ,abschnitt ,v4 b4 ,in unlslichen ,cyanmetallen1 die sich leicht in verdnnter ,salpetersure lsen4 ,man lst dieselben durch ,schtteln mit hchst verdnnter ,salpetersure in einem mit ,glasstopfen verschlossenen ,glase1 fgt salpetersaures ,silberoxyd im ,ueberschuss hinzu und verfhrt wie in ,,ii4 a4 c4 ,in allen unlslichen ,cyanmetallen4 ,man glht und bestimmt das ,metall im ,rckstand1 und zwar entweder durch directe ,wgung oder durch ,lsen in ,sure und ,fllung4 ,das ,cyan bestimmt man entweder aus dem ,verlust oder nach der ,methode der organischen ,elementaranalyse4 ,viele ,cyanmetalle kann man statt durch ,glhen auch durch ,abdampfen mit ,salzsure oder durch ,kochen mit ,quecksilberoxyd zersetzen4 ,im letzteren ,falle scheiden sich die ,oxyde ab1 gemengt mit berschssigem ,quecksilberoxyd1 whrend ,cyanquecksilber1 und zwar basisches1 sich lst4 d4 ,in ,cyanquecksilber4 ,man fllt die wsserige ,lsung mit ,schwefelwasserstoff und bestimmt das ,quecksilber nach 4 #id4 #c41 die entstandene ,cyanwasserstoffsure nach 4 #acg4 -- ,das ,cyan lsst sich auch sehr gut in einer anderen ,portion nach der ,methode der qualitativen ,stickstoffbestimmung ermitteln 74 #aeb474 ,,iii4 ,analyse von ,doppelcyanren 7,ferrocyan- etc4 ,verbindungen74 a4 ,bolley#bg hat zur ,zerlegung dieser durch ,suren1 wie durch ,glhen1 meist sehr schwer und durch ,kochen mit ,quecksilberoxyd nur unvollkommen zerlegbaren ,verbindungen in der neuesten ,zeit folgendes einfache ,verfahren angegeben3 ,man mischt die abgewogene ,menge der getrockneten ,cyanverbindung mit der drei- bis vierfachen ,quantitt eines aus #c ,thln4 schwefelsaurem und #a ,thl4 salpetersaurem ,ammon bestehenden ,gemenges in einem ,porzellanmrser1 bringt das ,pulver in eine kleine tubulirte ,retorte1 splt den ,mrser etc4 mit dem ,ammonsalzpulver nach1 fgt an den ,hals der ,retorte eine ,vorlage ohne ,dichtung an und erhitzt unter ,umschwenken ber einer ,weingeistlampe4 ,schon bei mssiger ,hitze erfolgt unter ,verglimmen eine vollstndige ,zersetzung1 indem sich alles ,cyan in ,form von ,cyanammonium und von dessen ,zersetzungsproducten verflchtigt1 whrend die ,metalle als schwefelsaure ,salze zurckbleiben4 ,da in die ,vorlage ,spuren letzterer bergerissen sein knnen1 so dampft man die darin enthaltene ,flssigkeit in einem ,porzellanschlchen ab1 verflchtigt 7wenn es passend erscheint7 die ,ammonsalze und nimmt den ,rckstand mit etwas ,salpetersure auf4 -- ,den ,inhalt der ,retorte lst man in ,wasser1 nthigenfalls unter ,zusatz von etwas ,salpetersure1 und trennt alsdann in der klaren ,lsung die ,metalle nach den ,methoden des fnften ,abschnittes4 -- ,bolley giebt an1 dass er auf diese leichte ,art bei ,zerlegung verschiedener ,ferro- und ,ferridcyanverbindungen genau bereinstimmende ,resultate erhalten habe4 #bg ,ann4 der ,chem4 und ,pharm4 #hg4 #bed4 b4 ,man mengt dieselben mit #b ,thln4 kohlensaurem und #b ,thln4 salpetersaurem ,natron und trgt das ,gemenge portionenweise in einen gelinde glhenden ,platintiegel oder1 wenn solchem ,gefahr drohte1 ,porzellantiegel 7der aber immer stark angegriffen wird7 ein4 ,zuletzt erhitzt man stark1 kocht den ,rckstand mit ,wasser und trennt die ausgeschiedenen ,oxyde nach den ,methoden des fnften ,abschnittes4 ,wrde man diese ,methode bei einer viel ,alkali enthaltenden ,verbindung anwenden1 so htte man eine mehr oder weniger heftige ,verpuffung zu erwarten4 -- ,auch bei ,verbindungen1 welche ein flchtiges ,metall enthalten1 ist sie nicht anzuwenden4 c4 ,die ,bestimmung des ,stickstoffs und ,kohlenstoffs 7des ,cyans7 in solchen ,verbindungen ist nach den ,methoden der organischen ,elementaranalyse auszufhren 7siehe ,abschnitt ,,vi74 d4 ,ein ,vorschlag zur maassanalytischen ,bestimmung des ,ferridcyankaliums neben ,ferrocyankalium ist von ,lieshing gemacht worden4 ,er beruht auf der ,zersetzung desselben durch ,arsensulfid-,schwefelnatrium2 siehe ,quart4 ,journ4 of the ,chem4 ,soc4 ,,vi4 #ca-cf4 -- ,pharm4 ,centralbl4 #ahec4 ,s4 #chh4 4 #aaf4 #e4 ,schwefelwasserstoffsure4 ,i4 ,bestimmung4 ,den ,schwefelwasserstoff bestimmt man im freien ,zustande am leichtesten und mit grosser ,genauigkeit mittelst ,jodes durch ,maassanalyse2 auch kann man den darin enthaltenen ,schwefel zum ,behufe seiner ,bestimmung in schwefelsauren ,baryt berfhren und diesen wgen4 a4 ,die maassanalytische ,bestimmung des freien ,schwefelwasserstoffs durch eine ,lsung von ,jod ist zuerst von ,dupasquier angewendet worden4 ,derselbe bediente sich alkoholischer ,jodlsung4 ,da aber solche1 in ,folge der ,einwirkung des ,jods auf den ,alkohol1 nach und nach ihren ,gehalt ndert1 so wendet man besser eine ,auflsung von ,jod in ,jodkalium an4 -- ,die ,zersetzung erfolgt nach der ,formel3 ,,sh ,j ,,jh ,s4 #a ,aeq4 ,j #aehf entspricht #a ,aeq4 ,,sh #bab1e4 ,es ist dies aber1 nach ,bunsen1 nur dann sicher der ,fall1 wenn der ,gehalt einer ,flssigkeit an ,schwefelwasserstoff #j1jd ,proc4 nicht bersteigt1 weshalb jede1 die einen grsseren ,gehalt hat1 erst mit ausgekochtem und bei ,luftabschluss erkaltetem ,wasser so zu verdnnen ist1 dass sie den angegebenen ,concentrationsgrad nicht bersteigt4 ,wendet man die ,bunsen'sche ,lsung von ,jod in ,jodkalium an1 so entsprechen #ajj #ej ,c4,c4 7sofern solche genau #j1bejj ,jod enthalten7 #j1jcce ,,sh oder #j1jcae ,s4 -- ,will man die ,rechnung vereinfachen1 so bereitet man eine ,jodlsung1 welche im ,liter #g1dfc ,grm4 ,jod enthlt2 alsdann entspricht jeder ,c4,c4 7 #b7 #j1jja ,grm4 ,,sh4 ,die ,ausfhrung des ,versuchs ist hchst einfach4 ,man bringt eine abgemessene oder gewogene ,menge des ,schwefelwasserstoff enthaltenden ,wassers#bh in einen gerumigen ,kolben1 verdnnt erforderlichen ,falls nach ,angabe1 setzt etwas dnnen ,strkekleister und dann unter stetem ,umschwenken so lange von der ,jodlsung zu1 bis eben bleibende ,bluung eintritt4 #bh ,ueber die ,art1 wie man von einem grsseren ,quantum schwefelwasserstoffhaltigen ,wassers eine bestimmte ,menge abmisst1 vergl4 unten ,mineralwasseranalyse4 ,ganz auf dieselbe ,weise wird auch freie schweflige ,sure bestimmt 7vergl4 4 #aad1 ,anhang74 b4 ,man versetzt die abgewogene oder abgemessene ,schwefelwasserstoff enthaltende ,flssigkeit in einem ,stpselglase mit ,kupferchloridlsung oder mit einer salzsauren ,lsung von arseniger ,sure1 welche man in mssigem ,ueberschusse zufgt1 verstopft1 schttelt1 lsst absitzen1 filtrirt1 wscht wenig oder nicht aus1 trocknet den ,niederschlag und bestimmt darin den ,schwefel nach ,,ii4 ,bei ,mineralwassern1 welche nur wenig ,schwefelwasserstoff enthalten1 ist die ,methode a4 stets vorzuziehen4 c4 ,entwickelt sich ,schwefelwasserstoff in gasfrmigem ,zustande1 so leitet man denselben in verdnnte ,natronlauge und bestimmt in dem entstandenen ,schwefelnatrium den ,schwefel nach ,,ii4 #b4 b4 ,greek3 a4 -- ,zuletzt giesst man in die noch viel freie ,sure enthaltende ,entbindungsflasche portionenweise eine concentrirte ,lsung von doppeltkohlensaurem ,ammon1 um das ,schwefelwasserstoffgas vollstndig zu verdrngen4 ,illustration3 ,fig #ej4 ,zur ,absorption des ,gases kann man sich des in ,fig4 #ej abgebildeten ,apparates bedienen1 dessen ,einrichtung ohne ,weiteres verstndlich ist4 ,die ,rhre c ist unten schief abgeschnitten und taucht kaum in die ,natronlauge4 ,der ,trichter c enthlt mit solcher befeuchteten ,asbest4 -- ,entwickelt sich ,schwefelwasserstoffgas mit einer grsseren ,menge eines anderen unabsorbirbaren ,gases1 z4 ,b4 mit ,wasserstoff1 so ersetzt man den ,trichter auf der ,rhre c durch ein schief stehendes langes und weites ,rohr1 welches mit ,natronlauge befeuchtete ,glas- oder ,porzellanscherben enthlt4 -- ,nach ,beendigung des ,versuches werden alle ,flssigkeiten vereinigt und die ,kolben wie die ,rhre mit ausgekochtem und bei ,luftabschluss erkaltetem ,wasser ausgesplt4 ,,ii4 ,abscheidung und ,bestimmung des ,schwefels in seinen ,verbindungen mit ,metallen4 #a4 ,methoden auf trockenem ,wege4 a4 ,in smmtlichen ,schwefelverbindungen1 welche beim ,erhitzen keinen ,schwefel verlieren4 ,man mengt die abgewogene1 gepulverte ,substanz mit #c ,thln4 wasserfreiem kohlensauren ,natron und #d ,thln4 ,salpeter mit ,hlfe eines alsdann mit kohlensaurem ,natron abzusplenden runden ,glasstabes1 erhitzt das ,gemenge in einem ,platin- oder auch ,porzellantiegel 7der aber etwas angegriffen wird7 bei allmlig gesteigerter ,hitze bis zum ,schmelzen1 erhlt es eine ,zeit lang darin1 lsst erkalten1 erwrmt den ,rckstand mit ,wasser1 filtrirt und bestimmt im ,filtrat1 welches allen ,schwefel als schwefelsaures ,alkali enthlt1 die ,schwefelsure nach 4 #aje4 ,das ungelst gebliebene ,metall1 ,metalloxyd oder kohlensaure ,salz bestimmt man je nach ,umstnden entweder durch directe ,wgung oder auf eine sonstige geeignete ,weise4 b4 ,in ,schwefelmetallen1 welche beim ,erhitzen ,schwefel verlieren4 ,man mengt die fein gepulverte ,verbindung mit #d ,theilen kohlensaurem ,natron1 #h ,salpeter und #af reinem1 vllig trockenem ,kochsalz und verfhrt wie in a41 -- oder man mischt die sehr fein zerriebene ,substanz mit #c ,thln4 reinem kohlensauren ,natron und #c ,thln4 reinem chlorsauren ,kali1 bringt das ,gemenge in ein hinten zugeschmolzenes ,rohr von schwer schmelzbarem ,glase1 fllt den vorderen ,theil des ,rohres mit kohlensaurem ,natron1 dem nur wenig chlorsaures ,kali beigemischt ist1 und erhitzt das ,rohr in einem ,verbrennungsofen nach ,art einer ,elementaranalyse4 ,mit der geglhten ,salzmasse verfhrt man nach a42 dass sich in der ,lsung ,kieselsure aus dem ,glase befinden muss1 liegt auf der ,hand 7,kemp74 c4 ,in ,sulfosalzen von complicirterer ,zusammensetzung 7nach ,berzelius und ,h4 ,rose74 ,man bedient sich des folgenden oder eines hnlich construirten ,apparates3 ,illustration3 ,fig4 #ea4 a ist ein ,kolben1 aus welchem ,chlor in langsamem ,strome entwickelt wird2 durch b kann man ,salzsure nachfliessen lassen4 c enthlt concentrirte ,schwefelsure1 d ,chlorcalcium4 ,beide dienen1 um das ,chlorgas zu trocknen4 e ist die zur ,aufnahme der ,substanz bestimmte ,kugelrhre1 sie taucht bis beinahe auf die ,oberflche des in f enthaltenen ,wassers 7bei ,anwesenheit von ,antimon schlgt man statt des ,wassers eine ,auflsung von ,weinsure in verdnnter ,salzsure vor71 f verbindet man endlich mit h und lsst das ,verbindungsrohr bis auf den ,boden der in letzterem vorgeschlagenen ,flssigkeit reichen2 das aus h austretende ,chlorgas leitet man in ,kalkmilch1 ,alkohol oder zum ,fenster hinaus4 ,illustration3 ,fig4 #eb4 ,wenn der ,apparat zugerichtet ist1 wgt man die ,substanz in einem engen1 an einem ,ende zugeschmolzenen ,glasrhrchen und bringt sie aus diesem mit der ,vorsicht in die ,kugel e1 dass die ,rhrenanstze rein bleiben 7siehe ,fig4 #eb74 ,wenn der ,apparat mit ,chlor gefllt ist1 verbindet man e mit d mittelst eines vulcanisirten ,kautschukrohres und lsst nun das ,chlor erst in der ,klte auf das ,schwefelmetall einwirken4 ,sobald keine ,vernderung mehr stattfindet1 erhitzt man die ,kugel ganz gelinde und sorgt auch1 indem man die ,rhre g warm hlt1 dass sie sich nicht etwa durch den ,sublimat eines flchtigen ,chlormetalles verstopft4 -- ,die ,schwefelverbindung wird durch das ,chlor vllig zerlegt1 die ,metalle gehen in ,chlormetalle ber1 welche theils in der ,kugel zurckbleiben1 theils -- sofern sie flchtig sind1 wie ,chlorantimon1 ,chlorarsen1 ,quecksilberchlorid -- in die ,vorlage bergehen1 der ,schwefel verbindet sich mit dem ,chlor zu ,chlorschwefel1 welcher in die ,flasche f fliesst4 ,mit dem ,wasser in ,berhrung kommend1 zerlegt er sich anfnglich in ,salzsure und unterschweflige ,sure1 unter ,abscheidung von ,schwefel4 ,die unterschweflige ,sure verfllt ihrerseits in ,schwefel und in schweflige ,sure1 und diese geht durch ,einwirkung des ,chlorwassers in f in ,schwefelsure ber4 ,das ,endresultat der ,zersetzung ist demnach ,schwefelsure und mehr oder weniger abgeschiedener ,schwefel4 ,die ,operation ist beendigt1 wenn aus der ,kugel nichts mehr -- als etwa ,eisenchlorid1 dessen vollstndige ,abtreibung man nicht abzuwarten braucht -- abdestillirt4 ,man erwrmt alsdann die ,rhre e von der ,kugel nach dem gebogenen ,ende zu und bewirkt so1 dass aller ,chlorschwefel nach f bergeht1 lsst den ,apparat noch eine kurze ,weile zusammen1 schneidet alsdann die ,rhre e unter der ,biegung bei g ab und verschliesst das abgeschnittene1 einen ,theil der flchtigen ,chlorverbindungen enthaltende ,ende mit einer hinten zugeschmolzenen1 innen befeuchteten ,glasrhre1 indem man diese darber stlpt4 ,man lsst ,alles #bd ,stunden stehen1 damit whrend dieser ,zeit die flchtigen ,chlormetalle ,feuchtigkeit anziehen und sich dann in ,wasser ohne ,erhitzung lsen1 lst die in der ,rhre enthaltenen ,chlormetalle in verdnnter ,salzsure1 splt die ,rhre aus1 vereinigt diese ,lsung mit dem ,inhalte der ,kolben f und h1 erwrmt sehr gelinde1 bis das freie ,chlor verjagt ist1 und lsst noch so lange stehen1 bis der abgeschiedene ,schwefel1 welcher anfangs flssig erscheint1 erhrtet ist4 ,man filtrirt denselben auf einem gewogenen ,filter ab1 wscht ihn aus1 trocknet und wgt ihn4 ,das ,filtrat fllt man mit ,chlorbaryum 74 #aje7 und erfhrt so auch die ,menge des zu ,schwefelsure oxydirten ,schwefels4 -- ,in der vom schwefelsauren ,baryt abfiltrirten ,flssigkeit1 welche ausser dem ,chlorbaryumberschuss die flchtigen ,chlormetalle enthlt1 scheidet und bestimmt man diese nach den im fnften ,abschnitte angegebenen ,methoden4 ,die in der ,kugelrhre zurckgebliebene ,chlorverbindung wird entweder als solche gewogen 7,chlorsilber1 ,chlorblei7 oder man lst sie1 im ,falle dies nicht zulssig ist 7wie bei ,kupfer1 welches zum ,theil als ,chlorr1 zum ,theil als ,chlorid zurckbleibt7 in ,wasser1 ,salzsure1 ,knigswasser oder einem anderen geeigneten ,mittel und bestimmt das ,metall1 beziehungsweise die ,metalle1 nach den bereits angegebenen oder im fnften ,abschnitte enthaltenen ,methoden4 ,um die ,chlorsilber oder ,chlorblei enthaltende ,kugelrhre zurckwgen zu knnen1 reducirt man die ,chlormetalle zweckmssig durch ,wasserstoffgas und lst dann die ,metalle in ,salpetersure4 #b4 ,methoden auf nassem ,wege4 a4 ,in allen festen ,schwefelmetallen1 ausgenommen ,schwefel-,blei1 -,baryum1 -,strontium und -,calcium#bi4 ,greek3 a4 ,man wgt dieselben im fein gepulverten ,zustande in einem kleinen auf einer ,seite zugeschmolzenen ,glasrhrchen ab und wirft dasselbe in eine starke1 ziemlich gerumige1 mit einem ,glasstopfen verschliessbare ,flasche1 welche eine zur ,zersetzung mehr als hinreichende ,menge von rother1 rauchender 7von ,schwefelsure vollkommen freier7 ,salpetersure enthlt4 ,unmittelbar nach dem ,hineinwerfen verschliesst man die ,flasche fest4 ,wenn die am ,anfang strmische ,einwirkung nachgelassen hat1 schttelt man ein wenig um1 und wenn hierdurch keine neue ,reaction entsteht1 und die ,dmpfe in der ,flasche sich verdichtet haben1 nimmt man den ,stopfen weg1 splt ihn mit etwas ,salpetersure in die ,flasche ab und erwrmt diese gelinde4 #bi ,die ,analyse des ersteren ist bereits in 4 #ib4 #f4 beschrieben1 bei der ,analyse der anderen kann man auf hnliche ,weise verfahren1 besser zerlegt man sie aber auf trockenem ,wege4 aa4 ,aller ,schwefel ist oxydirt worden1 die ,flssigkeit ist vollkommen klar4 ,man verdnnt mit viel ,wasser und bestimmt die gebildete ,schwefelsure nach 4 #aje4 7,man versume nicht1 den ,niederschlag vollstndig mit heissem ,wasser auszuwaschen und nach dem ,wgen zu prfen1 ob durch verdnnte ,salzsure nichts aus dem ,niederschlag aufgenommen wird47 ,die im ,filtrat befindlichen ,basen trennt man vom berschssigen ,barytsalz nach den im fnften ,abschnitte anzugebenden ,methoden4 bb4 ,es schwimmt noch ungelster ,schwefel in der ,flssigkeit herum4 ,man fgt in kleinen ,portionen chlorsaures ,kali oder auch starke ,salzsure zu und digerirt lngere ,zeit im ,wasserbade4 ,hierdurch gelingt es hufig1 den ,schwefel ganz zu lsen4 ,sollte dies nicht eintreten1 und zeigt sich der abgeschiedene ,schwefel rein gelb1 so verdnnt man mit ,wasser1 sammelt den ,schwefel auf einem gewogenen ,filter1 wscht ihn sorgfltig aus1 trocknet und wgt ihn4 ,nachdem er gewogen1 glht man die ganze ,menge desselben oder eine ,probe1 um beurtheilen zu knnen1 ob derselbe rein war4 ,bleibt ein fixer ,rckstand 7gewhnlich eingesprengter ,quarz1 ,gangart etc471 so ist dessen ,gewicht von dem des unreinen ,schwefels abzuziehen4 ,in der von dem ,schwefel abfiltrirten ,flssigkeit bestimmt man die gebildete ,schwefelsure wie in aa4 und addirt die daraus berechnete ,schwefelmenge zu der direct gewogenen4 ,bei ,anwesenheit von ,wismuth ist das ,zufgen von chlorsaurem ,kali oder von ,chlorwasserstoffsure nicht rthlich1 da ,gegenwart von ,chlor dessen ,bestimmung erschwert4 ,greek3 b4 ,man mengt das fein gepulverte ,schwefelmetall durch ,umschtteln in einem trockenen ,kolben mit schwefelsurefreiem chlorsauren ,kali und fgt concentrirte ,salzsure in kleinen ,portionen zu4 ,den ,kolben bedeckt man mit einem ,uhrglase oder umgestlpten ,klbchen4 ,wenn alles chlorsaure ,kali zersetzt ist1 erwrmt man auf dem ,wasserbade gelinde1 bis die ,flssigkeit nicht mehr nach ,chlor riecht4 ,je nachdem aller ,schwefel gelst ist oder nicht1 verfhrt man sodann nach ,greek3 a4 aa4 oder bb4 ,dass man im letzten ,falle sogleich verdnnt und abfiltrirt1 bedarf kaum besonderer ,erwhnung4 -- ,auch durch ,erwrmen mit gewhnlicher ,salpetersure und chlorsaurem ,kali lsst sich die ,oxydation des ,schwefels bewirken4 ,greek3 c4 ,statt der in ,greek3 a4 und ,greek3 b4 genannten ,oxydationsmittel wendet man fters auch nur starkes ,knigswasser an1 doch gelingt dann eine vollstndige ,ueberfhrung des ,schwefels in ,schwefelsure seltener4 b4 ,in gelsten ,schwefelmetallen der ,alkalien und alkalischen ,erden4 7,schwefelmetalle1 welche unterschwefligsaures oder schwefelsaures ,salz enthalten1 werden nach 4 #acf analysirt47 ,greek3 a4 ,die ,schwefelmetalle enthalten keinen ,ueberschuss an ,schwefel4 aa4 ,man verdnnt die ,lsung stark1 so dass die ,flssigkeit nur noch etwa #j1jd ,proc4 ,schwefel enthlt1 und verfhrt dann genau nach 4 #aaf4 ,i4 a4 7,,ks ,j ,,kj ,s74 -- ,sollte die ,lsung neben dem ,schwefelmetall ein tzendes ,alkali enthalten1 so muss die verdnnte ,lsung zuvor schwach angesuert werden2 enthlt sie ein kohlensaures ,alkali1 so kann man statt einer freien ,sure auch ,chlorbaryum zufgen 7,filhol74 bb4 ,man setzt zu der ,auflsung eine berschssige ,menge einer mit ,ammon bersttigten ,lsung von arseniger ,sure in ,salzsure oder von mit ,ammon bersttigtem ,kupferchlorid1 fgt alsdann ,salzsure zu und verfhrt im ,uebrigen nach ,i4 b4 ,greek3 b4 ,die ,schwefelmetalle enthalten berschssigen ,schwefel4 ,man zerlegt sie in dem in ,i4 c4 beschriebenen ,apparate mit ,salzsure und verfhrt genau wie dort angegeben4 ,nachdem alles ,schwefelwasserstoffgas entbunden und ausgetrieben ist1 und nachdem sich der ausgeschiedene ,schwefel abgesetzt hat1 filtrirt man denselben auf einem gewogenen ,filter ab1 trocknet und wgt ihn4 ,im ,filtrat finden sich die ,chlorverbindungen der ,metalle4 ,dritte ,gruppe4 ,salpetersure1 ,chlorsure4 4 #aag4 #a4 ,salpetersure4 ,i4 ,bestimmung4 ,wenn man freie ,salpetersure in einer ,lsung hat1 welche keine andere ,sure enthlt1 so bestimmt man dieselbe am einfachsten maassanalytisch1 indem man sie mit einer verdnnten ,natronlauge von bekanntem ,gehalt neutralisirt 7vergl4 den speciellen ,theil1 ,abschnitt ,acidimetrie47 -- ,auch folgende ,methode fhrt zum ,ziel4 ,man versetzt die ,lsung mit ,barytwasser1 bis die ,reaction eben alkalisch geworden ist1 verdampft die ,lsung langsam an der ,luft bis fast zur ,trockne1 verdnnt den ,rckstand mit ,wasser1 filtrirt1 wscht den durch ,einwirkung der atmosphrischen ,kohlensure auf den ,ueberschuss des ,barytwassers gebildeten kohlensauren ,baryt aus1 bestimmt in dem mit den ,waschwassern vereinigten ,filtrat den ,baryt nach 4 #gi und berechnet fr je #a ,aeq4 ,baryt #a ,aeq4 ,salpetersure4 -- ,die ,genauigkeit der ,resultate hngt ganz von der ,ausfhrung ab4 ,man vermeide vor ,allem einen grossen ,ueberschuss von ,barytwasser und sehe darauf1 dass man die abgedampfte ,flssigkeit nicht eher filtrire1 als bis ihre alkalische ,reaction vllig verschwunden ist4 ,,ii4 ,trennung der ,salpetersure von den ,basen und ,bestimmung der gebundenen ,salpetersure4 a4 ,in smmtlichen ,salzen1 nach ,pelouze4 ,man fgt eine gewogene ,menge des salpetersauren ,salzes zu einer berschssigen ,lsung von ,eisenchlorr in ,salzsure4 ,hierdurch wird ein der ,salpetersure entsprechender ,theil des ,chlorrs in ,chlorid verwandelt4 ,bestimmt man die ,menge des noch vorhandenen ,chlorrs nach 4 #hi4 #b41 so erfhrt man die ,menge des oxydirten und somit auch das ,quantum der ,salpetersure4 -- #f;,fe,cl ,,ko1 ,,no#e #d;,cl,h #d;,,ho ,k,cl ,,no#b #c;,fe#b;,cl#c4 #afh ,eisen1 welche aus dem ,zustande des ,chlorrs in den des ,chlorids bergefhrt werden1 entsprechen somit #ed ,salpetersure#cj4 #cj ,pelouze hatte1 um #b ,grm4 ,clavierdraht1 in #hj-ajj ,grm4 ,salzsure gelst1 zu oxydiren1 im ,mittel #a1baf ,grm4 salpetersaures ,kali nthig4 ,nach obiger ,formel wren nthig gewesen #a1bjj1 wenn man im ,clavierdraht #ii1g ,proc4 ,eisen annimmt4 ,die ,ausfhrung geschieht zweckmssig auf folgende ,art4 ,man lst #b ,grm4 ,clavierdraht in #hj-ajj ,c4,c4 reiner ,salzsure unter ,erwrmen in einem etwa #aej ,c4,c4 fassenden ,kolben auf1 der durch einen eine eingepasste ,glasrhre enthaltenden ,stopfen verschlossen ist1 bringt dann #a1b ,grm4 des zu prfenden salpetersauren ,kalis oder eine quivalente ,menge eines anderen salpetersauren ,salzes hinzu und erhitzt1 nach wieder aufgesetztem ,kork1 zum ,sieden4 ,nach #e-f ,minuten giesst man die wieder hell gewordene ,flssigkeit in einen grsseren ,kolben1 verdnnt mit ,wasser stark und verfhrt nach 4 #hi4 #b4 -- ,fnde man1 dass noch #j1b ,eisen als ,oxydul zugegen sind1 so htte die ,berechnung nach folgendem ,ansatz zu geschehen 7#b1j - #j1b #a1h74 #afh 3 #ed #a1h 3 x4 -- x #j1egh1 d4 h4 in den #a1b ,grm4 salpetersauren ,kalis sind #j1egh ,salpetersure enthalten1 -- oder #b 3 #a1b #a1h 3 x4 x #a1jh1 d4 h4 in den #a1b ,grm4 unreinem ,salpeter sind #a1jh ,grm4 reines salpetersaures ,kali enthalten4 -- ,die ,base bestimmt man in einer neu abgewogenen ,quantitt nach den oben angegebenen ,methoden4 ,war das ,salz rein und wasserfrei1 so muss die aus dem ,verlust berechnete ,menge der ,sure gleich sein der ,quantitt der direct gefundenen4 b4 ,in ,salzen mit alkalischer ,basis1 nach ,j4 ,stein4 ,man lst die mit dem dreifachen ,gewichte arseniger ,sure gemischte ,verbindung in concentrirter ,salzsure1 verdampft zur ,trockne1 fllt die mit ,ammon bersttigte wsserige ,lsung mit einer ,mischung von ,salmiak und schwefelsaurer ,magnesia und bestimmt die niederfallende arsensaure ,ammon-,magnesia nach 4 #ajb4 #b4 #a ,aeq4 erhaltener ,arsensure entspricht 7nach ,stein7 genau #a ,aeq4 ,salpetersure4 c4 ,in smmtlichen wasserfreien ,salzen mit fixer ,basis4 ,man mengt die zerriebene ,verbindung mit #b bis #c ,theilen vllig wasserfreien ,boraxglases1 bringt die ,mischung in einen ,platintiegel1 wgt ihn im ,ganzen1 erhitzt sehr allmlig1 bis zuletzt der ,tiegelinhalt ruhig fliegst1 lsst erkalten und wgt wieder4 ,die ,gewichtsabnahme ist gleich der ,menge der ,salpetersure4 ,resultate genau4 7,schaffgottsch1 ,poggend4 ,annal4 ,bd4 ,,lvii1 ,s4 #bfj47 d4 ,in wasserhaltigen ,salzen4 ,man bestimmt in einer ,portion die ,basis1 in einer zweiten das ,wasser und die ,sure 7letztere aus dem ,volum des ,stickgases7 nach der ,methode der organischen ,elementaranalyse 4 #aec4 -- ,hat man das nthige ,quecksilber nicht1 so bestimmt man nach der angegebenen ,methode nur das ,wasser und die ,basis und berechnet die ,salpetersure aus dem ,verlust4 -- ,anstatt des im 4 #aec vorgeschriebenen doppeltkohlensauren ,natrons msste man zum ,austreiben der ,luft aus der ,verbrennungsrhre 7sofern man ,wasser- und ,stickstoffbestimmung vereinigen wollte7 bis zu anfangender ,zersetzung erhitztes kohlensaures ,bleioxyd nehmen4 e4 ,in lslichen ,salzen1 deren ,basen durch ,baryt1 ,schwefelbaryum oder kohlensauren ,baryt vollstndig ausgefllt werden4 ,man versetzt die ,lsung mit ,barytwasser1 respective ,schwefelbaryum1 bis zur alkalischen ,reaction1 bestimmt die ,basis im ,niederschlage nach den frher angegebenen ,methoden1 dampft das ,filtrat zur ,trockne ab1 nimmt den ,rckstand mit ,wasser auf 7die ,lsung darf nicht mehr alkalisch reagiren7 und verfhrt mit der erhaltenen ,lsung von salpetersaurem ,baryt wie in ,i4 a4 -- ,hat man zum ,ausfllen ,schwefelbaryum angewendet1 dessen ,ueberschuss beim ,verdampfen an der ,luft in unlslichen schwefelsauren und unterschwefligsauren ,baryt bergeht1 so vollbringt man das ,ausziehen der abgedampften ,masse1 wie in ,,ii4 f4 ,lassen sich die ,basen mit kohlensaurem ,baryt vollstndig ausfllen1 so ist die ,analyse noch einfacher1 indem man alsdann nur zu filtriren und im ,filtrat den gelsten 7salpetersauren7 ,baryt zu bestimmen braucht4 f4 ,im ,baryt-1 ,strontian- und ,kalksalz4 ,man versetzt die ,lsung mit ,schwefelsure in mglichst geringem ,ueberschusse und fgt bei dem ,strontian- und ,kalksalz ,alkohol zu1 um die ,abscheidung der schwefelsauren ,salze vollstndiger zu machen4 ,die ,filtrate versetzt man tropfenweise mit ,barytwasser bis zur schwach alkalischen ,reaction1 verdampft1 ohne zuvor zu filtriren1 im ,wasserbade zur ,trockne1 erhitzt den ,rckstand mit ,wasser 7welches dadurch keine alkalische ,reaction annehmen darf71 filtrirt1 wscht den ,rckstand mit siedendem ,wasser aus1 bis die ablaufende ,flssigkeit durch ,schwefelsure nicht mehr getrbt wird1 und verfhrt mit der erhaltenen ,lsung von salpetersaurem ,baryt1 wie in ,i4 g4 ,in lslichen ,salzen der fnften und sechsten ,gruppe4 ,man versetzt die ganz verdnnte ,lsung in einer mit einem ,glasstopfen verschliessbaren ,flasche mit starkem ,schwefelwasserstoffwasser in mglichst geringem ,ueberschuss 7wenn man dasselbe portionenweise zusetzt und die ,flasche dazwischen schttelt1 lsst sich der ,punkt am besten treffen71 lsst absitzen1 filtrirt und verfhrt mit dem ,filtrat1 wie in ,,ii4 f4 7,das beim ,sttigen mit ,barytwasser entstehende ,schwefelbaryum geht beim ,abdampfen an der ,luft durch ,sauerstoffaufnahme in unlslichen schwefelsauren und unterschwefligsauren ,baryt ber4 4 #aah4 #b4 ,chlorsure4 ,i4 ,bestimmung4 ,freie ,chlorsure1 sofern man solche in wsseriger ,lsung htte1 lsst sich bestimmen1 indem man sie durch ,schwefelwasserstoff in ,chlorwasserstoffsure verwandelt und diese nach 4 #acg bestimmt1 -- oder indem man sie mit ,natronlauge sttigt1 die ,flssigkeit verdampft und mit dem ,rckstand nach ,,ii4 a4 verfhrt4 ,,ii4 ,trennung der ,chlorsure von den ,basen und ,bestimmung der gebundenen ,chlorsure4 a4 ,nach ,bunsen#ca4 ,wirkt erwrmte ,chlorwasserstoffsure auf chlorsaure ,salze ein1 so findet eine ,reduction der letzteren statt4 ,es knnen dabei1 da keine ,sauerstoffabscheidung eintritt1 folgende ,zersetzungen stattfinden3 ,cl,o#e;,cl,o ,cl,o#ec;,cl,o ,cl,o#eb;,cl,o ,cl,o#e;,cl,o ,cl,o#c #b;,cl,h#b;,,ho #b;,cl #d;,cl ,cl,h,,ho #c;,cl,h#c;,,ho #d;,cl,h#d;,,ho ,cl,o#ef;,cl #e;,cl,h#e;,,ho ,welche von diesen ,zersetzungsproducten1 ob nur einzelne oder alle1 wirklich auftreten1 lsst sich nicht voraussehen4 ,welche von ihnen aber auch neben einander gebildet werden mgen1 -- immer stimmen sie darin mit einander berein1 dass sie1 mit ,jodkaliumlsung in ,berhrung1 auf #a ,aeq4 ,chlorsure im chlorsauren ,salze #f ,aeq4 ,jod in ,freiheit setzen4 #ieaf in ,freiheit gesetztes ,jod entsprechen somit #idc1bh ,chlorsure4 -- ,die ,ausfhrung des ,versuchs geschieht genau so1 wie dies bei ,bestimmung der ,chromsure beschrieben wurde 7vergl4 4 #ajd4 d4 ,greek3 b474 #ca ,ann4 der ,chem4 und ,pharm4 #hf4 #bhb4 b4 ,die ,basen bestimmt man zweckmssig in einer besonderen ,portion1 indem man das chlorsaure ,salz entweder durch sehr vorsichtiges ,glhen oder durch ,erwrmen mit ,salzsure in ,chlormetall berfhrt4 ,anhang3 ,bestimmung der chlorigen und unterchlorigen ,sure in ihren ,salzen 7nach ,bunsen74 ,man versetzt die ,lsung des ,salzes mit ,jodkaliumlsung1 fgt ,salzsure zu bis schwach sauer und bestimmt die ,menge des abgeschiedenen ,jods nach 4 #aad1 ,anhang4 ,die ,zersetzungen1 welche hierbei stattfinden und den ,berechnungen zu ,grund gelegt werden mssen1 sind folgende3 ,cl,o ,cl,h #b,,kj #b,k,cl ,,ho #b;,j und ,cl,o#c #c;,cl,h #d,,kj #d,k,cl #c;,,ho #d;,j4 ,somit entsprechen #b ,aeq4 ,jod #cagb einem ,aeq4 unterchloriger ,sure #edc1bh1 und #d ,aeq4 ,jod #fcdd einem ,aeq4 chloriger ,sure #gdc1bh4 99 99 99 99 99 ,fnfter ,abschnitt4 ,die ,trennung der ,krper4 4 #aai4 ,wir haben im vierten ,abschnitte die ,methoden betrachtet1 nach welchen ,basen und ,suren bestimmt werden1 wenn nur eine ,base oder eine ,sure in einer ,verbindung enthalten ist4 ,dieser ,abschnitt war die ,vorbereitung zu dem gegenwrtigen1 in welchem wir von der ,trennung der ,krper handeln1 d4 h4 von der ,gewichtsbestimmung der ,basen und ,suren in ,verbindungen1 in welchen mehrere oder viele ,basen oder ,suren neben einander enthalten sind4 ,der genannte ,zweck kann auf zweierlei ,weise erreicht werden1 nmlich a4 durch directe1 -- b4 durch indirecte ,analyse4 -- ,unter der ersteren versteht man eine solche1 bei welcher die ,basen oder ,suren wirklich von einander geschieden werden4 ,so trennen wir ,kali und ,natron durch ,platinchlorid1 -- ,kupfer und ,wismuth durch ,cyankalium1 -- ,arsen und ,eisen durch ,schwefelwasserstoff1 -- ,jod und ,chlor durch salpetersaures ,palladiumoxydul1 -- ,phosphorsure und ,schwefelsure durch ,baryt1 -- ,kohle und ,salpeter durch ,wasser etc4 etc4 ,in allen diesen ,fllen bringt man demnach einen der ,krper in unlslichen ,zustand unter ,umstnden1 bei denen der andere in ,lsung kommt1 oder umgekehrt4 ,diese ,art der ,analyse ist die am hufigsten angewendete4 ,sie verdient bei freigestellter ,wahl den ,vorzug4 -- ,indirect hingegen nennt man eine ,analyse dann1 wenn bei derselben keine wirkliche ,scheidung erzielt wird1 sondern wenn anderweitige ,umstnde herbeigefhrt werden1 aus denen man die ,quantitt der neben einander befindlichen ,basen oder ,suren berechnen kann4 -- ,so lsst sich die ,quantitt des ,kalis und ,natrons in einer beide ,basen enthaltenden ,verbindung bestimmen1 wenn man sie in schwefelsaure ,salze verwandelt1 diese wgt und die ,schwefelsure darin bestimmt 74 #abj4 #c471 -- so lsst sich ,eisenoxyd neben ,thonerde bestimmen1 indem man beide wgt1 dann das ,eisen maassanalytisch bestimmt und die ,thonerde aus der ,differenz berechnet etc4 -- ,die indirecte ,analyse lsst sich in beraus vielen ,fllen anwenden2 mit wahrem ,vortheil wird sie brigens in der ,regel nur da gebraucht1 wo es an guten eigentlichen ,scheidungsmethoden fehlt4 ,die speciellen ,flle1 in denen sie directer ,analyse vorzuziehen ist1 lassen sich unmglich alle vorhersehen2 ich habe daher im ,folgenden nur diejenigen bezeichnet1 welche hufig in ,anwendung kommen4 ,was die bei indirecten ,analysen vorkommenden ,berechnungen betrifft1 so habe ich dieselben im ,allgemeinen in der zweiten ,unterabtheilung ,berechnung der ,analysen gegeben2 wo es brigens zweckmssiger erschien1 ist gleich bei der ,methode das ,nthige angefhrt4 ,ich hatte bei der ,bearbeitung des folgenden ,abschnittes zwei ,zwecke vor ,augen2 erstens sollte derselbe ein sicherer ,fhrer bei praktischen ,arbeiten sein1 zweitens sollte er eine mglichst bersichtliche ,belehrung1 einen mglichst klaren ,blick in das ganze ,gebiet verschaffen4 -- ,in ,folge dessen habe ich die uns bekannte ,gruppeneintheilung beibehalten und nach systematischer ,weise1 so weit es durchfhrbar war1 erst die ,trennung aller in eine ,gruppe gehrenden ,krper von denen der anderen 7vorhergehenden71 sodann die ,trennung einzelner ,krper von allen oder von einzelnen der frheren ,gruppen1 und endlich die ,trennung der in eine ,gruppe gehrenden ,krper von einander behandelt2 denn so glaubte ich meine ,absicht am sichersten zu erreichen4 -- ,es versteht sich von selbst1 dass die ,methoden1 welche zur ,scheidung aller ,krper einer ,gruppe von denen einer anderen angefhrt sind1 auch zur ,scheidung eines in die ,gruppe gehrenden ,krpers von einem oder mehreren der anderen ,gruppe anwendbar sind4 ,auch soll durch ,anfhrung speciellerer ,methoden keineswegs gesagt sein1 dass diese immer den allgemeineren vorzuziehen sind4 ,die ,entscheidung1 welche die bessere sei1 muss in der ,regel bei jedem speciellen ,falle dem ,einzelnen berlassen bleiben1 indem sie von den ,umstnden abhngt4 -- ,in ,bezug auf die allgemeinen ,scheidungsmethoden der ,krper einer ,gruppe von denen einer anderen bemerke ich1 dass die angefhrten mir vor anderen zweckmssig erschienen sind4 ,ich mchte aber der ,meinung vorbeugen1 als ob andere passend und rationell angeordnete nicht ebenfalls1 in speciellen ,fllen vielleicht noch besser1 zum ,ziele fhren knnten4 ,dem ,scharfsinn der ,einzelnen bleibt hier ein weites ,feld eingerumt4 ,bei den ,basen1 wie auch bei den ,suren1 liegt im ,allgemeinen die ,annahme zu ,grunde1 dass man sie im freien ,zustande oder in ,form eines in ,wasser lslichen ,salzes habe4 ,wo von dieser ,annahme abgewichen werden musste1 ist jedesmal speciell darauf aufmerksam gemacht4 ,von der ,masse von ,methoden1 welche sich zu allgemeinen oder speciellen ,scheidungen angefhrt finden1 habe ich -- soweit dies thunlich war -- die ausgewhlt1 welche durch die ,erfahrung besttigt und durch genaue ,resultate ausgezeichnet sind4 -- ,fanden sich zwei1 welche in ,bezug auf die beiden genannten ,punkte sich gleich stehen1 so fhrte ich entweder beide an1 oder ich gab der einfacheren den ,vorzug4 -- ,methoden1 die in ,vorschlag gekommen sind1 aber spter begrndete ,widerlegung erfahren oder sich bei eigenen ,versuchen als unhaltbar bewiesen haben1 wurden geradezu weggelassen4 -- ,so weit es mglich war1 habe ich mich bemht1 die ,flle genau zu charakterisiren1 in denen von mehreren ,methoden die eine oder die andere vorzugsweise anwendbar ist4 -- ,wo die ,genauigkeit der ,scheidung sich bereits aus dem im vierten ,abschnitte ,gesagten ergiebt1 sind nhere desfallsige ,angaben weggelassen4 -- ,wo ,paragraphe frherer ,abschnitte besondere ,bercksichtigung verdienen1 sind dieselben in ,parenthese beigefgt4 ,da bei der gegenwrtigen ,ausbreitung der ,chemie fast jeden ,tag neue ,scheidungsmethoden aller ,art angewandt oder vorgeschlagen und bald mit ,recht bald mit ,unrecht lteren ,methoden vorgezogen werden1 so erscheint die jetzige ,zeit auch in dieser ,hinsicht1 wie in so mancher anderen1 als eine ,uebergangsperiode1 in der das ,neue mit dem ,alten1 mehr als sonst1 kmpft und ringt4 ,ich fhre dies hier an1 einmal um die ,unmglichkeit darzuthun1 der ,angabe dieser ,methoden immer schon ein ,urtheil ber ihre ,brauchbarkeit und ,genauigkeit beifgen zu knnen1 sodann um darauf aufmerksam zu machen1 wie wichtig es gerade in solchen ,perioden ist1 den ,ueberblick nicht zu verlieren4 ,um letzteren zu erleichtern1 habe ich im folgenden ,abschnitte die ,trennungsmethoden meistens nach ihren wissenschaftlichen ,grundlagen geordnet1 in der festen ,ueberzeugung1 dass hierdurch das ,studium der ,trennungsmethoden wesentlich erleichtert und manche ,anregung gegeben werden wird1 bereits bekannte ,principien auch auf andere ,krper anzuwenden oder neue ,grundlagen zu erforschen1 wo aus den alten nur mangelhafte ,methoden hervorgegangen sind4 -- ,um nun durch diese ,darstellungsweise den praktischen ,gesichtspunkt nicht zu beeintrchtigen1 welcher verlangt1 dass man leicht und schnell die ,methoden zu finden vermag1 die sich zur ,trennung zweier ,krper darbieten1 habe ich den einzelnen ,paragraphen1 wo es mir nthig schien1 ,uebersichten vorausgeschickt1 welche diesem ,bedrfnisse1 wie ich glaube1 vollkommen entsprechen werden4 ,ich schliesse diese ,einleitung mit dem wichtigen ,satze1 dass man eine ,trennung niemals als gelungen betrachten darf1 bevor man sich berzeugt hat1 dass die gewogenen ,substanzen rein und frei von denen sind1 von welchen sie getrennt werden sollten4 ,i4 ,die ,scheidung der ,basen von einander4 ,erste ,gruppe4 ,kali1 ,natron1 ,ammon4 4 #abj4 ,uebersicht3 ,kali von ,natron #a4 a1-#c1 von ,ammon #b4 ,natron von ,kali #a4 a1-#c1 von ,ammon #a4 b1-#b4 ,ammon von ,kali #b1 von ,natron #a4 b1-#b4 #a4 ,methoden1 welche auf der verschiedenen ,lslichkeit der ,platinchlorid-,chloralkalimetalle in ,weingeist beruhen4 a4 ,kali von ,natron4 ,eine unerlssliche ,bedingung dieser ,methode ist1 dass man die beiden ,alkalien als ,chlormetalle habe4 -- ,sind sie nicht in diesem ,zustande1 so mssen sie demzufolge erst in denselben bergefhrt werden4 -- ,in den meisten ,fllen reicht ein blosses ,abdampfen mit berschssiger ,salzsure hin1 diesen ,zweck zu erreichen2 bei ,gegenwart von ,schwefelsure1 ,phosphorsure und ,borsure gelingt dies nicht4 ,die ,methoden1 welche dazu dienen1 die ,alkalien von den beiden letzten ,suren zu trennen und in ,chlormetalle berzufhren1 siehe 4 #ajf und #ajg4 -- ,wie man bei ,gegenwart von ,schwefelsure verfhrt1 soll -- weil dieser ,fall oft vorkommt -- unten besprochen werden4 ,man bestimmt die ,summe des ,chlornatriums und ,chlorkaliums#cb 74 #gf4 #gg71 lst sie in wenig ,wasser auf1 setzt eine wsserige ,lsung von ,platinchlorid im ,ueberschusse zu1 verdampft im ,wasserbade bis fast zur ,trockne1 bergiesst den ,rckstand mit ,weingeist von #gf-hj ,proc41 bedeckt das ,becherglas oder die ,schale mit einer ,glasplatte und lsst einige ,stunden stehen1 whrend welchen man von ,zeit zu ,zeit umrhrt4 ,erscheint die ber dem ,niederschlage stehende ,flssigkeit tief gelb1 so war die ,menge des ,platinchlorids gengend2 anderenfalls muss solches noch zugefgt werden4 -- ,nachdem sich alles ,natriumplatinchlorid gelst hat1 und das ,kaliumplatinchlorid auf dem ,boden des ,gefsses als schweres gelbes ,pulver rein und frei von allen grsseren krystallinischen ,plttchen erscheint1 filtrirt man ab und behandelt den ,niederschlag nach 4 #gf4 -- ,die ,quantitt des ,natrons bestimmt man in der ,regel1 indem man von der ,summe des ,chlornatriums und ,chlorkaliums die aus dem ,kaliumplatinchlorid gefundene ,menge des letzteren abzieht4 #cb ,ich will hier nicht versumen1 auf eine ,sache aufmerksam zu machen1 die sich zwar ganz von selbst versteht1 aber doch oft nicht hinlnglich beachtet wird2 es ist die1 dass man ,chloralkalimetalle nie als rein und zum ,wgen geeignet betrachten darf1 wenn man sich nicht berzeugt hat1 dass sie sich klar in ,wasser lsen1 und dass ihre ,lsung durch ,ammon und kohlensaures ,ammon nicht gefllt wird4 ,um sicher zu sein1 dass wirklich alles ,kali abgeschieden worden ist1 verdampft man zweckmssig das ,filtrat unter ,zusatz von etwas weiterem ,platinchlorid im ,wasserbade zur ,trockne und behandelt den ,rckstand wie eben angegeben4 ,bleibt hierbei nochmals ,kaliumplatinchlorid ungelst1 so lsst man die ,schale ruhig stehen1 giesst die gelbe ,flssigkeit von der kleinen ,menge des ,niederschlags klar ab1 wscht denselben mehrmals mit wenig ,weingeist durch ,decantiren aus1 bringt ihn endlich auf das die ,hauptmenge des ,niederschlags enthaltende ,filter und wscht dieses1 wenn nthig1 noch ein- oder zwei ,mal mit kleinen ,mengen von ,weingeist aus4 ,ich halte mehr darauf1 das ,filtrat dieser ,prfung zu unterwerfen1 als es zur ,trockne zu bringen1 den ,rckstand unter ,zusatz von etwas ,oxalsure zu glhen1 mit ,wasser auszuziehen und das in ,lsung bergegangene ,chlornatrium zu bestimmen1 denn diese ,bestimmung des ,natrons ist doch nur scheinbar eine directe2 war das ,chlorkalium nicht gehrig abgeschieden1 so erhlt man die nicht abgeschiedene ,menge jetzt natrlicher ,weise bei dem ,chlornatrium4 ,letzteres ,verfahren liefert daher nur eine ,controle darber1 ob bei der ,arbeit kein ,verlust stattgefunden hat4 ,enthlt die ,lsung ,schwefelsure1 etwa neben ,chlor oder berhaupt neben flchtigen ,suren1 so fhrt man die ,alkalien zuerst vollstndig in neutrale schwefelsaure ,salze ber 74 #gf und #gg7 und wgt sie als solche4 ,dann lst man sie in wenig ,wasser und fgt eine alkoholische ,lsung von ,chlorstrontium mit der ,vorsicht zu1 das letzteres nur wenig vorwaltet4 7,der ,weingeistgehalt der ,flssigkeit darf nicht so hoch steigen1 dass sich ,chlornatrium oder ,chlorkalium ausscheiden knnten47 ,man lsst absitzen1 filtrirt1 wscht den schwefelsauren ,strontian 7der gewogen werden kann und dann eine genaue ,controle der ,analyse liefert1 vergl4 4 #abj4 #c47 mit schwachem ,weingeist aus1 so lange dieser1 auf einem ,uhrglase verdampft1 noch einen ,rckstand lsst1 verdampft das ,filtrat1 zuletzt unter ,zusatz von berschssigem ,platinchlorid1 fast zur ,trockne und verfhrt wie eben angegeben4 ,die kleine ,menge berschssig zugesetzten ,chlorstrontiums lst sich so oder als ,strontiumplatinchlorid mit dem ,natriumplatinchlorid in ,weingeist4 ,statt dieser ,methode lsst sich auch folgende anwenden4 ,man lst die gewogenen schwefelsauren ,alkalien in ,wasser1 fgt gelsten essigsauren ,baryt 7der frei von ,chlorbaryum sein muss7 in mglichst geringem ,ueberschuss zu1 lsst absitzen1 filtrirt1 verdampft das ,filtrat zur ,trockne1 glht den ,rckstand1 zieht ihn mit ,wasser aus1 sttigt vorsichtig mit ,salzsure und verfhrt mit der so erhaltenen ,lsung der ,chloralkalimetalle nach obiger ,angabe4 ,statt des essigsauren ,baryts kann man auch essigsaures ,bleioxyd nehmen1 den ,bleiberschuss durch ,schwefelwasserstoff entfernen und das ,filtrat mit ,salzsure zur ,trockne verdampfen 7,l4 ,smith74 -- ,oder man mengt die schwefelsauren ,salze mit ,salmiakpulver in einem ,tiegel1 glht1 fgt einige ,tropfen ,wasser und neuerdings ,salmiak zu1 glht wieder und wiederholt dies1 bis keine ,gewichtsdifferenz mehr stattfindet 7,h4 ,rose74 -- ,das ,verfahren zur ,trennung des ,kalis und ,natrons1 wie ich es oben angegeben habe1 liefert nach fters wiederholten ,versuchen immer etwas weniger ,kali als wirklich vorhanden ist4 ,der ,verlust betrgt bei gut ausgefhrter ,trennung etwa ein ,proc4 des ,kalis4 ,versetzt man die concentrirte ,lsung der ,chlormetalle mit ,platinchlorid und dann mit ziemlich viel ,alkohol1 so ist der ,verlust nach meinen ,erfahrungen gewhnlich grsser4 b4 ,ammon von ,natron4 ,man verfhrt genau wie in a4 ,siehe auch 4 #gh4 #b4 #b4 ,methoden1 welche auf der ,flchtigkeit der ,ammonsalze oder des ,ammoniaks beruhen4 ,ammon von ,natron und ,kali4 a4 ,die ,salze der zu trennenden ,alkalien enthalten die nmliche und zwar eine flchtige ,sure und lassen sich durch ,trocknen bei #ajj von allem ,wasser befreien1 ohne ,ammoniak zu verlieren 7z4 ,b4 die ,chlormetalle74 ,man wgt die ,totalmenge der ,salze in einem ,platintiegel ab1 erhitzt bei aufgelegtem ,deckel anfangs gelinde1 zuletzt lngere ,zeit zum schwachen ,glhen1 lsst erkalten und wgt4 ,die ,abnahme des ,gewichts giebt die ,menge des ,ammonsalzes an4 -- ,ist die vorhandene ,sure ,schwefelsure1 so ist erstens zu bercksichtigen1 dass das ,erhitzen sehr allmlig geschehen muss1 indem sonst durch ,decrepitiren des schwefelsauren ,ammons ,verlust entsteht1 -- und zweitens1 dass bei den fixen schwefelsauren ,alkalien ein ,theil der ,schwefelsure des schwefelsauren ,ammons zurckbleibt1 so dass sie zuvor durch ,glhen in einer ,atmosphre von kohlensaurem ,ammon in neutrale ,salze verwandelt werden mssen1 ehe ihr ,gewicht bestimmt werden kann 7vergl4 4 #gf4 #gg74 ,chlorammonium kann nach dieser ,methode nicht von schwefelsauren fixen ,alkalien getrennt werden1 indem es -- mit letzteren geglht -- diese theilweise oder ganz in ,chlormetalle verwandelt4 b4 ,bei den zu trennenden ,salzen ist eine oder die andere der in a4 angegebenen ,bedingungen nicht erfllt4 ,lassen sich die ,umstnde nicht in einfacher ,weise in der ,art abndern1 dass die ,methode a4 anwendbar wird1 so mssen die fixen ,alkalien und das ,ammon in verschiedenen ,portionen der zu untersuchenden ,verbindung bestimmt werden4 -- ,die zur ,bestimmung des ,natrons und ,kalis zu verwendende wird geglht1 bis alles ,ammon entfernt ist4 ,die fixen ,alkalien werden je nach ,umstnden in ,chlormetalle oder schwefelsaure ,salze verwandelt und nach 4 #abj4 #a4 behandelt4 -- ,die ,bestimmung des ,ammons geschieht in einer anderen ,portion nach 4 #gh4 #c4 #c4 ,indirecte ,methoden4 ,solcher lassen sich natrlicher ,weise viele denken2 man wendet aber in der ,regel nur folgende an4 ,kali von ,natron4 ,man verwandelt beide ,alkalien in neutrale schwefelsaure ,salze 74 #gf4 #gg71 wgt sie als solche1 bestimmt ihren ,gehalt an ,schwefelsure 74 #aje7 und berechnet aus diesen ,daten die ,quantitten des ,kalis und ,natrons 7siehe unten ,berechnung der ,analysen 4 #afh74 ,zweite ,gruppe4 ,baryt1 ,strontian1 ,kalk1 ,magnesia4 ,i4 ,trennung der ,oxyde der zweiten ,gruppe von denen der ersten4 4 #aba4 ,uebersicht3 ,baryt von ,kali und ,natron ,a4 #a1-;,b4 #a1 von ,ammon ,a4 #b4 ,strontian von ,kali und ,natron ,a4 #a1-;,b4 #b1 von ,ammon ,a4 #b4 ,kalk von ,kali und ,natron ,a4 #a1-;,b4 #c1 von ,ammon ,a4 #b4 ,magnesia von ,kali und ,natron ,a4 #a1-;,b4 #d1 von ,ammon ,a4 #b4 ,a4 ,allgemeine ,methode4 #a4 ,smmtliche alkalische ,erden von ,kali und ,natron4 ,grundlage3 ,kohlensaures ,ammon fllt aus einer ,chlorammonium enthaltenden ,lsung nur ,baryt1 ,strontian und ,kalk1 -- ,chlormagnesium wird durch ,quecksilberoxyd zersetzt4 ,man versetzt die ,lsung1 in welcher die ,basen als ,chlormetalle gedacht werden1 mit soviel ,chlorammonium1 als nthig ist1 um die ,magnesia durch ,ammon unfllbar zu machen1 fgt etwas ,ammon1 dann kohlensaures ,ammon in geringem ,ueberschuss zu1 lsst #ab ,stunden an einem gelinde warmen ,orte bedeckt stehen1 filtrirt und wscht den ,niederschlag mit ,wasser aus1 dem man einige ,tropfen ,ammon zugefgt hat4 ,der ,niederschlag enthlt den ,baryt1 ,strontian und ,kalk1 die ,lsung die ,magnesia und die ,alkalien4 ,so kann man in ,fllen1 in denen es nicht auf den hchsten ,grad der ,genauigkeit ankommt1 annehmen4 ,bei feineren ,analysen dagegen hat man zu erwgen1 dass die ,lsung noch hchst geringe ,spuren von ,kalk und etwas grssere von ,baryt enthlt1 weil deren kohlensaure ,salze in einer ,chlorammonium enthaltenden ,flssigkeit nicht ganz unlslich sind4 ,mit dem ,niederschlage verfhrt man nach 4 #abb1 das ,filtrat aber versetzt man -- bei genauen ,analysen -- mit #c oder #d ,tropfen verdnnter ,schwefelsure 7aber nicht mit viel mehr71 spter mit einigen ,tropfen oxalsaurem ,ammon und lsst wiederum #ab ,stunden in gelinder ,wrme stehen4 ,entsteht hierdurch ein ,niederschlag1 so sammelt man denselben auf einem kleinen ,filter1 wscht ihn aus und behandelt ihn auf dem ,filter mit etwas verdnnter ,salzsure1 welche den oxalsauren ,kalk lst und den schwefelsauren ,baryt ungelst lsst4 -- ,die die ,magnesia und die ,alkalien enthaltende ,flssigkeit verdampft man zur ,trockne und entfernt die ,ammonsalze durch gelindes ,glhen in einem bedeckten ,tiegel oder einer bedeckten kleinen ,schale von ,platin oder ,porzellan#cc4 -- ,den ,rckstand erwrmt man mit wenig ,wasser 7worin er sich bis auf ein wenig ausgeschiedene ,magnesia lst71 setzt etwas hchst fein zertheiltes1 in ,wasser aufgeschlmmtes ,quecksilberoxyd zu1 und verfhrt genau nach 4 #hb4 #c4 b4 #cc ,hierbei wird auch die kleine ,menge ,schwefelsure wieder entfernt1 welche beim ,ausfllen der ,barytspuren zugesetzt wurde1 indem schwefelsaures ,alkali beim ,glhen mit viel ,salmiak in ,chloralkalimetall bergeht4 ,in der von der ,magnesia abfiltrirten ,flssigkeit bestimmt man die ,alkalien nach 4 #abj4 -- ,diese von ,berzelius angegebene ,methode1 ,magnesia und ,alkalien zu scheiden1 liefert gute ,resultate4 ,man erschwere sich die ,arbeit nicht dadurch1 dass man mehr ,quecksilberoxyd zusetzt als nthig1 prfe aber zuletzt der ,vorsicht halber immer die ,chloralkalimetalle auf einen ,gehalt an ,magnesia4 #b4 ,smmtliche alkalische ,erden von ,ammon2 -- ,grundlage und ,ausfhrung wie bei ,trennung des ,kalis und ,natrons von ,ammon 4 #abj4 ,b4 ,speciellere ,methoden4 ,einzelne alkalische ,erden von ,kali und ,natron4 #a4 ,baryt von ,kali und ,natron4 ,man fllt den ,baryt durch verdnnte ,schwefelsure 74 #gi4 #a4 a471 verdampft das ,filtrat zur ,trockne und glht den ,rckstand unter ,zusatz von kohlensaurem ,ammon 74 #gf4 #a4-gg4 #a474 ,man trage ,sorge1 dass die ,quantitt der zugesetzten ,schwefelsure hinreiche1 um auch die ,alkalien vollstndig in schwefelsaure ,salze zu verwandeln4 ,diese ,methode ist ihrer grsseren ,genauigkeit halber der in a4 angegebenen vorzuziehen1 sobald man ,baryt nur von einem der beiden fixen ,alkalien zu trennen hat2 sind hingegen beide zugegen1 so ist die andere insofern bequemer1 als man dabei die ,alkalien als ,chlormetalle erhlt4 #b4 ,strontian von ,kali und ,natron4 ,der ,strontian kann1 ebenso wie der ,baryt1 von den ,alkalien durch ,schwefelsure geschieden werden4 ,die ,methode1 denselben als schwefelsauren ,strontian zu fllen1 ist jedoch bei freigegebener ,wahl der in a4 beschriebenen nicht vorzuziehen 7vergl4 4 #hj74 #c4 ,kalk von ,kali und ,natron4 ,man fllt den ,kalk mit oxalsaurem ,ammon 74 #ha4 #b4 b4 ,greek3 a471 verdampft das ,filtrat zur ,trockne und bestimmt die ,alkalien im geglhten ,rckstande4 ,man beachte bei der ,bestimmung der ,alkalien1 dass man den durch ,glhen von den ,ammonsalzen befreiten ,rckstand in ,wasser lsen1 von dem unlslichen ,rckstand abfiltriren1 das ,filtrat je nach ,umstnden mit ,salzsure oder ,schwefelsure ansuern und erst dann zur ,trockne verdampfen muss1 indem oxalsaures ,ammon beim ,glhen ,chloralkalimetalle theilweise zersetzt und die ,basen in kohlensaure ,salze verwandelt1 sofern nicht viel ,salmiak zugegen ist4 ,resultate noch genauer als nach a4 7wenn nicht nach ,ausfllung mit kohlensaurem ,ammon noch oxalsaures ,ammon angewendet worden ist74 #d4 ,magnesia von ,kali und ,natron4 a4 ,methoden1 welche sich auf die ,schwerlslichkeit der ,magnesia in ,wasser grnden4 ,greek3 a4 ,man stellt eine mglichst neutrale1 von ,ammonsalzen freie ,lsung der ,basen dar 7ob die ,sure ,schwefelsaure1 ,salzsure oder ,salpetersure ist1 kommt nicht in ,betracht71 fgt ,barytwasser zu1 so lange ein ,niederschlag entsteht1 erhitzt zum ,kochen1 filtrirt ab und wscht mit siedendem ,wasser aus4 ,der ,niederschlag enthlt die ,magnesia als ,oxydhydrat4 ,man bestimmt sie entweder nach 4 #hb4 #a4 b41 oder man lst sie in ,salzsure1 fllt den ,baryt mit ,schwefelsure aus und schlgt sie als phosphorsaure ,ammonmagnesia nieder 74 #hb4 #b474 ,die ,alkalien1 welche sich je nach ,umstnden als ,chlormetalle1 salpetersaure ,salze oder ,aetzalkalien in ,lsung befinden1 trennt man vom ,baryt nach ,a4 oder ,b4 #a4 ,liebig1 welcher diese ,methode zuerst anwandte1 schlug zur ,fllung krystallisirtes ,schwefelbaryum vor4 -- ,die ,methode liefert gute ,resultate1 ist aber etwas umstndlich4 ,greek3 b4 ,man fllt die ,lsung mit ein wenig reiner ,kalkmilch1 kocht1 filtrirt1 wscht aus4 ,im ,niederschlag trennt man ,kalk und ,magnesia nach 4 #abb1 im ,filtrat ,kalk und ,alkalien nach ,a4 oder ,b4 #c4 -- ,diese ,methode wendet man mit ,vortheil an1 wenn es sich darum handelt1 aus einer ,kalk und ,alkalien enthaltenden ,flssigkeit die ,magnesia zu entfernen1 sofern nur die ,alkalien bestimmt werden sollen4 b4 ,methoden1 welche sich auf die ,schwerlslichkeit der kohlensauren ,magnesia grnden4 ,greek3 a4 ,man verwandelt in ,chloride1 glht schwach1 lst in ,wasser auf und kocht mit aufgeschlmmtem kohlensauren ,silberoxyd 7durch ,fllung von salpetersaurem ,silberoxyd mit kohlensaurem ,ammon und ,auswaschen erhalten71 bis die berstehende ,flssigkeit stark alkalisch reagirt4 ,aus der heiss abfiltrirten ,flssigkeit entfernt man eine ,spur gelsten ,silbersalzes mit ,salzsure1 welche bis zu schwach saurer ,reaction zugesetzt wird1 filtrirt und bestimmt die ,alkalien nach 4 #abj4 -- ,den ,niederschlag behandelt man mit erwrmter ,salzsure und fllt die ,magnesia nach 4 #hb4 #b4 7,sonnenschein7#cd4 #cd ,pogg4 ,ann4 #gd4 #cac4 -- ,liebig und ,kopp ,jahresb4 #ahdg und #ahdh4 #ifa4 ,greek3 b4 ,man verwandelt in salpetersaure ,salze1 glht dieselben in einer ,platinschale gelinde1 setzt etwas ,wasser1 dann berschssige1 krystallisirte1 reine ,oxalsure zu und verdampft4 ,whrend des ,verdampfens entwickelt sich ,salpetersure und zuletzt sublimirt an den ,wnden der ,schale ,oxalsurehydrat4 ,die oxalsauren ,salze zersetzt man durch ,glhen und trennt die reine und kohlensaure ,magnesia von den kohlensauren ,alkalien durch siedendes ,wasser 7,deville7#ce4 #ce ,journ4 f4 prakt4 ,chem4 #ahec4 #fj4 #ag4 c4 ,methode1 welche sich auf die ,ausfllung der ,magnesia durch phosphorsaures 7beziehungsweise arsensaures7 ,ammon grndet4 ,man setzt zu der ,lsung1 welche ,magnesia1 ,kali und ,natron enthlt1 berschssiges ,ammon und1 wenn solcher nicht schon vorhanden ist1 etwas ,salmiak und fllt die ,magnesia mit 7natronfreiem7 phosphorsaurem ,ammon1 von dem nur ein geringer ,ueberschuss zugesetzt wird4 ,aus dem durch ,verdampfen von freiem ,ammon befreiten ,filtrat schlgt man die ,phosphorsure mit essigsaurem ,bleioxyd als eine ,verbindung von phosphorsaurem ,bleioxyd und ,chlorblei nieder4 ,das berschssige ,bleioxyd entfernt man mit ,ammon und kohlensaurem ,ammon aus der noch heissen ,flssigkeit und bestimmt im ,filtrat ,kali und ,natron nach 4 #gf4 #gg4 7,o4 ,l4 ,erdmann#cf -- ,heintz7#cg4 ,ich kann dieser ,methode einen eigentlichen ,vorzug vor der in a4 angefhrten ,berzelius'schen nicht einrumen4 ,ungleich einfacher wrde folgendes ,verfahren sein3 ,man fllt die ,magnesia statt mit phosphorsaurem ,ammon mit arsensaurem ,ammon und bestimmt sie als arsensaure ,ammonmagnesia nach 4 #ajb4 #b4 ,das ,filtrat verdampft man zur ,trockne und erhitzt den ,rckstand in einem ,porzellantiegel4 ,sollte die ,masse noch nicht genug ,salmiak enthalten haben1 so glht man den ,rckstand nochmals nach ,zusatz von solchem4 ,da sich die ,arsensure hierdurch leicht und vollstndig verflchtigt1 so bleiben die ,alkalien rein -- als ,chlormetalle -- zurck4 ,dass man das ,glhen unter einem guten ,dunstabzuge vorzunehmen habe1 erhellt leicht4 #cf ,journ4 f4 prakt4 ,chem4 #da4 #hi4 #cg ,pogg4 #gc4 #aai4 -- ,jahresbericht von ,liebig u4 ,kopp #ahdg u4 #ahdh ,s4 #ifa4 ,,ii4 ,trennung der ,oxyde der zweiten ,gruppe von einander4 4 #abb4 ,uebersicht3 ,baryt von ,strontian3 ,b4 #a1 von ,kalk3 ,b4 #a1 ,b4 #b1 von ,magnesia3 ,a1 -,b4 #b4 ,strontian von ,baryt3 ,b4 #a1 von ,kalk3 ,b4 #d u4 #e1 von ,magnesia3 ,a4 ,kalk von ,baryt3 ,b4 #a1-;,b4 #b1 v4 ,strontian4 ,b4 #d u4 #e1 von ,magnesia3 ,a1 -,b4 #c4 ,magnesia v4 ,baryt3 ,a1-,b4 #b1 von ,strontian3 ,a1 von ,kalk ,a1-,b4 #c4 ,a4 ,allgemeine ,methode4 ,smmtliche ,glieder der ,gruppe von einander4 ,man verfhrt wie in 4 #aba4 ,a4 #a4 ,die ,magnesia fllt man aus dem ,filtrate durch phosphorsaures ,natron4 ,die gefllten kohlensauren ,salze des ,baryts1 ,strontians und ,kalks lst man in ,salzsure und trennt die ,basen nach ,b4 #a4 ,b4 ,specielle ,methoden4 #a4 ,solche1 welche sich auf die ,unlslichkeit des ,kieselfluorbaryums grnden4 ,baryt von ,strontian und von ,kalk4 ,man versetzt die neutrale oder schwach saure ,lsung mit ,kieselfluorwasserstoffsure im ,ueberschuss1 fgt ein dem ,volumen der ,flssigkeit gleiches oder auch etwas geringeres ,volumen ,weingeist zu 7,h4 ,rose71 lsst #ab ,stunden stehen1 filtrirt den bei #ajj zu trocknenden ,niederschlag von ,kieselfluorbaryum auf einem gewogenen ,filter ab1 wscht ihn mit einer ,mischung von gleichen ,theilen ,wasser und ,weingeist aus1 bis die zuletzt ablaufende ,flssigkeit nicht im ,mindesten mehr sauer reagirt 7aber nicht lnger71 und fllt aus dem ,filtrate den ,strontian oder ,kalk durch verdnnte ,schwefelsure 7 #hj4 #a4 a4 und 4 #ha4 #a474 ,resultate befriedigend4 -- ,eigenschaften des ,kieselfluorbaryums 4 #ej4 -- ,ist ,strontian und ,kalk gleichzeitig vorhanden1 so wgt man erst die schwefelsauren ,salze1 fhrt diese in kohlensaure ber 74 #aje4 ,,ii4 b47 und trennt nach #d4 oder #e4 #b4 ,solche1 welche sich auf die ,unlslichkeit des schwefelsauren ,baryts grnden4 a4 ,baryt von ,magnesia4 ,man fllt den ,baryt durch ,schwefelsure 74 #gi4 #a4 a471 im ,filtrat die ,magnesia mit phosphorsaurem ,natron und ,ammon 74 #hb4 #b474 b4 ,baryt von ,kalk4 ,man versetzt die ,lsung mit ,salzsure1 dann mit sehr verdnnter ,schwefelsure 7#a 3 #cjj71 so lange noch ein ,niederschlag entsteht1 lsst absitzen und bestimmt den schwefelsauren ,baryt nach 4 #gi4 #a4 a4 ,das ,filtrat mischt man mit den durch ,abdampfen concentrirten ,waschwassern und fllt1 nach ,abstumpfung der ,sure mit ,ammon1 den ,kalk als kleesauren ,kalk 74 #ha4 #b4 b4 ,greek3 a474 -- ,resultate genau4 #c4 ,solche1 welche sich auf die ,unlslichkeit des oxalsauren ,kalkes in ,chlorammonium und in ,essigsure grnden4 ,kalk von ,magnesia4 a4 ,man versetzt die hinlnglich verdnnte ,lsung mit soviel ,chlorammonium1 dass durch ,ammon1 welches man in ganz geringem ,ueberschusse zusetzt1 kein ,niederschlag entsteht1 fgt dann oxalsaures ,ammon zu1 so lange ein ,niederschlag entsteht1 lsst #ab ,stunden in gelinder ,wrme stehen und filtrirt alsdann den nach 4 #ha4 #b4 b4 ,greek3 a4 zu behandelnden oxalsauren ,kalk ab4 ,sobald mit dem ,auswaschen desselben begonnen wird1 wechselt man das untergestellte ,gefss1 concentrirt die ,waschwasser durch ,abdampfen1 zuletzt unter ,zusatz von etwas berschssiger ,salzsure1 vereinigt sie dann wieder mit dem ,filtrate und fllt die ,magnesia nach 4 #hb4 #b4 b4 ,wenn ,kalk und ,magnesia an ,phosphorsure gebunden sind1 lst man in mglichst wenig ,salzsure1 fgt ,ammon zu1 bis ein starker ,niederschlag entsteht1 lst diesen durch ,zusatz von ,essigsure und fllt aus dieser ,lsung den ,kalk durch oxalsaures ,ammon 74 #ha4 #b4 b4 ,greek3 b472 im ,filtrat fllt man die ,magnesia nach 4 #hb4 #b4 #d4 ,solche1 welche sich auf die ,unlslichkeit des salpetersauren ,strontians in ,alkohol grndet4 ,strontian von ,kalk4 ,man behandelt die salpetersauren ,salze mit absolutem ,alkohol4 ,der ungelst bleibende salpetersaure ,strontian wird abfiltrirt1 mit ,alkohol ausgewaschen1 in ,wasser gelst und als schwefelsaurer ,strontian bestimmt 74 #hj4 #a474 ,den ,kalk fllt man aus dem ,filtrat durch ,schwefelsure4 -- ,resultate annhernd4 -- ,diese ,methode darf nur angewendet werden1 wenn wenig ,strontian bei viel ,kalk ist4 #e4 ,indirecte ,methode4 ,strontian und ,kalk4 ,man bestimmt beide ,basen erst als kohlensaure1 dann als schwefelsaure ,salze 74 #hj und #ha7 und berechnet hieraus den ,gehalt an beiden4 ,dritte ,gruppe4 ,thonerde1 ,chromoxyd4 ,i4 ,trennung der ,oxyde der dritten ,gruppe von den ,alkalien4 4 #abc4 #a4 ,von ,ammon4 a4 ,von ,ammonsalzen kann man ,chromoxyd- und ,thonerdesalze durch ,glhen trennen4 ,diese ,methode ist jedoch bei ,thonerde nur dann anwendbar1 wenn kein ,chlor vorhanden ist 7,verflchtigung von ,chloraluminium74 ,man geht daher am sichersten1 wenn man die ,verbindung mit kohlensaurem ,natron mengt und dann glht4 b4 ,man bestimmt das ,ammon nach ,schlsing's ,methode 74 #gh4 #c474 -- ,treibt man das ,ammoniak statt durch ,kalkmilch durch ,kalihydrat aus1 welches man in fester ,form auf einen ,dreifuss dicht ber die ,flssigkeit legt 7von wo es in dem ,maasse1 als es ,feuchtigkeit anzieht1 in diese herabtrpfelt71 so kann man gleichzeitig ,chromoxyd und ,thonerde ohne ,mhe 7nach #b47 bestimmen4 #b4 ,von ,kali und ,natron4 a4 ,man versetzt die ,lsung mit ,salmiak in einiger ,menge1 dann mit ,ammon bis zur alkalischen ,reaction1 erhitzt lngere ,zeit und filtrirt ab4 -- ,chromoxyd und ,thonerde werden als ,hydrate niedergeschlagen 74 #hc4 a4 und 4 #hd4 #a4 a471 in ,auflsung bleiben die ,alkalien1 welche durch ,abdampfen und ,glhen des ,rckstandes von dem entstandenen ,ammonsalze befreit werden4 b4 ,thonerde lsst sich auch in der ,art von ,kali und ,natron trennen1 dass man die salpetersauren ,salze erhitzt 7siehe 4 #abd4 #a4 ,a4 #b474 ,,ii4 ,trennung der ,oxyde der dritten ,gruppe von den alkalischen ,erden4 4 #abd4 ,uebersicht3 #a4 ,thonerde von ,baryt3 ,a4 #a u4 #b1-;,b4 #a u4 #c1 ,strontian3 ,a4 #a u4 #b1-;,b4 #a u4 #c1 ,kalk3 ,a4 #a u4 #b1-;,b4 #a1 #b1 #c1 ,magnesia3 ,a4 #a u4 #b1-;,b4 #a u4 #b4 #b4 ,chromoxyd von den alkalischen ,erden4 #a4 ,trennung der ,thonerde von den alkalischen ,erden4 ,a4 ,allgemeine ,methoden4 ,smmtliche alkalische ,erden von ,thonerde4 #a4 ,methode1 welche auf der ,fllbarkeit der ,thonerde durch ,ammon und auf ihrer ,auflslichkeit in ,natronlauge beruht4 ,man versetzt die ,lsung mit ,chlorammonium1 dann mit reinem kohlensurefreien ,ammon bis zum schwachen ,vorwalten1 erwrmt die in einem wohlbedeckten ,becherglase enthaltene ,flssigkeit lngere ,zeit gelinde1 filtrirt1 whrend man 7um den ,zutritt der atmosphrischen ,kohlensure zu hindern7 den ,trichter mit einer ,glasplatte sorgfltig bedeckt hlt1 den ,niederschag ab und wscht ihn rasch mit heissem ,wasser aus4 ,in ,lsung hat man alsdann den ,baryt1 ,strontian und ,kalk nebst dem grssten ,theil der ,magnesia1 ein kleinerer befindet sich bei dem ,thonerdehydrat1 gleichsam chemisch damit verbunden4 7,hufig enthlt der ,niederschlag1 ungeachtet aller ,vorsicht1 auch kleine ,mengen von kohlensaurem ,baryt1 ,strontian und ,kalk74 ,man lst das ,thonerdehydrat in ,salzsure 7indem man es mittelst eines kleinen ,spatels so weit thunlich in eine ,platin- oder ,porzellanschale bringt1 das ,filter alsdann1 um die letzten ,reste auszuziehen1 mit warmer ,salzsure behandelt und die ablaufende ,salzsure zum ,auflsen des in der ,schale befindlichen ,niederschlages benutzt71 setzt reine ,kali- oder ,natronlauge 7vergl4 4 #abh4 ,b4 #a4 a1 ,anmerkung7 zu1 bis der entstandene ,niederschlag von ,thonerdehydrat sich wieder gelst hat1 erhitzt1 filtrirt heiss von dem ausgeschiedenen ,magnesiahydrat ab1 lst dieses 7nach sorgfltigem ,auswaschen mit heissem ,wasser7 in etwas ,salzsure auf und fgt diese ,lsung zu dem erst erhaltenen1 den grsseren ,theil der ,magnesia enthaltenden ,filtrat4 7,man ersieht1 dass so auch die kleinen ,mengen kohlensauren ,baryts1 ,strontians und ,kalks wieder zu der die ,hauptmengen enthaltenden ,flssigkeit kommen47 -- ,zur weiteren ,trennung der alkalischen ,erden verfhrt man nach 4 #abb4 -- ,die ,thonerde fllt man aus der alkalischen ,lsung1 indem man mit ,salzsure stark ansuert1 die ,lsung mit etwas chlorsaurem ,kali kocht 7um die der ,fllung der ,thonerde hinderlichen ,spuren organischer ,materien zu zerstren1 welche die ,kali- oder ,natronlauge aus dem ,filtrirpapier aufgenommen hat7 und dann ,ammon zufgt 74 #hc4 a474 #b4 ,methode1 welche auf der ungleichen ,zersetzbarkeit der salpetersauren ,salze in mssiger ,hitze beruht1 nach ,deville#ch4 ,diese ,methode setzt voraus1 dass die ,basen als reine salpetersaure ,salze vorhanden sind4 ,man verdampft in einer mit einem ,deckel versehenen ,platinschale zur ,trockne und erhitzt gradweise im ,sand- oder ,luftbade bis ungefhr zu #bjj-bej so lange1 bis ein mit ,ammon befeuchtetes ,stbchen keine ,entwickelung von ,salpetersuredmpfen mehr anzeigt4 ,man kann auch ohne ,gefahr so lange erhitzen1 bis sich einige ,dmpfe von salpetriger ,sure bilden4 -- ,der ,rckstand besteht aus ,thonerde1 salpetersaurem ,baryt1 ,strontian und ,kalk1 salpetersaurer und basisch salpetersaurer ,magnesia4 #ch ,journ4 f4 prakt4 ,chem4 #ahec4 #fj4 #i4 ,man befeuchtet die ,masse mit einer concentrirten ,lsung von salpetersaurem ,ammon und erhitzt4 ,diese ,operation wiederholt man1 bis keine ,ammoniakentwickelung mehr wahrnehmbar ist4 7,die in ,wasser unlsliche basisch salpetersaure ,magnesia lst sich in salpetersaurem ,ammon unter ,ammoniakentwickelung als neutrale salpetersaure ,magnesia47 ,man setzt ,wasser zu und lsst bei gelinder ,wrme digeriren4 ,wenn das salpetersaure ,ammon nur unmerkliche ,mengen von ,ammoniak erzeugte1 muss man heisses ,wasser in die ,schale giessen1 umrhren und einen ,tropfen verdnntes ,ammon zusetzen4 ,hierdurch darf keine ,trbung in der ,flssigkeit entstehen4 ,entstnde eine1 so wre dies ein ,beweis1 dass das ,erhitzen der ,nitrate nicht lange genug fortgesetzt worden ist4 ,man msste in letzterem ,falle den ,inhalt der ,schale wieder verdampfen und aufs ,neue erhitzen4 ,die ,thonerde bleibt ungelst in ,form einer krnigen dichten ,substanz4 ,man decantirt nach der ,digestion und wscht mit siedendem ,wasser aus1 glht stark in dem nmlichen ,gefsse1 worin die ,trennung geschah1 und wgt4 ,die alkalischen ,erden trennt man nach 4 #abb4 -- ,auf dieselbe ,art lsst sich die ,thonerde auch von ,kali und ,natron scheiden4 ,b4 ,specielle ,methoden4 ,einzelne alkalische ,erden von ,thonerde4 #a4 ,solche1 welche auf der ,fllung der ,thonerde durch ,ammon beruhen4 ,thonerde von ,kalk1 ,baryt1 ,strontian4 ,man modificirt die in ,a4 #a4 angegebene ,methode folgendermaassen4 -- ,man versetzt die warme ,flssigkeit mit ,salmiak und kohlensurefreiem ,ammon1 stellt das ,glas auf einen ,teller1 welcher etwas ,natronlauge1 ,kalkmilch oder ,ammonflssigkeit enthlt1 und strzt eine ,glocke darber4 ,so lsst man stehen1 bis die ,thonerde sich abgesetzt hat4 ,nunmehr giesst man die klare ,flssigkeit rasch in ein anderes ,becherglas ab1 bergiesst die ,thonerde mit siedendem ,wasser1 rhrt um und stellt wieder unter die ,glocke4 ,die abgegossene ,flssigkeit aber filtrirt man4 ,dies wiederholt man drei ,mal4 ,nun wechselt man das unter dem ,trichter stehende ,gefss1 bergiesst das ,filter mit etwas warmer ,salzsure1 wscht es aus1 erhitzt die so erhaltene ,lsung des geringen ,filterinhaltes zum ,kochen und fllt die ,spur ,thonerde1 welche darin enthalten sein kann1 durch ,ammon1 filtrirt dann erst diese ,flssigkeit1 bringt zuletzt auch die ,hauptmenge des ,thonerdehydrates auf das ,filter und wscht mit heissem ,wasser aus4 -- ,auf diese ,art lsst sich der nachtheilige ,einfluss der atmosphrischen ,kohlensure vllig vermeiden4 -- ,oder -- und diese ,methode wendet man zweckmssig an1 wenn wenig ,thonerde und viel ,kalk vorhanden ist -- man fllt wie in ,a4 #a41 filtrirt1 wscht den ,niederschlag zwei oder drei ,mal mit heissem ,wasser1 lst ihn sodann in ,salzsure1 erhitzt die ,lsung zum ,sieden1 fllt sie dann wieder mit ,ammon und filtrirt1 nach geeignetem ,absitzen1 die ,lsung1 welche die zuerst mitgefllte ,spur ,kalk enthlt1 zu der die ,hauptmenge enthaltenden4 #b4 ,solche1 welche auf der ,fllbarkeit der ,thonerde durch doppelt-kohlensaures ,natron oder kohlensauren ,baryt beruhen4 a4 ,thonerde von ,magnesia 7und von kleinen ,mengen ,kalk74 ,man setzt zu der mssig sauren1 in einem ,kolben oder zu bedeckenden ,becherglase enthaltenen1 ziemlich verdnnten ,flssigkeit eine kalt bereitete ,auflsung von doppelt-kohlensaurem ,kali oder ,natron1 so lange noch ,aufbrausen erfolgt und ein ,niederschlag entsteht1 lsst #ab ,stunden stehen1 decantirt und filtrirt 74 #ca7 und benutzt zum ,auswaschen kohlensaures ,wasser 7welches man in der ,art leicht herstellt1 dass man zu einer ganz verdnnten ,lsung von doppelt-kohlensaurem ,kali oder ,natron eine kleine1 zur ,sttigung der ,base unzureichende1 ,menge ,salzsure setzt74 -- ,der ,niederschlag ist alkalihaltiges ,thonerdehydrat1 in ,auflsung hat man die gesammte ,magnesia4 ,ersteren lst man in ,salzsure und fllt die ,thonerde unter ,salmiakzusatz mit ,ammon 74 #hc4 a471 letztere schlgt man als basisch phosphorsaure ,ammoniakmagnesia nieder 74 #hb4 #b474 -- ,resultate genau4 ,diese ,methode lsst sich auch zur gleichzeitigen ,abscheidung des ,kalks und der ,magnesia von ,thonerde anwenden1 jedoch nur dann mit befriedigendem ,resultat1 wenn die ,menge des ,kalks gering ist4 -- ,man verdnne in solchem ,falle die ,flssigkeit stark1 ehe man doppelt-kohlensaures ,natron zusetzt und flle in zu verschliessendem ,kolben4 b4 ,thonerde von ,magnesia und ,kalk4 ,man versetzt die schwach saure1 verdnnte ,flssigkeit mit aufgeschlmmtem kohlensauren ,baryt im mssigen ,ueberschuss1 lsst in der ,klte #ab ,stunden stehen1 decantirt und filtrirt 74 #ca7 und bestimmt im ,niederschlag die ,thonerde nach 4 #abd4 #a4 ,b4 #c41 im ,filtrat ,magnesia und ,kalk nach 4 #abb4 #c4 ,solche1 welche auf der ,unlslichkeit einzelner ,salze der alkalischen ,erden beruhen4 a4 ,baryt und ,strontian von ,thonerde4 ,man fllt mit ,schwefelsure den ,baryt und ,strontian 74 #gi und #hj71 im ,filtrat die ,thonerde nach 4 #hc4 a4 ,diese ,methode ist bei ,baryt jeder anderen vorzuziehen4 b4 ,kalk von ,thonerde4 ,man setzt zur ,auflsung ,ammon1 bis eben ein bleibender ,niederschlag entsteht1 fgt ,essigsure zu1 bis er sich wieder gelst hat1 dann etwas essigsaures ,ammon und zuletzt oxalsaures ,ammon im geringen ,ueberschuss 74 #ha4 #b4 b4 ,greek3 b471 filtrirt1 nach dem ,absitzen in der ,klte1 den kleesauren ,kalk ab und fllt die ,thonerde nach 4 #hc4 a4 #b4 ,trennung des ,chromoxyds von den alkalischen ,erden4 ,handelt es sich darum1 die smmtlichen alkalischen ,erden gleichzeitig von dem ,chromoxyd zu trennen1 so fhrt man am besten das ,chromoxyd in ,chromsure ber4 ,man vermischt zu dem ,behuf die gepulverte ,substanz mit #b ,theilen reinem kohlensauren ,natron und #b-a_/b ,theilen ,salpeter und erhitzt in einem ,porzellantiegel zum ,schmelzen4 ,beim ,behandeln der geschmolzenen ,masse mit heissem ,wasser lst sich das ,chrom als chromsaures ,alkali 7in dem es nach 4 #ajd zu bestimmen ist71 im ,rckstande bleiben die alkalischen ,erden im kohlensauren oder auch 7,magnesia7 kaustischen ,zustande4 ,dass ,baryt und1 wenngleich minder genau1 ,strontian vom ,chromoxyd auch durch ,schwefelsure1 welche man zur sauren ,lsung setzt1 getrennt werden knnen1 braucht kaum erwhnt zu werden4 ,durch ,ammon lsst sich ,chromoxyd nicht von den alkalischen ,erden trennen1 indem -- auch bei ,abschluss aller ,kohlensure -- ,antheile der letzteren1 mit dem ,chromoxyd verbunden1 niederfallen4 -- ,kalk kann aus ,lsungen1 welche ,chromoxydsalz enthalten1 durch oxalsaures ,ammon nicht vollstndig gefllt werden2 wohl aber durch ,schwefelsure und ,alkohol 74 #ha4 #a474 ,,iii4 ,trennung des ,chromoxyds von der ,thonerde4 4 #abe4 ,man schmelzt die ,oxyde mit dem doppelten ,gewichte salpetersauren ,kalis und dem vierfachen an kohlensaurem ,natron in einem ,platintiegel1 behandelt die geschmolzene ,masse mit siedendem ,wasser1 splt ,alles aus dem ,platintiegel in eine ,porzellanschale oder ein ,becherglas1 setzt ziemlich viel chlorsaures ,kali hinzu1 bersttigt schwach mit ,chlorwasserstoffsure1 dampft zur ,syrupconsistenz ein und fgt whrend des ,eindampfens portionenweise noch mehr chlorsaures ,kali zu1 um die freie ,salzsure wegzuschaffen4 ,man verdnnt jetzt mit ,wasser und fllt die ,thonerde durch kohlensaures ,ammon oder ,ammon nach 4 #hc4 a4 ,sie fllt frei von ,chromoxyd nieder4 ,im ,filtrate bestimmt man das ,chrom nach 4 #ajd4 -- ,unterlsst man das ,eindampfen mit ,salzsure und chlorsaurem ,kali1 so wird durch die in der ,flssigkeit enthaltene salpetrige ,sure ein ,theil der ,chromsure reducirt1 und es fllt somit bei ,zusatz von ,ammon mit der ,thonerde ,chromoxyd nieder 7,dexter7#ci4 #ci ,pogg4 ,ann4 #hi4 #adb4 ,vierte ,gruppe4 ,zinkoxyd1 ,manganoxydul1 ,nickeloxydul1 ,kobaltoxydul1 ,eisenoxydul1 ,eisenoxyd4 ,i4 ,trennung der ,oxyde der vierten ,gruppe von den ,alkalien4 4 #abf4 ,a4 ,allgemeine ,methoden4 #a4 ,smmtliche ,oxyde der vierten ,gruppe von ,ammon4 ,man verfhrt wie bei der ,trennung des ,chromoxyds und der ,thonerde von ,ammon 74 #abc74 7,man hat dabei zu beachten1 dass die ,oxyde der vierten ,gruppe1 mit ,salmiak geglht1 sich folgendermaassen verhalten4 ,eisenoxyd wird zum ,theil als ,chlorid verflchtigt1 ,manganoxyde verwandeln sich in oxydoxydulhaltiges ,manganchlorr1 ,nickel- und ,kobaltoxyde gehen in regulinische ,metalle ber1 ,zinkoxyd verflchtigt sich bei ,luftzutritt als ,chlormetall1 ,h4 ,rose47 #b4 ,smmtliche ,oxyde der vierten ,gruppe von ,kali und ,natron4 ,man versetzt mit ,ammon bis neutral1 dann mit ,schwefelammonium und filtrirt die ,schwefelmetalle von der die ,alkalien enthaltenden ,flssigkeit ab4 ,bei der ,ausfhrung hat man die beim ,schwefelnickel 74 #hg4 b47 angegebenen ,vorsichtsmaassregeln wohl zu beachten1 andernfalls bleibt ein ,theil desselben gelst4 ,das ,filtrat wird mit ,salzsure angesuert1 eingedampft1 der ,schwefel abfiltrirt1 das ,filtrat zur ,trockne gebracht1 der ,rckstand zur ,entfernung der ,ammonsalze geglht und die ,alkalien nach den 4 #abj angefhrten ,methoden bestimmt4 ,b4 ,specielle ,methoden4 #a4 ,zinkoxyd von ,kali und ,natron1 durch ,ausfllen des ,zinks mit ,schwefelwasserstoff aus der ,lsung der essigsauren ,salze 7s4 4 #abh4 ,b4 #b4 a474 #b4 ,nickeloxydul und ,kobaltoxydul von den ,alkalien1 durch ,glhen der ,chlormetalle im ,wasserstoffstrom 7s4 4 #abh4 ,b4 #d474 #c4 ,eisenoxyd von ,kali und ,natron1 durch ,ausfllen des ,eisenoxyds mit ,ammon 7s4 4 #abd4 #a4 ,a4 #a47 oder ,erhitzen der salpetersauren ,salze 7s4 4 #abd4 #a4 ,a4 #b474 #d4 ,manganoxydul von den ,alkalien4 a4 ,man sttigt die ,lsung mit ,chlor und fllt das ,mangan -- als ,oxydhydrat -- mit ,ammon1 4 #abg4 ,b4 #d4 a4 ,greek3 d4 b4 ,man fllt das ,mangan mit ,bleihyperoxyd 7,gibbs72 siehe 4 #abg4 ,b4 #d4 a4 ,greek3 a4 ,die ,sure1 an welche die ,basen gebunden sind1 kann ,salzsure1 ,salpetersure oder ,schwefelsure sein4 ,bei frei gegebener ,wahl whle man erstere4 c4 ,man erhitzt die salpetersauren ,salze 7,deville71 siehe 4 #abg4 ,b4 #d4 a4 ,greek3 c4 ,,ii4 ,trennung der ,oxyde der vierten ,gruppe von den alkalischen ,erden4 4 #abg4 ,uebersicht3 ,zinkoxyd von ,baryt3 ,a1-,b4 #a4 #b4 #e1 -- von ,strontian3 ,a1-,b4 #a4 #b4 #e1 -- von ,kalk3 ,a1-,b4 #b4 #e1 -- von ,magnesia3 ,a1-,b4 #b4 ,manganoxydul von ,baryt3 ,a1-,b #a4 #d1 -- von ,strontian3 ,a1-,b4 #a4 #d1 -- von ,kalk3 ,a4 ,b4 #d1 -- von ,magnesia3 ,a1-,b4 #d4 ,nickel- und ,kobaltoxydul von ,baryt und ,strontian3 ,a1-,b4 #a4 #e4 #g1 -- von ,kalk3 ,a1-,b4 #e4 #g1 -- von ,magnesia3 ,a1-,b4 #f4 ,eisenoxyd von ,baryt und ,strontian3 ,a1-,b4 #a4 #c1 -- von ,kalk3 ,a1-,b4 #c1 -- von ,magnesia3 ,a1-,b4 #c4 ,a4 ,allgemeine ,methode4 ,smmtliche ,oxyde der vierten ,gruppe von den alkalischen ,erden4 ,man fllt nach ,zusatz von ,salmiak 7und1 wenn sauer1 ,ammon7 mit ,schwefelammonium wie in 4 #abf4 ,a4 #b4 ,man sehe darauf1 dass das ,schwefelammonium vllig mit ,schwefelwasserstoff gesttigt und frei von kohlensaurem ,ammon sei1 und wende es in gengendem ,ueberschuss an4 ,der ,niederschlag ist mit ,wasser1 dem man etwas ,schwefelammonium zugesetzt hat1 rasch und1 so weit thunlich1 bei ,luftabschluss auszuwaschen4 -- ,das ,filtrat suert man mit ,salzsure an1 erhitzt1 filtrirt den ,schwefel ab und trennt die alkalischen ,erden nach 4 #abb4 ,b4 ,specielle ,methoden4 #a4 ,baryt und ,strontian von smmtlichen ,oxyden der vierten ,gruppe4 ,man fllt aus der sauren ,lsung den ,baryt und ,strontian mit ,schwefelsure 74 #gi und #hj74 7,bei ,baryt jeder anderen ,methode vorzuziehen47 #b4 ,zinkoxyd von den alkalischen ,erden4 ,man verwandelt die ,basen in essigsaure ,salze und fllt aus der ,lsung das ,zink nach 4 #he4 b4 #c4 ,eisenoxyd von den alkalischen ,erden4 a4 ,man fllt die verdnnte ,lsung mit doppelt-kohlensaurem ,natron oder mit kohlensaurem ,baryt 7s4 4 #abd4 #a4 ,b4 #b474 b4 ,man fllt das ,eisenoxyd mit bernsteinsaurem ,ammon 74 #ij4 #a4 c474 c4 ,man zersetzt die salpetersauren ,salze durch ,hitze 74 #abd4 #a4 ,a4 #b474 d4 ,man setzt zu der mssig verdnnten ,lsung kohlensaures ,natron1 bis dieselbe fast neutral und tief braunroth geworden ist1 fgt essigsaures ,natron zu1 kocht und filtrirt den braunrothen ,niederschlag1 der alles ,eisenoxyd in ,form eines basischen ,salzes enthlt1 ab4 ,whrend des ,filtrirens ist die ,flssigkeit stets am ,sieden zu erhalten4 ,das ,auswaschen geschieht mit siedendem ,wasser4 e4 7,nicht anwendbar auf ,magnesia47 ,man fllt mit ,ammon und verfhrt dabei genau nach 4 #abd4 #a4 ,b4 #a4 -- ,will man diese ,methode auch bei ,gegenwart von ,magnesia anwenden1 so lst man das magnesiahaltige ,eisenoxydhydrat wieder in ,salzsure und fllt mit doppelt-kohlensaurem ,natron4 #d4 ,manganoxydul von den alkalischen ,erden4 a4 ,methoden1 welche sich auf die ,abscheidung des ,mangans als ,oxyd oder ,hyperoxyd grnden4 ,greek3 a4 ,nach ,gibbs#dj4 ,man setzt der vollkommen neutralen ,lsung der ,basen1 welche an ,salzsure1 ,salpetersure oder -- bei ,magnesia -- auch ,schwefelsure gebunden sein knnen 7sind neben den alkalischen ,erden ,alkalien zugegen1 so ist ,salzsure1 andernfalls ,salpetersure vorzuziehen71 reines ,bleihyperoxyd#da zu 7auf #a ,grm4 ,substanz #e ,grm4 ,hyperoxyd7 und digerirt bei etwa #he ,c4 unter fterem ,umrhren eine ,stunde lang1 filtrirt den ,niederschlag1 der alles ,mangan -- wahrscheinlich als ,oxyd -- enthlt1 ab und wscht ihn mit siedendem ,wasser aus4 7,ist ,magnesia zugegen1 so setzt man vor dem ,filtriren der erkalteten ,lsung einige ,tropfen ,salpetersure zu47 ,im ,filtrate bestimmt man die alkalischen ,erden 7und ,alkalien7 nach 4 #aba und #abb4 ,der ,niederschlag wird geglht1 in starker ,salpetersure gelst und ,mangan und ,blei nach 4 #acj getrennt4 7,einigermaassen umstndlich4 -- ,gegenwart von etwas freier ,salzsure schadet nicht1 wohl aber freie ,salpetersure und ,schwefelsure2 vergl4 ,will1 ,ann4 der ,chem4 und ,phar4 #hf4 #fb47 #dj ,ann4 der ,chem4 und ,pharm4 #hf4 #ed4 #da ,das aus ,mennige bereitete ,bleihyperoxyd ist -- wegen beigemischter ,verunreinigungen -- nicht brauchbar4 ,reines ist zu erhalten durch ,behandlung von in ,wasser suspendirtem ,bleioxydhydrat mit ,chlor1 ,waschen des ,productes mit siedendem ,wasser1 ,digeriren mit ,salpetersure und nochmaliges ,auswaschen4 ,greek3 b4 ,nach ,schiel#db4 ,man leitet in die salzsaure ,lsung1 nachdem man sie mit kohlensaurem ,natron fast neutralisirt und mit essigsaurem ,natron versetzt hat1 ,chlorgas4 ,hierdurch zersetzt sich das essigsaure ,manganoxydul und alles ,mangan scheidet sich als ,hyperoxyd aus4 ,die alkalischen ,erden bleiben gelst4 #db ,sillim4 ,journ4 #ae4 #bge4 ,greek3 c4 ,nach ,deville#dc4 ,die ,basen mssen als ,nitrate vorhanden sein4 ,man erhitzt in einer bedeckten ,platinschale auf #bjj-bej1 bis alle ,bildung von ,dmpfen aufhrt und die ,masse schwarz geworden1 und verfhrt im ,uebrigen nach 4 #abd4 #a4 ,a4 #b4 -- ,unter dem ,einflusse einer kleinen ,menge organischer ,substanz oder auch einer zu starken ,hitze knnen sich ,spuren von ,manganhyperoxyd reduciren und in salpetersaurem ,ammon lsen2 man findet sie dann bei der ,magnesia4 #dc ,journ4 f4 prakt4 ,chem4 #fj4 #aa4 ,greek3 d4 ,man sttigt die ,lsung mit ,chlorgas 7bei sehr kleinen ,mengen von ,mangan gengt ,zusatz von ,chlorwasser7 und fllt das ,mangan als ,oxydhydrat durch doppelt-kohlensaures ,natron oder kohlensauren ,baryt ,h4 7,rose74 ,wenn viel ,kalk1 ,baryt oder ,strontian zugegen ist1 fllt man zuerst mit ,ammon1 filtrirt1 wscht aus1 lst den ,niederschlag nochmals in ,salzsure und fllt nun erst mit doppelt-kohlensaurem ,natron4 7,man hte sich davor1 dadurch1 dass man ,chlor in eine viel ,salmiak enthaltende ,lsung allzulange einleitet1 ,chlorstickstoff zu erzeugen47 b4 ,methoden1 welche sich auf die volumetrische ,bestimmung des ,mangans grnden1 nach ,bunsen und ,krieger#dd4 ,greek3 a4 ,mangan von ,magnesia4 ,man fllt mit ,natronlauge 74 #hf4 #a4 b474 ,der wohl ausgewaschene ,niederschlag wird geglht und gewogen4 ,wenn die ,menge der ,magnesia gengend ist1 hat der ,rckstand die ,formel ,mn#b,o#c1,mg,o x,mg,o4 ,man behandelt eine gewogene ,probe nach 4 #aab1 ,anhang1 findet so die ,menge des ,mangans 7#a ,aeq4 ,chlor1 beziehungsweise #a ,aeq4 in ,freiheit gesetztes ,jod entspricht #a ,aeq4 ,mn#b,o#c7 und aus der ,differenz die der ,magnesia4 -- ,greek3 b4 ,von ,baryt und ,strontian4 ,man fllt mit kohlensaurem ,natron 74 #hf4 #a4 a474 ,der wohl ausgewaschene ,niederschlag hat die ,formel ,mn#b,o#c1 ,ba,o x,ba,o1 ,,co#b4 ,man behandelt eine ,probe wie in ,greek3 a4 und findet so die ,menge des ,mangans4 ,die des kohlensauren ,baryts ergiebt sich1 wenn man das ,manganoxyd abzieht von dem gewogenen ,niederschlag und zu der ,differenz so viel ,kohlensure zuzhlt1 als durch das ,manganoxyd ausgetrieben worden ist1 d4 h4 fr je #a ,aeq4 ,mn#b,o#c1 #a ,aeq4 ,,co#b4 ,greek3 c4 ,von ,kalk4 ,man verfhrt wie bei ,baryt und ,strontian angegeben1 befeuchtet aber nach dem ,glhen wiederholt mit kohlensaurem ,ammon1 trocknet ein und glht gelinde1 bis das ,gewicht constant bleibt4 #dd ,ann4 der ,chem4 und ,pharm4 #hg4 #bfh4 ,,nb4 ,diese ,art der volumetrischen ,bestimmung des ,mangans setzt voraus1 dass mehr als #a ,aeq4 ,mg,o1 ,ca,o etc4 auf je #a ,aeq4 ,mn#b,o#c vorhanden ist1 denn im anderen ,falle enthlt der ,rckstand neben ,mn#b,o#c auch ,mn#b,o#c1 ,mn,o4 -- ,um auch in solchem ,falle die ,methode anwenden zu knnen1 lst man1 nach ,krieger1 eine ,probe des gewogenen ,niederschlages auf1 setzt die ,hlfte ihres ,gewichtes ,zinkoxyd zu1 fllt mit kohlensaurem ,natron1 bestimmt die ,menge des ,niederschlages nach lngerem ,glhen an der ,luft und wendet den so erhaltenen ,rckstand oder einen aliquoten ,theil desselben zur volumetrischen ,bestimmung an4 ,in diesem ist nun alles ,mangan als ,mn#b,o#c enthalten4 #e4 ,kobaltoxydul1 ,nickeloxydul und ,zinkoxyd von ,baryt1 ,strontian und ,kalk4 ,man versetzt mit kohlensaurem ,natron im ,ueberschuss1 fgt ,cyankalium zu1 erwrmt sehr gelinde1 bis alles gefllte kohlensaure ,kobaltoxydul1 ,nickeloxydul und ,zinkoxyd wieder in ,lsung ist1 und filtrirt die kohlensauren alkalischen ,erden von der ,lsung der ,cyanmetalle in ,cyankalium ab4 ,erstere werden in verdnnter ,salzsure gelst und nach 4 #abb getrennt1 letztere scheidet man nach 4 #abh4 #f4 ,kobalt- und ,nickeloxydul von ,magnesia4 ,man fllt die ,lsung durch eine ,mischung von unterchlorigsaurer ,kali- und ,aetzkali-,lsung4 ,den ,niederschlag1 welcher aus ,nickelsuperoxyd1 ,kobaltoxyd und ,magnesiahydrat besteht1 digerirt man nach vlligem ,auswaschen noch feucht bei #cj-dj;,c4 mit einer berschssigen ,lsung von ,quecksilberchlorid4 ,dabei bildet sich ein ,doppelsalz von ,mg,cl #c;,hg,cl und die ,talkerde wird aufgelst1 whrend eine entsprechende ,quantitt von basischem ,quecksilberchlorid ausgefllt wird 7,ulgren1 ,berzel4 ,jahresber4 #ba4 #adf74 ,die ,lsung und das ,waschwasser dampft man unter ,zusatz von reinem ,quecksilberoxyd ein und bestimmt die ,magnesia nach 4 #hb4 #c4 b4 -- ,die ,oxyde des ,nickels und ,kobalts werden zur ,abscheidung des ,quecksilbers geglht und auf unten anzugebende ,weise geschieden4 #g4 ,kobalt- und ,nickeloxydul von ,baryt1 ,strontian1 ,kalk4 ,man glht die ,chlormetalle in ,wasserstoffgas 74 #abh4 ,b4 #d474 ,,iii4 ,trennung der ,oxyde der vierten ,gruppe von denen der dritten ,gruppe und von einander4 4 #abh4 ,uebersicht3 ,thonerde von ,chromoxyd3 ,b4 #a4 a1 -- von ,zinkoxyd3 ,a4 #a u4 #b1 ,b4 #b4 a1 #h4 a1 -- von ,manganoxydul3 ,a4 #a4 u4 #b1 -- ,b4 #a4 a1 #e4 b u4 c1 #aj4 c1 -- von ,nickeloxydul3 ,a4 #a u4 #b1 ,b4 #a4 b1 #h4 a1 -- von ,kobaltoxydul3 ,a4 #a u4 #b1 ,b4 #a4 b1 #h4 a1 -- von ,eisenoxydul3 ,a4 #a u4 #b1 ,b4 #a4 a u4 b1 -- von ,eisenoxyd3 ,a4 #b1 ,b4 #a4 a u4 b1 #c4 a1 #aj4 a4 ,chromoxyd von ,thonerde3 ,b4 #a4 a1 -- von ,zinkoxyd1 ,manganoxydul1 ,nickeloxydul1 ,kobaltoxydul und ,eisenoxydul3 ,a4 #a u4 #b1 ,b4 #e4 a1 -- von ,eisenoxyd3 ,a4 #b1 ,b4 #c4 a1 #e4 a4 ,zinkoxyd von ,thonerde3 ,a4 #a u4 #b1 ,b4 #b4 a1 #h4 a1 -- von ,chromoxyd3 ,a4 #a u4 #b1 ,b4 #e4 a1 -- von ,manganoxydul3 ,b4 #b4 a1 #e4 b u4 c1 #aj4 d1 -- von ,nickeloxydul3 ,b4 #b4 a u4 c1 #c4 c1 #i1 -- von ,kobaltoxydul3 ,b4 #b4 a u4 c1 #c4 c1 #h4 c1 #i1 -- von ,eisenoxyd3 ,a4 #a1 ,b4 #b4 a1 #f1 #i4 b4 ,manganoxydul von ,thonerde3 ,a4 #a u4 #b1 ,b4 #a4 a1 #e4 b u4 c1 #aj4 c1 -- von ,chromoxyd3 ,a4 #a u4 #b1 ,b4 #e4 a1 -- von ,zinkoxyd3 ,b4 #b4 a1 #e4 b u4 c1 #aj4 d1 -- von ,nickeloxydul3 ,b4 #b4 b u4 c1 #d1 #e4 b1 c u4 d1 -- von ,kobaltoxydul3 ,b4 #b4 b u4 c1 #d1 #h4 d1 -- von ,eisenoxyd3 ,a4 #a1 ,b4 #e4 c1 #f1 #aj4 c4 ,nickeloxydul von ,thonerde3 ,a4 #a u4 #b1 ,b4 #a4 b1 #h4 a1 -- von ,chromoxyd3 ,a4 #a u4 #b1 ,b4 #e4 a1 von ,zinkoxyd3 ,b4 #b4 a u4 c1 #c4 c1 #i1 -- von ,manganoxydul3 ,b4 #b4 b u4 c1 #d1 #e4 b1 c u4 d1 -- von ,kobaltoxydul3 ,b4 #e4 d1 #h4 b1 -- von ,eisenoxyd3 ,a4 #a1 ,b4 #b4 b1 #f4 ,kobaltoxydul von ,thonerde3 ,a4 #a u4 #b1 ,b4 #a4 b1 #h4 a1 -- von ,chromoxyd3 ,a4 #a u4 #b1 ,b4 #e4 a1 -- von ,zinkoxyd3 ,b4 #b4 a u4 c1 #c4 c1 #h4 c1 #i1 -- von ,manganoxydul3 ,b4 #b4 b u4 c1 #d1 #h4 d1 von ,nickeloxydul3 ,b4 #e4 d1 #h4 b1 -- von ,eisenoxyd3 ,a4 #a1 ,b4 #b4 b1 #f1 #g4 ,eisenoxydul von ,thonerde3 ,a4 #a u4 #b1 ,b4 #a4 a u4 b1 -- von ,chromoxyd3 ,a4 #a u4 #b1 -- von ,eisenoxyd3 ,a4 #a1 ,b4 #c4 b1 #aj4 b1 #aa4 ,eisenoxyd von ,thonerde3 ,a4 #b1 ,b4 #a4 a u4 b1 #c4 a1 #aj4 a1 -- von ,chromoxyd3 ,a4 #b1 ,b4 #c4 a1 ,b4 #e4 a1 -- von ,zinkoxyd3 ,a4 #a1 ,b4 #b4 a1 #f1 #i4 b1 -- von ,manganoxydul3 ,a4 #a1 ,b4 #e4 c1 #f1 #aj4 c1 -- von ,nickeloxydul3 ,a4 #a1 ,b4 #b4 b1 #f1 -- von ,kobaltoxydul3 ,a4 #a1 ,b4 #b4 b1 #f1 #g1 -- von ,eisenoxydul3 ,a4 #a1 ,b4 #c4 b1 #aj4 b1 #aa4 ,a4 ,allgemeine ,methoden4 #a4 ,methode1 welche auf der ,fllbarkeit einiger ,oxyde durch kohlensauren ,baryt beruht4 ,eisenoxyd1 ,thonerde und ,chromoxyd von allen brigen ,basen der vierten ,gruppe4 ,man versetzt die in einem ,kolben enthaltene1 ein wenig freie ,sure enthaltende1 hinlnglich verdnnte ,lsung 7ist viel freie ,sure zugegen1 sttigt man den grssten ,theil derselben mit kohlensaurem ,natron7 mit in ,wasser fein aufgeschlmmtem kohlensauren ,baryt in mssigem ,ueberschuss1 verstopft und lsst in der ,klte unter fterem ,umschtteln lngere ,zeit stehen4 ,hierdurch wird ,eisenoxyd1 ,thonerde und ,chromoxyd vollstndig abgeschieden 7die ,abscheidung des ,chromoxydes erfordert am meisten ,zeit71 whrend die anderen ,basen gelst bleiben 7nur von ,kobaltoxydul schlagen sich meist ,spuren mit nieder74 ,man decantirt1 rhrt mit kaltem ,wasser auf1 lsst absitzen1 decantirt nochmals1 filtrirt und wscht mit kaltem ,wasser aus4 ,der ,niederschlag enthlt ausser den gefllten ,oxyden kohlensauren ,baryt1 das ,filtrat ausser den nicht gefllten ,oxyden ein ,barytsalz4 -- ,illustration3 ,fig4 #ec4 ,sollte ,eisenoxydul zugegen gewesen sein1 und man die ,absicht hegen1 dies auf die genannte ,art von ,eisenoxyd etc4 zu trennen1 so muss whrend der ganzen ,operation die ,luft abgeschlossen werden4 ,man nimmt alsdann die ,auflsung der ,substanz1 die ,fllung1 wie das ,auswaschen durch ,decantation1 in einem ,kolben 7,a ,fig4 #ec7 vor1 durch welchen man ,kohlensure leitet 7d74 ,das ,nachfllen des ,auswaschwassers geschieht durch ein ,trichterrohr1 das ,ablassen durch einen im ,kork verschiebbaren ,heber 7b71 welche beide luftdicht im ,stopfen eingepasst sind4 7,scheerer wendet zur ,trennung des ,eisenoxyds von ,oxydul die in einer ,kohlensureatmosphre durch ,erhitzen mit concentrirter ,schwefelsure bereitete ,lsung an1 lsst erkalten1 fgt ,eis zu1 bis zur geeigneten ,verdnnung1 sttigt annhernd mit kohlensaurem ,ammon und kocht1 unter fortwhrendem ,einleiten von ,kohlensure1 die ,flssigkeit lngere ,zeit mit sehr fein zerriebenem ,magnesit1 wodurch alles ,eisenoxyd gefllt wird47 #b4 ,methode1 welche auf der ,ausfllung der ,oxyde der vierten ,gruppe durch ,schwefelnatrium aus durch ,weinsure vermittelter alkalischer ,lsung beruht4 ,thonerde und ,chromoxyd von den ,oxyden der vierten ,gruppe4 ,man versetzt die ,lsung mit ,weinsteinsure1 dann mit reiner ,natron- oder ,kalilauge1 bis die ,flssigkeit wieder klar ist1 fgt ,schwefelnatrium zu1 so lange noch ein ,niederschlag entsteht1 lsst absitzen1 bis die berstehende ,flssigkeit nicht mehr grnlich oder brunlich gefrbt erscheint1 decantirt1 rhrt den ,niederschlag mit schwefelnatriumhaltigem ,wasser auf1 decantirt nochmals1 bringt nun den alle ,metalle der vierten ,gruppe enthaltenden ,niederschlag auf ein ,filter1 wscht ihn mit schwefelnatriumhaltigem ,wasser aus und trennt im ,niederschlage die ,metalle nach ,b4 -- ,das ,filtrat verdampft man unter ,zusatz von salpetersaurem ,kali zur ,trockne1 schmelzt den ,rckstand und trennt die ,thonerde von der erzeugten ,chromsure nach 4 #abe4 ,b4 ,speciellere ,methoden4 #a4 ,methoden1 welche auf der ,lslichkeit der ,thonerde in tzenden ,alkalien beruhen4 a4 ,thonerde von ,eisenoxyd und ,oxydul1 ,chromoxyd und kleinen ,mengen von ,manganoxydul 7nicht aber von ,nickel- und ,kobaltoxydul74 ,man erhitzt die saure ziemlich concentrirte ,lsung in einem ,kolben zum ,sieden1 nimmt vom ,feuer und reducirt das vorhandene ,eisenoxyd durch schwefligsaures ,natron4 ,die noch einige ,zeit im ,sieden erhaltene ,flssigkeit neutralisirt man mit kohlensaurem ,natron1 fgt dann reine ,natron- oder ,kalilauge#de im ,ueberschuss zu und kocht lngere ,zeit4 ,bei ,anwesenheit von viel ,eisen muss der ,niederschlag schwarz und krnig werden1 zum ,zeichen1 dass er in ,oxyduloxyd bergegangen ist4 7,das anfngliche1 dem ,kochen vorausgehende ,stossen wird sowohl durch einen eingelegten1 spiralfrmigen ,platindraht1 als auch durch bestndiges ,hin- und ,herbewegen der ,flssigkeit vermieden4 ,sobald dieselbe wirklich kocht1 hrt das ,stossen von selbst auf47 ,man lsst jetzt absitzen1 indem man vom ,feuer nimmt1 giesst die klare ,flssigkeit durch ein nicht zu porses ,filter1 kocht den ,niederschlag -- der ,sicherheit halber -- nochmals mit neu zugefgter ,natronlauge und wscht ihn erst durch ,decantiren1 dann auf dem ,filter mit heissem ,wasser aus4 ,das alkalische ,filtrat suert man mit ,salzsure an1 kocht mit etwas chlorsaurem ,kali 74 #abd4 #a4 ,a4 #a471 concentrirt durch ,abdampfen und fllt daraus die ,thonerde nach 4 #hc4 a4 7,journ4 f4 prakt4 ,chem4 #de4 #bfa74 ,das ,kochen der gefllten ,oxyde mit ,natronlauge geschieht -- wenn man eine etwas grosse ,silber- oder ,platinschale hat -- besser in einer solchen4 -- ,man vermeide wohl thon- und kieselerdehaltige ,natronlauge4 #de ,zur ,bereitung reiner ,natron- oder ,kalilauge hat ,whler krzlich folgende ,methode angegeben3 ,man schichtet #a ,theil ,salpeter und #b-c ,theile zerschnittenes ,kupferblech in einen eisernen1 besser kupfernen ,tiegel1 bedeckt denselben und setzt ihn eine halbe ,stunde lang einer mssigen ,rothglhhitze aus4 ,nach dem ,erkalten wird die ,masse mit ,wasser behandelt 7womit sie sich stark erhitzt71 die ,lauge -- welche ganz kupferfrei ist -- in einem hohen ,cylinder absitzen gelassen1 dann mit einem ,heber abgenommen4 -- ,man bewahrt sie am besten nach der ,mohr'schen ,methode1 d4 h4 in einer ,flasche auf1 welche mittelst eines ,korkes verschlossen wird1 durch den ein an beiden ,enden offenes1 mit einem grblichen ,gemenge von ,glaubersalz und ,aetzkalk geflltes ,rohr luftdicht gesteckt ist 7,ann4 der ,chem4 und ,pharm4 #hg4 #cgc74 ,ist ,chromoxyd zugegen gewesen1 so findet sich dies zwar der ,hauptmasse nach bei dem ,eisenoxyd1 eine kleine ,menge ist aber zu ,chromsure oxydirt worden und findet sich daher in der von der ,thonerde abfiltrirten ,flssigkeit4 b4 ,thonerde von ,eisenoxyd und ,oxydul1 ,kobalt- und ,nickeloxydul4 ,man schmelzt die ,oxyde mit ,kalihydrat im ,silbertiegel1 kocht die ,masse mit ,wasser und filtrirt die alkalische1 die ,thonerde enthaltende ,flssigkeit von den thonerdefreien1 aber kalihaltigen1 ,oxyden ab 7,h4 ,rose74 #b4 ,methoden1 welche auf dem verschiedenen ,verhalten der ,schwefelmetalle zu ,suren oder der essigsauren ,lsungen zu ,schwefelwasserstoff beruhen4 a4 ,zinkoxyd von ,thonerde und den ,oxyden der vierten ,gruppe4 ,man fllt die von unorganischen ,suren freie1 berschssige ,essigsure in gengender ,menge enthaltende ,lsung der essigsauren ,salze durch ,schwefelwasserstoff1 wodurch nur das ,zink niedergeschlagen wird 74 #he4 b74 ,die ,oxyde erhlt man in der ,regel am leichtesten in essigsaurer ,lsung1 indem man sie in schwefelsaure ,salze verwandelt und dann essigsauren ,baryt in gengender ,menge zufgt4 -- ,man leitet alsdann1 ohne zu erwrmen und ohne abzufiltriren1 in die1 nthigenfalls noch mit ,essigsure versetzte1 ,flssigkeit ,schwefelwasserstoff4 -- ,fllt der ,niederschlag1 wie dies zuweilen der ,fall ist1 grau aus1 so kann man1 wenn mitgeflltes ,schwefeleisen ,ursache der ,frbung ist1 dadurch helfen1 dass man gelinde erwrmt und dann nochmals ,schwefelwasserstoff einleitet4 ,der ,niederschlag1 ein ,gemenge von ,schwefelzink und schwefelsaurem ,baryt1 wird mit schwefelwasserstoffhaltigem ,wasser ausgewaschen4 ,man erhitzt ihn dann mit ,salzsure1 filtrirt und bestimmt im ,filtrat das ,zink nach 4 #he4 a4 -- ,in der von dem ,schwefelzink abfiltrirten ,flssigkeit bestimmt man1 nach ,ausfllung des ,barytes1 die anderen ,oxyde4 b4 ,kobalt- und ,nickeloxydul von ,manganoxydul und den ,oxyden des ,eisens4 ,man fllt die salpetersurefreie ,lsung1 nachdem man etwaige freie ,sure durch ,ammon abgestumpft hat1 mit ,schwefelammonium und fgt dann sehr verdnnte ,salzsure 7,h4 ,rose7 oder ,essigsure 7,wackenroder7 zu4 ,hierdurch lst sich ,schwefelmangan und ,schwefeleisen1 whrend ,schwefelkobalt und1 wenngleich weniger vollkommen1 ,schwefelnickel ungelst bleiben4 -- ,behandelt man die aus dem ,filtrat durch ,zusatz von ,ammon und ,schwefelammonium neuerdings gefllten ,schwefelmetalle nochmals mit verdnnter ,salzsure1 so sind die ,resultate sehr annhernd4 c4 ,kobalt- und ,nickeloxydul von ,manganoxydul und ,zinkoxyd4 ,greek3 a4 ,man erhitzt das gewogene ,gemenge der ,oxyde in einem in eine ,rhre geschobenen ,porzellan- oder ,platinschiffchen zum dunkeln ,rothglhen1 whrend man ,schwefelwasserstoffgas darber leitet4 ,nachdem die erzeugten ,schwefelmetalle im ,gasstrome erkaltet sind1 digerirt man sie mehrere ,stunden lang mit kalter verdnnter ,salzsure1 welche nur das ,schwefelmangan 7und ,schwefelzink7 lst4 ,die ,schwefelverbindungen des ,nickels und ,kobalts bleiben rein zurck 7,ebelmen7#df4 #df ,ann4 der ,chem4 und ,pharm4 #gb4 #cbi4 ,ebelmen hat sein ,verfahren nur zur ,trennung des ,co,o und ,ni,o von ,mn,o angegeben4 ,greek3 b4 ,man fllt mit kohlensaurem ,natron1 filtrirt1 wscht aus1 glht1 mischt #a ,thl4 mit #a1e ,thl4 ,schwefel und #j1ge ,soda1 erhitzt in einem ,retrtchen mglichst stark #a_/b ,stunde lang4 ,nach dem ,erkalten zieht man das erzeugte ,schwefelzink 7und ,schwefelmangan7 mit verdnnter ,salzsure 7#a 3 #aj7 aus 7,brunner7#dg4 #dg ,ann4 der ,chem4 und ,pharm4 #hj4 #cfd4 ,brunner hat die ,methode nur fr ,nickel und ,zink angegeben4 #c4 ,methoden1 welche auf dem verschiedenen ,verhalten der ,oxyde zu ,wasserstoff in der ,glhhitze beruhen4 a4 ,eisenoxyd von ,thonerde und ,chromoxyd4 ,greek3 a4 ,nach ,rivot#dh4 ,man fllt mit ,ammon1 erhitzt1 filtrirt1 glht1 wgt1 zerreibt und wgt eine ,portion in einem kleinen ,porzellannachen ab4 ,diesen bringt man in eine horizontal liegende ,porzellanrhre1 in deren eines ,ende man durch ,schwefelsure und ,chlorcalcium getrocknetes ,wasserstoffgas einstrmen lsst4 ,das andere ,ende ist durch einen ,stopfen verschlossen1 in den eine engere1 offene ,glasrhre eingepasst ist4 ,nachdem die ,luft aus dem ,apparate getrieben ist1 erhitzt man die ,porzellanrhre allmlig zum ,rothglhen und unterhlt diese ,temperatur so lange sich noch ,wasser bildet 7etwa #a ,stunde lang74 ,man lsst die ,rhre unter fortwhrendem ,einstrmen von ,wasserstoff erkalten1 nimmt den ,nachen heraus und wgt ihn4 ,der ,gewichtsverlust giebt die ,menge des an ,eisen zu ,oxyd gebunden gewesenen ,sauerstoffs an4 -- ,will man die ,oxyde getrennt bestimmen1 was namentlich dann nthig erscheint1 wenn viel ,thonerde und wenig ,eisenoxyd zugegen ist1 so behandelt man das ,gemenge von ,thonerde1 ,chromoxyd und metallischem ,eisen mit einer ,mischung von #a ,salpetersure und #cj-dj ,wasser 7oder mit ,wasser1 dem man nach und nach sehr wenig ,salpetersure zusetzt74 ,das ,eisen lst sich1 ,thonerde und ,chromoxyd bleiben zurck4 ,diese wgt man direct1 jenes fllt man nach ,kochen der ,lsung durch ,ammon4 -- ,die ,probeanalysen1 welche ,rivot mittheilte1 sind sehr befriedigend4 #dh ,ann4 de ,chim4 et de ,phys4 ,,xxx4 #ahh4 ,journ4 f4 prakt4 ,chem4 #ea4 #cch4 ,greek3 b4 ,deville leitet1 nach geschehener ,reduction durch ,wasserstoff 7wie in ,greek3 a471 erst ,chlorwasserstoff1 dann wieder ,wasserstoff durch die ,rhre4 ,die ,thonerde bleibt rein zurck1 das ,eisen verflchtigt sich als ,chlorr und wird entweder aus dem ,verlust oder direct bestimmt4 ,soll letzteres geschehen1 so lst man das in den ,rhren und der tubulirten ,vorlage befindliche ,chlorr dadurch auf1 dass man verdnnte ,salzsure zum ,kochen erhitzt und die ,dmpfe in die ,porzellanrhre leitet4 ,der ,tubus der ,vorlage wird dabei abwrts gerichtet4 7,deville hat seine ,methode nur zur ,trennung des ,eisenoxyds von der ,thonerde benutzt2 offenbar wird sie sich aber auch zu der des ,eisenoxyds von ,chromoxyd eignen47 ,anhang3 ,zerlegung des ,chromeisensteins 7nach ,rivot7#di4 ,man behandelt das fein gepulverte und geschlmmte ,mineral nach ,greek3 a4 ,bei lebhafter ,rothglhhitze wird in einer ,stunde alles ,eisenoxydul reducirt4 ,man digerirt die im ,wasserstoffstrome erkaltete ,masse #bd ,stunden lang mit verdnnter ,salpetersure und hat dann ,eisen1 ,kalk und ,magnesia in ,lsung1 -- ,chromoxyd1 ,thonerde und ,kieselsure im ,rckstand4 #di ,journ4 f4 prakt4 ,chem4 #ea4 #cdg4 b4 ,eisenoxyd von ,eisenoxydul4 ,hat man eine ,verbindung1 welche ,eisenoxyd und ,eisenoxydul1 sonst aber keine ,substanzen oder wenigstens keine solchen enthlt1 die durch ,glhen in ,wasserstoffgas verndert werden1 so glht man sie in ,wasserstoffgas heftig1 lsst darin erkalten und erfhrt so -- als ,gewichtsverlust -- den ,sauerstoff1 der mit dem ,eisen verbunden war4 ,die ,menge des letzteren lsst sich je nach ,umstnden durch directes ,wgen des ,rckstandes oder durch eine weitere ,analyse desselben feststellen4 -- ,die ,operation kann man entweder so ausfhren wie es in a4 angegeben ist1 oder auch nach der in 4 #hh beschriebenen und durch ,fig4 #db erluterten ,weise4 -- ,will man zur ,controle das erzeugte ,wasser wgen1 so kann man den in 4 #ai 7,fig4 #ah7 beschriebenen ,apparat whlen4 ,der ,gasometer ist alsdann statt mit ,luft mit ,wasserstoff zu fllen4 c4 ,kobalt- und ,nickeloxydul von ,zinkoxyd4 ,nach ,ullgren 7,berz4 ,jahresber4 #ba4 #ade7 fllt man unter den beim ,zink nthigen ,vorsichtsmaassregeln 74 #he7 die ,lsung mit kohlensaurem ,natron4 ,die ,niederschlge werden sorgfltig mit kochendem ,wasser ausgewaschen1 getrocknet1 geglht und gewogen4 ,man zerreibt sie alsdann fein1 bringt einen abgewogenen ,theil des ,pulvers in die ,kugel einer ,kugelrhre und erhitzt dieselbe1 whrend man einen langsamen ,strom von ,wasserstoff durchleitet1 zum anfangenden ,glhen4 ,sobald kein ,wasser mehr gebildet wird1 lsst man die ,masse im ,wasserstoffstrome erkalten4 ,sie enthlt alles ,kobalt und ,nickel als ,metall1 alles ,zink als ,oxyd4 ,jetzt wird das ,rohr an einem ,ende zugeschmolzen1 mit einer concentrirten ,lsung von kohlensaurem ,ammon gefllt1 verkorkt und #bd ,stunden lang in gelinder ,wrme 7z4 ,b4 bei #dj7 gelassen4 ,das ,zinkoxyd lst sich hierbei vollstndig auf unter ,zurcklassung des ,kobalts und ,nickels1 welche noch mehrmals mit kohlensaurem ,ammon ausgewaschen1 dann getrocknet und gewogen werden4 ,die ,quantitt des ,zinkoxyds erfhrt man durch behutsames ,abdampfen der ammoniakalischen ,lsung und ,glhen des ,rckstandes4 #d4 ,methoden1 die auf dem verschiedenen ,verhalten der ,chloride zu ,wasserstoff in der ,glhhitze beruhen4 ,kobalt- und ,nickeloxydul von ,manganoxydul4 ,man scheidet zuerst die ,oxyde in reiner ,form ab4 ,dies geschieht bei einer von ,ammonsalzen freien ,lsung ganz einfach durch ,fllung mit ,natronlauge4 ,bei ,gegenwart von sehr viel ,ammonsalzen fllt man am zweckmssigsten mit ,schwefelammonium1 lst die ausgewaschenen ,schwefelmetalle in ,knigswasser und fllt alsdann diese ,lsung mit ,natronlauge4 ,die ,oxyde oder einen gewogenen ,theil derselben bringt man in eine ,kugelrhre und setzt sie in einem ,strome von trockenem ,chlorwasserstoffgas einer mssigen ,glhhitze aus1 bis sie vllig in ,chlormetalle verwandelt sind1 bis demnach kein ,wasser mehr gebildet wird1 wozu eine lange ,zeit erforderlich ist4 -- ,man leitet alsdann1 whrend man die ,kugel stark erhitzt1 trockenes ,wasserstoffgas ber die ,chlormetalle und setzt dies so lange fort1 bis nur noch schwache ,nebel bemerklich sind1 wenn man einen mit ,ammon befeuchteten ,glasstab dem ,ausgange der ,kugelrhre nhert4 ,kobalt- und ,nickelchlorr werden hierdurch zu ,metall reducirt1 whrend das ,manganchlorr unverndert bleibt4 -- ,man lsst im ,wasserstoffstrom erkalten und stellt sodann die ,kugelrhre in einen ,cylinder mit ,wasser4 ,das ,chlormangan kommt zum grossen ,theil in ,lsung1 zum kleineren schwimmt es als braune ,flocken in der ,flssigkeit umher1 ,kobalt und ,nickel setzen sich rasch ab4 ,man giesst die ,lsung sammt den suspendirten leichten ,flocken ab1 wscht das ,kobalt und ,nickel auf einem gewogenen ,filter zuerst mit ein wenig ganz verdnnter ,salzsure1 dann mit ,wasser ab1 trocknet und wgt es 7vergl4 brigens #hh4 b474 ,die abgegossene ,flssigkeit sammt den ,waschwassern concentrirt man unter ,zusatz von etwas ,salzsure und fllt das ,mangan mit kohlensaurem ,natron 74 #hf74 -- ,resultate genau 7,h4 ,rose74 #e4 ,methoden1 die auf der verschiedenen ,fhigkeit1 durch ,oxydationsmittel in hhere ,oxyde1 oder durch ,chlor in hhere ,chloride bergefhrt zu werden1 beruhen4 a4 ,chromoxyd von allen ,oxyden der vierten ,gruppe4 ,man schmelzt die smmtlichen ,oxyde mit ,salpeter und ,soda1 vergl4 4 #abe1 kocht den ,rckstand mit ,wasser1 setzt eine nicht zu kleine ,menge ,weingeist zu und erwrmt einige ,stunden hindurch4 ,man filtrirt alsdann1 bestimmt im ,filtrat das ,chrom nach 4 #ajd1 im ,rckstande die ,basen der vierten ,gruppe4 -- ,die ,theorie dieses ,verfahrens ist folgende3 ,beim ,schmelzen werden die ,oxyde des ,zinks1 ,kobalts1 ,nickels1 ,eisens und ,mangans1 das des letzteren jedoch nur theilweise1 abgeschieden1 whrend sich andererseits mangansaures 7vielleicht auch etwas eisensaures7 und chromsaures ,kali bildet4 ,beim ,kochen mit ,wasser kommt dieses nebst bermangansaurem ,kali in ,auflsung1 das durch die ,bildung des letzteren entstandene ,manganhyperoxyd1 sowie die oben erwhnten ,oxyde bleiben zurck4 ,bei ,zusatz von ,alkohol und gelindem ,erwrmen wird das bermangansaure ,kali zerlegt unter ,abscheidung von ,superoxyd4 ,man hat sonach bei der ,filtration in ,lsung alles ,chrom als chromsaures ,alkali1 im ,rckstand alle ,metalle der vierten ,gruppe4 ,hat man mit der in der ,natur vorkommenden ,verbindung des ,chromoxyds mit ,eisenoxydul 7dem ,chromeisenstein7 zu thun1 so muss man darauf sehen1 dass derselbe hchst fein geschlmmt sei1 und dass das ,schmelzen lange fortgesetzt werde4 ,da trotzdem meistens ein ,antheil unzerlegt bleibt1 was man daran erkennt1 dass sich der von ,wasser nicht aufgenommene ,rckstand nicht vollstndig in ,salzsure lst1 so bestimmt man das ,gewicht des unzersetzten ,minerals und zieht es von der angewendeten ,gesammtmenge ab4 -- ,nach ,calvert glht man die feingepulverten ,chromerze mit #c-d ,thln4 ,natronkalk und #a ,thl4 salpetersaurem ,natron #b ,stunden lang zum ,behufe ihrer ,aufschliessung4 b4 ,manganoxydul von ,thonerde1 ,nickeloxydul1 ,zinkoxyd 7nicht aber von ,kobaltoxydul und den ,oxyden des ,eisens71 nach ,gibbs#ej4 ,man fllt das ,mangan mit ,bleihyperoxyd und verfhrt genau wie bei der ,trennung des ,mangans von der ,magnesia 74 #abg4 ,b4 #d4 a4 ,greek3 a474 #ej ,ann4 der ,chem4 und ,pharm4 #ff4 #ef4 c4 ,manganoxydul von ,thonerde1 ,eisenoxyd1 ,nickeloxydul und ,zinkoxyd 7nicht aber von ,kobaltoxydul71 nach ,schiel#ea durch ,einleiten von ,chlorgas in die mit essigsaurem ,natron versetzte ,lsung 7s4 4 #abg4 ,b4 #d4 a4 ,greek3 b474 #ea ,sillim4 ,journ4 #ae4 #bge4 -- ,schiel spricht nur von der ,trennung des ,mangans von ,eisen und ,nickel1 offenbar muss es aber eben so gut auch von ,thonerde und ,zink geschieden werden knnen4 d4 ,kobalt- und ,manganoxydul von ,nickeloxydul 7nach ,h4 ,rose7#eb4 ,man verdnnt die salzsaure1 in einem gerumigen ,kolben befindliche ,lsung so mit ,wasser1 dass auf #b ,grm4 der ,metalloxyde #a ,liter ,wasser kommt1 leitet so lange ,chlorgas ein1 bis die ,flssigkeit ganz damit gesttigt und der leere ,raum des ,kolbens damit erfllt ist1 setzt aufgeschlmmten kohlensauren ,baryt im ,ueberschuss zu1 lsst unter fterem ,umschtteln #ab-ah ,stunden in der ,klte stehen und filtrirt das gefllte ,kobalt- und ,manganoxyd von der alles ,nickel enthaltenden ,flssigkeit ab4 #eb ,pogg4 ,ann4 #ga4 #ede4 ,statt des ,chlors hat ,henry mit gutem ,erfolge ,brom angewandt4 ,denham ,smith empfiehlt ,zusatz einer verdnnten ,lsung von ,chlorkalk1 die durch ,zusatz von ,schwefelsure vollstndig zersetzt worden ist1 so dass kein unterchlorigsaures ,salz unzersetzt brig bleibt 7andernfalls wrde ,nickel mit gefllt werden74 #f4 ,methode1 die auf dem verschiedenen ,verhalten der bernsteinsauren ,salze beruht4 ,eisenoxyd von ,zinkoxyd1 ,manganoxydul1 ,nickel- und ,kobaltoxydul4 ,man setzt zur ,lsung1 sofern sie nicht stark sauer ist1 ,salmiak und neutralisirt sie alsdann mit ,ammon in der ,art1 dass der grssere ,theil des ,eisenoxyds ungefllt1 ein ganz kleiner aber gefllt ist1 fgt eine ,auflsung von neutralem bernsteinsauren 7oder auch benzosauren7 ,ammon zu und filtrirt das bernsteinsaure ,eisenoxyd von der die brigen ,metalle enthaltenden ,lsung ab4 ,die ,einzelnheiten des ,verfahrens siehe 4 #ij4 #a4 c4 -- ,die ,trennung ist bei gehriger ,sorgfalt ganz vollstndig und namentlich dann zu empfehlen1 wenn relativ viel ,eisenoxyd zugegen ist4 #g4 ,methode1 die auf dem verschiedenen ,verhalten der oxalsauren ,salze beruht4 ,kobaltoxydul von ,eisenoxyd4 ,man versetzt die mglichst neutrale ,lsung mit zweifach-kleesaurem ,kali 7oder mit ,oxalsure und soviel kohlensaurem ,kali1 dass die ,flssigkeit nur noch mssig sauer reagirt7 und lsst #c-d ,tage ruhig1 gegen ,sonnenlicht geschtzt1 stehen4 ,das oxalsaure ,kobaltoxydul scheidet sich vollstndig und eisenfrei aus4 ,nach dem ,auswaschen mit kaltem ,wasser glht man es im ,wasserstoffstrom und wgt das metallische ,kobalt4 -- ,resultate befriedigend 7,h4 ,rose74 #h4 ,methoden1 welche auf dem verschiedenen ,verhalten zu ,cyankalium beruhen4 a4 ,thonerde von ,zinkoxyd1 ,kobalt- und ,nickeloxydul4 ,man versetzt die ,lsung mit kohlensaurem ,natron1 fgt ,cyankalium in gengender ,menge zu und digerirt in der ,klte1 bis die gefllten kohlensauren ,salze des ,zinkoxyds1 ,kobalt- und ,nickeloxyduls wieder gelst sind4 ,die abgeschiedene ,thonerde wird abfiltrirt und ausgewaschen4 ,da sie alkalihaltig ist1 so muss sie in ,salzsure gelst und aus der ,lsung durch ,ammon gefllt werden4 b4 ,kobaltoxydul von ,nickeloxydul4 ,nach ,liebig#ec4 ,man versetzt die von anderen ,oxyden freie ,lsung beider ,oxyde mit ,blausure1 dann mit ,kalilauge und erwrmt bis ,alles gelst ist4 7,statt ,blausure und ,kali kann man auch cyansurefreies ,cyankalium anwenden47 ,die rothgelbe ,lsung erhitzt man -- um die freie ,blausure zu entfernen -- zum ,sieden4 ,hierdurch geht das ,cyankobalt-,cyankalium 7,k,cy1 ,co,cy71 welches man anfangs in ,lsung hatte1 unter ,wasserstoffentwickelung in ,kobaltidcyankalium 7,co#b;,cy#f1 #c,k7 ber#ed1 whrend das in der ,lsung enthaltene ,cyannickel-,cyankalium sich nicht verndert4 ,man setzt nun der warmen ,auflsung feingeriebenes und aufgeschlmmtes ,quecksilberoxyd zu und kocht4 ,hierdurch wird alles ,nickel theils als ,oxyd1 theils als ,cyanr gefllt1 indem das ,quecksilber an seine ,stelle tritt4 7,war die ,flssigkeit vor dem ,zusatz des ,quecksilberoxyds neutral1 so wird sie nach dem ,kochen mit demselben alkalisch47 ,der anfangs grnliche1 bei ,quecksilberoxydberschuss gelbgraue ,niederschlag wird nach dem ,auswaschen geglht2 er ist reines ,nickeloxyd4 #ec ,ann4 der ,chem4 und ,pharm4 #fe4 #bdd4 #ed #b7;,co,cy1 ,k,cy7 ,k,cy ,cy,h 7,co#b;,cy#f1 #c,k7 ,h4 ,um im ,filtrat das ,kobalt zu bestimmen1 bersttigt man dasselbe mit ,essigsure1 fllt mit ,kupfervitriol in der ,siedhitze1 kocht eine ,zeit lang1 filtrirt das gefllte ,kobaltidcyankupfer 7,co#b;,cy#f1 #c;,cu #g;,,ho7 ab1 zersetzt es durch ,kochen mit ,kalilauge und berechnet aus dem gewogenen ,kupferoxyd die ,menge des ,kobaltes4 -- ,bequemer und directer ist folgendes von ,whler#ee zugefgtes ,verfahren4 ,man neutralisirt das ,filtrat fast mit ,salpetersure 7schwach alkalische ,reaction schadet nichts7 und fgt eine mglichst neutrale ,lsung von salpetersaurem ,quecksilberoxydul zu4 ,der weisse1 alles ,kobalt enthaltende ,niederschlag von ,kobaltidcyanquecksilber lsst sich leicht auswaschen und liefert1 unter ,luftzutritt geglht1 reines ,kobaltoxyd 7welches am sichersten mit ,wasserstoff reducirt wird1 4 #hh74 #ee ,ann4 der ,chem4 und ,pharm4 #gj4 #bef4 ,statt das ,nickel mit ,quecksilberoxyd auszufllen1 kann man1 nach ,liebig#ef die durch ,kochen von der freien ,blausure befreite und erkaltete ,lsung mit ,chlor bersttigen und den sich bildenden ,niederschlag von ,cyannickel durch ,zusatz von ,natron- oder ,kalilauge stets wieder in ,auflsung bringen4 ,das ,chlor hat auf das ,kobaltidcyankalium keine ,wirkung1 whrend das ,cyannickel-,cyankalium zersetzt und alles ,nickel als schwarzes ,hyperoxyd gefllt wird4 #ef ,ann4 der ,chem4 und ,pharm4 #hg4 #abh4 c4 ,kobaltoxydul von ,zinkoxyd4 ,man fgt zu der etwas freie ,salzsure enthaltenden ,lsung beider ,oxyde so viel gewhnliches 7nach ,liebig's ,methode bereitetes7 ,cyankalium1 bis der anfangs entstandene ,niederschlag von ,kobaltcyanr und ,cyanzink sich wieder gelst hat1 setzt alsdann noch etwas mehr hinzu und kocht eine ,weile1 indem man von ,zeit zu ,zeit einen oder zwei ,tropfen ,salzsure zusetzt1 doch nicht so viel1 dass die ,lsung sauer wrde4 -- ,man mischt alsdann die ,lsung mit ,salzsure in einem schief stehenden ,kolben und kocht sie damit1 bis das erst niedergefallene ,kobaltidcyanzink gelst und alle ,blausure ausgetrieben ist4 ,man setzt jetzt ,natron- oder ,kalilauge im ,ueberschuss zu und kocht1 bis man eine klare ,lsung erhalten hat 7man kann annehmen1 dass in derselben alles ,kobalt als ,kobaltidcyankalium und alles ,zink als ,zinkoxydalkali enthalten sei71 und fllt aus derselben das ,zink durch ,schwefelwasserstoff 74 #he74 ,mit dem ,filtrate verfhrt man1 um das ,kobalt zu bestimmen1 nach 4 #abh4 ,b4 #h4 b4 -- ,die ,scheidung ist einfach in der ,ausfhrung und vollstndig4 d4 ,kobaltoxydul von ,manganoxydul4 ,man versetzt die ,lsung beider mit ,blausure1 dann mit ,kali- oder ,natronlauge und erwrmt4 ,war die ,menge der ,blausure gengend1 so lst sich das zuerst niedergefallene ,kobaltcyanr vllig wieder auf1 whrend das ,mangancyanr grsserentheils ungelst bleibt4 ,man filtrirt und verfhrt mit dem ,filtrate genau wie bei der ,scheidung des ,kobalts vom ,nickel 74 #abh4 ,b4 #h4 b474 ,die beiden ,manganniederschlge glht man zusammen4 ,wenn das beigemengte ,quecksilberoxyd entwichen ist1 bleibt ,manganoxyduloxyd4 -- ,man ersieht1 dass sich somit ,kobalt auch von ,nickel und ,mangan gleichzeitig trennen lsst4 ,man erhlt in dem ,fall den gelst gewesenen ,theil des ,mangans beim ,nickeloxydul4 #i4 ,methoden1 die auf der ,flchtigkeit des ,zinks beruhen4 a4 ,kobalt- und ,nickeloxydul von ,zinkoxyd4 ,berzelius giebt 7,jahresbericht #ba4 #add7 zur absoluten ,scheidung des ,kobalts und ,nickels vom ,zink folgende ,methode an4 ,man fllt die ,lsung mit ,kalilauge im ,ueberschuss1 kocht und filtrirt das etwas ,zinkoxyd enthaltende ,nickel- und ,kobaltoxydulhydrat von der ,lsung des ,zinkoxyds in ,aetzkali ab1 wscht vollstndig mit kochendem ,wasser aus und bestimmt im ,filtrat das ,zink 7siehe 4 #he74 -- ,den ,niederschlag trocknet1 glht und wgt man1 mischt ihn alsdann in einem ,porzellantiegel mit reinem 7aus ,alkohol umkrystallisirtem7 ,zucker1 erhitzt langsam bis zum vollstndigen ,verkohlen des ,zuckers1 setzt alsdann den mit seinem ,deckel bedeckten ,porzellantiegel in ein ,bad von ,magnesia in einen grsseren1 ebenfalls bedeckten ,thontiegel und erhitzt in einem ,windofen bis zu der strksten ,hitze1 die der ,ofen zu geben vermag1 eine ,stunde lang4 ,unter diesen ,umstnden werden die ,metalle reducirt1 kohlehaltiges ,nickel und ,kobalt bleiben zurck1 das ,zink raucht vollstndig weg2 den ,rckstand behandelt man mit ,salpetersure und bestimmt die ,oxyde durch ,fllung mit ,kalilauge und ,wgung des ,niederschlags4 ,die ,differenz dieses ,gewichtes und des zuvor erhaltenen ist gleich der ,menge des mit niedergefallenen ,zinkoxyds4 -- ,diese ,methode kann nur bei der ,trennung des ,nickels vom ,zink ganz genaue ,resultate liefern 7vergl4 4 #hh4 b474 b4 ,zink von ,eisen in ,legirungen4 ,nach ,bobierre lassen sich dieselben leicht und sicher analysiren1 indem man sie im ,wasserstoffgasstrome glht 7siehe 4 #acj4 ,b4 #d4 b474 #aj4 ,methoden1 die auf der volumetrischen ,bestimmung eines ,krpers und ,ermittlung des anderen aus der ,differenz beruhen4 a4 ,eisenoxyd von ,thonerde4 ,man fllt beide mit ,ammon 74 #hc4 a4 und 4 #ij4 #a474 ,den gewogenen ,rckstand lst man ganz oder theilweise durch ,digestion mit concentrirter ,salzsure1 oder durch ,schmelzen mit saurem schwefelsauren ,kali und ,behandeln mit salzsurehaltigem ,wasser1 und bestimmt das ,eisen maassanalytisch nach 4 #ij4 #c4 ,die ,thonerde ergiebt sich aus der ,differenz4 ,diese ,methode ist namentlich dann empfehlenswerth1 wenn relativ wenig ,eisenoxyd zugegen ist4 7,anstatt das ,eisen maassanalytisch zu bestimmen1 kann man es auch1 nach ,zusatz von ,weinsure und ,ammon1 mit ,schwefelammonium fllen74 b4 ,eisenoxyd von ,eisenoxydul4 ,greek3 a4 ,man bestimmt in einer ,probe die ,gesammtmenge des ,eisens als ,oxyd1 oder maassanalytisch4 ,eine zweite lst man durch ,erwrmen mit ,salzsure in einem ,kolben1 durch welchen man -- um die ,luft abzuhalten -- ,kohlensure leitet1 verdnnt und bestimmt das ,eisenoxydul volumetrisch 74 #hi4 #b74 ,das ,eisenoxyd ergiebt sich aus der ,differenz4 -- ,dies bequeme und genaue ,verfahren drfte wohl die lteren und complicirteren ,methoden1 ,eisenoxydul neben ,eisenoxyd zu bestimmen1 allmlig verdrngen4 ,auch neben ,zinkoxyd1 ,nickeloxydul etc4 lsst sich das ,eisen ohne ,schwierigkeit maassanalytisch bestimmen4 ,greek3 b4 7,nach ,bunsen47 ,man fllt das ,klbchen a 7,fig4 #df1 4 #ajd7 zu zwei ,dritteln mit rauchender ,salzsure an und verdrngt die ,luft ber dieser durch ,kohlensure1 indem man einige ,krnchen kohlensaures ,natron in die ,sure wirft4 ,sodann wirft man die in einem offenen kurzen ,rhrchen abgewogene und befindliche ,substanz und endlich eine abgewogene1 etwas berschssige ,menge saures chromsaures ,kali1 die sich ebenfalls in einem solchen ,rhrchen befindet1 in das ,klbchen1 steckt das ,entwickelungsrohr auf und verfhrt im ,uebrigen nach 4 #ajd4 d4 ,greek3 b4 ,man erhlt natrlicherweise weniger freies ,jod1 als wenn mit dem chromsauren ,kali kein ,eisenoxydul aufgelst worden wre1 indem ein ,theil des entbundenen ,chlors verwendet wird1 um das ,eisenchlorr in ,chlorid zu verwandeln1 und zwar entspricht je #a ,aeq4 ,jod1 welches man weniger erhlt1 als dem angewandten chromsauren ,kali entspricht1 #b ,aeq4 ,eisenoxydul4 ,will man in einer zweiten ,probe die ,gesammtmenge des ,eisens bestimmen1 so lst man die ,probe ebenfalls in dem ,klbchen a in ,salzsure auf und bewirkt die ,reduction des ,eisenoxyds zu ,oxydul durch eine ,kugel von chemisch reinem ,zink1 die an einen feinen ,platindraht gegossen ist4 ,um dabei jeden ,luftzutritt abzuhalten1 versieht man das ,klbchen whrend des ,kochens mit dem ,aufsatze bb1 ,fig4 #ed4 ,illustration3 ,fig4 #ed4 ,sobald man an der farblosen ,beschaffenheit der ,flssigkeit erkannt hat1 dass die ,reduction vollendet ist1 khlt man das ,klbchen in kaltem ,wasser ab1 lftet das obere ,stpselchen1 wirft einige ,krnchen kohlensaures ,natron in die ,sure1 zieht die ,zinkkugel in das ,rohr b empor1 spritzt die daran hngende ,flssigkeit in das ,klbchen ab und entfernt bb4 ,nach raschem ,zusatze des abgewogenen chromsauren ,kalis verfhrt man nun wie eben angegeben4 c4 ,manganoxydul von ,thonerde und ,eisenoxyd1 nach ,krieger#eg4 ,man fllt mit kohlensaurem ,natron1 digerirt den ,niederschlag eine ,zeit lang mit der ,flssigkeit1 wscht erst durch ,decantation1 dann auf dem ,filter aufs ,beste aus1 trocknet1 glht und bestimmt in einer ,probe das ,mangan nach 4 #aab4 ,anhang4 ,man beachte1 dass der ,niederschlag das ,mangan als ,mn#c,o#d enthlt4 #eg ,ann4 der ,chem4 und ,pharm4 #hg4 #bfa4 d4 ,manganoxydul von ,zinkoxyd1 nach ,krieger4 ,man fllt mit kohlensaurem ,natron kochend1 wscht den ,niederschlag mit siedendem ,wasser aus1 trocknet1 glht4 ,der ,niederschlag ist1 wenn die ,menge des ,zinks gengend war3 ,zn,o x,mn#b,o#c4 ,man wgt eine ,portion ab und bestimmt das ,mangan nach 4 #aab4 ,anhang4 -- ,bei unzureichendem ,zinkgehalte verfhrt man nach 4 #abg4 ,b4 #d4 b4 ,,nb4 #aa4 ,indirecte ,methode4 ,eisenoxyd von ,eisenoxydul4 ,von den vielen indirecten ,methoden1 welche in ,vorschlag gekommen sind1 erwhne ich nur die folgende3 ,man lst wie in #aj4 b41 setzt zur ,auflsung gelstes ,natriumgoldchlorid im ,ueberschuss1 verschliesst die ,flasche und lsst das ausgeschiedene reducirte ,gold absitzen4 ,man filtrirt es alsdann ab und bestimmt seine ,menge nach 4 #ih4 ,in der ,auflsung oder in einer anderen ,portion der ,substanz bestimmt man alsdann die ,totalmenge des ,eisens4 -- ,die ,berechnung liegt auf der ,hand1 wenn man sich erinnert1 dass #a ,aeq4 ausgeschiedenes ,gold #f ,aeq4 ,eisenchlorr oder ,eisenoxydul entspricht 7#f;,fe,cl ,au,cl#c #c;,fe#b;,cl#c ,au7 7,h4 ,rose74 ,,iv4 ,trennung des ,eisenoxyds1 der ,thonerde1 des ,manganoxyduls1 der ,kalk- und ,bittererde1 des ,kalis und ,natrons4 4 #abi4 ,da die oben genannten ,oxyde bei der ,analyse der meisten ,silicate und auch sonst in vielen ,fllen neben einander vorkommen1 so widme ich den zu ihrer ,trennung dienenden combinirten ,verfahrungsweisen einen besonderen ,paragraphen4 #a4 ,methode1 welche auf der ,anwendung des kohlensauren ,baryts beruht4 ,dieselbe ist sehr empfehlenswert1 wenn das ,gemenge wenig ,kalk enthlt4 ,man fllt das ,eisen 7welches als ,oxyd vorhanden sein muss7 und die ,thonerde durch kohlensauren ,baryt 74 #abh4 ,a4 #a47eh und trennt beide nach einer der im 4 #abh angegebenen ,methoden4 -- ,aus dem ,filtrate fllt man entweder das ,mangan durch ,schwefelammonium1 oder -- nach ,zusatz von ein wenig ,salzsure und ,sttigen mit ,chlor -- durch kohlensauren ,baryt1 oder -- nach ,gibbs' ,vorschlag -- mit ,bleihyperoxyd4 -- ,whlte man ersteres1 so ist der ,niederschlag des ,schwefelmangans in ,salzsure zu lsen1 die ,lsung mit etwas ,schwefelsure zu versetzen1 abzufiltriren und das ,mangan nach 4 #hf4 #a4 a4 zu bestimmen3 fllte man mit kohlensaurem ,baryt1 so ist im ,niederschlage das ,mangan nach 4 #abg zu trennen2 wandte man ,bleihyperoxyd an1 so verfhrt man mit dem entstandenen ,niederschlage nach 4 #acj4 -- ,man fllt jetzt die verdnnte ,lsung mit verdnnter ,schwefelsure1 wscht den ,niederschlag aus1 bis das ,waschwasser durch ,chlorbaryum nicht mehr getrbt wird1 fllt -- bei ,anwendung des ,bleihyperoxyds -- die letzten ,bleispuren mit ,schwefelwasserstoff1 dann den ,kalk mit oxalsaurem ,ammon4 ,das ,filtrat verdampft man zur ,trockne1 glht und trennt die ,magnesia von den ,alkalien nach einer der in 4 #aba angegebenen ,methoden4 #eh ,ehe man den kohlensauren ,baryt zusetzt1 ist es unumgnglich nthig1 zu prfen1 ob aus der salzsauren ,lsung desselben durch ,schwefelsure ,alles ausgefllt wird1 so zwar1 dass das ,filtrat1 in einer ,platinschale verdampft1 keinen ,rckstand lsst4 ,bei grsseren ,mengen ,thonerde und kleinen von ,eisen und ,mangan kann man auch die ,lsung zuerst mit ,chlor sttigen1 dann mit kohlensaurem ,baryt ,eisenoxyd1 ,thonerde und ,manganoxyd zugleich fllen1 den ,niederschlag in ,salzsure lsen1 den ,baryt durch ,schwefelsure im kleinsten ,ueberschuss1 dann die drei ,basen durch kohlensaures ,natron fllen und den ,niederschlag1 nach bestem ,auswaschen1 glhen und wgen2 er enthlt das ,mangan als ,mn#c,o#d4 ,bestimmt man nun dieses und das ,eisenoxyd volumetrisch1 so ergiebt sich die ,thonerde aus der ,differenz4 ,man ersieht leicht1 dass man eine und dieselbe ,probe erst zur ,mangan-1 dann zur ,eisenbestimmung verwenden kann1 vergl4 4 #aab4 ,anhang und 4 #abh4 ,b4 #aj4 b4 ,greek3 b4 ,bei dieser ,methode ist nur das ,bedenken1 dass man gar leicht einen kleinen ,ueberschuss von ,thonerde findet1 indem dieselbe1 mit fixem ,alkali gefllt1 durch ,auswaschen kaum ganz davon zu befreien ist4 ,man kann daher die gemeinsame ,fllung der ,thonerde1 des ,eisens und ,mangans auch mit ,ammon vornehmen1 nachdem man die ,flssigkeit mit ,chlor gesttigt oder mit unterchloriger ,sure versetzt hat4 ,doch ist es dann rthlich1 den ,niederschlag erst nach lngerem ,stehen abzufiltriren4 ,auch muss man sich mit ,sorgfalt berzeugen1 dass im ,filtrat kein ,mangan mehr enthalten ist1 was durch ,zusatz von ,schwefelammonium und lngeres ,hinstellen geschehen kann4 #b4 ,methode1 welche auf der ,anwendung des ,ammons beruht4 ,man fllt die salzsaure1 nthigenfalls mit etwas ,salmiak versetzte1 ,lsung mit ,ammon und filtrirt den der ,hauptsache nach aus ,thonerde und ,eisenoxyd bestehenden1 aber auch kleinere ,mengen von ,manganoxydul1 ,kalk- und ,bittererde enthaltenden ,niederschlag ab4 ,nach bestem ,auswaschen trocknet1 glht und wgt man denselben und lst ihn dann durch ,digestion mit concentrirter ,salzsure oder durch ,schmelzen mit saurem schwefelsauren ,kali auf4 ,die ,lsung kocht man erst mit etwas schwefligsaurem ,natron1 dann mit ,natronlauge und bringt so alle ,thonerde in ,lsung 74 #abh4 ,b4 #a4 a474 ,den ,rckstand lst man1 nach bestem ,auswaschen1 in ,salzsure1 fllt das ,eisenoxyd mit bernsteinsaurem ,ammon und bestimmt entweder im ,filtrat die kleinen ,mengen von ,mangan1 ,kalk und ,bittererde besonders -- was wegen mglichen ,alkaligehaltes sicherer ist -- oder man vereinigt das ,filtrat mit dem vom ,ammonniederschlag abfiltrirten und verfhrt damit nach #a4 ,sttigt man vor dem ,zusatz des ,ammons die ,flssigkeit mit ,chlor1 so erhlt man alles ,mangan im ersten ,niederschlage2 bei kleinen ,mengen desselben gengt ,zusatz von ,chlorwasser4 -- ,es ist dies in der ,regel zweckmssig4 #c4 ,methode1 welche auf der ,anwendung des ,schwefelammoniums beruht4 ,man versetzt mit ,ammon1 bis eben ein ,niederschlag zu entstehen anfngt1 dann mit ,schwefelammonium und filtrirt1 nach geeignetem ,absitzen1 den ,eisen1 ,mangan und ,thonerde enthaltenden ,niederschlag ab4 -- ,im ,filtrate trennt man ,kalk1 ,magnesia und die ,alkalien nach 4 #aba4 ,den ,niederschlag lst man in ,salzsure und trennt ,thonerde von ,eisen und ,mangan durch ,natronlauge1 dann ,eisen und ,mangan durch bernsteinsaures ,ammon4 #d4 ,methode1 welche auf der ,zersetzung der salpetersauren ,salze beruht1 nach ,deville4 ,diese ,methode setzt voraus1 dass die ,basen nur an ,salpetersure gebunden sind4 ,man verfhrt zuerst nach 4 #abd4 #a4 ,a4 #b4 ,die whrend des ,erhitzens der ,nitrate entweichende salpetrige ,sure ist kein ,zeichen von der totalen ,zersetzung des ,eisenoxyd- und ,thonerdenitrats1 weil diese ,dmpfe durch ,verwandlung des salpetersauren ,manganoxyduls in ,hyperoxyd entstehen4 -- ,man unterbricht das ,erhitzen1 wenn alle ,bildung von ,dampf aufhrt1 und die schwarze ,farbe1 welche die ,substanz annimmt1 gleichfrmig ist4 -- ,nach dem ,behandeln mit salpetersaurem ,ammon 74 #abd4 #a4 ,a4 #b47 hat man in ,lsung salpetersauren ,kalk1 salpetersaure ,magnesia und salpetersaure ,alkalien1 im ,rckstand ,thonerde1 ,eisenoxyd und ,manganhyperoxyd4 7,dass unter gewissen ,umstnden sich etwas ,mangan lst1 wurde bereits 4 #abg4 ,b4 #d4 ,greek3 c4 erwhnt4 ,man findet diese ,spur bei der ,magnesia und trennt sie zuletzt von derselben47 ,deville wendet nun zur weiteren ,trennung folgende ,methoden an3 a4 ,den ,niederschlag erhitzt man mit mssig starker ,salpetersure1 bis das ,manganhyperoxyd mit rein schwarzer ,farbe zurckbleibt1 whrend ,eisenoxyd und ,thonerde sich lsen4 ,ersteres glht man und wgt das entstandene ,oxyduloxyd1 die ,lsung verdampft man in einem ,platintiegel1 glht und wgt das ,gemenge von ,eisenoxyd1 ,thonerde 7und mglichenfalls etwas ,manganoxyduloxyd74 ,man behandelt jetzt eine ,probe nach der 4 #abh4 ,b4 #c4 a4 ,greek3 b4 angegebenen ,methode und findet so das ,gewicht der ,thonerde4 ,war ,mangan zugegen1 so lsst sich das ,eisen nicht aus der ,differenz bestimmen4 ,deville verdampft daher die ,lsung der ,chlorre mit ,schwefelsure1 glht mssig und zieht aus dem ,rckstand1 der aus ,eisenoxyd und etwas schwefelsaurem ,manganoxydul besteht1 letzteres durch ,wasser aus4 7,sollte man zu stark erhitzt haben1 so dass mglichenfalls auch schwefelsaures ,manganoxydul zersetzt worden ist1 so befeuchtet man den ,rckstand mit einer ,mischung von ,oxalsure und ,salpetersure1 setzt etwas ,schwefelsure zu und wiederholt den ,versuch47 b4 ,aus dem ,filtrat fllt man zunchst den ,kalk durch im kleinsten ,ueberschusse zuzusetzendes oxalsaures ,ammon1 verdampft dann das ,filtrat zur ,trockne und trennt ,magnesia und ,alkalien nach 4 #aba4 ,fnfte ,gruppe4 ,silberoxyd1 ,quecksilberoxydul1 ,quecksilberoxyd1 ,bleioxyd1 ,wismuthoxyd1 ,kupferoxyd1 ,cadmiumoxyd4 ,i4 ,trennung der ,oxyde der fnften ,gruppe von denen der vier ersten ,gruppen4 4 #acj4 ,uebersicht3 ,silberoxyd von den ,oxyden der ,gruppen #a-d3 ,a1 -- ,b4 #a4 ,quecksilberoxyd #a-d3 ,a1 -- ,b4 #b4 ,quecksilberoxydul #a-d3 ,a1 -- ,b4 #b4 ,bleioxyd #a-d3 ,a1 -- ,b4 #c1 von ,manganoxydul ,b4 #f4 ,wismuthoxyd #a-d3 ,a1 -- von ,manganoxydul ,b4 #f4 ,kupferoxyd #a-d3 ,a1 -- von ,zinkoxyd ,b4 #d1 -- von ,manganoxydul ,b4 #f4 ,cadmiumoxyd von den ,oxyden der ,gruppen #a-d3 ,a1 -- von ,zinkoxyd und ,nickeloxydul ,b4 #e1 -- von ,manganoxydul ,b4 #e4 u4 #f4 ,a4 ,allgemeine ,methode4 ,smmtliche ,oxyde der fnften ,gruppe von denen der vier ersten ,gruppen4 ,grundlage3 ,schwefelwasserstoff fllt aus sauren ,lsungen die ,metalle der fnften ,gruppe1 nicht aber die der vier ersten ,gruppen4 ,die ,punkte1 auf die man bei der ,ausfhrung besondere ,rcksicht zu nehmen hat1 sind folgende3 ,greek3 a4 ,bei der ,scheidung der ,oxyde der fnften ,gruppe von den ,oxyden der ,gruppe #a1 #b und #c gengt es1 wenn die ,lsung1 aus der man durch ,schwefelwasserstoff das fllbare ,oxyd ausscheiden will1 berhaupt saure ,reaction zeigt1 gleichgltig von welcher ,ursache dieselbe abhngt4 ,sollen aber ,oxyde der ,eisengruppe von denen der fnften ,gruppe getrennt werden1 so muss die ,flssigkeit nothwendiger ,weise eine freie ,mineralsure enthalten2 andernfalls kann ,zink1 unter ,umstnden auch ,kobalt und ,nickel1 mit niedergeschlagen werden4 ,greek3 b4 ,aber auch1 wenn man der betreffenden ,flssigkeit ziemlich viel ,salzsure zusetzt1 gelingt es doch nicht immer1 der ,mitfllung des ,zinkes ganz vorzubeugen#ei4 -- ,man hat daher die gefllten ,schwefelmetalle der fnften ,gruppe bei weiterer ,trennung stets so zu behandeln1 dass man das darin mglichenfalls enthaltene ,zink noch gewinnt4 ,greek3 c4 ,wenn durch ,salzsure in der ,lsung kein ,niederschlag entsteht1 zieht man dieselbe der ,salpetersure zum ,ansuern vor2 wrde hingegen durch ,salzsure eine ,fllung bewirkt werden1 so wendet man zum genannten ,zweck ,salpetersure an und verdnnt die ,lsung ziemlich stark4 ,greek3 d4 ,die ,ausfllung der den ,oxyden der fnften ,gruppe entsprechenden ,schwefelverbindungen geschieht1 auch wenn keine andere ,sure als ,salzsure zugegen ist1 nur dann vollstndig1 wenn die ,flssigkeit einen gewissen ,grad der ,verdnnung hat4 #ei ,rivot und ,bouquet haben eine genaue ,trennung des ,kupfers vom ,zink durch ,schwefelwasserstoff fr unausfhrbar erklrt 7,ann4 der ,chem4 und ,pharm4 #hj4 #cfd71 aber ,spirgatis 7,journ4 f4 prakt4 ,chem4 #eh4 #cea7 zeigte1 dass -- was auch ,h4 ,rose mit grsster ,bestimmtheit angiebt -- die ,trennung sehr gut und vollstndig gelingt1 sobald eine hinlngliche ,menge freier ,sure vorhanden ist1 z4 ,b4 wenn die ,oxyde in einer ,mischung von #ajj ,wasser und #cj ,salzsure von #a1ac specif4 ,gewicht gelst sind4 ,b4 ,speciellere ,methoden4 ,einzelne ,oxyde der fnften ,gruppe von einzelnen oder allen ,oxyden der vier ersten ,gruppen4 #a4 ,silber wird von den ,oxyden der vier ersten ,gruppen am einfachsten und auf eine sehr genaue ,weise durch ,chlorwasserstoffsure getrennt4 ,man merke darauf1 dass kein zu grosser ,ueberschuss von ,salzsure zugesetzt wird und dass die ,lsung hinlnglich verdnnt sei4 ,im anderen ,falle bleibt ,silber in ,lsung4 ,man vergesse ferner nicht1 ,salpetersure zuzusetzen1 sonst scheidet sich das ,chlorsilber nicht gut ab4 ,das gefllte ,chlorsilber wird unter diesen ,umstnden am besten auf einem ,filter gesammelt 74 #ia4 #a4 a4 ,greek3 b471 weil man eine zu grosse ,menge ,flssigkeit bekommt1 wenn man es durch ,decantation auswscht4 #b4 ,das ,quecksilber kann von den ,metallen der vier ersten ,gruppen auch dadurch getrennt werden1 dass man die ,verbindung glht1 wodurch das ,quecksilber oder die ,quecksilberverbindung verflchtigt wird1 whrend der nicht flchtige ,krper zurckbleibt4 ,dieses ,verfahren ist ebensowohl anwendbar1 wenn eine ,legirung vorliegt1 als wenn man mit ,oxyden1 ,chloriden oder ,schwefelverbindungen zu thun hat4 -- ,je nach der ,natur der vom ,quecksilber zu trennenden ,metalle ist bald die eine1 bald die andere dieser ,formen geeigneter1 wie sich dies aus dem ,verhalten der betreffenden ,verbindungen leicht ergiebt4 ,man bestimmt bei diesem ,verfahren das ,quecksilber entweder aus dem ,verlust und nimmt alsdann die ,operation in einem ,tiegel vor1 oder man fngt das sich verflchtigende ,quecksilber nach der im 4 #id4 #a4 a4 beschriebenen ,weise auf4 -- ,wenn es angeht1 verfhrt man am besten nach der bei der ,trennung des ,quecksilbers vom ,silber etc4 zu beschreibenden ,methode 74 #aca4 #f474 ,ist ,quecksilber als ,oxydul zugegen1 so kann man es auch dadurch abscheiden und bestimmen1 dass man die ,flssigkeit mit ,salzsure fllt4 #c4 ,bleioxyd lsst sich von denjenigen ,basen1 welche mit ,schwefelsure lsliche ,salze bilden1 auch recht gut durch diese ,sure trennen4 ,die ,resultate sind ganz befriedigend1 wenn man die in 4 #ib4 #b4 gegebenen ,regeln befolgt4 #d4 ,kupferoxyd von ,zinkoxyd4 a4 ,rivot und ,bouquet#fj haben zur ,scheidung beider nachstehendes ,verfahren empfohlen4 ,man sttigt die verdnnte salpetersaure oder salzsaure ,lsung mit ,ammon1 fgt dann festes ,kalihydrat in geringem ,ueberschuss zu und erwrmt im ,sandbad gelinde1 bis die ,flssigkeit farblos geworden ist und nicht mehr nach ,ammoniak riecht4 ,das gefllte ,kupferoxyd ist mit siedendem ,wasser auszuwaschen4 ,die alkalische ,flssigkeit wird mit ,salzsure angesuert und das ,zink mittelst kohlensauren ,natrons gefllt4 -- 7,spirgatis#fa erhielt nach diesem ,verfahren unbefriedigende ,resultate1 als ,zink und ,kupfer etwa in gleicher ,menge in ,lsung waren2 dasselbe wurde in meinem ,laboratorium gefunden1 so dass ich die ,methode nicht eben empfehlen kann47 #fj ,ann4 de ,chim4 et de ,phys4 #cc4 #bd4 -- ,ann4 der ,chem4 und ,pharm4 #hj4 #bfd4 #fa ,journ4 f4 prakt4 ,chem4 #eg4 #ahd4 b4 ,bobierre wendete bei der ,analyse vieler ,kupferzinklegirungen die folgende ,methode mit gutem ,erfolge an4 ,man erhitzt die ,legirung in einem kleinen1 in einer ,porzellanrhre stehenden ,porzellanschiffchen hchstens #c_/d ,stunden lang zum ,rothglhen1 whrend man einen raschen ,strom ,wasserstoffgas darber leitet4 ,das ,zink verdampft1 das ,kupfer bleibt zurck4 ,blei verflchtigt sich ebenfalls nicht4 c4 ,da man bei der ,trennung des ,kupfers vom ,zink durch ,schwefelwasserstoff unter ,umstnden ,zinkoxyd enthaltendes ,kupferoxyd erhalten kann1 so empfehle ich zur ,prfung des ,kupferoxyds auf ,zinkoxyd und zur ,abscheidung des letzteren folgendes einfache ,verfahren4 ,nachdem das ,kupferoxyd gewogen ist1 reducirt man es nach 4 #hh1 ,fig4 #db1 erhitzt das im ,wasserstoffstrom erkaltete metallische ,kupfer mit ,wasser und ,salzsure einige ,zeit1 filtrirt1 wscht aus1 leitet einige ,blasen ,schwefelwasserstoff ein1 um mglichenfalls gelstes ,kupfer auszufllen1 und bestimmt dann das ,zink nach 4 #he4 a4 #e4 ,cadmiumoxyd von ,zinkoxyd1 ,manganoxydul und ,nickeloxydul4 ,man versetzt die ,lsung mit kohlensaurem ,baryt und digerirt damit in der ,klte4 ,cadmiumoxyd fllt vollstndig nieder1 die anderen ,oxyde bleiben gelst 7vergl4 4 #abh4 ,a4 #a474 #f4 ,manganoxydul von ,blei-1 ,wismuth-1 ,cadmium- und ,kupferoxyd4 ,hat man eine ,lsung1 welche ,manganoxydul und eine der anderen ,basen enthlt1 so fllt man die heisse ,lsung mit kohlensaurem ,natron1 wscht den ,niederschlag erst durch ,decantation1 dann auf dem ,filter mit siedendem ,wasser aus1 trocknet1 glht andauernd1 wgt und bestimmt in einer ,probe des ,rckstandes das ,mangan volumetrisch 74 #aab4 ,anhang74 ,ist ,blei-1 ,wismuth-1 ,cadmium- oder ,kupferoxyd in gengender ,menge vorhanden1 so hat der ,rckstand die ,formel3 ,mn#b,o#c x,m,o2 vergleiche 4 #abg4 ,b4 #d4 b4 ,,nb41 7,krieger74 ,man versume nie -- durch ,zusatz von etwas ,schwefelammonium zum ,filtrate -- zu prfen1 ob durch kohlensaures ,natron die ,oxyde vollstndig niedergeschlagen worden sind2 denn namentlich ,kupferoxyd wird durch kohlensaure ,alkalien nicht leicht ganz ausgefllt4 ,,ii4 ,trennung der ,oxyde der fnften ,gruppe von einander4 4 #aca4 ,uebersicht3 ,silberoxyd von ,kupferoxyd3 #a4 a1 -- #c4 b1 c u4 d1 -- #e4 b1 u4 #g1 von ,cadmiumoxyd3 #a4 a1 -- #c4 b u4 d1 -- von ,wismuthoxyd3 #a4 a1 #c4 a u4 d1 -- #f4 b1 -- von ,quecksilberoxyd3 #a4 a1 -- #c4 b u4 d1 -- #f4 a1 -- von ,bleioxyd3 #a4 a1 -- #b1 #c4 a u4 d1 -- #d4 c1 -- #e4 b1 #g4 ,quecksilberoxyd von ,silberoxyd3 #a4 a1 -- #c4 b u4 d1 #f4 a1 -- von ,quecksilberoxydul3 #a4 b1 -- von ,bleioxyd3 #a4 c1 -- #b1 #c4 a u4 d1 -- #f4 a1 -- von ,wismuthoxyd3 #c4 a u4 d1 -- von ,kupferoxyd3 #c4 c u4 d1 -- #e4 a1 -- #f4 a1 -- von ,cadmiumoxyd #e4 a4 ,quecksilberoxydul von ,quecksilberoxyd3 #a4 b1 -- von anderen ,metallen wie ,quecksilberoxyd4 ,bleioxyd von ,silberoxyd3 #a4 a1 -- #b1 #c4 a u4 d1 -- #d4 c1 #e4 b1 #g1 -- von ,quecksilberoxyd3 #a4 c1 #b1 #c4 a u4 d1 #f4 a1 -- von ,kupferoxyd3 #a4 c1 #b1 #c4 a u4 d1 -- von ,wismuthoxyd3 #a4 c1 #b1 #f4 b1 #h1 -- von ,cadmiumoxyd3 #b1 #c4 a u4 d4 ,wismuthoxyd von ,silberoxyd3 #a4 a1 #c4 a u4 d1 #f4 b1 -- von ,bleioxyd3 #a4 c1 #b1 #f4 b1 #h1 -- von ,kupferoxyd3 #c4 a u4 d1 #d4 a1 #f4 b1 -- von ,cadmiumoxyd3 #c4 a u4 d1 -- von ,quecksilberoxyd3 #c4 a u4 d4 ,kupferoxyd von ,silberoxyd3 #a4 a1 #c4 b1 c u4 d1 #e4 b1 #g1 -- von ,bleioxyd3 #a4 c1 #b1 #c4 a u4 d1 -- von ,wismuthoxyd2 #c4 a u4 d1 -- #d4 a1 #f4 b1 von ,quecksilberoxyd3 #c4 c u4 d1 #e4 a1 #f4 a1 -- von ,cadmiumoxyd3 #c4 c u4 d1 #d4 b4 ,cadmiumoxyd von ,silberoxyd3 #a4 a1 #c4 b u4 d1 -- von ,bleioxyd3 #b1 #c4 a u4 d1 -- von ,wismuthoxyd3 #c4 a u4 d1 -- von ,kupferoxyd3 #c4 c u4 d1 -- #d4 b1 -- von ,quecksilberoxyd3 #e4 a4 #a4 ,methoden1 welche auf der ,unlslichkeit einzelner ,chlormetalle in ,wasser oder ,weingeist beruhen4 a4 ,silberoxyd von ,kupferoxyd1 ,cadmiumoxyd1 ,wismuthoxyd1 ,quecksilberoxyd1 ,bleioxyd4 ,greek3 a4 ,um ,silberoxyd von ,kupferoxyd1 ,cadmiumoxyd und ,wismuthoxyd zu trennen1 fgt man zu der salpetersauren ,lsung ,salzsure so lange noch ein ,niederschlag entsteht1 und trennt das ,chlorsilber von der die brigen ,oxyde enthaltenden ,lsung nach 4 #ia4 #a4 ,greek3 b4 ,bei der ,trennung des ,silbers vom ,quecksilberoxyd verfhrt man auf gleiche ,weise1 doch fllt man mit ,chlornatriumlsung und fgt vor dem ,zusatz derselben essigsaures ,natron oder essigsaures ,ammon zu4 ,versumt man diesen ,zusatz1 so klrt sich die ,silberlsung nach dem ,ausfllen nicht 7,levol71 auch bleibt ,chlorsilber gelst1 denn es lst sich dies in erheblicher ,menge in einer ,lsung von salpetersaurem ,quecksilberoxyd 7,wackenroder1 ,liebig74 ,ann4 der ,chem4 und ,pharm4 #ha4 #abh4 ,greek3 c4 ,bei der ,scheidung des ,silbers von ,blei setzt man ebenfalls essigsaures ,natron zu1 ehe man fllt4 ,die ,flssigkeit sei heiss1 die ,salzsure ziemlich verdnnt4 ,man setze von letzterer nicht mehr zu1 als gerade nthig4 ,auf diese ,weise lsst sich die ,scheidung leicht bewirken2 denn ,chlorblei lst sich in essigsaurem ,natron 7,anthon74 ,aus dem ,filtrate ist das ,blei durch ,schwefelwasserstoff zu fllen4 ,greek3 d4 ,zur ,bestimmung des ,silbers in ,legirungen bedient man sich in den ,mnzsttten meistens der volumetrischen ,silberbestimmung 74 #ia4 #e474 ,bei ,anwesenheit von ,quecksilber setzt man1 unmittelbar vor dem ,zufgen der ,kochsalzlsung1 essigsaures ,natron zu 7s4 ,greek3 b474 b4 ,quecksilberoxydul von ,quecksilberoxyd1 ,kupferoxyd1 ,cadmiumoxyd1 ,bleioxyd4 -- ,man versetzt die stark verdnnte1 kalte ,lsung mit ,salzsure1 so lange noch ein ,niederschlag 7,quecksilberchlorr7 entsteht1 lsst denselben absitzen1 filtrirt ihn auf einem gewogenen ,filter ab1 trocknet ihn bei #ajj und wgt4 ,im ,filtrate finden sich die brigen ,oxyde4 -- ,soll sich die ,trennung auf einen festen ,krper erstrecken1 der in ,wasser unlslich ist1 so behandelt man denselben entweder geradezu1 in der ,klte1 mit verdnnter ,chlorwasserstoffsure1 oder man lst ihn in ganz verdnnter ,salpetersure auf und fllt erst nach starkem ,verdnnen mit ,wasser4 -- ,stets ist darauf zu achten1 dass durch die ,art der ,auflsung ,oxydul nicht in ,oxyd bergefhrt werde4 c4 ,bleioxyd von ,quecksilberoxyd1 ,kupferoxyd1 ,wismuthoxyd4 -- ,man versetzt die concentrirte salpetersaure ,lsung mit berschssiger ,salzsure1 fgt viel starken ,alkohol und etwas ,aether zu und verfhrt berhaupt nach 4 #ib4 #d4 ,das alkoholische ,filtrat erwrmt man1 bis der ,alkohol verdunstet ist1 und fllt die darin enthaltenen ,metalle durch ,schwefelwasserstoff4 #b4 ,methoden1 welche sich auf die ,unlslichkeit des schwefelsauren ,bleioxyds grnden4 ,bleioxyd von allen anderen ,oxyden der fnften ,gruppe4 -- ,man versetzt die salpetersaure ,lsung mit reiner ,schwefelsure in nicht zu geringem ,ueberschuss1 verdampft1 bis das ,schwefelsurehydrat anfngt sich zu verflchtigen1 lsst erkalten1 fgt ,wasser zu 7worin sich1 wenn genug freie ,schwefelsure vorhanden ist1 auch das schwefelsaure ,quecksilberoxyd und ,wismuthoxyd klar lsen7 und filtrirt ohne ,sumen das ungelst bleibende schwefelsaure ,bleioxyd von der die anderen ,oxyde enthaltenden ,lsung ab4 ,den ,niederschlag wscht man mit schwefelsurehaltigem ,wasser aus1 verdrngt dieses zuletzt durch ,weingeist1 trocknet und wgt 74 #ib4 #b474 ,aus dem ,filtrat schlgt man die anderen ,oxyde durch ,schwefelwasserstoff nieder4 ,sollte ,silberoxyd in einiger ,menge zugegen sein1 so ist diese ,methode -- wegen der ,schwerlslichkeit des schwefelsauren ,silberoxyds -- nicht zu empfehlen4 #c4 ,methoden1 welche sich auf das verschiedene ,verhalten der ,oxyde und ,schwefelverbindungen zu ,cyankalium grnden 7nach ,fresenius und ,haidlen1 ,ann4 der ,chem4 und ,pharm4 #dc4 #abi74 a4 ,bleioxyd und ,wismuthoxyd von allen anderen ,oxyden der fnften ,gruppe4 -- ,man versetzt die verdnnte ,lsung mit kohlensaurem ,natron in geringem ,ueberschuss1 fgt 7von ,schwefelkalium freie7 ,cyankaliumlsung zu1 erwrmt einige ,zeit gelinde1 filtrirt1 wscht aus4 ,auf dem ,filter bleibt 7alkalihaltiges7 kohlensaures ,blei- und ,wismuthoxyd1 in ,lsung hat man die anderen ,metalle als mit ,cyankalium verbundene ,cyanmetalle4 ,die weitere ,trennung derselben ergiebt sich aus dem ,folgenden4 b4 ,silberoxyd von ,quecksilberoxyd1 ,kupferoxyd und ,cadmiumoxyd4 -- ,man setzt zur ,lsung1 welche1 wenn sie viele freie ,sure enthlt1 zuvor mit ,natron beinahe zu neutralisiren ist1 ,cyankalium bis zur ,wiederlsung des entstandenen ,niederschlags4 ,in der ,lsung hat man die ,cyanverbindungen der vorhandenen ,metalle1 vereinigt mit ,cyankalium zu lslichen ,doppelsalzen4 ,man fgt jetzt verdnnte ,salpetersure zu bis zum ,vorwalten4 ,hierdurch werden die ,doppelverbindungen zerlegt1 unlsliches ,cyansilber schlgt sich bleibend nieder1 whrend ,cyanquecksilber gelst bleibt1 und ,cyankupfer und ,cyancadmium sich im ,ueberschuss der ,salpetersure wieder lsen4 ,das ,cyansilber ist nach 4 #ia4 #c4 zu behandeln4 ,enthlt das ,filtrat nur ,quecksilber und ,cadmium1 so fllt man dasselbe geradezu mit ,schwefelwasserstoff1 wodurch die ,schwefelmetalle vollstndig niederfallen2 enthlt es dagegen ,kupfer1 so dampft man das ,filtrat erst mit ,schwefelsure ein1 bis kein ,geruch nach ,blausure mehr wahrzunehmen ist1 und fllt die entstandene ,lsung mit ,schwefelwasserstoff oder auch sogleich mit ,natronlauge 74 #ie4 #a474 c4 ,kupferoxyd von ,silberoxyd1 ,quecksilberoxyd und ,cadmiumoxyd4 -- ,man versetzt die ,lsung1 wie in b41 mit ,cyankalium bis zur ,wiederlsung des entstandenen ,niederschlags1 fgt noch etwas mehr ,cyankalium1 dann ,schwefelwasserstoffwasser oder ,schwefelammonium zu1 so lange ein ,niederschlag entsteht4 ,hierdurch scheiden sich ,schwefelsilber1 ,schwefelcadmium und ,quecksilbersulfid vollstndig ab1 whrend das ,kupfer -- als in ,cyankalium gelstes ,schwefelkupfer -- in ,auflsung bleibt4 ,man lsst absitzen1 decantirt mehrmals1 bergiesst den ,niederschlag der ,sicherheit wegen nochmals mit etwas ,cyankaliumlsung1 erwrmt gelinde1 filtrirt und wscht die ,schwefelmetalle aus4 -- ,um im ,filtrat das ,kupfer zu bestimmen1 verdampft man dasselbe unter ,zusatz von ,salpetersure und ,schwefelsure1 bis aller ,geruch nach ,blausure verschwunden ist1 und fllt sodann mit ,natronlauge 74 #ie4 #a474 d4 ,alle ,metalle der fnften ,gruppe von einander4 -- ,man versetzt die verdnnte ,lsung mit kohlensaurem ,natron1 dann mit ,cyankalium im ,ueberschuss1 digerirt eine ,zeit lang in gelinder ,wrme und filtrirt4 ,auf dem ,filter bleibt 7alkalihaltiges7 kohlensaures ,blei- und ,wismuthoxyd1 welche weiter zu trennen sind4 -- ,die ,lsung versetzt man mit verdnnter ,salpetersure im ,ueberschuss und filtrirt das gefllte1 nach 4 #ia4 #c4 zu bestimmende ,cyansilber ab4 -- ,zu dem ,filtrat setzt man wiederum kohlensaures ,natron bis zur ,neutralitt1 dann ,cyankalium und leitet ,schwefelwasserstoff im ,ueberschuss ein4 ,man fgt nunmehr noch etwas ,cyankalium zu 7um etwa geflltes ,schwefelkupfer wieder zu lsen7 und filtrirt den aus ,quecksilbersulfid und ,schwefelcadmium bestehenden ,niederschlag von der alles ,kupfer enthaltenden ,lsung ab4 ,dieses bestimmt man1 wie in c4 angegeben1 jene trennt man nach 4 #aca4 #e4 a4 #d4 ,methoden1 welche auf der ,lslichkeit einzelner ,oxyde in ,ammon oder kohlensaurem ,ammon beruhen4 a4 ,kupferoxyd von ,wismuthoxyd4 ,greek3 a4 ,man versetzt die 7salpetersaure7 ,lsung mit kohlensaurem ,ammon im ,ueberschuss4 ,es scheidet sich das ,wismuth als kohlensaures ,oxyd aus1 whrend das kohlensaure ,kupferoxyd vom ,ueberschusse des kohlensauren ,ammons wieder gelst wird4 ,nachdem man die ,flssigkeit einige ,zeit lang an einem warmen ,ort hat digeriren lassen1 filtrirt man und wscht den ,niederschlag aus2 whrend des ,auswaschens bergiesst man ihn von ,zeit zu ,zeit mit etwas kohlensaurer ,ammonlsung4 ,war die ,flssigkeit frei von ,schwefelsure und ,chlor1 so kann man den ,niederschlag direct glhen und wgen1 im anderen ,falle muss man denselben in ,salpetersure lsen und nochmals mit kohlensaurem ,ammon fllen 74 #if4 a474 ,im ,filtrate bestimmt man1 nachdem man durch ,erwrmen das kohlensaure ,ammon hat abdunsten lassen 7zuletzt fgt man etwas ,ammon zu7 das ,kupfer nach 4 #ie4 #a4 a4 ,greek3 b4 ,die ,ausfhrung ist bequemer1 die ,scheidung aber minder genau als nach #c4 a4 ,greek3 b4 ,man versetzt die ,lsung mit etwas ,salmiak und tropft sie allmlig in verdnntes ,ammon4 ,das ,wismuth wird hierdurch als basisches ,salz gefllt1 whrend das ,kupferoxyd als ammoniakalisches ,doppelsalz aufgelst bleibt 7,berzelius74 ,der ,wismuthniederschlag wird mit verdnntem ,ammon gewaschen1 in verdnnter ,salpetersure gelst und nach 4 #if bestimmt4 -- ,in der ammoniakalischen ,lsung bestimmt man das ,kupfer nach 4 #ie4 #a4 a4 ,greek3 b4 b4 ,kupferoxyd von ,cadmiumoxyd4 ,man fgt kohlensaures ,ammon im ,ueberschuss zu4 ,kohlensaures ,cadmiumoxyd scheidet sich aus1 whrend das ,kupferoxyd mit etwas ,cadmiumoxyd gelst bleibt4 ,setzt man die ,auflsung der ,luft aus1 so scheidet sich das noch gelste ,cadmiumoxyd aus1 whrend das ,kupferoxyd noch gelst bleibt 7,stromeyer74 ,letztere ,lsung ist nach a4 ,greek3 a4 zu behandeln4 ,scheidung bequemer1 aber minder genau als nach #c4 c4 c4 ,chlorblei und ,chlorsilber lassen sich auch durch ,ammonflssigkeit trennen1 welche dieses lst1 jenes als basisches ,chlorblei zurcklsst4 ,man beachte1 dass das ,chlorsilber frisch und bei ,lichtabschluss gefllt sein muss4 #e4 ,methoden1 welche sich auf die ,reduction einzelner ,oxyde oder ,chloride durch ameisensaures ,natron grnden4 a4 ,quecksilberoxyd von ,kupferoxyd und ,cadmiumoxyd4 ,man versetzt die ,auflsung mit ,salzsure 7sofern sie solche noch nicht enthlt71 sttigt beinahe mit ,natron und fllt das ,quecksilber nach 4 #id4 #b4 mit ameisensaurem ,natron4 ,in der von dem ,quecksilberchlorr abfiltrirten ,flssigkeit bestimmt man das ,kupfer und ,cadmium4 b4 ,silberoxyd von ,kupfer- und ,bleioxyd4 ,man sttigt die ,auflsung mit ,natron1 setzt ein ameisensaures ,alkali zu und erwrmt1 bis sich keine ,kohlensure mehr entwickelt4 ,alles ,silber scheidet sich metallisch aus1 ,blei- und ,kupferoxyd bleiben gelst 7,h4 ,rose74 #f4 ,methoden1 welche sich auf die ,flchtigkeit einzelner ,metalle1 ,oxyde oder ,chloride in der ,hitze grnden4 ,illustration3 ,fig4 #ee4 a4 ,quecksilber von ,silber1 ,blei1 ,kupfer 7berhaupt von den ,metallen1 deren ,chloride nicht flchtig sind74 -- ,man fllt durch ,schwefelwasserstoff1 sammelt den ,niederschlag der ,schwefelmetalle auf einem gewogenen ,filter1 trocknet ihn bei #ajj und wgt4 ,man bringt alsdann einen aliquoten ,theil in die ,kugel e1 ,fig4 #ee1 leitet einen langsamen ,strom ,chlorgas hindurch und erwrmt dieselbe anfangs gelinde1 allmlig bis zum schwachen ,glhen4 ,zuerst destillirt ,chlorschwefel ab1 welcher sich mit dem in den ,flaschen f und h befindlichen ,wasser umsetzt 74 #aaf4 ,,ii4 #a4 c472 alsdann verflchtigt sich das gebildete ,quecksilberchlorid4 ,man erhlt es theils in der ,flasche f1 theils in dem hinteren ,theile der ,rhre g4 ,man schneidet denselben ab und splt den darin enthaltenen ,sublimat mit ,wasser in die ,flasche f1 mit deren ,inhalt man auch das in h befindliche ,wasser vereinigt4 ,die ,lsung erwrmt man1 bis der ,chlorgeruch verschwunden1 und bestimmt alsdann in der von etwa noch ungelstem ,schwefel abfiltrirten ,flssigkeit das ,quecksilber nach 4 #id4 ,besteht der ,rckstand nur aus ,silber oder nur aus ,blei1 so lsst sich derselbe geradezu wgen2 enthlt er dagegen mehrere ,metalle1 so reducirt man die ,chlorverbindungen durch ,glhen im ,wasserstoffstrom und lst sie zum ,behufe weiterer ,trennung in ,salpetersure4 -- ,man achte darauf1 dass bei ,anwesenheit von ,blei die ,schwefelmetalle im ,chlorstrom und die ,chlormetalle im ,wasserstoffstrom nur gelinde erhitzt werden drfen1 indem sich im anderen ,falle leicht etwas ,chlorblei verflchtigt4 ,hufig kann man auch das ,quecksilber einfach als ,glhverlust bestimmen4 b4 ,wismuthoxyd von ,silber-1 ,blei- und ,kupferoxyd4 -- ,die ,trennung geschieht genau nach derselben ,art wie die des ,quecksilbers von den genannten ,metallen4 -- ,die ,methode ist namentlich dann bequem1 wenn man die ,metalle in einer ,legirung zu trennen hat4 ,man achte darauf1 das ,erhitzen nicht zu weit zu treiben 7weil sich sonst ,chlorblei verflchtigt71 aber es hinlnglich lange fortzusetzen 7weil sonst ,wismuth im ,rckstande bleibt74 ,in die ,klbchen f und h giebt man salzsurehaltiges ,wasser und bestimmt darin das ,wismuth nach 4 #if4 #g4 ,abscheidung des ,silbers durch ,cupellation4 ,um das ,silber in ,legirungen mit ,kupfer1 ,blei etc4 zu bestimmen1 bediente man sich frher allgemein der ,methode1 welche man ,cupelliren 7,abtreiben auf der ,capelle7 nennt4 ,man schmelzt die ,legirung mit so viel reinem ,blei zusammen1 dass auf #a ,thl4 ,silber #af bis #bj ,thle4 ,blei kommen1 und erhitzt sie dann in einem kleinen ,behlter1 welcher aus ,knochenasche oder ,holzasche gepresst ist1 in einer ,muffel4 ,blei und ,kupfer oxydiren sich1 die ,oxyde ziehen sich in die ,poren der ,capelle1 das ,silber aber bleibt unoxydirt und rein zurck4 -- ,ich habe diese ,methode1 welche in ,laboratorien nur selten angewandt wird1 deshalb hier aufgenommen1 weil sie die sicherste scheint1 sehr kleine ,mengen von ,silber in ,legirungen zu bestimmen 7vergl4 ,malaguti u4 ,durocher1 ,compt4 rend4 #bi4 #fhi4 -- ,dingler #aae4 #bgf74 #h4 ,ausfllung eines ,metalles durch ein anderes im metallischen ,zustand4 ,bleioxyd von ,wismuthoxyd4 -- ,man fllt die ,lsung mit kohlensaurem ,ammon1 lst die ausgewaschenen kohlensauren ,salze in ,essigsure1 stellt in die in einer verschliessbaren ,flasche befindliche ,lsung einen gewogenen reinen ,bleistab1 fllt die ,flasche mit ,wasser fast voll1 so dass das ,blei nicht aus der ,lsung herausragt1 verschliesst die ,flasche und lsst sie unter jeweiligem ,umschtteln #ab ,stunden stehen4 ,man sammelt das gefllte1 vom ,blei abgesplte ,wismuth auf einem ,filter1 lst es nach dem ,auswaschen in ,salpetersure1 verdampft die ,lsung und bestimmt das ,wismuth nach 4 #if4 ,im ,filtrat bestimmt man das ,blei nach 4 #ib4 ,durch ,zurckwgen des getrockneten ,bleistabs findet man1 welcher ,theil davon diesem zugehrt 7,ullgren74 ,sechste ,gruppe4 ,goldoxyd1 ,platinoxyd1 ,zinnoxydul1 ,zinnoxyd1 ,antimonoxyd1 arsenige ,sure1 ,arsensure4 ,i4 ,trennung der ,oxyde der sechsten ,gruppe von den ,oxyden der fnf ersten ,gruppen4 4 #acb4 ,uebersicht3 ,gold von den ,oxyden der ,gruppen ,i4-,,iii43 ,a4 #a1 ,b4 #b1 -- der ,gruppe ,,iv43 ,a4 #a1-;,b4 #a4 a1 #b1 -- von ,quecksilber1 ,kupfer und ,cadmium3 ,b4 #a4 a1 #b1 -- von ,wismuth3 ,b4 #a4 a1 #b1 #ac1 -- von ,blei3 ,b4 #a4 a1 #ac1 -- von ,silber3 ,b4 #a4 a1 #aj4 ,platin von den ,oxyden der ,gruppen ,i4-,,iii43 ,a4 #a1-;,b4 #c1 -- der ,gruppe ,,iv43 ,a4 #a1 ,b4 #a4 b1 #c1 -- von ,quecksilber1 ,kupfer1 ,cadmium1 ,wismuth3 ,b4 #a4 b1 #c1 -- von ,blei3 ,b4 #a4 b1 -- von ,silber3 ,b4 #a4 b1 #aj4 ,zinnoxydul und ,oxyd von den ,oxyden der ,gruppen ,i4 u4 ,,ii43 ,a4 #a1 ,b4 #d4 b1 #e4 b1 der ,gruppe ,,iii3 ,a4 #a1 ,b4 #d4 b1 -- von ,eisenoxyd3 ,a4 #a1 #b4 b1 ,b4 #d4 a1 -- von ,manganoxydul und ,zinkoxyd3 ,a4 #a1 #b4 b1 ,b4 #d4 a1 b1 -- von ,nickel- und ,kobaltoxydul3 ,a4 #a1 #b4 b1 ,b4 #d4 a1 b1 #e4 a1 -- von ,quecksilberoxyden1 ,cadmium- und ,wismuthoxyd3 ,a4 #b4 a1 #b4 b1 ,b4 #d4 a1 -- von ,kupferoxyd3 ,a4 #b4 a1 #b4 b1 ,b4 #d4 a u4 b1 #e4 a1 -- von ,silber- und ,bleioxyd3 ,a4 #b4 a1 #b4 b1 ,b4 #d4 a1 #e4 a4 ,antimonoxyd von den ,oxyden der ,gruppen ,i4 u4 ,,ii43 ,a4 #a4 #e4 b1 -- von der ,gruppe ,,iii43 ,a4 #a1 von ,eisenoxyd1 ,manganoxydul1 ,zinkoxyd3 ,a4 #a1 #b4 b1 ,b4 #d4 c1 -- von ,nickel- und ,kobaltoxydul3 ,a4 #a1 #b4 b1 ,b4 #d4 c1 #e4 a1 -- von ,quecksilberoxyd1 ,cadmium- und ,wismuthoxyd3 ,a4 #b4 a1 #b4 b1 ,b4 #d4 c1 -- von ,kupfer-1 ,blei-1 ,silberoxyd3 ,a4 #b4 a41 #b4 b1 ,b4 #d4 c1 #e4 a4 ,arsenige und ,arsensure von den ,oxyden der ,gruppe ,i43 ,a4 #a1 ,b4 #e4 b1 #h1 #ab1 -- von ,magnesia3 ,a4 #a1 ,b4 #e4 b1 #g1 #h1 #ab1 -- von ,baryt1 ,strontian und ,kalk3 ,a4 #a1 ,b4 #e4 b1 #g1 #h1 #aa1 #ab1 -- von den ,oxyden der ,gruppe ,,iii43 ,a4 #a1 ,b4 #i1 -- von ,eisenoxyd3 ,a4 #a1 #b4 b1 ,b4 #g1 #i1 -- von ,manganoxydul3 ,a4 #a1 #b4 b1 ,b4 #g1 #i1 #ab1 -- von ,zinkoxyd3 ,a4 #a1 #b4 b1 ,b4 #g1 #h1 #i1 #ab1 -- von ,nickel- und ,kobaltoxydul3 ,a4 #a1 #b4 b1 ,b4 #e4 a1 #g1 #h1 #i1 #ab1 -- von ,quecksilber- und ,wismuthoxyd3 ,a4 #b4 a1 b1 ,b4 #g1 -- von ,kupferoxyd3 ,a4 #b4 a1 b1 ,b4 #e4 a1 #g1 #h1 -- von ,cadmiumoxyd3 ,a4 #b4 a1 b1 ,b4 #g1 #h1 -- von ,silberoxyd3 ,a4 #b4 a1 b1 ,b4 #e4 a1 #g1 -- von ,bleioxyd3 ,a4 #b4 a1 b1 ,b4 #e4 a1 #g1 #h1 #aa4 ,a4 ,allgemeine ,methoden4 #a4 ,methode1 welche auf der ,fllbarkeit der ,oxyde der sechsten ,gruppe durch ,schwefelwasserstoff aus sauren ,lsungen beruht4 ,smmtliche ,oxyde der sechsten ,gruppe von denen der vier ersten ,gruppen4 ,man leitet in die 7am besten durch ,salzsure7 saure ,lsung ,schwefelwasserstoff im ,ueberschuss und filtrirt die gefllten 7den ,oxyden der sechsten ,gruppe entsprechenden7 ,schwefelmetalle ab4 ,von den 4 #acj4 ,a4 erwhnten ,punkten ist ,greek3 a4 ,greek3 b4 und ,greek3 d4 auch hier zu bercksichtigen4 -- ,was die besonderen ,bedingungen betrifft1 unter denen einzelne ,metalle der sechsten ,gruppe allein vollstndig ausgefllt werden1 so verweise ich hinsichtlich derselben auf das im vierten ,abschnitt darber ,gesagte4 ,hier mache ich nur noch darauf aufmerksam3 ,greek3 a4 ,dass ,arsensure und ,zinkoxyd1 wie ,whler gefunden hat1 durch ,schwefelwasserstoff nicht getrennt werden knnen1 indem auch bei grossem ,ueberschuss von ,sure das ,zink ganz oder theilweise mit dem ,arsen als ,zn,s1 ,as,s#e gefllt wird4 ,hat man beide in ,lsung1 so muss daher die ,arsensure durch ,erwrmen mit schwefliger ,sure zuerst in arsenige ,sure bergefhrt werden1 ehe man ,schwefelwasserstoff einleitet4 ,greek3 b4 ,dass man bei ,anwesenheit von ,antimon dann zweckmssig ,weinsure zusetzt1 wenn nur ,oxyde der vierten ,gruppe zugegen sind1 welche sich aus dem ,filtrate1 nach ,zusatz von ,ammon1 durch ,schwefelammonium ausfllen lassen1 whrend man sie besser weglsst1 sofern ,thonerde1 alkalische ,erden und ,alkalien zugegen sind4 ,im letzteren ,falle leitet man in die klare salzsaure ,lsung ,schwefelwasserstoff1 fgt dann etwas ,wasser zu1 leitet wieder ,schwefelwasserstoff ein1 setzt nun hinlnglich ,wasser zu und vollendet durch gengendes ,einleiten die ,ausfllung4 #b4 ,methode1 welche auf der ,lslichkeit der ,schwefelmetalle der sechsten ,gruppe in alkalischen ,schwefelmetallen beruht4 a4 ,die ,oxyde der ,gruppe ,,vi4 7ausgenommen ,gold und ,platin7 von denen der ,gruppe ,v4 -- ,man fllt die saure ,lsung mit ,schwefelwasserstoff unter ,anwendung der ,vorsichtsmaassregeln1 welche im vierten ,abschnitte fr die einzelnen ,metalle angegeben sind1 und unter ,bercksichtigung des in #a4 ,gesagten4 ,der ,niederschlag besteht aus den ,schwefelmetallen der ,gruppen ,v4 und ,,vi4 ,man behandelt ihn unmittelbar nach dem ,auswaschen mit berschssigem gelben ,schwefelammonium und digerirt ihn damit lngere ,zeit in gelinder ,wrme1 filtrirt die klare ,flssigkeit ab1 bergiesst den ,niederschlag nochmals mit ,schwefelammonium1 digerirt wiederum kurze ,zeit1 filtrirt und wscht die ,schwefelmetalle der ,gruppe ,v4 mit schwefelwasserstoffhaltigem ,wasser aus4 -- ,wenn ,zinnsulfr zugegen ist1 muss dem ,schwefelammonium1 wenn es nicht sehr gelb ist1 etwas ,schwefel als ,pulver zugemischt werden4 ,bei ,gegenwart von ,kupfer1 dessen ,sulfid durch ,schwefelammonium ein wenig gelst wird1 nimmt man besser statt dessen ,schwefelnatrium4 ,dies kann jedoch nur dann geschehen1 wenn kein ,quecksilber zugegen ist1 da sich dessen ,schwefelverbindungen in ,schwefelnatrium lsen4 ,zu dem alkalischen ,filtrate setzt man ,salzsure nach und nach in kleinen ,portionen1 zuletzt bis zum ,vorwalten1 lsst absitzen und filtrirt dann die 7mit ,schwefel gemengten7 ,schwefelmetalle der sechsten ,gruppe ab4 b4 ,die ,oxyde der ,gruppe ,,vi4 7ausgenommen ,gold und ,platin7 von denen der ,gruppen ,,iv4 und ,v4 ,greek3 a4 ,man versetzt die ,lsung mit ,ammon bis zur ,neutralitt1 dann mit gelbem ,schwefelammonium im geeigneten ,ueberschuss1 lsst lngere ,zeit1 bei guter ,bedeckung1 in mssiger ,wrme digeriren und verfhrt alsdann wie in a4 ,auf dem ,filtrum bleiben die ,schwefelmetalle der ,gruppe ,,iv4 und ,v4 ,sie sind mit schwefelammoniumhaltigem ,wasser auszuwaschen4 7,bei ,gegenwart von ,nickel hat diese ,methode besondere ,schwierigkeiten47 ,bei ,anwesenheit von ,kupfer 7und ,abwesenheit von ,quecksilber7 nimmt man statt ,ammon und ,schwefelammonium ,natron und ,schwefelnatrium#fb4 ,greek3 b4 ,hat man mit festen ,verbindungen 7,oxyden oder ,salzen7 zu thun1 so ist es meist vorzuziehen1 dieselben mit #c ,thln4 trockenem kohlensauren ,natron und #c ,thln4 ,schwefel in einem bedeckten ,porzellantiegel ber der ,berzelius'schen ,lampe zusammen zu schmelzen4 ,wenn der ,inhalt vollkommen geschmolzen und der berschssige ,schwefel verdampft ist1 lsst man erkalten und behandelt die ,masse mit ,wasser1 welches die entstandenen ,sulfosalze der ,metalle der sechsten ,gruppe lst1 die ,schwefelverbindungen der ,gruppen ,,iv4 und ,v4 dagegen zurcklsst4 ,auf diese ,weise kann selbst geglhtes ,zinnoxyd leicht auf einen ,gehalt an ,eisen etc4 geprft und solcher darin bestimmt werden 7,h4 ,rose74 ,mit der erhaltenen ,lsung verfhrt man wie in a4 #fb ,gegen die ,genauigkeit dieser ,scheidung der ,metalle der ,gruppe ,,vi4 von denen der ,gruppen ,,iv4 u4 ,v41 an der man frher nicht zweifelte1 sprechen auf sehr bedenkliche ,weise die ,versuche von ,bloxam 7,ann4 der ,chem4 und ,pharm4 #hc4 #bjd74 ,derselbe fand1 dass durch ,schwefelammonium kleine ,mengen von ,schwefelzinn von viel ,schwefelquecksilber1 ,schwefelcadmium 7#a 3 #ajj7 nicht getrennt werden knnen1 und dass namentlich die ,trennung des ,kupfers vom ,zinn und ,antimon 7auch vom ,arsen7 schlecht gelingt1 indem fast alles ,zinn beim ,kupfer bleibt4 -- ,ich muss mich vorlufig damit begngen1 auf diese ,versuche aufmerksam gemacht zu haben4 ,b4 ,speciellere ,methoden4 #a4 ,solche1 welche sich auf die ,unlslichkeit einzelner ,metalle in ,suren grnden4 a4 ,gold von anderen ,metallen der ,gruppen ,,iv4 und ,v4 in ,legirungen4 ,greek3 a4 ,man erwrmt die ,legirung mit verdnnter reiner ,salpetersure 7oder nach ,umstnden auch mit ,salzsure74 ,das ,gold bleibt ungelst1 die anderen ,metalle lsen sich4 ,die ,legirung sei fein zertheilt 7gefeilt oder dnn ausgewalzt74 ,diese ,methode ist bei ,gegenwart von ,silber und von ,blei nur anwendbar1 wenn deren ,menge mehr als #hj ,proc4 betrgt1 andernfalls wird nicht alles ,silber und ,blei gelst4 ,enthlt daher eine ,goldsilberlegirung weniger als #hj ,proc4 ,silber1 so schmelzt man sie mit #c ,thln4 ,blei zusammen1 ehe sie der ,behandlung mit ,salpetersure unterworfen wird4 ,das gewogene ,gold ist durch ,auflsen in ,knigswasser auf seine ,reinheit zu prfen4 ,greek3 b4 ,man erhitzt die fein zertheilte 7gefeilte oder ausgewalzte7 ,legirung in einer gerumigen ,platinschale mit reinem ,schwefelsurehydrat1 bis keine ,gasentwickelung mehr stattfindet1 und das ,schwefelsurehydrat sich zu verflchtigen beginnt2 oder man schmelzt die ,legirung mit saurem schwefelsaurem ,kali zusammen 7,h4 ,rose74 ,durch ,behandeln mit ,wasser1 zuletzt siedendem1 trennt man das ungelste ,gold von den schwefelsauren ,salzen der anderen ,metalle4 ,es ist zweckmssig die ,operation mit dem abgeschiedenen ,golde zu wiederholen und dies zuletzt auf seine ,reinheit zu prfen4 b4 ,platin von anderen ,metallen der ,gruppen ,,iv4 und ,v4 in ,legirungen4 ,man bewirkt die ,scheidung durch ,behandlung mit ,schwefelsure1 besser noch mit saurem schwefelsaurem ,kali 7a4 ,greek3 b471 nicht aber mit ,salpetersure 7legirtes ,platin lst sich unter ,umstnden darin74 #b4 ,solche1 welche sich auf die ,abscheidung des ,goldes als ,metall grnden4 ,gold von allen ,oxyden der ,gruppen ,i4-,v41 ausgenommen ,bleioxyd und ,silberoxyd4 -- ,man fllt die salzsaure ,lsung mit ,oxalsure nach 4 #ih4 b4 ,greek3 c4 und filtrirt das ,gold1 nach vollstndiger ,ausscheidung1 ab4 ,man versume nicht1 eine hinreichende ,menge ,salzsure zuzusetzen1 damit sich nicht1 aus ,mangel an ,lsungsmittel1 in ,wasser unlsliche oxalsaure ,salze mit dem ,golde niederschlagen4 #c4 ,solche1 welche sich auf die ,abscheidung des ,platins als ,kalium- oder ,ammoniumplatinchlorid grnden4 ,platin von den ,oxyden der vierten und fnften ,gruppe1 ausgenommen von ,blei und ,silber4 -- ,man fllt das ,platin nach 4 #ii mit ,chlorammonium oder ,chlorkalium und wscht den ,niederschlag mit ,weingeist vollkommen aus4 #d4 ,solche1 welche sich auf die ,abscheidung von in ,salpetersure unlslichen ,oxyden grnden4 a4 ,zinn von anderen ,metallen der ,gruppen ,,iv4 und ,v41 in ,legirungen4 -- ,man behandelt die zerkleinerte ,legirung mit ,salpetersure nach 4 #aja4 #a4 a4 ,das ,filtrat enthlt die brigen ,metalle in ,form salpetersaurer ,salze4 7,bei ,anwesenheit von ,wismuth wscht man zuerst mit salpetersurehaltigem ,wasser aus47 -- ,da das ,zinnoxyd leicht ,spuren von ,kupferoxyd zurckhlt1 so kann man es bei genauen ,untersuchungen nach 4 #acb4 ,a4 #b4 b4 ,greek3 b4 darauf prfen und solche bestimmen4 b4 ,zinn von den ,oxyden der ,gruppe ,i41 ,,ii41 ,,iii41 sowie von ,manganoxydul1 ,zinkoxyd1 ,nickel- und ,kobaltoxydul1 ,kupferoxyd und wohl auch noch anderen ,oxyden4 7,nach ,lwenthal1 ,journ4 f4 prakt4 ,chem4 #fj4 #beg47 ,man fllt die salzsaure ,lsung1 welche alles ,zinn als ,oxyd 7,chlorid7 enthalten muss1 nach 4 #aja4 #a4 b4 und trennt den ,niederschlag von ,zinnoxyd von dem die brigen ,oxyde enthaltenden ,filtrate4 ,man beachte dabei ,folgendes3 ,greek3 a4 ,kann man unter den verschiedenen zur ,fllung sich eignenden ,salzen whlen1 so ist schwefelsaures ,natron in der ,regel vorzuziehen4 ,greek3 b4 ,nachdem sich der ,niederschlag von ,zinnoxyd abgesetzt hat1 giesst man die berstehende ,flssigkeit durch ein ,filter1 wiederholt dies ,decantiren einigemal und behandelt dann den ,niederschlag noch mit einer ,mischung von #a ,salpetersure 7specif4 ,gew4 #a1b7 und #i ,wasser kochend1 ehe man ihn aufs ,filter bringt und vllig auswscht4 ,resultate sehr befriedigend4 ,hat man ,zinnoxyd neben anderen ,oxyden1 welche sich durch ,glhen im ,wasserstoffstrom reduciren lassen1 so kann man auch die ,oxyde auf diese ,art reduciren und dann die ,metalle nach a4 behandeln4 c4 ,antimon von den ,metallen der ,gruppen ,,iv4 und ,v4 in ,legirungen4 -- ,man verfhrt wie in a41 filtrirt den ,niederschlag ab und fhrt ihn durch ,glhen in antimonige ,sure ber 74 #ajj4 #b474 ,resultate nur annhernd1 da sich etwas ,antimonoxyd lst4 #e4 ,solche1 welche sich auf die ,flchtigkeit mancher ,chlormetalle oder ,metalle grnden4 a4 ,zinn1 ,antimon1 ,arsen von ,kupfer1 ,silber1 ,blei1 ,kobalt1 ,nickel4 -- ,man behandelt die ,schwefelmetalle im ,chlorstrom und verfhrt dabei genau nach 4 #aca4 #f4 a4 ,bei ,anwesenheit von ,antimon fllt man die ,klbchen f und h mit einer mit ,salzsure vermischten ,lsung von ,weinsure in ,wasser4 -- ,auch die regulinischen ,metalle lassen sich auf diese ,art trennen4 -- ,die ,legirungen sind mglichst zu zerkleinern4 ,arsenmetalle werden auf letztere ,art nur sehr langsam zerlegt4 b4 ,zinnoxyd1 ,antimonoxyd 7auch ,antimonsure1 arsenige und ,arsensure7 von ,alkalien und alkalischen ,erden4 -- ,man mengt die feste ,verbindung mit #e ,thln4 reinem gepulvertem ,salmiak in einem ,porzellantiegel1 bedeckt diesen mit einem concaven ,platindeckel1 auf welchen etwas ,salmiak gestreut wird1 und glht gelinde1 bis aller ,salmiak entwichen ist1 mengt dem ,inhalte des ,tiegels aufs ,neue ,salmiak zu und wiederholt die ,operation1 bis keine ,gewichtsabnahme des ,tiegels mehr stattfindet4 ,unter diesen ,umstnden entweichen die ,chlorverbindungen des ,zinns1 ,antimons und ,arsens1 whrend die der ,alkalien und alkalischen ,erden zurckbleiben4 ,am raschesten erfolgt diese ,zerlegung bei ,arsenverbindungen1 minder rasch bei ,antimonverbindungen und am langsamsten bei ,zinnverbindungen 7,h4 ,rose74 c4 ,quecksilber von ,gold4 -- ,man trennt beide ,metalle1 sowohl wenn sie legirt sind1 als auch in anderen ,fllen durch ,glhen1 wobei das ,quecksilber entweder aus dem ,verlust oder dadurch zu bestimmen ist1 dass man es auffngt 74 #id74 #f4 ,solche1 welche sich auf die ,flchtigkeit des ,schwefelarsens grnden4 ,arsensuren von ,eisenoxyd 7wahrscheinlich auch von ,nickeloxydul1 ,zinkoxyd1 ,kupferoxyd1 ,bleioxyd etc471 nach ,ebelmen4 ,man erhitzt die ,oxyde in ,schwefelwasserstoff1 wodurch sie vollstndig in ,schwefelmetalle bergehen4 ,das ,schwefelarsen verflchtigt sich1 die anderen ,sulfurete bleiben zurck4 #g4 ,solche1 welche sich auf die ,ueberfhrung des ,arsens in arsensaures ,alkali grnden4 ,arsen von den ,metallen und ,oxyden der ,gruppen ,,ii41 ,,iv4 und ,v4 -- ,hat man mit arsenig- oder arsensauren ,salzen zu thun1 so schmelzt man die ,verbindung mit #c ,thln4 kohlensaurem ,natronkali und #a ,thl4 ,salpeter1 hat man ,legirungen zu analysiren1 mit #c ,thln4 kohlensaurem ,natron und #a ,thl4 salpetersaurem ,kali1 kocht den ,rckstand mit ,wasser aus und trennt die ungelst bleibenden ,oxyde oder kohlensauren ,salze von der ,lsung der arsensauren ,alkalien1 in welchen die ,arsensure nach 4 #ajb4 #b4 zu bestimmen ist4 ,bei geringen ,mengen von ,arsen lassen sich die ,schmelzungen in ,platintiegeln vornehmen1 bei grsseren mssen sie in ,porzellantiegeln vorgenommen werden1 indem alsdann die ,platintiegel sehr leiden4 ,bei ,anwendung von ,porzellantiegeln wird die ,masse durch ,kieselsure und ,thonerde verunreinigt1 worauf zu achten4 #h4 ,solche1 welche sich auf die ,abscheidung des ,arsens als arsensaures ,quecksilberoxydul grnden4 ,arsensure von den ,alkalien1 alkalischen ,erden1 von ,zinkoxyd1 ,kobaltoxydul1 ,nickeloxydul1 ,bleioxyd1 ,kupferoxyd1 ,cadmiumoxyd4 -- ,man verfhrt genau wie bei der ,abscheidung der ,phosphorsure durch ,quecksilber 74 #ajf4 ,i4 b4 ,greek3 c474 ,im unlslichen ,rckstande kann die ,arsensure nicht so bestimmt werden1 wie die ,phosphorsure4 ,mit dem ,filtrate verfhrt man nach 4 #ajf4 ,,ii4 k4 7,h4 ,rose47 #i4 ,solche1 welche sich auf die ,abscheidung des ,arsens als arsensaure ,ammon-,magnesia grnden4 ,arsensure von ,thonerde und den ,oxyden der ,gruppe ,,iv4 -- ,man verfhrt nach 4 #ajf4 ,,ii4 f4 ,greek3 a4 ,der ,niederschlag von arsensaurer ,ammonmagnesia ist nach 4 #ajb4 #b4 zu behandeln4 #aj4 ,solche1 welche sich auf die ,unlslichkeit des ,chlorsilbers grnden4 ,silber von ,gold4 -- ,man behandelt die ,legirung mit ,knigswasser1 verdnnt und filtrirt die ,lsung des ,chlorgoldes von dem ,chlorsilber ab4 ,diese ,methode ist nur dann ausfhrbar1 wenn die ,legirung weniger als #ae ,proc4 ,silber enthlt2 denn bei grsserem ,gehalte schtzt das entstehende ,chlorsilber die nicht zersetzten ,antheile vor weiterer ,einwirkung4 -- ,auf gleiche ,art kann auch ,silber von ,platin getrennt werden4 #aa4 ,solche1 welche sich auf die ,unlslichkeit einiger schwefelsauren ,salze in ,wasser oder ,weingeist grnden4 ,arsensure von ,baryt1 ,strontian1 ,kalk und ,bleioxyd4 -- ,man verfhrt wie bei der ,trennung der ,phosphorsure von den genannten ,oxyden 74 #ajf4 ,,ii4 c474 ,die ,verbindungen dieser ,basen mit arseniger ,sure verwandelt man erst durch ,erhitzen der salzsauren ,lsung mit chlorsaurem ,kali1 oder durch wiederholtes ,abdampfen mit ,salpetersure in arsensaures ,salz1 ehe man ,schwefelsure zusetzt4 #ab4 ,solche1 welche sich auf die ,unlslichkeit des arsensauren ,eisenoxydes grnden4 ,arsensure von den ,basen der ,gruppen ,i4 und ,,ii41 sowie von ,zinkoxyd1 ,mangan-1 ,nickel- und ,kobaltoxydul4 -- ,man fllt die ,arsensure je nach ,umstnden nach 4 #ajb4 #c4 a4 oder b41 filtrirt und bestimmt die ,basen im ,filtrate4 #ac4 ,solche1 welche sich auf das verschiedene ,verhalten zu ,cyankalium grnden4 ,gold von ,blei und ,wismuth4 -- ,htte man diese ,metalle gemeinschaftlich in ,lsung1 so lassen sie sich durch ,cyankalium ganz auf dieselbe ,weise trennen1 welche zur ,trennung des ,quecksilbers von ,blei und ,wismuth angegeben ist 74 #aca4 #c4 a474 ,die ,auflsung des ,cyangold-,cyankaliums zersetzt man durch ,einkochen mit ,salzsure und bestimmt nach ,austreibung der ,blausure das ,gold nach einer der in 4 #ih angegebenen ,methoden4 ,,ii4 ,trennung der ,oxyde der sechsten ,gruppe von einander4 4 #acc4 ,uebersicht3 ,platin von ,gold3 #a1 -- von ,antimon1 ,zinn1 ,arsen3 #b4 ,gold von ,platin3 #a1 -- von ,antimon1 ,zinn1 ,arsen3 #b4 ,antimon von ,gold und ,platin3 #b1 -- von ,zinn3 #d4 a1 #f4 a1 -- von ,arsen3 #c4 b1 #d4 a u4 b1 #e4 a4 ,zinn von ,gold und ,platin3 #b1 von ,antimon3 #d4 a1 #f4 a1 -- von ,arsen3 #c4 a1 #f4 a4 ,zinnoxydul von ,zinnoxyd3 #g4 a1 #h4 a4 ,arsen von ,gold und ,platin3 #b1 -- von ,antimon3 #c4 b1 #d4 a u4 b1 #e4 a1 -- von ,zinn3 #c4 a1 #f4 a4 ,arsenige ,sure von ,arsensure3 #e4 b1 #g4 b1 #h4 b4 #a4 ,methode1 welche sich auf die ,ausfllung des ,platins durch ,chlorkalium grndet4 ,platin von ,gold4 -- ,man fllt aus der ,lsung der ,chlorverbindungen das ,platin nach 4 #ii4 b4 und im ,filtrate das ,gold nach 4 #ih4 b4 #b4 ,methoden1 welche sich auf die ,flchtigkeit der ,chlorverbindungen der unedlen ,metalle grnden4 ,platin und ,gold von ,zinn1 ,antimon1 ,arsen4 -- ,man erhitzt die fein zertheilten ,legirungen oder die ,schwefelmetalle in einem ,strome von ,chlorgas4 ,gold und ,platin bleiben zurck1 die ,chloride der anderen ,metalle verflchtigen sich 7vergl4 4 #acb4 ,b4 #e4 a474 #c4 ,methoden1 welche auf der ,flchtigkeit des ,arsens und ,schwefelarsens beruhen4 a4 ,arsen von ,zinn 7nach ,h4 ,rose74 -- ,man verwandelt in ,schwefelmetalle oder in ,oxyde1 trocknet bei #ajj und erhitzt eine abgewogene ,menge derselben anfangs gelinde1 allmlig strker in einer ,kugelrhre1 durch welche trockenes ,schwefelwasserstoffgas streicht4 ,es verflchtigt sich ,schwefelarsen und ,schwefel1 whrend ,schwefelzinn zurckbleibt4 ,um das ,schwefelarsen aufzufangen1 verbindet man die ,kugelrhre in der in 4 #aca4 #f4 a4 beschriebenen ,weise mit vorgelegten ,klbchen1 in welchen sich verdnnte ,ammonflssigkeit befindet4 -- ,wenn auch bei weiterer ,erhitzung sich kein ,anflug in dem klteren ,theile der ,rhre mehr zeigt1 treibt man den ,anflug von der ,kugel weg1 lsst erkalten und schneidet dann die ,rhre oberhalb des ,anflugs ab4 ,das abgeschnittene ,ende zerschneidet man in ,stcke1 erwrmt diese mit etwas ,natronlauge1 bis sich der ,anflug gelst hat1 vereinigt diese ,lsung mit der vorgeschlagenen ammoniakalischen ,flssigkeit1 setzt ,salzsure1 dann1 ohne abzufiltriren1 chlorsaures ,kali zu und erwrmt gelinde1 bis alles ,schwefelarsen gelst ist4 ,man filtrirt nun von dem ,schwefel ab und bestimmt die ,arsensure nach 4 #ajb4 #b4 ,das in der ,kugel enthaltene schwarzbraune ,schwefelzinn kann1 da es mehr ,schwefel enthlt1 als der ,formel ,sn,s entspricht1 nicht geradezu gewogen werden4 ,man wgt es daher und bestimmt in einem abgewogenen ,theile das ,zinn1 indem man denselben durch ,befeuchten mit ,salpetersure und ,rsten in ,zinnoxyd berfhrt 74 #aja4 #a4 c474 ,hat man ,zinn und ,arsen als ,legirung1 so fhrt man sie am bequemsten durch vorsichtiges ,behandeln mit ,salpetersure in ,oxyde ber4 ,will man sie in ,schwefelmetalle verwandeln1 so kann dies geschehen1 indem man #a ,theil der fein zertheilten ,legirung mit #e ,theilen ,soda und #e ,theilen ,schwefel in einem bedeckten ,porzellantiegel schmelzt1 bis zum ruhigen ,fluss4 ,man lst dann in ,wasser1 filtrirt etwaiges ,schwefeleisen oder dergleichen ab und fllt die ,lsung mit ,salzsure4 b4 ,arsen von ,antimon1 wenn beide legirt sind4 -- ,man erhitzt die abgewogene ,probe mit #b ,thln4 ,soda und #b ,thln4 ,cyankalium in einer ,kugelrhre1 durch welche man trockene ,kohlensure leitet1 anfangs gelinde1 allmlig heftig1 bis sich kein ,arsen mehr verflchtigt4 7,man hte sich1 die entweichenden ,dmpfe einzuathmen4 ,zweckmssig steckt man den hinteren ,theil der ,kugelrhre in einen ,kolben1 in welchem sich alsdann das ,arsen sublimirt47 ,nach dem ,erkalten behandelt man den ,inhalt der ,kugel erst mit einer ,mischung von gleichen ,theilen ,weingeist und ,wasser1 dann mit ,wasser und wgt das zurckbleibende ,antimon4 ,das ,arsen ergiebt sich aus dem ,verlust4 -- ,man erhlt durch dies ,verfahren nur annhernde ,resultate4 ,wollte man die ,legirung geradezu1 nicht unter einer ,schlacke1 in kohlensaurem oder ,wasserstoffgas schmelzen1 so wrde man hchst unrichtige ,resultate erhalten1 indem sich in solchem ,falle sehr viel ,antimon verflchtigte4 #d4 ,methoden1 welche auf der ,unlslichkeit des antimonsauren ,natrons beruhen4 a4 ,antimon von ,zinn und ,arsen 7nach ,h4 ,rose74 -- ,hat man die ,metalle im regulinischen ,zustande1 so oxydirt man die wohl zerkleinerte abgewogene ,probe in einem ,porzellantiegel mit allmlig zuzusetzender ,salpetersure von #a1d specif4 ,gewicht1 bringt die ,masse im ,wasserbade zur ,trockne1 schttet sie in einen ,silbertiegel1 splt die im ,porzellantiegel noch haftenden ,portionen mit ,natronlauge in den ,silbertiegel1 bringt zur ,trockne1 setzt die achtfache ,menge festes ,natronhydrat zu und schmelzt lngere ,zeit4 ,die erkaltete ,masse behandelt man mit heissem ,wasser1 bis das ,ungelste feinpulverig erscheint1 verdnnt etwas mit ,wasser und setzt so viel ,alkohol von #j1hc specif4 ,gewicht zu1 dass das ,volumenverhltniss desselben zum ,wasser wie #a 3 #c ist4 ,nachdem man unter fterem ,umrhren #bd ,stunden lang hat stehen lassen1 filtrirt man1 splt mit wsserigem ,weingeist 7#a ,vol4 ,alkohol3 #c ,vol4 ,wasser7 nach und wscht den ,niederschlag auf dem ,filter zuerst mit ,weingeist1 der auf #b ,vol4 ,wasser #a ,vol4 ,alkohol enthlt1 dann mit aus gleichen ,raumtheilen gemischtem und endlich mit solchem aus1 der auf #a ,vol4 ,wasser #c ,vol4 ,alkohol enthlt4 ,den smmtlichen weingeistigen ,waschflssigkeiten setzt man einige ,tropfen kohlensaure ,natronlsung zu4 ,das ,auswaschen wird fortgesetzt1 bis eine ,probe1 mit ,salzsure angesuert und mit ,schwefelwasserstoffwasser versetzt1 sich nicht mehr frbt4 ,das antimonsaure ,natron splt man vom ,filter ab1 lst es in einer ,mischung von ,salzsure und ,weinsteinsure1 mit der man zuvor das ,filter ausgewaschen hat1 fllt mit ,schwefelwasserstoff und bestimmt das ,antimon berhaupt nach 4 #ajj4 #a4 b4 ,zu dem das ,zinn und ,arsen enthaltenden ,filtrate fgt man ,salzsure1 wodurch ein ,niederschlag von arsensaurem ,zinnoxyd entsteht1 leitet1 ohne vorher abzufiltriren1 lngere ,zeit ,schwefelwasserstoff ein1 lsst stehen1 bis der ,geruch danach fast verschwunden1 und trennt dann die gewogenen ,schwefelmetalle nach #c4 a4 ,enthlt die ,substanz nur ,antimon und ,arsen1 so erhitzt man das alkoholische ,filtrat unter fterem ,zusatz von ,wasser1 bis es kaum mehr nach ,weingeist riecht1 setzt ,salzsure zu und bestimmt die ,arsensure als arsensaure ,ammon-,magnesia 74 #ajb4 #b474 b4 ,bestimmung des ,schwefelarsens1 im kuflichen ,schwefelantimon 7nach ,wackenroder74 -- ,man verpufft #bj ,grm4 des fein zerriebenen ,schwefelantimons mit #dj ,grm4 ,salpeter und #bj ,grm4 kohlensaurem ,natron1 indem man das ,gemenge nach und nach in einen rothglhenden hessischen ,tiegel eintrgt1 zieht die stark geglhte ,masse wiederholt mit ,wasser aus1 fllt aus dem mit ,salzsure angesuerten und mit schwefliger ,sure behandelten ,filtrate das ,arsen nebst einem kleinen ,theile des ,antimons mit ,schwefelwasserstoff1 digerirt den feuchten ,niederschlag mit kohlensaurem ,ammon1 filtrirt1 suert das ,filtrat an1 leitet ,schwefelwasserstoff ein und bestimmt das ,arsen als ,schwefelarsen nach 4 #ajb4 #d4 #e4 ,methoden1 welche auf der ,ausfllung des ,arsens als arsensaure ,ammon-,magnesia beruhen4 a4 ,arsen von ,antimon4 -- ,man oxydirt die ,metalle oder ,schwefelverbindungen mit ,knigswasser oder ,salzsure und chlorsaurem ,kali1 fgt ,weinsteinsure1 viel ,chlorammonium1 dann berschssiges ,ammon zu4 7,hierdurch darf keine ,fllung entstehen2 wre es der ,fall1 so war die ,menge des ,salmiaks oder der ,weinsteinsure nicht gengend47 ,man fllt alsdann die ,arsensure nach 4 #ajb4 #b4 und bestimmt im ,filtrate das ,antimon nach 4 #ajj4 #a4 b4 b4 ,arsensure von arseniger ,sure4 ,man versetzt die ,lsung mit viel ,salmiak1 fllt dann die ,arsensure nach 4 #ajb4 #b4 und bestimmt im ,filtrate die arsenige ,sure durch ,fllung mit ,schwefelwasserstoff 74 #ajb4 #d474 #f4 ,methoden1 welche auf der ,ausfllung regulinischer ,metalle beruhen4 a4 ,zinn von ,antimon nach ,gay-,lussac4 -- ,man erwrmt einen gewogenen ,theil der fein zertheilten ,legirung 7oder auch einer sonstigen ,verbindung7 mit ,salzsure1 fgt chlorsaures ,kali in kleinen ,portionen zu1 bis zu erfolgter ,lsung1 und theilt alsdann die ,flssigkeit in zwei gleiche ,theile1 a4 und b4 ,in a4 fllt man beide ,metalle durch einen ,zinkstab1 splt sie ab und wgt sie2 -- b4 erwrmt man1 nachdem man ziemlich viel ,salzsure zugesetzt hat1 mit einem ,zinnstreifen lngere ,zeit4 -- ,durch diese ,operation wird das ,antimon vollstndig als schwarzes ,pulver abgeschieden und das ,zinnchlorid zu ,chlorr reducirt4 ,man splt das ,antimon mit ,salzsure enthaltendem ,wasser von dem ,zinnstreifen ab1 sammelt es auf einem gewogenen ,filter1 trocknet und wgt es4 ,die ,quantitt des ,zinns ergiebt sich als ,differenz4 b4 ,bestimmung des ,arsens in metallischem ,zinn1 nach ,gay-,lussac#fc4 -- ,man lst das laminirte oder durch ,eingiessen in ,wasser gekrnte ,metall in einem ,gemenge von #a ,aeq4 ,salpetersure und #i ,aeq4 ,salzsure in gelinder ,wrme auf4 ,die ,auflsung erfolgt ohne ,gasentwickelung1 es bildet sich ,zinnchlorr und ,chlorammonium4 ,das ,arsen bleibt als ,pulver zurck4 ,,no#e #i;,cl,h #h,sn #h,sn,cl ,,nh#d1 ,cl #e;,,ho4 ,das ,knigswasser darf daher in nicht viel grsserem ,verhltniss angewendet werden1 als auf #h ,aeq4 ,metall #a ,aeq4 ,,no#e und #i ,aeq4 ,cl,h4 #fc ,ann4 de ,chim4 et de ,phys4 #bc4 #bbh4 -- ,liebig und ,kopp ,jahresb4 #ahdg und #ahdh1 ,s4 #ifh4 #g4 ,maassanalytische ,methoden4 a4 ,zinnoxydul neben ,zinnoxyd4 -- ,man lst bei ,luftabschluss in ,salzsure1 verdnnt die ,flssigkeit mit ausgekochtem ,wasser1 bringt sie auf ein bestimmtes ,volum und bestimmt in einer abgemessenen ,menge das ,zinnoxydul nach 4 #aja4 #b42 in einer zweiten ,portion kann man alsdann die ,gesammtmenge entweder ebenfalls maassanalytisch bestimmen1 indem man das ,chlorid zuerst in ,chlorr berfhrt 74 #aja4 #b4 b471 oder man kann darin alles ,zinn durch ,erwrmen mit chlorsaurem ,kali oxydiren und das ,zinn nach 4 #aja4 #a4 b4 bestimmen4 b4 ,arsenige ,sure von ,arsensure4 -- ,man bestimmt1 sofern eine feste ,substanz zur ,untersuchung vorliegt1 in einer ,portion die arsenige ,sure maassanalytisch nach 4 #ajb4 #e41 in einer zweiten die ,gesammtmenge des ,arsens nach einer der in 4 #ajb angegebenen ,methoden4 -- ,hat man die ,suren in ,lsung1 so lsst sich die arsenige ,sure auch in der ,art bestimmen1 dass man eine abgewogene ,portion mit ,salzsure und etwas ,indigolsung versetzt und dann von einer ,chlorkalklsung von bekanntem ,gehalte so lange zufgt1 bis die blaue ,farbe des ,indigos verschwunden ist4 ,alles ,nhere siehe unten in dem ,abschnitte ber ,chlorimetrie4 #h4 ,indirecte ,methoden4 a4 ,zinnoxydul neben ,zinnoxyd4 -- ,man bestimmt in einer ,portion die ,gesammtmenge des ,zinns1 -- eine zweite lst man bei ,luftabschluss in ,salzsure und trpfelt die ,lsung unter ,umrhren in eine stark berschssige ,auflsung von ,quecksilberchlorid4 ,der entstehende ,niederschlag von ,quecksilberchlorr wird nach 4 #id4 #b4 behandelt4 -- #a ,aeq4 desselben 7,hg#b;,cl7 entspricht #a ,aequivalent ,zinnchlorr 7,sn,cl74 7,h4 ,rose47 b4 ,arsenige ,sure neben ,arsensure4 -- ,man bestimmt in einer ,portion die ,gesammtmenge des ,arsens1 eine zweite lst man in ,salzsure 7wobei natrlicherweise die ,abwesenheit oxydirender ,substanzen salpetersaurer ,salze etc4 vorausgesetzt wird7 und fgt eine berschssige ,lsung von ,natrium- oder ,ammonium-,goldchlorid zu4 ,nachdem man einige ,tage kalt -- oder1 bei verdnnten ,lsungen1 in gelinder ,wrme -- hat stehen lassen1 filtrirt man das ausgeschiedene ,gold ab und bestimmt es nach 4 #ih4 b4 7,das ,filtrat bewahrt man auf1 um dessen gewiss zu werden1 dass sich kein weiteres ,gold mehr ausscheidet47 #b ,aeq4 ,gold entsprechen #c ,aeq4 arseniger ,sure 7#b;,au,cl#c #c;,as,cl#c #c;,as,cl#e #b;,au74 7,h4 ,rose47 ,,ii4 ,die ,scheidung der ,suren von einander4 ,es wird daran erinnert1 dass wir bei den folgenden ,scheidungsmethoden in der ,regel von der ,annahme ausgehen1 die ,suren seien im freien ,zustande oder in ,verbindung mit alkalischen ,basen vorhanden1 vergl4 das oben ,s4 #bgd darber ,gesagte4 ,erste ,gruppe4 ,arsenige ,sure1 ,arsensure1 ,chromsure1 ,schwefelsure1 ,phosphorsure1 ,borsure1 ,oxalsure1 ,fluorwasserstoffsure1 ,kieselsure1 ,kohlensure4 4 #acd4 #a4 ,arsenige ,sure und ,arsensure von allen brigen ,suren4 -- ,man fllt aus der ,lsung mit ,schwefelwasserstoff alles ,arsen 74 #ajb4 #d47 und bestimmt im ,filtrat die brigen ,suren4 ,ist ,chromsure zugegen1 so reducirt man dieselbe zuerst nach einer der 74 #ajd7 angegebenen ,methoden1 damit mit dem ,schwefelarsen kein ,schwefel niederfalle4 -- ,arsensure ist1 wo es irgend angeht1 durch schweflige ,sure zu reduciren1 ehe man mit ,schwefelwasserstoff fllt4 #b4 ,schwefelsure von den brigen ,suren4 a4 ,von den ,suren des ,arsens1 von ,phosphor-1 ,bor-1 ,fluorwasserstoff-1 ,oxal-1 ,kiesel- und ,kohlensure4 ,man versetzt die mit ,salzsure stark sauer gemachte verdnnte ,lsung mit ,chlorbaryum und filtrirt den nach 4 #aje zu bestimmenden schwefelsauren ,baryt von der die smmtlichen anderen ,suren enthaltenden ,lsung ab4 b4 ,von ,fluorwasserstoffsure in unlslichen ,verbindungen4 ,soll ein ,gemenge von schwefelsaurem ,baryt und ,fluorcalcium zerlegt werden1 so kann dies nicht durch blosse ,behandlung mit ,salzsure geschehen2 der unlsliche ,rckstand enthlt ausser schwefelsaurem ,baryt ,gyps und ,fluorbaryum4 ,nur auf folgende ,art lsst sich der ,zweck erreichen4 ,man schmelzt mit #f ,thln4 kohlensaurem ,natronkali und #b ,thln4 ,kieselsure4 ,die erkaltete ,masse behandelt man mit ,wasser1 die ,lsung mit kohlensaurem ,ammon1 wscht die ausgeschiedene ,kieselsure mit einer verdnnten ,lsung von kohlensaurem ,ammon1 bersttigt das ,filtrat mit ,salzsure und fllt mit ,chlorbaryum4 ,soll auch das ,fluor bestimmt werden1 so suert man mit ,salpetersure an1 fllt mit salpetersaurem ,baryt1 sttigt dann mit kohlensaurem ,natron und fllt das ,fluorbaryum durch ,weingeist4 ,nachdem es zuerst mit ,weingeist von #ej ,proc41 zuletzt mit starkem ,alkohol lange ausgewaschen worden1 wird es getrocknet1 geglht und gewogen 7,h4 ,rose74 c4 ,bei ,gegenwart von viel ,chromsure4 reducirt man diese am besten1 indem man die trockene ,verbindung mit concentrirter ,salzsure kocht 7geschieht dies nach 4 #ajd4 ,i4 d4 ,greek3 b41 so erfhrt man hierdurch zugleich die ,menge der ,chromsure7 und aus der stark verdnnten ,lsung zuerst das ,chromoxyd durch ,ammon 74 #hd71 dann -- im ,filtrat -- die ,schwefelsure1 nach ,zusatz von ,salzsure1 durch ,chlorbaryum fllt4 #c4 ,chromsure von ,phosphorsure4 -- ,man fllt die ,phosphorsure als phosphorsaure ,ammonmagnesia 74 #ajf4 ,i4 b474 ,im ,filtrate bestimmt man die ,chromsure mittelst salpetersauren ,quecksilberoxyduls1 oder in einer anderen ,portion volumetrisch 74 #ajd74 #d4 ,phosphorsure von ,borsure4 -- ,man bestimmt in der gemeinschaftlichen ,lsung die ,phosphorsure mittelst schwefelsaurer ,magnesia 74 #ajf4 ,i4 b471 im ,filtrat die ,borsure nach einer der 4 #ajg beschriebenen ,methoden4 #e4 ,phosphorsure von ,oxalsure4 a4 ,sollen beide ,suren in einer ,portion bestimmt werden1 so versetzt man die wsserige ,lsung mit berschssigem ,natriumgoldchlorid1 erwrmt und bestimmt aus der ,menge des reducirten ,goldes die der ,oxalsure 74 #ajh4 b4 ,greek3 a474 ,im ,filtrate scheidet man zunchst das berschssige ,gold durch ,oxalsure ab und fllt dann die ,phosphorsure mit schwefelsaurer ,magnesia4 -- ,lst sich die ,verbindung nicht in ,wasser1 so wendet man ,salzsure an und verfhrt nach 4 #ajh4 b4 ,greek3 b4 ,aus dem ,filtrate fllt man alsdann das ,gold durch ,schwefelwasserstoff ohne ,erwrmen4 b4 ,ist soviel ,substanz vorhanden1 dass man getrennte ,portionen verwenden kann1 so bestimmt man in einer die ,oxalsure nach 4 #ajh4 c41 in einer zweiten die ,phosphorsure4 ,ist die ,substanz in ,wasser lslich1 so kann letztere -- wenn die ,menge der ,oxalsure nicht zu sehr vorwaltet -- geradezu mit schwefelsaurer ,magnesia bei ,anwesenheit von ,salmiak und ,ammon gefllt werden2 anderenfalls glht man die ,substanz mit kohlensaurem ,natronkali1 zerstrt so die ,oxalsure und bestimmt die ,phosphorsure im ,rckstande4 #f4 ,fluormetalle von phosphorsauren ,salzen4 a4 ,die ,substanz ist in ,wasser lslich4 ,greek3 a4 ,enthlt sie relativ viel ,fluor1 so dass eine ,bestimmung desselben aus der ,differenz zulssig erscheint1 so fllt man die ,lsung durch ,chlorcalcium1 wscht den ,niederschlag aus1 trocknet1 glht und wgt ihn4 ,er besteht aus phosphorsaurem ,kalk und ,fluorcalcium4 ,man erwrmt ihn mit ,schwefelsure in einem ,platingefsse1 bis alles ,fluor als ,fluorwasserstoff entwichen ist 7die ,erhitzung werde nicht so gesteigert1 dass ,schwefelsurehydrat sich verflchtigt71 und bestimmt dann ,kalk und ,phosphorsure nach 4 #ajf4 ,,ii4 c4 ,zieht man ,phosphorsure und ,kalk von dem ,gesammtgewicht des ,niederschlages ab1 so findet man das ,fluor1 indem man ansetzt3 ,aeq4 des ,fluors -- ,aeq4 des ,sauerstoffs 3 ,aeq4 des ,fluors der gefundene ,gewichtsverlust3 dem gesuchten ,fluor4 ,greek3 b4 ,enthlt die ,substanz relativ wenig ,fluor1 so versetzt man die ,auflsung mit basisch salpetersaurem ,quecksilberoxydul4 ,es entsteht dadurch ein gelber ,niederschlag von basisch phosphorsaurem ,quecksilberoxydul1 whrend alles ,fluorquecksilber gelst bleibt4 ,man bestimmt im ,niederschlage die ,phosphorsure nach 4 #ajf4 ,i4 b4 ,greek3 c41 das ,filtrat neutralisirt man mit kohlensaurem ,natron1 leitet -- ohne zuvor abzufiltriren -- ,schwefelwasserstoff ein1 filtrirt und bestimmt das ,fluor nach 4 #aji4 ,i4 7,h4 ,rose74 b4 ,ist die ,substanz nicht in ,wasser lslich1 aber durch ,suren zerlegbar1 so lsst sich das ,verfahren a4 ,greek3 a4 ebenfalls anwenden4 ,man lst erst in ,salzsure und verdampft dann mit ,schwefelsure4 c4 ,ist die ,substanz nicht durch ,suren zersetzbar1 so schmelzt man sie mit kohlensaurem ,natron und ,kieselsure 7siehe 4 #acd4 #h474 #g4 ,fluormetalle von ,kieselsure und ,silicaten4 -- ,sehr viele natrliche ,silicate enthalten ,fluormetalle2 man hat daher bei ,mineraluntersuchungen wohl darauf zu achten1 dass man letztere nicht bersieht4 -- ,sind die ,fluormetall enthaltenden ,silicate durch ,suren zersetzbar 7was nur selten der ,fall ist7 und scheidet man die ,kieselsure nach blicher ,art durch ,abdampfen ab1 so kann sich alles ,fluor verflchtigen4 ,greek3 a4 ,methode von ,berzelius4 ,man schmelzt die fein geschlmmte ,substanz mit #d ,thln4 kohlensaurem ,natron ziemlich lange bei starker ,rothglhhitze1 weicht die ,masse mit ,wasser auf1 kocht sie damit1 filtrirt und wscht erst mit siedendem ,wasser1 dann mit einer ,auflsung von kohlensaurem ,ammon aus4 ,man hat in ,lsung alles ,fluor als ,fluornatrium1 ferner kohlensaures1 kieselsaures und ,thonerdenatron4 ,man versetzt dieselbe mit kohlensaurem ,ammon und erhitzt sie damit unter ,ersatz des verdunstenden kohlensauren ,ammons4 ,den hierdurch entstehenden ,niederschlag von ,kieselsure- und ,thonerdehydrat filtrirt man ab und wscht ihn mit kohlensaurem ,ammon aus4 ,das ,filtrat erhitzt man1 bis alles kohlensaures ,ammon entwichen1 und bestimmt das ,fluor nach 4 #aji4 -- ,die beiden ,niederschlge zerlegt man1 zur ,abscheidung der ,kieselsure mit ,salzsure1 nach 4 #aaa4 ,,ii4 a4#fd4 #fd ,durch die ,behandlung mit kohlensaurem ,ammon lsst sich alle ,kieselsure aus dem ,filtrate entfernen1 so dass ein ,zusatz von kohlensaurem ,zinkoxydammon1 wie ihn ,berzelius und spter ,regnault vorschlugen1 als berflssig erscheint 7,h4 ,rose74 ,greek3 b4 ,methode von ,whler4 7,dieselbe ist nur anwendbar1 wenn die ,substanz durch ,schwefelsure leicht zerlegt wird1 und wenn die ,menge des ,fluors gross ist47 ,man bringt die ,verbindung im hchst fein gepulverten ,zustande in einen kleinen ,kolben1 bergiesst sie mit reinem ,schwefelsurehydrat1 verschliesst den ,kolben rasch mit einem ,kork1 in den eine kleine ,chlorcalciumrhre eingepasst ist1 wgt den ganzen ,apparat mglichst schnell1 erwrmt ihn dann bis keine ,dmpfe von ,fluorkiesel mehr entweichen1 entfernt die letzten ,antheile des noch im ,klbchen befindlichen ,gases mit ,hlfe der ,luftpumpe1 lsst erkalten und wgt4 ,der ,gewichtsverlust des ,apparates giebt die ,menge des entwichenen ,fluorkiesels genau an4 ,man berechnet daraus einmal die ,menge des ,fluors und dann die ,menge des entwichenen ,siliciums1 damit man dessen ,menge1 auf ,kieselsure berechnet1 der im ,rckstande gefundenen zuzhlen kann4 #h4 ,fluormetalle1 ,silicate und phosphorsaure ,salze neben einander4 -- ,derartige ,verbindungen1 welche in der ,natur nicht selten vorkommen1 werden nach #g4 ,greek3 a4 zerlegt4 ,hierbei ist auf eine vollstndige ,zerlegung der ,phosphate nicht immer zu rechnen1 indem z4 ,b4 phosphorsaurer ,kalk durch schmelzende ,soda nur partiell zerlegt wird4 -- ,die ,auflsung1 welche man nach ,abscheidung der ,kieselsure und nach ,verflchtigung des kohlensauren ,ammons bekommt1 enthlt -- bei ,gegenwart von ,phosphaten -- neben ,fluornatrium und kohlensaurem ,natron auch phosphorsaures ,natron4 ,man neutralisirt fast mit ,salzsure1 fllt mit ,chlorcalcium1 filtrirt1 trocknet und glht den aus ,fluorcalcium1 phosphorsaurem ,kalk und kohlensaurem ,kalk bestehenden ,niederschlag1 behandelt ihn mit berschssiger ,essigsure1 verdampft damit im ,wasserbade ganz zur ,trockne1 bis alle ,essigsure entfernt ist1 zieht mit ,wasser den aus dem kohlensauren ,kalk entstandenen essigsauren ,kalk aus und wgt den aus phosphorsaurem ,kalk und ,fluorcalcium bestehenden und nach #f4 weiter zu zerlegenden ,rckstand4 -- ,in dem ursprnglich gebliebenen ,rckstande1 sowie in dem durch kohlensaures ,ammon entstandenen ,niederschlage bestimmt man die ,kieselsure1 den ,rest der ,phosphorsure und die ,basen4 #i4 ,kieselsure von allen anderen ,suren 7ausgenommen ,flusssure74 ,greek3 a4 ,in durch ,salzsure aufschliessbaren ,verbindungen4 ,man zersetzt die ,substanz durch mehr oder weniger lang fortgesetzte ,digestion mit ,salzsure oder ,salpetersure1 verdampft damit im ,wasserbade 7nicht bei hherer ,temperatur7 zur ,trockne 74 #aaa4 ,,ii4 a471 bergiesst den ,rckstand je nach ,umstnden mit ,wasser1 ,salzsure oder ,salpetersure1 filtrirt die ausgeschiedene ,kieselsure ab und bestimmt die brigen ,suren im ,filtrat4 -- ,bei ,gegenwart von ,borsure nimmt man das ,abdampfen in einem ,kolben vor und leitet die entweichenden ,dmpfe in ,wasser1 damit man keinen ,verlust erleide4 ,bei ,gegenwart von kohlensauren ,salzen bestimmt man die ,kohlensure in einer besonderen ,portion4 ,greek3 b4 ,in durch ,salzsure nicht aufschliessbaren ,verbindungen4 ,man schliesst die ,substanz durch ,glhen mit kohlensaurem ,natron-,kali auf 74 #aaa4 ,,ii4 b4 ,greek3 a47 und behandelt den ,rckstand entweder geradezu vorsichtig mit verdnnter ,salzsure oder ,salpetersure1 um mit der ,lsung nach ,greek3 a4 zu verfahren1 oder man fllt aus der beim ,behandeln des ,rckstandes mit ,wasser erhaltenen ,flssigkeit die in ,lsung bergegangene ,kieselsure durch ,erwrmen mit doppelt kohlensaurem ,ammon1 filtrirt1 bestimmt die anderen ,suren im ,filtrat1 die ,kieselsure in dem mit dem ,rckstande vereinigten ,niederschlag1 indem man ihn mit ,salzsure behandelt und nach 4 #aaa4 ,,ii4 a4 verfhrt4 -- ,welche von diesen ,methoden die passendere ist1 hngt von der ,natur der ,basen und dem ,verhltniss1 in dem die ,kieselsure zu denselben steht1 ab4 #aj4 ,kohlensure von allen anderen ,suren4 -- ,da die ,kohlensure beim ,erwrmen ihrer ,salze mit strkeren ,suren ausgetrieben und entfernt wird1 so hat die ,gegenwart von kohlensauren ,salzen auf die ,bestimmung der meisten brigen ,suren keinen ,einfluss1 und da die ,bestimmung der ,kohlensure am einfachsten aus dem ,gewichtsverlust geschieht1 so ist andererseits die ,anwesenheit der ,salze nichtflchtiger ,suren dabei ohne ,belang4 -- ,hat man demnach ,verbindungen1 die kohlensaure1 schwefelsaure1 phosphorsaure etc4 ,salze neben einander enthalten1 so bestimmt man in einer ,portion die ,kohlensure1 in einer zweiten die brigen ,suren4 -- ,hat man ,fluorverbindungen neben kohlensauren ,salzen1 so muss man darauf achten1 dass man in solchem ,falle die ,kohlensure nicht durch ,schwefelsure oder ,salzsure austreiben darf1 weil sonst ein ,theil der in ,freiheit gesetzten ,flusssure mit der ,kohlensure entweichen wrde1 sondern dass man zu diesem ,behufe eine schwache nichtflchtige ,sure1 etwa ,weinsteinsure oder ,citronensure1 anwenden muss4 -- ,hat man1 wie dies bei ,analysen zuweilen vorkommt1 ,fluorcalcium und kohlensauren ,kalk in einem ,niederschlage1 so trennt man beide in der ,weise1 dass man das ,gemenge mit ,essigsure zur ,trockne verdampft und den ,rckstand mit ,wasser auszieht4 ,der aus dem kohlensauren ,kalk entstandene und ihm entsprechende essigsaure ,kalk lst sich1 das ,fluorcalcium bleibt zurck4 ,zweite ,gruppe4 ,chlorwasserstoffsure1 ,bromwasserstoffsure1 ,jodwasserstoffsure1 ,cyanwasserstoffsure1 ,schwefelwasserstoffsure4 ,i4 ,trennung der ,suren der zweiten ,gruppe von denen der ersten4 4 #ace4 a4 ,alle ,suren der zweiten ,gruppe von denen der ersten4 ,man versetzt die verdnnte ,lsung mit ,salpetersure1 fgt salpetersaures ,silberoxyd im ,ueberschuss hinzu und filtrirt die unlslichen ,silberverbindungen des ,chlors1 ,broms1 ,jods etc4 ab4 ,in ,auflsung bleiben smmtliche ,suren der ersten ,gruppe1 da ihre ,silbersalze in ,wasser oder ,salpetersure lslich sind4 -- ,kohlensure erfordert unter allen ,umstnden eine besondere ,bestimmung4 ,fhrt man dieselbe nach 4 #aaj4 ,,ii4 b4 ,greek3 b4 aus1 so entweicht bei ,gegenwart von ,chlormetallen mit der ,kohlensure ,chlorwasserstoff4 ,bei genauen ,bestimmungen beugt man diesem ,uebelstande vor1 indem man eine ,auflsung von schwefelsaurem ,silberoxyd in geringem ,ueberschuss zusetzt oder auch 7nach ,vohl7 durch ,zusatz von etwas fein geriebenem ,quecksilberoxyd4 ,durch diese ,zustze wird zugleich das ,entweichen von ,schwefelwasserstoff aus ,schwefelmetallen verhindert2 den letzteren ,zweck kann man auch durch ,zusatz von etwas neutralem chromsaurem ,kali erreichen4 b4 ,einzelne ,suren der zweiten ,gruppe von einzelnen ,suren der ersten ,gruppe4 ,da es fr die weitere ,trennung der ,suren der zweiten ,gruppe unbequem ist1 alle in ,form unlslicher ,silberverbindungen zu haben1 so wendet man1 wo es vermieden werden kann1 das in a4 angegebene ,verfahren nicht an1 im ,falle man mehrere ,suren der zweiten ,gruppe zusammen abzuscheiden hat1 sondern whlt lieber folgende ,methoden3 #a4 ,schwefelsure trennt man von den ,suren der zweiten ,gruppe nach 4 #acd4 #b4 mit dem ,unterschiede1 dass man anstatt ,chlorbaryums salpetersauren ,baryt nimmt4 #b4 ,phosphorsure fllt man mit salpetersaurer ,magnesia und ,ammon bei ,gegenwart von salpetersaurem ,ammon 7siehe 4 #ajf4 ,i4 b474 -- ,im ,filtrat bestimmt man die ,suren der zweiten ,gruppe4 #c4 ,oxalsure entfernt man mit ,leichtigkeit durch salpetersauren ,kalk4 #d4 ,schwefelwasserstoff kann von den ,suren der ersten ,gruppe ebenso gut als durch ,silbersalz1 durch salpetersaures ,kupferoxyd oder durch eine ,auflsung von arseniger ,sure in ,wasser1 der man etwas ,salpetersure zugesetzt hat1 geschieden werden4 #e4 ,chlor in ,silicaten4 -- ,bei der ,bestimmung des ,chlors in ,silicaten ist ,manches zu bercksichtigen4 a7 ,lsen sich dieselben in verdnnter ,salpetersure auf1 so fllt man die ,lsung direct mit salpetersaurem ,silber 7ohne ,erwrmen71 entfernt aus dem ,filtrat den ,silberberschuss durch verdnnte ,salzsure 7ohne ,erwrmen7 und scheidet dann die ,kieselsure wie gewhnlich ab4 b7 ,gelatiniren die ,silicate bei ,zersetzung mit ,salpetersure1 so verdnnt man1 lsst absitzen1 filtrirt1 wscht die abgeschiedene ,kieselsure aus und verfhrt mit dem ,filtrat nach a4 c7 ,werden die ,silicate durch ,salpetersure nicht zersetzt1 so mengt man sie mit kohlensaurem ,natronkali1 befeuchtet die ,masse mit ,wasser1 trocknet sie im ,tiegel ein1 schmelzt1 kocht mit ,wasser aus1 entfernt etwa gelste ,kieselsure mit kohlensaurem ,ammon 74 #acd4 #g4 ,greek3 a47 und fllt alsdann1 nach ,zusatz von ,salpetersure1 mit salpetersaurem ,silberoxyd 7,h4 ,rose74 #f4 ,chlorverbindungen neben ,fluorverbindungen4 -- ,sind dieselben in ,wasser lslich1 so kann man zwar nach a4 verfahren1 bequemer ist es aber1 das ,fluor mit salpetersaurem ,kalk und im ,filtrat das ,chlor mit ,silberlsung zu fllen4 -- ,unlsliche ,verbindungen schmelzt man mit kohlensaurem ,natron und ,kieselsure 7siehe 4 #acd4 #g4 ,greek3 a474 #g4 ,chlor neben ,fluor in ,silicaten4 -- ,man verfhrt nach 4 #acd4 #g4 ,greek3 a4 ,das alkalische ,filtrat sttigt man fast mit ,salpetersure1 fllt dann mit salpetersaurem ,kalk1 trennt ,fluorcalcium und kohlensauren ,kalk nach 4 #acd4 #aj4 und fllt im ,filtrat das ,chlor durch ,silberlsung4 #h4 ,schwefelmetalle von schwefelsauren ,salzen4 -- ,alkalische ,schwefelmetalle lassen sich in festen ,verbindungen von schwefelsauren ,alkalien durch ,alkohol trennen1 in welchen jene lslich1 diese unlslich sind 7,h4 ,rose72 auch kann man in einer ,portion die ,menge des ,schwefelmetalles maassanalytisch oder mittelst ,kupferlsung bestimmen 74 #aaf71 in einer zweiten die der ,schwefelsure1 indem man mit ,chlorbaryum fllt1 die ,flssigkeit abgiesst1 den ,niederschlag mit verdnnter ,salzsure behandelt und dann erst abfiltrirt4 ,etwa mit niederfallender ,schwefel verbrennt beim ,glhen des schwefelsauren ,baryts und ist somit ohne ,nachtheil4 #i4 ,schwefelmetalle in ,silicaten4 -- ,lsst sich die ,verbindung durch ,suren zersetzen1 so behandelt man sie im hchst fein gepulverten ,zustande mit rauchender ,salpetersure 74 #aaf4 ,,ii4 #b4 a474 ,wenn aller ,schwefel oxydirt ist1 verdnnt man1 filtrirt zuerst die ,kieselsure ab1 entfernt einen etwa gelsten ,antheil mit kohlensaurem ,ammon und bestimmt im ,filtrat die erzeugte ,schwefelsure4 ,anhang3 ,analyse von ,verbindungen1 welche alkalische ,schwefelmetalle1 kohlensaure1 schwefelsaure und unterschwefligsaure ,salze enthalten4 4 #acf4 ,die nachstehende ,methode ist zuerst von ,g4 ,werther#fe angewendet worden und zwar bei der ,untersuchung von ,schiesspulverrckstnden4 #fe ,journ4 f4 prakt4 ,chem4 #ee4 #bb4 ,man bergiesst die zu untersuchende ,verbindung mit ,wasser1 in welchem eine hinreichende ,menge kohlensaures ,cadmiumoxyd#ff suspendirt ist1 und schttelt in einem verkorkten ,gefsse hufig4 ,das alkalische ,schwefelmetall zersetzt sich mit dem kohlensauren ,cadmiumoxyd vollstndig4 ,der gelbliche ,niederschlag wird abfiltrirt und mit verdnnter ,essigsure 7nicht ,salzsure7 behandelt4 ,es lst sich das kohlensaure ,cadmiumoxyd1 whrend das ,schwefelcadmium zurckbleibt4 ,man oxydirt es mit chlorsaurem ,kali und ,salpetersure 74 #aaf4 ,,ii4 #b4 a4 ,greek3 a4 ,greek3 b47 und fllt die aus dem ,schwefelmetall erzeugte ,schwefelsure mit ,chlorbaryum4 #ff ,um das kohlensaure ,cadmiumoxyd frei von ,alkali zu erhalten1 muss es durch kohlensaures ,ammon gefllt werden4 ,die von dem ,schwefelcadmium abfiltrirte ,lsung wird erwrmt und mit einer ,lsung von salpetersaurem ,silberoxyd versetzt4 ,der ,niederschlag1 aus kohlensaurem ,silberoxyd und ,schwefelsilber bestehend 7,,ko1 ,s#b,o#b ,ag,o1 ,,no#e ,,ko1 ,,so#c ,ag,s ,,no#e71 wird durch ,ammon von ersterem ,salze befreit1 und aus der ammoniakalischen ,lsung das ,silber -- nach ,ansuren mit ,salpetersure -- durch ,chlornatrium gefllt4 ,je #a ,aeq4 so erhaltenen ,chlorsilbers entspricht #a ,aeq4 kohlensaurem ,salz#fg4 ,das ,schwefelsilber lst man in verdnnter kochender ,salpetersure1 bestimmt in der ,lsung das ,silber als ,chlorsilber und berechnet hieraus die ,menge des unterschwefligsauren ,salzes1 wobei zu beachten1 dass #a ,aeq4 ,ag,cl #b ,aeq4 ,schwefel in unterschwefliger ,sure1 also #a ,aeq4 unterschwefligsaurem ,salze 7,,ko1 ,s#b,o#b7 entspricht4 #fg ,von dem so erhaltenen ist eine dem gefundenen ,schwefelmetalle quivalente ,menge abzuziehen 7,,ks ,cd,o1 ,,co#b ,cd,s ,,ko1 ,,co#b74 ,aus der von ,schwefelsilber und kohlensaurem ,silberoxyde abfiltrirten ,lsung wird zuerst das berschssige ,silber durch ,salzsure1 dann die ,schwefelsure durch ein ,barytsalz gefllt4 ,von der erhaltenen ,quantitt der letzteren ist natrlicher ,weise so viel abzuziehen1 als der aus der ,zersetzung der unterschwefligen ,sure entstandenen ,menge entspricht1 also fr ein ,gewichtstheil aus dem ,schwefelsilber erhaltenen ,chlorsilbers #j1bh ,gewichtstheile ,schwefelsure4 ,der ,rest ist dann die in der untersuchten ,substanz wirklich enthaltene ,schwefelsure4 ,bestimmt man in der vom schwefelsauren ,baryt abfiltrirten ,flssigkeit das ,alkali nach 4 #gf oder #gg als schwefelsaures ,salz1 so erhlt man eine ,controle fr die ,analyse4 ,,ii4 ,trennung der ,suren der zweiten ,gruppe von einander4 4 #acg4 #a4 ,chlor von ,brom4 ,eine genaue ,methode1 ,chlor und ,brom in der ,art von einander zu trennen1 dass beide ihrem ,gewichte nach bestimmt werden knnten1 kennt man nicht 7die vorgeschlagenen entsprechen dem ,zwecke nur mangelhaft72 man pflegt daher das ,brom stets auf eine mehr indirecte ,art zu bestimmen4 a4 ,man fllt mit salpetersaurem ,silberoxyd1 wscht den ,niederschlag aus1 trocknet1 schmelzt und wgt ihn4 ,man bringt alsdann einen aliquoten ,theil des ,chlor-,bromsilbers1 den man am zweckmssigsten durch ,ausgiessen der wieder geschmolzenen ,masse aus dem ,tiegel loslst1 in eine gewogene ,kugelrhre1 schmelzt in der ,kugel1 lsst erkalten und wgt4 ,man kennt durch diese letzte ,gewichtsbestimmung nunmehr sowohl die ,quantitt des in der ,kugelrhre befindlichen ,chlor-,bromsilbers1 als auch das ,totalgewicht der gefllten ,rhre4 ,es ist nothwendig1 die ,wgungen so genau als irgend mglich zu machen4 ,man leitet jetzt durch die ,kugelrhre einen langsamen ,strom trockenes1 reines ,chlorgas1 erhitzt den ,inhalt der ,kugel zum ,schmelzen und schwenkt die geschmolzene ,masse von ,zeit zu ,zeit ein wenig in der ,kugel herum4 ,nach ,verlauf von etwa #bj ,minuten nimmt man die ,kugelrhre ab1 lsst sie erkalten1 hlt sie schief1 dass das ,chlorgas durch ,luft verdrngt werde1 und wgt1 erhitzt dann nochmals #aj ,minuten in ,chlorgas und wgt wieder4 ,stimmen die beiden letzten ,wgungen berein1 so ist der ,versuch beendigt2 zeigt sich noch eine ,gewichtsvernderung1 so muss man die ,operation ein drittes ,mal wiederholen4 ,die ,gewichtsabnahme1 multiplicirt mit #d1bbc1 ist gleich dem durch ,chlor zersetzten ,bromsilber4 ,art und ,erklrung der ,berechnung siehe unten 74 #afh74 ,diese ,methode giebt sehr genaue ,resultate1 sofern die ,menge des ,broms ziemlich gross ist1 dagegen hchst unzuverlssige1 wenn ,spuren von ,brom neben ,massen von ,chlormetallen bestimmt werden sollen1 z4 ,b4 in ,salzsoolen4 -- ,um nun das ,verfahren fr solche ,flle brauchbar zu machen1 muss man danach trachten1 eine ,silberverbindung zu erhalten1 welche alles ,brom1 aber nur einen kleinen ,theil des ,chlors enthlt4 ,dieser ,zweck lsst sich auf mehrfache ,weise erreichen4 ,greek3 a4 ,nach ,fehling4 ,man versetzt unter gutem ,umschtteln die ,lsung kalt mit einer zur vlligen ,ausfllung ganz unzureichenden ,menge ,silberlsung4 ,man erhlt so einen ,niederschlag1 der alles ,brom enthlt1 vorausgesetzt1 dass eine dem vorhandenen ,brom einigermaassen entsprechende ,menge ,silberniederschlag erzeugt wurde4 ,fehling giebt folgende ,normen3 ,bei #j1jja ,bromgehalt fllt man mit #a_/e-a_/f der zur vollstndigen ,fllung nthigen ,silberlsung1 -- bei #j1jjja ,brom mit #a_/aj1 bei #j1jjjjb mit #a_/cj1 -- bei #j1jjjja mit #a_/fj4 ,der ,niederschlag von ,chlor-,bromsilber ist sehr gut auszuwaschen1 ehe man ihn trocknet1 glht und wgt4 ,die ,behandlung mit ,chlor geschieht wie oben angegeben4 -- ,die ,menge des ,chlors findet man1 indem man eine neue abgewogene ,portion mit ,silberlsung ganz ausfllt und von dem gewogenen ,niederschlage das gefundene ,bromsilber abzieht4 ,greek3 b4 ,marchand#fh hat die ,fehling'sche ,methode etwas modificirt4 ,er reducirt das durch fractionirte ,fllung erhaltene ,chlor-,bromsilber mit ,zink1 zersetzt die ,auflsung des ,chlor- und ,bromzinks durch kohlensaures ,natron1 verdampft zur ,trockne1 zieht den ,rckstand mit absolutem ,alkohol aus 7wobei sich alles ,bromnatrium mit nur wenig ,chlornatrium lst71 verdampft die ,lsung zur ,trockne1 nimmt den ,rckstand mit ,wasser auf1 fllt nun wiederum mit ,silberlsung und unterwirft einen ,theil des so erhaltenen ,niederschlags1 nachdem derselbe gewogen worden ist1 der ,behandlung mit ,chlor4 #fh ,journ4 f4 prakt4 ,chem4 #dg4 #cfc4 b4 ,man bestimmt in einer ,portion ,chlor ,brom 7durch ,fllung mit ,silberlsung7 gewichts- oder maassanalytisch1 in einer zweiten den ,gehalt an ,brom colorimetrisch 74 #aac4 ,i4 b47 oder volumetrisch 74 #aac4 ,i4 c47 und berechnet das ,chlor aus der ,differenz4 ,diese ,methode empfiehlt sich zu rascher ,untersuchung von ,mutterlaugen4 #b4 ,chlor von ,jod4 a4 ,man versetzt die ,lsung beider mit salpetersaurem ,palladiumoxydul und bestimmt das ,palladiumjodr nach 4 #aad4 ,i4 b4 ,aus dem ,filtrate entfernt man den ,ueberschuss des ,palladiums durch ,einleiten von ,schwefelwasserstoff1 zerstrt den ,schwefelwasserstoffberschuss durch schwefelsaure ,eisenoxydlsung und fllt endlich das ,chlor mit ,silberlsung4 -- ,einfacher ist es in der ,regel1 in einer ,portion das ,jod genau nach 4 #aad4 ,i4 b4 mit ,palladiumchlorr1 in einer zweiten ,chlor und ,jod mit ,silberlsung zu fllen 74 #aab4 #aad7 und das ,chlor aus der ,differenz zu berechnen4 ,resultate sehr genau4 ,in ,flssigkeiten1 welche sehr viel alkalische ,chlormetalle und wenig ,jodalkalimetalle enthalten 7wie solche besonders oft vorkommen71 concentrirt man das ,jodmetall1 indem man die ,flssigkeit unter ,zusatz von kohlensaurem ,natron zur ,trockne verdampft1 den ,rckstand mit ,alkohol auszieht1 die ,lsung verdunstet und den ,rckstand mit ,wasser aufnimmt4 b4 ,man fllt eine ,portion mit ,silberlsung und bestimmt ,chlor ,jod1 in einer zweiten ermittelt man die ,menge des ,jods volumetrisch 74 #aad4 ,i4 c7 und berechnet das ,chlor aus der ,differenz4 c4 ,man verfhrt genau wie bei der indirecten ,bestimmung des ,broms neben ,chlor 74 #acg4 #a4 a74 ,die ,gewichtsabnahme des ,silberniederschlages beim ,schmelzen in ,chlorgas1 multiplicirt mit #b1efi1 giebt die ,menge des durch ,chlor zersetzten ,jodsilbers an4 d4 ,nach ,moride#fi4 ,freies ,jod lst sich in ,benzol mit rother ,farbe2 dieselbe ist um so dunkler1 je grsser die ,menge des gelsten ,jodes2 der ,luft ausgesetzt verflchtigt sich das ,jod1 und die ,lsung entfrbt sich4 ,vermischt man daher eine ein ,jodalkalimetall enthaltende ,flssigkeit mit einigen ,tropfen gelber rauchender ,salpetersure und schttelt dann mit #b-c ,grm4 ,benzol1 so steigt nach starkem ,umschtteln das ,benzol auf die ,oberflche und zeigt eine prachtvolle ,frbung 7an welcher man noch #j1jja ,grm4 ,jod in #d ,liter ,wasser erkennen kann74 ,zum ,behufe quantitativer ,bestimmung des ,jodes wscht man das jodhaltige ,benzol mit ,wasser1 schttelt es sodann mit einigen ,tropfen einer ,auflsung von salpetersaurem ,silberoxyd1 wscht das ,jodsilber mit #cc-;grdigem ,alkohol und bestimmt es wie gewhnlich#gj4 ,chlor und ,brom frben das ,benzol nicht und bleiben in dem ,wasser gelst1 das zum ,waschen des ,benzols dient4 ,man fllt sie durch ,silberlsung4 #fi ,compt4 rend4 #ce4 #ghi4 -- ,journ f4 prakt4 ,chem4 #eh4 #cag4 #gj ,aller ,wahrscheinlichkeit nach wird sich in der ,benzollsung das ,jod annhernd colorimetrisch und genau nach ,bunsen's ,methode 7,s4 #beg7 bestimmen lassen4 #c4 ,chlor1 ,brom und ,jod von einander4 a4 ,man bestimmt in einer ,portion durch ,fllen mit ,silberlsung alle drei zusammen1 eine zweite fllt man zum ,behufe der ,jodbestimmung mit ,chlorpalladium in mglichst geringem ,ueberschuss4 ,die davon abfiltrirte ,flssigkeit befreit man erst durch ,schwefelwasserstoff von ,palladium1 dann durch schwefelsaures ,eisenoxyd von ,schwefelwasserstoff1 fllt ,chlor ,brom gemeinschaftlich1 ganz oder fractionirt1 durch ,silberlsung und bestimmt das ,brom nach 4 #acg4 #a4 a4 b4 ,bei grossen ,chlor- und kleinen ,brommengen kann man das ,jod auch durch salpetersaures ,palladiumoxydul fllen 7denn in dem ,falle kann man sicher sein1 dass kein ,palladiumbromr mit niederfllt7 und mit dem ,filtrate verfahren wie in a4 ,diese beiden ,methoden liefern ganz genaue ,resultate4 c4 ,man scheidet das ,jod mit ,benzol ab 7#b4 d47 und bestimmt in der wsserigen ,flssigkeit ,brom und ,chlor wie in a4 d4 ,nach ,grange#ga4 ,salpetersurefreie ,untersalpetersure#gb in eine reine ,bromkaliumlsung geleitet1 bewirkt keine ,vernderung2 ist aber ein ,jodmetall beigemengt1 so frbt das ausgeschiedene ,jod die ,flssigkeit4 ,schttelt man sie mit ,chloroform1 so wird das ,jod von diesem aufgenommen4 ,in der vom ,chloroform getrennten ,flssigkeit scheidet man das ,brom durch einen geringen ,ueberschuss von ,salpetersure und ,schwefelsure ab und nimmt es ebenfalls in ,chloroform auf2 das ,chlor bestimmt man endlich mittelst ,silberlsung4 #ga ,compt4 rend4 #cc4 #fbg4 -- ,journ4 f4 prakt4 ,chem4 #ee4 #afg4 #gb ,durch strkeres ,glhen von bereits schwach geglhtem salpetersaurem ,bleioxyd zu erhalten4 ,in dem jod- und bromhaltigen ,chloroform lassen sich1 nach ,rabourdin#gc1 die ,quantitten des aufgelsten ,jods 7und wohl auch ,broms7 colorimetrisch schtzen1 aber ohne ,zweifel auch nach ,bunsen's ,methoden 74 #aac4 #aad ,anhnge7 genau bestimmen4 #gc ,compt4 rend4 #ca4 #ghd4 -- ,ann4 der ,chem4 und ,pharm4 #gf4 #cge4 #d4 ,cyan von ,chlor1 ,brom oder ,jod4 a4 ,man fllt die gemeinschaftliche ,lsung mit ,silbersolution1 sammelt den ,niederschlag auf einem gewogenen ,filter und trocknet ihn so lange im ,wasserbade1 bis er an ,gewicht nicht mehr abnimmt2 alsdann bestimmt man die ,quantitt des darin enthaltenen ,cyans nach der ,methode der organischen ,elementaranalyse4 ,das ,chlor1 ,brom oder ,jod ergiebt sich aus der ,differenz4 b4 ,hat man ,cyanwasserstoffsure neben ,chlorwasserstoff in wsseriger ,lsung1 so bestimmt man in einer ,portion beide1 indem man mit ,silberlsung fllt 74 #aae74 ,zu einem anderen ,theil setzt man eine ,auflsung von ,borax1 verdampft zur ,trockne1 erhitzt den ,rckstand1 aber nicht zum ,schmelzen1 und bestimmt darin die ,chlorwasserstoffsure 7die ,cyanwasserstoffsure ist durch das ,abdampfen mit ,borax vollstndig verflchtigt worden74 7,wackenroder47 c4 ,man fllt eine ,portion mit ,silberlsung und bestimmt den ,niederschlag im ,ganzen1 in einer zweiten ermittelt man das ,cyan volumetrisch 74 #aae4 ,i4 b4 u4 c74 #e4 ,schwefelwasserstoff von ,chlorwasserstoff4 -- ,trennt man beide1 wie dies frher vorgeschlagen wurde1 durch ein ,metallsalz1 so erhlt man leicht falsche ,resultate1 weil sich mit dem ,schwefelmetall ,chlormetall niederschlagen kann4 ,man fllt daher beide als ,silberverbindungen und bestimmt in einer abgewogenen ,menge des bei #ajj getrockneten ,niederschlages den ,schwefel4 -- ,soll ,schwefelwasserstoff aus einer sauren ,lsung weggeschafft werden1 damit in derselben ein ,gehalt an ,chlor durch ,silber bestimmbar wird1 so setzt man1 nach ,h4 ,rose1 am besten eine ,auflsung von schwefelsaurem ,eisenoxyd zu1 wodurch nur ,schwefel abgeschieden wird1 den man1 wenn er sich abgesetzt hat1 abfiltrirt4 ,man kann dann in einer anderen ,portion den ,schwefelwasserstoff volumetrisch bestimmen 74 #aaf74 #f4 ,eine ganz neu ermittelte ,methode ,ferro- und ,ferridcyanmetalle neben einander zu bestimmen1 werde ich im speciellen ,theile beim ,blutlaugensalz mittheilen4 ,dritte ,gruppe4 ,salpetersure1 ,chlorsure4 ,i4 ,trennung der ,suren der dritten ,gruppe von denen der beiden ersten4 4 #ach4 a4 ,enthlt eine ,flssigkeit ,salpetersure oder ,chlorsure neben einer anderen freien ,sure und ist dieselbe frei von ,basen1 so bestimmt man in einer ,portion die ,gesammtmenge freier ,sure acidimetrisch1 7s4 specif4 ,th471 dann in einer zweiten die andere ,sure und berechnet hieraus die ,menge der ,salpetersure oder ,chlorsure4 b4 ,hat man mit ,salzgemengen zu thun1 so bestimmt man in einer ,portion die ,salpetersure oder ,chlorsure volumetrisch 74 #aag4 ,,ii4 a4 und 4 #aah7 oder auch1 was die ,salpetersure betrifft1 mittelst arseniger ,sure 74 #aag4 ,,ii4 b471 in einer zweiten die andere ,sure4 ,dass hierbei stets berlegt werden muss1 ob keine ,substanzen zugegen sind1 welche die ,anwendung der genannten ,methoden unsicher machen1 bedarf kaum der ,erwhnung4 c4 ,von denjenigen ,chlormetallen1 deren entsprechende dreibasisch phosphorsaure ,salze unlslich sind1 lassen sich chlorsaure und salpetersaure ,salze auch auf die ,art trennen1 dass man die ,lsung mit berschssigem1 frisch geflltem und wohl ausgewaschenem dreibasisch phosphorsaurem ,silberoxyd digerirt und kocht4 ,es setzen sich hierdurch die ,chlormetalle in der ,art um1 dass ,chlorsilber und phosphorsaures ,salz entstehen1 welche sich mit dem berschssigen phosphorsauren ,silberoxyd abscheiden1 whrend die chlorsauren und salpetersauren ,salze gelst bleiben 7,chenevix1 ,lassaigne74 d4 ,hat man ein chlorsaures ,alkali neben einem ,chlormetall1 so kann man auch einen ,theil der ungeglhten1 sodann einen anderen der vorsichtig geglhten ,verbindung in wsseriger ,lsung mit salpetersaurem ,silberoxyd fllen und aus der ,differenz der ,chlorsilbermengen die ,quantitt der ,chlorsure berechnen4 ,,ii4 ,trennung der ,suren der dritten ,gruppe von einander4 ,eine ,methode zur ,trennung der ,salpetersure von der ,chlorsure ist bis jetzt nicht bekannt geworden2 man wird sich daher betreffendenfalls damit begngen mssen1 beide ,suren neben einander zu bestimmen4 ,welche ,methode fr den speciellen ,fall die geeignetste ist1 lsst sich nicht allgemeinhin angeben4 99 99 99 99 99 ,sechster ,abschnitt4 ,die organische ,elementaranalyse4 4 #aci4 ,die organischen ,verbindungen enthalten1 wie bekannt1 von der ziemlich bedeutenden ,zahl der berhaupt vorkommenden ,elemente verhltnissmssig nur wenige4 -- ,eine kleine ,anzahl derselben enthlt nur zwei3 ,c u4 ,h2 die grssere ,menge drei3 in der ,regel ,c1 ,h u4 ,o2 die meisten der brigen vier3 meistens ,c1 ,h1 ,o u4 ,n2 eine kleine ,anzahl fnf3 ,c1 ,h1 ,o1 ,n u4 ,s2 und einige wenige sechs3 ,c1 ,h1 ,o1 ,n1 ,s4 u4 ,p4 ,diese ,stze sind gltig fr alle organischen ,verbindungen1 denen man bis jetzt in der ,natur begegnet ist4 ,durch ,kunst lassen sich jedoch welche darstellen1 die ausser den genannten ,elementen noch andere enthalten2 -- so kennen wir viele1 die ,chlor1 ,jod oder ,brom2 andere1 die ,arsenik1 ,platin1 ,eisen1 ,kobalt etc4 in ihrer ,grundmischung enthalten1 und es ist nicht vorauszusehen1 welche von den brigen ,elementen in hnlicher ,weise fhig sind1 entferntere ,bestandtheile organischer ,verbindungen 7,bestandteile organischer ,radicale7 zu werden4 ,mit diesen ,verbindungen drfen die nicht verwechselt werden1 die als ,verbindungen hherer ,ordnung zu betrachten sind1 z4 ,b4 weinsteinsaures ,bleioxyd1 kieselsaures ,aethyloxyd1 borsaures ,morphin etc42 denn dass in solchen alle und jede ,elemente vorkommen knnen1 liegt auf der ,hand4 -- ,bei der ,analyse einer organischen ,verbindung kann man entweder ihre quantitative ,zerlegung in etwaige nhere ,bestandtheile im ,auge haben1 so eines ,gummiharzes in ,harz1 ,gummi und therisches ,oel1 -- oder man kann sich die ,gewichtsbestimmung der entferntesten ,bestandtheile 7der ,elemente7 der ,substanz zum ,vorwurfe machen4 -- ,analysen ersterer ,art vollbringt man nach ,methoden1 die denen1 welche wir zur ,zerlegung unorganischer ,substanzen zu ,hlfe nehmen1 ganz hnlich sind1 das heisst1 man sucht die einzelnen ,bestandtheile entweder geradezu1 oder nachdem man sie in geeignete ,verbindungen bergefhrt hat1 durch ,lsungsmittel1 durch ,verflchtigung des einen1 oder auf sonstige ,weise zu trennen4 ,diese ,art der organischen ,analyse1 bei der die ,methoden fast ebenso mannigfaltig sein mssen1 als die ,flle1 auf die man sie anwendet1 besprechen wir im ,folgenden nicht1 sondern wir wenden uns sogleich zu der zweiten ,art der ,analyse1 die zur ,unterscheidung von der anderen genannt wird3 organische ,elementaranalyse4 ,dieselbe beschftigt sich dem ,gesagten gemss mit der ,gewichtsbestimmung der in organischen ,substanzen enthaltenen ,elemente4 ,sie erreicht ihre ,aufgabe1 indem sie uns lehrt1 die zu bestimmenden ,elemente in -- ihrer ,zusammensetzung nach -- bekannte ,verbindungen berzufhren1 diese von einander zu trennen und aus dem gefundenen ,gewichte der einzelnen auf die ,menge der betreffenden ,bestandtheile zurckzuschliessen4 ,sie befolgt demnach kein anderes ,princip als dasjenige1 welches auch den meisten ,bestimmungs- und ,trennungsmethoden der unorganischen ,verbindungen zu ,grunde liegt4 ,da es bei den meisten organischen ,substanzen nicht schwierig ist1 dieselben vollstndig in bestimmt charakterisirte1 leicht von einander zu trennende1 und sichere ,gewichtsbestimmung zulassende ,zersetzungsproducte zu verwandeln1 so ist die organische ,elementaranalyse in der ,regel eine der leichteren ,aufgaben der analytischen ,chemie1 -- und da bei der geringen ,anzahl der die organischen ,krper constituirenden ,elemente die ,zersetzungsproducte1 mit denen man zu thun hat1 stets dieselben sind1 so ist die ,ausfhrung der ,analyse immer eine sehr hnliche1 und wenige ,methoden reichen fr alle ,flle aus4 -- ,diesem letzteren ,umstande ist es hauptschlich zuzuschreiben1 dass die organische ,elementaranalyse die ,stufe der ,vollkommenheit1 auf der wir sie jetzt sehen1 so schnell erreicht hat2 denn indem viele ,chemiker sich mit ,prfung und ,verbesserung weniger ,methoden beschftigten1 konnte es nicht fehlen1 dass die ,sache im ,ganzen und ,einzelnen mit vollkommenster ,genauigkeit ermittelt wurde4 ,bei der organischen ,elementaranalyse kann man entweder bloss den ,zweck haben1 die relative ,anzahl der constituirenden ,elemente kennen zu lernen -- so analysirt man z4 ,b4 ,holzarten1 um ihren ,werth als ,brennmaterial1 ,fette1 um ihren ,werth als ,leuchtmaterial kennen zu lernen --1 oder man will nicht nur die relative ,anzahl der ,atome1 sondern auch ihre absolute ,menge kennen lernen1 man will wissen1 wieviel ,atome ,kohlenstoff1 ,wasserstoff1 ,sauerstoff etc4 in einem ,atome der ,verbindung enthalten sind4 ,den letzteren ,zweck sucht man bei wissenschaftlichen ,untersuchungen stets zu erstreben2 dass man aber bis jetzt denselben noch nicht in allen ,fllen zu erreichen im ,stande ist1 werden wir unten sehen4 -- ,beide ,zwecke lassen sich nicht wohl durch eine ,operation erreichen1 sondern die ,erstrebung eines jeden erheischt einen besonderen ,versuch4 ,den ,inbegriff der ,methoden1 welche uns die ,kenntniss des relativen ,verhltnisses der constituirenden ,elemente verschaffen1 kann man organische ,elementaranalyse im engeren ,sinne nennen1 die ,gesammtheit der anderen3 ,atomgewichtsbestimmung der organischen ,krper4 ,das ,gelingen einer organischen ,elementaranalyse ist von zwei ,umstnden abhngig3 erstens von der ,methode1 zweitens von ihrer ,ausfhrung4 ,diese erfordert ,geduld1 ,umsicht und ,geschick2 wer damit nur einigermaassen begabt ist1 wird sie in kurzer ,zeit erlernen4 ,die ,wahl der ,methode hingegen ist bedingt durch die ,kenntniss der ,bestandtheile der ,substanz1 sie erleidet je nach den ,eigenschaften und dem ,aggregatzustande derselben gewisse ,modificationen4 ,ehe wir demnach zur ,besprechung der in den verschiedenen ,fllen anzuwendenden ,methoden bergehen knnen1 mssen wir zuerst die ,mittel kennen lernen1 organische ,substanzen auf die ,art ihrer ,bestandtheile zu prfen4 ,i4 ,qualitative ,prfung der organischen ,substanzen4 4 #adj4 ,es ist1 um die richtige ,wahl des analytischen ,verfahrens treffen zu knnen1 nicht nothwendig1 dass man alle ,elemente einer organischen ,verbindung kennt1 indem die ,gegenwart oder ,abwesenheit des ,sauerstoffs z4 ,b4 kein ,verfahren in irgend einer ,weise ndert2 ber etwaigen ,gehalt an ,stickstoff1 ,schwefel1 ,phosphor1 ,chlor1 ,jod1 ,brom etc41 sowie ber ,gegenwart und ,natur von ,metallen hingegen muss man unter allen ,umstnden volle ,gewissheit haben4 ,man verschafft sich dieselbe in folgender ,weise4 #a4 ,prfung auf ,stickstoff4 ,krper1 welche einigermaassen viel ,stickstoff enthalten1 verbreiten beim ,verbrennen oder starken ,erhitzen den bekannten ,geruch gesengter ,haare oder ,federn4 ,ist derselbe deutlich und unverkennbar1 so ist jede weitere ,prfung berflssig1 im anderen ,falle nimmt man zu einem der folgenden ,versuche seine ,zuflucht4 a4 ,man mischt die ,substanz mit gepulvertem ,kalihydrat oder mit ,natronkalk 74 #de4 #d47 und erhitzt die ,mischung in einem ,proberhrchen4 ,im ,falle die ,substanz ,stickstoff enthlt1 entweicht ,ammoniak1 durch ,geruch1 ,reaction und ,nebelbildung mit flchtigen ,suren leicht zu erkennen4 ,sollte man durch diese ,reactionen nicht vllige ,gewissheit erlangen knnen1 so wird jeder ,zweifel beseitigt1 wenn man eine etwas grssere ,menge der ,substanz in einem kurzen ,rohre mit einem ,ueberschuss von ,natronkalk erhitzt1 die ,verbrennungsproducte in verdnnte ,salzsure leitet1 diese im ,wasserbade abdampft1 den ,rckstand mit ein wenig ,wasser aufnimmt und die ,lsung mit ,platinchlorid und ,alkohol versetzt4 ,entsteht auch nach lngerem ,stehen kein ,niederschlag1 so war die ,substanz stickstofffrei4 b4 ,lassaigne hat ein anderes ,mittel vorgeschlagen1 welches sich darauf grndet1 dass1 wenn man ,kalium mit einer stickstoffhaltigen organischen ,substanz glht1 ,cyankalium entsteht4 ,das ,verfahren fhrt man am besten folgendermaassen aus4 ,man erhitzt die fragliche ,substanz mit einem ,stckchen ,kalium in einem kleinen ,proberhrchen1 behandelt den ,rckstand nach vlligem ,verbrennen allen ,kaliums mit wenig ,wasser 7,vorsicht hierbei71 versetzt die filtrirte ,lsung mit #b ,tropfen einer etwas ,oxyd enthaltenden ,eisenvitriollsung1 lsst ein wenig digeriren und fgt dann ,salzsure im ,ueberschuss hinzu4 ,eine entstehende blaue oder blaugrne ,frbung oder ein solcher ,niederschlag giebt den ,stickstoffgehalt zu erkennen4 ,beide ,methoden sind empfindlich4 ,die letztere gestattet weniger leicht eine ,tuschung als die erstere4 c4 ,in denjenigen organischen ,substanzen1 welche ,oxyde des ,stickstoffs enthalten1 lsst sich der ,stickstoffgehalt nach den in a und b angegebenen ,methoden nicht nachweisen1 wohl aber dadurch leicht erkennen1 dass diese ,substanzen1 in einer ,rhre erhitzt1 rothe saure ,dmpfe ausgeben4 #b4 ,prfung auf ,schwefel4 a4 ,feste ,substanzen schmelzt man mit etwa #ab ,thln4 reinem ,kalihydrat und #f ,thln4 ,salpeter1 oder man mengt sie innig mit etwas reiner ,soda und ,salpeter1 bringt alsdann in einem ,porzellantiegel ,salpeter zum ,schmelzen und trgt das ,gemisch allmlig ein4 ,die erkaltete ,masse lst man in ,wasser und prft die ,lsung1 nach vorhergegangenem ,ansuern mit ,salzsure1 mit ,baryt4 b4 ,flssigkeiten behandelt man mit rauchender ,salpetersure oder mit einer ,mischung von ,salpetersure und chlorsaurem ,kali1 anfangs in der ,klte1 zuletzt unter ,erwrmen1 und prft die erhaltene ,lsung wie in a4 ,illustration3 ,fig4 #ef4 c4 ,da die in a4 und b4 angegebenen ,methoden nur ber die ,anwesenheit des ,schwefels im ,allgemeinen belehren1 ohne ,aufschluss darber zu geben1 in welchem ,zustande derselbe vorhanden ist1 so fhre ich nachstehend noch eine ,methode an1 welche nur den ,schwefel erkennen lsst1 welcher in nicht oxydirtem ,zustande in organischen ,verbindungen enthalten ist4 ,man kocht die ,substanz mit starker ,kalilauge und verdampft sie damit bis fast zur ,trockne4 ,den ,rckstand nimmt man mit ein wenig ,wasser auf1 bringt die ,lsung in den kleinen ,kolben ,a1 ,fig4 #ef1 giesst durch die ,trichterrhre c langsam verdnnte ,schwefelsure ein und beobachtet1 ob der ,papierstreifen b1 welcher mit ,bleizuckerlsung getrnkt und dann mit ein ,paar ,tropfen kohlensauren ,ammons betupft ist1 sich brunt4 ,dass bei der beschriebenen ,anordnung des ,apparates der ,kork den ,kolben nicht luftdicht schliessen drfe1 braucht kaum erwhnt zu werden4 ,anstatt auf die beschriebene ,weise kann man das entstandene ,schwefelkalium auch mittelst ,nitroprussidnatriums oder in der ,art entdecken1 dass man die verdnnte ,lsung mit ,salzsure eben ansuert und dann einige ,tropfen einer ,mischung von ,eisenchlorid und ,ferridcyankalium zufgt4 ,die kleinste ,menge ,schwefelwasserstoff giebt sich durch ,blaufrbung zu erkennen 7,lwenthal74 #c4 ,prfung auf ,phosphor4 ,man verfhrt wie bei ,schwefel sub a4 und b4 und prft die erhaltene ,lsung auf ,phosphorsure mittelst schwefelsaurer ,magnesia1 mit ,eisenchlorid unter ,zusatz von essigsaurem ,natron1 oder mittelst molybdnsauren ,ammons 7vergl4 qualit4 ,analyse74 ,hat man nach b4 verfahren1 so entfernt man zuerst den ,ueberschuss der ,salpetersure grsstentheils durch ,verdampfen4 #d4 ,prfung auf unorganische ,substanzen4 ,man erhitzt einen ,theil der ,substanz auf einem ,platinblech und beobachtet1 ob ein ,rckstand bleibt4 ,bei schwerverbrennlichen ,substanzen beschleunigt man den ,process1 indem man die ,stelle des ,platinblechs1 auf der die ,substanz sich befindet1 von unten durch die ,lthrohrflamme zum heftigsten ,glhen bringt4 -- ,die ,natur des ,rckstandes erforscht man nach den gewhnlichen ,methoden4 ,die ,vorprfungen sollten niemals unterlassen werden1 indem man sonst die grbsten ,irrthmer machen kann4 ,man denke z4 ,b4 an das ,taurin1 fr welches man frher die ,formel ,c#d,,nh#g,o#aj aufgestellt und in dem man spter einen so bedeutenden ,schwefelgehalt gefunden hat4 ,vorprfungen organischer ,krper auf ,chlor1 ,brom und ,jod sind in der ,regel nicht nthig1 weil sie in von der ,natur gebotenen ,krpern nicht vorkommen1 und weil man bei durch ,einwirkung der ,salzbildner knstlich erzeugten organischen ,verbindungen von ihrer ,gegenwart meistens auch ohne weitere ,prfung berzeugt sein kann4 ,will man sich brigens durch eine qualitative ,untersuchung vergewissern1 so muss man dieselben ,methoden befolgen1 die wir bei der quantitativen ,bestimmung beschreiben werden4 ,,ii4 ,organische ,elementaranalyse im engeren ,sinne4 ,es ist nicht mein ,zweck1 eine ,geschichte der ,entwickelung und ,ausbildung der organischen ,elementaranalyse zu geben2 ich unterlasse es daher1 smmtliche in ,vorschlag gebrachte ,methoden anzufhren1 und hebe nur die heraus1 die sich hinsichtlich ihrer ,einfachheit und ,genauigkeit als vorzglich und in allen ,fllen ausreichend bewhrt haben4 ,da die ,genauigkeit der ,resultate von einer zweckmssigen ,zurstung des ,apparates ebenso abhngig ist1 als von der ,ausfhrung selbst1 so mache ich besonders darauf aufmerksam1 dass auf beide ,theile gleiche ,sorgfalt verwendet werden muss1 sowie1 dass man von den angegebenen ,regeln nicht ohne ,nachtheil abweichen wird1 indem dieselben die ,frchte langer ,erfahrung und unzhliger ,versuche sind4 ,a4 ,analyse von ,verbindungen1 die aus ,kohlenstoff und ,wasserstoff allein1 oder aus ,kohlenstoff1 ,wasserstoff und ,sauerstoff bestehen4 4 #ada4 ,das ,princip des fr diese ,stoffe anzuwendenden1 in seiner jetzigen ,form zuerst von ,liebig aufgestellten ,verfahrens ist ein hchst einfaches4 ,man verbrennt die ,substanz zu ,kohlensure und ,wasser1 trennt diese ,producte1 bestimmt sie ihrem ,gewichte nach und berechnet aus der ,kohlensure den ,kohlenstoff1 aus dem ,wasser den ,wasserstoff der ,substanz4 ,ist die ,summe des ,kohlenstoffs und des ,wasserstoffs gleich dem ,gewichte der verbrannten ,substanz1 so enthielt diese keinen ,sauerstoff2 ist sie geringer1 so drckt die ,differenz die ,menge des letzteren aus4 ,das ,verbrennen geschieht entweder durch ,glhen der organischen ,substanzen mit sauerstoffreichen ,krpern1 welche ihren ,sauerstoff leicht abgeben 7,kupferoxyd1 chromsaures ,bleioxyd etc471 oder es geschieht geradezu durch ,sauerstoffgas1 oder es geschieht endlich auf ,kosten von gebundenem und freiem ,sauerstoff zugleich4 -- a4 ,feste ,krper#gd4 ,greek3 a4 ,leicht verbrennliche1 nicht flchtige 7z4 ,b4 ,zucker1 ,amylum1 ,weinsteinsure1 berhaupt bei weitem die meisten der hierher gehrigen ,krper74 #gd ,hinsichtlich der ,fette1 der wachsartigen ,krper etc41 die sich nicht pulvern lassen1 siehe 4 #aej4 #a4 ,liebig's ,verfahren4 ,i4 ,apparat und ,vorbereitungen zur ,analyse4 4 #adb4 ,im ,folgenden finden sich1 um ,anfngern die ,sache zu erleichtern1 alle ,gegenstnde aufgezhlt1 die man haben muss1 ehe man die ,ausfhrung der ,analyse beginnen kann4 #a4 ,die ,substanz4 ,sie muss mglichst fein zerrieben1 vollkommen rein und vollkommen trocken sein4 ,das ,trocknen derselben geschieht nach 4 #ae4 #b4 ,ein ,rhrchen zum ,abwgen der ,substanz4 ,ein kleines1 #d-e ,centimeter langes1 etwa #a ,cm4 weites1 vollkommen trockenes ,glasrhrchen1 dessen ,gewicht man etwa auf #a ,centigramm genau kennen muss4 ,es wird bis zur ,ausfhrung der ,analyse am besten zu der ,substanz in den ,trockenapparat gelegt4 ,auf der ,wage stellt man es zweckmssig in einen kleinen ,fuss von ,weissblech 7,fig4 #eg74 ,illustration3 ,fig4 #eg4 #c4 ,das ,verbrennungsrohr4 ,man whlt eine etwa #ij ,cm4 lange ,rhre von schwerschmelzbarem ,glas 7,kaliglas71 welche ungefhr #ab-ad ,mm4 ,durchmesser im ,lichten hat und etwa #b ,mm4 dick im ,glase ist1 erweicht sie in der ,mitte vor der ,glasblserlampe1 zieht sie in folgender ,weise aus und zuletzt bei b 7,fig4 #eh7 von einander4 ,man lsst alsdann die feinen ,spitzen in der ,flamme sich etwas verdicken1 schmelzt zuletzt die scharfen ,rnder bei a und c ein wenig rund und hat nunmehr zwei fertige ,verbrennungsrhren4 ,man sehe darauf1 dass der hintere ,theil der ,rhre so gestaltet sei1 wie es ,fig4 #ei1 nicht aber so1 wie es ,fig4 #fj zeigt1 sowie dass die ,oeffnung beim ,umschmelzen der ,rnder ganz rund bleibe4 ,das zur ,analyse bestimmte ,verbrennungsrohr reinigt man mit einem an einem ,draht befestigten ,leinwand- oder ,papierwischer und trocknet es alsdann vollstndig4 ,das ,trocknen geschieht entweder1 indem man das vorn mit ,papier zugedrehte ,rohr lngere ,zeit auf die ,platte eines ,stubenofens oder ein ,sandbad legt1 oder 7wenn es schnell beendigt sein soll7 indem man eine ,glasrhre in das ,verbrennungsrohr steckt1 dieses durch ,hin- und ,herfahren ber einer ,weingeistlampe seiner ganzen ,lnge nach erhitzt und fortwhrend die heisse ,luft aussaugt 7,fig4 #fa74 ,die ganz trockene ,rhre verschliesst man luftdicht mit einem ,kork und legt sie bis zum ,gebrauch an einen warmen ,ort4 ,illustration3 ,fig4 #eh4 ,illustration3 ,fig4 #ei4 ,illustration3 ,fig4 #fj4 ,hat man keine hinlnglich schwer schmelzbaren ,rhren1 so ist man genthigt1 dieselben mit einem dnnen ,kupferbleche zu umgeben und dieses mit einem ,eisendraht zu umwinden4 ,illustration3 ,fig4 #fa4 #d4 ,der ,kaliapparat1 ein jetzt berall im ,handel zu beziehender1 von ,liebig erdachter ,glasapparat von folgender ,form 7,fig4 #fb74 ,derselbe wird mit einer klaren1 von kohlensaurem ,kali mglichst freien ,kalilauge von #a1bg specif4 ,gew4 74 #de4 #g47 so weit gefllt1 als es die ,schattirung der ,figur anzeigt4 ,das ,fllen geschieht in der ,art1 dass man das ,rhrenende a des ,apparates 7ja nicht das andere7 in ein mit der ,kalilauge geflltes ,gefss steckt und mit dem ,mund mittelst eines durchbohrten ,korkes 7am sichersten mit ,hlfe einer ,pipette7 an dem ,rhrenende b saugt 7,fig4 #fc74 ,die beiden ,rhrenenden trocknet man alsdann mit gedrehten ,papierstreifchen vollstndig aus und wischt den ,apparat aussen mit einem reinen ,tuche trocken ab4 ,illustration3 ,fig4 #fb4 ,illustration3 ,fig4 #fc4 #e4 ,die ,chlorcalciumrhre1 ein ebenfalls leicht im ,handel zu habender ,apparat1 von folgender ,form 7,fig4 #fd74 -- ,man fllt dieselbe also3 zuerst verschliesst man das in die ,kugel mndende ,ende a der ,rhre b a locker mit ein wenig ,baumwolle und zwar in der ,art1 dass die ,baumwolle etwa #a ,cm4 in die enge ,rhre hineinragt4 ,man vollbringt dies1 indem man einen ganz lockeren ,baumwollpfropfen in die ,mndung c steckt und alsdann bei b pltzlich und heftig saugt4 -- ,man fllt alsdann die ,kugel der ,chlorcalciumrhre mit grsseren ,stckchen ,chlorcalcium 74 #de4 #h4 b471 die ,rhre c d mit kleineren1 mit grobem ,pulver untermischten bis e1 setzt einen lockeren ,baumwollenpfropf auf und verschliesst die ,rhre mit einem ,kork1 in den ein ,stckchen ,glasrhre gepasst ist1 schneidet den nicht eingedrehten ,theil des ,korkes weg1 bersiegelt denselben und schmelzt die ,kante des ,rhrchens f g 7,fig4 #fe7 bei g ein wenig rund4 -- ,illustration3 ,fig4 #fd4 ,illustration3 ,fig4 #fe4 ,zweckmssiger noch -- wenigstens in den meisten ,fllen 7nicht bei ,schwefel enthaltenden ,substanzen7 -- wendet man die in ,fig4 #ff abgebildete ,chlorcalciumrhre an1 indem man bei dieser das zum grsseren ,theil in der leeren ,kugel a verdichtete ,wasser nach dem ,versuche ausgiessen und auf seine ,reaction etc4 prfen kann4 ,sie bietet zugleich den ,vortheil1 dass man sie weit fter ohne neue ,fllung gebrauchen kann1 als eine ,rhre ohne leere ,kugel4 ,illustration3 ,fig4 #ff4 #f4 ,ein ,kautschukrhrchen4 ,man bereitet dasselbe1 indem man ein parallelepipedisches1 durch schwaches ,auseinanderziehen etwas erwrmtes ,stckchen einer ,kautschukplatte ber einen befeuchteten ,glasstab spannt1 die berragenden ,rnder mit einer reinen ,scheere auf einen ,schnitt abschneidet1 und die ,schnittflchen an den etwa noch nicht vereinigten ,stellen1 ohne dieselben zu berhren1 zusammendrckt4 -- ,man legt alsdann ber das erste ,rhrchen ein zweites ,stck ,kautschuk und verfhrt wie das erste ,mal1 indem man ,sorge trgt1 dass die ,schnittflchen des inneren und usseren ,rhrchens auf entgegengesetzte ,seiten kommen4 ,ein solches doppeltes ,rohr hlt #ej und mehr ,analysen aus4 ,man zieht es von dem ,glasstab ab und trocknet es bei sehr gelinder ,wrme4 7,die ,hitze des ,wasserbades ist viel zu hoch47 ,der ,durchmesser des ,rhrchens muss so weit sein1 dass das ,rhrenende a des ,kaliapparates und das ,rhrchen f g des ,chlorcalciumrohres 7,fig4 #fe7 ohne ,mhe hineingeschoben werden knnen4 #g4 ,seidenfden4 ,man whle eine starke gedrehte ,seidenschnur1 schneide davon #b etwa #aj ,zoll lange ,stcke ab und versehe jedes an beiden ,enden mit einem ,knoten4 ,,nb4 zu #g4 und #h4 ,seit ,einfhrung der vortrefflichen ,rhren von vulcanisirtem ,kautschuk ist man1 sofern man solche von passender ,weite hat1 der ,mhe berhoben1 die ,kautschukrhrchen selbst darzustellen2 auch schliessen jene ohne ,umbindung vollkommen gut4 #h4 ,korkstopfen4 ,man nehme einen weichen1 glatten1 von sichtbaren ,poren mglichst freien ,korkstopfen1 der sich in die ,oeffnung des ,verbrennungsrohres mit einiger ,mhe hchstens zu einem ,drittheil eindrehen lsst und dieselbe vollkommen schliesst1 bohre mit ,geduld und ,sorgfalt mittelst einer feinen runden ,feile ein ganz glattes und rundes ,loch durch seine ,achse1 in welches das ,rhrenende b a des ,chlorcalciumrohres ganz genau passt1 und trockne alsdann den ,kork andauernd im ,wasserbade4 ,es ist sehr zweckmssig1 ausser dem zur ,analyse zu verwendenden ,kork einen zweiten in ,reserve zu haben4 #i4 ,mischungsmrser4 ,eine ,reibschale von ,porzellan1 mehr breit als hoch1 mit ,ausguss4 ,sie sei innen nicht glasirt1 ohne ,vertiefungen und ,sprnge4 ,man reinigt sie vor dem ,gebrauche durch ,aussplen mit ,wasser1 stellt sie zum ,trocknen an einen warmen ,ort und lsst sie daselbst bis zum ,gebrauche stehen4 #aj4 ,ein ,saugrohr4 ,am besten von folgender ,form 7,fig4 #fg7 ,in die ,oeffnung a wird ein durchbohrter ,kork gedreht1 in dessen ,oeffnung die ,rhre b des ,kaliapparates passt4 ,illustration3 ,fig4 #fg4 #aa4 ,eine an beiden ,enden offene1 etwa #fj ,cm4 lange ,glasrhre1 welche so weit ist1 dass sie sich ber den ,schnabel des ,verbrennungsrohres schieben lsst2 dieselbe wird beim ,gebrauch an ein ,filtrirgestell 7siehe ,fig4 #bf7 angelehnt4 #ab4 ,ein ,bogen ,glanzpapier2 derselbe ist an den ,kanten zu beschneiden4 ,illustration3 ,fig4 #fh4 ,illustration3 ,fig4 #fi4 #ac4 ,ein ,liebig'scher ,verbrennungsofen von ,eisenblech mit einem einfachen und einem doppelten ,schirm4 ,derselbe hat die ,form eines langen1 oben und hinten offenen ,kastens4 -- ,fig4 #fh zeigt denselben von oben gesehen4 ,er ist #ej-fj ,cm4 lang und #g-h ,cm4 tief1 und der ,boden1 welcher durch ,ausschneiden von schmalen ,streifen des ,blechs in einen ,rost verwandelt ist1 hat eine ,breite von etwa #g ,cm4 ,die ,seitenwnde sind etwas nach aussen geneigt1 so dass ihre ,entfernung von einander oben etwa #ab ,cm4 betrgt4 ,zum ,tragen des ,verbrennungsrohres dienen aufrechtstehende ,stcke von starkem ,eisenblech1 welche die ,gestalt ,d der ,fig4 #fi besitzen und auf dem ,boden des ,ofens in ,zwischenrumen von etwa #e ,cm4 festgenietet sind4 ,die ,hhe derselben correspondirt genau mit der runden ,oeffnung in der ,vorderseite des ,ofens 7,fig4 #fi ,a74 ,diese ,oeffnung sei so gross1 dass die ,verbrennungsrhre mit ,leichtigkeit hindurchgeschoben werden kann4 ,von den beiden ,schirmen hat der eine die ,form der ,fig4 #gj1 der andere die der ,fig4 #fi ,a1 wenn man sich an der oberen ,kante derselben einen umgebogenen ,rand denkt4 ,ihre ,ausschnitte seien so weit1 dass die ,rhre mit ,leichtigkeit hineingelegt werden kann4 -- ,den ,verbrennungsofen stellt man zweckmssig auf zwei auf einer ,holzunterlage ruhende ,backsteine und giebt ihm eine etwas nach vorn geneigte ,lage1 indem man zwischen die ,unterlagen ein ,holz schiebt 7siehe ,fig4 #gc74 ,die vorderen ,rostffnungen jedoch drfen durch die ,unterlage nicht verschlossen werden4 ,hat man gute ,rhren1 so bewirkt man die geneigte ,lage des ,ofens zweckmssiger1 indem man ein ,eisenstbchen oder ein ,ziegelstck zwischen den ,ofen und den ,backstein1 auf dem er ruht1 schiebt1 in diesem ,falle hat die ,luft zu allen ,rostffnungen ,zutritt2 oder man stellt1 wie es jetzt gewhnlich geschieht1 den ,ofen geradezu auf einen ,dreifuss4 -- ,legt man die ,rhre in eine flach gewlbte ,rinne von ganz dnnem ,eisenblech1 so wird sie sehr geschont4 ,illustration3 ,fig #gj4 #ad4 ,kupferoxyd4 ,mit dem nach 4 #de4 #a4 bereiteten ,kupferoxyd fllt man einen etwa #c ,unzen ,wasser fassenden hessischen ,tiegel fast voll1 bedeckt ihn mit einem gehrig bergreifenden ,deckel1 erhitzt ihn zwischen ein ,paar ,kohlen zum ganz gelinden ,glhen und sorgt1 dass er bis zum ,gebrauche gerade so weit abgekhlt ist1 dass man ihn eben1 aber kaum1 mit der ,hand anfassen kann4 -- #ae4 ,eine ,luftpumpe mit ,chlorcalciumrohr 7siehe ,fig4 #gb74 ,wegen der ,ausfhrung der ,analysen ohne diesen ,apparat vergl4 4 #add4 -- #af4 ,heisser ,sand4 ,derselbe wird entweder vom ,sandbad genommen1 oder er muss eigens zu diesem ,behufe erhitzt werden4 ,seine ,temperatur sei hher als #ajj1 aber nicht so hoch1 dass ein hineingestecktes ,papier gebrunt wird4 #ag4 ,eine ,holzrinne zur ,aufnahme des ,sandes1 siehe ,fig4 #gb4 ,,ii4 ,ausfhrung der ,analyse4 4 #adc4 a4 ,man bestimmt zuerst das ,gewicht des ,kaliapparates1 nachher das der ,chlorcalciumrhre1 bringt sodann von der ,substanz etwa #j1cej bis #j1fjj ,grm4 7bei sauerstoffreichen mehr1 bei sauerstoffarmen weniger7 in das nicht mehr warme ,rhrchen1 sorgt1 dass an den ,wnden des ,rhrchens1 wenigstens oben1 keine ,substanz hngt1 und wgt dasselbe mit seinem ,inhalte genau4 ,da man das ,gewicht des leeren ,rhrchens beilufig kennt1 so ist man sicher gestellt1 dass man nicht zu viel oder zu wenig ,substanz darin hat4 ,man verschliesst es alsdann mit einem glatten ,korke1 den man zweckmssig mit einem ,blttchen ,stanniol unterlegt4 ,illustration3 ,fig4 #ga4 b4 ,man breitet auf einem reinen ,tisch den ,bogen ,glanzpapier aus und stellt den noch ziemlich warmen ,mischungsmrser darauf4 ,man splt alsdann die noch warme ,verbrennungsrhre wie auch die ,reibschale mit ein wenig des noch warmen ,kupferoxyds aus 7das so gebrauchte ,kupferoxyd wird zurckgelegt7 und fllt nunmehr die ,verbrennungsrhre bis an den ,strich b 7,fig4 #ga7 mit ,kupferoxyd an1 und zwar direct aus dem ,tiegel1 indem man das ,oxyd mit dem ,rohre gleichsam schpft 7oder auch mit ,hlfe eines kleinen warmen ,trichterchens von ,kupferblech und eines ,theelffels von ,argentan74 -- ,man giebt jetzt einen ,theil des ,kupferoxyds aus der ,rhre in die ,reibschale1 schttet die ,substanz aus dem ,rhrchen darauf1 klopft dieses mglichst vollstndig aus1 und stellt es einstweilen an einen sicheren ,ort bei ,seite1 denn es muss noch zurckgewogen werden4 ,man mengt nun das im ,mrser befindliche ,kupferoxyd mit der ,substanz durch fleissiges ,zusammenreiben 7wobei heftiges ,aufdrcken zu vermeiden ist7 aufs ,innigste1 schttet dann fast den ganzen ,rest des in die ,rhre eingefllten ,kupferoxyds in die ,reibschale1 so dass nur eine #c-d ,ctm4 betragende ,lage in der ,rhre bleibt1 und mischt das hinzugekommene ,oxyd mit dem ersterhaltenen ,gemenge genau4 ,man nimmt jetzt den ,pistill aus dem ,mrser1 nachdem man ihn rein abgeklopft hat1 und fllt die ,mischung in das ,rohr1 indem man sie mit diesem mit ,hlfe einer drehenden ,bewegung gewissermaassen schpft4 ,den im ,mrser bleibenden ,rest schttet man auf ein glattes ,kartenblatt und von diesem in die ,rhre4 -- ,man giebt alsdann neuerdings eine kleine ,portion ,kupferoxyd in die ,reibschale1 reibt dieselbe damit aus1 bringt es dann ebenfalls in die ,rhre 7wodurch diese etwa bis a angefllt sein wird71 fllt dieselbe zuletzt mit reinem ,kupferoxyd bis auf etwa #c-d ,ctm4 an und verschliesst sie einstweilen mit einem ,korke4 -- ,das ,einfllen des ,gemisches in die ,rhre nimmt man ber dem ,bogen ,papier vor1 damit1 wenn etwa etwas verschttet wird1 dasselbe wieder in den ,mrser gebracht werden kann#ge4 #ge ,in ,mulder's ,laboratorium habe ich die ,operation des ,einfllens auf eine andere1 gewiss nicht minder zweckmssige ,art vornehmen sehen4 ,die in einer kleinen kupfernen ,reibschale bereitete ,mischung wurde nmlich durch einen glatten1 warmen kupfernen ,trichter in die in einem ,retortenhalter aufrecht eingespannte ,verbrennungsrhre eingeschttet1 was sich leicht und mit grosser ,geschwindigkeit bewerkstelligen liess4 c4 ,man klopft die gefllte ,rhre der ,lnge nach wiederholt auf einen ,tisch auf1 so dass der ,schnabel der ,rhre von ,kupferoxyd vllig frei wird1 und sich ber der ,mischung ein ,canal bildet1 so wie dies die ,schattirung in ,fig4 #ga anzeigt4 ,kann man seinen ,zweck auf die angefhrte ,weise nicht erreichen 7wie dies bei falscher ,form des ,schnabels hufig vorkommt71 so stsst man die ,rhre wagerecht mit ihrer ,mndung einigemal gegen einen ,tisch4 -- ,man legt dieselbe alsdann in die ,holzrinne ,d 7,fig4 #gb71 verbindet sie mittelst eines ,korkes mit dem ,chlorcalciumrohr ,b1 welches andererseits mit einer ,handluftpumpe in ,verbindung steht1 und umgiebt die ,verbrennungsrhre ihrer ganzen ,lnge nach mit dem heissen ,sande4 ,man pumpt jetzt die ,luft langsam aus 7bei schnellem unvorsichtigen ,ziehen pumpt man einen ,theil der ,mischung in die ,chlorcalciumrhre71 lsst alsdann durch ,oeffnen des ,hahns a neue 7beim ,durchstreichen durch die ,chlorcalciumrhre vollstndig getrocknete7 ,luft eintreten1 pumpt wieder aus und wiederholt dies #aj- bis #abmal4 ,man kann alsdannn sicher sein1 alle und jede ,feuchtigkeit1 die das ,kupferoxyd beim ,mischen angezogen haben knnte1 aus der ,rhre entfernt zu haben4 ,illustration3 ,fig4 #gb4 d4 ,man verbindet das ,ende b der gewogenen ,chlorcalciumrhre mittelst des getrockneten ,korkes mit dem ,verbrennungsrohre1 legt dieses in den auf seiner ,unterlage etwas nach vorn geneigt stehenden ,verbrennungsofen1 verbindet alsdann das ,ende ,greek3 b des ,chlorcalciumrohres mittelst des ,kautschukrhrchens mit dem ,ende m des ,kaliapparates und schnrt -- sofern eine ,umbindung berhaupt nothwendig ist -- die ,seidenfden fest4 ,man stemme beim ,anziehen die ,gelenke der ,daumen gegen einander1 sonst zertrmmert man1 wenn einmal eine der ,schnre reisst1 die ganze ,vorrichtung4 ,den ,kaliapparat stellt man zweckmssig auf ein zusammengelegtes ,tuch4 -- ,die ,anordnung des ,ganzen zeigt ,fig4 #gc4 ,illustration3 ,fig4 #gc4 e4 ,es handelt sich jetzt darum1 zu prfen1 ob der ,apparat schliesst4 ,um dies zu erfahren1 giebt man dem ,kaliapparat die ,stellung1 die er in ,fig4 #gc zeigt1 d4 h4 man schiebt ein fingerdickes ,stck ,holz 7s71 einen ,kork od4 dergl4 unter die ,kugel r des ,apparates1 so dass dieselbe hher zu liegen kommt1 erwrmt alsdann die ,kugel m1 indem man ihr eine glhende ,kohle nhert1 bis eine ,portion ,luft aus dem ,apparate ausgetrieben ist1 nimmt dann das ,holz s weg und lsst erkalten4 ,die ,kalilauge steigt nunmehr in der ,kugel m empor und fllt dieselbe mehr oder weniger an4 ,bleibt der ,gleichgewichtszustand1 den sie nach vlligem ,erkalten angenommen hat1 einige ,minuten hindurch derselbe1 so kann man berzeugt sein1 dass der ,apparat schliesst2 stellt sich hingegen die ,lauge in beiden ,schenkeln allmlig wieder gleich hoch1 so schliesst er nicht4 7,man benutzt die ,zeit zwischen beiden ,beobachtungen zweckmssig zum ,zurckwgen des ,rhrchens1 in dem man die ,substanz abgewogen hatte47 f4 ,man rckt die ,verbrennungsrhre so zurecht1 dass sie einen starken ,zoll aus dem ,ofen herausragt1 hngt den einfachen ,schirm zum ,schutze des ,korkes ber den ,vorderrand des ,ofens und setzt den doppelten etwa zwei ,zoll davon entfernt ber die ,rhre 7siehe ,fig4 #gc71 schiebt das ,holz s wieder bei r unter den ,kaliapparat und legt alsdann zuerst unter den durch den ,schirm abgeschlossenen ,theil der ,rhre kleine1 vllig glhende ,kohlen1 umgiebt allmlig diesen ,theil ganz damit und lsst ihn ins ,glhen kommen4 ,man setzt jetzt den ,schirm einen ,zoll zurck1 legt neue ,kohlen auf und fhrt auf diese ,weise fort1 indem man immer erst dann weiter rckt1 wenn der vor dem ,schirm liegende ,theil vllig glht1 bis ans ,ende der ,rhre4 ,man trgt ,sorge1 dass alle vor dem ,schirm im ,ofen liegenden ,theile der ,rhre stets im ,glhen bleiben4 ,der aus dem ,ofen herausragende ,theil muss so heiss gehalten werden1 dass man ihn mit den ,fingern nur sehr kurze ,zeit anfassen kann1 ohne sich zu verbrennen4 ,die ganze ,operation ist in der ,regel in #c_/d-a ,stunde beendigt4 ,es ist ganz berflssig und zweckwidrig1 die ,kohlen fortwhrend durch ,zuwehen von ,luft anzufachen4 ,dasselbe geschieht nur zuletzt1 wie wir sogleich sehen werden4 ,im ,kaliapparat wird die ,lauge beim ,erhitzen des vorderen ,theiles der ,rhre allmlig aus der ,kugel m verdrngt1 lediglich durch die ,ausdehnung der erhitzten ,luft4 ,sobald man an das zum ,nachsplen verwendete ,kupferoxyd kommt1 entwickelt sich ein wenig ,kohlensure und ,wasserdampf1 welche die im ganzen ,apparat befindliche ,luft vor sich hertreiben und veranlassen1 dass dieselbe in grossen ,blasen durch den ,kaliapparat geht4 -- ,sowie man aber mit der ,erhitzung zur eigentlichen ,mischung gelangt1 beginnt eine raschere ,gasentwickelung4 ,die anfangs kommenden ,blasen werden1 indem der ,kohlensure noch ,luft beigemengt ist1 nur zum ,theil1 die spter kommenden aber so vollstndig absorbirt1 dass nur manchmal noch eine ,luftblase hindurchgeht4 ,man leitet den ,verbrennungsprocess in der ,weise1 dass sich die ,blasen in ,zwischenrumen von #a_/b-a ,secunde folgen4 ,die normale ,stellung der ,kalilauge whrend der ,operation erkennt man aus ,fig4 #gd4 ,illustration3 ,fig4 #gd4 ,man sieht hieraus1 dass eine bei a eintretende ,luftblase erst in die ,kugel b1 dann von b nach c1 und von c nach d gluckt1 ber die in d befindliche ,lauge hinstreicht und endlich durch die die ,oeffnung der ,rhre e eben noch sperrende ,lauge in f austritt4 g4 ,wenn die ganze ,rhre mit glhenden ,kohlen umgeben ist1 und die ,gasentwickelung nachgelassen hat1 facht man1 mit ,hlfe eines ,stckes ,pappe1 die ,kohlen etwas an2 und wenn auch jetzt keine ,gasblasen mehr kommen1 stellt man zuerst den ,kaliapparat gerade1 nimmt alsdann die ,kohlen am hintersten ,ende der ,rhre weg und stellt den ,schirm vor den ,schnabel4 ,die hierdurch bewirkte ,abkhlung einerseits1 und das ,absorbirtwerden der im ,kaliapparat befindlichen ,kohlensure andererseits bewirken1 dass die ,lauge in demselben am ,anfange langsam1 sobald sie aber einmal in die ,kugel m gekommen ist1 schnell zurcksteigt4 7,es ist hierbei1 wenn man den ,kaliapparat gerade gestellt hat1 nicht die mindeste ,gefahr des ,zurcktretens in die ,chlorcalciumrhre vorhanden47 ,wenn sich die ,kugel m etwa zur ,hlfte mit ,lauge gefllt hat1 kneipt man mittelst einer ,drahtzange oder ,scheere das ,spitzchen des ,schnabels der ,verbrennungsrhre ab4 ,sobald dies geschehen1 setzt sich die ,lauge im ,kaliapparat wieder ins ,gleichgewicht4 ,man giebt demselben jetzt wieder seine ursprngliche schiefe ,stellung1 steckt die 74 #adb4 sub #aa47 erwhnte1 an den ,arm eines ,filtrirgestells gelehnte ,glasrhre ber den ,schnabel und saugt mittelst der ,saugpipette langsam ,luft aus1 und zwar so lange1 bis sich die zuletzt kommenden ,blasen im ,kaliapparate nicht mehr verkleinern4 -- ,die ,analyse ist jetzt beendigt4 -- ,man entfernt den ,kaliapparat1 dreht die ,chlorcalciumrhre sammt dem ,stopfen1 welcher nicht angebrannt sein darf1 aus der ,rhre1 nimmt alsdann auch diesen weg und stellt die ,chlorcalciumrhre aufrecht 7die ,kugel nach oben7 hin4 ,nach ,verlauf einer halben ,stunde wgt man den ,kaliapparat und die ,chlorcalciumrhre und schreitet alsdann zur ,berechnung der ,resultate4 ,dieselben fallen im ,ganzen sehr befriedigend aus4 ,den ,kohlenstoff erhlt man fast ganz genau1 jedoch eher etwas zu gering1 etwa #j1a ,proc41 als zu hoch4 ,es kommen hier einige ,fehlerquellen in ,betracht1 von denen jedoch keine das ,resultat erheblich ndert1 und die sich gegenseitig theilweise compensiren4 ,erstens wird durch die die ,kalilauge whrend der ,verbrennung und zuletzt beim ,durchsaugen durchstrmende ,luft eine ,spur ,feuchtigkeit aus ersterer weggefhrt4 ,dieser ,fehler wird vermehrt1 wenn die ,gasentwickelung sehr rasch ist1 in welchem ,falle die ,kalilauge sich erwrmt1 sowie wenn ,stickgas oder ,sauerstoffgas durch den ,kaliapparat streichen 7vergl4 4 #adg und 4 #aea74 ,er lsst sich beseitigen1 wenn man vor den ,kaliapparat ein mitgewogenes ,rohr mit festem ,kalihydrat oder mit ,chlorcalcium bringt4 -- ,zweitens werden mit der zuletzt hindurchgesaugten ,luft ,spuren von ,kohlensure aus der ,atmosphre in den ,kaliapparat hineingesaugt4 ,dieser ,umstand lsst sich beseitigen1 wenn man beim ,durchsaugen den ,schnabel der ,rhre mit einem ,kalirohr durch einen ,kork verbindet4 -- ,drittens wird bei an ,wasser oder ,wasserstoff sehr reichen ,verbindungen das ,gewicht des ,kaliapparates dadurch nicht selten ein wenig vermehrt1 dass die ,kohlensure im ,chlorcalciumrohr nicht absolut getrocknet wird1 ein ,fehler1 dem man dadurch vorbeugen knnte1 dass man hinter das ,chlorcalciumrohr eine ,rhre mit ,asbest bringt1 der mit ,schwefelsurehydrat befeuchtet ist4 ,den ,wasserstoff erhlt man in den meisten ,fllen etwas zu hoch und zwar durchschnittlich um #j1a bis #j1ae ,proc41 was hauptschlich daher rhrt1 dass zuletzt mit der ,luft ein wenig ,feuchtigkeit in das ,chlorcalciumrohr gesaugt wird1 eine ,sache1 der durch ein beim ,durchsaugen aufgestecktes ,kalirohr vorgebeugt werden kann4 -- ,ich bemerke ausdrcklich1 dass es bei ,weitem in den meisten ,fllen hchst berflssig ist1 zur ,vermeidung dieser ,fehlerquellen das ,verfahren complicirter zu machen1 zumal man ihren ,einfluss auf die ,resultate durch unzhlige ,versuche kennt4 #b4 ,bunsen's ,modification des in #a4 beschriebenen ,verfahrens#gf4 4 #add4 ,das ,wesen dieser ,modification besteht darin1 dass man das ,kupferoxyd in einer verschlossenen ,rhre erkalten lsst1 dass die ,mischung der ,substanz mit dem ,kupferoxyde nicht in einer ,reibschale1 sondern in der ,rhre selbst geschieht1 und dass somit -- da bei dieser ,art des ,mischens dem ,kupferoxyde die ,gelegenheit benommen ist1 ,wasser aus der ,luft anzuziehen -- das ,auspumpen der ,rhre erspart wird4 #gf ,kolbe im ,handwrterbuch der ,chemie1 ,supplemente ,s4 #ahf4 ,das ,abwgen der getrockneten ,substanz geschieht in einem etwa #bj ,ctm4 langen1 am einen ,ende zugeschmolzenen1 dnnwandigen ,glasrhrchen von etwa #g ,millim4 innerem ,durchmesser1 dessen offenes ,ende durch einen kleinen glatten ,kork whrend des ,wgens verschlossen wird4 ,ausser diesem ,rhrchen erfordert das ,bunsen'sche ,verfahren3 ,verbrennungsrohr1 ,kaliapparat1 ,chlorcalciumrohr1 vulcanisirtes ,kautschukrhrchen1 durchbohrten ,kork1 ,saugrohr1 ,verbrennungsofen und ,kupferoxyd 7siehe 4 #adb74 ,illustration3 ,fig4 #ge4 ,um das frisch ausgeglhte ,kupferoxyd erkalten zu lassen und es in die ,verbrennungsrhre einzufllen1 ohne dass es ,feuchtigkeit aus der ,luft aufnehmen kann1 bedient man sich einer #de ,ctm4 langen und #b1e-c ,ctm4 weiten ,glasrhre 7,fig4 #ge71 welche am einen ,ende zugeschmolzen1 am anderen ausgezogen und so weit verengt ist1 dass ihre ,oeffnung nur noch #a ,ctm4 ,weite besitzt4 ,mit dieser innen sorgfltig gereinigten und getrockneten ,rhre wird das frisch ausgeglhte1 noch heisse ,kupferoxyd aus dem ,tiegel selbst geschpft1 indem man sie1 von der einen ,hand unten mit einem ,tuche gefasst1 mit dem offenen ,ende stossweise in rascher1 zugleich drehender ,bewegung in das ,kupferoxyd eingrbt1 wobei man den ,tiegel mit der anderen ,hand1 mit ,hlfe einer ,zange1 in stark geneigter1 fast horizontaler ,richtung hlt4 -- ,nachdem die ,rhre fast ganz gefllt ist1 verschliesst man sie mit einem kleinen glatten ,korke4 ,es ist zeitersparend1 wenn man gleich so viel ,kupferoxyd einfllt1 als man zu mehreren ,analysen bedarf4 ,bei gutem ,verschluss ist der ,inhalt nach mehreren ,tagen noch brauchbar1 auch wenn man davon bereits einen ,theil verbraucht und die ,rhre schon mehrmals geffnet hat4 ,das ,fllen der getrockneten und mit etwas ,kupferoxyd ausgesplten ,rhre geschieht auf folgende ,weise4 ,man bringt zuerst in das hintere ,ende derselben eine #g-aj ,ctm4 lange ,schicht ,kupferoxyd1 dadurch dass man das ,fllrohr mit seiner ,mndung auf ihre ,oeffnung setzt1 beide alsdann umkehrt und so vereinigt einige ,mal auf- und abbewegt4 -- ,diese ,manipulation erfordert einige ,vorsicht1 weil die ,spitze des ,fllrohrs leicht abbricht1 wenn man es bei dem ,auf- und ,abbewegen oder ,drehen nicht in gleicher ,richtung mit der ,verbrennungsrhre hlt4 -- ,illustration3 ,fig4 #gf4 ,kurz zuvor ist das die ,substanz enthaltende ,rhrchen mit dem ,korke genau gewogen worden4 ,nachdem man den ,kork behutsam abgenommen hat1 so dass kein ,stubchen dabei verloren geht1 fhrt man es mit dem offenen ,ende so tief wie mglich in die ,verbrennungsrhre ein und giesst daraus1 whrend beide1 wie in ,fig4 #gf1 ein wenig abwrts geneigt sind1 durch ,drehen desselben nach ,gutdnken die zur ,analyse nthige ,quantitt aus4 ,man drckt hierbei den ,rand des ,rhrchens gelinde gegen die obere ,wand des ,verbrennungsrohres1 um zu verhindern1 dass er mit dem bereits ausgeschtteten ,pulver weiter in ,berhrung kommt4 ,sobald man auf diese ,weise eine gengende ,menge davon ausgegossen hat1 bringt man die ,verbrennungsrhre wieder in die horizontale ,lage1 so dass das ,rhrchen dadurch eine etwas geneigte ,stellung bekommt1 nmlich mit dem verschlossenen ,ende abwrts gekehrt ist4 ,wenn man es alsdann langsam1 drehend herauszieht1 so fallen die pulverfrmigen ,theile1 welche am ,rande der ,oeffnung liegen1 wieder ins ,rhrchen1 so dass die ,stelle frei wird1 welche den ,kork umschliesst4 ,es wird darauf augenblicklich wieder verkorkt und gewogen1 whrend dem man die ,verbrennungsrhre ebenfalls durch einen ,kork verschlossen hlt4 ,die ,gewichtsdifferenz ergiebt die ,menge der ausgeschtteten1 zur ,verbrennung angewandten ,substanz4 ,man giesst alsdann aus dem ,fllrohr eine der vorigen gleiche ,menge ,kupferoxyd in die ,verbrennungsrhre1 und splt damit zugleich die an den ,wnden derselben noch haftenden ,partikelchen der ,substanz hinunter1 so dass sich nun im hinteren ,theile des ,rohres eine etwa #bj ,ctm4 lange ,lage von ,kupferoxyd befindet1 in deren ,mitte die ,substanz angehuft liegt4 ,illustration3 ,fig4 #gg4 ,die ,mischung geschieht vermittelst eines korkzieherfrmig 7einmal7 gewundenen1 vorn zugespitzten1 blanken ,eisendrahts1 ,fig4 #gg1 durch rasche1 theils drehende1 theils auf- und abwrts gehende ,bewegung4 ,sie ist in wenigen ,minuten beendet1 und bei pulverfrmigen ,krpern1 welche nicht zusammenbacken1 so vollstndig1 dass die kleinsten ,theilchen mit dem ,auge nicht mehr unterschieden werden knnen4 -- ,die ,verbrennung geschieht alsdann wie in 4 #adc4 ,greek3 b4 ,schwer verbrennliche1 nichtflchtige ,krper1 z4 ,b4 manche harzartige und extractive ,substanzen1 ,steinkohle etc4 ,wenn man dieselben nach den in 4 #adc und #add angegebenen ,methoden behandelt1 so bleiben leicht kleine ,theile abgeschiedenen ,kohlenstoffs unverbrannt4 ,um dies zu verhten1 wendet man eine der folgenden ,methoden an4 #a4 ,verbrennung mit chromsaurem ,bleioxyd4 4 #ade4 ,von den 4 #adb genannten ,gegenstnden braucht man #a-ac41 #ad-ag4 nicht4 ,dagegen hat man chromsaures ,bleioxyd 74 #de4 #b47 nthig4 ,man erhitzt eine zur ,fllung der ,rhre1 welche man 7da das chromsaure ,bleioxyd bei gleichem ,volumen eine viel grssere ,menge verwendbaren ,sauerstoff enthlt1 als das ,kupferoxyd7 ziemlich eng whlen kann1 mehr als hinreichende ,menge in einer ,platin- oder ,porzellanschale ber der ,berzelius'schen ,lampe bis zum ,braunwerden und sorgt1 dass dasselbe bis zum ,gebrauch auf etwa #ajj oder auch noch weiter abgekhlt ist4 -- ,das ,verfahren ist dem in 4 #adc beschriebenen vollkommen gleich1 mit der einzigen ,ausnahme1 dass man die ,rhre nicht auspumpt4 ,diese ,operation ist nmlich bei ,anwendung von chromsaurem ,bleioxyd vllig berflssig1 da dieses nicht hygroskopisch ist wie das ,kupferoxyd4 -- ,da das chromsaure ,bleioxyd hauptschlich dadurch vollstndiger oxydirend wirkt als das ,kupferoxyd1 dass es bei gehriger ,hitze schmilzt1 so hat man zuletzt die ,temperatur durch ,anfachen der ,kohlen etc4 so zu steigern1 dass der ganze ,inhalt der ,rhre -- soweit die ,substanz gelegen hat -- zum vlligen ,schmelzen kommt4 ,den vorderen ,theil der ,rhre so stark zu erhitzen1 ist unzweckmssig1 da hierdurch das chromsaure ,bleioxyd alle ,porositt verliert und etwa entwichene noch unverbrannte ,zersetzungsproducte nicht mehr gehrig zu verbrennen vermag4 ,weil auch das nicht geschmolzene chromsaure ,bleioxyd in letzterer ,beziehung vermge seiner schweren ,beschaffenheit ,manches zu wnschen brig lsst1 so fllt man den vorderen ,theil der ,rhre statt mit solchem zweckmssiger mit grob gepulvertem ,kupferoxyd1 welches durch sehr starkes ,glhen seine hygroskopischen ,eigenschaften verloren hat1 oder auch mit ,kupferdrehspnen1 welche man durch ,glhen in einem ,tiegel1 bei ,luftzutritt1 oberflchlich oxydirt hat4 ,bei sehr schwer verbrennlichen ,substanzen ist es wnschenswerth1 dass die ,masse nicht allein leicht zusammenbacke1 sondern auch zuletzt etwas mehr ,sauerstoff ausgebe1 als dies bei dem chromsauren ,bleioxyd der ,fall ist4 ,man setzt daher in solchen ,fllen dem chromsauren ,bleioxyd zweckmssig #a_/aj seines ,gewichtes nach dem ,schmelzen gepulvertes saures chromsaures ,kali zu4 ,mit ,hlfe dieses ,zusatzes gelingt es1 auch ganz schwierig verbrennende ,krper vollstndig zu oxydiren 7,liebig74 #b4 ,verbrennung mit ,kupferoxyd und chlorsaurem oder berchlorsaurem ,kali4 4 #adf4 ,man bedarf hierzu aller der in 4 #adb1 beziehungsweise 4 #add genannten ,gegenstnde und ausserdem einer kleinen ,menge chlorsauren ,kalis4 ,um es von ,wasser zu befreien1 erhitzt man dasselbe1 bis es eben schmilzt1 zerstsst es nach dem ,erkalten zu grobem ,pulver und bewahrt es an einem warmen ,ort bis zum ,gebrauche auf4 -- ,das ,verfahren ist dasselbe wie in 4 #adc oder #add mit dem ,unterschiede1 dass man die ,schicht ,kupferoxyd im hintersten ,theil der ,rhre etwas gross 7#e ,ctm4 lang7 macht und durch ,umschtteln mit etwa #a_/h 7#c-d ,grm47 chlorsauren ,kalis mischt4 ,man fllt dann #b ,ctm4 reines ,kupferoxyd und sodann die ,mischung ein4 -- ,wenn man beim ,erhitzen sich der ,stelle nhert1 an der das chlorsaure ,kali liegt1 so muss man beim ,auflegen der ,kohlen ausserordentlich vorsichtig sein1 so dass sich das chlorsaure ,kali nur ganz allmlig zersetzt2 im anderen ,falle wird durch den zu heftigen ,gasstrom ein ,theilchen der ,kalilauge herausgeworfen und die ,analyse ist verloren4 ,das aus dem chlorsauren ,kali entwickelte ,sauerstoffgas treibt die die ,rhre erfllende ,kohlensure vor sich her1 verbrennt alle unverbrannten ,kohletheilchen und oxydirt das reducirte ,kupfer4 ,es kann daher erst dann ,sauerstoffgas durch den ,kaliapparat austreten1 wenn alles ,oxydirbare oxydirt worden ist4 ,ist in dieser ,weise zuletzt viel ,gas unabsorbirt durch den ,kaliapparat hindurchgegangen1 so ist es unnthig1 die ,spitze der ,rhre abzukneipen und ,luft durch dieselbe zu saugen1 da in derselben nur ,sauerstoff1 aber keine ,kohlensure und kein ,wasserdampf mehr enthalten ist4 ,durch das ,chlorcalciumrohr und den ,kaliapparat muss aber jedenfalls ,luft durchgesaugt werden 7am besten getrocknete und von ,kohlensure befreite71 da ja sonst diese ,apparate mit ,sauerstoffgas erfllt gewogen werden wrden4 ,das chlorsaure ,kali zersetzt sich1 wie bekannt1 etwas strmisch4 ,man kann daher statt desselben auch das ruhigerer ,zersetzung unterliegende1 durch ,erhitzen des chlorsauren ,kalis dargestellte1 berchlorsaure ,kali anwenden1 wie dies ,bunsen zuerst vorgeschlagen hat4 ,man bringt es im geschmolzenen ,zustande und noch heiss in den hintersten ,theil der ,rhre1 setzt einen lockeren ,pfropf frisch ausgeglhten ,asbestes darauf und fllt dann wie gewhnlich4 ,befolgt man die in 4 #add angegebene ,bunsen'sche ,mischungsmethode1 so muss stets nach dieser ,angabe verfahren werden4 ,da das den ,kaliapparat durchstreichende trockene ,sauerstoffgas etwas ,wasserdampf aus der ,kalilauge wegfhrt1 so verbindet man die ,ausgangsrhre des ,kaliapparates zweckmssig mit einer kleinen1 mitzuwgenden1 mit ,kalihydrat gefllten ,rhre und zwar entweder mittelst eines ,korkes oder durch ein kleines ,rhrchen von vulcanisirtem ,kautschuk4 ,die ,gewichtszunahme des ,kaliapparates sammt der dieses ,rhrchens1 ist gleich der aufgenommenen ,kohlensure4 #c4 ,verbrennung mit ,kupferoxyd und gasfrmigem ,sauerstoff4 4 #adg4 ,viele ,chemiker sind gegenwrtig bei der ,analyse organischer ,krper von den im ,vorhergehenden beschriebenen ,verfahrungsweisen abgewichen und verbrennen mit ,kupferoxyd und ,sauerstoffgas1 welches aus einem ,gasometer zugeleitet wird4 ,hess1 ,dumas und ,stass1 ,erdmann und ,marchand1 ,whler und ,andere haben ,verfahrungsweisen beschrieben1 welche sich auf dieses ,princip grnden4 ,sie wenden dieselben nicht nur zur ,verbrennung schwer verbrennlicher ,substanzen1 sondern ganz allgemein zur ,kohlenstoff- und ,wasserstoffbestimmung in organischen ,substanzen an4 ,da diese ,methoden ausser dem mit ,sauerstoff gefllten ,gasometer1 ,vorrichtungen erfordern1 um das ,sauerstoffgas vollkommen zu trocknen und von ,kohlensure zu befreien1 so ersieht man leicht1 dass ihr ,apparat complicirter ist als der so einfache ,liebig'sche oder ,bunsen'sche4 ,sie empfehlen sich daher hauptschlich dann1 wenn grssere ,reihen organischer ,elementaranalysen nach einander ausgefhrt werden sollen1 sowie insbesondere bei der ,analyse von ,substanzen1 die1 weil sie nicht pulverisirbar sind1 mit dem ,kupferoxyd nicht innig gemischt werden knnen4 ,zur ,erhitzung des ,verbrennungsrohres bedienen sich ,hess1 sowie ,erdmann und ,marchand des ,weingeistes4 ,man kann dazu auch eine geeignete ,gasfeuerung anwenden 7wie solches in den englischen ,laboratorien geschieht7#gg oder sich glhender ,kohlen bedienen4 ,die ,fig4 #gh stellt einen ,apparat mit ,kohlenfeuerung dar4 #gg ,w4 ,hoffmann beschrieb eine solche bei der ,versammlung der ,naturforscher und ,aerzte #aheb4 ,a ist ein ,gasometer mit ,sauerstoff1 der ,hahn i ist durch ein ,messingrohr mit dem ,kugelapparate h verbunden1 der concentrirte ,schwefelsure enthlt4 ,in dem genannten ,messingrohr befindet sich ein seitlicher ,ansatz1 welcher mittelst eines ,schlauches von vulcanisirtem ,kautchuk mit einem atmosphrische ,luft enthaltenden ,gasometer in ,verbindung steht 7diese ,einrichtung ist in der ,figur weggelassen74 ,die ,rhre g enthlt festes ,kalihydrat4 -- a b stellt die an beiden ,enden offene etwa #fj ,ctm4 lange ,verbrennungsrhre dar4 ,dieselbe ist mittelst durchbohrter ,korkstopfen hinten mit dem ,kalirohr1 vorn mit dem ,chlorcalciumrohr c verbunden4 d ist ein ,kaliapparat 7dessen kleinere ,kugel1 da hier ein ,zurcksteigen der ,kalilauge nie vorkommen kann1 am besten mit dem ,chlorcalciumrohr verbunden wird71 e enthlt festes ,kalihydrat4 ,illustration3 ,fig4 #gh4 ,das ,ausglhen des ,kupferoxyds geschieht in der ,rhre selbst4 ,man versieht dieselbe am ,ende b mit einem ziemlich dichten ,stopfen von ,kupferdrehspnen1 fllt sie darauf bis zu zwei ,drittel ihrer ,lnge mit ,kupferoxyd1 verbindet die ,mndung a mit g und h1 wie es die ,zeichnung angiebt1 und erhitzt das ,rohr seiner ganzen ,lnge nach zum gelinden ,glhen1 whrend man einen langsamen ,strom von atmosphrischer ,luft hindurchleitet4 ,nach vollstndigem ,ausglhen entfernt man die ,kohlen1 verbindet das vorher offen gelassene ,ende b mit einem kleinen ,chlorcalciumrohr und lsst in langsamem ,luftstrome erkalten4 ,man ffnet jetzt die kalte ,rhre1 am hinteren ,ende1 bringt die ,substanz mit ,hlfe eines langen ,rhrchens hinein 7vergl4 4 #add71 mischt mittelst des in ,fig4 #gg ,s4 #cei abgebildeten ,drahtes rasch1 fllt den hinteren ,raum mit ausgeglhtem und in dem ,rohre ,fig4 #ge ,s4 #ceh erkalteten ,kupferoxyd an 7doch nur so1 dass noch einige ,zoll leer bleiben71 klopft die ,rhre etwas1 damit sich ein ,canal bildet1 setzt alsdann a mit g wieder in fest schliessende ,verbindung1 nimmt das whrend des ,erkaltens angesetzte ,chlorcalciumrohr weg1 ersetzt es durch das gewogene c#gh und fgt auch die gewogenen ,apparate d und e an4 #gh ,anstatt den1 das ,chlorcalciumrohr c mit der ,verbrennungsrhre verbindenden ,kork zu trocknen1 berziehen ihn ,erdmann und ,marchand mit ,bleifolie auf folgende ,weise3 ,die untere ,flche des durchbohrten ,korkes wird mit einer runden ,scheibe der ,bleifolie von geeigneter ,grsse bedeckt und die berstehenden ,rnder gegen die ,seiten des ,korkes fest angedrckt4 ,man durchbricht alsdann die ,folie an der ,stelle1 wo sie die ,durchbohrung des ,korkes bedeckt1 mit der engen ,rhre des ,chlorcalciumrohrs1 indem man diese vorsichtig eindreht1 zieht sie dann wieder heraus und dreht sie nun von der entgegengesetzten ,seite ein4 ,es gelingt alsdann meist1 sie durchzuschieben1 ohne dass die ,bleifolie wieder losgestossen wird4 ,man dreht nun den ,hahn i 7des ,sauerstoffgasometers7 ein wenig auf#gi1 so dass das ,gas in ganz langsamem ,strome durch den ,apparat geht1 schliesst dann pltzlich den ,hahn und berzeugt sich vom vollkommenen ,schliessen des ,apparates1 indem man beobachtet1 ob der ,stand der ,flssigkeiten in den ,kugelapparaten sich lngere ,zeit gleich bleibt4 #gi ,damit man dies ganz nach ,belieben thun kann1 bringt man an dem drehbaren ,theil nach ,erdmann's und ,marchand's ,vorschlag1 einen langen ,hebelarm an4 ,h4 ,rose hat dafr folgende einfache ,vorrichtung angegeben 7,fig4 #gi74 a ist ein ,korkstopfen1 der auf den ,hahn gesetzt wird1 b 7etwa ein dicker ,strickdraht7 der ,hebel4 ,illustration3 ,fig4 #gi4 ,ist dies geschehen1 so erhitzt man zuerst den vorderen ,theil der ,rhre1 soweit das reine ,kupferoxyd liegt1 zum ,glhen1 sodann auch das hintere1 nur ,kupferoxyd enthaltende ,ende1 whrend man den die ,mischung enthaltenden ,theil zweckmssig durch zwei ,schirme schtzt4 ,das ,sauerstoffgas leitet man dabei fortwhrend1 aber im langsamsten ,strome1 durch den ,apparat4 ,nunmehr fngt man an auch den ,theil zu erhitzen1 welcher die ,mischung enthlt1 indem man von vorn nach hinten langsam vorschreitet4 ,man verstrkt allmlig den ,sauerstoffstrom etwas1 doch nie soweit1 dass ,sauerstoffgas durch den ,kaliapparat d hindurchgeht4 ,wenn endlich die ,rhre ihrer ganzen ,lnge nach glht1 und keine ,gasentwickelung mehr stattfindet1 ffnet man den ,hahn etwas weiter1 bis zuletzt 7wenn alles reducirte ,kupferoxyd wieder oxydirt ist7 das ,gas unabsorbirt durch den ,kaliapparat zu gehen anfngt4 ,man schliesst jetzt den ,sauerstoffhahn1 ffnet dagegen den ,hahn des ,luftgasometers ein wenig1 entfernt die ,kohlen1 soweit mglich1 lsst das ,ganze im langsamen ,luftstrome erkalten und wgt dann das ,chlorcalciumrohr1 den ,kaliapparat und das dazu gehrige ,kalirohr4 ,ein ungemeiner ,vortheil dieser ,methode liegt darin1 dass die ,verbrennungsrhre nach ,beendigung der ersten ,analyse fr die zweite vollkommen vorbereitet ist4 ,greek3 c4 ,flchtige ,krper1 oder solche1 die bei #ajj eine ,vernderung erleiden1 z4 ,b4 ,wasser verlieren4 4 #adh4 ,wrde man mit denselben so verfahren1 wie 4 #adc angegeben1 so entwiche1 bei dem ,mischen mit warmem ,kupferoxyd und beim ,auspumpen der mit heissem ,sand umgebenen ,rhre1 ein ,theil der ,substanz oder des ,wassers1 und die ,resultate knnten somit unmglich genau werden4 ,wrde man hingegen auf dieselbe ,art kalt mischen1 so zge die ,mischung eine erhebliche ,menge ,wasser an4 ,man verfhrt daher entweder nach 4 #add oder nach 4 #adg4 -- ,auch mit chromsaurem ,kali lassen sich solche ,substanzen recht gut verbrennen2 doch hat man die ,vorsicht zu gebrauchen1 dasselbe in einem verschlossenen ,rohre erkalten zu lassen4 b4 ,flssige ,krper4 ,greek3 a4 ,flchtige 7z4 ,b4 therische ,oele1 ,alkohol etc474 4 #adi4 #a4 ,zur ,analyse flchtiger ,krper bedarf man der smmtlichen in 4 #adb angefhrten ,gegenstnde mit ,ausnahme der zum ,abwgen1 ,mischen und ,auspumpen dienenden4 ,dafr hat man erstens ein ,rohr zur ,aufnahme des ,kupferoxyds nthig1 wie in 4 #add1 und ferner kleine ,glaskugeln zur ,aufnahme der zu verbrennenden ,flssigkeit4 ,diese ,kugeln verfertigt man in folgender ,art3 ,illustration3 ,fig4 #hj4 ,illustration3 ,fig4 #ha4 ,man zieht eine stark federkieldicke ,glasrhre von leicht schmelzbarem ,glas mit mssig dicken ,wnden1 in der ,art aus1 wie es ,fig4 #hj zeigt 7die ,enden denke man sich jedes einen ,fuss lnger71 schmelzt die ,rhre bei b ab1 blst den verdickten ,theil1 wenn nthig1 ein wenig auf1 und schneidet alsdann bei c ab4 ,auf diese ,art macht man sich #b-c ,kugeln von der ,gestalt1 wie sie ,fig4 #ha zeigt4 -- ,dass das ,ende der ,glasrhre beim ,aufblasen noch lang sei1 ist deswegen nothwendig1 weil sonst die ,kugeln innen feucht werden4 -- ,man wgt von diesen ,kugeln zwei zuerst leer1 fllt sie alsdann mit ,flssigkeit1 schmelzt sie zu und wgt wieder4 ,das ,fllen vollbringt man1 indem man das ,kgelchen ber der ,lampe ein wenig erwrmt und alsdann seine ,spitze in die zu untersuchende ,flssigkeit taucht4 ,beim ,erkalten tritt ein ,theil derselben hinein4 ,ist nun die ,flssigkeit sehr flchtiger ,natur1 so verwandelt sich die in das noch warme ,kgelchen eindringende ,portion in ,dampf1 welcher die ,flssigkeit wieder hinaustreibt2 sobald sich aber der ,dampf verdichtet1 fllt sich die ,kugel jetzt um so vollstndiger an4 -- ,ist die ,flssigkeit minder flchtig1 so dringt zuerst nur ein wenig ein4 ,man erhitzt die ,kugel neuerdings1 so dass der eingedrungene ,tropfen in ,dampf verwandelt wird1 und steckt jetzt die ,spitze wiederum in die ,flssigkeit4 ,bei dem ,abkhlen fllt sich alsdann die ,kugel vllig an4 ,man bewirkt jetzt durch eine schnellende ,bewegung1 dass die in dem ,halse des ,kugelrhrchens etwa befindliche ,flssigkeit vollstndig herausgeworfen wird1 und schmelzt alsdann die ,spitze zu4 -- ,die ,beschickung der ,rhre geschieht in der ,weise1 dass man aus dem ,rohre1 in welchem das ,kupferoxyd erkaltete1 zuerst eine #f ,ctm4 lange ,schicht ,kupferoxyd in das ,verbrennungsrohr bringt4 ,alsdann versieht man eins der gefllten ,kgelchen in der ,mitte des ,halses mit einem feinen ,feilstriche1 bricht die ,spitze rasch ab und lsst ,kugel und ,spitze in die ,rhre fallen4 ,man bringt nun eine #f-i ,ctm4 hohe ,schicht ,kupferoxyd1 alsdann in gleicher ,art die zweite ,kugel hinein1 fllt endlich das ,rohr mit ,kupferoxyd fast voll1 klopft auf und schreitet zur ,verbrennung4 7,es ist zweckmssig1 in die vordere ,hlfte des ,rohres etwas grberes1 aus kleinen ,stckchen bestehendes ,kupferoxyd 7vergl4 4 #de4 #a47 oder auch aussen oxydirte ,kupferdrehspne zu bringen1 so dass die ,gase ungehindert passiren knnen1 auch wenn nur ein enger ,canal vorhanden2 denn ist derselbe weit1 so streicht etwas ,dampf unverbrannt durch die ,rhre47 ,die ,ausfhrung der ,verbrennung erfordert bei sehr flchtigen ,krpern viele ,aufmerksamkeit und macht einige ,modificationen nthig4 ,zuerst erhitzt man die kleinere1 durch einen ,schirm geschiedene vordere ,hlfte der ,rhre zum ,glhen 7bei sehr flchtigen ,substanzen bringt man statt eines ,schirmes zwei an71 legt dann eine glhende ,kohle hinter die ,rhre1 damit der ,schnabel heiss werde und sich kein ,dampf darin verdichten kann1 und nhert alsdann der ersten ,kugel eine glhende ,kohle4 ,man bewirkt dadurch ein ,ausfliessen und ,verdampfen des ,inhalts4 ,der ,dampf streicht ber das ,kupferoxyd1 verbrennt1 und somit beginnt die ,gasentwickelung4 ,durch sehr allmliges ,erwrmen der ersten1 dann der zweiten ,kugel1 erhlt man sie im ,gange und zwar zweckmssiger in etwas zu langsamem1 als zu schnellem4 -- ,erhitzt man nicht allmlig1 sondern pltzlich1 so wird die ,kalilauge ohne ,weiteres aus dem ,apparat geschleudert4 -- ,zuletzt umgiebt man die ganze ,rhre mit ,kohlen und verfhrt wie gewhnlich4 -- ,schmeckt die durchgesaugte ,luft nach dem verbrannten ,krper1 so war die ,verbrennung unvollstndig4 ,da sich bei ,flssigkeiten von hohem ,siedepunkte und grossem ,kohlenstoffgehalt1 z4 ,b4 bei therischen ,oelen1 auf das in der ,umgebung derselben vollstndig reducirte ,kupfer leicht etwas ,kohlenstoff absetzt1 so vertheilt man die zur ,analyse erforderliche ,quantitt1 welche etwa #j1d ,grm4 betrgt1 besser in drei ,kgelchen1 die durch ,kupferoxydschichten zu trennen sind4 #b4 ,frchtet man1 dass die ,verbrennung des ,kohlenstoffs durch das ,kupferoxyd nicht vollstndig geschehen mchte1 so beendet man das ,verbrennen im ,sauerstoffstrome1 den man aus im hinteren ,theil der ,rhre liegendem chlorsauren oder berchlorsauren ,kali entwickelt 7vergl4 4 #adf74 #c4 ,soll die ,verbrennung in dem in 4 #adg beschriebenen ,apparate 7im ,sauerstoffstrom7 ausgefhrt werden1 so mssen die ,kgelchen in eine feine lange ,spitze ausgezogen und fast ganz mit der ,flssigkeit angefllt werden4 ,man schmelzt alsdann die ,spitze zu und bringt die ,kgelchen1 ohne sie zu ffnen1 in das ,verbrennungsrohr4 ,sobald der vordere und hinterste ,theil des ,rohres im ,glhen ist1 nhert man der ,stelle1 an welcher das erste ,kgelchen liegt1 eine glhende ,kohle und bewirkt so1 dass es durch die ,ausdehnung der ,flssigkeit platzt4 ,nachdem der ,inhalt des ersten verbrannt ist1 erhitzt man das zweite etc4 -- ,diese ,methode fr ganz flchtige ,flssigkeiten1 wie z4 ,b4 ,aether1 anzuwenden1 ist jedoch nicht wohl mglich1 da bei solchen ,explosionen nicht zu vermeiden sind4 ,greek3 b4 ,flssige1 nicht flchtige ,krper 7z4 ,b4 fette ,oele74 4 #aej4 ,zu ihrer ,verbrennung wendet man stets entweder #a7 chromsaures ,bleioxyd oder ,kupferoxyd mit chlorsaurem1 beziehungsweise berchlorsaurem ,kali an1 oder man vollfhrt sie #b7 in dem in 4 #adg beschriebenen ,apparate4 #a4 ,im ,falle #a4 verfhrt man im ,allgemeinen nach 4 #ade oder #adf4 ,die ,substanz wgt man in einem kleinen ,rhrchen ab und verfhrt beim ,mischen also3 ,zuerst bringt man in die ,rhre eine #f ,ctm4 lange ,lage ,kupferoxyd mit chlorsaurem ,kali1 oder aber chromsaures ,bleioxyd1 alsdann wirft man das ,rhrchen mit der ,substanz hinein und lsst das ,oel in die ,rhre vollstndig ausfliessen4 ,durch geeignetes ,neigen bewirkt man1 dass es in der ,rhre herumfliesse1 und zwar in der ,art1 dass das erste #a_/d bis #a_/c der ,rhre rein bleibt und ebenso die obere fr den ,canal bestimmte ,seite derselben4 ,man fllt sie alsdann mit -- in einer ,rhre erkaltetem -- ,kupferoxyd oder chromsaurem ,bleioxyd fast voll1 trgt ,sorge1 dass das ,rhrchen mit diesen ,verbrennungsmitteln vllig angefllt werde1 legt zwischen heissen ,sand1 damit das hierdurch dnnflssig werdende ,oel vollstndig von dem ,verbrennungsmittel aufgesaugt werde1 pumpt1 wenn nthig1 aus und schreitet zur ,verbrennung4 ,es ist zweckmssig1 eine ziemlich lange ,rhre zu nehmen4 ,chromsaures ,bleioxyd ist in der ,regel vorzuziehen4 ,bei seiner ,anwendung giebt man zuletzt vorsichtig ganz starke ,hitze1 so dass der ,inhalt der ,rhre schmilzt4 ,hat man feste ,fette1 oder wachsartige ,krper1 die sich nicht pulvern und demzufolge nicht auf die gewhnliche ,art mischen lassen1 so verfhrt man in hnlicher ,weise1 wie bei fetten ,oelen4 ,zum ,abwgen bringt man dieselben in einen kleinen gewogenen ,glasnachen1 welchen man aus einer der ,lnge nach gespaltenen ,rhre darstellt1 ,fig4 #hb1 schmelzt sie darin1 wgt wieder und lsst diesen dann in die #f ,ctm4 weit mit chromsaurem ,bleioxyd oder 7mit chlorsaurem ,kali gemischtem7 ,kupferoxyd gefllte ,rhre gleiten4 ,man bringt alsdann die ,substanz zum ,schmelzen1 verbreitet sie ebenso wie die ,oele in der ,rhre und verfhrt im ,uebrigen berhaupt1 wie bei diesen angegeben4 ,illustration3 ,fig4 #hb4 #b4 ,sollen ,fette oder hnliche ,krper im ,sauerstoffstrom in dem in 4 #adg beschriebenen ,apparate verbrannt werden1 so wgt man sie in einem ,glas- oder ,platinschiffchen1 schiebt sie darin in die ,rhre ein und fllt den hinteren ,theil der ,rhre1 wie oben angegeben1 mit ,kupferoxyd4 ,die ,verbrennung muss sehr sorgfltig geleitet werden4 ,sobald das im vorderen und hintersten ,theil der ,rhre befindliche ,kupferoxyd glht1 nhert man der ,substanz eine ,kohle4 ,die bei der trockenen ,destillation entstehenden flchtigen ,producte verbrennen auf ,kosten des ,kupferoxyds4 ,wenn man merkt1 dass dieses an der ,oberflche reducirt ist1 lsst man mit dem ,erhitzen der ,substanz nach und fhrt erst dann wieder fort1 wenn sich das ,kupfer im ,sauerstoffstrom wieder oxydirt hat4 ,zuletzt sorgt man1 dass alle im ,schiffchen gebliebene ,kohle im ,sauerstoffgase verbrenne4 ,b4 ,analyse von ,verbindungen1 die aus ,kohlenstoff1 ,wasserstoff1 ,sauerstoff und ,stickstoff bestehen4 ,das ,princip des bei solchen ,verbindungen einzuschlagenden ,verfahrens ist im ,allgemeinen folgendes3 ,man bestimmt in einer ,portion der ,substanz den ,kohlenstoff als ,kohlensure1 den ,wasserstoff als ,wasser1 -- in einer zweiten den ,stickstoff im gasfrmigen ,zustande1 als ,platinsalmiak1 oder durch ,neutralisation des aus dem ,stickstoff entstandenen ,ammons1 und findet den ,sauerstoff aus dem ,verlust4 ,da die ,gegenwart des ,stickstoffs auf die ,bestimmung des ,kohlenstoffs und ,wasserstoffs einen ,einfluss ausbt1 so haben wir in diesem ,abschnitte nicht allein die ,methode der ,stickstoffbestimmung1 sondern auch die ,abnderungen zu betrachten1 welche durch die ,gegenwart des ,stickstoffs bei der ,bestimmung des ,kohlenstoffs und ,wasserstoffs nthig werden4 a4 ,bestimmung des ,kohlenstoffs und ,wasserstoffs in stickstoffhaltigen ,krpern4 4 #aea4 #a4 ,glht man stickstoffhaltige ,substanzen mit ,kupferoxyd oder chromsaurem ,bleioxyd1 so entweicht mit der ,kohlensure und dem ,wasserdampf ein ,theil des ,stickstoffs als ,gas1 ein anderer1 sehr geringer1 bei sehr sauerstoffreichen ,krpern aber doch nicht unbedeutender ,theil verwandelt sich in ,stickoxydgas1 welches von der im ,apparate befindlichen ,luft ganz oder theilweise in salpetrige ,sure bergefhrt wird4 ,wrde man demnach bei stickstoffhaltigen ,substanzen die oben 74 #adc etc47 beschriebenen ,verfahrungsweisen ohne ,weiteres beibehalten1 so bekme man einen zu hohen ,gehalt an ,kohlenstoff1 indem im ,kaliapparat nicht allein die ,kohlensure1 sondern auch die gebildete salpetrige ,sure und ein ,theil des ,stickoxyds 7welches sich mit ,kali langsam in salpetrige ,sure und ,stickoxydul umsetzt7 zurckgehalten wrde4 ,man beseitigt diesen ,uebelstand einerseits1 indem man recht innig mischt1 langsam verbrennt und chromsaures ,bleioxyd1 sowie die ,mitanwendung chlorsauren ,kalis vermeidet1 denn bei ihrem ,gebrauch und raschem ,verbrennen ist die ,stickoxydentwickelung bedeutender als bei der ,anwendung reinen ,kupferoxyds und bei langsamem ,erhitzen des innigen ,gemenges1 andererseits1 indem man eine um #ab-ae ,ctm4 lngere ,verbrennungsrhre anwendet1 dieselbe wie gewhnlich fllt und alsdann eine #i-ab ,ctm4 lange1 lockere ,schicht blanker und feiner ,kupferdrehspne 74 #de4 #f47 hineinbringt4 ,bei der ,verbrennung erhitzt man dieselben zuerst zum ,glhen und erhlt sie darin whrend der ganzen ,operation4 ,in allen brigen ,stcken bleiben sich die oben beschriebenen ,methoden gleich4 -- ,die ,wirkung des ,kupfers beruht darauf1 dass es im glhenden ,zustande alle ,oxydationsstufen des ,stickstoffs zerlegt in ,sauerstoff1 mit dem es sich zu ,oxyd verbindet1 und in reines ,stickgas4 -- ,da diese ,wirkung nur von ganz glhendem ,kupfer ausgebt wird1 so hat man ,sorge zu tragen1 dass der vordere ,theil der ,rhre immer gehrig im ,glhen bleibe4 -- ,da das metallische ,kupfer1 frisch reducirt1 ,wasserstoffgas1 nach lngerem ,aufbewahren1 ,wasserdampf an seiner ,oberflche verdichtet zurckhlt1 so muss dasselbe heiss -- wie es aus dem auf #ajj erhitzten ,trockenschranke kommt -- in die ,rhre gebracht werden4 ,liebig empfiehlt1 den ,kupferdrehspnen durch ,einpressen in eine ,rhre cylindrische ,form zu geben4 ,sie knnen so leicht und rasch in die ,verbrennungsrhre gebracht werden4 #b4 ,sollen stickstoffhaltige ,krper in dem in 4 #adg beschriebenen ,apparate verbrannt werden1 so mssen ,rhren von etwa #ge ,ctm4 ,lnge angewendet werden4 ,der vordere ,theil derselben wird alsdann ebenfalls mit einer #i-ab ,ctm4 langen ,schicht blanker ,kupferdrehspne gefllt4 ,man hat ,sorge zu tragen1 dass wenigstens der vordere ,theil derselben sowohl whrend des ,ausglhens im ,luftstrom1 als auch bei der ,verbrennung unoxydirt bleibt4 -- ,ist die ,operation beendigt1 so schliesst man den ,sauerstoffhahn1 sobald eine sichtbar fortschreitende ,oxydation des metallischen ,kupfers eintritt1 und ffnet statt dessen den des ,luftgasometers ein wenig1 so dass die ,rhre im langsamen ,luftstrome erkaltet4 b4 ,bestimmung des ,stickstoffs in organischen ,verbindungen4 ,zur ,bestimmung des ,stickstoffs sind1 wie oben bereits angedeutet1 zwei wesentlich verschiedene ,methoden im ,gebrauch4 ,nach der einen wird der ,stickstoff im reinen ,zustande abgeschieden1 und sein ,volum gemessen1 -- nach der anderen wird er in ,ammoniak verwandelt1 und dieses als ,platinsalmiak oder durch ,neutralisation bestimmt4 ,greek3 a4 ,bestimmung des ,stickstoffs aus dem ,volum4 ,die vielen ,methoden1 welche zur ,erreichung des in ,rede stehenden ,zweckes in ,vorschlag gekommen sind1 lassen sich alle unter zwei ,rubriken zusammenfassen4 ,die einen bezwecken das ,auffangen der ganzen in einer gewogenen ,portion der ,substanz enthaltenen ,stickstoffmenge1 -- die anderen bestimmen bloss das relative ,verhltniss zwischen dem entwickelten ,kohlensure- und ,stickgas und lassen aus diesem die ,menge des ,stickstoffs berechnen1 wozu also unter allen ,umstnden erfordert wird1 dass man zuvor die ,menge des ,kohlenstoffs in der ,substanz kenne4 -- ,die auf das erstere ,princip gegrndeten ,methoden nennt man quantitative1 die anderen qualitative4 ,ich hebe von beiden ,arten je eine heraus1 und zwar diejenigen1 die sich am leichtesten ausfhren lassen und die genauesten ,resultate liefern4 #a4 ,qualitative ,stickstoffverbindung aus dem ,volum1 nach ,liebig4 4 #aeb4 ,dieselbe ist nur bei ,substanzen anwendbar1 die keine zu geringe ,menge ,stickstoff im ,verhltniss zu ihrem ,gehalt an ,kohlenstoff enthalten4 ,das ,nhere siehe am ,ende dieses ,paragraphen4 ,zu ihrer ,ausfhrung sind folgende ,gegenstnde erforderlich3 #a4 #f-h etwa #cj ,centimeter lange1 #ae ,millimeter im ,durchmesser haltende1 genau graduirte ,rhren von starkem ,glas4 #b4 ,ein hoher1 oben erweiterter ,cylinder von starkem ,glas1 siehe unten ,fig4 #hd4 #c4 ,eine ,pipette1 deren untere ,mndung aufwrts gebogen ist1 siehe unten ,fig4 #hd4 #d4 ,quecksilber1 und zwar eine zum ,anfllen des ,glascylinders mehr als hinreichende ,menge4 #e4 ,eine ,quecksilberwanne4 #f4 ,kalilauge4 #g4 ,ein #fj ,ctm4 langes1 hinten rund zugeschmolzenes ,verbrennungsrohr nebst ,gasleitungsrhre 7siehe unten ,fig4 #hc71 ferner ein langer ,verbrennungsofen4 #h4 ,kupferoxyd1 welches nicht frisch ausgeglht zu sein braucht4 #i4 ,blanke und reine ,kupferdrehspne4 ,illustration3 ,fig4 #hc4 ,man bringt in den hinteren ,theil des ,verbrennungsrohres eine #f ,ctm4 lange ,schicht ,kupferoxyd1 mischt alsdann etwa #j1ejj ,grm4 der hchst fein gepulverten ,substanz1 deren ,gewicht man nicht genauer zu kennen braucht1 aufs ,innigste mit einer die ,rhre etwa zur ,hlfte anfllenden ,menge ,kupferoxyd1 giebt die ,mischung in die ,rhre1 bringt eine ,schicht reines ,oxyd darber und fllt endlich den noch leeren ,theil derselben mit ,kupferdrehspnen an1 so dass wenigstens ein #ab ,ctm4 langes ,stck mit solchen erfllt ist4 -- ,man verbindet die beschickte ,rhre mit dem ,gasleitungsrohr1 legt sie in den ,verbrennungsofen und umgiebt zuerst den vorderen ,theil mit glhenden ,kohlen1 whrend man den1 an welchem die ,mischung liegt1 durch einen ,schirm schtzt1 dann schreitet man mit dem ,erhitzen zur ,mischung vor1 indem man den ,schirm je um #c ,ctm4 zurcksetzt4 ,wenn etwa #a_/d derselben zerlegt1 und somit durch die entstandenen ,verbrennungsproducte die atmosphrische ,luft fast vollstndig aus der ,rhre getrieben ist1 strzt man ber den ,ausgang des unter ,quecksilber mndenden ,gasleitungsrohres eine von den mit ,quecksilber ganz#hj gefllten graduirten ,rhren1 lsst dieselbe sich zu #c_/d mit ,gas fllen1 hebt sie dann heraus1 so dass der ,rest des ,quecksilbers ausfliesst1 und schaut der ,lnge nach durch dieselbe4 ,ist nicht die geringste rothe ,frbung des ,gasinhaltes zu bemerken1 so kann man sicher sein1 dass den ,gasen kein ,stickoxydgas beigemengt war4 7,diese ,probe muss in der ,mitte und gegen ,ende der ,operation wiederholt werden1 wenn man volle ,sicherheit ber die ,abwesenheit des ,stickoxyds in allen ,rhren haben will47 ,nach diesem vorlufigen ,versuche fllt man nun eine von den graduirten ,rhren nach der anderen 7,fig4 #hc71 indem man die ,erhitzung langsam und gleichmssig fortfhrt4 ,man muss zu dieser ,arbeit entweder einen ,apparat haben1 der das gleichzeitige ,aufstellen von #f-h ,rhren gestattet#ha1 oder man muss sich von einem ,gehlfen die gefllten ,rhren einstweilen halten lassen4 ,man merke sich1 welche ,rhre die erste1 zweite1 dritte u4 s4 w4 bei der ,fllung war4 -- ,der vordere ,theil des ,verbrennungsrohres ist whrend der ganzen ,operation in starkem ,glhen zu erhalten4 #hj ,um eine ,rhre mit ,quecksilber so zu fllen1 dass keine ,luftblasen darin bleiben1 fllt man sie erst fast voll1 verschliesst sie mit dem ,finger und dreht um1 indem man ,sorge trgt1 dass sich die kleinen1 an den ,wnden haftenden ,luftblasen allmlig alle mit der grossen vereinigen4 ,man dreht die ,rhre alsdann wieder herum und fllt sie langsam mit ,quecksilber voll4 #ha ,ein solcher ist beschrieben und abgebildet in ,das chem4 ,laboratorium zu ,giessen von ,j4 ,p4 ,hofmann4 ,heidelberg1 #ahdb4 ,illustration3 ,fig4 #hd4 ,wenn smmtliche ,rhren gefllt sind1 bestimmt man das darin enthaltene ,gasgemenge in einer nach der anderen auf folgende ,art4 ,man taucht zuerst die ,rhre einige ,zeit in den mit ,quecksilber gefllten ,cylinder 7,fig4 #hd7 ganz ein1 damit ihre ,temperatur gleichfrmig und mit der des ,quecksilbers bereinstimmend werde1 hebt sie alsdann so weit heraus1 dass das ,quecksilber innen und aussen in gleichem ,niveau steht1 liest ab 74 #aa7 und bemerkt das ,volum4 -- ,man lsst alsdann eine kleine ,quantitt ,kalilauge aus der damit fast ganz angefllten ,pipette ,greek3 b in die ,rhre treten1 indem man vorsichtig in jene blst1 befrdert die ,absorption der ,kohlensure1 indem man1 nach ,entfernung der ,pipette1 die festgefasste ,rhre in der ,weise im ,quecksilber auf- und abbewegt1 dass man ihre ,mndung an eine ,seite des ,cylinders fest anlegt1 taucht zuletzt die ,rhre wieder ganz unter1 bringt alsdann wie oben das ,quecksilber innen und aussen ins ,niveau und liest ab4 -- 7,den ,druck1 den die kleine ,flssigkeitssule der ,kalilauge ausbt1 kann man ohne ,weiteres vernachlssigen47 ,wenn man die bei der zweiten ,messung gefundene ,zahl 7das ,stickgas7 von der bei der ersten notirten 7dem ,stickgas dem ,kohlensuregas7 abzieht1 so bekommt man das ,volum der ,kohlensure4 -- ,wenn man auf diese ,art den ,inhalt der einen ,rhre bestimmt hat1 reinigt man das ,quecksilber durch ,waschen mit ein wenig salzsurehaltigem ,wasser1 dann mit reinem ,wasser und ,fliesspapier und geht zur zweiten ,rhre ber4 -- ,man findet in der ,regel1 dass die ,resultate der einzelnen ,rhren ziemlich nahe bereinstimmen2 in manchen ,fllen jedoch1 wenn nmlich die stickstoffhaltige ,substanz vor der vlligen ,verbrennung in verschieden flchtige ,zersetzungsproducte zerfllt1 erhlt man bei den einzelnen ,rhren nicht unbedeutende ,differenzen4 ,in der ,regel nimmt man das arithmetische ,mittel als das richtige ,resultat an1 und es ist fr um so zuverlssiger zu betrachten1 je weniger die ,resultate der einzelnen ,rhren von demselben abweichen4 -- ,zeigen jedoch die ersteren ,rhren einen auffallend grsseren ,stickstoffgehalt1 als die spteren1 so ist anzunehmen1 dass die ,luft noch nicht vollstndig ausgetrieben war1 und man nimmt in dem ,falle dieselben nicht mit in ,rechnung4 ,das relative ,verhltniss der ,kohlensure zum ,stickgas drckt unmittelbar und ohne weitere ,rechnung das ,verhltniss der ,aequivalente des ,kohlenstoffs zu denen des ,stickstoffs aus1 denn #a ,aeq4 ,kohlenstoff verbrennt ja in #b ,aeq4 ,sauerstoff1 ohne dessen ,volum zu verndern1 und liefert demnach #b ,volumina ,kohlensure1 -- #a ,aeq4 ,stickstoff liefert aber ebenfalls #b ,volumina 7also die gleiche ,anzahl7 ,stickgas4 ,gesetzt1 wir htten das ,verhltniss der ,kohlensure zum ,stickgas gefunden1 wie #d 3 #a1 so enthlt die ,verbindung auf #d ,aeq4 ,kohlenstoff #d #ge #cjj1 #a ,aeq4 ,stickstoff #age4 ,htten wir demnach in #ajj ,theilen #bf ,theile ,kohlenstoff gefunden1 so enthielte die ,verbindung #ae1ag ,stickstoff1 denn #cjj 3 #age #bf 3 x2 x #ae1ag4 ,die eben besprochene ,stickstoffbestimmung hat1 weil die ,luft nicht vollstndig aus der ,rhre entfernt wird1 eine unvermeidliche ,fehlerquelle1 welche veranlasst1 dass der ,stickstoffgehalt immer ein wenig zu hoch ausfllt4 ,dieser ,fehler lsst jedoch ber das richtige ,verhltniss nicht in ,zweifel1 wenn die ,stickstoffmenge bedeutend ist2 so sieht man auf der ,stelle1 wenn man gefunden hat #a 3 #d1a1 dass das wahre ,verhltniss #a 3 #d ist4 ,bei verhltnissmssig geringem ,stickstoffgehalt jedoch werden die ,resultate durch diesen ,fehler trglich1 und die ,erfahrung hat gezeigt1 dass die ,methode sich bei ,substanzen nicht mehr anwenden lsst1 die weniger als #a ,aeq4 ,stickstoff auf #h ,aeq4 ,kohlenstoff enthalten4 ,bunsen hat diese ,methode in einer ,weise abgendert1 dass sie noch schrfere ,resultate liefert4 ,sein ,verfahren ist jedoch minder einfach und erfordert grssere experimentelle ,gewandtheit4 ,es findet sich beschrieben im ,handwrterbuche der ,chemie1 ,supplemente1 ,s4 #bjj1 von ,kolbe1 ferner in ,liebig's ,anleitung zur ,analyse organischer ,krper1 ,,ii4 ,auflage ,seite #gb4 #b4 ,quantitative ,stickstoffbestimmung aus dem ,volum1 nach ,dumas4 4 #aec4 ,dieselbe ist bei allen organischen ,stickstoffverbindungen anwendbar4 -- ,zu ihrer ,ausfhrung ist1 ausser den 4 #aeb sub #d-i angefhrten ,gegenstnden und den 4 #adb genannten zum ,abwgen und ,mischen dienenden1 ein graduirter ,glascylinder von etwa #bjj ,cubikcentimeter ,inhalt erforderlich1 der unten durch eine mattgeschliffene ,glasplatte verschlossen werden kann2 ferner ein ,barometer und ein ,thermometer4 ,illustration3 ,fig4 #he4 ,man bringt in die etwa #gj-hj ,centimeter lange1 hinten rund zugeschmolzene ,rhre eine #ab-ae ,centimeter lange ,schicht trockenes doppelt-kohlensaures ,natron1 darauf eine #d ,centimeter lange ,schicht ,kupferoxyd1 dann das hchst innige ,gemenge der gewogenen ,substanz 7#j1cjj-j1fjj ,grm41 oder bei stickstoffarmen ,substanzen mehr7 mit ,kupferoxyd1 sodann das zum ,nachsplen verwendete und eine ,schicht reines ,oxyd1 und endlich eine etwa #ae ,centimeter lange ,lage ,kupferdrehspne4 ,die ,rhre verbindet man sodann mit dem ,gasleitungsrohr a 7,fig4 #he a4f4,s471 legt sie in den ,verbrennungsofen und erhitzt allmlig1 whrend man die ,hitze durch einen ,schirm von allen anderen ,theilen der ,rhre abhlt1 das hinterste ,ende 7etwa #f ,centimeter7 derselben zum ,glhen4 ,das doppelt-kohlensaure ,natron wird hierdurch zerlegt1 die entweichende ,kohlensure treibt die in der ,rhre befindliche ,luft vor sich her und entfernt sie aus der ,rhre4 ,wenn die ,gasentwickelung eine ,zeit lang im ,gange ist1 taucht man das ,ende der ,gasentwickelungsrhre unter ,quecksilber1 strzt einen mit ,kalilauge gefllten ,probecylinder darber und rckt mit den glhenden ,kohlen ein wenig vor4 ,werden die kommenden ,gasblasen vollstndig absorbirt1 so ist alle ,luft ausgetrieben1 und man schreitet zur eigentlichen ,verbrennung2 im anderen ,falle muss man das ,entwickeln von ,kohlensure noch so lange fortsetzen1 bis der genannte ,punkt erreicht ist4 -- ,man lsst alsdann das ,gas in den graduirten ,cylinder treten1 welcher zu #b_/c mit ,quecksilber1 zu #a_/c mit starker ,kalilauge angefllt und in die ,quecksilberwanne 7mit ,hlfe der mattgeschliffenen ,glasplatte7 umgestrzt ist#hb 7,fig4 #he71 erhitzt1 wie bei einer gewhnlichen ,verbrennung1 zuerst den vordersten ,theil der ,rhre zum ,glhen und schreitet alsdann langsam nach hinten vor4 ,zuletzt zersetzt man die andere ,hlfte des doppelt-kohlensauren ,salzes1 so dass durch die entweichende ,kohlensure alles noch in der ,rhre befindliche ,stickgas in den ,cylinder getrieben wird4 ,man wartet nunmehr1 bis das ,gasvolum1 auch wenn man den ,cylinder bewegt1 nicht mehr abnimmt 7bis demnach alle ,kohlensure absorbirt ist71 und bringt denselben in ein grosses und hohes mit ,wasser geflltes ,glasgefss1 indem man ihn bei dem ,transport mit einem mit ,quecksilber gefllten ,schlchen schliesst4 ,quecksilber und ,kalilauge sinken im ,wasser zu ,boden und werden durch ,wasser ersetzt4 ,man taucht die ,glocke unter1 bringt dann das ,wasser innen und aussen ins ,niveau1 notirt das ,gasvolum1 die ,temperatur des ,wassers und den ,barometerstand1 und berechnet nach vorhergegangener ,reduction auf #j und ,normalbarometerstand und unter ,bercksichtigung der ,tension des ,wasserdampfes aus dem erhaltenen ,volum ,stickgas dessen ,gewicht 7vergl4 unten ,berechnung der ,analysen74 -- ,die ,resultate fallen in der ,regel etwas zu hoch aus1 und zwar etwa um #j1b bis #j1e ,proc41 was daher rhrt1 dass die ,kohlensure die dem ,kupferoxyd adhrirende ,luft auch bei langem ,durchstrmen durch die ,rhre nicht absolut entfernt4 #hb ,das ,fllen und ,umstrzen des ,cylinders vollbringt man also am besten3 ,man schttet zuerst das ,quecksilber hinein1 entfernt die ,luftblasen1 die an den ,wandungen hngen1 wie gewhnlich1 giesst alsdann die ,kalilauge ein1 so dass noch ein etwa #b ,linien langes ,stck frei bleibt1 fllt dies mit reinem ,wasser bis zum ,ueberlaufen behutsam an1 schiebt alsdann die matt geschliffene ,glasplatte darber1 dreht um1 taucht die ,mndung unter das ,quecksilber und schiebt die ,glasplatte weg4 ,auf diese ,art lsst sich die ,operation leicht ausfhren1 ohne dass man sich die ,hnde mit der ,lauge beschmutzt4 ,greek3 b4 ,bestimmung des ,stickstoffs aus dem ,gewichte1 nach ,varrentrapp und ,will4 4 #aed4 ,die zu beschreibende ,methode ist bei allen ,stickstoffverbindungen anwendbar1 welche den ,stickstoff nicht in ,form von ,salpetersure1 ,untersalpetersure etc4 enthalten2 sie beruht auf demselben ,princip1 auf welches die ,prfung organischer ,krper auf ,stickstoff 74 #adj4 #a4 a47 gegrndet ist1 nmlich darauf1 dass beim ,glhen stickstoffhaltiger ,krper mit dem ,hydrat eines ,alkalimetalls das ,hydratwasser dieses letzteren in der ,art zerlegt wird1 dass sein ,sauerstoff mit dem ,kohlenstoff ,kohlensure bildet1 welche sich mit dem ,alkali verbindet1 whrend sein ,wasserstoff im ,moment des ,freiwerdens sich mit allem vorhandenen ,stickstoff zu ,ammoniak vereinigt4 -- ,bei sehr stickstoffreichen ,materien1 wie bei ,harnsure1 ,mellon etc41 wird zu ,anfang der ,zersetzung nicht aller ,stickstoff zur ,ammoniakbildung verwendet4 ,ein ,theil desselben tritt mit einer ,portion des ,kohlenstoffs der ,materie zu ,cyan zusammen1 welches sich als solches1 wohl auch als ,cyansure1 mit dem ,alkalimetall oder1 im letzteren ,falle1 mit dem ,alkali selbst verbindet4 ,als ,endproduct erhlt man jedoch1 wie directe ,versuche gezeigt haben1 bei ,ueberschuss von ,alkalihydrat und hinlnglichem ,erhitzen auch in diesen ,fllen allen ,stickstoff als ,ammoniak4 ,da in allen organischen stickstoffhaltigen ,krpern der ,kohlenstoff im ,verhltniss zum ,stickstoff vorherrscht1 so wird1 wenn derselbe sich auf ,kosten des ,wassers oxydirt1 immer eine ,quantitt ,wasserstoff frei werden1 die mehr als hinreichend ist1 den ,stickstoff in ,ammoniak zu verwandeln1 z4 ,b43 ,c#b,n #d;,,ho #b;,,co#b ,,nh#c ,h4 ,der berschssige ,wasserstoff entweicht entweder frei1 oder1 indem er sich mit dem noch nicht oxydirten ,kohlenstoff verbindet1 je nach den ,verhltnissen und der ,temperatur1 als ,sumpfgas1 lbildendes ,gas oder als ,dampf leicht condensirbarer ,kohlenwasserstoffe1 welche ,gase das ,ammoniak gewissermaassen verdnnen4 -- ,da ein solcher verdnnter ,zustand desselben zum ,gelingen der ,operation nothwendig ist1 so mache ich hier gleich darauf aufmerksam1 dass man denselben nach ,belieben hervorrufen kann1 indem man einer an ,stickstoff reichen ,substanz eine stickstofffreie1 z4 ,b4 reinen ,zucker1 in geringerem oder grsserem ,verhltniss zumischt4 -- ,die ,bestimmung des ,ammoniaks geschieht1 indem man dasselbe in ,salzsure auffngt1 den entstandenen ,salmiak in ,platinsalmiak berfhrt und diesen entweder geradezu wgt1 oder glht und seine ,menge1 beziehungsweise die des ,ammoniaks oder ,stickstoffs1 aus dem erhaltenen metallischen ,platin berechnet4 ,manche stickstoffhaltige organische ,verbindungen geben beim ,glhen mit ,natronkalk kein ,ammoniak1 sondern andere sauerstofffreie1 stickstoffhaltige flchtige ,basen2 so liefert ,indigblau ,anilin1 so liefern ,narcotin1 ,morphin1 ,chinin1 ,cinchonin neue flchtige ,basen4 -- ,alle diese flchtigen ,basen haben1 ebenso wie das ,ammoniak1 die ,fhigkeit1 mit ,salzsure und ,platinchlorid ,doppelsalze zu liefern4 ,wrde man diese ,doppelsalze1 in der ,meinung1 sie seien ,platinsalmiak1 wgen und daraus den ,stickstoff berechnen1 so machte man natrlich einen grossen ,fehler4 ,glht man sie aber und berechnet den ,stickstoff aus dem erhaltenen metallischen ,platin1 so wird jeder ,fehler vermieden1 indem diese ,basen1 ebenso wie das ,ammoniak1 in der ,platinverbindung auf je #a ,aeq4 ,platin #a ,aeq4 ,stickstoff enthalten 7,liebig74 -- ,das ,verstndniss des weiteren ,verfahrens 7,auffangen und ,bestimmen des ,ammoniaks7 bedarf keiner theoretischen ,erluterung4 aa4 ,apparat und ,erfordernisse4 #a4 ,die zum ,abwgen der ,substanz und zum ,mischen dienenden 4 #adb angefhrten ,gegenstnde4 #b4 ,ein ,verbrennungsrohr4 ,dasselbe sei etwa #dj ,ctm4 lang1 etwa #ab ,mm4 weit1 hinten schief aufwrts in eine ,spitze ausgezogen1 vorn mit rund geschmolzenem ,rand 7siehe 4 #adb74 -- ,es kommt in einen gewhnlichen ,verbrennungsofen zu liegen 74 #adb74 #c4 ,natronkalk 74 #de4 #d474 ,man erhitzt zweckmssig eine zur ,fllung der ,rhre hinreichende ,portion in einer ,platin- oder ,porzellanschale ein wenig1 so dass das ,gemenge vollkommen trocken ist4 ,bei nicht flchtigen ,substanzen wendet man es am besten noch warm an4 #d4 ,asbest4 ,man glht eine kleine ,portion desselben vor dem ,gebrauch in einem ,platintiegel aus4 #e4 ,ein ,varrentrapp-,will'scher ,kugelapparat4 ,derselbe kann gegenwrtig berallher kuflich bezogen werden4 ,fig4 #hf4 zeigt seine ,form4 ,man fllt denselben durch ,eintauchen der ,spitze in ,salzsure von etwa #a1ac specif4 ,gewicht und ,saugen am ,ende d oder auch mittelst einer ,pipette so weit mit der ,sure an1 dass der ,stand der ,flssigkeit das in ,fig4 #hf angedeutete ,niveau hat4 ,illustration3 ,fig4 #hf4 #f4 ,ein weicher gut durchbohrter ,kork1 welcher die ,verbrennungsrhre luftdicht schliesst1 und in dessen ,bohrloch die ,rhre d des ,kugelapparates genau passt4 #g4 ,ein mit ,kalihydrat geflltes ,saugrohr1 welches vorn mit einem durchbohrten ,korke geschlossen ist1 in dessen ,oeffnung die ,spitze des ,kugelapparates passt4 ,die zur weiteren ,behandlung der bei der ,verbrennung zu erhaltenden ,flssigkeit nothwendigen ,reagentien etc4 fhre ich hier nicht an1 weil es nicht nothwendig ist1 dass man dieselben beim ,beginn des ,versuches rstet4 bb4 ,ausfhrung4 ,man fllt die ,verbrennungsrhre zur ,hlfte mit ,natronkalk1 mischt denselben in dem vllig trockenen1 wenn zulssig1 etwas warmen ,mischungsmrser nach und nach aufs ,innigste mit der abgewogenen ,substanz 7vergl4 4 #adc71 indem man alles heftige ,drcken vermeidet1 bringt etwa #c ,ctm4 ,natronkalk in den hinteren ,theil der ,rhre1 fllt nach gewhnlicher ,weise die ,mischung 7etwa #bj ,ctm471 dann den zum ,nachsplen der ,reibschale verwendeten 7#e ,ctm471 zuletzt reinen ,natronkalk 7#ab ,ctm47 ein1 so dass etwa #c ,ctm4 der ,rhre leer bleiben4 ,man verschliesst sodann die ,rhre mit einem lockeren ,asbestpfropfe1 klopft sie zur ,herstellung eines ,canals auf1 verbindet sie mittelst des ,korkes mit dem ,kugelapparat und legt sie wie gewhnlich in den ,verbrennungsofen 7siehe ,fig4 #hf74 ,man prft jetzt zuerst1 ob der ,apparat luftdicht schliesst1 indem man aus der ,kugel a durch ,daranhalten einer glhenden ,kohle etwas ,luft aus dem ,apparate treibt und dann beobachtet1 ob die ,flssigkeit beim ,erkalten in der ,kugel a hher zu stehen kommt als in dem anderen ,schenkel1 und ob diese ,stellung constant bleibt1 -- umgiebt nachher zuerst den vorderen ,theil der ,rhre1 alsdann langsam fortschreitend die ganze ,rhre mit glhenden ,kohlen und verfhrt im ,allgemeinen gerade so1 wie bei einer gewhnlichen ,verbrennung 74 #adc74 -- ,man trage ,sorge1 den vorderen ,theil der ,rhre immer ziemlich heiss zu halten2 hierdurch wird das ,uebergehen flssiger ,kohlenwasserstoffe1 deren ,anwesenheit in der ,salzsure unangenehm ist1 fast ganz verhtet4 -- ,man halte den ,stopfen hinlnglich warm1 damit er kein ,wasser und mit diesem ,ammoniak zurckhalte4 -- ,man leite den ,gang der ,verbrennung so1 dass fortwhrend und ununterbrochen ,gasentwickelung stattfindet4 ,es ist auch bei ziemlich rascher ,entwickelung nicht zu befrchten1 dass ,ammoniak unabsorbirt entweiche1 weit eher hat man ein ,zurcksteigen der ,salzsure zu besorgen1 welches unausbleiblich eintritt1 so wie die ,gasentwickelung aufhrt1 und welches leicht mit solcher ,heftigkeit geschieht1 dass die ,salzsure in die ,verbrennungsrhre tritt1 und somit die ,analyse verloren ist4 ,bei sehr stickstoffreichen ,verbindungen kann man diesem ,uebelstande auch durch die grsste ,sorgfalt beim ,verbrennen nicht vorbeugen1 indem die ,begierde der ,salzsure1 in den fast nur mit ,ammoniakgas gefllten ,raum der ,rhre zu steigen1 allzu gross ist4 ,sehr leicht begegnet man demselben aber dadurch1 dass man der ,substanz beim ,mischen eine etwa gleiche ,menge ,zucker beimischt1 wodurch mehr permanente1 das ,ammoniak verdnnende ,gase erzeugt werden4 ,wenn die ,rhre ihrer ganzen ,lnge nach zum ,glhen gebracht ist1 und die ,gasentwickelung vllig aufgehrt hat 7was eintritt1 wenn alle auf der ,oberflche der ,mischung ausgeschieden gewesene ,kohle oxydirt ist1 d4 h4 also1 wenn die ,mischung wieder weiss erscheint71 kneipt man die ,spitze der ,verbrennungsrhre ab und saugt das mehrfache ,volum der letzteren an atmosphrischer ,luft durch den ,kugelapparat1 um alles in der ,rhre noch vorhandene ,ammoniak an die ,salzsure zu binden4 ,man bedient sich hierzu1 um der sauren ,dmpfe berhoben zu sein1 des mit ,kalihydrat gefllten ,saugrohres oder eines kleinen ,aspirators4 -- ,hat man mit flssigen stickstoffhaltigen ,krpern zu thun1 so wgt man dieselben in kleinen zugeschmolzenen ,glaskugeln und verfhrt mit diesen wie bei ,kohlenstoffbestimmungen 74 #adi71 indem man statt des ,kupferoxyds ,natronkalk nimmt4 ,es ist bei ,flssigkeiten zweckmssig1 etwas lngere ,rhren zu nehmen1 als bei festen4 -- ,am sichersten und geregeltesten geht die ,operation von ,statten1 wenn man zuerst das vordere ,drittheil der ,rhre erhitzt und nun durch ,erwrmen des hinteren ,endes die ,substanz aus den ,kugeln treibt2 sie vertheilt sich dann in dem mittleren ,theil der ,rhre1 ohne dort zersetzt zu werden1 und wenn man nun langsam von vorn nach hinten zu feuern fortfhrt1 so ist es leicht1 eine stets gleichfrmige ,gasentwickelung zu bewerkstelligen4 -- ,nach beendigter ,verbrennung entleert man den ,kugelapparat durch seine ,spitze in eine kleine ,porzellanschale und splt denselben mit ,wasser nach1 bis die ,flssigkeit nicht mehr sauer reagirt4 ,haben sich flssige ,kohlenwasserstoffe gebildet1 so filtrirt man die ,flssigkeit durch ein angefeuchtetes ,filter1 um dieselben abzuscheiden4 -- ,der salmiakhaltigen ,flssigkeit setzt man nunmehr reine#hc ,platinchloridlsung im ,ueberschuss zu1 verdampft das ,ganze auf einem durch die ,spirituslampe erhitzten ,wasserbad 74 #bd1 ,fig4 #bj7 zur ,trockne und bergiesst den ,rckstand mit einer ,mischung von #b ,volumen starkem ,alkohol und #a ,volumen ,aether4 ,nimmt die ,flssigkeit eine hochgelbe ,farbe an1 so kann man sicher sein1 dass die ,quantitt des zugesetzten ,platinchlorids hinlnglich war1 im anderen ,falle muss solches 7am besten in alkoholischer ,lsung7 zugesetzt werden#hd4 -- ,den ungelst gebliebenen ,platinsalmiak sammelt man endlich auf einem bei #ajj getrockneten gewogenen ,filter1 wscht ihn mit obiger ,mischung von ,alkohol und ,aether aus1 trocknet und wgt ihn 7vergl4 4 #gh74 ,das ,wgen des getrockneten ,filters geschieht am besten zwischen zwei genau auf einander passenden1 durch eine ,klammer zusammengepressten ,uhrglsern 7,fig4 #hg74 ,der so erhaltene ,platinsalmiak ist nicht immer schn gelb1 sondern zuweilen dunkler und braungelb4 ,dieses ,verhalten beobachtet man namentlich bei schwer verbrennlichen1 an ,kohlenstoff sehr reichen ,substanzen1 weil bei diesen die ,bildung flssiger ,kohlenwasserstoffe1 welche beim ,abdampfen die ,salzsure schwrzen1 schwieriger zu vermeiden ist4 ,directe ,versuche haben brigens dargethan1 dass diese dunklere ,farbe des ,niederschlages keinen das ,resultat merklich verndernden ,einfluss hat4 -- ,zur ,prfung1 ob der ,platinsalmiak rein war1 kann man denselben nach 4 #gh in ,platin verwandeln4 ,illustration3 ,fig4 #hg4 #hc ,enthlt das ,platinchlorid ,chlorkalium oder ,chlorammonium1 so findet man zu viel1 enthlt es ,salpetersure1 zu wenig ,stickstoff4 ,der ,gehalt an ,salpetersure schadet insofern1 als beim ,abdampfen ,chlor entsteht1 welches einen ,theil des ,ammoniaks zerstrt4 ,man versume nie1 das ,platinchlorid vor seiner ,anwendung sorgfltig zu prfen4 #hd ,da die ,platindoppelsalze einiger der flchtigen ,basen1 welche als ,zersetzungsproducte mancher stickstoffhaltiger organischer ,substanzen auftreten 7s4 o471 in ,alkohol leichter lslich sind1 als der ,platinsalmiak1 so wendet man1 sofern solche zu vermuthen sind1 statt des gewhnlichen ,aetherweingeistes zum ,auswaschen ,aether an1 welcher nur mit wenigen ,tropfen ,alkohol versetzt ist 7,w4 ,hofmann74 ,die ,resultate fallen sehr genau aus1 in der ,regel eher ein wenig zu gering1 als zu hoch1 etwa #j1a bis #j1b ,proc41 was daher rhrt1 dass aus dem ,absorptionsapparat ,spuren des sich bildenden ,salmiakdampfes nicht condensirt1 sondern mit den permanenten ,gasen weggefhrt werden1 wie dies bei jeder ,analyse wahrgenommen wird4 ,fllt das ,resultat zu hoch aus1 so rhrt dies meist daher1 dass das angewendete ,platinchlorid nicht rein war4 ,greek3 c4 ,modification des ,varrentrapp-,will'schen ,verfahrens von ,pligot4 4 #aee4 ,das ,wesen dieser ,modification besteht darin1 dass man das durch ,glhen der ,substanz mit ,natronkalk erzeugte ,ammoniak in einer abgemessenen ,menge titrirter ,schwefelsure auffngt und durch ,neutralisation der noch freien ,sure mittelst einer alkalischen ,flssigkeit 7,auflsung von ,kalk in ,zuckerwasser oder verdnnte ,natronlauge7 die ,quantitt der durch das ,ammoniak gesttigten1 und somit auch die ,menge von diesem bestimmt 7vergl4 4 #gh4 #c474 -- ,die ,schwefelsure wird ganz in demselben ,apparate vorgeschlagen1 der in ,fig4 #hf abgebildet ist4 ,die abgemessene ,sure bringt man in ein ,becherglas1 saugt soviel als mglich davon in den ,kugelapparat1 splt die ,spitze ab1 entleert nach der ,verbrennung in dasselbe ,becherglas1 splt nach und neutralisirt dann4 ,da man ungefhr #bj ,c4,c4 nthig hat1 so stellt man dieselbe zweckmssig dar1 indem man zu #ajjj ,c4,c4 ,wasser #ff ,grm4 englische ,schwefelsure mischt4 #bj ,c4,c4 enthalten alsdann etwa #a ,grm4 ,schwefelsure4 ,die ,ermittelung des ,gehaltes geschieht durch ,fllen mit ,chlorbaryumlsung4 ,die verdnnte ,natronlauge titrirt man am besten so1 dass #e ,grad derselben #a ,grad der ,sure neutralisiren4 -- ,auch die in 4 #aeb angefhrten ,lsungen lassen sich zu dem gedachten ,zwecke sehr gut anwenden4 ,dieses ,verfahren ist namentlich fr technische ,untersuchungen hchst empfehlenswerth2 es erreicht zwar das in ,greek3 b4 beschriebene nicht ganz an ,genauigkeit1 liefert dafr aber in ungleich krzerer ,zeit immerhin sehr befriedigende ,resultate4 ,c4 ,analyse von schwefelhaltigen organischen ,verbindungen4 4 #aef4 ,wollte man versuchen1 den ,kohlenstoffgehalt derselben auf gewhnliche ,weise durch ,verbrennen mit ,kupferoxyd oder chromsaurem ,bleioxyd zu bestimmen1 so fiele derselbe zu hoch aus1 indem -- namentlich bei ,anwendung von ,kupferoxyd -- ein ,theil des ,schwefels zu schwefliger ,sure verbrannt1 und diese mit der ,kohlensure im ,kaliapparat absorbirt wrde4 ,um diesen ,fehler zu vermeiden1 bringt man daher zwischen dem ,chlorcalciumrohr und dem ,kaliapparat ein #aj-ab ,ctm4 langes1 mit vollkommen trockenem ,bleisuperoxyd angeflltes ,rohr an4 ,das ,bleisuperoxyd absorbirt die schweflige ,sure1 indem es sich mit derselben in schwefelsaures ,bleioxyd umsetzt1 vollstndig 7,pb,o#b ,,so#b ,pb,o1 ,,so#c71 und in den ,kaliapparat gelangt demnach nur die ,kohlensure4 -- ,in dem ,chlorcalciumrohr bleibt keine schweflige ,sure1 wenn man dasselbe liegen lsst1 bis sich das ,wasser mit dem ,chlorcalcium zu krystallisirtem ,chlorcalcium verbunden hat4 ,es ist gut1 dann noch etwas getrocknete ,luft hindurchzusaugen4 -- ,fr die 4 #aec1 #aed und #aee angefhrten ,methoden der ,stickstoffbestimmung ist die ,gegenwart von ,schwefel ohne ,einfluss4 -- ,was die ,bestimmung des ,schwefels selbst betrifft1 so wird derselbe stets als schwefelsaurer ,baryt gewogen4 ,die ,ueberfhrung des ,schwefels in diese ,verbindung geschieht entweder auf trockenem oder auf nassem ,wege4 ,das erste ,verfahren fhrt am sichersten zum ,ziel4 ,enthlt die schwefelhaltige ,substanz auch ,sauerstoff1 so wird dieser aus dem ,verluste gefunden4 a4 ,methoden auf trockenem ,wege4 #a4 ,methode1 welche sich namentlich zur ,bestimmung des ,schwefels in schwefelarmen1 nicht flchtigen ,substanzen1 z4 ,b4 in den sogenannten ,proteinkrpern eignet2 nach ,liebig4 ,man bringt einige ,stcke schwefelsurefreies ,kalihydrat#he in eine gerumige ,silberschale1 fgt #a_/h reinen ,salpeter zu und schmelzt beide unter ,zusatz von einigen ,tropfen ,wasser zusammen4 ,nach dem ,erkalten bringt man die abgewogene ,menge der fein gepulverten ,substanz hinzu1 schmelzt ber der ,lampe1 rhrt mit einem ,silberspatel um und setzt das ,schmelzen bei verstrkter ,hitze fort1 bis die ,masse weiss geworden1 d4 h4 bis die anfangs ausgeschiedene ,kohle verbrannt ist4 ,sollte dies nicht bald geschehen1 so fgt man noch etwas ,salpeter in kleinen ,portionen zu4 ,die erkaltete ,masse lst man in ,wasser1 bersttigt die ,lsung in einem gerumigen1 mit einer ,glasschale bedeckten ,becherglase mit ,salzsure und fllt mit ,chlorbaryum4 ,der ,niederschlag ist mit siedendem ,wasser anfangs durch ,decantiren1 dann auf dem ,filter aufs ,beste auszuwaschen4 ,nach dem ,glhen muss der schwefelsaure ,baryt jedenfalls so behandelt werden1 wie dies ,seite #bai1 oben1 angegeben ist4 ,unterlsst man dies1 so wird das ,resultat fast immer zu hoch ausfallen4 #he ,dasselbe wird dargestellt1 indem man das gewhnliche mit ,alkohol bergiesst1 die sich bildende obere ,schicht -- die alkoholische ,lsung des ,kalihydrats -- in einer ,silberschale zur ,trockne verdampft und den ,rckstand schmelzt4 #b4 ,methode1 welche sich namentlich zur ,analyse von nicht flchtigen oder schwer flchtigen ,substanzen eignet1 welche mehr als #e ,proc4 ,schwefel enthalten2 nach ,kolbe#hf4 ,man bringt in den hinteren ,theil einer rund zugeschmolzenen #dj-de ,ctm4 langen ,verbrennungsrhre eine #g-h ,ctm4 lange ,schicht eines innigen ,gemenges von #h ,thln4 reinem1 wasserfreiem kohlensauren ,natron und #a ,theil reinem chlorsauren ,kali1 hierauf die abgewogene schwefelhaltige ,substanz1 dann wieder eine #g-h ,ctm4 lange ,schicht desselben ,gemenges1 mischt die organische ,verbindung mittelst des ,mischdrahtes 7,fig4 #gg1 ,s4 #cei7 innig mit dem ,salzgemenge1 so dass sie sich auf die ganze ,masse gleichfrmig vertheilt1 und fllt zuletzt den noch brigen ,theil der ,rhre mit wasserfreiem kohlensauren ,kali oder ,natron1 dem nur wenig chlorsaures ,kali zugesetzt ist1 stellt dann durch geeignetes ,aufklopfen der ,rhre einen weiten ,canal her1 legt die ,rhre in einen ,verbrennungsofen1 erhitzt den vorderen ,theil derselben zum ,glhen und umgiebt alsdann1 langsam nach hinten fortschreitend1 auch den mit glhenden ,kohlen1 welcher die ,mischung enthlt4 -- ,bei sehr kohlehaltigen ,substanzen ist es zweckmssig1 in den hinteren ,theil der ,rhre noch einige ,stckchen reines chlorsaures ,kali zu bringen1 damit alle ,kohle verbrennt und die etwa gebildeten ,verbindungen des ,kalis mit niederen ,oxydationsstufen des ,schwefels vollkommen in schwefelsaures ,salz verwandelt werden4 ,im ,inhalte des ,rohres bestimmt man die ,schwefelsure wie in #a4 #hf ,supplemente zum ,handwrterb4 ,s4 #bje4 #c4 ,methode1 welche sich sowohl fr nicht flchtige1 als namentlich auch fr flchtige ,substanzen eignet2 von ,debus#hg4 ,man lst #a ,aeq4 7#adi ,thle47 durch ,umkrystallisiren gereinigtes saures chromsaures ,kali mit #b ,aeq4 kohlensaurem ,natron 7#ajf ,thle47 in ,wasser1 verdampft zur ,trockne1 pulvert die citronengelbe ,salzmasse 7,,ko1 ,cr,o#c ,na,o1 ,cr,o#c ,na,o,c,o#b71 glht sie scharf in einem hessischen ,tiegel und bringt sie noch warm in ein ,rohr1 wie es ,fig4 #ge1 ,s4 #ceh darstellt#hh4 ,von dem erkalteten ,pulver bringt man eine #g-aj ,ctm4 lange ,lage in ein gewhnliches ,verbrennungsrohr1 schttet darauf die ,substanz und dann wieder #g-aj ,ctm4 des ,salzgemenges4 ,man mischt mit dem ,mischdrahte 7,fig4 #gg1 ,s4 #cei71 fllt den noch leeren ,theil des ,rohres mit dem ,salzgemenge und erhitzt dann die ,rhre wie bei einer gewhnlichen ,elementaranalyse4 ,wenn das ,ganze glht1 leitet man #a_/b bis #a ,stunde lang einen langsamen ,strom von trockenem ,sauerstoffgas darber4 ,nach dem ,erkalten reinigt man die ,rhre von ,asche1 zerschneidet sie ber einem ,bogen ,papier in mehrere ,stcke und bergiesst diese in einem ,becherglase mit einer zur ,lsung der ,salzmasse gengenden ,menge ,wasser4 ,man setzt jetzt ,salzsure in ziemlichem ,ueberschuss1 dann etwas ,alkohol zu1 erwrmt gelinde1 bis die ,auflsung schn grn geworden ist1 filtrirt das durch die ,verbrennung entstandene 7schwefelsurehaltige7 ,chromoxyd ab1 wscht es erst mit salzsurehaltigem ,wasser1 dann mit ,alkohol aus1 trocknet es1 bringt es in einen ,platintiegel1 fgt die ,filterasche hinzu1 mischt mit #a ,thl4 chlorsaurem und #b ,thln4 kohlensaurem ,kali 7oder ,natron7 und glht bis zur vollkommenen ,verwandlung des ,chromoxyds in chromsaures ,kali4 ,die geschmolzene ,masse lst man in verdnnter ,salzsure1 reducirt durch ,erwrmen mit ,alkohol1 fgt diese ,lsung zu der vom ,chromoxyd abfiltrirten ,hauptlsung und fllt aus der zum ,sieden erhitzten ,flssigkeit die ,schwefelsure durch ,chlorbaryum4 ,debus erhielt bei ,anwendung dieser ,methode auf ,substanzen von bekanntem ,schwefelgehalt sehr befriedigende ,resultate1 so statt #ajj ,schwefel #ii1gf und #ii1ej1 -- so statt #cj1d ,schwefel im ,xanthogenamid #cj1b etc4 #hg ,ann4 der ,chem4 und ,pharm4 #gf4 #ij4 #hh ,die ,salzmasse ist vor ,allem zu prfen1 ob sie ganz frei von ,schwefel ist4 ,man reducirt zu dem ,behufe eine ,probe mit ,salzsure und ,alkohol1 setzt ,chlorbaryum zu1 lsst #ab ,stunden stehen und beobachtet alsdann genau1 ob sich keine ,spur eines ,niederschlages zeigt4 #d4 ,die ,methode von ,heinz1 welcher bei schwefelarmen ,substanzen mit berschssigem ,kupferoxyd verbrennt1 die ,gase durch ,kalilauge leitet1 nach der ,verbrennung sowohl das ,kupferoxyd als die ,kalilauge mit ,salzsure und chlorsaurem ,kali behandelt und die ,lsung mit ,chlorbaryum fllt1 drfte vor der ,debus'schen ,methode schwerlich ,vorzge haben4 ,sie findet sich1 ebenso wie die1 welche er bei schwefelreichen ,substanzen anwendet1 in ,pogg4 ,ann4 #he4 #dbd2 auch ,pharm4 ,centralbl4 #aheb1 s4 #ecf4 b4 ,methode auf nassem ,wege4 #a4 ,man erhitzt die ,substanz mit rother rauchender ,salpetersure1 oder mit einer ,mischung von ,salpetersure und chlorsaurem ,kali und untersttzt die ,einwirkung nthigenfalls zuletzt durch ,wrme1 bis die ganze ,substanz oxydirt ist4 -- ,flchtige ,schwefelverbindungen wgt man in einer kleinen ,glaskugel 74 #adi71 bricht deren ,spitze ab und lsst beide ,theile in einen hohen ,kolben mit engem ,halse gleiten1 in welchem sich strkste rothe rauchende ,salpetersure befindet4 ,die ,einwirkung geht in diesem ,falle1 weil sie durch die enge ,spitze des ,kgelchens stattfinden muss1 langsam vor sich und kann1 wenn man den ,kolben schief legt und seinen ,hals abkhlt1 ohne ,verlust ausgefhrt werden4 -- ,mit der die gebildete ,schwefelsure enthaltenden ,salpetersure verfhrt man nach 4 #aje4 ,i4 ,bei ,anwendung dieser ,methode muss man sehr vorsichtig sein1 indem es bei vielen organischen ,substanzen nicht gelingt1 ihren ,schwefelgehalt auf diesem ,wege vollstndig zu oxydiren4 7,sorby hat sich des ,kochens mit ,salpetersure zur ,bestimmung des ,schwefels in vielen ,pflanzen und ,pflanzentheilen bedient47 #b4 ,nach ,beudant1 ,daguin und ,rivot lsst sich der ,schwefel in organischen ,substanzen leicht bestimmen1 indem man sie mit ,kalilauge erhitzt und ,chlor einleitet4 ,nach geschehener ,oxydation fllt man die angesuerte1 durch ,erhitzen von ,chlorberschuss befreite und filtrirte ,lsung mit ,chlorbaryum 7,pharm4 ,centralbl4 #ahed1 ,s4 #da74 ,ich habe ber diese ,methode noch kein ,urtheil47 99 99 99 99 99 ,substanzen1 welche ,asche hinterlassen1 in denen somit schwefelsaure ,salze vermuthet werden knnen1 muss man mit ,salzsure kochen und die filtrirte ,lsung mit ,chlorbaryum prfen4 ,entsteht ein ,niederschlag von schwefelsaurem ,baryt1 so muss der darin enthaltene ,schwefel von dem abgezogen werden1 welchen man nach einer der angegebenen ,methoden gefunden hat2 die ,differenz bezeichnet alsdann die ,menge1 welche sich in organischer ,verbindung befindet4 ,d4 ,bestimmung des ,phosphors in organischen ,verbindungen4 4 #aeg4 ,mulder1 welcher sich mit der ,bestimmung des ,phosphors in organischen ,substanzen am meisten beschftigt hat1 empfiehlt dazu folgendes ,verfahren3 ,man lst eine gewogene ,probe der ,substanz durch ,kochen mit ,salzsure1 filtrirt wenn nthig und bestimmt die darin etwa enthaltene ,phosphorsure nach der ,methode ,berthier's 74 #ajf4 ,i4 c474 ,man kocht sodann eine zweite gewogene ,portion der ,substanz mit ,salpetersure und verfhrt ebenso4 ,erhlt man in beiden ,fllen einen gleichen ,procentgehalt an ,phosphorsure1 so enthielt die ,substanz nur ,phosphorsure2 betrgt dagegen die bei dem zweiten ,versuche erhaltene ,menge mehr als die des ersten1 so bezeichnet die ,differenz die durch ,einwirkung der ,salpetersure aus ,phosphor entstandene1 der in nicht oxydirtem ,zustande in der ,verbindung enthalten war4 ,so fand z4 ,b4 ,mulder im ,casen sowohl bei ,fllung der salzsauren wie der salpetersauren ,lsung #c1e ,proc4 ,phosphorsure1 whrend er bei ,albumin aus der salzsauren #j1ce ,proc41 aus der salpetersauren dagegen #j1gh ,proc4 erhielt4 ,durch ,einschern und ,prfen der ,asche kann man auf ,phosphorgehalt nicht prfen4 ,vitellin1 das1 mit ,salpetersure behandelt1 #c ,proc4 ,phosphorsure liefert1 hinterlsst kaum #j1c ,proc4 ,asche 7,baumhauer74 ,auch die in 4 #aef4 a4 #a4 und #b4 angegebenen ,methoden lassen sich zur ,bestimmung des ,gesammt-,phosphors in organischen ,substanzen benutzen4 ,e4 ,analyse von ,chlor enthaltenden organischen ,substanzen4 4 #aeh4 ,beim ,verbrennen derselben mit ,kupferoxyd bildet sich ,kupferchlorr1 welches sich bei einer auf gewhnliche ,weise angestellten ,verbrennung in der ,chlorcalciumrhre condensiren und so die ,wasserbestimmung fehlerhaft machen wrde4 -- ,man beugt diesem und jedem anderen ,fehler durch die ,anwendung von chromsaurem ,bleioxyd vor1 indem man genau nach 4 #ade verfhrt4 ,das ,chlor wird alsdann in ,chlorblei verwandelt und als solches in der ,rhre zurckgehalten4 ,verbrennt man mit ,kupferoxyd im ,sauerstoffstrome1 so wird das ,kupferchlorr durch den ,sauerstoff in ,kupferoxyd und freies ,chlor zerlegt1 welches letztere theils im ,chlorcalciumrohr1 theils im ,kaliapparat zurckgehalten wird4 -- ,stdeler#hi hat zur ,vermeidung dieses ,fehlers vorgeschlagen1 den vorderen ,theil der ,rhre mit blanken1 whrend der ,verbrennung glhend zu erhaltenden ,kupferdrehspnen zu fllen1 damit diese das ,chlor zurckhalten4 ,der ,sauerstoffstrom ist zu unterbrechen1 sobald die ,drehspne sich zu oxydiren beginnen4 -- ,nach ,a4 ,vlcker#ij vermeidet man die genannte ,chlorentwickelung leicht1 wenn man dem ,kupferoxyd #a_/e ,bleioxyd beimengt4 #hi ,annal4 der ,chem4 und ,pharm4 #fi4 #cce4 #ij ,chem4 ,gaz4 #ahdi4 #bde4 ,was die ,bestimmung des ,chlors selbst betrifft1 so geschieht dieselbe stets in der ,art1 dass man die ,substanz mit ,alkalien oder alkalischen ,erden glht1 wobei alles ,chlor als ,chlormetall erhalten wird4 ,da man durch ,brennen von ,marmor leicht chlorfreien ,kalk erhalten kann1 so wendet man vorzugsweise diesen zur ,zersetzung an2 doch muss man sich stets zuerst von der ,abwesenheit des ,chlors berzeugen4 -- ,man bringt in eine etwa #dj ,centimeter lange1 hinten rund zugeschmolzene ,verbrennungsrhre zuerst eine #f ,centimeter lange ,schicht ,kalk1 dann die ,substanz1 fgt wieder eine #f ,centimeter lange ,kalklage zu1 mischt mit dem ,mischdrahte1 fllt die ,rhre mit ,kalk fast voll1 klopft einen ,canal und erhitzt wie gewhnlich4 ,flchtige ,flssigkeiten bringt man in kleinen ,glaskugeln in die ,rhre4 ,nach beendigter ,zersetzung lst man den ,kalk in verdnnter ,salpetersure und fllt mit ,silberlsung 74 #aab74 ,kolbe empfiehlt hierzu folgendes ,verfahren4 ,man nimmt1 nach beendeter ,zersetzung1 die ,kohlen weg1 verschliesst das offene ,ende des ,rohres mit einem ,kork und steckt sie1 von ,asche vllig befreit1 noch heiss1 mit dem hinteren ,theil zuerst1 in ein mit destillirtem ,wasser zu zwei ,drittel geflltes ,becherglas1 wodurch sie in viele ,stcke zerspringt und sich ihres ,inhaltes entleert4 -- ,in chlorhaltigen ,substanzen von saurem ,charakter 7z4 ,b4 der ,chlorspiroylsure7 lsst sich das ,chlor hufig auf einfachere ,weise bestimmen4 ,man braucht sie nmlich nur in einem ,ueberschuss von verdnnter ,kalilauge zu lsen1 die ,lsung zu verdunsten und den ,rckstand zu glhen1 um alles ,chlor in lsliches ,chlormetall berzufhren 7,lwig74 ,in derselben ,weise1 wie die organischen ,chlorverbindungen1 lassen sich auch die organischen ,bromverbindungen analysiren4 ,f4 ,analyse von organischen ,substanzen1 welche unorganische ,krper enthalten4 4 #aei4 ,bei organischen ,substanzen1 welche unorganische ,krper enthalten1 muss man natrlicher ,weise zuerst den ,gehalt an letzteren kennen1 ehe man zur ,kohlenstoff- etc4 ,bestimmung derselben schreiten kann1 indem man ja im anderen ,falle die ,menge des in der ,substanz enthaltenen organischen ,krpers nicht kennt1 dessen ,bestandtheile die ,kohlensure1 das ,wasser etc4 geliefert haben1 und demnach nicht im ,stande ist1 die ,quantitt des ,sauerstoffs aus dem ,verlust zu bestimmen4 ,sind die fraglichen organischen ,krper ,salze oder hnliche ,verbindungen1 so bestimmt man ihre ,basen nach den im vierten ,abschnitt angegebenen ,methoden1 -- sind hingegen die unorganischen ,krper mehr oder weniger als ,verunreinigungen zu betrachten1 wie z4 ,b4 der ,kalk im arabischen ,gummi1 so lsst sich ihre ,menge in der ,regel durch ,verbrennen einer gewogenen ,menge der ,substanz in einem schief liegenden ,platintiegel mit hinlnglicher ,genauigkeit bestimmen4 -- ,substanzen1 welche schmelzbare ,salze enthalten1 lassen sich oft auch durch sehr lange fortgesetztes ,glhen nicht vollstndig verbrennen1 weil die ,kohle von dem geschmolzenen ,salze gegen die ,einwirkung des ,sauerstoffs geschtzt wird4 ,bei diesen erreicht man seinen ,zweck am besten1 indem man zuerst verkohlt1 mit ,wasser auslaugt und den ,rckstand alsdann einschert4 ,die wsserige ,lsung muss natrlicher ,weise auch verdampft und das ,gewicht ihres ,rckstandes dem der ,asche zugezhlt werden4 7,vergleiche den ,abschnitt ,aschenanalyse im speciellen ,theil47 ,hat man mit ,verbindungen zu thun1 deren ,asche ,kali1 ,natron1 ,baryt1 ,kalk oder ,strontian enthlt1 und man verbrennt dieselben mit ,kupferoxyd1 so bleibt ein ,theil der ,kohlensure bei den ,alkalien zurck4 ,da diese ,menge in vielen ,fllen nicht constant ist1 und die ,resultate1 auch abgesehen davon1 genauer werden1 wenn die ganze ,quantitt des ,kohlenstoffs als ,kohlensure ausgetrieben und gewogen wird1 so setzt man der ,substanz1 ehe man sie mit ,kupferoxyd mischt1 ,krper zu1 welche in der ,hitze die kohlensauren ,salze zerlegen1 z4 ,b4 ,antimonoxyd1 phosphorsaures ,kupferoxyd1 ,borsure 7,fremy7 etc41 oder man verbrennt die ,substanz nach 4 #ade mit chromsaurem ,bleioxyd4 ,diese letztere ,methode ist besonders zu empfehlen4 ,genaue ,versuche haben dargethan1 dass dabei keine ,spur ,kohlensure bei den ,basen zurckbleibt2 denn wenn man ein kohlensaures ,alkali mit neutralem chromsauren ,bleioxyd schmelzt1 so entsteht basisch chromsaures ,bleioxyd und neutrales chromsaures ,alkali1 die ,kohlensure entweicht #b7,pb,o1 ,cr,o#c7 ,ba,o1 ,,co#b #b,pb,o1 ,cr,o#c ,ba,o1 ,cr,o#c ,,co#b4 ,illustration3 ,fig4 #hh4 ,wgt man die aschegebende ,substanz1 wie dies ,whler stets thut1 in einem kleinen ,platinschiffchen ab 7,fig4 #hh71 so lsst sich ,asche1 ,kohlenstoff und ,wasserstoff in einer ,portion bestimmen4 ,man kann dabei den in 4 #adg beschriebenen ,apparat anwenden4 ,ehe man das ,schiffchen in das zu #b_/c mit ausgeglhtem ,kupferoxyd angefllte ,rohr schiebt1 bringt man eine ,lage frisch ausgeglhten ,asbest in dasselbe1 setzt einen hnlichen ,asbestpfropf hinter das ,schiffchen und fllt den ,rest des ,rohres mit ,kupferoxyd4 ,erst wenn der ganze vordere ,theil des ,rohres glht1 erhitzt man sehr vorsichtig die ,stelle1 an welcher sich das ,schiffchen befindet4 ,der erhaltenen ,kohlensure ist die zuzufgen1 welche in der ,asche enthalten ist2 lsst sich diese nicht berechnen1 wie bei kohlensaurem ,alkali1 so kann man sie mit ,boraxglas bestimmen 74 #aaj74 -- ,viele lassen auch den ,raum hinter dem ,schiffchen ganz leer4 ,,iii4 ,atomgewichtsbestimmung der organischen ,verbindungen4 ,die ,methoden1 nach welchen man das ,atomgewicht organischer ,verbindungen bestimmt1 weichen je nach den ,eigenschaften derselben wesentlich von einander ab4 ,im ,allgemeinen lassen sich drei ,verfahrungsweisen unterscheiden1 die zu dem genannten ,zwecke hinfhren4 4 #afj4 #a4 ,man bestimmt die ,menge eines ,krpers von bekanntem ,atomgewicht1 die sich mit der ihrem ,atomgewichte nach zu bestimmenden ,substanz in einer gut charakterisirten ,verbindung vereinigt findet4 ,auf diese ,weise bestimmt man das ,atomgewicht der organischen ,suren1 der organischen ,basen und vieler indifferenten ,krper1 welche die ,fhigkeit haben1 mit ,basen ,verbindungen einzugehen4 -- ,wie aus den erhaltenen ,resultaten das ,atomgewicht berechnet wird1 werden wir unten bei ,berechnung der ,analysen sehen2 hier sprechen wir nur von der ,ausfhrung4 a4 ,bei organischen ,suren bestimmt man das ,atomgewicht am liebsten aus dem ,silbersalz1 weil man dabei fast immer sicher sein kann1 dass man nicht mit einer basischen oder wasserhaltigen ,verbindung zu thun hat1 und weil die ,analyse ausserordentlich einfach ist4 -- ,nicht selten werden jedoch auch andere ,salze1 so namentlich die ,blei-1 ,baryt-1 ,kalk-,verbindung1 angewendet4 7,bei ,bleiverbindungen muss man besonders darauf achten1 dass man nicht basische ,salze fr neutrale hlt1 bei ,baryt- und ,kalk-,salzen hingegen1 dass man nicht wasserhaltige ,salze als wasserfrei betrachtet47 ,die ,ausfhrung dieser ,bestimmungen ist im vierten ,abschnitte bei den betreffenden ,basen ausfhrlich besprochen4 b4 ,bei ,alkaloiden1 welche mit ,schwefelsure1 ,salzsure oder einer anderen leicht bestimmbaren ,sure gut krystallisirbare ,salze bilden1 bestimmt man das ,atomgewicht am besten1 indem man in einer abgewogenen ,menge des ,salzes die ,suren nach den gewhnlichen ,methoden bestimmt4 -- ,krystallisiren die ,salze nicht1 so bringt man1 nach ,liebig1 eine abgewogene ,menge des getrockneten ,alkaloids in eine ,trockenrhre 7,fig4 #hi71 bestimmt das ,gewicht derselben1 leitet lngere ,zeit einen langsamen ,strom von wohlgetrocknetem salzsauren ,gas1 zuletzt 7whrend man die ,rhre auf #ajj erhitzt1 ,seite #ch ,fig4 #ac7 ,luft hindurch und bestimmt die aufgenommene ,salzsure aus der ,gewichtszunahme der ,rhre4 -- ,zur ,controle kann man die salzsaure ,verbindung in ,wasser lsen und das ,chlor mit ,silberlsung fllen4 -- ,auch aus den unlslichen ,doppelsalzen1 welche man beim ,fllen der salzsauren ,alkaloide mit ,platinchlorid erhlt1 lsst sich das ,atomgewicht derselben bestimmen4 ,sie werden vorsichtig 74 #ii7 geglht1 und das zurckbleibende ,platin gewogen4 ,illustration3 ,fig4 #hi4 c4 ,bei indifferenten ,krpern1 wie ,gummi1 ,amylum1 ,extractivstoffen etc41 hat man gewhnlich keine andere ,wahl1 als das ,atomgewicht aus der ,bleiverbindung zu bestimmen1 indem diese ,krper mit anderen ,basen entweder gar keine oder keine rein darstellbaren ,verbindungen eingehen4 4 #afa4 #b4 ,man bestimmt das specifische ,gewicht des ,dampfes der ,verbindung4 ,die ,umrisse der sogleich zu beschreibenden1 von ,dumas erfundenen ,methode sind folgende3 ,man wgt ein mit trockener ,luft geflltes ,glasgefss1 dessen ,inhalt spter ermittelt wird1 berechnet1 wie viel die ,luft wiegt1 die es bei der ,temperatur und dem ,luftdruck1 bei denen die ,wgung gemacht wurde1 fasst1 -- zieht diese von dem ersterhaltenen ,gewichte ab1 und kennt somit das ,gewicht des luftleeren ,gefsses4 -- ,man bringt alsdann die ,substanz1 deren ,dampfdichte man bestimmen will1 in berschssiger ,menge in den ,ballon1 setzt diesen so lange einer gleichmssigen1 den ,siedepunkt der ,substanz bersteigenden ,temperatur aus1 bis der ,krper gnzlich in ,dampf verwandelt1 und der ,ueberschuss desselben nebst der zuvor im ,ballon enthalten gewesenen ,luft herausgetrieben ist1 verschliesst sodann das ,glasgefss luftdicht1 wgt es und zieht von dem erhaltenen ,gewicht das des luftleeren ,gefsses ab4 ,man kennt so das ,gewicht des ,dampfes bei gegebenem ,volum und hat demnach die ,anhaltspunkte zur ,berechnung des specifischen ,gewichtes desselben4 ,dass das ,resultat nur dann richtig sein knne1 wenn man das ,volum der ,luft und des ,dampfes zuerst auf normalen ,barometerstand und eine ,temperatur von #j reducirt1 dass man demnach ,barometer- und ,thermometerstand kennen msse sowohl bei der ersten ,wgung wie beim ,verschliessen des mit ,dampf erfllten ,gefsses1 bedarf keiner ,erwhnung4 -- ,diese ,methode ist1 wie sich von selbst versteht1 nur bei den ,krpern anwendbar1 welche sich ohne ,zersetzung verflchtigen2 sie liefert nur dann genaue ,resultate1 wenn man absolut reine ,substanzen anwendet4 -- ,wir beschreiben hier bloss die praktische ,ausfhrung und verweisen hinsichtlich der ,correction und ,berechnung der ,resultate auf ,berechnung der ,analyse4 a4 ,apparat und ,erfordernisse4 #a4 ,die ,substanz4 ,man bedarf von derselben #f-h ,gramm4 ,ihr ,siedepunkt muss einigermaassen genau bekannt sein4 #b4 ,ein ,glasballon mit ausgezogenem ,halse4 ,man nimmt einen gewhnlichen ,ballon aus reinem1 blasenfreiem ,glase von #bej bis #ejj ,cubikcentimeter ,inhalt1 splt ihn mit ,wasser sauber aus1 trocknet ihn vollkommen1 pumpt ihn luftleer1 lsst trockene ,luft eintreten und wiederholt dies mehrmals 7hierzu dient der 4 #adc ,fig4 #gb abgebildete ,apparat74 ,man erweicht alsdann den ,hals des ,ballons nahe am ,bauch vor der ,lampe und zieht ihn in der ,weise aus1 dass man ein ,gefss von der in ,fig4 #ij dargestellten ,form erhlt4 ,illustration3 ,fig4 #ij4 ,man schneidet die usserste ,spitze ab und schmelzt die ,kanten ber der ,weingeistlampe ein wenig rund4 -- 7,da diese ,spitze spter schnell und fest zugeschmolzen werden muss1 so ist es sehr zweckmssig1 das ,glas des ,ballons in dieser ,hinsicht erst kennen zu lernen1 was am einfachsten geschieht1 indem man versucht1 die an dem abgezogenen ursprnglichen ,halse des ,ballons befindliche ,spitze zuzuschmelzen2 -- lsst sich dasselbe nicht leicht bewerkstelligen1 so ist der ,ballon unbrauchbar47 #c4 ,ein eisernes oder kupfernes ,kesselchen zur ,aufnahme der ,flssigkeit1 in welcher der ,ballon erhitzt werden soll 7siehe ,fig4 #ia1 ,s4 #cij74 ,was die ,flssigkeit in dem ,kesselchen betrifft1 so muss man eine solche whlen1 die mindestens #bj1 besser #cj-dj ber den ,siedepunkt der ,substanz erhitzt werden kann4 ,mit ,wasser oder ,oel lassen sich alle ,bestimmungen ausfhren4 ,ein ,chlorcalciumbad ist aber1 wenn seine ,temperatur 7die sich bei vlliger ,sttigung bis #ahj steigern lsst7 hinreicht1 angenehmer als ein ,oelbad1 weil sich der ,kolben leichter reinigen lsst4 #d4 ,ein ,apparat zur ,befestigung des ,ballons4 ,man verfertigt sich denselben leicht selbst aus einem ,stabe und ,eisendraht4 ,derselbe wird bei der ,operation in einen ,retortenhalter gespannt1 siehe ,fig4 #ia 7a4 f4 ,s474 #e4 ,quecksilber1 und zwar eine ,quantitt1 welche mehr als hinreicht1 den ,ballon damit anzufllen4 #f4 ,eine genau calibrirte ,messrhre von etwa #ajj ,cubikcentimeter ,inhalt4 #g4 ,weingeistlampe und ,lthrohr4 #h4 ,ein genaues ,barometer4 #i4 ,ein genaues ,thermometer1 welches entsprechend hoch steigen kann4 b4 ,ausfhrung4 ,greek3 a4 ,man legt den ,ballon auf die ,wage und bestimmt sein ,gewicht4 ,gleichzeitig stellt man ein ,thermometer in das ,gehuse der ,wage4 -- ,den ,ballon lsst man #aj ,minuten auf derselben liegen und beobachtet1 ob sich sein ,gewicht gleich bleibt4 ,sobald es sich unverndert zeigt1 notirt man die ,temperatur1 welche das daneben stehende ,thermometer angiebt1 sowie den ,barometerstand4 ,greek3 b4 ,man erhitzt den ,ballon gelinde und taucht seine ,spitze in die1 entweder an und fr sich flssige1 oder durch gelinde ,wrme geschmolzene1 etwa #h ,grm4 betragende ,substanz tief ein4 7,hat dieselbe einen hoch liegenden ,schmelzpunkt1 so muss man nicht bloss den ,bauch des ,kolbens1 sondern auch dessen ,hals und ,spitze erwrmen1 damit die eintretende ,flssigkeit in demselben nicht erstarre47 ,sobald der ,ballon sich abkhlt 7was bei sehr flchtigen ,substanzen durch ,auftrpfeln von ,aether zu befrdern ist71 tritt die ,flssigkeit in denselben ein und breitet sich darin aus4 ,mehr als #e bis #g ,grm4 lsst man nicht hineintreten4 ,greek3 c4 ,man erhitzt den ,inhalt des ,kesselchens 7#c7 auf #dj bis #ej und befestigt alsdann den ,ballon1 wie auch ein ,thermometer1 in das ,bad1 sowie es ,fig4 #ia 7a4 f4 ,s47 zeigt4 ,man steigert jetzt die ,temperatur des ,bades1 bis man die gewnschte ,hitze erreicht hat1 und bemht sich 7bei einem ,chlorcalcium- oder ,oelbad71 dieselbe zuletzt mglichst gleichfrmig zu erhalten1 was durch ,regulirung des ,feuers zu bewerkstelligen ist4 ,sobald die ,temperatur im ,kolben etwas ber den ,siedpunkt der ,substanz gestiegen ist1 strmt ihr ,dampf aus der ,spitze aus4 ,die ,strke des ,stromes nimmt mit der ,temperatur des ,bades zu2 allmlig aber lsst derselbe nach und zuletzt 7etwa nach #a_/d ,stunde7 hrt er ganz auf4 ,sollte sich in der aus dem ,bad hervorragenden ,spitze ein wenig ,dampf zu ,trpfchen verdichtet haben1 so fhrt man unter derselben mit einer glhenden ,kohle einigemal hin und her1 wodurch dieselben sogleich verflchtigt werden4 -- ,sobald endlich bei der gewnschten ,temperatur vlliges ,gleichgewicht eingetreten ist1 schmelzt man die ,spitze mit ,hlfe einer ,weingeistlampe und eines ,lthrohrs rasch und vollstndig zu und notirt unmittelbar darauf den ,thermometerstand4 -- ,die ,gewissheit1 dass die ,spitze hermetisch verschlossen sei1 erhlt man1 wenn man die aus dem ,bade hervorragende ,spitze durch ,anblasen mit dem ,lthrohr abkhlt4 ,von dem ,dampfe verdichtet sich alsdann eine kleine ,menge und diese bildet eine ,flssigkeitssule1 welche durch die ,capillaranziehung in dem ,ende der ,rhre festgehalten wird4 ,ist die ,spitze nicht fest geschlossen1 so zeigt sich diese ,erscheinung nicht4 -- ,man beobachtet alsdann auch den ,barometerstand noch einmal und notirt ihn1 falls er sich seit der ersten ,beobachtung verndert haben sollte4 ,illustration3 ,fig4 #ia4 ,greek3 d4 ,man nimmt den zugeschmolzenen ,ballon aus dem ,bad1 wscht ihn nach dem ,erkalten aufs ,sorgfltigste ab1 trocknet ihn vollkommen und wgt ihn wie oben4 ,greek3 e4 ,man taucht seine ,spitze der ganzen ,lnge nach unter ,quecksilber1 macht unweit des ,endes einen ,feilstrich und bricht die ,spitze ab4 ,alsobald strzt das ,quecksilber in den ,ballon1 indem durch ,verdichtung des ,dampfes ein luftleerer ,raum in demselben entstanden ist4 7,man legt hierbei den ,bauch des ,ballons in die hohle ,hand und diese auf den ,rand der ,wanne47 ,enthielt der ,ballon beim ,zuschmelzen keine ,luft mehr1 so fllt sich derselbe jetzt vollkommen mit ,quecksilber1 im anderen ,falle bleibt eine ,luftblase in demselben4 ,in beiden ,fllen misst man das im ,ballon befindliche ,quecksilber1 indem man es in die graduirte ,rhre 7#f7 ausgiesst1 -- im letzten fllt man den ,ballon alsdann mit ,wasser und misst auch dieses4 ,die ,differenz beider ,messungen giebt die ,menge der ,luft an4 ,auf die so erhaltenen ,resultate1 welche bei guter ,ausfhrung der ,wahrheit sehr nahe kommen1 grndet man nun die ,berechnung1 wie unten bei ,berechnung der ,analyse gezeigt werden wird4 4 #afb4 #c4 ,eine grosse ,anzahl der indifferenten ,krper lassen sich mit ,basen oder ,suren schlechterdings nicht verbinden1 z4 ,b4 die ,fette1 ,salicin1 die ,aethyl- und ,methyl-,verbindungen etc4 etc4 -- ,in solchen ,fllen bestimmt man das ,atomgewicht derselben1 wenn es nicht nach #b4 gefunden werden kann1 aus den ,zersetzungsproducten der ,substanz1 welche man durch ,einwirkung von ,suren1 ,basen etc4 erhlt1 und deren ,atomgewicht sich immer anderweitig bestimmen lsst1 oder man erschliesst es aus der ,bildungsweise der fraglichen ,verbindung4 ,man nimmt in diesen ,fllen dasjenige ,atomgewicht als das richtige an1 welches die einfachste ,erklrung der ,entstehungs- und der ,zersetzungsprocesse gestattet4 -- ,diese ,art der ,atomgewichtsbestimmung greift demnach tief in die organische ,chemie ein und kann1 da sich allgemein anwendbare ,verfahrungsweisen nicht angeben lassen1 hier nicht weiter besprochen werden4 ,zweite ,unterabtheilung4 ,berechnung der ,analyse4 4 #afc4 ,ebenso wie bei der praktischen ,ausfhrung der ,analyse ,kenntnisse in der allgemeinen ,chemie vorausgesetzt wurden1 so setzen wir hier das ,verstndniss der allgemeinen stchiometrischen ,gesetze einerseits1 sowie die ,kenntniss der einfachsten ,rechnungsarten andererseits voraus4 -- ,es ist ein grosser ,irrthum1 wenn man glaubt1 um chemische ,berechnungen ausfhren zu knnen1 msse man ein guter ,mathematiker sein4 ,man mag die ,versicherung hinnehmen1 dass man mit klarer ,ueberlegung1 mit ,kenntniss der ,decimalbrche und der einfachen ,gleichungen alle gewhnlicheren ,berechnungen auszufhren im ,stande ist4 -- ,ich sage dies nicht etwa1 um junge ,chemiker und ,pharmaceuten von dem hchst wichtigen ,studium der ,mathematik abzuhalten1 sondern nur in der ,absicht1 ,solchen1 welche nicht ,gelegenheit hatten1 tiefer in diese ,wissenschaft einzudringen1 die ,scheu zu benehmen1 welche sie1 wie mich die ,erfahrung lehrte1 hufig vor chemischen ,berechnungen hegen4 -- ,ich habe aus diesem ,grunde alle im ,folgenden anzustellenden ,berechnungen auf mglichst verstndliche ,art und ohne ,logarithmen ausgefhrt4 ,i4 ,berechnung des gesuchten ,bestandtheils aus der gefundenen ,verbindung1 und ,darstellung des ,gefundenen in ,procenten4 4 #afd4 ,wie sich aus den in der ,ausfhrung der ,analyse beschriebenen ,bestimmungs- und ,trennungsmethoden ergiebt1 werden die ,krper1 deren ,gewicht man bestimmen will1 zuweilen als solche1 meistens aber in ,verbindungen von bekannter ,zusammensetzung abgeschieden4 -- ,in der ,regel pflegt man die ,resultate auf #ajj ,thle4 ,substanz zu berechnen1 weil man dadurch eine deutlichere ,uebersicht ber dieselben erhlt4 ,wurden die ,bestandtheile unverbunden ausgeschieden1 so kann dies geradezu geschehen2 hat man sie aber in einer ,verbindung abgeschieden1 so muss man aus dieser erst den gesuchten ,bestandtheil berechnen4 #a4 ,berechnung der ,resultate auf ,gewichtsprocente1 wenn die gesuchte ,substanz als solche abgeschieden wurde4 a4 ,bei festen ,krpern1 ,flssigkeiten oder ,gasen1 die durch ,wgung bestimmt wurden4 4 #afe4 ,bei diesen ist die ,berechnung so einfach1 dass ich sie nur der ,vollstndigkeit wegen durch ein ,beispiel erlutere4 ,man hat ,quecksilberchlorr analysirt und das ,quecksilber als ,metall abgeschieden 74 #id4 #a474 -- #b1ide ,grm4 ,quecksilberchlorr gaben #b1dii ,grm4 ,quecksilber4 -- #b1ide 3 #b1dii #ajj 3 x x #hd1he d4 h4 nach unserer ,analyse enthalten #ajj ,thle4 ,quecksilberchlorr #hd1he ,thle4 ,quecksilber und demnach #ae1ae ,chlor4 -- ,da man nun bereits weiss1 dass das ,quecksilberchlorr aus #b ,aeq4 ,quecksilber und #a ,aeq4 ,chlor zusammengesetzt ist1 und die ,aequivalentzahlen beider ,elemente bekannt sind1 so kann man hieraus die wahre procentische ,zusammensetzung berechnen4 -- ,analysirt man nun ,substanzen von bekannter ,zusammensetzung zur ,uebung1 so pflegt man1 um die ,genauigkeit der ,analyse mit ,leichtigkeit berschauen zu knnen1 das gefundene und berechnete ,resultat neben einander zu stellen1 z4 ,b4 gefunden berechnet 7vergl4 4 #fc4 b47 ,quecksilber #hd1he #hd1ie ,chlor #ae1ae #ae1je ------- ------- #ajj1jj4 #ajj1jj4 b4 ,bei ,gasen1 die gemessen wurden4 4 #aff4 ,hat man ein ,gas durch ,messung bestimmt1 so muss man1 ehe man es auf ,gewichtsprocente berechnen kann1 wissen1 welcher ,gewichtsmenge das gefundene ,volumen entspricht4 ,da man nun ein fr alle ,mal durch genaue ,versuche ermittelt hat1 wieviel bestimmte ,volumina eines ,gases wiegen1 so ist auch diese ,rechnung eine einfache ,regel de ,tri-,aufgabe1 sofern man ,gelegenheit hat1 das ,gas unter denselben ,umstnden zu messen1 auf welche sich das durch frhere ,versuche gefundene ,verhltniss des ,volums zum ,gewicht bezieht4 -- ,die ,umstnde aber1 welche hier in ,betracht kommen1 sind3 ,temperatur und ,luftdruck4 ,ausserdem kann noch die ,spannung des ,wasserdampfes in ,betracht kommen1 sofern man sich des ,wassers als ,sperrflssigkeit bedient4 ,in der am ,ende des ,buches befindlichen ,tabelle ,nr4 ,v4 nun1 in welcher angegeben ist1 wieviel ,gramm je #a ,liter der dort genannten ,gase wiegt1 ist eine ,temperatur von #j und ein ,luftdruck von #j1gf ,meter ,quecksilber angenommen4 ,wir mssen demnach vor ,allem sehen1 wie man bei anderen ,temperaturgraden und anderem ,barometerstande gemessene ,gasvolumina auf #j und #j1gf ,barometerstand zurckfhrt4 ,greek3 a4 ,reduction eines ,gasvolums von beliebiger ,temperatur auf #j oder eine beliebige andere ,temperatur zwischen #j und #ajj4 ,man nahm frher1 wie bekannt1 in ,bezug auf die ,ausdehnung der ,gase folgende ,stze allgemein an3 #a7 ,alle ,gase dehnen sich zwischen gleichen ,temperaturgrenzen gleichviel aus4 #b7 ,die ,ausdehnung eines und desselben ,gases zwischen denselben ,temperaturgrenzen ist unabhngig von seiner anfnglichen ,dichtigkeit4 ,wenngleich nun die ,richtigkeit dieser ,annahmen durch die genauen ,untersuchungen von ,magnus und von ,regnault nicht vllig besttigt wurde1 so kann man sich bei ,temperaturreductionen derjenigen ,gase1 welche bei ,analysen am hufigsten gemessen werden1 doch immer noch getrost an die alten ,stze halten1 indem gerade fr diese ,gase die ,ausdehnungscofficienten kaum von einander abweichen1 und indem die ,gase niemals unter bedeutend verschiedenem ,drucke gemessen werden4 ,als den der ,wahrheit am nchsten kommenden ,ausdehnungscofficienten der ,gase1 d4 h4 als die ,grsse1 um welche sich ,gase ausdehnen1 wenn sie vom ,gefrierpunkte bis zum ,siedepunkte des ,wassers erhitzt werden1 haben wir nach den eben genannten ,untersuchungen #j1cffe anzunehmen4 ,demnach dehnen sich die ,gase fr jeden ,grad des ,celsius'schen ,thermometers um #j1cffe_/ajj1 d4 i4 um #j1jjcffe aus4 ,fragen wir somit1 wieviel ,raum nimmt #a ,cubikcentimeter ,gas von #j bei #aj ein1 so finden wir #a 7#a #aj #j1jjcffe71 d4 i4 #a1jcffe4 ,fragt man1 wieviel #ajj ,c4,c4 von #j bei #aj1 so findet man #ajj 7#a #aj #j1jjcffe71 d4 i4 #ajj #a1jcffe1 d4 i4 #ajc1ffejj4 ,fragt man wieviel #a ,c4,c4 von #aj bei #j1 so findet man #a_/7a #aj #j1jjcffe71 d4 i4 #j1ife4 ,wieviel sind #ajc1ffe ,c4,c4 von #aj bei #j8 #ajc1ffe_/a 7#aj #j1jjcffe7 #ajj4 ,fasst man die ,berechnungsweisen allgemein1 so lassen sie sich also ausdrcken4 ,will man ein ,gasvolumen von einer niedrigeren ,temperatur auf eine hhere berechnen1 so sucht man zuerst1 indem man zu #a das durch ,multiplication der ,gradeunterschiede mit #j1jjcffe erhaltene ,product addirt1 die ,ausdehnung fr die ,volumeinheit1 und multiplicirt alsdann die so gewonnene ,zahl mit der gegebenen ,menge der ,volumeinheiten4 ,reducirt man umgekehrt ein ,gasvolumen von hherer ,temperatur auf ein solches von geringerer1 so hat man die ,menge der ,volumeinheiten durch eben genannte ,zahl zu dividiren2 denn 7man kann es sich so denken7 durch ,multiplication mit derselben kam sie ja auf die ,grsse1 in der sie uns erscheint4 ,greek3 b4 ,reduction eines ,gasvolums von gewisser ,dichtigkeit auf einen ,barometerstand von #j1gf ,meter oder einen beliebigen anderen4 ,nach dem ,mariotte'schen ,gesetze sind die ,volumina der ,gase umgekehrt proportional dem ,drucke1 unter dem sie sich befinden4 ,ein ,gas nimmt demnach einen um so grsseren ,raum ein1 je geringer der ,druck ist1 der auf ihm lastet1 und einen um so geringeren1 je grsser dieser ist4 ,gesetzt also1 ein ,gas nehme bei einem ,druck von #a ,atmosphre #aj ,c4,c4 ein1 so wird es bei einem solchen von #aj ,atmosphren #a ,c4,c4 und bei einem von #a_/aj ,atmosphre #ajj ,c4,c4 einnehmen4 ,nichts kann daher einfacher sein1 als die ,reduction eines ,gases von gegebener ,spannung auf den ,normalbarometerstand 7 #gfj ,millimeter ,quecksilber7 oder einen beliebigen anderen4 ,nehmen wir an1 ein ,gas nehme bei einem ,barometerstand von #ghj ,millimeter #ajj ,c4,c4 ein1 wie viel wird es bei #gfj einnehmen8 ,jedenfalls mehr1 und zwar #gfj 3 #ghj #ajj 3 x x #ajb1fc4 ,wie viel betragen #ajj ,c4,c4 ,gas1 bei #gej ,millimeter ,quecksilberdruck gemessen1 bei #gfj ,millimeter8 ,jedenfalls weniger2 und zwar #gfj 3 #gej #ajj 3 x x #ih1fh4 ,greek3 c4 ,berechnung eines mit ,wasserdampf gemischten ,gases auf sein ,volum in trockenem ,zustande4 ,es ist bekannt1 dass das ,wasser bei jeder ,temperatur ein ,bestreben hat1 sich in ,gas zu verwandeln4 ,die ,grsse dieses ,bestrebens 7die ,spannung des ,wasserdampfes71 welche einzig und allein von der ,temperatur1 nicht aber davon1 ob das ,wasser sich im leeren ,raume oder aber in irgend einer ,gasatmosphre befindet1 abhngig ist1 pflegt man auszudrcken1 indem man die ,hhe der ,quecksilbersule angiebt1 welche dieser ,spannung das ,gleichgewicht hlt4 ,die folgende ,tabelle giebt die ,grsse der ,spannung fr die ,temperaturgrade an1 welche bei ,analysen vorzukommen pflegen 7vergl4 ,magnus1 ,poggend4 ,ann4 #fa4 ,s4 #bdg74 ,temperatur ,spannkraft ,temperatur ,spannkraft in in in in ,graden ,c4 ,millimetern4 ,graden ,c4 ,millimetern4 ---------------------------------------- ------------- #j #d1ebe #ba #ah1eje #a #d1hfg #bb #ai1fge #b #e1bca #bc #bj1iji #c #e1fai #bd #bb1baa #d #f1jcb #be #bc1ehb #e #f1dga #bf #be1jbf #f #f1ici #bg #bf1edg #g #g1dcf #bh #bh1adh #h #g1ifd #bi #bi1hcb #i #h1ebe #cj #ca1fjb #aj #i1abf #ca #cc1dfd #aa #i1gea #cb #ce1dai #ab #aj1dba #cc #cg1dgc #ac #aa1acj #cd #ci1fcj #ad #aa1hhb #ce #da1hic #ae #ab1fgg #cf #dd1bfh #af #ac1eai #cg #df1geh #ag #ad1dji #ch #di1cfh #ah #ae1cea #ci #eb1ajc #ai #af1cde #dj #ed1ifi #bj #ag1cif ,hat man demnach ein ,gas ber ,wasser abgesperrt1 so ist unter sonst gleichen ,umstnden sein ,volum immer grsser1 als wenn es durch kaltes ,quecksilber abgesperrt wre1 indem eine der ,temperatur des ,wassers entsprechende ,menge ,wasserdampf sich dem ,gase beimischt1 und indem dessen ,spannung einem ,theile der das ,gas zusammendrckenden ,luftsule das ,gleichgewicht hlt1 so dass diese nicht ganz zur ,wirkung kommen kann4 ,will man daher den wahren ,druck kennen lernen1 unter dem sich das ,gas befindet1 so muss man von dem scheinbaren den durch die ,tension des ,wasserdampfes in seiner ,wirkung aufgehobenen ,theil abziehen4 ,gesetzt1 wir htten bei #ggj ,m4,m4 ,barometerstand und einer ,temperatur des ,sperrwassers von #aj ,c4 #ajj ,c4,c4 ,gas gemessen2 welches ,volum wrde es im trockenen ,zustande bei normalem ,barometerstande einnehmen8 ,die ,spannung des ,wasserdampfes ist nach der ,tabelle bei #aj #i1abf1 also befindet sich das ,gas nicht unter dem scheinbaren ,drucke von #ggj ,m4,m41 sondern unter dem wirklichen von #ggj - #i1abf1 d4 i4 #gfj1hgd ,m4,m4 ,nunmehr ist unsere ,rechnung auf die sub ,greek3 b4 betrachtete zurckgefhrt und wir sagen3 #gfj 3 #gfj1hgd #ajj 3 x x #ajj1aae4 ,hat man nun durch die in ,greek3 a4 und ,greek3 b4 und respective ,greek3 c4 betrachteten ,rechnungen das auf ,gewichtsprocente zu berechnende ,gas in die ,verhltnisse gebracht1 auf welche sich die ,angaben der ,tabelle ,v4 beziehen1 so braucht man nur statt des ,volums das ,gewicht zu setzen1 um alsdann durch einfache ,regel de ,tri-,anstze sein ,ziel zu erreichen4 ,wie viel ,gewichtsprocente ,stickstoff sind in einer analysirten ,substanz1 wenn #e1jjj ,grm4 #cjj ,c4,c4 trockenes ,stickgas bei #j und #gfj ,m4,m4 geliefert haben8 ,in der ,tabelle finden wir1 dass #a ,liter 7#ajjj ,c4,c47 ,stickgas von #j und #gfj ,m4,m4 #a1beae ,grm4 wiegt2 wir setzen daher an3 #ajjj 3 #a1beae #cjj 3 x x #j1cge ,grm4 und ferner3 #e 3 #j1cge #ajj 3 x x #g1ej4 ,demnach sind in der untersuchten ,substanz #g1ej ,gewichtsprocente ,stickstoff enthalten4 #b4 ,berechnung der ,resultate auf ,gewichtsprocente1 wenn die gesuchte ,substanz in einer ,verbindung1 abgeschieden wurde1 oder wenn eine ,verbindung aus einem ihrer ,bestandtheile bestimmt werden soll4 4 #afg4 ,hat man eine zu bestimmende ,substanz nicht als solche1 sondern in einer anderen ,form gewogen oder gemessen1 z4 ,b4 ,kohlensure als kohlensauren ,kalk1 -- ,schwefel als schwefelsauren ,baryt1 -- ,ammoniak als ,stickstoff etc41 so muss man1 um die ,rechnung auf die in #a4 betrachtete zurckzufhren1 die ,quantitt des gesuchten ,krpers aus der ,menge des ,gefundenen berechnen4 ,um diesen ,zweck zu erreichen1 kann man entweder einen ,regel de ,tri-,ansatz machen1 oder man kann sich abgekrzter ,methoden bedienen4 -- ,wir haben ,wasserstoff als ,wasser gewogen und #a1jjj ,grm4 erhalten2 wie viel ,wasserstoff ist darin8 ,ein ,aequivalent ,wasser besteht aus3 #ab1e ,wasserstoff #ajj1j ,sauerstoff ----- #aab1e ,wasser4 ,wir setzen demnach an3 #aab1e 3 #ab1e #a1jj 3 x x #j1aaaaa444 ,aus dem eben betrachteten ,ansatz ergiebt sich folgende ,gleichung3 #ab1e_/aab1e #a1jj x d4 i4 #j1aaaaa444 #a1j x oder allgemein ausgedrckt ,wasser #j1aaaaa444 ,wasserstoff4 ,beispiel4 #eag ,wasser1 wie viel ,wasserstoff8 #eag #j1aaaaa #eg1ddd4 ,aus dem oben betrachteten ,ansatz ergiebt sich ferner folgende ,gleichung3 #aab1e_/ab1e #a1jj_/x #aab1e_/ab1e #i also #i #a1jj_/x also x #a1jj_/i oder allgemein ausgedrckt3 ,wasser dividirt durch #i ,wasserstoff4 ,beispiel4 #eag ,wasser1 wie viel ,wasserstoff8 #eag_/i #eg1ddd4 ,auf diese ,art kann man fr jede ,verbindung constante ,zahlen finden1 mit denen sie multiplicirt oder dividirt werden mssen1 damit man den gesuchten ,bestandtheil findet 7vergl4 ,tab4 ,,iii474 ,so ergiebt sich z4 ,b4 der ,stickstoff aus dem ,platinsalmiak1 wenn man denselben durch #ae1if dividirt1 oder mit #j1jfbfi multiplicirt1 -- so der ,kohlenstoff aus der ,kohlensure1 wenn man dieselbe mit #j1bgbg444 multiplicirt1 oder durch #c1fff444 dividirt4 ,diese ,zahlen sind schon bei ,weitem nicht so einfach und bequem als die1 welche wir beim ,wasserstoff fanden2 sie lassen sich deshalb nicht so gut auswendig behalten4 ,daher merkt man sich z4 ,b4 bei der ,kohlensure besser einen anderen allgemeinen ,ausdruck1 nmlich den3 ,kohlensure #c_/aa ,kohlenstoff1 welcher aus dem ,ansatz #bge 3 #ge gefundene ,kohlensure 3 x abgeleitet ist2 denn #bge 3 #ge #ee 3 #ae #aa 3 #c4 ,auf eine sehr einfache ,art erreicht man den genannten ,zweck auch mittelst der hinten angehngten ,tab4 ,,iv4 -- ,auf dieser ,tabelle findet man die ,menge des gesuchten ,bestandtheils fr jede ,zahl der gefundenen ,verbindung von #a-i und somit braucht man bloss diese ,werthe zu addiren4 ,so finden wir z4 ,b4 bei ,wasserstoff3 ,gefunden4 ,gesucht4 #a #b #c #d #e ,wasser4 ,wasserstoff4 #j1aaaaa #j1bbbbb #j1ccccc #j1ddddd #j1eeeee ,gefunden4 ,gesucht4 #f #g #h #i ,wasser4 ,wasserstoff4 #j1ffffg #j1ggggh #j1hhhhi #a1jjjjj ,daraus ersehen wir also1 dass in #a ,theil ,wasser #j1aaaaa ,theile ,wasserstoff1 -- in #e ,theilen ,wasser #j1eeeee ,theile ,wasserstoff1 -- in #i ,theilen #a1jjjjj etc4 enthalten ist4 ,will man nun wissen1 wieviel z4 ,b4 in #e1ag ,wasser ,wasserstoff ist1 so findet man dies1 indem man die fr #e1 fr #a_/aj und fr #g_/ajj geltenden ,zahlen zusammenzhlt1 also #j1eeeee #j1jaaaaa #j1jjggggh ---------- #j1egddchh4 ,warum man die ,zahlen in der angegebenen ,weise und nicht etwa so #j1eeeee #j1aaaaa #j1ggggh ------- #a1ddddd addiren msse1 ergiebt sich von selbst2 denn auf letztere ,art htten wir ja die fr #e1 fr #a und fr #g geltenden ,werthe zusammengezhlt1 das heisst1 wir htten gefunden1 wie viel in #e #a #g #ac1 nicht aber wie viel in #e1ag ,wasser ,wasserstoff enthalten ist4 -- ,aus derselben ,betrachtung ergiebt sich1 dass man1 um den ,wasserstoff in #eag ,wasser zu finden1 die ,komma also versetzen muss3 #ee1eee #a1aaaa #j1ggggh --------- #eg1ddchh4 #c4 ,berechnung der ,resultate auf ,gewichtsprocente bei indirecten ,analysen4 4 #afh4 ,aus dem ,begriffe einer indirecten ,analyse1 welcher ,s4 #bgc festgestellt ist1 geht zur ,genge hervor1 dass man fr die bei indirecten ,analysen vorkommenden ,rechnungen keine allgemein gltigen ,regeln aufstellen knne4 ,in jedem speciellen ,falle muss sich der ,verstand den richtigen ,weg bahnen4 ,wir betrachten hier die ,art der ,berechnung bei zwei der im fnften ,abschnitte angefhrten indirecten ,scheidungen4 ,sie mgen als ,beispiele dienen fr etwaige andere4 a4 ,indirecte ,scheidung des ,natrons vom ,kali 7vergl4 4 #abj4 #c474 ,gesetzt1 man htte #aigf1aa ,grm4 schwefelsaures ,natron schwefelsaures ,kali gefunden1 und darin #ajjj ,grm4 ,schwefelsure1 wie viel ,kali und wie viel ,natron ist zugegen8 ,setzen wir ,k schwefelsaures ,kali1 -- und ,n schwefelsaures ,natron1 so ergiebt sich die ,gleichung ,k ,n #aigf1aa oder ,k #aigf1aa - ,n4 ,in #a ,theil schwefelsaurem ,natron ist #j1efcch1 -- in #a ,theil schwefelsaurem ,kali #j1deiai ,schwefelsure enthalten4 ,die ,quantitt der in dem ,gemenge von schwefelsaurem ,natron und schwefelsaurem ,kali enthaltenen ,schwefelsure1 d4 i4 #ajjj ,grm41 muss also gleich sein #j1efcch der ,quantitt der vorhandenen ,einheiten von schwefelsaurem ,natron 7d4 i4 der ,quantitt des vorhandenen schwefelsauren ,natrons7 #j1deiai der ,quantitt der vorhandenen ,einheiten von schwefelsaurem ,kali 7d4 i4 der ,quantitt des vorhandenen schwefelsauren ,kalis74 ,wir bekommen so die zweite ,gleichung3 7,k #j1deiai7 7,n #j1efcch7 #ajjj oder ,k #ajjj - 7,n #j1efcch7 -------------------- #j1deiai ,setzt man jetzt statt ,k den oben dafr erhaltenen ,werth1 so bekommt man #ajjj - 7,n #j1efcch7 #aigf1aa - ,n ---------------------- #j1deiai und bringt man den ,nenner des ,bruchs weg 7#aigf1aa #j1deiai7 - 7,n #j1deiai7 #ajjj - 7,n #j1efcch71 das ist #ijg1da - 7,n #j1deiai7 #ajjj - 7,n #j1efcch74 ,bringt man jetzt die beiden ,n auf eine ,seite1 so erhlt man 7,n #j1efcch7 - 7,n #j1deiai7 #ajjj - #ijg1da oder #ajjj - #ijg1da #ib1ei ,n ------------------- --------- #hih1bf4 #j1efcch - #j1deiai #j1ajdai ,in dem ,gemenge ist somit #hih1bf schwefelsaures ,natron1 folglich #aigf1aa - #hih1bf1 das ist #ajgg1he schwefelsaures ,kali enthalten4 ,aus diesen ,verbindungen berechnet man nun nach #b4 die darin enthaltenen ,quantitten des ,kalis und ,natrons und nach #a4 deren ,gewichtsprocente4 ,aus der obigen ,entwickelung kann man aber folgende allgemeine ,formel ableiten1 wenn ,a gleich dem ,gemenge1 ,n gleich dem darin enthaltenen ,na,o1 ,,so#c1 ,k gleich dem darin enthaltenen ,,ko1 ,,so#c und ,s gleich der darin enthaltenen ,,so#c ist3 ,s - 7,a #j1deiai7 ,n ------------------ #j1ajdai und ,k ,a - ,n4 ,angenommen z4 ,b41 wir htten schwefelsaures ,kali schwefelsaures ,natron gefunden #bj ,grm4 und darin ,schwefelsure #aj1e ,grm41 wie viel ist von den einzelnen ,salzen vorhanden8 #aj1e - 7#bj #j1deiai7 ,n ---------------------- 1 d4 i4 #j1ajdai #aj1e - #i1ahcc #a1cafb --------------- --------- #ab1fc #j1ajdai #j1ajdai ,k #bj - #ab1fc #g1cg4 ,also bestehen die #bj ,grm4 des ,gemenges aus #ab1fc ,na,o1,,so#c und #g1cg ,,ko1,,so#c4 -- b4 ,indirecte ,scheidung des ,chlors vom ,brom 74 #acg4 #a4 a474 ,gesetzt1 das ,gemenge von ,chlorsilber und ,bromsilber htte #bj ,grm4 gewogen und die ,gewichtsabnahme beim ,ueberleiten des ,chlors #a1jjj ,grm4 ,wie viel ,chlor und wie viel ,brom ist in dem ,gemenge8 ,hierbei hat man sich bloss zu vergegenwrtigen1 dass die ,gewichtsabnahme nichts ,anderes ist1 als der ,unterschied im ,gewicht zwischen dem zuerst da gewesenen ,bromsilber und dem an seine ,stelle getretenen ,chlorsilber1 um ohne ,mhe folgenden ,ansatz zu verstehen3 ,die ,differenz zwischen den ,aequivalenten des ,chlorsilbers und ,bromsilbers verhlt sich zum ,aequivalent des ,bromsilbers die gefundene ,gewichtsabnahme zu x1 d4 i4 zu dem in dem ,gemenge enthalten gewesenen ,bromsilber1 demnach in ,zahlen3 #eef1cd 3 #bcdi1bh #a 3 x x #d1bbbg4 ,in den #bj ,grm4 des ,gemenges sind also #d1bbbg ,grm4 ,bromsilber1 demnach #bj - #d1bbbg #ae1gggc ,grm4 ,chlorsilber enthalten gewesen4 ,als allgemeine ,regel ergiebt sich aus dieser ,entwickelung1 dass man die gefundene ,gewichtsabnahme bloss mit #bcdi1bh_/eef1cd1 d4 i4 mit #d1bbbg zu multipliciren brauche1 um die ,quantitt des in dem ,gemenge enthalten gewesenen ,bromsilbers zu finden4 -- ,kennt man aber die ,menge des ,bromsilbers1 so kennt man auch die des ,chlorsilbers1 und aus diesen ,daten berechnet man alsdann nach #b4 die ,mengen und nach #a4 die ,gewichtsprocente des ,broms und ,chlors4 ,anhang zu ,i4 ,mittlere ,werthe1 ,verlust und ,ueberschuss bei ,analysen4 4 #afi4 ,wenn man bei der ,analyse einer ,substanz einen ,bestandtheil aus dem ,verlust bestimmt1 d4 i4 wenn man seine ,menge dadurch findet1 dass man die ,summe der brigen von dem ,ganzen abzieht1 so ist es ersichtlich1 dass man bei ,berechnung auf ,gewichtsprocente immer #ajj als ,summe bekommen msse4 ,jeder ,verlust oder ,ueberschuss1 den man bei ,bestimmung der einzelnen ,bestandtheile erhalten hat1 trifft hier den einen aus dem ,verlust bestimmten ,bestandtheil1 daher solche ,bestimmungen nur dann hinlngliche ,genauigkeit bieten1 wenn die brigen ,bestandtheile mit gutem ,resultat bestimmt wurden4 ,die ,genauigkeit wird1 wie leicht zu ersehen1 um so grsser sein1 je geringer die ,anzahl der direct bestimmten ,bestandtheile4 ,hat man hingegen jeden ,bestandtheil besonders bestimmt1 so msste man bei absolut genauen ,resultaten in der ,summe der einzelnen die ,menge des ,ganzen haben4 ,da aber1 wie wir oben 74 #ge7 gesehen haben1 jede ,analyse mit gewissen ,ungenauigkeiten behaftet ist1 so wird man in ,wirklichkeit bei ,berechnung auf ,gewichtsprocente bald mehr1 bald weniger als #ajj bekommen4 ,auch in solchem ,falle hat man die gefundenen ,resultate geradezu anzufhren4 ,so fand z4 ,b4 ,pelouze bei der ,analyse des chromsauren ,chlorkaliums3 ,kalium #ba1hh ,chlor #ai1da ,chromsure #eh1ba ------ #ii1ej4 ,so fand ,berzelius bei ,analyse des ,uranoxyd-,kali3 ,kali #ab1h ,uranoxyd #hf1h ----- #ii1f4 ,so fand ,plattner bei der ,analyse des ,magnetkieses3 von ,fahlun von ,brasilien ,eisen #ei1gb #ei1fd ,schwefel #dj1bb #dj1dc ------ ------- #ii1id4 #ajj1jg4 ,nicht zu gestatten ist es1 den etwaigen ,verlust oder ,ueberschuss auf die smmtlichen ,bestandtheile nach ,verhltniss zu vertheilen1 weil er ja niemals von den einzelnen ,bestimmungen in gleichem ,maasse herrhrt1 und weil man durch solches ,umrechnen ,anderen die ,mglichkeit benimmt1 die ,genauigkeit der ,analyse zu beurtheilen4 -- ,man braucht sich des ,gestndnisses nicht zu schmen1 dass man etwas zu wenig oder zu viel bekommen hat1 sofern der ,verlust oder ,ueberschuss innerhalb gewisser ,grenzen liegt1 die bei verschiedenen ,analysen verschieden sind1 und welche ,kundige stets zu beurtheilen wissen4 ,hat man eine ,analyse zwei- oder mehrmal gemacht1 so pflegt man in der ,regel den mittleren ,werth als das richtigste ,resultat anzunehmen4 ,dass ein solcher um so mehr ,vertrauen verdient1 je weniger er von den einzelnen ,resultaten 7welche immer entweder vollstndig oder wenigstens in ,betreff des ,maximums und ,minimums angefhrt werden mssen7 abweicht1 liegt auf der ,hand4 ,da die ,genauigkeit einer ,analyse nicht abhngig ist von der ,menge der angewendeten ,substanz1 sofern man nur berhaupt nicht allzu geringe ,mengen in ,arbeit nahm1 so hat man bei ,bestimmung von ,mittelwerthen diese unabhngig von den ,mengen der zur ,analyse verwendeten ,substanz zu machen1 d4 h4 man muss nicht die ,substanzmengen einerseits und die ,gewichte des darin bestimmten ,bestandtheils andererseits addiren und auf diese ,art den ,procentgehalt bestimmen1 sondern man muss aus jeder einzelnen ,analyse den ,procentgehalt berechnen1 und aus diesen ,resultaten das ,mittel ziehen4 ,gesetzt1 eine ,substanz ,,ab enthielte #ej ,proc4 ,a4 -- ,wir htten bei zwei ,analysen folgende ,resultate erhalten3 #a7 #b ,grm4 ,,ab gaben #j1ii ,grm4 ,a4 #b7 #ej ,grm4 ,,ab gaben #bd1jj ,grm4 ,a4 ,aus ,analyse #a7 ergiebt sich1 dass ,,ab enthlt #di1ej ,proc4 ,a1 #b7 #dh1jj ----- ,summa #ig1ej ,mittel #dh1ge ,falsch wre es1 zu sagen3 #b #ej #eb ,,ab gaben #j1ii #bd1j #bd1ii ,a1 also enthalten #ajj ,,ab444 #dh1jf ,a1 -- denn man sieht leicht ein1 dass bei dieser ,art der ,berechnung der ,einfluss der besseren ,analyse #a7 auf den ,mittelwerth1 wegen der verhltnissmssig geringen ,substanzmenge so gut wie vollstndig vernichtet wird4 ,,ii4 ,aufstellung empirischer ,formeln4 4 #agj4 ,wenn man eine ,verbindung in ,hinsicht auf ihre procentische ,zusammensetzung kennt1 so kann man dafr eine sogenannte empirische ,formel finden1 d4 h4 man kann das relative ,verhltniss der einzelnen ,bestandtheile in ,aequivalenten ausdrcken1 in einer ,formel1 welche1 wenn man sie wieder auf ,gewichtsprocente berechnet1 ,zahlen giebt1 die mit den gefundenen ganz1 oder nahezu1 bereinstimmen4 -- ,auf die ,aufstellung solcher empirischen ,formeln bleiben wir bei allen den ,substanzen beschrnkt1 bei welchen sich das ,atomgewicht nicht bestimmen lsst1 z4 ,b4 bei ,mannit1 ,holzfaser1 bei allen gemengten ,substanzen etc4 ,das ,verstndniss des sehr einfachen ,verfahrens wird sich aus folgenden ,betrachtungen ohne ,mhe ergeben4 ,wenn man in ,kohlensure die relative ,anzahl der ,aequivalente finden wollte1 wie wrde man verfahren8 ,man wrde sagen3 ,das ,aequivalent des ,sauerstoffs verhlt sich zu der ,sauerstoffmenge im ,atomgewicht der ,kohlensure1 wie sich #a verhlt zu x1 d4 i4 zu der ,anzahl der ,sauerstoffatome in der ,kohlensure1 also #ajj 3 #bjj #a 3 x x #b4 ,auf dieselbe ,art wrde man die ,anzahl der ,kohlenstoffatome finden durch den ,ansatz3 #ge 3 #ge #a 3 x 7,aeq4 des ,c7 7,kohlenstoff in #a ,aeq4 ,kohlensure7 x #a4 ,setzen wir jetzt den ,fall1 wir wssten das ,atomgewicht der ,kohlensure nicht1 sondern nur die procentische ,zusammensetzung1 #bg1bg ,kohlenstoff #gb1gc ,sauerstoff ------ #ajj1jj ,kohlensure1 so muss sich doch das relative ,verhltniss der ,aequivalente herausstellen1 wenn wir auch irgend eine beliebige ,zahl als ,atomgewicht annehmen1 z4 ,b4 #ajj4 ,machen wir nun unter dieser ,voraussetzung die obigen ,anstze1 so bekommen wir3 #ajj 3 #gb1gc #a 3 x 7,aeq4 des ,o7 7,sauerstoffmenge im angenommenen ,atomg4 #ajj7 x #j1gbgc2 und ferner #ge 3 #bg1bg #a 3 x 7,aeq4 des ,c7 7,kohlenstoffmenge im angenommenen ,atomg4 #ajj7 x #j1cfcf4 ,wir sehen1 die ,zahlen1 welche das ,verhltniss der ,sauerstoff- und ,kohlenstoffatome ausdrcken1 haben sich gendert1 das ,verhltniss aber ist geblieben2 denn #j1cfcf 3 #j1gbgc #a 3 #b4 ,allgemein lsst sich also das ,verfahren also ausdrcken3 ,man nimmt eine beliebige ,zahl1 am bequemsten #ajj1 als ,atomgewicht der ,verbindung an1 und sucht1 wie oft die ,aequivalentzahl eines jeden ,bestandtheiles in der ,menge desselben ,bestandtheiles enthalten ist1 welche sich fr das angenommene ,atomgewicht der ,verbindung ergiebt4 ,hat man auf diese ,art die das ,verhltniss ausdrckenden ,zahlen gefunden1 so ist1 wenn man will1 die empirische ,formel schon fertig4 ,man pflegt sie jedoch der ,uebersichtlichkeit wegen auf den mglichst einfachen ,ausdruck zu bringen4 ,nehmen wir nun ein etwas complicirteres ,beispiel vor1 z4 ,b4 die ,berechnung der empirischen ,formel fr ,mannit4 ,die procentische ,zusammensetzung des ,mannits ist3 #ci1ef ,kohlenstoff #g1fi ,wasserstoff #eb1ge ,sauerstoff ------ #ajj1jj4 ,wir bekommen somit folgende ,anstze3 #a7 #ajj 3 #eb1ge #a 3 x x #j1ebge4 #b7 #ab1e 3 #g1fi #a 3 x x #j1faeb4 #c7 #ge 3 #ci1ef #a 3 x x #j1ebge4 ,wir haben nunmehr1 wenn wir wollen1 schon die empirische ,formel fr den ,mannit1 nmlich3 ,c#ebge ,h#faeb ,o#ebge4 ,man sieht auf den ersten ,blick1 dass die ,anzahl der ,kohlenstoff- und die der ,sauerstoffatome gleich ist1 und es fragt sich jetzt1 ob man die gefundenen ,verhltnisse nicht durch kleinere ,zahlen ausdrcken knne4 ,diese ,frage wird durch ein einfaches ,rechenexempel beantwortet1 welches auf verschiedene1 am bequemsten aber auf folgende ,weise angesetzt werden kann3 #ebge 3 #faeb #fj 3 x 7statt #fj knnte jede andere ,zahl als drittes ,glied der ,proportion gesetzt werden1 aber die genannte ist sehr passend1 weil die meisten ,zahlen darin aufgehen7 x #gj4 ,wir haben demnach als einfachere ,formel ,c#fj ,h#gj ,o#fj ,c#f ,h#g ,o#f4 ,die oben aufgefhrte procentische ,zusammensetzung des ,mannits war die berechnete1 also blieb ber die ,formel kein ,zweifel4 ,nehmen wir jetzt die ,resultate einer wirklichen ,analyse desselben4 ,oppermann erhielt von #a1eic ,grm4 beim ,verbrennen mit ,kupferoxyd #b1bif ,kohlensure und #a1ajf ,wasser4 ,daraus berechnet sich3 #ci1ca ,kohlenstoff #g1ga ,wasserstoff #eb1ih ,sauerstoff ------- #ajj1jj2 und wenn wir die obigen ,anstze machen1 so erhalten wir als ersten ,ausdruck der empirischen ,formel ,c#ebda ,h#fafh ,o#ebih und durch den ,ansatz3 #ebih 3 #fafh #fj 3 x finden wir x #fi1h4 ,betrachtet man nun diese ,zahlen1 so findet man1 dass #fi1h ohne ,ungenauigkeit mit #gj1j vertauscht werden knne1 sowie dass der ,unterschied zwischen #ebda und #ebih so gering1 dass beide gleich zu setzen4 ,man kommt somit durch diese ,betrachtungen ebenfalls zu der ,formel ,c#f ,h#g ,o#f1 und den ,prfstein1 ob die ,formel recht ist1 giebt nun die ,zurckberechnung der ,formel auf ,procente ab4 ,je weniger die berechneten ,procente von den gefundenen abweichen1 um so mehr hat man ,grund1 die ,formel als richtig zu betrachten4 ,weichen beide mehr ab1 als durch die ,fehlergrenzen der ,methoden erklrlich ist1 so hat man ,ursache1 die ,formel als falsch zu betrachten und eine andere aufzustellen2 denn man sieht leicht ein1 dass fr eine ,substanz1 sofern man ihr ,atomgewicht nicht kennt1 aus einer und derselben oder aus sehr nahe bereinstimmenden ,analysen verschiedene ,formeln berechnet werden knnen1 weil die gefundenen ,zahlen niemals absolut richtig1 sondern immer nur ,annherungen sind4 ,z4 ,b4 bei ,mannit3 berechnet fr fr gefunden ,c#f #ci1ef ,c#h #ci1fg #ci1ca ,h#g #g1fi ,h#i #g1dd #g1ga ,o#f #eb1ge ,o#h #eb1hi #eb1ih ------ ------ ------- #ajj1jj #ajj1jj #ajj1jj4 ,,iii4 ,aufstellung rationeller ,formeln4 4 #aga4 ,kennt man ausser der procentischen ,zusammensetzung auch das ,atomgewicht einer ,substanz1 so kann man dafr eine rationelle ,formel aufstellen1 d4 h4 eine solche1 welche nicht nur das relative ,verhltniss der ,atome1 sondern auch ihre absolute ,menge ausdrckt4 ,folgende ,beispiele mgen zur ,erluterung dienen4 #a4 ,bestimmung der rationellen ,formel der ,unterschwefelsure4 ,durch die ,analyse ist gefunden1 erstens die procentische ,zusammensetzung der ,unterschwefelsure1 zweitens die procentische ,zusammensetzung des unterschwefelsauren ,kalis1 nmlich3 ,schwefel #dd1dd ,kali #ci1eea ,sauerstoff #ee1ef ,unterschwefelsure #fj1ddi ------ ------- ,unterschwefelsure #ajj1jj ,unterschwefelsaures ,kali #ajj1jjj 7,aequivalent des ,kalis #ehh1hf47 ,aus dem ,ansatze3 #ci1eea 3 #fj1ddi #ehh1hf 3 x x #ijj ergiebt sich als x die ,summe der ,aequivalentzahlen der in der ,unterschwefelsure enthaltenen ,bestandtheile1 d4 i4 das ,atomgewicht der ,unterschwefelsure4 ,wir brauchen jetzt bei der weiteren ,berechnung kein hypothetisches ,atomgewicht mehr anzunehmen1 wie wir dies 4 #agj bei ,mannit thun mussten1 denn wir kennen ja das rechte1 und knnen somit gleich ansetzen3 #ajj 3 #dd1dd #ijj 3 x x #djj1 d4 i4 gleich der ,summe der ,aequivalentzahlen des ,schwefels1 und ferner3 #ajj 3 #ee1ef #ijj 3 x x #ejj1 d4 i4 gleich der ,summe der ,aequivalentzahlen des ,sauerstoffs4 ,in #djj ist aber die ,aequivalentzahl des ,schwefels1 d4 i4 #bjj1 zweimal1 -- und in #ejj die ,aequivalentzahl des ,sauerstoffs1 d4 i4 #ajj1 fnfmal enthalten1 die rationelle ,formel der ,unterschwefelsure ist daher ,s#b ,o#e4 #b4 ,bestimmung der rationellen ,formel der ,benzosure4 ,stenhouse erhielt von #j1chjg bei #ajj getrockneten ,benzosurehydrats #j1iege ,kohlensure und #j1afih ,wasser4 #j1dbhg bei #ajj getrocknetes benzosaures ,silberoxyd gaben #j1bjb ,silber4 ,aus diesen ,resultaten berechnet sich folgende ,zusammensetzung3 ,kohlenstoff #fh1fg ,silberoxyd #ej1fg ,wasserstoff #d1ie ,benzosure #di1cc ,sauerstoff #bf1ch ------ ------ #ajj1jj ,benzosurehydrat #ajj1jj 7,atomgewicht des ,silberoxyds #addi1ff47 #ej1fg 3 #di1cc #addi1ff 3 x x #adaa1c1 d4 i4 das ,atomgewicht der wasserfreien ,benzosure1 demnach ist das des ,benzosurehydrats #adaa1c #aab1e #aebc1h1 und wir setzen somit an3 #ajj 3 #fh1fg #aebc1h 3 x x #ajdf1ci4 #ajj 3 #d1ie #aebc1h 3 x x #ge1dc4 #ajj 3 #bf1ch #aebc1h 3 x x #dja1ig4 #ge ist in #ajdf1ci enthalten #ac1ie mal #ab1e #ge1dc #f1jc #ajj #dja1ig #d1jb ,man sieht auf den ersten ,blick1 dass man #ac1ie mit #ad1 -- #f1jc mit #f1 -- und #d1jb mit #d vertauschen kann1 wodurch man alsdann fr ,benzosurehydrat die ,formel erhlt3 ,c#ad ,h#f ,o#d4 ,sie liefert berechnet gefunden wurde ,c #fh1he #fh1fg ,h #d1ib #d1ie ,o #bf1bc #bf1ch ------- ------- #ajj1jj4 #ajj1jj4 #c4 ,bestimmung der rationellen ,formel des ,thens4 ,stenhouse fand bei der ,analyse des ,thens folgende ,zahlen3 #a4 #j1bhe ,grm4 ,substanz gaben #j1eabe ,kohlensure und #j1acb ,wasser4 #b4 ,mit ,kupferoxyd verbrannt1 wurde ein ,gasgemisch erhalten ,,co#b 3 ,n #d 3 #a4 #c4 #j1ehbh ,grm4 des ,doppelsalzes aus salzsaurem ,then und ,platinchlorid gaben #j1adc ,platin4 ,daraus ergiebt sich folgende procentische ,zusammensetzung3 ,kohlenstoff #di1je ,wasserstoff #e1ad ,stickstoff #bh1fa ,sauerstoff #ag1bj ------ #ajj1jj und als ,atomgewicht des ,thens #bdfa1ca4 ,denn man hat allen ,grund1 anzunehmen1 dass die ,formel des salzsauren ,then-,platinchlorids sein werde3 ,then ,cl,h ,pt,cl#b4 ,man findet nun das ,atomgewicht dieses ,doppelsalzes durch den ,ansatz3 #j1adc 3 #j1ehbh #abcf1ge 7,a4 ,g4 des ,pt7 3 x x #ejdj1d1 und folglich das ,atomgewicht des ,thens1 wenn man die ,summe der ,atomgewichte eines ,aequivalentes ,platinchlorid 7#babc1ca7 und eines ,aequivalentes ,salzsure 7#dee1gh7 von #ejdj1d abzieht4 #ejdj1d - 7#babc1ca #dee1gh7 ist aber #bdfa1ca4 ,als empirische ,formel ergiebt sich aus der procentischen ,zusammensetzung1 nach den ,anstzen3 #ge 3 #di1je #a 3 x x #j1fed4 #ab1e 3 #e1ad #a 3 x x #j1daa4 #age1j 3 #bh1fa #a 3 x x #j1afc4 #ajj 3 #ag1bj #a 3 x x #j1agb4 ,c#fed ,h#daa ,n#afc ,o#agb4 ,heben wir diese ,zahlen nach der ,s4 #djf angegebenen ,weise 7indem man die kleinste #fj setzt71 so erhalten wir die ,formel3 ,c#bda ,h#aea ,n#fj ,o#fc4 ,hebt man diese ,zahlen weiter durch ,division mit #cj1 so bekommt man ,c#h1jc ,h#e1jc ,n#b ,o#b1a1 statt welcher man mit vlliger ,beruhigung ,c#h ,h#e ,n#b ,o#b setzen kann1 wie die folgende procentische ,zusammenstellung ergiebt3 berechnet3 gefunden3 #h ,c #fjj1j #di1dg #di1je #e ,h #fb1e #e1ae #e1ad #b ,n #cej1j #bh1hi #bh1fa #b ,o #bjj1j #af1di #ag1bj ------------------------------ #abab1e #ajj1jj #ajj1jj4 ,betrachtet man aber das der ,formel ,c#h;,h#e,n#b,o#b entsprechende ,a4 ,g4 #abab1i1 so sieht man1 dass es in dem oben gefundenen ,a4 ,g4 #bdfa1ca 444 #b1jcmal enthalten ist4 ,statt des ,verhltnisses #a 3 #b1jc kann man aber ohne ,ungenauigkeit setzen #a 3 #b1 und somit als rationelle ,formel des ,thens3 #b ,c#h;,h#e,n#b,o#b ,c#af;,h#aj,n#d,o#d4 ,dass die oben gemachte ,annahme1 salzsaures ,then-,platinchlorid habe die ,formel3 ,then ,cl,h ,pt,cl#b1 richtig sei1 lsst sich jetzt leicht besttigen1 indem man vergleicht1 ob der berechnete ,platingehalt dieser ,formel mit dem direct gefundenen bereinstimmt4 ,in #ajj ,thln4 berechnet gefunden ,c#af;,h#aj,n#d,o#d #bdbe1jj ,cl,h #dee1gh ,platin #abcf1ge -- #bd1gj -- #bd1ec ,cl#b #hhf1ef -------- #ejjd1ji4 #d4 ,bestimmung der rationellen ,formeln bei ,sauerstoffsalzen insbesondere4 a4 ,bei ,verbindungen1 welche keine isomorphen ,bestandtheile enthalten4 ,bei ,sauerstoffsalzen kann man auch auf eine andere ,art1 nmlich durch ,ermittelung des ,verhltnisses1 in dem die ,sauerstoffmengen zu einander stehen1 zu ihren rationellen ,formeln gelangen4 ,diese ,methode ist hchst einfach4 ,bei der ,analyse des krystallisirten schwefelsauren ,natron-,ammons erhielt ich ,natron #ag1ic ,ammoniumoxyd #ae1bc ,schwefelsure #df1jj ,wasser #bj1hd ------- #ajj1jj4 #chg1dd ,na,o enthalten #ajj ,o1 also #ag1ic 444 #d1fc #cbe ,,nh#d,o #ajj ,o1 #ae1bc 444 #d1fh #ejj ,,so#c #cjj ,o1 #df1jj 444 #bg1fj #aab1e ,,ho #ajj ,o1 #bj1hd 444 #ah1eb ,die erhaltenen ,sauerstoffmengen #d1fc 3 #d1fh 3 #bg1fj 3 #ah1eb verhalten sich aber wie #a 3 #a1ja 3 #e1ig 3 #d1jj1 statt welcher ,zahlen man ohne ,ungenauigkeit #a 3 #a 3 #f 3 #d setzen kann1 wodurch man zu der ,formel ,na,o1 ,,nh#d,o1 #b,,so#c #d;,,ho oder ,na,o1 ,,so#c ,,nh#d,o1 ,,so#c #d aq4 gelangt4 b4 ,bei ,verbindungen1 welche isomorphe ,bestandtheile enthalten4 ,isomorphe ,bestandtheile knnen sich1 wie bekannt1 in allen ,verhltnissen vertreten4 ,will man daher fr ,verbindungen1 welche isomorphe ,substanzen enthalten1 eine ,formel aufstellen1 so mssen die isomorphen ,bestandtheile zusammengefasst1 das heisst1 wie ein ,krper in der ,formel dargestellt werden4 ,es kommt dies bei der ,berechnung von ,formeln fr ,mineralien beraus hufig vor4 ,a4 ,erdmann fand im ,monradit ,sauerstoffgehalt3 ,kieselsure #ef1ag #bi1agi ,talkerde #ca1fc #ab1feb #ad1fja ,eisenoxydul #h1ef #a1idi ,wasser #d1jd #c1eij ------- #ajj1dj4 #c1ei 3 #ad1fja 3 #bi1agi verhlt sich aber wie #a 3 #d1jg 3 #h1a1 statt welcher ,zahlen man ohne ,ungenauigkeit setzen kann3 #a 3 #d 3 #h4 ,nennen wir #a ,aeq4 ,metall ,r1 so bekommen wir demnach die ,formel3 #d7,,ro1 ,si,o#b7 ,,ho oder #d7,mg,o1 ,si,o#b7 aq4 7,fe ,es sind jedoch nicht bloss isomorphe ,substanzen1 welche sich auf diese ,art in ,verbindungen vertreten1 sondern berhaupt solche1 welche analoge ,zusammensetzung haben4 ,so findet man1 dass sich ,,ko1 ,na,o1 ,ca,o1 ,mg,o u4 s4 w4 vertreten4 ,auch diese mssen alsdann in der ,formel als ein ,ganzes betrachtet werden4 ,abich fand im ,andesin3 ,sauerstoffgehalt3 ,kieselsure #ei1fj #cj1id ,thonerde #bd1bh #aa1bb #aa1gj ,eisenoxyd #a1eh #j1dh ,kalkerde #e1gg #a1fa #c1ij ,talkerde #a1jh #j1dc ,natron #f1ec #a1fh ,kali #a1jh #j1ah ------ #ii1ib4 #c1ij 3 #aa1gj 3 #cj1id verhlt sich aber wie #a 3 #c1j 3 #g1ic1 statt welcher ,zahlen man ohne ,ungenauigkeit #a 3 #c 3 #h setzen kann4 ,nennen wir wieder #a ,aeq4 ,metall ,r1 so bekommen wir demnach die ,formel3 ,,ro ,r#b,o#c #d,si,o#b ,,ro1 ,si,o#b ,r#b,o#c1 #c,si,o#b1 welche man dann auch schreiben kann3 ,ca ,mg ,al#b ,na ,o1 ,si,o#b ,fe#b ,o#c1 #c,si,o#b4 ,k ,man sieht hieraus1 dass dieses ,mineral ,leucit 7,,ko1 ,si,o#b ,al#b,o#c1 #c,si,o#b7 ist1 in welchem sich das ,kali zum grssten ,theil durch ,kalk1 ,natron und ,magnesia1 und ein ,theil der ,thonerde durch ,eisenoxyd vertreten findet4 ,dass das1 was hier von der ,aufstellung der ,formeln bei ,sauerstoffsalzen bemerkt worden1 auch auf ,schwefelmetalle angewendet werden kann1 liegt auf der ,hand4 ,,iv4 ,berechnung der ,dampfdichte flchtiger ,krper und ,anwendung des ,resultats zur ,controlirung der ,analysen und zur ,bestimmung des ,atomgewichts4 4 #agb4 ,es ist bekannt1 dass das specifische ,gewicht eines zusammengesetzten ,gases gleich ist der ,summe der specifischen ,gewichte seiner ,bestandtheile in einem ,volum4 ,z4 ,b4 #b ,vol4 ,wasserstoffgas und #a ,vol4 ,sauerstoffgas geben #b ,vol4 ,wasserdampf4 -- ,gben sie #a ,vol4 ,wasserdampf1 so wrde dessen specifisches ,gewicht gleich sein der ,summe des specifischen ,gewichts des ,sauerstoffs und des doppelten specifischen ,gewichts des ,wasserstoffs1 das wre #b #j1jfia #j1achbj #a1ajefc -------- #a1bdchc4 ,da sie aber #b ,volumina geben1 so kommt auf #a ,volumen nur #a_/b1 folglich #a1bdchc_/b #j1fbaib4 ,man erkennt ohne ,mhe1 dass die ,kenntniss der ,dampfdichte eines zusammengesetzten ,krpers eine vortreffliche ,controle dafr abgiebt1 ob man bei ,aufstellung einer ,formel die relativen ,verhltnisse der ,aequivalente richtig getroffen hat4 ,z4 ,b4 wir haben fr ,camphor nach den ,resultaten der ,elementaranalyse die empirische ,formel aufgestellt3 ,c#aj;,h#h,o4 ,dumas fand das specif4 ,gewicht des ,camphordampfes #e1cad4 ,woran erkennen wir nun1 ob die aufgestellte ,formel in ,bezug auf die relativen ,verhltnisse der ,aequivalente richtig ist8 ,specif4 ,gewicht des ,kohlenstoffdampfes #j1hbic ,wasserstoffgases #j1jfia ,sauerstoffgases #a1ajef4 #aj ,aeq4 ,c #aj ,vol4 #aj #j1hbic #h1bicj #h ,aeq4 ,h #af ,vol4 #af #j1jfia #a1ajef #a ,aeq4 ,o #a ,vol4 #a #a1ajef #a1ajef -------- #aj1ejdb4 ,man sieht1 die erhaltene ,summe ist fast genau zweimal so gross1 als die direct gefundene 7#aj1ejdb_/b #e1beba71 zum ,zeichen1 dass die relativen ,verhltnisse der ,aequivalente in der aufgestellten ,formel richtig sind4 -- ,ob die ,formel auch in ,betreff der absoluten ,anzahl der ,aequivalente richtig ist1 lsst sich aus der ,dampfdichte nicht erkennen1 weil man nicht wissen kann1 wie viel ,raumtheilen ,camphordampf je ein ,camphoratom entspricht4 ,so nimmt z4 ,b4 ,liebig an1 es entspreche #b ,raumtheilen und setzt die ,formel ,c#aj;,h#h,o1 whrend ,dumas annimmt1 es entspreche #d ,raumtheilen und die ,formel ,c#bj;,h#af,o#b setzt4 ,die ,kenntniss der ,dampfdichte giebt demnach eigentlich nur eine ,controle der ,analyse1 nicht aber ein sicheres ,mittel zur ,aufstellung einer rationellen ,formel ab1 und wenn man sie zu letzterem ,behufe nichtsdestoweniger zuweilen anwendet1 so kann dies doch nur bei solchen ,substanzen geschehen1 bei denen man aus der ,analogie auf ein gewisses ,verdichtungsverhltniss schliessen kann2 so lehrt z4 ,b4 die ,erfahrung1 dass bei den meisten ,hydraten der flchtigen organischen ,suren #a ,aeq4 #d ,raumtheilen entspricht4 ,so fanden wir oben als rationelle ,formel des ,benzosurehydrats ,c#ad;,h#f,o#d2 ,dumas und ,mitscherlich fanden als ,dampfdichte #d1bfj4 ,zu dieser ,zahl aber gelangt man durch ,division der ,summe der specifischen ,gewichte der ,bestandtheile in einem ,atom ,benzosurehydrat durch #d1 es sind nmlich3 #ad ,volumina ,c #aa1fajb #ab ,h #j1hbib #d ,o #d1dbbd --------- #af1hfah_/d #d1baed4 ,nachdem wir so den ,werth der ,kenntniss der ,dampfdichte zur ,controlirung der ,elementaranalyse kennen gelernt haben1 wollen wir zur ,berechnung derselben aus den nach 4 #afa gefundenen ,resultaten bergehen4 ,whlen wir als ,beispiel die ,bestimmung des specifischen ,gewichts des ,camphordampfes von ,dumas4 ,die unmittelbaren ,ergebnisse des ,versuches waren folgende3 ,temperatur der ,luft #ac1e ,c4 ,barometerstand #j1gdb ,m4,m4 ,temperatur des ,bades beim ,zuschmelzen #bdd ,c4 ,gewichtszunahme des ,ballons #j1gjh ,grm4 ,volumen des in den ,ballon eingedrungenen ,quecksilbers #bie ,c4,c4 ,zurckgebliebene ,luft #j ,um nun das specif4 ,gewicht finden zu knnen1 mssen wir drei ,fragen beantworten3 #a4 ,wieviel wiegt die ,luft1 die der ,ballon fasst8 7,diese ,grsse mssen wir kennen zur ,beantwortung der zweiten ,frage47 #b4 ,wieviel wiegt der ,camphordampf1 den der ,ballon fasst8 #c4 ,welchem ,volum entspricht der ,camphordampf bei #j und #j1gfj ,m4,m48 ,man sieht1 die ,beantwortung dieser ,fragen ist an und fr sich ganz einfach1 und wenn die ,berechnung in ,wirklichkeit ein wenig weitlufiger erscheint1 so kommt dies nur daher1 dass einige ,reductions- und ,correctionsrechnungen erforderlich sind4 #a4 ,der ,ballon fasst1 wie wir aus dem ,volum des eingedrungenen ,quecksilbers ersehen haben1 #bie ,c4,c4 -- ,wieviel betragen nun #bie ,c4,c4 ,luft von #ac1e und #j1gdb ,m4,m4 ,barometerstand1 bei #j und #j1gf ,m4,m48 ,diese ,frage beantworten wir nach 4 #aff durch folgende ,anstze3 #gfj 3 #gdb #bie 3 x x #bhh ,c4 ,c4 7von #ac1e bei #j1gf ,m4 ,m47 und ferner #bhh_/a 7#ac1e #j1jjcff7 #bhh_/a1jdida #bgd ,c4 ,c4 7bei #j und #j1gf ,m4 ,m47 ,da nun #a ,c4,c4 ,luft von #j und #j1gf ,m4 ,m4 #j1jjabicb ,grm4 wiegt1 so wiegen #bgd1 -- #j1jjabicb #bgd1 d4 i4 #j1cedcd ,grm4 #b4 ,wieviel wiegt nun der ,dampf8 ,wir haben am ,anfang des ,versuches tarirt den ,glasballon der darin befindlichen ,luft4 ,bei der ,wgung legten wir auf die ,wage den ,glasballon dem ,dampf 7aber nicht wieder die ,luft72 wollen wir also das wirkliche ,gewicht des ,dampfes finden1 so drfen wir nicht geradezu die ,tara von dem ,gewichte des mit ,dampf gefllten ,ballons abziehen1 denn 7,glas ,dampf7 - 7,glas ,luft7 ist nicht gleich ,dampf2 sondern wir mssen entweder das ,gewicht der ,luft von der ,tara abziehen1 oder aber zu dem des mit ,dampf gefllten ,ballons hinzufgen4 -- ,thun wir das ,letztere4 ,gewicht der ,luft im ,ballon #j1cedcd ,grm4 ,gewichtszunahme des ,ballons #j1gjhjj ------------ ,gewicht des ,dampfes demnach #a1jfbcd ,grm4 #c4 ,welchem ,volum bei #j und #j1gfj ,m4,m4 entsprechen nun die #a1jfbcd ,grm4 ,dampf8 ,aus den obigen ,angaben wissen wir1 dass sie #bie ,c4,c4 bei #bdd und #j1gdb ,m4 ,m4 entsprechen4 ,ehe man die ,reduction nach 4 #aff machen kann1 ist es nothwendig1 erst folgende ,correctionen anzubringen3 a7 #bdd des ,quecksilberthermometers entsprechen nach den ,versuchen von ,magnus #bci wirklichen oder ,luftthermometergraden 7siehe ,tabelle ,,vi471 b7 ,nach ,dulong und ,petit dehnt sich das ,glas1 wenn man von #j ausgeht1 fr jeden ,centesimalgrad um #a_/cejjj seines ,volumens aus4 ,das ,volumen des ,ballons war demnach im ,augenblick des ,zuschmelzens #bie #bie #bci_/cejjj #big ,c4,c4 ,machen wir jetzt die ,temperatur- und ,barometerstandreductionen1 so erhalten wir durch den ,ansatz3 #gfj 3 #gdb #big 3 x x 7das sind ,c4,c4 ,dampf bei #j1gfj ,m4 ,m4 und #bci7 #bij und durch die ,gleichung #bij_/a 7#bci #j1jjcff7 x x 7das sind ,c4,c4 ,dampf bei #j1gfj ,m4,m4 und #j7 #aed1f4 ,es wiegen also nun #aed1f ,c4,c4 ,camphordampf von #j und #j1gfj ,m4,m4 #a1jfbcd ,grm4 -- ,folglich wiegt #a ,liter 7#ajjj ,c4,c47 #f1hgae ,grm41 denn3 #aed1f 3 #a1jfbcd #ajjj 3 #f1hgae4 ,nun wiegt aber #a ,liter ,luft von #j und #j1gfj ,m4,m4 #a1bicb ,grm41 folglich ist das specif4 ,gewicht des ,camphordampfes #e1cad1 denn #a1bicb 3 #f1hgae #a 3 #e1cad4 ,zweite ,abtheilung4 ,specieller ,theil4 ,i4 ,analyse natrlicher ,gewsser4 ,a4 ,untersuchung der gewhnlichen sssen ,gewsser 7,quell-1 ,brunnen-1 ,bach-1 ,fluss- etc4 ,wasser7#ia4 4 #agc4 ,die ,stoffe1 deren quantitative ,bestimmung bei ,untersuchung von sssen ,gewssern gewhnlich vorgenommen zu werden pflegt1 sind folgende3 a4 ,basen3 ,natron1 ,kalk1 ,magnesia4 b4 ,suren3 ,schwefelsure1 ,kieselsure1 ,kohlensure 7gebundene71 ,chlor4 c4 ,suspendirte ,stoffe3 ,thon etc4 ,ich fasse daher hier auch nur deren ,bestimmung ins ,auge4 ,soll sich die ,untersuchung auf sonstige ,bestandtheile erstrecken1 so verfhrt man in ,betreff dieser nach den in 4 #agd-ahj angegebenen ,methoden4 #ia ,vergleiche den betreffenden ,abschnitt in meiner ,anleitung zur qualitativen ,analyse1 achte ,auflage 4 #aih4 ,i4 ,das zu untersuchende ,wasser ist klar4 #a4 ,bestimmung des ,chlors4 ,man verwendet #ejj-ajjj ,grm4 oder ,c4,c4#ib4 -- ,das ,wasser wird mit ,salpetersure angesuert und mit salpetersaurem ,silberoxyd gefllt4 ,man filtrirt erst1 nachdem sich der ,niederschlag vllig abgesetzt hat 74 #aab4 ,i4 a474 ,sollte die ,menge des ,chlors so gering sein1 dass durch ,silberlsung nur eine schwache ,trbung entsteht1 so verdampft man eine grssere ,portion des ,wassers auf #a_/b1 #a_/d1 #a_/f etc41 filtrirt1 wscht den ,niederschlag aus und verfhrt mit dem ,filtrat wie angegeben4 #ib ,da das specifische ,gewicht der sssen ,gewsser von dem des reinen ,wassers nur sehr wenig differirt1 so knnen alle ,portionen des ,wassers getrost gemessen werden4 ,es erleichtert die ,rechnung1 wenn man eine runde ,anzahl von ,c4,c4 nimmt4 #b4 ,bestimmung der ,schwefelsure4 ,man verwendet etwa #ajjj ,grm4 -- ,das ,wasser wird mit ,salzsure sauer gemacht und mit ,chlorbaryum versetzt4 ,man filtrirt nach vlligem ,absitzen 74 #aje4 ,i4 #a474 ,bei sehr geringem ,gehalt an ,schwefelsure verdampft man das angesuerte ,wasser auf #a_/b1 #a_/d1 #a_/f etc41 bevor man ,chlorbaryum zusetzt4 #c4 ,bestimmung der ,gesammtmenge der ,salze1 sowie des ,natrons1 ,kalks1 der ,magnesia und der ,kieselsure4 a4 ,man verdampft vorsichtig #ajjj ,grm4 ,wasser in einer gewogenen ,platin- oder auch ,porzellan-,schale zur ,trockne4 ,es geschieht dies anfangs direct ber der ,lampe1 zuletzt im ,wasserbad4 ,den ,rckstand erhitzt man im ,luftbad bei etwa #bjj1 bis keine ,gewichtsabnahme mehr erfolgt4 ,man erfhrt so die ,gesammtmenge der ,salze4 b4 ,man fgt jetzt zu dem ,rckstande etwas ,wasser1 dann vorsichtig reine verdnnte ,schwefelsure in mssigem ,ueberschuss4 7,die ,schale ist hierbei zu bedecken1 damit durch ,spritzen kein ,verlust entsteht47 ,man stellt jetzt die ,schale aufs ,wasserbad4 ,nach #aj ,minuten spritzt man die zum ,bedecken verwendete ,glasschale ab1 verdampft den ,inhalt zur ,trockne1 verjagt die freie ,schwefelsure1 glht den ,rckstand heftig 74 #gg4 #a47 und wgt ihn4 ,er besteht aus schwefelsaurem ,natron1 schwefelsaurem ,kalk1 schwefelsaurer ,magnesia und aus etwas abgeschiedener ,kieselsure4 c4 ,man erhitzt den ,inhalt der ,schale mit ,wasser fast zum ,kochen#ic1 lsst absitzen und giesst die ,lsung durch ein ,filter4 ,dies wiederholt man mit kleinen ,wassermengen noch #d-e ,mal2 dann kann man sicher sein1 dass alles schwefelsaure ,natron und alle schwefelsaure ,magnesia sich in ,lsung befinden4 ,man stellt die kleine ,schale1 in welcher sich der ungelst gebliebene1 kieselsurehaltige ,gyps befindet1 unter einer ,glocke bei ,seite1 trocknet das ,filter1 durch welches man die ,flssigkeit abgegossen hat1 und verbrennt es an einem ,platindraht ber der ,schale1 so dass alle ,asche in diese fllt4 #ic ,ist die ,menge des ,kalks im ,wasser gering1 so kann man auch den ,inhalt der ,schale mit ,salzsure erhitzen1 bis sich ,alles -- mit ,ausnahme der ,kieselsure -- gelst hat4 ,man filtrirt alsdann diese ab1 wscht sie aufs ,beste aus1 trocknet und wgt sie4 ,mit dem ,filtrate verfhrt man nach d4 d4 ,die ,flssigkeit versetzt man zunchst mit ,salmiak und fgt etwas oxalsaures ,ammon zu4 -- ,nach dem ,absitzen filtrirt man die kleine ,menge oxalsauren ,kalks ab 7welche dem in ,lsung bergegangenen ,gyps entspricht74 ,das ausgewaschene und getrocknete ,filter verbrennt man in oder ber der ,schale1 in welcher sich die ,hauptmenge des ,kalks als schwefelsaurer ,kalk befindet1 behandelt den ,inhalt der ,schale vorsichtig mit etwas verdnnter ,schwefelsure1 verdampft1 glht und wgt4 ,nach dem ,wgen erhitzt man den ,inhalt der ,schale mit concentrirter ,salzsure1 um den ,gyps zu lsen4 ,die unlslich bleibende ,kieselsure behandelt man noch mehrmals mit ,salzsure und wscht sie endlich auf einem ,filterchen vollkommen aus4 ,zieht man ihre ,menge von der des zuletzt gewogenen ,schaleninhaltes ab1 so erfhrt man die ,menge des ,kalkes aus dem ,gewichte des so ermittelten schwefelsauren ,kalkes4 e4 ,in der von dem oxalsauren ,kalke abfiltrirten ,lsung bestimmt man die ,magnesia mit phosphorsaurem ,natron 74 #hb4 #b474 ,zieht man ihre ,menge1 berechnet auf schwefelsaure ,magnesia1 sammt der des ,gypses und der ,kieselsure ab von dem in b4 ermittelten ,gesammtgewicht der schwefelsauren ,salze1 so bleibt als ,rest3 schwefelsaures ,natron4 #d4 ,aus den in #a4-c4 ermittelten ,zahlen ergiebt sich1 nachdem man sie auf #ajjj ,thle4 ,wasser berechnet hat1 die ,menge der gebundenen ,kohlensure auf folgende ,art4 ,man addirt die ,mengen ,schwefelsure1 welche den gefundenen ,basen entsprechen1 und zieht von der ,summe erstens die direct gefundene1 zweitens eine dem gefundenen ,chlor quivalente ,menge 7fr #a ,aeq4 ,cl #a ,aeq4 ,,so#c7 ab2 der ,rest ist quivalent der mit den ,basen zu einfach kohlensauren ,salzen verbundenen ,kohlensure4 ,somit entsprechen #ejj der so brig bleibenden ,schwefelsure #bge ,kohlensure4 #e4 ,controle4 ,addirt man die ,menge des ,natrons1 ,kalks1 der ,magnesia1 der ,schwefelsure1 der ,kieselsure1 der ,kohlensure und des ,chlors und zieht von der ,summe eine dem ,chlor quivalente ,menge ,sauerstoff ab 7da dasselbe mit ,metall1 nicht mit ,oxyd verbunden ist71 so erhlt man eine ,zahl1 welche nahezu gleich sein muss der in #c4 a4 gefundenen ,gesammtmenge der ,salze4 -- ,vollkommene ,uebereinstimmung kann nicht erwartet werden1 da beim ,eindampfen des ,wassers ,chlormagnesium partiell zerlegt und basisch wird1 da die ,kieselsure etwas ,kohlensure austreibt1 da kohlensaure ,magnesia sich schwer entwssern lsst1 ohne ,kohlensure zu verlieren1 und da sie im ,abdampfungsrckstande als basisches ,salz enthalten ist1 whrend in der ,berechnung die dem neutralen ,salze entsprechende ,menge ,kohlensure aufgefhrt ist4 ,,ii4 ,das zu untersuchende ,wasser ist nicht klar4 ,man fllt dasselbe in eine grosse ,flasche von bekanntem ,inhalt1 verschliesst dieselbe mit einem ,glasstopfen1 lsst das ,wasser durch ,stehen im ,kalten sich klren1 nimmt das klare durch einen ,heber so weit als mglich ab1 filtrirt den ,rckstand und wgt den ,inhalt des ,filters nach dem ,trocknen oder ,glhen4 ,mit dem klaren ,wasser verfhrt man nach ,i4 ,in ,betreff der ,berechnung der ,analyse verweise ich auf 4 #ahj und bemerke nur1 dass man dabei gewhnlich 7denn es kann dabei eine gewisse ,willkr stattfinden7 folgenden ,grundstzen folgt3 ,chlor bindet man zunchst an ,natrium1 bleibt ein ,rest1 an ,magnesium1 dann an ,calcium4 -- ,bliebe dagegen ,natron brig1 so wird dies an ,schwefelsure gebunden4 -- ,die ,schwefelsure1 beziehungsweise den ,rest derselben1 bindet man an ,kalk4 ,die ,kieselsure fhrt man unverbunden auf1 den ,rest des ,kalks und der ,magnesia als kohlensaure ,salze und zwar bald als einfach1 bald als zweifach kohlensaure ,salze4 ,dass zuweilen die ,ergebnisse der qualitativen ,analyse ein anderes ,zusammenberechnen bedingen knnen1 muss stets beachtet werden4 ,bei der ,darstellung der ,resultate bezieht man die ,mengen fters statt auf #ajjj ,thle4 auf #ajjjj ,thle4 ,wasser1 hufig giebt man die ,quantitten der ,bestandtheile auch noch nach lterer ,art in ,granen im ,pfund ,wasser an 7#a ,pfund #gfhj ,gran74 ,b4 ,analyse der ,mineralwasser#id4 4 #agd4 ,wie wir in der qualitativen ,analyse bereits gesehen haben1 erweitert sich der ,kreis der ,stoffe1 auf deren ,bestimmung bei der ,analyse der ,mineralwasser ,rcksicht zu nehmen ist1 im ,vergleich zu den in sssen ,gewssern zu bestimmenden1 schon betrchtlich1 so zwar1 dass es im ,ganzen folgende ,stoffe sind1 auf welche man seine ,aufmerksamkeit zu richten hat4 #id ,vergleiche den betreffenden ,abschnitt in meiner ,anleit4 zur qualit4 ,analyse1 achte ,aufl4 4 #aii4 a4 ,basen3 ,kali1 ,natron1 ,lithion1 ,ammon1 ,kalk1 ,baryt1 ,strontian1 ,magnesia1 ,thonerde1 ,eisenoxydul1 ,manganoxydul 7,zinkoxyd1 ,kupferoxyd1 ,bleioxyd1 ,zinnoxyd1 ,antimonoxyd74 b4 ,suren etc43 ,schwefelsure1 ,phosphorsure1 ,kieselsure1 ,kohlensure1 ,borsure1 ,salpetersure1 ,chlor1 ,brom1 ,jod1 ,fluor1 ,schwefelwasserstoff1 ,quellsure und ,quellsatzsure 7arsenige und ,arsensure74 c4 ,unverbundene ,elemente und indifferente ,gase3 ,sauerstoff1 ,stickstoff1 ,kohlenwasserstoff4 d4 ,indifferente organische ,stoffe4 ,manche von diesen ,bestandtheilen kommen in den meisten ,quellen in vorwaltender ,menge vor1 namentlich ,natron1 ,kalk1 ,magnesia1 zuweilen ,eisenoxydul1 ferner ,schwefelsure1 ,kohlensure1 ,kieselsure1 ,chlor und zuweilen ,schwefelwasserstoff4 ,die brigen finden sich fast immer nur in hchst geringer ,menge4 ,die in der obigen ,uebersicht eingeklammerten ,stoffe sind gewhnlich nur in den schlammigen ,ocher- oder festen ,sinter-,abstzen der ,quellen nachweisbar#ie1 welche sich bei den meisten ,mineralquellen da bilden1 wo die ,luft auf das abfliessende oder in ,reservoirs aufbewahrte ,wasser wirkt4 #ie ,dass man1 sofern in solchen ,bleioxyd1 ,kupferoxyd etc4 gefunden wird1 mit grsster ,sorgfalt prfen muss1 ob diese ,oxyde auch wirklich aus dem ,wasser stammen und nicht etwa von metallenen ,rhren1 ,hhnen etc4 herrhren1 habe ich bereits bei der qualitativen ,analyse erwhnt4 ,ich theile den folgenden ,abschnitt ein3 #a4 in die ,ausfhrung der ,analyse und #b4 in die ,berechnung und ,zusammenstellung der ,resultate4 #a4 ,ausfhrung der ,mineralwasseranalyse4 ,die ,ausfhrung der ,analyse zerfllt der ,natur der ,sache nach in zwei ,abtheilungen1 nmlich erstens in die ,arbeiten1 welche an der ,quelle selbst zu unternehmen sind1 -- zweitens in die1 welche im ,laboratorium ausgefhrt werden4 ,a4 ,arbeiten an der ,quelle4 ,i4 ,apparat und ,erfordernisse4 4 #age4 ,im ,folgenden finden sich1 zur ,erleichterung der ,sache1 die ,gegenstnde aufgezhlt1 die man haben muss1 wenn man die an der ,quelle vorzunehmenden ,arbeiten ausfhren will4 ,illustration3 ,fig4 #ib4 #a4 ,ein gewhnlicher ,stechheber1 ,fig4 #ib41 dessen ,inhalt man dadurch genau erforscht hat1 dass man ihn mit ,wasser fllte und dieses in ein ,messgefss auslaufen liess4 -- ,er mag #cjj bis #djj ,cubikcentimeter enthalten4 #b4 #e ,flaschen1 von denen jede den ,inhalt des ,stechhebers etwa #a-a_/b mal zu fassen vermag1 mit guten ,korkstopfen versehen4 #c4 ,ein gutes ,thermometer4 ,am besten ein solches1 bei dem die ,grade in die ,glasrhre getzt oder geritzt sind4 #d4 ,eine ,mischung von #b ,vol4 ,salmiakgeist und #a ,vol4 ,chlorbaryumlsung4 ,dieselbe wird gewhnlich trb4 ,es hat dies nichts zu sagen4 ,sie wird an der ,quelle filtrirt4 #e4 ,etwa #h weisse ,flaschen von #a-a_/b-b ,liter ,inhalt mit gut schliessenden ,stopfen1 am besten fein eingeriebenen ,glasstopfen4 ,sollen die ,flaschen mit ,korkstopfen verschlossen werden1 so legt man zweckmssig dnne ,blttchen vulcanisirten ,kautschuks unter dieselben4 #f4 ,grssere mit ,glas- oder ,korkstopfen gut zu verschliessende ,flaschen1 welche zusammen wenigstens #ej ,pfund ,wasser fassen4 ,in ,ermangelung solcher kann man sich auch eines kleinen ,vitriollballons bedienen4 #g4 ,zwei grosse und ein mittelgrosser ,trichter4 #h4 ,schwedisches ,filtrirpapier4 #i4 ,kolben1 ,becherglser1 ,lampe1 ,glasstbe1 ,glasrhren1 ,kautschukschluche1 ,feilen1 ,scheere1 ,messer1 ,korkstopfen1 ,bindfaden etc4 #aj4 ,reagentien und zwar vornehmlich folgende3 ,ammon1 ,salzsure1 ,essigsure1 ,gerbe- und ,gallussure 7oder ,gallpfelinfusion71 ,lackmustinctur 7frisch bereitete71 ,reagenspapiere4 ,zu diesen ,erfordernissen kommen unter gewissen ,umstnden noch folgende hinzu3 a4 ,wenn das ,wasser ,schwefelwasserstoff oder ein alkalisches ,schwefelmetall enthlt4 #aa4 ,eine ,auflsung von ,jod in ,jodkalium von bekanntem ,gehalt4 -- ,dieselbe muss sehr verdnnt sein1 am besten so1 dass #ajj ,c4 ,c4 etwa #j1ajj ,gramm ,jod enthalten4 ,eine solche erhlt man1 wenn man zu #a ,vol4 der ,bunsen'schen ,jodlsung 74 #aad4 ,anhang7 #d ,vol4 ,wasser mischt4 #ab4 ,essigsure4 #ac4 ,strkemehl4 #ad4 ,eine ,brette4 b4 ,wenn das ,wasser viel ,eisenoxydul enthlt1 und dieses an der ,quelle direct 7volumetrisch7 bestimmt werden soll4 #ae4 ,eine ,lsung von bermangansaurem ,kali4 ,dieselbe verdnnt man zur ,prfung stark eisenhaltiger ,wasser so1 dass #ajj ,c4,c4 etwa #j1jd ,eisen aus dem ,zustand des ,oxyduls in den des ,oxyds berfhren4 ,zur ,prfung schwacher ,eisenwasser muss dieselbe noch verdnnter sein4 -- ,da dieselbe an ,ort und ,stelle titrirt werden muss1 so braucht man ferner abgewogene ,stckchen ,clavierdraht1 ferner ,brette und ,pipette4 c4 ,wenn im ,wasser die aufgelsten indifferenten ,gase 7,stickgas1 ,sauerstoff etc47 bestimmt werden sollen4 #af4 ,einen ,glasballon von bekanntem ,inhalt4 ,er halte etwa #gjj ,c4,c4 #ag4 ,eine ,gasleitungsrhre4 ,dieselbe wird mittelst eines durchbohrten ,korkes in den ,ballon 7#af47 luftdicht eingepasst4 #ah4 ,einen graduirten ,cylinder von etwa #aej ,c4,c4 ,inhalt und eine ,anzahl ausgezogener ,rhren 7s4 #bc474 #ai4 ,eine kleine ,wasserwanne4 #bj4 ,kalilauge4 #ba4 ,einen ,dreifuss1 auf welchen der ,ballon gestellt werden kann4 #bb4 ,etwas ,wachs4 d4 ,wenn die ,gase bestimmt werden sollen1 welche sich aus der ,quelle entwickeln4 ,illustration3 ,fig4 #ic4 #bc4 ,eine ,anzahl ,rhren1 von leicht schmelzbarem ,glase1 #b-c ,cm4 weit1 der ,theil a b #aj-ab ,cm4 lang1 von folgender ,form 7,fig4 #ic7 und ein ,lthrohr4 -- ,diese ,rhren sind vorgerichtet1 um das ,gas an der ,quelle aufzufangen und zu ,hause zu untersuchen4 ,soll dasselbe an ,ort und ,stelle genau untersucht werden1 so muss man einen vlligen pneumatischen ,quecksilberapparat mitfhren1 -- soll dagegen nur die ,menge der durch ,kalilauge absorbirbaren ,kohlensure bestimmt werden gegenber den durch ,kali nicht absorbirbaren ,gasen1 so hat man nur eine graduirte ,rhre nebst einem kleinen ,trichter1 sowie ,kalilauge nthig4 ,entstrmt aber der ,quelle ,schwefelwasserstoffgas1 so ist noch #bd4 ,ein ,kolben mit etwas ausgezogenem ,hals1 sammt ,kautschukschlauch und ,quetschhahn1 und #be4 ammoniakalische ,kupferchloridlsung erforderlich 7siehe 4 #agf4 #ad474 ,,ii4 ,specielle ,ausfhrung4 4 #agf4 #a4 ,man prft das ,wasser in ,betreff seines usseren ,ansehens 7,farbe1 ,klarheit etc474 ,hierbei ist zu beachten1 dass ein ,wasser oft auf den ersten ,anblick klar erscheint1 whrend es bei genauer ,besichtigung in einer grossen weissen ,flasche einzelne oder viele1 farblose oder gefrbte ,flckchen oder dergl4 wahrnehmen lsst4 -- ,ist ,letzteres der ,fall1 so lsst man eine ,flasche #a oder #b ,tage stehen1 giesst dann das klare ,wasser ab und betrachtet etwaige auf den ,boden abgelagerte ,substanzen unter dem ,mikroskop4 ,man wird dabei fters ,infusorien1 ,pflanzen niedrigster ,art etc4 entdecken#if4 #if ,vergl4 chem4 ,untersuchung der wichtigsten ,mineralwasser des ,herzogthums ,nassau von ,prof4 ,dr4 ,fresenius1 ,,iii4 ,die ,quellen zu ,schlangenbad4 ,wiesbaden bei ,c4 ,w4 ,kreidel #aheb1 und namentlich ,schulz in den ,jahrbchern des ,vereins fr ,naturkunde im ,herzogthume ,nassau1 ,heft ,,viii4 #b4 ,man beobachtet1 ob sich aus der ,quelle ,gase entwickeln1 ob das ,wasser in einem ,glase ,gasperlen ansetzt und beim ,schtteln in halbgefllter ,flasche ,gas entbindet4 #c4 ,man prft den ,geschmack und ,geruch des ,wassers4 ,zur ,entdeckung sehr geringer ,mengen von ,riechstoffen fllt man ein ,trinkglas1 besser noch eine ,wasserflasche1 halb mit ,wasser1 verschliesst mit der ,hand1 schttelt stark1 nimmt die ,hand weg und beobachtet dann1 ob ein ,geruch wahrnehmbar ist4 #d4 ,man prft die ,reaction des ,wassers mit den verschiedenen ,reagenspapieren 7besser noch mit blauer und ganz schwach gertheter ,lackmustinktur7 und beobachtet1 ob sich die ,farbe1 welche das ,papier angenommen hat1 beim ,trocknen an der ,luft ndert4 #e4 ,man prft die ,temperatur des ,wassers4 ,lsst sich dieselbe so bestimmen1 dass man das ,thermometer in die ,quelle senken und seinen ,stand genau beobachten kann1 whrend es im ,wasser bleibt1 so ist diese ,bestimmungsmethode die einfachste und beste2 anderenfalls senkt man eine grosse ,flasche mit darin befindlichem ,thermometer in die ,quelle1 lsst sie1 nachdem sie sich gefllt hat1 noch lngere ,zeit in der ,quelle1 zieht sie dann heraus und beobachtet den ,stand des in der ,flasche stehenden ,thermometers4 -- ,strmt das ,wasser aus einem ,rohre aus1 so lsst man es in einen kleinen weithalsigen ,kolben fliessen1 schttet es aus1 fllt wieder1 wiederholt dies nochmals und senkt endlich das ,thermometer ein1 dessen ,kugel man lngere ,zeit der ,wirkung des ,wasserstrahles ausgesetzt hatte4 ,die ,angabe der ,quellentemperatur muss durch folgende ,notizen vervollstndigt werden3 a4 ,datum1 b4 ,temperatur der ,luft1 c4 ,bemerkung1 ob die ,temperatur in den verschiedenen ,jahreszeiten constant ist1 was man meist an ,ort und ,stelle erfahren kann4 #f4 ,man fllt die in 4 #age4 #e4 genannten ,flaschen mit ,wasser4 ,hierbei ist die grsste ,vorsicht nthig1 dass sich dasselbe nicht trbt1 was gar leicht geschehen kann1 wenn man am ,boden oder den ,wnden des ,quellenbassins anstreift4 ,lsst sich das ,wasser nicht ganz klar einfllen1 so muss es in #d der #h ,flaschen filtrirt werden4 ,man wendet grosse ,trichter an mit faltigen ,filtern von schwedischem ,papier1 so dass das ,filtriren sehr rasch von ,statten geht4 -- ,die ,flaschen werden gut verschlossen und wohl bezeichnet4 #g4 ,man bringt von der frisch filtrirten1 vllig klaren ammoniakalischen ,chlorbaryumlsung 74 #age4 #d47 in jede der ,flaschen 74 #age4 #b47 etwa #hj ,c4,c4 #h4 ,man senkt den ,stechheber langsam in die ,quelle bis unter den ,wasserspiegel1 verschliesst die obere ,oeffnung fest mit dem ,daumen1 lsst den ,inhalt in eine der #e ,flaschen auslaufen und verschliesst diese sogleich fest4 ,auf gleiche ,weise fllt man die #d brigen ,flaschen4 -- ,die ,korkstopfen werden alsdann der ,sicherheit halber mit ,schnur berbunden4 -- ,strmt das ,wasser aus einem ,rohre1 so lsst sich das eben beschriebene ,verfahren nicht anwenden4 ,ich wge alsdann das ,glas sammt der darin enthaltenen ammoniakalischen ,chlorbaryumlsung und dem ,stopfen1 lasse dann ,wasser einstrmen1 bis die ,flasche nahezu voll ist1 verstopfe rasch und wge wieder4 #i4 ,enthlt die ,quelle ,schwefelwasserstoff1 so bestimmt man denselben mit ,hlfe der titrirten ,jodlsung 74 #age4 #aa47 in einer grsseren abgemessenen ,menge des ,wassers nach 4 #aaf4 ,i4 a4 7,man achte darauf1 dass beim ,abmessen1 was mit dem ,stechheber geschehen kann1 so wenig als mglich ,gas verloren gehe47 -- ,enthlt das ,wasser der ,quelle kohlensaures ,alkali1 so muss man vor dem ,zutrpfeln der ,jodlsung etwas ,essigsure oder auch ,chlorbaryum zufgen 74 #aaf4 ,,ii4 #b4 b4 ,greek3 a474 ,oefters ist es von ,interesse1 zu wissen1 ob beim ,kochen des ,wassers ,schwefelwasserstoff entweicht4 ,man erhitzt alsdann eine abgemessene ,portion desselben in einem damit zu #c_/d gefllten ,kolben1 dessen ,mndung mittelst eines ,stopfens geschlossen ist1 der eine luftdicht eingesetzte ,schenkelrhre enthlt4 ,nachdem das ,kochen #bj ,minuten gedauert1 lsst man bei ,luftabschluss erkalten1 indem man das ussere ,ende der ,glasrhre mit einem ,stckchen ,kautschukrohr verschliesst1 in dem auf der einen ,seite ein ,glasstabstckchen steckt4 ,die erkaltete ,flssigkeit suert man mit ,essigsure an und prft sie mit ,jodlsung4 ,aus der ,differenz dieser ,bestimmung und der1 welche man mit dem frischen ,wasser vorgenommen hat1 ergiebt sich die ,menge des entwichenen ,schwefelwasserstoffs4 #aj4 ,enthlt das ,wasser kohlensaures ,eisenoxydul in etwas grsserer ,menge1 zeigt es somit bei ,zusatz von ,gallus- und ,gerbesure eine ziemlich dunkelviolette ,frbung1 so versucht man1 dasselbe mit ,hlfe der verdnnten ,lsung von bermangansaurem ,kali 74 #age4 #ae47 volumetrisch zu bestimmen 7vergl4 4 #hi4 #b4 a474 ,man misst zu dem ,ende etwa #ejj ,c4,c4 ,wasser ab4 ,der ,versuch wird in einer weissen ,flasche gemacht1 die auf einem ,bogen weissen ,papieres steht4 ,das ,wasser ist zuvor mit reiner ,salzsure zu versetzen4 ,man stellt mehrere ,versuche an1 bis man hinlnglich constante ,resultate erhlt#ig4 ,riecht das ,wasser nach ,schwefelwasserstoff oder enthlt es organische ,substanzen in irgend erheblicher ,menge1 so lsst sich diese ,bestimmungsmethode nicht anwenden#ih4 #ig ,dies rasche ,verfahren ist namentlich in so fern von hohem ,werthe1 als man mit ,hlfe desselben in kurzer ,zeit prfen kann1 um wie viel das ,wasser der ,quelle an ,eisenoxydul abnimmt1 bis es in die ,reservoirs und aus diesen in die ,bder gelangt1 oder um wie viel es beim ,aufbewahren in ,krgen nach krzerer oder lngerer ,zeit verliert4 -- ,die ,eisenbestimmungen1 welche ich so bei einer vorlufigen ,untersuchung der ,schwalbacher ,quellen ausfhrte1 stimmten fast genau berein mit den ,resultaten der ,gewichtsanalyse4 #ih ,bei blosser ,anwesenheit von ,schwefelwasserstoff neben ,eisenoxydul knnte man vielleicht folgende ,modification anwenden1 die ich jedoch noch nicht erprobt habe4 ,man bestimmt1 eine wie grosse ,menge ,jodlsung einer bestimmten ,menge bermangansaurer ,kalilsung in ihrer ,wirkung auf eine gleiche ,menge ganz verdnnten reinen ,schwefelwasserstoffwassers entspricht2 dann prft man #ejj ,c4,c4 des ,mineralwassers mit ,jodlsung und #ejj ,c4,c4 mit bermangansaurem ,kali4 ,erstere ,prfung liefert den ,schwefelwasserstoff1 letztere dann den ,eisengehalt1 wenn man von der verwendeten ,chamleonlsung das ,quantum abzieht1 welches der verbrauchten ,jodlsung in seiner ,wirkung auf ,schwefelwasserstoff gleichkommt4 #aa4 ,sollen die in ,wasser aufgelsten indifferenten ,gase 7,stickstoff1 ,sauerstoff1 ,kohlenwasserstoff7 bestimmt werden1 welche beim ,kochen des ,wassers entweichen1 so fllt man den ,glasballon 74 #age4 #af47 mit ,mineralwasser ganz voll1 befestigt darin die ebenfalls mit ,mineralwasser ganz gefllte ,gasleitungsrhre1 die man dann vorn zweckmssig mit einem ,wachskgelchen verschliesst4 -- ,den ,ballon stellt man nunmehr auf den ,dreifuss2 die ,gasleitungsrhre lsst man in die ,wasserwanne tauchen1 welche mit schwacher ,kalilsung gefllt ist1 und in welche der ebenfalls mit derselben angefllte graduirte ,glascylinder umgestrzt ist4 ,man nimmt jetzt das ,wachskgelchen weg1 bringt die ,mndung der ,rhre in die des ,cylinders1 stellt die ,weingeistlampe unter den ,ballon1 auf dass das ,wasser zum ,sieden komme1 erhlt es #aj ,minuten darin und nimmt alsdann die ,gasleitungsrhre aus der ,wanne4 ,man lsst den ,cylinder1 in welchem sich die ausgetriebenen ,gase befinden1 noch sehr lange in der ,kalilauge umgestrzt1 bis sich das ,volum des unabsorbirten ,gases nicht mehr vermindert1 und liest alsdann unter ,bercksichtigung des ,luftdrucks und der ,temperatur ab4 ,man erfhrt so das ,gesammtvolum der indifferenten ,gase4 ,soll deren ,natur genau ermittelt werden1 so wiederholt man den ,versuch1 fngt aber die ,gase in ,rhrchen von der in 4 #age4 #bc4 beschriebenen ,gestalt ber ,kalilauge auf#ii1 schmelzt dieselben mittelst des ,lthrohres zu1 whrend ihre ,mndung noch in der ,kalilauge sich befindet1 und bewahrt sie zur weiteren ,untersuchung auf4 ,beim ,zuschmelzen ist zu beobachten1 dass das ,niveau des ,wassers in dem unteren ,theil der ,rhre hher stehen muss1 als aussen1 weil im entgegengesetzten ,falle das ,glas beim ,zuschmelzen sich unfehlbar ausblasen wrde4 #ii ,dem ,uebelstande1 dass die enge ,oeffnung der ausgezogenen ,rhre den ,durchgang des ,gases erschwert1 lsst sich dadurch abhelfen1 dass man einen starken ,clavierdraht unter der ,sperrflssigkeit einfhrt und langsam darin auf- und abbewegt4 #ab4 ,wnscht man die ,natur der ,gase genau kennen zu lernen1 welche der ,quelle entstrmen1 so fngt man dieselben in eben solchen ,rhren 74 #age4 #bc47 auf1 indem man diese1 mit ,mineralwasser gefllt1 sammt einem kleinen ,trichter in der ,quelle umstrzt und die aufsteigenden ,blasen auffngt4 ,ist das ,rhrchen fast voll1 so senkt man es unter dem ,wasserspiegel in ein mit dem ,wasser geflltes ,becherglas und schmelzt es an der ausgezogenen ,stelle mit dem ,lthrohre wie in #aa4 zu4 ,es ist nothwendig1 mehrere ,rhren auf diese ,art zu fllen4 #ac4 ,da die ausstrmenden ,gase meist nur aus ,kohlensure1 ,sauerstoff und ,stickstoff bestehen1 so gengt es oft1 in dem ,gasgemenge die erstere direct und die ,summe der anderen aus dem ,verlust zu bestimmen4 ,man fngt dann die ,gase in einem etwas engen graduirten ,cylinder auf1 verschliesst dessen ,mndung1 nachdem er sich ganz gefllt hat1 mit dem ,finger1 strzt ihn in ein ,glas mit ,kalilauge um und bestimmt die ,menge des unabsorbirten ,gases4 ,auch dieser ,versuch ist mehrmals zu wiederholen4 ,will man in dem ,gasrckstand den ,sauerstoff annhernd bestimmen1 so fhrt man eine an einen ,platindraht angeschmolzene ,phosphorkugel ein und lsst sie darin1 bis das ,gas keine ,volumabnahme mehr zeigt4 ,das durch den ,phosphor absorbirte ,gas ist ,sauerstoff4 #ad4 ,entstrmt der ,quelle ,schwefelwasserstoffgas1 so nimmt man1 um dieses zu bestimmen1 einen grsseren ,kolben mit etwas ausgezogenem ,hals zu ,hlfe1 fllt denselben mit ,mineralwasser1 schiebt ber den ,hals ein ,stck eines weiten ,kautschukschlauchs1 welches mit einem starken ,quetschhahn versehen ist1 steckt in das andere ,ende des kleinen ,schlauches einen ,trichter1 fllt diesen ebenfalls mit ,wasser1 dreht das ,ganze unter dem ,wasserspiegel um und fngt die ,gase auf4 ,sobald der ,kolben gefllt ist1 schliesst man den ,quetschhahn1 stlpt den ,kolben in ein ,becherglas um1 welches1 mit berschssigem ,ammon versetztes ,kupferchlorid enthlt1 ffnet den ,quetschhahn1 lsst soviel von der ,lsung eintreten1 als man fr gengend erachtet1 schliesst dann den ,hahn1 schttelt1 lsst lngere ,zeit stehen und bestimmt endlich in dem abzufiltrirenden ,schwefelkupfer den ,schwefel 7aus dessen ,menge das ,volum des ,schwefelwasserstoffs zu berechnen ist7 nach 4 #aaf4 ,,ii4 #b4 a4 ,zieht man die so gefundene ,menge ,schwefelwasserstoff ab von den in #ac4 bestimmten1 durch ,kalilauge absorbirbaren ,gasen1 so erhlt man das ,volum der ,kohlensure4 #ae4 ,man fllt die grossen ,flaschen 74 #age4 #f47 mit ,wasser4 ,es ist gewhnlich nicht nthig1 dasselbe zu filtriren4 #af4 ,man nimmt auf ,alles ,rcksicht1 was die ,quelle etwa ,besonderes bietet und was berhaupt fr die ,untersuchung von ,interesse sein kann2 so namentlich darauf1 wie viel ,wasser die ,quelle liefert1 -- ob das ,niveau constant ist1 -- ob sich in den ,ausflussrhren und etwaigen ,reservoirs ein schlammiger ,absatz oder ein fester ,sinter bildet 7von welchem dann eine ziemliche ,menge mitzunehmen ist71 -- welcher ,formation das ,gebirge angehrt1 in dem die ,quelle zu ,tage kommt1 -- wie tief sie entspringt1 -- wie sie gefasst ist1 -- welches die vorwaltende ,wirkung des ,wassers ist u4 s4 w4 ,b4 ,arbeiten im ,laboratorium4 ,i4 ,qualitative ,analyse4 ,dieselbe wird nach der in meiner ,anleitung zur qualitativen ,analyse1 achte ,aufl4 4 #bja beschriebenen ,weise ausgefhrt#ajj4 #ajj ,mineralwasser1 die lange in ,krgen aufbewahrt worden sind1 zeigen oft ,geruch nach ,schwefelwasserstoff1 auch wenn sie im frischen ,zustande ganz frei davon waren4 ,es rhrt dies daher1 dass ein ,theil der schwefelsauren ,salze1 in ,berhrung mit dem feuchten ,korke1 zu ,schwefelmetallen reducirt wird1 aus denen alsdann die freie ,kohlensure ,schwefelwasserstoff entwickelt4 ,,ii4 ,quantitative ,analyse4 4 #agg4 ,der ,gang1 den man bei der quantitativen ,analyse der ,mineralwasser zu befolgen hat1 ist verschieden je nach der ,abwesenheit oder ,gegenwart von kohlensaurem ,alkali4 ,da er bei alkalischen ,wassern einfacher ist1 so wollen wir zuerst den ,gang bei nicht alkalischen betrachten1 weil darin der fr jene schon fast vllig enthalten ist1 und zwar gehen wir dabei von der ,annahme aus1 dass alle ,stoffe vorhanden sind1 welche in der ,regel neben einander in salinischen ,wassern vorzukommen pflegen4 -- ,alsdann soll darauf aufmerksam gemacht werden1 inwiefern bei alkalischen ,wassern der ,gang sich anders gestaltet1 sowie was bei der ,analyse von ,schwefelwassern zu bemerken ist4 ,da das ,eindampfen grsserer ,wasserquantitten1 wie es zur ,bestimmung der in ganz geringen ,mengen vorhandenen ,substanzen erforderlich ist1 viel ,zeit in ,anspruch nimmt1 so lsst man es zweckmssig neben der eigentlichen ,analyse hergehen und macht gleich damit den ,anfang4 ,man verdampft somit nach und nach #ajjjj-bjjjj ,grm4 ,wasser in einer ,platinschale oder auch 7aber dann muss auf die ,entdeckung und ,bestimmung der ,thonerde verzichtet werden7 in einer ,schale von chtem ,porzellan unter ,zusatz von soviel absolut reinem1 namentlich von ,phosphorsure1 ,thonerde und ,mangan freiem1 kohlensaurem ,natron1 dass die ,flssigkeit eine schwach alkalische ,reaction zeigt#aja4 ,das ,abdampfen geschieht am reinlichsten in einem besonderen ,raum1 in welchen ,niemand ,zutritt hat1 ber ,gas- oder ,spirituslampen oder auch im ,sandbad2 dass dabei die grsste ,reinlichkeit obwalten muss1 bedarf keiner ,erwhnung4 ,man kann daher dieses ,geschft nicht gut in fremde ,hand geben4 ,wenn die ,flssigkeit anfngt concentrirt zu werden1 so setzt man das ,abdampfen auf dem ,wasserbade oder auf dem sehr gelinde warmen ,sandbade fort1 bis die ,masse vllig trocken geworden4 #aja ,der ,zusatz von kohlensaurem ,natron bietet ,sicherheit1 dass sich keine ,brom- und ,jodwasserstoffsure aus ,brom- und ,jodmagnesium verflchtigt4 ,sollte ein ,wasser gar keine ,schwefelsure enthalten1 so setzt man auch ganz wenig schwefelsaures ,natron zu4 ,der eigentlichen ,analyse lsst man ferner vorangehen die ,bestimmung des specifischen ,gewichts4 ,illustration3 ,fig4 #id4 ,man bringt eine ,flasche ,mineralwasser und eine ,flasche destillirtes ,wasser auf gleiche ,temperatur und bestimmt dieselbe4 -- ,man fllt alsdann ein mit einem ,glasstopfen gut verschliessbares ,flschchen von wenigstens #ajj ,grm4 ,inhalt1 nachdem man es leer gewogen hat1 zuerst mit dem destillirten ,wasser und wgt1 dann mit dem ,mineralwasser und wgt wieder4 ,der ,quotient1 welchen man erhlt1 wenn man mit dem ,gewichte des ,wassers in das ,gewicht des ,mineralwassers dividirt1 ist das specifische ,gewicht des letzteren4 -- ,hat man ein etwas grosses ,glschen mit eingeschliffenem1 langem1 durchbohrtem ,stopfen 7,fig4 #id71 so ist dessen ,anwendung zur ,bestimmung des specifischen ,gewichtes vorzuziehen4 ,man achte sorgfltig1 dass sich keine ,gasblasen in den mit ,wasser gefllten ,glsern befinden4 99 99 99 99 99 ,die ,quantitten1 welche zu den im ,folgenden zu beschreibenden einzelnen ,bestimmungen verwendet werden1 kann man entweder geradezu durch ,wgung bestimmen1 oder man kann sie messen1 indem man die bei ,bestimmung des specifischen ,gewichtes benutzte kleine ,flasche oder sonstige beliebige ,messgefsse anwendet4 ,ich ziehe das ,wgen vor4 #a4 ,bestimmung des ,gesammtquantums der fixen ,bestandtheile4 ,man wgt #bjj-cjj ,grm4 des ,mineralwassers in einem kleinen ,kolben ab und verdampft sie vorsichtig1 indem man von ,zeit zu ,zeit wieder zugiesst1 in einer gewogenen ,platinschale1 bei einer den ,siedepunkt nicht erreichenden ,temperatur4 ,ist das ,wasser sehr gasreich1 so ist die ,schale1 anfangs und nach ,zusatz frischer ,portionen1 mit einem grsseren ,uhrglas zu bedecken4 ,das ,abdampfen kann direct ber der ,lampe ausgefhrt werden4 ,man vollendet es im ,wasserbade1 trocknet den ,rckstand im ,luft- oder ,oelbade bei #ahj-bjj1 bis sein ,gewicht bei wiederholten ,wgungen constant bleibt1 und bestimmt dieses#ajb4 -- ,man fllt nun die ,schale wieder halb mit destillirtem ,wasser1 fgt1 whrend man sie mit einer ,glasschale bedeckt hlt1 von ,zeit zu ,zeit einen ,tropfen verdnnte ,schwefelsure zu1 bis man sicher ist1 dass die ,menge derselben gengt1 um alle ,salze in ,sulfate zu verwandeln1 verdampft zur ,trockne1 glht 74 #gf4 #a47 und wgt4 ,die so erhaltene ,zahl liefert eine sehr gute ,controle der ,analyse 7siehe unten74 ,im ,rckstand bestimmt man dann zweckmssig die ,kieselsure1 indem man ihn erst mit ,wasser1 dann1 zur ,lsung des ,gypses1 mit concentrirter ,salzsure behandelt1 bis alles ,lsliche entfernt ist4 #ajb ,die ,quantitt des ,chlormagnesiums erleidet bei dieser ,operation eine kleine ,verminderung1 indem sich ein ,theil derselben mit ,wasser in der ,weise umsetzt1 dass ,salzsure entweicht und ,magnesia zurckbleibt4 ,dieselbe ist jedoch ziemlich unbedeutend und kann meist vernachlssigt werden1 da die ,gesammtsumme der so gefundenen ,salze aus ,grnden1 welche bereits im 4 #agc4 ,i4 #e4 angegeben sind1 doch nie genau mit der ,summe der direct gefundenen einzelnen ,bestandtheile bereinstimmen kann4 -- ,will man die genannte ,fehlerquelle thunlichst vermeiden1 so kann man1 nach ,mohr's ,vorschlag1 das ,wasser mit einer gewogenen ,quantitt geglhten kohlensauren ,natrons abdampfen4 #b4 ,bestimmung der ,schwefelsure4 ,giebt ,chlorbaryum in dem mit ,salzsure angesuerten ,wasser sogleich starke ,trbung1 so versetzt man etwa #fjj ,grm4 ,wasser mit ,salzsure1 fgt ,chlorbaryum zu1 lsst #bd ,stunden absitzen und bestimmt den schwefelsauren ,baryt nach 4 #aje4 ,entsteht bei der angefhrten ,probe nur geringe ,trbung1 so verdampft man #ajjj-bjjj ,grm4 unter ,zusatz von ,salzsure auf #a_/b1 #a_/d oder noch weiter ein und verfhrt1 wie angegeben4 #c4 ,bestimmung des ,chlors1 ,jods und ,broms zusammen4 ,man suert #ej-ajj ,grm4 des ,wassers mit ,salpetersure an1 fllt mit salpetersaurem ,silberoxyd und bestimmt den ,niederschlag nach 4 #aab4 ,i4 a4 #d4 ,bestimmung der ,totalmenge des ,kalks1 der ,magnesia1 des ,eisens1 des ,mangans 7wenn solches in etwas grsserer ,menge vorhanden ist71 der ,kieselsure und der ,alkalien4 ,man wgt eine von den ,flaschen 74 #agf4 #f471 welche an der ,quelle mit ganz klarem1 nthigenfalls filtrirtem1 ,wasser gefllt worden sind1 im ,ganzen1 giesst dann vorsichtig und ohne einen ,tropfen zu verschtten1 etwas in ein ,becherglas aus und versetzt sowohl das ,wasser in letzterem1 wie auch jenes in der ,flasche mit etwas ,salzsure1 so dass dieselbe gelinde vorwaltet4 ,man bedeckt die ,flasche mit einem ,uhrglas1 das ,becherglas mit einer ,glasplatte und erwrmt hchst gelinde1 bis die ,kohlensure entwichen ist4 ,den ,inhalt beider ,gefsse verdampft man sodann in einer ,platin- oder ,porzellanschale zur ,trockne und scheidet die ,kieselsure nach 4 #aaa4 ,,ii4 a4 ,die salzsaure ,lsung versetzt man mit ,salmiak1 fgt kohlensurefreies ,ammon zu1 bis zum ,vorwalten1 dann etwas ,schwefelammonium1 verschliesst und lsst in gelinder ,wrme #ab ,stunden lang stehen2 dann filtrirt man rasch ab und wscht den ,niederschlag mit ,wasser aus1 dem etwas ,schwefelammonium zugesetzt worden ist4 a4 ,im ,niederschlage muss man ,rcksicht nehmen auf ,eisen1 ,mangan1 ,thonerde1 ,phosphorsure4 ,gewhnlich bestimmt man darin nur das ,eisenoxyd 7wohl auch das ,manganoxydul7 und ermittelt die ,spuren der anderen ,substanzen in dem ,rckstand der eingedampften grsseren ,wassermenge4 ,man lst denselben zu dem ,behufe durch ,erhitzen mit ,salzsure1 kocht mit etwas ,salpetersure1 filtrirt1 sttigt fast mit kohlensaurem ,natron1 fgt dann kohlensauren ,baryt zu 74 #abh4 ,a4 #a47 und filtrirt4 ,den ,niederschlag lst man in ,salzsure1 fllt den ,baryt durch ,schwefelsure und scheidet ,eisen und ,thonerde#ajc nach 4 #abh4 ,b4 #a4 b4 oder #aj4 ,nachdem das ,eisenoxyd gewogen ist1 muss man sich noch berzeugen1 ob es beim ,auflsen in ,salzsure keine ,kieselsure zurcklsst1 d4 h4 nicht mehr1 als der ,filterasche entspricht4 #ajc ,wenn auch im ,wasser wenig oder keine ,thonerde vorhanden ist kann dieser ,niederschlag doch welche enthalten1 die aus den ,gefssen aufgenommen worden ist4 ,aus der ,flssigkeit1 welche von dem durch kohlensauren ,baryt erzeugten ,niederschlage abfiltrirt ist1 fllt man den ,baryt durch ,schwefelsure1 dann das ,mangan durch ,ammon und ,schwefelammonium 74 #hf74 ,das ,filtrat prft man auf ,kalk und spter auf ,magnesia4 ,finden sich ,spuren derselben1 so sammelt man sie auf kleinen ,filtern und glht diese mit den die ,hauptmengen enthaltenden 7siehe b474 -- ,anstatt das ,mangan mit ,schwefelammonium zu fllen1 kann man auch der ,flssigkeit ein wenig ,chlorzink zufgen1 dann mit kohlensaurem ,natron fllen und im geglhten ,niederschlag das ,mangan nach 4 #abh4 ,b4 #aj4 d4 bestimmen4 ,fllt man dann die im ,klbchen gebliebene ,lsung mit ,ammon und ,schwefelammonium1 so kann man im ,filtrat etwaige ,spuren von ,kalk und ,magnesia immer noch bestimmen4 ,anstatt nach der angegebenen ,methode kann man in dem fraglichen ,niederschlage ,eisen und ,mangan auch geradezu maassanalytisch bestimmen 74 #abh4 ,b4 #aj474 b4 ,im ,filtrate bestimmt man den ,kalk mit oxalsaurem ,ammon 7von dem man nur einen kleinen ,ueberschuss zusetzt7#ajd1 dann verdampft man1 zuletzt unter ,zusatz von etwas ,salzsure zur ,trockne1 verjagt die ,ammonsalze durch gelindes ,glhen und trennt die ,magnesia von den ,alkalien nach 4 #aba4 ,a4 #a4 ,die die ,chloralkalimetalle enthaltende ,flssigkeit verdampft man1 zuletzt unter ,zusatz einer neuen aber ganz geringen ,menge von ,quecksilberoxyd1 zur ,trockne1 glht die bedeckte ,schale mssig1 bis man sicher sein kann1 dass alles ,quecksilberoxyd verjagt ist1 und wgt4 ,man behandelt jetzt mit ,wasser4 ,bleibt noch eine ,spur ,magnesia ungelst1 so filtrirt man dieselbe ab1 wgt sie1 zieht sie von dem gewogenen ,inhalt der ,schale ab und addirt sie der ,hauptmenge zu4 ,ehe man die ,quantitt ,magnesia als richtig erkennt1 prft man1 ob sich dieselbe auch klar 7bis auf die ,filterasche7 in ,salzsure lst1 und ob in der hinlnglich sauren ,lsung ,ammon keinen ,niederschlag bewirkt 7,thonerde1 aus der ,porzellanschale aufgenommen74 ,im ,falle ein unlslicher ,rckstand bliebe1 oder durch ,ammon in der stark sauren ,lsung ein ,niederschlag entstnde1 mssten diese ,verunreinigungen bestimmt und von der ,magnesia abgezogen werden4 #ajd ,nachdem der ,niederschlag gewogen1 ist er genau zu prfen1 ob er keine ,magnesia enthlt4 ,man findet solche fter darin1 als man glaubt4 ,war die ,quantitt der ,schwefelsure gering1 so ist die ,lsung der ,chloralkalimetalle frei davon1 da die geringe ,menge schwefelsauren ,salzes beim ,glhen mit ,salmiak zersetzt worden ist4 ,da man dies aber nie ganz gewiss wissen kann1 und ein wiederholtes ,abdampfen mit ,salmiak etwas lstig ist1 so kann man recht gut folgendermaassen verfahren4 ,man bringt mit einem ,glasstab einige ,tropfen der ,lsung in ein ,proberhrchen1 fgt ein paar ,tropfen alkoholische ,chlorstrontiumlsung und ein wenig ,weingeist zu4 ,entsteht kein ,niederschlag1 so ist die ,abwesenheit bewiesen4 ,man vereinigt in dem ,falle die ,probe wieder mit der ,hauptflssigkeit und bestimmt das ,kali darin nach 4 #abj4 #a4 a4 -- ,entsteht aber ein ,niederschlag1 so fllt man die ganze ,lsung vorsichtig in derselben ,art wie die ,probe1 filtrirt nach lngerem ,stehen den nach 4 #hj zu bestimmenden schwefelsauren ,strontian ab und ermittelt im ,filtrate das ,kali 74 #abj4 #a4 a474 ,der schwefelsaure ,strontian muss deswegen gewogen werden1 damit man die ,menge des ,natrons mit ,genauigkeit berechnen kann4 ,man findet sie1 indem man von dem in der ,schale gewogenen ,rckstande erstens die kleine ,spur ,magnesia 7wenn solche noch vorhanden gewesen ist71 zweitens das ,chlorkalium1 drittens das der gefundenen ,schwefelsure entsprechende ,gewicht schwefelsauren ,natrons abzieht4 ,der ,rest ist ,chlornatrium4 ,aus den beiden letzten ,salzen ergiebt sich somit das ,natron4 ,die in #d4 beschriebene ,methode ist nicht ganz die1 welche man bisher gewhnlich anwandte2 ich bin aber gewiss1 dass sie1 mit geschickter ,hand ausgefhrt1 sehr gute ,resultate liefert4 ,gewhnlich bestimmt man nmlich in der vom ,kalk abfiltrirten ,flssigkeit nur die ,magnesia1 indem man das ,filtrat geradezu mit phosphorsaurem ,natron fllt4 ,zur ,bestimmung der ,alkalien nimmt man dann eine neue ,portion ,wasser in ,arbeit1 kocht dieselbe ein1 fllt alsdann zunchst1 ohne zu filtriren1 die ,schwefelsure durch ,chlorbaryum1 dann die ,magnesia durch ,barytwasser4 ,jetzt filtrirt man1 fllt aus dem ,filtrat den ,barytberschuss sammt dem ,kalk durch kohlensaures ,ammon1 verdampft1 glht1 lst wieder in ,wasser1 fllt neuerdings und wohl auch noch ein drittes ,mal mit ,ammon und kohlensaurem ,ammon und erhlt endlich so die ,chloralkalimetalle1 in denen aber oft noch eine ,spur ,magnesia bleibt4 ,rechnet man diese verschiedenen ,operationen zusammen1 so wird sich bei ersterem ,verfahren betrchtliche ,zeitersparniss herausstellen4 #e4 ,bestimmung des ,kalkes1 der ,magnesia1 des ,eisens 7und ,mangans7 in dem beim ,kochen entstehenden ,niederschlage1 sowie des ,kalkes und der ,magnesia im gekochten ,wasser4 ,man kocht #fjj bis #hjj ,grm4 des ,wassers in einem ,glaskolben etwa eine ,stunde lang1 indem man von ,zeit zu ,zeit das verdunstete ,wasser durch destillirtes ersetzt4 7,gebraucht man diese ,vorsicht nicht1 so muss man frchten1 dass mit den kohlensauren ,erden ,gyps niederfllt47 ,alsdann filtrirt man den ,niederschlag ab und wscht ihn aus4 ,im ,filtrat trennt und bestimmt man ,kalk und ,magnesia nach 4 #abb4 ,den ,niederschlag lst man in verdnnter ,salzsure1 erhitzt mit etwas ,salpetersure und bestimmt in der ,lsung ,eisen1 ,kalk und ,magnesia wie in #d4 #f4 ,bestimmung der ,kohlensure im ,ganzen4 ,hierzu dienen die an der ,quelle vorbereiteten ,flaschen 4 #agf4 #h4 ,die ,bestimmung wird mit #b oder #c ,flaschen genau nach 4 #aaj4 ,i4 b4 ausgefhrt4 -- ,aus den erhaltenen ,resultaten1 welche gut bereinstimmen mssen1 nimmt man das ,mittel4 ,hat man das ,wasser1 aus dem die ,barytniederschlge herstammen1 gemessen1 so muss man die ,anzahl der ,cubikcentimeter mit dem gefundenen specifischen ,gewichte multipliciren1 um die ,quantitt der ,gramme ,wasser zu ermitteln1 denen die gefundene ,kohlensure entspricht4 #g4 ,bestimmung des ,baryts1 ,strontians1 ,manganoxyduls1 der ,thonerde und der ,phosphorsure1 sowie des ,jods und ,broms4 ,man verwendet zur ,bestimmung dieser in kleiner ,menge vorhandenen ,bestandtheile den durch ,abdampfen der #ajjjj-bjjjj ,grm4 ,wasser erhaltenen ,rckstand 7siehe 4 #agg1 ,eingang74 ,die vllig trockene ,salzmasse zerreibt und digerirt man mit ,weingeist von #ij ,proc4 wiederholt1 bis man sicher sein kann1 etwa vorhandene ,jod- und ,bromalkalimetalle gnzlich in ,lsung zu haben4 a4 ,das alkoholische ,filtrat verdampft man vorsichtig zur ,trockne und bestimmt im ,rckstand das ,jod mittelst ,chlorpalladiums1 im ,filtrat das ,brom nach 4 #acg4 ,da in dieser ,flssigkeit ,lithionspuren sein knnten1 so entfernt man die ,metalle durch ,schwefelwasserstoff und hebt die ,flssigkeit bis zur ,lithionprfung auf 7siehe unten b4 bb4 ,greek3 b474 b4 ,den ,rckstand bergiesst man mit ,wasser1 fgt vorsichtig ,salzsure zu1 bis sauer1 dann verdampft man zur ,trockne4 ,die trockene ,salzmasse nimmt man mit ,wasser unter ,zusatz von sehr wenig ,salzsure auf und filtrirt den unlslich bleibenden ,rckstand 7welcher neben ,kieselsure allen etwa vorhandenen ,baryt und ,strontian als ,sulfate enthalten muss und nebenbei ,gyps zu enthalten pflegt7 ab4 aa4 ,diesen ,rckstand kocht man nach dem ,trocknen1 und nachdem man die ,filterasche mit demselben vereinigt hat1 mit kohlensaurem ,natron und ,natronlauge1 um den ,haupttheil der ,kieselsure zu lsen4 ,das ,ungelste schmelzt man mit etwas kohlensaurem ,natronkali und kocht mit ,wasser aus1 bis im ,waschwasser keine ,schwefelsure mehr nachweisbar ist4 ,den ,rckstand 7in welchem ,baryt und ,strontian im ,zustand kohlensaurer ,salze enthalten sein mssen7 lst man in sehr wenig verdnnter ,salzsure und trennt ,baryt1 ,strontian und ,kalk1 nach 4 #abb4 ,b4 #a4 bb4 ,die von dem kieselsurehaltigen ,rckstand abfiltrirte ,flssigkeit oxydirt man mit ,salpetersure1 neutralisirt sie mit vollkommen reinem 7ganz phosphorsurefreiem7 kohlensauren ,kali oder ,natron fast und fllt dann mit ebenfalls ganz reinem 7kalk-1 strontian- und phosphorsurefreiem7 kohlensauren ,baryt1 lsst in verstopftem ,kolben #ab ,stunden kalt stehen1 filtrirt dann und wscht gut aus4 ,greek3 a4 ,den ,niederschlag1 welcher alles ,eisenoxyd1 ferner ,thonerde 7sowohl ursprnglich in ,wasser vorhandene1 als auch -- beim ,abdampfen in ,porzellan -- aus diesem aufgenommene7 und ,phosphorsure neben berschssigem kohlensauren und schwefelsauren ,baryt enthlt 7auch noch ,fluorcalciumspuren enthalten kann71 erhitzt man mit ,salzsure und fllt den gelsten ,baryt mit nur in geringem ,ueberschuss zuzusetzender ,schwefelsure aus4 ,man verdampft jetzt im ,wasserbade1 um den ,ueberschuss der ,salzsure mglichst zu entfernen1 lst den ,rckstand in ,wasser1 bringt ihn in einen kleinen ,kolben1 fgt ,weinsure1 dann ,ammon zu und lsst #ab ,stunden stehen4 ,scheidet sich ein geringer ,niederschlag aus1 so ist derselbe abzufiltriren und zu untersuchen4 ,er kann ,fluor#aje und ,phosphorsure in ,verbindung mit ,kalk enthalten4 ,die klar gebliebene oder abfiltrirte ,lsung versetzt man jetzt mit ,schwefelammonium und lsst im verstopften ,kolben stehen1 bis die ,flssigkeit rein gelb erscheint4 ,man filtrirt alsdann von dem ,schwefeleisen ab 74 #ij4 #a4 b47 und verdampft das ,filtrat in einer ,platinschale1 indem man1 um der ,phosphorsure berschssige fixe ,basis darzubieten1 etwas reines kohlensaures ,natron und -- um die ,weinsure leichter zu zerstren -- etwas reinen ,salpeter zusetzt4 ,zuletzt erhitzt man zum ,glhen1 bis der ,rckstand weiss geworden4 ,man setzt dann ,wasser und ,salzsure zu1 bis sich ,alles gelst hat1 und fllt die klare ,flssigkeit mit ,ammon4 ,entsteht ein ,niederschlag1 so wird derselbe abfiltrirt und gewogen4 ,das ,filtrat versetzt man mit ein wenig schwefelsaurer ,magnesia4 ,entsteht hierdurch neuerdings ein 7nach 4 #ajf4 ,i4 b4 zu bestimmender7 ,niederschlag von phosphorsaurer ,ammonmagnesia1 so kann der ,thonerdeniederschlag als phosphorsaure ,thonerde 7,,po#e1 ,al#b,o#c7 in ,rechnung gebracht werden4 ,entsteht dagegen keiner1 so muss in dem genannten ,niederschlage die ,phosphorsure bestimmt werden1 was nach 4 #ajf4 ,,ii4 f41 m4 oder o4 geschehen kann4 -- ,ich bemerke nochmals ausdrcklich1 dass die gefundene ,thonerde nur dann als zum ,wasser gehrig betrachtet werden kann1 wenn das ,abdampfen etc4 in ,platingefssen vorgenommen wurde4 #aje ,auf keinen ,fall kann aus hier etwa gefundenem ,fluor ein ,schluss auf dessen ,menge gezogen werden1 da sich der grssere ,theil beim anfnglichen ,abdampfen mit ,salzsure als ,kieselfluor verflchtigt hat4 ,greek3 b4 ,die von dem durch kohlensauren ,baryt erzeugten ,niederschlage abfiltrirte ,flssigkeit wird in verschlossener ,flasche mit ,salmiak1 ,ammon und ,schwefelammonium versetzt4 ,den ,niederschlag von ,schwefelmangan filtrirt man nach #ab ,stunden ab1 lst ihn in ,salzsure1 fllt nochmals mit ,ammon und ,schwefelammonium und bestimmt endlich das ,mangan nach 4 #hf4 #a42 oder man versetzt die salzsaure ,lsung des erstgefllten ,schwefelmangans mit etwas ,chlorbaryum1 fllt mit kohlensaurem ,natron und bestimmt das ,mangan volumetrisch nach 4 #abg4 ,b4 #d4 b4 ,in der vom ,schwefelmangan abfiltrirten ,flssigkeit ist jetzt noch das ,lithion zu bestimmen4 ,man versetzt sie zunchst mit kohlensaurem ,ammon und ,ammon und filtrirt nach dem ,absitzen den kohlensauren ,kalk und ,baryt ab4 ,das ,filtrat vereinigt man mit der vom ,schwefelpalladium etc4 abfiltrirten ,flssigkeit 74 #agg4 #g4 a471 verdampft zur ,trockne und entfernt das ,chlorammonium durch gelindes ,glhen1 dann scheidet man die ,magnesia durch ,quecksilberoxyd ab 74 #hb4 #c4 b474 ,den geglhten ,rckstand behandelt man mit einer ,mischung von absolutem ,alkohol und wasserfreiem ,aether4 ,ist ,chlorlithium zugegen1 so lst es sich darin4 ,diese ,lsung lsst man verdunsten und prft die concentrirte wsserige ,lsung des ,rckstandes1 ob sie mit ,ammon und kohlensaurem ,ammon ganz klar bleibt4 ,wre dies nicht der ,fall1 so mssten die ,spuren von ,baryt1 ,kalk oder ,magnesia durch ,wiederholung der angegebenen ,operationen abgeschieden werden4 ,man verdampft aufs ,neue zur ,trockne1 glht ein wenig1 behandelt den ,rckstand nochmals mit absolutem ,alkohol und ,aether1 filtrirt1 sofern etwas ungelst bleibt1 lsst die ,lsung verdunsten und wgt den ,rckstand4 ,man lst ihn darauf wieder in sehr wenig absolutem ,alkohol und entzndet diesen4 ,carminrothe ,flamme giebt ,chlorlithium zu erkennen4 ,dampft man die ,lsung mit phosphorsaurem ,natron ein1 so muss sich in ,wasser schwerlsliches phosphorsaures ,natron-,lithion bilden4 #h4 ,bestimmung des ,ammons4 ,zur ,bestimmung des ,ammons habe ich mich bei der ,analyse des ,wiesbadener ,kochbrunnenwassers mit gutem ,erfolge nachstehender ,methode bedient4 ,etwa #bjjj ,grm4 ,wasser wurden unter ,zusatz einer geringen1 gemessenen ,menge verdnnter ,salzsure mit grsster ,sorgfalt in einer tubulirten ,retorte bis auf einen kleinen ,rest verdampft4 ,mittelst eines ,trichterrohres wurde alsdann eine gemessene ,quantitt frisch bereiteter ,natronlauge zugegossen1 und der ,inhalt der mit dem ,halse etwas aufwrts gerichteten ,retorte so lange im ,sieden erhalten1 bis die ,flssigkeit fast vllig verdampft war4 ,die smmtlichen entweichenden ,dmpfe leitet man am besten durch einen ,liebig'schen ,khlapparat und fngt das ,destillat in einem ,kolben auf1 der ein wenig mit einer kleinen gemessenen ,menge ,salzsure angesuertes ,wasser enthlt4 ,den in dieser ,flssigkeit enthaltenen ,salmiak fhrt man alsdann durch ,abdampfen mit einer gemessenen ,menge ,platinchlorid in ,ammoniumplatinchlorid ber 74 #gh4 #b474 ,nachdem dieser ,versuch beendigt ist1 stellt man einen ,gegenversuch mit denselben ,mengen ,salzsure1 ,natronlauge und ,platinchlorid an4 ,zieht man die kleine ,menge ,platinsalmiak1 welche derselbe geliefert hat1 ab von der erst erhaltenen1 so ergiebt sich die ,menge1 welche aus dem ,wasser stammt4 ,statt dieser ,methode kann man sich auch der einfacheren bedienen1 welche vor ,kurzem ,boussingault#ajf vorgeschlagen und mit bestem ,erfolge angewandt hat4 ,dieselbe besteht in ,folgendem3 ,man destillirt in einer ,destillirblase eine grssere ,menge 7etwa #aj ,liter7 des ,wassers1 bis ungefhr #b_/e bergegangen sind 7bei salinischen ,wassern muss jedenfalls etwas ,natronlauge oder ,kalkmilch zugegeben werden1 wenn man sicher sein will1 das ,ammon im ,destillate zu erhalten74 ,dieses ,destillat bringt man nunmehr in einen ,glaskolben1 der mit einem ,liebig'schen ,khlapparat verbunden ist1 und destillirt #a_/e ab4 ,das darin enthaltene ,ammon bestimmt man1 indem man #e oder #aj ,c4,c4 einer sehr verdnnten ,schwefelsure zufgt und deren ,ueberschuss durch eine ,natronlauge abstumpft1 von der #e ,c4,c4 #a ,c4,c4 der ,schwefelsure neutralisiren 7vergl4 4 #gh4 #c74 ,man destillirt jetzt ein zweites #a_/e ab und untersucht dasselbe auf gleiche ,art4 ,in der ,regel enthlt schon die erste ,portion alles ,ammon4 #ajf ,compt4 rend4 #cf4 #had4 -- ,pharmac4 ,centralbl4 #ahec4 #cfi4 #i4 ,entdeckung und ,bestimmung der ,quellsure und der ,quellsatzsure4 ,man kocht eine grssere ,menge des beim ,eindampfen des ,wassers entstehenden ,niederschlages mit ,kalilauge etwa eine ,stunde lang1 filtrirt1 suert das ,filtrat mit ,essigsure an1 fgt ,ammon zu1 filtrirt den in der ,regel entstehenden ,niederschlag von ,kieselsure und ,thonerde nach #ab ,stunden ab1 setzt wieder ,essigsure zu bis sauer1 dann neutrales essigsaures ,kupferoxyd4 ,entsteht ein brunlicher ,niederschlag1 so ist er quellsatzsaures ,kupferoxyd 7welches nach ,mulder vernderliche ,mengen von ,ammon enthlt1 und dessen ,gehalt an ,kupferoxyd1 bei einer ,bestimmung1 nach vorhergegangenem ,trocknen bei #adj1 #db1h ,procent betrug74 ,die von dem ,niederschlag abfiltrirte ,flssigkeit wird mit kohlensaurem ,ammon versetzt1 bis die grne ,farbe sich in eine blaue verwandelt hat1 dann erwrmt4 ,entsteht ein blulich grner ,niederschlag1 so ist er quellsaures ,kupferoxyd1 welches1 bei #adj getrocknet1 nach einer ,bestimmung ,mulder's #gd1ab ,procent ,kupferoxyd enthlt#ajg4 #ajg ,nheres ber ,quellsure und ,quellsatzsure ergiebt die ,arbeit ,mulder's1 ,journ4 f4 prakt4 ,chem4 ,,xxxii4 ,s4 #cba-cdd4 #aj4 ,entdeckung und ,bestimmung der sogenannten extractiven1 organischen ,materie4 ,fast alle ,mineralwasser geben1 wenn man grssere ,mengen kocht1 filtrirt und eindampft1 einen ,rckstand1 welcher beim ,erhitzen sich brunt und schwrzt4 ,findet dies statt1 so fhrt man in der ,analyse die ,ursache dieses ,verhaltens unter obigem ,namen an4 ,will man die ,menge des ,extractivstoffs bestimmen1 so dampft man einen gewogenen ,theil der filtrirten ,mutterlauge mit kohlensaurem ,natron zur ,trockne ein1 kocht den ,rckstand mit ,wasser1 filtrirt1 verdampft die ,lsung und trocknet den ,rckstand scharf 7bei #adj71 bis er keine ,gewichtsverminderung mehr zeigt4 ,alsdann glht man ihn gelinde1 bis die eintretende ,schwrzung wieder verschwunden ist4 ,der ,gewichtsunterschied zwischen dem getrockneten und dem geglhten ,rckstande giebt die ,menge des ,extractivstoffs an4 -- ,zuweilen sind ihm ,substanzen von harzartiger ,beschaffenheit beigemischt4 ,in dem ,fall erschpft man den ,rckstand mit ,alkohol1 mischt ,wasser zu und verdampft den ,alkohol1 wobei sich der harzartige ,theil des ,extractivstoffs als unlslich abscheidet4 #aa4 ,was ,borsure1 ,salpetersure und ,fluor betriftt1 so gengt in der ,regel deren ,nachweisung4 ,ich unterlasse es daher1 zu ihrer quantitativen ,bestimmung besondere ,methoden anzugeben4 ,illustration3 ,fig4 #ie4 #ab4 ,sollen endlich die an der ,quelle aufgefangenen und in ,rhren eingeschlossenen ,gasarten untersucht werden1 so fllt man eine graduirte ,rhre von etwa #bj ,ctm4 ,lnge und #b ,ctm4 innerem ,durchmesser1 deren unteres ,ende etwas umgebogen ist1 ,fig4 #ie1 mit ,quecksilber1 nachdem man sie vorher innen mit einem ,wassertropfen befeuchtet hat1 taucht die das ,gas enthaltende ,glasrhre in der ,quecksilberwanne unter1 bricht die ,spitze ab und lsst das ,gas durch geeignetes ,neigen in die ,rhre steigen4 ,nachdem man das ,gasvolumen genau und unter ,bercksichtigung der ,temperatur und des ,druckes abgelesen hat1 schiebt man eine an einem ,platindraht angeschmolzene1 mit ,wasser befeuchtete ,kugel von ,kalihydrat ein#ajh1 welches ausser dem ,hydratwasser noch ,krystallwasser enthlt1 und trgt ,sorge1 dass das andere ,ende des ,drahtes nicht ber die ,oberflche des ,quecksilbers herausragt1 weil sonst lngs dem ,drahte1 welcher vom ,quecksilber nicht benetzt wird1 eine ,diffundirung des abgesperrten ,gases und der usseren ,luft unfehlbar eintreten wrde4 ,wenn das ,gasvolum nicht mehr abnimmt1 entfernt man die ,kalikugel und liest ab4 ,das absorbirte ,gas ist ,kohlensure und1 sofern solches vorhanden war1 ,schwefelwasserstoffgas 7dessen ,menge bereits bestimmt worden ist74 #ajh ,solche ,kugeln stellt man dar1 indem man geschmolzenes krystallisirtes ,kalihydrat in eine ,pistolenkugelform von etwa #f ,millim4 innerem ,durchmesser eingiesst1 whrend das ,ende des ,platindrahtes bis in die ,mitte derselben hineinragt4 ,nach dem ,erkalten sitzen sie an dem ,drahte fest4 ,den angeschmolzenen ,hals kann man mit einem ,messer entfernen4 ,der ,gasrckstand besteht in der ,regel nur aus ,sauerstoffgas und ,stickgas und kann dann genau so untersucht werden1 wie es bei der atmosphrischen ,luft angegeben werden wird4 ,vermuthet man darin ,sumpfgas1 so nimmt man zunchst das ,sauerstoffgas weg mit ,hlfe einer eingeschobenen stark befeuchteten ,phosphorkugel4 ,das ,gas muss mit derselben an einem mssig warmen ,orte so lange in ,berhrung bleiben1 als noch weisse ,nebel von phosphoriger ,sure rings um die ,kugel sichtbar sind4 ,zuletzt werden die phosphorigsauren ,dmpfe1 deren ,tension nicht wohl in ,rechnung gebracht werden kann1 durch eine befeuchtete ,kalikugel absorbirt1 und das ,gas im trocknen ,zustande gemessen4 ,die ,zusammensetzung des ,gasrckstandes wird nunmehr ermittelt1 indem man denselben ganz oder theilweise in ein ,eudiometer bringt1 etwa vorhandenes ,sumpfgas durch ,sauerstoff verbrennt und die erzeugte ,kohlensure wieder absorbiren lsst4 ,in ,betreff der ,ausfhrung dieser ,operation vergleiche im ,handwrterbuch der ,chemie von ,liebig1 ,poggendorff und ,whler den ,artikel ,eudiometer von ,kolbe1 in dem die ,bunsen'schen ,methoden zur ,gasanalyse genau beschrieben sind4 ,diesem ,artikel sind auch die obigen ,angaben entnommen4 ,modificationen des angegebenen ,ganges1 welche durch die ,anwesenheit eines fixen kohlensauren ,alkalis bedingt werden4 4 #agh4 #a4 ,in einem ,mineralwasser1 welches kohlensaures ,alkali enthlt1 kann kein an und fr sich lsliches ,kalk- und ,magnesiasalz enthalten sein1 sondern allen ,kalk und alle ,magnesia1 welche man findet1 hat man als durch ,vermittlung von ,kohlensure gelste kohlensaure ,salze zu betrachten1 wenngleich beim ,kochen des ,wassers nicht alle ,magnesia aus dem ,wasser niedergeschlagen wird1 indem sich stets ein wenig des ,doppelsalzes von kohlensaurem ,natron mit kohlensaurer ,magnesia bildet4 ,es fllt daher die besondere ,bestimmung von ,kalk und ,magnesia in dem beim ,kochen entstehenden ,niederschlage und im gekochten ,wasser weg4 -- ,im ,uebrigen kann man die ,bestimmungen nach 4 #agg ausfhren4 #b4 ,zieht man es vor1 die ,alkalien in einer besonderen ,wassermenge zu bestimmen1 so geschieht dies zweckmssig auf folgende ,art4 ,man kocht das ,wasser vorsichtig in einer ,platin-1 ,silber- oder ,porzellanschale auf die ,hlfte ein1 filtrirt1 wscht den ,niederschlag aufs ,beste mit siedendem ,wasser aus1 suert das ,filtrat mit ,salzsure schwach an1 engt stark ein1 setzt ein wenig fein zertheiltes ,quecksilberoxyd zu1 bringt zur ,trockne1 glht gelinde 7zur ,abscheidung des kleinen ,restes von ,magnesia1 welcher im gekochten ,wasser als kohlensaures ,bittererdenatron enthalten war74 ,den ,rckstand behandelt man mit ,wasser1 filtrirt von der kleinen ,menge ausgeschiedener ,magnesia und ,kieselsure ab1 wscht aus1 setzt dem ,filtrat einen oder zwei ,tropfen kohlensaures ,ammon zu und erwartet1 ob hierdurch noch eine ,spur ,kalk gefllt wird4 ,das nthigenfalls davon getrennte ,filtrat bringt man in einer ,platinschale zur ,trockne1 glht vorsichtig und wgt4 ,der ,rckstand enthlt ,natron und ,kali und zwar einestheils in ,verbindung mit der bekannten ,menge ,schwefelsure1 anderntheils im ,zustand von ,chlormetallen4 ,man versetzt nun zunchst mit einer alkoholischen ,chlorstrontiumlsung und verfhrt berhaupt zur ,bestimmung des ,kalis nach 4 #abj4 #a4 a4 -- ,zieht man von dem gefundenen ,gesammtgewicht der alkalischen ,salze die sich aus der ,schwefelsure ergebenden schwefelsauren ,alkalien und die sich aus dem ebenfalls bekannten ,chlor ergebenden ,chloralkalimetalle ab1 so bleibt das ,chlornatrium brig1 welches aus kohlensaurem ,natron entstanden und diesem quivalent ist4 #c4 ,ist das ,wasser so verdnnt1 dass man dasselbe1 um ,chlor und ,schwefelsure bestimmen zu knnen1 stark eindampfen muss1 so kann ich auch das folgende ,verfahren sehr empfehlen4 #a4 ,bestimmung des ,chlors1 des ,eisenoxyduls1 ,manganoxyduls1 des ,kalks und der ,magnesia4 ,man verdampft das ,wasser mehrerer gewogener ,flaschen 7etwa #bjjj ,grm47 in einer ,porzellanschale auf ein ,fnftel4 ,die ,flaschen splt man aus und dampft das ,waschwasser mit ein4 ,ob beim ,aussplen ein etwaiger ,eisenoxydniederschlag ganz aus den ,flaschen geht oder nicht1 ist gleichgltig4 ,das eingeengte ,wasser filtrirt man durch ein mit etwas ,salpetersure und ,wasser vollkommen ausgewaschenes ,filter und wscht den ,niederschlag mit siedendem ,wasser aufs ,beste aus4 a4 ,das ,filtrat suert man mit ,salpetersure an1 fllt mit salpetersaurem ,silberoxyd und bestimmt das niederfallende ,chlorsilber wie blich4 ,die von demselben abfiltrirte ,flssigkeit befreit man durch ,salzsure vom ,silberberschuss1 dampft das ,filtrat ein und fllt daraus etwaige ,spuren von ,kalk und die nie fehlende kleine ,menge von ,magnesia durch oxalsaures ,ammon und phosphorsaures ,natron4 7,die ,niederschlge werden zusammen mit den ,hauptmengen geglht und gewogen47 b4 ,den ,niederschlag sammt dem in den ,flaschen gebliebenen ,rckstand lst man in ,salzsure und verfhrt mit der ,lsung nach einer der in 4 #abi angegebenen ,methoden4 #b4 ,bestimmung der ,kieselsure1 der ,schwefelsure und der ,alkalien4 ,man verdampft den ,inhalt einiger gewogener ,flaschen in einer ,porzellanschale1 behandelt die ,flaschen mit ,salzsure1 um etwa abgesetztes ,eisenoxyd etc4 zu lsen und bringt diese ,lsung zu der anderen4 ,die hierdurch sauer gewordene ,flssigkeit bringt man1 zuletzt in einer ,platinschale im ,wasserbade zur ,trockne1 befeuchtet mit ,salzsure1 verdampft nochmals zur ,trockne1 befeuchtet wiederum mit ,salzsure1 setzt ,wasser zu1 erwrmt und filtrirt die ,kieselsure ab4 ,das ,filtrat fllt man1 unter ,vermeidung eines irgend erheblichen ,ueberschusses1 mit etwas ,chlorbaryum und filtrirt den schwefelsauren ,baryt ab4 ,die davon getrennte ,flssigkeit verdampft man fast zur ,trockne1 nimmt den ,rckstand mit ,wasser auf und setzt so lange vorsichtig reine ,kalkmilch zu1 bis die ,flssigkeit stark alkalisch reagirt4 ,man erhitzt1 filtrirt1 fllt mit ,ammon und kohlensaurem ,ammon1 filtrirt1 verdampft in einer ,platinschale zur ,trockne1 glht gelinde1 bis alle ,ammonsalze verjagt sind1 nimmt mit wenig ,wasser auf1 fllt nochmals mit ,ammon und kohlensaurem ,ammon1 filtrirt1 verdampft1 wgt die nun reinen ,chloralkalimetalle und trennt ,kali und ,natron nach 4 #abj4 99 99 99 99 99 ,die ,quantitt des kohlensauren ,alkalis ergiebt sich -- wenn sorgfltig gearbeitet worden ist -- am genauesten indirect bei der ,berechnung4 ,von den dazu in ,vorschlag gekommenen directen ,bestimmungsmethoden will ich noch folgende mittheilen3 ,man kocht #cjj bis #djj ,grm4 des ,wassers lngere ,zeit1 filtrirt und wscht den ,niederschlag mit heissem ,wasser aus4 ,filtrat und ,waschwasser mischt man genau1 theilt das ,ganze in zwei gleiche ,theile und bestimmt im einen das ,chlor nach ,zusatz von ,salpetersure auf die gewhnliche ,art4 -- ,die andere ,hlfte versetzt man mit reiner ,salzsure bis zur deutlich sauren ,reaction1 dampft ab1 glht den trocknen ,rckstand gelinde1 nimmt ihn mit ,wasser auf1 filtrirt und bestimmt auch in dieser ,lsung den ,gehalt an ,chlor4 ,es leuchtet ein1 dass man bei dieser zweiten ,bestimmung mehr bekommen muss1 als bei der ersten1 und zwar entspricht je #a ,aeq4 mehr erhaltenes ,chlor einem ,aeq4 an ,alkali gebunden gewesener ,kohlensure4 ,diese ,bestimmung liefert jedoch etwas zuviel1 weil in dem ,filtrate sich stets etwas kohlensaures ,magnesia-,natron befindet4 ,will man diesen ,fehler corrigiren1 so muss man die kleine ,quantitt ,magnesia bestimmen1 welche als ,chlormagnesium mit in der durch ,silbersolution gefllten ,lsung war1 und eine ihr quivalente ,menge ,chlor von dem als ,differenz ,gefundenen abziehen4 -- ,man darf das kohlensaure ,natron nicht dadurch in ,chlornatrium berfhren1 dass man die ,lsung mit ,chlorammonium abdampft2 denn durch den ,salmiakberschuss wrde das vorhandene schwefelsaure ,alkali zerlegt1 und somit mehr ,chlor gefunden werden1 als dem kohlensauren ,alkali entspricht4 ,bemerkungen zur ,analyse der ,schwefelwasser4 4 #agi4 ,in einem nach ,schwefelwasserstoff riechenden ,wasser kann1 wenn es nicht alkalisch reagirt1 nur freier ,schwefelwasserstoff vorhanden sein4 ,reagirt es aber alkalisch1 so kann es neben diesem ein alkalisches ,schwefelmetall oder ein ,schwefelwasserstoff-,schwefelmetall enthalten4 -- ,die ,bestimmung des an ,metall oder ,wasserstoff gebundenen ,schwefels im ,ganzen ist nun bereits an der ,quelle ausgefhrt worden 74 #agf4 #i471 auch wurde dort erwhnt1 wie man die ,quantitt des ,schwefelwasserstoffs ermittelt1 der beim ,kochen entweicht4 ,ich verfehle nun nicht1 hier darauf aufmerksam zu machen1 dass man aus diesen beiden ,daten bei ,wassern1 welche freie ,kohlensure oder ,bicarbonate enthalten1 keineswegs mit ,genauigkeit angeben kann1 wieviel ,schwefelwasserstoff frei1 wieviel gebunden sei1 indem bekanntlich freie ,kohlensure1 ja selbst zweifach kohlensaure ,alkalien1 ,schwefelkalium oder ,schwefelnatrium beim ,kochen leicht zerlegen und ,schwefelwasserstoff aus denselben entbinden4 ,wenn man1 wie dies hufig geschieht1 den ,satz aufstellt1 die ,mineralwasser1 welche kohlensaure ,alkalien enthalten1 enthalten kein freies ,schwefelwasserstoffgas1 sondern ein auflsliches ,schwefelmetall1 so ist auch dies jedenfalls zu weit gegangen1 indem solche ,wasser denn doch oft sehr stark nach ,schwefelwasserstoff riechen und beim ,schtteln in halbgefllter ,flasche eine ,menge dieses ,gases entbinden 7vergl4 meine ,untersuchung der ,mineralquellen zu ,krankenheil bei ,tlz1 ,journ4 f4 prakt4 ,chem4 #eh4 #aef74 #b4 ,berechnung der ,mineralwasseranalyse1 ,controlirung und ,zusammenstellung der ,resultate4 4 #ahj4 ,die nach #a4 gefundenen ,resultate sind1 wie man leicht ersieht1 unmittelbare ,ergebnisse directer ,versuche4 ,sie sind in keiner ,art abhngig von theoretischen ,ansichten1 welche man ber die ,verbindungsweise der ,bestandtheile unter einander haben kann4 -- ,da solche mit der ,entwicklung der ,chemie sich umgestalten knnen1 so ist es absolut nothwendig1 dass in dem ,bericht ber eine ,mineralwasseranalyse vor ,allem die directen ,resultate sammt den ,methoden1 nach denen sie erhalten wurden1 mitgetheilt werden4 ,alsdann hat die ,analyse fr alle ,zeiten ,werth4 ,was die ,principien betrifft1 nach denen man in der ,regel die ,suren und ,basen zu ,salzen zusammenstellt1 so geht man von der ,ansicht aus1 dass die ,basen und ,suren nach ihren relativen ,verwandtschaften verbunden sind1 d4 h4 man denkt sich die strkste ,basis mit der strksten ,sure verbunden u4 s4 w41 nimmt jedoch hierbei gleichzeitig ,rcksicht auf die grssere oder geringere ,lslichkeit der ,salze1 welche1 wie bekannt1 auf die ,verwandtschaftsusserungen von ,einfluss ist4 ,so denkt man sich1 wenn im gekochten ,wasser ,kalk1 ,kali und ,schwefelsure enthalten ist1 zuerst die ,schwefelsure an ,kalk gebunden etc4 -- ,es lsst sich jedoch nicht lugnen1 dass hierbei einige ,willkr im ,spiele ist1 und dass somit1 je nach der ,art der ,berechnung1 aus denselben directen ,resultaten1 verschiedene ,berechnungsresultate erhalten werden knnen4 -- ,es lge aber offenbar im ,interesse der ,sache1 ber die ,art der ,zusammenstellung sich zu verstndigen1 weil sonst die ,vergleichung zweier ,mineralwasser mit den grssten ,schwierigkeiten verbunden ist4 ,ehe dieses geschehen1 kann eine ,vergleichung nur mit den unmittelbaren ,ergebnissen vorgenommen werden4 -- ,darber1 glaube ich1 knnte man sich vor ,allem vereinigen1 dass man die ,salze alle im wasserfreien ,zustande auffhrt4 ,um die ,grundstze1 welche mir bei der ,zusammenstellung die richtigsten scheinen1 und ferner die ,art1 nach welcher man die erhaltenen ,resultate zu controliren vermag1 mglichst klar zu machen1 whle ich das folgende ,beispiel4 ,bonifaciusbrunnen zu ,salzschlirf#aji4 a4 ,directe ,ergebnisse der ,analyse in ,procenten4 ,specifisches ,gewicht #a1jaaafd4 #a4 ,gesammtquantum der fixen ,bestandtheile3 #a1cggh ,proc4 #b4 ,chlor1 ,jod und ,brom zusammen3 #b1hjga ,proc4 ,silberniederschlag4 #c4 ,totalmenge des ,kalkes1 der ,magnesia1 des ,eisens und der ,kieselsure3 a4 ,kalk #j1ajddb ,proc4 b4 ,kieselerde #j1jjaad ,proc4 7,magnesia und ,eisen wurden nicht im ,ganzen bestimmt47 #d4 ,kalk1 ,magnesia und ,eisen in dem beim ,kochen entstandenen ,niederschlage4 a4 ,kalk #j1jcfdb ,proc4 b4 ,magnesia #j1jjjda ,proc4 c4 ,eisenoxyd #j1jjjff ,proc4 ,kalk und ,magnesia in dem gekochten und filtrirten ,wasser4 a4 ,kalk #j1jfdgbd ,proc4 b4 ,magnesium #j1jbhhee ,proc4 #e4 ,alkalien3 a4 ,kali #j1jjhfe ,proc4 b4 ,natron #j1edghc ,proc4 #f4 ,schwefelsure3 #j1ajhec ,proc4 #g4 ,kohlensure im ,ganzen3 #j1aidcja ,proc4 #h4 ,brom und ,jod3 a4 ,brom #j1jjjdjb ,proc4 b4 ,jod #j1jjjddg ,proc4 ,die brigen ,bestandtheile1 als ,lithium1 ,phosphorsure1 ,manganoxydul1 ,quellsure1 ,quellsatzsure und extractive ,materie1 wurden nicht dem ,gewichte nach bestimmt4 #aji ,vgl4 ,fresenius und ,will1 ,chemische ,untersuchung der ,mineralquelle zu ,salzschlirf im ,fuldaischen 7,annal4 der ,chem4 u4 ,pharm4 ,,lii4 #ff47 -- ,um ein ,vergleichen des hier ,gegebenen mit der ,originalabhandlung nicht zu erschweren1 und da die ,differenzen so gering sind1 habe ich die ,resultate in diesem ,beispiel gelassen1 wie sie gedruckt stehen1 d4 h4 ich habe sie nicht nach den berichtigten ,atomgewichten umgerechnet4 b4 ,berechnung4 ,greek3 a4 ,von den beim ,kochen niederfallenden ,salzen hat man anzunehmen1 dass sie als ,carbonate vorhanden und durch freie ,kohlensure gelst waren4 #a4 #j1jjjff ,eisenoxyd entsprechen #j1jjjif kohlensaurem ,eisenoxydul1 welche enthalten #j1jjjch ,kohlensure4 #b4 #j1jcfdb ,kalk entsprechen #j1jfecc kohlensaurem ,kalk1 welche enthalten #j1jbhia ,kohlensure4 #c4 #j1jjjda ,magnesia entsprechen #j1jjjhe kohlensaurer ,magnesia 7,mg,o1 ,,co#b71 welche enthalten #j1jjjdd ,kohlensure4 -- ,greek3 b4 ,da wir nun die ,quantitt der ,kohlensure im ,ganzen1 und ferner die der gebundenen ,kohlensure kennen1 so ergiebt sich die ,quantitt der freien und mit ,carbonaten zu ,bicarbonaten verbundenen aus der ,differenz1 nmlich3 ,gesammtmenge der ,kohlensure #j1aidcja4 ,gebundene ,kohlensure an ,kalk #j1jbhia an ,magnesia #j1jjjdd an ,eisenoxydul #j1jjjch ------- zusammen #j1jbigcj -------- bleibt freie und halb gebundene ,kohlensure #j1afdega ,greek3 c4 ,die ,schwefelsure verbinden wir zuerst mit ,kalk1 den ,rest mit ,kali1 und1 sofern nochmals ein ,rest bleibt1 diesen mit ,natron4 #a4 ,im gekochten ,wasser sind enthalten #j1jfdgbd ,kalk4 ,diese binden #j1jibfa ,schwefelsure zu #j1aegcc schwefelsaurem ,kalk4 #b4 #j1jjhfe ,kali binden #j1jjgcg ,schwefelsure zu #j1jafjb schwefelsaurem ,kali4 #c4 ,totalquantum der ,schwefelsure #j1ajhec4 ,davon sind gebunden an ,kalk #j1jibfa an ,kali #j1jjgcg ------- zusammen #j1jiiih -------- ,rest #j1jjhee1 welche binden ,natron #j1jjfff zu #j1jaeba schwefelsaurem ,natron4 ,greek3 d4 ,alles brige ,natron ist als ,chlornatrium zugegen4 ,gesammtquantitt des ,natrons #j1edehc ,davon sind gebunden an ,,so#c #j1jjfff -------- ,rest #j1eciag4 ,diese entsprechen #j1djabc ,natrium1 welche binden #j1fajdj ,chlor zu #a1jaafc ,chlornatrium4 ,greek3 e4 ,alles ,jod und ,brom ist als an ,magnesium gebunden anzunehmen1 und der ,rest des ,magnesiums als ,chlormagnesium4 #a4 #j1jjjddg ,jod binden #j1jjjjdd ,magnesium zu #j1jjjdia ,jodmagnesium4 #b4 #j1jjjdjb ,brom binden #j1jjjjfe ,magnesium zu #j1jjjdfg ,brommagnesium4 #c4 ,totalmenge des im gekochten ,wasser enthaltenen ,magnesiums #j1jbhhee4 ,davon sind gebunden an ,jod #j1jjjjdd an ,brom #j1jjjjfe -------- zusammen #j1jjjaji --------- ,rest #j1jbhgdf1 welche verbunden sind mit #j1jhjbbj ,chlor zu #j1ajhiff ,chlormagnesium4 c4 ,controlen4 ,i4 ,die ,summe des ,kalkes im gekochten ,wasser und in dem beim ,kochen entstandenen ,niederschlage muss gleich1 oder doch nahezu gleich sein der ,totalquantitt des ,kalkes4 ,totalquantitt #j1ajddb4 ,an ,kohlensure gebunden #j1jcfdb ,an ,schwefelsure gebunden #j1jfdgb -------- in ,summa #j1ajaad4 ,,ii4 ,die ,quantitt ,chlor1 welche direct gefunden wurde1 muss bereinstimmen mit der ,summe des ,chlors1 welches im ,chlornatrium und ,chlormagnesium enthalten ist4 ,die ,quantitt des ,chlor-,brom-,jodsilbers betrgt #b1hjgajj4 ,davon geht ab die #j1jjjdia ,jodmagnesium entsprechende ,menge ,jodsilber1 nmlich #j1jjjhbh ,ferner die #j1jjjdfg ,brommagnesium entsprechende ,menge ,bromsilber1 nmlich #j1jjjieh -------- zusammen #j1jjaghf --------- ,rest #b1hjecad entsprechend ,chlor #j1fibjb ,nach ,greek3 d4 ist an ,natrium gebunden #j1fajdj ,nach ,greek3 e4 ist an ,magnesium gebunden #j1jhjbb ------- ,summa #j1fijfb ,,iii4 ,die ,totalmenge der fixen ,bestandtheile muss bereinstimmen mit der ,summe der einzelnen ,bestandtheile4 7,hierbei ist das ,eisen als ,eisenoxyd aufzufhren1 da es als solches im ,rckstande enthalten ist47 ,totalquantitt der fixen ,bestandtheile #a1cgghj ,die ,einzelbestimmungen ergaben3 ,kohlensauren ,kalk #j1jfecc ,kohlensaure ,magnesia #j1jjjhe ,schwefelsauren ,kalk #j1aegcc ,schwefelsaures ,kali #j1jafjb ,natron #j1jaeba ,chlornatrium #a1jaafc ,chlormagnesium #j1ajhif ,jodmagnesium #j1jjjdi ,brommagnesium #j1jjjdg ,eisenoxyd #j1jjjff ,kieselerde #j1jjaad ------- zusammen #a1cghjiaaj4 #aaj ,diese ,controle giebt nur dann ganz gut bereinstimmende ,resultate1 wenn kohlensaure ,magnesia1 ,chlormagnesium und ,kieselsure nur in geringer ,menge vorhanden sind4 ,die ,grnde sind bereits 4 #agc4 ,i4 #e4 angegeben4 ,es ist daher in solchen ,fllen zweckmssig1 statt dieser oder neben dieser ,controle eine ,vergleichung der schwefelsauren ,salze 7,eisen ist als reines ,oxyd aufzufhren7 mit dem ,rckstande vorzunehmen1 den man durch ,eindampfen des ,wassers mit ,schwefelsure und ,glhen erhalten hat 74 #agg4 #a474 d4 ,zusammenstellung4 ,die ,zusammenstellung macht man am besten in zweifacher ,art1 indem man einmal angiebt1 wie viel in #ajj 7oder auch in #ajjj oder #ajjjj1 dies kommt auf ,eins heraus7 ,theilen ,wasser1 ,theile der ,bestandtheile enthalten sind1 und ferner wie viel ein ,pfund ,wasser ,bestandtheile1 in ,granen ausgedrckt1 enthlt 7#a ,pfund #gfhj ,gran74 ,die ,rubriken1 unter welche man die einzelnen ,bestandtheile zweckmssig bringt1 sind folgende3 ,a4 ,fixe ,bestandtheile4 a4 in wgbarer ,menge vorhandene2 b4 in unwgbarer ,menge vorhandene4 ,b4 ,flchtige ,bestandtheile4 ,bei der ,auffhrung der kohlensauren ,salze kann man mit ,recht zweifelhaft sein1 ob man sie als neutrale ,verbindungen berechnen und die mehr vorhandene ,kohlensure theils als halbgebundene 7mit ,carbonaten zu ,bicarbonaten vereinigte71 theils als freie auffhren1 oder ob man sie geradezu als ,bicarbonate berechnen soll1 in welchem ,falle der ,ueberschuss an ,kohlensure als freie zu bezeichnen ist4 ,man whlt bald den einen1 bald den anderen ,weg der ,darstellung1 am hufigsten aber den ersteren4 ,die ,kohlensure 7berhaupt die ,gasarten7 pflegt man ausserdem auch auf ,volumina 7bei der ersten ,zusammenstellung ,cubikcentimeter1 bei der zweiten ,cubikzolle #a ,pfund ,wasser #cb ,cubikzoll7 zu berechnen1 und zwar legt man dabei die ,temperatur der ,quelle zu ,grund4 ,als hnlich ausgefhrte ,beispiele der ,berechnung und ,controlirung der ,resultate fhre ich an3 #a4 ,analyse des ,kochbrunnens zu ,wiesbaden,a 7salinisches ,wasser74 #b4 ,analyse der warmen ,quelle zu ,asmannshausen1 von ,fresenius und ,will1 ,ann4 der ,chem4 und ,pharm4 #dg4 #aih 7alkalisches ,wasser74 #c4 ,analyse der ,emser ,mineralquellen#aaa 7alkalische ,wasser74 #d4 ,analyse der ,mineralquellen zu ,krankenheil bei ,tlz 7alkalisches ,schwefelwasser71 von mir 7,journ4 fr prakt4 ,chem4 #eh4 #aef74 #aaa ,chemische ,untersuchungen der wichtigsten ,mineralwasser des ,herzogthums ,nassau1 von ,professor ,dr4 ,r4 ,fresenius1 ,wiesbaden bei ,c4 ,w4 ,kreidel #ahej-aheb4 ,in den unter #a4 und #c4 angefhrten ,abhandlungen finden sich auch die ,methoden genau beschrieben1 nach welchen die schlammigen ,ocher- und festen ,sinterabstze dieser ,quellen untersucht worden sind4 ,,ii4 ,analyse solcher technischen ,producte und ,mineralien1 welche besonders hufig ,gegenstand chemischer ,untersuchung werden1 einschliesslich ihrer blossen ,prfung auf ,gehalt und ,handelswerth4 #a4 ,bestimmung des ,gehaltes an freier ,sure 7,acidimetrie74 ,a4 ,ermittlung aus dem specifischen ,gewichte4 4 #aha4 ,da man durch ,versuche und auf sie gegrndete ,tabellen die ,beziehungen zwischen dem ,gehalt und dem specifischen ,gewichte der ,suren1 beziehungsweise ihrer wsserigen ,lsungen1 kennt1 so gengt die ,bestimmung des specifischen ,gewichts derselben hufig zur ,ermittlung ihres ,gehaltes4 ,man hat hierbei nur zu beachten1 dass die zu prfenden ,suren frei1 oder wenigstens fast ganz frei sein mssen von anderweitigen gelsten ,substanzen4 ,da nun die meisten ,suren flchtig sind 7,schwefelsure1 ,salzsure1 ,salpetersure1 ,essigsure71 so stellt man sich gegen ,irrthmer in der ,art sicher1 dass man prft1 ob eine ,probe1 in einer kleinen ,platin- oder ,porzellanschale verdampft1 einen fixen ,rckstand lsst1 oder nicht4 ,die ,prfung des specifischen ,gewichtes fhrt man entweder durch ,abwgen gleicher ,volumina ,wasser und ,sure 74 #agg7 oder mittelst guter ,arometer aus4 ,man achte darauf1 dass die ,bestimmungen bei den ,temperaturen ausgefhrt werden1 auf welche sich die ,tabellen beziehen4 ,nachstehende ,tabellen belehren ber die ,beziehungen zwischen specifischem ,gewicht und ,gehalt bei ,schwefelsure1 ,salzsure und ,salpetersure4 ,i4 ,tabelle ber das specif4 ,gewicht der ,schwefelsure bei verschiedenem ,gehalte an ,surehydrat1 von ,bineau1 berechnet von ,otto fr die ,temperatur von #ae ,c4 ,sure- ,specif4 ,wasserfreie ,sure- specif4 ,wasserfreie hydrat4 ,gew4 ,sure4 hydrat4 ,gew4 ,sure4 ---------------------------------------- ---------------------- #ajj #a1hdbf #ha1fc #ej #a1cih #dj1ha #ii #a1hdb #hj1ha #di #a1chhf #dj1jj #ih #a1hdjf #hj1jj #dh #a1cgi #ci1ah #ig #a1hdj #gi1ah #dg #a1cgj #ch1cf #if #a1hchd #gh1cf #df #a1cfa #cg1ee #ie #a1hcgf #gg1ee #de #a1cea #cf1gc #id #a1hcef #gf1gc #dd #a1cdb #ce1hb #ic #a1hcd #ge1ia #dc #a1ccc #ce1aj #ib #a1hca #ge1aj #db #a1cbd #cd1bh #ia #a1hbg #gd1bh #da #a1cae #cc1dg #ij #a1hbb #gc1dg #dj #a1cjf #cb1fe #hi #a1haf #gb1fe #ci #a1bigf #ca1hc #hh #a1hji #ga1hc #ch #a1bhi #ca1jb #hg #a1hjb #ga1jb #cg #a1bha #cj1bj #hf #a1gid #gj1aj #cf #a1bgb #bi1ch #he #a1ghf #fi1ch #ce #a1bfd #bh1eg #hd #a1ggg #fh1eg #cd #a1bef #bg1ge #hc #a1gfg #fg1ge #cc #a1bdgf #bf1id #hb #a1gef #ff1id #cb #a1bci #bf1ab #ha #a1gde #ff1ab #ca #a1bca #be1cj #hj #a1gcd #fe1cj #cj #a1bbc #bd1di #gi #a1gbb #fd1dh #bi #a1bae #bc1fg #gh #a1gaj #fc1fg #bh #a1bjff #bb1he #gg #a1fih #fb1he #bg #a1aih #bb1jc #gf #a1fhf #fb1jd #bf #a1aij #ba1bb #ge #a1fge #fa1bb #be #a1ahb #bj1dj #gd #a1ffc #fj1dj #bd #a1agd #ai1eh #gc #a1fea #ei1ei #bc #a1afg #ah1gg #gb #a1fci #eh1gg #bb #a1aei #ag1ie #ga #a1fbg #eg1ie #ba #a1aeaf #ag1ad #gj #a1fae #eg1ad #bj #a1add #af1cb #fi #a1fjd #ef1cb #ai #a1acf #ae1ea #fh #a1eib #ee1ei #ah #a1abi #ad1fi #fg #a1ehj #ed1fi #ag #a1aba #ac1hg #ff #a1egh #ec1hg #af #a1aacf #ac1jf #fe #a1eeg #ec1je #ae #a1ajf #ab1bd #fd #a1ede #eb1bd #ad #a1jih #aa1db #fc #a1ecd #ea1db #ac #a1jia #aj1fa #fb #a1ebc #ej1fa #ab #a1jhc #i1gi #fa #a1eab #di1gi #aa #a1jgef #h1ih #fj #a1eja #dh1ih #aj #a1jfh #h1af #ei #a1dij #dh1af #i #a1jfa #g1cd #eh #a1dhj #dg1cd #h #a1jecf #f1ec #eg #a1dfi #df1ec #g #a1jdfd #e1ga #ef #a1dehf #de1ga #f #a1jci #d1hi #ee #a1ddh #dd1hi #e #a1jcb #d1jh #ed #a1dch #dd1jg #d #a1jbef #c1bf #ec #a1dbh #dc1bf #c #a1jai #b1dde #eb #a1dah #db1de #b #a1jac #a1fc #ea #a1djh #da1fc #a #a1jjfd #j1haf ,,ii4 ,tabelle ber das specif4 ,gewicht der wsserigen ,salzsure bei verschiedenem ,gehalte an ,chlorwasserstoff1 von ,ure4 ,temperatur #ae ,c4 ,specif4 ,gew4 ,salzsure-,gas4 ,specif4 ,gew4 ,salzsure-,gas4 ---------------------------------------- -------------------- #a1bjjj #dj1ggg #a1ajjj #bj1chh #a1aihb #dj1cfi #a1jihj #ai1ihj #a1aifd #ci1ifa #a1jifj #ai1egb #a1aidf #ci1eed #a1jici #ai1afe #a1aibh #ci1adf #a1jiai #ah1geg #a1aiaj #ch1gch #a1jhii #ah1cdi #a1ahic #ch1ccj #a1jhgi #ag1ida #a1ahge #cg1ibc #a1jhei #ag1ecd #a1aheg #cg1eaf #a1jhch #ag1abf #a1ahdf #cg1ajh #a1jhah #af1gah #a1ahbb #cf1gjj #a1jgih #af1caj #a1ahjb #cf1bib #a1jggh #ae1ijb #a1aghb #ce1hhd #a1jgeh #ae1did #a1agfb #ce1dgf #a1jgch #ae1jhg #a1agda #ce1jfh #a1jgah #ad1fgi #a1agba #cd1ffj #a1jfig #ad1bga #a1agja #cd1beb #a1jfgg #ac1hfc #a1afha #cc1hde #a1jfeg #ac1def #a1affa #cc1dcg #a1jfcg #ac1jdi #a1afda #cc1jbi #a1jfag #ab1fda #a1afbj #cb1fba #a1jeig #ab1bcc #a1aeii #cb1bac #a1jegg #aa1hbe #a1aegh #ca1hje #a1jeeg #aa1dah #a1aeeg #ca1cih #a1jecg #aa1jaj #a1aecg #cj1iij #a1jeag #aj1fjb #a1aeae #cj1ehb #a1jdig #aj1aid #a1adid #cj1agd #a1jdgg #i1ghf #a1adgc #bi1gfg #a1jdeg #i1cgi #a1adeb #bi1cei #a1jdcg #h1iga #a1adca #bh1iea #a1jdag #h1efc #a1adaj #bh1edd #a1jcig #h1aee #a1achi #bh1acf #a1jcgg #g1gdg #a1acfi #bg1gbh #a1jceg #g1cdj #a1acdi #bg1cba #a1jccg #f1icb #a1acbh #bf1iac #a1jcah #f1ebd #a1acjh #bf1eje #a1jbih #f1aaf #a1abhg #bf1jih #a1jbgi #e1gji #a1abfg #be1fij #a1jbei #e1cja #a1abdg #be1bhb #a1jbci #d1hic #a1abbf #bd1hgd #a1jbbj #d1dhf #a1abjf #bd1dff #a1jbjj #d1jgh #a1aahe #bd1jeh #a1jahj #c1fgj #a1aafd #bc1fej #a1jafj #c1bfb #a1aadc #bc1bdb #a1jadj #b1hed #a1aabc #bb1hcd #a1jabj #b1ddg #a1aajb #bb1dbf #a1jajj #b1jci #a1ajhb #bb1jai #a1jjhj #a1fca #a1ajfa #ba1faa #a1jjfj #a1abd #a1ajda #ba1bjc #a1jjdj #j1haf #a1ajbj #bj1gif #a1jjbj #j1djh ,,iii4 ,tabelle ber das specif4 ,gewicht der wasserhaltigen ,salpetersure bei verschiedenem ,gehalt an wasserfreier ,sure1 von ,ure4 ,temperatur #ae ,c4 ,spaltenberschriften3 ,a ,specifisches ,gewicht4 ,b ,sureprocente4 ,c ,specifisches ,gewicht4 ,d ,sureprocente4 ,e ,specifisches ,gewicht4 ,f ,sureprocente4 ,g ,specifisches ,gewicht4 ,h ,sureprocente4 ,a ,b ,c ,d ,e ,f ,g ,h ---------------------------------------- ------------ #a1ejj #gi1g #a1dai #ei1h #a1bie #ci1h #a1adj #ai1i #a1dih #gh1i #a1dae #ei1j #a1bhi #ci1j #a1acd #ai1a #a1dif #gh1a #a1daa #eh1b #a1bhc #ch1c #a1abi #ah1c #a1did #gg1c #a1djf #eg1d #a1bgf #cg1e #a1abc #ag1e #a1dia #gf1e #a1djb #ef1f #a1bgj #cf1g #a1aag #af1g #a1dhh #ge1g #a1cih #ee1h #a1bfd #ce1i #a1aaa #ae1i #a1dhe #gd1i #a1cid #ee1j #a1beh #ce1a #a1aje #ae1a #a1dhb #gd1a #a1chh #ed1b #a1beb #cd1c #a1jii #ad1c #a1dgi #gc1c #a1chc #ec1d #a1bdf #cc1e #a1jic #ac1e #a1dgf #gb1e #a1cgh #eb1f #a1bdj #cb1g #a1jhh #ab1g #a1dgc #ga1g #a1cgc #ea1h #a1bcd #ca1i #a1jhb #aa1i #a1dgj #gj1i #a1cfh #ea1a #a1bbh #ca1a #a1jgf #aa1b #a1dfg #gj1a #a1cfc #ej1b #a1bba #cj1c #a1jga #aj1d #a1dfd #fi1c #a1ceh #di1d #a1bae #bi1e #a1jfe #i1f #a1dfj #fh1e #a1cec #dh1f #a1bjh #bh1g #a1jei #h1h #a1deg #fg1g #a1cdh #dg1i #a1bjb #bg1i #a1jed #h1j #a1dec #ff1i #a1cdc #dg1j #a1aif #bg1a #a1jdh #g1b #a1dej #ff1a #a1cch #df1b #a1ahi #bf1c #a1jdc #f1d #a1ddf #fe1c #a1ccb #de1d #a1ahc #be1e #a1jcg #e1f #a1ddb #fd1e #a1cbg #dd1f #a1agg #bd1g #a1jcb #d1h #a1dci #fc1h #a1cbb #dc1h #a1aga #bc1i #a1jbg #d1j #a1dce #fc1j #a1caf #dc1j #a1afe #bc1a #a1jba #c1b #a1dca #fb1b #a1caa #db1b #a1aei #bb1c #a1jaf #b1d #a1dbg #fa1d #a1cjf #da1d #a1aec #ba1e #a1jaa #a1f #a1dbc #fj1f #a1cjj #dj1d #a1adf #bj1g #a1jje #j1h ,in allen den ,fllen1 in welchen die ,bestimmung des specifischen ,gewichtes nicht zum ,ziele fhrt1 oder in denen es auf besondere ,genauigkeit ankommt1 whlt man eine der beiden folgenden ,verfahrungsweisen1 und zwar gewhnlich die erstere3 ,b4 ,ermittlung durch ,sttigung der freien ,sure mit einer alkalischen ,flssigkeit von bekanntem ,gehalte4 4 #ahb4 ,um diese ,methode anzuwenden1 bedarf man3 ,greek3 a7 einer ,surelsung von bekanntem ,gehalt1 -- ,greek3 b7 einer alkalischen ,flssigkeit von bekanntem ,wirkungswerth4 aa4 ,darstellung der ,lsungen4 ,greek3 a4 ,die ,sure stellt man sich folgendermaassen dar4 ,man mischt in einem grossen ,kolben #ajbj ,c4,c4 ,wasser mit #fj ,grm4 concentrirter englischer ,schwefelsure innig1 lsst erkalten1 nimmt #b ,mal je #bj ,c4,c4 davon und bestimmt darin die ,schwefelsure durch ,fllen mit ,chlorbaryum4 ,stimmen beide ,versuche gut berein1 so nimmt man das ,mittel und verdnnt danach die ,schwefelsure so1 dass #ajjj ,c4,c4 genau #dj ,grm4 wasserfreie ,schwefelsure enthalten4 ,setzen wir den ,fall1 wir htten gefunden1 dass #ajjj ,c4,c4 #db ,grm4 ,schwefelsure enthalten1 so mssen demnach nach dem ,ansatz #dj 3 #ajjj #db 3 x aus je #ajjj ,c4 ,c4 unserer ,flssigkeit durch ,zusatz von ,wasser #ajej ,c4,c4 gemacht werden4 ,es geschieht dies einfach und genau also3 ,man fllt den #a ,liter fassenden ,messkolben bis an die ,marke mit der ,sure1 giesst sie vorsichtig in die etwas grssere1 zum ,aufbewahren bestimmte ,flasche1 bringt dann #ej ,c4,c4 ,wasser1 welche mit der ,pipette abgemessen worden sind1 in den ,kolben1 schwenkt gut um1 giesst in die ,flasche1 schttelt1 giesst nun nochmals etwa die ,hlfte der ,flssigkeit in den ,kolben zurck1 splt um1 bringt wieder in die ,flasche1 mischt und bewahrt auf4 ,vor neuem ,gebrauche ist die ,flasche zu schtteln1 weil in der halbleeren ,wasser verdunstet1 welches sich an den ,wandungen verdichtet und beim ,ausgiessen mit der ersten ,portion gemischt ausfliesst1 wodurch diese schwcher1 die rckbleibende etwas strker wird4 ,eine saure ,flssigkeit von gleichem ,wirkungswerthe kann man auch erhalten1 wenn man1 nach ,mohr's ,vorschlag1 genau #fc ,grm4 krystallisirte ,oxalsure3 ,c#b,o#c1 ,,ho #b aq4 in ,wasser zu #a ,liter lst4 ,doch muss man hierbei mit grosser ,sorgfalt darauf achten1 dass die ,sure vllig rein1 vllig frei von ,feuchtigkeit und ganz unverwittert sei4 ,greek3 b4 ,um die ,alkalilsung zu erhalten1 verdnnt man frisch bereitete1 in einem verschlossenen ,gefsse vllig klar abgesetzte1 kohlensurefreie ,natronlauge in der ,art1 dass #a ,volumen genau hinreicht1 #a ,volumen der ,sure zu neutralisiren1 d4 h4 so1 dass beim ,mischen beider der letzte ,tropfen der ,natronlsung die durch ,lackmus rothe ,lsung blau frbt4 ,illustration3 ,fig4 #if4 ,um dies zu bewerkstelligen verdnnt man zunchst die ,natronlauge bis zu einem specif4 ,gewichte von etwa #a1je1 welches einem ,gehalte von etwa #c1f ,proc4 ,natron entspricht4 ,dann misst man #ej ,c4,c4 #ajj der ,sure ab1 bringt sie in ein ,becherglas1 frbt mit etwas ,lackmustinctur#aab roth und lsst nun aus einer ,brette oder -- was weit bequemer ist -- aus einer ,quetschhahnpipette1 ,fig4 #if 7s4 f4 ,s471 so lange zufliessen1 bis die ,flssigkeit eben blau geworden ist1 und bis dieselbe somit rothes wie blaues ,lackmuspapier ganz unverndert lsst4 ,man verdnnt alsdann die noch etwas zu concentrirte ,natronlsung so1 dass genau #ajj erforderlich sind1 um #ajj ,sure zu sttigen4 ,die ,flasche1 in welcher die fertige ,natronlsung aufbewahrt werden soll1 verschliesst man -- nach ,mohr's ,vorschlag -- durch einen ,korkstopfen1 in welchen eine gewhnliche ,chlorcalciumrhre eingesteckt ist4 ,dieselbe ist mit einem fein geriebenen ,gemenge von ,glaubersalz und ,aetzkalk gefllt und nach aussen mit einem dnnen offenen ,rhrchen versehen4 -- ,ausser dieser concentrirteren ,flssigkeit stellt man sich sogleich noch eine #e ,mal und eine #aj ,mal so verdnnte dar4 ,diese ,verdnnungen geschehen am besten in der ,art1 dass man -- um z4 ,b4 die letzte zu erhalten -- in einen ,messkolben1 der genau #ejj ,c4,c4 fasst1 #ej ,c4,c4 der concentrirteren ,natronlauge1 die mittelst einer ,pipette abgemessen worden sind1 bringt1 dann den ,kolben1 unter jeweiligem ,umschwenken1 genau bis an die ,marke mit ,wasser fllt und nunmehr durch ,schtteln innig mischt4 #aab ,da die ,lackmustinctur oft so alkalisch ist1 dass eine merkliche ,menge ,sure nthig ist1 um sie zu rthen1 so muss man nthigenfalls den zu bedeutenden ,alkaliberschuss durch etwas ,sure abstumpfen1 so dass sie mit ,wasser verdnnt eine violette ,flssigkeit liefert1 die durch eine ,spur ,sure roth1 durch ein ,minimum ,alkali blau wird4 bb4 ,ausfhrung der ,untersuchung4 ,da von der concentrirteren ,natronlsung #ej ,c4,c4 #ajj3 #b ,grm41 von der ,fnftellsung3 #j1d ,grm41 von der ,zehntellsung3 #j1b ,grm4 wasserfreier ,schwefelsure und folglich auch quivalenten ,mengen aller anderen ,suren entsprechen1 so ist in ,betreff der ,ausfhrung kaum mehr etwas hinzuzufgen1 indem es sich von selbst versteht1 dass man je nach der ,menge der abzustumpfenden ,sure bald die eine1 bald die andere der alkalischen ,flssigkeiten whlt1 so zwar1 dass man zur ,sttigung der abgewogenen oder abgemessenen sauren ,flssigkeit etwa #fj-ajj ,brettengrade gebraucht4 ,bei wissenschaftlichen ,untersuchungen empfehle ich das genaue ,abwgen unbestimmter ,mengen der sauren ,flssigkeit1 da dies auf den chemischen ,wagen weit besser geschehen kann1 und weil man dabei eine kleine ,rechnung nicht zu scheuen braucht2 bei technischen ,untersuchungen wnscht man dagegen den ,procentgehalt der ,sure gewhnlich aus den ,brettengraden direct zu ersehen4 ,um dies zu ermglichen1 hat man alsdann1 wenn die ,brette oder ,pipette wie gewhnlich #ej ,c4,c4 #ajj fasst1 nur die #b ,grm4 wasserfreier ,schwefelsure quivalenten ,mengen der zu prfenden ,suren abzuwgen4 ,da aber das ,abwgen bestimmter kleinerer ,mengen weniger genau ist1 so ist folgendes ,verfahren vorzuziehen1 wobei uns die ,prfung der ,schwefelsure als ,beispiel dienen mag4 ,man wgt in einem ,messkolben1 der #ejj ,c4,c4 fasst1 #bj ,grm4 der zu prfenden ,schwefelsure ab1 fgt ,wasser zu bis fast zum ,theilstrich1 lsst bei eingetretener ,erwrmung abkhlen1 fllt jetzt genau bis an die ,marke1 schttelt1 nimmt mit der ,pipette #ej ,c4,c4 heraus und prft diese4 ,die ,anzahl der ,brettengrade der concentrirteren ,natronlauge giebt direct den ,procentgehalt der geprften ,schwefelsure an4 ,die ,quantitten von den anderen ,suren oder ,surehydraten1 welche #bj ,grm4 ,schwefelsure quivalent sind1 ergeben sich aus folgender ,uebersicht3 #bj ,gramm ,schwefelsure sind quivalent #bd1e ,schwefelsurehydrat1 #bj #bg ,salpetersure1 #bj #ca1e ,salpetersurehydrat1 #bj #ah1be ,salzsure1 #bj #be1e ,essigsure1 #bj #cj1j ,essigsurehydrat4 ,c4 ,ermittlung durch ,wgung der durch die freie ,sure aus doppelt kohlensaurem ,natron ausgetriebenen ,kohlensure 7nach ,fresenius und ,will74 4 #ahc4 ,illustration3 ,fig4 #ig4 ,man wgt in das ,klbchen ,a 7,fig4 #ig7 eine beliebige ,portion der zu prfenden ,sure1 setzt1 im ,falle dieselbe concentrirt ist1 ,wasser zu1 so dass die gesammte ,flssigkeit #a_/c des ,inhaltes von ,a einnimmt1 fllt alsdann ein kleines ,glasrhrchen mit doppelt kohlensaurem ,natron oder ,kali 7welches zwar ,chlornatrium1 schwefelsaures ,salz etc41 nicht aber einfach kohlensaures ,alkali enthalten darf1 und dessen ,quantitt mehr als hinlnglich sein muss1 die eingewogene ,sure zu sttigen7 unter mssigem ,eindrcken fest an1 hngt dasselbe an einem ,faden in das ,klbchen ,a1 indem man den ,faden zwischen den ,stopfen und den ,kolbenhals einklemmt1 und bringt nunmehr den ,apparat 7welcher im ,uebrigen genau nach der im 4 #aaj gegebenen ,beschreibung vorgerichtet ist7 auf der ,wage ins ,gleichgewicht4 ,man lsst alsdann durch ,lften des ,stopfens das ,rhrchen sammt dem ,faden in das ,klbchen ,a hinabfallen und dreht den ,stopfen in demselben ,augenblicke luftdicht ein4 -- ,alsbald beginnt eine rasche ,kohlensureentwickelung1 welche eine ,zeit lang gleichmssig bleibt1 dann langsamer wird und endlich aufhrt4 ,wenn dieser ,punkt erreicht ist1 stellt man das ,klbchen ,a in ,wasser1 welches so heiss ist1 dass man eben noch den ,finger kurze ,zeit hineinhalten kann 7,temp4 #ej-ee ,c474 ,sobald die dadurch neuerdings veranlasste ,kohlensureentwickelung nachgelassen hat1 ffnet man das ,wachsstpfchen b auf der ,rhre a ein wenig1 nimmt das ,klbchen aus dem ,wasserbad und saugt alsdann mittelst eines durchbohrten ,korkes an d1 bis alle noch im ,apparate befindliche ,kohlensure durch ,luft ersetzt ist4 ,nach dem ,erkalten stellt man den ,apparat wiederum auf die ,wage und legt ,gewichte zu demselben1 bis das ,gleichgewicht wieder hergestellt ist4 ,die ,summe derselben ist gleich dem ,quantum der entwichenen ,kohlensure4 -- ,fr je #a ,aeq4 angewandter ,sure erhlt man #b ,aeq4 ,kohlensure1 z4 ,b4 7,na,o1 #b ,,co#b ,,no#e ,na,o1 ,,no#e #b ,,co#b74 ,die ,resultate sind sehr befriedigend#aac4 ,auch bei dieser ,methode kann man jede ,berechnung sparen und die ,versuche so einrichten1 dass aus den erhaltenen ,centigrammen ,kohlensure der ,procentgehalt an freier ,sure sich direct ergiebt1 indem man solche ,quantitten von ,sure abwgt1 welche1 wenn sie ganz rein sind1 genau #a1jj ,gramm ,kohlensure liefern4 ,diese ,menge findet man z4 ,b4 fr ,schwefelsure1 nach dem ,ansatz3 #dd 3 #dj #a1jj 3 x4 x #j1iji4 #aac ,vergleiche3 ,neue ,verfahrungsweisen zur ,prfung der ,pottasche und ,soda1 der ,aschen1 der ,suren und des ,braunsteins auf ,gehalt und ,handelswerth1 von ,dr4 ,r4 ,fresenius und ,dr4 ,h4 ,will4 ,heidelberg #ahdc4 ,illustration3 ,fig4 #ih4 ,anstatt der so zu findenden ,gewichte knnen natrlicherweise eben so gut ,multipla derselben genommen werden1 je nachdem es die ,verdnnung der zu untersuchenden ,sure erfordert4 ,die ,anzahl der ,centigramme ,kohlensure muss aber alsdann1 damit sie dem ,procentgehalte entspreche1 mit derselben ,zahl dividirt werden1 mit welcher man die ,einheit multiplicirt hat4 -- ,am zweckmssigsten ist es1 die ,quantitt der ,sure so zu whlen1 dass man #a bis #b ,gramm ,kohlensure erhlt4 #b4 ,bestimmung des ,gehaltes einer ,substanz an freiem und kohlensaurem ,alkali 7,alkalimetrie74 ,a4 ,ermittlung des ,kalis1 ,natrons oder ,ammoniaks aus dem specifischen ,gewichte ihrer ,lsungen4 4 #ahd4 ,hat man reine oder fast reine ,lsungen von ,kali- oder ,natronhydrat oder von ,ammoniak1 so lsst sich deren ,gehalt aus dem specifischen ,gewichte ersehen4 ,i4 ,tabelle ber den ,gehalt der ,kalilauge an ,kali bei verschiedenem specifischen ,gewichte1 von ,dalton4 ,specifisches ,procente ,specifisches ,procente ,gewicht4 ,kali4 ,gewicht4 ,kali4 ---------------------------------------- -------- #a1fh #ea1b #a1cb #bf1c #a1fj #df1g #a1bh #bc1d #a1eb #db1i #a1bc #ai1e #a1dg #ci1i #a1ai #af1b #a1dd #cf1h #a1ae #ac1j #a1db #cd1d #a1aa #i1e #a1ci #cb1d #a1jf #d1g #a1cf #bi1d ,,ii4 ,tabelle ber den ,gehalt der ,natronlauge an ,natron bei verschiedenem specifischen ,gewichte1 von ,dalton4 ,specifisches ,procente ,specifisches ,procente ,gewicht4 ,natron4 ,gewicht4 ,natron4 ---------------------------------------- -------- #b1jj #gg1h #a1dj #bi1j #a1he #fc1f #a1cf #bf1j #a1gb #ec1h #a1cb #bc1j #a1fc #df1f #a1bi #ai1j #a1ef #da1b #a1bc #af1j #a1ej #cf1h #a1ah #ac1j #a1dg #cd1j #a1ab #i1j #a1dd #ca1j #a1jf #d1g ,,iii4 ,tabelle ber den ,gehalt der ,ammonflssigkeit an ,ammoniak 7,,nh#c7 bei verschiedenem specifischen ,gewichte1 nach ,j4 ,otto4 7,temp4 #af ,c47 ,specifisches,procente ,specifisches,procente ,specifisches,procente ,gewicht4 ,ammoniak4 ,gewicht4 ,ammoniak4 ,gewicht4 ,ammoniak4 ---------------------------------------- ------------------------- #j1ieag #ab1jjj #j1ifjg #i1fbe #j1ifig #g1bej #j1ieba #aa1hge #j1ifab #i1ejj #j1igjb #g1abe #j1iebf #aa1gej #j1ifaf #i1cge #j1igjg #g1jjj #j1ieca #aa1fbe #j1ifba #i1bej #j1igaa #f1hge #j1iecf #aa1ejj #j1ifbf #i1abe #j1igaf #f1gej #j1iedj #aa1cge #j1ifca #i1jjj #j1igba #f1fbe #j1iede #aa1bej #j1ifcf #h1hge #j1igbf #f1ejj #j1ieej #aa1abe #j1ifda #h1gej #j1igcj #f1cge #j1ieee #aa1jjj #j1ifde #h1fbe #j1igce #f1bej #j1ieef #aj1iej #j1ifej #h1ejj #j1igdj #f1abe #j1ieei #aj1hge #j1ifed #h1cge #j1igde #f1jjj #j1iefd #aj1gej #j1ifei #h1bej #j1igdi #e1hge #j1iefi #aj1fbe #j1iffd #h1abe #j1iged #e1gej #j1iegd #aj1ejj #j1iffi #h1jjj #j1igei #e1fbe #j1iegh #aj1cge #j1ifgc #g1hge #j1igfd #e1ejj #j1iehc #aj1bej #j1ifgh #g1gej #j1igfh #e1cge #j1iehh #aj1abe #j1ifhc #g1fbe #j1iggc #e1bej #j1ieic #aj1jjj #j1ifhh #g1ejj #j1iggh #e1abe #j1ieig #i1hge #j1ifib #g1cge #j1ighc #e1jjj #j1ifjb #i1gej ,b4 ,prfung der ,soda und ,pottasche auf ihren ,gehalt an kohlensauren und tzenden ,alkalien im ,ganzen4 ,die ,pottasche ist1 wie bekannt1 ein ,gemenge von kohlensaurem ,kali1 -- die ,soda ein ,gemenge von kohlensaurem ,natron mit einer ,anzahl von anderen ,salzen4 ,der ,werth dieser ,handelsartikel ist abhngig von ihrem ,gehalte an kohlensauren 7oder kaustischen7 ,alkalien2 die diesen beigemischten ,salze werden nicht bezahlt4 -- ,da nun die ,quantitt der letzteren eine sehr wechselnde ist1 so ist es leicht ersichtlich1 dass der ,werth einer ,pottasche oder ,soda nur so festgestellt werden kann1 dass man den ,gehalt derselben an kohlensaurem 7respective kaustischem7 ,alkali ermittelt4 ,ich theile im ,folgenden zwei auf wesentlich verschiedener ,grundlage beruhende ,methoden der ,alkalimetrie mit1 von denen bald die eine1 bald die andere den ,vorzug verdient1 je nachdem man die ,schnelligkeit in der ,ausfhrung oder die ,genauigkeit der ,resultate vornehmlich im ,auge hat1 und welche1 wie sich aus 4 #ahh ergeben wird1 dann zweckmssig in ,verbindung mit einander angewendet werden1 wenn es sich um gesonderte ,ermittlung des kaustischen und kohlensauren ,alkalis handelt4 ,i4 ,verfahren nach ,descroizilles und ,gay-,lussac4 4 #ahe4 ,das ,princip dieses ,verfahrens ist dasselbe1 welches der in 4 #ahb angegebenen ,methode der ,acidimetrie zu ,grunde liegt1 nur umgekehrt1 d4 h4 kennt man die ,menge einer ,sure von bekanntem ,gehalte1 welche erforderlich ist1 um eine unbekannte ,menge kaustisches oder kohlensaures ,kali oder ,natron zu sttigen1 so lsst sich daraus mit ,leichtigkeit die ,menge der ,alkalien berechnen4 ,zur ,ausfhrung bedarf man nur einer titrirten ,flssigkeit1 der ,probeschwefelsure4 ,man bereitet dieselbe gegenwrtig fast allgemein von der ,strke1 dass #ej ,c4,c4 #ajj #e ,grm4 reines wasserfreies kohlensaures ,natron sttigen4 ,die ,bereitung geschieht am einfachsten also3 a4 ,man vermischt #fj ,grm4 7annhernd gewogen7 concentrirte englische ,schwefelsure mit #ejj ,c4,c41 oder #abj ,grm4 mit #ajjj ,c4,c4 ,wasser und lsst erkalten4 b4 ,man wgt #e ,grm4 wasserfreies reines kohlensaures ,natron genau ab1 bringt es in einen ,kolben1 lst es in #bjj ,c4 ,c4 ,wasser und frbt die ,lsung mit violetter 7siehe ,s4 #dec1 ,anmerkung7 ,lackmustinctur blau4 ,,nb4 ,diese ,vorschrift gilt nur fr diejenigen1 welche nicht auf feinen chemischen ,wagen wgen4 ,beim ,gebrauche solcher1 also im ,allgemeinen in den chemischen ,laboratorien1 ist es weit besser1 eine zwischen #d1e und #e ,grm4 betragende ,menge kohlensauren ,natrons im ,platintiegel gelinde auszuglhen1 unter dem ,exsiccator erkalten zu lassen und dann den ,tiegel genau zu wgen4 ,man schttet jetzt den ,inhalt des ,tiegels in den ,kolben1 wgt den ,tiegel zurck und erfhrt so aufs ,genaueste die ,menge des in den ,kolben gekommenen kohlensauren ,natrons4 ,diese ,methode wird von dem an die feine ,wage gewhnten ,chemiker leichter und schneller ausgefhrt1 als die andere und giebt weit zuverlssigere ,resultate1 da das ,abwgen im verschlossenen ,tiegel geschieht4 ,in derselben ,art1 wie das reine kohlensaure ,natron wird spter auch die zu prfende ,pottasche oder ,soda abgewogen4 c4 ,man fllt die ,quetschhahnpipette oder ,brette bis an den #j-,punkt mit der erkalteten verdnnten ,sure und lsst zu der ,natronlsung trpfeln1 bis zur ,sttigung 7siehe unten74 -- ,diesen ,versuch macht man zweckmssig doppelt4 -- ,hat man nicht genau #e ,grm4 kohlensaures ,natron abgewogen1 so berechnet man aus dem gefundenen ,resultate1 wieviel ,sure man zu #e ,grm4 gebraucht haben wrde4 d4 ,man verdnnt den ,surevorrath in der ,art1 dass genau #ajj #e ,grm4 kohlensaures ,natron sttigen4 ,htte man bei den ,versuchen zu #e ,grm4 #hj ,sure gebraucht1 so kommen somit zu je #hj ,volumen noch #bj ,volumina ,wasser4 ,das ,verdnnen geschieht am besten in der in 4 #ahb4 aa4 angegebenen ,weise4 ,ich empfehle dringend1 die fertig verdnnte ,sure nochmals in der zuvor beschriebenen ,weise zu prfen4 ,die so erhaltene ,probesure wird in gut verschlossenen ,gefssen aufbewahrt und vor jeder neuen ,versuchsreihe umgeschttelt 7,seite #dec74 ,sie dient zur ,prfung aller alkalischen ,flssigkeiten und giebt deren ,gehalt an tzendem oder kohlensaurem ,alkali unmittelbar in ,procenten an1 wenn man von denselben eine #e ,grm4 kohlensaurem ,natron quivalente ,menge abwgt4 ,diese ,quantitten ersieht man aus folgender ,zusammenstellung3 #ajj ,probesure sttigen #e1jjj ,grm4 kohlensaures ,natron1 #ajj #b1ibe ,natron1 #ajj #f1eai kohlensaures ,kali1 #ajj #d1ddc ,kali4 ,nimmt man demnach von einer ,pottasche #f1eai ,grm41 so geben die verbrauchten ,grade unmittelbar den ,gehalt an die ,sure sttigendem ,alkali an1 ausgedrckt in kohlensaurem ,kali1 nimmt man #d1ddc ,grm41 ausgedrckt in wasserfreiem ,aetzkali etc4 ,hat man an kohlensauren oder tzenden ,alkalien arme ,substanzen zu prfen1 so nimmt man ein ,multiplum obiger ,zahl1 z4 ,b4 das #b;fache1 #c;fache1 #aj;fache1 und dividirt die ,zahl der verbrauchten ,raumtheile alsdann durch die entsprechenden ,zahlen4 ,in ,betreff der ,ausfhrung bleiben noch folgende ,punkte zu besprechen3 #a4 ,die ,bestimmung des ,sttigungspunktes4 ,bei kaustischen ,alkalien trifft man denselben leicht1 bei kohlensauren macht die frei werdende und die ,flssigkeit weinroth frbende ,kohlensure einige ,schwierigkeit4 ,dieselbe lsst sich auf zwei ,arten berwinden4 a4 ,nachdem man von der ,probesure soviel zu der kalten oder auch vorher schon erhitzten ,soda- oder ,pottaschelsung gesetzt hat1 dass die ,farbe weinroth geworden ist1 erhitzt man1 unter hufigem ,umschwenken1 zum wallenden ,kochen1 wodurch die ,farbe in dem ,maasse wieder blauer wird1 als die ,kohlensure entweicht4 ,man trpfelt nun zu der fast kochenden ,flssigkeit weitere ,probesure hinzu1 stellt zuweilen nochmals auf die ,lampe und trifft so den ,punkt der vollendeten ,sttigung1 oder richtiger der eben beginnenden ,uebersttigung1 welcher sich durch eine ins ,gelbliche ziehende rothe ,farbe der ,flssigkeit zu erkennen giebt1 sehr leicht und ganz genau4 b4 ,auch ohne ,erwrmen lsst sich der ,punkt treffen1 jedoch nicht ganz mit derselben ,genauigkeit4 ,es ist hierbei nothwendig1 dass der ,kolben nicht zu klein sei4 ,man schwenkt nach jedesmaligem ,eintrpfeln geschickt und tchtig um und fhrt mit dem ,zusatze der ,probesure getrost fort1 so lange das ,roth der ,flssigkeit noch ins ,violette spielt4 ,nhert man sich endlich dem ,sttigungspunkte1 so giesst man die ,sure zweitropfenweise ein1 macht nach jedem ,zusatze mit einem eingetauchten ,glasstab einen1 besser nach einander zwei ,flecke1 auf schn blaues ,lackmuspapier1 liest ab und schreibt die ,zahl zwischen die ,flecke4 ,so fhrt man fort1 bis die ,flecke ganz entschieden roth werden4 ,nun lsst man das ,lackmuspapier trocken werden und betrachtet die niedrigste ,zahl als die richtige1 deren ,flecke eben noch roth geblieben sind4 ,als ,regel hat man zu beachten1 dass die ,probesure nach derselben ,methode geprft sein muss1 nach der die ,ausfhrung erfolgen soll4 #b4 ,bei ,anwendung des ,verfahrens auf ,pottasche ist noch ,folgendes zu beachten4 ,die ,pottasche enthlt ausser kohlensaurem ,kali3 a4 neutrale ,salze 7z4 ,b4 schwefelsaures ,kali1 ,chlorkalium71 b4 alkalisch reagirende ,salze1 z4 ,b4 kieselsaures1 phosphorsaures ,kali1 c4 in ,wasser unlsliche ,bestandtheile1 namentlich kohlensauren1 phosphorsauren und kieselsauren ,kalk4 ,die in a4 genannten ,salze sind ohne ,einfluss auf die ,resultate1 nicht so die in b4 und c4 genannten4 ,die letzteren knnen durch ,filtriren entfernt werden1 die in b4 angefhrten aber veranlassen einen geringen1 nicht zu beseitigenden ,fehler4 ,will man nicht bloss den ,gehalt im ,ganzen kennen lernen1 sondern sein ,urtheil in der ,art vollstndiger machen1 dass man erfhrt1 ob die in der ,pottasche dem kohlensauren ,kali beigemischten ,substanzen nur fremde ,salze sind1 oder ob auch ,wasser den ,gehalt herabstimmt1 so muss der alkalimetrischen ,prfung eine ,wasserbestimmung vorhergehen4 -- ,dieser letzte ,satz gilt auch fr ,soda4 #c4 ,bei ,anwendung des ,verfahrens auf ,soda dagegen kommen folgende ,umstnde in ,betracht4 ,die nach der ,leblanc'schen ,methode dargestellte1 in den ,handel kommende ,soda enthlt1 ausser kohlensaurem ,natron1 meistens oder immer ,natronhydrat1 schwefelsaures ,natron1 ,chlornatrium1 kieselsaures und ,thonerdenatron1 ferner nicht selten ,schwefelnatrium1 unterschwefligsaures und schwefligsaures ,natron4 ,von diesen ,bestandtheilen erschweren die drei letztgenannten und ferner das kieselsaure und ,thonerdenatron die ,prfung und machen sie mehr oder minder ungenau4 ,die ,gegenwart der letzteren ergiebt sich meist schon dadurch1 dass die ,sodalsung1 sobald sie mit ,sure gesttigt wird1 einen ,niederschlag ausscheidet1 -- die ,anwesenheit der ersteren erforscht man einfach in folgender ,art3 a4 ,man vermischt mit ,schwefelsure4 ,geruch nach ,schwefelwasserstoff zeigt ,schwefelnatrium an4 b4 ,man frbt verdnnte ,schwefelsure mit #a ,tropfen chromsaurer ,kalilsung und fgt von der ,soda hinzu1 doch so dass die ,sure noch vorherrscht4 ,bleibt die ,lsung rothgelb1 so ist hierdurch die ,abwesenheit1 wird sie grn1 die ,gegenwart von schwefligsaurem oder unterschwefligsaurem ,natron erwiesen4 c4 ,ob die in b4 besprochene ,reaction von schwefligsaurem oder unterschwefligsaurem ,salze herrhrt1 erforscht man1 indem man eine klare ,lsung der zu untersuchenden ,soda mit ,salzsure bersttigt4 ,wird die ,lsung nach einiger ,zeit durch ,abscheidung von ,schwefel trbe 7wobei gleichzeitig der ,geruch nach schwefliger ,sure auftritt71 so ist jedenfalls unterschwefligsaures 7vielleicht jedoch ausserdem auch schwefligsaures7 ,salz zugegen4 ,die durch die drei letztgenannten ,verbindungen entstehenden ,fehler lassen sich einigermaassen umgehen1 wenn man die abgewogene ,sodaprobe mit chlorsaurem ,kali glht1 bevor man sie sttigt4 ,hierdurch werden ,schwefelnatrium1 unterschwefligsaures und schwefligsaures ,natron in schwefelsaures ,natron verwandelt4 -- ,sofern unterschwefligsaures ,natron zugegen ist1 veranlasst man aber hierdurch neuerdings ein falsches ,resultat1 indem dieses ,salz bei seinem ,uebergange in schwefelsaures ,natron ein ,aequivalent kohlensaures ,natron zersetzt und dessen ,kohlensure austreibt4 ,na,o1 ,s#b,o#b #d,o 7vom chlorsauren ,kali herrhrend7 ,na,o1 ,,co#b #b7,na,o1 ,,so#c7 ,,co#b4 4 #ahf4 ,mohr#aad hat in der neuesten ,zeit eine ,modification des im ,vorstehenden beschriebenen ,verfahrens der ,soda- und ,pottascheprfung vorgeschlagen1 welche sehr gute ,resultate liefert4 ,die wesentlichen ,punkte des modificirten ,verfahrens sind folgende3 #a4 ,anwendung der ,quetschhahnpipette anstatt der frher allgemein blichen ,brette4 #b4 ,statt der ,probeschwefelsure dient eine ,lsung von #fc ,gramm 7#a ,aequivalent ,h #a7 krystallisirter ,kleesure in #a ,liter ,wasser1 d4 h4 dieselbe ,lsung1 von der schon bei der ,acidimetrie die ,rede war und statt welcher man auch die nach 4 #ahb4 aa4 ,greek3 a4 bereitete gleichwerthige ,schwefelsure anwenden kann4 #c4 ,ausser dieser ,probesure hat man noch die in 4 #ahb4 aa4 ,greek3 b4 beschriebene ,lsung von ,aetznatron in ,wasser nthig4 #d4 ,abgewogen werden von der zu prfenden ,pottasche oder ,soda #a_/aj der ,aequivalente1 also von ,soda #e1c ,grm41 von ,pottasche #f1ia ,grm4 ,da die ,probesure in #ajjj ,c4,c4 #a ,aeq4 ,kleesure enthlt1 so reichen #ajj ,c4 ,c4 gerade hin1 die ,zehntelquivalente zu neutralisiren1 wenn die kohlensauren ,alkalien vollkommen rein sind4 #e4 ,das ,alkali wird in ,wasser gelst und mit etwas ,lackmustinctur blau gefrbt4 ,man lsst jetzt zunchst soviel ,probesure zufliessen1 dass die ,farbe violett wird1 kocht1 lsst weitere ,sure zu1 bis die ,farbe entschieden gelbroth ist1 und dann noch weitere1 bis zu den nchsten vollen #e oder #aj ,c4,c4 -- ,das ,alkali ist jetzt entschieden bersttigt2 durch ,kochen1 ,schtteln1 ,hineinblasen und zuletzt ,aussaugen der ,luft im ,kolben wird die letzte ,spur ,kohlensure entfernt4 #f4 ,man fllt jetzt einen in #a_/aj ,c4,c4 getheilten ,messapparat 7,pipette oder ,brette7 mit dem ,probenatron und setzt tropfenweise zu1 bis die ,farbe durch ,hellroth in ,violett und dann pltzlich in klares ,blau bergeht4 #g4 ,man liest jetzt die verbrauchten ,c4,c4 ,natronlsung ab1 zieht sie von den verwendeten ,c4,c4 ,probesure ab und erkennt aus dem ,reste ohne ,weiteres die ,procente an reinem kohlensauren ,alkali4 #aad ,annal4 d4 ,chem4 u4 ,pharm4 #hf4 #abi4 ,,ii4 ,verfahren nach ,fresenius und ,will#aae4 4 #ahg4 ,dieses ,verfahren beruht darauf1 dass man die ,quantitt des kohlensauren ,alkalis in der ,pottasche und ,soda aus dem ,kohlensurequantum bestimmt1 welches sie enthalten4 -- ,bedingung bei demselben ist demnach1 dass alles ,alkali1 welches den genannten ,handelsartikeln ,werth verleiht1 als neutrales kohlensaures ,salz vorhanden1 und kein anderweitiges kohlensaures ,salz zugegen ist4 ,sind diese ,bedingungen nicht von vornherein gegeben1 so mssen sie auf geeignete ,weise herbeigefhrt werden4 -- ,die ,bestimmung der ,kohlensure geschieht genau nach der in 4 #aaj4 ,,ii4 b4 ,greek3 b4 aa4 beschriebenen ,weise4 ,man whlt die ,klbchen des in ,fig4 #dg abgebildeten ,apparates nicht zu klein1 ,a kann #d bis #e ,loth1 ,b #c bis #d ,loth ,wasser fassen4 -- ,es ist unter allen ,umstnden zweckmssig 7nicht aber nothwendig71 der ,kohlensurebestimmung eine ,wasserbestimmung vorhergehen zu lassen4 #aae ,vergl4 das ,s4 #def in der ,anmerkung genannte ,werkchen1 in welchem das was hier kurz gegeben wird1 weitlufig beschrieben und erklrt ist4 #a4 ,prfung der ,pottasche4 a4 ,wasserbestimmung4 ,man bringt ein ,schlchen von ,eisenblech1 welches etwa zwei ,zoll ,durchmesser hat und mit einem etwas lose schliessenden ,deckel versehen ist1 oder einen ,porzellantiegel sammt seinem ,deckel auf die ,schale einer ,wage1 beschwert dieselbe ,schale mit einem ,zehngrammstck und bringt die ,wage durch ,schrote1 zuletzt am besten durch ,stanniolstreifchen1 genau ins ,gleichgewicht4 ,man nimmt nun von der zu untersuchenden ,pottasche an verschiedenen ,stellen ,proben heraus1 zerreibt dieselben mglichst schnell in einem trocknen ,mrser1 entfernt alsdann das ,zehngrammstck von der ,wage und bringt statt dessen so lange von der gepulverten ,pottasche in das ,schlchen1 bis das ,gleichgewicht wieder vllig hergestellt ist4 ,man hat auf diese ,art genau #aj ,grm4 ,pottasche in dem ,schlchen4 ,dasselbe erhitzt man jetzt andauernd gelinde1 bis alles ,wasser ausgetrieben ist 7bis eine darber gehaltene ,glasscheibe sich nicht mehr beschlgt71 bedeckt es1 bringt es nach dem ,erkalten auf die ,wage und stellt das ,gleichgewicht durch aufgelegte ,gewichte her4 ,die ,anzahl der ,decigramme1 welche hinzugelegt werden mussten1 giebt alsdann die ,menge des ,wassers1 welches in #ajj ,theilen der geprften ,pottasche enthalten war1 geradezu an4 b4 ,kohlensurebestimmung4 ,von dem in #a4 erhaltenen1 wasserfreien ,rckstande wgt man #f1bhc ,grm4 ab und bestimmt die darin enthaltene ,kohlensure nach 4 #aaj4 ,,ii4 b4 ,greek3 b4 aa4 -- ,dividirt man die ,anzahl der entwichenen ,centigramme ,kohlensure durch #b1 so erhlt man ohne weitere ,rechnung den ,gehalt der ,pottasche an kohlensaurem ,kali4 -- ,gesetzt also1 #f1bhc ,grm4 ,pottasche htten gegeben #a1hj ,grm4 ,gewichtsverlust des ,apparates1 oder1 was dasselbe ist1 ,kohlensure1 so enthielte die ,pottasche #ahj_/b #ij ,procente kohlensaures ,kali4 ,enthlt eine ,pottasche kohlensauren ,kalk 7was nur sehr selten der ,fall ist71 so lst man sie in ,wasser1 filtrirt und verfhrt mit dem eingeengten ,filtrat nach b4 -- ,bei ,gegenwart von ,schwefelkalium und ,aetzkali verfhrt man wie unter gleichen ,umstnden bei ,soda 7siehe #b74 #b4 ,prfung der ,soda4 ,man verfhrt im ,allgemeinen ebenso wie bei ,pottasche4 ,von dem wasserfreien ,rckstande hat man #d1hag ,grm4 abzuwgen1 wenn man durch ,halbirung der ,centigramme ,kohlensure den ,procentgehalt an kohlensaurem ,natron unmittelbar finden will4 ,enthlt eine ,soda ,schwefelnatrium1 schwefligsaures oder unterschwefligsaures ,natron1 so wrde bei dem gewhnlichen ,verfahren mit der ,kohlensure ,schwefelwasserstoff oder schweflige ,sure entweichen1 und auf diese ,art die ,menge der ersteren zu hoch gefunden werden4 ,diesem ,uebelstande beugt man leicht vor1 indem man zu dem ,inhalte des ,kolbens ,a 7zu der ,sodalsung7 etwas gelstes neutrales chromsaures ,kali bringt4 ,schwefelwasserstoff wie schweflige ,sure werden hierdurch zersetzt1 und weil die ,producte der ,zersetzung nicht flchtig sind1 entweicht jetzt die ,kohlensure rein4 -- ,da es einfacher ist1 bei jeder ,sodaprfung ohne ,weiteres ein wenig chromsaures ,kali zuzusetzen1 als jedesmal eine qualitative ,prfung auf die eben angefhrten ,verunreinigungen vorzunehmen1 -- und da die meisten ,sodasorten des ,handels eine oder die andere derselben enthalten1 so kann man es sich zur ,regel machen1 bei ,sodaprfungen stets etwas chromsaures ,kali hinzuzufgen4 ,enthlt eine ,soda kaustisches ,natron1 was man daran erkennt1 dass ihre ,lsung nach ,zusatz von berschssigem ,chlorbaryum alkalisch reagirt1 so hat man folgende ,modification des ,verfahrens eintreten zu lassen4 a4 ,wasserbestimmung4 ,sie geschieht auf die gewhnliche ,weise 7siehe ,pottaschenprfung74 b4 ,kohlensurebestimmung4 ,von dem in a4 gewonnenen ,rckstande wgt man #d1hah ,grm4 ab1 reibt dieselben mit #c bis #d ,theilen reinem ,quarzsande und etwa #a_/c gepulvertem kohlensauren ,ammon zusammen1 bringt die ,mischung in ein eisernes ,schlchen1 splt den ,mischungsmrser mit ,sand nach1 befeuchtet die ,masse mit so viel ,wasser1 als sie einsaugen kann1 lsst eine kleine ,weile stehen und erhitzt alsdann gelinde1 bis alles ,wasser ausgetrieben ist4 ,in diesem ,falle enthlt der ,rckstand keine ,spur kohlensaures ,ammon mehr4 -- ,enthlt eine ,soda neben ,aetznatron ,schwefelnatrium1 so nimmt man statt des ,wassers zum ,befeuchten der ,masse ,aetzammon1 um das anderthalbfach kohlensaure ,ammon in neutrales zurckzufhren2 andernfalls wrde ,schwefelammonium entwickelt und ein ,theil des ,schwefelnatriums in kohlensaures ,natron bergefhrt werden4 ,nach dem ,erkalten bringt man die ,masse1 welche sich mit ,hlfe eines stumpfen ,messers ganz leicht aus dem ,schlchen nehmen lsst1 in den ,kolben ,a1 splt das ,schlchen mit etwas ,wasser nach und verfhrt im ,uebrigen wie gewhnlich4 -- ,der zugesetzte ,sand dient dazu1 das ,zusammenbacken der ,masse1 sowie das ,spritzen beim ,eintrocknen zu verhten2 wrde man ihn weglassen1 so msste man nicht allein beim ,erhitzen der feuchten ,masse sehr vorsichtig sein1 sondern man htte auch grosse ,mhe1 die eingetrocknete ,masse vollstndig aus dem ,schlchen in den ,apparat zu bringen4 -- ,am leichtesten gelingt die letztere ,operation1 wenn man vor dem ,einbringen der ,mischung das ,eisenschlchen in der ,art innen mit feinem ,sande auskleidet1 dass man es befeuchtet1 ,sand hineinbringt und den ,ueberschuss wieder herausschttet4 ,c4 ,bestimmung des kaustischen ,alkalis1 welches neben kohlensaurem in ,soda oder ,pottasche enthalten sein kann4 4 #ahh4 ,sowohl in manchen ,pottaschen als namentlich in vielen ,sodasorten findet man gegenwrtig neben kohlensauren auch tzende ,alkalien1 und sehr hufig kommt man in die ,lage1 den ,gehalt an letzteren bestimmen zu sollen1 indem es z4 ,b4 dem ,seifenfabrikanten gar nicht gleichgltig ist1 ein wie grosser ,theil der ,soda ihm schon kaustisch geliefert wird4 ,diese ,frage lsst sich am einfachsten in der ,art entscheiden1 dass man die in 4 #ahe oder 4 #ahf angegebene ,methode mit der in 4 #ahg beschriebenen verbindet1 d4 h4 nach einer der ersteren die ,gesammtmenge des kaustischen und kohlensauren ,alkalis1 nach letzterer aber die ,menge der ,kohlensure und somit des kohlensauren ,alkalis bestimmt4 ,die ,differenz beider ,bestimmungen giebt die ,menge kohlensaures ,alkali an1 welcher das vorhandene kaustische entspricht4 ,will man das kohlensaure ,natron auf wasserfreies ,aetznatron berechnen1 so ist es mit #j1ehdi1 will man es auf ,natronhydrat berechnen1 mit #j1gedg zu multipliciren4 ,kohlensaures ,kali ist zu ersterem ,zwecke mit #j1fhag1 zu letzterem mit #j1haai zu multipliciren4 ,man ersieht leicht1 dass man auch nur mit der in 4 #ahg angegebenen ,methode den vorliegenden ,zweck erreichen kann1 indem man in einer abgewogenen ,probe die ,kohlensure geradezu1 in einer zweiten nach vorhergegangener ,behandlung mit kohlensaurem ,ammon bestimmt4 #c4 ,chlorimetrie4 4 #ahi4 ,der im ,handel vorkommende ,bleichkalk ist1 wie bekannt1 ein ,gemenge von ,kalkhydrat mit unterchlorigsaurem ,kalk und ,chlorcalcium4 ,die beiden letzteren ,verbindungen stehen in normalem ,chlorkalk immer in dem ,verhltniss wie #a ,aeq4 zu #a ,aeq4 -- ,uebergiesst man ,chlorkalk mit einer ,sure1 so erhlt man den ganzen ,gehalt an ,chlor in freiem ,zustande2 denn ,ca,o1 ,cl,o ,ca,cl #b,,so#c #b;,ca,o1 ,,so#c #b;,cl4 -- ,der ,chlorkalk des ,handels ist von sehr ungleicher ,beschaffenheit2 bald liefert er mit ,suren viel1 bald wenig ,chlor4 ,da nun letzteres allein seinen ,werth bedingt1 und da der ,chlorkalk ,gegenstand einer ausgebreiteten ,fabrikation und eines bedeutenden ,handels ist1 so fhlte man bald das ,bedrfniss1 einfache ,mittel kennen zu lernen1 welche den ,werth des ,chlorkalks1 d4 h4 seinen ,gehalt an wirkendem ,chlor1 zu erkennen gben4 ,die ,gesammtheit dieser ,methoden pflegt man unter der ,benennung ,chlorimetrie zusammenzufassen4 ,die ,anzahl der chlorimetrischen ,methoden ist so gross1 dass ich darauf verzichte1 alle in ,vorschlag gekommenen hier anzufhren4 ,ich begnge mich damit1 diejenigen zu beschreiben1 welche sich entweder durch leichte ,ausfhrung oder besondere ,sicherheit im ,resultate auszeichnen1 oder welche deshalb ,erwhnung verdienen1 weil sie im praktischen ,verkehr sich eingebrgert haben4 ,ich werde bei den einzelnen ,gelegenheit finden1 ihre ,vorzge und ,mngel zu besprechen4 ,zuvor mache ich darauf aufmerksam1 dass man die ,resultate der ,chlorkalkprfung in verschiedener ,weise auszudrcken pflegt4 ,whrend man nmlich in der ,wissenschaft einen ,chlorkalk gewhnlich in der ,art charakterisirt1 dass man seinen ,gehalt an wirksamem ,chlor in ,gewichtsprocenten angiebt1 taxirt und verkauft man denselben im praktischen ,leben in der ,regel nach chlorimetrischen ,graden4 ,diese von ,gay-,lussac herrhrende ,bezeichnungsweise giebt an1 wieviel ,liter ,chlorgas von #j und #j1gf ,met4 ,druck in #ajjj ,grm4 ,chlorkalk enthalten sind4 ,beide ,bezeichnungen lassen sich leicht auf einander zurckfhren1 da man ja weiss1 dass #a ,liter ,chlorgas von #j und #j1gf ,met4 #c1agjjg ,grm4 wiegt4 ,so enthlt z4 ,b4 ein ,chlorkalk von #ij #c1agjjg #ij #bhe1cjf ,grm4 ,chlor in #ajjj ,grm41 also #bh1ec in #ajj1 -- und ein ,chlorkalk1 welcher #cd1b ,gewichtsprocente ,chlor enthlt1 hat #ajg1i ,grade1 denn da #ajj ,grm4 #cd1b ,grm4 ,chlor enthalten1 enthalten #ajjj ,grm4 #cdb4 ,diese sind aber #cdb_/c1agjjg1 d4 i4 #ajg1i ,liter4 ,bereitung der ,chlorkalklsung4 4 #aij4 ,die ,bereitung der ,chlorkalklsung geschieht fr alle ,methoden am besten auf gleiche ,art und zwar zweckmssig auf folgende3 ,man wgt #aj ,grm41 reibt ihn mit wenig ,wasser fein ab1 setzt nach und nach mehr ,wasser zu1 schlmmt in den #a ,liter fassenden ,messkolben1 reibt den ,rckstand wieder mit ,wasser ab1 splt zuletzt den ,inhalt der ,reibschale sorgfltig in den ,kolben1 fllt ihn bis zur ,marke1 schttelt die milchige ,flssigkeit und wendet sie geradezu1 d4 h4 ohne sie absitzen zu lassen1 an4 ,so oft man neue ,portionen derselben abmisst1 schttelt man zuvor um4 ,man erhlt auf diese ,art viel constantere und richtigere ,resultate1 als wenn man1 wie dies in der ,regel vorgeschrieben wird1 die ,lsung absitzen lsst und nur den geklrten ,theil verwendet4 ,man kann sich von dem ,gesagten leicht berzeugen1 wenn man zwei ,versuche1 den einen mit der klaren abgegossenen ,lsung1 den anderen mit der rckstndigen trben ,mischung macht4 ,so zeigte z4 ,b4 bei directen ,versuchen die abgegossene ,lsung einen ,gehalt von #bb1f1 die rckstndige ,mischung von #be1j1 -- die gleichfrmig gemischte von #bd1e4 ,von der so bereiteten ,chlorkalklsung entspricht #a ,c4,c4 #j1ja ,grm4 ,chlorkalk4 ,a4 ,methode von ,gay-,lussac 7etwas modificirt74 4 #aia4 ,dieses ,verfahren1 welches noch vor ,kurzem in den meisten ,fabriken eingefhrt war1 beruht auf dem ,umstande1 dass1 wenn ,chlor bei ,gegenwart von ,wasser mit arseniger ,sure zusammenkommt1 ,arsensure und ,chlorwasserstoff entsteht3 ,as,o#c #b;,cl #b;,,ho ,as,o#e #b;,cl,h4 #a ,aeq4 arseniger ,sure #abcg1e 7oder #ii7 bedarf somit #b ,aeq4 ,chlor #hhf1f 7oder #gj1ib71 um in ,arsensure berzugehen1 oder in anderem ,ausdrucke1 #ajj ,gewichtstheile ,chlor oxydiren #aci1f arsenige ,sure4 ,kennt man somit das ,quantum einer ,chlorlsung1 welches erforderlich ist1 um eine bestimmte ,menge arseniger ,sure in ,arsensure zu verwandeln1 so kennt man damit auch den ,gehalt der ,lsung an ,chlor4 -- ,die arsenige ,sure wendet man am besten in ,lsung an und bereitet sich eine solche von bekanntem ,gehalt folgendermaassen4 a4 ,bereitung der ,lsung von arseniger ,sure4 ,man lse #ac1if ,grm4 reine arsenige ,sure in ,natron- oder ,kalilauge und verdnne die ,lsung zu #a ,liter4 ,alsdann enthalten #aj ,c4,c4 #j1acif arsenige ,sure1 entsprechend #j1a ,grm4 ,chlor4 b4 ,ausfhrung des ,versuchs4 ,man misst von der in a4 genannten ,lsung #aj ,c4,c4 mit der ,pipette ab1 bringt sie in ein ,becherglas1 verdnnt mit ,wasser1 setzt ,salzsure zu bis zum starken ,vorwalten1 frbt die ,flssigkeit mit einem ,tropfen schwefelsaurer ,indiglsung blau und trpfelt nun von der nach 4 #aij bereiteten ,chlorkalklsung unter stetem ,umrhren zu1 bis die blaue ,farbe fast verschwunden ist4 ,man bringt nun nochmals einen ,tropfen ,indiglsung hinzu und trpfelt jetzt aufs ,neue ,chlorkalklsung ein1 bis die ,flssigkeit sich pltzlich gnzlich entfrbt und auch durch ,zusatz eines sehr kleinen ,tropfens ,indiglsung nicht mehr gefrbt wird4 ,die verbrauchte ,chlorkalklsung hat #j1a ,grm4 ,chlor enthalten4 ,setzen wir den ,fall1 es seien #dj ,c4,c4 #hj ,brettengrade verbraucht worden4 ,da nun jeder ,cubikcentimeter #j1ja ,chlorkalk entspricht1 so findet man den ,gehalt des ,chlorkalks an ,gewichtsprocenten ,chlor nach dem ,ansatze3 #j1dj 3 #j1aj #ajj 3 x x #be1 oder man dividirt mit den verbrauchten ,c4,c4 ,chlorkalklsung in #ajjj1 oder mit den verbrauchten ,brettengraden 7#a_/b ,c4,c47 in #bjjj4 ,diese ,methode giebt zwar befriedigende ,resultate1 es gehrt aber einige ,uebung dazu1 um den ,punkt der beendigten ,ueberfhrung mit vollkommener ,sicherheit zu treffen1 auch entwickelt sich leicht ein wenig ,chlor4 ,der letzte ,fehler wird grsser1 wenn man1 wie dies gewhnlich geschieht1 mit concentrirterer ,chlorkalklsung operirt 7,analyt4 ,belege ,nr4 #gb74 ,b4 ,methode von ,penot#aaf4 4 #aib4 ,dieselbe grndet sich ebenfalls auf die ,ueberfhrung der arsenigen ,sure in ,arsensure1 aber sie lsst dieselbe in alkalischer ,lsung vollbringen4 ,zur ,erkennung der beendigten ,reaction bedient man sich eines sogenannten jodirten ,papiers4 #aaf ,bulletin de la socit industrielle de ,mulhouse #aheb4 ,nr4 #aah1 -- ,dingler's polyt4 ,journ4 #abg4 #acd4 a4 ,bereitung des jodirten ,papiers4 ,man erhitzt bis zur vollstndigen ,auflsung und ,entfrbung #a ,grm4 ,jod1 #g ,grm4 krystallisirtes kohlensaures ,natron1 #c ,grm4 ,kartoffelstrke1 #bej ,c4,c4 ,wasser1 nimmt vom ,feuer und verdnnt mit ,wasser auf #ejj ,c4,c4 ,mit dieser ,flssigkeit trnkt man feines weisses ,druckpapier und lsst es trocknen4 b4 ,bereitung der ,lsung von arseniger ,sure4 ,man lst #d1dbe ,grm4 reine arsenige ,sure mit #ac ,grm4 krystallisirtem kohlensauren ,natron und #f-gjj ,c4,c4 ,wasser in der ,wrme auf und verdnnt die erkaltete ,lsung mit ,wasser genau auf #a ,liter4 ,jeder ,c4,c4 enthlt alsdann #j1jjddbe ,grm4 arsenige ,sure1 entsprechend #a ,c4,c4 ,chlorgas von #j und #gfj ,m4,m4 ,druck1 und somit entspricht auch jeder ,brettengrad genau einem ,brettengrad ,chlorgas#aag4 #aag ,penot hat #d1dd ,grm4 arsenige ,sure angegeben2 aber nach den jetzt als richtig anerkannten ,aequivalenten und dem als richtig angenommenen ,gewicht eines ,liters ,chlorgas ist die ,zahl auf #d1dbe zu setzen1 nach folgendem ,ansatze3 #gj1ib 7#b ,aeq4 ,chlor7 3 #ii 7#a ,aeq4 ,as,o#c7 #c1agjjg 7,gewicht #a ,liters ,chlorgas7 3 x4 x #d1dbe1 d4 h4 gleich der ,menge arseniger ,sure1 welche durch #a ,liter ,chlorgas oxydirt wird4 c4 ,ausfhrung4 ,man misst #ej ,c4,c4 #ajj der nach 4 #aij bereiteten ,chlorkalklsung mittelst einer ,pipette ab1 bringt sie in ein ,becherglas und trpfelt nun aus einer #ej ,c4,c4 #ajj fassenden ,brette oder ,quetschhahnpipette von der nach b4 bereiteten ,arsenlsung unter stetem ,umrhren zu1 bis ein ,tropfen der ,chlorkalklsung1 auf das jodirte ,papier gebracht1 dies eben nicht mehr blau frbt1 welcher ,punkt sehr leicht und sicher zu treffen ist1 da die allmlig schwcher werdende ,frbung des jodirten ,papieres darauf hinweist1 dass derselbe bald erreicht ist1 und dass man somit die ,probeflssigkeit nur noch tropfenweise zusetzen darf4 -- ,die ,anzahl der verbrauchten ,brettengrade 7#a_/b ,c4,c47 giebt geradezu die chlorimetrischen ,grade 7die ,liter ,chlorgas im ,kilogramm ,chlorkalk7 an1 wie sich aus folgender ,betrachtung ergiebt4 ,gesetzt wir htten #hj 7#a_/b ,c4,c47 ,arsenlsung verbraucht1 so enthlt der zum ,versuch verwendete ,chlorkalk #hj #dj ,c4,c4 ,chlorgas4 ,die abgemessenen #ajj #ej ,c4,c4 ,chlorkalklsung entsprechen aber #j1e ,grm4 ,chlorkalk4 ,da nun #j1e ,grm4 #dj ,c4,c4 ,chlorgas enthalten1 so enthalten #ajjj ,grm4 #hjjjj ,c4,c4 #hj ,liter4 -- ,diese ,methode giebt sehr bereinstimmende und gute ,resultate und drfte namentlich fr ,fabriken die geeignetste sein4 ,c4 ,methode von ,otto4 4 #aic4 ,das ,princip dieses ,verfahrens ist folgendes3 #b ,aeq4 schwefelsaures ,eisenoxydul geben1 wenn sie bei ,gegenwart von ,wasser und freier ,schwefelsure mit ,chlor zusammenkommen1 #a ,aeq4 schwefelsaures ,eisenoxyd und #a ,aeq4 ,cl,h1 und zwar ist zu dieser ,umsetzung #a ,aeq4 ,cl erforderlich3 #b;,fe,o1 ,,so#c ,,so#c ,,ho ,cl ,fe#b,o#c1 #c,,so#c ,cl,h4 #b ,aeq4 ,fe,o1 ,,so#c #aijj oder 7auf krystallisirten ,eisenvitriol bezogen7 #b7;,fe,o1 ,,so#c1 ,,ho #f aq47 #cdge1j entsprechen #ddc1bh ,chlor1 d4 i4 in anderem ,ausdrucke #j1ghci ,grm4 krystallisirter ,eisenvitriol entsprechen #j1a ,grm4 ,chlor4 ,das schwefelsaure ,eisenoxydul zu diesen ,versuchen bereitet man sich am besten also3 ,man lst rostfreie ,ngel in verdnnter ,schwefelsure1 zuletzt unter ,erwrmen1 auf1 filtrirt die noch warme ,lsung ab und lsst sie in ,weingeist tropfen1 und zwar in etwa das doppelte ,volum4 ,der ,niederschlag ist ,fe,o1 ,,so#c ,,ho #f aq4 ,man sammelt ihn auf einem ,filter1 ssst ihn mit ,weingeist aus und lsst ihn1 auf ,fliesspapier ausgebreitet1 an der ,luft trocknen4 ,wenn er nicht mehr nach ,weingeist riecht1 hebt man ihn in gut verschlossenen ,gefssen auf4 ,ausfhrung des ,versuchs4 ,man lst #c1acef ,grm4 7d4 h4 #d #j1ghci ,grm47 des gefllten ,eisenvitriols mit ,wasser zu #bjj ,c4 ,c4 auf1 nimmt #ej ,c4,c41 entsprechend #j1ghci ,grm4 ,vitriol mittelst einer ,pipette heraus1 verdnnt mit #aej-bjj ,c4,c4 ,wasser1 suert die ,lsung mit reiner ,salzsure stark an und trpfelt nun von der nach 4 #aij bereiteten1 frisch geschttelten1 in einer #ej ,c4,c4 #ajj fassenden ,brette befindlichen ,chlorkalklsung so lange zu1 bis alles schwefelsaure ,eisenoxydul in ,oxydsalz bergefhrt ist4 -- ,um diesen ,punkt zu treffen1 bedient man sich eines ,tellers1 welchen man mit einer ,auflsung von ,ferridcyankalium besprengt hat1 und prft zuletzt1 wenn man sich dem ,ziele nhert1 nach ,zusatz von je zwei ,tropfen ,chlorkalklsung1 ob die ,eisenlsung das ,ferridcyankalium noch blau fllt1 indem man mit dem ,rhrstabe ein wenig derselben mit einem auf dem ,teller befindlichen ,tropfen vereinigt4 ,ist das ,ziel erreicht1 so liest man ab1 wie viel ,chlorkalklsung man verbraucht hat4 ,die verbrauchte hat #j1a ,grm4 ,chlor enthalten4 ,die ,rechnung ist demnach genau wie in 4 #aia4 -- ,auch diese ,methode giebt ganz gute ,resultate1 vorausgesetzt1 dass der ,eisenvitriol oxydfrei und trocken ist4 ,modificationen dieser ,methode4 a4 ,statt des ,eisenvitriols kann man sich mit bestem ,erfolge auch einer ,eisenchlorrlsung bedienen1 welche man durch ,auflsung von ,klavierdraht in ,salzsure 7nach 4 #hi4 #b4 a4 bb47 bereitet hat4 ,lst man #j1fcaf reines metallisches ,eisen1 das heisst #j1fcce feinen ,klavierdraht 7in welchem #ii1g ,eisen angenommen werden kann7 zu #bjj ,c4,c41 so hat man eine ,lsung von ganz demselben ,eisengehalt1 wie die oben genannte ,vitriollsung1 d4 h4 #ej ,c4,c4 derselben entsprechen #j1a ,chlor4 ,da es aber unbequem ist1 eine bestimmte ,menge ,eisendraht abzuwiegen1 so wge ich lieber etwa #j1ae genau ab1 lse1 verdnne auf etwa #bjj ,c4,c41 oxydire mit der nach 4 #aij bereiteten ,chlorkalklsung und berechne das ,chlor nach dem ,ansatze3 #ef 3 #ce1df das angewandte ,eisen 3 x1 das gefundene x ist dann gleich dem in der verbrauchten ,chlorkalklsung enthaltenen ,chlor4 ,diese ,rechnung erspart man durch folgende ,formel1 bei deren ,berechnung ich bereits auf den ,kohlenstoff des ,klavierdrahtes ,rcksicht genommen habe4 #a7 ,man multiplicire den abgewogenen ,klavierdraht mit #abfbf und dividire das ,product durch die ,brettengrade 7#a_/b ,c4,c47 verbrauchter ,chlorkalklsung1 so erhlt man den ,gehalt an ,chlor in ,gewichtsprocenten4 ,oder #b7 man multiplicire den abgewogenen ,klavierdraht mit #cihbi und dividire das ,product durch die ,brettengrade 7#a_/b ,c4,c47 verbrauchter ,chlorkalklsung1 so erhlt man die chlorimetrischen ,grade des ,chlorkalks 7die ,anzahl der ,liter ,chlorgas im ,kilogramm74 ,diese ,methode giebt sehr gute ,resultate4 ,ich habe sie hauptschlich deshalb angefhrt1 weil man bei ihrer ,anwendung ganz unabhngig von titrirten ,flssigkeiten ist4 ,sie empfiehlt sich daher namentlich zur ,controle und vorzglich dann1 wenn man einmal eine oder zwei ,prfungen zu machen hat4 b4 ,anstatt das ,eisenoxydul oder ,chlorr durch den ,chlorkalk geradezu zu oxydiren1 kann man mit bestem ,erfolge auch also operiren4 ,man wgt etwa #j1c ,grm4 ,klavierdraht genau ab1 lst zu ,chlorr1 verdnnt die noch stark saure ,lsung auf #bjj-cjj ,c4,c41 lsst #ajj #ej ,c4,c4 der nach 4 #aij bereiteten ,chlorkalklsung aus einer ,brette unter ,umrhren zufliessen1 und bestimmt zuletzt die ,menge des noch unoxydirten ,eisens 7des aus ,chlorr noch nicht in ,chlorid bergefhrten7 mit bermangansaurem ,kali 74 #hi74 ,man erfhrt so die ,menge des durch den ,chlorkalk oxydirten ,eisens und somit1 nach den in a4 genannten ,formeln1 ,chlorprocente oder chlorimetrische ,grade des ,chlorkalks4 -- ,resultate sehr genau4 ,d4 ,methode von ,bunsen4 4 #aid4 ,man bringt #aj ,c4,c4 der nach 4 #aij bereiteten ,chlorkalklsung 7enthaltend #j1a ,chlorkalk7 in ein ,becherglas1 fgt etwa #f ,c4,c4 der nach 4 #aad bereiteten ,jodkaliumlsung zu 7enthaltend #j1f ,k4,j471 verdnnt mit etwa #ajj ,c4,c4 ,wasser1 suert mit ,salzsure an und bestimmt das ausgeschiedene ,jod nach 4 #aad4 ,da #a ,aeq4 ,jod #a ,aeq4 ,chlor entspricht1 ergiebt sich die ,rechnung leicht4 -- ,diese ,methode liefert vortreffliche ,resultate 7vergl4 analytische ,belege ,nr4 #gb74 #d4 ,prfung des ,braunsteins auf seinen ,gehalt an ,manganhyperoxyd4 4 #aie4 ,der in der ,natur vorkommende ,braunstein ist ein stets etwas ,feuchtigkeit enthaltendes ,gemenge von ,manganhyperoxyd mit niederen ,oxydationsstufen des ,mangans1 mit ,eisenoxyd1 ,thon1 ,schwerspath u4 s4 w4 -- ,es ist fr den ,fabrikanten und ,kaufmann von grsstem ,interesse1 den ,gehalt desselben an reinem ,hyperoxyd kennen zu lernen1 indem von diesem allein sein ,werth abhngt4 -- ,von den vielen1 zur ,prfung des ,braunsteins in ,vorschlag gekommenen ,methoden theile ich hier nur drei mit4 ,sie geben sehr sichere und gute ,resultate und lassen sich rasch ausfhren4 ,fr technische ,prfungen empfiehlt sich namentlich die erstere#aah4 #aah ,die ,differenzen1 welche bei der ,prfung der ,braunsteine nur zu hufig vorkommen1 rhren 7wie schon de ,vry bemerkte7 hauptschlich von dem wechselnden ,feuchtigkeitsgehalte derselben her4 ,es wre daher gewiss am besten1 wenn man einerseits den zur ,analyse bestimmten fein abgeriebenen ,braunstein bei #ajj-abj trocknete1 andererseits durch ,trocknen einer nur grob zerkleinerten ,portion bei derselben ,temperatur1 den ,feuchtigkeitsgehalt des ,braunsteins bestimmte4 ,a4 ,verfahren nach ,fresenius und ,will4 ,das ,princip1 auf welchem dasselbe beruht1 wurde bereits von ,berthier und ,thomson angewandt2 es ergiebt sich aus ,folgendem3 a4 ,wenn man ,oxalsure 7oder ein oxalsaures ,salz7 bei ,gegenwart von berschssiger ,schwefelsure mit ,manganhyperoxyd zusammenbringt1 so bildet sich schwefelsaures ,manganoxydul1 und es entwickelt sich ,kohlensure1 indem der ,sauerstoff1 den man sich im ,manganhyperoxyd als mit ,manganoxydul verbunden denken kann1 an die ,oxalsure tritt und sie in ,kohlensure verwandelt3 ,mn,o#b ,,so#c ,c#b,o#c ,mn,o1 ,,so#c #b7;,,co#b74 ,fr je #a ,aeq4 des verwendbaren ,sauerstoffs 7wie man diesen ,sauerstoffberschuss nennen kann71 oder1 was dasselbe ist1 fr je #a ,aeq4 ,manganhyperoxyd erhlt man demnach #b ,aeq4 ,kohlensure4 b4 ,wenn man die ,operation in einem gewogenen ,apparate vornimmt1 aus dem nichts als die ,kohlensure entweichen kann1 und welcher gleichzeitig ein ganz vollstndiges ,austreiben derselben gestattet1 so ergiebt sich aus der ,gewichtsabnahme des ,apparates die ,quantitt der entwichenen ,kohlensure1 und somit durch eine einfache ,rechnung die ,menge des vorhandenen ,manganhyperoxyds4 c4 ,wenn man diese ,rechnung vermeiden will1 so hat man nur nthig1 ein solches ,gewicht ,braunstein anzuwenden1 welches1 wenn es reines ,manganhyperoxyd wre1 #ajj ,theile ,kohlensure liefern wrde4 ,alsdann geben die gefundenen ,theile ,kohlensure ohne ,weiteres die ,theile ,hyperoxyd an1 welche in #ajj ,theilen des angewandten ,braunsteins enthalten sind4 ,diese ,zahl findet man durch folgende ,gleichung3 #b ,aeq4 ,,co#b #a ,aeq4 ,mn,o#b #eej1jj 3 #edd1fh #ajj 3 x x #ii1jcc ,nhme man demnach #j1iijcc ,grm4 ,braunstein zu einem ,versuche1 so wrden die ,centigramme der entwichenen ,kohlensure der unmittelbare ,ausdruck fr den ,procentgehalt des ,braunsteins an ,hyperoxyd sein4 ,man wrde aber alsdann eine zum genauen ,wgen etwas kleine ,menge ,kohlensure erhalten4 ,es ist daher zweckmssiger1 ein ,multiplum dieser ,einheitszahl zu nehmen und die ,quantitt der erhaltenen ,centigramme ,kohlensure alsdann durch die nmliche ,zahl zu dividiren1 mit welcher man die ,einheit multiplicirt hat4 ,als das geeignetste ,multiplum ist das ,dreifache oder #b1igjii zu betrachten1 statt welcher ,zahl man ohne ,nachtheil die krzere #b1ig setzen kann4 ,nach dem ,vorausgeschickten ist nun die ,ausfhrung ohne ,weiteres verstndlich4 ,illustration3 ,fig4 #ii4 ,man bedient sich dazu des in ,fig4 #ii abgebildeten ,apparates1 den wir 4 #aaj bereits kennen gelernt haben4 ,das ,klbchen ,a fasse bis an den ,hals gefllt etwa #ajj-abj ,c4,c41 ,b #ij-ajj ,c4,c4 ,letzteres wird mit englischer ,schwefelsure zur ,hlfte angefllt1 die ,rhre a ist bei b durch ein ,wachsstpfchen verschlossen4 ,man bringt #b1ig ,theile des 7am besten in einem ,achatmrser7 hchst fein geriebenen ,braunsteins in ,a1 fgt etwa #g1e ,grm4 zerriebenen neutralen oxalsauren ,kalis 7durch ,sttigen von gewhnlichem ,kleesalz mit kohlensaurem ,kali und ,abdampfen zur ,krystallisation leicht zu erhalten7 oder etwa #f ,grm4 neutralen oxalsauren ,natrons und so viel ,wasser hinzu1 dass das ,klbchen ungefhr zu einem ,drittel voll wird4 ,man dreht nunmehr den ,stopfen auf ,a ein1 tarirt den ,apparat und veranlasst alsdann1 indem man aus d mittelst eines ,kautschukschlauches etwas ,luft aussaugt1 dass ,schwefelsure nach ,a herberfliesst4 ,die ,entwickelung der ,kohlensure beginnt sogleich und zwar usserst gleichmssig4 ,wird sie schwcher1 so lsst man wiederum etwas ,schwefelsure herberfliessen und fhrt auf gleiche ,weise fort1 bis aller ,braunstein zersetzt ist1 was1 wenn derselbe recht fein gepulvert war1 hchstens einen ,zeitaufwand von #e ,minuten erfordert4 ,die vollstndige ,zersetzung ergiebt sich einerseits daraus1 dass sich auch bei ,ueberschuss von ,schwefelsure keine ,kohlensure mehr entwickelt1 andererseits darf sich auf dem ,boden von ,a kein schwarzes ,pulver mehr zeigen#aai4 ,zuletzt lsst man etwas mehr ,schwefelsure nach ,a herberfliessen1 damit sich die darin befindliche ,flssigkeit stark erhitze und die noch darin aufgelste ,kohlensure vollstndig ausgetrieben werde1 lftet dann das ,wachsstpfchen auf b und saugt langsam ,luft aus d1 bis die letzte nicht mehr nach ,kohlensure schmeckt1 lsst den ,apparat erkalten1 stellt ihn auf die ,wage und legt ,gewichte hinzu bis zum ,gleichgewicht4 ,die ,anzahl der aufgelegten ,centigramme1 dividirt durch #c1 ist gleich dem ,procentgehalt des ,braunsteins an ,hyperoxyd4 #aai ,wurde der ,braunstein in einem eisernen ,mrser fein gerieben1 so bleiben oft einzelne schwarze ,punkte 7,eisentheilchen7 sichtbar4 ,im ,falle ,braunsteinsorten kohlensaure alkalische ,erden enthalten1 wie dies bei denen gewisser ,fundorte zuweilen der ,fall ist1 ndert man das ,verfahren am zweckmssigsten auf folgende ,art ab4 ,man bringt wie gewhnlich #b1ig ,grm4 ,braunstein in ,a1 bergiesst sie darin mit ziemlich verdnnter ,schwefelsure1 so dass etwa #a_/c des ,klbchens angefllt wird1 und lsst1 indem man zuweilen umschttelt1 stehen1 bis das ,aufbrausen vllig nachgelassen hat2 man erwrmt alsdann gelinde1 um die noch aufgelste ,kohlensure auszutreiben4 ,man fllt jetzt etwa #c ,grm4 gepulverte kufliche ,oxalsure in ein kleines ,glasrhrchen1 hngt dieses an einem ,faden schwebend in ,a1 tarirt den ,apparat und lsst dann das ,rhrchen in die ,flssigkeit fallen1 wodurch die ,zerlegung des ,braunsteins und somit die ,kohlensureentwickelung alsobald herbeigefhrt wird4 ,zuletzt saugt man ,schwefelsure von ,b nach ,a hinber und beendigt berhaupt den ,versuch1 wie oben angegeben4 -- ,die ,genauigkeit der ,resultate ist berraschend4 -- ,sollte ,jemand wnschen1 den ,braunstein auch in ,hinsicht auf die ,quantitt ,salzsure kennen zu lernen1 deren dieser bedarf1 um seinen verwendbaren ,sauerstoff als ,chlor abzugeben 7eine ,sache1 die nur in seltenen ,fllen von ,interesse ist71 so findet er darber ausfhrliche ,belehrung in dem bereits ,s4 #def angefhrten ,schriftchen4 ,b4 ,verfahren nach ,bunsen4 4 #aif4 ,man wgt etwa #j1d ,grm4 des hchst fein gepulverten ,braunsteins ab1 bergiesst ihn in dem in 4 #ajd ,fig4 #df abgebildeten ,klbchen a mit rauchender reiner ,salzsure1 und verfhrt genau wie bei der ,analyse chromsaurer ,salze4 ,man kocht1 bis aller ,braunstein gelst und alles ,chlor ausgetrieben ist1 was nach einigen ,minuten beendigt ist4 ,je #a ,aeq4 ausgeschiedenen ,jods entspricht #a ,aeq4 entwickelten ,chlors1 folglich #a ,aeq4 ,manganhyperoxyd4 ,ich will bei dieser ,gelegenheit auf einige kleine ,abnderungen des ,bunsen'schen ,verfahrens aufmerksam machen1 welche sich in meinem ,laboratorium als zweckmssig bewhrt haben4 ,dieselben beziehen sich erstens auf die ,form des ,entwickelungs- und ,absorptionsapparates1 zweitens auf die ,art des ,zusatzes der schwefligen ,sure4 ,illustration3 ,fig4 #ajj4 ,da bei der ,bunsen'schen ,einrichtung das kleine ,kugelventil seinen ,dienst nicht immer nach ,wunsch verrichtet1 so steigt die ,flssigkeit gern zurck4 ,es wird dies sehr gut vermieden oder wenigstens unschdlich gemacht durch die in ,fig4 #ajj dargestellte abgenderte ,form der ,gefsse4 ,man sieht1 a ist eine oben umgebogene1 unten zu einer aufwrts gerichteten ,spitze ausgezogene ,pipette4 ,sobald das ,kochen beendigt ist1 fasst man das ,kautschukrohr c mit der linken ,hand und hebt1 whrend man die ,weingeistlampe mit der ,rechten stets unter dem ,klbchen hlt1 a so weit aus der ,retorte1 dass die gekrmmte ,spitze sich in der ,kugel b befindet4 ,jetzt nimmt man erst die ,lampe1 dann das ,klbchen weg und verfhrt dann wie gewhnlich4 -- ,was den ,zusatz der schwefligen ,sure betrifft1 so verursacht derselbe unnthige ,mhe und ,zeitaufwand1 wenn man denselben mit ,hlfe einer gewhnlichen ,pipette vollbringt1 mehr noch1 wenn man eine kleine ,messflasche anwendet wegen des dann nthigen ,aussplens4 ,ich habe deshalb fr mein ,laboratorium den in ,fig4 #aja 7a4 f4 ,s47 dargestellten ,apparat construirt1 der uns treffliche ,dienste thut4 ,illustration3 ,fig4 #aja4 ,a ist eine mglichst grosse ,flasche4 ,sie fasse z4 ,b4 #aj ,liter4 ,man fllt sie fast mit ,wasser voll1 fgt #gj-hj ,c4,c4 einer gesttigten ,lsung von schwefliger ,sure zu1 schttelt tchtig und stellt die ,flasche dann an ihren erhhten festen ,standort4 ,man verbindet dann die ,rhre h mittelst des vulcanisirten ,kautschukschlauchs e mit den ,rhren f und g und schiebt das unter dem ,quetschhahn a befindliche ,stck des kleinen ,kautschukschlauches ber das in die ,rhre c d mndende ,rhrchen1 welches innen so zur ,seite gebogen ist1 dass die ,flssigkeit ruhig an der ,rhrenwand herunterluft4 g enthlt ,phosphorstckchen zwischen ,asbest1 f ,kalihydrat4 ,die ,rhre c d ist mittelst zweier eiserner ,ringe 7welche hier nicht gezeichnet sind7 oder auf eine sonstige beliebige ,art an der ,wand oder einem geeigneten ,gestelle in lothrechter ,richtung so befestigt1 dass sie #aj-ab ,centimeter absteht1 und der #j-,punkt sich in der ,hhe des ,auges befindet4 ,sie ist von oben nach unten genau auf ,ausfluss graduirt1 und zwar gengt eine ,eintheilung von #ej zu #ej ,c4,c4 ,diese ,graduirung stellt man leicht her1 indem man die ,rhre bis an den #j-,theilstrich mit ,wasser fllt1 und mittelst des ,quetschhahns b in eine genau auf ,einguss graduirte ,messrhre #ej ,c4,c4 7oder auch in einen tarirten ,kolben #ej ,grm4 von #d ,c47 ausfliessen lsst4 ,man bezeichnet jetzt den ,flssigkeitsstand in der ,rhre c d mit einem ,diamantstrich und fhrt so fort1 bis die ,rhre ihrer ganzen ,lnge nach eingetheilt ist4 ,der ,gebrauch des ,apparates ergiebt sich von selbst4 ,soll die ,messrhre c d gefllt werden1 ffnet man den ,hahn a1 soll eine gemessene ,menge schwefliger ,sure abgelassen werden1 den ,hahn b4 -- ,die ausfliessende ,flssigkeit lasse man ruhig an der ,wand des ,becherglases herabfliessen4 ,bei der ,feststellung der ,beziehung zwischen schwefliger ,sure und ,jodlsung bringt man am besten zuerst etwa #i_/aj der nothwendigen ,jodlsung aus der ,brette oder ,quetschhahnpipette in ein ,becherglas1 lsst dann #ajj ,c4,c4 schweflige ,sure zufliessen1 versetzt mit ,strkekleister und fgt nun tropfenweise weitere ,jodlsung zu1 bis zur eintretenden ,blaufrbung4 ,c4 ,verfahren mittelst ,eisens4 4 #aig4 ,man lst #j1e-j1f ,grm4 ,klavierdraht in der in 4 #aif1 ,b ,fig4 #ajj1 abgebildeten ,retorte 7indem man deren ,bauch nach unten1 ihren ,hals aufwrts richtet und ihre ,mndung mit einem ,stopfen schliesst1 der eine offene ,glasrhre trgt7 in verdnnter ,salzsure1 wie in 4 #hi4 #b4 a41 verdnnt die ,lsung und giebt der ,retorte die ,stellung1 welche sie in ,fig4 #ajj zeigt4 ,nun erhitzt man in dem in ,fig4 #ajj dargestellten ,klbchen d #j1ce-j1d ,grm4 fein gepulverten ,braunstein mit starker ,salzsure1 genau wie in 4 #aif und bestimmt zuletzt1 nach dem ,erkalten1 den nicht oxydirten ,theil des ,eisens durch bermangansaure ,kalilsung von bekanntem ,wirkungswerth 74 #hi74 ,zieht man diesen ab von der angewandten ,menge des ,klavierdrahtes1 so erfhrt man die ,quantitt des ,eisens1 welche durch das mit ,hlfe des ,braunsteins entwickelte ,chlor oxydirt wurde4 ,multiplicirt man letztere mit #j1gghjd1 so erhlt man die ,menge des ,hyperoxyds1 welche in dem zersetzten ,braunstein enthalten war4 #e4 ,prfung des gelben und rothen ,blutlaugensalzes4 4 #aih4 ,das kufliche gelbe ,blutlaugensalz ist bekanntlich ,ferrocyankalium 7,cfy1 #b,k #c aq471 welches meist kleinere oder grssere ,mengen anderer ,salze 7kohlensaures ,kali1 schwefelsaures ,kali1 ,chlorkalium7 enthlt2 das rothe ,blutlaugensalz ist ,ferridcyankalium 7#b;,cfy1 #c,k71 welches hnliche ,verunreinigungen enthalten kann und ausserdem in der ,regel noch etwas ,ferrocyankalium enthlt4 ,es ist sowohl zur ,prfung dieser ,handelsartikel1 als auch zur ,untersuchung der bei der ,fabrikation derselben sich ergebenden ,mutterlaugen u4 s4 w4 wichtig1 eine einfache ,methode zu kennen1 mittelst welcher man den ,gehalt an ,ferro- und ,ferridcyankalium leicht1 schnell und sicher feststellen kann4 ,ich freue mich1 eine solche mittheilen zu knnen4 ,sie ist vor ,kurzem von einem meiner ,schler1 ,herrn ,e4 de ,haen1 ermittelt worden und entspricht dem ,zwecke aufs ,beste4 ,dieselbe beruht auf der einfachen ,thatsache1 dass eine mit ,salzsure angesuerte ,lsung von ,ferrocyankalium 7in der somit freie ,ferrocyanwasserstoffsure anzunehmen ist7 bei ,zusatz von bermangansaurem ,kali bergeht in die entsprechende ,ferridcyanverbindung4 ,nimmt man diese ,ueberfhrung in einer ganz verdnnten ,flssigkeit vor1 welche etwa #j1b ,grm4 ,ferrocyankalium in #bjj-cjj ,c4,c4 enthlt1 so giebt sich das ,ende der ,reaction durch den ,uebergang der rein gelben ,lsung in eine entschieden rothgelbe scharf und unzweideutig zu erkennen4 -- ,die ,bestimmung des ,ferridcyans vollbringt man1 indem man die ,ferridcyanverbindung mit ,hlfe eines ,reductionsmittels in die entsprechende ,ferrocyanverbindung berfhrt und diese dann mit bermangansaurem ,kali behandelt4 ,die ,methode erfordert zwei ,flssigkeiten von bekanntem ,gehalt1 nmlich3 #a7 eine ,lsung von reinem ,ferrocyankalium2 #b7 eine ,lsung von bermangansaurem ,kali4 ,erstere bereitet man durch ,auflsen von #bj ,grm4 vollkommen reinem und trockenem krystallisirten ,ferrocyankalium in ,wasser1 so dass das ,volumen der ,lsung #a ,liter betrgt4 ,jeder ,c4,c4 enthlt somit #bj ,milligramm2 -- letztere verdnnt man so1 dass man zu #aj ,c4,c4 der ,blutlaugensalzlsung den ,inhalt einer ,brette nicht ganz verbraucht4 7,wendet man eine solche an1 die in #ajj halbe ,c4,c4 eingetheilt ist1 so giebt man somit der ,chamleonlsung eine grssere ,verdnnung1 als wenn man eine halb so viel fassende1 in #a_/aj ,c4,c4 eingetheilte ,brette gebraucht47 ,um nun zunchst den ,wirkungswerth der ,chamleonlsung auf ,ferrocyankalium festzustellen1 misst man mittelst einer kleinen ,pipette #aj ,c4,c4 der ,blutlaugensalzlsung 7enthaltend #j1bjj ,grm47 ab1 verdnnt mit etwa #bej ,c4,c4 ,wasser1 suert mit ,salzsure an1 stellt auf ein ,blatt weissen ,papiers und trpfelt unter ,umrhren die ,chamleonlsung ein1 bis die eintretende rothgelbe ,frbung der ,flssigkeit die vollendete ,ueberfhrung zu erkennen giebt#abj4 ,wiederholt man den ,versuch mehrmals1 so erhlt man stets sehr genau bereinstimmende ,resultate4 ,diese rasch auszufhrende ,prfung muss1 der ,vernderlichkeit der ,chamleonlsung halber1 jeder neuen ,versuchsreihe vorangehen4 #abj ,um sich am ,anfang1 wenn man sich auf die ,farbennderung allein nicht verlassen will1 die ,ueberzeugung zu verschaffen1 ob die ,ueberfhrung wirklich vollendet ist1 kann man wohl auch einen ,tropfen auf einem ,teller mit einem ,tropfen ,eisenchloridlsung zusammenbringen1 der dadurch nicht mehr blau werden darf4 ,will man nun ein ,blutlaugensalz auf seinen ,gehalt an ,ferrocyankalium prfen1 so lst man #e ,grm4 zu #bej ,c4,c4 auf1 nimmt #aj ,c4,c4 der ,lsung und prft wie angegeben4 ,hat man bei der ,feststellung des ,wirkungswerthes der ,chamleonlsung #hj ,brettengrade gebraucht und gengen jetzt #gj1 so belehrt der ,ansatz3 #hj 3 #j1bjj #gj 3 x ber den ,gehalt von #j1bjj ,grm4 des geprften ,blutlaugensalzes an reinem ,ferrocyankalium4 -- ,dass man diese kleine ,rechnung noch ersparen kann1 wenn man die ,chamleonlsung so verdnnt1 dass genau #ajj #j1bjj ,ferrocyankalium entsprechen1 liegt auf der ,hand2 denn in dem ,falle bezeichnen die ,grade direct die ,procente4 ,handelt es sich um die ,bestimmung des ,ferridcyankaliums in einer ,verbindung1 welche kein ,ferrocyankalium enthlt1 so lst man zunchst #e ,grm4 derselben zu #bej ,c4,c41 misst #aj ,c4,c4 ab1 fgt #e-h ,c4,c4 concentrirte ,kalilauge zu1 erhitzt in einer kleinen ,schale fast zum ,kochen und trgt dann #j1d-j1e ,grm4 fein zerriebenes ,bleioxyd ein4 ,es frbt sich dieses1 indem es theilweise in ,hyperoxyd bergeht1 sogleich braun4 ,schon nach kurzer ,digestion bei einer dem ,siedepunkte nahen ,temperatur ist die ,reduction beendigt2 die ,vernderung der ,farbe der ,lsung lsst darber nicht in ,zweifel#aba4 ,man verdnnt jetzt den ,inhalt der ,schale mit ,wasser1 filtrirt1 wscht aus1 verdnnt1 so dass das ,gesammtvolum etwa #bej ,c4,c4 betrgt1 und suert mit ,salzsure an4 ,es entsteht hierdurch eine starke weisse ,trbung von ausgeschiedenem ,ferrocyanblei4 ,unbekmmert um dieselbe1 fgt man die ,chamleonlsung zu4 ,der ,niederschlag lst sich in dem ,maasse1 als die ,ueberfhrung des ,ferrocyans in ,ferridcyan erfolgt1 und die ,beendigung der ,reaction giebt sich somit nicht nur an der ,farbenvernderung1 sondern auch an der eintretenden vlligen ,klarheit der ,flssigkeit zu erkennen#abb4 ,vor allen anderen ,methoden1 welche angewandt werden knnen1 um das ,ferridcyankalium zu reduciren1 hat keine so gute ,resultate geliefert1 als die eben erwhnte4 ,wiederholte ,versuche gaben vllig befriedigende ,resultate4 ,es ist dabei nur zu bemerken1 dass die ,flssigkeiten concentrirt sein mssen4 #aba ,wirkliches ,kochen1 namentlich lnger fortgesetztes1 vermeide man2 es lst sich dadurch viel ,bleioxyd1 was die weitere ,prfung etwas erschwert4 #abb ,da das ,ferrocyanblei in einer salzsauren ,flssigkeit nur schwer lslich1 nicht aber ganz unlslich ist1 so wird die ,flssigkeit erst klar1 dann -- nach ,zusatz einiger weiteren ,tropfen -- erst rothgelb4 ,letzterer ,punkt muss erreicht werden4 ,liegt endlich zur ,analyse ein ,krper vor1 welcher ,ferro- und ,ferridcyankalium enthlt1 so bereitet man die ,lsung wie angegeben und prft alsdann #aj ,c4,c4 ohne ,weiteres1 #aj andere nach vorhergegangener ,reduction4 ,die erste ,bestimmung liefert direct das ,ferrocyankalium1 die letztere dieses sammt dem aus dem ,ferridcyankalium gebildeten4 ,da nun #b ,aeq4 krystallisirtes ,ferrocyankalium #ebha einem ,aeq4 ,ferridcyankalium #daag entsprechen1 so ergiebt sich die ,menge des letzteren1 wenn man die ,differenz beider ,bestimmungen1 ausgedrckt in krystallisirtem ,ferrocyankalium1 multiplicirt mit #j1ggie4 ,die der beschriebenen ,methode zu ,grunde liegende ,reaction erfolgt nach der ,gleichung #aj7;,cfy1 #b;,h7 ,mn#b,o#g #b;,cl,h #e7b;,cfy1 #c ,h7 #b,mn,cl #g;,,ho4 ,es ist dies durch directe ,versuche bewiesen worden4 ,die ,genauigkeit der ,resultate ist sehr befriedigend4 #f4 ,analyse des ,kochsalzes4 4 #aii4 ,ich whle dies ,beispiel1 um zu zeigen1 wie man auf eine genaue und dabei ziemlich rasche ,art solche ,salze analysirt1 welche neben einem vorwaltenden ,hauptbestandtheil kleine ,mengen anderer ,substanzen enthalten4 a4 ,das ,salz wird gleichfrmig zerrieben und in ein mit einem ,glasstopfen versehenes ,pulverglas gebracht4 b4 ,man wgt #aj ,grm4 ab1 lst sie in einem ,becherglase durch ,digestion mit ,wasser auf1 filtrirt die ,flssigkeit in einen #ejj ,c4,c4 fassenden ,messkolben -- und wscht den meistens bleibenden geringen ,rckstand vollkommen aus1 zuletzt fllt man den ,kolben bis zum ,theilstrich mit ,wasser an und schttelt4 ,bleiben beim ,auflsen kleine1 feste1 weisse ,krner von ,gyps zurck1 so bringt man dieselben in eine ,reibschale1 reibt sie fein1 setzt ,wasser zu1 giesst nach geeigneter ,digestion das helle aufs ,filter ab1 reibt aufs ,neue fein etc4 bis zu deren ,lsung4 c4 ,den getrockneten unlslichen ,rckstand bestimmt man nach 4 #ce4 d4 ,von der nach b4 bereiteten ,lsung misst man hinter einander folgende ,mengen ab3 fr e #ej ,c4,c4 entsprechend #a ,grm4 ,kochsalz1 f #aej ,c4,c4 #c g #aej ,c4,c4 #c h #ej ,c4,c4 #a e4 ,man bestimmt in den abgemessenen #ej ,c4,c4 das ,chlor nach 4 #aab4 ,i4 a4 oder c4 7,greek3 a4 oder ,greek3 b474 f4 ,man bestimmt in den abgemessenen #aej ,c4,c4 die ,schwefelsure nach 4 #aje4 ,i4 #a4 g4 ,man bestimmt in den abgemessenen #aej ,c4,c4 ,kalk und ,magnesia nach 4 #abb4 ,b4 #c4 a4 h4 ,man versetzt in einer ,platinschale mit etwa #a_/b ,c4,c4 reiner concentrirter ,schwefelsure und verfhrt nach 4 #gg4 #a4 ,der neutrale ,rckstand enthlt die schwefelsauren ,salze des ,natrons1 ,kalks und der ,magnesia2 zieht man davon die sich aus g4 ergebenden ,mengen der beiden letzteren ab1 so findet man die des schwefelsauren ,natrons4 i4 ,man bestimmt in einer neu abgewogenen ,menge des ,salzes das ,wasser nach 4 #ah4 a4 ,greek3 a4 7letzter ,satz74 k4 ,sollen ,brom1 oder sollen andere ,substanzen1 die nur in hchst geringen ,spuren im ,kochsalz vorkommen1 bestimmt werden1 so verfhrt man nach den bei den ,mineralwasseranalysen angegebenen ,methoden4 #g4 ,analyse des ,schiesspulvers4 4 #bjj4 a4 ,bestimmung der ,feuchtigkeit4 ,man wgt etwa #b ,grm4 des fein geriebenen ,pulvers zwischen ,uhrglsern ab und trocknet es entweder bei gelinder ,wrme1 besser noch im ,exsiccator ber ,schwefelsure1 bis keine ,gewichtsabnahme mehr erfolgt4 b4 ,bestimmung des ,salpeters4 ,man bringt eine genau abgewogene ,quantitt des ,pulvers 7etwa #e-f ,grm47 in ein bei #ajj getrocknetes1 gewogenes ,filter1 nachdem man dies mit ,wasser befeuchtet hat1 benetzt das ,pulver mit soviel ,wasser1 als es einsaugen kann1 und laugt nach einiger ,zeit den ,salpeter durch oft wiederholtes ,aufgiessen kleiner ,mengen heissen ,wassers vollstndig aus4 ,nachdem dies geschehen1 trocknet man den ,inhalt des ,filters bei #ajj vollstndig und wgt 74 #cc74 ,andererseits verdampft man die ,salpeterlsung in einer gewogenen ,platinschale und bestimmt den ,rckstand nach 4 #gf4 #b4 ,die ,gewichtsabnahme des ,pulvers und die ,gewichtszunahme der ,schale mssen einander gleich sein1 denn beide drcken die ,menge des ,salpeters aus#abc4 #abc ,um den ,salpetergehalt auf eine rasche und fr technische ,zwecke hinlnglich genaue ,weise zu ermitteln1 kann man sich auch eines ,arometers bedienen1 welches die ,gewichtsprocente ,salpeter anzeigt1 wenn eine gewisse ,menge ,pulver in einer bestimmten ,menge ,wasser gelst worden ist4 -- ,eine auf dasselbe ,princip sich grndende ,methode von ,uchatius findet sich in den ,wiener acad4 ,ber4 ,x4 #gdh1 daraus in ,annal4 d4 ,chem4 u4 ,pharm4 #hh4 #cie4 c4 ,bestimmung des ,schwefels4 ,greek3 a4 ,auf trockenem ,wege nach ,gay-,lussac4 ,man mengt #a ,theil 7etwa #a bis #a1e ,grm47 des fein geriebenen ,pulvers mit der gleichen ,menge wasserfreien1 reinen 7schwefelsurefreien7 kohlensauren ,natrons1 mischt alsdann #a ,theil reinen ,salpeter und #d ,theile reines und trockenes ,kochsalz zu1 und erhitzt das ,gemenge in einem ,platintiegel1 bis die ,verbrennung erfolgt und die ,masse somit weiss geworden ist4 ,dann lst man die geschmolzene ,salzmasse in ,wasser1 suert mit ,salzsure an und fllt die durch ,oxydation des ,schwefels entstandene ,schwefelsure mit ,chlorbaryum 74 #aje4 ,i474 ,greek3 b4 ,auf nassem ,wege4 ,man oxydirt #b-c ,grm4 des ,pulvers mit concentrirter reiner ,salpetersure und chlorsaurem ,kali1 welches letztere in kleinen ,portionen zuzufgen ist 74 #aaf4 ,,ii4 #b4 a4 ,greek3 a474 ,da hierbei sowohl der ,schwefel als auch die ,kohle vollstndig oxydirt werden1 so erhlt man schliesslich eine klare ,lsung1 in welcher die entstandene ,schwefelsure nach 4 #aje4 ,i4 #a4 zu bestimmen ist4 ,greek3 c4 ,indirect4 ,man zieht von dem ,gewicht des ,schwefels und der ,kohle das1 nach d4 ,greek3 a4 zu ermittelnde1 der letzteren ab und erfhrt so die ,menge des ,schwefels4 d4 ,bestimmung der ,kohle4 ,greek3 a4 ,durch ,reindarstellung4 aa4 ,man digerirt eine abgewogene ,menge des ,pulvers wiederholt mit ,schwefelammonium1 bis aller ,schwefel gelst ist1 sammelt die ,kohle auf einem bei #ajj getrockneten ,filter1 wscht sie erst mit schwefelammoniumhaltigem1 dann mit reinem ,wasser aus1 trocknet bei #ajj und wgt4 bb4 ,man bringt das die ,kohle und den ,schwefel enthaltende gewogene ,filter 7siehe b47 wieder in seinen ,trichter1 befeuchtet es mit absolutem ,alkohol und zieht den ,schwefel mit einer ,mischung von ,schwefelkohlenstoff und absolutem ,alkohol aus4 ,um die ,einwirkung krftiger zu machen1 erwrmt man den ,trichter1 indem man ihn in einen weiteren steckt und den ,zwischenraum mit warmem ,wasser ausfllt4 ,zuletzt wscht man mit reinem ,alkohol aus1 trocknet die ,kohle bei #ajj und wgt sie 7,marchand74 ,greek3 b4 ,durch ,elementaranalyse des ganzen ,pulvers1 nach ,weltzien#abd4 ,weltzien verbrennt eine abgewogene ,probe des gut getrockneten ,pulvers mit ,kupferoxyd in einer langen ,verbrennungsrhre und erfhrt so direct den ,gehalt desselben an ,kohlenstoff und ,wasserstoff4 ,die ,kenntniss des letzteren ist deshalb wichtig1 weil sie einen guten ,schluss auf die ,natur und ,entzndlichkeit der ,kohle gestattet4 ,bei der ,analyse sind die 4 #aea1 #aef u4 #aei angegebenen ,modificationen des gewhnlichen ,verfahrens zu beachten4 ,bestimmt man nach der angegebenen ,weise ,kohlenstoff und ,wasserstoff1 den ,salpeter nach b4 und den ,schwefel aus der ,differenz1 so erhlt man denselben etwas zu hoch1 weil der ,sauerstoff und die ,asche der ,kohle dann sein ,gewicht vermehren4 #abd ,briefliche ,mittheilung4 #h4 ,analyse gemengter ,silicate4 4 #bja4 ,da die ,analyse der durch ,suren vollstndig zersetzbaren ,silicate in 4 #aaa4 ,,ii4 a41 die der durch ,suren nicht zerlegbaren in 4 #aaa4 ,,ii4 b4 beschrieben ist1 so habe ich hier nur ,einiges hinzuzufgen1 was sich auf die ,untersuchung gemengter ,silicate bezieht1 d4 h4 solcher1 welche aus ,silicaten beider ,arten zusammengesetzt sind 7,phonolithe1 ,thonschiefer1 ,basalte1 ,meteorsteine etc474 ,nachdem das ,silicat mglichst fein gepulvert und getrocknet ist1 behandelt man es gewhnlich mit mssig concentrirter ,salzsure lngere ,zeit bei gelinder ,hitze1 lsst im ,wasserbade eintrocknen1 befeuchtet den ,rckstand mit ,salzsure1 setzt ,wasser zu und filtrirt2 -- fters aber ist es besser1 das ,pulver mit verdnnter ,salzsure 7von etwa #ae ,proc47 einige ,tage in gelinder ,wrme zu digeriren und dann ohne ,weiteres abzufiltriren4 -- ,welche ,art der ,zerlegung einzuschlagen ist1 und ob der hier bezeichnete1 zuerst von ,chr4 ,gmelin bei der ,analyse des ,phonoliths eingeschlagene ,weg berhaupt zulssig ist1 hngt von der ,natur der gemengten ,mineralien ab4 ,je leichter zersetzbar der eine1 je weniger zersetzbar der andere ,gemengtheil ist1 je constanter sich bei verschiedenen ,versuchen das ,verhltniss zwischen dem ungelsten und gelsten ,antheil erweist1 und je weniger somit der ungelst gebliebene ,theil bei weiterer ,behandlung mit ,salzsure angegriffen wird1 um so sicherer kann man die angegebene ,art der ,zerlegung anwenden4 ,man erhlt durch dieselbe3 a7 eine salzsaure ,lsung1 in welcher die ,basen des zersetzten ,silicates als ,chlormetalle enthalten und nach den oben angegebenen ,methoden zu trennen und zu bestimmen sind2 -- b7 einen unlslichen ,rckstand1 welcher neben dem unzerlegten ,silicat die ausgeschiedene ,kieselsure des zerlegten enthlt4 ,man trgt letzteren1 nachdem er sehr gut mit ,wasser ausgewaschen worden ist1 dem man zweckmssig einige ,tropfen ,salzsure zusetzt1 noch feucht in kleinen ,portionen in eine in einer ,platinschale enthaltene kochende ,lsung von kieselsurefreiem kohlensauren ,natron1 erhlt einige ,zeit im ,kochen und filtrirt jedesmal sehr heiss durch ein gewogenes ,filter ab4 ,zuletzt spritzt man die letzten ,antheile des ,niederschlages vollstndig in die ,schale ab4 ,sollte dies nicht ganz nach ,wunsch gelingen1 so schert man das getrocknete ,filter ein1 bringt die ,asche in die ,platinschale und kocht nochmals mit kohlensaurer ,natronlsung4 ,man wscht das ,ungelste erst mit heissem ,wasser1 dann -- um jede ,spur anhaftenden kohlensauren ,natrons sicherer zu entfernen -- mit durch ,salzsure schwach angesuertem1 endlich wieder mit reinem ,wasser aus4 ,die ,waschwasser sammelt man am besten in einem besonderen ,gefsse4 ,die alkalische ,flssigkeit suert man mit ,salzsure an und bestimmt die darin enthaltene1 dem durch ,sure zersetzten ,silicate angehrige1 ,kieselsure nach 4 #aaa4 ,,ii4 a4 ,das ungelste ,silicat trocknet und wgt man4 ,es ergiebt sich aus der ,differenz die ,menge des gelsten4 ,mit dem ungelsten verfhrt man alsdann genau nach 4 #aaa4 ,,ii4 b4 ,nach einem von dem beschriebenen ,verfahren etwas abweichenden ,gange verfhrt man bei der im ,folgenden zu beschreibenden ,analyse der ,thone4 #i4 ,analyse der ,thone4 4 #bjb4 ,die ,thone1 aus der ,verwitterung des ,feldspaths oder hnlicher ,silicate hervorgegangen1 stellen gewhnlich ,gemenge dar von eigentlichem ,thon mit ,quarz oder ,feldspathsand und enthalten fters auch ausgeschiedene1 durch kochende kohlensaure ,natronlsung ausziehbare ,kieselsure4 ,indem ich in ,betreff mechanischer ,analyse der ,thone auf meine ,untersuchung der wichtigsten nassauischen ,thone#abe verweise1 wende ich mich hier gleich der ,methode zu1 welche man bei der chemischen ,analyse zweckmssig befolgt4 #abe ,journ4 f4 prakt4 ,chem4 #eg4 #fe4 a4 ,man zerreibt die ,thone aufs ,feinste und trocknet sie mehrere ,tage bei #ajj4 b4 ,man schliesst #a-b ,grm4 mit kohlensaurem ,natron-,kali auf und verfhrt genau nach 4 #aaa4 ,,ii4 b4 -- ,mit der erhaltenen salzsauren1 von der ,kieselsure getrennten ,lsung verfhrt man nach 4 #abi4 #a4 -- ,in dem durch kohlensauren ,baryt erhaltenen1 ,thonerde mit etwas ,eisenoxyd enthaltenden ,niederschlage bestimmt man1 nach ,abscheidung des ,baryts1 ,thonerde und ,eisenoxyd nach 4 #abh4 ,b4 #aj4 a4 c4 ,man schliesst #a-b ,grm4 mit ,fluorwasserstoff auf 74 #aab4 ,,ii4 b4 ,greek3 b oder ,greek3 c471 um den ,alkaligehalt des ,thons zu bestimmen4 d4 ,man erhitzt eine dritte ,portion 7#a-b ,grm47 mit berschssigem ,schwefelsurehydrat1 welchem man etwas ,wasser zugefgt hat1 zuletzt bis zum ,verdampfen des ,hydrats4 ,man lsst erkalten1 fgt ,wasser zu und trennt im ungelsten ,rckstand die ausgeschiedene ,kieselsure vom ,sand durch ,behandlung mit kochender concentrirter kohlensaurer ,natronlsung 74 #bja74 e4 ,um die ,menge der ,kieselsure kennen zu lernen1 welche sich durch eine kochende ,lsung von kohlensaurem ,natron ausziehen lsst1 kocht man eine etwas grssere gewogene ,portion mit der genannten ,lsung wiederholt aus und bestimmt die ,kieselsure im ,filtrat durch ,abdampfen mit ,salzsure4 -- f4 ,man bestimmt die ,menge des ,wassers durch andauerndes ,glhen im ,platintiegel4 -- 7,der so gefundene ,gewichtsverlust giebt aber das ,wasser gewhnlich etwas zu hoch an1 da viele ,thone ,spuren organischer ,materien enthalten1 welche beim ,glhen zersetzt werden1 und da ferner manche beim ,glhen geringe ,mengen von ,salmiak entweichen lassen4 ,vergl4 die oben angefhrte ,abhandlung47 #aj4 ,analyse der ,kalksteine1 ,dolomite1 ,mergelarten etc4 ,da die kohlensauren ,kalk und kohlensaure ,magnesia enthaltenden ,mineralien in der ,technik und ,landwirthschaft eine hchst wichtige ,rolle spielen1 so ist ihre ,analyse1 welche im ,ganzen wenig ,schwierigkeit bietet1 eine in den chemischen ,laboratorien hufig vorkommende ,aufgabe4 ,ich theile im ,folgenden zuerst den ,gang mit1 welcher bei vollstndiger ,analyse einzuschlagen ist1 und gehe dann zur ,beschreibung einer maassanalytischen ,methode ber1 die in kurzer ,frist die ,bestimmung des kohlensauren ,kalks 7und der kohlensauren ,magnesia7 gestattet4 ,a4 ,methode zur vollstndigen ,analyse#abf4 4 #bjc4 a4 ,man pulvert ein grsseres ,stck des ,minerals1 mengt das ,pulver gleichmssig und trocknet bei #ajj4 b4 ,man behandelt etwa #b ,grm4 in bedecktem ,becherglase mit berschssiger verdnnter ,salzsure1 verdampft zur ,trockne1 befeuchtet den ,rckstand mit ,salzsure1 erwrmt mit ,wasser1 filtrirt1 wscht den unlslichen ,rckstand aus1 trocknet und wgt ihn4 ,derselbe kann bestehen aus ,thon1 ,sand und ausgeschiedener ,kieselsure4 ,ist er bedeutend1 so kann man denselben nach 4 #bjb weiter untersuchen4 c4 ,die salzsaure ,lsung versetzt man mit ,chlorwasser1 dann mit ,ammon und lsst bedeckt einige ,zeit in mssiger ,wrme stehen4 ,den ,niederschlag1 welcher neben ,eisenoxyd-1 ,manganoxyd- und ,thonerdehydrat etwaige ,phosphorsure und stets auch ,spuren von ,kalk und ,magnesia enthlt1 filtrirt man ab1 wscht ihn etwas aus1 lst ihn aufs ,neue in ,salzsure1 erhitzt die ,lsung1 fllt sie1 nach ,zusatz von ,chlorwasser1 wieder mit ,ammon1 filtrirt1 wscht aus1 glht und wgt4 ,je nach ,umstnden bestimmt man dann auch wohl die ,menge der einzelnen ,bestandtheile des ,niederschlages1 was -- in ,betreff des ,eisenoxyds und ,manganoxyduloxyds -- sehr gut maassanalytisch geschehen kann 74 #abh4 ,b4 #aj74 d4 ,die von der ersten und zweiten ,fllung mit ,ammon abfiltrirten ,flssigkeiten vereinigt man1 neutralisirt sie fast mit ,salzsure1 so dass das ,ammon nur ganz schwach vorwaltet1 und bestimmt ,kalk und ,magnesia nach 4 #abb4 ,b4 #c4 a4 ,greek3 a4 7,man versume nie1 den ,kalk1 nach dem ,wgen1 auf einen ,gehalt an ,magnesia zu prfen74 e4 ,die ,kohlensure bestimmt man nach 4 #aaj4 ,,ii4 b4 ,greek3 a4 oder ,greek3 b4 bb4 #abf ,vergleiche meine chemische ,untersuchung der wichtigsten ,kalksteine des ,herzogthums ,nassau4 ,journ4 f4 prakt4 ,chem4 #ed4 #he u4 #cgd4 ,b4 ,maassanalytische ,bestimmung des kohlensauren ,kalks 7und der kohlensauren ,magnesia74 4 #bjd4 a4 ,erfordernisse4 #a4 ,salzsure1 von welcher #ej ,c4,c4 #ajj ,brettengrade #e ,grm4 kohlensauren ,kalk neutralisiren4 ,man stellt dieselbe genau nach der in 4 #ahe angegebenen ,art mit ,hlfe von reinem kohlensauren ,natron her1 indem man die #e ,grm4 kohlensaurem ,kalk quivalente ,menge kohlensauren ,natrons in ,rechnung bringt 7d4 i4 #e1c ,grm74 #b4 ,natronlauge1 von welcher zwei ,raumtheile einen ,raumtheil der ,salzsure neutralisiren4 ,die ,darstellung derselben siehe 4 #ahb4 b4 ,ausfhrung bei gnzlicher oder fast gnzlicher ,abwesenheit von kohlensaurer ,magnesia4 ,man wgt #e ,grm4 des zu prfenden1 fein gepulverten ,minerals ab1 bringt dieselben in einen gerumigen ,kolben1 fgt etwa #ej ,c4,c4 ,wasser zu und lsst dann aus einer ,mohr'schen ,pipette nach und nach #ej ,c4,c4 der in a4 #a4 genannten ,salzsure zufliessen4 7,bei sehr reinen ,kalksteinen setzt man1 um die ,lsung zu beschleunigen1 besser #aje ,c4,c4 zu74 ,wenn keine ,einwirkung mehr erfolgt1 verschliesst man den ,kolben mit einem ein ,schenkelrohr tragenden ,stopfen und erhitzt gelinde1 um die gelste ,kohlensure auszutreiben4 ,die ,gasblasen leitet man durch ein wenig ,wasser4 ,wenn der ,zweck erreicht ist1 nimmt man die ,lampe weg1 lsst das vorgeschlagene ,wasser zurcksteigen1 versetzt die ,flssigkeit mit etwas ,lackmustinctur und lsst nun aus einer zweiten ,mohr'schen ,pipette oder aus einer ,brette so lange von der ,natronlsung zufliessen1 bis die ,flssigkeit eben blau geworden ist4 -- ,zieht man die ,hlfte der verbrauchten ,brettengrade ,natronlauge von den angewandten ,brettengraden ,salzsure ab1 so giebt der ,rest 7d4 h4 die ,brettengrade ,salzsure1 welche zur ,neutralisation des kohlensauren ,kalks gedient haben7 geradezu die ,procente des ,minerals an kohlensaurem ,kalk an4 7,resultate sehr befriedigend47 ,diese ,methode in etwas vernderter ,ausfhrung ist zuerst von ,bineau vorgeschlagen und angewandt worden4 c4 ,ausfhrung bei ,anwesenheit von kohlensaurer ,magnesia4 ,da #a ,aeq4 kohlensaure ,magnesia gerade so viel ,salzsure abstumpft1 als #a ,aeq4 kohlensaurer ,kalk1 so erhlt man bei ,mineralien1 welche erstere enthalten1 durch das in b4 genannte ,verfahren die ,menge des kohlensauren ,kalks sammt der der kohlensauren ,magnesia1 die letztere ausgedrckt durch ihre quivalente ,menge kohlensauren ,kalks 7d4 h4 fr je #db kohlensaure ,magnesia findet man #ej kohlensauren ,kalk74 ,will man daher die ,menge des ,kalks und der ,magnesia gesondert erfahren1 so muss man ausser der nach b4 vorzunehmenden ,gesammtbestimmung auch noch den ,kalk oder die ,magnesia allein bestimmen4 ,man kann zu dem ,behufe eine der beiden folgenden ,methoden whlen4 #a4 ,man versetzt die ,lsung von #e ,grm4 des ,minerals mit #c ,grm4 ,salmiak1 dann mit ,ammon und kohlensaurem ,ammon im ,ueberschuss1 lsst einige ,stunden stehen und filtrirt alsdann 7den an den ,wnden fest haftenden kohlensauren ,kalk reibt man nicht ab74 ,man wscht nunmehr aus1 spritzt den ,inhalt des ,filters in das zum ,fllen benutzte ,becherglas1 verbrennt zuletzt das ,filter1 bringt die ,asche ebenfalls in das ,becherglas und verfhrt mit dessen ,inhalt nach b4 ,man erfhrt so die ,menge des ,kalks allein und somit aus der ,differenz1 nach geeigneter ,umrechnung des kohlensauren ,kalks auf kohlensaure ,magnesia1 die ,menge der letzteren4 #b4 ,man versetzt die ,lsung von #e ,grm4 des ,minerals in gewhnlicher1 nicht titrirter ,salzsure 7von der man einen mglichst geringen ,ueberschuss anwendet7 mit einer ,auflsung von ,kalk in ,zuckerwasser so lange noch ein ,niederschlag entsteht4 ,hierdurch wird nur die ,magnesia gefllt4 ,man filtrirt sie ab1 wscht sie aus1 behandelt sie nach b4 und erfhrt so die ,menge der ,magnesia1 ausgedrckt durch ihre quivalente ,menge kohlensauren ,kalks4 ,die ,quantitt des letzteren ergiebt sich aus der ,differenz4 ,die ,methode #b4 ist nur dann zu empfehlen1 wenn wenig ,magnesia zugegen ist4 #aa4 ,analyse der ,eisenerze4 ,die am hufigsten zur ,anwendung und folgeweise zur ,untersuchung kommenden ,eisenerze sind3 der ,rotheisenstein1 der ,brauneisenstein1 ,raseneisenstein1 ,magneteisenstein und ,spatheisenstein4 ,bald handelt es sich um vollstndige ,analyse1 bald nur um die ,bestimmung einzelner ,bestandtheile 7des ,eisengehaltes1 der ,phosphorsure1 ,schwefelsure etc471 bald nur um die ,ermittlung des ,eisens4 ,a4 ,methoden zur vollstndigen ,analyse4 4 #bje4 ,i4 ,rotheisenstein4 ,die ,rotheisensteine enthalten das ,eisen als ,oxyd2 ausserdem findet sich darin gewhnlich etwas in ,suren unlsliche ,gangart1 zuweilen kohlensaure alkalische ,erden1 stets etwas ,feuchtigkeit4 ,man pulvert zunchst den ,stein aufs ,feinste und trocknet bei #ajj4 a4 ,man untersucht1 ob durch verdnnte ,salpetersure1 oder auch verdnnte kochende ,essigsure1 kohlensaure alkalische ,erden ausgezogen werden4 ,ist dies der ,fall1 so bestimmt man sie in der ,lsung4 b4 ,von dem von kohlensauren alkalischen ,erden freien oder davon befreiten ,pulver glht man eine ,probe erst so1 dann in ,wasserstoffgas 7am besten in einem ,porzellanschiffchen1 welches in eine ,porzellanrhre geschoben ist2 4 #abh4 ,b4 #c474 ,der ,gewichtsverlust giebt den ,sauerstoffgehalt des ,eisenoxyds an und lsst somit dies berechnen4 c4 ,den ,rckstand behandelt man mit verdnnter ,salzsure4 ,es lst sich das ,eisen1 die ,gebirgsart bleibt zurck4 ,man bestimmt am einfachsten in der ,lsung1 ohne sie zu filtriren1 das ,eisen maassanalytisch 74 #hi4 #b4 a471 filtrirt alsdann die ,gebirgsart ab1 wscht aus1 trocknet und wgt4 7,die so gefundene ,eisenmenge muss mit der aus b4 berechneten bereinstimmen47 d4 ,wenn nthig1 macht man endlich noch eine ,wasserbestimmung1 indem man eine ,probe des ,pulvers glht4 7,sind kohlensaure alkalische ,erden zugegen1 so entweicht mit dem ,wasser die ,kohlensure derselben47 ,,ii4 ,brauneisenstein4 ,die ,brauneisensteine enthalten das ,eisen als ,oxydhydrat1 ferner ,manganoxyd1 ,thonerde1 fters kleine ,mengen von ,kalk und ,magnesia1 von ,kieselsure 7an ,basen gebundene71 ,phosphorsure und ,schwefelsure und bald grssere1 bald kleinere ,quantitten von ,quarzsand oder in ,salzsure unlslicher ,gangart4 ,ihre genaue und vollstndige ,analyse bietet einige ,schwierigkeit4 ,man kann dazu eine der folgenden ,methoden whlen4 ,jedenfalls beginnt man damit1 den ,stein fein zu pulvern1 das ,pulver bei #ajj zu trocknen und1 um den ,wassergehalt zu finden1 eine ,probe zu glhen4 a4 ,zerlegung auf trocknem ,wege4 7,dieselbe ist namentlich dann zu empfehlen1 wenn das ,mineral wenig ,kieselsure1 ,thonerde1 ,kalk und ,magnesia enthlt47 ,man schmelzt eine abgewogene ,probe mit dem dreifachen ,gewicht kohlensauren ,natronkalis zusammen1 digerirt die ,masse mit ,wasser1 bis alles ,lsliche gelst ist1 filtrirt und wscht gut aus4 aa4 ,das ,filtrat suert man mit ,salzsure an und scheidet die ,kieselsure nach gewohnter ,art ab4 ,das ,filtrat versetzt man mit einigen ,tropfen ,chlorbaryum und filtrirt einen etwa entstehenden ,niederschlag von schwefelsaurem ,baryt nach #bd ,stunden ab4 ,aus der abfiltrirten ,flssigkeit entfernt man zunchst den ,baryt durch einige ,tropfen verdnnter ,schwefelsure1 dann fllt man die ,phosphorsure nach 4 #ajf4 ,i4 b4 bb4 ,den ,niederschlag lst man in ,salzsure und verfhrt mit der ,lsung nach 4 #abi4 b4 ,zerlegung auf nassem ,wege4 ,erste ,methode#abg4 ,man erhitzt etwa #aj ,grm4 des fein gepulverten ,minerals in einem schief liegenden ,kolben mit concentrirter ,salzsure bis zur vollstndigen ,zersetzung1 verdnnt mit ,wasser1 filtrirt in einen #cjj ,c4,c4 fassenden ,messkolben und wscht den ,rckstand aus4 ,nach dem ,trocknen glht und wgt man denselben2 er besteht aus ,quarzsand oder ,gangart und aus ausgeschiedener ,kieselsure4 ,durch ,behandeln mit kochender kohlensaurer ,natronlsung lsst sich letztere abscheiden und bestimmen 74 #bja4 b474 #abg ,auf ,kupfer und ,arsen ist bei derselben nicht ,rcksicht genommen4 ,mit dem ,filtrate verfhrt man also3 #a4 #ej ,c4,c4 versetzt man mit ,chlorbaryum zur ,bestimmung der ,schwefelsure4 #b4 #ej ,c4,c4 verdampft man im ,wasserbade1 um den grsseren ,theil der freien ,sure zu verjagen1 dann verdnnt man1 fllt1 nach ,zusatz von etwas kohlensaurem ,natron1 mit kohlensaurem ,baryt1 lsst #a_/b ,stunde stehen und filtrirt alsdann ab4 aa4 ,den ,niederschlag lst man nach dem ,auswaschen in ,salzsure1 fllt den ,baryt durch ,schwefelsure1 dann versetzt man mit ,ammon bis eben alkalisch und filtrirt den ,niederschlag ab4 ,derselbe wird ausgewaschen1 geglht1 gewogen4 ,er besteht aus ,eisenoxyd1 ,thonerde1 etwas ,kieselsure und ,phosphorsure4 ,sein ,gesammtgewicht dient zur ,controle4 ,nach dem ,wgen digerirt man ihn mit concentrirter ,salzsure1 scheidet und bestimmt so die kleine ,menge der in die salzsaure ,lsung bergegangenen ,kieselsure1 reducirt das ,filtrat mit schwefligsaurem ,natron und verfhrt berhaupt zur ,bestimmung des ,eisens1 der ,thonerde und ,phosphorsure nach 4 #abh4 ,b4 #a4 ,in dem alkalischen ,filtrate trennt man1 nachdem man es angesuert und die ,lsung mit etwas chlorsaurem ,kali gekocht hat1 ,thonerde und ,phosphorsure nach einer der in 4 #ajf4 ,,ii4 f4 angegebenen ,methoden4 bb4 ,im ,filtrate bestimmt man ,mangan und alkalische ,erden nach 4 #abi4 #c4 ,in #ajj ,c4,c4 bestimmt man zur ,controle die ,phosphorsure nach 4 #ajf4 ,,ii4 o4 7,giebt sehr gute ,resultate47 #d4 ,in #ej ,c4,c4 bestimmt man zur ,controle das ,eisen maassanalytisch nach 4 #bjf4 ,zweite ,methode4 #a4 ,man zersetzt etwa #c-d ,grm4 mit ,salzsure und verfhrt mit dem unlslichen ,rckstande1 wie eben angegeben4 #b4 ,die salzsaure ,lsung verdampft man zur ,trockne und scheidet nach blicher ,art die ,kieselsure ab 74 #aaa4 ,,ii4 a474 #c4 ,das ,filtrat reducirt man mit schwefligsaurem ,natron 74 #ajf4 ,,ii4 n471 treibt durch mssiges ,kochen die berschssige schweflige ,sure aus und sttigt die ,flssigkeit mit ,schwefelwasserstoff4 ,entsteht hierdurch ein ,niederschlag1 so ist derselbe auf ,kupfer und ,arsen zu untersuchen4 #d4 ,das ,filtrat kocht man1 bis der ,schwefelwasserstoff ausgetrieben ist1 fllt dann mit kohlensaurem ,natron1 kocht mit berschssig zugesetzter ,natronlauge und filtrirt1 genau wie in 4 #abh4 ,b4 #a4 a4 angegeben4 ,man erhlt so einen schwarzen ,niederschlag und ein alkalisches ,filtrat4 #e4 ,den ,niederschlag1 welcher hauptschlich aus ,eisenoxyduloxyd besteht1 und kohlensaures ,manganoxydul1 kohlensaure und phosphorsaure ,kalk- und ,bittererde enthalten kann1 lst man in ,salzsure und scheidet die ,phosphorsure nach 4 #ajf4 ,,ii4 n4 in ,verbindung mit einer geringen ,menge ,eisenoxyd ab1 filtrirt und trennt beide nach 4 #ajf4 ,,ii4 h4 ,greek3 c4 ,das so erhaltene ,eisenoxyduloxyd lst man in ,salzsure und hebt die ,lsung wie auch die alkalische ,phosphorsurelsung1 nachdem man letztere mit ,salzsure angesuert hat1 auf1 um sie spter mit den ,hauptlsungen zu vereinigen4 #f4 ,die von dem phosphorsauren ,eisenoxyd abfiltrirte ,flssigkeit behandelt man 7nachdem die in #e4 erhaltene ,eisenlsung zugefgt ist7 zur ,trennung des ,eisens1 ,mangans1 des ,kalks und der ,magnesia1 nach 4 #abi4 #c4 #g4 ,das die ,thonerde und den grsseren ,theil der ,phosphorsure enthaltende alkalische ,filtrat suert man an1 kocht mit etwas chlorsaurem ,kali1 fllt mit ,ammon1 fgt ,chlorbaryum zu und verfhrt berhaupt genau nach 4 #ajf4 ,,ii4 f4 ,greek3 d4 #h4 ,die ,schwefelsure bestimmt man in einer besonderen ,portion1 wie bei der ersten ,methode angegeben4 ,,iii4 ,raseneisensteine4 ,dieselben stellen ,gemenge von ,eisenoxydhydrat mit den basischen ,eisenoxydsalzen von ,schwefelsure1 ,phosphorsure1 ,quellsure1 ,quellsatzsure und ,huminsure dar und enthalten ausserdem meist ,gangart1 ,thonerde1 ,kalk und ,bittererde4 ,nachdem dieselben gepulvert und getrocknet sind1 glht man zunchst eine ,probe in einem offenen ,platintiegel1 anfangs sehr gelinde1 um die organischen ,suren zu verbrennen1 allmlig stark und andauernd im schief gelegten ,tiegel4 ,mit dem ,rckstande verfhrt man nach einer der in ,,ii4 angegebenen ,methoden4 ,sollen die organischen ,suren erkannt und bestimmt werden1 so kocht man eine grssere ,probe des fein gepulverten ,erzes mit reiner ,kalilauge1 bis es sich in eine flockige ,masse verwandelt hat4 ,man filtrirt alsdann ab und verfhrt mit dem ,filtrate nach 4 #agg4 #i4 ,,iv4 ,magneteisensteine4 ,dieselben enthalten das ,eisen als ,oxyduloxyd4 ,man analysirt sie wie die ,rotheisensteine und bestimmt darauf in einer besonders abgewogenen1 bei ,luftabschluss in ,salzsure gelsten ,portion das ,eisenoxydul maassanalytisch nach 4 #hi4 #b4 a4 ,v4 ,spatheisensteine4 ,dieselben enthalten kohlensaures ,eisenoxydul1 meist verbunden mit kohlensaurem ,manganoxydul und kohlensauren alkalischen ,erden1 oft gemengt mit ,thon und ,gangart4 ,das gepulverte ,mineral wird getrocknet4 a4 ,den ,wassergehalt bestimmt man nach 4 #ai4 b4 ,den ,gehalt an ,kohlensure nach 4 #aaj4 ,,ii4 b4 ,greek3 b4 c4 ,eine dritte ,probe lst man in ,salzsure unter ,zusatz von ,salpetersure1 filtrirt1 nach vollstndiger ,zersetzung1 einen etwaigen unlslichen ,rckstand ab und trennt im ,filtrate die ,basen nach einer der in 4 #abi angegebenen ,methoden4 d4 ,in einer vierten1 bei ,luftabschluss in ,salzsure gelsten ,probe bestimmt man die ,quantitt des ,eisenoxyduls maassanalytisch nach 4 #hi4 #b4 a4 ,b4 ,maassanalytische ,bestimmung des ,eisens in den ,eisenerzen4 4 #bjf4 ,man erhitzt #a ,grm4 oder auch eine beliebige geringere ,menge#abh in einem schief liegenden langhalsigen ,kolben mit concentrirter ,salzsure bis zur vlligen ,zersetzung1 verdnnt mit etwa #be-ej ,c4,c4 ,wasser und wirft einige kleine ,krnchen granulirtes ,zink oder einige ,stckchen reines ,zinkblech hinein4 ,den ,kolben verschliesst man mit einem ,stopfen1 der eine ,schenkelrhre trgt4 ,den usseren etwas geneigten ,schenkel richtet man in ein kleines ,becherglas1 in dem sich etwas ,wasser befindet4 7,die ,rhre tauche nicht oder kaum in das ,wasser47 ,man erhitzt zum ,kochen4 ,ist die ,flssigkeit1 nachdem sich das ,zink gelst hat1 noch nicht vllig farblos1 so bringt man noch eine kleine ,menge ,zink hinzu4 ,zuletzt erhitzt man am bequemsten bis alles ,zink 7dessen ,menge daher nicht zu gross sein darf7 gelst ist4 ,nach einigem ,abkhlen lsst man das ,wasser im vorgestellten ,becherglschen zurcksteigen1 khlt den ,kolben ab1 bringt seinen ,inhalt in ein ,becherglas und verfhrt nach 4 #hi4 #b4 a4 -- ,ich mache hier mit ,nachdruck darauf aufmerksam1 dass es mir bequemer und genauer scheint1 eine beliebige abgewogene ,menge ,eisensteinpulver1 d4 h4 nicht gerade #a ,grm41 zu nehmen1 und dass ich es vorziehe1 die ,chamleonlsung1 von der vorausgesetzt wird1 dass ihr ,concentrationsgrad ungefhr richtig ist1 nur zu titriren1 aber nicht weiter zu verdnnen4 ,bei einer so vernderlichen ,flssigkeit1 wie die ,chamleonlsung1 ist jede unnthige ,manipulation zu vermeiden4 ,die nothwendige kleine ,rechnung ist gar nicht in ,anschlag zu bringen4 #abh ,ich nehme gewhnlich nur etwa #j1d-j1e ,grm4 und bestimme den ,gehalt mittelst einer ,chamleonlsung1 von der #cj ,c4,c4 #j1b-j1c ,grm4 ,eisen entsprechen4 ,letztere setze ich aus einer in #a_/aj ,c4,c4 getheilten ,brette zu4 #ab4 ,kupferkies4 4 #bjg4 ,der ,kupferkies enthlt ,kupfer1 ,eisen1 ,schwefel1 ausserdem meist ,gangart4 ,ob noch weitere ,metalle vorhanden sind1 muss die qualitative ,analyse lehren4 ,das fein gepulverte ,mineral trocknet man bei #ajj4 a4 ,die ,bestimmung des ,schwefels geschieht nach 4 #aaf4 ,,ii4 #a4 oder1 und zwar gewhnlich1 nach 4 #aaf4 ,,ii4 #b4 a4 ,greek3 a4 oder ,greek3 b4 b4 ,bei ,anwendung der ersten ,methode lst man die ,oxyde in ,salzsure und trennt ,kupfer und ,eisen durch ,schwefelwasserstoff1 -- bei ,anwendung der zweiten entfernt man entweder den ,barytberschuss durch ,schwefelsure und leitet dann ,schwefelwasserstoff ein1 oder man verwendet zur ,bestimmung der ,basen eine neue ,probe4 -- ,soll nur die ,menge des ,kupfers bestimmt werden1 so kann man sich1 nach ,schwarz1 auch geradezu der von ihm angegebenen maassanalytischen ,methode bedienen1 vergl4 4 #ie4 #c4 b4 ,doch ist dabei zu beachten1 dass man1 um die ,reduction zu bewirken1 nur bis #hj erwrmen darf4 ,bei dieser ,temperatur fllt aus der mit viel weinsteinsaurem ,alkali versetzten ,flssigkeit kein ,eisen nieder4 ,sollte indess auch etwas niederfallen1 so hat dies auf die ,kupferbestimmung keinen nachtheiligen ,einfluss4 ,bei dieser ,gelegenheit will ich noch einer vor ,kurzem von einem meiner ,schler1 ,herr de ,haen1 ermittelten maassanalytischen ,kupferbestimmung erwhnen1 welche1 richtig angewandt1 in ganz kurzer ,zeit sehr befriedigende ,resultate liefert4 ,dieselbe beruht auf der ,thatsache1 dass1 wenn ein gelstes ,kupferoxydsalz mit berschssigem ,jodkalium gemischt wird1 sich ,kupferjodr und freies ,jod ausscheiden1 welches letztere in der ,jodkaliumlsung gelst bleibt3 #b7;,cu,o1 ,,so#c7 #b,,kj ,cu#b;,j #b,,ko1 ,,so#c ,j4 -- ,bestimmt man nun das ,jod nach der ,bunsen'schen ,methode1 so erfhrt man die ,menge des ,kupfers4 ,bei der ,ausfhrung verfhrt man zweckmssig folgendermaassen4 ,man fhrt das ,kupfer in schwefelsaure ,lsung ber1 welche am besten neutral ist1 aber auch ohne allen ,nachtheil eine mssige ,menge freie ,schwefelsure enthalten kann4 ,diese ,lsung verdnnt man in einem ,messkolben auf ein bestimmtes ,volumen1 so zwar1 dass #ajj ,c4,c4 etwa #a-b ,grm4 ,kupferoxyd enthalten4 ,man bringt jetzt etwa #aj ,c4,c4 der ,bunsen'schen ,jodkaliumlsung in ein gerumiges ,becherglas1 fgt #aj ,c4,c4 der besagten ,kupferlsung zu1 mischt1 setzt alsdann ungesumt schweflige ,sure zu und verfhrt berhaupt nach 4 #aad4 ,anhang4 -- ,freie ,salpetersure1 auch freie ,salzsure1 in der ,kupferlsung ist zu vermeiden1 auch nimmt die ,genauigkeit der ,resultate ab1 wenn man die mit ,jodkalium vermischte ,kupferlsung lngere ,zeit stehen lsst1 bevor man schweflige ,sure zufgt4 -- ,vermeidet man diese ,punkte1 so sind die ,resultate hchst genau4 ,so erhielt ,herr de ,haen statt #j1ceff ,kupfervitriol #j1cefg1 -- statt #ajj metallischen ,kupfers #ii1hi und #ajj1aabi4 #abi ,es scheint mir gewiss1 dass man mit ,hlfe abgewogener ,mengen reinen ,kupfers und der oben angegebenen ,methode den ,gehalt der ,bunsen'schen ,jodlsung ebensogut feststellen kann1 als mit ,hlfe von saurem chromsauren ,kali 74 #aad4 ,anhang1 c4 ,greek3 b474 #ac4 ,bleiglanz4 4 #bjh4 ,der ,bleiglanz1 von allen ,bleierzen das verbreitetste1 enthlt hufig kleinere oder grssere ,mengen von ,eisen1 ,kupfer1 ,silber und gewhnlich mehr oder weniger in ,suren unlsliche ,gangart4 ,seine ,analyse vollbringt man1 nachdem das ,erz fein zerrieben und bei #ajj getrocknet worden ist1 am besten auf folgende ,art4 ,man oxydirt eine abgewogene ,quantitt 7#a-b ,grm47 mit schwefelsurefreier1 ganz starker1 rother rauchender ,salpetersure 7siehe 4 #aaf4 ,,ii4 #b4 a4 ,greek3 a41 doch setzt man den ,bleiglanz nicht in einem ,rhrchen der ,einwirkung der ,sure aus4 ,war die ,sure hinlnglich stark1 so scheidet sich kein ,schwefel aus4 ,nachdem man lngere ,zeit gelinde erwrmt hat1 verdnnt man mit ,wasser1 filtrirt ab und wscht den ,rckstand aus4 a4 ,nachdem der ,rckstand getrocknet ist1 glht und wgt man ihn 74 #ib4 #b474 ,derselbe besteht aus schwefelsaurem ,bleioxyd1 durch ,sure unzersetzter ,gangart1 ,kieselsure etc4 ,man erhitzt den ,rckstand1 oder einen aliquoten ,theil desselben1 mit ,salzsure zum ,kochen1 filtrirt nach einiger ,zeit die ,flssigkeit ab1 doch so1 dass der ,niederschlag nicht mit aufs ,filter kommt1 bergiesst von ,neuem mit ,salzsure1 kocht wieder und fhrt so fort1 bis alles schwefelsaure ,bleioxyd gelst ist2 zuletzt bringt man ,alles aufs ,filter1 wscht mit siedendem ,wasser aus1 bis jede ,spur ,chlorblei entfernt ist1 trocknet1 glht und wgt den ,rckstand4 ,zieht man seine ,menge von der des oben gewogenen ab1 so ergiebt sich die ,menge des schwefelsauren ,bleioxyds1 welche in jenem enthalten war4 b4 ,die salpetersaure ,lsung verdampft man zunchst1 um den ,ueberschuss der freien ,sure zu entfernen1 fast zur ,trockne1 dann verdnnt man und prft mit sehr verdnnter ,salzsure auf ,silber4 ,entsteht ein ,niederschlag1 so vermehrt man die ,menge der ,salzsure1 wenn nthig1 und bestimmt das ,chlorsilber1 nachdem es mit siedendem ,wasser ausgewaschen worden ist4 ,im ,filtrate bestimmt man zunchst die darin noch vorhandene ,schwefelsure mittelst essigsauren ,baryts1 dann fllt man mit ,schwefelwasserstoff4 ,der ,niederschlag enthlt neben etwas ,schwefelblei mglichenfalls ,schwefelkupfer1 vielleicht auch noch andere ,schwefelmetalle4 ,man trennt dieselben1 sowie die im ,filtrat durch ,schwefelammonium fllbaren ,metalle1 nach den ,methoden des #f4 ,abschnittes4 ,die ,quantitt des ,schwefels ergiebt sich1 wenn man die in a4 7im schwefelsauren ,bleioxyd7 und die in b4 7im schwefelsauren ,baryt7 gefundenen addirt4 ,um ganz kleine ,mengen ,silber und die 7nach ,percy und ,smith7 hufig vorkommenden sehr geringen ,spuren von ,gold zu finden und in ,bleiglanzen zu bestimmen1 schmelzt man am besten eine grssere ,menge ,bleiglanz mit kohlensaurem ,natron und ,salpeter zusammen 7#aj ,thle4 ,bleiglanz1 #cj ,thle4 kohlensaures ,natron1 #c ,thle4 ,salpeter7 bestimmt im erhaltenen ,regulus das ,silber durch ,cupellation 74 #aca4 #g47 und trennt es sodann vom ,gold durch ,salpetersure4 #ad4 ,zinkerze4 4 #bji4 ,a4 ,galmei und ,kieselzinkerz4 ,ersterer besteht aus kohlensaurem ,zinkoxyd1 welches gewhnlich grssere oder kleinere ,beimengungen von ,eisenoxydul1 ,manganoxydul1 ,bleioxyd1 ,cadmiumoxyd1 ,kalk1 ,magnesia und ,kieselsure enthlt2 letzteres aus kieselsaurem ,zinkoxyd1 welchem ,silicate von ,bleioxyd1 ,zinnoxyd1 ,manganoxyd1 ,eisenoxyd etc4 beigemengt sein knnen4 ,das ,erz wird fein gepulvert und bei #ajj getrocknet4 a4 ,man behandelt eine ,probe nach 4 #aaa4 ,,ii4 a41 d4 h4 man scheidet die ,kieselsure auf die gewhnliche ,art ab4 ,da ihr meist ,sand oder unzersetzte ,gangart beigemischt ist1 so ist sie davon durch kochende ,sodalsung zu trennen 74 #bja4 b474 b4 ,beim ,behandeln des ,rckstandes mit ,salzsure und ,wasser sorgt man1 dass auf #cj ,thle4 von jener etwa #ajj ,thle4 ,wasser kommen 7,seite #caj4 ,anmerk474 c4 ,die so erhaltene ,lsung fllt man mit ,schwefelwasserstoff und trennt etwa gefllte ,metalle nach den ,methoden des #e4 ,abschnittes4 d4 ,das ,filtrat neutralisirt man mit ,ammon1 fllt mit ,schwefelammonium1 behandelt den ,niederschlag genau nach 4 #he4 b41 wgt das erhaltene1 ,eisen- und ,manganoxyd enthaltende ,zinkoxyd1 bestimmt darauf in einer abgewogenen ,probe das ,mangan volumetrisch 74 #abh4 ,b4 #aj4 d471 endlich in der hierbei erhaltenen ,lsung das ,eisenoxyd1 nach ,reduction mit ,zink1 mit ,chamleonlsung1 wie in 4 #bjf4 e4 ,in der vom ,schwefelzink abfiltrirten ,flssigkeit bestimmt man ,kalk und ,magnesia nach 4 #abg4 ,a4 f4 ,die ,kohlensure bestimmt man in einer besonderen ,probe nach 4 #aaj4 ,i4 b4 g4 ,enthlt das ,mineral ,wasser1 so ist dessen ,gehalt nach 4 #ai zu ermitteln4 ,b4 ,zinkblende4 ,dieselbe besteht aus ,schwefelzink1 dem hufig andere ,schwefelmetalle beigemengt sind1 namentlich die des ,bleis1 ,cadmiums1 ,kupfers1 ,eisens1 ,mangans4 ,ausserdem hat man bei der ,analyse auf die eingemengte ,gangart ,rcksicht zu nehmen4 ,die ,blende wird sehr fein zerrieben und bei #ajj getrocknet4 a4 ,enthlt dieselbe kein ,blei1 so bestimmt man darin den ,schwefel nach 4 #aaf4 ,,ii4 #a41 oder1 und zwar gewhnlich1 nach 4 #aaf4 ,,ii4 #b4 a4 ,greek3 a4 oder ,greek3 b41 enthlt sie ,blei1 so verfhrt man wie in 4 #bjh angegeben4 b4 ,die ,bestimmung der ,basen nimmt man am besten in einer zweiten ,portion vor4 ,bei ,abwesenheit von ,blei lst man dieselbe in ,salzsure unter ,zusatz von ,salpetersure und verfhrt mit der ,lsung wie in 4 #bji4 ,a41 -- bei ,anwesenheit von ,blei ist folgende ,methode bequem und genau4 ,man erhitzt mit rauchender ,salzsure bis zur vollstndigen ,zersetzung1 verdampft zur ,syrupdicke und verdnnt mit dem #e- oder #f;fachen ,volum starken ,alkohols4 ,nach einigen ,stunden filtrirt man das ,chlorblei sammt der ungelst gebliebenen ,gangart auf einem gewogenen ,filter ab1 wscht es mit ,alkohol aus1 trocknet1 wgt1 behandelt mit siedendem ,wasser1 bis alles ,chlorblei gelst ist1 wgt den gebliebenen ,rckstand wieder und findet aus der ,differenz das ,chlorblei4 ,das ,filtrat befreit man durch ,abdestilliren oder ,verdunsten von ,alkohol und verfhrt sodann mit der salzsauren ,lsung nach 4 #bji4 ,a4 99 99 99 99 99 ,anhang zu ,,ii4 ,bestimmung des ,traubenzuckers und ,fruchtzuckers1 des ,rohrzuckers1 ,milchzuckers1 ,strkemehls und ,dextrins4 ,da die ,bestimmung der in der ,ueberschrift genannten ,verbindungen bei der ,analyse landwirthschaftlicher und technischer ,producte1 sowie bei der pharmaceutischer ,prparate sehr hufig vorkommt1 auch im ,hinblick auf die ,untersuchung diabetischen ,harnes von ,wichtigkeit ist1 so gebe ich einige der besten von den hierzu dienenden ,methoden in diesem ,anhange4 ,sieht man von den rein physikalischen ,verfahrungsweisen ab1 welche sich entweder auf das specifische ,gewicht der ,zuckerlsungen1 oder auf ihr ,verhalten zum polarisirten ,lichte grnden1 so bieten sich zur ,bestimmung des ,traubenzuckers und somit auch zu der der brigen ,verbindungen1 welche sich in ,traubenzucker berfhren lassen1 hauptschlich zwei ,methoden dar4 ,nur diese letzteren sollen hier betrachtet werden4 ,a4 ,methoden1 welche auf der ,reduction von ,kupferoxyd zu ,kupferoxydul beruhen#acj4 4 #baj4 ,erhitzt man eine ,lsung1 welche ,kupfervitriol1 neutrales weinsaures ,kali und ,natronlauge im richtigen ,verhltnisse enthlt1 fr sich1 selbst bis zum vlligen ,kochen1 so bleibt sie unverndert2 erwrmt man sie dagegen nach ,zusatz von ,traubenzucker1 so scheidet sich ,kupferoxydul aus4 ,die ,menge des so reducirten ,kupferoxyds entspricht der ,menge des zugesetzten ,traubenzuckers1 und zwar reducirt #a ,aeq4 des letzteren 7,c#ab;,h#ab,o#ab7 #bbej1 #aj ,aeq4 ,kupferoxyd #difj 7,fehling1 ,c4 ,neubauer74 ,kennt man daher die ,menge des reducirten ,kupfers1 so kennt man auch die des zugesetzten ,traubenzuckers4 #acj ,vergl4 ,fehling1 ber die quantitative ,bestimmung von ,zucker und ,strkemehl mittelst ,kupfervitriols1 ,annal4 der ,chem4 u4 ,pharm4 ,bd4 #gb1 ,s4 #ajf und ,c4 ,neubauer1 ,archiv der ,pharm4 #b4 ,reihe1 ,bd4 #gb1 ,s4 #bgh4 ,auf dieses ,princip lassen sich zwei ,methoden grnden4 ,man kann nmlich entweder zu einer ,kupferlsung von bekanntem ,gehalte gerade so viel ,traubenzuckerlsung setzen1 als erforderlich ist1 um alles ,oxyd zu reduciren1 oder man kann die ,kupferlsung im ,ueberschuss anwenden und das abgeschiedene ,oxydul bestimmen4 ,die erstere ,methode ist die am hufigsten angewandte2 zu der anderen nimmt man seine ,zuflucht1 wenn dunkelgefrbte ,flssigkeiten ein genaues ,beobachten der vollendeten ,ausscheidung erschweren4 ,ich spreche zuerst von der ,bestimmung des ,traubenzuckers1 sodann von der ,art1 wie man ,rohrzucker1 ,strkemehl etc4 am besten in solchen berfhrt4 #a4 ,bestimmung des ,traubenzuckers1 sofern derselbe in reiner oder fast reiner wsseriger ,lsung enthalten ist4 ,erste ,methode4 ,erfordernisse4 a4 ,kupferlsung4 ,man lst genau #dj ,grm4 reinen krystallisirten1 durch ,zerreiben und ,pressen von anhngender ,feuchtigkeit vllig befreiten ,kupfervitriol in etwa #afj ,grm4 ,wasser4 ,man lst ferner in einem anderen ,gefsse #afj ,grm4 neutrales weinsaures ,kali in wenig ,wasser1 und fgt #fjj-gjj ,grm4 ,natronlauge von #a1ab specif4 ,gewicht zu4 ,nun giesst man die erste ,lsung nach und nach zu der zweiten und verdnnt die tiefblaue1 klare ,flssigkeit genau auf #aaee ,c4,c4#aca4 ,je #aj ,c4,c4 dieser ,lsung enthalten #j1cdfc ,grm4 ,kupfervitriol und entsprechen genau #j1jej ,grm4 wasserfreiem ,traubenzucker4 -- ,die ,lsung bewahre man an einem khlen dunklen ,orte auf2 bevor man sie gebraucht1 erhitze man #aj ,c4,c4 mit #dj ,c4,c4 ,wasser einige ,minuten lang zum ,kochen4 ,nur wenn sie hierbei unverndert bleibt und ganz und gar kein ,oxydul ausscheidet1 darf sie angewendet werden4 #aca ,fehling1 welcher diese ,vorschrift gegeben hat1 lsst auf #aaed1d ,c4,c4 verdnnen2 in ,folge der sehr geringen ,abweichung unseres ,kupferquivalentes werden daraus #aaee ,c4,c4 b4 ,zuckerlsung4 ,dieselbe muss so verdnnt werden1 dass sie etwa #a_/b bis hchstens #a ,proc4 ,zucker enthlt4 ,fnde man daher bei einem ersten ,versuche1 dass die ,concentration noch zu gross ist1 so verdnnt man die ,lsung mit einer bestimmten ,menge ,wasser und wiederholt den ,versuch4 ,ausfhrung4 ,man bringt genau #aj ,c4,c4 der ,kupferlsung in eine ,porzellanschale1 fgt #dj ,c4,c4 ,wasser zu1 erhitzt zum gelinden ,sieden und lsst nun aus einer in #a_/e ,grade oder #a_/aj ,c4,c4 eingetheilten ,brette oder ,pipette die ,zuckerlsung langsam und portionenweise zufliessen4 ,die ,flssigkeit erscheint nach ,zusatz der ersten ,tropfen durch das in der blauen ,lsung suspendirte ,oxydulhydrat und ,oxydul grnlichbraun2 je mehr man zusetzt1 desto reichlicher und rther ist der ,niederschlag und desto schneller setzt er sich ab4 ,sobald der ,niederschlag hochroth erscheint1 nimmt man die ,lampe weg1 lsst den ,niederschlag sich ein wenig setzen und neigt die ,schale1 wobei man leicht die geringste blaugrne ,frbung wahrnehmen kann4 ,will man ganz sicher gehen1 so giesst man eine kleine ,portion der klaren berstehenden ,flssigkeit in ein ,proberhrchen1 setzt #a ,tropfen ,zuckerlsung zu und erhitzt4 ,schon bei der leisesten ,spur noch unzersetzten ,kupfersalzes bildet sich ein zuerst wolkenartig erscheinender1 gelblichrother ,niederschlag4 ,ist noch ein solcher entstanden1 so giebt man die ,probe wieder zum ,ganzen und fhrt mit dem ,zusatz der ,zuckerlsung fort1 bis die ,reduction vollendet ist4 ,in der verbrauchten ,zuckerlsung sind #j1jej ,grm4 wasserfreier ,traubenzucker enthalten4 ,ist der ,versuch beendigt1 so prft man1 ob der ,punkt der eben vollendeten ,reduction auch in der ,that vllig genau getroffen ist1 ob also in der ,lsung weder ,kupfer noch ,zucker oder ein braunes ,zersetzungsproduct des letzteren vorhanden ist4 ,man filtrirt zu dem ,ende eine ,probe der noch ganz heissen ,flssigkeit ab4 ,war der ,punkt richtig getroffen1 so muss das ,filtrat farblos1 nicht brunlich sein1 und ,proben desselben mssen unverndert bleiben1 sowohl wenn man sie mit einem ,tropfen ,probekupferlsung erhitzt1 als auch wenn man sie ansuert und ,ferrocyankalium oder ,schwefelwasserstoff zufgt4 ,findet man1 dass ,kupferoxyd oder ,zucker in wahrnehmbarem ,ueberschusse vorhanden ist1 so muss der ,versuch wiederholt werden4 ,die ,resultate fallen bereinstimmend aus und sind ganz befriedigend4 ,zweite ,methode4 ,dieselbe erfordert die nmlichen ,lsungen wie die erste4 ,man bringt #bj ,c4,c4 der ,kupferlsung und #hj ,c4,c4 ,wasser 7oder auch eine grssere ,menge der in gleicher ,weise verdnnten ,kupferlsung7 in eine ,porzellanschale1 fgt eine abgemessene ,menge der verdnnten ,zuckerlsung zu1 doch nicht so viel1 dass alles ,kupferoxyd reducirt werden knnte1 und erhitzt etwa #aj ,minuten lang auf dem ,wasserbade4 ,nach beendigter ,reduction wscht man das ,kupferoxydul durch ,decantation mit siedendem ,wasser aus4 ,die abgegossenen ,flssigkeiten filtrirt man durch ein bei #ajj getrocknetes1 gewogenes ,filter1 bringt zuletzt auch den ,niederschlag darauf1 trocknet ihn bei #ajj und wgt ihn4 ,statt dieser ,bestimmung kann man auch die ,schwarz'sche whlen 74 #ie4 #c4 b471 oder das ,oxydul bei ,luftzutritt glhen und dann durch ,behandlung mit rauchender ,salpetersure vllig in ,oxyd berfhren4 #ajj ,thle4 wasserfreier ,traubenzucker entsprechen #bbj1e ,kupferoxyd#acb1 oder #aih1b ,kupferoxydul#acc1 oder #aee1ee ,eisen 7welches aus dem ,zustand des ,chlorids in den des ,chlorrs bergefhrt worden ist74 #acb ,fehling 7a4 a4 ,o47 erhielt bei den ,resultaten1 welche den hchsten ,kupferoxydgehalt geliefert hatten1 #bai1d ,grm4 ,oxyd4 #acc ,neubauer 7a4 a4 ,o47 fand bei ,versuchen mit ,strkemehl1 dass #j1je desselben #j1aab ,kupferoxydul entsprechen4 ,da #ij ,strkemehl #ajj ,traubenzucker liefern1 so entsprechen #j1je ,strkemehl #j1jeee ,traubenzucker4 ,somit wurden fr #ajj des letzteren1 statt #aih1b1 #bja1fb ,kupferoxydul wirklich erhalten4 ,bei ,anwendung dieser ,methode darf man nicht vergessen1 dass das ausgeschiedene ,kupferoxydul in der berstehenden ,flssigkeit1 sobald dieselbe erkaltet -- unter ,zutritt des atmosphrischen ,sauerstoffs -- sich allmlig wieder zu ,oxyd lst4 ,man darf daher von der oben angegebenen ,art des ,auswaschens nicht abweichen4 #b4 ,modificationen der angegebenen ,verfahrungsweisen und ,ueberfhrung von ,rohrzucker1 ,strkemehl etc4 in ,traubenzucker4 a4 ,die in #a4 angegebenen ,methoden knnen auf ,trauben-1 ,apfel- etc4 ,saft ohne ,weiteres angewendet werden1 nachdem man diesen in geeignetem ,maasse verdnnt hat4 -- ,dasselbe gilt von diabetischem ,harn4 ,die in den genannten ,fruchtsften und im normalen ,harn enthaltenen sonstigen ,stoffe sind ohne ,einfluss auf die ,probekupferlsung4 b4 ,pflanzensfte1 welche dunkel gefrbt sind und sich daher zur directen ,anwendung nicht eignen1 klrt man1 indem man eine abgemessene ,menge eben zum ,kochen erhitzt1 dann einige ,tropfen ,kalkmilch zusetzt1 wodurch ein starker ,niederschlag 7von ,albumin1 ,farbstoff1 ,kalksalzen etc47 zu entstehen pflegt4 ,man filtrirt durch ,thierkohle1 wscht vollkommen aus und bringt das mit dem ,waschwasser gemischte ,filtrat auf ein bestimmtes ,maass1 meist auf das #aj-1 #ae- oder #bj;fache des ursprnglichen 7,neubauer74 c4 ,rohrzucker oder ,rohrzucker enthaltende ,pflanzensfte 7,zuckerrohr-1 ,runkelrben-1 ,ahorn- etc4 ,saft7 mssen zuvor in ,traubenzucker enthaltende ,flssigkeiten bergefhrt werden4 ,es geschieht dies durch andauerndes ,erhitzen mit verdnnter ,schwefelsure4 ,so bereitet man z4 ,b4 ,runkelrbensaft vor1 indem man #ae-bj ,c4,c4 des nach b4 geklrten ,saftes mit #ab ,tropfen verdnnter ,schwefelsure 7#a,,so#c1 ,,ho #e ,wasser7 #a bis #b ,stunden lang 7am besten im ,dampfbade7 unter ,erneuerung des verdunstenden ,wassers kocht1 darauf die freie ,sure durch eine verdnnte ,lsung von kohlensaurem ,natron neutralisirt1 das ,ganze auf das zehnfache ,volum des ursprnglichen verdnnt und dann zur ,prfung benutzt4 #ajj ,thle4 ,traubenzucker 7,c#ab;,h#ab,o#ab7 entsprechen #ie ,thln4 ,rohrzucker 7,c#ab;,h#aa,o#aa74 #aj ,c4,c4 der ,kupferlsung werden also durch #j1jdge ,grm4 ,rohrzucker zersetzt4 d4 ,ebenso wie ,rohrzucker muss auch ,strkemehl oder ,dextrin oder mssen ,strkemehl oder ,dextrin enthaltende ,substanzen behandelt werden1 doch ist bei solchen lngere ,einwirkung erforderlich4 ,um z4 ,b4 #a ,grm4 ,amylum in ,traubenzucker berzufhren1 verfhrt man zweckmssig also4 -- ,man schttelt dasselbe mit etwa #aj ,grm4 kaltem ,wasser1 erhitzt unter ,umschwenken bis zur erfolgten ,kleisterbildung1 fgt #ab ,tropfen verdnnte ,schwefelsure 7#a 3 #e7 zu1 erwrmt1 bis die ,masse dnnflssig geworden ist1 und kocht alsdann entweder #f-aj ,stunden lang in einem schief im ,sandbad liegenden ,klbchen unter hufigem ,ersetzen des verdunsteten ,wassers#acd1 oder man erhitzt #bd bis #cf ,stunden im ,dampfbade4 ,nach geschehener ,ueberfhrung 7zu deren ,erkennung die fters vorgeschlagene ,reaction mit ,jodtinctur nicht hinlnglich zuverlssig ist7 verdnnt man auf #ajj oder #bjj ,c4,c4 und prft wie oben4 -- ,will man sich auf untrgliche ,art berzeugen1 dass die ,ueberfhrung des ,strkemehls in ,traubenzucker auch wirklich beendigt ist1 so nimmt man #bj ,c4,c4 der ,flssigkeit1 erhitzt sie aufs ,neue einige ,stunden1 splt in eine ,messrhre1 verdnnt auf #dj ,c4,c4 und prft von ,neuem4 ,man muss jetzt genau doppelt so viel ,lsung verbrauchen als beim ersten ,versuch2 verbraucht man weniger1 so ist bei dem fortgesetzten ,erhitzen noch ,zucker gebildet worden#ace4 -- #ajj ,thle4 ,traubenzucker 7,c#ab;,h#ab,o#ab7 entsprechen #ij ,thln4 ,strkemehl 7,c#ab;,h#aj,o#aj71 oder #aj ,c4,c4 der ,probekupferlsung entsprechen #j1jde ,strkemehl4 #acd ,verschliesst man den ,kolben mit einem ,kork1 der ein stumpfwinklig gebogenes ,glasrohr trgt1 das in einen aufwrts gerichteten ,khlapparat fhrt1 so fliesst das verdunstete ,wasser von selbst zurck4 #ace ,auch durch einige ,stunden fortgesetzte ,digestion des in ,kleister verwandelten ,strkemehls mit einer abgemessenen ,menge ,malzaufguss bei etwa #fj-gj ,c4 lsst sich dasselbe vollstndig in ,zucker berfhren4 ,bestimmt man alsdann in einer gleichen ,menge eben so lange erhitzten ,malzaufgusses den darin schon vorhandenen ,zucker1 so ergiebt die ,differenz den aus ,strke entstandenen4 e4 ,milchzucker reducirt die ,probekupferlsung direct1 aber in ganz anderem ,verhltniss als ,traubenzucker2 denn whrend #a ,grm4 des letzteren #f1ibf ,kupfervitriol zersetzt1 reducirt #a ,thl4 ,milchzucker nach ,neubauer #d1cca nach ,mathi#acf #d1aeh ,thle41 oder #aj ,c4,c4 der ,probekupferlsung entsprechen #j1jh ,grm4 ,milchzucker4 #acf ,archiv der ,pharm41 #b4 ,reihe1 ,bd4 #gb1 ,s4 #bic4 ,es ist daher am rthlichsten1 die vorrthige ,kupferlsung mit ,hlfe einer titrirten ,milchzuckerlsung auf ihren ,wirkungswerth zu prfen und sie dann zur ,bestimmung von ,milchzuckerlsungen anzuwenden1 deren ,gehalt erst noch bestimmt werden soll4 -- ,zur ,bestimmung des ,milchzuckers in der ,milch scheidet man in der ,kochhitze das ,casein durch etwas ,essigsure ab1 klrt die colirten ,molken mit ein wenig ,eiweiss1 filtrirt1 bringt durch ,zusatz von ,wasser auf das #aj;fache ,volum und prft alsdann nach der obigen ,angabe4 ,b4 ,methode1 welche auf der ,zersetzung des ,zuckers durch geistige ,ghrung beruht#acg4 4 #baa4 #a4 ,eine zuckerhaltige ,flssigkeit mit ,ferment oder ,hefe der geeigneten ,temperatur ausgesetzt1 unterliegt der geistigen ,ghrung4 ,aus den ,elementen von #a ,aeq4 wasserfreiem ,traubenzucker bilden sich #b ,aeq4 ,alkohol und #d ,aeq4 ,kohlensure 7,c#ab;,h#ab,o#ab #b7;,c#d;,h#f,o#b7 #d;,,co#b74 ,kennt man somit die ,menge der auf diese ,art erzeugten ,kohlensure1 so lsst sich daraus die ,quantitt ,zucker berechnen1 welche zersetzt worden ist4 #ajj ,thle4 wasserfreier ,traubenzucker liefern #ea1aa ,alkohol und #dh1hi ,kohlensure4 #acg ,vergl4 ,krocker1 ber die ,bestimmung des ,strkemehlgehaltes in vegetabilischen ,nahrungsmitteln1 ,annal4 der ,chem4 und ,pharm4 ,bd4 #eh1 ,s4 #bab4 #b4 ,um nun die bei der ,ghrung entweichende ,kohlensure auf eine bequeme ,art zu bestimmen1 bedient man sich zweckmssig des in 4 #aaj ,fig4 #dg abgebildeten ,apparates4 ,das ,klbchen ,a sei ziemlich gross1 ,b mglichst klein4 ,das ,wachsstpfchen auf b bleibt weg4 #c4 ,von der zuckerhaltigen ,flssigkeit nimmt man eine solche ,menge1 dass darin etwa #b ,grm4 wasserfreier ,zucker enthalten sind4 ,nimmt man viel mehr1 so dauert die ,ghrung allzulange1 nimmt man viel weniger1 so wird die ,bestimmung ungenau1 weil dann die ,quantitt der zu wgenden ,kohlensure zu gering ist4 #d4 ,was die ,concentration der ,flssigkeit betrifft1 so enthalte die ,zuckerlsung auf #a ,zucker etwa #d-e ,wasser1 verdnntere ,lsungen sind daher durch ,abdampfen im ,wasserbade zu concentriren4 #e4 ,man bringt die ,zuckerlsung in das ,klbchen ,a1 setzt einige ,tropfen ,weinsteinsurelsung und eine verhltnissmssig bedeutende und gewogene ,menge ausgewaschener ,hefe zu1 z4 ,b4 #bj ,grm4 frische oder eine entsprechende ,menge ,presshefe4 7,da die ,hefe fr sich auch etwas ,kohlensure zu entwickeln pflegt1 so kann man zu gleicher ,zeit eine abgewogene grssere ,menge derselben in einen hnlichen ,apparat bringen1 um die aus derselben entbundene ,kohlensure bestimmen und fr jene #bj ,grm4 in ,abrechnung bringen zu knnen47 #f4 ,man tarirt oder wgt jetzt den ,apparat genau und stellt ihn dann an einen ,ort1 an dem er ziemlich constant auf einer ,temperatur von #be erhalten wird4 ,die ,ghrung tritt bald ein1 verluft im ,anfang rasch1 verlangsamt sich aber spter mehr und mehr4 ,wenn keine ,gasblasen mehr durch die ,schwefelsure austreten 7nach #d-e ,tagen71 ist der ,versuch beendigt4 ,man erwrmt alsdann das ,klbchen ,a durch ,einstellen in heisses ,wasser1 nimmt es heraus1 saugt mittelst eines durchbohrten ,korkes die noch im ,apparat befindliche ,kohlensure bei d aus1 lsst erkalten und wgt wieder4 ,die ,gewichtsabnahme ist gleich der entwichenen ,kohlensure2 multiplicirt man deren ,menge mit #b1jde1 so findet man die ihr entsprechende ,menge ,traubenzucker4 #g4 ,sollen strkemehlhaltige ,substanzen auf diese ,art untersucht werden1 so fhrt man das ,strkemehl derselben nach der in 4 #baj4 #b4 d4 angegebenen ,weise in ,traubenzucker ber1 dampft die ,flssigkeit im ,wasserbade bis zur syrupartigen ,consistenz ab1 bringt sie in das ,klbchen ,a1 setzt1 zur ,entfernung der freien ,schwefelsure1 eine sehr concentrirte ,lsung von neutralem weinsauren ,kali in der ,menge zu1 dass schwefelsaures und saures weinsteinsaures ,kali entsteht 7die ,reaction auf ,lackmus giebt hierbei einen ziemlich sicheren ,anhaltspunkt71 und unterwirft alsdann der ,ghrung4 ,von ,mehlarten wendet man etwa #c1 bei ,kartoffeln #f-h ,grm4 an4 ,,iii4 ,analyse der ,pflanzenaschen#ach4 4 #bab4 ,seitdem durch die ,ergebnisse der ,agriculturchemie der ,satz festgestellt wurde1 dass zur ,entwickelung jeder ,pflanze gewisse unorganische ,bestandtheile1 welche bei verschiedenen ,pflanzen verschieden sind1 erfordert werden1 ist ein ,streben rege geworden1 die fr die einzelnen ,gewchse -- namentlich die ,culturpflanzen1 und ferner die ,unkruter1 weil diese ,rckschlsse auf die im ,boden enthaltenen ,bestandtheile gestatten -- nothwendigen unorganischen ,bestandtheile kennen zu lernen4 -- ,diesen ,zweck suchte man durch die ,analyse der ,asche zu erreichen1 welche durch ,verbrennen der ganzen ,pflanzen1 oder auch einzelner ,theile derselben 7z4 ,b4 der ,samen7 erhalten wurde4 -- ,wenngleich es nun feststeht1 dass auf diesem ,wege vllig genaue ,resultate nicht erhalten werden knnen1 weil die ,asche die ,summe der in den ,pflanzen enthaltenen unorganischen ,bestandtheile nicht ganz richtig darstellt1 so kennt man doch gegenwrtig1 wenn man von einigen in dieser ,hinsicht angestellten ,versuchen absieht#aci1 noch kein besseres und keinesfalls ein fr alle ,pflanzenstoffe anwendbares und gengendes ,mittel zur ,erreichung des oben angefhrten ,zweckes4 ,es bleibt daher1 wenigstens fr die nchste ,zukunft1 die ,analyse der ,pflanzenaschen immer noch eine sehr beachtenswerthe ,aufgabe1 und aller ,wahrscheinlichkeit nach wird sie es immer bleiben1 da ihre ,ergebnisse1 wenn auch nicht den ,anforderungen der ,physiologie1 so doch denen der ,landwirthschaft dauernd gengen werden4 #ach ,da die ,analyse der ,aschen thierischer ,substanzen nicht so hufig vorgenommen zu werden pflegt1 als die der ,pflanzenaschen1 indem sie fast nur ,zwecken der ,wissenschaft1 weniger solchen der ,praxis dient1 habe ich die ausfhrliche ,beschreibung derselben im ,text weggelassen4 ,ich bemerke nur kurz1 dass man zu ihrer ,einscherung und ,analyse sich derselben ,verfahrungsweisen bedienen kann1 welche im ,text angegeben sind4 -- ,die ,substanzen1 welche schmelzen1 erhitzt man1 nach ,h4 ,rose1 erst in einer ,platinschale unter ,umrhren1 bis sie ihren flssigen ,zustand verloren haben und die organische ,materie der ,hauptsache nach zerstrt ist4 ,der grsstentheils verkohlte ,rckstand wird dann in einen ,platintiegel1 oder auch jetzt ohne ,nachtheil in einen ,thontiegel gebracht und mit gut aufgelegtem ,deckel bis zur dunkeln ,rothgluth erhitzt4 ,die so erhaltene ,kohle verbrennt man mit ,hlfe von ,platinschwamm4 -- ,auch die im ,text beschriebene ,strecker'sche ,methode der ,einscherung eignet sich sehr gut fr thierische ,substanzen4 -- ,strecker macht in seiner ,abhandlung 7,annal4 der ,chem4 und ,pharm4 #gc4 #cgj7 darauf aufmerksam1 dass die ,asche thierischer ,substanzen in manchen ,fllen nicht unbedeutende ,mengen von cyansauren ,salzen enthlt4 ,man zerstrt dieselben am einfachsten1 indem man die ,aschen mit ,wasser befeuchtet und hierauf allmlig zum ,glhen erhitzt4 ,in der ,regel gengt ein einmaliges ,befeuchten zur ,verwandlung der cyansauren ,salze in kohlensaure4 -- ,specielle ,angaben ber die ,analyse der ,asche thierischer ,substanzen finden sich in der ,abhandlung von ,f4 ,verdeil1 ber die ,analyse der ,asche des ,blutes des ,menschen und mehrerer ,thiere 7,annal4 der ,chem4 und ,pharm41 #fi4 #hi2 -- ,pharmac4 ,centralbl4 #ahdi1 #aih2 -- ,liebig und ,kopp1 ,jahresber4 #ahdi1 #eih71 sowie in der von ,fr4 ,keller ber die ,asche der ,fleischbrhe und des ,fleisches 7,annal4 der ,chem4 und ,pharm41 #gj4 #ia2 -- ,pharmac4 ,centralbl4 #ahdi1 #eha2 -- ,liebig und ,kopp1 ,jahresbericht #ahdi1 #eii74 #aci ,caillat giebt an1 es sei ihm gelungen1 krautartigen ,gewchsen 7,klee1 ,lucerne1 ,esparsette7 durch ,behandlung mit verdnnter ,salpetersure die organischen ,bestandtheile so vollstndig zu entziehen1 dass die leicht verbrennliche rckstndige ,masse auf #aj ,grm4 angewendeten ,vegetabils nur #ah-bb ,milligramme aus ,kieselsure und ,eisenoxyd bestehende ,asche hinterlasse4 ,diese ,behandlung liefere ausserdem eine grssere ,menge von ,aschenbestandtheilen1 namentlich von ,schwefelsure1 als man durch ,einscherung der ,pflanze gewinnen knne4 7,compt4 rend4 ,,xxix1 #acg4 -- ,jahresber4 von ,liebig und ,kopp1 #ahdi1 #fja47 ,da nach den bisherigen ,erfahrungen die ,aschen der ,gewchse nur eine beschrnkte ,anzahl von ,suren und ,basen enthalten1 so lassen sich zu ihrer ,analyse allgemein anwendbare ,verfahrungsweisen aufstellen1 von denen ich1 weil sie manche ,besonderheiten darbieten und hufig angewendet werden1 die mittheilen will1 welche mir die einfachsten und besten scheinen4 ,dass ich mich dabei nicht auf eine ausfhrliche ,kritik der sehr zahlreichen und wesentlich von einander abweichenden in ,vorschlag gekommenen ,methoden einlassen kann1 ergiebt sich aus dem ,zwecke des ,buches4 ,die ,stoffe1 welche man allgemeiner verbreitet in den ,pflanzen antrifft1 sind folgende3 ,basen3 ,kali1 ,natron1 ,kalk1 ,magnesia1 ,eisenoxyd1 ,manganoxyd2 -- ,suren oder sie vertretende ,krper3 ,kieselsure1 ,phosphorsure1 ,schwefelsure1 ,kohlensure1 ,chlor4 ,ausserdem findet man zuweilen ,thonerde 7wohl nur von ,verunreinigungen herrhrend71 ,fluor1 ,jod1 ,brom1 ,cyanmetalle und cyansaure ,salze 7nur in der ,asche sehr stickstoffhaltiger ,krper71 ,schwefelmetalle und hufig geringe ,spuren von ,kupferoxyd4 ,von den hier genannten ,stoffen sind die meisten unzweifelhaft bereits ,bestandtheile der unzerstrten ,vegetabilien gewesen1 manche dagegen knnen als solche vorhanden gewesen1 aber auch erst durch die ,einscherung entstanden sein1 und gewisse endlich verdanken nur dem genannten ,zerstrungsprocess ihre ,entstehung4 ,so knnen die schwefelsauren und ausnahmsweise selbst die kohlensauren ,salze der ,asche schon ,bestandtheile der ,pflanze gewesen sein1 sie knnen aber auch erst durch ,zerstrung von ,salzen mit organischen ,suren und durch ,verbrennen des in jeder ,pflanze enthaltenen unoxydirten ,schwefels entstanden sein1 -- so entstehen die ,schwefelmetalle durch ,einwirkung der ,kohle auf schwefelsaure ,salze bei mangelndem ,luftzutritt1 die ,cyanmetalle durch ,erhitzung stickstoffhaltiger ,kohle mit kohlensauren ,alkalien1 die cyansauren ,salze durch ,oxydation der ,cyanmetalle etc4 ,die ,mannigfaltigkeit dieser ,bestandtheile und der ,umstand1 dass einige derselben in der ,regel nur in sehr kleiner ,menge zugegen sind1 machen die ,aufstellung allgemein passender ,methoden zu einer nicht ganz leichten ,aufgabe1 zumal man ,grund hat1 darnach zu streben1 dass die ,methoden mit der nothwendigen ,genauigkeit den ,vortheil verbinden1 einigermaassen schnell zum ,ziele zu fhren4 -- ,ich spreche im ,folgenden erstens von der ,bereitung der zur ,analyse zu verwendenden ,asche1 zweitens von der ,analyse der ,pflanzenaschen1 drittens von der ,darstellung der ,resultate und viertens von der ,berechnung der gefundenen ,aschenbestandtheile auf die ,pflanzen oder ,pflanzentheile1 denen sie angehrt haben4 ,a4 ,bereitung der ,asche4 4 #bac4 ,bei der ,bereitung einer ,asche sind folgende ,bedingungen zu erfllen3 #a7 die zu verbrennenden ,pflanzen oder der zu verbrennende ,pflanzentheil muss frei sein von allen anhngenden ,verunreinigungen2 #b7 die ,asche muss mglichst wenig unverbrannte ,theile enthalten2 #c7 durch den ,process des ,einscherns drfen keine wesentlichen ,bestandtheile verloren gehen4 ,um die erste ,bedingung zu erfllen1 hat man demnach die betreffenden ,pflanzen oder ,pflanzentheile sorgfltig auszusuchen und zu reinigen4 ,nicht immer gelingt es1 anhngenden ,sand oder ,thon durch blosses ,reiben und ,brsten zu entfernen2 es ist dies namentlich bei kleinen ,samenkrnern der ,fall4 -- ,h4 ,rose giebt zu deren ,reinigung folgende ,vorschrift4 ,man bergiesst sie in einem ,becherglase mit einer nicht zu grossen ,menge destillirten ,wassers1 rhrt einige ,augenblicke mit einem ,glasstabe gut um1 bringt sie dann auf ein weitlcheriges ,sieb1 das den feinen ,sand durchlaufen lsst1 die ,samenkrner aber zurckhlt4 ,diese ,operation wiederholt man einige ,male1 lsst aber dabei die ,krner nie lange mit dem ,wasser in ,berhrung1 weil aus ihnen sonst auflsliche ,salze knnten ausgezogen werden4 ,man bringt dann den ,samen auf ein leinenes ,tuch und reibt ihn zwischen demselben1 wodurch auch der feine an den ,krnern haftende ,sand fortgenommen wird4 ,der so gereinigte ,samen ist fast vllig frei von fremden ,beimengungen4 ,man trocknet ihn1 um ihn spter einschern zu knnen4 ,zur ,erfllung der zweiten und dritten ,bedingung hat man vornehmlich ins ,auge zu fassen1 dass die ,einscherung bei mglichst niederer ,temperatur 7dunkler ,rothglhhitze7 und bei einem weder zu starken noch zu schwachen ,luftzutritt vor sich gehe2 denn ist der letztere zu stark1 so werden leicht ,theile der ,asche fortgerissen1 ist er zu gering1 so dauert die ,einscherung zu lange1 auch finden leicht ,reductionsprocesse statt1 -- glht man zu stark1 so schmelzen nicht allein die ,chlormetalle und ,phosphate der ,alkalien und erschweren1 indem sie die ,kohle umhllen1 deren ,verbrennung ausserordentlich1 sondern es verflchtigen sich auch leicht ,chlormetalle1 und selbst ,phosphorsure kann verloren gehen1 indem1 wie ,erdmann zuerst gezeigt hat1 saure ,phosphate der ,alkalien1 mit ,kohle geglht1 unter ,reduction und ,verflchtigung eines ,theiles des ,phosphors in neutrale ,salze bergehen4 -- ,whrend man nun durch die ,methode der ,einscherung und nthigenfalls durch ,vermischung der einzuschernden ,substanz mit ,baryt oder ,kalk jedem ,verlust an ,chlormetallen1 ,phosphorsure und ,schwefelsure vorbeugen kann1 gelingt dies nicht in ,betreff der ,kohlensure4 ,niemals wird man daher durch die ,bestimmung der letzteren irgend einen sicheren ,rckschluss auf ,bestandtheile des ,vegetabils machen knnen1 indem sich nicht einmal der ,satz als richtig erwies1 dass kohlensaure ,salze in der ,asche einer 7kohlensaure ,salze nicht enthaltenden7 ,pflanze auf das ,vorhandensein organischsaurer ,salze in dieser schliessen lassen2 denn wie ,strecker gezeigt hat1 bilden sich kohlensaure ,alkalien1 wenn dreibasisch phosphorsaure mit einem grossen ,ueberschuss von ,zucker1 beziehungsweise dessen ,kohle1 geglht werden1 whrend gleichzeitig pyrophosphorsaure ,alkalien entstehen4 ,erwgt man dieses ,factum und bercksichtigt man1 dass umgekehrt pyrophosphorsaure ,alkalien1 mit kohlensauren stark geglht1 in dreibasisch phosphorsaure bergehen1 so ergiebt sich1 dass das ,auffinden dreibasischer oder zweibasischer phosphorsaurer ,salze in einer ,asche ebenfalls abhngig sein kann von der ,art1 nach welcher dieselbe bereitet worden ist4 ,ich gehe jetzt zur ,beschreibung der ,methoden ber1 welche man zur ,darstellung der ,asche whlen kann4 #a4 ,einscherung in der ,muffel4 ,diese ,art der ,einscherung1 welche zuerst von ,erdmann#adj1 spter von ,strecker#ada empfohlen worden und gegenwrtig in den meisten ,laboratorien eingefhrt ist1 hat die frher bliche1 wonach die ,substanz in schief liegenden hessischen ,tiegeln verkohlt wurde1 fast ganz verdrngt4 #adj ,ann4 d4 ,chem4 u4 ,pharm4 #ed4 #cec4 #ada ,ann4 d4 ,chem4 u4 ,pharm4 #gc4 #cff4 ,die ,muffeln1 welche ich anwende1 sind von der ,masse der hessischen ,tiegel1 #bh ,cm4 tief1 #aa ,cm4 breit1 #f ,cm4 hoch4 ,die ,maassangaben beziehen sich auf die ,dimensionen im ,lichten4 ,die ,muffeln befinden sich eingemauert in ,oefen mit drehbarem ,rost1 haben kein ,abzugsrohr und werden vorn durch einen mit ,lchern versehenen ,deckel lose verschlossen4 ,die so entstehende ,luftcirculation gengt zu dem ,verbrennen der verkohlten ,substanz vollstndig4 ,man trocknet zunchst die einzuschernde ,substanz 7etwa #ajj ,grm47 bei #ajj oder #aaj4 ,saftige ,wurzeln oder fleischige ,frchte zerschneidet man zu dem ,behufe und legt sie auf ,glasplatten4 ,die getrocknete ,substanz wgt man am besten1 bringt sie dann in einer flachen ,platin- oder ,porzellanschale 7besser noch in einer flachen1 gerade in die ,muffel passenden ,platin- oder ,porzellankapsel7 in die ,muffel und erhitzt diese allmlig4 ,sobald keine brenzlichen ,producte mehr entweichen1 steigert man die ,hitze ein wenig1 aber nicht weiter als bis zu einer ganz gelinden1 bei ,tage nicht sichtbaren ,rothglhhitze4 ,bei dieser ,temperatur1 bei welcher weder ,kochsalz noch pyrophosphorsaures ,natron schmilzt1 verbrennt die ,kohle unter schwacher ,glherscheinung1 und es gengen #ab ,stunden1 um eine zur ,analyse hinreichende ,menge von kohlefreier ,asche zu erhalten4 -- ,substanzen1 welche sich zu dieser ,art der ,einscherung nicht eignen1 verkohlt man zuerst in einem grossen bedeckten ,platin- oder auch hessischen ,tiegel bei gelinder ,rothgluth und verbrennt dann die verkohlte ,masse in der ,muffel4 ,umrhren der in der ,einscherung begriffenen ,substanz ist in der ,regel unzweckmssig1 weil sie dadurch an ,lockerheit verliert4 ,bei dieser ,methode der ,einscherung verflchtigt sich1 nach ,strecker1 kein ,kochsalz4 ,nach beendigter ,verbrennung wgt man die erhaltene ,asche1 zerreibt und mischt sie und bringt sie zunchst in ein gut schliessendes ,pulverglas4 #b4 ,einscherung in der ,schale1 mit ,hlfe knstlichen ,luftzuges1 nach ,f4 ,schulze#adb4 ,man verkohlt die bei #ajj getrocknete1 gewogene organische ,substanz im ,tiegel bei gelinder ,rothglhhitze1 bringt die ,kohle in eine flache ,platinschale1 legt ber dieselbe ein ,dreieck von ,platindraht und stellt auf dieses einen gewhnlichen ,lampencylinder 7oder auch einen hinlnglich weiten ,retortenhals2 den ,cylinder kann man auch in einen ,retortenhalter einspannen und ihn so ber der ,schale befestigen74 ,unter die ,schale braucht man nur die einfache ,weingeistlampe zu stellen4 ,durch den verstrkten ,luftzug1 welchen der ,cylinder veranlasst und welchen man dadurch reguliren kann1 dass man einen lngeren oder krzeren anwendet und ihn niedriger oder hher stellt1 gelingt die ,einscherung bei der angegebenen niederen ,temperatur selbst bei ,getreidekrnern auf berraschende ,weise#adc4 ,nach vollendeter ,einscherung wgt man die ,asche und verfhrt wie in #a4 #adb ,briefliche ,mittheilung4 #adc ,f4 ,schulze bedient sich dieses ,mittels auch bei der gewhnlichen ,filtereinscherung1 indem er den ,tiegel mit dem ,filter in die ,schale stellt4 #c4 ,einscherung in der ,muffel unter ,zusatz von ,baryt1 nach ,strecker 7a4 a4 ,o474 ,die organische ,substanz wird bei #ajj getrocknet und in einer ,porzellan- oder ,platinschale ber der ,lampe schwach verkohlt4 ,die ,kohle feuchtet man mit einer concentrirten ,lsung von reinem ,barythydrat an1 und verwendet hierzu soviel1 dass die nach dem ,verbrennen bleibende ,asche etwa die ,hlfte ihres ,gewichtes an ,baryt enthlt4 ,die angefeuchtete ,kohle wird wieder getrocknet und bei mglichst niederer ,temperatur in der ,muffel verbrannt4 ,die ,asche schmilzt hierbei nicht2 sie bleibt volumins und locker1 so dass eine vollstndige ,verbrennung der ,kohle sich erreichen lsst4 ,der ,rckstand muss noch einen ansehnlichen ,ueberschuss von kohlensaurem ,baryt enthalten4 ,ist dies nicht der ,fall1 so kann man einen ,verlust von ,schwefel oder ,phosphor befrchten und thut daher besser1 eine neue ,portion mit einem grsseren ,zusatz von ,baryt einzuschern4 ,der eingescherte ,rckstand wird nun fein gepulvert und innig gemischt4 #d4 ,einscherung mit ,hlfe von ,platinschwamm1 nach ,h4 ,rose4 ,man verkohlt zunchst etwa #ajj ,grm4 der bei #ajj getrockneten ,substanz im ,platin- oder ,thontiegel bei dunkler ,rothglhhitze1 reibt die verkohlte ,masse im ,porzellanmrser fein1 mischt sie mit #bj-cj ,grm4 ,platinschwamm aufs ,innigste1 bringt das ,gemenge portionenweise in eine flache dnne ,platinschale und erhitzt ber der ,lampe mit doppeltem ,luftzuge4 ,nach kurzer ,zeit1 noch ehe dies ,gemenge ins ,glhen gekommen ist1 fngt jedes ,kohlentheilchen an zu verglimmen1 und die ,oberflche des schwarzen ,gemenges berzieht sich mit einer grauen ,schicht4 ,durch fleissiges1 vorsichtiges ,umrhren mit einem kleinen ,platinspatel erneuert man die ,oberflche und befrdert die ,verbrennung4 ,so lange noch unverbrannte ,kohle in der ,masse enthalten ist1 findet ein ,verglimmen statt1 sobald sie aber vollstndig verbrannt ist1 hrt jedes sichtbare ,erglhen der ,masse auf1 auch wenn man dieselbe strker erhitzt4 ,sind smmtliche ,portionen eingeschert1 so mischt man gleichfrmig1 trocknet scharf und wgt4 ,zieht man das ,gewicht des zugesetzten ,platins ab1 so erhlt man das der ,asche4 ,b4 ,analyse der ,asche4 4 #bad4 ,nachdem ich im ,vorhergehenden die vorzglichsten ,methoden zur ,darstellung von ,pflanzenaschen mitgetheilt habe1 mache ich hier zunchst darauf aufmerksam1 dass in bei ,weitem den meisten ,fllen die ,methoden #a und #b1 wenn dieselben richtig ausgefhrt werden1 vollkommen gengen1 indem bei deren ,anwendung nur der ,gehalt an ,kohlensure und an ,schwefel ungenau zu werden pflegt#add4 ,da nun die ,bestimmung der ersteren auch durch die anderen ,methoden nicht genauer wird1 und die ,ermittlung des ,schwefelsuregehaltes einer ,asche von verhltnissmssig geringem ,werthe ist1 indem man dadurch weder ,aufschluss ber den in der ,pflanze als ,schwefelsure1 noch ber den im ,ganzen in derselben enthaltenen ,schwefel enthlt1 so ist es jedenfalls am sichersten1 zur ,bestimmung des ,schwefels einer vegetabilischen ,substanz eine besondere ,portion nach 4 #aef zu behandeln4 -- #add ,vergl4 auch ,way und ,ogston1 ,jahresber4 von ,liebig u4 ,kopp #ahdi4 #fja4 ,ich habe diesen ,satz vorausgeschickt1 um es zu rechtfertigen1 dass ich im ,folgenden nur von der ,analyse reiner 7baryt- und platinfreier7 ,asche rede4 ,kommt man in den ,fall1 die ,einscherungsmethode #c oder #d anzuwenden1 so bedarf es nur geringer1 leicht sich ergebender ,modificationen der sogleich zu beschreibenden ,methoden4 ,nach ihren hauptschlichsten ,bestandtheilen kann man die ,aschen in folgende ,abtheilungen bringen3 a4 ,aschen mit vorwaltenden kohlensauren ,alkalien und kohlensauren alkalischen ,erden4 -- ,eine solche ,asche liefern z4 ,b4 die ,hlzer1 die kruterartigen ,gewchse etc4 b4 ,aschen mit vorwaltenden phosphorsauren ,alkalien und phosphorsauren alkalischen ,erden4 -- ,hierher gehren fast alle ,samenaschen4 c4 ,aschen mit vorwaltender ,kieselsure4 -- ,eine solche geben die ,halme der ,gramineen1 der ,equisetaceen u4 s4 w4 ,wenngleich es einleuchtend ist1 dass diese ,eintheilung nicht streng sein kann1 und dass sich zahlreiche ,uebergnge von einer ,gruppe zur anderen finden werden1 so muss sie doch beibehalten werden1 wenn in die jetzt mitzutheilenden analytischen ,methoden ,klarheit kommen soll1 denn der allgemeine ,gang erleidet gewisse ,modificationen1 je nachdem eine ,asche zur ersten1 zweiten oder dritten ,abtheilung gehrt4 a4 ,qualitative ,analyse4 ,da man die ,bestandtheile1 welche die ,aschen zu enthalten pflegen1 bereits im ,allgemeinen kennt1 so wre es berflssig1 von jeder ,asche eine vollstndige qualitative ,analyse vorzunehmen4 -- ,es sind nur einige wenige vorlufige ,versuche1 welche man zu machen hat1 sowohl um ber die ,gegenwart oder ,abwesenheit seltener vorkommender ,bestandtheile1 als auch namentlich um darber ins ,klare zu kommen1 zu welcher der oben angefhrten ,abtheilungen man die ,asche zu rechnen hat4 -- ,diese ,versuche sind folgende3 #a4 ,man prfe1 ob die ,asche durch ,erwrmen mit concentrirter ,salzsure vollkommen aufschliessbar sei4 -- ,braust eine ,asche beim ,uebergiessen mit der ,sure stark1 so kann man von der ,aufschliessbarkeit im ,voraus berzeugt sein4 -- ,in der ,regel sind es nur die an ,kieselsure reichen ,aschen der ,halme der ,grser etc41 welche nicht vollstndig aufgeschlossen werden4 #b4 ,versetzt man die salzsaure ,lsung irgend einer ,asche1 nach ,abscheidung der ,kieselerde1 mit essigsaurem ,alkali1 oder neutralisirt man sie mit ,ammon und setzt alsdann freie ,essigsure hinzu1 so scheidet sich fast bei allen ,aschen ein gelblichweisser1 gallertartiger ,niederschlag -- phosphorsaures ,eisenoxyd -- ab4 ,es ist nun nothwendig zu wissen1 ob ausser der in diesem ,niederschlage befindlichen ,phosphorsure noch eine weitere ,menge in der ,asche enthalten ist4 ,um diese ,frage zu entscheiden1 filtrirt man den nach angegebener ,art erhaltenen ,niederschlag ab1 und setzt zum ,filtrat ,ammon im ,ueberschuss4 -- ,entsteht hierdurch kein ,niederschlag1 oder ist ein sich abscheidender roth1 besteht er also aus ,eisenoxydhydrat1 so enthlt die ,asche keine weitere ,phosphorsure1 -- entsteht aber ein weisser ,niederschlag 7phosphorsaurer ,kalk und phosphorsaures ,bittererde-,ammon71 so ist es gewiss1 dass die ,asche mehr ,phosphorsure enthlt1 als das darin enthaltene ,eisenoxyd zu binden vermag1 und dass die ,asche somit zur zweiten ,abtheilung zu rechnen ist4 #c4 ,man prft auf ,mangan1 indem man ein ,theilchen der ,asche mit ,soda mengt und auf ,platinblech der usseren ,lthrohrflamme aussetzt1 vergl4 ,anleit4 zur qual4 ,anal4 #d4 ,man prft auf ,jod1 ,brom1 ,fluor und die brigen der zuweilen in sehr geringer ,menge vorkommenden1 oben genannten ,substanzen1 sofern man ein ,interesse hat1 ,spuren derselben nachzuweisen 7vergl4 ,anleit4 zur qual4 ,analyse74 b4 ,quantitative ,analyse4 ,i4 ,aschen mit vorwaltenden kohlensauren ,alkalien oder alkalischen ,erden1 in welchen alle ,phosphorsure an ,eisenoxyd gebunden ist4 4 #bae4 ,smmtliche ,bestandtheile bestimmt man in drei verschiedenen ,portionen der ,asche1 welche wir ,a1 ,b und ,c nennen wollen4 ,in ,c bestimmt man die ,kohlensure#ade1 ,b das ,chlor1 ,a alle brigen ,bestandtheile4 #ade ,die ,bestimmung derselben1 wenn auch an und fr sich ohne grosse ,bedeutung 7s4 oben71 ist nothwendig1 um die ,analyse zu vervollstndigen und so eine gewisse ,controle fr deren ,richtigkeit zu erlangen4 ,a4 #a4 ,bestimmung der ,kieselerde1 der ,kohle und des ,sandes4 ,man bergiesst #d-e ,grm4 der ,asche in einem schief gehaltenen ,kolben mit concentrirter ,salzsure1 so dass die entweichende ,kohlensure keine ,trpfchen der ,flssigkeit mit sich fortreissen kann1 und erhitzt gelinde1 bis man ausser den leicht zu erkennenden kohligen und sandigen ,theilen 7welche fast niemals ganz fehlen7 keine unaufgeschlossene ,asche mehr bemerkt4 ,man verdampft nun die sorgfltig in eine ,porzellanschale gebrachte ,lsung im ,wasserbade zur ,trockne und erhitzt den ,rckstand1 wie dies bei ,abscheidung der ,kieselerde geschehen muss1 unter ,umrhren und ,zertheilung der ,klmpchen1 aber immer nur bei #ajj 7vergl4 4 #aaa4 ,,ii4 a474 7,braust die ,asche beim ,uebergiessen mit ,sure nur schwach1 so kann man sie gleich in der ,porzellanschale mit ,salzsure bergiessen1 wobei man die ,schale jedoch mit einer ,glasplatte zu bedecken hat47 -- ,nach dem ,erkalten befeuchtet man die trockene ,masse mit concentrirter ,salzsure1 erhitzt nach halbstndiger ,einwirkung mit einer gehrigen ,menge ,wasser zum anfangenden ,kochen und filtrirt die saure ,flssigkeit durch ein bei #ajj getrocknetes und gewogenes ,filter aus starkem ,papier4 ,auf dem ,filter bleibt die ,kieselerde1 gemengt mit ,kohle und ,sand1 wenn diese zugegen sind4 -- ,man trocknet es nach vollkommenem ,auswaschen sorgfltig und bringt die darin enthaltenen ,substanzen in eine ,platinschale1 ohne das ,filter dabei zu beschdigen4 7,wenn das ,pulver vollkommen trocken war1 so gelingt dies sehr gut1 und an dem ,papier bleibt meistens nur so viel hngen1 dass dasselbe von der ,kohle gefrbt erscheint47 -- ,das ,pulver erhlt man eine halbe ,stunde lang mit reiner 7kieselsurefreier7 verdnnter ,natronlauge 7oder auch mit einer concentrirten ,lsung von kohlensaurem ,natron7 im ,sieden1 wobei sich nach und nach alle ,kieselsure auflst1 ohne dass etwa zugegebener ,sand oder ,kohle angegriffen werden4 ,man filtrirt nun durch das nmliche ,filtrum1 wscht das ,ungelste gut aus und trocknet es mit dem ,filtrum bei #ajj1 bis kein ,gewichtsverlust mehr stattfindet4 ,es wird1 nach ,abzug des ,gewichts des ,filters1 als ,kohle und ,sand in ,rechnung gebracht4 ,das mit ,salzsure bersttigte ,filtrat giebt1 nach 4 #aaa4 ,,ii4 a4 behandelt1 die ,quantitt der ,kieselsure4 #b4 ,bestimmung aller brigen ,bestandtheile1 ausgenommen ,chlor und ,kohlensure4 ,die von der ,kieselerde1 der ,kohle und dem ,sand abfiltrirte salzsaure ,lsung sammt dem ,waschwasser theilt man nach vorhergegangener inniger ,mischung dem ,volum oder ,gewichte nach in drei1 oder zweckmssiger in vier ,theile1 damit man1 wenn eine ,bestimmung misslingt1 den letzten ,theil zur ,wiederholung derselben benutzen kann4 -- ,am einfachsten geschieht die ,theilung1 indem man die ,flssigkeit in einen #bjj ,c4,c4 fassenden ,messkolben filtrirt1 denselben mit ,hlfe des ,waschwassers und zuletzt mit reinem ,wasser bis an den ,theilstrich anfllt1 schttelt und nun mittelst einer ,pipette dreimal je #ej ,c4,c4 abmisst4 ,wir wollen die drei ,portionen a1 b und c nennen4 ,in a bestimmt man das phosphorsaure ,eisenoxyd1 etwa vorhandenes freies ,eisenoxyd und die alkalischen ,erden1 ferner das ,mangan1 sofern welches zugegen4 ,in b die ,alkalien4 ,in c die ,schwefelsure4 a4 ,bestimmung des phosphorsauren ,eisenoxyds etc4 und der alkalischen ,erden4 ,man versetzt die ,flssigkeit mit ,ammon1 bis der entstehende ,niederschlag nicht mehr verschwindet1 fgt nun essigsaures ,ammon und soviel freie ,essigsure hinzu1 dass die ,flssigkeit deutlich sauer reagirt4 -- ,der bleibende gelblichweisse ,niederschlag1 der sich bei gelindem ,erwrmen am besten abscheidet1 ist phosphorsaures ,eisenoxyd 7#c,,po#e1 #b;,fe#b,o#c1 #c;,,ho #aj aq474 ,es wird abfiltrirt1 heiss ausgewaschen1 geglht1 gewogen und als solches in ,rechnung gebracht4 ,seine ,formel ist nach dem ,glhen #c,,po#e1 #b;,fe#b,o#c 7vergl4 4 #gb4 #d4 c474 ,das ,filtrat sttigt man mit ,ammon und bestimmt darin ,kalk und ,magnesia nach 4 #abb4 ,b4 #c4 ,entsteht jedoch durch ,zusatz des ,ammons ein ,niederschlag von ,eisenoxydhydrat1 so muss dieses erst abfiltrirt und bestimmt werden1 -- und ist eine bestimmbare ,menge ,mangan allein oder neben ,eisen zugegen1 so hat man die mit ,ammon gesttigte ,flssigkeit erst mit ,schwefelammonium zu fllen1 ehe man zur ,bestimmung der alkalischen ,erden schreitet4 -- ,ist der ,niederschlag des ,schwefelmangans rein1 so verfhrt man damit nach 4 #hf4 #a4 c41 -- ist er eisenhaltig1 nach 4 #abh4 b4 ,bestimmung der ,alkalien4 ,man versetzt die ,flssigkeit b4 7nachdem man durch ,verdampfen im ,wasserbad den grsseren ,theil der freien ,sure entfernt hat7 mit ,barytwasser bis zur stark alkalischen ,reaction1 erwrmt und filtrirt4 ,man entfernt auf diese ,weise alle ,schwefelsure1 alle ,phosphorsure1 alles ,eisenoxyd und die ,bittererde4 ,den ,niederschlag wscht man so lange aus1 bis das letztablaufende ,waschwasser ,silbersolution nicht mehr trbt1 fllt aus dem ,filtrat den ,barytberschuss durch mit ,ammon versetztes kohlensaures ,ammon1 lsst absitzen1 filtrirt1 verdampft in einer ,platinschale zur ,trockne1 glht1 fllt nochmals und wenn nthig auch noch ein drittes ,mal mit ,ammon und kohlensaurem ,ammon 7bis die ,lsung des gelinde geglhten ,rckstandes durch die genannten ,reagentien nicht mehr getrbt wird71 verdampft1 glht gelinde1 wgt die als ,chlormetalle zurckbleibenden ,alkalien und trennt ,natron und ,kali nach 4 #abj4 #a4 a4 ,,nb4 ,statt der beschriebenen ,methode kann man auch sehr gut die ,bestimmungen a4 und b4 vereinigen4 ,man fllt in dem ,fall das phosphorsaure ,eisenoxyd wie angegeben und verfhrt mit dem ,filtrate genau nach 4 #agg4 #d4 b4 ,es ist diese ,methode namentlich dann zu empfehlen1 wenn man wenig ,asche hat4 c4 ,bestimmung der ,schwefelsure4 ,man fllt die ,flssigkeit c mit ,chlorbaryum und bestimmt den ,niederschlag nach 4 #aje4 ,b4 ,bestimmung des ,chlors4 ,man wgt eine zweite ,portion der ,asche 7#a-b ,grm47 ab1 zieht sie heiss mit ,wasser aus1 suert das ,filtrat mit ,salpetersure an1 fllt mit salpetersaurem ,silberoxyd und bestimmt den ,niederschlag nach 4 #aab4 ,i4 a4 ,c4 ,bestimmung der ,kohlensure4 ,man behandelt eine dritte ,portion der ,asche 7die ,menge richtet sich nach dem ,kohlensuregehalt7 nach 4 #aaj4 ,,ii4 b4 ,greek3 b4 ,,ii4 ,durch ,salzsure aufschliessbare ,aschen1 in welchen ausser der an ,eisenoxyd gebundenen ,phosphorsure noch weitere vorhanden ist4 4 #baf4 ,die ,analyse wird im ,allgemeinen gerade so ausgefhrt wie in ,i4 74 #bae7 angegeben1 nur bei ,a4 #b4 a4 erleidet sie ,abnderungen4 ,bei ,ausfllung des phosphorsauren ,eisenoxyds hat man nmlich zunchst ,sorge zu tragen1 dass etwa mitgefllter phosphorsaurer ,kalk durch ,essigsure vollstndig wieder gelst wird2 sodann fllt man aus dem sauren ,filtrate den ,kalk geradezu durch kleesaures ,ammon 74 #ha4 #b4 b4 ,greek3 b474 ,das ,filtrat theilt man alsdann in zwei gleiche ,theile und bestimmt im einen die ,magnesia durch ,zusatz von ,ammon und phosphorsaurem ,natron1 im anderen die ,phosphorsure durch ,zusatz von ,ammon und mit ,salmiak versetzter schwefelsaurer ,magnesialsung4 -- ,ist die ,phosphorsure in ,form zweibasischer ,salze zugegen gewesen1 so geht man am sichersten1 wenn man die zu ihrer ,ermittlung bestimmte ,hlfte1 zuletzt im ,platintiegel1 verdampft und den ,rckstand mit kohlensaurem ,natron schmelzt1 ehe man die angegebene ,bestimmung vornimmt4 ,enthlt die ,asche eine bestimmbare ,menge ,mangan1 so lsst sich diese einfache ,methode nicht wohl anwenden1 weil alsdann dieses theils mit dem ,kalk1 theils mit der ,magnesia niedergeschlagen wrde4 ,man versetzt daher die von dem phosphorsauren ,eisenoxyd abfiltrirte ,flssigkeit 7welche noch essigsaures ,alkali enthlt7 mit ,eisenchlorid1 bis dieselbe in ,folge sich bildenden essigsauren ,eisenoxyds deutlich roth wird1 kocht lngere ,zeit und filtrirt heiss ab4 ,durch diese ,operation wird alle ,phosphorsure ausgefllt1 und man hat somit ,mangan1 ,kalk und ,magnesia als ,chlormetalle in ,lsung4 -- ,man trennt sie nach 4 #abg4 ,sollte der ,niederschlag des ,schwefelmangans eisenhaltig sein1 was in der ,regel der ,fall ist1 so hat man das ,mangan vom ,eisen nach 4 #abh zu scheiden4 99 99 99 99 99 ,n4,b4 ,hat man nicht viel ,asche1 so kann man die salzsaure ,lsung der ,portion ,a auch nur in zwei ,theile theilen1 a und b4 ,mit a verfhrt man1 wie eben angegeben1 -- b versetzt man zur ,bestimmung der ,schwefelsure mit ,chlorbaryumlsung in mglichst geringem ,ueberschuss1 fllt die ,phosphorsure nach 4 #ajf4 ,i4 c4 ,greek3 c4 7indem man statt des dort angegebenen essigsauren ,natrons essigsaures ,ammon anwendet7 und bestimmt alsdann im ,filtrate die ,alkalien1 nachdem man die ,ammonsalze verjagt1 die ,magnesia mit etwas ,kalkmilch1 dann ,kalk und ,baryt mit ,ammon und kohlensaurem ,ammon ausgefllt hat4 -- ,wgt man das erhaltene basisch phosphorsaure ,eisenoxyd1 so dient diese ,bestimmung der in a gemachten zur ,controle4 ,,iii4 ,durch ,salzsure nicht aufschliessbare ,aschen4 4 #bag4 ,kohlensure findet man in solchen ,aschen selten1 sollte sich welche finden1 so wird sie nach 4 #bae bestimmt4 ,das ,gleiche gilt von ,chlor4 ,was die ,bestimmung der brigen ,bestandtheile betrifft1 so muss derselben eine ,aufschliessung vorhergehen4 ,es kann solche auf verschiedene ,weise ausgefhrt werden4 #a4 ,man kann nmlich entweder1 wie ,will und ich es zuerst vorgeschlagen1 die ,asche mit reiner ,natronlauge in einer ,platin- oder ,silberschale zur ,trockne verdampfen4 7,hierdurch werden erfahrungsmssig die kieselsauren ,verbindungen der ,asche vollstndig aufgeschlossen1 nicht aber1 oder nur hchst wenig1 etwa beigemengter ,sand4 -- ,die ,hitze darf zuletzt nicht so weit gesteigert werden1 dass die ,masse schmilzt47 -- ,man bergiesst den ,rckstand alsdann mit verdnnter ,salzsure1 dampft ein1 behandelt wieder mit ,salzsure und verfhrt mit dem unlslichen ,rckstand 7,kieselerde1 ,kohle und ,sand7 wie oben in 4 #bae4 ,a4 #a41 mit der ,lsung wie oben in 4 #bae4 ,a4 #b4 ,dass in letzterer die ,alkalien nicht bestimmt werden knnen1 sondern dass dieselben in einer besonderen ,portion der ,asche1 nachdem man solche durch ,schmelzen mit ,barythydrat oder durch ,aufschliessen mit ,fluorwasserstoff zersetzt hat1 geschehen muss1 ergiebt sich von selbst4 #b4 ,way und ,ogston#adf mischen die ,asche mit dem gleichen ,gewicht salpetersauren ,baryts und tragen sie portionenweise in einen grossen ,platintiegel ein4 ,hierdurch wird die ,asche durch ,salzsure leicht zersetzbar und1 wenn sie kohlehaltig war1 vllig weiss4 ,die ,kieselsure wird wie in 4 #bae4 ,a4 #a4 abgeschieden und der dabei etwa vorhandene und erforderlichenfalls zu bestimmende schwefelsaure ,baryt in ,rechnung gebracht4 ,von der salzsauren ,lsung verwenden sie eine ,portion zur ,bestimmung der ,alkalien 7,verfahren wie in 4 #bae4 ,a4 #b4 b471 den ,rest fllen sie mit wenig berschssiger ,schwefelsure aus 7aus dem ,gewichte des erhaltenen schwefelsauren ,baryts berechnen sie1 da die ,quantitt des angewandten salpetersauren ,baryts bekannt war1 die ,menge des ihm etwa anhngenden schwefelsauren ,kalkes7 theilen das ,filtrat in zwei ,theile und bestimmen im einen phosphorsaures ,eisenoxyd1 ,kalk und ,magnesia 74 #baf71 im anderen die ,phosphorsure nach 4 #ajf4 ,i4 c4 ,greek3 c4 #adf ,journ4 of the ,royal ,agricult4 ,soc4 of ,england1 ,,viii1 part #a4 -- ,jahresb4 von ,liebig u4 ,kopp1 #ahdi4 #fjj4 ,c4 ,darstellung der ,resultate4 4 #bah4 ,das ,streben1 die ,aschen der ,pflanzen im ,interesse der ,pflanzenphysiologie und ,agricultur zu analysiren1 gehrt1 wenn man von vereinzelten frheren ,arbeiten absieht1 der neueren und neuesten ,zeit an4 ,die ,fragen1 welche durch die ,analysen beantwortet werden sollen1 sind der ,hauptsache nach folgende3 #a4 ,haben die ,pflanzen gewisse ,bestandtheile in gewisser ,menge absolut nthig1 -- und wenn dem so ist1 welche8 #b4 ,knnen manche dieser ,bestandtheile durch andere vertreten werden8 #c4 ,hat jede ,pflanze eine bestimmte ,sttigungscapacitt1 d4 h4 ist die ,menge des ,sauerstoffs1 welcher in ihren ,basen enthalten ist1 stets dieselbe8 ,man sieht leicht ein1 dass diese ,fragen nur durch eine ausserordentlich grosse ,anzahl von ,analysen mit vlliger ,sicherheit beantwortet werden knnen1 und dass daher ,viele berufen sind1 zu ihrer ,lsung beizutragen4 ,unter diesen ,umstnden ist es von der grssten ,wichtigkeit1 dass die smmtlichen ,resultate auf bereinstimmende ,weise dargestellt werden1 so dass sie mit ,leichtigkeit und ohne ,umrechnung vergleichbar sind4 ,da wir die ,art1 wie die ,basen und ,suren in den ,pflanzen verbunden gewesen sind1 aus der ,asche doch nicht mit ,sicherheit ersehen knnen1 und da die ,aschen1 wie bereits erwhnt1 in ,bezug auf die ,basicitt der ,phosphate etc4 je nach der ,strke des ,glhens verschieden ausfallen1 so ist es ohne allen ,zweifel am rthlichsten1 die gefundenen ,gewichtsprocente der ,basen und ,suren isolirt aufzufhren4 ,nur in ,bezug auf das ,chlor ist zu erinnern1 dass man es als ,chlornatrium 7und1 wenn nicht genug ,natron vorhanden1 ,chlorkalium7 auffhren1 die darin enthaltene ,menge ,natrium auf ,natron berechnen und von der ,gesammtmenge des ,natrons abziehen muss4 -- ,denn wrde man dies nicht thun1 so erhielte man jedesmal einen ,ueberschuss bei der ,analyse1 indem man ja das in der ,asche enthalten gewesene ,chlornatrium nicht als ,chlor und ,natrium1 sondern als ,chlor und ,natron auffhrte4 -- ,etwa vorhandenes ,mangan ist als ,oxyduloxyd anzufhren1 da es als solches in der ,asche enthalten ist4 -- ,als ,beispiel mag die ,asche des ,buchensamens dienen4 ,souchay erhielt bei der ,analyse desselben3 ,kali #ah1ac ,natron #g1ee ,kalk #ai1dg ,bittererde #i1be ,eisenoxyd #b1ab ,manganoxyduloxyd #b1dg ,phosphorsure #af1ec ,schwefelsure #a1ge ,chlornatrium #j1fi ,kieselerde #a1di ,kohlensure #i1aa ,kohle und ,sand #i1ci ------ #ig1ie4 ,diese ,darstellung gengt jedoch1 wie man leicht ersieht1 nicht1 wenn man die ,resultate mit anderen genau vergleichen will1 indem dabei an #bj ,procent von ,substanzen aufgefhrt sind1 welche ganz unwesentlich sind1 nmlich ,kohlensure und ferner ,kohle und ,sand4 ,denn die ,menge1 in der diese ,bestandtheile zugegen sind1 oder1 wenn man will1 ihre ,anwesenheit berhaupt1 ist in der ,that nur von zuflligen ,umstnden 7sorgfltigem ,reinigen der ,substanz1 ,grad und ,dauer des ,glhens etc47 abhngig4 ,will man also vergleichbare ,resultate haben1 so muss man dieselben frei machen von dem ,einfluss dieser unwesentlichen ,bestandtheile4 ,dies geschieht1 indem man ,kohlensure1 ,kohle und ,sand wegstreicht1 und die wesentlichen ,bestandtheile auf #ajj ,theile berechnet4 ,auf diese ,art erhlt man z4 ,b4 bei der oben angefhrten ,analyse3 ,kali #bb1hb ,natron #i1ej ,kalk #bd1ej ,bittererde #aa1fd ,eisenoxyd #b1fg ,manganoxyduloxyd #c1aa ,phosphorsure #bj1ha ,schwefelsure #b1bj ,chlornatrium #j1hg ,kieselerde #a1hh ------- #ajj1jj4 ,man hat demnach1 wenn man allen ,anforderungen gengen will1 die ,resultate jeder ,aschenanalyse nach beiden ,weisen aufzufhren4 ,die erste ,zusammenstellung lsst alsdann eine ,beurtheilung der ,genauigkeit1 die letztere eine genaue ,vergleichung zu4 -- ,will man ein ,uebriges thun1 so kann man noch die ,sauerstoffmengen der einzelnen ,basen berechnen und deren ,summe mittheilen4 ,d4 ,berechnung der gefundenen ,aschenbestandtheile auf die ,pflanzen oder ,pflanzentheile1 denen sie angehrt haben4 4 #bai4 ,man pflegte frher gewhnlich in einer ,portion der sorgfltig getrockneten vegetabilischen ,substanz durch vorsichtiges ,einschern eines gewogenen kleineren ,theiles die ,gesammtmenge der ,asche zu bestimmen und dann einen grsseren1 weniger sorgfltig getrockneten und nicht gewogenen ,theil zu verbrennen1 um die zur ,analyse nthige ,aschenmenge zu gewinnen4 ,war diese analysirt1 so ergab sich die ,beziehung zur ,pflanze leicht durch eine hchst einfache ,rechnung4 ,es lieferten z4 ,b4 die ,weizenkrner #c ,proc4 ,asche und diese enthielt #e,o ,proc4 ,phosphorsure1 also enthielten #ajj ,thle4 ,weizenkrner #a1e ,phosphorsure etc4 ,man sieht auf den ersten ,blick1 dass diese ,methode sehr bequem ist1 aber es muss darauf aufmerksam gemacht werden1 dass sie nicht in allen ,fllen hinlnglich genaue ,resultate liefert1 da das ,gesammtquantum der ,asche1 wie sich aus den in 4 #bac angefhrten ,grnden ergiebt1 keine constante1 sondern eine je nach ,dauer1 ,strke und ,art des ,glhens in gewissen ,grenzen vernderliche ,grsse ist4 ,sofern man daher meistens nicht darauf rechnen kann1 dass die bei der ,gewichtsbestimmung der ,asche erhaltene kleine ,portion in ihrer ,menge und ,zusammensetzung genau bereinstimmt mit der zur ,analyse dienenden grsseren ,portion1 so ist es jedenfalls vorzuziehen1 die ,gesammtmenge der zur ,einscherung bestimmten ,substanz einerseits und die ,gesammtmenge der erhaltenen und zur ,analyse bestimmten ,asche andererseits zu wgen1 wie ich dies schon oben angerathen habe4 ,will man dies nicht1 so lsst sich der vorliegende ,zweck auch dadurch mit ,genauigkeit erreichen1 dass man zuerst eine grssere ungewogene ,menge des ,vegetabils einschert1 die ,asche analysirt und so das relative ,verhltniss ihrer ,bestandtheile feststellt4 ,aeschert man dann auch eine kleinere1 bei #ajj getrocknete und gewogene ,portion ein und bestimmt in der ,asche einen von den ,bestandtheilen1 deren ,menge durch die ,art der ,einscherung gar keine ,vernderung erleiden kann1 z4 ,b4 den ,kalk1 so lsst sich alsdann1 da man die ,beziehung seiner ,quantitt zur ,pflanze1 wie zu den brigen ,aschenbestandtheilen kennt1 auch das ,verhltniss leicht berechnen1 in dem die brigen ,aschenbestandtheile zur eingescherten ,substanz stehen4 ,,iv4 ,analyse der ,bodenarten#adg4 4 #bbj4 ,wenn der ,satz wahr ist1 dass jede ,pflanze zu ihrem ,wachsthum und ,gedeihen gewisse unorganische ,stoffe nthig hat1 und dass ihr diese ,stoffe von dem ,boden geliefert werden1 in welchem sie wurzelt -- und wer wollte diesen ,satz bestreiten --1 so ist es auch gewiss1 dass die ,kenntniss der ,bestandtheile des ,bodens fr den ,landwirth von der grssten ,bedeutung sein msse1 sei es1 dass er beurtheilen will1 welcher ,pflanze ein gegebener ,boden die nothwendige ,nahrung liefern kann1 -- sei es1 dass er fr eine bestimmte ,pflanze einen ,boden durch ,zufuhr von dngenden ,materien geeignet machen will4 #adg ,ich kann dieses ,capitel nicht beginnen1 ohne ,herrn ,professor ,otto meinen ,dank gesagt zu haben fr den ,nutzen1 den ich aus seiner schnen ,arbeit ber ,bodenanalyse 7siehe ,sprengel's ,bodenkunde7 gezogen habe4 ,da nun aber eine ,pflanze nur gelste ,substanzen mit ihren ,wurzelfasern aufzusaugen und in sich aufzunehmen vermag1 so ist es fr ihr ,gedeihen nicht ausreichend1 dass die ihr nothwendigen ,bestandtheile berhaupt vorhanden sind1 sondern es ist auch erforderlich1 dass dieselben in einer ,form zugegen sind1 in welcher sie von der ,pflanze aufgenommen werden knnen4 -- ,soll daher die ,analyse eines ,bodens einen praktisch brauchbaren ,schluss auf seine ,ernhrungsfhigkeit fr die oder jene ,pflanze abgeben1 so muss sie nicht nur die ,bestandtheile nachweisen1 sondern auch die ,zustnde1 in denen sie enthalten sind4 ,in diesem ,sinne kann man die unorganischen ,bodenbestandtheile in drei ,abtheilungen bringen1 nmlich3 #a4 ,bodenbestandtheile1 welche sich in ,wasser lsen2 #b4 ,bodenbestandtheile1 welche sich nicht in ,wasser1 wohl aber in verdnnten ,suren lsen2 #c4 ,bodenbestandtheile1 welche sich weder in ,wasser1 noch in verdnnten ,suren lsen4 ,die ersteren werden den ,pflanzen unmittelbar mit dem ,wasser1 welches sie aufsaugen1 zugefhrt1 -- die unter #b4 genannten vermgen die ,pflanzen ebenfalls aufzunehmen1 aber schwieriger1 indem sie nur durch ,vermittelung von ,kohlensure und sauren ,zersetzungsproducten verwesender organischer ,substanzen 7,humussuren7 in auflslichen ,zustand kommen1 -- und die letztgenannten endlich mssen erst durch fortschreitende ,verwitterung ihre ,beschaffenheit ndern1 ehe sie berhaupt ,einfluss ausben knnen4 ,die in ,wasser lslichen ,stoffe dienen also fr die nchste ,zukunft1 die nur in ,suren lslichen sind in ihrer ,wirkung nachhaltiger und nur bei gleichzeitiger ,anwesenheit verwesender organischer ,stoffe wirksam1 und die ganz unlslichen sind zwar fr den ,augenblick ohne ,nhrkraft1 erffnen aber meist eine ,aussicht fr sptere ,zeitrume4 -- ,ausser den unorganischen ,bestandtheilen trifft man aber in den meisten1 ja fast in allen1 ,bodenarten auch auf organische ,substanzen 7pflanzliche und thierische ,ueberreste und deren ,verwesungsproducte74 ,dass dieselben auf die ,fruchtbarkeit des ,bodens von wesentlichstem ,einfluss sind1 ist eine ber jeden ,zweifel erhabene ,thatsache1 und man mag eine ,ansicht ber die ,art ihrer ,wirksamkeit haben1 welche man will1 so viel steht fest1 dass es von ,wichtigkeit ist1 auch ber ihre ,art und ,menge ,aufschluss zu bekommen4 -- ,wir haben somit das ,ziel bezeichnet1 welches wir durch die ,bodenanalyse zu erreichen wnschen4 ,im ,folgenden wollen wir nun kennen lernen1 wie man dieses ,ziel auf eine einfache und genaue ,art erreicht1 und zwar werden wir zuerst von der ,analyse sprechen und sodann die ,methode angeben1 wie man die erhaltenen ,resultate zweckmssig zusammenstellt4 -- ,dass ich mich hier nicht darauf einlasse1 von der genaueren ,bestimmung der physikalischen und mineralogischen ,bodenverhltnisse#adh1 sowie von den ,schlssen zu sprechen1 welche aus den analytischen ,resultaten fr die praktische ,landwirthschaft sich ergeben1 wird man natrlich finden1 wenn man den ,zweck des vorliegenden ,buches ins ,auge fasst4 #adh ,ausgiebige ,belehrung ber diese ,verhltnisse des ,bodens und die ,art ihrer ,bestimmung findet man in der ,abhandlung von ,fr4 ,schulze1 ,anleitung zur ,untersuchung der ,ackererden auf ihre wichtigsten physikalischen ,eigenschaften und ,bestandtheile4 -- ,journ4 f4 prakt4 ,chem4 ,bd4 #dg4 #bda4 ,dass der quantitativen ,analyse eine qualitative vorausgehen muss1 bedarf nicht der ,erwhnung4 ,ich verweise in ,betreff der ,ausfhrung der letzteren auf 4 #bjc meiner ,anleitung zur qualitativen ,analyse1 achte ,auflage4 -- ,a4 ,gang der ,analyse4 4 #bba4 ,zur ,analyse dient die lufttrockene1 nicht zerriebene1 aber mglichst gleichfrmig gemischte ,erde4 ,man fngt die ,bestimmungen a41 b4 und c4 zu gleicher ,zeit an und hebt eine weitere ,portion der ,erde in einem verschlossenen ,gefsse fr den ,fall auf1 dass eine oder die andere ,bestimmung wiederholt werden soll4 a4 ,bestimmung des ,wassergehaltes4 ,man trocknet #aj ,grm4 der ,erde im ,wasserbade1 bis das ,gewicht unverndert bleibt1 und bestimmt die ,gewichtsabnahme4 7,die getrocknete ,erde findet noch weitere ,verwendung in g47 b4 ,bestimmung der in ,wasser lslichen ,bestandtheile4 ,man stellt sich hierzu einen ,wasserauszug der ,erde dar1 und zwar entweder genau nach der in 4 #bjd der ,anleitung zur qualitativen ,analyse angegebenen oder aber nach folgender1 etwas abgenderter ,weise#adi1 zu der man einer dreihalsigen ,woulf'schen ,flasche bedarf1 welche auch unten an der ,seitenwand noch einen ,tubulus hat4 ,in den mittleren ,hals passt luftdicht ein weiter1 oben offner1 unten verjngter1 etwa #ajjj ,grm4 ,erde fassender ,glascylinder4 ,in den verjngten unteren ,theil desselben bringt man zuerst einen lockeren ,pfropfen von ,badeschwamm1 auf diesen gesiebten reinen ,kies1 ber diesen ausgewaschenen feinen ,sand 7so dass durch denselben noch ein kleiner ,theil des weiteren ,rhrentheils erfllt wird71 endlich die auszuziehende ,erde4 ,in einen der beiden anderen ,tubuli wird ein mit einer ,handluftpumpe in ,verbindung stehendes ,rohr eingepasst1 die beiden anderen sind verschlossen4 ,man befeuchtet die ,erde mit ,wasser1 giesst von ,zeit zu ,zeit welches nach1 lsst so #bd ,stunden stehen1 verdnnt alsdann die ,luft in der ,flasche und veranlasst so ein rascheres ,ablaufen des aufgegossenen und mit den lslichen ,theilen der ,erde beladenen ,wassers4 ,ist die ,flasche fast angefllt1 so ffnet man den dritten ,tubulus oben und entleert sie durch den unteren#aej4 ,der so erhaltene ,wasserauszug ist vollkommen klar2 das ,extrahiren kann1 wenn die ,anordnung mit dem ,sande richtig getroffen war1 beliebig lange fortgesetzt werden4 #adi ,briefliche ,mittheilung von ,prof4 ,fr4 ,schulze4 #aej ,fehlt an der ,flasche der untere ,tubulus1 so entleert man sie mittelst eines ,hebers4 ,wenn aus der ,erde nichts ,erhebliches mehr ausgezogen wird 7ein vollstndiges ,auswaschen lsst sich meist gar nicht ausfhren1 am wenigsten bei gypshaltiger ,erde7 beendigt man die ,operation1 misst oder wgt den erhaltenen ,wasserauszug und theilt denselben in drei ,theile1 welche ,greek3 a1 ,greek3 b und ,greek3 c heissen mgen1 ,greek3 a betrage #a_/b1 ,greek3 b und ,greek3 c je #a_/d des ,auszugs4 ,greek3 a dampft man in einer ,platinschale ein1 trocknet den ,rckstand bei #ajj1 bis er an ,gewicht nicht mehr abnimmt1 und wgt4 ,das erhaltene ,gewicht notirt man als ,gesammtmenge der in ,wasser lslichen ,bestandtheile4 ,man glht den ,rckstand alsdann lngere ,zeit gelinde und wgt wieder4 -- ,die ,gewichtsabnahme bringt man als organische ,substanzen1 ,salpetersure und ,ammon in ,rechnung1 sofern die qualitative ,analyse diese ,substanzen nachgewiesen hat#aea4 #aea ,sollten bedeutende ,mengen von ,ammonsalzen zugegen sein1 so bestimmt man die ,quantitt des ,ammons in einem besonderen ,theil des ,auszugs wie in einem ,mineralwasser 4 #agg4 #h4 ,den ,rckstand bergiesst man mit ein wenig ,salzsure1 verdampft zur ,trockne1 nimmt wieder mit ,salzsure und ,wasser auf und filtrirt4 ,auf dem ,filter bleibt die ,kieselsure1 oft gemengt mit etwas ,kohle1 die aber beim ,glhen verbrennt#aeb4 ,das ,filtrat versetzt man mit ,chlorwasser1 dann mit ,ammon4 ,entsteht ein ,niederschlag1 so kann derselbe ,eisenoxyd1 ,manganoxyd1 ,phosphorsure und je nach ,umstnden auch ,kalk und ,magnesia enthalten4 ,man filtrirt ihn ab1 lst ihn in ,salzsure und trennt die genannten ,krper1 wenn die ,menge des ,niederschlages es zulsst1 nach den ,methoden1 welche in 4 #bae oder in 4 #baf angegeben sind4 #aeb ,war der ,wasserauszug nicht ganz klar1 so ist die so erhaltene ,kieselsure mit ,thon gemengt und muss von demselben durch ,kochen mit kohlensaurer ,natronlsung getrennt werden4 ,im ,filtrate findet sich in der ,regel noch ,kalk und ,magnesia4 ,ist dies der ,fall1 so ist daraus zu ersehen1 dass dasselbe keine ,phosphorsure mehr enthlt4 ,man verfhrt alsdann zur ,bestimmung des ,kalkes1 der ,magnesia1 des ,kalis und ,natrons nach 4 #agg4 #d4 b4 ,enthlt die ,flssigkeit keine alkalischen ,erden1 dagegen ,phosphorsure in ,verbindung mit ,alkalien1 so ist nach 4 #ajf4 ,,ii4 a4 zu verfahren4 ,in ,greek3 b bestimmt man ,schwefelsure und ,chlor 74 #ace4 b4 #a472 ,in ,greek3 c etwa vorhandene ,kohlensure1 indem man bis auf einen kleinen ,rckstand abdampft und diesen 7,flssigkeit sammt ,niederschlag7 nach 4 #aaj4 ,,ii4 b4 ,greek3 b4 behandelt4 ,hat die qualitative ,analyse kohlensaure ,alkalien im ,wasserauszug nachgewiesen1 so kann es nothwendig werden1 die ,kohlensure im ,niederschlag und der ,lsung getrennt zu bestimmen4 c4 ,bestimmung der in verdnnter ,salzsure lslichen ,bestandtheile4 ,man extrahirt #be ,grm4 der lufttrockenen ,erde mit ,wasser nach der in der qualitativen ,analyse1 bei ,bereitung des ,wasserauszugs1 angegebenen ,methode1 bringt sie in eine ,porzellanschale1 fgt ,wasser zu1 bis die ,masse dnn breiartig geworden1 und setzt nun allmlig ,salzsure zu 7wenn ,aufbrausen entsteht1 in kleinen ,portionen71 bis dieselbe in gehrigem ,ueberschusse vorhanden ist4 ,man erhitzt dann noch #a-b ,stunden im ,wasserbade1 filtrirt#aec1 wscht aus1 bis das letztablaufende ,wasser nicht oder kaum mehr sauer reagirt1 misst das mit den ,waschwassern vereinigte ,filtrat und theilt es in fnf ,portionen#aed4 ,in #a bestimmt man die ,schwefelsure nach 4 #aje4 ,in #b die ,phosphorsure nach 4 #ajf4 ,i4 b4 ,greek3 b4 ,in #c das ,eisenoxydul#aee nach 4 #hi4 #b4 a4 ,in #d das ,eisen im ,ganzen nach 4 #bjf4 #aec ,es ist zweckmssig1 zuerst die ungelsten1 grberen ,theile auf das ,filter zu bringen und dann erst die ,flssigkeit aufzugiessen1 da sich anderenfalls das ,filter durch die in der ,flssigkeit schwebenden feinen ,theilchen leicht verstopft4 #aed ,enthlt die ,erde organische ,materien in etwas bedeutender ,menge1 so erhitzt man die mit ,wasser extrahirten #be ,grm4 ,erde1 ehe sie mit ,salzsure behandelt werden1 so lange bei ,luftzutritt zum gelinden ,glhen1 bis jene vollstndig zerstrt sind4 #aee ,dieser ,versuch ist nur dann statthaft1 wenn die ,erde1 ohne vorher geglht zu sein1 mit ,salzsure ausgezogen worden ist4 ,die ,portion #e verdampft man unter ,zusatz von etwas ,salpetersure zur ,trockne1 scheidet die ,kieselsure ab 74 #aaa4 ,,ii4 a471 versetzt die salzsaure ,lsung mit ,chlorwasser1 dann mit ,ammon1 wscht aus1 lst den ,niederschlag in ,salzsure1 setzt neuerdings ,chlorwasser zu und fllt jetzt mit einer ,lsung von doppelt kohlensaurem ,natron4 ,der so entstandene ,niederschlag wird ausgewaschen1 geglht1 gewogen4 ,er enthlt alles ,eisen als ,oxyd1 alle ,thonerde1 alles ,mangan als ,oxyduloxyd und alle ,phosphorsure4 ,zieht man die aus #b und #d bekannten ,mengen ,eisenoxyd und ,phosphorsure ab1 so erfhrt man ,manganoxyduloxyd und ,thonerde zusammengenommen1 und bestimmt man ersteres nach 4 #abh4 ,b4 #aj4 c4 oder letztere nach 4 #abh4 ,b4 #a41 so kennt man die ,gewichtsmengen beider4 ,mit der von dem ,ammonniederschlag abfiltrirten ,flssigkeit verfhrt man zur ,bestimmung des ,kalks1 der ,magnesia und der ,alkalien nach 4 #agg4 #d4 b4 -- ,enthlt das zweite1 von dem durch doppelt kohlensaures ,natron erzeugten ,niederschlag getrennte ,filtrat noch ,spuren von ,kalk und ,magnesia1 so bestimmt man sie gesondert und addirt deren ,menge zu den ,hauptquantitten4 ,zur ,bestimmung der ,kohlensure1 die in den in ,wasser unlslichen ,verbindungen enthalten ist1 verwendet man einen beliebigen aber gewogenen ,theil der mit ,wasser ausgezogenen ,erde und verfhrt damit nach 4 #aaj4 ,,ii4 b4 ,greek3 b4 d4 ,bestimmung der weder in ,wasser noch in verdnnten ,suren lslichen ,bestandtheile4 ,man trocknet den bei ,bereitung des ,sureauszugs erhaltenen ,rckstand1 trennt durch ,sieben die grberen ,steine und ,steinchen von dem ,thon und ,sand und behandelt das ,gemenge der letzteren nach 4 #bja1 oder unter ,umstnden auch nach 4 #bjb4 e4 ,bestimmung der ,humussuren 7,ulmin-1 ,humin-1 ,gensure74 ,man digerirt #aj-ajj ,grm4 der ,erde 7je nachdem die qualitative ,analyse viel oder wenig ,humussuren nachgewiesen hat7 bei #hj-ij einige ,stunden lang mit einer ,auflsung von kohlensaurem ,natron und filtrirt alsdann4 -- ,das ,filtrat versetzt man mit ,salzsure bis zur beginnenden schwach sauren ,reaction4 -- ,hierdurch werden die ,humussuren in ,gestalt brauner ,flocken abgeschieden4 -- ,man filtrirt sie auf einem gewogenen ,filter ab1 wscht aus1 bis das ,waschwasser anfngt sich zu frben1 trocknet und wgt sie4 ,alsdann verbrennt man sie1 zieht die ,asche 7nach ,subtraction der ,filterasche7 vom erst erhaltenen ,gewicht ab und bringt die ,differenz als ,humussuren in ,rechnung4 f4 ,bestimmung der sogenannten ,humuskohle 7,ulmin und ,humin74 ,man kocht eine der in e4 genommenen ,menge gleiche ,quantitt ,erde mit ,kalilauge in einer ,porzellanschale einige ,stunden lang unter ,ersetzung des verdampfenden ,wassers1 verdnnt1 filtrirt#aef und wscht aus4 -- ,im ,filtrat bestimmt man die ,gesammtmenge der ,humussuren wie in e4 -- ,die ,differenz der in e4 und f4 erhaltenen ,gewichte drckt die ,quantitt der ,humussure aus1 welche beim ,kochen mit ,kali aus ,ulmin oder ,humin gebildet wurde4 ,man pflegt sie als ,humuskohle in ,rechnung zu bringen4 #aef ,ist die ,quantitt der ,humuskohle sehr bedeutend1 so giesst man nur die ,flssigkeit durch das ,filter1 den ,rckstand hingegen kocht man mit frischer ,kalilauge und bringt erst dann ,alles auf das ,filter4 g4 ,bestimmung der noch nicht in ,humussure1 ,humuskohle oder hnliche ,producte bergegangenen organischen ,ueberreste4 ,man erhitzt die in a4 erhaltene 7#aj ,grm4 frischer ,erde entsprechende7 getrocknete ,erde in einer ,platinschale1 bis alle organische ,substanzen verbrannt sind1 befeuchtet den ,rckstand mit kohlensaurer ,ammonlsung1 verdampft1 glht ganz schwach und wgt4 -- ,das1 was die ,erde jetzt weniger wiegt1 kommt auf ,rechnung der organischen ,substanzen berhaupt4 ,man zieht von dieser ,summe die fr ,humussure und ,humuskohle erhaltenen ,gewichte ab1 und fhrt den ,rest als organische ,ueberreste auf4 ,dass diese ,bestimmungsweise kein genaues ,resultat liefern kann1 ersieht man auf den ersten ,blick1 da alles ,wasser1 welches die getrocknete ,erde beim ,glhen abgiebt1 das ,gewicht der organischen ,substanzen vermehrt4 -- ,man bestimmt daher bei genauen ,arbeiten besser den ,kohlenstoff der ,erde durch organische ,elementaranalyse1 indem man von der erhaltenen ,kohlensure die abzieht1 welche in ,form kohlensaurer ,salze zugegen ist1 oder1 indem man die ,erde durch ,behandeln mit verdnnter ,salzsure und vollstndiges ,auswaschen von allen kohlensauren ,salzen befreit#aeg1 dann trocknet und mit ,kupferoxyd verbrennt4 -- ,da dies nicht besonders getrocknet zu sein braucht1 und die ,bestimmung des ,wasserstoffs wegbleibt1 vereinfacht sich die ,bestimmung4 -- ,je #eh ,thle4 ,kohlenstoff entsprechen1 nach ,fr4 ,schulze1 im ,durchschnitt #ajj ,thln4 organischer ,materie im ,boden1 je #fj ,thle4 entsprechen #ajj ,thln4 ,humussubstanzen4 -- ,schulze bestimmt den ,kohlenstoff der ,bodenarten1 indem er die1 nthigenfalls von kohlensauren ,salzen befreite1 ,erde mit berschssigem zweifach chromsauren ,kali in einer ,retorte schmelzt1 die entweichende ,kohlensure ber ,wasser1 auf dem etwas ,oel schwimmt1 auffngt und misst4 #aeg ,die hierbei in ,lsung bergehende organische ,substanz ist meist so gering1 dass sie vernachlssigt werden kann4 h4 ,bestimmung des ,stickstoffgehaltes der ,erde4 ,dieselbe geschieht genau nach der 4 #aee angefhrten ,methode der ,stickstoffbestimmung4 ,die ,menge der ,erde1 welche man in ,behandlung nehmen muss1 richtet sich nach dem grsseren oder kleineren ,stickstoffgehalt4 -- 7,da in g4 der in der ,erde enthaltene ,stickstoff schon mitbegriffen ist1 so darf dessen ,gewicht bei der ,zusammenstellung nicht besonders1 sondern nur als nhere ,bestimmung aufgefhrt werden47 i4 ,bestimmung wachsartiger und harziger ,substanzen4 ,will man auch diese ,substanzen1 welche nur in manchen ,bodenarten 7,heideerde1 ,brucherde etc47 in bemerklicher ,menge vorkommen1 einer genaueren ,bestimmung unterwerfen1 so trocknet man #ajj ,grm4 der ,erde im ,wasserbade1 kocht sie zu wiederholten ,malen mit starkem ,alkohol aus1 bringt die ,filtrate in einen ,kolben und destillirt den ,weingeist zur ,hlfte ab4 -- ,man lsst jetzt erkalten4 ,etwa vorhandenes ,wachs scheidet sich alsdann ab4 ,man sammelt es auf einem gewogenen ,filter1 wscht es mit kaltem ,weingeist aus und bestimmt sein ,gewicht4 -- ,das ,filtrat verdampft man1 zuletzt unter ,zusatz von ,wasser1 bis aller ,weingeist entfernt ist1 wscht das ausgeschiedene ,harz mit ,wasser aus1 trocknet und wgt es4 -- 7,sind die ,quantitten des ,wachses und ,harzes irgend erheblich1 so muss deren ,summe von dem ,gewichte der ,humussuren abgezogen werden1 da dieselben oben in ,gemeinschaft mit ,wachs und ,harz gewogen wurden47 ,b4 ,darstellung der ,resultate4 4 #bbb4 ,was die ,darstellung der ,resultate von ,bodenanalysen betrifft1 so scheinen mir dabei folgende ,punkte besondere ,bercksichtigung zu verdienen3 a4 ,die ,resultate verschiedener ,bodenanalysen mssen sich leicht unter einander vergleichen lassen4 b4 ,sie mssen sich leicht mit den ,resultaten von ,aschenanalysen vergleichen lassen4 c4 ,sie mssen eine mglichst vollstndige ,vorstellung von der ,erde geben4 ,diese ,zwecke lassen sich durch eine einzige ,methode der ,anordnung nicht wohl erreichen1 sondern es werden zu diesem ,behufe drei verschiedene ,darstellungen erfordert4 -- ,ich glaube nicht1 dass man die daraus hervorgehende ,mhe scheuen wird1 wenn man bedenkt1 wie unendlich gering dieselbe im ,vergleich zu der ist1 welche auf die ,analyse selbst verwendet werden musste1 -- und ferner1 dass durch bequeme ,darstellungsweise eine ,analyse ausserordentlich viel zugnglicher und somit nutzenbringender wird1 als wenn sie1 um vergleichbar zu werden1 erst umgerechnet werden muss4 ,ich schlage daher folgende drei ,darstellungsweisen vor3 ,i4 ,bei #ajj getrocknete ,erde 7directes ,ergebniss74 ,a4 ,unorganische ,bestandtheile4 a4 ,in ,wasser lsliche3 ,kali ,natron ,kalk ,schwefelsure etc4 b4 ,in verdnnter ,salzsure lsliche3 ,eisenoxyd ,manganoxyd ,thonerde ,kalk ,kohlensure ,phosphorsure etc4 c4 ,in ,wasser und verdnnter ,salzsure unlsliche3 ,kieselsure ,kalk ,thonerde etc4 ,b4 ,organische ,bestandtheile4 ,humussure ,kohlenstoff ,humuskohle ,stickstoff 7einschliesslich ,organische ,ueberreste enthaltend dessen1 der in ,form von ,ammon etc4 oder ,salpetersure zugegen ist74 ,,ii4 ,bei #ajj getrocknete ,erde 7berechnetes ,ergebniss7#aeh4 ,a4 ,unorganische ,bestandtheile4 a4 ,in ,wasser lsliche3 ,schwefelsaurer ,kalk ,chlorkalium ,chlornatrium ,salpetersaure ,magnesia etc4 b4 ,in verdnnter ,salzsure lsliche3 ,kohlensaurer ,kalk ,kalk 7an ,kieselsure gebunden7 ,eisenoxyd 7an ,kieselsure und ,phosphorsure gebunden7 ,phosphorsure ,kieselsure etc4 c4 ,in ,wasser und verdnnter ,salzsure unlsliche3 ,kalk 7an ,kieselerde gebunden7 ,thonerde ,kieselsure etc4 #aeh ,in dieser ,zusammenstellung sind die ,suren und ,basen1 nach ihren relativen ,verwandtschaften zu ,salzen verbunden1 darzustellen4 ,nur bei ,phosphorsure und ,kieselsure1 desgleichen bei ,humussure1 fhrt man die ,suren und ,basen isolirt an1 weil man fr die ,verbindungsverhltnisse derselben keine hinlnglich festen ,normen hat4 ,b4 ,organische ,bestandtheile4 ,humussure wie oben4 etc4 ,,iii4 ,lufttrockene ,erde4 ,bei #ajj getrocknete ,erde z4 ,b4 #ij ,wasser #aj ---- #ajj4 ,will man die letzte ,darstellung genauer machen1 so bestimmt man durch einen besonderen ,versuch die ,quantitt der abschlmmbaren ,erdtheile1 und theilt ferner die ,ergebnisse der mikroskopisch-mineralogischen ,untersuchung des sandigen ,rckstandes mit1 und bekommt also auf diese ,art z4 ,b4 ,abschlmmbare ,theile #aj ,quarzsand1 ,grus von ,feldspath1 ,glimmer etc4 #hj ,wasser #aj ---- #ajj4 ,glaubt man bei ,bodenanalysen auf den ,nutzen verzichten zu knnen1 der aus einer genaueren ,kenntniss der ,formen und ,zustnde der ,bestandtheile hervorgeht1 so kann man sich viel ,zeit und ,mhe sparen1 wenn man smmtliche ,bestandtheile nur in zwei ,abtheilungen bringt1 nmlich in aufgeschlossene 7d4 i4 in ,wasser oder verdnnten ,suren lsliche7 und in unaufgeschlossene1 -- demzufolge die ,erde sogleich mit verdnnter ,salzsure behandelt und die ,bestandtheile des so erhaltenen ,auszuges nach den oben angefhrten ,methoden bestimmt4 ,v4 ,analyse der ,dngerarten4 4 #bbc4 ,unter ,dngerarten verstehe ich hier diejenigen1 welche dem ,urin und den ,excrementen der ,thiere ihren ,ursprung verdanken4 -- ,die ,untersuchung derselben hat hauptschlich einen praktischen ,zweck und erfordert demgemss einfache ,methoden4 ,der ,werth der ,dngerarten ist abhngig von der ,natur und dem ,zustande seiner ,bestandtheile4 ,diejenigen1 auf welche besonderes ,gewicht zu legen ist1 sind organische ,materien 7charakterisirt durch ihren ,kohlenstoff- und ,stickstoffgehalt71 ,ammonsalze1 salpetersaure1 phosphorsaure1 schwefelsaure1 kieselsaure ,salze und ,chlormetalle mit alkalischer und alkalisch erdiger ,basis 7,kali1 ,natron1 ,kalk1 ,magnesia74 -- ,weit weniger klar als ber die die ,wirksamkeit der ,dngerarten bedingenden ,stoffe sind die ,vorstellungen ber den ,zustand1 in welchem sie die gnstigste ,wirkung thun1 und offenbar lsst sich in letzterer ,beziehung auch keine allgemein gltige ,antwort geben1 indem man bald einen ,dnger wnscht1 der die meisten ,stoffe gelst enthlt und somit rasche ,wirkung ussert 7aber dann auch1 in zu grosser ,menge1 ohne gehrige ,verdnnung mit ,wasser und bei trockner ,witterung angewandt1 zarten ,pflanzen leicht ,nachtheil bringen kann71 bald einen solchen1 welcher den ,boden nur allmlig mit den den ,pflanzen nthigen ,stoffen versorgt4 ,ich theile im ,folgenden erst die ,grundzge einer allgemeinen 7fr alle ,dngerarten anwendbaren7 ,untersuchungsmethode1 sodann ein ,verfahren mit1 nach dem man den ,guano zweckmssig auf seine wesentlichsten ,bestandtheile prft4 ,a4 ,allgemeines ,verfahren4 4 #bbd4 ,der ,dnger wird durch ,zerhacken und ,zerreiben gleichmssig gemischt1 dann die zu den verschiedenen ,bestimmungen dienenden ,portionen hinter einander abgewogen4 #a4 ,wasserbestimmung4 ,trockne #aj ,grm4 im ,wasserbade und bestimme den ,gesammtverlust 74 #ah74 7,wohl nur in seltenen ,fllen wird es nthig sein1 fr das mit dem ,wasser entweichende kohlensaure ,ammon eine ,correction anzubringen7#aei4 #aei ,wollte man dies bestimmen1 so wrde man am einfachsten eine ,portion des ,dngers unter ,zusatz von ,wasser in einer gerumigen ,retorte lngere ,zeit kochen und die bergehenden ,dmpfe in einer ,vorlage auffangen1 welche etwas titrirte ,schwefelsure enthlt 7vergl4 4 #agg4 #h41 ,methode von ,boussingault74 #b4 ,fixe ,bestandtheile im ,ganzen4 ,man schert einen gewogenen ,theil des in #a4 erhaltenen ,rckstandes in einer ,platinschale oder einem grossen schief gelegten ,platintiegel bei gelinder ,hitze ein und wgt die ,asche4 #c4 ,in ,wasser lsliche und in ,wasser unlsliche ,bestandtheile4 ,man digerirt #aj ,grm4 des frischen ,dngers mit #cjj ,c4,c4 ,wasser1 filtrirt durch ein gewogenes ,filter 74 #cc71 wscht den ,rckstand aus1 trocknet ihn bei #ajj und wgt4 ,man erhlt so die ,gesammtmenge der in ,wasser unlslichen ,bestandtheile und aus der ,differenz die ,summe der lslichen4 -- ,man schert jetzt den unlslichen ,rckstand ein1 wgt die ,asche und erfhrt so die im unlslichen und aus der ,differenz auch die im lslichen ,theile befindlichen fixen ,bestandtheile im ,ganzen4 #d4 ,fixe ,bestandtheile im ,einzelnen4 ,man trocknet eine grssere ,portion des ,dngers und behandelt sie genau nach einer der bei der ,darstellung und ,analyse der ,pflanzenaschen angegebenen ,methoden4 #e4 ,ammon im ,ganzen4 ,man behandelt eine abgewogene ,menge nach der ,schlsing'schen ,methode 74 #gh4 #c47afj4 #afj ,fr die ,bestimmung kleiner ,ammonmengen ist es besser1 eine schwchere ,schwefelsure anzuwenden1 als die in 4 #gh4 #c4 angegebene2 man bedient sich dann zweckmssig der nach 4 #ahb bereiteten1 welche in #aj ,c4,c4 #j1d ,grm4 ,schwefelsure enthlt4 #f4 ,stickstoff im ,ganzen4 ,man befeuchtet eine abgewogene ,menge des ,dngers mit einer verdnnten ,oxalsurelsung1 so dass die ,masse schwach sauer reagirt1 trocknet sie und bestimmt entweder in der ganzen ,menge oder in einer abgewogenen ,portion den ,stickstoff nach 4 #aee4 ,zieht man von dem im ,ganzen erhaltenen den ab1 der dem ,ammon und der ,salpetersure entspricht1 so erfhrt man die ,menge des in organischen ,substanzen enthaltenen4 ,in der ,regel gengt es1 den ,stickstoffgehalt im ,ganzen zu kennen4 #g4 ,kohlenstoff im ,ganzen4 ,man unterwirft einen ,theil des in #a4 erhaltenen getrockneten ,rckstandes einer ,elementaranalyse4 ,enthlt der getrocknete ,dnger kohlensaure ,salze1 so ist in einer besonderen ,portion die ,kohlensure zu bestimmen4 ,zieht man alsdann diese von der bei der ,elementaranalyse erhaltenen ab1 so bleibt die1 welche aus dem ,kohlenstoff organischer ,substanzen entstanden ist4 #h4 ,salpetersure4 ,man behandelt eine abgewogene ,menge des ,dngers mit ,wasser1 verdampft die ,lsung bis zu ziemlicher ,consistenz1 setzt reine 7salpetersurefreie7 ,kalilauge zu und kocht bis keine ammoniakalische ,dmpfe mehr entweichen4 ,man bestimmt alsdann in dem ,rckstande die ,salpetersure nach der ,methode von ,martin#afa4 #afa ,diese in der allerneuesten ,zeit verffentlichte ,methode beruht auf der ,thatsache1 dass wenn ,wasserstoff im ,moment des ,freiwerdens auf ,salpetersure einwirkt1 diese in ,ammoniak umgewandelt wird 7,,no#e #h;,h ,,nh#c #e;,,ho74 ,diese ,umwandlung geschieht nach ,gerhardt und ,barral ,aequivalent fr ,aequivalent4 ,der ,gang der ,untersuchung1 welchen ,martin vorschlgt1 ist folgender3 ,man bringt in ein ,glas frisch abgewaschenes ,zink 7#d bis #e ,thle4 auf #a ,thl4 vermuthete ,salpetersure71 sodann die 7nthigenfalls durch ,kochen mit ,kali von ,ammoniak befreite7 ,lsung des salpetersauren ,salzes1 endlich wiederholt kleine ,portionen reiner verdnnter ,schwefelsure oder ,salzsure4 ,wenn die ,lsung des ,zinks erfolgt ist1 bestimmt man die ,menge des erzeugten ,ammoniaks nach der ,schlsing'schen ,methode 7vergl4 4 #bbd4 #e474 ,compt4 rend4 #cg4 #idg2 -- ,journ4 f4 prakt4 ,chem4 #fa4 #bdg4 ,b4 ,analyse des ,guanos4 4 #bbe4 ,der ,guano1 die mehr oder weniger vernderten ,excremente von ,seevgeln1 bekannt als ein ausgezeichnet krftiger ,dnger1 kommt nicht allein auf den ,inseln1 von denen er bezogen wird1 von hchst ungleichmssiger ,beschaffenheit vor1 sondern er wird auch hufig aus gewinnschtigen ,absichten mit ,erde1 ,ziegelmehl1 kohlensaurem ,kalk und sonstigen fremdartigen ,substanzen vermischt4 ,dieser ,umstand1 sowie der weitere1 dass der ,guano ein bedeutender ,handelsartikel ist1 erklren es leicht1 weshalb der ,guano hufiger als andere ,dngerarten ,gegenstand chemischer ,untersuchung wird4 ,man mischt zunchst den ,guano mglichst gleichmssig und bringt den zur ,untersuchung bestimmten ,theil in ein zu verschliessendes ,pulverglas4 #a4 ,wasserbestimmung4 ,dieselbe wird genau so ausgefhrt wie 4 #bbd4 #a4 -- ,aechter ,guano verliert #g-ah ,proc4 #b4 ,fixe ,bestandtheile im ,ganzen4 ,man schert eine gewogene ,menge im schief gelegten ,porzellan- oder ,platintiegel ein und wgt die ,asche4 -- ,guter ,guano hinterlsst #cj-cc ,proc41 schlechter #fj-hj ,proc41 absichtlich verflschter noch mehr ,asche4 ,von chtem ,guano ist die ,asche weiss oder grau4 ,gelbe oder rthliche ,farbe deutet auf ,verflschung mit ,lehm1 ,sand1 ,erde4 ,bei der anfnglichen ,zersetzung durch ,hitze entwickelt guter ,guano starken ,ammoniakgeruch und weisse ,dmpfe4 #c4 ,in ,wasser lsliche und in ,wasser unlsliche ,bestandtheile4 ,man erhitzt #aj ,grm4 ,guano mit etwa #bjj ,c4,c4 ,wasser1 filtrirt durch ein gewogenes ,filter1 wscht mit heissem ,wasser aus1 bis dasselbe nicht mehr gelblich gefrbt ist und -- auf ,platinblech verdampft -- keinen merklichen ,rckstand mehr lsst1 trocknet den ,rckstand und wgt ihn4 ,zieht man die ,summe des ,wassers und des unlslichen ,rckstandes vom ,gewicht des ,guanos ab1 so bleibt die ,summe der lslichen ,bestandtheile1 und schert man den unlslichen ,theil ein und wgt die ,asche1 so erfhrt man aus der ,differenz die ,summe der fixen lslichen ,salze4 ,bei sehr guten ,guanosorten betrgt der in ,wasser unlsliche ,rckstand #ej-ee ,proc41 bei den schlechteren ,sorten dagegen #hj-ij ,proc4 ,die braungefrbte wsserige ,lsung chten ,guanos entwickelt beim ,verdunsten ,ammoniak1 riecht urins und hinterlsst eine braune ,salzmasse1 welche der ,hauptsache nach aus schwefelsaurem ,natron und ,kali1 ,chlorammonium1 oxalsaurem und phosphorsaurem ,ammon besteht4 #d4 ,fixe ,bestandtheile im ,einzelnen4 #e4 ,ammon im ,ganzen1 #f4 ,stickstoff im ,ganzen1 #g4 ,kohlenstoff im ,ganzen werden nach den in 4 #bbd angegebenen ,methoden bestimmt4 #h4 ,kohlensure4 ,aechter ,guano enthlt nur wenig kohlensaure ,salze4 ,zeigt daher ein ,guano beim ,uebergiesen mit verdnnter ,salzsure starkes ,aufbrausen1 so kann man daraus auf eine absichtliche ,verflschung desselben mit kohlensaurem ,kalk schliessen4 #i4 ,harnsure4 ,wnscht man den ,gehalt eines ,guanos an ,harnsure zu erfahren1 so behandelt man den in ,wasser unlslichen ,theil desselben mit schwacher ,natronlauge in gelinder ,wrme1 filtrirt1 fllt die ,harnsure durch ,ansuern mit ,salzsure1 sammelt sie auf einem gewogenen ,filter1 trocknet und wgt sie4 ,,vi4 ,analyse der atmosphrischen ,luft4 4 #bbf4 ,bei der ,analyse der atmosphrischen ,luft kommen gewhnlich nur folgende ,bestandtheile derselben in ,betracht3 ,sauerstoff1 ,stickstoff1 ,kohlensure und ,wasserdampf4 ,bestimmungen ihres hchst geringen ,gehaltes an ,ammoniak und anderen ,gasen1 von denen manche in unendlich kleinen ,spuren wohl stets in derselben enthalten sind1 kommen nur ausnahmsweise vor4 ,es scheint mir nicht im ,einklang mit der ,tendenz des vorliegenden ,werkes1 alle die ,methoden aufzunehmen1 welche bei den ausgezeichneten neueren ,arbeiten von ,brunner1 ,bunsen1 ,dumas und ,boussingault1 ,regnault und ,reiset und ,anderen benutzt worden sind1 und denen wir die genauere ,kenntniss der ,zusammensetzung unserer ,atmosphre verdanken4 ,ich wrde denselben ,nichts hinzuzufgen haben1 und es hat somit wenig ,zweck1 die sie enthaltenden ,originalabhandlungen hier nochmals auszuziehen1 zumal treffliche ,beschreibungen der fraglichen ,methoden sowohl im ausfhrlichen ,handbuche der analytischen ,chemie von ,h4 ,rose1 ,bd4 ,,ii1 ,s4 #hec1 als auch in ,graham-,otto's ausfhrlichem ,lehrbuche der ,chemie1 ,bd4 ,,ii1 ,abth4 #a1 ,s4 #ajb ff4 enthalten sind4 ,ich begnge mich daher hier damit1 diejenigen ,methoden zu beschreiben1 welche man am bequemsten anwenden wird1 wenn atmosphrische ,luft im ,hinblick auf medicinische oder technische ,zwecke analysirt werden soll4 ,a4 ,bestimmung des ,wassergehaltes und der ,kohlensure4 4 #bbg4 ,man fhrt gegenwrtig diese ,bestimmungen stets nach der ,methode aus1 welche ,brunner zuerst eingeschlagen hat1 d4 h4 man saugt mittelst eines ,aspirators ein abzumessendes ,volum ,luft durch ,apparate1 welche mit ,substanzen gefllt sind1 geeignet den ,wasserdampf und die ,kohlensure der ,luft zurckzuhalten4 ,wgt man diese ,apparate vor und nach dem ,versuche1 so giebt ihre ,gewichtszunahme die in der durchgestrmten ,luft enthalten gewesene ,kohlensure- und ,wassermenge an4 ,dass diese ,angaben nur dann richtig sein knnen1 wenn die ,luft so langsam durch die ,apparate strmt1 dass sie ,kohlensure und ,wasser vollstndig abgeben kann1 darf nie vergessen werden4 ,fig4 #ajb stellt einen ,aspirator dar1 wie er von ,regnault empfohlen ist1 mit vollstndigem ,apparate zur gleichzeitigen ,bestimmung des ,wassers und der ,kohlensure4 ,illustration3 ,fig4 #ajb4 ,das ,gefss ,v ist von verzinktem ,eisenblech oder von ,zinkblech2 es fasst #ej-ajj ,liter und steht auf einem starken ,dreifusse in einer ,wanne1 welche die ausfliessende ,wassermenge vollstndig zu fassen vermag4 ,bei a ist die mit einem ,hahn versehene ,messingrhre c fest eingekittet2 in der ,oeffnung b1 welche auch zum ,fllen des ,apparates mit ,wasser dient1 ist mittelst eines mit ,wachs getrnkten ,korkes ein bis in die ,hlfte von ,v ragendes ,thermometer luftdicht befestigt4 ,die mit einem ,hahn versehene ,ausflussrhre r ist etwas aufwrts gebogen1 damit niemals ,luft von unten eintreten kann4 ,die ,capacitt des ganzen ,gefsses ist ein fr alle ,mal dadurch ermittelt1 dass man aus dem ganz gefllten das ,wasser in ,messgefsse hat auslaufen lassen4 ,das ,ende der ,rhre c ist mit der ,rhre ,f1 ebenso wie die ,rhren ,a-,f unter einander1 durch ,kautschukrhren luftdicht verbunden4 ,a1 ,b1 ,e und ,f sind mit grob zerstossenem ,bimsstein angefllt1 welcher mit concentrirter ,schwefelsure getrnkt ist1 ,c und ,d enthalten mit concentrirter ,kalilauge getrnkte ,bimssteinstckchen4 ,mit ,a ist endlich ein langes ,rohr verbunden1 welches bis zu dem ,orte fhrt1 von dem die zu analysirende ,luft entnommen werden soll4 ,die ,korke der ,rhren sind bersiegelt4 ,die ,rhren ,a und ,b sind bestimmt1 der ,luft ihre ,feuchtigkeit zu entziehen2 sie werden zusammen gewogen4 ,ebenso werden ,c1 ,d und ,e zusammen gewogen4 ,c und ,d nehmen die ,kohlensure1 ,e den ,wasserdampf auf1 der durch die trockene ,luft der ,kalilauge entzogen werden kann4 ,f braucht nicht gewogen zu sein1 es dient nur1 um ,e dagegen zu schtzen1 dass nicht ,wasserdampf aus ,v in die ,rhre ,e gelangt4 ,nachdem der ,aspirator ganz gefllt ist1 verbindet man c mit ,f und somit mit dem ganzen ,rhrensysteme und lsst dann durch richtiges ,oeffnen des ,hahns r das ,wasser langsam ausfliessen4 ,da sich die ,druckhhe der ,wassersule fortwhrend vermindert1 so muss man den ,hahn von ,zeit zu ,zeit ein wenig mehr ffnen1 damit das ,wasser mit annhernd gleicher ,geschwindigkeit abfliesse4 ,hat sich das ,gefss entleert1 so bemerkt man den ,stand des ,thermometers und ,barometers1 wgt die ,rhren ,a ,b und ,c1 ,d1 ,e wieder und schreitet nun zur ,berechnung4 ,da die ,gewichtszunahme von ,a ,b das ,wasser1 die von ,c1 ,d1 ,e die ,kohlensure und die ,capacitt von ,v 7respective das aus ,v abgeflossene ,wasser1 denn man kann ja den ,versuch auch so abndern1 dass man nicht die ganze ,wassermenge1 sondern nur einen ,theil abfliessen lsst und letzteren in einem ,messgefsse auffngt7 das ,volum der durch die ,rhren gestrichenen 7von ,wasser und ,kohlensure befreiten7 ,luft angiebt1 so ist die ,berechnung an und fr sich hchst einfach2 sie wird nur dadurch etwas ausgedehnter1 dass man1 wenigstens bei genauen ,versuchen1 folgende ,correcturen zu machen hat3 ,greek3 a4 ,reduction der in ,v befindlichen mit ,wasserdampf gesttigten ,luft auf trockene2 denn solche ist durch c eingedrungen 7s4 4 #aff4 ,greek3 c474 ,greek3 b4 ,reduction der so gefundenen trockenen ,luft auf #j und ,normaldruck 74 #aff4 ,greek3 a4 und ,greek3 b474 ,hat man diese ,berechnungen ausgefhrt1 so ergiebt sich nunmehr das ,gewicht der in ,v eingedrungenen ,luft 7denn #ajjj ,c4,c4 trockener ,luft von #j und ,normaldruck wiegen #a1bicb ,grm471 und da auch ,kohlensure und ,wasser gewogen worden ist1 so lsst sich jetzt deren ,menge in ,gewichtsprocenten1 oder1 wenn man smmtliche ,gewichte auf ,volumina berechnet1 auch in ,volumprocenten ausdrcken4 ,illustration3 ,fig4 #ajc4 ,illustration3 ,fig4 #ajd4 ,dass man statt eines ,aspirators ,v auch eine ,flasche1 wie sie ,fig4 #ajc 7s4 v4 ,s47 darstellt1 oder ein ,blechgefss von der ,form und ,einrichtung der ,fig4 #ajd 7s4 v4 ,s47 anwenden kann1 ergiebt sich leicht2 doch hat man zu beobachten1 dass die ,resultate nur dann hinlnglich genau werden1 wenn mindestens #bejjj ,c4,c4 ,luft durch die ,absorptionsapparate streichen4 ,b4 ,bestimmung des ,sauerstoffs und ,stickstoffs4 ,die zu beschreibenden ,methoden grnden sich darauf1 dass das ,gemenge von ,sauerstoff und ,stickstoff gemessen wird1 dass man alsdann den ,sauerstoff durch eine geeignete ,substanz absorbiren lsst und endlich das rckstndige ,stickgas wieder misst4 ,die ,volumabnahme ist gleich dem ,sauerstoffe4 ,ich habe schon oben 74 #agg4 #ab47 das ,verfahren mitgetheilt1 wie man den ,sauerstoff durch ,phosphor entfernen kann2 ich fhre jetzt noch zwei andere ,methoden an1 von denen namentlich die erstere sehr empfehlenswerth ist4 ,i4 ,verfahren von ,liebig#afb4 4 #bbh4 ,dasselbe grndet sich auf die von ,chevreul und von ,dbereiner gemachten ,beobachtungen1 dass ,gallussure und ,pyrogallussure in alkalischen ,lsungen ein mchtiges ,bestreben haben1 ,sauerstoff zu absorbiren4 #afb ,ann4 der ,chem4 und ,pharm4 #gg4 #ajg4 #a4 ,man fllt eine #cj ,c4,c4 fassende1 in #a_/e oder #a_/aj ,c4,c4 getheilte starke ,messrhre zu #b_/c mit der zu untersuchenden ,luft4 ,der brige ,theil der ,rhre ist mit ,quecksilber gefllt und durch solches gesperrt4 ,letzteres befindet sich in einem hohen oben erweiterten ,cylinder4 ,illustration3 ,fig4 #aje4 #b4 ,man misst das abgeschlossene ,luftvolum 74 #aa74 -- ,soll in demselben die ,kohlensure bestimmt werden1 was nur dann mit hinlnglicher ,genauigkeit geschehen kann1 wenn die ,quantitt derselben einige ,procente betrgt1 so trocknet man zunchst die ,luft durch eine eingebrachte ,chlorcalciumkugel 74 #agg4 #ab47 und misst dann wieder4 ,soll die ,kohlensure nicht bestimmt werden1 so bleibt diese ,operation weg4 -- ,man bringt nun mit ,hlfe einer ,pipette mit aufwrts gekrmmter ,spitze 7,fig4 #aje7 #a_/dj bis #a_/ej des ,volums der ,luft ,kalilauge von #a1d specif4 ,gewicht 7#a ,thl4 trockenes ,kalihydrat auf #b ,thle4 ,wasser7 in die ,messrhre1 vertheilt durch rasches ,auf- und ,niederbewegen derselben die ,kalilauge ber die ganze innere ,flche der ,rhre 74 #aeb7 und liest1 wenn keine ,raumverminderung mehr erfolgt1 die ,volumabnahme ab4 ,war die ,luft vorher durch ,chlorcalcium getrocknet1 so giebt das verschwundene ,luftvolumen genau die ,kohlensuremenge in der ,luft an1 im anderen ,falle deswegen nicht1 weil die starke ,kalilauge ,wasserdampf absorbirt4 #c4 ,nachdem die ,kohlensure bestimmt ist1 bringt man in dieselbe ,rhre1 vermittelst einer zweiten hnlichen ,pipette1 eine ,auflsung von ,pyrogallussure1 welche #a ,grm4 ,pyrogallussure in #e-f ,c4,c4 ,wasser enthlt#afc1 und zwar die ,hlfte von dem ,volum der ,kalilauge4 ,man verfhrt wie vorher bei der ,bestimmung der ,kohlensure1 d4 h4 man sucht durch ,schtteln die gemengten ,flssigkeiten auf der inneren ,oberflche der ,messrhre zu verbreiten1 und misst sodann1 wenn keine ,absorption mehr wahrgenommen wird1 die ,menge des zurckgebliebenen ,stickstoffes4 #afc ,die ,pyrogallussure erhlt man nach ,stenhouse 7,ann4 der ,chem4 und ,pharm4 #de4 #a47 am einfachsten durch ,sublimation 7am besten bei #ahe7 aus dem trockenen wsserigen ,extract der ,gallpfel ganz nach der ,weise1 wie man ,benzosure aus ,benzo darstellt4 ,die ,ausbeute betrgt ber #aj ,proc4 des angewandten ,extracts4 -- ,braungefrbte krystallisirte ,pyrogallussure stellt man auf bequeme ,weise dar durch trockene ,destillation von sogenannten chinesischen ,gallpfeln in kleinen ,retorten1 welche etwa #aej-ahj ,grm4 in groben ,stcken fassen4 ,durch ,eindampfen der so gewonnenen concentrirten ,pyrogallussurelsung im ,wasserbade erhlt man nahe an #ae ,proc4 7,liebig74 #d4 ,anstatt der ,pyrogallussure kann man sich mit demselben ,erfolge der gewhnlichen ,gallussure bedienen2 ihre ,anwendung hat die einzige ,unbequemlichkeit1 dass die ,absorption des ,sauerstoffs lngere ,zeit1 mindestens #a-a_/b bis #b ,stunden erfordert1 whrend bei ,pyrogallussure wenige ,minuten gengen4 ,die ,gallussure wendet man in der ,form einer kalt gesttigten ,lsung von gallussaurem ,kali an1 welche genau neutral sein muss oder auch einen geringen ,ueberschuss an ,sure enthalten kann4 ,ihre ,eigenschaft1 ,sauerstoff aufzusaugen1 wird erst wirksam bei einem ,ueberschuss an ,alkali4 -- ,wenn die ,gallussure mit der ,kalilauge in der ,messrhre sich gemischt hat1 so frbt sich die ,flssigkeit bei ,berhrung mit der sauerstoffhaltigen ,luft dunkelroth2 dnne ,schichten derselben nehmen eine beinahe blutrothe ,farbe an1 welche nach einiger ,zeit in ,braun bergeht4 ,an der ,entstehung dieser blutrothen ,frbung in der beim ,schtteln die ,wnde der ,rhre benetzenden ,flssigkeit kann man sehr deutlich den ,gang der ,absorption verfolgen2 die ,operation ist beendigt1 wenn diese ,frbung sich nicht mehr zeigt4 #a ,grm4 ,gallussure1 in starker ,kalilauge gelst1 absorbirt nach ,chevreul's ,versuchen #bij ,c4,c4 ,sauerstoffgas4 #e4 ,durch die ,mischung der ,pyrogallussure- oder ,gallussurelsung mit der ,kalilauge wird diese verdnnt1 und es entsteht ein ,fehler durch die ,verminderung ihrer ,tension2 aber derselbe ist so klein1 dass er ohne bestimmbaren ,einfluss auf das ,resultat ist4 ,derselbe lsst sich brigens leicht beseitigen1 wenn man nach der ,absorption des ,sauerstoffgases ein dem ,wassergehalt der ,pyrogallussurelsung entsprechendes ,stckchen festes ,kalihydrat in die ,rhre bringt4 #f4 ,eine kaum zu beseitigende ,ungenauigkeit geht ferner bei dem beschriebenen ,verfahren daraus hervor1 dass1 wegen der ,adhsion der ,flssigkeiten an den ,wnden der ,messrhre1 die ,gasvolumina nicht absolut genau abgelesen werden knnen4 ,bei vergleichenden ,analysen lsst sich der ,einfluss dieser ,fehlerquelle ziemlich vollstndig beseitigen1 wenn man nahezu gleiche ,luftvolumina der ,analyse unterwirft4 #g4 ,die ,uebereinstimmung und ,genauigkeit der ,resultate der beschriebenen ,methode ist trotz der genannten kleinen ,fehlerquellen in hohem ,grade befriedigend4 ,bei elf ,analysen1 welche ,liebig angefhrt hat1 sind -- bei ,anwendung von ,pyrogallussure -- die grssten ,differenzen im ,sauerstoffgehalt #bj1ge-ba1jc1 bei ,anwendung von ,gallussure #bj1eb-ba1ce4 ,die grsseren ,differenzen bei ,anwendung der letzteren rhren hauptschlich daher1 dass bei der lngeren ,dauer des ,versuchs ,temperatur und ,luftdruck sich bemerklich gendert hatten2 denn die angefhrten ,zahlen drcken das ,resultat aus wie es gefunden wurde1 ohne alle ,correctionen4 ,,ii4 ,verfahren mit durch ,salzsure befeuchtetem ,kupfer4 4 #bbi4 ,ich fhre dies dem in 4 #bbh beschriebenen ,verfahren an ,genauigkeit weit nachstehende ,verfahren nur deshalb an1 weil nicht ,jeder1 der eine annhernde ,analyse atmosphrischer ,luft ausfhren will1 ber die zu ersterer ,methode nothwendige ,menge ,quecksilber disponiren kann4 ,es grndet sich dasselbe darauf1 dass mit ,salzsure oder verdnnter ,schwefelsure befeuchtetes ,kupfer atmosphrischer ,luft ihren ,sauerstoff rasch und vollstndig entzieht4 ,die ,ausfhrung verlangt nur folgende ,apparate und ,vorbereitungen1 vorausgesetzt1 dass nur ein ,gemenge von ,sauerstoff- und ,stickgas analysirt werden soll4 #a4 ,eine graduirte ,rhre von etwa #cj ,centimeter ,lnge und etwa #af-bj ,mm4 ,durchmesser4 ,illustration3 ,fig4 #ajf4 #b4 ,ein ,streifchen von ,kupferblech1 welches etwas lnger ist1 als die graduirte ,rhre und folgende ,gestalt hat 7,fig4 #ajf74 ,dasselbe wird von oben bis unten mittelst eines gewhnlichen hnfenen ,bindfadens mit ,kupferdrehspnen umbunden1 so zwar1 dass es noch mit grsster ,leichtigkeit in die graduirte ,rhre eingeschoben werden kann4 ,ein so vorgerichtetes ,kupferstreifchen wirkt besser als ein ,streifen glatten ,kupferblechs1 weil es grssere ,oberflche darbietet und weil die ,schnur die ,kupferdrehspne mit ,salzsure befeuchtet erhlt4 #c4 ,ein gewhnlicher1 nicht zu enger ,glascylinder 7besser einer1 der oben erweitert ist 7vgl4 ,fig4 #ajg71 welcher einige ,zoll hher sein muss als die graduirte ,rhre und mit einer ,mischung von gleichen ,theilen roher ,salzsure und ,wasser gefllt wird4 #d4 ,ein ,thermometer4 ,die ,ausfhrung ist im hchsten ,grade einfach4 ,illustration3 ,fig4 #ajg4 ,man bringt den umbundenen ,kupferstreifen in den ,cylinder1 so zwar1 dass er durch die federnden ,streifchen a1 b und c festgehalten wird1 und die ,flssigkeit etwa einen ,zoll hher steht als seine ,spitze1 und lsst ihn einige ,zeit darin stehen1 so dass alle in dem ,bindfaden enthaltene ,luft entweichen kann4 ,gleichzeitig bestimmt man die ,temperatur der ,flssigkeit4 -- ,alsdann fllt man die graduirte ,rhre mit ,wasser1 lsst etwa #b_/c auslaufen1 taucht sie dann 7um der in derselben eingeschlossenen ,luft die ,temperatur der ,salzsure zu geben7 in dem ,cylinder ganz unter1 hebt sie nun1 bis das ,niveau innen und aussen gleich ist1 misst und notirt das ,volum4 -- ,man senkt jetzt die ,rhre behutsam ber den umwickelten ,kupferstreifen 7wobei natrlich darauf zu achten1 dass aus der ,rhre nur ,flssigkeit1 nicht aber auch ,luft verdrngt werden darf1 was geschehen wrde1 wenn man die ,rhre mehr als #b_/c mit ,luft gefllt htte71 lsst das ,ganze etwa #a-a_/b bis #b ,stunden stehen 7die ,anordnung des ,apparates zeigt die ,fig4 #ajg71 misst die rckstndige ,luft1 senkt nochmals ber den ,streifen und misst nach einer halben ,stunde wieder4 ,hat das ,luftvolum zwischen beiden ,messungen nicht mehr abgenommen1 so ist der ,versuch beendigt4 -- ,man bestimmt jetzt nochmals die ,temperatur und findet1 wenn sie sich nicht gendert hat1 die ,volumprocente durch folgende einfache ,betrachtung3 ,die erste ,messung ergab die ,luft1 die zweite den ,stickstoff1 die ,differenz ist der ,sauerstoff4 ,htte sich die ,temperatur der ,sperrflssigkeit whrend des ,versuches gendert1 so msste natrlicher ,weise der ,berechnung eine ,correction des ,stickgases auf die ursprngliche ,temperatur vorhergehen4 ,kohlensure enthaltende ,luft wird1 bevor man sie in die ,messrhre bringt1 nach der in 4 #abg angegebenen ,methode von solcher befreit4 ,dritte ,abtheilung4 ,uebungsaufgaben4 ,ich habe im ,folgenden #gj ,uebungsbeispiele mitgetheilt1 von denen sich #cj auf ,gewichtsanalyse1 #cj auf ,maassanalyse und technische ,analyse und #aj auf organische ,elementaranalyse beziehen4 ,es sind fast genau dieselben1 welche ich seit einigen ,semestern in meinem ,laboratorium vorzulegen pflege2 ich kann es daher mit ,zuversicht aussprechen1 dass sie alle gut ausfhrbar sind1 sowie dass sich die ,reihenfolge der ,beispiele praktisch bewhrt hat4 ,in ,bezug auf letztere kann ich aus ,erfahrung mittheilen1 dass es nicht klug ist1 ,schler mit ,maassanalysen oder mit technischen ,analysen zu beschftigen1 bevor sie in den ,gewichtsanalysen fest und gebt sind4 ,es erklrt sich dies einfach daraus1 dass letztere neben grosser ,genauigkeit auch viel ,geduld erfordern4 ,ist man nun durch die rasch ausfhrbaren ,maassanalysen verwhnt1 so wird es schwerer1 die nothwendige ,geduld aufzubieten1 als wenn man gleich von vornherein die langwierigen ,gewichtsbestimmungen in ,angriff nimmt1 die denn doch noch immer den eigentlichen ,kern der ,analyse bilden und ihn auch wohl noch lange ,zeit bilden werden4 ,bei der ,auswahl der ,beispiele hatte ich zunchst im ,auge1 dass die meisten1 namentlich aber die ersteren1 eine absolut genaue ,controle der ,resultate zulassen4 ,diese ,sache ist fr den die ,analyse ,erlernenden von hchstem ,belang1 da bei dem ,betreiben der quantitativen ,analyse ein gewisses ,selbstvertrauen vor ,allem erweckt werden muss4 ,ein solches in dem ,sinne1 wie ich es meine1 kann aber auf keine andere ,weise entstehen1 als wenn man sich selbst zu berzeugen vermag1 inwieweit die gefundenen ,resultate mit der ,wahrheit bereinkommen4 -- ,eine vllig genaue ,controle ist aber nur dann mglich1 wenn der ,analysirende die zu untersuchende ,substanz aus den abgewogenen ,bestandtheilen selbst zusammensetzt1 oder wenn er reine ,salze von bekannter ,zusammensetzung untersucht4 -- ,hat sich der ,schler bei ,analyse solcher ,substanzen das nothwendige ,selbstvertrauen erworben1 so geht er alsdann1 den ,nummern folgend1 zuerst zu leichteren1 dann zu schwereren ,analysen ber1 wie sie in der ,praxis vorkommen4 -- ,der zweite ,punkt1 auf den ich mein ,augenmerk richtete1 war der1 dass in den ,beispielen sowohl alle wichtigeren analytischen ,methoden1 als auch die wichtigsten ,krper vorkommen sollten1 damit die ,schler1 bei ,zugrundlegung der ,beispiele1 ,gelegenheit htten1 mit der quantitativen ,analyse mglichst allseitig vertraut zu werden4 -- ,diesen ,gesichtspunkt ins ,auge fassend1 wird man es natrlich finden1 dass ich die betreffenden ,krper nicht immer nach der einfachsten ,methode analysiren lasse4 -- ,die ,beispiele in der organischen ,analyse sind deswegen minder zahlreich1 weil bei dieser weit weniger ,mannigfaltigkeit ist1 als bei der unorganischen1 und weil man sie somit besser erlernt1 wenn man eine und dieselbe ,substanz mehrmals analysirt 7so lange1 bis man mit dem ,resultate ganz zufrieden sein kann71 als wenn man stets neue ,substanzen whlt4 -- ,schliesslich bemerke ich noch1 dass es nicht gerade meine ,meinung ist1 dass ,jeder smmtliche ,beispiele durchmachen msse2 denn es hngt natrlicher ,weise von der individuellen ,begabung ab1 wie lange einer braucht1 um ein guter ,analytiker zu werden1 und ein solcher kann man sein1 wenn man auch noch nicht alle ,krper bestimmt und alle ,methoden angewandt hat4 -- ,davor glaube ich jedoch warnen zu mssen1 dass man etwaigem ,drange1 ,neues zu erforschen1 nicht zu frh nachgiebt1 ich meine nicht eher1 als bis man1 wie in der ,chemie berhaupt1 so auch namentlich in der praktischen ,analyse1 einigermaassen fest ist4 ,solche ,sprnge im ,studium1 die ich hufig zu beobachten ,gelegenheit hatte1 haben immer schlimme ,folgen1 denn ,gebude auf hohlem ,grunde haben keine ,dauer4 ,beispiele4 #a4 ,eisen4 ,wge -- auf einem ,uhrglase -- etwa #j1c ,grm4 feinen ,klavierdraht1 lse ihn in ,salzsure unter ,zusatz von ,salpetersure4 ,die ,suren werden etwas mit ,wasser verdnnt4 ,die ,auflsung wird in einer mittelgrossen ,kochflasche vorgenommen1 welche mit einem ,uhrglase bedeckt wird4 -- ,wenn sie erfolgt ist1 und die ,farbe der ,lsung zeigt1 dass alles ,eisen als ,oxyd gelst ist 7andernfalls msste noch etwas ,salpetersure zugesetzt werden71 splt man das ,uhrglas ab1 verdnnt1 erhitzt zum beginnenden ,sieden1 setzt ,ammon im mssigen ,ueberschuss zu1 filtrirt etc4 7,vergl4 4 #ij4 #a47 ,das ,aufschreiben geschieht am besten so1 wie ich es im folgenden ,beispiele ein fr alle ,mal angebe3 ,uhrglas ,eisen #aj1caib leer #i1igej -------- ,eisen #j1cddb4 ,tiegel ,eisenoxyd #ag1jfgc leer #af1egfa -------- #j1diab4 ,filterasche ,nr4 #b #j1jjab -------- ,eisenoxyd #j1dijj ,eisen #j1cdc #ii1fe ,proc4 #b4 ,essigsaures ,bleioxyd4 ,bleioxydbestimmung4 ,die in einem ,porzellanmrser zerriebenen trockenen und unverwitterten ,krystalle presse zwischen ,fliesspapier1 bis erneute ,bltter nicht mehr feucht werden4 -- a4 ,wge etwa #a ,grm4 ab1 lse in ,wasser unter ,zusatz einiger ,tropfen ,essigsure und verfahre genau nach 4 #ib4 #a4 a4 ,greek3 a4 b4 ,wge etwa #a ,grm4 ab und verfahre genau nach 4 #ib4 #e4 7,dulk'sche ,modification des ,berzelius'schen ,verfahrens74 ,pb,o #acid1fd #aaa1eg #eh1he ,a #fcg1ej #ea1jj #bf1ia #c aq4 #ccg1ej #bg1jj #ad1bd ------- ------ ------- #bcfi1fd #ahi1eg #ajj1jj4 #c4 ,chlornatrium4 ,schmelze reines ,chlornatrium im ,platintiegel1 giesse auf einen ,porzellanscherben aus1 zerklopfe noch heiss in grbere ,stckchen1 welche in einem fest zu verkorkenden ,glasrhrchen aufgehoben werden4 a4 ,chlorbestimmung4 ,lse etwa #j1d ,grm4 in ,wasser1 setze ,salpetersure zu und flle mit ,silberlsung 74 #aab4 ,i4 a474 b4 ,natronbestimmung4 ,fhre etwa #j1c ,grm4 durch ,behandeln mit mssig verdnnter ,schwefelsure in neutrales schwefelsaures ,natron ber 74 #gg4 #a474 -- ,die ,operation kann geradezu im ,platintiegel ausgefhrt werden4 ,um denselben gleichmssig zu erhitzen1 hngt man ihn mittelst eines ,platindreiecks frei in ein ,eisenschlchen und erhitzt dieses4 7,berechnete procentische ,zusammensetzung siehe 4 #dh47 #d4 ,arsenige ,sure4 ,lse etwa #j1d ,grm4 reine arsenige ,sure in ,stckchen in einer mit einem ,glasstopfen verschliessbaren mittelgrossen ,flasche in etwas ,natronlauge durch ,digestion auf dem ,wasserbade auf1 verdnne mit wenig ,wasser1 fge ,chlorwasserstoffsure zu bis zum ,vorwalten und flle dann die ,flasche mit klarem ,schwefelwasserstoffwasser fast voll4 ,setze den ,stopfen auf und schttele4 ,waltet der ,schwefelwasserstoff vor1 so ist die ,fllung beendigt1 ist dies nicht der ,fall1 so leite ,schwefelwasserstoffgas ein1 bis dasselbe vorwaltet1 verfahre im ,uebrigen genau nach 4 #ajb4 #d4 ,as #icg1e #ge #ge1gf ,o#c #cjj1j #bd #bd1bd ------ -- ------- #abcg1e #ii #ajj1jj4 #e4 ,kalialaun4 ,thonerdebestimmung4 ,presse reinen zerriebenen ,kalialaun zwischen ,fliesspapier1 wge etwa #b ,grm4 ab1 lse in ,wasser und bestimme die ,thonerde nach 4 #hc4 a4 ,,ko #ehh1hf #dg1aa #i1ic ,al#b,o#c #fdj1hd #ea1bf #aj1ha #d,,so#c #bjjj1jj #afj1jj #cc1gc #bd;,,ho #bgjj1jj #baf1jj #de1ec ------- ------ ------- #eibi1gj #dgd1cg #ajj1jj4 #f4 ,kohlensaures ,natron4 ,glhe wasserfreies reines kohlensaures ,natron in einem ,platintiegel gelinde4 a4 ,natronbestimmung4 ,fhre etwa #j1e ,grm4 in ,chlornatrium ber 74 #gg4 #c474 b4 ,kohlensurebestimmung4 ,bestimme in etwa #j1g-a ,grm4 die ,kohlensure nach 4 #aaj4 ,,ii4 b4 ,greek3 b4 aa4 ,der ,apparat wird so klein gemacht1 dass er etwa #fj-gj ,grm4 wiegt und somit auf der feinen ,wage gewogen werden kann4 ,das ,abwgen des kohlensauren ,natrons vollbringt man am besten in der ,art1 dass man von dem frisch geglhten ,salze #j1g-a ,grm4 in ein enges ,rhrchen bringt1 dieses wgt1 seinen ,inhalt vorsichtig in das ,klbchen ,a entleert und die ,menge des zur ,verwendung kommenden durch ,zurckwgen des ,rhrchens bestimmt4 ,zusammensetzung siehe 4 #dh4 #g4 ,kohlensaurer ,kalk4 ,erhitze reinen kohlensauren ,kalk in ,pulverform 7sei es reinen ,kalkspath oder knstlich dargestellten7 in einem ,platintiegel gelinde4 a4 ,kalkbestimmung4 ,lse in einem zu bedeckenden ,becherglase etwa #a ,grm4 in verdnnter ,salzsure und bestimme den ,kalk nach 4 #ha4 #b4 b4 b4 ,kohlensurebestimmung4 ,bestimme in etwa #j1h ,grm4 die ,kohlensure nach 4 #aaj4 ,,ii4 b4 ,greek3 a4 ,zusammensetzung siehe 4 #eb4 #h4 ,kupfervitriol4 ,derselbe soll ganz vollstndig analysirt werden4 ,die reinen ,krystalle zerreibe im ,porzellanmrser und presse sie zwischen ,fliesspapier4 a4 ,bestimmung des ,krystallwassers4 ,wge eine ,kugelrhre leer1 bringe soviel ,kupfervitriol in die ,kugel1 dass dieselbe halb gefllt ist#afd1 wge sie wieder1 lege sie quer durch ein ,luftbad1 in dessen ,wnden ,oeffnungen sind 7,s4 #ci71 verbinde das eine ,ende mit einer ,chlorcalciumrhre1 das andere mit einem ,aspirator1 erhitze auf #abj-adj und lasse das ,wasser des ,aspirators langsam abfliessen4 ,wenn bei dieser ,temperatur kein ,wasser mehr entweicht1 und wiederholte ,wgungen der ,kugelrhre constante ,resultate geliefert haben1 ist die ,gewichtsabnahme der ,kugelrhre gleich dem ,krystallwasser des ,kupfervitriols4 #afd ,das ,fllen geschieht1 indem man in den einen ,rhrenansatz einen mit ,papier umwickelten ,glasstab bis zur ,kugel einschiebt1 dann durch die andere ,rhre einfllt4 ,nachdem man die ,kugelrhre wieder in wagerechte ,richtung gebracht und aufgeklopft hat1 zieht man den ,glasstab heraus und reinigt die ,rhrenanstze1 wenn nthig1 mittelst einer ,federfahne4 b4 ,bestimmung des ,halhydratwassers4 ,setze denselben ,versuch weiter fort1 whrend die ,temperatur auf #bej-bfj erhalten wird4 ,die hierbei erfolgende ,gewichtsabnahme giebt die ,menge des fester gebundenen ,halhydratwassers an4 c4 ,bestimmung der ,schwefelsure4 ,in einer neuen ,portion des ,kupfervitriols 7etwa #a1e ,grm47 bestimme die ,schwefelsure nach 4 #aje4 ,i4 #a4 d4 ,bestimmung des ,kupferoxyds4 ,in etwa #a1e ,grm4 bestimme das ,kupferoxyd nach 4 #ie4 #a4 a4 ,greek3 a4 ,cu,o #dif1j #ci1fh #ca1hc ,,so#c #ejj1j #dj1jj #cb1jh ,,ho #aab1e #i1jj #g1bb #d aq4 #dej1j #cf1jj #bh1hg ------ ------ ------- #aeeh1e #abd1fh #ajj1jj4 #i4 ,krystallisirte schwefelsaure ,magnesia4 ,zerreibe und trockne nach 4 #ae4 a4 a4 ,bestimmung der ,magnesia4 ,lse #a-b ,grm4 in ,wasser1 setze ,salmiak1 dann ,ammon zu und flle mit phosphorsaurem ,natron 74 #hb4 #b474 b4 ,bestimmung des ,wassers im ,ganzen4 ,erhitze etwa #a ,grm4 in einem ,porzellantiegel ber der ,lampe bis kaum zum ,glhen und bestimme die ,gewichtsabnahme4 ,der ,rckstand muss sich in ,wasser noch klar lsen4 ,mg,o #bej1ai #bj #af1bf ,,so#c #ejj1jj #dj #cb1eb #g aq4 #ghg1ej #fc #ea1bb ------- --- ------- #aecg1fi #abc #ajj1jj4 #aj4 ,quecksilberchlorid4 ,quecksilberbestimmung4 ,lse etwa #j1e ,grm4 in ,wasser1 fge einige ,tropfen ,salzsure zu und flle durch ,schwefelwasserstoff 74 #id4 #c474 ,hg #abej1fj #ajj1je #gc1hc ,cl #ddc1bh #ce1df #bf1ag ------- ------ ------- #afic1hh #ace1ea #ajj1jj4 #aa4 ,schwefeleisen4 ,whle reinen ,schwefelkies1 zerreibe ihn aufs ,feinste1 trockne bei #ajj4 a4 ,schwefelbestimmung4 ,behandle etwa #j1e bis #a ,grm4 nach 4 #aaf4 #b4 a4 ,greek3 a4 oder ,greek3 b4 b4 ,eisenbestimmung4 ,lse etwa #j1e ,grm4 in ,knigswasser und flle mit ,ammon 74 #ij4 #a474 ,fe #cej #bh #df1fg #b,s #djj #cb #ec1cc --- -- ------- #gej #fj #ajj1jj4 #ab4 ,phosphorsaurer ,kalk 7,,po#e1 #c;,ca,o74 a4 ,phosphorsurebestimmung4 ,glhe1 wge etwa #j1h-a ,grm4 ab1 bringe in einen ,kolben oder ein ,becherglas1 fge etwa #c ,grm4 7die ,menge ist genau abzuwgen7 reines metallisches ,zinn zu und verfahre nach 4 #ajf4 ,i4 d4 ,greek3 a4 b4 ,kalkbestimmung4 ,das ,filtrat von a4 sttige mit ,ammon und flle den ,kalk mit oxalsaurem ,ammon 74 #ha4 #b4 b474 #c;,ca,o #ajej1jj #hd1jj #ed1jf ,,po#e #hib1jd #ga1cf #de1id ------- ------ ------- #aidb1jd #aee1cf #ajj1jj4 #ac4 ,saures chromsaures ,kali4 ,zerreibe reines zweifach chromsaures ,kali1 trockne es direct ber der ,lampe bei gelinder ,hitze4 a4 ,chrombestimmung4 ,lse etwa #a ,grm4 in ,wasser1 flle mit essigsaurem ,bleioxyd unter ,vermeidung eines grossen ,ueberschusses und bestimme das chromsaure ,bleioxyd nach 4 #ajd4 ,i4 b4 b4 ,kalibestimmung4 ,flle aus dem ,filtrat von #a4 das ,blei durch ,schwefelwasserstoff und fhre im ,filtrat das ,kali in schwefelsaures ,kali oder ,chlorkalium ber 74 #gf474 ,,ko #ehh1hf #dg1aa #ca1fi #b;,cr,o#c #abfi1dj #aja1ef #fh1ca ------- ------ ------- #aheh1bf #adh1fg #ajj1jj4 #ad4 ,trennung des ,eisens von ,mangan4 ,lse etwa #j1e ,grm4 feinen ,klavierdraht und etwa ebensoviel reines1 zuvor gelinde erhitztes ,manganoxyduloxyd 7,darstellung siehe 4 #hf4 #a47 in ,salzsure1 erhitze mit etwas ,salpetersure und trenne beide mittelst kohlensauren ,baryts 74 #abh4 ,a4 #a474 #ae4 ,trennung des ,kalks von ,magnesia4 ,lse etwa #j1e ,grm4 reinen1 zuvor gelinde erhitzten kohlensauren ,kalk und etwa ebensoviel frisch geglhte reine ,magnesia#afe in verdnnter ,salzsure und trenne beide nach 4 #abb4 ,b4 #c4 a4 #afe ,man erhlt solche am leichtesten rein durch ,erhitzen von reiner oxalsaurer ,magnesia 7,f4 ,schulze74 #af4 ,trennung der ,magnesia von ,natron4 ,lse etwa #j1e ,grm4 reines geschmolzenes ,chlornatrium und etwa ebensoviel reine1 frisch geglhte ,magnesia in verdnnter ,salzsure und trenne beide mittelst ,quecksilberoxyds 74 #aba4 ,a4 #a474 #ag4 ,trennung des ,kalis von ,natron4 ,mische gewogene ,mengen von reinem ,chlornatrium und ,chlorkalium und unternimm a4 eine directe ,scheidung nach 4 #abj4 #a4 a42 b4 eine indirecte nach 4 #abj4 #c4 #ah4 ,trennung des ,eisenoxyds von der ,thonerde4 ,lse etwa #j1c ,grm4 reinen ,klavierdraht in ,salzsure unter ,zusatz von etwas ,salpetersure1 fge zu etwa #a ,grm4 reinen ,alaun und trenne nach 4 #abh4 ,b4 #aj4 a4 7,flle beide erst mit ,ammon1 wge1 lse den ,rckstand in concentrirter ,salzsure und flle das ,eisen nach ,zusatz von ,weinsure und ,ammon mit ,schwefelammonium1 um es alsdann nach 4 #ij4 #a4 b4 zu bestimmen47 -- ,oder trenne beide nach 4 #abh4 ,b4 #a4 a4 oder nach 4 #abh4 ,b4 #c4 a4 #ai4 ,trennung des ,cadmiums von ,zink4 ,lse etwa #j1e ,grm4 reines ,zinkoxyd und etwa ebensoviel reines ,cadmiumoxyd in #dj ,c4,c4 ,salzsure und #ajj ,grm4 ,wasser und trenne beide durch ,schwefelwasserstoff 74 #acj4 ,a474 ,mit dem ,schwefelcadmium verfahre man nach 4 #ig4 #b41 mit der ,zinklsung1 nach ,entfernung des ,schwefelwasserstoffs1 nach 4 #he4 a4 #bj4 ,trennung des ,quecksilbers von ,blei4 ,lse etwa #j1e ,grm4 reines ,quecksilberchlorid und etwa #a ,grm4 reines krystallisirtes essigsaures ,bleioxyd und trenne beide nach 4 #aca4 #f4 a4 #ba4 ,trennung der ,magnesia von ,thonerde4 ,lse etwa #a ,grm4 reinen ,alaun und etwa #a ,grm4 reine krystallisirte schwefelsaure ,magnesia in ,wasser auf1 setze etwas ,salzsure zu1 dann eine kalt bereitete gesttigte ,lsung von zweifach kohlensaurem ,natron und verfahre berhaupt genau nach 4 #abd4 #a4 ,b4 #b4 a4 #bb4 ,trennung des ,eisenoxyds und ,kalks von der ,phosphorsure4 ,wge etwa #j1c ,grm4 ,klavierdraht ab1 lse ihn in ,salzsure unter ,zusatz von ,salpetersure1 fge hinzu etwa #a ,grm4 frisch geglhten phosphorsauren ,kalk 7,,po#e1 #c ,ca,o74 ,verdnne die ,lsung auf etwa #djj ,c4,c41 fge vorsichtig ,ammon zu1 bis eben alkalisch1 dann ,essigsure bis stark sauer und bis sich -- mit ,zurcklassung des phosphorsauren ,eisenoxyds -- der phosphorsaure ,kalk wieder gelst hat4 ,lasse absitzen1 wasche den ,niederschlag zwei ,mal durch ,decantiren1 dann auf dem ,filter aus1 lse ihn in ,salzsure4 ,man hat jetzt a4 eine salzsaure ,lsung1 in der alles ,eisenoxyd und ein ,theil der ,phosphorsure enthalten ist1 und b4 eine durch ,essigsure saure ,lsung1 in welcher aller ,kalk und der ,rest der ,phosphorsure sich findet4 ,die ,lsung a versetze mit ,schwefelwasserstoff bis zum ,vorwalten1 fge ,ammon1 zuletzt noch etwas ,schwefelammonium zu und bestimme das ,eisen nach 4 #ij4 #a4 b4 -- ,das ,filtrat concentrire und flle darin die ,phosphorsure nach 4 #ajf4 ,i4 b4 ,greek3 a4 ,die essigsaure ,lsung b versetze mit ,ammon1 bis eben ein bleibender ,niederschlag entsteht1 dann mit einigen ,tropfen ,essigsure1 bis sie wieder klar geworden1 fge oxalsaures ,ammon im mssigen ,ueberschuss zu und bestimme den ,kalk nach 4 #ha4 #b4 b4 ,greek3 b4 -- ,in dem durch ,abdampfen concentrirten ,filtrate bestimme die ,phosphorsure nach 4 #ajf4 ,i4 b4 ,greek3 a4 ,die in a und b erhaltenen ,niederschlge von phosphorsaurer ,ammon-,magnesia kann man auf einem ,filter sammeln4 #bc4 ,trennung des ,jods vom ,chlor4 ,wge etwa #j1d ,grm4 reines ,jodkalium und etwa ebensoviel reines ,chlornatrium1 lse in ,wasser1 flle mit ,silberlsung 74 #aab4 ,i4 a474 ,nachdem der ,niederschlag von ,chlor- und ,jod-,silber gewogen1 bestimme die ,menge des letzteren dadurch1 dass ein gewogener ,theil im ,chlorstrom geglht und die ,gewichtsabnahme bestimmt wird1 die bei dem ,uebergang des ,jodsilbers in ,chlorsilber stattfindet 74 #acg4 #b4 c474 #bd4 ,analyse eines ,kalksteins oder ,dolomits4 ,dieselbe ist genau nach 4 #bjc auszufhren4 #be4 ,analyse des ,natroliths4 ,die wesentlichen ,bestandtheile des ,natroliths sind1 wie bekannt3 ,natron1 ,thonerde1 ,kieselsure und ,wasser4 -- ,ausserdem findet man zuweilen ,kalk und ,eisenoxyd4 ,pulvere ein reines ,stckchen durch ,zerreiben im ,achatmrser fein1 trockne das ,pulver bei #ajj4 a4 ,behandle etwa #a1e ,grm4 mit ,salzsure und scheide die ,kieselsure ab1 genau nach 4 #aaa4 ,,ii4 a41 versume nicht1 sie auf ihre ,reinheit zu prfen4 b4 ,das von der ,kieselerde getrennte ,filtrat flle durch kohlensaures ,ammon und etwas ,ammon1 wasche den ,thonerdeniederschlag erst durch ,decantiren1 dann auf dem ,filter aus etc4 74 #hc4 a474 c4 ,da die ,thonerde noch etwas ,kieselsure1 ferner ,kalk und ,eisenoxyd enthalten kann1 so lse sie nach dem ,wgen durch lngere ,digestion mit concentrirter ,salzsure auf1 filtrire die ,kieselsure ab1 glhe und wge sie4 -- ,die ,thonerdelsung bersttige mit ,natronlauge1 fge etwas kohlensaures ,natron zu1 koche1 lasse absitzen1 decantire durch ein ,filter1 koche einen etwaigen ,niederschlag nochmals mit ,natronlauge1 wasche ihn aus1 lse ihn in ,salzsure und bestimme darin ,eisenoxyd und ,kalk nach 4 #abg4 ,b4 #c4 e4 ,zieht man von dem durch kohlensaures ,ammon entstandenen ,niederschlage die darin gefundene ,kieselsure 7welche auf ihre ,reinheit durch ,aufschliessen zu prfen ist71 ,eisenoxyd und ,kalk ab1 so ergiebt sich die ,thonerde4 d4 ,die von dem ersten ,thonerdeniederschlage abfiltrirte ,flssigkeit verdampfe man1 zuletzt in einer ,platinschale1 und bestimme das darin enthaltene ,chlornatrium nach 4 #gg4 #c4 e4 ,wge etwa #a1e ,grm4 des bei #ajj getrockneten ,natroliths und bestimme das ,wasser durch heftiges ,glhen4 #bf4 ,analyse des ,messings4 ,das ,messing besteht bekanntlich aus #be-ce ,proc4 ,zink und #fe-ge ,proc4 ,kupfer4 ,ausserdem enthlt es in der ,regel noch kleine ,mengen von ,zinn und ,blei4 ,lse etwa #b ,grm4 in ,salpetersure4 7,von letzterer ist nicht mehr zu nehmen1 als gerade nthig1 denn aller ,ueberschuss muss wieder verdampft werden47 ,bleibt ein unlslicher ,rckstand 7,zinnoxyd71 so ist derselbe -- nachdem die ,flssigkeit mit ,wasser verdnnt worden ist -- abzufiltriren4 -- ,zum ,filtrat1 oder -- wenn die ,menge des ,zinns zu gering war -- direct zur ,lsung1 fge etwa #cj ,tropfen verdnnte ,schwefelsure1 verdampfe auf dem ,wasserbade zur ,trockne1 setze #ajj ,c4,c4 ,wasser zu und erwrme4 ,bleibt ein ,rckstand 7schwefelsaures ,bleioxyd7 ungelst1 so ist derselbe abzufiltriren und mit #ej ,c4,c4 ,wasser auszuwaschen4 7,da auf das ,verhltniss zwischen ,wasser und ,sure viel ankommt1 so ist das ,wasser zu messen oder zu wgen47 ,man fgt jetzt #de ,c4,c4 ,salzsure zu den #aej ,c4,c4 ,flssigkeit und fllt das ,kupfer durch ,schwefelwasserstoffgas 7nicht durch ,schwefelwasserstoffwasser74 ,wenn die ,flssigkeit ausgefllt ist1 und das ,schwefelkupfer sich abgesetzt hat1 filtrirt man und wscht mit ,wasser aus1 dem man ein wenig ,schwefelwasserstoffwasser zugemischt hat4 -- ,das ,schwefelkupfer wird sodann nach 4 #ie4 #a4 c4 behandelt4 -- ,die von demselben abfiltrirte ,flssigkeit dampfe ein1 sttige sie fast mit ,natronlauge1 flle mit kohlensaurem ,natron 74 #he4 a474 ,ist das erhaltene ,zinkoxyd eisenhaltig1 so bestimme darin das ,eisen nach einer der in 4 #abh angegebenen ,methoden4 #bg4 ,analyse des ,feldspaths4 ,reibe das ausgesuchte ,stckchen ,feldspath erst so im ,achatmrser fein1 dann unter ,zusatz von etwas ,wasser1 bis nicht das mindeste ,knirschen mehr zu hren ist 74 #ad1 ,s4 #cb74 ,die breiartige ,masse trockne in einem ,porzellanschlchen bei #ajj4 a4 ,schliesse etwa #a1e ,grm4 mit der vierfachen ,menge kohlensauren ,natron-,kalis auf 74 #aaa4 ,,ii4 b4 ,greek3 a471 und scheide die ,kieselsure nach 4 #aaa4 ,,ii4 a4 b4 ,die von der ,kieselsure getrennte ,lsung behandle zur ,bestimmung der ,thonerde 7sowie der mit derselben gewhnlich noch niederfallenden kleinen ,mengen von ,kieselsure und von ,eisenoxyd1 auch wohl von alkalischen ,erden71 wie es bei ,natrolith 7,nro4 #be der ,uebungsbeispiele7 angegeben ist4 c4 ,schliesse etwa #a ,grm4 des ,feldspathpulvers mit ,fluorwasserstoffgas auf und zerlege die gebildeten ,kieselfluormetalle durch ,abdampfen mit ,schwefelsure4 ,nachdem der ,ueberschuss der letzteren entfernt1 und die schwefelsauren ,salze in ,salzsure und ,wasser gelst sind1 flle die ,schwefelsure durch ganz vorsichtigen ,zusatz von ,chlorbaryum und vermeide jeden irgend bedeutenden ,ueberschuss4 7,sollte man zu viel zugesetzt haben1 so setzt man wieder einige ,tropfen verdnnte ,schwefelsure zu1 so dass zuletzt nur ein geringer ,ueberschuss von ,chlorbaryum in ,lsung ist47 -- ,filtrire nun und flle das ,filtrat durch kohlensaures ,ammon und ,ammon4 ,der ,niederschlag ist ,thonerde1 welche etwas kohlensauren ,baryt und ,eisenoxyd und -- wenn ,kalk und ,magnesia zugegen sind -- auch diese enthlt4 ,im ,filtrat bestimme das ,kali als ,chlorkalium 74 #gf4 #c474 ,ehe seine ,menge als richtig betrachtet werden kann1 muss man sich berzeugen1 dass die ,lsung des ,salzrckstandes durch ,ammon und kohlensaures ,ammon klar bleibt4 -- ,will man die ,thonerde nochmals bestimmen1 so lst man den sie enthaltenden ,niederschlag in ,salzsure1 fllt den ,baryt aufs ,vorsichtigste mit einigen ,tropfen verdnnter ,schwefelsure1 filtrirt und verfhrt dann wie in ,nro4 #be der ,uebungsbeispiele4 #bh4 ,analyse des ,schnelllothes 7,zinn und ,blei74 ,uebergiesse etwa #a1e ,grm4 der in kleine ,stckchen zerschnittenen ,legirung in einem ,kolben mit gewhnlicher ,salpetersure und verfahre zur ,abscheidung und ,bestimmung des ,zinns nach 4 #aja4 #a4 a4 ,das ,filtrat versetze in einer ,porzellanschale mit reiner verdnnter ,schwefelsure1 verdampfe die ,salpetersure auf dem ,wasserbade und verfahre mit dem erhaltenen schwefelsauren ,bleioxyd nach 4 #ib4 #b4 ,enthlt die ,legirung noch andere ,metalle1 so finden sich diese in der vom schwefelsauren ,bleioxyd abfiltrirten ,flssigkeit1 weshalb man dieselbe mit ,schwefelwasserstoff und ,schwefelammonium zu prfen hat4 #bi4 ,analyse eines ,brunnen- oder ,mineralwassers4 ,verfahre nach 4 #agc oder #agd4 #cj4 ,darstellung und ,analyse einer ,pflanzenasche 74 #bab-bai74 #ca4 ,bestimmung des specifischen ,gewichtes gewhnlicher ,salzsure4 ,prfe das specif4 ,gewicht gewhnlicher ,salzsure mit ,hlfe des in 4 #agg1 ,fig4 #id abgebildeten ,flschchens und ermittle so mit ,hlfe der ,s4 #dea mitgetheilten ,tabelle den ,gehalt der ,sure4 #cb4 ,bestimmung des ,gehaltes gewhnlicher ,salzsure durch ,sttigung4 ,stelle die in 4 #ahb angegebenen ,lsungen dar und ermittle alsdann nach der daselbst angegebenen ,methode den ,gehalt der auch in #ca4 angewandten ,salzsure4 #cc4 ,alkalimetrie nach ,mohr4 ,bestimme den ,gehalt einer ,soda nach der in 4 #ahf beschriebenen ,weise4 #cd4 ,alkalimetrie nach ,descroizilles und ,gay-,lussac4 ,bestimme den ,gehalt der in #cc4 angewandten ,soda nach 4 #ahe4 #ce4 ,ammonbestimmung nach ,schlsing4 ,wge etwa #j1e reinen ,salmiak und bestimme dessen ,ammoniumgehalt nach 4 #gh4 #c4 #cf4 ,maassanalytische ,bestimmung des ,kalks 7und der ,magnesia7 in einem ,kalkstein4 ,verfahren siehe 4 #bjd4 #cg4 ,feststellung des ,gehaltes einer ,lsung von bermangansaurem ,kali4 ,verfahren siehe 4 #hi4 #b4 a4 -- ,es gengt vollkommen1 wenn man etwa #j1b ,klavierdraht abwgt4 ,die ,chamleonlsung verdnne so1 dass etwa #bj-cj ,c4,c4 zur ,oxydation von #j1b ,eisen gebraucht werden2 dieselbe wird aus einer in #a_/aj ,c4,c4 getheilten ,brette zugesetzt4 ,vergl4 4 #bjf4 #ch4 ,bestimmung des ,eisens in einem ,eisenstein4 ,verfahren siehe 4 #bjf4 #ci4 ,analyse des ,salpeters4 ,wge etwa #j1e ,grm4 reines wasserfreies1 salpetersaures ,kali ab und verfahre nach 4 #aag4 ,,ii4 a4 7,es ist zweckmssig1 nach ,zusatz des ,salpeters zu der ,eisenchlorrlsung etwas ,schwefelsure zuzufgen1 ehe man zum ,sieden erhitzt47 #dj4 ,bestimmung des ,kupfers nach ,schwarz4 ,wge etwa #d ,grm4 reinen ,kupfervitriol1 lse zu #bjj ,c4,c4 ,nimm je #ej ,c4,c4 und bestimme darin das ,kupfer nach 4 #ie4 #c4 b4 mehrmals4 #da4 ,bestimmung des ,ferridcyankaliums nach de ,haen4 ,lse etwa #j1e ,ferridcyankalium in ,wasser und verfahre nach 4 #aih4 #db4 ,trennung von ,ferro- und ,ferridcyankalium#aff4 ,lse etwa #a ,grm4 ,ferridcyankalium und etwa ebensoviel ,ferrocyankalium in #ajj ,c4,c4 ,wasser4 ,bestimme in #bj ,c4,c4 das ,ferrocyan-1 und in #bj weiteren das ,ferridcyankalium nach 4 #aih4 #aff ,zur ,bestimmung des ,ferridcyans ist in meinem ,laboratorium noch eine zweite ,methode von ,herrn ,lenssen ermittelt worden1 welche ebenfalls sehr gute ,resultate giebt4 ,sie beruht auf der ,thatsache1 dass1 wenn man ,ferridcyankalium1 ,jodkaliumlsung und ,salzsure zusammenbringt1 sich fr jedes ,aeq4 ,ferridcyankalium 7#daai7 #a ,aeq4 ,jod 7#aehf7 ausscheidet 7,cfdy1 ,h#c7 ,,jh #b7;,cfy1 ,h#b7 ,j4 ,bestimmt man nun das ,jod nach ,bunsen1 so erfhrt man die ,menge des ,ferridcyankaliums mit grosser ,genauigkeit4 ,in vier ,versuchen erhielt ,herr ,lenssen #ii1bb1 -- #aja1g1 -- #ajb1a -- #ajj1e statt #ajj4 #dc4 ,darstellung der zu den ,bunsen'schen ,jodbestimmungen erforderlichen ,lsungen4 ,verfahren siehe 4 #aad4 ,anhang4 ,der ,gehalt der ,jodlsung ist mittelst sauren chromsauren ,kalis zu ermitteln4 #dd4 ,chlorkalkprfung nach ,bunsen4 ,verfahren siehe 4 #aid4 #de4 ,chlorkalkprfung nach ,penot4 ,man prfe den in #dd4 angewandten ,chlorkalk nach 4 #aib4 #df4 ,chlorkalkprfung mittelst ,eisens4 ,man prfe den in #dd4 und #de4 angewandten ,chlorkalk nach 4 #aic4 #dg4 ,kupferprfung nach de ,haen4 ,lse etwa #e ,grm4 reinen ,kupfervitriol in ,wasser zu #ejj ,c4,c4 -- ,nimm je #aj ,c4,c4 dieser ,lsung und bestimme darin das ,kupfer nach 4 #bjg4 #dh4 ,braunsteinprfung nach ,bunsen4 ,verfahren siehe 4 #aif4 #di4 ,bestimmung des ,mangans neben ,eisen nach ,krieger4 ,lse etwa #j1b ,grm4 ,klavierdraht und etwa #j1d ,grm4 ,manganoxyduloxyd in ,salzsure und bestimme beide nach 4 #abh4 ,b4 #aj4 c4 #ej4 ,bestimmung des ,silbers nach ,gay-,lussac4 ,lse eine kleine ,mnze in ,salpetersure und bestimme das ,silber nach 4 #ia4 #e4 #ea4 ,chlorbestimmung nach ,liebig4 ,bestimme in einer abgewogenen ,menge reinen ,chlornatriums das ,chlor nach 4 #aab4 ,i4 c4 ,greek3 b4 #eb4 ,jodbestimmung nach ,kersting4 ,wge eine kleine ,menge reines ,jodkalium ab und bestimme darin das ,jod nach 4 #aad4 ,i4 c4 #ec4 ,zuckerbestimmung nach ,fehling4 ,man stelle die in 4 #baj beschriebene ,kupferlsung dar und bestimme mit ,hlfe derselben den ,zuckergehalt in einer ,honiglsung4 #ed4 ,strkemehlbestimmung4 ,man trockne reines ,strkemehl bei #ajj und bestimme es nach 4 #baj4 #ee4 ,bestimmung des ,aetznatrons neben kohlensaurem ,natron4 ,man analysire eine ,aetznatron enthaltende ,soda nach 4 #ahh4 #ef4 ,braunsteinbestimmung nach ,fresenius und ,will4 ,man prfe den auch in ,nro4 #df angewandten ,braunstein nach 4 #aie4 #eg4 ,bestimmung der ,lslichkeit des ,kochsalzes4 a4 ,bei ,siedhitze4 ,man lst vllig reines1 gepulvertes ,chlornatrium mit destillirtem ,wasser in einem ,glaskolben1 erhitzt zum ,kochen und erhlt darin1 bis sich ein ,theil des ,salzes ausgeschieden hat4 ,alsdann filtrirt man durch einen mit kochendem ,wasser umgebenen und mit einer ,glasplatte zu bedeckenden ,trichter mglichst rasch in einen gerumigen gewogenen ,messkolben1 verschliesst denselben1 sobald einige ,unzen ,flssigkeit darin sind1 mit einem ,korke1 lsst erkalten und wgt4 ,alsdann fllt man den ,kolben mit ,wasser an bis zur ,marke und bestimmt in einem aliquoten ,theil der ,lsung das ,kochsalz durch ,abdampfen in einer ,platinschale 7zweckmssig unter ,zusatz von etwas ,salmiak1 welcher das ,decrepitiren beim ,glhen einigermaassen verhindert74 b4 ,bei #ad4 ,man lsst die kochend gesttigte ,lsung unter hufigem ,umschtteln bis auf die genannte ,temperatur erkalten und verfhrt alsdann wie in a4 #ajj ,thle4 ,wasser lsen bei #aji1g #dj1ce ,kochsalz4 #ajj bei #ad #ce1hg #eh4 ,bestimmung der ,lslichkeit des ,gypses4 a4 ,bei #ajj4 b4 ,bei #ab4 ,man digerirt reinen gepulverten schwefelsauren ,kalk mit ,wasser unter hufigem ,umschtteln1 zuletzt bei #dj-ej 7bei dieser ,temperatur lst er sich am reichlichsten7 lngere ,zeit1 giesst alsdann die klare ,lsung sammt einigem ,niederschlag in zwei verschiedene ,kolben ab1 und erhitzt den einen ,theil lngere ,zeit zum ,kochen1 -- den anderen lsst man unter hufigem ,umschtteln erkalten und bei #ab lngere ,zeit stehen4 ,nach diesen ,operationen filtrirt man und bestimmt in den gewogenen ,lsungen den ,gyps durch ,abdampfen und ,glhen des ,rckstandes4 #ajj ,theile ,wasser lsen bei #ajj #j1bag wasserfreien ,gyps4 #ajj bei #ab #j1bcc #ei4 ,analyse der atmosphrischen ,luft4 ,methode ,i 74 #bbh74 -- ,o #bj1h ,vol4 ,n #gi1b ,vol4 ------- #ajj1j4 #fj4 ,analyse ausgeathmeter ,luft4 ,verfahren siehe 4 #bbh4 ,die ,luft wird erst getrocknet1 dann ihr ,kohlensuregehalt1 zuletzt ihr ,sauerstoffgehalt bestimmt#afg4 #afg ,liebig fand in ausgeathmeter ,luft #d-e1d ,kohlensure1 und #ad1ie-af1cf ,sauerstoff4 ,organische ,elementaranalysen4 #fa4 ,analyse des ,rohrzuckers4 ,man whle vllig reine1 weisse ,krystalle4 ,dieselben werden zerrieben und bei #ajj getrocknet4 ,man verbrenne sie mit ,kupferoxyd nach ,liebig's ,verfahren 74 #adb und #adc74 #ab;,c #ijj1jj #gb #db1aj #aa;,h #acg1ej #aa #f1dd #aa,o #aajj1jj #hh #ea1df ------- --- ------- #bacg1ej #aga #ajj1jj4 #fb4 ,analyse der krystallisirten ,weinsteinsure4 ,man trockne das ,pulver reiner ,weinsteinsurekrystalle bei #ajj und verbrenne mit ,kupferoxyd nach ,bunsen's ,verfahren 74 #add74 #d;,c #cjj1j #bd #cb1j #c;,h #cg1e #c #d1j #f,o #fjj1j #dh #fd1j ----- -- ------ #icg1e #ge #ajj1j4 #fc4 ,analyse des ,terpentinls4 ,dasselbe muss durch ,digestion mit geschmolzenem ,chlorcalcium vllig entwssert und frisch rectificirt sein4 ,verfahren 4 #adi4 #e;,c #cge #cj #hh1bd #d;,h #ej #d #aa1gf --- -- ------- #dbe #cd #ajj1jj4 #fd4 ,analyse des ,strkemehls4 ,trockne reines ,amylum bei #ajj1 verbrenne es in ,sauerstoffgas nach 4 #adg4 #ab;,c #ijj #gb #dd1dd #aj;,h #abe #aj #f1ag #aj,o #ajjj #hj #di1ci ---- --- ------- #bjbe #afb #ajj1jj4 #fe4 ,kohlenstoff- und ,wasserstoffbestimmung der ,harnsure4 ,trockne reine ,harnsure bei #ajj1 analysire sie nach 4 #aea4 #ff4 ,stickstoffbestimmung der ,harnsure nach ,varrentrapp und ,will4 ,verfahren 4 #aed4 #fg4 ,stickstoffbestimmung der ,harnsure nach ,pligot4 ,verfahren 4 #aee4 #fh4 ,stickstoffbestimmung der ,harnsure nach ,dumas4 ,verfahren 4 #aec4 #e;,c #cge #cj #ce1ga #b,n #cej #bh #cc1cc #b;,h #be #b #b1ch #c,o #cjj #bd #bh1eh ---- -- ------- #ajej #hd #ajj1jj4 #fi4 ,schwefelbestimmung im ,horn4 ,bestimme den ,schwefel in ,hornfeile nach 4 #aef4 7,mulder fand darin #c1d ,proc4 ,schwefel47 #gj4 ,bestimmung des specifischen ,gewichtes des ,camphordampfes4 ,verfahren 4 #afa4 -- ,berechnetes ,resultat 4 #agb4 99 99 99 99 99 ,anhang4 ,i4 ,analytische ,belege #a4 ,einfluss von ,wasser auf ,glas- und ,porzellangefsse beim ,eindampfen 7zu 4 #bd74 ,eine grosse ,flasche wurde mit ,wasser gefllt1 welches aus einem kupfernen ,dampfapparat mit zinnernem ,khlrohr vorsichtig destillirt war4 ,dieses ,wasser diente zu den smmtlichen zu #a4 gehrigen ,versuchen4 a4 #cjj ,c4,c4 in einer ,platinschale vorsichtig verdampft1 hinterliessen geglhten ,rckstand #j1jjje ,grm4 #j1jjag pro mille4 b4 #fjj ,c4,c4 wurden in einem weiten ,kolben von bhmischem ,glas kochend bis beinahe zur ,trockne verdampft1 der ,rckstand in eine ,platinschale gebracht1 und der ,kolben mit #ajj ,c4,c4 destillirtem ,wasser nachgesplt4 ,nach dem ,abdampfen und ,glhen blieben ,rckstand #j1jajd ,grm4 ,zieht man hiervon ab die dem destillirten ,wasser als solchem zukommende ,menge mit #j1jjab ------ so bleiben aus dem ,glas aufgenommene ,substanz #j1jjib #j1jaec pro mille4 ,bei weiteren auf dieselbe ,art angestellten ,versuchen hinterliessen #cjj ,c4,c4 zweimal je #j1jjdi1 einmal #j1jjcg ,grm42 dies macht im ,mittel1 berechnet auf #fjj ,c4,c4 #j1jjij ,grm4 und nach ,abzug von #j1jjab ------ #j1jjgh #j1jac pro mille4 ,man kann somit annehmen1 dass #a ,liter ,wasser1 in ,glasgefssen stark eingekocht1 etwa #ad ,milligramme ,glasbestandtheile lst4 c4 #fjj ,c4,c4 wurden in einer ,berliner ,porzellanschale fast zur ,trockne verdampft1 im ,uebrigen wie in b4 behandelt4 ,erhalten ,rckstand #j1jjae ,grm4 ,zieht man davon ab die dem ,wasser als solchem entsprechende ,menge mit #j1jjab ------ so bleibt aus dem ,porzellan aufgenommene ,substanz #j1jjjc #j1jjje pro mille4 #b4 ,einfluss von ,salzsure auf ,glas- und ,porzellangefsse beim ,eindampfen 7zu 4 #bd74 ,das in #a4 gebrauchte destillirte ,wasser wurde mit #a_/aj reiner ,salzsure versetzt4 a4 #cjj ,grm4 in ,platin verdampft1 hinterliessen #j1jjb ,grm4 ,rckstand4 b4 #cjj ,grm4 in bhmischem ,glas fast zur ,trockne gebracht1 dann in der ,platinschale verdampft1 lieferten #j1jjai ,rckstand1 also hatte die verdnnte ,salzsure das ,glas nicht angegriffen4 c4 #cjj ,grm4 in ,berliner ,porzellan verdampft etc4 lieferten #j1jjcf1 somit nach ,abzug der #j1jjb1 #j1jjaf1 also #j1jjec pro mille4 d4 ,der in c4 angegebene ,versuch wiederholt lieferte #j1jjcd1 also nach ,abzug von #j1jjb1 #j1jjad #j1jjdg pro mille4 ,von ,salzsure wird also ,glas weit weniger angegriffen als von ,wasser1 whrend ,porzellan zu ,wasser und verdnnter ,salzsure fast gleiches ,verhalten zeigt4 ,man ersieht daraus1 dass die ,wirkung des ,wassers auf das ,glas darin besteht1 dass lsliche basisch kieselsaure ,salze entstehen4 #c4 ,einfluss von ,salmiaklsung auf ,glas- und ,porzellangefsse beim ,eindampfen 7zu 4 #bd74 ,in dem in #a4 genannten destillirten ,wasser wurde #a_/aj ,salmiak gelst und filtrirt4 a4 #cjj ,c4,c4 in der ,platinschale verdampft1 hinterliessen #j1jjf ,grm4 fixen ,rckstand4 b4 #cjj ,c4,c4 in bhmischem ,glas stark eingekocht1 dann in ,platin zur ,trockne gebracht1 hinterliessen #j1jagi ,grm41 davon ab obige #j1jjf1 bleiben aus dem ,glas aufgenommene ,bestandtheile #j1jaai #j1jcig pro mille4 c4 #cjj ,c4,c4 auf gleiche ,art in ,berliner ,porzellan behandelt1 hinterliessen #j1jagh1 davon ab obige #j1jjf1 bleiben #j1jaah1 gleich #j1jcic pro mille4 ,also greift ,salmiaklsung beim ,eindampfen ,glas wie ,porzellan stark an4 #d4 ,einfluss von kohlensaurer ,natronlsung auf ,glas- und ,porzellangefsse 7zu 4 #bd74 ,in dem in #a4 genannten destillirten ,wasser wurde #a_/aj krystallisirtes reines kohlensaures ,natron gelst4 a4 #cjj ,c4,c4 lieferten1 mit ,salzsure bersttigt und in ,platin zur ,trockne verdampft etc41 #j1jjbf ,grm4 ,kieselsure1 gleich #j1jjhg pro mille4 b4 #cjj ,c4,c4 drei ,stunden unter ,erneuerung des ,wassers in ,glas gelinde eingekocht bis zu ziemlicher ,concentration1 lieferten -- wie in a4 behandelt -- #j1acgf ,grm41 und nach ,abzug der in a4 erhaltenen #j1jjbf ,grm4 #j1ace ,grm4 #j1dej pro mille4 c4 #cjj ,c4,c4 auf die in b4 angegebene ,weise in ,porzellan behandelt1 lieferten #j1jjii und nach ,abzug der in a4 erhaltenen #j1jjbf ,grm4 #j1jjgc #j1jbdc pro mille4 ,somit wird ,glas sehr stark1 ,porzellan noch sehr merklich von kochender kohlensaurer ,natronlsung angegriffen4 #e4 ,aus ,glasgefssen destillirtes ,wasser 7zu 4 #ci4 #a474 #db1da ,grm4 aus einem hohen ,kolben mit ,liebig'schem ,khlapparat hchst vorsichtig destillirtes ,wasser hinterliessen1 in einer ,platinschale abgedampft1 #j1jjah geglhten ,rckstand1 d4 i4 #a_/bcefa4 #f4 ,schwefelsaures ,kali und ,alkohol 7zu 4 #dg4 a474 a4 ,geglhtes reines schwefelsaures ,kali mit absolutem ,alkohol unter hufigem ,schtteln einige ,tage kalt digerirt1 lieferte ein ,filtrat1 welches1 mit ,wasser verdnnt und mit ,chlorbaryum versetzt1 am ,anfang vllig klar blieb und erst nach lngerer ,zeit ein schwaches ,opalisiren zeigte4 ,beim ,abdampfen zur ,trockne blieb ein sehr geringer1 aber immerhin deutlich auf ,schwefelsure reagirender ,rckstand4 b4 ,dasselbe ,salz in gleicher ,weise unter ,zusatz von etwas reiner concentrirter ,schwefelsure behandelt1 lieferte ein ,filtrat1 welches1 in ,platin verdampft1 einen ganz deutlichen1 feuerbestndigen ,rckstand von schwefelsaurem ,kali hinterliess4 #g4 ,verhalten des ,chlorkaliums an der ,luft und beim ,erhitzen 74 #dg4 c474 #j1igbg ,grm4 geglhtes 7nicht geschmolzenes7 reines ,chlorkalium verloren1 #aj ,minuten in einem offenen ,platinschlchen in dunkler ,rothglhhitze erhalten1 #j1jjjg ,grm41 -- weitere #aj ,minuten bei derselben ,temperatur erhalten1 blieb das ,gewicht vllig gleich4 -- ,zum hellen ,rothglhen erhitzt1 bis halb geschmolzen1 nahm das ,salz um #j1jjji ,grm4 weiter ab1 -- sehr stark geglht1 bis ganz geschmolzen1 verlor es weitere #j1jjcd ,grm4 -- ,an der ,luft stehend hatte dasselbe nach #ah ,stunden an ,gewicht nicht im mindesten zugenommen4 #h4 ,lslichkeit des ,kaliumplatinchlorids in ,alkohol 7zu 4 #dg4 d474 a4 ,bei ,abwesenheit von freier ,salzsure4 ,greek3 a4 ,ueberschssiges vllig reines1 frisch geflltes ,kaliumplatinchlorid wurde mit ,alkohol von #ig1e ,proc4 #f ,tage lang unter hufigem ,umschtteln in einer verschlossenen ,flasche bei #ae bis #bj ,c4 digerirt4 -- #gb1e ,grm4 des vllig farblosen ,filtrats hinterliessen1 in einer ,platinschale verdampft1 #j1jjfj ,grm4 bei #ajj getrockneten ,rckstand4 ,sonach erfordert #a ,thl4 ,kaliumplatinchlorid zur ,lsung #abjhc ,theile4 ,greek3 b4 ,derselbe ,versuch wurde mit ,weingeist von #gf ,proc4 gemacht4 ,das ,filtrat war so gut wie nicht gefrbt4 ,beim ,abdampfen schwrzte es sich ein wenig1 daher der ,rckstand als ,platin bestimmt wurde4 -- #ge1e ,grm4 gaben #j1jjhj ,grm4 ,platin1 entsprechend #j1jbj ,grm4 ,doppelsalz4 -- ,demnach lst sich #a ,thl4 desselben in #cgge ,thln4 ,spiritus von #gf ,gewichtsprocenten4 ,greek3 c4 ,derselbe ,versuch wurde mit ,weingeist von #ee ,proc4 angestellt4 ,das ,filtrat war sichtbar gelblich4 #fc1b ,grm4 hinterliessen #j1jbda ,grm4 ,platin1 entsprechend #j1jfjj ,doppelsalz4 -- ,demnach lst sich #a ,thl4 ,kaliumplatinchlorid in #ajec ,thln4 ,weingeist von #ee ,proc4 b4 ,bei ,anwesenheit von freier ,salzsure4 ,frisch geflltes ,kaliumplatinchlorid wurde mit ,spiritus von #gf ,proc41 dem etwas ,salzsure zugesetzt war1 kalt digerirt4 -- #fg ,grm4 ,lsung 7dieselbe war gelblich gefrbt7 hinterliessen #j1jadf ,grm4 ,platin1 welche entsprechen #j1jcfe ,grm4 ,kaliumplatinchlorid4 -- ,demnach lste sich #a ,thl4 des ,doppelsalzes in #ahce ,thln4 des salzsurehaltigen ,weingeistes4 #i4 ,schwefelsaures ,natron und ,alkohol 7zu 4 #dh4 a474 ,versuche1 mit reinem1 wasserfreiem schwefelsauren ,natron nach der in #f4 angegebenen ,weise angestellt1 zeigten1 dass dasselbe sich zu reinem1 wie auch zu schwefelsurehaltigem ,alkohol ebenso wie das schwefelsaure ,kali verhalte4 #aj4 ,verhalten des geglhten schwefelsauren ,natrons an der ,luft 7zu 4 #dh4 a474 #b1eafi ,grm4 wasserfreies schwefelsaures ,natron nahmen auf einem unbedeckten ,uhrglase an einem heissen ,sommertag whrend einiger ,minuten an ,gewicht nicht zu1 -- nach #e ,stunden hingegen wogen sie #j1jjfa ,grm4 mehr4 #aa4 ,versuche mit salpetersaurem ,natron 7zu 4 #dh4 b474 a4 #d1edgi ,grm4 reines salpetersaures ,natron nahmen 7im ,april bei heiterem ,wetter7 in geschmolzenem ,zustande in #bd ,stunden #j1jjjf an ,gewicht zu4 b4 #d1edgi ,grm4 reines salpetersaures ,natron wurden in einer ,platinschale in ,wasser gelst1 reine ,salpetersure zugesetzt1 im ,wasserbade zur ,trockne verdampft1 dann vorsichtig erhitzt1 bis die ,masse auf dem ,boden anfing zu schmelzen4 ,nach dem ,erkalten gewogen1 betrug der ,inhalt der ,schale #d1eejc4 -- ,derselbe wurde nun weiter erhitzt bis zum vlligen ,schmelzen des ,inhalts4 ,er wog alsdann #d1edgd ,grm4 #ab4 ,verhalten des ,chlornatriums an der ,luft 7zu 4 #dh4 c474 #d1cbha ,grm4 chemisch reines1 stark geglhtes 7nicht geschmolzenes71 neben ,schwefelsure erkaltetes ,chlornatrium nahmen1 #c_/d ,stunden lang an der 7etwas feuchten7 ,luft stehend1 an ,gewicht zu um #j1jjji ,grm4 #ac4 ,verhalten des ,chlornatriums beim ,glhen fr sich und mit ,salmiak 7zu 4 #dh4 c474 #d1cbha ,grm4 chemisch reines geglhtes ,chlornatrium wurden in einer mittelgrossen ,platinschale in ,wasser gelst1 reiner ,salmiak zugesetzt1 abgedampft und gelinde erhitzt1 bis scheinbar keine ,salmiakdmpfe mehr entwichen4 ,das ,gewicht betrug #d1cccd4 ,nochmals #b ,minuten lang ganz gelinde geglht1 wog das ,salz #d1ccad4 -- ,kurze ,zeit im ,rothglhen erhalten1 betrug es #d1cbge4 -- #b ,minuten lang im hellen ,rothglhen erhalten 7man sah weisse ,dmpfe entweichen71 betrug es #d1cbdi4 #ad4 ,verhalten des ,salmiaks beim ,abdampfen und ,trocknen 7zu 4 #di4 a474 #j1efbe ,grm4 reiner1 vllig trockener ,salmiak wurden in einer ,platinschale in ,wasser gelst1 im ,wasserbade abgedampft und darin vllig getrocknet4 ,das ,gewicht betrug #j1efbb 7,verhltniss #ajj 3 #ii1id71 nochmals #a_/d ,stunde lang im ,wasserbade erhitzt1 wog er #j1efab 7,verh4 #ajj 3 #ii1gg71 nochmals #a_/d ,stunde in derselben ,temperatur gelassen1 wog er #j1efjh 7,verh4 #ajj 3 #ii1fi74 #ae4 ,lslichkeit des ,ammoniumplatinchlorids in ,alkohol 7zu 4 #di4 b474 a4 ,bei ,abwesenheit freier ,salzsure4 ,greek3 a4 ,ueberschssiges vllig reines1 frisch geflltes ,ammoniumplatinchlorid wurde mit ,alkohol von #ig1e ,proc4 #f ,tage lang unter hufigem ,umschtteln in einer verschlossenen ,flasche bei #ae bis #bj ,c4 digerirt4 #gd1c ,grm4 des vllig farblosen ,filtrats hinterliessen1 in einer ,platinschale verdampft1 nach dem ,glhen #j1jjab ,platin1 entsprechend #j1jjbh ,doppelsalz4 -- #a ,theil desselben erfordert sonach #bfece ,theile ,alkohol von obiger ,strke4 ,greek3 b4 ,derselbe ,versuch wurde mit ,weingeist von #gf ,proc4 gemacht4 ,das ,filtrat zeigte eine sichtbare gelbliche ,frbung4 #ha1ge ,grm4 hinterliessen #j1jbeg ,grm4 ,platin1 entsprechend #j1jehd ,doppelsalz4 ,also lst sich #a ,thl4 ,platinsalmiak in #adjf ,thln4 ,weingeist von #gf ,proc4 ,greek3 c4 ,derselbe ,versuch wurde mit ,weingeist von #ee ,proc4 angestellt4 ,die ,lsung war deutlich gelb4 ,sie schwrzte sich beim ,abdampfen1 und #ef1e ,grm4 derselben hinterliessen #j1jcfd ,platin1 entsprechend #j1jhbgb ,doppelsalz1 demnach erfordert #a ,thl4 #ffe ,thle4 b4 ,bei ,anwesenheit von ,salzsure4 ,der in ,greek3 b4 beschriebene ,versuch wurde mit der ,abnderung wiederholt1 dass man dem ,weingeist erst etwas ,salzsure zufgte4 -- #gf1e ,grm4 hinterliessen #j1jeja ,grm4 ,platin #j1aaci ,grm4 ,platinsalmiak4 ,demnach hatten #fgb ,thle4 des angesuerten ,weingeistes #a ,thl4 ,platinsalmiak gelst4 #af4 ,lslichkeit des kohlensauren ,baryts in ,wasser 7zu 4 #ej4 b474 a4 ,in kaltem4 ,vllig reiner1 frisch gefllter ,ba,o1 ,,co#b #e ,tage unter hufigem ,umschtteln mit ,wasser von #af bis #bj ,c4 digerirt1 lieferte ein ,filtrat1 welches von ,schwefelsure sogleich1 von ,ammon erst nach langem ,stehen getrbt wurde4 #hd1hb ,grm4 ,lsung hinterliessen #j1jjfj ,ba,o1 ,,co#b4 ,demnach lst sich #a ,thl4 desselben in #adacg ,thln4 b4 ,in heissem4 ,derselbe kohlensaure ,baryt #aj ,minuten lang mit reinem destillirten ,wasser gekocht1 lieferte ein ,filtrat1 welches dieselben ,reactionen zeigte1 wie das kalt bereitete1 und beim ,erkalten vollkommen klar blieb4 #hd1hb ,grm4 der heissen ,lsung hinterliessen beim ,abdampfen #j1jjee ,grm4 -- ,demnach lst sich #a ,thl4 desselben in #aedba ,thln4 kochenden ,wassers4 #ag4 ,lslichkeit des kohlensauren ,baryts in ,wasser1 welches ,ammon und kohlensaures ,ammon enthlt 7zu 4 #ej4 b474 ,eine ,auflsung von chemisch reinem ,chlorbaryum wurde mit ,ammon und kohlensaurem ,ammon im ,ueberschuss versetzt1 gelinde erwrmt und #ab ,stunden stehen gelassen4 -- ,die abfiltrirte ,lsung blieb mit ,schwefelsure vollkommen klar1 nach sehr langem ,stehen schied sich ein kaum sichtbarer ,niederschlag ab4 #hd1hbj ,grm4 derselben hinterliessen1 in einer kleinen ,platinschale abgedampft und gelinde geglht1 #j1jjjf ,grm4 -- ,demnach hatten #adajjj ,flssigkeit #a ,thl4 ,salz gelst4 #ah4 ,lslichkeit des ,kieselfluorbaryums in ,wasser 7zu 4 #ej4 c474 a4 ,frisch geflltes1 vollstndig ausgewaschenes ,kieselfluorbaryum wurde mit ,wasser unter hufigem ,umschtteln #d ,tage hindurch kalt digerirt4 -- ,das ,filtrat gab mit verdnnter ,schwefelsure sogleich1 mit ,gypslsung nach #a bis #b ,secunden sehr sichtbare ,trbungen1 und nach einigem ,stehen ,niederschlge4 #hd1hb ,grm4 desselben hinterliessen #j1jbbc ,grm4 scharf getrockneten ,rckstand1 also erforderte #a ,thl4 ,salz #chjb ,thle4 ,wasser4 b4 ,frisch geflltes ,kieselfluorbaryum von anderer ,bereitung wurde mit ,wasser zum ,kochen erhitzt und die ,lsung erkalten gelassen 7wobei sich gelst gewesenes ,salz ausschied74 ,die mit dem ungelsten ,salz alsdann noch lange kalt in ,berhrung gelassene ,flssigkeit zeigte zu ,gypssolution dasselbe ,verhalten wie die in a4 genannte4 #hd1hb ,grm4 hinterliessen #j1jbej4 -- ,demnach erforderte #a ,thl4 ,salz #ccib ,thle4 ,wasser4 #ai4 ,lslichkeit des ,kieselfluorbaryums in ,salzsure enthaltendem ,wasser 7zu 4 #ej4 c474 a4 ,frisch geflltes reines ,kieselfluorbaryum wurde mit ,wasser1 welches mit ,salzsure angesuert war1 #c ,wochen lang unter hufigem ,umschtteln kalt digerirt4 ,das ,filtrat gab mit ,schwefelsure einen ziemlich starken ,niederschlag4 #hd1hb ,grm4 hinterliessen #j1aaee ,grm4 scharf getrockneten ,rckstand4 ,rechnet man denselben als ,kieselfluorbaryum1 so kommen auf #a ,thl4 #gcc ,thle4 ,flssigkeit4 b4 ,frisch geflltes reines ,kieselfluorbaryum wurde mit ,wasser1 welches ganz wenig ,salzsure enthielt1 zum ,kochen erhitzt4 ,auf #ab erkaltet1 hinterliessen #hd1hb ,grm4 des ,filtrats #j1acbb ,grm4 ,rckstand4 ,verhltniss wie #a 3 #fdj4 ,,nb4 ,die ,lsung in ,salzsure erfolgt nicht ohne ,zersetzung1 wenigstens enthielt der ,rckstand1 auch nach dem ,glhen1 ziemlich viel ,chlorbaryum4 #bj4 ,lslichkeit des schwefelsauren ,strontians in ,wasser 7zu 4 #ea4 a474 a4 ,von #ad4 #hd1hb ,grm4 durch viertgige ,digestion von frisch niedergeschlagenem schwefelsauren ,strontian mit ,wasser bei gewhnlicher ,temperatur bereitete ,lsung hinterliessen #j1jabc ,grm4 schwefelsauren ,strontian1 also lst sich #a ,thl4 ,sr,o1 ,,so#c in #fhie ,thln4 ,wasser4 b4 ,von #ajj4 #hd1hb ,grm4 durch mehrstndiges ,kochen von frisch geflltem schwefelsauren ,strontian mit ,wasser bereitete ,lsung hinterliessen #j1jjhh ,grm41 also lst sich #a ,thl4 ,sr,o1 ,,so#c in #ifch ,thln4 kochenden ,wassers4 #ba4 ,lslichkeit des schwefelsauren ,strontians in ,salzsure und ,schwefelsure enthaltendem ,wasser 7zu 4 #ea4 a474 a4 #hd1hb ,grm4 durch dreitgige ,digestion bereitete ,lsung hinterliessen #j1jjgg ,grm4 ,sr,o1 ,,so#c4 b4 #db1da ,grm4 durch viertgige ,digestion bereitete ,lsung hinterliessen #j1jjcf ,grm4 c4 ,reiner kohlensaurer ,strontian wurde in berschssiger ,salzsure gelst1 die ,lsung mit berschssiger ,schwefelsure gefllt und #ad ,tage in der ,klte stehen gelassen4 #hd1hb ,grm4 des ,filtrats hinterliessen #j1jjff ,grm4 ,nach a4 bedarf #a ,thl4 ,sr,o1 ,,so#c #aajaf ,thle4 b4 #a ,thl4 #aaghj ,thle4 c4 #a ,thl4 #abgia ,thle4 ------- ,mittel #aahfb4 #bb4 ,lslichkeit des kohlensauren ,strontians in kaltem ,wasser 7zu 4 #ea4 b474 ,frisch gefllter1 vllig ausgewaschener ,sr,o1 ,,co#b wurde mit destillirtem ,wasser unter hufigem ,umschtteln einige ,tage lang kalt digerirt4 #hd1hbjj ,lsung hinterliessen abgedampft #j1jjdg geglhten ,rckstand4 #a ,thl4 erfordert somit #ahjde ,thle4 ,wasser zur ,lsung4 #bc4 ,lslichkeit des kohlensauren ,strontians in ,wasser1 welches ,ammon und kohlensaures ,ammon enthlt 7zu 4 #ea4 b474 ,eine andere ,portion des in #ah4 genannten kohlensauren ,strontians wurde #d ,wochen lang mit der genannten ,flssigkeit wie in ,nro4 #bb4 digerirt4 #hd1hb ,grm4 hinterliessen #j1jjae ,grm4 ,sr,o1 ,,co#b1 also erfordert #a ,thl4 #efede ,thle4 ,fllt man ,chlorstrontiumlsung mit kohlensaurem ,ammon und ,ammon nach 4 #hj4 #b4 a41 so wird das ,filtrat nach ,zusatz von ,alkohol durch ,schwefelsure nicht getrbt4 #bd4 ,lslichkeit des ,ca,o1 ,,co#b in kaltem ,wasser 7zu 4 #eb4 b474 ,eine wie in #be4 heiss bereitete ,lsung wurde #d ,wochen unter hufigem ,umschtteln mit dem ungelst gebliebenen ,niederschlag kalt digerirt4 #hd1hb ,grm4 hinterliessen #j1jjhj ,ca,o1 ,,co#b1 #a ,thl4 erfordert demnach #ajfja ,thle4 #be4 ,lslichkeit des kohlensauren ,kalkes in kochendem ,wasser 7zu 4 #eb4 b474 ,frisch gefllter ,ca,o1 ,,co#b wurde mit destillirtem ,wasser lngere ,zeit gekocht4 #db1dajj ,lsung hinterliessen beim ,abdampfen und schwachen ,glhen des ,rckstandes #j1jjdh ,ca,o1 ,,co#b1 also erfordert #a ,thl4 desselben #hhcd ,thle4 siedenden ,wassers4 #bf4 ,lslichkeit des ,ca,o1 ,,co#b in ,wasser1 welches ,ammon und kohlensaures ,ammon enthlt 7zu 4 #eb4 b474 ,reine ,chlorcalciumlsung wurde mit kohlensaurem ,ammon und ,ammon gefllt1 #bd ,stunden stehen gelassen1 dann filtrirt4 #hd1hb ,grm4 hinterliessen #j1jjac ,grm4 ,ca,o1 ,,co#b1 also erfordert #a ,theil #febdf ,theile4 #bg4 ,verhalten des ,ca,o1 ,,co#b beim ,glhen in einem ,platintiegel 7zu 4 #eb4 b474 #j1giee ,grm4 vllig trockenen kohlensauren ,kalkes wurden in einem kleinen und dnnen ,platintiegel der allmlig gesteigerten1 zuletzt mglichst starken ,hitze einer guten ,berzelius'schen ,lampe ausgesetzt4 ,der ,tiegel war offen und lag schief 7,fig4 #cg74 ,nach der ersten #a_/d ,stunde wog der ,rckstand #j1fdhb1 -- nach #a_/b ,stunde #j1fbef1 -- nach #a ,stunde #j1eibg1 -- nach #e_/d ,stunde ebensoviel4 ,dies entspricht #gd1e ,proc4 7berechnet #ef1jj ,proc4 ,kalk74 ,also war noch lange nicht alle ,,co#b ausgetrieben4 #bh4 ,zusammensetzung des bei #ajj getrockneten kleesauren ,kalkes 7zu 4 #eb4 c474 #j1heaj reiner1 scharf getrockneter kohlensaurer ,kalk1 in ,salzsure gelst1 mit oxalsaurem ,ammon und ,ammon gefllt1 auf gewogenem ,filter bei #ajj getrocknet bis zu constantem ,gewicht1 gaben #a1bdfa kleesauren ,kalk4 ,berechnet man denselben als ,ca,o1 ,c#b,o#c aq41 so enthlt die gefundene ,menge #j1dggb ,ca,o #ef1jg ,proc4 im kohlensauren ,kalk4 -- ,die ,rechnung verlangt #ef1jj ,proc4 #bi4 ,verhalten der schwefelsauren ,magnesia an der ,luft und beim ,glhen 7zu 4 #ec4 a474 #j1hace ,grm4 vllig reine1 wasserfreie ,mg,o1 ,,so#c nahmen an einem klaren1 warmen ,junitag in einem bedeckten ,platintiegel whrend #a_/b ,stunde um #j1jjd ,grm4 an ,gewicht zu1 -- whrend #ab ,stunden um #j1jfg ,grm4 -- ,im offenen ,tiegel konnte sie wegen fortwhrenden ,zunehmens nicht mit ,genauigkeit gewogen werden4 #j1hace ,grm4 verloren1 eine ,zeit lang ganz schwacher ,glhhitze ausgesetzt1 an ,gewicht nichts1 -- #e ,minuten stark roth geglht1 nahmen sie um #j1jjge ,grm4 ab4 ,der ,rckstand lste sich alsdann in ,wasser nicht mehr klar4 #cj4 ,lslichkeit der basisch phosphorsauren ,ammon-,magnesia in reinem ,wasser 7zu 4 #ec74 a4 ,frisch gefllte basisch phosphorsaure ,ammon-,magnesia wurde1 nachdem sie mit ,wasser vollkommen ausgewaschen worden war1 mit ,wasser von etwa #ae unter hufigem ,umschtteln #bd ,stunden lang digerirt4 #hd1db ,grm4 der abfiltrirten ,lsung hinterliessen444 #j1jjdg ,grm4 pyrophosphorsaure ,magnesia4 b4 ,derselbe ,niederschlag wurde auf gleiche ,weise #c #bd ,stunden digerirt4 #hd1db ,grm4 ,filtrat hinterliessen #j1jjdc ,grm4 ------ ,mittel #j1jjde ,grm4 entsprechend #j1jjeeb wasserfreiem ,doppelsalz4 ,also lst sich #a ,thl4 desselben in #aebic ,thln4 reinen ,wassers4 ,die kalt gesttigte ,lsung gab1 mit ,ammon versetzt1 nach kurzer ,zeit einen deutlichen krystallinischen ,niederschlag2 -- mit phosphorsaurem ,natron blieb sie vllig klar1 auch nach #b ,tagen zeigte sich kein ,niederschlag2 -- mit phosphorsaurem ,natron und ,ammon entstand ein ebenso starker ,niederschlag1 als durch ,ammon allein4 #ca4 ,lslichkeit der basisch phosphorsauren ,ammon-,magnesia in ammonhaltigem ,wasser 7zu 4 #ec4 b474 a4 ,reine basisch phosphorsaure ,ammon-,magnesia wurde in mglichst wenig ,salpetersure gelst1 viel ,wasser zugesetzt und sodann ,ammon im ,ueberschuss4 ,nach #bd ,stunden filtrirte man die ,flssigkeit ab1 ihre ,temperatur war #ad4 -- #hd1db ,grm4 hinterliessen #j1jjae pyrophosphorsaure ,magnesia1 entsprechend #j1jjahd wasserfreiem ,doppelsalz4 #a ,thl4 des letzteren erfordert demnach #dehhj ,thle4 ammonhaltigen ,wassers4 b4 ,reine basisch phosphorsaure ,ammon-,magnesia wurde mit ammonhaltigem ,wasser #d ,wochen unter hufigem ,umschtteln digerirt1 dann die ,flssigkeit 7,temperatur #ad7 abfiltrirt4 #abf1fc ,grm4 hinterliessen #j1jjbd pyrophosphorsaure ,magnesia1 entsprechend #j1jjbif ,doppelsalz4 ,also lst sich #a ,thl4 des letzteren in #dbghj ,thln4 ammonhaltigen ,wassers4 -- ,nach a4 und b4 im ,mittel in #ddccj ,thln4 #cb4 ,neuer ,versuch ber denselben ,gegenstand wie #ca4 ,frisch gefllte1 aufs sorgfltigste mit ,ammon enthaltendem ,wasser ausgewaschene phosphorsaure ,ammon-,magnesia wurde in etwas ,salzsure enthaltendem ,wasser gelst1 dann ,ammon im ,ueberschuss zugefgt und #bd ,stunden kalt stehen gelassen4 #afi1fd ,grm4 des ,filtrates hinterliessen #j1jjca ,grm4 pyrophosphorsaure ,magnesia1 gleich #j1jjch wasserfreie phosphorsaure ,ammon-,magnesia4 ,also war #a ,thl4 in #ddfjj ,thln4 der ,flssigkeit gelst4 #cc4 ,lslichkeit der basisch phosphorsauren ,ammon-,magnesia in ,salmiak enthaltendem ,wasser 7zu 4 #ec4 b474 ,frisch geflltes1 vllig ausgewaschenes ,salz wurde mit einer #a ,salmiak auf #e ,wasser enthaltenden ,lsung kalt digerirt4 #ah1dide ,grm4 des ,filtrats hinterliessen #j1jjbj pyrophosphorsaure ,magnesia1 entsprechend #j1jjbde ,doppelsalz4 ,also lst sich #a ,thl4 desselben in #gedh ,thln4 #cd4 ,lslichkeit der basisch phosphorsauren ,ammon-,magnesia in ,salmiak und ,ammon enthaltendem ,wasser 7zu 4 #ec4 b474 ,frisch geflltes1 wohl ausgewaschenes ,salz wurde mit einer #a ,salmiak auf #g ammonhaltiges ,wasser enthaltenden ,lsung kalt digerirt4 #bc1abhc ,lsung hinterliessen #j1jjab pyrophosphorsaure ,magnesia1 entsprechend #j1jjadh ,doppelsalz1 #a ,thl4 bedarf also #aefbg ,thle4 #ce4 ,verhalten saurer ,lsungen von pyrophosphorsaurer ,magnesia zu ,ammon 7zu 4 #ec4 c474 #j1cihe ,grm4 pyrophosphorsaure ,magnesia wurden mehrere ,stunden in der ,wrme mit concentrirter ,schwefelsure behandelt4 ,dieselbe wirkte nicht bemerklich ein4 ,erst nachdem etwas ,wasser zugesetzt war1 lste sich der ,niederschlag4 ,die lngere ,zeit erhitzte ,flssigkeit lieferte bei ,zusatz von berschssigem ,ammon einen ganz krystallinischen ,niederschlag4 ,nach #ah ,stunden wurde filtrirt4 ,erhalten wurde #j1chje ,grm4 pyrophosphorsaure ,magnesia1 d4 i4 #ie1dh ,proc4 -- ,im ,filtrat gab phosphorsaures ,natron einen geringen ,niederschlag1 welcher #j1jaej ,grm4 pyrophosphorsaure ,magnesia1 d4 i4 #c1gf ,proc4 lieferte4 #j1cefe ,grm4 pyrophosphorsaure ,magnesia wurden in #c ,grm4 ,salpetersure von #a1bjj specif4 ,gewicht gelst1 erhitzt1 verdnnt und mit ,ammon gefllt4 ,wiedererhalten wurden #j1cdhe ,grm4 pyrophosphorsaure ,magnesia1 d4 i4 #ih1db ,proc41 -- #j1dige ,grm4 wurden mit #g1f ,grm4 derselben ,salpetersure auf gleiche ,weise behandelt4 ,wiedererhalten wurden #j1dice ,grm41 d4 i4 #ii1ai ,proc4 #j1ghf ,grm4 auf gleiche ,weise mit #af1b ,grm4 ,salpetersure behandelt1 lieferten #j1ggfe ,grm41 d4 i4 #ih1gi ,proc4 ,demnach3 ,verhltniss der ,,po#e1 #b,mg,o zur ,salpetersure4 ,wiedererhalten4 ,verlust4 #a 3 #i #ih1db ,proc4 #a1eh #a 3 #ae #ii1ai #j1ha #a 3 #bj #ih1gi #a1ba #cf4 ,lslichkeit der reinen ,magnesia in ,wasser 7zu 4 #ec4 d474 a4 ,in kaltem4 ,vllig reine1 wohl krystallisirte schwefelsaure ,magnesia wurde in ,wasser gelst1 die ,lsung mit kohlensaurem und kaustischem ,ammon gefllt1 der ,niederschlag aufs ,vollstndigste ausgessst 7er enthielt trotzdem noch eine entdeckbare ,spur ,schwefelsure71 in reiner ,salpetersure mit ,vermeidung eines ,sureberschusses gelst1 neuerdings mit kohlensaurem und reinem ,ammon gefllt und der ,niederschlag wiederum aufs ,vollstndigste ausgewaschen4 -- ,die so gewonnene1 vllig reine basisch kohlensaure ,magnesia wurde in einem ,platintiegel bis zu vllig constant bleibendem ,gewicht geglht1 dann mit destillirtem ,wasser1 welches beim ,abdampfen keine ,spur fixen ,rckstand liess1 auch von ,chlor vollkommen frei war1 unter hufigem ,umschtteln #bd ,stunden kalt digerirt4 ,greek3 a4 #hd1hb ,grm4 gaben1 vorsichtig in einer ,platinschale abgedampft1 geglhten ,rckstand #j1jjae2 demnach erfordert #a ,thl4 reine ,magnesia #efedf ,theile kaltes ,wasser4 ,nachdem die ,magnesia noch weitere #dh ,stunden mit dem ,wasser digerirt worden war1 lieferten ,greek3 b4 #hd1hb ,grm4 #j1jjaf1 demnach erfordert #a ,thl4 #ecjab ,greek3 c4 #hd1hb ,grm4 #j1jjae #efedf ------ also im ,mittel #eecfh4 ,die kalt bereitete ,magnesialsung reagirt schwach1 aber deutlich1 alkalisch1 am deutlichsten ist die ,reaction sichtbar1 wenn man sehr schwach gerthete ,lackmustinctur damit vermischt2 brigens lsst sie sich auch an schwach gerthetem ,lackmuspapier1 sowie an ,curcuma- und ,georginenpapier recht gut wahrnehmen1 sofern man die ,papiere nur einige ,zeit mit der ,lsung in ,berhrung lsst4 ,von kohlensauren ,alkalien wird die ,lsung weder so1 noch beim ,kochen getrbt4 ,mit phosphorsaurem ,natron bleibt sie ebenfalls klar1 setzt man aber ,ammon zu1 so trbt sie sich nach kurzem ,schtteln1 und es scheidet sich nach einigem ,stehen ein deutlicher ,niederschlag von basisch phosphorsaurer ,ammon-,magnesia ab4 b4 ,in heissem4 ,kocht man reine ,magnesia mit ,wasser1 so erhlt man eine ,lsung1 welche sich in jeder ,beziehung wie eine kalt bereitete verhlt4 ,beim ,erkalten trbt sie sich nicht1 ebenso wenig trbt sich eine kalt bereitete ,lsung beim ,kochen4 -- #hd1hb ,grm4 kochend bereiteter ,lsung hinterliessen #j1jjaf ,grm4 ,mg,o4 #cg4 ,fllbarkeit der ,thonerde durch ,ammon etc4 7zu 4 #ed4 a474 a4 ,versetzt man eine neutrale ,thonerde- oder auch ,alaunlsung mit ,ammon1 so entsteht1 wie bekannt1 ein gelatinser ,niederschlag von ,thonerdehydrat4 ,vermehrt man den ,zusatz des ,ammons1 so dass es zuletzt in bedeutendem ,ueberschuss vorhanden ist1 so verschwindet der ,niederschlag mehr und mehr1 ihn ganz zu lsen gelingt jedoch nicht4 b4 ,giesst man einen ,tropfen einer verdnnten ,alaunlsung in viel ,ammon1 so erhlt man nach dem ,umschtteln eine fast vllig klare ,lsung1 nach lngerem ,stehen setzen sich jedoch auch aus einer solchen leichte ,flocken ab4 c4 ,filtrirt man eine mit viel ,ammon versetzte ,thonerdelsung ,greek3 a4 und erhitzt das ,filtrat anhaltend zum ,kochen1 so scheiden sich allmlig in dem ,verhltniss1 als der ,ammonberschuss entweicht1 ,flocken von ,thonerdehydrat aus2 ,greek3 b4 und versetzt das ,filtrat mit ,salmiaklsung1 so scheidet sich alsobald ein sehr bemerklicher flockiger ,niederschlag von ,thonerdehydrat ab2 in der ,art1 dass bei gengsamer ,menge ,salmiak alles gelst gewesene ,thonerdehydrat sich ausscheidet2 ,greek3 c4 und versetzt das ,filtrat mit anderthalb kohlensaurem ,ammon1 so zeigt sich dieselbe ,erscheinung1 wie bei ,greek3 b42 ,greek3 d4 und versetzt das ,filtrat mit ,chlornatrium- oder ,chlorkaliumlsung1 so scheidet sich kein ,niederschlag ab4 ,nach mehreren ,tagen setzen sich 7in ,folge des durch ,verdunstung verminderten ,ammongehalts7 leichte ,flocken ab4 d4 ,fllt man eine neutrale ,thonerdelsung mit kohlensaurem ,ammon oder eine durch ,salzsure oder ,salpetersure stark saure mit reinem ,ammon1 oder setzt man1 sofern man mit einer neutralen zu thun hat1 ausser dem ,ammon noch eine gengsame ,menge ,salmiak hinzu1 so kommt auch bei grossem ,ueberschuss der ,fllungsmittel keine ,thonerde in ,lsung1 wie daraus zu ersehen1 dass die ,filtrate auch bei fortgesetztem ,kochen und ,abdampfen vllig klar bleiben4 #ch4 ,fllbarkeit der ,thonerde aus ihren ,lsungen durch ,schwefelammonium 7zu 4 #ed4 a474 7,nach ,versuchen meines frheren ,assistenten1 des ,herrn ,j4 ,fuchs47 a4 #ej ,c4,c4 einer ,lsung von reinem ,ammonalaun1 welche enthielten #j1cici ,thonerde1 wurden mit #ej ,c4,c4 ,wasser und #aj ,c4,c4 ,schwefelammoniumlsung versetzt und nach #aj ,minuten filtrirt4 ,der ,niederschlag wog geglht #j1chbe ,grm4 b4 ,derselbe ,versuch wurde mit #ajj ,c4,c4 ,wasser wiederholt4 ,erhalten #j1cgei ,thonerde4 c4 ,derselbe ,versuch wurde mit #bjj ,c4,c4 ,wasser wiederholt4 ,erhalten #j1cfdb ,thonerde4 #ci4 ,fllbarkeit des ,chromoxyds durch ,ammon 7zu 4 #ee4 a474 ,concentrirte1 wie verdnnte1 mit ,salzsure versetzte1 wie neutrale ,lsungen von ,chromchlorr und ,chromalaun wurden mit ,ammon im ,ueberschuss versetzt4 ,nach der ,fllung abfiltrirt1 zeigten alle ,filtrate rothe ,farbe1 -- nach vorhergehendem ,kochen abfiltrirt1 erschienen1 sofern das ,kochen lange genug gedauert hatte1 alle farblos4 #dj4 ,lslichkeit des basisch kohlensauren ,zinkoxyds in ,wasser 7zu 4 #ef4 a474 ,vllig reines1 frisch 7heiss7 geflltes1 basisch kohlensaures ,zinkoxyd wurde mit destillirtem ,wasser erwrmt1 dann viele ,wochen unter hufigem ,umschtteln kalt digerirt4 ,die klare ,lsung gab mit ,schwefelammonium nicht den geringsten ,niederschlag1 auch nicht nach lngerem ,stehen4 #hd1hb ,grm4 hinterliessen #j1jjad ,grm4 ,zinkoxyd1 entsprechend basisch kohlensaurem ,zinkoxyd 7,zn,o darin zu #gd ,proc4 angenommen7 #j1jjai4 ,demnach wrde #a ,theil erfordern #ddfdb ,theile4 #da4 ,verhalten des ,schwefelnickels zu ,schwefelammonium etc4 7zu 4 #eh4 c474 ,eine verdnnte ,lsung von reinem schwefelsauren ,nickeloxydulkali wurde mit farblosem1 mit ,schwefelwasserstoff vollkommen gesttigtem ,schwefelwasserstoff-,schwefelammonium in der ,art versetzt1 dass von letzterem ein ganz geringer ,ueberschuss zugegen war4 -- ,mit dieser gefllten ,flssigkeit wurden folgende ,versuche gemacht4 a4 ,ein ,theil wurde ohne ,weiteres filtrirt4 ,das ,filtrat war und blieb vllig farblos und klar4 b4 ,ein ,theil wurde mit berschssigem1 farblosem1 vollkommen gesttigtem ,schwefelwasserstoff-,schwefelammonium digerirt und dann ,greek3 a4 ohne ,erwrmen abfiltrirt4 ,das ,filtrat hatte einen kaum wahrnehmbaren ,stich ins ,gelbe1 es setzte bei lngerem ,stehen keinen ,niederschlag ab2 ,greek3 b4 nach vorhergegangenem ,erwrmen abfiltrirt4 ,das ,filtrat war etwas strker gelblich1 es setzte nach einigen ,tagen etwas ,schwefelnickel ab4 c4 ,ein ,theil wurde mit gelbem ,schwefelammonium 7aus vollkommen gesttigtem ,schwefelwasserstoff-,schwefelammonium durch ,einwirkung der ,luft erhalten7 im ,ueberschuss digerirt4 ,das ,filtrat war gelb ohne ,stich ins ,brunliche2 nach einigen ,tagen hatte sich ein wenig ,schwefelnickel abgeschieden4 d4 ,ein ,theil wurde mit ,ammon enthaltendem ,wasser kalt digerirt4 ,das ,filtrat war schwach brunlich4 e4 ,ein ,theil wurde mit ,ammon und farblosem ,schwefelwasserstoff-,schwefelammonium digerirt4 ,das ,filtrat war deutlich hellbraun4 ,nach einigen ,tagen hatte sich daraus ,schwefelnickel abgesetzt4 f4 ,ein ,theil wurde mit ,ammon und gelbem ,schwefelammonium digerirt4 ,das ,filtrat war ebenfalls brunlich und verhielt sich wie das in e4 genannte4 #db4 ,verhalten des durch ,alkalien gefllten ,kobaltoxydulhydrats 7zu 4 #ei4 a474 a4 ,eine ,lsung von ,kobaltchlorr wurde mit ,natronlauge kochend gefllt1 und der ,niederschlag mit siedendem ,wasser so lange ausgewaschen1 bis im ,filtrat keine ,spur ,chlor mehr nachzuweisen war4 ,der getrocknete und geglhte ,rckstand1 mit ,wasser erwrmt1 zeigte keine alkalische ,reaction4 ,er wurde durch ,glhen in ,wasserstoffgas reducirt1 dann das metallische ,kobalt mit ,wasser warm digerirt4 ,das abgegossene ,wasser zeigte selbst nach starkem ,concentriren keine alkalische ,reaction1 das metallische ,kobalt dagegen1 feucht mit ,curcumapapier in ,berhrung1 brunte dieses stark4 #dc4 ,lslichkeit des kohlensauren ,bleioxyds 7zu 4 #fb4 a474 a4 ,in reinem ,wasser4 ,frisch geflltes reines und wohl ausgewaschenes ,salz wurde mit ,wasser von mittlerer ,temperatur #h ,tage unter hufigem ,umschtteln digerirt4 -- #hd1db ,grm4 des ,filtrats hinterliessen1 unter ,zusatz von etwas reiner ,schwefelsure abgedampft1 #j1jjai schwefelsaures ,bleioxyd1 entsprechend #j1jjafg kohlensaurem ,bleioxyd4 ,also lst sich #a ,th4 desselben in #ejeea ,thln4 ,wasser4 -- ,diese ,lsung blieb1 mit ,schwefelwasserstoffwasser versetzt1 vllig farblos1 so dass auch beim ,hindurchsehen durch die in einem ,probecylinder befindliche ,lsung von oben keine ,frbung bemerkt werden konnte4 b4 ,in ,wasser1 welches ein wenig essigsaures ,ammon und ausserdem kohlensaures ,ammon nebst ,ammon enthielt4 ,eine sehr verdnnte ,lsung von reinem essigsauren ,bleioxyd wurde mit kohlensaurem ,ammon und ,ammon im ,ueberschuss versetzt1 das ,ganze gelinde erwrmt und mehrere ,tage stehen gelassen4 -- #hd1db ,grm4 ,filtrat hinterliessen1 mit ein wenig ,schwefelsure abgedampft1 #j1jjda ,grm4 schwefelsaures ,bleioxyd1 entsprechend #j1jjcf ,grm4 kohlensaurem ,salz4 -- #a ,thl4 desselben erfordert demnach #bcdej ,thle4 obigen ,lsungsmittels4 -- ,die ,lsung gab mit ,schwefelwasserstoff eine beim ,durchsehen durch den ,probecylinder von neben kaum1 von oben deutlich wahrnehmbare ,frbung4 ,nach lngerem ,stehen setzten sich ,spuren von ,schwefelblei ab4 c4 ,in ,wasser1 welches viel salpetersaures ,ammon1 ausserdem kohlensaures ,ammon und ,aetzammon enthielt4 ,eine sehr verdnnte ,lsung von essigsaurem ,blei wurde mit ,salpetersure1 dann mit kohlensaurem ,ammon und ,ammon im ,ueberschuss versetzt1 gelinde erwrmt und #h ,tage stehen gelassen4 -- ,das ,filtrat mit ,schwefelwasserstoff versetzt1 gab eine beim ,hindurchsehen durch den ,cylinder von neben wenig1 von oben aber sehr deutlich zu erkennende ,brunung4 ,die ,quantitt des gelsten ,bleies betrug unverkennbar etwas mehr als bei b4 #dd4 ,lslichkeit des oxalsauren ,bleioxyds 7zu 4 #fb4 b474 ,eine verdnnte ,lsung von essigsaurem ,bleioxyd wurde mit oxalsaurem ,ammon und ,ammon gefllt4 ,nach lngerem ,stehen abfiltrirt1 zeigte das ,filtrat zu ,schwefelwasserstoff ein ganz hnliches ,verhalten1 wie das in ,nro4 #dc4 b4 genannte ,filtrat1 d4 h4 die ,flssigkeit erschien beim ,hindurchsehen durch den ,probecylinder von neben nicht1 von oben schwach brunlich4 -- ,ein gleiches ,verhalten wurde bei einem zweiten hnlichen ,versuche beobachtet1 bei welchem der ,lsung salpetersaures ,ammon zugefgt worden war4 #de4 ,lslichkeit des schwefelsauren ,bleioxyds in reinem ,wasser 7zu 4 #fb4 d474 ,vllig ausgewaschenes schwefelsaures ,bleioxyd wurde noch feucht mit ,wasser bergossen und unter ,umschtteln #e ,tage lang bei #aj bis #ae digerirt4 #hd1db ,grm4 des ,filtrats hinterliessen1 bei #aa abfiltrirt1 #j1jjcg ,grm4 schwefelsaures ,blei1 also erfordert #a ,theil #bbhaf ,theile reines ,wasser von #aa4 ,die ,lsung gab mit ,schwefelwasserstoff eine beim ,hindurchsehen durch den ,probecylinder von neben wenig1 von oben deutlich braune ,frbung4 #df4 ,lslichkeit des schwefelsauren ,bleioxyds in schwefelsurehaltigem ,wasser 7zu 4 #fb4 d474 ,eine sehr verdnnte ,lsung von essigsaurem ,bleioxyd wurde mit einem ,ueberschuss von verdnnter reiner ,schwefelsure versetzt1 ganz gelinde erwrmt und der ,niederschlag einige ,tage hindurch absitzen gelassen4 #hj1ca ,grm4 ,filtrat hinterliessen #j1jjbb ,grm4 schwefelsaures ,bleioxyd1 also erfordert #a ,theil #cfejd ,theile obigen ,lsungsmittels4 ,diese ,lsung gab mit ,schwefelwasserstoff eine beim ,hindurchsehen durch den ,probecylinder von neben farblose1 von oben kaum ein wenig dunkler erscheinende ,flssigkeit4 #dg4 ,lslichkeit des schwefelsauren ,bleioxyds in ,wasser1 welches ,ammonsalze und freie ,schwefelsure enthlt 7zu 4 #fb4 d474 ,eine sehr verdnnte ,lsung von essigsaurem ,bleioxyd wurde mit ziemlich viel salpetersaurem ,ammon1 dann mit ,schwefelsure im ,ueberschuss versetzt4 ,nach einigen ,tagen abfiltrirt1 zeigte sich das ,filtrat gegen ,schwefelwasserstoffwasser fast vllig indifferent1 von oben durch den ,probecylinder gesehen1 erschien es kaum merklich dunkler als reines ,wasser4 #dh4 ,verhalten des schwefelsauren ,bleioxyds beim ,glhen 7zu 4 #fb4 d474 ,bei ,gelegenheit der ,atomgewichtsbestimmung des ,schwefels geben ,erdmann und ,marchand 7,journ4 fr prakt4 ,chem4 ,,xxxi4 ,s4 #cce7 an1 dass das schwefelsaure ,bleioxyd beim ,glhen etwas ,schwefelsure verliere4 -- ,um mich zu vergewissern1 in welchem ,grade dies stattfinde und ob hierdurch die ,methode -- ,blei als schwefelsaures ,salz zu bestimmen -- eine bemerkliche ,unsicherheit bekomme1 erhitzte ich #b1baea ,grm4 absolut reines ,pb,o1,,so#c zum heftigsten ,rothglhen ber der ,weingeistlampe mit doppeltem ,luftzug4 ,ich konnte nicht die mindeste ,gewichtsabnahme bemerken4 ,keinesfalls betrug sie #j1jjja ,grm4 #di4 ,verhalten von ,bleilsungen zu ,schwefelwasserstoff 7zu 4 #fb4 f474 ,es ist bekannt1 dass ,bleilsungen1 welche sehr viele freie ,sure enthalten1 durch ,schwefelwasserstoff nicht gefllt werden1 wenn man sie nicht mit ,wasser verdnnt4 -- ,nun wird aber im ,archiv der ,pharm4 ,,xxix4 ,s4 #bcd von ,triboulet angegeben1 dass auch aus einer ,lsung von essigsaurem ,kali nicht alles ,blei durch ,schwefelwasserstoff gefllt werden knne1 wohl aber bei ,zusatz von ,ammon4 -- ,ich versetzte1 um diese ,angabe zu prfen1 eine mit ,bleizucker vermischte concentrirte ,lsung von essigsaurem ,kali1 welche durch einen ,tropfen ,essigsure sauer gemacht war1 a7 mit berschssigem ,schwefelwasserstoffwasser1 b7 mit berschssigem ,schwefelwasserstoffgas4 ,in beiden ,fllen erhielt ich eine so vollstndige ,fllung1 dass die nach starkem ,umschtteln abfiltrirten ,flssigkeiten durch ,ammon und ,schwefelammonium nicht die geringste ,vernderung mehr erlitten4 -- ,es ist somit gewiss1 dass die obige ,angabe unrichtig ist1 und wahrscheinlich1 dass sie durch einen ,eisengehalt der ,flssigkeit veranlasst wurde4 #ej4 ,verhalten des metallischen ,quecksilbers bei gewhnlicher ,temperatur und beim ,kochen mit ,wasser 7zu 4 #fc4 a474 ,um mich zu berzeugen1 in welcher ,weise eine ,abnahme des metallischen ,quecksilbers beim ,trocknen1 sowie beim ,kochen mit ,wasser stattfinde1 und ferner welche ,art des ,trocknens die beste sei1 stellte ich die folgenden ,versuche an3 #f1ddah ,grm4 vllig reines in einem ,uhrglase befindliches ,quecksilber bergoss ich mit destillirtem ,wasser1 nahm dasselbe durch ,abgiessen1 sodann mittelst ,fliesspapiers wieder so vollstndig wie mglich weg und wog4 ,ich hatte jetzt #f1ddab ,grm4 ,nachdem das ,quecksilber einige ,stunden an der ,luft gestanden hatte1 wog es #f1ddaa ,grm4 -- ,ich stellte diese #f1ddaa ,grm4 nunmehr bei einer ,temperatur von etwa #ag ,c4 unter eine ,glocke neben ,schwefelsure4 ,nach #bd ,stunden hatte sich das ,gewicht nicht im mindesten gendert4 -- ,ich brachte die genannte ,menge ,quecksilber in einen ,kolben1 bergoss mit viel destillirtem ,wasser und kochte eine ,viertelstunde lang heftig4 ,nach dieser ,zeit brachte ich das ,quecksilber wieder auf das ,uhrglas1 trocknete es mit ,fliesspapier aufs ,sorgfltigste und wog4 ,es betrug #f1ddjb ,grm4 -- ,da ich fand1 dass an einer ,franze des ,papiers eine ,spur ,quecksilber war hngen geblieben1 wiederholte ich denselben ,versuch mit den #f1ddjb ,grm4 -- ,nach viertelstndigem ,kochen mit ,wasser ergab sich ein ,verlust von #j1jjjd ,grm4 -- ,die noch brigen #f1dcih ,grm41 #f ,tage lang bei starker ,sommerhitze an der ,luft stehend1 verloren nur #j1jjje ,grm4 #ea4 ,verhalten des ,quecksilbersulfids zu ,kalilauge1 ,schwefelammonium etc4 7zu 4 #fc4 c474 a4 ,kocht man reines1 frisch geflltes ,quecksilbersulfid mit reiner ,kalilauge1 so lst sich keine ,spur2 die abfiltrirte ,flssigkeit giebt1 mit ,salzsure versetzt1 nicht die mindeste ,fllung oder ,frbung4 b4 ,kocht man ,quecksilbersulfid mit ,kalilauge unter ,zusatz von etwas ,schwefelwasserstoffwasser1 ,schwefelammonium oder ,schwefel1 so erfolgt vollstndige ,lsung4 c4 ,digerirt man ,quecksilbersulfid mit ,schwefelammonium 7farblosem oder gelbem71 so lst sich nicht das ,mindeste1 ebensowenig wird es von ,cyankalium aufgenommen4 ,die abfiltrirten ,flssigkeiten gaben bei ,schwefelammonium rein weisse1 bei ,cyankalium gar keine ,trbungen oder ,niederschlge nach ,zusatz von ,salzsure4 d4 ,lsst man vllig ausgewaschenes ,quecksilbersulfid mit ,wasser befeuchtet an der ,luft stehen1 so verndert es sich nicht im mindesten1 wenigstens zeigte die ,flssigkeit1 die durch ,auswaschen von #bd ,stunden lang der ,luft ausgesetztem feuchten ,quecksilbersulfid erhalten4 war1 weder saure ,reaction1 noch ,gehalt an ,quecksilber oder ,schwefelsure4 #eb4 ,verhalten des ,kupferoxyds beim ,glhen 7zu 4 #fd4 a474 ,reines ,kupferoxyd 7aus salpetersaurem ,kupferoxyd dargestellt7 wurde in einem ,platintiegel geglht1 alsdann neben ,schwefelsure erkaltet gewogen4 -- ,seine ,menge betrug #c1edbj ,grm4 -- ,dasselbe wurde nun #e ,minuten lang ber der ,berzelius'schen ,lampe mglichst stark geglht1 dann wie zuvor gewogen4 ,seine ,menge betrug genau ebensoviel1 -- nach nochmaligem #e ,minuten langen ,glhen1 hatte es ebenfalls weder ab- noch zugenommen4 #ec4 ,verhalten des ,kupferoxyds an der ,luft 7zu 4 #fd4 a474 ,ein ,platintiegel mit #d1ciba ,grm4 schwach geglhtem ,kupferoxyd 7aus salpetersaurem ,kupferoxyd bereitet7 wurde mit seinem ,deckel bedeckt #aj ,minuten 7im ,winter in der warmen ,stube7 stehen gelassen4 ,sein ,inhalt betrug jetzt #d1cici ,grm4 ,das ,kupferoxyd wurde jetzt mglichst heftig ber der ,weingeistlampe geglht4 -- ,nach #aj ,minuten langem ,stehen im bedeckten ,tiegel hatte es nicht merklich1 -- nach #bd ,stunden um #j1jjcf ,grm4 zugenommen4 #ed4 ,verhalten des ,schwefelcadmiums zu ,ammon etc4 7zu 4 #ff4 c474 ,reines1 frisch geflltes ,schwefelcadmium wurde in ,wasser vertheilt1 und mit dieser ,flssigkeit folgende ,versuche gemacht4 a4 ,ein ,theil wurde mit berschssigem ,ammon versetzt1 kalt digerirt1 dann filtrirt4 -- ,die ,lsung1 mit ,salzsure versetzt1 blieb vollkommen klar4 b4 ,ein ,theil wurde mit berschssigem ,ammon heiss digerirt4 ,die ,lsung blieb mit ,salzsure ebenfalls vollkommen klar4 c4 ,ein ,theil wurde mit ,cyankaliumlsung versetzt und nach lngerer ,digestion abfiltrirt4 -- ,die ,lsung blieb1 nach ,zusatz von ,salzsure1 ebenfalls ganz klar4 d4 ,ein ,theil wurde mit ,schwefelwasserstoff-,schwefelammonium versetzt1 digerirt und filtrirt4 -- ,die ,lsung trbte sich nach ,zusatz von ,salzsure1 rein weiss4 -- 7,diese ,versuche stellte ich an im ,hinblick auf eine ,bemerkung ,wackenroder's im ,repertor4 der ,pharm4 von ,buchner1 #df1 #bbf47 #ee4 ,bestimmung des ,natrons in ,salzen mit organischen ,suren 7zu 4 #gg4 #d474 #a1aed ,grm4 traubensaures ,natron gaben durch heftiges ,glhen nach ,abzug von #j1jjd ,grm4 ,kohle #j1fcj ,na,o1,,co#b1 entsprechend #j1cfih ,na,o #cb1je ,proc4 7berechnet #cb1ad ,proc471 d4 i4 #ii1g statt #ajj1jj4 #ef4 ,bestimmung des ,baryts durch ,fllung mit kohlensaurem ,ammon 7zu 4 #gi4 #b4 a47 #j1geec reines geglhtes ,chlorbaryum gaben1 nach 4 #gi4 #b4 a4 gefllt1 #j1gadb ,ba,o1,,co#b1 enthaltend #j1eedgai ,ba,o #gc1dd ,proc4 7#ajj ,thle4 ,ba,cl htten liefern mssen #gc1ei71 es wurden somit erhalten #ii1gi statt #ajj1jj4 #eg4 ,bestimmung des ,baryts in organischen ,salzen 7zu 4 #gi4 #b4 b474 #j1fhf ,grm4 traubensaurer ,baryt #b,r1 ,ba,o7 #e aq4 gaben1 nach 4 #gi4 #b4 b4 behandelt1 #j1djh kohlensauren ,baryt #j1cafhicf ,ba,o #df1bj ,proc4 7berechnet #df1ch ,proc471 d4 i4 #ii1fa statt #ajj1jj4 #eh4 ,bestimmung des ,sr,o als ,sr,o1 ,,so#c 7zu 4 #hj4 #a474 a4 #a1bcih ,sr,cl gaben1 in ,wasser gelst1 mit ,,so#c im eberschuss gefllt 7der ,niederschlag mit ,wasser ausgewaschen7 #a1daac ,sr,o1,,so#c #j1giedjh ,sr,o #fd1ae ,proc41 berechnet #fe1ch ,proc41 d4 i4 #ih1ab statt #ajj1jj4 b4 #a1aeaj ,sr,o1 ,,co#b gaben1 in berschssiger ,salzsure gelst1 mit ,,so#c aus ziemlich verdnnter ,lsung gefllt 7der ,niederschlag mit ,wasser ausgewaschen71 #a1djbd ,sr,o1 ,,so#c #j1gijci ,sr,o #fh1fh ,proc41 berechnet #gj1jg ,proc41 d4 i4 #ih1jb statt #ajj1jj4 #ei4 ,bestimmung des ,strontians als ,sr,o1 ,,so#c mit ,correction 7zu 4 #hj4 #a474 ,das ,filtrat betrug bei dem ,nr4 #eh4 b4 beschriebenen ,versuche #aij1hdj ,grm4 ,da #aahfb ,theile schwefelsurehaltiges ,wasser nach ,nr4 #ba4 #a ,theil schwefelsauren ,strontian lsen1 so lsen #aij1hdj ,grm4 #j1jafa ,grm4 -- ,das ,waschwasser betrug #fc1faj ,grm4 -- ,da nach ,nr4 #bj4 #fhie ,thle4 ,wasser #a ,thl4 ,sr,o1,,so#c lsen1 so lsen #fc1faj ,grm4 #j1jjib ,grm4 ,addirt man zu der oben erhaltenen ,menge ,sr,o1 ,,so#c #a1djbd die in ,auflsung bergegangenen ,antheile #j1jafa und #j1jjib1 so erhlt man im ,ganzen #a1dbgg ,grm41 entsprechend #j1hjdfe ,sr,o1 d4 i4 #fi1ia ,proc4 im ,sr,o1 ,,co#b 7berechnet #gj1jg7 oder #ii1gg statt #ajj1jj4 #fj4 ,bestimmung des ,strontians als kohlensaurer ,strontian 7zu 4 #hj4 #b474 #a1cajd ,chlorstrontium gaben1 nach 4 #hj4 #b gefllt1 #a1bbjd ,sr,o1 ,,co#b1 enthaltend #j1heeahca ,sr,o #fe1bf ,proc4 7berechnet #fe1ch71 somit wurden erhalten #ii1hb statt #ajj1jj4 #fa4 ,bestimmung des ,ca,o als ,ca,o1 ,,so#c durch ,fllung 7zu 4 #ha4 #a4 a474 7,zu den ,versuchen ,nr4 #fa4 bis #fe4 wurde chemisch reiner1 lufttrockener kohlensaurer ,kalk verwendet1 in dessen einem ,theil durch sehr vorsichtiges ,erhitzen die ,menge des wasserfreien kohlensauren ,kalkes bestimmt worden war4 #j1gfdg ,grm4 gaben nmlich #j1geha1 nach nochmaligem hchst gelinden ,glhen nderte sich das ,gewicht nicht4 ,hieraus berechnen sich fr den angewandten lufttrockenen kohlensauren ,kalk #ee1eaf ,proc4 ,kalk47 #a1ahfj ,grm4 des besagten lufttrockenen ,ca,o1 ,,co#b gaben1 in ,salzsure gelst und nach 4 #ha4 #a4 a4 mit ,schwefelsure unter ,zusatz von ,alkohol gefllt1 #a1eidi ,ca,o1 ,,so#c1 enthaltend #j1feeih ,ca,o1 d4 i4 #ee1ca ,proc4 7berechnet #ee1ea71 somit wurden erhalten #ii1fd statt #ajj1jj4 #fb4 ,bestimmung des ,ca,o als ,ca,o1 ,,co#b durch ,fllung mit kohlensaurem ,ammon und ,auswaschen mit reinem ,wasser 7zu 4 #ha4 #b4 a474 #a1adcg des in ,nr4 #fa4 genannten lufttrockenen ,ca,o1 ,,co#b gaben in ,salzsure gelst und wie angegeben gefllt1 #a1abdc ,grm4 wasserfreien ,ca,o1 ,,co#b1 enthaltend #j1fbifjh ,ca,o #ee1je ,proc4 7berechnet #ee1ea71 also wurden erhalten #ii1ag statt #ajj1jj4 #fc4 ,bestimmung des ,ca,o als ,ca,o1 ,,co#b durch ,fllung mit oxalsaurem ,ammon aus alkalischer ,lsung 7zu 4 #ha4 #b4 b4 ,greek3 a474 #a1agcd des in ,nr4 #fa4 genannten lufttrockenen ,ca,o1 ,,co#b gaben1 in ,salzsure gelst und nach 4 #ha4 #b4 b4 ,greek3 a4 behandelt1 #a1afcb ,ca,o1 ,,co#b 7,reaction nicht alkalisch71 enthaltend #j1feacib #ee1eac ,proc4 7berechnet #ee1eaf ,proc471 demnach wurden gefunden #ii1ii statt #ajj1jj4 #fd4 ,bestimmung des ,ca,o als oxalsaurer ,kalk 7zu 4 #ha4 #b4 b4 ,greek3 a474 #j1hegj des in ,nr4 #fa4 genannten lufttrockenen ,ca,o1 ,,co#b wurden in ,salzsure gelst1 die ,lsung mit oxalsaurem ,ammon und ,ammon gefllt1 der ,niederschlag ausgewaschen und bei #ajj bis zu constant bleibendem ,gewichte getrocknet4 ,der ,niederschlag 7,ca,o1 aq47 betrug #a1bdfa ,grm41 enthaltend #j1dgghgi ,ca,o #ee1gf ,proc4 7berechnet #ee1eaf ,proc471 demnach wurden gefunden #ajj1de statt #ajj1jj4 #fe4 ,bestimmung des ,ca,o als ,ca,o1 ,,co#b1 durch ,fllung als ,ca,o1 ,o aus saurer ,lsung 7zu 4 #ha4 #b4 b4 ,greek3 b474 #j1hegj des in ,nr4 #fa4 genannten lufttrockenen ,ca,o1 ,,co#b gaben1 in ,salzsure gelst und nach 4 #ha4 #b4 b4,greek3 b4 gefllt1 #j1hdgf ,ca,o1 ,,co#b 7nicht alkalisch reagirend1 durch ,abdampfen mit kohlensaurem ,ammon sein ,gewicht nicht im mindesten verndernd71 enthaltend #j1dgdfef ,ca,o #ee1ci ,proc4 7berechnet #ee1ea71 demnach gefunden #ii1gh statt #ajj1jj4 #ff4 ,bestimmung der ,mg,o als #b ,mg,o1 ,,po#e 7zu 4 #hb4 #b474 a4 #a1jehg reine wasserfreie ,mg,o1,,so#c gaben1 in ,wasser gelst und nach 4 #hb4 #b4 gefllt1 #j1ihcd pyrophosphorsaure ,magnesia1 enthaltend #j1ceccidd ,mg,o #cc1ch ,proc4 7berechnet #cc1ce71 somit wurden gefunden #ajj1ji statt #ajj1jj4 b4 #j1ifgb ,mg,o1 ,,so#c gaben #j1higd ,,po#e1 #b ,mg,o1 d4 i4 #cc1cd ,proc4 ,mg,o 7berechnet #cc1ce71 somit gefunden #ii1ig statt #ajj1jj4 #fg4 ,fllung des essigsauren ,zinks durch ,schwefelwasserstoff 7zu 4 #he4 b474 a4 ,eine ,lsung von reinem essigsauren ,zinkoxyd wurde mit ,schwefelwasserstoffgas im ,ueberschuss behandelt4 ,die nach einigem ,stehen abfiltrirte ,lsung blieb1 mit ,ammon versetzt1 anfangs vollkommen klar2 nach langem ,stehen hatten sich wenige kaum sichtbare ,flocken abgeschieden4 b4 ,ebenso verhielt sich eine ,lsung von essigsaurem ,zink1 der vor dem ,fllen mit ,schwefelwasserstoff ziemlich viel ,essigsure zugesetzt worden war4 #fh4 ,bestimmung des ,quecksilbers als ,metall auf nassem ,wege mittelst ,zinnchlorrs 7zu #id4 #a4 b474 #b1jaj ,grm4 ,quecksilberchlorid lieferten #a1dfe ,grm4 ,quecksilber1 d4 i4 statt #gc1hc ,proc4 #gb1hh oder statt #ajj1jj ,theilen #ih1ga 7,schaffner74 #fi4 ,fllung des salpetersauren ,wismuths durch kohlensaures ,ammon 7zu 4 #if4 a474 ,versetzt man eine ,wismuthlsung mit ,wasser1 dann mit kohlensaurem ,ammon und ,ammon1 und filtrirt ohne zu erwrmen ab1 so frbt sich das ,filtrat beim ,zusatz von ,schwefelwasserstoffwasser dunkel schwarzbraun1 erhitzt man die trbe ,mischung aber vor dem ,filtriren eine kurze ,zeit bis fast zum ,kochen1 so wird das ,filtrat durch ,schwefelwasserstoff nicht mehr oder doch nur so wenig gebrunt1 dass man die ,farbenvernderung beim ,hindurchsehen von oben durch ein ganz mit der ,flssigkeit geflltes ,proberhrchen kaum mehr wahrnehmen kann4 -- ,die ,erscheinung bleibt sich gleich1 sowohl1 wenn die ,wismuthlsung viel1 als auch1 wenn sie wenig freie ,salpetersure enthlt4 #gj4 ,bestimmung der ,phosphorsure als pyrophosphorsaure ,magnesia 7zu 4 #ajf474 ,zu den folgenden ,versuchen wurde ein vllig reines1 ganz lufttrockenes1 krystallisirtes phosphorsaures ,natron angewandt4 ,der ,sicherheit wegen bestimmte ich durch ,erhitzen und ,glhen seinen ,wassergehalt mit grsster ,sorgfalt4 #a1cabc ,substanz hinterliessen #j1dhii ,grm4 pyrophosphorsaures ,natron4 -- ,hieraus ergiebt sich in ,procenten #fb1fg ,wasser4 ,die ,formel #b ,na,o1 ,,ho1 ,,po#e #bd aq4 erfordert #fb1ga ,proc4 a4 #a1ihdg ,grm4 des lufttrockenen krystallisirten phosphorsauren ,natrons wurden in ,wasser gelst und nach 4 #ajf4 ,i4 b4 ,greek3 a4 mit schwefelsaurer ,magnesia unter ,zusatz von ,salmiak und ,ammon gefllt4 ,der ,niederschlag wurde mit ammonhaltigem ,wasser vollkommen ausgewaschen4 ,er lieferte nach dem ,glhen und nach ,abzug der ,filterasche #j1fccf ,grm4 pyrophosphorsaure ,magnesia1 entsprechend #j1cidecbh ,phosphorsure4 ,hieraus ergiebt sich in dem krystallisirten phosphorsauren ,natron ein ,gehalt an ,phosphorsure von #ai1hg ,procent4 ,die obige ,formel verlangt #ai1ij1 -- und corrigirt auf den gefundenen ,wassergehalt #ai1ia4 b4 #c1jfgf ,grm4 desselben krystallisirten phosphorsauren ,natrons wurden in ,wasser gelst1 ,salzsure1 dann ,eisenchlorid und ,alaunlsung zugesetzt1 ,weinsteinsure zugefgt und endlich ,ammon1 bis der am ,anfang entstandene ,niederschlag wieder vllig gelst war4 ,nunmehr wurde mit schwefelsaurer ,magnesia gefllt4 ,der nach #ab ,stunden abfiltrirte ,niederschlag wurde mit ammonhaltigem ,wasser so vollstndig ausgewaschen1 dass ein ,tropfen des zuletzt ablaufenden auf ,platinblech nicht den mindesten ,rckstand mehr liess4 -- ,ich fhre dies absichtlich an1 weil es mir trotzdem nicht gelang1 den ,niederschlag so weiss zu erhalten1 als er eigentlich htte sein mssen4 ,auch zuletzt zeigte er noch einen schwachen ,stich ins ,gelbe4 ,beim ,glhen wurde er in der ganzen ,masse ein wenig schwrzlich4 ,er wog nach ,abzug von #j1jjbf ,grm4 ,filterasche #j1ighf ,grm41 entsprechend #j1faha ,phosphorsure #bj1ad ,proc41 berechnet #ai1ia4 -- ,die #j1bc ,proc41 welche ich zu viel erhielt1 verdankten ihren ,ursprung einer ,spur ,kohle1 sowie einer kleinen ,menge ,eisenoxyd2 erstere schied sich beim ,auflsen des ,rckstandes in ,salzsure ab1 letzteres gab sich in der ,lsung durch ,schwefelcyankalium deutlich zu erkennen4 -- #ga4 ,trennung der ,magnesia von ,natron 7zu 4 #aba4 ,b4 #d4 a4 ,greek3 a474 #a1ahfd ,grm4 reines geglhtes ,chlornatrium und #a1dbeb ,grm4 reine wasserfreie schwefelsaure ,magnesia wurden in ,wasser gelst1 auf #ajj erhitzt und mit ,barytwasser im ,ueberschuss versetzt4 ,die von dem entstandenen ,niederschlagt abfiltrirte und durch kohlensaures ,ammon vom berschssigen ,baryt befreite ,flssigkeit lieferte1 mit ,schwefelsure abgedampft1 #a1dcga ,grm4 neutrales schwefelsaures ,natron1 enthaltend #j1dfid ,natrium4 -- ,der durch ,barytwasser erhaltene1 ausgewaschene ,niederschlag wurde mit verdnnter ,salzsure erwrmt1 die ,lsung von dem ungelst gebliebenen ,ba,o1 ,,so#c abfiltrirt und unter ,zusatz von ,schwefelsure 7durch welche ein mssiger ,niederschlag von schwefelsaurem ,baryt entstand7 eingedampft4 ,der gelinde geglhte ,rckstand wog #a1dcjh ,grm4 ,derselbe wurde mit ,wasser behandelt1 der ungelst bleibende ,ba,o1 ,,so#c abfiltrirt und bestimmt1 er wog #j1jhhi ,grm4 ,es bleiben somit fr ,mg,o1,,so#c #a1dcjh ,grm4 #j1dhffh ,mg,o4 ,zusammenstellung in #ajj ,theilen der ,mischung3 gefunden berechnet ,na #ag1hd #ag1hf ,mg,o #ah1fc #ah1ef ,so gut diese ,zahlen stimmen1 so wrde doch die ,analyse noch besser gewesen sein1 wenn der ,gehalt an ,mg,o etwas zu gering und der des ,na etwas zu hoch gefunden worden wre4 ,so musste ich schliessen1 dass ich den durch ,barytwasser entstandenen ,niederschlag nicht ganz vollstndig ausgewaschen hatte1 und in der ,that konnte ich auch in der erhaltenen schwefelsauren ,magnesia die ,gegenwart einer ,spur ,natron mit ,sicherheit darthun4 #gb4 ,chlorimetrische ,versuche zu 4 #ahi u4 ff4 #aj ,grm4 ,chlorkalk wurden mit ,wasser zu #a ,liter abgerieben4 ,die so erhaltene ,flssigkeit diente zu folgenden ,versuchen3 a7 ,zur ,prfung nach der ,gay-,lussac'schen ,methode 74 #aia74 ,erhalten #bc1db-bc1eb4 b7 ,zur ,prfung nach der ,penot'schen ,methode 74 #aib74 ,erhalten #bc1e-bc1e4 c7 ,zur ,prfung mittelst ,eisens 74 #aic1 ,modification a74 ,erhalten #bc1f4 d7 ,zur ,prfung nach der ,bunsen'schen ,methode 74 #aid74 ,erhalten #bc1f-bc1f4 ,ich habe diese ,versuche deshalb angefhrt1 weil man daraus ersehen mag1 dass bei ,anwendung verdnnter ,chlorkalklsung 7#a 3 #ajj7 bessere ,resultate erhalten werden1 als mit concentrirteren ,lsungen4 99 99 99 99 99 ,,ii4 ,tabellen zur ,berechnung der ,analysen4 ,tabelle #a4 ,aequivalente der im ,buche vorkommenden ,grundstoffe#afh4 ,o #ajj4 ,h #a4 ,aluminiuma7 ,al #agj1db #ac1fc 7,berzelius74 ,antimon ,sb #afab1ij #abi1jj 7 74 ,arsenikb7 ,as #icg1ej #ge1jj 7,pelouze1 ,berzelius74 ,baryumc7 ,ba #heg1cb #fh1ei 7,marignac74 ,blei ,pb #abid1fe #ajc1eg 7,berzelius74 ,borond7 ,b #ach1je #aa1jd 7 74 ,brom ,br #iii1fb #gi1ig 7,marignac#afi74 ,cadmium ,cd #fif1gg #ee1gd 7,stromeyer74 ,calcium ,ca #bej1jj #bj1jj 7,dumas1 -- ,erdmann und ,marchand74 ,chlor ,cl #ddc1bh #ce1df 7,marignac#afi74 ,chrome7 ,cr #ccd1gj #bf1gh 7,moberg4 -- ,wildenstein74 ,eisen ,fe #cej1jj #bh1jj 7,erdmann u4 ,marchand74 ,fluor ,fl #bcg1ej #ai1jj 7,louyet74 ,gold ,au #bdeh1cc #aif1fg 7,berzelius74 ,jod ,j #aehf1jj #abf1hh 7,marignac #agj74 ,kalium ,k #dhh1hf #ci1aa 7 #agj74 ,kobaltf7 ,co #cfh1fe #bi1di 7,rothoff74 ,kohlenstoff ,c #ge1jj #f1jj 7,dumas1 -- ,erdmann u4 ,marchand74 ,kupfer ,cu #cif1jj #ca1fh 7,erdmann u4 ,marchand74 ,lithiumg7 ,li #hc1ja #f1fd 7,berzelius74 ,magnesium ,mg #aej1ai #ab1jj 7,marchand u4 ,scheerer74 ,mangan ,mn #cdd1fh #bg1eg 7,berzelius74 ,natriumh7 ,na #bhg1dd #bc1jj 7,pelouze74 ,nickeli7 ,ni #cfi1cc #bi1ee 7,rothoff74 ,palladium ,pd #ffe1dh #ec1bd 7,berzelius74 ,phosphor ,p #cib1jd #ca1cf 7 74 ,platin ,pt #abcf1ge #ih1id 7,andrews74 ,quecksilber ,hg #abej1fj #ajj1je 7,erdmann u4 ,marchand74 ,sauerstoff ,o #ajj1jj #h1jj ,schwefel ,s #bjj1jj #af1jj 7,erdmann u4 ,marchand74 ,silber ,ag #acdi1ff #ajg1ig 7,marignac #agj74 ,silicium ,si #ahe1ahaga #ad1ha 7,berzelius74 ,stickstoff ,n #age1jf #ad1jj 7,marignac #agj74 ,strontiumk7 ,sr #ede1ic #dc1fg 7,stromeyer74 ,wasserstoff ,h #ab1ej #a1jj 7,dumas74 ,wismuth ,bi #beii1ie #bjh1jj 7,schneider74 ,zink ,zn #djf1ei #cb1ec 7,axel ,erdmann74 ,zinn ,sn #gce1cj #eh1hb 7,berzelius74 #afh ,ich gebe in dieser ,uebersicht die ,aequivalentzahlen1 wie sie die besten lteren und neueren ,untersuchungen unmittelbar ergeben haben4 -- ,die ,aequivalente einer nicht geringen ,zahl von ,krpern weichen von den frher angenommenen ab1 obgleich darber keine neuen ,untersuchungen gemacht wurden4 ,es rhrt dies daher1 dass sie aus anderen ,aequivalenten abgeleitet sind1 welche inzwischen eine ,berichtigung erfahren haben4 -- ,die ,natur der ,sache erheischte es1 dass die ursprnglichen ,versuche mit ,zugrundelegung der berichtigten ,aequivalente umgerechnet werden mussten4 ,ich habe dies gethan und fge der ,tabelle das zur ,erluterung ,dienende anhangsweise bei4 ,die kleinen ,buchstaben neben den ,namen der betreffenden ,elemente weisen auf die ,erluterungen hin4 -- ,die ,namen hinter den ,zahlen bezeichnen die ,chemiker1 von welchen die analytischen ,resultate herrhren4 #afi ,nach ,berzelius' ,revision4 #agj ,nach ,berzelius' ,revision4 #aga #ahe1ah ist #b_/c der ,berzelius'schen ,zahl #bgg1ggh1 weil ich die ,kieselsure als ,si,o#b betrachtet habe4 ,erluterungen zu der ,aequivalententafel4 a7 ,aequivalent des ,aluminiums4 #ajj ,thle4 wasserfreier schwefelsaurer ,thonerde hinterliessen nach ,verjagung der ,sure im heftigen ,feuer #bi1icd ,thle4 ,thonerde4 #ajj ,thle4 ,schwefelsure werden folglich von #db1gbbg ,thln4 ,thonerde gesttigt 7,berzelius74 #ajj 3 #db1gbbg #aejj 7#c ,aeq4 ,,so#c7 3 x x 7,aeq4 der ,al#b,o#c7 #fdj1hdje4 #fdj1hdje - #cjj #cdj1hdje 7#b ,al47 #cdj1hdje_/b #agj1db b7 ,aequivalent des ,arseniks4 #a7 ,die in die ,tabelle aufgenommene ,zahl #icg1e ist dieselbe1 welche ,pelouze durch ,fllung des ,arsenchlorrs mit ,silberlsung erhielt 7,compt4 rend4 ,,xx1 p4 #ajdg74 ,es liegen derselben aber die von ,marignac festgestellten ,aequivalente des ,silbers 7#acdi1ja7 und ,chlors 7#ddc1b7 zu ,grunde4 ,setzt man an deren ,stelle die von ,berzelius corrigirten1 welche wir in der ,tabelle haben 7#acdi1ff und #ddc1bh71 so ndert sich natrlich auch die ,pelouze'sche ,zahl1 und zwar erhht sie sich auf #ich1cdh4 #b7 #b1bjc ,grm4 arsenige ,sure lieferten1 mit ,schwefel erhitzt1 #a1jfi ,grm4 ,,so#b1 welche enthalten #j1ecde ,o 7,berzelius74 -- #b1bjc ,grm4 ,as,o#c bestehen somit aus #j1ecde ,o und #a1ffhe ,as4 #ecde 3 #affhe #cjj 3 x x #icf1dh4 ,das ,mittel beider ,zahlen ist #icg1d1 statt welcher ich1 um nicht unnthigerweise abzuweichen1 #icg1e gesetzt habe4 c7 ,aequivalent des ,baryums4 ,marignac fand1 dass #if1cfe ,chlorbaryum durch #ajj ,silber ausgefllt werden4 #ajj 3 #if1cfe #acdi1ff 3 x x #acjj1eiih4 #acjj1eiih - #ddc1bh #heg1cb4 d7 ,aequivalent des ,borons4 #ajj ,borax liefern #dg1aj ,wasser 7,berzelius74 #dg1a 3 #ajj #aabe 3 x x #bchh1ec4 ,davon ab die ,summe von #a ,aeq4 ,na,o 7#chg1dd7 #aj;,,ho 7#aabe1j7 #fj 7#fjj7 #baab1dd bleibt #bgf1ji4 #bgf1ji_/b #ach1je4 e7 ,aequivalent des ,chroms4 ,moberg#agb erhielt im ,mittel seiner ,bestimmungen des ,chromquivalentes #ccd1gfi4 ,wildenstein#agc erhielt durch ,zerlegung des ,chlorbaryums mit neutralem chromsauren ,kali1 im ,mittel von #cb ,versuchen1 das ,resultat1 dass #ajj chromsaurer ,baryt #ha1gj ,chlorbaryum entsprechen4 #ha1g 3 #ajj #acjj1fj 3 x x #aeia1ib4 #aeia1ib - #abeg1cb 7d4 i4 die ,summe von ,ba,o #c,o7 #ccd1fj4 ,diese beiden ,aequivalentbestimmungen kommen also ausserordentlich gut berein4 ,die von mir angenommene ,zahl #ccd1g ist das ,mittel beider4 #agb ,journ4 f4 prakt4 ,chem4 #dc4 #aai4 #agc ,journ4 f4 prakt4 ,chem4 #ei4 #bg4 f7 ,aequivalent des ,kobalts4 #bfi1b ,kobaltoxydul in neutrales ,chlorr verwandelt und mit salpetersaurem ,silberoxyd gefllt1 gaben #ajbi1i ,chlorsilber 7,rothoff74 #ajbi1i 3 #bfi1b #agib1id 7#a ,aeq4 ,ag,cl7 3 x x #dfh1fe4 #dfh1fe - #ajj #cfh1fe4 g7 ,aequivalent des ,lithiums4 #a1hgd schwefelsaures ,lithion lieferten #c1iihe schwefelsauren ,baryt 7,berzelius74 #c1iihe 3 #a1hgd #adeg1cb 3 x x #fhc1ja4 #fhc1ja - #fjj 7,,so#c ,o7 #hc1ja4 h7 ,aequivalent des ,natriums4 #gcj1cg ,chlornatrium werden gefllt durch #acdi1ja ,silber 7,pelouze74 #acdi1ja 3 #gcj1cg #acdi1ff 7d4 i4 das corrigirte ,aequivalent des ,silbers7 3 x x #gcj1gb4 #gcj1gb - #ddc1bh #bhg1dd4 i7 ,aequivalent des ,nickels4 #ahh ,thle4 ,ni,o in neutrales ,chlorr verwandelt1 gaben #gah1b ,ag,cl 7,rothoff74 #gah1b 3 #ahh #agib1id 7,aeq4 des ,ag,cl7 3 x x #dfi1cc4 #dfi1cc - #ajj #cfi1cc4 k7 ,aequivalent des ,strontiums4 #ajj ,sr,cl lieferten #aha1be ,ag,cl 7,stromeyer74 #aha1be 3 #ajj #agib1id 3 x x #ihi1ba4 #ihi1ba - #ddc1bh #ede1ic4 ,tabelle #b4 ,zusammensetzung der ,basen und ,sauerstoffsuren4 a4 ,basen4 ,gruppe3 ,i3 ,kali ,k #dhh1hf #ci1aa #hc1jb ,o #ajj1jj #h1jj #af1ih ------------------------------------- ,,ko #ehh1hf #dg1aa #ajj1jj ,natron ,na #bhg1dd #bc1jj #gd1ai ,o #ajj1jj #h1jj #be1ha ------------------------------------- ,na,o #chg1dd #ca1jj #ajj1jj ,lithion ,li #hc1ja #f1fd #de1cf ,o #ajj1jj #h1jj #ed1fd ------------------------------------- ,li,o #ahc1ja #ad1fd #ajj1jj ,ammoniumoxyd ,,nh#d #bbe1jf #ah1jj #fi1bc ,o #ajj1jj #h1jj #cj1gg ------------------------------------- ,,nh#d,o #cbe1jf #bf1jj #ajj1jj ,,ii3 ,baryt ,ba #heg1cb #fh1ei #hi1ee ,o #ajj1jj #h1jj #aj1de ------------------------------------- ,ba,o #ieg1cb #gf1ei #ajj1jj ,strontian ,sr #ede1ic #dc1fg #hd1eb ,o #ajj1jj #h1jj #ae1dh ------------------------------------- ,sr,o #fde1ic #ea1fg #ajj1jj ,kalk ,ca #bej1jj #bj1jj #ga1dc ,o #ajj1jj #h1jj #bh1eg ------------------------------------- ,ca,o #cej1jj #bh1jj #ajj1jj ,magnesia ,mg #aej1ai #ab1jj #fj1jc ,o #ajj1jj #h1jj #ci1ig ------------------------------------- ,mg,o #bej1ai #bj1jj #ajj1jj ,,iii4 ,thonerde ,al#b #cdj1hd #bg1bf #ec1ai ,o#c #cjj1jj #bd1jj #df1ha ------------------------------------- ,al#b,o#c #fdj1hd #ea1bf #ajj1jj ,chromoxyd ,cr#b #ffi1dj #ec1ef #fi1je ,o#c #cjj1jj #bd1jj #cj1ie ------------------------------------- ,cr#b,o#c #ifi1dj #gg1ef #ajj1jj ,,iv4 ,zinkoxyd ,zn #djf1ei #cb1ec #hj1bf ,o #ajj1jj #h1jj #ai1gd ------------------------------------- ,zn,o #ejf1ei #dj1ec #ajj1jj ,manganoxydul ,mn #cdd1fh #bg1eg #gg1ea ,o #ajj1jj #h1jj #bb1di ------------------------------------- ,mn,o #ddd1fh #ce1eg #ajj1jj ,manganoxyd ,mn#b #fhi1cf #ee1ad #fi1fg ,o#c #cjj1jj #bd1jj #cj1cc ------------------------------------- ,mn#b,o#c #ihi1cf #gi1ad #ajj1jj ,nickeloxydul ,ni #cfi1cc #bi1ee #gh1fi ,o #ajj1jj #h1jj #ba1ca ------------------------------------- ,ni,o #dfi1cc #cg1ee #ajj1jj ,kobaltoxydul ,co #cfh1fe #bi1di #gh1ff ,o #ajj1jj #h1jj #ba1cd ------------------------------------- ,co,o #dfh1fe #cg1di #ajj1jj ,kobaltoxyd ,co#b #gcg1cj #eh1ih #ga1jh ,o#c #cjj1jj #bd1jj #bh1ib ------------------------------------- ,co#bb,o#c #ajcg1cj #hb1ih #ajj1jj ,eisenoxydul ,fe #cej1jj #bh1jj #gg1gh ,o #ajj1jj #h1jj #bb1bb ------------------------------------- ,fe,o #dej1jj #cf1jj #ajj1jj ,eisenoxyd ,fe#b #gjj1jj #ef1jj #gj1jj ,o#c #cjj1jj #bd1jj #cj1jj ------------------------------------- ,fe#b,o#c #ajjj1jj #hj1jj #ajj1jj ,v4 ,silberoxyd ,ag #acdi1ff #ajg1ig #ic1aj ,o #ajj1jj #h1jj #f1ij ------------------------------------- ,ag,o #addi1ff #aae1ig #ajj1jj ,bleioxyd ,pb #abid1fe #ajc1eg #ib1hc ,o #ajj1jj #h1jj #g1ag ------------------------------------- ,pb,o #acid1fe #aaa1eg #ajj1jj ,quecksilberoxydul ,hg#b #beja1bj #bjj1aj #if1af ,o #ajj1jj #h1jj #c1hd ------------------------------------- ,hg#b,o #bfja1bj #bjh1aj #ajj1jj ,quecksilberoxyd ,hg #abej1fj #ajj1je #ib1ei ,o #ajj1jj #h1jj #g1da ------------------------------------- ,hg,o #acej1fj #ajh1je #ajj1jj ,kupferoxydul ,cu#b #gib1jj #fc1cf #hh1gi ,o #ajj1jj #h1jj #aa1ba ------------------------------------- ,cu#b,o #hib1jj #ga1cf #ajj1jj ,kupferoxyd ,cu #cif1jj #ca1fh #gi1hd ,o #ajj1jj #h1jj #bj1af ------------------------------------- ,cu,o #dif1jj #ci1fh #ajj1jj ,wismuthoxyd ,bi #beii1ie #bjh1jj #hi1fee ,o#c #cjj1jj #bd1jj #aj1cde -------------------------------------- ,bi,o#c #bhii1ie #bcb1jj #ajj1jjj ,cadmiumoxyd ,cd #fif1gg #ee1gd #hg1de ,o #ajj1jj #h1jj #ab1ee ------------------------------------- ,cd,o #gif1gg #fc1gd #ajj1jj ,,vi4 ,goldoxyd ,au #bdeh1cc #aif1fg #hi1ab ,o#c #cjj1jj #bd1jj #aj1hh ------------------------------------- ,au,o#c #bgeh1cc #bbj1fg #ajj1jj ,platinoxyd ,pt #abcf1ge #ih1id #hf1jh ,o#b #bjj1jj #af1jj #ac1ib ------------------------------------- ,pt#b #adcf1ge #aad1id #ajj1jj ,antimonoxyd ,sb #afab1ij #abi1jj #hd1cb ,o#c #cjj1jj #bd1jj #ae1fh ------------------------------------- ,sb,o#c #aiab1ij #aec1jj #ajj1jj ,zinnoxydul ,sn #gce1cj #eh1hb #hh1jb ,o #ajj1jj #h1jj #aa1ih ------------------------------------- ,sn,o #hce1cj #ff1hb #ajj1jj ,zinnoxyd ,sn #gce1cj #eh1hb #gh1fb ,o#b #bjj1jj #af1jj #ba1ch ------------------------------------- ,sn,o#b #ice1cj #gd1hb #ajj1jj ,arsenige ,sure ,as #icg1ej #ge1jj #ge1gf ,o#c #cjj1jj #bd1jj #bd1bd ------------------------------------- ,as,o#c #abcg1ej #ii1jj #ajj1jj ,arsensure ,as #icg1ej #ge1jj #fe1bb ,o#e #ejj1jj #dj1jj #cd1gh ------------------------------------- ,as,o#e #adcg1ej #aae1jj #ajj1jj b4 ,suren4 ,chromsure ,cr #ccd1gj #bf1gh #eb1gd ,o#c #cjj1jj #bd1jj #dg1bf ------------------------------------- ,cr,o#c #fcd1gj #ej1gh #ajj1jj ,schwefelsure ,s #bjj1jj #af1jj #dj1jj ,o#c #cjj1jj #bd1jj #fj1jj ------------------------------------- ,,so#c #ejj1jj #dj1jj #ajj1jj ,phosphorsure ,p #cib1jd #ca1cf #dc1ie ,o#e #ejj1jj #dj1jj #ef1je ------------------------------------- ,,po#e #hib1jd #ga1cf #ajj1jj ,borsure ,b #ach1je #aa1jd #ca1ea ,o#c #cjj1jj #bd1jj #fh1di ------------------------------------- ,,bo#c #dch1je #ce1jd #ajj1jj ,oxalsure ,c#b #aej1jj #ab1jj #cc1cc ,o#c #cjj1jj #bd1jj #ff1fg ------------------------------------- ,c#b,o#c #dej1jj #cf1jj #ajj1jj ,kohlensure4 ,c #ge1jj #f1jj #bg1bg ,o#b #bjj1jj #af1jj #gb1gc ------------------------------------- ,,co#b #bge1jj #bb1jj #ajj1jj ,kieselsure ,si #ahe1ah #ad1ha #dh1jh ,o#b #bjj1jj #af1jj #ea1ib ------------------------------------- ,si,o#b #che1ah #cj1ha #ajj1jj ,salpetersure ,n #age1jf #ad1jj #be1ic ,o#e #ejj1jj #dj1jj #gd1jg ------------------------------------- ,,no#e #fge1jf #ed1jj #ajj1jj ,chlorsure ,cl #ddc1bh #ce1df #df1ii ,o#e #ejj1jj #dj1jj #ec1ja ------------------------------------- ,cl,o#e #idc1bh #ge1df #ajj1jj ,tabelle #c4 ,reduction von gefundenen ,verbindungen auf gesuchte ,bestandtheile durch einfache ,multiplication oder ,division4 7,diese ,tabelle umfasst nur einige der am hufigsten vorkommenden ,verbindungen1 -- ,die mit6 versehenen ,angaben liefern absolut genaue ,resultate47 ,zur unorganischen ,analyse4 ,blei4 ,bleioxyd #j1ibhcj ,blei4 ,chlor4 ,chlorsilber #j1bdgbd ,chlor4 ,eisen4 6,eisenoxyd #j1g #b ,eisen4 6,eisenoxyd #j1i #b ,eisenoxydul4 ,kali4 ,chlorkalium #j1ebdde ,kalium4 ,schwefelsaures ,kali #j1edjhj ,kali4 ,kaliumplatinchlorid #j1cjejg oder ,chlorkalium4 ,kaliumplatinchlorid_/#c1bgh ,kaliumplatinchlorid #j1aibgb oder ,kali4 ,kaliumplatinchlorid_/#e1ahh ,kohlensure4 6,kohlensaurer ,kalk #j1dd ,kohlensure4 ,kupfer4 ,kupferoxyd #j1gihci ,kupfer4 ,magnesia4 ,pyrophosphorsaure ,magnesia ,x #j1ceicf #b ,magnesia4 ,mangan4 ,manganoxyduloxyd #j1gbajg #c ,mangan4 ,manganoxyduloxyd #j1icjc #c ,manganoxydul4 ,natron4 ,chlornatrium #j1ecjb ,natron4 ,schwefelsaures ,natron #j1dcfeh ,natron4 ,phosphorsure4 ,pyrophosphorsaure ,magnesia #j1fdjf ,phosphorsure4 ,schwefel4 ,schwefelsaurer ,baryt #j1acgbd ,schwefel4 ,schwefelsure4 ,schwefelsaurer ,baryt #j1cdcji -- ,schwefelsure4 ,zur organischen ,analyse4 ,kohlenstoff4 ,kohlensure #j1bgbg oder ,kohlensure_/#c1fff ,kohlenstoff oder 6,kohlensure #c_/aa ,wasserstoff4 ,wasser #j1aaaaa oder ,wasserstoff4 6,wasser_/#i ,stickstoff4 ,platinsalmiak #j1jfbga ,stickstoff4 ,platin #j1adae ,stickstoff4 ,tabelle #d ,dieselbe giebt die ,menge des gesuchten ,bestandtheils fr jede ,zahl der gefundenen ,verbindung an4 ,elemente4 ,gefunden4 ,gesucht4 #a4 #b4 ---------------------------------------- -------------------------- ,aluminium ,thonerde ,aluminium #j1ecahfa1jfcgc ,al#b,o#c ,al#b 7,ammonium7 ,chlorammonium ,ammoniak #j1cahjdj1fcfjh ,,nh#d;,cl ,,nh#c ,ammoniumplatinchlorid ,ammoniumoxyd #j1aafddj1bcbhh ,,nh#d;,cl1 ,pt,cl#b ,,nh#d,o ,ammoniumplatinchlorid ,ammoniak #j1jgfadj1aebbh ,,nh#d;,cl1 ,pt,cl#b ,,nh#c ,antimon ,antimonoxyd ,antimon #j1hdcaga1fhfcd ,sb,o#c ,sb ,antimon ,antimonoxyd #a1ahfjjb1cgbjj ,sb ,sb,o#c ,antimonsulfr ,antimonoxyd #j1hfddca1gbhhf ,sb,s#c ,sb,o#c ,antimonige ,sure ,antimonoxyd #j1iejcba1ijjfd ,sb,o#d ,sb,o#c ,arsenik ,arsenige ,sure ,arsen #j1gegeha1eaeaf ,as,o#c ,as ,arsensure ,arsen #j1febaga1cjdce ,as,o#e ,as ,arsensure ,arsenige ,sure#j1hfjhga1gbagd ,as,o#e ,as,o#c ,arsensulfr ,arsenige ,sure#j1hjdhha1fjige ,as,s#c ,as,o#c ,arsensulfr ,arsensure #j1icdifa1hfiib ,as,s#c ,as,o#e ,baryum ,baryt ,baryum #j1hieeda1giajh ,ba,o ,ba ,schwefelsaurer ,baryt ,baryt #j1fefija1cachj ,ba,o1 ,,so#c ,ba,o ,kohlensaurer ,baryt ,baryt #j1ggfhda1eecfi ,ba,o1 ,,co#b ,ba,o #c4 #d4 #e4 #f4 #g4 #h4 #i4 ---------------------------------------- ------------------------ #a1eieei #b1abgdf #b1feicb #c1aiaah #c1gbcje #d1bedia #d1ghfgh #j1iedac #a1bgbag #a1eijba #a1ijhbe #b1bbfbi #b1eddcc #b1hfbcg #j1cdicb #j1dfegf #j1ehbbj #j1fihfd #j1haejh #j1icaeb #a1jdgif #j1bbhdb #j1cjdef #j1chjgj #j1defhd #j1ecbii #j1fjiac #j1fhebg #b1ebiea #c1cgbfh #d1baehe #e1jeijb #e1ijbai #f1gdecf #g1ehhec #c1eehjj #d1gddjj #e1icjjj #g1aafjj #h1cjbjj #i1dhhjj #aj1fgdjj #b1eicbi #c1deggb #d1cbbae #e1ahfei #f1jeajb #f1iaede #g1ggihh #b1hejif #c1hjabh #d1geafj #e1gjaib #f1febbd #g1fjbef #h1eebhh #b1bgbgd #c1jcjcb #c1ghgij #d1ededh #e1cjcjf #f1jfjfd #f1hahbb #a1iefeb #b1fjhgj #c1bfjhg #c1iacjd #d1efebb #e1bagci #e1hfieg #b1ehbfa #c1ddcdh #d1cjdce #e1afeba #f1jbfjh #f1hhfie #g1gdghb #b1dadfc #c1baiea #d1jbdci #d1hbibg #e1fcdae #f1dcijb #g1bdcij #b1hjdhh #c1gcihd #d1fgdhj #e1fjige #f1eddga #g1dgifg #h1dadfc #b1fhffb #c1ehbaf #d1dgggj #e1cgcbe #f1bfhgi #g1afdcc #h1jeihg #a1igjgj #b1fbgfj #c1bhdej #c1idadj #d1eihcj #e1beebj #e1iabaj #b1ccjec #c1ajgcg #c1hhdba #d1ffajf #e1dcgij #f1badgd #f1iiaeh ,elemente4 ,gefunden4 ,gesucht4 #a4 #b4 ---------------------------------------- -------------------------- ,baryum ,kieselfluorbaryum ,baryt #j1ededha1jijif ,ba,fl1 ,si,fl#b ,ba,o ,blei ,bleioxyd ,blei #j1ibhcja1heffj ,pb,o ,pb ,schwefelsaures ,bleioxyd ,bleioxyd #j1gcfjia1dgbai ,pb,o1 ,,so#c ,pb,o ,chlorblei ,bleioxyd #j1hjbdha1fjdie ,pb,cl ,pb,o ,chlorblei ,blei #j1gddida1dhihg ,pb,cl ,pb ,schwefelblei ,bleioxyd #j1iccjia1hffai ,pb,s ,pb,o ,boron ,borsure ,bor #j1caeaej1fcjbi ,,bo#c ,b ,brom ,bromsilber ,brom #j1dbeejj1heajj ,ag,br ,br ,cadmium ,cadmiumoxyd ,cadmium #j1hgddia1gdhih ,cd,o ,cd ,calcium ,kalk ,calcium #j1gadbia1dbheg ,ca,o ,ca ,schwefelsaurer ,kalk ,kalk #j1daagfj1hbcec ,ca,o1 ,,so#c ,ca,o ,kohlensaurer ,kalk ,kalk #j1efjjja1abjjj ,ca,o1 ,,co#b ,ca,o ,chlor ,chlorsilber ,chlor #j1bdgbdj1diddh ,ag,cl ,cl ,chlorsilber ,salzsure #j1bedbaj1ejhdb ,ag,cl ,cl,h ,chrom ,chromoxyd ,chrom #j1fijeca1chajf ,cr#b,o#c ,cr#b ,chromoxyd ,chromsure #a1cjidgb1fahid ,cr#b,o#c #b;,cr,o#c ,chromsaures ,bleioxyd ,chromsure #j1cabgfj1fbeeb ,pb,o1 ,cr,o#c ,cr,o#c ,eisen ,eisenoxyd ,eisen #j1gjjjja1djjjj ,fe#b,o#c ,fe#b ,eisenoxyd ,eisenoxydul #j1ijjjja1hjjjj ,fe#b,o#c #b;,fe,o #c4 #d4 #e4 #f4 #g4 #h4 #i4 ---------------------------------------- ------------------------ #a1fcfdd #b1ahaib #b1gbgdj #c1bgbhh #c1hahcf #d1cfchd #d1ijicb #b1ghdij #c1gacbj #d1fdaej #e1efihj #f1dihaj #g1dbfdj #h1cedgj #b1bjhbi #b1iddch #c1fhjdh #d1dafeh #e1aebfh #e1hhhgh #f1fbdhg #b1djgdc #c1bjiij #d1jabch #d1hadhf #e1fagcd #f1daihb #g1bbbbi #b1bcdhj #b1igigd #c1gbdfh #d1dfifb #e1badee #e1ieidi #f1gjddb #b1giibh #c1gcbch #d1ffedg #e1eihef #f1ecaff #g1dfdge #h1cighe #j1idedd #a1bfjeh #a1egegc #a1hijhh #b1bjfjb #b1ebaag #b1hcfca #a1bgfej #a1gjbjj #b1abgej #b1eecjj #b1ighej #c1djdjj #c1hbiej #b1fbcdg #c1digif #d1cgbde #e1bdfid #f1abadc #f1iieib #g1hgjda #b1adbhf #b1hegad #c1egadc #d1bhega #e1jjjjj #e1gadbi #f1dbheg #a1bcebi #a1fdgjf #b1jehhb #b1dgjei #b1hhbce #c1bidab #c1gjehh #a1fhjjj #b1bdjjj #b1hjjjj #c1cfjjj #c1ibjjj #d1dhjjj #e1jdjjj #j1gdagb #j1ihhif #a1bcfbj #a1dhcdd #a1gcjfh #a1iggib #b1bbeaf #j1gfbfc #a1jafhd #a1bgaje #a1ebebf #a1ggidg #b1jccfh #b1bhghi #b1jgaei #b1gfbab #c1debfe #d1adcah #d1hccga #e1ebdbd #f1badgg #c1ibhda #e1bcghh #f1edgce #g1hefha #i1affbh #j1dgege #aa1ghebb #j1ichbh #a1beajd #a1efchj #a1hgfeg #b1ahicc #b1ejbji #b1hadhe #b1ajjjj #b1hjjjj #c1ejjjj #d1bjjjj #d1ijjjj #e1fjjjj #f1cjjjj #b1gjjjj #c1fjjjj #d1ejjjj #e1djjjj #f1cjjjj #g1bjjjj #h1ajjjj ,elemente4 ,gefunden4 ,gesucht4 #a4 #b4 ---------------------------------------- -------------------------- ,fluor ,fluorcalcium ,fluor #j1dhgahj1igdcf ,ca,fl ,fl ,kieselfluor ,fluor #j1gaieja1dcijj ,si,fl#b #b;,fl ,jod ,jodsilber ,jod #j1edjbea1jhjej ,ag,j ,j ,palladiumjodr ,jod #j1gjddca1djhhf ,pd,j ,j ,kalium ,kali ,kalium #j1hcjaha1ffjcf ,,ko ,k ,schwefelsaures ,kali ,kali #j1edjhja1jhafa ,,ko1 ,,so#c ,,ko ,salpetersaures ,kali ,kali #j1dfeijj1icagi ,,ko1 ,,no#e ,,ko ,chlorkalium ,kalium #j1ebddea1jdhij ,k,cl ,k ,chlorkalium ,kali #j1fcagca1bfcdf ,k,cl ,,ko ,kaliumplatinchlorid ,kali #j1aibgbj1chede ,k,cl1 ,pt,cl#b ,,ko ,kaliumplatinchlorid ,chlorkalium #j1cjejgj1fajae ,k,cl1 ,pt,cl#b ,k,cl ,kobalt ,kobalt ,kobaltoxydul #a1bgabfb1edbeb ,co ,co,o ,kohlenstoff ,kohlensure ,kohlenstoff #j1bgbgcj1ededf ,,co#b ,c ,kohlensaurer ,kalk ,kohlensure #j1ddjjjj1hhjjj ,ca,o1 ,,co#b ,,co#b ,kupfer ,kupferoxyd ,kupfer #j1gihcia1eifgg ,cu,o ,cu ,magnesium ,magnesia ,magnesium #j1fjjcja1bjjfa ,mg,o ,mg ,schwefelsaure ,magnesia ,magnesia #j1cccejj1ffgjj ,mg,o1 ,,so#c ,mg,o ,pyrophosphrs4 ,magnesia ,magnesia #j1ceicfj1gahgb ,,po#e1 #b,mg,o #b,mg,o ,mangan ,manganoxydul ,mangan #j1ggeaba1eejbd ,mn,o ,mn #c4 #d4 #e4 #f4 #g4 #h4 #i4 ---------------------------------------- ------------------------ #a1dfaed #a1idhgb #b1dceij #b1ibcjg #c1dajbg #c1higdc #d1chdfa #b1aehej #b1hghjj #c1eigej #d1cagjj #e1jcfej #e1gefjj #f1dgeej #a1fbjge #b1afajj #b1gjabe #c1bdaej #c1ghage #d1cbbjj #d1hfbbe #b1aacbi #b1haggb #c1ebbae #d1bbfeh #d1icaja #e1fcedd #f1ccihg #b1dijed #c1cbjgb #d1aejij #d1ihajh #e1haabf #f1fdadd #g1dgafb #a1fbbda #b1afcba #b1gjdjb #c1bddhb #c1ghefc #d1cbfdc #d1hfgbc #a1cigfi #a1hfcei #b1cbidi #b1gieci #c1bfabi #c1gbgai #d1aicji #a1egcce #b1jighj #b1fbbbe #c1adffi #c1fgaad #d1aieei #d1gbjjd #a1hieai #b1ebfib #c1aehfe #c1gijcg #d1dbbaj #e1jechc #e1fheef #j1eghag #j1ggjij #j1ifcfb #a1aefcd #a1cdijg #a1edagi #a1gcdeb #j1iaebb #a1bbjcj #a1ebecg #a1hcjdd #b1aceeb #b1ddjei #b1gdefg #c1hachh #e1jhejd #f1cefcj #g1fbgef #h1hihhb #j1agjjh #aa1ddacd #j1hahah #a1jijia #a1cfcfd #a1fcfcf #a1ijiji #b1ahaha #b1dedee #a1cbjjj #a1gfjjj #b1bjjjj #b1fdjja #c1jhjjj #c1ebjjj #c1ifjjj #b1cieaf #c1aicee #c1iiaic #d1gijcb #e1ehhga #f1chgaj #g1ahedh #a1hjjia #b1djaba #c1jjaea #c1fjahb #d1bjbab #d1hjbdb #e1djbgc #a1jjjea #a1ccdja #a1ffgea #b1jjaja #b1ccdea #b1ffhjb #c1jjaeb #a1jghjh #a1dcgdd #a1gifhj #b1aefaf #b1eaeeb #b1hgdhh #c1bcdbd #b1cbecf #c1ajjdh #c1hgefj #d1fejgb #e1dbehd #f1bjjif #f1igfjh ,elemente4 ,gefunden4 ,gesucht4 #a4 #b4 ---------------------------------------- -------------------------- ,mangan ,manganoxyduloxyd ,mangan #j1gbajga1ddbad ,mn,o ,mn#b,o#c ,mn#c ,manganoxyd ,mangan #j1fifgha1cicef ,mn#b,o#c ,mn#b ,schwefelsaures ,manganoxydul ,manganoxydul #j1dgjgbj1idadd ,mn,o,s,o#c ,mn,o ,natrium ,natron ,natrium #j1gdaija1dhcgi ,na,o ,na ,schwefelsaures ,natron ,natron #j1dcfehj1hgcaf ,na,o1 ,,so#c ,na,o ,salpetersaures ,natron ,natron #j1cfdfej1gbicj ,na,o1 ,,no#e ,na,o ,chlornatrium ,natron #j1ecjbba1jfjdc ,na,cl ,na,o ,chlornatrium ,natrium #j1ciccgj1ghfgc ,na,cl ,na ,kohlensaures ,natron ,natron #j1ehdhga1afigd ,na,o1 ,,co#b ,na,o ,nickel ,nickeloxydul ,nickel #j1ghfica1egchf ,ni,o ,ni ,phosphor ,phosphorsure ,phosphor #j1dcidij1hghih ,,po#e ,p ,pyrophosphors4 ,magnesia ,phosphorsure#j1fdjfda1bhabh ,,po#e1 #b,mg,o ,,po#e ,phosphors4 ,eisenoxyd ,phosphorsure#j1egbbia1addei #c,,po#e1 #b;,fe#b,o#c #c,,po#e ,phosphors4 ,eisenoxyd ,phosphorsure#j1dgadgj1idbid ,fe#b,o#c1 ,,po#e ,,po#e ,phosphors4 ,silberoxyd ,phosphorsure#j1agjbjj1cdjdj ,,po#e1 #c;,ag,o ,,po#e ,pyrophosphorsaures ,phosphorsure#j1bcebhj1dgjef ,silberoxyd ,,po#e1 #b;,ag,o ,,po#e ,quecksilber ,quecksilber ,quecksilber- #a1jciihb1jgiif oxydul ,hg#b ,hg#b,o ,quecksilber ,quecksilber- #a1jgiifb1aeiib oxyd ,hg ,hg,o #c4 #d4 #e4 #f4 #g4 #h4 #i4 ---------------------------------------- ------------------------ #b1afcba #b1hhdbh #c1fjece #d1cbfda #e1jdgdh #e1gfhee #f1dhifb #b1jijcd #b1ghgab #c1dhcij #d1ahjfh #d1hggdf #e1egdbd #f1bgajb #a1dabag #a1hhbhi #b1cecfa #b1hbdcc #c1bieje #c1gfegh #d1bcfej #b1bbefi #b1ifgeh #c1gjidh #d1deacg #e1aicbg #e1iceaf #f1fggjf #a1cjige #a1gdfcc #b1ahbia #b1faidi #c1jefjg #c1dibfe #c1ibibd #a1jicie #a1dehfj #a1hbcbe #b1ahghi #b1eebed #b1iagai #c1bhahd #a1eijfe #b1abjhf #b1feajh #c1ahacj #c1gaaea #d1bdagc #d1ggaid #a1ahjji #a1egcdf #a1iffhc #b1cfjai #b1gecef #c1adfib #c1edjbi #a1gedfj #b1ccidg #b1ibdcd #c1ejiba #d1jidjg #d1fghid #e1bfcha #b1cfjgi #c1adggb #c1icdfe #d1gbaeh #e1ejhea #f1biedd #g1jhbcg #a1cahdg #a1gegif #b1aigde #b1fcfid #c1jgfdc #c1eaeib #c1ieeda #a1ibaib #b1efbef #c1bjcbj #c1hdchd #d1dhddh #e1abeab #e1gfegf #a1gafhh #b1bhiah #b1hfadg #c1dccgf #d1jjejf #d1eghce #e1aejfe #a1dadda #a1hhehh #b1cegce #b1hbhhb #c1cjjbi #c1ggagf #d1bdcbc #j1eajfj #j1fhjhj #j1heaja #a1jbaba #a1aiada #a1cfafa #a1ecaha #j1gjehd #j1idaab #a1agfdj #a1daafh #a1fdfif #a1hhbbd #b1aageb #c1aaiid #d1aeiib #e1aiiij #f1bcihh #g1bgihf #h1caihd #i1ceihb #c1bcihh #d1caihd #e1ciihj #f1dgigg #g1eeigc #h1fcifi #i1gaife ,elemente4 ,gefunden4 ,gesucht4 #a4 #b4 ---------------------------------------- -------------------------- ,quecksilber ,quecksilberchlorr ,quecksilber #j1hdidea1fihij ,hg#b;,cl ,hg#b ,quecksilbersulfid ,quecksilber #j1hfbaca1gbdbe ,hg,s ,hg ,sauerstoff ,thonerde ,sauerstoff #j1dfhadj1icfbg ,al#b,o#c ,o#c ,antimonoxyd ,sauerstoff #j1aefhcj1cacff ,sb,o#c ,o#c ,arsenige ,sure ,sauerstoff #j1bdbdbj1dhdhd ,as,o#c ,o#c ,arsensure ,sauerstoff #j1cdghcj1fiefe ,as,o#e ,o#e ,baryt ,sauerstoff #j1ajddfj1bjhib ,ba,o ,o ,bleioxyd ,sauerstoff #j1jgagjj1adcdj ,pb,o ,o ,cadmiumoxyd ,sauerstoff #j1abeeaj1beajb ,cd,o ,o ,kalk ,sauerstoff #j1bhegaj1egadc ,ca,o ,o ,chromoxyd ,sauerstoff #j1cjidgj1fahid ,cr#b,o#c ,o#c ,eisenoxyd ,sauerstoff #j1cjjjjj1fjjjj ,fe#b,o#c ,o#c ,eisenoxydul ,sauerstoff #j1bbbbbj1ddddd ,fe,o ,o ,kali ,sauerstoff #j1afihbj1ccifd ,,ko ,o ,kieselsure ,sauerstoff #j1eaibca1jchdf ,si,o#b ,o#b ,kobaltoxydul ,sauerstoff #j1bacchj1dbfgf ,co,o ,o ,kupferoxyd ,sauerstoff #j1bjafaj1djcbc ,cu,o ,o ,magnesia ,sauerstoff #j1ciigjj1giici ,mg,o ,o ,manganoxydul ,sauerstoff #j1bbdhhj1ddigf ,mn,o ,o #c4 #d4 #e4 #f4 #g4 #h4 #i4 ---------------------------------------- ------------------------ #b1edhcf #c1cigha #d1bdgbf #e1jifgb #e1idfag #f1giefb #g1fdejh #b1ehfch #c1ddhej #d1cajfc #e1agbge #f1jcdhh #f1higja #g1geiac #a1djdda #a1hgbed #b1cdjfh #b1hjhhb #c1bgfie #c1gdeji #d1bacbb #j1dgjdi #j1fbgcb #j1ghdae #j1idjih #a1jigha #a1bedfd #a1daadg #j1gbgbf #j1ififh #a1babaj #a1dedeb #a1fifid #a1icicf #b1ahagh #a1jdcdh #a1ciacj #a1gciac #b1jhfif #b1dcdgh #b1ghbfa #c1acjdc #j1cacch #j1daghd #j1ebbcj #j1fbfge #j1gcaba #j1hcefg #j1idjac #j1baeaj #j1bhfhj #j1cehej #j1dcjbj #j1ejaij #j1egcfj #j1fdecj #j1cgfec #j1ejbjd #j1fbgee #j1gecjf #j1hgheg #a1jjdjh #a1abiei #j1hegad #a1adbhf #a1dbheg #a1gadbi #b1jjjjj #b1bhega #b1egadc #j1ibhda #a1bcghh #a1edgce #a1hefhb #b1affbi #b1dgegf #b1ghebc #j1ijjjj #a1bjjjj #a1ejjjj #a1hjjjj #b1ajjjj #b1djjjj #b1gjjjj #j1ffffg #j1hhhhi #a1aaaaa #a1ccccc #a1eeeee #a1ggggg #a1iiiii #j1ejidf #j1fgibh #j1hdiaj #a1jahib #a1ahhgd #a1cehef #a1ebhch #a1eegfi #b1jgfib #b1eifae #c1aaech #c1fcdfa #d1aechd #d1fgcjg #j1fdjad #j1heceb #a1jffij #a1bhjbh #a1dicff #a1gjgjd #a1ibjdb #j1fjdhd #j1hjfde #a1jjhjg #a1bjifh #a1daabi #a1fabij #a1hadeb #a1aiiji #a1eihgi #a1iihdi #b1cihah #b1gighh #c1aigeh #c1eigbg #j1fgdfd #j1hiieb #a1abddj #a1cdibh #a1egdaf #a1giijd #b1jbcib ,elemente4 ,gefunden4 ,gesucht4 #a4 #b4 ---------------------------------------- -------------------------- ,sauerstoff ,manganoxyduloxyd ,sauerstoff #j1bghicj1eeghf ,mn,o ,mn#b,o#c ,o#d ,manganoxyd ,sauerstoff #j1cjcbbj1fjfdd ,mn#b,o#c ,o#c ,natron ,sauerstoff #j1behajj1eafb ,na,o ,o ,nickeloxydul ,sauerstoff #j1bacjgj1dbfad ,ni,o ,o ,quecksilberoxyd ,sauerstoff #j1jgdjdj1adhjh ,hg,o ,o ,quecksilberoxydul ,sauerstoff #j1jchddj1jgfhh ,hg#b,o ,o ,silberoxyd ,sauerstoff #j1jfhihj1acgif ,ag,o ,o ,strontian ,sauerstoff #j1aedhbj1cjifd ,sr,o #j ,wasser ,sauerstoff #j1hhhhia1ggggh ,,ho ,o ,wismuthoxyd ,sauerstoff #j1ajcdej1bjfij ,bi,o#c ,o#c ,zinkoxyd ,sauerstoff #j1aigdjj1cidhj ,zn,o ,o ,zinnoxyd ,sauerstoff #j1bachdj1dbgfh ,sn,o#b ,o#b ,schwefel ,schwefelsaurer ,baryt ,schwefel #j1acgbdj1bgddg ,ba,o1 ,,so#c ,s ,arsensulfr ,schwefel #j1cijbdj1ghjdi ,as,s#c ,s#c ,schwefelsaurer ,baryt ,schwefelsure#j1cdcjij1fhfai ,ba,o1 ,s#jc ,,so#c ,silber ,chlorsilber ,silber #j1gebgfa1ejeeb ,ag,cl ,ag ,chlorsilber ,silberoxyd #j1hjheda1fagjh ,ag,cl ,ag,o ,silicium ,kieselsure ,silicium #j1dhjggj1ifaed ,si,o#b ,si ,stickstoff ,ammoniumplatinchlorid ,stickstoff #j1jfjgaj1abedb ,,nh#d;,cl1 ,pt,cl#b ,n #c4 #d4 #e4 #f4 #g4 #h4 #i4 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#b1gddgf #c1jhghf #b1behbh #c1jaajd #c1gfchj #d1eafef #e1bficb #f1jbbjh #f1ggdhd #b1dbefb #c1bcdaf #d1jdbgj #d1heabd #e1feigh #f1dfhcb #g1bgfhf #a1ddbca #a1ibcjh #b1djche #b1hhdfb #c1cfeci #c1hdfaf #d1cbfic #j1ahhab #j1bejhc #j1caced #j1cgfbe #j1dchif #j1ejaff #j1efdcg ,elemente4 ,gefunden4 ,gesucht4 #a4 #b4 ---------------------------------------- -------------------------- ,stickstoff ,platin ,stickstoff #j1adaeej1bhcaj ,pt ,n ,schwefelsaurer ,baryt ,salpetersure#j1dfcbbj1ibfdd ,ba,o1 ,,so#c ,,no#e ,cyansilber ,cyan #j1aidajj1chhbj ,ag1 ,c#b,n ,c#b,n ,cyansilber ,cyan- wasserstoff #j1bjaefj1djcab ,ag1 ,c#b,n ,c#b,n1 ,h ,strontium ,strontian ,strontium #j1hdeaha1fijcf ,sr,o ,sr ,schwefelsaurer ,strontian ,strontian #j1efcjga1abgcd ,sr,o1 ,,so#c ,sr,o ,kohlensaurer ,strontian ,strontian #j1gjacia1djbgh ,sr,o1 ,,co#b ,sr,o ,wasserstoff ,wasser ,wasserstoff #j1aaaaaj1bbbbb ,,ho ,h ,wismuth ,wismuthoxyd ,wismuth #j1hifeea1gicaj ,bi,o#c ,bi ,zink ,zinkoxyd ,zink #j1hjbfja1fjebj ,zn,o ,zn ,zinn ,zinnoxyd ,zinn #j1ghfafa1egbcb ,sn,o#b ,sn ,zinnoxyd ,zinnoxydul #j1hicjha1ghfaf ,sn,o#b ,sn,o #c4 #d4 #e4 #f4 #g4 #h4 #i4 ---------------------------------------- ------------------------ #j1dbdfd #j1effai #j1gjggd #j1hdibi #j1iijhd #a1acbch #a1bgcic #a1chiff #a1hebhh #b1cafaj #b1ggicb #c1bdbed #c1gjegf #d1afhih #j1ehbcj #j1ggfdj #j1igjej #a1afdfj #a1cehgj #a1eebhj #a1gdfij #j1fjdfh #j1hjfbd #a1jjghj #a1bjicf #a1dajib #a1fabdh #a1hadjd #b1eceed #c1chjgb #d1bbeij #e1jgajh #e1iafbf #f1gfadd #g1fjffb #a1fiaja #b1bedfi #b1hahcf #c1chbjd #c1idega #d1ejich #e1jgcje #b1ajdag #b1hjeef #c1ejfie #d1bjhcd #d1ijigc #e1faaab #f1cabea #j1ccccc #j1ddddd #j1eeeee #j1ffffg #j1ggggh #j1hhhhi #a1jjjjj #b1fhife #c1ehfbj #d1dhbge #e1cgicj #f1bgehf #g1agbdj #h1jfhie #b1djghj #c1bajdj #d1jacjj #d1haefj #e1fahbj #f1dbjhj #g1bbcdj #b1cehdh #c1addfd #c1icjhj #d1gafif #e1ejcab #f1bhibh #g1jgedd #b1fgibd #c1egbcb #d1dfedj #e1cehdh #f1beaef #g1addfd #h1jcggb ,tabelle #e4 ,specifisches und absolutes ,gewicht einiger ,gase4 ,specifisches #a ,liter ,gewicht1 7#ajjj ,cubikcentimeter7 das der ,gas bei #j und #j1gf ,meter ,luft #a1jjjj4 ,luftdruck wiegt ,gramm3 ---------------------------------------- ---------------------- ,atmosphrische ,luft #a1jjjj #a1bicfc ,sauerstoff #a1ajefc #a1dcjbh ,wasserstoff #j1jfiaj #j1jhici ,wasserdampf #j1fbaib #j1hjdec ,kohlenstoffdampf #j1hbibb #a1jgbgj ,kohlensure #a1ebjbd #a1ifffc ,kohlenoxyd #j1ifgdc #a1beaej ,phosphordampf #d1ccdeb #e1fjgbg ,schwefeldampf #f1fccgh #h1ehafe ,schwefelwasserstoff #a1agdge #a1eaifi ,joddampf #h1gfgfj #aa1cdbjc ,bromdampf #e1ebfje #g1adhff ,chlor #b1dejeb #c1agjjg ,stickstoff #j1ifggf #a1beaib ,ammoniak #j1ehgec #j1gfjje ,tabelle #f4 ,vergleichung der ,grade des ,quecksilberthermometers mit denen des ,luftthermometers4 ,nach ,dulong und ,petit4 ,grade ,grade ,grade ,grade des des des des ,quecksilber- ,luft- ,quecksilber- ,luft- thermometers4 thermometers4 thermometers4 thermometers4 #aje #ajd1h #bbj #baf1b #aaj #aji1f #bcj #bbe1i #abj #aai1e #bdj #bce1d #acj #abi1b #bej #bde1j #adj #aci1j #bfj #bed1f #aej #adh1g #bgj #bfd1j #afj #aeh1d #bhj #bgc1e #agj #afh1j #bij #bhc1b #ahj #agg1g #cjj #bib1g #aij #ahg1d #cbj #caa1f #bjj #aig1j #cdj #ccj1e #baj #bjf1g #cej #cdj1j ,nach ,magnus4 ,grade des ,grade des ,quecksilberthermometers4 ,luftthermometers4 #ajj #ajj1jj #aej #adh1gd #bjj #aig1di #bej #bde1ci #cjj #bid1ea #ccj #cbj1ib ,nach ,regnault4 ,luftthermometer4 ,quecksilberthermometer4 #j #j #ej #ej1b #ajj #ajj1j #aej #aej1j #bjj #bjj1j #bej #bej1c #cjj #cja1b #cbe #cbf1i #cej #cec1c 99 99 99 99 99 ,alphabetisches ,register#agd4 #agd ,in dem ,register ist bei ,trennung eines ,krpers von dem anderen1 der in der ,gruppenreihe tiefer stehende stets zuerst genannt4 ,man hat also z4 ,b41 wenn man suchen will1 wie ,eisen von ,kalk zu trennen sei1 ,eisen aufzusuchen etc4 ,a4 ,abdampfen #ea4 ,abreiben #cb4 ,abwgen der ,substanz #da4 ,acidimetrie #ddi-def4 ,ackererde1 ,analyse #eah4 ,aether1 als ,reag4 #gd4 ,alaun1 ,anal41 als ,uebungsaufgabe #edf4 ,alkalien1 ,bestimmung des ,gehaltes an freien oder kohlensauren #deg-dff4 ,alkalimetrie #deg-dff4 ,alkalische ,erden1 ,trennung derselben von einander #bgi4 ,alkohol1 als ,reag4 #gd4 ,ammon1 als ,reag4 #hj4 -- ,bestimmung #ach4 -- -- in ,mineralwassern und anderen ,gewssern #dcg4 -- bernsteinsaures1 als ,reag4 #ha4 -- kohlensaures1 als ,reag4 #hj4 #hd4 -- molybdnsaures1 als ,reag4 #hb4 -- oxalsaures1 als ,reag4 #ha4 -- phosphorsaures1 als ,reag4 #ha4 -- ,trennung von ,kali #bge4 -- -- von ,natron #bge4 ,ammoniumplatinchlorid1 ,eigenschaften und ,zusammensetzung #ie4 ,ammonmagnesia1 arsensaure1 ,eigenschaften und ,zusammensetzung #abb4 -- phosphorsaure1 ,eigenschaften u4 ,zusammensetzung #ajj4 ,analyse1 ,berechnung derselben #cib4 -- indirecte #djj4 ,antimon1 ,eigenschaften #abj4 -- ,trennung von den ,basen der ,gruppen ,i-,v4 #cah4 -- ,trennung von ,gold #cbd4 -- -- von ,platin #cbd4 -- -- von ,zinn #cbd4 ,antimonige ,sure1 ,eigenschaften u4 ,zusammensetzung #abj4 ,antimonoxyd1 ,bestimmung #bjd4 ,antimonsulfr1 ,eigenschaften und ,zusammensetzung #aai4 ,arsen1 ,trennung von ,antimon #cbd4 -- -- von den ,basen der ,gruppen ,i-,v4 #cah4 -- ,trennung von ,gold #cbd4 -- -- von ,platin #cbd4 -- -- von ,zinn #cbd4 ,arsenige ,sure1 ,analyse1 als ,uebungsaufgabe #ede4 -- ,bestimmung #baj4 -- und ,arsensure1 ,trennung von den anderen ,suren der ,gruppe ,i #cbi4 -- und ,arsensure4 ,trennung von einander #cbd4 ,arsensure1 ,bestimmung #baj4 ,arsensulfr1 ,eigenschaften und ,zusammensetzung #aba4 ,aschen1 ,darstellung und ,analyse #eja4 ,atmosphrische ,luft1 ,analyse #ecc4 ,atomgewichtsbestimmung organischer ,verbindungen #chf4 ,auflsung #dg4 ,aufschliessung #dg4 ,ausgiessen #ee4 ,auswahl der ,substanz #cj4 ,auswaschen #fb4 ,auswaschflaschen #fc4 ,b4 ,baryt1 ,bestimmung #adb4 -- ,trennung von den ,alkalien #bgi4 -- kohlensaurer1 als ,reag #ha4 -- -- ,eigenschaften und ,zusammensetzung #if4 -- salpetersaurer1 als ,reag4 #hj4 -- schwefelsaurer1 ,eigenschaften und ,zusammensetzung #if4 ,barythydrat1 als ,reag4 #hd4 ,barytwasser als ,reag4 #ha4 ,belege1 analytische #efa4 ,berechnung der ,analyse #cib4 ,beuteln #cb4 ,blausure1 ,bestimmung #bfj4 ,blei1 ,trennung von den ,basen der ,gruppe ,i-,,iv4 #cji4 -- ,trennung von ,quecksilber #cab4 -- -- von ,silber #cab4 ,bleiglanz1 ,analyse #dic4 ,bleioxyd1 als ,reag4 #hc4 -- ,bestimmung #ahj4 -- ,eigenschaft und ,zusammensetzung #aaa4 -- arsensaures1 ,eigenschaften #aba4 -- borsaures1 ,eigenschaften #abg4 -- chromsaures1 als ,reag4 #hf4 -- -- ,eigenschaften und ,zusammensetzung #abc4 -- essigsaures1 als ,reag4 #hc4 -- -- ,analyse1 als ,uebungsaufgabe #ede4 -- kleesaures1 ,eigenschaften #aaa4 -- kohlensaures1 ,eigenschaften #aaj4 -- phosphorsaures1 ,eigenschaften #abd4 -- schwefelsaures1 ,eigenschaften und ,zusammensetzung #aaa4 ,blutlaugensalz1 gelbes und rothes1 ,bestimmung #dgf4 ,bodenarten1 ,analyse #eah4 ,borax1 als ,reag4 #hd4 ,borsure1 ,bestimmung #bca4 -- ,trennung von den anderen ,suren der ,gruppe ,i #cbi-ccc4 -- ,trennung von den ,basen #bcb4 ,braunstein1 ,bestimmung seines ,gehaltes #dgb-dgf4 ,brom1 ,bestimmung des freien #bec4 -- ,trennung von ,chlor #ccg4 -- -- von den ,metallen #bec4 ,bromsilber1 ,eigenschaften und ,zusammensetzung #abh4 ,bromwasserstoffsure1 ,bestimmung #bea4 -- ,trennung von den ,suren der ,gruppe ,i #ccd4 ,brette #bg4 ,c4 ,cadmium1 ,trennung von den ,basen der ,gruppe ,i-,,iv #cji4 -- ,trennung von ,blei #cab4 -- -- von ,kupfer #cab4 -- -- von ,quecksilber #cab4 -- -- von ,silber #cab4 -- -- von ,wismuth #cab4 -- -- von ,zink1 als ,uebungsaufgabe4 #eej4 ,cadmiumoxyd1 ,bestimmung #aii4 -- reines und kohlensaures1 ,eigenschaft4 und ,zusammensetzung #aag4 ,chlor1 als ,reag4 #ha4 #he4 -- ,bestimmung des freien #bea4 -- -- in organischen ,substanzen #chd4 -- ,trennung von den ,metallen #bdi4 ,chlorammonium1 als ,reag4 #ge4 -- ,eigenschaft4 und ,zusammensetzung #id4 ,chlorbaryum1 als ,reag4 #hj4 ,chlorblei1 ,eigenschaft1 und ,zusammensetzung #aab4 ,chlorcalcium1 als ,reag4 #hc4 #hh4 ,chlorige ,sure1 ,bestimmung #bgb4 ,chlorimetrie #dff-dgb4 ,chlorkalium1 ,eigenschaft4 und ,zusammensetzung #ib4 ,chlorkalk1 ,bestimmung seines ,gehaltes #dff-dgb4 ,chlornatrium1 ,analyse1 als ,uebungsaufgabe #ede4 -- ,eigenschaft4 und ,zusammensetzung #id4 ,chlorsure1 ,bestimmung und ,trennung von den ,basen #bgb4 -- ,trennung von anderen ,suren #cdj4 ,chlorsilber1 ,eigenschaft4 und ,zusammensetzung #aji4 ,chlorwasserstoffsure als ,reag4 #gd4 ,chlorwasserstoffsure1 ,bestimmung #bdg4 -- ,trennung von den ,suren der ,gruppe ,i #ccd4 ,chromeisenstein1 ,analyse #bih4 #cjj4 ,chromoxyd1 ,bestimmung #aed4 -- ,eigenschaft4 und ,zusammensetzung #ajb4 -- ,trennung von den ,alkalien #bhd4 -- -- von den alkalischen ,erden #bhe4 -- -- von ,thonerde #bhh4 #bic4 ,chromsure1 ,bestimmung #bae4 -- ,trennung von den ,basen #bag4 -- -- von den anderen ,suren der ,gruppe ,i1 #cbi-ccc4 ,cyan1 ,trennung von ,jod1 ,brom und ,chlor #cdj4 -- ,trennung von den ,metallen #bfa4 ,cyankalium als ,reag4 #hj4 ,cyansilber1 ,eigenschaft4 und ,zusammensetzung #aaj4 ,cyanwasserstoffsure1 ,bestimmung #bfj4 -- ,trennung von den ,suren der ,gruppe ,i #ccd4 ,d4 ,dampfdichte1 ,berechnung #dab4 ,dmpfe1 ,bestimmung ihres specif4 ,gew4 #chg4 ,decantation #eg4 ,dextrin1 ,bestimmung #die4 ,dolomite1 ,analyse #dhd4 ,dngerarten1 ,analyse #dbh4 ,e4 ,eisen1 ,bestimmung1 als ,uebungsaufgabe #edd4 -- maassanalytische ,bestimmung in ,eisenerzen #dia4 -- ,trennung von den ,alkalien #bhi4 -- -- von den alkalischen ,erden #bij4 #cjf4 -- ,trennung von ,chromoxyd #bid4 -- -- von ,kobalt #bid4 -- -- von ,mangan #bid4 #cjf4 -- -- von ,mangan1 als ,uebungsaufgabe #edi4 -- ,trennung von ,nickel #bid4 -- -- von ,thonerde #bid4 #cjf4 -- -- von ,thonerde1 als ,uebungsaufgabe #edi4 -- ,trennung von ,zink #bid4 ,eisenchlorid als ,reag4 #hc4 ,eisenerze1 ,analyse #dhg4 ,eisenoxyd1 ,bestimmung #afi4 -- ,eigenschaft4 und ,zusammensetzung #ajh4 -- arsensaures1 ,eigenschaft4 und ,zusammensetzung #abb4 -- bernsteinsaures1 ,eigenschaft4 #aji4 -- phosphorsaures1 ,eigenschaft4 und ,zusammensetzung #abd4 ,eisenoxydul1 ,bestimmung #afd4 -- schwefelsaures1 als ,reag #ha4 -- ,trennung von ,eisenoxyd #bid4 ,elementaranalyse1 organische #cdb4 -- organische1 von ,chlor enthaltenden ,krpern #chd4 -- organische1 von schwefelhaltigen ,krpern #chj4 -- organische1 von stickstofffreien flchtigen1 oder bei #ajj verndert werdenden festen ,krpern #cfd4 -- organische1 von stickstofffreien1 flchtigen flssigen ,krpern #cfe4 -- organische1 von stickstofffreien1 nicht flchtigen1 leicht verbrennlichen1 festen ,krpern #cdg4 #ceh4 -- organische1 von stickstofffreien1 nicht flchtigen1 schwer verbrennlichen1 festen ,krpern #cfj4 -- organische1 von stickstofffreien1 nicht flchtigen1 flssigen ,krpern #cfg4 -- organische1 von stickstoffhaltigen ,krpern #cfh4 -- organische1 von ,substanzen1 welche unorganische ,krper enthalten #che4 ,essigsure1 als ,reag4 #ge4 ,exsiccatoren #ce4 ,f4 ,fllung #ef4 ,feldspath1 ,analyse1 als ,uebungsaufgabe #eeb4 ,ferridcyankalium1 ,bestimmung #dgf4 ,ferrocyan-,verbindungen1 ,analyse #bfb4 ,ferrocyankalium1 ,bestimmung #dgf4 ,filterschablonen #ei4 ,filtration #eh4 ,filtrirgestell #fj4 ,filtriren #fj4 ,fluor1 ,trennung von den ,metallen #bce4 -- -- von ,kieselsure und von ,phosphorsure #ccj4 ,fluorcalcium1 als ,reag4 #hc4 -- ,eigenschaft4 und ,zusammensetzung #abg4 ,fluorwasserstoffsure1 ,bestimmung #bce4 -- ,trennung von den anderen ,suren der ,gruppe ,i1 #cbi-ccc4 ,formeln1 ,aufstellung empirischer #djd4 -- -- rationeller #djg4 #daj4 ,g4 ,galmei1 ,analyse #did4 ,gase in ,mineralwassern1 ,analyse #dci4 ,gewsser1 natrliche1 ,analyse #dai4 ,gewichte #ae4 ,gewichtsbestimmung #aj4 -- der ,krper im ,allgemeinen #acj4 ,glhen der ,niederschlge #fg4 -- von durch ,abdampfen erhaltenen ,salzmassen #ee4 ,gold1 ,eigenschaft4 #aah4 -- ,trennung von den ,basen der ,gruppen ,i-,v1 #cah4 ,goldchlorid1 als ,reag4 #hb4 ,goldoxyd1 ,bestimmung #bjj4 ,guano1 ,analyse #ecj4 ,gyps1 ,bestimmung der ,lslichkeit1 als ,uebungsaufgabe #eef4 ,i4 ,indirecte ,analysen1 ,berechnung der ,resultate #djj4 ,jod1 ,bestimmung des freien #beg4 -- ,trennung von ,brom und ,chlor #cch4 #cci4 -- ,trennung von ,chlor1 als ,uebungsaufgabe #eea4 -- ,trennung von den ,metallen #bef4 ,jodsilber1 ,eigenschaft1 und ,zusammensetzung #abh4 ,jodwasserstoffsure1 ,bestimmung #bec4 -- ,trennung von den ,suren der ,gruppe ,i4 #ccd4 ,k4 ,kali1 als ,reag4 #hj4 #hh4 -- ,bestimmung #acc4 -- chlorsaures als ,reag4 #hf4 -- chromsaures1 ,analyse1 als ,uebungsaufgabe #edh4 -- salpetersaures1 als ,reag4 #hd4 -- -- ,eigenschaft4 und ,zusammensetzung #ib4 -- saures schwefelsaures1 als ,reag4 #hd4 -- schwefelsaures1 ,eigenschaft4 und ,zusammensetzung #ia4 ,kaliumplatinchlorid1 ,eigenschaft4 und ,zusammensetzung #ib4 ,kalk1 ,bestimmung #adf4 -- kohlensaurer1 ,analyse als ,uebungsaufgabe #edf4 -- kohlensaurer1 ,eigenschaft4 und ,zusammensetzung #ih4 -- maassanalytische ,bestimmung in ,kalksteinen #dhe4 -- oxalsaurer1 ,eigenschaft4 und ,zusammensetzung #ii4 -- phosphorsaurer1 ,analyse1 als ,uebungsaufgabe #edh4 -- schwefelsaurer1 ,eigenschaft4 und ,zusammensetzung #ih4 -- ,trennung von den ,alkalien #bgi4 -- -- von ,baryt #bhb4 -- -- von ,strontian #bhb4 ,kalksteine1 ,analyse #dhd4 ,kieselfluorbaryum1 ,eigenschaft4 und ,zusammensetzung #if4 ,kieselfluorwasserstoffsure als ,reag4 #hb4 ,kieselsure1 ,bestimmung #bdb4 -- ,eigenschaften und ,zusammensetzung #abh4 -- ,trennung von den anderen ,suren der ,gruppe ,i4 #cbi-ccc4 -- ,trennung von den ,basen4 #bdb4 ,kieselsurehydrat1 ,eigenschaft4 und ,zusammensetzung #abg4 ,kieselzinkerz1 ,analyse #did4 ,kobalt1 metallisches1 ,eigenschaft1 #ajg4 -- ,trennung von den ,alkalien #bhi4 -- -- von den alkalischen ,erden #bij4 -- ,trennung von ,chromoxyd #bid4 -- -- von ,mangan #bid4 -- -- von ,nickel #bid4 -- -- von ,thonerde #bid4 -- -- von ,zink #bid4 ,kobaltoxydul1 ,bestimmung #afb4 -- schwefelsaures1 ,eigenschaft4 und ,zusammensetzung #ajg4 ,kobaltoxyduloxyd1 ,eigenschaft4 und ,zusammensetzung #ajg4 ,kobaltoxydulhydrat1 ,eigenschaft4 #ajf4 ,kochsalz1 ,analyse #dhj4 ,kochsalz1 ,bestimmung der ,lslichkeit1 als ,uebungsaufgabe #eef4 ,kohlensure der atmosphrischen ,luft1 ,bestimmung #ecc4 -- ,bestimmung #bcf4 -- -- in ,mineralwassern #dce4 -- ,trennung von den anderen ,suren der ,gruppe ,i4 #cbi-ccc4 -- ,trennung von den ,basen #bcg4 ,kohlenstoff1 ,bestimmung in stickstofffreien ,substanzen #cdg-cfh4 -- ,bestimmung in stickstoffhaltigen ,substanzen #cfh4 ,knigswasser1 als ,reag4 #gf4 ,kupfer1 als ,reag4 #hb4 #hg4 -- ,eigenschaft4 #aae4 -- maassanalytische ,bestimmung in ,kupfererzen #dib4 -- ,trennung von den ,basen der ,gruppe ,i-,,iv4 #cji4 -- ,trennung von ,blei #cab4 -- -- von ,quecksilber #cab4 -- -- von ,silber #cab4 -- -- von ,wismuth #cab4 ,kupferkies1 ,analyse #dib4 ,kupferoxyd1 als ,reag4 #he4 -- ,bestimmung #aib4 -- ,eigenschaft1 und ,zusammensetzung #aad4 ,kupfervitriol1 ,analyse1 als ,uebungsaufgabe #edg4 ,l4 ,lslichkeitsbestimmungen1 als ,uebungsaufgaben #eef4 ,luft1 ,analyse #ecc4 ,luftbad #ch4 ,m4 ,maassanalyse #ga4 ,magnesia1 ,bestimmung #adi4 -- ,eigenschaft4 und ,zusammensetzung #aja4 -- pyrophosphorsaure1 ,eigenschaft4 und ,zuzammensetzung #ajj4 -- schwefelsaure1 ,analyse2 als ,uebungsaufgabe #edg4 -- schwefelsaure1 als ,reag4 #hc4 -- -- ,eigenschaften und ,zusammensetzung #ii4 -- ,trennung von den ,alkalien #bgi4 -- -- von ,baryt #bhb4 -- -- von ,kalk #bhb4 -- -- -- als ,uebungsaufgabe #edi4 -- -- von ,natron1 als ,uebungsaufgabe #edi4 -- -- von ,strontian #bhb4 ,mangan1 ,trennung von den ,alkalien #bhi4 ,mangan1 ,trennung von den alkalischen ,erden #bij4 -- ,trennung von ,chromoxyd #bic4 -- -- von ,thonerde #bic4 #cjf4 -- -- von ,zink #bic4 ,manganoxydul1 ,bestimmung #aeh4 -- kohlensaures1 ,eigenschaften #ajd4 -- schwefelsaures1 ,eigenschaften und ,zusammensetzung #aje4 ,manganoxydulhydrat1 ,eigenschaften #ajd4 ,manganoxyduloxyd1 ,eigenschaften und ,zusammensetzung #aje4 ,mechanische ,zertheilung #cj4 ,mergelarten1 ,analyse #dhd4 ,messen der ,gase #ba4 -- von ,flssigkeiten #bf4 ,messgefsse #bh4 ,messing1 ,analyse1 als ,uebungsaufgabe #dea4 ,milchzucker1 ,bestimmung #die4 ,mineralwasser1 ,analyse #dbb4 -- ,bestimmung ihres specif4 ,gewichts #dcj4 ,mittlere ,werthe #djb4 ,molybdnsure-,ammon1 phosphorsaures1 ,eigenschaften und ,zusammensetzung #abf4 ,n4 ,natrium-,palladiumchlorr1 als ,reag4 #hc4 ,natrolith1 ,analyse1 als ,uebungsaufgabe #eea4 ,natron1 als ,reag4 #hj4 -- ,bestimmung #acf4 -- doppelt-kohlensaures1 als ,reag4 #hg4 -- essigsaures1 als ,reag4 #hb4 -- kohlensaures1 als ,reag4 #hj4 #hc4 -- -- ,analyse1 als ,uebungsaufgabe #edf4 -- -- ,eigenschaften und ,zusammensetzung #id4 -- salpetersaures1 als ,reag4 #hd4 -- -- ,eigenschaften und ,zusammensetzung #id4 -- schwefelsaures1 ,eigenschaften und ,zusammensetzung #ic4 -- schwefligsaures1 als ,reag4 #hb4 -- ,trennung von ,kali #bge4 -- -- von ,kali1 als ,uebungsaufgabe #edi4 ,natronkali1 kohlensaures1 als ,reag4 #hc4 ,natron-,kalk1 als ,reag4 #hg4 ,nickel1 ,trennung von den ,alkalien #bhi4 -- -- von den alkalischen ,erden #bij4 -- ,trennung von ,chromoxyd #bic4 -- -- von ,mangan #bic4 -- -- von ,thonerde #bic4 -- -- von ,zink #bic4 ,nickeloxydul1 ,bestimmung #afj4 -- ,eigenschaften und ,zusammensetzung4 #ajf4 ,o4 ,oelbder #ch4 ,operationen #i4 ,organische ,substanzen1 qual4 ,prfung #cdd4 ,oxalsure1 ,bestimmung #bcc4 -- ,trennung von den anderen ,suren der ,gruppe ,i4 #cbi-ccc4 -- ,trennung von den ,basen #bcd4 ,p4 ,palladiumjodr1 ,eigenschaften und ,zusammensetzung #abi4 ,pflanzenaschen1 ,analyse #eja4 #ejg4 -- ,darstellung #ejd4 ,phosphor1 ,bestimmung in organischen ,substanzen #chc4 -- ,nachweisung in organischen ,krpern #cdf4 ,phosphorsure1 ,bestimmung #bbj4 -- ,trennung von den anderen ,suren der ,gruppe ,i4 #cbi-ccc4 -- ,trennung von den ,basen #bbe4 -- -- von ,eisen und ,kalk1 als ,uebungsaufgabe #eej4 ,pipette #bf4 ,platin1 ,eigenschaften #aah4 -- ,trennung von den ,basen der ,gruppen ,i-,v4 #cah4 -- ,trennung von ,gold #cbd4 ,platinchlorid1 als ,reag4 #hb4 ,platinoxyd1 ,bestimmung #bjb4 ,pottasche1 ,bestimmung ihres ,gehaltes #deg-dff4 ,pulvern #cj4 ,q4 ,quantittsbestimmung #b4 ,quecksilber1 ,eigenschaft4 #aab4 -- ,trennung von den ,basen der ,gruppen ,i-,,iv4 #cji4 -- ,trennung von ,blei1 als ,uebungsaufgabe #eej4 -- ,trennung von ,silber #cab4 ,quecksilberchlorid1 ,analyse1 als ,uebungsaufgabe #edh4 -- als ,reag4 #hb4 ,quecksilberchlorr1 ,eigenschaft4 und ,zusammensetzung #aac4 ,quecksilberoxyd1 als ,reag4 #hb4 -- ,bestimmung #ahg4 -- ,eigenschaft4 und ,zusammensetzung #aad4 ,quecksilberoxydul1 ,bestimmung #ahg4 -- phosphorsaures1 ,eigenschaft4 #abf4 -- ,trennung von ,quecksilberoxyd #cab4 ,quecksilbersulfid1 ,eigenschaft4 und ,zusammensetzung #aac4 ,r4 ,reagentien #gc4 ,reductionen bei ,gasanalysen1 betreffend ,thermometerstand1 ,barometerstand und ,spannung des ,wasserdampfes #cid4 #cie4 ,reiben #ca4 ,rohrzucker1 ,bestimmung #die4 ,s4 ,salmiak1 ,analyse1 als ,uebungsaufgabe #eed4 ,salpetersure1 als ,reag4 #ge4 -- ,bestimmung und ,trennung von den ,metallen #bfi4 -- ,trennung von anderen ,suren #cdj4 ,salzsure1 ,bestimmung #bdg4 ,sauerstoff der atmosphrischen ,luft4 ,bestimmung #ecf4 ,suren1 ,bestimmung des ,gehaltes an freien #ddi-def4 ,schiesspulver1 ,analyse #dha4 ,schiesspulverrckstnde1 ,analyse #ccf4 ,schlmmen #cb4 ,schnellloth1 ,analyse1 als ,uebungsaufgabe #eec4 ,schwefel1 ,bestimmung in organischen ,substanzen #chj4 -- ,nachweisung in organischen ,krpern #cde4 -- ,trennung von den ,metallen #bfd4 ,schwefelammonium1 als ,reag4 #hj4 ,schwefelblei1 ,eigenschaften und ,zusammensetzung #aab4 ,schwefelcadmium1 ,eigenschaften und ,zusammensetzung #aag4 ,schwefeleisen1 ,analyse1 als ,uebungsaufgabe #edh4 -- ,eigenschaften #ajh4 ,schwefelgold1 ,eigenschaften #aah4 ,schwefelkobalt1 ,eigenschaften u4 ,zusammensetzung #ajg4 ,schwefelkupfer1 ,eigenschaften und ,zusammensetzung #aae4 ,schwefellebern1 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