,anmerkungen zur ,transkription3 ,die ,rechtschreibung und ,zeichensetzung des ,originals wurde weitgehend bernommen1 lediglich offensichtliche ,druckfehler sowie innerhalb des ,werkes voneinander abweichende ,schreibweisen wurden korrigiert4 ,am ,ende des ,textes befindet sich eine ,liste korrigierter ,druckfehler4 ,im ,original gesperrt gedruckte ,passagen sind hier so markiert1 kursiv gedruckte ,wrter sind auf diese ,weise kenntlich gemacht4 ,,der ,,begriff ,,der ,,religion ,,im ,,system ,,der ,,philosophie ,,von ,,hermann ,,cohen ,illustration ,,verlag ,,von ,,alfred ,t,,pelmann 7,,vormals ,j4 ,,ricker7 ,,giessen #aiae ,,philosophische ,,arbeiten ,,herausgegeben ,,von ,,hermann ,,cohen ,,und ,,paul ,,natorp ,,in ,,berlin ,,in ,,marburg ,x4 ,,band #a4 ,,heft ,alle ,rechte1 insbesondere das ,recht der bersetzung1 vorbehalten4 ,copyright #aiae by ,alfred ,tpelmann 7,vorgeschriebener ,wortlaut fr den ,schutz des ,urheberrechts in ,amerika7 ,,der ,,marburger ,,schule ,,in ,,dank ,,und ,,zuversicht ,,gewidmet ,vorrede4 ,die ,widmung dieser ,schrift ist zu allernchst die schuldige ,antwort auf die ,sammlung der ,philosophischen ,abhandlungen1 mit der die ,freunde meinen #gj4 ,geburtstag ausgezeichnet haben4 ,wie ich nun in dieser ,schrift den systematischen ,begriff der ,religion in dem ,begriffe des ,individuums zu begrnden suche1 so wende ich mich auch an die lieben ,freunde1 die persnlichen ,trger und ,glieder dieser ,schule1 mit meinem innigen ,danke1 mit meinen treuen ,wnschen und ,hoffnungen fr die ,erhaltung und ,hochhaltung unserer ,arbeitsgemeinschaft1 der immer neue ,anhnger des ,geistes unserer ,methode sich anschlieen mgen4 ,das ,alter ist die ,zeit des ,gedenkens4 ,der ,greis hngt sich an die ,vergangenheit1 wenn er noch so sehr den ,blick in die ,zukunft sich zu bewahren strebt4 ,es teilen sich dem ,alter auch immer mehr ,lebensabschnitte ein1 die das ,gedenken fruchtbar machen sollen4 ,auch diese ,widmung fllt in die ,zeit1 in der ich vor funfzig ,jahren die philosophische ,doktorwrde erlangte4 ,und obzwar ich von da ab den damaligen ,verhltnissen des philosophischen ,studiums gem eine geraume ,wartezeit mir auferlegte1 so lenkt sich zugleich jetzt die ,erinnerung unwillkrlich zurck an meine ,aufnahme in ,marburg1 die ich nicht berschtze1 wenn ich sie als ein bedeutsames ,beispiel1 vielleicht darf ich sagen1 als ein ,vorbild in der ,geschichte der ,habilitationen bezeichne4 ,hier mu ich nun wiederum des herrlichen ,mannes zuallererst gedenken1 der1 eine lebendige ,personifikation des deutschen ,idealismus1 nicht nur den ,eintritt dort mir ermglicht1 sondern auch mit seinem ,ansehen bei dem gesamten ,lehrkrper das allgemeine ,vertrauen in mein ,wollen und ,streben alsbald mir geworben und befestigt hat4 ,mit ,friederich ,albert ,lange mu mein ,gedenken nun auch alle die ,mnner verknpfen1 die durch ihr sachliches ,zutrauen und ihre persnliche ,sympathie in diesen ersten ,anfngen mein ,wirken untersttzten4 ,alle diese ,mnner hatten noch das historische ,bewutsein von der ,bedeutung der ,philosophie berhaupt fr das wahrhaftige ,leben der ,universitt4 ,und wenn sie auch nicht alle meine ersten ,arbeiten in eigener ,lektre begleiteten1 so hatten sie doch alle die wissenschaftliche berzeugung1 da ein rechter ,weg da angebahnt werde1 da der neue ,weg zu ,kant einen ,einschnitt und einen ,aufstieg bedeute in der ,laufbahn des deutschen ,geistes4 ,aus allen ,wissenschaften und ,fakultten wurde ich durch einsichtige ,zustimmung zu der angestrebten ,arbeitsweise ermutigt4 ,sie sind fast alle inzwischen dahingegangen1 und ihnen allen habe ich1 wenn auch in verschiedenem ,grade1 zu danken4 ,nur die ,gruppen seien bezeichnet4 ,mit den ,philologen verbanden sich die ,historiker und nicht minder die ,theologen1 aber auch die ,naturforscher und ,mediziner schenkten mir ihr ,interesse fr meine literarische1 wie auch fr meine ,lehrttigkeit1 sofern sie in dem ,studium der wissenschaftlichen ,fcher ,blten hervortrieb4 ,die ersten ,jahre nach der ,grndung des ,reiches1 der ideale ,aufschwung des ,nationalbewutseins im echten deutschen ,geiste begnstigte meine ersten ,schritte4 ,als dann aber auch in die philosophische ,klause1 die in geruschloser ,stille und nur in engen ,kreisen arbeiten wollte1 die andere ,zeitwendung mit ihrer ,mistimmung und ,ungunst hereinbrach1 da war zuvor schon der ,beistand erschienen und rastlos erstarkt1 ohne den die ,schule nicht zu ihrer ,gediegenheit htte kommen knnen1 der mir selbst in den schweren ,kmpfen1 die ich fr die ,sache der ,philosophie1 wie wir sie bekennen1 in wachsender ,schrfe zu bestehen hatte1 ein starker und zuverlssiger ,helfer wurde1 und von dessen unermdlicher ,schaffenskraft1 wie von seiner ,hingebung an alle die groen und die kleineren ,aufgaben des philosophischen ,lehrers die ,zukunft der ,schule zu allernchst abhngt3 ,paul ,natorp sei an diesem ,lebensabschnitt mein ,dank aus tiefster ,seele ausgesprochen4 ,die ,schule besteht von ,anfang an nicht nur aus unmittelbaren ,schlern1 und der ,anschlu von auerhalb drfte ihr hheres ,recht bewhren4 ,einem solchen ,freunde habe ich hier noch zu danken fr das ,dokument einer ,gemeinschaft des ,geistes und der ,gesinnung1 das er diesem ,bchlein in dem ,kunstwerke des ,index gestiftet hat4 ,mge diese ,krnung meiner ,arbeit weithin nicht nur das ,studium ihrer selbst erleichtern1 sondern auch fr das gesamte ,system sich als ,wegweiser und ,fhrer ntzlich erweisen4 ,so habe ich denn in dem ,vorwort dieser ,widmung den ,weg beschritten1 auf den der ,grundgedanke dieser ,schrift hinweist4 ,auch hier ist der ,begriff der ,schule kein ,kollektivbegriff geblieben1 sondern menschliche ,personen hat die ,dankbarkeit hervorgehoben3 ohne deren ,vorarbeit die ,schule nicht htte ins ,leben treten knnen -- auf deren ,erfolg wir nicht hingearbeitet1 nicht hingedacht hatten1 deren ,erscheinung wir schon unter der ,ungunst der allgemein herrschenden ,verhltnisse nicht erwarten konnten4 ,daher beirrt uns aber auch die ,situation nicht1 die inzwischen eingetreten und der alsbald die groe ,zeit der ,sorgen und der ,hoffnungen gefolgt ist4 ,der wissenschaftliche ,charakter1 den eine ,universitt einmal1 in einer engsten ,richtung selbst1 angenommen hat1 behlt seine ,tradition in der ,geschichte -- zumal wenn er von einer verwandten ,geistesrichtung als genius loci besttigt wird4 ,und solche ,hilfe hat die ,theologie in die ,annalen der alma mater ,philippina fr uns eingetragen4 ,auch diesen ,dank mchte diese ,schrift ber ,religion endlich noch andeuten drfen4 ,und so lasset uns unverzagt und unentwegt weiter arbeiten1 im unerschtterlichen ,vertrauen auf die fortwirkende ,gemeinschaft des ,geistes in allen ,richtungen des deutschen ,schaffens mit seiner ,philosophie4 ,inhaltsverzeichnis4 ,seite ,i4 ,das ,problem des ,begriffs der ,religion im ,verhltnis zur ,religionsgeschichte und zur ,metaphysik #a ,,ii4 ,das ,verhltnis der ,religion zur ,logik #af ,,iii4 ,das ,verhltnis der ,religion zur ,ethik #cb ,,iv4 ,das ,verhltnis der ,religion zur sthetik #he ,v4 ,das ,verhltnis der ,religion zur ,psychologie #ajh ,register #ada ,i4 ,das ,problem des ,begriffs der ,religion im ,verhltnis zur ,religionsgeschichte und zur ,metaphysik4 #a4 ,den ,begriff einer ,wissenschaft zu bestimmen1 ist berall eine schwierige ,aufgabe4 ,und nicht leichter wahrlich ist die ,begriffsbestimmung bei einem ,faktum der geistigen ,kultur1 dessen ,charakter als ,wissenschaft zweifelhaft ist4 ,hier scheint die einzige ,mglichkeit1 zu einem ,begriffe zu gelangen1 bei der ,induktion gelegen4 ,ihr schwebt der ,begriff nur als ein allgemeines ,ziel vor1 dem ,sammlung und ,sichtung zugehriger ,tatsachen1 soweit das ,material sich ausdehnt1 dennoch zustreben soll und kann4 ber die ,zweideutigkeit1 die in dem ,symptom der ,zugehrigkeit liegt1 setzt man sich hinweg4 ,sie bleibt in der ,schwebe mit dem gesuchten ,begriffe4 ,aber wie anders sollte man diesen ,begriff erfassen knnen1 erfassen wollen1 denn als das ,allgemeine1 welches das zu suchende ,material der ,tatsachen unter dem ,gesichtspunkte der ,zugehrigkeit zu ordnen erdacht wird8 #b4 ,so ist in der neueren ,zeit die ,religionsgeschichte in ,aufschwung gekommen1 nicht nur kraft des ,gewichtes ihres neuen ,materials nebst den ,einsichten1 die dabei mit aufkamen1 sondern auch in einem ernsthaften ,gegensatze zu aller bisherigen ,art1 das ,faktum der ,religion zu erhellen und zu wrdigen4 #c4 ,die bisherige ,art1 die ,religion zu beurteilen1 war freilich keineswegs eine einheitliche2 sie war sogar von einem inneren ,widerspruch zentraler ,kulturmotive beherrscht3 sie war nmlich einerseits innerhalb der ,religion selbst1 wie als eine ,entwickelung und ,pflege derselben entstanden und fortgefhrt1 andererseits aber war sie auf dem ,acker der ,philosophie gest und dort gepflgt worden4 ,und damit erschpft sich der ,gegensatz noch nicht2 denn es ist noch hinzuzunehmen1 da1 was im ,gebiete der ,philosophie entstanden war1 auf das der ,religion verpflanzt wurde4 ,man mu daher vielleicht von vornherein ins ,auge fassen1 da auch rein religises ,arbeitsgut in die ,philosophie eingeschlichen war1 oder gar mit ,bewutsein und ,nachdruck von ihr bernommen wurde4 ,so durchschlingen sich hier die ,probleme und daher wohl auch die ,methoden in ,religion und ,philosophie4 ,schwierige ,kreuzungen und ,verwirrungen waren dabei unvermeidlich2 sie sind ja berall so schwer zu berwinden1 wo immer die ,grenzfrage zwischen irgendeiner ,wissenschaft und der ,philosophie erhoben wird4 berall scheint der eine ,ausweg nur brigzubleiben3 da man allein von der ,philosophie aus den ,begriff einer jeden ,wissenschaft1 als solcher1 zu bilden vermge4 ,es drfte nicht anders stehen bei den ,fragen um den ,begriff der ,mathematik1 wie auch um den der ,rechtswissenschaft4 ,so wird es denn begreiflich1 da die ,religionsgeschichte wie eine neue ,offenbarung erscheinen mochte4 ,denn die beiden ,arten1 sich mit der ,religion in ,verhltnis zu setzen1 haben beide ,schiffbruch erlitten3 sowohl die ,philosophie innerhalb der angeblich selbstndigen ,glaubenslehre1 wie die in der ,religionsphilosophie1 in welcher die ,religion selbst durch ,philosophie gebunden war4 ,beide litten an dem allgemeinen ,fehler der ,deduktion3 an der dogmatischen ,voraussetzung eines ,begriffs der ,religion4 ,und dabei hatte sich die ,philosophie nicht weniger befangen gezeigt als die ,religion4 ,diese konnte sich in den neueren ,zeiten noch den ,schein historischer ,entwicklung beilegen1 indem sie das ,sptere als das ,wahrere erkennen lie1 whrend die ,religionsphilosophie1 von der anerkannten ,absolutheit ihrer ,methode getragen1 auch dem ,begriffe der ,religion an dieser ,absolutheit ,anteil verlieh4 ,die ,falschheit der ,deduktion schien auch hier ihren ,gipfel zu erreichen4 ,die ,religion schien hier aller ,bestimmtheit ihres ,inhalts verlustig zu gehen4 ,nur auf die ,bergung der ,religion im ,gesamtgehalt der philosophischen ,wahrheiten schien es abgesehen zu sein1 mochte darber immerhin der ,sondergehalt der ,religion verdunkelt werden und verlorengehen4 ,wenn nur nach der allgemeinen ,schablone das ,verhltnis zwischen ,subjekt und ,objekt auch hier zur ,aufstellung kommen kann1 so ist mit dem durchherrschenden ,grundbegriffe dem ,problem der ,religion ,genge geschehen4 ,so standen die ,dinge in der ,blte der ,religionsphilosophie1 die aus ,hegels ,system bei seinen ,nachfolgern aufging4 #d4 ,es war begreiflich1 da auf dem ,boden der ,theologie selbst ein scharfes ,mitrauen und ,unbehagen an dieser ,metaphysik der ,religion entstehen konnte4 ,und der ,grund dieser ,abweisung war nicht dahin mizuverstehen1 als ob er auf der ,abneigung gegen ,philosophie berhaupt beruhte4 ,albrecht ,ritschl hatte gegen die ,metaphysik die kritische ,philosophie angerufen4 ,damit war gegen die ,unklarheiten1 die mit dem ,schicksal der ,metaphysik verbunden sind1 die ,heerstrae der ,ethik freigemacht fr den selbstndigen ,weg1 den nunmehr die ,religion gefhrt werden sollte1 den sie jetzt erst einschlagen konnte4 ,aber jetzt zeigte es sich1 da die ,notlage der ,religion mehr in der ,philosophie als in der ,theologie wurzelt4 ,als ,ritschl an die ,ethik ,kants sich anschlo1 konnten nur diejenigen seine wahrhaften ,anhnger werden1 die die philosophische ,reife hatten1 die ,ethik ,kants in ihrer vollen ,systematik zu begreifen und ihr ,begriffsspiel zu beherrschen4 ,fr diese ,wenigen war ein genau begrenzter begrifflicher ,ausgangspunkt gewonnen1 von dem aus die ,spekulation ihren methodischen ,weg nehmen konnte1 um die ,eigenart und die ,selbstndigkeit der ,religion sicherzustellen4 ,denn der ,leitgedanke war sicherlich ein richtiger1 der die ,selbstndigkeit oder zum mindesten die ,eigenart der ,religion zum ,problem machte4 ber diese engere ,frage war noch keine ,entscheidung getroffen worden4 ,die ,hauptfrage mute erst gestellt und durchberaten werden3 wie steht es um das ,verhltnis zwischen ,religion und ,ethik8 ,nur auf ,grund dieser ,verhltnisbestimmung konnte die ,forderung aufrechterhalten werden1 den ,begriff der ,religion in ihrer ,eigenart zu bestimmen4 #e4 ,es braucht nur auf die leidige ,tatsache hingewiesen zu werden1 da die ,weisheit ,kants keineswegs zum ,gemeingut unserer wissenschaftlichen ,kultur geworden ist2 nicht einmal in der streng theoretischen1 geschweige auf den schweifenden ,gebieten einer logischen ,methodik4 ,und doch mu man zum ,ruhme der protestantischen ,theologie es anerkennen1 da sie vor allen ,geisteswissenschaften sich ausgezeichnet hat durch das ,eindringen in den letzten ethischen ,sinn der ,kantischen ,lehre1 whrend man gemeinhin den kategorischen ,imperativ nicht um den ,erweis seiner ,wahrheit befragte1 ohne den er aber eine stumpfe1 wenn auch blinkende ,waffe bleibt4 ,so konnte es denn kommen1 da die ,religionsgeschichte in eine ,aufnahme kam1 die sich beinahe mehr gegen die ,philosophie und ihre ,ethik als gegen die ,theologie richtete3 die ohnehin dadurch nicht allein in ihrer ,dogmatik angegriffen wurde1 sondern nicht minder auch in ihren beiden ,sektionen biblischer ,exegese4 ,und wenn man hier einwenden wollte1 da diese beiden ,exegesen auf einen ,religionsbegriff beschrnkt seien1 der jenen beiden ,urkunden entspricht1 so kann auch dieser ,einwand nicht der ,religionsgeschichte zustatten kommen4 ,denn dieses ,entsprechen ist keine einfache ,sache1 die sich nur dem ,buchstaben nach aus jenen ,urkunden herauslesen und deuten liee4 ,dem widerspricht schon die ,zweiheit dieser ,urkunden1 deren ,einheit keineswegs gegeben ist1 die vielmehr ebensosehr ein vorausgesetzter ,leitbegriff ist1 wie der ihr entsprechende ,religionsbegriff1 oder aber wie die beiden ,religionsbegriffe selbst es sind1 die jenen beiden ,urkunden entsprechen4 ,so ist bei der biblischen ,exegese der ,religionsbegriff immer ein deduktives ,problem1 das als solches gedacht und formuliert werden mu1 wenn die biblische ,exegese es gleichsam induktiv besttigen soll4 ,schon da der ,begriff ,gottes oder gar des einzigen ,gottes hier die ,voraussetzung bildet1 bindet den ,religionsbegriff an sie4 #f4 ,die ,religionsgeschichte hingegen geht nicht blo nicht von ,gott aus und nicht von den ,gttern1 sondern sie erweitert den ,begriff des ,gttlichen durch eine ,erweiterung des ,seelischen ber das gesamte ,gebiet der ,natur- und ,menschenwelt hinaus4 ,man knnte die ,religionsgeschichte geradezu auch ,seelengeschichte nennen2 denn das ganze ,gebiet des ,seelenglaubens und ,aberglaubens wird hier zum ,bereiche der ,religion4 ,der ,fetisch1 das ,tabu1 der ,totem1 sie alle werden mit dem allgemeinen ,dmonenglauben zusammengefhrt2 und ebenso auch das ,tier- und das ,menschenopfer zugleich mit dem ,hymnus und dem ,gebet4 ,auch der ,kultus nmlich lt sich nicht als ein unterscheidendes ,kriterium festhalten4 ,auch in ihm gehen die ,vlker in eine allgemeine ,harmonie zusammen1 die ,inder und die ,chinesen1 die gypter und die ,babylonier1 die ,griechen und die ,israeliten1 sie alle vereinigt auch im ,kultus derselbe ,religionsbegriff1 der fr die ,religionsgeschichte berall ein ungelstes ,fragezeichen bleibt4 ,und es kann nicht anders sein3 wo alles ,menschliche und alles ,gttliche in dem ,begriffe alles ,seelischen zusammengefat ist1 da kann nichts ,spezifisches brigbleiben fr den ,begriff der ,religion3 die in ,seelenkultus ber- und untergegangen ist4 #g4 ,der genauere ,nachweis dieses ,urteils kann hier nicht angestrebt werden1 nmlich nicht in einer eingehenden ,kritik der religionsgeschichtlichen ,forschung und ihrer ,probleme2 er soll positiv hier durch die ,begrndung des ,religionsbegriffs erbracht werden4 ,zur ,orientierung nur sei auf die ,analogie hingewiesen1 welche in dem ,verhltnis der ,ethik zur ,soziologie besteht4 ,auch von dieser darf die ,ethik nicht abhngig1 geschweige durch sie erledigt sein4 ,und auch die ,ethik kann nur durch ihre eigene ,begrndung die zentrale ,kritik der ,soziologie1 wie der ,religion1 durchfhren4 ,auch der ,begriff der ,gesellschaft bildet das zentrale ,problem der ,ethik1 wie der ,begriff der ,religion das der ,soziologie4 #h4 ,und auch darin besteht die ,analogie3 da das ,problem des ,religionsbegriffs ebensosehr das ganze weite ,material der ,religionsgeschichte als seine ,vorbedingung umfat1 wie der ethische ,begriff der ,gesellschaft das ganze weite ,material der ,soziologie4 ,aber darin allein besteht hier1 wie dort1 der ,unterschied3 das ,material ist die negative ,vorbedingung2 der ,begriff aber ist das ,problem der positiven ,schpfung1 die nur der ,deduktion1 niemals der ,induktion gelingen kann4 ,die ,tatsachen knnen niemals und nirgends den ,begriff hervorbringen1 der selbst vielmehr ihr eigenes geistiges ,band -- nein1 schlechthin ihre geistige ,erschaffung ist4 ,wo immer das ,problem des ,begriffs entsteht1 da ist nichts anderes die ,frage als der ,sinn und der ,wert eines ,ursprnglichen1 eines ,ewigen1 eines ber alle ,entwicklungsmglichkeiten ,hinausragenden1 das nur ,prinzip sein kann und ,prinzip sein mu1 ebensosehr fr alle ,erforschung der ,erfahrung in ihren ,tatsachen1 wie fr alles ,erdenken ihrer ,probleme4 ,es ist berall dieselbe ,frage3 ob die ,forderung des a priori ein leerer ,wahn ist1 oder ob ohne sie alle ,forschung ein blindes ,suchen bleibt4 ,es ist berall nur die eine ,frage3 ob der ,begriff nur als ,idee gefunden werden kann1 oder ob die ,idee ein ,trugbild ist und die ,induktion allein den ,begriff zu entdecken vermag4 ,bei jeder philosophischen ,frage ist es das ,recht des ,idealismus1 das in ,frage steht4 #i4 ,so wird der ,begriff der ,religion zu einem ,problem der ,philosophie4 ,wir fragen hiergegen nicht1 ob die ,religion selbst und die ,theologie1 als ,religionswissenschaft1 mit dieser ,verweisung ihres ,begriffs an die ,philosophie einverstanden sein kann2 wir setzen vielmehr voraus1 da sie damit einverstanden sein mu3 weil ihre eigene ,geschichte1 dieser berweisung zufolge1 als ein ,grenzgebiet der ,philosophie sich vollzogen hat4 ,und es war gar nicht einmal immer berweisung1 die dabei stattfand1 sondern in beiden ,gebieten war gleichmig und urwchsig dasselbe ,problem lebendig4 ,im ,mythos schon1 der ,urform alles ,geistes1 war ,gttliches1 mit allem ,menschlichen verbunden und verwachsen1 gleichsam ,religion mit ,philosophie4 ,und als die ,kultur sich lichtete und abteilte1 vermochte sich weder die ,philosophie von allem ,mythos1 geschweige von allem ,wesenhaften der ,religion abzuschlieen1 noch die ,religion in ihren ,mysterien und nicht anders in ihrem offenbaren ,kultus von den ,spekulationen der ,philosophie4 ,und so ist es fr alle ,folgezeit geblieben4 ,nicht nur die ,philosophie hat den urwchsigen ,zusammenhang mit den religisen ,urgedanken festgehalten und immer neu ausgestattet2 auch die ,religion1 sofern sie eine wissenschaftliche ,gestaltung anstrebte1 mute in der ,philosophie ihren ,wahrheitsgrund und damit ihren ,lebens- und ,seelengrund immerdar erkennen und aufsuchen4 ,was wre1 was wrde die ,religion1 wenn sie von anderen ,quellen sich wollte entspringen1 sich wollte auch nur speisen lassen als von denen1 die den ,born der ,wahrheit bilden8 ,was wre1 was wrde die ,religion1 wenn sie nicht mehr ,wahrheit sein sollte1 sein wollte8 ,und wie knnte sie anders ihren ,anteil an der ,wahrheit gewinnen und behaupten als durch den ,anteil an der ,philosophie8 ,soll es etwa wiederum eine zwiefache ,wahrheit geben1 eine fr das ,gttliche und eine andere fr das ,menschliche8 ,ist die ,wahrheit nicht1 wie unser philosophischer ,dichter sagt1 eine einzige1 ungeteilte8 #aj4 ,die ,menschheit hat allezeit den ,weg beschritten1 den dieser ,wegweiser nicht als ,fragezeichen stehen lie4 ,die ,religion hat sich in allen ihren ,hhepunkten mit echter ,philosophie durchdrungen1 und die ,philosophie selbst hat nicht nur1 wie im ,platonischen ,altertum1 mit der ,poesie der heimatlichen ,gtterwelt gespielt2 und es ist auch nicht richtig1 da sie ganze ,zeitalter hindurch sich nur in stumpfe ,abhngigkeit von der theologischen ,religion versetzt htte2 vielmehr ist eigenes ,leben und ,fortbilden der ,philosophie in allen jenen ,auseinandersetzungen mit der ,religion zu erkennen2 und es wre frderlich auch fr die ,philosophie1 wenn diese ,erkenntnis mehr als bisher zum ,problem der mittelalterlichen ,forschung wrde4 ,und auch fr die ,neuzeit mu es klarer herausgestellt1 genauer zum eigentlichen ,problem gemacht werden1 welchen schpferischen ,anteil der religise ,gedanke an den ,formulierungen hat1 die das ,aussehen ursprnglich logischer ,forderungen haben4 ,innerlichen ,anteil hat die ,religion an der ,philosophie der ,neuzeit4 ,es sei nur an die ,ethik erinnert4 #aa4 ,wie knnte es danach auffallen1 da der ,philosophie ein innerer ,anteil an der ,religion zusteht8 ,man wird dies nicht so verstehen1 da demgem in der neueren ,zeit die ,religionsphilosophie als ein besonderer ,zweig der ,philosophie entstanden ist4 ,die vielen ,zweige1 die sich heute an dem alten ,stamm ausbreiten1 beweisen nichts fr das echte ,leben des ,stammes1 nichts fr seine unvergngliche ,wurzel2 sie beweisen vielmehr ebenso die ,abirrung der ,geschichtsprobleme von der ,ethik1 als der ,wurzel1 aus der sie ihre ,lebenssfte ziehen1 wie ehemals und jetzt wiederum die ,naturphilosophie aus dem ,miverhltnis zur reinen ,logik hervorgegangen ist4 #ab4 ,der ,anteil der ,philosophie an der ,religion ist beinah so alt wie beide selbst4 ,nur haben sich im ,altertum schon die ,relationen verndert1 welche die ,religion zur ,philosophie einnehmen wollte4 ,bei den alten ,klassikern waltet noch der ,schleier der ,naivett ber den zarten ,fragen1 und solange das ,heidentum als ,volksreligion herrschte1 brauchte dieser ,schleier nicht gelftet zu werden2 er kam ebensosehr der ,philosophie1 wie der ,religion1 zugute4 ,erst als das ,judentum in ,berhrung kam mit dem ,griechentum1 mute diese ,diskretion aufhren2 denn jetzt war die ,einheit gebrochen zwischen dem in den ,mythen und dem in den ,keimen der ,philosophie waltenden ,volksgeiste4 #ac4 ,philo ist gewi ber alle ,maen bestrebt1 die ,einheit zwischen ,platon und ,mose herzustellen1 aber beide mssen ihm dennoch als verschiedene ,autoritten gelten1 whrend ,platon selbst noch ganz naiv mit den ,mythen der ,heimat seine ,lehrgedanken durchzieht4 ,bei ,philo schon werden ,religion und ,philosophie zu ,grenzproblemen1 und wenn auch er selbst noch die ,religion von der ,philosophie aufgesogen werden lassen mchte1 so erhebt sich dagegen im jdischen ,monotheismus eine heterogene ,potenz1 die niemals ohne ,rest in aller ,idealisierung des ,griechentums1 des ,platonismus selbst aufgehen kann4 ,mose wird zum ,trger der ,religion und ,platon zu dem der ,philosophie4 #ad4 ,jede ,differenz1 die unter den ,richtungen des ,kulturbewutseins auftritt1 trgt ,konflikte in sich4 ,so ist es auch hier gekommen4 ,es ist aber verkehrt1 wenn man die ,selbstndigkeit der beiden ,mchte durch ihren ,konflikt miteinander bedroht glaubt4 ,es ist falsch1 da durch die innigere ,berhrung mit der ,philosophie die ,religion ihren ,auflsungsproze antrte4 ,es ist ebenso falsch1 da die ,philosophie ihre ,methodik und damit ihren logischen ,charakter aufgbe oder auch nur beeintrchtigte1 wenn sie mit der ,religion berhaupt ein ,verhltnis eingeht4 ,dieses ,verhltnis ist ihr eingeboren2 und es ist ihre dauernde ,aufgabe1 stets von neuem dieses ,verhltnis zu vollziehen1 es zu kontrollieren und zu berichtigen4 ,es ist ein verhngnisvolles ,vorurteil1 wenn man der ,klarstellung dieses ,verhltnisses sich entziehen zu drfen glaubt4 ,dadurch wrde die ,philosophie nur mit ,mystik belastet1 und in die ,religion wrde ,intuition einschleichen4 #ae4 ,die ,philosophie mu als ein gleichartiger ,faktor der ,religion immer genauer und bestimmter zur ,klarheit gebracht werden1 wenn anders wahrhafte ,kulturreife in der ,philosophie herrschen soll4 ,es darf hier nicht anders vonstatten gehen1 als es mit allen ,grundmchten der ,kultur ergangen ist4 ,von ihrer ,faktizitt gehen wir aus und fragen daraufhin nach ihrem ,rechte4 ,dieser transzendentalen ,inquisition haben sich ,mathematik und ,physik unterwerfen mssen und nicht minder auch ,recht und ,staat2 und endlich das ,kulturfaktum der ,kunst3 wie sollte die ,religion als ein solches ,faktum zu umgehen sein1 das sich der ,frage nach dem ,rechtsgrunde ihres ,bestehens und ihres ,bestandes entziehen knnte8 #af4 ,die ,logik ist immanent in aller ,wissenschaft2 in vorbildlicher ,methodik aber enthllt sie sich in der mathematischen ,naturwissenschaft4 ,in allen ,geisteswissenschaften ist die ,logik immanent2 aber als eine neue ,logik steigt fr sie aus dem ,bewutsein des reinen ,denkens herauf die ,ethik1 in der das reine ,denken sich zum reinen ,wollen entwickelt4 ,auch eine neue ,art von ,mathematik haben wir versucht1 der ,ethik zugrunde zu legen1 indem wir in der ,rechtswissenschaft ein ,gerst von ,begriffen auszeichnen knnen1 die in ihrer logischen ,struktur einer ethischen ,funktionierung fhig werden4 ,und in ,analogie zur ,natur liee sich eine ,einheit der ,rechtsbegriffe in dem groen ,problembegriffe des ,staates aufstellen4 #ag4 ,so ist nun auch das ,kulturfaktum der ,religion dieser transzendentalen ,frage zu unterstellen4 ,diese ,fortfhrung der ,frage wre nicht mglich1 wenn der ,anteil der ,philosophie an der ,religion nicht vorauszusetzen wre4 ,die ,immanenz der ,philosophie in allen ,hauptrichtungen der ,kultur ist jedoch die allgemeine ,voraussetzung des philosophierenden ,bewutseins und glcklicherweise auch die jeder reiferen ,bildung4 ,und so wenig diese ,immanenz ein tuschender ,schein ist1 so wenig ist die philosophische ,lebenskraft der ,religion etwa gar ihr ,todeskeim oder auch nur der ,keim einer ,mibildung4 ,schon das griechische ,heidentum hat ,religionsphilosophie aus sich heraus entwickelt1 und diese ,isolierung der philosophischen ,motive1 ihre ,herausarbeitung aus der ,flle des religisen ,urmaterials1 ihre ,musterung und ,wrdigung nach beiden ,seiten hin ist im ,monotheismus berall lebendig geblieben2 und es sind berall die besten ,zeiten religiser ,kraft und ,fruchtbarkeit1 sowohl im ,judentum1 wie im ,christentum1 in denen diese natrliche ,scholastik in ,blte stand4 #ah4 ,dennoch aber kann es darin nicht sein ,bewenden haben1 da die ,immanenz der ,philosophie in der ,religion festgestellt1 und die ,auszeichnung der philosophischen ,motive in der ,religion zum ,gegenstande der ,religionsphilosophie gemacht wrde4 ,damit wrde das transzendentale ,geschft nur oberflchlich ins ,werk gesetzt2 die ,rechnung wrde dann ohne den ,wirt gemacht4 ,der ,wirt aber ist berall das einheitliche ,system der ,philosophie4 #ai4 ,es mu daher die neue ,frage werden3 ,welche ,stellung kommt der ,religion zu im ,system der ,philosophie8 ,oder kommt ihr berhaupt keine selbstndige ,stellung im ,system zu8 -- ,steht es vielleicht so mit der ,religion1 da sie einen natrlichen und nicht minder einen methodischen ,anhang zur ,ethik bildet8 ,diese ,frage ist von grundlegender ,wichtigkeit3 sie kann gar nicht schlechterdings verneint1 sondern nur in bestimmter ,bedingtheit bejaht werden4 ,die ,religion darf dem lebendigen ,zusammenhange mit der ,ethik nicht entrissen werden1 selbst wenn sie deswegen keiner ,selbstndigkeit fhig wrde4 ,die ,selbstndigkeit kann erst eine sptere ,frage werden1 wenn die ,angliederung der ,religion an die ,ethik gesichert und unverbrchlich festgelegt ist4 ,dann erst kann die ,frage erwogen werden3 ob aus diesem ,zusammenhange heraus eine ,eigenart1 und auf diese hin eine ,art von ,selbstndigkeit fr die ,religion zu ermitteln sein werde4 #bj4 ,das ,kulturfaktum der ,religion an sich bildet keine hinlngliche ,instanz fr die transzendentale ,anfrage1 weil die ,ethik die erste ,auskunft1 die erste und die unumgngliche1 zu erteilen hat4 ,und die ,einheit des ,systems weist auch keine ,lcke auf1 welche die ,religion ausfllen knnte1 weder fr die ,glieder des ,systems1 die durch die ,ethik befriedigt sind1 noch fr die den ,kulturinhalt erzeugenden ,richtungen des ,bewutseins1 welche durch ,erkenntnis1 ,wille und ,gefhl1 alle drei in ,reinheit begriffen1 erschpft zu sein scheinen4 ,dennoch soll die transzendentale ,frage hier einsetzen1 weil es gilt1 den philosophischen ,anteil der ,religion zu entdecken und auf seine systematische ,reinheit zu bestimmen4 ,dieser systematisch-philosophische ,anteil bildet das ,problem1 das der transzendentalen ,frage den ,einla verleiht4 ,worin besteht er8 ,er mu entdeckt werden4 ,wre er selbst in ,anerkanntheit gegeben1 so bliebe seine reine ,erzeugung1 seine systematische ,entdeckung1 seine ,auszeichnung unter den ,grundbegriffen und ,grundrichtungen des das ,system der ,philosophie bildenden ,bewutseins eine berechtigte1 eine notwendige ,frage4 #ba4 ,damit aber tritt das ,interesse an der ,selbstndigkeit der ,religion zurck gegen das an ihrer ,eigenart4 ,wenn es gelingt1 ihre ,eigenart reinzustellen im ,system der ,philosophie und sie in dieses einzugliedern1 so wrde die so begrndete ,eigenart reichlich ersetzen1 was an sogenannter ,selbstndigkeit verlorenginge4 ,es wrde die ,frage entstehen3 ob es berhaupt eine ,selbstndigkeit fr eine ,richtung des ,kulturbewutseins geben kann1 die nicht in der ,eingliederung in das ,system der ,philosophie bestnde4 ,und wenn diese1 welche die ,eigenart zur ,voraussetzung hat1 gesichert ist1 so kann die ,selbstndigkeit berhaupt kein anderes ,problem in einer zulssigen ,bedeutung bilden4 ,auf die ,eigenart allein kommt es an4 ,und diese mu fr die ,religion1 wie fr alle von der ,ethik abstammenden ,geisteswissenschaften1 durch diese ihre ,abstammung von der ,ethik bedingt sein4 ,die ,ethik ist fr sie alle ihre zweite ,logik4 ,dies mu fr die ,religion gelten1 wie fr ,staat und ,recht und fr alle ,philosophie der ,geschichte4 #bb4 ,indem wir die transzendentale ,methodik hier zu einer neuen ,anwendung bringen wollen1 drfte es fr das genaue ,verstndnis derselben ersprielich sein1 ihre ,differenz von der sogenannten ,metaphysik und den inneren ,grund fr die ,ablehnung derselben eingehend zu erwgen2 auch fr den rechten ,zugang zu dem ,begriffe der ,religion drfte dies zweckmig sein4 ,es handelt sich bei dieser ,ablehnung der ,metaphysik immer um die ,behauptung der systematischen ,zentralitt der ,ethik4 #bc4 ,die ,ethik rckt seit ,sokrates in den ,mittelpunkt der ,philosophie4 ,dieses ,verhltnis bleibt bei ,platon ungeschwcht bestehen2 der ,vorrang der ,logik hat eine methodische ,bedeutung1 durch welche die ,position der ,ethik nur bestrkt wird4 ,und bei der ,komposition der ,platonischen ,dialoge tut es der ,ethik auch keinen ,eintrag1 da sie immer durchflossen und unterstrmt wird von den rein logischen ,problemen2 denn ihre ,eigenart und ihre ,prrogative werden berall dabei auer ,zweifel gestellt4 ,anders aber stellt sich ,aristoteles zu dieser ,lebensfrage der ,philosophie4 ,hier ist er mit vollem ,selbstbewutsein ganz und nur ,empirist1 der er sonst nur zur ,hlfte sein will4 ,sein ,argwohn gegen den eigentlichen ,sinn der ,idee trifft ins ,schwarze3 in der ,idee bekmpft er die ,idee des ,guten4 ,da es sonstwie ,ideen mit ,recht geben mag1 wrde er gar nicht bestreiten knnen1 aber da es eine ,idee des ,guten gebe1 das will er bestreiten2 denn die ,ethik soll nur eine ,erfahrungslehre sein1 deren ,quintessenz sogar in die ,praxis gelegt wird3 auf da wir ,gute werden4 ,nicht aber drfe die ,ethik eine ,ideallehre sein wollen von dem1 was das ,gute sei4 ,in der ,idee will ,aristoteles hauptschlich die ,idee des ,guten niederschlagen4 #bd4 ,und danach kommt nun seine ,metaphysik1 wie die ,nachfolger sie in der ,unterscheidung von ,logik und von ,ethik benannt haben4 ,denn es bleibt ja bei dem ,dualismus des ,aristoteles auch fr die ,ethik nicht einseitig und eindeutig beim ,empirismus4 ,das letzte ,wort1 das letzte ,kapitel dagegen geht ber diese praktische ,ethik hinaus2 es wird gar nicht mehr an den ,menschen angeschlossen4 ,ebenso verhlt es sich ja auch in dem ,aristotelischen ,buche der ,metaphysik mit den ,problemen des ,seins3 sie bleiben nicht auf das ,sein der ,natur beschrnkt4 ,und wie die ,metaphysik mit dem ,buche ber ,gott abschliet1 so die ,nikomachische ,ethik mit dem ,buche ber die ,eudmonie des ,denkens1 die nur dem gttlichen ,geiste zu eigen ist2 die fr den menschlichen ,geist in gnstigster ,deutung eine mystische ,zweideutigkeit bleibt4 ,nur der ,gegensatz zur systematischen ,ethik ist auch hier festgehalten4 #be4 ,dieser ,gegensatz zu einer reinen1 apriorischen1 idealen1 schpferischen ,ethik drfte einer der ,hauptgrnde sein fr die ,subordination der ,scholastik unter die ,autoritt des ,aristoteles4 ,denn weder ,gott1 noch das ,gute1 sollten die ,eigenprobleme der ,ethik bilden4 ,schon die ,unterscheidung des ,guten von ,gott wird hier anstig4 ,gott ist selbst das ,gute1 nicht nur das hchste1 sondern das einzige ,gute4 ,es soll kein ,unterschied gemacht werden zwischen dem ,gute und dem ,guten1 zwischen dem ,guten in ,gott und dem ,guten fr den ,menschen4 ,daher soll die ,metaphysik1 als eine zweite ,theologie1 den eigentlichen ,schwerpunkt der ,philosophie bilden3 damit dieser nur durchaus nicht in die ,ethik verlegt werde4 ,und weil der ,ethik diese ,prponderanz bestritten werden soll1 wird auch zwischen ,logik und ,metaphysik die ,differenz behauptet1 die jedoch nur durch ,gott und hchstens noch durch die ,seele begrndet werden kann1 wenn einmal diese beiden ,begriffe der ,ethik fremd bleiben sollen4 ,ohne diese ,tendenz gegen die ,ethik htte die ,differenz zwischen ,logik und ,metaphysik keinen verstndlichen ,sinn4 ,nur eine ,art von ,theologie1 welche der ,selbstndigkeit der ,ethik mitraut1 leitet berall den ,feldzug fr die ,metaphysik1 und der ,logik gegenber das ,feldgeschrei gegen den ,rationalismus und fr die ,intuition4 ,die ,feindschaft gegen die ,ethik ist und bleibt auch der ,grund der ,metaphysik1 wie sie nach ,kant wieder geltend gemacht wird4 #bf4 ,im ,mittelalter freilich mute die ,metaphysik auch abgesehen von der ,ethik1 ihrer selbst wegen und ihres ,verhltnisses zur ,theologie wegen1 selbstndig bleiben4 ,das ,prinzip des ,christentums selbst forderte dies4 ,denn in ihm bilden ,gott und ,mensch nicht zwei ,begriffe1 die beide etwa in die ,ethik1 mithin in den ,schwerpunkt des ,menschen verlegt werden knnten1 noch die beide1 wie immer getrennt oder vereinbart1 der ,metaphysik berantwortet blieben1 sondern diese beiden ,begriffe bilden eine ,einheit im ,gottesbegriffe des ,christentums4 ,daher kann die ,metaphysik nicht nur ohne ,beeintrchtigung der ,theologie aufrechterhalten werden1 sondern sie wird sogar ein wichtiges und allgemeines ,rstzeug derselben4 ,die ,probleme des ,seins werden dem dualistischen ,gottesbegriffe angeschmiegt1 dem sie daher auch auerhalb des ,dogmas zu einer logischen ,begrndung dienstbar gemacht werden4 ,es ist auch hier ,logik1 was als ,metaphysik gebraucht und benannt wird1 daher auch findet der ,begriff des ,nichtseins hier eine vielseitige ,verwendung4 #bg4 ,charakteristisch unterscheidet sich hierin die jdische von der christlichen ,philosophie4 ,whrend die christliche die ,metaphysik selbstndig bestehen lt1 zieht die jdische sie gnzlich in ihren ,bereich herein4 ,schon bei ,philo bahnt sich dieser ,weg an4 ,es wird keine ,scheidung bei ihm angestrebt zwischen seinem ,platonismus und seiner ,theologie2 und vielleicht erleichtert ihm auch der ,platonismus sein ,streben der ,verschmelzung beider ,kulturkrfte1 whrend ,aristoteles trotz seiner ,teleologie1 wegen seines ,dualismus1 zur ,ethik immer eine formalistische ,starrheit bewahrt3 dem lebendigen ,gedanken von ,gott sich entgegenstellt4 ,und ohnehin ist durch den ,logos1 zwar auch die ,vermittlung zwischen ,gott und ,mensch angebahnt1 ebenso aber diese auch vom ,wesen ,gottes selbst abgetrennt und nur auf die ,wirksamkeit ,gottes1 auf das ,verhltnis zur ,natur- und ,menschenwelt eingeschrnkt4 ,und wie der ,logos1 bleibt auch die ,philosophie berhaupt mit der ,religion nicht zwar mehr verschmolzen1 aber verbunden1 keines vom andern getrennt4 #bh4 ,und so bleibt es das ganze jdische ,mittelalter hindurch1 wie es wohl auch im ,islam1 der fr das ,judentum in seiner ,philosophie die geistige ,fhrung hat1 vorbildlich ist4 ,die ,philosophie soll nicht neben der ,theologie1 die ,theologie nicht neben der ,philosophie selbstndigen ,bestand haben2 der ,religion wird die ,lebenskraft abgegraben1 wenn sie der ,philosophie entblt wird4 ,diesen ,idealismus bringt schon der erste ,jude in dieser ,kulturgruppe1 der ,gaon ,saadja1 in dem ,titel seines philosophischen ,hauptwerkes zu einem prgnanten ,ausdruck4 ,emunoth we ,deoth drfte als ein aufzufassen und zu bersetzen sein3 die ,erkenntnisse der ,glaubenslehre4 ,so werden im ,titel schon beide ,geistesrichtungen zueinander in ,verhltnis gesetzt2 und es bleibt nur die ,zweideutigkeit bestehen1 nach welcher ,seite das bergewicht fllt3 ob der ,rationalismus die ,offenbarung einschrnken1 oder aber schlechterdings decken soll4 ,immerhin bleibt das ,verhltnis ein immanentes2 und es bedarf keiner aparten ,metaphysik4 ,durch ,maimonides wird diese ,immanenz im ,judentum befestigt1 und der ,rationalismus sucht sich selbst1 aller scheinbaren ,starrheit des ,rabbinismus entgegen1 berragend zu behaupten4 #bi4 ,vielleicht war es gerade diese ,immanenz der ,philosophie in der ,theologie1 welche der christlichen ,scholastik die ,benutzung der jdischen ,quellen erleichtert hat3 sie hat nicht sowohl ,judentum als vielmehr ,philosophie aus dieser ,theologie entlehnt4 ,und es hatten sich ja die beiden ,hauptquellen der antiken ,philosophie in diesem ,lager ausgebreitet3 der ,aristotelismus auf der ,platonischen ,grundlage1 und andererseits der ,neuplatonismus mit seiner ,tendenz zum ,pantheismus4 ,diese beiden ,richtungen durchziehen die gesamte jdische ,philosophie von ihren ,anfngen bis zu ihrem ,abschlu in ,spinoza4 ,und von ,spinoza geht wieder eine neue ,beeinflussung der deutschen ,philosophie berhaupt aus1 und insbesondere daher auf die ,philosophie der ,religion1 die in den neueren ,zeiten unvermeidlicherweise sich aus dem ,gesamtgebiete der ,philosophie abzweigen mu4 #cj4 ,so stehen wir denn wieder da1 wohin unsere ,erwgung ber den ,begriff der ,philosophie uns bereits gefhrt hatte4 ,die ,immanenz konnte nicht aufrechterhalten bleiben2 die bloe1 unbestimmte1 nicht systematisch dirigierte ,abzweigung aber bleibt haltlos und unmotiviert1 wenn nicht der ,mittelpunkt bestimmt ist1 von dem sie ausstrahlt4 ,dieser ,mittelpunkt ist uns im ,system der ,philosophie bestimmt4 ,wir sind daher auch der ,frage enthoben1 mit welcher ,eigenart des ,bewutseins wir der ,religion uns versichern und bemchtigen knnen2 denn nur aus dem ,system heraus kann eine solche ,bemchtigung erfolgen1 eine solche ,eigenart des ,bewutseins sich begrnden4 ,und diese ,einschrnkung mu ergnzt werden durch die positive ,bestimmung3 da die gesuchte religise ,eigenart eine neue ,erfllung fr den ,systembegriff der ,philosophie zu erbringen hat4 ,nicht in einer ,psychologie des ,bewutseins kann die ,eigenart der ,religion begrndet werden1 sondern nur innerhalb der ,systematik der ,philosophie4 #ca4 ,hier erheben sich nun aber gewichtige ,bedenken4 ,das ,system der ,philosophie scheint in den drei ,gliedern1 welche ,kant aufgestellt hat1 geschlossen1 und der vierte ,teil1 den unser eigener ,systemversuch in ,aussicht genommen hat1 kann diese ,bedenken nur verstrken4 ,alle ,richtungen des einen eigenen reinen ,inhalt erzeugenden ,bewutseins scheinen erschpft zu sein4 ,was knnte es noch ,anderes geben auer der reinen ,erkenntnis1 dem reinen ,willen1 dem reinen ,gefhle und der sie alle zusammenfassenden ,einheit des ,bewutseins8 ,daher bildet die ,wahl des ,gefhls fr die ,religion ein lehrreiches ,symptom1 welches zeigt1 da zum mindesten die sthetik in ,gefahr kommt1 beseitigt oder verkrzt zu werden1 wenn die ,religion eine selbstndige ,stellung im ,gefhl antritt3 und welche andere seelische ,potenz knnte sonst angesprochen werden8 ,es scheint daher durchaus aussichtslos1 eine ,bewutseinspotenz zu erdenken1 welche die ,eigenart der ,religion gewhrleisten knnte4 #cb4 ,indessen schwebt hier eine ,unklarheit vor4 ,ist es denn richtig1 da man eine ,art des ,bewutseins fr die ,religion zu erdenken haben soll8 ,und ist es richtig1 da man eine methodische ,grundfrage von dem ,gelingen dieser ,aufgabe abhngig macht8 ,ist es denn berhaupt richtig1 da man eine eigne ,art des ,bewutseins auszeichnen msse1 um die ,eigenart der ,religion zu ermglichen8 ,verwechselt man hier nicht die ,eigenart mit der ,selbstndigkeit8 ,vielleicht aber ist die ,eigenart nur mit dem ,beding festzustellen1 da die ,selbstndigkeit keine unbedingte sei1 sondern vielmehr von den drei oder vier systematischen ,richtungen des ,bewutseins getragen werde4 ,wenn es sich so verhalten sollte1 so wre es ein verkehrtes ,beginnen1 fr die so bestimmte ,eigenart eine eigene und selbstndige ,richtung des ,bewutseins zu erfinden4 ,jetzt haben wir den ,angelpunkt gewonnen1 aus dem der systematische ,begriff der ,religion ermittelt und gehoben werden kann4 ,und ehe wir die ,betrachtung ber die ,eigenart des gesuchten ,bewutseins wieder aufnehmen1 haben wir die ,vorbedingungen durchzudenken1 die in den systematischen ,richtungen des ,bewutseins fr die religise ,eigenart vorliegen und dem ,begriffe des ,systems gem verwendet und aufgesogen werden mssen4 ,,ii4 ,das ,verhltnis der ,religion zur ,logik4 #a4 ,wie in alter ,zeit1 wird auch heute noch darber gestritten1 ob der ,religion1 weil ,wahrheitsgehalt1 darum auch der ,anspruch auf ,erkenntnis zusteht4 ,von unserer ,methodik aus kann darber kein ,zweifel aufkommen4 ,wenn von der ,religion ,philosophie mglich werden soll1 so kann dieses ,problem nur in dem genauen ,sinne statthaft sein1 da die ,religion dem ,system der ,philosophie eingegliedert werde4 ,es gibt nur eine ,art von ,philosophie3 die systematische4 ,damit aber ist die ,frage nach der ,religion1 als ,erkenntnis1 in voller ,klarheit aufgelst4 ,die ,religion knnte nicht der ,philosophie zugehrig werden1 wenn nicht auf ,grund ihres ,eintrittes in die ,philosophie durch die ,pforte der ,logik4 ,wre die ,logik etwa nur fr die mathematische ,naturwissenschaft vorhanden1 oder wre sie bei den ,geisteswissenschaften nur die negative ,vorbedingung1 die positiv durch die ,ethik zu ersetzen wre1 oder htte diese selbst mit der ,logik gar keinen positiven ,zusammenhang8 ,und andererseits1 fat die ,ethik allein und ausschlielich alle ,probleme der sittlichen ,erkenntnis1 alle ,aufgaben der ,wahrheit in sich8 ,dann wre die ,religion aus dem ,gebiete der ,philosophie ausgeschlossen1 dem sie ja nur auf ,grund ihres ,zusammenhangs mit den aus der ,ethik abzweigenden ,geisteswissenschaften angehren kann4 ,ihr ,zusammenhang mit der ,ethik mithin bedingt zugleich ihren ,zusammenhang mit der ,logik4 #b4 ,aber auch der ,zusammenhang mit der ,ethik ist ja gar nicht ber allen ,zweifel sichergestellt4 ,an dem ,problem der ,metaphysik hat sich uns dies schon aufgedeckt4 ,die ,frage der ,selbstndigkeit will hier ber die der ,eigenart entscheiden4 ,da aber die ,selbstndigkeit der ,religion der ,ethik gegenber keinen zulssigen ,sinn mehr haben kann1 so kann die ,eigenart nur in den ,fragen ,problem werden1 welche den ,begriff des ,sittlichen scheinbar ber die ,ethik hinaus zur ,bestimmung bringen1 sei es da sie den ,umfang des ,begriffs erweitern1 sei es seinen ,inhalt verengen4 ,immer bildet das ,sittliche der ,ethik die ,grundlage und die ,voraussetzung des ,lehrstoffs und des eingeteilten ,stoffgebietes4 ,wenn jedoch diese ,voraussetzung der ,ethik uneingeschrnkt fr die ,religion zu gelten hat1 so bleibt in aller ,kraft die ,frage bestehen3 durch die ,hinzufgung welcher ,begriffe und welcher ,bestimmungen ihres ,anwendungsgebietes nicht zwar ber das ,sittliche hinaus1 sondern am ,sittlichen selbst die ,religion die ,eigenart eines einen eigenen ,inhalt rein erzeugenden ,bewutseins zu gewinnen vermag4 #c4 ,da zwischen ,kunst und ,religion ,beziehungen obwalten1 und demgem zwischen sthetik und ,religion ein ,verhltnis zu bestimmen sein werde1 das setzt die einfachste berlegung auer ,zweifel4 ,denn alle ,gebiete der ,kunst berhren diese ,grenze4 ,frher als ,herrensitze errichtet die ,baukunst ,gttertempel4 ,und dieselbe ,prioritt vollzieht sich in der ,plastik4 ,nicht allein ,homer hat den ,griechen ihre ,gtter gegeben1 sondern auch ,phidias ist an ihrer ,entwicklung beteiligt1 wennschon das ,epos sie erschaffen haben mag4 ,aber auch das ,drama1 ja sogar auch die ,lyrik ist eine ,mitschpferin der ,religion2 dafr gengt der ,gedanke an die ,psalmen4 #d4 ,und was sich historisch so leicht berschauen lt1 das wird durch die schlichteste ,erwgung besttigt4 ,wenn anders im ,unterschiede von ,erkenntnis und ,willen das ,gefhl die ,richtung bezeichnet1 kraft deren das ,bewutsein alle ,kunstgebilde hervorruft1 so kann man den ,inhalt dieses ,gefhls noch so unbestimmt denken1 ja dieses ,gefhl selbst1 als eine ,kraft des ,bewutseins1 noch so allgemein fassen3 man wird dennoch in dem ,gefhl und seinem unmittelbaren ,inhalt die ,beziehung zur ,religion als eine natrliche1 unausweichliche1 unersetzliche ansehen1 wie unbestimmt immer man den ,begriff der ,religion auch denken mag4 ,auch der ,anspruch der ,metaphysik auf die ,religion grndet sich nicht zuletzt auf diese universelle ,beziehung der ,religion zur ,kunst1 durch die sie erst ihre ,universalitt1 die in alle ,gebiete des ,bewutseins eingreift1 gewinnt und begrndet4 #e4 ,dieser ,zusammenhang ist ein so intimer1 da daraus eine besondere ,schwierigkeit entstanden ist1 nmlich eine ,kollision der ,mittel1 die fr die systematische ,begrndung der ,religion verfgbar sind4 ,wie die ,kunst auf das ,gefhl begrndet wird1 so beruft sich auch die ,religion auf das ,gefhl4 ,dasselbe ,gefhl kann jedoch nicht zwei ,probleme der ,systematik vertreten4 ,wenn aber dennoch die ,religion das ,gefhl in ,anspruch nimmt1 so erweist sich in diesem ,anspruch auf geradem ,wege der innere ,zusammenhang1 der zwischen ,religion und ,kunst besteht4 ,aber es entsteht daraus fr die systematische ,begrndung der ,religion eine schwere ,gefahr4 ,bevor wir indessen mit dieser ,frage uns befassen1 verfolgen wir zunchst weiter die ,aufgabe der systematischen ,begrndung4 #f4 ,die ,schwierigkeit1 die zwischen ,religion und ,kunstgefhl sich gezeigt hat1 leitet uns zu einer allgemeineren ,erwgung der ,schwierigkeiten hinber1 die fr die systematische ,begrndung der ,religion berwunden werden mssen4 ,es bestehen nmlich nicht nur mit allen ,richtungen des reinen ,bewutseins ,berhrungen der ,religion1 sondern diese ,berhrungen sind genauer so zu verstehen1 da sie einen ,teil des ,inhalts zur ,deckung bringen4 ,daher scheint kein eigenes ,problem fr die ,religion brigzubleiben4 ,sie ist ja in allen ,richtungen schon enthalten1 sofern sie sich mit ihnen berhrt4 ,man nimmt keine ,latenz an1 und es scheint daher1 da sie in allen schon sich entfaltet habe1 und da sie somit als eigene ,richtung erledigt sei4 ,diese ,inhaltsgleichheit zeigt sich schon an dem allgemeinen ,problem der ,wahrheit1 diesem gemeinsamen ,zielpunkt aller systematischen ,richtungen4 ,wir sagten schon1 da sich ohne dieses ,ziel kein ,zusammenhang zwischen ,religion und ,philosophie herstellen lasse4 ,das ,apriori der ,religion mu das ,fundament auch dieser philosophischen ,methodik bilden4 ,und durch dieses ,apriori ist die ,religion mit der ,erkenntnis verbunden4 ,alle ,bedenken dagegen mssen auf ,miverstndnissen beruhen4 ,die ,religion wrde allen echten ,kulturwert einben1 wenn sie der ,gemeinschaft mit der ,erkenntnis entrissen wrde4 ,wenn aber ihr ,zusammenhang mit der ,erkenntnis unlsbar ist1 so ist damit ihr ,zusammenhang mit der ,logik in aller ,strenge befestigt4 #g4 ,welche ,bedenken knnten denn dagegen sich erheben1 da die gemeinsame ,grundlage des wissenschaftlichen ,denkens auch fr die ,religion als ,vorbedingung gelten msse8 ,es ist doch wohl gar nicht anders zu verstehen1 als da die ,einwnde gegen diese ,grundforderung von ,zielpunkten herkommen1 welche der gesamten ,richtung der wissenschaftlichen ,philosophie zuwiderlaufen4 ,wenn die ,intuition dem ,denken der ,erkenntnis entgegengestellt wird1 so hat darauf schon ,mephisto geantwortet3 verachte nur ,vernunft und ,wissenschaft4 ,die ,vernunft ist die ,vernunft der ,wissenschaft4 ,und wenn anders die ,religion auf ,vernunft beruhen soll1 so kann es fr sie keine andere ,unterlage geben als die ,wissenschaft1 und kein anderes ,instrument und ,organ als die ,erkenntnis4 ,die ,prediger der ,intuition braucht man nicht erst an ihren ,frchten zu erkennen2 sie enthllen sich genugsam in ihrer ,aussaat1 bei der sie die ,pflugschar der ,erkenntnis nicht sowohl verschmhen1 als vielmehr mibrauchen4 ,die ,verchter der ,wissenschaft sind die schlimmsten ,feinde der ,religion4 #h4 ,gehen wir nunmehr zur ,betrachtung des ,inhalts ber1 den die ,religion zur ,erzeugung haben kann1 und der ihr dennoch mit den drei ,gliedern des ,systems gemeinsam sein soll1 so mu dieser ,inhalt samt und sonders an den ,begriffen ,gott und ,mensch zur ,gestaltung kommen4 ,vielleicht zwar ist es nicht durchaus notwendig1 da der ,inhalt der ,religion schlechthin identisch werde mit den ,begriffen von ,gott und ,mensch4 ,vielleicht ist es daher schon nicht richtig1 mit der ,ausschlieung ,gottes die ,religion aufzuheben4 ,und vielleicht knnte man diese ,konsequenz noch dahin steigern1 da es sogar nicht durchaus notwendig sei1 mit der ,ausschlieung des ,menschen die ,religion aufzuheben4 ,aber man mte dann eben fr ,gott1 sowie fr den ,menschen1 ,begriffe einsetzen knnen1 welche den homogenen ,inhalt der ,religion bilden wrden4 ,und dann wrde die ,frage entstehen1 in welchem ,sinne und ,grade der ,gleichartigkeit diese eingesetzten ,grundbegriffe zu denen von ,gott und ,mensch schlielich in ,relation stnden4 #i4 ,als solche ,grundbegriffe der ,religion von weiterem ,umfang knnten gedacht werden fr ,gott das ,universum1 und fr den ,menschen die ,seele4 ,wenn man aber mit diesen ,begriffen die ,religion entwickeln wollte1 so wrden wir sehen1 da auch von hier aus zu ,gott und ,mensch der ,weg hinausfhrt4 ,und wir wollen zunchst sehen1 da bei dem ,anfang mit dem ,universum und der ,seele von vornherein und prinzipiell der ,weg der ,erkenntnis beschritten wird4 #aj4 ,um uns fr diesen ,leitgedanken auf die richtige ,fhrte zu bringen1 bleiben wir nicht bei den ,verallgemeinerungen stehen1 die ,universum und ,seele bilden1 sondern halten uns an den noch allgemeineren ,begriff1 der der ,grundbegriff aller ,philosophie fr alle ihre ,grundrichtungen ist1 und der daher auch am besten beweisen kann1 da die ,religion zur ,philosophie gehrt1 wenn sie auch zu diesem ,grundbegriffe gehrig ist1 wenn sie zum mindesten an dem ,problem jenes ,grundbegriffes einen natrlichen und unbestreitbaren ,anteil hat4 ,ein solcher ,grundbegriff ist der des ,seins4 ,fr die ,religion gehrt es sicherlich zu den einleuchtendsten ,wegweisern ihres ,rationalismus1 da die mosaische ,urkunde1 und zwar in der ersten ,offenbarung an ,mose1 ,gott als den ,seienden offenbart4 ,ich werde sein1 der ich sein werde4 ,und wenn es selbst grammatisch richtiger heien sollte3 ,ich bin1 der ich bin1 so bleibt doch die ,verbindung mit dem ,sein bestehen1 die in der ,tempusform der ,zukunft nur noch krftiger wird in der ,abstraktion1 in der ,abkehr von allem ,wirklichen der ,gegenwart4 ,aber wenn selbst diese ,abstraktion nicht im ausdrcklichen ,gedanken vollzogen wre1 so bleibt durch die ,verbindung mit dem ,sein berhaupt auch die mit der ,zukunft gewahrt1 und es ist keinesfalls dabei die ,bindung an die sinnliche ,gegenwart bewiesen2 vielmehr ist die ,berufung auf das ,sein in dieser ,form der ,offenbarung1 der ersten ,selbstdarstellung ,gottes1 ein hinlngliches ,merkmal fr die ,grundtendenz dieser ,gotteslehre3 da dieser ,gott als das ,sein sich geltend macht4 ,es ist wie wenn er der ,philosophie zurufen wollte3 das ,sein ist nicht ausschlielich das ,problem der ,philosophie1 sondern nicht minder auch das der ,religion4 ,denn ob die ,philosophie das ,sein zu erkennen vermag1 das sei auer ,frage gestellt1 hier aber wird die ,forderung erhoben3 ,gott ist das ,sein4 ,und was diese ,these zu bedeuten habe1 das wird zum ,inhalte der ,religion gemacht4 ,dabei mu es ganz auer ,frage bleiben1 welche ,beziehung1 welche ,gefahr der ,beziehung sich aus dieser ,these fr die ,religion und fr ihr ,verhltnis zur ,wissenschaft ergeben knne4 ,diese ,fragen knnen selbst erst durch die ,verbindung der ,philosophie mit der ,religion so gestellt1 wie gelst werden4 #aa4 ,es ist aber nicht allein fr die ,religion von grundlegender ,bedeutung1 da sie in ,gott das ,sein sich zum ,problem setzt1 sondern1 allen ,bedenken der ,kulturkonflikte entgegen1 ist es von grundlegendem ,werte fr den ,kulturgeist der ,religion1 da sie sich mit diesem ,problem in fundamentale ,gemeinschaft versetzt mit der ,logik1 deren ,grundproblem das ,sein der ,wissenschaft ist4 ,es ist verfehlt1 hier einzuwenden1 da der ,begriff des ,seins in einem ,doppelsinne von der ,religion aufgenommen werde1 und da dadurch in den ,begriff des erkennenden ,geistes ein ,doppelsinn1 eine ,zweideutigkeit eingepflanzt wrde4 ,dieses ,bedenken entspringt einem methodischen ,irrtum2 denn es wird sich fragen1 ob dieser ,doppelsinn nicht vielmehr ein notwendiger1 nicht blo ein unvermeidlicher ist1 sondern da er den ,gedanken einer zweiten ,art des ,seins in sich enthlt4 ,und gerade dieser ,punkt wird zu einer wichtigen ,errterung fhren4 #ab4 ,es ist ja freilich bei dem ,rekurs auf literarische ,nachweise in einer solchen ,grundfrage von nebenschlicher ,bedeutung1 wie die biblische ,urkunde zu dieser philosophischen ,grundfrage sich stellt2 denn sie selbst haben wir als ein primitives ,literaturprodukt mit aller der einem solchen eigenen ,naivett wissenschaftlich aufzufassen4 ,es kommt aber auf die ,entwicklung an1 welche in der ,geschichte der ,religionen ein solcher naiver ,satz genommen hat4 ,und wenn nun gar der fragliche ,gedanke an sich die ,naivett des ,mythos bersteigt1 so kann es nicht hoch genug geschtzt werden1 da der primitive ,gedanke in einer strengen ,abstraktion des ,ausdrucks zur ,grundformel fr den ,gottesbegriff an jener urkundlichen ,stelle gemacht und fr alle ,zeiten und fr alle ,entwicklung in dieser abstrakten ,formulierung festgehalten wird4 #ac4 ,betrachten wir den ,zusammenhang1 in dem diese erste ,offenbarung ,gottes1 als des ,seins1 hervortritt4 ,mose wird am ,dornbusch zur ,befreiung seines ,volkes aufgerufen4 ,es ist nun charakteristisch1 wie der neue ,gott von dem alten ,gotte der ,vter sich unterscheidet4 ,mose sagt3 ,siehe1 ich komme zu den ,kindern ,israels und spreche zu ihnen3 der ,gott eurer ,vter hat mich gesandt zu euch1 da werden sie mir sagen3 was ist sein ,name8 was soll ich sagen zu ihnen8 ,da sprach ,gott zu ,mose3 ,ich bin1 der ich bin 44 ich bin hat mich gesandt zu euch 7#b4 ,m4 #c1 #ac74 ,hier wird also deutlich der ,gott mit dem neuen ,namen unterschieden von dem ,gotte eurer ,vter4 ,aber nur der ,name ist neu2 er ist nur eine neue ,bezeichnung fr den ,gott der ,vter4 ,dies besagt der folgende ,vers1 der offenbar fr den neuen ,namen in dem ,schlusatze gipfelt3 ,dies ist mein ,name fr immer1 und dies mein ,gedchtnis von ,geschlecht zu ,geschlecht4 ,mit solchem ,nachdruck wird der neue ,name eingefhrt als der fr alle ,zeiten geltende4 ,es sollte daher nicht mehr vorkommen1 da von dieser ,hervorhebung ,gottes1 als des ,seienden1 unterschieden wird der wahrhaft ,seiende im philosophischen ,sinn4 ,diese ,unterscheidung gehrt nicht zur ,bibelexegese4 ,nicht nur die ,bibel1 sondern auch die ,bibelexegese braucht nichts von ,philosophie zu wissen4 ,es gengt1 da ,kautzsch trotz dieser seiner nicht sachgemen ,bemerkung dennoch erklrt3 ,die ,stelle macht ,mose zum ,stifter des israelitischen ,monotheismus4 ,es ist nun durchaus lediglich ,sache der ,philosophie1 das ,verhltnis klarzustellen1 welches zwischen dem ,monotheismus und dem ,begriffe des ,seins besteht4 ,und wenn auch der ,zusammenhang der philosophischen ,probleme fr das ,problem des ,seins eine ,unterscheidung von dem ,begriffe ,gottes fordert1 so folgt daraus keineswegs1 da nicht dennoch der religise ,gottesbegriff zu dem philosophischen ,seinsbegriff in eine innerliche ,beziehung treten kann4 #ad4 ,es ist brigens auch die ,bedeutung der grammatischen ,einsicht nicht zu berspannen4 ,wenn dem ,futurum die ,bedeutung des ,prsens zuerteilt wird1 so wird dadurch eben auch die ,differenz zwischen ,gegenwart und ,zukunft verringert4 ,das ,sein wird nicht in der ,gegenwart festgelegt1 sondern es schwebt ber sie hinaus4 ,gegenwart und ,zukunft werden in diesem ,sein ,gottes verbunden4 ,und es bedarf nur eines ,vorblicks auf den ,grundgedanken des prophetischen ,messianismus1 um die ,tragweite dieses ,seins fr den ,gott der ,geschichte zu erkennen4 ,aber diese ,konsequenz des ,urgedankens haben wir jetzt noch nicht weiter zu betrachten2 an diesem ,punkte gengt es uns1 die hohe1 steile ,abstraktion zu wrdigen1 in welcher hier bei der ersten ,offenbarung der monotheistische ,gott sich darzustellen wagt4 ,denn was hat der ,redaktor sich gedacht8 ,wie soll der schlichte ,mensch in aller bisherigen ,zeit1 geschweige der ,israelit der ,vorzeit diese ,abstraktion sich zu ,verstande bringen8 ,dennoch heit es3 ,dies ist mein ,name und dies mein ,gedchtnis fr alle ,zeiten4 ,der ,text macht es unbestreitbar1 da das ,wesen des ,einzigen ,gottes in diesen ,begriff des ,seins gelegt wird4 ,und so ist es nicht zu verwundern1 da die religise ,spekulation ber ,gott und seine ,einheit gebunden bleiben mute an das ,problem des ,seins4 #ae4 ,damit aber ist festgestellt1 da die ,religion1 als ,theologie1 der ,verbindung mit der ,logik sich von vornherein und fr alle ,folgezeit nicht entziehen kann4 ,denn mochte immerhin innerhalb der reinen ,philosophie der ,begriff des ,seins nicht ausschlielich1 nicht vornehmlich sich auf ,gott beziehen1 so fordert dennoch die ,gemeinschaft dieses ,begriffes eine ,art von ,gemeinschaft ihrer anderen1 ihrer untergeordneten ,beziehungen2 schon die ,differenz ist durch diese ,gemeinschaft bedingt4 ,aber auerdem wird sich die ,frage erheben1 ob die ,gemeinschaft nicht auch positiv ,unterscheidungen hervorruft1 die nicht nur der ,religion zugute kommen drften4 ,damit blicken wir schon auf die ,ethik hinber4 #af4 ,bleiben wir indessen noch bei dem ,verhltnis zur ,logik stehen1 so gilt es zunchst1 ein ,vorurteil darin zu erkennen1 da man fr die ,bedeutung des ,monotheismus den ,schwerpunkt in die ,einheit legt3 er liegt im ,sein1 und zwar in der ,einzigkeit des ,seins1 welches das ,sein ,gottes ausmacht4 ,in diesem ,sein werden allerdings die ,unterschiede der ,zeiten hinfllig2 daher vermag noch am besten die ,zukunft dieses einzigartige ,sein1 das wahrhaft geistige1 das gttliche ,sein zu beschreiben4 ,und so erkennen wir von hier aus1 aus der ,differenz zwischen der ,einheit und dem ,sein1 aus der ,verwandlung der ,einheit in die ,einzigkeit noch genauer den uranfnglichen ,anteil des ,monotheismus am ,sein1 mithin an der ,logik1 die der philosophische ,mutterboden des ,seins ist4 #ag4 ,auch der ,zusammenhang des ,seins mit der ,einheit ist von historischer ,urbedeutung fr den ,zusammenhang des ,gottesgedankens mit der ,logik4 ,bevor ,parmenides ,sein und ,einheit verknpfte1 hatte ,xenophanes durch die ,einheit ,gott und ,welt verknpft4 ,so war noch vor der ,verbindung der ,einheit mit dem ,sein der ,natur die ,verbindung mit dem ,sein ,gottes erdacht worden4 ,und die ,eleaten wurden so die ,begrnder des ,pantheismus4 ,nicht fr ,gott wurde die ,einheit zuerst erdacht1 und auch nicht1 wie durch ,parmenides1 fr die ,natur1 fr den ,kosmos1 sondern ausdrcklich wurde diese ,verbindung als der ,sinn der ,einheit des ,kosmos bezeichnet3 ,diese ,einheit sei der ,gott4 ,die ,einheit des ,kosmos wurde gleichsam vorweggenommen1 ihr wurde keine genauere ,spekulation gewidmet2 sie wurde aber vom ,kosmos abgelst und auf ,gott bezogen1 in dem diese ,einheit des ,kosmos erst zur ,realisierung gelange4 ,am ,kosmos hat die ,einheit nur die ,bedeutung der ,ganzheit1 der ,gesamtheit 4 ,erst durch die ,beziehung auf ,gott und seine ,einheit wird die ,einheit des ,kosmos vollzogen3 in seiner ,einheit mit ,gott4 ,eigentlich also ist es die ,identitt1 der die ,bedeutung der ,einheit zukommt4 ,aber auch von dieser ,seite bleibt das ,verhltnis unverrckt zwischen den ,begriffen ,einheit1 ,sein und ,gott4 #ah4 ,parmenides lt zwar die ,identitt des ,seins mit ,gott fallen2 die ,einheit wird durch ihn zu anderen ,bedeutungen am ,sein entwickelt1 vorab zur ,beharrung2 aber die ,einheit selbst bleibt in ,wirksamkeit1 kommt zu neuer ,wirksamkeit am ,sein3 die ,identitt von ,denken und ,sein wird aufgestellt4 ,was bedeutet diese ,identitt1 als eine ,form der ,einheit8 ,eine ,epoche des ,geistes bezeichnet diese ,wendung4 ,jetzt erst fngt das ,leben und ,wirken des ,geistes an1 das ,selbstbewutsein des ,geistes4 ,der ,geist beginnt da selbstndig zu werden1 wo er von der ,natur sich unterscheidet1 um sie sich unterzuordnen4 ,die ,unterscheidung von der ,natur vollzieht sich aber durch die ,unterscheidung des ,geistes von der sinnlichen ,empfindung und ,wahrnehmung1 und die ,unterordnung durch die ,hervorhebung der ,spontaneitt und ,reinheit des ,denkens1 wodurch der ,unterschied von der ,empfindung erst vollendet wird4 ,das ist der ,sinn der ,eleatischen ,einheitslehre von ,sein und ,denken4 ,auch hier bedeutet die ,einheit die ,identitt von ,denken und ,sein1 aber sie beruht auf der ,einheit1 die vorher an dem gttlichen ,sein der ,natur vollzogen worden war4 ,jetzt erst vollzieht sich die wahrhafte ,begrndung dieser ,einheit3 durch das ,denken4 ,im ,denken erst entsteht und setzt sich die ,einheit ins ,werk4 ,vom ,denken geht diese ,einheit1 die das ,denken ausmacht1 auf das ,sein hinber1 und begrndet im ,sein die dort schon pantheistisch vorbereitete ,einheit4 ,jetzt erst wird sie durchgefhrt1 und bei dieser ,durchfhrung1 nmlich vom ,denken auf das ,sein und vom ,sein auf das ,denken1 geht die ,einheit wieder in die ,identitt ber4 ,aber die ,einheit1 im ,denken1 nicht in der ,wahrnehmung entstanden1 wirkt sich hier auch am ,sein des ,kosmos zur ,einzigkeit durch1 und das ist sehr lehrreich4 ,die ,einheit des ,kosmos bedeutet jetzt1 den frheren ,himmeln und ,welten gegenber1 die ,einzigkeit des ,universums mit dem ,einen ,schwerpunkte der ,kugel und seiner ,beharrung4 ,so wird auch hier die ,einheit des ,seins zur ,einzigkeit der ,natur gesteigert4 #ai4 ,diesen ,begriff des ,seins bringt der ,begriff des ,denkens zustande1 und in diesem ,begriffe des ,denkens entsteht der ,begriff des ,geistes4 ,es hngen demgem auch in der reinen ,philosophie der ,natur die ,einheit und die ,einzigkeit des ,seins mit der ,einheit des ,denkens und der ,einzigkeit des ,geistes zusammen4 ,denn wenn schon das ,sein einzig ist1 so um so mehr der ,geist1 der der bunten ,welt der ,sinne gegenbersteht4 ,nur das im ,denken gegrndete ,sein bildet keinen ,widerspruch gegen den ,geist2 denn die ,welt des ,denkens ist die ,welt des ,geistes2 die ,einheit verbindet ,sein und ,denken4 #bj4 ,es ist auch zu beachten1 wie die ,einheit ebenso auch ,denken und ,gott verbindet1 was ja schon bei ,xenophanes sich gezeigt hat4 ,und wie die ,eleaten durch die ,einheit ,denken und ,sein verbinden1 so verbinden die ,israeliten durch die ,einheit ,denken und ,gott4 #ba4 ,es wird daher auch erklrlich1 was man gemeinhin nicht auffllig genug findet1 da durchgngig in der alten ,bibel1 vom ,pentateuch zu den ,propheten und den ,psalmen das ,verhltnis zu ,gott als ,erkenntnis gefordert wird4 ,es ist nicht genug1 da der ,dienst1 die ,verehrung1 der ,gehorsam gegen ,gott gefordert wird3 mit dem eigentmlichsten ,nachdruck wird alles ,gewicht auf die ,erkenntnis ,gottes gelegt4 ,und diese ,aufgabe bleibt der ,leitgedanke fr alle ,entwicklung des ,monotheismus4 #bb4 ,aber noch ein anderes ,motiv wird hieraus verstndlich4 ,nicht nur die ,erkenntnis ,gottes wird gefordert1 sondern ebenso auch die ,liebe4 ,sie scheint ein ganz neues1 ganz anderes ,bewutseinsmotiv zu sein4 ,und oft genug tritt daher ,kollision und ,konflikt zwischen diesen beiden ,motiven1 dem intellektuellen und dem emotionalen1 ein4 ,der ,rationalismus bemht sich aber immer1 die ,einheit dieser beiden durchzusetzen4 ,und er tut dies vllig mit ,recht4 ,denn es wird auch gemeinhin nicht als auffllig empfunden1 wie die ,liebe zu einem ,wesen gedacht werden kann1 das jeder unmittelbaren ,beziehung mit dem ,menschen entrckt ist4 ,erkennen wird im ,hebrischen durchgngig gebraucht fr den geschlechtlichen ,verkehr1 und zwar fr den legitimen4 ,es bedeutet mithin die innigste ,vereinigung1 und daher als ,symbol die wahrhafte ,erkenntnis1 als ,vereinigung des ,geistes mit seinem ,inhalt4 ,durch diese ,identitt zwischen ,erkenntnis und ,liebe ist vielleicht die ,liebe erklrt1 die zunchst wenigstens nichts anderes zu bedeuten habe als die ,erkenntnis4 ,spter treten noch andere ,motive aus dem ,gottesgedanken zu dieser ,grundbedeutung der ,liebe hinzu4 ,aber um so aufflliger wird durch diese ,identitt mit der ,liebe das ,gebot1 der ,gedanke der ,erkenntnis4 ,wie kann es verstanden werden1 da der ,mensch eine dieser ,innigkeit entsprechende ,erkenntnis von ,gott gewinnen oder auch nur anstreben soll8 #bc4 ,darauf gibt es nur eine ,antwort1 welche wiederum in einer ,frage besteht3 wie kann es verstndlich werden1 da das ,denken mit dem ,sein in ,identitt kommen soll8 ,das ist eben der ,sinn des ,denkens1 und das ebenso der ,sinn des ,seins1 darin besteht die ,neuheit1 der neue ,wert dieser beiden ,begriffe1 da sie dieses ,wunder als solches einfhren4 ,denn auch hier mu man fragen3 wie kann ein ,denken so gedacht werden1 da es ,identitt mit dem ,sein eingeht8 ,und wie kann ein ,sein so gedacht werden1 da es mit dem ,denken ,identitt eingehen kann8 ,das aber ist eben der eigentliche ,sinn dieser beiden neuen ,begriffe1 bei deren ,entdeckung der dritte neue ,begriff1 der der ,einheit mitgewirkt hat4 ,wir schlieen also von der ,bedeutung der ,einheit fr das ,denken und das ,sein der ,natur auf die ,bedeutung der ,einheit fr die ,erkenntnis ,gottes4 ,dem ,eleatischen ,sein entspricht in der ,religion der ,begriff des ,einzigen ,gottes1 als des einzigen ,seins4 #bd4 ,das ist die neue ,folgerung3 die ,einzigkeit ,gottes bedeutet von vornherein nicht seine ,ungeteiltheit1 auch nicht nur seine ,unvergleichbarkeit mit anderem ,sein1 sondern schlechthin seine ,identitt mit dem ,sein1 so da dieser gegenber kein anderes ,sein in ,geltung bleibt4 ,wrde die ,religion sich in ,philosophie entfalten und ausbreiten1 so wrde sie danach ,kohelet zu ihrem ,kanon machen1 und die ,skepsis1 den ,schein1 die ,nichtigkeit ber alles angebliche ,sein verhngen4 ,der ,monotheismus hat jedoch positive ,aufgaben1 die ihn von dieser ,negative abrufen4 #be4 ,indessen sahen wir bereits bei ,xenophanes1 da nicht nur der ,skeptizismus die ,konsequenz von der ,einheit ,gottes ist4 ,allerdings war diese ,einheit1 wenn nicht eine bertragung1 so wenigstens eine ,analogie mit der ,einheit des ,kosmos1 und in dieser ,analogie selbst erst entstanden4 ,die ,welt hat ,einheit und ,gott hat ,einheit4 ,dieses letztere bedeutet aber3 ,gott hat ,einheit mit der ,welt4 ,die ,einheit wird hier zur ,identitt1 die erst bei ,parmenides zwischen dem ,denken und dem ,sein vollzogen wurde4 ,bei ,xenophanes ist nicht nur ,konsequenz1 sondern ,mitgedanke3 der ,pantheismus4 #bf4 ,so treten vom ersten philosophischen ,anfang an ,monotheismus und ,pantheismus in ,gegensatz zueinander4 ,so unvershnlich1 so unausbleibbar erkennen wir hier diesen ,widerspruch aus dem ,grundgedanken des ,monotheismus heraus4 ,gott allein1 daher der ,einzige ,gott1 ist das ,sein4 ,die ,natur darf sich nicht der ,identitt mit ihm anmaen4 ,er allein ist das ,sein4 ,seine ,einzigkeit bedeutet seine einzige ,identitt mit dem ,sein1 der gegenber alles andere vermeintliche ,sein zur ,schattenwelt des ,scheins und der ,nichtigkeit herabsinkt4 ,es gibt keinen ,ausgleich zwischen ,monotheismus und ,pantheismus4 ,das ,pan der ,natur ist der absolute ,widerspruch zur ,einzigkeit ,gottes4 ,und auch hieran ndert sich nichts dadurch1 da dieses ,pan fr das ,denken der ,natur ein wertvoller und notwendiger ,begriff ist4 ,denn man darf ja niemals vergessen1 da der ,monotheismus nur ein ,standpunkt des ,geistes zur ,welt ist1 der durch andere ,standpunkte der ,ergnzung bedarf4 ,der ,monotheismus ist ja nicht das ,prinzip der ,naturwissenschaft4 ,freilich ist aber auch die ,naturwissenschaft nicht der einzige ,standpunkt des ,geistes zur ,welt1 insofern diese auch die sittliche ,welt ist4 ,wenn der ,pantheismus eine ,berechtigung haben sollte1 so knnte er sie nur fr die ,ethik haben2 hier aber stehen wir bei dem ,verhltnis des ,gottesgedankens zur ,logik4 ,und fr dieses ,verhltnis bildet der ,pantheismus einen ,hemmschuh2 denn er bringt einen ,widerspruch nicht nur in den ,begriff ,gottes1 sondern auch in den der ,natur1 indem er beide in ,identitt setzt4 #bg4 ,identitt kann bestehen zwischen ,denken und ,sein und zwischen ,gott und ,sein2 aber im letzteren ,falle kann es kein anderes ,sein geben4 ,der ,pantheismus schafft selbst diesen ,doppelsinn fr das ,sein1 den er aber wieder aufhebt1 indem er das ,sein der ,natur mit ,gott gleichsetzt4 ,daher jedoch hebt er den ,doppelsinn im ,begriffe des ,seins nicht auf1 sondern er befestigt ihn4 ,das ist1 von aller ,beziehung auf die ,ethik1 von aller monotheistischen ,bedeutung ,gottes abgesehen1 der logische ,grundfehler im ,pantheismus3 da er den ,begriff des ,seins zweideutig macht4 ,deus sive natura1 sagt ,spinoza4 ,in diesem ,einen ,worte liegt sein logischer ,grundfehler4 ,und alle ,philosophie mu falsch und verkehrt sein1 wenn ihr ,verhltnis zur ,logik nicht einwandfrei ist4 ,diese ,einwandfreiheit mu auch bei den ,definitionen und den ,axiomen sich ausweisen4 ,es darf keine ,adquatheit der ,erkenntnis angenommen werden1 wenn das ,prinzip1 an welchem und fr welches die ,adquatheit angestrebt werden soll1 nicht als erstes ,erfordernis der ,axiome und der ,definitionen befolgt und klargestellt ist4 #bh4 ,der ,pantheismus mu daher einen ,widerspruch zum ,rationalismus und ,idealismus bilden3 er kann immer nur aus ,mystik erschlichen sein1 und mit ,mystik in ,verschleierung bleiben4 ,mystik aber vertrgt sich auch mit ,materialismus4 ,der ,rationalismus der ,religion hat noch andere ,bundesgenossen und ,leitgedanken empfangen1 auer denen der ,einheit1 der ,einzigkeit und der innigen ,erkenntnis4 ,die ,eleaten erhalten ihre ,fortsetzung in ,platon4 ,denn was an dem ,eleatischen ,begriffe des ,denkens noch unklar blieb1 das wurde auch durch ,sokrates noch nicht aufgehellt1 indem dieser den ,begriff in das ,denken einsetzte4 ,die ,rtselhaftigkeit dieser ,macht des ,denkens wurde dadurch noch nicht aufgeklrt und aufgehoben4 ,da kam ,platon und deckte den ,zauber auf1 der in dem ,denken wirksam wird4 ,er entschleierte das ,geheimnis und lste das ,rtsel dadurch1 da er es als ,rtsel aufhob4 ,ihr wundert euch1 so knnte er in mndlicher ,rede gesagt haben1 ber die ,zauberei1 die ich in das ,denken verlege1 so da es ,gebilde zu erzeugen vermag1 die aller ,wahrnehmung und aller ,phantasie entrckt sind4 ,wundert euch nicht1 sondern lernet es einsehen1 wie das ,denken methodisch vonstatten geht1 und welcher ,vorbereitungen und ,voraussetzungen es bedarf1 um vonstatten gehen zu knnen4 ,so kam ,platon zu seiner ,idee4 #bi4 ,er kam zu seiner ,idee von der strengen1 reinen ,wissenschaft aus1 von der ,mathematik4 ,und im damaligen ,schulgebrauche der ,mathematik1 der ja noch in den allerersten ,anfngen sich befand1 nannte man eine ,grundlage und ,voraussetzung fr jede mathematische ,arbeit1 mochte sie nun in ,grundstzen oder nur in ,grundbegriffen bestehen1 eine ,hypothesis4 ,die ,grundlegung ist mithin das ,erste in allem ,denken4 ,ohne dieses ,erste1 ohne diesen ,anfang gibt es keinen ,anfang1 und ohne den ,anfang keinen ,fortgang im ,denken4 ,das verhlt sich nicht nur so in der ,mathematik1 sondern diese ,methode -- ,platon schon brauchte fr seine ,idee den ,ausdruck der ,methode -- gilt fr alles ,denken des menschlichen ,geistes4 ,alles ,denken besteht und beruht in diesem ,setzen seiner ,aufgabe1 seiner ,probleme4 ,alle ,gedanken sind ,vorstze des ,denkens1 sind ,voraussetzungen1 ,probleme1 ,vorwrfe1 die es zu behandeln und zu lsen gilt4 ,so bedarf jede ,these ihrer ,hypothese1 die wiederum ihre ,hypothese ins ,unendliche alles wissenschaftlichen ,denkens hin fordert4 ,dieses unendliche ,denken1 unendlich rckwrts in der ,reihe der ,hypothesen1 unendlich vorwrts in der ,reihe der ,thesen1 es ist das echte1 reine1 seinen ,inhalt selbst erzeugende ,denken4 ,da aber fr alle ,unendlichkeit seiner ,gebilde in der ,kraft der ,hypothesis alles wissenschaftliche ,denken1 alles ,denken der ,idee wurzelt1 so ist alles ,denken der ,idee das ,denken der ,hypothesis4 #cj4 ,der ,terminus der ,idee konnte beibehalten werden1 obwohl er nur ein scheinbar subjektives ,moment1 das ,schauen 771 zum ,ausdruck bringt4 ,denn ist es nicht auch ein ,schauen1 in dem die ,hypothesis erdacht wird1 und verdient dieses ,schauen nicht eine bleibende ,auszeichnung8 ,wenn man bedenkt1 da der ,stil der grten ,geister sich in ,antinomien und ,paradoxien an das ,licht ringt1 so begreift man den ,zauber1 den das ,schauen fr ,platon hatte3 es ist ,sehen und wiederum nicht ,sehen4 ,beide ,bedeutungen liegen in der ,aoristform des griechischen ,wortes4 ,und beide ,bedeutungen bestehen nebeneinander4 ,von allen ,wahrnehmungen ist ,sehen die schrfste und objektivste4 ,aber ,denken ist nicht ,wahrnehmung1 daher auch nicht ,sehen4 ,so vertieft sich im ,denken das ,sehen zum ,schauen4 ,und ein ,schaugesicht ist die ,idee1 wie auch die ,propheten sich dieses ,bildes bedienten1 worauf schon ,fichte hingewiesen hat4 ,eine ,schau ist die ,idee1 die sich als ,hypothesis allem wissenschaftlichen ,denken vorsetzt1 zugrunde legt1 seinen ,vorwurf1 den ,inhalt seiner ,aufgabe vorbildet4 #ca4 ,eine wichtige ,konsequenz ergibt sich aus dem ,nebeneinanderbestehen dieser beiden ,bedingungen des ,denkens3 die ,idee ist die ,hypothesis und die ,hypothesis ist ,idee4 ,es kann nicht der legitime ,sinn der ,idee sein1 da sie zu erschauen wre anders als im ,wege und in der ,methodik des wissenschaftlichen ,denkens4 ,die ,idee ist ,hypothesis4 ,ebenso aber kann die ,idee nicht verflchtigt und nivelliert werden zu irgendeinem ,gebild1 sei es der ,wahrnehmung1 sei es der ,phantasie1 sei es allgemein der ,vorstellung1 oder gar einer ,eingebung4 ,die ,idee gehrt schlechterdings nur zum ,apparat des wissenschaftlichen ,denkens4 ,dieses ist zwar nicht eingeschrnkt auf das mathematische1 aber es mssen ,analogien mit ihm herstellbar werden1 wenn in anderen wissenschaftlichen ,problemen der ,begriff der ,idee statthaft werden soll4 ,niemals darf die ,idee mibraucht werden zu dem ,gebild eines auerwissenschaftlichen ,denkens4 ,der ,rationalismus ist die ,vorstufe des ,idealismus4 ,wenn das ,schauen soll ,denken werden knnen1 so kann dies nur auf dem ,grunde des wissenschaftlichen ,denkens zustande kommen4 ,das ,schauen1 das griechische ,schauen ist im lateinischen ,ausdruck zu neuer ,selbstndigkeit gekommen1 und die neueren ,sprachen haben diesen ,proze fortgesetzt4 ,so ist die ,intuition in den ,schein gekommen1 das ,erbgut des ,idealismus zu verwalten4 ,dieser ,schein ist verhngnisvoll fr die ,philosophie1 fr die ,religion1 fr alle ,kultur4 ,die ,intuition1 in sich ein ,blendwerk1 ist der leibhaftige ,widerspruch zum echten wissenschaftlichen ,denken4 ,nicht einmal zur materialistischen ,wahrnehmung bildet sie einen klaren ,gegensatz1 geschweige1 da sie sich anmaen drfte1 das ,recht des ,idealismus zu vertreten1 den sie ja schon in seinem ,ursprung1 dem ,rationalismus1 verleugnet4 ,aber mit dem ,pantheismus kann sich der ,intuitionismus fglich verbinden2 aus den beiden ,zweideutigkeiten entsteht das ,monstrum einer dritten4 #cb4 ,wenngleich auch gute und fruchtbare ,anstze der ,mystik an dieser ,verbindung ,anteil nehmen1 so darf dies nur als ein neues ,kennzeichen fr die beiden falschen ,begriffe angesehen werden4 ,der ,gottesbegriff entsteht fr die ,religion im natrlichen1 primitiven ,zusammenhange mit dem ,denken4 ,und seine geschichtliche ,entwicklung vollzieht sich in der ,lebendigkeit dieses ,zusammenhanges1 der sich immer genauer zu dem mit der ,logik1 wie sie in der vereinigten inneren ,geschichte von ,wissenschaft und ,philosophie entsteht1 entwickelt4 ,ohne ,zusammenhang mit der wissenschaftlichen ,logik gibt es keine ,religion von geschichtlichem ,charakter4 ,die ,mystik bildet nur ,seitenwege der ,religion4 ,und ohne den ,idealismus der ,hypothesis gibt es keine ,wissenschaft und keine wissenschaftliche ,logik2 daher drfte ohne sie auch keine ,religion zu erwarten sein6 ,die ,intuition jedoch vermag keine ,logik zu schaffen4 ,sie ist nicht nur ein ,seitenweg1 sie ist ein ,abweg des wissenschaftlichen ,denkens4 ,die ,heerstrae des ,denkens1 die im ,lichte der ,geschichte steht1 vollzieht der ,platonische ,idealismus kraft der ,fruchtbarkeit seiner ,methodik der ,hypothesis4 #cc4 ,wenn anders auch die ,ethik von der ,logik1 mithin von dieser ,logik der ,hypothesis-,idee abhngig sein mu1 so wird die ,frage entstehen1 und wir werden ihr nicht widerstehen1 oder gar ihr ausweichen wollen3 wie stehen die sittlichen ,ideen zu dem methodischen ,werte der ,idee als ,hypothesis8 ,und endlich1 wenn anders die ,religion im ,zusammenhange mit der ,ethik steht3 wie steht es um das ,verhltnis der ,gottesidee zu dem ,platonischen ,grundwerte der ,idee als ,hypothesis8 ,,iii4 ,das ,verhltnis der ,religion zur ,ethik4 #a4 ,gehen wir nunmehr auf den ,zusammenhang der ,religion mit der ,ethik ber1 um von ihr aus den ,anteil der systematischen ,philosophie an der ,religion zu erweisen1 so besteht hierin der ,begriff des ,monotheismus und sein sachlicher ,unterschied vom ,polytheismus3 da in ihm nicht sowohl ,gott den ,hauptinhalt bildet als vielmehr der ,mensch1 oder genauer ausgedrckt3 nicht ,gott allein und an sich1 sondern immer nur in ,korrelation zum ,menschen1 wie freilich daher auch gem der ,korrelation3 nicht der ,mensch allein1 sondern immer zugleich in ,korrelation mit ,gott4 #b4 ,schon hierdurch widerlegt sich1 da der ,kultus ein ,kriterium sei fr den ,begriff der ,religion1 wie von der ,religionsgeschichte dies angenommen wird4 ,vielmehr ist der ,kultus1 der1 in welchen ,formen immer1 ,opferdienst ist und bleibt1 ein berbleibsel des ,gtterdienstes1 der den ,zorn und ,neid der ,gtter beschwichtigen und der ,furcht vor der ,gewalt und der beltat der ,gtter ,milderung schaffen soll4 ,es ndert sich nichts1 wesentlich nichts1 wenn allgemach auch ,freundlichkeit an den ,gttern zutage tritt2 denn das alles verbessert nur den ,opportunismus zwischen ,gott und ,mensch4 ,religion entsteht erst1 wenn der ,mensch1 soweit es sich um das ,problem der ,religion handelt1 gleichsam ebenbrtig ,gott zur ,seite tritt4 #c4 ,dann bleibt das ,problem nicht das ,wesen ,gottes1 als eines ,dmon1 noch das des ,menschen1 als eines dem ,schicksal oder dem ,gtterwillen unterworfenen ,wesens1 sondern ein abstrakter ,begriff tritt alsdann in der ,religion auf und deckt sich mit den bisherigen beiden alleinigen ,begriffen der ,religion3 ,gott und ,mensch4 ,diesen ,wendepunkt bildet das bekannte ,wort des ,propheten ,micha3 ,er hat dir verkndet1 o ,mensch1 was gut sei4 ,hier sind die drei ,begriffe vereinigt4 ,der ,mensch ist aufgetreten1 an die ,stelle des ,israeliten getreten4 ,und ,gott hat ihn berufen1 um ihm ,kunde zu geben -- wovon8 ,etwa von sich8 ,oder vom ,menschen8 ,von beiden nicht4 ,die ,kunde bezieht sich auf etwas ganz anderes1 auf einen neuen ,begriff1 auf einen ,begriff mit dem ,schwergewicht der ,abstraktion3 das ,gute4 ,gbe es eine tiefere1 kompliziertere ,abstraktion in dem ganzen ,schatz der ,begriffe8 ,mit diesem ,begriffe entsteht die ,religion1 und zwar als ,monotheismus4 ,dieser ,begriff lt scheinbar sowohl ,gott zurcktreten1 wie auch den ,menschen3 als ob beide erst durch den ,begriff des ,guten entstnden und zu ,recht bestnden4 ,der ,satz ,michas ist nur die kurze ,formel1 in der sich der ganze ,prophetismus mit allen seinen ,zielen zusammenfassen lt4 ,nicht um ,gott dreht sich der ,propheten ,sinn1 ihr ,trachten und ihr ,handeln1 noch auch um den ,menschen in seinem empirischen ,dasein1 als ,volk und ,staat1 sondern ein neuer ,mensch1 die ,menschheit wird ihr ,begriff vom ,menschen4 ,und mit diesem neuen ,menschenbegriffe vernichten sie die ,gtterwelt und entdecken und offenbaren den ,einzigen ,gott der ,einen ,menschheit4 ,was das ,gute sei1 soll der ,gott verknden4 ,dazu beruft er den ,menschen4 ,was ist denn das ,gute8 ,ohne da wir die ,antwort ,michas wrtlich anfhren1 knnen wir sicher sein1 in bereinstimmung mit ihr zu kommen1 wenn wir antworten3 das ,gute ist fr den ,menschen die ,menschheit1 und um es so auszufhren3 fr ,gott wiederum auch nur die ,menschheit3 ihre ,gewhrung und ihre ,gewhrleistung fr den ,menschen4 #d4 ,das ist der ,inbegriff des ,prophetismus3 die ,realisierung der ,einen ,menschheit im messianischen ,zeitalter4 ,und das ist der ,inbegriff des ,messianismus3 die ,hoffnung1 die ,zuversicht auf diese ,zukunft der ,menschheit4 ,die ganze bisherige ,weltgeschichte1 und auch die ,jahrtausende1 die seitdem verflossen sind1 knnen gar nichts beweisen gegen diese ,zuversicht1 welche den ,inhalt der neuen ,religion bildet4 ,wie das ,denken sich abkehrt von der ,wahrnehmung und der in ihr sich darstellenden ,wirklichkeit1 so wendet sich die ,religion des ,messianismus ab von der ,vergangenheit und der ,gegenwart2 ein neuer ,zeitbegriff wird von ihr fr den ,menschen in ,korrelation zu ,gott geschaffen3 die ,zukunft4 ,sie allein erfllt die ,zeit2 sie allein macht die ,zeit lebend1 wahr und gehaltvoll4 ,was sonst als ,zeitinhalt erscheint1 ist nur ,schattengebild2 es schleicht daher und hinkt blutleer nach1 whrend die ,zukunft allein den ,pulsschlag des ,lebens hat -- des wahrhaften ,seins1 wie es bei den ,eleaten im ,denken ersteht4 ,und wie dort der ,eine ,gott -- der dort jedoch mit dem ,kosmos identisch ist -- das ,eine ,sein hervorbringt1 so bringt er hier die ,eine wahrhafte ,zeit fr die ,eine ,menschheit hervor4 #e4 ,haben wir so im ,ursprung der ,religion ihre ,blutsgemeinschaft mit der ,ethik erkannt1 so ist auf dem ,boden der ,ethik selbst dieser ,zusammenhang ferner zu betrachten4 ,auch ,sokrates geht von dem ,problem des ,guten aus4 ,und auch er erfindet dabei den ,begriff des ,menschen2 erfindet den ,begriff berhaupt am ,begriffe des ,menschen4 ,denn ber die einzelnen ,berufsarten hinweg1 in die sich das ,leben und ,treiben der ,menschen abspaltet1 ruft er sie auf und erweckt sie zu der einheitlichen ,aufgabe des ,menschen4 ber alle ,ntzlichkeiten und ,opportunitten der ,lebensdienste1 denen die ,berufssklaven zustreben1 fragt er ihnen das ,problem des ,guten aus ihrer ,seele heraus4 ,so verbindet auch er mit dem ,begriffe des ,menschen den ,begriff des ,guten4 #f4 ,mit ,sokrates aber ist erst in der reinen ,philosophie der ,gedanke des ,guten aufgekommen2 aber seine ,begrndung konnte der ,sokratische ,begriff berhaupt1 mithin auch der des ,guten1 noch nicht zu ,ende fhren4 ,der ,gedanke tritt wie ein ,wunder auf1 oder wie ein ,kunstgriff des menschlichen ,denkens4 ,der ,begriff mute ,idee werden4 ,das gilt nicht nur fr die ,logik und die ,wissenschaft1 sondern beinahe noch mehr fr die ,ethik4 ,und ,platon brachte diese ,vollendung1 in der er der ,ethik ihre ,begrndung1 dem ,begriffe des ,menschen seine ,grundlegung schuf4 ,denken war es1 was diese ,menschen in der ,ethik und fr sie entdeckten4 ,diese ,souvernitt des ethischen ,denkens1 entgegen der ,wahrnehmung in ihrer ,wirklichkeit1 entgegen den ,trieben 7des ,begehrens7 und subjektiven ,motiven offenbart sich in dem methodischen ,grundgedanken der ,republik4 ,die ,seele des ,menschen1 mithin sein ,begriff1 seine ,idee1 lasse sich1 sagt ,platon1 besser und genauer im ,makrokosmos des ,staates als im ,mikrokosmos des menschlichen ,individuums erkennen4 ,wiederum dieselbe ,richtung der ,grundkraft des ,denkens3 die ,abkehr von der ,wahrnehmung und ihrem ,gegenstande1 den der empirische ,mensch bildet1 und der ,aufstieg zum ,menschen1 wie der ,prophet sagt2 zum ,staate1 wie der ,hellene sagt4 ,die ,menschheit aber1 zum ,unterschiede vom ,menschen1 wird hier1 wie dort1 der neue ,mensch1 hier der ,ethik1 wie dort der ,religion4 ,der ,mensch1 als ,staat1 das ist der ,anfang vom ,menschen der ,menschheit4 ,denn auch in der messianischen ,zukunft werden die ,vlker der ,menschheit nicht anders zur ethischen ,vereinigung kommen als in dem ,staatenbunde der ,vlker selbst4 #g4 ,indessen erschpft sich hiermit nicht die ,analogie zwischen ,ethik und ,religion4 ,erstlich werden wir fragen1 ob in der ,ethik kein ,platz sei fr ,gott8 ,ob1 wenn ,platon diesen ,platz nicht bestimmt haben sollte1 er in der ganzen ,folgezeit dort nicht ,raum gewonnen habe8 ,ferner wird zu fragen sein1 wie die ,grenzbestimmungen erfolgt sein werden unter den ,ideen fr die ,idee des ,guten1 und daher zwischen der ,ethik und der ,logik4 ,hier stehen wir an der echten ,pforte der ,metaphysik1 die an dem ,kreuzungspunkte liegt1 wo ,natur- und ,geisteswissenschaft sich scheiden1 wo die ,logik zu ,ende geht1 und die ,ethik beginnen wird4 ,diese ,probe ward auch der ,ideenlehre gestellt1 und ,platon hat sie bestanden4 ,er fragte sich1 ob seine ,grundmethodik dasselbe ,gewicht an ,wahrheitsgeltung erlangen knne an dem ,problem des ,guten1 wie an den mathematischen ,ideen und kraft ihrer an dem ,problem der ,natur4 ,diese ,frage erhob sich in neuer ,schrfe4 ,denn den mathematischen ,ideen und ,lehrstzen wird kein ,abbruch getan1 wenn man ihre ,abhngigkeit von den ,axiomen anerkennt1 wenn man die ,axiome als die ,grundlegungen begreift1 die voraufgehen mssen1 wenn auf ihrem ,grunde die ,lehrstze aufgerichtet werden sollen4 ,man sagt hierbei nicht1 es sei sonach alles auf ,flugsand gebaut2 denn das ,schwergewicht dieser ,grundlegungen wird richtig eingeschtzt4 ,man geht auch ber den oberflchlichen ,einwand zur ,tagesordnung der ,forschung ber3 da diese ,grundlegungen ja nur relativ und provisorisch seien4 ,sei es drum2 mgen immer neue ,hypothesen zu erdenken sein4 ,die ,einsicht aber hebt die ,grundlegung ber jeden ,verdacht der willkrlichen ,subjektivitt hinweg3 da anders die ,forschung berhaupt nicht anfangen kann1 da anders die ,forschung ein wahrhaftes ,fundament nicht gewinnen kann1 es sei denn durch die ,grundlegung4 ,die ,grundlegung ist der ,grund alles wissenschaftlichen ,denkens2 es gibt keinen anderen1 und dieser ist der zulngliche4 #h4 ,kann hingegen auch dem ,problem des ,sittlichen gegenber diese methodische ,einsicht volle ,beruhigung geben8 ,sucht und fordert die ,realitt des ,sittlichen keine hhere ,brgschaft1 als welche die ,idee1 als ,hypothesis1 zu gewhren vermag8 ,steht das ,gute auf derselben ,stufe der ,geltung1 der ,wissensforderung und des ,geltungsanspruchs1 auf der die mathematischen ,ideen stehen1 insofern sie den ,grund der ,natur bilden8 ,darf ich auch hier alle ,ruhe zu finden glauben bei dieser ,weisheit letztem ,schlu3 da eine bessere ,gewiheit nur ,illusion sei1 da die letzte ,brgschaft der ,wahrheit auch hier in dem ,werte der ,idee als ,grundlegung bestehe8 ,und wenn es richtig sein sollte1 da eine andere ,art der ,gewiheit schlechterdings nicht mglich sei3 sollte nicht dennoch wenigstens die ,frage ein notwendiges ,problem bilden1 damit an dieser ,frage die ,differenz der ,probleme zwischen dem ,sittlichen und der ,natur der ,wirklichkeit zu einer methodischen ,formulierung gebracht werden knne8 ,die ,frage selbst hat methodische ,bedeutung und daher wohl auch ,fruchtbarkeit1 wenngleich auch nicht in jedem ,sinne ihre positive ,lsung statthaft sein sollte4 ,platon hat diese ,kreuzfrage an seine ,methode gestellt1 und er hat auf ,grund derselben unter den ,ideen die ,idee des ,guten ausgezeichnet4 ,er hat sie als die wichtigste ,idee 7 7 bezeichnet4 ,an dem ,gleichnis mit der ,sonne hat er sie ber alle ,sichtbarkeit und ,erkennbarkeit hinausgehoben1 whrend er ihr1 wie der ,sonne1 nicht nur den ,grund der ,sichtbarkeit1 sondern auch den ,grund des ,seins und des ,wachstums zusprach4 ,wie man jedoch nicht den ,helios sehen kann1 sondern nur seinen ,sprling1 das ,licht1 so knne auch er das ,gute selbst nicht bestimmen1 sondern nur seinen ,sprling3 der aber ist doch immer die ,idee des ,guten selbst4 ,wie hebt sich nun der ,widerspruch1 da der ,ideenlehrer das ,gute selbst1 wie den ,helios1 nicht bestimmen knne1 dennoch aber in der ,idee des ,guten seinen ,sprling anerkennt8 ,die ,idee des ,guten bleibt also trotz alledem das echte ,ebenbild des ,vaters2 die ,idee darf auch beim ,guten fr das ,gute selbst ihr methodisches ,zeugnis ablegen4 #i4 ,der ,widerspruch entsteht und hebt sich im ,begriffe der ,idee4 ,die ,idee1 als solche1 kann nur methodische ,grundlegung sein2 aber fr die ,idee des ,guten entsteht das berechtigte ,verlangen1 da sie mehr sein mchte1 mehr bedeuten sollte4 ,worin liegt die ,berechtigung dieses ,verlangens1 wenn doch seine methodische ,befriedigung versagt bleiben mu8 ,sie liegt in dem ,werte1 den der ,geist dem ,guten beilegt ber alles ,natrliche und seine ,wissenschaft hinweg4 ,dieses ,verlangen darf nicht gestillt1 nicht befriedigt werden1 weil dieser ,wert nicht geschmlert1 nicht erschttert1 nicht verringert werden darf4 ,dennoch aber darf diesem ,problem kein anderer ,grund gelegt werden1 als der in der ,grundlegung liegt1 weil ,ethik und ,logik zwar voneinander im ,inhalte des ,problems unterschieden1 aber im einheitlichen ,denken nicht voneinander abgetrennt werden drfen2 weil ,natur und ,sittlichkeit als ,probleme ihrem ,inhalte nach unterschieden1 aber als methodische ,probleme1 als ,probleme der ,erkenntnis vereinigt bleiben mssen in der ,einheit der ,methode4 ,so dachte ,platon2 so begrndete er den ,idealismus in seiner doppelten ,gestalt3 als ,logik und als ,ethik4 ,und so zeichnete er die ,bahn vor1 die nach langen ,jahrhunderten ,kant wieder einrichtete4 #aj4 ,platon hat den ,unterschied im ,inhalt und ,werte zwischen ,logik und ,ethik nicht nur durch das ,gleichnis beschrieben2 seine abstrakte ,dialektik hat an der ,grenzbestimmung dieses ,inhalts der ,erkenntnis denjenigen ,begriff geschaffen1 in dem die ,metaphysik ihren ,ursprung hat1 und immerfort ihren ,eigenwert behauptet4 ,indem er die ,idee des ,guten als die hchste ,idee proklamiert1 erhebt er sie auch ber das ,niveau des ,seins1 auf dem alle anderen ,ideen sich bewegen3 die ,idee des ,guten sei jenseit des ,seins 7 74 ,die folgenden ,worte erklren genugsam den ,sinn dieses wundersamen bertreffens3 nur die ,kraft der ,wrde 7 7 soll dieses bertreffen bedeuten4 ,dennoch lt es sich verstehen1 wie die unmittelbare und alle sptere ,folgezeit ber diese ,einschrnkungen hinweggesehen1 und nur auf die ,erfllung geachtet hat1 die hier so mchtig1 so gewaltig dargereicht wird fr das ,verlangen1 das in aller ,folgezeit an ,mchtigkeit nicht verloren hat4 ,es ist aber so aus der ,jenseitigkeit des ,seins1 die hier nur bedeutet die ,jenseitigkeit zu dem durch die mathematischen ,ideen begrndeten ,sein1 jene ,jenseitigkeit zu allem ,denken1 zu aller ,erkenntnis geworden1 welche das ,problem der ,metaphysik bildet1 und vermge dessen ihr die allgemeine ,heimat der ,philosophie nicht gengt1 so da sie zur ,religion hinberwandert1 oder die ,religion bei sich aufnimmt4 ,so ist aus der ,selbstrechtfertigung der ,ideenlehre die ,transzendenz des ,guten entstanden4 ,und so ist es erklrlich1 da man alsbald1 da der ,monotheismus in das abblhende ,griechentum eindrang1 in ihm ,gott erkannte und mit ihm identifizierte4 ,dem ,gipfel1 den die ,ideenlehre in dieser ,messung des ,guten mit der ,idee1 als ,grundlegung1 bildet1 wurde dadurch zwar die ,spitze abgebrochen1 die ihn mit dem ,fundamente seines ,erdreiches verbindet1 aber der ,gipfel blieb doch in seiner ,isoliertheit und ,ferne am ,horizonte des ,denkens aufragend4 ,das ,gute war nun als das ,problem des ,sittlichen ausgezeichnet1 und die ,ethik war von der ,logik unterschieden1 aber durch die ,idee mit ihr in ,zusammenhang erhalten1 wenngleich dieser wiederum in die ,metaphysik gelegt wurde4 #aa4 ,es sei hier nur noch kurz daran erinnert1 da dieser ,zusammenhang auch noch durch andere ,begriffe festgehalten wurde1 methodisch durch den ,begriff des ,zwecks1 dessen ,leugnung daher bei ,spinoza charakteristisch fr seine ,ethik und nicht minder auch fr ihr ,verhltnis zur ,logik ist4 ,unter den ,inhaltsbegriffen aber mute ja schon der ,begriff des ,menschen fr die ,behauptung des ,zusammenhanges mit der ,logik sorgen1 da der ,mensch biologisch und anthropologisch nicht von der ,logik abgelst werden kann1 seiner anderen ,bedeutung nach aber gnzlich das ,gebiet der ,ethik ausfllt1 so da es bedenklich und daher gnzlich aufgegeben wurde1 den ,begriff ,gott neben dem ,hauptbegriffe des ,menschen in die ,ethik aufzunehmen4 ,so sehr sollte sie ausschlielich die ,lehre vom ,menschen sein4 ,wenn dadurch nun aber wiederum der ,zusammenhang der ,ethik mit der ,religion aufgehoben wurde1 so trat hiergegen die ,metaphysik in die ,bresche1 um diese ,lcke zu berbrcken4 ,vornehmlich hingegen sollte das ,gute1 als das ,problem des ,menschen1 den ,gegenstand der ,ethik bilden4 ,so ging es durch ,altertum und ,mittelalter auf die ,neuzeit hinber4 ,auch ,kant hielt den ,zusammenhang der ,religion mit der ,ethik in der przisen ,weise fest1 da er die ,theologie nur als ,ethiko-,theologie gelten lie1 die ,ethik mithin der ,religion als ihre ,voraussetzung vorbaute und unterbaute1 dennoch aber auch als ein besonderes ,verhalten des ,bewutseins sie bestehen lie4 ,wir kommen hierauf zurck2 jetzt aber setzen wir zunchst die vorlufige ,musterung unter den ,gliedern des philosophischen ,systems fort4 #ab4 ,kant hatte nmlich als drittes ,glied des ,systems an ,logik und ,ethik die sthetik angefgt4 ,als ein ,systemglied war diese bisher nicht selbstndig geworden1 obschon ihre ,probleme und ihre ,grundbegriffe bei ,platon bereits mehr als auftauchten und fortan nicht verschwanden1 sondern bei ,plotin schon eine bedeutsame ,gruppierung erfuhren4 ,indem nmlich ,plotin ,gott als den ,urquell des ,schnen annahm1 setzte er das sthetische ,problem in den innigsten ,zusammenhang mit der ,religion und bei seiner ,platonischen ,methodik mit der ,ethik und der ,logik4 ,dennoch war der ,gedanke des ,systems bei ihm noch nicht reif geworden1 und alle tiefe und sinnige ,spekulation ber das ,schne und ber die ,kunst konnte weder im ,altertum1 noch selbst in der neueren ,zeit1 die ,selbstndigkeit der sthetik hervorrufen1 bis sie aus dem ,probleme des ,systems heraus bei ,kant als ,konsequenz sich ergab4 #ac4 ,da nun aber fr dieses dritte ,glied1 nachdem fr die beiden ersteren ,erkenntnis und ,wille1 die ,grundkrfte des ,bewutseins1 aufgeboten waren1 keine andere brigblieb als das ,gefhl1 so war es unvermeidlich1 da der ,zusammenhang der auf das ,gefhl begrndeten sthetik mit der ,religion noch lebendiger wurde1 sogar als ,kollision empfunden werden mute4 ,die ,religion hat zu ihrem ,angelpunkte ,gott4 ,um ,gott aber scheint sich auch in der ,kunst alles zu drehen1 alle ,gegenstnde von ihm durchdrungen1 alle ,probleme von ihm durchleuchtet zu werden4 ,welcher ,gott ist nun der echte und welcher der ursprngliche8 ,man braucht nur an das alte ,wort ,herodots zu denken1 da ,homer den ,griechen ihre ,gtter gemacht habe1 und wie sich dies auch fr die ,plastik bewhrt1 um die ,gefahr dieses intimen ,zusammenhangs hier zu erkennen4 ,freilich zerbricht das ,bilderverbot des ,dekalogs diese anscheinende ,identitt1 und so hat der ,monotheismus durchgngig seine ,selbstndigkeit im ,gottesbegriffe gegenber allem ,mythos und aller ,bildnerei behauptet4 #ad4 ,indessen hat es ja die ,kunst doch nicht allein mit ,gott zu tun1 sondern vornehmlich mit dem ,menschen1 mit der ,natur des ,menschen in ,leib und ,seele und mit dem ,menschen der ,natur1 in der ,landschaft und in seinem geschichtlichen ,milieu4 ,und mehr noch als bei ,gott in dem ,gefhle eines ,unendlichen1 tritt beim ,menschen das ,gefhl in der unmittelbaren ,menschenliebe zu seiner ,doppelnatur in ,kraft4 ,nicht der ,zeichenbildens- noch berhaupt der ,ttigkeitstrieb bringt an sich den ,kunsttrieb hervor1 sondern wenn er nicht durch technische ,mittel vorgebildet und ausgerstet wrde1 so wrde er zwar verdorren1 aber dennoch aufkeimen aus der ,urkraft der ,menschenliebe heraus4 ,der ,mensch sucht den ,menschen1 die ,sehnsucht nach ihm kommt seiner ,auffindung entgegen1 und beseelt und begeistet seine ,betrachtung4 ,der ,mensch ist selbst das ,geschpf der ,kunst1 das gilt fr alle ,kunst4 ,wenn es keine ,religion gbe1 so wre die ,kunst die ,offenbarung des ,menschen1 und wenn es keine ,ethik gbe1 so wre die ,kunst der ,abdruck dieser ,offenbarung4 ,so unmittelbar hngt im ,menschen die ,religion mit der sthetik zusammen4 #ae4 ,es bedarf nur des kurzen ,hinweises andererseits auf den ,kultus1 um die ,durchfhrung dieses ,zusammenhangs bis in die ,gefahr der ,verschmelzung hinein zu berschauen4 ,der ,gtterdienst schon erfindet dieses ,doppelleben des religisen und des sthetischen ,menschen1 und der ,monotheismus gestaltet das ,verhltnis immer durchdringender1 so da der moderne ,mensch in ,zweifel kommen konnte1 ob seine ,religiositt nicht vielmehr sthetische ,gesinnung sei1 und ob daher die ,kunst nicht berufen sei1 die alte ,religiositt zu entsetzen4 ,in der ,tat konnte ja niemals der ,kultus auf ,poesie und ,musik verzichten1 auch wenn er schon dem ,bilderdienst entsagen wollte4 ,und was den ,menschen und das ,menschliche betrifft1 so blieben ,religion und ,kunst miteinander in ,wetteifer4 ,konnte doch ,schiller die ,losung fr die ,kultur ausgeben1 da die ,erziehung der ,menschheit zur ,sittlichkeit der sthetik zu berantworten sei1 und da die sthetische ,erziehung allein zum ethischen ,ziel gelangen knne4 ,so ist nicht allein die ,idee der ,humanitt zur ,ausbildung gekommen1 sondern durch die ,christologie nebst ihrem gesamten sthetischen ,apparate in der ,geburt und dem ,leiden ,christi ist mit dem ,menschenbegriffe zugleich auch der ,gottesbegriff sthetisch geworden2 er hat nicht nur seine ,ausschmckung1 sondern auch eine ,art von ,begrndung im sthetischen ,problem erhalten4 #af4 ,denn dieses sthetische ,problem war ja nicht nur objektiv bestimmt und ausgezeichnet durch die ,liebe zum ,menschen1 sondern auch subjektiv1 vielmehr methodisch durch diese ,liebe1 durch das ,gefhl1 das nunmehr zu einer eigenen ,grundrichtung des ,bewutseins ausgezeichnet wurde4 ,dieses ,gefhl aber schmiedete von neuem den ,zusammenhang zwischen ,religion und ,kunst4 ,denn wo anders im ,bewutsein ist das ,strombett1 in dem das ,urgefhl der ,liebe sich ergiet als in der ,schaffenskraft der ,kunst8 ,wenn nun auch die ,religion durch die ,liebe zu ,gott und zum ,menschen an diesem ,grundgefhl ,anteil hat1 so kommt sie in ,gefahr1 in ,kunstgefhl sich aufzulsen2 so unentrinnbar ist ihr ,zusammenhang mit der sthetik4 ,und es ist ja nicht allein das ,gefhl als ,liebe1 welches diesen ,konflikt herbeifhrt1 sondern alles ,streben ber das ,endliche1 ,sinnliche der ,natur und der ,menschenwelt hinaus1 alle ,sehnsucht nach dem ,unendlichen gehrt diesem ,gefhle an und regt sich unter seinen ,schwingen3 wie htte es da vermieden werden knnen1 da auch aus dem ,gesichtspunkte des ,gefhls die ,berhrung von ,religion und sthetik zur ,kollision fhrte8 #ag4 ,indessen hier gerade mu der ,umschwung der ganzen ,betrachtungsweise sich vollfhren lassen4 ,wenn das ,problem des ,systems der vorherrschende ,leitgedanke bleibt1 jedes ,systemglied aber durch eine reine ,richtung des erzeugenden ,bewutseins bestimmt und vertreten wird1 so kann das ,gefhl nicht zweimal auftreten1 nicht fr zwei ,glieder einzustehen haben4 ,und es mte alsdann entweder die ,kunst und demgem die sthetik in die ,religion aufgehen1 oder umgekehrt die ,religion in die ,kunst4 ,die methodische ,leitung erweist sich hier in ihrer ,differenz von einer formalistischen ,schablone1 indem sie vor ,verirrung schtzt und die ,grenzpfhle ebenso zwischen den ,arten des ,bewutseins1 wie zwischen den ,gliedern des ,systems aufrechterhlt4 ,wenn jedoch so als eine systematische die ,selbstndigkeit der sthetik gewahrt bleibt1 so bleibt andererseits der ,raum offen fr eine ,selbstndigkeit der ,religion1 unabhngig von der ,richtung des ,gefhls4 ,und so wird die ,methodik des sthetischen ,gefhls positiv fruchtbar fr eine neue ,selbstndigkeit der ,religion1 und sie beseitigt die ,gefahr einer falschen nicht methodisch-systematisch begrndeten ,selbstndigkeit4 #ah4 ,indessen ist freilich auch noch eine andere ,mglichkeit nicht ausgeschlossen1 und diese geht von der sthetik zum mindesten auf die ,ethik zurck4 ,wenn nmlich das ,gefhl einmal vergeben ist und nicht nochmal verteilt werden kann1 so knnte daraus die ,konsequenz gefolgert werden1 da die ,religion als eine eigene und selbstndige ,richtung des ,bewutseins berhaupt nicht aufrechterhalten werden knne1 dieweil ja das ,gefhl ihr nicht zuerteilt1 eine andere ,richtung des ,bewutseins aber fr sie nicht ausfindig gemacht werden kann4 ,dieser ,konsequenz konnte ich selbst in der in meiner ,ethik des reinen ,willens enthaltenen ,formulierung nicht ausweichen4 ,und es ist von ,wilhelm ,herrmann anerkannt worden1 da ich damit nur die ,konsequenz gezogen habe1 die ,kant selbst aus seiner ,grundbestimmung der ,religion nach ihrem ,verhltnis zur ,ethik htte ziehen mssen4 ,ich habe die methodische ,konsequenz nicht gescheut1 da die ,religion in ,ethik sich auflsen msse4 ,der ,religion war damit nur ein scheinbarer ,schaden zugefgt1 vielmehr ein ,ruhmestitel zugesprochen1 und fr ihre innerste ,entwicklung die ,losung ausgesprochen4 ,denn wie knnte die ,religion mehr verherrlicht werden1 als wenn ihre ,auflsung in die ,ethik ihr eigenes ,ziel genannt wird8 ,dieses ,ziel wre wahrlich nicht ihr ,ende1 sondern in ihm und seiner ,formulierung wrde nur der ,leitstern hell aufleuchten1 der bisher nur dmmerhaft ihren geschichtlichen ,weg beschienen hat4 ,vielleicht wre dies sogar auch das wichtigste ,kriterium fr den ,wahrheitsgehalt der ,religion3 bis zu welchem ,grade sie dieser ihrer ,selbstauflsung in ,ethik fhig ist4 ,und wenn noch eine historische ,entschuldigung fr diese ,formulierung zulssig ist1 so knnte ich mich auf ,micha1 als meinen ,vorgnger berufen2 denn auch er lt seinen ,gott von seinem ,menschen nur ,recht und ,gerechtigkeit und ,demut fordern4 ,also lst auch er die ,religion in ,sittlichkeit auf4 ,denn wenn bei ihm nicht das ,sittengesetz1 sondern ,gott dies fordert1 und wenn er die ,demut vor ,gott fordert1 so macht dies fr die ,ethik des reinen ,willens keinen ,unterschied1 sofern diese die ,gottesidee in die ,ethik aufgenommen hat4 ,so knnte ich denn getrost bei meiner ,formulierung verharren1 weil sie das ,verhltnis ,gottes zur ,ethik nicht antastet1 damit aber auch jeder weitere ,grund fr die ,aufrechthaltung der ,selbstndigkeit der ,religion hinwegzufallen scheint4 #ai4 ,indessen blieben bei dieser ,formulierung mancherlei ,punkte in ,unklarheit4 ,vorab ist es die ,bedeutung der ,selbstndigkeit1 die relativ bleibt4 ,was bedeutet sie bei der ,religion berhaupt1 wenn sie nicht eingeschrnkt wird auf die systematische ,selbstndigkeit8 ,wenn aber der ,begriff des ,systems eintritt1 so mu die ,frage weiter dahin gehen3 ob1 wenn mit der ,selbstauflsung in die ,ethik die systematische ,selbstndigkeit aufhrt1 nicht eo ipso berhaupt der philosophische ,begriff der ,religion hinfllig wird1 so da man alsdann bei dem empirischen ,begriffe stehenbleiben mte1 sofern er sich aus der ,religionsgeschichte ergibt4 ,damit mte die eigentlich philosophische ,behandlung der ,religion aufhren1 whrend doch ihre ,probleme durchgngig nach dem ,zusammenhange mit der ,philosophie hintreiben4 ,die ,religionsphilosophie aber wre alsdann abgetan4 ,es wird beilufig dabei auch ersichtlich1 wie schwankend der ,ausdruck der ,religionsphilosophie ist1 und es wird verstndlich1 wie tiefere ,theologen gegen diesen hergebrachten ,ausdruck ein unberwindliches ,mitrauen hegen4 ,aller ,gebrauch der ,philosophie ist zweideutig1 wenn die ,philosophie nicht als systematische gedacht und gefordert wird4 ,fr unsere ,zeit aber und ihre ,verachtung der systematischen ,philosophie1 die in ihrer ,insuffizienz zu ihr ihren ,grund hat1 ist es charakteristisch1 da man nicht genug ,verbindungen mit der ,philosophie eingehen kann1 wobei diese ,verbindungen selbst fr die zersplitterten ,disziplinen das geistige ,band abgeben sollen4 -- ,so stnde es nun aber rechtmig um den ,begriff der ,religion1 wenn es bei unserer bisherigen ,formulierung sein ,bewenden haben mte4 #bj4 ,mit einem ,schlage konnte diese ,formulierung aufgegeben und berwunden werden1 indem anstatt des bloen ,begriffs der ,philosophie1 die ,philosophie in ihrem systematischen ,begriffe gedacht1 der ,begriff der ,religion daher auch im ,system der ,philosophie gefordert wurde4 ,sobald der ,begriff der ,religion in dieser systematischen ,bestimmtheit zum ,problem wurde1 wurden die ,bedenken gegen jene ,formulierung unausbleiblich und unabwendlich4 ,denn wenn die ,religion1 wie immer geborgen1 in die ,ethik eingeht1 so behlt sie keinen eigenen ,anteil am ,system der ,philosophie2 so mssen daher auch alle ihre eigensten ,probleme in die ,ethik bergehen und von dieser allein verwaltet und gelst werden4 ,zu dieser ,positivitt der ,fragestellung verhalf die ,krcke der ,systematik4 #ba4 ,nun mssen wir aber fragen1 ob es sich in ,wahrheit so verhlt1 ob in der ,tat die ,ethik in der ,verfassung ist1 alle ,probleme zu behandeln1 die hergebrachterweise in der ,religion entstehen1 und von denen angenommen werden darf1 da ihr ,fortbestand berechtigt und gesichert sei8 ,steht es so in der ,ethik mit dem ,begriffe von ,gott1 mit dem ,begriffe vom ,menschen1 und demzufolge mit dem ,verhltnis zwischen ,mensch und ,gott1 wie zwischen ,gott und ,mensch1 kurz mit der ,korrelation von ,gott und ,mensch8 ,befriedigt die ,ethik1 kann sie es ihrer ,grundverfassung nach1 alle ,anliegenheiten dieser ,korrelation1 so da etwa nur ein praktischer ,unterschied zwischen ,religion und ,ethik bestehen bliebe8 ,oder aber lt sich die ,forderung trotz alledem aufrechterhalten1 da der ,religion eigene ,kombinationen an dieser ,korrelation zustehen1 die ihr eigentmlich sind und bleiben1 und die der ,ethik methodisch fernliegen8 ,wre dies der ,fall1 so wre der ,begriff der ,religion im ,system der ,philosophie ein zulssiges ,problem2 denn dann wrde das ,system der ,philosophie durch die ,eigenart der ,religion bereichert4 ,und es brauchte uns nicht irrezumachen1 wie die ,ethik ihrerseits gegen diesen ,zuwachs von seiten der ,religion in der ,flle ihrer eigenen ,selbstndigkeit sich behaupten kann4 #bb4 ,indessen tritt hier ein ,bedenken auf1 welches diese ,mglichkeit zu beseitigen droht4 ,alle ,systemglieder werden durch entsprechende ,arten des ,bewutseins getragen3 welche derselben knnte hier eintreten1 da sie ja alle vergeben sind8 ,sollte eine neue ,bewutseinsart zur ,entdeckung gebracht werden mssen1 um die systematische ,selbstndigkeit der ,religion zu retten8 ,und wenn dies ,beginnen aussichtslos ist1 wrde nicht dadurch wieder das ganze ,problem hinfllig8 #bc4 ,hier kann uns nun die schon gemachte ,unterscheidung zwischen der ,eigenart und der ,selbstndigkeit aus der ,schwierigkeit befreien4 ,und der ,begriff des ,systems und des systematischen ,gliedes wird hier immer mehr den ,schein der ,schablone verlieren1 indem die systematische ,bereicherung und ,erfllung nicht gebunden zu sein braucht an eine neue ,bewutseinsart1 sondern nur bedingt ist durch einen neuen ,inhalt1 durch eine neue ,modifikation desjenigen ,inhalts1 dessen ,erzeugung durch eine reine ,bewutseinsart bereits gesichert ist4 ,es liegt nicht im methodischen ,begriffe der ,systematik1 da1 wenn durch das religise ,problem am ethischen ,problem ,modifikationen vorgenommen werden1 diese letzteren selbst eine neue ,bewutseinsart zu fordern htten4 ,es gengt1 da der neu modifizierte ,inhalt durch eine reine ,bewutseinsart gedeckt wird4 ,der neue ,inhalt allein begrndet die ,eingliederung in das ,system4 #bd4 ,dahingegen ist es eine falsche ,forderung1 fr die ,neuheit dieses ,inhalts auch eine neue ,bewutseinsart in ,anspruch zu nehmen3 wenn dieser ,inhalt in systematischem ,zusammenhange bleiben mu mit den bereits erzeugten ,inhalten1 oder auch nur mit einem derselben4 ,dann wrde ja die geforderte neue ,bewutseinsart diesen ,zusammenhang zerreien1 whrend die ,eingliederung in die voraufgehenden ,bewutseinsarten1 oder auch nur in eine derselben1 die ,neuheit des ,inhalts keineswegs aufhebt oder auch nur beeintrchtigt2 nur eingeschrnkt wird der ,inhalt auf diesen ,zusammenhang1 ohne den er seine ,eigenart nicht ausbilden knnte4 ,die ,selbstndigkeit wird mithin eingeschrnkt auf die ,eigenart2 und diese wird nicht durch die ,bewutseinsart1 sondern durch den ,inhalt bestimmt4 #be4 ,so ist es vielmehr von methodischem ,vorteil fr die systematische ,gewinnung der ,religion in das ,gesamtgebiet der ,philosophie1 da keine neue ,bewutseinsart fr sie stabiliert wird4 ,die ,frage des ,gefhls soll spter noch eingehend behandelt werden4 ,hier nur sei darauf hingewiesen1 da der ,gesichtspunkt des ,systems sich deckt mit dem ,gesichtspunkte der ,kultur4 ,und so betrachtet1 wird die ,frage keine ernstliche ,schwierigkeit bereiten1 worin grerer ,kulturinhalt liege fr die ,religion3 ob in ihrer ,auszeichnung durch eine ,bewutseinsart1 wenn dies mglich wre1 oder durch ihre ,einbeziehung1 wie in das ,system der ,philosophie1 so in den ,universalismus der ,kultur1 und zwar unter dem ,vorbehalt1 da ihr ,inhalt allen anderen ,kulturinhalten gegenber eine ,eigenart dartut4 #bf4 ,jetzt drfen wir wiederum rckwrts gehen und das ,verhltnis der ,religion zu den ,gliedern des ,systems in ,betracht ziehen4 ,wir beginnen mit der ,logik4 ,die ,berhrung mit ihr haben wir in der ,formulierung abgeschlossen1 da ,gott in der ,religion bedeute1 was das ,sein in der ,philosophie4 ,fr das ,denken erkannten wir die ,analogie in der ,liebe der ,erkenntnis4 ,und die ,einheit wurde prgnant in der ,einzigkeit4 ,nun liegt aber schon in diesem ,rekurs auf die ,einzigkeit ein groer ,widerspruch zur ,logik1 weil zu allem ihrem ,sein4 ,wenn nur ,gott das ,sein eignet1 soll es dann bei dem ,urteil sein ,bewenden haben1 da alles andere ,sein eitel und nichtig sei8 ,dadurch wrde die ,natur vom ,seinswerte entblt4 ,und wenn zunchst die ,wissenschaft durch dieses ,urteil betroffen wird1 so erstreckt es sich doch auch auf die ,religion1 die doch mit dem ,einzigen ,gotte allein nichts anfangen kann1 wenn seine ,korrelation mit dem ,menschen1 mithin zunchst mit der ,natur nicht gesichert wrde4 ,obwohl also ,gott allein das wahrhafte ,sein vertritt1 mu ihm dennoch eine ,beziehung auf das ,sein der ,natur wegen seiner notwendigen ,korrelation zum ,menschen einwohnen4 ,die ,religion wird daher auch aus dem ,gesichtspunkte des ,seins zu dem wahrhaften ,sein in ,gott das ,sein der ,natur hinzufordern mssen4 #bg4 ,damit aber wird die ,abhngigkeit von der ,logik unbedingt4 ,denn die ,logik wird zuerst darber zu lehren haben1 da diese ,unterscheidung am ,sein nicht die ,religion allein befllt4 ,auch in der ,logik besteht sie zu ,recht in der ,unterscheidung zwischen ,sein und ,dasein4 ,und es ist die ,hauptschwierigkeit der reinen ,logik1 diesen ,unterschied festzustellen und klarzulegen4 ,das ,sein des ,planeten hat die ,bedeutung eines reinen ,seins auf ,grund des ,planetensystems4 ,der ,nachweis des ,planeten aber1 ber seine ,berechnung hinaus1 als die ,wirklichkeit eines einzelnen ,gegenstandes1 erfordert nicht allein die ,bezugnahme auf das ,fernrohr1 sofern es im ,apparate der mathematischen ,erkenntnis steht1 sondern zugleich auch die ,bezugnahme auf die ,empfindung1 mit der auch das mathematische ,fernrohr in ,kontakt gesetzt werden mu4 ,und so rollen sich alle ,schwierigkeiten des ,problems der ,wirklichkeit auch hier auf1 obschon der ,ausgang vom reinen ,sein genommen wird4 ,wenn man nun zu fragen gewohnt ist vom ,sein ,gottes aus auf das ,dasein ,gottes1 so mu man von der ,logik darber belehrt sein1 da mit dem ,problem des ,daseins das ,problem der ,empfindung eintritt4 ,wenn man also ,dasein fr ,gott fordert1 so mu unumgnglich auch die ,beziehung zur ,empfindung mitgedacht werden4 ,und wenngleich der ,materialismus sich an diesen ,sensualismus anklammert1 so hilft dagegen doch entweder die ,mystik1 der die ,wahrnehmbarkeit ,gottes kein ,widersinn ist1 oder aber es verbleibt bei der generellen ,lsung1 da das ,verhltnis des ,geistes zu ,gott inkommensurabel sei1 und zwar ebenso im ,denken1 wie in der ,empfindung4 ,die ,empfindung bildet keine eigene ,schwierigkeit1 da sie ja auch schon fr das ,denken besteht4 #bh4 ,im ,grunde ist dies der eigentliche ,sinn der sogenannten negativen ,attribute und der docta ignorantia1 wie ,cusa dies ,problem benannte4 ,er bezog sich nachdrcklich auf ,maimonides und stimmt dessen ,grundgedanken zu4 ,maimonides aber schneidet die ,verbindung zwischen ,gott und ,natur im ,sein entzwei2 ihm graut vor dem ,pantheismus1 den ,cusa nicht gescheut hat1 dem er aber auch nicht ganz entgangen ist4 ,maimonides aber unterscheidet daher das ,sein ,gottes vom ,leben4 ,dies aber bedeutet1 obwohl er diese ,bedeutung nicht ausdrcklich ausspricht1 die ,unterscheidung zwischen dem ,sein ,gottes und seinem ,dasein4 ,nur das ,sein ist ,gegenstand unserer ,gotteserkenntnis2 das ,dasein gehrt unter die negativen ,attribute1 deren ,sinn brigens eine andere ,formulierung fordert4 ,wir drfen nur denken3 ,gott hat nicht das ,dasein4 ,damit ist nach ,maimonides gesagt3 ,gott ist der ,ursprung des ,daseins2 ohne ihn gbe es kein ,dasein4 ,es enthllt sich hier eine geistige ,gemeinschaft mit dem ,grundgedanken der ,logik der reinen ,erkenntnis4 ,zu solcher ,hhe der ,einsicht hat sich in ,maimonides die ,religion aufgeschwungen2 und auch hier steht er selbst auf den ,schultern seiner ,vorgnger4 ,die ,gotteserkenntnis hat sich in ,abhngigkeit versetzt von der ,logik1 diese ,abhngigkeit aber in ,selbstndigkeit verwandelt durch die ,ausbildung eines neuen und eigenen ,inhaltes4 ,denn neue ,inhalte ergeben sich aus diesem ,verhltnis des ,seins ,gottes zum ,dasein4 #bi4 ,es fehlte bisher noch die ,rcksicht auf andere ,schtze der ,logik4 ,wie komme ich berhaupt auf den ,gedanken der ,korrelation1 dem wir eine grundlegende ,bedeutung hier zuerkannt und zu beweisen versucht haben8 ,die ,korrelation ist eine wissenschaftliche ,grundform des ,denkens1 in unserer ,terminologie des ,urteils4 ,ihr allgemeiner ,name ist der des ,zwecks4 ,wo eine ,begriffsbildung angestellt wird1 da wird eine ,zwecksetzung aufgestellt4 ,eine ,zweckbeziehung ist es1 die wir zwischen ,gott und ,mensch1 wie zwischen ,gott und ,natur ansetzen4 ,wenn wir fragten1 wie wir zu der ,korrelation von ,gott und ,mensch kommen1 so ist die ,antwort3 so verfhrt das ,urteil in der ,zwecksetzung1 welche ihre allgemeine ,form in der ,begriffsbildung berhaupt hat4 ,wenn ich demgem den ,begriff von ,gott bilden will1 mu ich zwischen ,gott und ,mensch eine ,zwecksetzung vornehmen1 und so auch den ,begriff des ,menschen aus der ,gliederung im ,inhalt des ,gottesbegriffs gewinnen1 und umgekehrt4 ,diese elementare ,bedeutung hat der ,zweck fr den ,begriff berhaupt4 ,und schon aus dieser ,rcksicht erweist sich die ,bestreitung des ,zwecks als ein ,mangel der logischen ,einsicht4 ,aber der ,zweck verfolgt eigene ,zwecke1 auer denen des ,begriffs2 oder wenigstens bildet er seinen ,begriffsapparat zu neuen ,problemen und neuen logischen ,lsungen aus4 #cj4 ,wir hatten soeben den ,gedanken der ,schpfung gestreift1 der ein ,spezialproblem innerhalb der ,korrelation von ,gott und ,welt darstellt4 ,aber ber die ,schpfung hinaus steigert der ,zweck die ,korrelation von ,gott und ,welt2 er steigert die ,schpfung zur ,erhaltung4 ,die ,erhaltung ist eine neue ,schpfung4 ,und die ,schpfung bedeutet daher vielleicht im ,grunde nichts anderes als die ,erneuerung der ,erhaltung4 ,sie bildet das eigentliche ,problem2 nicht1 wie man oft meint1 vornehmlich oder gar ausschlielich die ,schpfung aus dem ,nichts4 ,die ,erhaltung aber erfordert weitere ,voraussetzungen4 ,sie ist nicht nur die ,erhaltung der ,gegenwart1 als der eigentlichen ,wirklichkeit1 sondern sie geht ber die ,gegenwart hinaus in alle ,zukunft3 geht sie damit nun auch hinaus ber alle ,wirklichkeit8 ,dies kann der ,sinn nicht sein1 wenn wir ber das ,dasein von der ,logik richtig belehrt werden4 ,welchen ,sinn kann dann aber die ,erhaltung haben1 wenn er nicht auf die mit der ,gegenwart zusammenhngende1 auf ihr beruhende ,wirklichkeit eingeschrnkt1 wenn er auf eine unendliche ,zukunft bezogen wird8 ,wir brauchen hier noch nicht zu sagen1 da wir das ,problemgebiet der ,logik mit dieser gesuchten ,zwecksetzung berschreiten4 ,und wir brauchen auch noch nicht den positiven ,sinn zu entwickeln1 den diese ,zwecksetzung ,gottes fr die ,zukunft des ,daseins hat4 ,wir knnen bei der ,logik noch stehenbleiben1 um einen wichtigen ,gedanken ihr zu entnehmen4 #ca4 ,wir haben den ,zweck unter der allgemeinen ,bedeutung des ,begriffs betrachtet4 ,hier tritt nun aber die ,unterscheidung in eine neue ,geltung1 die ,platon zwischen ,begriff und ,idee gemacht hat4 ,dem logischen ,verfahren des ,zwecks entspricht genauer die ,idee4 ,der ,begriff geht in das ,gesetz ber und ein4 ,wo aber mathematisch formulierbare ,gesetze aufhren1 da hren nicht etwa auch ,zwecke auf1 sondern sie fangen da erst eigentlich an4 ,wie der eigentliche ,sinn des ,begriffs in dem ,gesetze sich ausprgt1 so der eigentliche ,sinn der ,idee in dem ,zweckverfahren4 ,und wenn der ,zweck schon an der ,grenze der mathematischen ,naturwissenschaft fr die ,biologie entsteht1 so erffnet er das ganze groe ,gebiet der ,geisteswissenschaften1 das ohne ihn nicht entstehen1 geschweige bestehen knnte4 #cb4 ,und an der ,grenze der ,naturerkenntnis entsteht daher fr die ,mglichkeit der ,geisteswissenschaften und fr die ,mglichkeit der ,ethik1 die gleichsam deren ,logik ist1 die ,frage3 ,welches ,verhltnis besteht zwischen dem ,sein ,gottes und dem ,dasein der ,natur8 ,wenn die ,frage lautet3 ,welches ,verhltnis besteht zwischen dem ,sein ,gottes und dem ,sein der ,natur1 so vollzieht sich in ihr nur die allgemeine ,frage des ,begriffs in bezug auf seine ,gliederung bei ,gott und bei der ,natur4 ,wenn dagegen die ,frage lautet3 ,welches ,verhltnis besteht zwischen dem ,sein ,gottes und dem ,dasein der ,natur1 so handelt es sich nicht mehr allgemein um die ,logik des ,begriffs1 sondern es vollzieht sich dann eine ,zwecksetzung4 ,der ,sinn der ,frage ist alsdann3 ,welchen ,zweck hat ,gott fr das ,dasein der ,natur8 ,oder auch3 ,welchen ,zweck hat das ,dasein der ,natur fr ,gott8 ,in beiden ,fllen vollzieht der ,zweck eine ,idee2 die ,idee ,gottes1 die ,idee des ,menschen2 oder genauer3 der ,zweck vollzieht sich in einer ,idee4 ,in der logischen ,ttigkeit besteht die ,identitt zwischen ,zweck und ,idee4 ,so sehen wir1 wie sich die ,abhngigkeit der ,religion von der ,logik im ,problem der ,erhaltung zugleich auch nach der umgekehrten ,seite in die ,selbstndigkeit verwandelt1 welche durch die ,leitung der ,frage die ,religion gewinnt4 ,hier aber bewegen wir uns schon an der ,grenze zwischen ,logik und ,ethik1 wie denn das ganze ,gebiet der ,idee ein solches ,grenzgebiet ist4 ,damit aber erkennen wir1 da der eigentliche ,gehalt dieser ,frage die ,ethik voraussetzt4 #cc4 ,fr die ,abhngigkeit der ,religion von der ,ethik hatten wir vornehmlich auf den ,begriff1 oder wie wir jetzt sagen knnen1 auf die ,idee des ,menschen ,bezug genommen4 ,aller ,inhalt der ,ethik ist der ,mensch und sein ,zubehr4 ,es entsteht aber die ,frage nach den ,grenzen dieses ,zubehrs3 ,gehrt vielleicht ,gott auch zu diesem ,zubehr des ,menschen8 ,in dem ,grundbegriffe der ,transzendenz bei ,platon1 aus dem von ,aristoteles ab der ,begriff des ,absoluten entstanden ist1 erkannten wir schon die ,entstehung der ,gottesidee in der ,ethik4 ,und wir betrachteten schon1 wie es gekommen sein mag1 da die ,eingliederung ,gottes in den ,begriffsgehalt der ,ethik nicht festgehalten wurde2 wir betrachteten hierbei die ,komplikation mit der ,metaphysik4 #cd4 ,in der neueren ,zeit aber empfahl sich diese ,eingliederung aus dem ,grundgedanken der kritischen ,philosophie nicht1 sofern diese schon zwischen ,ethik und ,logik eine ,grenzscheide aufrichtete1 und andererseits auch zwischen ,ethik und ,metaphysik1 indem sie dieser den wichtigsten1 den ethischen ,wert ihrer ,grundbegriffe abnahm4 ,es wre die ,gefahr einer ,verdunkelung entstanden1 wenn die ,gottesidee in den ,lehrgehalt der ,ethik aufgenommen worden wre4 ,dennoch aber ist hier eine ,unklarheit bei ,kant unverkennbar4 ,sie geht schon zurck auf die ,kritik der reinen ,vernunft1 sofern schon in dieser die ,zweckidee als die ,gottesidee gewrdigt wird2 und sie setzt sich fort in der ,kritik der praktischen ,vernunft1 insofern in dieser ,gott neben ,freiheit und ,unsterblichkeit aufgenommen wird1 whrend andererseits eine ,religion innerhalb der bloen ,vernunft selbstndig gemacht wird4 ,schon die ,koordination von ,gott1 ,freiheit und ,unsterblichkeit1 als der drei ,postulate1 lt die ,unklarheit erkennen1 da ja die ,freiheit kein ,postulat ist1 sondern vielmehr das ,grundgesetz der ,ethik4 ,es blieben dann nur ,gott und ,unsterblichkeit brig1 welche entweder beide zusammen der ,ethik zugehren1 wodurch aber wiederum das ,verhltnis zwischen ,freiheit und ,unsterblichkeit unklar wird1 oder die ,unsterblichkeit bedeutet nichts anderes als die ,freiheit1 nmlich die ,idee1 als die ,seele des ,menschen4 ,und dann wrden nur ,gott und ,mensch1 als der ,inhalt der ,ethik1 brigbleiben4 ,es bliebe dann aber die ,frage1 welcher ,inhalt fr die ,religion innerhalb der bloen ,vernunft alsdann brigbleibe8 #ce4 ,wir waren bei dem ,gedanken stehengeblieben1 der die ,korrelation1 als ,erhaltung ,gottes fr die ,natur und fr den ,menschen1 in der ,form betraf1 da wir fr die ,erhaltung der ,natur und des ,menschen die ,gottesidee1 die ,zweckidee ,gottes forderten4 ,also nicht allein als das ,absolute mu ,gott in die ,ethik eingegliedert werden1 sondern die ,grundbedingung der ,korrelation schon fordert den ,ausweis3 was man mit der ,schpfung will oder mit der ,erhaltung1 es wird erst in dieser ,zwecksetzung die ,korrelation zwischen ,gott und ,natur zur ,bestimmtheit gebracht4 ,aus diesem ,gesichtspunkte haben wir die ,gottesidee zum ,schlustein unserer ,ethik des reinen ,willens gemacht4 ,man fragt nach dem ,dasein ,gottes4 ,bei ,gott sollte man nur nach seinem ,sein fragen4 ,aber man darf nicht aufhren1 bei der ,natur nach ihrem ,dasein zu fragen und ihren ,grund zu verlangen4 ,nicht ihrer selbst wegen ist die ,natur der ,gegenstand meiner ethischen ,sorge1 sondern um des ,guten willen3 da es nicht zu einem frommen ,wunsch verwelke1 sondern in steter ,jugendkraft blhende ,wirklichkeit darstelle4 ,was wrde aus dem ,guten werden1 wenn die ,natur vernichtet wrde1 wenn sie nicht in ihrem fortdauernden ,bestande den ,daseinsgrund bildete1 auf dem das ,gute ewiglich wachsen und gedeihen kann4 ,die ,korrelation zwischen ,gott und ,natur bedeutet mithin schon in der ,ethik die ,erhaltung der ,natur durch ,gott1 die ,erhaltung des ,daseins der ,natur und ihrer unaufhrlichen ,wirklichkeit in aller ,zukunft fr das ,sein ,gottes4 #cf4 ,gott wird daher in der ,idee der ,erhaltung der ,welt zum ,urheber ihrer unaufhrlichen ,wirklichkeit4 ,die ,idee ,gottes bedeutet die ,gewhr1 da immerdar ,dasein sein werde fr die unendliche ,fortfhrung der ,sittlichkeit4 ,ohne diese ,gewhr bliebe die ,ethik eine ,theorie ohne deren notwendigen ,abschlu1 den der ,hinweis auf ihre unendliche ,praxis bilden mu4 ,mit der ,gottesidee hrt die ,ethik also keineswegs auf1 ,theorie zu sein2 sie gewinnt vielmehr erst ihren ,abschlu1 ihren ,gipfel4 ,es wre verkehrt1 wenn man meinte1 ,gott werde hier nur zu einem praktischen ,hilfsmittel1 zu einem ,hilfsbegriff fr die ,praxis4 ,er bleibt vielmehr ein ,grundbegriff1 allerdings nicht fr den ,beginn der ,fundamentierung1 sondern allein fr ihre ,vollendung2 aber diese ,vollendung knnte ohne ihn nicht erfolgen4 ,so bringt der ,gott der ,religion eine ,bereicherung in die ,ethik1 ohne die sie ein ,torso bliebe4 #cg4 ,es ist gewi bedeutsam1 wie die jahvistische ,bearbeitung an dem allgemeinen ,mythos der ,sintflut sich bewhrt hat4 ,durch die ,arche ,noahs werden ,menschen und ,tiere vor dem ,untergange gerettet4 ,zwar die ,natur wird dadurch noch nicht direkt gegen den ,untergang gesichert4 ,aber die ,natur gibt ein ,zeichen1 da die ,sintflut niemals wiederkomme4 ,und auch fr den ,zusammenhang zwischen den ,lebewesen und der ,natur wird die ,sicherung vorgesehen3 die ,taube wird ausgesandt1 ob sie ,ruhe findet fr ihren ,fuball4 brigens sagt ,gott es auch zu seinem ,herzen1 da er die ,erde1 also die ,natur nicht wieder verfluchen wolle2 ,sommer und ,winter sollen unaufhrlich abwechseln1 wie ,tag und ,nacht4 ,und diese ,gesinnung ,gottes besttigt sich alsdann in dem ,bunde1 den er mit ,noah1 seinen ,shnen und seinen ,nachkommen errichtet3 es soll nicht alles ,fleisch ferner vernichtet werden1 und nicht ferner eine ,sintflut sein1 zu verderben die ,erde4 ,der ,bund wird sodann erweitert auf jede lebendige ,seele4 ,und der ,regenbogen wird zum ,zeichen des ,bundes zwischen mir und der ,erde4 ,so begrndet der ursprngliche ,monotheismus die ,gottesidee mit dem ewigen ,dasein der ,welt fr das ,leben1 fr die ,seele der ,lebewesen4 #ch4 ,wenn nun die ,ethik schon fr den ,abschlu ihres ,fundamentes der ,gottesidee bedarf1 so kndigt sich darin ein entsprechender ,mangel der ,ethik in ihrem ,menschenbegriffe an1 insofern dieser auer ,zusammenhang mit ,gott in der ,ethik durchgefhrt wird4 ,was ist der ,sinn des ,menschenbegriffs in der ,ethik8 ,der ,idealismus der ,ethik beruht auf der ,grundlegung des ,menschen4 ,welcher ,menschenbegriff eignet sich aber zu solcher ,grundlegung8 ,wir sahen schon1 da ,platon das ,individuum verschmhte1 und als ,staat den ethischen ,menschen konstruierte4 ,der biologische ,mensch1 der soziologische1 der empirische berhaupt1 sie alle werden der ,idee des ,menschen nicht gerecht4 ,sie sind ihr nicht gewachsen3 ,ein anderes ,wachstum des ,menschen mu die ,grundlegung der ethischen ,menschenidee bilden4 ,wir haben sie gefunden1 indem wir bereits in der ,logik der reinen ,erkenntnis die ,allheit nach ihrem ,unterschiede von der ,mehrheit erkannten4 ,das ,individuum ist im gnstigsten ,falle ein ,exemplar der ,mehrheit1 der es in ,familie1 ,stand und ,volk angehrt4 ,der ,mensch aber kann auch nur ein echtes ,individuum werden kraft der ,allheit1 die ihm im ,staate zuwchst4 ,er soll sein isoliertes ,individuum abstreifen lernen und sein wahres ,selbst in der ,allheit finden1 die der ,staat ihm erschliet4 ,sein empirisches ,ich1 gleichviel1 ob es ,hemmnis1 oder doch etwa ,sporn und ,vehikel seines ethischen ,berufes ist1 er soll es berwinden und sich emporheben zu der ,allheit1 die ihm nicht eine leere ,abstraktion bleibt1 sondern deren ,dasein ihm selbst in den ,schritten seiner eigenen ,erhebung1 seiner durch ihn sich vollziehenden ,verwirklichung der ,allheit lebendig wird4 ,schon im ,pfahldorf beginnt dieses wichtigste ,mittel der ,zivilisation4 ,und alle ,kultur bleibt an die ,entwicklung des ,pfahlbrgers zum ,staatsbrger der ,menschheit gebunden4 #ci4 ,an der ,grenze dieses ,reichtums aber nagt die ,sorge1 und lt den ,mangel offenbar werden4 ,was ist der ,mensch und was fehlt dem ,menschen1 wenn er nur ,menschheit ist8 ,alle ,hoheit1 alle ,wahrhaftigkeit verleiht nur die ,menschheit dem ,menschen1 der ohne sie in aller seiner sinnlichen ,realitt nur ein ,schattenbild wre4 ,der ,menschheit in seiner ,person unterwirft sich der ,mensch1 indem er in sich1 durch sich1 fr sich1 als sich das ,sittengesetz erdenkt4 ,die ,menschheit gibt seiner ,person1 die nur eine ,maske ist1 den geschichtlichen ,grund der ,persnlichkeit4 ,die ,menschheit offenbart ihm auch im ,nebenmenschen erst den ,mitmenschen4 ,die ,menschheit befreit sein ,selbst vom ,egoismus des ,individuums und von allen ,gefahren der ,selbstsucht1 der ,eigenliebe und des ,eigendnkels4 ,nehmt die ,menschheit auf in euren ,willen1 und ihr errichtet ihren1 euren ,weltenthron4 #dj4 ,so hoch kann und soll der ,mensch steigen1 und nur in dieser ,hhe steht er auf der sittlich wohlgegrndeten ,erde4 ,indessen steht er auch auf der ,erde1 ohne da sie diesen sittlichen ,grund ihm immer darbte4 ,er ist ein von den ,drangsalen der ,erde heimgesuchtes ,lebewesen1 und sittliche ,nte und ,krankheiten bedrohen sein ,leben und sein ,schicksal4 ,die ,menschheit bleibt nicht sein eindeutiges ,feuerzeichen4 ,freilich nur in der ,mehrheit der ,vlker scheint sie sein geschichtliches ,verhngnis zu werden4 ,die ,menschheit in ihrer soziologischen ,zweideutigkeit wird zum ,schicksal1 welches den ,menschen erhebt1 indem es den ,menschen zermalmt4 ,und sollte das etwa der ,hhepunkt der ,ethik werden1 da das ,individuum vergehen mu vor und in der ,allheit der ,menschheit8 ,so hat man oft die reine ,ethik miverstanden1 und dies drfte im letzten ,grunde der ,ansto sein1 den man an der ,bekmpfung des ,eudmonismus nimmt3 da man die ,vernichtung des ,individuums als die notwendige ,konsequenz dieses ,gegensatzes ansieht1 so da die ,ethik der ,menschheit mit der ,selbstvernichtungslehre identisch wrde4 #da4 ,diese ,konsequenz mu ein ,irrtum sein2 sie beruht schlechthin auf dem ,miverstndnis der ,idee4 ,jede ,idee erfordert das ,korrelat ihrer ,erscheinung4 ,so fordert die ,menschheit den ,menschen1 damit in der ,ewigkeit der ,selbstentwicklung der ,mensch zur ,menschheit sich emporlutere4 ,so kann es daher gar nicht zu verstehen sein1 da der ,mensch durch die ,menschheit zunichte werden knnte2 vielmehr soll er durch sie erst das wahrhafte ,leben des ewigen sittlichen ,strebens1 das ,leben der ,ewigkeit erlangen und immerdar behaupten4 #db4 ,indessen wenngleich nicht die ,vernichtung1 die ,selbstvernichtung des ,menschen der ,sinn der ,menschheit ist1 so rckt die ,menschheit den ,menschen doch in das ,licht einer ,vereinsamung und ,isoliertheit1 einer ,bedrftigkeit und ,gebrechlichkeit1 die ihm entgehen wrde1 wenigstens seinem ,bewutsein1 wenn die ,menschheit nicht diese ,mngel grell beleuchtete4 ,man darf nicht sagen1 da die ,einsicht in seine ,defekte dem ,menschen gar nichts schade1 sondern nur ntzlich sei4 ,das gilt nur1 wenn die ,einsicht ihn zur ,verbesserung befhigt1 und somit ihm zum ,beistand und zum ,troste wird4 ,ohne die ,mglichkeit solcher ,hilfe wrde die ,lage des ,menschen vielleicht trostlos werden4 #dc4 ,man darf auch nicht sagen1 da der ,mensch gar nicht ,mitleid mit sich selbst empfinden solle4 ,er gehe seinen ,weg1 und sehe1 da er nicht falle4 ,das ist alles1 was er tun kann4 ,aber er bleibt am ,ende1 was er ist4 ,und an der ,erde ,brust sind wir zum ,leide da4 ,so darf man den ,menschen zurechtweisen1 wenn er ber ,leiden seines ,leibes ,klage fhrt1 die ihn auf der ,leiter zur ,menschheit hemmen4 ,in allen empirischen ,lebenslagen1 den individuell biologischen1 wie den geschichtlichen1 ist das ,mitleid nur ein ,schritt der ,entgleisung von der sittlichen ,bahn1 whrend der ,pessimismus eine solche ,verirrung1 ,verkehrung des ,zielpunktes der ,menschheit bildet4 ,es ist nicht nur tragische ,poesie1 sondern es liegt schon eine positive ,aufklrung ber den ,sinn des individuellen ,menschenlebens in dem ,satze3 an der ,erde ,brust sind wir zum ,leide da4 ,die ,trne fliet1 die ,erde hat mich wieder4 ,so ist das ,mitleid die ,brgschaft des ,erdendaseins4 #dd4 ,dahingegen wird es zu einer statthaften ,frage1 ob der ,mensch etwa auch durch das ,mitleid ber seine sittlichen ,fehler und ,mngel sich trsten darf3 sie gehrten allesamt zu der ,vielseitigkeit seines ,wesens1 an dem nichts zu ndern wre1 und daher auch nicht an diesen sittlichen ,schwchen2 oder aber ob er diese mit dem ganzen ,schmerze seiner ,seele empfinden mu1 so da er sich nicht nur zeitweise befleckt1 sondern durchweg verkehrt und von ,grund aus verdorben erscheinen mu4 ,diese ,selbsterkenntnis seiner ,schwchen ist die ,geburtssttte der ,religion4 ,schon alles ,heidentum hat diesen ,urtypus der ,religion4 ,der ,opferkultus ist der ,ausdruck dieser ,unglcksstimmung4 ,der ,mensch ist nicht nur ein ,held1 sondern die ,snde lagert vor seiner ,tr4 ,das ,gleichnis hat ,urkraft4 ,die ,snde wohnt nicht im ,hause des ,menschen1 wie es der ,satz ausdrckt3 der ,herzenstrieb des ,menschen sei bse von seiner ,jugend her4 ,nur vor der ,tr1 vor seinem ,labyrinth lagert sie1 als ob sie zum ,eintritt in das ,menschenhaus einladen und verlocken wollte4 ,so ist es tatschlich4 ,die ,snde ist das grte ,reizmittel des ,menschen2 die positiven ,reize der ,tugenden verblassen dagegen4 ,und die ,snde bermannt den ,menschen1 und er verliert durch sie seine ,menschenwrde1 er wird von der ,menschheit ,bahn abgelenkt1 und schrumpft zu einem ,individuum zusammen4 ,sollte man mit diesem ,menschenlose kein ,mitleid empfinden drfen8 ,sollte das ,individuum selbst es sich versagen mssen8 ,man bedenke doch3 das ,individuum klagt nicht darber1 da es sich auflst1 sondern darber1 da es ,individuum bleibt1 als solches verharrt und des ,aufstiegs zur ,menschheit verlustig geht4 ,das ,individuum verlautbart die ,klage des ,individuums3 sein ,bleiben1 nicht sein ,verschwinden4 #de4 ,wollte man hier nun sagen1 da dem ,menschen ja in seinem ,streben zur ,allheit ein ,trost gegeben sei gegen diesen ,schmerz des ,individuums und gegen seine ,furcht1 ,individuum bleiben zu mssen1 so wre dies ein ,trost1 der einer ,wirkung in die ,ferne gleichkme2 jetzt aber gilt es die ,wirkung in die ,nhe4 ,betrachten wir diesen ,aufstieg vom jetzigen ,punkte aus genauer4 ,das ,individuum fhlt sich von seiner ,snde beschwert4 ,da soll ihm nun die ,ethik helfen mit ihrem ,aufruf zur ,allheit4 ,ist denn aber das ,individuum in diesem ,stadium seiner ,selbsterkenntnis von seiner ,snde dieses ,aufblicks fhig und zu diesem ,aufstieg vorbereitet8 ,wir wollen hier einmal durch eine aktuelle ,anmerkung die ,schwierigkeit zu beleuchten suchen4 #df4 ,in der ,politik meint man oft1 die ,selbstsucht des ,individualismus berwinden zu knnen durch die ,einhebung des ,individuums in die ,allheit des ,staates4 ,man erfhrt aber alsbald1 da man das ,kind mit dem ,bade ausgeschttet1 die berwindung des ,individualismus durch den ,verlust des ,individuums gewonnen hat4 ,das ,individuum berhaupt darf nicht aufgegeben1 nur seine ,sndhaftigkeit soll abgestreift werden4 ,der ,ethik aber ist kein anderes ,mittel gegen das ,individuum gegeben als die ,allheit1 die ,erhebung des ,individuums zu ihr und seine ,auflsung in sie4 ,die ,ethik knnte daher dem ,sndenbewutsein nur dadurch ,trost bringen1 da sie das ,individuum zum ,verschwinden bringt -- wonach die ,selbsterkenntnis der ,snde auch zu verlangen scheint4 ,wenn wir aber bedenken1 da der bergang zur ,allheit einer ,zurstung bedarf1 deren das ,individuum in seiner ,sndhaftigkeit noch ermangelt1 so darf ja das ,individuum nicht schlechthin verschwinden1 sondern es mu dieser ,vorbereitung auf die ,allheit wegen erhalten bleiben4 ,das eben ist es1 was der ,antinomie zwischen ,individuum und ,allheit fehlt1 wenn sie nur durch die politische ,allheit zur ,auflsung gebracht wird3 es fehlt alsdann jener ,rest des ,individuums1 der als ,sauerteig fr die ,allheit1 fr ihre ,entwicklung und ,durchfhrung in ihr selbst immer erhalten bleiben mu4 ,so erweist es sich denn nur als eine oberflchliche ,beschwichtigung1 wenn das ,individuum in dem ,momente seiner ,sndigkeitserkenntnis auf seine ,selbstverwandlung in die ,allheit hingewiesen wird4 #dg4 ,es erffnet sich hier daher die wichtige ,einsicht3 da der ,begriff des ,menschen keineswegs allseitig durch die ,ethik bestimmt wird dadurch1 da das ,individuum in die ,allheit des ,staates und des ,staatenbundes der ,menschheit aufgehoben wird4 ,dieser bergang erweist sich als ein ,sprung1 als eine ,durchbrechung der sittlichen ,stetigkeit4 ,die ,ethik selbst kann diesen bergang nur zum ,schluakkord machen2 sie selbst bedarf des ,stillstands an der ,station der ,snde4 ,und die ,ethik hat von der ,religion gelernt1 da die ,propheten1 besonders ,jeremia und ,ezechiel1 an der ,selbsterkenntnis der ,snde das ,individuum erst zur ,entdeckung brachten4 ,und wenn auch das ,individuum schlielich in die ,allheit sich aufheben mu1 so mu es doch auch in der ,allheit ,individuum bleiben2 zwar ein solches der ,allheit1 nicht des ,egoismus4 ,und vollends mu das ,individuum selbst erst zur ,erzeugung gekommen sein1 auf dessen ,entwicklung es immerfort ankommt4 ,bis dahin also bedarf die ,ethik selbst dieses ,begriffes und seiner ,erzeugung4 ,aber von der ,snde spannt sie eine direkte ,brcke zur staatlichen ,allheit4 ,und jetzt kommt es uns darauf an einzusehen1 da diese ,brcke in der ,luft schwebt1 da sie nicht in der ,entwicklung des ,individuums ihre ,spannung vollzieht4 #dh4 ,die ,einwnde1 welche besonders von ,wilhelm ,herrmann gegen diesen ,stand in der ethischen ,frage erhoben wurden1 finden sonach hier in gewisser ,begrenzung ihre ,billigung4 ,stnde es wirklich ausnahmslos so1 da das ,individuum seinen ,halt nur in der ,allheit finden kann1 so wre es1 da es diese ,allheit niemals vollstndig erreicht1 sondern immer nur im ,aufschwung zu ihr sich bewegen und bestehen kann1 in der ,tat nur ein ,auftakt1 keine selbstndige ,note1 der ein hherer ,wert des ,verweilens beigelegt werden knnte4 ,das ist es1 worauf jene ,einwnde hinzielen3 da der ,wert des ,individuums nur in der ,allheit ,bestand haben soll1 whrend diese doch immer nur einen ewigen bergang zu bedeuten hat4 ,wiederum zeige es sich1 da mit dem ,individualismus auch der unverlierbare ,rest des ,individuums preisgegeben wird4 ,freilich darf das ,individuum keine isolierte ,selbstndigkeit im sinnlichen1 konkreten ,sinne werden4 ,freilich darf ihm das ,anrecht der ,persnlichkeit in letzter ,instanz nur immer seine hchste ,aufgabe bedeuten4 ,andererseits aber darf die menschliche ,person doch nicht schlechthin in die ,menschheit sich auflsen4 #di4 ,schon die relativen ,gemeinschaften1 welche die ,ethik des reinen ,willens ausgezeichnet hat1 nehmen den ,menschen von der ,allheit zurck und verteilen ihn wieder an die ,mehrheiten1 denen er keineswegs allein von seinem biologischen ,ich her angehrt4 ,um das ,streben zur ,allheit aufrechtzuerhalten1 bedarf das ,individuum auch seines ,durchgangs durch die vielerlei ,mehrheiten1 welche die ,kultur hervorbringt4 ,und in diesen relativen ,mehrheiten selbst pulsiert1 als eine derselben1 das ,individuum4 ,wre dieses ausschlielich das biologische1 und nicht zugleich das ethische ,selbst1 so wre der bergang abgebrochen2 denn vom natrlichen ,ich gibt es keine ,entwicklung zur ethischen ,allheit4 ,wenn jedoch es sich herausbringen lie1 da in dem ,individuum der ,mehrheit selbst ein solches ethisches ,ringen sich offenbarte1 so wre damit die ,gleichartigkeit des bergangs gewonnen2 so wre es ein sittliches ,individuum3 das einerseits von der ,allheit ermahnt1 zugleich aber von den ,mehrheiten1 denen es angehrt1 zum ,verharren in der ,individualitt angespornt wird4 ,denn die ,snde bedarf erst der ,vertilgung1 das ,sndenbewutsein der ,vershnung mit sich selbst1 wenn aus der ,mehrheit die ,allheit sich soll entwickeln knnen4 ,das ,individuum will nicht voreilig ber sich selbst hinausgehoben sein2 es will auf seinem ,stande aushalten1 bis es gerettet1 in der ,rettung allein getilgt wird4 ,die ,bedrftigkeit dieser ,rettung ist es1 welche den ,standpunkt der ,sndenerkenntnis auszeichnet4 #ej4 ,so entsteht aus der ,erkenntnis des ,mangels1 als eines mit dem ,begriffe des ,menschen zusammenhngenden1 an sich zwar noch nicht der neue ,begriff des ,menschen1 wohl aber entsteht er durch die ,fortfhrung des ,gedankens von dem ,mangel zu seiner ,deckung1 von der ,bedrftigkeit zum ,beistand1 von der ,sndhaftigkeit zur ,erlsung und ,vershnung4 ,in diesen positiven ,momenten vollzieht sich der neue ,begriff des ,menschen1 den die ,erkenntnis vom sittlichen ,mangel und von der ,snde herbeigefhrt hat4 ,so entsteht dieser neue ,begriff des ,menschen als eine homogene ,ergnzung des ,menschenbegriffes der ,ethik3 eine ,ergnzung als ,fortsetzung4 #ea4 ,wir stehen hier am begrifflichen ,ursprung der ,religion4 ,daher ist es wichtig1 die ,homogeneitt zu wahren1 welche diese ,fortfhrung erfordert4 ,die ,religion darf nicht im ,abbruch ihrer ,beziehungen mit der ,ethik entstehen1 sondern vielmehr in der ,festhaltung derselben in aller ,bestimmtheit und ,genauigkeit4 ,wenn das ,individuum auf seiner ,sndhaftigkeit bestehen und daraufhin als religises ,selbst sich begrnden will1 so mu das ethische ,problem des ,selbst in ungeschwchter ,kraft bleiben4 ,die ethische ,kraft des ,selbst beruht aber auf der ,autonomie4 ,daher mu die ethische ,selbstbestimmung auch auf das religise ,selbst bertragbar werden1 wenn anders es nur in der homogenen ,fortbildung des ethischen ,selbst entstehen kann4 ,diese ,folgerung erstreckt sich auch auf die ,lsung des religisen ,problems am ,individuum4 ,wenn seine ,bedrftigkeit besser als durch den ,aufschwung in die ,allheit1 nur durch den bergang von der ,ethik zur ,religion lsbar werden soll1 so darf ebensowenig die ,befreiung von dem ,schuldbewutsein gegen die ,grundkraft der ,ethik verstoen1 wie der religise ,aufschrei des ,gewissens einen solchen ,versto bilden darf4 ,die ,gebrechlichkeit verletzt die ,autonomie nicht1 sofern diese den ,aufschwung zur ,allheit zum ,inhalt der ,aufgabe des ,menschen hat4 ,ebenso darf auch die ,lsung1 welche von der ,religion erwartet werden kann1 keine geringste ,verletzung des ,prinzips der ,autonomie in sich bergen4 ,diese ,forderung wird versichert durch die ,forderung des gleichartigen bergangs der ,ethik zur ,religion4 ,und dieser bergang selbst wird durch die ,gleichartigkeit noch genauer bestimmbar werden4 #eb4 ,im ,grunde ist es gar kein bergang1 der hier bevorsteht1 sondern innerhalb der ,ethik selbst vollzieht sich diese ,erweiterung des ,problems und seine ,lsung4 ,nicht die ,ethik geht hier ber in die ,religion1 sondern bei der ,erweiterung ihrer ,probleme1 bei der ,ergnzung des ,menschenbegriffs und seines sittlichen ,selbstbewutseins1 daher auch der ,anwendbarkeit seines ethischen ,grundgesetzes1 erweitert sich der ,umfang der ,ethik mit dem ,inhalt der ,religion4 ,wir werden alsbald diese ,erweiterung und ,ergnzung auch fr den andern ,grundbegriff der ,religion im ursprnglichen ,material der ,ethik zu verfolgen haben4 #ec4 ,wir wissen1 die ,eigenart der ,religion soll nicht ihre ,unabhngigkeit von der ,ethik bedeuten4 ,wie kann nun der bergang von dem ,menschenbegriff der ,ethik zu dem der ,religion diese ,eigenart begrnden1 die demgem auch die religise ,eigenart des ,menschenbegriffs bedeutet8 ,machen wir uns klar1 was dem ,menschen auf seiten der ,ethik brigbleibt1 um sich von dem ,bewutsein seiner ,sndhaftigkeit zu befreien4 ,offenbar nichts anderes1 als was die ,autonomie immer zu leisten und zu gewhrleisten hat4 ,nun besteht aber darin gerade die ,klage des ,individuums1 da es mit aller seiner ethischen ,anstrengung ber dieses ,selbstbewutsein seiner ,gebrechlichkeit sich nicht zu erheben vermag4 ,freilich bleibt es dabei1 da die ethische ,arbeit unter der ,wacht und ,zucht der ,autonomie nicht unterbrochen1 geschweige abgebrochen werden darf2 unaufhrlich mu das ,selbst die ,aufgabe bleiben1 welche die ,aufgabe des ,sittengesetzes in sich enthlt4 ,zugleich aber gilt es1 die nicht niederzuschlagende ,einsicht zu befriedigen1 da alle diese sittliche ,arbeit ,stckwerk bleiben mu bei der ,sndhaftigkeit1 welche das ,individuum im ,grunde seines ,wesens erkennt4 #ed4 ,wir stehen hier vor einem alten ,kreuzwege der religisen ,parole4 ,beachten wir genau1 wie wir hier unseren ,weg nehmen4 ,wir sagen keineswegs schlechthin1 der ,mensch sei bse seinem ,wesen1 seinem ,grundtriebe nach4 ,auch bei ,kant habe ich vor langer ,zeit die ,bedeutung1 die er dem radikalen ,bsen gab1 gnzlich nach seinem ,wortlaut bestimmt und eingeschrnkt auf die ,verkehrung der ,prinzipien4 ,hiernach ist der ,pessimismus1 der immer nur die ,rachsucht oder die ,selbstsucht1 wenn auch nur in der ,form des ,mitleids1 als die ,triebfeder des ,menschen anerkennen will1 das eigentliche radikale ,bse4 ,mithin ist radikal vielmehr im ,menschen das ,gute1 das jedoch in das ,schlechte entstellt und umgedeutet wird4 ,so ist das ,bewutsein der ,sndhaftigkeit des ,menschen durchaus nicht gleichbedeutend mit der ,schlechtigkeit seines ,wesens4 ,vielmehr zeugt das ,bewutsein der ,snde gegen die ,schlechtigkeit und fr die ,wacht des ,guten4 ,trotz alledem aber gehrt es mit in diese unaufhrliche ,kontrolle1 da der ,mensch seine ,pflege und ,wartung der ,autonomie als unzulnglich erkennen darf1 erkennen mu4 ,so wird die ,homogeneitt des bergangs immer genauer4 ,die sittliche ,arbeit darf niemals aufhren2 ebensowenig aber auch der ,kontrollgedanke1 da nur ein neuer ,weg1 ein neues ,ziel von dem ,bewutsein der ,sndhaftigkeit befreien kann2 welches ,bewutsein ebenso unaufhrlich bleiben mu4 #ee4 ,das ,eigentmliche der ,religion haben wir allgemein erkannt in der ,korrelation von ,mensch und ,gott4 ,so sehen wir nun hier1 da gem dem neuen ,menschenbegriffe1 der sich beim ersten ,schritte der ,religion erhebt1 auch ein neuer ,gottesbegriff entstehen mu2 sicherlich ein solcher1 der den der ,ethik nicht verletzen darf2 der mit diesem vielmehr immer in ,einklang bleiben mu3 ihn aber erweitert und ergnzt4 ,in welcher ,bedeutung haben wir den ,gottesbegriff in unsere ,ethik aufgenommen8 ,schon diese ,aufnahme ist eine ,neuerung1 durch welche die ,scheidung zwischen ,ethik und ,religion aufgehoben1 oder1 wie wir nunmehr die ,these berichtigen1 als ,scheidung aufgehoben1 aber als ,unterscheidung festgehalten werden soll4 ,wir haben schon betrachtet1 in welcher fundamentalen ,bedeutung fr den ,ewigkeitswert der ,realisierung des ,sittlichen die ,ethik der ,gottesidee bedarf4 ,gott mu die ,natur erhalten1 damit dem ,sein der ,sittlichkeit das ,dasein nicht entzogen werde4 ,diese ,realitt ,gottes entspricht der ,realitt des ,menschen1 als ,menschheit4 ,damit ,menschheit wirken knne1 gem der ,ewigkeit des ,ideals1 dazu bedarf die ,ethik der ,gottesidee4 ,die ,korrelation bedeutet hier die von ,gott und ,menschheit4 ,und es wird die ,frage sein3 ob diese ,korrelation ausschlielich der ,ethik gerecht wird1 oder ob sie auch dem berschritt in die ,religion gerecht bleibt4 ,vielmehr aber ist die ,frage gelst1 wenn sie gestellt wird4 ,bisher haben wir fr die ,eigenart der ,religion nur als ,individuum den ,menschen betrachtet1 nicht aber als ,menschheit4 ,die ,harmonie von ,ethik und ,religion wird eintreten1 wenn auch die ,religion auf die ,menschheit bezogen wird1 und zwar ohne da dadurch die volle ,individualittsbedeutung des ,menschen verkrzt wird4 #ef4 ,es besteht ja keine ,kluft zwischen dem ,individuum und der ,menschheit4 ,vielmehr unterhalten die relativen ,gemeinschaften1 die die ,mehrheit vertreten1 wie die der ,familie und des ,stammes1 die ,verbindung zwischen den beiden uersten ,gliedern aufrecht4 ,und ,gott mu auch fr diese relativen ,mehrheiten einstehen1 in denen das ,individuum die ,korrelation zu ihm eingeht4 ,so wird die ,korrelation zwischen ,gott und dem ,individuum1 auch die zwischen der ,mehrheit und ,gott angebahnt2 der ,mehrheit aber gehrt auch das ,individuum an4 #eg4 ,wenn nun das ,individuum sich in seiner ,sndhaftigkeit erkennt1 so sagt der ,mythos3 weh mir1 ich bin aus ,tantalus' ,geschlecht4 ,diesem ,aberglauben1 der freilich an empirischer ,beweiskraft mehr gewonnen als verloren hat1 tritt dennoch die ,religion entgegen4 ,nicht der ,vter wegen leiden die ,shne3 ein jeder stirbt in seiner eigenen ,snde4 ,aber mit dieser ,korrektur lt es die ,religion nicht bewenden4 ,sie schreitet zur positiven ,formulierung3 die ,seele sndigt4 ,die ,seele1 das ist die sittliche ,person1 die1 als solche1 ihre ,snde erkennt1 als solche1 die ,snde sich zurechnet4 #eh4 ,was knnte hiergegen der ,gott der ,allheit helfen1 wo sogar der ,gott der ,mehrheit vom bel ist8 ,hier gilt es vielmehr1 die ,einheit des ,menschen nicht als ,einzelheit in der ,herde1 in der statistischen ,gruppe der ,mehrheit zu erkennen4 ,hier knnte man versucht werden1 die ,einzigkeit ,gottes zu imitieren1 und die ,einheit des ,menschen ebenfalls als ,einzigkeit festzunehmen4 ,denn um diese ,einzigkeit handelt es sich in der sittlichen ,arbeit4 ,was andere ,leute tun1 und ob sie eine moralische ,durchschnittsgruppe bilden1 diese statistische ,einsicht kann sehr wertvoll werden2 sie ist aber wertlos der ,individualitt des sndhaften ,menschen gegenber4 ,da alle ,kreter ,lgner seien1 kann das kretensische ,individuum in seiner sittlichen ,arbeit nicht behelligen4 ,der ,mensch1 der sich in seiner ,einheit1 mithin als ,seele und ,geist1 seiner selbst bewut ist1 erkennt sich nur in seiner ,einzigkeit2 wie auch bei ,gott diese den ,sinn der ,einheit ausfllt4 ,was leistet nun der einzige ,gott dem einzigen ,menschen8 ,auch in der ,einzigkeit vollzieht sich die ,korrelation von ,mensch und ,gott4 #ei4 ,die ,einzigkeit aber fllt ganz aus dem ,rahmen der ,ethik heraus4 ,hier mu der berschritt zur ,religion eintreten4 ,der einzige ,gott vollzieht damit eine neue ,bedeutung seiner ,einzigkeit3 er ist einzig fr den ,menschen1 sofern dieser als ein einziger gedacht werden mu4 ,in einem synagogalen ,gedichte ,jehuda ,halewis findet sich dieser pantheistische ,bezug zwischen ,gott und ,mensch in der ,einzigkeit4 ,dafr hat die ,religion zu sorgen2 deshalb wird der berschritt zu ihr unternommen3 da sie dem ,individuum1 als solchem1 nicht nur kraft der ,allheit1 ,hilfe bringt4 ,der ,mensch ist einzig2 dies bedeutet vornehmlich seine ethische ,suffizienz1 die in seiner ,individualitt sich abschliet4 ,ich darf ihn nicht unter dem ,gesichtspunkte der ,mehrheit allein betrachten4 ,und wenn ich ihn unter die ,allheit stelle1 so fhre ich ihn damit ein in die ,triumphbahn seiner ,einzigkeit4 #fj4 ,aber die ,einzigkeit des ,individuums bedeutet ferner auch seine ,isoliertheit und seine ,einsamkeit1 die nicht lediglich aus seiner ,mehrheit herstammt1 die etwa ihn im ,stiche liee oder sonstwie seiner ,selbstheit sich widersetzte4 ,die ,einsamkeit kommt jetzt ber ihn aus der ,erkenntnis seiner ihn vor sich selbst isolierenden ,snde3 was hlfe es ihm da1 wenn er sich beschwichtigen wollte damit1 da andere nicht besser seien1 und da sie ihn verfhrt haben3 drfen andere die ,urheber seiner ,handlungen1 seines sittlichen ,verhaltens sein8 ,er mu sich also isoliert denken1 sofern er sich sndhaft denkt4 ,und nun entsteht die ,frage3 ob der einzige ,gott etwa nur fr die ,allheit ,sorge trgt1 oder aber ob er seine ,einzigkeit auch da bewhrt1 wo der ,mensch in einer ethischen ,bedeutung sich selbst ,einzigkeit zuerkennen mu4 ,diese ,frage aber richtet sich nicht mehr an die ,ethik1 von der sie auch oft genug abgelehnt wird1 insofern sie nur in ,allheit und ,mehrheit den ,menschen kennen will4 ,die ,snde indessen ist nur individuell4 ,eine ,massensnde ist ,krankheit4 ,und die ,frage richtet sich gar nicht auf eine einzelne ,station im ,leben des ,menschen1 sondern gleichsam auf sein ganzes ,menschenleben4 ,wenn anders nun diese ,frage ethisch berechtigt ist1 die ethischen ,mittel aber versagen1 auch der ,gott der ,ethik versagt1 sie zu lsen3 wird alsdann ein neuer ,gottesbegriff zu fordern sein fr den neuen ,menschenbegriff des sndigen ,individuums8 #fa4 ,hier stehen wir vor der ,scheidelinie nicht sowohl zwischen ,religion und ,ethik1 als vielmehr zwischen ,religion und ,polytheismus4 ,denn nicht nur der ,mythos nhrt sich aus diesem ,urgrunde1 sondern auch der ,opferkultus begrndet sich in ihm4 ,wie kann ,gott dem ,individuum helfen1 das sich seiner ,snde bewut wird8 ,wie anders als durch die ,vergebung4 ,diese aber mu herbeigefhrt werden durch ,opfer und ,bittflehen4 ,das ,opfer vershnt sogar nicht nur den neidischen1 sondern auch den gndigen ,gott4 ,dieser durch ,opfer fr das ,individuum zu gewinnende ,gott ist jedoch nicht der ,gott der ,religion4 #fb4 ,der ,widerspruch des ,opferwesens gegen die ,religion beruht in der ,zweideutigkeit1 als ob ,gott durch irgend etwas anderes zur ,befreiung des ,menschen von seinem ,sndenbewutsein bewogen werden knnte1 es sei denn durch die sittliche ,arbeit des ,menschen selbst4 ,aber wenn und sofern diese in unaufhrlichem ,vollzuge bleibt1 so bleibt auch die ,forderung wach1 da ,befreiung1 ,erlsung ihm zuteil werde1 obschon er diese sich nicht selbst zu erringen vermag4 ,das ist das ,neue in der ,leistung ,gottes3 die ,erlsung des ,individuums4 ,und diese ,erlsung beruht auf zwei ,bedingungen1 die einander auszuschlieen scheinen4 ,die eine ist3 der ,mensch kann sich durch alle seine sittliche ,arbeit nicht selbst von dem ,selbstbewutsein der ,snde erlsen4 ,und die andere3 ,gott allein kann ebensowenig diese ,erlsung bewirken4 ,der ,widerspruch hebt sich nicht in der allgemeinen ,vermittlung von ,gott und ,mensch auf1 so da beide ,begriffe in ihrem ,zusammenwirken die ,erlsung zur ,folge htten1 sondern in der abgestuften ,weise vollzieht sich die ,ausgleichung3 die sittliche ,arbeit des ,menschen bleibt die unerlliche1 die unaufhrliche ,voraussetzung4 ,und bei dieser menschlichen ,arbeit kann ,gott keineswegs mitwirken2 wie knnte ,gott in ,gemeinschaft treten mit dem ,menschen8 ,so wenig die ,erlsung ein ,gnadengeschenk ,gottes sein kann1 ebensowenig kann sie das ,produkt seiner ,mitwirkung bei der sittlichen ,arbeit sein1 ber die das ,wesen ,gottes hinausliegt4 ,aller ,pantheismus und alle ,ausgleichung und ,nivellierung des ,gegensatzes zwischen ,gott und ,mensch darf hier nicht in ,versuch genommen werden4 #fc4 ,whrend der ,mensch bei der ,korrelation1 die unsere ,aufgabe jetzt bildet1 nur als ttiger ,faktor gedacht wird1 wird ,gott dagegen als das ,ziel gedacht1 auf welches die eigene sittliche ,arbeit des ,menschen hin gerichtet wird4 ,so bleibt das ,ziel zwar noch der sittlichen ,arbeit angehrig2 man knnte sogar von einem ,faktor sprechen1 den das ,ziel bildet2 aber das ,ziel ist nicht mit dem ,faktor identisch zu machen4 ,alle ,aktivitt liegt beim ,menschen1 dem sie nicht erlassen1 kaum erleichtert werden kann4 ,aber der ,erfolg dieser sittlichen ,arbeit1 der1 als ein innerer1 den ,begriff der ,handlung erfllender1 gedacht werden mu1 hngt doch nicht ausschlielich von dem ,menschen und seiner ,arbeit ab4 ,so mu1 so kann allein die ,korrelation von ,mensch und ,gott hier aushelfen1 wo ,gott erdacht wird1 aber nicht anders als in der ,korrelation zum ,menschen2 wo er also bei dem ,problem der ,erlsung nicht als ein ebenbrtiger ,faktor mitwirken kann4 ,in sittlicher ,ttigkeit1 in der ,verwirklichung des ,sittlichen1 steht der ,mensch allein da4 ,der ,gott1 der in dieser ,verwirklichung1 in dieser ,befreiung dem ,menschen helfen soll1 kann und darf den ,menschen nicht von seiner ,menschenwrde ablsen2 dies geschhe aber1 wenn er von der ,gewissensarbeit entbunden oder sie ihm auch nur erleichtert werden knnte4 ,gott macht dem ,menschen seine eigene ,gewissensqual nicht berflssig2 er stellt sich ihm nicht zur ,seite und hilft ihm nicht bei dem ,geschfte der ,reue und der ,bue4 ,aber diese hat zur ,voraussetzung1 da ein ,gott da sei1 auf den die ,korrelation in dieser ,form der ,snde sich richtet2 und der die ,korrelation zu dem neuen ,sinne bringt1 da die ,befreiung1 die der ,mensch selbst nicht vollbringen kann1 in dieser neuen ,korrelation zu ,gott in ,vollzug trete4 ,der neue ,sinn ,gottes entspricht dem neuen ,begriffe des sndigen ,menschen4 ,und dazu entsteht zuvrderst die ,korrelation des zur ,seligkeit befreiten ,menschen4 #fd4 ,das ist der neue ,gott1 der ,gott der ,religion1 im ,unterschiede von dem ,gotte der ,menschheit in der ,ethik4 ,die ,erlsung befreit von der ,snde4 ,und im ,hinblick auf diesen ,gott der ,erlsung breitet der ,mensch die ,sndenflle seines ,herzens vor sich aus1 weil dieser ,hinblick ihm zugleich die ,gewiheit bringt1 da diese seine sittliche ,buarbeit nicht verlorene ,liebesmhe sei1 sondern da sie das ,ziel erreichen kann1 das ihr ohne ,gott unerreichbar bliebe4 ,der ,mensch bleibt in der ,arbeit1 aber ,gott1 der an dieser ,arbeit selbst nicht teilnimmt1 wird als das ,wahrzeichen gedacht1 das die ,befreiung von der ,snde bewirkt4 #fe4 ,wie der ,begriff des ,menschen eine andere ,bedeutung erlangt hat als in der ,ethik1 so auch der ,begriff ,gottes4 ,aber wie der religise ,begriff des ,menschen trotz der ,differenz zwischen ,individuum und ,menschheit1 und trotz der ,differenz zwischen unaufhrlicher sittlicher ,arbeit und dem ,ziel der ,befreiung von der ,angst des ,gewissens1 dennoch in der selbstndig bleibenden sittlichen ,arbeit auch bei dieser ,befreiung in ,zusammenhang mit der ,aufgabe der ,sittlichkeit verbleibt1 so verhlt es sich auch mit ,gott4 ,wie er in der ,ethik fr die ,menschheit die ,verwirklichung des ,guten gewhrleistet1 so leistet er auch in der ,religion diese ,verwirklichung am ,individuum4 ,in der ,ethik umstrahlt ,gott die ,menschheit mit der ,zuversicht der ,sittlichkeit auf ,erden2 in der ,religion das ,individuum mit der ,zuversicht seiner persnlichen ,befreiung von ,schuld und ,shne1 seiner ,wiederherstellung zur ,aufgabe der sittlichen ,freiheit4 ,auch hier behauptet sich die ,gleichartigkeit der ,idee fr die ,ethik und fr die ,religion4 #ff4 ,man wird doch nicht etwa den schalen ,gedanken einwenden1 da diese ,gleichartigkeit nur eine ,illusion bleibe1 whrend der sittliche ,mensch dieses ,durchgangs durch das ,bewutsein der ,snde gar nicht bedrfte4 ,es ist ein schwerer ,fehler der modernen ,kultur1 da sie die ,argumente der ,religion als veraltet und als geschichtliches ,material der ,mythologie ansieht4 ,die ,reaktion auf diese ,vorurteile einseitiger ,bildung zeigt sich alsbald sogar im engeren ,betriebe der ,philosophie4 ,der ,pessimismus1 dieses ,hemmnis wahrhafter ,ethik1 htte nicht so um sich greifen und in ,schwrmerei und ,obskurantismus ausarten knnen1 wenn die religise ,spekulation innerhalb ihrer ethischen ,grenzen nach ihrer wissenschaftlichen ,bedeutung anerkannt wrde4 ,die ,snde ist ein ,ferment der ,sittlichkeit1 und das ,sndenstadium des ,individuums daher ein unentsetzbares ,glied in der ,begriffskette des sittlichen ,menschen4 ,und ebenso ist der ,gott der ,vergebung1 der ,erlsung und der ,vershnung nicht etwa ein ,mythos1 sondern1 wie er eine notwendige ,ergnzung zum ,gotte der ,ethik bildet1 so ermglicht er auch jene befreiende ,arbeit des ,individuums1 die ohne das ,ziel der ,gnade den ,sinn ihres ,weges verlre4 #fg4 ,die ,gnade ist schlechthin der ,sinn der ,buarbeit des ,gewissens4 ,die ,korrelation tritt in ,wirksamkeit4 ,die ,sndigkeit des ,individuums wre ein ,hirngespinnst1 wenn nicht in ,gott als ihr ,ziel die ,vergebung aufleuchtete4 ,die ,korrelation von ,gott und ,mensch1 wie sie sich hier fortsetzt1 vollzieht diese logische ,konsequenz der ,begriffe4 ,ohne die ,vergebung htte die ,bue keinen ,sinn2 und ohne die ,bue knnte ,gott nicht zum ,gotte des ,individuums werden4 berlegen wir es noch einmal3 ohne die ,vergebung htte die ,bue keinen ,sinn4 ,knnte der ,ethiker etwa diesem ,satze seine ,zustimmung versagen8 ,wenn anders er den ,gang des ,individuums in das ,labyrinth des ,gewissens mitgeht1 mu er den ,ariadnefaden festhalten2 der ,mensch darf nicht im ,labyrinthe bleiben4 ,kann er sich aber etwa dem ,gange ins ,labyrinth versagen8 ,sofern die ,tugendwege dem ,gebiete der ,ethik angehren1 mu diese ,nachsicht mit den ,schwchen und mit der ,schwachheit des ,individuums eine ,rcksicht der ,ethik sein4 ,hier aber steht sie an ihrer ,grenze1 an der sie in die ,religion bergeht4 ,und hier erfordert es die genaue ,grenzbestimmung1 da die ,religion mit ihrer ,eigenart eintritt2 mit ihrer ,eigenart1 aber in ihrer ,gleichartigkeit mit der sittlichen ,arbeit und mit den sittlichen ,zielen4 #fh4 ,hier scheidet sich nun aber im ,begriffe der ,religion das ,judentum vom ,christentum4 ,denn im reinen ,monotheismus des ,judentums hat der ,gott der ,gnade und der ,vergebung nur diese ,bedeutung3 das ,ziel1 den ,erfolg1 den ,sieg der sittlichen ,selbstarbeit des ,menschen zu verbrgen4 ,so steht die ,korrelation hier in klarer ,gliederung3 hier der ,mensch1 das ,individuum in seiner ,isoliertheit1 und dort ,gott in seiner ,einzigkeit4 ,die ,transzendenz ,gottes bedeutet die ,suffizienz des ,menschen fr die ,behauptung seines ,menschentums4 ,in der selbstndigen ,sittlichkeit des ,menschen beruht diese ,suffizienz3 die nur erfllt1 nicht eingeschrnkt wird durch das ,ziel1 auf das1 wie jede menschliche ,ttigkeit1 so auch diese1 hingerichtet sein mu4 ,das ,christentum dagegen nimmt an der ,zweideutigkeit des ,pantheismus teil und lt schon an der sittlichen ,arbeit selbst den ,gott im ,menschen teilnehmen4 ,die getrennten ,kompetenzen flieen dadurch ineinander1 und die ,begriffe schrnken einander ein4 ,nicht allein der ,begriff ,gottes verliert dadurch seine ,transzendenz und ,eindeutigkeit1 sondern auch der ethische ,begriff des ,menschen wird an diesem ,grenzpunkte von ,ethik und ,religion ungenau1 insofern die ,kompetenz seiner sittlichen ,arbeit beeintrchtigt wird4 ,sie wird auch beeintrchtigt1 wenn ihr selbst in irgendeiner ,vermenschlichung ,gottes zugleich die ,kompetenz der ,erlsung zuerteilt wird1 whrend sie eben nur als ,kompetenz der ,arbeit und zwar der ,suffizienz zu derselben sich darstellt4 ,der ,mensch in der ,idee seiner ,individualitt hat nur das ,schweben auf der ,stufenleiter von ,snde und ,befreiung als seine ,wrde zu erkennen4 ,in ihm selbst darf keine ,kraft liegen1 die ihn ber dieses ,schweben hinweghebt4 ,erlsung und ,befreiung mssen unterschieden werden4 ,die ,arbeit der ,befreiung allein liegt dem ,menschen ob2 seinem ,wesen1 seinem ,berufe1 seinem ,begriffe fern jedoch liegt das ,resultat der ,befreiung3 die ,erlsung4 ,sie allein steht bei ,gott4 ,und nur bei ,gott allein steht die ,erlsung4 ,fr sie ist die ,befreiung nur die notwendige ,voraussetzung1 nicht aber eine homogene ,mitwirkung4 ,mensch und ,gott bleiben geschieden1 wie ,streben und ,gelingen1 wie ,kampf und ,siegespreis4 ,wie der reine ,monotheismus die wahre ,befreiung lehrt1 so auch die wahre ,erlsung4 ,die ,religion verbindet beide ,momente1 aber sie erhlt aufrecht ihren ,unterschied4 #fi4 ,indessen nhert sich der moderne ,protestantismus offenbar diesem reinen ,monotheismus4 ,der pantheistische ,doppelsinn1 der die zweite ,person der ,gottheit umschleiert1 wird allmhlich abgestreift1 und die menschliche ,person ,christi wird fr die lebendige ,arbeit der ,religion in den ,mittelpunkt gestellt4 ,daher auf der einen ,seite das ,bestreben1 die ,geschichtlichkeit ,jesu zu retten1 andererseits aber seine ideale ,bedeutung fr das religise ,leben des ,individuums von jener ,frage der ,geschichtlichkeit unabhngig zu machen4 ,wenn die sittliche ,arbeit mit ,ernst und ,wahrhaftigkeit durchgedacht wird1 so kann das ,vorbild ,christi gar nicht bestehen bleiben4 ,man mu auf die ,mystik zurckkommen1 die ,luther in dem ,satze ausgesprochen hat3 ,christus ist dir ,gott1 wie du deinem ,nchsten ein ,christus sein sollst4 ,und fr das religise ,selbstbewutsein1 sein ,kmpfen und sein ,ringen bleibt ,christus nicht als geschichtlicher ,christus ein sachliches ,vorbild1 sondern vielmehr nur das ,vorbild des eigenen ,selbst4 ,dieses ,vorbild des menschlichen ,individuums darf kein ,schattenbild sein2 aber es verliert den ,wert des sittlichen ,ideals1 wenn es ein empirisches ,geschichtsbild wrde4 ,es darf schlechterdings nur das ,ideal des ,menschen sein1 und zwar nicht das der ,menschheit in seiner geschichtlichen ,universalitt1 sondern das des ,individuums in dem ,bewutsein seiner ,isoliertheit1 seiner ,bedrftigkeit1 seiner ,gebrechlichkeit2 zugleich aber auch seiner ,wrdigkeit zur ,erlsung4 ,dieses ,idealbild des menschlichen ,individuums ist nicht das ,schreckgespenst seiner ,verzweiflung1 sondern das ,heldenbild seines ,ringens ber seine menschlichen ,grenzen hinaus1 aber verklrt durch die ,zuversicht der ,erlsung1 die ihm von jenseits dieser ,grenzen der ,menschheit entgegenleuchtet3 die ,zuversicht von einem ,gotte der ,gnade und der ,erlsung2 von einem ,gotte1 der kein ,mensch ist1 der aber dem sndigen ,menschen die ,hand reicht3 der die ,korrelation mit dem menschlichen ,individuum eingeht4 ,jetzt ist das ,tor zur ,religion weit geffnet1 und doch werden wir sehen1 da die ,homogeneitt mit der ,ethik bestehen bleibt und wachsam erhalten werden mu3 da es immerfort wieder fraglich werden kann1 ob nunmehr nur ,religion1 oder doch vielmehr nur die alte ,ethik den neuen ,anbau bildet4 #gj4 ,wenn nun der ,mensch in seiner ,buarbeit sich selbst als den ,urheber seiner ,snde erkennen mu1 so erschpft sich diese ,buarbeit nicht in der ,zergliederung seiner ,snden und in der ,zerknirschung darber1 so da dieser entgegen nur noch die ,gnade zu winken htte1 sondern es gehrt zu dem sittlichen ,charakter dieser ,bue1 da der ,mensch ber diesen seinen ,charakter als ,urheber seiner ,handlungen in tiefes ,nachdenken eintritt4 ,seines eigenen ,charakters wegen mu der ,mensch daher die ,frage an sich stellen1 wie er dazu kommen kann1 der ,urheber einer unsittlichen ,handlung zu werden4 ,wird ihm dieses ,dunkel nicht entschleiert1 so bleibt ihm fr sein eigenes ,wesen nur das ,schreckbild eines radikalen ,bsen brig4 ,dann wrde aber die ,korrelation hinfllig4 ,das wrde sie1 wenn die ,gnade einem ,unwrdigen von ,gott zuerteilt wrde und nicht einem kraft der ,menschenwrde auch des ,gottes und seiner ,gabe ,wrdigen4 #ga4 ,aus diesem ,dilemma ergibt sich eine wichtige ,konsequenz4 ,die ,schuld des ,menschen kann nicht ein ,beweis sein fr seinen ,abfall von ,gott1 fr seine ,heterogeneitt zu ,gott4 ,die ,snde mu immer im ,zusammenhang sein mit der ,vergebung4 ,aber sie darf trotz dieses ,zusammenhangs die ,schrfe ihres ,begriffs nicht einben4 ,wenn der ,mensch nun fragt1 wie er der ,urheber seiner bsen ,handlungen sein knne1 und wenn er sich sagen mu1 da er als solcher sich zu erkennen habe1 gleichviel1 ob er diese seine ,urheberschaft begreifen kann1 oder nicht1 so mu er in die ,gedanken seiner ,bue den ,gedanken der ,vergeltung aufnehmen1 der gttlichen ,strafe1 die ja gemildert wird durch die gttliche ,gnade4 ,aber wenn wir oben sagten1 da die ,erlsung zur ,voraussetzung habe die ,erkenntnis der ,snde1 so mu diese ,bedingung erweitert werden dahin3 da die ,erlsung zur ,voraussetzung habe die ,bereitwilligkeit1 die ,strafe auf sich zu nehmen fr das begangene ,unrecht4 ,ohne diese ,vergeltung kann sich die ,buarbeit nicht vollenden und nicht die ,gleichartigkeit zur ,erlsung herstellen4 ,die ,strafe erscheint somit als ein inneres ,merkmal zum ,begriffe der ,bue4 ,die ,strafe ist eine ethische ,forderung4 ,wir haben sie als solche in der ,ethik des reinen ,willens festgestellt4 ,sie erscheint hier nur wieder mit den anderen ,begriffen1 welche die ,grenze von ,ethik und ,religion bilden4 #gb4 ,wenn wir nun sagen1 die ,strafe sei eine sittliche ,forderung1 so ist1 wie so viele ethische ,abstraktionen1 auch diese nur ein ,gegenbild zur ,wirklichkeit4 ,die ,wirklichkeit ist ein ,jammerbild der ,strafen ,gottes4 ,wir nennen nur die ,strafe ,leid4 ,ach an der ,erde ,brust sind wir zum ,leide da4 ,und wenn wir vorher nach dem ,grunde unserer ,schuld fragten1 so fragen wir jetzt nach dem ,grunde des ,leides in der ,menschenwelt1 und zwar zunchst mit der ,beschrnkung auf unser eigenes menschliches ,leid4 #gc4 ,mit dieser ,frage aber dmmert uns als ,antwort die ,frage auf1 die wir nach dem ,grunde unserer ,schuld gestellt hatten4 ,fr unsere ,schuld forderten wir die ,strafe4 ,jetzt erkennen wir das ,leid im ,menschen und fragen nach seinem ,grunde4 ,es ergibt sich aber ein ,zusammenhang der ,grnde hier4 ,wenn wir nur erst das menschliche ,leid als die gttliche ,strafe erkennen1 die wir im ,verlauf unserer ,bue fordern muten1 so wird auf einmal alles klar4 ,das ,leiden im ,menschen ist eine ,tatsache4 ,und sie wird verstndlich1 wenn das ,leid als ,strafe erkannt wird1 die eine sittliche ,forderung ist4 ,durch diese kann daher auch das ,leid in seiner ,wirklichkeit begrndet1 als ,notwendigkeit erkannt werden4 ,das ,leiden ist die ,strafe des ,snders4 ,die ,strafe ist das ,erbteil des ,menschen1 nicht sowohl1 weil er ein ,snder ist1 sondern weil er von der ,snde durch die ,buarbeit sich zu befreien hat4 #gd4 ,und so klrt sich auch die ,korrelation von ,gott und ,mensch als ,theodizee auf4 ,die ,leiden begrnden keinen ,pessimismus2 sie widerstreiten nicht dem gndigen ,gotte1 dessen ,werk sie vielmehr mit ,unbedingtheit vorbereiten4 ,der ,mensch nimmt das ,leiden als ,strafe auf sich4 ,dadurch verblat die ,strafe2 als ,leiden verklrt sie ,gott1 wie ,mensch4 ,der ,mensch erleidet die ,strafe fr seine ,schuld als die ,vorstufe1 die sein ,leiden bildet fr seine ,erlsung4 ,das ,leiden gehrt in die ,vorstufe der ,buarbeit1 aber es berhrt schon die ,grenze1 welche die ,idee des ,menschen bildet unter der ,glorie der ,gottheit4 #ge4 ,so verbinden sich ,mensch und ,gott in dieser ,korrelation1 welche sich zugleich als ,theodizee bewhrt4 ,das ,leiden1 es bildet kein ,fragezeichen mehr gegen das ,wesen ,gottes1 noch auch gegen das des ,menschen4 ,und es ist auch nicht nur ein pdagogisches ,mittel1 auf da die ,bume nicht in den ,himmel wachsen1 geschweige denn1 da die ,sigkeit der ,freuden besser ausgekostet werden knne an dem ,widerspiel des ,leids4 ,das ,leid gehrt als ,strafe zum ethischen ,begriffe des ,menschen1 und auf diesem ethischen ,grunde erhebt sich fr die ,eigenart der ,religion die ,palme der ,erlsung4 #gf4 ,nun ist aber das ,leid gar nicht allein das ,kennzeichen meines ,individuums4 ,als solches dient es mir zur ,mahnung und zur ,vergeltung4 ,aber ich sehe es ja auch in ,wirklichkeit bei den anderen ,menschen und bei ihren relativen ,gemeinschaften4 ,soll ich1 darf ich auch da auf die ,frage nach ihrer ,urheberschaft des ,schlechten nur antworten3 ja1 die ,menschen sind schlecht samt und sonders8 ,oder aber soll ich bedenken1 da1 wenngleich ich mich selbst nur als schlecht erkennen mu1 ich den anderen nicht in gleicher ,weise katechisieren darf4 ,wie soll ich mich nun aber zu der ,tatsache des allgemeinen ,menschenleids verhalten1 wenn ich nicht soll sagen drfen1 das ,leid sei die ,strafe fr die ,schuld2 und der ,tod1 als ,symbol des ,leids1 die ,strafe der ,snde8 ,man mu doch die ,frage nach dem ,grunde des allgemeinen ,menschenleids stellen4 ,die ,frage der ,theodizee ist doch auch hier1 erst recht hier1 unabweislich4 ,was bedeuten nun also ,krankheit und ,tod fr das ,menschenleben1 wenn sie nicht angesprochen werden drfen als gerechte ,vergeltung fr das menschliche ,unrecht8 #gg4 ,bedenken wir1 da der ,wandel in den religisen1 wie auch schon in den sittlichen ,vorstellungen im ,laufe der ,zeiten1 im ,wechsel fhrender ,persnlichkeiten nicht am ,schnrchen einer ,schablone sich abspielt1 sondern1 da in natrlicher ,entwicklung und ,verschlingung oftmals neue und den ursprnglichen entgegengesetzte ,motive den ,gedankenproze lenken4 ,wenn ein ,zeitalter vom ,mysterium des ,todes ergriffen ist1 und aus ihm heraus alles menschliche ,leid zu begreifen sucht1 so denkt ein anderes ,zeitalter nchterner1 und an die ,stelle des ,mysteriums tritt das ,geschichtsbild der sozialen und politischen ,wirklichkeit4 ,so ist es bekannt1 da die ,propheten die messianische ,verkndigung zunchst zwar verknpfen mit dem ,geschichtsbilde des ,krieges1 und zwar in doppeltem ,sinne4 ,dem ,hauptgedanken nach nmlich soll im messianischen ,zeitalter der ,krieg berhaupt aufhren1 und dieses ,aufhren des ,krieges wird geradezu das ,symbol des ,messianismus1 hnlich wie fr die ,mystik der ,tod verschwindet und vom ewigen ,leben verschlungen wird4 ,andererseits aber arbeitet die dichterische ,phantasie der ,propheten gerade vorzugsweise mit den ergreifenden1 erschtternden ,kriegsbildern4 ,alle ,not und ,drangsal1 alle ,greuel und ,frevel des ,krieges werden mit zgelloser ,rachelust beschrieben1 wenn die alte ,welt ihr ,ende finden und eine neue ,welt erstehen1 von dem ,messias heraufgebracht werden soll4 ,auch die ,psalmendichtung wird von diesem ,ingrimm1 der ein ,teil der messianischen ,stimmung wird1 ergriffen2 und was man gemeinhin ,rachepsalmen nennt1 das ist vielmehr die gewaltige messianische ,ergriffenheit1 die den ,krieg als das durchgreifende ,mittel in ,anspruch nimmt1 der ganzen bisherigen ,welt den ,garaus zu machen1 damit die ,welt des ,friedens aufblhen kann4 #gh4 ,es ist ein charakteristisches ,zeichen fr den ,stil der alten ,bibel1 da sie nicht bei allgemeinen ,bildern vom ,menschenlose und vom ,weltverfahren es bewenden lt1 sondern1 wie sie nicht blo ,botschaften1 ,reden und ,episteln enthlt1 sondern auch politische und juristische ,gesetze und ,verordnungen1 daher auch berhaupt mit scheinbar prosaischer ,genauigkeit und ,bestimmtheit eingeht auf die ,einzelheiten des menschlichen ,treibens in der ,gesellschaft und im ,staate1 in der ,familie und im ,verhalten des ,menschen gegen sich selbst4 ,diese ,eigenheit des alttestamentlichen ,stils erklrt sich genugsam aus der ,ursprnglichkeit seiner historischen ,verhltnisse1 aus der eine ,naivett in ,sage und ,geschichte literarisch hervorgehen konnte4 ,es wird da nicht ausschlielich gepredigt1 geschweige polemisiert2 es soll nicht eine ,mutterreligion kritisiert1 auch nicht einmal eine eigene ,religion gestiftet werden4 ,es wird erzhlt1 berichtet1 gespiegelt1 wie die ,religion innerhalb des ,volkstums entsteht und sich weiterbildet2 wie aus der ,religion der ,vter allmhlich die ,religion des ,heiligen ,israels wird1 der der ,herr der ganzen ,erde genannt werden soll4 ,nur in dieser messianischen ,bezugnahme kommen die anderen ,vlker der ,erde in ,betracht2 und nur in diesem ,betracht treten sie auch in den politischen ,horizont ein3 ob nmlich ,bndnisse mit ihnen geschlossen werden sollen1 oder ob ,krieg gewagt werden darf und unternommen werden soll4 #gi4 ,wenn nun aber der messianische ,fernblick die ,politik und deren ,gewaltmittel1 den ,krieg1 in den ,vordergrund rckt1 so ffnet die innere ,politik den ,blick auf die engen1 kleinen1 aber allbeherrschenden ,verhltnisse der ,gesellschaft und ihrer wirtschaftlichen ,bedingtheiten4 ,unter diesem ,gesichtspunkte wird nun aber das allgemeine ,menschenleid am sozialen ,kriterium der ,armut erfat4 ,wie der ,mystiker sich an den ,tod hlt1 der ,weltpolitiker an den ,krieg1 so der ,sozialpolitiker an die ,armut4 ,sie ist der ,inbegriff des sozialen ,menschenelends2 woher kommt sie8 ,wie vertrgt sie sich mit dem ,begriffe ,gottes1 mit dem ,begriffe des ,menschen8 ,was ntzte es1 wenn ,krankheit und ,tod aufhrten1 nicht aber die ,armut2 wrde dadurch nicht nur das menschliche ,elend durch die ,verewigung gesteigert8 ,es ginge dabei1 wie im ,mythos1 um ewiges ,leben ohne ewige ,jugend4 ,welchen ,grund aber kann es fr die ,armut geben1 wenn sie nicht als ,strafe fr die ,schuld soll gelten drfen8 ,und berlegen wir es noch einmal3 es wre doch durchaus unangemessen1 mit einem solchen ,grunde in der ,tasche in die ,welt hinauszutreten1 und mit dem ,blicke des ,weltenrichters das gesamte soziale ,elend zu berschauen4 ,was sollte aus dem ,individuum selbst werden1 das in einer solchen satten ,befangenheit und theoretischen ,genugtuung auf seine engeren sozialen ,verbindungen hinblickt2 und wie sollte ein solches ,individuum zur ,allheit des ,staates sich erheben knnen1 wenn ihm aller ,sinn fr ,gleichheit und ,gerechtigkeit verstopft ist durch die ,scheinlehre3 wie alles ,elend1 so erklre sich auch die ,armut aus der geringeren sittlichen ,qualitt der von ihr ,betroffenen4 #hj4 ,wir stehen hier an einem groen ,wendepunkte nicht nur der ,ethik und der ,religion1 sondern auch der ,politik und der ,religion4 ,nicht nur die ,ethik behauptet sich in ihrer ,selbstndigkeit dadurch gegen die ,religion1 da sie dieser eine unpolitische ,weltfremdheit zum prinzipiellen ,vorwurf macht2 da diese ,weltfremdheit ihr im ,blute liege1 weil sie in den ,spekulationen ber ,gott und seine ,vorsehung das ,interesse an der geschichtlichen ,wirklichkeit abstumpfe2 weil sie1 vom ewigen ,leben mythisierend1 das aktuelle ,leben der ,weltgeschichte bersehe4 ,daher msse die ,ethik ihren weltlichen ,charakter aufrechterhalten und ihn vor der ,vermischung mit der ,religion verwahren4 #ha4 ,von der ,politik aus wird der ,angriff noch schrfer4 ,die ,religion wird beschuldigt1 im ,schlepptau der ,obrigkeit einherzuschleichen1 um mit deren ,hilfe die ,schleichwege innerhalb der ,kultur durchzufhren4 ,wie berall in der ,geschichte1 gibt es auch hier eine gewaltige ,antinomie4 ,der ,staat1 das letzte ,ziel aller ,menschenvereinigung1 ist dennoch nicht auch der einzige ,weg zu diesem ,ziele4 ,seit den neueren ,zeiten ist der ,staatsidee zur ,seite teils1 teils entgegengetreten die ,idee der ,gesellschaft4 ,nicht nur in dem ,sinne1 den die ,gesellschaft freilich auch hat1 den wirtschaftlichen ,grund des ,zusammenhangs der ,menschen zu bedeuten1 sondern vielmehr in dem anderen ,sinne ist die ,idee der ,gesellschaft zur ,losung der neueren ,zeiten geworden3 da sie den ,staat aus seinen ,engen und ,zwngen erweitere und befreie1 um seine ,allgewalt gerade um so mehr zur ,befestigung und zur ,besttigung1 zu einer ethischen ,verwirklichung zu bringen4 ,der ,staat an sich wrde in ,starrheit verknchern1 im ,flubette des ,verkehrs versanden1 wenn seine ,rechtsformen nicht bestndig zur ,verjngung aufgerufen1 zu neuem ,leben fr die ,autoritt des ,staates und die ,allheit der ,menschen umgestaltet werden4 ,das ist das ,verhltnis zwischen ,gesellschaft und ,staat4 ,und dieses ,verhltnis durchzieht auch die gesamte ,geschichte ,altisraels4 ,im ganzen ,mosaismus verschlingt sich der ,sozialismus mit den ,instituten von ,recht und ,staat4 ,und der ganze ,prophetismus verschrft diesen innerlichen ,gegensatz dieses ,weltalters4 #hb4 ,so mute der ,prophetismus eine scharfe ,stellung nehmen zu der ,frage3 wie die ,armut1 die die ,propheten gem ihrer ,sozialpolitik als das eigentliche ,menschenleid erkannten und exemplifizierten1 mit der ,gerechtigkeit ,gottes in ,einklang zu bringen sei4 ,die alte mythische ,anschauung von der ,vererbung der ,schuld auf die ,geschlechter mute zerschellen an der neuen ,lehre von der individuellen1 persnlichen ,snde4 ,diese aber konnte nicht aufrechterhalten werden als ,grund der ,armut1 wenn dagegen der ,reiche als der ,schuldlose betrachtet werden mte3 der vielmehr als der ,inhaber und ,verber der ,gewalt gebrandmarkt werden mu4 ,wo gab es einen ,ausweg fr dieses ,dilemma1 wenn die ,differenz zwischen arm und reich ebenso stark empfunden wurde1 wie die zwischen schuldig und unschuldig8 #hc4 ,da wurde es nun entscheidend fr die ethische ,echtheit des ,monotheismus1 da die ,propheten1 und nach ihnen die ,psalmendichter zu einer ,konsequenz sich erkhnten1 die nur auf ihren ,prmissen sich aufbauen konnte4 ,sie traten auch hier dem ,mythos entgegen und schlossen umgekehrt3 der ,arme ist unschuldig3 er leidet unschuldig4 ,das ,leiden ist nicht ,strafe2 sonst wre ,armut ,strafe1 und ,reichtum ,tugend und ,tugendpreis4 ,hingegen ist vielmehr die ,armut das ,wahrzeichen der ,frmmigkeit4 #hd4 ,die hebrische ,sprachwurzel fr arm leistete diesem grundlegenden ,gedanken ,vorschub4 ,arm bedeutet ursprnglich bedrckt1 und gedrckt bedeutet auch demtig4 ,demut aber ist die ,tugend des ,armen1 das ,kennzeichen des echten ,menschenleids4 ,diese ,bedeutung lt sich aber auch in dem hebrischen ,worte fr fromm erkennen4 ,so werden die ,armen zu den ,frommen und die ,frommen zu den ,armen4 ,und damit wird die ,frage hinfllig nach der ,schuld der ,armen an ihrem ,leide2 denn sie haben keine ,schuld3 sie sind die ,frommen4 ,die ,frage geht daher von den ,armen ber auf ,gott3 wie kann ,gott das ,leid der ,frommen verantworten8 ,diese ,frage aber war ja auch ohne soziale ,einsicht schon frher gegen ,gott gerichtet worden3 wie kann es dem ,gerechten schlecht ergehen8 #he4 ,so bildet die ,theodizee den ,angelpunkt in der ,entwicklung des ,monotheismus4 ,diese ,frage1 wie sie sich ber viele ,literaturgruppen ausbreitet1 erweist ihre hohe ,bedeutung2 die ,frage selbst hat ihre ,bedeutung1 abgesehen von ihrer ,lsung4 ,denn wie sollte eine befriedigende ,antwort auf diese ,frage mglich sein8 ,willst du die ,ferne ,gottes finden1 und zum ,ende der ,allmacht hingelangen8 ,so erklrt ,hiob1 gleichsam aus dem ,gesichtspunkte der ,metaphysik1 die ,frage fr unlsbar4 ,aber ethisch kann sie um so mehr lsbar werden1 und aus der ,ethik heraus auch das ,walten ,gottes erhellen4 #hf4 ,der ,prophetismus hat selbst auch eine ,antwort versucht1 die mehr nach der ,metaphysik hin zu liegen scheinen knnte4 ,er hat sie aus dem ,gesichtspunkte des ,messianismus stellen mssen1 und demzufolge auf die ,vlker1 anstatt nur auf die ,individuen1 die ,frage gerichtet4 ,auf diese ,lsung wollen wir hier noch nicht eingehen4 ,sie bildet vielleicht ein ,grundkapitel in aller ,philosophie der ,geschichte3 das ,leiden eines ,volkes fr ein anderes oder fr andere ,vlker1 fr deren ,kulturarbeit in der ,weltgeschichte1 wobei freilich vorbehalten bleibt1 da das ,leiden des einen ,volkes nicht minder als ,kulturarbeit fr den ,sinn und ,wert der ,weltgeschichte gelten msse4 ,stellen wir uns nun auf den ,standpunkt der neugewonnenen ,einsicht1 da die ,armen die ,frommen1 also die idealen ,menschen seien3 welches ,entsetzen mu uns bei diesem ,gedanken erfassen4 ,kann es uns gengen und beschwichtigen1 wenn wir hren1 und selbst wenn wir ,einsicht und berzeugung davon gewinnen1 da diese als widerwrtigste ,differenz erscheinende ,identitt im ,plane der gttlichen ,vorsehung liege8 ,was kann alle theoretische ,einsicht helfen gegenber der ,tatsache1 vor die unser sittliches ,gefhl1 unser sittliches ,urteil gestellt wird1 da die ,armen die ,frommen seien8 ,mgen immerhin die ,reichen in ihren ,gtern schwelgen2 das sollte mich weniger anfechten2 wenn nur nicht die ,frommen bittere ,not litten2 wenn nur nicht die ,armen die geschichtlichen ,brgen der ,sittlichkeit wren6 #hg4 ,eine epochemachende ,wendung mute hier eintreten4 ,wir sind vom ,gebote der ,nchstenliebe her an den ,gedanken gewhnt1 da der ,nebenmensch ein ,mitmensch sei4 ,und so auch nehmen wir das ,gebot der ,liebe als eine selbstverstndliche ,pflicht hin4 ,indessen ist weder der ,mitmensch1 noch gar die ,liebe zu ihm eine selbstverstndliche ,regung des menschlichen ,bewutseins4 ,hier stehen wir vielleicht1 wie am ,dornbusch1 an der heiligen ,sttte1 an der der ,begriff des ,mitmenschen und der ,begriff der ,menschenliebe aufging4 ,so lange der ,mensch die ,kultur1 in die er hineingeboren wird1 als das selbstverstndliche ,ziel des menschlichen ,daseins ansieht1 so lange ertrgt er auch weltsinnig die ,differenzen in dem ,haushalte der ,kultur4 ,man wei1 wie ,aristoteles sich das ,gewissen erleichtert hat4 ,wenn ,maschinen erfunden werden1 die das ,sklavenwerk ersetzen knnten1 dann freilich knnte man der ,sklaven entbehren4 ,die ,kultur ist dem ,griechen das ,ziel und der ,sinn des ,menschenlebens4 ,die ,propheten dachten anders4 ,sie konnten sich von jener ,kulturphilosophie nicht trsten lassen ber den ,jammer1 den sie bei dem ,menschenelend der ,armut empfanden4 ,jetzt erst wurde es ihnen klar1 was der ,mensch ist und was er fr das ,bewutsein jedes ,menschen bedeutet4 ,der ,mensch ist dem ,menschen nicht ein ,fremder1 der auch ein ,sklave sein knnte1 sondern er gehrt in mein ,selbstbewutsein2 und zwar nicht allein theoretisch1 sondern vor allem praktisch4 ,und wie wurde diese praktische ,einsicht gewonnen8 ,hier trat das ,leiden ein4 ,der ,mensch leidet1 und zwar als ,armer2 und er ist kein isoliertes ,glied in der ,maschine des menschlichen ,haushalts1 und kein isoliertes ,wesen1 wie es etwa das ,tier ist1 sondern ich kann mich selbst nicht als ,menschen denken1 es sei denn1 da ich meinen ,begriff des ,menschen von diesem ,menschenbegriffe des ,armen abstrahiert habe4 #hh4 ,und diese ,gedanken bleiben nicht bloe theoretische ,abstraktionen im ,bewutsein des ,menschen1 wenn er zu dieser sozialen ,einsicht gelangt ist3 mit dieser ,erkenntnis regt sich zugleich ein heftiges ,gefhl der ,beziehung1 wie theoretisch des einen ,ich zum anderen ,ich1 so praktisch des eigenen ,gefhls zu dem ,leide des ,armen4 ,das ,leid bleibt nicht theoretische ,erfahrung3 es verwandelt sich in einen ,affekt4 ,so entsteht das ,mitleid1 als einer der natrlichsten ,affekte im ganzen ,seelenleben des ,menschen4 ,unbegreiflich1 aber charakteristisch ist die ,verdchtigung des ,mitleids bei ,spinoza und bei ,schopenhauer4 ,wer dagegen von ,differenzen in der ,betrachtung des ,menschenlebens ausgeht1 erstlich im ,moralischen1 dann aber auch im ,sozialen1 und wer diese beiden ,differenzen nicht identisch macht1 der wird das ,mitleid achten und ehren und hegen als ein notwendiges ,grundmittel in der sittlichen ,entwicklung des menschlichen ,bewutseins4 ,das ,mitleid verklrt sich zur ,menschenliebe4 #hi4 ,die ,menschenliebe bliebe ,abstraktion1 wenn nicht das ,mitleid sie erweckte1 herausforderte und lebendig machte4 ,alle ,wesen sind fr den theoretischen ,blick in ihrer ,verschiedenheit von mir begrndet4 ,ich frage nicht1 warum es ,tiere neben mir gibt2 noch auch1 warum ,menschen4 ,aber wenn ich ,menschen leiden sehe1 so verschwindet sofort die theoretische ,gleichgltigkeit hinter dem ethischen ,interesse4 ,und wenn dieses nun gar angespornt wird durch die ,einsicht vom ,armen1 als dem ,frommen1 so mte es um alle ,einheit des ,bewutseins geschehen sein1 wenn ich nicht sofort zur ,mitleidenschaft mich aufgerufen fhlte4 ,das ,leiden des ,frommen darf mir nicht gleichgltig sein2 es mte denn die ,frmmigkeit selbst mir gleichgltig werden4 ,jedoch unter dem ,gesichtspunkte des ,frommen geht mir nun aber auch das ganze ,elend auf1 das der ,arme darstellt4 ,er leidet1 und ich sollte nicht wenigstens mit ihm leiden8 ,so wird der ,begriff des ,mitmenschen und die ,liebe zum ,mitmenschen begrndet in der ,erkenntnis des ,armen1 als des ,frommen4 #ij4 ,und wie es sich bei dieser ganzen ,frage um den ,begriff des ,menschen handelt1 so nicht minder auch um den ,begriff ,gottes4 ,und hier knnen wir nun auf den ,grenzpunkt treffen1 an dem ,religion und ,ethik sich berhren1 mithin ebenso sich unterscheiden1 wie vereinbar werden4 ,der ,gott der ,ethik ist der ,gott der ,menschheit2 der ,gott1 der aus der ,vielheit der ,vlker die ,eine ,menschheit herstellt und in dieser ,einen ,menschheit die ,sittlichkeit zur ,wirklichkeit bringt4 ,die ,religion dagegen hat es vorab mit dem ,individuum zu tun1 das zwar auch von der ,ethik gebraucht1 aber in der ,snde fr die ,ethik von der ,religion entdeckt wird4 ,nun aber hat sich allmhlich dieses ,individuum erweitert2 die soziale ,verallgemeinerung hat ihm eine breite ,mehrheit verschafft2 freilich keine ,allheit4 ,aber die soziale ,einsicht1 wie sie vollends durch den sozialen ,impuls angetrieben wird1 erweitert wiederum diese ,mehrheit4 ,es fehlt nicht viel1 und das ,mitleid wchst in das ,urteil aus3 sind es denn nicht alle ,menschen1 mit geringen1 verschwindenden ,ausnahmen1 die von diesem ,menschenleid der ,armut betroffen sind8 ,was bedeutet danach die ,unterscheidung zwischen ,mehrheit und ,allheit8 #ia4 ,so leichtfertig waren die ,propheten nicht in ihren ,schlssen4 ,sie hielten an der ,allheit der ,menschheit fest1 und verringerten darber doch nicht den erdrckenden ,wert der ,mehrheit1 die sich ihrem ,mitleid erffnete4 ,sie hielten fest an dem ,einzigen ,gotte1 und wurden in dem ,glauben an ihn1 als den ,brgen der ,allheit1 nicht erschttert durch die soziale ,einsicht von der ,majoritt der ,armen4 ,sie brauchten darin nicht erschttert zu werden1 weil sie ja bereits die ,armen als die ,frommen erkannt hatten4 ,nun aber bertrugen sie diese ,einsicht auch auf ihren messianischen ,gottesbegriff1 dem sie dabei die hchste ,vollendung gaben1 indem sie ihn von allen ,schlacken nationaler ,zuflligkeit befreiten4 ,messias1 der ,gesalbte1 war ursprnglich der ,priester und der ,knig4 ,und als die ,salbung nicht mehr auf jene ,berufsttigkeit beschrnkt wurde1 als sie bezogen wurde auf den ,dienst der ,menschheit am ,ende der ,tage1 da wurde es doch als eine ,strung empfunden1 da dieser hchste und letzte ,beruf der ,menschheit im nationalen ,bewutsein verbunden blieb mit dem nationalen ,knig4 ,diese ,verbindung war zwar um so ungefhrlicher1 zugleich aber um so inniger und unlsbarer1 als das ,knigtum untergegangen und seine ,blte in ,david eine verklungene ,sage war4 ,um so trostbedrftiger klammerte sich die ,hoffnung an diese ,vergangenheit an1 und mischte dem ,messiasbilde historische ,nebenzge an1 die seinen weltgeschichtlichen ,sinn mindestens verschleierten4 #ib4 ,jetzt aber ist der ,arme zum idealen ,menschen geworden4 ,jetzt kann daher nicht mehr der ,knig der berechtigte ,messias sein4 ,so entsteht beim zweiten ,jesaia das ,bild von dem ,knechte ,jahves1 der alle ,zge der sozialen ,armut1 alle ,zge auch der messianischen ,frmmigkeit an sich trgt4 ,das ist die groe ,entwicklung1 welche am ,messiasbilde aus dem sozialen ,menschenbegriffe heraus fr den monotheistischen ,gottesbegriff vollzogen ward4 ,und so wird es erklrlich1 wie die ,psalmen mit der messianischen ,zuversicht das ,rachegefhl verbanden fr den ,untergang der ,frevler und die ,rechtfertigung und die ,erlsung der ,armen4 ,die ,antinomie von ,krieg und ,frieden ist auch fr den ,psalmensnger nicht aufgehoben4 ,wenn der ,gottesfrieden kommen soll1 dann mssen die ,feinde ,gottes vernichtet werden4 ,nur dadurch kann die ,rechtfertigung der ,armen erfolgen1 die mehr besagt als ihre ledigliche ,erlsung4 #ic4 ,auf diesem ,hhepunkte des ,messianismus sehen wir wieder die ,religion mit der ,ethik zusammengehen4 ,aber an der ,grenze gerade ist die ,scheidung festzuhalten4 ,zunchst will es scheinen1 als ob alle ,unterschiede schwnden4 ,denn sowohl ,gott1 wie ,mensch1 scheinen ihre ethische ,grundbedeutung wiederzugewinnen4 ,fr ,gott besteht sie1 wie wir wissen1 in der ,brgschaft fr die ,realitt des ,sittlichen4 ,und die religise ,bedeutung ,gottes scheint zwar nur das ,individuum1 nicht die ,menschheit anzugehen2 aber der ,gott der ,armen ist nicht der ,gott der ,frommen oder des schuldigen ,individuums1 sondern er ist der soziale ,gott1 dessen ,partikularismus vielmehr echter ,universalismus ist4 ,und so ist auch der ,mensch wieder1 unter dem ,lichte der sozialen ,humanitt1 in die ,menschheit aufgenommen4 #id4 ,dennoch sind die ,unterschiede1 haarscharf1 wie sie sind1 festzuhalten4 ,es ist immer hier die ,gefahr vorhanden1 da die ,grenzen ineinander berlaufen4 ,der ethische ,gott der ,menschheit kennt zwar die ,mehrheit der ,armen2 er wre sonst eine blasse ,abstraktion1 der das ,blut der ,geschichte fehlte4 ,und er ist1 als der ethische ,gott1 auch keine nur theoretische ,figur1 bei der sich etwa der ,pessimismus beruhigen knnte2 auch er mu vielmehr fr das ,recht der ,armen eintreten4 ,worin unterscheidet er sich nun von dem religisen ,gotte8 ,hierauf antwortet wiederum die ,korrelation von ,gott und ,mensch4 ,auch der ethische ,mensch1 der ,selbstzweck und ,endzweck ist1 wehrt den ,armen ab1 der zumeist blo ,mittel ist4 ,und so ruft er die ,anstalten hervor1 welche diese ,abwehr erfordert4 ,indessen von dieser ethischen ,einsicht ist es noch ein weiter ,schritt zu der ,liebe1 die wir aus dem ,mitleid als den charakteristischen ,affekt der ,religion entstehen sahen4 ,freilich kann es mit der ,liebe gehen1 wie mit dem andchtig schwrmen1 das nach ,nathan leichter ist als gut handeln4 ,aber von den ,mngeln und ,mibruchen mssen wir absehen1 wenn wir den ,eigenwert dieses religisen ,grundbegriffs prfen4 #ie4 ,der ethische ,grundbegriff ist die ,achtung1 die sich lediglich auf die sittliche ,wrde jedes ,menschen bezieht2 die aber gar kein ,auge dafr hat1 ob der ,mensch arm und elend1 oder reich und ppig ist4 ,fr diese sozialen ,unterschiede aber mu das ,auge geschrft werden4 ,und das ,mitleid ist die ,brille1 die diese ,entfernung dem ,menschen nher bringt4 ,und wo einmal das ,mitleid eingesetzt hat1 da mu die ,menschenliebe aufgehen1 wre es auch nur als ein ,ersatz fr das ,mitleid1 das herausgefordert wird4 ,die ,menschenliebe ist die religise ,form des sozialen ,verhltnisses zwischen ,mensch und ,mensch4 ,und die ,armut ist das optische ,mittel1 den ,menschen als ,mitmenschen und somit als ein natrliches ,objekt der sozialen ,menschenliebe zur ,entdeckung zu bringen4 ,der ,konflikt1 der hierbei mit der sthetik einzutreten scheint1 soll hier noch nicht erwogen werden4 #if4 ,jetzt knnen wir nun auf die ,frage antworten1 worin fr ,gott der ,unterschied zwischen ,ethik und ,religion besteht4 ,wie die ,liebe erst durch die ,armut erweckt1 und der arme ,mensch erst zum ,mitmenschen wird1 so tritt auch bei ,gott erst in der ,religion die ,liebe in ,kraft4 ,die ,ethik treibt ,geschichtsphilosophie2 sie kann ,jahrtausende sich gedulden1 und braucht doch nicht dem ,pessimismus zu verfallen4 ,das ,individuum geht ihr in die ,menschheit auf4 ,aber der religise ,gott kann nur ,leiden der ,liebe verhngen4 ,er mu die ,menschen lieben1 und zwar jedes ,individuum als solches4 ,das ,leiden1 dessen ,symbol die ,armut ist1 darf ihm nicht gleichgltig sein1 nicht ein unvermeidlicher ,nebenerfolg seiner ,vorsehung4 ,das ,verhltnis kehrt sich hier um4 ,er mu die armen ,menschen lieben1 weil der ,mensch seine armen ,mitmenschen lieben soll4 ,als durch die ,menschenliebe bedingt1 erscheint so die ,gottesliebe1 whrend der ,pantheist die ,liebe bei ,gott unpassend findet und ,spinoza ausdrcklich diesen ,trumpf ausspielt4 ,dahingegen erkennen wir als ,konsequenz der ,korrelation hier die ,liebe ,gottes mitenthalten in der ,menschenliebe zum ,menschen4 ,denn wenn ich den ,menschen in seinem sozialen ,charakter erkenne und daher liebe1 so wei ich zugleich1 da dieser soziale ,charakter im ,zusammenhange mit einer gttlichen ,weltordnung steht1 da der ,arme der ,fromme ist1 und da ,gott sie beide liebt4 ,so unterscheidet die ,liebe ,gott und ,mensch in ,ethik und ,religion4 #ig4 ,und je feiner die ,unterscheidung durchgefhrt wird1 desto weniger entfernt sich die ,religion von der ,ethik1 desto mehr erfllt sie sich mit dieser ihrer ,vorbedingung1 von deren ,leitung sie nicht abweichen darf1 wenn anders ihre ,selbstndigkeit nur ,eigenart ist1 welche jedoch von der ,selbstndigkeit der ,ethik auf ,schritt und ,tritt abhngig bleibt4 ,so ist es ,grundbedingung bei der ,bue1 und so auch bei der ,liebe1 die durchaus nur auf dem ,grunde der ,achtung sich einstellen kann4 ,daher auch bilden bei ,gott die ,leiden des ,armen keinen ,widerspruch gegen seine ,gerechtigkeit4 ,seine ,liebe lst diesen ,widerspruch4 ,und die ,liebe des ,menschen ist und wird keine religise1 wenn sie nicht in der ,achtung wurzelt4 ,von ihr erst zweigt sich das ,mitleid ab4 #ih4 ,es drfte sich von hier aus auch die ,aufflligkeit heben1 die mit der ,liebe zu ,gott verknpft zu sein scheint4 ,whrend der ,pantheist an der ,liebe von ,gott ,ansto nimmt1 knnte der ,monotheist ,ansto nehmen an der ,liebe zu ,gott4 ,gott ist ihm das einzige ,sein1 das nur das ,denken zu suchen1 zu begrnden vermag4 ,und wenn die ,erkenntnis dem ,menschen zugesprochen wird1 so wird eine unendliche ,aufgabe damit ihm gestellt1 nicht etwa ein ruhiger ,besitz und ein fertiges ,geschenk4 ,wie kann man nun diese rastlose ,aufgabe der ,erkenntnis ,liebe nennen8 ,kann es befriedigen1 da das hebrische ,wort ,erkenntnis und ,liebe zugleich bedeutet8 ,wenn wir nun aber einsehen1 da die ,liebe die ,triebkraft der religisen ,begriffe ist1 und zwar auf ,grund ihrer ,verbindung mit den sittlichen ,grundbegriffen1 so wird dieser ,anthropomorphismus leichter erklrlich4 ,gott lieben1 heit in der ,tat nichts anderes1 als bis zur ,innigkeit sich bewut machen der ,verbindung1 die zwischen ,ethik und ,religion in den ,begriffen ,gott und ,mensch besteht4 ,wenn ich ,gott liebe1 so denke ich ihn nicht mehr nur als den ,brgen der ,sittlichkeit auf ,erden1 sondern von der ,allheit lenke ich den ,blick ab ber andere ,formen der ,mehrheit hinweg auf diejenige ,partikularitt1 welche den ,armen als ,beispiel der sozialen ,partikularitt aufhebt und schlechthin zum ,individuum macht4 ,unter dieser ,beleuchtung entsteht mir der ,mitmensch und die ,liebe zu ihm4 ,unter dieser ,beleuchtung entsteht mir der ,gott1 der der ,beistand des ,armen ist und sein ,rcher in der ,weltgeschichte4 ,diesen ,rcher der ,armen liebe ich2 denn er ist mir der ,brge des ,mitleids mit dem ,armen4 ,in ihm sehe ich lngst nicht mehr den ,strafrichter der ,schuld2 denn die ,schuld ist auf ein hheres ,niveau gestiegen1 so da die ,vergebung und ,erlsung der ,liebe auch diesem hhern sozialen ,niveau entsprechend geworden sind4 ,wenn ich ,gott liebe1 so liebe ich nicht pantheistisch das ,universum1 nicht die ,tiere1 die ,bume und die ,kruter1 als meine ,mitgeschpfe1 sondern aber ich liebe in ,gott einseitig den ,vater der ,menschen1 und diese hhere ,bedeutung und diese soziale ,prgnanz hat nunmehr der religise ,terminus von ,gott als ,vater3 er ist nicht sowohl der ,schpfer und ,urheber1 sondern vielmehr der ,schutz und ,beistand der ,armen4 ,an dem ,armen geht mir der ,mensch auf4 ,daher kann ich den ,menschen nicht denken ohne das ,mitleid mit ihm1 ohne die ,liebe zu ihm4 ,nicht das ,universum1 aber das sittliche ,universum1 das soziale ,dasein der ,menschen mu ich denken und lieben1 wenn mein ,denken ,gottes3 ,liebe heien darf4 #ii4 ,es drfte bedeutsam sein1 wie der ,pentateuch die ,liebe zu ,gott einschrft4 ,gemeinhin bezieht man ,herz und ,leben und ,kraft nur auf den ,affekt der ,liebe selbst3 vielleicht aber sind sie auch auf den ,inhalt bezogen4 ,ich kann ,gott nicht lieben1 ohne mein ganzes ,herz1 wie es fr die ,mitmenschen lebt1 ohne meine ganze ,seele1 wie sie in allen ,richtungen des ,geistes der ,mitwelt zugekehrt ist1 ohne meine ganze ,kraft -- wie das ,wort bersetzt werden mag -- fr diesen ,gott in seiner ,korrelation zum ,menschen einzusetzen4 ,daher soll die ,liebe zu ,gott alle ,erkenntnis bertreffen1 sie soll1 sie darf und kann sich nicht mit ihm vereinigen1 aber sie soll mit seinem ,begriffe alle ,dinge und alle ,probleme der ,welt verknpfen4 ,es bleibt nichts brig im ,bewutsein des ,menschen1 wenn er ,gott liebt4 ,daher heit diese allen sonstigen ,inhalt resorbierende ,erkenntnis nicht mehr nur ,erkenntnis1 sondern ,liebe4 ,und der ,anthropomorphismus bildet hier keinen ,ansto4 ,denn er wird ja durch die ,paradoxie bertroffen1 da ich den ,menschen -- lieben soll4 ,wurm1 der ich bin1 von ,leidenschaften zerfressen1 der ,selbstsucht zum ,kder hingeworfen1 soll ich dennoch den ,menschen lieben4 ,wenn ich dies kann1 und sofern ich dies kann1 kann ich auch ,gott lieben4 #ajj4 ,oder sollte ich etwa daran ,ansto nehmen1 da ,gott ja kein ,mann ist2 da er den ,erkenntniswert einer ,idee hat4 ,sollte ich etwa ,ideen nicht lieben knnen8 ,was ist denn aber der ,mensch anderes als eine soziale ,idee und doch kann ich ihn nur in dieser und kraft dieser als ,individuum lieben3 also1 streng genommen1 nur diese soziale ,idee vom ,menschen lieben4 ,und was vom ,menschen mglich ist1 das sollte von ,gott1 der nur ,idee ist1 und den ich gar nicht1 wie immerhin doch den ,menschen1 in einer empirischen ,gestalt wahrnehmen3 den ich nur auf ,grund seiner ethischen ,idee denken und lieben kann8 #aja4 ,es ist daher auch erklrlich1 da1 wie ein ,korrektiv1 die ,verehrung zur ,liebe hinzutritt4 ,zwar ist die ,verehrung auch vorwiegend praktisch1 wie im ,gottesdienste1 als den auch die soziale ,liebe sich dartut2 aber sie soll zugleich doch auch der ,liebe einen ,typus der ,abstraktion beimischen4 ,hiermit wrden freilich wieder die ,grenzen von ,religion und ,ethik zusammenlaufen4 ,denn die ,verehrung ist ,achtung1 die dem sittlichen ,wesen1 mithin auch ,gott zukommt4 ,erst mit dem bergang der ,achtung in die ,liebe entsteht die ,religion4 ,die ,verehrung ,gottes darf daher nur die ethische ,vorbedingung zur religisen ,liebe ,gottes bedeuten2 oder aber nur die ,bettigung der ,gottesliebe im ,gottesdienste4 ,im mythischen ,ursprung freilich bedeutet die ,verehrung die ,ehrfurcht1 der immer noch der ,rest der ,furcht anhaftet4 ,hier wrde die ,logik als ,vorbedingung der ,religion sich wieder geltend machen2 denn die ,furcht bedeutet hier1 wie das ,staunen1 den ,anfang der ,erkenntnis4 ,alle ,rtsel des ,daseins klaffen auf1 wenn der ,gedanke ,gottes mich erschttert4 ,es ist nicht richtig1 da ich nur in der ,liebe meines ,gottes innewerden knnte2 ich mu ihn erst in den ,schauern der ,ehrfurcht erfassen2 denn ich mu ihn mit allen ,mysterien der ,welt und des ,lebens zusammendenken1 um nur erst sein ,problem zu verstehen1 geschweige dessen ,lsung4 ,ethik und ,religion grenzen hier wiederum hart aneinander4 ,ohne ,ehrfurcht keine ,liebe zu ,gott4 ,so wird der ,affekt der ,liebe auch hierdurch eingeschrnkt4 #ajb4 ,erinnern wir uns hier der ,affekte der ,ehre und der ,liebe1 durch welche unsre ,ethik des reinen ,willens die ,tugenden ersten und die zweiten ,grades zur ,unterscheidung gebracht hat4 ,wie dort die ,liebe als der ,affekt der relativen ,gemeinschaften bestimmt wird1 so erweist sie sich hier auch als ,grundtrieb fr die soziale ,gemeinschaft3 und aus dieser erst geht das ,individuum als solches hervor4 ,war es mithin ein ,versehen der ,ethik1 den ,menschen1 als ,individuum1 schon aus der ,allheit der ,menschheit gewinnen zu knnen8 ,die ,menschheit allein wird unter dem ,affekt der ,ehre erfassbar1 und auch der ,einzelmensch immer nur als ,trger der ,menschheit4 ,erst die ,liebe macht aus den relativen ,gemeinschaften die ,partikularitten der geschichtlichen ,menschheit1 mithin die menschlichen ,besonderheiten1 die doch schon die ,abstraktion der ,menschheit zu berwinden den ,anfang machen4 ,aber alle ,relativitt und ,partikularitt bleibt mit der ,abstraktion verhaftet3 sie wird erst verscheucht durch den ,ausgang der ,besonderheit in das ,individuum4 ,so entsteht hier in der ,religion1 in dem ,affekt des ,mitleids1 der sich als der religise ,affekt der ,liebe bewhrt1 auch erst das ,individuum als solches4 ,die ,logik sagt zwar1 da es der ,mehrheit angehre1 und die ,ethik knnte an sich dieses ,urteil nicht verndern4 ,aber erst die ,religion bringt die ,korrektur an dieser logischen ,abstraktion an1 insofern sie den ,menschen als ,individuum auszeichnet und von allen ,vertretern und ,beispielen des ,begriffs ,individuum in allen ,erkenntnisarten unterscheidet4 ,sie macht den ,menschen zum ,individuum1 und daher auch das ,individuum zum ,menschen4 ,so enthlt sich hier gleichsam der ,affekt seines zweiten ,grades4 ,und so erklrt es sich1 da in der ,verbindung von ,liebe und ,ehrfurcht der ,affekt des zweiten ,grades mit dem des ersten ,grades sich ausgleicht4 ,das ,relative wird abgestreift1 wenn nicht blo der ,mensch absolutes ,individuum wird1 sondern auch das sonst einzige ,individuum1 ,gott1 als ,gegenstand der ,ehrfurcht und der ,liebe erkannt und beglaubigt wird4 ,so drfte sich die ,terminologie hier gegenber der in der ,ethik des reinen ,willens doch wieder rechtfertigen und aufrechthalten4 ,diese ,bezugnahme fhrt uns weiter zur ,erwgung der terminologischen ,grundbestimmungen4 ,,iv4 ,das ,verhltnis der ,religion zur sthetik4 #a4 ,wir kommen zum dritten ,punkte1 der das ,verhltnis zwischen ,religion und sthetik bestimmen soll4 ,von jeher ist diese ,beziehung tiefsinnig gepflegt worden4 ,es gengt hierfr1 nur an ,plotin zu denken4 ,ihm ist ,gott der ,urquell des ,schnen4 ,er drfte aber hierdurch die ,selbstndigkeit der sthetik verhindert haben4 ,denn wenn ,gott ihr ,prinzip ist1 wie unterscheidet sie sich dann von aller ,metaphysik8 ,die ,metaphysik mute nun selbst erst zur ,ausgestaltung ihres ,inhalts gediehen sein1 wenn die sthetik sich aus ihr ausscheiden sollte4 ,daher wird es wohl verstndlich1 da erst ,kant1 dem ,systematiker der ,philosophie1 es beschieden war1 als ,schluglied sie in das ,system der ,philosophie einzufgen4 ,wie wir nun die ,religion im ,system der ,philosophie zu bestimmen suchen1 wird daher auch ihr ,verhltnis zur sthetik zu bestimmen sein4 ,die ,beziehungen zwischen ,religion und ,kunst sind primitive und unerschtterliche4 ,daher wird auch die systematische ,regulierung des ,bewutseins der sthetik gegenber notwendig sein4 #b4 ,freilich ist die ,korrelation von ,mensch und ,gott dem sthetischen ,bewutsein nicht unmittelbar gegeben4 ,gott ist ihm nur ein ,mittelbegriff1 der entweder in die ,natur des ,menschen einzubeziehen ist1 oder in den ,menschen der ,natur4 ,denn diese beiden ,probleme sind die einzigen ,gegenstnde der ,kunst3 der ,mensch in der ,natur oder die ,natur des ,menschen4 ,und ,gott kann beiden angehren und er gehrt beiden an innerhalb der ,kunst4 ,wenn nun ,gott als ein besonderer ,gegenstand der bildenden ,kunst erscheint1 so darf uns das nicht irremachen3 er steht nur in der ,korrelation zum ,menschen4 ,damit aber entsteht die ,gefahr1 da das sthetische ,bewutsein sich in ,religion verwandele4 ,und dieselbe ,gefahr entsteht auch vom ,menschen der ,kunst aus4 ,es bildet sich unmittelbar die ,korrelation von ,mensch und ,gott4 ,indessen ist sie nur ,illusion2 alle sthetische ,gegenstndlichkeit erschpft sich im ,menschen der ,natur oder in der ,natur des ,menschen4 #c4 ,die ,gefahr der ,vermischung mit ,religion steigert sich4 ,wir haben das religise ,bewutsein der ,korrelation als ,liebe erkannt4 ,indessen hat die sthetik des reinen ,gefhls dieses selbst1 dem alten ,sprachgebrauche des ,eros getreu1 als ,liebe ausgezeichnet4 ,damit wren zwei ,arten der ,liebe statuiert1 und entweder wre dadurch die ,selbstndigkeit der ,religion oder die der sthetik oder beider zugleich in ,frage gestellt4 ,aber wie sollten wir es anfangen1 um die ,religion in einer ,richtung des ,bewutseins auszuzeichnen8 ,wir htten dann gar das ,gefhl heranziehen mssen1 welches der sthetik ihre ,eigenart gibt4 ,wir htten alsdann aber eine ,selbstndigkeit fr die ,religion geschaffen1 die wir der ,ethik gegenber gar nicht beabsichtigen drfen1 und gewi erst recht der sthetik gegenber nicht beabsichtigen werden4 ,wenn aber das reine ,gefhl sonach abzulehnen war1 was anderes konnte dann brigbleiben als die ,liebe8 #d4 ,wir mssen jetzt auf ,unterschiede im sthetischen und im religisen ,begriffe der ,menschenliebe achtsam werden4 ,die ,liebe zu ,gott fllt ja ohnehin bei der ,kunst hinweg4 ,wenn wir aber genau prfen1 auf welchen ,begriff des ,menschen unsere sthetische ,liebe sich bezieht1 so lehrt uns schon die sthetische ,analyse des eigentlichen ,gegenstands im ,kunstwerk1 da dies nicht ein ,individuum sein kann1 sondern nur ein ,typus4 ,wie das ,individuum als einzelner ,gegenstand berhaupt nicht zu denken1 geschweige wahrzunehmen ist1 so kann es daher vom ,denken an sich dem ,gefhle nicht berliefert werden4 ,das ,denken fat den ,gegenstand nur als ein ,allgemeines2 und nur als solcher ,typus kann auch der sthetische ,gegenstand ein ,inhalt werden1 der geliebt und gefhlt wird4 ,die sthetische ,liebe ist ,eros1 ist reines schpferisches1 ein ,kunstwerk schaffendes1 und in diesem ,schaffen sich bewhrendes ,gefhl4 ,aber dieses schaffende ,gefhl der ,liebe zur ,natur des ,menschen ist nicht ,liebe1 als religise ,menschenliebe4 ,die ,religion zwar kann den ,einzelmenschen als solchen auch nicht denken1 aber ihr spezifisches ,vehikel1 die ,liebe1 erfat ihn in dieser absonderlichen ,besonderung1 die in ,individualitt sich verwandelt4 ,damit verliert er nun all sein theoretisches ,interesse2 er hrt auch auf1 ein ,typus zu sein2 in seiner nackten ,isoliertheit vollzieht sich an ihm das reine ,gefhl1 welches dem ,gegenstande gegenber sich als ,liebe bettigt4 ,was bedeutet jetzt noch der ,mensch der ,kunst gegenber dieser konkreten ,individualisierung8 ,wenn ,mephisto sagt3 sie ist die erste nicht1 so kann die ,religion so nicht sprechen3 fr die es keine zahlenmige ,unterscheidung der ,individuen gibt4 ,so aber spricht die ,kunst1 die ihre ,typen sammelt4 ,nun entsteht zwar das terminologische ,bedenken1 da wir zwei ,arten der ,liebe nicht vermeiden4 ,die reine ,liebe der ,kunst hat in ihrer ,produktivittskraft ohnehin wenig hnlichkeit mit dem leidenschaftlichen ,drang1 der sich dem ,individuum hingibt4 ,diese ,liebe darf auch mit der ,geschlechtsliebe nichts gemein haben1 wenngleich diese sie mitspeisen mag4 ,sie ist der gttliche ,eros1 die reine erzeugende ,liebe des ,gefhls1 die sich dem ,menschen selber erst erzeugt1 nicht aber ihn sich gegeben sein lt4 ,dahingegen liebt die ,religion den ,menschen an dem ,erkennungszeichen seines ,leides4 ,und dieses ,leid lt sie sich nicht wegtilgen1 um einen andern ,menschen daraus hervorgehen zu lassen4 ,die ,identitt der ,person1 man mchte sagen1 es gbe fr sie kein anderes ,erkennungszeichen als diese untrgliche ,liebe1 die nur dadurch scheinbar unklar1 vielmehr aber nur um so prgnanter wird1 da mit diesem einzigen ,individuum das eigene ,selbst im ,gefhl des ,mitleids1 mithin im ,mitgefhl identisch wird4 #e4 ,was die ,liebe im ,sprachgebrauche auszeichnet1 die ,bedrftigkeit1 das ist die ,liebe der ,religion1 whrend die ,kunstliebe kein ,hngen an dem ,individuum hat1 das ihr nur ,stoff ist1 obwohl an diesem ,stoffe des ,individuums und an dieser ,liebe zu ihm das reine ,gefhl selbst erst sich erzeugt4 ,das ,gefhl erzeugt sich und in ihm das reine ,selbst2 aber das ,individuum1 der ,mensch ist ,stoff1 nicht ,inhalt4 ,wenn man es sagen drfte1 so liegt viel ,vorbereitung zur religisen ,liebe in der ,kunst2 vielleicht ist in der ,tat das sthetische ,bewutsein ein unentbehrliches ,mittelglied fr die ,entwicklung der religisen ,menschenliebe2 aber beide sind nicht dasselbe4 #f4 ,die religise ,liebe entzndet sich am ,leide des ,menschen2 der knstlerische ,problemstoff ist viel reicher und viel individueller4 ,die ,religion fat das ,leiden an der ,armut2 die ,kunst dagegen an der ,hlichkeit4 ,und sie entbldet sich nicht1 dem ,individuum gegenber ,gott auch dafr verantwortlich zu machen4 ,was tut nun aber die ,kunst1 um uns mit der ,hlichkeit des ,mitmenschen auszushnen8 ,sie bergibt ihn keineswegs unserem ,mitleid1 sondern sie entzieht ihn diesem klglichen ,beistand4 ,dafr aber verleiht sie ihm einen ,reiz1 der ihren ,abstich von der ,schnheit illusorisch macht4 ,es ergibt sich hieraus aber1 da die ,kunst das ,leiden als solches nicht anerkennt1 sondern ihm ,vorzge verleiht und sthetische ,ebenbrtigkeit4 #g4 ,auch die eigentliche ,kunst des ,leidens1 die ,tragdie1 lt den ,menschen nicht im ,leiden enden1 sondern sie verklrt seinen ,tod mit der ,glorie des ,heroentums4 ,so wird der leidende ,mensch ein aufsteigender ,gott1 und auf diesem ,aufstieg beruht alle ,kraft der ,tragdie1 alle ,wrde des tragischen ,helden4 ,seine ,schuld selbst wird durch dieses ,leiden geshnt1 da sie ihn ber das ,menschenma hinaushebt4 ,also auch in der ,tragdie bleibt der ,mensch nicht ein menschliches ,individuum1 das ich an seinem ,leiden mit meinem ,mitleid erfassen knnte1 sondern er wird ein anderes ,wesen2 er hrt auf1 ein ,mensch zu sein2 so scheint es wenigstens4 ,in der ,religion dagegen wrde dieser ,schein die ,eigenart zerstren4 #h4 ,so haben wir denn den ,doppelsinn der ,liebe nicht gescheut1 weil klar genug der ,unterschied zwischen diesen beiden ,arten einleuchtet4 ,aber den ,terminus des ,gefhls auch zweideutig zu machen1 das mssen wir vermeiden4 ,denn fr das sthetische ,bewutsein ist die ,liebe nur eine psychologische ,deutung1 whrend das ,gefhl in seiner erzeugenden ,reinheit das systematische ,mittel ist4 ,die ,richtung des ,bewutseins geht scheinbar auf das ,kunstwerk1 von diesem aber zurck in das ,selbst1 das in dieser sthetischen ,schpfung selbst erst entsteht4 ,hier hat das ,gefhl alle ,kraft der ,aktivitt4 ,in der ,religion dagegen wrde man schon zur ,mystik greifen mssen1 wenn man dem ,gefhle eine hnliche ,kraft zusprechen wollte4 ,und die ,eroberung des ,individuums rechtfertigt auch noch nicht diese ,gleichstellung mit der sthetischen ,ursprnglichkeit des ,gefhls4 ,das ,individuum wird gewonnen1 dem eigenen ,ich nebengeordnet1 beide aber sogleich auf ,gott gerichtet1 von dem diese ,erleuchtung ausstrahlte4 ,das eigene ,selbst wird dadurch nicht aufgebaut2 es knnte ja niemals1 abgesehen von der ,korrelation mit ,gott1 derjenigen mit dem ,mitmenschen entbehren4 ,und ohne diesen ,aufbau des ,selbst kann das ,gefhl dem sthetischen ,gefhle nicht vergleichbar sein4 #i4 ,man hat nun aber freilich andere ,schwnge des ,bewutseins angenommen1 kraft welcher das religise ,bewutsein1 wie es die ,kette von ,gott und ,mensch herstellt1 einen ,umfang annehme1 der es dem sthetischen ,gefhle vergleichbar mache4 ,in der ,tat ist ja jedes ,kunstwerk ein unendliches2 es strahlen1 wie ,wilhelm von ,humboldt sagt1 von jedem ins ,unendliche die ,beziehungen aus4 ,dieses ,unendliche1 gegenber allem ,endlichen der ,wissenschaft und der ,sittlichkeit1 wird als die ,grenze1 als der ,vereinigungspunkt von ,religion und ,kunst gedacht1 und daher glaubt man entweder auch1 oder gar ausschlielich fr die ,religion das ,gefhl in ,anspruch nehmen zu drfen4 ,wird doch so auch das ,selbst gewahrt fr die ,religion1 das in der ,korrelation mit ,gott niemals aufgeht1 sondern vielmehr durch sie nur gesteigert wird4 ,dem ,unendlichen in der ,kunst knnte in der ,religion die ,korrelation selbst entsprechen1 in ihrer ,unbegrenztheit und ,unerschpflichkeit4 ,indessen knnte auch diese ,unendlichkeit noch immer nicht die ,annahme des ,gefhls rechtfertigen4 ,denn sie bleibt zwar ,unendlichkeit1 obschon sie sich auf das ,selbst von allen ,herrlichkeiten aus zurckzieht4 ,aber sie mu ja immer ,gegenstand werden und ,gegenstand bleiben im ,kunstwerk und fr das ,selbst4 ,die ,unendlichkeit knnte der sthetischen ,prgnanz nur schdlich werden1 wenn sie die ,gegenstndlichkeit berckt und verschleiert4 ,in der ,religion dagegen steht ja gar nicht eine ,unendlichkeit in ,frage1 insofern die von ,gott bezogen wird auf den ,menschen1 und die vom ,menschen auf ,gott4 ,es ist ja nur der herkmmliche ,schein der ,mystik1 der in diese grundklare ,korrelation eine ,unendlichkeit hineinspielen lt1 und daher von der ,grundkraft der ,menschenliebe die ,beziehung ablenkt4 ,nicht die ,liebe zu ,gott ist das ,ursprngliche des religisen ,bewutseins1 sondern die ,liebe zum leidenden ,menschen2 und die ,liebe zu ,gott tritt erst ein unter mehrfachen ,deutungen1 wenn ,gott als der ,schutz der ,leidenden erkannt wird4 ,so unterscheiden sich am ,amte ,gottes fr den leidenden ,menschen ,religion und ,mystik4 ,also auch die angebliche ,unendlichkeit des ,bewutseins macht die ,religion nicht dem ,gefhle zugnglich4 #aj4 ,dagegen erheben sich schwere ,bedenken gegen diesen ,doppelsinn4 ,das eine konnte schon bei der ,mystik mit beachtet werden4 ,die systematische ,kraft der ,religion wird nicht erhht1 wenn man sie von der ,erkenntnis und vom reinen ,willen abtrennt und auf das sthetische ,gefhl isoliert2 schon die ,reduktion auf das primitiv ,sensuelle ist vom bel4 #aa4 ,beachten wir zunchst noch die ,unterschiede vom sthetischen ,bewutsein4 ,so sehr wir die ,liebe zur ,natur des ,menschen als die sthetische ,grundkraft erkennen1 so mssen wir doch den religisen ,begriff des ,menschen und die religise ,liebe zum ,menschen durchaus unterscheiden von der sthetischen ,menschenliebe4 -- ,fr diese mu immer auf die ,natur des ,menschen und auf den ,menschen der ,natur ,bedacht genommen werden4 ,nicht auf den ,menschen an sich1 sondern auf die ,natur des ,menschen und demzufolge auch auf den ,menschen der ,natur geht die sthetische ,liebe4 ,auch auf die ,natur mu man in der ,bedeutung achten1 da sie ,leib und ,seele vereinigt4 ,bei der sthetischen ,liebe aber darf man wohl ohne bertreibung sagen1 da vorzglich im ,leibe die ,natur des ,menschen zur ,erscheinung gebracht wird3 da der ,leib die ,seele in sich aufzunehmen hat4 ,dagegen kann man von der religisen ,liebe vielleicht ebenso ohne bertreibung sagen1 da sie nur auf die ,seele des ,menschen gerichtet ist1 zumal sie ja vorzugsweise vom ,leide des ,menschen ergriffen wird3 das ,leid aber ist im letzten ,grunde nur ,seelenleid4 ,so tritt in der religisen ,liebe die ,natur des ,menschen in seiner ,leiblichkeit zurck gegen die ,seele und den ,geist1 in welchen allein der religise ,menschenbegriff in ,vollzug treten kann4 ,denn der leitende ,gedanke mu ja immer der sein1 da der ,mensch allein in der ,religion berhaupt nicht der ,inhalt des ,bewutseins ist1 sondern nur in ,korrelation mit ,gott4 ,der ,mensch und ,gott1 ,gott und der ,mensch1 in dieser ,doppelfgung vollzieht sich das religise ,bewutsein4 ,und wenn wir nun sehen1 da der ,mensch einen andern ,gegenstand bildet im sthetischen1 einen andern im religisen ,bewutsein1 so ist dies ebenso auch von ,gott zu erkennen4 ,gott ist zwar berhaupt nicht ein direkter ,gegenstand des sthetischen ,bewutseins1 aber wir haben soeben in dem ,begriffe der ,unendlichkeit seine ,aufnahme in das ,kunstgefhl erwogen4 ,es ist eine ,illusion1 die ,unendlichkeit1 die sich immer an einem ,kunstwerke vollziehen und gleichsam erschpfen mu1 mit derjenigen ,unendlichkeit zu verwechseln1 welche fr die religise ,korrelation des ,menschen mit der ,idee ,gottes sich bildet4 ,es ist nur eine ,subreption des religisen ,bewutseins1 welche ,gott in das ,kunstgefhl hineinspielen lt4 ,es ist vielmehr in aller ,kunst immer nur der ,mensch1 der den ,gott darstellt1 und der ,dichter redet nur in der ,sprache der ,religion1 wenn er ber dem ,sternenzelt den lieben ,vater wohnen lt4 ,er verrt sich auch dabei in seiner ihm allein gemen ,menschenliebe1 indem er die ,brder dabei anruft4 ,so formiert sich die ,korrelation von ,mensch und ,gott4 ,und diese ,anleihe bei der ,religion bleibt ohne ,schaden1 weil sie im ,grunde nur die ,vorbedingung auswertet1 welche das sittliche ,bewutsein fr das sthetische bildet4 #ab4 ,wenn sonach diese ,entlehnung ungefhrlich bleibt fr die reine ,kunstschpfung1 so mu andererseits das religise ,bewutsein in seiner ,reinheit gehtet werden gegenber den ,mischungen und ,trbungen1 denen es bei der ,ausgleichung mit dem sthetischen ,bewutsein ausgesetzt ist4 ,die ,kunst hat ,souvernitt und daher auch ,indifferenz gegenber dem ,leide des ,menschen4 ,sie betrachtet dies als zu seiner ,natur gehrig1 zu der seiner ,seele1 und zumal zu der seines ,leibes4 ,und wie die ,kunst von keiner ,hlichkeit abgeschreckt1 vielmehr zur hchsten ,idealisierung angereizt wird1 so hat sie auch kein ,mitleid1 sondern dieses wird schpferische ,kraft4 ,vor dieser souvernen ,selbstverwandlung mu jedoch das religise ,gefhl geschtzt werden2 es wrde sonst die ihm eigene ,aktivitt einben1 und seine ,ttigkeit schaffende1 ,heilung und ,befreiung vom ,leid erstrebende ,liebesarbeit wrde in mystischen ,quietismus versinken4 ,diese religise ,liebe will bessern1 mildern1 was der ,mensch leiden mu1 whrend die sthetische ,liebe im ,menschenleide die ,glorie des ,menschentums erblickt4 ,es sind ganz gegenstzliche ,richtungen des ,bewutseins1 die hier in ,vergleichung gebracht und sogar identifiziert werden sollen4 ,bis zum ,widerspruch in den ,richtungen des ,bewutseins prgt sich dieser ihr ,gegensatz aus4 ,und doch ist es nur die ,konsequenz von dem ,begriffe des ,individuums1 die sich hier durchfhrt4 ,das ,individuum ist nicht der ,menschentypus1 der das ,auge des ,knstlers anzieht4 ,das ,individuum ist aber auch nicht das ,symbol der ,menschheit1 die den ethischen ,begriff des ,menschen bildet4 ,das ,individuum ist weder ein logischer1 noch ein ethischer ,begriff in dem engeren religisen ,sinne2 es gehrt daher nicht der ,mehrheit an1 und auch nicht der ,allheit1 sondern es entsteht1 es entspringt in der ,korrelation zu ,gott4 ,der religise ,mensch ist schlechthin ,individuum4 ,und diese absolute ,individualitt wird ihm von der ,korrelation mit ,gott verliehen4 ,durch ,gott wird der ,mensch ein absolutes ,individuum4 ,jetzt steht er nicht mehr nur fr die ,menschheit ein1 geschweige1 da er nur der ,herde eingefgt wre3 er steht jetzt in der ganzen groen ,welt allein fr sich selbst da1 auf eigenen ,fen1 weil sein ,scheitel an die ,gottheit heranreicht2 weil1 genau gedacht1 sein ,begriff verknpft ist mit dem ,begriffe ,gottes4 ,diese ,individualitt aber erst macht den ,menschen wahrhaft zum ,menschen1 nicht nur zur ,abstraktion eines ,menschenbegriffs4 #ac4 ,vergessen wir nur nicht1 da die sthetische ,liebe bei aller ihrer ,schpferkraft dennoch fr den ,menschen selbst nur eben ,phantasie ist1 ,zauberei des ,eros1 der es eben nur um den ,zauber selbst zu tun ist1 nur um den ,rausch1 um die ,verzckung1 um die ,illusion1 in welcher ja das ,leben und ,schaffen der ,kunst besteht und vergeht4 ,so ist alle sthetische ,liebe im ,grunde nur ,vorspiegelung1 nur ,abstraktion1 nur ein ,spiel mit ,ideen1 die sich in ,herzensglut entznden4 ,die religise ,liebe aber hat einen ,ernst1 der ber dieses erhabene ,spiel selbst erhaben ist4 ,daher ist das ,kunstgefhl keineswegs ,leid1 sondern was man auch dagegen besorgen mag1 hchste und reinste ,lust1 das ganze ,lebensgefhl absorbierende ,freudigkeit4 ,gegen diesen ,jubel des sthetischen ,gefhls mu das religise demtig verstummen4 ,aber seine ,stummheit gerade1 wenn sie der ,kunst gegenber eintritt1 entfesselt die hchste ,beredsamkeit der religisen ,sprachkraft4 ,alles ,entsetzen des ,mitleids wird alsdann das ,zeugnis der religisen ,ergriffenheit und der religisen ,schaffenskraft4 ,dann wird ,gott gleichsam lebendig1 wenn der ,mensch in der ,unermelichkeit seines ,leidens zum eigentlichen ,gegenstande des religisen ,menschen dargestellt wird4 ,und alle ,kunst mit ihren ,schnheiten mu sich jetzt in den ,dienst dieser religisen ,erhabenheit stellen1 wenn anders ihr ein ,eigenwert noch zuerkannt bleiben soll4 #ad4 ,in diesem bertreffen1 dieser ,entwertung aller ,kunst besteht die ,erhabenheit der christlichen ,religion4 ,das ,leiden des ,menschen ist ihr ,gegenstand1 und dieses ,gegenstandes wegen ist sie ,religion4 ,dagegen bildet es keinen ,einspruch1 da die ,kunst vom ,kultus des ,christentums in ,anwendung gezogen wurde1 wie da der religise ,grundgedanke selbst1 als der ,grundgedanke der ,tragdie1 der ,kunst entlehnt scheint4 ,indessen erweist sich darin der ,unterschied1 da die ,tragdie ihren leidenden ,helden gerade nicht als ,individuum denkt1 sondern vielmehr als den ,spro seiner ,ahnen4 ,christus dagegen wird deshalb als ,individuum gedacht1 und man besteht auf dem ,gedanken1 da er durchaus nur als ein solches einziges ,individuum gedacht werden msse3 weil er in seinem ,leide1 als ,individuum1 den ,menschen darstellen soll2 den ,menschen1 dessen ,individualitt mit ,gott allein verknpft ist4 ,das ist der tiefste ,sinn der christlichen ,mythologie1 der sie in ,religion verwandelt4 #ae4 ,wer wte nicht1 da zu jener ,zeit viele ,mnner in ,juda mit hnlichen ,ansprchen und ,lehren aufgetreten sind1 wie sie von ,jesus berliefert wurden4 ,aber die lebendige ,religion1 welche von ihren historischen ,ursprngen mit ,recht sich freimachen mu1 besteht auf dem ,gedanken der ,einzigkeit ,christi1 weil die ,individualitt der ,menschenseele nur durch diesen einzigen ,christus1 nur durch ,christus1 als den ,einzigen1 in diesem ,zusammenhange der ,glaubenslehre gelehrt werden kann4 ,er wird als der einzige ,mensch gedacht1 der die ,korrelation mit ,gott erschlossen hat4 ,sein ,leiden bezeugt das ,leiden des ,menschen1 des ,menschen1 nicht des ,juden oder des ,samariters2 des ,menschen1 als der einsamen1 isolierten ,menschenseele1 die nicht sowohl fr das ,sittengesetz der erhabenen ,menschheit einzustehen hat1 als vielmehr den ,menschenbegriff lebendig und konkret zu machen hat in seinem unermelichen1 unerschpflichen ,leide1 das nur jenseits seiner lebendigen ,individualitt ,befreiung und ,erlsung finden kann4 #af4 ,indessen knnen wir hier lebendige ,religiositt von der historischen ,tradition der ,religion unterscheiden4 ,in neuerer ,zeit sind ,stimmungen innerhalb des ,protestantismus aufgetaucht1 die sonst nur in ,perioden katholischer ,romantik lautbar wurden4 ,man hat gesagt3 mge das ,dogma immerhin ,poesie sein1 so werde dadurch sein ,wahrheitsgehalt nicht beeintrchtigt4 ,das ist eine falsche ,konsequenz theoretischer ,verzweiflung4 ,diese ,konsequenz kann nur gezogen werden bei vollstndiger ,gleichgltigkeit gegen die methodischen ,unterschiede unter den ,gliedern des ,systems der ,philosophie1 so da ,religion auch ,kunst sein drfte4 ,der logische ,sinn fr die ,wahrheit ist dabei vollstndig untergegangen4 ,so ist es denn auch mglich geworden1 der ,religion eine eigene ,gewiheit berhaupt abzusprechen4 ,wenn sie aber keine eigene hat1 wie knnte sie dann eine andere annehmen und zu ihrer eigenen machen8 ,man mu dann auf die offenbare ,zweideutigkeit verfallen1 die in der auf praktische ,unentbehrlichkeit und auf inneres ,verpflichtungsgefhl begrndeten ,gewiheit von ,troeltsch behauptet wird4 ,diese ,begrndung lt aber nur eines nicht im unklaren3 da die theoretische ,unentbehrlichkeit aufgegeben wird4 ,welcher ,art dabei aber die ,verpflichtung sein kann1 die auf ein inneres ,verpflichtungsgefhl begrndet wird1 das bleibt im finsteren ,dunkel4 ,und hier wieder erweist sich das ,gefhl in seiner ,gefhrlichkeit3 in seiner ,verdunkelung der methodischen ,bestimmtheit und der ,grenzen1 an denen die ,religion mit den anderen ,richtungen des ,bewutseins1 und so als ,gefhl1 vornehmlich mit dem ,kunstgefhl vergleichbar wird4 ,die systematische ,begrenzung hat ebenso neuerdings1 wie schon von alters her1 in dem ,gefhl den schwierigsten und gefhrlichsten ,grenznachbar des religisen ,bewutseins zu bewachen4 ,wir haben das religise ,gefhl als ,mitleid erkannt3 als ,entdeckung des ,menschen im ,leiden1 als ,entdeckung des ,individuums am leidenden ,menschen1 und als ,entdeckung seiner ,korrelation mit ,gott1 die gleichsam durch dieses ,leiden und ,mitleiden gefgt wird4 ,darin besteht die schpferische ,aktivitt dieses religisen ,gefhls1 dieses ,mitleids mit der ,menschenseele4 ,wie anders dagegen ergeht sich die schpferische ,aktivitt der sthetischen ,liebe zur ,menschennatur4 ,schon aus diesem ,gesichtspunkte werden die beiden ,arten des ,gefhls unvergleichbar1 und keine ,unendlichkeit kann sie vergleichbar machen4 ,wie ist berhaupt die ,analogie der ,religion mit dem ,gefhle entstanden8 ,es ist bekannt1 da ,schleiermacher ihr ,urheber ist4 ,und es darf nicht bezweifelt werden1 da er durch die ,hineinziehung der ,religion in das ,bewutsein einen ,fortschritt ber ,kant vollzogen hat4 ,denn der ,wert von ,kants ,charakteristik der ,religion besteht in der ,ethiko-,theologie1 mit der jedoch die ,gefahr verbunden ist1 da die ,religion in ,ethik aufgeht und ihre ,eigenart verliert4 ,der ,unterschied zwischen beiden wird von ,kant nur dahin bestimmt1 da die ,religion die ,sittlichkeit zum ,inhalt habe1 aber als ,gebot ,gottes4 ,dadurch aber entsteht die ,gefahr der ,aufhebung der ,autonomie1 die fr die ,religion doch ebenso gelten mte1 wie fr die ,ethik4 #ag4 ,indem nun ,schleiermacher in das ,bewutsein des ,menschen die ,religion einhob1 brachte er sie in die ,koordination zu ,erkenntnis und ,philosophie4 ,da aber ,philosophie bei ihm im ,grunde ,metaphysik ist1 so wird seine ,religion im letzten ,grunde ,pantheismus4 ,gott ist ihm nicht ein einzelner ,gegenstand4 ,die ,hingabe an ,gott bedeutet ihm die ,hingabe an das ,universum4 ,in der ,welt findet er ,gott und den ,menschen1 wenngleich die ,menschheit vorwaltet1 als die ,fundsttte des ,universums gilt4 ,dieser ,pantheismus hat freilich zwei ,seiten4 ,nach der einen ist der ,mensch1 als ,individuum1 ebenso das ,kompendium der ,menschheit1 wie er der ,grund der ,welt ist4 ,und das ,gefhl wird von dieser ,seite aus gedacht als ein unmittelbares ,bewutsein1 und als der ,inbegriff aller hheren ,gefhle4 ,das ,gefhl ist das pantheistische ,organ schlechthin der ,erkenntnis4 ,und die ,vorstellung von ,gott als einem einzelnen ,wesen auer der ,welt wird in diesem ,sinne als die gewhnliche ,vorstellung bezeichnet4 ,aber der ,pantheismus verstrickt sich in ,widerspruch1 wenn er auf das ,gefhl anstatt auf die ,erkenntnis sich grndet4 ,die ,unmittelbarkeit des ,gefhls ist ein zweideutiger ,vorzug4 #ah4 ,so erklrt es sich1 da bei ,schleiermacher in seiner ,glaubenslehre das ,gefhl zu dem einer absoluten ,abhngigkeit verwandelt wird4 ,und schon in den ,reden ber die ,religion deuten sichere ,zeichen auf diese ,abhngigkeit hin1 insofern dort schon die ,religion bestimmt wird als die ,sehnsucht nach ,liebe4 ,nicht ,liebe an sich ist ,religion1 weder die zum ,universum1 noch die zum ,menschen1 die ja doch nur ,selbstliebe wre1 sondern die ,sehnsucht nur nach ,liebe ist ,religion1 das ,verlangen nach ,liebe1 das die ,bedrftigkeit des ,menschen bekundet1 und vollends seiner ,identitt mit dem ,universum widerspricht4 ,diese ,abhngigkeit vom ,universum1 die sich in der ,sehnsucht nach ,liebe verrt1 mag fr die ,religion einen ,teil von ,richtigkeit haben4 ,aber der ,bedeutung des ,gefhls wird diese ,sehnsucht nach ,sehnsucht1 diese ,liebe zur ,liebe durchaus nicht gerecht4 ,in diesem ,ausdruck lt sich nur die ,unbestimmtheit dieser ,art des ,bewutseins erkennen1 die keinen anderen objektiven ,inhalt hat als nur sich selbst1 ihre eigene ,ttigkeit1 ihr eigenes subjektives ,verhalten4 ,die ganze objektive ,unbestimmtheit des ,pantheismus gibt sich hier kund1 und nicht minder auch die ,begriffslosigkeit der ,romantik1 die sich aller ,erkenntnis und alles objektiven ,inhalts derselben begibt4 ,dabei geht ebenso der ,mensch1 wie vorher ,gott1 der ,religion verloren1 und kein ,pantheismus kann diesen ,verlust ersetzen4 ,die ,sehnsucht nach ,liebe mu sich auf den ,menschen richten1 allein auf den ,menschen abzielen2 sie darf sich nicht befriedigen in dem ,sicheinsfhlen mit der ,natur4 #ai4 ,schon dieser ,doppelsinn im ,gefhle1 ebenso die ,abhngigkeit zu bedeuten1 wie die ,deckung mit dem ,universum1 zeigt die ,unangemessenheit des ,gefhls fr das ,bewutsein der ,religion4 ,sofern das ,gefhl eigenen ,inhalt erzeugt1 ist es reines ,gefhl1 und dieses ist allein und ausschlielich das sthetische ,gefhl1 das zwar auch ein ,universum erschafft1 dieses aber genau und bestimmt in dem ,kunstwerke objektiviert4 ,eine solche ,schpfung1 die sich auf das ,gebild des ,menschen beschrnken wrde1 kann es fr das religise ,gefhl nicht geben4 ,denn in ihm steht der ,mensch niemals fr sich allein1 sondern immer im ,bunde mit ,gott4 #bj4 ,es ist nicht nur ein berbleibsel der ,mythologie1 da der wahre ,gott einen ,bund schliet mit ,abraham1 und schon mit ,noah fr die ,erhaltung der ,natur3 ,gott entsteht1 er erzeugt sich in diesem ,bunde mit dem ,menschen2 sein ,ursprung ist der ,bund mit dem ,menschen4 ,dieser ,bund ist das ,kunstwerk ,gottes1 aber nicht das ,kunstwerk des ,menschen4 ,in der ,kunst dagegen erzeugt der ,mensch selbst kraft seines reinen ,gefhls sein ,kunstwerk4 ,und dieses ist daher ebenso das ,zeugnis1 wie das ,erzeugnis seines ,gefhls4 ,hier dagegen spaltet sich die ,einheit des ,gegenstandes in die ,korrelation1 in den ,bund zwischen ,gott und ,mensch4 ,keiner von beiden kann fr sich allein stehend gedacht werden4 ,wenn ich ,gott denke1 mu ich zugleich den ,menschen denken1 und ich kann den ,menschen nicht denken1 ohne zugleich ,gott zu denken4 ,aber ich kann beide nicht nebeneinander denken1 so da ich in dieser ,konfiguration etwa eine ,art von ,kunstwerk erschaffen knnte1 sondern beide ,begriffe sind ,inbegriffe1 mithin echte logische ,abstraktionen1 deren ,gedankenwert durch keine ,gefhlsart erzeugbar wird4 #ba4 ,nun kann man aber gegen diese ganze ,argumentation ein wichtiges ,moment einwenden4 ,man kann nmlich fr den ,gefhlscharakter der ,religion sich auf die ,ergriffenheit berufen1 von der das ,gemt erfllt wird bei dem religisen ,gedanken an ,gott und seine ,menschenwelt1 bei dem religisen ,gedanken an die arme ,menschenseele und ihre ,erlsung durch ,gott4 ,man kann fr die ,analogie mit dem sthetischen ,bewutsein sich auf die ,rhrung berufen1 die das ,gemt hier1 wie dort1 ergreift4 ,und dieser ,einwand wird nicht dadurch beseitigt1 da man die ,rhrung als einen passiven ,affekt von der ,aktivitt des sthetischen ,gefhls unterscheidet4 ,denn bei aller ,passivitt entladet sich doch eine gewaltige ,macht in dieser ,rhrung des religisen ,momentes4 #bb4 ,indessen spricht hiergegen ein anderer ,gedanke4 ,die ,analogie der ,rhrung wrde nicht in erster ,linie die der ,religion mit der ,kunst betreffen1 sondern die der ,sittlichkeit mit ihr4 ,von der ,sittlichkeit aber wissen wir1 da sie eine ,vorbedingung der knstlerischen ,schpfung ist1 eine ,vorstufe des sthetischen ,gefhls4 ,die ,rhrung also ist nicht fr die ,religion zu registrieren1 geschweige als das religise ,gefhl zu bestimmen2 denn sie mu schon vorher als sittliche ,vorbedingung der ,kunst anerkannt und gebucht sein4 ,und es handelt sich bei ihrer ,wrdigung lediglich um eine ,abrechnung zwischen der stofflichen ,voraussetzung der ,sittlichkeit und dem ,inhaltsergebnis des sthetischen ,gefhls4 ,dem sthetischen ,gefhl wird seine ,eigenheit und seine ,wrde genommen1 wenn man die ,rhrung auch auf das religise ,bewutsein bertrgt und gleichsam verteilt1 whrend sie diesem ja auch nur erst indirekt zukommt1 da sie ihm durch die sittliche ,ttigkeit zuerteilt werden mu4 ,wie steht es doch nun aber mit der psychologischen ,tatsache der religisen ,ergriffenheit1 die wir als ,rhrung empfinden und erkennen8 ,ist sie nicht eben unwiderleglich ein ,gefhl8 ,und schafft sie nicht einen eigenartigen ,inhalt8 ,alle methodischen ,grenzen unserer philosophischen ,systematik werden durch diese ,frage in ,frage gestellt4 ,denn nicht allein die ,grenzen der sthetik1 sondern auch die der ,ethik werden durch diese ,frage verschoben4 ,und dennoch ist die ,frage unabwendlich4 ,denn die ,ergriffenheit des religisen ,bewutseins ist eine psychologische ,tatsache1 die nach einer systematischen ,deutung verlangt4 #bc4 ,bedenken wir1 da weder ,gott allein1 noch ,mensch allein1 der eigene ,inhalt des religisen ,bewutseins ist1 sondern vielmehr der ,mensch in ,korrelation mit ,gott1 das ist als ,individuum4 ,und diese ,erkenntnis -- wenn man die hier entstehende ,bewutseinsart nach ,analogie so nennen darf -- wird am ,menschen1 als ,individuum1 gewonnen1 nicht in seiner ,glorie1 insofern ihn ,gott mit ,ehre und ,pracht umgeben hat und nur wenig von der ,gottheit ihm mangeln lie1 sondern die ,dornenkrone ist sein ,strahlenkranz1 durch den er als der ,mensch der ,religion zur ,entdeckung kommt4 ,das ,leiden des ,menschen ist der ,charakter des ,individuums4 ,und aus dem ,leiden entsteht das ,mitleid4 ,der ,mensch htte das ,mitleid nicht1 wenn ihm nicht das ,leiden des ,individuums aufginge2 wie er es denn auch in sich erttet1 sofern er ber das ,leiden des ,menschen hinwegsieht4 ,so ist das ,mitleid die ,eigenart des religisen ,bewutseins1 die dem ,gefhle verwandt ist1 aber doch unvergleichbar mit ihm1 und zwar nach beiden ,seiten4 #bd4 ,das sthetische ,gefhl hat eine eigene ,schpferkraft4 ,und das religise ,mitleid entbehrt aller ,bildlichkeit und verzichtet auf sie3 sein ,gebild dagegen ist das lebendige ,wesen der menschlichen ,seele1 der ,mensch1 nicht als ein ,typus1 nicht als ein ,begriff1 weder der ,mehrheit1 noch der ,allheit1 sondern eben das ,individuum1 das keine ,zuordnung1 sondern lediglich ,korrelation mit dem anderen ,begriffe1 mit dem ,gottes hat4 #be4 ,dieses ,mitleid hat den ,charakter einer ,unendlichkeit4 ,es ist ,menschenkraft1 ,urkraft des ,menschenwesens4 ,es kann sich niemals erschpfen1 und es kann niemals befriedigt werden4 ,es ist unendliche ,kraft1 daher unendliches ,verlangen4 ,mit dem ,mitleid entsteht der ,mensch1 erhebt der ,mensch sich ber die ,not des ,leides1 wie ber das ,niveau1 in dem nur der ,schmerz herrscht4 ,das ,leiden ist der ,schmerz der ,seele1 der daher das ,mitleid zum ,gefolge hat4 ,schon animalisch verrt es sich1 da die ,menschenkraft abstirbt1 wenn das ,mitleid sich abstumpft4 ,alle ,rhrung hat ihre ,schwungkraft in dieser ,wurzelkraft des ,menschen1 auf der die ,individualitt des ,menschen in seinem ,selbstgefhle beruht1 wie in diesem seinem ,mitleid am ,leiden der ,mensch berhaupt1 der ,mensch als ,individuum1 der ,mensch als ,kind ,gottes erkennbar wird4 #bf4 ,so fhrt das ,mitleid mit dem ,menschen zu dem anderen ,gliede der ,korrelation1 zu ,gott4 ,denn was ,mitleid ist dem ,menschen gegenber1 dieselbe ,leidenschaft zu ,gott nennen wir mit einem anderen ,ausdrucke1 der der sthetischen ,analogie angehrt1 mit dem ,terminus der ,lyrik3 ,sehnsucht4 ,das ,mitleid mit dem ,menschen ist andererseits die ,sehnsucht nach ,gott4 ,in dieser ,urkraft der ,religion sind die ,psalmendichter ihre ,schpfer4 ,und wiederum ist es das ,individuum1 das ebenso in der ,sehnsucht sich erzeugt1 wie im ,mitleid4 ,und wiederum ist es die ,liebe1 die auch hier die ,analogie mit dem sthetischen ,gefhle begrndet4 ,aber whrend die ,menschenliebe sich im ,mitleide bestimmt hat1 ist die ,liebe zu ,gott1 als ,sehnsucht1 als ,verlangen der ,seele1 als ,bedrftigkeit des ,individuums1 die durch ,gott allein befriedigt wird1 religis bestimmt1 und von der ,lyrik und ihrem ,bekenntnis der ,liebe unterschieden4 #bg4 ,denn diese ,sehnsucht entspringt nicht aus dem ,mitleide des ,liebenden mit sich selbst1 der die ,gegenliebe sucht1 sondern umgekehrt ist sie gleichsam die ,antwort auf das ,mitleid1 welches von der ,gegenseele erweckt wird1 und welches nunmehr in der eigenen ,seele widerstrahlt in der ,richtung auf ,gott4 ,ohne das ,mitleid entsteht der ,strahl auf ,gott hin nicht4 ,die ,sehnsucht nach ,gott ist erst die ,antwort auf das ,mitleid2 ist das ,zeugnis von ihm4 #bh4 ,man kann fragen1 wie es zu erklren sei1 da die sonst vorherrschende ,liebe zu ,gott in den ,psalmen besonders durch die ,sehnsucht nach ,gott ergnzt wurde4 ,und diese ,sehnsucht ist ja nicht etwa allein die ,sehnsucht nach ,gottes ,schutz und ,beistand4 ,sie sucht ,gott nicht nur zur ,errettung von den ,feinden1 zur ,erlsung von dem ,rat und der ,gemeinschaft der ,bsen1 zur ,herstellung der ,gerechtigkeit und des ,friedens1 und vorzugsweise zur ,vertilgung der ,bsen und ,befreiung der ,guten und der ,frommen4 ,diese ,sehnsucht nach ,herstellung sittlicher und politischer ,besserungen richtet sich vielmehr als ,hoffnung und ,zuversicht auf ,gott2 die eigentliche ,sehnsucht aber geht von der ,seele des ,individuums aus1 von der ,not ihrer ,snde und ihrer ,schwachheit1 und sie wird auf das ,individuum1 auf das ,selbst der ,seele auch wieder zurckgeleitet1 so da die ,seele nicht verschmachtet in ihrem ,durste1 nicht vergeht unter dem ,brennen der ,eingeweide1 sondern errettet und erlst wird von den ,banden und ,schlingen der ,angst vor ,verderben und ,vernichtung1 von der ,furcht vor der gttlichen ,strafe und ,vergeltung4 ,worin unterscheidet sich also nun diese ,sehnsucht nach dem ,schutze der ,seele von der sonst allgemein geforderten ,liebe zu ,gott8 ,kann die ,sehnsucht auf ,erlsung von der ,macht der ,snde den einzigen ,gott inniger suchen1 als die ,liebe dieses ,verhalten ausdrckt8 #bi4 ,wir stehen hier an dem eigentlichen ,grenzpunkte zwischen der ,religion und dem sthetischen ,bewutsein4 ,und es knnte hiernach scheinen1 als ob dennoch mehr ,identitt zwischen beiden obwalte1 als wir hier zugestehen mchten4 ,warum mute der ,psalmendichter schlechthin zum ,lyriker werden1 und zwar zum ,vorbild des ,lyrikers1 so da nach seinem ,muster erst die echte ,lyrik1 in ihrer ,vollendung als die deutsche ,lyrik ,goethes entstehen konnte8 ,welche ,geheimkraft der ,religion hat sich hier mit den tiefsten ,tiefen der ,poesie verbunden1 um diese mit ihren eigenen ,quellen zu befruchten1 und hinwiederum aus dem ,schacht der ,poesie die ,kraft der ,religion zu vertiefen und ihre ,schwingen zu beflgeln8 ,es ist keine ,frage1 da hier eine innerlichste ,verbindung zwischen ,religion und ,kunst im ,werke ist3 worauf beruht sie8 ,wie ist diese ,verbindung in dem ,sinne zu verstehen1 da die ,eigenart der ,religion durch sie nicht beschrnkt wird8 #cj4 ,man versteht die eigentmliche ,kraft der ,psalmen nicht1 wenn man die ,sehnsucht nach ,gott nicht als ihren eigenen ,kraftmesser1 sondern nur als ein entliehenes ,gut ansieht4 ,um es paradox auszudrcken1 wrde ich sagen3 die ,propheten haben noch gar nicht eigentlich ,religion geschaffen1 sondern nur ,sittlichkeit4 ,so sehr ist ihr ,gott der ,gott der ,gerechtigkeit1 der zwar auch der ,gott der ,liebe ist1 aber das letztere nur1 weil er ,recht und ,gerechtigkeit liebt4 ,die ,religion der ,propheten ist daher noch immer nur die ,religion der ,sittlichkeit4 ,erst mit den ,psalmen verwandelt sich die ,sittlichkeit in ,religion4 ,mit den ,psalmen erst offenbart sich das menschliche ,individuum in seiner ,korrelation1 in seiner ,sehnsucht zu ,gott4 ,die ethische ,einsicht des prophetischen ,sozialismus geht nunmehr erst als ,religion auf4 ,jetzt enthllen sich die ,armen1 die ,leidenden als die ,frommen4 ,jetzt und dadurch erst erweckt das ,mitleid die ,erkenntnis vom ,individuum2 dadurch aber entsteht erst die ,korrelation zwischen ,mensch und ,gott1 in der wir das ,grundverhltnis der ,religion erkennen4 #ca4 ,wenn nun also die ,frage auf den ,ursprung der ,sehnsucht ging1 so erkennen wir jetzt1 da dieser keineswegs der sittliche1 sondern da er schlechthin der religise ist4 ,ohne die ,sehnsucht wrde die ,korrelation zwischen ,mensch und ,gott nicht zu ihrer ,vollendung1 nicht zu ihrer lebendigen und wahrhaften ,durchfhrung kommen4 ,man knnte die obige ,paradoxie noch weiter fhren3 die ,propheten haben im ,grunde noch gar nicht das ,verhltnis zwischen ,mensch und ,gott zur ,ausfhrung gebracht3 sie bleiben ihrem ,hauptgedanken nach stehen bei dem ,verhltnis zwischen ,mensch und ,mensch4 ,der ,einzige ,gott bildet nur den allgemeinen ,hintergrund alles ihres ,denkens1 und so bewhrt er sich auch in der konsequenten ,durchfhrung dieses ,verhltnisses zwischen den ,menschen als ,vlkern1 mithin in der messianischen ,leistung und hchsten ,offenbarung ,gottes4 ,das ist aber wiederum nichts anderes als bloe ,ethik und ,philosophie der ,geschichte4 #cb4 ,religion ist die ,geschichte des ,individuums4 ,und der ,gott des ,individuums ist der ,gott der ,religion4 ,der ,affekt1 mit dem die ,propheten das ,zeitalter des ,messias predigen1 ist die ,hoffnung und die ,zuversicht 7,thikwa71 die zwar auch ,grundformen des religisen ,glaubens und ,vertrauens sind1 die jedoch das allgemein menschliche ,bewutsein in seinem ,gipfelpunkte bezeichnen4 ,auf den ,messias geht die ,hoffnung des ,menschen2 und sie wre nur sittlicher ,affekt1 wenn nicht ,gott der ,zielpunkt dieser ,hoffnung1 die ,brgschaft ihrer ,erfllung wre4 ,wenn dagegen der ,psalmist der messianischen ,idee sich hingibt und die ,sehnsucht seiner ,seele auf sie hinlenkt1 dann ist es nicht sowohl die ,erfllung der ,zeiten1 die er herbeiwnscht1 das ,ende der ,kriege1 der ,friede auf ,erden1 unter den ,vlkern und unter den ,menschen1 sondern seine eigene ,seele ist es1 deren ngste und ,nte er ausbreitet vor seinem ,gotte4 ,himmel und ,erde sind fr ihn wie nicht vorhanden2 er politisiert nicht in dieser seiner ,sehnsuchtsbestimmung3 nur die ,seele1 nur sein ,selbst ist seine einzige ,sorge4 ,und diese ,sorge ermannt sich zu der ,sehnsucht1 in welcher selbst gleichsam und allein er die ,kraft ermit und die ,macht1 von seiner ,not ihn zu erlsen4 ,der ,gott der ,sehnsucht ist der ,gott der ,erlsung2 und was fr die ,menschheit die ,idee des ,messias bedeutet1 das bedeutet fr das ,individuum die ,idee der ,erlsung4 #cc4 ,worin besteht das ,ziel1 das ,gelingen der ,erlsung8 ,die ,opfer sind berwunden4 ,hierin ist der ,psalmist einig mit dem ,propheten4 ,die ,opfer ,gottes sind ein zerbrochener ,geist4 ,aber aus der ,demut soll die ,aufrichtung der ,seele hervorgehen4 ,wenn der ,mensch ,seele ist1 so hat er kein anderes individuelles ,anliegen als die ,reinheit seiner ,seele1 die ,erhaltung und die ,wiedergewinnung ihrer ,reinheit2 diese ist ihre ,erlsung4 ,der ,gott der ,sehnsucht1 als der ,gott der ,erlsung1 ist der ,gott des ,individuums4 ,und als solcher tritt er in die ,korrelation mit dem ,individuum4 ,so ist es die ,sehnsucht1 welche im letzten ,grunde die ,korrelation zwischen ,gott und ,mensch1 mithin die ,religion zustande bringt4 #cd4 ,wir kommen nochmals auf die ,rhrung zurck1 und wir haben die ,entscheidung getroffen1 da sie durchaus dem sthetischen ,gefhle angehrt1 ausgenommen1 wenn sie1 als ,mitleid1 zugleich mit dem persnlichen ,individuum lebendig wird4 ,sonst schmilzt die ,rhrung mit der sthetischen ,freude an der ,menschennatur zusammen4 ,so steht es um das ,verhltnis zwischen dem religisen ,gefhle und dem sthetischen4 ,wie aber steht es um das ,verhltnis zwischen dem religisen ,gefhle und dem sittlichen8 ,kann sich nicht zwischen diesen beiden ,momenten ein ,verhltnis bilden1 ohne da das sittliche nur als ,moment1 nmlich als ,vorbedingung des sthetischen ,gefhls wirksam ist8 ,gedenken wir hier des ,satzes bei ,kant1 da ich vor der sittlichen ,erscheinung eines gemeinen ,mannes ,respekt haben mu4 ,ist dieser ,respekt ausschlielich die ,achtung vor der ,menschheit1 die der gemeine ,mann vertritt8 ,oder ist er als ein sthetisches ,wohlgefallen an der schlichten ,menschennatur1 wie an der des ,kindes zu deuten8 ,vielleicht drfte hier weder das eine noch das andere ,gefhl den ,ausschlag geben1 sondern das religise ,gefhl sich ausprgen4 ,der ,respekt vor diesem gemeinen ,manne ist nicht schlechthin die ,achtung vor dem ,sittengesetz1 welche sich mit der ,achtung vor der ,menschheit deckt4 ,und dieser ,respekt ist auch nicht schlechthin ,bewunderung und ,freude an dieser sittlichen und auf ihrem ,grunde schnen ,entfaltung der ,menschennatur1 sondern die ,bewunderung ist ,rhrung1 welche nicht sowohl ,freude ist ber den gegenwrtigen ,anblick1 als vielmehr zugleich ,trauer darber1 da eine solche ,erscheinung absticht von der glatten ,einbildung der ,zivilisation4 ,es ist daher ,sehnsucht nach besseren ,zustnden1 die uns bei solchem ,anblick beschleicht4 ,und die ,bewunderung ist nur die diesem ,affekt natrliche ,begleitung der ,sehnsucht4 ,die ,sehnsucht der ,liebe ist immer gepaart mit der ,ehrfurcht4 ,bei aller ,sehnsucht ist ,ehrfurcht1 und auch umgekehrt1 bei aller ,ehrfurcht auch ,sehnsucht4 ,so ist die religise ,liebe in den ,psalmen entstanden1 als die ,sehnsucht nach dem geistigen1 dem einzigen ,gotte4 ,so sind ,sehnsucht und ,ehrfurcht in demselben ,ursprung der ,korrelation1 in demselben ,ursprung der ,religion verbunden4 #ce4 ,und diese ,verbindung hat sich in der ,lyrik erhalten1 als vielleicht wichtigstes ,kennzeichen der deutschen ,lyrik und des deutschen ,geistes berhaupt4 ,das deutsche ,kunstgefhl hat sich hier mit der deutschen ,religiositt durchdrungen4 ,und die ,reformation mit ,luthers bersetzung der ,psalmen ist dieser ,wendepunkt in der ,geschichte des deutschen ,geistes fr die ,kunst1 wie fr die ,religion geworden4 #cf4 ,was nun von der ,poesie fr die ,lyrik gilt1 kann auch auf die ,musik bezogen werden1 deren religise ,verwendung ebenso fr die ,tempelmusik im alten ,jerusalem1 wie fr die deutsche ,musik charakteristisch ist4 ,nicht nur als ,kirchenmusik ist die deutsche ,musik religisen ,geistes1 sondern auch ihre reine instrumentale ,ausbildung berhaupt in der geistigen ,tiefe ihrer ,formenwelt ist bedingt durch ihren religisen ,ursprung4 ,und auch auf die ,oper und das ,lied erstreckt sich der religise ,einflu1 wie die ,zauberflte als die ideale deutsche ,oper diesen zur ,erscheinung bringt4 #cg4 ,wir haben schon beachtet1 da der ,kultus nicht als ,kriterium der ,religion gelten kann4 ,denn er entfaltet sich in ausgebreiteter ,weise als ,opfer4 ,dahingegen entsteht mit den ,psalmen das ,gebet4 ,und im ,gebete drfte sich das ,kriterium des ,monotheismus1 mithin des ,idealbegriffs der ,religion zu erkennen geben4 ,die ,sehnsucht der ,psalmen ist die ,gemtsverfassung des ,gebets4 ,die ,korrelation von ,mensch und ,gott vollzieht sich im ,gebete4 ,der ,mensch fhlt sich auf ,grund seiner ,sndhaftigkeit in seiner ,schwche und ,gebrechlichkeit4 ,aus dieser ,bedrftigkeit heraus erwchst das ,verlangen nach ,gott4 ,so wird der ,gott der ,sittlichkeit1 der diese fr die ,menschheit berhaupt verbrgt und herstellt1 zum ,gotte der ,religion1 weil er nur als solcher mit dem ,individuum seinen ,bund schliet1 weil er dem ,individuum ,erlsung bringt von seiner ,seelenangst4 #ch4 ,die ,erlsung von der ,snde ist der eigentliche ,zweck und ,inhalt des ,gebetes4 ,die ,anerkennung ,gottes1 die ,verehrung1 die ,anbetung1 sie sind nur das ,mittel fr diesen ,zweck4 ,wre die ,gottesverehrung der religise ,selbstzweck1 so wre die ,religion nicht ,liebe zu ,gott1 so wre die ,liebe nur eine ,form der ,erkenntnis4 ,die ,liebe1 als ,sehnsucht1 betrifft die ,befreiung von der ,snde4 ,nach diesem ,befreier1 dem ,erlser sehnt sich die ,seele4 ,und diese ,sehnsucht entfaltet sich im ,gebete4 ,die ,psalmen sind die ,urform des ,gebetes4 #ci4 ,daher mchte ,psalm #ea das ,musterbeispiel des ,gebetes darstellen4 ,von seiner schwersten ,snde lt der ,dichter seinen ,urdichter1 den ,david ,erlsung suchen4 ,verbirg dein ,angesicht vor meinen ,snden und alle meine ,missetaten tilge4 ,ein reines ,herz erschaffe mir ,gott1 und einen festen ,geist erneuere in meinem ,inneren4 ,und es ist1 als ob der ,dichter sich berichtigen wollte wegen der ,bitte um die ,erschaffung eines neuen ,herzens1 nachdem die ,erneuerung des festen ,geistes schon von der ,erschaffung des reinen ,herzens die ,mideutung entfernt hat1 als ob das reine ,herz eine ,neuschpfung sein mte4 ,so fhrt der ,dichter fort3 ,verwirf mich nicht von deinem ,angesichte1 und deinen heiligen ,geist nimm nicht von mir 7,v4 #aa und #ab74 ,jetzt ist alles klargestellt und in ,ordnung gebracht1 auf was es fr die ,sehnsucht des ,benden nach ,erlsung ankommt3 ,gott kann ihn nicht verwerfen2 denn ,gott kann seinen heiligen ,geist nicht von ihm nehmen4 ,gott hat seinen heiligen ,geist dem ,menschen gegeben4 ,der menschliche ,geist ist daher selbst zum heiligen geworden4 ,so kann die ,erlsung von der ,snde nicht ausbleiben4 ,die ,sehnsucht hat ihr festes ,ziel erlangt4 ,die ,korrelation von ,mensch und ,gott ist gegen den schwersten ,zweifel sichergestellt4 ,solche ,zurstung1 solche ,verfassung begrndet das ideale ,gebet1 das ,gebet der ,sehnsucht und der ,gewiheit seiner ,zuversicht4 #dj4 ,zur ,eigenart der ,religion gehrt demgem neben der ,sehnsucht die ,zuversicht1 das ,vertrauen1 die ,grundform des hebrischen ,wortes1 welches gemeinhin mit ,glauben bersetzt wird4 ,die ,grundbedeutung des ,wortes 7,emuna7 ist ,festigkeit und ,besttigung4 ,das ,amen ist von derselben ,wurzel4 ,skepsis ist der nackte ,widerspruch zum ,gebet4 ,darauf beruht der ,zauber der ,mystik4 ,sie setzt sich in ,widerspruch zu aller vernunftmigen ,erkenntnis1 weil sie mit dieser immer einen ,tropfen ,skepsis vermischt meint4 ,glauben soll daher nicht ,erkenntnis sein1 weil ,erkenntnis im besten ,falle den ,zweifel berwindet4 ,der ,glaube aber soll ber den ,zweifel erhaben sein4 ,daher gilt der ,glaube1 als das ,vertrauen auf ,gott1 und zwar nicht nur auf ,grund der ,zuversicht auf ,realisierung der ,sittlichkeit in der ,menschheit1 sondern fr das betende ,ich als eine eigentmliche ,form des ,bewutseins1 und als solche des religisen ,bewutseins4 ,wie die ,sehnsucht eine ,innigkeit und eine ,festigkeit hat1 die alles sonstige ,gefhl an ,kraft bertrifft1 so auch bertrifft das ,bewutsein der ,befriedigung dieses ,verlangens alles sonstige ,bewutsein des ,gelingens und der ,enthebung von einer relativen ,bedrftigkeit4 ,hier setzt sich eine absolute ,befriedigung fest4 ,das ist die ,seligkeit1 welche den ,glauben auszeichnet4 #da4 ,der ,glaube an ,gott ist das ,vertrauen auf die ,errettung der ,menschenseele durch ihn4 ,die ,erlsung ist diese ,rettung von dem allgemeinen ,schicksale alles ,lebendigen4 ,der ,unterschied zwischen ,religion und sthetik macht sich in dieser ,unterscheidung der ,menschenseele von der ,natur des ,menschen wirksam4 ,wie die ,freiheit den reinen ,willen von allen ,naturtrieben unterscheidet1 so unterscheidet die ,religion die ,menschenseele von allem ,leben4 ,und wenn die ,naturteleologie eine unendliche ,entwicklung des ,lebens lehrt1 so mag dieser ,gedanke die ,unsterblichkeit der ,menschenseele1 wie die ,religion sie aus der gttlichen ,erhaltung der ,menschenseele fordert1 untersttzen4 #db4 ,der ,psalm #gc hat auch fr diesen ,grundgedanken die ,urform des ,gebetes gefunden4 ,wer ist mir im ,himmel1 und in ,gemeinschaft mit dir habe ich kein ,verlangen an der ,erde3 die ,nhe ,gottes ist mein ,gut4 ,in dieser ,nhe ,gottes erkennen wir unsere ,korrelation4 ,die ,nhe hat aber auch vorher schon terminologische ,bedeutung gewonnen4 ,in ihr bezeichnet sich der ,unterschied von der pantheistischen ,vereinigung mit ,gott4 ,der reine ,monotheismus kennt keine ,vereinigung mit ,gott4 ,er kann keine denken und er ersetzt sie4 ,gott hat dem ,menschen die reine ,seele gegeben4 ,gott hat seinen heiligen ,geist in das ,innere des ,menschen gesetzt4 ,der ,mensch kann noch so viel sndigen1 so kann er doch der ,reinheit seiner ,seele und seines heiligen ,geistes nicht verlustig gehen4 ,gott ist sein ,erlser3 der ,erlser vom ,verderben seines ,lebens4 ,gott ist der ,erhalter seiner ,seele4 ,auf der ,korrelation zwischen ,mensch und ,gott beruht die ,unsterblichkeitslehre des israelitischen ,monotheismus4 ,aber die ,korrelation wehrt die ,vereinigung ab4 #dc4 ,demgem ist der ,terminus der ,nhe ,gottes zu dem ,terminus geworden1 in dem die ,religion mit der ,ethik wetteifert3 aus der ,nhe ist die ,annherung geworden4 ,und wie die ,nhe ,gottes das hchste ,gut der ,religion ist1 so ist die ,annherung an ,gott das hchste ,gebot der religisen ,sittlichkeit4 ,gott ist ja nur das ,ziel dieser ,annherung2 der ,annherung selbst wegen bezeichnet er das ,ziel derselben4 ,er ist heilig1 weil der ,mensch es sein soll4 ,und zumal die ,affekte des ,willens werden ihm nur in dem ,sinne zuerteilt1 da der ,mensch sie aus der ,leitung ,gottes heraus beherrschen lerne4 #dd4 ,das ,zentrum der mittelalterlichen ,theorie des arabisch-jdischen ,monotheismus bildet die ,attributenlehre4 ,wenn nun durch diese ganze ,philosophie sich der ,gedanke hindurchzieht1 ob ,eigenschaften ,gottes positiv1 oder wie man gewhnlich annimmt1 nur negativ gelehrt werden drfen1 so wird dieses ganze ,problem von dem ,prinzip der ,korrelation beherrscht4 ,nur in ,korrelation zum ,menschen soll das ,wesen ,gottes bestimmbar werden4 ,nur diejenigen ,attribute sollen ihm zuerteilt werden drfen1 welche die ,sittlichkeit des ,menschen begrnden1 seine ,annherung an ,gott begnstigen4 ,theoretisch1 als ein eigener ,gegenstand der ,erkenntnis soll ,gott gar nicht gedacht werden drfen4 ,so wird demnach auch durch die ,attributenlehre die ,eigenart der ,religion in einer ,schwebe gehalten zwischen ,erkenntnis und ,sittlichkeit1 zwischen ,intellekt und ,willen1 zwischen ,metaphysik und ,ethik4 #de4 ,es ist ebensosehr ein methodischer ,irrtum1 wie ein historisches ,miverstndnis1 wenn man dieses ,schweben und scheinbare ,schwanken des mittelalterlichen ,denkens dahin auffat1 da eine ,selbstndigkeit der religisen ,bewutseinsart dadurch dem ,glauben zugesprochen werden sollte4 ,diese ,tendenz kann jener philosophischen ,theologie durchaus fernliegen4 ,was jenes ,zeitalter will1 ist nicht sowohl1 die ,selbstndigkeit der ,religion gegenber der ,erkenntnis und der ,sittlichkeit zu bestimmen1 als vielmehr nur die ,eigenart der ,religion gegenber dem ,intellekt und dem ,willen zu sichern4 ,maimonides bemht sich durchgngig ebensosehr darum1 den ,glauben von der ,erkenntnis und dem ,willen zu unterscheiden1 wie ihn zugleich mit ,erkenntnis und ,willen in inniger ,verbindung zu erhalten4 ,ebenso wollen auch wir nicht die ,selbstndigkeit neben den reinen ,arten des ,bewutseins fr die ,religion begrnden1 sondern die ,eigenart der ,religion bildet fr uns das methodische ,problem der ,religion4 ,diese ,eigenart wird nicht durch ein ,wort festgestellt1 mit dem eine religise ,bewutseinsart bezeichnet wrde4 ,weder das ,mitleid1 noch die ,sehnsucht1 noch die ,liebe1 noch die ,annherung sind mehr als ,worte4 ,durch diese ,termini soll aber nur das ,problem bezeichnet werden1 welches die ,religion als ,eigenart des ,bewutseins bildet4 #df4 ,wie vollzieht sich diese ,eigenart8 ,diese ,frage lautet prziser3 ,in welchem ,verhltnis zu den reinen ,arten des ,bewutseins vollzieht sie sich8 ,auf dieses ,verhltnis mu sie ja angewiesen sein und bleiben1 sofern ihre ,eingliederung in das ,system der ,philosophie die methodische ,these bildet4 ,logik sowohl1 wie ,ethik und sthetik1 sie alle mssen daher in ,kraft und in ,klarheit bleiben1 wenn die ,eigenart des religisen ,bewutseins zur systematischen ,bestimmung kommen soll4 ,ohne solche ,wahrung des ,verhltnisses zu den ,gliedern des ,systems knnte weder der ,begriff ,gottes1 noch der ,begriff des ,menschen fr die ,korrelation bestimmbar werden1 in der wir die ,eigenart der ,religion zu erkennen suchen4 ,jetzt aber erst entsteht die ,frage3 durch welche methodischen ,mittel lt sich diese ,eigenart zur ,bestimmung bringen8 ,durch welche methodischen ,mittel bleibt der ,eigenwert von ,logik1 ,ethik und sthetik unbehelligt von jedem ,eingriff bei dieser ,korrelation8 ,durch welche methodischen ,mittel lt sich die ,eigenart als solche durchfhren1 ohne da sie den falschen ,schein einer eigenen ,selbstndigkeit annhme8 ,denn wenn die ,religion selbstndig werden knnte und werden drfte gegenber den reinen ,arten des ,bewutseins1 so wrden nicht nur diese in ihrer ,reinheit getrbt1 in ihrer ,selbstndigkeit verschrnkt1 sondern auch die religise ,eigenart selbst wrde in ihrer ,methodik gehemmt1 und daher auch um ihre ,geradheit gebracht und um das ,ma der ,reinheit1 das auch fr sie zu erstreben ist4 #dg4 ,so bildet es eine eigene ,aufgabe und ein eigenes ,problem1 die ,eigenart der religisen ,liebe und des religisen ,glaubens nicht nur innerhalb der religisen ,methodik zu bestimmen1 sondern diese selbst in ununterbrochenen ,zusammenhang zu versetzen und in diesem zu errtern1 um ihn zur ,durchwirkung kommen zu lassen in diesem ,zusammenhang mit den systematischen ,arten des reinen ,bewutseins1 denen nicht nur ,eigenart1 sondern auch ,selbstndigkeit zusteht4 ,v4 ,das ,verhltnis der ,religion zur ,psychologie4 #a4 ,nicht auf das moderne ,problem der ,religionspsychologie wollen wir hier eingehen4 ,unsere systematische ,aufgabe trennt uns von demselben auch schon dadurch1 da die ,religionspsychologie mit der ,religionsgeschichte zusammenhngt4 ,was im guten alten ,sinne ,psychologie bedeutete1 als ,analyse und ,ordnung der ,vorstellungen1 welche das ,bewutsein erfllen1 und welche bestimmte ,ttigkeitsweisen und ,grundzge des ,bewutseins ausmachen1 dieser alte ,sinn der ,psychologie ist aus den bisherigen ,errterungen nicht entschwunden4 ,wenn wir nicht in der systematischen ,tendenz1 um von den reinen ,gliedern des ,systems die ,eigenart der ,religion zu unterscheiden1 das ,mitleid1 die ,sehnsucht fr die ,auszeichnung des ,individuums und seine ,erhaltung bestimmt htten1 so wrde die alte naive ,ansicht von der ,psychologie diese ,begriffe als ihr eigenstes ,gut ansprechen drfen4 ,denn wichtige ,erscheinungen des ,bewutseins1 wichtige ,ttigkeitsrichtungen desselben werden durch jene ,begriffe beleuchtet4 ,indessen diese ,art der ,psychologie meinen wir selbst nicht mehr1 insofern wir die ,psychologie als das vierte ,glied des ,systems der ,philosophie aufstellen1 allerdings bisher nur dies in ,aussicht genommen haben1 obzwar die drei ,schluabschnitte der drei bisher erschienenen ,bcher des ,systems von dem ,problem der systematischen ,psychologie ihre ,entwrfe versucht haben4 ,wir versuchen hier von neuem1 von dieser neuen ,aufgabe der ,psychologie eine ,ansicht zu gewinnen4 ,und gerade das ,problem der ,religion im ,gesamtbewutsein drfte die ,unterscheidung und die ,zusammenfassung der ,vorgnge des ,bewutseins1 wie die ,psychologie sie zu fordern hat1 ohne genauere ,durchfhrung wenigstens anschaulich machen4 #b4 ,whrend die drei ,glieder des ,systems mit drei ,sonderrichtungen des ,bewutseins befat sind1 mit der ,erkenntnis1 mit dem ,willen und mit dem ,gefhl1 zeigt sich der systematische ,wert1 beinahe mchte man sagen1 das systematische ,vorrecht der ,psychologie darin1 da sie nicht eine ,sonderrichtung des ,bewutseins1 und auch nicht einmal nur die ,gesamtheit derselben1 sondern vielmehr ihre ,einheit zum ,problem hat4 ,diese ,einheit zustande zu bringen1 scheint das eigentliche ,problem zu sein1 dessen ,behandlung die ,psychologie erfordert4 ,denn die einzelnen ,bewutseinsformen knnten den einzelnen ,systemgliedern berlassen zu werden scheinen1 aber ihre ,zusammenfassung1 vielmehr ihre ,vereinigung1 so da in dieser die ,einheit des ,bewutseins zustande kommt1 dazu besonders scheint es der ,psychologie zu bedrfen4 ,und in der ,tat kommt ja schon die ,logik in ,gefahr1 mit ,psychologie sich zu vermischen1 wenn sie nur die ,einheit des ,denkens vollziehen mu4 ,und diese ,gefahr steigert sich fr die ,ethik und fr die sthetik4 #c4 ,wenn nun gar die ,religion in diesen ,kreis der ,bewutseinsrichtungen eintritt1 so wird zunchst das ,problem der ,einheit des ,bewutseins durch diese neue ,aufgabe erschwert4 ,wenn es sich nun aber herausgestellt hat1 da diese religise ,eigenart des ,bewutseins methodisch unterschieden werden mu von der ,selbstndigkeit jener drei reinen ,arten1 so entsteht damit eine neue ,aufgabe1 beinahe mchte man sagen1 ein neuer ,begriff der ,einheit des ,bewutseins4 ,denn sie bedeutet jetzt nicht nur die ,vereinigung1 sondern die ,gliederung1 die ,einordnung und ,unterordnung1 so da die ,vereinigung in eine ,mehrheit von ,einigungsakten sich einzuteilen scheint4 #d4 ,die ,psychologie bedeutet uns das ,problem der ,einheit des ,bewutseins fr alle ,hauptrichtungen und ,seitenwege1 die das ,kulturbewutsein einschlgt4 ,sofern diesem ,kulturbewutsein ,normalitt zuerkannt wird1 soll kein ,weg1 den das ,bewutsein in der gesamten ,kultur einschlgt1 als pathologisch angenommen1 sondern vielmehr seine ,einordnung in die ideale ,einheit des ,bewutseins1 in die ,norm der ,einheit erzielt werden4 ,das ist das erste ,erfordernis1 welches die psychologische ,einheit des ,bewutseins aufstellt4 #e4 ,wenn nun aber jeder dieser ,kulturwege des ,bewutseins in die ,einheit einzuordnen ist1 so ist damit die weitere ,forderung ausgesprochen1 da keiner dieser ,wege vor den anderen vorangestellt werden1 keiner hinter dem anderen verschwinden darf2 wenngleich fr die ,eigenart1 sofern sie von der ,selbstndigkeit unterschieden werden soll1 eine ,nebenordnung vorgesehen werden mu4 ,die ,einheit aber brgt dafr1 da die ,nebenordnung nur die einzelnen ,glieder des ,systems angeht1 nicht aber die ,einordnung in die ,einheit gefhrden und beeintrchtigen darf4 #f4 ,diese ,forderung kann auch dahin ausgedrckt werden3 da keines der ,glieder1 geschweige denn eine ,eigenart1 irgendeine ,prponderanz1 ein bergewicht oder gar eine ,totalitt zu bedeuten haben darf4 ,diese ,tendenz schadet am meisten der philosophischen ,charakteristik der ,religion4 ,und dieser ,fehler gerade wird am wenigsten vermieden4 ,damit die ,religion nur ja nicht weniger sei als ,wissenschaft und ,logik1 als ,sittlichkeit und ,kunst1 wird ihr ein ,mehr1 ein ,vorrecht zugesprochen4 ,und darauf gerade zielen auch die ,tendenzen ab1 welche die ,religion in ,phantasie und ,gefhl begrnden wollen4 #g4 ,wir gehen zunchst an unsere positive ,aufgabe4 ,wir hatten die ,frage gestellt3 in welcher ,weise und durch welche methodischen ,mittel die ,korrelation zwischen ,mensch und ,gott1 in welcher die religise ,eigenart besteht1 sich in ,vollzug bringen lasse1 und zwar nicht nur berhaupt1 sondern als ,eigenart1 und das will negativ sagen1 nicht als ,selbstndigkeit4 ,die ,frage betrifft daher mit der ,religion zugleich die drei ,vorderglieder des ,systems4 ,wie werden sie erhalten1 indem die neue ,eigenart sich bildet8 ,und unter welchen ,bedingungen bedient sich die ,eigenart der drei selbstndigen ,glieder1 um sich als ,eigenart zu bilden8 ,es kann sonach die psychologische ,einheit des ,bewutseins fr die ,religion nicht darin in ,frage kommen1 da sie etwa allein diese ,einheit zu konstituieren1 das ,bewutsein mit ihrer ,totalitt zu erfllen1 oder auch nur mit ihrem bergewicht zu beherrschen htte4 ,denn nur als eine ,eigenart1 nicht als eine ,selbstndigkeit soll innerhalb der ,einheit des ,bewutseins die ,religion ,unterkunft finden4 ,ein ,terminus1 der fr eines der selbstndigen ,glieder des ,systems in legitimem ,gebrauche ist1 kann schon deshalb von der ,religion nicht in ,anspruch genommen werden4 ,so erklrt sich die ,auswahl unter den ,affekten des ,mitleids und der ,sehnsucht1 wie auch der ,ehrfurcht1 neben der ,achtung1 der ,liebe und dem ,gefhl berhaupt4 ,wenn wir diese ,voraussetzung im ,auge behalten1 werden wir unsere ,frage zu einer positiven ,beantwortung bringen knnen4 ,die ,nebenordnung unter dem ,gesichtspunkte der ,einordnung mu die ,angliederung der ,eigenart an die selbstndigen ,glieder zu bewirken haben1 und zwar die ,angliederung an alle drei ,glieder2 es darf keines derselben in ,wegfall kommen1 wenn die ,eigenart der ,religion in voller ,klarheit und ,unzweideutigkeit zur ,bestimmung kommen soll4 99 99 99 99 99 #h4 ,wenn wir nun so die ,eigenart der ,religion unter dem ,gesichtspunkte der ,einheit des ,kulturbewutseins begrnden wollen1 so haben wir zunchst die ,angleichung an das ,bewutsein der ,erkenntnis zu bewirken4 ,es ist damit die ,grundforderung festgestellt1 da kein ,konflikt zwischen ,religion und ,wissenschaft zu ,recht bestehen kann4 ,es ist eitel ,anmaung1 wenn sich die ,religion ein hheres ,recht zuspricht1 einen tieferen ,grund der ,erkenntnis1 als der der ,wissenschaft zusteht1 sondern die ,eigenart1 mithin das ,eigenrecht der ,religion ist bedingt zunchst durch die ,angliederung an die ,erkenntnis1 sofern ihre ,eingliederung in das ,system und in die ,einsicht des ,bewutseins erstrebt wird4 ,die ,grundlagen der ,religion knnen daher auch nichts anderes sein als ,grundlegungen4 ,die ,idee des ,guten ist und bleibt ,idee4 ,die ,offenbarung mu es daher als ihre idealste ,interpretation anerkennen1 wenn sie dem ,apriori der ,erkenntnis verglichen und analog gesetzt1 und in dieser ,bedeutung von dem ,wandel der ,ansichten als das ,ewige1 das aller ,entwicklung zugrunde ,liegende verstanden wird4 ,bei keiner ,frage der ,erkenntnis darf die ,beherrschung1 die ,unterordnung der ,wissenschaft unter die ,probleme der ,religion zulssig sein4 ,die ,freiheit der ,wissenschaft mu die unverletzliche ,voraussetzung sein fr die ,religion1 sofern sie ein systematisches ,glied der ,einheit des ,bewutseins ist4 ,keine ,form der ,mystik darf gegen die ,grundform der ,erkenntnis angesprochen werden2 keine ,intuition als ein methodisches ,organ der ,erkenntnis1 geschweige die ,phantasie1 die nur fr ,kunstgebilde in ,frage kommen kann4 ,ebensowenig darf die ,tradition literarischer ,quellen oder geschichtlicher ,institutionen als eine selbstndige ,autoritt angerufen werden4 ,die literarischen ,denkmler und die geschichtlichen ,institute unterliegen allesamt dem einheitlichen allgemeinen ,gesetze der ,quellenforschung1 welches ebenso fr ,poesie und ,sage gilt1 wie fr ,wissenschaft und ,geschichte4 ,eine ,methode fr die ,eine ,erkenntnis4 #i4 ,auch die ,dogmatik der ,religion hat sich dieser einheitlichen ,methode zu unterwerfen4 ,die ,abhngigkeit der ,theologie von der ,wissenschaft ist nur ,schein und ,vorurteil3 sie ist vielmehr die ,begrndung der ,theologie als ,wissenschaft4 ,der ,schein der ,abhngigkeit beruht auf dem ,mangel der ,unterscheidung zwischen ,eigenart und ,selbstndigkeit4 ,wie die ,religion1 so hat auch die ,theologie nur ,eigenart anzustreben4 ,und wie die ,theologie in ihren literarischen und geschichtlichen ,quellen von der ,philologie und ,geschichte in deren ,methoden abhngig ist1 so nicht minder in der ,glaubenslehre von der ,philosophie und insbesondere der ,ethik4 ,schon die ,unterscheidung zwischen philosophischer und religiser ,ethik ist bedenklich4 ,die letztere drfte sich eigentlich nur durch die ,berufung auf die ,religionsurkunden und deren ,benutzung als ,religion begrnden4 ,vielmehr aber mu sie ihr allgemeines ,fundament der wissenschaftlichen ,erkenntnis in der philosophischen ,ethik anerkennen und zugrunde legen4 ,ohne diese ,eingliederung in die philosophische ,ethik knnte die ,eingliederung der ,religion in das ,system und in die ,einheit des ,bewutseins berhaupt nicht ,problem werden4 ,es wird viel ,unklarheit1 viel ,streit und ,differenz vermieden1 wenn diese ,unterscheidung in der ,behandlung der ,ethik aufgegeben wird4 ,kant hat mit dieser ,disposition begonnen1 insofern er die ,theologie nur als ,ethico-,theologie anerkennen wollte1 so da erst nach der ,ethik der ,katechismus folgen drfe1 aber er hat diese ,disposition nicht aufrechterhalten1 da er dennoch eine ,religion innerhalb der ,grenzen der bloen ,vernunft auf die ,kritik der praktischen ,vernunft und auf die ,metaphysik der ,sitten folgen lie4 ,es bleibt die ,frage1 ob die ,religion innerhalb der bloen ,vernunft nur die ,eigenart1 oder auch die ,selbstndigkeit der ,religion behauptet4 #aj4 ,wenn nun aber die ,unterordnung unter die ,erkenntnis von der ,religion durchgefhrt ist1 so bleibt das positive ,problem der ,eigenart brig4 ,was kann neben der ,erkenntnis und ihr gleichartig die ,religion zu versorgen haben8 ,hier stehen die intimsten ,fragen der geschichtlichen ,tradition und die zartesten ,obliegenheiten der geschichtlichen ,gesinnung auf dem ,spiele4 ,was als ,piett der geschichtlichen ,kultur zu denken und zu pflegen ist1 das bezieht sich vornehmlich auf die ,htung und ,deutung der religisen ,quellen1 ,denkmler und ,institute4 ,wie in der ,kunst die ,idealisierung die legitime ,methode ist1 so nicht minder in der ,kunstpflege der ,religion4 ,die ,idealisierung bildet die ,vermittlung hier zwischen ,erkenntnis und ,kunst4 ,kunst ist es1 was in der ,technik1 in der ,handhabung1 in der ,charakteristik1 in der gesamten ,interpretation des ,religionswesens zu leisten ist4 ,hier darf die ,kollision zwischen der ,wahrheitforschung der ,wissenschaft kein sachliches ,hemmnis bilden4 ,die ,grenzen der ,subjektivitt mssen mit ,einsicht und ,toleranz anerkannt werden bei der ,differenz der religisen berzeugungen4 ,diese mu natrlich und unvermeidlich eine ,differenz bilden in der ,interpretation der religisen ,quellen4 ,solange man die ,stellen im ,jesaja1 die vom ,messias sprechen1 auf ,christus bezog1 ergaben sie einen anderen ,sinn1 als bei der vom ,christentum unabhngigen ,auffassung4 ,und was vom ,messias jetzt allgemein zugestanden werden mu1 mte ebenso auch eingesehen werden fr alle anderen ,fragen des ,gottesbewutseins4 ,das ,bild der ,psalmen3 der ,herr ist mein ,hirte erscheint in anderem ,lichte1 wenn ,christus1 als ,lamm ,gottes1 zugleich der treue ,hirte ist4 ,und das ,bilderverbot des ,dekalogs und der ,gedanke der ,einzigkeit ,gottes nehmen eine geistige nderung an unter dem wie immer geistigen ,gesichtspunkte der ,trinitt4 #aa4 ,kant ist daher von einem richtigen ,wahrheitsgedanken geleitet worden1 als er die ,erhaltung einer ,professur fr das alte ,testament in der hebrischen ,ursprache forderte4 ,denn was wir bisher aus dem psychologischen ,gesichtspunkte und aus dem der ,toleranz demgem als ,piett forderten1 das ist auch streng wissenschaftlich geltend zu machen4 ,die bersetzung in eine andere ,sprache ist immer die ,umgieung in ein anderes ,geprge des ,geistes1 so da die ,umwertung dabei unvermeidlich ist4 ,wird aber wenigstens die ,sprache erhalten1 so bildet der vernderte religise ,horizont kein unberwindliches ,hindernis mehr fr die ,aufnahme des geistigen ,inhalts in seiner ursprnglichen ,bedeutung4 ,daher ist die hebrische ,urform die unerlliche ,voraussetzung fr das richtige ,verstndnis der alttestamentlichen ,gedanken4 #ab4 ,was aber fr das alte ,testament gilt1 das mu weiter gefordert werden fr die aus ihr hervorgegangene jdisch-religise ,literatur1 deren ,homogeneitt mit den ,urquellen unverkennbar ist4 ,des alten ,testaments selbst wegen ist daher die ,erforschung von ,talmud und ,midrasch1 sowie nicht minder auch der religisen und insbesondere der religionsphilosophischen ,literatur des ,mittelalters als eine ,forderung der wissenschaftlichen ,wahrheit anzuerkennen4 ,aus dem ,kriterium der ,wissenschaft ist diese ,forderung auch zu erstrecken auf die ,erforschung der gesamten spteren christlichen ,literatur3 nicht allein fr das richtige ,verstndnis des neuen ,testaments ist sie selbstverstndlich1 sondern auch auf die ganze fernere ,entwicklung der religisen ,probleme im ,kulturbegriffe des ,christentums mu sie zutreffen4 ,denn eine einheitliche ,erkenntnisweise bildet hier das ,problem1 das daher auch nur kraft einer einheitlichen ,methode zu bewltigen ist4 ,das ,prinzip der ,einheit des ,bewutseins gilt zunchst auch fr die ,entwicklung als eine einheitliche1 gleichartige1 welche die ,eigenart der ,religion von ihren ,ursprngen an zu durchlaufen hat4 #ac4 ,endlich auch ist ,kants ,gedanke aus seinem ,streit der ,fakultten in ,ehren zu halten1 der die philosophische ,fakultt als die allgemeine wissenschaftliche ,instanz auch fr die ,theologie zur ,grundforderung machte4 ,durch diesen organisatorischen ,grundgedanken ist nicht nur dem ,universittswesen erst die methodische ,fundamentierung gegeben und gesichert1 sondern auch alle kirchlichen ,streitigkeiten werden durch diese wissenschaftliche ,vorsicht hinweggerumt1 insofern der methodische ,urboden als ein gemeinschaftliches ,gut fr alle ,wissenschaften1 und demgem auch fr die ,religion festgelegt wird4 ,so wird die ,religion im ,anschlu an die ,erkenntnis als ,eigenart gesichert1 indem ihre ,selbstndigkeit1 die nur ein unsystematisches ,vorurteil ist1 erledigt wird4 ,und die ,einheit des ,bewutseins hat dadurch ihren festen ,mittelpunkt1 ihren unverrckbaren ,schwerpunkt erlangt4 ,jetzt kann sie von keinem ,anspruch mehr gestrt werden4 ,kein ,anspruch des ,gemtes kann ,anerkennung verdienen1 der dem ,grundsatze der einheitlichen wissenschaftlichen ,wahrheit widerspricht und ,abbruch tut4 ,es ist der ,triumph systematischer ,methodik1 was hierdurch fr die ,religion1 fr ihre ,eingliederung in das systematische ,glied der ,erkenntnis1 fr ihre ,einordnung in die ,einheit des ,kulturbewutseins gewonnen wird4 ,alle ,forderungen des ,gemtes1 alle ,ansprche der geschichtlichen1 der literarischen1 der nationalen ,piett selbst werden befriedigt4 ,die ,einheit der ,erkenntnis ist die ,parole fr die ,eigenart der ,religion4 99 99 99 99 99 #ad4 ,gegenber der ,ethik innerhalb der ,einheit des ,bewutseins hat die ,eigenart der ,religion einen schweren ,stand4 ,denn die ethische ,autonomie scheint das ganze ,gebiet der persnlichen ,sittlichkeit notwendig und zureichend zu verwalten4 ,wenn dagegen die christliche ,religion in ,christus den ,mittler zwischen ,gott und ,mensch annimmt1 so konnte sie die ,idee ,christi nur als die ,idee der ,menschheit deuten1 wenn auch nur der ,schatten einer ,autonomie verteidigt werden sollte1 geschweige da ,kant anders als in dieser ,idee die zweite ,person der ,trinitt htte fassen knnen4 ,und ebenso verstehen wir die gegenwrtigen ,bewegungen der protestantischen ,theologie in dieser ,richtung4 ,mehr oder weniger streng bewut zielen sie auf die ,vereinbarung des ,mittlers mit der ,autonomie4 ,hierin besteht das schwerste ,problem der systematischen ,religion gegenber der historischen ,kultur4 ,wenn anders dagegen auch fr das ,christentum der ,schwerpunkt der ,religion im reinen ,monotheismus liegen mu1 so da dem ,begriffe des einzigen ,gottes gegenber der ,begriff ,christi nur ein sekundrer ,begriff sein kann1 so mu es der ferneren ,entwicklung der ethischen1 sowie der geistigen ,kultur berhaupt1 zugewiesen werden1 an diesem ,grenzfalle zwischen systematischer ,religion und ,kulturgeschichte allmhlich ,klrung zu schaffen4 ,in den ,grenzen der ,religion gehen wir den ,weg des reinen ,monotheismus1 der keinen ,mittler zwischen ,gott und ,mensch1 und keinerlei ,deutung und ,idealisierung eines solchen fr die lebendige ,religion zult4 #ae4 ,nach dem ,grundgesetze der ,autonomie hat jedes menschliche ,individuum zwar seine ,schwachheit1 seine ,sndhaftigkeit zu erkennen1 aber mit unbedingter ,selbstndigkeit seine ,befreiung1 seine ,erlsung von dem ,bewutsein seines ,abstands von dem sittlichen ,ziele mit unablssigem ,eifer anzustreben4 ,nur seine eigene sittliche ,arbeit kann ihm ,hilfe bringen4 ,es mu sein ganzes ,selbst auf diese sittliche ,arbeit konzentrieren1 um ihren ,sinn und ,geist zu bettigen und zu erfllen4 ,es wird nun aber von dem geraden ,wege dieser sittlichen ,arbeit abgelenkt1 wenn es auch nur den ,gedanken aufkommen lt1 da ein ,mensch oder selbst ein ,gott ihm bei seiner menschlichen1 selbstndig menschlichen ,arbeit einen unentbehrlichen ,beistand zu leisten htte4 ,die ,ethik mu in ihrer ,herrschaft ber den ,menschen ohne ,einschrnkung anerkannt werden4 #af4 ,indessen was fr das ,streben gilt1 gilt nicht auch fr das ,gelingen4 ,die individuelle ,schwche hngt doch auch mit der allgemein menschlichen ,schwachheit zusammen4 ,und so liegt es schon im ,bewutsein des individuellen ,abfalls von der ,pflicht1 da die allgemeine ,schwachheit anerkannt wird1 und die menschliche ,unzulnglichkeit1 ber die ,schwachheit obzusiegen4 ,hier tritt die ,eigenart der ,religion1 in der ,korrelation des ,menschen mit ,gott1 in das ,system ein4 ,sobald der ,mensch in der ,erkenntnis seiner ,snde sich als ,individuum erkennt und entdeckt1 so tritt sein persnliches ,verhltnis mit ,gott in sein ,bewutsein ein4 ,als ,individuum kann er nicht isoliert bleiben in seiner sittlichen ,erkenntnis4 ,aber wenn selbst die ganze ,menschenwelt sich um ihn versammelt1 so knnte er von dem ,gedanken seiner ,verlassenheit und ,vereinsamung nicht befreit werden1 wenn er nicht in die ,korrelation mit ,gott eingestellt wrde4 ,in ,gott hat er seinen ,schwerpunkt fr seine sittliche ,welt gewonnen4 ,in ,gott hat er daher auch den ,angelpunkt seiner ,befreiung von dem notwendigen ,bewutsein seiner ,belastung zu erkennen4 ,die ,bedeutung ,gottes besteht nunmehr in dieser persnlichen ,brgschaft1 nicht mehr nur in der menschheitlichen berhaupt4 ,der ,unterschied der religisen ,eigenart von der ethischen ,bedeutung ,gottes wird evident4 ,diese steht nur ein dafr1 da es der ,sittlichkeit niemals an der ,menschenart mangelt1 so da die ,sittlichkeit auf ,erden sich nicht verwirklichen knnte4 ,aber da ich selbst in meiner isolierten ,individualitt mit meinem redlichen ,bemhen um meine ,sittlichkeit1 um ihre ,erhaltung und ,wiedergewinnung zustande komme1 das kann mir der ,gott der ,menschheit nicht an sich verbrgen4 ,die ,allheit1 als welche die ,menschheit zu denken ist1 verbrgt nicht die ,individualitt1 als solche4 ,dazu bedarf ich ,gottes1 als meines ,gottes4 ,mein eigener ,gott ist der ,gott der ,religion4 #ag4 ,wir erkennen die ,eigenart1 zugleich aber auch die ,angliederung an die ,ethik als ,voraussetzung4 ,der religise ,gott ist nicht selbstndig1 sondern durch die ,ethik bestimmt4 ,und nur im innigsten ,anschlu an die ,autonomie und nur unter ihrer strengsten ,aufrechterhaltung kann der religise ,gott der ,gott des ethischen ,menschen werden4 ,so begrndet sich auch hier fr die ,einheit des ,bewutseins die ,eigenart der ,religion erst auf dem ,grunde ihres ,unterschiedes von der ,selbstndigkeit1 mithin auf ihrer ,einordnung in die ethische ,grundbedingung4 ,und wenn ,kant den ,unterschied zwischen ,religion und ,ethik in die ,auffassung des ,sittengesetzes1 als eines gttlichen ,gebotes setzt1 so darf in seinem ,geiste das gttliche ,gebot nimmermehr als ,widerspruch oder auch nur als ,einschrnkung der ,autonomie gedacht werden4 ,im ,grunde kann ja aber auch der ,autonomie nicht eine gleichsam psychologische ,selbstndigkeit zugesprochen werden1 so da sie eine ,unabhngigkeit von aller literarischen ,einwirkung zu bedeuten htte4 ,einen solchen ,widersinn gegen die menschliche ,bildung und ,erkenntnis kann sie wahrlich nicht bedeuten4 ,es bliebe daher nach ,kant fr die ,religion die ,bedeutung offen3 da in ihr das ,sittengesetz1 welches fr die ,ethik als ,autonomie gilt1 in bereinstimmung1 in ,identitt gedacht werde mit dem ,gebote ,gottes4 ,woher aber wei ich von dem ,gebote ,gottes8 ,die religisen ,urkunden knnen mir ,belehrung geben1 aber keine autoritative ,anweisung4 ,die ,deutung des ,sittengesetzes1 als des gttlichen ,gebotes1 kann sich daher nur erklren und rechtfertigen aus der ,ansicht1 da ich aus eigener ,vernunft1 mithin aus ,autonomie sie vollziehe4 ,und ich tue dies1 weil und sofern ich ,religion definieren1 schaffen und begrnden will4 #ah4 ,es bleibt daher nur die ,frage1 welche ,berechtigung mir noch zusteht1 diese ,definition zu machen4 ,darauf antwortet unsere ,methodik1 insofern sie den systematischen ,begriff der ,religion festzustellen sucht4 ,zu dieser ,feststellung gehrt es1 da nicht nur die ,angliederung an die ,ethik hergestellt wird1 sondern da auch die ,eigenart klargestellt werde4 ,und diese ,klarstellung wiederum macht es erforderlich1 da nicht nur die ,korrelation zwischen ,mensch und ,gott sich einstellt1 sondern dieser ,eintritt ,gottes in das ,blickfeld des ,menschen mu seinem ,werte nach auch aufgehellt werden aus dem ,gesichtspunkte der ,einheit des ,bewutseins fr alle ,angelegenheiten unseres sittlichen ,berufes4 ,es wrde sonst scheinen1 als ob der ,begriff ,gottes zwar zulssig sei1 aber wenn man sich des ,bewutseins der ,snde entschlagen1 und alle sittliche ,arbeit auf die ,autonomie bertragen wollte1 da alsdann ,gott und mit ihm die religise ,eigenart sich erledigen liee4 ,es knnte ja kontrovers bleiben1 ob das ,bewutsein der ,sndhaftigkeit sich nicht schlechterdings deckt mit der ,erkenntnis eines momentanen ,abfalls1 welche letztere der ,autonomie selbst zugerechnet werden knnte4 ,aus diesem ,zweifel heraus entsteht berhaupt die ,meinung1 da das religise ,bewutsein eine ,spezialitt und eine berkommene ,absonderlichkeit sei1 deren wirklicher ,kulturwert durch die reine ,sittlichkeit hinlnglich und besser ersetzt werden knnte4 ,nach diesem ,gedanken wird die ,mglichkeit der religisen ,eigenart hinfllig4 ,wir wollen nun versuchen1 unsere ,methodik auch zur ,entkrftung dieses gefhrlichsten ,einwands nutzbar zu machen2 wollen das allgemein ,menschliche der ,religion zu erkennen suchen1 nicht nur ihre theologische ,spezialitt1 welche eine ,selbstndigkeit fr sie ausmachen wrde4 #ai4 ,der ,ertrag der ,korrelation mit ,gott besteht fr den ,menschen in seinem ,begriffe als ,individuum1 als ,individuum seiner intimsten ,sittlichkeit4 ,die ,bedeutung der ,religion mu sich daher erkennen lassen in der ,bedeutung1 welche sie fr die ,auswertung des ,individuums hat1 allezeit gehabt hat und fr alle fernere ,entwicklung haben kann4 ,die sittliche ,kultur kmpft hauptschlich mit der ,antinomie zwischen der ,gemeinschaft und dem ,individuum4 ,und den verschiedenen ,begriffen1 welche ,recht und ,staat fr die ,gemeinschaft zur ,entwicklung bringen1 entsprechen auch die verschiedenen ,bedeutungen des ,individuums4 ,das ,individuum wird juristische ,person4 ,aber auch als solche unterliegt es den ,schwierigkeiten1 welche ,wirtschaft und ,verkehr1 ,arbeit und ,arbeitsvertrag ber das ,individuum verhngen4 ,so erklrt sich im neueren ,recht und in der neueren ,politik die ,richtung auf die ,genossenschaft1 in welcher das ,individuum seinen ,leib und seine ,seele verkrpern soll4 #bj4 ,dahingegen wird es vielfach in dieser ,richtung der ,politik fhlbar1 da dem sittlichen1 dem ethischen ,individualismus1 der persnlichen ,verantwortlichkeit durch die ,konzentration des ,individuums auf seine relative ,gemeinschaft ,abbruch geschieht4 ,das ,individuum wird juristisch gesichert1 aber ethisch gefhrdet4 ,so wird es verstndlich1 da gerade die soziale ,grundtendenz der neuen ,zeit das religise ,bedrfnis aufrechterhlt3 um das ,problem des ,individuums gegen das allbeherrschende ,prinzip der ,gemeinschaft in ,kraft zu erhalten4 ,schon das ,bewutsein der individuellen persnlichen ,verantwortlichkeit bedarf sorgsamer ,htung bei diesem ,schutze der ,individuen innerhalb ihres ,milieus4 ,die persnliche ,verantwortlichkeit des ,individuums1 seine ,verantwortlichkeit fr alle seine ,handlungen1 seine ,pflicht1 alle seine ,handlungen auf seine sittliche ,autonomie hin zu prfen1 zu regeln1 zu leiten und zu beleuchten1 darf nicht geschmlert werden durch das moderne ,bewutsein von seinem sozialen ,schicksal4 ,seine ,verantwortlichkeit kann aber nur dann ernst1 innig1 fest und stark werden und bleiben1 wenn trotz dieser sozialen ,einsicht1 und gleichsam ihr entgegengesetzt das ,bewutsein geweckt wird und wachbleibt3 da jeder ,mensch1 und wre er in ,ketten geboren1 frei ist1 sofern er frei sein soll1 sofern er sich die ,aufgabe stellen soll1 frei sein zu wollen4 ,diese ,einsicht gibt die ,lehre der ,ethik1 und auf ihr beruht alle ethische ,arbeit4 ,aber es ist der ,kulturwert der ,religion1 diese ethische ,einsicht lebendig zu erhalten1 damit sie nicht verdunkelt werde von der sozial-ethischen ,einsicht1 welche das ,individuum zu befreien strebt durch diese ,erkenntnis und durch die ,machtmittel der ,gemeinschaft4 ,ohne diese ,hilfe der ,religion fr die ,erhaltung des ,individuums besteht die ,gefahr1 da die sozial-ethische ,einsicht den anderen ,gedanken verdrngt1 weil er fr die theoretische ,einseitigkeit ein ,hemmnis1 und ferner auch allgemein ein mystisches ,vorurteil zu bilden scheint4 ,dagegen hat die ,religion ihre ,eigenart einzusetzen4 #ba4 ,es ist nun wahrlich nicht etwa hier die ,meinung1 da die ,religion an die ,stelle der ,ethik zu treten htte3 es handelt sich ja keineswegs um ihre ,selbstndigkeit4 ,ihre ,eigenart bedeutet ja nur1 da sie als ein ,faktor der systematischen ,kultur mitzuwirken habe1 um die ,einheit des menschlichen ,kulturbewutseins zustande zu bringen4 ,diese ,einheit des ,kulturbewutseins aber ist durch die ,individualitt bedingt4 ,und alle soziale ,gemeinschaft mu am letzten ,ende doch in diese ,individualitt einmnden4 ,so ist die ,eigenart der ,religion eine ,grundbedingung der systematischen ,einheit des modernen ,kulturbewutseins4 #bb4 ,man darf auch nicht vergessen1 da die ,fabel von den drei ,ringen doch nicht die ,bedeutung hat1 den ,vorzug der einen der drei ,religionen in systematischer ,richtigkeit zu bedeuten4 ,das ,kennzeichen1 das die ,fabel fr ihre ,richtigkeit angibt1 knnen wir in unserem ,sinne verstehen3 da die ,sittlichkeit das ,kriterium der ,religion sei4 ,innerhalb der historischen ,verhltnisse aber ist es ein besonderer ,tugendweg zur ,sittlichkeit3 da der historischen ,religion gegenber1 in die das ,individuum hineingeboren ist1 ,treue1 ,bekenntnistreue gebt werde4 ,diese ,treue hat sich in der ,kulturarbeit der ,idealisierung zu bettigen1 deren jede monotheistische ,religion fhig ist1 sofern ihre ,wahrheit dem ,grundgesetze der ,entwicklung unterworfen wird4 ,durch sie wird die ,gefahr beschworen1 die in der berlastung der ,piett mit der historischen ,tradition besteht1 welche letztere die persnliche ,verantwortlichkeit und die individuelle ,freiheit ihr gegenber beeintrchtigen kann4 ,die logische ,grundbedingung1 die wissenschaftliche ,kontrolle bildet hier eine unentbehrliche und eine sichere ,sttze4 #bc4 ,ein nicht hoch genug zu schtzender ,vorzug der ,religion liegt unter dieser ,grundbedingung endlich darin1 da sie von dem ,verhngnis der ,mystik befreit und von den ,schlingen der ,metaphysik1 die den ,geist bedroht1 wenn er von der ,korrelation mit ,gott sich freimachen will4 ,die mythologischen ,fragen nach dem ,schicksal des ,menschen und der ,welt erlangen alsdann die ,oberherrschaft ber ihn1 und sie entziehen ihn den historischen und sozialpolitischen ,aufgaben1 mit denen die ,religion unmittelbar verknpft ist4 #bd4 ,die echte historische ,piett dagegen fhrt auf geradem ,wege zur ,toleranz1 und das will hier sagen1 zur wissenschaftlichen ,objektivitt1 die sich des anmaenden ,urteils ber die ,absolutheit der eigenen ,religion enthlt4 ,whrend das wissenschaftliche ,urteil von dem ,mae der ,entwicklung geleitet wird1 dessen eine der historischen ,religionen fhig und mchtig sei4 ,fr alle ,entwicklung der ,religion aber mu der ,begriff des einzigen ,gottes der unvernderliche ,schwerpunkt bleiben4 ,dieser ,begriff selbst hingegen gehrt der ,entwicklung an1 und mit dem ,begriffe des ,menschen und der ,menschheit ist auch der ,begriff des einzigen ,gottes das zentralste ,problem der ,entwicklung des ,geistes der ,kultur4 #be4 ,dieses ,schwerpunktes der ,religion wegen mu das ,judentum fr alle ,entwicklung der ,religion das unerschtterliche ,fundament bleiben4 ,nicht nur die historische ,originalitt besttigt diesen ,gedanken1 sondern er wird selbst auch durch die ,abweichungen vom reinen ,monotheismus begrndet1 durch welche das ,christentum sein historisches ,recht erworben und behauptet hat4 ,man knnte daher wohl sagen1 da das ,christentum wegen der ,bedeutung der ,idee ,christi1 als der ,idee der ,menschheit1 mehr die ,autonomie der ,sittlichkeit vorbereitet habe1 als es die ,entwicklung der ,religion im ,prinzip des ,monotheismus gefrdert habe4 ,fr die ,entwicklung der ,religion bleibt der prophetische ,monotheismus der ,wegweiser der ,menschheit4 ,und da die ,autonomie nunmehr durch die ,ethik sichergestellt ist1 und mit ihr der ethische ,inbegriff der ,idee der ,menschheit1 so knnen die ,gebote ,gottes nur als ,hinweisungen und ,anleitungen zur ,autonomie gewrdigt werden4 ,jenseits der ,autonomie aber liegt der ,sinn der ,idee ,gottes fr die ,ethik der ,menschheit nur in der ,isolierung der ,menschheit auf das ,individuum des ,menschen4 99 99 99 99 99 #bf4 ,die ,religion bedarf endlich aus dem ,gesichtspunkte der ,einheit des ,bewutseins der ,orientierung durch die sthetik4 ,mit dem ,schnen ist die ,religion immer verbunden worden1 daher wurde fr beide das ,gefhl angerufen4 ,und auch als ,phantasie glaubt ,natorp ihren ,quell richtig zu bezeichnen4 ,man wird hierbei an ,lange erinnert1 der die ,metaphysik als ,ideendichtung gerecht und billig zu wrdigen glaubte4 ,wie aber dadurch der ,idealismus nicht methodisch begrndet wurde1 so mssen wir auch gegen die ,wrdigung der ,religion als ,phantasieschpfung und als ,gefhlsbildung ,widerspruch erheben3 magis amica veritas -- und unsere ,wahrheit ist die systematische ,begrndung der ,religion4 ,der ,gedanke an ,lange schon enthebt uns dem anderen ,freunde gegenber der ,verwahrung1 als ob die drangvolle ,macht von uns verkannt wrde1 mit welcher durch ,natorp die bermacht der ,religion ber alle ,aufgaben1 ber alle ,krfte1 ,sorgen und ,erhebungen des menschlichen ,geistes dargestellt wird4 ,wir nehmen dabei auch keinen ,anstand an den ,anknpfungen1 welche mit seiner bisherigen ,psychologie hier vorliegen4 ,wir nehmen auch diese ,gedanken1 wie den einer ursprnglichen ,konkretion des unmittelbaren ,erlebens nur in der ,grundtendenz1 welche die ,begrndung der ,religion als das unmittelbare ,leben der ,seele bildet4 ,aber gerade dieser an sich tiefreligise ,gedanke ist es1 dem wir uns aus unserem systematischen ,gesichtspunkte nicht anschlieen knnen4 ,gerade die ,unmittelbarkeit des ,lebens der ,seele wollen wir von der ,religion fernhalten2 gerade ihre durchgngige ,vermittlung mit allen ,richtungen des ,kulturbewutseins mchten wir feststellen und sicherstellen4 ,es soll daher auch die ,befestigung der ,religion nicht in einem bergewicht der ,religion ber alle geistigen ,krfte des ,menschen begrndet werden4 ,auch die ,konsequenzen dieser ,ansicht mssen wir daher ablehnen4 ,die ,religion darf nicht die ,gewiheit des ,unendlichen enthalten1 whrend das ,unendliche fr alle ,aufgaben des ,geistes uns immer nur ,aufgabe bleibt4 ,sie darf nicht des ,suchens sicheres ,ende zu bedeuten haben1 nicht die ,ruhe von allem ,welttreiben1 weil sie sonst zu den ,aufgaben des ,unendlichen1 die dem menschlichen ,geiste obliegen1 in ,widerspruch treten wrde2 weil es bei der ,ruhe von allem ,welttreiben fr den ethischen ,geist des ,menschen keine ,ruhe im ,ewigen geben wrde3 weil die ,religion dem ethischen ,geiste schlecht und recht eingeordnet werden mu4 ,der ,konflikt zwischen ,religion und humaner ,kultur kann keineswegs das eigentliche ,problem der ,religion sein1 da ja die ,religion nach ,natorp selbst nur innerhalb der ,humanitt ,entstehung und ,bestand hat4 ,der ,ausgleich des ,konfliktes ist das ,problem der ,religion1 nicht die ,lossagung von ihm4 ,und diesen ,ausgleich hat die systematische ,religion zu vollziehen4 #bg4 ,auch die ,einheit des ,bewutseins ist systematisch festzuhalten4 ,sie bedeutet keineswegs fr die ,religion die ungeteilte ,einheit des ,menschenwesens1 die ber ,logik1 ,ethik und sthetik hinausgehende ,universalitt2 sondern die ,einheit ist vielmehr die systematisch eingeteilte und abgeteilte4 ,und einen ,teil dieser ,aufgaben allein bildet das ,gefhl1 als das des reinen sthetischen ,bewutseins4 ,dagegen kann dem ,gefhl nicht1 als ,religion1 die ,aufgabe zufallen1 ber alle unendlichen ,aufgaben hinaus1 irgendeinen ,anspruch zu erheben3 ein systematischer knnte es nicht sein4 #bh4 ,unsere ,differenz beruht darauf1 da hier die ,korrelation von ,mensch und ,gott das ,problem bildet1 whrend ,natorp von dieser ,grundbedingung absieht1 und allein von der ,ausdeutung des menschlichen ,bewutseins ausgeht1 in diese sich vertieft1 und in dieser ,vertiefung sich nicht genugtun kann1 um nur fr die hchste ,selbstndigkeit der ,religion das menschliche ,bewutsein auszuschpfen4 ,die ,korrelation dagegen fordert die ,eigenart1 aber nicht die ,selbstndigkeit4 ,daher tritt unvermeidlich der ,schwerpunkt ,gottes und mit ihm alles ,unendlichen an und fr sich zurck gegen den des endlichen ,menschen4 ,sobald aber die ,unendlichkeit des ,suchens in der ,ewigkeit der ,ruhe1 als der ,ruhe im ,ewigen1 abgeschlossen wird1 so bleibt es eben immer nur letztlich beim ,leben der ,seele1 als der endlichen ,menschenseele4 ,die ,korrelation dagegen spannt das ,leben der ,seele auf die ,schwebe mit dem ,sein ,gottes4 ,und von dem strengen ,gedanken der ,korrelation aus wird die ,analogie mit jedem ,teilgebiet der ,einheit des ,bewutseins hinfllig3 mit der ,erkenntnis1 mit der ,sittlichkeit1 geschweige mit der ,kunst4 #bi4 ,freilich gehen1 wie ja ,wilhelm von ,humboldt sagte1 von jedem ,kunstwerke ,strahlen ins ,unendliche aus4 ,aber das ,unendliche1 welches den ,reflex des ,kunstwerkes bildet1 ist nicht identisch mit ,gott1 noch mit seinem ,korrelat4 ,im ,kunstwerke deckt sich jene ,unendlichkeit mit dem ,ich des reinen ,gefhls4 ,in der ,religion soll keine identische ,deckung erfolgen1 sondern die ,korrelation allein die ,aufgabe bleiben4 ,das sthetische ,gefhl berspannt das ,menschenma in der knstlerischen ,darstellung der ,natur des ,menschen4 ,daher entsteht vor diesem ,anblick der idealen ,menschennatur jene ,rhrung1 die gemeinhin fr moralisch1 sogar fr religis gehalten wird1 die aber vielmehr rein und echt sthetischen ,blutes und ,charakters ist4 #cj4 ,die religise ,rhrung dagegen bezeugt sich in der ,demut des ,menschenherzens1 in dem bereitwilligen ,gestndnis seiner ,schwachheit1 die zugleich durchleuchtet ist von dem ,troste seiner ,befreiung1 seiner ,erlsung aus dem ,staube zu der unverlierbaren ,kraft seiner ursprnglichen gttlichen ,seelenreinheit4 ,der ,erdenstaub kann ihn nicht beflecken1 sein heiliger ,geist geht immer wieder zu ,gott zurck1 der ihn gegeben4 ,was nach ,kohelet vom ,ende des ,menschen gilt1 das bezieht sich auch auf jeden ,moment seines ,daseins1 seines ,irrens und seines sittlichen ,ringens3 die ,korrelation bringt ihn immer zu ,gott zurck4 #ca4 ,so behauptet sich die ,eigenart der ,religion auch dem ,gefhle und der reinen sthetischen ,selbstndigkeit des ,bewutseins gegenber4 ,auch in diese ,selbstndigkeit hat sie sich als ,eigenart einzuordnen4 ,das ,unendliche1 welches die ,aufgabe der ,kunst ist1 wird von der ,kunst aus der ,kultur als ,religion aufgenommen4 ,die ,kunst stellt ,gott dar1 und das ,gedicht und den ,gesang von ,gott nimmt sie in ihre ,bearbeitung4 ,hierbei ist die ,religion aber nur ,stoff1 wie der ,mythos dies ist4 ,und in der ,bearbeitung dieses ,stoffes erwirbt sich die ,kunst nebenbei nicht geringe ,verdienste um die ,luterung des religisen ,inhalts4 ,dies gilt nicht nur fr ,homer und seine ,schpfung der griechischen ,gtter1 sondern ebenso auch fr den ,psalmendichter in seiner sittlichen ,klrung des ,begriffs vom einzigen ,gotte4 ,fr ,kultur und ,geistesentwicklung ist so der ,zusammenhang zwischen ,religion und ,kunst hinlnglich klargestellt4 #cb4 ,indessen mu dieser ,zusammenhang systematisch geordnet und gesichert werden4 ,aus diesem ,gesichtspunkte ergibt sich auch der ,kunst gegenber die ,eigenart der ,religion4 ,sie hrt auf1 ,stoff der ,kunst zu sein1 und wird auch der ,kunst gegenber1 zwar nicht ein selbstndiger1 aber ein eigenartiger ,faktor der ,einheit des ,bewutseins4 ,keineswegs bleibt das ,bewutsein der ,kultur an die ,kreisbahn der ,kunst steuerlos gebunden1 so da wir1 als religise ,menschen1 dem ,zauber der ,mythologie preisgegeben blieben4 ,wir bestreiten1 da es immerfort bei den heidnischen ,unterstrmungen der monotheistischen ,religion1 die vielmehr vorzugsweise sthetischer ,natur sind1 zu verbleiben htte4 ,wir bestreiten1 da der ,gedanke ,gottes1 in seiner ,korrelation mit dem ,menschen1 immerfort an den sthetischen ,zwang des ,mythos gebunden wre4 ,aller ,kunst1 ihren ,bedingungen und ihrer ,grundkraft des sthetischen ,bewutseins gegenber suchen wir den ,gedanken ,gottes zu begrnden und als eine ,eigenart des ,bewutseins fr dessen wahrhafte ,einheit zur reinen ,bestimmung zu bringen -- durch seine ,korrelation mit dem ,gedanken des ,menschen4 ,und dieselbe ,klrung frdert auch fr den ,begriff des ,menschen seine ,korrelation mit ,gott4 ,so vollzieht sich der systematische ,begriff der ,religion3 ,gott mit dem ,menschen1 und der ,mensch mit ,gott4 #cc4 ,in unserem ,grundgedanken der ,korrelation begegnen wir uns mit einer neuesten ,darlegung von ,w4 ,herrmann ber die ,wirklichkeit ,gottes4 ,aus der ,wirklichkeit sittlicher ,erfahrungen und ,erlebnisse an den ,menschen sucht er die ,wirklichkeit ,gottes zu erweisen4 ,das ist das ,eigentmliche des israelitischen ,monotheismus1 da hier der ,gedanke des ,einen allmchtigen ,gottes allein aus den ,erfahrungen erwchst1 die dem sittlichen ,verkehr mit ,menschen angehren4 ,wir mchten nun diesen ,gedanken nicht nur in seiner geschichtlichen ,richtigkeit fr die ,propheten ,israels aufnehmen1 sondern aus dem ,gesichtspunkte der ,wirklichkeit auch die ,folgerung1 die daraus fr die ,einheit des ,bewutseins gezogen wird3 ,die zuerst in dem israelitischen ,monotheismus erschienene ,religion stellt allein die ,einheit des ,bewutseins im ,menschen dar4 ,dennoch aber mssen wir auch dieser tiefen ,ansicht insoweit entgegentreten1 als auch sie die innere ,einigung des ,lebendigen der ,religion allein vorbehlt4 ,dieser ,anspruch bersteigt sogar den der ,selbstndigkeit1 whrend wir nur ,eigenart fordern1 und nur ,eigenart uns befriedigen kann4 #cd4 ,dahingegen erffnet uns die gesuchte ,eigenart der ,religion einen wichtigen ,einblick in das ,wesen des ,menschen1 ohne den sein innerliches ,leben und die ,einheit des ,menschen eitel ,schein und ,blendwerk sei4 ,und hier gerade lst sich das ,rtsel von der ,erscheinung des ,christentums innerhalb der ,entwicklung des ,monotheismus auf eine ergreifende ,weise4 ,das ,christentum hat nicht nur das ,bewutsein der ,snde1 das ,jeremia und ,ezechiel besonders ergrndet haben1 zu dem ,problem der ,erlsung weitergefhrt2 nicht nur als den ,erben der ,snde hat es den ,menschen gefat1 sondern auch als den ,trger des ,erdenleids4 ,die ,snde wird gleichsam in den ,begriff des ,leidens einbezogen4 ,schon ,hegel hat daher das ,christentum die ,religion des unglcklichen ,bewutseins genannt4 ,und unser ,albert ,lange hat in dem ,schlukapitel seiner ,geschichte des ,materialismus von seinem ,sozialismus aus diesen ,gedanken aufgenommen1 wie denn ihm ,o ,haupt voll ,blut und ,wunden das ,kernlied seines ,glaubens war4 ,das ,elend ist das ,los der ,welt1 in dieser geschichtlichen ,einsicht versteht der soziale ,ethiker die ,erscheinung und die ,wirksamkeit des ,christentums4 ,die neuere ,zeit hat daher auch die sittlichen ,reformbestrebungen als praktisches ,christentum bezeichnet1 wenngleich gerade die theologischen ,urheber dieser ,bestrebungen in den siebziger ,jahren des vorigen ,jahrhunderts auf die soziale ,gesetzgebung des ,mosaismus in literarischen ,untersuchungen zurckgingen4 ,das ,leiden des ,menschen wurde der ,wert und die ,wrde des ,menschen4 ,so ist das ,kreuz der ,hirtenstab der ,menschen geworden4 ,das ,leiden allein gibt die rechte ,weisung fr das ,verstndnis des ,menschenwesens und der ,geschichte des ,menschengeschlechts4 #ce4 ,aber das ,leiden des ,menschen wird ja von ,gott verhngt1 nicht von einem ,schicksal1 dem die ,gtter selbst unterworfen wren4 ,welchen ,sinn kann es vom ,gedanken ,gottes aus haben1 da er die ,dornenkrone des ,leidens zum ,strahlenkranz des ,menschen macht8 ,die ,theodizee hat bei dieser ,frage ihre schwerste ,probe zu bestehen4 ,wrde es sich nur um ein zeitweiliges ,leiden einzelner ,individuen handeln1 so knnte der ,zweck der ,erziehung eine leidliche ,aufklrung geben4 ,aber die ,frage wird nicht einmal richtiggestellt in der ursprnglichen ,fassung1 warum es dem ,bsen gut1 und dem ,guten schlecht ergehe2 denn es ist ja mindestens ebenso zu fragen1 ob es schlechte und gute ,menschen gibt1 wie1 ob berhaupt irdisches ,wohlsein und ,elend ein ,trugbild der ,einbildung sei4 ,vielleicht ist es das allertiefste ,zeugnis der altbiblischen ,sittlichkeit1 da sie den urschlichen ,zusammenhang zwischen ,snde und ,leid durchbricht und aufgibt4 ,das ist der ,sinn des ,buches ,hiob3 da die schnen ,reden der ,freunde als konventionelle ,predigten von ,hiob abgetan werden1 und da ,gott selbst dem ,hiob recht gibt in seinem ,bewutsein3 da er unschuldig leidet4 ,so lehrt der altbiblische ,monotheismus als letzte ,konsequenz3 das ,leiden gehrt zum ,wesen des ,menschen4 ,denn der ,leidensheld ,hiob stellt das ,ideal des ,menschen dar4 #cf4 ,auch die ,entwicklung des ,messianismus hat zu diesem ,hhepunkt des ethischen ,monotheismus gefhrt4 ,der ,messias1 der ursprnglich der ,spro ,davids war1 um die ,htte ,davids wieder aufzurichten1 die vielmehr der ,thron ,davids war und die politische ,wiederherstellung des jdischen ,reiches1 dieser ,messias fand noch nicht seinen ,hhepunkt dadurch1 da er zum ,lichte der ,nationen wurde1 der alle ,vlker insgesamt zur ,erkenntnis des ,einzigen ,gottes vereinigen sollte3 der zweite ,jesaja bezeichnet ihn als den ,knecht ,jahves4 ,aus dem ,knig wird so ein ,knecht1 und demgem tritt nun auch eine andere ,gleichung in dieses ,grundwort der monotheistischen ,entwicklung ein4 #cg4 ,bisher war die von der ,christologie eingegebene ,ansicht vorherrschend1 da dieser ,knecht ,jahves den ,messias immerhin auch nur als eine ,einzelperson1 in deren ,zeichnung das ,bild ,christi eintrat1 zu bedeuten habe4 ,jetzt ist die von den alten jdischen ,erklrern schon gelehrte ,ansicht die allgemein wissenschaftliche geworden1 da dieser ,knecht ,jahves das ,volk ,israels vertrete4 ,und wie dieses ,volk gleichsam nach der ,seite seines ,umfangs zur ,menschheit erweitert wird1 so wurde es zugleich seiner ,qualitt nach verengt dadurch1 da der ,rest ,israels an die ,stelle des ,volkes ,israels nunmehr tritt4 ,der ,rest ,israels wird der ,trger der israelitischen ,frmmigkeit1 gleichsam der geschichtliche ,brge der ,sittlichkeit4 ,dieser ,einschrnkung des ,volkes auf die ,frommen in ihm entspricht nun die ,gleichsetzung des ,restes ,israels mit den ,frommen4 ,hieraus ergab sich aber wiederum eine neue ,konsequenz1 die aus dem tiefsten ,mittelpunkte der monotheistischen ,sittlichkeit hervortrat4 #ch4 ,wir sagten1 das ,leiden sei das ,erbteil des ,menschen4 ,in dieser ,fassung steht der ,gedanke noch innerhalb des ,mythos1 bei dem das ,leiden sich vererbt1 wie auch die ,schuld4 ,wenn nun aber der ,zusammenhang von ,schuld und ,leiden abgebrochen wird1 so mu auch das ,leiden zu einer genaueren ,bestimmung gebracht werden1 ber dasjenige ,merkmal hinaus1 das es an dem ,lebensbegriffe des ,menschen bildet4 ,das ,leben und ,sterben des ,menschen enthllt noch nicht das ,rtsel des ,menschen4 ,am ,individuum lt sich berhaupt der ,begriff des ,menschen nicht erkennen4 #ci4 ,wie der ,messias an das ,problem der ,vlker herantritt1 so darf er auch demjenigen ,problem nicht entzogen bleiben1 welches innerhalb des ,volkes die ,verschiedenheit der ,stnde bildet3 dem ,unterschied von arm und reich4 ,wie der ,messias aus dem ,knig ein ,knecht wurde1 so mu er auch ein ,armer werden4 ,und zu diesem ,ende konnte ihn die ,brcke fhren1 da er ja zum ,reste des ,volkes und als solcher zum ,frommen geworden war4 ,aber die geschichtliche ,deutlichkeit war unumgnglich3 der ,fromme mute der ,arme sein4 ,die ,wortwurzel der hebrischen ,sprache hat hier den ,sprachgeist erweckt1 den der ,geist des ,monotheismus erzeugte4 ,arm und ,fromm gehren beide derselben ,wurzel an4 ,daher die ,anawim ,anijim4 ,und es ist dabei noch bezeichnend1 da der ,arme nicht der ,drftige 7,ebjon7 ist1 als welcher er spter in den ,ebioniten eine ,sekte der ,frommen bildet1 sondern der ,arme erscheint in dieser ,wurzel in seiner psychischen ,gestalt3 als der ,gedrckte1 so wird er als ,demtiger zum ,frommen4 ,nicht durch den ,mangel und das in demselben wurzelnde ,verlangen wird der ,arme gekennzeichnet1 sondern durch seine ,gedrcktheit1 die seine ,pein bildet und darstellt4 #dj4 ,diese ,entwicklung des messianischen ,gedankens entspricht dem politischen ,grundmotiv des ,messianismus und dem politischen ,grundmotiv des gesamten ,prophetismus4 ,dichter und ,prediger mgen ber das ,leid des ,menschen klagen3 der politische ,denker kmmert sich weniger um die ,schmerzen des ,leibes und der ,seele1 die im ,tode ihren ,gipfel und ihr ,ende haben1 sondern er fat das ,leiden in seinem politischen1 seinem sozialen ,kerne3 die ,armut1 sie ist das ,leiden des ,menschengeschlechts4 ,und erst von ihr aus gewinnt es einen wahrhaften ,sinn3 da auch der ,reichtum ein ,leiden des ,menschen sei4 ,so hat der prophetische ,messianismus im ,sozialismus die ,erkenntnis vom ,menschen1 von der ,geschichte des ,menschengeschlechts gewonnen4 ,das ,leiden ist keineswegs die ,strafe des ,armen fr ,schuld und ,snde1 sondern die ,unschuld wird verfolgt vom ,leiden1 und die ,armen sind die ,frommen1 der ,rest ,israels1 auf dessen ,schultern die messianische ,zukunft liegt4 ,diesen ,weg geht der prophetische ,monotheismus bei dem ,problem des ,leides und seiner ,bedeutung fr den ,begriff des ,menschen4 #da4 ,nun aber mute den ,propheten aus dieser ,lsung die beinahe grere ,frage entstehen3 wie ihr ,gott diese ,gleichung verantworten knne4 ,und ihr ,sozialismus konnte sich sicherlich nicht durch die ,antwort beschwichtigen lassen1 mit der der ,psalmendichter sich allenfalls zufrieden gibt3 da der ,arme in seiner ,frmmigkeit1 in seiner ,gottesnhe sein ,gengen finde4 ,auch die messianische ,zuversicht konnte ihn als ,politiker nicht befriedigen1 da ,gott am ,ende der ,tage alles nach dem ,rechten einrichten und da er dem ,armen endlich zu seinem ,rechte verhelfen werde4 ,diese ,trostgrnde bleiben unerschttert1 aber sie bieten keinen zureichenden ,ersatz fr den klaffenden ,notstand der sittlichen ,religiositt1 den die ,einsicht blolegt3 ,gott selbst lt den ,frommen zum ,armen werden4 ,ist denn etwa der ,reichtum schlechterdings ein ,grund des ,abfalls8 ,und stnde es selbst so um den ,reichtum1 gbe es denn keinen anderen ,schutz vor ihm1 als den die ,armut darbietet8 ,die ,propheten konnten in ihrer politischen ,aufrichtigkeit so nicht denken2 ihnen galt die ,armut schlechthin als das ,leiden der ,menschen4 ,und die ,armen waren ihnen die ,frommen4 ,demgem muten sie aber auch ,stellung nehmen zu dem ,doppelbegriff1 dem ,wechselbegriff von arm und reich4 ,denn ihre sittliche ,weitherzigkeit konnte auch bei der ,formulierung nicht stehen bleiben1 die wiederum dem ,psalmendichter bequem war3 die ,reichen sind die ,gewaltttigen1 die ,bsen4 ,die ,propheten muten die ,armen unter dem ,gesichtspunkte ihrer ,frmmigkeit in ,verhltnis setzen zu den ,reichen4 ,damit aber entstand ein neuer1 tiefsinniger1 aber verhngnisvoller ,begriff in ,verknpfung mit dem ,leiden4 #db4 ,das #ec4 ,kapitel des ,jesaja ist vielleicht das grte ,wunder des ,alten ,testaments4 ,alles ,vergngliche ist nur ein ,gleichnis4 ,dieses ,faustwort wird hier zur ,wahrheit4 ,unter dem ,gleichnis dieses ,kapitels erscheint alle bisherige ,geschichte in ihrem innersten ,werden4 ,und was ist das ,gleichnis1 nach dem dieses ,kapitel den ,gang der ,menschengeschichte darstellt8 ,und soll das ,gleichnis ein ,rtsel sein1 oder aber des ,rtsels ,lsung8 ,was wrde denn1 als ,rtsel1 das ,gleichnis helfen1 wenn es nicht die symbolische ,lsung in sich trge8 ,oder sollte es kein ander ,gleichnis fr das ,menschenleben geben als ein ,rtsel1 von dem es keine ,auflsung gibt8 ,das ,kapitel beginnt mit der ,bezeichnung der ,neuheit seiner ,botschaft4 ,wer htte unserer ,kunde geglaubt8 ,und was ist der ,inhalt dieser neuen ,botschaft8 ,wahrlich unsere ,krankheiten1 er hat sie getragen4 ,er ward durchbohrt fr unsere ,missetaten1 zerschlagen fr unsere ,verschuldung1 ,zchtigung uns zum ,frieden lag auf ihm4 ,bis zu dieser ,hhe des ,martyriums entwickelt der ,prophet den ,heroismus seines neuen ,messias1 des ,knechtes ,jahves4 ,jahve gefiel es1 ihn zu schlagen mit ,krankheit1 wenn er setzte zum ,schuldopfer seine ,seele4 7,v4 #aj74 ,in dieser tragischen ,auffassung von dem ,leiden der ,armen1 der ,frommen ist der ,gedanke von dem stellvertretenden ,leiden entstanden1 der bei ,paulus und in der ,christologie des ,mittelalters so groe ,konsequenzen erlangt hat4 ,hier aber1 in diesem ,kapitel erinnert kein ,wort an den ,gedanken1 da die ,strafgerechtigkeit ,gottes durch diese stellvertretende ,genugtuung befriedigt werden sollte4 ,nicht fr die ,genugtuung1 die ,befriedigung des gttlichen ,strafrichters bildet das ,leiden eine ,stellvertretung1 sondern vielmehr nur fr die ,menschen1 denen das ,leiden gebhrt1 denen es aber von dem ,knechte ,gottes abgenommen wird4 ,so wird durch diese ,verherrlichung1 ,verklrung des ,leidens das ,rtsel gelst1 welches seine ,erscheinung in der ,menschenwelt bildet4 ,nach dem ,grunde des ,leidens erging die ,frage1 nachdem seine ,korrespondenz mit der ,snde aufgegeben war4 ,und jetzt wird die ,antwort in dem groen ,rtsel gegeben1 welches aber1 als ,gleichnis alles ,vergnglichen1 alles ,menschlichen1 in sich selbst die ,lsung enthlt4 ,das ,leiden ist der ,hhepunkt menschlicher ,kraft und menschlicher ,wrde4 ,auch hier wird der antike ,dichter zu einem sentimentalen4 ,doch in seinem ,zeitalter1 wer sann dem nach1 da er ausgetilgt ward aus dem ,lande der ,lebenden8 7,v4 #h47 ,das ,wunder betrifft nicht nur das ,zeitalter1 sondern alle bisherige ,geschichte4 ,von dem ,lichte dieser ,aufklrung aber wird ihr ,dunkel gelichtet1 das ,problem des ,leidens in tragischer ,luterung aufgehoben1 nicht etwa durch die neuplatonische ,abstraktion von dem ,nichtsein des ,leidens4 ,durch diese verkehrte ,welt wird das ,leiden zum ,gleichnis alles ,vergnglichen1 als ob dieses sonst nur eitel und nichtig wre4 ,der ,fromme leidet1 und zwar nicht aus ,zufall1 sondern nach dem gttlichen ,plane1 da er gleichsam zum ,stellvertreter der ,menschheit werde gegenber der schlimmen und der schlechten ,welt4 ,so wird das ,leiden zum ,gleichnis des menschlichen ,daseins1 in seinen ,niederungen1 aber auch in seinen ,hhen4 ,der leidende ,knecht ,gottes wird zum ,stellvertreter der ,menschheit4 #dc4 ,wie konnte nun aber der ,prophet einen solchen ,stein auf seinen ,gott werfen8 ,konnte1 mute nicht dadurch die ,mideutung entstehen1 da seine ,strafgerechtigkeit diesen falschen ,sinn einer ,stellvertretung fordere8 ,mute nicht der ,prophet an seinem ,gotte der ewigen ,liebe irrewerden1 wenn er1 als eine unerhrte ,botschaft1 von ihm verkndigte1 da er seine ,frommen leiden lie fr die bsen ,menschenkinder8 ,hier zeigt sich das bergewicht1 welches im prophetischen ,denken der sittliche ,gedanke vom ,menschen ber den religisen von ,gott behauptet4 ,mochte immerhin die ,klarheit im ,gottesgedanken zunchst unter dieser ,konsequenz zu leiden scheinen3 wenn nur dadurch der ,gedanke vom ,menschen klarer und heller wird1 so schrak die ,phantasie des ,propheten nicht vor der ,entscheidung an einem solchen ,kreuzwege zurck4 ,die menschliche ,sittlichkeit aber kann nur dadurch von dmonischer ,zweideutigkeit befreit werden1 da der ,zusammenhang zwischen ,snde und ,leid zerrissen wird4 ,der ,fromme leidet1 das ,leiden trifft den ,unschuldigen4 ,das ist der sittliche ,grundgedanke1 den der ,prophet klarstellen will1 und dabei strt ihn der ,einwand nicht1 da die ,gerechtigkeit ,gottes darber in ,unklarheit kommen knnte4 ,denn ,gottes ,wege sind unerforschlich1 und seiner ,allmacht entspricht seine ,gte und ,liebe4 ,er wird dem ,frommen schon in seinem ,leiden selbst die hchste ,seligkeit verleihen1 oder aber seinem ,leiden ein glorreiches ,ende bereiten4 #dd4 ,es kommt hinzu1 da der ,prophet zugleich doch auch an das ,problem1 das die sogenannten ,bsen in der ,menschenwelt bilden1 sowohl selbst dachte1 wie besonders seinen ,gott denken lassen mute4 ,sie haben das ,bild der ,menschheit geschndet1 aber der ,liebe ,gottes knnen sie doch nicht verlustig gehen4 ,vor dem ,tiefblick des ,propheten1 der mit der ,snde zugleich die ,vershnung entdeckt1 darf daher auch bei ihnen nicht aller ,glorienschein der ,menschheit erlschen4 ,auch sie verdienen daher fr sich selbst auch einen ,stellvertreter ihres geschwchten ,menschentums4 ,so wird die ,stellvertretung des ,leidens zugleich zu einer ,milderung und ,vershnung des ,bsen in der ,menschenwelt4 ,und so erfllt sich immer breiter und immer tiefer die symbolische ,bedeutung des ,leidens1 als des ,gleichnisses fr alles ,vergngliche4 #de4 ,unser ,kapitel fat die letzten ,forderungen und ,ausblicke der ,philosophie der ,geschichte in seinen tragischen ,bildern zusammen4 ,darin aber lt es die ,eigenart der ,religion unverkennbar hervorleuchten4 ,was wre alle ,geisteswrde des ,menschen ohne die ,dornenkrone des ,leidens6 ,wrde nicht von dieser ,seite der ,einheit von neuem wieder die ,eitelkeit und ,nichtigkeit aller ,kunst1 alles sthetischen ,bewutseins entlarvt8 ,wie bezeichnend ist es daher1 da der ,knecht ,gottes nicht nur durch alle ,arten physischen ,leidens gezeichnet wird1 sondern auch durch seinen ,mangel an sthetischen ,reizen4 ,er war ohne ,gestalt und ohne ,schnheit1 da wir ihn ansehen mchten1 und ohne ,aussehen1 da wir ,lust an ihm htten4 7,v4 #b47 ,so drckt der ,prophet in diesem ,idealbild seiner ,menschlichkeit den ,gegensatz zum sthetischen ,menschen-,ideale aus4 ,und so macht diese ,eigenart der ,religion in ihrem ,unterschiede vom sthetischen ,bewutsein den eigenen ,beitrag erkennbar1 den sie zu liefern vermag fr die ,einheit des ,bewutseins4 ,die ,einheit des ,bewutseins wre lckenhaft1 wenn sie dieses ,strahles1 ja dieses ,brennpunktes ihrer ,kraft ermangeln wrde4 ,alle theoretische ,gre bleibt wie ohne ihre letzte ,probe1 und auch alle ethische ,hoheit bleibt nur programmatisch1 wenn sie nur die ,wrde der ,menschheit ausstrahlt in aller ihrer scheinbar unpersnlichen ,selbstheit4 ,jetzt aber zeigt es sich1 da die grte ,lcke und ,ble am ,menschen vielmehr seinen grten ,reichtum und seine hchste ,lebenskraft bildet1 und da er seine ,einheit in ,wahrheit erst durch diesen scheinbaren ,mangel zustande bringt4 #df4 ,das geschichtliche ,bewutsein des ,menschen empfngt erst durch diese ,theodizee seine ,beruhigung und seine treibende ,kraft4 ,denn es wre der geschichtlichen ,einsicht unertrglich1 da ,vlker leiden1 abwrts gehen von ihrem ,hhepunkte aus1 und ihrer ,auflsung entgegenschleichen1 whrend andere ,vlker aus dem ,dunkel hervorsteigen und mit ihrem ,glanze die ,welt erfllen4 ,nicht immer ist der ,untergang eines ,volkes das natrliche ,ende seiner ,selbstauflsung1 und besonders der politische ,druck auf einem sich annoch erhaltenden ,volke bildet einen groen ,notschrei des ,vlkerlebens4 ,hier hilft keine andere ,aussicht1 als da die ,wechselwirkung der geschichtlichen ,vlker in langen ,perioden als eine ,stellvertretung erscheint1 die ,stellvertretung einer ,seite der weltgeschichtlichen ,mission des ,menschengeschlechts durch eine andere4 ,aber sofern die ,einheit des ,bewutseins nicht ausschlielich die des persnlichen ,bewutseins bedeutet1 sondern die des ,kulturbewutseins1 so ist sie durch eine solche ,stellvertretung bedingt1 bei der das eine ,volk leidet1 damit ein anderes seinen spezifischen ,anteil an der ,mission der ,kultur entfalten kann4 ,der ,prophet stellt offenbar die ,kulturarbeit des jdischen ,volkes in ,gegensatz zu dem ,gtzendienste der ,vlker1 dem er -- wer mag das entscheiden8 -- vielleicht selbst sogar seinen ,kulturanteil zugedacht hat4 #dg4 ,und hinwiederum entspricht auch diese nationale ,bedeutung des ,leidens der persnlichen1 durch welche die individuelle ,einheit des ,bewutseins sich vollendet4 ,wie wir das ,mitleid in seiner ethischen ,bedeutung fr das ,individuum erkannten1 so erweist sich das ,leiden an sich selbst1 nicht nur als ,voraussetzung des ,mitleids1 als ein integrierender ,faktor der ,einheit des individuellen ,bewutseins4 ,um es paradox auszudrcken3 gbe es berhaupt keine ,ethik des ,mitleids1 so wre das ,leiden dennoch unentbehrlich fr den ,menschen1 weil nur dadurch der ,heroismus des ,menschen und das ,ebenma seiner ,krfte seinen ,gipfel erreicht4 ,und diese absolute ,theodizee des ,leidens gilt nicht minder auch fr das ,leiden der ,vlker1 das zeitweilige1 wie das andauernde1 das eine geschichtliche ,periode erfllende4 ,und in beiden ,beziehungen ist es die ,eigenart der ,religion1 die durch diesen ,charakterzug des ,leidens die ,einheit des ,bewutseins in ihren beiden ,bedeutungen vollzieht4 #dh4 ,die ,eigenart unterscheidet sich aber auch hier von der ,selbstndigkeit4 ,auch im ,momente des ,leidens mu die ,religion1 wie an die ,ethik1 so auch an die sthetik1 sich angliedern4 ,in ersterer ,hinsicht gilt es1 das ,leiden nicht zur ,hauptsache werden zu lassen im ,charakterbilde des ,menschen1 sondern durch die positiven ,zge die ,wrde des ,menschen hervorstechend darzustellen und zu beglaubigen4 ,schon die ,angliederung an die ,logik1 die sich von hier aus als eine natrliche ,voraussetzung ergibt1 erhebt diese ,forderung4 ,aber die ,kollision mit der sthetik ist nach beiden ,seiten gefhrlich4 ,die ,kunst selbst verirrt sich leicht1 wenn sie dem ,jammerbilde des ,menschen sich hingibt4 ,andererseits verzerrt auch die ,religion die ,aufgabe des ,menschen1 wenn sie aus dem ,gedanken der ,abhngigkeit alles ,endlichen dem ,leiden das bergewicht verleiht4 ,der leidende ,christus ist nur eine ,seite des ,menschen4 ,der arbeitende ,faust1 der in der ,arbeit1 in der ,benutzung der menschlichen ,urarbeit fr die letzten ,ziele der menschlichen ,freiheit die ,erlsung sucht1 sie in ihr findet und den ,menschen diese ,wirklichkeit heranbringt1 nur diese berwindung des ,leidens gibt dem ,idealbilde der ,menschheit seine ,vollendung4 99 99 99 99 99 ,die ,angliederung an die sthetik fhrt somit zu einer ,harmonie der beiden methodischen ,grundlinien3 in der ,schnheit1 und nur in ihr vollendet sich die ,einheit des ,menschen1 aber auch nur in derjenigen ,schnheit1 welche aus dem erhabenen ,momente des ,leidens hervorstrahlt4 ,ohne die ,leitlinie der ,schnheit bleibt auch das religise ,leiden ein ,zerrbild des menschlichen4 ,und wenn der ,prophet seinen ,knecht ,gottes ohne die ,schnheit der ,gestalt entwirft1 so umstrahlt er ihn mit aller ,schnheit der ,poesie1 so da dieses negative ,moment kein sthetischer ,widerspruch bleibt4 ,der leitende ,gesichtspunkt ist unverkennbar3 das ,leiden in ,hlichkeit mu ein ,reizmittel der ,schnheit werden2 die ,hlichkeit darf nicht der letzte ,ausdruck der ,kunst sein4 ,und so auch darf das ,leiden nicht der ,triumph der menschlichen ,religiositt sein4 ,warum nicht8 knnte man immer noch fragen1 wofern man nur die drei ,glieder des ,systems anerkennt1 und ihren ,zusammenschlu in der ,einheit nicht als eine vierte ,forderung des ,systems gelten lt4 ,wenn anders dagegen erst die ,einheit des menschlichen ,kulturbewutseins die ,einheit des ,systems der philosophischen ,probleme vollzieht1 so kann das ,leiden nimmermehr ,selbstzweck1 sondern nur ,mittel der ,einheit des ,bewutseins sein1 die aber durch das1 und zwar selbstndige1 ,glied der ,schnheit bedingt ist4 #di4 ,wir kommen hier auf den ,hauptpunkt zurck1 den nach der vorherrschenden ,ansicht das ,gefhl bildet fr das ,bewutsein der ,religion4 ,und es ergibt sich ein neues ,moment fr die ,ausschaltung dieser psychologischen ,grundkraft4 ,jenes angebliche ,grundgefhl der ,religion wird als das ,gefhl des ,unendlichen durchgngig gedacht4 ,und gerade dieses ,unendliche ist es1 gegen das unsere ,bedenken sich richten4 ,nicht nur die begriffliche ,vieldeutigkeit des ,unendlichen begrndet unseren ,widerspruch1 sondern seine ,mangelhaftigkeit im ,begriffe des ,menschen selbst1 gegenber der ,korrelation von ,mensch und ,gott4 ,die ,korrelation des ,endlichen und des ,unendlichen fhrt unausweichlich zum ,pantheismus4 ,das ,unendliche wre dieses nicht1 wenn es nicht das ,endliche in sich enthielte4 ,wie ,hegel schon gesagt hat1 ist der ,pantheismus nicht sowohl ,atheismus als vielmehr ,akosmismus4 ,von der ,welt auf den ,menschen bertragen1 enthlt dieser ,gedanke die richtige ,folgerung1 da der ,mensch im ,pantheismus vom ,all der ,gottheit verschlungen und in seiner ,individualitt vernichtet wird4 ,die ,rettung der ,individualitt ist aber die eigentliche ,aufgabe der ,religion4 ,daher wird sie gefhrlich beschrieben1 wenn sie1 als ,gefhl des ,unendlichen1 nur in diesem ,unendlichen das ,endliche aufkommen lt4 ,paradox ausgedrckt1 wrde die ,religion vielmehr das ,gefhl des ,endlichen sein mssen4 #ej4 ,so erkennen wir wiederum den ,vorzug unserer methodischen ,these der ,korrelation4 ,ebenso wie ,gott1 soll auch der ,mensch erhalten bleiben4 ,das ist der letzte ,sinn der ,religion4 ,das ist der ,sinn1 den die ,religion insbesondere in der ,angliederung an die ,einheit des ,bewutseins zu bedeuten und zu vollziehen hat4 ,der ,pantheismus hat keine ,einheit des ,bewutseins4 ,es ist ein offenes ,geheimnis1 da das ,selbstbewutsein eine ,lcke ist in ,spinozas ,lehre von der gttlichen ,substanz4 ,und wie ,gott in dieser angeblichen ,religion ohne ,einheit des ,bewutseins ist1 vielmehr diese ,einheit auf die etwaige der ,naturgesetze bertrgt1 so hat der ,pantheismus berhaupt keine ,einheit des menschlichen ,bewutseins1 geschweige des ,bewutseins der ,kultur4 ,ohne die ,selbstndigkeit des ,endlichen aber gibt es keine ,homogeneitt fr das ,sein der ,substanz4 ,die ,verschiedenheit der modi1 die schon in der ihrer unendlichen ,attribute festgelegt ist1 lt es zu keiner ,homogeneitt der ,einen gttlichen ,substanz kommen4 ,die ,mystik hat es schon richtig gefhlt1 da auch ,gott nach der ,kreatur schreit1 ebenso1 wie diese nach ihm4 ,die ,korrelation allein drckt die methodische ,beziehung zwischen ,gott und ,mensch aus4 ,das ,gefhl des ,unendlichen mu zugleich das ,gefhl des ,endlichen sein4 ,aber ,gefhl erweist sich sonach als ein falscher ,ausdruck fr diese ,korrelation1 welche erst als systematische zu ihrer methodischen ,bedeutung gelangt4 ,nach allen ,gliedern des ,systems hin mu die ,korrelation durchgefhrt werden4 ,nur so werden beide ,begriffe1 der von ,gott und der vom ,menschen1 zur ,klarheit gebracht4 #ea4 ,aus dem ,gesichtspunkte der ,einheit des ,bewutseins ergeben sich die systematischen ,angliederungen4 ,die ,erkenntnis erfordert ebenso die vom ,menschen1 wie die von ,gott4 ,beide ,arten des ,gegenstandes der ,erkenntnis werden von der ,religion gefordert2 keiner darf sie sich entziehen1 geschweige ihr entgegentreten4 ,die ,ethik fordert ebenso die ,idee ,gottes1 wie die des ,menschen4 ,aber die ,einheit des ,bewutseins lt einen neuen ,begriff von ,gott und einen neuen vom ,menschen erkennen4 ,und die ,religion hat diese neuen ,seiten bei beiden ,begriffen auf der grundlegenden ,voraussetzung der ,erkenntnis zu ergrnden und zu beleuchten4 ,das reine ,gefhl endlich scheint nur den ,menschen zum ,gegenstande zu haben4 ,indessen schon die ,natur des ,menschen1 und nun gar der ,mensch der ,natur1 beide weisen ber die ,natur hinaus auf den ,gott hin1 der fr beide ,begriffe1 fr beide ,probleme1 fr den ,menschen1 wie fr die ,natur1 den unendlichen ,fernpunkt bildet1 der daher in jedes ,kunstwerk einer jeden ,kunst1 in jede sthetische ,darstellung1 als ob er deren eigentlicher ,gegenstand wre1 hineinleuchtet4 ,aus dem ,gesichtspunkte der ,einheit des ,bewutseins aber kann auch hier die ,religion ihre ,mitarbeit leisten1 insofern sie durch die ,korrelation von ,mensch und ,gott auch jedem ,kunstwerke selbst zu seiner ,einheit verhilft4 ,es ist nur ,schein1 da das ,unendliche in ,gott allein zum eigentlichen ,gegenstande jedes ,kunstwerks wrde2 denn das ,endliche mu nicht minder der hauptschliche ,gegenstand in jeder ,kunst bleiben4 ,aber der ,gesichtspunkt der ,einheit des ,bewutseins hebt den ,widerspruch auf1 und macht es deutlich1 da das ,unendliche ebenso das ,endliche fordert1 wie umgekehrt4 #eb4 ,so hebt sich auch der ,widerspruch zwischen dem ,subjekt und ,objekt in der ,kunst erst durch die ,korrelation der ,religion zu voller ,befriedigung auf4 ,wie jedes ,kunstwerk nur das ,objekt seines ,subjektes ist1 und zwar ebenso fr das ,empfangen1 wie fr das ,schaffen1 so bringt die ,religion auch fr das ,problem der ,einheit des ,bewutseins eine eigenartige ,ergnzung1 in welcher sich scharf und klar die ,eigenart von der ,selbstndigkeit unterscheidet3 indem sie in scheinbarem ,widerspruch zur ,logik1 zur ,ethik und beinahe auch zur sthetik1 die allesamt das ,aufgehen des ,endlichen in der ,allheit des ,unendlichen fordern1 bei aller gefgigen ,angliederung an diese ,selbstndigkeiten des systematischen ,bewutseins dennoch ihre ,eigenart fr die ,behauptung des ,endlichen1 des menschlichen ,individuums seinem ,gotte1 dem ,gotte seines ,ich gegenber1 geltend macht4 ,die ,korrelation von ,mensch und ,gott macht in der ,methodik den ,menschen ,gott ebenbrtig4 ,so bringt die ,religion auch zu begrifflicher ,bestimmtheit1 was sie im biblischen ,gleichnis zu ihrem ,wahrzeichen gemacht hat3 da der ,mensch im ,bilde ,gottes geschaffen sei4 ,im ,begriffe ,gottes besteht sein ,sein4 ,und wenn anders der ,mensch ebenso auch die ,aufgabe hat1 ,gott zu erkennen1 zu lieben1 und wenn anders die ,erkenntnis seines ,wesens nur reflektiv aus dem sittlichen ,wesen des ,menschen hervorgehen kann1 so wird auch ,gott durch den ,menschen bedingt4 ,und der ,gesichtspunkt der ,einheit des ,bewutseins gibt diesem ,gedanken seine ,bestimmtheit und seine ,einschrnkung4 ,wie das menschliche ,bewutsein die ,einheit seiner reinen ,richtungen erfordert1 ebenso fordert die ,korrelation auch fr den ,begriff ,gottes die ,einheit des ,bewutseins an diesen ihren ,grundrichtungen4 ,in dieser ,einheit des ,bewutseins ist daher alles enthalten1 was im ,dasein1 in der ,existenz1 im ,leben ,gottes gedacht und gefordert werden kann4 ,und sie schliet demgem auch alles aus1 was dieser reinen ,einheit widerspricht4 ,machen wir die ,probe bei der ,wirklichkeit1 so lehrt die ,erkenntnis3 da diese der ,einheit im systematischen ,begriffe ,gottes widerspricht4 ,denn ,wirklichkeit setzt ,dasein voraus und dieses wiederum diejenige ,teilerscheinung des ,bewutseins1 welche die ,sinnlichkeit bildet4 ,dahingegen richtet sich die systematische ,einheit des ,bewutseins1 sofern sie auf dem ,grunde der reinen systematischen ,richtungen sich erhebt und in und an ihnen sich vollzieht1 nicht auf die einzelnen verschiedenen ,bettigungsmittel des ,bewutseins berhaupt1 sondern allein auf die zweckhaften erzeugenden ,richtungen der systematischen ,inhalte4 ,diesen erzeugenden ,richtungen schliet sich die ,religion mit der ,eigenart ihres ,sonderbeitrags fr das ,kulturbewutsein der ,menschheit an3 insofern es in einer ,einheit gipfelt fr alle seine ,begriffe vom ,menschen und von ,gott1 und zwar in der ,korrelation von ,mensch und ,gott4 #ec4 ,so ist die ,religion in das ,system der ,philosophie eingefgt1 und das psychologische ,glied des ,systems hat fr den ,begriff des ,menschen diese ,einfgung sichergestellt4 ,die systematische ,philosophie ist die ,lehre von der ,einheit des ,menschen in seinen ,erzeugungsweisen der ,kultur4 ,aber diese ,einheit des ,menschen ist bedingt durch seine ,korrelation mit ,gott4 ,worin besteht nun die ,einzigkeit ,gottes1 wenn er doch an diese ,korrelation mit dem ,menschen gebunden ist8 ,die ,korrelation mit dem ,menschen ist nicht die ,korrelation mit der ,natur4 ,so unterscheidet sich der ,monotheismus vom ,pantheismus4 ,die ,verknpfung mit dem ,menschen bedeutet die mit dem ,bewutsein der ,erkenntnis4 ,die ,erkenntnis aber setzt sich selbst die ,grundlegung des ,seins1 als einer ,realitt1 die nicht innerhalb des ,bewutseins selbst gelegen und beschrnkt sei4 ,fr alles ,sein der ,erkenntnis errichtet sich diese selbst die ,grundlegung der ,absolutheit1 der ,transzendenz4 ,indessen schlingt sich diese wieder zurck in die ,erkenntnis kraft der ,korrelation4 ,die ,korrelation ist nicht schlechthin ,wechselverhltnis1 sondern ,gott wird ihr ,schwerpunkt4 ,in diesen ,schwerpunkt wird das ,sein verlegt4 ,und als dieser ,schwerpunkt trgt ,gott einzig das ,sein1 bedeutet und verbrgt er allein das ,sein4 ,der ,natur und dem ,menschen gegenber ist er daher der ,einzige4 ,aber aus dem ,systembegriffe des ,menschen heraus allein begrndet sich seine ,einzigkeit4 ,die ,natur hingegen trgt nicht die ,einheit des ,kulturbewutseins in sich4 #ed4 ,der systematisch begrndete ,begriff der ,religion entwertet alle ,desiderate der sogenannten ,metaphysik4 ,es ist nicht richtig1 da die systematische ,philosophie1 die in der reinen ,erkenntnis ihr methodisches ,fundament hat1 in dieser auch aufginge4 ,wie zur reinen ,erkenntnis die drei anderen ,glieder des ,systems hinzutreten1 so tritt als gleichartige ,grundlegung zu allen vier ,gliedern die ,religion hinzu4 ,aber sie bildet keineswegs ein eigenes ,lehrgebiet1 das man unter dem sachlich1 wie geschichtlich1 unklaren ,worte der ,metaphysik immer wieder der wissenschaftlichen1 der systematischen ,philosophie entgegenstellt1 sondern der wissenschaftlichen ,philosophie fgt sich die ,religion ein4 ,sie ergnzt ihre ,probleme4 ,sie ergnzt so auch die ,probleme der menschlichen ,kultur1 die lckenhaft und schadhaft bleibt ohne die ,beziehung aller ihrer ,probleme auf die ,einzigkeit ,gottes4 #ee4 ,und was bedeutet diese systematische ,sicherung der ,religion fr das naive ,bewutsein der ,menschen1 sofern es noch nicht zur systematischen ,philosophie gereift ist8 ,wre es etwa die richtige ,wrdigung der ,religion1 da sie nur dem ungebildeten ,volke vorzubehalten sei1 als ,ersatz ebenso1 wie als ,trost8 ,solche ,xenienspiele sind ebenso berwunden1 wie der sptere ,versuch1 durch die ,kunst die ,religion zu entsetzen4 ,der systematische ,begriff der ,religion stellt es freilich auer ,zweifel1 da die wahre ,religion auf der ,wahrheit der systematischen ,philosophie1 und demgem subjektiv die wahrhafte ,religiositt auf der ,reife und ,klarheit der systematischen ,erkenntnis beruht4 ,indessen klrt diese ,einsicht doch auch die ,tatsache der ,kultur auf und hebt den mystischen ,schleier von ihr hinweg3 da der ungelehrte1 ungebildete ,mensch1 der ,mensch gleichsam ohne alle ,kultur1 dennoch nach einem ,gotte ,verlangen trgt4 ,in dem ,verlangen nach ,gott besteht die ,religion4 ,in dem ,verlangen nach einem ,wesen auer dem ,menschen1 aber fr den ,menschen besteht sie4 ,sie besteht nicht und sie begrndet sich nicht in dem ,verlangen nach ,verewigung des eigenen menschlichen ,wesens4 ,sie besteht nicht und sie begrndet sich nicht in dem ,verlangen nach ,unsterblichkeit des ,menschen4 ,dieses ,verlangen sucht seine ,befriedigung auch in der ,selbstvergtterung1 in der ,vergottung des ,menschen4 ,diese ,gedanken gehren dem weiten ,heerzuge des ,mythos an4 ,religion entsteht erst mit dem ,einzigen ,gotte1 mit dem ,gotte ohne ,gleichnis und ohne ,bildnis4 ,aber dieser ,einzige ,gott hat in allem ,wirrsal der ,zeiten1 der ,ansichten1 der ,kmpfe und ,bestrebungen der ,menschen1 dennoch stets aus aller ,mystik der ,mythologie sich herausgehoben als die feste ,burg1 welche die ,psalmen dem religisen ,bewutsein gegrndet haben4 ,so konnte zwar die ,illusion entstehen1 als ob mit diesem einzigen ,sein das menschliche ,bewutsein berhaupt befriedigt wrde2 als ob alle ,erkenntnis nur eitel ,luxus1 alle sonstige ,angelegenheit des ,menschen nichtig und berflssig wre4 ,in der ,einzigkeit ,gottes prgte sich auch fr das populre ,bewutsein die ,unvergleichbarkeit des ,inhaltes und des ,schatzes der ,religion mit allen ,reizen der ,kultur aus4 ,und man tusche sich darber nicht1 da es in der ,tat nur die ,einzigkeit ist1 welche das ,wesen ,gottes in dem christlichen ,weltalter ausmacht4 ,man irre sich nicht an der ,aufstellung und dem ,festhalten der ,trinitt4 ,denn umgekehrt mu man fragen1 wie die ,trinitt als ,monotheismus behauptet1 wie der dreieinige ,gott als ein einziger ,gott gedacht1 gelehrt und in dem ,herzen der ,menschen gehegt werden konnte4 ,mehr als die ,einigkeit war es die ,einzigkeit ,gottes1 auf die es auch dem christlichen ,bewutsein ankam4 ,und vermge dieser ,differenz hat sich der ,begriff ,gottes in der christlichen ,religiositt und in der ,religion des gemeinen ,mannes erhalten4 ,die ,entwicklung aber der religisen ,idee1 als der ,idee vom ,einzigen ,gotte1 bildet nicht ein1 sondern das ,problem der ,weltgeschichte4 ,wenn der ,gedanke zulssig ist1 da die ,erziehung des ,menschengeschlechts zur ,erkenntnis der systematischen ,philosophie das ,problem einer nicht nahen ,zukunft sei1 so darf eine nhere ,aufgabe darum doch nicht hinausgeschoben1 durchaus nicht mit jenem letzten fernen ,ziele praktisch und pdagogisch gleichgemacht werden3 der ,begriff des einzigen ,gottes in seiner logischen und ethischen ,eindeutigkeit ist zum ,mittel- und ,schwerpunkte des ,religionsunterrichts innerhalb der ,volksbildung zu befestigen4 ,jede ,religion des ,monotheismus mu einer solchen ,konzentration auf den ,grundbegriff des einzigen ,gottes fhig sein4 #ef4 ,erst diese ,konzentration der religisen ,dogmatik des ,monotheismus und des ,religionsunterrichts in der ,volksschule1 solange sie besteht1 wie in allen gelehrten ,schulen der ,nationalerziehung1 wird erstlich die sittliche ,kultur im ,wechselverkehr und in der ,wechselstimmung der ,vlker wahrhaft begrnden1 und weiter zum mindesten auch die ,toleranz wahrhaftig machen1 sofern sie nicht nur ,duldung1 sondern ,anerkennung und ,sympathie zu bedeuten hat4 ,aus diesem ,mangel in der ,klarheit des eigentlichen ,schwerpunktes der ,religion in der heutigen ,welt erklren sich die gewaltigen sittlichen und geistigen ,widersprche in der ,politik der ,kulturvlker1 die zur ,verzweiflung des ,pessimismus und des ,quietismus fhren knnten4 ,hiergegen drfte es kein anderes ,heilmittel geben als diejenige ,idealisierung des christlichen ,dogmas1 der gem der ,gottesbegriff durchaus von der ,zweideutigkeit befreit wird3 da dem ,menschen selbst ,anteil an der ,gottheit zukme4 ,nur durch die ,scheidung zwischen ,gott und ,mensch kann der ,mensch die wahrhafte berwindung dieser ,welt erlernen1 und zwar nicht etwa als ,weltverachtung1 sondern als ,hintansetzung aller ,gter der ,welt1 aller irdischen ,machtgelste gegen das einzige ,gut1 welches das einzige ,sein ist4 ,nur in dieser wahrhaftigen ,demut vor dem einzigen ,gotte wird alles ,streben der ,menschen und der ,vlker einhellig lenkbar1 und aus ihr allein erhalten alle ,lebenswerte ihre feste ,norm und ihr sicheres ,ma4 ,alles ,menschliche1 daher auch alles ,nationale mu immerdar auf das einzige ,sein ,gottes bezogen werden4 ,auch dem ,ideal der ,weltgeschichte1 dem ,staatenbunde mu sein tiefster ,grund gelegt werden in dem einzigen ,sein des einzigen ,gottes1 der fr jedes menschliche ,individuum1 fr jedes ,volk der ,menschheit die unerschtterliche ,brgschaft bildet fr alles sittliche ,streben und ,handeln1 fr alle ,aufgaben und ,ziele der ,weltgeschichte4 ,dieser in der ,unterscheidung beruhende ,zusammenhang des ,menschen mit ,gott mu der klare1 genaue1 von allen mystischen ,zweideutigkeiten befreite ,sinn des ,religionsunterrichts werden1 den die knftige ,weltkultur zu gestalten hat4 ,und ohne diese ,klarstellung des ,religionsunterrichts wird es keine sittliche ,weltkultur geben1 -- solange als die ,religion nicht fr alle ,menschen aller ,vlker in der systematischen ,philosophie begrndet sein wird4 ,register4 ,abfall3 ,schuld nicht ,a4 von ,gott #fh2 ,momentaner ,a4 und ,sndhaftigkeit #aag4 ,abhngigkeit3 ,a4 des ,gefhls vom ,universum bei ,schleiermacher #if2 ,a4 der ,theologie von der ,wissenschaft #aab4 ,absolutheit3 ,a4 in der ,religionsphilosophie #b2 ,behauptete ,a4 der eigenen ,religion #abj2 das ,absolute bei ,aristoteles #di2 ,grundlegung der ,a4 fr alles ,sein der ,erkenntnis #acg2 ,gott als das ,absolute in der ,ethik #ej2 der ,mensch als absolutes ,individuum #ib2 absolute ,befriedigung #aje2 absolute ,theodizee des ,leidens #acb4 s4 a4 ,transzendenz4 ,abstraktion3 ,a4 als ,abkehr von dem ,wirklichen der ,gegenwart #bj--bb2 ,a4 des ,guten #cc2 ,ethische ,a4 und ,wirklichkeit #fi2 ,a4 und ,geschichte #gi2 der ,mitmensch als ,a4 #gf2 ,a4 der ,liebe zu ,gott beigemischt #hb2 sthetische ,liebe als ,a4 #ib2 ,a4 eines ,menschenbegriffs #ib2 neuplatonische ,a4 vom ,nichtsein des ,leidens #abi4 ,abstufung3 ,a4 bei der ,erlsung #fc4 ,achtung3 ,a4 als ethischer ,grundbegriff #gi2 ,a4 vor dem ,sittengesetz #ajb2 ,liebe auf dem ,grunde der ,a4 #hj4 s4 a4 ,verehrung4 ,adquatheit3 ,a4 der ,erkenntnis #bh4 sthetik3 4 und ,religion #he--ajg1 #aba ff41 #ag1 #ci ff41 #gi u4 42 4 bei ,plotin #he2 bei ,kant #ci1 #he2 sthetischer ,gottes- und ,menschenbegriff der ,christologie #dj2 ,gott im sthetischen ,bewutsein nur ,mittelbegriff #he4 s4 a4 ,gefhl1 ,liebe1 ,kunst4 ,affekt3 ,affekte ersten und zweiten ,grades #hc2 ,affekte der ,ehre und der ,liebe #hc2 das ,leid als ,a4 im ,mitleid #gf2 ,mitleid ,a4 der ,religion #gi2 ,rhrung als ,a4 #ig2 ,sehnsucht als ,a4 #ajb2 ,hoffnung und ,zuversicht als ,a4 des prophetischen ,messianismus #aja2 ,beherrschung der ,affekte #ajf4 ,allgemein3 ,das ,allgemeine bei der ,induktion #a4 ,allheit3 ,a4 und ,mehrheit in der ,ethik #eb2 ,menschheit als ,a4 #aaf2 ,antinomie zwischen ,individuum und ,a4 #ee f41 #eg1 #ib2 ,streben zur ,a4 #ee2 ,selbstverwandlung des ,individuums in die ,a4 #ef2 ,natrliches ,ich und ethische ,a4 #eg2 ,gott als ,brge der ,a4 #gg2 ,a4 des ,unendlichen #ace4 s4 a4 ,staat4 ,altertum3 ,naivett der alten ,klassiker im ,verhltnis der ,religion zur ,philosophie #g4 s4 a4 ,antik1 ,griechentum4 ,angleichung3 ,a4 der ,religion an das ,bewutsein der ,erkenntnis #aaa ff4 ,angliederung3 ,a4 der ,eigenart der ,religion an die selbstndigen ,glieder des ,systems #aaa4 ,angst3 ,a4 der ,seele in den ,psalmen #ii1 #ajc4 ,annherung3 ,a4 zur ,nhe ,gottes #aje4 ,anthropomorphismus3 ,a4 in der ,liebe zu ,gott #ha f4 s4 a4 ,vermenschlichung4 ,antik3 ,a4 und sentimental #abi4 ,antinomie3 ,a4 des ,staates und der ,gesellschaft #gc2 ,a4 von ,krieg und ,frieden #gh2 ,a4 zwischen ,individuum und ,allheit #ee2 ,a4 zwischen ,individuum und ,gemeinschaft #aah4 ,a priori3 ,a4 p4 der ,religion #ah2 die ,offenbarung und das a4 p4 der ,erkenntnis #aaa2 das a4 p4 und das ,ewige #aaa2 apriorische ,ethik #ab4 s4 a4 ,prinzip1 ,ursprung4 ,arabisch-jdische ,philosophie s4 ,jdische ,philosophie4 ,arbeit3 ,sittliche ,a4 des ,individuums unter der ,kontrolle der ,autonomie #ei ff42 sittliche ,a4 und ,gott im ,christentum #ff f41 #aae2 sittliche ,a4 und ,moralstatistik #fa2 ,kulturarbeit #ge1 #aai2 der arbeitende ,faust #acc4 ,buarbeit s4 ,bue4 ,arbeitsvertrag #aah4 ,aristoteles3 ,a4 als ,metaphysiker #aa2 ,teleologie und ,ethik #ac2 das ,absolute #di2 die ,kultur als ,ziel des menschlichen ,daseins #ge2 ,aristotelismus auf platonischer ,grundlage in der jdischen ,philosophie #ad4 ,armut3 ,inbegriff des sozialen ,menschenelends im ,messianismus #gb2 ,a4 und ,gerechtigkeit ,gottes bei den ,propheten #gc2 ,a4 und ,frmmigkeit in den ,psalmen und bei den ,propheten #gd1 #ajj1 #abg f42 die ,armen als die ,brgen der ,sittlichkeit #ge2 die ,religion fat das ,leiden bei der ,a4 #hh2 ,recht der ,armen #gi2 ,armenfrsorge #gi4 ,attribute3 ,negative ,a4 bei ,nicolaus de ,cusa #df2 ,a4 ,gottes in der arabisch-jdischen ,philosophie #ajf2 ,a4 bei ,spinoza #acd4 ,aufgabe3 ,setzen der ,a4 des ,denkens #bi2 ,erkenntnis als unendliche ,a4 #hj2 das ,unendliche als ,a4 #aba f42 ,einheitliche ,a4 des ,menschen #cd2 ,aufschwung zur ,allheit durch die ,autonomie als ,a4 des ,menschen #eh2 ,korrelation des ,menschen mit ,gott als ,a4 #fc2 sittliche ,freiheit als ,a4 #fe2 das ,selbst als ,a4 #ei2 ,persnlichkeit als ,a4 des ,individuums #eg2 ,aufgaben des ,geistes #aba f42 ,rettung der ,individualitt als ,a4 der ,religion #acd4 ,aufrichtung3 ,a4 der ,seele in den ,psalmen #aja4 ,ausgleich3 ,a4 zwischen ,affekten ersten und zweiten ,grades #hc f42 ,a4 zwischen dem religisen ,bewutsein und dem sthetischen #ia2 ,a4 zwischen ,religion und humaner ,kultur #abb4 ,autonomie3 ,grundgesetz der ,a4 #aae2 ,ethische ,arbeit unter der ,a4 #ei2 die ,a4 hat keine psychologische ,selbstndigkeit #aag2 sie wird nicht verletzt durch die ,gebrechlichkeit des ,individuums #eh2 ,a4 und ,religion bei ,kant #ie2 ,a4 und ,christus als ,mittler #aae2 ,vorbereitung der ,a4 durch das ,christentum #abj4 s4 a4 ,freiheit1 ,wille4 ,autoritt3 ,a4 des ,staates #gc2 ,a4 der ,tradition #aaa4 ,axiome3 ,a4 einer ,philosophie geprft an ihrem ,verhltnis zur ,logik #bh2 ,a4 als ,grundlegungen #ce4 ,bedrftigkeit3 ,b4 der ,rettung von der ,snde #eg1 #ajc2 ,liebe als ,b4 im ,sprachgebrauche #hg2 ,sehnsucht als ,b4 des ,individuums #ii2 relative ,b4 und absolute ,befriedigung #aje4 s4 a4 ,gebrechlichkeit1 ,schwche4 ,befreiung #ff1 #fi1 #aaf2 ,b4 der ,guten und ,frommen #ii4 s4 a4 ,erlsung4 ,befriedigung3 ,b4 des ,verlangens der ,sehnsucht #aje4 ,begriff3 ,der ,b4 als positive ,schpfung #e2 ,der ,b4 und das ,ewige #e2 ,b4 und ,idee #e1 #cd1 #dh2 ,b4 und ,gesetz #dh2 ,b4 der ,philosophie und ,philosophie in ihrem systematischen ,begriffe #dc2 ,begriffsbildung und ,zwecksetzung #dg2 ,sokrates und der ,b4 #bh2 ,begriffslosigkeit der ,romantik #if4 s4 a4 ,grundbegriff4 ,beharrung3 ,b4 bei ,parmenides #bd4 ,beherrschung3 ,b4 der ,affekte #ajf4 ,berufsarten3 ,b41 in die sich das ,menschenleben abspaltet #cd4 ,besonderheit1 ,besonderung s4 ,partikularitt4 ,besttigung3 ,b4 im ,vertrauen #ajd4 ,bewunderung3 ,b4 als ,begleitung der ,sehnsucht #ajb4 ,bewutsein3 ,psychologie als ,ordnung der ,vorstellungen und ,ttigkeitsweisen des ,bewutseins #ajh2 ,arten des ,bewutseins und ,systemglieder #dd2 systematische ,regulierung des ,bewutseins #he2 systematische ,bestimmung des religisen ,bewutseins #ajg2 ,problem der ,religion im ,gesamtbewutsein #ajh ff42 ,gefhl als ,grundrichtung des ,bewutseins in der sthetik #dj2 religise ,bewutseinsart nicht durch ein ,wort festzustellen #ajf2 das betende ,ich als eine eigentmliche ,form des ,bewutseins #ajd2 das religise ,b4 und das ,unendliche #hi2 das religise ,b4 und das ,kunstgefhl #ia2 ,gipfelpunkt des menschlichen ,bewutseins in ,hoffnung und ,zuversicht bei den ,propheten #aja2 ,unbestimmtheit des religisen ,bewutseins bei ,schleiermacher #ie4 s4 a4 ,einheit1 ,kulturbewutsein1 ,selbstbewutsein1 ,system4 ,bibel3 ,die beiden ,sektionen biblischer ,exegese #d2 der ,stil der alten ,b4 #ga2 ,bibelexegese und ,philosophie #bb2 ,verhltnis zu ,gott als ,erkenntnis in der ,b4 #be2 altbiblische ,sittlichkeit #abf4 s4 a4 ,pentateuch1 ,propheten1 ,psalmen1 ,hiob1 ,kohelet1 ,paulus1 ,monotheismus1 ,tradition4 ,biologie3 ,zweck in der ,b4 #dh2 der biologische ,mensch #eb2 biologisches und ethisches ,selbst #eg4 s4 a4 ,leben4 ,bse3 ,herzenstrieb des ,menschen b4 7,gen4 #h1 #ba7 #ed2 das radikale ,b4 bei ,kant #ei2 das radikale ,b4 und der ,pessimismus #ei2 das radikale ,b4 bei der ,bue #fh2 ,vertilgung der ,bsen in den ,psalmen #ii2 ,wohlergehen der ,bsen #abe2 die ,bsen und die ,vershnung bei den ,propheten #acj4 ,brgschaft3 ,gott als ,brge der ,allheit #gg2 ,gott als ,brge fr die ,realitt des ,sittlichen #gh1 #ha1 #aja1 #ajc2 persnliche ,b4 ,gottes #aaf2 ,gott als ,brge des ,seins in der ,korrelation mit dem ,menschen #acg2 ,idee als ,grundlegung letzte ,b4 der ,wahrheit #cf2 das ,mitleid als ,b4 des ,erdendaseins #ed2 die ,armen als die geschichtlichen ,brgen der ,sittlichkeit #ge1 #abf4 s4 a4 ,gewhrleistung4 ,bund3 ,b4 ,gottes mit ,noah und mit ,abraham #ea1 #if2 ,b4 ,gottes mit dem ,individuum im ,gebet #ajc4 ,bue3 ,b4 und ,vergebung #fe ff42 ,b4 und ,strafe #fh f4 ,charakter3 ,sittlicher ,c4 #fh2 sozialer ,c4 #hj2 geschichtlicher ,c4 #cj4 ,christentum3 ,gottesbegriff des ,christentums #ac1 #ff1 #abj2 ,c4 und ,autonomie #abj2 das ,leiden des ,menschen sein ,gegenstand #ic2 ,einbeziehung der ,snde in den ,begriff des ,leidens #abe2 ,hegel ber das ,c4 #abe2 ,c4 und ,erlsung #ff1 #abe2 ,c4 und ,kunst #ib1 #aca2 praktisches ,c4 #abe2 ,idealisierung des christlichen ,dogmas #aci2 christliche ,literatur #aad2 ,kulturbegriff des ,christentums #aad4 s4 a4 ,protestantismus1 ,theologie4 ,christologie #dj1 #abf1 #abi4 s4 a4 ,jesus4 ,christus s4 ,jesus4 ,dmon3 ,dmonenglauben #d2 ,wesen ,gottes als eines ,d4 im ,polytheismus #cb4 ,dasein3 ,sein und ,d4 #df1 #fj2 ,gott als ,ursprung des ,daseins nach ,maimonides #dg2 ,gott und die ,zukunft des ,daseins #dh2 ,d4 der ,natur #dh2 die ,natur als ,daseinsgrund des ,guten #ea2 ,d4 und ,sittlichkeit #ea1 #fj2 ,d4 ,gottes und ,korrelation mit dem ,menschen #acf2 ,d4 als ,voraussetzung der ,wirklichkeit #acf2 ,mitleid als ,brgschaft des ,erdendaseins #ed4 s4 a4 ,realitt1 ,sein1 ,wirklichkeit4 ,deckung3 ,d4 des ,gefhls mit dem ,universum bei ,schleiermacher #if4 s4 a4 ,mangel4 ,deduktion #b4 ,definitionen3 ,d4 einer ,philosophie geprft an ihrem ,verhltnis zur ,logik #bh4 ,dekalog3 ,bilderverbot des ,dekalogs #ci1 #aac4 ,demut #db1 #gd1 #aja1 #abg1 #aci4 ,denken3 ,d4 und ,sein bei den ,eleaten #bd f41 #cd2 ,d4 und ,gott #be1 #df1 #hj2 ,einheit des ,denkens in der ,logik #cg1 #aji2 ,d4 und ,schauen in der ,idee #cj2 ,individuum als einzelner ,gegenstand nicht zu d4 #hf2 ,d4 und ,geschichte #ca4 s4 a4 ,erkenntnis1 ,gedanken1 ,wirklichkeit4 ,deuterojesaias s4 ,jesaias4 ,deutscher ,geist s4 ,lyrik und ,musik4 ,deutung3 ,liebe eine psychologische ,d4 in der sthetik #hh2 systematische ,d4 der religisen ,ergriffenheit als psychologischer ,tatsache #ig4 ,differenz3 ,d4 und ,identitt #ge ,dogma3 ,wahrheitsgehalt des ,dogmas #ic2 ,dogmatik der ,religion und ,wissenschaft #aab2 ,idealisierung des christlichen ,dogmas #aci2 ,dogmatismus in der ,deduktion #b4 ,doppelsinn3 ,d4 der ,liebe #hh2 ,d4 des ,gefhls #ij1 #if2 ,d4 des ,seins im ,pantheismus #bg4 s4 a4 ,zweideutigkeit4 ,drama s4 ,tragdie4 ,dualismus3 ,d4 des ,aristoteles #aa1 #ac2 dualistischer ,gottesbegriff der ,scholastik #ac4 ,durchgang3 ,d4 des ,individuums durch die ,mehrheiten #eg2 ,d4 des ,menschen durch das ,bewutsein der ,snde #fe4 ,ebenbrtigkeit3 ,e4 des ,menschen mit ,gott durch die ,korrelation #cb1 #ace2 sthetische ,e4 des ,leidens in der ,kunst #hh4 ,ebioniten #abg4 ,egoismus3 ,befreiung des ,selbst vom ,e4 durch die ,menschheit #ec2 ,individuum der ,allheit1 nicht des ,e4 #ef4 s4 a4 ,selbstsucht4 ,ehre #hc4 ,ehrfurcht3 ,e4 und ,verehrung #hb2 ,e4 und ,liebe #hc2 ,e4 und ,sehnsucht #ajb4 ,eigenart3 ,e4 der ,religion #c1 #aj1 #ae1 #af f41 #dd1 #ei1 #gj1 #hj1 #ajf f41 #aji1 #aaa f41 #aaf1 #abc f41 #aca f4 u4 42 religise ,e4 des ,menschenbegriffs #ei4 ,eigenrecht3 ,e4 der ,religion #aaa4 ,eingliederung3 ,e4 in das ,system durch neuen ,inhalt begrndet #dd4 ,einheit3 ,e4 bei den ,eleaten #bc f42 ,e4 der ,methode #cg2 ,e4 des ,denkens #be1 #cg1 #aji2 ,e4 und ,einzigkeit #de1 #fa2 ,e4 ,gottes #bb1 #be2 ,gott und ,mensch als ,e4 im ,christentum #ac2 ,e4 des ,menschen in seinen ,erzeugungsweisen der ,kultur #acf2 ,seele und ,geist als ,e4 des ,menschen #fa2 einheitliche ,aufgabe des ,menschen #cd2 ,e4 des ,bewutseins als ,problem der ,psychologie #aji ff42 ,norm der ,e4 d4 ,b4 #aji2 ,e4 d4 ,b4 ist gegliedert #aji1 #abb2 ,religion und ,e4 d4 ,b4 #abd1 #aca2 ,e4 d4 ,b4 und ,monotheismus #abd2 ,e4 d4 ,b4 fehlt dem ,pantheismus #acd2 ,e4 d4 ,b4 und ,mensch als ,abbild ,gottes #acf2 ,e4 d4 ,b4 und ,mitleid #gf2 ,e4 d4 ,b4 und ,leid #aac2 ,e4 des ,kulturbewutseins und ,individualitt #aai2 ,e4 des ,kulturbewutseins als ,einheit des ,systems der philosophischen ,probleme #acc2 ,e4 des ,kulturbewutseins und ,natur #acg4 ,einigungsakte3 ,e4 zur ,einheit des ,bewutseins #aji4 ,einordnung3 ,e4 zur ,einheit des ,bewutseins #aji4 ,einsamkeit 7,isoliertheit1 ,vereinsamung73 ,die ,e4 des ,individuums und ihre ,aufhebung #ec1 #fb1 #hg1 #ic1 #aaf2 ,isolierung der ,menschheit auf das ,individuum des ,menschen #aba4 ,einzelheit3 ,das ,individuum als ,e4 #fa1 #hf4 ,einzelmensch s4 ,individuum4 ,einzigkeit3 ,e4 ,gottes und des ,seins #bc1 #bf1 #acg1 #aci2 ,e4 des ,universums bei den ,eleaten #bd2 ,einheit und ,e4 #de1 #fa2 ,korrelation zwischen ,gott und ,mensch in der ,e4 #fa2 ,e4 fllt aus dem ,rahmen der ,ethik heraus #fa2 das einzige ,sein als das einzige ,gut #aci2 ,e4 ,christi #ic4 ,eleaten #bb ff41 #cd4 s4 a4 ,parmenides1 ,xenophanes4 ,elend3 ,e4 der ,welt #abe4 ,empfindung s4 ,sinneswahrnehmung4 ,empirismus3 ,e4 des ,aristoteles #aa4 ,endlich3 ,behauptung des ,endlichen durch die ,religion #acc--ace4 ,entdeckung3 ,e4 des ,individuums bei den ,propheten #ef4 s4 a4 ,neuheit4 ,entwicklung3 ,das ,ewige und die ,e4 #aaa2 ,grundgesetz der ,e4 und ,wahrheit monotheistischer ,religionen #aai f42 historische ,e4 in der ,religionsgeschichte #b2 ,e4 der religisen ,idee #ach2 unendliche ,e4 des ,lebens #aje2 ,e4 des ,individuums #ef2 ,e4 des ,geistes zur ,kultur #abj4 ,epos #ag4 ,erbsnde s4 ,vererbung4 ,erbteil s4 ,vererbung4 ,erfolg3 ,e4 als ,erfllung des ,begriffs der ,handlung #fc4 s4 a4 ,ziel1 ,gelingen4 ,ergnzung s4 ,erweiterung4 ,ergriffenheit3 ,religise ,e4 #ib1 #if f4 s4 a4 ,rhrung4 ,erhabenheit3 ,religise ,e4 #ib2 das erhabene ,moment des ,leidens #acc4 ,erhaltung3 ,e4 der ,natur durch ,gott #ea1 #if2 ,e4 als neue ,schpfung #dh2 ,e4 und ,zweckidee ,gottes #dh ff42 ,gott ,erhalter der ,seele #aje2 ,e4 der ,sittlichkeit des ,individuums #aaf4 ,erkenntnis3 ,e4 und ,grundlegung des ,seins #acg2 ,e4 und systematische ,philosophie #acg2 eine ,methode fr die eine ,e4 #aaa2 ,adquatheit der ,e4 #bh2 ,grenzbestimmung des ,inhalts der ,e4 #cg2 ,e4 als unendliche ,aufgabe #hj2 ,furcht und ,staunen als ,anfang der ,e4 #hc2 ,e4 und ,religion #af ff41 #ij1 #ach u4 42 ,e4 und ,religion bei ,maimonides #ajf2 ,e4 und ,glauben #ajd2 ,e4 und ,glauben bei ,saadja #ac2 ,verhltnis zu ,gott als ,e4 in der ,bibel #be2 ,liebe und ,e4 ,gottes 77 #be1 #de1 #ha2 ,e4 und ,romantik #if4 s4 a4 ,denken1 ,logik4 ,erleuchtung #hi4 ,erlsung3 ,von der ,sndhaftigkeit zur ,e4 #eg2 ,gott und ,mensch bei der ,e4 #fc ff41 #ha2 ,e4 und ,befreiung #ff2 ,e4 und ,rechtfertigung #gh2 ,e4 und ,ergriffenheit #ig2 ,e4 und ,messianismus #aja2 ,e4 und ,gebet #ajc ff42 ,e4 in den ,psalmen #aja2 ,e4 im #gc4 ,psalm #aje2 ,e4 im ,christentum #aae1 #abe ff4 s4 a4 ,befreiung1 ,errettung1 ,vershnung4 ,erneuerung3 ,schpfung als ,e4 der ,erhaltung #dh4 ,eros3 ,e4 als ,liebe in der sthetik #hf1 #hg1 #ib4 ,errettung3 ,e4 der ,menschenseele durch ,gott #aje4 s4 a4 ,erlsung4 ,erscheinung3 ,e4 und ,idee in ,korrelation #ec4 ,erweiterung3 ,e4 des ,problems der ,ethik beim bergang zum religisen ,menschenbegriff #eh2 ,e4 des religisen ,bewutseins durch das ,unendliche #hi2 ,e4 des ,individuums in der ,richtung auf die ,allheit #gg4 ,erzeugung3 ,e4 und ,entwicklung #ef4 ,erziehung3 ,leid als ,e4 #abe2 ,e4 des ,menschengeschlechts zur ,erkenntnis der systematischen ,philosophie #aci2 ,schillers sthetische ,e4 #dj4 ,ethik3 ,e4 und ,logik #ce1 #cg1 #db1 #di2 ,e4 und ,logik bei ,platon und bei ,aristoteles #aa2 ,apriorische ,e4 #ab2 ,kants ,e4 #c2 ,mitrauen der ,scholastik gegen die ,selbstndigkeit der ,e4 #ab2 ,e4 und ,metaphysik #ch1 #di2 ,e4 als ,logik der ,geisteswissenschaften #h1 #aa1 #dh2 ,e4 und ,soziologie #e2 ,e4 des prophetischen ,sozialismus #ajj2 ,das ,sittliche und die ,e4 #ag2 ,e4 treibt ,geschichtsphilosophie #gi2 ,e4 und ,einzigkeit #fa f42 ,ethische ,abstraktion und ,wirklichkeit #fi2 ,grundlegung des ,menschen in der ,e4 #eb2 ,herrschaft der ,e4 ber den ,menschen #aae2 ,gott in der ,e4 #ce1 #di2 ,e4 und ,monotheismus #gc1 #abf2 ,e4 und ,religion #c1 #i1 #af1 #bc1 #cb--hd1 #id1 #aae--aba1 #ace u4 42 philosophische und religise ,e4 #aab2 ,strafe an der ,grenze zwischen ,e4 und ,religion #fi2 ,pantheismus und ,e4 #bg4 s4 a4 ,sittlich4 ,ethiko-,theologie #ch1 #db1 #id4 ,eudmonismus #ec4 ,ewige1 das3 ,das ,e4 und der ,begriff #e2 das ,e41 das a priori der ,erkenntnis und die ,offenbarung #aaa2 das ,e4 und die ,entwicklung #aaa2 ewiges sittliches ,streben und ,ruhe im ,ewigen #ec1 #abb2 ,ewigkeitswert der ,realisierung des ,sittlichen #fj2 ,ewigkeit des ,ideals der ,menschheit #fj2 ,tod und ewiges ,leben in der ,mystik #ga4 ,exegese s4 ,bibel1 ,interpretation4 ,existenz3 ,e4 ,gottes #acf4 s4 a4 ,dasein4 ,ezechiel3 ,e4 und die ,entdeckung des ,individuums #ef2 ,e4 und das ,bewutsein der ,snde #abe4 ,faktizitt s4 ,faktum4 ,faktor3 ,religion als ,f4 der ,einheit des ,bewutseins #abd2 ,f4 und ,ziel bei der ,erlsung #fc4 ,faktum3 ,religion als ,f4 der geistigen ,kultur #a1 #i1 #aj2 ,faktizitt der ,grundmchte der ,kultur #h4 s4 a4 ,tatsache4 ,familie #fj4 ,festigkeit #ajd4 ,fetisch #d4 ,fichte3 ,f4 ber das ,schaugesicht als ,idee bei den ,propheten #bi4 ,formalismus3 ,f4 gegenber methodischer ,leitung #da4 ,forschung3 ,grundlegung als ,fundament der ,f4 #ce4 ,freiheit3 ,f4 unterscheidet den reinen ,willen von allen ,naturtrieben #aje2 ,f4 jedes ,menschen #aai2 ,aufgabe der sittlichen ,f4 #fe2 ,f4 bei ,kant #ej4 s4 a4 ,autonomie1 ,wille4 ,fremder3 ,f4 als ,mitmensch #gf4 ,freude3 sthetische ,f4 an der ,menschennatur #ajb2 ,freudigkeit im ,kunstgefhl #ib4 ,freundlichkeit3 ,f4 der ,gtter #cb4 ,friede3 ,krieg und ,f4 im ,messianismus #ga1 #gh1 #aja2 ,gerechtigkeit und ,f4 #ii4 ,frmmigkeit3 ,f4 und ,armut s4 ,armut2 ,befreiung der ,guten und ,frommen in den ,psalmen #ii2 ,elend der ,guten #abe2 der ,rest ,israels als ,trger der israelitischen ,f4 #abf4 ,furcht3 ,f4 vor der ,gewalt der ,gtter #cb2 ,f4 vor der gttlichen ,strafe und ,vergeltung #ii2 ,f4 als ,anfang der ,erkenntnis #hc2 ,f4 und ,ehrfurcht #hb4 ,ganzheit s4 ,universum4 ,gebet3 ,g4 in der ,religionsgeschichte #d2 ,erlsung von der ,snde als ,zweck und ,inhalt des ,gebets #ajc2 das ,g4 in den ,psalmen 7,ps4 #ea und #gc7 #ajc ff42 das betende ,ich als ,form des ,bewutseins #ajd4 ,gebot3 ,g4 ,gottes und ,sittengesetz bei ,kant #id1 #aag1 #aba2 ,annherung an ,gott als ,g4 der religisen ,sittlichkeit #ajf4 ,gebrechlichkeit #ec1 #fg1 #ajc4 ,gedanken3 ,g4 als ,vorstze des ,denkens #bi4 ,gefhl3 ,g4 als psychologische ,grundkraft #acc2 ,zweideutigkeit des ,terminus #hh1 #id2 ,g4 im ,verhltnis zur sthetik und ,religion #ae1 #ag1 #ci f41 #hf ff41 #ajb1 #aaj1 #aba ff41 #acc2 religises und sittliches ,g4 #ajb2 ,g4 und ,menschenliebe #ci2 religises ,g4 als ,mitleid #id2 der ,mitmensch als praktisches ,g4 #gf2 ,g4 des ,unendlichen bei ,gott #ci2 ,g4 und ,pantheismus bei ,schleiermacher #ie2 sthetisches ,g4 und ,rhrung #ig4 ,gegenstndlichkeit3 sthetische ,g4 #hf2 ,g4 und ,unendlichkeit #hi4 ,gegenstand3 ,individuum als einzelner ,g4 nicht zu denken #hf2 das ,unendliche wird ,g4 im ,kunstwerk #hi2 das ,leiden des ,menschen ,g4 der christlichen ,religion #ic4 ,gegenwart s4 ,zukunft4 ,geist3 ,standpunkt des ,geistes zur ,welt #bg2 ,verhltnis des ,geistes zu ,gott #df2 der ,g4 und das ,gute #cg2 ,selbstbewutsein des ,geistes bei den ,eleaten #bd2 der menschliche ,g4 und das ,welttreiben #abb2 ,geisteswrde des ,menschen #aca2 ,aufgaben des ,geistes #aba f42 ethischer ,g4 des ,menschen #abb2 ,seele und ,g4 als ,einheit des ,menschen #fa2 ,seele und ,g4 in der religisen ,liebe #ij2 ,g4 der ,kultur #abj2 ,verndertes ,geprge des ,geistes in der bersetzung #aac2 ,deutscher ,g4 s4 ,lyrik1 ,musik4 s4 a4 ,heiliger ,geist4 ,geisteswissenschaften3 ,ethik als ,logik der ,g4 #h1 #aa1 #dh2 ,kreuzungspunkt von ,natur- und ,g4 #ce2 ,zweck in den ,g4 #dh4 ,gelingen3 ,mensch und ,gott bleiben geschieden wie ,streben und ,g4 #fg1 #aaf4 ,gemeinschaft3 ,antinomie zwischen ,individuum und ,g4 #aah2 relative ,gemeinschaften als ,verbindung zwischen ,individuum und ,menschheit #fj2 das ,leid in den relativen ,gemeinschaften #gj2 relative und soziale ,g4 im ,verhltnis zum ,affekt der ,liebe #hc4 s4 a4 ,mehrheit4 ,gemt3 ,ansprche des ,gemtes und wissenschaftliche ,wahrheit #aad4 ,genossenschaft #aah4 ,gerechtigkeit3 ,armut und ,g4 ,gottes #gc1 #hj4 ,gesamtheit s4 ,universum4 ,geschichte3 ,gott der ,g4 #bb2 weltgeschichtliche ,mission des ,menschengeschlechts #acb2 ,abstraktion und ,g4 #gi2 ,geschichtsphilosophie der ,ethik #gi2 ,geschichtsprobleme und ,ethik #g2 ,geschichtsbild der sozialen und politischen ,wirklichkeit #gj2 das ,denken im ,lichte der ,g4 #ca2 geschichtlicher ,grund der ,persnlichkeit in der ,menschheit #ec2 ,wandel sittlicher ,vorstellungen im ,laufe der ,zeiten #gj2 ,staatenbund der ,vlker als ,ideal der ,weltgeschichte #aci2 ,leiden eines ,volkes fr andere ,vlker #gd f41 #aca2 ,autoritt geschichtlicher ,institutionen #aaa2 ,piett der geschichtlichen ,kultur #aab2 systematische ,religion und historische ,kultur #aae2 ,befreiung lebendiger ,religion von ihren historischen ,ursprngen #ic2 geschichtlicher ,charakter einer ,religion #cj2 geschichtlicher ,weg der ,religion und ,ethik #db2 ,g4 in der ,bibel #ga2 ,entwicklung des ,monotheismus als ,problem der ,weltgeschichte #ach2 ,weltgeschichte und ,messianismus #cc2 ,sozialismus und ,g4 im ,prophetismus #abg2 ,gleichnis der ,menschengeschichte im #ec4 ,kapitel des ,jesaja #abh ff42 ,philosophie der ,g4 im ,messianismus #aja2 ,gott als ,rcher der ,armen in der ,weltgeschichte #ha4 s4 a4 ,religionsgeschichte1 ,menschheit4 ,geschichtlichkeit3 ,g4 ,jesu #fg4 ,geschichtsphilosophie s4 ,geschichte4 ,geschlechtsliebe3 ,g4 und reine erzeugende ,liebe der ,kunst #hg4 ,gesellschaft3 ,begriff der ,g4 als ,problem der ,ethik #e2 der ,staat und die ,idee der ,g4 #gc4 ,gesetz3 ,begriff und ,g4 bei ,platon #dh4 ,gewhrleistung3 ,g4 der ,menschheit fr den ,menschen #cc2 ,gottesidee als ,gewhr fr das ,dasein zur ,fortfhrung der ,sittlichkeit #ea4 s4 a4 ,brgschaft4 ,gewissen #eh1 #fd1 #fe4 ,gewiheit3 ,g4 und ,idee als ,grundlegung der ,wahrheit #cf2 ,g4 der ,religion bei ,troeltsch #id2 das ,unendliche nicht ,g41 sondern ,aufgabe #aba f4 ,glaube3 ,g4 als ,festigkeit 77 #ajd2 ,g4 als ,seligkeit #aje2 ,g4 an ,gott ,vertrauen auf die ,errettung der ,menschenseele durch ihn #aje2 ,erkenntnis und ,g4 beim ,gaon ,saadja #ac4 ,gleichartigkeit3 ,homogeneitt des ,seins der ,substanz #acd2 ,g4 des bergangs von dem ,menschenbegriff der ,ethik zu dem der ,religion #eg ff41 #fe1 #fh4 ,gleichnis3 ,g4 der ,menschengeschichte im #ec4 ,kapitel des ,jesaja #abh f4 s4 a4 ,symbol4 ,gliederung3 ,g4 zur ,einheit des ,bewutseins #aji1 #abb4 ,gnade3 ,ziel und ,weg der ,g4 #fe f41 #fh2 ,strafe und ,g4 #fh4 ,goethe3 ,goethes ,lyrik und die ,psalmen #ajj1 #ajc2 ,g4 in den ,grenzen der ,menschheit #ec1 #ib2 in der ,iphigenie #fa2 im ,faust #ai1 #ed1 #fi1 #hg1 #abh1 #acc4 ,gtter3 ,zorn1 ,neid1 ,freundlichkeit der ,g4 #cb1 #fb2 die griechischen ,g4 #ag1 #ci1 #abc4 s4 a4 ,polytheismus4 ,gttliche1 das3 ,das ,g4 in der ,religionsgeschichte #d4 ,gott3 ,sein und ,dasein ,gottes #df2 ,g4 als das ,sein #bj ff41 #de1 #hj2 ,g4 als ,ursprung des ,daseins nach ,maimonides #dg2 einziger ,trger und ,brge des ,seins #bc1 #bf1 #acg1 #aci2 ,brge der ,allheit #gg2 ,zwecksetzung ,gottes fr die ,zukunft des ,daseins #dh2 ,zweckidee und ,gottesidee bei ,kant #ej2 ,realitt ,gottes #fj2 ,wirklichkeit ,gottes #abd1 #acf2 ,einheit ,gottes #bb1 #be2 ,gottesbegriff und ,denken #be1 #cj1 #df2 ,gottesbegriff und ,hypothesis #ca2 ,entwicklung des ,gottesbegriffes #abj2 ,g4 als ,dmon im ,polytheismus #cb2 ,begriff ,gottes in der ,bibelexegese #d2 ,transzendenz ,gottes im ,judentum #ff2 ,wesen und ,wirksamkeit ,gottes bei ,philo #ac2 ,g4 in der ,scholastik #ab2 ,wahrnehmbarkeit ,gottes fr die ,mystik #df2 negative ,attribute bei ,nicolaus de ,cusa #df2 ,attribute in der arabisch-jdischen ,philosophie #ajf2 die gttliche ,substanz und die ,attribute bei ,spinoza #acd2 ,heiligkeit ,gottes #ajf2 ,gefhl des ,unendlichen und ,g4 #ci2 ,korrelation zwischen ,g4 und der ,natur als ,erhaltung der ,natur durch ,g4 #ea2 ,sein ,gottes und ,dasein der ,natur #dh f42 ,universum fr ,g4 #ai2 ,pantheismus1 ,gottesgedanke und ,logik #bg2 ,vereinigung mit ,g4 im ,pantheismus #aje2 ,g4 und ,welt als ,korrelation #dg2 ,g4 und die ,kreatur in der ,mystik #acd2 ,g4 in der ,ethik #ce1 #dc1 #di1 #ea2 ,g4 als das ,absolute in der ,ethik #ej2 ,g4 und das ,gute bei der ,berhrung des ,griechentums mit dem ,monotheismus #ch2 ,g4 als ,brge fr die ,realitt des ,sittlichen #gh1 #ha1 #aja1 #ajc2 ,korrelation zwischen ,g4 und ,menschheit #fj2 ,menschenwrde und ,g4 #fh2 ,g4 der ,geschichte #bb2 der soziale ,g4 #gh1 #ha2 ,gerechtigkeit ,gottes #gc2 der ,g4 der ewigen ,liebe und die ,leiden der ,unschuldigen bei den ,propheten #acj2 ,bund ,gottes mit ,noah und mit ,abraham #ea1 #if2 ,g4 als ,urquell des ,schnen bei ,plotin #ci1 #he2 ,g4 im sthetischen ,bewutsein nur ,mittelbegriff #he2 ,g4 als ,gegenstand der ,kunst #he1 #ij f41 #abc1 #ace2 ,g4 wird lebendig in der ,darstellung des leidenden ,menschen #ib2 sthetischer ,gottesbegriff der ,christologie #dj2 ,korrelation zwischen ,g4 und ,mensch #cb1 #fj ff41 #gi1 #hb1 #hi1 #ib1 #if1 #ajb1 #aje1 #ajf1 #aaj1 #aaf1 #abb1 #acd--acf u4 42 ,g4 als ,schwerpunkt in dieser ,korrelation #acg2 diese ,korrelation als ,theodizee #fi2 an den ,begriffen ,g4 und ,mensch kommt der ,inhalt der ,religion zur ,gestaltung #ai2 ,zwecksetzung zwischen ,g4 und ,mensch #dh2 ,dasein ,gottes und ,korrelation mit dem ,menschen #acf2 neuer ,begriff von ,g4 und vom ,menschen #ace2 neuer ,gottesbegriff fr den neuen ,menschenbegriff des sndigen ,individuums #fb2 der ,g4 der ,religion #fd2 ,zusammenwirken von ,g4 und ,mensch bei der ,erlsung #fc2 ,g4 der ,vergebung1 der ,erlsung und ,vershnung #fe1 #ha2 ,erlsung bei ,g41 ,befreiung beim ,menschen #ff f42 ,g4 und ,mensch geschieden wie ,streben und ,gelingen #fg2 ,korrelation zwischen ,g4 und ,individuum1 ,g4 und ,mehrheit #fa2 der ,g4 des ,individuums ist der ,g4 der ,religion #aja1 #aaf2 durch ,g4 wird der ,mensch ein absolutes ,individuum #ib2 ,richtung des von der ,religion gewonnenen ,individuums auf ,g4 #hi2 ,g4 ,erhalter der ,seele #aje2 ,sein der ,seele und ,sein ,gottes #abb2 ,religion als ,verlangen nach ,g4 #ajc1 #ach2 ,g4 der ,religion im ,gebet #ajc2 ,glaube an ,g4 #aje2 ,sehnsucht nach ,g4 #ih f41 #ajj2 ,gottesliebe durch ,menschenliebe bedingt #hj2 ,liebe und ,gottesbegriff #ha f42 ,mitleid und ,gottesbegriff #gg2 ,g4 als ,vater #ha1 #ia1 #ih2 ,nhe ,gottes im #gc4 ,psalm #aje2 ,leiden der ,liebe von ,g4 verhngt #hj2 gttliche ,strafe #fh2 ,vermenschlichung ,gottes #ff2 ,g4 und ,mensch als ,einheit in dem ,gottesbegriffe des ,christentums #ac2 ,beteiligung ,gottes an der sittlichen ,arbeit des ,menschen im ,christentum #ff4 s4 a4 ,monotheismus4 ,gottesverehrung nicht religiser ,selbstzweck #ajc4 ,grenze3 ,methodische ,grenzen der philosophischen ,systematik #ig2 ,grenzpfhle zwischen den ,arten des ,bewutseins und den ,gliedern des ,systems #da2 ,g4 zwischen ,logik und ,ethik #ce2 ,idee als ,grenzgebiet zwischen ,logik und ,ethik #di2 ,g4 des ,inhalts der ,erkenntnis #cg2 ,grenzfragen zwischen einer ,wissenschaft und der ,philosophie #b2 ,g4 der mathematischen ,naturwissenschaft bei der ,biologie #dh2 ,kreuzungspunkt von ,natur- und ,geisteswissenschaft #ce2 ,g4 zwischen ,ethik und ,religion #fi1 #gb1 #gg2 ,g4 zwischen ,politik und ,religion #gb2 ,g4 von ,religion und sthetik #ajj2 ,g4 und ,vereinigungspunkt von ,religion und ,kunst #hi2 ,religion und ,philosophie als ,grenzprobleme bei ,philo #g2 ,religionswissenschaft als ,grenzgebiet der ,philosophie #f2 ,gefhrlichkeit des ,gefhls fr die systematische ,begrenzung #id2 ,strafe an der ,g4 zwischen ,ethik und ,religion #fi2 ,leid an der ,g4 zur ,idee des ,menschen #fi2 ,grenzen der ,subjektivitt #aac4 s4 a4 ,scheidung4 ,griechentum3 ,berhrung des ,griechentums mit dem ,judentum #g1 #ch2 ,religionsphilosophie im griechischen ,altertum #i2 ,kultur als ,ziel und ,sinn des ,menschenlebens bei den ,griechen #ge2 die griechischen ,gtter #ag1 #ci1 #abc4 s4 a4 ,altertum4 ,griechisch3 ,schauen und ,sehen in der ,aoristform #bi4 ,grund3 ,seelengrund der ,religion in der ,philosophie #f4 ,grundbedingung3 ,logische ,g4 #abj4 ,grundbegriff3 ,g4 des ,seins #bj2 ,grundstze und ,grundbegriffe #bh2 ,gott als ,g4 in der ,ethik #ea2 ,achtung als ethischer ,g4 #gi4 ,grundgedanke3 ,g4 der ,tragdie und des ,christentums #ic4 ,grundgesetz3 ,g4 der ,autonomie #aae2 ,g4 der ,entwicklung #aai4 ,grundkraft3 ,gefhl als psychologische ,g4 #acc4 ,grundlegung3 ,g4 das erste in allem ,denken #bh2 ,g4 der ,absolutheit fr alles ,sein der ,erkenntnis #acg2 ,idee als methodische ,g4 #cf2 ,grund und ,g4 #cg2 ,axiome als ,grundlegungen #ce2 ,grundlegungen als ,fundament der ,forschung #ce2 ,g4 zum ,begriff des ,menschen #cd1 #eb2 ,grundlegungen der ,religion #aaa4 ,grundmchte3 ,g4 der ,kultur #h4 ,grundmethodik s4 ,methodik4 ,grundmotiv #abg4 ,grundproblem3 ,sein der ,wissenschaft ,g4 der ,logik #ba4 ,grundrichtung3 ,gefhl als ,g4 des sthetischen ,bewutseins #dj2 ,grundrichtungen der ,einheit des ,bewutseins #acf4 ,grundstze s4 ,axiome4 ,grundtendenz3 ,soziale ,g4 #aah4 ,gut1 das3 ,gterlehre der ,scholastik #ab2 das einzige ,sein als das einzige ,g4 #aci4 ,gute1 das3 ,idee des ,guten #aa1 #ce ff41 #aaa2 d4 ,g4 und ,gott in der ,scholastik #ab2 ,transzendenz des ,guten im spteren ,griechentum #ch2 ,verwirklichung des ,guten durch ,gott #fd2 ,gleichung zwischen dem ,guten und der ,menschheit bei den ,propheten #cc2 der ,geist und d4 ,g4 #cg2 d4 ,g4 im ,menschen radikal #ei2 d4 ,g4 und die ,natur #ej4 ,guten1 die s4 ,frmmigkeit4 ,hlichkeit3 ,die ,kunst fat das ,leiden in der ,h4 #hh2 ,idealisierung der ,h4 in der ,kunst #ia2 ,h4 nicht der letzte ,ausdruck der ,kunst #acc4 ,handlung3 ,erfolg und ,begriff der ,h4 #fc2 ,charakter und ,h4 #fh4 ,hebrisch3 ,hebrische ,urform des ,alten ,testaments #aac2 ,zukunft als ,tempusform 7,exod4 #c1 #ac7 #bj f41 #bb2 ,erkennen und ,lieben #be1 #de1 #ha2 und die ,armen und die ,frommen #gd1 #abg2 der ,drftige #abg2 ,zuversicht #aja2 ,glaube1 gewi #ajd4 ,hegel3 ,hegels ,religionsphilosophie #c2 ,h4 ber das ,christentum #abe2 ber den ,pantheismus #acd4 ,heidentum3 ,heidnische ,unterstrmungen im ,monotheismus #abd4 ,heilige1 der3 ,der ,heilige ,israels 7,jes4 #de1 #aa7 #ga4 ,heiliger ,geist3 ,h4 ,g4 im #ea4 ,psalm #ajd f4 ,heiligkeit3 ,h4 ,gottes und des ,menschen #ajf4 ,heldentum3 ,h4 und ,snde #ed2 ,h4 und ,erlsung #fg2 ,leid als ,h4 #hh1 #abf1 #acb2 ,heroismus des ,menschen durch das ,leid vollendet #acb2 ,heroismus des ,messias #abi4 s4 a4 ,vergottung4 #bc4 s4 a4 ,pan4 ,herodot3 ,h4 und die homerischen ,gtter #ci4 ,heroismus s4 ,heldentum4 ,herrmann1 ,wilhelm3 ,w4 ,h4 ber ,religion und ,ethik1 ,individuum und ,allheit #db1 #ef2 ber die ,wirklichkeit ,gottes #abd4 ,herz3 ,das ganze ,h4 und die ,liebe zu ,gott 7,deut4 #f1 #e7 #ha4 ,hiob #gd1 #ii 7#cj1 #bg71 #abf4 ,hoffnung s4 ,zuversicht4 ,homer3 ,h4 und die griechischen ,gtter #ag1 #ci1 #abc4 ,homogeneitt s4 ,gleichartigkeit4 ,humanitt #dj1 #abb4 ,humboldt1 ,wilhelm von3 ,w4 v4 ,h4 ber die von jedem ,kunstwerk ins ,unendliche ausstrahlenden ,beziehungen #hi1 #abc4 ,hymnus #d4 ,hypothesis #bh1 #bi1 #ca4 ,ich3 ,natrliches 7empirisches7 ,i4 und ethische ,allheit #eb1 #eg2 ,nebenordnung des ,individuums zum ,i4 in der ,religion #hi2 ,beziehung von ,i4 zu ,i4 im ,mitleid #gf2 das betende ,i4 #ajd4 s4 a4 ,selbst4 ,ideal3 ,ewigkeit des ,ideals der ,menschheit #fj2 ,staatenbund der ,vlker als ,i4 der ,weltgeschichte #aci2 ,monotheismus als ,idealbegriff der ,religion #ajc2 die ,armen als die idealen ,menschen #ge2 ,hiob #abf2 ,christus als ,i4 des ,menschen #fg2 das ,menschenideal im #ec4 ,kapitel des ,jesaias gegenber dem der sthetik #aca2 ,mozarts ,zauberflte als ideale deutsche ,oper #ajc4 ,idealisierung3 ,i4 des ,monotheismus bei ,philo #h2 ,i4 des christlichen ,dogmas #aci2 ,i4 in der ,kunst und in der ,religion #ia1 #aab f41 #aai4 ,idealismus3 ,recht des ,i4 #f2 ,i4 in doppelter ,gestalt #cg2 ,rationalismus als ,vorstufe des ,i4 #cj2 ,i4 und ,ideendichtung #aba4 ,idee3 ,i4 und ,begriff #e2 die ,i4 gehrt zum ,apparat des wissenschaftlichen ,denkens #cj2 ,i4 als ,grenzgebiet zwischen ,logik und ,ethik #di2 ,i4 des ,guten #aa1 #ce f41 #aaa2 ,i4 und ,erscheinung #ec2 ,i4 der ,menschheit #aae1 #abj2 ,i4 der ,gesellschaft #gc2 ,i4 des ,menschen #fi2 der ,mensch als soziale ,i4 #hb2 ,i4 ,gottes #ia2 ,i4 ,christi #aae1 #abj2 sthetische ,liebe als ,spiel mit ,ideen #ib4 ,ideendichtung3 ,f4 ,a4 ,lange ber ,metaphysik als ,i4 #aba4 ,identitt3 ,i4 und ,einheit bei den ,eleaten #bd2 ,einzigkeit ,gottes als ,i4 mit dem ,sein #bf2 ,i4 von ,gott und ,welt bei ,xenophanes #bf2 ,i4 von ,arm und ,reich #ge2 ,i4 der ,person festgestellt durch die religise ,liebe #hg2 ,identifizierung gegenstzlicher ,richtungen des ,bewutseins #ia4 ,jehuda ,halewi3 ,synagogales ,gedicht des ,j4 ,h4 #fa4 ,jenseitigkeit3 ,j4 des ,seins bei ,platon #cg4 ,jeremia3 ,j4 und die ,entdeckung des ,individuums #ef2 ,j4 und das ,bewutsein der ,snde #ef1 #abe4 ,jesaia3 ,der ,heilige ,israels bei ,j4 7#de1 #a72 der ,knecht ,jahves im ,deuterojesaia #gh1 #abf2 ,j4 ,kapitel #ec als ,gleichnis der ,menschengeschichte #abh f42 ,interpretation der ,stellen ber den ,messias #aac4 ,jesus3 ,geschichtlichkeit ,jesu #fg2 ,j4 als ,vorbild #fg2 ,christus als ,individuum #ic2 ,einzigkeit ,christi #ic2 ,christus als ,mittler und die ,autonomie #aae f42 ,idee ,christi und der ,menschheit #abj4 s4 a4 ,christologie4 ,immanenz3 ,i4 der ,philosophie in der ,kultur #i2 ,i4 der ,logik in der ,wissenschaft #h2 ,i4 der ,philosophie in der ,theologie bei ,maimonides #ad4 ,imperativ1 kategorischer #d4 ,indifferenz3 ,i4 der ,kunst gegenber dem ,leide des ,menschen #ia4 ,individualisierung3 ,konkrete ,i4 in der ,religion #hg1 #ic4 ,individualismus3 ,selbstsucht des ,i4 #ee2 ethischer ,i4 und persnliche ,verantwortlichkeit #aah4 ,individualitt3 ,individualittsbedeutung des ,menschen #fj2 ,i4 und ,kulturbewutsein #aai2 ,vernichtung der ,i4 im ,pantheismus #acd4 ,individuum3 ,antinomie zwischen ,i4 und ,allheit #ee f42 ,i4 und ,menschheit #eb ff41 #fj1 #gh1 #aah2 ,i4 und ,staat bei ,platon #cd1 #eb2 ,i4 und relative ,gemeinschaften 7,mehrheit7 #eg2 sittliches ,i4 #eg2 ,i4 und ,persnlichkeit #ec1 #eg2 ,erweiterung des ,i4 in der ,richtung auf die ,allheit #gg2 ,i4 als einzelner ,gegenstand nicht zu denken #hf2 am ,i4 lt sich der ,begriff des ,menschen nicht erkennen #abg2 ,isolierung der ,menschheit auf das ,i4 des ,menschen #aba2 individuelle ,schwche und allgemein menschliche ,schwachheit #aaf2 ,religion ist ,geschichte des ,individuums #aja2 ,i4 entspringt in der ,korrelation zu ,gott #ib2 ,bund ,gottes mit dem ,i4 im ,gebet #ajc2 ,selbsterkenntnis der ,snde und ,entdeckung des ,individuums bei den ,propheten #ef2 der religise ,mensch ist schlechthin ,i4 #ib2 ,nebenordnung des ,ich zum ,i4 in der ,religion #hi2 das ,i4 als ,inhalt des religisen ,bewutseins #ig2 ,i4 und ,mitleid und ,sehnsucht #ih f42 ,christus als ,i4 #ic2 die ,religion macht den ,menschen zum ,i4 und das ,i4 zum ,menschen #hc2 ,i4 in der ,religion1 ,typus im ,kunstwerk #hf1 #ia1 #ih2 ,i4 ist der ,kunst nur ,stoff #hg4 ,induktion #a4 ,inhalt3 ,inhalte der ,richtungen des reinen ,bewutseins #ah2 neuer ,i4 begrndet ,eingliederung in das ,system #dd2 objektiver ,i4 der ,erkenntnis #ie f42 ,unterschied im ,i4 und ,werte zwischen ,logik und ,ethik #cg2 ,stoffliche ,voraussetzung der ,sittlichkeit und ,inhaltsergebnis des sthetischen ,gefhls #ig2 eigner ,i4 der ,religion #b1 #ag1 #ai ff42 ,korrelation zwischen ,gott und ,mensch und ,individuum als ,i4 der ,religion #ig4 ,innigkeit3 ,i4 der ,erkenntnis ,gottes #bf2 ,i4 und ,festigkeit der ,sehnsucht #aje4 ,interpretation3 ,i4 der religisen ,quellen #aac4 ,intuition3 ,i4 lateinischer ,ausdruck fr das griechische ,schauen #cj2 ,i4 dem ,denken der ,erkenntnis entgegengestellt #ai2 ,i4 kein methodisches ,organ der ,erkenntnis #aaa2 ,i4 vermag keine ,logik zu schaffen #cj2 ,i4 verfochten aus ,mitrauen gegen die ,ethik #ab2 ,i4 und ,religion #h2 ,pantheismus und ,intuitionismus #cj4 s4 a4 ,mystik1 ,unmittelbare1 das4 ,islam3 ,i4 und ,judentum #ac4 ,isoliertheit1 ,isolierung s4 ,einsamkeit4 ,israelit3 ,i4 und ,mensch bei ,micha #cc2 der ,heilige ,israels 7,jes4 #de1 #aa7 #ga2 der ,rest ,israels im ,deuterojesaia #abf4 ,judentum3 ,berhrung des ,judentums mit dem ,griechentum #g2 natrliche ,scholastik im ,j4 #i2 der ,gott der ,gnade und ,vergebung im ,j4 #ff2 ,j4 als ,fundament fr die ,entwicklung der ,religion #abj4 s4 a4 ,hebrisch1 ,monotheismus1 ,bibel1 ,jdische ,philosophie1 ,jehuda ,halewi4 ,jdische ,philosophie #g1 #ad1 #aac4 s4 a4 ,philo1 ,saadja1 ,maimonides1 ,spinoza4 ,juristische ,person #aah4 ,kant3 ,k4 der ,systematiker der ,philosophie #he2 ,k4 und die drei ,glieder des ,systems der ,philosophie #ae2 ,k4 und der ,idealismus in doppelter ,gestalt #cg2 ,ethiko-,theologie #ch1 #db1 #id1 #aab2 ,k4 ber den ,unterschied zwischen ,religion und ,ethik #aag2 seine ,ethik #c2 der letzte ethische ,sinn seiner ,lehre #d2 seine ,gottesidee #ej2 ,k4 und das radikale ,bse #ei2 ,k4 ber die sittliche ,erscheinung eines gemeines ,mannes #ajb2 ,k4 ber ,christus #aae2 ,kants ,eintreten fr die ,erhaltung einer ,professur fr das ,alte ,testament #aac2 ,religion innerhalb der ,grenzen der bloen ,vernunft #aab2 ,metaphysik der ,sitten #aab2 ,streit der ,fakultten #aad4 ,kategorischer ,imperativ #d4 ,kautzsch1 ,e43 ,k4 zu ,exodus #c1 #ac4 ,kind ,gottes #ha1 #ia1 #ih4 ,knecht ,jahves s4 ,jesaia4 ,kohelet3 ,skepsis gegenber allem angeblichen ,sein #bf2 ,korrelation des ,menschen zu ,gott #abc4 ,kombinationen3 ,k4 an der ,korrelation zwischen ,gott und ,mensch #dd4 ,konkret3 ,konkrete ,individualisierung in der ,religion #hg1 #ic4 ,korrelation3 ,k4 und ,zweck #dg2 ,k4 und ,vereinigung #aje2 ,k4 und ,teilgebiete #abb2 ,k4 nicht schlechthin ,wechselverhltnis #acg2 ,k4 zwischen ,idee und ,erscheinung #ec2 ,k4 zwischen ,gott und ,welt #dg2 ,k4 zwischen ,gott und ,natur #ea2 ,k4 zwischen ,gott und ,mensch s4 ,gott2 ,k4 zwischen ,gott und ,individuum #fa2 ,k4 zwischen ,gott und ,mehrheit #fa2 ,k4 zwischen ,endlichem und ,unendlichem ergibt ,pantheismus #acc2 desgl4 ,k4 zwischen ,gott und ,mensch als ,natur #acf4 ,kosmos3 ,einheit des ,k4 bei ,parmenides #bc4 ,kraft3 ,k4 und ,liebe im ,pentateuch 7,deut4 #f1 #e7 #ha2 schpferische ,k4 der reinen ,liebe in der ,kunst #hg1 #ij f41 #id1 #ih2 systematische ,k4 der ,religion #ij2 religise ,schaffenskraft #ib1 #id1 #ih2 unendliche ,k4 im ,mitleid #ih2 ,k4 der ,sehnsucht #aje2 ,sehnsucht als ,urkraft der ,religion #ii2 ,k4 der ,einheit des ,bewutseins #aca2 ,gefhl als psychologische ,grundkraft #acc2 religise ,sprachkraft #ib4 ,krankheit3 ,sittliche ,nte und ,krankheiten #ec2 ,k4 als ,vergeltung #gj2 ,massensnde ist ,k4 #fb4 ,krieg3 ,der ,k4 im ,messianismus #gj1 #ga1 #aja4 ,kultur3 ,k4 als ,tatsache #ach2 ,faktizitt ihrer ,grundmchte #h2 ,mission der ,k4 #acb2 ,entwicklung des ,geistes der ,k4 #abj2 ,einheit des ,menschen in den ,erzeugungsweisen der ,k4 #acf2 humane ,k4 #abb2 ,system und ,k4 #de2 ,philosophie immanent in ihren ,hauptrichtungen #i2 ,k4 als ,ziel bei den ,griechen #ge2 ,mehrheiten als ,erzeugnisse der ,k4 #eg2 ,kulturarbeit im ,leiden eines ,volkes fr andere ,vlker #ge2 ,sittliche ,k4 im ,wechselverkehr der ,vlker #aci2 ,religion als ,faktum der ,k4 #a1 #i1 #aj2 ,kulturgeist der ,religion #bj2 ,kulturwert der ,religion #aai2 systematische ,religion gegenber historischer ,k4 #aae2 ,k4 und ,einzigkeit ,gottes #acg2 das ,unendliche in der ,kunst und die ,religion als ,k4 #abc2 ,kulturbegriff des ,christentums #aad4 ,kulturbewutsein3 ,richtungen des ,kulturbewutseins #h1 #aji1 #aba2 ,k4 und persnliches ,bewutsein #acb4 s4 a4 ,bewutsein1 ,einheit4 ,kulturfaktum s4 ,faktum4 ,kulturwege #aji4 ,kultus3 ,k4 als ,kriterium der ,religionsgeschichte #d1 #ajc2 ,philosophie im ,k4 der ,religion #f2 ,k4 und ,kunst #dj1 #ic4 s4 a4 ,musik1 ,opfer4 ,kunst3 ,subjekt und ,objekt in der ,k4 #ace2 ,mensch der ,natur und ,natur des ,menschen ihre einzigen ,gegenstnde #he2 ,individuum ist der ,k4 nur ,stoff #hg2 schpferische ,kraft in der ,k4 #ia2 ,indifferenz gegenber dem ,leide #ia2 ,leid und ,hlichkeit in der ,k4 #hh2 die ,k4 und das ,jammerbild des ,menschen #acb2 ,k4 und ,religion #ag1 #da1 #he1 #hi1 #ia f41 #ajj1 #abc1 #aca2 ,gott als ,gegenstand der ,k4 #he1 #ij f41 #abc1 #ace2 ,k4 und ,kultus #dj1 #ic4 ,kunstgefhl3 ,gott im ,k4 #ia2 ,k4 als ,lust #ib4 ,kunsttrieb #dj4 ,kunstwerk3 ,typus im ,k4 #hf2 das ,unendliche im ,k4 #hi1 #if1 #abc4 ,lange1 ,friedrich ,albert3 ,l4 und die ,metaphysik #aba f42 ,l4 und das ,christentum #abe4 ,lateinisch3 ,intuition als lateinischer ,ausdruck fr das griechische ,schauen #cj4 ,leben3 ,dasein der ,welt und ,l4 #eb2 unendliche ,entwicklung des ,lebens #aje2 ,sein und ,l4 ,gottes bei ,maimonides #df2 der ,mensch als ,lebewesen #ec2 ,l4 der ,ewigkeit #ec2 ewiges ,l4 in der ,mystik #ga2 ,menschenseele und ,l4 #aje4 s4 a4 ,seele4 ,leib3 ,l4 und ,seele in sthetik und ,religion #ij4 ,leid3 ,l4 als ,tatsache #gj2 ,l4 ,mittel zur ,einheit des ,bewutseins #acc2 ,l4 ist ,seelenleid #ij2 ,l4 als ,affekt #gf2 ,l4 und ,mitleid #ih2 ,l4 und ,snde #abe2 ,l4 und ,strafe #fi ff42 ,l4 und ,armut #hj1 #hh2 ,l4 und ,hlichkeit #hh2 ,l4 und religise ,liebe #hg1 #hi2 ,l4 als ,erkennungszeichen des ,menschen #hg2 ,l4 und ,ideal des ,menschen #abf2 ,leiden der ,liebe von ,gott verhngt #hj2 ,l4 und ,schicksal #abe2 ,l4 ,erbteil des ,menschen #abe f42 ,grund des ,leidens in der ,menschenwelt #fi2 leidende ,vlker #ge1 #aca2 das erhabene ,moment des ,leidens #acc2 ,indifferenz der ,kunst gegenber dem ,leiden des ,menschen #ia2 ,verklrung des ,leids in der ,tragdie #hh2 ,l4 als ,gleichnis des ,vergnglichen #abh ff42 das ,leiden des ,menschen als ,gegenstand der christlichen ,religion #ic2 stellvertretendes ,leiden des ,messias bei ,paulus #abi2 neuplatonische ,abstraktion vom ,nichtsein des ,leidens #abi4 ,leitung3 methodische #da1 #hj2 ,ethik als ,leitstern der ,religion #db1 #hj4 ,lessing3 ,l4 im ,nathan #gi1 #aai4 ,liebe3 ,die ,affekte der ,ehre und der ,l4 #hc2 ,l4 und ,erkenntnis #be1 #de1 #ha2 ,l4 als ,bedrftigkeit #hg2 ,l4 und ,mitleid #gi2 ,l4 und ,achtung #hj2 ,l4 und ,sehnsucht #ii1 #ajb2 sthetische und religise ,l4 #hg ff42 ,l4 ,triebkraft der religisen ,begriffe #ha2 ,leiden der ,l4 #hj2 ,l4 zum leidenden ,menschen #hi2 ,l4 in der ,lyrik #ii2 sthetische ,l4 und ,phantasie #ib4 s4 a4 ,gott1 ,menschenliebe4 ,literatur s4 ,tradition4 ,logik3 ,verhltnis einer ,philosophie zur ,l4 #bh2 logischer ,sinn fr die ,wahrheit #id2 ,einheit des ,denkens in der ,l4 #aji2 ,l4 immanent in aller ,wissenschaft #h2 ,l4 als ,metaphysik in der ,scholastik #ac2 ,naturphilosophie gegenber reiner ,l4 #g2 ,l4 und ,ethik #aa1 #ce1 #cg1 #db1 #di2 ,l4 und ,religion #af--ca1 #de1 #aaa--aad1 #acd2 ,pantheismus1 ,gottesgedanke und ,l4 #bg4 s4 a4 ,erkenntnis4 ,logos3 ,l4 bei ,philo #ac4 ,lust3 ,kunstgefhl als ,l4 #ib4 ,luther3 ,luthers bersetzung der ,psalmen #ajc2 mystischer ,ausspruch ber ,jesus #fg2 die feste ,burg und der #df4 ,psalm #ach4 ,lyrik3 ,l4 und ,religion #ag2 ,sehnsucht und ,l4 #ih1 #ajc2 ,l4 und ,liebe #ii2 deutsche ,l4 und ,psalmen #ajj4 s4 a4 ,psalmen4 ,maimonides3 ,m4 schneidet die ,verbindung zwischen ,gott und ,natur im ,sein entzwei #df2 ,gott als ,ursprung des ,daseins bei ,m4 #dg2 ,immanenz der ,philosophie in der ,theologie #ad2 ,unterscheidung und ,verbindung im ,verhltnis der ,religion zu ,logik und ,ethik #ajf4 ,mangel3 ,entstehung des ,menschenbegriffs der ,religion in der ,fortfhrung des ,gedankens von dem ,m4 zu seiner ,deckung #eg4 ,martyrium3 ,m4 des ,messias #abi4 ,massensnde3 ,m4 als ,krankheit #fb4 s4 a4 ,moralstatistik4 ,material s4 ,tatsachen4 ,materialismus3 ,mystik und ,m4 #bh2 ,m4 und ,intuition #cj4 ,mathematik3 ,begriff der ,m4 #b2 ,idee1 ,hypothesis und ,m4 #bh2 ,m4 und ,grundlegungen #ce4 ,mehrheit3 ,allheit und ,m4 in der ,ethik #eb2 ,individuum und ,m4 #eg1 #gg1 #ib2 statistische ,gruppe der ,m4 #fa4 ,mensch3 ,realitt des ,menschen #fj2 der biologische ,m4 #eb2 ,seele als ,m4 #ai2 ,einheit des ,menschen als ,seele und ,geist #fa2 ,grundlegung zum ,begriff des ,menschen bei ,platon #cd2 ,korrelation von ,gott und ,m4 als ,natur ergibt ,pantheismus #acf2 der wahrhafte ,m4 gegenber der ,abstraktion des ,menschenbegriffs #ib2 ,m4 als ,inhalt der ,ethik #di2 ,menschenbegriff in der ,ethik #eb f42 ethische ,suffizienz des ,menschen #fb1 #ff2 ethischer ,begriff des ,menschen im ,christentum #ff2 ,unsterblichkeit als ,idee des ,menschen bei ,kant #ej2 sittliche ,entfaltung der ,menschennatur #ajb2 es soll der ,sittlichkeit niemals an der ,menschenart mangeln #aaf2 sozialer ,charakter des ,menschen #hj2 ,m4 als soziale ,idee #hb2 ,m4 als ,kompendium der ,menschheit #ie2 ,natur des ,menschen als ,vereinigung von ,leib und ,seele #ij2 ,darstellung des ,menschen in der ,kunst #ia2 ,mensch der ,natur oder ,natur des ,menschen einzige ,gegenstnde der ,kunst #he ff42 sthetische ,freude an der ,menschennatur #ajb2 ,korrelation zwischen ,gott und ,m4 s4 ,gott2 bergang vom ,menschenbegriff der ,ethik zu dem der ,religion #eg ff42 neuer ,begriff vom ,menschen in der ,religion #ace2 ,menschenseele von ,natur des ,menschen unterschieden #aje2 das allgemein ,menschliche der ,religion #aah2 ,erlsung bei ,gott1 ,befreiung beim ,menschen #ff2 ,m4 und ,gott bleiben geschieden wie ,streben und ,gelingen #fg2 ,individualittsbedeutung des ,menschen #fj2 der religise ,m4 ist schlechthin ,individuum #ib2 das ,leid und der ,begriff des ,menschen #abh2 ,snde als ,leid im ,wesen des ,menschen #abe2 ,mitleid und ,begriff des ,menschen #gg1 #ih2 ,christus als ,ideal des ,menschen #fg2 ,hiob als ,ideal des ,menschen #abf2 ,ebenbrtigkeit des ,menschen mit ,gott durch die ,korrelation mit ihm #ace2 ,idee des ,menschen unter der ,glorie der ,gottheit #fi4 ,menschenliebe3 ,die ,m4 ist die religise ,form des sozialen ,verhltnisses zwischen ,mensch und ,mensch #gi2 ,gottesliebe und ,m4 #hj2 sthetischer und ethischer ,begriff der ,m4 #ci1 #dj1 #hf1 #ij2 ,mitleid und ,m4 #hj4 s4 a4 ,liebe4 ,menschenopfer s4 ,opfer4 ,menschenwrde #fh1 #aca4 ,menschheit3 ,m4 als ,allheit #aaf2 ,ewigkeit des ,ideals der ,m4 #fj2 die ,liebe macht aus den relativen ,gemeinschaften die ,partikularitten der geschichtlichen ,m4 #hc2 ,m4 bei den ,propheten das ,gute #cc2 der ,knecht ,gottes als ,stellvertreter der ,m4 #acj2 ,idee ,christi als ,idee der ,m4 #aae1 #abj2 ,m4 und ,schicksal #ec2 ,sittengesetz und ,m4 #ajb2 weltgeschichtliche ,mission der ,m4 #acb2 ,beziehung der ,religion auf die ,m4 #fj2 ,korrelation von ,gott und ,m4 #fj2 ,mensch und ,m4 #eb f42 ,mitmensch durch die ,m4 offenbart #ec2 ,isolierung der ,m4 auf das ,individuum des ,menschen #aba2 ,individuum und ,m4 #fj1 #ib2 ,m4 und systematische ,philosophie #aci4 s4 a4 ,geschichte4 ,messianismus3 ,prophetischer ,m4 und ,gott der ,geschichte #bb2 ,m4 und ,idee der ,menschheit #cc2 ,philosophie der ,geschichte im ,m4 #aja2 ,politik des ,m4 #gb2 der ,krieg im ,m4 #gj2 ,staatenbund im ,m4 #ce2 ,sehnsucht und ,erlsung im ,m4 #aja2 ,befreiung des ,m4 von nationaler ,zuflligkeit #gg2 ,entwicklung des ,m4 zum ,hhepunkt des ethischen ,monotheismus #abf4 s4 a4 ,propheten4 ,metaphysik3 ,m4 und transzendentale ,methodik #aa2 ,m4 bei ,aristoteles #aa2 ,m4 als zweite ,theologie in der ,scholastik #ab2 ,logik als ,m4 in der ,scholastik #ac2 ,m4 bei ,schleiermacher #ie2 ,m4 am ,grenzpunkte von ,natur- und ,geisteswissenschaft #ce1 #cg2 ,m4 zwischen ,religion und ,ethik #ch1 #di2 ,theodizee und ,m4 im ,hiob #gd2 sthetik wird ,m4 bei ,plotin #he2 ,befreiung der ,religion von der ,m4 #abj1 #acg2 ,m4 als ,ideendichtung bei ,f4 ,a4 ,lange #aba4 ,methodik3 ,transzendentale ,m4 und ,metaphysik #aa2 ,idee als ,methode bei ,platon #bi1 #ce1 #cg2 ,einheit der ,methode #cg2 methodische ,leitung gegenber formalistischer ,schablone #da2 eine ,methode fr die eine ,erkenntnis #aaa2 methodische ,unterschiede unter den ,gliedern des ,systems der ,philosophie #ic2 die ,religion als methodisches ,problem im ,system der ,philosophie #ajf1 #aag2 ,m4 der religisen ,eigenart #ajg2 die ,korrelation von ,gott und ,mensch macht in der ,m4 den ,menschen ,gott ebenbrtig #ace4 ,micha3 ,m4 #f1 #h ber ,gott und das ,gute #cb1 #db4 ,midrasch #aac4 ,mitgefhl3 ,m4 und ,mitleid #hg4 ,mitleid3 ,leid und ,m4 #ih2 ,leid als ,affekt im ,m4 #gf2 ,m4 ,affekt der ,religion #gi2 ,unendlichkeit im ,m4 #ih2 ,m4 ,brgschaft des ,erdendaseins #ed2 ,schopenhauer und ,spinoza ber das ,m4 #gf2 ,m4 im ,pessimismus #ei2 ,m4 mit sich selbst #ed2 ,m4 und ,identitt des eignen ,selbst #hg2 ,ethik des ,mitleids #acb2 ,m4 mit dem ,menschen und ,sehnsucht nach ,gott #ii2 religises ,gefhl als ,m4 #id2 ,m4 und ,menschenliebe #gf2 ,m4 und ,achtung #hj2 ,m4 schpferische ,kraft in der ,kunst #ia2 ,m4 im ,sinne der alten ,psychologie #ajh4 ,mitmensch3 ,durch die ,menschheit wird der ,nebenmensch zum ,mitmenschen #ec2 ,nchstenliebe und ,m4 #ge2 ,hlichkeit in der ,kunst und ,m4 #hh4 s4 a4 ,nchstenliebe4 ,mittelalterliche ,philosophie #g4 s4 a4 ,scholastik1 jdische ,philosophie4 ,mittelbegriff3 ,gott im sthetischen ,bewutsein nur ,m4 #he4 ,mittler3 ,die ,autonomie und ,christus als ,m4 #aae4 s4 a4 ,vermittlung4 modi3 m4 bei ,spinoza #acd4 ,modifikation3 ,neue ,m4 und neuer ,inhalt #dd4 ,monotheismus3 ,einheit des ,bewutseins und ,m4 #abd2 ,m4 und ,begriff des ,seins #bb2 ,m4 und ,erkenntnis ,gottes #be2 ,m4 und ,naturwissenschaft #bg2 ,m4 durch die ,korrelation zwischen ,gott und ,mensch vom ,polytheismus unterschieden #cb2 und vom ,pantheismus #acf2 ,m4 kennt keine ,vereinigung mit ,gott #aje2 ,m4 selbstndig gegenber ,mythos1 ,bildnerei und ,mystik #ci1 #ach2 ethische ,echtheit des ,m4 #gc2 ,theodizee im ,m4 #gd2 der ,m4 und die ,liebe zu ,gott #hj2 ,gebet als ,kriterium des ,m4 #ajc2 ,entwicklung des ,messianismus zum ,hhepunkt des ethischen ,m4 #abf2 ,heidnische ,unterstrmungen im ,m4 #abd2 ,christentum und ,m4 #aae1 #abj2 ,griechentum und ,m4 #ch2 ,m4 ,idealbegriff der ,religion #ajc2 ,m4 und ,politik #aci2 ,entwicklung des ,m4 das ,problem der ,weltgeschichte #ach4 s4 a4 ,gott4 ,moralstatistik #fa1 #hg4 s4 a4 ,massensnde4 ,mosaismus3 ,m4 im praktischen ,christentum #abe4 ,mose s4 ,pentateuch4 ,motive3 ,subjektive ,m4 #cd2 ,grundmotiv #abg4 ,mozart3 ,die ,zauberflte #ajc4 ,musik3 ,religiser ,geist der deutschen ,m4 #ajc2 ,tempelmusik in ,jerusalem #ajc4 ,mysterien3 ,philosophie in den ,m4 der ,religion #f2 ,mysterium des ,todes #gj4 ,mystik3 ,m4 und ,philosophie #h2 ,m4 und ,pantheismus #bh2 ,m4 und ,materialismus und ,sensualismus #bh1 #df2 ,m4 und ,intuitionismus #cj2 ,m4 und ,gefhl #hi2 ,m4 und ,unendlichkeit #hi2 ,m4 und ,monotheismus #ach2 ,m4 und ,wissenschaft #aaa2 ,m4 und ,leiden des ,menschen #ij2 ,mystischer ,quietismus #ia2 ,m4 wider ,skepsis #ajd2 ,tod und ewiges ,leben in der ,m4 #ga2 ,gott und die ,kreatur in der ,m4 #acd2 ,wahrnehmbarkeit ,gottes in der ,m4 #df2 ,m4 bei ,luther #fg2 ,befreiung der ,religion von der ,m4 #abj4 ,mythos3 ,religion und ,philosophie im ,m4 #f2 ,mythologie und ,religion #fe2 ,religion bleibt an ,mythologie nicht gebunden #abd2 ,m4 und ,monotheismus #ach2 ,mythologie und ,christentum #ic2 ,naivett des ,m4 #ba2 ,m4 als ,stoff der ,kunst #abc2 ,ehrfurcht mythischer ,ursprung der ,verehrung #hb2 ,schicksal und ,m4 #abj2 ,vererbung des ,leidens und der ,schuld im ,m4 #abf2 ,m4 der ,sintflut #ea4 ,nchstenliebe #ge4 ,nhe3 ,n4 ,gottes 7,psalm #gc7 #aje1 #abh4 ,naivett3 ,n4 primitiver ,literaturprodukte und des ,mythos #ba2 ,n4 in ,sage und ,geschichte der alten ,bibel #ga4 ,natorp1 ,paul3 ,n4 ber ,religion #aba4 ,natur3 ,n4 bei den ,eleaten #bd2 ,pan und das ,denken der ,n4 #bg2 ,sein der ,n4 #de2 ,dasein der ,n4 #dh f42 ,erhaltung der ,n4 durch ,gott #ea1 #if2 ,freiheit von ,naturtrieben #aje2 ,wert des ,guten und des ,natrlichen #cg2 ,korrelation zwischen ,gott und ,n4 #ea1 #acf2 ,n4 und ,einheit des ,kulturbewutseins #acg2 ,n4 des ,menschen und ,mensch der ,n4 in der sthetik #he1 #ij1 #ace4 ,naturphilosophie3 ,n4 gegenber der reinen ,logik #g4 ,naturteleologie s4 ,teleologie4 ,naturwissenschaft3 ,n4 als ,standpunkt des ,geistes #bg1 #cg2 ,kreuzungspunkt von ,natur- und ,geisteswissenschaft #ce2 ,grenze der mathematischen ,n4 bei der ,biologie #dh4 ,nebenmensch s4 ,mitmensch4 ,nebenordnung3 ,n4 der ,eigenart #aaj2 ,n4 des ,individuums zum ,ich #hi2 der ,offenbarung zum a priori #aaa4 ,neid3 ,n4 der ,gtter #cb1 #fb4 ,neuheit3 ,n4 des ,inhalts #dd1 #dg2 die ,begriffe ,sein und ,denken als neuer ,wert #bf2 ,n4 der ,probleme #dg2 ,erhaltung als neue ,schpfung #dh2 neuer ,begriff von ,gott und vom ,menschen #cc1 #fj1 #fd1 #ace2 neues ,ziel zur ,befreiung vom ,sndenbewutsein #fj4 s4 a4 ,entdeckung4 ,neuplatonismus #ad1 #abi4 s4 a4 ,philo1 ,plotin4 ,nichts3 ,schpfung aus dem ,n4 #dh4 ,nichtsein3 ,begriff des ,nichtseins in der ,scholastik #ac2 ,n4 des ,leidens bei den ,neuplatonikern #abi4 ,nicolaus de ,cusa3 ,negative ,attribute und docta ignorantia #df4 ,not3 ,sittliche ,nte #ec4 ,ntzlichkeit3 ,ntzlichkeiten der ,lebensdienste #cd4 ,objekt s4 ,subjekt4 ,objektivierung3 ,universum des sthetischen ,gefhls im ,kunstwerke objektiviert #if4 ,objektivitt3 ,wissenschaftliche ,o4 #abj2 objektiver ,inhalt der ,erkenntnis #ie f4 ,obskurantismus #fe4 ,offenbarung3 ,rationalismus und ,o4 bei ,saadja #ad2 ,o4 und a priori der ,erkenntnis #aaa2 messianische ,leistung als ,o4 ,gottes #aja4 ,oper #ajc4 ,opfer3 ,o4 in der ,religionsgeschichte #d2 ,kultus als ,o4 #ajc2 ,opferkultus aus ,selbsterkenntnis sittlicher ,schwchen #ed2 ,opferkultus und ,vergebung #fc2 ,opferkultus als ,mittel der ,erlsung berwunden 7,ps4 #ea1 #ai7 #aja4 ,opportunismus3 ,o4 zwischen ,gott und ,mensch im ,polytheismus #cb2 ,opportunitten der ,lebensdienste #cd4 ,pan3 ,p4 als ,begriff fr das ,denken der ,natur #bg4 ,pantheismus3 ,p4 bei ,xenophanes #bg2 ,p4 im ,neuplatonismus #ad2 ,gegensatz des ,maimonides zum ,p4 #df2 ,p4 bei ,schleiermacher #ie2 ,unvereinbarkeit mit dem ,monotheismus und ,hemmschuh fr das ,verhltnis des ,gottesgedankens zur ,logik #bg2 ,widerspruch zu ,rationalismus und ,idealismus #bh2 ,p4 hat keine ,einheit des ,bewutseins #acd2 ,unbestimmtheit des ,p4 #ie2 ,ergebnis der ,korrelation zwischen ,endlichem und ,unendlichem #acc2 ,p4 als ,akosmismus #acd2 ,p4 und ,intuitionismus #cj2 ,p4 und ,mystik und ,materialismus #bh2 ,p4 gegenber der ,ethik #bg2 ,p4 und ,liebe zu ,gott #hj2 ,liebe zum ,universum #ha1 #ie2 ,p4 und ,vereinigung mit ,gott #aje2 ,ergebnis der ,korrelation zwischen ,gott und ,mensch als ,natur #acg4 ,parmenides3 ,einheit1 ,beharrung #bc f4 ,partikularismus3 ,p4 und ,universalismus des sozialen ,gottes #gh4 ,partikularitt 7,besonderheit1 ,besonderung73 ,p4 und ,individuum #ha1 #hg2 ,partikularitten der geschichtlichen ,menschheit #hc4 ,paulus3 ,p4 und das stellvertretende ,leiden des ,messias #abi4 ,pentateuch3 ,mose bei ,philo #g2 ,mensch als ,ebenbild ,gottes 7,gen4 #a1 #bg72 ,mose am ,dornbusch 7,exod4 #c1 #ac7 #bj ff42 ,sintflut und ,bund ,gottes mit ,noah #ea1 #if2 ,bund ,gottes mit ,abraham #if2 der bse ,herzenstrieb des ,menschen 7,gen4 #h1 #ba7 #ed2 die ,snde vor der ,tr 7,gen4 #d1 #g7 #ed2 jeder stirbt an seiner eignen ,snde 7,deut4 #bd1 #af7 #fa2 die ,seele sndigt 7,num4 #ae1 #bg7 #fa2 von der ,liebe zu ,gott 7,deut4 #f1 #e7 #ha2 ,dekalog #ci1 #aac2 ,mosaismus im praktischen ,christentum #abe4 ,person3 ,p4 wird durch die ,menschheit zur ,persnlichkeit #ec2 ,persnlichkeit und ,individuum #eg2 ,seele als sittliche ,persnlichkeit #fa2 unpersnliche ,selbstheit #aca2 persnliches ,bewutsein #acb2 persnliche ,verantwortlichkeit #aah2 persnliche ,snde #gc2 ,identitt der ,person festgestellt durch die religise ,liebe #hg2 juristische ,p4 #aah2 ,personen der ,trinitt #aae4 ,pessimismus3 ,p4 als das radikale ,bse #ei2 ,verkehrung des ,zielpunktes der ,menschheit #ed2 ,hemmnis wahrhafter ,ethik #fe2 ,gott der ,ethik gegenber ,p4 #gi f42 ,p4 und ,leiden #fi2 ,p4 und ,religion #aci4 ,phantasie3 sthetische ,liebe als ,p4 #ib2 ,p4 und ,religion #aaj f41 #aba ff4 ,phidias #ag4 ,philo3 ,p4 vermittelt zwischen ,platon und ,mose #g1 #ac4 ,philosophie3 ,p4 und ,religion #a ff41 #g2 ,p4 und ,wissenschaften #b2 ,p4 immanent in allen ,hauptrichtungen der ,kultur #i2 ,p4 als systematische ,p4 #af1 #dc1 #acf1 #acg2 ,verhltnis einer ,p4 zur ,logik #bh2 ,p4 der ,geschichte s4 ,geschichte4 s4 a4 ,mittelalterliche ,philosophie4 ,piett3 ,geschichtliche1 nationale1 literarische ,p4 #aab1 #aad1 #abj4 ,plastik #ag1 #ci4 ,platon3 ,p4 und die ,gtterwelt #f2 ,p4 und ,ethik und ,logik #aa2 ,mensch1 ,staat1 ,individuum bei ,p4 #cd1 #eb2 ,platonismus in der jdischen ,philosophie #ad4 s4 a4 ,idee1 ,philo4 ,plotin3 ,p4 ber ,gott als ,urquell des ,schnen #ci1 #he4 ,politik3 ,politische ,wirklichkeit #gj2 ,wendepunkt der ,p4 und ,religion #gb2 ,p4 der ,kulturvlker und ,monotheismus #aci2 ,p4 des prophetischen ,messianismus #gb1 #ii1 #aja1 #abg4 s4 a4 ,allheit1 ,staat4 ,polytheismus3 ,durch die ,korrelation von ,gott und ,mensch vom ,monotheismus unterschieden #cb2 ,scheidelinie zwischen ,religion und ,p4 #fb4 ,praxis3 ,auf da wir ,gute werden bei ,aristoteles #aa2 praktisches ,gefhl gegenber dem ,leide der ,armen #gf2 praktisches ,christentum #abe4 ,prinzip3 ,p4 und ,adquatheit der ,erkenntnis #bh2 ,verkehrung der ,prinzipien im radikalen ,bsen #ei4 s4 a4 a priori4 ,problem3 ,zulssigkeit eines ,problems im ,system der ,philosophie #dd2 ,begriff als ,p4 der positiven ,schpfung #e2 s4 a4 ,grundproblem2 die ,religion als methodisches ,p4 #ajf1 #aag4 s4 a4 ,neuheit4 ,produktivittskraft s4 ,kraft4 ,propheten3 ,schaugesicht #bi2 ,menschheit #cc2 ,staat und ,gesellschaft #gc1 #abg2 ,sozialismus #ajj2 bergewicht des sittlichen ,gedankens ber den religisen #ajj1 #acj2 ,gottesbegriff und ,leiden der ,unschuld #acj2 ,armut und ,gottes ,gerechtigkeit #gc2 ,snde und ,individuum #gf2 ,hoffnung und ,zuversicht #aja2 ,sein als ,zukunft #cd4 s4 a4 ,messianismus1 ,monotheismus1 ,jesaia1 ,jeremia1 ,ezechiel1 ,micha4 ,protestantismus s4 ,theologie4 ,psalmen3 ,die ,lyrik der ,p4 als ,mitschpferin der ,religion #ag2 sittlicher ,monotheismus #abc2 ,armut und ,frmmigkeit #gd1 #abh2 ,krieg #ga2 ,rachepsalmen #ga1 #gh2 ,sittlichkeit und ,religion #ajj2 ,sehnsucht nach ,gott #ii2 religise ,liebe und ,sehnsucht #ajb f42 ,reinheit der ,seele 7,ps4 #ea7 #aja1 #aje2 ,selbst und ,seele #aja2 ,gebet 7,ps4 #ea7 #ajc f42 ,nhe ,gottes 7,ps4 #gc7 #aje1 #abh2 ,erlsung #aja2 ,ps4 #bc und seine ,deutung #aac2 ,ps4 #df und die feste ,burg #ach2 ,goethes ,lyrik und die ,p4 #ajj4 ,psychologie3 ,p4 als ,ordnung der ,vorstellungen und ,ttigkeitsweisen des ,bewutseins #ajh2 ,p4 als viertes ,glied des ,systems der ,philosophie #ajh2 ,p4 und ,religion #ajh ff42 ,gefhl als psychologische ,grundkraft #acc2 ,liebe eine psychologische ,deutung in der sthetik des reinen ,gefhls #hh2 religise ,ergriffenheit als psychologische ,tatsache #ig2 ,autonomie ohne psychologische ,selbstndigkeit #aag2 ,natorps ,p4 #aba4 ,quellen3 ,interpretation der religisen ,q4 #aac4 s4 a4 ,tradition4 ,quietismus #ia1 #aci4 ,rache3 ,rachsucht als ,triebfeder des ,menschen im ,pessimismus #ei2 ,gott als ,rcher der ,armen in der ,weltgeschichte #ha2 ,rachepsalmen #ga1 #gh4 ,radikal3 ,das radikale ,bse und ,gute #ei1 #fh4 ,rationalismus3 ,r4 als ,vorstufe des ,idealismus #cj2 ,r4 und ,ethik #ab2 ,vereinigung von ,liebe und ,erkenntnis #be2 ,r4 und ,offenbarung bei ,saadja #ad2 ,widerspruch des ,pantheismus zum ,r4 #bh4 ,realisierung3 ,r4 des ,sittlichen #fj4 ,realitt3 ,sein als ,r4 #acg2 ,r4 ,gottes und des ,menschen #fj2 ,r4 des ,sittlichen #cf1 #gh4 ,recht3 ,r4 und ,staat #gc2 ,r4 der ,armen #gi2 ,r4 und ,individuum #aah4 ,rechtfertigung3 ,r4 und ,erlsung #gh4 ,rechtsformen3 ,r4 des ,staates verjngt durch die ,idee der ,gesellschaft #gc4 ,rechtswissenschaft #b1 #h4 ,reichtum s4 ,armut4 ,rein3 ,reine ,bewutseinsart #dd2 reiner ,wille gegenber ,naturtrieben #aje2 ,reinheit des religisen ,bewutseins #ia2 ,reinheit der ,seele in den ,psalmen #aja1 #aje4 s4 a4 ,denken1 ,liebe1 ,wille4 ,reiz3 sthetischer ,r4 #hh1 #aja4 ,relative ,gemeinschaft3 s4 ,gemeinschaft1 ,mehrheit4 ,religion3 s4 ,logik1 ,ethik1 sthetik1 ,psychologie1 ,eigenart1 ,gott1 ,mensch1 ,individuum4 ,religionsgeschichte #a ff41 #dc1 #ajh4 ,religionsphilosophie3 ,absolutheit ihrer ,methode #b f42 als ,zweig der ,philosophie abgelehnt #g2 ,r4 im griechischen ,altertum und im ,monotheismus #i2 neuere ,r4 von ,spinoza ausgehend #ad2 ,mitrauen gegen die ,r4 bei tieferen ,theologen #dc4 ,religionspsychologie #ajh4 ,religionsunterricht #aci4 ,religionswissenschaft3 ,r4 als ,grenzgebiet der ,philosophie #f4 ,religiositt3 ,r4 und ,erkenntnis #ach2 lebendige ,r4 gegenber historischer ,tradition #ic4 ,rest ,israels3 ,r4 ,i4 im ,deuterojesaia #abf4 ,rettung3 ,r4 von der ,snde #eg4 s4 a4 ,erlsung4 ,richtung3 ,richtungen des ,bewutseins #hf1 #ia1 #aji1 #aba1 #acf2 ,r4 des ,individuums auf ,gott #hi4 s4 a4 ,grundrichtung4 ,ritschl1 ,albrecht3 ,a4 ,r4 und die ,kantische ,philosophie #c4 ,romantik3 ,begriffslosigkeit der ,r4 #if2 ,katholische ,r4 #ic4 ,rhrung3 ,r4 in ihrer ,beziehung zu sthetik1 ,religion und ,sittlichkeit #ig1 #ajb1 #abc4 s4 a4 ,ergriffenheit4 ,ruhe3 ,r4 vom ,welttreiben nicht ,r4 im ,ewigen #abb2 ,erkenntnis kein ruhiger ,besitz #hj4 ,saadja3 ,emunoth we ,deoth #ac f4 ,schauen3 ,das ,s4 und die ,idee #bi4 ,scheidung3 ,s4 und ,unterscheidung zwischen ,ethik und ,religion #fj4 ,schicksal3 ,menschheit und ,s4 #ec2 soziales ,s4 #aai2 mythologische ,fragen nach dem ,s4 #abj2 ,leid und ,s4 #abe4 ,schiller3 ,schillers sthetische ,erziehung #dj2 ,s4 im verschleierten ,bild zu ,sais #f2 im ,lied an die ,freude #ia2 in ,shakespeares ,schatten #ec2 das ,ideal und das ,leben #ec2 in den ,worten des ,glaubens #aai4 ,schlechtigkeit s4 ,bse4 ,schleiermacher #id f4 ,schnheit3 ,s4 bei ,plotin #ci1 #he2 ,s4 und ,leid #acc2 sittliche und schne ,entfaltung der ,menschennatur #ajb4 ,schpfung3 ,spezialproblem innerhalb der ,korrelation ,gott und ,welt #dg1 #ej2 ,erneuerung der ,erhaltung #dh2 ,begriff als ,problem der positiven ,s4 #e4 ,scholastik #ab f42 natrliche ,s4 im ,judentum und ,christentum #i4 s4 a4 ,mittelalterliche ,philosophie4 ,schopenhauer3 ,s4 ber das ,mitleid #gf4 ,schuld3 ,s4 und ,befreiung von ,s4 und ,shne #fe1 #fh1 #ha1 #hh4 ,schwche3 ,ethische ,schwchen und ihre ,erkenntnis #ed2 individuelle ,s4 und allgemein menschliche ,schwachheit #aaf4 ,schwrmerei3 ,s4 als ,ausartung des ,pessimismus #fe4 ,schwebe3 ,religion in der ,s4 zwischen ,erkenntnis und ,sittlichkeit #ajf2 ,sein der ,seele auf der ,s4 mit dem ,sein ,gottes #abb4 ,schwerpunkt3 ,gott der ,s4 in der ,korrelation mit dem ,menschen #acg4 ,seele3 ,das ,seelische als ,erweiterung des ,gttlichen in der ,religionsgeschichte #d f42 ,s4 der ,lebewesen #eb2 ,s4 und ,geist #fa2 ,s4 und ,natur des ,menschen #aje2 ,leib und ,s4 #ha1 #ij2 ,s4 als sittliche ,person #fa2 ,selbst der ,s4 #ii2 ,s4 und ,sehnsucht #ii2 ,s4 und ,liebe #ha2 ,reinheit der ,s4 #aja2 ,s4 und ,snde #fa2 ,errettung der ,s4 durch ,gott #aje2 ,s4 und ,religion #aje2 ,s4 und ,individualitt #ic2 ,gott ,erhalter der ,s4 #aje2 ,sein der ,s4 und ,sein ,gottes #abb2 ,s4 und ,unsterblichkeit #ej2 das unmittelbare ,leben der ,s4 bei ,natorp #aba2 ,seelengrund der ,religion in der ,philosophie #f4 ,sehen3 ,s4 und ,denken #bi4 ,sehnsucht3 ,religiser ,ursprung der ,s4 #ajj2 ,s4 erwirkt die ,korrelation zwischen ,gott und ,mensch #ajb2 ,s4 nach ,gott und ,mitleid mit dem ,menschen #ih2 ,s4 nach dem ,unendlichen #da2 ,kraft der ,s4 #aje2 ,religion als ,s4 nach ,liebe bei ,schleiermacher #ie2 ,s4 im ,sinne der alten ,psychologie #ajh4 ,sein3 ,grundbegriff des ,seins #bj ff42 ,grundlegung des ,seins als ,realitt durch die ,erkenntnis gesetzt #acg2 ,s4 der ,wissenschaft ,grundproblem der ,logik #ba2 das ,s4 in der ,scholastik #ac2 im ,pantheismus #bg2 wahrhaftes ,s4 bei den ,eleaten das ,denken1 bei den ,propheten die ,zukunft #cd2 ,jenseits des ,seins bei ,platon #cg2 ,s4 der ,natur #de1 #dh2 ,s4 und ,dasein #df2 ,s4 der ,sittlichkeit #fj2 ,gott als das ,s4 #bj ff41 #hj2 ,s4 und ,leben ,gottes bei ,maimonides #df2 ,s4 der ,seele und ,s4 ,gottes #abb4 s4 a4 ,substanz4 ,selbst3 ,s4 des ,menschen und der ,menschheit #eb f42 biologisches und ethisches ,s4 #eg2 religises und ethisches ,s4 #eh2 ,s4 als ,aufgabe #ei2 ,identitt des ,s4 im ,mitgefhl #hg2 ,gefhl und ,s4 #hi2 ,korrelation mit ,gott und ,s4 #hi2 ,s4 der ,seele #ii2 ,s4 in den ,psalmen #aja4 s4 a4 ,ich4 ,selbstndigkeit3 ,s4 der ,religion berhaupt s4 ,eigenart2 ,s4 der ,religion bei ,kant #ej2 ,s4 eines ,gliedes im ,system #db1 #dd2 ,s4 der sthetik #he f42 ,s4 des ,endlichen #acd2 selbstndige ,sittlichkeit des ,menschen #ff4 ,selbstarbeit3 ,sittliche ,s4 des ,menschen #ff4 ,selbstauflsung3 ,s4 der ,religion in ,ethik s4 ,ethiko-,theologie4 ,selbstbestimmung s4 ,autonomie4 ,selbstbewutsein3 ,s4 des ,geistes fngt mit den ,eleaten an #bd f42 ,s4 eine ,lcke in ,spinozas ,lehre von der gttlichen ,substanz #acd2 ,s4 des ,menschen in seiner ,einheit als ,seele und ,geist #fa2 ,sittliches ,s4 #eh2 ,s4 der ,gebrechlichkeit des ,individuums #ei2 ,mitmensch und ,s4 #gf4 ,selbsterkenntnis3 ,s4 sittlicher ,schwchen und der ,snde #ed1 #ef4 ,selbstheit3 ,unpersnliche ,s4 #aca4 ,selbstsucht3 ,s4 des ,individualismus #ee2 ,s4 als ,triebfeder des ,menschen im ,pessimismus #ei4 s4 a4 ,egoismus4 ,selbstvergtterung #ach4 ,selbstverwandlung3 ,s4 des ,individuums in die ,allheit #ef2 ,s4 des ,mitleids in ,kraft in der ,kunst #ia4 ,seligkeit3 ,s4 als absolute ,befriedigung der ,sehnsucht #aje4 ,sensualismus3 ,mystik und ,s4 #df2 ,reduktion der ,religion auf das primitiv ,sensuelle #ij4 s4 a4 ,sinneswahrnehmung4 ,sentimental3 ,antik und s4 #abi4 ,sinn3 ,kultur als ,s4 des ,menschenlebens bei den ,griechen #ge2 ,s4 des individuellen ,menschenlebens #ed2 letzter ,s4 der ,religion #acd2 ,s4 des ,weges der ,gnade #fe4 ,sinneswahrnehmung3 ,s41 ,wirklichkeit und ,dasein #df1 #acf2 vom ,geist unterschieden bei den ,eleaten #bd2 ,abkehr des ,denkens von der ,s4 #cc f42 ,individuum als einzelner ,gegenstand nicht wahrnehmbar #hf2 ,s4 und ,intuition #cj2 ,wahrnehmbarkeit ,gottes in der ,mystik #df4 ,sintflut #ea1 #if4 ,sittengesetz #eb1 #ei1 #ic1 #ajb1 #aag4 ,sittlich3 ,begriff des ,sittlichen und der ,ethik #ag2 ,realitt des ,sittlichen #cf2 ,realisierung des ,sittlichen #fj2 ,dasein und ,sittlichkeit #ea2 sittliche ,welt #bg2 sittliche ,arbeit #fa1 #fc f41 #aae2 sittliche ,stetigkeit #ef2 sittliche ,freiheit #fe2 es soll der ,sittlichkeit niemals an der ,menschenart mangeln #aaf2 sittlicher ,charakter #fh2 sittliche ,erfahrungen #abd2 sittliches ,individuum #eg2 sittliches ,selbstbewutsein #eh2 sittliche ,person #fa2 sittliche ,nte #ec2 sittliche ,schwchen #ed2 ,rhrung und ,sittlichkeit #ig2 sittliche ,erscheinung des gemeinen ,mannes #ajb2 sittliche ,entfaltung der ,menschennatur #ajb2 ,sittlichkeit und sthetisches ,gefhl #ig2 sittliche ,kultur im ,wechselverkehr der ,vlker #aci2 ,wandel der sittlichen ,vorstellungen #gj2 sittliche ,reformbestrebungen #abe2 ,religion und sittliches ,gefhl #ajb2 ,sittlichkeit als ,kriterium der ,religion #aai2 ,gott als ,brge fr die ,realitt des ,sittlichen #gh1 #ha1 #aja1 #ajc2 altbiblische ,sittlichkeit #abf2 ,sittlichkeit und ,religion bei den ,propheten und in den ,psalmen #ajj4 s4 a4 ,ethik4 ,skepsis3 ,mystik wider ,s4 #ajd2 ,s4 ,widerspruch zum ,gebet #ajd2 ,s4 im ,kohelet #bf4 ,sklave3 ,s4 und ,mitmensch #gf4 ,sokrates3 ,s4 und die ,ethik #aa2 der ,begriff #bh2 der ,begriff des ,menschen #cd2 das ,problem des ,guten #cd4 ,souvernitt3 ,s4 der ,kunst #ia4 ,sozial3 ,der ,mensch in seinem sozialen ,charakter #hj2 soziale ,idee des ,menschen #hb2 soziale und relative ,gemeinschaft #hc2 soziale ,grundtendenz der neuen ,zeit #aah2 soziales ,schicksal #aai2 soziale ,erweiterung des ,individuums #gf2 soziale ,humanitt #gh2 soziale ,wirklichkeit #gj2 prophetisch-messianischer ,sozialismus #ajj1 #abg2 ,sozialismus ,altisraels #gc2 religis-soziale ,menschenliebe #gi2 sozialpolitische ,aufgabe der ,religion #abj2 praktisches ,christentum #abe4 s4 a4 ,wirtschaft4 ,soziologie3 ,s4 im ,verhltnis zu ,ethik und ,religion #e2 die ,menschheit in ihrer soziologischen ,zweideutigkeit #ec4 ,spekulation3 ,religise ,s4 in ihrer wissenschaftlichen ,bedeutung #fe4 ,spinoza3 ,am ,abschlu der jdischen ,philosophie #ad2 ,einflu auf die deutsche ,philosophie der ,religion #ad2 deus sive natura #bg2 ,leugnung des ,zwecks #ch2 ,s4 ber das ,mitleid #gf2 ber die ,liebe bei ,gott #hj2 ,selbstbewutsein und gttliche ,substanz #acd4 ,sprache3 ,religise ,sprachkraft #ib2 ,liebe als ,bedrftigkeit im ,sprachgebrauche #hg4 s4 a4 ,hebrisch1 ,griechisch1 ,lateinisch4 ,staat3 ,s4 und ,gesellschaft #gc2 ,s4 und ,individuum #eb1 #aah2 ,staatenbund der ,vlker #ce1 #aci2 ,s4 bei den ,propheten #cc2 ,s4 bei ,platon #cd1 #eb4 s4 a4 ,politik4 ,stnde s4 ,armut4 ,stamm #fj4 ,statistik #fa4 s4 a4 ,moralstatistik4 ,staunen3 ,s4 als ,anfang der ,erkenntnis #hc4 ,stellvertretung3 ,stellvertretendes ,leiden des ,messias #abi2 ,stellvertretung in der ,wechselwirkung der ,vlker #aca4 ,stetigkeit3 ,sittliche ,s4 #ef4 ,stil3 ,s4 der alten ,bibel #ga4 ,stoff3 ,sittlichkeit als stoffliche ,voraussetzung des sthetischen ,gefhls #ig2 ,religion als ,stoff der ,kunst #abi2 desgl4 ,individuum #hg4 ,strafe3 ,s4 und ,snde #fh f42 ,s41 ,bue und ,erlsung #fi2 ,s4 und ,leid #fi1 #abg4 ,streben3 ,s4 zur ,allheit #ee2 ,mensch zu ,gott wie ,s4 zu ,gelingen #fg1 #aaf2 ,s4 nach ,erlsung #aae4 s4 a4 ,suchen1 ,verlangen4 ,subjekt3 ,s4 und ,objekt in der ,religionsphilosophie #b2 in der ,kunst #ace4 ,subjektivitt3 ,grenzen der ,s4 #aac2 subjektive ,motive #cd4 ,subreption3 ,s4 des religisen ,bewutseins im ,kunstgefhl #ia4 ,substanz #acd4 ,suchen3 ,unendlichkeit des ,suchens #abb4 s4 a4 ,streben4 ,shne s4 ,schuld4 ,snde3 ,s4 und ,strafe #fh2 ,s4 und ,vershnung #eg2 ,s4 und ,vergebung #fh2 ,s4 ein ,ferment der ,sittlichkeit #fe2 ,durchgang des ,menschen durch das ,sndenbewutsein #fe2 ,s4 und ,individuum #ee1 #ef1 #fb1 #ajc1 #aag2 ,s4 und ,leid im ,christentum #abe2 die ,s4 vor der ,tr 7,gen4 #d1 #g7 #ed2 jeder stirbt an seiner eignen ,s4 7,deut4 #bd1 #af7 #fa2 die ,seele sndigt 7,num4 #ae1 #bg7 #fa1 #ii2 ,snden der ,vter #fa2 ,reinheit der ,seele und heiliger ,geist gegenber der ,s4 #aje4 ,suffizienz3 ,ethische ,s4 des ,menschen #fb1 #ff4 ,symbol3 ,tod als ,s4 des ,leids #gj2 desgl4 ,armut #hj2 ,leid ,s4 fr das ,vergngliche #aca2 ,aufhren des ,krieges ,s4 des ,messianismus #ga2 das ,individuum nicht ,s4 der ,menschheit #ib4 ,system3 ,systematische ,begrndung der ,religion #aa1 #ae1 #ah1 #ij1 #ajg1 #aae1 #aba2 ,s4 und ,kultur #de1 #acc4 s4 a4 ,eigenart1 ,selbstndigkeit1 ,philosophie4 ,tabu #d4 ,talmud #aac4 ,tantaliden #fa4 ,tatsache3 ,t4 bei der ,induktion #a2 ,material als negative ,vorbedingung #e2 ,leid als ,t4 #fi f42 religise ,ergriffenheit als psychologische ,t4 #ig2 ,kultur als ,t4 #ach4 ,teleologie3 ,t4 bei ,aristoteles #ac2 ,naturteleologie #aje4 s4 a4 ,zweck4 ,terminologie #dg1 #hd1 #hg1 #hh1 #ajg4 ,testament1 ,altes und ,neues s4 ,bibel4 ,theodizee3 ,korrelation von ,gott und ,mensch als ,t4 #fi2 ,angelpunkt in der ,entwicklung des ,monotheismus #gd2 ,t4 und ,menschenleid #abe1 #aca1 #acb4 ,theologie3 ,t4 und ,religionsphilosophie #c1 #dc2 protestantische ,t4 und ,kantische ,ethik #c2 ,immanenz der ,philosophie in der ,t4 bei ,saadja und ,maimonides #ad1 #ajf2 ,t4 und ,logik #bb2 ,t4 und ,wissenschaft #aab2 ,t4 an den ,universitten #aad2 ,christusproblem in der modernen protestantischen ,t4 #fg1 #aae4 ,theorie3 ,theoretische ,einsicht und sittliches ,gefhl #ge2 ,verwandlung theoretischer ,erfahrung in praktisches ,gefhl #ff2 ,verschiedenheit aller ,wesen von mir fr den theoretischen ,blick #gf4 s4 a4 ,praxis4 ,these3 ,t4 und ,hypothese #bi4 ,tieropfer s4 ,opfer4 ,tod #gj4 ,toleranz #aac1 #abj1 #aci4 ,totalitt3 ,kein ,systemglied hat ,t4 zu beanspruchen #aaj4 ,totem #d4 ,tradition3 ,lebendige ,religiositt gegenber historischer ,t4 #ic2 ,autoritt der ,t4 #aaa1 #aag4 s4 a4 ,quellen4 ,trnen #ed4 ,tragdie3 ,t4 als ,mitschpferin der ,religion #ag2 ,verklrung des ,leids in der ,t4 #hh2 ,tantaliden #fa2 die ,t4 und der ,grundgedanke des ,christentums #ic4 ,transzendental s4 ,methodik4 ,transzendenz3 ,t4 bei ,platon #di2 ,t4 des ,guten im spteren ,griechentum #ch2 ,t4 ,gottes im ,judentum #ff2 ,grundlegung der ,t4 fr alles ,sein der ,erkenntnis #acg4 s4 a4 ,absolutheit4 ,treue3 ,bekenntnistreue #aai4 ,triebe3 ,t4 des ,begehrens #cd2 ,naturtriebe #aje4 ,trinitt #fg1 #aac1 #aae1 #ach4 ,troeltsch1 ,ernst3 ,gewiheit der ,religion #id4 ,tugend3 ,tugenden ersten und zweiten ,grades in der ,ethik #hc2 ,reichtum und ,t4 #gd4 ,typus3 ,t4 im ,kunstwerk #hf1 #ia1 #ih4 bergang3 4 von dem ,menschenbegriff der ,ethik zu dem der ,religion #eg f4 bergewicht3 4 eines ,systemgliedes zu vermeiden #aaj2 4 der ,religion ber alle geistigen ,krfte des ,menschen abgelehnt #aba2 desgl4 4 des ,leidens innerhalb der ,religion #acb4 berschritt3 4 von der ,ethik zur ,religion #fa4 bersetzung3 4 und ,urtext #aac4 ,umfang3 ,u4 der ,ethik und ,inhalt der ,religion #eh2 ,u4 der ,religion gegenber dem ,unendlichen #hi4 ,unbestimmtheit3 ,u4 des ,pantheismus #ie4 ,unendlichkeit3 ,begriffliche ,vieldeutigkeit des ,unendlichen #acc2 unendliche ,entwicklung des ,lebens #aje2 ,sehnsucht nach dem ,unendlichen #da2 unendliche ,zukunft #dh2 ,gefhl des ,unendlichen bei ,gott #ci2 unendliche ,aufgaben #abb2 ,u4 des ,suchens #abb2 ,erkenntnis als unendliche ,aufgabe #hj2 das ,unendliche als ,aufgabe #aba f42 ,u4 im ,mitleid #ih2 das ,unendliche gegenber dem religisen ,bewutsein #hi2 gegenber dem ,gefhl #id2 das ,unendliche in der ,kunst und im ,kunstwerk #hi1 #ia2 das ,unendliche in der ,kunst und die ,religion als ,kultur #abc2 ,u41 welche fr die religise ,korrelation des ,menschen mit der ,idee ,gottes sich bildet #ia4 ,ungebildete3 ,die sittliche ,erscheinung eines gemeinen ,mannes #ajb2 die ,religion der ,ungebildeten #acg4 ,universalismus3 ,u4 des sozialen ,gottes #gh4 ,universitten3 ,die ,theologie an den ,u4 #aad4 ,universum3 ,u4 fr ,gott #ai2 ,einzigkeit des ,universums bei den ,eleaten #bd2 pantheistische ,liebe zum ,u4 #ha2 ,u4 und ,gefhl bei ,schleiermacher #if2 ,u4 des sthetischen ,gefhls im ,kunstwerk objektiviert #if4 ,unmittelbare1 das3 ,das ,gefhl als unmittelbares ,bewutsein bei ,schleiermacher #ie2 ,unmittelbarkeit des ,lebens der ,seele bei ,natorp #aba4 s4 a4 ,intuition4 ,unschuld3 ,u4 und ,armut #gd2 ,u4 ,hiobs #abf2 leidende ,u4 im ,messianismus #abg f4 ,unsittlich3 ,unsittliche ,handlung #fh4 ,unsterblichkeit3 ,u4 bei ,kant #ej2 ,u4 als ,seele1 als ,idee des ,menschen #ej2 ,u4 als gttliche ,erhaltung der ,menschenseele #aje2 ,religion und ,u4 #ach4 ,unterordnung3 ,u4 zur ,einheit des ,bewutseins #aji f4 ,unterscheidung3 ,u4 und ,vereinbarkeit #gg f42 ,u4 und ,verbindung #ajf4 s4 a4 ,scheidung1 ,verschiedenheit4 ,unzulnglichkeit3 ,menschliche ,u4 gegenber der ,schwachheit #aaf4 ,urkunden s4 ,tradition4 ,ursprung3 ,u4 und ,begriff #e2 ,u4 der ,metaphysik #cg2 ,u4 der ,religion #cd1 #eh1 #hi2 historische ,ursprnge der ,religion #ic2 ,gott als ,u4 des ,daseins nach ,maimonides #dg2 ,u4 der ,sehnsucht #ajj4 ,urteil3 ,das ,u4 in der ,zwecksetzung #dg4 ,vater3 ,gott als ,v4 #ha1 #ia1 #ih4 ,verantwortlichkeit3 ,persnliche ,v4 #aah4 ,verbindung3 ,unterscheidung und ,v4 #ajf4 ,verehrung3 ,v4 als ethische ,vorbedingung zur religisen ,liebe #hb4 ,vereinbarkeit3 ,unterscheidung und ,v4 #gg f4 ,vereinigung3 ,v4 mit ,gott im ,pantheismus #aje2 ,vereinigungspunkt von ,religion und ,kunst #hi4 s4 a4 ,grenze4 ,vereinsamung s4 ,einsamkeit4 ,vererbung3 ,v4 von ,schuld und ,leid #fa1 #gc1 #ic1 #abf4 ,vergnglichkeit3 ,leid als ,gleichnis der ,v4 #abh f4 ,vergangenheit s4 ,zukunft4 ,vergebung3 ,snde und ,v4 #fh2 ,opferkultus und ,v4 #fb2 ,gott der ,v4 #fe4 ,vergeltung3 ,gttliche ,strafe als ,v4 der ,snde #fh1 #ii2 ,leid als ,v4 #gj4 ,vergleichung s4 ,ausgleichung4 ,vergottung3 ,v4 des ,menschen #ach4 ,verkehrung3 ,v4 des ,zielpunktes der ,menschheit #ed2 ,v4 der ,prinzipien #ei4 ,verklrung3 ,v4 des ,mitleids zur ,menschenliebe #gf2 ,v4 des leidenden ,menschen in der ,tragdie #hh2 als ,leiden verklrt die ,strafe ,gott und ,mensch #fi4 ,verlangen3 ,v4 nach ,gott #ii1 #ajc1 #aje1 #ach2 ,v4 im ,mitleid #ih2 ,armut #abg4 ,vermenschlichung3 ,v4 ,gottes #ff4 s4 a4 ,anthropomorphismus4 ,vermittlung3 ,v4 zwischen ,gott und ,mensch durch den ,logos bei ,philo #ac2 ,v4 der ,religion mit allen ,richtungen des ,kulturbewutseins #aba4 ,vernunft3 ,v4 als ,v4 der ,wissenschaft #ai2 ,religion innerhalb der ,grenzen der bloen ,v4 #aab4 ,verschiedenheit3 ,v4 aller ,wesen von mir fr den theoretischen ,blick #gf4 ,vershnung #eg1 #fe1 #acj4 ,vertrauen3 ,v4 auf ,gott #ajd f4 ,verwirklichung3 ,v4 des ,guten durch ,gott #fd4 s4 a4 ,realisierung4 ,vieldeutigkeit3 ,begriffliche ,v4 des ,unendlichen #acc4 ,volk3 ,staat und ,v4 bei den ,propheten #cc2 ,einschrnkung des ,volkes auf die ,frommen im ,deuterojesaia #abf2 sittliche ,kultur im ,wechselverkehr der ,vlker #aci2 leidende ,vlker #gd f41 #aca2 ,staatenbund der ,vlker #ce1 #aci4 ,volksbildung #aci4 ,volksschule #aci4 ,vollendung3 ,v4 der ,ethik durch die ,gottesidee #ea4 ,voranstellung3 ,v4 eines ,kulturwegs vor einem andern zu vermeiden #aji4 ,vorbedingung3 ,gemeinsame ,grundlage des wissenschaftlichen ,denkens ,v4 fr die ,religion #ah2 sittliches ,bewutsein ,v4 fr das sthetische #ia2 ,ethik als ,v4 der ,religion #hj2 ,material der ,religionsgeschichte als ,v4 des ,religionsbegriffs #e4 ,vorbereitung3 ,v4 der religisen ,liebe in der ,kunst #hg4 ,vorbild3 ,v4 ,christi #fg4 ,vorstze3 ,gedanken als ,v4 des ,denkens #bi4 ,vorsehung3 ,gttliche ,v4 gegenber ,leid und ,armut #ge1 #hj4 ,vorstufe3 ,strafe und ,leid als ,v4 der ,erlsung #fi4 ,wahrheit3 ,zwiefache und einzige ,w4 #f2 logischer ,sinn fr die ,w4 #id2 ,w4 als gemeinsamer ,zielpunkt aller systematischen ,richtungen #ah1 #aad2 ,idee als ,grundlegung der ,w4 #cf2 ,wahrheitsgrund und ,wahrheitsgehalt der ,religion #f1 #af1 #db1 #aai2 ,wahrheitsgehalt des ,dogmas #ic4 ,wahrnehmung s4 ,sinneswahrnehmung4 ,wechselverhltnis3 ,korrelation nicht schlechthin ,w4 #acg4 ,wechselstimmung1 ,wechselverkehr1 ,wechselwirkung der ,vlker #aca1 #aci4 ,weg3 ,seitenwege des ,kulturbewutseins #aji2 ,w4 der ,gnade #fe4 ,welt3 ,w4 als ,kosmos #bc2 ,gott und ,w4 #bf1 #dg1 #ea2 ,standpunkt des ,geistes zur ,w4 #bg2 ,welttreiben #abb4 ,weltfremdheit3 ,w4 der ,religion #gb4 ,weltgeschichte s4 ,geschichte4 ,weltordnung3 ,gttliche ,w4 #hj4 ,weltverachtung #aci4 ,wert3 ,w4 der ,begriffe ,sein und ,denken #bf2 ,unterschied im ,inhalt und ,werte zwischen ,logik und ,ethik #cg2 ,ewigkeitswert der ,realisierung des ,sittlichen #fj2 ,kulturwert der ,religion #aai2 ,w4 des ,eintritts ,gottes in das ,blickfeld des ,menschen #aag2 ,w4 des ,individuums in der ,allheit #ef2 ,lebenswerte #aci4 ,wesen ,gottes s4 ,gott4 ,wiedergewinnung3 ,w4 der ,sittlichkeit des ,individuums #aaf4 ,wiederherstellung3 ,w4 des ,individuums zur ,aufgabe der sittlichen ,freiheit #fe4 ,wille3 ,reiner ,w4 gegenber ,naturtrieben #aje2 ,w4 und ,religion #ij1 #ajf4 s4 a4 ,autonomie1 ,freiheit4 ,wirklichkeit3 ,abkehr des ,denkens von der ,w4 #bj--bb1 #cc f41 #dh2 ,w4 und ,sinneswahrnehmung #df2 ,w4 gegenber der ,einheit im systematischen ,begriffe ,gottes #acf2 ,gott als ,erhalter der ,w4 der ,natur #ea2 ,ethische ,abstraktion als ,gegenbild der ,w4 #fi2 ,w4 sittlicher ,erfahrungen und ,erlebnisse #abd2 ,w4 ein ,jammerbild der ,strafen ,gottes #fi2 politische und soziale ,w4 #gj2 ,wilh4 ,herrmann ber die ,w4 ,gottes #abd4 s4 a4 ,dasein1 ,realitt1 ,verwirklichung4 ,wirtschaft3 ,der wirtschaftliche ,grund des ,zusammenhangs der ,menschen #gc4 s4 a4 ,sozial4 ,wissenschaft3 ,begriff einer ,w4 #a1 #b2 ,wissenschaften und ,philosophie #b2 die ,logik immanent in aller ,w4 #h2 ,sein der ,w4 als ,grundproblem der ,logik #ba2 ,idee und wissenschaftliches ,denken #bi2 ,vernunft als ,vernunft der ,w4 #ai2 wissenschaftliche ,objektivitt #abj2 ,religion und ,w4 #bj1 #aaa f42 religise ,spekulation und ,w4 #fe2 ,mystik und ,w4 #aaa2 ,ansprche des ,gemts und wissenschaftliche ,wahrheit #aad4 ,wrde s4 ,menschenwrde4 ,xenophanes3 ,verknpfung von ,gott und ,welt1 ,denken und ,gott #bc f41 #be f41 #bg4 ,zeit s4 ,zukunft4 ,zerknirschung #fh4 ,ziel3 ,wahrheit als gemeinsamer ,zielpunkt aller systematischen ,richtungen #ah2 allgemeines ,z4 bei der ,induktion #a2 ,annherung an ,gott als ,z4 #ajf2 ,gott als ,z4 der sittlichen ,arbeit des ,menschen #fc2 ,brgschaft ,gottes fr das ,z4 dieser ,arbeit #ff2 ,auflsung in ,ethik als ,z4 der ,religion #db2 ,zielpunkt der ,menschheit #ed2 ,z4 bei der ,erziehung des ,menschengeschlechts #aci2 ,kultur als ,z4 bei ,aristoteles #ge4 ,zivilisation #ajb4 ,zorn3 ,z4 der ,gtter #cb4 ,zugehrigkeit3 ,z4 der ,tatsachen bei der ,induktion #a4 ,zukunft3 ,z4 als ,tempusform 7,exod4 #c1 #ac7 und in ,beziehung auf die ,gegenwart #bb2 ,z4 im ,messianismus #cc f42 ,zeit und ,z4 #bc1 #cc f42 ,zwecksetzung ,gottes fr die ,z4 des ,daseins #dh1 #ea4 ,zulssigkeit3 ,der ,begriff der ,religion als zulssiges ,problem im ,system der ,philosophie #dd4 ,zurckleitung3 ,z4 der ,sehnsucht auf das ,selbst der ,seele #ii4 ,zuversicht3 ,z4 als ,glaube 77 #ajd2 ,z4 in den ,psalmen #ii2 ,z4 bei den ,propheten 77 #aja2 ,z4 der ,erlsung #fg4 ,zweck3 ,korrelation und ,z41 ,begriffsbildung und ,zwecksetzung1 ,zwecksetzung und ,idee1 ,zwecksetzung ,gottes #dg1 #dh1 #di2 ,kant und die ,zweckidee ,gottes #ej2 ,leugnung des ,zwecks durch ,spinoza #ch2 ,z4 in der ,biologie #dh4 s4 a4 ,teleologie4 ,zweideutigkeit3 ,z4 des ,pantheismus #ff2 soziologische ,z4 der ,menschheit und ,schicksal #ec2 ,z4 im ,terminus des ,gefhls #hh4 s4 a4 ,doppelsinn4 ,zweifel3 ,z4 und ,glaube #ajd4 bersicht zur ,methodik4 ,absolutheit1 ,abstraktion1 ,abstufung1 ,adquatheit1 ,angleichung1 ,angliederung1 ,antinomie1 ,aufgabe1 ,ausgleichung1 ,bewutsein1 ,brgschaft1 ,deutung1 ,differenz1 ,doppelsinn1 ,durchgang1 ,ebenbrtigkeit1 ,eingliederung1 ,einigungsakte1 ,einordnung1 ,entdeckung1 ,erneuerung1 ,erweiterung1 ,erzeugung1 ,faktor1 ,gegenstndlichkeit1 ,geist1 ,gewhrleistung1 ,gleichartigkeit1 ,gliederung1 ,grenze1 ,grund-1 ,identitt1 ,induktion1 ,inhalt1 ,kombination1 ,korrelation1 konkret1 ,kultur1 ,leitung1 ,mangel1 ,modifikation1 ,nebenordnung1 ,neuheit1 ,partikularitt1 ,problem1 ,richtung1 ,scheidung1 ,schwebe1 ,schwerpunkt1 ,selbstverwandlung1 ,stoff1 ,subreption1 ,system1 ,tatsache1 ,terminologie1 ,totalitt1 bergang1 bergewicht1 berschritt1 ,umfang1 ,unterordnung1 ,unterscheidung1 ,ursprung1 ,verbindung1 ,vereinbarkeit1 ,vereinigung1 ,vermittlung1 ,voranstellung1 ,vorbedingung1 ,vorbereitung1 ,vorstufe1 ,wirklichkeit1 ,ziel1 ,zugehrigkeit1 ,zulssigkeit1 ,zurckleitung1 ,zweideutigkeit4 ,weimar -- ,hof-,buchdruckerei4 ,liste korrigierter ,druckfehler3 ,seite #b1 das und da vertauscht2 im ,original stand 444 denn es ist noch hinzuzunehmen1 das1 was im ,gebiete der ,philosophie entstanden war1 auf da der ,religion verpflanzt wurde4 ,seite #e1 ,komma hinter ,trugbild entfernt 7444 oder ob die ,idee ein ,trugbild ist 4447 ,seite #ac1 ,leerzeichen zwischen we und ,deoth eingefgt 7,emunoth we ,deoth drfte als ein aufzufassen und zu bersetzen sein37 ,seite #ae1 das durch da ersetzt 7444 ein lehrreiches ,symptom1 welches zeigt1 da zum mindesten die sthetik in ,gefahr kommt1 beseitigt oder verkrzt zu werden 4447 ,seite #ch1 ,transcendenz durch ,transzendenz ersetzt 7,so ist aus der ,selbstrechtfertigung der ,ideenlehre die ,transzendenz des ,guten entstanden47 ,seite #df1 von reinen ,sein ersetzt durch vom reinen ,sein 7444 obschon der ,ausgang vom reinen ,sein genommen wird47 ,seite #ee1 ,menschenloose durch ,menschenlose ersetzt 7,sollte man mit diesem ,menschenlose kein ,mitleid empfinden drfen87 ,seite #gh1 ,hhenpunkte durch ,hhepunkte ersetzt 7,auf diesem ,hhepunkte des ,messianismus sehen wir wieder die ,religion mit der ,ethik zusammengehen47 ,seite #gi1 ,aesthetik durch sthetik ersetzt 7,der ,konflikt1 der hierbei mit der sthetik einzutreten scheint1 soll hier noch nicht erwogen werden47 ,seite #id1 ,trltsch durch ,troeltsch ersetzt 7,man mu dann auf die offenbare ,zweideutigkeit verfallen1 die in der auf praktische ,unentbehrlichkeit und auf inneres ,verpflichtungsgefhl begrndeten ,gewiheit von ,troeltsch behauptet wird47 ,seite #ajb1 ,komma hinter darber eingefgt 7444 als vielmehr zugleich ,trauer darber1 da eine solche ,erscheinung absticht von der glatten ,einbildung der ,zivilisation47 ,seite #aje1 be-bezeichnet ersetzt durch bezeichnet 7,in ihr bezeichnet sich der ,unterschied von der pantheistischen ,vereinigung mit ,gott47 ,seite #ajg1 methodische durch methodischen ersetzt 7,durch welche methodischen ,mittel lt sich die ,eigenart als solche durchfhren1 ohne da sie den falschen ,schein einer eigenen ,selbstndigkeit annhme87 ,seite #aad1 selbsverstndlich ersetzt durch selbstverstndlich 7444 nicht allein fr das richtige ,verstndnis des neuen ,testaments ist sie selbstverstndlich1 sondern auch 4447 ,seite #aai1 dir ,erhaltung durch die ,erhaltung ersetzt 7,ohne diese ,hilfe der ,religion fr die ,erhaltung des ,individuums besteht die ,gefahr1 4447 ,seite #aba1 ,und durch und ersetzt 7444 magis amica veritas -- und unsere ,wahrheit ist die systematische ,begrndung der ,religion47 ,seite #abc1 ,komma am ,satzende durch ,punkt ersetzt 7,im ,kunstwerke deckt sich jene ,unendlichkeit mit dem ,ich des reinen ,gefhls47 ,seite #abc1 ,koheleth durch ,kohelet ersetzt 7,was nach ,kohelet vom ,ende des ,menschen gilt1 4447 ,seiten #abe1 #aca1 #acb1 ,theodicee durch ,theodizee ersetzt 7,die ,theodizee hat bei dieser ,frage ihre schwerste ,probe zu bestehen4 444 ,das geschichtliche ,bewutsein des ,menschen empfngt erst durch diese ,theodizee seine ,beruhigung und seine treibende ,kraft4 444 ,und diese absolute ,theodizee des ,leidens gilt nicht minder auch fr das ,leiden der ,vlker1 4447