---------------------------------------- ---------------------------- ,anmerkungen zur ,transkription ,kursiver ,text ist als kursiv markiert1 gesperrter ,text als gesperrt1 und ,fettdruck als fett4 #a-c fehlen im ,inhaltsverzeichnis4 ,das wurde mangels ,titeltexten so belassen4 ,die ,verzeichnisse am ,ende des ,werks wurden neu umgebrochen4 ,auf oberster ,ebene befinden sich die ,stdtenamen4 ,die ,gebudenamen darunter sind eingerckt4 ,architekturangaben zu ,gebuden stehen hinter den ,gebudenamen4 ,im ,gebude befindliche ,kunstwerke sind darunter erneut eingerckt4 ,gebudenamen sind gesperrt1 ,knstlernamen fett angegeben4 ,diese ,markierung wurde ergnzt1 soweit sie fehlte4 ,nhere ,angaben zu nderungen befinden sich am ,ende des ,texts4 ---------------------------------------- ---------------------------- ,,handbuch der ,,kunstgeschichte4 ,zum ,gebrauche fr ,knstler und ,studirende und als ,fhrer auf der ,reise4 ,von ,dr4 ,a4 ,h4 ,,springer1 ,privatdocent der ,kunstgeschichte an der ,bonner ,universitt4 ,mit einem ,vorwort von ,prof4 ,dr4 ,fr4 ,th4 ,vischer in ,tbingen4 ,mit #ic ,illustrationen1 einer chromo-lithographischen ,tafel und einem kunsthistorischen ,wegweiser auf der ,reise durch ,deutschland1 ,italien1 ,spanien1 ,frankreich1 ,niederlande und ,england4 ,,stuttgart3 ,rieger'sche ,verlagsbuchhandlung4 7,a4 ,benedict47 #ahee4 ,buchdruckerei der ,rieger'schen ,verlagshandlung in ,stuttgart4 ,vorwort4 ,um jeden ,schein einer eiteln ,patronatsmiene von mir abzuwenden1 erzhle ich schlicht1 wie es kommt1 dass ich dieses ,werk mit einem ,vorworte begleite4 ,ich hatte vor ,jahren zugesagt1 die ,geschichte der bildenden ,knste fr die ,neue ,encyklopdie der ,wissenschaften und ,knste zu bearbeiten1 wenn meine ,aesthetik vollendet wre2 als ich erkannte1 wie weit sich dies noch in die ,jahre ziehen werde1 wurde von der ,verlagshandlung auf meinen ,rath ,herr ,dr4 ,springer gebeten1 die ,aufgabe zu bernehmen4 ,dem ,wunsche der ersteren1 dass ich als eine ,art von ,ersatz fr meine ursprngliche ,verpflichtung ein ,vorwort zu dem ,werke gebe1 erklrte ich mich bereit zu entsprechen1 weil mir der wissenschaftliche ,geist und ,standpunkt des ,herrn ,verfassers aus frherem persnlichem ,austausch und aus seinen ,kunsthistorischen ,briefen hinlnglich bekannt war1 um eine ,leistung zu erwarten1 die ich mit ,worten der ,uebereinstimmung begleiten knne2 doch gab ich mein ,versprechen nicht frher1 als bis ich mich mit ihm selbst darber verstndigt hatte1 dass er in meiner ,zugabe keinerlei ,ausdruck vornehmthuenden ,protektorats1 sondern nur einen ,akt freundschaftlichen ,zusammenwirkens erkennen werde4 ,strenge ,erforschung des ,gegenstandes ist ein ,grundzug der geistigen ,bestrebungen unserer ,zeit4 ,wir wollen uns in keinem ,gebiete mehr mit allgemeinen ,vorstellungen begngen4 ,ebenso stark dringt aber unsere ,bildung auf ,allseitigkeit1 auf die berschauende organische ,idee1 welche das ,verschiedene1 das ,entgegengesetzte gerecht und unbefangen anerkennt und einreiht4 ,der ,allseitigkeit darf am wenigsten das rein ,menschliche1 die lebendige ,erkenntniss des ,kunstlebens der ,vlker fehlen4 ,die ,schwere der ,aufgabe1 den beiden grossen ,forderungen der ,zeit zu gengen1 drckt auch den humanistischen ,studien der ,gegenwart einen ,zug tiefen1 gemessenen historischen ,ernstes auf4 ,nun erwchst aber eine neue ,schwierigkeit durch eine andere wohlbegrndete ,richtung der ,gegenwart3 den ,drang nach ,verbreitung der cht menschlichen ,cultur2 die esoterische ,wissenschaft soll sich fr weite und weitere ,kreise erschliessen und doch nicht oberflchlich werden1 sondern ihr ernstes ,angesicht1 ihren grndlichen ,blick bewahren4 ,wie weit liegen hinter unserer ,kunstwissenschaft1 selbst der im guten ,sinne populren1 bereits jene kurzen enthusiastischen ,vorstellungen1 mit denen sich die classische und romantische ,stimmung der frheren ,jahrzehnte unseres ,jahrhunderts noch begngte6 ,ja es knnte1 da der ,einzelforschung noch so viel zu thun bleibt1 der ,versuch berhaupt unrthlich scheinen1 das bis jetzt ,erkannte bereits in ein ,gesammtbild zusammenzufassen4 ,dennoch hat der deutsche ,geist wohl gethan1 den ,drang nach dem ,allgemeinen1 der ihm mit besonderer ,kraft inwohnt1 nicht lnger zurckzustellen4 ,die ,durchforschung des ,stoffes gelangt ja nie zum ,ende1 und es kommt nur darauf an1 dass der ,moment richtig erfasst werde1 wo sie des sicheren ,materials so viel gegeben hat1 dass die grossen historischen ,entwicklungsgesetze ergrndet1 verfolgt1 ohne zu fhlbare ,lcken durchgefhrt werden knnen4 ,frisch und entschlossen griff ,franz ,kugler in die ,zeit und schenkte der deutschen1 der europischen ,literatur die erste allgemeine ,geschichte der ,malerei1 dann die erste universale ,kunstgeschichte1 welcher er jetzt die ,geschichte der ,baukunst folgen lsst4 ,neben dem noch unvollendeten ausfhrlicheren ,werke des tief und sinnig eingehenden ,schnaase behaupten ,kuglers ,schriften ihren ,werth im besten ,sinne der guten ,popularitt als treffliche ,handbcher4 ,das ,werk1 das hier der ,oeffentlichkeit bergeben wird1 will1 wie es sich von selbst versteht1 diesen hchst verdienstvollen ,leistungen eines reichen1 bedeutenden ,talents1 welche1 untersttzt durch den ,anschauungs-,apparat des ,bilder-,atlasses1 unserer ,nation einen ,schatz von sthetischer ,bildung zugefhrt haben und weiterhin zufhren werden1 nicht ,concurrenz machen2 es hat sich die besondere ,aufgabe gestellt1 die ,geschichte der bildenden ,knste in eine noch gedrngtere ,form zusammenzufassen1 concis genug1 um selbst auf der ,reise als nicht belastender1 lehrreicher ,begleiter zu dienen1 oder1 wenn man eine ,vergleichung aus untergeordneter ,sphre nicht missdeuten will1 es wird jenen comprimirten ,speisen hnlich sein1 die als ,reiseproviant nicht beschweren und am ,herde doch zu einer ,flle krftiger ,nahrung aufquellen4 ,ein ,ortsverzeichniss durfte daher hier noch weniger1 als in ,kuglers ,kunstgeschichte1 fehlen2 mit der grndlichsten ,bemhung ausgearbeitet1 fgt es zur zeitlichen ,uebersicht die rumliche ,orientirung1 zur ,geschichte die ,periegese1 und das ,werk dient so als gewissenhafter ,cicerone4 ,unter diesem ,titel hat ,burckhardt in derselben ,weise die italienische ,kunst behandelt2 er erzhlt uns1 er entwickelt vielmehr in der gediegensten ,krze die ,geschichte der italienischen ,kunst1 und auf jedem ,schritte ffnen sich in der ,halle des ernsten ,lehrvortrags ,pforten1 durch die wir zur ,anschauung der ,kunstwerke selbst hinaustreten4 ,diesem ,werke1 das1 jede leere ,allgemeinheit1 jede ,phrase mit haarscharfem ,messer abschneidend1 in den wenigsten ,worten den reichsten ,inhalt gibt1 jedes ,prdikat mit mnnlicher ,reife abwgt und aus der warmen ,tiefe der ,anschauung den urtheilenden ,gedanken in der gemessensten ,abkrzung heraufarbeitet1 stellt sich wrdig das vorliegende zur ,seite4 ,die ,aufgabe war noch ungleich schwerer3 es umfasst nicht nur die ,geschichte aller bildenden ,knste1 sondern auch in allen ,kulturlndern der neueren ,zeit1 und zwar1 um den praktischen ,zweck nicht zu verfehlen1 auf noch knapperem ,raume4 ,die grossen ,haupt-,epochen1 die ,style1 die ,schulen1 die ,meister sollten charakterisirt werden und zugleich kein bedeutenderes ,kunstwerk1 noch sein ,ort ungenannt bleiben3 der ,krper der ,kunstgeschichte im gedrngtesten ,auszug und ihre ,seele1 ihre innersten bewegenden ,federn und ,gesetze sollten uns vorgefhrt1 aufgeschlossen werden4 ,massenhafte ,studien mussten gemacht1 die ,resultate neuerer und der neuesten1 bis jetzt noch wenig bentzten ,entdeckungen1 kritischen ,untersuchungen mussten zur ,anwendung gebracht und doch oft in eine halbe ,zeile1 ja ein ,wort zusammengepresst1 der lange ,weg1 der zu ihnen fhrte1 mit schwerer ,entsagung versteckt werden4 ,man sieht leicht1 mit welcher unendlichen ,schwierigkeit die ,bewegung zwischen jenen beiden ,aufgaben zu kmpfen hatte1 eine ,bewegung1 der zugleich das ,ziel ihrer ,linie auf wenig ber #bj ,bogen gemessen war4 ,es ist vorauszusehen1 dass von entgegengesetzten ,seiten unzufriedene ,stimmen sich erheben werden3 die ,einen werden klagen1 dass nicht genug ,allgemeines gesagt1 dass die ,hauptlichter nicht stark1 die ,charakteristiken nicht ergiebig genug seien1 die ,andern1 dass nicht genug historischen ,stoffes gegeben worden2 ,beide1 weil jeder der beiden ,standpunkte bersehen wird1 dass auch dem andern gengt werden musste4 ,ich meines ,theils gestehe1 dass ich dem rothen ,faden1 der durch die ,kunstgeschichte geht1 vollere ,farbe1 den grossen ,epochen und nationalen ,richtungen schrfere ,beleuchtung ihrer ,stylgegenstze1 zum ,theil auch den ,schulen und ,meistern nachdrcklichere ,lichtpunkte der ,charakterschilderung gewnscht htte1 aber ich bescheide mich vollstndig1 zu meinen1 dass ich vermocht htte1 dieser ,seite der ,aufgabe umfassender zu entsprechen und gleichzeitig mit so grndlicher ,kenntniss1 so vielseitigem ,quellenstudium1 so scharfer ,durchforschung des ,materials dem weicheren ,kerne den straffen geschichtlichen ,krper so wohlsitzend1 so fest1 so krnig anzugiessen4 ,der ,beweis liegt vor1 dass die grssere ,sparsamkeit1 welche der ,verfasser auf der ,seite des ,allgemeinen sich aufgelegt hat1 nur ein ,akt mnnlicher ,enthaltung ist3 wer die grossen nationalen und individuellen ,charaktere der ,kunstgeschichte so warm zu entwickeln1 die ,blthe der ,kunst auf ihre ,wurzeln im klimatischen1 anthropologischen1 politischen1 sozialen1 religisen ,vlkerleben so lebendig zurckzufhren weiss1 wie der ,verfasser in seinen kunsthistorischen ,briefen1 der darf erwarten1 dass man erkenne1 wie hier nur dem ,geiste der strengsten ,objektivitt ein freies ,opfer gebracht ist1 darf ,denjenigen1 der die allgemeinen ,grundzge gelster1 selbststndiger entwickelt betrachten will1 auf die eigene frhere ,leistung verweisen4 ,so mge dies ,werk als ernster ,fhrer recht ,viele in die ,kunst einweihen1 ,eingeweihten in willkommener ,krze und ,wohlordnung ihren geistigen ,besitz zusammen und dem versagenden ,gedchtniss immer neu vorhalten1 den reisenden ,kunstfreund begleiten und usserlich und innerlich orientiren1 ,denen1 die sich zu leicht mit allgemeinen ,vorstellungen begngen1 ein mnnlicher ,mahner zur schlichen ,grndlichkeit1 ,denen1 die sich zu leicht empirisch in der ,breite des ,stoffs verlieren1 zur ,energie der zusammenfassenden ,idee4 ,tbingen im ,august #ahee4 ,fr4 ,vischer4 ,vorwort des ,verfassers4 ,ich habe dem ,vorwort des ,hrn4 ,prof4 ,vischer nur ,weniges hinzuzufgen4 ,um dem ,wunsche des ,verlegers nach rascher ,vollendung des ,werkes zu gengen1 musste ich zwar lngst begonnene ,arbeiten weit zurckschieben1 und meinen ,studienkreis pltzlich ndern1 ich musste ,gebiete durchwandern1 welche ich bloss zu meiner eigenen ,belehrung1 nicht um ,andere zu unterweisen1 wiederbetreten wollte4 ,doch unterzog ich mich der ,mhe mit redlichem ,eifer4 ,als ,lehrer fhlte ich seit ,jahren das ,bedrfniss eines gedrngten1 leicht zugnglichen ,handbuches der ,kunstgeschichte4 ,auch dnkte es mir eine dankbare ,aufgabe1 der ,ratlosigkeit des ,publikums1 wenn es im ,angesichte lterer ,kunstwerke steht -- und das ist heutzutage bei dem erweiterten ,verkehre und der allgemeinen ,reiselust oft genug der ,fall -- zu ,hlfe zu kommen1 ihm die ,mittel an die ,hand zu geben1 wie die ,empfindung zu einem ,urtheile geschrft1 bestimmter gefasst1 in ihrer ,unklarheit berichtigt werden kann4 ,trotz der nicht unbegrndeten ,klage ber den verfallenden ,geschmack1 den getrbten ,schnheitssinn in der ,gegenwart1 habe ich dennoch von den ,zeitgenossen die gute ,meinung3 ,es fehle meistens nur an der sicheren ,grundlage und an usseren ,kenntnissen1 um die irrigen ,anschauungen und thrichten ,urtheile zu verbessern4 ,diese ,grundlage wird hier geboten4 ,in ,folge dessen musste nothwendig die ,mittheilung von ,thatsachen berwiegen1 die eingehende ,betrachtung in die tieferen ,wandlungen der ,phantasie im ,laufe der ,zeiten zurcktreten4 ,auch ein usserer ,grund gebot diese ,beschrnkung4 ,es ist zwar ein grsseres ,verbrechen1 ,andere abzuschreiben1 es ist aber gewiss ein rgeres ,laster1 sich selbst zu kopiren4 ,ich habe eben den ,versuch1 das ,kunstleben der ,vergangenheit in seinem allgemeinen historischen ,zusammenhange zu schildern1 vollendet4 ,ist der ,versuch gelungen1 so werden ihn die ,leser schon unmittelbar zur ,hand nehmen2 habe ich das ,ziel verfehlt1 so werde ich es nicht besser treffen1 wenn ich den ,leser zwinge1 den gleichen ,weg mit mir noch einmal zu wandern4 ,wnschenswerther als die ,erweiterung des ,textes schien mir die ,vermehrung der ,illustrationen4 ,da dieselbe jedoch die weite ,verbreitung des ,buches gehindert htte1 so musste darauf ,verzicht geleistet werden4 ,ich trste mich mit dem ,gedanken1 dass der treffliche ,kunstatlas ,voit's und ,guhl's unter meinen ,lesern viele neue ,freunde finden wird4 ,dann habe ich die ,sparsamkeit der ,illustrationen in dem vorliegenden ,buche nicht zu bedauern4 ,das ,urtheil1 ,vieles htte in dieser ,schrift besser und anders1 das ,eine ausfhrlicher1 das ,andere gedrngter dargestellt werden knnen1 unterschreibe ich willig4 ,whrend der ,arbeit1 ja whrend der ,drucklegung selbst wurden ununterbrochen neue1 nicht selten wichtige ,entdeckungen bekannt4 ,sie alle einzutragen1 war ich gern bereit1 doch wann wre das ,buch druckfertig geworden8 ,ich kann daher nur versprechen3 ,sollte das ,handbuch sich die dauernde ,gunst des ,publikums erwerben und ein neuer ,abdruck benthigt werden1 so werde ich es besser machen4 ,bonn1 im ,september #ahee4 ,a4 ,h4 ,springer4 ,inhalt4 ,die ,anfnge der ,kunst4 4 #a-i4 ,die ,anfnge der ,baukunst4 ,seite 4 #d4 ,tumuli1 ,topen1 ,pyramiden #d 4 #e4 ,steinaltre #h 4 #f4 ,feengrotten und ,steinkreise #i ,die ,anfnge der ,bildnerei4 4 #g4 ,steinpfeiler1 ,gebaute ,thierbilder #aj 4 #h4 ,bildersteine und ,idole #aa ,die ,anfnge der ,malerei4 4 #i4 ,bilderschrift #ac ,die ,kunst des ,alterthums4 4 #aj-fh4 ,a4 ,der ,orient4 #a4 ,die assyrische ,kunst4 4 #aj-ah4 4 #ab-ac4 ,assyrische ,architektur #af 4 #ad-ag4 ,assyrische ,bildnerei und ,malerei #bb 4 #ah4 ,grabmonumente #bi #b4 ,die persische ,kunst4 4 #ai-bb4 4 #bj4 ,die ,ruinen von ,persepolis #ca 4 #ba4 ,die ,ruinen von ,pasargad #cc 4 #bb4 ,grabmonumente #cd #c4 ,die gyptische ,kunst4 4 #bc-bi4 4 #bd4 ,monumente von ,unter- und ,mittelgypten #ch 4 #be4 ,monumente von ,theben #ci 4 #bf4 ,monumente von ,nubien #db 4 #bg-bh4 ,aegyptischer ,tempel- und ,grabbau #dc 4 #bi4 ,aegyptische ,bildnerei und ,malerei #df #d4 ,die ,kunst in ,vorderasien4 4 #cj-cc4 4 #ca4 ,phnikische ,kunst #ea 4 #cb4 ,jdische ,kunst #ed 4 #cc4 ,die ,monumente in ,phrygien und ,lycien #ee ,b4 ,die ,kunst des klassischen ,alterthums4 #a4 ,hellas4 4 #cd-di4 4 #cd4 ,die ,anfnge der hellenischen ,kunst #eh 4 #ce-dj4 ,die hellenische ,baukunst #fa 4 #da4 ,die ,monumente #fi 4 #db4 ,die ,anfnge der hellenischen ,plastik #gc 4 #dc4 ,die ginetische1 altattische1 sikyonische und argivische ,schule #ge 4 #dd4 ,pythagoras und ,myron #gg 4 #de4 ,phidias #gh 4 #df4 ,polyklet #ha 4 #dg4 ,skopas1 ,praxiteles und ,lysipp #hc 4 #dh4 ,die ,schulen von ,pergamus und ,rhodos #hf 4 #di4 ,vasenbilder #hh 4 #ej4 ,hellenische ,malerei #ic #b4 ,etrusker und ,latiner4 4 #ea-ee4 4 #ea4 ,die ,baukunst der griechischen ,colonien #ig 4 #eb4 ,grberbau #ih 4 #ec-ed4 ,bildnerei und ,malerei #ii 4 #ee4 ,die ,anfnge der rmischen ,kunst #ajb #c4 ,rom4 4 #ef-fa4 4 #eg-ei4 ,baukunst #aje 4 #fj4 ,bildnerei #aaa 4 #fa4 ,malerei #aac #d4 ,das christliche ,alterthum4 4 #fb-fh4 4 #fc4 ,die ,katakomben #aag 4 #fd4 ,die altchristlichen ,basiliken #aai 4 #fe-fg4 ,die ,monumente #abb 4 #fh4 ,bildnerei und ,malerei #abf ,die ,kunst des ,mittelalters4 4 #fi-ib4 ,a4 ,der ,orient4 #a4 ,die ,kunst des ,buddhaismus und der ,sassaniden4 4 #fi-ga4 4 #fi4 ,buddhaistische ,monumente in ,indien #abh 4 #gj4 ,chinesische ,bauten #acc 4 #ga4 ,sassanidenkunst #acc #b4 ,die ,kunst des ,islams4 4 #gb4 4 #gb4 ,monumente im ,oriente1 ,aegypten1 auf ,sicilien und in ,spanien #ace #c4 ,byzantinische ,kunst4 4 #gc-gd4 4 #gc4 ,baukunst #adc 4 #gd4 ,malerei und ,bildnerei #adh ,b4 ,das ,abendland4 #a4 ,die germanischen ,vlker im ersten christlichen ,jahrtausend4 4 #ge-gf4 4 #ge4 ,baudenkmler #aea 4 #gf4 ,bildnerei und ,malerei #aeg #b4 ,die ,architektur des christlichen ,mittelalters4 4 #gg-he4 4 #gg4 ,system der romanischen ,architektur #aei 4 #gh4 ,system der germanischen oder gothischen ,architektur #afe 4 #gi4 ,monumente in ,frankreich #agb 4 #hj4 ,monumente in ,spanien und ,portugal #age 4 #ha4 ,monumente in ,grossbritannien #agf 4 #hb4 ,romanische ,monumente in ,deutschland #agh 4 #hc4 ,gothische ,monumente in ,deutschland #ahd 4 #hd4 ,monumente in ,italien #ahi 4 #he4 ,dekorative ,architektur #aic #c4 ,bildnerei und ,malerei4 4 #hf-ib4 4 #hf-hg4 ,monumente #aid 4 #hh-hi4 ,styl und ,symbolik #bjg 4 #ij4 ,prager und ,klner ,schule #bji 4 #ia4 ,italienische ,bildnerei #bab 4 #ib4 ,italienische ,malerei #bac ,die ,kunst des ,,xv4 und ,,xvi4 ,jahrhunderts4 4 #ic-aac4 ,a4 ,die italienische ,kunst4 #a4 ,baukunst4 4 #id4 ,der ltere ,renaissancestyl #bbj 4 #ie4 ,der ,renaissancestyl des #af4 ,jahrhunderts #bbc #b4 ,bildnerei4 4 #if4 ,oberitalienische ,plastik4 ,die ,lombardi #bbh 4 #ig4 ,ghiberti und seine ,zeitgenossen #bbi 4 #ih4 ,michelangelo ,buonarroti #bcf #c4 ,malerei4 4 #ii4 ,uebersicht der ,entwicklung der ,malerei im #ae4 ,jahrhundert #bdj 4 #ajj4 ,masaccio und seine ,schule #bdd 4 #aja4 ,leonardo da ,vinci #bdg 4 #ajb4 ,fra ,bartolomeo und die ,florentiner am ,anfange des #af4 ,jahrhunderts #bea 4 #ajc4 ,die umbrische ,schule #beb 4 #ajd4 ,raphael ,santi #bed 4 #aje4 ,michelangelo ,buonarotti #bfa 4 #ajf4 ,correggio #bfc 4 #ajg4 ,venetianische ,schule #bfe ,b4 ,die ,kunst diesseits der ,alpen4 4 #ajh4 ,die ,kunstschulen zu ,dijon und ,tournay4 ,die ,eyck'sche ,schule #bgb 4 #aji4 ,der ,kupferstich und ,holzschnitt #bhj 4 #aaj4 ,die nieder- und oberdeutschen ,schulen4 ,die ,nrnberger ,bildnerei #bhc 4 #aaa4 ,drer1 ,holbein d4 ,j4 und ,cranach d4 4 #bij 4 #aab4 ,die ,kunstschule von ,tours4 ,spanien #bif ,c4 ,der ,renaissancestyl ausserhalb ,italien4 4 #aac4 ,die ,schule von ,fontainebleau4 ,spanien4 ,die deutschen ,lnder #bih ,die ,baukunst im ,,xvii4 und ,,xviii4 ,jahrhundert4 4 #aad4 ,der ,jesuitenstyl4 ,bernini und ,borromini4 ,styl ,louis ,,xiv4 #cjc ,die ,bildnerei im ,,xvii4 und ,,xviii4 ,jahrhundert4 4 #aae4 ,italienische ,sculpturen4 ,die ,schule von ,versailles #cjg ,die italienische ,malerei im ,,xvii4 ,jahrhundert4 4 #aaf4 ,die ,naturalisten und ,eklektiker4 ,caravaggio und ,caracci #caa 4 #aag4 ,florentiner und ,neapolitaner #cag 4 #aah4 ,ausgang der italienischen ,kunst #cba ,die franzsische ,malerei im ,,xvii4 ,jahrhundert4 4 #aai4 ,n4 ,poussin1 ,lesueur1 ,lebrun4 ,c4 ,poussin1 ,claude ,lorrain #cbb ,die spanische ,malerei im ,,xvii4 ,jahrhundert4 4 #abj4 ,die ,schulen von ,madrid und ,sevilla #cbe ,die niederlndische ,malerei im ,,xvii4 ,jahrhundert4 4 #aba4 ,rubens und seine ,schule #cca 4 #abb4 ,rembrandt und die hollndischen ,sittenmaler #ccg 4 #abc4 ,die ,landschaftsmalerei #cda 4 #abd4 ,schlussbetrachtung #cdd ,kunst-,wegweiser durch ,deutschland1 ,frankreich etc4 nach dem ,alphabete der ,stdte #cdg ,erklrung der ,bildtafel4 ,zum besseren ,verstndnisse der 44 #dj und #hg1 welche von der ,polychromie der ,architektur handeln1 wurden in der ,bildtafel ,beispiele der vielfarbigen ,bemalung von ,baugliedern und ganzen ,bauwerken zusammengestellt4 ,die beiden ,sulenkapitle deuten die ,anwendung der ,polychromie in der gyptischen ,architektur an1 und sind ,wilkinson's ,customs and ,manners of the ancient ,egyptians entlehnt4 ,in dem ,dachbaue des dorischen ,tempels wurde das von ,kugler und ,strack festgestellte ,system der ,polychromie beibehalten4 ,sind auch die ,meinungen ber das ,maass der ,farbe an antiken ,bauwerken noch immer getheilt1 so bleibt dennoch das angefhrte ,system am meisten empfehlenswerth1 nicht allein1 weil es unseren ,vorstellungen von dem ,schnheitssinne der ,alten vollkommen entspricht1 sondern auch1 weil es mit den ,zeugnissen der antiken ,schriftsteller und mit den vorhandenen ,resten am besten sich vereinigt4 ,die ,skizze der gothischen ,polychromie ist nach einer ,originalaufnahme des ,inneren der ,pariser ,sainte ,chapelle angefertigt worden4 ,bei der ,restauration dieses mittelalterlichen ,schatzkstleins fanden sich noch so viele und so deutliche ,reste der ursprnglichen ,bemalung vor1 dass dieselbe mit vollkommener ,treue und ,genauigkeit erneuert werden konnte4 ,bemerkenswerth ist der rhythmische ,wechsel in der ,bemalung4 ,die ,hauptdienste1 welche in ,verbindung mit zwei ,nebendiensten als ,gewlbetrger fungiren1 sind wechselweise blau mit goldenen ,lilien und roth mit kleinen ,thrmen 7fleurs de lys und chteau de ,castille bilden die ,wappenzeichen ,ludwig des ,heiligen7 bemalt1 so dass eine feste ,regel durch die reiche ,polychromie sich hindurchzieht2 nur die beiden ,pfeiler der ,westseite1 welche den ,eingang einschliessen1 weisen an demselben ,dienste sowohl das eine wie das andere ,ornament auf3 ,lilien im blauen ,felde wechseln mit ,thrmen im rothen ,felde ab4 ,dass auch dieser ,abweichung eine verstndige ,regel1 ein krftiges ,gefhl fr ,symmetrie zu ,grunde liegt1 bedarf keines ,beweises4 ,die ,eingangsseite enthlt die beiden ,dekorationsschemata vereinigt1 welche in der ,lngenrichtung auseinander treten und in lebendiger ,weise sich fortbewegen4 ,jede andere ,anordnung htte das ,gefhl fr ,harmonie verletzt4 ,der gleiche knstlerische ,sinn fr ,harmonie spricht sich in dem ,farbenverhltnisse aus1 in welchem die bemalten ,skulpturen zur polychromen ,architektur stehen1 wie berhaupt durch die vollstndige ,bemalung des ,inneren und die glnzende ,fenstermalerei eine gewisse ,einheit gewahrt wird4 ,die ,anfnge der ,kunst4 4 #a4 ,reich verzweigt und mannigfaltig sind ,gegenstand und ,aufgabe der ,kunstgeschichte1 unter welchem allgemeinen ,namen der ,sprachgebrauch die ,geschichte der bildenden ,knste1 nmlich der ,baukunst1 ,bildnerei und ,malerei begreift4 ,sie soll die ,erscheinungen des ,schnen in ihrer zeitlichen ,bewegung darstellen1 die innere nothwendige ,entwicklung des knstlerischen ,ideales schildern1 die ,lebensgeschichte der einzelnen ,kunstgattungen liefern2 sie soll aber auch gleichzeitig von der ,phantasiethtigkeit der mannigfachen ,vlker ein anschauliches ,bild entwerfen1 und den ,zusammenhang derselben mit den brigen geschichtlichen ,lebenskreisen aufweisen4 ,auf solche ,weise steht die ,kunstgeschichte sowohl mit der ,aesthetik als ihre ,ergnzung und ,wahrheit1 wie mit den kulturgeschichtlichen ,disziplinen in ,verbindung4 ,die verschiedenartigen ,wechselbeziehungen schliessen keineswegs die innere ,einheit der ,kunstgeschichte aus1 noch setzen sie dieselbe zu einem blossen ,aggregate sthetischer ,lehrstze und historischer ,thatsachen herab1 da die rumliche und zeitliche ,entwicklung des ,kunstlebens und die allmlige ,entfaltung der ,schnheitsbegriffe bis zur hchsten ,vollendung sich aneinander legen und vollkommen decken4 ,dennoch bleibt die ,ausfhrung der ,kunstgeschichte auf solcher wahrhaft weltgeschichtlichen ,grundlage wegen unserer lckenhaften empirischen ,kenntnisse erst der ,zukunft vorbehalten4 ,seit einem ,menschenalter hat sich die ,summe der kunstgeschichtlichen ,thatsachen mindestens verdoppelt1 in ,niniveh ist eine neue ,kunstwelt aus dem ,schutte herausgegraben worden1 in ,bezug auf die gyptischen ,denkmler haben wir kaum erst den ,standpunkt der staunenden ,neugierde verlassen1 ja selbst hinsichtlich der doch so vielfach bearbeiteten griechischen und mittelalterlichen ,kunst befinden wir uns erst im ,zeitalter der ,entdeckungen4 ,so lange dieselben nicht abgeschlossen sind1 bleibt unsere kunstgeschichtliche ,erkenntniss fragmentarisch1 ganz abgesehen von den ,schwierigkeiten1 welche auch dann noch die verschiedene sthetische ,wertschtzung der ,denkmler der exakten ,behandlung der ,wissenschaft entgegenstellen wird4#a 4 #b4 ,gleich die erste ,frage nach den ,anfngen der ,kunstthtigkeit1 nach dem historischen ,ursprunge der ,kunst1 lsst keine vollkommen gengende ,antwort zu4 ,es lsst sich nicht der ,zeitpunkt1 auch nicht das ,volk angeben1 welches zuerst seiner ,phantasie einen usseren ,ausdruck verlieh1 ,kunstwerke schuf4 ,jene ,kunstthtigkeit1 welche wir als den ,anfang unserer ,kunst zu betrachten gewohnt sind1 d4 h4 in welcher die antike und weiter die mittelalterliche ,kunst wurzeln1 wie etwa die assyrische oder die gyptische1 setzt selbst wieder eine lngere ,kunstbung voraus1 und ist keineswegs der absolute ,anfang der ,kunst4 ,jene rohen formlosen ,produkte der unentwickelten ,volksphantasie hingegen1 welche in ,wahrheit den ersten und ursprnglichsten ,kunstregungen beigezhlt werden mssen1 stehen wieder weder rumlich noch zeitlich mit den folgenden ,entwicklungsstufen im ,zusammenhange4 ,eine streng geschichtliche ,ableitung des spteren vollendeten ,kunstlebens im ,oriente aus den ersten ,keimen und ,anstzen zu ,kunstschpfungen ist daher nicht mglich4 ,immerhin lsst sich aber der ,ursprung und der stetige ,entwicklungsgang der ,kunst versinnlichen1 wenn man von folgenden verhltnissmssig richtigen ,voraussetzungen ausgeht3 ,das eigenthmliche ,wesen1 welches die ,kunstthtigkeit der einzelnen ,vlker und der verschiedenen ,zeitalter offenbart und welches auf die verschiedenen geographischen ,einflsse1 auf die mannigfaltige ,volksnatur1 auf die bald so1 bald anders gestaltete historische ,stellung1 ,tradition u4s4w4 zurckgefhrt werden muss1 besteht am ,anfange des ,kunstlebens nicht4 ,der ,ursprung und die erste ,entwicklung der ,kunst ist bei allen ,vlkern die gleiche4 ,wenn wir also auch bei den ,vlkern1 welche am frhesten eine hhere ,kunstentwicklung besitzen1 auf die wahren und ursprnglichen ,kunstanfnge nicht stossen1 so knnen wir doch die letzteren von anderen ,volksstmmen borgen1 bei welchen es bei dem blossen ,anfange und ,ansatze blieb1 welche nach ,jahrtausenden noch die ,bildungsstufe wiederholen1 die in anderen ,rumen1 unter gnstigeren ,verhltnissen schon lngst berwunden und vergessen ist4#b 4 #c4 ,drftig und armselig genug sind die ,anfnge der ,kunst4 ,um sie kennen zu lernen1 mssen wir namentlich an der ,hand neuerer ,reisenden ferne ,rume durchschweifen1 die ,kunsterzeugnisse der ,polarnomaden1 der ,sdseeinsulaner mit den ,spuren altamerikanischer ,bildung1 mit den ,resten celtischer ,denkmler bunt mischen1 die ,bibel1 ,homer1 ,herodot mit modernen ,antiquaren und ,geographen vergleichen4 ,eine ,phantasiethtigkeit in dem spter gltigen ,sinne des ,wortes ist nicht vorhanden2 die ,stelle von ,kunstwerken vertreten einfache ,erinnerungszeichen und ,gedchtnissmale4 ,zufllig und usserlich stehen sie mit ,gedanken in ,verbindung1 der ,inhalt wird willkrlich in sie hineingetragen1 nicht mit ,nothwendigkeit aus ihnen herausgeschaut1 die ,form und ,gestalt ist nicht frei gebildet1 oft nur zufllig gefunden1 oder wenigstens ganz nothdrftig unter der menschlichen ,hand umgearbeitet2 das ,seltsame1 ,schreckenerregende reizen die ,sinnlichkeit mehr1 als das einfach ,schne und ,erhabene1 und bilden die ersten sthetischen ,kategorien4 ,dazu kommt noch die ,unfhigkeit1 die einzelnen ,kunstgattungen zu trennen und jede derselben mit festen ,grenzen zu umschreiben4 ,plastische und architektonische ,werke gehen unvermerkt ineinander ber1 im ,angesicht einzelner ,kunstprodukte ist die ,entscheidung1 ob sie zur ,architektur oder ,bildnerei gerechnet werden sollen1 oft eben so schwierig1 wie die ,einordnung niedrigst gestellter ,organismen unter das ,thier- oder ,pflanzenreich4 ,die ,malerei besteht zuerst als wirkliche ,bildschrift2 die ,architektur begngt sich mit der ,nachbildung ungegliederter ,naturkrper1 wie ,hgel1 so dass auch das ,natur- und ,kunstprodukt unterschiedslos ineinanderfallen4 ,die nchsten ,stufen ber die rohen ,massenbauten1 ,bildsteine und ,bildschriften hinaus zeigen dann nicht den ,fortgang zur bersichtlichen architektonischen ,gliederung1 zur ausdrucksvollen1 scharfen ,krperbildung1 sondern erdrcken die ,grundformen durch berladene ,zierathen4 ,ehe noch ,architektur und ,plastik eine hhere ,entwicklung erklimmen1 blht schon eine ppige1 nicht selten vollendete ,ornamentik4 ,sie ist der ,ausdruck der aus der ursprnglichen ,erstarrung erwachten1 unruhig gewordenen ,phantasie1 welche sich noch nicht zum klaren ,ernste gesammelt hat1 in ein endloses ,spiel sich verluft1 durch usseren ,glanz und ,reichthum blenden will4 ,ueber diese und hnliche ,entwicklungsstufen hinauszukommen1 gelingt nicht allen ,vlkern4 ,wo aber gnstige geographische ,bedingungen die regsame ,volksnatur untersttzen1 da zeigt sich auch bald eine ,scheidung der ,kunstgattungen1 und in jeder derselben eine stetige1 innere ,entwicklung1 die ,kunstwerke reden eine offene ,sprache1 und verbergen nicht ihren ,gedankengehalt hinter einer fremdartigen1 zuflligen ,form1 sie tragen das ,geprge einer individuellen ,schpfung an sich1 und streben deutlich die ,schnheit1 die beseelte ,form an4 ,dann erst stehen wir nicht mehr in der ,vorhalle1 sondern im innersten ,heiligthume der ,kunst4 4 #d4 ,auf dem ,gebiete der ,baukunst gewahren wir die ersten und einfachsten ,spuren knstlicher ,thtigkeit4 ,einfachere1 gleichzeitig aber auch rohere ,kunstwerke als die gewhnlich ber einem ,grabe oder zu ,ehren ,verstorbener errichteten ,erdhgel1 tumuli1 lassen sich nicht mehr denken4#c ,dies erklrt auch ihre ,verbreitung ber den ganzen ,erdkreis1 selbst bei den ungebildetsten ,vlkern4 ,bei den ,kaffern und ,hottentotten wollen sie ,sparmann und ,barrow bemerkt haben1 wie ,pallas bei den ,samojeden1 ,ostiaken2 sie kommen in ,syrien 7bei ,aleppo71 in den ,steppen der ,ukraine1 in ,skandinavien1 ,bhmen1 im westlichen ,europa vor und werden jenseits des ,ozeans in endloser ,zahl von den grossen ,seen im ,norden angefangen durch das ,stromgebiet des ,mississippi bis zum ,la ,platastrom gefunden4 ,in ,ohio allein zhlt man an zehntausend2 rckwrts in unserer ,geschichte begegnen wir denselben in der ,bibel1 in der ,ilias und ,aeneide2 neben den ,pyramiden dienten sie den ,bewohnern von ,meroe als ,grabdenkmal1 sie waren den alten orientalischen ,vlkern eben so wohl bekannt1 als den ,griechen und ,italienern4 ,sie bilden die unterste ,kunststufe1 wenn sie vereinzelt1 oder in unregelmssigen ,haufen stehen und aus blosser ,erde aufgeschttet sind4 ,als ,fortschritt muss man die ,bentzung von grsserem ,gestein zu ihrer ,errichtung1 ihren ,bau aus ,werksteinen anstatt der blossen ,erdanhufung 7wie z4 ,b4 bei den tumuli in ,afghanistan71 und endlich die regelmssige ,gruppirung derselben betrachten4 ,eine solche soll nrdlich vom ,nicaraguasee bei ,juigalpa entdeckt worden sein4 ,viele ,meilen weit angelegte ,laufgraben erweitern sich in ,zwischenrumen zu elliptisch ausgehhlten ,pltzen1 welche in regelmssigen ,abstnden mit #e-f ,fuss hohen ,steinhgeln besetzt sind4#d ,hier bilden die tumuli also nur ein einzelnes ,glied eines grsseren ,bauwerkes4 ,auch die tumuli in ,afghanistan sind in den meisten ,fllen ,nebenbauten1 welche nebst ,felsenhhlen das ,zugehr zu den gleich nher zu beschreibenden ,topen bilden4 ,dass ihre ,errichtung nicht in eine arische ,urzeit zu legen ist1 zeigt bereits ihre gegliederte ,form4 ,sie zerfallen in einen ,unterbau und eine ,kuppel1 wie der nebenstehende ,durchschnitt 7,fig4 #a7 ergibt1 und bergen im ,innern oft regelmssig angelegte ,kammern4 ,ueberhaupt ist der kegelfrmige ,stein oder ,erdhgel der ,ausgangspunkt fr zahlreiche ,bauwerke1 namentlich im ,oriente1 so zunchst fr die ,tope oder ,stupa1 in ,indien1 besonders hufig angetroffen westlich vom ,indus1 zwischen ,peschaver und ,kabul4#e ,seit der ersten ,entdeckung einer ,tope #agid bei ,benares und namentlich seit der ,gesandtschaftsreise ,elphinstones nach ,kabul #ahjh hat sich die ,kenntniss dieser ,bauten vielfach erweitert4 ,eine ,tope besteht aus einem cylindrischen ,krper1 welcher auf einer breiten ,plattform aufsitzt und in einer meist gedrckten ,kuppel endigt4 ,ob sich ber der letzteren nicht noch ein thurmartiger ,aufsatz erhob1 lsst sich an den vorhandenen ,topen nicht ermitteln1 ist aber durch die ,vergleichung mit kleinen im ,inneren der ,topen aufgefundenen ,specksteinmodellen wahrscheinlich gemacht4 ,der cylindrische ,mittelkrper -- das unterscheidende ,merkmal einer ,tope vom ,tumulus -- ist mit einer ,pfeilerstellung 7,fig4 #b7 umgrtet1 oder durch schachbrettartige ,zierathen ausgezeichnet1 berhaupt der ussere ,steinmantel1 der sich um den massiven inneren ,kern legt1 mit grosser ,sorgfalt gearbeitet4 ,die ,topen sind ein ,mantelbau1 eine ,tope wird von einer anderen umschachtelt 7,fig4 #c71 die ,trennungslinien scharf bezeichnet4 ,die ,bestimmung der keineswegs durch ein hohes ,alter bemerkenswerthen ,topen 7man hat in ihnen ,sassaniden- und byzantinische ,mnzen aus dem fnften ,jahrhundert gefunden7 war die eines ,reliquienschreines4 ,aus der natrlichen ,vorliebe1 in der ,nhe der ,reste buddhistischer ,heiligen zu ruhen1 erklrt sich das ,vorkommen der zahlreichen ,grabhgel in der ,umgebung der ,topen4 ,diese ,bestimmung des ,reliquienschreines theilen die ,topen mit den brigens auch in der ,form verwandten ,dagops 7,fig4 #d74 ,sie bilden entweder das ,heiligthum buddhistischer ,tempel 7,ellora7 oder stehen selbststndig da 7,ceylon7 und werden zu einer gewaltigen ,hhe und mit grossartiger ,pracht aufgefhrt4 ,die sog4 ,pagode bei ,rangun im ,birmanenreiche z4 ,b4 steigt bei einem ,umfange von #acee' zu einer ,hhe von #cjj' empor4 ,der ,form der ,dagops wird ausdrcklich eine symbolische ,bedeutung verliehen4 ,in der ,kuppelwlbung spricht sich der sansra1 der wechselnde ,kreislauf der ,dinge aus1 der ,sonnenschirm darber 7,fig4 #d7 versinnlicht den ,himmelskreis#f oder auch den heiligen ,feigenbaum1 unter welchem einst ,buddha in seligen ,schlummer versank4 ,illustration3 ,fig4 #a4 ,tumulus von ,br ,robt bei ,jellalabad4 ,illustration3 ,fig4 #b4 ,tope von ,kotpur4 ,illustration3 ,fig4 #c4 ,durchschnitt der ,tope von ,kotpur4 ,illustration3 ,fig4 #d4 ,buddhistischer ,dagop4 ,in der ,bestimmung mit den ,grabhgeln1 in der ,bauweise namentlich auch mit den ,topen verwandt sind die berhmten gyptischen ,pyramiden4 ,auch sie sind nach ,lepsius umfangreichen ,untersuchungen ein ,mantelbau1 d4 h4 eine kleine in ,abstzen aufsteigende ,pyramide bildet den ,kern1 um welchen sich allmlig mehrere ,steinmntel herumlegten2 die ,stufen des ussersten ,mantels wurden dann verkleidet und so die strenge ,pyramidenform gewonnen4 ,diese theils aus ,nilziegeln1 theils aus ,werksteinen errichteten1 orientirten ,knigsgrber1 deren ,inneres ,grabkammern und ,steinsrge birgt1 sind sowohl in ,aegypten 7am linken ,nilufer von ,abu ,roasch bis nach ,dahschur1 bei ,lischt1 ,meidum1 in ,fayum7 wie in ,aethiopien 7,dschebel ,barkal1 ,nuri1 ,assur1 ,naga7 zu ,hause1 wechseln in ihren ,maassen in hohem ,grade -- die ,cheopspyramide misst #gee' 7#gbd' nach ,perring7 im ,umfange1 und #dfa' 7#dce' nach ,perring7 in senkrechter ,hhe -- und gehen in ihrer ,bauzeit von der dritten ,manethonischen ,dynastie bis auf die griechische und rmische ,herrschaft herab4 ,das hchste ,alter beanspruchen zwei ,steinpyramiden bei ,dahschur 7,akanthus72 jene von ,gizeh stammen aus dem ,jahre #eaba1 die jngste pharaonische am ,moerissee aus den ,jahren #baib-bjea vor unserer ,zeitrechnung2 die ,pyramiden von ,meroe rhren dagegen erst aus der griechischen ,periode her4 4 #e4 ,ein anderer mchtiger ,keim zu ,bauformen tritt uns in den ,felsen- und ,steinaltren entgegen4 ,in der einfachsten ,gestalt erscheinen dieselben als abgeplattete ,bergkuppen1 welche ,pausanias in ,griechenland erwhnt 7,apesus bei ,nemea71 oder aus unbehauenen ,steinen auf ,bergen errichtete ,steinaltre1 wie sie ,moses den ,israeliten vorschreibt4 ,aus einzelnen ,steinen zusammengesetzte ,opferaltre1 so dass zwei oder mehrere aufrecht gestellte ,blcke eine grosse ,tafel sttzen1 kommen unter dem ,namen ,lichaven und ,dolmen in der ,bretagne 7,locmariaquer1 ,kerdaniel1 ,carnac u4 s4 w47 in ,anjou1 ,puy de ,dme1 bei ,namur1 in ,england vor1 und werden auf die ,celten zurckgefhrt4 ,eine reichere ,entwicklung gewann der ,altarbau in den ,stufenpyramiden1 deren oberste ,platte mit einem ,altare oder ,tempel bekrnt war4 ,diese ,form trug der ,birs ,nimrud westlich vom ,euphrat1 im ,umkreise ,babylons1 7der ,nimrodspalast der ,araber1 der ,kerker ,nebukadnezars bei den ,juden1 der babylonische ,thurm bei lteren ,reisenden7 wenigstens an der einen ,seite an sich2 die andere ,seite fiel nach ,layard's ,vermuthung vertikal 787 ab und war gleich den babylonischen ,palsten bemalt 7,fig4 #e74 ,illustration3 ,fig4 #e4 ,birs ,nimrud von der ,ostseite nach ,layard's ,restauration4 ,gleiche ,bildungen fand ,layard westlich von ,mosul bei ,abou ,khamera1 ,mokhamur u4 s4 w4 vor4#g ,auch die mexikanischen ,teokallis aus der ,aztekenperiode 7u4 #aajj u4 ,z47 besitzen die gleiche ,gestalt2 auch sie steigen in ,abstzen zur ,hhe von #ej ,fuss und darber empor1 und haben auf der ,plattform ,tempel1 ,hallen oft von bedeutendem ,umfange1 wenn auch selten von grosser ,hhe4 ,die ,gliederung ist in vielen ,fllen reich belebt und namentlich der ornamentale ,theil 7,zickzacklinien1 ,mander1 verschlungene ,bnder1 ,kassetten7 bermssig bedacht4 ,sie finden sich in grosser ,zahl von anderen ,bauten umgeben in ,mexico1 ,veracruz 7,papantla1 ,fig4 #f71 ,oaxaca1 ,chiapa1 ,yukatan u4 s4 w4 vor1 haben aber bis jetzt keine ausfhrlich technische ,untersuchung erfahren4#h ,illustration3 ,fig4 #f4 ,teokalli von ,papantla in ,veracruz4 4 #f4 ,illustration3 ,fig4 #g4 ,feengrotte bei ,tours4 ,wenn die bisher betrachteten ,bauwerke3 ,hgel1 ,pyramiden1 ,altre1 ,massenbauten darstellen1 ohne eine ,scheidung des inneren ,raumes von der usseren architektonischen ,hlle zuzulassen1 so sind andere ,bauwerke1 bei aller ,rohheit in der ,anlage1 dadurch bemerkenswerth1 dass das ,steinwerk einen inneren ,raum als ,umwallung mehr oder weniger regelmssig umschliesst1 also der ,bau in einen usseren und inneren sich gliedert4 ,die einfachste ,form des ,gliederbaues sind die celtischen ,feengrotten1 erweiterte ,dolmen 7,fig4 #g72 ,decke und ,wand sind geschieden1 ebenso ein ,eingang angedeutet und das ,innere 7bei ,ess unweit ,rennes7 zuweilen in zwei ,kammern getheilt4 ,noch reicher ist die ,anordnung der ,steinkreise 7cromlech1 stonehenge71 welche nicht allein in ,england1 in der ,bretagne und in ,deutschland 7bei ,helmstedt7 vorkommen1 sondern auch nach ,meadow ,taylor's ,mittheilungen#i in ,dekkan bei ,heiderabad angetroffen werden4 ,concentrische ,steinringe1 die einzelnen ,steine zu ,pfeilern bearbeitet und mit wagrechten ,steinen belastet1 umschliessen einen inneren ,raum1 das ,heiligthum1 wo hnliche ,kreise isolirte ,steinpfeiler umgeben4 ,die berhmtesten ,denkmler dieser ,gattung sind der ,stonehenge bei ,salisbury 7,fig4 #h7 und der von einem ,wallgraben eingeschlossene und mit ,pfeileralleen verbundene ,cromlech bei ,abury 7,fig4 #i74 ,den ,beginn des eigentlichen ,tempelbaues versinnlichen auch die heiligen ,sttten der ,sdseeinsulaner1 ,morai4 ,ein grosser regelmssiger ,platz mit ,korallenplatten gepflastert und von ,prellsteinen oder einem hlzernen ,zaun umgeben1 fhrt zur ,behausung des ,gottes1 einer kleinen ,htte1 in welcher das ,gtzenbild bewahrt wird4 ,illustration3 ,fig4 #h4 ,stonehenge bei ,salisbury4 ,illustration3 ,fig4 #i4 ,cromlech von ,abury4 4 #g4 ,die ,anfnge der ,plastik sind nicht weniger roh und ungebildet1 als die ersten ,keime der ,baukunst4 ,auch hier beginnt die ,kunstthtigkeit mit der ,errichtung gestaltloser ,gedchtnisszeichen1 welche aus der ,naturwirklichkeit aufgegriffen und von der ,menschenhand unangetastet gelassen werden4 ,hier kann man nicht wie bei der vorgeschrittenen ,bildnerei ,material und ,form unterscheiden1 das ,eine fllt mit dem ,andern zusammen1 das noch ungeformte ,material gibt auch schon die ganze ,form4 ,derartig sind die celtischen ,steinpfeiler 7,menhir oder ,peulvan7 in der ,bretagne u4 a41 welche theils isolirt1 theils in grossen ,haufen 7#abjj bei ,carnac7 vorkommen oder als ,sinnbilder der ,gottheit den ,mittelpunkt der ,steinkreise bilden4 ,die ,steinpfeiler sind wieder die ,grundlage einer ausgedehnten ,klasse von ,denkmalen1 wie der gyptischen ,obelisken1 die vom architektonischen ,standpunkte eben nur regelmssig zugehauene ,steinpfeiler sind1 auch wenn ihre ,bedeutung von dem ,sinne der celtischen ,menhir abweicht1 und der indischen ,lwensulen am ,jamuna1 in ,allahabad1 bei ,bakhra1 zu ,ehren ,buddhas von ,aoka errichtet1 #dj ,fuss hoch1 mit ,inschriften versehen und auf dem ,lotoskapitl mit einem ,lwen geschmckt4 ,illustration3 ,fig4 #aj4 ,gebaute ,thierbilder in ,wisconsin4 ,man kann darber streiten1 ob diese ,monolithen zur plastischen oder architektonischen ,gattung gehren2 auf eine wirkliche ,vermischung beider ,gattungen1 auf eine gebaute ,plastik stsst man am ,mississippi und in ,wisconsin4 ,grosse ,gruppen von aufgeworfenen ,thiergestalten3 ,vgel1 ,frsche1 ,schildkrten1 ,schlangen u4 s4 w4 mit ,hgeln vermischt1 wie sie die nebenstehende ,zeichnung 7,fig4 #aj7 versinnlicht1 erheben sich hier in der ,nhe der ,flsse1 gleich den ,mounds ,zeugniss gebend von einer untergegangenen amerikanischen ,cultur4 4 #h4 ,illustration3 ,fig4 #aa4 ,bildstein vom ,huronsee4 ,die abnorm gestalteten ,bume1 welche bei den ,ostiaken1 durch ,form oder ,farbe ausgezeichnete ,geschiebe1 welche bei den ,arabern 7,kaabastein7 verehrt werden1 sind bereits ein weiterer ,fortschritt in der ,bildnerei1 da hier die ,aufmerksamkeit auf eine auffallende ,form gelenkt ist1 ein ,bild gesucht wird1 nur dass dasselbe1 wie bei den bekannten ,bildersteinen1 nicht von ,menschen geschaffen1 sondern von aussen angenommen wird4 ,unter ,bildersteinen versteht man ,gerlle1 welches durch eigenthmliche ,formen1 namentlich durch eine entfernte ,aehnlichkeit mit menschlichen ,zgen 7,fig4 #aa7 sich auszeichnet1 und nachdem die menschliche ,hand durch ,striche und ,farbe nachgeholfen1 als ,werk der ,geister verehrt und in den ,htten oder am ,wasser aufgestellt wird4 ,die ,bildersteine sind sowohl bei den ,indianern ,nordamerikas unter dem ,namen ,schingabawossin wie bei den ,nomaden in ,nordasien im ,gebrauche4 ,die letzteren besitzen aber nicht allein ,bildersteine1 sondern fertigen auch ausgestopfte mit ,kleidern behangene ,gtzenpuppen1 an welchen die bildende ,kraft der ,phantasie zum erstenmale sich selbststndig versucht4 ,wir treten aus dem ,kreise des ,unfrmlichen in jenen des ,missgeformten4 ,alle ,gestalten aufzuzhlen1 welche diesen niedrigsten ,kreis der eigentlichen ,bildnerei bevlkern1 und die verschiedenartigen ,gtzen zu beschreiben1 bei welchen der religise ,sinn in der symbolischen ,bedeutung fr die missgestaltete ,form vollkommenen ,ersatz findet1 wrde uns zu weit fhren1 da hnliche ,gebilde berall wiederkehren1 bei allen ,vlkern1 in allen ,zeiten zu ,hause sind4 ,nachdem die ,plastik in ihrer inneren ,entwicklung ber sie hinausgeschritten ist1 hat ihr ,dasein keine kunstgeschichtliche ,bedeutung mehr4 ,doch darf man nicht ,alles1 was uns als missgeformt erscheint1 einfach aus der ,unzulnglichkeit der bildenden ,phantasie der ,barbaren erklren4 ,die ,idole von den ,sandwichsinseln 7,fig4 #ab7 z4 ,b41 welche uns durch das ,missverhltniss der einzelnen ,glieder1 die riesigen ,helme1 die fratzenhaften ,kpfe erschrecken1 sind nicht ohne ,absicht so verzerrt worden4 ,das ,schreckhafte lag im ,plane des ,knstlers und musste wiedergegeben werden1 sollte das ,bild dem ,begriffe des ,gottes entsprechen2 bei der ,ausarbeitung selbst aber wurden die ,mittel1 durch welche z4 ,b4 der neuseelndische ,krieger den ,feind in ,furcht versetzen will1 nachgeahmt1 also ein gewisser ,realismus der ,darstellung beobachtet4 ,noch viel deutlicher gewahrt man das gleiche ,streben in den neuentdeckten ,denkmalen in ,centralamerika 7,honduras1 ,guatemala1 ,nicaragua74 ,die piedras antiguas am ,nicaraguasee hat namentlich ,squier einer genaueren ,untersuchung unterworfen4 ,sie befinden sich auf der ,insel ,momotombita1 in ,subtiaba1 ,pensacola1 ,zapatero1 und obzwar von den ,missionren vielfach zerstrt und verstmmelt1 und gegenwrtig im ,walddickicht vergraben1 lassen sie doch noch ihre ursprngliche ,beschaffenheit erkennen4 ,es sind diese wahrscheinlich am ,fusse der ,teokallis aufgestellten ,basaltstatuen meist von ansehnlicher ,grsse1 mit ,riesenkpfen versehen1 die oft wieder von einem ,thierrachen umschlossen werden1 die ,zungen bis zur ,brust ausgereckt1 der ,mund offen1 und eben im ,begriff ein ,herz zu verzehren -- jedenfalls ein ,ausdruck der furchtbarsten ,hsslichkeit4 ,die naturalistischen ,zge in der ,darstellung lassen sich jedoch nicht verkennen4 ,noch haben die ,indianer beim ,sitzen dieselbe hockende ,stellung1 welche an den piedras antiguas ausnahmslos bemerkt wird2 die ,darstellung der ,kultusgebruche ist vollkommen treu1 die ,kpfe sind berdies streng individualisirt1 scharf umrissen und mit den ,adlernasen und hohen ,backen vortreffliche ,meister des nationalen ,typus4 ,dass ,arme und ,beine bei denselben nur leise angedeutet1 dagegen die ,geschlechtstheile stark betont werden1 ist ein ,zug1 der mit grosser ,uebereinstimmung an allen alterthmlichen ,skulpturen wahrgenommen wird4 ,illustration3 ,fig4 #ab4 ,idol von den ,sandwichsinseln4 4 #i4 ,der ,anfang der ,malerei ist die frmliche ,bilderschrift4 ,die ,gestalten gelten nicht fr sich1 sondern sind bloss sinnliche ,zeichen fr ,vorstellungen2 demgemss wird auch die ,form nur angedeutet und ohne ,rcksicht auf ,schnheit so weit ausgefhrt1 als es die ,deutlichkeit verlangt4 ,noch heutigen ,tages bedienen sich die ,indianer ,nordamerikas1 allerdings durch den ,gebrauch abgeschliffener1 mechanisirter ,bildzeichen1 um ihre ,vorstellungen schriftlich niederzulegen1 und malen ,stze1 wie wir ,buchstaben schreiben4#aj ,die mexikanischen ,hieroglyphen sind nicht phonetisch1 wie die gyptischen1 sondern wahre ,bilderschrift1 in der ,inkasprache dasselbe ,wort 7quellccanni7 daher fr ,malen und ,schreiben im ,gebrauche4 ,mit dieser ,bilderschrift in der ,form verwandt1 ebenfalls nmlich abgekrzte ,gestalten gebrauchend1 sind die mit zahlreichen ,figuren in ,hellroth bemalten ,felsen am ,nihapasee 7,nicaragua7 7,fig4 #ac7 und die beschriebenen ,felsen von ,masaya4#aa ,die ,felswand ist geglttet und mit roh eingeschnittenen ,contouren von figrlichen und symbolischen ,gestalten gnzlich berdeckt4 ,illustration3 ,fig4 #ac4 ,bemalte ,felsen am ,nihapasee4 ,ob die nahe gelegenen ,felsmalereien von ,s4 ,catarina wirklich ,tanzgruppen enthalten1 steht dahin4 ,mit dieser ,bildschrift hngt sowohl die ,ornamentenmalerei zusammen1 welche sich bei halbgebildeten ,vlkern in so reichem ,maasse entwickelt1 dass vor der ,flle des ,nebenwerkes die organischen ,grundlinien der ,gestalt zurcktreten1 wie die gemeisselten ,chroniken der ,assyrer und ,aegypter4 ,dieser ,uebergang von der ,malerei zur ,reliefdarstellung darf nicht ,wunder nehmen1 da auf einer gewissen ,kunststufe beide ,gattungen zusammenfallen1 die eine durch die andere ersetzt und 7bei gefrbten ,reliefs7 untersttzt wird4 ,die ,kunst des ,alterthums4 ,a4 ,der ,orient4 #a4 ,die assyrische ,kunst4 4 #aj4 ,mit der ,entwicklung des religisen und staatlichen ,lebens geht die ,steigerung der knstlerischen ,thtigkeit ,hand in ,hand4 ,die ,pracht des religisen ,kultus1 der ,glanz der ,herrscherwohnung erhlt durch die bildenden ,knste einen vollendeten ,ausdruck1 und diese dadurch nicht allein zahlreiche ,aufgaben1 sondern auch eine innige und bewusste ,verbindung mit den hchsten ,lebenszwecken4 ,wir umgehen die ,frage nach den ltesten ,sitzen gereifter gesellschaftlicher ,bildung1 da sich dieselbe weder auf kunstgeschichtlichem ,wege entscheiden lsst1 noch die ,resultate der ,untersuchung einen erheblichen ,gewinn fr die kunstgeschichtliche ,erkenntniss versprechen1 und halten nur an den allgemeinen ,thatsachen fest1 dass die ,wurzeln unseres ,kunstlebens im ,oriente gefunden1 dass auf arianisch-semitischem und auf gyptischem ,boden die ltesten ,formen ausgebildeter ,kunst geschaut werden1 und dass schliesslich die letzteren die ,tradition bilden1 welche aller folgenden ,kunstthtigkeit bis auf unsere ,tage zu ,grunde liegt4 ,die tiefere ,einheit der arianischen ,vlker diesseits und jenseits des ,indus1 sowie die ,wechselwirkung zwischen der ,bildung des sdwestlichen ,asiens und ,aegyptens sind ,thatsachen1 welche vorlufig fr die kunstgeschichtliche ,erkenntniss werthlos bleiben4 ,wir behalten daher nur die unmittelbare ,wirklichkeit der neben einander gestellten assyrisch-persischen und gyptischen ,kunst vor ,augen4 ,die vorhandenen und bekannten ,denkmler der assyrischen ,kunst stehen zwar in ,bezug auf das ,alter hinter den gyptischen weit zurck2 denn whrend die ersteren kaum in das zehnte ,jahrhundert vor unserer ,zeitrechnung reichen1 werden zahlreiche gyptische ,bauwerke in das dritte ,jahrtausend v4 ,chr4 und weiter hinauf versetzt4 ,dennoch erscheint es passend1 die ,geschichte der bildenden ,knste mit der ,beschreibung der assyrischen ,kunst zu beginnen4 ,die bekannten ,reste von ,niniveh sind keineswegs der ltesten1 sondern theilweise der jngsten assyrischen ,kunstperiode angehrig und nur unter der ,voraussetzung vorangegangener lngerer ,kunstbung verstndlich2 die assyrische ,kunst schliesst ferner bereits im sechsten ,jahrhundert v4 ,chr41 dagegen erhlt sich die gyptische bis in die griechische ,zeit lebendig1 und endlich spricht auch fr unsere ,anordnung das allgemeine ,fortschreiten des ,vlkerlebens von ,osten nach ,westen4 4 #aa4 ,die orientalische ,kunst wird in der neueren ,kunstlehre als die symbolische bezeichnet4 ,zunchst wird durch diesen ,namen die ,eigenthmlichkeit der religisen ,begriffe bei den ,orientalen charakterisirt3 ihre ,anschauung des ,gttlichen in unpersnlichen ,bildern1 welche selbst1 wenn sie berfliessen und in unendlicher ,ausdehnung gedacht werden1 dennoch unfhig bleiben1 das gttliche ,wesen zu erfllen4 ,doch gilt auch von der ,kunst der ,orientalen ein hnliches ,verhltniss4 ,namentlich wird die orientalische ,bildnerei von symbolischen ,beziehungen geleitet1 die ussere ,gestalt nicht als schne ,form1 sondern als das zufllige ,zeichen des ,geistes betrachtet1 durch die ,steigerung der ,grsse1 durch die ,vervielfltigung von ,gliedmassen1 durch die ,vermischung fremdartiger ,formen1 wie thierischer und menschlicher1 die ,bedeutung des ,kunstwerkes versinnlicht4 ,auch die ,architektur strebt eine unendliche ussere ,flle an1 huft entweder ,massen auf ,massen1 oder setzt ,rume neben ,rume1 ohne dass dieser ,raumerfllung eine innere nothwendige ,grenze gesetzt ist4 ,die ,grundlage der orientalischen ,architektur bildet nicht das geschlossene ,haus1 sie trgt vielmehr durch ihre weite ,ausdehnung1 durch die ,mannigfaltigkeit der ,anlage1 und den unmittelbaren ,einschluss grsserer ,flchen ein gewisses landschaftliches ,geprge4 ,noch in anderer ,hinsicht berschreitet die ,architektur das ihr gewhnlich gesetzte ,maass und die spter bliche ,schranke4 ,sie unterwirft auch die ,bildnerei ihrer ,herrschaft und lsst die ,werke der letzteren im architektonischen ,style als belebte ,pfeiler und ,sulen gebildet werden4 ,zu dieser architektonischen ,skulptur gehren die geflgelten assyrischen ,palastwchter und die ,sphinxe und ,bildsulen in ,aegypten1 welche theils die ,tempelstrasse zu beiden ,seiten begrenzen1 theils an die ,pfeiler im ,inneren der ,tempel und ,grabmonumente sich anlehnen4 ,ihre ,bestimmung erklrt auch den ,mangel an individuellem ,leben1 die mechanische ,wiederholung desselben ,typus bei allen ,gestalten4 ,neben der architektonischen ,plastik breitet sich dann die ,reliefkunst aus4 ,die ,wnde der assyrischen und gyptischen ,monumente sind fast durchgngig mit ,relieftafeln bedeckt1 welche1 wenn sie auch zahlreiche artistische ,mngel verrathen1 ohne ,rcksicht auf die ,perspektive gearbeitet und mehr vom ,verstande1 der nach ,treue und ,deutlichkeit strebt1 als von einer dichterischen ,phantasie gedacht sind1 doch wegen ihres geschichtlichen ,inhaltes1 als eine ausfhrliche ,chronik des ffentlichen und privaten ,lebens der ,anwohner einen beraus grossen ,werth besitzen4 ,in diesen ,gattungen der ,bildnerei sind die vielversprechendsten ,anstze zur weiteren ,entwicklung bereits vorhanden1 und zwischen denselben und der vollendeten griechischen ,plastik keineswegs eine unbersteigliche ,kluft wahrnehmbar2 nur fehlt es zur ,zeit noch an ,erfahrungen1 um die einzelnen ,entwicklungsstufen fest zu bestimmen4 4 #ab4 ,illustration3 ,fig4 #ad4 ,plan der ,plattform und ,palste zu ,nimrud4 ,im ,jahre #ahbj machte der englische ,resident ,rich zuerst auf die zahlreichen ,erdhgel gegenber von ,mosul1 am stlichen ,ufer des ,tigris1 aufmerksam4 ,die ,lokaltradition hatte schon lngst hier das ,grab des ,propheten ,jonas erblickt und in den ,namen ,nimrud1 ,aschur einen deutlichen ,fingerzeig ber die ,bedeutung dieser ,trmmerhgel gegeben4 ,diese ,ahnungen einer unter dem ,schutt begrabenen assyrischen ,prachtstadt besttigten zufllige ,funde von ,skulpturen4 ,rich's ,vermuthung fand namentlich auch bei dem ,reisenden ,layard #ahdj vollen ,glauben4 ,nur zufllige ,hindernisse verhinderten die ,ausfhrung systematischer ,ausgrabungen1 und sicherten dem franzsischen ,konsul zu ,mosul1 ,botta1 die ,ehre des ersten ,spatenstiches #ahdb4 ,die ,ausgrabungen bertrug ,botta von ,kuyundschik1 nachdem die ersten ,versuche hier misslangen1 nach dem fnf ,stunden von ,mosul in nordstlicher ,richtung entfernten ,khorsabad4 ,reliefplatten und ,riesenstatuen stiegen rasch nach einander aus der ,erde hervor1 ,kammern auf ,kammern wurden bloss gelegt4 ,nach einigen ,monaten ,arbeit war es keinem ,zweifel mehr unterworfen1 dass man einen altassyrischen ,palast vor sich hatte1 welcher durch ,feuer zerstrt worden war4 ,auf ,botta folgten seit #ahde ,layards noch ausgedehntere und folgenreichere ,entdeckungen4 ,er blieb bei seinem alten ,plane und begann die ,ausgrabungen im ,nimrudhgel1 dessen ,form als ein ,parallelogramm 7#ahjj' ,lnge auf #ijj' ,breite7 angegeben wird1 mit einem hohen konischen ,hgel an der ,nordwestecke 7,fig4 #ad74 ,ein zweimaliger lngerer ,aufenthalt in diesen ,landschaften 7#ahde und #ahdi7 verschaffte ,layard nicht allein eine genaue ,uebersicht der ,ruinen von ,nimrud1 sondern gab ihm auch ,gelegenheit zu ,ausgrabungen an anderen ,punkten1 von welchen jene in ,kuyundschik gegenber von ,mosul die wichtigsten sind 7,fig4 #ae74 ,nach ,layards ,ansicht stehen wir erst am ,anfange1 oder besser gesagt1 am ,ende der assyrischen ,kunst1 wir kennen erst die ,reste der jngsten ,bauten und drfen hoffen bei weiteren und tieferen ,forschungen auf ltere ,monumente zu stossen4 ,spuren solcher lteren ,werke kommen nach ,layard hufig vor4 ,und welcher ,name gebhrt den ,ruinen8 ,layard hlt ,nimrud1 ,khorsabad1 ,kuyundschik1 ,karamles 7alle diese ,ruinen lassen sich durch ein ,parallelogramm verbinden7 und ,nebbi-,yunus fr ,palste und ,parkanlagen einer einzigen ,stadt1 und zwar ,ninivehs1 dagegen will ,rawlinson nur die letztgenannten ,trmmerhgel auf ,niniveh bezogen wissen4 ,das ,alter der einzelnen ,monumente bestimmt ,layard1 gesttzt auf die ,entzifferungsversuche der ,keilinschriften1 welche seine ,freunde begonnen1 in folgender ,weise3 ,der ,nordwestpalast in ,nimrud 7,fig4 #ad1 a7 wurde etwa #ijj v4 ,chr4 erbaut und ist der lteste bis jetzt bekannte ,bau ,assyriens4 ,der ,sohn des ,erbauers des ,nordwestpalastes grndete daselbst den ,centralpalast 7b7 #hhe v4 ,chr41 welcher von ,tiglath-,pileser oder ,pul wieder hergestellt und nachmals von ,asarhaddon bei dem ,baue seines ,palastes 7c7 als ,material bentzt wurde4 ,das grssere ,alter der ,nimrudmonumente gegen die ,trmmer von ,khorsabad 7erbaut von ,sargon um #gbj7 und ,kuyundschik 7erbaut von dem ,sohne ,sargons1 ,sennacherib um #gjj7 beweist nchst den ,knigsnamen in den ,keilinschriften die ,verschiedenheit in der ,anordnung der ,relieftafeln1 mit welchen die ,wnde verkleidet sind4 ,jene zu ,nimrud sind durch ,inschriften in zwei ,friese getheilt1 und jede ,tafel bildet fr sich ein abgeschlossenes ,ganzes1 in ,kuyundschik dagegen sind die vier ,wnde einer ,kammer von einer einzigen ,bilderreihe ohne trennende ,inschriften ausgefllt1 und die ganze ,kammer der ,darstellung einer zusammenhngenden ,geschichte gewidmet4 ,der jngste ,bau ist der vom ,enkel ,asarhaddons errichtete ,sdostpalast zu ,nimrud 7d74 ,an keinem der erwhnten ,punkte sind die ,nachgrabungen abgeschlossen1 berall sind bis jetzt nur ,fragmente der ,bauanlagen an den ,tag gefrdert worden4 ,dieselben sind bedeutend genug1 um in ,nimrud neun selbststndige ,palastbauten unterscheiden und in ,kuyundschik ber siebenzig ,kammern beschreiben zu knnen4 ,das ,endurtheil ber die assyrische ,kunstbildung1 ber das ,verhltniss der einzelnen ,bauten zu einander und ber die ,bedeutung der ,trmmer von ,kalat-,schergat1 wo ,thoncylinder aus dem #ab4 ,jahrhundert v4 ,chr4 gefunden wurden1 sowie jener von ,arban am ,khabur1 westlich vom ,tigris1 mit den ,resten archaistischer ,skulpturen1 viel einfacher im ,detail1 viel roher in der ,muskelbezeichnung1 und mit zahlreichen gyptischen ,skaraben aus dem #ae4 ,jahrhundert v4 ,chr41 muss demnach noch aufgeschoben bleiben4 ,bezeichnend fr die ,lebenskraft der assyrischen ,kunst ist noch der ,umstand1 dass ,layard bei ,gunduk 7nordstlich von ,mosul7 ,felsskulpturen christlichen ,inhaltes fand1 welche den assyrischen ,styl mit vollkommener ,treue wiedergeben4#ab ,illustration3 ,fig4 #ae4 ,plan des ,palastes von ,kuyundschik4 4 #ac4 ,das ,material der assyrischen ,bauwerke war nicht auf ewige ,dauer berechnet4 ,die an der ,sonne getrockneten ,ziegelsteine1 aus welchen die ,mauern aufgefhrt wurden1 zerfielen nach der ,zerstrung der ,bauwerke zu ,staub1 ohne eine deutliche ,spur von den ,formen und ,linien des ,oberbaues zu hinterlassen4 ,vollends nivellirt wurden die ,bautrmmer durch den heissen ,sommerwind1 welcher ,sand und ,staub in seinem ,gefolge fhrt und im ,laufe der ,zeit den ,kunstanlagen den ,schein natrlicher ,hgel verleiht4 ,wir knnen nur den ,unterbau verfolgen1 nur den ,grundriss blosslegen2 ber die ,beschaffenheit des ,oberbaues drfen wir uns hchstens einzelne schchterne ,schlsse erlauben4 ,illustration3 ,fig4 #af4 ,grundriss des ,portales zu ,kuyundschik4 ,gleich wie in ,persien und ,babylonien erhoben sich auch in ,assyrien die ,bauwerke auf knstlichen #cj-dj ,fuss hohen ,plattformen4 ,befanden sich auf einer ,plattform mehrere selbststndige ,gebude1 wie z4 ,b4 zu ,nimrud1 so wurden dieselben durch ,terrassen getrennt4 ,auf breiten ,treppen erstieg man die ,plattform1 von ihrem ,rande zum ,eingange des ,palastes mochten wohl ,statuenreihen fhren1 wenigstens lassen die ,reste von ,piedestalen1 nrdlich vom ,kuyundschikpalaste1 auf eine solche ,anordnung schliessen4 ,ueber den ,portalbau und seinen plastischen ,schmuck sind wir verhltnissmssig am besten unterrichtet4 ,in der ,regel hatte jede ,faade drei ,eingnge 7,fig4 #ae1 a74 ,als ,wandfllung dienten riesige ,mannlwen oder ,mannstiere1 so angeordnet1 dass die ,seitenansicht ihres ,leibes die ,tiefe des ,portales bildet1 ,kopf1 ,brust und ,vorderbeine1 voll von vorne genommen1 aus der ,faade heraus schauen4 ,aehnlich gestaltete ,figuren1 den ,kopf seitwrts gewendet1 ,rcken gegen ,rcken gekehrt und mit lwenzwingenden ,helden und ,genien abwechselnd1 ziehen zwischen dem mittleren und den ,seiteneingngen an der ,faade hin4 ,in dieser ,weise sind die ,portalbauten zu ,kuyundschik 7,fig4 #af7 und ,khorsabad1 und auch die bedeutenderen ,eingnge im ,inneren gebildet4 ,die innere ,anordnung des ,palastes zeigt grssere ,hallen1 oder wahrscheinlich offene ,hofrume 7,fig4 #ae1 b7 #abf-adj'1 #ij-abd' im ,ausmaasse1 um welche sich kleinere ,kammern herumgruppiren4 ,galerien 7,fig4 #ae1 c71 oft in einer ,lnge von #bad'1 verbinden die ,palastabtheilungen4 ,hchst wahrscheinlich waren fr die ,prunkgemcher und das ,harem verschiedene ,theile des ,palastes angewiesen2 dieselben jedoch in der ,wirklichkeit aufzufinden1 ist bis jetzt noch nicht gelungen4 ,bei der ,untersuchung der hheren ,bautheile verlsst uns jeder sichere ,fhrer4 ,dass die ,assyrer sich nicht mit der ,auffhrung roher ,steinmassen begngten1 sondern dem ,auge ,ruhepunkte gewhrten1 einzelne ,bautheile vor andern zurcktreten liessen1 eckige und gerundete ,glieder kannten1 beweist z4 ,b4 das in ,khorsabad gefundene ,karniessgesimse 7,fig4 #ag74 ,auch die ,anwendung sttzender ,sulen und zwar einer ,sulenart1 welche der sogen4 ionischen ,sule in ,griechenland sehr nahe kommt1 lernen wir aus ,reliefdarstellungen kennen4 ,diese ,sulen trugen nicht allein ,decke und ,dach 7,fig4 #ah71 sondern wurden auch bei dem ,fensterbaue als trennende und tragende ,glieder verwendet 7,fig4 #ai74 ,das untenstehende ,bild gibt eine deutliche ,anschauung1 in welcher ,weise das ,licht -- hart unter dem ,dache -- in die ,gemcher eingefhrt wurde4 ,dass viele der letzteren1 namentlich jene1 welche die offenen ,hofrume umgaben1 keine besonderen ,lichtffnungen besassen1 ist sehr wahrscheinlich4 ,zur ,bedeckung der ,rume dienten1 wie die vielen ,holzkohlen in den ,schutthgeln beweisen1 ,holzbalken2 doch waren ,gewlbe bei den ,assyrern keineswegs unbekannt4 ,die ,relieftafeln zeigen regelmssig die ,thorffnungen im ,rundbogen gewlbt1 auf solche stiess man auch bei der ,ausgrabung eines ,portales in ,khorsabad und in ,nimrud4 ,der grosse ionische ,hgel in der ,nordwestecke 7,fig #ad1 e71 welcher die ,trmmer eines stufenfrmigen ,thurmes in sich birgt und als das ,grab ,sardanapals bezeichnet wird1 wird im ,innern von einer #ajj' langen1 #ab' hohen gewlbten ,galerie durchzogen4 ,auch im ,sdostpalaste stiess man auf gewlbte ,gnge und lernte berdies ihre ,construktionsweise kennen4 ,da die ,ziegel viereckig waren1 so blieben im ,bogen ,lcken brig1 welche durch langgelegte ,ziegel ausgefllt wurden4 ,gewlbt waren schliesslich die ,abzugskanle1 welche man unter den ,palsten von ,nimrud und ,khorsabad entdeckte4 ,bekrnt wurden die ,tempelpalste durch staffelfrmig aufsteigende ,zinnen 7,fig4 #ah72 selten kommt auf den ,relieftafeln ein ,bauwerk zur ,darstellung1 das nicht auf die eben erwhnte krftige ,weise abgeschlossen wre4 ,in ,bezug auf die ,dachform hat der um die ,restauration der assyrischen ,architektur verdiente ,fergusson die ,ansicht ausgesprochen1 dass die ,bauten statt des ,daches eine ,plattform trugen1 auf welcher sich ,feueraltre erhoben4 ,illustration3 ,fig4 #ag4 ,marmorkarniess1 gefunden in ,khorsabad4 ,illustration3 ,fig4 #ah4 ,relief aus ,khorsabad4 ,illustration3 ,fig4 #ai4 ,relief aus ,kuyundschik4 4 #ad4 ,die ,bildnerei und ,malerei fanden in ,babylon und ,assyrien eine reiche ,sttte4 ,im ersteren ,lande verhinderte zwar der ,mangel an passendem ,materiale1 welches sich den ,anwohnern von ,niniveh in den nahen ,alabasterbrchen so reichlich darbot1 die ,anwendung eines plastischen ,schmuckes4 ,man begngte sich mit glasirten und emaillirten ,ziegeln1 und malte auf dieselben geschichtliche und religise ,scenen4 ,in ,niniveh dagegen verband sich ,malerei und ,bildnerei zur glnzendsten ,verzierung der ,bauwerke4 ,nur wenige ,kammern zu ,nimrud entbehren der ,reliefdarstellungen und scheinen bloss mit ,gemlden auf einem ,gypsgrunde geschmckt gewesen zu sein2 das gewhnliche ,system bestand aber darin1 dass erst ber den ,relieftafeln ein gemalter ,fries sich hinzog1 theils figrlichen1 theils ornamentistischen ,inhaltes1 welcher die ,wnde mit der ebenso reich bemalten und vergoldeten ,holzdecke verband4 ,die ,figuren sind in schwarzen oder weissen ,umrissen auf blauem oder grnem ,grunde gezeichnet1 in einzelnen ,fllen aber auch der ,fleischton glcklich nachgebildet4 ,die am meisten blichen ,farben waren3 roth1 gelb1 weiss1 schwarz und blau1 und ihre ,kraft und ,tiefe ebenso gross1 als die ,geschicklichkeit in ihrer ,verbindung bewunderungswrdig4 ,fr die ,durchfhrung eines ,ornamentes in complementren ,farben1 wie ,blau und ,gelb1 herrschte gleich wie in ,aegypten eine grosse ,vorliebe4 ,schon die ,flle des malerischen ,schmuckes an der ,decke und ber den ,relieftafeln duldete nicht die kalte grauweisse ,naturfrbung der letzteren4 ,auch der oberste ,grundsatz der assyrischen ,kunst3 ein umstndliches ,festhalten an der usseren ,wirklichkeit1 konnte sich nicht mit der blossen ,idealitt der reinen ,plastik befreunden4 ,nicht allein die ,analogie mit der gyptischen und lteren griechischen ,kunst1 auch die unverkennbaren ,farbenspuren1 namentlich an den ,skulpturen zu ,khorsabad1 sprechen fr die ,anwendung der ,polychromie in der assyrischen ,bildnerei4 4 #ae4 ,als ,layard seine ,ausgrabungen in ,kuyundschik schloss1 berechnete er bereits die ,lnge der entdeckten ,relieftafeln auf #ihhj'1 oder zwei englische ,meilen1 und selbst dieser eine ,palast ist noch lange nicht in seiner vollen ,ausdehnung bekannt4 ,wie gross muss nicht die ,summe der plastischen ,thtigkeit berhaupt gewesen sein6 ,mit diesem quantitativen ,reichthume steht auch die ,flle der dargestellten ,gegenstnde in vollkommener ,uebereinstimmung4 ,keine ,seite des assyrischen ,lebens ist bergangen1 kein ,kreis menschlicher ,thtigkeit vergessen4 ,wir begegnen den ,symbolen und ,verkrperungen des assyrischen ,glaubens4 ,vieles bleibt uns freilich noch unverstndlich2 doch erkennen wir den ,fischgott1 den phnikischen ,dagon1 menschlich gebildet1 der ,fisch nur als ,zierde von der ,mitra herabhngend oder sinnreich als das ,gewand des ,gottes behandelt1 oder das bse ,prinzip1 aus einem ,lwen1 ,adler und einem anderen ,vogel zusammengesetzt und von den ,blitzstrahlen eines geflgelten ,helden verfolgt4 ,auch die ,fervers1 die ,wahrzeichen des arischen ,glaubens1 geflgelte beinlose ,gestalten1 in der ,luft schwebend und von einem ,kreise oder ,nimbus eingeschlossen1 treffen wir zahlreich auf den ,monumenten an4 ,an den ,riesenlwen und ,riesenstieren 7,fig4 #bj71 welche gewhnlich den ,eingang bewachen1 erfreut uns die ,tchtigkeit der ,technik und die ,gesundheit der ,anlage4 ,die menschlichen ,kpfe erscheinen dem thierischen ,rumpfe nicht angefgt1 sondern wie mit ,notwendigkeit herausgewachsen4 ,viel weniger organisch gestaltet sich das ,bild ,nisrochs 787 mit dem ,adlerkopfe auf dem geflgelten menschlichen ,leibe1 eine ,figur1 welche theils in ,prozession wandelnd1 theils in der ,verehrung des heiligen ,baumes begriffen1 ebenso hufig in ,niniveh vorkommt1 als die einfachen geflgelten ,gestalten1 die ,mitra auf dem ,kopfe und ein ,krbchen1 eine ,zapfenfrucht1 ,getreidehren1 ,waldthiere u4 s4 w4 in der ,hand4 ,illustration3 ,fig4 #bj4 ,thorwchter aus ,khorsabad4 ,auf weltliche ,darstellungen bergehend1 finden wir den ,knig als den vorzugsweisen ,gegenstand der ,darstellung4 ,wir begleiten ihn auf seinen ,kriegszgen4 ,der ,kampfplatz sind bald ,marschen1 bald bewaldetes ,hgelland4 ,der ,knig1 von seinem ,wagenlenker und ,waffentrger umgeben1 schleudert vom ,streitwagen ,pfeile auf den ,feind1 der theils die ,flucht ergreift1 theils von den dahin strmenden ,rossen zertreten wird4 ,aehnlich wie im offenen ,felde wird derselbe auch in seinen festen ,pltzen besiegt1 und diese mit ,anwendung von ,kriegsmaschinen eingenommen4 ,im ,triumphe1 voran taktschlagende ,snger1 ,harfenspieler und ,fltenblser1 in weiterer ,folge dann die verzweifelnden ,gefangenen1 die ,trger der ,trophen 7darunter die ,kpfe der erschlagenen ,feinde7 und die ,leibwache des ,knigs 7,fig4 #ba71 kehrt der letztere in seine ,residenz zurck4 ,in anderen ,kammern sind andere ,scenen abgebildet2 hier eine ,jagd1 dort die ,huldigung zinspflichtiger ,vlker1 deren ,vertreter mit den ,landesprodukten1 mit ,wild1 ,frchten1 ,blumen u4 s4 w4 beladen1 dem prachtvoll geschmckten ,knigsthrone nahen4 ,oder es wird1 wie in der langen ,gallerie zu ,kuyundschik 7,fig4 #ae1 c7 der ,palastbau1 die ,aufstellung der ,riesenthiere zur ,darstellung gebracht4 ,der ,steinblock wird aus dem ,flusse an das ,land gezogen1 hier schon am ,ufer fertig gemeisselt und in der gleichen ,weise1 welche auch ,layard nach mehr als #bj ,jahrhunderten die passendste erschien1 in den ,palast transportirt4 ,es haben berhaupt die meisten ,schilderungen der ,sitten1 ,gewohnheiten und ,fertigkeiten auf den ,ninivehdenkmlern bis auf den heutigen ,tag bei den ,anwohnern ihre volle ,wahrheit behalten1 und mgen nicht allein dem ,geschichtsschreiber1 sondern auch dem ,ethnographen zu ,illustrationen dienen4 ,illustration3 ,fig4 #ba4 ,relieffigur aus ,khorsabad4 4 #af4 ,im ,gegensatze zu dem gewhnlichen ,vorurtheile eines unbedingten ,stillstandes der orientalischen ,phantasie zeigt die genaue ,betrachtung der ,ninivehmonumente mehrfache ,entwicklungsstufen des ,kunstgeistes1 einen ,beginn1 die hchste ,blthe und auch wieder den sichtlichen ,verfall der plastischen ,thtigkeit4 ,es wurden bereits die alterthmlichen ,bildwerke in ,arban angefhrt4 ,an ,rohheit der ,form werden dieselben von zahlreichen gravirten ,steincylindern bertroffen4 ,doch mag hier vielleicht der streng religise ,charakter des ,inhaltes die archaistische ,form mitbedingt haben4 ,die ,nimruder ,reliefs zeigen dann einen weiteren ,fortschritt1 ohne jedoch die krftig bewegte ,zeichnung zu besitzen und in jene ,detailmalerei sich einzulassen1 welche die ,skulpturen von ,kuyundschik auszeichnet4 ,es vertreten die erstgenannten gewissermassen den strengen ,styl1 whrend die ,reliefs zu ,khorsabad und ,kuyundschik mehr durch usseren ,reichthum und die schrfere ,naturnachahmung glnzen4 ,diesen ,gegensatz zum lteren1 gemessenen1 ernsten ,styl sollen namentlich die erst in der jngsten ,zeit durch ,hormuzd ,rassam neu entdeckten ,basreliefs mit grosser ,bestimmtheit offenbaren4 ,in ,kuyundschik selbst entdeckt man wieder in einzelnen ,kammern die ,spuren der verfallenden ,kunst4 ,das ,material wird mit geringerer ,sorgfalt ausgewhlt1 die ,umrisse sind minder scharf1 die ,zeichnung der ,pferde und der ,thiere berhaupt entschieden nachlssig4 ,aus dem ,gesagten ergibt sich das allmlige ,fortschreiten der assyrischen ,kunst von einer idealisirenden ,schilderungsweise zum ausgebildeten ,naturalismus1 von einer ernsten1 gebundenen ,grossheit der ,darstellung zu einer zierlichen1 fr das treue ,wiedergeben aller ,einzelnheiten besorgten und zuletzt flachen ,eleganz2 es ergibt sich weiter eine doppelte ,blthezeit1 eine ltere und jngere ,schule1 die eine im ,zeitalter ,aschurak-pal's 7um #ijj v4 ,chr471 die andere im ,zeitalter ,sennacherib's 7um #gjj v4 ,chr47 thtig4 4 #ag4 ,illustration3 ,fig4 #bb4 ,lwe aus ,bronze1 in ,khorsabad entdeckt4 ,nicht immer geben die grossen monumentalen ,werke den sichersten ,prfstein der knstlerischen ,entwicklung eines ,volkes ab4 ,deutlicher als an den ,portalfiguren und ,relieftafeln gewahrt man den reichen ,formensinn und die ausgebildete ,technik der ,assyrer an den kleinen ,thonsiegeln1 welche in ,kuyundschik gefunden1 offenbar einst ,urkunden angehngt waren und bezglich ihrer ,schnheit den griechischen ,intaglio's wenig nachstehen4 ,so sind es auch nicht die riesigen ,thorwchter oder die symbolischen ,gttergestalten1 welche die ,naturwahrheit und die technische ,tchtigkeit der assyrischen ,bildhauer in das hellste ,licht setzen1 sondern die einfachen ,thierfiguren 7,fig4 #bb74 ,es kommt bei den thierischen ,darstellungen namentlich auch der ,ausdruck der besonderen ,situation1 die ,hast und ,kampflust z4 ,b4 der ,streitrosse1 der ,grimm verwundeter ,lwen u4 s4 w4 deutlich zum ,vorscheine4 ,ist nun auch die energische ,naturwahrheit die durchgreifende ,grundlage der assyrischen ,bildnerei1 wie sich aus der starken ,betonung der ,muskeltheile des ,krpers1 aus der sorgfltigen ,behandlung der ,haupt- und ,barthaare1 aus der beraus fleissigen ,ausfhrung der ,waffen1 des ,schmuckes1 der ,kleider und der ,gerthschaften berhaupt ergibt1 so stossen wir doch auch nicht selten auf grelle ,uebertretungen ihrer ,gesetze1 sei es1 dass die knstlerischen ,mittel nicht ausreichen1 sei es1 dass sthetische ,bedenken dies folgerichtige ,wiedergeben der usseren ,wirklichkeit abrathen1 sei es endlich1 dass der allzu grosse ,eifer nach naturwahrer ,schilderung gegen dieselbe verstossen liess4 ,das letztere ist z4 ,b4 bei den fnffssigen ,mannlwen und ,mannstieren an den ,palastportalen der ,fall4 ,sie sollten ebensowohl in der ,vorderansicht1 wie von der ,seite betrachtet1 ganz erscheinen1 und es wurde demnach der eine ,vorderfuss doppelt gezeichnet 7,fig4 #bj74 ,die ,stellung dieser ,skulpturen rechtfertigt einigermassen diesen ,fehler1 der brigens erst bei ihrer ,aufstellung in unseren ,museen und nicht an ,ort und ,stelle auffiel4 ,die ,abweichung von der ,naturwirklichkeit aus sthetischen ,bedenken gewahrt man z4 ,b4 bei den ,bogenschtzen4 ,sie spannen die ,sehne gegen alle ,regel1 so dass sie die ,hand bis hinter den ,kopf zurckziehen2 oder wenn jene auch in eine richtigere ,lage gebracht wird1 so wird1 damit die ,sehne nicht den ,kopf durchschneide 7denn aus diesem ,bedenken ging die oben erwhnte ,anordnung hervor71 die obere ,hlfte der ,sehne als auf der anderen ,seite des ,kopfes befindlich1 also unsichtbar dargestellt4 ,auch bei den ,kampfscenen1 in der ,art und ,weise1 z4 ,b4 wie die ,rosse ber die ,leiber der ,verwundeten einherjagen1 kann man die ,abneigung der assyrischen ,knstler gegen alle durchschneidenden ,linien1 gegen das ,ineinanderschieben der ,gestalten beobachten4 ,fr viele derartige ,anomalien ist der ,reliefstyl1 der alle ,gestalten nur im ,profile darstellt1 und dann das ,unvermgen perspektivischer ,anordnung verantwortlich4 ,das ,aufmarschiren aller ,figuren in ,reihen1 anstatt dass sie sich zu lebendigen ,gruppen sammeln1 die strenge ,symmetrie1 wenn mehrere ,gestalten nebeneinander dargestellt werden sollen1 verleiht den assyrischen ,skulpturen eine gewisse ,einfrmigkeit2 die ,profilstellung der ,beine1 whrend der ,kopf gerade blickt1 die ,richtung jener nach links1 whrend sich dieser nach rechts zurckdreht1 beweist die enge gezogenen ,schranken des assyrischen ,formensinnes1 oder richtiger den ,mangel an knstlerischer ,tradition1 auf deren ,schultern die weitere ,entwicklung angebahnt werden knnte4 ,doch1 wenn auch die ,gestalten und ,gruppen1 statt nach der ,tiefe des ,bildes zurckzutreten1 sich aufeinander thrmen1 wenn auch fr die ,darstellung landschaftlicher ,umgebung geringe ,andeutungen1 gleichsam ,symbole1 gengend gefunden werden und den ,relieftafeln der belebende ,hauch der individuellen ,knstlerphantasie abgeht1 so besitzen dennoch diese ,werke1 abgesehen von ihrer kulturgeschichtlichen ,wichtigkeit1 keine geringe knstlerische ,bedeutung4 ,die ,gestalten1 welche den ,palasteingang bewachen1 sind nicht allein riesig in ihren ,verhltnissen1 sondern tragen auch den ,stempel der ,erhabenheit an sich1 die ,relieftafeln sind freilich gemeisselte ,chroniken1 aber schon dadurch1 dass sie das geschichtliche ,leben schildern1 den liebevollen ,sinn fr die umgebende ,wirklichkeit1 und in den meisten ,einzelnheiten ein frisches ,formengefhl verrathen1 dass sie selbstverstndlich sind und nicht als abstrakte ,zeichen erscheinen1 berragen sie weit die frher geschilderten ,anstze zur ,kunstthtigkeit und haben das volle ,recht auf den ,namen wahrer1 chter ,kunst4 4 #ah4 ,dem ,gedchtnisse der ,todten waren die ersten und ltesten ,kunstdenkmler geweiht4 ,diese ,sitte setzte sich auch in der spteren ,zeit bei den ,orientalen fort und schuf bei denselben berall eine besondere ,gattung von ,monumenten1 welche1 wenn auch in der knstlerischen ,ausschmckung verschieden1 doch darin bereinkommen1 dass sie in den lebendigen ,fels gehauen1 unzugnglich gemacht1 die ,eingnge verborgen gehalten werden4 ,derartig sind auch die wenigen bis jetzt entdeckten assyrischen ,grabdenkmler4 ,gegenber dem ,dorfe ,bavian erhebt sich eine steile ,felswand1 in welche zahlreiche ,relieftafeln eingehauen sind4 ,sie enthalten ,knigsbilder1 vielleicht die ,portraite der hier ,beigesetzten1 und verdecken den ,eingang zu den in den ,felsen gehauenen1 aber bereits ausgeplnderten ,grabkammern4 ,auch von den ,felsskulpturen zu ,malthaiah1 auf dem ,wege von ,kurdistan nach ,mosul gilt die ,vermuthung1 dass sie zu ,grabdenkmlern gehren4 ,vier ,tafeln erblickt man in den ,felsen eingehauen1 auf jeder ,tafel neun ,figuren1 theils ,knige1 theils auf ,thieren stehende ,gtter4 ,dem ,style nach drfte die ,entstehung dieser ,werke gleichzeitig mit dem ,baue von ,khorsabad fallen4 ,es bleibt der ,zukunft berlassen1 eine nhere ,einsicht von der ,beschaffenheit dieser eben erwhnten ,denkmler zu nehmen und die ,untersuchung der assyrischen ,palastbauten abzuschliessen4 ,an den ,wunsch1 dass dies bald geschehe1 knpft sich der andere1 auch die babylonischen ,trmmerhgel1 namentlich jene von ,akerkuf und ,al ,hymer einer grndlichen ,durchforschung zu wrdigen4 ,bis jetzt bilden die oft sehr fein gearbeiteten geschnittenen ,edelsteine 7,siegel1 ,amulete7 den wichtigsten ,fund auf babylonischem ,boden4 #b4 ,die persische ,kunst4 4 #ai4 ,die ,perser wurden bekanntlich die ,erben der assyrischen und babylonischen ,macht4 ,mit der politischen ,macht erbten sie auch die knstlerische ,bildung1 so dass auf der ,ebene von ,merduscht fortgesetzt wurde1 was der ,reichthum und die ,prachtliebe der assyrischen ,knige im ,stromlande des ,tigris und ,euphrat begonnen hatte4 ,so lange die ,reste von ,niniveh unter der ,erde begraben lagen1 konnte man ber den ,ursprung und die ,entwicklung der persischen ,kunst die mannigfachsten ,vermuthungen aufstellen1 und namentlich nach beliebter ,weise in ,aegypten die ,lehrmeister der ,kinder ,ormuzds suchen2 gegenwrtig ist es keinem ,zweifel unterworfen1 dass die persische ,kunst in allen ihren ,zweigen mit den ,ninivehmonumenten im engsten ,zusammenhange steht und an den letzteren grossgezogen wurde4 ,die ,verwandtschaft der nationalen ,anschauungen und religisen ,vorstellungen erklrt die gemeinsame ,kunstform1 welche ebensowohl aus der allgemeinen ,bauanlage1 wie aus der ,anordnung und ,beschaffenheit der ,skulpturen erhellt4 ,aehnlich wie in ,niniveh erheben sich die persischen ,palste auf ,terrassen1 auch der ,portalschmuck1 die ,mannstiere1 sind hier und dort die gleichen1 und ebenso die ,verkleidung der ,kammern mit ,reliefplatten1 der ,inhalt und die ,formen der letzteren an beiden ,orten identisch4 ,fr die ,abweichungen1 welche man in der persischen ,kunst bemerkt1 sind theils das verschiedene ,baumaterial1 hier vortrefflicher1 mehr zu ,tage liegender ,haustein1 whrend sich ,mesopotamien mit ,backsteinen behelfen musste1 theils die sptere ,zeit der ,entstehung der persischen ,monumente massgebend4 ,sie fallen nmlich meist in das ,zeitalter des ,darius ,hystaspis und ,xerxes 7#ebb-dfe71 und sind durch vier ,jahrhunderte von den ,nimruddenkmlern geschieden4 ,natrlich macht sich diese zeitliche ,entfernung auch in der ,kunstform fhlbar1 und es stehen die persischen ,skulpturen den jngsten assyrischen ,werken ungleich nher1 als den alterthmlichen ,arbeiten zu ,nimrud4 ,man kann diese grssere ,verwandtschaft auch an ,aeusserlichkeiten1 an dem ,kopfputze der beflgelten ,gestalten1 an dem ,kostme u4 s4 w4 beobachten4 ,auch von den jngsten ,denkmlern von ,khorsabad und ,kuyundschik unterscheiden sich aber die persischen ,skulpturen besonders durch die faltenreichere1 freiere ,behandlung der ,gewnder4 ,eine ,vergleichung der ,architektur wrde wahrscheinlich zu den gleichen ,resultaten fhren1 nmlich den persischen ,baustyl als eine ,ableitung des assyrischen aufweisen1 wenn nicht die beraus geringen ,reste1 die uns von dem ,oberbaue der ,palste erhalten sind1 jede solche ,untersuchung verbten4 ,doch sprechen die persischen ,sulenformen dafr1 dass zur ,zeit ihrer ,bildung der ,kunstverfall bereits sichtlich einbrach1 und das ,verstndniss der alten ,bautraditionen zu weichen begann4#ac 4 #bj4 ,illustration3 ,fig4 #bc4 ,grundriss von ,tschil-,minar4 ,den grssten ,ruhm und auch die grsste rumliche ,ausdehnung unter allen persischen ,monumenten nimmt der vielsulige 7,tschil-,minar7 ,bau zu ,persepolis1 7,fig4 #bc7 nordstlich von ,schiraz fr sich in ,anspruch4 ,die hier entdeckten und jngst entzifferten ,keilinschriften lehren1 dass ,darius ,hystaspis den ,bau begann1 ,xerxes und ,artaxerxes ,ochus denselben fortsetzten4 ,ob derselbe jemals vollendet worden und nicht vielmehr ,alexanders ,brandfackel in das erst halb fertige ,werk geschleudert worden1 ist fraglich4 ,am ,fusse des ,rachmedberges gelegen1 nimmt der vielgliederige1 auf einer ,plattform sich erhebende und in mehreren ,terrassen aufsteigende ,palastbau einen ,raum von #djjj ,fuss ein4 ,ein wahres ,wunderwerk der ,architektur1 eine doppelte ,treppenflucht aus ,marmor 7,fig4 #bc1 a71 breit und bequem genug1 dass zehn ,reiter neben einander dieselbe hinaufjagen und beladene ,kameele sie ersteigen knnen1 fhrt an der nordwestlichen ,ecke des ,unterbaues auf die erste ,terrasse1 wo uns sofort eine ,ehrenpforte 7b7 empfngt4 ,vier ,pfeiler stehen noch von derselben1 ihre ,mauerstirnen mit symbolischen ,thiergestalten1 gekrnten ,mannstieren1 geschmckt4 ,zwischen den ,pfeilern waren vier ,sulen aufgerichtet1 deren ,kapitle und ,basen eine der wesentlichsten ,eigenthmlichkeiten der persischen ,architektur versinnlichen4 ,die beraus reich gebildete ,basis zeigt als ,hauptglied ber der viereckigen ,platte einen umgestlpten mchtigen ,kelch2 als ,kopf der schlanken und gefurchten oder kannelirten ,sule erblicken wir ber einem bltterverzierten ,doppelkelche noch einen hohen ,aufsatz1 zu dessen ,seiten je vier spiralfrmig gewundene ,bnder oder ,voluten herabhngen 7,fig4 #bd74 ,weit entfernt1 dass diese ,voluten das ,vorbild des ionischen ,kapitls abgeben1 mssen sie sogar jnger sein1 als die ,entstehung des letzteren1 da sie die natrliche1 nmliche liegende ,lage der ,voluten bereits als zweckloses ,ornament verkehrt1 d4 i4 aufrecht stehend zeigen4 ,illustration3 ,fig4 #bd4 ,sulenkapitl aus ,persepolis4 ,wir kehren nun wieder zur ,beschreibung von ,tschil-,minar zurck4 ,verfolgt man den ,weg in gerader ,richtung von der ,haupttreppe1 so stsst man auf kein bedeutendes ,bauwerk mehr2 wendet man sich dagegen1 auf der ersten ,plattform angelangt1 nach rechts1 so hat man eine neue ,doppeltreppe 7c7 vor sich1 welche zur zweiten ,terrasse fhrt4 ,der plastische ,schmuck der ,doppeltreppe wurde mit ,recht als das glnzendste ,zeugniss der persischen ,kunstblthe hervorgehoben4 ,das ,mittelfeld zwischen dem vorderen ,treppenpaare nehmen #g ,speertrger1 die ,leibwache des ,knigs1 ein1 in den ,ecken sind ,thierkmpfe dargestellt4 ,die ,wand aber1 die sich zwischen dem vorderen und hinteren ,treppenpaare hinzieht1 schildert den ,zug der ,vlker und der ,abgesandten zum ,knigsthrone4 ,an ,cypressen vorber schreiten die ,perser im hfischen faltenreichen ,gewande1 andere ,stmme in enganliegender kurzer ,nationaltracht1 ihnen gegenber die ,gesandten von zwanzig ,vlkern1 von ,stabtrgern eingefhrt1 und die fr den ,knig bestimmten ,geschenke3 ,vasen1 ,weihrauchschalen1 ,salbenbchsen1 ,geschmeide1 ,felle u4 s4 w4 vor sich tragend1 oder gezumte und geschirrte ,rosse1 ,stiere1 ,widder1 ,dromedare nachziehend4 ,drei ,friese bereinander nimmt der ,festzug ein1 doch ist leider der oberste ,fries zur ,hlfte abgebrochen4 ,auf der zweiten ,terrasse erhebt sich der ,hauptbau1 der ,audienzsaal4 ,ein quadratischer1 von #cf ,sulen getragener ,mittelraum 7e7 hat kleinere zwei ,sulen tiefe ,nebenhallen vor und neben sich4 ,die ,sulen der ,haupthalle 7#ee' hoch7 sind den oben beschriebenen verwandt1 jene der ,nebenhallen 7#fj' hoch7 haben als ,kapitl zwei ,halbstiere1 die mit ihren ,leibern zusammenstossen und so einen ,einschnitt bilden1 in welchen das ,geblke eingefgt wurde4 ,in der ,richtung gegen die ,felswand 7l7 haben sich gleichfalls betrchtliche ,reste eines ,prachtbaues1 etwa des ,thronsaales 7e7 erhalten4 ,hundert ,sulen1 in zehn ,reihen aufgestellt1 erfllten das ,innere desselben1 die acht ,eingnge waren der allgemeinen ,regel gemss von symbolischen ,thieren bewacht1 die ,thrpfeiler und die ,wnde mit ,reliefs bedeckt4 ,ihren ,gegenstand bilden eine ,audienz bei dem ,knige1 die ,huldigung der ,vlker und ,kmpfe des ,frsten mit ,greifen und ,lwen4 ,hinter dem ,sulenbaue fhren ,treppen zu hheren ,terrassen1 auf welcher sich nach der ,meinung ,vieler die eigentlichen ,palastwohnungen des ,xerxes und ,artaxerxes befanden4 ,man erkennt wohl noch ,portiken 7f1 g7 und grssere1 in ,vorhallen1 ,sle und ,kammern gegliederte ,rume 7h1 i1 k71 doch haben sich dieselben noch schlechter erhalten1 als die ,bauwerke auf den niederen ,terrassen4 4 #ba4 ,neben ,tschil-,minar werden noch andere ,denkmler der persischen ,baukunst und ,bildnerei genannt und von den ,reisenden beschrieben4 ,auf dem ,wege von ,ispahan nach ,schiraz1 nordstlich von ,persepolis1 liegt die ,ebene von ,murghab1 gewhnlich mit ,pasargad identifizirt4 ,hier stsst man auf zahlreiche ,ruinengruppen1 auf ,plattformen von #fjj' im ,umfange1 auf ,feueraltre und zertrmmerte ,sulenhallen4 ,nicht das geringste ,interesse erregt das ,reliefportrait ,cyrus1 welches ,ker ,porter an einem isolirten ,marmorpfeiler aufgefunden hat4 ,der grosse ,knig schreitet mit erhobener ,hand gemessenen ,schrittes einher1 ein reichverbrmtes faltenloses ,gewand1 mehr assyrisch als persisch in der ,form1 reicht bis an die ,knchel1 vier mchtige ,flgel entwachsen seinen ,schultern1 eine eng anliegende ,kappe bedeckt das ,hinterhaupt1 das ,gesicht ist leider so stark zerstrt1 dass man nur den ,umriss und den kurzen buschigen ,bart erkennen kann4 ,ein seltsamer ,aufsatz steigt ber dem ,kopfe empor4 ,auf einem ,hrnerpaare ruhen kleine ,kreise1 ber welchen drei kleine karaffenartige ,gefsse angebracht sind4 ,die ,inschrift ber dem ,bilde lsst ber seine ,bedeutung keinen ,zweifel4 ,am ,flusse ,cyrus trifft man auch die ,trmmer eines befestigten ,platzes1 welcher einen ,tempel und ,palast einschloss4 ,eine ,sule1 mit zusammengefgten ,stierleibern als ,kapitl1 hnlich den frher erwhnten zu ,tschil-,minar1 steht noch aufrecht1 andere liegen neben ,resten von ,umfassungsmauern und ,thrpfosten zertrmmert umher4 ,auch ,schiraz bewahrt in der ,nhe des ,saadigrabes ,trmmer aus der ,achmenidenzeit4 ,sie gehren einem kleinen viereckigen ,tempel an1 dessen ,portalwnde mit ,reliefs reich geschmckt waren4 ,schliesslich bleiben noch die ,felsskulpturen von ,behistun bei ,kermanschah zu erwhnen4 ,semiramis soll hier nach der ,erzhlung des ,diodor einen ,park von zwlf ,stadien im ,umkreise geschaffen und auf dem ,felsen ihr ,portrait1 umgeben von den ,bildern ihrer ,leibwache1 eingehauen haben4 ,davon ist freilich nichts vorhanden1 wohl aber eine historische ,scene aus dem ,leben des ,darius ,hystaspis4 ,er hatte den ,aufruhr1 der sich seiner ,thronbesteigung widersetzte1 besiegt1 und lsst sich nun die gefangenen ,rebellen1 die ,prtendenten von ,susiana1 ,babylon u4 s4 w4 vorfhren4 ,neun derselben sind durch einen um ihren ,nacken gewundenen ,strick aneinander gefesselt1 der zehnte wird von den ,fssen des ,knigs getreten1 ber dessen ,haupte der ,ferwer schwebt4 ,die artistische ,ausfhrung des ,bildes1 welches nach ,rawlinson aus dem ,jahre #eaf stammt1 ist nicht sonderlich1 und gegen die allgemein geschichtliche ,bedeutung desselben jedenfalls weit zurckstehend4 4 #bb4 ,die persischen ,grabdenkmler1 welche neben der ,palastarchitektur die ,kunstthtigkeit der ,orientalen am meisten beschftigten1 kommen an drei ,punkten vor3 in ,murghab1 bei ,tschil-,minar und in ,nakschi-,rustam4 ,ihrer ,form nach zerfallen sie in freistehende und ,felsengrber4 ,mit ,hlfe der entzifferten ,keilinschriften wurde das ,bild des ,cyrus entdeckt1 ihnen verdanken wir auch die ,kenntniss seines ,grabes4 ,es liegt in der ,ebene von ,murghab1 umgeben von anderen ,baulichkeiten1 im ,volksmunde unter dem ,namen des ,grabes der ,mutter ,salomons bekannt1 und erhebt sich auf einer pyramidalaufsteigenden ,stufenbasis4 ,die ,form des #h' hohen1 #g' breiten und #aj' tiefen ,grabes ist die eines ,giebelhauses1 die ,anlage desselben dadurch1 dass der ,giebel aus einem einzigen ,felsstcke gearbeitet ist und die ,steinblcke durch die ,dicke der ,mauer hindurchgehen1 der ,ewigkeit trotzend4 ,die einfache ,schnheit des ,baues1 der ruhige ,linienzug1 die ,abwesenheit aller ,ornamente fllt nicht wenig auf4 ,doch steht dieses ,beispiel eines organischen ,baues keineswegs einzig da2 auch die ,felsengrber oder vielmehr ihre ,faaden zeichnen sich durch den ,reichthum der einzelnen ,bauglieder und das glckliche ,zusammenwirken der letzteren aus4 ,man kennt bis jetzt drei ,felsengrber in der ,nhe von ,persepolis und vier in dem ,berge1 welcher bei den ,anwohnern den ,namen ,rustamsbild 7,nakschi-,rustam7 fhrt4 ,da die ,anordnung aller ,genannten im ,wesentlichen bereinstimmt1 so gengt die ,beschreibung des niedrigsten von ,nakschi-,rustam1 welches ,ker ,porter genau untersucht hat4 ,illustration3 ,fig4 #be4 ,sule in ,nakschi-,rustam4 ,in die ,felswand ist eine ,faade in der ,form eines ,kreuzes eingehauen1 der obere ,arm und die ,querarme des letzteren architektonisch behandelt4 ,vier ,halbsulen1 gekrnt von den schon frher beschriebenen ,doppelstieren1 tragen ein beinahe in griechischer ,weise gegliedertes ,geblke 7,fig4 #be74 ,auf einen ,stufenbau folgt dann ein von zwei ,karyatiden eingeschlossenes ,reliefbild3 ,zwei ,reihen von ,mnnern1 baarhaupt1 mit kurz geschrzter ,tunika1 tragen schreitend auf ihren emporgehaltenen ,armen zwei ,friese4 ,ueber denselben steht wie auf einem ,katafalke der ,knig im weitfaltigen ,gewande vor dem ,feueraltare1 die eine ,hand zum ,ferwer emporhaltend1 der in der ,luft schwebt und mit ausgestrecktem ,arme dem ,knige die ,krone berreicht4 ,auch die ,seitenflchen der vertieften ,felswand sind in ,felder getheilt und auf diesen links ,speertrger1 rechts das wehklagende ,gefolge des ,verstorbenen abgebildet4 ,das ,innere1 in welches man mit ,gewalt durch die zwischen den ,halbsulen angebrachte ,scheinthre eindrang1 ist gewlbeartig ausgehauen und im ,hintergrunde mit drei1 jetzt leer stehenden ,nischen versehen4 ,wenn es gestattet ist1 von diesen ,faaden einen ,schluss auf den allgemein in ,persien blichen ,baustyl zu schliessen1 so haben wir allerdings keine ,ursache1 zwischen der orientalischen und der europischen ,kunst eine schroffe ,kluft zu ziehen1 mag auch vorlufig die ,ableitung der besonderen ,bauglieder aus der assyrischen und persischen ,tradition grossen ,schwierigkeiten unterliegen4 #c4 ,die gyptische ,kunst 4 #bc4 ,mit dem gleichen ,rechte1 mit welchem die ,kultur der ,assyrer und ,babyloner mit dem vorderasiatischen ,doppelstrome verknpft und darauf hingewiesen wird1 dass jene zumeist an der ,vernachlssigung des ,irrigationssystemes zu ,grunde ging1 verehrt man auch im ,nile die ,lebensader der gyptischen ,bildung4 ,doch darf die dadurch fr ,aegypten erzielte ,kultureinheit nicht unbedingt und ausschliesslich gelten1 da die geographische ,verschiedenheit zwischen dem marschigen ,untergypten und dem von ,felsen enger eingeschlossenen obergyptischen ,thale gleichfalls unter den ,kulturbedingungen zhlt4 ,es verhlt sich damit hnlich1 wie mit der gerhmten ,unvernderlichkeit der gyptischen ,kunstweise4 ,noch heute wird der ,laie ,platons ,ueberzeugung theilen1 dass ,jahrtausende keinen ,einfluss auf die gyptische ,kunst ben und uralte ,werke von den jngsten in ,nichts verschieden sind1 und dennoch findet das gebte ,kennerauge gewichtige ,unterschiede zwischen den einzelnen ,kunstwerken1 und folgenreiche ,wandlungen in der ,auffassung und ,darstellung im ,laufe der vielen ,jahrhunderte1 in welchen die gyptische ,kunst ihre ,thtigkeit entfalten konnte4 ,die gyptische ,kunst ist weder fertig entstanden1 noch in ihrem ursprnglichen ,zustande unversehrt bewahrt worden4 ,in ,bezug auf ihren ,ursprung muss man wieder zur ,annahme einer selbststndigen inneren ,entwicklung zurckgreifen1 nachdem die frher beliebte ,hypothese3 die ,kultur sei mit dem ,nile von dem uralten ,priesterstaate ,meroe nordwrts nach ,aegypten gewandert1 in den vorhandenen ,denkmlern nichts weniger als ihre ,besttigung gefunden hat4 ,die thiopische ,kunst ist ein sptes ,nebenreis der gyptischen1 nicht ber das #g4 ,jahrhundert v4 ,chr4 hinausreichend4 ,als ein solches ,nebenreis wird von ,vielen auch die griechische ,kunst betrachtet1 oder wenigstens die ,vererbung wichtiger ,bautheile an die ,griechen behauptet4 ,in dem enggezogenen ,kreise der ,denkmlerkunde kann man aber diesen ,zusammenhang nicht beweisen4 ,den angeblichen ,vorbildern der griechischen ,architektur1 z4 ,b4 der sogen4 protodorischen ,sule ,champollions1 fehlen entweder wesentliche ,theile1 oder sie knnen nur durch gewaltsame ,willkr auf die griechische ,form gebracht werden4 ,durch die ,abweisung der ,meroehypothese ist allerdings fr die ,erkenntniss des positiven ,ursprunges nicht viel gewonnen4 ,beinahe viertausend ,jahre v4 ,chr4 reichen unsere ,nachrichten zurck1 am ,anfange dieser ,periode1 in welchen auch die ,erbauung der frher erwhnten ,pyramiden fllt1 sind aber schon die meisten ,architekturtheile ausgebildet1 die ,bildnerei und ,malerei erfolgreich gepflegt4 ,fr die folgenden ,zeitalter bis zur ,ptolemerherrschaft lassen sich dann mannigfache ,vernderungen im ,kunststyle nachweisen4 ,sie werden oft durch ussere ,veranlassungen hervorgerufen1 so z4 ,b4 wenn die ,frauen in der ,kunst des alten ,reiches einen gelblichen1 seit der #ah4 ,dynastie aber einen rthlichen1 den ,aethiopern eigenen ,fleischton erhalten4 ,dieser ,farbenwechsel hat seinen ,grund in der ,raenmischung zur ,zeit der fnfhundertjhrigen ,hyksosherrschaft4 ,innere1 im ,wesen der gyptischen ,kunst gelegene ,grnde veranlassten dagegen die dreimalige ,aenderung des ,kanons der ,krperverhltnisse in der ,skulptur4 ,auch die ,technik der letzteren ,kunstgattung blieb sich nicht stets gleich4 ,whrend die ltesten ,skulpturen im flachen1 bemalten ,relief dargestellt sind1 kommt seit ,ramses ,,ii4 7#ai4 ,dynastie7 ein vertieftes ,relief1 so dass selbst die hchsten ,contouren noch innerhalb der ,wandflchen zu liegen kommen1 auf1 bis dann wieder seit der #bf4 ,dynastie das flache ,relief in den ,vordergrund tritt4 ,an die #bf4 ,dynastie1 die letzte vor dem persischen ,einfalle1 knpft sich berhaupt der ,beginn des ,kunstverfalles4 ,es schwindet die freiere ,zeichnung1 die einfache aber krftige ,wirkung der ,skulpturen2 das dekorative ,element entfaltet zwar gegen frher einen grsseren ,reichthum1 ohne aber die gesteigerte ,einfrmigkeit der ,darstellung zu verhindern4 ,dem an der ,skulptur und ,malerei bemerkten ,zuge nach ,vernderung folgte gewiss auch die ,architektur4 ,viele halten die ,grottenbauten1 besonders ,nubiens1 fr lter1 als die freien ,tempelanlagen1 in welchen sie die ersteren nachgebildet und weiter entwickelt gewahren4 ,gegen diese ,annahme wurden aber so gewichtige ,grnde vorgebracht1 dass sie schon gegenwrtig als veraltet zur ,seite gelegt werden kann1 zumal hufig ,eigenthmlichkeiten des ,kultus dafr einzustehen haben1 was in unserer ,unkenntniss als ,stylentwicklung genommen wird4 ,im ,wechsel der ,bauverhltnisse1 entsprechend den ,vernderungen im plastischen ,kanon1 in der gesteigerten oder geschwchten ,wirkung einzelner ,bauglieder wird hier wie berall die hauptschlichste ,entwicklung zu suchen sein4 ,leider fehlen darber zur ,zeit noch genauere ,untersuchungen4 4 #bd4 ,vom ,nildelta bis tief nach ,nubien erstrecken sich in beinahe ununterbrochener ,folge1 bald hart an den ,nilstrom gerckt1 bald weiter von demselben entfernt1 die gyptischen ,denkmler4#ad ,jene von ,untergypten haben sich aber in viel schlechterem ,zustande erhalten als die sdlicheren1 so dass unsere ,denkmlerkunde thatschlich auf ,obergypten beschrnkt ist4 ,nach ,heliopolis 7,on7 richtet sich gewhnlich der erste ,ausflug der ,reisenden1 um den ltesten uns erhaltenen ,obelisk 7#bcjj v4 ,chr47 zu bewundern4 ,es folgen dann am linken ,nilufer die ,pyramidenfelder1 und gegenber der zweiten ,pyramide 7,chafra oder ,chephren7 der berhmte ,riesensphinx4 ,eine ,backsteinmauer schloss ihn ein1 er selbst ist ein natrlicher ,felsen1 von kunstfertiger ,hand zum ,knigsbilde umgeschaffen4 ,wo der ,meissel nicht ausreichte1 half man mit ,mauerwerk nach1 um die ,lcher des ,felsens zu schliessen und die ,krperformen schrfer wiederzugeben4 ,zwischen seinen ,tatzen stand ein kleiner ,tempel1 dessen ,hinterwand eine elf ,fuss hohe ,granitstele aus der ,zeit ,thutmosis ,,iv4 7#ah4 ,dynastie7 bildete4 ,den wichtigsten kunstgeschichtlichen ,fund macht die ,todtenstadt am ,fusse der ,pyramiden aus1 von welcher ,lepsius #hb ,grber verzeichnet und #de nach ihren ,inhabern bestimmt hat4 ,sie sind den ,pyramiden gleichzeitig und gehren den ,verwandten und ,dienern der ,pyramidenbauer an1 so z4 ,b4 ein #gj' langes1 #de' breites und #ae' hohes ,grabgebude1 aus massiven ,quadern mit schrgen ,mauerflchen aufgefhrt1 mit ausgesparter ,grabkammer und #fj' tiefen ,felsenschachten1 einem ,sohne des ,cheops3 ,merhet1 dem ,intendanten aller ,bauten des ,knigs4 ,vom uralten ,memphis am ,eingange in das engere ,nilthal haben sich mit ,ausnahme des halbverschtteten ,kolosses ,ramses-,sesostris nur formlose ,trmmer erhalten2 dagegen konnte der ,grundriss des ,labyrinthes bei ,arsinoe von der preussischen ,commission mit grosser ,deutlichkeit aufgedeckt werden4 ,drei mchtige ,gebudemassen umschliessen einen viereckigen ,raum1 an dessen vierte ,seite sich eine ,pyramide anlegt4 ,zur ,zeit des alten ,reiches angelegt1 erfuhr das ,labyrinth unter der #bf4 ,dynastie einen durchgreifenden ,umbau1 auf dessen ,beschaffenheit sich die im ,ganzen wichtige ,beschreibung ,herodots bezieht4 ,mittelgypten ist durch die reiche ,flle von ,denkmlern aus dem alten ,reiche 7vor der ,hyksoszeit7 berhmt4 ,in die #f4 ,dynastie fhren uns die ,felsengrber von ,zaouiet el-,metin1 #ai an der ,zahl1 und jene bei ,siut2 der ,blthezeit des alten ,reiches1 der #ab4 ,dynastie1 gehren die grossartigen ,grotten bei ,beni ,hassan1 die ,todtenstadt des nun von der ,erde verschwundenen ,nus1 andere bei ,berscheh1 hinter ,siut u4 s4 w4 an4 ,alle ,tempel- und ,stadtruinen1 die sich hier zu beiden ,seiten des ,nil vorfinden1 anzufhren1 wre zu weitlufig1 und verweisen wir desshalb auf den ,ruinenkatalog bei ,wilkinson4 ,bloss ,abydus mit dem sogen4 ,memnonpalaste und dem ,osiristempel aus der ,zeit ,ramses ,,ii4 und ,denderah mit dem zwar jungen1 aber nchst dem ,tempel zu ,edfu besterhaltenen ,hathortempel heben wir aus der ,reihe der mittelgyptischen ,monumente hervor4 4 #be4 ,bei ,theben1 dem ,hauptsitze der gyptischen ,kunstbildung1 besonders aus der ,zeit der #ah4 und #ai4 ,dynastie1 erweitert sich das ,nilthal1 auf der ,ostseite ,raum gewhrend zu einer mchtigen ,stadtanlage4 ,hier breitete sich die eigentliche ,stadt ,theben aus1 das linke ,ufer1 viel enger vom libyschen ,gebirge begrenzt1 diente vorzugsweise als ,todtenstadt4 ,wie bereits zu ,strabo's ,zeiten sind an die ,stelle der hundertthorigen ,stadt vier isolirte ,drfer getreten1 nach deren ,namen die ,monumente gewhnlich bestimmt werden4 ,es sind dies3 ,karnak und ,luqsor am rechten1 und ,qurna und ,mednet-,habu am linken ,nilufer4 ,in ,karnak zieht zuerst der dem ,ammon-,ra geweihte ,reichs-,tempel die ,aufmerksamkeit auf sich4 ,im dritten ,jahrtausend v4 ,chr4 gegrndet1 nach der ,wiederkehr heimischer ,herrschaft im #ag4 ,jahrhundert erneuert und von allen folgenden ,herrschern glnzend bedacht1 verdankt derselbe seinen ,hauptruhm der riesigen ,sulenhalle1 welche ,sethos ,i4 dem ,tempel vorbaute4 ,hundertvierunddreissig ,sulen1 die mittleren #cf' im ,umfange1 #ff' in der ,hhe1 die brigen #bg' im ,umfange und #dj' ,hhe messend1 sttzen das steinerne ,dach1 welches einen ,raum von #afd' ,tiefe und #cbj' ,breite1 also etwa den gleichen ,raum1 wie ihn nur die grssten ,dome des ,mittelalters aufweisen1 bedeckt4 ,die ganze ,tempelanlage1 alle ,nebenbauten mitgerechnet -- und ein gyptischer ,tempel besteht eigentlich nur aus einem ,nebeneinanderbau -- mag sich wohl ber eine ,flche von #bjjj' im ,gevierte erstrecken4 ,viel kleiner in den ,dimensionen1 aber in seiner ,anordnung ein gutes ,bild gyptischer ,tempelbauten gewhrend1 ist der sdlicher gelegene ,tempel des ,chensu aus dem #ae4 ,jahrhundert 7,fig4 #bf74 ,durch ,sphinxreihen und ,kolonnaden stand das ,heiligthum in ,karnak mit den ,tempelbauten zu ,luqsor in ,verbindung1 welche gleichfalls der #ah4 ,dynastie ihren ,ursprung verdanken4 ,illustration3 ,fig4 #bf4 ,tempel des ,chensu in ,karnak4 ,illustration3 ,fig4 #bg4 ,tempel von ,qurna4 ,das linke ,nilufer besitzt vor der ,nekropole noch eine ,stadt der ,lebendigen1 welche sowohl an ,zahl der ,bauten1 wie in der ,pracht der ,anlage mit dem gegenberliegenden ,stadttheile wetteifert4 ,gleich aus dem ,beginne des ,reiches finden wir hier1 theilweise in den ,felsen eingehauen1 den ,tempel der ,knigin ,numt-,amen4 ,das ,heiligthum selbst lag im ,felsen1 vor demselben durch ,treppen mit einander verbunden drei ,vorhfe2 eine ,sphinxallee fhrte von diesen an den ,fluss und in gerader ,richtung auf den ,reichs-,tempel in ,karnak4 ,die folgenden ,dynastien bauten nher am ,flusse1 im ,thale selbst4 ,wieder vom ,norden nach ,sden wandelnd1 stossen wir zuerst auf den sogen4 ,tempel von ,qurna 7,fig4 #bg71 von ,sethos ,i4 und dessen ,sohne ,ramses ,,ii4 erbaut4 ,er unterscheidet sich auffallend von den anderen ,tempelanlagen durch die offene ,sulenfaade und seine geringe ,tiefe bei betrchtlicher ,breite4 ,etwas sdlicher zwischen unfrmlichen ,trmmerhaufen liegt dann der grosse ,tempel ,ramses ,,ii41 nach der einstimmigen ,aussage aller ,reisenden den schnsten ,anlagen ,aegyptens beizuzhlen1 besser unter dem ,namen des ,grabmales des ,osymandyas bekannt4 ,hinter der geschlossenen ,faade ziehen sich zuerst unbedeckte1 dann bedeckte und von ,sulen getragene ,hallen hin1 durch welche man zu zahlreichen kleineren ,kammern und ,heiligthmern gelangt4 ,vom ,tempel des ,amenophis ,,iii41 in der ,nhe von ,mednet-,habu1 haben sich nur die beiden ,kolosse erhalten1 welche einst den ,eingang zum ,tempel bewachten4 ,der nrdliche derselben -- sie mgen wohl ursprnglich #fj' gemessen haben -- ist als ,memnonssule durch die ,sage von dem klingenden ,grusse1 den ,memnon allmorgendlich seiner ,mutter ,aurora darbringt1 berhmt geworden4 ,den sdlichen ,abschluss erhlt ,theben an dieser ,seite des ,niles durch den ,tempel ,ramses ,,iii41 dessen isolirter1 thurmartiger ,vorbau die ,wohngemcher des ,knigs enthielt und den ,namen des ,pavillons von ,mednet-,habu fhrt4 ,wir steigen jetzt zur ,stadt der ,todten in das ,gebirge empor4 ,illustration3 ,fig4 #bh4 ,felsgrab des ,merenptah in ,theben4 ,nur wenige ,grber reichen in die ,periode des alten ,reiches zurck1 die meisten1 jenseits ,qurna im ,asasifthale gelegen1 fallen in das neue ,reich4 ,die meisten ,knige der #ai4 und #bj4 ,dynastie1 ihre ,verwandten und ,diener haben hier ihr ,grab gewhlt4 ,als die ,tiefe der ,felswnde keinen ,raum mehr bot1 musste die steinigte ,ebene vor denselben den ,raum zum ,begrbnisse leihen4 ,so geschah es von der #bf4 ,dynastie 7#gjj v4 ,chr47 an4 ,ueber die ,anlage der ,knigsgrber1 die architektonisch unbedeutend1 durch die ,flle und die ,schnheit ihrer ,wandmalereien glnzen1 belehrt die nebenstehende ,zeichnung 7,fig4 #bh74 ,lange1 schmale ,gnge1 mehr oder weniger steil und winklig angelegt1 oft durch ,treppen mit einander verbunden1 fhren in einen grsseren gewlbten ,pfeilersaal1 in dessen ,mitte der knigliche ,sarkophag stand4 ,seitenkammern wurden nach rechts und links in den ,felsen gebrochen1 die erwhnte ,gliederung des ,raumes in ,corridors und ,sle oft wiederholt4 ,die jngeren ,grber waren nur theilweise in den ,felsen gehauen und zeichneten sich durch die grssere ,zahl und ,ausdehnung ihrer ,vorbauten aus4 ,die ,grundflche einzelner solcher ,grber ist auf #bc1adh ,fuss1 die ,lnge einzelner ,knigsgrber von #dj-ddj rh4 ,fuss berechnet worden4 4 #bf4 ,jenseits ,theben setzt sich die ,monumentenreihe ununterbrochen fort4 ,an ,hermonthis und ,esneh vorber berhren wir ,edfu mit dem prachtvollen ,tempel des ,horus und der ,hathor1 und an den ,katarakten die ,monumente von ,philae und ,elephantine4 ,sie stammen aus junger ,zeit1 wie die meisten nubischen ,monumente2 nur sind die letzteren von den ,ptolemern und rmischen ,kaisern nicht neu gebaut1 sondern auf ,grundlage alter pharaonischer ,reste wieder hergestellt worden4 ,in ,gerf ,hussn 7flschlich ,girscheh genannt7 beginnt ein von der gewhnlichen ,weise abweichender ,tempelbau4 ,es ist der ,tempel theilweise in den ,felsen gehauen und nur der ,vorbau aus ,werkstcken gearbeitet4 ,den ,pfeilern1 welche die ,decke der inneren ,hallen tragen1 treten1 ,karyatiden verwandt1 mehr durch ihre ,grsse als durch ihre ,schnheit bedeutende ,statuen vor4 ,eine gleiche ,anordnung zeigt der ,tempel zu ,sebua1 gleich dem oben genannten vom grossen ,ramses gegrndet4 ,vollstndige ,grottenbauten sind nebst dem ,tempel zu ,derri die zwei #ahaf von ,belzoni entdeckten ,tempel von ,abu ,simbel1 an den ,katarakten von ,wadi ,halfa1 nach ihrem ,grnder auch ,ramessopolis genannt4 ,die ,faade des grsseren ,tempels1 durch einen schrgen ,rahmen von dem ,felsen geschieden1 wird durch vier sitzende ,kolosse ausgefllt4 ,aehnliche ,kolosse stehen auch mit gekreuzten ,armen vor den ,pfeilern in der ,vorhalle1 hinter welcher noch vierzehn ,kammern in gerader und schrger ,richtung in den ,felsen getrieben sind4 ,von den ,pyramiden und ,tempelbauten auf dem ,boden des alten ,meroe 7,assur1 ,naga1 ,merawe7 wurde schon oben bemerkt1 dass sie nicht der ltesten1 sondern der jngsten ,zeit des gyptischen ,reiches angehren und wie der vermeintlichen geschichtlichen1 so auch der kunsthistorischen ,bedeutung entbehren4 ,aegyptens ,macht hat sich bekanntlich zeitweise auch nach ,asien erstreckt4 ,es lag im ,charakter der gyptischen ,eroberer1 ihre ,zge durch ,monumente zu verherrlichen4 ,doch sind die bis jetzt auf asiatischem ,boden entdeckten ,gedchtnissmale meist nur durch ihre ,inschriften dem ,forscher merkwrdig4 ,artistische ,bedeutung besitzen unter denselben die ,basreliefs1 die ,ramses-,sesostris bei ,lycus in den ,felsen eingraben liess4 4 #bg4 ,bei der ,erwhnung der ,pyramiden wurde bereits das eigenthmliche ,bauprinzip der ,aegypter3 das krystallinische ,wachsen der ,bauten durch den ,ansatz gleichartiger ,theile1 berhrt4 ,um die erste ,pyramidenschale1 welche die ,grabkammer barg1 legte der ,knig1 je nach der ,lnge seiner ,regierung1 neue ,steinschichten herum1 so dass gewissermassen die ,zahl der ,steinmntel ,jahresringe vertritt4 ,ganz die gleiche ,bauweise kommt auch bei den ,felsengrbern vor4 ,je lnger der ,inhaber des ,grabes lebte1 desto mehr hufte sich die ,zahl der ,korridore und ,pfeilersle4 ,es ist zwar kein ,mantelbau1 wie bei den ,pyramiden1 vorhanden1 aber dennoch die ,erweiterung auch durch die ,reproduktion der ursprnglichen ,anlage gewonnen4 ,ein hnliches ,verhltniss findet schliesslich auch bei den ,tempelbauten statt4 ,wir haben keine ,baueinheit1 kein geschlossenes ,tempelhaus vor uns1 bei welchem die einzelnen ,theile nur als organische ,glieder eines ,leibes an ihm und nicht neben ihm auftreten1 sondern ein ,system von ,nebenbauten1 gleichgltig aneinander gerckt und zu jeder beliebigen ,erweiterung gefgig4 ,dazu kommt noch1 dass das eigentliche ,heiligthum1 die ,cella1 vor der ,grsse und ,pracht ihrer ,umgebung nahezu verschwindet1 und hnlich dem ,kultus selbst1 in ein dunkles ,geheimniss sich hllt4 ,rings um die ,cella lagern sich zahlreiche ,kammern1 ihr voran gehen bedeckte und unbedeckte ,hallen1 und je weiter vom ,heiligthume entfernt1 desto gewaltiger und umfangreicher werden die ,bauten4 ,keine geringe ,belehrung gewhrt in dieser ,hinsicht die von ,lepsius entzifferte ,baugeschichte des ,reichs-,tempels zu ,theben4 ,der eine ,knig umgab die ,cella mit ,kammern und legte ihr einen ,hof vor1 der andere vergrsserte diesen ,bau durch die ,anfgung einer ,sulenhalle und neuer ,kammern4 ,ein dritter 7,sethos ,i47 setzte die riesige ,sulenhalle an die bereits vorhandenen ,vorbauten an1 und diesem ,hypostylos wurde nochmals ein offener von ,sulen eingeschlossener ,raum wieder vorgelegt4 ,konnten die ,neubauten nicht mehr in der ,achse der ,cella angeschoben werden1 so wurde die ,flche zwischen dem ,tempel und den usseren ,umfassungsmauern mit architektonischen ,anlagen erfllt4 ,diese ,vergrsserung der gyptischen ,tempel nach aussen1 im ,gegensatz zu der allmhligen ,vertiefung der ,grber nach innen1 wird bei der ,mehrzahl derselben angetroffen4 ,die ,erklrung dieser unorganischen ,bauweise muss man in dem gyptischen ,gottesdienste aufsuchen4 ,schon das ,wenige1 was wir von dem letzteren wissen1 verhilft zum besseren ,verstndniss einzelner ,bautheile4 ,auf die ,prozession waren die endlosen1 von ,sphinxen begrenzten und von ,thurmbauten -- ,triumphpforten vergleichbar -- unterbrochenen ,tempelstrassen berechnet1 ebenso wie der majesttische ,vorbau mit seinem farbigen ,flaggenschmucke und instruktivem ,bilderreichthume4 ,ja selbst noch in den ,vorhallen setzt sich die ,andeutung der ,tempelstrasse fort4 ,die mittleren ,sulen 7,fig4 #bf1 c7 sind hufig erhht und bei den vielsuligen ,rumen1 die zu einer ,reihe gehrigen ,sulen stets mit gleichem ,schmucke bedacht4 ,illustration3 ,fig4 #bi4 ,pylonenbau4 ,die besondere ,anordnung einer gyptischen ,tempelanlage war in der ,regel folgende3 ,hatte man die ussere gepflasterte ,tempelstrasse durchschritten1 so kam man zu dem ,pylonenbau 7,fig4 #bf1 a und ,fig4 #bi74 ,zwei im ,grundrisse rechteckig1 im ,aufrisse als gestutzte ,pyramiden gebildete ,thrme1 oben mit einer tiefen ,kehle und ,platte bekrnt1 schliessen die mit dem gleichen ,gesimse geschlossene ,thre ein4 ,den ,mangel an architektonischem ,schmucke 7nur die ,ecken sind mit ,stbchen eingefasst7 ersetzt das farbige ,bildwerk1 womit die ,mauern bis zum ,gesimse bedeckt sind4 ,obelisken und ,kolosse stehen vor den ,pylonen1 ,flaggenstangen waren an denselben befestigt4 ,dem ,pylonenbaue folgen zuerst unbedeckte1 von einem ,sulengange umschlossene 7,fig4 #bf1 b71 dann bedeckte vielsulige ,rume4 ,die ,hallen verengen und verkleinern sich1 bis man zu dem kleinen unbeleuchteten ,heiligthume 7d7 gelangt1 welches in einzelnen ,fllen aus dem ,felsen gehauen ist4 ,neben und hinter der ,cella setzen sich die ,nebenrume fort4 ,nur sptere und kleinere ,tempel weichen von dieser reich zusammengesetzten ,anordnung ab1 so z4 ,b4 die sogen4 ,typhonien oder ,mammisi1 die ,geburtssttten der ,gtter bei ,elephantine1 ,philae1 ,edfu1 ,tentyrah u4 s4 w4 ,sie sind von ,sulen umschlossen und ohne alle ,bschung oder ,abschrgung erbaut4 ,dadurch1 dass die ,sulen durch ,zwischenmauern verbunden sind und an den ,ecken ,mauerpfeiler vortreten1 geht der ,eindruck des von ,sulen getragenen ,hauses wieder verloren4 4 #bh4 ,illustration3 ,fig4 #cj4 ,sulenformen4 ,von den einzelnen ,baugliedern verdient die ,sule die ausfhrlichste ,betrachtung4 ,ihr ,gebrauch in ,aegypten ist ebenso ausgedehnt1 als ihre ,formen mannigfach4 ,gewhnlich ist die ,sule durch eine kreisrunde ,scheibe mit dem ,boden verknpft4 ,der cylindrische1 bereits an der ,basis geschwellte ,stamm ist bald glatt1 bald gefurcht 7,fig4 #cj1 c7 und mit horizontalen ,bndern versehen4 ,in der ,regel bedecken ihn auch ,hieroglyphen und ,bildwerk4 ,noch mannigfacher als der ,schmuck des ,stammes ist die ,form des ,kapitls4 ,bald ruht auf dem ,stamme eine einfache viereckige ,platte 7,beni ,hassan71 bald steigt das ,kapitl als weit ausladender ,blumenkelch 7,fig4 #cj1 a7 aus dem ,stamme empor4 ,eine minder organische ,form zeigt ,fig4 #cj1 b1 wo das unten ausladende ,kapitl nach oben wieder eingezogen erscheint4 ,eine vierte ,variation bildet das ,maskenkapitl4 ,die vier ,seiten eines ,wrfels sind zu ,kpfen ausgearbeitet1 ber welchen sich noch eine kleine ,tempelarchitektur erhebt 7,tentyrah74 ,wenn auch ,einzelnheiten an den ,sulen1 wie z4 ,b4 die ,kannelirung des ,schaftes 7c71 an griechische ,formen erinnert1 so liegt dennoch kein ,grund zur ,annahme einer unmittelbaren ,ableitung der letzteren aus den gyptischen ,sulen vor4 ,die ,motive fr die ,form und die ,dekoration sind einheimischen ,pflanzen entlehnt1 ob der vielgenannten ,lotosblume1 haben neuere ,forschungen wieder fraglich gemacht4 ,den grssten ,schmuck erhielten die ,sulen durch ihre ,bemalung4 ,fr die ,bltter wurde wie natrlich die blaue und grne1 fr die dazwischen gestellten ,hieroglyphenschilder und den ,grund die rothe und gelbe ,farbe gewhlt4 ,nchst den ,sulen kommen auch viereckige und polygone 7,fig4 #cj1 d7 ,pfeiler1 selbststndig und mit vortretenden1 aber nicht sttzenden ,statuen verbunden1 vor4 ,ein schmaler ,wrfel lagert auf den ,kapitlen und verbindet die ,sule mit den deckenden ,steinbalken4 ,als ,regel kann man wohl die flache ,bedeckung der gyptischen ,bauwerke annehmen1 doch war auch die ,wlbekunst den ,aegyptern nicht unbekannt4 ,die sogen4 pelasgische ,wlbung1 dadurch gebildet1 dass die ,steine der vertikalen ,mauern nach oben immer mehr vortreten1 bis sie durch einen einzigen ,block geschlossen werden konnten1 kommt nicht selten vor2 auf eine seltenere ,form des ,scheingewlbes stsst man im ,tempel zu ,abydus4 ,der ,steinbalken reicht wie bei der flachen ,decke von ,pfeiler zu ,pfeiler2 er liegt aber mit seiner ,schmalseite auf und ist in seiner unteren ,hlfte zu einem ,rundbogen ausgehauen4 ,solche ,scheinwlbungen haben nichts besonderes an sich2 wichtiger sind die ,entdeckungen eines nach dem ,keilschnitte gearbeiteten ,ziegel- und ,steingewlbes4 ,das letztere1 in den ,pyramidengrbern gefunden1 reicht in das #f4 ,jahrhundert v4 ,chr41 die ,ziegelbogen aber in der ,nekropole zu ,theben gehen sogar bis in das ,jahr #aedj v4 ,chr4 zurck4 ,auch das #ab' weit gespannte ,tonnengewlbe der ,nebenhallen am sogen4 ,grabe des ,osymandyas stammt aus der ,zeit des grossen ,ramses4 ,man kann immerhin diesen frhen ,gebrauch des ,bogens und der ,wlbung zugeben1 nur darf man nicht aus der ,erinnerung lassen1 dass sich in spteren ,zeitaltern auf den ,bogen der ganze ,baustyl grndet1 whrend diese gyptischen ,bogen auf das ,prinzip der heimischen ,architektur nicht den geringsten ,einfluss genommen haben4 ,bei ,felsbauten lag brigens die gewlbeartige ,rundung der ,decke sehr nahe4 ,auch wo die ,felsdecke nicht wie bei dem ,grabe in ,saqra mit ,steinplatten belegt1 durch das ,steingewlbe gesttzt ist1 wird jene hufig in der ,form eines flachen ,kreissegmentes gefhrt 7,beni ,hassan74 4 #bi4 ,alle ,flchen an den gyptischen ,baudenkmalen waren mit ,bildern bedeckt1 die meisten architektonischen ,glieder und die ,reliefs farbig dargestellt4 ,die ,rechtfertigung der ,polychromie ist gegeben1 sobald man den nordischen ,luftton und die nordischen ,vorurtheile vergisst1 und die plastische ,technik der ,aegypter bercksichtigt4 ,die tief geschnittenen1 nicht scharf sich abhebenden ,reliefs verlangten eine ,nachhlfe durch die ,farbe2 diese aber konnte in einem ,lande1 wo die ,luft selbst in ,farbengluth strahlt1 schon reich und krftig genug aufgetragen werden1 ohne ,gefahr1 in schreiende ,misstne zu verfallen4 ,rckten durch die consequente ,bemalung der ,skulpturen die beiden ,gattungen der bildenden ,kunst bereits einander nahe1 so wird diese ,verwandtschaft durch den technischen ,vorgang bei der ,bildnerei noch erhht4 ,nachdem der ,knstler die ,reliefs in rother ,farbe skizzirt hatte1 wurden vom ,zeichner die ,umrisse mit schwarzer ,farbe nachgezogen1 dann erst kam der eigentliche ,bildhauer an die ,arbeit4 ,ein eigenthmlicher plastischer ,styl1 im ,gegensatze zu dem in der ,malerei blichen1 hatte kein ,dasein4 ,gleich den assyrischen ,bildtafeln1 mit welchen sie auch sonst eine mannigfache ,verwandtschaft haben1 ziehen die gyptischen ,basreliefs die nchste ,aufmerksamkeit durch ihren ,inhalt auf sich4 ,wir lernen in dieser ausfhrlichsten ,chronik der ,welt das ffentliche und ,privatleben des ,volkes kennen1 wir begleiten in den ,skulpturen zu ,karnak das gyptische ,heer nach ,asien1 wohnen zahlreichen ,schlachten1 ,belagerungen und ,einzelkmpfen bei2 wir machen an der sdlichen ,aussenwand des ,tempels den ,zug des kriegerischen ,scheschonk gegen ,jerusalem mit1 und lernen die ,grsse der ,pharaonen im ,felde1 die ,pracht ihrer ,triumphzge kennen4 ,noch mannigfacher ist der ,inhalt der ,skulpturen und ,malereien in den ,felsengrbern1 bei welchen auch die ,form weniger beengt1 der individuellen ,phantasie ein grsserer ,spielraum gegnnt erscheint1 als bei den ,tempelbildern4 ,nchst der ,schilderung der ,zustnde nach dem ,tode und biographischer ,zge aus dem ,leben des ,verstorbenen haben die ,knstler auch allgemein gltige ,lebensbilder hier entworfen1 und weder ,fleiss in der ,ausfhrung noch ,laune in den ,motiven gespart4 ,der ,glaube an die mrrische ,verschlossenheit der alten geknechteten ,aegypter weicht im ,angesichte der frischen ,genrebilder1 an welchen besonders die ,grber zu ,theben einen grossen ,reichthum zeigen4 ,hier wohnen wir einem leckeren ,gastmahle bei und sehen die ,wirkungen des reichlich genossenen ,weines2 dort belauschen wir die ,damen in ihrem ,gesprche ber ,kleider und ,juwelen4 ,selbst bei der ,darstellung eines ,leichenzuges konnte der ,knstler den ,kitzel sarkastischer ,schilderung nicht vermeiden4 ,bei der ,fahrt ber den ,todtenfluss muss gerade das mit ,speisen beladene ,boot umschlagen und uns in ,ungewissheit lassen1 ob die kreischende ,klage des ,gefolges dem ,tode des ,freundes oder dem ,verluste des ,leichenschmauses gilt u4 s4 w4 ,die ,quelle aller unserer ,kenntnisse ber die ,sitten und ,gebruche der alten ,aegypter sind jene ,bildwerke1 und ihre ,darstellung ist so treu1 ihre ,schilderung so genau und ausfhrlich1 dass wir kaum die ,gelegenheit erhalten1 den ,verlust der brigen historischen ,quellen zu beklagen4 ,nicht im ,stofflichen allein liegt jedoch das ,verdienst der gyptischen ,kunst4 ,fr die hohe ,ausbildung des ,formensinnes sprechen namentlich die ,ornamente4 ,die ,verzierungen der ,decke in den ,grabkammern1 die ,formen ihrer ,meubel und namentlich der ,vasen lassen an ,reinheit der ,linien1 an geschmackvoller ,zierlichkeit nichts zu wnschen brig4 ,vieles1 was wir als ein ,eigenthum des griechischen ,kunstsinnes zu betrachten gewohnt sind1 ist gyptischen ,ursprunges1 hier wenigstens viel frher im ,gebrauche gewesen1 als in ,griechenland4 ,die ,fhrung des ,ornamentes in farbigen unter einem rechten ,winkel gebrochenen ,linien1 in ,wellen- und ,zickzackform1 weiter die sinnige ,verwendung thierischer ,gestalten zur ,dekoration der ,vasen1 als ,henkel und ,deckel1 sind in der gyptischen ,kunst ganz gewhnlich4 ,die technische ,geschicklichkeit und handwerkmssige ,fertigkeit der ,aegypter sind berhmt genug1 seltener wird aber diese hhere ,begabung in der ornamentalen ,kunst anerkannt4 ,daneben fehlt es nicht an ,schattenseiten4 ,von eigentlicher malerischer ,wirkung kann bei schattenlosen ,silhouetten nicht die ,rede sein2 die ,regel1 zuerst den nackten ,krper zu zeichnen und darber erst das ,gewand anzulegen1 hinderte nothwendig die ,entwicklung des ,gewandstyles4 ,dann sind auch die ,grenzen des ,reliefstyles enge abgesteckt4 ,er kennt keine ,perspektive1 und auf seinen ersten ,stufen auch keine ,gruppen4 ,wir sehen ,reihen neben und hinter einander4 ,ueber die ,vortrefflichkeit der ,thierbilder herrscht seit ,mad4 ,stal nur ein ,lob1 desto fhlbarer sind die ,mngel in der ,darstellung menschlicher ,figuren4 ,whrend die ,beine in der ,profilstellung vorschreiten1 ist der ,oberkrper in ,vollsicht genommen2 auch fr die ,kpfe ist stets das ,profil gewhlt1 nur die ,augen davon ausgenommen4 ,an den sitzenden ,kolossalstatuen sind gleichfalls die flachen und breiten ,fsse1 ohne ,andeutung einer ,artikulation1 die hochgestellten ,ohren1 die anliegenden ,arme u4 a4 auffllig4 ,weitere ,schranken der ,kunstentwicklung lagen in der kindischen ,anschauung der ,herrschergrsse1 die auch krperlich ihre ,umgebung berragen musste1 und in den religisen ,begriffen des ,volkes 7,fig4 #ca74 ,das ,ideal menschlicher ,schnheit war nicht in den ,gttern verkrpert1 diese vielmehr durch thierische ,symbole charakterisirt1 der knstlerischen ,darstellung vielfach unfhig4 ,illustration3 ,fig4 #ca4 ,hier ist auch der ,ort1 den gyptischen ,kanon der ,verhltnisse andeutend vorzufhren4 ,der ,kanon im alten und neuen ,reiche nahm den menschlichen ,fuss zur ,einheit4 ,die sechsmalige ,wiederholung der ,einheit gab die ,hhe bis zur ,stirn1 die ,mitte der ,hhe fllt unter die ,scham1 die ,stellung der brigen ,theile wird durch #ah ,verhltnissfelder bestimmt4 ,vorzugsweise durch die ,krze des ,kniees unterscheiden sich nach ,lepsius ,forschungen der erste vom zweiten ,kanon4 ,der dritte ptolemische ,kanon legt eine andere ,eintheilung -- #bc ,theile bis zur ,scheitelhhe -- zu ,grunde und bildet den ,kopf grsser1 die ,brust lnger1 den ,nabel hher4 ,dieser letzte ,kanon ist keineswegs ein ,fortschritt gegen die frhere ,gesetzmssigkeit1 und schafft auch nicht richtigere oder schnere ,gestalten4 ,er gab die nationale ,grundlage auf1 welche offenbar die alten ,verhltnissregeln mitbestimmt hat1 und setzt an die ,stelle des einfach strengen1 aber wirksamen ,styles1 bertriebene und unklare ,formen4 ,in ,bezug auf die ,farbengebung ist ein hnlicher ,kanon nicht bekannt4 ,doch gilt auch bei der gyptischen ,malerei1 wie bei den ltesten ,stufen dieser ,kunstgattung berhaupt1 der ,vorzug der primren ,farben 7blau1 roth1 gelb7 vor den sekundren4 #d4 ,die ,kunst in ,vorderasien4 4 #cj4 ,indem wir die vorderasiatischen ,kstenlnder von der ,mndung des ,wadi el ,arisch bis an den ,pontus ,euxinus hinab durchwandern1 nhern wir uns merklich dem ,schauplatze fast aller spteren ,kunstthtigkeit4 ,es theilen zwar diese ,gebiete mit ,aegypten die ,begrenzung durch das ,mittelmeer1 doch whrend das letztere fr ,aegypten in ,wahrheit eine blosse ,grenze bleibt1 ber welche hinaus der gyptische ,einfluss seine ,wirksamkeit verliert -- die gyptischen ,einflsse auf die griechische ,bildung besitzen keineswegs die ihnen frher eingerumte ,wichtigkeit -- sind die vorderasiatischen ,lnder mit ihrem ,dasein auf das ,mittelmeer angewiesen4 ,weit entfernt1 ihnen fremd zu stehen1 bildet dasselbe vielfach den ,boden fr ihre ,thtigkeit1 es wird von ihnen bis an seine westlichen ,grenzsteine1 die ,sulen des ,herkules1 beschifft1 an seiner nrdlichen wie sdlichen ,kste von ,vorderasien aus kolonisirt1 und hier berall der ,keim zu dauernder ,civilisation gelegt4 ,der ,name der ,phniker reicht hin1 die gegebenen ,andeutungen im ,geiste zu einem reichen1 anschaulichen ,bilde zu ergnzen4 ,die mannigfache ,regsamkeit und weitausgreifende ,thtigkeit der ,anwohner ,vorderasiens erschwert aber in bedeutendem ,grade die ,erkenntniss ihrer ,kunstbildung4 ,als ein wahres ,uebergangsvolk1 welches ,lokalkulturen vermittelt1 im mchtigen ,handelsverkehre die orientalische ,abgeschlossenheit glcklich durchbricht und hufig wechselnder ,herrschaft unterworfen ist1 berschreitet es auch in seinem ,kunstleben die unmittelbaren ,landesgrenzen und offenbart eine nicht geringe ,geschmeidigkeit der ,kunstformen4 ,so lange nicht der ,entdeckungseifer unserer ,tage den heimisch-phnikischen ,boden blossgelegt hat1 bilden ,bautrmmer im westlichen ,becken des ,mittelmeeres die wichtigste ,quelle unserer ,anschauungen von der phnikischen ,kunst2 gyptische und assyrische ,anklnge sind aus der geographischen ,lage und der politischen ,stellung ,vorderasiens zu den ltesten weltherrschenden ,stmmen leicht erklrlich2 wir stossen dann auf eine mannigfache ,verwandtschaft mit der alten griechischen ,kultur1 die ja gleichfalls1 nur im hheren ,sinne1 ,orientalisches und ,occidentales vermittelt1 mssen nicht ein blosses ,nebeneinandergehen der vorderasiatischen und altgriechischen ,anschauungsweise1 sondern eine theilweise ,verwebung derselben annehmen und finden schliesslich die ausgebildete antike ,kunst auf die nchstgelegenen asiatischen ,gestade rckwirkend4 ,in den spteren ,zeitaltern ist namentlich die kleinasiatische ,kunst ein integrirendes ,glied der griechischen1 sowie ,syrien derjenige ,punkt1 auf welchem die klassische ,phantasie ihre letzten ,athemzge aushaucht4 ,die vielbehandelte ,frage ber das nichthellenische ,element in der griechischen ,bildung fhrte auch eingeschrnkt auf die ,untersuchung eines mglichen phnikischen ,einflusses bis jetzt zu keinem ergiebigen ,resultate4 4 #ca4 ,im ,gegensatze zu der frher giltigen ,meinung von der ausgedehnten knstlerischen ,wirksamkeit der ,phniker1#ae auf welche man altgriechische ,vasenbilder1 ,thonfiguren u4 s4 w4 bereitwillig zurckfhrte1 gilt gegenwrtig die ,ansicht1 dass die vorwiegende praktische ,thtigkeit und industrielle ,betriebsamkeit dieses weitblickenden ,volkes einen fein entwickelten ,kunstsinn nicht zuliess4 ,es scheint die ,natur des herrschenden religisen ,kultus die freie bildnerische ,kraft1 die von der ,anerkennung der ,schnheit der reinen ,menschengestalt ausgeht1 gelhmt und gerade die gerhmte technische ,fertigkeit der ,phniker im ,giessen1 ,schmelzen und ,wirken es bedingt zu haben1 dass die ausgebildetere phnikische ,baukunst nicht den ,weg einer organischen ,entwicklung nahm1 sondern in den ,dienst einer hher gestellten ,kultur gerufen1 die ursprngliche ,formlosigkeit durch eine glnzende ,dekoration3 ,erzplatten1 ,teppiche u4 s4 w4 verhllte4 ,die ,betrachtung einzelner ,baudenkmler1 welchen man gegenwrtig1 wenn auch nicht ohne ,widerspruch1 einen phnikischen ,ursprung zuschreibt1 bringt uns auf die einfachsten ,anfnge der ,kunstthtigkeit zurck4 ,hierher gehren die zahlreichen kegelfrmig verjngten ,rundthrme1 etwa #dj' hoch1 mit scheingewlbten ,kammern im ,innern versehen und mit einer ,plattform geschlossen auf ,sardinien und den ,balearen1 dort ,nuraghen1 hier ,talayots genannt1 und fr ,feuertempel ausgegeben4 ,verwandter ,natur sind die ,thrme zu ,marathos im phnikischen ,heimathlande1 monolithe oben zugerundete oder spitz auslaufende ,kegel1 phallushnlich1 welche auf einem abgestuften ,untersatze ruhen und ber unterirdischen ,grabkammern sich erheben4 ,auch die ,gigantengrber in ,sardinien und den keltischen ,dolmen entsprechende ,anlagen in ,nordafrika1 auf ehemals karthagischem ,gebiete1 haben die ursprngliche ,formlosigkeit nicht berwunden4 ,bei spteren ,grabdenkmlern auf ,rhodus1 ,cypern1 in ,algerien und auf karthagischem ,gebiete 7,grab des ,thugga7 zeigt sich der griechische ,einfluss vorherrschend wirksam4 ,die ,tempelreste auf der ,insel ,gozzo 7,gaulos7 und ,malta werden ebenfalls auf die ,phniker zurckgefhrt4 ,die sogen4 ,giganteia auf ,gozzo umfasst zwei dicht aneinander stossende ,anlagen1 von cyclopischem ,mauerwerke eingeschlossen1 und jeden einzelnen ,tempel wieder in mehrere ,hauptrume gegliedert4 ,eine elliptische ,thrschwelle fhrt bei dem der ,astarte wahrscheinlich geweihten ,tempel in den vorderen ,hofraum1 welcher elliptisch wie die ,schwelle gestaltet1 durch einen schmalen ,durchgang mit dem hinteren gleichfrmigen nur grsseren ,hofe verbunden ist4 ,im ,hintergrunde1 in der ,axenrichtung des ,tempels1 bemerkt man wieder einen im ,halbkreise gezeichneten erhhten ,raum1 so dass die ganze ,anlage einem ,doppelkreuze mit zugerundeten ,armen hnlich erscheint4 ,durch ,stufen1 ,gitter und ,schranken werden die in die ,seitenrundungen verlegten ,heiligthmer von dem ,durchgangsraume abgesondert1 ,trmmer von ,altren1 ,opfertischen1 ,taubenbehltern u4 s4 w4 deuten auf einen reichen1 ausgebildeten ,gottesdienst hin1 doch bleibt auch hier die architektonische ,gliederung rmlich1 der knstlerische ,schmuck auf die spiralfrmigen ,ornamente an einzelnen ,steinen beschrnkt4 ,der nchstgelegene1 viel kleinere ,tempel1 auch darin von dem ,astartetempel unterschieden1 dass hier der hintere ,hofraum dem vorderen an ,grsse weit nachsteht1 sowie der ,hadjar-,chem auf ,malta haben eine verwandte ,beschaffenheit1 und bilden ebenfalls eine ,summe elliptischer1 rundlicher ,rume4 ,vom paphischen ,tempel auf ,cypern haben sich so viele ,spuren erhalten1 dass man wenigstens den ,grundriss ahnen kann3 ,zwei ,hfe von beinahe gleicher ,grsse1 der vordere von ,sulen umstellt1 umspannen eine #aej ,schritte lange1 #ajj ,schritte breite ,flche4 ,seitwrts im zweiten ,hofe ist die ,cella fr das kegelfrmige ,idol angebracht1 deren architektonische ,gestalt1 nach erhaltenen ,mnztypen zu urtheilen1 durch einen erhhten ,mittelbau und niedrige1 von ,sulen getragene ,seitenhallen bestimmt wurde4 ,der ,tempelhof zu ,marathos1 der ,insel ,arados gegenber1 erscheint aus dem lebendigen ,felsen gehauen1 welcher nur in der ,mitte des ,hofes zur ,herstellung eines ,gtterthrones stehen blieb4 ,ob die verschiedenen ,gtter verschiedene ,kultusanlagen erforderten1 etwa die offenen bald runden1 bald viereckigen ,hofrume1 von erhhten ,schaubhnen eingefasst1 mit einem kleinen bedeckten ,heiligthume im ,hintergrunde dem ,astartedienste angehrten1 der ,molochdienst pyramidale ,feuersttten verlangte1 bleibt unentschieden2 gewisser ist die ,uebereinstimmung der philistischen ,tempel 7,askalon1 ,gaza7 mit den beschriebenen phnikischen ,anlagen4 ,die ,sulen einer solchen ,emporbhne1 wie sie zu ,paphos1 ,tarsos bemerkt wurde1 waren es1 welche ,simson im ,dagontempel zu ,gaza zum ,falle brachte1 und so die versammelte ,menge begrub4 ,die bildende ,kunst der ,phniker1 fr uns durch aufgefundene sardische und afrikanische 7,algerien7 ,idole vertreten1 scheint die primitiven ,kunstanfnge so wenig berschritten zu haben1 als die ,architektur4 ,alles deutet darauf hin1 dass die allen knstlerisch halbentwickelten ,vlkern eigenthmliche ,tendenz1 die ,gttergestalten nicht durch ,formenschnheit1 sondern durch einen grellen schreckhaften ,ausdruck wirken zu lassen1 auch von den ,phnikern verfolgt wurde4 ,die einzelnen ,gtter werden durch ussere ,attribute 7,gabelstock1 ,hrner1 ,sicheln7 unterschieden1 durch ,vervielfachung der ,kpfe1 unfrmliche ,symbole aber arg entstellt1 die ,krperformen in rohester ,weise angedeutet4 ,die ,beine sind wenig geffnet1 die ,verhltnisse der ,gliedmassen verzerrt1 die ,stelle des ,kopfes hufig durch einen unfrmlichen ,klotz vertreten1 in dessen ,mitte ein ,dreieck als ,nase hervorragt4 ,die auf ,cypern gefundenen ,venusidole1 durchgngig von den sardischen u4 a4 unterschieden1 haben keineswegs einen phnikischen1 sondern altgriechischen ,ursprung4 4 #cb4 ,die vollkommene ,dunkelheit1 welche bis auf unsere ,tage ber die altjdische ,kunst herrschte1 behaupten neueste franzsische ,reisende glcklich durchbrochen zu haben4 ,sie haben nicht etwa das traditionelle1 sondern das wahrhaftige ,grab ,absalons und ,davids -- die ,ruinen von ,sodoma u4 a4 erblickt und einen frmlichen altjdischen ,kunststyl entdeckt4 ,doch wurden gegen die ,richtigkeit dieser ,behauptungen so zahlreiche und gewichtige ,bedenken vorgebracht1 die ,treue der ,reisenden so schwer angeschuldigt1 dass es vorlufig rathsam erscheint1 die alte1 bescheidene ,unwissenheit festzuhalten4 ,die ,sitte1 die ,todten in ,felshhlen zu begraben1 wurde seit uralter ,zeit ununterbrochen gebt1 und in dieser ,beziehung die ,tradition bis zum ,falle ,jerusalems unverbrchlich gewahrt4 ,desshalb aber die ,nekropole im ,thale ,josaphat1 die ,grber am ,oelberge und die sogen4 ,knigsgrber vor dem ,damaskusthore im ,alter weit bis auf ,davids u4 ,a4 ,zeitalter zurckzusetzen1 liegt um so weniger ein ,grund vor1 als der architektonische ,styl unzweifelhaft auf die ,zeit des ,herodes und der ,rmer hindeutet4 ,im ,thale ,josaphat ist derselbe gemischte gyptisch-griechische ,styl heimisch1 welcher auch an den arabischen ,felsmonumenten zu ,wady ,musa bemerkt wird1 und am ,beginne unserer ,zeitrechnung in den orientalischen ,provinzen des rmischen ,reiches aufkommt4 ,ein ,grab erinnert durch seine ,pylonenform und die charakteristische starke ,hohlkehle als ,bekrnung an die ,pyramidengrber zu ,gizeh2 anderwrts steigt ber dem griechisch gegliederten monolithen ,denkmale noch eine vierseitige ,pyramide empor2 die ,prophetengrber 7das ,labyrinth7 zeigen eine rundgewlbte ,vorhalle1 von welcher aus gleichfalls gewlbte ,gnge zu den ,grabkammern und ,nischen fhren4 ,bei den ,grbern vor dem ,damaskusthore betritt man zuerst zwei viereckige ,hfe1 an deren ,ende ein reiches ,portal in verderbt griechischer ,form zu den ,grabkammern leitet4 ,es bleibt demnach noch immer der salomonische ,tempel auf dem ,berge ,moriah#af als das ,hauptdenkmal der altjdischen ,kunst bestehen4 ,nur von dem ,grundbaue1 der zur ,erweiterung der ,bodenflche angelegt wurde1 sind einzelne ,reste auf uns gekommen2 in ,bezug auf die ,beschaffenheit und den ,styl des ,oberbaues bleiben wir auf die wenigen dunkeln ,nachrichten beschrnkt1 welche die biblischen ,schriftsteller aufgezeichnet haben4 ,bei dieser schwankenden ,grundlage blieb es den ,alterthumsforschern vorbehalten1 je nach ihrer persnlichen ,neigung den salomonischen ,tempel1 zu welchem ,knig ,hiram von ,tyrus nicht allein ,cypressen und ,cedern vom ,libanon1 sondern auch den verstndigen ,knstler ,hiram ,abif gesendet hatte1 bald in gyptische1 bald in assyrische u4 a4 ,formen zu kleiden4 ,auch hier traten dem ,tempel zwei geschlossene ,vorhfe vor2 der innere war fr die ,priester bestimmt und enthielt nebst den bekannten zwei freistehenden ,sulen3 ,jachin und ,boas1 das eherne ,meer 7,wasserbecken7 und den grossen ,brandopferaltar4 ,der ,tempelbau selbst zerfiel in die ,vorhalle1 den heiligen ,vorraum und das ,allerheiligste2 um die beiden letztgenannten ,theile lief ein dreistckiger ,anbau herum4 ,die ,maasse werden fr die ,vorhalle3 #aj ,ellen ,tiefe 7#abj ,ellen ,hhe871 fr den ,mittelraum3 #dj ,ellen ,tiefe und #cj ,ellen ,hhe1 fr das ,allerheiligste3 das ,kubikmaass von #bj ,ellen bestimmt4 ,der ,bau war in ,quadern ausgefhrt1 im ,innern mit ,holz verkleidet und mit ,goldblech berzogen1 jedenfalls also durch den schwerwiegenden ,glanz des ,materiales und die ,pracht des ,schmuckes ausgezeichneter1 als durch eine feine architektonische ,gliederung oder eine massenhafte ,grsse der ,anlage1 weiter aber den phnikischen ,tempeln1 wie die ,vorhfe1 die den hheren ,mittelbau umgebenden ,seitenflgel 7vergl4 ,paphos7 andeuten1 verwandter als jeder anderen ,baugattung4 4 #cc4 ,aehnlich wie in ,syrien am ,nahr-el-,kelb1 so bemerkt man auch in ,kleinasien#ag monumentale ,reste einer uralten ,bildung1 welche durch die ,berhrung mit den weltherrschenden ,stmmen des ,orientes eine besondere1 spter fast spurlos abgewaschene ,frbung erhielt4 ,vieles erinnert an die ,weise und ,form1 welche wir dem hchsten europischen ,alterthume eigenthmlich annehmen2 wir treffen nicht allein die aus gewaltigen polygonen ,steinblcken errichteten ,mauern 7,cyclopenmauern7 hier an2 auch ,bauglieder1 welche spter in der griechischen ,kunst eine hervorragende ,rolle spielen1 wie die ionischen ,voluten ber dem ,sulenstamme1 scheinen hier heimisch zu sein4 ,dazu tritt z4 ,b4 in der aus einem ,steine gehauenen ,thorwlbung ein gyptisirendes ,element1 in den an den ,portalen vortretenden ,lwenbildern ein ,anklang an die assyrische ,kunst4 ,die ,felsreliefs1 welche sich in der ,nhe der ausgedehnten ,bautrmmer 7,boghaz-,keui und ,euyuk im alten ,galatien7 an den ,wnden eines offengelegten ,felsraumes 7,yasili-,kaia7 befinden1 sprechen gleichfalls fr eine selbstndige asiatische ,kunstbung1 fr eine mannigfachen ,wurzeln entstammende1 wahrhaft geschichtliche ,bildung4 ,eine interessante ,denkmalgruppe bilden die zahlreichen kleinasiatischen ,grber1 namentlich in ,phrygien und ,lycien4 ,zwischen den gewaltigen1 aber unfrmlichen ,grabhgeln1 welche besonders in ,lycien hufig vorkommen1 und der spter hier reich gepflegten griechischen ,kunst1 nehmen dieselben eine mittlere ,stellung ein4 ,wo sie auch bereits die griechischen ,einflsse verrathen1 wie im ,giebelbau1 bleiben dennoch mannigfache ,spuren streng lokaler ,kunstbildung aufrecht4 ,die ,architektur hat sich noch nicht vllig von der heimischen ,tradition losgelst1 whrend die ,skulptur 7,xanthus7 mit den gleichzeitigen griechischen ,werken wetteifert4 ,selbst im ,kreise der ,architektur sieht man ,aelteres und ,neueres friedfertig miteinander gehen1 cyclopisches und regelmssiges ,quadermauerwerk zusammenhngend verbunden 7,cadyanda74 ,die ,grber in ,lycien sind bald freie ,bauten1 mit einem ,pfeiler obeliskenartig gekrnt1 oder als ,tempel auf hohem ,unterbaue mit geschweiftem ,dache gestaltet1 theils ,felsfaaden1 den ,holzbau nachahmend1 und offenbar auch einem lteren ,holzbaustyle entstammend4 ,das ,geblke hat die ,form rundlicher ,baumstmme1 sogen4 ,schwalbenschwnze treten vor1 die ,fgungen der ,holzconstruction1 das ,bohlendach1 werden treu festgehalten4 ,die in griechischer ,weise gebildeten ,grber -- und merkwrdig genug ist diese ,grabtempelform noch in den ,htten der gegenwrtigen ,anwohner deutlich erkennbar -- haben niemals die ,gliederung1 welche uns spter unter dem dorischen ,namen entgegen treten wird1 sondern die heimischere ionische ,form4 ,wir heben unter den zahlreichen lycischen ,grbern jene zu ,antiphellus hervor1 in mchtiger ,sarkophagform mit einem ,pfeiler bekrnt1 dessen geschweiftes ,dach an den ,schmalseiten einen spitzbogigen ,giebel bildet4 ,andere aus dem ,felsen gehauene ,monumente ahmen den ,holzbau nach4 ,die ,grber zu ,xanthus1 ebenfalls aus dem ,felsen gehauen1 laufen wie die frher erwhnten in ein geschweiftes ,dach aus4 ,zu ,tlos1 ebenso in ,myra und ,termessus1 sind ganze ,felswnde in ber- und nebeneinander angeordnete ,faadenreihen verwandelt und zu ,grbern ausgehhlt4 ,die ,faaden wiederholen theils den griechischen ,tempelstyl1 theils den bekannten ,holzbau2 einzelne haben freie ,portiken vor sich4 ,verwandter ,natur sind die phrygischen ,grabdenkmler zu ,aezani1 ,doganlu u4 a4 ,auch sie ahmen einen alterthmlichen ,holzbau nach1 sind als getfelte ,thore gemeisselt und mit einfachen1 an das ,assyrische erinnernden ,ornamenten geschmckt4 ,ihr ,alter ist nicht bedeutend1 die ,herrschaft der griechischen ,anschauungsweise whrend ihrer ,errichtungszeit an zahlreichen ,einzelheiten bemerkbar4 ,die beraus grosse ,ausbeute1 welche ,kleinasien fr die ,skulptur bietet -- das ganze ,land einwrts und nrdlich von ,smyrna ist voll antiker ,trmmer -- spricht allerdings fr eine ungemein rege und mchtige ,kunstthtigkeit4 ,fast alles bisher ,aufgefundene gehrt aber nicht der selbstndigen kleinasiatischen ,kunst mehr an1 sondern der ,periode der hellenischen ,kulturherrschaft1 kann uns daher ber den ,zustand der ersteren nicht aufklren4 ,auch das schon von ,pausanias angefhrte ,steinbild am ,berge ,sipylos in ,lydien -- die trauernde ,niobe -- ist nicht geeignet1 uns eine genaue ,vorstellung der altheimischen ,plastik zu geben und zur ,feststellung des ,verhltnisses zwischen dieser1 der gyptischen und assyrischen ,kunst1 die sich hier1 nach den frher erwhnten ,monumenten zu ,euyuk zu schliessen1 begegnet haben mochten1 beizutragen4 ,b4 ,die ,kunst des klassischen ,alterthums4 #a4 ,hellas4 4 #cd4 ,nur im mittelbaren ,zusammenhange1 so weit eben die ,geschicke des ganzen ,menschengeschlechtes eine ,einheit bilden und ineinander greifen1 stehen die bis jetzt betrachteten ,kunststufen zu unserer und unserer nheren ,vorfahren ,bildung4 ,unmittelbar lebendig dagegen1 auch sthetisch gltig1 und fr die praktische ,nachbildung befhigt ist die klassische ,kunst der ,griechen4 ,auch ihr ,schauplatz1 die ,gestade des ,mittelmeeres1 fllt bereits in unsere ,welt4 ,gleich wie wir in diesen ,rumen uns unmittelbar heimisch fhlen1 und keinen bis zum ,abstossenden fremden geographischen ,mchten begegnen1 so sind auch die ,phantasiebilder1 die auf diesen ,rumen erzeugt1 und die knstlerischen ,formen1 in welche jene eingekleidet werden1 uns ohne weitere ,vermittlung verstndlich4 ,die freie1 heitere ,menschlichkeit1 die jeden ,kreis griechischer ,thtigkeit durchleuchtet1 bildet das festgeschlungene ,band zwischen der griechischen ,kunst und jener der folgenden ,zeitalter4 ,dass die gewhnliche1 auf den sthetischen ,genuss bedachte ,anschauungsweise der griechischen ,kunst whlerisch verfhrt und ihre ,entwicklungsgeschichte wenig bercksichtigt1 ist selbstverstndlich4 ,die historische ,betrachtung darf aber die ,anfnge und ersten ,versuche der hellenischen ,phantasie nicht ausschliessen1 mgen auch dieselben im ,vergleiche zu spteren ,werken des feinen und verfeinerten ,geschmackes unbedeutend und unfrmlich erscheinen und die ,meinung von der gleich ursprnglichen ,vollendung griechischer ,kunstwerke etwas herabstimmen4#ah ,die ,frage1 welche auch hier wie bei den frher betrachteten ,volksstmmen wiederkehrt3 ob die griechische ,kunst ein einheimisches ,produkt bilde1 oder von ,aussen1 etwa von ,aegypten oder ,assyrien in das ,land gebracht worden sei1 bildet noch gegenwrtig eine unentschiedene ,streitfrage4 ,die ,behauptung einer gnzlichen ,abgeschlossenheit des hellenischen1 seefahrenden ,stammes ist unbedingt verwerflich4 ,auf der anderen ,seite kann aber auch die ,meinung1 dass fertige ,kunstformen von den ,griechen bernommen wurden1 nicht begrndet werden4 ,selbst das ,vorkommen des ionischen ,kapitls in ,assyrien1 und dorisirender ,sulen in ,aegypten zugegeben1 kann doch das hellenische geschlossene ,giebelhaus nicht aus diesen ,einflssen erklrt werden4 ,auch ,diodors ,versicherung1 dass die ,ddalusbilder im ,style den gyptischen gleich kommen1 ist nicht ber jeden ,zweifel erhaben2 viel grsseren ,glauben verdient daher die ,ansicht1 welche nur einen stofflichen ,zusammenhang mit dem ,oriente annimmt1 die ,umformung dieser ,bildungsstoffe aber als ein selbstndiges ,werk der ,griechen betrachtet4 ,die ,anfnge der griechischen ,baukunst1 im ,wesentlichen von den allgemeinen ,kunstanfngen nicht unterschieden1 haben wir in den ,resten der pelasgischen ,vorzeit zu suchen4#ai ,auf dem ,peloponnes1 namentlich in ,argolis1 in ,attika1 in ,epirus1 auf den ,inseln befanden sich noch die ,trmmer alter ,ummauerungen der ,akropolen1 auffallend durch das wuchtige ,material1 die aller ,zerstrung trotzende1 aber formlose ,arbeit4 ,die einzelnen ,steinblcke haben riesige ,verhltnisse1 gehen oft durch die ganze ,dicke der ,mauern1 sind aber weder regelrecht bebauen1 noch geradlinig gefgt4 ,die roheste ,form dieser cyklopischen ,mauern zeigt die ,steinmassen einfach aufeinandergewlzt1 die fortschreitende ,technik fgt dann die polygonen ,blcke an ihren ,bruchflchen zusammen und fllt die ,lcken mit ,kleingestein aus1 bis allmhlig die ,schichtung gerader1 die einzelnen ,lagen gleichfrmiger werden und der ,quaderbau entsteht4 ,die ,thore1 welche die ,mauern durchbrechen1 sind hufig als ,dreieck gestaltet 7,missolunghi1 ,ephesus71 und selbst dort1 wo sie mit einer breiten ,oberschwelle bedeckt und nicht zugespitzt sind1 verjngen sie sich nach oben und haben ein entlastendes ,dreieck ber sich1 so z4 ,b4 an dem berhmten ,lwenthore zu ,myken4 ,hier ist das ,dreieck mit zwei ,lwinnen1 vielleicht der ltesten europischen ,skulptur1 ausgesetzt1 welche zwischen sich das ,symbol des thrhtenden ,apollo1 eine ,sule mit vier ,kugeln auf der ,deckplatte1 halten4 ,eine gleiche ,construction wie die ,thren offenbaren auch die in der ,tiefe der ,mauer angelegten ,gnge zu ,myken1 ,larissa1 ,tiryns4 ,auch hier treten die ,steinlagen nach oben immer mehr vor1 bis sie oben1 einen ,giebel bildend1 zusammenstossen1 was diesen brigens noch wenig aufgehellten ,galerien den ,schein eines ,spitzbogenbaues verleiht4 ,auch ,pyramiden und ,innenbauten haben sich aus der altgriechischen ,zeit erhalten4 ,in der ,form ,grabkammern entsprechend1 fhren diese den conventionellen ,namen von ,schatzhusern1 so z4 ,b4 der ,thesauros des ,atreus zu ,myken1 andere zu ,orchomenos1 bei ,amykl1 ,pharsalus u4 s4 w4 ,insofern als auch hier eine ,trennung von ,decke und ,mauer nicht eingehalten1 die erstere durch ,vorkragung der oberen ,theile aus der ,mauer unmittelbar gewonnen wird1 kommt der gleiche ,grundsatz wie bei der ,bildung der ,thore und ,galerien zur ,geltung4 ,das ,schatzhaus des ,atreus ist im ,grundrisse kreisrund2 die einzelnen ,mauerringe treten je hher desto mehr auf allen ,seiten gleichmssig vor1 bis sie zuoberst nahe genug aneinander rcken1 um durch einen ,schlussstein eingedeckt zu werden4 ,dadurch gewhrt der ,bau den ,eindruck eines ,kuppelgewlbes1 als dessen ,durchschnitt ein ,spitzbogen erscheint4 ,die ,wnde waren1 anklingend an die phnikische ,kunstsitte1 mit ,metalltafeln ausgelegt4 ,das ,dunkel1 welches ber die ,anfnge der griechischen ,architektur verbreitet ist1 erhellt sich nicht bei den ,anfngen der ,bildnerei4 ,den ,cyklopen1 welchen die ,sage die alten ,bauwerke zuspricht1 gesellen sich auf dem ,gebiete der ,bildnerei die mythischen ,telchinen1 ,daktylen und ,kureten bei4 ,auch ,ddalus1 der ,knstler1 der ,sohn des gediegenen ,handwerkers1 der bald an die ,spitze der attischen1 bald an die ,spitze der griechischen ,kunst berhaupt gestellt1 und auf seinen ,wanderungen durch die ganze damals bekannte ,welt gefhrt wird1 gehrt der ,sage an4 ,er schnitzt ,gtterbilder aus ,holz 7,xoanen71 wie sie die in ,griechenland herrschende ,tempelsitte verlangte1 und wie sich hnliche ,werke1 puppenartig aufgeputzt und mit einer vollstndigen ,garderobe versehen1 noch lange nachher fr den kirchlichen ,gebrauch als hieratische ,bilder erhielten2 aber ,ddalus ist gleichzeitig auch ein ,reformator der ,kunst4 ,er hebt die geschlossenen ,beine1 die enganliegenden ,arme und die blossen ,augenschlitze auf1 ffnet die letzteren1 hebt die ,arme vom ,leibe ab und lsst die ,gestalten schreiten4 ,an ,ddalus reiht sich dann eine zahlreiche ,schule der ,ddaliden an1 deren ,endglieder erst von der ,sage zur ,geschichte fhren4 ,auch von ,butades1 dem ,erfinder der ,thonbildnerei und ,portraitirkunst1 bleibt als historischer ,kern nur die frhzeitige ,blthe der eigentlichen ,plastik in ,sikyon und ,korinth brig1 welche den spteren ,sitz des ,erzgusses in diesen ,stdten erklrt4 ,baukunst4 4 #ce4 ,von den pelasgischen ,bauresten zum ausgebildeten griechischen ,tempelstyle ist ein gewaltiger ,sprung4 ,die dazwischen liegende ,kluft zu berbrcken1 ist1 da uns nur ,bauwerke jngeren ,alters bekannt sind und die ,verheerungen der ,perserkriege1 sowie der steigende ,reichthum der ,griechen viele ,neubauten veranlassten1 bis jetzt nicht der geringste ,versuch gemacht worden1 es sei denn1 dass man die frher beliebte ,entwicklung des griechischen ,steinbaues aus einem untergegangenen ,holzbaustyle dafr nimmt4 ,fr den altitalischen oder tuskischen ,styl ist diese ,ableitung allerdings gerechtfertigt1 dagegen muss der griechische ,sulenbau unzweifelhaft schon als ein ursprnglicher ,steinbau gefasst werden4 ,der griechische ,tempel ist die wahrhafte ,wohnung des ,gottes1 die ,steinhlle1 welche sein ,bild schtzend umschliesst4 ,aus diesem ,grunde erhebt er sich auf einem mchtigen ,stufenbaue1 mit dem eingeschlossenen ,bilde selbst zur ,verehrung emporgehalten2 er hat keine ausgedehnten inneren ,rume1 da er nicht der ,gemeinde zur ,versammlungshalle diente1 und whlt fr den ,sulen- und ,bildschmuck die ,aussenseite im ,angesichte des vor dem ,tempel versammelten ,volkes4 ,den ,hauptraum im ,innern nimmt die ,cella 7,fig4 #cb1 b7 ein2 in ihrem ,hintergrunde vor der ,rckwand steht in einer besonderen ,kapelle1 oder wenigstens auf erhhter ,bhne1 das ,kultusbild2 lngs der ,seitenwnde sind die ,weihgeschenke aufgestellt4 ,den ,zugang zur ,cella gewann man durch den offenen ,pronaos 7a71 in welchem nebst dem ,weihbecken 7c7 fernere ,agalmata ,platz fanden4 ,hinter der ,rckwand der ,cella befand sich bei grsseren ,anlagen die ,schatzkammer des ,tempels1 der ,opisthodomos 7d71 und entsprechend dem ,pronaos an der ,rckseite des ,tempels das ,postikum 7e71 gleichfalls zur ,aufbewahrung von ,weihgeschenken dienlich4 ,je nach den ,eigenthmlichkeiten des ,kultus erlitt der ,tempel mannigfache ,modifikationen2 so hing namentlich vom ,kultus des ,gottes es ab1 ob die ,cella bedeckt wurde1 oder ein ,theil derselben unbedeckt blieb -- ,hypthraltempel4 ,bei der ,errichtung eines ,hypthraltempels wurde auch im ,innern der ,cella eine ,sulenstellung gezogen 7,fig4 #cb7 und auf diese die ,rnder des ausgeschnittenen ,daches gelagert4 ,die schrge ,stellung des ,daches verlangte erhhte ,sttzen2 um den ,sulen nicht eine ungebhrliche ,hhe zu geben1 setzte man zwei ,sulen bereinander4 ,die in jngster ,zeit gegen die ,existenz der ,hypthraltempel erregten ,zweifel sind glcklich beseitigt worden1 indem man berdies auf die materielle ,nothwendigkeit eines solchen ,opaion hinwies1 um dem ,inneren eine hinreichende ,lichtsumme zuzufhren4 ,auch spricht die ausdrckliche ,nachricht von der ,wlbung der ,lichtffnung im grossen eleusinischen ,tempel durch ,xenokles1 weil der ,gottesdienst hier nicht im ,angesichte des ,himmels abgehalten werden durfte1 fr die ,regel der ,hypthraltempel4#bj ,illustration3 ,fig4 #cb4 ,grundriss des ,parthenon4 4 #cf4 ,der gemeinsame hellenische ,charakter ist den ,tempelbauten durch folgende ,merkmale aufgedrckt3 ,zur ,sttze dient folgerichtig die cylindrische1 kraftbegabte ,sule2 ber der ,decke schwebt mit ausgebreiteten ,flgeln das ,giebeldach2 die ,form der einzelnen ,bauglieder1 die ,linien1 in welchen sie vor- oder zurcktreten1 rechteckig geschnitten oder geschweift werden1 stehen stets mit ihrer materiellen ,bestimmung1 ob sie tragen oder getragen werden1 belastet sind oder frei schweben1 im engsten ,zusammenhange4 ,diese ihre ,bestimmung wird berdies in dem dekorativen ,schmucke1 der sie bedeckt1 symbolisch angedeutet4 ,so fhren z4 ,b4 freischwebende ,glieder aufgerichtete ,blumen als ,ornament1 belastete dagegen sind durch berfallende ,bltter charakterisirt1 bandartig sich hinziehende ,theile des ,theiles entlehnen ihren ,schmuck den ,heftbndern u4 s4 w4 ,innerhalb dieser allgemeinen ,einheit zieht sich durch die ,geschichte der griechischen ,architektur der ,gegensatz des dorischen und ionischen ,styles4 ,man kann weder den letzteren aus dem ersteren ableiten1 noch auch fr den dorischen ,styl ein hheres ,alter in ,anspruch nehmen4 ,entsprechend der ,gliederung des hellenischen ,volkes in zwei ,hauptstmme1 entwickeln sich auch die beiden ,stylarten nebeneinander1 um erst nach vollendeter selbstndiger ,bildung in einen gegenseitigen ,austausch zu treten4 ,der handwerksmssigen ,unterschiede zwischen dem dorischen und ionischen ,style zhlt man viele2 die grundstzliche ,verschiedenheit aber liegt darin1 dass im ersteren ,style die ,beziehung der einzelnen ,glieder auf das ,ganze strenger festgehalten1 und eine knappere ,einheit durchgefhrt wird1 whrend im ionischen ,style die ,einzelglieder eine freiere ,bewegung athmen1 reicher und ungebundener dargestellt sind4 ,es vertheilt sich der ,vorzug gesetzmssiger ,nothwendigkeit und reizenden ,reichthumes zwischen beide ,style4 4 #cg4 ,illustration3 ,fig4 #cc4 ,t4 in antis4 ,zahlreiche1 untrgliche ,zeichen sprechen dafr1 dass die vorhandenen ,denkmler dorischen ,styles einer umgebildeten ,kunstweise angehren1 in welcher bereits einzelne ,glieder die bloss traditionelle ,geltung haben1 ohne ihre ursprngliche ,funktion zu erfllen4 ,doch knnen wir den altdorischen ,styl nur voraussetzen1 nicht in seiner ,besonderheit darlegen4 ,selbst fr die ,ansicht1 dass der ursprngliche dorische ,tempel keineswegs allseitig von einer ,sulenhalle umschlossen 7templum peripteros71 sondern an den ,seiten von einer festen ,wand umgeben war1 welche unter den ,giebeln vortrat1 so dass die ,sulen zwischen den ,stirnpfeilern standen4 7,parastadentempel1 templum in antis7 7,fig4 #cc7 liegen keine unmittelbaren monumentalen ,belege vor4#ba ,der ausgebildete dorische ,styl aber gliedert sich in folgender ,weise3 ,illustration3 ,fig4 #cd4 ,bildung des ,kymation4 ,illustration3 ,fig4 #ce4 ,dorisches ,kapitl4 ,unmittelbar aus der gemeinsamen1 durch einen ,stufenbau gebildeten ,tempelsohle steigen die ,sulen empor1 nicht erst durch eine besondere ,basis mit derselben verbunden1 sondern mit dem in leise geschwungener ,linie 7entasis7 verjngten und mit zwanzig flach ausgehhlten1 aber scharf aneinander stossenden ,furchen 7,kanneluren7 versehenen ,stamme an den ,boden anstossend4 ,viel schrfer noch als die ,kanneluren drckt das ,kapitl1 welches durch ein ,heftband 7annuli7 mit dem ,stamme verknpft wird1 den ,begriff des ,belastetseins aus4 ,in der ,handwerksprache ,meerigel 7echinus7 oder ,viertelstab1 auch ,eierstab genannt1 wird das ,kapitl nach ,btticher's ,vorgang richtiger als ein ,kymation 7alle ,glieder1 die aus dem ,zusammenstoss tragender und lastender ,elemente entstehen und den ,conflict durch ihre wogenfrmige ,aufbauschung ausdrcken1 heissen 7 aufgefasst und nach ,fig4 #cd entwickelt4 ,das ,profil eines frei aufsteigenden ,blattes bei a wird unter der ,last eines ,krpers nothwendig eine berfallende ,form 7b7 annehmen1 und materiell ausgedrckt die ,gestalt eines echinus 7c7 erlangen4 ,man denke sich nun eine ,reihe von ,blttern im ,kranze vereinigt und belastet1 so erhlt man ungezwungen das dorische ,kapitl 7,fig4 #ce1 a71 welchem berdies der ,kranz berfallender ,bltter in der lteren ,zeit frmlich aufgemalt war4 ,dem ,kymation folgt eine niedrige viereckige ,platte1 der ,abakus 7,fig4 #ce1 b71 die von den ,sulen gesttzte ,decke andeutend und demgemss mit einem ,deckenornamente1 dem ,mander1 geziert4 ,die ,stirnpfeiler der ,cellawand1 ein ,mittelding zwischen ,wand und ,sule1 sind nicht kannelirt und mit einem leichteren ,kymation gekrnt4 ,ueber den ,sulen spannt sich in horizontaler ,richtung das ,epistylion 7,architrav7 7,fig4 #cf1 a71 das unterste ,glied des ,oberbaues1 durch ein ,abakus 7b7 mit den folgenden ,gliedern verknpft4 ,es folgen dann kleine an drei ,seiten geschlitzte ,pfeiler 7,triglyphen7 7c71 welche die ,last des ,dachbaues aufnehmen und hinter sich die ,stirne der ,deckenbalken gelagert haben4 ,ihr aufstrebender ,charakter wird bereits am ,architrav durch kleine ,riemchen1 an welchen sechs bommelartige ,krper frei schweben1 die ,tropfenregula 7e71 angedeutet2 als tragende ,glieder besitzen sie einen selbstndigen ,abakus 7f72 die ,rume zwischen den einzelnen ,triglyphen1 die ,metopen 7d71 waren ursprnglich offen1 wie man noch aus den ,resten des alten ,hekatompedon ersieht1 und wurden erst spter durch ,tafeln verschlossen und mit ,reliefbildern geschmckt4 ,ueber den ,triglyphen schliesst die ,celladecke ab und beginnt der ,dachbau4 ,wieder lagert sich ein massives ,gurtband1 das ,geison 7g71 in horizontaler ,richtung1 weit vorspringend1 mit der vorderen ,hlfte frei schwebend und aus diesem ,grunde durch ,unterschneidung entlastet1 sowie an der schrgen ,unterseite mit viereckigen ,platten 7viae71 an welchen ,tropfen hngen 7h71 belegt4 ,das ,geison trgt aber auch1 nmlich die ,traufrinne 7sima7 7i7 und muss demnach mit einem leichten ,kymation und ,abakus 7k7 bedeckt werden4 ,fr die unbelastete ,sima dienen aufgerichtete ,blatt-,fcher als ,ornament1 die ,profilirung ist ,gefssformen entlehnt4 ,das schwebende ,dach geht an den ,schmalseiten des ,tempels in die ,form des ,giebels ber1 welcher den reichsten bildnerischen ,schmuck aufnimmt1 ein eigenes ,geison 7l7 besitzt und am ,firste wie an den ,dachecken mit ,blattfchern oder ,akroterien bekrnt ist4 ,noch bleibt die ,form der ,decke im ,pronaos und ,cella zu erwhnen4 ,die kreuzweis ber die ,epistylien gespannten ,balken werden von rechteckigen vertieften ,tafeln 7,kalymmatien7 ausgefllt1 welche wieder in ,felder getheilt und mit ,sumen1 ,perlenstben und ,sternen verziert werden4 ,illustration3 ,fig4 #cf4 ,dorischer ,oberbau4 4 #ch4 ,illustration3 ,fig4 #cg4 ,spira ionica4 ,illustration3 ,fig4 #ch4 ,ionisches ,kapitl4 ,das ionische ,tempelhaus besass schon ursprnglich die ,form eines ,peripteros und hob den ,zusammenhang auf1 welcher im ,parastadentempel zwischen der ,cella und dem ,sulenbaue besteht4 ,dieses ,streben nach ,trennung der einzelnen ,glieder und freier individueller ,bewegung lsst sich noch weiter verfolgen4 ,der ,sulenstamm verwchst nicht mit der ,tempelsohle1 sondern ruht auf einer selbstndigen ,basis 7spira ionica74 ,auf einer viereckigen ,platte oder ,plinthe erheben sich eine oder zwei in entgegengesetzter ,richtung sich bewegende ,einziehungen 7trochilus71 welche zu oberst mit einem starken ,pfhle verknpft werden 7,fig4 #cg74 ,der ,sulenstamm unterscheidet sich von dem dorischen durch eine geringere ,verjngung1 eine grssere ,schlankheit und tiefere1 aber durch ,stege getrennte ,kanneluren1 am schrfsten und aufflligsten jedoch durch die ,bildung des ,kapitls4 ,dem krftig skulptirten ,kymation setzt sich an die ,stelle des viereckigen ,abakus ein elastisches ,band oder ,polster1 zu beiden ,seiten des ,kymations in schneckenfrmigen ,windungen 7,voluten7 zusammengerollt1 auf1 wodurch gleichzeitig der ,begriff der ,belastung ausgedrckt und die ,sule selbstndiger gedacht wird 7,fig4 #ch74 ,die ,belastung der ,sule ist aber lange nicht so stark1 als im dorischen ,style4 ,das ,epistylion zerfllt daher in mehrere leichte ,platten 7,fig4 #ci1 a72 an die ,stelle des ,triglyphen- und ,metopenwechsels tritt1 weil der leichter gestaltete ,bau keiner ,concentration der ,kraft bedarf1 ein stetiges ,band1 der ,fries 7,zophoros1 ,thrinkos7 mit ,skulpturen geschmckt 7,fig4 #ci1 b71 und ebenso verliert das ,geison seine ,unterschneidung4 ,auch wurden zur ,erleichterung des vorspringenden ,theiles an der unteren ,hlfte des ,geison tiefe ,ausschnitte gemacht und gleichsam nur einzelne ,zhne 7,zahnschnitt7 zurckgelassen 7,geisipodes7 7,fig4 #ci1 c74 ,bezeichnend fr den ,charakter des ionischen ,styles ist es1 dass nicht allein die ,kapitle der ,ecksulen von jenen der ,mittelsulen verschieden gebildet sind1 sondern auch an den letzteren die ,frontseiten des ,abakus von den ,nebenseiten abweichen4 ,illustration3 ,fig4 #ci4 ,ionischer ,oberbau4 4 #ci4 ,illustration3 ,fig4 #dj4 ,eine ,milderung des ionischen ,styles und theilweise ,annherung an die dorische ,weise ging in ,attika vor sich1 wodurch der attisch-ionische ,styl1 besonders charakterisirt durch das ,wegfallen der ,plinthe und das ,zwischenlegen eines ,trochilus zwischen zwei ,pfhle 7,fig4 #dj7 an der ,sulenbasis1 in das ,dasein gerufen wurde4 ,auch die korinthische ,sulenordnung1 deren knstliches ,wesen schon durch die ,anekdote ihres ,ursprunges angedeutet wird1 ist nichts weiter als eine ,mischung dorischer und ionischer ,elemente4 ,sie duldet ,triglyphen ber dem ,architrav1 nimmt beliebig ,tropfen oder den ,zahnschnitt an und kehrt durch die ,gleichheit aller ,fronten ihres ,kapitls wieder zur dorischen ,weise zurck4 ,die ursprngliche ,form des ppigen korinthischen ,kapitls ist ein korbhnlicher ,bltterkelch1 bei welchem die ,bltter weniger belastet1 also nur wenig berfallend erscheinen4 ,neben dieser einfachsten ,form kommen noch drei andere ,kapitlformen vor3 das ,kapitl mit doppeltem ,bltterkelche 7,windethurm in ,athen71 jenes mit einem ,bltterkelche1 welchem aber vier unter den ,ecken des ,abakus berfallende und zu ,voluten gekrmmte ,bltter entwachsen und schliesslich das gewhnliche korinthische ,kapitl 7,fig4 #da7 mit volutenfrmigen ,ranken 7helices7 an den ,ecken und kleineren blumentragenden ,voluten in der ,mitte des ,abakus4 ,der ,eklekticismus1 der sich in dieser ,mannigfaltigkeit der ,kapitlbildung kundgibt1 zeigt sich auch in dem ,auftreten der korinthischen ,sulengattung neben und mit den anderen ,bauweisen1 z4,b4 am ,tempel der ,athena ,alea zu ,tegea1 wo das ussere ,peripteros in ionischer ,weise gebildet war1 im ,innern der ,cella aber auf dem dorischen ,portikus korinthische ,sulen aufsetzten4 ,illustration3 ,fig4 #da4 ,korinthisches ,kapitl4 4 #dj4 ,hatten die ,kelle und der ,meissel ihre ,arbeit am griechischen ,tempel vollendet1 so kam schliesslich der ,pinsel zur ,ergnzung des dekorativen ,theiles hinzu4 ,ueber das ,maass der an griechischen ,bauwerken angewendeten ,frbung1 denn die ,thatsache einer solchen steht zweifellos fest1 herrscht seit ,jahren ein bitterer ,streit1#bb dessen ,resultate in ,folgendem sich zusammenfassen4 ,die ,polychromie wurde in der lteren ,zeit fleissiger gebraucht1 als spter1 sie trat dort1 wo die ,ornamente skulptirt waren1 in den ,hintergrund1 fand den grssten ,raum in der dorischen ,architektur und richtete sich nach der ,gte des ,materiales4 ,der ,marmor1 dessen glatte schimmernde ,flche keines ,verputzes bedurfte1 zog natrlich dadurch auch der ,polychromie engere ,grenzen4 ,eine ,bemalung auch des architektonischen ,knochengerstes kann nur ausnahmsweise gelten2 dagegen war fr die kleineren dekorativen ,glieder der polychromatische ,schmuck die gewhnliche ,regel4 ,dem dorischen ,kapitl waren die berfallenden ,bltter in rother und grner ,farbe aufgemalt1 korinthische ,kapitle1 die ,voluten des ionischen wurden vergoldet1 oder die ,sume der ,voluten blau1 roth gefrbt1 das innere ,auge auf blauem ,grunde vergoldet 7auch grn in roth72 den ,architrav zierte ein ,palmettensaum1 sein ,abakus zeigte sich in rother ,farbe2 auf blaue oder vergoldete ,tropfen folgten blaue ,triglyphen mit dunkleren ,schlitzen1 die ,metopen waren blau oder braunroth1 blau auch der ,giebelgrund4 ,in den ,kymatien wechseln roth und gelb mit blauer und grner ,farbe ab1 fr den ,mander und die untere ,geisonflche wurde die rothe ,frbung festgehalten4 ,die ,beweise fr diese ,thatsachen wurden von den theilweise chemisch untersuchten ,resten einer grossen ,zahl griechischer und italischer ,tempel herbeigeholt4 4 #da4 ,die griechische ,baugeschichte nimmt mit der dorischen ,einwanderung im ,peloponnes und der ,festsetzung der ,ionier in ,asien 7#cbh und #bfh vor ,ol4 ,i47 ihren ,anfang4 ,unsere ,kenntniss des altgriechischen ,baustyles ist1 wie schon erwhnt1 usserst drftig und auf wenige allgemeine ,thatsachen1 wie den ,gebrauch kurzgedrungener1 stark verjngter ,sulen1 schwerflliger ,kymationprofile1 die ,errichtung eines hohen ,dachbaues1 steilen ,giebels u4 s4 w4 beschrnkt4 ,auch jngere1 aber doch noch vor den ,perserkriegen entstandene ,bauten1 kennen wir fast ausschliesslich nur aus schriftlichen ,nachrichten1 so z4 ,b4 das ,heraion von ,samos1 den ,artemistempel zu ,ephesus1 den lteren ,parthenon und den ,zeustempel zu ,athen4 ,die ,blthezeit der griechischen ,architektur1 wie alles geistigen ,lebens berhaupt1 fllt nach den ,perserkriegen in das ,perikleische ,zeitalter4 ,die ,prachtbauten auf der ,akropolis zu ,athen sind ihr unsterbliches ,zeugniss4 ,karg zugemessen1 wie den ,schwesterknsten1 blieb auch der ,architektur die ,dauer ihrer hchsten ,blthe2 doch fehlt es selbst im ,zeitalter ,alexanders und seiner ,nachfolger nicht an glnzenden ,beispielen kunstreicher ,architektur1 und in einzelnen ,richtungen derselben an gesteigertem ,fortschritte4 ,die zahlreichen neuen ,stdteanlagen in ,aegypten1 ,antiochien u4 s4 w4 boten der schpferischen ,phantasie und technischen ,geschicklichkeit der ,baumeister umfassende ,aufgaben4 ,was an ,schnheit verloren ging1 ersetzten die kolossalen ,verhltnisse1 die ,pracht der ,ausfhrung und der ,reichthum der ,dekoration4 ,die korinthische ,sule1 die schmuckreichste von allen und fr die ,verbindung mit jeder beliebigen ,stylweise geschickt1 stiess natrlich auf die grsste ,vorliebe2 neben ihr kamen auch phantastische ,sulenformen1 ,palmen und ,thyrsen nachahmend1 zur ,geltung2 bei der ,bedachung ,kuppelformen in ,aufnahme4 ,nicht mehr im ,dienste des ,volkes1 diente die ,architektur auch nicht mehr den ,gttern2 von den prunkliebenden ,nachfolgern ,alexanders in ,anspruch genommen1 wurde ihr wichtigster ,gegenstand der ,palastbau4 ,das ,hchste in der ,gattung des ,luxusbaues bildeten wohl das dionysische ,zelt ,ptolomus ,,ii4 und die schwimmenden ,palste ,philopators und ,hieros ,,ii4 von ,syrakus4 ,so weitlufig1 dass er erst von #djjj ,ruderern in ,bewegung gesetzt wurde1 besass berdies der eine derselben1 das ,nilschiff1 ,grten und ,sulengnge1 der andere ,schiffspalast sogar ein ,gymnasium und ,vertheidigungsthrme4 ,mit der ,verbreitung der griechischen ,bildung ber die alte ,welt verlor die nun jenseits der ,grenzen ,griechenlands am meisten gepflegte ,kunst ihr nationales ,geprge und damit ihre geschichtliche ,bedeutung2 doch dauert die ,uebung der griechischen ,architektur im ,allgemeinen bis in die rmische ,kaiserzeit1 welcher ,periode z4 ,b4 der ,ausbau des ,jupitertempels in ,athen angehrt4 ,bei der ,aufzhlung der wichtigsten griechischen ,bauwerke bis auf die ,zeit ,alexanders des ,grossen1 mischt sich nothwendig mit der ,klage ber die rauhe ,schicksalshand1 welche nur krgliche ,trmmer weniger ,monumente auf unsere ,zeit brachte1 das ,bedauern ber die ,vernachlssigung der griechischen ,baugeschichte durch die ,kunstwissenschaft1 ber die ausschliessliche ,betonung des ,systems auf ,kosten der ,entwicklungsgeschichte4 ,nicht wegen ihres ,alters1 wohl aber weil sie das altdorische ,planschema1 die ,parastaden1 bewahrt haben1 verdienen der ,tempel der ,artemis zu ,eleusis und jener der ,themis zu ,rhamnus 7mit cyklopischem ,unterbaue7 an die ,spitze gestellt zu werden4 ,auch die ,sulenreste des ,pallastempels 787 zu ,korinth zeigen in ihren stmmigen ,verhltnissen das ,geprge des lteren ,styles4 ,an die ,blthezeit reicht bereits der ,minervatempel zu ,aegina 7#ge4 ,ol47 heran1 ein dorischer ,peripteros hypthros1 sechssulig in der ,fronte1 #id #de'1 die ,sulenhhe #e-a_/d ,durchmesser 7als ,maasseinheit gilt der ,durchmesser des ,sulenstammes an seinem unteren ,ende1 oder der ,halbmesser1 modulus7 mit deutlichen polychromatischen ,spuren4 ,der ,tempel des ,theseus zu ,athen1 einer der besterhaltenen1 aus ,cimon's ,zeit 7,ol4 #gg1 #d71 ein dorischer ,peript4 #ajd #de'1 sechssulige ,fronte1 bei gleicher ,breite eine grssere ,lnge als der ,aeginatempel1 auch schlankere ,sulenverhltnisse 7die ,hhe #e-a_/b ,durchmesser oder #aa moduli74 ,die ,bauwerke der ,akropolis3 ,seitwrts von den ,propylen lag der ,tempel der ,nike ,apteros1 aus ,cimon's ,zeit1 ein ionischer ,amphiprostylos1 aber noch nicht in ausgebildeter attisch-ionischer ,weise1 #bg #ah'1 ,sulenhhe #ae mod4 ,der ,parthenon1 kein eigentlicher ,kultustempel1 von ,iktinos und ,kallikrates #ded-dch v4 ,chr4 erbaut 7,fig4 #cb71 ein dorischer ,peript4 hypth41 achtsulige ,fronte1 #bbg #aja'1 ,sulenhhe #e-b_/c ,durchmesser4 ,feine ,spuren des mildernden ionischen ,einflusses sind bemerkbar4 ,die ,propylen1 das ,prachtthor der ,akropolis an der ,westseite von ,mnesikles #dcf-dca mit einem ,aufwande von #c ,millionen ,thalern 7#bjab ,talente1 nach heutigem ,geldwerthe wohl #aj ,millionen7 erbaut4 ,dem ,hauptbaue legen sich vorspringende ,flgelbauten zur ,seite1 jener selbst zeigte eine ionische ,halle zwischen dorischen sechssuligen ,thoren4 ,das ,erechtheum1 #dji v4 ,chr4 im ,rohbau vollendet1 nach ,construction und ,bestimmung ,gegenstand langwierigen ,streites1 das lteste ,heiligthum ,athens1 wegen der ,mannigfachheit der hier verehrten ,kultusgegenstnde von der gewhnlichen ,tempelform abweichend4 ,der ,hauptbau1 der ,athene ,polias 7die westliche ,hlfte dem ,poseidon7 geweiht1 ist ein sechssuliger ionischer ,prostylos1 und hat unter der ,cella noch eine ,krypta2 zu beiden ,seiten der ,cella sdlich und nrdlich legen sich ,vorbauten1 die eine im ionischen ,style1 die andere mit ,karyatiden als ,geblketrger an4 ,der grosse ,demetertempel zu ,eleusis aus ,perikles ,zeit1 unter der ,leitung des ,iktinus im dorischen ,style1 aber abweichend von der gewhnlichen ,tempelform1 fast quadratisch erbaut und zur ,aufnahme einer grsseren ,menge eingerichtet1 die usseren ,propylen jenen der ,akropolis nachgebildet4 ,der grssere ,themistempel zu ,rhamnus1 aus dem fnften ,jahrhundert1 den athenischen ,prachtbauten verwandt1 dorischer ,peript42 sechssulige ,fronte1 #cc #ga'2 ,sulenhhe #e-b_/c ,durchmesser4 ,der ,tempel der ,athene auf dem ,vorgebirge ,sunion1 dorischer sechssuliger ,peript41 aus ,perikles ,zeit4 ,der ,zeustempel zu ,olympia1 #dce von ,libon erbaut1 dorischer sechssuliger ,peript4 hyp42 #ie #bcj'1 nur in wenigen ,resten erhalten4 ,der ,tempel des ,apollon ,epikurios zu ,bassae von ,iktinus #dcj erbaut1 dorischer sechssuliger ,peript4 hyp4 mit ionischen ,sulen in der ,cella2 #dh #abf'2 ,sulenhhe #e-a_/b ,durchmesser2 die ,lnge des ,tempels grsser als bei den attischen ,bauten4 ,der ,tempel der ,athena ,alea zu ,tegea1 von ,skopas im ,anfange des vierten ,jahrhunderts erbaut1 ionischer ,peript4 hyp41 im ,innern mit dorischer und darber korinthischer ,sulenstellung4 ,fr den ,baustyl des vierten ,jahrhunderts sind zwei kleine choragische ,monumente in ,athen1 jenes des ,lysikrates und ,thrasyllus1 das erstere mit korinthischen ,sulen1 das letztere mit dorischen ,pilastern 7aber nicht mehr den ,triglyphen darber7 versehen1 und fr die letzte ,zeit der griechischen ,kunst 7#c4 ,jahrhundert7 der sogen4 ,windthurm oder die ,uhr des ,andronikos in ,athen charakteristisch4 ,der ,apollotempel zu ,delos1 dem ,themistempel zu ,rhamnus verwandt1 nur das ,kapitl schwerer und die ,sule stmmiger 7,hhe #aj-b_/c moduli oder etwas ber #e ,durchmesser72 ebendort ,reste eines von ,k4 ,philipp errichteten ,portikus2 die ,form des ,kymation in ihrer ,schwunglosigkeit1 die flachen mutuli charakteristisch fr die ,verfallzeit des dorischen ,styles2 ,sulenhhe ber #f ,durchmesser1 whrend jene vom alten ,apollotempel zu ,korinth nur #d-a_/d betrgt4 ,die ,baureste in ,ionien sind zahlreich genug1 aber selten noch vom kunsthistorischen ,standpunkte gewrdigt4 ,der ,tempel des ,apollon ,did4 bei ,milet aus dem fnften ,jahrhundert1 von ,ponios und ,daphnis erbaut1 ionischer zehnsuliger ,dipteros hyp42 #afd #cjc'4 ,die ,hhe der ,sulen mehr als #ajmal so gross als ihr ,umfang1 unvollendet geblieben4 ,der ,tempel der ,pallas ,polias zu ,priene1 von ,pytheus #cdj gebaut1 ionischer sechssuliger ,peript42 #fd #aaf'2 mit eigenthmlicher ,volutenbildung der ,eckkapitle2 die ,sulenbasen ruhen gegen die frhere ,sitte auf ,plinthen4 ,der ,tempel des ,dionysos zu ,tlos von ,hermogenes im vierten ,jahrhundert erbaut1 ein ,peript41 und jener der ,artemis zu ,magnesia1 ein ,pseudodipteros4 ,auch in ,phrygien 7,aezani3 ionischer ,peript471 ,lycien 7,xanthus71 ,karien 7,labranda3 ein korinthischer ,tempel2 ,aphrodisias3 ionischer ,aphroditentempel71 in der ,landschaft nrdlich von ,smyrna u4 a4 werden zahlreiche ,tempelruinen1 doch meistens aus spter ,zeit1 angetroffen4 ,bildnerei4#bc 4 #db4 ,etwa um die #ej4 ,olymp4 7#ehj7 beginnt das bis dahin sagenhafte ,element zur ,geschichte sich zu verdichten4 ,wir lernen mannigfache ,erfindungen kennen1 welche das ,handwerk erleichtern und die ,ausdrucksmittel der knstlerischen ,phantasie erhhen4 ,theodoros erfindet das ,winkelmaass1 die ,richtwage1 ,drehbank1 und mit seinem ,genossen 7nicht ,vater7 ,rhkos den ,erzguss2 ,glaukos aus ,samos die ,erzlthung2 ,byzes aus ,naxos die ,marmorsge4 ,andere ,umstnde kommen zu diesen technischen ,fortschritten hinzu1 um den ,aufschwung der ,bildnerei zu erklren4 ,die ,tempel bergen nebst den ,kultusbildern noch andere ,gtterstatuen1 bei welchen wegen ihrer nichtkirchlichen ,bestimmung das ,formgefhl freien ,spielraum hatte4 ,die ,schrnke und ,tische im ,pronaos und ,donarium fllen sich mit ,weihgeschenken4 ,anfangs freilich besitzen dieselben nur stofflichen ,werth1 wie die ,geschenke des ,krsus und die nach ,olympia geweihte ,jupiterstatue aus ,gold des ,kypselos2 aber schon die ,lade desselben ,kypselos mit eingelegten ,gold- und ,elfenbeinbildern nimmt auch knstlerischen ,werth fr sich in ,anspruch4 ,als dann nebst den ,gttern auch die ,heroen zur ,darstellung kommen1 die ffentlichen ,spiele nicht allein den plastischen ,sinn anregen1 sondern auch in den ,bildsulen der ,sieger 7sptestens seit der #ei4 ,olym47 dem ,knstler zahlreiche ,stoffe darbieten1 musste die ,unfrmlichkeit der alten ,werke rasch verlassen werden4 ,im ,kreise der ,tempelkunst allein behielt dieselbe eine lngere ,dauer2 selbst als die ,knstler es schon besser verstanden1 scheuten sie sich1 die traditionellen ,typen zu verletzen1 und die ,verehrung des ,volkes galt stets mehr dem durch das ,alterthum ,ehrwrdigen1 als dem vollendeten ,formenideale4 ,illustration3 ,fig4 #db4 ,hieratische ,reliefs4 ,wir stossen im ,anfange nur auf vereinzelte ,knstler und ,knstlergruppen1 ohne ihren ,zusammenhang mit der frheren und spteren ,kunstbildung zu erkennen4 ,bloss bei den als ,marmorbildnern berhmten ,dipnos und ,skyllis auf ,kreta werden wir auf ,ddalus als ihren ,kunstahnen verwiesen und erfahren von ihren zahlreichen ,schlern in ,sparta4 ,sonst werden noch ,knstler in ,theben1 ,korinth1 ,elis1 auf ,paros angefhrt2 wir kennen auch die ,namen von ,smilis auf ,aegina1 dessen ,gestalten noch eingeschlossene ,beine besassen1 von ,melas1 ,bupalos1 dem ,caricaturenbildner1 dessen ,werke noch im kaiserlichen ,rom geachtet waren1 auf ,chios1 von ,rhkos1 ,theodoros1 ,telekles auf ,samos1 und besitzen auch die ,namen ihrer ,werke und von jenem des ,magnesiers ,bathykles1 dem ,apollothrone zu ,amykl eine nhere ,beschreibung des ,inhaltes1 aus welchem auf die ,lebenszeit des ,knstlers in der #ej4 ,olymp4 geschlossen wird2 doch fehlen uns alle genaueren ,merkmale ber den knstlerischen ,charakter der ,arbeiten dieser ,mnner4 ,unsere ,kenntniss desselben mssen wir aus den namenlosen ,werken holen1 welche mit dem ,geprge des hchsten ,alters ausgestattet1 mit ,fug und ,recht in diese erste ,periode der griechischen ,kunst versetzt werden4 ,es sind dies die ,reste von etwa #fj ,statuen an der heiligen ,strasse von ,milet1 mehrere ,apollokpfe1 das ,fragment eines ,basreliefs aus ,samothrake3 ,agamemnon 7,fig4 #db1 a7 mit zwei ,heroen 7aus der #gj4 ,olymp47 ein ,basrelief3 ,apollon 7,fig4 #db1 b7 mit ,herkules um den ,dreifuss kmpfend1 ein ,basrelief einer ,brunneneinfassung von ,korinth3 die ,vershnung des ,herkules1 der dreiseitige ,zwlfgtteraltar im ,louvre1 mehrere ,nachbildungen alter ,schnitzbilder in ,marmor 7,minervastatue in ,dresden1 eine andere aus ,herkulanum71 die ,reliefs am ,harpyengrabe zu ,xanthos u4 a4 ,diese ,werke vertreten einen langen ,zeitraum1 sind keineswegs alle in gleicher ,weise gebildet1 besitzen aber doch der gemeinsamen ,merkmale so viele1 dass sie zur ,charakteristik einer und derselben ,kunstperiode zusammengefasst werden knnen4 ,wir finden in einzelnen ,fllen eine ganz unbestimmte ,zeichnung1 charakterlose ,kpfe1 anliegende ,beine1 eine schwere knstliche ,haarbildung4 ,bei den besseren und vielleicht spteren ,werken tritt an die ,stelle der sulenartigen ,steifheit eine heftig ausschreitende ,bewegung oder ein zierlicher ,tanzschritt2 die ,gewnder sind steif und geradlinig gefltelt1 die ,verhltnisse gedrungen1 die ,muskeln bertrieben1 die ,umrisse hart4 ,die ,knstlichkeit in der ,haarbildung dauert fort4 ,mit ,recht erblickt man in diesen ,merkmalen1 sowie in der ,unfhigkeit1 die allgemeinen1 nur durch ussere ,kennzeichen unterschiedenen ,typen zu idealen ,charakteren fortzufhren1 die ,nachwirkungen des alten ,tempelstyles1 und begreift die ,kunst der ganzen ,periode unter dem ,namen der hieratischen um so mehr1 als es auch an usseren ,anklngen an ,kultusgebruche1 z4 ,b4 in der ,haltung der ,finger1 nicht fehlt4 ,das ,ruhenlassen des ersten ,fingers auf dem ,daumen ist eine ,nachahmung der ,adorationsgeberde4 4 #dc4 ,noch im hieratischen ,style1 aber durch einen mannigfachen ,lokalcharakter bereits verschieden gefrbt1 erscheinen die ,werke der ltesten ,kunstschulen1 auf welche wir nach der #fj4 ,olymp4 stossen4 ,aegina4 ,glaukias1 der ,athletenbildner1 ,anaxagoras1 dessen ,kolossalstatue des ,jupiter in ,erz gegossen1 ,herodot und ,pausanias erwhnen1 ,kallon1 dessen ,lebenszeit in ,folge verworrener ,nachrichten bald in die #fj41 bald in die #gj4 ,olymp4 gesetzt wird1 und vor allen ,onatas 7#gh4 ,olymp47 in vielseitiger ,thtigkeit glnzend 7der eherne ,apoll in ,pergamus1 eine ,gruppe der griechischen ,helden vor ,troja1 eine ,kriegergruppe1 beides ,weihgeschenke in ,delphi1 ein ,viergespann u4 s4 w471 in ,epigrammen wegen der ,gttlichkeit seiner ,gebilde gefeiert1 fllen den ,rahmen der ginetischen ,schule aus4 ,den ,schulcharakter der ,aegineten zu erkennen1 bieten die in ,mnchen bewahrten ,giebelskulpturen vom ,minervatempel auf ,aegina 7u4 #gh4 ,olymp47 die trefflichste ,gelegenheit4 ,die minder gut erhaltene ,gruppe des ,ostgiebels stellt ,laomedons ,tdtung durch den von ,herakles begleiteten ,telamon1 die westliche ,giebelgruppe den ,kampf der ,trojaner und ,acher um ,patrokles ,leichnam vor4 ,verwundete ,krieger fllen die ,giebelecken aus1 die linke ,seite des ,giebels zeigt ,ajax1 des ,oileus ,sohn 7,fig4 #dc71 ,teuker den ,bogenschtzen und den vorkmpfenden ,ajax1 den ,telamoniden mit geschwungenem ,speere und vorgehaltenem ,spiesse2 durch die ,kolossalfigur der ,minerva in der ,mitte des ,giebels und den zu ihren ,fssen zum ,tode hinsinkenden ,patrokles getrennt1 strmen in der rechten ,giebelseite ,hektor1 ,paris u4 ,a4 einher1 jede einzelne ,gestalt der einen ,seite mit der entsprechenden der anderen ,seite in strenger ,uebereinstimmung gedacht4 ,eine zurcktretende ,stirn1 knstlicher ,haarschmuck1 hinaufgezogene ,mundwinkel1 ein krftiges ,knie1 kurzer ,leib1 stark vortretende ,brustknorpel1 spitzes ,knie1 in der ,muskelbildung1 wie berhaupt in der ganzen ,anlage des ,leibes die sorgfltigste ,naturwahrheit sind die ,merkmale dieser ginetischen ,giebelgruppe4 ,bemerkenswerth ist die viel grssere ,vollendung und ,individualitt der ,krper im ,verhltniss zu den typischen ,kpfen1 und der ,naturalismus in den einzelnen ,helden im ,vergleich zu der im strengen ,tempelstyle gebildeten ,gttin4 ,illustration3 ,fig4 #dc4 ,athen4 ,schon die ,alten fhren die attische ,schule im ,gegensatze zur ginetischen an4 ,welche unterscheidenden ,merkmale der einen und der anderen eigen sind1 lsst sich nicht mit ,genauigkeit angeben2 da aber der schrfste ,naturalismus in der ,bildung der einzelnen ,krperformen bei einer gewissen schwerflligen ,hrte in der ,composition die ,aegineten besonders auszeichnet1 so drfte wohl ein minder scharfer ,naturalismus1 dagegen ein feineres ,stylgefhl den ,charakter der attischen ,schule bezeichnen4 ,von den altattischen ,knstlern werden namentlich angefhrt3 ,antenor 7#fg4 ,olymp471 der ,verfertiger der ,statuen der ,tyrannenmrder2 ,endoeus1 von welchem sich vielleicht ein ,athenebild in ,athen erhalten hat2 ,hegias 7oder ,hegesias71 ,kritios1 ,nesiotes1 beide gemeinschaftlich wirkend1 und ,aristokles1 dessen ,grabstele eines marathonischen ,kriegers im flachen ,relief1 eines der wenigen erhaltenen altattischen ,monumente bildet4 ,die ,gestalt des ,kriegers steht hinsichtlich der ,naturwahrheit nicht unter den ,aegineten1 namentlich wird die ,behandlung des ,panzers und der ,schienen1 die krftige ,zeichnung der ,muskeln gerhmt1 sie bertrifft aber dieselben in der ,freiheit der ,bewegung1 in dem ,rhythmus der ,composition4 ,sikyon4 ,der erste und grsste ,knstler dieser ,schule1 ,kanachus der ,aeltere 7u4 #fg4 ,olymp471 ist trotz des ,ruhmes1 den ,sikyon im ,erzgusse geniesst1 auch ber das brige ,material der ,skulptur1 ,holz1 ,elfenbein1 ,marmor 787 ,herr4 ,von seinem milesischen ,apollon mit dem ,hirschkalbe auf der ,hand1 hat sich ein ,nachbild 7brittisches ,museum7 erhalten4 ,der ,bruder des ,genannten1 ,aristokles1 setzt die ,schule fort1 die bis zur #ajj4 ,olymp4 7,sostratos1 ,pantias7 ihren ,zusammenhang und ,lokalcharakter bewahrt1 ohne dass wir ,nheres ber den letzteren anzugeben im ,stande sind4 ,argos4 ,mit ,eutelidas und ,chrysothemis 7#fe4 ,olymp47 beginnt die stetige argivische ,schule1 deren letztes ,glied1 ,ageladas1 7#gj-ha4 ,olymp47 allein eine allgemeinere ,bedeutung in ,anspruch nimmt4 ,diese ,bedeutung sttzt sich fr uns1 die wir seine ,werke 7,zeus als ,knabe1 unbrtiger ,herakles1 ,muse mit dem ,barbiton -- nicht das ,original der sogen4 barberinischen ,muse in ,mnchen -- ,reiter1 ,viergespann u4 s4 w47 nicht kennen1 vorzugsweise auf sein ,lehrerverhltniss zu den grossen ,knstlern der folgenden ,periode3 ,phidias1 ,polyklet1 ,myron4 4 #dd4 ,auf den mannigfachsten ,punkten ,griechenlands regte sich gleichzeitig die bildnerische ,thtigkeit2 zuerst mochten wohl die ,pfade der einzelnen ,schulen nebeneinander laufen1 spter aber verschlingen sie sich 7,argos und ,athen1 ,sikyon und ,aegina7 und bilden ,knotenpunkte4 ,den wichtigsten derselben erkennen wir in ,athen1 unter ,perikles ,fhrung dem ,vororte ,griechenlands im politischen wie im knstlerischen ,kreise4 ,die usseren ,bedingungen1 welche ,athen die ,herrschaft in der ,kunstwelt brachten1 der belebende ,einfluss des ffentlichen ,lebens1 der ,poesie u4 s4 w4 auf die bildenden ,knste sind bekannt genug4 ,der hchsten ,kunstblthe im ,perikleischen ,zeitalter sind die letzten ,meister der eben betrachteten ,zeit nahe gerckt4 ,zur unmittelbaren ,vorbereitung diente das ,abstreifen der alten ,typen1 der ,fortschritt von der usseren ,naturwahrheit zum innerlich wahren1 unbeschrnkten ,realismus1 der nicht bloss ,leben scheint1 sondern ,leben ist4 ,diese ,tendenz verfolgen nebst dem ,pythagoras aus ,rhegium 7#gc-hg4 ,olymp471 7von dem ,plinius rhmt1 er habe zuerst ,nerven 7,sehnen7 und ,adern ausgedrckt1 und die ,haare sorgfltiger1 d4 h4 in freieren ,partien und auf ,licht und ,schatten berechnet1 behandelt1 sowie ,diogenes ,laertius den ,rhythmus und die ,symmetrie seiner ,gestalten lobend anfhrt1 dessen ,hauptwerke ,apollon als ,kitharde und ,schlangentdter1 ein geflgelter ,perseus1 der schmerzdurchwhlte ,philoktet und ,athletenbilder bilden7 zwei ,zeitgenossen des ,phidias1 die in ,athen thtigen ,kalamis 7#hj4 ,olymp47 und ,myron4 ,kalamis bersah das ganze ussere ,gebiet der ,bildnerei1 und durfte sich der grssten ,vielseitigkeit seines technischen ,talentes rhmen2 die grsste ,vollendung aber nahmen seine ,rossegestalten in ,anspruch4 ,beschrnkter in der ,wahl des ,materiales1 meist nur als ,erzbildner 7ginetische ,mischung7 erscheint ,myron1 desto mannigfacher in der ,wahl der ,gegenstnde3 ,gtterbilder1 ,heroen 7,perseus1 ,erechtheus71 ,athleten 7unter diesen der ,lufer ,ladas und der ,diskuswerfer71 ,genrebilder1 wie eine betrunkene ,alte aus ,marmor1 und schliesslich ,thierbilder1 keines berhmter1 als die durch #cf ,epigramme verherrlichte ,kuh1 stammen von seiner ,hand4 ,in allen diesen ,werken wird der vollendete ,realismus1 der scharfe ,auffassungssinn des ,knstlers und seine ,geschicklichkeit1 flchtige ,momente festzuhalten und den ,ausdruck derselben jedem einzelnen ,krpergliede zur hchsten ,harmonie einzuverleiben1 gerhmt4 ,auch konnte ohne eine lebensvolle ,naturwahrheit die ,schilderung z4 ,b4 des ,schnelllufers oder des ,diskobols#bd gar nicht versucht werden4 4 #de4 ,nachdem das ussere ,formengerste der ,plastik vollendet1 die ,ausdrucksmittel fr die bildende ,phantasie reich vermehrt waren1 konnte wieder die auf der unmittelbar vorhergehenden ,stufe nicht so deutlich vortretende ,ideenflle in die ,gestalten verkrpert und der erhabene ,idealismus1 in der lteren ,zeit auf ,kosten der ,formenwahrheit ausgebildet1 nun auf ,grundlage formeller ,vollendung neu geschaffen werden4 ,darin liegt des grssten griechischen ,knstlers -- ,phidias ,bedeutung4 ,fr seine umfassende ,thtigkeit brgt die ,zahl der ,knstler und ,handwerker1 die seiner ,leitung anvertraut waren3 ,holz-1 ,metall- und ,marmorarbeiter1 ,maler1 ,buntweber1 ,ciselirer1 und seine ordnende ,theilnahme an den ,bauten des ,perikles2 auch seine technische ,meisterschaft kann nicht in ,zweifel gezogen werden1 charakteristisch jedoch fr seine ,stellung in der ,kunstgeschichte bleibt1 dass seine ,phantasie von der religisen ,substanz des ,volkslebens sich nhrte und er die religisen ,ideale in seinen ,gebilden nicht allein mit innerer ,wahrheit wiedergab1 sondern auch schpferisch weiter bildete4 ,phidias1 des ,charmides ,sohn1 mag etwa #gj4 ,olymp4 geboren sein1 sein ,tod 7im ,gefngnisse7 fllt in ,olymp4 #hg1 #a1 etwa in sein siebenzigstes ,lebensjahr4 ,an der ,spitze seiner ,werke1 nicht der ,zeit1 aber der ,grsse nach1 steht der thronende ,zeus im ,tempel zu ,olympia1#be aus ,gold und ,elfenbein ber einem ,holzkerne 7als ,chryselephantine7 gebildet1 auf dem ,haupte einen ,kranz aus ,oelzweigen1 in der ,rechten die ,nike1 in der ,linken das ,scepter haltend1 den ,oberleib unverhllt1 vom ,schosse herab in ein faltenreiches ,goldgewand gekleidet1 so erschien der wieder lebendig gewordene ,gttervater4#bf ,von besonderer ,wirkung waren bekanntlich die ,augenbraunen und das ,haar4 ,gold1 ,ebenholz und ,elfenbein bildeten den ,stoff des ,thrones1 an dessen ,fssen vier ,viktorien standen1 wie an der ,rcklehne die ,grazien und ,horen2 auch die ,querleisten1 welche die ,fsse des ,thrones verbanden1 ,schemel und ,basis1 waren mit reichem ,bildwerke verziert1 das ,ganze von einer ,brustwehr1 daran ,gemlde des ,pannus1 umgeben4 ,nur einmal schuf ,phidias den ,jupiter1 siebenmal dagegen ,pallas ,athene2 hier wie dort blieb seine ,auffassung des ,gottes fr die ,folgezeit maassgebend4 ,die berhmtesten unter den ,minervabildern waren3 ,athene ,parthenos auf der ,akropolis1 eine ,chryselephantine1 die ,athene ,promachos ebendort aus ,erz in kolossalen ,verhltnissen1 und die zarter gehaltene ,lemnische ,minerva1 von den ,lemniern auf die ,akropolis geweiht4#bg ,ausserdem werden als ,werke des ,phidias eine ,aphrodite ,urania1 aus ,elfenbein und ,gold1 eine andere aus ,marmor1 ,hermes in ,theben1 ,apollon aus ,erz auf der ,akropolis1 eine auf den ,speer sich sttzende ,amazone1 die ,statue des ,miltiades u4 a4 angefhrt4 ,bekanntlich wird auch der eine ,koloss auf ,monte ,cavallo zu ,rom1 in der ,kaiserzeit verfertigt1 durch die nachtrgliche ,unterschrift und von der ,tradition auf ,phidias zurckgefhrt4 ,weder von ,phidias1 noch von seinen namhaften ,schlern3 ,agorakritos 7,nemesis zu ,rhamnus71 ,alkamenes 7,olymp4 #hd-id71 von welchen zahlreiche ,gtterbilder 7,aphrodite1 ,ares1 ,hephaistos7 und eine ,giebelgruppe am ,zeustempel zu ,olympia herrhren1 und ,kolotes sind ,werke auf uns gekommen4 ,doch besitzen wir in den ,skulpturen am ,parthenon1 ,theseustempel und zu ,phigalia ausreichende ,zeugnisse von der ,hhe der ,kunst im ,zeitalter und in der ,schule des ,phidias4 ,illustration3 ,fig4 #dd4 ,die ,parthenonskulpturen1 zum grssten ,theile unter dem ,namen der ,elgin-marbles im brittischen ,museum verwahrt1 zerfallen in die beiden ,giebelgruppen -- ,ostgiebel3 die ,erscheinung der ,athene im ,gtterkreise2 ,westgiebel3 der ,streit ,poseidons mit ,athene -- in #ib ,metopentafeln1 ,kampfscenen geweiht und in das #ebh' lange1 #c-a_/e' hohe ,friesrelief1 welches an der ,cellawand herumlief und den ,festzug der ,panathenen nach der ,akropolis zum ,gegenstande hatte4 ,der ,zustand der ,giebelgruppen ist leider der schlechteste1 und dieselben uns nur fragmentarisch erhalten4 ,doch reichen diese ,fragmente 7vom stlichen ,giebel3 das mit den ,kpfen aus dem ,ozean emportauchende ,gespann des ,helios1 der ruhende ,theseus1 zwei sitzende ,gttinnen 7,fig4 #dd71 die eilende ,iris1 und von der anderen ,giebelhlfte drei ruhende ,gttinnen und der weltberhmte ,pferdekopf zum niedertauchenden ,gespann der ,nacht gehrig2 vom westlichen ,giebel mehrere ,torsos und die ,statue des ,ilyssus7 vollkommen hin1 die technische ,vollendung1 die ,schnheit und ,wahrheit der einzelnen ,gestalten1 die poetische ,flle der ,gedanken und die ,unbertrefflichkeit des ,styles1 d4 h4 die meisterhafte ,verbindung der ,skulpturen unter sich und mit dem architektonischen ,hintergrunde bewundern zu lassen4 ,den gleichen ,ruhm der ,vollendung nimmt auch der ,fries fr sich in ,anspruch4 ,auf blauem ,hintergrund in flachem ,relief dargestellt1 die ,kpfe aller ,figuren gleich hoch1 mgen sie ,reitern1 ,fussgngern oder ,sitzenden angehren1 in scharfen ,umrissen vom ,grunde sich abtrennend1 bilden sie fr den reinen ,reliefstyl mustergiltige ,beispiele4 ,die ,friesbilder des ,theseustempels stellen den ,kampf des ,theseus mit den ,pallantiden1 und jenen der ,centauren mit den ,lapithen1 der innere ,fries im ,apollotempel zu ,bassae bei ,phigalia die ,schlacht der ,griechen gegen die ,amazonen und wieder den ,kampf der ,lapithen und ,centauren dar4 ,es bedarf keines ,beweises1 wie vortrefflich diese ,motive zur plastischen ,verkrperung sich eignen1 und wie meisterhaft dieselbe den athenischen ,knstlern gelang4 ,vom ,zeustempel zu ,olympia haben sich nur wenige ,metopenbilder erhalten2 die ,giebelgruppen des ,alkamenes und ,ponius aus den ,trmmern wieder zu gewinnen1 ist noch immer die ,hoffnung nicht verschwunden4 ,schliesslich mssen noch die ,karyatiden am ,erechtheum als ,werke aus dem ,zeitalter des ,phidias erwhnt werden4 ,von dem reichen ,knstlerkreise1 der sich an ,phidias anschloss und gleichzeitig mit ihm oder bald nach ihm in ,athen wirkte1 haben sich nur die ,namen 7,kallimachus1 ,demetrius1 ,lykios u4 ,a47 erhalten4 4 #df4 ,mit ,phidias theilt den ,lehrer1 theilt weiter den ,ruhm1 auf dem ,gipfel der griechischen ,kunst zu stehen und fr die ,bildung einzelner ,gttergestalten massgebend zu sein3 ,polyklet der ,argiver 7,olymp4 #hi74 ,wie ,phidias das ,zeusideal1 so schuf ,polyklet in seiner chryselephantinen ,statue im ,tempel bei ,argos das ,ideal ,hera's1 der hohen ,himmelsknigin4 ,in der grossartigen ,junobste der ,villa ,ludovisi bei ,rom 7,fig4 #de7 besitzen wir eine ungefhre ,anschauung des ,polykletischen ,werkes4#bh ,nchst ,hera wird dann das ,erzbild des ,hermes zu ,lysimachia gerhmt4 ,grsser aber und ausgezeichneter noch ist ,polyklet in der ,bildung von ,menschen1 in der ,darstellung formell vollendeter1 ebenmssiger jugendlicher ,gestalten4 ,die alten ,schriftsteller fhren aus diesem genreartigen ,kreise folgende ,werke an3 den ,jngling1 der sich die ,siegerbinde um das ,haupt legt -- ,diadumenos1 den ,doryphoros1 mannhafter gebildet 7,gegenstcke871 zwei ,wrfel spielende ,knaben1 einen ,ringer1 der sich den ,palstrastaub abschabt1 eine ,amazone1 die sogar im ,wettstreite mit ,phidias den ,preis errang u4 s4 w4#bi ,illustration3 ,fig4 #de4 ,colossalbste der ,juno ,ludovisi4 ,wie die ,formengebung bei ,polyklet bereits eine selbstndigere ,rolle beansprucht1 als ihr bei ,phidias zu ,theil wurde1 dem sie einfach zum ,ausdrucke inhaltsreicher ,ideen diente1 beweist nicht nur die ,wahl seiner ,stoffe1 sondern auch der ,umstand1 dass er die ,lehre von den ,verhltnissen des ,leibes systematisch darlegte und den gefundenen ,kanon auch in einer ,statue 7man hlt den ,speertrger gewhnlich dafr7 verkrperte4 ,so erklrt sich auch das ,lob und der ,tadel1 den ihm das ,alterthum spendete3 die ,gleichfrmigkeit seiner ,gestalten1 das geringere ,vermgen zu erhabenen ,bildungen1 aber auch die ,sicherheit und ,vollendung in der ,ausfhrung1 die ,kenntniss leichter und bewegter ,stellungen4 ,nicht weniger als achtzehn ,knstler1 in dem von ,polyklet vorgezeichneten ,kreise sich bewegend1 werden von ,pausanias und ,plinius aufgezhlt4 ,ihre ,thtigkeit fllt in die #ij4 ,olymp42 die wichtigsten ,namen sind3 ein jngerer ,polyklet1 des ,naukydes ,schler1 ,antiphanes u4 ,a4 ,auch ,messene 7,damophons ,werke zu ,megalopolis71 ,theben1 ,phoka 7,telephanes71 ,chios haben in dieser ,periode an der ,kunstthtigkeit ,griechenlands ,theil4 4 #dg4 ,die ,zeit um die hundertste ,olympiade1 nachdem der peloponnesische ,krieg das staatliche ,leben ,griechenlands in neue ,bahnen geworfen hatte1 macht auch in der griechischen ,kunstgeschichte einen neuen ,abschnitt4 ,als usseres1 aber nicht wenig bedeutsames ,merkmal mag der berwiegende ,gebrauch des ,marmors dienen2 ein anderes ist die allmlige ,lsung des ,dienstes1 in welchem frher die ,bildnerei zum ffentlichen ,leben stand1 ihre ,verwendung zu ,privatzwecken4 ,damit hngt die rumliche ,erweiterung des ,wirkungskreises der einzelnen ,knstler zusammen1 und das ,heraustreten der knstlerischen ,persnlichkeit aus den geschaffenen ,werken4 ,stofflich und in der ,composition gegen die ltere ,zeit minder gebunden1 in seinen ,werken auf wirkungsreiche ,wahrheit1 virtuose ,vollendung der ,formen und feinsinnigen ,reiz angewiesen1 erscheint nun der ,knstler als der ,mittelpunkt2 die ehemalige ,unterordnung unter das ,werk1 die ,theilnahme der religisen ,tradition an seinem schpferischen ,wirken verschwinden4 ,ein eigentlicher ,kunstverfall ist jedoch nicht vorhanden4 ,es werden nicht die alten ,ideenkreise in die neue ,stylweise gewaltsam gezwngt1 sondern neue ,ideenkreise1 den vernderten sthetischen ,anschauungen angemessen1 aufgesucht1 auch die angestrebte formelle ,vollendung nicht auf ,kosten des ,seelen- und ,charaktervollen durchgefhrt4 ,die ,meister dieser ,periode knnen zwar nicht in unmittelbarer ,weise auf ,phidias und ,polyklet zurckgeleitet werden1 doch stehen sie mit den durch diese ,letzteren gebildeten ,kunstschulen zu ,athen und ,argos im ,zusammenhange4 ,auch die jngeren ,athener sind gleich ,phidias mit ,vorliebe ,gtterbildner1 nur dass sie den ,gtteridealen den reizenden jugendlichen ,schein verleihen und die untergeordneten1 durch keine religise ,tradition fixirten ,gtterkreise mit ,gestalten bevlkern2 dagegen bewahrt die jngere sikyon-argivische ,schule das ,erz als ,material und erreicht gleich der lteren ihre ,grsse in ,athletenbildern und berhaupt solchen ,gestalten1 welche das krperliche ,leben in seiner vollen ,kraft und ,schnheit darstellen4 ,skopas aus ,paros 7,olymp4 #ig-ajg74 ,gleich so vielen anderen ,knstlern1 die ,kenntniss der ,architektur und ,bildnerei vereinigend1 hat ,skopas den ,athenetempel zu ,alea und die ,giebelgruppen an demselben und theilweise wenigstens das ,grabmal des ,mausolos zu ,halikarnas 7,relieftafeln davon in ,london und ,genua7 in das ,dasein gerufen4 ,auch die vielberhmte1 aber verloren gegangene ,gruppe3 die ,ueberbringung der von ,hephaistos fr ,achilles gefertigten ,waffen durch ,thetis1 von den ,nereiden gefolgt1 war wahrscheinlich eine ,giebelgruppe4 ,von ,einzelstatuen werden ,apollon als ,kitharde1 die ,eumeniden1 die unbekleidete ,aphrodite1 eine rasende ,bacchantin mit fliegendem ,haare1 ein in der ,wuth getdtetes ,zicklein in der ,hand u4 a4 angefhrt4#cj ,die ,aufzhlung dieser ,gebilde reicht hin1 das ,pathetische der ,composition1 die ,neuheit vieler ,motive erkennen zu lassen4 ,praxiteles 7#ajg4 ,olymp474 ,die ,wandlung1 welche mit der ,kunst dadurch vor sich geht1 dass auf die ,schnheit und ergreifende ,wahrheit der ,erscheinung1 auf einen feinsinnlichen ,reiz der ,gestalten der grssere ,nachdruck gelegt wurde1 offenbart sich in der ,vernderung1 die ,praxiteles in den ,gtteridealen bewirkte4 ,dionys mit ,epheu bekrnzt1 mit der ,linken auf den ,thyrsus gesttzt1 nach ,nachbildungen zu schliessen mit fast weiblichen ,hften1 sss lchelndem ,munde und schwrmerischen ,augen1 ,satyren als ,knaben gebildet1 ,apollon gleichfalls in grsster ,jugend dargestellt1 wie er einer ,eidechse mit dem ,pfeile 7,sauroktonos7 nachstellt2 ,eros1 dreimal vom ,meister dargestellt1 der ,thespische von ihm selbst den besten ,werken zugezhlt1 und vor ,allem die knidische ,venus1 nackt1 von allen ,seiten gleich treffliche ,ansichten bietend1 angeblich nach einem ,hetrenmodelle verfertigt1 ungleich bewunderter als die bekleidete ,venus1 welche ,praxiteles fr ,kos gearbeitet1 bilden den von ,praxiteles gepflegten religisen ,kreis4#ca ,neben diesen und anderen werden dann noch zwei ,statuen der ,phryne1 die ,gegenstcke einer weinenden ,matrone und heiteren ,buhlerin1 und schliesslich1 aber erst von der mittelalterlichen ,tradition und mit ,unrecht der andere der ,kolosse vom ,monte ,cavallo als ,praxiteles ,werke angefhrt4 ,ueber die ,niobidengruppe hatte bereits das ,alterthum keine ,gewissheit1 ob sie ,skopas oder ,praxiteles angehre4 ,sie wurde im #af4 ,jahrhundert bei ,rom gefunden und spter nach ,florenz geschafft4 ,nicht alle ,figuren1 die man in demselben ,raume ausgrub1 gehren zusammen2 dagegen erhlt dieselbe durch einzelne ,statuen in anderen ,museen eine treffliche ,ergnzung1 theilweise auch ,wiederholung4 ,welche ,statuen unter den zahlreichen ,niobiden ,originale1 welche sptere ,kopien sind1 darber konnte bis jetzt keine ,entscheidung gefllt werden1 wohl hat man sich aber ber die ursprngliche ,aufstellung der ,gruppe in einem ,giebelfelde geeinigt1 von welcher ,stelle allerdings die ,wirkung dieser erschtternden1 vom tiefsten dramatischen ,gefhle durchgeisteten ,schpfung noch lebendiger sein musste1 als bei ihrer gegenwrtigen zerstreuten ,aufstellung4 ,lysippos aus ,sikyon 7,olymp4 #aad74 ,bei diesem ,hauptmeister der jngeren sikyonischen ,schule treten mannigfache ,vernderungen in der griechischen ,kunstweise ein1 theilweise nur ,folgerungen aus der frheren ,entwicklung1 theilweise aber auch die ,resultate der herrschenden ,zeitbildung4 ,der ,kanon der ,verhltnisse wechselt3 schlankere ,glieder1 verjngte ,kpfe1 leichtes1 bewegtes ,aussehen4 ,die ,portrtbildnerei gewinnt ansehnlich an ,umfang4 ,nicht allein1 dass ,lysippos seinen ,gnner ,alexander den ,grossen in den mannigfachsten ,situationen vom ,knabenalter beginnend darstellte1 so vereinigte er auch ,portrtstatuen zu grsseren ,gruppen1 wie in der turma ,alexandri1 aus #cd ,statuen bestehend1 und in der ,aktion eines ,gefechtes abgebildet1 und in der ,jagd ,alexanders4 ,schliesslich erscheint im ,kairos1 einer ,knabengestalt mit ,schermesser und ,wage in der ,hand1 den gnstigen ,augenblick darstellend1 die ,allegorie zum erstenmale berechtigt im ,kreise der plastischen ,kunst4 ,wre es unbestritten1 dass ,lysipp #aejj ,werke gefertigt habe1 so wrde in dieser ,vielarbeit ein neues bezeichnendes ,merkmal fr diese ,kunstperiode gewonnen sein4 ,unter seinen ,gtterbildern1 alle in ,erz gearbeitet1 wird der kolossale ,zeus zu ,tarent1 ,neptun zu ,korinth und der ,sonnengott mit dem ,viergespann hervorgehoben4 ,den grssten ,ruhm erwarb ,lysippos durch die ,vollendung des ,heraklesideales4 ,vier ,heraklesstatuen fhren die alten ,schriftsteller namentlich an1 darunter den ehernen ,koloss zu ,tarent3 der sorgenvoll ruhende ,held und den ,herakles ,epitrapezios1 auf einem ,felsstcke sitzend1 in der ,rechten den ,becher1 in der ,linken die ,keule1 nach den kleinen ,verhltnissen zu schliessen1 ein ,tafelaufsatz4#cb ,es hlt nicht schwer1 in der ,entwicklungsweise der ,gtterideale vom ,zeus des ,phidias bis zum ,lysippischen ,herakles das ,walten eines bestimmten ,gesetzes1 und in der bermenschlich mchtigen ,krperlichkeit des letzteren den natrlichen ,schluss der ,gtterbildungen zu erkennen4 ,an jeden der genannten ,meister schliesst sich ein zahlreicher ,knstlerkreis an4 ,um ,skopas gruppiren sich ,leochares 7,ganymed71 ,bryaxis 7,olymp4 #aag7 7,serapis71 um ,praxiteles dessen ,shne3 ,kephisodot und ,timarchos2 andere athenische ,knstler dieses ,zeitalters sind der ,autodidakt ,silanion 7sterbende ,jokaste71 ,apollodor u4 ,a4 ,der sikyon-argivischen ,schule werden eingefgt3 der ,maler ,euphranor1 zwischen dem alten und neuen schlankeren ,kanon der ,verhltnisse schwankend und ,subtilitten im ,ausdrucke 7,paris1 in dessen ,gesicht der ,liebhaber1 der ,held und der ,schnheitsrichter gleichmssig zum ,vorschein kam7 zugeneigt2 ,lysistratos auf ussere ,naturwahrheit bis zum ,extreme bedacht 7,erfinder der ,gypsmasken71 ,daippos1 ,boedas und ,euthykrates des ,lysipp ,shne1 ,eutychides 7,tyche von ,antiochia71 dessen ,schler ,chares 7,koloss des ,sonnengottes zu ,rhodus7 u4 ,a4 ,einen theilweisen ,ersatz fr den ,verlust fast aller ,originalwerke dieser ,periode1 obgleich in der ,plastik die ,kluft zwischen der ,kopie und dem ,original minder schroff ist1 als in der ,malerei1 besitzen wir in dem reizenden ,friese am ,monumente des ,lysikrates3 ,dionysos sich an den tyrrhenischen ,seerubern rchend1 und in den ,reliefs am ,harpagosdenkmale zu ,xanthus4 ,wiewohl namenlos1 besitzen diese ,werke den ,vorzug untrglicher ,originalarbeit aus dem vierten ,jahrhundert4 4 #dh4 ,alexanders des ,grossen ,siege verbreiteten den griechischen ,ruhm und die griechische ,bildung in den weitesten ,kreisen4 ,die ,begrndung neuer ,reiche durch seine ,nachfolger fhrte auch der ,kunst neue ,thtigkeitssphren zu4 ,an ,mangel an ,beschftigung durften die bildenden ,knste so wenig klagen1 als die ,architektur1 wohl aber bleibt die ,vergeudung der ,krfte fr ,eintagszwecke bei ,gelegenheit von ,todtenfeiern1 ,festzgen u4 s4 w4 zu bedauern4 ,das eigentliche ,griechenland1 die bisher herrschenden ,kunstschulen treten in den ,hintergrund1 die griechischen ,grenzlnder werden der ,mittelpunkt wie der politischen ,macht1 so auch der knstlerischen ,thtigkeit4 ,die wichtigste ,stelle nimmt die ,kunstschule von ,pergamos ein1 vertreten durch ,isigonos1 ,phyromachos 7,olymp4 #abj71 ,stratonikos und ,antigonos4 ,gegenstand ihrer ,werke waren die ,schlachten des ,attalos und ,eumenes gegen die ,gallier4 ,fragmente dieser ,gruppenbilder haben sich in dem sterbenden ,fechter 7kapitol4 ,museum7 und der ,gruppe des sogen4 ,paetus und ,arria 7,villa ,ludovisi7 erhalten4 ,kunstgeschichtliche ,bedeutung gewinnt diese ,richtung durch das tiefe ,erfassen und beraus wirkungsreiche ,wiedergeben der ,situation1 dann aber durch das ,eingehen auf die ,mannigfaltigkeit der ,krperbildung bei den verschiedenen ,stmmen4 ,die allgemeine ,idealitt der ,krperbildung hat ihre ,geltung verloren1 gegenber gewaltiger realer ,charakterschilderung4 ,eine zweite ,kunstschule breitet sich auf ,rhodus aus4 ,wir kennen mehr als #bj ,knstlernamen und haben auch sonst ,nachricht von dem ausgedehnten ,kunstbetriebe auf der ppig blhenden1 handelsreichen ,insel4 ,wir besitzen aber nur zwei ,werke1 welche uns ber die ,richtung der rhodischen ,schule aufklren1 und auch von diesen ist das berhmtere1 die ,laokoongruppe im ,vatikan1 von ,agesandros1 ,polydoros und ,athenodoros aus ,rhodus gefertigt1 noch immer in ,bezug auf seine ,entstehungszeit1 ob in der ,periode der ,diadochen1 oder in der rmischen ,kaiserzeit geschaffen1 einzelnen ,zweifeln unterworfen4 ,das andere ,werk1 von ,tauriskos und ,apollonios gearbeitet1 und ,dirkes ,schleifung durch den ,stier mit ,zethos1 ,amphion und ,antiope als ,theilnehmer vorstellend1 wird unter dem ,namen des farnesischen ,stieres in ,neapel verwahrt4 ,die meisterhafte ,bewltigung des ,materiales1 die berall durchdringende anatomische ,kenntniss1 der ruhige ,aufbau der ,gruppe und daneben die grossartige ,bewegung in den ,einzelgestalten stellen den ,laokoon in die erste ,reihe der ,antiken1 obzwar dies ,werk schon nahe an der ,grenze des ,plastischen liegt und eine gewisse ,berechnung in der ,composition nicht verbirgt4 ,ueber das ,schlussschicksal der griechischen ,bildnerei nach der ,zerstrung von ,korinth sind wir auf wenige lckenhafte ,nachrichten angewiesen4 ,eine ,unterbrechung der ,kunstthtigkeit ist keineswegs anzunehmen1 ihr ,hauptschauplatz aber allerdings in ,rom und ,italien zu suchen4 ,die athenische ,geburtssttte der meisten namhaften ,knstler macht die ununterbrochene ,fortbung der ,bildnerei in ,athen sehr wahrscheinlich4 ,whrend wir fr die frheren ,perioden entweder die blossen ,knstlernamen oder namenlose ,werke besitzen1 ist in diesem ,zeitalter die ,inschrift des ,knstlers auf seinem ,werke nicht selten4 ,wir kennen den vielbewunderten ,heraklestorso im ,vatikan als das ,werk des ,apollonius2 der sogen4 farnesische ,herkules zu ,neapel aus der ersten ,kaiserzeit wurde von ,glykon1 die mediceische ,venus von ,kleomenes1 die sogen4 ,germanikusstatue 7,hermes7 im ,louvre von einem anderen ,kleomenes1 die ,karyatiden am ,pantheon des ,agrippa von ,diogenes1 smmtlich ,athenern1 gefertigt4 ,neben ,athen bleibt ,kleinasien die ,heimath zahlreicher ,knstler1 wie ,ephesus1 woher ,agasias der ,schpfer des borghesischen ,fechters im ,louvre1 ,priene1 woher ,archelaos 7die ,apotheose des ,homer1 ,relief im brittischen ,museum7 stammt1 ebenso ,aphrodisias u4 s4 w4 4 #di4 ,einseitige sthetische ,lehrmeinungen haben den ,glauben an die ,farblosigkeit der griechischen ,kunst1 an die untergeordnete ,bedeutung der ,malerei aufgebracht4 ,es galt als ein ,frevel an dem idealen ,formensinn der ,hellenen1 die zureichende ,kraft der blossen ,linie ohne eine belebende ,nachhlfe durch die ,farbe zu bezweifeln2 es erschien der plastischen ,natur dieses ,volksstammes widersprechend1 dass es auch eine reiche malerische ,phantasie entwickle4 ,unbestreitbaren ,thatsachen gegenber sind beide ,ansichten unhaltbar geworden2 es muss nicht allein der ,malerei eine ausgedehnte ,pflege und hohe ,blthe im griechischen ,alterthum zugeschrieben werden1 auch die ,skulptur hat zweifellos die ,mitwirkung der ,farbe nicht verschmht1 gleich der ,architektur die ,anwendung der ,polychromie gestattet4 ,ein strenges ,system der ,polychromie der griechischen ,skulptur lsst sich bei dem mannigfachen ,grade und der vielfachen ,abstufung der blichen ,bemalung nicht fglich aufstellen4 ,es gehrt zur ,polychromie bereits der ,gebrauch eines verschiedenen ,materiales fr die nackten ,theile und die ,gewandung1 sei es nun eines grobkrnigen ,steines fr die ,gewandung 7und mnnliche ,gestalten71 eines feinkrnigen fr die ,fleischtheile1 wie in ,selinunt1 oder ,holz und ,marmor1 ,elfenbein und ,goldblech1 ebenso wie die ,bemalung der ,kleidersume1 die ,vergoldung der ,haare und ,waffen1 und die angebliche vollstndige ,uebermalung1 fr welche einzelne ,archologen den ,beleg in der ,erzhlung des ,plinius von der circumlitio praxitelischer ,marmorbilder durch den ,maler ,nicias finden wollen1 obgleich wahrscheinlich dieses ,wort nur die farbige ,einfassung der ,gewandrnder1 ,haare 7oder einen enkaustischen ,wachsberzug87 bedeutet4 ,farbenreste sind an den erhaltenen ,monumenten1 sowohl an den ,tempelskulpturen1 wie an freistehenden ,statuen in so grosser ,zahl nachgewiesen worden1 von den ginetischen und lycischen ,skulpturen bis zur mediceischen ,venus herab1 dass die allgemeine ,sitte der ,polychromie kaum bezweifelt werden kann2 nur ging dieselbe nicht so weit1 dass sie den plastischen ,werken einen bunten ,ausdruck verlieh1 oder eine auch im ,kleinen und ,besonderen durchgefhrte ,naturwahrheit anstrebte4 ,namentlich ,marmorwerke traten dem ,beschauer in wesentlich weisser ,erscheinung entgegen4 ,wir finden den ,augenstern durch ,farbe bezeichnet1 und damit die ,richtung des ,blickes bestimmt oder aus edlem ,materiale eingesetzt1 die ,haare vergoldet1 die ,lippen bemalt 7,aegineten71 die ,gewandsume mit farbigen ,zierathen bedeckt1 auch wohl das ganze ,gewand mit ,farbe angestrichen 7vatikanische ,amazone71 die ,attribute1 ,waffen1 ,pferdegeschirre von ,metall angesetzt u4 s4 w4 ,im ,allgemeinen ist also die ,farbe nur als belebender ,schmuck verwendet1 das zufllige ussere ,zugehr ungleich reicher und ausfhrlicher bemalt1 als die organischen ,glieder1 das ,nackte bei den ,erz- wie bei den ,marmorbildern in der natrlichen ,farbe des ,materiales belassen1 kurz die gleichen ,grundstze hier festgehalten1 welche an der ,polychromie der ,architektur wahrgenommen werden4 ,auch dort dient die ,farbe dekorativen ,zwecken1 oder zur schrferen ,abhebung und ,trennung der einzelnen ,glieder1 die grsseren ,massen jedoch bleiben von derselben befreit4 ,bleibt trotz aller ,zugestndnisse an die ,polychromie das ,wesen der ,plastik unberhrt1 und uns vergnnt1 an einfachen ungefrbten ,gypsabgssen die eigenthmliche ,schnheit des griechischen ,formensinnes zu studiren3 so knnen wir auch ohne ,bedenken das ,vorurtheil von der ausschliesslichen plastischen ,begabung der ,hellenen aufgeben und an die ausgedehnte ,blthe der ,malerei glauben1 ohne desshalb spteren ,kunstperioden1 welche fr sich die hchste ,ausbildung der ,malerkunst in ,anspruch nehmen1 nahe zu treten oder die hervorragende ,bedeutung der griechischen ,skulptur zu verkennen4 ,nichts berechtigt zu der ,annahme1 die griechischen ,knstler htten in ihren ,gemlden die specifisch malerischen ,wirkungen1 die ,reflexe des ,lufttones1 das eigenthmliche ,licht- und ,schattenspiel angestrebt1 welches wir an ,werken der neueren ,zeit bewundern2 es blieb vielmehr auch hier der ,umriss1 die ,modellirung1 die ,form die ,hauptsache1 die tiefere innere ,einheit mit der ,plastik bewahrt4 ,den ,beweis dafr liefert1 in ,ermangelung der ,originaldenkmler1 deren ,verlust wir leider smmtlich zu beklagen haben1 ausser ,quintilians ,erzhlung von dem ,verfahren der ,maler1 die einzelnen ,figuren auseinander zu halten1 dass nicht die ,schattenwirkung die ,einheit der ,form beeintrchtige1 die ,art und ,weise1 wie die ,nachwelt die ,entstehung der ,malerei auffasste und als ,sage berlieferte4 ,sie erzhlt von der ,tochter des korinthischen ,tpfers ,butades1 welche den ,schattenriss des scheidenden ,geliebten an der ,wand festhielt1 7auch ,kleanthes von ,korinth und der ,aegypter ,philokles werden als die ,erfinder der ,umrisszeichnung gepriesen7 von dem ,korinther ,ardices und dem ,sikyonier ,telephanes1 welche den usseren ,umrissen auch innere ,linien zur ,andeutung der ,krperformen hinzufgten1 von dem ,korinther ,kleophant1 welcher zuerst einfarbige ,bilder 7,monochromen7 fertigte1 von dem ,athener ,eumarus1 welcher bereits die ,geschlechter auch in der ,farbe unterschied u4 s4 w41 bis allmlig das lange ,zeit gltige ,system der ,tetrachromie1 die ,anwendung von vier ,hauptfarben3 ,weiss1 ,roth1 ,gelb und ,schwarz sich herausbildete4 ,knnen wir in diesen ,sagen auch nur die kunstphilosophische ,anschauung einer spteren ,zeit1 wie sich dieselbe die ,entwicklung der ,kunst dachte1 nicht deren reale ,geschichte erkennen1 so bleibt dennoch die vorausgesetzte plastische ,richtung auch der ltesten ,malerei1 die ,stellung1 welche man derselben zur ,skulptur einrumte1 im hchsten ,grade charakteristisch4 ,so mager auch diese sthetische ,erkenntniss ist1 wir wren dennoch trotz der zahlreichen ,nachrichten ber die ,maler des ,alterthums bei rmischen und griechischen ,schriftstellern ber den herrschenden ,styl nicht viel besser unterrichtet1 kmen uns nicht glcklicher ,weise die zahllosen ,vasengemlde zu ,hlfe1 welche noch unaufhrlich dem griechischen und italischen ,boden entlockt werden1 eine verhltnissmssig geschlossene geschichtliche ,entwicklung an sich offenbaren1 und nachdem sie die lngste ,zeit zu einem unfruchtbaren archologischen ,spielzeuge dienten1 jngst auch eine geluterte wissenschaftliche ,behandlung erfahren4 ,die ,fundorte fr bemalte ,vasen sind in ,griechenland namentlich ,athen1 ,korinth1 die ,inseln1 dann in ,italien3 ,sizilien 7,girgenti71 auf altem bruttischem ,boden ,locri1 ferner ,apulien 7,rubi71 ,lukanien 7,armento1 ,anxia71 ,kampanien 7,nola7 und im ,norden der ,tiber auf etrurischem ,gebiete3 ,veji1 ,caere1 ,vulci1 ,volaterrae u4 a4 ,die nolanischen ,vasen1 zierlich geformt1 intensiv und glnzend gefrbt1 die ,bilder nicht figurenreich1 mit ,vorliebe auch das ,privatleben behandelnd und die inschriftenreichen vulcentischen1 in der vollendeten ,technik den erstgenannten gleichstehend1 aber im ,style gemessener1 hher gegriffen als jene1 bilden mit ,recht die berhmtesten ,gruppen4 ,der ehemals vorausgesetzte etruskische ,ursprung der ,vasen ist gegenwrtig allgemein zurckgewiesen1 die griechische ,abstammung ber jeden ,zweifel hinaus festgestellt1 und zwar weisen die in der lteren ,zeit vorherrschenden dorischen ,inschriften auf ,korinth1 der spter ausgebildete reine ,atticismus auf ,athen als den ,fabriksort hin1 womit auch der bekannte ,ruhm beider ,stdte in der ,erzeugung von ,tpferwaaren bereinstimmt4 ,dass namentlich seit der ,zerrttung der ffentlichen ,verhltnisse ,griechenlands neben der ,einfuhr eine einheimische ,fabrikation in ,italien bestand1 wird keineswegs gelugnet2 fr ,apulien und ,lukanien1 wo es an griechischen ,kunstanregungen keineswegs fehlte1 dann fr ,etrurien1 wo die ,neigung fr den lteren ,styl herrschend blieb1 gilt dieser selbstndige ,betrieb als unbestrittene ,thatsache2 nur sind griechische ,vasen berhaupt in der ,mehrzahl vorhanden1 und ihre ,bentzung als ,vorbilder auch fr die einheimisch italienische ,produktion ebenso gewiss als die letztere selbst4 ,die ,gefssformen1 welche wir an den gewhnlich in ,grbern gefundenen bemalten ,vasen bemerken1 haben bis jetzt noch keine scharf bestimmte1 klare ,eintheilung erfahren1 besser sind wir ber die ,stylentwicklung der ,vasenbilder unterrichtet4 ,der ltesten ,zeit gehren die sogen4 gyptisirenden ,vasen von blassgelbem ,thone und schwarzbraunen ,malereien an1 welche letztere ausser ,pflanzenmotiven und anderen ,ornamenten phantastisch gebildete ,thiergestalten enthalten4 ,der hufigste ,fundort ist ausser ,nola1 ,vulci1 ,veji u4 a4 ,griechenland1 wohin die eigenthmliche ,dekorationsweise wohl aus assyrisch-babylonischen ,landschaften sich verpflanzt hatte4 ,eine zweite ,stylepoche1 durch mehrere ,mittelstufen mit der erstgenannten verknpft 7,franoisvase in ,florenz71 wird durch die schwarzen ,figuren auf rothem ,grunde vertreten4 ,bei hchst sauberer ,ausfhrung ist doch alle ,bewegung und ,kraft auf den eigentlichen ,krper concentrirt1 und diese mit heftiger ,gewaltsamkeit ausgedrckt2 dagegen mangelt den stets im ,profil gezeichneten ,kpfen ebenso sehr die ,schnheit als das ,leben4 ,noch whrend diese ,vasengattung im ,gebrauche war 7man rechnet die ,dauer des alten ,styles etwa bis zur #aad4 ,olymp471 begann man bei der ,bilderfertigung das entgegengesetzte ,verfahren einzuschlagen und die ,gestalten auf schwarzem ,grunde roth zu frben1 ja zuweilen wurden beide ,weisen1 rothe und schwarze ,figuren1 auf einem ,bilde vereinigt4 ,an die erstgenannten legt sich alle weitere ,entwicklung der ,vasenmalerei an4 ,man unterscheidet einen lteren strengen ,styl1 den ginetischen oder lycischen ,skulpturen vergleichbar1 und den jngeren schnen ,styl 7bis ,alexander den ,grossen74 ,schon bei jenem verschwinden alle symbolischen ,beihlfen einer noch ungelenken ,zeichnung2 die letztere erscheint durchgebildeter1 scharf bestimmt1 die ,composition lebendiger1 gruppenreich1 wenn auch beides1 ,zeichnung und ,composition1 noch eine mannigfache ,gebundenheit1 jene an das ,profil1 das ,unverkrzte1 diese an das gemessen ,wrdevolle1 ,zchtige in der ,empfindung1 offenbaren4 ,im schnen ,style tritt bei brigens gleicher ,technik und schlanken1 hchst eleganten ,gefssformen die ,richtung auf das ,anmuthige1 ,ueppigweiche in den ,umrissen und in den mit ,vorliebe behandelten jugendlichen und weiblichen ,formen in den ,vordergrund1 wofr namentlich die ,schilderungen des bacchischen ,lebenskreises die geeignetsten ,vorwrfe abgaben4 ,erst nachdem in ,attika die ,vasenfabrikation sank1 seit dem dritten ,jahrhundert v4 ,chr41 bildet sich in ,lukanien und ,apulien ein selbstndiger ,betrieb aus4 ,die hier vorherrschende griechische ,bildung erklrt das hellenische ,element namentlich im ,inhalte der ,darstellungen4 ,die spte ,zeit1 das in dem fremden ,lande nicht so wie auf griechischem ,boden heimische ideale ,maass der ,phantasie macht die ,flchtigkeit und ,ueberladenheit des ,styles begreiflich4 ,der ,name von ,prachtvasen mag den dieser ,gattung angehrigen ,gefssen billig bleiben1 nur darf dabei nicht an einen tieferen knstlerischen ,werth gedacht werden4 ,gleichzeitig mit ,apulien und ,lukanien entwickelte sich auch in ,etrurien eine heimische ,vasenfabrikation1 ohne aber die ,bedeutung der frher genannten zu erringen1 bis die vordringende ,rmerherrschaft dem ganzen ,kunstzweige ein ,ende setzte4 ,von den ,vasenbildern nun lassen sich einzelne ,zge auch fr die griechische ,malerei abstrahiren1 unter der ,einschrnkung jedoch1 dass man den ,unterschied zwischen dem handwerksmssigen ,betriebe und der knstlerischen ,schpfung stets festhlt und die ,parallele auf die spteren ,perioden 7,alexandrinisches ,zeitalter7 nicht ausdehnt4 ,damals nmlich trat in der ,malerei das ,streben nach ,coloriteffekten in den ,vordergrund1 wofr die nur durch den ,contrast der glnzend schwarzen ,farbe zum natrlichen ,roth des ,thones und sonst nur durch die ideale ,zeichnung wirksamen ,vasenbilder auch nicht die entfernteste ,andeutung gewhren knnen4 4 #ej4 ,die ersten ,entwicklungsstufen der griechischen ,malerei1 von der ,umrisszeichnung zur ,andeutung der ,muskulatur und des ,gliederbaues durch flchtige ,linien1 zu mannigfachen ,kopfwendungen1 schrferem ,gliederausdruck1 bestimmter ,muskelbezeichnung und freierem ,faltenwurfe1 welches ,alles dem ,kimon von ,kleonai zuerst zugeschrieben wird u4 s4 w41 wurden bereits frher erwhnt4 ,nhere ,nachrichten ber den weiteren ,gang der ,entwicklung besitzen wir nicht1 wenn gleich einzelne ,knstlernamen 7,bularchos von ,kandaules u4,a47 und ,bildernamen 7,uebergang des ,darius ber den ,bosporus vom ,baumeister ,mandrokles nach ,samos geweiht7 aufbewahrt sind4 ,erst das ,zeitalter des ,phidias bringt uns ber die ,schicksale der ,malerei nhere ,kunde und zeigt die athenische ,schule bereits in hoher ,blthe4 ,um den ,thasier ,polygnot1 des ,malers ,aglaophon ,sohn 7u4 #gi4 ,olymp471 reiht sich eine zahlreiche ,knstlergruppe3 ,pannos1 des ,phidias ,vetter und ,gehlfe 7bei der polychromen ,statuenverzierung71 ,timagoras aus ,chalkis1 der ,aeginete ,onatas1 der als ,pferdemaler berhmte ,mikon1 der ,bhnenmaler ,agatharchos1 ,dionysios aus ,kolophon1 ,aglaophon u4 ,a4 ,der ,hauptschauplatz ihrer ,wirksamkeit war die ,lesche in ,delphi1 die ,poikile in ,athen1 die ,tempel in ,plat1 ,thespiai1 die ,gegenstnde der ,darstellung historischer und mythischer ,natur4 ,so malte ,pannus in der ,poikile die ,schlacht bei ,marathon und zwar mit portrtartiger ,charakteristik der ,feldherrn1 ,polygnot in der delphischen ,lesche das eroberte ,ilion1 die ,abfahrt der ,hellenen1 ,odysseus ,besuch in der ,unterwelt1 ,mikon im ,theseustempel ,kmpfe der ,amazonen und ,centauren4 ,aus den ,merkmalen1 welche alte ,schriftsteller an ,polygnots ,werken rhmend hervorheben und welche wohl von dem gesammten gleichzeitigen ,knstlerkreise gelten mgen1 sich ein klares ,bild von dem ,kunstcharakter des ,meisters zu entwerfen1 unterliegt mannigfachen ,schwierigkeiten4 ,bei einfachem strengen ,colorite erscheinen die ,augenbrauen schn gezogen1 die ,wangen gerthet1 der ,blick belebt1 der ,mund sprechend geffnet1 die ,gewnder leicht und zierlich gefaltet und durchsichtig 787 gemalt4 ,in der lebendigen ,zeichnung liegt also ,polygnots technische ,strke1 dazu kommt ,aristoteles ,bemerkung von dem ,maler edler ,charaktere1 welcher die ,menschen besser darstelle als sie seien1 und die aus den ,inhaltsangaben seiner ,bilder gewonnene ,ueberzeugung von dem ,figurenreichthume seiner ,compositionen4 ,auch durch den ,gegensatz zur spteren ,malweise lsst sich ,einzelnes fr die ,erkenntniss seines ,kunstcharakters abgewinnen4 ,nachdem der ,bhnenmaler ,apollodor die ,wirkungen von ,licht und ,schatten1 die malerische ,illusion in das ,bereich der ,studien gezogen und einen glnzenderen sinnlichen ,reiz seinen ,gestalten einverleibt hatte1 so dass erst sie das ,auge des ,beschauers dauernd fesselten1 beginnt auf ionischem ,boden 7,ephesus7 im vierten ,jahrhundert v4 ,chr4 eine neue ,periode in der ,geschichte der griechischen ,malerei4 ,die epische ,breite der ,composition1 an ,polygnots ,werken mit ,recht hervorgehoben1 verschwindet1 auch der ideale strenge ,sinn in der ,auffassung1 die gemessene1 einfach reine ,zeichnung tritt zurck1 ,raum gebend einer in das ,einzelne arbeitenden1 individualisirenden ,ausfhrung1 wobei der ,farbe ein ungleich grsserer ,wirkungskreis anheimfiel4 ,leider sind wir nicht im ,stande1 aus dem ,gebiete der ,vasenmalerei hnliche ,parallelen fr diese ,kunstweise heranzuziehen1 wie dies mit den ,vasenbildern strengen ,styles fr ,polygnot der ,fall ist4 ,der ,vorwurf1 den ,aristoteles ber die ,bilder des ,zeuxis 7u4 #ij-ajj4 ,olymp47 fllt1 es mangle denselben die sittliche ,wrde1 das ,ethos2 die ,vorzge1 welche von den ,werken der ionischen ,schule behauptet werden3 die ,kraft der ,illusion 7die bekannten ,trauben des ,zeuxis und der ,vorhang des ,parrhasios71 die weiche ,rundung der ,formen1 die ,feinheit der ,contouren 7von ,parrhasios gerhmt71 die nicht die ,gestalten reliefartig abschnitten1 sondern sich sanft verliefen1 der pathetische ,ausdruck im ,bilde des ,timanthes3 ,opfer der ,iphigenia1 bezeichnen die auf das ,malerische1 ,individuelle gerichtete ,kunstweise4 ,auch die ,gegenstnde1 welche zur ,darstellung gewhlt werden1 sind fr die herrschende ,sinnesrichtung charakteristisch4 ,so malt ,zeuxis die ,helena1 ,penelope1 ,alkmene1 den ,pan1 den thronenden ,jupiter1 den jugendlichen ,drachentdter ,herakles1 eine ,centaurenfamilie1 ,parrhasios den ,theseus1 der nachmals auf dem rmischen ,kapitole bewahrt wurde1 die ,gruppe des ,melager1 ,herakles1 und ,perseus1 zwei ,hopliten1 den einen schweisstriefend in den ,kampf eilend1 den anderen ermattet niedergesunken1 die ,personifikation des athenischen ,demos1 so lebenswahr und ausdrucksvoll1 dass man in der ,gestalt alle ,eigenschaften des athenischen ,volkes1 auch die widersprechendsten1 zu lesen whnte1 und andere ,heroen und ,portrtfiguren4 ,in dieser ,vorliebe fr die ,darstellung von ,einzelgestalten und einfachen ,gruppen1 wobei nothwendig die scharfe ,individualisirung1 der ,reiz der ,frbung die wichtigste ,aufgabe wurde1 spricht sich der ,gegensatz zur figurenreichen1 epischen ,composition der lteren attischen ,schule deutlich aus4 ,der ionischen ,malerschule geht die sikyonische1 von ,eupompos und ,pamphilus 7#ig-ajg4 ,olymp47 gegrndet1 zur ,seite4 ,ihre nhere ,entwicklungsgeschichte ist unbekannt1 ihr ,kunstcharakter ist wohl als ein schrferes ,eingehen auf den ,naturalismus aufzufassen1 der eine minder reiche ,frbung1 als den ,ionern eigenthmlich war1 aber eine sichere1 feste ,zeichnung im ,gefolge hatte4 ,auch die ausgedehnte theoretische ,bildung1 eine gewisse akademische ,gelehrsamkeit wird den ,merkmalen der sikyonischen ,schule beigezhlt4 ,eine reichere ,ausbildung und vielfache ,anwendung erhielt in dieser ,zeit die enkaustische ,malerei 7,aristides und ,pausias71 eine ,technik1 von welcher wir nur so viel wissen1 dass sie die ,farbstoffe mit ,wachs verband und dem ,grunde einbrannte1 ohne trotz vielfacher ,versuche sie wiederherstellen zu knnen4 ,ausser den genannten ,meistern ,eupompos und ,pamphilus aus ,macedonien werden noch ,echion 7die verschmte ,neuvermhlte1 ,semiramis1 die ,allegorien der ,tragdie und ,komdie u4 a471 ,melanthius1 wegen der verstndigen ,anordnung seiner ,bilder berhmt1 ,pausias1 in der ,dekorationsmalerei ausgezeichnet1 in der ,verkrzung und ,schattirung 7,modellirung7 der ,gestalten kenntnissreich 7,kranzwinderin ,glykera7 hervorgehoben2 ,euphranor1 in ,athen thtig1 scheint mehr die heroische und historische ,malerei gepflegt zu haben 7,zwlfgtter1 ,theseus1 krftiger gebildet als des ,parrhasios gleichnamiges ,bild1 ,reitergefecht72 auch der ,athener ,nikias widmet1 vielleicht der heimischen ,kunsttradition folgend1 hnlichen ,darstellungen von figurenreichen mythischen und historischen ,scenen seinen ,pinsel4 ,dagegen wird ,aristides von ,theben durch den leidenschaftlich pathetischen ,ausdruck in seinen ,bildern gerhmt4 ,alle ,maler ,griechenlands berstrahlt an ,reichthum der ,begabung1 ,gewandtheit der ,ausfhrung und ,grazie ,apelles von ,cos 7#cef-cjh v4 ,chr4 thtig74 ,er vereinigte die ,vorzge der sikyonischen und ionischen ,schule 7oder hob vielmehr die hier einseitig verfolgten ,richtungen auf71 wusste durch die ,frische der ,frbung und ,zartheit der ,umrisse zu fesseln und ber seine ,werke den ,hauch der ,anmuth zu verbreiten4 ,die ,venus ,anadyomene1 den ,meereswellen entsteigend1 fr ,cos gemalt1 spter nach ,rom gebracht1 erwarb ihm den hchsten ,ruhm2 ausser diesem ,werke werden noch ,schlachten- und ,heroenbilder und zahlreiche ,portraite 7namentlich ,alexanders7 aufgezhlt4 ,der ,glanz1 welchen ,apelles ,thtigkeit im ,zeitalter ,alexanders des ,grossen auf die ,malerei warf1 scheint unter der ,herrschaft seiner ,nachfolger wenigstens usserlich nichts verloren zu haben4 ,ausser den ,zeitgenossen des ,apelles3 ,protogenes1 ,asklepiadorus1 ,ktesilochus sind uns noch zahlreiche ,knstlernamen erhalten1 ohne dass wir ber den artistischen ,charakter derselben nher unterrichtet wren4 ,bezeichnend ist die hufig beklagte ,vorliebe fr parodirende ,darstellungen1 fr ,gegenstnde des sogen4 ,genrefaches und ,stilllebens4 ,pyreikus1 unbekannten ,alters1 soll zuerst ,barbierstuben und ,schusterbuden1 junge ,esel1 ,kchengemse u4 dgl4 gemalt haben4 ,auch die ,mosaikmalerei zu ,dekorationszwecken kam erst jetzt am ,schlusse der griechischen ,kunst in ,aufnahme 7,sosus von ,pergamus74 ,dass der ,naturalismus1 den wir schon in der frheren ,periode in der griechischen ,malerei waltend erblickten1 zuletzt auch die ,stoffwelt umwandeln und die ,dinge des gewhnlichen ,lebens als der knstlerischen ,verherrlichung wrdig empfehlen werde1 ist begreiflich1 ebenso wie die ,auflsung der ,malerei in eine dekorative ,kunst nur ein allgemein gltiges ,gesetz der kunstgeschichtlichen ,entwicklung wiederholt4 #b4 ,etrusker und ,latiner4 4 #ea4 ,die alteinheimischen ,stmme ,italiens3 die ,japyger1 ,etrusker1 ,latiner1 der umbrisch-sabellische ,stamm haben vor der griechischen ,einwanderung keine kunstgeschichtliche ,stellung4 ,es mag denselben nicht an knstlerischen ,anregungen und ,anstzen gefehlt haben1 der ,kultus wartete nicht erst auf hellenische ,lehrmeister1 um sinnliche ,zeichen und ,bilder der ,gtter zu entwerfen2 vor dem hellenischen ,einflusse aber tritt die heimische ,eigenthmlichkeit stark in den ,hintergrund zurck1 so dass neben der unmittelbar aus ,hellas verpflanzten und in den griechischen ,colonien gepflegten ,kunst1 auch die brigen ,kunstweisen der stetigen griechischen ,einwirkung unterworfen bleiben4 ,die ,wanderungen des ,ddalus in ,italien sind der sagenhafte ,ausdruck dieses ,verhltnisses4 ,die ,ablagerungen der lteren griechischen ,kunstbildung in ,italien lassen sich stufenweise verfolgen4 ,cyklopische ,mauern kommen in ,pyrgi1 ,cosa1 ,saturnia1 noch viel hufiger auf latinischem ,boden1 die ,scheinwlbung durch vortretende ,mauertheile in den ,grbern von ,caere1 ,alsion1 im ,brunnenhause 7tullianum7 auf dem ,kapitole vor4 ,doch ist auch die wirkliche ,wlbung im ,keilschnitte nicht unbekannt1 ja hier frher ausgebildet gewesen1 als in ,griechenland4 ,ihre ltesten ,beispiele sind die ,mndung eines ,abzugskanals bei ,graviscae1 die ,mndung der cloaca maxima in ,rom und mehrere ,stadtthore 7,tarquinii1 ,volterra u4 ,a474 ,bei der eigentlichen ,tempelarchitektur haben wir die ,bauten der griechischen ,colonisten auf ,sicilien und in ,unteritalien von den ,bauanlagen der heimischen ,bevlkerung zu unterscheiden4 ,jene 7,selinunt3 sechs ,tempel1 ,agrigent1 ,egesta1 ,syrakus1 ,pstum3 ,neptun- und ,cerestempel1 ,metapont7 haben den griechischen ,styl festgehalten1 ihre ,erbauer ebensowenig in der ,architektur und ,bildnerei 7die alterthmlichen ,metopenbilder zu ,selinunt7 als in ,sitten und ,rechten den ,zusammenhang mit dem ,mutterlande aufgegeben4 ,fremdartiger erscheinen die ,tempel der heimischen ,stmme1 wie der ,etrusker1 der lteren ,rmer4 ,von monumentalen ,resten hat sich zwar nichts erhalten als einige ,sulentrmmer zu ,volci und ,bomarzo1 aus welchen eine besondere tuskische ,sulenordnung herauszudeuten schwerlich gelingen kann4 ,auch die ,ansicht1 die tuskische ,sule sei aus ,griechenland1 und zwar zu einer ,zeit herbergebracht worden1 in welcher der dorische und ionische ,styl sich noch nicht getrennt hatten 7daher das dorische ,kapitl und die halbionische ,basis bei den tuskischen ,sulen71 besitzt nur hypothetischen ,werth1 zumal sie ihre ,voraussetzung1 die ursprngliche ,einheit der griechischen ,sulenformen1 erst beweisen msste4 ,doch haben sich schriftliche ,nachrichten von der allgemeinen ,anlage italischer ,tempel erhalten4 ,ihre ,eigenthmlichkeit beruht auf dem steilen1 weitvorspringenden ,dache1 dem ,holzgeblke und dem beinahe quadratischen ,grundrisse4 ,die ,vorhalle erhlt eine grssere ,tiefe1 als bei den griechischen ,tempeln1 der ,sulenbau umschliesst nicht den ganzen ,tempel1 sondern beschrnkt sich auf die ,fronte und die beiden ,langseiten4 ,alle diese ,abweichungen sind nicht so bedeutend1 um die ,mglichkeit griechischer ,wurzeln abzuweisen1 welche allerdings in ,folge des verschiedenen ,kultes mehrfache ,vernderungen 7z4,b4 drei ,cellen7 erlitten4 4 #eb4 ,ueber eine andere ,architekturgattung haben neuere ,forschungen und ,ausgrabungen ein grsseres ,licht verbreitet1 nmlich ber den ,grberbau der ,etrusker4#cc ,viele dieser ,grber gehren dem frher beschriebenen ,hgelbaue an1 und sind nichts weiter als ,nachklnge aus der ,kindeszeit der ,kunst1 so z4 ,b4 der ,cucumella bei ,volci1 ein viereckiger ,thurm auf einem kreisrunden ,unterbaue1 wahrscheinlich von ,kegeln umgeben1 andere ,steinhgelreste in ,tarquinii1 das sogen4 ,grab der ,horatier und ,curiatier bei ,ariccia 7rmischen und spteren ,ursprungs7 und das von ,plinius beschriebene ,grab ,porsenas4 ,wichtiger sind die ,faadengrber bei ,norchia und ,castel d',asso in der ,nhe von ,viterbo4 ,der ,felsen1 in dessen ,innerem die ,grabkammern verborgen sind1 wird nach oben abgeschrgt1 mit einem krftigen1 geradlinigen ,gesimse 7selten einem ,giebel7 gekrnt2 eine ,scheinthre1 deren ,sturz durch eine ,schweifung mit den ,pfosten verbunden ist1 bildet die ,mitte dieser ,faade4 ,die ,grabkammern sind bei dieser ,gattung unansehnlich und niedrig1 die ,aehnlichkeit mit den lycischen ,grbern wohl nur usserlich und zufllig4 ,natrlich konnten die ,faadengrber nur in felsigen ,gegenden in ,gebrauch kommen2 in offenen ,landschaften wurde der ussere ,bau der ,grber aufgemauert4 ,da aber der ,mauerbau eine geringere ,dauer besitzt als ,felswnde1 so fehlen uns hier die ,spuren der usseren ,architektur 7tumuli71 und sind wir bloss auf die unterirdischen ,grabkammern angewiesen4 7,volci1 ,tarquinii bei ,corneto1 ,caere oder ,cerveteri47 ,desto lohnender ist die hier gemachte ,ausbeute4 ,nicht selten ist in der ,behausung des ,todten die ,wohnung des ,lebendigen nachgebildet1 der ,eingangstreppe ein weiter ,vorraum angereiht1 welcher erst zu den eigentlichen ,grabkammern fhrt4 ,die ,wnde sind mit ,wandmalereien geschmckt1 die ,decken den ,holzbauten nachgeahmt1 giebelfrmig oder kuppelartig ausgehauen1 ,pfeiler sttzen die ,decke2 den ,wnden entlang stehen die ,sarkophage1 auf ,steinbnken ist der ,hausrath des ,verstorbenen aufgestellt4 ,diese ,ansammlung des mannigfachsten ,gerthes1 namentlich der ,vasen1 verleiht den etruskischen ,grbern noch einen besonderen archologischen ,werth4 ,als ,beispiel mge das sogen4 ,grab der beiden ,sessel 7,fig4 #df7 dienen1 eines der bedeutendsten in der ,nekropole von ,caere4 ,dem ,vorraume 7,a7 schliessen sich zwei rechteckige ,kammern an1 von welchen die eine 7,b7 als ,triklinium diente1 die andere 7,c7 das ,leichenbett und zwei ,sarkophage enthlt4 ,der mittlere ,hauptraum 7,d7 ist bis auf die beiden aus dem natrlichen ,stein gehauenen ,sesseln 7a7 die treue ,nachbildung eines ,prunkzimmers2 die drei hintersten ungleichen ,kammern1 mit ,bnken versehen1 bargen die dem ,todten beigegebenen ,geschenke4 ,illustration3 ,fig4 #df4 ,grab aus ,caere4 4 #ec4 ,die ,bildnerei in ,stein verhinderte der ,mangel an einem passenden ,materiale1 desto zahlreicher und bedeutender sind die in ,metall und ,thon ausgefhrten ,werke4 ,nicht alles jedoch1 was uns aus dem italischen ,alterthum bewahrt wurde1 darf auf ,rechnung der ,etrusker gesetzt werden4 ,neben ihnen behaupten sich in der altitalischen ,kulturgeschichte die ,latiner 7von umbrischen ,bildungsstoffen ist nichts bekannt1 doch hat der ,mars von ,todi1 eine ,bronzefigur im etruskischen ,museum des ,vatikan1 eine umbrische ,inschrift71 und weit entfernt1 den ,etruskern an ,kunstsinn nachzustehen1 muss vielmehr das reinere ,schnheitsgefhl den ,anwohnern von ,latium zugeschrieben werden4 ,eine scharfe ,trennung der etruskischen und latinischen ,kunstweise lsst sich zwar aus dem doppelten ,grunde nicht durchfhren1 weil sie vielfach ineinander fliessen und theilweise eine gemeinsame -- griechische ,wurzel besitzen 7doch ist die engere griechische ,heimath der latinischen ,kunst schwerlich dieselbe1 wie jene der etruskischen74 ,nur einzelne ,unterschiede liegen klar am ,tage1 wie z4 ,b41 dass die gravirten ,schmuckkstchen den ,latinern1 die gravirten ,spiegel den ,etruskern angehren2 bei den letzteren ferner der ,gebrauch1 die ,grber mit ,wandgemlden auszuschmcken1 ausschliesslich herrscht1 whrend im ,uebrigen allerdings auch die ,latiner an der ,blthe der italischen ,malerei ihren gebhrenden ,antheil haben4 ,von grsseren plastischen ,werken hat die kapitolinische ,wlfin1 deren antiker ,ursprung brigens nicht ohne ,anfechtung geblieben1 sowie die ,portrtstatue des ,aulus ,metellus ,anspruch auf latinischen ,ursprung1 bei den anderen deutet ihr ,fundort1 wie z4 ,b4 ,arezzo1 die etruskische ,abstammung an4 ,die bekanntesten ,werke in ,erz sind nebst den genannten die ,chimra in ,florenz1 der ,knabe mit der ,gans in ,leyden1 die geflgelte ,minerva und der jugendliche ,tages 7ein am ,boden sitzender ,knabe mit der ,bulla am ,halse7 im vatikanischen ,museum u4 s4 w4 ,bei steifer1 harter ,zeichnung und alterthmlichen ,haltung ist die derbe ,lebendigkeit der ,kpfe bemerkenswerth4 ,von den grossen ,thongebilden1 in deren ,fertigung sich die ,etrusker dauernden ,ruhm erwarben1 sind natrlich nur geringe ,reste auf uns gekommen4 ,von dem rothbemalten ,jupiter im kapitolinischen ,tempel1 von dem ,viergespanne auf dem ,tempelgiebel hat sich bloss der ,name des ,knstlers3 ,volcanius von ,veji erhalten4 ,doch bewahrt das etruskische ,museum im ,vatikan mehrere ,terracottenfiguren auf ,sarkophagdeckeln und ,terracottenreliefs1 welche ber den ,styl der etruskischen ,kunst1 ihre ,verzerrung griechischer ,stoffe1 das grosse mechanische ,geschick und den wenig ausgebildeten ,formensinn ,auskunft geben4 ,nicht in ,monumentalwerken1 sondern in ,gegenstnden der ,kleinkunst1 in ,bronzegerthen1 wie ,schalen1 ,kelche1 ,kandelaber1 in ,goldarbeiten liegt der ,glanzpunkt der etruskischen ,kunst4 ,den usseren ,beweis dafr liefert die ,gunst1 welche derlei ,werke in ,athen fanden4 ,in der ,that ist die ,flle der ,motive1 welche uns bei den schlanken ,kandelabern entgegentreten1 die sinnige ,verzierung der ,dreifsse1 dort die ,vgel1 ,katzen1 ,schlangen1 die einander verfolgend an der gewundenen ,kandelaberstange emporklimmen1 hier die ,thiergestalten1 auf welchen das ,gestelle ruht1 dann die in ,gold getriebenen ,blumenkrnze1 die feine ,lthung des ,goldes1 der tadellose ,geschmack der ,ornamente des hchsten ,lobes wrdig4 ,fremdartiger weht uns der figrliche ,theil der ,dekoration1 namentlich an den lteren in ,caere gefundenen ,gefssen an1 die ,thierkmpfe1 die mannigfachen ,fratzen und ,masken1 fr welche wir keine ,bedeutung auffinden knnen und die uns unwillkrlich in den ,orient zurckversetzen4 ,doch ist an einen gyptischen oder assyrischen ,ursprung schwerlich zu denken4 4 #ed4 ,nchst den bemalten ,thongefssen ziehen in neuerer ,zeit die auf der ,rckseite mit gravirten ,zeichnungen versehenen ,metallspiegel die ,aufmerksamkeit der ,archologen auf sich4 ,die ,gegenstnde der ,darstellung sind der griechischen ,mythen- und ,sagenwelt entlehnt1 die ,zeichnung oft bertrieben1 hart oder flchtig1 die ,compositionen aber stets ausdrucksvoll und die ,gruppen geistreich dem runden ,rahmen eingepasst4 ,dass wir es mit etruskischen ,werken zu thun haben1 beweisen die etruskischen ,inschriften2 auch lsst sich aus den ,stylunterschieden1 wenn nicht auf verschiedene ,zeitalter1 so doch auf verschiedene ,schulen schliessen2 im ,ganzen aber entziehen sich diese ,arbeiten noch der genaueren kunsthistorischen ,bestimmung1 so einladend und genussreich auch die ,einzelbetrachtung ist4 ,aehnliches gilt von den gravirten ,schmuckkstchen 7cistae mysticae71 fr welche der latinische ,ursprung als ,regel angenommen wurde4 ,nur ein ,beispiel muss als eines der edelsten und reinsten ,erzeugnisse der antiken ,kunst namentlich hervorgehoben werden3 ,die ficoronische ,ciste im ,museum ,kircherianum1 der cylindrische ,krper mit ,darstellungen aus dem ,argonautenzuge verziert1 ,fsse und ,deckel von anderer1 plumperer ,hand und auf der ,fussplatte eine ,inschrift aus dem dritten ,jahrhundert v4 ,chr4 mit dem ,namen des ,knstlers3 ,novius ,plautius4 ,hat ,novius ,plautius den ,mittelkrper geschaffen1 so wrden wir darin ein ,werk kampanischer ,kunstfertigkeit erblicken1 wo allerdings griechischer ,kunstsinn eine dauernde ,heimath fand4 ,die bewunderungswrdige ,vollendung so vieler gravirten ,darstellungen bei den ,etruskern lsst auf eine grosse ,blthe der zeichnenden ,knste berhaupt1 also auch der ,malerei1 schliessen4 ,in dieser ,erwartung findet man sich bei der ,betrachtung der etruskischen ,grabbilder 7,tarquinii1 ,clusium1 ,veji1 ,vulci7 nicht wenig getuscht4 ,die ,motive sind zwar reichhaltig genug und lassen das religise und private ,leben des ,volkes in ,todtenzgen1 ,festgelagen1 ,tnzen u4 s4 w4 vor unseren ,augen vorberziehen1 aber schon die ,zeichnung hat neben bermssiger ,bewegung der einzelnen ,gestalten eine grosse ,gebundenheit1 ein enges architektonisches ,maass1 und vollends die ,frbung fhrt uns in ein vllig fremdes ,gebiet4 ,im ,gegensatz zu der ,mannigfaltigkeit der natrlichen ,frbung wird hier ,alles auf die vier primren ,farben zurckgefhrt1 und jeder dieser ,haupttne einer grsseren natrlichen ,farbenskala gleichgesetzt4 ,himmelblau z4 ,b4 umfasst neben ,blau auch noch ,grn1 ,grau1 das ,hellfarbige berhaupt und wird bei der ,malerei von ,pflanzen1 ,pferden1 ,metallgerthe u4 s4 w4 ohne ,bedenken angewendet4 ,es herrscht in diesem ,farbenprinzipe keineswegs rohe ,willkr1 schon die ,thatsache seiner weiten ,verbreitung 7,aegypten1 ,griechenland7 spricht fr eine bestimmte ,regel2 auch entbehrt dieser conventionelle ,vortrag keineswegs fester ,analogien4 ,es scheint die ,wiederkehr der ,hauptfarben gesetzlich festgestellt2 die nhere ,beleuchtung dieser ,malweise und namentlich ihre ,zurckfhrung auf optische ,grnde lsst aber noch ,alles zu wnschen brig4 4 #ee4 ,die ,anfnge der rmischen ,kunst vermischen sich unlsbar mit der etruskischen und latinischen ,thtigkeit auf diesem ,gebiete4 ,die altrmische ,kunst1 deren ,zeugnisse allerdings nur in sprlichen schriftlichen ,nachrichten auf uns gekommen sind1 bentzte die ,fertigkeit der weiter vorgeschrittenen ,nachbarstmme verhltnissmssig in dem gleichen ,grade1 wie spter der griechische ,kunstgeist in rmische ,dienste gepresst wurde4 ,eine praktische ,richtung offenbaren die zahlreichen ,nutzbauten3 ,wasserleitungen1 ,trockenlegung der ,smpfe1 ,strassenbauten1 ,brckenanlagen4 ,schon im dritten ,jahrhundert der ,stadt aber treffen wir auf ,bereicherungen mit griechischer ,kunst4 ,der ,tempel der ,ceres beim ,circus ,maximus wurde von zwei berhmten ,plasten und ,malern ,damophilos und ,gorgasos ausgeschmckt2 auf der anderen ,seite begegnen wir aber spter einem ,rmer als ,baumeister in ,athen3 ,cossutius1 welcher im ,auftrage des ,antiochos ,epiphanes den ,zeustempel umbaut4 ,auch der ,sarkophag des ,scipio ,barbatus 7#ded4 s4 ,e4 ,r47 im ,vatikan zeigt die ,kenntniss und freie ,mischung griechischer ,formen4 ,dass der plastische ,idealismus in ,rom keine gnstige ,heimath fand1 dafr spricht der frhe ,gebrauch von ,wachsmasken der ,verstorbenen1 die im ,atrium aufgestellt und bei ,aufzgen herumgetragen wurden1 die ,abneigung der ,sitte gegen ,darstellungen des ,nackten und schliesslich die frhzeitige ,pflege der ,malerei1 welche ,kunstgattung wegen ihrer grsseren sinnlichen ,kraft den derberen ,rmern besser zusagte4 ,ein realer ,sinn1 und die ,verwendung der ,kunst fr praktisch-politische ,interessen macht sich schon ursprnglich in der rmischen ,kunst geltend4 #c4 ,rom4 4 #ef4 ,die rmische ,kunst1 soweit sie in die geschichtliche ,entwicklung der ,kunst berhaupt eingreift1 beginnt in ,wahrheit mit der ,plnderung der sizilischen und griechischen ,kunstschtze und ihrer ,ansammlung als ,trophen in ,rom4 ,die ,plnderung und ,zerstrung von ,korinth bezeichnet den ,hhepunkt dieses prahlerischen ,strebens 7#adf v4 ,chr474 ,nicht lange dauerte es aber und diese1 dem ,barbarenstolze entsprungene ,raubsucht wich einem sthetischen ,sammelgeiste1 der die schpferische ,unfhigkeit durch die ,ueberflle des ,genusses zu ersetzen suchte1 und conservativen ,staatsmnnern frhzeitig fr den politisch-krftigen ,geist der ,bevlkerung ,gefahr drohend dnkte4 ,in der ,that wurde auch in der ,csarenzeit die ,kunst als ,zhmungsmittel des ,volkes verwendet1 also auch jetzt wieder die ,kunst ihrem eigentlichen ,zwecke entfremdet4 ,das ,entstehen einer ,kunstkennerkaste1 die sich stolz ber die brigen ,idioten erhob1 konnte diesen ,mangel eines gesunden ,bodens nicht ersetzen1 und so bleibt bei aller ,grsse1 die den ,zeugnissen des rmischen ,kunstgeistes sonst anklebt1 und welche namentlich in der ,architektur ganz unlugbar ist1 die innere ,nothwendigkeit vermisst1 und der ,luxus als eine wesentliche ,quelle der knstlerischen ,thtigkeit fhlbar4 ,auf der anderen ,seite freilich erhielt sich eben dadurch die griechische ,kunst lnger lebendig und in ihrer ,eigenthmlichkeit unangetastet1 und vollends fr die ussere ,verbreitung der ,kunstbildung1 fr die ,weltgltigkeit der antiken ,kunstformen hat gerade das raublustige1 plndernde1 sammelnde1 naschende rmische ,volk das ,grsste geleistet4 ,es hiesse aber mehr behaupten1 als begrndet werden kann1 wollte man ,rom in der letzten ,zeit der ,republik und in der ersten ,kaiserzeit alle selbstndige ,kunstthtigkeit abstreiten4 ,sie ist in der ,architektur sowohl1 wie in den brigen bildenden ,knsten vorhanden4 ,der ,klage1 dass der organische griechische ,sulenbau in ,rom verunstaltet und verdorben wrde1 was sich an zahlreichen ,gliedern nachweisen lsst1 z4 ,b4 in den ,eckmetopen1 in der ,anwendung ionischer ,voluten auch bei ,pilastern1 in dem schwchlichen ,geblke1 den wulstigen1 plumpen ,gesimsprofilen1 den schlechten ,verhltnissen u4 s4 w4 stellt sich als ,gegengewicht der ,fortschritt der ,architektur zum ,gewlbebaue entgegen4 ,die organische ,gliederung der griechischen ,baukunst wird zur ,dekoration3 dekorativ ist das schwere prunkvolle rmische ,sulenkapitl1 zum erstenmale am ,titusbogen angewendet und von dem korinthischen durch die derben ,voluten1 welche dem ,bltterkranze entspringen1 unterschieden1 dekorativ die ,sule selbst1 nicht selten dem ,hauptbaue vortretend und keineswegs zum ,tragen bestimmt 7,triumphbogen des ,septimius ,severus71 dekorativ die sima1 nicht mehr nmlich zur ,regenrinne ausgehhlt u4 s4 w42 aber im ,gegensatze zu diesem ,spiele erscheint der ,massenbau nirgends so ausgebildet und in der ,wirkung vollendet1 als gerade wieder in ,rom4 ,in der ,bildnerei kann man den ,rmern die unreine ,vermischung der ,gtter mit den ,csaren1 die grosse ,zahl leerer allegorischer ,gestalten1 der virtus1 honor1 fides1 aeternitas u4 s4 w41 vor ,allem die ,einfhrung fremdartiger ,gtter1 wie der ,isis1 des ,mithras in den ,kunstkreis1 und die ,versuche1 materiell pantheistische ,vorstellungen plastisch zu verkrpern1 vorwerfen4 ,es darf aber der markige ,realismus der ,portrtstatuen 7,marc ,aurel71 die scharf ausgeprgte ,individualitt in der ,auffassung1 die ,naturwahrheit in den beinahe vollgebildeten ,reliefdarstellungen auch nicht vergessen werden4 ,die ,denkmler der rmischen ,malerei sind nicht so mannigfaltig1 als dass man einen allgemein gltigen ,schluss auf ihren ,zustand ziehen knnte2 aber eine ,gattung wenigstens1 die zierlich-heitere ,dekorationsmalerei1 schuf schwer zu bertreffende ,muster und wusste durch ,reichthum und ,schnheit zu fesseln1 ohne ihre enggezogenen ,schranken zu berschreiten4 ,die ,unterschtzung der rmischen ,kunst tritt stets ein1 wenn man die einzelnen ,perioden nicht scharf auseinander hlt und die ,zeit von der ,zerstrung ,korinths bis auf ,hadrian zusammenfallen lsst mit der folgenden ,periode1 in welcher allerdings das ,ausleben der antiken ,stoffwelt mit dem ,verfalle der ,formen gleichen ,schritt hlt1 und nur das kulturgeschichtliche ,interesse an den ,denkmlern noch rege bleibt4 4 #eg4 ,nur wenige ,baudenkmler aus der ,zeit der ,republik entgingen der maasslosen ,baulust besonders der ersten ,imperatoren4#cd ,doch hat sich von jenen wenigstens ein bedeutender ,rest erhalten1 nmlich der ,unterbau des ,capitols1 das ,tabularium1 von ,c4 ,lutatius ,catulus erbaut1 eine innere ,galerie1 welche die ,strebepfeiler des ,oberbaues birgt1 durch eine flach gewlbte ,treppe mit dem ,forum verbunden und darber ein von dorischen ,halbsulen getragener ,portikus4 ,nirgends erscheint vielleicht die ,constructionskunst der ,rmer grsser als hier4 ,auch das ,tempelsystem in ,s4 ,nicola in ,carcere1 drei ,tempel so angeordnet1 dass ihre ,faaden in einer ,linie zu stehen kommen1 reicht in die ,zeiten der ,republik zurck4 ,sie fhren den ,namen der ,piets 7#aia v4 ,chr471 ,spes 7#bed v4 ,chr47 und ,juno sospita 7#afg v4 ,chr47 und sind mit ,ausnahme des letztgenannten dorischen ,peripteros im ionischen ,style erbaut4 ,der sogen4 ,tempel der ,fortuna virilis 7,s4 ,maria egiziaca7 mit einem falschen ,sulengange an den ,langseiten1 d4 h4 mit halbvermauerten ,sulen1 ist charakteristisch durch die ,anwendung bloss inlndischen ,materiales3 ,tuff1 ,peperin und ,travertin1 und die ,terracottadekoration des ,frieses2 ,servius ,tullius soll ihn gegrndet haben4 ,illustration3 ,fig4 #dg4 ,grundriss des ,tempels in ,tivoli4 ,mit ,augustus beginnt die ,blthezeit der rmischen ,architektur4 ,man begngte sich nicht mit der ,ausfhrung von ,einzelbauten1 sondern legte gleich neue gewaltige ,stadttheile an1 baute ,fora1 von einer zusammenhngenden ,architektur eingeschlossen 7,fora des ,augustus1 ,nerva1 ,trajan71 ,lager 7,tiber7 und verlieh selbst den ,einzelanlagen 7wie ,thermen1 ,amphitheatern7 eine kolossale ,ausdehnung4 ,nebst ,augustus stehen ,nero1 ,vespasian und ,trajan im ,vordergrunde der rmischen ,baugeschichte4 ,dem ,wanderer durch ,rom sind die malerischen ,tempelruinen am ,forum und anderen ,orten wohlbekannt4 ,sie hier alle namentlich aufzuzhlen1 ist nicht zulssig1 und die ,auswahl der durch ,eigenthmlichkeit der ,formen ausgezeichneten1 aus mehrfachen ,grnden gerechtfertigt4 ,charakteristisch sind zunchst die ,rundtempel1 meist als ,vestatempel angefhrt2 das zierlichste ,beispiel eines solchen bildet der ,vestatempel zu ,tivoli 7,fig4 #dg71 mit griechischem ,stylgefhle in den ,einzelheiten ausgefhrt4 ,der ,kuppelbau in seiner ganzen ,majestt tritt uns im ,pantheon des ,agrippa1 ursprnglich zum ,abschlusse einer ,thermenanlage bestimmt1 entgegen 7,fig4 #dh74 ,die tiefe ,vorhalle1 die ,form des ,hauptbaues verbergend1 ist1 ganz abgesehen von neueren ,verunstaltungen1 ein entschieden ungnstiger ,zusatz1 dagegen das ,innere des ,rundbaues mit der #gj' hohen ,wlbung von grossartiger ,wirkung4 ,zur ,entlastung der ,mauern sind aussen ,reihen sogenannter ,constructionsbogen angebracht1 im ,innern in die #bj' dicke ,mauern acht ,nischen gewlbt4 ,sechs derselben sind mit kostbaren ,sulen ausgesetzt1 und ber ihrem ,geblke eine kleinere ,pfeilerstellung angeordnet 7,attika74 ,die ,wlbung selbst 7,fig4 #ej7 ist mit einem der flachen ,decke entlehnten ,ornamente1 den ,kassetten1 geschmckt4 ,da das kostbare ,material 7giallo antico7 zu allen ,sulen nicht ausreichte1 so wurde bei sechs derselben durch eine ,beize der gelbe ,farbenton hervorgebracht1 berdies die ,attika mit farbigen ,marmortafeln verkleidet4 ,fr die ,kenntniss der ,polychromie ist der ,verlust der letzteren sehr zu beklagen1 wie denn berhaupt der seit dem #g4 ,jahrhundert in eine ,marienkirche verwandelte ,bau ,gegenstand wiederholter ,beraubung und ,verunstaltung wurde4 ,illustration3 ,fig4 #dh4 ,grundriss des ,pantheon4 ,illustration3 ,fig4 #di4 ,kuppel des ,pantheon4 ,illustration3 ,fig4 #ej4 ,isometrische ,darstellung eines ,tonnengewlbes4 ,ein weiterer fr den ,wechsel der ,bauformen charakteristischer ,bau ist der ,doppeltempel der ,roma und ,venus1 von ,hadrian nach eigenem ,plane erbaut4 ,eine korinthische ,sulenhalle1 selbst wieder von einem ausgedehnten ,vorhofe umgeben1 umzog den ,tempel1 der in zwei mit den ,nischen gegeneinanderstossende ,cellen getrennt war4 ,dieser ,abschluss der ,cella mit einer halbkuppelfrmigen ,nische und die ,ueberwlbung der ganzen ,cella bilden wie die ,kuppelwlbung des ,pantheon 7,fig4 #di7 folgenreiche ,neuerungen in der antiken ,architektur4 ,die consequente ,verbindung des ,bogens mit der ,sule musste bereits den ,organismus der von ,griechenland berlieferten ,bauweise lockern2 man begngte sich aber nicht mit der blossen ,lockerung2 man ging sogar bis zur ausgesprochenen ,missform1 wenn sich die neuen ,elemente in die alte ,gliederung nicht fgen wollten1 z4 ,b4 bei der verlassenen ,k4 ,s4 ,urbano bei ,rom1 einem ehemaligen ,tempel oder ,grabbaue4 ,da das ,innere desselben mit einem ,tonnengewlbe 7,fig4 #ej7 berdeckt war1 so musste auch der ,aussenbau eine ,erhhung erhalten4 ,man half sich auf die ,weise1 dass man zwischen ,fries und ,giebel eine hohe ,backsteinmauer zog1 welche zwar dem ,zwecke entspricht1 aber die ,harmonie des ,baues vollstndig zerstrt4 4 #eh4 ,illustration3 ,fig4 #ea4 ,basilika des ,maxentius4 ,nicht in den ,tempelbauten liegt die ,grsse und ,eigenthmlichkeit der rmischen ,architektur der ,kaiserzeit1 sondern in den fr praktische und ffentliche ,zwecke bestimmten ,bauanlagen1 mit welchen namentlich die ,kaiser des ersten ,jahrhunderts u4 ,z4 die ,hauptstadt der ,welt bevlkerten1 und welche dann auch in den reicheren ,provinzialstdten eine mannigfache ,nachahmung fanden4 ,hierher gehren die ,basiliken 7die erste von ,cato #efh4 s4 ,e4 ,r4 errichtet71 nach aussen abgeschlossene ,hallen1 bestimmt1 die ,verhandlungen der ,geschftsleute dem ,lrmen des ,forums zu entziehen1 spter auch als ,gerichtshallen verwendet und mit einem erhhten ,tribunale fr die ,richter versehen4 ,ihre ,einrichtung bildet noch gegenwrtig den ,gegenstand hartnckigen ,streites4#ce ,schwerlich darf man von den lteren ,basiliken 7,fulvia1 ,julia1 ,aemilia7 die gleiche ,bauform1 wie sie die ,basiliken von ,byzanz1 ,antiochia u4 a4 besassen1 voraussetzen4 ,die ,fragmente des antiken ,stadtplans von ,rom zeigen die ,sulen1 welche eine ,empore trugen1 auf allen vier ,seiten umlaufend1 also das in der ,form einer ,nische gewhnlich gedachte ,tribunal jedenfalls von der ,sulenhalle getrennt4 ,die ,ausgrabungen der fnfschiffigen ,basilika ,ulpia auf dem ,prachtforum des ,trajan geben ber den ,schluss derselben keine ,aufklrung1 da sie sich bloss auf die ,mitte des ,bauwerkes beschrnken4 ,dagegen hat sich die grosse ,basilika des ,maxentius und ,constantin bei dem ,forum theilweise erhalten1 und beweist wenigstens fr dieses ,zeitalter den nischenfrmigen ,abschluss der einen ,schmalseite 7,fig4 #ea74 ,auch hier zeigt sich die ,wlbekunst der ,rmer auf einer sehr hohen ,stufe der ,ausbildung1 da die ,spannweite der ,mittelwlbung jener vielbewunderten der ,peterskirche gleichkommt4 7,die ,nische oder ,apsis bei a ist ein spterer ,zusatz1 welcher die ,form der ,basilika in jene eines ,kreuzes verwandelte47 ,unter den ,schaubhnen1 deren ,ausrstung und ,standhaltung zu den politischen ,geschften des ,kaiserreiches gehrte1 verdienen wegen ihrer ,grsse und wenigstens theilweisen ,erhaltung das ,theater des ,marcellus und das flavische ,amphitheater oder ,colosseum eine namentliche ,erwhnung4 ,hier1 wie bei den brigen ,amphitheatern zu ,pola1 ,nimes1 ,verona u4 s4 w4 macht sich in der ,uebereinanderstellung dorischer1 ionischer und korinthischer ,halbsulen ein klar verstndliches ,system geltend1 welches auch sonst hufig zur ,anwendung kam4 ,mit ,recht fhrt der ,bau ,vespasians1 der #hj1jjj ,zuschauer fasste1 und dessen allein erhaltene ,mauerschale alle neueren ,bauanlagen zwerghaft erscheinen lsst1 den ,namen des ,kolosseums1 und dennoch machen ihm in ,grsse und ,glanz die ,thermen noch den ,rang streitig1 vor allen jene ,caracallas 7#bag7 und ,diokletians4 ,die erstgenannten nehmen den ,raum von #abd1adj ,quadratmetres ein1 und umfassen eine fast unbersehbare ,flle von ,hallen1 ,slen1 ,bdern 7#afjj71 offenen ,anlagen1 ,palsten1 eine ,bibliothek1 ,museum4 ,von grossartiger ,wirkung musste namentlich der ,kuppelsaal sein1 welcher die ,warmbder bedeckte4 ,um die ,pracht der ,ausstattung begreiflich zu machen1 mag eine ,anschauung der ,mosaikboden und die ,erinnerung1 dass hier die beste ,fundgrube plastischer ,schtze vorhanden war1 gengen4 ,von den ,thermen ,diokletians1 gleich jenen ,caracallas1 auf mchtigen ,substruktionen ruhend1 hat sich der ,hauptsaal als ,kirche ,s4 ,maria degli ,angeli und ein ,rundbau1 jetzt ,s4 ,bernardo1 erhalten4 ,eine andere ,gattung architektonischer ,monumente bilden dann die ,ehrendenkmler1 theils in ,form von ,sulen 7,trajanssule1 ,sule des ,marc ,aurel7 von einem ,skulpturbande umwunden1 theils als ,triumphthore gebildet 7in ,rom3 ,triumphbogen des ,titus1 des ,constantin1 aus ,fragmenten des ,trajanbogens zusammengesetzt1 des ,septimus ,severus u4 a474 ,schliesslich sind noch die rmischen ,grabmler zu erwhnen4 ,auch ihre ,form wechselt mannigfach1 ohne dass es stets gelingt1 die ,besonderheit der ,anlage einem allgemeinen ,typus zu unterordnen1 da auch die ,laune des ,verstorbenen1 wie z4 ,b4 des ehrsamen ,bckers ,eurysaces1 die ,gestalt mitbestimmte1 oder wie bei ,cestius exotische ,formen 7,pyramide7 beliebt waren4 ,dass die ,via ,appia von ,grabmonumenten begrenzt wird1 und zwischen ihr und der ,via ,latina eine riesige ,grberstadt angelegt war1 ist bekannt4 ,einzelne ,grber1 wie jene der ,ccilia ,metella1 eines ,cotta1 der ,plautier u4 ,a4 haben das alterthmliche ,element des ,grabthurmes zur ,grundlage2 nur in das ,riesige erweitert finden wir dieselbe ,form bei den ,mausoleen des ,augustus1 ,hadrian4 ,unterirdisch dagegen sind viele ,gesellschaftsgrber angelegt1 als ein gemauerter ,gewlbebau2 in die ,wnde wurden ,nischenreihen eingelassen1 welche kleine ,aschenkisten1 ,tempelchen u4 s4 w4 bergen4 7,columbarium bei der ,porta ,latina1 zwei neuentdeckte in der vigna ,codini u4 s4 w47 4 #ei4 ,illustration3 ,fig4 #eb4 ,grundriss des ,palastes zu ,salona4 ,schon unter ,hadrian macht sich ein ,eklekticismus der ,bauformen bemerklich1 der am ,schlusse der ,kaiserzeit1 besonders im ,oriente1 immer mehr um sich greift1 und die ,einheit der antiken ,architektur gnzlich zerstrt4 ,grsse der ,anlage1 ein khner ,gebrauch der ,bogen1 ein malerischer ,wechsel in der ,gliederung lsst sich den ,bauwerken nicht absprechen1 aber auch die sinkende ,technik und die geistlose ,trockenheit in der ,profilirung nicht abstreiten4 ,die ,ruinen von ,baalbek und ,palmyra 7,heliopolis und ,tadmor7 sind im ,oriente die besten ,beispiele dieser ppig berladenen1 in ausschweifenden ,linien sich gefallenden ,bauweise2 im ,occidente lernen wir das ,absterben der ,architektur besonders deutlich am ,schlosse ,diokletians zu ,salona oder ,spalatro kennen 7,fig4 #eb71 welches einem ,kriegslager nachgebildet1 selbst wieder den ,palastbauten des ersten christlichen ,jahrtausends zum ,vorbilde diente4 ,eine breite ,strasse1 von ,portiken umgeben1 durchkreuzt den ,vorbau1 welcher die ,wohnungen des ,gefolges in sich schloss4 ,jenseits der ,querstrasse zu beiden ,seiten des ,portikus lagen ,tempel2 am ,ende der ,hauptstrasse a erschloss sich das ,vestibulum 7c71 hinter welchem erst die eigentliche ,wohnung des ,kaisers1 leider aber am schlechtesten erhalten1 sich erhob4 ,von der ,rohheit der ,profilirung mag ,fig4 #ec berzeugen1 ebenso wie die ,ansicht des ,hauptthores 7porta aurea7 ber die ,barbarei der ,bauformen belehrt4 ,die ,sulen1 die auf schwachen ,consolen stehen und kurze1 ber ,fenstern und ,nischen gewlbte ,bogen tragen1 sind aus ,haupttrgern des ,baues eine blosse ,dekoration geworden4 ,illustration3 ,fig4 #ec4 ,gesimsprofil von ,salona4 4 #fj4 ,die ppige ,genusssucht der ,rmer begngte sich nicht mit dem ,sammeln griechischer ,kunstwerke1 sondern ging auch an die ,reproduktion derselben4 ,von ihrer ,massenhaftigkeit kann man sich nur annhernd einen ,begriff machen1 wenn man die ,summe der vorhandenen ,werke zieht und zu derselben die viel grssere ,summe des ,verlorenen und ,zerstrten hinzufgt4 ,der grsste ,theil der erhaltenen ,antiken hat nur das ,vorbild in ,griechenland1 die ,ausfhrung selbst fllt in die rmische ,zeit1 welche bis auf ,nero wenigstens die berlieferte virtuose ,technik und die dramatisch wirkungsvolle ,darstellung festzuhalten verstand4 ,werke1 wie die ,kolosse auf dem ,monte ,cavallo1 der ,apollon vom ,belvedere 7,fig4 #ed71 die ihm in der ,bildung verwandte ,diana zu ,versailles1 zahlreiche ,venusstatuen u4 s4 w4 mgen den ,beweis von der verhltnissmssigen ,hhe der rmischen ,kunst liefern4 ,auch selbstndigere ,werke1 wie die ,personifikation von ,flssen 7,nil1 ,tiber7 athmen einen frischen ,geist1 und die ,kindergruppen1 die sich um den gewaltigen ,nilstrom beschftigen1 zeigen eine ,flle reizender ,motive4 ,da aber doch die ,mehrzahl der ,werke mehr oder weniger frei behandelte ,kopien nach lteren ,meistern sind1 kann die ,krglichkeit in der ,angabe von ,knstlernamen nicht auffallen4 ,es werden namentlich angefhrt3 ,decius1 der eine ,kolossalbste auf dem ,kapitole fertigte 7#fig4 s4 ,e4 ,r472 ,arkesilaos1 von ,csar beschftigt2 ,pasiteles aus ,grossgriechenland1 ein ,zeitgenosse des ,pompejus1 und seine ,nachfolger3 ,stephanos und ,menelaos1 von welchem die berhmte ,gruppe des ,orestes und der ,elektra in der ,villa ,ludovisi stammt1 die meisten dieser ,knstler theils durch ihre ,werke1 theils durch ,anekdoten als ,naturalisten charakterisirt2 ,dioskorides1 der berhmte ,gemmenschneider unter ,augustus 7nchst den ,cameen der ,ptolemer sind jene aus der ersten ,kaiserzeit1 z4 ,b4 die gemma augustea in ,wien u4 a4 am hchsten geschtzt72 ,zenodorus1 der ,schpfer des grssten ,erzkolosses 7,nero7 im ,alterthum u4 a4 ,illustration3 ,fig4 #ed4 ,apollo vom ,belvedere4 ,specifisch rmisch sind die zahlreichen ,portrtskulpturen und die historischen ,reliefbilder an den ffentlichen ,denkmlern4 ,von den ersteren besitzen selbstverstndlich die ,bildnisse aus der ,zeit des ,augustus und seiner nchsten ,nachfolger die grsste ,vollendung1 7,statuen der ,agrippina1 ,livia71 besonders in den ,kpfen1 weniger in der berknstlichen ,draperie und den durchscheinenden ,gewndern2 aus der spteren ,zeit ragen das ,musterbild einer ,reiterstatue3 ,marc ,aurel und die ,idealportrte des ,antinous1 das letzte ,produkt der selbstndigen antiken ,phantasie hervor4 ,die technische ,eigenthmlichkeit der historischen ,reliefs wurde bereits oben angefhrt1 ihr knstlerischer ,werth ist je nach ihrer frhen oder spteren ,entstehung verschieden4 ,die ,bildwerke am ,titusbogen zeigen bei handwerksmssiger ,ausfhrung noch viel ,erfindungsgeist und klaren ,formensinn2 bei dem ,reliefband1 welches sich um die dem ,trajanus #aad errichtete ,sule herumschlingt und in #bejj ,figuren die ,kriegsgeschichte des ,kaisers enthlt1 beginnt bereits das malerische ,princip den echten ,reliefstyl zu verdrngen4 ,diese ,anordnung der ,figuren ber und hintereinander tritt dann noch viel strker an der ,sule ,marc ,aurels und am ,triumphbogen des ,septimius ,severus hervor4 ,bemerkenswerth bleibt aber die historische ,treue der ,darstellung2 glcklich und den ,geist der rmischen ,kunst bezeichnend sind alle ,barbarenbildungen4 ,unter ,constantin geht die bildende ,kunst der ,rmer wieder auf ihre ,anfnge zurck und kann sich nur durch die ,beraubung lterer ,monumente ernhren4 ,was sie selbstndig schafft 7,triumphbogen des ,constantin1 soweit er nicht aus den ,resten des trajanischen besteht71 hat selbst die ussere ,aehnlichkeit mit den antiken ,schpfungen verloren4 ,seit dem ,zeitalter der ,antonine werden auch die ,sarkophagreliefs zahlreich4 ,fr die ,geschichte der antiken ,ideenwelt1 wie die ,trostlosigkeit und schmerzliche ,sehnsucht hereinbricht und die ,ahnungen der ,unsterblichkeit immer mchtiger anschwellen1 dann auch fr die ,stofflehre1 da sie nicht selten ltere ,bilder wiederholen1 sind die rmischen ,sarkophage von grosser ,wichtigkeit2 auf formelle ,vollendung aber machen sie1 meist fabrikmssig gearbeitet und von ,handwerkern ausgehend1 nicht den geringsten ,anspruch4 ,luna und ,endymion1 die ,entfhrung der ,kora1 ,amor und ,psyche1 ,orestes ,schicksale1 ,niobe1 ,phdra und ,hippolyt1 ,prometheus bilden den gewhnlichen1 symbolisch bedeutsamen ,gegenstand der ,darstellung4 4 #fa4 ,verhltnissmssig frhe und theilweise von heimischen ,krften wird die ,malerei bei den ,rmern betrieben4 ,neben den ,griechen ,theodotos und ,demetrios und dem ,halbgriechen ,pacuvius stossen wir1 und zwar im #c4 ,jahrhundert v4 ,chr41 auf ,fabius ,pictor1 welcher den ,tempel der ,salus mit ,bildern schmckte1 und erfahren weiter von der praktischen ,bedeutung der ,malerei im rmischen ,volksleben1 insofern sie bei den ,triumphzgen mit bentzt wurde1 in lebendigen ,zgen ,zeugniss abzulegen von der ,heldenkraft und der politischen ,macht ,roms4 ,seit ,mummius ,zeiten wurden die ,rmer auch mit griechischen ,malerwerken bekannt1 und der griechische ,styl wie in allen brigen ,kunstgattungen hier heimisch2 doch sank das ussere ,ansehen der ,kunst und galt die ,beschftigung mit der ,malerei keineswegs fr besonders ehrenvoll4 ,in ,csars ,zeitalter sind ,timomachus aus ,byzanz 7,ajax1 ,medea1 ,orestes und ,iphigenia71 ,dionysios1 ,arellius und die ,portrtmalerin ,lala die uns bekannten ,trger der ,malerei2 in der lteren ,imperatorenzeit ,ludius1 ,fabullus 7der ,maler des goldenen ,hauses71 ,ascius ,priscus 7der ,maler des ,tempels des ,honos und der ,virtus7 u4 v4 ,a42 im zweiten ,jahrhundert n4 ,chr4 ,aetion 7,alexander und ,roxane mit ,eroten71 ,eumelos1 ,aristodemos2 noch spter ,hilarius aus ,bithynien4 ,an diese ussere ,knstlergeschichte1 rmlich wie sie ist1 reihen sich noch rmlichere ,nachrichten ber die innere ,entwicklung4 ,der ,dekorationsstyl erscheint vorherrschend1 die historische ,malerei neben der ,zimmermalerei -- nur dass die letztere unendlich hoch ber der modernen gleichnamigen ,kunstgattung steht -- unbedeutend2 ber das ,haschen nach recht aufflligen ,effekten1 ber das ,streben nach drastischen ,wirkungen wird schon von gleichzeitigen ,schriftstellern geklagt4 ,dass das architektonische ,stylgefhl bei dem ,anblicke der leichten luftigen ,architekturmalerei1 welche die ,sulen schilfrohrartig in die ,hhe fhrt1 das ,geblke durch zierlich geschlungene ,gewinde ersetzt1 alle ,glieder spielend behandelt1 vielfach verletzt werden konnte und hie und da eine barocke ,auffassung durchscheint1 muss wohl zugegeben werden1 ohne dass jedoch das ,verdammungsurtheil des pedantischen ,vitruv ber die ,skenographie gerechtfertigt werden soll4 ,dies verwehrt die ,betrachtung der pompejanischen ,zimmerdekoration1 deren ,studium berhaupt fr die ,erkenntniss der antiken ,malerei von der grssten ,wichtigkeit ist4 ,rom selbst bewahrt im ,vergleiche zu den in ,pompeji und ,herkulanum ausgegrabenen 7und theilweise im ,museum zu ,neapel aufgestellten7 ,monumenten nur unbedeutende ,reste1 da die ,wandgemlde in den ,thermen des ,titus1 in der ,pyramide des ,cestius u4 a4 beinahe vllig erloschen sind4 ,das ,hauptwerk bleibt noch immer hier die sogen4 ,aldobrandinische ,hochzeit 7,dionysos ,vermhlung mit ,kora7 in der vatikanischen ,bibliothek1 eine mittelmssige ,reproduktion eines beraus fein und geistreich gedachten ,werkes1 woran sich sodann zahlreiche ,fragmente von ,mosaikfussboden 7,tauben des ,sosus im kapitolinischen ,museum1 das ,asaraton des ,heraklitos im lateranischen ,museum1 die ,landschaft mit dem ,lwen in der vatikanischen ,bibliothek u4 a47 reihen4 ,dagegen ist die ,flle der pompejanischen ,bildwerke wahrlich unbersehbar1 und ein unsterbliches ,zeugniss von der ,tiefe und dem ,reichthum der antiken ,phantasie1 welche noch in spten ,zeiten1 in einer wenig bedeutenden ,provinzialstadt so krftig lebte1 um selbst den ,produkten eigentlich nur handwerksmssig gebildeter ,geister einen mannigfachen knstlerischen ,reiz zu sichern4 ,die allgemeine ,anordnung zeigt ber dem ,sockel das in krftigen ,farben3 ,roth1 ,gelb1 ,blau1 ,schwarz gemalte ,hauptfeld1 welches durch die schon oben erwhnte arabeskenartig behandelte ,architektur belebt wird und in der ,mitte einen ,raum fr die eigentlichen ,gemlde lsst4 ,eigenthmlich ist1 dass hufig die unteren ,flchen lichter gefrbt sind als die oberen1 selten eine dominirende ,farbe 7,casa di ,nerone7 vorkommt1 und auch das reine ,schwarz als ,grundfarbe gebraucht wird4 ,die ,wandgemlde selbst umfassen alle ,gattungen der ,malerei1 und haben mythologische ,scenen 7,diana und ,akton in der ,casa di ,atteone1 ,achill und ,briseis1 ,mars und ,venus u4 a4 im ,museum zu ,neapel71 ,schilderungen des ,alltagslebens 7knchelspielende ,mdchen2 ,wer kauft ,liebesgtter871 landschaftliche und architektonische ,ansichten zum ,gegenstande4 ,bei der ,beurtheilung derselben darf man ihren dekorativen ,charakter nicht ausser ,acht lassen4 ,so erklrt sich die ,malerei der ,landschaften im durchgehenden grnen und braunen ,tone1 der mit ,rcksicht auf den ,farbenton der gesammten ,wandflche gewhlt ist1 das geringe ,eingehen in die ,detailschilderung1 die bloss andeutende ,angabe des ,hintergrundes4 ,eigentliche ,coloritwirkungen im modernen ,sinne wurden nicht angestrebt1 auch die ,perspektive hat eine elementare ,beschaffenheit1 die entfernteren ,figuren erscheinen wie auf erhhtem ,plane1 die einzelnen ,gestalten werden gern auseinandergehalten1 ,einzelfiguren und kleinere ,gruppen gelingen am besten 7,tnzerinnen1 ,amorinen1 tanzende ,satyren1 ,niobiden74 ,die ,fhigkeit reicher malerischer ,gruppirung darf jedoch der antiken ,kunst desshalb nicht abgesprochen werden4 ,ihre hohe ,begabung auch in dieser ,hinsicht beweist das #ahca in der ,casa del fauno ausgegrabene ,mosaikbild3 die ,alexanderschlacht1 welches mit ,recht den berhmtesten historischen ,compositionen der neueren ,zeit zur ,seite gestellt wird1 bei geringen malerischen ,mitteln 7weisser ,hintergrund7 die hchste dramatische ,kunst entwickelt1 und die ,grenzen des ,reliefstyles1 innerhalb welcher man die ,malereien des ,alterthumes gewhnlich bannte1 weit berschreitet4 #d4 ,das christliche ,alterthum4 4 #fb4 ,whrend die antike ,ordnung die unbestrittene ,berechtigung des ,daseins noch genoss1 und in scheinbar unverlschlichem ,glanze prunkte1 bereitete sich bereits unvermerkt und geheimnissvoll ihr ,sturz und die ,herrschaft einer neuen ,weltordnung vor4 ,die ,umwandlung der antiken in die christliche ,welt geht ausserhalb des kunstgeschichtlichen ,kreises vor sich2 die ,kunstgeschichte kann den inneren ,prozess nicht stetig verfolgen und muss wie bei dem ,beginne eines jeden neuen ,zeitalters ihre ,voraussetzungen der allgemeinen geschichtlichen ,betrachtung entlehnen4 ,sie kann um so weniger den scharfen ,gegensatz zwischen der alten und neuen ,welt aufdecken1 als gerade auf ihrem ,gebiete der ,antike eine lngere ,dauer gestattet ist4 ,das ,festhalten an der ,antike als knstlerischer ,tradition hat nichts ,befremdendes1 da einestheils die knstlerische ,bildung noch an dem alten1 vom griechisch-rmischen ,geiste tief getrnkten ,boden haftet1 und aus diesem ,grunde sich nicht pltzlich von den gewohnten ,anschauungen und ,bildern lossagen kann1 und da anderentheils die antiken ,kunstformen genugsam abgeschliffen und mechanisirt sind1 um ohne ,verletzung der neuen ,ueberzeugungen verwendet zu werden4 ,die ,zahl antiker ,vorstellungen1 welche ihres ,inhaltes wegen von der altchristlichen ,kunst gebraucht werden1 ist usserst gering 7,orpheus mit der ,lyra72 dagegen wandert allerdings nebst der ,technik das ganze ussere ,formengerste in die christliche ,welt4 ,merkur als ,widdertrger1 ,helios im ,aufgange1 die ,viktorien1 ,genien1 die ,andeutungen des ,raumes durch ,personifikationen der ,flsse1 ,berge u4 a4 sind solche formelle ,typen1 welche etwa wie antike ,versarten in der christlich-lateinischen ,poesie sich auch dann noch erhielten1 nachdem der ,geist1 der sie geschaffen hatte1 schon verblichen war4 ,wenn sich schon in diesen ,dingen offenbart1 wie die ,gewohnheit die altchristliche ,zeit den ,fusstapfen des ,alterthums nachgehen liess1 so ist vollends die ,autoritt des letzteren in den rein usserlichen ,formen1 in der ,anordnung und ,stylisirung eines ,bildes1 in der ,gewandung1 in der ,profilirung der ,kpfe unangetastet geblieben4 ,das ,gleiche gilt von der ,architektur1 welche die ,sulenformen1 die ,geblkeglieder u4 s4 w4 der rmischen ,kunst ohne ,bedenken festhielt1 und fr den neuen ,anschauungskreis auch einen neuen architektonischen ,ausdruck zu schaffen erst einer spteren ,zeit als ,aufgabe aufbewahrte4 ,so bildet das erste christliche ,jahrtausend1 dessen ,kultur berhaupt noch von den alten ,trgern der ,weltgeschichte bestimmt wird1 gleichzeitig einen kunsthistorischen ,abschluss und ,uebergang4 ,noch besitzt die ,antike eine unmittelbare ,geltung1 noch bedarf es keiner ,reflexion wie im #ae4 ,jahrhundert1 um in ihr einen ,formenkanon zu schauen2 sie ist noch immer ein ,theil des ,lebensbodens fr die ,kunst1 ihr absolutes ,ende erst mit dem ,schlusse der altchristlichen ,periode gegeben2 diese bereitet aber auch in allen ,richtungen die ,kunst des eigentlichen ,mittelalters vor2 sie setzt den ,stoffkreis der christlichen ,kunst fest und schafft die ,typen der wichtigsten ,gestalten4 ,in dieser letzteren ,beziehung erscheint als eine der folgereichsten ,thaten die ,schpfung des ,typus fr den historischen ,christus 7mit getheiltem1 herabwallendem ,haare1 lnglich gezogenem ,kopfe1 kurzem ,kinnbarte7 im fnften ,jahrhundert an der ,stelle des jugendlichen symbolischen ,typus1 welcher frher vorherrschte und aus dem ,bilde des guten ,hirten hervorgegangen war4 4 #fc4 ,in den rmischen ,katakomben1 nicht den einzigen 7,neapel1 ,syrakus71 aber den ausgedehntesten und wichtigsten unterirdischen ,grabsttten der altchristlichen ,zeit1 sucht und findet man auch die ltesten ,denkmler der christlichen ,kunst4#cf ,diesseits und jenseits der ,tiber gelegen1 bilden sie einen ziemlich fest geschlossenen ,ring um die ewige ,stadt4 ,die ,katakomben am ,vatikan reichen die ,hand jenen bei der via ,aureliana und weiter des ,s4 ,pontianus an der porta ,portuense4 ,am anderen ,tiberufer befinden sich ,katakomben an der via ,ostiensis1 ,ardeatina1 ,appia1 ,latina1 ,labicana1 ,praenestina1 ,tiburtina1 ,nomentana und ,salaria4 ,die einzelnen fhren nach den ,hauptheiligen1 deren ,grabsttte man hier verehrt1 noch besondere ,namen4 ,ihrer ,gestalt nach sind sie unterirdische ,gnge1 in ,tuf ausgehauen1 unregelmssig in ,richtung und ,grundflche1 gewhnlich von geringer ,weite1 doch hufig auch von grsseren ,rumen1 sogen4 ,grabkapellen oder ,oratorien unterbrochen1 auch wohl in mehreren ,stockwerken bereinander angelegt4 ,die ,oratorien wechseln in ,grsse und ,form1 sind drei-1 vier-1 fnf- und achteckig2 in ihnen wurden die ,verstorbenen nicht allein in ,nischen1 wie in den ,grabgngen1 sondern auch in ,sarkophagen beigesetzt4 ,die meisten ,katakomben stehen mit einander in ,verbindung2 ber ihren ,ursprung einigt man sich jetzt entschieden dahin1 sie nicht als verlassene ,steinbrche -- es soll bereits die ,natur des hier gegrabenen ,tufsteines den ,gebrauch zu ,bauzwecken ausschliessen1 sondern als von den alten ,christen selbst1 und zwar mit der ,bestimmung1 als ,begrbnissplatz1 coemeterium1 zu dienen1 angelegt zu betrachten4 ,in den ,oratorien vermuthen ,viele die ,grundform der altchristlichen ,kirchen oder ,basiliken4 ,doch kann sich dies nur auf die innere ,einrichtung1 namentlich auf die ,anordnung des ,altarraumes beziehen4 ,fr die ussere ,architektur und den ,grundriss konnten diese unterirdischen1 unter sich vielfach abweichenden ,kapellen unmglich das ,vorbild abgegeben haben4 ,ist nun auch der architektonische ,werth der ,katakomben untergeordnet1 so bilden sie doch wegen der ,flle des bildnerischen und malerischen ,schmuckes1 den sie bergen1 wegen der zahlreichen ,gerthschaften und ,inschriften 7die lteste bis jetzt bekannte ist aus dem ,jahre #aaa71 welche in ihnen gefunden wurden1 eine reiche ,quelle kunstgeschichtlicher und archologischer ,belehrung4 ,die ,sarkophage1 gewhnlich lter als die ,wandgemlde 7,sarkophag des ,junius ,bassus #cei1 des ,probus #cie71 schliessen sich in ,styl und ,arbeit den sptrmischen ,werken enge an4 ,die ,gestalten sind gedrckt1 der ,faltenwurf handwerksmssig angedeutet1 die ,reliefs beinahe rund gearbeitet2 die einzelnen ,gestalten und ,gruppen stehen entweder ungetrennt neben einander1 oder werden durch ,sulen gesondert4 ,rieselungen in der ,form eines ,s bilden das gewhnliche ,ornament4 ,der ,inhalt der ,darstellungen ausser den ,brustbildern der ,verstorbenen ist3 ,christus lehrend1 mit der ,schriftrolle in der ,hand1 auf dem ,firmamente stehend1 oder auf dem ,berge1 dem die vier ,flsse des ,paradieses entspringen1 von ,aposteln umgeben1 diese1 sowie ,christus selbst auch wohl durch ,lmmer angedeutet1 und dann ,scenen aus dem alten und neuen ,testamente1 welche stofflich mit den ,darstellungen der ,wandgemlde zusammenfallen4 ,die ,malereien der ,decke sind durch ,halbkreise und ,kreise in ,felder getheilt1 das ,mittelfeld gewhnlich von ,orpheus oder dem guten ,hirten eingenommen4 ,die ,wandgemlde besitzen den mannigfachsten ,inhalt4 ,wir finden einzelne ,betende 7mit ausgebreiteten ,hnden71 ,noah1 ,moses den ,felsen schlagend1 ,isaaks ,opferung1 ,daniel in der ,lwengrube1 ,hiob1 ,adam und ,eva1 ,susanna zwischen den beiden ,mnnern 7ein ,schaf zwischen zwei ,fchsen mit den ,inschriften ,susanna und ,senirris71 ,christus am ,brunnen1 die ,speisung der #ejjj1 die ,auferweckung des ,lazarus1 das letzte ,abendmahl1 ,liebesmahle u4 a4 ,im ,unterschiede zu spteren ,darstellungen sind die meisten ,mnner unbrtig gebildet2 lange weisse oder rothbraune zierlich gesumte ,tuniken bilden das gewhnliche ,gewand4 ,besonders merkwrdig wegen der ,mischung heidnischer und christlicher ,vorstellungen ist ein ,wandgemlde in der ,katakombe ,s4 ,praetextatus3 ,abreptio ,vibies et ,descensio4 ,pluto1 ,proserpina1 ,merkur1 die ,parzen werden in ,verbindung mit ,engeln gebracht1 der heidnischen ,hlle der ,aufenthalt der ,seligen 7septem pii sacerdotes7 im ,himmel gegenbergestellt4 ,hinsichtlich der ,anordnung1 der ,zeichnung1 der ,farbentechnik stehen die ,katakombenbilder mit den sptantiken ,darstellungen auf vllig gleicher ,stufe4 4 #fd4 ,seit dem vierten ,jahrhundert1 nachdem der christliche ,cultus die ffentliche ,anerkennung erlangt und im rmischen ,kreise die ,herrschaft errungen hatte1 erhoben sich auch ffentliche1 ausgedehnte ,gebude zum ,zwecke des ,gottesdienstes4 ,ihre nhere ,beschaffenheit und ,einrichtung wurde natrlich durch die ,bedrfnisse des ,cultus bedingt4 ,eine andere ,form erhielten die ,ekklesien1 in welchen sich die ,gemeinde versammelte1 eine andere jene ,baudenkmale1 welche ber einer heiligen ,sttte 7,grab ,christi1 ,himmelfahrtsstelle u4s4w47 sich erhoben1 zu ,ehren der ,heiligen 7,apostelk4 in ,byzanz7 errichtet wurden1 also mehr den ,votivkirchen entsprechen oder nur zu einem bestimmten ,theile des ,gottesdienstes1 z4 ,b4 zur ,taufe1 dienten4 ,ein oblonger ,raum war dort1 eine ,rotunde hier die natrliche ,folge4 ,fr die ,annahme der ,rundform bei ,denkmalkirchen und ,taufkirchen sprach ohnehin die ,tradition4 ,bei den eigentlichen ,kultuskirchen verlangte wieder die ,trennung des ,klerus von den ,laien1 und die ,absonderung der ,katechumenen1 das ,geheimniss des ,opfers1 die verschiedenen ,theile des ,gottesdienstes1 die ,lesung z4 ,b4 der heiligen ,schriften1 besondere ,anordnungen4 ,dass sich an die ,kultuskirchen die ,entwicklung der christlichen ,baukunst namentlich im ,abendlande beinahe ausschliesslich knpft1 ist wohl begreiflich4 ,auch herrscht ber diesen ,punkt nicht der geringste ,zweifel1 wohl aber ber ihren ,ursprung4 ,sind die altchristlichen ,basiliken1#cg denn diesen ,namen fhren die ,kirchen des ersten christlichen ,jahrtausends1 den rmischen ,basiliken nachgebildet oder eine selbstndige ,schpfung der neuen ,lehre8 ,der ,streit darber harrt noch seiner endgltigen ,lsung4 ,der gleiche ,name darf nicht bestechen1 da er noch andere ,ableitungen als jene von den rmischen ,gerichtshallen zulsst1 um aber aus der ,identitt oder ,verschiedenheit des ,styles die ,entscheidung zu schpfen1 dazu fehlt es an einer genaueren ,kenntniss der rmischen ,vorbilder1 von welchen allerdings die jngsten aus der constantinischen ,periode eine ,verwandtschaft mit den altchristlichen ,bauwerken verrathen1 aber eben wegen ihrer ,gleichzeitigkeit mit den letzteren schwerlich als ,musterbilder angenommen werden knnen4 ,das sogen4 ,schiff der ,kirche1 welches mit der ,sulenhalle der rmischen ,basilika die gleiche ,bestimmung hatte1 ist auch architektonisch gleich gebildet1 verschieden dagegen1 als eine selbstndige ,schpfung des christlichen ,kunstgeistes1 erscheint die ,anlage des ,chores und der ,abschluss an dem einen ,schmalende durch eine gewlbte ,nische4 ,diese nmlich tritt hier in eine unmittelbare ,verbindung mit dem ,langhause1 whrend sie in der rmischen ,basilika durch einen ,portikus von ihm getrennt1 viel selbstndiger angelegt war4 ,die durchschnittliche ,baugliederung einer altchristlichen ,basilika war folgende3 ,eine kleine ,pforte fhrte in einen von bedeckten ,hallen umgebenen viereckigen ,hofraum 7atrium1 paradisus71 dessen ,mitte der ,reinigungsbrunnen 7cantharus7 einnahm4 ,die stliche ,halle 7die ,orientation der ,kirchen wurde allmlig eine allgemeine ,regel7 bringt zu dem ,eingange in die ,kirche1 welchem zunchst der ,narthex fr die ,katechumenen1 durch eine ,schranke wahrscheinlich vom eigentlichen ,schiffe getrennt1 sich befand4 ,das ,langhaus fr die ,gemeinde zerfiel in das erhhte ,mittelschiff und zwei oder vier nicht immer gleich breite ,seitenschiffe4 ,sulen durch ,bogen verbunden oder noch nach lterer ,sitte mit geradem ,geblke berdeckt 7die alte ,petersk41 ,s4 ,maria ,maggiore1 ,s4 ,lorenzo1 ,s4 ,prassede7 trugen den ,oberbau des ,mittelschiffes und schieden dasselbe von den ,seitenschiffen1 ber welchen sich zuweilen eine nach dem ,mittelraume geffnete ,empore zur ,aufnahme der ,frauen 7,bas4 zu ,tyrus #cac1 ,s4 ,lorenzo1 ,s4 ,agnes in ,rom7 erhob4 ,der dem ,altarraum zunchst gelegene ,theil des ,mittelschiffes wurde durch ,schranken 7cancelli7 abgesperrt und diente als ,chor 7,fig4 #ee7 fr die ,snger4 ,zwei erhhte ,pulte 7,ambonen7 waren in demselben zum ,vortrag des ,evangeliums und der ,epistel angebracht4 ,jenseits des ,chorstandes1 auf mehreren ,stufen erhht1 hufig ber einer kleinen ,krypta stand der ,altartisch4 ,ein tempelartiger ,aufsatz 7ciborium71 von vier ,sulen getragen1 krnte denselben1 ,vorhnge zwischen den ,sulen befestigt 7spter durch verschliessbare ,thren ersetzt7 verbargen ihn und das auf ihm verrichtete ,opfer den ,augen der ,laien4 ,in der ,tiefe der ,apsis endlich1 im ,presbyterium1 befand sich der ,bischofsthron1 cathedra1 umgeben von den ,bnken fr die niedere ,geistlichkeit4 ,wo sich zwischen die ,apsis und das ,langhaus ein ,querschiff 7,s4 ,paul bei ,rom7 einschob1 erhielt die ,basilika in dem ,triumphbogen1 jenem ,bogen nmlich1 welcher ber dem ,eingange des ,querschiffes gespannt wird1 einen neuen bedeutsamen ,schmuck4 ,gewlbe kamen nicht zur ,anwendung4 ,entweder wurde eine flache kassettirte ,decke ber die ,schiffe gelegt1 oder es blieb der reichverzierte1 bemalte ,dachstuhl offen4 ,wenn man die nicht selten 7,s4 ,pietro in ,vincoli1 ,araceli1 ,maria in ,cosmedin u4 a47 lteren ,denkmlern entlehnten ,sulen ausnimmt1 entbehren die altchristlichen ,basiliken des reicheren architektonischen ,schmuckes1 der mannigfaltigen ,gliederung4 ,als ,ersatz treten ,teppiche1 ,mosaikmalereien u4s4w4 ein4 ,illustration3 ,fig4 #ee4 ,chor in ,s4 ,clemente4 4 #fe4 ,ungeachtet der ,verlegung des ,kaisersitzes von ,rom nach ,byzanz behielt dennoch die erstere ,stadt fr die christliche ,baukunst ihre volle ,wichtigkeit4 ,bereits im #d4 ,jahrhundert erhoben sich hier kirchliche ,prachtbauten1 angemessen in ihrem ,glanze der ,wrde1 welche ,rom in der kirchlichen ,welt einnahm2 doch hat gerade diese ltesten ,bauten 7die vatikanische ,basilika #ccj1 und die ,paulskirche an der ,via ,ostia #chf7 die grsste ,ungunst des ,schicksals getroffen4 ,die erstere wurde bei dem ,neubaue der ,peterskirche im #ae-ag4 ,jahrhundert niedergerissen1 die andere ging #ahbc durch ,feuer zu ,grunde4 ,beide ,basiliken waren fnfschiffig1 mit einem ,querschiffe versehen1 in der ,paulskirche berdies die ,sulen bereits durch ,bogen1 die unmittelbar auf der ,deckplatte des ,kapitls aufsitzen1 verbunden4 ,die chronologische ,reihe der brigen rmischen ,basiliken ist folgende3 ,aus dem #e4 ,jahrhundert stammen3 ,s4 ,sabina 7#dbe7 im #af4 ,jahrhundert modernisirt1 ,s4 ,pietro in vincoli 7#ddb7 zu wiederholten ,malen erneuert1 in beiden ,kirchen antike ,sulen verwendet2 ,s4 ,maria ,maggiore 7#dcb7 im #ab4 und #af4 ,jahrhundert mehrfach umgebaut1 der ,osttheil am besten erhalten2 aus dem #f4 ,jahrhundert3 die ,hinterkirche von ,s4 ,lorenzo 7#ehj7 mit antiken ,sulen1 nach der ,erweiterung der ,kirche im #h4 ,jahrhundert als ,chor bentzt2 ,s4 ,balbina aus dem #g4 ,jahrhundert3 ,s4 ,agnes 7,fig4 #ef7 7#fbe7 gleich ,s4 ,lorenzo mit einer ,empore als ,weiberschiff versehen2 ,s4 ,giorgio in ,velabro 7#fhb7 an den ,bogen der ,goldschmiede angebaut1 wie hufig mit verschiedenartigen ,sulen4 ,illustration3 ,fig4 #ef4 ,basilika ,s4 ,agnes4 ,aus dem #h4 ,jahrhundert3 ,s4 ,maria in ,cosmedin 7#gij7 noch mit den alten ,ambonen und den ,spuren der oben beschriebenen ,choranlage2 unter der ,kirche eine gerumige ,krypta2 aus dem #i4 ,jahrhundert3 ,s4 ,nereus et ,achilleus 7#hjj72 ,s4 ,prassede 7#hag7 mit geradem ,geblke1 ,s4 ,clemente 7#hgb71 welche ,kirche trotz ihres geringen ,alters und spterer ,restaurationen die innere ,anordnung altchristlicher ,basiliken am treuesten wiedergibt4 ,von der alten ,lateranensischen ,basilika1 ursprnglich einem constantinischen ,baue1 aber im #aj4 ,jahrhundert neu errichtet1 stehen seit der ,erneuerung der ,kirche im #af4 ,jahrhundert nur die ,grundmauern2 von anderen ,basiliken1 deren architektonische ,beschaffenheit ein hohes ,alter verrth 7wie ,s4 ,saba u4 a471 ist die ,bauzeit unbekannt4 ,im ,uebrigen beweist namentlich diese letztere ,kirche1 wie lange die antiken ,bautraditionen in ,rom sich lebendig erhielten4 ,die ,kapitle an den ionischen ,sulen der ,vorhalle haben der antiken ,constructionsweise ganz entsprechend1 aber gegen die mittelalterliche ,uebung1 ihre ,polster nach vorne gewendet4 4 #ff4 ,illustration3 ,fig4 #eg4 ,ravennatischer ,bogen4 ,neben ,rom spielt keine italienische ,stadt eine so grosse ,rolle in der ,baugeschichte1 als ,ravenna1#ch die ,residenz der letzten abendlndischen ,kaiser1 der ostgothischen ,knige und der byzantinischen ,exarchen4 ,weniger unmittelbar von antiken ,einflssen berhrt1 in der spteren ,zeit mit ,byzanz in reger ,verbindung1 brachte ,ravenna neue ,entwicklungsglieder in die christliche ,kunst4 ,neue ,bauformen werden angenommen1 die vorhandenen weiter gebildet4 ,gilt schon die ,verbindung der ,sulen durch ,bogen bei den rmischen ,basiliken als ,fortschritt1 so ist die ,erhhung des ,bogens durch ,verdoppelung des ,kapitls oder das ,einschieben eines keilfrmigen ,gliedes zwischen ,bogen und ,kapitl 7,fig4 #eg7 als die weitere ,consequenz davon zu betrachten4 ,auch der reichere ,schmuck der ,aussenseiten durch flache ,arkaden ist ein ,verdienst der ravennatischen ,baumeister4 ,von den ravennatischen ,basiliken aus dem ,beginne des #e4 ,jahrhunderts 7eccl4 ,ursiana1 ,petriana1 bas4 ,s4 ,giovanni1 ,s4 ,agata und ,francesco7 haben sich geringe ,reste erhalten2 vortreffliche ,muster des ,basilikenstyles im #f4 ,jahrhundert bieten dagegen die ,k4 ,apollinare nuovo und ,apollinare in classe 7#edi71 letztere mit drei polygonen ,apsiden4 ,auch die ,klasse der ,denkmalkirchen findet sich in ,ravenna reich vertreten4 ,das altchristliche ,rom liefert zu dieser ,baugattung die ,mausoleen der ,helena 7,torre pignattara7 und ,costanza1 beides ,rotunden1 die letztere mit einer von #bd ,doppelsulen getragenen ,kuppel2 in ,ravenna erscheint die ,grabkirche der ,galla ,placidia 7#dej7 in der ,form eines ,kreuzes2 der ,kuppelbau aber erhebt sich bedeutsam ber der ,mitte der ,kirche1 an jener ,stelle1 wo sich die ,kreuzarme durchschneiden4 ,theodorichs ,mausoleum wieder1 eine ,doppelkirche1 setzt auf die massive1 zehneckige ,gruft als zweites ,stockwerk einen ,rundbau1 welcher mit einer ,felskuppel bedeckt wird4 ,taufkirchen oder ,baptisterien1 von welchen ,rom seit der ,erneuerung des achteckigen lateranensischen ,bapt4 kein altchristliches ,muster mehr besitzt1 finden sich in ,ravenna in den ,k4 ,s4 ,giovanni in fonte und ,s4 ,maria in ,cosmedin vor4 ,letztere ist der erstgenannten nachgebildet1 diese als ein ,achteck in zwei ,geschossen angelegt und die ,wnde durch grssere und kleinere ,bogenstellungen belebt4 ,die ,stellung1 welche das ostgothische ,reich zur rmischen ,bildung einnahm1 macht die ,zhigkeit der antiken ,bautradition begreiflich4 ,nur in der ,bildung der ,detailglieder offenbart sich ein neuer1 roher ,formensinn1 sonst bleiben noch immer die alten ,vorbilder bestehen1 so z4 ,b4 bei dem ,palaste ,theodorichs1 von welchem sich einige wenige ,reste erhalten haben1 die ziemlich deutlich auf den ,palast ,diokletians1 als das nachgeahmte ,muster1 hindeuten4 ,die ravennatischen ,bauten sind ein wichtiges ,entwicklungsglied in der christlichen ,kunst2 sie bringen in den ,basilikenstyl ,ordnung und ,regel1 aber bis zum ,durchbrechen und ,verlassen des antiken ,kunstkreises gelangen sie nicht4 ,am weitesten entfernt sich von demselben eines der jngsten ravennatischen ,bauwerke1 die ,k4 ,s4 ,vitale 7#ebf-edg74 ,sie fhrt uns in den zweiten altchristlichen ,bautypus1 den ,centralbau1 ein4 4 #fg4 ,obgleich ,rom kein ,denkmal im ,style der ,centralbauten besitzt1 so muss doch ihre technische ,grundlage auf ,rom1 auf die ,kuppelbauten der ,thermen zurckgefhrt werden1 mit dem ,unterschiede allerdings1 dass sich die ,kuppelsle der ,thermen in der ,flle nebengeordneter ,bauwerke verlieren1 whrend sie in der altchristlichen ,zeit als architektonischer ,mittelpunkt herrschen1 und ihre ,umgebung in strengster ,unterordnung unter sich halten4 ,es kann kaum einem ,zweifel unterliegen1 dass die ltesten ,centralanlagen nicht dem regelmssigen ,gottesdienste gewidmet waren1 sondern eine ausserordentliche ,bestimmung1 z4 ,b4 als ,palastkirchen1 besassen4 ,im ,grundrisse weisen sie den ,gegensatz zu dem lebendigeren1 langgestreckten ,langbaue der ,basiliken1 also das ,quadrat1 ,polygon1 oder den ,kreis auf2 der bedeutsamste ,bautheil wird die ,mitte1 ber welcher die ,kuppel emporsteigt1 die ,nebenschiffe erscheinen als ,umgang1 die ,apsis sinkt zum untergeordneten ,anbaue herab4 ,die schwere ,wucht des ,kuppelbaues duldet nicht mehr schlanke ,sulen als ,trger1 an ihre ,stelle treten massive ,pfeiler1 die ,sulen werden nur bei ,zwischenstellungen und in den oberen ,stockwerken verwendet ,neben der ,kuppel ist fr flache ,decken kein ,raum brig2 auch die ,nebenrume werden gewlbt1 als ,halbkuppeln1 ,tonnengewlbe gebildet4 ,der tiefere ,reiz perspektivischer ,wirkung ging bei diesen ,anlagen natrlich verloren2 als ,ersatz konnte der khn in die ,hhe emporgefhrte ,bau und der glnzende malerische ,schmuck1 zu welcher die grossen ,wandflchen einluden1 gelten4 ,gleichzeitig treten uns in ,ravenna und ,byzanz die ,musterbilder des ,centralbaues entgegen1 so dass es schwer fllt1 die abgeleiteten von den ,originalwerken zu trennen4 ,die grsste ,wahrscheinlichkeit spricht aber fr den ,ursprung im ,oriente1 wo bereits das constantinische ,zeitalter in der ,grabkirche zu ,jerusalem1 in der ,hauptkirche zu ,antiochia1 in der ,georgskirche zu ,salonich1 in der ,eliaskirche ebendort1 in der ,apostelkirche zu ,byzanz verwandte ,bauten kannte1 ohne desshalb den ,basilikenstyl vollkommen auszuschliessen4 7,geburtskirche in ,bethlehem1 ,bas4 zu ,tyrus1 die alte ,sophienkirche1 jene der ,blachernen und des ,johannes ,studius in ,constantinopel47 ,noch nicht vollstndig entwickelt erscheint der ,kuppelstyl in ,s4 ,vitale zu ,ravenna4 ,auf acht ,pfeilern1 deren ,zwischenrume mit einer doppelten ,sulenstellung ausgefllt werden1 ruht die ,kuppel1 kreisrund gewlbt und aus ,thongefssen gebildet4 ,verwandt mit ,s4 ,vitale sind die verbaute ,s4 ,lorenzokirche in ,mailand 7rmisch87 und ,s4 ,sergius und ,bacchus in ,constantinopel4#ci ,die ,mittelkuppel ruht gleichfalls auf acht ,pfeilern1 die ,zwischensulenstellungen bilden zurcktretende ,halbkreise1 aber die ussere ,umfassungsmauer ist nicht mehr wie bei ,s4 ,vitale im verwirrenden ,vielecke1 sondern im ruhigen ,quadrate gezogen4 ,zum ,abschluss und zur hchsten ,vollendung gelangt der ,centralbau in der ,sophienkirche zu ,constantinopel 7,fig4 #eh71 nach dem ,brande der lteren unter ,justinian1 seit #ecj durch ,isidor von ,milet und ,anthemius von ,tralles erbaut4 ,die ,kuppel 7a7 in einem ,durchmesser von #ajh' steigt1 von vier ,pfeilern getragen1 bis zu einer ,hhe von #afi' ber den ,boden1 ,halbkuppeln 7b71 die theils auf den ,hauptpfeilern1 theils auf je zwei ,nebenpfeilern ruhen1 lehnen sich an die mittlere ,kuppel an und werden wieder ihrerseits von gewlbten ,nischen 7c7 durchschnitten4 ,vorhallen und ,seitenschiffe umgeben allseitig den mittleren1 im ,grundriss beinahe elliptisch gebildeten ,raum4 ,illustration3 ,fig4 #eh4 ,grundriss der ,sophienkirche4 ,mit der ,ausbildung des ,centralbaues stockt die ,bewegung der christlichen ,architektur1 welche in der unmittelbaren ,tradition der ,antike ihren ,ausgangspunkt nahm1 und es hrt die gleichfalls unmittelbare ,einwirkung der letzteren auf4 4 #fh4 ,dass ,werke der hheren ,skulptur in der altchristlichen ,periode sprlich angetroffen werden1 hngt theils von dem heidnischen ,geruche der antiken ,plastik1 theils von der eigenthmlichen ,natur der christlichen ,lehre ab1 welche gleich ursprnglich in der ,malerei ihre vollendetste knstlerische ,verkrperung ahnte4 ,ausser den ,sarkophagreliefs vertreten die altchristliche ,bildnerei vorzugsweise die ,diptychen1 elfenbeinerne ,schreibtfelchen zum ,zusammenklappen und an der ,aussenseite mit ,reliefs geziert1 und die ,prachtgerthe in den ,kirchen4 ,dagegen entwickelt sich in den ,mosaikgemlden1 welche die ,wnde1 ,wlbungen und ,kuppeln der altchristlichen ,kirchen bedecken1 ein selbstndiger1 beraus wichtiger ,malerstyl4 ,das ,material 7farbige und vergoldete ,glasstifte7 brachte es mit sich1 dass man von einem naturwahren ,hintergrunde1 von reichen1 ineinandergreifenden ,gruppen und lebendiger ,composition absah1 und sich mit ,einzelgestalten und ,gestaltenreihen begngte1 welche dafr durch die einfache ,grsse der ,umrisslinien1 die wrdige ,ruhe der ,haltung1 den glnzenden ,schimmer der ,farbe sich auszeichnen4 ,es bilden die ,mosaikbilder den kirchlichen1 typischen ,styl1 welcher nicht bis zur individuellen ,charakteristik1 zur dramatischen ,schilderung herabsteigt1 die erklrenden ,beischriften schwer vermisst1 aber innerhalb dieser engen ,grenze die strengste ,erhabenheit athmet4 ,wie sich bald ein scharf abgegrenzter ,styl ausbildete1 so erhielt auch die ussere ,anordnung der musivischen ,bilder frhzeitig ihre ,regeln4 ,die ,tiefe der ,apsis zeigt den thronenden ,erlser1 von ,aposteln oder den ,kirchenheiligen umgeben1 krftig hervortretend aus dem goldenen oder mit ,ranken gezierten ,hintergrunde4 ,der ,triumphbogen war gewhnlich apokalyptischen ,darstellungen gewidmet3 die ,evangelistenthiere1 die #bd ,aeltesten1 die sieben ,lmmer und ,leuchter u4 s4 w4 fllen den ,bogen1 der oben mit dem ,brustbilde ,christi oder seinem symbolischen ,zeichen1 dem ,lamme mit dem ,kreuze1 dem apokalyptischen ,stuhle schliesst4 ,die ,wnde des ,schiffes waren dann mit historischen ,scenen1 aus dem ,leben ,christi1 mit ,zgen heiliger ,mnner und ,frauen u4 s4 w4 geschmckt4 ,die ,basiliken ,roms 7,s4 ,maria ,magg41 ,s4 ,paul1 ,s4 ,cosmas und ,damian1 ,lorenzo1 ,sabina1 ,pudenziana71 die ravennatischen ,kirchen 7vorzglich schn die musivischen ,bilder in ,s4 ,nazario e ,celso1 ,s4 ,giov4 ,ev41 ,s4 ,vitale1 ,apollinare nuovo71 die leider wenig durchforschten ,kirchen in ,byzanz liefern zahlreiche ,musterbilder des ,mosaikstyles4 ,die rmischen ,kirchen setzten die ,mosaikkunst das ganze ,jahrtausend fort2 aber auch auf diesem ,gebiete zeigt sich am ,schlusse der ,periode eine gnzliche ,erstarrung und das vllige ,verschwinden des antiken ,einflusses1 welcher bei den lteren ,werken in ,zeichnung1 ,gewandung u4 s4 w4 deutlich vorherrscht4 ,die ,geschichte eines anderen ,kunstzweiges1 die ,verzierung der ,handschriften durch ,miniaturbilder1 hat den gleichen ,verlauf4#dj ,die lteren ,handschriften 7,genesis in ,wien1 ,buch ,josua1 nach einem lteren ,werke im #i4 ,jahrhundert kopirt1 im ,vatikan1 die ,predigten des ,gregor v4 ,nazianz1 ein ,psalterium in ,paris1 mehrere andere ,handschriften im ,vatikan7 lehnen sich nicht allein in der ,composition1 in den ,formen1 in der ,behandlung des ,details an die sptantike ,kunst an1 sondern greifen auch in den zahlreichen ,personifikationen und ,allegorien in den traditionellen ,kunstkreis zurck4 ,berge1 ,wlder und ,flsse erhalten die menschliche ,gestalt1 die ,melodie1 die ,strke u4 a4 werden personificirt4 ,dieser ,einfluss der ,antike beschrnkt sich nicht etwa auf ,rom1 sondern ist in ,byzanz1 das ja kein selbstndiges nationales ,element in der ersten ,zeit in sich barg1 im ,gegentheile von den ,resten der althellenischen ,kultur im nahen ,griechenland sich nhrte1 wie z4 ,b4 die ,behandlung des architektonischen ,details in altbyzantinischen ,kirchen beweist1 in gleichem ,maasse vorherrschend4 ,eine durchgreifende ,scheidung der christlichen ,kunst in eine orientalische und occidentale ist erst gegen das ,ende des ,jahrtausends zulssig1 wo dann die abendlndische ,kunst von frischen ,vlkern getragen1 neue ,bahnen einschlgt1 die orientalische1 ihres antiken ,ursprunges nicht mehr erinnerlich1 im engen conventionellen ,kreise sich bewegt4 ,die ,kunst des ,mittelalters4 ,a4 ,der ,orient4 #a4 ,die ,kunst des ,buddhaismus und der ,sassaniden4#da 4 #fi4 ,der ,aufgang des ,buddhaismus bildet fr ,hinterasien einen historischen ,abschnitt von hnlicher ,schrfe und ,tragweite1 wie der ,beginn des ,mittelalters fr die europische ,menschheit4 ,dass die bildenden ,knste in ,indien von der neuen1 dort zuerst heimischen ,lehre vielfach befruchtet wurden1 kann keinem ,zweifel unterliegen4 ,welcher ,art aber der ,umschwung war1 welchen die bildenden ,knste erfuhren1 ist bei unserer ,unkenntniss ihres frheren ,zustandes unmglich anzugeben4 ,ueberdies fhren die ,anfnge der buddhaistischen ,kunst in die ,nhe des absoluten ,anfanges der ,kunst zurck2 die ,stupas gehren in die ,reihe der einfachsten und ursprnglichsten ,kunstorganismen1 die wir kennen1 wodurch eine neue ,schwierigkeit1 die ,natur der ,kunst des indischen ,alterthums zu bestimmen1 erwchst4 ,denn wenn eine sptere ,kunststufe dem ,anfange der ,kunst so nahe steht1 wie soll man sich die lteren ,glieder beschaffen denken8 ,damit soll das hohe ,alter der indischen ,kunstthtigkeit nicht abgelugnet werden4 ,die ,thatsache1 dass im ,mahabharata und ,ramayana ,werke einer ausgebildeten ,civilbaukunst1 regelmssige ,stadtanlagen1 grosse und reiche ,palste angefhrt werden1 beweist fr sich das ,dasein einer alterthmlichen ,kunst1 doch muss ihr nheres ,wesen erst entdeckt1 die ,chronologie der indischen ,kunst durch die ,entzifferung der ,inschriften festgestellt werden4 ,ueber kein ,land ist die kunsthistorische ,kunde so sparsam geset1 die ,zahl leerer ,meinungen und oberflchlicher ,ansichten so gross1 als gerade ber ,indien4 ,ueberall1 wo der ,buddhaismus sich ausbreitete1 schuf er ,stupas zur ,aufbewahrung von ,reliquien und ,viharas zur ,wohnung der ,priester4 ,die ,beschaffenheit der ersteren wurde an einer frheren ,stelle geschildert2 die ,viharas wurden hufig in ,felsen ausgehhlt und gaben die ,veranlassung zur ,anlage ausgedehnter ,felsbauten1 auf welchen der grsste ,ruhm der indischen ,baukunst beruht4 ,die erste baugeschichtliche ,nachricht besitzen wir von ,kandragupta's ,enkel1 dem ,knige ,aoka 7#bdf v4 ,chr471 dem ersten indischen ,frsten1 welcher die ,sache des ,buddhaismus zur eigenen machte4 ,nicht weniger als #hd1jjj ,tempel sollen ihm ihre ,erbauung verdanken1 in acht ,stupas vertheilte er die ,reliquien ,buddhas4 ,ausfhrlicher ist unsere ,kunde ber die ,bauunternehmungen ,duschtagamanis auf ,ceylon 7#afa-acg v4 ,chr474 ,der ,eisenpalast 7,lohapasada7 maass #bbe' im ,umfange und erreichte die gleiche ,hhe4 ,er ruhte auf #afjj ,sulen und stieg in #i ,stockwerken1 in jedem ,stockwerke #ajj ,priesterzellen1 empor4 ,die ,mitte nahm eine offene ,halle ein1 welche von ,lwen-1 ,tiger-1 gttergestaltigen ,pfeilern getragen wurde4 ,die ,erzhlung von dem ,baue des riesigen ,reliquienbehlters oder ,dagop 7,mahastupa7 ist vollkommen mhrchenhaft1 der ,bau selbst aber1 aus ,backsteinen ber einer ,grundflche von #abj ,schritten zu #ahi' emporgefhrt1 unter dem ,namen des ,ruanwelli erhalten4 ,zu den ltesten ,felshhlen rechnet man ferner3 ,sieben ,felshhlen bei ,gaj oder ,burabur4 ,eingnge in ,pyramidenform fhren in das glatt polirte gewlbte ,innere1 welches im ,grundrisse bald viereckig 7#df'-ai'71 bald oval ist und in einer ,hhle mit einer ,nische1 in einer anderen mit einem ,dagop schliesst4 ,eine zweite ,hhlengruppe findet sich in ,orissa auf dem ,berge des ,sonnenaufganges ,udajagiri4 ,mit ,ausnahme einer einzigen ,hhle sind die brigen in ,zellen getheilt1 von mssiger ,tiefe1 der ,zugang aber ist gewhnlich unter einer von ,pfeilern getragenen ,galerie angebracht4 ,alle diese ,bauwerke reichen einige ,jahrhunderte vor unsere ,zeitrechnung zurck4 ,die ungengende ,untersuchung derselben bleibt um so bedauerlicher1 als eine der ,udajagirihhlen 7,ganea ,kumbha7 durch die ,vortrefflichkeit ihrer ,reliefskulpturen 7,schlachtscenen7 gerhmt wird4 ,in unsere ,zeitrechnung dagegen fallen die ausgedehnteren ,felsbauten1 an welchen namentlich das westliche ,indien so reich ist2 so die ,felsenklster zu ,ajanta4 ,die einfachste ,form derselben ist ein offener ,altan als ,vorhalle mit einer quadratischen ,zelle dahinter2 in einigen ,fllen folgen die ,zellen nicht unmittelbar dem ,altane1 sondern liegen einer inneren viereckigen ,halle zur ,seite4 ,die ,wandmalereien in einer ,hhle3 ,lwen1 ,gazellen1 ein betender ,knabe harren noch ihrer genauen ,beschreibung4 ,der nchste ,fortschritt dieser ,hhlenarchitektur wird durch die ,erweiterung der inneren ,halle gewonnen4 ,die grssere ,flche derselben verlangte eine ,untersttzung der ,felsdecke durch ,pfeiler 7in ,ajanta achteckig ohne ,basis und ,kapitl1 aber durchgngig bemalt71 wodurch wieder eine ,gliederung des ,raumes in ,schiffe hervorgerufen wurde4 ,die ,decke der ,schiffe ist durchgngig gerippt1 die ,rippen theils in den ,felsen eingehauen1 theils aus ,holz gearbeitet4 ,im ,hintergrunde erhebt sich der einfache1 massive ,dagop mit dem hlzernen ,sonnenschirme1 zur ,seite liegen kleinere ,zellen4 ,derartige ,bauten finden sich in ,ajanta1 bei ,bag und ,karli4 ,hier betrgt die ,gesammtlnge des ,tempels #adf' bei einer ,breite von #df'2 die ,lnge des ,mittelschiffes1 welches durch je #ae ,sulen von den ,seitenflgeln getrennt ist1 #ca'4 ,vor dem ,tempel erhob sich auf zwei ,pfeilern eine in ,holzwerk reich verzierte ,musikgalerie1 wie solche bei den ,tempeln der ,gainasekte noch heutzutage blich ist1 und in dem grossen ,felstempel auf der ,insel ,salsette sich erhielt4 ,keine ,anlage zur ,grottengattung gehrig1 geniesst einen so grossen ,ruhm und nimmt einen so gewaltigen ,umfang ein1 als die ,bauwerke von ,ellora4 ,ein ,bergkranz von ,granit1 lnger als eine ,stunde in ,ausdehnung1 ist zu ,grotten1 ,tempeln1 ,hfen1 ,skulpturen ausgehhlt und in einen ,wunderbau von mhrchenhafter ,pracht verwandelt4 ,unter den #ac namentlich angefhrten ,tempeln erschienen besonders reich gebildet3 die ,grotten ,indras1 in zwei ,stockwerken1 von ,pfeilern getragen1 von ,hfen umgeben und durch schmale ,gnge mit den benachbarten ,anlagen verbunden1 der ,tempel des ,visma-,karma1 mit zierlich ausgemeisselten offenen ,vorhallen1 usseren ,galerien und einer dreischiffigen ,grotte1 deren ,decke1 ein natrliches ,tonnengewlbe1 durch breite ,rippen gegliedert ist1 und schliesslich der ,kailasa1 ein ,raum von #djj' ,lnge und #aej' ,breite1 bis zu einer ,tiefe von #ajj' ausgehhlt1 so dass in der ,mitte der ,felsen zu ,tempeln ausgehauen brig blieb1 die ,umgebung zu einem ,hofe ausgegraben wurde4 ,die angrenzenden ,felsenwnde waren gleichfalls architektonisch bearbeitet1 in ,pfeilergnge verwandelt und gleich den ,tempeln untereinander1 durch ,felsbrcken mit dem ,mittelbaue verbunden4 ,der ,haupttempel1 der grsste bekannte ,monolith1 #ag' hoch1 worber sich ein ,dom bis zu #ij' erhebt1 #ajc' lang1 #ef' breit1 wurde von #af ,pfeilern gesttzt und an den ,ecken von ,elephantenkolossen getragen4 ,andere freistehende ,felsmonumente finden sich auf der entgegengesetzten ,seite ,indiens1 an der ,koromandelkste1 unter dem ,namen von ,mahamalaipur vor4 ,ihre architektonische ,beschaffenheit ist minder anziehend als die ,reliefdarstellungen1 welche sich an den ,felswnden in unbersehbarer ,schaar hinziehen4 ,die ,thurmbauten1 welche theils isolirt1 theils in ,verbindung mit anderen ,anlagen 7,pagoden7 in ,indien vorkommen1 lassen sich smmtlich auf die ,grundform der ,hgel zurckfhren4 ,die einfachsten ,denkmler dieser ,gattung1 die ,stupas in ,kabulistan1 wurden bereits an einer anderen ,stelle beschrieben2 gegliederter sind die fnf ,topengruppen bei ,bhilsa1 mit vier ,thoren versehen1 durch ,sulen gegliedert1 an den ,thorwegen mit reichen ,skulpturen geschmckt4 ,im ,laufe der ,zeit werden diese ,thurmpyramiden immer glnzender ausgebildet und als architektonische ,schaustcke behandelt4 ,sie bilden einen ,hauptbestandtheil der ,pagodenbauten1 welche ber einen weiten ,raum ausgedehnt1 ein landschaftliches ,geprge entfalten1 innerhalb der ,umfassungsmauern zahlreiche ,einzelbauten1 heilige ,teiche1 ,baumgruppen1 ,portiken u4 s4 w4 bergen4 ,solche ,pagodenbauten sind im ,gebiete von ,madhura 7,ramisseram71 ,tanjore 7,chillambrum71 ,orissa 7,jaggernaut1 ,bhavanasvera7 besonders zahlreich1 und wurden mit dem ,buddhaismus auch nach ,hinterasien 7,java3 die #aaf' hohe ,pyramide zu ,boro-,budor7 verpflanzt4 ,die ,pyramide zu ,chillambrum1 welche als ,durchgang dient1 steigt in #g ,stockwerken zu einer ,hhe von #aej' empor und ist an den ,aussenseiten mit ,ornamenten und ,skulpturen vollkommen bedeckt4 ,selten steht die ,architektur eines ,volkes in einem so unmittelbaren und klar ersichtlichen ,zusammenhange mit der ,naturumgebung1 wie die indische4 ,die ,naturmchte1 die ,indiens geistiges ,leben bestimmten1 und allen ,regungen des ,volkes den ,stempel zerfliessender ,ueppigkeit und ,maasslosigkeit verliehen1 haben auch die ,gestalt der ,architektur bedingt und ihr den ,charakter der ,kolossalitt1 des ,schrankenlosen und ,ungeheuren1 und auf der anderen ,seite wieder der ,skulptur das ,geprge des unbestimmt ,weichlichen gegeben4 ,so klar aber auch das allgemeine ,wesen der indischen ,kunst auftritt1 so wenig ist ihre besondere ,beschaffenheit bekannt4 ,auffallend erscheint die ,verbindung des ,holzbaues mit ,grottenwerken1 regellos die ,formen der ,pfeiler und der kleineren ,bauglieder4 ,nicht zu vergessen ist freilich der ,umstand1 dass die indischen ,baumeister durch ihr ,material1 den lebendigen ,felsen1 nicht wenig gebunden waren1 und von seiner ,beschaffenheit die ,formen des ,baues abhngig blieben4 ,so erklrt sich die bunte ,mannigfaltigkeit der ,dachformen1 wo neben dem symbolisch bedeutsamen ,dome geschweifte ,dcher1 einfache ,giebeldcher u4 s4 w4 sich erheben1 oder die ,verschiedenheit in der ,pfeilerbildung4 ,charakteristisch dagegen und leicht verstndlich ist die ,anwendung thierischer ,gestalten als architektonischer ,schmuck1 sei es an den ,kapitlen der ,sulen1 oder in selbstndiger ,weise1 so dass thierische ,kolosse den ,oberbau tragen4 ,eine scharfe ,trennung zwischen ,baukunst und ,bildnerei findet sich in ,indien noch nicht ausgesprochen4 ,die gerechte ,wrdigung der indischen ,skulptur und ,malerei muss bis zur nheren ,erkenntniss der ,felsskulpturen und ,wandmalereien aufgeschoben bleiben4 ,die wenigen ,denkmler1 welche nach ,europa gelangten1 zeigen bei der ,darstellung weiblicher ,formen und ruhiger ,situationen einen ausgebildeten1 aber weichlichen ,formensinn2 wie weit die allen ,gesetzen der ,plastik entgegenlaufenden ,gttergestalten auf das ,kunstgefhl ,einfluss nahmen1 in welchem ,grade die ,polychromie in der indischen ,architektur herrschte1 sind ,fragen1 welche wie die andern von der ,einwirkung der griechischen ,kunst auf einzelne indische ,bauwerke 7die ,tempel auf ,takti-,suleiman1 bei ,islm-bd und ,pajak in ,kamira sollen griechische ,bauglieder besitzen7 von der ,zukunft beantwortet werden mssen4 4 #gj4 ,so weit der ,buddhaismus in ,china eindrang1 hatte er die ,verpflanzung buddhaistischer ,bauformen1 namentlich des ,dagop1 zur ,folge4 ,auf diese ,gestalt lassen sich sowohl der mit grnen ,porzellanplatten belegte und mit buntfarbigem ,holzdache versehene ,thurm von ,nanking 7#adac errichtet71 wie die berhmte ,pagode bei ,tschinkiang-fu zurckfhren4 ,bei beiden ist die ,form der ,pyramide1 in #i ,abstzen allmlig aufsteigend1 beibehalten1 bei der letztgenannten aber als ,material ,gusseisen gewhlt1 der innere ,raum mit ,ziegeln ausgefllt4 ,das bedeutendste ,baudenkmal der ,chinesen ist unstreitig das ,grab ,tait'su's1 aus dem #ad4 ,jahrhundert bei ,nanking1 unter dem ,namen ,horang-lin 7,grber der ,knige7 bekannt4 ,eine halbkreisfrmige ,allee von ,elephanten-1 ,lwen-1 ,hunden-1 ,pferden- und ,soldatenpaaren begrenzt1 fhrt zum ,begrbnissplatze1 welcher drei gerumige1 durch ,hfe getrennte und auf ,terrassen angelegte ,bauten in sich schliesst4 ,der erste ,bau bildet die ,vorhalle2 der zweite1 die kaiserliche ,halle1 wird von #cf hlzernen ,riesensulen getragen und misst #bfj' in der ,lnge1 #ajj' in der ,breite4 ,der dritte aus ,kalkstein errichtete ,quadratbau steht am ,fusse eines ,hgels1 auf welchem sich drei ,erdkegel1 die eigentlichen ,grber1 befinden4 ,man erkennt unschwer1 wie die primitiven ,bauformen hier wie in ,indien1 zwar mannigfach modificirt und mit reicher ,dekoration versetzt1 aber nicht organisch umgewandelt wurden4 ,im ,uebrigen mssen die ,erzeugnisse der chinesischen ,kunst den kulturgeschichtlichen ,disciplinen zur ,darstellung berlassen bleiben4 4 #ga4 ,die ,kulturbewegung in den ersten ,jahrhunderten unserer ,zeitrechnung ergriff auch ,persien und schuf auf diesem bildungssatten ,boden eine reizende ,episode1 da zur nachhaltigen ,wirkung die ,kraft im ,angesichte des anstrmenden ,mohamedanismus nicht ausreichte4 ,es ist darunter die durch die ,sassaniden versuchte ,restauration der altpersischen ,zustnde1 des ,feuerdienstes und des ,zoroasterschen ,gesetzes 7#bba-fdb v4 ,chr47 gemeint4 ,folgen auch die bildenden ,knste in dieser ,periode einem verwandten ,streben1 so knnen sie doch die frheren ,berhrungen mit der antiken ,kunst1 welche seit den ,heerzgen ,alexanders im ,oriente heimisch wurde1 nicht verlugnen1 am wenigsten die ,architektur der ,sassaniden4 ,wir besitzen ausgedehnte ,baureste in ,madain oder ,ktesiphon3 ,tak-i-,kesra1 dann in der ,nhe von ,mosul in ,al ,hathr1 einem ,tempel und ,palaste angehrig und aus einer ,reihe gewlbter ,hallen von verschiedener ,grsse bestehend1 in ,schapur bei ,kazerun mit den ,resten einer ,palastmauer und einem theaterartigen ,baue1 in ,takt-i-,bostn mit #b tiefen in den ,felsen gehauenen ,hallen1 deren ,faadenschmuck von den mannigfachen ,einwirkungen der antiken ,kunst aussagt4 ,zu beiden ,seiten des ,bogens der grsseren ,halle sind zwei vertikale ,gesimse von grzisirender ,form angebracht2 um den ,bogen schlingt sich eine doppelte ,bordre ineinander verschlungener ,linien2 am ,beginne desselben stehen zwei geflgelte ,figuren1 unverkennbare ,nachbilder rmischer ,viktorien4 ,auch das ,innere der ,halle ist mit einem ,friese mit ,weinlaub und kannelirten ,pilastern1 an die korinthische ,ordnung erinnernd1 geschmckt4 ,in den ,felsbauten erkennen wir ein heimisches1 orientalisches ,element1 die ,details sind theils der altpersischen 7,lotoskapitle1 die ,hohlkehlen der ,kranzgesimse71 theils der sptantiken ,kunst entlehnt2 das ,neue1 man mchte sagen ,mittelalterliche1 was in der ,sassanidenkunst auftritt1 ist die consequente ,anwendung der ,bogen und ,kuppeln4 ,die ,bogen nhern sich der ,hufeisenform1 die ,kuppeln sind berhht1 die ,wlbung regelmssig als ,tonnengewlbe angelegt4 ,die ,existenz des ,spitzbogens unter den ,sassaniden ist vorlufig noch fraglich4 ,auch die sogen4 ,feueraltre1 die bei ,naksch-i-,rejib und sonst noch entdeckt wurden1 haben mit der persischen ,bautradition nichts gemein4 ,es sind dies massive ,felswrfel1 die ,ecken mit plumpen ,sulen eingefasst1 die ,zwischenrume in ,bogenform vertieft1 das ,ganze mit ,zinnen gekrnt4 ,die wichtigsten ,denkmler der ,sassanidenskulptur sind sechs ,basreliefs zu ,naksch-i-,rustam3 ,lanzenkmpfe1 der ,triumph ,schapurs ber ,valerian1 die ,uebergabe eines ,diadems durch ,ormuzd an ,ardeschir1 den ,wiederhersteller der altpersischen ,ordnung1 und durch diesen an die ,knigin u4 s4 w41 ein ,felsrelief von #af' ,hhe und #ab' ,breite bei ,rhey1 die ,reliefs in ,schapur1 andere in ,takt-i-,bostan1 ,jagdscenen1 ,reiterfiguren vorstellend und auch grssere ,statuen3 eine ,kolossalfigur1 roh zugehauen in ,takt-i-,bostan1 die den ,namen der ,geliebten des ,khosru-,purviz1 der schnen ,schirin1 fhrt1 und eine andere in den ,trmmern von ,schapur1 angeblich das ,portrtbild ,sapors ,i4 ,der ,inhalt der zahlreichen ,relieftafeln zeigt1 dass die ,bildnerei unter den ,sassaniden den gleichen ,zwecken diente1 wie unter den ,achmeniden1 und eine ,chronik des ,hoflebens gibt4 ,eine geringere ,verwandtschaft offenbart die ,form1 welche von dem strengen ,ernste des altpersischen ,styles wesentlich abweicht1 und wenn man die grssere ,freiheit der ,bewegung als ein fremdes1 von ,rom und ,griechenland eingefhrtes ,element in ,abschlag bringt1 das ,sinken des ,kunstsinnes1 jedenfalls eine ,vermischung von ,stylarten1 die keine reine ,frucht erzeugen knnen1 verrathet4 ,wie viel von der ,sassanidenkunst als befruchtendes ,element nach dem ,sturze des ,reiches brig blieb1 und in der ,kunst des folgenden mohamedanischen ,zeitalters sich erhielt1 kann bei dem mangelhaften ,zustande unserer ,kenntniss der orientalischen ,bildung im ,mittelalter nicht angegeben werden4 #b4 ,die ,kunst des ,islams4 4 #gb4 ,die ,natur des ,orientes ist im ,vergleiche zu dem wandelbaren1 freien ,leben des ,abendlandes unvernderlich1 fest an dem ,boden haftend1 und kann in keiner ,weise dem unmittelbaren ,einflusse der landschaftlichen ,umgebung entzogen werden4 ,selbst gewaltsame geistige ,revolutionen ndern nicht viel und werden allmlig in den gewhnlichen ,wellenkreis hineingezogen4 ,die ,lehre ,mohameds war daher keineswegs mchtig genug1 in dem weiten ,gebiete1 welches sie durchdrang1 ihre feste ,einheit zu bewahren2 am wenigsten konnte die von ihr ausgehende ,kunstbildung sich dem ,einflusse der verschiedenartigen ,traditionen entschlagen4 ,auch lag in dem mohamedanischen ,cultus wenig vor1 die ,kunst der ,glubigen auf eine bestimmte ,bahn zu bringen1 der individuellen ,phantasie einen gesetzmssigen ,weg vorzuzeichnen4 ,die bildenden ,knste waren bekanntlich nicht geduldet1 auch in dem ,mangel an mythologischen ,gestalten der ,reiz zur ,ueberschreitung des ,gebotes aufgehoben4 ,die kirchliche ,architektur macht zwar die ,wiederkehr gewisser ,bautheile nothwendig1 wie den ,hof fr die ,waschungen1 die ,halle des ,gebetes 7,mihrab71 den ,raum zur ,aufbewahrung des ,korans 7,maksura71 die ,kanzel 7,mimbar71 den ,minaret zur ,absagung der ,gebetstunden 7seit #gaj in ,damaskus72 aber diese verhalten sich vllig gleichgltig zu einander und bedingen keineswegs bestimmte ,bauformen4 ,daher zerfllt die mohamedanische ,kunst schon ursprnglich in mehrere ,gruppen1 welche nur an der ,oberflche den ,charakter der ,einheit tragen1 in ,wahrheit aber von der ,kunsttradition1 die sie in den einzelnen ,landschaften vorgefunden haben1 abhngen2 daher behalf sich dieselbe in der ersten ,zeit des ,kalifates mit der ,usurpation christlicher ,kirchen1 so z4 ,b4 in ,damaskus1 ,pergamus und wahrscheinlich auch in ,jerusalem1 wo ein achtseitiger ,kuppelbau1 in der ,anlage der alten heiligen ,grabkirche entsprechend1 als ,moschee verwendet wurde4 ,leider sind die ,prachtbauten von ,bagdad1 die uns ber den lteren ,styl des ,islams belehren knnten1 beinahe ausnahmslos verschwunden1 und auch in ,persien bewirkt die ,mongolenherrschaft eine lngere ,unterbrechung4 ,die neueren persischen ,bauten seit dem #af4 ,jahrhundert zeigen ,kuppeln in ,birnform1 die ,gewlbe durch kleine ,nischen mit herabhngenden ,spitzen gebildet1 die ,bogen geschweift und zugespitzt 7,kielbogen71 die ,aussenseiten buntfarbig verziert4 7,ispahan3 ,knigsplatz mit dem ,palaste1 zwei ,moscheen und ,bazars2 ,teheran2 ,tarbiz u4 s4 w47 ,gegen die gewhnliche mohamedanische ,regel ben die ,perser1 altheimischen ,traditionen folgend1 auch die ,malerei4#db ,besser sind wir ber die mohamedanische ,architektur in ,indien unterrichtet4#dc ,delhi unter der ,paladynastie1 ,neudelhi1 ,agra unter den ,grossmoguln bilden ihren ,hauptschauplatz4 ,dort ragt aus der lteren ,zeit die ,triumphsule des ,islam3 ,cootab-,minar1 mit ,rundstben eingefasst1 nach oben verjngt und ehemals mit einer ,kuppel geschlossen1 bis zu einer ,hhe von mehr als #bdj' empor2 aus der spteren ,zeit 7#ag4 ,jahrhundert7 werden der grosse ,palast mit dem kostbaren ,pfauenthrone1 die grosse ,moschee des ,schah ,jehan u4 a4 gerhmt4 ,in ,agra glnzen der ,palast ,akbars1 die grosse und die ,perlmoschee1 an den ,ufern des ,yamuna die ,grabmonumente der ,moguln1 unter ihnen das ,monument ,akbars zu ,sikandra 7#afje71 ein offener ,pyramidenbau mit vier bereinanderliegenden ,grabkammern1 und das ,grabdenkmal der schnen ,nur-,jehan1 ,tai-,mahal genannt4 ,im inneren ,indien hat namentlich auch ,bejapur zahlreiche und glnzende ,denkmler der mohamedanischen ,baukunst aufzuweisen4 ,die ,ausstattung dieser hindustanischen ,bauten sucht an ,reichthum und ,schnheit ihres ,gleichen1 doch ist dies nicht die einzige ,glanzseite derselben4 ,die ,grossartigkeit der ,anlage wurde durch die ,flle der ,dekoration nicht verdeckt1 die ,grossartigkeit aber luft nicht wie in der lteren heimischen ,kunst auf das ,ungeheure und ,ungemessene hinaus1 sondern whlt ruhige und einfache ,formen zu ihrem ,ausdrucke4 ,der ,grundriss der ,moscheen ist gewhnlich viereckig1 die ,pfeiler werden durch ,kielbogen verbunden1 ,zinnen dienen als ,mauerbekrnung1 schlanke ,thrme begrenzen die ,ecken2 ber dem ,hauptbaue erhebt sich die ausgebauchte1 oben zugespitzte ,kuppel4 ,im ,einzelnen ist der ,einfluss der lteren hindustanischen ,architektur wohl sichtbar2 in den ausladenden ,dchern1 in den mannigfaltigen ,konsolen der ,sulenhallen1 auch wohl in manchen ,barbarismen1 z4 ,b4 in den aus einem ,stcke gearbeiteten ,steinketten2 er zerstrt aber keineswegs die ,harmonie1 welche durch das oben angedeutete regelmssige ,bausystem hervorgerufen wurde4 ,einer anderen ,baugruppe gehren die mohamedanischen ,monumente in ,aegypten an4#dd ,der ,hof mit einem kleinen ,kuppelbau fr die ,waschungen in der ,mitte bildet den architektonischen ,mittelpunkt2 die ,halle des ,gebetes unterscheidet sich nur durch die grssere ,breite von den ,portiken1 welche den ,hof auf den brigen ,seiten einschliessen4 ,der reine ,spitzbogen1 doch keineswegs als ,basis der ,construction behandelt1 wird regelmssig angewendet1 und von ,sulen oder durch ,ecksulen gegliederten breiten ,pfeilern getragen1 die ,mauer durch ein seltsam gezacktes ,zinnenwerk gekrnt4 ,altgyptische ,einflsse sind wenig bemerkbar1 desto mehr die ,einwirkung der altchristlichen ,architektur4 ,die ,moschee ,amrus und jene ,ebn ,tulun's aus dem #i4 ,jahrhundert zu ,kairo sind gute ,beispiele des lteren ,styles4 ,der ,minaret an der letztgenannten ,kirche ist nicht in der ,ecke1 sondern in der ,mitte des ,baues auf einer viereckigen ,unterlage angebracht4 ,die ,decke der ,portiken ist aus ,holz und kassettirt2 unterhalb derselben zieht sich die ,mauer entlang ein doppelter ,fries1 der obere mit kufischen ,inschriften1 der untere mit geometrischen ,linien 7,fig4 #ei7 bedeckt4 ,viel jnger1 aber glnzender ausgestattet1 ist die ,moschee ,hassans aus dem #ad4 ,jahrhundert4 ,der mittlere ,hofraum ist hier nur das ,verbindungsglied fr die vier mit einem spitzbogigen ,tonnengewlbe versehenen ,sle1 wodurch der ganze ,bau die ,gestalt eines ,kreuzes gewinnt4 ,noch jnger1 aber wieder an die gewhnliche ,moscheenform sich anschliessend1 ist die ,moschee ,el-,moyed1 zu deren ,bau antike ,sulen verwendet wurden4 ,der ,reiz aller dieser ,bauten liegt in dem buntfarbigen glnzenden ,ornamente1 womit alle ,flchen bedeckt sind1 weniger in der ,kraft und ,schnheit der ,construction1 da hier das ,verhltniss der flachen ,decke zu den ,pfeilern drckend wirkt und die ,gewlbeanlagen eine grosse ,unsicherheit der ,technik verrathen4 ,illustration3 ,fig4 #ei4 ,von ,afrika setzten die ,araber nach ,sizilien#de ber 7#i4 ,jahrhundert74 ,die politische ,verbindung1 in welcher die neuen ,herren der ,insel mit den ,kalifen von ,kairo blieben1 lsst auch auf die ,abhngigkeit der sizilianischen von der ,kunst der ,mohamedaner in ,aegypten schliessen4 ,leider beschrnkt sich aber die ,zahl der erhaltenen ,monumente auf usserst wenige4 ,wenn man die ,bder von ,cefalu und andere kleinere ,ruinen ausnimmt1 so bieten nur die beiden ,schlsser ,zisa und ,cuba bei ,palermo1 vielleicht aus dem #aj4 ,jahrhundert1 ,gelegenheit zur ,erkenntniss des sarazenischen ,styles auf ,sizilien4 ,der ,palast ,zisa bildet im ,grundrisse ein ,viereck1 an dessen ,schmalseiten kleinere ,pavillons vortreten4 ,arkaden1 leise zur ,spitze geschwungen1 gliederten die ,faade1 die in drei ,stockwerke getheilt und oben mit einem ,inschriftenfriese gekrnt war4 ,der ,empfangssaal mit ,nischen und ,springbrunnen1 die ,wnde buntfarbig verziert1 hatte ber sich einen offenen ,hof1 um welchen ,galerien und die ,frauengemcher herumliefen4 ,aehnlich1 nur noch zierlicher gestaltet1 war die ,kuba3 ,vierzig ,fuss hohe ,spitzbogenarkaden belebten die ,faade1 ein ,kuppelsaal nahm den ,hauptraum im ,innern ein1 ,pavillons1 von welchen noch einer erhalten ist1 ein offenes ,viereck1 von ,spitzbogen getragen und mit einer ,kuppel bedeckt1 umgaben den ,bau4 ,die ,anwendung des ,spitzbogens weist auf ,aegypten als ,quelle zurck2 die grosse ,geschicklichkeit in der ,kuppelwlbung 7es werden in den ,mauerecken kleinere ,bogen geschlagen und so das ,viereck in das ,achteck frei und sicher hinbergeleitet7 kann wohl auf ,rechnung byzantinischer ,vorbilder geschrieben werden4 ,noch frher als auf ,sizilien kam die ,herrschaft der ,sarazenen in ,spanien#df zur ,geltung4 ,vom achten bis zum fnfzehnten ,jahrhunderte haftet die ,geschichte der spanischen ,bildung und ,kunst an ihrem ,namen2 doch sind es meist nur die jngsten ,luxusbauten1 welche dem maurischen ,style zu unsterblichem ,ruhme verhalfen4 ,auch in ,spanien verschmhte die mohamedanische ,kunst das vorhandene ltere ,material nicht1 und bentzte es in reichstem ,maasse4 ,als ,abdel ,rahman #ghf die grosse ,moschee zu ,cordova grndete1 liess er in seinem ,reiche die rmischen ,sulen aufsammeln und in dem neuen ,baue aufstellen4 ,der ,grundplan jedoch und die ,construction des ,inneren hat mit der antiken ,tradition nichts gemein4 ,einundzwanzig ,thore von ,hufeisenbogen 7,fig4 #fj7 durchbrachen die ,umfassungsmauer und fhrten in das ,innere1 welches in den nrdlichen1 durch ,fontnen gekhlten und von ,palmen und ,cypressen beschatteten ,hof und die ,sulenhalle zerfiel4 ,eilf1 spter 7seit ,el ,mansours ,erweiterung7 neunzehn ,sulenreihen1 von #ce ,sulenreihen in der ,querrichtung durchschnitten1 im ,ganzen an tausend ,sulen1 fllten die ,moschee4 ,unmglich konnte auf diesen ,sulen schon das ,dach aufsitzen2 um dem ,baue eine grssere ,hhe zu geben1 wurden auf die ,sulen noch schmale viereckige ,pfeiler aufgesetzt1 und von diesen zu dem nchsten ,pfeiler in der ,lngenrichtung stets zwei ,bogen bereinander geschlagen4 ,selbst so erreicht die ,moschee nur die ,hhe von #ce ,fuss4 ,die ursprngliche ,decke 7seit der ,verwandlung der ,moschee in eine ,kirche im #ac4 ,jahrhundert1 wurde diese1 wie so vieles ,andere1 verndert7 war von ,holz und reich mit ,gold und ,farben verziert1 schmucklos dagegen die ,sulen und ,doppelbogen der ,halle1 mit ,ausnahme des ,sulenganges1 der zum ,heiligthume fhrte1 und der vor diesem abgesteckte viereckige ,raum4 ,die ,bogen erscheinen hier ausgezackt und musivisch ausgelegt2 namentlich strahlt auch die ,eingangswand zum ,heiligthume1 wo der ,koran niedergelegt wurde1 von den auserlesensten ,mosaikornamenten4 ,wie sehr musste ihre ,farbenpracht erst blenden1 wenn ,tausende von ,lampen ihr ,licht darauf warfen4 ,der einfachere ,linienzug1 der in dem ,mosaikschmucke zu ,cordova im ,unterschiede zu den spteren ,arabesken sich bemerklich macht1 rechtfertigt die ,tradition1 die ,mosaikwand der ,moschee sei aus byzantinischem ,stoffe von byzantinischen ,arbeitern errichtet worden4 ,illustration3 ,fig4 #fj4 ,hufeisenbogen4 ,durch die ,zerstrung des ,palastes von ,zahra bei ,cordova aus dem #aj4 ,jahrhundert ging die ,handhabe zur ,untersuchung des ,entwicklungsganges der maurischen ,kunst verloren1 von welcher wir wieder erst aus den spteren ,jahrhunderten zahlreichere ,denkmler besitzen4 ,erst in diesen erscheint der ,architektursinn der spanischen ,araber selbstndig ausgebildet1 von den lteren ,traditionen befreit1 und rckhaltlos den ,einwirkungen der zauberischen ,landschaft hingegeben4 ,in ,sevilla sind die ,reste der ,moschee in die ,mauern des ,domes verbaut2 der ,palast 7,alcazar7 hat zahlreiche ,restaurationen erfahren1 zeigt brigens ,formen1 die an anderen ,bauten noch klarer und schrfer vortreten2 der ,thurm der ,kathedrale la ,giralda hat nur in seinen unteren ,theilen ,anspruch auf ein hheres ,alter 7#ab4 ,jahrhundert74 ,er bildet im ,grundrisse ein ,rechteck und hat als ussere ,dekoration ,rautenfelder1 zwischen welchen die meist spitzbogigen ,fenster sich erheben4 ,die ,minaretform des ,orientes wich einer regelmssigen1 mehr im ,geiste des ,abendlandes gedachten ,anlage1 welche in den westlichen ,reichen des ,islams 7,tunis1 ,marokko7 mehrfach nachgeahmt wurde4 ,seit dem #ac4 ,jahrhundert wurde ,granada der ,hauptsitz der maurischen ,herrschaft4 ,trotzdem dass die ,macht der ,mauren unter den ,schwertschlgen der christlichen ,ritter immer weiter zurckwich1 verlor sich doch nicht der ,kunsteifer der ,frsten1 im ,gegentheil steigerte sich der ,genusssinn1 der ,bildungstrieb zur hchsten ,ueppigkeit1 wurde die spielende ,poesie des ,lebens unbertrefflich in architektonischen ,formen verkrpert4 ,zeuge dafr ist die ,citadelle von ,granada1 die nach dem rothgebrannten ,gestein ihrer ,mauern und ,thren sogenannte al ,hamr4#dg ,im ,jahre #abdh begann der ,festungsbau1 die ,prachtbauten nahmen im #ad4 ,jahrhundert ihren ,anfang und wurden bis in das #ae4 fortgesetzt2 die ganze ,anlage nimmt einen ,raum von #bejj' in der ,lnge und #gej' in der ,breite in ,anspruch4 ,hat man das ,thor des ,gesetzes1 den ,platz der ,cisternen und andere ,vorbauten durchschritten1 so gelangt man in den ,hof des ,fischteiches 7,patio de la ,alberca74 ,rosen-1 ,oleander- und ,myrthenbsche beschatten das ,riesenbassin1 gegen welches an den breiten ,schmalseiten des ,hofes #g ,bogen1 zu ,arkaden zusammengestellt1 sich ffnen4 ,ueber den ,arkaden erheben sich luftige ,galerien mit herabhngenden1 wie ,tropfstein gebildeten ,decken4 ,die nrdlichen ,arkaden fhren zur ,halle der ,segnung und weiter zum ,thurme des ,comares1 dessen dicke ,mauern den glanzschimmernden ,saal der ,gesandten1 eine reichvergoldete ,kuppelhalle1 bergen4 ,illustration3 ,fig4 #fa4 ,osttheil der ,alhambra4 ,der reizendere und bekanntere ,theil des ,baues liegt stlich vom ,hofe der ,alberca1 um den sogen4 ,lwenhof gruppirt 7,fig4 #fa74 ,die ,mitte des ,lwenhofes 7#abc'-gc'7 nimmt die zwlfeckige ,alabasterschale 7a7 ein1 von #ab ,lwen von conventioneller ,auffassung getragen4 ,hundertachtundzwanzig weisse ,marmorsulen sttzen die ,hallen1 welche den ,hof umgeben1 und von welchen die sdliche in die ,halle der ,abencerragen 7b7 fhrt4 ,oestlich vom ,lwenhofe liegt der langgestreckte ,saal des ,gerichtes 7c71 der ,plafond mit ,malereien geschmckt2 im ,mittelfelde zehn schattenlose ,greifen1 links ,jagdscenen1 rechts den ,kampf eines maurischen mit einem christlichen ,ritter1 die ,darstellung eines ,schachspieles und wieder ,jagdscenen4 ,der ,halle der ,abencerragen gegenber befindet sich das kstlichste ,kleinod der maurischen ,architektur1 der kleine ,saal der beiden ,schwestern 7d74 ,die viereckige ,mauer geht nach oben in ein ,achteck ber1 indem in jeder ,ecke sich eine kleine ,zellenkuppel erhebt2 das ,ganze wird durch eine ,kuppel1 die gleichsam aus lauter ,bienenzellen zusammengesetzt ist1 bedeckt4 ,ein kleiner ,pavillon1 das ,putzzimmer der ,knigin 7e7 und ,bder 7f7 schliessen nach ,norden den ,bau ab4 ,die ,construction der ,alhambra1 so leicht und luftig sie auch erscheint1 lsst dennoch an ,dauerhaftigkeit nichts zu wnschen4 ,doch weicht sie von der frher und spter blichen wesentlich ab4 ,die ,bogen1 gewhnlich in erhhter ,rundform1 haben nichts zu sttzen und zu tragen1 sie sind nur ein reizender ,schein1 wie die knstlichen ,holzwlbungen und ,kuppeln1 eine blosse dekorative ,wandfllung1 daher sie auch nicht auf den ,sulen lagern1 sondern neben denselben auf leichten ,consolen ruhen4 ,die grsste und eigenthmlichste ,schnheit der maurischen ,architektur liegt in ihrer ,dekoration4 ,sie soll ,teppiche ersetzen1 und besitzt auch ganz den ,charakter einer gestickten und gewebten ,arbeit 7,fig4 #fb74 ,dem ,gesetze1 welches den in der mannigfachsten ,weise ineinander verschrgten ,linien zu ,grunde liegt1 nachzugehen1 ist beinahe unmglich1 da die einzelnen ,muster oft ganz nahe an geometrische ,regelmssigkeit streifen1 um sofort sich in ein ppiges ,phantasiespiel zu verlieren4 ,dass ,korantexte in die ,arabesken mitverwebt werden knnen1 ,schriftzge und ,ornament oft unmerklich ineinanderfliessen1 ist fr die ,richtung der maurischen ,kunst sehr bezeichnend4 ,lohnend wre es schliesslich1 den ,gesetzen der ,polychromie nachzuforschen1 welche die ,bemalung1 namentlich der ,alhambra1 lenkten4 ,gold herrscht vor1 in den ,kuppeln und ,wlbungen werden nur die primren ,farben3 ,roth1 ,blau1 ,gelb1 an den unteren ,wnden die sekundren3 ,grn1 ,orange1 ,purpur gebraucht4 ,rothgoldene und blausilberne ,arabesken durchschneiden sich1 und umsumen blaugoldene ,felder4 ,im ,saale der beiden ,schwestern ist in den unteren ,malereien das ,roth ausgeschlossen1 die ,ornamente bewegen sich in ,schwarz1 ,weiss1 ,blau1 ,violet1 ,grn2 ,gelb dagegen herrscht als ,grundfarbe an den oberen ,friesen u4 s4 w4 ,neben der ,alhambra sind noch als maurische ,denkmler das gegenberliegende ,generalife 7,garten des ,architekten7 im ,style der ,alhambra1 und dann die ,palastbauten in ,nordafrika zu nennen1 welche smmtlich den spanischen ,bauten nachgebildet sind1 ohne sie aber im ,glanz zu erreichen1 oder ihr ,princip weiter zu entwickeln4 ,illustration3 ,fig4 #fb4 ,ornament aus der ,alhambra4 ,auf die lokalen ,bauschulen von ,sizilien und ,spanien bt die dort heimische mohamedanische ,architektur einen mannigfachen ,einfluss1 in das allgemeine ,kunstgetriebe des ,abendlandes aber einzugreifen1 gelang ihr nicht4 ,hier bildet sie eine reizende ,episode2 dauernde ,geltung besitzt sie nur im ,oriente4 #c4 ,die byzantinische ,kunst4 4 #gc4 ,illustration3 ,fig4 #fc4 ,katholikon in ,athen ,die erste und unmittelbarste ,abzweigung der altchristlichen ,kunst tritt uns in dem byzantinischen ,style entgegen4 ,die ,scheidewand zwischen der einen und der anderen ,kunstweise wird auch in der ,regel nicht beobachtet1 und bereits der ,centralbau zur byzantinischen ,kunst herbergezogen4 ,dass derselbe die ,hauptmotive der spteren byzantinischen ,kunst in sich schliesst1 kann nun allerdings nicht abgelugnet werden4 ,doch lagen zahlreichere ,grnde vor1 nmlich die hier wie bei den ,basilikenbauten noch ungebrochene antike ,tradition1 ihn mit den ,basiliken auf eine gleiche ,linie zu stellen und gleich diesen als einen allgemein gltigen christlichen ,urtypus aufzufassen4 ,andere ,erwgungen1 den byzantinischen ,styl aus seiner unbestimmten ,stellung zu reissen1 traten hinzu4 ,der ,centralbau war keineswegs im altchristlichen ,oriente ausschliesslich herrschend4 ,neben den ,rotunden des constantinischen und nachconstantinischen ,zeitalters 7den bereits angefhrten fgen wir noch hinzu3 die ,k4 ,s4 ,johann und ,s4 ,maria ,perib4 in ,constantinopel1 ,apostelk4 in ,athen7 kommen noch ,basiliken vor2 die spteren byzantinischen ,kirchen weichen von der ,rundform vielfach ab2 in der ,plastik und ,malerei kommt spter ein anderes ,princip zur ,geltung1 als bis zum #g4 ,jahrhundert blich war2 die ,abgeschlossenheit der orientalisch-christlichen ,bildung seit dem letzten ,dritttheil des vorigen ,jahrtausends bte auch auf die bildenden ,knste ,einfluss und verlieh ihnen einen bestimmten byzantinischen ,lokalcharakter4 ,diesen ,kulturabschnitt bezeichnet am schrfsten der ,bilderstreit unter ,leo dem ,isaurier 7#gbf74 ,von hier datirt auch am natrlichsten der ,beginn der byzantinischen ,lokalkunst1 um so mehr1 als bald darauf auch im ,abendlande durch den ,eintritt der germanischen ,vlker in die ,kulturwelt eine neue kunsthistorische ,periode anbricht4 ,die ,palastbauten der spteren byzantinischen ,kaiser 7,theophilus #hbi1 ,basilius ,macedo1 ,constantin ,porphyrogennetos7 scheinen sich mehr durch ihre ,ausdehnung und den ,reichthum der ,ausstattung1 als durch die architektonische ,schnheit ausgezeichnet zu haben2 unter ,basilius ,macedo1 dem ,baulustigen1 drfte der byzantische ,lokalstyl zum festen ,typus gelangt sein4 ,diesen mssen wir aus den krglichen ,nachrichten1 die wir ber sptere byzantinische ,kirchen zur ,stunde besitzen1 mhselig zusammenklauben4#dh ,sehr hufig wurden die byzantinischen ,kirchen ringsum von einem ,hofraume eingeschlossen 7,s4 ,johann1 ,s4 ,georg in ,constantinopel1 ,s4 ,laura auf d4 ,b4 ,athos1 ,ecs-,miazin in ,erivan1 ,modon in ,morea u4 s4 w472 im ,grundriss kehrte man zum ,vierecke 7,fig4 #fc7 zurck1 ohne aber die ,lngenrichtung stark vorherrschen zu lassen2 die ,faade zeigt entweder einen kubischen ,mauerkrper ohne ,giebel 7,k4 im ,quartier der ,bder zu ,constantinopel1 ,panagia ,nikodimo zu ,athen71 bloss von der ,kuppel des ,mittelbaues berragt1 oder schliesst in geschweiften ,kreislinien ab 7,pantokrator1 ,mone tes ,koras1 ,theotokos zu ,constantinopel1 ,tenos im ,archipel71 seltener und spter vielleicht unter abendlndischem ,einflusse mit dem ,giebel 7,katholikon1 ,s4 ,theodor1 ,taxiarch1 ,kapnikara mit fnf ,giebeln nebeneinander zu ,athen1 ,daphni bei ,athen1 ,mistra bei ,sparta -- wie ,kapnikara -- ,vatopedi auf ,athos1 ,ecs-,miazin72 die ,apsiden gehen aus dem ,halbkreise in das ,polygon ber1 die ,nebenapsiden werden in der ,tiefe der ,mauer angebracht2 bei kleineren ,kirchen in ,morea reichen die ,apsiden nicht bis auf den ,boden1 sondern werden von ,consolen getragen2 eine grosse ,umwandlung geht ferner mit den ,kuppeln vor sich4 ,ihre ,zahl wird gesteigert2 um die ,hauptkuppel legen sich kleinere als ,trabanten herum 7,navarin71 oder es werden wohl gar alle1 auch die ,nebenrume1 mit ,kuppeln berdacht 7,panagia ,nikodimo74 ,ihre ,gestalt gleicht wenigstens im ,innern einer ,halbkugel1 aussen wird der untere ,theil der ,wlbung als senkrechte ,wand gebildet1 welche durch ,sulen gegliedert und in ,rundbogen geschlossen ist 7,fig4 #fd74 ,in der spteren ,zeit treten an die ,stelle der ,sulen schwere ,pfeiler als ,widerlager 7,k4 zu ,mesembrio1 ,daphni1 ,patras74 ,eine besondere ,ueberdeckung der ,kuppeln1 wie im ,abendlande1 ist nicht gebruchlich1 auch bei den zahlreichen ,tonnengewlben nicht1 welche nackt an die ,oberflche treten4 ,thrme kommen selten vor1 und die wenigen ,beispiele besitzen eine abnorme ,gestalt 7,daphni1 ,s4 ,taxiarch in ,athen1 ,sifanto1 ,dioulfa in ,ispahan74 ,die ,anordnung des ,innern zeigt eine meist nach aussen geschlossene ,vorhalle 7,ausnahme die ,k4 ,theotokos72 die ,schiffe durch schwere ,pfeiler geschieden1 und mit ,tonnengewlben1 selten mit ,kreuzgewlben berdeckt2 ber den ,nebenschiffen ffnen sich die ,weibertribnen 7,gynaikonitis72 der ,altarraum ist durch eine ,scheidewand 7,ikonostasis7 vom ,schiffe geschieden4 ,die lteste ,art der ,ikonostase sind ,vorhnge2 spter wurden dieselben aus ,holz errichtet1 mit ,thren versehen und mit ,malereien bedeckt 7die schnsten ,muster sieht man in ,s4 ,theodor zu ,pergamus1 in der ,hauptkirche zu ,smyrna1 ,magnesia und aus jngster ,zeit in der griechischen ,kirche zu ,livorno74 ,krypten kommen in byzantinischen ,kirchen nicht vor2 auch besitzt der ,altar nicht die ,form eines ,sarges1 sondern ist ein einfacher ,tisch 7die ,abendmahltafel7 mit einem ,ciborium berdeckt4 ,die ,formen der ,sulenkapitle weichen von der antiken ,tradition wesentlich ab4 ,sie bilden einen nach unten abgeschrgten1 an den ,kanten zugerundeten ,wrfel 7,fig4 #fe71 ihr ,bltterornament ist mager1 ihr gewhnlicher ,schmuck sich kreuzende ,linien1 ,kreise u4 s4 w4 ,auch die ,profile der ,gesimse verlieren alle ,feinheit und werden eckig und scharf4 ,eine starke ,schrge1 oben mit einer ,deckplatte geschlossen1 unten mit einem ,rundstabe gesumt1 wird am hufigsten angetroffen4 7,panagia ,nikodimo1 ,s4 ,theodosia1 ,katholikon zu ,athen47 ,illustration3 ,fig4 #fd4 ,byzantinische ,kuppel4 ,illustration3 ,fig4 #fe4 ,kapitl aus der ,kapnikarea4 ,fr die ,chronologie der byzantinischen ,bauwerke fehlen smmtliche ,vorarbeiten2 auch hat sie bei der ,stabilitt der spteren byzantinischen ,kunst eine geringere ,wichtigkeit4 ,ueber die ,ausdehnung ihrer ,herrschaft im ,oriente besitzen wir durch neuere ,reiseberichte genauere ,daten4 ,die koptischen ,kirchen1 hufig in altgyptische ,trmmer hineingebaut1 entfernen sich theilweise vom byzantinischen ,typus und nhern sich der ,basilikenanlage4 ,die ,klosterkirche in ,wadi-,gazl z4,b4 ist eine dreischiffige ,pfeilerbasilika1 die ,breite gleich der halben ,lnge1 die ,thren1 ,fenster1 ,pfeiler im ,rundbogen geschlossen1 der ,bau ringsum von einem ,hofe umgeben4 ,engverwandt sind dagegen die abchasischen ,kirchen z4 ,b4 in ,pitzounda am schwarzen ,meere1 nur darin vom byzantinischen ,typus abweichend1 dass ber der ,kuppel noch ein ,steindach emporragt2 in ,nakolajevi in ,mingrelien1 in ,bandara1 ,tschamokmodi1 ,daranda am ,kodor1 ,tschuna am ,kuban u4 s4 w4 ,auf den ,kirchenstyl in ,armenien wirkten nebst der byzantinischen ,tradition noch andere 7arabische87 ,einflsse ein4 ,auf dem rechteckigen ,grundrisse wird durch hhere ,wlbung einzelner ,theile ein griechisches 7gleicharmiges7 ,kreuz verzeichnet1 ber dessen ,mitte die kegelfrmige ,kuppel sich erhebt4 ,die ,portale und ,nischen sind hufig polygon gebildet1 so aber1 dass das ,polygon nicht aus der ,mauer heraustritt1 sondern einwrts gezogen wird1 wodurch die ,umfassungsmauer dreieckige ,spalten erhlt4 ,die geraden ,linien herrschen vor1 nicht allein in der ,giebelanlage1 sondern auch in dem beraus reichen ,ornamente1 welches die ,thren1 ,fenster einschliesst1 die ,friese bedeckt u4s4w4 ,die wichtigsten ,denkmler sind3 das ,kloster ,ecs-,miazin bei ,vagharschabad mit einer auffallend abendlndisch-gebildeten ,faade1 eine ,erneuerung der im #d4 ,jahrhundert gegrndeten ,kirche2 die benachbarte ,k4 der h4 ,ripsime1 die ,k4 in ,arkhuri am ,ararat aus dem #aj4 ,jahrhundert1 in ,digour1 in ,ani1 dann in ,georgien seit dem #aa4 ,jahrhundert3 in ,sion1 in ,karthli1 ,kutais1 ,ghelati in ,imeretien1 ,mzketha1 ,martvili u4 s4 w4#di ,mit der ,religion wanderte auch die ,kunstbildung aus ,byzanz zu den stlichen ,slavenstmmen4 ,so lange die ,russen sich byzantinischer ,werkmeister und fremdlndischen ,materiales bedienten1 waren ihre ,kirchen auch strenge ,kopien der byzantinischen ,vorbilder1 z4,b4 die ,kirchen zu ,kiew1 ,novgorod 7#aa4 ,jahrhundert74 ,erst in spterer ,zeit und bei kleineren ,bauten kamen auch nationale ,elemente zur ,geltung1 so bei den zahlreichen ,holzkirchen 7gute ,beispiele dieses nationalen ,styles liefern die ruthenischen ,kirchen in ,galizien7 und auch bei ,monumentalwerken wurde dann ,einzelnes der ,heimath entlehnt1 z4 ,b4 die ,walmdcher1 ber welchen erst die phantastisch gebildeten ,kuppeln emporsteigen4 ,der eigentlich russische ,styl entwickelt sich erst am ,ende des ,mittelalters1 ohne aber die ,abhngigkeit von fremden ,mustern abzustreifen4 ,nheres ber die zahlreichen bereinander angelegten ,doppelkirchen ist nicht bekannt4 ,auch nach dem ,abendlande erstreckte sich der byzantinische ,einfluss1 wie auch umgekehrt occidentale ,einwirkungen1 vermittelt durch die ,herrschaft der ,venetianer in der ,levante und durch die ,kreuzzge1 dem ,oriente nicht fern blieben 7,daphni1 ,mistra74 ,unter den byzantinischen ,bauten des ,abendlandes darf man aber keineswegs1 wie es frher ,unsitte war1 alle ,werke des frheren ,mittelalters verstehen1 sondern muss den ,namen bloss auf jene ,denkmler einschrnken1 welche den ,lokalcharakter des byzantinischen ,styles an sich tragen4 ,sie zerfallen in drei ,gruppen3 die venetianische1 sizilianische und limousinische2 von jeder ,gruppe ist die unmittelbare ,berhrung mit der byzantinischen ,bildung nachweisbar4 ,in ,venedig1 dessen levantinischer ,handel die ,bekanntschaft mit orientalischen ,bauformen sattsam erklrt1 ist die ,markuskirche 7#igf-ajhe7 als das wichtigste ,beispiel byzantinischer ,architektur hervorzuheben4#ej ,in der ,form eines ,kreuzes errichtet1 die ,hauptrume mit ,kuppeln berdacht1 zeigt sie auch in der ,vorlage eines breiten1 abgeschlossenen ,portikus und in dem ,abschluss der ,faade durch ,halbkreise 7die ,zuspitzung derselben fllt spter7 an der ,stelle des geradlinigen ,giebels sich ihrem ,vorbilde getreu4 ,an die ,markuskirche lehnen sich andere ,werke wieder an1 wie die ,antoniuskirche in ,padua 7die ,kuppeln sind dem lteren ,baue aus dem #ac4 ,jahrhundert angefgt71 ,s4 ,fosca auf ,torcello1 ,s4 ,cyriaco in ,ancona u4 s4 w4 ,ebenfalls byzantinisch sind ,s4 ,giacometto di ,rialto 7#ajid71 ,s4 ,caterina bei ,pola4 ,auf ,sizilien herrscht der byzantinische ,styl nicht ausschliesslich vor1 er bot aber ein treffliches ,bindemittel zwischen der arabischen ,kunstbildung und den rmisch-christlichen ,anschauungen der ,normannen1 der neuen ,herren des ,landes 7#ajij74 ,im ,grundrisse kehrt man wieder zur ,basilika zurck2 auch die ,sulen als ,sttzen kommen wieder zur ,geltung2 aber ber den ,sulen erheben sich die arabischen ,spitzbogen1 byzantinische ,kuppeln durchbrechen die ,decke4 ,eine hnliche ,mischung des ,arabischen und ,byzantinischen herrscht auch in der ,dekoration4 ,das glnzendste ,beispiel dieser ,baugattung im kleinen ,raume bietet die ,schlosskapelle in ,palermo 7#aabi74 ,von der ,holzdecke der ,basilika hngen die kleinen ,zellen und ,nischen herab1 welche bereits als specifisch arabisches ,deckenornament bekannt sind2 den ,raum vor der ,apsis krnt eine elliptische ,kuppel4 ,auch ,la ,martorana oder ,s4 ,m4 dell',ammiraglio 7#aadc7 erscheint mit seiner erhhten ,kuppel und in dem ,detail der ,verzierungen von ,byzanz abhngig1 ebenso ,s4 ,cataldo und ,s4 ,giov4 degli ,eremiti4 ,nur die ,kathedrale von ,cefalu #aaca und jene von ,monreale #aagg 7bei beiden ,kirchen sind die ,klosterhfe bemerkenswerth7 athmen einen strengen abendlndischen ,geist4 ,die ,vorhallen sind von ,thrmen eingefasst1 die ,kuppeln verschwunden1 die kleineren ,bauglieder den im ,norden blichen verwandt4#ea ,nach ,limousin und ,aquitanien berhaupt brachten zwar nicht venetianische ,kaufleute1 welche seit dem ,ende des #aj4 ,jahrhunderts in ,limoges einen ,stapelplatz fr ihre ,waaren errichteten1 den byzantinischen ,baustyl2 aber auch wenn man die ,ableitung des wichtigsten ,denkmales3 ,s4 ,front in ,prigueux von der ,markuskirche zu ,venedig bestreitet1 und ihr wegen der ,zuspitzung der ,bogen1 auf welche sich die fnf ,kuppeln sttzen1 ein jngeres ,alter 7nach #aabj7 zuschreibt1 so bleibt doch der byzantinische ,charakter der ,anlage unzweifelhaft4 ,eine grosse ,zahl der aquitanischen ,kirchen 7in ,souillac1 ,cahors1 ,angoulme1 ,fontevrault1 ,saintes u4 s4 w47 behalten im #aa4 und #ab4 ,jahrhundert den ,kuppelbau bei1 wenn sie auch im ,uebrigen den byzantinischen ,typus verlassen4 4 #gd4 ,der ,bilderstreit im #h4 ,jahrhundert hob nicht die ,kunstbung im christlichen ,oriente auf1 vernderte aber die ,stellung der ,kunst zur ,kirche und zum ,leben1 verlieh ihr den strengen ,lokalcharakter1 welchen die lteren ,werke des christlichen ,orientes nicht besitzen4 ,durch das mittelbare ,verbot der ,composition und durch die ,beschrnkung des ,knstlers auf die ,ausfhrung ging die lebendige ,fortbildung der ,kunst verloren4 ,wohl blieb noch die antike ,tradition als feste ,grundlage brig2 ber eine mechanische ,nachbildung des ,hergebrachten kam man aber auch hier nicht heraus1 da nicht das ,formenprincip der ,antike1 sondern nur einzelne von der ,kirche acceptirte ,bilder in ,geltung blieben4 ,die statuarische ,kunst blieb grundstzlich von der ,uebung ausgeschlossen4 ,auf diesem ,wege musste es nothwendig dahin kommen1 dass die byzantinische ,kunst in eine ,kopistenschule ausartet1 ihren ,werken aller ,reiz einer individuellen ,schpfung mangelt und allmlig ein ,herkommen sich ausbildet1 welches den ,knstler aller ,freiheit ebensosehr in der ,handhabung der ,technik1 wie in dem geistigeren ,theile seiner ,wirksamkeit beraubt4 ,ein solcher minutiser ,kanon der ,malerei wurde jngst auf dem ,berge ,athos aufgefunden1 und obgleich er erst aus dem ,ende des ,mittelalters stammt1 so geht dennoch seine ,grundlage in eine ltere ,zeit zurck4 ,im ,laufe der ,zeit erstarrt nicht allein der ,erfindungsgeist und geht der ,formensinn verloren2 auch das ,material verndert sich2 an die ,stelle der ,mosaikbilder tritt die ,wandmalerei1 bei welcher der mechanische ,vorgang bei der ,arbeit nur noch strender wirkt1 allerdings aber die ,quantitt der ,malerei mhelos vergrssert werden konnte4 ,von den ,mosaikbildern auf byzantinischem ,boden haben sich nur geringe ,reste erhalten1 fr das #aa4 ,jahrhundert treten die musivischen ,darstellungen in der ,markuskirche zu ,venedig massgebend ein2 sie zeigen bei verhltnissmssig guter ,technik eine erschreckende ,rohheit und ,verdorrung des ,formensinnes4 ,auch die ,mosaiken in sizilianischen ,kirchen aus dem #ab4 ,jahrhundert sind1 wenn nicht von byzantinischen ,knstlern1 doch unter byzantinischem ,einflusse entstanden4 7,monreale1 ,cefalu1 ,capella ,palatina u4 a47 ,im brigen ,italien ruhte seit dem #aj4 ,jahrhundert die ,mosaikkunst1 und es war auch die ,technik so sehr in ,verfall gerathen1 dass im #aa4 ,jahrhundert griechische ,knstler diesen ,kunstzweig auf ,montecassino neu beleben mussten4 ,ueberhaupt stand die byzantinische ,kunst trotz ihrer ,leblosigkeit am ,ende des ,jahrtausends doch noch hher1 als die gleichzeitige italienische1 wie die ,kleinodien im ,schatze zu ,monza1 das ,kreuz ,teodolindas1 jenes ,berengars1 kaum winkelrecht gearbeitet1 die eiserne ,krone u4 a4 beweisen4 ,die ,miniaturen#eb sind nur dann richtige ,belege fr den ,zustand der byzantinischen ,kunst1 wenn sie nicht ltere1 altchristliche ,vorbilder kopiren4 ,in jenem ,falle zeigen sie auch den herrschenden ,typus4 ,die ausfhrliche ,schilderung gruelhafter ,martyrien ist charakteristisch fr die ,richtung der byzantinischen ,kunst4 ,dazu kommen kleine mrrisch blickende ,kpfe1 magere1 gestreckte ,krper1 conventionelle ,gewandung1 grelle ,farben1 ungelenke und unbewegte ,stellungen4 7,menologium des ,k4 ,basil aus dem ,anfange des #aa4 ,jahrhunderts im ,vatikan1 ,dogmatica ,panoplia 7#ab4 ,jahrhundert7 ebendort1 ,klimax des ,johannes ,klimakus ebendort u4 a47 ,die auf ,goldgrund gemalten und mit ,goldlichtern aufgehhten1 braungelblichen ,tafelbilder entbehren der sicheren ,datirung1 um mit ,nutzen kunstgeschichtlich eingereiht zu werden4 ,das wichtigste ,tafelbild ist der ,tod des h4 ,ephrem1 von ,tzanfurnari gefertigt1 im ,vatikan4 ,in anderen ,kunstzweigen bewhrten die ,byzantiner nicht nur den ,vorrang vor den brigen ,vlkern1 sondern hatten auch das ,monopol der ,verfertigung an sich gebracht2 sie bildeten dieselben zu einer frmlichen ,industrie aus und trieben mit den ,kunstprodukten ,handel nach dem ,abendlande4 ,so z4 ,b4 in ,metallarbeiten4 ,bronzethren byzantinischer ,arbeit kennen wir in ,amalfi1 ,atrani1 ,salerno1 ,venedig1 in ,megaspyleon auf ,morea2 ,holzthren mit ,erzplatten belegt1 die ,umrisse der ,figuren eingegraben und mit ,silberdraht ausgefllt1 kommen in ,venedig 7,markusk471 in ,gargano 7,neapel7 und 7jetzt zerstrt7 in ,s4 ,paul bei ,rom vor4 ,letztere wurde #ajgj von ,staurakios in ,constantinopel verfertigt2 ,holzthren mit ,elfenbein ausgelegt befinden sich auf dem ,berge ,athos1 mit ,emailtafeln verziert auf dem ,berge ,sinai 7,katharinenkloster74 ,getriebene ,arbeiten und ,goldschmiedwaaren 7,email7 bildeten berhaupt einen wichtigen ,gegenstand byzantinischer ,industrie und finden sich in allen ,weltgegenden vor 7,pala d'oro in der ,markusk4 aus dem #aj4 ,jahrhundert74 ,aehnlich verhlt es sich mit den ,webereien und ,stickereien4 ,die serica constantinopolitana war ihrer ,zeit ebenso gesucht und berhmt1 wie heutzutage etwa die articles de ,lyon2 neben ihnen auch die sarazenischen ,webereien1 deren ,verfertiger im #ab4 ,jahrhundert noch eine wichtige ,corporation in ,paris bildeten4 ,fr die fabriksmssige ,verfertigung der ersteren spricht der ,gebrauch von ,stempeln1 die den versendeten ,stoffen anklebten4 ,musterbilder fr beide ,gattungen sind im ,aachener ,schatze vorhanden1 wohin sie wahrscheinlich ,k4 ,otto ,,iii4 geschenkt hat4 ,von ,prachtstickereien hat sich die sogen4 ,dalmatika ,k4 ,karl des ,grossen 7wahrscheinlich aus dem #ab4 ,jahrhundert7 in der ,peterskirche zu ,rom erhalten4 ,ein anderer ,zusammenhang zwischen der nordischen und byzantinischen ,kunst1 ausser jenem1 der durch die ,einfuhr oben genannter ,kunstartikel bestand1 lsst sich nicht nachweisen2 am wenigsten ist an eine stetige ,einwirkung1 z4 ,b4 in der ,malerei1 zu denken4 ,anders in ,italien1 obgleich auch hier neben dem byzantinischen ,style eine einheimische und selbstndige 7in der ,verwilderung mit jenem wetteifernde7 ,kunstweise ununterbrochen fortlebte4 ,b4 ,das ,abendland4 #a4 ,die germanischen ,vlker im ersten christlichen ,jahrtausend4 4 #ge4 ,der ,kulturzustand im ,herzen des ehemaligen rmischen ,weltreiches am ,schlusse des ersten christlichen ,jahrtausends liess das ,versinken der ,menschheit in gnzliche ,barbarei befrchten4 ,die ,uebersttigung an ,bildungsformen1 der ,widerspruch zwischen der alten berlieferten ,kultur und der neuen ,weltanschauung1 die noch geringe ,kraft des ,ausdruckes der letzteren1 verbunden mit den usseren ,strmen der ,zeit1 ,alles trug dazu bei1 das ,alte zu zerstren1 ohne etwas ,neues zu schaffen4 ,sollte die knstlerische ,bildung wieder ,raum gewinnen1 so konnte dies nur auf einem neuen ,schauplatze durch frische ,trger geschehen4 ,diese ,rolle bernahmen die germanischen ,vlker4 ,aber auch in der ,kunstgeschichte des ,nordens muss die ,antike als ,ausgangspunkt genommen werden1 nicht so1 als ob sie das dauernde ,gesetz und die unabnderliche ,regel fr die germanische ,kunst abgegeben htte1 wohl aber als ,schule fr die heimischen ,kunstkrfte1 als die ,grundlage1 auf welcher weiter gebaut wird4 ,vor der rmischen ,herrschaft in ,gallien und am ,rheine gab es keine entwicklungsfhige ,kunst4 ,was sich von gallischen und germanischen ,alterthmern vorfindet1 reicht an den absoluten ,anfang der ,kunst 7,hnengrber u4 s4 w471 leitet aber keineswegs die ,kunst des ,mittelalters ein4 ,hchstens kann man in den ,zickzacklinien1 ,sternfiguren1 in den phantastischen ,thiergestalten1 wie ,drachen und ,schlangen1 welche die ,thongefsse in germanischen und keltischen ,grbern und sonstiges ,gerthe bedecken1 die ,motive der spteren mittelalterlichen ,ornamentik1 und in architektonischen ,zierathen der folgenden ,periode ,nachahmungen des keltischen ,flechtwerkes erkennen4 ,die ,formen der rmischen ,kunst im ,norden sind von der in ,rom und ,italien betriebenen nur in so weit verschieden1 als eben hauptstdtische und ,provinzialbildung von einander abweichen1 also nur dem ,grade nach1 nicht im ,wesen4 ,vieles1 wie z4,b4 die ,bronzestatuetten1 wurde berdies nach den gallischen ,provinzen eingefhrt1 die auch in ihren ,vorstellungen anders gefrbten ,thonbilder und ,steinskulpturen dagegen wurden an ,ort und ,stelle gefertigt1 und zeigen daher auch grssere ,barbarismen 7,matronensteine74 ,als ,zeugnisse antiker ,kunstthtigkeit auf nordischem ,boden sind nebst den ,resten einer in ,mainz gefundenen ,bronzethre 7jetzt in ,wiesbaden7 und zahlreichen ,elfenbeintafeln 7z4,b4 die ,aachener ,kanzelreliefs1 irrthmlich im christlichen ,sinne ausgelegt7 die ,mosaikboden bemerkenswerth1 welche unter den ,trmmern rmisch-gallischer ,villen gefunden worden1 wie zu ,kln1 ,fliessem und ,nennig 7#ej' lang1 #cj' breit7 bei ,trier4#ec ,in dieser ,hauptstadt der germania prima concentrirt sich1 was wir von monumentalen rmischen ,werken besitzen4 ,das constantinische ,zeitalter kannte in der gegen jetzt doppelt so grossen ,stadt ,tempel1 ,bder1 ,palste1 ,kurien1 ,amphitheater1 ,basiliken1 ,kapitol und ,forum4 ,die ,tempel sind zwar verschwunden1 vom ,forum sind nur geringe ,spuren unter dem neuen ,pflaster vorhanden1 doch von den ,thermen1 vom ,amphitheater und von der ,basilika noch ansehnliche ,ruinen erhalten4 ,auf eine ,thermenanlage wird der im ,sdostwinkel der ,stadt gelegene ,trmmerbau 7porta alba7 mit ,recht zurckgefhrt4 ,die einschiffige ,basilika1 ein gewaltiger ,ziegelbau von mehr als #bjj' ,lnge mit einem erhhten1 durch einen #fj' weiten ,schwibbogen gesonderten ,tribunale1 ist trotz mannigfacher ,entstellungen noch in ihrer ursprnglichen ,anlage zu erkennen4 ,daran reiht sich das #gj' hohe ,grabdenkmal der ,sekundiner zu ,igel1 alle ,flchen mit ,bildwerk bedeckt1 welches theils in genrehaften1 theils in mythologischen ,scenen die verschiedenen ,kreise menschlicher ,thtigkeit schildert4 ,als das ,christenthum in den nordischen ,landschaften heimisch wurde1 machte es den gleichen ,entwicklungsgang1 wie im engeren rmischen ,gebiete durch4 ,auch hier begann die christliche ,kunst mit schchternen symbolischen ,zeichen3 dem ,oelbaume1 ,fischen1 ,tauben1 dem aufblhenden und absterbenden ,baume2 auch hier dient der ,weihspruch3 quiescat in pace mit der genauen ,angabe des ,alters des ,verstorbenen und des ,namens des ,denkmalspenders 7titulum posuit7 den ,sarkophagen statt des knstlerischen ,schmuckes1 und mischen sich bei dem einzigen bis jetzt bekannten skulptirten ,sarkophage 7zu ,trier7 antike ,typen 7,genien7 mit christlichen ,vorstellungen4 ,dass noch whrend der rmischen ,herrschaft zum ,kirchenbaue geschritten wurde1 unterliegt keinem ,zweifel2 doch hat sich von altchristlichen ,denkmlern nur der ,dom zu ,trier erhalten4 ,wenn man von den spteren ,anbauten im ,westen und ,osten absieht1 so bildete der ,trierer ,dom ursprnglich im ,grundriss ein ,quadrat2 vier ,granitsulen1 durch ,halbkreisbogen verbunden1 trugen die ,decke1 die ,wnde waren mit ,marmortafeln belegt und mit ,mosaik geziert4 ,von einem anderen ,helenabaue1 dem ,gereonsdome zu ,kln1 hat man zwar neuerlich in das sptere ,werk verbaute ,mauerreste entdeckt1 welche nach ihrer ,technik1 dem ,lagerungswechsel von ,ziegeln und ,hausteinen zu schliessen1 in das vorige ,jahrtausend fallen1 ohne dass ber die nhere ,zeit ihrer ,entstehung entschieden werden kann4 ,von zahlreichen ,bauten in ,gallien aus dem fnften ,jahrhundert berichtet ,gregor von ,tours1 von der ,k4 zu ,tours und ,clermont gibt er sogar eine ausfhrlichere ,beschreibung2 kein vorhandenes ,denkmal kann aber zur ,untersttzung seiner ,aussagen angefhrt werden4 ,die folgenden ,jahrhunderte der frnkischen ,herrschaft frdern wenig die kunstgeschichtliche ,erkenntniss4 ,wir besitzen aus dieser ,periode keine datirten ,werke1 und mssen uns bezglich der ,errichtung der einzelnen ,werke auf das nicht selten tuschende ,stylgefhl verlassen4 ,an die ,spitze der merovingischen ,bauten wird neuerdings1 und mit grosser ,wahrscheinlichkeit1 die porta nigra zu ,trier gestellt4 ,dass der den ,zweck des ,thores mit dem einer ,veste vereinigende ,bau im ,allgemeinen eine antike ,anordnung befolgt1 hindert nicht1 ihn wegen der barbarischen ,gesimsprofile und ,sulenglieder in das #f4 ,jahrhundert zu setzen1 da die altfrnkische ,kunst den ,fusstapfen der ,rmer folgte4 ,auch der ,clarenthurm in ,kln1 durch den ,wechsel von ,back- und ,haustein musivisch ausgelegt1 hat eher auf einen merovingischen als rmischen ,ursprung ,anspruch4 ,daran reihen sich mehrere kleinere ,bauten in ,frankreich3 die ,taufkapelle ,s4 ,jean in ,poitiers1 in den ,verhltnissen missgestaltet1 die ,sulen wechselnd mit ,bogen und ,giebeln bedeckt1 aber in den ,gesimsprofilen1 den ,sulen- und ,pilasterkapitlen sichtlich rmische ,muster nachbildend1 die kleine benachbarte ,k4 zu ,savenires1 wo der ,farben- und ,schichtenwechsel 7schrge ,steinschichten opus spicatum folgen horizontalen7 die ,profile ersetzen muss2 mehrere ,reste in der ,provence 7,aix1 ,riez1 ,vaison7 und einzelne zu ,genf aufgefundene ,trmmer der ltesten ,kirchenanlagen4 ,die ,originalitt1 welche der merovingischen ,periode mangelt1 glaubte man in der lombardischen ,kunst des #g4 und #h4 ,jahrhunderts zu finden4 ,der ,erfolg war nicht glcklicher4 ,nichts berechtigt1 eine selbstndige altlongobardische ,kunst anzunehmen1 weder die uns erhaltenen schriftlichen ,nachrichten1 noch die wenigen sicher gestellten altlongobardischen ,bauten3 ,s4 ,frediano und ,s4 ,michele in ,lucca4 ,auch die neuerdings aufgestellte ,hypothese ber die frhe ,entwicklung des ,gewlbebaues bei den ,longobarden 7,s4 ,evasio in ,casal-,monferrato1 ,baptisterium zu ,asti7 ist1 obgleich viel wahrscheinlicher1 noch keineswegs gegen alle ,anfechtungen sicher gestellt4 ,das ,zeitalter ,karl des ,grossen versuchte die ,wiedergeburt der ,knste durch den ,rckgang auf rmische ,formen1 welche1 wie das rmische ,imperium berhaupt1 keineswegs als etwas ,fremdes betrachtet wurden4 ,deutlicher wrde man dieses ,streben verfolgen knnen1 htten sich zahlreichere ,reste von karolingischen ,bauwerken erhalten4 ,es waren aber vom ,aachener ,palaste schon im #ab4 ,jahrhundert nur geringe ,substruktionen brig1 so dass wir bloss ber das ,allgemeine der ,anlage urtheilen knnen4 ,als ,resultat ergibt sich die ,nachbildung theils des ravennatischen ,palastes ,theodorichs1 theils der byzantinischen ,palste4 ,auch vom ,palaste zu ,ingelheim haben sich nur die ,trmmer des ,festsaales erhalten4 ,er hatte die ,gestalt einer dreischiffigen ,sulenbasilika1 die ,apsis war ungewlbt1 die ,profile spt rmisch1 der ,thrbogen durch ,farbenwechsel belebt4 ,als das wichtigste ,werk ,karl des ,grossen bleibt demnach das ,aachener ,mnster1 die kaiserliche ,hofkapelle1 der ,maria geweiht und von #gif-hjd gebaut1 brig4 ,seine besondere ,bestimmung erklrt die von den gewhnlichen ,cultuskirchen abweichende ,form1 welche man gewhnlich1 aber mit ,unrecht1 aus der strengen ,nachahmung der ,vitalekirche zu ,ravenna entstanden denkt4 ,der achtseitige ,mittelraum 7#hj' im ,durchmesser7 wird von einem sechzehnseitigen ,umgange umschlossen1 an dessen ,westseite der ,glockenthurm1 von zwei runden ,treppenthrmen flankirt1 vortritt4 ,ueber dem ,umgang erhebt sich eine ,galerie1 in hohen1 durch eine doppelte ,sulenstellung ausgefllten ,bogen gegen den ,mittelraum geffnet1 und von einem halben ,tonnengewlbe bedeckt1 welches gleich den starken ,pilastern an der ,aussenseite zur ,untersttzung der ,kuppel bestimmt ist4 ,die ,tragsteine1 die ,pfeilergesimse1 die ,pilasterkapitle sind nach der antiken ,tradition gearbeitet 7die ,sulen wurden bekanntlich aus ,italien geholt71 dagegen offenbart die ,construction ein selbstndiges ,streben4 ,ein ,bau von so grossem ,ruhme und aufflliger ,gestalt konnte unmglich ohne ,nachbilder bleiben1 obgleich er auf die allgemeine ,kunstentwicklung in den frnkischen ,lndern keinen ,einfluss bte4 ,in der ,that sehen wir in den folgenden ,jahrhunderten die ,johanneskirche zu ,lttich 7im vorigen ,jahrhundert erneuert71 die ,k4 zu ,ottmarsheim im ,elsass 7#aa4 ,jahrhundert71 die ,kapelle zu ,nymwegen1 die alte ,mnsterkirche zu ,essen 7nur drei ,seiten im ,westchore erhalten71 nach dem ,muster der ,aachener ,kirche errichtet1 und einzelne ,motive 7die doppelte ,sulenstellung7 in der ,k4 ,maria auf dem ,kapitol zu ,kln 7hinter der ,orgelbhne7 angewendet4 ,einen weiteren ,beweis von der ,lebendigkeit der antiken ,tradition im karolingischen ,zeitalter liefert die in der ,form eines ,sarkophages im #i4 ,jahrhundert errichtete ,begrbnisskapelle ,ludwig des ,deutschen zu ,lorsch bei ,worms4 ,vier korinthische ,sulen tragen den polychrom 7eccl4 varia7 dekorirten ,oberbau1 der durch ionische ,pilaster mit aufgesetzten geraden ,giebeln gegliedert und einem antik profilirten ,kranzgesimse gekrnt ist4 ,illustration3 ,fig4 #ff4 ,grundriss des ,klosters ,s4 ,gallen4 ,von einem anderen karolingischen ,bauwerke1 der ,klosteranlage von ,s4 ,gallen 7#i4 ,jahrhundert71 bewahren wir zwar keinen ,baurest2 ein mehr als hinreichender ,ersatz wird aber durch den erhaltenen ,originalplan geboten1 welcher wahrscheinlich am frnkischen ,hofe verfertigt1 als das ,musterbild eines frhmittelalterlichen ,klosters gelten kann und unstreitig das wichtigste baugeschichtliche ,dokument1 welches wir besitzen1 bildet 7,fig4 #ff74 ,die ,kirche 7,a71 wie so viele frhmittelalterliche ,kirchen1 besonders der ,rheinlande1 mit einem ,doppelchore 7a1 a71 welche ,einrichtung irrthmlich aus dem ,wechselgesang der ,mnche erklrt wird1 versehen1 hat eine ,krypta 7b7 und vor dem erhhten ,altarraume 7c7 den ,sngerchor mit zwei ,ambonen 7analogia74 ,die ,apsiden sind von halbkreisfrmigen ,vorhfen 7paradisus7 7e7 umgeben4 ,sdlich von der ,kirche stehen die inneren ,klosterbauten1 die eigentliche ,clausur1 und zwar zunchst der ,kirche der ,kreuzgang 7,b71 links von demselben die ,wrmstube 7f7 und die ,schlafkammern 7dormitorium71 rechts der ,keller 7g71 an der ,sdseite der ,speisesaal 7h7 mit den ,kleiderkammern darber1 mit der ,kche 7i7 und der ,brennerei in ,verbindung gesetzt4 ,den ,sdflgel 7,c7 nehmen die ,wirthschaftsgebude ein3 k der ,geflgelhof2 l die ,scheune2 m die ,werksttten der ,klosterhandwerker2 n die ,mhle2 o der ,dreschboden2 p die ,stallungen1 welche sich am ,westflgel fortsetzen4 ,die ,nordseite 7,d71 der ,clausur entgegengesetzt1 beherbergt die ,abtei 7r7 mit eigener ,kche1 ,keller und ,bad 7s71 und die ,schule 7t7 und die ,gastwohnung 7u74 ,an der ,ostseite 7,e7 steht das ,krankenhaus 7v7 mit der ,krankenkirche 7w7 deren andere ,hlfte 7w'7 zu den gottesdienstlichen ,uebungen der ,novizen dient1 die den anstossenden ,bau 7x7 bewohnen4 ,den brigen ,raum nimmt der ,baumgarten 7y7 und der ,gemsegarten 7z7 mit der ,grtnerwohnung ein4#ed 4 #gf4 ,die ,geschichte der altfrnkischen ,bildnerei und ,malerei unterliegt dem gleichen ,entwicklungsgesetze wie jene der ,baukunst4 ,auch hier wird an den sptrmischen ,styl angeknpft1 von welchem im #d4 ,jahrhundert die gallischen ,kirchen ,proben aufwiesen 7,arvern1 ,tours1 ,chalons u4 a474 ,neben der musivischen ,kunst 7,s4 ,germain des-prs1 ,s4 ,denys1 ,s4 ,genevive zu ,paris7 wurde auch die ,wandmalerei gebt1 in den ,motiven jedenfalls eine grssere ,freiheit entfaltet1 als bei den ,byzantinern gestattet war 7nacktes ,christusbild am ,kreuze v4 ,j4 #fjj in ,narbonne71 wenn auch die ,formen schwerlich ber eine barbarische ,nachahmung antiker ,typen sich erhoben4 ,denkmler aus der merovingischen ,periode1 welche auf unsere ,tage gelangten1 sind usserst sparsam geset 7,reliquar des hl4 ,willibrord zu ,emmerich71 kaum grsser die ,zahl der erhaltenen karolingischen ,bildwerke4 ,der musivische ,schmuck1 in welchem die ,aachener ,mnsterkirche prangte1 ist verschwunden1 ebenso wie die ,wandgemlde im ,aachener ,palaste und dem ,ingelheimer ,festsaale 7,paralleldarstellungen aus der alten und christlichen ,geschichte7 und die ,wandbilder zahlreicher franzsischer und deutscher ,kirchen aus dem #aj4 ,jahrhunderte4 ,noch bestehen aber die ,erzgitter am oberen ,umgange des ,mnsters1 der ,adler als ,pulttrger 7rmisch87 u4 s4 w4 ,weitere ,quellen zur ,erkenntniss des karolingischen ,styles sind die ,diptychen und ,bcherdeckel3 das ,diptychon des kunstgewandten ,tuotilo aus ,s4 ,gallen in ,elfenbein geschnitzt 7#i4 ,jahrhundert71 die in ,gold getriebenen ,deckel des ,codex aureus in ,mnchen v4 ,j4 #hgj u4 s4 w41 ein ,diptychon zu ,tongern1 ein anderes in ,metz von ,adalbero gefertigt1 die ,elfenbeindeckel zum ,gebetbuche ,karls des ,kahlen in ,paris1 alle ungleich besser1 als gleichzeitige italienische ,arbeiten4 ,auch das ,elfenbeinhorn mit ,jagdscenen in der ,berliner ,kunstkammer1 das ,kreuz ,lothars in ,aachen1 ein ,reliquar in ,sitten sind gute ,muster der karolingischen ,kunstweise4 ,die ,hauptquelle bleiben aber die ,miniaturbilder in ,handschriften4 ,wir unterscheiden mehrere scharf getrennte ,schulen1 zunchst eine irisch-angelschsische1 deren ,hauptwerke theils in ,england1 theils in ,s4 ,gallen vorhanden sind4 ,ihre ,wanderung bis in das abgelegene ,alpenthal wird aus der engen ,verbindung1 in welcher alle ,benediktinerklster1 wie nachmals die ,cistercienserklster1 unter einander standen1 und speciell aus dem ,aufenthalte zahlreicher irischer ,mnche in ,s4 ,gallen3 ,moengal #hej1 der ,lehrer ,tuotilos und ,notkers1 ,failan #iia u4 ,a41 erklrt4 ,in ,irland selbst waren die ,bilderhandschriften schon im #f4 ,jahrhundert bekannt1 erfahrene ,meister in dieser ,kunst wie der ,abt ,dagus von ,juniskeltra 7#ehg71 ,ultan 7#fee7 hoch geschtzt4 ,die ,eigenthmlichkeit der irischen ,miniaturen1 das knstliche ,geriemsel1 die phantastischen ,thiergestalten als ,dekoration1 die unnatrlich symmetrische ,behandlung der ,gewnder1 die kalligraphische ,auffassung des ,figrlichen1 die grelle schattenlose ,frbung u4a4 wird wohl richtiger auf den irischen ,nationalcharakter1 als auf gyptische ,vorbilder zurckgefhrt4 ,einen hnlichen kalligraphischen1 technisch zierlichen1 aber formlosen ,charakter behaupten die angelschsischen ,handschriften 7,cuthbertbuch in ,london1 ,evangelarium #h4 ,jahrhundert in ,paris74 ,dagegen halten sich die frnkischen ,miniaturen innerhalb der antiken1 durch die altchristliche ,kunst vermittelten ,tradition4 ,von der byzantinischen unterscheiden sie sich durch die ,jugend1 die sie den meisten ,personen 7,evangelisten1 selbst ,christus7 verleihen1 durch die freiere ,bewegung der ,gestalten und das ,inhaltreiche der ,composition4 ,auf die ,veranstaltung ,karl des ,grossen selbst wurden zahlreiche ,handschriften mit ,bildern geschmckt1 von welchen ,paris und ,trier die wichtigsten ,beispiele bewahren4 ,noch grsser war die ,thtigkeit in diesem ,fache unter ,k4 ,karl dem ,kahlen im #i4 ,jahrhundert2 aber auch der ,verfall des ,styles ist im ,steigen 7,bibel in ,s4 ,calist zu ,rom1 ,paris1 ,mnchen74 ,den frnkischen ,ursprung dieser ,werke verbrgen die ,namen der ,maler3 ,gottschalk1 ,ingobert1 ,luithard1 ,beringar4 ,die deutschen ,miniaturen stehen in theilweiser ,abhngigkeit von der frnkischen ,hofkunst und haben mit dieser den breiten ,farbenauftrag1 die antiken ,reminiscenzen gemein4 ,das lteste ,denkmal deutscher ,miniaturkunst ist die ,wessobrunner ,handschrift vom ,jahre #hae1 mit rohen1 aber dennoch nicht ganz unfrmlichen ,federzeichnungen4 ,in ,deutschland steigert sich die ,schnheit der ,miniaturen bis in die schsische ,kaiserperiode2 dagegen sinkt die angelschsische ,kunst im #aj4 ,jahrhundert zur grssten ,rohheit herab4#ee #b4 ,die ,architektur des christlichen ,mittelalters4 4 #gg4 ,die rmische ,einheit blieb das unerreichte und unerreichbare ,ideal der karolingischen ,welt4 ,sie konnte sich gegenber den ,regungen der einzelnen ,nationalitten nicht halten2 sie verlieh1 als sie den neuen nationalen ,mchten wich1 denselben und der ihnen entspriessenden ,bildung einen gemeinsamen ,grundzug2 der herrschende ,ton in der ,welt des ,staates aber1 wie in jener der ,kunst1 ging von dem besonderen ,volksthume aus1 welches nach ,durchbrechung der karolingischen ,hlle in den einzelnen ,landschaften zur allseitigen ,geltung gelangte4 ,drei ,elemente bedingen und bestimmen seit dem ,schlusse des #aj4 ,jahrhunderts die ,kunstweise3 die rmische ,tradition1 die ,kirche1 in deren ,hnden fr lngere ,zeit die ,kunstbung ruht1 ohne dass letztere desshalb zur byzantinischen ,erstarrung herabgedrckt wrde1 und die ,eigenthmlichkeit des ,nationalcharakters4 ,je nach dem ,vorherrschen des einen oder des anderen ,elementes nhert oder entfernt sich die ,kunst von dem im ersten ,jahrtausende herrschenden ,style4 ,wir beobachten diesen ,vorgang zunchst an der ,baukunst1#ef welche vom #aa4-ac4 ,jahrhundert 7#ajjj-abej7 den ,namen des romanischen oder ,rundbogenstyles fhrt1 um die bis dahin noch immer gltige rmische ,bautradition hervorzuheben4 ,die altchristliche ,basilika bleibt die ,grundlage des romanischen ,styles2 das ,langhaus gliedert sich in ein erhhtes ,mittelschiff und die niedrigen ,seitenschiffe1 im ,westen wird dasselbe von der ,vorhalle1 stlich von dem halbkreisfrmigen ,altarraume begrenzt4 ,modificirt wird diese ,grundlage im ,grundrisse dadurch1 dass die ,vorhalle auch als ,thurmhaus dient1 zwischen ,langhaus und ,chor ein ,querschiff sich einschiebt1 der ,altarraum ber einer mehr oder weniger ausgedehnten ,krypta sich erhebt4 ,die ,seitenschiffe erstrecken sich bald nur bis zum ,querschiffe1 bald setzen sie sich jenseits des letzteren fort und schliessen zur ,seite des ,hauptchores in einer geraden ,linie oder mit einer kleineren ,apsis ab4 ,in einzelnen ,fllen bilden sie einen ,umgang um den ,altarraum und werden ihrerseits von einem ,kapellenkranze umschlossen1 so dass mindestens sechs ,haupttypen 7,fig4 #fg7 aufgezhlt werden1 ganz abgesehen von den zahlreichen ,varietten des ,grundrisses1 welche die verschiedenen ,baubezirke und in diesen wieder die einzelnen ,kirchen darbieten4 ,hierher ist zu rechnen3 die ,abrundung des ,querschiffes bei rheinischen ,kirchen1 der geradlinige ,chorabschluss vieler ,cistercienserkirchen1 die ,theilung der ,kirchen in zwei ,schiffe1 welche bei der ,einfhrung des ,predigerordens in ,frankreich 7,paris1 ,agen1 ,toulouse7 versucht wurde u4 s4 w4 ,illustration3 ,fig4 #fg4 ,grundrisstypen romanischer ,kirchen4 ,zur ,trennung der ,schiffe und zum ,tragen des ,oberbaues dienen stets isolirte ,sttzen1 entweder ,sulen1 oder ,pfeiler1 oder ein ,wechsel von ,sule und ,pfeiler4 ,dieselben sind stets durch ,rundbogen verbunden1 die ,bogen aber nicht selten doppelt bereinander geschlagen1 so dass ber den ,bogen1 welche die unmittelbar nebeneinander stehenden ,pfeiler oder ,sulen verbinden1 noch ein weiterer ,bogen mit ,ueberspringung eines ,pfeilers gespannt wird4 ,die ,oberwand ist durch die anfangs einzeln1 spter in ,gruppen von zwei und drei angeordneten ,bogenfenster durchbrochen1 unterhalb der ,fenster manchmal eine ,empore in der ,tiefe der ,seitenschiffe1 oder ein blosser ,laufgang in der ,tiefe der ,mauer des ,mittelschiffes angebracht4 ,geschlossen werden die ,kirchen in der ltesten romanischen ,zeit1 mit ,ausnahme der gewlbten ,altarnische1 regelmssig mit einer flachen ,holzdecke4 ,eine tiefere ,eigenthmlichkeit1 als in der allgemeinen ,anlage1 offenbart der romanische ,styl in der ,ausbildung der einzelnen architektonischen ,glieder4 ,illustration3 ,fig4 #fh4 ,romanische ,basen4 ,illustration3 ,fig4 #fi4 ,basis mit ,eckblatt4 ,die ,sule1 selten kannelirt1 verliert das ,ebenmaass1 welches sie im ,alterthum auszeichnet2 weder das ,verhltniss der einzelnen ,theile untereinander1 noch die ,hhe und die ,dicke der meist stark verjngten ,sule bewahrt eine regelmssige ,einheit4 ,als ,basis dient gewhnlich die attische ,form1 bald steiler1 bald flacher gebildet 7,fig4 #fh74 ,seit der ,mitte des #ab4 ,jahrhunderts kommt ein eigenthmliches ,schmuckglied an der ,sulenbasis vor4 ,um den ,uebergang zwischen dem runden ,pfhle und der eckigen ,platte zu vermitteln1 steigt von der ,kante der letzteren ein ,knollen oder ein ,blatt1 das ,eckblatt empor 7,fig4 #fi71 welches sich an den ,pfhl anlegt und dem regen ornamentistischen ,sinne des ,zeitalters mannigfache ,gelegenheit sich zu ben bietet4 ,das durch einen ,ring mit dem ,stamme verbundene ,kapitl wechselt in den ,formen4 ,grobe ,nachahmungen des korinthischen ,kapitls erhalten sich durch die ganze ,periode2 die gewhnlichste ,form aber bleibt das ,wrfelkapitl 7,fig4 #gj71 im #aa4 ,jahrhundert rundlich1 im #ab4 eckiger gebildet4 ,woher es stammt1 in welcher ,landschaft es zuerst in den ,gebrauch kam1 ist noch nicht ermittelt4 ,dem byzantinischen ,style waren hnliche ,kapitlbildungen nicht unbekannt2 wahrscheinlicher ist aber seine selbstndige ,entstehung in germanischen ,lndern4 ,in der letzten ,zeit des romanischen ,styles treten wieder die kelchartigen ,bltterkapitle 7,fig #ga7 in den ,vordergrund1 selten sind aber die ,bltter naturalistisch ausgearbeitet2 in den meisten ,fllen bleibt es bei der groben ,anlage und massenhaften ,behandlung4 ,bei den ,pfeilern1 welche nicht immer den quadratischen ,grundriss beibehalten1 sondern durch die ,kreuzform1 durch ,ecksulen u4 s4 w4 eine reichere ,gliederung erfahren1 ersetzt ein einfaches ,gesims das ,kapitl 7,fig4 #gb74 ,auch hier wechselt die ,profilirung in den einzelnen ,jahrhunderten und verschiedenen ,landschaften1 und verliert sich allmlig die antike ,reminiscenz1 welche den ,pfeilergesimsen des #aa4 ,jahrhunderts noch hufig anklebt4 ,illustration3 ,fig4 #gj4 ,wrfelkapitl4 ,illustration3 ,fig4 #ga4 ,bltterkapitl4 ,illustration3 ,fig4 #gb4 ,pfeilergesimse4 ,illustration3 ,fig4 #gc4 ,romanische ,dekoration4 ,illustration3 ,fig4 #gd4 ,bogenfries4 ,die innere ,ausschmckung der romanischen ,kirchen war der ,malerei als ,aufgabe vorbehalten1 an der ,aussenseite lieferte aber die ,architektur selbst die ,dekoration4 ,in vertikaler ,richtung wurde der ,bau durch vortretende ,mauerbnder oder ,lisenen unterbrochen 7spter erhoben sich an ihrer ,stelle ,pilaster und ,halbsulen durch ein gerades ,geblke oder durch ,bogen verbunden74 ,in horizontaler ,richtung gliederten den ,bau ,gesimse1 hart am ,boden das ,sockelgesims1 mit jedem ,jahrhundert hher1 krftiger und reicher gebildet1 und unter dem ,dache das ,kranzgesims4 ,aus concav und convex gezogenen ,gliedern1 aus ,pfhlen und ,kehlen wurde es zusammengesetzt1 mit ,blttern in zierlichster ,weise gestaltet1 ,halbkreisen1 kleinen ,cylinderstcken 7,fig4 #gc71 ,wrfeln1 ,kanten1 ,sternen1 ,nagelkpfen1 ,rollen u4 s4 w4 geschmckt4 ,unterhalb des ,kranzgesimses zog sich der ,rundbogenfries 7,fig4 #gd7 hin1 von kleinen ,consolen getragen und in grsseren ,abstnden von den ,lisenen auslaufend4 ,auch die anfangs nur abgeschrgten ,fenster wurden durch skulptirte ,bnder1 ,halbsulen belebter gestaltet1 mit dem glnzendsten ,schmucke aber das in ,abstufungen sich vertiefende ,portale bedacht4 ,illustration3 ,fig4 #ge4 ,romanisches ,widerlager4 ,illustration3 ,fig4 #gf4 ,kreuzgewlbe4 ,die ,mehrzahl der romanischen ,kirchen erscheint gegenwrtig berwlbt4 ,in ,wahrheit war aber der ,gebrauch der ,wlbung in der romanischen ,periode weder allgemein1 noch die ,wlbekunst ohne mannigfache ,uebergnge1 ,anstze und ,versuche gleich systematisch ausgebildet4 ,bei vielen ,bauwerken zeigt die ,form der ,wlbung ihre sptere ,entstehung1 nicht selten wurden aber noch im ,laufe der romanischen ,periode selbst ,kirchen umgebaut1 und aus ,basiliken in ,gewlbebauten umgewandelt4 ,man kann diese ,thatsache von allen ,kirchen1 die sich aus dem #aa4 ,jahrhundert erhielten und mit ,gewlben versehen sind1 behaupten1 ja man kann sogar noch weiter gehen und beinahe in jeder alten ,kirche die ursprngliche ,gestalt hinter und unter der gegenwrtigen ,form verborgen vermuthen4 ,den ,raum und die ,zeit zu bestimmen1 wo die ,wlbekunst ausgebildet1 wann sie als vollendete ,thatsache angenommen wurde1 hat unberwindliche ,schwierigkeiten4 ,das ,bedrfniss der ,wlbung lag berall gleich dringend vor2 es zu befriedigen1 konnte daher auf den verschiedensten ,punkten gleichzeitig in ,angriff genommen werden1 zumal auch die ,tradition des rmischen ,gewlbebaues berall fortlebte2 auf der anderen ,seite herrschte unter den romanischen ,bauschulen1 welche durchgngig von der ,kirche abhngig waren1 ein enger ,zusammenhang1 und der an einem ,orte gewonnene ,fortschritt konnte leicht durch geistliche ,vermittlung in die ,ferne verpflanzt werden4 ,die grsste ,energie1 den ,gewlbebau zu entwickeln1 die mannigfachsten ,anstze zu demselben gewahren wir im ,schoosse der franzsischen ,bauschulen4 ,die erste ,stufe zeigt noch ber dem ,mittel- und ,seitenschiffe den offenen ,dachstuhl2 nur der ,altarraum ist mit einer ,halbkuppel1 der ,umgang um denselben und die ,flgel des ,kreuzschiffes mit ,tonnengewlben bedeckt4 ,am raschesten erhielten die ,seitenschiffe die ,wlbung1 und zwar ,kreuzgewlbe2 das ,mittelschiff blieb ungewlbt oder wurde mit einem von ,querbogen gesttzten ,tonnengewlbe versehen4 ,um dem letzteren eine grssere ,festigkeit zu verleihen1 wurde ber der ,empore der ,seitenschiffe noch ein halbes ,tonnengewlbe im ,viertelkreise gespannt 7,fig4 #ge1 a74 ,s4 ,stephan zu ,nevers1 die ,notredamekirche zu ,clermont-,ferrand1 ,abbaye d4 h4 in ,caen1 die ,kirche zu ,grandson bei ,neufchtel u4 a4 sind ,beispiele dieser ,constructionsweise4 ,anderwrts 7,poitou7 liess man die ,nebenschiffe bis zum ,beginne des mittleren ,tonnengewlbes emporsteigen und auf diese ,art dasselbe sttzen1 allerdings auf ,kosten des ,lichtes1 welches nun bloss durch die ,seitenschiffe in die ,kirche drang 7,s4 ,savin bei ,poitiers74 ,oder man wlbte die ,seitenschiffe in ,tonnenform1 richtete aber das ,tonnengewlbe perpendiculr auf die ,langenaxe des ,schiffes1 wodurch der ,druck auf die ,pfeiler des ,mittelschiffes verringert und das mittlere ,tonnengewlbe berdies durch ,mauern1 die sich ber den ,schwibbogen der ,seitenschiffe erhoben1 entlastet wurde 7,limoges1 ,chatillon sur ,seine1 ,fontenay74 ,alle diese ,versuche1 die sich durch das ganze #aa4 ,jahrhundert hindurchziehen1 fhrten nicht zum ,ziele4 ,das ,tonnengewlbe verlangte eine ,untersttzung auf jedem ,punkte und bte einen starken ,druck und ,schub1 der weder durch aussen vorgelegte ,pfeiler1 noch durch seine ,zuspitzung 7,autun1 ,beaune1 ,saulieu7 aufgehoben wurde4 ,der richtige ,weg wurde eingeschlagen1 als man das ,kreuzgewlbe 7,fig4 #gf7 auch fr das ,mittelschiff anwendete 7,vzelay74 ,durch zwei sich durchschneidende ,tonnengewlbe gebildet1 deren ,scheitelpunkte allein zusammenfallen1 bedarf es nur der ,untersttzung seiner ,endpunkte durch ,pfeiler1 um dasselbe zu sichern1 zumal auch sein ,seitenschub verringert ist4 ,eine doppelte ,schwierigkeit blieb allein noch zu besiegen1 nachdem die romanischen ,kreuzgewlbe eingefhrt waren4 ,die im ,rundbogen gezogenen ,kreuzgewlbe konnten schwer anders als ber einem quadratischen ,raume gespannt werden2 ber einem ,rechtecke errichtet1 durchschneidet der krzere ,bogen den weiteren unter seinem ,scheitelpunkte4 ,weil aber das ,gewlbe nur auf isolirten ,sttzen ruhte1 war es rathsam1 diese nher aneinander zu rcken4 ,die rechte ,abhlfe gab erst das ,spitzbogengewlbe1 welches ber jedem ,plane mit gleicher ,leichtigkeit construirt werden kann4 ,weiter war das ltere romanische ,kreuzgewlbe noch zu wuchtig1 nicht selbsttragend genug4 ,dieser ,mangel wurde dadurch beseitigt1 dass man ein ,gewlbegerippe1 ,lang- und ,quergurten und ,rippen aus ,hausteinen bildete1 und die dreiseitigen ,zwischenrume1 ebenso viele isolirte ,gewlbe1 mit leichtem ,stein- oder ,ziegelwerk ausfllte4 ,auch dieser ,fortschritt fllt schon ausserhalb des romanischen ,styles und wird erst in der folgenden ,bauperiode des #ac4 ,jahrhunderts vollkommen verwirklicht4 ,illustration3 ,fig4 #gg4 ,romanische ,trave4 ,um wieder auf den romanischen ,gewlbebau des #ab4 ,jahrhunderts zurckzukehren1 so bedarf es keines besonderen ,beweises1 wie sehr dadurch das ,wesen des bis dahin noch immer gltigen ,basilikenstyles verndert wurde4 ,nicht alle ,pfeiler erhalten nun einen gleichen ,werth2 jene1 welche das ,gewlbe sttzen1 mssen nothwendig krftiger gebildet werden und mehr in die ,augen springen1 als die anderen1 welche bloss den ,schwibbogen tragen4 ,nicht alle ,pfeiler werden aber als ,gewlbesttzen verwendet1 sondern bloss die ein ,quadrat begrenzenden4 ,so entwickelt sich ein eigenthmlicher ,rhythmus im ,grundrisse und in der ,pfeilerbildung1 welcher auch auf die ,gestalt des ,oberbaues1 die ,anordnung der ,fenster einen grossen ,einfluss bt4 ,es kommt ein neues ,bauglied zur ,geltung3 die ,trave 7,fig4 #gg71 worunter man eben eine ,gewlbeabtheilung mit dem ihr zugehrigen ,pfeilersysteme begreift4 ,im romanischen ,gewlbebaue sind einer ,trave gewhnlich zwei ,arkaden untergeordnet4 4 #gh4 ,indem der romanische ,styl den ,gewlbebau annahm1 wurde er von einer ,consequenz zur anderen getrieben1 als deren letzte das ,aufgeben des eigenen ,principes1 das ,eingehen in eine neue1 theilweise ganz entgegengesetzte ,bauweise erscheint4 ,von dem ,widerspruche1 der an dem romanischen ,style als ,gewlbebau haftete1 wurde derselbe erst im gothischen oder germanischen ,style befreit4 ,dieser ist das endgiltige ,resultat1 die ,frucht der romanischen ,architektur1 daher auch die letztere unfhig1 sich neben dem gothischen ,style als gleichgeltend zu behaupten4 ,aus dem romanischen ,gewlbebaue ging der gothische ,styl hervor1 oder noch bestimmter aus der ,tendenz3 den ,gewlbebau aus jeder ,gebundenheit zu reissen1 die constructiven ,funktionen auf einzelne isolirte ,glieder zu concentriren1 alles ,uebrige als blosse ,fllung zu behandeln1 den ,massenbau in einen ,pfeilerbau zu verwandeln4 ,doch auch dies ,letztere ist nur ein ,korollar1 die ,hauptsache bleibt die ,befreiung des ,gewlbes von allen bindenden ,schranken1 welche dadurch erreicht wurde1 dass man das ,gewlbe im ,spitzbogen spannte1 die massiven ,rippen an demselben ausschliesslich funktioniren liess1 den einzelnen ,rippen einzelne ,pfeiler als ,sttzen unterstellte1 und das ,sttzensystem durch die usseren ,strebepfeiler und ,strebebogen vervollstndigte4 ,aus dem ,gesagten ergibt sich das ,mssige der ,untersuchung ber das ,alter des ,spitzbogens zu dem ,zwecke1 dadurch ber das ,wesen des germanischen ,styles ,licht zu verbreiten4 ,der ,spitzbogen macht den letzteren keineswegs aus1 das ,wesentliche sind die ,streben1 die singulren ,sttzen1 die ogives in der ,schweizer ,maurersprache1#eg auf welche alle ,tragkraft reducirt wird4 ,von dem ,einflusse1 welchen der ,gewlbebau auf die ,gesammtanlage der ,kirchen seit dem #ac4 ,jahrhundert nahm1 gibt gleich die ,aenderung im ,grundrisse der gothischen ,kirchen ,zeugniss4 ,der romanische ,styl trennte noch ,apsis und ,schiff1 der gothische ,styl kennt nur das die ,wlbung schliessende ,chorhaupt 7,fig4 #gh71 wodurch auch die perspektivische ,wirkung krftig gehoben wird4 ,die ,pfeiler rcken im ,kreise zusammen1 die ,gewlberippen vereinigen sich in einem ,mittelpunkte1 um das ,chorhaupt setzen sich die ,seitenschiffe als ,umgang fort2 ein ,kapellenkranz endlich schliesst bei reichen ,anlagen das ,ganze nach aussen ab4 ,eine weitere ,folge des engeren ,anschlusses des ,chores an das ,schiff ist das ,wegfallen der ,krypta1 die geringe ,erhhung des ersteren ber das letztere4 ,illustration3 ,fig4 #gh4 ,chorhaupt vom ,klner ,dome4 ,illustration3 ,fig4 #gi4 ,gewlbeprofil4 ,illustration3 ,fig4 #hj4 ,pfeilerdurchschnitt4 ,das ,grundprincip des gothischen ,styles1 die constructiven ,funktionen von der ,masse auf einzelne ,glieder zu bertragen1 und in isolirten1 selbstndigen ,organen auszudrcken1 kommt natrlich auch im ,besonderen zur ,geltung4 ,gleichwie nicht mehr die ganze ,wlbung gleichmssig lastet1 so ist auch die ,tragkraft nicht gleichmssig vertheilt4 ,sie concentrirt sich in den ,pfeilern1 welche im ,inneren der ,kirche bis zum ,gewlbeanfange emporsteigen4 ,aber auch diese werden nicht als ,masse behandelt1 sondern in einen lebendigen ,pfeilerbndel aufgelst4 ,nur die ,gewlbegurten und ,rippen verlangen eine ,untersttzung2 da dieselben aber selbst in strkere und schwchere ,glieder zerfallen 7,fig4 #gi71 so folgen auch die ,pfeiler dem gleichen ,zuge4 ,dem ,pfeilerkerne treten etwas ausgezogene1 durch tiefe ,kehlen getrennte ,halbsulen oder ,dienste vor1 welche mit dem entsprechenden ,gewlbetheile in ,verbindung stehen1 und gleich diesem eine grssere oder geringere ,strke besitzen 7alte und junge ,dienste7 7,fig4 #hj74 ,nur der den ganzen ,pfeilerbndel umfassende polygone ,sockel drckt die ,einheit des ,pfeilers aus2 am ,kapitl oder ,knaufe aber zeigt der lose um den ,dienst gelegte1 scharf ausgearbeitete ,bltterkranz1 welcher1 wo der ,kern des ,pfeilers zum ,vorschein kommt1 unterbrochen wird1 an1 dass nicht der ganze ,pfeiler1 sondern nur die einzelnen ,dienste eine ,geltung haben4 ,den inneren ,pfeilern entsprechen an der ,aussenseite die ,strebepfeiler1 abgestumpfte1 oben mit einem ,giebel1 einer ,schrge oder mit einem lastenden ,thrmchen geschlossene ,mauervorlagen 7,fig4 #ha1 a71 welche bei mehrschiffigen ,kirchen und weit ber die ,abseiten emporragendem ,mittelschiffe vermittelst des ,strebebogens 7,fig4 #ha1 b7 an das ,gewlbe sich anlehnen und den ,seitenschub des letzteren aufhalten4 ,namentlich an franzsischen ,kathedralen kann man wieder den ,entwicklungsgang beobachten1 welchen die ,bemhung1 die massive ,mauer zu durchbrechen und durch einzelne ,streben zu ersetzen1 nahm4 ,dass diese ,widerlager keineswegs erst mit dem gothischen ,style aufkamen1 wurde bereits frher erwhnt1 vollendet wurde aber allerdings erst das ,system derselben nach zweihundertjhrigem fruchtlosen ,suchen im #ac4 ,jahrhundert1 wo an den eben errichteten ,riesendomen ein doppeltes ,system der ,strebepfeiler und ,bogen zur ,anwendung kommt4 ,illustration3 ,fig4 #ha4 ,strebepfeiler und ,strebebogen4 ,nachdem auf solche ,weise das feste ,steingerippe des gothischen ,domes gebildet war1 konnten alle brigen ,theile als leichtes ,fllwerk behandelt und dem ,geiste der ,zeit gemss mit der ppigsten ,dekoration ausgestattet werden4 ,namentlich war jetzt fr eine grossartige ,fensterarchitektur ,raum gewonnen1 und eine solche ,flle des ,lichtes in das ,innere geleitet1 dass es rathsam wurde1 sie durch ,glasmalerei zu dmpfen4 ,ueber den ,pfeilerarkaden1 welche die ,schiffe trennen1 erhebt sich in der ,tiefe der ,mauer ein ,laufgang oder ,triforium1 nach dem ,mittelschiffe offen und von kleinen ,pfeilerarkaden getragen1 die ,rckwand in vielen ,fllen mit einem ,fenster ausgesetzt2 der brige ,raum ber dem ,triforium bis zum ,gewlbe wird von den ,fenstern ausgefllt1 deren gewaltige ,grsse natrlich ihre innere ,gliederung bedingt4 ,den ,fensterraum umspannt1 auf ,pfosten ruhend1 ein ,spitzbogen1 innerhalb desselben werden kleinere ,spitzbogen geschlagen1 und diese ,unterordnung ein-1 zweimal wiederholt4 ,auch hier bleibt der ,gedanke1 nur die einzelnen ,sttzen krftig zu bilden1 alles ,uebrige als leichtes ,fllwerk zu behandeln1 gltig4 ,der ,raum unter dem ,bogenscheitel zeigt eine durchbrochene ,steinarbeit1 sogen4 ,maasswerk3 ,kreise in drei oder vier ,blttern 7,pssen7 gegliedert 7,fig4 #hb1 a71 die ,lcken 7b7 zwischen den ,kreisen und den ,bogen werden mit kleinen sphrischen ,dreiecken 7,nasen7 ausgefllt1 das ,ganze so gedacht1 als ob sich das ,blattwerk von den ,bogen ablste4 ,der ussere ,fensterbogen schliesslich wird von einem spitzigen ,giebel1 auf dessen ,ecken kleine ,pyramiden 7,fialen7 emporsteigen1 oder von einem ,wimperge belastet1 der zuoberst mit dem gewhnlichen gothischen ,schlussornamente1 der ,kreuzblume1 endigt und bis ber den ,dachrand sich erhebt4 ,dass die ,bildung des gothischen ,ornamentes nicht unmittelbar aus den constructiven ,gliedern abgeleitet werden kann1 ist schon aus der ,thatsache ersichtlich1 dass das gothische ,bauwerk aus zwei selbstndigen ,theilen1 dem organischen ,baugerippe und dem ,fllwerke besteht1 diesem letzteren aber vorzugsweise das ,ornament angehrt4 ,dennoch liegt auch dem gothischen ,ornamente ein klares und durchgreifendes ,princip zu ,grunde4 ,es wiederholt sich an demselben im ,kleinen der ,grundzug der gothischen ,architektur berhaupt4 ,pfeilerbndel im ,spitzbogen geschlossen bedecken die ,wandflchen und bilden das ,gerippe auch der kleineren und kleinsten ,bautheile1 die inneren ,rume werden durch ,maasswerk ausgefllt1 mit durchbrochenem ,maasswerke auch die ,galerien1 die auf die ,strebebogen gelegten ,mauerstcke zur ,ableitung des ,wassers1 die ,thurmpyramiden versehen4 ,die ,stelle1 wo diese dekorativen ,glieder angebracht sind1 ndert ihre ,gestalt nicht1 sie bleiben im grssten und kleinsten ,raume einander gleich1 am riesigsten ,dome1 am kleinsten1 der kirchlichen ,architektur nachgebildeten ,schmuckkstchen bewahren sie dieselben ,formen2 insofern kann man das mechanische ,element in der gothischen ,verzierungsweise nicht ablugnen2 wenn jedoch von dem ,walten schrankenloser ,willkr in demselben1 von seiner gnzlichen ,gleichgltigkeit zur ,struktur und materiellen ,bestimmung der ,bauglieder gesprochen wird1 so trifft dieser ,vorwurf erst das #ae4 und #af4 ,jahrhundert4 ,der sptgothische ,styl ist an zwei ,merkmalen vorzugsweise bemerkbar3 ,er bertreibt die technischen ,erfolge der gothischen ,bauweise in der ,befreiung des ,gewlbebaues1 indem er die ,gewlbe in ein ,netz1 eine ,sternflche1 auflst1 den ,sttzen jede ,selbstndigkeit raubt1 die ,gurten und ,rippen unmittelbar aus den ,diensten hervorgehen lsst1 die ,pfeiler durch concave ,einschnitte gliedert2 er hebt weiter das organische ,verhalten der dekorativen ,glieder auf1 indem er zum ,fllwerke willkrlich ersonnene ,formen1 z4,b4 die sogen4 ,fischblase 7,fig4 #hc71 anwendet1 die einzelnen dekorativen ,glieder mechanisch aneinander knpft1 die ,rundstbe an den ,pfeilern durch spielendes ,stab- und ,zweigwerk ersetzt1 von der ursprnglichen ,bogenform abweicht und in geschweiften oder niedergedrckten ,linien 7,eselsrcken1 ,frauenschuh1 ,tudorbogen7 sich ergeht4 ,bei dem ,urtheile ber die unorganischen ,formen des sptgothischen ,styles darf aber nicht der ,umstand vergessen werden1 dass er den kirchlichen ,charakter der lteren gothischen ,weise aufgegeben hatte1 und vorzugsweise an weltlichen ,gebuden zur ,anwendung kam1 wo die wuchernde ,dekoration1 das leichte1 aber oberflchliche ,formenspiel jedenfalls eine grssere ,berechtigung ansprechen konnte1 als etwa an grossen ,kathedralen4 ,illustration3 ,fig4 #hb4 ,fenster vom ,klner ,dome4 ,illustration3 ,fig4 #hc4 ,fischblase4 ,illustration3 ,fig4 #hd4 ,wir knnen uns nun mhelos ein ,gesammtbild einer gothischen ,kathedrale 7und nur unter grossartigen ,raumverhltnissen bt der gothische ,styl seine volle ,wirkung7 entwerfen4 ,den ,glanzpunkt des usseren ,baues bildet die ,faade1 als mchtiges ,giebelhaus geformt1 zu beiden ,seiten von ,thrmen eingefasst2 ber dem vertieften und mit reichem ,bildschmucke bedachten ,portale erhebt sich eine strahlende ,rose oder ein ,langfenster und darber der ,giebel1 die ,kanten mit den eigenthmlichen ,knollen oder ,krabben geschmckt1 das ,ganze mit der symbolischen ,kreuzblume gekrnt4 ,an den ,langseiten baut sich ber den ,abseiten das ,system der ,strebepfeiler und ,strebebogen khn empor1 die einzelnen ,abtheilungen durch die ,schrgen und tief unterschnittenen ,gesimse 7,fig4 #hd7 scharf und krftig geschieden4 ,hat man die ,thurmhalle durchschritten und das ,innere betreten1 so geniesst man den ,reiz perspektivischer ,wirkung1 sowohl in der ,richtung der ,hhe1 wie in jener der ,lnge1 wo man die lebendigen ,kreuzgewlbe im ,chore abgeschlossen und in der ,einheit zusammengehalten gewahrt4 ,nicht wenig erhht wird dieser ,augenreiz durch die gleichsam aus ,sonnenfden gesponnenen durchsichtigen ,teppiche1 in welche die ,fenster durch die ,glasmalerei verwandelt werden1 und durch den polychromen ,schmuck der wichtigsten ,bautheile1 wie der ,kapitle u4 s4 w4 ,die ,bildnerei ist eigentlich in der ,baukunst aufgegangen2 nicht der ,maurer1 sondern der ,steinmetz errichtet den gothischen ,dom2 aber auch der selbstndigen ,skulptur ist in den ,portalen1 an den ,pfeilern1 am ,lettner -- dem bhnenartigen ,schranke1 welcher das ,schiff vom ,chore scheidet u4 s4 w41 ein berreicher ,raum gegnnt4 ,auf alles ,kirchengerthe3 ,kelche1 ,monstranzen1 ,kreuze1 ,reliquienksten1 auf die kleineren ,architekturen der ,kanzeln1 ,taufsteine1 ,altre1 ,orgelbhnen u4 s4 w4 wirkte der gothische ,styl befruchtend1 ,allem verlieh er den ,stempel seiner eigenthmlichen ,grsse und ,zierlichkeit4 ,und nicht allein in der kirchlichen ,welt kam er zur ,herrschaft1 auch das ritterliche und stdtische ,leben fand in ihm den vollendeten architektonischen ,ausdruck1 namentlich das letztere1 welches gerade whrend der ,blthe des gothischen ,styles seinen hchsten ,aufschwung nahm1 und nun denselben bei der ,anlage der ,rathhuser1 der ,kaufhallen1 der stdtischen ,wachthrme1 sowie bei den ,privatbauten verwendete4 ,die ,wartburg1 das ,schloss zu ,gelnhausen1 ,goslar1 die ,burg zu ,reichenberg am ,rhein1 noch aus der romanischen ,periode1 das ,schloss ,marienburg1 ,meissen u4 a4 aus der der gothischen ,zeit1 dann die ,reihe prunkvoller ,rathhuser in ,belgien und ,nordfrankreich1 das ,kaufhaus ,grzenich zu ,kln1 die malerischen ,stadt- und ,brckenthrme zu ,prag1 die ,rathhuser so vieler deutscher ,stdte1 die zahlreichen ,brunnen 7,nrnberg1 ,ulm71 ,hochkreuze 7,godesberg71 die ,privatarchitekturen zu ,kln1 ,mnster1 ,frankfurt a4 ,m41 ,ulm1 ,nrnberg1 die reizenden ,holzbauten am ,harz 7,halberstadt7 mgen als nchstgelegene ,beispiele fr alle anderen dienen4 4 #gi4 ,nicht allein die ,hauptlnder ,europas1 romanischen1 germanischen und slavischen ,stammes1 sondern in diesen wieder die einzelnen ,bezirke1 ja selbst ganz enge begrenzte ,lokalitten1 haben ihre eigene1 oft ganz selbstndige ,baugeschichte4 ,eine vollstndige ,erkenntniss der ,schicksale der mittelalterlichen ,baukunst kann nur durch das ,studium der verschiedenen ,lokalarchitekturen gefrdert werden1 wozu glcklicher ,weise der ,stoff tagtglich sich mehrt4 ,die ,mannigfaltigkeit der baugeschichtlichen ,gruppen wird aber berdies durch den ,zusammenhang zwischen den ,kirchen der einzelnen ,mnchsorden vermehrt1 auf welchen zu achten erst die jngste ,zeit sich angelegen sein liess4 ,von den ,benediktinerkirchen wissen wir1 dass wenigstens das ,kloster zu ,cluny fr weite ,kreise das architektonische ,vorbild abgab2 die ,cistercienserkirchen haben beinahe alle die gleiche ,signatur1 und so weite ,rume sie auch vom ,mutterkloster trennen mgen1 berall stossen wir auf franzsische ,bautraditionen1 die eben jene des ,ordens waren2 auch die ,dominikanerkirchen und jene der ,bettelmnche besitzen unter einander eine grosse ,verwandtschaft4 ,nach dem ,gesagten ist es begreiflich1 dass eine vollstndige und erschpfende ,darstellung der mittelalterlichen ,baugeschichte vorlufig den frommen ,wnschen der ,wissenschaft beigezhlt werden muss4 ,in ,frankreich scheidet sich scharf der rmische vom germanischen ,boden4 ,an der ,rhone und ,sane blieb die rmische ,kultur traditionell1 die rmische ,baukunst in einer grossen ,zahl von ,denkmlern erhalten4 ,hier bewahren daher auch die romanischen ,kirchen das antike ,geprge 7,k4 zu ,thor1 ,venasque1 ,pernes1 die ,portale von ,notre-,dame zu ,avignon1 ,s4 ,trophime zu ,arles und ,s4 ,gilles71 welches in einzelnen ,fllen mit byzantinischen ,elementen1 wie z4 ,b4 mit einem ,kuppelbau1 versetzt wird 7,poitiers1 ,angers74 ,die gothische ,architektur wird auf diesem ,boden entweder sehr spt oder gar nicht 7,auvergne1 ,provence7 heimisch2 die baugeschichtliche ,entwicklung berspringt den gothischen ,styl und geht aus dem romanischen unmittelbar in den neueren1 gleichfalls der ,antike nachgebildeten ,renaissancestyl ber4 ,erklrt wird diese auffallende ,thatsache ausser aus der lebendigen antiken ,tradition auch aus den ,religionskriegen1 welche im #ac4 und #ad4 ,jahrhundert ,sdfrankreich verheerten und alle ,bauthtigkeit hemmten4 ,diesen ,unruhen ist auch das militrische ,aussehen so mancher ,kirchen- und ,klosteranlagen ,sdfrankreichs 7,alby1 ,bziers1 ,narbonne71 die geringe ,fensterzahl1 die versteckten ,seitenthore1 die ,zinnenthrme zuzuschreiben4 ,der ,gewlbebau wird in mannigfacher ,weise angebahnt2 in der ,provence 7,kathedrale von ,marseille1 ,frjus1 ,alby7 ist das ,mittelschiff von ,kreuzgewlben bedeckt1 welche nach innen gezogene ,strebepfeiler sttzen2 in ,auvergne sind ,tonnengewlbe heimisch1 ,poitou lsst die ,seitenschiffe beinahe die ,hhe des ,mittelschiffes erreichen4 ,viel regsamer und selbstndiger ist der germanische ,norden ,frankreichs4 ,die ,einfalle der ,normannen machten seit dem #aa4 ,jahrhundert neue ,kirchenbauten zum ,bedrfniss4 ,von keiner festhaftenden ,tradition beengt1 konnten der germanische ,formensinn in den ,ornamenten1 die ,bemhungen um ein ausgebildetes ,gewlbesystem im reichsten ,maasse sich entwickeln4 ,die ,pfeiler sind durch vorgelegte ,halbsulen gegliedert1 die ,kreuzgewlbe auf einem quadratischen ,plane aufgefhrt1 den einzelnen ,traven zwei oder drei ,arkaden untergeordnet4 ,auch an der usseren ,architektur sind interessante ,neubildungen bemerkbar4 ,mit der ,faade werden gewhnlich zwei schlanke ,thrme enge verbunden1 ber der ,mitte der ,kirche berdies ein massiver ,hauptthurm emporgefhrt4 ,die ,kirche zu ,bernay1 ,jumiges1 ,cerisy aus dem #aa41 jene zu ,bocherville1 die ,kirche ,s4 ,etienne1 ,nicola und ,trinit zu ,caen und schliesslich die teppichartig im ,innern dekorirte ,kathedrale von ,bayeux sind die wichtigsten ,denkmler des normannischen ,styles1 aus welchem der ltere englische und theilweise der belgische ,baustyl 7,tournay7 als ,nebenreis hervorgehen4 ,die franzsische ,architektur des #ab4 ,jahrhunderts besitzt ihren ,mittelpunkt in der kniglichen ,domne 7,isle de ,france u4 s4 w474 ,hier namentlich wurde der ,gewlbebau mit ,macht in ,angriff genommen und in ununterbrochener ,entwicklung bis zur ,feststellung des gothischen ,styles fortgesetzt4 ,die volkreichen ,stdte der ,domne verlangten bei den ,kirchenbauten eine besondere ,bedachtnahme auf angemessen ausgedehnte ,raum ,verhltnisse1 auf die sorgfltige ,bentzung aller ,rumlichkeiten1 helle ,erleuchtung u4 s4 w4 ,gewlbte ,galerien ber den ,seitenschiffen kommen in den ,kirchen der kniglichen ,domne zahlreich vor1 frhzeitig werden luftige und weite ,oberfenster angeordnet2 auch der ,spitzbogen an der ,wlbung war unter den mannigfachen ,wlbungsversuchen in ,gebrauch gekommen4 ,als nun am ,schlusse des #ab4 ,jahrhunderts fast gleichzeitig die grossen ,kathedralen des ,nordens 7,paris1 ,chartres1 ,bourges1 ,laon1 ,meaux1 ,noyon1 ,amiens1 ,cambrai1 ,coutances1 ,rouen7 in ,angriff genommen wurden1 konnte es nicht fehlen1 dass fr alle die erwhnten ,bedrfnisse der passende architektonische ,ausdruck gewonnen und gleichzeitig aus der ,hlle der mannigfachen romanischen ,bauformen der gothische ,styl herausgeschlt wurde4 ,rasch folgen die architektonischen ,entdeckungen seit der zweiten ,hlfte des #ab4 ,jahrhunderts aufeinander1 rascher1 als es die nicht gleichmssig fortgeschrittene und nun mit eilfertiger ,hast betriebene ,maurertechnik eigentlich verstattete4 ,ein ,blick auf die wechselnde ,gestalt der ,sttzen1 des ,grundrisses1 namentlich im ,chorumgange1 der ,hhengliederung der ,widerlager seit dem ,baue der ,pariser ,kathedrale 7#aafc7 bis zur ,errichtung der ,kathedrale von ,amiens 7#abbj-abhh7 berzeugt von dem reichen ,erfindungsgeiste der ,baumeister4 ,in der ersten ,hlfte des #ac4 ,jahrhunderts kann man acht ,bauschulen des nrdlichen ,frankreichs unterscheiden4 ,diese ,gliederung bezieht sich aber nicht auf die ,verschiedenheit der ,lokalstyle1 sondern auf die raschere oder langsamere ,aufnahme der gothischen ,bauweise4 ,die ,provincialschulen1 welche in der romanischen ,periode eine so lebhafte ,thtigkeit entwickeln1 verschwinden seit der ,feststellung der ,gothik vom ,schauplatze und machen einem allgemein gltigen ,nationalstyle ,raum1 als dessen wichtigste ,merkmale das lngere ,beharren auf der ,sule als ,gewlbesttze1 eine flache ,bogenprofilirung1 der ,kapellenkranz um das ,chorhaupt1 eine mehr in horizontaler als in vertikaler ,linie angelegte ,faadendekoration 7,rosen ber dem ,portale1 ,nischenreihen1 ,galerien7 hervorgehoben werden4 ,die hervorragendsten ,monumente der franzsisch-gothischen ,baukunst liegen in einem verhltnissmssig engen ,umkreise beisammen4 ,an die ,kathedrale von ,paris und die ,kathedrale zu ,s4 ,denys reihen sich die ,kathedralen von ,soissons 7#aage71 ,meaux1 ,laon1 ,rouen 7#abjj71 ,auxerre 7#abac71 ,rheims 7#abaf71 ,bourges1 ,amiens 7#abbj71 ,chartres1 ,beauvais1 die sainte chapelle im ,pariser ,justizpalaste 7#abdb7 an1 welchen fr die sptere ,zeit die ,kathedrale ,s4 ,ouen zu ,rouen 7#acah71 die ,kathedrale von ,brou 7#aeaa7 und jene von ,orleans 7#afja7 hinzuzufgen sind4#eh ,in verwandter ,weise1 wenn auch unabhngig von den baugeschichtlichen ,mittelpunkten ,frankreichs1 entwickelte sich die mittelalterliche ,architektur in den ,bisthmern von ,genf1 ,lausanne und ,sion4 ,die ,kirche zu ,romainmtier tritt uns als eine ,sulenbasilika mit ,tonnengewlben1 einem schweren ,mittelthurme und primitiv roher ,dekoration entgegen4 ,nach der usseren ,architektur zu schliessen1 fllt ihre ,bauzeit in das #aa4 ,jahrhundert4 ,s4 ,philibert zu ,tournus1 durch zwei ,sulenreihen in drei ,schiffe getheilt1 mit einfacher aber wirksamer ,parade1 ,s4 ,johann zu ,grandson mit ,tonnen- und ,halbtonnengewlben1 ,s4 ,pierre zu ,clages 7,sitten7 mit einer ,kuppel und ,kreuzgewlben1 ,notredame zu ,neufchtel1 die ,abteikirche zu ,payerne mit fnf ,apsiden und einem ,tonnengewlbe ber dem ,mittelschiffe sind weitere ,beispiele des romanischen1 die ,kathedralen von ,genf und ,lausanne des frhgothischen ,styles auf diesem wenig bekannten1 aber kunstreichen ,boden4#ei 4 #hj4 ,abhngiger von der franzsischen ,kunst1 nebenbei mit maurischen ,einflssen versetzt1 gestaltete sich die mittelalterliche ,baukunst in ,spanien4#fj ,franzsische ,bischfe und normannische ,baumeister werden als verdient um die ,einfhrung des romanischen ,styles angefhrt4 ,noch aus dem #aj4 ,jahrhundert stammen die ,kathedrale ,s4 ,pablo del ,campo und ,s4 ,pere de las ,puellas zu ,barcelona2 die alte ,kathedrale von ,salamanca 7#aajb7 und jene von ,zamora wurden von einem franzsischen ,bischofe1 ,geronimo1 dem ,beichtvater des ,cid errichtet und nach romanischem ,muster erbaut1 von welcher letzteren ,bauweise auch andere ,kirchen von ,salamanca in der ,dekoration ,spuren aufweisen4 ,die ,kathedrale zu ,avila 7#aajg7 erhielt durch die ,zinnenbekrnung am ,chore und ,thurme ein schlossartiges ,aussehen1 die ,kathedrale ,s4 ,pedro ebendort1 aus dem ,schlusse des #ab4 ,jahrhunderts1 besitzt eine hnlich reiche ,pfeilergliederung wie der ,dom zu ,salamanca1 und am ,portale das den meisten spanischen ,kirchen eigenthmliche ,zickzack- und ,kugelornament4 ,an der ,spitze der gothischen ,bauwerke steht die ,kathedrale von ,burgos 7#abba71 deren ,thrme und ,faade im #ae4 ,jahrhundert ein deutscher ,baumeister1 ,johann von ,kln1 emporfhrte4 ,deutscher ,arbeit verdankt auch das ,sdportal und der ,glockenthurm von ,s4 ,peter zu ,valencia 7#adah71 das ,kloster ,miraflores bei ,burgos 7#adhh7 und angeblich auch die ,faade der ,kathedrale von ,barcelona 7#addd71 deren ,arkaden noch im ,rundbogen geschlossen sind1 obgleich der ,bau erst #abih seinen ,anfang nahm1 ihre ,entstehung4 ,die ,faade von ,s4 ,maria del ,mar zu ,barcelona 7#acah7 ist derjenigen von ,arles offenbar nachgebildet1 also auch in dem ,zeitalter der germanischen ,kunst der franzsische ,einfluss neben dem deutschen bestehend4 ,der spteren ,zeit gehren die ,kathedrale von ,toledo 7#acjj-adib7 an1 sowie jene von ,sevilla 7#adhj-aeai71 fnfschiffig1 von auffallender ,breite1 da sie den ,raum einer ,moschee bedecken sollte1 deren ,bauformen wohl auch die fast gleiche ,hhe aller ,schiffe bewirkten1 die neue ,kathedrale von ,salamanca #aeac1 von ,segovia #aebe u4 a4 ,in ,portugal ist die ,klosterkirche zu ,batalha 7#ache7 wegen ihrer zierlichen und harmonischen ,bildung besonders hervorzuheben4 4 #ha4 ,ohne ,zweifel besassen die brittischen ,inseln1#fa ,england sowohl wie ,irland1 schon im vorigen ,jahrtausend eine ausgebildete ,baukunst1 und fehlt es dem erstgenannten ,lande ebensowenig an der ,kenntniss rmischer ,bauformen1 als der irischen ,insel an einer eigenthmlichen architektonischen ,ornamentik1 deren ,wesen wir nach ,analogie der ,miniaturen und nach einzelnen ,bauresten zu schliessen1 in flachen1 aber reich verschlungenen ,linien vermuthen4 ,doch ist von der altirischen und angelschsischen ,architektur nichts bekannt2 die wenigen ,reste1 die der letzteren zugeschrieben werden3 der ,thurm von ,wearmouth 7,durham71 die ,krypten von ,ripon und ,hexham1 die ,kirche in ,brixworth1 ,kirkdale 7,yorkshire71 ,deerhurst 7,gloucester7 u4 a41 sowie die schriftlichen ,nachrichten von dem rmischen ,steinbau1 den gallische ,handwerker hier einfhrten1 von dem heimischen schottischen ,holzbaue sind nicht geeignet1 uns ber den angelschsischen ,styl nher zu belehren4 ,wenn wir von der alten schsischen ,bauweise absehen1 so erhalten wir ber die ,entwicklung der englischen ,architektur seit dem #aa4 ,jahrhundert durch folgende zwei ,thatsachen ein genaueres ,licht3 ,sowohl der romanische1 als auch der gothische ,styl wurden in ,england durch franzsische ,baumeister eingefhrt4 ,es gibt wenige englische ,kathedralen1 von welchen nicht die ,chroniken die ,wiederherstellung oder den ,neubau durch die ersten normannischen ,bischfe anfhrten und weiter bemerkten1 dieselben wren in einer neuen ,bauweise errichtet4 ,die ,mnner1 an welche die erhhte ,bauthtigkeit im #aa4 ,jahrhundert sich knpft3 ,lanfranc1 ,gundulph1 ,ernulph1 ,roger ,poor1 sind smmtlich ,normannen1 aus ,caen gebrtig4 ,aber auch das lteste gothische ,werk in ,england1 die ,canterburykathedrale1 wurde nach dem ,brande von #aagd durch den ,franzosen ,wilhelm von ,sens nach dem ,muster der ,kathedrale von ,sens neu erbaut4 ,diesen usserlichen ,ursprung kann auch die englische ,architektur keineswegs verlugnen4 ,die lteren ,kirchen zeigen ein sehr schlechtes ,mauerwerk1 wie es berall vorkommt1 wo die schaffende und ausbende ,thtigkeit nicht ,hand in ,hand geht2 pltzlich und ohne ,uebergnge wird ein weiterer ,fortschritt im ,bauwesen1 z4 ,b4 die ,gewlbeanlage1 angenommen und an zahlreichen ,punkten gleichzeitig eingefhrt2 die ,richtung geht nicht auf die organische ,durchbildung des ,baues1 dieser bleibt vielmehr roh und schwerfllig1 sondern auf die reiche ,dekoration4 ,die ,geschichte der einzelnen englischen ,bauwerke bedarf fast durchgngig einer kritischen ,revision4 ,aus dem #aa4 ,jahrhundert hat sich schwerlich ein vollstndiger ,bau erhalten4 ,die meisten ,denkmler des englisch-romanischen oder normannischen ,styles rhren aus dem #ab4 ,jahrhundert her1 in welcher ,zeit das ,system bereits eine gleichmssigere ,ausbildung erreicht hatte4 ,die ,kathedralen von ,rochester 7#ajhj71 ,peterborough 7#aaag71 ,ely haben alle ein ungewlbtes ,mittelschiff2 die ,kathedrale von ,norwich 7#ajif71 mit dem seltsam dekorirten ,mittelthurme1 jene von ,gloucester1 ,oxford1 ,durham sind durch die schwerfllige ,anlage 7die massiven ,rundpfeiler7 charakterisirt1 die letztere brigens in glnzender ,weise verziert4 ,unter den germanischen ,bauten1 welche die unorganische ,anordnung der ,pfeiler und des ,fenstermaass- und ,stabwerkes1 die ,anlage eines mchtigen ,mittelthurmes und eines doppelten ,querschiffes zu unterscheidenden ,merkmalen haben1 ragen nebst den ltesten ,bauwerken3 dem ,chor von ,canterbury und der ,londoner ,templerkirche 7h4 ,grabkirche71 #aahe gegrndet1 hervor3 die ,kathedrale von ,salisbury 7#abbj-abeh71 ,wells1 ,exeter 7#abhj71 ,lincoln1 die ,londoner ,westminsterabtei 7#abgj71 die ,kathedrale von ,york 7#abia71 mit ,ausnahme des spteren ,chores und der ,faade1 die ,abtei ,melrose1 ,bristol u4 s4 w4 ,die brittischen ,archologen haben fr jedes ,jahrhundert einen besonderen ,stylnamen erfunden1 und dem #ad4 ,jahrhundert den zierlichen1 dem #ae4 den perpendikulren ,styl zugeeignet4 ,der letztere ist in der ,that eine ,eigenthmlichkeit der englischen ,architektur1 und durch glnzendere ,denkmler vertreten1 als sonst die ,verfallzeit der ,gothik aufzuweisen hat4 ,den ,charakter des ,perpendikulrstyles deutet schon der ,name an4 ,namentlich an den ,fenstern macht sich die perpendikulre ,richtung der ,gliederung bemerklich2 dazu kommt die niedergedrckte ,form des ,bogens 7,tudorbogen71 die complicirten1 palmenartigen1 mit hngenden ,zapfen versehenen ,gewlbe1 an deren ,stelle wohl auch das zierliche offene ,dachwerk tritt1 und die ,ueberflle der ,dekoration4 ,die ,kapelle ,heinrichs ,,vii4 in ,westminster1 die ,new-,college-,kapelle zu ,oxford 7#achj71 die ,halle des ,christ-,church-,college ebendort1 die ,kapelle des ,kings-,college in ,cambridge1 die ,bauten dieser beiden ,universittsstdte berhaupt sind die wichtigsten ,beispiele dieser ,bauweise1 die erst unter der ,regierung der ,knigin ,elisabeth italienischen ,formen wich4 4 #hb4 ,eine selbstndige ,bauregion im ,mittelalter bildet ,deutschland1 obgleich die energische ,bemhung um die ,entwicklung des ,gewlbebaues keineswegs so krftig an den ,tag tritt1 wie in ,frankreich1 und die ,resultate jenes ,strebens wahrscheinlich als eine fertige ,thatsache aus dem letztgenannten ,lande bernommen wurden2 denn was als der sogenannte ,uebergangsstyl 7am ,rheine7 bezeichnet wird1 zeigt mehr eine freie1 ungebundene ,handhabung der romanischen ,formen1 als den ernsten ,ansatz zur ,begrndung des gothischen ,stylprincipes4 ,das #aa4 ,jahrhundert zeigt die ,form der ,basiliken1 sei es der ,pfeiler- oder der ,sulenbasilika1 allgemein giltig2 im #ab4 ,jahrhundert wird der ,gewlbebau in ,angriff genommen und in bereinstimmender ,weise so durchgefhrt1 dass ber quadratischen ,plnen ,kreuzgewlbe gespannt werden4 ,natrlich kommt der quadratische ,raum der ,seitenschiffe jenen des ,mittelschiffes nicht gleich1 was zur ,folge hat1 dass ein ,gewlbefeld des letzteren zwei ,traven der ,seitenschiffe in sich begreift1 erst jeder zweite ,arkadenpfeiler des ,mittelschiffes als ,gewlbetrger fungirt4 ,die ,bauschulen sondern sich nach den ,landschaften ab und bilden1 mit ,ausnahme einzelner ,ordenskirchen1 z4 ,b4 der ,cistercienserkirchen1 welche regelmssig nach dem ,muster des ,mutterklosters ,citeaux den ,chor in einer geraden ,linie abschliessen lassen1 und auch sonst eine eigenthmliche ,stylweise entwickeln1 fest zusammenhngende ,gruppen4 ,in den schsischen ,lndern waren bereits im #aa4 ,jahrhundert zahlreiche ,kulturstoffe angesammelt1 um schon jetzt eine zierliche ,gliederung und consequente ,anlage der ,basiliken zu versuchen4 ,dieselben besitzen regelmssig ein ,querschiff und einen verlngerten ,chor2 diesem gegenber an der ,westseite eine doppelgeschossige ,empore2 ,pfeiler wechseln mit ,sulen2 der ,gewlbebau tritt nicht in den ,vordergrund2 dagegen erhlt sich in den ,detailbildungen die antike ,tradition1 und reift im #ab4 ,jahrhundert der ,formensinn1 bezglich des plastischen ,schmuckes1 einer staunenswerthen ,vollendung entgegen4 ,zunchst sind die ,schlosskirche zu ,quedlinburg zu nennen 7#iig-ajba1 nach ,andern #ajgj-aabi7 und die ihr verwandten ,kirchen zu ,wester-,grningen bei ,halberstadt1 ,gernrode1 ,frose und ,gandersheim4 ,der rhythmische ,wechsel von ,sulen und ,pfeilern kommt bei den letztgenannten ,kirchen1 reicher ausgebildet und organischer bei den ,kirchen von ,hecklingen1 ,heiningen bei ,wolfenbttel1 ,ilsenburg 7#ajhg gew471 ,drbeck und ,huysburg 7#aaba gew47 bei ,halberstadt vor4 ,in dem kunstreichen ,hildesheim wird der schsische ,basilikenbau festgehalten1 aller ,nachdruck dann auf die architektonische ,dekoration der ,kapitle1 ,gesimse u4 s4 w4 gelegt4 ,ausser der verbauten ,moritzkirche sind der ,dom1 vorzglich aber die ,godehards- und ,michaelskirche 7,fig4 #he71 beide aus dem #ab4 ,jahrhundert1 hervorzuheben4 ,als kleine ,pfeilerbasiliken erscheinen in ,halberstadt die ,liebfrauenkirche 7grsstentheils #ab4 ,jahrhundert7 und ,burkhardskirche2 dann die ,wipertikirche bei ,quedlinburg1 ,ulrichskirche zu ,sangerhausen2 eine weitere ,entwicklung zeigen die ,schlosskirche zu ,wechselburg 7#aahd7 und ,thalbrgel bei ,jena4 ,schon ursprnglich auf den ,gewlbebau angelegt finden wir die ,katharinenkirche 7#aagc7 und die ,martinikirche in ,braunschweig1 whrend derselbe bei der prachtvollen ,abteikirche von ,knigslutter 7#aace7 und den ,pfeilerbasiliken von ,riddagshausen und ,loccum 7#aade und #abdj7 erst spter angefgt wurde4#fb ,illustration3 ,fig4 #he4 ,michaeliskirche in ,hildesheim4 ,die zweite deutsche ,bauschule entwickelt sich am ,rheine4#fc ,von ,bauten1 welche ber das #aa4 ,jahrhundert hinausgehen1 haben sich nur geringe ,beste erhalten 7,trierer ,dom1 ,s4 ,pantaleon ,vorhalle und ,gereon ,unterbau des ,polygons in ,kln74 ,selbst das #aa4 ,jahrhundert ist durch vorhandene ,denkmler karg vertreten1 an den meisten ,bauwerken im #ab4 ,jahrhundert1 nach ,einfhrung des ,gewlbebaues1 eine grndliche ,umwandlung vor sich gegangen4 ,die ,adalbertskirche in ,aachen 7#ajje71 die ,georgskirche in ,kln 7#ajfg7 bewahren noch am besten ihre ,basilikenform2 auch der ,westchor von ,s4 ,gereon und des ,bonner ,mnsters verrathen an der usseren ,architektur ihren ,ursprung im #aa4 ,jahrhundert4 ,derselben ,zeit gehrt auch1 mit ,ausnahme der ,gewlbe und der ,gewlbesttzen1 die ,kirche ,maria auf dem ,kapitol 7#ajdi7 an4 ,dem durch ,pfeiler gegliederten ,schiffe ist ein mchtiger ,chor- und ,querbau vorgestellt2 die schon ursprnglich auf ein ,kreuzgewlbe berechneten ,nebenschiffe werden als ,umgang um jene herumgefhrt1 und eine verwandte ,anordnung bei der ,apostelkirche 7u4 #aaej7 und der ,martinskirche wiederholt4 ,aus einer einzigen ,bauzeit stammt1 mit ,ausnahme der ,s4 ,cunibertskirche 7#abdh gew471 kein einziger ,klner ,bau2 bei den meisten bemerken wir ,baureste aus dem #aa4 ,jahrhundert 7die deutlichsten ,spuren gewahrt man gewhnlich an der alten ,fensteranordnung71 welche aber im folgenden ,jahrhundert durch den ,pfeilern vorgesetzte ,halbsulen1 durch ein erhhtes ,mittelschiff1 eine andere ,fenstereintheilung1 und den ,gewlbebau in allem ,wesentlichen verndert wurden 7,spuren der lteren usseren ,architektur3 an ,s4 ,gereon1 ,aposteln1 ,maria im ,cap41 ,s4 ,ursula1 ,bonner ,mnster u4s4w474 ,durch einen strengen ,organismus und eine einheitliche ,gliederung zeichnet sich die gewlbte ,laacher ,abteikirche aus1 fnfthrmig mit doppeltem ,chore und ,querschiff 7#aaef voll474 ,das ,triersche ,gebiet besitzt in der westlichen ,erweiterung des ,domes durch ,bischof ,poppo 7#ajdi7 und in der ,abteikirche ,s4 ,willibrord zu ,echternach 7mit korinthischen ,sulenkapitlen7 ,denkmler des #aa4 ,jahrhunderts2 etwas jnger ist die ,pfeilerbasilika ,s4 ,matthias zu ,trier 7#aadh74 ,am ,mittelrheine nahm die baugeschichtliche ,entwicklung eine andere ,richtung1 als in der ,klner ,schule4 ,whrend diese auf die ,ausbildung der ,kuppelform ber der ,vierung hinstrebt1 geht dort die ,tendenz auf die ,durchfhrung des ,gewlbebaues innerhalb der romanischen ,grenzen und eine ungewhnliche ,steigerung der rumlichen ,verhltnisse4 ,auch am ,mittelrheine bildet die ,basilika den ,ausgangspunkt3 ,limburg an der ,haardt 7#ajcj-ajdb71 ,justinuskirche in ,hchst 7#ajij71 durch die ,neubildung der antiken ,tradition bemerkenswerth1 u4 a4 ,nach den neuesten ,untersuchungen bildeten die ,dome zu ,mainz 7#ajji zum erstenmal geweiht71 zu ,speier 7#ajcj gegr47 und zu ,worms 7#ajaf7 gleichfalls ursprngliche ,pfeilerbasiliken1 welche spter 7,mainzer ,dom jedenfalls nach #ajha1 der ,speyrer ,dom #aacg oder #aaie1 der ,wormser bis #aaha71 im ,laufe des #ab4 ,jahrhunderts1 nach einer gemeinsamen ,grundidee umgebaut wurden4 ,dieses gemeinschaftliche ,element offenbart sich in dem ,grundrisse1 in dem ,kuppelbaue zu beiden ,seiten des ,langhauses1 in der ,hhengliederung und in der ,travenanlage4 ,die hier gegebenen ,anregungen zum ,gewlbebaue wirkten in weiten ,kreisen nach2 die ,kirche in ,arnsburg in der ,wetterau1 ,otterberg bei ,kaiserslautern1 ,eberbach 7#aahf gew471 die ,martinskirche in ,worms zeigen eine verwandte ,anordnung der ,traven und des ,grundrisses4 ,auch ,elsass und ,lothringen befolgen im ,allgemeinen den rheinischen ,typus4 ,die ,aufklrungen1 welche neuerlich ber die ,geschichte der mittelrheinischen ,dome gegeben wurden1#fd sind1 abgesehen von ihrer ,wichtigkeit fr die lokale ,baugeschichte1 auch dadurch von grsstem ,werthe1 dass sie die ,beruhigung der deutschen ,kunst bei dem romanischen ,style1 das ,nichtvorhandensein jener zahlreichen constructiven ,versuche1 aus den ,grenzen des romanischen ,styles herauszukommen1 unzweifelhaft aufweisen1 welche an der lteren franzsischen ,architektur bemerkt werden4 ,dafr sprechen auch die ,eigenthmlichkeiten des sogen4 deutschen ,uebergangsstyles4 ,im westlichen ,theile von ,deutschland1 sonst aber auch in ,sachsen1 ,thringen und ,franken1 werden seit dem ,beginne des #ac4 ,jahrhunderts zahlreiche ,bauwerke errichtet1 welche einzelne ,merkmale des germanischen ,styles1 also namentlich den ,spitzbogen in den ,arkaden und im ,gewlbe1 an sich tragen1 und auf solche ,weise die ,gothik vorzubereiten scheinen4 ,sieht man aber genauer zu1 so gewahrt man nur die ,auflsung des romanischen ,bauorganismus1 das ,streben nach reicheren1 dekorativen ,formen1 aber nicht das nhere ,eingehen auf die ,grundlagen der gothischen ,architektur4 ,die runde ,apsis verwandelt sich in eine polygone2 die ,fenster erweitern sich1 nehmen die ,form von ,fchern an1 oder stellen sich zu grsseren ,gruppen zusammen2 die ,arkaden gewinnen an ,hhe1 die ,pfeiler an ,gliederung1 die ,sulen an ,schlankheit2 aber es bleibt in vielen ,fllen die ,trennung des ,schiffes durch den ,triumphbogen von der ,apsis1 in anderen die quadratische ,grundlage der ,wlbung2 es bleibt die ,thurmanlage neben der ,apsis1 die ,ueberkuppelung der ,vierung1 die ,dekoration der usseren ,wnde durch ,felder u4 s4 w4 ,neben diesen wesentlich romanischen ,eigenschaften verschwindet das vereinzelte ,merkmal des ,spitzbogens1 also auch das ,verdienst1 den gothischen ,styl begrndet zu haben1 der berdies schon frher festgestellt war1 als die meisten dieser sogen4 ,uebergangsbauten datiren4 ,die wichtigsten derselben sind3 ,eine ,gruppe am ,niederrhein1 von der klnischen ,bauschule abhngig2 ,s4 ,cunibert1 ,s4 ,andreas 7,schiff7 in ,kln1 das ,langhaus des ,bonner ,mnsters1 ,s4 ,quirin in ,neuss 7#abji71 die ,kirchen zu ,sinzig1 ,remagen1 ,heimersheim1 ,andernach1 ,bacharach u4 a42 dann die ,domkirche zu ,limburg an der ,lahn1 die ,kirche zu ,gelnhausen1 das ,basler ,mnster1 der ,bamberger ,dom1 das ,schiff der ,sebalduskirche in ,nrnberg1 die ,kirche zu ,memleben1 und theilweise der ,dom zu ,naumburg und die ,kirche in ,freyburg an der ,unstrut u4 a4 ,andere ,bauschulen von minder allgemeiner ,bedeutung finden sich in ,westfalen1 ,schwaben1 ,bayern und ,bhmen4 ,in ,westfalen ist das zhe ,festhalten am romanischen ,typus bis spt in das #ac4 ,jahrhundert1 die frhe ,ausbildung des ,gewlbestyles1 der geringe dekorative ,reichthum auffllig1 die ,vorliebe fr gleich hohe ,schiffe 7,hallenkirchen7 schon in der romanischen ,periode bemerkbar4 ,den ,anknpfungspunkt fr die westflische ,kunst bildet gleichfalls die karolingische ,bauweise 7,corvey1 westlicher ,unterbau74 ,sulenbasiliken kennt man u4 a4 in ,paderborn 7,bartholomuskirche71 alle ,schiffe unter einem ,dache1 mit romanischen ,spitzbogen und tonnengewlbter ,vorhalle1 ,neuenheerse1 ,harthausen2 ,pfeilerbasiliken3 ,die ,dome in ,soest1 ,osnabrck1 ,paderborn1 die ,ludgerikirche in ,mnster1 ,marienkirche in ,dortmund1 alle in der ,folgezeit verndert und berwlbt2 den schsischen ,sttzenwechsel zeigt die ,petruskirche in ,soest2 ganz oder fast gleich hohe ,schiffe und ein fensterloses ,mittelschiff3 die ,marienkirche in ,lippstadt1 ,herforder ,mnster1 ,maria auf der ,hhe in ,soest1 ,johanneskirche in ,osnabrck1 die ,kirche zu ,methler bei ,dortmund u4 a4 ,die in ,deutschland und namentlich in ,bhmen nicht seltenen ,rundbauten 7,kapelle auf dem ,krukenberge in ,hessen1 ,matthiaskapelle bei ,kobern sechseckig1 ,loning1 ,steingaden in ,bayern1 ,tulln1 ,znaim1 ,groitsch1 ,prag7 werden in ,westfalen durch die zwlfeckige ,kapelle zu ,drggelte bei ,soest vertreten4#fe ,die schwbische ,architektur und jene der ,donauebene#ff berhaupt zeigt keine besondere ,eigenthmlichkeit4 ,bauwerke des #aa4 ,jahrhunderts kommen nur sehr selten vor1 jene des folgenden ,jahrhunderts halten sich nicht auf gleicher ,stufe mit den frher genannten ,landschaften1 und nehmen den ,gewlbebau in sehr spter ,zeit an4 ,nicht durch ,formschnheit1 wohl aber durch den rthselhaften ,inhalt anziehend sind mehrfach die plastischen ,ornamente der ,kirchen 7,belsen und ,schwrzloch bei ,tbingen1 die ,portale der ,jakobskirche in ,regensburg aus dem #ac4 ,jahrhundert74 ,unter den ,beispielen von ,sulenbasiliken heben wir hervor1 jene zu ,hirschau 7#ajga71 ,kleinkomburg1 ,faurndau 7#ab4 ,jahrhundert71 ,alpirsbach 7#ajih71 ,konstanz 7#ajeb71 ,heilsbronn bei ,nrnberg 7#ab4 ,jahrhundert71 ,s4 ,jakob in ,regensburg und ,bamberg2 ,pfeilerbasiliken sind der ,augsburger ,dom in seiner ursprnglichen ,gestalt 7#ajfe71 ,s4 ,michaelskirche in ,altenstadt bei ,schongau und in ,bamberg 7#aaba71 ,sindelfingen 7#ajhc71 ,denkendorf1 ,maulbronn 7#aagh7 mit ausgedehnten ,klosteranlagen1 das verwandte ,stift von ,bebenhausen u4 a4 ,den schwbischen ,bauten schliessen sich jene der ,nordschweiz 7,schaffhausen u4 a47 enge an4 ,sttzenwechsel kommt im ,sden ,deutschlands nur ausnahmsweise vor3 ,burkhardikirche in ,wrzburg1 ,rossheim und ,lauterbach im ,elsass4 ,der skandinavische ,norden sondert sich bereits durch das ,material von dem ,kunstkreise anderer ,lnder ab4 ,die hiesigen ,holzkirchen knnen wohl im ,allgemeinen dem ,basilikenschema sich unterordnen1 die besondere ,formenbildung ist aber nothwendig vom ,holzmateriale abhngig1 wozu noch die verschiedene 7byzantinische7 ,tradition bestimmend einwirkt4 ,die ,kirchen 7,urnes1 ,borgund1 ,hitterdal1 ,tind1 ,wang1 #ahdb nach ,brckenberg in ,schlesien bertragen u4 a47 sind von ,portiken umgeben1 mit einem ,brettergewlbe bedeckt1 der ,chor durch eine ,bretterwand vom ,langhause getrennt1 dieses durch ,sulenarkaden gegliedert1 die ganze ,anlage durch treppenartiges ,aufsteigen der verschiedenen ,giebel thurmartig behandelt4 ,unter den ,steinbauten ,skandinaviens hat der ,dom zu ,drontheim die grsste ,wichtigkeit4 ,er ist im lateinischen ,kreuze errichtet1 im ,osten mit einem achtseitigen ,kuppelbaue unorganisch abgeschlossen1 und mit demselben die ltere ,klemenskirche verbunden1 welche1 wie die ,kreuzflgel des ,domes1 noch den ,rundbogen aufweist1 whrend die brigen ,theile mit dem ,spitzbogen geschlossen sind1 und in ,wahrheit schon in die folgende ,bauperiode gehren4 ,dass das ,ornament hier wie anderwrts dem normannischen verwandt ist1 bedarf keines ,beweises4#fg 4 #hc4 ,nach dieser ,abschweifung zur ,baugeschichte ,deutschlands zurckkehrend1 haben wir die ,verbreitung des gothischen ,styles und seine ,schicksale auf deutschem ,boden zu schildern4 ,dass derselbe bereits als eine fertige ,thatsache bekannt war1 als er in ,deutschland eingefhrt wurde1 dafr spricht der ,umstand1 dass mehrere der ltesten ,bauten 7,liebfrauenkirche in ,trier #abbg-abdd1 ,gereonsdom #abab-abbg7 ihn auf ltere ,grundformen anwenden2 fr das specielle franzsische ,vorbild der deutschen ,gothik 7welche aber keineswegs als mechanische ,nachahmung angesehen werden darf1 die franzsischen ,motive vielmehr rasch in selbstndiger ,weise zu entwickeln lernt und einen eigenthmlichen1 streng deutschen ,styl schafft1 wie dies die ,elisabethkirche zu ,marburg #abca-hc bereits darthut71 lassen sich die ,grnde aus der verwandten ,anlage des ,magdeburger ,domes 7#abaa-acfc7 und des ,klner ,domes 7,amiens71 so wie aus dem in ,deutschland gebruchlichen ,namen3 franzsischer ,styl 7opus francigenum7 ableiten4 ,an der ,spitze der deutsch-gothischen ,bauten1 ja der germanischen ,architektur berhaupt1 steht der ,klner ,dom4#fh ,durch ,erzbischof ,konrad von ,hochstaden wurde #abdh der ,grundstein zum ,chorbaue gelegt2 der alte ,bau blieb bis in das #ad4 ,jahrhundert unversehrt und dem gottesdienstlichen ,gebrauche gewidmet1 und wurde erst nach der ,vollendung und vorlufigen ,abschliessung des ,chores 7#acbb7 allmlig niedergerissen1 um dem langsam vorrckenden ,baue des ,langhauses zu weichen1 woran sich zuletzt der ,bau der ,querschiffe anschliessen sollte4 ,bei dem einen derselben kam es nicht einmal zur ,grundsteinlegung4 ,das ,langhaus selbst wurde im #ad4 und #ae4 ,jahrhundert bis zur ,hhe der ,seitenschiffe vollendet1 die nrdlichen ,seitenschiffe eingewlbt1 der sdliche ,thurm auf ein ,dritttheil seiner ,hhe gebracht4 ,die lange ,bauzeit selbst1 dann die innere ,entwicklung der ,gothik konnten nicht anders als in den einzelnen ,bauformen ,vernderungen hervorrufen3 die ,pfeilerbndel im ,chore haben noch nicht das lebendige ,profil der ,schiffspfeiler1 die ,knufe der letzteren einen reicheren ,schmuck2 die gleiche ,verschiedenheit bemerkt man im ,stab- und ,maasswerke des nrdlichen ,seitenschiffes und der unteren und oberen ,fenster des ,chores2 dieser selbst ist in seinem ,oberbaue glnzender angelegt1 als es ursprnglich wohl beabsichtigt war4 ,der ,entwurf der ,faade und der ,thrme1 der sich durch einen glcklichen ,zufall im ,originale erhalten hat1 ist nicht im #ac41 sondern im #ad4 ,jahrhundert 7von ,meister ,johann87 geschaffen1 ja selbst die hsslichen ,formen der sptesten ,gothik haben sich an dem ersten nrdlichen ,strebepfeiler verewigt4 ,dennoch ist die ,grundeinheit der ,anlage vollkommen gewahrt und der ,gedanke zu dem ,riesenbau unstreitig eine ,that des #ac4 ,jahrhunderts4 ,wer diesen ,gedanken zuerst in seinem ,kopfe getragen1 darber ist kein ,licht verbreitet4 ,als erster ,werkmeister angefhrt zu werden1 hat noch immer ,gerhard von ,rile das grsste ,anrecht4 ,die ,maasse des ,klner ,domes sind fr die ,gesammtbreite und ,hhe #afa' 7kln4 ,maass71 jene auf das ,mittelschiff und vier ,seitenschiffe vertheilt1 und fr die ussere ,lnge und die ,thurmhhe #ecb'4 ,in ,kln selbst wird der frhgothische ,styl durch die ernste ,minoritenkirche 7#abfj71 die sptere ,weise durch das ,schiff der ,severinskirche 7#acid7 und den ,chor von ,s4 ,andreas 7#adad7 vertreten4 ,nach dem ,muster des ,klner ,domes1 nur einfacher gehalten1 wurde die ,cistercienserkirche zu ,altenberg bei ,kln 7#abee-acgi7 errichtet4 ,die brigen wichtigeren gothischen ,bauwerke der ,rheinlande sind folgende3 ,der ,dom zu ,xanten #abfc1 im #af4 ,jahrhundert vollendet2 der ,mnsterchor zu ,aachen1 im glnzenden ,style des #ad4 ,jahrhunderts 7#acec72 die ,stadtkirche zu ,ahrweiler #abfj2 die ,katharinenkirche zu ,oppenheim #abfb-acag1 im ,stabwerke schon dem dekorativen ,style genhert2 der ,dom zu ,frankfurt 7#acae bis in das #af4 ,jahrhundert72 das ,strassburger ,mnster1 dessen ,schiff noch die einfachen ,formen des #ac4 ,jahrhunderts zeigt1 whrend die von ,ervin von ,steinbach #abgg entworfene ,faade franzsische ,baumotive in der glnzendsten ,weise verarbeitet4 ,der sdliche ,thurm wurde von ,johann ,hltz aus ,kln #adci in den damals blichen ,formen vollendet4 ,das ,mnster zu ,freiburg vom #ac4-ae4 ,jahrhundert 7die ,thurmpyramide stammt ans dem #ad4 ,jahrhundert72 das ,basler ,mnster 7#acfc wieder hergestellt7 u4 a4 ,in ,westfalen herrscht die ,hallenform vor1 das ,mittelschiff1 selbst im ,falle der ,ueberhhung1 entbehrt der selbstndigen ,beleuchtung2 die ,aufnahme der gothischen ,bauweise geschieht nur zgernd2 erst im #ad4 ,jahrhundert gewinnt sie eine allgemeine ,gltigkeit4 ,der ,dom zu ,minden mit drei gleich hohen ,schiffen gehrt zu den ltesten gothischen ,bauten ,westfalens2 die ,johanniskirche zu ,osnabrck1 ebendort die ,marienkirche 7#acjf-adbj7 und ,katharinenkirche2 die ,ueberwasser-1 ,liebfrauen- und ,lambertikirche 7#acce7 zu ,mnster1 die ,dominikanerkirche zu ,dortmund 7#aced71 die ,wiesenkirche zu ,soest 7#accg7 u4 a4 ,die ,niederlande1 theilweise von ,frankreich1 theilweise von ,deutschland abhngig1 entwickelten den gothischen ,kirchenstyl mit verhltnissmssig geringem ,glcke4 ,durch die ,anlage hlzerner ,scheingewlbe ging das eigentliche ,wesen der ,gothik verloren1 und auch sonst wurde der nchterne ,formensinn selten berwunden4 ,die regsamste ,bauzeit fllt in das #ad4 und #ae4 ,jahrhundert4 ,prachtbauten sind3 ,s4 ,gudula in ,brssel 7#abbj71 der ,dom zu ,antwerpen 7#aceb-adaa71 ,s4 ,johann in ,bois le ,duc1 ,s4 ,peter zu ,lwen 7#ae4 ,jahrhundert71 ,s4 ,michael zu ,gent #addj u4 a4 ,desto glnzender gestaltet sich die brgerliche ,baukunst in den ,beffrois 7,tournay1 ,gent1 ,brgge u4 a471 in ,rathhusern und ,kaufhallen 7,ypern1 ,brgge1 ,brssel 7#adja71 ,lwen7#addh-adfc71 ,gent1 ,audenarde 7#aecj7 u4 s4 w474 ,im inneren und stlichen ,deutschland hatte die gothische ,baukunst gleichfalls erst im #ad4 ,jahrhundert ihren vollen ,glanz entwickelt4 ,die hervorragendsten ,dome3 ,ulmer ,mnster mit sechseckigen ,pfeilern im ,mittelschiffe1 dienstlosen ,sulen in den ,seitenschiffen1 niedrigem einschiffigen ,chore und reich dekorirter ,vorhalle 7#acgg-aejg72 der ,stephansdom in ,wien1 mit drei gleich hohen ,schiffen im ,chore und einem fensterlosen ,mittelschiffe1 und dem ber ,verdienst gepriesenen #dcb' hohen ,thurme1 in den ,haupttheilen von #acei-aeai gebaut2 der ,prager ,domchor zu ,s4 ,veit 7#acdc-ache72 der ,regensburger ,dom1 mit ,ausnahme des lteren ,chores1 im #ad4 und #ae4 ,jahrhundert errichtet1 der ,meissner ,dom u4 a4 stammen alle aus verhltnissmssig spterer ,zeit4 ,neben den genannten ,kirchen sind noch anzufhren3 ,die ,lorenzkirche in ,nrnberg von #abhj-addg2 die ,frauenkirche und ,sebalduschor aus dem #ad4 ,jahrhundert2 die ,stiftskirche von ,wimpfen im ,thale 7#abfb72 der ,dom zu ,halberstadt im #ac4 und #ad4 ,jahrhundert2 die ,martinskirche in ,landshut 7#acib-adgh71 ein ,backsteinbau in ,hallenform2 die ,frauenkirche in ,mnchen 7#adfh72 die hallenfrmige ,stiftskirche in ,stuttgart 7#addd72 die ,liebfrauenkirche in ,esslingen 7der ,thurm vom ,jahre #addj72 der ,dom zu ,erfurt 7,chor #acdi1 ,langhaus #adef72 die ,marktkirche in ,halle a4 d4 ,s4 7#af4 ,jahrhundert72 die gleichbenannte zu ,hannover1 beide ,hallenkirchen2 die fnfschiffige ,petri-,paulikirche in ,grlitz 7#adbc7 und zahlreiche andere1 die grsstentheils dem spteren gothischen ,zeitalter angehren1 und bald als roher ,massenbau1 bald als berzierlicher ,dekorationsbau erscheinen4 ,die spter beliebte ,hallenform wich nicht allein von der ursprnglichen ,constructionsweise ab1 sondern vernderte auch wesentlich die sthetische ,wirkung der ,bauwerke2 es werden die ,verhltnisse der einzelnen ,bautheile anders bestimmt2 was der ,bau im ,innern an ,helle1 ,uebersichtlichkeit gewinnt1 geht an dem lebendigen ,aufbaue wieder verloren4 ,in dem ,absehen von der traditionellen ,gliederung1 von der architektonischen ,hierarchie1 kann man mit ,recht eines der ersten ,zeichen der beginnenden ,geisteskmpfe vermuthen4 ,die norddeutsche ,ebene trat erst spt in den romanischen ,kunstkreis ein4#fi ,nicht frher als in der ,mitte des #ab4 ,jahrhunderts regt sich die ,bauthtigkeit1 welche durch den ,mangel an einer bindenden ,bautradition und das eigenthmliche ,backsteinmaterial zu selbstndigen ,formen gelangt4 ,nur die ,grundform der ,basilika wird beibehalten1 die ,details aber1 wie das ,sulenkapitl 7eckige statt runder ,formen71 der ,bogenfries1 dem ,backsteinmaterial entsprechend verndert4 ,noch aus der romanischen ,periode rhren die ,pfeilerbasiliken3 ,dom zu ,brandenburg 7#aagi71 die ,kirchen zu ,dobrilugk1 ,jterbog1 ,arendsee1 der ,dom zu ,lbeck und die ,sulenbasiliken zu ,jerichow4 ,den norddeutschen gothischen ,styl charakterisirt die vereinfachte ,dekoration1 das ,verschwinden der ,strebebogen1 welche bei den ,hallenformen nothwendig wegfallen1 des ,maasswerkes1 der durchbrochenen ,galerien1 die ,anordnung nackter achteckiger ,pfeiler im ,innern1 ferner das ,streben1 die ,monotonie der mechanischen geformten ,glieder durch wechselnde ,farbenschichten zu brechen und 7fr das preussische ,ordensland wenigstens giltig7 der gerade ,abschluss des ,chores4 ,innerhalb dieses gemeinsamen ,kreises entwickeln sich mehrere ,lokalschulen3 die niederrheinische1 pommersche1 preussische2 die nhere ,bekanntschaft mit ,hausteinkirchen lsst in einzelnen ,fllen vom schlichten ,backsteintypus abweichen und reichere ,dekorationsformen ersinnen 7,katharinenkirche in ,brandenburg 7#adja71 ,marienkirche in ,stargard1 ,jakobikirche in ,thorn 7#acji772 im ,ganzen bleibt aber die baugeschichtliche ,bewegung auf einen engen ,kreis beschrnkt1 und die hier gewonnenen ,resultate greifen auf die allgemeinen ,schicksale der ,baukunst nicht ein4 ,die ,hauptdenkmler sind3 ,am ,niederrheine die ,kirche von ,calcar und ,cleve 7#aced72 ferner die ,marienkirche zu ,lbeck 7#abgf-acaj71 in der ,form eines ,kreuzes mit niedrigen ,seitenschiffen2 der ,dom zu ,schwerin 7#acej-acgj71 von hnlicher ,anlage2 die ,marienkirche zu ,rostock 7#acih-adgb72 die ,cistercienserkirche zu ,dobberan 7#acfh71 abweichend vom landesblichen ,typus2 der ,dom zu ,stendal 7#adfa72 die ,klosterkirche zu ,berlin 7#abij72 die fnfschiffige ,marienkirche zu ,frankfurt a4 d4 ,o4 7u4 #acej72 die ,marienkirche zu ,prenzlau 7#acdj-acge71 in ,einzelnheiten die ,hausteinarchitektur nachbildend2 die ,nikolaikirche zu ,stralsund 7#acaa72 die fnfschiffige ,hallenkirche 7,marienkirche7 in ,colberg 7#acaf-adaj72 die ,marienkirche zu ,danzig 7#acdc-aejb7 u4 a4 ,den eigentlichen ,glanzpunkt der norddeutschen ,architektur bilden die preussischen ,ordensschlsser1 deren ,typus im #ad4 ,jahrhundert festgestellt wurde4 ,die ,mitte des quadratischen1 von ,eckthrmen flankirten ,baues1 nimmt gewhnlich ein gerumiger ,hof ein4 ,denselben umgibt ein bedeckter1 gegen den ,hof offener ,kreuzgang in zwei bis drei ,geschossen bereinander4 ,diese ,galerien sind aus ,holzwerk1 mit einer flachen ,decke versehen 7,rastenburg1 ,gollub71 und zur ,sttze der letzteren ,steinpfeiler1 durch ,bogen verbunden1 aufgerichtet 7,rossel7 oder im ,kreuzgewlbe geschlossen 7,marienburg #acji1 ,marienwerder1 ,rheden1 ,regnitz1 ,heilsberg74 ,in der ,fensterbildung ist die horizontale ,richtung herrschend1 die ,gewlbe der ,refektorien und ,kapitelsle breiten sich palmenartig aus1 das kriegerische ,aussehen ist mit glnzender ,pracht glcklich verbunden4 4 #hd4 ,whrend die germanischen ,stmme mit steigendem ,erfolge nationale ,grundlagen der ,kunst feststellten und die ,ausdrucksmittel der heimischen ,kunstweise vermehrten1 lastete auf ,italien die unverwischbare antike ,tradition4#gj ,sie konnte nicht mehr zu einem frischen und reinen ,leben gebracht werden1 und liess doch fr ,neuschpfungen keinen ,raum4 ,so kam es1 dass das ,zeitalter vom #aa4 bis zum #ac4 ,jahrhundert in ,italien verhltnissmssig nur eine geringe ,kunstthtigkeit aufweist1 zumal in der ,architektur1 welche seit der ,begrndung des gothischen ,styles sich im schrfsten ,gegensatze zur ,antike bewegte4 ,die romanische ,baukunst stand ,italien nicht fern1 in ihrem ,kreise wurden auch grssere ,erfolge erzielt2 aber der gothische ,styl blieb jenseits der ,alpen eine unbegriffene ,grsse1 der man einzelne usserliche ,merkmale1 den dekorativen ,theil1 absah1 deren ,grund und ,wesen jedoch unbekannt blieb4 ,nicht wenige unter den gothischen ,bauwerken ,italiens verdanken nordischen ,meistern ihre ,errichtung1 aber selbst im ,angesichte trefflicher ,vorbilder bewahrte die italienische ,gothik keine ,reinheit und sank zum ,dekorationsbaue zurck4 ,ober- und ,mittelitalien entwickeln die grsste1 ,rom die geringste ,rhrigkeit in der ,baukunst4 ,in der ,lombardei erfuhr der ,gewlbebau eine consequente ,anwendung1 wie frhe1 ist noch nicht ermittelt1 wie denn berhaupt die italienische ,baugeschichte gar sehr im ,argen liegt2 doch ist dafr die grsste ,wahrscheinlichkeit vorhanden1 dass er auf rmischen ,reminiscenzen weiter entwickelt wurde4 ,auf die ,longobarden kann er in keiner ,weise zurckgefhrt werden1 wohl aber nahmen auf die ,detailbildung1 auf das ,dekorative die germanische ,phantasie und nordischer ,formensinn ,einfluss4 ,whrend das ,innere der lombardischen ,kirchen ber doppelten ,rundbogenarkaden schwere ,kreuzgewlbe zeigt1 den ,chor im ,halbkreise abschliessen lsst und ber der ,vierung eine ,kuppel spannt1 erscheint der ,faadenbau als eine einfache1 mit einem ,giebel geschlossene ,wand1 welche die innere ,kirchengliederung nothdrftig verrathet4 ,zierlich gewundene ,sulen bezeichnen die ,scheidung in mehrere ,schiffe2 offene ,arkaden durchschneiden in horizontaler ,richtung die ,faade2 ber dem mittleren1 in ,rundbogen geschlossenen oder mit einem ,giebel bedeckten ,portale ist eine mchtige ,fensterrose angebracht2 der ,giebel steigt in ,stufen empor und hat bald einen ,bogenfries1 bald offene ,arkaden 7,arkadengalerien am ,aussenbaue kommen hufig vor7 zum ,schmucke4 ,die meisten ,kirchen1 welche wir der romanischen ,periode zuschreiben1 werden gewhnlich1 aber grundlos1 in das altlongobardische ,zeitalter versetzt3 ,s4 ,michele in ,pavia1 durch schwerfllige ,pfeilermassen in drei ,schiffe gegliedert2 ,s4 ,ambrogio in ,mailand von verwandter ,anlage1 die gegenberstehenden ,pfeiler durch ,spitzbogen verbunden2 ,s4 ,zeno in ,verona1 wie alle lombardischen ,kirchen mit einem isolirten ,glockenthurme2 ,s4 ,fedele in ,como4 ,in das zwlfte ,jahrhundert fllt die ,errichtung der ,dome von ,piacenza 7#aabb begonnen71 ,parma1 ,modena1 ,cremona1 ,lucca u4 a4 ,die zahlreichen1 bald runden1 bald polygonen ,taufkirchen in der ,lombardei 7,parma1 ,bergamo1 ,brescia7 folgen im ,allgemeinen dem fr diese ,bauwerke giltigen ,typus4 ,die ,basilikenform ist auch in ,mittelitalien maassgebend4 ,am grossartigsten und reichsten entwickelt sie der ,dom zu ,pisa4 ,das fnfschiffige ,langhaus wird von einem dreischiffigen ,querbaue durchschnitten1 ber dem ,durchschneidungspunkte eine ,kuppel gewlbt1 das ,mittelschiff ist flach1 die ,seitenschiffe mit einem ,kreuzgewlbe eingedeckt4 ,die ,sulen der ,doppelarkaden sind rmischen nachgebildet1 wodurch ebenso1 wie durch die ,detailgliederung in der benachbarten ,kirche ,s4 ,piero in grado1 die ,lebendigkeit der antiken ,tradition bewiesen ist1 die ,aussenseiten durch ,wechsellagen von schwarzem und weissem ,marmor1 ,sulen- und ,pfeilerarkaden dekorirt4 ,der isolirte ,thurm 7#aagd von dem ,pisaner ,bonanno und ,wilhelm aus ,innspruck errichtet7 hat1 wie der ,unterbau des ,baptisteriums1 von ,diotisalvi #aaec erbaut1 einen hnlichen ,arkadenschmuck4 ,seine schiefe ,stellung wurde wahrscheinlich durch anfngliches ,ungeschick und spteren ,starrsinn hervorgerufen1 und fand1 von der ,liebe zum ,seltsamen freudig begrsst1 auch anderwrts 7,bologna1 ,ferrara7 ,nachahmung4 ,noch entschiedener als in ,pisa und den verwandten ,bauten von ,pistoja und ,volterra zeigt sich die ,anlehnung an die ,antike in florentinischen ,bauten3 im ,baptisterium1 ,s4 ,apostoli und der ,basilika ,s4 ,miniato aus dem ,ende des #ab4 ,jahrhunderts4 ,das musivische ,tfelwerk spielt auch hier eine ,hauptrolle2 die ,gesimsprofile1 die ,kapitle1 das gerade ,geblke ber den ,pilastern und der ,faade sind in rmischen ,formen durchgefhrt4 ,gleiches gilt von ,s4 ,maria in ,toscanella 7#abjf7 in ,bezug auf die innere ,gliederung2 dagegen ist das rundbogige ,portal in rein romanischer ,weise angeordnet und geschmckt4 ,fr die ,fortdauer der antiken ,tradition auch im #ac4 ,jahrhundert sprechen die brillanten ,kreuzgnge von ,s4 ,paul und ,s4 ,lorenzo bei ,rom4 ,zwar knnen der musivische ,schmuck1 die ,skulpturen in den ,bogenzwickeln1 die mannigfach gewundenen ,sulen nicht auf diese ,quelle zurckgefhrt werden1 wohl aber ist die ,form des ,geblkes in rmischer ,weise gebildet2 die brigen ,kirchenbauten ,roms vom #aa4 bis #ac4 ,jahrhundert 7,s4 ,bartolomeo1 ,quattro santi1 ,s4 ,maria in ,trastevere1 ,s4 ,lorenzo7 wiederholen den altchristlichen ,basilikentypus mit geringen ,modifikationen4 ,als im #ac4 ,jahrhundert der germanische ,styl in ,italien eindrang1 wurde die bis dahin bliche ,bauweise in den ,hintergrund gedrngt1 aber keineswegs berwunden4 ,ja es ist berhaupt fraglich1 ob die ,uebung der romanischen ,architektur jemals auf lngere ,zeit in ,stocken gerieth4 ,der frheste bis jetzt bekannte gothische ,bau in ,italien ist die ,klosterkirche zu ,assisi1 #abah von einem deutschen ,meister ,jakob erbaut4 ,noch aus dem #ac4 ,jahrhundert stammen der ,dom zu ,siena mit doppelfarbigem ,faadenschmucke1 aber ,rundbogen im ,innern1 der formverwandte ,dom von ,orvieto 7#abij71 der ,dom von ,arezzo2 in ,florenz die ,kirche ,s4 ,maria ,novella 7#abgi71 ,s4 ,croce und der ,dom 7#abif74 ,als ,baumeister der beiden letztgenannten ,kirchen wird ,arnolfo1 ,sohn des ,cambio aus ,colle1 angefhrt4 ,weder die ,anordnung des ,grundrisses1 die gewaltige ,breite des ,mittelschiffes1 noch die ,anlage der ,kuppel ber dem ,chore geschah im ,geiste des gothischen ,styles1 welchem nur die in ein glnzendes ,spiel bertragenen dekorativen ,formen der ,aussenseite entlehnt sind4 ,der isolirte ,glockenthurm von hnlicher ,beschaffenheit1 nmlich nur oberflchlicher ,gothik1 ist ein ,werk des ,malers ,giotto im #ad4 ,jahrhundert4 ,pisa besitzt in ,campo santo1 in der kleinen ,kirche ,s4 ,maria della ,spina und dem ,oberbaue der ,taufkirche gothische ,bauwerke4 ,in ,norditalien nimmt der ,dom zu ,mailand1 #achf von einem ,deutschen gegrndet1 die erste ,stelle ein4 ,den kolossalen ,verhltnissen und der glnzenden ,dekoration entspricht schlecht die schwchliche ,gliederung der ,pfeiler4 ,einen gnstigeren ,boden fand die gothische ,architektur in ,venedig 7ai frari #abej1 ,s4 ,giovanni e ,paolo #abdf-adcj71 die geringste ,pflege dagegen in ,rom 7,s4 ,maria sopra ,minerva1 #ad4 ,jahrhundert7 und ,unteritalien4 ,das vorherrschende dekorative ,element in der mittelalterlichen ,architektur ,italiens hinderte einerseits den ,aufschwung der kirchlichen ,baukunst1 andererseits wirkte es aber auf die zierliche und elegante ,ausbildung des weltlichen ,baustyles unendlich belebend4 ,fr die romanische ,periode sind namentlich einzelne ,palastbauten in ,venedig 7,fondaco dei ,turchi1 ,pal4 ,loredan7 hervorzuheben2 ebendort hat der gothische ,styl in dem ,dogenpalaste 7u4 #acej von ,filippo ,calendario errichtet71 in den kleineren ,palsten ,foscari1 ,sagredi1 ,ca' d',oro u4 a4 die anziehendsten und reichsten ,musterbilder weltlicher ,architektur geschaffen4 ,auch der ,backsteinbau wurde in ,oberitalien heimisch und in ,mailand 7das grosse ,hospital des ,antonio ,filarete #adef71 ,bologna u4 a4 in der glcklichsten ,weise gebt4 ,in ,florenz entwickelte sich unter dem ,einflusse der ,gothik im eigenthmlichen ,hallen- und ,palaststyl3 die sogenannte ,loggia dei ,lanzi1 #acgd von ,andrea ,orcagna erbaut1 die alten ,palste in ,florenz und ,siena1 deren ,motive1 des schwerflligen ,charakters entkleidet1 auch nach dem ,verlassen der germanischen ,bauweise mannigfach bentzt wurden4 ,rom und ,unteritalien bewahrten in dem sogenannten ,hause ,cola ,rienzis1 in dem ,palaste ,friedrichs ,,ii4 zu ,foggia und seiner ,burg ,castel del ,monte die wichtigsten ,reste frhmittelalterlicher ,privatarchitektur4 4 #he4 ,die dekorative ,architektur war namentlich in der gothischen ,periode nicht allein auf den ,hauptbau beschrnkt1 sondern auch im ,innern der ,kirchen im reichsten ,maasse angewendet4 ,wir rechnen zu diesen kleineren ,architekturen3 ,die ,ciborien und ,baldachine ber den ,altren1 die ,sakramentshuschen1 ,ambonen1 ,kanzeln1 ,lettner1 ,orgelbauten u4 s4 w4 ,altarbaldachine sowohl romanischer wie gothischer ,art trifft man in ,deutschland in ,hamersleben und ,fredelsloh 7,niedersachsen71 im ,dome zu ,regensburg1 im ,stephansdome1 besonders hufig aber in ,italien an1 in ,rom z4 ,b4 in ,s4 ,lorenzo1 ,s4 ,clemente1 ,s4 ,paolo vor den ,mauern1 im ,lateran1 ,s4 ,cecilia u4 s4 w4 ,diese letzteren ,werke werden an den ,namen der ,cosmaten angeknpft1 eine in mehreren ,generationen thtige rmische ,knstlerfamilie des #ac4 ,jahrhunderts1 welcher auch die ,anlage der reichen ,klosterhfe von ,s4 ,paul1 im ,lateran1 in ,subiaco1 die ,vorhalle in ,civita ,castellana verdankt wird4 ,den ,sakramentshuschen verlieh der gothische ,styl eine thurmartige ,form2 das #ad4 und #ae4 ,jahrhundert brachte sie in allgemeine ,aufnahme4 ,weltberhmt ist das ,sakramentshuschen ,adam ,krafts in der ,lorenzkirche zu ,nrnberg1 #fd' hoch1 aus dem ,ende des #ae4 ,jahrhunderts2 neben diesem sind noch die ,tabernakel zu ,kaschau in ,ungarn1 in den ,domen zu ,ulm1 ,regensburg1 ,frstenwalde1 in ,s4 ,severin zu ,kln1 in ,lwen 7,s4 ,peter71 ,courtrai u4 a4 nennenswerth4 ,die mit einer ,empore versehene ,scheidewand zwischen ,chor und ,schiff1 der sogenannte ,lettner 7lectorium71 erhielt gleichfalls erst in der gothischen ,periode ihre grsste ,verbreitung4 ,romanische ,lettner sind selten 7,maulbronn1 ,zell im ,pinzgau1 ,ostchor in ,naumburg72 gothische ,lettner dagegen waren namentlich vor den ,zerstrungen1 welche das vorige ,jahrhundert in mittelalterlichen ,kirchen verbte1 in grosser ,zahl vorhanden 7,naumburg1 ,halberstadt1 ,basel1 ,mnster1 ,wetzlar1 ,lwen1 ,troyes u4 s4 w474 ,kanzeln in der ,form der alten ,ambonen haben sich ausserhalb ,italien nur an wenigen ,orten 7,wechselburg7 erhalten2 auch hier wie bei den ,orgelbauten 7,strassburg71 bei den emporartigen ,einbauten an der ,westseite 7,s4 ,pantaleon in ,kln7 war fr die ,gesammtanlage und fr die besondere ,dekoration das gothische ,formgefhl maassgebend1 und namentlich die sptgothische ,zeit von dem grssten schpferischen ,reichthume4 ,das zierliche ,spiel1 zu welchem die letztere die architektonische ,grundform vereinigte1 musste sie fr die kleinere ,architektur nicht wenig geschickt1 und diese besonders beliebt machen1 daher denn auch die architektonische ,einrichtung der ,kirchen so hufig die ,kunstthtigkeit des #ad4 und #ae4 ,jahrhunderts ausfllt4 ,man muss1 um den dekorativen ,reichthum der spteren ,gothik vollkommen zu bersehen1 ausser den frher genannten ,gegenstnden1 namentlich auch das ,chorgesthl betrachten1 an welchem die ,rckwand1 die ,seitenlehnen und die ,sitzklappe 7an der unteren ,seite7 die reichste ,gelegenheit zur ,befriedigung der dekorativen ,phantasie1 und in einzelnen ,fllen auch des plastischen ,sinnes1 boten4 ,das ,chorgesthl im ,ulmer ,dome1 von ,georg ,syrlin d4 ,aelt4 #adfi-adgd gearbeitet1 besitzt den weit verbreiteten ,ruhm1 neben ihm jenes im ,stephansdome zu ,wien1 ,altenburg an der ,pleisse1 ,blaubeuren und ,geisslingen in ,schwaben1 ,apostel- und ,pantaleonskirche in ,kln1 ,kathedrale von ,amiens u4 s4 w4 ,es kann keinem ,zweifel unterliegen1 dass in diesen dekorativen ,werken die ppigen1 ausschweifenden ,formen der spteren ,gothik eine viel grssere ,berechtigung besitzen1 als in den grossen ,monumentalbauten1 obgleich auch dort das ,uebermaass der ,dekoration 7,taufstein der ,severinskirche in ,erfurt7 betubend wirken kann1 und zuletzt in ein ermdendes flaches ,spiel sich verliert4 #c4 ,die ,bildnerei und ,malerei4#ga 4 #hf4 ,in den ,hnden der ,kirche ruhte die ,baukenntniss1 ihrer ,pflege waren auch die ,knste der ,malerei und ,bildnerei anvertraut4 ,neben den ,gegenstnden1 welche das religise ,bewusstsein der knstlerischen ,phantasie zufhrte1 traten alle brigen in den ,hintergrund zurck1 ebenso wurde die ,auffassung1 die formelle ,seite der ,phantasie1 von dem christlichen ,geiste geregelt1 und schliesslich auch die ,technik vorzugsweise in geistlichen ,kreisen bewahrt1 und fortgebildet4 ,kam auf solche ,art1 namentlich in die frhmittelalterliche ,kunst1 eine lebendige ,einheit1 so fehlte es dennoch nicht an einer ,mannigfaltigkeit des ,styles1 an scharfen ,gegenstzen der verschiedenen ,kunstkreise4 ,auch wurden die verschiedenen ,gattungen der bildenden ,knste nicht berall mit dem gleichen ,erfolge gebt1 vielmehr eine fast ausschliessliche ,vorliebe bald der einen1 bald der anderen ,kunstgattung zugewendet4 ,zunchst muss die italienische ,kunst von der deutschen oder germanischen berhaupt streng geschieden werden4 ,dort ist gerade diejenige ,periode1 welche in der germanischen ,kunstwelt an selbstndigen ,bestrebungen den grssten ,reichthum entwickelt1 die ,zeit vom #aa4-ac4 ,jahrhundert1 ohne alle grssere ,regsamkeit1 getheilt zwischen byzantinischen ,einflssen und einem verwilderten einheimischen ,style4 ,der letztere macht sich besonders in den ,hochreliefs 7,bronzethren in ,trani von ,barisanus1 in ,monreale von ,bonannus1 einem ,pisaner1 #aahf1 im lateranensischen ,baptisterium von ,hubertus und ,petrus aus ,piacenza #abjc gefertigt7 und in ,steinskulpturen geltend4 ,diesseits der ,alpen hat das grssere oder geringere ,festhalten an der rmischen ,tradition1 das verschiedene ,maass byzantinischer ,einwirkungen1 der ,einfluss hervorragender kirchlicher ,persnlichkeiten1 welche ,kunstweisen der einen ,landschaft in die andere verpflanzten1 und schliesslich die hhere oder niedere ,kunstbegabung der einzelnen ,stmme eine grosse ,zahl von ,kunstschulen geschaffen1 deren ,entwicklung und nhere ,geschichte leider noch in das grsste ,dunkel gehllt ist4 ,ob auch auf dem ,gebiete der ,bildnerei und ,malerei in ,frankreich der ,norden und der ,sden scharf gesondert sind1 und in der letzteren ,landschaft eine lokale byzantinische ,schule sich behauptet1 ist nicht genauer nachgewiesen1 aber sehr wahrscheinlich4 ,fr die letztere ,thatsache spricht namentlich der ,umstand1 dass in ,limousin1 dem ,hauptsitze byzantinischer ,architektur1 sich die ,emailmalerei als besondere ,specialitt entwickelte1 deren ,pflege bekanntlich ,byzanz sich angelegen sein liess1 und welche durch ,venedigs ,vermittlung leicht in ,limousin heimisch werden konnte4 ,fr zwei ,gattungen der ,emailmalerei wenigstens3 fr die maux de niellure 7,ausfllung der vertieften ,umrisse durch einen schwarzen ,schmelz7 und fr die maux cloisonns 7,zwischenfden aus ,gold zwischen den ,farben7 muss das byzantinische ,vorbild festgehalten werden4#gb ,auch darber sind wir im ,unklaren1 in wie weit die anderen ,hauptsttten der ,email- und ,goldschmiedkunst3 ,nanzig und ,kln1 von ,limoges abhngig sind1 und ob die byzantinischen ,vorbilder hier berall eine altbestehende ,kunstbung nur auffrischten 7denn die ,emailmalerei war bereits den ,aegyptern bekannt7 oder den ,kunstzweig neu schufen2 dagegen ist die selbstndige ,entwickelung der nordfranzsischen ,kunst und der grosse ,reichthum nordfranzsischer ,kirchen an bildnerischem und malerischem ,schmucke eine unbestrittene ,thatsache4 ,unmittelbar an karolingische ,werke reihen sich die ,wandgemlde von ,auxerre1 ,s4 ,venne1 ,rheims1 ,clugny1 ,s4 ,savin1 und weiter ,s4 ,denys1 ,vezelay1 ,charlieu1 ,s4 ,jean in ,poitiers1 ,alby u4 s4 w4 an4 ,die ,flle plastischer ,werke1 namentlich an den franzsischen ,kathedralen 7,chartres1 ,paris1 ,amiens1 ,rheims u4 a471 aus dem #ac4 und #ad4 ,jahrhundert trotzt jedem ,versuche einer vollstndigen ,aufzhlung4 ,die mittelalterliche ,kunst in ,england ist1 mit ,ausnahme der ,architektur1 noch keiner nheren ,untersuchung gewrdigt worden4 ,wie berall1 so gab auch hier der gothische ,styl den ,impuls zu einer erhhten bildnerischen ,thtigkeit1 und wurden seit dem #ac4 ,jahrhundert die ,kathedralen mit ,statuen und ,reliefs geschmckt4 ,es scheint jedoch die ,bildnerei nicht ausschliesslich aus heimischen ,wurzeln sich entwickelt zu haben1 vielmehr werden besonders unter ,heinrich ,,iii4 italienische ,knstler in ,england thtig angefhrt4 ,ausser ,lincoln1 ,wells1 ,salisbury1 ,canterbury ist die ,westminsterabtei fr die ,erkenntniss der altenglischen ,bildnerei von grosser ,wichtigkeit 7,grabstatuen ,knig ,heinrichs ,,iii4 und der ,knigin ,eleonore von ,william ,forel1 jene ,eduards ,,iii4 und die ,skulpturen in der ,kapelle ,heinrichs ,,viii474 ,fr die sptere ,zeit des ,mittelalters 7#ad4 u4 #ae4 ,jahrhundert7 sind als charakteristisch die gravirten ,bronzeplatten auf ,grbern anzufhren1 deren bekannte ,zahl bereits mehrere ,hundert bersteigt1 und welche smmtlich so gearbeitet erscheinen1 dass die figrlichen und ornamentalen ,theile im usseren ,umrisse ausgeschnitten1 in einen steinernen ,grund eingelassen werden4#gc ,ganz die gleiche ,technik ist am ,rheine blich1 mit der einzigen ,ausnahme1 dass statt ,bronze ,marmor angewendet ist1 welcher gleichfalls in eine andere steinerne ,platte eingelegt wird 7,maria im ,capitol1 ,bonn u4 s4 w471 whrend die nicht minder zahlreichen ,metallplatten ,norddeutschlands 7,verden1 ,lbeck1 ,schwerin ,grabplatte ,bischof ,friedrichs v4 ,j4 #acae1 ,stralsund1 ,thorn1 ,wismar1 ,lneburg1 ,leubus a4 d4 ,oder und hnliche in ,dnemark und ,schweden ,aker im ,upland1 ,dom in ,upsala bei ,abo71 ein solches ,einlassen nicht kennen4#gd ,von der ,meinung1 als htten diese gravirten ,grabplatten1 welche auch in ,frankreich 7,paris und ,umgebung7 zahlreich vorkommen 7,fig4 #hf71 den ,bilderdruck und ,kupferstich vorbereitet1 ist billig abzusehen1 der ,gebrauch gravirter ,zeichnungen auf ,metall auch um mehrere ,jahrhunderte lter1 als die oben angefhrten ,metallplatten4 ,als ,beispiele seien hier angefhrt1 die gravirte ,rckseite eines goldenen ,kreuzes des ,bischofs ,bernward in ,hildesheim 7,magdalenenkirche7 aus dem #aa41 und die #af gravirten ,tafeln an dem ,kronleuchter1 welchen ,friedrich ,barbarossa in das ,aachener ,mnster schenkte1 aus dem #ab4 ,jahrhundert4 ,illustration3 ,fig4 #hf4 ,gravirte ,grabplatte 7,,xiii4 ,jahrh47 in ,reims4 ,von englischen ,wandgemlden des #ab4 und #ac4 ,jahrhunderts haben sich ,reste in der ,grafschaft ,norfolk erhalten2 andere wurden in ,penally 7bei ,tenby71 ,stedham aufgedeckt4 ,die ,westminsterabtei bewahrt die ,reste eines ,altarbildes aus dem ,ende des #ac4 ,jahrhunderts1 auf ,goldgrund musivisch ausgelegt1 aus welchen ,angaben wenigstens die regsame ,pflege der ,malerei erhellt1 wenn auch ber den ,werth dieser ,werke und die ,entwicklung der ,schule nichts ,nheres bekannt ist4 ,aehnlich1 wie in ,limousin1 begegnet uns auf wallonischem ,boden1 in ,dinant bei ,namur1 eine ,spezialitt3 der ,metallguss4 ,nicht allein die ,technik war hier in hohem ,grade entwickelt1 auch der ,formsinn zeigt eine ,vollendung1 wie sie nur bei inniger ,bekanntschaft mit der antiken ,tradition erreicht werden konnten 7,taufbecken in ,s4 ,barthlemy zu ,lttich vom ,jahre #aaab1 von ,lambert ,patras aus ,dinant angefertigt74 ,wandgemlde sind bis jetzt in den ,niederlanden in geringer ,zahl aufgedeckt worden 7,hpital de la ,biloque zu ,gent 7#ac4 ,jahrhundert71 ,schloss zu ,nieuport1 ,gorkum72 ihr ,styl und die ,darstellung soll jener von ,glasgemlden entsprechen4 ,in ,holland kennt man ,wandgemlde in der ,petrikirche zu ,lwen1 in ,botsward1 in der ,buurkerke zu ,utrecht u4 a4 ,ueber die deutschen ,kunstschulen des tieferen ,mittelalters gilt im ,allgemeinen ,folgendes3 ,am ,rheine zeigt die ,bildnerei keineswegs die antike ,tradition so lebendig1 als man auf diesem mit rmischer ,kultur gesttigten ,boden vermuthen sollte4 ,fr die barbarische ,rohheit des ,pfarrthores zu ,remagen aus dem #aa4 ,jahrhundert muss das ,ungeschick des ,knstlers einstehen4 ,dagegen knnen wohl die fast rund gearbeiteten ,reliefs 7das ,leben ,jesu7 an der ,holzthre in ,maria auf dem ,kapitol 7u4 #ajej7 als ein ,beispiel des damals gltigen ,styles dienen4 ,sie zeigen das ,studium des menschlichen ,krpers in grbster ,weise vernachlssigt1 und selbst das ,ornament in den primitiven ,zustand zurck versetzt4 ,auch die ,relieffigur der ,plektrudis an der ,aussenseite derselben ,kirche eingemauert 7#ab4 ,jahrhundert7 ist von keinem individuellen ,leben durchweht4 ,wunderbar gross und vom reinsten ,formengefhle durchdrungen1 erscheint daneben die ,wandmalerei4 ,der ,aberglaube1 als wre das tiefere ,mittelalter in der ,malerei gnzlich unfruchtbar geblieben1 schwindet immer mehr im ,angesichte der tglich wachsenden ,entdeckungen alter ,wandgemlde des #ab4 und #ac4 ,jahrhunderts4 ,die ,liebfrauenkirche zu ,halberstadt1 die ,klosterkirche ,neuwerk bei ,goslar1 die ,krypta der ,stiftskirche in ,quedlinburg1 der ,dom zu ,bamberg1 jener zu ,braunschweig1 die ,decke in ,s4 ,michael zu ,hildesheim1 ,methler bei ,dortmund1 der ,kapitelsaal in ,brauweiler1 ehemals ,ramersdorf bei ,bonn1 zeigen mehr oder weniger gut erhaltene ,reste monumentaler ,malerei aus der romanischen und gothischen ,periode4 ,als das vorzglichste ,werk mssen aber die erst jngst gnzlich aufgedeckten ,wandgemlde in der ,unterkirche zu ,schwarzrheindorf bei ,bonn1 aus der zweiten ,hlfte des #ab4 ,jahrhunderts1 gelten4 ,sie haben hinsichtlich der ,gedankenflle und der ,einheit der ,composition gleichen ,rang mit den ,brauweiler ,fresken1 berragen sie aber noch in der ,reinheit der ,zeichnung und ,lebendigkeit des ,ausdruckes4 ,ueber den ,ursprung und die ,entwicklung dieser rheinischen ,malerschule1 mit deren ,werken sich weder gleichzeitige italienische1 noch sptere deutsche ,werke messen knnen1 haben wir eben so wenig eine nhere ,kunde1 als ber die ,bildnergruppe in ,sachsen aus dem ,ende des #ab4 ,jahrhunderts1 welche mit ,unrecht von italienischen ,meistern abgeleitet wurde4 ,den ltesten ,werken der schsischen ,bildhauerschule sind beizuzhlen die ,reliefs in der ,liebfrauenkirche zu ,halberstadt3 ,madonna1 ,christus und die #ab ,apostel in einer ,gypsmasse gearbeitet1 dann die ,hochreliefs ber den ,kapitlen der ,seitenschiffe und an der ,mauer1 welche den ,chor von den ,querflgeln trennt1 in ,s4 ,michael zu ,hildesheim1 die ,engel ber den ,bogenarkaden in ,hecklingen1 die ,reliefs im ,dome zu ,bamberg 7,georgschor74 ,die vollendetsten ,werke sind aber nicht in ,niedersachsen1 sondern stlicher in ,wechselburg und ,freiberg im ,erzgeb4 zu suchen4#ge ,die ,reliefs an der ,kanzelbrstung zu ,wechselburg 7eigentlich ,kloster ,zschillen71 deren ,entstehung ungefhr in das ,jahr #aahd fllt1 stellen ,christus thronend und von den ,evangelistenthieren umgeben vor1 ihm zur ,seite ,maria und ,johannes1 in den andern ,feldern ,abrahams ,opfer1 die ,aufrichtung der ehernen ,schlange1 und unter dem letzteren ,bilde das erste ,brandopfer ,abels und ,kains4 ,die geringe ,kenntniss des ,nackten erscheint ebenso auffallend1 als die ,schnheit der ,motive in den ,kpfen und ,gewndern4 ,nur wenig jnger ist die goldene ,pforte in ,freiberg4 ,zwischen den ,sulen des ,portals erheben sich freie ,statuen3 ,noah1 ,david1 ,salomon1 ,daniel1 ,johannes d4 ,t4 u4 s4 w42 in der ,lunette ist die ,anbetung der heiligen drei ,knige 7,fig4 #hg7 dargestellt1 und auch die ,bogenwlbungen mit ,figurenreihen ausgefllt4 ,composition und ,ausfhrung des frher vergoldeten und bemalten ,werkes ist von gleicher ,vortrefflichkeit1 der ,styl der ,gewnder im ,geiste vollendeter ,plastik4 ,das gleiche ,lob gilt von einem berlebensgrossen ,kruzifix 7aus ,holz71 von ,maria und ,johannes umgeben1 im ,museum fr mittelalterliche ,kunst in ,dresden1 von den ,reliefs am ,altare zu ,wechselburg u4a4 ,wie wenig aber diese lokale ,kunstblthe geeignet ist1 den allgemeinen ,zustand der deutschen ,bildnerei zu versinnlichen1 zeigen die ,externsteine bei ,horn im ,lippischen aus dem ,anfange des #ab4 ,jahrhunderts 7,kreuzabnahme und der ,sndenfall1 in den lebendigen ,felsen gemeisselt71 und die beraus barbarischen ,reliefs am ,portale von ,s4 ,jakob in ,regensburg1 welche in die gleiche ,zeit mit den ,freiburger ,skulpturen fallen1 im ,inhalte wie in der ,form aber einer ganz verschiedenen ,kunstwelt angehren4 ,ueber den ,styl des neuentdeckten ,reliefs im ,georgskloster zu ,prag 7#aaej7 fehlen nhere ,nachrichten4 ,illustration3 ,fig4 #hg4 ,skulptur von der goldenen ,pforte in ,freiberg4 4#hg4 ,der kirchlichen ,einheit1 welche die mittelalterliche ,kunst durchweht1 wurde die ,mannigfaltigkeit der ,national- und ,lokalschulen gegenber gestellt4 ,mit jener ,einheit ist aber noch keineswegs der gemeinsame ,charakter1 namentlich der ,bildnerei des ,mittelalters1 erschpft4 ,als durchgreifend bemerkt man auch noch die ,abhngigkeit der letzteren von der ,architektur und die ,identitt der ,gesetze1 welche hier wie dort den ,entwickelungsgang bestimmen4 ,die ,abhngigkeit von der ,architektur zeigt sich darin1 dass der ,bildnerei selten eine selbstndige ,stelle gegnnt1 ihre ,werke grossentheils als architektonischer ,schmuck behandelt werden4 ,die ,bedeutsamkeit des architektonischen ,raumes1 wie z4 ,b4 des ,portales1 wird in den ,bildwerken nher erklrt1 jener liefert den ,stoff und die ,motive fr die letzteren4 ,zum architektonischen ,organismus gehrig1 erhalten die ,skulpturen auch eine architektonische ,form2 als ,bildungsgesetz gilt eine allgemeine ,regelmssigkeit1 gleichsam ein geometrisches ,schema1 ohne ,bedachtnahme auf die besonderen ,gesetze der plastischen ,leiblichkeit4 ,auch dies ist ein ,ausfluss des architektonischen ,verhaltens1 dass die ,formenbildung zuweilen an das ,ornamentale streift4 ,bei diesem engen ,zusammenhange war es natrlich1 dass die ,schicksale der ,baukunst in dem ,fortgange der ,bildnerei und ,malerei sich treu und deutlich abspiegeln4 ,die der romanischen ,baukunst anhaftende antike ,tradition taucht auch und in noch viel strkerem ,grade in den ,schwesterknsten auf1 und kommt hier sowohl in zahlreichen symbolischen ,vorstellungen1 wie in usseren ,formen nach4 ,die strenge ,gebundenheit in den romanischen ,bauformen kommt in den bildenden ,knsten als ,mangel an freiem ,natursinne vor1 und charakterisirt namentlich die ,bildwerke des #aa4 ,jahrhunderts4 ,der ,aufschwung der deutsch-romanischen ,architektur am ,schlusse des #ab4 ,jahrhunderts theilt sich der ,bildnerei mit1 besonders ist beiden ,kunstgattungen in dieser ,periode der nhere ,anschluss an die ,antike gemeinsam4 ,diese ,identitt des ,entwicklungsganges der ,architektur und der anderen ,knste lsst sich sogar in den einzelnen ,landschaften nachweisen1 wie z4 ,b4 in ,sachsen1 in der rheinischen1 sddeutschen ,kunst4 ,die ,blthe der ,plastik in der erstgenannten ,landschaft wurde durch die ,richtung1 welche der romanische ,baustyl daselbst nahm1 wirksam vorbereitet2 die geringe ,bedeutung der ,plastik am ,mittelrheine erklrt sich aus dem ,charakter der dortigen ,architektur1 der ausschliesslichen ,entwickelung des ,gewlbebaues1 ohne ,rcksicht auf die ,durchbildung des ,details und die dekorative ,schnheit4 ,im #ac4 ,jahrhundert tritt ein neues ,bauprincip die ,herrschaft an2 demselben entsprechend1 verndert sich der ,formenkanon der ,malerei und ,bildnerei4 ,die ,gestalten werden gestreckter1 schrfer in den ,bewegungen1 individueller im ,ausdrucke2 ein freier ,natursinn vermehrt nicht nur die ,motive1 die nun zur knstlerischen ,darstellung gelangen1 und lsst auch weltliche ,gegenstnde die ,phantasie bevlkern1 sondern bringt auch in die ,krperformen1 in die ,gewandung1 in die ,kpfe der ,gestalten ein neues1 individuelles ,leben4 ,dies gilt nun freilich nicht von allen ,kunstwerken der gothischen ,periode 7#abej-adjj72 im ,gegentheil ist die ,mehrzahl derselben in der ,ausfhrung von keinem erheblichen ,werthe2 es trifft aber bei den mit der ,architektur unmittelbar verbundenen ,skulpturen hufig zu 7,naumburg1 ,meissen1 ,bamberg1 ,liebfrauenkirche in ,trier1 ,klner ,dom1 ,strassburger ,mnster1 ,nrnberger ,lorenzkirche74 ,die einzelnen ,werke dieser ,periode einzeln vorzufhren1 ist nicht zulssig2 die ,angabe der ,gattungen1 in welchen sich der ,kunstsinn der gothischen ,periode vorzugsweise bethtigte1 muss gengen4 ,dass die ,portale1 die ,nischen der ,faade1 die ,tabernakel an den krnenden ,thrmchen mit statuarischem ,schmucke reich bedacht waren1 wurde bereits oben erwhnt4 ,auch im ,innern der ,kirchen fanden ,statuen an den ,pfeilern eine passende ,stelle4 ,um sie in ,harmonie mit dem ,farbenreichthume der architektonischen ,glieder zu bringen -- denn auch das ,mittelalter kannte und bte die ,polychromie in der ,architektur -- wurden dieselben vollstndig bemalt1 bei der ,bemalung aber nicht das ,hervorheben der plastischen ,formen1 sondern die ,annherung an die natrliche ,wirklichkeit zum ,gesetze genommen4 ,die reichsten und glnzendsten ,beispiele polychromischer ,skulptur liefern die ,statuen an den ,chorpfeilern im ,klner ,dom und ,aachener ,mnster aus dem #ad4 ,jahrhundert2 die ersteren besitzen noch die andere ,bedeutung1 dass sie ,zeugniss ablegen fr die hohe ,blthe der ,goldschmiedkunst und ,emailmalerei im alten ,kln4 ,nur wo diese ,knste blhen1 konnte die an den ,gewndern der ,statuen bemerkte ,technik3 ,glasflsse auf ,goldgrund u4 s4 w41 angewendet werden4 ,der ,holzschnitzerei bot sich in den grossen ,altarwerken des spteren ,mittelalters ein weiter ,spielraum dar4 ,sie wurden als ,flgelschreine gebildet1 das ,innere mit ,relieftafeln ausgefllt1 die ,aussenseiten mit ,gemlden geschmckt4 ,die ,composition ging stets ber die ,grenzen der ,plastik hinaus1 und schweifte in das ,gebiet der ,malerei hinber4 ,sie legte einen ,hintergrund an1 ordnete die ,figuren ber und hinter einander1 und verlieh auch den einzelnen ,gestalten in der ,haltung und im ,ausdrucke einen malerischen ,schein4 ,die ,rcksicht auf das ,holzmaterial1 auf die architektonische und malerische ,umgebung1 und das immer strker auftauchende realistische ,kunstprincip fhrte zur durchgngigen ,bemalung der ,altarschreine4 ,derartige ,holzskulpturen sind besonders seit dem #ad4 ,jahrhundert in allen deutschen ,landschaften heimisch2 zu vorzugsweiser ,vollendung scheinen sie aber in ,pommern#gf gelangt zu sein4 ,als das bedeutendste ,werk wird der ,altarschrein in ,tribsees 7,regierungsbezirk ,stralsund7 genannt1 aus dem ,ende des #ad4 ,jahrhunderts1 die symbolische ,verherrlichung der ,transsubstantiation darstellend1 roh in den ,gedanken1 von grosser ,schnheit jedoch in ,linien und ,formen4 ,andere ,schreine sind in ,treptow a4 d4 ,r41 in der ,nikolaikirche zu ,stralsund1 in ,stargard u4 s4 w4 vorhanden4 ,von lteren ,werken dieser ,gattung bleibt noch der ,clarenaltar im ,klner ,dome aus dem #ad4 ,jahrhundert zu erwhnen4 ,auch ,grabsteine bildeten einen reichen ,stoff fr die bildnerische ,thtigkeit4 ,jene der gothischen ,periode unterscheiden sich von der romanischen vorzugsweise durch den verschiedenen ,formenkanon an den figrlichen ,gestalten1 dann aber auch durch die grssere ,einfrmigkeit des ,stoffes3 ,sandstein und ,metall1 whrend in den frheren ,jahrhunderten auch emaillirte ,grabplatten 7,s4 ,maurice in ,angers #aadi1 ,abtei ,fontevraud1 jetzt ,museum in ,mans1 #aaij7 und musivisch ausgelegt 7jene des ,laacher ,abtes ,giselbert im ,bonner ,museum7 vorkommen1 und spter wenigstens durch die gleichmssige ,anlage3 ein ,sarkophag mit gothischer ,dekoration1 auf welchem die fast rund gearbeitete ,gestalt des ,todten ausgestreckt ruht4 ,die ,bemalung der ,figuren ist keineswegs auf die gothische ,periode beschrnkt2 man kennt polychromisch behandelte ,grabplatten auch aus dem #ab4 ,jahrhundert3 ,grabstein des ,grafen von ,gleichen und seiner ,frauen im ,dome zu ,erfurt2 die ,portrtstatue auf dem ,grabe des ,richard ,lwenherz in ,fontevraud u4 s4 w4 ,die wichtigsten gothischen ,grabdenkmler befanden sich im ,dome zu ,kln 7,konrad von ,hochstaden aus ,erz71 ,mainz 7,erzbischof ,siegfried und ,peter71 ,elisabethkirche zu ,marburg1 ,dom zu ,bamberg1 ,vincenz- und ,kreuzkirche zu ,breslau 7,grab ,heinrichs ,,ii4 und ,heinrichs ,,iv4 aus gebranntem ,thone71 ,mnster zu ,basel 7,knigin ,anna71 ,reinhardsbrunn1 ,frankfurter ,dom1 ,s4 ,denys1 ,dom zu ,amiens1 ,narbonne u4 s4 w4 ,unter den ,gattungen der ,malerei erscheint die ,glasmalerei#gg im innigsten ,zusammenhange mit der ,architektur4 ,dieselbe war zwar schon im #aj4 ,jahrhundert in ,deutschland 7,tegernsee7 bekannt1 und schon im ,anfange des #ac4 ,jahrhunderts wird die dabei anzuwendende ,technik systematisirt 7diversarum artium schedula des ,theophilus ,presbyter74 ,so lange man sich aber damit begngte1 die ,fenstergemlde aus farbigen ,glsern musivisch zusammenzusetzen1 und bloss die ,contouren mit ,schwarzloth zu zeichnen1 konnte die ,glasmalerei vorzugsweise nur in ihren dekorativen ,theilen einen grossen ,kunstwerth beanspruchen4 ,darin leistete sie aber auch1 wie namentlich die zahlreichen franzsischen ,glasmalereien des #ac4 und #ad4 ,jahrhunderts1 und in ,deutschland die gemalten ,fenster in ,s4 ,cunibert und im ,dome zu ,kln1 im ,strassburger ,mnster1 an der ,elisabethkirche zu ,marburg u4 a4 darthun1 ,ausserordentliches4 ,nicht allein die ,gluth der einzelnen ,farbentne1 auch die ,zusammenstellung der ,farben1 ihr reicher ,wechsel und die ,verbindung heller mit dunkeln ,farben ist der grssten ,bewunderung werth und zeugt von einem ausgebildeten ,schnheitssinne4 ,im #ae4 ,jahrhundert wurde die ,technik zur grssten ,vollkommenheit gebracht1 grssere ,scheiben1 zahlreichere ,farben angewendet1 die ,kunst1 mehrere ,farben auf einer ,scheibe zu schmelzen erfunden1 der figrliche ,theil besser bedacht1 doch ging darber das echte und alte ,princip1 welches in den ,glasgemlden nur durchscheinende ,teppiche1 nicht ausgefhrte ,bilder schaffen wollte1 bald verloren4 ,alle oben angefhrten ,werke der ,bildnerei und ,malerei haben den architektonischen ,hintergrund gemeinsam1 von welchem sie sich zwar abheben1 aber keineswegs zur ,selbstndigkeit ablsen4 ,isolirte ,bildwerke1 wie sie die sptere ,antike und die neuere ,zeit so beraus reichlich vorbringt1 waren dem ,mittelalter verhltnissmssig fremd4 ,selbst der seit dem ,ende des #aj4 ,jahrhunderts wieder emporblhende ,erzguss wurde selten zur ,darstellung selbstndiger ,statuen und ,bildwerke verwendet 7,bernwardssule zu ,hildesheim1 eine verjngte ,nachahmung der ,trajanssule7 7#aa4 ,jahrhundert71 der eherne ,lwe auf dem ,domplatze in ,braunschweig 7#ab4 ,jahrhundert71 die ,georgsstatue auf dem ,domplatze in ,prag 7#acgc72 desto hufiger aber bei der ,anfertigung von ,taufbecken 7,dom in ,hildesheim1 #aa4 ,jahrhundert71 ,grabplatten 7die lteste in ,merseburg3 ,grabmal ,rudolphs von ,schwaben u4 #ajhj7 und ,thrflgeln 7,mainz #ajjg1 ,hildesheim #ajae1 ,augsburg #ajgj1 ,gnesen1 ,nowgorod7 gebt4 ,die grsste ,betriebsamkeit herrscht jedoch in jenen ,zweigen der ,kunst1 wo auf dem technischen ,theile das ,schwergewicht ruht1 und das ,handwerk die grssere ,hlfte der ,arbeit bernimmt4 ,von dieser innigen ,verbindung des ,handwerkes mit der ,kunst haben wir den rechten ,begriff verloren2 fr die knstlerische ,wrdigung des ,mittelalters aber ist gerade dieser1 aus den damaligen ,kulturverhltnissen leicht erklrliche ,umstand von der grssten ,bedeutung4 ,hierher sind zu rechnen1 die zahllosen ,werke der ,goldschmiedkunst1 sowohl in getriebener ,arbeit1 wie mit ,emailschmuck versehen4 ,altartafeln 7jene ,knig ,heinrichs ,,ii4 aus dem ,basler ,mnster1 jetzt im ,museum ,clugny1 spter umgearbeitet71 ,antependien 7,komburg in ,schwaben71 ,reliquienksten 7beraus zahlreich in den ,rheinlanden3 ,aachener ,mnster1 ,klner ,dom1 ,s4 ,ursula1 ,andreas u4 s4 w4 in ,kln1 ,deutz1 ,siegburg1 ,kaiserswerth1 ,trier2 in ,hildesheim1 ,marburg1 ,maastricht1 ,jouarre1 ,namur u4 s4 w471 ,kronleuchter 7,aachen1 ,hildesheim71 kleine ,kandelaber1 ,kruzifixe1 ,monstranzen1 ,kelche1 ,bischofsstbe1 ,bcherdeckel u4 a4 beschftigten reichlich die im ,dienste der ,kirche thtigen ,goldschmiede4 ,dazu kommen die ,elfenbeinschnitzereien1 die ,teppichweberei und ,stickerei1 die letztere in ,klstern und von ,frauen betrieben1 und in ,england und ,deutschland zu besonderer ,vollendung gebracht4 ,die ,schatzkammern vieler ,kirchen bergen noch in ,flle derartige ,werke 7,halberstadt1 ,aachen u4 s4 w471 doch mgen nur wenige die ,grsse des ,teppiches erreichen1 welchen angeblich die ,knigin ,mathilde zum ,andenken an die ,eroberung ,englands durch ihren ,gemahl1 ,wilhelm1 sticken liess1 und welcher zu ,bayeux bewahrt wird4 ,er misst in der ,hhe nur #ai ,zoll1 in der ,lnge aber #baj ,fuss4 ,schliesslich kommt noch die ,miniaturmalerei#gh in ,betracht4 ,es hat zwar dieselbe nur in wenigen ,fllen einen schpferischen ,formensinn aufzuweisen1 und berschreitet selten die ,grenzen des zur ,zeit blichen ,kunststyles1 ja hinkt vielfach demselben nach2 doch bildet sie wegen der festen ,zeitbestimmung der einzelnen ,handschriften den grssten ,urkundenschatz der ,kunstgeschichte1 ganz abgesehen von dem ,verdienste1 welchen sie sich um die ,bewahrung der knstlerischen ,tradition und die ,erweiterung des ,darstellungskreises erwirbt4 ,im #aa4 und #ab4 ,jahrhundert nehmen die deutschen ,miniaturen den ersten ,rang ein1 und in ,deutschland selbst wieder bilden bayrische ,klster 7,tegernsee7 den wichtigsten ,schauplatz knstlerischer ,thtigkeit4 ,noch fehlt es aber an einem ausgebildeten ,formensinne1 an einer frischen ,auffassung der ,wirklichkeit4 ,wie alle brigen ,knste1 so nhert sich auch die ,miniaturmalerei am ,ende der romanischen ,periode der ,vollendung und knpft enger an die antike ,tradition an4 ,daneben kommt auch die ,wirklichkeit im ,kostme1 in den ,waffen und ,gertschaften zu grsserem ,rechte2 die noch mangelnde dramatische ,belebung wird durch eine eigenthmliche ,geberdensprache1 eine festgestellte beraus krftige ,mimik1 besonders der ,hnde1 ersetzt1 im ornamentalen ,theile1 z4 ,b4 bei den ,initialen1 ein seltener ,reichthum der ,phantasie offenbar4 ,das ,machwerk ist brigens usserst mannigfach1 jeder ,grad der technischen ,ausfhrung von einfachen ,umrisszeichnungen bis zu frmlichen ,malereien vertreten4 ,die wichtigsten ,denkmler der deutschen ,miniaturkunst des #aa4 und #ab4 sind in ,berlin 7,werinher's ,gedicht vom ,leben der ,maria aus ,tegernsee1 ,veldecks ,eneidt1 gleichfalls aus ,bayern stammend71 ,mnchen 7ausser mehreren ,bamberger ,missalen und ,evangelarien des #aa4 ,jahrhunderts1 ein ,evangel4 aus ,kl4 ,niedermnster in ,regensburg #ab4 ,jahrhundert und das ,evangelarium und ,lectionarium des ,konrad von ,scheuern71 ,stuttgart 7,weingartner und ,zwiefaltner ,codices71 ,trier 7,evangelarien aus ,kesselstadts ,vermchtniss71 ,strassburg 7hortus deliciarum der ,herrad von ,landsberg7 u4 s4 w4 aufbewahrt4 ,seit der ,mitte des #ac4 ,jahrhunderts gewinnt die ,pariser ,illuminirschule den unbestrittenen ,vorrang1 sowohl hinsichtlich der ,technik1 wie in ,beziehung auf den ,erfindungsgeist und die feinere ,charakteristik der ,vorgnge1 ohne aber die niederlndischen ,miniaturen des #ad4 ,jahrhunderts in der ,naturwahrheit und in der krftigen ,frbung zu erreichen4 ,von den deutschen ,denkmlern des #ad4 ,jahrhunderts ist die ,manessesche ,minnesngerhandschrift 7in ,paris7 unbedingt die bedeutendste4 ,als dasjenige ,land jedoch1 in welchem die ,miniaturmalerei verhltnissmssig die grsste ,blthe erreichte1 muss ,bhmen bezeichnet werden4 ,nur die ,anfnge dieser ,kunst im #aa4 ,jahrhundert 7,evangelarien in der ,dom- und ,universittsbibliothek zu ,prag7 weisen byzantinische ,quellen auf2 im #ad4 ,jahrhundert machen sich franzsisch-niederlndische ,einflsse bemerkbar1 sonst ging die ,entwicklung selbstndig und namentlich von der deutschen ,kunstweise unabhngig vor sich4 ,die wichtigsten ,monumente sind3 die mater verborum1 #aajb von ,miroslav illuminirt1 das ,evangel4 ,sobieslavs #ajfj1 biblia pictorata 7,bibl4 des ,f4 ,lobkowitz in ,prag71 die ,bibel von ,jaromierz #abeh 7,maler ,bohusch71 das ,passionale der ,abtissin ,kunigunde #acab 7,fig4 #hh7 und dann die beraus zahlreichen ,codices aus der ,zeit ,karl ,,iv41 unter anderem zwei ,gebetbcher des ,erzbischofs ,ernst #acej1 der liber viaticus des ,bischofs ,johann von ,leitomischl1 das ,missale des ,bischofs ,johann von ,olmtz1 ,thomas ,stitnys ,bcher von der christlichen ,wahrheit #acgf1 smmtlich mit ausgefhrten ,gemlden und reichem ,arabeskenschmucke4 ,die ,zeichnung ist frhzeitig entwickelt1 scharf und lebendig1 von besonderer ,schnheit jedoch das ,colorit4#gi ,der grsste ,ruhm sammelt sich um den ,namen des ,sbisco von ,trotina4 ,illustration3 ,fig4 #hh4 ,passionale d4 ,kunigunde4 4 #hh4 ,die ,betrachtung der formellen ,entwicklung der mittelalterlichen ,kunst schob den ,inhalt der ,kunstvorstellungen in den ,hintergrund4 ,irrthmlich hlt man denselben fr unbedeutend und zerfahren1 und meint sein ,wesen mit der ,hinweisung auf das phantastisch-unklare ,element in der mittelalterlichen ,kunstwelt ergrndet zu haben4 ,das ,fremdartige und fr uns ,unverstndliche sehr vieler knstlerischen ,motive und ,gestalten kann nicht abgelugnet werden1 ebensowenig aber die ,thatsache1 dass gerade nach dieser ,seite die grsste ,regsamkeit und das frischeste ,leben herrscht4 ,aus dem christlichen ,geiste hervorgegangen1 von der kirchlichen ,bildung gepflegt und getragen1 nimmt die ,kunst des ,mittelalters den symbolischen ,zug in sich auf1 und lsst diesen an die ,stelle der vollen historischen ,realitt treten4 ,symbolisch wird die einzelne ,gestalt aufgefasst1 in der ,schilderung ber die leiblichen ,zustnde hinausgegangen und das innere religise ,seelenleben1 so gut es die beschrnkten ,mittel gestatten1 dargestellt1 symbolisch ist die ,geberdensprache der mittelalterlichen ,kunst1 ebenso wie der ,nimbus1 die ,glorie und ,aureole4 ,ein symbolisches ,gesetz bestimmt ferner die ,gruppirung und ,anordnung der ,einzelgestalten und durchweht selbst ausgedehnte ,bilderkreise4 ,der noch ungebrochene ,zusammenhang mit der altchristlichen ,zeit und durch diese mit der ,antike bringt eine ganze ,welt selbsterschaffener ,gestalten allegorischer ,natur besonders in die romanische ,kunst1 welche sie weiter bearbeitet und vermehrt4 ,es behalten noch bis in das #ad4 ,jahrhundert die einzelnen historischen ,scenen ihre symbolische ,geltung1 und wird namentlich das alte ,testament als ,vorbild des neuen ,bundes dargestellt 7,wandgemlde in ,emaus zu ,prag1 #ad4 ,jahrhundert74 ,eine reiche1 eigenthmliche ,symbolik tritt in der ,darstellung der ,thierwelt auf1 deren ,verstndniss aber noch sehr mangelhaft ist4 ,die mystische ,zoologie des ,mittelalters1 in den sogenannten ,bestiarien niedergelegt1 und bereits im #aa4 und #ab4 ,jahrhundert in ,deutschland und ,frankreich 7nach einem griechischen ,originale7 verbreitet1 gibt in manchen ,fllen die richtigen ,fingerzeige zur ,erklrung der symbolischen ,thiergestalten4 ,die ,lwen und ,basilisken sind ,masken des ,teufels und werden demgemss auch in ,portalskulpturen von den ,fssen des ,heilandes getreten4 ,der ,phnix bedeutet wie das ,einhorn und der ,pelikan ,christus1 die ,eule 7niticorax7 ,juden u4 s4 w4 ,in den meisten ,fllen muss man aber auf den altgermanischen ,natursinn zurckgehen und in der deutschen ,mythenwelt die ,bedeutung der mittelalterlichen ,thiergestalten suchen4 ,auf dieselbe ,quelle1 nur weniger unmittelbar1 muss auch die humoristische ,auffassung der ,thierwelt zurckgefhrt werden1 die bekanntlich in der germanischen ,poesie noch krftiger auftritt1 als in den bildenden ,knsten1 hier aber1 besonders in der spteren ,zeit1 eine derbe satyrische ,frbung annimmt 7,brandenburg1 ,freiburg1 ,strassburg u4 s4 w474 ,wie sehr dieser symbolische ,charakter der mittelalterlichen ,kunst die ,idealitt des ,styles befrdern musste1 liegt auf der ,hand2 auf der anderen ,seite freilich lag die ,gefahr einer ,verwilderung der ,gedanken1 einer ,willkr in der ,feststellung symbolischer ,beziehungen nahe1 welche auch seit dem #ad4 ,jahrhundert vielfach bemerkt wird4 4 #hi4 ,seit der ,mitte des #ad4 ,jahrhunderts bereitet sich im ,kreise der bildenden ,knste ein ,umschwung vor1 welchen wir zunchst1 allerdings nur an usseren ,zeichen3 ,vortritt der ,tafelmalerei1 ,entstehung von ,malerschulen1 erkennen1 welcher sich aber auch an wesentlichen inneren ,merkmalen3 ,ablsung der ,malerei und ,plastik von der ,architektur1 ,verfeinerung der ,formen1 ,streben nach idealer ,schnheit u4 s4 w4 kundgibt4 ,dieser ,umschwung geht in ,italien und ,deutschland beinahe gleichzeitig vor sich1 verfolgt aber hier und dort verschiedene ,wege4 ,italien kann es nicht vergessen1 dass ,natur und ,geschichte ihm die ,antike als heimathliche ,kunst bestimmen2 es nimmt die antike ,tradition nicht als ein einzelnes ,bildungsmoment an1 sondern sieht in der ,rckkehr zur antiken ,formenwelt das ,ziel seiner ,entwicklung2 es macht mit der plastischen ,auffassung der ,natur und des ,christenthums ,ernst und bindet auch die ,malerei an plastische ,gesetze4 ,die ,idealgestalten des ,glaubens1 nicht die in inniger ,verehrung beharrende glubige ,gemeinde1 sind der gewhnliche ,vorwurf der italienischen ,kunst2 fr die ,zeichnung der einzelnen ,gestalten1 fr die ,gewandung1 den ,ausdruck der ,kpfe gilt vorzugsweise das plastische ,maass1 die ,linie herrscht vor der ,farbe vor1 die ,freskotechnik1 welche mehr zeichnet als malt1 ist hier zu ,hause1 ebenso wie der sogen4 ,styl in der ,malerei1 d4h4 das ,beharren auf einer allgemein giltigen ,bildung der ,gestalten1 das ,absehen von der zwar farbenreichen1 aber zuflligen ,individualitt1 das ,begrenzen des ,bildwerkes durch architektonische ,gesetze4 ,die nordische ,kunst dagegen hat schon ursprnglich eine streng malerische ,richtung2 wo sie ideal auftritt1 geschieht dies nicht aus bewusstem plastischen ,formensinne1 sondern durch das ,vorheben seelenhafter ,innigkeit und durch die schchtern-naive ,formengebung4 ,der ,idealismus ist fr die nordische ,kunst am ,schlusse des ,mittelalters ein blosser ,durchgangspunkt2 das rasch erreichte1 aber nicht haltbare ,ziel wird in der malerischen ,schilderung der realen ,wirklichkeit gefunden1 die selbst dort nicht ausbleibt1 wo der ,gedanke des ,kunstwerkes ein ideales ,vorgehen bedingte4 4 #ij4 ,die lteste zusammenhngende ,knstlergruppe im ,norden bildet die ,prager ,schule des #ad4 ,jahrhunderts4 ,der ,stiftungsbrief der ,prager ,malerzeche datirt vom ,jahre #acdh4 ,wir besitzen wohl einzelne ,namen3 ,theodorich von ,prag1 ,nikolaus ,wurmser von ,strassburg1 beide auf der ,burg ,karlstein thtig1 ,kunz1 ,thomas von ,mutina 7aus ,italien eingewandert71 ohne aber im ,stande zu sein1 die zahlreich genug vorhandenen ,werke 7,fresken und ,tafelbilder auf ,karlstein1 die ,wandgemlde im ,kloster ,emaus1 ,tafelbilder in anderen ,prager ,kirchen und ,prager und ,wiener ,galerien7 auf die einzelnen ,knstler zu vertheilen4 ,mit den gleichzeitigen deutschen ,schulen ist kein ,zusammenhang ersichtlich1 die bermssige ,weichheit der ,formen ohne ,kenntniss der ,modellirung2 der verhltnissmssig grosse ,farbenschmelz1 die ,anmuth der ,frauenbilder und andere ,eigenschaften lassen sich theilweise aus dem reichen ,betriebe der ,miniaturmalerei erklren4 ,eine zweite ,kunstschule tritt uns in ,nrnberg entgegen4 ,hier hatte um die ,mitte des #ad4 ,jahrhunderts ,sebald ,schonhover die germanische ,bildnerei zu einer eigenthmlichen ,hhe herausgebildet1 die weiche ,formengebung mit einem lebendigen ,natursinne vereinigt 7,vorhalle der ,frauenkirche1 der schne ,brunnen74 ,die ,malerei folgte dieser ,richtung und verband mit der der ,bildnerei abgelernten scharfen ,modellirung und sicherer ,zeichnung ein reges ,streben nach idealer ,schnheit der ,kpfe und anmuthiger ,bildung der ,gestalten4 7,tucher'scher ,altar in der ,frauenkirche #ache1 der ,haller'sche ,altar in der ,s4 ,sebalduskirche1 der ,imhof'sche ,altar #adbj1 der ,volkamer'sche u4 a4 in der ,lorenzkirche47#hj ,die sonst in ,deutschland aus dem #ad4 ,jahrhundert geretteten ,malerwerke in ,schwaben1 ,norddeutschland lassen sich nicht auf bestimmte ,schulen zurckfhren2 auch tritt ihr ,werth gegen die ,werke der ,klner ,schule gewaltig in den ,hintergrund4 ,hier hat die selbstndige altdeutsche ,malerei seit dem letzten ,dritttheile des #ad4 ,jahrhunderts ihren ,hauptsitz aufgeschlagen1 und die ltere ideale ,richtung der deutschen ,kunst1 durch das ,milde und ,seelische im ,ausdruck1 die weichen ,formen und ,linien charakterisirt1 ihre grsste ,blthe erreicht4 ,zu den zwei ,namen1 die man frher ausschliesslich kannte3 ,meister ,wilhelm 7von ,herle71 in der ,limburger ,chronik zum ,jahre #achj angefhrt1 und ,meister ,stephan 7,lothener71 dessen ,existenz ,drers ,tagebuch ber seine niederlndische ,reise uns bewahrte1 haben neuere ,forschungen#ha zahlreiche neue ,namen hinzugefgt1 ohne aber unsere kunstgeschichtliche ,kenntniss im ,geringsten zu vermehren4 ,von den ,wandmalereien an den ,brstungswnden des ,domchores 7u4 #acbj7 bis zu den ,bildern1 die nach allgemeiner ,uebereinkunft ,meister ,wilhelm zugeschrieben werden1 ist eine bis jetzt noch unausgefllte ,lcke vorhanden4 ,die ,vollendung seiner ,arbeiten erscheint daher unvorbereitet und unerklrlich4 ,dass wir es aber keineswegs mit einer vereinzelten ,erscheinung zu thun haben1 vielmehr die gesammte ,klner ,schule am ,ende des #ad4 ,jahrhunderts an dem ,ruhme ,meister ,wilhelms ,theil nimmt1 beweisen die ,werke anderer ,hnde1 die man in ,klner ,kirchen 7,krypta ,s4 ,severin7 und in ,klner ,privatgalerien 7,ruhl1 ,merlo1 ,fromm1 ,seydel u4 s4 w47 antrifft1 und welche unzweifelhaft der gleichen ,zeit angehren4 ,als ,werke ,meister ,wilhelms werden genannt3 ,christus am ,kreuze mit #f ,heiligen1 ,wandgemlde in der ,sakristei von ,s4 ,severin1 das ,wandgemlde ber dem ,grabe ,erzb4 ,kunos in ,s4 ,castor zu ,koblenz1 eine ,madonna im ,klner ,museum1 der ,clarenaltar im ,klner ,dome1 die ,veronika in der ,mnchner ,pinakothek u4 a4 ,eigenthmlich ist ,meister ,wilhelm der zarte ,schmelz der ,frbung1 eine rundliche ,form der ,kpfe1 ein fliessender ,faltenwurf1 eine ruhige ,anmuth in der ,haltung4 ,bilder1 welche die ,entwicklung der ,klner ,schule von ,meister ,wilhelm zu ,meister ,stephan 7u4 #addj7 charakterisiren1 sind in grsserer ,zahl vorhanden4 ,des ,letzteren grsster ,ruhm beruht auf der ,schpfung des ,dombildes3 ,anbetung der ,knige als ,mittelbild1 innere ,flgel3 die hh4 ,gereon und ,ursula mit ihrem ,gefolge1 ussere ,flgel3 die ,verkndigung4 ,die ,composition bewahrt die ,ruhe der lteren ,werke2 auch in den ,frauenkpfen ist noch die alte rundliche ,form und durch sie die naive ,anmuth erhalten2 dagegen ist in den mnnlichen ,kpfen eine viel grssere ,kraft und ,individualitt schon bemerkbar1 das ,kostme und alles ,nebenwerk mit lebendiger ,naturwahrheit gearbeitet4 ,weniger ,rhmliches lsst sich von der ,carnation sagen4 ,ein zweites ,hauptwerk1 welches ,meister ,stephan zugeschrieben wird1 wahrscheinlich aber einem anderen ,meister gehrt1 die lebensgrosse ,madonna im ,priesterseminar 7u4 #adbj71 hlt sich mehr an die ltere ,weise1 bildet sie jedoch in eigenthmlich weicher ,anmuth weiter4 ,im ,dombild regt sich zuerst der innere ,zwiespalt zwischen dem naiven ,idealismus und dem lebendigen1 echt malerischen ,realismus4 ,der erstere1 von keinen plastischen ,studien gesttzt1 muss dem letzteren weichen1 damit geht aber fr die deutsche ,malerei auch der selbstndige ,boden verloren4 ,sie entwickelt den ,realismus nicht unabhngig1 sondern nimmt die ,grundlage fr die weitere ,kunstbildung von der niederlndischen ,malerschule an4 4 #ia4 ,die ,geschichte der bildenden ,knste in ,italien#hb whrend des tieferen ,mittelalters 7#aa4 bis #ad4 ,jahrhundert7 wurde frher1 um den ,zusammenhang nicht allzu sehr zu zerreissen1 nicht errtert1 und mag hier1 als ,einleitung zur ,darstellung der italienischen ,kunst ihre ,stelle finden4 ,das #aa4 und #ab4 ,jahrhundert verging fr ,italien in trostloser ,barbarei4 ,es erscheint als ,uebermuth1 dass die ,meister ihre ,namen auf ihren ,werken verewigten1 da dieselben fast durchgngig in roher ,formlosigkeit verharren1 und in keiner ,weise einen lebendigen ,kunstsinn verrathen4 ,wir besitzen auf dem ,gebiete der ,bildnerei aus dem #ab4 ,jahrhundert die ,namen eines ,wilhelm von ,modena1 ,nikolaus in ,verona und ,ferrara1 ,benedikt in ,parma1 ,robertus in ,lucca1 ,gruamons in ,pistoja1 ,biduinus in ,pisa und ,lucca1 bemerken aber erst im ,beginne des #ac4 ,jahrhunderts1 und zwar pltzlich und fr uns wenigstens unvermittelt1 den ,aufschwung zum ,besseren4 ,denselben bewirkt der etwa #abjj geborene ,nicola ,pisano4 ,ueber seine persnliche ,entwicklung sind wir vllig im ,dunkeln4 ,von den ,werken lterer ,zeitgenossen konnte er wenig lernen 7,benedict ,antelami in ,parma #aagf1 ,kanzelbrstung in ,s4 ,pietro in ,florenz72 die allerdings wahrscheinliche ,einwirkung der schsischen ,schule lsst sich nicht beweisen1 auch das ,studium der ,antike nur im ,allgemeinen vermuthen4 ,die sichergestellten ,werke dieses vom ,geiste idealer ,plastik tief durchdrungenen ,meisters1 den man fr einen unmittelbaren ,vorfahren ,michelangelos halten mchte1 sind das ,relief der ,kreuzabnahme im ,dome zu ,lucca #abcc1 die ,figuren und ,reliefs an der ,kanzel im ,baptisterium zu ,pisa #abfj1 und an jener im ,dome zu ,siena #abff4 ,verloren ging der ,altar im ,dome zu ,pistoja #abgc2 dagegen beruht ,nicolas ,betheiligung an dem ,sarkophag des hl4 ,dominik in ,bologna auf einer irrigen ,annahme1 da derselbe #abfg unter der ,mitwirkung des ,fra ,guglielmo da ,pisa ausgefhrt wurde4 ,die italienische ,bildnerei des #ac4 und #ad4 ,jahrhunderts erhielt sich nicht auf der von ,nicola erklommenen ,hhe2 die an die ,antike streifende ,formenreinheit geht wieder verloren und macht einem mehr germanischen ,stylgefhle ,platz4 ,als bleibende ,errungenschaft zeigt sich nur die ,unabhngigkeit der ,skulptur von der ,baukunst4 ,bemerkenswerth sind der ,sohn ,nicola's3 ,giovanni ,pisano #abdj-acbj 7der ,brunnen auf dem ,domplatze in ,perugia1 ,kanzeln in ,pisa und ,pistoja72 zwei ,sienenser ,agostino und ,angelo 7das ,grab ,guido ,tarlatis in ,arezzo #accj72 ,lanfrani in ,bologna und ,imola2 ,giotto 7#abgf-accf71 der zwar nicht hufig den ,meissel fhrte1 aber dennoch auch in dem ,fache der ,bildnerei thtig auftrat und wie die ,architektur1 so auch den ,bilderschmuck fr den ,glockenthurm neben dem ,florentinischen ,dome entwarf2 ,andrea ,pisano 7#abhj-acde7 ,giottos ,gehlfe 7,bronzethren am ,baptisterium in ,florenz71 seine ,shne ,nino und ,tommaso1 ,andrea di ,cione 7#acbi-achi7 7,altaraufsatz in ,or ,s4 ,michele in ,florenz71 und neben diesen mittelitalienischen ,meistern mehrere ,bildhauer in der ,lombardei und in ,venedig 7,fil4 ,calendario am ,dogenpalaste74 ,wenn die ,nachfolger ,nicola ,pisano's die ,naturwahrheit einseitig hervorheben1 so wird dies durch das ,streben begrndet1 sich eine ,sicherheit in der ,formenbildung zu verschaffen1 ohne welche eine ideale ,auffassung nur durch einen zuflligen glcklichen ,griff1 wie dies bei ,nicola der ,fall war1 mglich ist4 4 #ib4 ,auch die italienische ,malerei hebt sich aus der nationalen ,barbarei und der verkmmerten ,nachahmung byzantinischer ,vorbilder erst am ,anfange des #ac4 ,jahrhunderts4 ,die ,vergleichung rmischer ,mosaiken des #ab4 ,jahrhunderts 7,s4 ,maria ,trastevere1 ,clemente u4s4w47 mit jenen des #ac4 in ,florenz 7,baptisterium von ,jacobus und ,andrea ,tafi7 spricht deutlich fr diese ,thatsache2 doch selbst dann noch ist der ,fortschritt nur bedchtig1 und der ,ruhm1 den einzelne ,maler genossen1 wie z4 ,b4 ,giunta von ,pisa1 vom ,lokalpatriotismus ber ,gebhr erhht worden4 ,gute ,beispiele der italienischen ,malerei im ,anfange des #ac4 ,jahrhunderts bieten die ,wandgemlde im ,baptisterium zu ,parma und jene in ,s4 ,pietro in ,grado bei ,pisa4 ,in ,florenz und ,siena sammelt sich1 wie schon die zahlreichen uns bewahrten ,malernamen bekunden1 die grsste ,kunstthtigkeit2 namentlich die erstere ,stadt wird fr zwei ,jahrhunderte der ,hauptsitz der italienischen ,malerei4 ,wenn von den alten ,schriftstellern ,giovanni ,cimabue 7#abdj-acjc7 an die ,spitze der italienischen ,maler gestellt wird1 so kann dies keineswegs so gemeint sein1 als ob ,cimabue zuerst und allein einer neuen ,richtung1 welche sich durch eine naturgemssere ,behandlung der byzantinischen ,typen1 eine flssigere ,frbung1 im ,gegensatze zur gestrichelten ,pinselfhrung der ,byzantiner1 und lebendigeren ,ausdruck auszeichnet1 ,bahn gebrochen htte4 ,so verdienstlich ,cimabue's ,werke 7,christus thronend zwischen ,maria und ,johannes1 ,mosaikbild im ,pisaner ,dome1 ,madonna in ,s4 ,maria ,novella und in der ,akademie zu ,florenz1 die ,wandmalereien in der ,oberkirche zu ,assisi 87 in dieser ,beziehung sind1 so gross auch sein ,ruhm und sein ,einfluss auf die nheren ,zeitgenossen1 z4 ,b4 rmische und florentinische ,mosaicisten1 erscheint1 so gewinnt dennoch neben ,cimabue und der florintinischen ,schule die ,gruppe gleichzeitiger ,sienenser ,knstler die gleiche1 wenn nicht grssere ,bedeutung4 ,ein ,guido von ,siena wird bereits unter dem ,jahre #abba angefhrt2 von anderen ,malern1 die in ,siena im ,laufe des #ac4 ,jahrhunderts thtig waren1 sind wenigstens die ,namen erhalten4 ,die hchste ,stelle gebhrt aber dem ,duccio di ,buoninsegna1 von #abhb-acaa in ,siena thtig4#hc ,sein ,hauptwerk1 eine auf beiden ,seiten bemalte ,altartafel 7,vorderseite3 ,madonna von ,heiligen umgeben1 ,rckseite3 #bd ,tafeln aus der ,passionsgeschichte7 zeigt ihn hinsichtlich der lebendigen ,umformung byzantinischer ,motive mit ,cimabue auf gleicher ,stufe1 aber ihn noch weit berragend in ,beziehung auf die ,kenntniss des ,nackten1 den ,fluss der ,gewnder und die ,schnheit der ,linien4 ,aehnlich1 wie es bei ,nicola ,pisano bemerkt wurde1 halten sich auch die folgenden ,maler von ,siena nicht auf ,duccios ,hhe2 sie bewahren aber gegenber der florentinischen ,schule noch lange ,zeit ihre volle ,selbstndigkeit4 ,nebst ,ugolino da ,siena 7 #acci7 steht an der ,spitze der ,sienenser im #ad4 ,jahrhundert ,simone di ,martino 7#abgf-acdd74 ,dieser ,meister will nicht die ,schranken der knstlerischen ,tradition durchbrechen1 er weiss aber dieselbe durch einen idealen ,schnheitssinn1 eine bezaubernde naive ,innigkeit des ,ausdruckes und eine ernste ,ruhe der ,haltung zu verklren4 ,die ,technik in seinen ,temperabildern1 der ,fluss und ,schmelz der ,farben bei scharfen ,contouren und beraus feiner ,zeichnung der ,haare1 ist vollendeter als bei allen brigen ,zeitgenossen4 ,hauptwerke3 ,fragmente eines grossen ,altarwerkes von ,ernst ,frster in ,siena entdeckt2 ein ,wandgemlde1 die ,madonna von ,heiligen umgeben1 im ,gerichtssaale von ,siena 7#accj71 die ,heimkehr des #ab;jhrigen ,knaben ,christus zu seinen ,eltern1 in ,liverpool 7#acdb7 und die ,verkndigung1 von ,simone di ,martino und ,lippo ,memmi gemeinschaftlich gemalt1 in den ,uffizi zu ,florenz4 ,nicht bei den ,sienensern aber1 sondern bei den ,florentinern ist die stetige ,entwicklung der italienischen ,kunst zu suchen4 ,die letzteren1 an ihrer ,spitze ,giotto di ,bondone 7#abgf-accf71 sind die ,neuerer1 welche die ,technik vernachlssigen1 auf die ,einzelheiten in der ,ausfhrung keinen ,nachdruck legen1 weder in der ,zeichnung noch im ,colorite mit den ,sienensern verglichen werden knnen1 welche den ,mangel an ,schnheitssinn gar hufig fhlen lassen1 aber in der ,composition eine neue ,bahn brechen1 hier eine bis dahin wenig gekannte poetische ,schpferkraft aufweisen1 und die individuellen ,gedanken1 welche sie ihren ,werken zu ,grunde legen1 mit ,rcksicht auf ,lebenswahrheit verkrpern4 ,nicht mit ,unrecht wurde auf die gleichzeitige ,blthe der italienischen ,poesie hingewiesen und die ,verwandtschaft1 sowie die ,einwirkungen der letzteren auf die bildenden ,knste errtert4 ,es ist derselbe ,geist1 welcher das ,leben und ,wirken des grossen ,nationalheiligen ,franz von ,assisi und seiner ,schler1 und die ,werke ,dantes durchweht1 welchem auch ,giottos ,schule dient4 ,in allen ,knsten wohlerfahren1 als ,maler von ,avignon bis ,neapel hin thtig1 hat ,giotto einen allseitigen ,einfluss auf die italienische ,kunst gebt1 ausser der engeren florentinischen ,schule auch in den anderen italienischen ,landschaften ,schler und ,nachahmer hinterlassen4 ,die ,aufzhlung der ,werke ,giotto's sollte mit der kritischen ,untersuchung1 welche von den zahllosen auf seinen ,namen geschriebenen1 ,giotto nicht gehren1 beginnen4 ,da aber dieselbe uns zu weit fhren wrde1 so mag die ,angabe der unzweifelhaften und sichergestellten ,werke gengen4 ,die bedeutsamsten sind die allegorischen ,bilderkreise in der ,unterkirche zu ,assisi3 die drei ,gelbde der ,armuth1 ,keuschheit und des ,gehorsams1 sowie die ,apotheose des hl4 ,franciskus2 in der ,incoronata zu ,neapel die sieben ,sakramente1 in der ,vorhalle der ,peterskirche das ,schiff der ,kirche 7,mosaik74 ,gleicher ,natur ist der frher erwhnte ,statuenkreis am ,campanile zu ,florenz1 als dessen gemeinsamer ,gedanke die ,entwicklungsgeschichte der menschlichen ,bildung angegeben wird4 ,von den gleichfalls allegorischen ,wandgemlden im ,bargello zu ,florenz sind neuerdings ,fragmente1 darunter ,dantes ,bildniss1 aufgedeckt worden4 ,das ,hauptwerk ,giottos aus seiner ,jugendzeit #acjc bilden die ,wandgemlde in der ,kirche dell' ,arena zu ,padua3 das ,leben ,christi und der ,madonna mit allegorischen ,nebenscenen4 ,von ,tafelbildern hat sich nur ,weniges erhalten3 die ,krnung der ,madonna in ,s4 ,croce in ,florenz1 ,madonna mit ,heiligen in ,mailand1 ein ,parallelcyclus aus dem ,leben ,christi und des hl4 ,franciskus1 grsstentheils in der ,galerie der florentinischen ,akademie bewahrt1 und einige kleine ,bilder im ,privatbesitze4 ,gross ist die ,zahl der ,nachfolger ,giottos1 welche bald das allegorische ,element1 bald die lebendige ,naturwahrheit in der ,composition weiter entwickeln1 wie ,taddeo ,gaddi 7,leben der ,maria in ,s4 ,croce71 dessen ,sohn ,angnolo1 ,giovanni da ,melano 7,assisi1 ,temperabilder in ,florenz71 ,nicola di ,pietro 7,passion in ,s4 ,francesco zu ,pisa71 ,giottino 7,florenz und ,assisi71 ,lorenzo di ,bicci u4 ,a4 ,die wichtigsten ,werke aus der ,nachfolge ,giottos sind in der spanischen ,kapelle an der ,kirche ,s4 ,maria ,novella zu ,florenz und in den ,hallen des ,pisaner ,campo santo vorhanden4 ,dort ist an der ,altarwand die ,passion ,christi in epischer ,breite vom ,ausgange aus ,jerusalem bis zur ,hllenfahrt geschildert1 nach einer auch spter beliebten ,weise die aufeinanderfolgenden ,scenen rumlich nebeneinandergstellt4 ,nicht weniger charakteristisch ist der ,bilderschmuck der anstossenden ,wnde1 rechts die ,beschreibung der kirchlichen ,macht und ,thtigkeit1 links der ,triumph der christlichen ,wissenschaft1 mit besonderer ,bezugnahme auf die ,verdienste des hl4 ,thomas von ,aquino und der ,dominikaner 7als gefleckte ,hunde1 domini canes1 symbolisirt74 ,die ,entstehung dieser ,bilder fllt ungefhr in das ,jahr #acej1 ihr ,schpfer ist ungewiss4 ,um dieselbe ,zeit wurden auch die ,umgnge des ,campo santo in ,pisa mit ,wandgemlden geschmckt4#hd ,fr die ltesten ,bilder gab die ,bestimmung des ,raumes reiche und passende ,motive3 die ,passion von ,buonamico ,cristofano1 genannt ,buffalmacco1 dessen ,namen florentinische ,malerverzeichnisse zum ,jahre #acea anfhren1 der ,triumph des ,todes1 das ,weltgericht und die 7spter bermalte7 ,hlle von ,andrea del ,cione oder ,orcagna1 von welchem beglaubigtere und in der ,technik vollendetere ,werke in ,s4 ,maria ,novella zu ,florenz3 ,christus von ,heiligen umgeben in ,tempera #aceg1 und das jngste ,gericht und das ,paradies als ,wandgemlde vorhanden sind1 und schliesslich das ,leben der ,einsiedler von ,pietro ,laureati 7,lorenzetti874 ,die anderen ,bilder haben das ,leben der ,pisaner ,schutzheiligen und alttestamentarische ,scenen zum ,gegenstande3 das ,leben des h4 ,ranieri 7#acfj-achf7 theilweise von ,antonio ,veneziano gemalt1 das ,leben der hh4 ,ephesus und ,potitus von ,spinello aus ,arezzo1 welcher im ,palaste zu ,siena #acdh die ,geschichte des ,papstes ,alexander ,,iii41 und in ,s4 ,miniato bei ,florenz das ,leben des h4 ,benedikt malte1 die ,schicksale ,hiobs von ,francesco aus ,volterra 7#acgb7 und die ,genesis von ,pietro di ,puccio aus ,orvieto 7#acij72 diese letzteren dadurch berhmt1 dass sie nicht in der bis dahin blichen ,weise auf der trockenen ,wand1 sondern auf dem frischen ,kalke al fresco gemalt sind4 ,nicht wenige der aufgezhlten ,bilder sind freie ,erfindungen der ,knstler1 die meisten mit dem sichtlichen ,streben nach scharfer ,charakteristik und lebenswahrer ,auffassung geschaffen4 ,giotto's ,richtung entsprach viel zu sehr der ,zeitbildung1 als dass sie nicht auch ausserhalb ,florenz ,eingang gefunden htte4 ,so sehen wir einen jngeren ,sienenser ,ambrogio ,lorenzetti 7#acdb thtig7 in einem grossen ,wandgemlde im ffentlichen ,palaste zu ,siena sich in allegorischen ,schilderungen der guten und der schlechten ,regierung1 der glcklichen ,folgen der friedlichen ,ordnung und der ,nachwehen der ,zwietracht und herrschender ,laster ergehen1 ohne desshalb alle ,eigenthmlichkeiten der ,sienenser ,schule aufzugeben1 die in den ,werken des ,pietro di ,bartolo 7,leben der ,madonna im ffentlichen ,palaste zu ,siena #adjg u4 a47 noch strker vortreten4 ,auch in ,oberitalien siegt ,giotto's ,richtung und bringt in ,aldighiero da ,zevio und in d',avanzo aus ,verona 7,georgskapelle in ,padua #acgg7 hchst bedeutende knstlerische ,erscheinungen hervor4#he ,der letztere gehrt1 wie ,nicola ,pisano1 ,duccio zu den ,pionieren der ,kunst1 welche ihrer ,zeit voranschreitend1 neue ,bahnen entdecken1 zu deren stetigen ,verfolgung den nchsten ,nachfolgern ,muth und ,geschick gebricht4 ,d',avanzo unterscheidet sich durch die dramatische ,auffassung1 die tiefere ,frbung und die perspektivische ,richtigkeit seiner ,bilder beraus gnstig von seinen ,zeitgenossen4 ,neben der ,hauptschule ,giottos erscheinen im #ad4 ,jahrhundert noch zahlreiche ,lokalschulen in ,italien1 welche aber auf den ,entwicklungsgang der ,kunst keinen wesentlichen ,einfluss ben1 wie z4,b4 in ,neapel1 in der ,mark ,ancona 7,allegretto di ,nuzio71 in ,bologna1 ,modena 7,thomas und ,barnabas1 dieser noch im byzantinischen ,typus befangen71 ,mailand1 ,verona1 ,venedig u4 s4 w4 ,die ,kunst des ,,xv4 und ,,xvi4 ,jahrhunderts4 4 #ic4 ,die ,umwlzungen in allen ffentlichen ,verhltnissen ,europas1 welche besonders seit der ,mitte des #ae4 ,jahrhunderts um sich greifen1 blieben auf den ,entwicklungsgang der bildenden ,knste nicht ohne ,einfluss4 ,die vernderte ,organisation der ,gesellschaft1 die neue ,bildung zogen entsprechende ,umwandlungen auf dem ,gebiete der ,architektur und der anderen ,knste nach sich1 der engere ,zusammenhang der einzelnen ,lnder brachte neue ,stoffe und ,formen in ,aufnahme1 zerstrte die alten1 aus isolirten ,kulturverhltnissen herausgewachsenen1 oder vermischte sie im besten ,falle mit jenen4 ,das ,nhere ber diesen historischen ,prozess1 ber den ,kultursieg ,italiens1 die ,wanderung italienischer ,kunstformen ber die ,alpen1 ihren ,kampf hier mit der einheimischen ,kunstweise und die interessanten ,folgen dieses ,kampfes1 namentlich in ,frankreich1 muss an anderen ,orten nachgelesen werden2#hf hier bleibt bloss die innere ,entwicklungsgeschichte der ,kunst zu betrachten4 ,das eigentliche ,mittelalter hatte die bildenden ,knste durch die ,stufen der allgemeinen1 idealen ,typen1 und der symbolischen ,formen gefhrt1 den ,rechten der individuellen ,phantasie einen immer grsseren ,spielraum gegeben2 es war die freie ,erfindung der ,motive1 die schrfere ,auffassung der ,natur1 die genauere ,schilderung der ,seelenzustnde in der ,kunst heimisch geworden4 ,auf diesem ,wege fortschreitend1 konnte nur ein doppeltes ,ziel erreicht werden4 ,entweder wurde die reale ,schilderung bis zur letzten ,consequenz fortgesetzt1 die ,welt der usseren ,erscheinungen mit liebender ,innigkeit und treuem ,fleisse geschildert1 oder es wurde der ,nachdruck auf die ,ausbildung der schnen ,form gelegt1 der traditionelle ,idealismus festgehalten1 aber mit ,hlfe vollendeter ,formenkenntniss verkrpert4 ,jenes fhrt zum streng malerischen1 dieses zum plastischen ,style1 der malerische ,realismus bildet das ,wesen der germanischen1 der plastische ,idealismus den ,mittelpunkt der italienischen ,kunst4 ,dort schafft die neue ,richtung ein neues ,ausdrucksmittel3 die ,oelmalerei4 ,obgleich der ,gebrauch des ,oeles als ,bindemittel der ,farben schon lngst bekannt war1#hg so wurde dasselbe doch erst in der niederlndischen ,schule zuerst praktisch verwerthet1 und erhielt erst hier die ,oelmalerei1 welche an die ,stelle der frher blichen ,temperamalerei 7,bindung der ,farben mit ,harz1 ,eiweiss1 ,feigenmilch1 ,wachs1 ,pergamentleim und ,harz7 trat1 eine sthetische ,bedeutung4 ,in ,italien behlt die ,wandmalerei1 in der nothwendig idealisirenden ,freskotechnik ausgefhrt1 ihre ,geltung2 dazu gesellt sich1 als bestimmendes ,merkmal des italienischen ,kunstcharakters1 das bewusste ,studium der ,antike als des vollendeten ,formenkanons4 ,hier theilt aus begreiflichen ,grnden die ,bildnerei gleichmssig mit der ,malerei die ,blthe1 whrend im ,norden unbedingt die ,malerei die wichtigste ,stelle einnimmt4 ,fr die gerechte ,wrdigung der neueren ,kunstgeschichte sind noch folgende ,thatsachen entscheidend4 ,die nordische ,kunst entfernt sich im #ae4 ,jahrhundert weiter von der mittelalterlichen ,kunsttradition als die italienische2 sie kommt berdies durch das energische ,herauskehren des ,realismus theilweise in ,widerspruch mit der ,natur der ,ideen und ,gestalten1 deren ,verherrlichung sie bernimmt4 ,das ,streben1 den ,schein der unmittelbaren ,wirklichkeit ihren ,bildwerken zu verleihen1 bringt die nordischen ,knstler in ,gefahr1 den christlichen ,ideenkreis nur als usseren ,rahmen fr einen ihm fremdartigen ,inhalt 7die ,schilderung der unmittelbaren ,umgebung7 zu bentzen1 wozu sich das weitere ,uebel gesellt1 dass dem einbrechenden derben ,naturalismus und der phantastischen ,formlosigkeit keine feste ,schranke gezogen ist4 ,die italienische ,kunst des #ae4 und #af4 ,jahrhunderts bricht weder mit der ,vergangenheit1 noch stellt sie einen ,gegensatz gegen den christlichen ,ideenkreis auf4 ,die antike ,tradition fand in ,italien stets eine ungestrte ,heimath und blieb hier der christlichen ,kunst niemals fremd4 ,die natrliche ,folge dieser ,verhltnisse ist1 dass die italienische ,kunst sich einer ununterbrochenen ,entwicklung bis zu ihrer ,vollendung erfreut1 und als die wahrhafte ,erfllung des mittelalterlichen ,kunststrebens auftritt1 dass sie weit ber ihre nationalen ,grenzen hinaus eine ,allgemeingltigkeit erwirbt1 whrend die germanische ,kunst trotz ihrer nationalen ,grundlage und der vielfachen ,schnheitszge im ,angesichte der vollendeten italienischen ,kunst pltzlich in ihrer geraden ,richtung abbricht1 umbeugt und in dieser ihr ,vorbild verehrt4 ,die ,architektur1 die bis jetzt unbesprochen blieb1 drckt den ,umschwung der knstlerischen ,verhltnisse vielleicht am schrfsten aus1 verliert aber am meisten von ihrer frheren ,geltung4 ,sie sttzt sich nicht auf ein neues ,constructionsprincip1 bildet den ,styl also auch nicht mit organischer ,nothwendigkeit aus dem letzteren heraus2 sie wird zum ,gegenstande berechnender ,reflexion und schliesslich ganz im ,widerspruche zu ihrer ,natur dahin gebracht1 ihre ,wirkung und ihren ,ausdruck den anderen ,knsten abzulauschen1 malerische ,effekte anzustreben und ihre eigenthmlichsten ,gesetze zu bertreten4 ,a4 ,die italienische ,kunst4 #a4 ,baukunst4#hh 4 #id4 ,die germanische ,bauweise aufzugeben1 hatte es in ,italien1 wo dieselbe stets nur ein ,scheinleben gefristet1 ebensowenig ,noth1 als die ,grundlagen der rmischen ,architektur wieder in das ,dasein zu rufen1 zu deren erweiterten ,kenntniss der im #ae4 ,jahrhundert wieder aufgefundene ,vitruv wesentlich beitrug4 ,ein allmliges ,hinbergleiten aus dem germanischen in den ,renaissancestyl1 welchen ,namen bekanntlich der wiedergeborene antike ,styl des #ae4 und #af4 ,jahrhunderts trgt1 ist frh bemerklich4 ,am deutlichsten spricht sich dasselbe in der ,karthause bei ,pavia 7#acif-adgc7 aus1 wo germanisches und italienisches ,baugefhl mit einander kmpfen1 bis das letztere in der brillanten1 aber rein dekorativen ,faade den ,sieg davon trgt4 ,auch die toskanischen ,palastbauten des #ae4 ,jahrhunderts in ,florenz und ,siena athmen noch theilweise einen germanischen ,geist1 wenn gleich die ,profilirung und die ,gesimse gewhnlich nach antiken ,vorbildern gearbeitet sind4 ,es spiegeln sich in der massiven ,anlage1 in dem ernsten burgartigen ,charakter derselben die fehdereichen ,zustnde des mittelalterlichen ,toskana ab4 ,von den venetianischen ,palsten kann man das ,gleiche behaupten1 dass sie nicht nach einem abstrakten ,scheine gearbeitet und bloss dekorativ gehalten1 sondern dem ,lokalcharakter dieses stdtischen ,staates angepasst sind und der knstlerischen ,tradition 7byzantinische ,formen7 ,rechnung tragen4 ,ueberhaupt hat der ,renaissancestyl in weltlichen ,bauten grssere und dauerndere ,erfolge erzielt1 als bei kirchlichen ,anlagen1 welche letztere den ,mangel eines organischen ,zusammenhanges mit dem ,kultus1 das ,absehen von der blichen und absolut berechtigten ,tradition tief fhlen lassen4 ,im ,ganzen genommen nhern sich die ,renaissancekirchen dem ,basilikentypus1 nur dass sie hufig den ,kuppelbau damit verbinden1 die ,wlbekunst 7,tonnengewlbe7 fortfhren1 und nicht selten ,pfeiler an der ,stelle der ,sulen als ,trger verwenden4 ,am strendsten erscheint der ,faadenbau1 eine mssige ,dekoration1 ohne ,zusammenhang mit dem inneren ,baue1 selbstndig gegliedert1 an den ,kirchenkrper nur angelehnt1 und ebenso auch zur ,bedeutung des ,bauwerkes gleichgltig4 ,nichts bezeichnet schrfer das ,wesen des ,renaissancestyles1 als dass man seine ,erfinder benennen kann4 ,dieser ,ruhm gebhrt den ,florentinern ,filippo ,brunelleschi 7#acge-addd7 und ,leo ,baptista ,alberti 7#adjd-adgb74 ,brunelleschi wollte1 wie ,vasari erzhlt1 die gute1 durch den barbarischen deutschen ,styl verdrngte ,bauweise wieder in ihr ,recht einsetzen4 ,er wanderte nach ,rom1 wo er ,gesimse maass1 die ,grundrisse der antiken ,gebude aufnahm1 die ,wlbungsweise der ,alten untersuchte1 die verschiedenen ,sulenordnungen studirte und auf diese ,weise den ,grundstein zum ,renaissancestyl legte4 ,in seiner praktischen ,thtigkeit als ,baumeister 7die ,kuppel am ,dome zu ,florenz1 deren ,baugeschichte einen seltenen novellistischen ,reiz besitzt1 die ,kirche ,s4 ,lorenzo und ,s4 ,spirito1 der ,palast ,pitti ebendort7 ging er jedoch nicht mit der ,halsstrrigkeit eines ,theoretikers vor1 wusste vielmehr mit seltenem ,geschicke die durch das ,studium der ,antike erworbenen technischen ,erfahrungen den traditionellen ,bauformen anzupassen4 ,viel systematischer und einseitiger ist ,alberti's ,wirken1 welchem die wissenschaftliche ,begrndung des ,renaissancestyles1 die grndliche1 aber desshalb auch nchterne ,nachbildung der rmischen ,bauweise verdankt wird4 ,die ,knstlergeschichte und die ,geschichte der ,bautechnik rumt dem allseitig gebildeten1 rastlos thtigen ,meister einen hervorragenderen ,platz ein1 als die ,kunstgeschichte1 welche ihn wegen seiner abstrakt-gelehrten ,richtung tief unter ,brunelleschi stellen muss4 ,seine unbedingte ,verehrung der rmischen ,antike hatte zwar in der ,baukunst weniger unglckliche ,folgen1 als in der ,poesie1 wo er das antike ,versmaass auf italienische ,gedichte zu bertragen versuchte1 fhrte ihn aber auch hier zu mannigfachen ,missgriffen1 so wenn er z4 ,b4 die ,faade an der im gothischen ,style begonnenen ,kirche ,s4 ,francesco in ,rimini einem rmischen ,triumphbogen nachbildet 7#adej71 und dieser ,kirche eine nach dem ,muster des ,pantheon errichtete ,kuppel aufzusetzen beabsichtigt1 oder wenn er die ,kirche ,s4 ,andrea in ,mantua 7erst nach seinem ,tode vollendet7 mit einem kassettirten ,tonnengewlbe bedeckt4 ,ausser diesen und anderen ,kirchenbauten verdankt ,alberti auch der ,palast ,ruccellai in ,florenz die ,entstehung1 seinen ,schriften aber3 de re dificatoria1 l4 ,x1 de pictura l4 ,,iii4 und breve compendium de componenda statua1 die neuere ,kunst ihre erste wissenschaftliche ,begrndung4 ,die ,bauthtigkeit der florentinischen ,zeitgenossen ,brunelleschi's umfasst die mannigfachsten ,gegenstnde4 ,kirchen3 ,s4 ,bernardino in ,perugia von ,agostino di ,duccio1 dessen ,ungeschick als ,bildner ,michelangelo die ,gelegenheit gab1 seine technische ,meisterschaft zu beweisen2 ,madonna del ,calcinajo bei ,cortona von ,francesco di ,giorgio ,martini 7geb4 #adci72 die ,kirchen in der ,stadt ,pienza1 deren ,bauwerke in einer ,zeit und wie aus einem ,gusse hervorgegangen1 treffliche ,beispiele der neueren italienischen ,architektur bieten1 von ,bernardo ,rossellini2 mehrere rmische ,kirchen3 ,s4 ,maria del ,popolo1 die sixtinische ,kapelle 7#adgc71 ,s4 ,agostino1 smmtlich von ,baccio ,pintelli1 welcher1 wie alle frher genannten ,meister1 auch als ,civilbaumeister 7,palast in ,urbino1 an welchem auch ein ,slavonier1 ,luciano ,laurana1 arbeitete1 ,ponte ,s4 ,sisto7 eine grosse ,thtigkeit entwickelte1 und hnlich1 wie ,brunelleschi1 noch in ,einzelnheiten die mittelalterliche ,bautradition 7,kreuzgewlbe1 ,fensterrosen7 festhielt2 ,klosterbauten und ,kapellen1 ,s4 ,marco in ,florenz von ,michelozzo ,michelozzi 7 nach #adgb72 andere ,werke von demselben ,meister in ,fiesole1 ,assisi2 ,palste3 in ,florenz von ,michelozzo1 ,simone ,cronaca 7 #aejh71 ,benedetto da ,majano1 in ,pienza von ,rossellini1 in ,siena1 ,urbino1 ,rom 7venetianischer ,palast von ,giuliano da ,majano72 ,triumphbogen2 ,thore1 ,befestigungsbauten u4s4w4 ,alle diese ,meister bilden zusammen eine verwandte ,knstlergruppe2 sie beschrnken ihre ,thtigkeit nicht auf einen ,ort1 sondern wirken in einem weit ausgedehnten ,kreise2 doch bleiben neben ihnen1 besonders in ,oberitalien1 noch einzelne ,lokalschulen bestehen1 so in ,bologna 7,laubengnge71 in ,venedig 7,familie der ,lombardi71 dessen ,kirchen zahlreiche ,motive dem byzantinischen ,markusbaue entlehnen1 und auch in den ,renaissancebauten 7,s4 ,zaccaria7 eine eigenthmliche ,ornamentik bekunden1 ,verona 7die ,geburtssttte des ,fra ,giocondo g4 #adec1 dessen ,thtigkeit als ,bauknstler ber ,verona1 ,venedig ,entwurf zur ,rialtobrcke1 welche aber nach dem ,plane des ,scarpagnino und #aehh nach jenem des ,giovanni da ,ponte ausgefhrt wurde1 ,rom1 ,paris sich erstreckt1 dessen ,namen auch in der antiquarischen und philologischen ,welt ruhmvoll klingt71 ,mailand u4 s4 w4 4 #ie4 ,die weitere ,entwicklung der ,architektur ber diesen lteren ,renaissancestyl hinaus fhrt nicht zur fortschreitenden ,vollendung4 ,die ,beziehungen zum unmittelbaren ,leben und zur ,tradition1 die wir an der ,baukunst des #ae4 ,jahrhunderts bemerkten1 der berechtigte ,rckhalt gegen die unbedingte ,aufnahme der ,antike verschwinden1 der ,styl wird schematischer1 strenger den rmischen ,formen nachgebildet1 die ,zusammenstellung und ,anordnung der einzelnen ,bauglieder noch mehr dem individuellen ,ermessen berlassen1 der ,composition hier die gleiche ,bedeutung wie in den ,schwesterknsten gegeben4 ,ein nicht minder bezeichnendes ,merkmal der italienischen ,baukunst des #af4 ,jahrhunderts ist die ,flle architektonischer ,theorien1 das nachhaltige ,streben1 der neuen ,bauweise eine wissenschaftliche ,grundlage zu geben1 wie es sich in den ,lehrbchern ,vignolas1 ,serlios und ,palladios1 in der ,lehre von den fnf ,sulenordnungen 7die sogenannte toskanische ist die fnfte7 kundgibt4 ,nirgend besser als an der ,baugeschichte der ,peterskirche in ,rom lassen sich die ,wandlungen des ,renaissancestyles verfolgen4 ,illustration3 ,fig4 #hi4 ,grundriss der ,peterskirche4 ,das fnfzehnte ,jahrhundert hatte die ,macht des ,papstthums zu neuer ,blthe gebracht1 der ppstliche ,hof seit ,nikolaus ,v4 und ,sixtus ,,iv4 der nationalen ,bildung die gleiche ,theilnahme zugewendet1 wie die anderen italienischen ,frsten4 ,rom1 welches seit ,jahrhunderten neben ,florenz1 ,siena1 ,pisa nur eine untergeordnete ,stellung in der italienischen ,kunstgeschichte einnimmt1 schickt sich an1 den ,kunstreigen zu fhren4 ,mit einer erhhten ,bauthtigkeit wird begonnen2 der ,mittelpunkt der letzteren bleibt aber fr mehr als ein ,jahrhundert die ,peterskirche4 ,bereits unter ,nikolaus ,v4 entwarf ,rossellini den ,plan zum ,neubau1 und es wurde hinter der alten ,basilika der ,grund zu demselben gegraben4 ,nach einer ,unterbrechung von fnfzig ,jahren wurde 7#aejf7 an die ,fortsetzung des ,begonnenen gedacht1 ,rossellinis ,plan aber nicht im ,geringsten beachtet1 sondern von ,donato ,bramante 7#addd-aead71 welcher schon frher in ,mailand und in ,rom selbst 7,belvedere im ,vatikan7 grssere ,bauten geleitet1 ein neuer ,plan ausgearbeitet4 ,nach demselben erhielt die ,kirche die ,form eines griechischen ,kreuzes mit einer ,kuppel in der ,mitte zwischen zwei ,glockenthrmen1 und einem sechssuligen ,portikus an der ,vorderseite4 ,die ,hauptpfeiler der ,vierung1 die ,tribne und das sdliche ,querschiff1 wurden noch zu ,bramantes ,lebzeiten1 und zwar hastiger1 als es fr die ,dauerhaftigkeit des ,baues gut war1 in die ,hhe gebracht1 der ,bau dann unter der ,leitung ,giulianos da ,san ,gallo 7di ,bartolo71 von welchem unter anderen die ,umwandlung des ,mausoleums ,hadrians in das ,castell ,s4 ,angelo herrhrt1 des ,giocondo da ,verona und ,raphael1 dessen ,privatbauten in ,rom 7,p4 ,vidoni7 und ,florenz 7,p4 ,pandolfini7 noch erhalten sind1 fortgesetzt1 dabei aber der ,entwurf ,bramantes wenig beachtet4 ,was ,raphael vorgeschlagen1 strzte wieder sein ,nachfolger im ,amte3 ,balthasar ,peruzzi aus ,siena 7#adhj-aecf72 dieser ging vom lateinischen ,kreuze im ,grundrisse auf das griechische zurck1 gab jedem ,arme die ,form eines ,halbkreises1 setzte ber die vier ,winkel des ,kreuzes ,glockenthrme1 und umgab die grosse ,kuppel mit vier kleineren4 ,die schwierigen ,zeitverhltnisse verhinderten den raschen ,aufbau1 und gaben den ,nachfolgern ,peruzzis ,gelegenheit zu neuen ,plnen4 ,jene waren ,antonio da ,san ,gallo d4 j4 7 #aedf71 dessen berladenes ,modell der ,peterskirche sich erhalten hat1 aber weniger zu ,gunsten seines ,schpfers spricht1 als der von ihm begonnene und von ,michelangelo vollendete ,palast ,farnese und ,michelangelo selbst4 ,ihm verdankt das gegenwrtige ,gebude vorzugsweise seine ,entstehung 7,fig4 #hi72 seine ,vollendung aber1 wieder mit betrchtlichen ,abweichungen von dem ,entwurfe ,michelangelos1 fllt erst in das #ag4 ,jahrhundert4 ,die ,kuppel wurde #aeij geschlossen1 spter durch ,carlo ,maderno der ,westarm verlngert1 also doch endlich die ,form des lateinischen ,kreuzes durchgefhrt1 und von ,bernini der ,bau der ,glockenthrme zu beiden ,seiten der ,vorhalle begonnen4 ,dieselbe ,leichtfertigkeit1 welche den ,kuppelbau charakterisirt1 -- fast alle ,nachfolger ,bramantes begannen ihre ,thtigkeit mit der ,verstrkung der ,kuppelsttzen1 -- zeigte sich auch hier1 und verhinderte den ,aufbau derselben4 ,auch fertig geworden1 htten sie das nichtssagende ,wesen der ,faade wenig verndert4 ,wenn man mit dieser mkelnden ,willkr1 dieser unruhigen ,planmacherei die ,baugeschichte des anderen ,riesenwerkes der christlichen ,kunst1 jene des ,klner ,domes1 vergleicht1 so fhlt man rasch den ,hauptmangel des ,renaissancestyles heraus1 nmlich den ,mangel an organischer ,nothwendigkeit4 ,am wenigsten trifft diese ,rge die ,palastanlagen1 bei welchen die glckliche ,massenwirkung1 der regelmssige ,wechsel der ,sulenordnungen1 das reine ,verhltniss der einzelnen ,bauglieder zu einander und die reiche ,dekoration auch im #af4 ,jahrhundert vorherrscht4 ,rom zhlt zahlreiche ,palste und ,villen aus dieser ,zeit1 z4,b4 den ,palast ,farnese von ,a4 ,sangallo1 die ,farnesina von ,peruzzi1 die ,cancelleria von ,bramante1 die ,villa ,pia von ,pirro ,ligorio1 den ,lateran von ,d4 ,fontana 7#aedc-afjg71 andere ,bauten von ,vignola1 ,giulio ,romano u4 s4 w4 ,auch ,florenz 7,ausbau des ,pittipalastes durch ,b4 ,ammanati #aeaj-aeib1 ,baccio d',agnolo7 und ,genua1 der ,hauptschauplatz der ,thtigkeit ,galeazzo ,alessis aus ,perugia 7#aejj-aegb71 welchem die ,strada nuova1 die ,kirche ,s4 ,maria di ,carignano1 ein quadratischer ,kuppelbau1 der ,palast ,sauli ihre ,anlage verdanken1 gehen auf die durch ,bramante angeregte ,richtung ein4 ,der venetianische ,palaststyl des #af4 ,jahrhunderts schliesst sich gleichfalls der antiken ,formenbildung an1 weiss sie aber mit der traditionellen offenen ,faadenarchitektur glcklich zu verbinden4 ,neben der ,schule ,bramantes und ,michelangelos wird die venetianische ,bauschule als ,vorbild fr die folgenden ,zeitalter maassgebend4 ,sie zhlt zu ihren ,huptern ,sansovino 7eigentlich ,jacopo ,tatti aus ,florenz #adgi-aegj1 dessen ,knstlerruhm und persnliches ,leiden sich an den ,bau der ,markusbibliothek knpft71 ,sanmicheli1 ,giov4 da ,ponte1 und namentlich ,andrea ,palladio 7#aeah-aehj74 ,der ,stadt1 welche ihn geboren1 ,vicenza1 widmete er auch seine grsste ,thtigkeit4 ,ausser dem von ihm restaurirten ,rathhause zhlt man noch die ,palste ,prefettizio1 ,chiericati1 ,tiene1 ,ca' del ,diavolo1 ,barbarano1 ,valmarana1 ,capitanale1 das ,teatro ,olimpico nach rmischen ,mustern und die nahe gelegene1 von ,goethe gepriesene ,rotonda ,palladiana1 ein ,kuppelraum mit vier ,portiken1 als seine ,werke auf4 ,anderes baute er oder wurde nach seinen ,rissen in ,florenz1 ,venedig gebaut4 ,hier stammt auch ein vielbentztes neueres ,kirchenmuster3 il ,redentore1 von ihm 7,fig4 #ij74 ,die ,kirche ist einschiffig1 mit ,seitenkapellen1 das ,querschiff im ,halbkreise geschlossen1 ber der ,vierung eine ,kuppel errichtet4 ,halbkreisfenster schneiden in das ,tonnengewlbe1 ein ,giebelbau rmischer ,ordnung bildet die ,mitte der ,faade1 und wird unorganisch genug von zwei ,halbgiebeln1 die fr das ,auge sich hinter dem ,mittelbaue ergnzen sollen1 begrenzt4 ,im ,gegensatze zu den lteren ,renaissancekirchen und den ,palastanlagen wird nur eine ,sulenordnung angebracht1 die ,sitte1 mehrere ,sulenreihen bereinander zu setzen1 aufgegeben4 ,auch die ,faade zu der von ,sansovino gebauten ,kirche ,franc4 della ,vigna ist ,palladios ,werk4 ,dass ein ,zeitgenosse den ,plan ,sansovinos dahin abndern wollte1 dass die ,breite des ,schiffes #i sei1 dem ,quadrat der heil4 ,dreizahl1 und die ,lnge #bg1 und dies ,gesetz aus ,platon ableitete1 kann als ,beweis fr die ,fortdauer der ,zahlenmystik gelten1 welche man bekanntlich den mittelalterlichen ,bauten zu ,grunde legen will4 ,aus ,vicenza stammt auch der dritte ,hauptmeister der venetianischen ,baukunst1 ,vincenzio ,scamozzi1 durch seinen rmischen ,aufenthalt #aegi in der ,liebe zur ,antike befestigt1 ein scharfsinniger ,erklrer des ,vitruv und eifriger ,geschichtsschreiber seiner ,kunst1 dessen ,bauentwrfe auch in ,deutschland 7,salzburg1 ,prag7 gesucht wurden4 ,die neuen ,prokuratien in ,venedig zeigen ihn1 einen ,schler ,sansovinos1 glcklicher darin1 was er dem ,meister nachbildete1 als worin er selbstndige ,formen versuchte4 ,noch zahlreicher als ,bramantes ist die ,schule ,palladios1 und wenn auch im ,allgemeinen das ,schicksal der ,architektur theilend1 so hlt sie doch lnger an reinen ,linien und geschmackvoller ,einfachheit fest4 ,illustration3 ,fig4 #ij4 ,grundriss der ,kirche il ,redentore zu ,venedig4 #b4 ,bildnerei4 4 #if4 ,die ,betrachtung der italienischen ,bildnerei seit dem #ae4 ,jahrhundert wird uns die meisten ,namen1 die wir in der ,geschichte der ,baukunst kennen lernten1 wieder vorfhren4 ,es lag trotz der verschiedenen ,natur der einzelnen ,kunstgattungen doch genug des ,verwandten und ,einheitlichen in ihnen1 um den ,knstlern eine allseitige ,thtigkeit zu gestatten4 ,wie sehr diese ,einheit der bildenden ,knste ihre ,entwickelung frderte1 wissen wir erst jetzt1 nachdem dieselbe verloren gegangen ist1 und jede ,kunstgattung ihren eigenen ,weg einschlgt1 richtig zu wrdigen4 ,die ,architektur litt zwar unter dem ,einflusse der ,schwesterknste1 doch bleibt gerade das malerische ,element ihr bester ,schmuck2 die ,plastik und ,malerei aber konnten nur durch die gegenseitige ,untersttzung und ,wechselwirkung zu der ,hhe gebracht werden1 auf welcher wir sie im #af4 ,jahrhunderte erblicken4 ,die ,thatsache1 dass ,florenz und weiter ,toskana die grsste ,summe von ,knstlerkrften in sich vereinigt und fr die ,entwickelungsgeschichte der italienischen ,bildnerei den ,mittelpunkt abgibt1 wird auch dann nicht wanken1 wenn eine genauere ,specialforschung uns die ,kenntniss der zahlreichen ,lokalschulen erffnet haben wird1 welche sowohl in ,bologna1 ,ferrara1 ,venedig und im ,lombardischen1 wie in ,unteritalien thtig auftraten4 ,die ,bildnerei in ,oberitalien wird hufig von ,knstlerfamilien getrieben1 und vorzugsweise in ,grabdenkmlern gebt4 ,eine solche in ,ferrara1 ,ravenna und ,venedig thtige ,bildnerfamilie sind die ,lombardi1 ,pietro mit seinen ,shnen ,antonio und ,tullio1 und andere im #af4 ,jahrhundert wirkende ,namensverwandten4 ,von ,pietro ,lombardi rhrte das ,grabmal ,dantes in ,ravenna her1 so wie mehrere in ,s4 ,francesco daselbst erhaltene ,grabmler der ,polentas4 ,andere ,werke seiner ,hand werden in ,venedig bewahrt 7,s4 ,maria dei miracoli1 ,s4 ,stefano1 ,kap4 ,zeno in ,s4 ,marco71 ebenso wie zahlreiche ,arbeiten seiner ,shne und ,schler 7,s4 ,francesco della ,vigna1 ,s4 ,giov4 ,crisostomo1 ,s4 ,martino1 ,s4 ,sebastiano1 und besonders ,s4 ,giovanni e ,paolo1 ausserdem in ,s4 ,antonio zu ,padua74 ,eine zweite venetianische ,bildnerfamilie bilden die ,bregni3 ,lorenzo und ,antonio 7,s4 ,maria ai frari1 ,s4 ,giov4 e ,paolo72 unter den einzelnen ,knstlern1 bei welchen eine ,lokalfrbung sich bemerkbar macht1 obzwar sie im ,allgemeinen der ,entwickelung der italienischen ,skulptur treu folgen1 sind hervorzuheben3 ,andrea ,riccio aus ,padua 7,bronzekandelaber in ,s4 ,antonio1 ,grabm4 der ,torriani in ,s4 ,fermo in ,verona71 ,aless4 ,leopardi u4 ,a4 ,den ,zustand der lombardischen ,bildnerei im #ae4 und #af4 ,jahrhundert kann man am besten an der ,karthause bei ,pavia erkennen1 deren ,statuen- und ,reliefschmuck bekanntlich so gross ist1 dass darber die architektonische ,wirkung des ,baues verloren geht1 so wie an dem ,mailnder ,dome4 ,antonio ,amadeo1 ,andrea ,fusina1 il ,gobbo1 und spter ,ant4 ,begarelli und der bermthige ,marco ,agrate1 der sich ,praxiteles gegenberstellte1 smmtlich nebst vielen ,anderen an der ,karthause thtig1 genossen bei ihren ,zeitgenossen den grssten ,ruhm4 4 #ig4 ,wir kehren nach dieser ,andeutung der ausgedehnten ,blthe der italienischen ,bildnerei zu den ,florentinern zurck4 ,der ,wettstreit1 welcher sich ber die ,anfertigung der ,bronzethren am ,baptisterium #adja entspann1 belehrt uns ber den usseren glnzenden ,zustand der florentinischen ,kunst und die ,namen der ,hauptmeister4 ,nach getroffener ,auswahl unter den zahlreichen ,bewerbern wurden sechs ,meister1 alle ,toskaner1 zur ,probearbeit zugelassen3 ,brunelleschi1 ,jacopo della ,quercia1 ,niccolo aus ,arezzo1 ,francesco di ,valdambrina1 ,simone da ,colle und ,lorenzo ,ghiberti4 ,der ,letztere trug den ,preis davon4 ,an der ,tafel des ,jacopo della ,quercia setzte man den ,mangel an ,zartheit1 an jener des ,niccolo 7 #adag7 die kurzen ,verhltnisse aus -- sie erschienen im ,vergleiche zu ,ghibertis ,arbeit alterthmlich4 ,und in der ,that1 wenn man die ,bildwerke ,jacopos1 der auch den ,namen della ,fonte -- nach den ,brunnenskulpturen in ,siena 7#adaf-ai7 fhrt1 namentlich die ,grabdenkmler in der ,kathedrale und in ,s4 ,frediano zu ,lucca 7andere ,werke3 ,portal von ,s4 ,petronio in ,bologna1 ,bronzereliefs in ,s4 ,giovanni zu ,siena7 betrachtet1 so stsst man noch in der ,anlage und ,ausfhrung an ,anklnge des lteren ,styles1 von welchen sich ,lorenzo ,ghiberti 7#acgh-adee71 ursprnglich ein ,goldschmied1 vollkommen befreite4 ,ghiberti that aber im ,laufe seiner ,entwickelung noch mehr1 als dass er in der ,composition nach ,klarheit und zierlicher ,gruppirung strebte1 und die einzelnen ,gestalten mit lebendigem ,ausdrucke und in der ,form der ,antike verwandt darstellte4 ,die ltere ,bronzethre 7#adjb-adbd7 bewahrt noch den einfachen plastischen ,styl2 dagegen wollte er in der jngeren 7#adbd-addg7 und im ,grabmale des heiligen ,zenobius 7#adci71 wie er selbst sagt1 die ,natur auf alle ,weise nachahmen1 im ,maasse1 in den ,lineamenten1 in schnen ,zusammensetzungen und im ,reichthume der ,figuren4 ,die ,composition erhlt ein malerisches ,geprge1 die ,ausfhrung zeigt die perspektivischen ,gesetze bercksichtigt1 der ,hintergrund hat ein flacheres ,relief als der ,vorderplan1 die nahestehenden ,figuren sind grsser1 die entfernteren kleiner gearbeitet4 ,beruht auch dieser malerische ,styl in der ,plastik auf einer ,verirrung der ,phantasie1 so lsst sich dennoch die grosse ,wirkung der ,ghibertischen ,arbeiten1 namentlich der jngeren1 beraus reich dekorirten ,bronzethre1 welche ,michelangelo wrdig hielt1 an den ,pforten des ,paradieses zu stehen1 nicht weglugnen4 ,gleich den ,reliefs sind auch die ,statuen ,ghiberti's am ,or ,s4 ,michele 7heil4 ,stephan und ,matthus7 in ,bronze gegossen4 ,ghibertis ,reliefstyl kann nur aus dem ,anschluss an die zeitgenssische ,malweise erklrt werden4 ,wie die lombardischen ,bildhauer die ,malereien ihrer ,heimath wiedergeben1 so befolgen auch die florentinischen ,bildner die ,richtung1 welche die ,hauptkunst des ,zeitalters mit so grossem ,erfolge eingeschlagen4 ,es galt aber in der florentinischen ,malerei der durchgreifende ,realismus1 die scharfe und vollendete ,auffassung der ,natur als die nchste ,aufgabe4 ,dasselbe ,streben offenbaren ,ghibertis ,compositionen1 den gleichen ,weg schlgt auch ,donatello 7,donato di ,betto ,bardi #achc-adff7 ein1 nur dass er den ,hauptnachdruck auf die ,charakteristik innerer ,affekte legt1 und mit grosser ,vorliebe bei der ,schilderung leiblicher ,bewegungen und des usseren ,lebens verweilt4 ,er kommt dadurch den antiken ,formen nher1 fllt aber gleichzeitig in die ,gefahr1 wie z4,b4 bei dem in ,s4 ,croce bewahrten ,holzkruzifixe1 die ideale ,wahrheit vermissen zu lassen4 ,die wichtigsten ,werke ,donatellos1 wie bei allen ,bildnern seiner ,zeit1 sind die ,reliefarbeiten1 in welchen er den antiken ,styl mit grossem ,glcke wiedergab3 ,verkndigung in ,s4 ,croce1 tanzende und musizirende ,kindergruppen bald in ,marmor1 bald in ,bronze 7,dom und ,uffizigalerie in ,florenz1 ,kanzel in ,prato und ,altarstaffeln in ,s4 ,antonio zu ,padua71 zahlreiche ,reliefplatten an ,grabmlern 7,neapel1 ,rom1 ,montepulciano71 ,kanzeln 7,s4 ,lorenzo in ,florenz7 u4 s4 w4 ,donatellos ,richtung brachte es mit sich1 dass er statuarische ,werke mit grsserem ,glcke als ,ghiberti ausfhrte4 ,die ,kenntniss des usseren ,lebens1 die ,fhigkeit scharfer charakteristischer ,auffassung1 das energische ,studium der ,antike1 welcher er nicht selten ,motive fr seine ,darstellungen entlehnte 7,schale mit ,silen und einer ,bacchantin71 und durch ,anregung zu ,sammlungen1 durch ,restauration verstmmelter ,werke 7,marsyas7 seine ,anhnglichkeit bezeigte1 waren ebenso viele ,bedingungen zu einem gnstigen ,erfolge in der statuarischen ,kunst4 ,der ,kahlkopf 7zuccone7 auf dem ,kampanile neben dem ,dom und der hl4 ,georg und ,markus am ,or ,s4 ,michele1 die ,judith in der ,loggia dei ,lanzi 7,bronze71 ,david in den ,uffizi1 haben als treffliche ,charakterbilder voll ,wahrheit und ,leben1 sowie als ,zeugnisse fr den wohlberechnenden technischen ,verstand des ,meisters 7die ,feinheit der ,ausfhrung machte er von der ,entfernung des ,standpunktes abhngig1 und vermied alle gespreizten ,stellungen und ungesttzten ,bewegungen71 mit ,recht einen grossen ,ruhm erlangt4 ,weniger glcklich war er in seinem ,holzbilde der ,magdalena 7,baptist4 zu ,florenz7 und in der ,bronzestatue ,johannes d4 ,t4 im ,dome zu ,siena 7auch sonst noch und besser dargestellt71 wo ihn sein realistisches ,streben auf die ,wrde der ,erscheinung vergessen liess4 ,ausserdem rhren noch von ,donatello mehrere ,bsten und die ,reiterstatue ,gattamelatas vor ,s4 ,antonio in ,padua1 das erste in grossen ,verhltnissen ausgefhrte ,gusswerk ,italiens1 her4 ,sein lngerer ,aufenthalt in ,padua verschaffte ihm hier mehrere ,schler 7,jac4 ,vellano1 ,giovanni aus ,pisa72 den grssten ,einfluss bte er jedoch auf seine ,zeitgenossen und ,nachfolger in ,florenz4 ,einzelne derselben1 welche noch mit der lteren ,richtung des ,andrea ,pisano und ,orcagna zusammenhngen1 wurden bereits oben genannt1 so ,niccolo aus ,arezzo1 in ,florenz1 ,arezzo1 ,rom und ,bologna beschftigt1 und auch als ,baumeister thtig4 ,gleichfalls der lteren ,richtung angehrig sind die ,schler des ,jacopo della ,quercia3 ,niccolo aus ,bologna oder ,dalmatien 7 #adid7 wegen seiner ,betheiligung am ,grabmale des hl4 ,dominik in ,bologna1 dell'arca genannt1 und ,lorenzo di ,pietro aus ,siena 7 #adhb74 ,fr eine andere ,gruppe von ,bildnern knnen wir nur im ,allgemeinen die ,einwirkung der florentinischen ,hauptmeister annehmen und mssen sie denselben nebengeordnet anfhren3 ,nanni d',antonio di ,banco 7 #adba71 eine trge1 aber bescheidene ,natur1 wie ihn ,vasari charakterisirt1 dessen ,statuen am ,or ,san ,michele ihn nur als einen untergeordneten ,knstler erscheinen lassen2 auch musste seinem geringen technischen ,geschicke ,donatello zu ,hlfe kommen2 ,matteo ,civitali aus ,lucca 7#adce-aeja71 ein ,meister voll des liebenswrdigsten naiven ,naturalismus1 den ,malern des #ae4 ,jahrhunderts innig verwandt 7,hauptwerke in ,lucca1 unter ihnen ein hl4 ,sebastian ,kapelle des ,volto santo1 den angeblich ,perugino kopirte71 dann die ,baumeister ,brunelleschi 7,holzkruzifix in ,s4 ,maria ,nov4 und ,relief der ,opferung ,isaaks im ,wettstreite mit ,ghiberti71 ,benedetto da ,majano1 als ,holzarbeiter berhmt1 aber auch als ,marmorbildner 7,s4 ,maria ,nov41 ,s4 ,croce und ,misericordia7 von zahlreichen ,verdiensten1 ,francesco di ,giorgia in ,siena1 ,michelozzo mit ,donatello gemeinsam thtig1 ,a4 ,filarete in ,rom u4 ,a4 ,eine selbstndige ,stellung nimmt auch die ,knstlerfamilie der ,robbia in ,anspruch1 durch das ,betreiben eines eigenthmlichen ,kunstzweiges1 der bemalten und glasirten ,terrakotten1 bekannt1 und bis in das #af4 ,jahrhundert 7,santi ,buglioni7 thtig4 ,der ,stifter1 ,lucca della ,robbia 7 nach #adgb71 ist ,ghiberti vielfach verwandt1 und bertrifft ihn noch in der ,einfachheit der ,gruppirung und der ,wahrheit der ,bewegungen4 ,zu seinen frheren ,arbeiten gehren die ,marmorreliefs an der ,orgelbhne im ,florentiner ,dome1 ,musikchre darstellend und mit berraschender ,lebendigkeit gearbeitet1 dann die ,bronzethren an der ,sakristei daselbst 7seit #addf71 das ,grabmal des ,bischof ,ben4 ,federighi von ,fiesole in ,s4 ,franc4 di ,paola2 seine ,hauptthtigkeit bezog sich aber auf den ,betrieb der bald zum ,handelsartikel gewordenen ,terrakotten4 ,die ltesten derartigen ,werke fertigte er fr den ,dom3 ,auferstehung und ,himmelfahrt ,christi 7#addf71 zahllose andere sodann mit ,hlfe seiner ,brder und ,neffen 7,andrea1 geb4 #addd7 fr ,kirchen und ,privatwohnungen in ,florenz1 fr ,spanien1 ,frankreich und ,neapel4 ,die ,terrakotten sind entweder weiss glasirt auf blauem ,grunde oder auch vollstndiger bemalt4 ,formenschrfe ist diesen1 in den meisten ,museen ,europa's vertretenen ,thonreliefs selten eigen1 wohl aber eine ausdrucksvolle ,zierlichkeit und ,anmuth4 ,wichtiger ist die ,reihe jener florentinischen ,bildner des #ae4 ,jahrhunderts1 welche die von ,ghiberti und ,donatello eingeschlagene ,richtung weiter verfolgen1 und namentlich durch die ,verbindung beider ,stylarten eine hhere ,entwickelung anstreben4 ,obgleich ,ghiberti von grossem ,einflusse auf die ,folgezeit blieb1 so bildete doch nur ,donatello eine eigene ,schule4 ,antonio ,pollajuolo 7 #adih71 welcher mit ,ghibertis ,sohne1 ,bonaccorso1 dem ,meister an der ,laubwerkeinfassung der jngeren ,bronzethre half1 und gleich ,ghiberti das ,goldschmiedhandwerk mit dem grssten ,erfolge bte1 kann als ,bildhauer 7,grabm4 ,sixtus ,,iv4 und ,innocenz ,,viii4 in der ,peterskirche7 unmglich ,ghiberti angereiht werden2 dagegen zog ,donatello mehrere unmittelbare ,schler1 so den vielseitigen ,andrea ,verrocchio aus ,florenz #adcb-adhh1 ,desiderio da ,settignano 7thtig #adec71 ,bertoldo1 der ,leiter einer frmlichen1 von ,lorenzo ,medici gestifteten ,kunstschule1 ,antonio ,rossellino u4 s4 w4 ,von den ,genannten besitzt ,verrocchio1 ursprnglich ,goldschmied1 die grsste ,bedeutung4 ,seine ,marmorarbeiten 7,relief am ,grabmale der ,tornabuoni in der ,uffizigal47 zeugen zwar von keiner grossen technischen ,uebung1 und auch einzelne seiner ,gusswerke 7,christus und ,thomas am ,or ,s4 ,michele7 verrathen eine gewisse ,trockenheit und ngstliche ,ausfhrung1 doch gehren andere1 wie der geflgelte ,knabe mit dem ,delphin unter dem ,arme auf der ,brunnenschale im ,pal4 vecchio zu ,florenz1 die ,reiterstatue des ,colleoni in ,venedig1 zu den schnsten ,werken des ,jahrhundertes1 dessen knstlerische ,richtung durch die strengen ,naturstudien ,verrocchios wesentlich mitbestimmt wurde4 ,er hat zwar den ,gebrauch der ,gypsabgsse nach der ,natur nicht erfunden1 wohl aber verbreitet und zu knstlerischen ,zwecken bentzt4 ,ant4 ,rossellino konnte schon die von ,donatello empfangenen ,anregungen mit der fortgeschrittenen ,technik und den fliessenderen ,formen ,ghibertis in seinen ,werken 7zahlreiche ,grabmler in ,florenz1 ,neapel1 ,lyon1 anmuthiges ,presepio in ,maria di ,m4 ,oliveto in ,neapel u4 s4 w47 verbinden4 ,wie ,antonio1 so wurde auch sein ,bruder ,bernardo1 dann ,desiderio und dessen ,schler ,mino da ,fiesole 7 #adhf7 zumeist mit ,grabskulpturen betraut1 in welcher ,gattung von ,kunstwerken die zweite ,hlfte des #ae4 ,jahrhunderts eine grosse ,vollendung erreicht4 ,sie bertreffen die lteren ,grabmonumente in ,technik und ,ausfhrung1 und halten doch an der traditionellen ,anordnung 7,sarkophag in einer mit christlichen ,reliefs geschmckten ,nische7 fest2 von den jngeren unterscheiden sie sich aber vortheilhaft durch die grssere ,naivett der ,gedanken1 die unmittelbare ,lebendigkeit der brigens fast durchgngig malerischen ,composition4 ,nchst ,florenz sind auch die ,grabskulpturen in ,rom1 wo im ,anfange des ,jahrhunderts ,paolo ,romano mit mehreren ,schlern blhte1 und spter ,mino da ,fiesole einflussreich wurde1 bemerkenswerth4 ,am ,anfange des #af4 ,jahrhunderts kommt die ,richtung1 welche namentlich ,donatello eingeschlagen1 der bewegte1 affektvolle ,realismus1 zum vollstndigen ,durchbruche4 ,das malerische ,element in der ,bildnerei geht keineswegs verloren1 nur tritt es nicht mehr in der naiv reizenden ,weise der ,ghiberti'schen ,reliefkunst1 sondern viel bewusster1 in leidenschaftlich bewegten1 berkrftigen und berstrmenden ,formen auf4 ,der ,anschluss an die ,antike schliesst bei aller ,innigkeit das ,selbstndige in den ,gedanken und ,formen der ,bildnerei des ,cinquecento nicht aus2 es werden ihr zahlreiche ,motive der ,darstellung entlehnt1 und die reinen plastischen ,formen abgelauscht2 was von der ,antike nicht gelernt wurde1 worin sich die ,zeit selbst produktiv erwies1 das ist die ,herrschaft der ,skulptur ber die ,baukunst1 welche letztere nur eine untergeordnete dekorative ,geltung fr sich in ,anspruch nimmt1 das ist weiter die dramatische ,tendenz in der ,bildnerei1 der ,ausdruck eines strmisch erregten ,lebens1 die oft dmonische ,grsse1 welche in den einzelnen ,gestalten waltet4 ,den ,schlssel zum ,verstndnisse dieser ,kunstrichtung gibt die ,geschichte des ,zeitalters1 gibt namentlich die ,lebensgeschichte des ,mannes1 welcher ihr einen klassisch vollendeten ,ausdruck gab -- ,michel ,angelo ,buonarotti's4 ,darin1 dass die ,plastik des #af4 ,jahrhunderts vorzugsweise der ,ausfluss einer scharf ausgeprgten ,individualitt ist1 liegt ihre fesselnde ,wahrheit1 aber auch die ,nothwendigkeit des raschen ,verfalles4 ,in den ,hnden anderer ,personen1 welche zum abstrakten ,gesetze stempeln1 was in dem einzigen schpferischen ,individuum das ,resultat innerster ,lebensthtigkeit ist1 musste sie zur conventionellen ,lge werden4 ,neben ,michelangelo bemerken wir noch zahlreiche ,knstler wirkend1 welche sich weniger scharf von dem ,grunde der vorausgegangenen ,kunstentwicklung abheben1 die ltere ,richtung abschliessen1 die jngere einleiten4 ,zu ihnen gehren ,andrea di ,ferrucci aus ,fiesole 7 #aebb71 ,benedetto da ,rovezzano 7 nach #aeej71 vielfach in dekorativer ,skulptur thtig1 in den ,reliefs zum ,grabe des hl4 ,gualberto 7,uffizigalerie7 noch an ,ghiberti erinnernd1 dessen malerischen ,styl er aber in dem ,grabmale ,soderinis 7del ,carmine7 zum ,kunststcke bertrieb 7er wollte in dem ,baldachin schwarzes ,tuch nachahmen71 ,baccio da ,montelupo 7eigentlich ,bartol4 ,lupi71 von welchem ausser zahlreichen ,holzkruzifixen die ,bronzestatue des ,ev4 ,johannes am ,or ,s4 ,michele bewundert wird1 ,leonardo da ,vinci1 wie ,giovanni ,rustici1 ,schler des ,a4 ,verrocchio4 ,das harte ,schicksal1 welches ,leonardos ,werke berhaupt traf1 beraubte uns auch der riesigen ,reiterstatue des ,herz4 ,franz ,i4 ,sforza1 deren ,modell ,leonardo zweimal fertigte1 ohne zum ,gusse desselben zu gelangen4 ,doch sollen die drei berhmten ,statuen ber der ,hauptthre des flor4 ,baptisteriums3 ,johann ,bapt41 ein ,phariser und ,levite1 ein ,werk des in ,frankreich verstorbenen ,giov4 ,rustici1 unter ,leonardos ,einfluss entstanden sein4 ,sie gehren in der ,that zu den schnsten ,schpfungen des #af4 ,jahrhunderts4 ,aus der ,schule ,a4 ,pollajuolos ging ,andrea di ,contucci aus ,sansovino 7#adfj-aebi7 hervor4 ,weit zerstreut sind die zahlreichen ,werke dieses hchst bedeutsamen ,meisters3 in ,portugal1 ,genua 7,domk471 ,loreto1 wo er die ,marmorverzierung der santa casa leitete und einzelne ,reliefs selbst ausfhrte1 ,florenz 7,taufe ,christi in ,statuen in ,s4 ,giov4 und ,kap4 ,corbinelli in ,s4 ,spirito71 ,rom 7,s4 ,agostino3 ,gruppe der hl4 ,anna und ,madonna4 ,grabmler in ,s4 ,maria del ,popolo1 berhmt wegen der ,schnheit der ornamentalen ,theile7 u4 s4 w4 ,steht schon ,andrea ,sansovino dem ,genius ,buonarottis nahe1 nur dass er in dem ,ausdrucke der ,kraft noch ,maass hlt und eine grssere ,milde entfaltet1 so geht sein ,schler ,jacopo ,tatti ,sansovino 7#adgg-aegj7 noch tiefer in ,michelangelos ,formengebung ein4 ,tatti machte seine ,kunststudien zuerst in ,florenz bei dem lteren ,sansovino1 dessen ,beinamen auch ihm beigelegt wurde1 dann in ,rom 7,kopie ,laokoons72 nach der ,plnderung ,roms durch den ,conntable von ,bourbon #aebg wanderte er nach ,venedig1 wo er als ,baumeister und ,bildner eine grossartige ,thtigkeit entfaltete und eine zahlreiche ,schule hinterliess4 ,von seinen lteren ,werken ist namentlich sein ,bacchus 7,uffizigal47 durch sein ,ebenmaass und die freie ,haltung bemerkenswerth2 in ,venedig ragen die ,sakristeithre in ,s4 ,marco1 nach dem ,muster des ,ghiberti'schen ,werkes1 nur krftiger und freier gearbeitet1 die ,kolosse an der ,treppe des ,dogenpalastes3 ,mars und ,neptun1 ,s4 ,marcus ber dem ,portale von ,s4 ,giulia1 die ,kanzelreliefs in ,s4 ,marco und in der ,kap4 del ,santo 7,antoniusk47 in ,padua hervor1 wo der neuere plastische ,styl bereits in aller ,schrfe auftritt4 ,seine ,liebe zur ,antike bewiesen ausser den bereits angefhrten ,werken die ,statue des ,apollon an der ,loggetta des ,glockenthurmes von ,s4 ,marco1 die fr den ,herzog von ,ferrara gearbeitete ,statue des ,herkules und eine als ungemein schn gerhmte ,statue der ,venus fr den ,herzog von ,mantua4 ,die ,zahl seiner ,schler aus allen ,theilen ,italiens gibt ,vasari1 nur auf die berhmteren sich beschrnkend1 auf zehn an1 darunter den ,baumeister ,ammanati in ,florenz1 ,al4 ,vittoria1 in der ,ausfhrung von ,marmorbildnissen geschickt1 ,tizian aus ,padua1 ,danese ,cattaneo und ,girolamo aus ,carrara1 ,niccolo ,tribolo in ,florenz1 ,luca ,lancia aus ,neapel u4 s4 w4 ,unter den ,zeitgenossen ,michelangelos darf auch ,raphael nicht unerwhnt bleiben1 von welchem1 ausser dem ,jonas in ,s4 ,m4 del popolo in ,rom1 die wunderbar schn componirte ,gruppe des vom ,delphin getragenen todten ,kindes 7zu ,downhill in ,irland7 als ,proben seiner allseitigen ,grsse erhalten sind4 4 #ih4 ,michelangelo ,buonarotti 7#adgd-aefc71 den wir bereits als ,baumeister kennen lernten und auch auf dem ,gebiete der zuerst erlernten ,malerei verfolgen werden1 bildet den ,mittelpunkt der neuern italienischen ,bildnerei4 ,die ,einheit in dieser bewunderungswrdig reichen1 fast alle ,zweige des menschlichen ,knnens und ,wissens umspannenden ,thtigkeit gab sein gediegen ausgearbeiteter1 nach dem ,maassstabe eines ,helden zugeschnittener ,charakter4 ,strmisch und leidenschaftlich in seinem ,wollen und ,dichten1 ebenso wenig unbekannt mit persnlichen ,leiden1 die ihn namentlich als ,knstler hart trafen1 wie mit tragischen ,conflikten1 als es sich darum handelte1 zwischen dem kunstliebenden ,frsten und dem bedrohten ,vaterlande zu whlen1 als ,knstler stolz und vor keiner irdischen ,grsse sich beugend1 als ,freund der zartesten ,regungen fhig1 als ,mensch erhaben denkend und einsam lebend -- so schauen wir die persnliche ,erscheinung des grossen ,florentiners und finden darin den ,schlssel zur ,erkenntniss des ,charakters seiner ,werke4 ,die ruhige ,schnheit und ,anmuth1 den ungebrochenen ,frieden zu schildern1 in lyrischen ,zgen sich zu ergehen1 am glnzenden usseren ,schein der ,dinge zu verweilen1 war nicht seine ,sache2 er hatte1 seiner persnlichen ,entwicklung entsprechend1 nur ,sinn fr das dramatisch ,erhabene1 fr die ,schilderung eines grossartig bewegten ,lebens1 fr das energische ,erfassen der ,grundzge1 welche hinter der zuflligen usseren ,erscheinung lauschen4 ,dies erklrt ,michelangelos ,grsse als ,bildhauer und das vorherrschende plastische ,element in seinen ,malerwerken1 seine ,bedeutung als ,freskomaler1 seine geringe ,liebe fr die ,oelmalerei4 ,michelangelo erhielt seinen ersten ,unterricht in der ,malerwerksttte des ,dom4 ,ghirlandajo1 seine ,bildung in der ,skulptur gemeinsam mit dem abenteuernden ,pietro ,torrigiano 7,hauptwerk3 ,grabmal ,heinrichs ,,vi4 in der ,westminsterabtei7 u4 ,a4 in der frher erwhnten mediceischen ,kunstschule4 ,die ,erstlingswerke3 ,faunenkopf1 ,relief der ,centaurenschlacht in der ,casa ,buonarotti zu ,florenz1 ein ,engel und ein hl4 ,petronius am ,grabmal des hl4 ,dominik in ,bologna1 zeigen noch nicht den knstlerischen ,charakter des ,meisters in voller ,entfaltung4 ,aus seiner rmischen ,studienzeit 7#adif7 stammen die vielbewunderte ,gruppe des ,bacchus mit dem naschenden ,satyr 7,uffizigalerie71 und die gross gedachte und technisch vollendete ,piets 7,maria mit dem ,christusleichname7 in der ,peterskirche1 aus dem ,anfange des #af4 ,jahrhunderts 7#aeja71 nachdem er nach ,florenz zurckgekehrt1 der aus einem verdorbenen ,blocke geschickt herausgehauene ,david und die nur aus dem ,grbsten gearbeitete1 aber meisterhaft angelegte ,statue des ,ev4 ,matthus 7in der florentinischen ,akademie74 ,durch diese ,werke und die gleichzeitige ,thtigkeit in der ,malerei war ,michelangelos ,ruf schon zu grosser ,hhe gelangt2 der ,auftrag1 den ihm der geistesverwandte ,papst ,julius ,,ii4 gab1 sollte denselben noch steigern1 der ,richtung des ,meisters genugthun und auch durch die ussere ,riesenhaftigkeit alles ,vorhandene bertreffen4 ,es galt das ,grabmal dieses ,papstes zu errichten4 ,an dem dekorativen ,unterbaue sollten nach dem ursprnglichen ,entwurfe 7der aber mehrfach umgendert wurde71 ausser den ,bronzereliefs1 #dj ,statuen allegorischen1 christlichen und heidnischen ,inhaltes angebracht werden1 zuoberst aber der ,sarg des ,papstes1 von den ,engeln der ,trauer und der ,freude getragen1 ruhen4 ,wiederholte ,strungen verhinderten die ,ausfhrung1 und schrnkten die grossartige ,anlage auf die gegenwrtige ,gestalt 7,s4 ,pietro in vincoli7 ein4 ,zwei ,gefesselte im ,louvre1 eine andere ,gruppe im ,palazzo vecchio zu ,florenz 7ein ,gefangener zu den ,fssen eines nackten jugendlichen ,helden71 die hart angefochtene1 jedenfalls gewaltsam ergreifende ,statue des ,moses1 und jene des thtigen und beschaulichen ,lebens an dem ,grabmale selbst1 sind allein aus der ,hand des ,meisters hervorgegangen4 ,eine ,skizze des ,moses1 in ,thon gebrannt1 noch reiner im ,ausdruck als die grosse ,statue1 befindet sich auf ,bellevue bei ,cpenick4 ,ein kaum geringeres ,missgeschick traf andere ,arbeiten ,michelangelos1 wie die ,kolossalstatue ,julius ,,ii41 spter in eine ,kanone umgegossen1 der ,kopf aber spurlos verschwunden4 ,auch die ,grabmler der ,julian und ,lorenzo di ,medici in der ,sakristei von ,s4 ,lorenzo zu ,florenz kamen nicht zur ,vollendung4 ,man muss sich mit der ,bewunderung der einzelnen ,gestalten begngen1 da der ideelle ,zusammenhang derselben untereinander und ihre ,beziehung zum ,denkmale unaufgeklrt bleibt4 ,an dem ,sarkophage ,lorenzos ruhen die ,morgen- und ,abenddmmerung1 an jenem ,julians der ,tag und die ,nacht4 ,die ,krone des ,werkes1 an welchem mit ,recht eine gewisse ,absichtlichkeit der ,stellungen getadelt wird1 ist die ,statue ,lorenzos1 gedankenvoll sinnend 7il pensiero7 in ruhiger1 meisterhaft gedachter und ausgefhrter ,haltung4 ,noch bleiben als ,bildwerke ,michelangelos zu erwhnen3 ,christus mit dem ,kreuze in ,s4 ,m4 sopra ,minerva zu ,rom1 ,apollo in der ,uffizigalerie1 die ,madonna in ,s4 ,lorenzo zwischen den oben angefhrten ,grabmonumenten1 die ,kreuzabnahme im ,dom zu ,florenz1 ,p4 ,paul ,,iii4 im ,museum zu ,neapel1 und eine ,madonna1 das ,christkind vor sich haltend1 in ,notredame zu ,brgge1 ursprnglich fr ,genua bestimmt4 ,neben ,michelangelo konnte sich keine selbstndige ,richtung in der ,bildnerei erhalten4 ,sein ,einfluss wurde fr alle seine jngeren ,zeitgenossen maassgebend und fr das ,schicksal der italienischen ,kunst entscheidend4 ,zum ,guten konnte er nicht ausschlagen1 da das ,grosse und ,bedeutende an ,michelangelos ,kunst ,sache der persnlichen ,entwickelung war4 ,seine ,gestalten greifen mehr nur in der ,conception ber das ,plastische hinaus2 in der usseren ,form wusste er noch die ,gesetze der ,bildnerei meisterhaft zu wahren oder durch den khnen ,gedankenwurf zu motiviren2 bei seinen ,nachfolgern ging aber gerade in der usseren ,gestaltung das ,verstndniss des ,plastischen verloren1 und es blieb bei dem ,uebermaasse der usserlichen ,hast und ,bewegung1 bei den anatomischen ,schaugerichten4 ,von seinen unmittelbaren ,schlern sind ,giacomo del ,duca1 ein ,sizilianer1 ,raphael da ,montelupo1 fra ,giovanni ,montorsoli zu nennen4 ,auch ,michelangelos bser ,gegner1 ,baccio ,bandinelli 7#adhg-aeei71 dessen ,leben bereits die schlimmen ,seiten des ,knstlerdaseins offenbart1 den ,neid1 die ,eifersucht1 die ,eitelkeit1 die ,geldgier1 wovon die folgenden ,zeitalter so reich sind1 musste sich dem ,einflusse des grossen ,meisters beugen4 ,seine ,werke oder wenigstens die ,entwrfe zu denselben sind sehr zahlreich 7die wichtigsten3 ,hercules und ,cacus vor dem ,pal4 vecchio zu ,florenz1 das ,grabmal ,giov4 di ,medici auf dem ,platze ,s4 ,lorenzo1 der ,chorschmuck im ,dome u4 s4 w471 und noch immer den besseren ,werken des ,jahrhunderts beizuzhlen4 ,ausserdem gehren noch ,pierino da ,vinci1 ,guglielmo della ,porta1 von welchem das geschtzteste ,grabmonument in der ,peterskirche1 jenes ,paul ,,iii4 herrhrt1 ,vicenzio ,danti1 ,giovanni da ,bologna1 ein ,niederlnder von ,geburt1 und ,benvenuto ,cellini 7#aejj-aegb7 zur ,nachfolge ,michelangelos4 ,der letztgenannte ,meister1 durch seine ausfhrliche ,selbstbiographie genugsam bekannt1 war zwar ursprnglich ein ,goldschmied und erwarb auch in diesem und den verwandten ,fchern den grssten ,ruhm 7ein ,salzfass oder richtiger ,tafelaufsatz1 ,becher und ,kanne in ,wien1 ein ,schild in ,windsor1 ,buchdeckel in ,neapel72 doch wirkte er auch als ,bildhauer1 wie das ,relief der ,nymphe von ,fontainebleau 7,louvre71 die ,bronzestatue des ,perseus in der ,loggia dei ,lanzi1 die ,kolossalbste des hl4 ,cosimus in der ,uffizigalerie1 ein ,marmorkruzifix 7in ,spanien7 u4 a4 beweisen4 ,auf die durch ,cellini so vortrefflich getriebene ,goldschmiedkunst und die verwandten ,zweige der ,medaillenkunst1 des ,gemmenschnittes1 der ,waffenschmiede muss ein besonderer ,nachdruck gelegt werden1 soll die ganze ,ausdehnung der italienischen ,kunstblthe richtig erkannt werden4 ,die grosse ,zahl der ,mnner1 welche von ,goldschmieden zu ,kunstbildnern emporstiegen1 beweist an sich dies regsame ,leben im ,kunsthandwerke4 ,von den florentinischen ,goldschmieden des #ae4 ,jahrhunderts fhren wir nur ,tommaso ,finiguerra 7#adbf-adfd7 an2 er war als geschickter ,arbeiter in ,niello 7,metallplatten mit gravirten ,umrissen7 berhmt1 und soll nach ,vasari zuerst auf den ,gedanken gekommen sein1 von diesen gravirten ,platten ,abdrcke in ,schwefel und auf ,papier zu machen1 und so den ,kupferstich erfunden haben4 ,die erste zu diesem ,zwecke bentzte ,platte ist eine sogen4 ,pax 7,platte1 die bei feierlichen ,messen zum ,friedenskusse herumgereicht wird7 vom ,jahre #adej4 ,der unmittelbar von der ,platte genommene ,papierabdruck befindet sich im ,pariser ,kupferstichkabinet4 ,gegen beide ,thatsachen wurde von ,rumohr ,einsprache erhoben4 ,es ist weder die ,pax ein ,werk ,finiguerras1 noch der ,pariser ,abdruck von der ,originalplatte genommen 7874 ,die berhmtesten ,medailleure des #ae4 ,jahrhunderts sind in ,oberitalien zu ,hause3 ,vittore ,pisano1 ,matteo ,pasti1 ,giulio della ,torre1 ,giov4 ,pomedello aus ,verona1 ,giov4 ,fr4 ,enzola in ,parma1 ,sperandio in ,mantua1 ,fr4 ,francia in ,bologna1 ,nicc4 ,cavallerino aus ,modena u4 ,a41 woran sich die ,steinschneider ,giovanni delle ,carniuole aus ,florenz1 ,domenico de' ,cammei in ,mailand1 ,pier ,maria da ,pescia anreihen4 ,beide ,kunstzweige wurden im #af4 ,jahrhundert1 wie die ,arbeiten des ,giov4 ,bernardi1 ,alessandro ,cesati1 ,matteo dal ,nasaro1 ,valerio ,vicentino u4 ,a4 beweisen1 zur hchsten ,blthe getrieben4 #c4 ,malerei4 4 #ii4 ,wir verliessen die italienische ,malerei auf der ,stufe freier individueller ,composition1 aber noch wenig ausgebildeter ,formen4 ,wohl wird schon im #ad4 ,jahrhundert auf die ,naturwahrheit und die reale ,schilderung des ,lebens ,rcksicht genommen4 ,um dies ,streben aber zur ,vollendung zu bringen1 muss dem ,knstler eine reiche ,formenflle zu ,gebote stehen1 auch das tiefere ,wesen der malerischen ,erscheinung mit feinem und eindringlichem ,sinne erfasst werden4 ,diese ,formenflle zu schaffen1 durch das ,studium des ,nackten und der ,gewandung1 durch die genauere ,kenntniss der ,gesetze1 welche den ,krperformen an sich und in ihren bestimmten ,erscheinungen 7,anatomie und ,perspektive7 zu ,grunde liegen1 die ,wirkungskraft der ,bilder zu erhhen und der ,phantasie vollkommene ,ausdrucksmittel entgegenzufhren1 ist die ,aufgabe des #ae4 ,jahrhunderts4 ,natrlich muss die italienische ,malerei bei solchen ,bestrebungen ein realistisches ,geprge annehmen und zuweilen die ideale ,wahrheit vermissen lassen4 ,es fhren dieselben namentlich zu einer behaglichen ,breite der ,composition1 zum ,herabziehen der ,darstellung in die nchste ,gegenwart4 ,das ,portrt findet ,eingang auch in religise ,scenen2 zu den handelnden ,personen gesellt sich ein weiter ,zuschauerkreis1 ausgefllt durch die krftigen ,brger des #ae4 ,jahrhunderts4 ,die eigentliche ,handlung wird in den ,hintergrund gerckt und nur als ,motiv zur ,schilderung zeitgenssischer ,sitte und weltlichen ,lebens bentzt4 ,diese ,neigungen rufen eine ,verwandtschaft der florentinischen ,malerei -- denn ,florenz ist auch im #ae4 ,jahrhundert der ,vorort der italienischen ,kunst -- mit der niederlndischen hervor1 welche auch usserlich durch die ,gunst niederlndischer ,maler bei den ,florentinern und durch die ,annahme der ,oelmalerei kundgegeben wird4 ,der ,maler ,antonello da ,messina soll die letztere ber die ,alpen gebracht und zuerst dem ,domenico ,veneziano mitgetheilt haben4 ,dieser machte sie in ,florenz1 und zwar dem ,andrea del ,castagno1 bekannt4 ,doch geht diese ,verwandtschaft ber eine bestimmte ,grenze nicht hinaus und erhlt durch die ,liebe zu reinem ,formenmaasse und durch den altheimischen plastischen ,sinn ein starkes ,gegengewicht4 ,weder gewinnt das landschaftliche ,element eine so grosse ,ausdehnung wie in der nordischen ,kunst 7,alesso ,baldovinetti #adbe-adii macht eine ,ausnahme2 seine ,geburt ,christi im ,vorhofe der ,annunciata zu ,florenz wird wegen der fleissig-mhsamen ,ausfhrung und der reichen ,landschaft gerhmt1 aber eben desshalb hier ein direkter niederlndischer ,einfluss vermuthet71 noch siegt der formlose phantastische ,zug oder der um die ,form unbekmmerte derbe ,naturalismus ber die reinen ,linien4 ,man braucht nur die ,vorliebe fr das ,nackte1 die ,eigenthmlichkeit der italienischen ,gewandmotive1 die ,sorge fr den bersichtlichen ,gruppenbau zu betrachten1 um sich von der ,scheidewand zwischen nordischer und italienischer ,kunst zu berzeugen4 ,so wenig als die ,gegenwrtigkeit in der ,composition1 d4h4 das ,uebertragen der ,handlung auf den unmittelbar heimischen ,boden1 kann das einseitige ,verfolgen einzelner ,formengesetze1 die ausschliessliche ,betonung der ,perspektive oder ,anatomie auffallen4 ,die erstere soll nach ,vasari's ,erzhlung das ,hauptaugenmerk des ,paolo ,uccello 7#achi-adgb7 gebildet haben2 spter wird ,piero della ,francesca 7#adjh-adif7 wegen seiner ,kenntnisse in der ,perspektive und ,geometrie1 sowie wegen seiner ,fertigkeit in der ,verkrzung der ,figuren gerhmt4 ,die anatomische ,richtung in einseitiger ,hrte wird namentlich durch ,a4 ,verrocchio und ,a4 ,pollajuolo1 welche durch ihre plastische ,thtigkeit in diese ,richtung getrieben wurden1 sowie durch ,andrea del ,castagno 7 #adhj7 vertreten4 ,die bewusste und grundstzliche ,nachbildung der ,antike ist keineswegs im #ae4 ,jahrhundert allgemein gltig1 sie erscheint vielmehr nur als ,lokalcharakter der paduanischen ,malerschule4 ,nicht als ob hier die der ,antike nachstrebende ,kunstweise traditionell gewesen wre2 als aber der ,maler ,jacopo ,squarcione 7#acid-adgd7 seine auf ,reisen in ,italien und ,griechenland gesammelten ,antiken in seiner ,vaterstadt aufstellte1 und einen regelmssigen ,schulunterricht nach denselben einfhrte1 musste diese ,richtung nothwendig eine ,zeit lang vorherrschen4 ,sie hat ihren ,hauptvertreter in dem ,paduaner ,andrea ,mantegna 7#adcj-aejf7 und zhlt als ,hauptwerk1 in welchem sich das ,einleben in die ,antike am schrfsten ausspricht1 dessen ,triumphzug ,csars1 in #i ,bildern mit ,leimfarbe gemalt 7in ,hamptoncourt bei ,london71 auf4 ,nicht darin allein1 sondern auch in der beraus scharfen ,auffassung der ,natur1 welche ihn in seinen lteren ,werken zu einer mageren ,hrte verfhrte1 in der energischen ,durchfhrung der perspektivischen und der ,farbenwirkungen liegt ,mantegna's ,verdienst4 ,seine ausgedehnteste ,wirksamkeit fand er am ,hofe der befreundeten ,gonzagas in ,mantua1 ohne dass sich jedoch ,wesentliches hier von ihm erhalten htte4 7,hauptwerke3 ,wandmalereien in der ,eremitenkirche zu ,padua1 ,tafelbilder in ,verona1 ,rom1 ,florenz1 ,paris1 ,berlin u4 s4 w47 ,die paduanische ,schule bildet den ,ferment in der ,entwicklung der meisten brigen ,schulen1 von ihr ist ebensowohl die ,schule von ,bologna 7,marco ,zoppo7 wie die lombardische 7,bramantino7 abhngig2 sie bte auf die ,venetianer 7,jac4 ,bellini1 ,b4 ,vivarini1 ,c4 ,crivelli71 ,ferraresen und wahrscheinlich auch ,florentiner ,einfluss1 und zhlte sonst noch zahlreiche ,knstler zu ihren mittelbaren ,nachfolgern1 u4 ,a4 ,melozzo da ,forli 7,himmelfahrt ,christi in ,s4 ,apostoli in ,rom74 ,whrend alle hier genannten ,knstler und ,knstlergruppen mit raschem ,schritte neue ,bahnen aufsuchen1 begegnen wir noch einzelnen conservativen ,knstlerkreisen1 welche nur geringen ,antheil an der ,formenentwicklung in der zeitgenssischen ,kunst nehmen1 durch eine eigenthmliche ,zartheit der ,empfindung1 durch naive ,heiterkeit oder stillvergngte ,frmmigkeit die ltere ,richtung zu einer zweiten1 beraus anziehenden ,blthe bringen4 ,an der ,spitze steht ,gentile da ,fabriano 7 #adej71 ein ,schler des ,allegretto ,nuzi da ,gubbio4 ,es haben sich nur wenige ,werke desselben erhalten 7,anbetung der ,knige in der florentinischen ,akademie #adbc1 ein hnliches ,bild im ,berliner ,museum1 ,krnung der ,madonna in ,mailand71 sie gengen aber vollkommen1 um den anmuthigen ,sinn des ,meisters1 seine ,freude an heiteren ,lebensschilderungen zu charakterisiren4 ,vielleicht sein ,schler1 jedenfalls auf das ,innigste mit ihm verwandt1 nur eingeschrnkter in der ,phantasie1 ist das ,ideal des kunstliebenden ,klosterbruders3 ,fra ,giovanni ,angelico da ,fiesole1 ein ,dominikanermnch 7#achg-adee74 ,sein ,beiname ,angelico charakterisirt ebenso gut seine ,richtung1 wie der ,name ,gentile die knstlerischen ,eigenschaften des frher genannten ,meisters4 ,die ,gruppen in seinen ,tafelbildern1 die gleichartigen ,kopfformen1 die ,schchternheit der ,bewegungen1 ,alles spricht noch fr seine ,anhnglichkeit an die ltere ,kunstsitte2 innerhalb dieser ,schranken weiss aber ,fiesole durch das religise ,pathos seiner ,schilderungen1 durch den zarten und lieblichen ,ausdruck der ,kpfe1 durch die reiche heitere ,frbung im hchsten ,grade zu fesseln 7,fig4 #ia74 ,er ist der ,vertreter der kirchlichen ,kunst whrend des #ae4 ,jahrhunderts1 er ist aber weiter der vollendetste und darum auch noch in neuester ,zeit nachgeahmte ,trger der religisen ,malerei berhaupt4 ,tafelbilder von ,fiesole's ,hand sind gar hufig 7,galerie der florentinischen ,akademie1 ,louvre ,himmelfahrt ,mari1 ,perugia u4s4w472 viel bedeutender sind die ,freskobilder1 mit welchen er ausser der ,kapelle des ,p4 ,nikolaus im ,vatikan 7,leben der hh4 ,stephan und ,laurenz7 und dem ,dome von ,orvieto1 die ,zellen1 den ,kapitelsaal und den ,kreuzgang des ,klosters ,s4 ,marco in ,florenz schmckte4 ,hier ist namentlich die rhrende ,darstellung der ,kreuzigung im ,kapitelsaale der grssten ,beachtung werth4 ,illustration3 ,fig4 #ia4 ,fra ,giovanni ,angelico4 ,fiesole's ,richtung konnte natrlich gegenber den entgegengesetzten ,bestrebungen seiner ,zeitgenossen nicht durchgreifen2 selbst seine unmittelbaren ,schler1 wie ,benozzo ,gozzoli1 wurden auf die ,bahn des ,realismus gezogen1 doch blieb er nicht ohne ,einfluss auf die ,kunstweise seiner ,zeit2 er hlt durch sein ,beispiel das religise ,kunstelement aufrecht und bildet eine wohlthtige ,ergnzung der brigen ,bestrebungen2 in hnlicher ,weise wie in der zweiten ,hlfte des #ae4 ,jahrhunderts die umbrische von den ,sienensern1 von ,gentile u4,a4 angeregte ,schule 7,benedetto ,bonfigli1 ,fiorenzo di ,lorenzo1 ,matteo da ,gualdo1 ,pietro ,a4 da ,fuligno u4 ,a4 spter zu nennende7 ergnzend den ,florentinern entgegentritt4 4 #ajj4 ,als das ,haupt der ,florentiner ,schule gilt mit ,recht ,tommaso aus der ,familie der ,guido1 gewhnlich ,masaccio genannt 7#adjb-addc74 ,seine ,knstlerbildung verdankt er dem ,masolino da ,panicale 7 ung4 #adah71 einem um die ,freskotechnik verdienten ,manne1 welcher wieder als der ,schler des wenig bekannten ,starnina angefhrt wird4 ,man irrt nicht1 wenn man der gleichzeitigen ,skulptur einen grossen bestimmenden ,einfluss auf den florentinischen ,malerstyl zuschreibt1 wodurch die unter den letzten ,auslufern ,giottos sinkende ,kunst wieder aufgefrischt wurde1 und die verbesserte ,technik1 die dadurch gewonnene ,mglichkeit harmonischer ,frbung und zarter ,carnation als weiteres ,frderungsmittel annimmt4 ,masaccios ,styl kann man nicht an den ihm zugeschriebenen ,fresken in ,s4 ,clemente in ,rom1 wohl aber an den ,gemlden in der ,karmeliterkirche 7,cap4 ,brancacci7 zu ,florenz erkennen4 ,masolino hatte hier das ,leben ,petri begonnen1 nach ,masaccios frhem ,tode ein spterer ,florentiner ,filippino ,lippi das ,werk beschlossen4 ,masaccios ,bilder1 ausgezeichnet durch die klare und wrdige ,lebendigkeit der ,composition1 die treffliche ,rundung der ,krper1 die ,durchbildung des ,nackten1 die feinere ,berechnung der ,lichtwirkungen haben fr das #ae4 ,jahrhundert die gleiche ,bedeutung1 wie zwei berhmte ,cartone ,vincis und ,michelangelos fr das #af4 ,sie dienten den ,zeitgenossen als unerschpfliches ,studium1 und vererbten ,masaccios ,weise nicht nur auf einzelne ,nachfolger1 sondern auf die gesammte ,schule4 ,die ,verdienste und ,eigenthmlichkeiten der ,letzteren lernt man nicht an den ,tafelbildern1 die sie nur nebenbei fertigten1 sondern an den ,freskogemlden erkennen4 ,an diesen gewahrt man den immer weiter vordringenden ,realismus1 das energische ,streben nach lebensvoller ,auffassung und sinnlich wahren ,formen1 so schon an den ,werken eines jngeren ,zeitgenossen ,masaccios1 des abenteuernden ,fra ,filippo ,lippi 7 #adfi7 in ,prato 7,leben des h4 ,stephans und ,johannes des ,tufers7 und ,spoleto 7,scenen aus dem ,leben ,maria's74 ,ungleich in der ,ausfhrung1 oft nur flchtig und sorglos bemht1 die ,rume mit ,gestalten auszufllen1 hlt ,lippi daran fest1 die unmittelbare ,naturwahrheit der einzelnen ,gestalten durch eine lebhaft bewegte ,handlung und affektreiche ,schilderungen zu untersttzen4 ,dieses ,streben theilt sich seinen ,schlern ,francesco di ,pesello und ,sandro ,filippi1 genannt ,botticelli1 #adcg-aeae 7,hauptwerk in der ,sixtina3 ,leben ,moses in zwei ,bildern1 jenes1 welches ,moses ,geschichte von der ,tdtung des ,aegypters bis zum ,auszuge schildert1 ungemein grossartig in der ,bewegung und im ,ausdrucke1 und die ,versuchung ,christi7 mit 7,fig4 #ib71 und durch den ,letzteren auch seinem ,sohne ,filippino ,lippi 7#adfj-aeje74 ,dieser oft flchtig wie sein ,vater und hastig bewegt wie sein ,lehrer1 beweist in anderen ,werken wieder einen ,schnheitssinn von seltener ,reinheit 7,madonnakpfe7 und eine schwungvoll dramatische ,auffassung 7,fresken in del ,carmine1 ,s4 ,maria novella ,apostelgeschichte in ,florenz und ,m4 sopra ,minerva ,leben des h4 ,thomas in ,rom74 ,illustration3 ,fig4 #ib4 ,a4 ,botticelli4 ,verschieden von dieser ,malergruppe1 weniger auf bewegte ,handlungen und affektvolle ,bewegungen1 als auf die sinnliche ,wahrscheinlichkeit und ,richtigkeit in der ,charakteristik des ,einzelnen zielend1 ist der ,styl des mit dem ,alter zurckschreitenden ,cosimo ,roselli 7 #aejf71 dessen bestes ,werk die ,versetzung eines wunderthtigen ,kelches in ,s4 ,ambrogio zu ,florenz darstellt 7ausserdem ,fresken in der ,sixtina und mehrere ,tafelbilder74 ,das ,hchste in dieser ruhig gemessenen ,auffassung des ,lebens leistet ,domenico ,ghirlandajo 7#addi-adie74 ,er vor ,allen weiss den ,darstellungen der heiligen ,geschichte eine unmittelbare gegenwrtige ,wahrheit zu verleihen1 indem er sie im ,kreise seiner ,zeitgenossen1 ruhigen1 aufmerksamen ,zuschauern mit wrdigen ,kpfen und edel abgemessener ,haltung1 sich ereignen und abwickeln lsst1 und erwirbt in stetigem ,wetteifer mit sich selbst und den anderen ,knstlern eine immer grssere technische -- seine ,fresken sind unbertrefflich gemalt -- und knstlerische ,vollendung4 ,die naive ,unbefangenheit1 mit welcher er ,portrtfiguren entfernten historischen ,scenen einverleibt1 hat durchaus nichts ,strendes1 erhht vielmehr nur den ,reiz der malerischen ,behandlung4 ,hauptwerke3 ,in der ,sixtina3 ,berufung der ,apostel #adhj1 in ,ognissanti zu ,florenz3 das ,abendmahl #adhj1 ,trinita3 ,leben des hl4 ,franciskus #adhe1 ,s4 ,maria ,novella1 ,leben der ,maria #adij1 ,dom in ,pisa3 ,engelreihen #adid4 ,domenico's nchste ,nachfolger sind seine ,brder ,david und ,benedikt und ,francesco ,granacci1 sein grsster ,schler aber ,michel ,angelo4 ,neben diesen ,hauptrichtungen nimmt ,benozzo ,gozzoli 7#adbd bis #adhe7 eine eigenthmliche ,stellung ein4 ,er theilt mit seinen ,zeitgenossen1 besonders mit ,domenico1 das freudige ,behagen an ,schilderungen der unmittelbaren ,wirklichkeit und ergeht sich in wahrhaft epischer ,breite2 auch seine ,werke sind durch den ,reichthum der ,motive1 die liebevolle ,ausfhrung1 die ,flle lebendiger ,episoden beraus anziehend1 doch weiss er die plastischen ,formen minder gut handzuhaben1 und wirkt mehr durch die ,anmuth1 mit welcher er ,krperbewegungen darzustellen und selbst rasch vorbergehende ,situationen festzuhalten weiss1 und durch jene zarte ,physiognomik1 welche ,fra ,angelico1 sein ,lehrer1 zuerst in das ,leben gerufen hatte4 ,an dem reichen ,bilderschmucke in der ,kapelle des ,palastes ,riccardi 7,verkndigung der ,hirten und ,zug der ,knige7 und an den #bd ,wandbildern aus dem alten ,testamente1 welche er im ,laufe von #af ,jahren 7#adfi-adhe7 an der ,nordwand des ,pisaner ,campo santo fertigte1 lernt man die liebenswrdigen ,eigenschaften des launigen ,meisters am besten erkennen4 ,wir sehen auf solche ,weise am ,schlusse des ,jahrhunderts unter beraus gnstigen usseren ,verhltnissen eine allseitige ,regsamkeit in ,florenz verbreitet1 und die nahe ,vollendung der knstlerischen ,entwicklung verkndigt4 ,nicht vergessen darf die bereits frher erwhnte streng plastische ,richtung einzelner ,maler bleiben1 welche in ,pier di ,cosimo 7#adda-aeba7 und in dem ,vorgnger ,michelangelos1 ,luca ,signorelli aus ,cortona 7#addj-aeba71 einem ,schler des ,pier della ,francesca1 aus ihrer ,einseitigkeit gerissen und mit den ,resultaten der sonstigen ,bestrebungen harmonisch vereinigt wird4 ,lucas ,hauptwerk im ,dome zu ,orvieto3 die ,geschichte des ,antichrist1 die ,auferstehung der ,todten1 die ,hlle und das ,paradies ist durch die ,gedankenflle der ,composition1 und das vollstndige ,beherrschen der ,form1 die ,kenntniss des ,nackten und die ,reinheit der ,gewandmotive den edelsten ,erzeugnissen der italienischen ,malerei ebenbrtig4 4 #aja4 ,die ,vollendung1 welcher die italienische ,malerei am ,ende des #ae4 ,jahrhunderts raschen ,schrittes entgegeneilt1 konnte nur durch das ,zusammenfassen der bis dahin vereinzelten ,vorzge im ,schoosse einer schpferischen ,phantasie und durch den ,rckgang zum ,idealismus bewirkt werden1 welcher das ,zufllige und nur ,lokalgltige in der ,auffassung und ,darstellung aufhebt1 sich in den ,gegenstand vertieft1 ihn in seinem ewigen ,wesen und in allgemein gltigen ,formen wiedergibt4 ,die ,mnner1 welche diesen ,prozess vollfhren1 gehen zwar aus ,lokalschulen hervor1 gehren aber in ihrer ,wirksamkeit denselben nicht mehr an und haben auch keine ,lokalschulen zur ,nachfolge4 ,ihr ,einfluss erstreckt sich auf die gesammte italienische ,kunst und bald noch darber hinaus4 ,die ,reihe derselben beginnt mit dem allumfassendsten ,talente ,italiens1 mit ,leonardo da ,vinci 7#adeb-aeai74 ,gleich ,lorenzo di ,credi 7 #aecf71 auf dessen ,fortbildung der geniale ,mitschler den grssten ,einfluss bte1 in der ,werksttte ,verrocchio's erzogen1 berbot er nach kurzer ,zeit den ,meister1 wie man aus der ,taufe ,christi des letzteren 7,florentiner ,akademie7 ersieht1 in welchem ,bilde ein ,engel von ,leonardos ,hand stammt4 ,sein grenzenloser ,thtigkeitstrieb1 welcher jede ,wissenschaft und ,kunstfertigkeit sich anzueignen bemht war1 hinderte die ,anfertigung zahlreicher ,malerwerke1 welche berdies noch hart vom ,schicksale mitgenommen wurden4 ,von seinen ,jugendwerken hat sich nichts ,sicheres erhalten1 es sei denn1 dass man die vortrefflich gemalte ,medusa 7,uffizigalerie7 und die ,madonna mit dem ,blumenglase in der ,sammlung ,borghese fr ,originale ansieht4 ,um das ,jahr #adhj vernderte ,leonardo seinen florentinischen ,aufenthalt mit ,mailand1 wo ,lodovico ,sforza einen reichen ,kreis von ,knstlern und ,gelehrten um sich sammelte4 ,der ,ruf nach ,mailand galt nicht so sehr dem ,maler als dem ,musiker1 oder vielmehr dem praktischen ,encyclopdisten1 welcher in einer kurzen ,denkschrift an den ,herzog freimthig und bescheiden seine universelle ,befhigung entwickeln durfte1 ohne ,gefahr1 ,lgen gestraft zu werden4 ,leonardo rhmt sich daselbst als ,kriegs- und ,civilbaumeister1 als ,ingenieur und ,artillerist1 als ,bildhauer und ,maler4 ,wir mssen als ,ergnzung noch seine grossen ,verdienste um die ,naturforschung1 ,geometrie1 ,anatomie anfgen4 ,wenn man aber aus dieser weitausgreifenden ,wirksamkeit den ,schluss zieht1 ,vinci habe an der ,malerei eben auch nur das wissenschaftliche ,interesse eines ,experimentators gehabt1 so unterschtzt man seinen ,geist4 ,die grossen ,verdienste1 besonders um die ,verbesserung der ,oeltechnik zum ,schaden fr die ,dauer der eigenen ,werke1 seine epochemachenden ,beobachtungen ber die ,luftperspektive1 das ,colorit 7er hat zuerst die selbstndige ,poesie der ,farbe aufgewiesen und das ,vorherrschen der ,zeichnung ber die ,farbe beseitigt7 zugegeben1 bleibt doch noch seine kunstgeschichtliche ,bedeutung nicht vollstndig begriffen4 ,sie liegt in dem selbstthtigen ,schpferakte1 mit welchem er die ganze bisherige ,kunstentwicklung organisch verband4 ,man betrachte sein ,hauptwerk1 das ,abendmahl im ,refectorium des ,klosters delle grazie zu ,mailand1 welches nur als traurige ,ruine auf unsere ,tage gekommen ist1 nachdem die geringe ,vorsicht des ,meisters 7es ist in ,oel auf einer feuchten ,wand gemalt71 die ,wuth der ,elemente und die ,barbarei der spteren ,geschlechter an seinem ,verderben gearbeitet4 ,die ,handlung ist aller naturalistischen ,hllen entkleidet1 in ihrer ewigen ,wahrheit erfasst und mit ergreifendem dramatischen ,leben geschildert4 ,die ,gruppen bauen sich frei und dennoch in wohlgefgtem ,rhythmus auf2 die einzelnen ,gestalten sind ebenso sehr vom bloss allgemeinen ,typus1 wie von der zuflligen ,portrtwahrheit entfernt1 vielmehr als historische ,charaktere gefasst4 ,andere ,malerwerke aus der ,mailnder ,periode sind das ,portrt des ,herzogs ,lodovico und das unter dem ,namen la belle ferronire bekannte ,frauenbildniss1 jetzt auf den ,namen der ,lucretia ,crivelli1 einer ,geliebten des ,herzogs1 geschrieben1 im ,louvre4 ,nach dem ,sturze ,moros #adii kehrte ,vinci nach ,florenz zurck1 doch nicht ohne bereits einen bleibenden ,einfluss auf die weiteren ,schicksale der lombardischen ,schule gewonnen zu haben4 ,der ,carton1 welchen er in ,florenz entwarf1 die hl4 ,anna neben der ,madonna mit dem ,kinde und dem kleinen ,johannes ist unversehrt in der ,londoner ,akademie erhalten2 weniger gnstig war das ,schicksal einem andern berhmteren ,cartone4 ,michelangelo1 der bis dahin nur wenig im ,malerfache gearbeitet1 und ,vinci erhielten den ,auftrag1 den ,rathhaussaal mit historischen ,gemlden zu schmcken4 ,michelangelo 7#aejd7 entwarf die ,schilderung eines ,ueberfalles der ,florentiner1 die eben im ,arno baden1 durch die ,pisaner2 ,vinci 7#aejc7 whlte den ,sieg der ,florentiner ber ,piccinino bei ,anghiari 7#addj7 zum ,gegenstande4 ,wir besitzen ein eigenhndiges ,programm des ,meisters ber den ,inhalt des ,bildes1 nach welchem dasselbe eine grosse ,verwandtschaft mit der ,constantinsschlacht ,raphaels aufwies2 erhalten hat sich jedoch nichts als eine ,reitergruppe1 um die ,fahne kmpfend1 und auch diese nur in dem fremdartigen ,gewande von ,nachbildungen4 ,das gleiche ,schicksal1 um so auffallender1 als beide ,werke das ,hauptstudium der ,florentiner ,knstler bildeten1 fand brigens auch ,michelangelos ,werk1 welches spurlos verschwunden wre1 wenn nicht schon frhzeitig ,kupferstecher einzelne ,gruppen gestochen und ,bastiano ,aristotile das ,ganze skizzirt htte4 ,die ,zeit vom ,jahre #aejb-aeaf wurde durch mehrfache ,reisen nach ,mailand1 ,rom ausgefllt1 und praktischen ,beschftigungen und wissenschaftlichen ,studien1 welche den ,meister nur selten zum ,pinsel greifen liessen1 gewidmet4 ,der ,ruf an den ,hof ,franz ,i4 nach ,frankreich #aeaf kam der ,kunst wenig zu ,gute1 da ,leonardo bereits #aeai zu ,s4 ,cloud starb4 ,die ,zahl kleinerer ,bilder1 die auf ,vincis ,namen in den verschiedenen europischen ,galerien geschrieben werden1 ist keineswegs gering1 doch gehrt die ,ausfhrung bei den meisten seinen ,schlern an4 ,unbestrittene ,originale sind das leider verblasste ,bild der ,mona ,lisa und ,johannes des ,tufers im ,louvre1 die ,madonna unter dem ,felsen in ,charlton 7das bekanntere ,bild im ,louvre ist nur eine ,kopie71 eine ,madonna in ,wien 7,esterhazy71 eine hl4 ,familie bei ,woodburn in ,london1 eine ,madonna in ,fresko in ,s4 ,onofrio in ,rom u4 a4 ,dagegen gehren die vielgerhmte ,flora 7la ,colombine7 in ,petersburg1 die ,leda 7,caritas7 im ,haage1 die zwei ,halbfiguren 7,modestia und ,vanitas7 in der ,galerie ,sciarra zu ,rom1 die ,vierge aux balances 7von ,ces4 da ,sesto7 und ,christus mit den ,schriftgelehrten 7,londoner ,galerie7 nicht ,vinci1 sondern grsstentheils seinem ,schler ,bernardo ,luini an4 ,dieser ,meister1 der den besten ,theil seiner ,werke und mit ihnen auch seinen ,ruhm an ,leonardo abgeben musste1 hat mit seltener ,innigkeit die ,eigenthmlichkeiten des ,lehrers erfasst und in anmuthiger ,weise1 durch einen glnzenden ,farbensinn untersttzt1 wenn auch die charaktervolle ,zeichnung abschwchend1 weiter gebildet4 ,seine ,hauptwerke sind die ,fresken in ,lugano #aebi 7,kreuzigung7 und in ,saronno #aecj 7,leben der ,madonna72 auch ,mailnder ,kirchen und die ,brera bewahren zahlreiche ,arbeiten ,luini's1 sowohl in ,oel1 wie in ,fresko ausgefhrt1 und die letzteren besonders durch die ,farbengluth ausgezeichnet4 ,es ist bezeichnend1 dass die ,technik ,leonardos auf die ,lombarden eine so unwiderstehliche ,wirkung bte1 dass darber die ,eigenthmlichkeit der einzelnen ,knstler fast gnzlich in den ,hintergrund tritt1 so bei ,marco d',oggiono 7 #aecj71 ,andrea ,salaino1 ,beltraffio 7#adfg-aeaf71 ,fr4 ,melzi 7g4 #adia71 ,cesare da ,sesto u4 ,a4 ,nur der beraus fruchtbare ,gaudenzio ,ferrari 7#adhd-aedi7 eignet sich eine gewisse ,selbstndigkeit an1 welche durch seine umbrischen und rmischen ,studien begrndet ist4 ,das blhende ,colorit1 auch in der ,freskomalerei1 charakterisirt ihn1 wie alle ,lombarden2 daran knpft sich aber eine grssere ,erfindungskraft und freiere ,composition1 als sonst bei seinen ,landsleuten angetroffen wird4 4 #ajb4 ,nicht minder fruchtbringend und folgenreich als der ,mailnder ,aufenthalt war ,vincis ,wirksamkeit in ,florenz4 ,ihm und der gleichzeitigen ,thtigkeit ,michelangelos verdanken zahlreiche ,florentiner die idealere ,formengebung1 die weichere ,modellirung und reizendere ,frbung4 ,unter diesen letzten ,auslufern der ,florentiner ,lokalschule ist zuerst der ,dominikaner ,fra ,bartolommeo della ,porta 7#adfi-aeag7 zu nennen1 in der ,geschichte der ,technik wegen der ,einfhrung des ,gliedermannes und ,ausbildung der ,malerei mit durchsichtigen ,farben 7,lasuren7 berhmt4 ,leider ist sein grosses ,freskobild1 das jngste ,gericht in ,s4 ,maria ,novella1 fast gnzlich zu ,grunde gegangen2 dagegen haben sich zahlreiche ,tafelbilder erhalten1 welche bei einfacher ,composition durch das ,wrdige der ,bewegungen1 den einfachen ,fluss der ,gewandmotive1 den ,schmelz des ,colorites eine grosse ,anziehungskraft ben4 ,zu seinen berhmtesten ,werken gehrt der hl4 ,markus in der ,galerie ,pitti1 ,madonna in der ,galerie der ,akademie zu ,florenz1 ,anderes in ,lucca1 ,paris1 ,besanon1 ,wien4 ,in seiner ,weise malten noch ,mariotto ,albertinelli und ,fra ,paolo da ,pistoja4 ,noch sichtlicher den ,coloristenschulen sich zuneigend1 dabei aber auch von ,michelangelo berhrt1 erscheint ein jngerer ,florentiner ,andrea ,vanucchi del ,sarto 7#adhh-aecj74 ,unter seinen ,freskowerken haben die ,bilder aus dem ,leben des hl4 ,philipp in der ,annunziata und besonders die ,madonna del ,sacco1 nach dem ,sacke benannt1 auf welchen der hl4 ,joseph lehnt1 den grssten ,ruhm4 ,seine ,staffeleibilder1 meist ,madonnen und heilige ,familien 7,uffizigalerie des ,marquis ,hertford1 und die ,disputa-,heilige in ruhiger ,unterhaltung begriffen -- in der ,galerie ,pitti71 sind durch frische ,frbung bemerkenswerther als durch die ,durchbildung der ,kpfe4 ,andrea arbeitete gleich wie ,rosso ,rossi 7#adif bis #aeea7 lngere ,zeit in ,frankreich1 wohin ,franz ,i4 zahlreiche italienische ,knstler berief4 ,schler del ,sartos sind ,m4 ,franciabigio1 ,jacopo da ,pontormo und die ,brder ,puligo4 ,noch bleiben zwei ,florentiner zu erwhnen1 in welchen sich die ,lokalkunst zu einer eigenthmlichen ,blthe emporhob3 ,raffaellino del ,garbo 7#adgf bis #aebd7 in seinen lteren ,werken1 ehe er sich an ,michelangelo und ,raphael anschloss1 und ,ridolfo ,ghirlandajo 7 #aefj71 des ,dominico ,sohn4 ,seine ,darstellungen aus dem ,leben des hl4 ,zenobius 7,uffizi7 athmen eine ,lebensfrische1 eine ,kraft der ,charakteristik1 wie sie nur von den ersten ,meistern der ,zeit erreicht wurde4 4 #ajc4 ,die ,spitze der ,entwicklung hat die italienische ,malerei in keinem der genannten ,meister erreicht1 bald fehlte es an den gnstigen usseren ,bedingungen1 bald an der ,tiefe und ,vielseitigkeit der ,phantasie4 ,sie bildet erst ,raphael ,santi 7#adhc-aebj71 welcher eben immer machte1 was ,andere zu machen wnschten4 ,ohne ,vincis und ,michelangelos ,vorgang1 ohne die ,einwirkung ,fra ,bartolommeos und anderer ,florentiner ist ,raphaels ,grsse unbegreiflich4 ,er steht aber nicht allein auf den ,schultern dieser ,mnner1 er schliesst auch die ,gegenstze1 in welchen sich die italienische ,kunst bis dahin hauptschlich bewegte1 zusammen4 ,als ,anhnger der umbrischen ,schule tritt er in ,florenz auf1 bemchtigt sich mit energischer ,kraft der ,eigenthmlichkeiten dieser ,schule und macht auf diese ,art als persnliche ,entwicklungsstufen durch1 was bis auf seine ,zeit die verschiedenen ,richtungen trennte4 ,die kunstgeschichtliche ,stellung der umbrischen ,schule wurde bereits oben angedeutet4 ,zwar nicht der lteste1 aber doch der erste bedeutende ,vertreter derselben ist ,niccolo ,alunno aus ,fuligno 7u4 #adfj thtig74 ,die ,richtung1 die ,niccolo und seine ,nachfolger einschlugen1 ist fr die ,entwicklung einer grsseren ,gedankenflle und eines ausgedehnten ,formenreichthums nicht gnstig2 der schwrmerisch-sehnschtige ,zug1 der ,ausdruck begeisterter ,hingebung und berirdischen ,seelenfriedens kann nur bei einem eingeschrnkten ,ideenkreise ungestrt sich ussern4 ,damit hngt auch das besondere ,gelingen der ,frauengestalten in der umbrischen ,schule1 die ,ausbildung der ,madonnenmalerei und das hufige ,verflachen der ,knstler nach dem ,ausleben der jugendlichen ,innigkeit zusammen4 ,von ,niccolo haben sich vorzugsweise ,staffeleibilder erhalten1 darunter die ,verkndigung in ,s4 ,maria nuova zu ,perugia1 ,anbetung des ,kindes 7#adhc7 in ,nocera u4 a4 ,den von ,niccolo gegebenen ,anregungen folgten3 ,bernardino di ,betto1 genannt ,pinturicchio 7#aded-aeac71 welcher in seiner besseren1 frheren ,zeit die ,empfindungstiefe der ,umbrier mit reicherer ,charakteristik und ,formenkenntniss glcklich verbindet 7,hauptwerke3 ,fresken in ,araceli ,leben des hl4 ,bernardin1 ,s4 ,croce ,kreuzerfindung und im ,vatikan in ,rom1 ,libreria zu ,siena ,leben des ,aeneas ,sylvius1 ,dom zu ,spello und ,tafelbilder3 ,madonna mit ,heiligen in der ,akademie zu ,perugia71 ,andrea di ,luigi1 genannt l',ingegno 7,madonna auf dem ,kapitol1 anderes in ,assisi7 und der ,lehrer ,raphaels3 ,pietro ,vannucci ,perugino 7#addf-aebd71 dessen voller ,werth gleichfalls nur aus seinen lteren ,werken erkannt wird4 ,durch das ,studium florentinischer ,meister 7,verocchio7 suchte er die ,schranken der ihm frher angelernten ,richtung zu durchbrechen4 ,dass er es mit nicht geringem ,erfolge that1 beweisen seine ,fresken in der ,sixtina 7#adhj74 ,doch kehrte er nach seiner ,ansssigkeit in ,perugia wieder zur lteren1 nur freier behandelten ,kunstweise zurck4 ,seine ,werke sind einfrmig1 ohne besondere dramatische ,lebendigkeit erfasst1 aber beraus anziehend durch die lyrische ,innigkeit1 den zarten ,schmelz seiner jugendlichen ,kpfe und die reiche ,wirkung des ,colorites4 ,seine ,madonnenbilder 7im ,louvre aus der ,haager ,sammlung1 ,villa ,albani bei ,rom1 ,vatikan1 ,uffizi1 ,fano1 ,mnchner ,pinakothek1 ,wiener ,belvedere7 werden mit ,recht als ,ideale jungfrulicher ,zartheit gerhmt2 ausserdem sind zu nennen3 die ,kreuzabnahme in der ,galerie ,pitti1 ,himmelfahrt ,christi in ,lyon1 ,himmelfahrt ,mari und ,christi am ,oelberge in der ,florentiner ,akademie1 dann das ,wandbild 7,christus am ,kreuze7 in der ,kirche de' ,pazzi zu ,florenz und die ,fresken im ,c4 d4 ,cambio zu ,perugia4 ,die ,schler ,peruginos3 ,giovanni lo ,spagna 7,spoleto1 ,trevi1 ,assisi71 ,eusebio di ,giorgio1 ,g4 ,manni1 ,adone ,doni u4 ,a4 verfielen theils in das ,handwerksmssige1 theils opferten sie ihre lokale ,eigenthmlichkeit der durch ,raphael geschaffenen ,weise1 welche hier wie berall alles neben ihr ,bestehende aufzehrte4 ,der grossen ,stylverwandtschaft wegen muss noch ein ,meister von ,bologna1 der ,goldschmied ,francesco ,francia 7eigentlich ,raibolini7 7#adej-aeag71 der umbrischen ,schule angereiht werden4 ,welchen ,anregungen ,francia die ,ausbildung seines anmuthig lebendigen ,formen- und krftigen ,farbensinnes1 seines reinen ,gefhles verdankt1 lsst sich geschichtlich nicht nachweisen2 doch spricht die grsste ,wahrscheinlichkeit nchst den ,venetianern fr ,perugino4 ,ausser in ,bologna1 dessen ,pinakothek mehrere treffliche ,bilder von ,francia bewahrt 7sowie die ,kirche ,s4 ,cecilia theilweise von ihm selbst ausgefhrte ,fresken1 reich an lieblichen ,formen71 kommen auch in ,dresden 7die hl4 drei ,knige71 ,mnchen1 ,kln1 in der ,londoner ,nationalgalerie 7,christus von seiner ,mutter und ,engeln beweint7 u4 s4 w4 ,bilder von seiner ,hand vor4 ,auch nach ,siena reicht der umbrische ,einfluss 7,pacchiarotto71 ohne aber besondere kunstgeschichtliche ,folgen nach sich zu ziehen4 4 #ajd4 ,im ,schoosse der umbrischen ,schule erhielt ,raphael seine erste ,bildung4#hi ,sein ,vater ,giovanni1 in ,urbino ansssig1 selbst ,knstler und ,schriftsteller1 und als ,knstler1 wie seine ,fresken zu ,cagli 7,deleg4 ,urbino7 und die in der ankonatischen ,mark hufigen ,tafelbilder zeigen1 nicht der ,unbedeutendsten einer1 leitete ,raphaels ,unterricht bis in dessen elftes ,jahr4 ,dass er bereits in diesem ,alter dem ,vater werkthtige ,hlfe geleistet1 luft als ,sage um1 ohne dass aber darber irgend ein sicherer ,beleg vorhanden wre4 ,nach des ,vaters ,tod1 und nachdem er eine ,zeit lang den ,unterricht ,luca ,signorellis und ,timoteo ,vitis genossen1 kam ,raphael #adie in die ,werksttte des ,perugino4 ,in mehreren ,arbeiten ,peruginos wird die ,theilnahme des ,schlers vermuthet 7der junge ,tobias in ,mailand bei ,duca ,melzi1 ,anbetung des ,christkindes im ,vatikan1 ,auferstehung ebendort1 irrthmlich auch an den ,fresken im ,wechselgericht zu ,perugia72 selbstndige ,werke1 in der ,anlage ,peruginos ,styl berragend1 in der ,ausfhrung noch schlerhaft befangen1 kommen erst seit dem ,jahre #aejj vor3 ,kirchenfahne 7,dreieinigkeit mit ,heiligen7 in ,citt di ,castello1 ,kruzifix mit ,heiligen 7frher in der ,galerie ,fesch71 die ,madonna mit dem ,stieglitz in ,berlin1 ,madonna der ,grfin ,alfani und im ,hause ,connestabile zu ,perugia1 die ,krnung der ,maria 7#aejc71 und am ,schlusse dieser ersten peruginischen ,periode die ,vermhlung der ,maria 7lo ,sposalizio #aejd7 in der ,brera1 anderer kleinerer ,bilder und der ,entwrfe zu den ,bildern in der ,libreria zu ,siena nicht zu erwhnen4 ,raphael folgte dem ,beispiele seines ,lehrers1 als er zu ,ende des ,jahres #aejd1 dem ,gonfaloniere ,p4 ,soderini als talentvoller ,maler warm empfohlen1 ,perugia mit ,florenz vertauschte1 wo bereits ,l4 da ,vinci und ,michelangelo der neuen ,kunstrichtung ,bahn gebrochen hatten4 ,sein ,aufenthalt whrte nur wenige ,monate1 whrend welcher ,zeit die ,m4 del ,granduca in ,florenz und einige ,portrte entstanden sind4 ,in dieselbe ,zeit versetzt eine brigens bestrittene ,unterschrift das #ahde entdeckte ,freskobild3 das ,abendmahl in dem ehemaligen ,kloster ,s4 ,onofrio 7,via ,faenza74 ,das ,auge jedes ,beschauers entscheidet sich unbedingt fr ,raphaels ,urheberschaft2 nicht allein1 dass die ,mischung peruginischer und florentinischer ,kunstbildung vollkommen deutlich ist1 so besitzen einzelne ,kpfe 7,thomas1 ,jakob d4 ,j47 das ,geprge der specifisch raphaelischen ,formen1 daher denn auch namentlich in der ,knstlerwelt jeder ,zweifel an dem raphaelischen ,ursprunge verbannt ist4 ,auf der anderen ,seite lassen sich gewichtige historische ,bedenken nicht weglugnen4 ,gegen den gewhnlichen ,fortgang in ,knstlerstudien erscheint die ,technik viel weiter vorgerckt1 als die ,composition1 welche sich noch streng an die ltere ,auffassung des ,gegenstandes hlt1 und auch chronologisch ist das ,werk1 nachdem die ,krze des ersten florentinischen ,aufenthaltes feststeht1 schwer einzureihen4 ,im ,jahre #aeje brachten mehrere ,bestellungen ,raphael nach ,perugia zurck1 wo er eine ,madonna mit ,heiligen 7,neapel71 eine ,altartafel hnlichen ,inhaltes 7,blenheim bei ,oxford7 und in ,fresko3 ,christus in der ,glorie mit ,heiligen 7,s4 ,severo7 malte4 ,schon im ,herbste desselben ,jahres kehrte er nach ,florenz zurck und verweilte hier mit ,ausnahme krzerer ,reisen nach ,bologna1 ,urbino1 ,perugia1 bis ihn der ,ruf des ,papstes ,julius ,,ii4 im ,jahre #aejh nach ,rom fhrte4 ,seine ,thtigkeit whrend dieses zweiten ,florentiner ,aufenthaltes beschrnkt sich auf die ,fertigung von ,staffeleibildern1 unter welchen ausser der pathetischen ,grablegung in der ,galerie ,borghese zu ,rom 7#aejg71 den drei ,grazien 7in ,england1 wo87 und mehreren ,portrten 7,selbstportrt in ,florenz7 die ,madonnenbilder den grssten ,ruhm geniessen3 die ,jungfrau im ,grnen 7,wiener ,belvedere71 die ,madonna mit dem ,stieglitz 7,tribne in ,florenz71 la belle jardinire 7#aejg7 im ,louvre1 ,madonna aus dem ,hause ,tempi in ,mnchen1 aus dem ,hause ,colonna in ,berlin1 die hl4 ,familie aus dem ,hause ,canigiani1 bemerkenswerth wegen der festgeschlossenen ,composition1 in ,mnchen1 ,madonna del baldacchino mit ,heiligen und ,engeln im ,palaste ,pitti zu ,florenz1 und die ,himmelfahrt ,mari in ,england1 beide ,bilder von anderer ,hand vollendet4 ,erst in ,rom1 mit der ,schpfung monumentaler ,werke betraut1 fand ,raphael den rechten ,boden fr die freie ,entwicklung seines ,geistes4 ,er begann mit der ,ausmalung der ppstlichen ,prunkgemcher im vatikanischen ,palaste1 den sogen4 ,stanzen1 ohne jedoch das ,ende dieses ausgedehnten ,werkes zu erleben4 ,die ,macht des ,papstthumes und die gttliche ,herrlichkeit der ,kirche zu schildern1 dazu trieb die ,bestimmung der ,sle4 ,diese ,macht und ,herrlichkeit offenbart sich fr die ,italiener des #af4 ,jahrhunderts nicht allein in geschichtlichen ,wunderthaten1 im ,siege ber ussere ,feinde1 in der ,anerkennung durch die weltlichen ,herrscher2 fr ,raphaels ,zeitalter knpft sich nothwendig daran die ,wiedererweckung der ,wissenschaften und die ,blthe der ,knste4 ,so wird die ,verherrlichung des kirchlichen ,wesens in der ,phantasie des ,knstlers gleichzeitig zur ,apotheose der ,zeitbildung und ihrer doppelten ,wurzeln im christlichen ,bewusstsein und in der antiken ,tradition4 ,die ,auffassungsweise war nach der ,richtung der ,zeit und nach dem ,vorgange der ,dichter die allegorisch-historische1 zu welcher ohnedies die ,gegenstnde der ,darstellung selbst drngten4 ,was die besondere ,anordnung anbelangt1 so enthalten die ,wnde die ,hauptbilder1 und unter denselben grau in grau gemalte ,sockelbilder1 auf den ,inhalt der ,hauptbilder bezgliche ,nebenscenen2 an der ,decke wird jener zumeist in symbolischen ,darstellungen weiter gefhrt4 ,im ,folgenden werden nur die ,hauptbilder angegeben4 #a4 ,stanza della ,segnatura 7#aejh-aeaa73 ,allegorische ,darstellung der ,grundlagen1 auf welchen das geistige ,leben des ,jahrhunderts3 die religise und weltliche ,wissenschaft1 das ,recht und die ,poesie beruhen4 ,in der ,disputa1 dem zuerst ausgefhrten ,bilde1 ist die ,basis des religisen ,wissens1 das ,sakrament1 verherrlicht1 wie es offen angebetet wird im ,himmel von den ,mnnern des alten und neuen ,testamentes1 und im ,geheimniss auf ,erden geschaut von den ,kirchenlehrern und ,theologen2 der ,parnass feiert die ,einheit der lteren und neueren ,poesie1 gibt den ,musenfhrer im ,bilde des ,improvisators ,giacomo ,sansecondo1 und reiht den ,sngern des ,alterthums die italienischen ,dichter an2 in der ,schule von ,athen sehen wir die ,vorbilder der neueren ,bildung1 die ,denker der ,antike in lebendiger ,situation und meisterhaftem ,style geschildert2 als ,fundament der ,jurisprudenz wird in einem ,doppelbilde1 welche ,anordnung durch das ,wandfenster bedingt ist1 die ,uebergabe der ,dekretalen und des justinianischen ,codex dargestellt4 #b4 ,stanza d',eliodoro 7#aeab-aeae73 ,rettung der ,kirche vor usseren und inneren ,feinden1 mit ,anspielungen auf ,zeitereignisse1 welcher ,umstand auch das ,auftreten von ,zeitgenossen in ,scenen der ,vergangenheit erklrt3 ,vertreibung ,heliodors aus dem ,tempel von ,jerusalem1 die wunderbare ,messe von ,bolsena1 die ,befreiung ,petri aus dem ,kerker des ,herodes 7mit knstlichem ,lichteffekte7 und die ,befreiung ,roms von ,attila4 #c4 ,stanza dell',incendio 7#aeae73 ,darstellungen aus dem ,leben der ,namensverwandten des regierenden ,papstes3 ,leo ,,iii4 und ,,iv4 mit hnlicher apologetischer ,tendenz1 wie die ,bilder des zweiten ,saales3 die ,lschung des ,brandes in ,borgo durch den ppstlichen ,segen1 der ,sieg bei ,ostia ber die ,sarazenen1 der ,reinigungseid ,leos ,,iii4 und die ,krnung ,karls d4 ,gr4 durch den ,papst4 #d4 ,die ,sala di ,constantino 7theilweise nach ,raphaels ,zeichnungen von seinen ,schlern #aebj ausgefhrt7 schildert die wunderbare ,grndung der ,kirche3 die ,erscheinung des ,kreuzes1 die ,constantinsschlacht 7,meistercomposition der allegorisch-historischen ,kunst71 die ,taufe ,constantins und die ,schenkung ,roms an den ,papst4 ,die ,erhaltung dieses grssten ,werkes der neueren ,kunst lsst leider viel zu wnschen brig1 namentlich in den lteren1 grsstentheils von ,raphael selbst ausgefhrten ,slen4 ,whrend ,raphael noch an den ,stanzen arbeitete1 erhielt er von ,papst ,leo ,x4 den ,auftrag zu zwei anderen ausgedehnten ,malerwerken4 ,um den lteren ,theil des ,vatikans ziehen sich offene ,hallen in drei ,stockwerken1 von welchen die mittleren ihren dekorativen und figrlichen ,schmuck ,raphael verdanken4 ,die dreizehn ,kuppelgewlbe dieser ,loggien enthalten 7je #d7 ,darstellungen aus dem alten und 7in der letzten ,kuppel7 neuen ,testamente in kleinen ,bildern1 die sogen4 ,bibel ,raphaels1 nach den ,entwrfen des ,meisters von seinen ,schlern ausgefhrt1 die ,pfeiler und ,wnde aber sind mit geistreichen dekorativen1 im ,sinne der ,antike behandelten ,motiven1 ,blumen-1 ,fruchtgewinden1 ,arabesken von der ,hand des in diesem ,kunstfache vollendeten ,giov4 da ,udine bedeckt4 ,die ,wichtigkeit1 welche dieser ,dekorationsstyl in den spteren ,zeitaltern erreichte1 konnte leider das ,verderben der ,originale nicht hindern4 ,das zweite ,werk1 welches ,raphael im ,auftrage des ,papstes 7#aeac-ad7 fertigte1 sind die ,kartone zu den fr die sixtinische ,kapelle bestimmten #aj ,tapeten4 ,sie wurden in ,arras gewirkt und sind noch1 obgleich vielfach verletzt und verblichen1 erhalten2 von den ,originalkartons 7in ,hamptoncourt7 gingen drei spurlos verloren4 ,ihr ,inhalt ist aus dem ,leben der ,apostelfrsten geschpft1 und in grossartigen dramatischen ,zgen1 mit feiner ,berechnung der ,wirkungskraft des ,materials1 in welchem die ,zeichnungen ausgefhrt wurden1 dargestellt3 ,petri ,fischzug1 ,uebergabe der ,schlssel1 ,heilung des ,lahmen1 ,tod des ,ananias1 ,bestrafung des ,elymas1 ,paulus und ,barnabas von den ,einwohnern von ,lystra gttlich verehrt1 und ,pauli ,predigt in ,athen4 ,zwischen den frher und spter ausgefhrten ,bildern ,raphaels bemerkt man mannigfache ,unterschiede1 zunchst jenen1 dass die ersteren meist von ,raphaels eigener ,hand ausgefhrt sind1 whrend bei letzteren der technische ,theil der ,arbeit gewhnlich den ,schlern berlassen bleibt2 im ,laufe der ,zeit steigert sich auch die ,compositionskraft und die ,ideenflle2 der ,kreis des ,einfachschnen1 der anmuthigen ,innigkeit1 in welchem sich die ,jugendwerke ,raphaels bewegen1 wird siegreich berschritten2 die dem ,meister eigenthmliche ,grazie verbindet sich mit epischem ,reichthum und dramatischem ,leben2 inhaltsvolle ,gedanken durchziehen die ,gruppen und einzelnen ,gestalten1 und geben selbst ausgedehnten ,bilderkreisen eine innere ,einheit4 ,auf diese ,umwandlung der ,raphael'schen ,kunst1 welche eine ,vergleichung frherer und spterer ,werke1 z4 ,b4 des ,sposalizio mit der sixtinischen ,madonna und der ,transfiguration1 die ,fresken von ,s4 ,severo und selbst der ersten rmischen ,werke mit den ,tapeten und der ,constantinsschlacht1 mit der wnschenswerthesten ,deutlichkeit darlegt1 hatte ,michelangelo einen mitbestimmenden ,einfluss4 ,michelangelo war zwar zur ,ausfhrung plastischer ,werke nach ,rom berufen1 aber bald zur ,vertauschung des ,meissels mit dem ,pinsel gezwungen worden4 ,er erhielt gegen seinen ,wunsch #aejh1 wie man sagt1 auf das hinterlistige ,betreiben ,bramantes1 den ,auftrag1 die ,decke der sixtinischen ,kapelle zu malen4 ,trotz seines ,widerwillens musste gerade dieses in wenigen ,jahren vollendete ,werk den ,ruhm des ,meisters vorzugsweise begrnden4 ,die ,gemlde der architektonischen ,grundlage anzupassen1 lag damals schon ausser dem ,geiste der ,zeit4 ,michelangelo malte ein selbstndiges architektonisches ,gerste1 getragen und gesttzt von dekorativen ,figuren1 und ordnete diesem ,scheinbaue die ,gemlde1 deren allgemeinen ,inhalt die ,vorgeschichte der ,erlsung bildet1 ein4 ,die flache ,mitte der ,spiegelwlbung enthlt die ,geschichten der ,genesis1 eine ,bilderreihe1 nicht minder gross durch den erhabenen ,schauer1 der ihn durchweht1 als durch die in ihm geoffenbarte ,schpferkraft des ,knstlers4 ,michelangelo stellte hier fr ewige ,zeiten den ,typus ,gott ,vaters fest1 wie in den ,propheten und ,sibyllen am ,gewlberande die allgemein giltigen ,charaktere fr diesen ,gestaltenkreis4 ,nicht minder reich1 die ganze ,skala des ,ausdruckes von erhabener ,verzckung und plastischer ,kraft bis zur innigzarten ,ruhe umfassend1 sind die ,vorfahren ,mari und die ,retter ,israels3 ,judith1 ,david1 ,moses1 ,ahasverus1 welche die ,stichkappen und ,gewlbeecken zieren4 ,es konnte nicht fehlen1 dass dieses grossartige ,werk schon durch seinen ,gegensatz zur ,geistesrichtung ,raphaels auf den letzteren einen tiefen ,eindruck bte4 ,wo ,raphael sich in unmittelbarer ,nachbildung versuchte1 wie in dem ,propheten ,jesaias 7,s4 ,agostino71 blieb er hinter dem ,gegner zurck1 wo er aber die ,auffassungsweise des letzteren frei verarbeitete und mit seinem reinen ,schnheitssinn verwebte1 wie in den vier ,sibyllen 7,s4 ,maria del pace7 und in dem kleinen ,oelbilde3 ,vision des ,ezechiel 7,g4 ,pitti71 in den ,kuppelbildern der ,kap4 ,chigi 7,s4,m4 de popolo71 erreicht er die gleiche ,vollendung4 ,seinen heiteren1 reinen ,schnheitssinn bewahrte ,raphael unter allen ,umstnden2 er allein machte ihn fhig1 mit ,freiheit den ,geist der ,antike zu erfassen und ihrem ,kreise die reizendsten ,motive zu entlehnen4 ,den ,beweis dafr liefern seine ,fresken in der ,farnesina1 die ,meeresfahrt der ,galathea und die ,geschichte der ,psyche 7#aeah71 sowie in ,bibienas ,badezimmer im ,vatikan3 launige ,schilderungen aus dem ,leben ,amors und ,venus2 beide zuletzt genannten ,werke grsstentheils von seinen ,schlern ausgefhrt4 ,die ,bewunderung fr ,raphael steigt noch bei der ,betrachtung seiner ,produktivitt4 ,die ,zahl seiner ,werke1 welche die gesammte ,stoffwelt ausbeuten und keine auch noch so geheime ,falte der ,phantasie bei ,raphael unvertreten zeigen1 geht weit ber ein halbes ,tausend 7#bhg ,bilder1 #egf ,zeichnungen und ,entwrfe1 also bei einer #bj;jhrigen ,thtigkeit #dc ,werke in jedem ,jahre7 hinaus4 ,wir zhlen darunter3 #ad ,madonnen mit ,heiligen1 #ce hl4 ,familien mit #d und mehr1 #cj mit #c ,figuren1 #cg einfache ,madonnenbilder1 #ad ,darstellungen aus dem ,leben der ,maria1 #bd aus dem ,leben anderer ,heiligen1 #hj ,mnner- und #ae ,frauenbildnisse4 ,wir knnen nur die hervorragendsten ,staffeleiwerke1 nach ,mglichkeit chronologisch geordnet1 und alle zweifelhaften ausgeschieden1 angeben4 #aejh-aeab3 ,die ,portrte des ,papstes ,julius ,,ii4 in mehreren ,exemplaren 7,gal4 ,pitti71 des ,bindo ,altoviti 7,mnchen71 die flschlich sogen4 ,fornarina in der ,tribuna1 mit venetianischer ,glut gemalt1 die chte ,fornarina im ,pal4 ,barberini in ,rom4 ,die ,madonna aus dem ,hause ,alba 7,petersburg71 ,madonna aus dem ,hause ,aldobrandini 7,privatbes4 in ,london71 die ,madonna mit dem ,diadem1 vom schlafenden ,kinde den ,schleier hebend 7,louvre71 ,m4 di ,fuligno 7#aeaa7 im ,vatikan1 ,m4 dell' impanata 7,pitti71 ,mad4 in der ,sammlung ,rogers in ,london4 #aeab-aeae3 ,die ,madonna mit dem ,fische in ,madrid1 die hl4 ,ccilia in ,bologna1 von vollendeter ,farbenharmonie1 la vierge aux candelabres in ,england4 #aeae-aebj4 ,portrte3 ,gf4 ,castiglione 7#aeae7 im ,louvre1 ,johanna von ,arragonien 7in vielen ,exemplaren71 ,papst ,leo ,x4 mit zwei ,cardinlen 7#aeah7 in der ,gal4 ,pitti1 der ,violinspieler 7#aeah7 im ,pal4 ,sciarra zu ,rom1 ,card4 ,bibbiena und ,f4 ,inghirami in der ,gal4 ,pitti u4 ,a4 ,die ,m4 della ,sedia #aeaf1 ,rundbild im ,pal4 ,pitti1 ,m4 della tenda1 mit dem ,vorhange 7,mnchen und ,turin71 die hl4 ,familie 7,perle7 in ,madrid1 die grosse und kleine hl4 ,familie im ,louvre1 der hl4 ,michael #aeag und die hl4 ,margaretha ebendort1 die sixtinische ,madonna1 nach ,rumohrs ,muthmassung ein ,fahnenbild 7#aeah71 in ,dresden2 die ,kreuztragung in ,madrid1 von welcher neuerdings behauptet wird1 dass ihr bloss eine flchtige ,skizze ,raphaels zu ,grunde liege1 und ,raphaels ,schwanengesang1 die erst nach seinem ,tode vollendete ,verklrung im ,vatikan4 ,dem ,entwickelungsgange ,raphaels vollkommen entsprechend1 fallen die reichen componirten ,staffeleibilder und die das lyrische ,maass berschreitenden ,madonnen vorzugsweise in sein spteres ,alter4 ,in der ,transfiguration droht der dem ,bilde eingehauchte ,gedankengehalt1 die tiefsinnige ,symbolik1 beinahe den ,rahmen zu sprengen4 ,ob ,raphael1 wre er nicht vom ,schicksale mitten in seiner ,jugendblthe der ,erde entrissen worden1 die ,gefahr einer berechnenden1 mehr an den ,verstand und die usseren ,sinne1 als an die ,phantasie gerichteten ,reflexion von sich fern gehalten htte1 wer kann dies entscheiden8 ,seine ,schule entspricht nicht der vollendeten ,grsse des ,meisters1 und zeigt bereits die italienische ,kunst von ihrem ,gipfel herabgleitend4 ,doch liegt die ,ursache davon auch in der ,unmglichkeit1 die grazise ,schnheit des ,raphael'schen ,styles auf dem ,wege des ,lernens zu erwerben4 ,an der ,spitze der ,schule steht ,giulio 7,pippi7 ,romano 7#adib bis #aedf71 dessen ,theilnahme an zahlreichen ,werken ,raphaels1 gemeinschaftlich mit ,gian ,fr4 ,penni il fattore1 bereits frher gedacht wurde1 dessen ,styl jenem des ,lehrers auch am nchsten kommt1 ohne jedoch eine nchterne ,auffassung und ,knstlichkeit der ,composition zu vermeiden4 ,seine bedeutendste ,thtigkeit entwickelte er seit #aebd in ,mantua1 wo er im lteren ,palaste die ,jagd der ,diana und den trojanischen ,krieg1 in dem von ihm erbauten ,palaste del ,te den ,gigantensturz1 reich an theatralischen ,effekten1 und die ,geschichte der ,psyche malte4 ,hier schon beginnt die ,gedankenlosigkeit1 der leere ,formalismus sich geltend zu machen1 woran nach wenigen ,menschenaltern die gesammte italienische ,kunst krankt4 ,unter seinen wenig zahlreichen ,staffeleibildern verdienen die lteren 7,tod des hl4 ,stephan in ,s4 ,stefano zu ,genua7 unbedingt den ,vorzug4 ,je hher ,raphaels ,ruhm stieg1 desto grsser wurde auch die ,zahl seiner ,schler und ,gehlfen4 ,sie kamen von den mannigfachsten ,lokalschulen herbeigestrmt1 aus ,florenz 7,perino del ,vaga #aedg71 ,bologna 7,timoteo ,viti #adgj-aebc1 ,bart4 ,ramenghi1 genannt ,bagnacavallo #adhd-aedb71 ,ferrara 7,benvenuto ,tisio1 genannt ,garofalo #adha-aeei71 ,venedig 7,giov4 da ,udine #aefd71 ,neapel 7,andrea ,sabbatini aus ,salerno #adhj-aede7 und verbreiteten nach der ,auflsung der rmischen ,kunstgenossenschaft die erworbene ,manier in allen ,gauen ,italiens4 ,so stossen wir ausser den genannten ,schlern auf ,raphaelisten in ,florenz1 ,neapel 7,polidoro da ,caravaggio71 ,bologna 7,innoc4 da ,imola71 ,ferrara 7,dosso ,dossi71 ,mantua 7,fr4 ,primaticcio #aegj71 ,genua u4 a4 4 #aje4 ,michelangelos ,namen wurde unter den ,begrndern der italienischen ,kunstblthe aufgezhlt2 er trat uns als ,zeitgenosse ,raphaels1 als einer der ,doppelgipfel des ,cinquecento entgegen2 auch jetzt bei der ,schilderung des ,verfalles der italienischen ,kunst muss wieder mit ihm begonnen werden4 ,kein ,vorwurf haftet an dem grossen ,manne1 weil aus seinen ,gebilden oft ein herber ,geist spricht1 oder weil er in der ,oelmalerei nicht das rechte ,ausdrucksmittel seiner ,fantasie fand4 ,abgesehen davon1 dass dieser scheinbare ,mangel dadurch gehoben wrde1 dass er seine ,zeichnungen von farbenkundigen ,meistern 7,marcello ,venusti1 ,sebastiano da ,piombo7 ausfhren liess1 so ist selbst ,michelangelos geringes ,geschick als ,oelmaler mehr als zweifelhaft geworden1 nachdem zu dem ,rundbilde der hl4 ,familie in ,tempera 7,tribne7 neuerdings das ,portrt der ,vittoria ,colonna 7seit #ahea in ,rom7 als ein ,originalwerk hinzukam4 ,wohl aber muss ihm als ,schuld angerechnet werden3 das ,verleiten zur willkrlichen ,behandlung der ,ideen1 zur unbedingten ,ueberordnung der knstlerischen ,laune ber den objektiven ,inhalt der ,darstellung1 zum virtuosen ,formalismus und zur ,bravourcomposition4 ,ganz leise klingen schon diese ,irrungen in den spteren ,werken ,michelangelos an4 ,er schritt1 gleichzeitig in der paulinischen ,kapelle im ,vatikan mit der ,darstellung der ,bekehrung ,pauli und ,kreuzigung ,petri beschftigt1 im ,jahre #aeca an das jngste ,gericht1 welches die ,altarwand der sixtinischen ,kapelle einnimmt1 und vollendete das ,werk als #fg;jhriger ,mann4 ,die gewaltig erschtternde ,wirkung der ,composition1 die an die ,worte des berhmten ,dies ir mahnt1 die unbertreffliche ,vollendung in der ,zeichnung1 die siegreiche ,bewltigung aller ,formenschwierigkeiten1 dies ,alles hat dem ,riesenbilde die wohlverdiente ,unsterblichkeit gesichert2 doch kann nicht verhehlt werden1 dass eine erschpfende ,darstellung der ,idee hier nicht erreicht ist1 und ,michelangelos ,kunst der ,gruppirung1 in ein usserliches ,schulgewand gekleidet1 zum ,verderben fhren musste4 ,in der ,that ist es die in der zweiten ,hlfte des #af4 ,jahrhunderts vorherrschende ,schule ,michelangelos in ,florenz und ,rom1 welche uns pltzlich in den tiefsten ,kunstverfall fhrt4 ,schnellmaler1 mit der ,hand ber die ,mauer oder ,tafel fliegend1 als wren sie mit den ,trken im ,handgemenge1 nur usserlichen ,effekten nachhaschend1 in ,wahrheit aber ebenso roh in der ,zeichnung und matt in der ,farbe1 als gedankenlos1 knnen sie weder der ,einwirkung der grossen ,meister1 die wie ein ,alp auf ihnen lastet1 sich entschlagen1 noch das ,wesen der letzteren in ,wahrheit erfassen4 ,sie schaffen nicht1 sie machen nur1 sie haben keinen ,styl1 nur ,manier1 der abstrakten ,kunstregeln und kritischen ,meinungen die ,flle1 aber an poetischer ,empfindung und malerischem ,sinne den grssten ,mangel4 ,die unmittelbaren ,schler ,michelangelos1 wie ,fra ,sebastiano da ,piombo #adhe-aedg1 welcher die ,vorzge der ,venetianer ,schule 7,altarblatt in ,s4 ,crisostomo in ,venedig7 mitbrachte1 und in seinem ,hauptwerke 7,auferweckung des ,lazarus im ,wettstreite mit ,raphael1 gegenwrtig in der ,londoner ,nationalgalerie71 die ,compositionskraft seines zweiten ,lehrers nur frei bentzte1 oder ,daniel von ,volterra 7,kreuzabnahme in ,s4 ,trinit in ,rom71 lassen noch wenig von dem ,verfalle ahnen1 welcher in der zweiten ,generation desto greller auftritt4 ,diese bilden der bekannte ,kunstschriftsteller ,giorgio ,vasari aus ,arezzo 7#aeab-aegd71 ,angiolo ,bronzino1 ,santi ,titi und die rmischen ,maler ,girol4 ,sermoneta1 ,taddeo und ,feder4 ,zuccaro 7,kuppel des ,florentiner ,domes71 ,cavaliere d',arpino1 die ,bologneser ,pr4 ,fontona1 ,dion4 ,fiammingo 7,calvart aus ,antwerpen71 ,luca ,longhi u4 ,a4 ,dort1 wo die erdrckenden ,einwirkungen der grossen ,knstler des ,cinquecento weniger unmittelbar vorherrschen1 wie in ,siena und ,neapel1 tritt auch der ,manierismus weniger grell auf4 ,siena erfreute sich in der ersten ,hlfte des #af4 ,jahrhunderts einer hheren ,blthe1 als die anderen1 sich auslebenden ,lokalschulen4 ,es verdankt dieselbe dem ,lombarden il ,sodoma 7eigentlich ,gianantonio ,razzi1 #aedi71 welcher in seinen ,werken den ,einfluss ,vinci's durchblicken lsst1 und an ,anmuth und ,liebreiz mit den besten ,knstlern wetteifert 7,hauptwerke3 ,hochzeit der ,roxane und ,alexander im ,zelte des ,darius in der ,farnesina1 und die ,fresken in ,s4 ,domenico und ,bernardino zu ,siena74 ,neben ihm erscheinen ,domen4 ,beccafumi 7,mosaikboden im ,domchore71 ,balth4 ,peruzzi1 ,arcangiolo ,salimbeni1 ,fr4 ,vanni u4 ,a4 thtig4 ,auch ,neapel1 wo seit dem ,beginne des #ae4 ,jahrhunderts eine abgesonderte realistische ,richtung auftaucht und ein unmittelbarer flandrischer ,einfluss sich geltend macht 7,col ,antonio da ,fiore1 #addd1 ,ant4 ,solario1 genannt lo ,zingaro1 die ,brder ,donzelli71 widersteht glcklich den rgsten ,verirrungen des ,manierismus4 4 #ajf4 ,oberitalien nimmt neben ,florenz und ,rom eine selbstndige ,stellung in ,anspruch4 ,weniger berhrt von antiken ,traditionen1 findet es auch nicht in der ,ausbildung des plastischen ,styles das unmittelbare ,ziel der ,kunst1 sondern entwickelt eine strenger malerische1 im ,colorite wirkungsreiche ,richtung4 ,die brigens rasch verfallende ,schule von ,parma nimmt von ,antonio ,allegri da ,correggio 7#adid-aecd7 ihren ,ausgangspunkt4 ,auf seinen ,bildungsgang nahm sowohl die ,schule ,mantegnas und die ltere lombardische 7,fr4 ,bianchi ,ferrari71 namentlich aber ,leonardo da ,vinci's ,farbengebung ,einfluss4 ,ob er ,rom gesehen1 ist eine vielfach bezweifelte1 neuerdings jedoch wieder wahrscheinlich gemachte ,thatsache4 ,correggios ,idealismus beruht auf der erhhten ,stimmung1 welche er seinen ,gestalten verleiht2 sie treten aus dem ,kreise der ruhigen ,empfindung und des gemessenen ,ausdruckes heraus1 geben sich unbeschrnkt einer begeisterten ,aufregung1 einer jubelnden ,bewegung hin1 und athmen eine leidenschaftliche ,innigkeit1 welche1 wenn sie auch oft der objektiven ,wahrheit zu nahe tritt1 doch niemals ohne ergreifenden ,eindruck bleibt4 ,aus dieser ,grundrichtung entwickelt ,coreggio eine eigenthmliche ,formengebung4 ,ruhige1 bersichtliche ,formen htten jener schlecht entsprochen2 die bewegte ,stimmung theilt sich den ,krpern mit1 und zeigt dieselben in den mannigfachsten perspektivischen ,verkrzungen1 eine ,vorliebe1 welche schon bei ,coreggio zur gnzlichen ,vernachlssigung der architektonischen ,gesetze fhrte und bei seinen ,nachfolgern in eine widerliche ,affektirtheit ausartet4 ,die wesentlichste ,untersttzung seiner ,gefhlsweise fand er aber in der ,ausbildung des ,helldunkels4 ,coreggio pflegte seine ,bilder hell zu untermalen und dann in der ,farbe noch hher zu stimmen1 wobei er das reine weisse ,licht1 wie den farblosen ,schatten vermied1 ,licht und ,schatten in feinen ,abstufungen ineinander verschmelzen liess1 ihre ,gegenstze aufhob1 und so den seiner knstlerischen ,stimmung entsprechenden1 fast berirdischen ,lichtschimmer erreichte4#ij ,an den zahlreichen ,tafelbildern tritt die ,eigenthmlichkeit seiner ,farbengebung besonders deutlich hervor4 ,noch nicht vllig ausgebildet erscheint sie in seinen ,jugendwerken3 ,mad4 mit dem hl4 ,franziskus 7#aead7 in ,dresden und vier ,heilige in der ,galerie ,ashburtons in ,london4 ,vollendet entwickelt ist sie in der ,vermhlung der hl4 ,katharina 7,louvre71 ,ruhe in ,aegypten oder la ,zingarella 7,neapel71 ,madonna mit dem hl4 ,hieronymus 7,parma71 und in den herrlichen ,bilderschtzen1 welche die ,dresdener ,galerie von ,coreggios ,hand bewahrt3 ,die ,anbetung der ,hirten oder hl4 ,nacht1 die thronende ,madonna von ,heiligen umgeben1 nach den ,hauptfiguren des hl4 ,sebastian und ,georg genannt1 und die liegende ,magdalena4 ,andere ,werke von gleicher ,schnheit bewahren ,londoner ,galerien3 ,ecce homo1 ,christus am ,oelberge1 hl4 ,familie 7la v4 au panier74 ,nicht minder wirkungsvoll weiss ,coreggio den ,liebreiz und ,lustschauer in mythologischen ,genrebildern zu schildern3 ,erziehung ,amors durch ,venus und ,merkur 7,londoner ,nationalgalerie71 ,ganymed 7,wien71 ,diana 7,g4 ,borghese71 ,antiope 7,louvre71 ,leda 7,wien und ,berlin71 ,jo 7,berlin7 u4 a4 ,die berwltigende ,kraft des ,ausdruckes1 welches ,coreggio diesen ,schilderungen verleiht1 beweist am besten das ,schicksal der 7stark erneuerten7 ,berliner ,bilder1 als sie noch in der ,galerie ,orleans zu ,paris sich befanden4 ,coreggios ,thtigkeit als ,freskomaler beschrnkt sich auf ,parma1 wohin er #aeah berufen wurde3 ,mythologische ,malereien im ,nonnenkloster ,s4 ,paolo1 die ,kuppel in ,s4 ,giov4 ,bapt4 7,himmelfahrt ,christi71 und die ,domkuppel 7,himmelfahrt ,mari72 das letztere ,werk1 trotz der durch das ,ganze waltenden begeisterten ,stimmung1 wegen der verworrenen ,anordnung 7,froschragout7 minder erfreulich4 ,dagegen zeigt ein kleineres ,freskogemlde3 ,madonna mit dem ,kinde in der ,galerie zu ,parma1 alle ,reize seiner ,auffassungsweise in hohem ,grade4 ,coreggios ,schler brachten die von dem ,meister ererbte ,richtung zum raschen ,falle4 ,seine poetische ,empfindungskraft liess sich nicht auf mechanischem ,wege aneignen und fhrte1 wo sie ohne innere ,befhigung nachgeahmt wurde1 zur widerlichen ,manier2 hinsichtlich der ,formenreinheit stand schon ,correggio selbst dem ,abwege nahe1 und wie es bei ,schulberlieferungen stets vorkommt1 dass die ,schler die ,fehler des ,meisters am besten lernen1 bersprangen die ,nachfolger diese ,grenzlinie zuerst4 ,durch die ,aufnahme des rmischen ,styles aber die heimische ,weise zu verbessern1 war bei dem schroffen ,gegensatze beider ,richtungen unthunlich4 ,franc4 ,mazzuoli1 il ,parmegianino 7#aejc-aedj7 erlangte noch den grssten ,ruhm und besitzt in seinen ,jugendwerken 7,mad4 mit ,johannes d4 ,t4 und ,hieronymus in der ,londoner ,nationalgalerie7 das grsste ,verdienst2 spter weiss er nur durch bertrieben gestreckte ,verhltnisse und eine affektirte ,beweglichkeit zu wirken4 ,doch weist bei ihm1 wie bei den anderen unmittelbaren ,nachfolgern 7,fr4 ,rondani1 ,bern4 ,gatti1 ,lelio ,orsi u4 ,a471 die meisterhafte ,handhabung des ,colorites noch den ,zusammenhang mit ,coreggio auf2 dagegen bertrifft in der zweiten ,hlfte des ,jahrhunderts die ,schule von ,parma alle anderen an ,manierirtheit4 4 #ajg4 ,venedig stellt geographisch und politisch eine ,welt fr sich vor4 ,abgesperrt von der ,terra ferma1 auf den ,handelsverkehr mit dem fernen ,osten1 als seine ,machtquelle1 angewiesen1 im ,besitze einer eigenthmlichen selbstndig entwickelten ,verfassung1 welche mit dem ,leben und ,denken des ,volkes eins geworden ist1 nimmt ,venedig auch in der ,kunstwelt eine entsprechende unabhngige ,stellung ein4 ,hier hat sich die byzantinische ,weise nicht allein lange ,zeit -- bis tief in das #ad4 ,jahrhundert -- erhalten1 sondern auch1 obzwar nicht auf die ,dauer1 eine lebendige innere ,entwickelung erfahren 7,mosaiken in der ,kap4 ,zeno in ,s4 ,marco74 ,und als sie endlich1 nicht ohne einen zhen ,widerstand1 wich1 da geschah es nicht in ,folge der ,einwirkung der mittelitalienischen ,schulen1 sondern weil bereits die ,lokalbildung auch fr den knstlerischen ,ausdruck reif geworden war4 ,dieser altvenetianische ,styl lsst in dem warmen1 durchsichtigen ,colorite das ,wesen der spteren ,kunst ahnen2 er ist zierlich glnzend1 in der ,composition einfach1 oft alterthmlich1 in der ,ausfhrung durchgebildet1 eine ernste ,wrde der ,gestalten1 einen weichen ,linienfluss erstrebend4 ,von byzantinischen ,einflssen noch nicht vllig befreit1 erscheint ,niccolo ,semitecolo 7ung4 #acej71 vorgeschritten in der ,behandlung der ,gewnder und ,kpfe3 ,lorenzo ,veneziano 7#acfg71 ,michele ,mattei aus ,bologna1 ,niccol di ,pietro 7#acig71 ,mich4 ,giambono 7#adcj71 von welchem der ,mosaikschmuck in der ,kap4 di mascoli in ,s4 ,marco herrhrt1 und auch durch den ,realismus der ,darstellung anziehend1 zwei muranische ,knstler1 ,giovanni 7ein ,deutscher87 und ,antonio ,vivarini 7#addj74 ,ein jngerer ,vivarini1 ,bartolomeo1 bringt ein neues ,element in die ,schule1 indem er in der ,zeichnung den ,styl ,mantegnas wiedergibt und eine schrfere ,charakteristik anstrebt2 doch wird dieser ,einfluss durch die eigenthmliche ,lokaltradition und die ,gegenwirkung ,gentiles vor jeder einseitigen ,geltung bewahrt1 und bald darauf durch die ,kenntniss der ,oelmalerei der altheimischen ,kunstweise eine grossartige1 stetige ,entwickelung verliehen4 ,antonello aus ,messina hatte diese ,technik1 wie schon frher erwhnt wurde1 den ,niederlndern1 deren ,styl in seinen lteren ,werken 7,museum in ,palermo und ,berlin7 deutlich durchscheint1 abgesehen und nach ,venedig verpflanzt4 ,erst im ,besitze dieses ,ausdrucksmittels konnten die ,venetianer ihrer ,liebe zur leuchtenden ,farbe genugthun1 das wirkliche ,leben1 welchem sie weder in der ,composition1 noch in der ,formgebung sich entfremdeten1 im schmucken ,glanze und ppigen ,reichthume wiederspiegeln und die einzelnen ,gestalten mit gehobener1 adeliger ,wrde1 dem ,geprge ernster ,tchtigkeit und krftigen ,sinnes bekleiden4 ,um die ,mitte des #ae4 ,jahrhunderts beginnt die zweite ,periode der venetianischen ,malerei1 eingeleitet durch ,gentile ,bellini 7#adba-aeja7 und ,marco ,basaiti 7-#aebj71 vorzugsweise vertreten durch ,giovanni ,bellini 7#adbf-aeaf71 dessen ,knstlergrsse auch im hchsten ,alter nicht sinkt1 welchen noch ,a4 ,drer #aejf als den pest im gemell preist4 ,seine in venetianischen ,kirchen und ,galerien 7,madonna in der ,kirche ai frari #adhf1 andere in der ,akademie1 ,s4 ,giov4 e ,paolo1 ,zaccaria #aeje1 ,chr4 in ,emaus in ,s4 ,salvatore u4 a47 beraus zahlreichen ,werke zeigen seine ,compositionen von jener in ,venedig gewhnlichen ruhigen ,art1 welche dem ,knstler gestattet1 auf die ,durchbildung der einzelnen ,gestalten allen ,nachdruck zu legen1 verbunden mit einer beraus wirksamen ,kraft und ,tiefe des ,colorites4 ,an ,giov4 ,bellini reiht sich eine grosse ,schaar von ,schlern und ,nachfolgern 7,girolamo di ,s4 ,croce1 ,giambattista ,cima da ,conegliano1 ,andrea ,previtali1 ,vinc4 ,catena u4 ,a472 auch ausserhalb ,venedigs1 in der ,lombardei1 wird sein ,einfluss1 verbunden mit den ,nachwirkungen ,mantegnas1 ersichtlich1 z4 ,b4 in ,verona 7,girolamo dai ,libri71 ,como u4 s4 w4 ,von der ,bellini'schen ,kunstweise unabhngig1 aber nichts desto weniger vom venetianischen ,geiste vollkommen durchdrungen1 sind ,vittore ,carpaccio's 7-#aebb7 ,sittenschilderungen im ,rahmen religiser ,vorgnge4 ,sein ,auge hat sich an den ,bauten1 ,trachten und ,gestalten ,venedigs gesttigt1 seine ,phantasie in diesem ,kreise sich eingeschlossen1 so dass sich seine ,darstellungen aus dem ,leben der ,heiligen 7,ursula1 ,wunder des ,kreuzpartikels u4 s4 w47 zu reichen ,schilderungen altvenetianischen ,lebens gestalten4 ,diese ,vorliebe1 die religisen ,geschichten der venetianischen ,oertlichkeit anzupassen und sich in glnzenden ,schilderungen zeitgenssischer ,sitte zu ergehen1 haftet auch in der ,folgezeit an der venetianischen ,kunst2 doch knpft die ,bltheperiode der ,venetianer keineswegs aus diesem ,grunde etwa an ,carpaccio an1 sie geht aus der ,schule ,bellinis1 welcher alle ,hupter der venetianischen ,kunst3 ,giorgione1 ,palma1 ,tizian zu seinen ,schlern zhlt1 hervor4 ,mag es die ,sinnenfreude und befriedigte ,lebenslust sein1 welche die ,venetianer schildern1 oder das leidenschaftliche religise ,pathos1 die ,charakterkraft und die vornehme ,selbstbeherrschung in den mnnlichen1 die ppige ,schnheit in den weiblichen ,bildnissen1 mgen sie einzelne ,gestalten in ruhig ansprechender ,situation vereinigt malen1 oder ihnen einen allegorischen ,gedanken zu ,grunde legen1 oder schliesslich historische ,scenen beschreiben1 immer bleibt die ,farbe das vorzugsweise ,ausdrucksmittel ihrer ,phantasie4 ,sie fhren die breite ,pinselfhrung1 den pastosen ,farbenauftrag ein1 wissen durch die ,farbe den ,formen ,rundung und ,leben zu geben4 ,meister in der ,farbenharmonie und ebenso sehr befhigt1 durch ,combinationen der ,tne die lebhafteste wie die zarteste ,wirkung hervorzurufen1 haben sie auch fr die ,wirkung des ,lichtes1 namentlich auf nackte ,formen1 einen beraus feinen ,beobachtungssinn4 ,obgleich sie die starken ,schatten und grellen ,gegenstze vermeiden1 und gleichsam nur mit ,licht malen1 fehlt es weder dem ,colorite an ,tiefe1 noch den ,formen an ,modellirung4 ,durch die ,farbenpoesie entfernen die ,venetianer sich von der naturalistischen ,auffassung1 welcher sie auch in den ,gewandmotiven keineswegs huldigen1 und verleihen ihren ,bildern eine der ,antike verwandte ungebrochene ,schnheit4 ,giorgio ,barbarelli1 gen4 ,giorgione 7#adgg-aeaa71 erffnet den ,reigen der venetianischen ,farbenknstler4 ,noch wirft der weltliche ,glanz1 welchen die venetianischen ,bilder so vollendet schildern1 keinen ,reflex auf die ,lebensverhltnisse der ,knstler4 ,nach herkmmlicher ,sitte beginnt ,giorgione seine ,thtigkeit mit der ,fertigung von ,betteneinfassungen und ,vertfelungen fr ,kabinete2 er errichtet selbst eine ,malerbude1 in welcher er ,schilder1 ,schrnke1 ,kisten mit ,gemlden schmckt1 und dekorirt ,huserfaaden mit ,fresken4 ,dies hindert ihn keineswegs1 in seinen leider seltenen ,tafelbildern eine ergreifende ,poesie zu entfalten und selbst gleichgiltigen und uns unverstndlich gewordenen ,vorgngen eine unwiderstehliche ,anziehungskraft zu entlocken1 so z4 ,b4 dem sogen4 ,astrologen 7ehemalige ,galerie ,manfrini71 dem ,conzerte 7,galerie ,pitti7 u4 a4 ,die ,portrte fasst ,giorgione hufig als ,charakterkpfe auf und versetzt sie in eine besondere ,situation 7,lautenschlgerin1 der ,musikmeister72 in anderen ,bildern erfindet er nach ,novellistenart die ,motive und gibt unterhaltende ,schilderungen aus dem ,leben1 psychologische ,gemlde4 ,historische ,bilder von ,giorgione sind selten1 und die meisten dafr ausgegebenen ,galeriestcke uncht1 die vorhandenen aber1 hinsichtlich der ,technik1 der innigen ,poesie und der reichen lebendigen ,motive1 von dem grssten ,reize3 ,findung ,moses in der ,brera1 ,seesturm in der venetianischen ,akademie1 ,jakob und ,rahel in ,dresden4 ,in ,tizian ,vecelli aus ,cadore1 dem ,knige der ,maler 7#adgg bis #aegf71 findet ,giorgiones ,richtung1 wie die venetianische ,kunst berhaupt1 ihre ,vollendung2 in ihm erscheint auch ,alles1 was die letztere auszeichnet1 persnliches ,eigenthum4 ,die ,geschichte seines ,lebens ist auch schon die ,geschichte der venetianischen ,kunst4#ia ,nur der ,mann1 welcher mit ,kaisern und ,knigen im ,briefwechsel stand und hoch genug auf der socialen ,stufenleiter gerckt war1 um die ,wrde eines ,grafen des lateranensischen ,palastes fhren und fr seinen ,freund ,pietro ,aretino wegen des ,cardinalhutes unterhandeln zu knnen1 nur dieser feine und kluge ,weltmann war im ,stande1 die ,portrtbilder zu ,werken wahrhaft geschichtlichen ,inhaltes zu erhhen1 sie ebenso scharf psychologisch zu zeichnen1 wie ihnen das ,geprge edler1 sicherer ,ruhe zu verleihen4 ,nur der eigene ,genuss eines glnzenden glcklichen ,lebens befhigte ihn zu den glnzenden ,farbenschilderungen eines genussvollen1 ber den ,kreis der ,gewhnlichkeit weit hinaus gerckten ,daseins1 wie auch nur der ,mann1 der es liebte1 mit schnen ,frauen und heiteren ,freunden beim ppigen ,mahle zu weilen1 whrend das ,auge ber das ,meer und die ,inseln schweifte1 und ,musik und ,gesang von den fernziehenden ,gondeln das ,ohr beseligte1 die ,zge jener feinen ,sinnlichkeit treffen konnte1 die an seinen ,frauengestalten und mythologischen ,bildern bewundert wird4 ,das religise ,element tritt natrlich in ,tizians ,werken in den ,hintergrund2 auch hier zeigt sich bald der ruhige ,ernst eines befriedigten ,daseins1 wie in den sogen4 ,conversationen 7,heilige im ,gesprche begriffen7 und den ,madonnenbildern1 bald eine1 wenn auch feierliche und begeisterte1 doch weltlich freie ,stimmung 7,himmelfahrt ,mari in der ,akademie zu ,venedig7 herrschend4 ,bald bentzt er die ,gelegenheit zu genreartigen ,schilderungen 7,tempelgang ,mari in der ,akademie zu ,venedig71 bald wirkt er durch die ,entfaltung eines grossartigen dramatischen ,lebens 7,grablegung ,christi in der ,galerie ,manfrini1 ,tod des ,petrus 7,mrtyrer7 in ,s4 ,giov4 und ,paolo1 ,marter des hl4 ,lorenz in der ,jesuitenkirche1 berhmt durch den ,lichteffekt74 ,zu den besten religisen ,bildern ,tizians gehren ,christus mit dem ,zinsgroschen aus seiner frheren ,zeit 7in ,dresden71 ,mad4 mit der ,familie ,pesaro 7,kirche ai frari71 der hl4 ,hieronymus 7im ,louvre7 u4 a4 ,zahlreich sind die mythologischen ,bilder ,tizians1 von ihm als passende ,motive zur ,schaustellung nackter weiblicher ,gestalten bentzt1 wie die vielfach vorhandenen sogen4 ,venusbilder1 welche die ,sage auf ,portrtfiguren1 z4 ,b4 die ,prinzessin von ,eboli1 zurckfhrt4 ,um ein charakteristisches ,erfassen des mythologischen ,inhaltes ist es dem ,meister keineswegs zu thun1 sondern nach eigenem ,gestndnisse um die ,wiederholung schner ,krperformen in mannigfaltigen ,lagen und ,situationen4 7,zwei ,venusbilder in der ,tribne zu ,florenz1 hnliche in ,wien1 ,neapel1 ,dresden1 ,england1 ,madrid1 ,ausrstung ,amors in der ,galerie ,borghese1 ,bacchus und ,ariadne in der ,national-,galerie zu ,london1 ,bacchanale in ,madrid u4s4w47 ,allegorischer ,natur sind die drei ,lebensalter in mehreren ,exemplaren und die sogenannte irdische und himmlische ,liebe in der ,galerie ,borghese4 ,portrtbilder von ,tizians ,hand1 unbertreffliche ,muster dieser ,kunstgattung1 werden in allen bedeutenderen ,sammlungen ,europas angetroffen2 berhmt sind vor allen die ,geliebte ,tizians1 wiederholt gemalt 7,louvre1 ,uffizi1 ,pittipalast1 ,galerie ,sciarra71 die ,tochter ,tizians ,lavinia787 im ,berliner ,museum1 die ,familie ,cornaro in ,london u4 s4 w4 ,von seinen historischen ,bildern im ,dogenpalaste ging leider das ,meiste mit zahlreichen lteren ,werken im ,brande #aegg zu ,grunde2 erhalten haben sich die ,fresken in der ,gerichtshalle zu ,vicenza 7,urtheil ,salomo's7 und jene in der ,schule von ,s4 ,antonio zu ,padua4 ,schliesslich bleibt noch der nach ,tizian gearbeitete ,riesenholzschnitt3 der ,triumph des ,glaubens1 zu erwhnen4 ,fr die ,lebenskraft der venetianischen ,malerschule gibt es kein sprechenderes ,zeugniss1 als die verhltnissmssige ,selbstndigkeit der ,zeitgenossen ,giorgiones und ,tizians4 ,dieselben ben zwar einen weitgreifenden ,einfluss und erzwingen eine allgemeine ,aenderung des bis dahin giltigen ,styles1 haben aber keine blinden ,nachahmer und manierirte ,schulen im ,gefolge4 ,zu den lteren ,meistern1 die sich nach ,giorgione bildeten1 gehrt der farbenglnzende ,jac4 ,palma vecchio 7g4 #adgf71 dessen ,madonnen und h4 ,familien eine eigenthmliche ,milde athmen 7,hauptwerk in ,m4 formosa zu ,venedig71 dann ,rocco ,marconi1 ,lorenzo ,lotto u4 ,a4 ,tizian schliessen sich an3 ,bonifazio ,veneziano 7#adid-aefc71 ,andrea ,schiavone1 der in religiser ,innigkeit mit ,fiesole verwandte ,moretto 7#aebd-ge74 ,die ,vaterstadt ,brescia besitzt von ihm zahlreiche ,werke1 ausserdem ,frankfurt1 ,wien und ,berlin4 ,entfernter stehen schon der ,schler des ,letztgenannten1 der ,portrtmaler ,moroni1 dann ,giov4 ,ant4 ,licinio ,regillo aus ,pordenone 7#adhd-aeci71 berhmt durch den weichen ,farbenschmelz und die harmonische ,gesammtwirkung seiner ,portrtgruppen 7,ehebrecherin im ,berliner ,museum71 der ebenfalls im ,portrtfache ausgezeichnete ,paris ,bordone 7#aejj-aegj7 und ,batt4 ,franco1 il ,semolei1 welcher1 ohne die ,eigenthmlichkeit der ,venetianer aufzugeben1 dem ,style der rmischen ,schule nachgeht4 ,nach zwei ,seiten konnte die durch ,tizian zur hchsten ,vollkommenheit gebrachte ,richtung eine weitere ,fortbildung erfahren1 durch eine ,annherung an den ,naturalismus und durch die ,verbindung mit den ,errungenschaften anderer ,schulen4 ,im ersten ,falle blieb die ,grundlage der ,schule unberhrt2 nach wie vor behauptet das ,colorit seine ,schnheit und seine ,geltung1 nur wird es materiell prchtiger1 in der ,stoff- und ,gefssmalerei sein ,glanz mit ,vorliebe entwickelt2 auch die ,schilderungen des gehbig-geniessenden ,daseins sind sinnlicher und prunkvoller1 ohne den poetischen ,reiz1 welchen ihnen ,tizian zu leihen weiss4 ,der ,hauptvertreter dieser ,richtung ist ,paolo ,cagliari ,veronese 7#aebh-aehh74 ,seine allegorischen und mythologischen ,bilder im ,dogenpalast fesseln nur durch ,einzelschnheiten2 dagegen sind die ,gemlde in der ,k4 ,s4 ,sebastian in ,venedig wahre ,meisterwerke in der ,farbengebung1 dessgleichen die zahlreichen ,schilderungen von ,festzgen und ,gelagen 7,hochz4 zu ,cana im ,louvre1 ,gastmahl im ,hause ,levi's in der ,venet4 ,akad4 u4 a471 welche die ,richtung des ,meisters am schrfsten aussprechen und auch seinen ,ruhm am weitesten verbreiteten4 ,sowohl die dargestellten ,motive1 wie die feierliche ,stimmung und der schimmernde ,glanz1 der eben der ,ausdruck eines hheren ,daseins ist1 trennen ,paolo ,veronese von dem eigentlichen ,naturalisten der ,schule von ,jac4 da ,ponte1 gen4 ,bassano #aeaj-aeib1 welchem ,mythe und heilige ,geschichte nur als zufllige und gleichgiltige ,motive dienen1 um seiner ,lieblingsneigung1 der ,schilderung der gemeinen ,wirklichkeit1 bald in ,genrebildern1 bald im sog4 ,stillleben nachzugehen4 ,bei ihm vermittelt nur noch die ,farbentechnik den ,zusammenhang mit der lteren ,schule4 ,die andere1 oben angedeutete ,richtung1 die venetianische ,eigenthmlichkeit durch ein nheres ,eingehen auf die ,formengebung ,michelangelos zu ergnzen1 entwickelte ,jac4 ,robusti1 gen4 ,tintoretto 7#aeab-aeid74 ,seine ,studien fhrten ihn aber nur zu einer unntzen ,ueberfllung des ,bildraumes mit nackten und verkrzten ,gestalten1 zu einer schrferen ,schattengebung1 als bei ,tizian blich war1 und merkwrdiger ,weise zu einem bertriebenen1 geistlosen ,naturalismus 7,abendmahl in ,s4 ,m4 dell' ,orto74 ,nicht sein riesiges ,oelbild im ,dogenpalaste3 das ,paradies 7#gd' lang und #cj' hoch71 sondern nebst mehreren lteren ,werken seine ,portrte bilden seine verdienstlichsten ,arbeiten4 ,noch weniger als ,tintoretto konnten jngere ,knstler fremden ,einflssen sich entziehen und vor der allgemein einreissenden ,manierirtheit sich retten2 doch war des ,unverwstlichen in der venetianischen ,schule noch genug vorhanden1 um selbst im #ag4 ,jahrhundert 7,palma giovine1 ,aless4 ,varotari il ,padovanino u4,a47 durchzubrechen1 und die ,schnheit der alten ,meister1 wenn auch nur theilweise1 wieder aufleben zu lassen4 ,b4 ,die ,kunst diesseits der ,alpen4 4 #ajh4 ,gleichzeitig mit ,italien vollfhrt auch der ,norden in der ersten ,hlfte des #ae4 ,jahrhunderts den ,uebergang zum ,realismus4 ,die ,verschiedenheit in der ,entwickelung und im ,ziele hier und dort wurde bereits frher angedeutet1 und das ,wesen der nordischen ,kunst in der ,ausbildung des streng malerischen ,styles gefunden4 ,als ,folge desselben erscheint das individualisirende ,element in der ,composition und in der ,behandlung der einzelnen ,gestalten4 ,der ,gegenstand der ,darstellung wird in eine bestimmte ,zeit und in einen bestimmten ,raum versetzt2 dieser letztere mit allen ,mitteln der ,schilderung ausgemalt2 in den ,kpfen herrscht die portrtartige ,auffassung vor2 in den ,gewndern wird stets der bestimmte ,stoff zur ,anschauung gebracht4 ,noch entfernt sich aber diese ,richtung von dem spteren ,naturalismus durch den symbolischen ,gedankengehalt1 welchen sie im ,anfange nicht nur beibehlt1 sondern auch in tiefsinniger ,weise weiter entwickelt1 sowie auch der auf die ,ausmalung der ,reichthmer der ,erde und der mannigfaltigen menschlichen ,zustnde verwendete innige ,fleiss einen idealistischen ,zug verrathet4 ,in diesem ,reichthume und dieser ,mannigfaltigkeit soll sich die ,macht des gttlichen ,geistes spiegeln1 das allumfassende ,wesen des gttlichen ,reiches in der bunten ,gestaltenflle zum ,ausdrucke gelangen4 ,menschen und ,natur ziehen ein ,festkleid an1 die ,innigkeit der ,andacht1 die ,begeisterung des ,glaubens bilden das vereinigende ,band der ,individuen1 und der ,sieg der christlichen ,idee strahlt nur um so glnzender1 je verschiedenartiger die ,natur ihrer ,bekenner1 je ausgedehnter der ,kreis ist1 welchen sie belebend durchdringt4 ,kein ,bild versinnlicht daher die ,richtung der nordischen ,kunst so deutlich1 als der ,pilgerzug der ,magier und ihres ,gefolges zur ,krippe des ,christkindes1 keinem ,motive begegnen wir desshalb auch hufiger und mit grsserer ,vollendung geschildert1 als diesem4 ,wenn nun aber trotz des malerischen ,styles keine den ,venetianern oder ,correggio und da ,vinci verwandte ,coloristenschule sich ausbildet1 so wird dies durch den ,mangel an ,formstudien begrndet1 wodurch die ,gelegenheit mit der ,farbe zu modelliren und durch ,abtnung und ,verschmelzung den ,gestalten den ,schein plastischer ,rundung zu leihen1 benommen ist4 ,die letzteren erscheinen vielmehr in den ,umrissen scharf1 oft eckig2 ebenso die ,gewnder kleingebrochen und knitterig4 ,nicht in ,deutschland1 sondern in ,flandern wurde die neue ,kunstweise begrndet4#ib ,es fehlte hier nicht an gnstigen usseren ,bedingungen zur raschen ,kunstentwickelung2 die reiche ,blthe der flandrischen ,handelsstdte ,brgge und ,gent1 die glnzende ,pracht am burgundischen ,hofe nhrten ,auge und ,phantasie2 die vorangegangene kampfreiche ,zeit hatte dem ,knstler eine ,welt mnnlicher ,kraft und festen ,brgersinnes erffnet1 welche fr die eingeschlagene ,kunstrichtung vortrefflich passte4 ,auch knnen die ,leistungen in verwandten ,kunstfchern1 welche in benachbarten ,landschaften im #ad4 und am ,beginn des #ae4 ,jahrhunderts angetroffen werden1 als ,vorbereitung des flandrischen ,realismus gelten4 ,schon im ,anfange des #ad4 ,jahrhunderts zeigen niederlndische ,miniaturen das ,streben zu individualisiren1 eine sorgfltigere ,angabe von ,schatten1 frische und mannigfaltige ,farben2 in der zweiten ,hlfte des ,jahrhunderts steigert sich die ,individualisirung und die ,naturwahrheit1 launige ,darstellungen aus dem ,kreise des gewhnlichen ,lebens sind beliebt und werden mit hellen glnzenden ,farben ausgefhrt4 ,die alte ,kunstschule zu ,dinant1 die neu emporblhende zu ,dijon 7dort ,jehan dos ,joses 7#acgb7 hier der ,bildhauer ,claus ,sluter und ,claux de ,vousonne1 der ,bildschnitzer ,jack ,baerze1 der ,maler ,melchior ,broederlam u4 ,a47 gehen gleichfalls auf den ,realismus der ,darstellung ein1 welcher in der ,bildhauerschule zu ,tournay zu hoher ,vollkommenheit gebracht wird1 und hier bereits im #ad4 ,jahrhundert den gleichen ,kunststyl erzeugt1 welcher im #ae4 ,jahrhundert in ,brgge die ,malerei beherrscht4 7,wir kennen den ,knstlernamen3 ,guillaume du ,gardin 7#acda71 ,colard de ,feclin 7#acda772 die wichtigsten ,denkmale der ,schule sind die ,grabmonumente in ,tournay1 theils im ,privatbesitze1 theils in den ,kirchen bewahrt4 ,der spezielle ,entwickelungsgang der flandrischen ,malerschule1 bis sie in den ,brdern ,hubert und ,johann van ,eyck zu wunderbarer1 scheinbar unerklrlichen ,vollendung gelangt1 ist aber noch immer in ,dunkel gehllt4 ,die ,brder ,eyck stammen von der ,maas2 wie viel verdanken sie den schon von ,wolfram von ,eschenbach besungenen ,schilderern von ,maestricht1 welche ,anregungen erhielten sie in ,brgge1 wohin der ltere ,hubert im ,anfange des #ae4 ,jahrhunderts wanderte8 ,wesentlich untersttzt wurde die wunderbare ,raschheit der ,entwickelung durch die ,verbesserung der ,technik1 die ,anwendung des ,oeles als ,bindemittel1 durch dessen lngere ,flssigkeit der pastose ,farbenauftrag1 die ,verbindung und ,verschmelzung der ,farbentinten auf dem ,bilde selbst mglich wurde1 sowie die ,mischung des ,oeles mit einem unbekannten ,harze den ,farben einen tiefen ,glanz und unzerstrbare ,dauer verschaffte4 ,ohne diese technischen ,hlfsmittel musste das ganze ,streben der flandrischen ,schule erfolglos bleiben4 ,schon ,hubert1 dem etwa #cj ,jahre lteren ,bruder 7#acff-adbf87 wird die unrichtig sogenannte ,erfindung der ,oelmalerei 7denn sie war nicht allein den ,bildhauern von ,tournay1 sondern auch nach ,aetius den ,vergoldern und ,wachsmalern des #f4 ,jahrhunderts bekannt7 zugeschrieben2 den grssten ,ruhm jedoch erwarb der auch historisch besser bekannte ,jan van ,eyck 7um #adjj-adda74 ,bereits am ,hofe ,johanns von ,bayern werthgehalten und als peintre et valet de chambre 7#adbe7 angestellt1 fand er auch an ,philipp dem ,guten einen warmen ,gnner1 in dessen ,auftrage er sich der ,gesandtschaft des ,herrn von ,roubaix nach ,portugal 7#adbh7 anschloss1 um die ,herzogsbraut1 die ,infantin ,isabella zu conterfeien4 ,das ,hauptwerk der ,brder ,eyck1 das berhmte ,genter ,altarbild 7#adcb vollendet7 und theils in ,gent -- ,s4 ,bavo -- theils in ,berlin bewahrt1 belehrt uns am sichersten ber die ,stylverschiedenheit zwischen beiden ,brdern4 ,hubert hatte es begonnen1 ,jan fortgesetzt und vollendet4 ,aus #ab ,tafeln bestehend1 zeigt es1 wenn die ,flgel geffnet werden1 im ,hauptbild die ,anbetung des ,lammes durch die ,erzvter1 ,propheten1 ,apostel und ,mrtyrer1 welchen sich auf den ,seitentafeln die ,streiter ,christi und die gerechten ,richter1 die ,pilger und ,einsiedler anschliessen4 ,die inneren oberen ,tafeln1 zum ,theile ,hubert zugeschrieben1 zeigen ,gott ,vater mit ,maria und ,johannes d4 ,t41 musizirende ,engelchre und ,adam und ,eva4 ,die weichere ,behandlung1 der idealisirende ,faltenwurf1 der tiefe brunliche ,farbenton in diesen letzten ,tafeln stimmt mit dem ,charakter eines anderen ,bildwerkes von gleichem symbolischen ,inhalt in der ,galerie ,s4 ,trinidad zu ,madrid3 der ,born des lebendigen ,wassers1 berein1 welches aus diesem ,grunde gleichfalls ,hubert zugeschrieben wird4 ,auch ein hl4 ,hieronymus in den ,studii zu ,neapel1 gewhnlich ,col ,antonio getauft1 gilt fr ein ,werk ,huberts van ,eyck1 dessen ,theilnahme1 sowie die seiner ,schwester ,margaretha1 auch in mehreren ,bilderhandschriften 7,messbuch und ,brevier des ,herzogs von ,bedford u4 ,a47 vermuthet wird4 ,datirte ,werke ,jan van ,eycks besitzen wir folgende3 die ,weihe des ,thomas ,becket zum ,bischofe #adba 7bei der ,hz4 von ,devonshire71 ,mad4 unter dem ,schirmdache #adcb 7,liverpool1 bei ,blundell71 das ,ehegelbniss1 genremssig behandeltes ,portrtbild #adcd 7,nat4-,galerie in ,london71 thronende ,madonna mit ,heiligen und ,donataren #adcf 7im ,brgger ,museum71 ,bildniss des ,jan de ,leeuw #adcf 7,belvder ,galerie71 die hl4 ,barbara grau in grau #adcg 7,antwerpener ,museum71 ,christuskopf #adch 7,berliner ,museum71 das ,bildniss seiner ,frau #adci 7,brgger ,museum871 stehende ,madonna #adci 7,antwerenper ,museum74 ,grsser ist die ,zahl der undatirten ,bilder1 und unter diesen allerdings die ,mehrzahl ohne allen ,anspruch auf den ,namen des ,meisters4 ,unbestrittene ,originale sind3 ,zwei kleine ,flgel 7,kreuzigung und jngstes ,gericht7 ehemals in ,spanien1 ,bildniss des ,jodocus ,vyts in der ,belvder ,galerie1 ,madonnenbilder ebendort1 in ,dresden1 ,louvre1 ,antwerpen 7,privatbesitz71 ,haag1 der hl4 ,hieronymus 7,stratton1 ,hampshire7 u4 a4 ,theils die usseren ,verhltnisse1 in welchen die nordischen ,knstler lebten1 theils der ,umstand1 dass sie keine in dem ,gedchtniss der ,zeitgenossen und ,nachkommen festhaftenden ,monumentalwerke1 sondern kleine ,tafelbilder fertigten1 haben einen traurigen ,mangel an sicherer historischer ,kunde zur ,folge4 ,es fehlt weder an ,namen1 noch an ,werken1 aber beide zu verbinden hlt bei den nothwendigen ,schwankungen aller ,urtheile1 die sich auf das ,stylgefhl grnden1 beraus schwer4 ,auch fehlt es bei der gleichmssigen ,technik in der ,eyck'schen ,schule und dem geringen ,hervortreten der subjektiven ,weise der ,knstler an bersichtlichen inneren ,unterschieden4 ,an ,hubert van ,eyck reihen sich ,peter ,christophsen1 von welchem eine ,madonna in ,frankfurt a4 ,m4 #adag1 der hl4 ,eligius als ,goldschmied 7in ,kln bei ,oppenheim7 vom ,jahr #addi und zwei ,altarflgel im ,berliner ,museum1 vom ,jahr #adeb datirt1 vorkommen1 ,gerhard van der ,meere in ,gent und ein sonst unbekannter ,jodocus von ,gent an4 ,ausserdem besitzen die ,mnchner ,pinakothek 7,melchisedech und ,mannasammeln1 die ,gefangennehmung ,christi71 das ,berliner ,museum 7,elias und das ,passafest1 mit den erstgenannten in ,mnchen ein ,werk bildend1 wozu die ,mitteltafel3 das ,abendmahl in der ,peterskirche zu ,lwen bewahrt wird71 das ,madrider ,museum 7zwei ,flgelbilder vom ,jahr #adch mit dem ,donator ,werlis aus ,kln71 das ,antwerpner ,museum 7#g ,sakramente71 ,werke1 welche jedenfalls der lteren ,schule der ,eycks angehren1 mag schon ber ihren bestimmten ,urheber ,streit und ,zweifel herrschen4 ,nach dem ,stifter der ,schule besitzt den weitest verbreiteten ,ruhm der ltere ,roger van der ,weyden 7u4 #adjj-adfd7 in ,brssel sesshaft und lngere ,zeit in ,italien thtig4 ,authentische ,bilder dieses ,meisters1 dessen scharfe ,charakteristik innerer ,seelenzustnde1 grazise ,malerei und treffliche ,zeichnung von alten ,schriftstellern gerhmt wird1 besitzen wir nicht2 doch haben die ,madonnen mit ,heiligen im ,stdel'schen ,museum1 und der sogenannte ,reisealtar ,karl des ,v41 welchen ,knig ,johann der ,karthause von ,miraflores schenkte1 im ,berliner ,museum mit der ,kreuzabnahme als ,hauptbild 7nur ,kopie87 den grssten ,anspruch auf den ,namen ,rogers4 ,von einem grossen ,werke im ,brsseler ,rathhaus1 welches heroische ,akte der ,gerechtigkeit3 ,herkenbald und ,trajan in #d ,bildern behandelte1 und ,drers ,bewunderung erregte1 haben wir nur schriftliche ,nachrichten4 ,ausserdem werden ihm der ,johannesaltar 7im ,berliner ,museum71 das jngste ,gericht im ,hospital zu ,beaune1 der hl4 ,lukas 7,mnchner ,pinakothek71 die ,anbetung des ,kindes 7in ,mnchen und ,berlin71 ,bathseba und ,david 7,stuttgart7 mit grsserem oder geringerem ,rechte zugeschrieben4 ,aehnlich wie ,roger haben auch zwei andere ,zeitgenossen1 ,hugo van der ,goes aus ,gent 7u4 #adbj-adgc7 und ein ,justus von ,gent 7#adgd thtig7 in ,italien ,werke aufzuweisen1 jener in ,s4 ,m4 nuova zu ,florenz3 die ,geburt ,christi mit ,flgeln1 und dieser in ,s4 ,agata zu ,urbino3 die ,einsetzung des ,abendmahles2 doch folgt daraus keineswegs ein lngerer ,aufenthalt dieser ,knstler jenseits der ,alpen1 da zwischen den flandrischen ,stdten und dem ,sden ein eifriger ,handelsverkehr herrschte1 und die ,bestellungen in ,brgge oder ,gent selbst erfolgen konnten4 ,die zweite ,hlfte des #ae4 ,jahrhunderts brachte die ,eyck'sche ,kunstrichtung zur allgemeinen ,herrschaft in den ,niederlanden und den benachbarten ,reichen1 und zeigt einen staunenswerthen ,reichthum an ,knstlernamen4 ,als ,karl der ,khne #adfg seine ,hochzeit in ,brgge feierte1 konnte er behufs dekorativer ,arbeiten ber hundert aus ,tournay1 ,brssel1 ,antwerpen1 ,cambray1 ,arras1 ,valenciennes1 ,lwen1 ,ypern herbeigeeilte ,maler und ,kunsthandwerker gebieten2 wir werden den flandrischen ,einfluss in ,frankreich1 ,spanien1 ,deutschland waltend erblicken1 und stossen auch im benachbarten ,holland und ,brabant auf ,schler und ,nachfolger der ,brder ,eycks4 ,in ,holland lernen wir ,dirck ,stuerbout von ,harlem 7thtig #adfb7 kennen1 welcher im ,rathhause zu ,lwen hnliche historische ,schilderungen ausgezeichneter ,gerechtigkeitspflege malte wie ,roger in ,brssel1 dann ,gerhard von ,harlem und ,albert ,ouwater4 ,von den zahlreichen ,bildern1 welche frher dieser hollndischen1 in der ,frbung khleren1 in der ,composition oft trockenen ,schule zugeschrieben wurden1 ist das ,danziger ,altarbild das berhmteste4 ,es wurde #adfg gemalt und kam #adgc als ,kriegsbeute nach ,danzig4 ,auf dem ,mittelbilde wird das jngste ,gericht 7,hauptfigur des hl4 ,michael71 auf den ,flgeln die ,hlle und das ,paradies mit ,aufwand aller ,farbenpracht1 ausgestattet mit humoristischen ,zgen in lebendiger1 beraus naturwahrer ,weise1 zur ,darstellung gebracht4 ,die ,urheberschaft wird bald ,ouwater1 bald ,justus von ,gent1 bald ,hemling zugemessen4 ,der letztgenannte ,meister hat den grssten ,anspruch darauf4 ,whrend die ,eyck'sche ,kunst siegreich nach aussen sich verbreitete1 blieb sie auch in ihrer eigentlichen ,heimath nicht ohne ,fortbildung4 ,sie knpft an den ,namen ,hans ,hemling oder ,memling an und fhrt den ,realismus in der ,composition wie in der ,ausfhrung siegreich durch4 ,das symbolische ,element tritt zurck1 die ,vorliebe fr die ausfhrliche ,schilderung der ,erscheinungswelt steigt4 ,der landschaftliche ,hintergrund wird selbstndiger und reicher behandelt1 die ,haupthandlung durch mannigfache ,nebenscenen belebt1 die ,frbung ist weicher1 in der ,gruppirung noch hufig die architektonische ,symmetrie festgehalten1 aber die ,bewegung der ,einzelgestalten freier und mannigfacher4 ,ueber ,hemlings ,bildungsgang und ,lebensverhltnisse belehrt uns nur eine flchtige ,tradition4 ,sie gibt ihm zum ,lehrer ,roger v4 d4 ,w4 und lsst den ,knstler nach der ,schlacht bei ,nancy 7#adgg7 krank und hlflos nach ,brgge zurckkehren1 wo er im ,johanneshospitale freundliche ,aufnahme und ,heilung fand4 ,als das ,land1 wo er starb1 gilt1 obwohl unbegrndet1 ,spanien4 ,durch die ,namensunterschrift beglaubigte ,bilder sind bis jetzt bloss zwei entdeckt worden1 beide im ,johanneshospitale bewahrt1 und im ,jahre #adgi gearbeitet4 ,das eine stellt die ,anbetung der ,knige mit der ,geburt ,christi und der ,darstellung im ,tempel auf den ,flgeln1 das andere die ,vermhlung der hl4 ,catharina 7,johannesaltar7 vor4 ,ebendort befindet sich ein anderes ,hauptwerk des ,meisters1 der ,kasten der hl4 ,ursula1 mit #f ,bildern aus der ,legende der ,heiligen4 ,gerade die kleinen ,verhltnisse der ,tafeln gestatteten ,hemling eine freie ,entfaltung seiner ,vorzge1 und liessen ihn hier ein ,werk schaffen1 welches in der einfachen ,klarheit der ,erfindung1 in der zarten1 ausdrucksvollen ,ausfhrung und in der ,schnheit des ,colorites seinesgleichen sucht4 ,hemlings ,name besitzt einen viel zu guten ,klang1 als dass nicht eine endlose ,zahl von ,bildern mit demselben geschmckt wrde4 ,mit verhltnissmssiger ,sicherheit drfen folgende ,werke auf ihn zurckgefhrt werden3 ,das grosse ,flgelbild mit der ,passion im ,lbecker ,dome 7#adia71 die sogenannten #g ,freuden ,mari in ,mnchen und die #g ,leiden in ,turin1 die ,kreuzabnahme im ,johanneshospitale zu ,brgge1 eine ,madonna mit dem ,stifter ,martin von ,niewenhoven ebendort1 eine andere im ,strassburger ,museum und der ,reisealtar ,karl ,v4 im ,madrider ,museum3 ,anbetung der ,knige mit der ,geburt ,christi und der ,darstellung im ,tempel auf den ,flgeln4 ,die blosse ,inhaltsangabe reicht hin1 die ,eigenthmlichkeit ,hemling'scher ,bilder1 dass nicht allein eine zusammengehrige ,geschichtenfolge auf mehreren ,tafeln vertheilt ist1 sondern eine ,tafel die mannigfachsten ,momente einer ,begebenheit in epischer ,breite vor die ,augen stellt1 zu verdeutlichen4 ,dieselbe kommt zwar auch anderwrts vor1 nirgends jedoch ist sie von so grossem ,einflusse auf den ,styl und ,charakter des ,knstlers4 ,ergnzend muss noch ,hemlings ,thtigkeit als ,miniaturmaler erwhnt werden4 ,das bedeutendste ,werk dieser ,gattung ist das ,gebetbuch des ,cardinal ,grimaldi in der ,markusbibliothek zu ,venedig1 von ,hemling mit ,hlfe des ,livin von ,antwerpen und ,gerhard von ,gent mit ,randzeichnungen und selbstndigen ,gemlden geschmckt4 ,obgleich uns kein ,name von ,schlern ,hemlings erhalten ist1 so unterliegt doch der nachhaltige ,einfluss auf seine ,zeitgenossen keinem ,zweifel4 ,dass aber schon das nchste ,geschlecht1 von einer geistigen ,unruhe weiter getrieben1 sich mit der ,eyck'schen ,kunstweise nicht mehr begngte und nach neuen ,bahnen suchte1 lag in der ,nothwendigkeit1 den ,realismus in allen ,consequenzen zu vollenden4 ,dieser barg ein doppeltes ,element in sich1 er zerstrte die mittelalterliche ,anschauungsweise und verweltlichte die ,kunst1 sei es1 dass er die ,unterordnung der usseren ,erscheinungswelt unter allgemeingiltige geistige ,ideen verwarf1 sei es1 dass er die letzteren in phantastischer ,willkr sich auflsen liess2 er wollte aber auch auf entgegengesetztem ,wege den lteren ,idealismus durch die dramatische ,composition und die ,grsse und ,gewalt der usseren ,formen erreichen4 ,den ersten ,weg schlug die jngere hollndische1 den anderen die ,brabanter ,schule ein4 ,lucas von ,leyden 7#adid-aecc71 der ,schler des wenig bedeutenden ,cornelius ,engelbrechtsen 7#adfh-aecc71 mehr ,kupferstecher als ,maler1 bricht der weltlichen ,kunst1 welche das gemeine ,leben zum ,vorwurfe ihrer ,darstellungen nimmt1 und auch religise ,scenen als ,genrebilder behandelt1 ,bahn4 ,sein jngstes ,gericht im ,rathhause zu ,leyden besitzt keine grossen ,verdienste2 dagegen sind sein ,zahnbrecher 7,devonshirehouse in ,london71 seine ,spieler 7,wiltonhouse7 ebenso charakteristisch fr die ,richtung des ,knstlers1 als folgenreich fr die sptere hollndische ,kunst4 ,das phantastische ,element wird vorzugsweise durch ,hieronymus ,bosch aus ,herzogenbusch ausgebildet1 fr dessen ,zerrbilder seltsamer ,weise ,philipp ,,ii4 von ,spanien eine besondere ,vorliebe besass4 ,noch jetzt bewahrt ,spanien seine wichtigsten ,werke3 ,anbetung der ,knige1 wo das ,landschaftliche vor den ,figuren vorherrscht1 ,versuchung des hl4 ,antonius1 ,sturz der ,engel1 ,triumph des ,todes1 die ,eitelkeit der ,welt1 smmtlich im ,madrider ,museum und durch die wunderlichsten ,spukgestalten und ,karikaturen ausgezeichnet4 ,auch das ,berliner ,museum bewahrt eine von reicher ,erfindungskraft zeugende1 aber durch die ,hsslichkeit der ,formen anwidernde ,darstellung der ,hlle4 ,an der ,spitze der wenig bekannten ,brabanter ,schule steht ,quintin ,messys1 der ,schmied von ,antwerpen 7 #aebi74 ,er verwarf die kleinen ,verhltnisse des flandrischen ,styles1 ebenso wie die ,zersplitterung des ,raumes durch endlose ,schilderungen und den ,detailreichthum1 suchte durch die dramatische ,kraft der abgeschlossenen ,composition1 durch mchtige und ausdrucksvolle ,formen zu wirken4 ,seine ,hauptwerke sind die ,kreuzabnahme im ,antwerpener ,museum1 mit den ,martyrien ,johannes d4 ,t4 und des ,evangelisten auf den ,flgeln1 und ein ,flgelaltar 7,anna und ,maria7 in der ,peterskirche zu ,lwen4 ,ausserdem schuf er ein vielbeliebtes und oft kopirtes ,genrebild3 die beiden ,geizhlse4 7,mehrere ,exemplare dieses1 sowie andere gewhnlich auf ,quintin geschriebene ,sittenbilder rhren von seinem ,sohne ,johann ,messys her47 ,es konnte aber dieses ,streben nicht ohne ,umwege zur ,vollendung gelangen1 da den ,knstlern dieses ,zeitalters die ,formstudien fehlten und sie auf ihrer ,bahn nothwendig an die italienische ,kunst anstreifen mussten4 ,dann lag aber das ,eingehen auf den ,idealismus des ,cinquecento nher und bequemer1 als die abgeschlossene ,entwickelung eines verwandten ,styles4 ,in der ,that kehren auch die niederlndischen ,meister des #af4 ,jahrhunderts der heimischen ,weise den ,rcken und werden ,anhnger der rmischen ,schule1 so ,joh4 ,gossaert oder ,mabuse 7u4 #adfi-aecb71 ,bernhard van ,orley aus ,brssel 7#adij-aefj71 ,johann ,schoreel aus ,holland 7#adie-aefb71 ,michael ,coxcie aus ,mecheln 7#adig-aeib71 ,martin van ,veen oder ,heemskerk 7#adih bis #aegd71 bei welchen ,meistern zwischen den ,werken1 welche sie vor und nach ihrer italienischen ,studienzeit fertigten1 wohl unterschieden werden muss4 ,die italienisirende ,richtung und ,vorliebe bald fr ,raphael1 bald fr ,michelangelo steigert sich im ,laufe des #af4 ,jahrhunderts und lsst bei der jngeren ,knstlerfolge die heimische ,tradition vollkommen zurcktreten3 ,lambert ,suterman oder ,l4 ,lombard 7#aejf-aefj71 ,frans ,vriendt oder ,floris 7#aebj-aegj71 der flandrische ,raphael 7,loth mit seinen ,tchtern im ,berliner ,museum71 die ,brder ,franck1 ,fr4 ,pourbus d4 41 ebenso wie sein ,sohn gleichen ,namens1 beide als ,portrtmaler verdienstlich1 ,martin de ,vos #aecd bis #afjd 7,schlosskapelle in ,celle71 nach ,floris ,tode das ,haupt der niederlndischen ,schule und gleich diesem von einer grossen ,zahl von ,schlern umringt1 ,carl van ,mander1 ,barthol4 ,spranger1 ,goltzius und zahlreiche ,andere4 ,dass die ,werke dieser ,meister zu den unerfreulicheren ,erscheinungen der ,kunstgeschichte gehren1 und namentlich alle ,wahrheit und ,poesie vermissen lassen1 ist bei der herrschenden ,manierirtheit in ihren italienischen ,vorbildern doppelt begreiflich1 dennoch aber der ,glaube1 diese ganze ,richtung sei eine blosse ,abirrung ohne ,nothwendigkeit und ,gesetz1 in keiner ,weise gerechtfertigt4 4 #aji4 ,auch die deutsche ,malerei des #ae4 ,jahrhunderts vollzog den ,uebergang zum unmittelbar lebendigen ,realismus1 und sagte sich vom typischen ,idealismus los2 sie vollzog ihn aber nicht in selbstndiger ,abgeschlossenheit1 sondern unter der ,einwirkung der flandrischen ,schule4 ,am frhesten und beinahe ohne ,gegengewicht zeigt sich dieser ,einfluss in den benachbarten rheinischen ,schulen2 spter und bedingter taucht er im inneren ,deutschland auf4 ,hier findet auch die deutsche ,kunst ihre weitere ,fortbildung1 und im #af4 ,jahrhundert ihren ,gipfelpunkt1 ohne dass wir im ,stande wren1 mehr als die ,spitzen der knstlerischen ,thtigkeit in ,deutschland zu erkennen4 ,die geringe ,kunde von deutschen ,knstlern1 die ,namenlosigkeit so vieler ,werke1 der auffallende ,umstand1 dass viele ,schulen nur durch einen einzigen ,namen oder eine ,knstlerfamilie vertreten sind1 vor und nach welchen wieder dunkle ,nacht herrscht1 hat seinen ,hauptgrund in den inneren ,zustnden der deutschen ,kunst4 ,sie hlt am festesten am ,handwerksboden und lebt in dem engsten ,zunftverbande4 ,allerdings theilt sie alle ,vortheile1 welche den bildenden ,knsten aus dem ,zusammenhange mit dem ,handwerke entwachsen3 die sichere ,technik1 die lebendige ,tradition1 das feste ,beherrschen des ,erworbenen2 aber sie muss auch die ,nachtheile1 welche aus der ,abgeschlossenheit in einer engbegrenzten ,bildungssphre hervorgehen1 tragen4 ,andere ,sammelpltze knstlerischer ,thtigkeit1 in den ,niederlanden1 in ,italien1 entgehen der letzteren durch hufigere ,berhrungspunkte nach aussen1 einen erweiterten ,wirkungskreis der ,knstler1 und ein vielseitigeres ,leben derselben1 whrend die deutschen ,reichsstdte die ,anschauungen und den ,formensinn ihrer ,stadtmaler nur in beschrnkter ,weise anregen konnten4 ,gerade der durch das ,colorit1 die ,mchtigkeit und den ,adel der ,formen wirkende ,realismus der ,malerei aber muss ein weites ,gebiet der ,erscheinungswelt beherrschen1 und den ,reichthum der ,erde selbst schauen und geniessen4 ,kein ,wunder1 wenn bei der ,mehrzahl der deutschen ,werke dieser ,periode das ,harte1 ,eckige1 oft ,hssliche der ,formen vorwaltend gefunden1 und bei den ,knstlern das ,bewusstsein der ,grenzlinie vermisst wird1 welche die ,phantasie von der ,phantastik1 die lebendige ,wahrheit von ,verzerrungen und ,uebertreibungen des ,ausdruckes scheidet4 ,diese ,mngel fallen in den ausgefhrten ,tafelbildern am grellsten auf4 ,zum ,glcke beschrnkt sich aber die ,thtigkeit der altdeutschen ,schulen nicht auf die ,fertigung derselben2 neben der ,oelmalerei wird der ,holzschnitt und ,kupferstich eifrig gepflegt1 und in diesen ,kunstgattungen die positive ,seite der altdeutschen ,kunst glnzend entwickelt4 ,man irrt1 wenn man den altdeutschen ,malern ,phantasiearmuth vorwirft1 und sie unfhig erachtet1 geistige ,zustnde mit ,wahrheit und lebendiger ,kraft zu schildern4 ,ihre ,phantasie berschreitet im ,gegentheile oft die ,schranken der malerischen ,ausdrucksmittel1 und lsst die usseren ,formen der ,gedankenflle nachhinken2 ebenso gross sind ihre ,verdienste als ,physiognomiker und ,charakterzeichner4 ,um nun diese ,eigenthmlichkeiten frei entwickeln zu knnen1 bedurfte es eines absolut gefgigen1 jeder ,wendung der ,phantasie folgenden ,materiales1 welches keinen ,anspruch darauf macht1 das ,auge zu einem lngeren ,beharren bei den usseren ,formen zu zwingen1 auf den ,schein glanzvoller ,realitt verzichtet1 und einen ,ueberschuss des ,inhaltes ber die ,form aufweist4 ,dieses ,material ist der ,holzschnitt und der ,kupferstich1 ,kunstgattungen1 welche gegenwrtig meist nur zur ,vervielfltigung grsserer ,bildwerke dienen1 ursprnglich aber die gleiche ,selbstndigkeit1 wie z4,b4 die ,oelmalerei1 besassen4 ,der ,holzschneider und ,kupferstecher war nicht ,kopist1 sondern auch der ,erfinder seiner ,tafeln4 ,unter diesen ,umstnden ist es begreiflich1 dass die ,erfindung und die ,ausbildung dieser ,kunstgattungen vorzugsweise dem germanischen ,norden anheim fllt4 ,unbestritten ist der ,holzschnitt ein deutsches ,produkt4 ,bereits das #ad4 ,jahrhundert kannte in ,ulm ,briefmaler 7,verfertiger illuminirter ,holzschnitte7 und ,formenschneider2 aus dem ,beginne des #ae4 ,jahrhunderts 7#adjg7 hat sich in ,augsburg ein ,holzschnitt 7hl4 ,mauritius7 erhalten2 der gleichen ,zeit entstammen mehrere ,bltter aus ,tegernsee2 andere tragen das ,geprge der altklnischen ,schule 7hl4 ,barbara und ,katharina im ,berliner ,kupferstichkabinet71 knnen daher auch nur im ,anfange des #ae4 ,jahrhunderts entstanden sein4 ,schliesslich wre noch der ,buxheimer ,christoph 7im ,louvre71 mit dem ,jahre #adbc bezeichnet1 welcher lange ,zeit vor allen anderen ,schnitten das hchste ,alter fr sich in ,anspruch nahm1 zu erwhnen4 ,in ,bezug auf den ,kupferstich streiten ,italien und der ,norden um den ,vorrang der ,erfindung4 ,nach ,vasaris ,erzhlung soll der ,goldschmied ,maso ,finiguerra die ,kunst1 von vertieften ,zeichnungen ,abdrcke zu nehmen1 zuerst erfunden haben4 ,auch zeigen die ltesten italienischen ,kupferstiche eine nielloartige ,behandlung1 so dass die ,ableitung der ,kupferstiche von den ,nielloplatten nicht unbegrndet erscheint4 ,whrend aber kein italienischer ,kupferstich das ,jahr #adga1 wo ,baccio ,baldini und ,sandro ,botticelli den ,monte santo di ,dio herausgaben1 berragt1 kommen in ,deutschland bereits im ,jahre #adfa 7matre aux banderoles in der ,basler ,bibliothek7 und #adff 7der niederdeutsche ,meister ,e4 ,s47 von lngerer ,kunstbung zeugende ,bltter vor4 ,fr das hhere ,alter der deutschen und niederlndischen ,kupferstichkunst spricht ferner eine alte ,tradition1 welche den berhmten ,martin ,schn in ,colmar als ihren ,erfinder preist4 ,die ,wahrscheinlichkeit spricht dafr1 dass ,martin ,schn1 ein ,schler des lteren ,roger1 diese ,kunst in den ,niederlanden erlernte1 aus welcher ,landschaft mehrere der ltesten ,kupferstiche1 ganz in der ,weise der ,eycks gearbeitet1 stammen4 ,von den ,niederlanden wandert mit der ,malweise die ,kupferstichkunst nach ,deutschland2 whrend aber die erstere in den ,hnden der deutschen ,nacheiferer an ,werth verliert1 wird die letztere erst auf deutschem ,boden zur ,vollendung entwickelt4 4 #aaj4 ,wir beginnen die ,aufzhlung der deutschen ,malerschulen des #ae4 ,jahrhunderts mit der ,niederrheinischen und ,klnischen4 ,die unmittelbare ,schule ,meister ,stephans tritt uns in dem ,maler der ,ursulalegende 7,ursulak47 in ihrer gnzlichen ,verflachung entgegen4 ,desto energischer erscheint der ,fortschritt zum ,realismus1 desto eingehender das ,studium der ,niederlnder in dem namenlosen ,meister der ,lyversberg'schen ,passion oder ,pseudoisrael 7u4 #adfc71 und zahlreichen verwandten ,knstlern4 ,der genaueren ,specialforschung bleibt es vorbehalten1 die erhaltenen ,werke zu sondern und der einreissenden ,sucht1 ,alles auf denselben ,namen zurckzufhren1 eine ,grenze zu setzen4 ,wesentlich verschieden von dem hell und bunt frbenden1 bertrieben ausdrucksvollen ,meister der ,passion 7#h ,tafeln1 ehemals im ,besitze ,lyversbergs1 jetzt des ,herrn ,baumeister in ,kln71 von dessen ,hand auch die ,altarbilder in ,linz und ,sinzig am ,rheine angefhrt werden1 sind die ,scenen aus dem ,leben ,mari 7in der ,mnchner ,pinakothek und bei ,herrn ,neven in ,kln71 und andere im ,museum und im ,privatbesitze zu ,kln befindliche ,bilder4 ,in den ,werken zweier namenloser ,meister 7die hl4 ,katharina und ,barbara mit ,donataren bei ,herrn ,dormagen1 und drei weibliche ,heilige bei ,herrn ,clave in ,kln1 sowie die ,legende des hl4 ,sebastian im stdtischen ,museum7 wird mit ,glck der lebendigen ,naturwahrheit eine anmuthige ,kopfbildung verknpft2 in dem letztgenannten grell gefrbten ,bilde aber auch schon der knitterige ,faltenwurf beliebt4 ,die gleiche ,grundlage der flandrischen ,einwirkung offenbaren auch ,calcarer ,werke1 welche auf den ,namen eines lteren und jngeren ,meisters von ,calcar geschrieben werden 7,hauptaltar in ,calcar1 ,mater dolorosa in der ,mnchner ,pinakothek u4 a471 und durch die formengerechte ,zeichnung1 die ,mannigfaltigkeit des ,ausdruckes1 den gesteigerten ,naturalismus in der ,composition hervorragen4 ,aus dem letzteren zu einem hheren ,style sich emporzuringen und der usseren ,lebendigkeit auch ein tieferes inneres ,leben beizugesellen1 ist das ,ziel zweier ,klner ,knstler um das ,jahr #aejj1 des ,pseudolukas und des ,pseudoschoreel1 welche gegenwrtig nach ihren ,hauptwerken3 ,meister des ,bartholomus oder ,thomas und ,meister vom ,tode ,mari1 benannt werden4 ,dass auch dieselben nur die ,spitzen einer zahlreichen ,knstlergruppe vorstellen1 unterliegt keinem ,zweifel4 ,der ,erstgenannte1 auch ,meister ,christoph betitelt1 suchte dies ,ziel durch ,zierlichkeit der ,wendungen1 durch den ,reichthum usserlicher ,motive zu erreichen 7,hauptwerke3 in der ,mnchner ,pinakothek1 ,bilder mit ,heiligenfiguren1 im ,privatbesitz zu ,kln1 die ,kreuzigung1 und ,thomas1 die ,wundmale berhrend1 beide ,flgelbilder72 der andere bedeutendere ,meister durch eine feinere ,charakteristik innerer ,zustnde und affektvolle ,darstellung 7,hauptwerke3 ,tod der ,maria in der ,m4 ,pinakothek1 ,klage um den ,leichnam ,christi im ,stdel'schen ,museum1 ,ausgiessung des hl4 ,geistes in der ,abel'schen ,sammlung zu ,stuttgart u4 a474 ,die ,vorliebe1 welche diese jngere ,klner ,schule fr ,passionsscenen hat1 ist ebenso bedeutsam1 als ihr ,zusammenhang mit der spteren niederlndischen ,kunst 7,quintin ,messys7 unbestreitbar4 ,noch bleiben mehrere ,klner ,maler des #af4 ,jahrhunderts anzufhren1 wie ,johann v4 ,melem1 der als ,formschneider berhmte ,anton von ,worms 7,prospektus von ,kln7 und ,barthol4 ,bruyn 7-#aefj71 mit welchem die selbstndige ,klner ,schule abschliesst1 um sich in die ,nachahmung der italienischen ,manier zu verlieren4 ,sein ,hauptwerk ist der ,hochaltar im ,xantener ,dome2 zu seinen besseren ,leistungen gehren mehrere ,bildnisse4 ,die ,identitt des ,klner ,styles in der ,malerei und ,bildnerei wird ersichtlich in den ,orgeldekorationen zu ,s4 ,pantaleon und ,maria auf dem ,kapitol4 ,bedeutender und anziehender ist die ,entwickelung der ,malerei in ,westfalen4 ,der conservative ,kunstcharakter dieser ,landschaft liess noch einzelne ,zge der lteren ,weise bestehen und die flandrische ,lebendigkeit mit einer eigenthmlichen idealen ,anschauung sich verbinden4 ,als ,hauptmeister dieser ,richtung erscheint ein ,knstler1 von welchem die ,fragmente des ,liesborner ,altares 7aus dem ,schlusse des #ae4 ,jahrhunderts71 gegenwrtig in ,england1 herrhren4 ,andere im ,privatbesitze befindliche ,bilder deuten eine zahlreiche ,schule an1 welche sich um diesen deutschen ,fiesole gruppirte1 ohne dass der immer mchtigere ,realismus auf die ,dauer abgewehrt werden konnte4 ,er zeigte sich in den ,werken der ,soester ,malerschule 7,flgelaltar in der ,marienkirche1 ,triptychon des ,meisters ,suelnmeigr1 ,altar des ,jarenus 787 im ,berliner ,museum7 und in den ,werken des ,victor und ,heinrich ,dunnwegge zu ,dortmund4 ,in der spteren ,zeit des #af4 ,jahrhunderts tritt die ,knstlerfamilie zum ,ring in ,mnster 7,ludger d4 4 u4 ,j41 ,hermann7 thtig auf1 theilweise1 wie noch andere namenlose westflische ,bilder an die jngere ,klner ,schule anmahnend4 ,tiefer in ,deutschland tritt uns der niederlndische ,einfluss am ,oberrheine und in ,schwaben entgegen4 ,dort bethtigt ihn ,martin ,schn oder ,schongauer1 zu ,colmar thtig1 einer ,ulmer ,knstlerfamilie entsprossen1 aber in den ,niederlanden 7durch den lteren ,roger7 gebildet 7u4 #adbj-adhh oder #adii874 ,geringer ist die ,zahl und auch der ,ruhm seiner ,oelgemlde1 als jener der von ihm gefertigten ,kupferstiche1 deren man #aai ,bltter religisen und sittenbildlichen ,inhaltes kennt4 ,die ersteren sind vorzugsweise in ,colmar verwahrt 7die ,madonna im ,rosenhage1 ,anbetung des ,christkindes u4 a471 sonst auch in ,mnchen 7,davids ,einzug71 in ,rom 7,tod der ,maria in ,p4 ,sciarra7 vorhanden4 ,sie zeigen bei mageren ,formen einen tiefen ,ausdruck1 einen mehr nach innen gekehrten1 als mit der ausfhrlichen ,schilderung von ,aeusserlichkeiten beschftigten ,sinn1 eine mehr zeichnende als malende ,behandlung1 und im ,ganzen einen ,meister1 der sich im freien ,kupferstiche wohler fhlt1 als in der gebundenen ,oelmalerei4 ,ueber seine gewiss zahlreiche ,schule fehlen uns alle ,nachrichten4 ,in ,schwaben1 wo noch im #ae4 ,jahrhundert der typische ,idealismus sich herrschend erhielt1 die ,knstlerfamilien der ,beham1 ,acker1 ,schn1 ,lindenmayer1 ,stocker1 ,knechtelmann blhten1 und die ,werke des ,lukas ,moser 7,tiefenbronn71 ,ulrich zu ,maulbronn1 eine verwandte ,richtung mit der gleichzeitigen ,klner ,schule aufweisen1 brachte ,friedrich ,herlen1 in ,ulm und ,nrdlingen thtig 7 #adia71 die niederlndische ,weise in ,aufnahme4 ,man kann unter niederlndischer ,arbeit schwerlich die bunt gefrbten ,altarschnitzwerke verstehen1 da dieselben schon viel frher in ,deutschland bekannt waren1 wohl aber hat das realistische ,kunstprincip der flandrischen ,schule diesen eigenthmlichen ,kunstzweig1 der ,skulptur und ,malerei usserlich aneinander knpfte1 und auch innerlich verwebte1 zu reicher ,entwicklung gebracht4 ,schwaben ist vor den meisten deutschen ,landschaften an polychromer ,holzbildnerei reich bedacht4 ,nur ,pommern besitzt eine hnliche ,flle mit der ,malerei verbundener ,skulpturen 7ausserdem verdient ,brggemans ,altar in ,schleswig eine besondere ,erwhnung74 ,von dem oben erwhnten ,friedrich ,herlen rhrt der ,altarschrein in der ,jakobskirche zu ,rothenburg a4 d4 ,t4 #adff her2 hnliche ,werke sind in ,nrdlingen1 ,bopfingen1 ,herrenberg 7v4 #adej71 ,gmnd1 ,hall1 ,kreglingen1 ,blaubeuren u4 a4 vorhanden4 ,knstlernamen kommen1 wie es diese ,kunstgattung mit sich bringt1 selten vor4 ,den besten ,klang besitzt jener ,jrg ,syrlin's d4 4 zu ,ulm 7u4 #adeh-adhb thtig71 von dessen ,hand zwar keine bemalten ,altre aufgewiesen werden knnen2 wohl aber waren die ,steinskulpturen am sogen4 ,fischkasten 7,marktbrunnen7 farbig behandelt1 und nehmen seine ,holzarbeiten eine gewisse ,mustergiltigkeit in ,anspruch4 ,syrlins ,einfluss erstreckte sich ber seine ,familie hinaus1 und wrde die ,blthe der ,holzschnitzerei in ,oesterreich miterklren1 wenn sein ,aufenthalt in ,wien beglaubigt wre4 ,das ihm zugeschriebene ,chorgesthl im ,stephansdome war von ,wilh4 ,rollinger 7#adhd7 verfertigt worden4 ,auch ist eine selbstndige ,entwickelung einer sterreichischen ,maler- und ,bildhauerschule1 vertreten durch ,mich4 ,pacher von ,brauneck 7,flgelaltar in ,s4 ,wolfgang1 in ,gries bei ,botzen und im ,privatbes4 in ,mnchen71 ,ruheland1 mehrere durch blosse ,monogramme bezeichnete ,meister1 ,meister ,pilgram 7,kanzel im ,stephansdome71 ,n4 ,lerch und ,michael ,dichter 7,grabmal ,friedrichs ,,iii471 nicht unwahrscheinlich4 ,fritz ,herlen und seine ,familie weichen vor dem ,ruhme zurck1 welcher um die ,ulmer ,malerschule sich sammelt4 ,hans ,schlein 7,tiefenbronn bei ,calw71 namentlich aber ,barthol4 ,zeilbloom 7#adfh-aeag thtig71 bilden ihre ,spitze4 ,des ,letzteren ,werke 7ausser dem ,altarwerke auf dem ,heerberge bei ,gaildorf1 meist im ,privatbesitze ,abel zu ,stuttgart71 zeigen den ,meister mit sinniger ,phantasie begabt und der ,farbengebung nicht wenig kundig2 weniger naturalistisch als sein ,nachfolger ,martin ,schaffner 7#adii-aece thtig71 auf welchen bereits ,italien zu wirken begann1 fesselte er durch die biedere ,schlichtheit des ,ausdruckes1 und musste1 nach der grossen ,zahl der in seinem ,geiste gemalten ,werke zu schliessen1 bei seinen ,zeitgenossen grosses ,gefallen erregt haben4 ,die ,schicksale der ,augsburger ,malerschule in der ersten ,hlfte des #ae4 ,jahrhunderts sind wenig bekannt2 ebenso gering ist unsere ,kenntniss der spteren ,zustnde1 wenn wir die beiden ,knstlerfamilien der ,holbein und ,burgkmaier ausnehmen1 deren ,ruhm weit ber ihre ,vaterstadt hinaus reicht4 ,in drei ,generationen ben diese ,familien ihre ,kunst2 whrend aber die ,holbeins im jngsten ,gliede die hchste ,bedeutung erringen1 ist die jngste ,generation der ,burgkmaier unbedeutend1 und der manierirten ,nachahmung der ,italiener verfallen4 ,ein ,denkmal gemeinsamer ,thtigkeit beider ,familien bewahrt die ,augsburger ,galerie in den ,darstellungen der #g ,hauptkirchen ,roms1 deren untere ,hlfte die ,kirchen abbildet1 die obere die betreffenden ,kirchenheiligen verherrlicht4 ,von ,hans ,holbein1 dem ,grossvater1 stammt die ,kirche ,s4 ,maria ,magg4 mit der ,krnung der ,madonna 7#adii71 ein ,bild von anmuthigen ,formen und harmonischer ,frbung1 weniger berhrt von naturalistischen ,uebertreibungen1 als die ,werke seines ,sohnes ,hans ,holbein d4 ,aelt4 7#adfj-aebf71 von welchem die ,augsburger ,galerie1 nebst dem hl4 ,paulus1 noch die ,dreieinigkeit und die ,verklrung ,christi besitzt4 ,thomas ,burgkmaier 7 #aebc71 fertigte die hl4 ,sebastian und ,laurentius1 in derber1 geschmackloser ,lebendigkeit2 sein berhmterer ,sohn1 ,hans ,burgkmaier 7#adgb-aeii871 arbeitete die ,kreuzigung1 den hl4 ,petrus und ,johannes d4 ,evang4 fr den oben angefhrten ,bilderkreis4 ,die ,strke des letztgenannten ,meisters liegt aber nicht in seinen1 oft an ,schnitzwerk erinnernden ,oelbildern1 sondern in seinen beraus zahlreichen1 technisch und poetisch gleichbedeutenden ,holzschnitten 7,triumphzug ,kaiser ,maximilians1 ,weisskunig1 die streichischen ,heiligen1 ,neues ,testament1 im ,ganzen #gjj ,bltter74 ,unter seinen ,oelbildern wird1 bezeichnend fr die ,richtung der ,zeit1 ein kleines ,kabinetstck in ,nrnberg3 ,maria mit der ,traube1 am meisten gerhmt4 ,hans ,holbein d4 ,j4 gehrt wohl nach ,geburt und erster ,bildung zur ,augsburger ,schule4 ,doch behielt er keineswegs in seinen ,werken den ,lokalcharakter bei1 und vertauschte auch ,augsburg mit ,basel als ,aufenthalt1 wohin sein ,vater1 ung4 #aejh1 als ,malermeister zur ,ausschmckung des ,rathhauses berufen wurde4 ,idealistisch1 wie allerwrts in ,deutschland1 war der ltere frnkische ,kunststyl1 ehe theils der niederlndische ,einfluss1 theils die vernderte ,zeitrichtung eine ,gegenwirkung hervorrief und die ,schule auf die ,seite des grellen1 oft formlosen ,naturalismus herberbrachte4 ,ein leiser ,uebergang1 der ,weise des ,klner ,meisters ,stephan vergleichbar1 kndigt sich bereits im ,imhofschen ,altare vom ,jahre #adbj an1 sowie in der ,waldburgischen ,gedchtnisstafel in der ,frauenkirche zu ,nrnberg 7#adcj72 der flandrischen ,richtung verwandt1 aber noch maassvoll in der ,schilderung1 ist der ,lffelholzische ,altar in der ,sebalduskirche 7#addc74 ,dann tritt uns aber pltzlich in den ,werken des ,meisters ,michael ,wohlgemuth 7#adcd-aeai7 der neue ,styl handwerksmssig zugeschnitten1 geistig verkmmert und grell bertreibend entgegen2 es schwindet unter dem mechanischen ,gewerbsbetriebe die technische ,tchtigkeit1 mit dem verschlechterten ,machwerke sinkt auch die ,phantasiebildung4 ,zu den besseren ,werken ,wohlgemuths gehren der ,zwickauer ,altar 7#adgi71 die ,flgel des ,chemnitzer ,altares im ,dresdener ,alterthumsmuseum1 der ,peringsdorfer ,altar in der ,moritzkapelle zu ,nrnberg 7#adhg71 die ,altre zu ,schwabach 7#aejf71 ,heilsbronn u4 a4 ,tchtiger als seine ,bildtafeln1 und durch die naive ,ausfhrlichkeit der ,formenschilderung anziehend1 sind die bemalten ,schnitzwerke1 welche in der ,regel die ,mitte der ,altarwerke ausfllen4 ,ueberhaupt bilden die ,leistungen in der ,skulptur die ,glanzseite der frnkischen ,schule4 ,viele und darunter treffliche ,werke1 wie die betende ,maria in dem ,landauer ,brderhause 7,schnitzwerk7 und die ehemals bunt bemalte ,rosenkranztafel auf der ,burg 7#g' hoch1 #e' breit7 sind namenlos4 ,von namhaften ,meistern sind anzufhren3 der frher in ,krakau thtige ,veit ,stoss 7 #aecc71 von welchem ausser einem ,entwurfe zum ,sebaldusgrabe der berhmte englische ,gruss 7,schnitzwerk7 in der ,lorenzkirche 7#aeah71 ein ,kruzifix in der ,sebalduskirche und eine ,anbetung der ,hirten in der oberen ,pfarre zu ,bamberg herrhren2 ,tilman ,riemenschneider 7geb4 zu ,osterode als ,brgermeister zu ,wrzburg #aeca71 ein handwerksmssiger ,naturalist von weitverbreitetem ,rufe 7,grabmal ,knig ,heinrichs im ,bamberger ,dome1 ,grabmonument in ,wrzburg72 ,loyen ,hering in ,eichstdt2 ,seb4 ,lindenast1 der kunstreiche ,kupferschmied von ,nrnberg2 ,adam ,kraft 7 #aejg7 in ,nrnberg4 ,fleissig und betriebsam1 in den ,formen peinlich ausfhrlich1 aber im ,machwerke sorgfltig und gediegen1 jedem ,idealismus fremd1 erscheint ,a4 ,kraft als der wrdigste ,vertreter der ,nrnberger ,kunstbildung4 ,seine ,hauptwerke in ,stein1 smmtlich in ,nrnberg aufgestellt1 sind die #g ,flle ,christi an den ,stationen zum ,johanniskirchhofe1 die ,grablegung ,christi auf dem letzteren selbst1 die ,passion oder das ,schreier'sche ,begrbniss 7#cd' lang7 an der ,sebalduskirche1 das ,relief ber der ,stadtwage1 ein vortreffliches ,genrebild1 und das #fd' hohe ,sakramentshuschen in der ,lorenzkirche4 ,die hchste ,blthe erreicht die ,nrnberger ,bildnerei in der ,rothgiesserfamilie der ,vischer4 ,von dem lteren ,namensgenossen1 ,hermann ,vischer 7 #adhg71 stammt das ,taufbecken in der ,wittenberger ,stadtkirche2 dem berhmteren ,sohne1 ,peter ,vischer 7thtig #adhi-aebi71 aber verdankt die deutsche ,skulptur ihre bedeutendsten ,werke4 ,obgleich er in seinem persnlichen ,wirken sich keineswegs von seinen ,nrnberger ,fachgenossen unterscheidet1 und gleich diesen die ,kunstthtigkeit mit dem ,handwerksbetriebe naiv verbindet1 so kann dennoch seine ,richtung nicht aus der ,nrnberger ,lokalbildung erklrt werden4 ,auf welchem ,wege er sich von der lokalen ,manier befreite1 und es erlernte1 frisches1 naturwahres ,leben seinen ,gestalten einzuverleiben1 ohne in das ,harte und ,eckige zu verfallen1 und antike ,motive zu verwerthen1 ohne seine deutsche ,eigenthmlichkeit aufzugeben1 ist unbekannt2 desshalb aber seine ,verdienste gering anzuschlagen und ihn zu einem blossen ,giesser nach fremden 7,veit ,stossens7 ,modellen herabzuwrdigen1 unbegrndet und thricht4 ,die ,zahl der von ihm gefertigten oder ihm zugeschriebenen1 im ,werthe ungleichen ,grabplatten1 ist sehr bedeutend4 ,sie befinden sich in ,rmhild 7,grafschaft ,henneberg71 ,magdeburg1 ,breslau1 ,bamberg1 ,krakau1 ,nrnberg1 und zeigen1 soweit sie aus seiner frheren ,zeit stammen1 noch ,anklnge an die zeitgenssische ,nrnberger ,kunstweise4 ,erst in seinen spteren ,werken gelangt er zur vollen ,selbstndigkeit4 ,dieselbe und die ,eigenthmlichkeit des ,vischer'schen ,styles lernt man besser als an dem berhmten ,sebaldusgrabe 7#aejh-aeai7 mit seinen #ab ,aposteln1 zahlreichen ,reliefbildern und ,dekorationsfiguren in den ,reliefbildern zu ,regensburg 7,christus bei ,lazarus ,schwestern im ,dome71 zu ,wittenberg 7,krnung ,mari in der ,schlosskirche und ,denkmal ,friedrichs des ,weisen ebendort71 zu ,berlin 7,orpheus und ,eurydike in der ,kunstkammer7 und in der kleinen ,apollostatue im ,landauer ,brderhause kennen4 ,von seinen fnf ,shnen1 welche am ,sebaldusgrabe thtig zugriffen1 erreicht keiner eine besondere ,hhe1 dagegen offenbart sich als ein tchtiger ,schler ,peter ,vischers der ,schpfer des bekannten ,gnsemnnchens3 ,pancr4 ,labenwolf 7#adib-aefc74 4 #aaa4 ,alle bis jetzt betrachteten deutschen ,kunstschulen ermangeln nicht der ,entwickelungsfhigkeit1 werden aber durch ungnstige ussere ,verhltnisse an raschen ,fortschritten gehindert4 ,wenn die sptere geniale ,sonderstellung der ,knstler den ,verfall der ,kunst bedingte1 so hat die knappe ,einordnung der alten deutschen ,meister in den ,handwerksverband das ,zusammenwirken in weiten ,kreisen1 den freien ,aufschwung zur ,vollendung abgewehrt4 ,wir erfahren selten von ,schlern1 desto hufiger von ,gesellen1 und scheiden die einzelnen ,werke richtiger nach ,lokalgruppen1 als nach besonderen ,individuen4 ,dass trotz dieser mannigfaltigen ,schranken einzelne ,meister zu grosser ,vollendung sich erheben und ihren ,schpfungen einen allgemein giltigen ,werth zu verleihen wissen1 verdient nur eine desto hhere ,bewunderung4 ,wir zollen sie auch gegenwrtig1 nachdem unser ,kunsturtheil eine heilsame ,luterung erfahren1 in vollem ,maasse dem ,nrnberger ,goldschmiedsohne ,albrecht ,drer 7#adga-aebh7 und dem vielwandernden ,hans ,holbein d4 ,j4 7#adih-aeed74 ,drers ,ausgangspunkt ist die frnkische ,schule4 ,fnfzehnjhrig kam er zu ,meister ,wohlgemuth in die ,lehre1 blieb in dessen ,werksttte1 weidlich von den ,mitknechten geplagt1 drei ,jahre1 und ergriff sodann1 der ,handwerkssitte gemss1 den ,wanderstab4 ,im ,jahre #adid heimgekehrt1 wurde er ,meister1 heirathete und begann seine selbstndige ,wirksamkeit4 ,aus der ersten ,periode derselben 7#aeje7 wissen wir1 charakteristisch genug1 nur von wenigen ,oelbildern1 und diese sind beinahe durchgngig ,portrte 7,selbstportrte vom ,jahr #adih in der ,uffizigalerie1 ein anderes1 in ausgebildeter ,technik vom ,jahr #aejj in der ,mnchner ,pinakothek u4 a47 ,die grsste ,thtigkeit entfaltet er auf dem ,gebiete des ,holzschnittes und ,kupferstiches 7,offenbarung ,johannes #adih1 ,adam und ,eva1 ,kupferstich #aejb74 ,es erklrt sich diese freiwillige ,einschrnkung aus der richtigen ,selbsterkenntniss und ,abschtzung seiner ,krfte4 ,drer verlugnet nicht den deutschen ,kunstcharakter2 die ,tchtigkeit als ,charakterzeichner1 die geringe ,beachtung der formellen ,schnheit1 ein unberwindlicher ,hang1 sich im ,gedankenspiel zu ergehen1 wodurch die ,formen zum unselbstndigen ,ausdrucke herabgesetzt werden1 und die ,darstellbarkeit dem poetischen und phantastischen ,reize1 der im ,inhalte liegt1 zum ,opfer wird1 sind ,kennzeichen1 welche ,drer eben so sehr als seinen ,fachgenossen ankleben4 ,auch darin kommt er mit den letzteren berein1 dass ihn bei der ,feststellung der ,kopfformen hufig subjektive ,willkr leitet1 und seine ,gewandmotive selten gnstig fr die ,entwickelung der ,krperformen sich gestalten4 ,bei aller ,schrfe der ,auffassung gilt ihm doch nicht die ,natur als ausschliessliche ,richtschnur4 ,auch die ,farbe1 so glnzend sie auch strahlt1 folgt vielfach mehr der ,eingebung der ,phantasie1 als dass sie die ussere ,erscheinung wiedergbe1 sie ist erfunden1 wie jene ,kopfformen4 ,wodurch aber ,drer die meisten ,knstler berragt1 das ist die unerschpfliche ,flle dichterischer ,gedanken1 sein tiefer ,humor4 ,das ,bewusstsein dieser ,gaben musste ihn nothwendig das gefgige ,material des ,stiches und ,schnittes1 diese ,schnellschrift der ,kunst1 den sprderen malerischen ,formen so lange vorziehen lassen1 bis er auch nach dieser ,seite seine ,entwickelung vollendete4 ,dieselbe befrderten zwei ,reisen1 welche er in lngeren ,zwischenrumen1 #aejf nach ,venedig1 #aebj 7in ,geschftsangelegenheiten7 nach den ,niederlanden vollfhrte4 ,die tiefe ,einwirkung der venetianischen ,malweise spricht sich besonders deutlich in dem 7am ,strahov in ,prag verwahrten7 sogenannten ,rosenkranzbilde aus4 ,die ,madonna1 von ,engeln gekrnt1 ertheilt an den ,kaiser1 das ,christkind an den ,papst einen ,rosenkranz2 die gleiche ,handlung vollziehen an den umstehenden ,personen der hl4 ,dominik und mehrere ,engel4 ,dieses ,werk wurde in ,venedig #aejf verfertigt1 und so weit die traurige ,uebermalung einen ,schluss auf den ursprnglichen ,zustand gestattet1 auch in venetianischer ,weise1 ganz verschieden in der ,farbenharmonie und im ,farbenauftrag von seinen frheren ,werken ausgefhrt4 ,eine hnliche ,einwirkung der ,niederlnder wird in einzelnen seiner letzten ,werke offenbar4 ,nicht wenig gewinnt ,drers ,knstlergrsse durch die ,einsicht in sein stetiges ,fortschreiten1 in sein unablssiges ,streben nach ,vollendung4 ,hat ,drer seine ,entwickelungskraft erschpft8 ,er selbst in einem merkwrdigen ,gestndnisse 7von ,melanchthon berliefert7 verneint es und beklagt die ,unmglichkeit1 die erst als ,greis gewonnene ,erkenntniss knstlerisch zu verwerthen4 ,wohin dieselbe ihn gefhrt htte1 bezeichnet er selbst1 indem er die simplicitas als das hchste ,ziel der ,kunst aufstellt1 und seine lteren bunten ,bilder verdammt4 ,mit der ,rckkehr aus ,venedig beginnt ,drers fruchtbarste und beste ,zeit4 ,wir zhlen aus dem ,gebiete der religisen ,malerei folgende ,hauptwerke auf3 die ,marter der ,zehntausend #aejh 7,belvederegalerie71 in der ,composition zerstreut und unerquicklich1 in der ,ausfhrung beraus fleissig2 die ,dreifaltigkeit von ,heiligen angebetet #aeaa 7ebendort72 die ,geburt ,christi und die ,klage um ,christus in der ,mnchner ,pinakothek2 der ,tod der ,maria in ,portrtgestalten wiedergegeben 7,belvedere71 und schliesslich die vier lebensgrossen ,charakterfiguren des ,johannes1 ,petrus und ,markus1 ,paulus 7,pinakothek7 #aebf1 auch als die vier ,temperamente bezeichnet1 und von ,drer unter dem ,einflusse der herrschenden ,zeitideen1 in einem wahrhaft monumentalen ,style1 unendlich verschieden von seiner lteren ,manier geschaffen4 ,unter den zahlreichen ,bildnissen1 welche ,drer malte1 hat das beraus scharf gezeichnete ,portrt des ,hieronymus ,holzschuher in ,nrnberg 7#aebf7 den grssten ,ruhm erlangt2 nicht minder bedeutend sind aber auch die in ,kpfen gestochenen ,bildnisse 7,melanchthon1 ,pirkheimer1 ,erasmus von ,rotterdam u4 ,a471 wie denn berhaupt in den ,drer'schen ,stichen und grossen ,holzschnittwerken die ,eigenthmlichkeit des ,meisters hell strahlt und seine sprudelnde ,phantasie unsterbliche ,denkmale sich setzte4 ,sein ,ritter und der ,tod1 die ,melancholie1 die hl4 ,hubertus und ,hieronymus1 woran sich die kstlichen ,randzeichnungen zum ,gebetbuche ,k4 ,maximilian anreihen lassen1 charakterisiren vortrefflich ,drers selbstndigen ,dichtersinn und allseitige ,phantasiebildung4 ,unter den von ihm herausgegebenen ,holzschnittwerken verdienen die grosse und die kleine ,passion1 das ,leben der ,maria 7#aeaa71 die ,ehrenpforte des ,k4 ,maximilian 7#aeae7 und der ,triumphwagen des ,kaisers 7#aebb7 besondere ,erwhnung4 ,auch die ,leichtigkeit des ,schaffens darf nicht bei der ,beurtheilung ,drers bersehen werden4 ,er war als ,schnellmaler berhmt und in allen ,zweigen der ,kunst1 auch als ,miniaturmaler1 ,bildhauer und theoretischer ,schriftsteller thtig4 ,die ,zahl der von ihm gefertigten ,kupferstiche beluft sich auf #ajh1 der ,holzschnitte 7d4h4 der ,zeichnungen zu ,holzschnitten7 auf #agj4 ,einer so ausgedehnten ,thtigkeit musste auch ein entsprechend ausgedehnter ,einfluss auf seine ,kunstgenossen zur ,seite gehen4 ,in der ,that lenkte ,drer zahlreiche ,knstler in seine ,bahn und besass eine reiche ,nachfolge4 ,dass sich dieselbe nicht ber die zweite ,generation hinaus erstreckte1 daran trugen theils die allgemeinen deutschen ,kunstverhltnisse1 theils die ,zeitstrme und die ihnen folgende ,erschlaffung des deutschen ,geistes die ,schuld4 ,den zweiten deutschen ,grossmeister lernen wir im jngeren ,hans ,holbein kennen4 ,frhreif1 elastischen ,geistes1 unter gnstigen ,bedingungen gebildet1 und in verhltnissmssig glnzenden ,verhltnissen lebend1 schliesst er seine ,laufbahn als ,portrtmaler4 ,nicht als ob diese ,kunstgattung den ,stempel der ,unbedeutendheit an sich trge1 oder ,holbeins individuelle ,grsse dadurch beeintrchtigt wrde1 aber immerhin bezeichnet es das ,wesen der deutschen ,kunst1 dass ,drers und ,holbeins berhmteste ,malerwerke1 die vier ,apostel und die ,madonna mit der ,familie ,meyer1 das eine einzelne ,charaktergestalten gibt1 das andere frmlich in die ,portrtsphre herabsteigt1 und dass auch die grssten deutschen ,knstler1 theils durch ussere ,umstnde gehindert1 theils durch den eigenen ,bildungsgang gehemmt1 an reiche historische ,compositionen nicht herankommen4 ,einen ,schlssel zur ,erklrung dieser ,thatsache liefert auch die ,stellung derselben zu der bis dahin allgemein giltigen ,weltanschauung4 ,namentlich ,holbein zeigt sich dem traditionellen ,ideenkreise fremd1 und in den neuen ,anschauungen heimisch4 ,die symbolische ,auffassung weicht der dramatischen1 eine derbe ,spottlust1 oft zum ,humor gesteigert1 bricht sich ,bahn1 die ,antike tritt auch im ,stoffkreise berechtigt auf1 freie allegorische ,erfindungen lassen die ,einwirkung der ,zeitstrmungen bemerken4 ,auch ,holbein muss den ,einfluss ,italiens ber sich ergehen lassen4 ,sind wir auch ber seinen nheren ,bildungsgang im ,dunkeln1 so bleibt doch sein ,studium oberitalienischer ,meister unbestritten4 ,holbein ist aber der einzige und erste ,deutsche1 welcher sich ungestraft der ,fremde zuwendet1 und die vllige ,freiheit1 die ,fhigkeit1 zu sich selbst zurckzukehren1 sich wahrt4 ,noch aus ,holbeins frhester1 in ,augsburg verlebter ,jugend1 stammen mehrere1 theils in ,augsburg1 theils in ,mnchen verwahrte ,bilder 7,mrtyrium des hl4 ,sebastian72 whrend seines ,aufenthaltes in ,basel fertigte er das ,aushngeschild eines ,schulmeisters1 zwei vortreffliche ,sittenbilder1 die ,geburt ,christi und die ,anbetung der ,knige 7,freiburger ,mnster71 die fast gnzlich zerstrten ,fresken im ,basler ,rathhause 7rmische und griechische ,geschichten7 und nach einer in ,italien unternommenen ,studienreise den ,leichnam ,christi und die dramatisch beraus wirksamen acht 7kleinen7 ,bilder der ,passion 7smmtlich in der ,basler ,sammlung74 ,aus dem ,jahre #aebi stammt die ,madonna als ,schutzfrau der ,familie ,meyer 7in zwei ,exemplaren3 im k4 ,schlosse zu ,berlin und in der ,dresdner ,galerie71 ein ,bild1 welches weniger durch den ,reiz der ,farben1 als durch den ,ernst der ,auffassung und die krftige ,wahrheit wirkt4 ,in ,england1 wohin er #aebf berufen wurde und mit wenigen ,unterbrechungen bis zu seinem ,tode verweilte1 widmete er seine ,thtigkeit1 mit geringen ,ausnahmen 7,triumph des ,reichthumes und der ,armuth1 eine verloren gegangene ,freske im ,hansahofe71 dem ,bildnissfache1 in welchem er nur von wenigen ,knstlern erreicht wird4 ,dass das ,portrt ,moretts in ,dresden lange ,zeit auf ,l4 da ,vinci geschrieben werden konnte1 ist in mehrfacher ,hinsicht bedeutungsvoll4 ,holbeins ,wirken wrde unvollstndig beurtheilt werden1 wenn man seine ,zeichnungen zum ,todtentanze zu erwhnen vergsse4 ,schwerlich gab es eine ,idee1 welche dem ,zeitgeiste und dem phantastischen ,zuge der deutschen ,kunst besser entsprach1 als die alle ,stnde und ,alter unerbittlich ergreifende ,gewalt des ,sensenmannes4 ,whrend aber in den gewhnlichen ,darstellungen 7,dominikanerkloster in ,basel1 ,lbeck1 ,dresden7 die ,vorstellung in trockener ,wrtlichkeit wiedergegeben wird1 hat ,holbein 7und gleich ihm der ,berner ,dichter1 ,maler1 ,krieger1 ,politiker und ,reformator1 ,niclas ,manuel #adhd-aecj1 in den nur in ,kopien erhaltenen ,fresken im ,dominikanerkloster zu ,bern71 des ,todes ,thtigkeit mit beissendem ,humore in geistreich gedachten lebendigen ,zgen geschildert4 ,schon in diesem ,bilderkreise klingt das ,tendentise der deutschen ,kunst des #af4 ,jahrhunderts durch1 welches in den fliegenden ,blttern der nchstfolgenden ,zeit noch strker ausgebeutet wurde1 und die ,kunst zu einem wirksamen ,agitationsmittel machte1 aber ihr die ,gelegenheit zur ruhigen ,ausbildung anbte4 ,diesen beiden eben geschilderten ,meistern schliesst sich1 weniger weil er die deutsche ,kunst zur ,vollendung1 als vielmehr zum ,ende brachte1 ,lucas 7,sunder87 von ,cranach 7#adgb-aeec7 an4 ,ein treffliches ,beispiel der ,vielgeschftigkeit deutscher ,knstler -- er trieb auch das ,apotheker- und ,buchhandelgeschft1 sowie den ,papierhandel1 als ,gewerbe -- in die ,zeitereignisse innig verflochten1 und an der kirchlichen ,polemik auch als ,knstler 7,passional ,christi und ,antichristi7 betheiligt1 bewahrt ,cranach die ,formenbeschrnktheit seiner lteren ,genossen1 bricht aber gleichzeitig mit der bis dahin giltigen ,kunsttradition4 ,die ,einfhrung von ,bildnissen in seinen ,altartafeln ist keineswegs der ,ausfluss eines naiven ,naturalismus1 sondern ,tendenzsache1 und soll eine den ,zeiterscheinungen entsprechende neue ,symbolik liefern4 ,seine antiken ,schilderungen 7,apollo und ,diana1 ,venus1 ,herkules und ,omphale7 scheiterten1 wie die ,darstellungen des ,nackten berhaupt 7,adam und ,eva71 an seiner mangelhaften ,formenkenntniss1 und verletzen oft durch den unreinen ,sinn4 ,anziehender sind ,cranachs volksthmlich derbe ,uebertragungen alter ,mythen und ,sagen 7,simson und ,delila in ,augsburg1 ,prinz ,paris oder ,alfred und ,albonak in ,wrlitz1 der ,mund der ,wahrheit in ,schleisheim1 der ,jugendbrunnen in ,berlin71 in welchen die ,verwandtschaft mit gleichzeitigen ,volksdichtungen deutlich durchschlgt1 und reiche kulturgeschichtliche ,beziehungen aufgewiesen werden knnen4 ,bei seinem handwerksmssigen ,betriebe der ,kunst fllt es oft schwer1 die eigenhndigen ,werke von der ,gesellenarbeit zu scheiden2 auch wurde in jngster ,zeit gegen die ,authentizitt mehrerer ,altartafeln ,einsprache erhoben1 wie z4 ,b4 gegen das grosse ,schneeberger ,altarwerk1 jenes zu ,wittenberg und ,halle4 ,auch das berhmte ,altargemlde in der ,stadtkirche zu ,weimar3 ,christus am ,kreuze mit ,johannes d4 ,t41 ,luther und ,cranach rhrt nur theilweise von dem ,letzteren her4 ,andere ,werke sind im ,dome zu ,glogau1 ,meissen und in den verschiedenen deutschen ,galerien vorhanden4 ,unter seinen zahlreichen ,schlern1 welche ,cranachs ,weise das ganze #af4 ,jahrhundert festhielten1 erscheint sein ,sohn und ,nachfolger im ,brgermeisteramte zu ,wittenberg1 ,lucas ,cranach d4 ,j41 als der bedeutendste4 ,auch an den jngeren ,holbein und ,a4 ,drer schlossen sich mehrere ,knstler an1 an jenen ,hans ,asper in ,zrich und ,chr4 ,amberger1 ein guter ,bildnissmaler in ,augsburg2 ,drers ,weise beherrschte vorzugsweise die ,nrnberger ,kunst3 ,hans 7,wagner7 von ,kulmbach 7 #aede71 ,hans ,schuffelein 7 #aeci7 aus ,nrdlingen1 ,alb4 ,aldegrever 7 #aefb7 aus ,soest1 ,alb4 ,altdorfer 7 #aech71 dessen ,alexanderschlacht und ,susanna in der ,mnchner ,pinakothek die ,richtung der deutschen ,kunst trefflich charakterisiren und die ,unmglichkeit einer ,fortentwickelung auf diesem ,wege1 wo die ,naivitt in eine kindische ,auffassung ausartet1 darthun1 ,melch4 ,fesele1 ,barthol4 und ,hans ,beham1 der erstere1 sowie ,georg ,pencz 7 zu ,breslau #aeej71 in der ,folgezeit italienischen ,einflssen unterworfen1 ,jak4 ,bink1 der ,miniaturmaler ,nic4 ,glockendon 7,aschaffenburg und ,wolfenbttel71 nahmen smmtlich von ,drer ihren ,ausgangspunkt4 ,die ,mehrzahl dieser ,meister waren auch ,kupferstecher und arbeiteten ,zeichnungen fr den ,holzschnitt1 welcher in der ersten ,hlfte des #af4 ,jahrhunderts1 so lange er den ,charakter der ,federzeichnung bewahrte1 zu grosser ,blthe emporstieg und in den ,kmpfen der ,zeit eine wirksame ,waffe darbot4 ,zu den berhmtesten ,formschneidern des #af4 ,jahrhunderts gehrt ,hans ,ltzelburger1 mit dem jngeren ,holbein enge verbunden2 in der zweiten ,hlfte des ,jahrhunderts entwickelt namentlich der vielseitige ,jost ,amman aus ,zrich 7#aeci-aeia7 eine staunenswerthe ,thtigkeit4 ,die ,zahl der von ihm gezeichneten ,holzstcke konnte kaum auf einem ,lastwagen fortgeschafft werden4 ,zwar nicht zur ,schule ,drers gehrig1 doch seinem ,einflusse unterworfen1 erscheinen der oberdeutsche ,maler ,hans ,baldung ,grien 7 #aeeb zu ,strassburg7 und ,matthias ,grnewald von ,aschaffenburg 7u4 #aeaf thtig74 ,das ,hauptwerk des ersteren ist der ,hochaltar im ,freiburger ,mnster1 dessen ussere ,seitentafel 7,geb4 ,chr47 durch den glcklich angebrachten ,lichteffekt anzieht1 wie die andere 7,flucht nach ,aegypten7 durch die durchwehende poetische ,stimmung4 ,grnewald1 welcher wohl auch als ,lehrer ,cranachs gilt1 berragt seine ,zeitgenossen in merkwrdiger ,weise durch die harmonische ,kraft der ,farbe und ein feineres ,formengefhl1 ohne aber eine scharfe ,charakterzeichnung zu besitzen4 ,seine ,werke sind in der ,frauenkirche zu ,halle1 in ,annaberg1 ,mnchner ,pinak41 ,colmarer ,galerie 7,isenheimer ,altar7 u4 a4 vorhanden4 4 #aab4 ,der flandrische ,einfluss1 welcher die ,entwickelung der deutschen ,kunst des #ae4 ,jahrhunderts so wesentlich bestimmte1 durchzog auch das franzsische ,gebiet4 ,ehe die italienische ,kunst hier herrschend auftrat1 wirkte1 unter dem oben erwhnten ,einflusse1 den neueren ,styl vorbereitend1 und blhte besonders in ,tours1 eine selbstndige franzsische ,schule4 ,namen und ,werke dieser ,schule sind uns bewahrt worden3 ,jean ,fouquet1 der ,hofmaler ,ludwigs ,,xi4 7,miniaturbilder71 ,jean ,hesdin1 ,pierre ,valence1 ,pinaigrier1 ,claude ,vignon1 ,abr4 ,bosse1 ,j4 ,clouet 7,portrtmaler71 ,mich4 ,colomb 7,brunnen in ,tours #aeaj7 u4 ,a4 ,als unmittelbarer ,schler der flandrischen ,meister gilt der ,knig ,ren von ,anjou 7#adjh-adhj71 welcher ausnahmsweise vom italienischen zum flandrischen ,style berging1 und den letzteren in seinen ,altarwerken 7,villeneuve bei ,avignon1 ,aix71 wie in seinen ,miniaturbildern treu befolgte4 ,in ,spanien#ic gelangte das nationale ,element stets nur in grsseren ,unterbrechungen zum knstlerischen ,ausdrucke2 mehr als in anderen ,landschaften herrschten hier fremde1 bald italienische1 bald flandrische ,einflsse4 ,die lteren ,skulpturen vom #aa4-ac4 ,jahrhundert zeigen den in der romanischen und germanischen ,periode allgemein herrschenden ,styl4 ,auch der ,styl des #ad4 ,jahrhunderts 7,skulpturen im ,kreuzgange und in der ,sakristei zu ,burgos7 entspricht dem gleichzeitigen nordischen2 seit dem #ae4 ,jahrhundert mischen sich durch eingewanderte flandrische und italienische ,knstler fremde ,weisen der heimischen ,kunst bei4 ,die ,grabmonumente in ,avila1 ,toledo1 ,sevilla1 ,granada u4 a4 sind hufig von italienischen ,knstlern ausgefhrt 7,m4 ,domenico1 ,alexandro1 ,miguel1 ,torregiano aus ,florenz1 ,leoni aus ,arezzo1 ,th4 ,torn1 ,ad4 ,vuibaldo1 ,peralta aus ,genua72 auch ,alonso ,berruguete machte im #af4 ,jahrhundert seine ,studien in ,italien1 welche seltsam genug in ,holzskulpturen 7,valladolid7 von ihm verwerthet wurden4 ,an letzteren ist ,spanien ausnehmend reich4 ,noch im #ag4 ,jahrhundert wurde die ,holzschnitzerei in ,verbindung mit der ,polychromie mit grossem technischen ,geschicke 7,emailschein der ,frbung7 gebt1 und die in der frheren ,zeit erworbene ,tchtigkeit festgehalten4 ,ob nicht nordischer ,einfluss auch hier sich geltend machte1 ist nicht entschieden4 ,im #ae4 ,jahrhundert werden deutsche ,knstler nach ,sevilla berufen1 um den grossen ,altar in der ,kathedrale zu ,sevilla zu fertigen3 ,dankart1 ,jorge ,fernandez und dessen ,bruder ,alexo4 ,im #af4 ,jahrhundert werden ,felipe de ,vigarny aus ,burgund 7,granada und ,toledo71 ,diego ,copin aus ,holland 7,toledo71 ,gregorio ,fernandez1 geb4 #aeff 7,valladolid71 ,juan de ,juni 7 #afad7 und ,estvan ,jordan besonders gerhmt4 ,die spanischen ,gemlde des #ae4 ,jahrhunderts 7,kathedrale von ,salamanca1 ,barcelona7 entsprechen dem gleichzeitigen italienischen ,style1 welcher in einem einzelnen ,falle 7,alhambra7 schon im #ad4 ,jahrhundert auf spanischem ,boden auftritt2 seit der zweiten ,hlfte des #ae4 ,jahrhunderts geht neben dieser italienischen ,weise die ,eyck'sche ,schulrichtung einher1 vertreten sowohl durch eingewanderte ,niederlnder1 wie durch eingeborene ,knstler3 ,juan ,sanchez de ,castro in ,sevilla1 ,fernando ,gallegos in ,salamanca1 ,antonio del ,rincon 7#addf-aejj7 in ,granada u4 ,a4 ,im #af4 ,jahrhundert kam hier wie berall die italienische ,manier zur grssten ,geltung4 ,die ,miniaturmalerei1 welche bis zum ,schlusse des #af4 ,jahrhunderts in der ,verzierung von ,missalen und ,chorbchern die reichste ,pflege fand1 befolgt im ,ganzen das gleiche ,entwickelungsgesetz1 wie die ,tafelmalerei4 ,c4 ,der ,renaissancestyl ausserhalb ,italiens4 4 #aac4 ,theils die inneren ,zustnde der nordischen ,kunst1 theils ussere ,kulturverhltnisse riefen im #af4 ,jahrhundert auf germanischem ,boden eine ,krisis hervor1 welche die heimische ,kunstsitte verwerfen liess und mit dem unbedingten ,siege der italienischen ,bildung schloss4 ,italien beherrschte nicht allein auf dem ,gebiete der bildenden ,knste die nordischen ,vlker2 auf allen ,wegen und ,stegen1 im ffentlichen ,leben eben so wohl1 wie auf geistigem ,boden1 machte sich italienischer ,einfluss geltend4 ,das italienische ,volk mochte ber die ,bedrckung seines ,daseins klagen1 aber seine formgewandten1 klugen ,shne1 die allein das ,geheimniss zu herrschen und das ,leben mit poetischem ,glanze zu frben verstanden1 rchten hnlich1 wie die alten ,griechen an den ,rmern1 den ,niedergang ihrer ,nationalitt1 indem sie ihre ,besieger der italienischen1 damals vorzugsweise hfischen ,bildung unterwarfen4 ,von der officiellen italienischen ,kunst des ,nordens1 vertreten durch eine reiche ,schaar diesseits der ,alpen ,geld und ,ruhm suchender ,italiener1 ist die im ,schoosse der nordischen ,kunst unabhngig entstandene ,neigung zu italienischen ,kunstformen wesentlich zu unterscheiden4 ,das ,gesetz1 welches dieselbe hervorrief1 wurde bereits frher angegeben2 hier muss noch hinzugefgt werden1 dass bei aller ,nothwendigkeit des ,ueberganges zum ,renaissancestyl doch die altheimische ,kunstweise keineswegs widerstandslos beseitigt wurde1 diese vielmehr1 namentlich im ,kreise der ,architektur1 theils noch lange ein abgesondertes ,dasein forttrieb1 theils einzelne ,motive dem neuen ,style aufdrang4 ,dieser ,kampf lsst sich am deutlichsten und schrfsten in ,frankreich beobachten1 wo die italienische ,einwirkung1 ,dank den zahlreichen ,berufungen italienischer ,knstler an den ,hof ,franz ,i4 7,l4 da ,vinci1 ,a4 del ,sarto1 ,rosso ,rossi1 ,primaticcio1 ,vignola1 ,serlio1 ,ang4 ,montorsoli1 ,benvenuto ,cellini u4 ,a471 mit besonderer ,macht auftrat und eine entsprechende ,gegenthtigkeit weckte4 ,es entwickelte sich an den ,palastbauten1 welche ,franz ,i4 selbst auffhrte1 oder nach seinem ,vorgange von den ,grossen des ,reiches aufgefhrt wurden3 ,fontainebleau1 ,chambord1 ,blois1 ,chenonceaux1 ,madrid1 ,azay-le-,rideau1 ,louvre u4 a41 ein eigenthmlicher1 glcklich durchgefhrter ,mischstyl1 welcher bei grosser malerischer ,wirkung die ltere ,constructionsweise und ,grundanlage mit italienischen ,motiven sinnreich verbunden aufweist4 ,diese ,werke unterscheiden sich noch vielfach von den gleichzeitigen1 nchternen italienischen ,bauten1 und lassen sich eher lteren italienischen ,schpfungen des #ae4 ,jahrhunderts anreihen4 ,uebrigens fehlte es auch nicht an systematischen ,reproduktionen der wiedererstandenen ,antike 7,philibert ,delorme1 ,pierre ,lescot1 ,jean ,bullant1 du ,cerceau74 ,zu diesen ,meistern mssen1 um die ,schule von ,fontainebleau vollstndig aufzufhren1 ,pierre ,nepveu aus ,blois 7,erbauer von ,chambord7 und ,semblanay 7,erbauer von ,azay-le-,rideau7 hinzugefgt werden4 ,von ,lescot rhrt die westliche ,hoffaade des ,louvre1 vom technisch durchgebildeten ,delorme das ,schloss ,anet und der lteste ,theil der ,tuilerien her4 ,auch die dekorative ,architektur und ,skulptur ,frankreichs schloss sich nur mit einer gewissen ,zurckhaltung der neuen ,weise an1 und hielt1 whrend sie fr ,detail das ,vorbild der ,antike bentzte1 in der ,gesammtanordnung zuerst noch an dem germanischen ,style fest4 ,den ,beweis dafr liefert das prachtvolle ,denkmal der ,familie ,amboise zu ,rouen 7#aeaf-aebd71 von ,roulland le ,roux4 ,doch machte sich auch gleichzeitig ein strengerer ,anschluss an die ,antike in den ,werken des ,jean ,juste 7,grabmal ,ludwigs ,,xii4 in ,s4 ,denys1 des ,dauphins in der ,kathedrale zu ,tours7 geltend4 ,die zweite ,hlfte des #af4 ,jahrhunderts zeigt die franzsische ,bildnerschule in voller ,blthe1 im ,allgemeinen die ,bahn der ,italiener befolgend1 aber dennoch durch ein eigenthmliches nationales ,gefhl1 das sich in den ,werken ausspricht1 durch einen frischen naturalistischen ,zug und die mehr zierlich-eleganten als richtigen ,formen1 von einer blind nachahmenden ,manier weit entfernt4 ,der vorzglichste ,meister fhrt den ,namen ,jean ,goujon1 7maistre tailleur d'ymages7 aus der ,normandie4 ,unter der ,leitung ,pierre ,lescots schmckte er #aedd den ,lettner von ,s4 ,germain l',auxerrois mit ,skulpturen1 welche theilweise noch aus den ,revolutionsstrmen gerettet wurden2 von ihm rhren noch ferner die ,najaden an der ,fontaine des ,innocents1 die ,karyatiden im ,louvresaale1 das ,marmorbild der ,diana von ,poitiers1 neben dem ,hirsche ruhend1 ein ,basrelief1 ,christus am ,kreuze u4 a41 her4 ,jean ,cousin aus ,sens1 dem berhmtesten ,glasmaler seiner ,zeit1 werden die ,grabmonumente des ,louis de ,brz in ,rouen 7871 jenes der ,diana von ,poitiers1 frher in ,anet1 jetzt in ,neuilly1 und des ,admiral ,chabot im ,louvre zugeschrieben4 ,andere namhafte ,meister sind ,germain ,pilon 7 #aeij71 in dessen ,hauptwerke3 die drei ,grazien im ,louvre1 ehemals in einer ,kirche aufgestellt1 sich bereits die ,drftigkeit der ,phantasie einstellt1 ,pierre ,bontems1 am ,mausoleum ,franz ,i4 beschftigt1 ,barth4 ,prieur1 ein ,schler ,pilons u4 ,a4 ,die geringste ,bedeutung in dieser frhen ,renaissanceperiode besitzt die ,malerei1 die wesentlich nur als ,dekoration gebt wird4 ,bereits im fnfzehnten ,jahrhundert sinkt der germanische ,baustyl in ,spanien zur blossen ,dekoration herab1 und wird aus dem monumentalen ,steinbaue1 theilweise unter dem ,einflusse der von den ,mauren hinterlassenen ,werke eine ,silberschmiedarchitektur 7arch4 plateresca71 deren ,wesen in einer sinnlosen ,flle das ganze ,gebude berspinnender ,ornamente1 in den khnsten1 aber vollkommen unberechtigten ,constructionsformen besteht4 7,beispiele sind in den ,patios1 mit ,laubgngen versehenen ,hfen zu ,valladolid1 ,guadalajara1 ,salamanca u4 a4 zahlreich vorhanden74 ,unter diesem dnnen ,ornamentenschleier geht der ,uebergang vom gothischen zum ,renaissancestyl unvermerkt vor sich4 ,whrend noch einzelne ,kathedralen des #af4 ,jahrhunderts in einer allerdings spielenden ,gothik aufgefhrt werden1 erscheint der neuitalienische ,baustyl an der ,faade des ,colegio mayor zu ,valladolid 7#adid gegrndet71 schon vorherrschend4 ,der ,baumeister ,henrique de ,egas aus ,brssel hat auch das grosse ,hospital zu ,toledo 7#aejd7 geschaffen1 hier aber ltere ,motive noch hufiger festgehalten4 ,fr die ,einfhrung des reineren ,renaissancestyles war ,al4 ,berruguete1 der ,anfhrer einer zahlreichen ,schule1 besonders thtig 7,colegio mayor und jenes der ,irlnder in ,salamanca71 nchst ihm in ,sevilla ,diego de ,riao und ,martin de ,gainza1 welcher ,letztere aber auch noch im gothischen ,style baute1 ,mechuca1 der ,erbauer des ,palastes ,karls ,v4 in der ,alhambra und der ,hofarchitekt ,philipps ,,ii41 ,juan de ,herrera1 ein ,schler des ,juan ,bautista de ,toledo4 ,an den ,werken ,serlios und ,palladios gebildet1 hielt er die ,regeln und ,stylgesetze der ,renaissancekunst zwar fest1 wusste aber das ,schwerfllige und ,massive der ,anlage nicht zu gliedern1 und einen anderen ,eindruck als den des kalten ,pompes hervorzurufen4 ,ein charakteristisches ,beispiel fr den ,geist1 der an ,philipps ,hofe herrschte1 ist der von ,herrera erbaute ,escorial1 schwerfllig1 finster1 ohne allen architektonischen ,schmuck1 einem ,gefngnisse hnlicher1 als einem ,palaste4 ,sowohl durch die ,reisen spanischer ,knstler nach ,italien1 wie durch die hufige ,beschftigung italienischer ,knstler in ,spanien 7,pablo aus ,arezzo1 ,francisco aus ,neapel7 verbreitete sich im #af4 ,jahrhundert auch in der ,malerei die italienische ,weise4 ,noch nicht ganz den heimischen ,styl verdrngend1 zeigt sich dieselbe in den ,werken des ,alexo ,fernandez1 ,pedro ,fernandez de ,guadalupe ,santos ,cruz1 vorherrschender in jenen des ,juan de ,borgoa4 7,leben der ,madonna im ,kapitelsaale des ,rathhauses von ,toledo47 ,alonso ,berruguete 7,toledo7 folgte im ,allgemeinen dem ,style ,vincis und ,sodomas2 nach ,raphael bildeten sich ,blas de ,prado 7#adig-aeeg71 ,luis de ,vargas aus ,sevilla 7#aejb-aefh7 in ,fresko und ,oel thtig1 in der ,zeichnung dem ,virtuosenthum sich zuneigend1 ,pedro de ,villegas 7#aebj-aeig in ,sevilla71 ,vicente ,joanes 7#aebc-aegi in ,valencia71 der spanische ,raphael genannt1 gleich dem flandrischen aber nchtern und affektirt1 ,francesco ,ribalta 7#aeea-afbh in ,valencia74 ,selbstndiger entwickelt1 aber durchaus nicht bedeutend1 ist ,luis de ,morales1 genannt el divino aus ,badajoz 7 #aehf71 welcher fern von dem gesunden ,naturalismus der spanischen ,schler einem willkrlich geschaffenen idealen ,style nachstrebte1 einen engbeschrnkten ,vorstellungskreis besass1 aber durch eine sorgfltige ,technik sich auszeichnet4 ,von fremden ,knstlern1 die in spterer ,zeit in ,spanien wirkten1 nennen wir den ,schler ,tizians ,dom4 ,theotocopuli aus ,griechenland 7-#afbe71 ,pedro ,campaa aus ,brssel 7#aejc-aehj71 ein ,meister von wirksamer ,schilderungskraft1 und ,ferd4 ,sturm aus ,zierikzee4 ,der ,verbreitung des ,renaissancestyles im ,norden nachsprend1 stossen wir auf den ersten ,renaissancebau in ,belgien bereits im ,jahr #adie 7,htel der ,biskayer in ,brgge72 doch ist dies nur ein vereinzeltes ,beispiel1 welches erst im dritten ,jahrzehente des #af4 ,jahrhunderts eine allgemeine ,nachfolge findet4 ,die ,stellung des germanischen und des neuitalienischen ,styles bezeichnet die ,thatsache1 dass der erstere auch noch im #af4 ,jahrhundert ausschliesslich als ,kirchenstyl angewendet wird1 der letztere1 in seiner ,ausbildung brigens durch den ,brgerkrieg unterbrochen1 als ,civilbaustyl auftritt4 ,der ,uebergangsstyl wird durch die schmalbrstigen1 fensterreichen ,zunfthuser auf der grande place zu ,antwerpen vertreten2 reiner tritt der ,renaissancestyl in der ,schtzengilde zu ,brgge1 in der ,fischerzunft zu ,mecheln auf2 durch massive ,verhltnisse und ,ausdehnung wirken das ,rathhaus und der ,hansahof zu ,antwerpen1 beide von ,corneille ,vriendt1 gen4 ,floris1 #aefa erbaut1 welcher auch den ,lettner in der ,kathedrale zu ,tournay fertigte4 ,die ,bauthtigkeit in ,deutschland whrend des #af4 ,jahrhunderts erscheint drftig1 wenn man nur grosse ,monumentalwerke bercksichtigt2 sie lockt aber ein nicht geringes ,interesse ab1 wenn man den eigenthmlichen ,backstein- und ,holzbau ,norddeutschlands mit in ,betracht zieht4 ,ein ,gang durch ,halberstadt oder ,hildesheim1 wo das glnzend hergestellte ,gildenhaus der ,knochenhauer vom ,jahre #aebi wieder in heiterer ,farbenflle prangt1 reicht hin1 von dem noch unverdorbenen 7aber nur unverdorben1 weil er an ltere ,traditionen anknpft7 ,bausinne und einer gesunden dekorativen ,phantasie zu berzeugen4 ,den meisten ,anspruch auf die frheste ,ausbildung des ,renaissancestyles drfte wohl ,bhmen haben4 ,die verheerenden ,hussitenkriege hatten eine reiche ,zahl von ,bauaufgaben hinterlassen1 die sptgothische ,periode zeichnet sich hier durch eine energische und theilweise auch glckliche ,bauthtigkeit aus1 und vererbt dieselbe auf das folgende ,zeitalter4 ,an ,mathias ,reysek reiht sich1 bereits zum neuen ,style hinneigend1 der ,baumeister ,k4 ,wladislavs ,benesch von ,laun 7,hradschiner ,schloss #adhd72 das #af4 ,jahrhundert sah hier eine der zierlichsten ,schpfungen des ,renaissancestyles1 das ,ferdinandeische ,lustschloss von ,ferrabosco di ,lagno1 und grossartige ,saalbauten im k4 ,schlosse erstehen4 ,bedeutendere ,schpfungen des ,renaissancestyles sind ausserdem die ,vorhalle des ,klner ,rathhauses 7#aefi7 und der ltere ,theil 7,otto-,heinrichsbau7 des ,heidelberger ,schlosses 7#aeef74 ,die ,nachfolge der italienischen ,malerei in ,deutschland in der zweiten ,hlfte des #af4 ,jahrhunderts 7,joh4 v4 ,aachen1 ,chr4 ,schwarz1 ,j4 ,rottenhammer u4 ,a47 brachte keinen grossen ,gewinn2 bedeutendere ,leistungen offenbaren sich in der ,skulptur1 welche durch zahlreiche ,faadenbildwerke 7,kln1 ,heidelberg71 ,grabdenkmler 7,kln1 ,mainz1 ,wrzburg1 ,freiberg1 ,innsbruck71 und im ,fache des ,broncegusses ausserdem auch durch zahlreiche ,brunnen 7,nrnberg1 ,augsburg7 vertreten wird4 ,die ,baukunst im ,,xvii4 und ,,xviii4 ,jahrhundert 4 #aad4 ,die ,baugeschichte der rmischen ,peterskirche1 welche das ,vorbild fr zahllose neuere ,kirchen lieferte1 den ,kuppelbau ber der ,kreuzfhrung1 die angeklebten ,faaden1 die1 ,schmarotzerpflanzen hnlich wuchernde1 ,dekoration fr zwei ,jahrhunderte sanktionirte1 belehrt am besten ber das ,princip der neueren ,architektur4 ,eine organische ,durchbildung der architektonischen ,idee wurde in den seltensten ,fllen beabsichtigt1 an eine ,unterordnung der ,formen unter jene niemals gedacht4 ,aus den todtliegenden ,baugliedern in geistreicher ,weise ein neues ,ganzes zusammenzusetzen1 nicht nach innerer ,nothwendigkeit1 sondern nach der subjektiven ,vorliebe des ,knstlers1 den ,reichthum der dekorativen ,phantasie zu bethtigen1 durch eine ,flle bewegter ,linien1 die heftige ,lebendigkeit der einzelnen ,formen1 die sich nur gezwungen dem ,hammer und der ,kelle fgen1 und immer berfliessend und fliehend erscheinen1 darin lag das ,ziel der ,baukunst des #ag4 ,jahrhunderts4 ,eine gewisse ,verdienstlichkeit lsst sich ihren ,schpfungen nicht absprechen4 ,sie bestechen oft durch ihre ,massenhaftigkeit und blenden durch den sinnlichen ,glanz der ,dekoration2 auf eine malerische ,wirkung berechnet und hie und da nach den ,gesetzen der ,perspektive aufgefhrt1 sind sie vom ,standpunkt der landschaftlichen ,kunst lobenswerth durchgefhrt2 nur haben diese ,vorzge mit dem ,wesen der ,architektur wenig zu schaffen und verbergen nothdrftig den ,mangel eines inneren ,lebens4 ,die kirchliche1 mit reichen ,krften getriebene ,architektur hat dem ,baueifer der ,jesuiten das ,meiste zu danken1 welche in hnlicher ,art1 wie die ,cisterzienser und ,predigermnche in frheren ,jahrhunderten ihren ,stiftungen ein festes ,geprge aufdrckten und den sogenannten ,jesuitenstyl schufen4 ,obgleich sie in einzelnen ,fllen noch der germanischen ,bauweise 7,koblenz1 ,kln1 ,bonn7 huldigten1 so blieb doch der zeitgenssische ,styl1 welcher der im ,orden gepflegten eleganten ,bildung so gut entsprach1 vorzugsweise bevorzugt4 ,die ,kirche del ,gesu in ,rom1 von ,vignola #aefh begonnen und von ,giac4 della ,porta fortgesetzt1 beginnt den ,reigen der ber die alte und neue ,welt verbreiteten ,jesuitenschpfungen4 ,bis in das #ah4 ,jahrhundert setzt sich die ,bauthtigkeit des ,ordens fort1 im ,verhltniss zu den gleichzeitigen ,werken auch dann durch eine klare ,conception und einen krftigen ,formensinn ausgezeichnet4 ,wie die ,professhuser in der ,regel in der ,grsse der ,anlage und in den massiven1 einfachen ,verhltnissen untereinander bereinstimmen1 so tragen auch die ,ordenskirchen und ,sodalitten ein gemeinsames ,geprge4 ,die ,faaden zeigen wieder zwei ,sulenordnungen bereinander gestellt1 die ,sulen oder ,pfeiler gekuppelt1 das ,geblke verkrpft1 die ,fenster und ,thren mit geraden oder geschweiften ,giebeln bekrnt1 den ,mittelbau ber die ,seiten erhoben und mit einem ,giebel geschlossen1 mit schneckenfrmigen ,halbgiebeln 7,fig4 #ic7 zur ,seite1 offenen ,glockenthrmen2 im ,inneren wird das ,tonnengewlbe und die ,kuppel beliebt1 die ,gliederung des ,raumes aber vorzugsweise durch eine bermssig verschwendete malerische ,dekoration vollzogen4 ,an den riesigen ,altarbauten 7,s4 ,peter1 del ,gesu u4 a4 in ,rom7 wird die wste ,willkr der herrschenden ,bauweise1 die nicht mehr ,styl1 sondern ,mode ist1 am traurigsten offenbar4 ,die ,natur derselben bringt es mit sich1 dass keine nationalen ,schulen mehr vorkommen1 die ,knstler aller ,stmme und ,lnder mit gleichen ,mitteln das gleiche ,ziel anstreben4 ,wohl ist die ,zahl der ausserhalb ,italiens verwendeten ,architekten nicht unbetrchtlich1 sie unterscheiden sich aber keineswegs von ihren nordischen ,fachgenossen1 und auch diese letzteren zeigen sich jenseits der ,alpen vollkommen akklimatisirt4 ,illustration3 ,fig4 #ic4 ,halbgiebel4 ,noch aus dem vorigen ,zeitalter ragt in die ,periode des beginnenden ,zopfstyles ,carlo ,maderno 7#aeef-afbi7 herber4 ,gleich seinem ,vorfahren im ,amte eines ,bauvorstehers an der ,peterskirche1 bewahrt ,lorenzo ,bernini aus ,neapel 7#aeef-afbi7 eine gewisse nchterne ,regelmssigkeit in seinen ,bauwerken 7,colonnaden am ,petersplatze1 ,s4 ,andrea delle ,fratte1 ,palast ,barberini71 whrend in den ,werken seines ,gegners ,francesco ,borromini 7#aeii-affg7 die ,todfeindschaft gegen die geraden ,linien anbricht und der willkrlichste ,dekorationsstyl ,platz greift4 7,s4 ,agnese auf ,piazza ,navona1 ,sapienza1 ,kirche und ,colleg der ,propaganda u4 a47 ,die zahlreichen ,nachfolger ,borrominis in und ausserhalb ,roms sind einer namentlichen ,anfhrung durchaus unwrdig1 ebensowenig als die schulmssigen italienischen ,architekten des #ah4 ,jahrhunderts eine besondere ,errterung in ,anspruch nehmen4 ,spanien1 welches keine nationale ,bautradition der einreissenden ,mode als ,damm entgegenstellen konnte und schon in frheren ,zeitaltern eine ,neigung zum ,barocken aufwies1 that am ,ende des #ag4 und in der ersten ,hlfte des #ah4 ,jahrhunderts das ,seinige1 die ,baukunst in eine sinnlose ,dekoration zu verwandeln4 ,mit ,pedro de ,ribera beginnt ,verwilderung1 in ,jos ,churriguera erreicht sie ihren ,hhepunkt 7arquitetura churriguera z4 ,b4 ,carmeliterkirche in ,granada74 ,abgelst wird diese ,baumanier unter der ,einwirkung italienischer ,knstler1 am ,ende des vorigen ,jahrhunderts1 durch eine leblose ,schulrichtung4 ,auch in ,frankreich hielt sie sich im #ag4 ,jahrhundert nicht auf der durch die ,schule von ,fontainebleau erklommenen ,hhe4 ,die kirchlichen ,anlagen 7,s4 ,louis et ,s4 ,paul von ,derand #afbg1 ,s4 ,gervais et ,protais von ,jacques de ,brosses #afaf in ,paris7 lassen ,vignolas ,einfluss durchschauen und bilden den ,jesuitenstyl nach1 und wenn sie auch von ,uebertreibungen sich fern halten1 wie die ,invalidenkirche von ,bruant und ,mansart 7vollendet #agje71 so vermgen sie doch nicht den nchtern-kalten ,eindruck auszulschen4 ,das sogenannte ,pantheon 7,s4 ,gnevive7 von ,soufflot nimmt unter allen verwandten ,werken den ersten ,platz ein4 ,die ,civilbaukunst wird durch zahlreiche ,palastanlagen vertreten1 ohne dass sie aber von der glnzenden ,kunstblthe des ,reiches unter ,louis ,,xiv4 ein gnstiges ,zeugniss ablegten4 7,pal4 ,luxembourg von ,j4 de ,brosses1 ,louvre ,faade von ,cl4 ,perrault1 ,versailles von ,mansart u4 ,a47 ,england hielt bekanntlich die lngste ,zeit am gothischen ,baustyle fest1 es konnte sich auch einer ausgebildeten ,holzbaukunst 7,chester1 ,hereford1 ,ludlow1 ,oswestry1 ,john ,abels ,werke im westlichen ,england #afej7 rhmen1 ging aber dessen ungeachtet auf die ,ausbildung der italienischen ,manier gleichfalls ein1 und fand die ,vorbilder fr kirchliche und weltliche ,werke jenseits der ,alpen4 ,der ,palast von ,whitehall1 im ,palladiostyle von ,inigo ,jones 7#aegb bis #afeb7 erbaut1 ragt nebst dem im #ah4 ,jahrhundert errichteten ,somersethouse 7von ,chambers7 unter den ,civilbauten ebensosehr hervor1 wie die ,paulskirche unter den religisen ,anlagen4 ,sie wurde nach dem grossen ,londoner ,brande #afff von ,christopher ,wren in der ,form eines lateinischen ,kreuzes mit einer beraus effektvollen ,kuppel 7#afge-agbc7 erbaut1 und kommt an ,grundflche einem ,dritttheil der ,peterskirche gleich4 ,richtiger componirt als die meisten gleichzeitigen ,bauten1 in der ,anlage des ,querschiffes nicht ohne ,anklang an den lteren englischen ,styl1 kann sie den ,vorwurf einer nur auf den ,schein berechneten ,architektur nicht ganz von sich abwlzen4 ,vortheilhaft unterscheidet sich ,belgien von anderen ,lndern in seiner ,bauthtigkeit4 ,ausser ,italien und ,bhmen erreicht hier der ,jesuitenstyl1 getragen von den ,architekten ,j4 ,franquart 7geb4 #aegg71 ,coeberger 7geb4 #aefj71 ,fayd'herbe u4 ,a4 seine glnzendste ,entwicklung2 die ,civilarchitektur1 welche in dem benachbarten ,holland im ,amsterdamer ,rathhause von ,jac4 ,campen 7#afdh gegr47 ein technisches ,meisterwerk aufzuweisen hat1 blieb dagegen in ihrer ,entwickelung und ,ausbreitung weit zurck4 ,an den kleinen deutschen ,frsten- und ,bischofshfen1 in den theils neugegrndeten1 theils neu empor blhenden ,residenzen fand der ,zopfstyl einen weiten ,schauplatz fr sein ,auftreten4 ,einzelne ,rathhuser 7in ,augsburg von ,elias ,holl #afae1 in ,nrnberg von ,holzschuher #afaf7 wurden noch im #ag4 ,jahrhundert errichtet2 die grsste ,zahl der ,bauten diente aber kirchlichen und hfischen ,zwecken4 ,unter den ,schloss- und ,palastwerken zeichnen sich aus das ,residenzschloss zu ,wrzburg von ,neumann 7#agbj71 ,schnbrunner ,schloss von ,pacassi und ,valmagini 7#agdd71 der ,dresdner ,zwinger von ,pppelmann 7#agaa71 die ,bamberger ,residenz von ,leonh4 ,dientzenhofer 7#agab71 mehrere ,prager ,palste 7,czernin1 ,lobkowitz1 ,nostitz1 ,clam ,gallas von ,fischer von ,erlach #agjg u4 ,a471 das knigl4 ,schloss in ,berlin von ,schlter 7#afii-agjf71 das ,zeughaus in ,berlin von ,nehring und de ,bodt 7#afhe7 u4 ,a4 ,in der kirchlichen ,architektur macht ,prag allen anderen ,stdten den ,vorrang streitig1 und bewahrt verhltnissmssig einen reineren1 wirksameren ,baustyl 7,nikolauskirche von ,dientzenhofer 7#afbh beg41 im #ah4 ,jahrhundert vollendet71 die ,kreuzherrnkirche #afga1 ,k4 ,strahov im #ag4 ,jahrhundert von ,canevale und ,carloni erbaut u4 ,a47 ,bunter und ungebundener erscheinen die ,karlskirche in ,wien von ,fischer von ,erlach #agaf mit zwei als ,sulen behandelten ,glockenthrmen1 und die katholische ,kirche in ,dresden von ,chiaveri #agef1 whrend in ,berlin 7,kirchen auf dem ,gensdarmenmarkte von ,gontard #aghj7 der ,rckgang zu einfacheren ,bauformen versucht wird1 welcher die ,architektur am ,schlusse des #ah4 ,jahrhunderts berhaupt charakterisirt und den reineren antiken ,styl unseres ,zeitalters vorbereitet4 ,die ,bildnerei im ,,xvii4 und ,,xviii4 ,jahrhundert4 4 #aae4 ,noch rascher als in der ,baukunst verliert die ,schnheit und ,wahrheit in der ,bildnerei alle ,geltung4 ,die ,antike erscheint den ,knstlern nicht reich1 die ,natur nicht lebendig genug1 eine willkrliche ,manier voll ,uebertreibungen und malerischer ,scheineffekte wird erfunden1 die in der ,technik erreichte ,virtuositt meist dazu bentzt1 dem bildnerischen ,stoffe ,gewalt anzuthun1 und die seltsamsten ,einflle einer geschmacklosen ,einbildungskraft zu verkrpern4 ,die weichsten und dnnsten ,stoffe1 ,teppiche und ,schleier werden nachgebildet1 die ,gewnder flattern und bauschen sich ohne ,sinn1 die ,gestalten nehmen eine bermssige ,schlankheit an1 die ,bewegungen werden gewaltsam1 der ,ausdruck bertrieben1 den ,mangel an charaktervoller ,darstellung muss ein seichter allegorischer ,prunk ersetzen1 selbst die architektonische ,skulptur1 wie z4 ,b4 ,karyatiden1 zeigen ,unruhe und eine widerspruchsvolle ,lebendigkeit4 ,einzelne besser organisirte ,naturen versuchen zwar1 sich dem schdlichen ,einflusse der ,zeitrichtung zu entziehen und leisten in einzelnen ,fllen ,verdienstliches2 hie und da imponirt die ,krftigkeit der ,formen1 die ,keckheit der ,anlage2 der ,mehrzahl nach haftet aber an den ,bildwerken eine unerquickliche1 trockene ,absichtlichkeit2 sie sind lgenhaft und oberflchlich4 ,ein ungebundener ,naturalismus erscheint noch als das geringste ,uebel1 wie dies der ,vergleich der hl4 ,ccilia 7gleichnam4 ,k4 in ,rom7 des ,carlo ,maderno mit den ,werken seiner ,zeitgenossen1 ja mit seinen anderen ,werken selbst lehrt4 ,man wollte aber ber das ,natrliche hinaus und erstrebte einen angeblichen idealen ,styl1 der in ,wahrheit nur als geistlose ,manier erscheint4 ,auch hier fhrt der frhreife ,lor4 ,bernini in ,rom den ,reigen4 ,dass die ,statuen1 mit welchen er die ,engelsbrcke zu ,rom schmckte1 fr jngere ,knstler lange ,zeit eine vielstudirte ,schule abgaben1 spricht nicht fr ihre ,tchtigkeit1 sondern nur fr die allgemein herrschende ,geschmacklosigkeit1 ebenso wie die ,lobsprche1 welche seinem ,tabernakel in der ,peterskirche gespendet wurden1 nur ein unglubiges ,lcheln erregen knnen4 ,die ,zahl seiner ,werke ist erstaunlich gross4 ,ausser mehreren ffentlichen ,brunnen 7piazza ,navona71 ,grabmonumenten 7,urban ,,viii41 ,alexander ,,vii47 fhren wir nur die von ,bernini selbst seinen besten ,schpfungen beigezhlte hl4 ,theresia 7,k4 della ,vittoria7 und die ,reiterstatue ,k4 ,constantins im ,vatikan an4 ,minder begnstigt von den usseren ,verhltnissen als ,bernini erscheint ,aless4 ,algardi 7#afjb-afed71 welcher lngere ,zeit mit der ,fertigung kleiner ,modelle fr ,goldschmiede und ,giesser sich begngen musste1 und erst spt mit ,monumentalwerken betraut wurde4 ,keines der letzteren 7,statue des ,filippo ,neri1 ,p4 ,innocenz1 ,grabmal ,leo ,,xi47 trug ihm einen so grossen ,ruhm ein und ist fr die ,kunstrichtung des #ag4 ,jahrhunderts so vielsagend1 wie das riesige ,marmorrelief3 die ,vertreibung ,attilas in der ,peterskirche4 ,aus #e ,marmorstcken zusammengefgt1 misst es #cb ,palmen in der ,hhe und #ah in der ,breite4 ,alles hatte der ,knstler in diesem ,werke bercksichtigt1 die ,perspektive1 den malerischen ,reiz1 die ,lehre von den ,verkrzungen1 und nur eine ,sache vergessen1 diese aber ist das ,recht und die ,grenzen der ,plastik4 ,es ist ein knstlich auf ,stein bertragenes ,gemlde1 eine nur zufllig im plastischen ,stoffe verkrperte malerische ,composition4 ,die italienische ,kunstweise beschrnkte1 wie schon frher bemerkt wurde1 ihre ,herrschaft nicht auf ihre unmittelbare ,heimath1 sondern zog auch den ,norden in den ,kreis ihrer ,besitzungen4 ,als ,ersatz dafr erzwang sich der ,norden in einzelnen seiner kunstgebildeten ,shne in ,italien selbst die unbedingteste ,anerkennung1 so in ,franois du ,quesnoy aus ,brssel1 gewhnlich il ,fiammingo genannt1 und neben ,bernini in ,rom thtig 7#aeid-afdd74 ,tizian'sche ,gemlde sollen ihm die ,motive fr seine heiteren ,kindergestalten geliefert haben1 in welchen er sich so glcklich und so hufig versuchte1 und fr die nchsten ,knstlergeschlechter zum ,vorbilde wurde 7,manneken-pis in ,brssel1 in ,m4 dell'anima in ,rom1 ,neapel74 ,ausserdem werden die ,statuen der hl4 ,susanna 7,s4 ,m4 di ,loreto7 und des hl4 ,andreas 7,peterskirche7 und die ,mater dolorosa in ,s4 ,jakob zu ,antwerpen von ihm gerhmt4 ,rom bildete fortan die hohe ,schule1 wie ,italien das gelobte ,land fr die ,knstler1 in ,rom selbst war ,bernini im ,fache der ,skulptur das am meisten bewunderte ,vorbild4 ,gehlfen und ,nachahmer desselben fllen den ,bildnerkatalog des #ag4 ,jahrhunderts aus2 unter ihnen sind noch am meisten bemerkenswerth3 ,ercole ,ferrata1 ,melch4 ,caffa 7,s4 ,rosa in ,lima72 ,g4 ,mazzuola2 ,a4 ,razzi1 il ,lombardo1 beide an ,bernini'schen ,werken beschftigt2 ,g4 ,finelli und ,andr4 ,bolgi aus ,ferrara2 der ,letztere ebenso wie ,fr4 ,mocchi von ,bernini zur ,fertigung einer der vier ,kolossalstatuen unter der ,kuppel der ,peterskirche zugelassen1 u4 ,a4 ,die anderen italienischen ,stdte liefern eine noch geringere ,ausbeute4 ,in ,florenz wird die ,bildnerei selten anders als zu ,luxusmonumenten in ,grten 7,boboli71 ,palasthfen1 zur ,aufstellung von ,schaugersten bei ffentlichen ,festen bentzt4 ,ausserdem knnen noch einzelne ,grabdenkmler in ,s4 ,croce zur ,beurtheilung der ,kunstzustnde in den zwei letzten ,jahrhunderten angezogen werden4 ,den grssten ,lokalruhm genoss hier ,foggini1 wie in ,neapel ,c4 ,fansaga4 ,mit ,rom wetteifert ,venedig in dem usseren ,reichthum an ,bildwerken1 zu welchen die noch immer rege ,bauthtigkeit eine stetige ,gelegenheit bot4 ,massenhafte ,grabdenkmler schufen ,b4 ,longhena 7ai frari7 und ,tirali 7,giov4 und ,paolo72 ausser ihnen wurden auch deutsche ,knstler in grosser ,zahl beschftigt4 ,auch ,a4 ,corradini1 dessen ,statue einer verschleierten ,frau im ,p4 ,manfrin ihrer ,zeit ein so grosses ,staunen erregte 7ein hnliches ,werk3 ,christus mit dem ,grabtuche bedeckt1 lieferte ,sammartino fr ,neapel 7,c4 de' ,sangri771 arbeitete in ,venedig4 ,schon hier scheint die ,abirrung des ,geschmackes den hchsten ,grad erreicht zu haben1 und doch sind diese ,werke noch einfach und geschmackvoll zu nennen gegen den ,menschenknuel1 welcher unter dem ,namen des ,engelsturzes in ,padua von der ,hand ,a4 ,fasolatos bewahrt wird4 ,darin werden alle monstrsen ,bildungen des vorigen ,jahrhunderts noch bertroffen4 ,die spanische ,bildnerschule1 soweit sie die ,tradition festhlt1 und bei der ,fertigung in estofado vollendeter ,holzschnitzwerke beharrt1 lsst den ,kunstverfall in keiner ,weise merken4 ,im ,gegentheil nimmt die ,bildnerei an der hohen ,blthe der ,malerkunst im #ag4 ,jahrhundert ,theil1 und entzckt durch die ,anmuth der ,kpfe1 die ,feinheit der ,ausfhrung und die ,schnheit der ,zeichnung4 ,der ,schauplatz ihrer ,thtigkeit ist vorzugsweise der ,sden3 ,s4 ,martinez ,montaes 7 #afdi7 zu ,sevilla1 von welchem die ,kathedrale eine fast lebensgrosse ,conceptio in ,holz bewahrt2 ,alonso ,cano aus ,granada1 ,schler d4 ,v4 7#afja-affg71 der grsste ,bildschnitzer ,spaniens1 und ,pedro ,roldan aus ,sevilla 7#afbd-agjj74 ,das ,zeitalter ,louis ,,xiv4 zeigt uns die hfische ,sitte zu ,versailles tonangebend1 und als modische ,bildung ber ganz ,europa verbreitet2 es sollte in der ,schule von ,versailles auch ein knstlerischer ,ausdruck dieser ,bildung geschaffen werden4 ,doch bleibt es bei einem kalten1 nchternen ,pompe2 an die ,stelle der idealen ,formenbildung tritt eine gemachte1 theatralische ,manier1 der frische ,naturalismus kann unter den ,allongepercken nur mhselig sich entfalten4 ,die ,bildnerei wie die ,malerei tragen das deutliche ,geprge der ,versailler ,scheingrsse und ,unnatur4 ,unter den ,bildnern ragen hervor3 ,simon ,guillain1 ,jacques ,sarrazin 7g4 #aeij71 die ,brder ,michael und ,franz ,anguier1 ,fr4 ,girardon 7#afcj-agae71 welcher nach ,lebrun'schen ,zeichnungen seine in ,versailles und ,trianon zahlreichen ,werke ausfhrte 7,raub der ,proserpina1 ,apollo von ,nymphen bedient in ,relief1 die ,bste ,boileaus74 ,p4 ,puget 7#afbb bis #afid71 von seinen ,zeitgenossen ,michelangelo gleichgestellt1 whrend wir in seinem ,hauptwerke3 ,milon von ,croton1 von einem ,lwen zerrissen1 nur einen melodramatischen ,effekt finden2 ,desjardins1 eigentlich ,mart4 van den ,bogaert 7 #afid71 ,a4 ,coysevox 7 #agbj7 aus ,lyon 7,grabmal ,colberts in ,s4 ,eustache71 ,n4 ,coustou1 ,p4 ,legros 7#afef-agai7 in ,rom1 ,turin und ,paris thtig1 in dessen marmorbunten ,denkmale des ,stanislaus ,kostka 7,s4 ,andrea di ,monte7 wir ein trauriges ,zeugniss des grbsten ,ungeschmackes erblicken u4 ,a4 ,doch sind diese vielbeschftigten und meist in ,rom gebildeten ,knstler noch ungleich anziehender als ihre ,nachfolger im ,zeitalter ,louis ,,xv4 ,ausser ,edm4 ,bouchardon 7#afih-agfb71 an dessen ,werken 7bogenschnitzender ,amor1 ,fontaine de ,grenelles1 ,reiterstatue ,louis ,,xv47 die verhltnissmssige ,einfachheit und ,strenge der ,zeichnung gerhmt wird1 vertritt ,j4 ,pigalle 7#agad-aghd7 den bizarren und aufgeblasenen ,styl seiner ,zeit4 7,hauptwerk3 das ,grabmal ,moriz von ,sachsen in ,strassburg47 ,eine besondere ,eigenthmlichkeit strebt weder die niederlndische1 noch die deutsche ,bildnerei an4 ,dort herrscht eine ,zeit lang 7,arth4 ,quellinus7 ein frischer ,naturalismus vor1 hier wird noch lange die ,holzschnitzkunst gepflegt2 aber im ,allgemeinen waltet berall der unduldsame ,berninische ,einfluss4 ,grabdenkmler1 beraus zahlreich vorhanden1 bieten die beste ,gelegenheit zur ,erkenntniss des giltigen barocken ,styles4 ,kleinere ,skulpturwerke1 wenigstens reich geputzt1 wenn auch unrein in der ,zeichnung1 gerathen besser als grssere ,werke1 an welchen nchterne ,allegorien und ein gnzliches ,verkennen der plastischen ,gesetze sich bermssig breit machen4 ,der vom ,tod in das ,grab zurckgewiesene ,general ,lamberg im ,mainzer ,dome 7#afhj71 die aus dem geborstenen ,grabe auferstehende ,pastorin ,langhans in ,hindelbank bei ,bern 7#agea7 sind bekannte und nicht die schlimmsten ,beispiele des in der ,bildnerei wuchernden malerischen ,geschmackes4 ,wir heben aus dem #ag4 ,jahrhundert ,balth4 ,lentz in ,kln 7,ursulakirche71 ,g4 ,schweigger in ,nrnberg 7,kastorkirche in ,koblenz71 die ,giesser ,seb4 ,kopp aus ,forchheim 7,bamberger ,dom71 ,wolf ,herold und ,k4 ,enderlein in ,nrnberg1 die ,bildschnitzer ,pronner aus ,krnthen 7in ,nrnberg thtig7 und ,thamasch aus ,tirol hervor4 ,im #ah4 ,jahrhundert erwarben sich eine reiche ,wirksamkeit3 ,j4 ,wrth in ,wien1 ,brokov in ,prag 7,brckenstatuen71 ,permoser in ,wien und ,dresden1 ,nahl in ,bern und ,kassel1 und der unter seinen ,zeitgenossen durch ein gesundes ,stylgefhl hervorragende ,andr4 ,schlter 7#affb-agad7 in ,berlin4 ,die italienische ,malerei im ,,xvii4 ,jahrhundert4 4 #aaf4 ,wollte man von dem ,zustande der ,baukunst und ,bildnerei in den letzten ,jahrhunderten auf den gleichmssigen ,verfall der ,malerei schliessen1 so wrde man sich nicht wenig von der ,wahrheit entfernen4 ,die ,bedingungen1 welche den ,rckgang in jenen ,kunstgattungen hervorriefen1 waren hier nicht vorhanden1 der ,entwickelungskreis der ,malerei noch nicht geschlossen4 ,wohl fehlte der religise ,ernst der lteren ,kunst1 und das ,bewusstsein der hohen ,wrde1 welche die ,kunst unter den weltherrschenden ,geistesmchten einnimmt4 ,der ,knstler besitzt nur selten mehr den keuschen ,sinn1 um seine ,persnlichkeit dem ,werke zu unterordnen2 diese tritt in den ,vordergrund und verlangt die unbedingteste ,achtung4 ,des ,knstlers ,wirken und ,schaffen ist ausschliesslich darauf gerichtet1 seiner individuellen ,grsse als ,folie zu dienen1 er bricht und beugt willkrlich die ,ideen und ,motive1 um sie seinen subjektiven ,neigungen mundgerecht zu machen2 er sieht in seinen ,genossen nicht mehr ,mitthtige im gleichen ,dienst1 sondern ,gegner und ,concurrenten4 ,die ,lichtseite dieses vorherrschenden ,individualismus offenbart sich in der bedeutenden technischen ,tchtigkeit der meisten ,knstler4 ,technische ,fortschritte bildeten frher die ,lebensaufgabe der ,individuen1 jetzt ist ihre ,kenntniss und leichte ,handhabung nach vollendeter ,lehrzeit schon vorhanden1 wie berhaupt der ,knstlererziehung die grsste ,sorgfalt gewidmet wird4 ,zur gesteigerten technischen ,virtuositt gesellt sich eine freiere ,stellung zu den ,meistern des ,cinquecento4 ,ferner gerckt1 ben diese keinen unmittelbaren und unwiderstehlichen ,druck aus1 erzwingen nicht eine blinde1 geistlose ,abhngigkeit1 treten vielmehr in die ,reihe der ,tradition zurck4 ,ihre ,vorzge und ,eigenheiten knnen mit grsserer ,freiheit abgewogen1 die ,vorbilder unabhngiger ausgewhlt werden4 ,sie erdrcken nicht die natrliche ,eigenthmlichkeit der lebendigen ,knstlergeschlechter1 verleihen derselben nur eine bestimmte ,frbung4 ,es herrscht die ,sitte1 die italienischen ,knstler des #ag4 ,jahrhunderts nach ihrem ,verhltnisse zu ihren ,vorfahren zu gliedern1 eine eklektische ,schule den ,naturalisten1 welche sich von der ,tradition entschiedener lossagen und nur den unmittelbar gegebenen ,impulsen folgen1 gegenber zu stellen4 ,doch trifft diese ,unterscheidung nicht scharf zu4 ,die ,bercksichtigung des ,cinquecento1 hnlich wie das ,studium der ,antike1 wird bei keinem ,knstler vermisst und gehrt wenigstens zur ,schulbildung desselben4 ,auf der anderen ,seite bildet auch fr die eifrigsten ,verehrer der ,alten der ,naturalismus die ,grundlage ihrer ,anschauungen4 ,derselbe muss schon aus dieser ,ursache eine allgemeine ,geltung in ,anspruch nehmen1 als eine lebendige leidenschaftliche ,auffassung1 ein dramatisch krftiger ,ausdruck auch im religisen ,kreise galt1 und der ehemals herrschende reine ,idealismus durch den ,reichthum und die ,mchtigkeit der usseren ,formen1 durch das ,pathos der ,schilderung ersetzt werden sollte4 ,selbst die wsten und gemeinen ,gestalten der ,naturalisten geben sich noch als ,nachkommen1 wenn auch nur als liederliche ,nachkommen des im plastisch hohen ,style erzeugten ,riesengeschlechtes1 zu erkennen2 die ,eklektiker aber1 die gleichfalls die ,ausbildung des malerischen ,styles anstreben1 konnten dieses ohne ,hingabe an naturalistische ,formen nicht bewirken4 ,es zeigt sich in dieser ,berhrung beider ,richtungen der vermittelnde ,einfluss der praktischen ,thtigkeit4 ,konnten auch die ,werke nicht scharf nach den beiden erwhnten ,kategorien geschieden werden1 so bleiben diese doch in den theoretischen ,grundstzen geltend2 die ,schulansichten allerdings stellen den ,eklekticismus und ,naturalismus in den ,vordergrund1 die ,knstlerparteien schreiben diese ,worte auf ihre ,fahne4 ,wir besitzen ein ,sonett des ,agostino ,carracci1 worin er aus den ,charakterzgen sechs verschiedener ,maler ein neues ,ideal zusammenklaubt1 und dieses so gebraute ,ideal mit antiker ,zeichnung1 venetianischem ,colorit und lombardischen ,farbenschmelze versetzt2 wir kennen die ,verachtung ,caravaggios alles dessen1 was nicht das ,geprge unmittelbarer ,wahrheit an sich trgt4 ,dennoch kommt der schroffe ,gegensatz mehr nur im ,munde der ,knstler vor1 in ihren ,werken erscheint er verhltnissmssig abgeschwcht und gemildert4 ,gemeinsam ist beiden ,richtungen die ,opposition gegen die namentlich in ,rom vorherrschende geistlose und trockene ,manier1 welche das ,verstndniss der ,bestimmung der ,kunst verloren hatte1 und auch in der eigentlichen ,technik die rgste ,verwahrlosung zur ,schau trug1 weniger aus ,unfhigkeit1 als durch schiefe ,ansichten vom ,schnen verleitet2 verschieden sind aber in diesem ,kampfe die ,mittel und das ,ziel4 ,die ,einen1 gefhrt von der ,knstlerfamilie der ,carracci aus ,bologna1 wollten nur das wuchernde ,unkraut beschnitten haben1 und hielten an der alten ,kunsttradition fest4 ,sie sind gleich den lteren ,meistern ,stylisten1 ein architektonisches ,gefhl waltet noch in ihrer ,composition und ,gruppirung1 in der ,wahl der ,motive2 in der ,zeichnung gehen sie nach den alten ,regeln vor2 auch die ,freskotechnik1 welche doch vorzugsweise der lteren ,kunstweise entspricht1 findet in ihrem ,kreise noch eine gute ,pflege1 ja sogar eine glckliche ,fortbildung4 ,ihre ,opposition gegen die ,manier des #af4 ,jahrhunderts ist keine prinzipielle2 auch sie finden das ,heil der ,kunst in dem ,festhalten des bereits vollendeten ,styles1 nur dass sie freier in der ,nachbildung sich bewegen1 die ,auffrischung der ,tradition durch eine lebendige ,naturwahrheit1 namentlich in der ,farbe1 nicht verschmhen2 auch sie glauben an die ,mglichkeit1 die ,kunstweise der grossen ,vorfahren in systematischer ,lehre auf die kommenden ,geschlechter fortpflanzen zu knnen1 und begrnden die akademische ,richtung4 ,dagegen ist der ,kampf der ,naturalisten gegen die bisher giltige ,grundlage1 den traditionellen ,styl1 selbst gerichtet1 als ,aufgabe eine vollstndige ,umwlzung der alten ,anschauung und ,auffassung der ,natur hingestellt4 ,die ,einen sind ,reformer1 die ,andern ,revolutionre4 ,damit ist die ,bedeutung der ,naturalisten noch keineswegs erschpft4 ,wir knnen nicht lugnen1 dass auch die ,eklektiker von dem vernderten1 mehr glnzenden als innigen religisen ,ideenkreise berhrt wurden2 aber mit ,energie der eigenen ,zeit die ihr innewohnenden knstlerischen ,motive abgelauscht zu haben1 dies bleibt dennoch vorzugsweise das ,verdienst der ,naturalisten4 ,ihre ,werke1 das ,produkt des wild zerfahrenen1 strmischen #ag4 ,jahrhunderts1 der ,wiederschein der ausgehhlten ffentlichen ,ordnung1 die eben nur den weiten ,tummelplatz persnlicher ,leidenschaften und ,intriguen bildet1 besitzen auch ein kulturgeschichtliches ,interesse4 ,damit hngt auch das bei den meisten ,vertretern dieser ,richtung bemerkbare wste1 abenteuerliche ,leben zusammen4 ,gleich der erste ,knstler1 der die ,fahne des ,naturalismus aufpflanzte1 ,michelangelo ,amerighi da ,caravaggio 7#aefi-afji71 ein ,schler des ,cavaliere d',arpino1 dessen manierirte ,weise er aber bald berblickte und leidenschaftlich bekmpfte1 zhlt unter seinen biographischen ,zgen ,mord1 ,flucht1 ,verfolgungen und ,elend2 schon bei ihm kommt das ,sonderlingswesen1 so charakteristisch fr diese spte ,kunstperiode1 zum ,durchbruche4 ,sein ,colorit1 scharfe ,lichtblitze auf den dunkel gehaltenen ,gestalten1 kann nicht streng naturwahr genannt werden1 erscheint aber effektvoll und mit seiner ,sinnesrichtung bereinstimmend4 ,auch der ,charakter vieler seiner ,gestalten geht durch das ihnen anklebende ,pathos ber die gewhnliche ,wirklichkeit hinaus1 nur steht derselbe1 bei religisen ,scenen1 in grossem ,widerspruche mit dem geistigen ,wesen der dargestellten ,personen1 so in der ,grablegung 7,vatikan71 hl4 ,familie 7,galerie ,borghese71 ,tod der ,maria 7,louvre71 ,christus am ,oelberge 7,berlin74 ,sittenbilder gelingen besser1 ,schilderungen der ,nachtseiten der ,gesellschaft 7falsche ,spieler7 am besten4 ,schon diese ,eigenheit beweist die ,unzulnglichkeit seiner ,kunst fr monumentale ,zwecke1 und erklrt die immer mehr einreissende ,neigung1 fr ,bildersammlungen1 fr einen abstrakten ,zweck1 die ,gemlde zu arbeiten4 ,in ,rom selbst zhlt ,caravaggio zu ,nachahmern ,c4 ,sarazano aus ,venedig1 ,a4 ,caroselli1 ,tom4 ,luini u4 ,a4 ,auch ,m4 ,valentin 7 #afcb7 und ,simon ,vouet1 beide ,franzosen1 und der hollndische ,maler ,gerh4 ,honthorst 7#aeib-affb71 durch seine ,nachtstcke berhmt1 gehren zu seiner ,schule1 welche die lebendigste ,fortbildung in ,neapel erhielt1 und hier an den herrschenden wilden ,zustnden eine wesentliche ,sttze fand4 ,gius4 ,ribera1 lo ,spagnoletto 7#aehh-afef71 spanischen ,ursprunges1 fhrt den ,reigen4 ,wie alle ,naturalisten ein tchtiger ,colorist1 wobei ihm das ,studium der ,venetianer ,vorschub leistete1 begngt er sich in der ,regel1 diesen ,vorzug leuchten zu lassen1 unbekmmert um die brigen ,formen des ,schnen4 ,seine ,phantasie ergeht sich gern in der ,schilderung abgelebter1 skelettartiger ,gestalten 7,anachoreten1 ,philosophen7 oder abstossender ,gruelthaten2 nur in einzelnen ,fllen 7,kreuzabnahme und ,abendmahl in ,s4 ,martino zu ,neapel7 offenbaren seine ,werke einen tieferen poetischen ,sinn4 ,nach ,sicilien verpflanzte ,caravaggios ,styl der ,syrakusaner ,mario ,minniti4 ,diesen ,spitzen der naturalistischen ,richtung sind die ,hupter des ,eklekticismus gegenber zu stellen4 ,in ,bologna1 getragen von den ,carraccis1 trat derselbe zuerst auf1 um die ,runde durch ganz ,italien zu machen und schliesslich den ,entwickelungsgang der italienischen ,kunst zu beendigen4 ,die ,begrndung der ,schule und die systematische ,ausbildung des akademischen ,unterrichtes 7,akademie d4 ,incamminati zu ,bologna7 bildet das wichtigste ,verdienst des lteren ,lodovico ,carracci 7#aeei-afai71 sowie seines ,neffen1 des auch als ,kupferstecher berhmten ,agostino ,carracci 7#aeeh-afja74 ,die grsste ,produktivitt aber und den hchsten ,kunstruhm besitzt der andere ,neffe1 ,annibale ,carracci 7#aefj-afji74 ,das ,streben1 den lteren ,meistern ihr eigenthmliches ,wesen abzulauschen1 ist an mehreren seiner ,werke ersichtlich2 oft erscheinen auf einem einzigen ,bilde verschiedene ,malweisen neben einander gestellt 7,mad4 mit ,heiligen in der ,pinakothek zu ,bologna72 doch erschpft dieser ,eklekticismus nicht die ,thtigkeit des ,knstlers4 ,er geht in anderen ,fllen von einer freien ,naturauffassung aus und bt gerade dann den grssten ,eindruck4 ,annibales ,hauptwerk ist sein mythologischer ,bilderkreis im ,palast ,farnese zu ,rom4 ,die technische ,durchbildung und virtuose ,anordnung der ,bilder erregen die grsste ,bewunderung4 ,dass dieselben darauf eingerichtet sind1 am besten bei knstlichem ,kerzenscheine genossen zu werden1 bezeichnet trefflich den ,standpunkt der damaligen ,kunst4 ,die ,zahl der ,knstler1 welche der akademischen ,lehre der ,carraccis ihre ,bildung verdanken1 ist nicht unbedeutend2 kunstgeschichtlich wichtig und auf die ,fortbildung der italienischen ,malerei von ,einfluss sind aber nur folgende ,schler3 ,domenico ,zampieri oder ,domenichino aus ,bologna 7#aeha-afda71 der trotz der eigenen ,neigung zum ,naturalismus den ,verfolgungen der selbstschtigen ,anhnger dieser ,richtung nicht entgehen konnte1 und durch ,eifersucht sowohl in ,rom wie in ,neapel seine ,wirksamkeit beschrnkt sah4 ,durch pathetischen ,schwung zeichnet sich der ,evangelist ,johannes1 der die ,offenbarung empfngt 7in ,petersburg871 aus2 ein grossartiger1 rein idealer ,styl durchzieht die al ,fresko ausgefhrten ,evangelisten in der ,kuppel von ,s4 ,andrea della ,valle in ,rom2 sonst verfgt ,domenichino ziemlich willkrlich mit den religisen und historischen ,motiven1 und lsst seinem schilderungskrftigen farbenreichen ,pinsel auf ,kosten der ,haupthandlung freien ,lauf4 ,die ,darstellung des ,lebens der hl4 ,ccilia in ,s4 ,luigi zu ,rom1 die ,geisselung des hl4 ,andreas in der ,kapelle zu ,s4 ,gregorio in ,rom und die ,geschichten des hl4 ,nilus in ,grottaferrata bei ,frascati sind zunchst nur usserst lebendig gedachte und vollendet ausgefhrte ,volksscenen4 ,seine fruchtbare ,thtigkeit lernt man in rmischen ,kirchen1 dann in ,fano1 ,viterbo1 ,neapel kennen2 auch ,oelbilder lieferte er in grosser ,zahl und mannigfachen ,inhaltes4 ,zu den hervorragendsten ,werken in dieser ,gattung gehren die ,beichte des hl4 ,hieronymus in der vatikanischen ,galerie 7nach dem gleichnamigen ,bilde ,agost4 ,carraccis componirt71 und die ,diana mit ,nymphen in der ,galerie ,borghese4 ,der gleichen ,schule entsprungen und mit ,domenichino wetteifernd1 ist ,guido ,reni 7#aege-afdb71 von seinen ,zeitgenossen hochgepriesen1 und in der ,that die meisten derselben an ,formensinn und ,compositionskraft berragend1 aber in seinem idealistischen ,streben1 zu dessen ,verwirklichung er antike ,gestalten oft unmittelbar bentzte1 unklar und unwahr1 und zuletzt in der ,arbeit sich berstrzend1 geistlos und leichtfertig4 ,das ,schwankende und ,unsichere seiner ,kunstweise1 worin sich brigens nur der ,schulcharakter der ,eklektiker ausspricht1 beweisen auch seine ,versuche1 ,caravaggio nachzuahmen 7,kreuzigung ,petri in der vatikanischen ,galerie7 und die hufigen ,wandlungen im ,colorite1 welches endlich eine oberflchliche ,weichheit1 einen flauen ,ton annimmt1 aber nichts desto weniger von seinen zahlreichen ,schlern am eifrigsten nachgebildet wurde4 ,unter ,guidos ,freskobildern stehen die ,aurora und ,phbus im ,palast ,rospigliosi1 die ,bilder in ,s4 ,gregorio zu ,rom und die ,geburt ,christi in ,s4 ,martino zu ,neapel obenan2 unter den zahlreichen ,oelgemlden besitzen aus der frheren1 besseren ,zeit ein ,kruzifix und der bethlehemitische ,kindermord zu ,bologna1 aus der spteren ,periode die oft wiederholte ,fortuna1 die ,himmelfahrt der ,madonna 7,mnchner ,pinakothek7 und das ,fahnenbild 7il pallione73 ,madonna mit ,heiligen in der ,pinakothek zu ,bologna1 den grssten ,ruhm4 ,einfrmiger und charakterloser erscheint der dritte grosse ,schler der ,carracci1 der als ,maler der ,liebesgtter1 oder wie ihn seine ,bewunderer auch nannten1 als ,horaz der ,malerei wohlbekannte ,francesco ,albani aus ,bologna 7#aegh-affj74 ,seinen gemalten ,pastoralen fehlt dasselbe1 was den arkadischen ,poesien der ,italiener abgeht1 die naive ,wahrheit4 ,innerhalb dieser ,beschrnkung1 und wenn man das hufige ,durchscheinen der gebrauchten ,modellfiguren bersieht1 aber entfaltet ,albani einen regen ,sinn fr anmuthige oder wenigstens zierliche ,formen1 eine blhende ,frbung und heitere ,phantasie4 ,die ,motive seiner meisten ,bilder sind der antiken ,mythe 7,venus1 ,diana1 ,danae1 ,galatea u4 a47 entlehnt und von zierlichen ,amorettengruppen belebt2 auch ,gemlde allegorischer ,natur 7die vier ,elemente in ,turin u4 a47 kommen vor2 im religisen ,kreise entsprach das auf dem ,kreuze schlafende ,christkind und die ,himmelfahrt der ,madonna 7,m4 del pace zu ,rom7 am besten seiner ,neigung4 ,die anderen ,schler ,carraccis1 sowie die ,anhnger der eben genannten ,meister3 ,lanfranco1 ,cavedone1 dann ,passeri 7ein ,schler ,domenichinos71 ,cignani und ,sacchi 7,albanos ,schler71 ,cantarini1 ,sirani 7,guidos ,schler71 erheben sich nicht ber die ,mittelmssigkeit1 andere1 wie ,spada1 der ,modenese ,schedone1 rcken dem ,naturalismus nher4 ,nicht im ,schulverbande1 aber doch unter dem ,einfluss ,carraccis1 steht ,francesco ,barbieri1 gew4 ,guercino da ,cento1 genannt 7#aeij-afff74 ,auch er gelangte1 von mannigfaltigen1 oft entgegengesetzten ,einflssen gedrngt1 zu keinem festen ,style1 und scheute1 das ,ideale mit dem ,schwchlichen verwechselnd1 die ursprnglich ihm innewohnende ,formen- und ,farbenkraft4 ,seine ,werke sind in italienischen ,galerien1 zu ,rom1 ,bologna1 ,mailand 7,hagars ,verstossung71 ,florenz1 ,genua u4 a4 sehr hufig4 ,fresken von seltener ,farbentiefe schuf er im ,casino der ,villa ,ludovisi und im ,dome zu ,piacenza4 4 #aag4 ,der ,richtung der ,carracci verwandt1 d4 h4 gleichfalls mit ernstem ,sinne um die ,wiederherstellung der lteren ,kunstweise bemht1 doch in keinem ,schulverbande mit jenen1 treten uns mehrere1 minder bedeutende ,knstlergruppen entgegen1 so die ,familie der ,campi zu ,cremona1 bereits im #af4 ,jahrhundert thtig1 aber ohne allen nachhaltigen ,einfluss auf die folgenden ,geschlechter1 jene der ,procaccini zu ,mailand1 ,nacheiferer ,correggios1 unter ihnen der bedeutendste ,camillo1 das ,geschlecht der ,crespi aus ,cerano1 dessen wichtigstes ,glied ,daniele ,crespi 7 #afcj7 in ,mailand wirkte und die ,schule der ,procaccini besuchte4 ,ein anderer ,eklektiker von tchtiger ,kraft1 dessen ,bildungsgang noch nicht aufgehellt wurde1 ist ,giov4 ,salvi aus ,sassoferrato 7#afje-afhe74 ,im ,gegensatze zu den nach dramatischen ,effekten haschenden ,zeitgenossen durch ein lyrisches ,gefhl ausgezeichnet1 fhrten ihn seine ,studien bis auf ,perugino zurck4 ,fleissig ausgefhrte ,copien nach raphaelischen ,madonnen trugen dazu bei1 seiner ,weise -- er malte vorzugsweise ,madonnenbilder -- das ,geprge der ,innigkeit zu verleihen4 ,die florentinische ,schule1 aus der im #ae4 ,jahrhundert erklommenen ,hhe1 im #af4 tief herabgeschleudert1 begann gleichfalls im #ag4 ,jahrhundert sich einigermassen zu heben4 ,kulturmomente1 welche etwa der ,kunst neue ,keime zugefhrt htten1 lagen nicht vor1 so verblieb es denn auch bei der blossen ,verbesserung der ,formen1 einem richtigeren ,studium der ,vorfahren1 womit das ,anstreben grsserer ,farbenwirkungen verbunden wurde4 ,durch die ,anlehnung an den rmischen ,maler ,baroccio und an dessen ,vorbild ,correggio kam die ,restauration des guten ,geschmackes zu ,stande4 ,lodov4 ,cardi aus ,cigoli 7#aeei-afac71 durch ein lebhaftes ,colorit und gute ,verwendung des ,helldunkels ausgezeichnet1 ist der erste1 welcher sich den ,fesseln der bis dahin giltigen flachen ,manier entzieht4 7,marter des hl4 ,stephan in ,uffizi1 hl4 ,franciskus in ,pitti-,gal4 u4 a474 ,ihm folgten mehrere ,schler 7,pagani1 ,dom4 da ,passignano72 die grsste ,tchtigkeit aber unter den jngeren ,florentinern offenbart der ,meister der ,judith 7,gal4 ,pitti71 ,cristofano ,allori 7#aegg-afba74 ,die ,schpfung dieses ebenso technisch durchgebildeten als pathetisch wirksamen ,bildes gehrt zu den gelungensten ,thaten der neueren ,kunst1 und lsst bis auf diesen ,tag ,alloris ,lorbeeren nicht unbeneidet4 ,noch bleiben als ,vertreter der jngeren florentinischen1 durch die ,geschicklichkeit im ,copiren ausgezeichneten ,kunst1 ,jac4 da ,empoli und der treffliche ,schulhalter ,matteo ,roselli zu nennen4 ,auch ,carlo ,dolce 7#afaf-afhf7 gehrt zu des letzteren ,schlern4 ,in der ,phantasie beschrnkt1 der ,ausbildung einer sanften ,anmuth und leicht verstndlichen1 weil bertriebenen ,sentimentalitt beflissen1 hat er zu seinen ,lebzeiten und spter zahlreiche ,verehrer gefunden4 ,seine ,bilder 7,tochter des ,herodias1 hl4 ,ccilia in ,dresden1 hl4 ,sebastian in ,pommersfelden bei ,bamberg1 ,magdalena in ,mnchen u4 a47 machen es dem religisen ,sinne unendlich leicht1 verlangen keine besondere ,erhebung des ,geistes1 lullen vielmehr1 modernen italienischen ,melodien1 wie richtig bemerkt worden1 hnlich1 das ,gemth in einen leichten sinnlichen ,rausch ein4 ,dies verleiht dem ,meister ein kulturgeschichtliches ,interesse1 obgleich dadurch eine hhere sthetische ,stellung nicht begrndet wird4 ,wenn im rmischen ,knstlerkreise die ,richtung der ,carracci nicht ausschliesslich herrschte1 so hatte sie die ,genugthuung1 dem ,nebenbuhler auf neapolitanischem ,boden ,gleiches mit ,gleichem zu vergelten4 ,hier war zwar der ,naturalismus vorzugsweise heimisch2 neben ihm galten aber auch eklektische ,einflsse4 ,in venetianischer ,weise malte ,belisario ,corenzio1 dem ,annibale ,carracci folgte ,giambatt4 ,caracciolo1 beide natrlich dem ,naturalismus nicht vllig fremd1 und berdies vorzugsweise durch ihre gehssige ,feindseligkeit gegen alle fremden ,maler1 die in ,neapel einen ,wirkungskreis suchten1 berchtigt4 ,vor derselben bewahrte weder ,ansehen1 noch eine befreundete ,kunstrichtung1 sie traf ,ann4 ,carracci1 ,domenichino1 den ,car4 d',arpino und andere rmische ,maler2 sie richtete ihre ,giftgeschosse sogar auf jngere einheimische ,krfte1 wie auf den naturalistisch gebildeten ,massimo ,stanzioni 7 #afef71 den ,hauptfhrer der spteren neapolitanischen ,schule1 welche wieder ausschliesslicher auf ,spagnolettos ,darstellungsweise eingeht und in ,aniello ,falcone und ,salvator ,rosa 7#afae-afgc7 die letzte reichere ,blthe entwickelt4 ,beide ,knstler haben zwar in anderen1 als in der religis-historischen ,gattung1 die grsste ,bedeutung errungen1 doch muss namentlich ,salvators ,verschwrung des ,catilina 7,galerie ,pitti7 schon hier als ein ,denkmal des wirkungsreichsten ,naturalismus angezogen werden4 7,andere historische ,gemlde sind in der ,grosvenorgalerie ,demokritos zu ,corshamhouse hl4 ,lorenz74 ,mit dem ,verstndnisse der idealen ,formen ging auch das ,interesse an idealem ,inhalte verloren4 ,der weitere ,schritt von der ,einkleidung religiser ,vorgnge in derbe zeitgenssische ,formen zur selbstndigen ,darstellung des unmittelbaren weltlichen ,lebens kostete keine ,ueberwindung2 er war vielmehr ein nothwendiger1 jenen ,widerspruch glcklich beseitigender ,fortschritt4 ,wir bemerkten schon im ,kreise der ,venetianer die ,neigung zu sittenbildlichen ,darstellungen1 welche bei ,bassano zu virtuosen ,schilderungen des menschlichen ,werketaglebens fhrt4 ,noch befreundeter erscheint das ,sittenbild der naturalistischen ,schule des #ag4 ,jahrhunderts4 ,caravaggios ,leistungen in diesem ,fache wurden oben erwhnt2 unter seinen ,nachfolgern in ,neapel ragt der frher angefhrte ,an4 ,falcone 7geb4 #afjj7 als ,schlachtenmaler hervor4 ,das gleiche ,fach bten ,cerquozzi 7der ,schlachten-,michelangelo1 geb4 #afjb7 und der rmische ,jesuite ,jacques ,courtois1 gen4 ,bourguignon 7#afba bis #afgf74 ,die in ,galerien nicht seltenen ,werke des ,letzteren sind nicht immer richtig gezeichnet1 aber stets lebendig gedacht und khn angeordnet2 ,cerquozzi ging spter zur ,darstellung von ,volksscenen ber1 in welcher ,gattung seine leichtschaffende ,phantasie und seine scharfe ,beobachtungsgabe mit ,erfolg sich usserten4 7,masaniello1 von ,lazzaronis beklatscht in der ,gal4 ,spada874 ,die ,aufnahme des niedrigen ,volkstreibens1 der ,kesselflickerscenen1 in den ,darstellungskreis wird gewhnlich auf ,peter ,laar aus ,holland 7#afac-afgd7 zurckgefhrt1 welcher lngere ,zeit in ,italien lebte1 und nach dessen ,spottnamen ,bamboccio die ganze ,gattung ,bambocciaden genannt wurde4 ,doch ist die ,sache in ,italien lter als der ,name1 ,laar selbst der ,einwirkung1 namentlich ,cerquozzis1 unterworfen gewesen4 ,eine nachhaltige ,bedeutung fr die italienische ,kunstweise kann man den ,bambocciaden nicht zusprechen2 dagegen ist die im #ag4 ,jahrhundert reichblhende ,landschaftsmalerei fr die ,entwicklung der sthetischen ,anschauungen in ,italien von grossem ,belange4 ,in ihr spricht sich der moderne ,sinn am schrfsten aus1 die ,vertiefung in die landschaftliche ,schnheit1 das ,verstndniss der ,naturstimmungen erscheint als das wichtigste und auch knstlerisch fruchtbarste ,merkmal der neueren ,bildung4 ,die ,venetianer1 voran ,tizian1 beginnen den ,reigen1 auf die ,venetianer fusst ,ann4 ,carracci und seine ,schule 7,grimaldi1 ,albano1 ,domenichino u4 ,a471 wozu sich des niederlndischen ,landschafters ,paul ,brill 7#aeed-afbf7 ,einfluss gesellt4 ,dieser siedelte sich am ,schlusse des #af4 ,jahrhunderts in ,italien an und begann nicht allein antike ,ruinen als ,staffage zu verwerten und die ,formen der italienischen ,natur mit ,wahrheit zu reproduciren2 er wusste auch seinen ,bildern eine elegisch-ruhige ,stimmung anzuhauchen1 welche spter einen so vielfachen und so vollendeten ,ausdruck gewann4 ,neben diesem ,kreise von ,landschaftsmalern1 weniger durch die ruhige ,schnheit der ,linien und klare ,ausprgung der ,formen ausgezeichnet1 als durch die geistreiche ,auffassung einzelner ,naturmomente und die poetische ,schilderung des finsteren ,wald- und ,gebirgslebens berhmt1 steht ziemlich selbstndig der vielseitige ,salvador ,rosa4 ,meisterhaft weiss er durch eine lebendige ,staffage und glcklich angebrachte ,lichteffekte die ,eigenthmlichkeit seiner landschaftlichen ,motive zu heben und zu charakterisiren4 ,auch die klare ,farbe und fleissige ,durchfhrung fehlt seinen besseren 7meist in ,england bewahrten7 ,werken nicht4 4 #aah4 ,die italienische ,kunstweise stirbt zwar in dem ,zeitraume1 den wir betrachten1 noch nicht vollstndig ab1 sie greift ber ihren unmittelbaren ,schauplatz hinaus1 und vererbt sich wenigstens theilweise auf die franzsischen1 spanischen und deutsch-niederlndischen ,schulen1 wie denn berhaupt eine bestimmte nationale ,trennung der verschiedenen ,stylarten nicht mehr vorhanden ist2 doch bricht die unmittelbare selbstndige ,entwicklung schon am ,schlusse des #ag4 ,jahrhunderts ab1 und die eben beschriebene ,blthe weicht wieder dem einreissenden ,schlendrian und der oberflchlichen ,manier4 ,den ,keim zur ,verflachung bot das ,kunstprinzip der ,carraccis4 ,seine verkehrten ,folgen blieben1 so lange tchtige knstlerische ,persnlichkeiten dasselbe anwendeten1 verborgen1 weil diese von der consequenten ,durchfhrung zurcktraten2 erst in den ,hnden des spteren ,geschlechtes machte sich das ,verderbliche der abstrakten ,kunstbildung und des willkrlich erfundenen ,idealismus geltend4 ,weder die ,antike noch die ,meister des ,cinquecento entgingen der schulmeisterlichen ,kritik der ,akademiker1 das ,bessermachenwollen schloss aber das ,bessermachen keineswegs ein4 ,jene ,gattungen1 welche geringere ,ansprche erhoben1 die ,wirklichkeit mit einfacher ,treue wieder gaben oder eingestndlich als blosse ,dekoration auftraten1 wie die ,architekturmalerei 7,bern4 ,canal und sein ,schler ,ant4 ,canal gen4 ,canaletto zu ,venedig7 leisteten ,besseres2 auch die ,restauration lterer ,werke hatte in einzelnen ,fllen 7,carlo ,maratta in seinen ,restaurationen ,raphael'scher ,fresken7 den erweiterten ,kunstkenntnissen ,manches zu danken4 ,grssere ,werke jedoch sind fast durchgngig aller ,wahrheit und alles ,lebens bar1 das dekorative ,geschick an denselben1 die ,fhigkeit1 mit vielen ,figuren ,rume zu fllen und eine zauberhafte ,geschwindigkeit bei der ,arbeit zu entwickeln1 um so widerwrtiger1 je anspruchsvoller sie auftreten4 ,luca ,giordano's 7#afcb-agje71 ,beiname ,fa ,presto1 seine ,fertigkeit in der ,technik und in der ,nachahmung mannigfacher ,kunstweisen1 seine unbedingte ,unterwerfung unter die ,meinungen der blinden ,menge charakterisiren den ,geist des ,zeitalters vollkommen4 ,neben ihm gilt ,pietro ,berrettini da ,cortona 7#aeif-affi7 als der ,hauptvertreter der wieder beginnenden ,manier4 ,so wenig als ihm 7,deckenbilder im ,p4 ,barberini zu ,rom7 lsst sich seinen zahlreichen ,schlern die grosse ,handfertigkeit und eine auf den ,schein berechnete ,virtuositt des ,machwerkes absprechen2 eine namentliche ,anfhrung der letzteren ist aber bei der gnzlichen ,bedeutungslosigkeit der einzelnen ,individuen hier durchaus nicht am ,platze4 ,die franzsische ,malerei im ,,xvii4 ,jahrhundert 4 #aai4 ,die ,richtung der franzsischen ,malerei im #ag4 ,jahrhundert kann zwar nicht in dem ,sinne national heissen1 als ob sie die ,grundlagen des franzsischen ,volksthumes in sich fasste1 sie entspricht aber vollkommen der ,tendenz1 welche die hfische ,bildung unter den modernen ,rmern1 wie die ,franzosen wohl hufig genannt werden1 nahm4 ,das ,urtheil ber die franzsische ,malerei der klassischen ,periode fllt gnzlich mit jenem ber das klassische ,drama des ,nachbarvolkes zusammen4 ,wer dieses preist und als vollendet anerkennt1 muss sich zu den ,malerwerken ,n4 ,poussins u4 ,a4 gezogen fhlen2 wer in jenen nur ein leeres1 aufgeputztes1 conventionelles ,wesen erblickt1 wird auch die klassischen ,gemlde verdammen4 ,hier wie dort tritt uns ein usserer antiker ,zuschnitt1 eine glnzende ,rhetorik und ein merklicher ,mangel an individueller ,schilderung entgegen4 ,aehnlich wie im #af4 ,jahrhundert ging auch im folgenden die ,anregung zur bestimmten ,kunstweise von ,italien aus4 ,rosso's und ,primaticcio's ,einfluss sank erst im ,anfange des #ag4 ,jahrhunderts2 in diesem ,zeitalter trafen wir schon wieder ,vouet und ,valentin im ,kreise der italienischen ,naturalisten4 ,doch sind es nicht die letzteren1 sondern die lteren ,italiener und mittelbar die ,antike1 welche die franzsische klassische ,kunst befruchten4 ,unter den ,bestrebungen1 den sogenannten reinen ,geschmack wieder herzustellen und im hohen ,style zu schaffen1 ging die unbefangene ,wahrheit der ,darstellung1 die scharfe ,charakteristik1 verloren4 ,es mangelt den meisten ,werken die belebende und individualisirende ,farbe2 die ,bewegungen und ,stellungen sind studirt1 die ,kpfe nach einem abstrakten ,schnheitsgesetze zugeschnitten1 die ,wrme der ,erfindung wird von einer prunkvollen1 aber kalten ,reflexion verdrngt4 ,dass daneben viel ,verdienstliches auch vorkommt1 bedarf keiner ,versicherung4 ,der bedeutendste ,meister ist der fast ausschliesslich in ,rom thtige ,nicolas ,poussin 7#aeid-affe74 ,kein ,ideenkreis ist ihm fremd1 ,christliches und ,antikes1 ,geschichte und ,mythe behandelt er mit gleicher ,liebe2 doch bleiben wegen des antiken ,formenschnittes seine allegorischen und mythologischen ,darstellungen widerspruchsfreier1 als alle brigen4 ,auch handlungsreiche ,scenen1 wie die ,pest zu ,athen 7,leigh-,court71 die ,mannalese 7,louvre7 u4 a4 gelingen ihm trefflich1 mag auch hie und da die ,anordnung tableauartig erscheinen4 ,zu ,poussins berhmtesten ,bildern gehrt ferner der ,besuch eines ,hirtengrabes 7et in ,arcadia ego1 im ,louvre71 ein um so verdienstlicheres ,werk1 als das ,idyllische jenem ,zeitalter usserst fern lag1 und nur allzuleicht in manierirte ,ssslichkeit berging4 ,poussins ,weise wurde von dem jngeren ,geschlechte3 ,jacques ,stella 7#aeif bis #afeg71 ,sebast4 ,bourdon 7#afaf-afga71 ,noel ,coypel 7#afbh-afig71 ,phil4 ,champagne aus ,brssel 7#afjb-afgd7 fleissig befolgt4 ,des ,letzteren ,portrte1 frisch in der ,frbung und geistreich in der ,auffassung1 sind seinen historischen ,bildern bei weitem vorzuziehen4 ,das ,gleiche gilt von ,pierre ,mignard1 gen4 le ,romain 7#afaj-afie71 dessen ,studiengang1 obgleich er wie die folgenden ,knstler als ,schler ,vouet's angefhrt wird1 auf unmittelbare italienische ,einflsse hinweist4 ,eustache ,lesueur 7#afag-afee71 von seinen ,landsleuten ber ,gebhr gepriesen1 neigt sich bereits in der schwchlichen ,anlage und ermdenden ,einfrmigkeit seiner ,charaktere und marklosen ,frbung 7,leben des hl4 ,bruno in #bj ,bildern im ,louvre7 dem ,style ,louis ,,xiv4 zu1 dessen ,hauptvertreter der bekannte ,charles ,lebrun 7#afai-afij7 wird4 ,die nothwendigste ,eigenschaft eines ,hofknstlers1 die allzeit fertige ,produktionskraft und zauberschnelle ,technik1 besass er in hohem ,grade4 ,damit hngt das ,hauptbel der ,lebrun'schen ,richtung1 die nur an wenigen ,bildern 7,jabach'sches ,familienbild im ,berliner ,museum1 ,steinigung des hl4 ,stephan im ,louvre7 nicht bemerkbare kalte theatralische ,manier1 die nchterne dekorative ,auffassung 7,alexanderbilder im ,louvre7 zusammen4 ,aber gerade durch diese ,mngel gewinnt die ,schule ,lebruns eine gewisse historische ,bedeutung1 und erscheint sie als klassischer ,ausdruck der am ,versailler ,hofe und weiter an allen ,hfen ,europas herrschenden ,bildung4 ,uebrigens wre es irrig1 alle ,nachfolger ,lebruns ber denselben ,leisten zu schlagen2 so erscheinen namentlich ,nicolas ,colombel 7#afdf-agad7 und ,jean ,jouvenet 7#afdd-agad7 als ansprechende und verhltnissmssig gesunde ,knstler1 und auch ,hyacinthe ,rigaud 7#afei-agdc71 der berhmte ,portrtmaler1 liefert nicht allein charakteristische1 sondern auch fleissig ausgefhrte und wirkungsvolle ,bildnisse4 ,dass ,sittenbilder1 die humoristische ,verherrlichung des ungebundenen1 jeder ,form spottenden ,lebens im pompsen ,zeitalter ,louis ,,xiv4 keine ,pflege fanden1 und ,jacques ,callot's 7#aeid-afce7 humoristische ,harlekinaden1 ,teufelsscenen und zeitgeschichtliche ,skizzen1 die meisten nur in ,kupfer gestochen1 ohne ,nachfolge blieben1 kann nicht ,wunder nehmen2 nur entfernt vom ,hofe 7,le ,nain in ,laon7 oder durch eine glckliche ,entdeckung des ,malerischen1 was in dem gepuderten ,arkadien dennoch verborgen lag 7,ant4 ,watteau #afhd bis #agba71 konnte das ,sittenbild sich lebendig erhalten4 ,desto bedeutender1 frisch und krftig ist die ,thtigkeit der franzsischen ,schule in der ,landschaftsmalerei4 ,auch hier ist eine ,anlehnung an die ,italiener 7,carracci7 bemerkbar1 auch hier minder das tiefe ,eingehen in das geheimnissvolle ,leben der ,natur1 als der ernste gemessene ,styl1 der reine ,linienbau zu loben1 und wenigstens in usseren ,motiven1 in der ,architektur z4 ,b41 in der ,staffage die ,antike als ,vorbild bentzt4 ,des frher erwhnten ,nicolas ,poussin grsster ,ruhm beruht1 und zwar mit ,recht1 wie man sich in englischen ,kunstsammlungen 7,grosvenorgalerie7 berzeugen kann1 auf seiner landschaftlichen ,thtigkeit4 ,er wird aber noch weit berstrahlt von seinem ,schwager ,caspar ,dughet1 gen4 ,poussin 7#afac-afge71 und dem unvergleichlichen ,claude ,lorrain4 ,caspar ,poussins ,werke sind von einem viel tieferen malerischen ,gefhle beseelt1 als jene seines lteren ,verwandten2 die ,schilderungen des ,aufruhrs in der ,natur wetteifern an poetischer ,wahrheit mit den ,darstellungen grossartiger ,ruhe in der ,landschaft4 ,ist auch die ,farbe selten noch in frischem ,glanze vorhanden1 so erfreut doch die ,reinheit und ,flle der ,formen1 die beraus wirkungsvolle ,anlage namentlich der ,mittelgrnde1 und die warme1 von ,wolkenschatten unterbrochene ,beleuchtung4 ,poussins beste ,arbeiten mssen in ,rom 7,gal4 ,doria1 ,k4 ,s4 ,martino a' monti7 und in ,england aufgesucht werden4 ,zur hchsten ,vollendung brachte diese1 von italienischen ,studien genhrte sogenannte heroische ,richtung in der ,landschaftsmalerei der bei ,mirecourt #afjj geborene ,claude ,gele1 nach seinem ,stammlande ,claude ,lorrain genannt4 ,dem ,leben des ,alterthumes entlehnte ,staffagen1 nach der ,antike gezeichnete ,bauten und ,ruinen kennzeichnen usserlich seine ,werke1 welche auch dort1 wo die ,nebendinge wie die ,architekturen und ,figuren minder lobenswerth erscheinen1 durch den ,zauber der ,beleuchtung 7,sonnenlicht7 und die zarte ,abtnung der ,farben bis zur verschwindenden ,ferne eine ungewhnliche ,anziehungskraft ben4 ,see- und ,hafenbilder1 grenzenlose ,flchen1 im ,vordergrunde durch schwungvoll gezeichnete ,eichengruppen belebt1 stille ,wasser von ,felsen und ,bumen eingefasst1 schwle ,nachmittage und ,sonnenuntergnge1 alle ,erscheinungsformen der landschaftlichen ,natur behandelte ,claude mit gleicher ,meisterschaft4 ,kein ,wunder daher1 dass seine ,werke der ,gegenstand eifriger ,nachfrage wurden und noch bei ,lebzeiten des ,meisters betrgerische ,nachbildungen in den ,handel kamen4 ,um diesem zu steuern1 sah sich ,claude gezwungen1 von seinen ,originalgemlden ,skizzen zu zeichnen1 und diese1 gleichsam die ,urkunden der ,aechtheit1 zu bewahren4 ,sie befinden sich1 #bjj an der ,zahl1 unter dem ,namen des libro di verit gesammelt1 im ,besitze des ,herzogs von ,devonshire zu ,london2 die letztere ,stadt1 wie ,england berhaupt1 dann ,rom 7,g4 ,doria71 ,wien und ,paris bergen auch die trefflichsten und meisten ,oelgemlde ,claude's1 welcher #afhb mit ,hinterlassung einer zahlreichen ,nachfolgerschaft starb4 ,die spanische ,malerei im ,,xvii4 ,jahrhundert 4 #abj4 ,erst im #ag4 ,jahrhunderte verliert sich das ,abhngigkeitsverhltniss1 in welchem wir die spanische ,kunst bis jetzt bald zu ,italien1 bald zu den ,niederlanden erblickten1 und gewinnt das nationale ,element auch eine sthetische ,geltung4 ,die gleichzeitige ,blthe der spanischen ,poesie und ,malerei ist keine zufllige ,erscheinung1 vielmehr1 wie schon die verwandte ,grundstimmung in beiden ,kunstgattungen andeutet1 unter gleichen ,bedingungen hervorgerufen worden4 ,die allgemeine ,herrschaft des ,naturalismus in der ,malerei des #ag4 ,jahrhunderts begnstigte wesentlich den ,aufschwung der spanischen ,kunst1 welche bei allen usseren ,einflssen strenge ,beziehungen zum ,leben bewahrt1 und trotz aller ,kirchlichkeit der sinnlichen ,gluth des ,sdens sich nicht entfremdet hatte4 ,in der erhhten ,seelenstimmung1 im flammenderen ,ausdrucke1 in der zum ,ueberschwnglichen gesteigerten ,leidenschaft1 welche nur den ,gegenstand1 nicht die ,form wechselt1 findet der spanische ,knstler die ,mittel1 auch religise ,motive zu verkrpern1 darin untersttzt von der ,richtung1 welche das katholisch-kirchliche ,leben im #af4 und #ag4 ,jahrhundert berhaupt nahm4 ,es kann daher nicht befremden1 dass auch das ,sittenbild und namentlich das ,portrt hier auf einen reichen ,boden stiess1 eine streng und nur den ,gedanken wiedergebende ,compositionsweise seltener1 dagegen ein wirkungsreiches ,colorit gewhnlich angetroffen wird4 ,auf das ,letztere nahmen die ,venetianer und die gleichzeitigen ,niederlnder ,einfluss1 doch bleibt sowohl in der allgemeinen ,behandlung der ,farbe1 wie in den fr die ,carnation gewhlten ,tnen das nationale ,element vorherrschend4#id ,nachdem im #af4 ,jahrhundert vorzugsweise der raphaelische ,styl als ,vorbild gegolten hatte1 bemerkt man am ,schlusse dieses ,zeitalters1 und zwar zunchst in ,sevilla1 die ersten ,regungen der national-naturalistischen ,weise4 ,franc4 ,pacheco 7#aega-afed7 wirkte vorzugsweise als ,lehrer des jngeren ,knstlergeschlechtes 7,geschichte des ,ddalus1 ,deckengemlde in ,sevilla1 jngstes ,gericht ebendort u4 a471 wie er denn auch neben seiner praktischen ,thtigkeit gelehrte und kunsttheoretische ,studien trieb1 whrend seine beiden ,zeitgenossen1 der nach ,tintoretto gebildete ,juan de las ,rolas 7#aeeh-afbe7 und ,franc4 de ,herrera d4 4 7#aegf-afef7 schon die eigenthmlichen ,vorzge der jngeren ,schule1 das effektvolle ,helldunkel1 die geschickte ,vertheilung von ,licht und ,schatten1 den breiten1 massigen ,auftrag1 den kecken und doch nicht gemeinen ,naturalismus an sich tragen4 7,werke des ,ersteren3 ,s4 ,jakob in der ,schlacht bei ,clavigo in der ,kathedrale von ,sevilla1 ,martyrium des hl4 ,andreas im ,museum zu ,sevilla1 ,moses ,wasserwunder im ,museum zu ,madrid2 ,werke ,herreras3 ,mannalesen in der ,gal4 ,s4 ,trinidad zu ,madrid1 das jngste ,gericht in ,s4 ,bernardo zu ,sevilla1 ,andreas im ,louvre u4 s4 w47 ,den ,genannten verwandt1 werden drei ,glieder der ,familie ,castillo1 und ,alonso ,vasquez angegeben2 unbedeutend dagegen erscheint der ,sohn des ,bravourmalers ,herrera3 ,h4 el mozo1 von den ,italienern1 die ihn zu ,rom sahen1 als ,fischmaler gerhmt4 ,im ,schoosse von ,sevilla erstehen nach einander die berhmtesten ,maler ,spaniens1 so dass die ,schule von ,sevilla mit der spanischen ,kunst in ihrer hchsten ,blthe gleichbedeutend wird4 ,in ,francisco ,zurbaran 7#aeih-affb71 dem ,schler des ,roelas1 und in ,diego ,velasquez da ,silva 7#aeii-affj71 dem ,hofmaler ,philipp ,,iv41 lernen wir die verschiedenen ,richtungen des spanischen ,naturalismus bereits in grossartiger ,vollendung kennen4 ,der ,letztere1 von welchem das ,madrider ,museum #fb ,bilder bewahrt1 ist vorzugsweise ,portrtmaler2 seine ,werke fesseln aber nicht allein durch frische ,lebenswahrheit und die meisterhafte ,behandlung des ,helldunkels und der gebrochenen ,farben1 sondern besitzen die ,bedeutung historischer ,gemlde1 so scharf ist seine ,charakteristik1 so reich das ,leben seiner ,gestalten4 ,das berhmteste seiner ,bilder1 las meninas1 zeigt den ,maler vor der ,staffelei1 wie er im ,begriffe steht1 die ,bildnisse des spanischen ,knigspaares zu malen1 in der ,mitte des ,gemaches aber die ,infantin ,margarita mit ihren ,gespielinnen und zwei ,zwergen4 ,unbertreffliche ,bildnisse sind ferner die ,darstellungen des ,k4 ,philipp ,,iv41 seiner ,gemahlinnen1 des ,herz4 ,olivarez und des ,infanten ,balthasar zu ,pferde4 ,reine ,sittenbilder sind der ,wasserverkufer1 wie alle frheren ,werke noch etwas trocken in der ,farbe 7in ,london1 ,privatbesitz7 und die ,trinker 7los borrachos74 ,gleichfalls durch die portrtartige ,schrfe ausgezeichnet ist ein anderes ,madrider ,bild3 die ,uebergabe von ,breda4 ,dagegen lassen ihn mythologische 7,apollo bei ,vulkan7 und religise ,darstellungen 7,anbetung der ,knige1 ,krnung ,mari1 ,steinigung ,stephans u4 a47 befangen und in einem fremden ,kreise sich bewegend erscheinen4 ,hier ist ,zurbaran 7,kathedrale und ,museum zu ,sevilla7 vorzugsweise heimisch1 ein ,knstler1 welcher die eigenthmliche ,verbindung naturalistischer ,anschauungen mit religisen ,vorstellungen mit besonderer ,deutlichkeit offenbart2 zwar als ,colorist weniger bedeutend 7doch wird seine ,behandlung weisser ,gewnder mit ,recht gerhmt72 aber durch den ,ausdruck ekstatischer ,begeisterung in seinen ,gestalten ausgezeichnet4 ,ungleich milder und ruhiger1 tief empfunden in der ,farbe1 dabei sicher und scharf in der ,zeichnung treten uns die ,werke des vielseitigen ,alonso ,cano entgegen4 ,ausser mehreren ,kruzifixen und ,bildnissen gehren zu seinen besten ,arbeiten die ,madonna in der ,einsamkeit 7,kathedrale von ,granada71 die ,madonna del rosario 7,kathedrale zu ,malaga7 und ,christi ,leichnam im ,madrider ,museum4 ,wie die meisten spanischen ,knstler1 so kann auch ihr berhmtester ,genosse ,bartolomeo ,estban ,murillo aus ,sevilla 7#afah bis #afhb7 nur in seiner ,heimath richtig erkannt werden4 ,gegen die ,flle und ,schnheit der in ,spanien trotz aller ,kunstplnderungen vorhandenen ,werke erscheinen die diesseits der ,pyrenen gebrachten ,proben1 mit wenigen ,ausnahmen1 unbedeutend4 ,murillo1 in seiner ,jugend mannigfachen ,kunsteinflssen ausgesetzt1 ursprnglich ein ,schler des ,juan del ,castillo1 aber auch von ,velasquez1 ,van ,dyck angezogen und spter durch eine berhufte ,produktion zur ,eilfertigkeit verleitet1 hat natrlich nicht immer und berall ,tadelloses geleistet4 ,es dauerte einige ,zeit1 ehe er die anfnglichen ,schrfen und ,hrten des ,colorites berwand2 er erreichte darin aber nach lngerer ,uebung das ,hchste4 ,wie ,mondschein entzndet der ,silberton seiner ,bilder die ,seele zur milden ,sehnsucht und schwrmerischen ,liebe2 doch verliert er sich in der letzten ,zeit in eine sssliche1 unklare ,verblasenheit4 ,auch eine selbstgengsame ,ausbeutung des einmal glcklich erfundenen ,motives1 eine ungleichmssige ,ausfhrung der ,bilder kann tadelnd hervorgehoben werden4 ,dies hindert jedoch nicht1 an ,murillo die ,vielseitigkeit seiner ,phantasie1 die ,tiefe seiner ,farbenkenntniss zu bewundern1 und die stets edle und ergreifende ,richtung des ,naturalismus in ihm anzuerkennen4 ,die ,studien ber ,murillo sind lange nicht ausgedehnt genug1 um uns in den ,stand zu setzen1 ein bersichtliches ,bild seiner ,entwicklung zu liefern4 ,wir mssen uns mit einer summarischen ,aufzhlung seiner ,werke1 nach ,gattungen gesondert1 begngen4 ,an der ,spitze derselben stehen die zahlreichen ,darstellungen der verklrten ,madonnen1 die meistens unter dem ,namen der ,conception bekannt sind1 oft aber auch als die ,himmelfahrt der ,madonna 7auf der ,mondsichel ruhend7 angefhrt werden4 ,mit wunderbarer ,vollendung erscheint hier der feierlich religisen ,stimmung ein frischer ,naturreiz vermhlt1 und bei aller blendenden ,farbenglut doch schliesslich ein ergreifender1 ernster ,eindruck bewahrt4 7,louvre1 drei ,bilder in der ,galerie zu ,sevilla1 zwei ,bilder im ,madrider ,museum74 ,diesem ,kreise schliessen sich die ,schilderungen ekstatischer ,zustnde ebenbrtig an3 ,s4 ,franciscus1 den ,gekreuzigten umarmend 7,museum zu ,sevilla71 der hl4 ,joseph mit dem ,christkinde 7ebendort71 der hl4 ,antonios von ,padua1 welchem die ,jungfrau ihr ,kind darreicht 7,kathedrale in ,sevilla71 die ,vision des hl4 ,bernhard u4 a4 im ,madrider ,museum4 ,wie in mehreren dieser ,bilder1 so greift ,murillo auch in seiner ,darstellung der ,geburt ,christi 7,museum zu ,sevilla71 vielleicht noch trefflicher als ,correggio1 den ,gegensatz des himmlischen und natrlichen ,lichtes wirkungsreich auf4 ,es bedarf aber nicht erst solcher kunstreichen ,mittel1 um ,murillos ,werke anziehend zu machen4 ,seine historischen ,darstellungen3 das ,wasserwunder ,moses 7,la ,sete in ,s4 ,georg zu ,sevilla7 und andere aus demselben ,cyclus1 theils noch am ursprnglichen ,orte aufbewahrt oder nach ,madrid und ,paris verpflanzt1 erfreuen durch den ,reichthum der ,composition und die frisch-lebendige ,behandlung4 ,nur in wenigen ,fllen 7der ,grindkopf in der ,pflege der ,kranken durch die hl4 ,elisabeth in der ,madrider ,akademie7 berschreitet der ,naturalismus die sthetischen ,grenzen4 ,zahlreich sind ferner kleinere ,heiligen- und ,madonnenbilder1 sowie die auch in nordischen ,kunstsammlungen wohlbekannten ,sittenbilder aus dem ,sevillaner ,strassenleben4 ,die gleiche ,verbreitung wre seinen geistreich gefassten und krftig ausgefhrten ,portrten zu wnschen1 von welchen in ,berlin1 im ,louvre 7,selbstportrt71 in der ,kathedrale zu ,sevilla und im ,madrider ,museum treffliche ,beispiele vorhanden sind4 ,sowohl ,velasquez1 als auch ,murillo hinterliessen ,schler und ,nachahmer4 ,unter ,murillos spteren ,nachfolgern kam ,alonso ,miguel de ,tobar des ,meisters usserem ,verfahren am nchsten1 so dass seine ,copien hufig fr ,originale gelten4 ,ein anderer ,schler1 ,don ,pedro ,nuez de ,villavicencio1 war namentlich in der ,gattung des ,sittenbildes heimisch1 ohne aber die gttliche ,freiheit der ,murilloschen ,strassenjungen zu erreichen4 ,velasquez' ,anhang setzte sich vorzugsweise in ,madrid fest4 ,hier behaupteten im ,anfange des ,jahrhunderts die ,florentiner ,bart4 und ,vic4 ,carducci und die ,brder ,ricci1 gleichfalls italienischen ,ursprunges1 den ersten ,rang4 ,auch ,antonio ,pereda aus ,valladolid 7#aeii-affi71 ein ,schler des ,pedro de las ,cuevas1 hatte in ,madrid grossen ,ruhm erworben 7,hauptwerk3 die ,kreuzabnahme im ,madrider ,museum7 und als glnzenden ,coloristen sich bewhrt4 ,zur unmittelbaren ,schule des ,velasquez rechnet man ,juan de ,pareja 7#afjf-afgj71 von ,sklaveneltern geboren1 einen derben ,naturalisten1 ,nicolas de ,villacis1 ,juan de ,mazo u4 ,a4 ,es bildete bis jetzt vorzugsweise die ,schule von ,sevilla den ,gegenstand der ,betrachtung2 die ,schule von ,madrid1 die vorzugsweise im ,portrtfache glnzende ,hofschule1 wurde nur nebenbei erwhnt4 ,und auch von den ,sevillaner ,malern wurden nur die ,spitzen hervorgehoben4 ,zur ,ergnzung mgen noch aus der ,schule von ,sevilla die ,namen3 ,pedro de ,moya 7#afaj-afff71 theilweise nach ,van ,dyck gebildet1 und dessen ,schler ,juan de ,sevilla 7#afbg-afie71 ausschliesslich in ,granada thtig1 und ,valdes ,leal 7#afcj-afia71 dessen bis zum ,widerlichen naturwahre ,weise1 sowie sein anmassendes persnliches ,auftreten den beginnenden ,kunstverfall offenbart1 angefhrt werden4 ,zur ,madrider ,schule rechnet man ausser den frher ,genannten noch ,juan ,careo 7#afad-afhe7 und dessen ,schler ,mateo ,cerezo1 beide ,nachahmer des ,van ,dyck1 ,juan ,escalante 7#afcj-afgj7 und mehrere ,schler des ,pedro de las ,cuevas4 ,unter den ,malern1 welche in ,valencia thtig auftreten1 ragen die beiden ,ribaltas 7,vater und ,sohn71 ,jacinto de ,espinosa 7#afjj bis #afhj7 und ,pedro ,orrente 7#aeej-afdd7 hervor4 ,bei allen ist die ,mischung der heimischen ,weise mit italienischen ,elementen 7auch ,spagnoletto hat in ,valencia seinen ,ausgangspunkt7 charakteristisch2 doch hat sich in ,valencia ebenso wenig als in ,toledo eine stetige ,lokalschule entwickelt1 welche jener von ,sevilla oder ,madrid ebenbrtig zur ,seite gestellt werden konnte4 ,der ,betrieb der ,landschaftsmalerei kann bei der deutlich ausgesprochenen ,vorliebe der spanischen ,kunst fr die ,schilderung der ,wirklichkeit nicht befremden1 noch weniger dann der streng nationale ,stempel der spanischen ,landschaftsmalerei1 durch ,velasquez1 ,iriarte1 del ,mazo vertreten1 auffallen4 ,sie gibt den ,charakter der spanischen ,landschaft treu wieder1 und lsst auch hier die eigenthmlichen ,vorzge in der ,farbengebung und in der ,behandlung der ,luftperspektive walten4 ,ebenso rasch als in ,italien ging auch in ,spanien die ,kunst ihrem ,untergange entgegen4 ,im eklektischen ,zusammenfassen lterer ,vorbilder 7,claudio ,coello1 #afic7 oder der usseren ,nachahmung eines einzelnen ,meisters 7,miguel de ,tobar7 glaubte man eine ,zeit lang dies ,heil zu erblicken1 oder es sollte die theoretische ,gelehrsamkeit 7,palomino1 der spanische ,vasari1 #afec-agbf7 die ,leichtfertigkeit des ,machwerkes verdecken4 ,aber auch diese ,zustnde waren im ,verhltnisse zu der folgenden akademischen ,langweile zu preisen1 welche intolerant gegen das ,alterthum1 aufgeblasen in ihrer ,nichtigkeit1 selbst bessere ,talente1 wie den ,ant4 ,viladomat 7 #agee71 verdarb und erst im ,beginne des #ai4 ,jahrhunderts ihre ,herrschaft wanken gewahrte4 ,die niederlndische ,malerei im ,,xvii4 ,jahrhundert4 4 #aba4 ,die niederlndische ,malerei hatte im #af4 ,jahrhundert1 wie wir gesehen haben1 in der allzu hastigen ,nacheiferung der italienischen ,kunsthelden ,ziel und ,richtung verloren4 ,diese ,thatsache1 sowie das herbe ,urtheil1 welches ber die ihrer ,zeit vielgepriesenen ,manieristen gefllt wurde1 wird auch nicht durch die ,erwgung wankend1 jener ,abfall von sich selbst sei durch den allgemeinen ,gang der ,bildung nothwendig bedingt gewesen4 ,es war eben1 wie es im ,laufe der ,geschichte nicht selten bemerkt wird1 die herrschende ,kultur dem bestimmten ,kunstgeiste eines ,volkes minder gnstig und dieser daher zum ,feiern verurtheilt4 ,nur die ,portrtmalerei und das ,sittenbild blieb der nationalen ,tradition treu und bewahrte eine anziehende ,frische4 ,im letztgenannten ,fache ist es ,peter ,breughel d4 4 7geb4 #aeaj87 zum ,unterschiede von seinen ,shnen1 dem als ,landschaftsmaler bekannten ,sammtbreughel1 und dem hnlich wie ,h4 ,bosch in phantastischen ,nachtgebilden sich ergehenden ,hllenbreughel1 der ,bauernbreughel genannt1 welcher in den ,motiven sowohl1 wie in der ,auffassung und den ,formen an der ,heimath festhlt und von seiner italienischen ,reise nur landschaftliche ,eindrcke mitbringt4 ,ja die historische ,malerei blieb selbst dann noch unter italienischem ,einflusse1 als die ,alleinherrschaft der ,manieristen in ,italien zu brechen begann4 ,erst am ,schlusse des ,jahrhunderts begann die ,erinnerung an die heimische ,weise zu tagen und zunchst die technische ,seite der ,kunst ausgebildet zu werden4 ,des grossen ,rubens dritter ,lehrer1 ,otto van ,veen oder ,venius 7#aeef-afcd71 bahnte in dieser ,beziehung den berhmten ,malern ,antwerpens im #ag4 ,jahrhundert den ,weg4 ,ein siebenjhriger ,aufenthalt in ,italien machte ihn mit den musterhaften ,leistungen der frheren ,zeitalter bekannt2 seine gelehrte ,erziehung befhigte ihn1 der herrschenden ,zeitbildung1 welche mit wenigen ,ausnahmen das ,poetische im ,allegorischen erblickte und mit dem ,verstande dichtete1 einen ausgedehnten ,raum auch in der ,malerei zu verschaffen4 ,verstndige ,berechnung der technischen ,mittel1 namentlich eine wirkungsvolle ,bentzung des ,helldunkels1 bilden noch die grssten ,verdienste seiner in ,belgien zahlreichen ,bilder2 eine hhere geistige ,begabung leuchtet aus ihnen keineswegs heraus4 ,peter ,paul ,rubens1 der ,vollender der neueren ,richtung1 wurde wahrscheinlich zu ,siegen #aegg geboren 7 #afdj71 wo sein ,vater1 der rechtsgelehrte ,antwerpner ,schffe1 ,johannes ,rubens1 die schwerbeleidigte ,familienehre ,wilhelms von ,oranien mit langjhriger ,haft bssen musste4 ,die ersten ,lebensjahre verbrachte er in der rheinischen ,hauptstadt1 bis die spanische ,gnade die ,rckkehr der verbannten ,familie in die flandrische ,heimath #aehh gestattete4 ,die gelehrte und hfische ,erziehung1 welche ,rubens anfangs zu ,theil wurde1 blieb nicht ohne ,einfluss auf seine sptere geistige ,richtung1 unterdrckte jedoch keineswegs die frh in ihm erwachten knstlerischen ,keime4 ,um sie zu pflegen1 wurde er zu ,tobias ,verhaegt1 dann zu ,adam van ,noort in die ,lehre gegeben2 die grsste ,ausbildung verdankt er seinem dritten und eigentlichen ,lehrer1 ,otto ,venius4 ,es waren aber weder der ,einfluss des ,letztgenannten1 noch die #afjj-afji nach ,italien und ,spanien unternommene ,reise im ,stande1 die knstlerische ,sinnesweise ,rubens von ihrem ursprnglichen ,wesen dauernd abzulenken4 ,die vor der italienischen ,reise gefertigten ,bilder 7hl4 ,familie bei ,herrn ,wuyts in ,antwerpen1 ,christus im ,schoosse ,gott ,vaters im ,antwerpner ,museum7 zeigen schon dem angelernten ,style krftige selbstndige ,zge beigemischt2 ebenso sind seine italienischen ,werke 7in rmischen ,kirchen und ,palsten7 zwar in der ,frbung1 aber nicht in den ,formen und in der ,composition den ,einwirkungen der italienischen ,kunst unterworfen4 ,dass nchst ,venedig besonders ,genua und dessen stolze ,prachtbauten ,rubens ,phantasie am meisten fesselten1 dass er seine ,vorbilder berhaupt nicht im #af4 ,jahrhundert1 sondern unter seinen nheren ,zeitgenossen1 dem ,p4 ,veronese und den ,carraccis aufsuchte1 erscheint in hohem ,grade fr den ,wandel in den sthetischen ,anschauungen bezeichnend4 ,rubens selbst entging auf diese ,weise der ,gefahr1 seine flandrische ,natur1 hnlich wie so viele ,vorgnger1 einzubssen4 ,und dass dieselbe bei ihm in starken ,zgen ausgeprgt war1 dies zeigt nicht nur das von ihm angenommene ,frauenideal1 die ,vorliebe fr derbe1 fleischige ,formen1 und die ,farbenstimmung seiner ,bilder1 dafr spricht auch der heitere ,natursinn1 die freie ,weltliebe1 die seine ,phantasie durchdringt4 ,so knpft er an die ltere heimische ,kunstweise wieder an4 ,nur war in der ,eyck'schen ,schule die ,naturfreude1 die heitere ,weltanschauung durchaus naiv1 man mchte sagen unbewusst1 und berdies unmittelbar mit der tiefsten religisen ,innigkeit verbunden1 von einem kirchlichen ,hauche durchweht4 ,dies ndert sich4 ,bei ,rubens und seiner ,schule sind die ,anschauungen bewusster1 sinnlicher2 die ,einheit des ,irdischen und ,ueberirdischen erscheint aufgehoben4 ,die landschaftliche ,schnheit1 die ,zustnde und ,ereignisse des ,werktagslebens bilden selbstndige ,motive der knstlerischen ,darstellung4 ,rubens ist ein ausgezeichneter ,landschaftsmaler2 auch seine ,genrebilder 7,louvre7 und ,thierstcke bekunden seine ,meisterschaft und seine ,heimath auch in diesen ,daseinskreisen4 ,dass die ,portrtmalerei eine wichtige ,stelle in seiner knstlerischen ,wirksamkeit einnimmt1 kann nicht auffallen4 ,das krftige ,individualisiren lag ohnehin in der ,richtung der niederlndischen ,kunst1 noch mehr aber frderten die zeitgenssischen ,zustnde die grossartige ,entwicklung der ,bildnissmalerei4 ,die ,strme des #ag4 ,jahrhunderts brachten alles ,gemeinsame und ,oeffentliche in ,schwanken und ,ghrung2 was fest blieb1 gerade jetzt eine gewaltige ,kraft1 eine ,flle geistiger ,ressourcen1 hier ,trotz1 dort ,klugheit und fein berechnete ,schmiegsamkeit1 hier ,willensstrke1 dort ,leichtsinn offenbarte1 in ,leidenschaften und in keckem ,lebensgenusse gleich sehr sich auszeichnete1 das war das ,individuum1 dessen ,schilderung nun ungleich dankbarer fr den ,knstler erschien1 als in den frheren ,perioden des ,gattungslebens4 ,rubens ,portrte sind beraus zahlreich und natrlich von verschiedenem ,werthe4 ,ausser den oft und mit besonderer ,vorliebe behandelten ,bildnissen der eigenen ,familie verdient wegen der technischen ,vollendung das ,mdchen mit dem spanischen ,hut 7irrig chapeau de paille benannt71 im ,besitz der ,familie ,peel1 eine namentliche ,erwhnung4 ,in den religisen ,bildern macht sich das affektreiche1 pathetische ,element vorzugsweise geltend4 ,die ,schilderung ruhiger ,momente fesselt durch den ,glanz der ,farbe und die ussere ,vollendung2 schpferische ,kraft offenbaren nur jene ,bilder1 in welchen die ,leidenschaft1 das1 auch das leibliche ,leben durchdringende ,pathos1 wirksam auftritt4 ,die religisen ,anschauungen der ,zeit hatten eine eigenthmliche ,frbung erlangt1 das kirchliche ,leben einen neuen ,impuls erhalten4 ,im ,angesichte des feindlichen ,gegensatzes bemhte man sich1 den ,kultus durch usseren ,glanz1 durch die ,anregung heisser ,empfindungen eindringlicher zu gestalten4 ,das ,wallfahren1 die ,verehrung wunderthtiger ,bilder nimmt einen neuen ,aufschwung1 die ,verbreitung der ,lehre in fernen ,welttheilen1 unter wilden ,vlkern1 lsst die ,macht der ,kirche neu bewundern und steigert die andchtige ,volksstimmung4 ,dabei bewahrt die ,liebe fr das klassische ,alterthum ihre ,lebendigkeit1 und es werden im ,wetteifer mit den kirchlichen ,gegnern humane ,studien gepflegt4 ,den knstlerischen ,ausdruck dieser ,kulturzustnde bieten die neuaufblhende ,kirchenmusik1 in der ,architektur der jngere ppige ,renaissancestyl1 in der ,malerei mit besonderer ,vollendung ,rubens ,werke4 ,wie schon erwhnt1 sind die ,darstellungen ruhiger ,situationen gewhnlich nur technische ,meisterstcke2 ausser der funkelnden ,pracht der ,farbe fesselt die lebendige ,wahrheit der angebrachten ,bildnisse1 so z4 ,b4 bei der ,uebergabe des ,messgewandes durch die ,madonna an den hl4 ,ildephons 7,wien71 bei der ,darstellung des unglubigen ,thomas 7,antwerpen74 ,ueberaus ergreifend und wahr sind dagegen die dramatischen ,bilder1 welche sich in ,kreisen gesteigerter ,empfindungen bewegen1 ein furchtbares ,leiden1 eine gewaltige ,kraftentwicklung zum ,gegenstande haben1 so z4 ,b4 die ,wunder des heil4 ,franziskus und ,ignatius 7,wien71 die ,kreuzigung1 ,christe la paille 7,antwerpen71 die ,bekehrung ,pauli 7,leight court71 das ,wunder der ehernen ,schlange 7,madrid71 namentlich aber die jngst erst wieder zum alten ,glanze hergestellte ,kreuzaufrichtung und ,kreuzabnahme im ,antwerpner ,dome4 ,das letztgenannte ,werk gilt mit ,fug und ,recht als eine wahre ,mustercomposition1 durch unmittelbares dramatisches ,leben und vollendetes ,colorit zu noch grsserer ,wirksamkeit erhoben4 ,die ,gestalten sind so angeordnet1 dass sie eine durchaus geschlossene ,gruppe bilden und doch die vollkommenste ,freiheit und ,natrlichkeit der ,bewegung bewahren1 und bei aller ,mannigfaltigkeit der ,aktion eine dem ,auge wohlthuende ,symmetrie offenbaren4 ,das wuchtige ,niederfallen des todten ,krpers1 der eben vom ,kreuze abgelst wurde1 die gewaltsame ,anstrengung der beiden ,mnner oben am ,kreuze1 den ,krper von dem pltzlichen ,sturze abzuhalten1 die ,sorge der ,umstehenden1 den ,leichnam aufzufangen1 der sie den eigenen ,schmerz vergessen und ganz und gar1 die wehmthig aufblickende ,mutter ausgenommen1 bei der usseren ,beschftigung verharren lsst3 dies ,alles ist mit einer unbertrefflichen ,kraft und ,wahrheit geschildert4 ,aus der profanen ,sphre gehren die ,lwenjagd 7,mnchen71 die ,amazonenschlacht1 der ,quos ego 7,dresden7 hierher4 ,rubens wre kein ,sohn seiner ,zeit gewesen1 htte er nicht der ,allegorie gehuldigt1 nach der damals beliebten ,sitte abstrakte ,vorstellungen1 wie den ,krieg und die ,zwietracht1 krperlich bekleidet1 mythologische ,gestalten als ,dekoration zur ,verherrlichung zeitgenssischer ,ereignisse bentzt4 ,das ,unlebendige und ,willkrliche1 was in der spielenden ,allegorie liegt1 konnte ,rubens nicht berwinden2 doch lsst er es in einzelnen ,bildern1 durch die ,kraft der ,charakteristik und das schumende ,leben1 das er in seine ,gestalten legt1 vergessen4 ,erst in der ,folgezeit tritt das ,seichte und ,mssige der allegorischen ,kunst nackt an den ,tag1 bei ,rubens verbirgt es sich noch theilweise hinter seiner grossartigen1 malerischen ,begabung4 ,seine ,nachfolger htten aus dem berhmten ,bilderkreise1 welcher das ,leben der ,maria von ,medici in #ba theilweise allegorischen ,gemlden 7,paris7 feiert1 eine unendlich langweilige ,dekoration gemacht1 whrend ,rubens wenigstens theilweise 7,geburt ,ludwig's ,,xiii41 die ,ankunft in ,marseille1 die ,vershnung7 dem ,werke ein frisches ,leben einzuhauchen verstand4 ,die knstlerische ,thtigkeit des grossen ,antwerpner ,meisters berschreitet beinahe die ,grenzen des ,mglichen1 und kann nur durch die ,art und ,weise1 wie er spter bei der ,ausfhrung 7mit ,hlfe seiner ,schler7 vorging1 erklrt werden4 ,seine #abjj ,bilder vertheilen sich in alle europischen ,galerien1 den ,lwenantheil aber besitzen ,antwerpen und ,wien4 ,rubens usseres ,leben1 sein persnliches ,auftreten und ,erscheinen bilden ein wesentliches ,moment in der ,erkenntniss seiner ,knstlerschaft2 hnlich1 wie ,tizian1 verdankt auch ,rubens den glnzenden ,lebensverhltnissen1 in welchen er sich bewegte1 einen gewichtigen ,halt seiner ,phantasie4 ,man muss auf den ,urheber der ,bilder zurckgehen1 auf den schnen1 krftigen ,mann1 mit den klugen ,augen1 die von dem keck auf das eine ,ohr gedrckten1 breitkrempigen ,hute beschattet werden1 auf seine ,liebe zu einem schmucken ,auftreten -- eine reiche ,goldschnur muss den ,hut umschlingen1 eine schwer goldene ,gnadenkette ruht auf der breiten ,brust1 ein feiner ,spitzenkragen umschliesst den ,hals1 ein glnzender ,sammtmantel fllt von der ,schulter -- um den ,geist1 die ,lebenslust1 die geschmackvolle ,sinnlichkeit1 die mnnliche ,kraft1 die in den ,bildern ruht1 vollstndig zu begreifen4 ,auch ber ,rubens besten ,schler1 ,anton van ,dyck 7#aeii-afda71 dessen knstlerische ,natur und ,abweichungen vom ,rubensstyle1 gibt die ,knstlergeschichte allein ausreichende ,auskunft4 ,seine ,phantasie ist einfrmiger1 der ,kreis seiner ,thtigkeit minder ausgedehnt4 ,wie der bereits im ,schoosse des ,reichthumes geborene ,sohn eines ,emporkmmlings1 meidet er das gewaltsame ,ringen1 die wuchtigen ,leidenschaften1 welche ,rubens ,gestalten beseelen2 er bewegt sich in ruhigen ,kreisen2 der ,charakter des ,schmerzes1 wo er diesen malt1 nimmt eine elegische ,frbung an2 die ,giganten sind wieder ,menschen1 grazise ,menschen geworden4 ,was van ,dycks schpferische ,kraft in historischen ,werken beschrnkte1 stempelte ihn zum unbertrefflichen ,portrtmaler4 ,niemand verstand sich besser auf die feinsinnige ,auffassung individueller ,charaktere1 auf das treue ,wiedergeben eleganter ,formen1 auf die lebenswahre ,charakteristik nobler ,cavaliere1 ,niemand hatte die ,menschen seiner ,zeit mit so tiefem ,auge durchforscht1 als der ,knstlercavalier1 dessen kostspielige hfische ,passionen ihn bekanntlich am ,hofe ,karls ,i4 von ,england frhzeitig in das ,grab brachten4 ,es sind auch vorzugsweise 7von religisen ,bildern sind die oft wiederholten ,scenen des ,christus am ,kreuze1 und namentlich der ,klage um den ,leichnam ,christi1 ausgezeichnet7 die zumeist noch in ,england vorhandenen ,bildnisse seiner ,zeitgenossen1 welche van ,dycks ,ruhm sichern4 ,dieselben liefern1 verbunden mit den zahlreichen1 nach van ,dyck gravirten ,portrten1 mit richtigem ,auge geschaut1 eine vollstndige ,geschichte des ,jahrhunderts2 sie sind aber auch von rein artistischem ,standpunkt1 was ,stellung1 ,zeichnung1 ,farbenharmonie1 elegante und sorgsame ,ausfhrung 7,hnde7 anbelangt1 unbedingt vollendete ,werke4 ,neben van ,dyck treten alle brigen ,schler ,rubens in den ,hintergrund2 neben der ,schule selbst verschwinden die mannigfachen ,antagonisten1 die ,epigonen der lteren ,schule1 wie ,m4 ,pepyn 7#aege- nach #afdc71 ,a4 ,francken1 ,corn4 de ,vos 7 #afea71 die zwischen ,altem und ,neuem ,schwankenden1 wie ,abr4 ,janssens 7#aefg-afbg71 ,wenc4 ,koeberger1 und die ,manieristen1 wie ,cornel4 ,schut 7#aehi-afee74 ,eine persnliche ,bedeutung gewinnen von allen ,schlern 7,er4 ,quellyn1 van ,hoek1 van ,thulden1 ,diepenbeck1 van ,egmont1 van ,uden1 ,wouters7 eigentlich nur ,j4 ,jordaens 7#aeic-afgh71 in seinen lteren religisen ,darstellungen durch ,kraft des ,ausdruckes und ,schnheit der ,farbe dem ,meister nahestehend1 sonst auch durch seine grossen komischen ,sittenbilder 7,bohnenknig2 wie die ,alten sungen1 so zwitschern die ,jungen7 bekannt1 dann der ,mitarbeiter an einzelnen ,werken ,rubens1 der treffliche ,thiermaler ,fr4 ,snyders 7#aegi-afeg7 und der jngere ,david ,teniers 7#afaj-afij74 ,er verfolgt die von ,rubens angeregte ,richtung1 und schildert die ,freuden und behaglichen ,stimmungen des ,privatlebens1 die ,lust der ,kirmessen1 das ,glck des ,rauchers1 das ,trinkvergngen mit fleissiger ,sorgfalt1 klarer ,farbe und zuweilen wenigstens mit komischer ,kraft4 ,auch die ,kriegsereignisse entlocken seinem ,pinsel mannigfache ,erzhlungen von ,marodeuren und ,schnapphhnen4 ,die phantastischen ,motive der ,versuchungen des hl4 ,antonius1 der ,hexen und ,zauberer finden sich gleichfalls bei ,teniers wieder vor1 der hier1 wie auch in anderer ,beziehung1 die ,thtigkeit der ,breughels1 des sogenannten ,bauernbreughels1 wie des ,hllenbreughels1 zweier lterer ,antwerpner ,knstler1 fortsetzt4 ,teniers ,bilder sind in den meisten ,galerien in gengender ,zahl anzutreffen4 ,zu den von ,rubens wenigstens mittelbar angeregten ,knstlern gehren ,casp4 de ,crayer 7#aehd-affi7 ,gerh4 ,seghers 7 #afea71 van ,oost1 van ,obstal 7 #agad7 u4 ,a4 4 #abb4 ,die religisen ,kmpfe des #af4 ,jahrhunderts in den ,niederlanden bten im sdlichen wie im nrdlichen ,gebiete einen mchtigen ,einfluss auf die ,kunstentwicklung1 und bedingten theilweise den bewunderungswrdigen ,aufschwung der ,malerei im folgenden ,zeitalter4 ,whrend aber in den sdlichen ,landschaften der alte ,glauben aus den ,wirren und ,kmpfen mit neuer ,macht emporstieg1 und die ,malerei in der ,verherrlichung desselben noch immer ihre wichtigste ,aufgabe fand1 trat in ,holland auch auf knstlerischem ,boden der ,bruch mit der ,tradition ein4 ,der bildscheue ,kultus duldete keine religise ,malerei2 wo die gothischen ,kirchen zu gross1 zu mchtig erschienen1 und mit nchternem ,geiste schonungslos verschalt und mit ,brettern verschlagen wurden1 konnte die ,liebe fr spiritualistische ,richtung nicht bestehen4 ,aus anderen ,quellen schpfte die ,knstlerphantasie4 ,die ,landesverhltnisse1 die wichtigsten ,volksbeschftigungen1 die ,zeitereignisse steigerten den ,werth jedes einzelnen ,augenblickes1 liessen1 was das ,leben bot1 voll geniessen1 verliehen auch den untergeordneten ,daseinskreisen einen besonderen ,reiz4 ,es ist nicht das ,rauchen und ,trinken1 es ist die kstliche ,ungebundenheit1 die freie ,lebenslust1 die ,selbstgewissheit der ,menschen1 die sich darin abspiegelt1 welche den hollndischen ,sittenbildern ihre besondere ,anziehungskraft verleiht4 ,bereit1 im nchsten ,augenblicke ,alles aufzugeben1 ungewiss1 wie lange das gegenwrtige ,glck dauern wird1 eilt das aus derbem ,holze geschnitzte ,volk1 dasselbe in tiefen ,zgen zu leeren1 und zeigt darin denselben ,ungestm1 die gleiche unerschpfliche ,kraft1 die es fr die ernsten ,kmpfe der ,zeit bereit hlt4 ,darin liegt die tiefere ,bedeutung der zahllosen hollndischen ,sittenbilder1 die im #ag4 ,jahrhundert gefertigt wurden1 und wie es bei diesem ,fache natrlich1 ja nothwendig ist1 durch eine tchtige1 ausgebildete ,farbentechnik sich auszeichnen4 ,die sorgfltige ,behandlung seitens des ,knstlers1 die feine ,beachtung und das ,wiedergeben auch des geringsten ,details mit allem ,ernste gehrt wesentlich dazu1 um die ursprngliche ,unbedeutendheit des ,stoffes vergessen zu lassen und seine poetischen ,seiten hervorzukehren4 ,dies bedingte aber wieder eine innige ,vertrautheit des ,knstlers mit den ,lebenskreisen1 welchen jene ,motive angehrten1 wodurch das ,vorherrschen des ,vagabundenelementes in der ,knstlergeschichte dieses ,zeitraumes nur allzu deutlich erklrt wird4 ,wir finden es z4 ,b4 in hohem ,grade bei ,adrian ,brouwer 7#afjh-afdj71 dem virtuosen ,schilderer des ,kneipenlebens1 und auch ,jan ,steen von ,leyden 7#afcf-afhi7 wird nachgesagt1 dass sein knstlerischer ,enthusiasmus sich bald in eine materielle ,neigung zu den ,gegenstnden seiner ,bilder1 den ,kneipen1 verwandelte4 ,jan ,steen1 der lustige ,schenkwirth1 nimmt unter den hollndischen ,sittenmalern durch den bis zum ,humor zugespitzten satirischen ,zug in seinen ,werken eine besondere ,stelle ein4 ,er schildert die ,ursachen und ,wirkungen bei einer trinklustigen ,gesellschaft1 malt nichtsnutzige ,streiche1 die sich innerhalb der ,grenzen des ,komischen noch halten1 beschreibt die ,hauswirthschaft des in abstrakten ,nebeln lebenden ,alchymisten u4 s4 w4 ,doch luft es dabei nicht1 wie bei ,hogarth1 bloss auf eine tendenzise ,moral hinaus1 es bleibt das frische sthetische ,interesse gewahrt1 der knstlerische ,standpunkt1 auch in der ,technik1 festgehalten4 ,steens brigens nicht zahlreiche ,bilder finden sich vorzugsweise im ,haag und in ,amsterdam1 und dann in ,england4 ,andere ,sittenmaler der ,periode1 harmloser als der ,leydner ,schenkwirth1 meist auf ,bauern- und ,wirthshausscenen eingeschrnkt1 gesunde ,farbenknstler1 sind der ,lbecker ,adrian van ,ostade 7#afaj-afhe7 und sein ,bruder ,isaak1 ,w4 ,kalf 7 #afid71 ,brakenburg1 ,breckelenkamp1 ,corn4 ,bega u4 ,a41 die sich an ,ostade2 ,tilburg1 ,h4 ,martensz4 7,zorg7 u4 ,a41 die sich an den jngeren ,teniers anschliessen4 ,in ,verbindung mit dieser ,knstlergruppe1 selbst ein ausgezeichneter ,sittenmaler1 aber seine ,genossen an ,flle der ,phantasie1 und namentlich an ,virtuositt in der ,farbe berragend1 steht ,paul ,rembrandt van ,ryn1 geb4 zu ,leyden 7#afjh bis #affi74 ,die gesammte hollndische ,schule stand im ,widerspruche zu der knstlerischen ,tradition des vergangenen ,zeitalters1 ihr ungeschminkter ,naturalismus1 die geschwrzten ,mauern1 niedrige1 qualmende ,stuben1 wettergeprfte ,gesichter1 schmutzige ,kleider u4 s4 w4 waren der grellste ,gegensatz zu dem bis dahin herrschenden ,idealismus4 ,aber ,niemand hatte denselben in scharfer bewusster ,weise ausgedrckt1 ,niemand den alten ,idealen offenen ,krieg erklrt1 bis ,rembrandt kam1 der ,curiosittensammler1 der ,gegner der ,antike1 der die griechische ,grazie entzauberte1 ,ganymed in einen flennenden ,buben verwandelte und die christlichen ,glaubensgestalten in die ,synagoge und den ,orient zurckwarf4 ,eine solche negative ,richtung htte keineswegs ,rembrandt den ,anspruch auf einen bedeutenden ,knstlerruhm verschafft 7in der ,that sind auch alle jene ,werke1 wo sie grell auftritt1 widerlich71 wenn er nicht eine grossartige ,kenntniss der ,farbenwirkungen1 eine meisterhafte ,auffassung individueller ,charaktere als ,ersatz geboten htte4 ,sein ,farbenprinzip1 dem leuchtenden ,glanze des ,lichtes bei ,correggio gleichmssig verwandt und entgegengesetzt1 ein zauberhaftes ,helldunkel1 das keine ,analyse der ,einzelformen bildet1 aber fr den ,gesammteindruck beraus fein berechnet ist1 ist hufig der nothwendige materielle ,trger seiner phantastischen ,gedanken1 die nur auf diese ,art verkrpert werden konnten1 hufig aber auch die innere ,wahrheit der ,darstellung beeintrchtigend2 wie denn berhaupt bei der willkrlichen ,weise1 mit welcher ,rembrandt in ,bezug auf innere und ussere ,charakteristik verfuhr1 die ,bestimmung des ,gegenstandes eines ,bildes nicht selten zweifelhaft bleibt1 da derselbe ebenso gut dem alten ,testamente1 wie der ,zeitgeschichte1 dem ,oriente1 wie der ,synagoge von ,amsterdam angehren knnte4 ,den reinsten und vollsten ,genuss gewhren ,rembrandts ,portrte und ,portrtgruppen4 ,doch hat er in diesem ,fache an ,miereveldt 7#aefg bis #afda71 ,franz ,hals 7#aehd-afff71 und namentlich an ,barthol4 van der ,helst 7#afac-afgj7 ,gastmahl in ,amsterdam wrdige ,nebenbuhler4 ,rembrandts beste ,portrte sind in seinem ,vaterlande und in ,england zu finden1 auch seine berhmtesten ,portrtgruppen3 ,der ,anatom ,tulp mit seinen ,zuhrern1 und die sogenannte ,nachtwache1 ein ,schtzenauszug1 werden im ,amsterdamer ,museum bewahrt4 ,sonst lieferte ihm namentlich das alte ,testament die ,vorwrfe fr seine ,bilder1 an welchen das ,costme und der derbe ,naturalismus der ,auffassung auffallend1 die ,lichteffekte aber1 wo sie vorkommen1 in hohem ,grade wirksam und anziehend erscheinen4 7,moses in ,berlin1 ,familie des ,tobias im ,louvre1 ,christus vor ,pilatus bei ,esterhazy in ,wien1 ,passion ,chr4 in ,mnchen1 ,ehebrecherin in ,london u4 s4 w474 ,rembrandts zahlreiche ,radirungen drfen nicht unbeachtet bleiben1 will man ein vollstndiges ,urtheil ber seine ,richtung und die ,kraft des malerischen ,ausdruckes gewinnen4 ,rembrandts ,weise wurde durch ,ger4 van den ,eeckhout1 ,gov4 ,flink1 ,ferd4 ,bol1 ,salom4 ,koning u4 ,a4 zum ,theile1 namentlich im ,portrtfache1 in tchtiger ,weise fortgesetzt4 ,an ,rembrandt lehnen sich1 theils als ,schler1 theils weil sie die technische ,virtuositt und die ,malerei ausschliesslich bilden1 mehrere hollndische ,meister an1 welche brigens in der ,richtung der ,phantasie nichts mit ihm gemein haben4 ,sie steigen vielmehr aus den dmonischen oder wenigstens phantastischen ,kreisen in die unmittelbare ,wirklichkeit herab1 und feiern mit ihrem ,pinsel die ,glanzseiten des wohlhbigen ,verkehres und ,daseins unter den ,menschen2 sie fhren uns in stille ,familienkreise1 zu ,kranken und ,aerzten1 zu lebenslustigen ,frauen1 wohl auch in ,kramladen und ,kche1 und knnen oft alle ,virtuositt an die ,malerei eines ,atlasgewandes1 oder des ,kchengerthes1 der ,zimmereinrichtung verschwenden4 ,die ,bilder des einen ,knstlers1 kstliche ,cabinetsstcke3 ,gerhard ,terburg 7#afjh-afha7 schauen sich wie kleine ,novellen an2 auch hat man mit grossem ,geschicke zu einzelnen die novellistische ,einkleidung hinzugedichtet1 wohl auch hineingedichtet4 7,hauptbilder im ,haag1 ,amsterdam1 ,paris1 ,mnchen1 ,wien1 ,london47 ,der eigentliche ,stoffmaler und glnzendste ,detailist ,gerhard ,dow 7#aeih8 bis #afgd87 wurde in ,rembrandts ,schule gebildet1 von welcher ihm auch die glckliche ,behandlung von ,lichteffekten 7,mdchenschule in ,amsterdam7 anklebt4 ,seine ,bilder sind in der ,situation minder ansprechend1 als jene ,terburgs1 aber durch die zierliche und doch auch im ,gesammteindrucke wirksame ,behandlung alles ,einzelnen beraus anziehend4 ,gabr4 ,metsu 7g4 #afae71 ,casp4 ,netzcher 7#afci-afhd71 ,fr4 von ,mieris 7#afce-afha71 ,dow's ,schler1 ,slingelandt1 de ,hoogh und ,a4 folgen dieser ,richtung1 die allmhlig in eine seichte1 glatte ,eleganz1 ein oberflchliches ,virtuosenthum bei den beiden ,werffs1 ,adrian 7#afei-agbb7 und ,peter sich verliert4 ,nher und inniger mit den zeitgenssischen ,zustnden verknpft1 als ein unmittelbarer knstlerischer ,wiederschein der eben gegenwrtigen ,ereignisse1 treten uns die ,schlachtenbilder entgegen4 ,gemalte ,commentare des ,simplizissimus1 erscheinen diese ,bilder noch als der letzte ,nachhall der den ganzen ,mann erfordernden1 mehr individuellen ,kampfweise der vergangenen ,zeit1 und erfreuen durch die ,frische1 die bewegte ,lebendigkeit der ,darstellung4 ,palamedes ,stevens 7#afjd-afhj7 ist der ,hauptvertreter dieser ,kunstgattung2 neben ihm treten noch ,jean le ,ducq 7#afcf-afga71 van der ,meulen1 ,rugendas von ,augsburg 7#afff-agdb71 und der auch sonst als ,pferdemaler berhmte ,philipp ,wouwerman 7#afbj-affh71 einer der besten ,sittenschilderer des #ag4 ,jahrhunderts 7,hauptwerke in ,dresden und ,england7 in den ,vordergrund4 ,gegen das ,ende des ,jahrhunderts erlahmte die knstlerische ,bewegung in den ,niederlanden1 deren ,reflexe auch auf ,deutschland fielen1 und welche die vereinzelten ,anhnger der italienischen ,kunst3 ,gerh4 ,honthorst 7#aeib-affb71 den ,maler knstlicher1 aber roher ,lichteffekte1 ,j4 ,sustermans ohne ,einfluss liess4 ,in ,deutschland huldigten der italienischen ,weise3 der ,kunstschriftsteller ,joachim von ,sandrart 7#afjf-afhe71 ,m4 ,merian1 die ,bhmen ,karl ,skreta1 ,brandel1 ,rainer1 der ,ungar ,kupetzky u4 ,a4 ,in ,balth4 ,denner 7#afhe-agdi7 kann man das ,ausleben der knstlerischen ,phantasie1 den ,bodensatz des ,naturalismus1 von dem nur noch das geistlose ,nachffen der usseren ,wirklichkeit zurckbleibt1 beobachten4 4 #abc4 ,auch die ,landschaftsmalerei gewann1 getragen von der eigenthmlichen ,kulturrichtung1 im #ag4 ,jahrhundert in den ,niederlanden einen mchtigen ,aufschwung4 ,man kann die ,wurzeln der ,landschaftsmalerei in den ,niederlanden1 wie in ,deutschland ziemlich weit zurckverfolgen1 und bereits in der ,schule der ,eycks die ,keime der spteren ,verherrlichung der nordischen ,natur entdecken4 ,die ,zwischenglieder bis zur selbstndigen vollendeten ,entfaltung der ,landschaftsmalerei sind3 ,j4 ,patenier und ,herri de ,bles im ,anfange des #af41 der sogenannte ,sammt- oder ,blumenbreughel im ,anfange des #ag4 ,jahrhunderts4 ,noch fehlt aber die ,stimmung1 die poetische ,grundempfindung1 das ,zusammenwirken der ,einzelheiten zu einem ,gesammteindrucke in diesen ,bildern4 ,sie wird bemerkbarer bereits in den ,werken des ,roland ,savery 7#aegf-afci7 und ,dav4 ,vinckebooms 7g4 #aegh71 bis sie1 nicht ohne ,einwirkung von ,rubens 7seine ,schler in diesem ,fache sind ,jod4 ,momper und ,luc4 van ,uden7 zur selbstndigen ,vollendung sich erhebt4 ,wie in den brigen ,kunstfchern1 so finden wir auch hier einzelne ,meister in ,italien heimisch1 und der nordischen ,heimath vergessend1 so z4 ,b4 ,paul ,brill 7#aeed-afbf71 einflussreich auf die italienische ,landschaftsmalerei1 ,corn4 ,poelenburg1 auch ,ad4 ,elsheimer aus ,frankfurt 7#aegd-afbj7 u4s4w4 ,andere ,niederlnder schliessen sich an ,c4 ,poussin 7,bloemen1 ,glauber1 ,rysbraeck71 andere an ,claude ,lorrain 7,swanevelt1 ,j4 ,both1 ,pynacker u4 s4 w47 an4 ,daneben bildet sich aber eine selbstndige niederlndische ,schule der ,landschaftsmalerei aus1 schrfer an die wirkliche ,natur sich anlehnend1 empfindungsreicher1 weniger berechnend in den ,linien1 aber1 wenn der ,ausdruck erlaubt ist1 musikalischer wirkend als die ,anhnger der heroischen ,schule4 ,nur durch eine sorgfltige ,einzelbetrachtung ist es mglich1 ber den ,charakter1 die ,lieblingsmotive dieser ,meister ein klares ,urtheil zu fassen1 ja wie bei lyrischen ,gedichten entschlpft die ,schnheit1 wenn man sie umschreiben und den unsagbaren ,reiz der ,farbenstimmung in ,worten ausdrcken will2 daher hier nicht fglich mehr1 als die trockene ,nomenklatur gegeben werden kann4 ,an der ,spitze der nordischen ,landschaftsschule stehen ,jacob ,ruysdael 7#afce-afha71 dessen ,bilder hufig eine tiefe elegische ,stimmung hervorrufen1 und der in der norwegischen ,natur wohlbewanderte ,alb4 von ,everdingen 7#afba-afge74 ,neben ihnen machen sich die etwas lteren ,j4 ,g4 ,kuyp1 van ,goyen1 van der ,kabel1 ,j4 ,wynants1 ,a4 ,waterloo1 ,artus van der ,neer1 und ,ruysdaels ,schler ,hobbema bemerkbar4 ,in der verwandten ,marinemalerei mssen wenigstens van der ,velde d4 j4 7 #agjg7 und ,l4 ,backhuysen 7 #agji71 in der ,architekturmalerei ,peter ,neefs d4 41 in der ,blumenmalerei de ,heem 7 #afgd71 ,rachel ,ruysch 7 #agje7 und van ,huysum 7 #agdi7 genannt werden4 ,als ,thiermaler werden1 ausser den schon angefhrten ,snyders und ,ph4 ,wouverman1 noch ,j4 ,fyt 7 #agjj71 ,j4 ,weenix 7 #agai71 ,melch4 ,hondekoeter 7,hhnerhof7 und der ,augsburger ,elias ,ridinger 7 #agfg7 am meisten geschtzt4 ,viele ,knstler verbinden die einzelnen ,zweige1 beleben die ,landschaft mit ,staffage1 wobei bald die letztere1 wie bei dem ,meister in der naturwahren ,darstellung des ,rindes3 ,paul ,potter 7#afbe bis #afed7 die ,hauptrolle spielt1 bald der modischen ,liebe fr das ,idyllische ,rechnung getragen wird4 ,der ,mehrzahl nach werden dann die ,motive der italienischen ,natur entlehnt1 und durch klassische ,ruinen1 ,hirten und ,hirtinnen belebt4 7,j4 ,b4 ,weenix 7 #affj71 ,n4 ,berchem 7 #afhc71 ,adr4 van der ,velde 7 #afbb71 ,j4 ,h4 ,roos 7 #afhe71 sein ,sohn ,philipp1 gen4 ,rosa di ,tivoli u4 s4 w47 ,jedenfalls hat die ,landschaftsmalerei und die ihr verwandten ,zweige die grsste ,lebensdauer bewhrt und eine verhltnissmssig gesunde ,blthe geoffenbart1 whrend alle brigen ,gattungen bereits dem ,siechthum verfallen waren4 ,man kann diesen ,umstand nur aus dem erst der neueren ,zeit angehrigen bewussten ,sinne fr landschaftliche ,schnheit zuschreiben2 man muss in der ,landschaftsmalerei die eigentliche und wahre moderne ,kunst1 wenigstens diejenige1 die den geringsten ,gefahren ausgesetzt1 der modernen ,natur am meisten verwandt ist1 anerkennen4 ,schlussbetrachtung4 4 #abd4 ,das #ah4 ,jahrhundert verging ohne ,thaten und ,ereignisse2 im ,kupferstichfache allein1 wo seit dem #ag4 ,jahrhundert die technische ,vollendung ,alles in ,allem wurde 7,hauptmeister neben vielen niederlndischen ,malern1 die in ,rubens ,schule ausgebildeten ,soutman1 ,vorstermann1 ,paul ,pontius1 ,bolswert1 ,hondius2 in ,frankreich3 ,cl4 ,melan1 ,masson1 ,nanteuil1 ,audran1 ,dorigny1 ,drevet und wenigstens nach franzsischen ,meistern gebildet ,gerh4 ,edelinck2 in ,deutschland3 ,w4 ,hollar aus ,bhmen71 macht sich noch ein innerer ,zusammenhang1 eine gesunde ,bildung geltend1 die freilich auf jede schpferische ,thtigkeit verzichtete1 aber in dem geschickten ,wiedergeben der lteren ,meisterwerke ein grosses ,verdienst um die ,ausbreitung des ,kunstsinnes erlangte4 ,italien fhrt uns ,p4 ,aquila1 ,cunego 7 #agid71 ,g4 ,volpato 7 #ahjc71 ,anderloni1 ,bettelini1 ,r4 ,morghen 7#agef-ahcc7 vor2 ,deutschland wird namentlich durch ,g4 ,f4 ,schmidt und ,chodowiecki1 ,england durch ,strange1 ,sharpe1 ,townley u4 ,a4 vertreten4 ,auf dem ,gebiete der ,malerei begegnen uns nur vereinzelte ,talente1 welche in der grossen ,masse der seichten ,manieristen und oberflchlichen ,farbenkenner sich verlieren und ohne ,einfluss bleiben4 ,hchstens in ,england wird ein regeres ,kunststreben bemerkbar1 und scheidet keine tiefe ,kluft das moderne ,kunstleben von der ,thtigkeit des #ah4 ,jahrhunderts4 ,josua ,reynolds 7 #agib7 ist in vielfacher ,beziehung der ,grnder der gegenwrtigen englischen ,malerei1 und auch auf ,w4 ,hogarth 7 #agfd7 knnen einzelne ,eigenthmlichkeiten der gegenwrtigen ,kunst jenseits des ,kanals zurckgefhrt werden4 ,erst gegen das ,ende des ,jahrhunderts beginnt unter dem ,einflusse eines gesteigerten und reineren ,studiums der ,antike1 nachdem schon ,raphael ,mengs 7#agbh-aggi7 und ,pompeo ,batoni 7 #aghg7 den ,kampf gegen den ,manierismus glcklich angefangen hatten1 ein besserer ,geist im ,kreise der bildenden ,knste zu walten und die ,bahn des positiven ,fortschrittes sich zu erffnen4 ,untersttzt von den gesellschaftlichen ,kmpfen in ,frankreich1 getragen von der nach dem ,rmerthum und der antiken ,republik sich zurcksehnenden ,bildung im ,revolutionszeitalter erhob ,jacques ,l4 ,david 7#agdh-ahbe7 die ,fahne des ,klassizismus in der ,malerei4 ,er lsst freilich die ,antike gewhnlich mit dem rhetorischen ,pathos1 das auf der franzsischen ,bhne blich war und ist1 auftreten1 und besitzt einen matten ,farbensinn2 immerhin fesseln seine ,werke durch den ,ideenreichthum1 die grossartige ,anordnung und den leidenschaftlichen ,ausdruck4 ,das gleiche ,ziel1 die ,wiederbelebung des antiken ,geistes1 nur mit einfacheren und reineren ,mitteln1 verfolgte ,asmus ,j4 ,carstens in ,deutschland1 er blieb jedoch unverstanden1 und die von ihm eingeschlagene ,richtung erst einige ,jahrzehnte spter in ihrem ganzen ,masse gewrdigt4 ,was ,carstens nicht gelang1 die ,neubelebung der deutschen ,malerei1 wurde das ,werk der romantischen ,bildung1 die im ,anfange des ,jahrhunderts auch die ,knstlerkreise ergriff1 und den tieferen ,ideengehalt in den ,bildern1 das ,hervorholen der ,frescotechnik zu unmittelbaren ,resultaten hatte4 ,die letzten zwanzig ,jahre haben uns von dieser ,richtung schon wieder weit entfernt1 andere ,anschauungen1 andere ,grundstze und andere ,neigungen gelten4 ,auch in ,frankreich ist ,davids ,schule von der sogenannten romantischen abgelst1 in den ,niederlanden eine erfolgreiche ,wiederbelebung der nationalen ,kunsttradition versucht worden4 ,wohin diese ,bestrebungen fhren werden1 entzieht sich noch dem sicheren ,urtheile4 ,die ,architektur1 die ,bildnerei1 die religise ,malerei1 die eine geringere ,originalitt anstreben1 an die klassischen ,vorbilder der ,antike oder des ,mittelalters sich fest anschliessen1 durcheilen im ,ganzen eine sichere ,bahn2 verschlungener und verworrener ist der von der ,malerei betretene ,weg4 ,lsst man das ,auge nur bei den ,spitzen der modernen ,kunst weilen1 dann erscheint jeder ,zweifel an dem krftigen ,aufschwunge der gegenwrtigen ,malerei thricht1 beobachtet man aber das ,kunsttreiben in den zahlreichen untergeordneten ,kunstkreisen1 wie dort die leichtfertige ,charge den ,styl ersetzt und den gesunden ,formen- und ,farbensinn verdrngt1 anderwrts wieder eine inhaltlose1 bloss usserlich glnzende ,technik als hchstes ,ziel geschaut wird1 noch anderwrts wieder das ,ungeschick im ,handwerke hinter einer vorgeblichen ,gedankentiefe sich birgt1 und die ,malerei aus ihrer natrlichen ,stellung verjagt wird1 um mit der ,wissenschaft zu concurriren1 wie vollends im wirklichen ,volksleben1 im ,kreise der ,mode und des ,kunsthandwerkes noch berall der barocke ,styl des #ag4 und #ah4 ,jahrhunderts herrscht1 so erscheint die ,zukunft der ,kunst keineswegs vollkommen sichergestellt4 ,die ,entscheidung ruht brigens1 auch wenn diese den besten ,willen htten1 nicht bei den ,knstlern1 sondern bei dem ,volke und der ,richtung1 welche dessen ,bildung und ,zustnde einschlagen werden4 ,funoten4 #a ,literatur3 ,allgemeine kunstgeschichtliche ,werke3 ,kugler's ,handbuch der ,kunstgeschichte1 ,stuttgart #ahdh2 ,schnaase's ,geschichte der bildenden ,knste 7bis jetzt #e ,bnde71 ,dsseldorf #ahdc ff42 ,springer's kunsthistorische ,briefe1 ,prag #ahed4 ,vergl4 auch ,vischer's ,aesthetik2 dritter ,theil #a-c ,heft4 ,als ,bilderatlas fr das gesammte ,kunstgebiet dienen ,voit's ,denkmale der ,kunst1 fortgesetzt von ,guhl und ,caspar1 ,stuttgart #ahec4 #b ,vergl4 ,h4 ,hettner3 ,der ,ursprung der ,kunst im deutschen ,museum #aheb4 ,,ii4 ,s4 #agb4 #c ,literatur3 ,recherches sur les ,tumuli in ,bullet4 de la soc4 sc4 et lit4 du ,limbourg4 ,t4 ,i4 fasc4 #c4 #ahec4 #d ,squier's ,nicaragua4 #e ,literatur3 ,c4 ,ritter1 die ,stupas der indobaktrischen ,knigsstrasse4 ,berlin #ahch2 ,ariana antiqua by ,h4 ,n4 ,wilson4 ,london #ahda2 ,memoir on the topes of ,afghanistan by ,c4 ,masson4 ibid4 #f ,lassen1 indische ,alterthumskunde ,,ii4 ,s4 #aagb4 #g ,rich1 ,memoir on the ,ruins of ,babylon1 ,london #ahaf1 ,ker ,porter ,travels ,t4 ,,ii4 ,london #ahba1 ,layard1 ,niniveh and ,babylon1 ,london #ahec4 #h ,literatur3 ,a4 ,humboldt1 ,versuch ber den politischen ,zustand des ,knigreichs ,neuspanien und ,vues des ,cordillres2 ,braunschweig1 ber die altamerikanischen ,denkmler1 ,berlin #ahdj2 ,kingsborough ,antiquities of ,mexico2 ,stephens1 ,incidents of travel in ,yucatan1 ,london #ahdc u4 s4 w4 #i ,journal of the ,bombay ,branch of the asiatic society4 #ahec4 #aj ,schoolcraft1 the ,indian in his ,wigwam ,s4 #bif4 #aa ,squier ,nicaragua4 #ab ,literatur3 ,ausser den ,prachtwerken ,botta's1 ,flandin's und ,layard's vergl4 ,lettres ,m4 ,mohl im ,journal asiat4 #ahdc u4 #dd2 ,layard1 ,niniveh and its remains4 #b ,bde4 ,london #ahdi2 ,layard1 ,niniveh and ,babylon1 ,london #ahec4 ,eine gute ,uebersicht der neuesten ,entdeckungen gibt3 ,vaux1 ,niniveh and ,persepolis1 ,london #ahej2 ,bonomi1 ,nineveh and its palaces1 ,london #aheb1 und der von ,layard selbst bearbeitete ,katalog des ,assyrian court im ,krystallpalaste1 ,london #ahed4 ,layard's populrer ,bericht ber die ,ausgrabungen zu ,niniveh und ,vaux's ,uebersicht sind auch in deutscher ,uebersetzung 7,leipzig1 ,dyk7 erschienen4 #ac ,literatur3 ,ker ,porter1 ,r4 ,travels in ,georgia1 ,persia etc4 ,london #ahba2 ,heeren1 ,ideen ber die ,politik1 den ,verkehr und ,handel d4 vorz4 ,vlker der a4 ,w4 ,i4 ,gttingen #ahbd2 ,texier1 ,description de l',armnie1 de la ,perse etc4 ,paris #ahdb2 ,coste et ,flandin1 ,voyage en ,perse4 ,paris #ahdd4 #ad ,literatur3 ,description de l',egypte 7v4 der ,napoleonischen ,commission72 ,gau1 neuentdeckte ,denkm4 von ,nubien2 ,rosellini1 i monumenti dell',egitto e della ,nubia2 ,wilkinson1 ,topography of ,thebes and general view of the ,egypt1 ,london #ahce2 ders41 ,manners and customs of the ancient ,egyptians4 #e ,bde4 ,london #ahea4 ,hauptwerk3 ,lepsius1 ,denkmler aus ,aegypten und ,aethiopien1 nach den ,zeichnungen der preussischen ,commission4 ,berlin 7bis jetzt7 #ej ,liefrg4 #ae ,literatur3 ,gerhard1 ,kunst der ,phniker in ,abh4 d4 ,berl4 ,akad4 #ahdf4 ,barth1 zur ,kunst der ,phniker in ,archol4 ,zeit4 #ahdh und #ahej4 ,della ,marmora1 ,voyage en ,sardaigne4 ,barth1 ,wanderungen durch die ,kstenlnder des ,mittelmeeres4 #af ,literatur3 ,keil1 der ,tempel ,salomos1 #ahci2 ,krafft1 die ,topographie ,jerusalems1 #ahdf2 ,robinson1 ,palstina und die sdlich angrenzenden ,lnder1 #ahda2 ,kunstblatt #ahca1 #ahcd und #ahdd4 #ag ,literatur3 ,texier1 description de l',asie ,mineure2 ,steuart1 description of some ancient monuments in ,lydia and ,phrygia2 ,fellows ,journal written during an excursion in ,asia ,minor und ders4 an account of discoveries in ,lycia4 #ah ,literatur3 ,winckelmann1 ,geschichte der ,kunst des ,alterthums 7smmtl4 ,werke #a4 ,bd471 ,dresden #ahci2 ,o4 ,mller1 ,handbuch der ,archologie der ,kunst4 #c4 ,aufl4 #ahej2 ,hettner1 ,vorschule zur bildenden ,kunst der ,alten1 ,oldenburg #ahdh2 ,brunn1 ,geschichte der griechischen ,knstler1 ,braunschweig #ahec4 ,ueber die zahlreiche monographische ,literatur vergl4 ,weigels ,kunstkatalog und ,gerhards archologische ,zeitung4 #ai ,literatur3 ,gell1 ,probestcke von ,stdtemauern des alten ,griechenland1 ,mnchen #ahca2 ,dodwell1 views and descriptions of cyclopean or pelasgic remains in ,greece and ,italy1 ,london #ahcd4 #bj ,literatur3 ,k4 ,fr4 ,hermann1 die ,hypthraltempel des ,alterthums2 ,c4 ,btticher1 der ,hypthraltempel der ,alten1 ,potsdam #ahdf2 ,l4 ,ross1 ,hellenica1 #ahdf2 ,raoul-,rochette im ,journal des savants1 #ahdf4 #ba ,literatur3 ,c4 ,btticher1 die ,tektonik der ,hellenen1 #b ,bnde mit ,atlas4 ,potsdam #ahdi4 #bb ,literatur3 ,semper1 ,vorlufige ,bemerkungen ber die bemalte ,architektur und ,plastik bei den ,alten2 ders41 die vier ,elemente in der ,baukunst1 ,braunschweig #ahea2 ,hittorff1 ,restitution du temple d',empedocle etc4 ,paris #ahea2 ,kugler1 ber die ,polychromie d4 gr4 ,arch4 u4 s4 w4 in kl4 ,schr4 u4 ,stud4 z4 ,kunstgesch4 ,i4 ,stuttgart #ahec2 ,hettner1 griechische ,reiseskizzen1 ,s4 #ahe1 ,braunschweig #ahec4 #bc ,literatur3 ,a4 ,feuerbach1 ,geschichte der griechischen ,plastik1 herausgegeben von ,h4 ,hettner1 ,braunschweig #ahec2 ,brunn1 ,geschichte der griechischen ,knstler1 #a4 ,band4 ,ein bersichtlicher ,bilderatlas ist ,ol4 ,mllers ,handbuch der ,archologie beigegeben3 ,denkmler der alten ,kunst von ,oesterlein und ,wieseler1 #b ,bnde1 ,gttingen #ahec4 ,die monographische ,literatur ist in den oben angefhrten ,quellen nachzulesen4 #bd ,eine ,nachbildung desselben in ,marmor findet sich in der ,villa ,massimo zu ,rom4 #be ,reconstruktionsversuche des ,werkes haben ,quatremre de ,quincy3 ,jupiter ,olympien1 ,rathgeber in ,ersch und ,gruber und jngst ,brunn in den ,ann4 des arch4 ,inst4 #ahea geliefert4 #bf ,nachbildungen3 ,jupitersbste aus ,otricoli im ,vatikan1 die ,statue des ,jupiter ,verospi ebendort4 #bg ,nachbildungen des ,parthenons3 ,minervastatue im ,augusteum zu ,dresden1 eine andere im ,kasseler ,museum und die ,pallas von ,velletri im ,louvre4 #bh ,nachbildungen der ,hera in den ,mnzen von ,argos4 ,ausser der ,kolossalbste in ,villa ,ludovisi wird noch eine andere in ,zarskoje ,selo und im ,mus4 zu ,neapel gerhmt4 ,nachb4 des ,hermes3 ,antinous von ,belvedere4 #bi ,nachbildungen des ,diadumenos im ,palast ,farnese zu ,rom4 #cj ,nachbildungen der ,mnade auf ,reliefs1 des ,apollo im vatik4 ,museum4 #ca ,nachbildungen des ruhenden ,faunes im vatik4 und kapitol4 ,museum2 des ,ap4 ,sauroktonos im ,vatikan1 ,nachb4 der knidischen ,venus im vatik4 ,magazin 7frher in den vatik4 ,bdern71 eine verwandte ,statue in der ,glyptothek 7,nr4 #ace74 ,vrgl4 ,levezow3 ,ob die ,mediceische ,venus ein ,bild der knidischen sei8 ,berl4 #ahjh4 #cb ,nachbildungen des ruhenden ,herkules3 der farnesische ,herkules im ,vatikan1 eine roh gearbeitete ,statue im ,hofe des ,palastes ,pitti zu ,florenz4 #cc ,literatur3 ,inghirami1 ,monumenti etruschi2 ,monum4 inediti dell'instituto di corrispondenza archeologica4 ,rom4 ,musei etrusci in aedibus ,vaticanis monumenta1 ,rom #ahdb2 ,dennis1 ,stdte und ,begrbnisspltze ,etruriens4 ,aus dem ,engl4 bers4 ,leipzig #aheb4 #cd ,literatur3 ,bunsen und ,platner1 ,beschreibung von ,rom2 ,canina1 ,architettura antica 7,sez4 ,rom72 ,braun1 die ,ruinen und ,museen ,roms4 #ce ,literatur3 ,zestermann1 de basilicis libri tres1 ,leipzig #ahdg2 ,urlichs1 die ,apsis der alten ,basiliken1 ,greifswald #ahdi4 #cf ,literatur3 ,catacombes de ,rome etc4 par ,l4 ,perret1 ,paris #ahea 7bis jetzt #fe ,liefrgn472 ,marchi1 monumenti delle arti cristiane primitive1 ,roma #ahdd4 #cg ,literatur3 ,bunsen1 die ,basiliken des christlichen ,roms1 ,mnchen #ahdj4 #ch ,literatur3 ,quast1 die altchristlichen ,bauwerke von ,ravenna1 ,berlin #ahdj4 #ci ,literatur3 ,salzenberg1 die altchristlichen ,baudenkmale in ,constantinopel4 ,berlin #ahed4 #dj ,literatur3 ,waagen1 ,kunstwerke und ,knstler in ,england und ,paris1 ,leipzig #ahcg4 #da ,literatur3 ,on the ,rock-cut temples of ,india by ,j4 ,fergusson im ,,viii4 ,b4 des ,j4 of the ,r4 ,as4 ,s42 ebendort die ,abhandl4 von ,prinsep1 ,cunningham u4 ,a4 ,ein veraltetes ,werk3 ,langls1 mon4 anciens et modernes de l',hindoustan4 ,longprier1 ,antiquits de la ,perse1 ,paris #ahed2 ,texier1 ,descr4 de l',armnie1 de la ,perse etc41 ,paris #ahdc4 #db ,literatur3 ,dubois de ,montpreux1 ,voyage en ,caucase2 ,texier1 ,armenie et ,perse4 #dc ,literatur3 ,daniell1 ,oriental scenery4 #dd ,literatur3 ,coste1 ,arch4 arabe ou monuments du ,caire1 ,paris #ahbc4 #de ,literatur3 ,girault de ,prangey1 ,essai sur l'arch4 des ,arabes et des ,mores en ,espagne1 en ,sicile et en ,barbarie1 ,paris #ahda4 #df ,literatur3 ,murphy1 ,arabian antiquities of ,spain1 ,london #ahac4 #dg ,literatur3 ,plans1 elevations and details of the ,alhambra from drawings taken by ,j4 ,goury and ,owen ,jones1 ,london #ahdb4 #dh ,literatur3 ,alb4 ,lenoir1 ,archit4 ,byzantine 7,revue de l'archit4 ,bd4 ,i471 ,paris #ahdj2 ,couchaud1 glises byzantines dans la ,grce1 ,paris #ahdb u4 s4 w4 #di ,literatur3 ,dubois de ,montpreux1 ,voyage autour du ,caucase1 ,paris #ahci2 ,texier1 ,description de l',armnie etc4 #ej ,literatur3 ,kreutz1 die ,markuskirche in ,venedig1 ,venedig #ahdc4 #ea ,literatur3 ,architecture moderne de la ,sicile par ,hittorff et ,zanth1 ,paris #ahce2 ,gally ,knight1 ,saracenic and ,norman remains1 ,london4 #eb ,vergl4 ,waagen's periegetische ,werke4 #ec ,literatur3 ,chr4 ,schmidt1 ,baudenkm4 in ,trier4 #ed ,literatur3 ,keller1 ,bauriss des ,klosters ,s4 ,gallen vom ,jahre #hbj1 ,zrich #ahdd4 #ee ,literatur3 ,waagen1 ,kunstw4 u4 ,knstler in ,england u4 ,paris1 ,lpzg4 #ahci1 ,i4 ,bd4 ,s4 #acb ff4 ,,iii4 ,bd4 ,s4 #ccb ff42 ,keller1 ,bilder und ,schriftzge in den irischen ,mnskr4 der ,schweiz4 ,biblioth41 ,zrich #ahej2 ,kugler1 kl4 ,schriften und ,studien z4 ,kunstg41 ,stuttgart #ahec1 ,i4 ,bd4 ,s4 #gf u4 ff4 #ef ,literatur3 ,vergl4 ,lbke1 ,vorschule zur ,gesch4 der ,kirchenbaukunst des ,mittelalters1 #c4 ,aufl41 ,dortmund #aheb2 ,springer1 die ,baukunst des christl4 ,mittelalters mit #cjj ,fig41 ,bonn #ahed4 #eg ,vgl4 ,blavignac1 ,histoire de l'arch4 sacre dans les anciens evchs de ,genve1 ,lausanne1 ,sion4 ,lausanne #ahec1 ,s4 #bba ff4 #eh ,literatur3 ,ausser zahlreichen monograph4 ,werken vgl4 ,caumont1 histoire de l'architecture2 de ,laborde1 les monuments de la ,france2 ,chapuy1 le moyen ge pittoresque2 ,viollet le ,duc1 dictionnaire raisonn de l'arch4 franaise4 #ei ,blavignac1 s4 o4 #fj ,literatur3 ,villa-,amil1 ,espaa artistica y monumental1 ,paris #ahdb4 #fa ,literatur3 ,john ,britton1 the cathedral antiquities of ,england u4 a4 ,uebersichtlich3 ,introduction to the gothic architecture1 ,oxford #ahdi2 ,bloxam1 die mittelalterl4 ,baukunst in ,england1 ,leipzig4 #fb ,literatur3 ,puttrich1 ,denkmale der ,baukunst in ,sachsen1 ,leipzig2 ,kugler's kl4 ,schriften und ,studien zur ,kunstgeschichte1 ,stuttgart #ahed2 ,deutsches ,kunstblatt1 ,berlin #ahej ff4 #fc ,literatur3 ,boissere1 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,minutoli1 ,denkm4 d4 ,altmark ,brandenburg2 ,quast1 ,denkm4 d4 ,architektur in ,preussen2 deutsches ,kunstblatt1 #ahej4 #gj ,literatur3 ,gally ,knight3 ,ecclesiastical architecture in ,italy #ahdj2 ,willis ,remarks on the architecture of the middle ages especially in ,italy1 ,london #ahce1 und zahlreiche ,sammelwerke und ,monographien4 #ga ,literatur3 ,schnaase1 ,gesch4 der bildenden ,knste im ,mittelalter4 ,dsseldorf #ahej2 ,kugler1 ,gesch4 d4 ,malerei1 ,berlin #ahdg2 ,em4 ,david1 ,histoire de la peinture au moyen ge4 ,paris #ahdb4 ,periegetische ,werke von ,schnaase1 ,kugler1 ,waagen1 ,passavant2 deutsches ,kunstblatt2 ,didron1 ,annales archologiques4 #gb ,literatur3 ,notices des maux exposs dans les galeries du ,muse du ,louvre par ,m4 de ,laborde4 ,paris #aheb4 #gc ,literatur3 ,the monumental brasses of ,england by ,ch4 ,boutell1 ,london #ahdi4 #gd ,literatur3 ,deutsches ,kunstblatt #ahea1 ,nro4 #c1 #d2 #aheb ,nro4 #ce1 #dc4 #ge ,literatur3 ,puttrich1 ,denkm4 d4 ,bauk4 des 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,greifswalde4 ,jakobik4 ,a4 g4 ,marienk4 ,a4 g4 ,nikolaik4 ,a4 g4 ,,xiv4 ,grimma4 ,marienk4 ,a4 r4 ,gurk4 ,dom4 ,a4 r4 ,hagenau 7,elsass74 ,kirche4 ,a4 r4 ,,xii4 ,halberstadt4 ,liebfrauenk4 ,a4 r4 ,,xi4 bis ,,xiii4 ,b4 ,grabst4 ,,xii4 ,m4 ,w4 ,,xiii4 ,,xiv4 ,dom4 ,a4 g4 ,,xiii4-,,xv4 ,d4 ,lettner4 ,teppiche4 ,,xii4 ,domschatz2 im ,kapitelsaal ,m4 ,t4 ,kreuzigung v4 ,raphon4 ,holzhuser ,,xv4-,,xvi4 ,hall4 ,michaelsk4 ,a4 g4 ,,xv4 ,b4 ,altarschr4 aus d4 ,ulmer ,sch4 ,,xv4 ,halle a4 d4 ,s4 ,marktk4 ,a4 g4 ,,xvi4 ,ulrichsk4 ,a4 g4 ,,xvi4 ,b4 ,altarschr4 ,frauenk4 ,m4 ,t4 v4 ,m4 ,grnewald4 ,hamersleben4 ,augustinerk4 ,a4 r4 ,hannover4 ,marktk4 ,a4 g4 ,,xiv4 ,aegidik4 ,a4 g4 ,d4 ,rathhaus4 ,a4 sp4 g4 ,,xv4 ,im ,schlosse ,reliquienksten4 ,goldschmiedarb4 ,hecklingen4 ,klosterk4 ,a4 r4 ,,xii4 ,b4 ,,xii4 ,heidelberg4 ,schloss4 ,a4 ren4 ,biblioth4 ,m4 ,min4 ,heiligenkreuz in ,niederstr4 ,abteik4 ,a4 r4 ,,xii4 ,chor g4 ,,xiii4 ,heiligenstadt4 ,aegidik4 ,a4 g4 ,heilsbronn4 ,klosterk4 ,a4 r4 ,,xii4 ,b4 ,altarschr4 ,,xvi4 ,ecce homo v4 ,veit ,stoss4 ,m4 ,t4 ,,xiii4 ,altarb4 v4 ,wohlgemuth u4 ,grnewald4 ,heimersheim4 ,kirche4 ,a4 sp4 r4 ,m4 ,gl4 ,,xiii4 ,heiningen4 ,klosterk4 ,a4 r4 ,hersfeld4 ,kirche4 ,a4 r4 ,herspruck4 ,kirche4 ,m4 ,t4 v4 ,wohlgemuth4 ,hildesheim4 ,dom4 ,a4 r4 ,,xii4 ,b4 ,taufst4 ,thre4 ,,xi4 ,reliquar4 ,,xii4 ,godehardsk4 ,a4 r4 ,b4 r4 ,,xii4 ,michaelsk4 ,a4 r4 ,,xii4 ,b4 r4 ,m4 ,decke4 ,,xiii4 ,moritzk4 ,a4 r4 ,magdalenenk4 ,d4 ,leuchter4 ,b4 ,kreuz ,bernwards4 ,bernwardssule4 ,,xi4 ,beinhauerhaus4 ,a4 ,,xvi4 ,himmelskron 7,orlamnde74 ,kirche4 ,b4 ,grabst4 ,,xiv4 ,hirschau4 ,aureliusk4 ,a4 r4 ,,xi4 ,hirzenach4 ,kirche4 ,a4 r4 ,,xii4 ,hchst4 ,justinusk4 ,a4 r4 ,,xi4 ,hningen 7,pfalz74 ,jakobsk4 ,a4 r4 ,hohenzollern4 ,michaelsk4 ,b4 ,,xi4 ,huyseburg4 ,benediktinerk4 ,a4 r4 ,,xii4 ,jena4 ,stadtk4 ,a4 g4 ,,xiv4 ,jerichow4 ,klosterk4 ,a4 r4 ,,xii4 ,ilbenstadt4 ,klosterk4 ,a4 r4 ,,xii4 ,ilsen4 ,pfarrk4 ,a4 r4 ,ilsenburg4 ,klosterk4 ,a4 r4 ,imbach4 ,kirche4 ,a4 g4 ,,xiii4 ,ingelheim4 ,reste eines karoling4 ,palastes4 ,kirche4 ,a4 r4 ,,xii4 ,ingolstadt4 ,frauenk4 ,a4 g4 ,,xv4 ,innspruck4 ,hofk4 ,b4 ,grabm4 ,,xvi4 v4 ,godl u4 ,lendenstrauch4 ,jterbogk4 ,frauenk4 ,a4 r4 g4 ,nikolaik4 ,a4 g4 ,,xiv4 ,rathh4 ,a4 sp4 g4 ,kaiserswerth4 ,stiftskirche4 ,a4 r4 ,b4 ,reliquar4 r4 ,karlstein4 ,burg4 ,a4 ,,xiv4 ,kreuzkap4 ,m4 ,t4 bhm4 ,sch4 ,thomas ,mutina4 ,marienk4 ,m4 ,w4 ,katharinak4 ,m4 ,t4 bhm4 ,sch4 ,,xiv4 ,kemberg4 ,stadtkirche4 ,m4 ,t4 v4 ,l4 ,cranach d4 ,j4 ,klausen4 ,kirche4 ,a4 sp4 g4 ,b4 ,altarschrein4 ,,xv4 ,klosterneuburg4 ,stiftsk4 ,a4 r4 ,b4 ,verduner ,altar4 ,,xii4 ,knigslutter4 ,abteik4 ,a4 r4 ,,xiii4 ,knechtsteden4 ,klosterk4 ,a4 r4 ,kln4 ,dom4 ,a4 g4 ,,xiii4-,,xvi4 ,d4 ,tabernakel in d4 ,sakristei1 ,chorgest4 ,b4 ,statuen am ,portale4 g4 ,,xv4 ,statuen an den ,chorpfeilern4 g4 ,,xiv4 ,grabmon4 ,philipp v4 ,heinsberg1 ,conr4 von ,hochsteden1 ,walram v4 ,jlich1 ,engelbert ,,iii41 ,wilh4 v4 ,gennep4 g4 ,,xiv4 ,friedr4 v4 ,saarwerden4 g4 ,,xv4 ,adolf v4 ,schaumburg4 ren4 ,,xvi4 ,hochaltar4 g4 ,,xiv4 ,altarschr4 in d4 ,johanniskapelle4g4 ,,xiv4 ,kreuzaltar4 ,,xvi4 ,altarschr4 in d4 ,nikolauskap4 ,mausoleum d4 h4 #c ,knige4 ,,xvii4 ,m4 ,w4 ,ueber d4 ,brstungswnden des ,chores ,,xiv42 an d4 ,scheidewand des ,chores 7bermalt72 ,m4 ,t4 ,flgelbilder in d4 ,johanniskap4 v4 ,m4 ,wilhelm2 ,dombild v4 ,m4 ,stephan in der ,agneskap42 ,flgelbilder in der ,nikolauskap4 aus der ,klner ,sch4 ,,xvi4 ,m4 ,gl4 im ,chore4 ,,xiv42 im nrdl4 ,seitensch4 ,,xvi4 ,domschatzkammer4 ,reliquar des h4 ,engelbert4 ren4 ,,xvii4 ,maria im ,capitol4 ,a4 r4 ,,xi4 ,d4 ,orgelbhne1 ehem4 ,lettner4 ren4 ,,xvi4 ,b4 ,grabst4 aus der frnk4 ,per4 in der ,vorhalle2 ,grabpl4 ,,xiv4 u4 ,,xvi4 ,marienstatue im nrdl4 ,seitensch4 r4 ,,xiii41 aussen am ,chore1 ,reliefbild d4 ,plektrudis4 r4 ,m4 ,w4 in d4 ,herdenrath'schen ,kapelle4 ,,xv4 ,pantaleonk4 ,a4 r4 ,x4-,,xii4 ,chor g4 ,d4 ,orgelbhne4 sp4g4 ,,xvi4 ,chorgest4 g4 ,cciliak4 ,a4 r4 ,relief ber der ,thre4 r4 ,georgsk4 ,a4 r4 ,,xi4 ,taufkapelle4 ,a4 r4 ,,xii4 ,d4 ,taufst4 r4 ,tabernakel4 g4 ,apostelk4 ,a4 r4 ,,xi4 ,,xii4 ,d4 ,chorgest4 g4 ,m4 ,min4 in ,chorbchern4 ,,xv4 ,gereon4 ,a4 ,reste des alten ,kuppelbaues1 in ,privathfen sichtbar2 niederer ,chor r4 ,,xi4 ,hochchor r4 ,,xii4 ,kuppelbau sp4r4 ,,xiii4 ,m4 ,mos4 in d4 ,krypta fr4 r4 ,m4 ,w4 in der ,krypta1 ber dem ,eingang in der ,taufkap4 ,,xiv4 ,altchristl4 ,begrbnisstafeln in der ,vorhalle4 ,gross ,martinsk4 ,a4 r4 ,,xii4 ,mauritiusk4 ,a4 r4 ,,xii4 ,b4 ,crucifix an der ,aussenseite4 ,,xvi4 ,ursulak4 ,a4 r4 ,chor4 g4 ,b4 ,kreuztragung in der ,vorhalle4 ,,xvi4 ,m4 ,w4 ,,xiii4 ,t4 #aj ,apostel auf ,schiefertafeln4 ,,xiii4 ,schatzkammer3 ,r4 ,hippolytuskasten4 r4 ,elfenbeinkstchen4 ,,xiii4 ,monstranz4 r4 ,andreask4 ,a4 r4 ,,xiii4 ,chor4 g4 ,,xv4 ,d4 ,chorgesthl4 g4 ,b4 ,makkaberkasten4 ,,xvi4 ,m4 ,min4 in ,chorbchern4 ,,xv4 ,kunibertk4 ,a4 r4 ,,xiii4 ,b4 ,maria u4 ,gabriel4 ,statuen4 ,,xv4 ,m4 ,t4 ,heiligengestalten aus d4 ,sch4 ,m4 ,wilhelms4 ,m4 ,gl4 im ,chor4 ,,xiii4 ,m4 ,min4 ,,xv4 ,maria in ,lyskirchen4 ,a4 sp4r4 ,b4 ,madonnenstat4 aussen an d4 ,apsis4 ,,xv4 ,m4 ,gl4 ,,xvi4 ,severink4 ,a4 ,krypta u4 ehem4 ,querschiff4 r4 ,chor4 sp4r4 ,schiff u4 ,thrme4 g4 ,,xv4 ,d4 ,tabernak4 g4 ,,xiv4 ,severinsarkoph4 r4 ,b4 ,reliquar4 ,m4 ,w4 ,in der ,krypta4 ,,xiv4 ,in der ,sakristei von ,m4 ,wilhelm4 ,m4 ,t4 ,heiligenbilder aus der ,klner ,sch4 ,,xv4 ,minoritenk4 ,a4 g4 ,,xiii4 ,b4 ,grabmler4 ,,xvi4 ,columbak4 ,a4 g4 7aus einem lteren r4 ,baue verwandelt47 ,b4 ,marienstat4 ,,xvi4 ,petersk4 ,a4 g4 ,,xvi4 ,b4 ,altarschr4 in der ,taufkap4 ,,xvi4 ,m4 ,t4 ,kreuzigung ,petri von ,rubens4 ,m4 ,gl4 ,,xvi4 ,evangel4-,k4 ,a4 g4 ,,xiv4 7sp4 umgewandelt47 ,jesuitenk4 ,a4 ren4 ,,xvii4 ,grzenich4 ,a4 g4 ,,xv4 ,rathhaus4 ,a4 7,thurm7 g4 ,,xv4 ,portikus4 ren4 ,,xvi4 ,hansasaal4 ,b4 ,statuen4 g4 ,rathhauskap4 ,a4 g4 ,templerhaus in d4 ,rheing4 ,a4 r4 ,bonner ,hof in d4 ,georgenstr4 ,a4 r4 ,maria in d4 ,schnurgasse4 ,d4 ,reliq4 r4 ,museum4 ,architekt4 ,fragm4 rm4 u4 rom4 ,m4 ,t4 ,flgelalt4 mit ,kreuzigung4 ,,xiv4 ,vier ,tafeln auf ,goldgrund4 ,,xiv4 ,mad4 v4 ,m4 ,wilhelm4 ,crucifix mit #g ,heiligen1 ,tod ,mari1 ,kreuzigung1 ,verkndigung1 aus d4 ,sch4 u4 ,zeit d4 ,m4 ,wilhelm2 h4 ,ursula1 aus d4 ,kln4 ,sch4 ,,xv4 ,jngstes ,gericht v4 ,m4 ,stephan 7872 ,crucifix v4 ,j4 #adeh4 ,kln4 ,sch42 ,kreuzabnahme v4 ,pseudoisrael4 #adhj4 ,jngstes ,gericht von einem ,zeitgen4 d4 ,pseudoisrael2 ,mad4 mit dem ,kinde aus der ,kln4 ,sch4 ,,xvi4 ,legende des h4 ,sebastian aus der ,kln4 ,schule4 ,,xvi4 ,tod der ,maria von ,pseudoschoreel4 ,zwei ,spielleute von ,drer4 ,christkind und ,joh4 mit dem ,lamm von ,cranach4 ,priesterseminar4 ,m4 ,t4 ,mad4 mit den ,veilchen4 ,kln4 ,sch4 ,,xv4 ,bei ,hrn4 ,baumeister3 die ,passion v4 ,pseudoisrael2 ,anbetung d4 ,madonna mit dem deutschen ,grossmeister1 ,kln4 ,sch4 ,,xv4 ,bei ,hrn4 ,bourel3 ,kreuzigung von ,schoreel4 ,,xvi4 ,bei ,hrn4 ,dormagen3 hl4 ,katharina u4 ,barbara4 ,kln4 ,sch4 ,,xv4 ,maria mit dem ,kinde1 ,sch4 d4 ,m4 ,wilhelm4 ,bei ,hrn4 ,haan3 hl4 ,thomas von ,pseudolukas4 ,bei ,hrn4 ,merlo3 ,krnung ,marias4 ,kln4 ,schule4 ,,xvi4 ,bei ,hrn4 ,neven3 ,mad4 mit den ,aposteln1 gleichzeitig mit ,pseudoisrael4 ,bei ,hrn4 ,oppenheim3 hl4 ,eligius von ,p4 ,christophsen4 ,,xv4 ,bei ,hrn4 ,ruhl3 ,mad4 von ,meister ,wilhelm4 ,bei ,hrn4 ,weyer3 ,veronika v4 ,meister ,wilhelm und ,v4 ,a4 ,bei ,hrn4 ,geyer 7in ,unkel73 vortreffliche ,bilder aus d4 altklnischen ,schule4 ,kolin4 ,hauptk4 ,a4 g4 ,,xiv4 ,knigsberg in ,pr4 ,dom4 ,a4 g4 ,,xiv4 ,komburg4 ,benediktinerabtei4 ,d4 ,kronleuchter1 ,antipendium4 r4 ,krukenberg bei ,herstelle4 ,kap4 ,a4 r4 ,kuttenberg4 ,barbarak4 ,a4 g4 ,,xv4 ,kyllburg4 ,stiftsk4 ,a4 g4 ,laach4 ,abteik4 ,a4 r4 ,,xii4 ,b4 ,sarkoph4 g4 ,landsberg bei ,halle4 ,doppelkapelle4 ,a4 r4 ,,xii4 ,landshut4 ,georgenkap4 auf ,schloss ,traussnitz4 ,a4 r4 ,,xiii4 ,b4 ,statuen4 ,martinsk4 ,a4 g4 ,,xv4 ,b4 ,,xvi4 ,liegnitz4 ,petersk4 ,d4 ,taufbecken4 ,lilienfeld4 ,kirche4 ,a4 r4 ,,xiii4 ,limburg a4 d4 ,haardt4 ,abteik4 ,a4 r4 ,,xi4 ,limburg a4 d4 ,lahn4 ,dom4 ,a4 sp4r4 ,,xiii4 ,linz a4 ,rh4 ,pfarrk4 ,a4 sp4r4 ,m4 ,t4 ,kln4 ,sch4 ,,xv4 ,lippstadt4 ,marienk4 ,a4 r4 g4 ,loccum4 ,cistercienserk4 ,a4 sp4 r4 ,lvenich4 ,kirche4 ,a4 r4 ,lonnig4 ,rundkap4 ,a4 f4 r4 ,lorch bei ,hohenstaufen4 ,kirche4 ,m4 ,w4 ,,xv4 ,lorsch4 ,vorhalle4 ,a4 ,karol4 ,,ix4 ,luckau4 ,stadtk4 ,a4 g4 ,,xv4 ,lbeck4 ,dom4 ,a4 r4 g4 ,,xii4-,,xiv4 ,b4 ,grabpl4 ,,xiv4 ,m4 ,t4 ,passion v4 ,hemling1 ,flgelalt4 v4 ,mabuse4 ,katharinenk4 ,m4 ,w4 ,,xiv4 ,marienk4 ,todtentanz4 ,,xv4 ,m4 ,t4 ,anbetung d4 ,magier v4 ,mostaert4 ,ldingshausen4 ,kirche4 ,a4 g4 ,,xvi4 ,lgde bei ,pyrmont4 ,kirche4 ,a4 r4 ,lne bei ,lneburg4 ,kirche4 ,m4 ,t4 ,antipendium2 ,kreuzigung4 ,,xiii4 ,lutenbach4 ,kirche4 ,a4 r4 ,magdeburg4 ,liebfrauenkirche4 ,a4 r4 ,,xi4-,,xiii4 ,dom4 ,a4 g4 ,,xiii4-,,xvi4 ,d4 ,lettner4 ,,xv4 ,b4 ,grabpl4 ,,xii4 ,grabm4 von ,p4 ,vischer4 ,mainz4 ,dom4 ,a4 r4 ,,xi4-,,xiii4 ,d4 ,bronzeth4 ,taufst4 ,,xiii4 ,b4 ,grabmler ,,xiii4-,,xvi4 ,stephansk4 ,a4 g4 ,,xiv4 ,stdt4 ,galerie4 ,andreas u4 ,ursula v4 ,kln4 ,sch4 7,pseudolukas47 ,adam u4 ,eva v4 ,drer4 ,marburg4 ,elisabethk4 ,a4 ,,xiii4 ,b4 ,grabm4 ,,xiii4 ,,xiv4 ,altarsch4 ,reliq4 ,marienburg4 ,schloss4 ,a4 g4 ,,xiv4 ,marienfeld4 ,cisterc4-,k4 ,a4 r4 ,,xii4 ,marienstadt bei ,nassau4 ,kirche4 ,a4 fr4 r4 ,marienthal4 ,cisterc4-,k4 ,a4 r4 ,,xiii4 ,marienwerder4 ,dom4 ,a4 g4 ,,xiv4 ,maulbronn4 ,cisterc4-,k4 ,a4 r4 ,m4 ,w4 von ,ulrich4 ,,xv4 ,mayen4 ,frauenk4 ,a4 sp4 r4 ,d4 ,tabernakel4 g4 ,,xv4 ,meissen4 ,dom4 ,a4 g4 ,,xiii4-,,xv4 ,b4 ,statuen4 ,,xiii4 ,m4 ,t4 ,anbetung der ,magier v4 ,herlen1 ,kreuzigung ,chr4 v4 ,cranach d4 ,aelt4 ,schloss4 ,a4 g4 ,,xv4 ,memleben4 ,klosterkirche4 ,a4 r4 ,,xiii4 ,m4 ,w4 ,,xiii4 ,merseburg4 ,dom4 ,a4 r4 ,,xi4-,,xiii4 g4 ,b4 ,grabm4 ,,xi4 ,m4 ,t4 ,vermhlung der hl4 ,katharina und ,kreuzigung aus ,cranachs ,sch4 ,merzig a4 d4 ,saar4 ,kirche4 ,a4 sp4 r4 ,mettlach4 ,kap4 ,a4 r4 ,,xi4 ,mettler bei ,dortmund4 ,dorfk4 ,a4 sp4 r4 ,mdling4 ,kap4 ,a4 r4 ,mhlhausen4 ,marienk4 ,a4 g4 ,,xiv4 ,mhlhausen am ,neckar4 ,veitsk4 ,a4 g4 ,,xiv4 ,m4 ,w4 ,,xiv4 ,mnchen4 ,frauenk4 ,a4 g4 ,,xv4 ,glyptothek4 ,die ,giebelgruppen aus ,aegina2 ,apollo ,kithardos2 der barberinische ,faun2 ,niobiden2 ,jason4 ,vasensammlung in der ,pinakothek4 ,pinakothek4 ,veronika von ,m4 ,wilhelm2 ,bilder aus ,wilhelms und ,stephans ,schule2 ,melchisedeck4 ,mannasammeln und ,gefangennehmung ,chr4 aus ,eycks ,sch42 h4 ,lukas1 ,anbetung der ,magier v4 ,roger d4 ,aelt4 ,sieben ,freuden ,mar4 von ,hemmling2 ,leben ,mar4 von ,pseudoisrael2 ,mater dolorosa von ,m4 v4 ,calcar2 h4 ,bartholomus von ,pseudolucas2 ,tod ,mar4 von ,pseudoschoreel2 ,david von ,m4 ,schongauer2 ,selbstportr4 ,bildn4 eines jungen ,mannes1 ,geburt ,chr41 ,flgel mit h4 h4 ,joseph1 ,joachim1 ,simon und ,lazarus1 die vier ,apostel oder ,temperamente von ,drer2 ,alexanderschlacht v4 ,altdorfer2 ,bekehrung der h4 ,mauritius von ,grnewald2 die ,ehebrecherin von ,cranach d4 ,aelt42 ,bildnisse von ,holbein d4 ,j4 ,mad4 im ,rosenhage v4 ,francia1 ,mad4 a4 d4 ,hause ,tempi1 ,mad4 della ,tenda1 ,portr4 des ,bindo ,altoviti von ,raphael2 ,selbstportr4 von ,giorgione2 ,venus n4 d4 ,bacchanten von ,tizian2 ,himmelfahrt ,mar4 v4 ,c4 ,cignani2 dieselbe v4 ,g4 ,reni2 ,die ,amazonenschlacht1 ,bekehrung ,pauli1 ,delilas ,verrath1 ,lwenkampf1 jngstes ,gericht1 ,portr4 u4 ,landschaften von ,rubens2 ,leben ,chr4 ,portr4 und ,herbstlandsch4 von ,rembrandt4 ,hofbiblioth4 ,elfenbeinschn4 ,m4 ,min4 ,,ix4 7,wessobrunner ,handschrift4 ,codex aureus ,karl d4 ,k47 ,x4 ,,xi4-,,xiv4 ,handzeichn4 von ,drer und ,cranach4 ,mnster4 ,dom4 ,a4 sp4 r4 ,,xiii4 ,d4 ,apostelgang4 ,ludgerikirche4 ,a4 r4 ,liebfrauenk4 ,a4 g4 ,,xiv4 ,lambertik4 ,a4 g4 ,,xiv4 ,mnstereifel4 ,pfarrk4 ,a4 r4 ,,xii4 ,d4 ,tabernakel ,,xv4 ,b4 ,sarkophag4 ,,xiv4 ,m4 ,t4 ,kln4 ,sch4 ,,xv4 ,mnstermaifeld4 ,kirche4 ,a4 sp4 r4 ,m4 ,t4 ,kln4 ,sch4 ,,xvi4 ,murrhardt4 ,walderichkap4 ,a4 r4 ,namedy4 ,klosterk4 ,a4 g4 ,,xv4 ,b4 ,grabsteine4 ,,xii4 ,naugardt4 ,marienk4 ,a4 g4 ,naumburg4 ,dom4 ,a4 r4 ,westchor4 g4 ,d4 ,lettner4 r4 ,b4 ,,xiii4 ,m4 ,t4 ,bekehrung ,pauli1 ,chr4 mit der ,dornenkrone von ,cranach d4 ,j4 ,neuenherse4 ,stiftsk4 ,a4 r4 ,neuss4 ,quirinusk4 ,a4 r4 ,,xiii4 ,neustadt bei ,wien4 ,pfarrk4 ,a4 r4 ,,xiii4 ,niederlahnstein4 ,johanneskirche4 ,a4 r4 ,niederweissel bei ,friedberg4 ,kapelle4 ,a4 r4 ,m4 ,w4 r4 ,nivelles4 ,klosterk4 ,a4 r4 ,,xi4 ,nrdlingen4 ,hauptk4 ,a4 g4 ,,xv4 ,d4 ,sakramentshuschen4 ,,xvi4 ,b4 ,altarschr4 ,m4 ,t4 v4 ,fr4 ,herlen4 ,ecce homo v4 ,zeitbloom2 ,klage um ,chr4 v4 ,h4 ,schuffelein4 ,nordhausen4 ,dom4 ,a4 sp4 r4 ,nossendorf bei ,demmin4 ,dorfk4 ,b4 ,grabpl4 ,,xiii4 ,nrnberg4 ,egidienk4 ,b4 7in d4 ,tetzelkapelle74 ,krnung ,mari von ,a4 ,kraft2 ,relief d4 ,grablegung aus ,p4 ,vischers ,werksttte4 ,in der ,euchariuskap4 ,a4 sp4 r4 ,b4 ,altarschnitz4 v4 ,v4 ,stoss 7874 ,frauenkirche4 ,a4 g4 ,,xiv4 ,b4 ,an d4 ,vorhalle v4 ,schonhofer4 ,,xiv42 ,pergenstorfersches ,relief3 ,krnung ,mari v4 ,a4 ,kraft2 ,rehbecksches ,relief3 ,krnung ,mari von dems4 7874 ,m4 ,t4 ,hochaltar4 ,crucifix mit ,flgeln4 ,,xiv42 ,messe d4 h4 ,gregor v4 ,wohlgemuth4 ,lorenzk4 ,a4 g4 ,,xiii4 ,chor4 ,,xv4 ,d4 u4 ,b4 ,sakramentshuschen v4 ,a4 ,kraft4 ,b4 ,rosenkranz v4 ,veit ,stoss4 ,grabtafel des ,kress4 ,,xvi42 ,m4 ,altar hinter dem ,hochaltar v4 ,wohlgemuth2 ,volkamerscher ,altar4 ,,xv42 ,imhofscher ,altar4 ,,xv4 ,nicolaus- und ,annenaltar4 ,flgel von ,h4 v4 ,kulmbach4 ,sebaldusk4 ,a4 ,schiff4 r4 ,chor4 g4 ,,xiv4 ,d4 ,chorgest4 g4 ,kanzel4 ,,xvii4 ,b4 ,taufk4 ,,xiv4 ,kreuztragung 7an einem ,pfeiler71 ,abendmahl1 ,oelberg1 ,gefangennehmung 7,chorwand7 v4 ,a4 ,kraft4 ,crucifix v4 ,v4 ,stoss4 ,sebaldusgrab v4 ,p4 ,vischer4 ,m4 ,t4 ,hallerscher ,altar4 ,,xv4 ,tucherscher ,altar m4 ,flgeln v4 ,h4 v4 ,kulmbach2 ,m4 ,gl4 v4 ,kirschvogel4 ,,xvi4 ,aussen3 ,grablegung ,chr4 7,schreyers ,begrbniss7 v4 ,a4 ,kraft4 ,,xv4 ,schlosskapelle auf der ,burg 7,doppelkap474 ,a4 r4 ,b4 ,rosenkranztafel4 ,flgelb4 v4 ,wohlgemuth4 ,johanniskirchhof4 ,b4 ,stationen v4 ,a4 ,kraft4 ,holzschuhersche ,begrbnisskap4 ,b4 ,grablegung v4 ,a4 ,kraft4 ,frohnwaage4 ,b4 ,der ,wgemeister v4 ,a4 ,kraft 7874 ,rathhaus4 ,a4 ren4 ,,xvii4 v4 ,e4 ,holzschuher4 ,schner ,brunnen4 ,b4 g4 ,,xiv4 v4 ,schonhofer4 ,brunnen h4 d4 ,frauenk4 ,b4 ,gnsemnnchen v4 ,labenwolf4 ,bildersammlung in dem ,landauer ,brderhause4 ,h4 ,magdalena und ,lucie1 ,damian u4 ,kosmas1 h4 ,veit v4 ,wohlgemuth u4 s4 ,schule4 ,bildn4 ,k4 ,karl d4 ,gr4 u4 ,k4 ,sigismund 7bermalt7 v4 ,drer4 ,h4 ,kosmas und ,damian1 h4 ,barbara1 ,verkndigung u4 ,geb4 ,chr4 v4 ,h4 ,kulmbach1 ,belagerung von ,bethulia 7,skizze7 v4 ,h4 ,schuffelein2 drei ,jnglinge im ,feuerofen von ,a4 ,altegrever4 ,bildn4 d4 ,general ,schirmer v4 ,g4 ,pencz4 ,venus und ,amor v4 ,l4 ,cranach2 ,anbetung d4 ,hirten1 ,mutter mit ,kindern v4 ,h4 ,burgkmaier4 ,galerie auf der ,burg4 ,chr4 als ,weltrichter4 ,,xv4 ,jngstes ,gericht1 ,leb4 d4 h4 ,veit1 ,anbetung d4 ,knige 7871 ,familie ,chr4 v4 ,wohlgemuth4 ,passion v4 ,hans v4 ,kulmbach2 ,verspottung ,chr4 v4 ,h4 ,schuffelein2 ,bildn4 ,friedrichs von ,sachsen v4 ,h4 ,burgkmaier 7874 ,galerie i4 d4 ,moritzkap4 ,weibl4 ,heilige v4 ,wilhelm v4 ,kln4 ,bilder aus d4 ,sch4 ,m4 ,stephans4 ,portr4 des ,cardinals v4 ,bourbon v4 ,schler ,rogiers 7874 ,kreuzabnahme aus d4 ,sch4 v4 ,calcar2 ,peringsdorfer ,altar von ,wohlgemuth4 ,grablegung von ,drer4 ,ecce homo von dems4 7872 ,joachim u4 ,anna1 ,willibald u4 ,benedikt v4 ,h4 v4 ,kulmbach2 h4 ,brigitta v4 ,h4 ,schuffelein2 ,kreuztragung v4 ,b4 ,beham2 h4 ,hieronymus v4 ,g4 ,pencz2 die ,klugheit v4 ,b4 ,grien2 h4 ,sebastian1 h4 ,christoph1 ,mad4 mit d4 ,traube von ,h4 ,burgkmaier2 ,anbet4 d4 ,knige v4 ,m4 ,schaffner2 ,ehebrecherin von ,cranach d4 ,aelt4 7874 ,bei ,holzschuher3 ,bildn4 d4 ,hieronymus ,holzschuher v4 ,drer4 ,oberbreisig4 ,kirche4 ,a4 sp4 r4 ,oberwesel4 ,stiftsk4 ,a4 g4 ,,xiv4 ,d4 ,lettn4 g4 ,b4 ,altarschr42 ,grabm4 ,,xvi4 ,m4 ,t4 aus der ,klner ,sch4 ,,xvi4 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,alt4 d4 ,dreieinigkeit v4 ,a4 della ,robbia4 ,m4 ,gl42 ,s4 ,agostino4 ,m4 ,w4 ,mad4 v4 ,spinello4 ,,xiv42 ,abtei d4 ,cassinenser4 ,a4 ren4 ,,xvi4 ,pieve vecchia4 ,a4 r4 ,,xiii4 ,fraternita d4 miseric4 ,a4 sp4 g4 ,b4 v4 ,niccola ,aretino4 ,,xiv4 ,ariccia4 ,kirche4 ,a4 sp4 ren4 ,,xvii4 ,assisi4 ,minervatempel4 ,s4 ,francesco4 ,a4 g4 ,,xiii4 ,m4 ,w4 ,oberk4 v4 ,cimabue 7zerstrt74 ,unterk4 v4 ,giotto u4 s4 ,sch42 ,s4 ,chiara4 ,a4 g4 ,m4 ,w4 v4 ,giottino2 ,dom4 ,a4 r42 ,mad4 degli angeli4 ,a4 ren4 ,,xvi4 ,asti4 ,dom4 ,a4 r4 ,,xiii4 ,taufk4 ,a4 altchr4 ,b4 altchr4 ,atrani4 ,salvator4 ,b4 b4 ,,xi4 ,thre4 ,bari4 ,dom4 ,a4 r4 ,benevento4 ,trajansbogen4 ,dom4 ,b4 b4 ,thre4 ,bergamo4 ,s4 ,mar4 ,maggiore4 ,chor4 ,a4 r4 ,,xii4 ,d4 ren4 ,chorgest4 ,in der angebauten ,kap4 ,b4 ,grabm4 d4 ,colleoni4 ,,xv4 ,s4 ,spirito4 ,m4 ,t4 v4 ,previtali 7venet4 ,sch474 ,rathh4 ,a4 g4 ,s4 ,tomaso in limine4 ,rundkirche4 ,a4 r4 ,,xii4 ,s4 ,giulia4 ,a4 r4 ,,xii4 ,bologna4 ,s4 ,petronio4 ,a4 g4 ,,xiv4-,,xvii4 ,d4 ,marmorschranken4 ren42 ,chorg4 ,,xvi4 ,b4 7am ,portal7 v4 ,j4 d4 ,quercia4 ,stat4 d4 h4 ,anton v4 ,sansovino1 ,stat4 u4 ,rel4 v4 ,alf4 ,lombardi4 ,m4 ,t4 ,mad4 in thr4 von ,lor4 ,costa 7,ferrar4 ,sch4 ,,xv474 ,m4 ,gl4 ,,xv4 ,s4 ,annunziata4 ,a4 g4 ,,xv4 ,m4 ,t4 ,verkndigung v4 ,francia4 ,s4 ,domenico4 ,a4 g4 ,d4 ,chorg4 ren4 ,b4 ,sarkoph4 d4 h4 ,dominik4 v4 ,gugl4 da ,pisa 7gewhnl4 auf ,nic4 ,pisano zurckgefhrt71 sptere ,arbeiten daran v4 ,nicc4 dell'arca1 ,cortellini1 ,a4 ,lombardi u4 7hl4 ,petronius u4 knieende ,engel1 rechts7 ,michelangelo4 ,m4 ,w4 ,glorie d4 h4 ,dominik4 v4 ,guido ,reni4 ,s4 ,giovanni in monte4 ,a4 g4 ,,xiii4 ,s4 ,francesco4 ,a4 g4 ,s4 ,stefano4 ,conglomerat v4 #g ,kirchen aus der altchristl4 ,zeit -- ,,xv4 ,zahlreiche ,palste4 ,a4 g4 u4 fr4 ren4 ,loggia dei mercanti4 ,a4 g4 ,,xiv4 ,schiefe ,thrme3 ,garisenda1 ,asinelli4 ,,xii4 ,s4 ,pietro4 ,m4 ,w4 v4 ,l4 ,carracci2 ,s4 ,cecilia4 ,m4 ,w4 v4 ,francia u4 s4 ,schule4 ,s4 ,giacomo 7,kap4 ,bentivoglio74 ,m4 ,t4 ,mad4 mit ,heiligen von ,francia4 ,s4 ,giacomo maggiore4 ,b4 ,relief v4 ,nicc4 dell'arca4 ,m4 ,t4 ,krnung ,mari v4 ,jacobus ,pauli4 ,,xiv4 ,s4 ,michele in borgo4 ,b4 ,grabm4 v4 ,alf4 ,lombardi2 ,m4 ,w4 v4 ,l4 ,carracci4 ,s4 ,vitale4 ,m4 ,t4 ,mad4 v4 ,francia4 ,pinakothek4 ,bilder aus der ,bologn4 ,sch4 ,,xiv42 ,mad4 mit ,heil4 v4 ,perugino2 ,mad4 mit ,heil4 v4 ,francia2 h4 ,ccilia v4 ,raphael2 ,magdalena v4 ,timoteo della ,vite2 ,mad4 von ,innoc4 da ,imola2 ,mad4 u4 h4 ,catharina v4 ,parmegianino2 ,geb4 ,chr4 u4 h4 ,dominik4 v4 ,l4 ,carracci ,himmelf4 ,mari v4 ,ann4 ,carracci2 ,communion d4 h4 ,hieronymus v4 ,agost4 ,carracci2 h4 ,andreas von ,g4 ,reni2 ,mad4 della piet u4 bethleh4 ,kindermord von dems42 ,mad4 mit d4 ,karthusern von ,guercino2 ,marter d4 h4 ,agnes von ,domenichino4 ,borgo ,s4 ,sepolcro4 ,s4 ,antonio4 ,m4 ,t4 ,fahne von ,l4 ,signorelli2 ,s4 ,chiara4 ,m4 ,t4 ,himmelfahrt ,chr4 von ,pier della ,francesca4 ,,xv4 ,brescia4 ,alter ,dom4 ,a4 fr4r42 ,s4 ,clemente4 ,m4 ,t4 ,hochaltar v4 ,moretto2 ,s4 ,nazaro4 ,m4 ,t4 ,krnung ,mari von ,moretto2 ,s4 ,eufemia4 ,m4 ,t4 ,mad4 von ,moretto4 ,s4 ,maria dei miracoli4 ,a4 fr4 ren4 ,pal4 ,tosi4 ,m4 ,t4 ,chr4 mit den ,wundmalen v4 ,raphael4 ,canosa4 ,s4 ,sabino4 ,grabkirche4 ,a4 b4 ,,xii4 ,b4 ,thre4 b4 ,,xii4 ,caprarola4 ,schloss4 ,a4 ren4 v4 ,vignola4 ,m4 ,w4 v4 ,zuccaro4 ,capua4 ,dom4 ,a4 altchr4 ,casal-,monferrato4 ,vorhalle4 ,a4 ,longob4 ,cefalu4 ,kathedr4 ,a4 r4 norm4 ,,xii4 ,a4 ,mos4 ,,xii4 ,chiaravalle4 ,s4 ,bernardino4 ,a4 r4 ,,xii4 ,chiavenna4 ,taufk4 ,a4 altchr4 ,citt di ,castello4 ,dom4 ,b4 ,altarbekleidung4 r4 ,,xii4 ,s4 ,trinita4 ,m4 ,t4 ,dreieinigkeit u4 ,taufe ,chr4 v4 ,raphael4 ,citt della ,pieve4 ,s4 ,maria d bianchi4 ,m4 ,w4 ,anbet4 d4 ,magier v4 ,perugino4 ,como4 ,dom4 ,a4 g4 ,,xiv4 7,chor ren474 ,b4 ,schule d4 ,lombardi4 ,,xv4 ,m4 ,t4 ,anbet4 d4 ,hirten u4 ,magier v4 ,luini4 ,s4 ,fedele4 ,a4 r4 ,b4 r4 ,palazzo publico4 ,a4 g4 ,corneto4 ,s4 ,maria di ,castello4 ,a4 r4 ,,xii4 ,cortona4 ,dom4 ,a4 ren4 ,,xv4 ,m4 ,t4 ,einsetzung d4 ,abendmahls v4 ,l4 ,signorelli4 ,del ,gesu4 ,m4 ,t4 ,predellen v4 ,fiesole4 ,anbet4 d4 ,hirten v4 ,l4 ,signorelli4 ,maria del ,calcinajo4 ,a4 ren4 ,,xv4 ,cremona4 ,dom4 ,a4 r4 ,,xii4 ,taufkirche4 ,a4 r4 ,,xii4 ,die ,kirchen ,s4 ,nazaro1 ,domenico1 ,sigismondo mit ,m4 ,t4 von der ,familie ,campi4 ,empoli4 ,collegiatk4 ,m4 ,t4 v4 ,botticelli u4 ,rosellino4 ,faenza4 ,dom4 ,m4 ,t4 ,mad4 in throno von ,innoc4 da ,imola4 ,gemldesammlung im ,ginnasio communale4 ,fano4 ,dom4 ,m4 ,w4 ,leben ,mari von ,domenichino4 ,s4 ,maria nuova4 ,m4 ,t4 ,mad4 von ,perugino1 ,heimsuchung von ,giovanni ,santi4 ,collegio ,folfi4 ,m4 ,t4 ,david v4 ,domenichino4 ,ferrara4 ,dom4 ,a4 r4 ren4 ,,xii4-,,xviii4 ,b4 ,mittelportal4 r4 ,,xii4 im ,quersch4 ,,xv4 v4 ,alf4 ,lombardi 7bemalt74 ,m4 ,w4 u4 ,t4 v4 ,garofalo4 ,s4 ,domenico4 ,m4 ,w4 von ,garofalo4 ,s4 ,domenico4 ,m4 ,w4 ,mad4 ,,xiv4 ,ateneo4 ,a4 ren4 ,,xvi4 ,gemldesammlung4 ,bilder v4 ,garofalo u4 ,dosso ,dossi4 ,fiesole4 ,dom4 ,a4 r4 ,,xi4 ,b4 ber d4 ,portale v4 ,robbia1 ,grabm4 v4 ,mino da ,fiesole4 ,badia4 ,a4 ren4 v4 ,brunelleschi4 ,florenz4 ,dom4 ,a4 g4 v4 ,arnolfo del ,cambio4 ,,xiii4 ,campanile4 g4 ,,xiv4 von ,giotto4 ,kuppel4 ren4 ,,xv4 v4 ,brunelleschi4 ,b4 ,mad4 mit ,engeln ber d4 sdl4 ,seitenth4 v4 ,giov4 ,pisano1 ,giebelrelief an d4 nrdl4 ,seitenth4 v4 ,quercia4 ,reliquienschrein v4 ,ghiberti4 ,sakristeithren u4 die ,lunetten ber dens4 v4 ,l4 della ,robbia1 h4 ,lukas ,stat4 v4 ,nanni di ,banco1 h4 ,andreas v4 ,ferucci4 ,,xvi4 ,ev4 ,johannes v4 ,ben4 da ,rovezzano1 ,jakobus d4 ,aelt4 v4 ,sansovino1 ,petrus v4 ,b4 ,bandinelli1 ,relieffig4 an den ,chorschranken v4 dems4 ,kreuzabnahme v4 ,michelangelo4 ,m4 ,mos4 ,krnung ,mari innen b4 d4 ,hauptport4 v4 ,gaddo ,gaddi4 ,m4 ,w4 ,apostel u4 ,heil4 unter d4 ,kapellenfenstern v4 ,l4 di ,bicci2 ,kuppel v4 ,f4 ,zuccaro4 ,m4 ,gl4 ,,xv4 ,b4 ,am ,campanile4 ,reliefs v4 ,giotto2 die vier ,evangelisten 7,zuccone71 ,abraham von ,donatello2 zwei ,propheten v4 ,l4 della ,robbia 7872 zwei ,patriarchen v4 ,nicc4 ,aretino4 ,baptisterium ,s4 ,giovanni4 ,a4 r4 auf altchr4 ,grundlage4 ,b4 ,sdthre mit d4 ,leben ,joh4 d4 ,t4 v4 ,a4 ,pisano4 ,,xiv4 ,nrdliche ,thre mit d4 ,leben ,jesu u4 ,hauptthre mit alttestamentl4 ,scenen v4 ,ghiberti2 drei christliche ,tugenden am ,grabm4 ,johannes4 ,,xiv4 v4 ,michelozzo1 die ,grabstatue selbst v4 ,donatello2 ,magdalena v4 ,donatello2 ,predigt d4 ,tufers ber d4 ,nordth4 von ,rustici4 ,,xv4 ,taufe ,chr4 ber dem ,hauptport4 v4 ,a4 ,sansovino2 ,enthauptung des ,tuf4 ber d4 ,sdth4 v4 ,v4 ,danti4 ,,xvi42 ,m4 ,mos4 ,chornische v4 ,jakobus4 ,,xiii4 ,kuppelraum v4 ,a4 ,tafi4 ,,xiii4 7,christus7 u4 ,apollonius4 ,s4 ,ambrogio4 ,d4 ,altar in d4 ,kap4 del ,miracolo4 ,,xv4 ,m4 ,sugende ,mad4 aus ,giottos4 ,sch4 ,m4 ,w4 ,versetzung d4 wunderthtigen ,kelches v4 ,c4 ,roselli4 ,s4 ,annunziata4 ,a4 ren4 ,d4 ,tabernakel4 ,,xv4 ,sakristeith4 ,,xv4 ,b4 ,relief v4 ,giov4 da ,bologna4 ,m4 ,t4 ,das ,wunderbild von ,engeln gemalt4 ,,xiv4 ,mari ,geb4 v4 ,a4 ,allori4 ,m4 ,w4 erste ,kapelle rechts v4 ,c4 ,roselli4 ,,xvii4 ,im ,vorhofe3 ,m4 ,w4 ,geburt ,chr4 v4 ,a4 ,baldovinetti1 ,heimsuchung v4 ,pontormo1 ,vermhlung von ,franciabigio1 ,himmelfahrt ,mari v4 ,rosso2 ,geburt ,mari1 ,anbetung der ,magier u4 ,leben des h4 ,philipp v4 ,a4 del ,sarto4 7,eintritt d4 ,heiligen in d4 ,kloster v4 ,c4 ,roselli74 ,im ,kreuzgange3 ,m4 ,w4 ,madonna del ,sacco von ,a4 del ,sarto4 ,capella dei pittori4 ,b4 ,statuen des ,moses und ,paulus von ,montorsoli4 ,,xvi4 ,m4 ,w4 ,mad4 mit ,heil4 v4 ,pontormo4 ,s4 ,apostoli4 ,a4 fr4 r4 ,d4 ,grabm4 d ,o4 ,altoviti4 ren4 ,b4 ,tabernakel v4 ,l4 della ,robbia4 ,badia4 ,b4 ,mad4 von ,robbia1 ,relief d4 ,mad4 ber d4 ,thre u4 ,grabm4 des ,b4 ,giugni und ,hugo v4 ,andeburg von ,mino da ,fiesole4 ,,xv4 ,m4 ,t4 ,vision d4 h4 ,bernhard v4 ,filippino ,lippi4 ,carmine4 ,kapelle ,brancacci4 ,m4 ,w4 ,sndenfall1 ,vertreibung aus d4 ,parad41 ,findung des ,groschens im ,fischmund1 ,petrus taufend1 ,erweckung des ,knigssohnes1 ,joh4 u4 ,petrus heilend und ,almosen spendend von ,masaccio1 ,predigt ,petri1 ,heilung des ,krppels v4 ,masolino1 ,petrus vor dem ,proconsul1 ,petrus im ,kerker und seine ,befreiung1 von ,filippino ,lippi4 ,im ,klosterrefektorium3 ,m4 ,w4 ,abendmahl v4 ,d4 ,ghirlandajo4 ,certosa 7vor ,p4 ,romana74 ,hauptk4 ren4 ,nebenk4 g4 ,,xiv4 ,s4 ,croce4 ,a4 g4 von ,arn4 del ,cambio4 ,,xiv4 ,d4 ,kanzel von ,bened4 da ,majano4 ,b4 ,grabm4 g4 ,,xiv4 ,in der ,kapelle dei ,medici3 ,mad4 v4 ,robbia2 vorletzte ,kap4 d4 ,quersch4 ,mad4 mit ,heil4 v4 ,robbia2 fnfter ,altar rechts ,relief d4 ,verkndig4 v4 ,donatello2 ,kap4 im ,quersch41 ,crucifix v4 ,donatello4 ,statue d4 h4 ,ludwig ber d4 ,portale v4 dems42 linkes ,seitensch43 ,grabm4 d4 ,marsuppini v4 ,des4 da ,settignano2 ,kap4 ,baroncelli3 ,piet v4 ,bandinelli4 ,m4 ,w4 ,im ,chore3 ,kreuzfindung v4 ,agn4 ,gaddi2 in den ,chorkapellen3 ,heiligengeschichten v4 ,giotto u4 s4 ,schule2 ,kap4 ,baroncelli4 ,m4 ,t4 ,krnung ,mari von ,giotto4 ,m4 ,w4 ,leben ,mari von ,t4 ,gaddi4 ,kap4 nebenan3 ,evangel4 und ,kirchenlehrer von ,gh4 ,starnina und ,taddeo ,gaddi4 ,am ,grabm4 d4 ,cavalcanti4 ,m4 ,w4 ,joh4 d4 ,tufer1 ,franz v4 ,a4 del ,castagno4 ,im ,gange vor der ,sakristei3 ,crucifix von ,giotto1 ,mad4 ,,xiv4 ,in der ,sakristei3 ,m4 ,w4 ,passion v4 ,nicc4 di ,pietro2 ,altarkap4 daselbst4 ,m4 ,w4 ,schule ,gaddis4 ,im ,refektorium3 ,m4 ,w4 ,abendm4 von ,giotto 7874 ,klosterhof4 ,b4 ,gott ,vater v4 ,b4 ,bandinelli4 ,im ,kloster3 ,kap4 ,pazzi4 ,b4 ,evangel4 u4 ,apostel v4 ,l4 ,robbia4 ,s4 ,felice4 ,a4 fr4 ren4 ,m4 ,t4 ,mad4 v4 ,r4 ,ghirlandajo4 ,s4 ,felicita4 ,b4 ,grabstat4 von ,r4 da ,montelupo4 ,m4 ,t4 ,kreuzabnahme v4 ,pontormo4 ,im ,klost43 ,m4 ,w4 aus ,giottos ,sch4 ,s4 ,giovanni dello ,scalzo4 ,vorhalle4 ,m4 ,w4 von ,a4 del ,sarto4 ,im ,refektorium3 ,abendmahl v4 ,franciabigio4 ,innocenti4 ,m4 ,t4 ,anbetung der ,magier v4 ,d4 ,ghirlandajo4 ,die ,halle des ,findelhauses3 ,a4 ren4 ,,xv4 ,d4 ,robbia4 ,in der ,gemldesamml4 ,bild4 von ,pier di ,cosimo4 ,s4 ,leonardo 7vor ,p4 ,s4 ,miniato74 ,b4 ,kanzel4 ,,xii4 ,s4 ,lorenzo4 ,a4 ren4 v4 ,brunelleschi4 ,,xv4 ,b4 ,kanzeln von ,donatello4 ,tabernakel von ,settignano4 ,m4 ,kapelle dei operai4 ,verkndigung v4 ,fil4 ,lippi4 ,kap4 d4 ,mediceer4 ,b4 ,grabm4 d4 ,lorenzo und ,julian ,medici und ,mad4 v4 ,michelangelo4 ,sakristei4 ,grabmal von ,a4 ,verrochio4 ,skulpturen v4 ,donatello4 ,s4 ,lucia de' ,magnoli4 ,m4 ,w4 ber d4 ,sakristei v4 ,domenico ,veneziano4 ,m4 ,t4 ,verkndigung v4 ,fil4 ,lippi4 ,s4 ,marco4 ,a4 ren4 ,,xv4 ,altarbilder3 ,mad4 v4 ,fra ,bartolomeo4 ,chorbuch mit ,min4 v4 ,fra ,benedetto da ,mugello4 ,kapitelsaal4 ,m4 ,w4 ,passion v4 ,fiesole4 ,kreuzgang4 ,m4 ,w4 v4 ,fiesole4 ,refektorium4 ,m4 ,w4 ,abendmahl v4 ,d4 ,ghirlandajo1 ,chr4 nach ,emaus v4 ,fra ,bartolomeo4 ,in den ,gngen und ,zellen des ,klosters4 ,m4 ,w4 v4 ,fiesole4 ,bibliothek4 ,m4 ,min4 v4 ,fiesole u4 ,fra ,benedetto4 ,s4 ,m4 ,magdalena dei ,pazzi4 ,m4 ,t4 ,verkndigung von ,s4 ,botticelli2 ,heimsuchung von ,d4 ,ghirlandajo4 ,mad4 mit ,heil4 von ,cosimo ,roselli4 ,im ,kapitelsaale3 ,andacht zum ,kreuze v4 ,perugino4 ,s4 ,maria novella4 ,a4 g4 ,,xiii4-,,xiv4 v4 ,fra ,sisto u4 ,ristoro4 ,faade v4 ,alberti4 ,,xv4 ,b4 ,im ,mittelsch4 ,grabpl4 des ,lion4 ,dati v4 ,ghiberti4 ,in ,kap4 di ,gondi3 ,crucifix von ,brunelleschi4 ,in ,kap4 des ,quersch4 ,grabm4 v4 ,ben4 da ,majano4 ,im l4 ,seitensch4 ,grabm4 v4 ,s4 u4 ,m4 ,boscoli4 ,,xv4 ,m4 ,t4 ,rechtes ,quersch4 ,mad4 v4 ,cimabue2 ,m4 ,w4 l4 ,quersch4 ,weltgericht und ,paradies von ,a4 ,orcagna2 ,hlle1 von dessen ,bruder ,bernardo4 ,ebendort ,altarb4 v4 ,a4 ,orcagna2 neben der ,chorkapelle3 ,m4 ,w4 von ,filippino ,lippi4 ,im ,chore3 ,m4 ,w4 ,leben ,mari v4 ,d4 ,ghirlandajo4 ,m4 ,gl4 im ,chor und ,kap4 ,strozzi ,,xv4 ,sakristei4 ,b4 ,brunnen von ,robbia2 ,m4 ,t4 von ,fiesole4 ,kreuzgang4 ,m4 ,w4 ,alttestam4 ,scenen v4 ,p4 ,uccello4 ,spanische ,kapelle4 ,m4 ,w4 aus ,giottos ,schule4 ,im ,kloster3 ,m4 ,w4 v4 ,spinello ,aretino4 ,,xiv4 ,s4 ,maria nuova4 ,b4 ,sakramentsh4 v4 ,ghiberti2 ,m4 ,w4 ,aussen von ,lor4 di ,bicci 7,,xv474 ,m4 ,t4 ,anbetung d4 ,hirten v4 ,h4 van der ,goes4 ,neben d4 ,k4 ,m4 ,w4 ,jngstes ,gericht v4 ,fra ,bartolomeo4 ,s4 ,martino4 ,m4 ,w4 in d4 ,lunetten ,masaccios ,sch4 ,,xv4 ,s4 ,miniato al monte4 ,a4 r4 ,,xi4 ,d4 ,chorgest4 ren4 ,b4 an d4 ,gewlben d4 ,kap4 ,s4 ,jacopo v4 ,robbia1 ,grabm4 v4 ,rosellini2 ,m4 ,mos4 in d4 ,tribne4 ,,xiii4 ,sakristei4 ,m4 ,w4 ,leben d4 hl4 ,benedikt v4 ,spinello ,aretino4 ,s4 ,niccolo4 ,m4 ,t4 ,mad4 mit ,heil4 v4 ,gentile da ,fabriano4 ,ognisanti4 ,a4 ,faade4 ,,xvii4 ,b4 ,krnung ,mari v4 ,robbia2 ,m4 ,w4 heil4 ,augustus v4 ,s4 ,botticelli2 h4 ,hieronym4 von ,d4 ,ghirlandajo4 ,sakristei4 ,m4 ,w4 ,,xiv4 ,s4 ,onofrio 7via ,faenza ,nro4 #dgga74 ,m4 ,w4 ,abendmahl v4 ,raphael oder ,pinturrichio4 ,or san michele4 ,a4 g4 v4 ,arnolfo u4 ,t4 ,gaddi4 ,,xiii4-,,xiv4 ,d4 ,tabernakel v4 ,orcagna4 ,b4 ,an d4 ,aussenseite3 ,joh4 d4 ,tuf41 h4 ,steph4 v4 ,ghiberti2 ,matthus v4 ,michelozzo1 ,marcus u4 ,petrus v4 ,donatello2 ,eligius1 ,jacobus ,philippus und ,heiligengruppe v4 ,nanni di ,banco2 ,chr4 mit ,thomas v4 ,verocchio2 ,ev4 ,joh4 v4 ,montelupo2 ,lucas von ,g4 da ,bologna4 ,madonna im ,medaillon von ,l4 ,robbia4 ,m4 ,t4 ,im ,tabernakel3 ,gnadenbild4 ,,xiv4 ,neben d4 ,orgel3 ,chr4 im ,tempel von ,t4 ,gaddi4 ,s4 ,salvi4 ,m4 ,w4 ,im ,refekt43 ,abendmahl v4 ,a4 del ,sarto4 ,s4 ,spirito4 ,a4 ren4 ,,xv4 ,b4 linkes ,quersch4 v4 ,a4 ,sansovino4 ,m4 ,t4 ,trinitt von ,fil4 ,lippi 7872 ,mad4 mit ,heil4 von ,ingegno 7874 ,kreuztragung v4 ,r4 ,ghirlandajo4 ,s4 ,trinit4 ,a4 g4 v4 ,nicc4 ,pisano4 ,,xiii4 ,m4 ,t4 ,kap4 rechts4 ,verkndigung v4 ,don ,lorenzo4 ,im rechten ,quersch43 ,m4 ,w4 ,leben d4 h4 ,franciscus von ,d4 ,ghirlandajo4 ,bigallo4 ,a4 g4 ,,xiv4 ,m4 ,w4 ,giottos ,schule4 ,,xiv4 ,palste4 ,palazzo vecchio4 ,a4 g4 ,,xiii4 v4 ,arnolfo4 ,innenbau v4 ,vasari4 ,im ,hofe3 ,b4 v4 ,verocchio2 ,sala di ,gigli4 ,m4 ,w4 v4 ,r4 ,ghirlandajo4 ,grosser ,saal3 ,b4 ,der ,sieg v4 ,michelangelo4 ,adam und ,eva v4 ,bandinelli2 ,tugend u4 ,laster v4 ,g4 da ,bologna2 ,herkuleskmpfe von ,v4 del ,rossi2 ,m4 ,w4 v4 ,vasari4 ,p4 del ,podest 7,bargello74 ,a4 g4 ,,xiv4 ,m4 ,w4 v4 ,giotto4 ,p4 ,pitti4 ,a4 ren4 v4 ,brunelleschi4 ,pfeilerhof v4 ,ammanati4 ,p4 ,capponi4 ,a4 g4 ,,xiv4 ,p4 ,giugni4 ,a4 fr4 ren4 7mit lteren ,resten74 ,p4 ,quaratesi4 ,a4 fr4 ren4 v4 ,brunelleschi4 ,p4 ,riccardi4 ,a4 fr4 ren4 v4 ,michelozzo4 ,kap4 ,m4 ,w4 ,zug der ,magier von ,b4 ,gozzoli4 ,p4 ,strozzi4 ,a4 fr4 ren4 v4 ,b4 da ,majano4 ,,xv4 ,p4 ,gondi4 ,a4 fr4 ren4 v4 ,giul4 di ,s4 ,gallo4 ,p4 ,rucellai4 ,a4 fr4 ren4 v4 ,alberti4 ,p4 ,pandolfini4 ,a4 ren4 v4 ,raphael4 ,p4 ,uguccioni4 ,a4 ren4 ,,xvi4 ,p4 ,corsini4 ,a4 ren4 ,,xvii4 ,gemldesamml4 ,flor4 ,sch4 ,loggia dei ,lanzi4 ,a4 g4 ,,xiv4 v4 ,orcagna4 ,b4 ,antik3 ,sog4 ,vestalinen1 sog4 ,thusnelda1 ,ajax u4 ,patroklus 7restaur471 ,lwe2 ,reliefmedaillons d4 ,tugenden v4 ,orcagna2 ,judith v4 ,donatello2 ,perseus v4 ,cellini2 ,raub d4 ,sabinerinnen1 ,herkules u4 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,m4 ,t4 ,verkndigung von ,s4 di ,martino und ,lippo ,memmi2 ,madonnenglorie1 grssere ,mad4 v4 ,fiesole2 ,anbetung der ,magier von ,don ,lorenzo2 ,portrte von ,masaccio2 ,reiterschlacht von ,uccello2 ,mad4 mit ,engeln von ,fil4 ,lippi2 ,rundbild d4 ,madonna1 ,anbetung der ,knige1 ,venus v4 ,sandro ,botticelli2 ,mad4 in thr4 von ,filippino ,lippi2 ,mad4 mit ,heil4 von ,pier di ,cosimo2 ,anbetung der ,magier v4 ,d4 ,ghirlandajo2 ,mad4 mit d4 hl4 ,thomas v4 ,granacci2 ,heilige von ,pollajuolo2 hl4 ,familie von ,l4 di ,credi2 ,portrt von dems42 ,rundbild d4 hl4 ,familie von ,l4 ,signorelli2 ,mad4 u4 ,portrt von ,mantegna2 ,selbstportr4 v4 ,g4 ,bellini2 ,portr4 von ,francia2 ,mad4 u4 ,selbstportr4 von ,perugino2 ,portr4 und ,selbstportr41 ,anbetung der ,knige 7untermalt7 von ,vinci2 ,enthauptung ,joh4 v4 ,luini2 ,rundbild der hl4 ,familie von ,michelangelo2 ,anbetung d4 ,knige u4 ,darst4 im ,tempel von ,fra ,bartolomeo2 hl4 ,anna von demselben2 ,mad4 u4 ,portr4 von ,a4 del ,sarto2 ,portr4 d4 ,cosimo v4 ,pontormo2 ,wunder u4 ,begrbn4 d4 h4 ,zenobius von ,r4 ,ghirlandajo2 ,mad4 mit d4 ,stieglitz4 ,joh4 der ,tufer 7871 ,portr4 d4 ,maddalena ,doni1 ,papst ,julius ,,ii4 787 u4 der ,beatrice 7sog4 ,fornarina7 v4 ,raphael2 ,mad4 von ,g4 ,romano2 hl4 ,sebastian u4 ,selbstportr4 von ,sodoma2 ,flucht nach ,aegypten1 ,mad4 vor dem ,kinde knieend von ,correggio2 das ,urtheil ,salomons1 ,sc4 aus d4 ,leben ,moses1 ,heiligengruppe1 der ,geharnischte1 der ,johanniter von ,giorgione2 ,portr4 v4 ,seb4 da ,piombo2 ,flora1 ,venus mit ,amor1 ,venus u4 ,portr4 von ,tizian2 ,venus mit ,nymphen von ,moretto2 ,kindermord v4 ,daniel v4 ,volterra2 ,bacchanale von ,a4 ,carracci2 der schlafende ,endymion u4 ,sibylle v4 ,guercino2 ,portr4 des ,card4 ,agucchia von ,domenichino2 ,hieronym4 von ,spagnoletto2 ,ecce homo von ,l4 v4 ,leyden2 ,portrt des ,vaters1 ,anbetung d4 ,knige1 ,kreuzigung 7,zeichnung71 ,apostelkpfe1 ,madonna v4 ,drer2 ,bacchanale1 ,schlacht von ,jvry1 ,einzug ,heinrich ,,iv4 in ,paris1 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,kanzel2 ,b4 ,in der ,vorhalle4 ,,xiii42 ,kreuzabnahme daselbst v4 ,nicc4 ,pisano2 ,engel im rechten ,quersch4 u4 ,grabm4 d4 ,p4 a ,noceto u4 ,bertini v4 ,civitali2 ,grabm4 d4 ,ilaria del ,carretto l4 ,quersch4 v4 ,quercia2 ,m4 ,t4 ,mad4 mit ,heil4 v4 ,fra ,bartolomeo4 ,in d4 ,sakristei4 ,mad4 v4 ,d4 ,ghirlandajo2 ,m4 ,gl4 ,,xv4 ,s4 ,frediano4 ,a4 7ursprngl4 longob487 r4 ,,xii4 ,b4 ,taufbr4 ,,xii4 v4 ,robertus2 ,mad4 mit ,heil4 v4 ,jacobus ,petri4 ,,xv4 ,lunette beim ,taufbr4 v4 ,robbia2 ,m4 ,w4 ,volto santo v4 ,a4 ,aspertini4 ,s4 ,giovanni4 ,a4 r4 ,,xii4 ,s4 ,maria ,forisportam4 ,a4 r4 ,,xii4 ,s4 ,michele4 ,a4 urspr4 longob4 ,,viii4 ,faade4 r4 ,,xiii4 ,m4 ,t4 ,mad4 v4 ,f4 ,lippi4 ,s4 ,romano4 ,m4 ,t4 ,mad4 della misericordia v4 ,fra ,bartolomeo4 ,s4 ,salvatore4 ,b4 ,portalskulpt4 ,,xii4 v4 ,biduinus4 ,lugano4 ,dom4 ,a4 fr4 ren4 ,b4 an d4 ,faade4 ,,xv4 ,s4 ,m4 degli angeli4 ,m4 ,w4 ,passion von ,luini4 ,macerata4 ,dom4 ,m4 ,t4 ,mad4 v4 ,gritto da ,fabriano4 ,mailand4 ,s4 ,lorenzo4 ,rm4 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7monastero maggiore74 ,a4 fr4 ren4 ,m4 ,w4 ,himmelfahrt ,mari von ,luini4 ,s4 ,nazaro4 ,a4 ren4 ,b4 deutscher ,schnitzalt4 ,m4 ,w4 v4 ,lanini4 ,s4 ,simpliciano4 ,a4 g4 ,m4 ,t4 von ,borgognone4 ,ospedale maggiore4 ,a4 ,faade4 g4 v4 ,a4 ,filarete2 rechter ,hof4 ren4 von ,bramante1 grosser ,hof v4 ,richini4 ,ospedale militare4 ,a4 ren4 von ,bramante4 ,porta romana4 ,b4 r4 von ,anselmus4 ,,xii4 ,gal4 ,brera4 ,krnung d4 ,maria von #d ,heiligenbildern v4 ,gentile da ,fabriano2 ,mad4 mit ,heiligen von ,st4 da ,ferrara 7paduan4 ,sch472 h4 ,bernardin v4 ,mantegna2 h4 ,sebastian v4 ,liberale da ,verona2 h4 ,sebastian v4 ,v4 ,foppa2 ,mad4 v4 ,bramantino d4 ,j42 ,himmelfahrt ,mari v4 ,borgognone2 thronende ,mad4 v4 ,c4 ,crivelli2 ,predigt d4 h4 ,markus von ,gent4 ,bellini2 ,mad4 v4 ,g4 ,bellini2 ,mad4 v4 ,cima da ,conegliano2 ,mad4 v4 ,n4 ,alunno2 ,verkndigung v4 ,francia2 ,mad4 7unvollendet71 ,christuskopf v4 ,l4 da ,vinci2 ,freskobilder v4 ,luini u4 ,g4 ,ferrari2 ,mad4 v4 ,salaino2 ,vermhlung 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,fuligno4 ,s4 ,maria maggiore4 ,m4 ,t4 ,anbetung d4 ,magier v4 ,n4 ,alunno4 ,nochia4 ,etruskische ,grabm4 ,novara4 ,dom4 ,a4 altchr4 ,m4 ,w4 ,leben ,mari v4 ,g4 ,ferrari4 ,baptisterium4 ,a4 altchr4 ,s4 ,gaudenzio4 ,m4 ,t4 ,maria u4 ,heil4 v4 ,g4 ,ferrari4 ,orvieto4 ,dom4 ,a4 g4 ,,xiii4 v4 ,maitani4 ,d4 ,weihbecken4 ,,xv4 ,chorgest4 ,b4 ,reliefs an d4 ,faade1 pisan4 ,sch4 ,,xiv4 ,m4 ,w4 im ,chore v4 ,ugolino di ,prete ,ilario4 ,in d4 ,madonnenkap43 ,propheten v4 ,fiesole2 ,mad41 ,apostel von ,b4 ,gozzoli2 jngstes ,gericht v4 ,l4 ,signorelli2 ,reliquar4 mit ,m4 ,email v4 ,ugolino da ,siena4 ,padua4 ,s4 ,antonio4 ,a4 g4 ,,xiii4 ,d4 ,weihbecken1 ,bronzekandelaber1 ren4 v4 ,a4 ,riccio2 ,grabm4 des ,a4 de ,roycellis4 ,,xv4 ,b4 ,crucifix von ,donatello2 ,relief am ,hochaltare von dems42 ,reliefs an den ,chorwnden v4 ,vellano4 ,,xv42 ebendort v4 ,a4 ,riccio2 ,m4 ,w4 ,kap4 ,s4 ,felice v4 d',avanzo u4 ,aldighiero da ,zevio2 ,kap4 ,s4 ,lucca v4 ,giovanni u4 ,antonio4 ,,xiv4 ,capella del ,santo4 ,a4 u4 ,d4 ren4 v4 ,matteo und ,tommaso ,garvi4 ,,xv4 ,b4 ,reliefs der lombard4 ,sch4 ,sansovino4 ,scuola del ,santo4 ,m4 ,w4 ,leben d4 h4 ,antonius v4 ,tizian u4 s4 ,schule4 ,capella di ,s4 ,giorgio 7vor dem ,dome74 ,m4 ,w4 ,leb4 ,jesu1 ,legenden d4 h4 ,georg1 ,lucia1 ,katharina v4 d' ,avanzo u4 ,aldighiero4 ,dom4 ,a4 ren4 ,,xvi4 ,baptisterium4 ,a4 r4 ,,xii4 ,m4 ,w4 von ,giovanni und ,antonio4 ,,xiv4 ,eremitani4 ,b4 ,altarrelief v4 ,giov4 da ,pisa4 ,,xv4 ,m4 ,w4 ,legenden d4 h4 ,jakob und ,christoph v4 ,mantegna4 ,s4 ,francesco4 ,b4 ,bronzerelief der ,mad4 7l4 ,quersch471 ,grabm4 7r4 ,quersch471 ,,xv4 ,m4 ,t4 ,abendmahl von ,girolamo da ,s4 ,croce 7venet4 ,sch474 ,s4 ,giustina4 ,m4 ,t4 ,mad4 mit ,engeln u4 ,heiligen 7im ,kapitelsaale7 v4 ,romanino 7venet4 ,sch474 ,,xvi4 ,marter der h4 ,justina v4 ,p4 ,veronese4 ,mad4 dell' arena4 ,b4 ,grabm4 des ,errico ,scrovegno von ,giov4 ,pisano di ,niccolo4 ,m4 ,w4 ,leben ,mari v4 ,giotto4 ,scuola del ,carmine4 ,m4 ,w4 ,joachim u4 ,anna v4 ,tizian4 ,pal4 ,giustiniani4 ,a4 ren4 v4 ,falconetto4 ,,xvi4 ,vor ,s4 ,antonio4 ,statue des ,gattamelata v4 ,donatello4 ,pstum4 ,neptun u4 ,cerestempel4 ,basilika4 ,palermo4 ,s4 ,rosalia4 ,a4 r4 nor4 ,,xii4 ,d4 ,grabm4 norm4 und hohenst4 ,frsten4 ,s4 ,agostino4 ,a4 r4 norm4 ,,xiii4 ,s4 ,domenico4 ,oratorium4 ,m4 ,t4 ,mad4 del ,rosario v4 van ,dyck4 ,s4 ,giov4 degli ,eremiti3 ,a4 r4 norm4 ,,xii4 ,martorana4 ,a4 r4 nor4 ,,xii4 ,m4 ,mos4 ,,xii4 ,palazzo reale4 ,capella palatina4 ,a4 r4 norm4 ,,xii4 ,m4 ,mos4 ,in der ,umgebung die arabischen ,palste ,zisa u4 ,cuba 7jetzt ,kaserne74 ,x4 ,palestrina4 ,s4 ,rosalia4 ,b4 ,piet4 ,,xvi4 ,parenzo4 ,dom4 ,a4 altchr4 ,,vi4 ,parma4 ,dom4 ,a4 r4 ,,xii4 ,d4 ,grabm4 der ,familie ,carissimo4 ren42 ,b4 ,relief der ,kreuzabnahme v4 ,antelami4 ,,xii4 ,m4 ,w4 in ,kapellen4 ,,xiv4 ,kuppel v4 ,correggio4 ,baptisterium4 ,a4 r4 ,,xii4 ,b4 am ,portale v4 ,benedictus 7,antelami87 ,,xii4 ,reliefs in der inneren ,galerie3 ,die ,monatsbeschftigungen4 ,,xiii4 787 ,m4 ,t4 v4 ,mazzola4 ,s4 ,annunziata4 ,m4 ,w4 ,verkndigung 7,reste7 v4 ,correggio4 ,s4 ,giovanni evangel4 ,a4 ren4 ,,xvi4 ,m4 ,w4 ,kuppel4 ,glorie ,chr4 von ,correggio4 ,s4 ,paolo 7aufgehob4 ,kloster74 ,m4 ,w4 ,diana u4 ,amoretten v4 ,correggio4 ,pal4 del ,giardino4 ,m4 ,w4 v4 ,l4 ,carracci4 ,galerie4 ,bekehr4 ,pauli v4 ,f4 ,mozzola2 ,chr4 segnend von ,giov4 ,bellini2 thronende ,mad4 v4 ,francia2 ,kreuztragung1 ,mad4 della scodella1 ,mad4 mit d4 h4 ,hieronymus1 ,kreuzabnahme1 ,marter d4 h4 ,plazidus u4 ,flavia v4 ,correggio4 ,m4 ,w4 ,mad4 von ,correggio4 ,bibliothek4 ,fragm4 d4 ,fresken im ,chor v4 ,s4 ,giovanni2 ,chr4 und ,maria v4 ,correggio4 ,pavia4 ,dom4 ,b4 ,arca di ,s4 ,agostino4 g4 ,,xiv4 ,s4 ,michele4 ,a4 r4 ,,xi4 ,s4 ,agostino4 ,a4 r4 ,,xii4 ,s4 ,francesco4 ,a4 g4 ,certosa4 ,a4 g4 -- ren4 ,,xiv4 u4 ,,xv4 v4 ,marco di ,campione u4 ,ambr4 ,borgognone4 ,d4 an d4 ,faade4 ren4 ,b4 an d4 ,faade4 ,,xv4-,,xvii4 ,m4 ,w4 in d4 ,brunokap4 v4 ,bramantino d4 ,j4 u4 ,borgognone4 ,perugia4 ,dom4 ,a4 g4 ,,xiii4 ,m4 ,t4 ,thronende ,madonna 7r4 ,quersch47 v4 ,l4 ,signorelli2 ,kreuzabnahme von ,baroccio4 ,brunnen auf d4 ,domplatze4 ,a4 g4 ,b4 von ,giov4 ,pisano4 ,,xiii4 ,s4 ,agostino4 ,d4 ,chorgest4 ren4 ,,xv4 ,m4 ,t4 ,geb4 u4 ,taufe ,chr4 v4 ,perugino2 in d4 ,sakristei #h ,taf4 v4 ,perugino2 in der ,todtenkammer ,ausgiessung d4 h4 ,geistes v4 ,taddeo di ,bartolo4 ,s4 ,angelo4 ,a4 altchr4 7874 ,s4 ,bernardino4 ,a4 ren4 ,b4 an d4 ,faade v4 ,agost4 di ,guccio4 ,,xv4 ,s4 ,domenico4 ,a4 7,chor74 g4 ,d4 ,grab ,benedikt ,,xi4 7l4 ,quersch47 v4 ,giov4 ,pisano2 ,chorgest4 ren4 ,m4 ,t4 ,verkndigung 7,sakristei7 v4 ,fiesole2 ,geb4 ,chr4 v4 ,bonfigli4 ,s4 ,francesco di conventuali4 ,m4 ,t4 hl4 ,sebastian v4 ,perugino4 ,lunette mit ,gott ,vater u4 ,engeln von ,raphael 7das ,hauptbild3 ,grablegung1 in d4 ,gal4 ,borghese7 in d4 ,sakristei4 ,m4 ,t4 u4 ,min4 v4 ,pisanello1 ,fiorentino u4 ,a4 ,s4 ,francesco del monte4 ,m4 ,w4 ,anbet4 d4 ,hirten v4 ,perugino4 ,s4 ,maria nuova4 ,m4 ,t4 ,verkndigung 7l4 ,quersch47 v4 ,alunno2 ,anbetung d4 ,knige v4 ,perugino4 ,s4 ,pietro dei ,cassinensi4 ,a4 altchr4 ,d4 ,chorg4 ren4 ,m4 ,t4 ,piet v4 ,bonfigli2 ,verkndigung v4 ,pinturicchio4 ,anbetung d4 ,kn4 von ,ad4 ,doni4 ,in der ,sakristei3 ,tafeln von ,perugino2 ,christuskind und ,joh4 ,kopie von ,raphael nach ,perugino4 ,s4 ,severo4 ,klosterkap4 ,m4 ,w4 von ,raphael4 ,die unteren ,heilig4 v4 ,perugino4 ,palazzo del ,comune4 ,a4 g4 ,m4 ,w4 ,legenden v4 ,bonfigli4 ,il ,cambio4 ,m4 ,w4 v4 ,perugino4 ,academie4 ,bilder von ,perugino1 ,pinturicchio4 ,pal4 ,conestabile4 ,mad4 v4 ,raphael4 ,pesaro4 ,s4 ,giovanni4 ,a4 ren4 ,,xvi4 von ,girol4 ,genga4 ,m4 ,t4 von ,giov4 ,bellini4 ,pescia4 ,dom4 ,b4 ,grabm4 v4 ,montelupo4 ,piacenza4 ,dom4 ,a4 r4 ,,xii4-,,xiii4 ,m4 ,w4 ,kuppel4 ,proph4 u4 ,sibyllen v4 ,guercino2 am ,triumphbogen3 ,engel v4 ,l4 ,carracci4 ,s4 ,antonio4 ,a4 g4 ,s4 ,francesco4 ,a4 g4 ,pal4 comunale4 ,a4 g4 ,p4 ,farnese4 ,a4 ren4 v4 ,vignola4 ,pienza4 ,kirche1 ,hallen1 ,palste4 ,a4 ren4 ,,xv4 v4 ,cecco di ,giorgio u4 ,b4 ,rosellino4 ,pisa4 ,dom4 ,a4 r4 ,,xi4 ,d4 ,weihbecken4 ren42 ,b4 ,pforte v4 ,bonannus4 ,,xii4 ,kanzel v4 ,giov4 ,pisano4 ,,xiv4 ,hauptthre von ,giov4 da ,bologna2 ,m4 ,mos4 ,chr4 mit ,mad4 u4 ,joh4 d4 ,t4 v4 ,cimabue2 im ,quersch4 ,mad4 und ,verkndigung4 ,,xiii4 ,m4 ,t4 ,einzelheilige im ,chor v4 ,a4 d4 ,sarto2 ,opfer ,abrahams und ,grablegung von ,sodoma2 ,mad4 von ,perin del ,vaga2 ,schiefer ,thurm4 ,a4 r4 ,,xii4 ,baptisterium4 ,a4 r4 g4 ,,xii4-,,xiv4 v4 ,diotisalvi4 ,b4 stl4 ,pforte4 ,,xii4 ,kanzel v4 ,niccol4 ,pisano4 ,campo ,santo4 ,a4 g4 ,,xiii4 ,b4 antike ,reliefs u4 ,sarkophage2 ,relief3 ,geb4 ,chr4 von ,nicc4 ,pisano 7872 ,petrus1 ,caritas1 ,herkules v4 ,giov4 ,pisano4 ,m4 ,w4 ,nordwand3 ,passion1 ,auferstehung1 ,himmelfahrt v4 ,buffalmacco 7874 ,,xiv4 ,sdwand3 ,triumph d4 ,todes1 ,weltgericht v4 ,andrea ,orcagna4 ,hlle v4 ,bern4 ,orcagna 7874 ,leben d4 ,einsiedler v4 ,ambr4 u4 ,pietro ,lorenzetti2 ,gesch4 d4 h4 ,ranierus1 obere ,bilder von ,symon da ,siena 7874 ,,xiv41 untere von ,ant4 ,veneziano2 ,gesch4 d4 ,ephesus u4 ,potitus v4 ,spinello ,aretino2 ,gesch4 ,hiobs von ,franc4 da ,volterra4 ,nordwand3 ,weltschpfung -- ,opfer ,noahs v4 ,pietro di ,puccio2 ,thurmbau v4 ,babel1 d4 ,weinlese 7,vergognosa da ,pisa71 ,gesch4 ,abrahams1 ,jakobs1 ,josephs1 ,moses 7#bc ,bilder7 v4 ,b4 ,gozzoli4 ,s4 ,andrea4 ,a4 r4 ,s4 ,catarina4 ,a4 g4 ,b4 ,verkndigung v4 ,nino ,pisano4 ,,xiv4 ,s4 ,francesco4 ,a4 g4 ,,xiii4 ,m4 ,w4 ,chorgewlbe von ,taddeo ,gaddi4 ,im ,kapitelsaale3 ,passion v4 ,niccol di ,pietro4 ,,xiv4 ,s4 ,frediano4 ,a4 r4 ,,xii4 ,s4 ,maria della ,spina4 ,a4 g4 von ,giov4 ,pisano2 ,b4 an der ,aussenseite3 ,pisanische ,sch4 ,,xiv4 ,hauptalt4 u4 ,reliefmadonna v4 ,nino ,pisano2 ,s4 ,michele in borgo4 ,a4 r4 ,s4 ,paolo in ripa4 ,a4 r42 ,s4 ,raniero4 ,m4 ,t4 ,crucifix von ,giunta ,pisano4 ,,xiii4 ,akademie4 ,halbfig4 von ,heil4 ,,xiii42 ,krnung ,mari v4 ,gent4 da ,fabriano 7872 ,mad4 mit ,heil4 v4 ,f4 ,lippi2 altdeutsches ,bild3 h4 ,katharina4 ,s4 ,pietro in ,grado 7auf d4 ,strasse nach ,livorno74 ,a4 fr4 r4 ,m4 ,w4 ,,xiv4 ,pistoja4 ,dom4 ,a4 r4 ,,xii4 ,b4 ,silberaltar mit ,reliefs4 ,,xiv4 u4 ,,xv4 ,kassetten der ,vorhalle v4 ,robbia2 ,mad4 v4 demselben4 ,grabm4 des ,forteguerra v4 ,verrocchio4 ,nische ber dem ,taufsteine v4 ,a4 ,ferrucci4 ,,xvi4 ,m4 ,mad4 v4 ,lorenzo di ,credi4 ,baptisterium4 ,a4 g4 ,,xiv4 ,s4 ,andrea4 ,a4 r4 ,b4 ber dem ,portale von ,gruamons4 ,,xii42 ,kanzel v4 ,giov4 ,pisano4 ,s4 ,bartolomeo4 ,b4 ber d4 ,portale v4 ,rudolfinus4 ,,xii42 ,kanzel v4 ,guido da ,como4 ,,xiii4 ,s4 ,giovanni ,fuoricivitas4 ,a4 r4 ,,xii42 ,b4 ,kanzel4 ,,xiii4 ,pal4 comunale u4 ,p4 de' ,tribunali4 ,a4 g4 ,,xiv4 ,pola4 ,amphitheater rm4 ,dom4 ,a4 fr4 r4 ,s4 ,caterina4 ,a4 byz4 ,prato4 ,dom4 ,a4 r4-g4 ,,xii4-,,xiv4 ,d4 ,gitter an der ,grtelkap4 v4 ,simone4 ,,xv4 ,b4 ,mad4 mit ,heil4 v4 ,robbia2 ,kinderreigen an der ,aussenkanzel v4 ,donatello4 ,innenkanzel v4 ,mino da ,fiesole4 ,m4 ,w4 ,kap4 della cintola1 ,leb4 ,mari u4 ,gesch4 des ,grtels v4 ,angelo ,gaddi4 ,im ,chore3 ,gesch4 d4 h4 ,joh4 d4 ,t4 u4 ,stephan von ,f4 ,lippi4 ,s4 ,domenico4 ,refektorium4 ,m4 ,t4 ,geb4 ,chr4 v4 ,f4 ,lippi4 ,s4 ,francesco4 ,kapitelsaal4 ,passion und ,legenden v4 ,nicc4 di ,pietro4 ,pal4 ,comunale4 ,m4 ,t4 ,mad4 della ,cintola v4 ,f4 ,lippi4 ,ravello bei ,amalfi4 ,klosterhof4 ,a4 r4 norm4 ,b4 ,bronzethre4 ,,xii4 ,ravenna4 ,dom4 ehem4 altchr4 ,basil4 ,d4 ,ambon4 ,,vi4 ,in der ,sakristei3 ,elfenbeinstuhl4 ,,vi4 ,b4 ,relief d4 h4 ,marcus v4 ,lombardo4 ,baptisterium4 ,a4 altchr4 ,,iv4 ,m4 ,mos4 ,v4 ,s4 ,agata4 ,a4 altchr4 ,v4 ,d4 ,ambonen4 altchr4 ,s4 ,apollinare in classe4 ,a4 altchr4 ,v4 ,d4 ,altar4 ,,ix4 ,tabernakel4 ,,ix4 ,m4 ,mos4 in d4 ,tribne4 ,,vii4 ,s4 ,apollinare nuovo4 ,a4 altchr4 ,d4 ,ambon4 ,m4 ,mos4 an d4 ,langwnden4 ,,vi4 ,s4 ,francesco4 ,a4 altchr4 ,v4 ,b4 ,grabm4 von ,lombardo4 ,s4 ,giovanni ,evang4 ,a4 altchr4 ,v4 7modernis474 ,m4 ,w4 in einer ,nebenkapelle aus d4 ,sch4 ,giottos4 ,s4 ,maria in ,cosmedin4 ,a4 altchr4 ,,vi4 ,m4 ,mos4 ,,vi4 ,s4 ,maria rotondo 7,grabm4 ,theodorichs74 ,a4 altchr4 ,,vi4 ,s4 ,nazaro e ,celso 7,grabmal ,galla ,placidias74 ,a4 altchr4 ,v4 ,m4 ,mos4 ,v4 ,s4 ,teodoro 7oder ,s4 ,spirito74 ,a4 altchr4 ,,vi4 ,s4 ,vitale4 ,a4 altchr4 ,,vi4 ,d4 ,fussboden4 ,m4 ,mos4 ,,vi4 ,kapelle des erzbischfl4 ,pal4 ,m4 ,mos4 ,,vi4 ,palast des ,theodorich4 ,a4 ,,vi4 ,basilika des ,herkules4 ,a4 altchr4 ,,vi4 ,reggio4 ,dom4 ,d4 ,chorgest4 ren4 ,b4 ,grabm4 d4 ,ugo ,ranconi v4 ,prosp4 ,clementi4 ,,xvi4 ,m4 ,w4 an d4 ,faade1 ,heiligenfig4 ,,xiii4 ,rimini4 ,triumphbogen des ,augustus4 ,s4 ,francesco4 ,a4 fr4 ren4 v4 ,alberti4 ,rom4 7,ueber d4 antiken ,monumente und ,museen antiker ,skulptur1 s4 ,brauns ,fhrer durch ,rom #ahed74 ,christliche ,monumente4 ,s4 ,agnese 7hinter ,porta ,pia74 ,a4 altchr4 ,,vii4 ,d4 ,wandbekleidung u4 ,sitz im ,chore4 ,,vii4 ,b4 ,christuskopf4 ,,xvi4 ,m4 ,mos4 in d4 ,tribne4 ,,vii4 ,katakomben4 ,s4 ,agnese 7,piazza ,navona74 ,a4 ren4 ,,xvii4 ,s4 ,agostino4 ,a4 fr4 ren4 v4 ,baccio ,pintelli4 ,b4 ,kap4 l4 ,anna u4 ,maria von ,a4 ,sansovino2 neben d4 ,portal3 ,mad4 v4 ,j4 ,sansovino4 ,im ,klosterhofe3 ,grabmal ,j4 ,piccolominis v4 ,mino da ,fiesole4 ,m4 ,w4 ,am ,pfeiler3 ,jesaias v4 ,raphael4 ,s4 ,andrea della valle4 ,a4 ren4 ,faade v4 ,rinaldi1 ,inneres v4 ,maderna4 ,b4 ,grabm4 ,pius ,,ii4 v4 ,nicc4 della ,guardia u4 ,p4 da ,todi4 ,,xv4 ,m4 ,w4 ,chorgewlbe u4 ,pendentifs v4 ,domenichino2 ,kuppel v4 ,lanfranco4 ,s4 ,andrea 7via del ,quirinale74 ,a4 ren4 von ,bernini2 ,b4 h4 ,stanislaus von ,legros4 ,s4 ,apostoli4 ,a4 ,faade4 ren4 von ,b4 ,pintelli4 ,d4 ,grabm4 des ,p4 ,riario4 ,,xv4 ,grabm4 ,clemens ,,xiv4 v4 ,canova4 ,s4 ,bartolomeo4 ,a4 ursprngl4 ,,ix4 7modernis474 ,s4 ,bernardo 7urspr4 ,thermensaal74 ,s4 ,bibiana4 ,b4 h4 ,bibiana v4 ,bernini4 ,s4 ,carlo ,catinari4 ,a4 ren4 von ,giac4 della ,porta4 ,m4 ,t4 ,tod d4 h4 ,anna v4 ,sacchi4 ,m4 ,w4 ,pendentifs v4 ,domenichino4 ,s4 ,ccilia4 ,a4 altchr4 ,,ix4 7modernis47 ,d4 ,tabernakel4 ,,xiii4 ,b4 ,figuren und ,tabernakel v4 ,arnolfo del ,cambio4 ,grabm4 des ,card4 ,adam4 ,,xv41 h4 ,ccilia v4 ,maderno4 ,m4 ,mos4 in d4 ,tribne4 ,,ix4 ,m4 ,w4 ,sakristei v4 ,pinturicchio4 ,s4 ,cesareo4 ,d4 ,chorschranken1 ,bischofsstuhl1 ,altar1 altchr4 ,chiesa nuova4 ,m4 ,t4 ,mad4 und ,heiligenbilder v4 ,rubens4 ,m4 ,w4 ,sakristei v4 ,cortona4 ,s4 ,clemente4 ,a4 altchr4 7,,xii4 erneuert74 ,d4 ,altar1 ,chorschranken1 ,ambonen4 ,b4 ,grabm4 ,rovella's4 ,,xv4 ,m4 ,mos4 ,chor4 ,,xii4 ,m4 ,w4 ,passion und ,legende d4 h4 ,katharina v4 ,masaccio4 ,s4 ,cosma u4 ,damiano4 ,a4 ,vorbau rm4 ,m4 ,mos4 ,,vi4 ,s4 ,costanza4 ,a4 altchr4 ,,iv4 ,m4 ,mos4 ,,iv4 ,s4 ,crisogono4 ,a4 ,,xii4 ,d4 ,decke4 ,,xvii4 ,s4 ,croce in ,gerusalemme4 7,a4 ursprngl4 ,,iv41 im ,,xviii4 modernis474 ,m4 ,w4 ,chorgewlbe v4 ,pinturicchio4 ,kap4 d4 h4 ,helena4 ,m4 ,mos4 v4 ,b4 ,peruzzi4 ,s4 ,francesca ,romana4 ,a4 ,faade4 ren4 v4 ,maderna4 ,m4 ,mos4 ,,ix4 7874 ,s4 ,francesca in ripa4 ,b4 seliger ,l4 ,albertoni v4 ,bernini4 il ,gesu4 ,a4 ren4 ,,xvi4 v4 ,vignola4 ,d4 ,altar d4 h4 ,ignaz4 ,,xvii4 ,s4 ,giorgio in ,velabro4 ,a4 altchr4 ,,vii4 7,vorhalle jnger74 ,d4 ,altar4 ,,vii4 ,s4 ,giovanni in ,laterano4 ,a4 ,grundmauern4 ,,ix4 ,hochbau4 ,,xvi4 von ,borromini4 ,decke v4 ,michelangelo 7874 ,faade v4 ,a4 ,galilei4 ,,xviii4 ,d4 ,tabernakel4 g4 ,,xiv4 ,b4 ,in d4 ,vorhalle3 ,reiterstatue ,constantins d4 ,gr42 ,grabpl4 ,martin ,v4 vor d4 ,confession v4 ,filarete2 ,m4 ,mos4 ,tribne4 ,,xiii4 v4 ,jacob4 ,torriti2 ,m4 ,w4 ,im ,nebenschiffe3 ,fragm4 von ,giotto2 am ,tabernakel v4 ,berna da ,siena4 ,sakristei4 ,verkndig4 nach ,michelangelo4 ,baptisterium4 ,a4 urspr4 ,v4 modernis4 ,m4 ,mos4 ,vorhalle4 ,fragment4 ,v4 ,capella sancta4 ,a4 g4 ,,xiii4 ,m4 ,mos4 ,,ix4 ,lateranensischer ,palast4 wichtige ,sammlung antiker ,skulpturen4 7,sophokles1 ,antinous74 ,s4 ,giovanni e ,paolo4 ,a4 urspr4 altchr4 7,thren74 modernis4 ,,xviii4 ,s4 ,gregorio4 ,a4 urspr4 altchr4 7,,vii74 modernis4 ,,xviii4 ,d4 ,grabm4 in der ,vorhalle2 ,m4 ,w4 neben d4 ,kirche 7,andreaskap474 ,anbetung des ,kreuzes von ,g4 ,reni2 ,geisselung von ,domenichino2 ,sylviakap43 ,gott ,vater v4 ,g4 ,reni4 ,s4 ,ignazio4 ,a4 ren4 ,,xvii4 ,faade von ,algardi1 ,inneres v4 ,domenichino4 ,d4 ,altar4 ,gewlbemalereien von ,pater ,pozzo4 ,b4 h4 ,aloys v4 ,legros4 7,im ,collegio romano wichtige ,antikensammlung3 gravirte ,ciste des ,n4 ,plautius74 ,s4 ,lorenzo fuori le mure4 ,hinterkirche 7jetzt ,chor74 ,a4 altchr4 ,,vi4 ,d4 ,ambo1 ,schranken1 ,bischofsstuhl v4 ,cosmaten4 ,altar4 ,,xii4 ,m4 ,mos4 ,,vi4 ,vorderkirche4 ,a4 ,,xiii4 ,d4 ,fussboden4 ,,xii4 ,m4 ,w4 7,vorhalle74 ,,xiii4 ,s4 ,lorenzo in ,panisperna4 ,m4 ,w4 v4 ,pasq4 ,cati4 ,,xvi4 ,s4 ,luca4 ,a4 ren4 v4 ,borromini4 ,in der ,akademie di ,s4 ,luca3 ,mad4 von ,raphael 7874 ,s4 ,luigi di ,francesi4 ,a4 ren4 v4 ,giac4 della ,porta4 ,m4 ,w4 7r4 ,kap471 h4 ,ccilia von ,domenichino4 ,taufe ,chlodwigs von ,sermoneta4 ,deckenbilder von ,p4 ,tibaldi 7links ,kap472 ,gesch4 d4 h4 ,mathus v4 ,caravaggio4 ,s4 ,marco4 ,a4 altchr4 ,,ix4 7,vorhalle v4 ,giul4 ,majano74 ,m4 ,mos4 ,,ix4 ,s4 ,maria degli angeli4 ,a4 7,quersch4 rm4 ,thermensaal7 umgeb4 ,,xvii4 v4 ,michelangelo u4 ,,xviii4 ,b4 h4 ,bruno v4 ,houtton4 ,m4 ,t4 ,marter d4 h4 ,sebastian v4 ,domenichino4 ,klosterhof4 ,a4 von ,michelangelo4 ,s4 ,m4 dell' anima4 ,a4 ren4 ,,xvi4 ,b4 ,grabm4 ,hadrians ,,vi4 v4 ,tribolo4 ,m4 ,t4 ,mad4 v4 ,g4 ,romano4 ,m4 ,gl4 v4 ,wilh4 v4 ,marseille4 ,,xvi4 ,s4 ,m4 in araceli4 ,a4 altchr4 ,d4 ,ambone v4 ,cosmaten4 ,b4 ,grabm4 d4 ,petr4 de ,vincentia4 ,,xvi4 ,m4 ,w4 ,wunder d4 h4 ,bernardin v4 ,pinturicchio4 ,s4 ,m4 in cosmedin4 ,a4 altchr4 ,,viii4 ,d4 ,fussboden4 ,,xii4 ,bischofssitz4 ,ambon4 ,,xii4 ,s4 ,m4 di ,loretto4 ,a4 ren4 v4 ,a4 da ,s4 ,gallo4 ,b4 h4 ,susanna v4 ,duquesnoy4 ,s4 ,m4 maggiore4 ,a4 urspr4 ,,iv4 umgeb4 ,,xii41 ,,xvi41 ,faade4 ,,xviii4 ,d4 ,fussboden4 ,,xii42 ,grabm4 d4 ,consalvo v4 ,cosmaten4 ,,xiii42 ,decke von ,giul4 da ,s4 ,gallo4 ,b4 ,grabm4 ,pius ,,vi41 ,sixtus ,v41 ,clemens ,,viii41 ,pauls ,v4 ren4 ,,xvi42 ,m4 ,mos4 ,am ,mittelsch4 u4 ,triumphb4 ,v41 an der 7alten7 ,faade v4 ,ph4 ,rusuti4 ,,xiii4 ,altartribne v4 ,j4 ,toviti4 ,,xiii4 ,s4 ,m4 sopra ,minerva4 ,a4 g4 ,,xiv4 ,d4 ,grabm4 d4 ,durandus v4 ,cosmaten2 ,b4 ,grabm4 d4 ,tornabuoni und ,stat4 ,joh4 d4 ,t4 u4 ,sebastians v4 ,mino da ,fiesole2 ,grabm4 d4 ,capranica und ,coca4 ,,xv4 ,christus 7,quersch47 von ,michelangelo2 ,grabm4 in ,kap4 ,aldobrandini v4 ,giac4 della ,porta4 ,m4 ,w4 7,kap4 ,caraffa7 von ,filippino ,lippi u4 ,raf4 del ,garbo4 ,s4 ,m4 della navicella4 ,a4 altchr4 ,,ix4 7,vorhalle v4 ,raphael74 ,m4 ,mos4 ,,ix4 ,m4 ,w4 ,fries im ,innern von ,g4 ,romano u4 ,p4 del ,vaga4 ,s4 ,m4 della pace4 ,a4 ren4 ,,xv4 ,aeusseres4 ,,xvii4 v4 ,p4 da ,cortone2 ,b4 ,grabm4 ,s4 ,ponzetti4 ,,xi4 ,m4 ,w4 ,sibyllen v4 ,raphael2 ,propheten v4 ,t4 della ,vite2 ,m4 ,t4 ,mad4 mit ,heil4 v4 ,peruzzi4 ,geb4 ,chr4 v4 ,sermoneta4 ,klosterhof4 ,a4 ren4 v4 ,bramante4 ,,xvi4 ,s4 ,m4 del popolo4 ,a4 ren4 ,,xv4 7von 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,galerie 7in ,pal4 ,madama7 die #g ,leiden d4 ,maria v4 ,hemling2 ,geb4 ,chr41 ,grablegung1 ,kreuzigung v4 ,g4 ,ferrari2 ,mad4 della tenda von ,raphael 7872 ,mad4 von ,palma vecchio2 ,gastmahl v4 ,p4 ,veronese4 ,urbino4 ,s4 ,agata4 ,m4 ,t4 ,einsetzung des ,abendmahles v4 ,justus v4 ,gent4 ,s4 ,bernardino und ,s4 ,francisco4 ,m4 ,t4 ,piet u4 ,mad4 v4 ,giov4 ,santi4 ,s4 ,giov4 ,bapt4 ,m4 ,w4 v4 ,lor4 u4 ,giac4 di ,s4 ,severino4 ,s4 ,trinita4 ,m4 ,t4 h4 ,apollonia v4 ,tim4 delle ,vite4 ,palazzo ducale4 ,a4 ren4 v4 ,cecco di ,giorgio u4 ,l4 ,laurana4 ,varallo 7in ,piemont74 ,wallfahrtsk4 ,b4 u4 ,m4 ,w4 von ,g4 ,ferrari4 ,venedig4 ,marcusk4 ,a4 byz4 ,,xi4 7ausgebaut ,,xvii47 ,d4 ,fussboden1 ,ambonen4 ,pala d'oro 7,altarvorsatz7 byz4 ,b4 ,thren4 ,mad4 in d4 ,cap4 ,zeno byz4 ,tabernakelsulen1 ,portalsculpt4 r4 ,am ,lettner ,statuen v4 ,jac4 u4 ,p4 delle ,massegne4 ,,xiv4 ,bronzethre an der ,sakristei1 ,reliefs an der ,brustwehr im ,chore1 ,tabernakel im ,chorende von ,j4 ,sansovino4 ,die vier 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d4 ,portal4 ,,xiii4 ,kapelle ,condestabile3 ,m4 ,t4 ,flgelaltar1 ,hemlings ,sch42 ,magdalena1 lombard4 ,sch42 ,kap4 de ,presentacion3 ,mad4 nach ,michelangelo2 ,sakristei3 ,b4 ,mad4 ,,xv4 ,kreuzgang3 ,statuen4 ,,xv4 ,s4 ,gil4 ,m4 ,t4 ,kreuzabnahme1 ,eycks ,sch4 ,s4 ,nicolaus4 ,b4 ,hauptaltar4 ,,xv4 ,cadix4 ,franziskanerk4 ,m4 ,t4 ,mad4 7,seora de ,guadalupe7 ,nachbildung eines byzant4 ,werkes4 ,cordova4 ,moschee4 ,a4 maurisch4 ,,viii4 erweitert ,x41 in eine ,kirche umgew4 ,,xiii4 ,chor4 g4 verndert ,,xvi4 ,m4 ,t4 ,verkndigung von ,pedro de ,cordova4 ,,xv4 ,escorial4 ,a4 ren4 ,,xvi4 v4 ,j4 de ,toledo u4 ,herrera4 ,laurenzk4 ,sakristei3 ,kreuzabnahme von ,roger v4 d4 ,weyde d4 ,j4 ,bibliothek3 ,span4 ,m4 ,min4 ,granada4 ,alhambra4 ,a4 maur4 ,,xiii4 bis ,,xiv4 ,palast daselbst4 ,a4 ren4 ,,xvi4 ,kathedrale4 ,b4 ,grabmal ,ferdinands u4 ,isabellas4 ,,xvi4 v4 ,peralta4 ,statuen und ,reliefs v4 ,f4 de ,vigarny4 ,in d4 ,sakristei3 ,mad4 v4 ,a4 ,cano4 ,m4 ,t4 ,kreuzigung1 ,abnahme u4 ,auferstehung v4 ,gallegos 7872 h4 ,jungfrau in d4 ,einsamkeit v4 ,a4 ,cano2 ,kuppelbilder von dems42 ,mad41 ,hemlings ,sch4 ,in der ,sakristei3 ,mad4 v4 ,l4 da ,vinci 7874 ,museum3 ,hausaltar mit ,emailmalerei4 ,guadalajara4 ,patio del ,duque del ,infantado4 ,a4 ren4 ,,xvi4 ,jaen4 ,kathedrale4 ,a4 fr4 ren4 ,,xvi4 ,madrid4 ,palast4 ,a4 ,,xviii4 ,knigliches ,museum3 ,galerie3 h4 ,familie von ,blas de ,prado2 ,leben d4 h4 ,stephan 7#e ,b47 von ,v4 ,joannes2 h4 ,sebastian von ,alf4 ,santius 7,,xvi472 ,moses ,wunder von ,j4 de las ,rolas2 ,maria egyptiaca1 schlafender ,jakob1 ,schndung d4 ,bartholomus u4 #ej and4 ,b4 v4 ,j4 da ,ribera2 ,anbetung der ,knige1 ,krnung ,mari1 ,apoll und ,vulkan1 die ,ehrenmdchen 7las meninas71 ,teppichwirkerinnen1 ,uebergabe von ,breda1 die ,trinker1 ,bildnisse ,philipp ,,iv41 ,herz4 von ,olivares1 ,infant ,don ,carlos1 ,springbrunnen u4 ,a4 7#fb7 v4 ,velasquez2 h4 ,casilda u4 ,a4 von ,zurbaran2 ,leichnam ,chr4 von ,a4 ,cano2 h4 ,familie1 ,conceptio1 h4 ,anna u4 ,maria1 ,vision d4 h4 ,bernhard1 ,vision d4 h4 ,ildephons1 ,marter d4 h4 ,andreas1 ,bildn4 eines ,geistlichen u4 ,a4 7#df7 von ,murillo2 h4 ,hieronymus von ,pereda2 ,wrfelspieler v4 ,nuez de ,villa vicencia2 ,berufung d4 h4 ,mathus von ,pareja1 ,landschaften von ,mazo2 ,flgelb4 7,joh4 d4 ,t4 u4 ,barbara71 ,eyck'sche ,sch42 ,verkndigung1 ,heimsuchung1 ,geburt und ,anbetung d4 ,k4 v4 ,christophsen2 ,anbetung d4 ,k4 7,reisealtar ,karl ,v47 v4 ,hemling2 ,kreuzigung v4 ,roger v4 d4 ,weyde d4 ,j42 ,anbetung der ,kn41 ,triumph des ,todes1 die ,welteitelkeit von ,h4 ,bosch2 ,mad4 v4 ,luc4 v4 ,leyden2 ,tod ,mari von ,coxcie2 ,ruhe in ,egypten v4 ,patenier2 ,adam u4 ,eva1 mnnl4 ,bilder von ,drer2 ,ceres v4 ,elsheimer2 ,tod ,mari v4 ,mantegna2 ,geisselung ,chr4 nach ,michelangelo2 h4 ,familie v4 ,a4 del ,sarto2 ,kreuztragung1 ,heimsuchung1 ,mad4 mit dem ,fische1 h4 ,familie1 ,bildn4 des ,card4 ,bibiena von ,raphael2 d4 h4 ,familie mit d4 ,rose1 die ,perle1 unter dem ,eichbaume nach ,raphael2 ,danae1 ,venus1 ,venus u4 ,adonis1 ,venusgarten1 ,bacchanale1 ,anbetung d4 ,trinitt1 die ,schlacht bei ,lepanto1 ,karl ,v4 zu ,rosse1 ,philipp ,,ii4 u4 ,a4 7#df7 von ,tizian2 ,marter d4 h4 ,gines von ,p4 ,veronese2 die eherne ,schlange1 ,liebesgarten1 ,bauerntanz1 ,portr4 v4 ,rubens2 ,klage um ,chr41 ,gefangennehmung ,chr41 ,portr4 von van ,dyck4 ,nationalmuseum 7,trinidad74 ,galerie3 ,bildn4 von ,a4 del ,rincon 7872 ,leben ,mari1 span4 ,sch4 ,,xv42 ,beschneidung1 ecce homo1 ,mater dolorosa von ,morales2 ,mannalesen v4 ,herrera d4 ,aelt42 ,geistliches ,bildn4 von ,a4 ,cano2 ,jubileo 7,vision d4 h4 ,franziskus7 von ,murillo2 ,einweihung eines ,bischofes1 ,leben d4 h4 ,bruno von ,v4 ,carduchi2 ,conceptio von ,ricci2 ,kreuzabnahme von ,pereda2 ,born d4 lebendigen ,wassers v4 ,hub4 van ,eyck2 ,anbetung der ,hirten von ,hemling 7872 ,madonna nach ,l4 da ,vinci4 ,galerie der ,akademie3 ,christus am ,kreuze von ,morales2 d4 h4 ,elisabeth und #b ,lunetten von ,murillo4 ,malaga4 ,kathedrale4 ,a4 ren4 ,,xvi4 ,m4 ,t4 ,altarblatt3 ,virgin del rosario von ,a4 ,cano4 ,miraflores 7bei ,burgos74 ,kloster4 ,a4 sp4 g4 ,,xv4 von ,joh4 von ,cln4 ,b4 knigl4 ,grabmon4 ,,xv4 von ,gil de ,sile4 ,altarschrein von dems4 und ,diego de la ,cruz4 ,oviedo4 ,s4 ,salvator4 ,a4 g4 ,,xiv4 7,camera santa4 ,a4 ,,ix47 ,d4 ,fussboden4 ,,ix4 ,b4 ,apostelstat4 ,,ix4 ,reliquarien u4 ,crucifixe4 fr4 r4 ,salamanca4 ,alte ,kathedrale4 ,a4 r4 ,,xii4 ,b4 ,grabm4 ,,xiii4 ,mad4 7,holz7 im ,chore2 ,m4 ,w4 ,,xiii4 ,m4 ,t4 in d4 ,chornische4 ,neue ,kathedrale4 ,a4 sp4 g4 ,,xvi4 7,in der ,klemenskap47 ,m4 ,t4 ,mad4 von ,gallegos4 ,universitt4 ,a4 sp4 g4 ,b4 7an der ,faade74 ,,xvi4 ,collegio mayor4 ,a4 ren4 ,,xvi4 ,colleg4 d4 ,irlnder4 ,a4 ren4 ,augustinerk4 ,m4 ,t4 ,conceptio von ,ribera4 ,santiponce4 ,isidork4 ,m4 ,t4 ,verkndigung von ,sanchez de ,castro4 ,,xv4 ,segovia4 ,kathedrale4 ,a4 g4 ,,xvi4 von ,juan und ,rodr4 ,gil4 ,sevilla4 ,kathedrale4 ,a4 g4 ,,xv4-,,xvi4 ,b4 ,reliquar 7tabula ,alfonsines7 ,,xiii4 ,grabm4 7,kap4 ,s4 ,jago74 ,,xv4 ,altarschr4 7im ,chore7 v4 ,dankart u4 ,a4 ,,xv4-,,xvi4 ,conceptio 7,kap4 d4 h4 ,augustin7 bemalt von ,j4 ,montaes4 ,m4 ,t4 wunderthtige ,mad4 ,,xiii42 ,klage um ,chr4 7,annakap47 von ,juan ,nuez4 ,,xv4 ,die ,rckwand des ,hochaltares v4 ,alexo ,fernandez4 ,,xvi4 ,anbetung d4 ,hirten von ,luis de ,vargas4 ,verehrung d4 ,mad4 durch d4 ,patriarchen 7la gamba7 v4 dems42 ,messe d4 h4 ,gregor u4 ,auferstehung von ,campaa2 h4 ,jakob 7,kap4 ,s4 ,jago7 v4 ,j4 de las ,rolas2 ,altarb4 von ,zurbaran2 ,mad4 von ,a4 ,cano2 ,vision d4 h4 ,antonius u4 ,schutzengel v4 ,murillo2 ,vision d4 h4 ,franz von ,herrera d4 ,mittleren2 h4 ,ildephons von ,valdes ,leal2 ,mad4 von ,tobar4 ,sakristei4 ,a4 ren4 ,,xvi4 ,b4 ,kuppel2 ,holzthre v4 ,guillen4 ,,xvi42 ,m4 ,t4 ,kreuzabnahme von ,campaa2 h4 ,leander und ,isidor von ,murillo4 ,sala capitular4 ,a4 ren4 ,,xvi4 ,capella real4 ,a4 ren4 ,b4 ,fries4 ,georgsk4 7,caridad47 ,b4 ,grablegung 7hint4 d4 ,alt47 von ,pedro ,roldan4 ,,xvii4 ,m4 ,t4 ,moses ,wunder 7la sete71 ,bergpredigt1 ,verkndigung von ,murillo2 die ,macht des ,todes von ,valdes ,real4 ,universittsk4 ,b4 ,grabmal4 ,,xvi4 7ital47 ,crucifix von ,j4 ,montanes4 ,s4 ,julian4 ,m4 ,t4 ,christophorus von ,sanchez de ,castro4 ,haus des ,pilatus4 ,mytholog4 ,deckenbilder von ,pacheco4 ,museum4 ,aus d4 ,leben d4 h4 ,pedro ,nolasco von ,pacheco2 ,marter d4 h4 ,andreas v4 ,juan de las ,rolas2 h4 ,thomas von ,aquino v4 ,zurbaran2 h4 ,thomas von ,villanueva1 ,conceptio 7#c71 ,vision d4 h4 ,franz1 h4 ,felix1 h4 ,joseph u4 ,antonius mit dem ,christkinde von ,murillo4 ,tarragona4 ,kathedr4 ,a4 r4 ,,xii4 ,toledo4 ,kathedr4 ,a4 g4 ,,xiv4-,,xv4 ,b4 am ,portale2 ,choreinfassung ,,xiv4 ,chorgesthl ,,xv4 ,hauptaltar von ,fel4 de ,vigarny2 ,ildefonsoaltar v4 dems42 ,grabm4 7,kap4 ,s4 ,jago7 ,,xv42 ,grabm4 7,capella de los reys7 ,,xvi4 von ,diego des ,egas und ,melch4 de ,salmeron4 ,m4 ,altar 7,kap4 ,s4 ,jago7 ,,xv42 ,chorbcher ,min4-,m4 ,kapitelsaal4 ,m4 ,w4 v4 ,juan ,borgoa4 ,s4 ,juan4 ,kirche u4 ,kloster4 ,a4 g4 ,klosterhof4 ,b4 ,,xiv4 ,moschee 7,calle de ,cristo74 ,zwei ehemal4 ,synagogen4 ,a4 maur4 ,am ,thore del ,cambron4 ,b4 h4 ,leocadia von ,berruguete4 ,valencia4 ,petersk4 ,a4 7,portale7 g4 ,kathedrale4 ,m4 ,t4 ,hauptaltar von ,pablo de ,aregio u4 ,fr4 ,neapoli2 h4 ,cosmas u4 ,damian v4 ,pablo de ,aregio2 h4 ,dionys von ,santos ,cruz 7872 ,taufe ,chr4 von ,v4 ,joanes4 ,provinzialmuseum3 ,himmelfahrt ,mari v4 ,v4 ,joanes2 ,krnung ,mari v4 ,ribalda2 ,crucifix von ,a4 ,cano2 ,passionsbilder von ,h4 ,bosch4 ,valladolid4 ,kathedr4 ,a4 ren4 ,,xvi4 von ,herrera 7modernis474 ,s4 ,lorenzo4 ,b4 ,mad4 v4 ,grey ,fernandez4 ,las ,huelgas reales4 ,b4 ,altarschr4 7,himmelfahrt ,mari7 von ,g4 ,fernandez4 ,nuestra ,seora4 ,b4 ,altarschr4 v4 ,juan de ,juni4 ,collegio mayor4 ,a4 g4 ,,xv4 von ,h4 de ,egas4 ,museum d4 ,akademie4 ,schnitzwerke von ,berreguete1 ,g4 ,fernandez1 ,juan de ,juni2 ,m4 ,t4 h4 ,magdalena von ,ribera4 ,zamora4 ,kathedrale4 ,a4 r4 ,,xii4 ,,iv4 ,frankreich4 ,aigueperse 7,puy de ,dome74 ,kirche4 7,chor74 ,a4 g4 ,,xiii4 ,m4 h4 ,sebastian von ,mantegna1 ,geburt ,chr4 von ,ben4 ,ghirlandajo4 ,airvault 7,poitou74 ,kirche4 ,a4 r4 ,aix4 ,kathedrale4 ,a4 g4 ,,xiv4 ,m4 ,t4 ,moses im ,dornbusche und ,flgeln von ,ren d',anjou4 ,baptisterium4 ,a4 altchr4 ,m4 ,t4 ,taufe ,christi altdeutsche ,sch4 ,,xvi4 ,verkndigung ,eyck'sche ,sch4 ,alby4 ,kathedrale4 ,a4 g4 ,,xiii4-,,xvi4 ,alet 7,roussillon74 ,kirche4 ,a4 r4 ,amboise4 ,s4 ,florentin4 ,b4 ,grabm4 von ,m4 ,colombe4 ,amiens4 ,kathedrale4 ,a4 g4 ,,xiii4 ,b4 am ,portale4 ,,xii4 ,andelys4 ,kathedrale4 ,a4 g4 ,,xiii4 ,angers4 ,s4 ,martin4 ,a4 altchr4 7,chor r4 ,,xii74 ,s4 ,maurice4 ,a4 r4 ,,xii4 7,querschiff ,,xiii74 ,s4 ,trinit4 ,a4 r4 ,,xii4 ,bibliothek4 ,m4 ,min4 ,gebetbuch von ,ren d',anjou4 ,anguolme4 ,kathedrale4 ,a4 r4 ,,xii4 ,arles4 ,s4 ,trophime4 ,a4 r4 ,,xii4 ,kreuzgang4 ,a4 r4 ,museum m4 antiken ,skulpturen u4 altchristl4 ,sarkophagen4 ,arras4 ,stadthaus4 ,a4 g4 ,,xv4 ,auch4 ,kathedrale4 ,a4 g4 ,m4 ,gl4 ,,xv4 ,autun4 ,kathedrale4 ,a4 r4 ,,xii4 ,b4 ,relief am ,portale4 ,,xii4 ,m4 ,w4 ,,xv4 ,auxerre4 ,kathedrale4 ,a4 g4 ,,xiii4 ,m4 ,w4 7,krypta74 ,christus reitend4 ,avignon4 ,notredame4 ,a4 g4 7,vorhalle fr4 r47 ,m4 ,t4 von ,simone di ,martino4 ,ppstlicher ,palast 7,kaserne74 ,a4 g4 ,reste v4 ,m4 ,w4 ital4 ,sch4 ,,xiv4 ,baillargues4 ,kirche4 ,a4 r4 ,,xi4 ,bayeux4 ,kathedrale4 ,a4 untere ,arkaden4 r4 ,,xii41 oben g4 ,,xiv4 ,chor4 g4 ,,xiii4 ,museum4 ,stickerei 7sog4 ,teppich d4 ,k4 ,mathilde74 ,,xi4 ,beaune4 ,hospital4 ,m4 ,bilder aus d4 altflandr4 ,sch4 ,bauvais4 ,le bas oeuvre4 ,a4 r4 ,,xi4 ,kathedrale4 ,a4 g4 ,,xiii4-,,xvi4 ,s4 ,etienne4 ,a4 r4 ,,xi4 7,schiff74 ,bernay 7,normandie74 ,klosterk4 ,a4 r4 ,,xi4 ,besanon4 ,kathedr4 ,m4 ,t4 v4 ,fra ,bartolomeo4 ,bziers4 ,kathedrale4 ,a4 g4 ,blois4 ,schloss4 ,a4 fr4 ren4 7ltere ,theile7 von ,fra ,giocondo4 ,bocherville 7,normandie74 ,s4 ,george4 ,a4 r4 ,bordeaux4 ,s4 ,croix4 ,a4 r4 ,s4 ,sernin4 ,a4 r4 ,kathedrale4 ,a4 g4 ,s4 ,michel4 ,a4 g4 ,boury-,lastie4 ,kirche4 ,a4 r4 ,bouges4 ,kathedrale4 ,a4 g4 ,,xiii4 ,m4 ,gl4 ,,xii41 ,,xiii4 ,haus des ,jacques ,coeur4 ,a4 g4 ,,xv4 ,bourg ,st4 ,andol 7,ardche74 ,kirche4 ,a4 r4 ,brioude 7,velay74 ,kirche4 ,a4 r4 ,brou 7,burgund74 ,kathedrale4 ,a4 g4 ,,xvi4 ,b4 ,grabm4 ,philiberts von ,savoyen v4 ,m4 ,colomb4 ,caen4 ,s4 ,etienne4 ,a4 r4 ,,xi4-,,xii4 ,s4 ,trinit4 ,a4 r4 ,,xi4-,,xii4 ,s4 ,nicolas4 ,a4 r4 ,,xii4 ,cahors4 ,kathedrale4 ,a4 r4 ,,xii4 ,calma 7,drme74 ,a4 r4 ,,xiii4 ,carcassonne4 ,s4 ,nazaire 7,kathedr474 ,a4 ,schiff4 r4 ,chor u4 ,quersch4 g4 ,s4 ,vincent4 ,a4 g4 ,carhaix4 ,kirche4 ,a4 g4 ,,xv4 ,cavaillon4 ,kirche4 ,a4 r4 ,chalons 7,marne74 ,kathedr4 ,a4 7,schiff7 r4 ,chambord4 ,schloss4 ,a4 fr4 ren4 ,,xvi4 ,chantelles 7,bourbonnais74 ,kirche4 ,a4 r4 ,charlieu4 ,abteik4 ,a4 sp4 r4 ,charroux4 ,kirche4 ,a4 fr4 r4 ,chartres4 ,kathedrale4 ,a4 7,westfronte r4 ,,xii47 g4 ,,xiii4-,,xvi4 ,b4 an den ,portalen1 ,faade4 ,m4 ,gl4 ,,xiii4 ,chateauneuf 7,bretagne74 ,kirche4 ,a4 g4 ,,xv4 ,chateauneuf 7,sane et ,loire74 ,kirche4 ,a4 r4 ,,xii4 ,chatel-,montagne 7,bourbonnais74 ,a4 r4 ,civray 7,poitou74 ,kirche4 ,a4 r4 ,clermont4 ,notre-,dame du ,port4 ,a4 r4 ,,xi4 ,conques 7,aveyron74 ,kirche4 ,a4 r4 ,,xi4 ,coustouges 7,roussillon74 ,kirche4 ,a4 r4 ,coutances4 ,kathedr4 ,a4 g4 ,,xiii4 ,die 7,dauphin74 ,kirche4 ,a4 r4 ,dijon4 ,notre-,dame4 ,a4 g4 ,,xiii4-,,xiv4 ,palais de justice4 ,a4 fr4 ren4 ,,xvi4 ,karthause4 ,b4 ,brunnen von ,claux ,sluter4 ,museum4 ,altarschr4 ,b4 von ,jacq4 de ,boerze4 ,m4 von ,melch4 ,broederlam4 ,dol4 ,kathedr4 ,a4 g4 ,,xiii4 ,ecouen4 ,schloss4 4 fr4 ren4 v4 ,j4 ,bullant4 ,,xvi4 ,enghien4 ,schlosskap4 ,b4 ,altarreliefs4 ,,xv4 ,,xvi4 ,entraigues 7bei ,angoulme74 ,s4 ,michel4 ,a4 r4 ,espondeilhan4 ,kirche4 ,a4 r4 ,evreux4 ,kathedrale4 ,a4 7,schiffsarkaden r47 g4 ,ferrires4 ,kirche4 ,m4 ,gl4 ,fontainebleau4 ,schloss4 ,a4 fr4 ren4 ,,xvi4 ,m4 ,w4 von ,r4 ,rossi1 ,primaticcio1 ,n4 dell',abbate4 ,fontevrault 7,anjou74 ,klosterk4 ,a4 r4 ,,xii4 ,b4 ,grabpl4 ,todtenkapelle auf dem ,kirchhofe4 ,a4 r4 ,genf4 ,kathedrale4 ,a4 r4-g4 ,gennes 7bei ,saumur74 ,s4 ,eusbe4 ,a4 altchristl4 ,germigny-le-,pr 7,orleans74 ,kirche4 ,a4 r4 ,,xii4 ,m4 ,mos4 ,grandson 7,neufchatel74 ,s4 ,jean4 ,a4 fr4 r4 ,graville 7,normandie74 ,kirche4 ,a4 r4 ,,xii4 ,grenoble4 ,s4 ,laurent4 7,krypta74 ,a4 altchr4 ,,vii4 ,guebwiller 7,bas ,rhin74 ,kirche4 ,a4 sp4 r4 ,issoire 7,auvergne74 ,kirche4 ,a4 r4 ,iveure 7,bourbonnais74 ,kirche4 ,a4 r4 ,jumiges4 ,klosterk4 7,ruinen74 ,a4 r4 ,,xi4 ,la ,charit-sur-,loire 7,nevers74 ,klosterk4 ,a4 r4 ,,xii4 ,langres4 ,kathedrale4 ,a4 r4 ,,xii4 ,laon4 ,templerk4 ,a4 r4 ,,xii4 ,la ,roche4 ,kirche4 ,a4 g4 ,lausanne4 ,kathedrale4 ,a4 fr4 g4 ,lessay 7,normandie74 ,kirche4 ,a4 r4 ,x4 ,liget 7,indre et ,loire74 ,kirche4 ,m4 ,w4 ,,xiii4 ,lille4 ,kathedrale4 ,a4 sp4 g4 ,lisieux4 ,kathedrale4 ,a4 g4 ,loches4 ,klosterk4 ,a4 r4 ,loupiac 7,gironde74 ,kirche4 ,a4 r4 ,louviers4 ,kathedrale4 ,a4 sp4 g4 ,lusignan 7,poitou74 ,kirche4 ,a4 r4 ,lyon4 ,s4 ,irene4 7,krypta74 ,a4 altchr4 ,ainay4 ,a4 altchr4 ,s4 ,jean4 ,a4 r4-g4 ,museum4 ,wiederholung des ,rosenkranzfestes v4 ,drer2 oberdeutsche ,bilder2 ,himmelfahrt ,chr4 von ,perugino2 ,bilder von ,rubens4 ,macon4 ,s4 ,vincent4 7,vorhalle74 ,a4 r4 ,,xii4 ,maguelon4 ,kathedr4 ,a4 r4 ,marseille4 ,museum4 altchr4 ,sarkophage u4 ,a4 ,meaux4 ,s4 ,etienne4 ,b4 ,grabplatte4 g4 ,,xiii4 ,meillant4 ,schloss4 ,a4 sp4 g4 ,metz4 ,kathedrale4 ,a4 g4 ,gewebe3 ,kasel ,karl d4 ,gr4 ,moissac4 ,klosterk4 ,a4 r4 ,b4 am ,portale und im ,kreuzgang r4 ,monsempron 7,aquitaine74 ,kirche4 ,a4 r4 ,montier en ,der 7,haute-,marne74 ,kirche4 ,a4 r4 7,chor g47 ,montivilliers 7,normandie74 ,kirche4 ,a4 r4 ,,xii4 ,montmajour 7bei ,arles74 ,rundk4 ,a4 r4 ,,xi4 ,montmoreau 7,charente74 ,kirche4 ,a4 r4 ,montmorillon 7,poitou74 ,grabk4 ,a4 r4 ,,xii4 ,montpellier4 ,muse ,fabre4 ,bildn4 eines jungen ,mannes und des ,lorenzo ,medici von ,raphael 7872 h4 ,familie von ,a4 del ,sarto2 ,kreuzabnahme v4 ,p4 ,campaa2 ,anbetung d4 ,hirten v4 ,ricci2 ,bilder aus der niederlnd4 ,sch4 ,,xvii4 ,portr4 von ,greuze4 ,mouzon 7,ardennen74 ,kirche4 ,a4 g4 ,,xiv4 ,nantes4 ,notre-,dame4 ,b4 ,grabm4 des ,herzogs ,franois ,,ii4 von ,m4 ,colomb4 ,schloss4 ,a4 sp4 g4 ,gemldesamml4 ,bild von ,j4 van ,eyck4 ,nantouillet4 ,schloss4 fr4 ren4 ,,xvi4 ,narbonne4 ,kathedr4 ,a4 g4 ,,xiii4-,,xiv4 ,d4 ,erzbisch4 ,grabm4 ,palast4 d4 ,erzbisch4 ,a4 g4 ,,xiii4 ,museum4 ,anbetung des ,kindes1 flor4 ,sch4 ,,xv42 ,anbetung d4 ,magier und h4 ,familie1 ,eyck'sche ,sch42 ,mnch v4 ,a4 ,cano2 h4 ,joseph v4 ,p4 ,carduccho2 ,christus bei ,martha v4 ,rubens u4 ,snyders2 ,portr4 v4 ,mignard u4 ,bourdon4 ,nevers4 ,s4 ,etienne4 ,a4 r4 ,,xii4 ,neufchtel4 ,stiftsk4 ,a4 r4 ,schloss4 ,a4 r4 ,neuvy ,st4 ,spulcre 7,indre74 ,kirche4 ,a4 r4 ,,xii4 ,neuwiller 7,bas ,rhin74 ,kirche4 ,a4 g4 7mit roman4 ,resten47 ,niederhaslach 7,bas ,rhin74 ,kirche4 ,a4 r4 ,nismes4 ,maison carre4 rm4 ,tempel1 darin ,museum und ,bildersammlung4 ,notre-,dame de ,valre 7,sitten74 ,kirche4 ,a4 r4 ,noyon4 ,kathedrale4 ,a4 r-g4 ,orcival 7,auvergne74 ,kirche4 ,a4 r4 ,orleans4 ,s4 ,aignan4 7,krypta71 fr4 r4 ,kathedrale4 ,a4 g4 7gegr4 ,,xiii4 u4 neuerbaut ,,xvii474 ,htel de ville4 ,a4 sp4 g4 ,museum mit mittelalterl4 ,skulpt41 ,holzschnitz41 ,emailarb41 ,bildn4 von ,clouet4 ,paray-le-,monial 7,burgund74 ,abteik4 ,a4 r4 ,,xi4 ,paris4 ,kirchen4 ,notre-,dame4 ,a4 g4 ,,xii4-7,porte rouge7 ,,xv4 ,b4 an ,portalen4 ,,xiii4 ,in d4 ,vorhalle ,relief3 das jngste ,gericht4 ,,xv4 ,an den ,aussenseiten des ,chores ,reliefreste1 ,reliefs am ,chorumgange4 ,chorgest4 ,,xvii4 ,s4 ,germain-des-,prs4 ,a4 r4 ,,xi4 7,chor ,,xii47 ,s4 ,germain l',auxerrois4 ,a4 g4 ,,xv4 ,s4 ,eustache4 ,a4 fr4 ren4 ,,xvi4 ,s4 ,mry4 ,a4 sp4 g4 ,,xvi4 ,s4 ,gervais4 ,a4 ren4 ,,xvi4 ,m4 ,gl4 ,,xvi4 ,s4 ,etienne du ,mont4 ,a4 ren4 ,,xvi4 7,thurm ,,xiii474 ,s4 ,genevive4 ,a4 ,,xviii4 v4 ,soufflot4 ,sainte ,chapelle4 ,im ,justizpalaste4 ,a4 g4 ,,xiii4 v4 ,p4 von ,montereau4 ,m4 ,gl4 ,,xiii4 ,kirche auf dem ,montmartre4 ,a4 altchr4 787 ,bei ,paris ,abteik4 ,s4 ,denys4 ,a4 ,thurmhaus1 ,faade1 ,chor frhest g4 ,,xii42 ,schiff g4 ,,xiii4 von ,eudes ,clement und ,mathieu de ,vendome4 ,b4 ,am ,portale u4 in den ,lunetten ,,xii41 ,dagoberts ,thron 7in der ,sakristei7 theilw4 rm4 ,m4 ,gl4 7,kapelle ,s4 ,eugene und de la vierge7 ,,xii41 mit ,inschriften des ,abtes ,suger4 ,knigliche ,grabmonumente3 ,in der ,kirche3 ,grabm4 ,louis ,,xii4 v4 ,jean ,juste4 ,,xvi41 ,henri ,,ix4 v4 ,germ4 ,pilon1 ,franois ,i4 v4 ,p4 ,bontems u4 ,a4 ,statuen ,charles ,v4 u4 ,jeanne de ,bourbon 7flschlich ,s4 ,louis u4 ,marguerite de ,provence getauft74 ,in der ,krypta3 ,falsche ,statuen ,clovis u4 ,clotilde1 ,,xii42 ,grabtafel d4 ,fredegunde1 ,,xi4 ,grabm4 ,philipps und ,louis 7,bruder u4 ,sohn des h4 ,ludwig7 ,,xiii4 ,gedenktafeln der ,schlacht von ,bovines ,,xiii4 ,grabstatuen ,jean ,i4 u4 ,a4 ,,xiv4 ,grabm4 ,louis von ,orleans u4 ,valentinens 7ital4 renaissance7 ,,xvi4 7noch nicht aufgestellt3 emaillirte ,grabt4 ,jeans und ,biancas1 ,kinder d4 h4 ,louis1 ,,xiii474 ,palste und ,sammlungen4 ,tuilerien4 ,a4 ltere ,theile von ,ph4 ,delorme4 ,,xvi41 erweitert und die ,galerie vollendet v4 ,levaut und d',orbay4 ,,xvii4 ,louvre4 ,a4 7le vieux ,louvre7 von ,p4 ,lescot4 ,,xvi41 erweitert unter ,karl ,,ix41 ,heinrich ,,iv41 ,louis ,,xiii4 7,pavillon d'orloge v4 ,lemercier7 und ,louis ,,xiv4 7,colonnade von ,cl4 ,perrault74 ,daselbst3 ,assyrisches ,museum mit d4 ,monumenten von ,khorsabad u4 ,a4 ,antiken3 ,der ,frstenrath vor ,troja 7,relieffragm471 der ,zwlfgtteraltar1 die verwundete ,amazone1 altattisches ,grabrelief1 die ,herkulesarbeiten 7,metopen vom ,zeustempel zu ,olympia71 ,mnade1 ,venus v4 ,milo1 ,demosthenesbste1 der borghesische ,fechter1 ,rednerstatue 7,germanikus71 ,jason1 ,diana von ,gabii1 ,diana von ,versailles1 ,venus von ,arles1 ,tiberstrom1 ,pallas von ,velletri u4 ,a4 ,moderne ,skulpturen3 ,gefesselte ,mnner 7vom ,juliusdenkm47 von ,michelangelo1 ,nymphe von ,fontainebleau 7,broncerelief7 v4 ,benev4 ,cellini1 ,broncereliefs von ,a4 ,riccio4 ,die drei ,grazien v4 ,g4 ,pilon1 ,portraitstatue v4 ,j4 ,cousin1 ,milo von ,croton v4 ,pujet4 ,galerie3 ,krnung ,mari v4 ,fiesole2 ,glorie des h4 ,thomas von ,b4 ,gozzoli2 ,parnass1 ,kreuzigung1 ,mad4 della ,vittoria von ,mantegna2 ,altarbild von ,bianchi ,ferrari2 h4 ,stephan v4 ,carpaccio2 ,predella von ,n4 ,alunno2 ,vierge aux rochers nach ,leonardo da ,vinci2 ,tufer ,johannes1 ,lucretia ,crivelli 7belle ferronire71 ,monna ,lisa nach ,l4 da ,vinci2 ,mad4 von ,beltraffio2 ,mad4 und ,herodias von ,a4 ,solario2 ,mad4 mit d4 h4 ,sebastian von ,correggio2 ,jupiter und ,antiope v4 ,correggio2 ,altarbild von ,fra ,bartolommeo2 ,altarbild v4 ,rid4 ,ghirlandajo1 ,caritas von ,a4 del ,sarto2 ,s4 ,michael und ,s4 ,georg1 la belle jardinire1 ,bildniss eines jungen ,mannes und eines blonden ,jnglings1 ,vierge au diadme1 kleine u4 grosse h4 ,familie1 ,michael1 h4 ,margaretha1 ,johanna v4 ,arragonien1 ,kardinal ,julius v4 ,medici1 ,graf ,castiglione von ,raphael 7theilweise nur ,schulbilder72 ,parnass von ,perin del ,vaga2 ,bildn4 des ,gustav de ,foix von ,giorgione2 ,landschaft mit d4 ,wasserschpferin v4 ,palma vecchio 7872 h4 ,familie v4 ,palma vecch42 ,raphael u4 s4 ,fechtmeister von ,seb4 da ,piombo2 ,vierge au lapin1 ,mad4 mit ,heil41 ,grablegung ,christi1 ,gastmahl in ,emaus1 h4 ,hieronymus1 ,dornenkrnung1 ,venus del pardo 7,jupiter und ,antiope71 ,marchese del ,guasto u4 s4 ,geliebte1 ,k4 ,franz ,i4 von ,tizian2 ,heiligenbilder von ,moretto1 ,paradies 7,skizze7 von ,tintoretto2 h4 ,familie1 ,hochzeit zu ,cana1 ,gastmahl in ,emaus von ,p4 ,veronese2 ,mad41 ,anbetung d4 ,kindes von ,l4 ,caracci2 ,herkules der ,schlangenwrger von ,ag4 ,caracci2 h4 ,familien1 ,landschaften mit histor4 ,staffage v4 ,ann4 ,caracci2 ,landschaften von ,domenichino2 ,bilder von ,g4 ,reni2 ,mad4 mit ,heil4 von ,guercino2 ,piet von ,bern4 ,campi2 ,flucht nach ,aegypten von ,cigoli2 ,magdalena 787 v4 ,d4 ,feti2 ,isabella von ,mailand1 ,frieden bittend von ,cr4 ,allori2 ,bildn4 des ,malteser-,grossmeisters v4 ,caravaggio2 ,anbetung der ,hirten von ,spagnoletto2 ,schlachtbild1 ,landschaft mit ,soldatenstaffage von ,salv4 ,rosa4 ,krnung der ,mad4 von ,jan ,eyck2 ,christuskopf von ,rogier v4 d4 ,weyde2 ,erzb4 ,warnham von ,canterbury1 ,astronom ,n4 ,kratzer von ,h4 ,holbein d4 ,j42 ,anbetung der ,knige von ,mabuse2 ,anbetung der ,knige1 ,flucht aus ,sodoma1 die ,geschichte der ,maria von ,medici 7#ba ,bilder71 ,bauerntanz1 ,landschaften 7,regen bei ,sonnenbeleuchtung1 ,windmhle7 v4 ,rubens2 ,klage um ,chr41 hl4 ,sebastian1 ,mad4 mit ,donatoren1 ,general ,moncada1 ,k4 ,karl ,i4 im ,jagdkleide v4 van ,dyck2 les quatre bourgmestres 7,schtzenpreise7 von van der ,helst2 ,familie des ,tobias1 ,gelehrte im ,studirzimmer1 h4 ,familie1 ,gastmahl in ,emaus1 barmherzige ,samariter1 ,portr4 von ,rembrandt2 ,samuel und ,eli von ,eckhout2 ,bildnisse von ,f4 ,bol2 der verlorene ,sohn von ,teniers d4 ,j42 ,kinderschule von ,adr4 van ,ostade2 der ,liebesantrag von ,terburg2 ,gewrzkrmerin1 das ,krankenzimmer von ,g4 ,dow2 ,conception von ,murillo2 italien4 ,landschaft von ,p4 ,bril2 h4 ,familie in ,mondscheinlandschaft von ,elsheimer2 ,idyllen v4 ,n4 ,berghem2 ,landschaften von van der ,velde2 ,sturmlandschaft von ,ruysdael2 ,portr4 v4 ,clouet-,janet2 ,weltgericht v4 ,j4 ,cousin2 ,bilder von ,s4 ,vouet2 ,pest1 ,mannalese1 ,et in arcadia ego 7,landschaft mit ,hirtengrab7 von ,n4 ,poussin2 ,bildn4 ,richelieus u4 ,a4 v4 ,ph4 ,champaigne2 ,leben d4 h4 ,bruno von ,lesueur2 ,portrte v4 ,mignard2 ,leben ,alexander d4 ,gr4 v4 ,lebrun2 ,kreuzabnahme von ,jouvenet2 ,wunder d4 h4 ,hyacinth von ,n4 ,colombel2 ,portr4 ,bossuets u4 ,a4 v4 ,rigaud2 ,landschaften v4 ,claude ,lorrain2 der blinde ,belisar1 ,schwur d4 ,horatier1 ,brutus von ,david4 ,zahlreiche ,handzeichnungen1 ,kupferstiche1 ,rstungen1 ,emailarbeiten4 ,palast ,luxembourg4 ,a4 ren4 ,,xvii4 von ,jacques de ,brosse2 ,galerie moderner ,bilder4 ,htel de ville4 ,a4 ren4 v4 ,boccadoro aus ,cortona 7spter erweitert74 cole des beaux-arts4 ,eingebaute ,faade des ,schlosses ,gaillon4 ,a4 ren4 ,,xvi4 ,portikus aus ,schloss4 ,anet4 v4 ,phil4 ,delorme4 ,htel de ,cluny4 ,a4 g4 ,,xv4-,,xvi4 ,mittelalterliche ,sammlungen3 ,architekt4 ,glieder1 ,gypsabgsse1 ,holzschnitzereien1 ,glasgemlde1 ,elfenbeintafeln 7altchr41 byzant4 u4 roman4 von ,berthelot ,heliot ,,xiv471 ,reliquienkasten d4 h4 ,yvet ,,xii41 ,altartafel ,k4 ,heinrich ,,ii4 ,,xi4 7871 ,emailtafeln 7aus ,limonsin seit d4 ,,xii4 ,jahrh471 ,relief mit d4 ,kreuzigung aus ,s4 ,germer4 ,,xiii42 ,statuen d4 ,familie ,ambois4 ,,xv42 ,gemlde 7,gentile da ,fabriano871 ,prachtgerthe1 ,gothische u4 ,renaissencemeubles4 ,fontaine des ,innocents4 ,a4 ren4 ,,xvi4 v4 ,p4 ,lescot4 ,b4 v4 ,j4 ,goujon4 ,bibliotheque imperiale4 ,m4 ,min4 byz4 angelschs4 frank4 ,,xi4-,,xvi4 ,bibl4 des ,arsenals4 ,m4 ,min4 ,,xiii4-,,xv4 ,parthenay4 ,kirche4 ,a4 r4 ,payerne 7,neufchtel74 ,abteik4 ,a4 r4 ,perigueux4 ,s4 ,front4 ,a4 byzant4 ,,xi4 bis ,,xii4 ,kathedr4 7,s4 ,etienne74 ,a4 r4 ,,xii4 ,pernes4 ,dorfk4 ,a4 r4 ,plestin4 ,beinhaus4 7,reliquare74 ,a4 g4 ,,xv4 ,poissy4 ,notre-,dame4 ,a4 r4 ,,xii4 ,poitiers4 ,s4 ,jean 7,baptist474 ,a4 altchr4 ,m4 ,w4 ,,xii42 ,notre-,dame la grande4 ,a4 r4 ,,xii4 ,s4 ,radegunde4 ,a4 r-g4 ,b4 7,lesepult1 altchr474 ,s4 ,hilaire4 ,a4 r4 ,,xii4 ,s4 ,pierre 7,kathedr474 ,a4 g4 ,,xiv4 ,prads 7,roussillon74 ,dreieckige ,k4 ,a4 r4 ,puy en ,velay4 ,kathedrale4 ,a4 r4 ,,xii4 ,quimper4 ,kathedr4 ,a4 g4 ,,xiii4 ,quimperle4 ,s4 ,croix4 7,rundk47 ,a4 r4 ,rdes4 ,kirche4 ,a4 r4 ,rheims4 ,s4 ,remy4 7,reste47 ,a4 r4 ,,xi4 ,kathedrale4 ,a4 g4 ,,xiii4 ,b4 am ,portale4 ,m4 ,gl4 ,,xiii4 ,s4 ,nicaise4 7,faade47 ,a4 g4 ,,xiii4 ,stadthaus4 ,a4 ren4 ,,xvii4 ,rieux-,mrinville 7bei ,carcassonne74 ,a4 r4 ,,xii4 ,riez 7,basses ,alpes74 ,rundk4 ,a4 altchr4 ,rodez4 ,kathedr4 ,a4 sp4 g4 ,romainmortier 7,schweiz74 ,kirche4 ,a4 fr4 r4 ,rouen4 ,kathedrale4 ,a4 g4 ,,xiii4-,,xvi4 ,b4 ,grabm4 von ,jean ,cousin2 ,s4 ,ouen4 ,a4 g4 ,,xiv4-,,xvi4 ,s4 ,vincent4 ,a4 g4 ,htel de ,bourgtheroude4 ,a4 sp4 g4 ,pal4 de justice4 ,a4 sp4 g4 ,museum4 ,predella von ,perugino4 ,roulet4 ,kirche4 ,a4 r4 ,ruffec 7,poitou74 ,a4 7,faade74 r4 ,saintes4 ,kathedrale4 ,a4 r4 ,,xii4 ,s4 ,marie des ,dames4 ,a4 r4 ,st4 ,aignan 7,loire et ,cher74 ,kirche4 ,a4 r4 ,,xii4 ,st4 ,amand ,montrond 7,cher74 ,kirche4 ,a4 r4 ,st4 ,aubaine de ,guerande 7,bretagne74 ,kirche4 ,a4 r4 ,st4 ,benoit4 ,abteik4 ,a4 r4 ,,xi4 ,st4 ,chef 7,isre74 ,kirche4 ,m4 ,w4 ,,xii4 ,st4 milion4 ,kirche4 ,a4 r4 ,,xii4 ,st4 ,jean de ,col 7,perigord74 ,kirche4 ,a4 r4 ,,xii4 ,st4 ,gabriel 7bei ,tarascon74 ,kapelle4 ,a4 r4 ,,xii4 ,st4 ,gabriel 7bei ,bayeux74 ,kirche4 ,a4 r4 ,st4 ,generoux4 ,kirche4 ,a4 r4 ,st4 ,genoux 7,indre74 ,kirche4 ,a4 r4 ,,xii4 ,st4 ,germain en laye4 ,schloss4 ,a4 ren4 ,,xvii4 ,st4 ,germer 7bei ,beauvais74 ,abteik4 ,a4 r4 ,,xii4 ,st4 ,gildas de ,rhuys 7,bretagne74 ,kirche4 ,a4 r4 ,st4 ,gilles 7,languedoc74 ,kirche4 ,a4 r4 ,st4 ,guilhem du desert4 ,kirche4 ,a4 r4 ,st4 ,lo4 ,s4 ,croix4 ,a4 r4 ,,xii4 ,st4 ,menoux4 ,abteik4 ,a4 r4 ,st4 ,michel d',aiguithe bei ,puy 7haute ,loire74 ,kirche4 ,m4 ,w4 ,x4-,,xiii4 ,st4 ,pol de ,leon4 ,kathedr4 ,a4 g4 ,,xiii4 ,st4 ,paul de ,varax 7,dep4 l',ain74 ,kirche4 ,a4 r4 ,st4 ,paul trois chateaux 7,drome74 ,kirche4 ,a4 r4 ,,xi4 ,st4 ,pierres in ,clages 7,sitten74 ,kirche4 ,a4 r4 ,st4 ,quentin4 ,stadthaus4 ,a4 g4 ,,xvi4 ,st4 ,restitut 7,drome74 ,kirche4 ,a4 r4 ,st4 ,savin 7,vienne74 ,kirche4 ,a4 r4 ,,xi4 ,m4 ,w4 ,,xi4-,,xii4 ,st4 ,thgonec4 ,beinhaus4 ,a4 g4 ,saumur4 ,s4 ,pierre4 ,a4 r4 ,,xii4 ,savenires4 ,kirche4 ,a4 altchr4 ,savigny4 ,kirche4 ,a4 r4 ,sez4 ,kathedrale4 ,a4 g4 ,,xiii4 ,senlis4 ,kathedrale4 ,a4 g4 ,,xiii4 ,sens4 ,kathedrale4 ,a4 g4 ,,xiii4 ,synodalsaal4 ,a4 g4 ,soissons4 ,s4 ,jean4 ,a4 g4 ,solignac4 ,abteik4 ,a4 r4 ,,xii4 ,solesme4 ,klosterbauten4 ,a4 ren4 ,,xv4 ,souillac4 ,abteik4 ,a4 r4 ,,xii4 ,souvigny4 ,abteik4 ,a4 r4 ,than 7,normandie74 ,kirche4 ,a4 r4 ,toul4 ,kathedr4 ,a4 g4 ,,xvi4 ,toulouse4 ,s4 ,sernin4 ,a4 r4 ,,xi4 ,s4 ,pierre4 ,a4 r4 ,s4 ,etienne4 ,a4 g4 ,jakobinerk4 ,a4 g4 ,museum4 ,antike ,skulpt42 mittelalterl4 ,grabst4 und ,grabpl4 ,,xiv4-,,xv4 ,ital4 u4 span4 ,bilder4 ,tournus4 ,s4 ,philibert4 ,a4 r4 ,,xi4 ,m4 ,w4 ,tours4 ,kathedr4 sp4 g4 ,b4 ,grabm4 des ,sohnes ,karl ,,viii4 von ,j4 und ,a4 ,juste4 ,,xv4 ,fontaine auf d4 place du ,march v4 ,m4 ,colomb4 ,fontaine de ,beaune von ,j4 und ,a4 ,juste4 ,s4 ,saturnin4 h4 ,grab v4 ,m4 ,colomb4 ,vaison4 ,kathedrale4 ,a4 r4 ,,xi4 oder ,,xii4 ,s4 ,quinine4 ,a4 r4 ,valence4 ,kathedrale4 ,a4 r4 ,valenciennes4 ,kirche4 ,a4 g4 ,valmagne 7,languedoc74 ,kirche4 ,a4 r4 ,varengeville4 ,manoir d',ango4 ,a4 fr4 ren4 ,,xvi4 ,veauce 7,bourbonnais74 ,benediktinerk4 ,a4 r4 ,venasque4 ,kirche4 ,a4 r4 ,vermeuil4 ,kirche4 ,a4 r4 ,versailles4 ,schloss4 ,a4 ,,xvii4 v4 ,mansart4 ,veteuil 7,seine et ,oise74 ,kirche4 ,a4 g4 ,vezelay4 ,abteik4 ,a4 r4 ,,xii4 ,b4 ,relief am ,westportale4 ,,xii4 ,vienne4 ,antiker ,tempel4 ,korinth4 ,ordn4 ,s4 ,maurice4 ,a4 r4 ,vignagoul 7,languedoc74 ,kirche4 ,a4 r4 ,vignory4 ,abteik4 ,a4 r4 ,,xi4 ,villeneuve bei ,avignon4 ,hospital4 ,m4 ,t4 v4 ,ren d',anjou4 ,volvic4 ,kirche4 ,a4 r4 ,v4 ,niederlande4 ,aerschot4 ,kirche4 ,d4 ,chorgesthl und ,lettner4 ,,xvi4 ,amsterdam4 ,rathh4 ,a4 ren4 ,,xvii4 ,museum4 ,gastmahl d4 ,schtzengilde1 ,portrtgruppen u4 ,portr4 v4 van der ,helst2 die ,nachtwache u4 ,portr4 v4 ,rembrandt2 ,sittenbild v4 ,j4 ,steen2 ,sittenbilder von ,terburg1 ,dow u4 ,a4 ,zahlr4 ,privatsammlungen mit ,bildern aus der hollnd4 ,sch4 ,anderlecht4 ,kirche 7,krypta74 ,a4 r4 ,,xi4 ,antwerpen4 ,kathedr4 ,a4 g4 ,,xiv4 bis ,,xvi4 ,m4 7,kuppel7 v4 ,corn4 ,schut2 ,auferstehung d4 ,lazarus1 ,todtenerweckung u4 ,abendmahl von ,o4 ,venius2 ,kreuzerrichtung u4 ,kreuzabnahme von ,rubens4 ,s4 ,andr4 ,a4 g4 ,,xvi4 ,d4 ,kanzel4 ,s4 ,antoniusk4 ,m4 ,t4 ,grablegung von v4 ,dyck4 ,s4 ,jacques4 ,a4 g4 ,,xv4 ,b4 ,mater dolorosa v4 ,duquesnoy4 ,m4 ,t4 7in d4 ,grabkap4 d4 ,meisters7 h4 ,unterhaltung v4 ,rubens2 ,crucifix von van ,dyck2 ,berufung ,petri1 ,carl ,borrom4 von ,jordaens2 h4 ,rochus von ,quellyn4 ,s4 ,paul4 ,m4 ,t4 ,geisselung v4 ,rubens2 die ,werke d4 ,barmherzigkeit v4 ,teniers d4 ,aelt4 ,jesuitenk4 ,a4 ren4 ,,xvii4 von ,aguillon4 ,brse4 ,a4 sp4 g4 ,,xvi4 ,rathh4 ,a4 ren4 v4 ,corn4 de ,friendt2 ,gildenhuser4 ,a4 ,,xvi4 ,museum4 ,bilder aus der altflandrischen ,sch42 ,mad4 am ,springbrunnen v4 ,jan van ,eyck2 ,mad4 mit d4 h4 ,georg nach ,j4 v4 ,eyck2 betender ,karthuser v4 ,justus v4 ,gent 7872 die #g ,sakramente von ,roger v4 d4 ,weyde 7872 ,mad4 in der goth4 ,kirche2 die ,verkndigung1 ,bildn4 eines jungen ,mannes v4 ,hemling2 ,glorie u4 ,portr4 von ,mostaert2 ,kreuzabnahme mit ,flgeln v4 ,qu4 ,messys2 ,engelsturz v4 ,f4 ,floris2 ,predigt d4 h4 ,alois v4 ,porbus d4 ,aelt42 ,versuchung d4 h4 ,antonius v4 ,m4 ,vos2 ,anbetung d4 ,knige u4 ,a4 v4 ,o4 ,venius2 h4 ,familie1 ,unterweisung d4 ,mad41 h4 ,therese1 h4 ,franziskus1 ,christ la paille mit ,flgeln1 h4 ,thomas mit ,flgeln1 ,christus am ,kreuze1 ,anbetung d4 ,knige1 ,bildn4 v4 ,rubens2 ,klage um ,christus1 ,crucifix1 ,bildnisse v4 van ,dyck4 ,samml4 d4 ,hrn4 ,wuyts u4 a4 ,privaten4 ,brgge4 ,s4 ,sauveur4 ,a4 r4 ,,xii4 7,inneres ,,xiv47 ,kap4 d4 h4 ,blutes4 ,a4 r4 ,,xii4 7,faade g4 ,,xvi47 ,kap4 von ,jerusalem4 ,a4 g4 ,,xv4 ,kaufhalle4 ,a4 g4 ,,xiii4 bis ,,xiv4 ,rathh4 ,a4 g4 ,,xiv4 ,schtzengilde4 ,a4 ,,xvi4 ,johanneshospital4 ,m4 ,t4 ,vermhlung d4 h4 ,katharina mit ,flgeln1 ,anbetung d4 ,k4 mit ,flgeln1 ,kreuzabnahme mit ,flgeln1 ,ursulakasten von ,hemling2 ,sibylle v4 ,hemling 7874 ,museum der ,akademie4 ,maria mit d4 ,papagey v4 ,jan van ,eyck2 weibl4 ,bildniss1 ,christuskopf von ,j4 van ,eyck 7872 ,taufe ,chr4 mit ,flgeln1 h4 ,christoph v4 ,hemling2 ,urtheil d4 ,cambyses v4 ,claessens d4 ,aelt4 ,privatsammlungen flandrischer ,bilder4 ,brssel4 ,s4 ,gudule4 ,a4 g4 ,,xiii4-,,xv4 ,m4 ,gl4 ,,xvi4 7in d4 ,liebfrauenkap4 ,m4 ,gl4 v4 ,thulden4 ,,xvii47 ,notre-,dame la ,chapelle4 ,a4 ,chor sp4 r4 ,,iii4 ,schiff g4 ,,xv4 ,notre-,dame du ,sablon4 ,a4 g4 ,,xv4-,,xvi4 ,augustinerk4 ,a4 ren4 ,,xvii4 v4 ,coeberger4 ,rathhaus4 ,a4 g4 ,,xv4 ,maison du ,roi4 ,a4 sp4 g4 ,,xvi4 ,museum4 ,klage um ,chr4 v4 ,b4 van ,orley2 ,anbetung d4 ,k41 ,himmelfahrt ,mari1 h4 ,franzisk41 ,marter d4 h4 ,livin1 ,krnung ,mari von ,rubens2 ,bilder von ,venius1 ,jordaens1 ,snyders2 ,portr4 von ,rembrandt4 ,courtrai4 ,notre-,dame4 ,d4 ,tabernakel4 g4 ,m4 ,kreuzerrichtung von van ,dyck4 ,rathhaus4 ,a4 g4 ,,xvi4 ,diest4 ,boucherie4 ,a4 g4 ,,xiv4 ,dinant4 ,notre-,dame4 ,a4 g4 ,,xiii4 ,dixmud4 ,pfarrk4 ,d4 ,lettner4 g4 ,,xv4 ,gent4 ,s4 ,bavo4 ,a4 g4 ,,xvi4 ,m4 ,t4 ,anbetung d4 ,lammes von ,hub4 u4 ,jan van ,eyck2 h4 ,bavo v4 ,rubens2 nebenan ,kap4 d4 h4 ,makarius4 ,a4 r4 ,,xii4 ,s4 ,michael4 ,a4 g4 ,,xv4 ,m4 ,t4 ,kreuzigung v4 van ,dyck2 ,marter d4 h4 ,hadrian v4 van ,thulden2 wunderthtige ,heilung v4 van ,noort4 ,s4 ,nicolas4 ,a4 g4 ,,xv4 ,dominikanerk4 ,a4 g4 ,,xiii4 ,s4 ,sauveur4 ,m4 ,flucht nach ,aegypten v4 ,quellin4 ,hospital de la ,biloque4 ,a4 ,fa4 u4 ,refekt4 g4 ,m4 ,w4 ,,xiii4 ,halle au bl4 ,a4 r4 ,,xiv4 ,alte ,tuchhalle4 ,a4 g4 ,,xv4 ,rathhaus4 ,a4 g4 ,,xv4-,,xvi4 ren4 ,,xvii4 ,privatsamml4 altflandrischer ,bilder4 ,gorkum4 ,johannesk4 ,m4 ,w4 ,,xiii4 ,gouda4 ,johannesk4 ,m4 ,gl4 ,,xvi4 ,haag4 ,museum4 ,der ,anatom ,tulp und ,portr4 von ,rembrandt2 ,sittenbild 7,darstellung des menschl4 ,lebens7 v4 ,j4 ,steen2 der ,offizier v4 ,terburg2 der ,sugling v4 ,g4 ,dow2 ,sittenbilder v4 ,mieris1 ,schalken1 ,teniers2 der junge ,stier von ,p4 ,potter2 ,landschaften v4 ,ruysdael4 ,zahlr4 ,portr4 aus d4 hollnd4 ,sch4 ,knigl4 ,sammlung 7jetzt grossentheils zerstreut und nach ,england gekommen47 ,maison au bois mit ,m4 von ,jordaens u4 ,a4 ,hal4 ,notre-,dame4 ,a4 g4 ,,xiv4 ,b4 ,taufbr4 ,,xv4 aus d4 ,sch4 von ,tournay4 ,herzogenbusch4 ,s4 ,jean4 ,a4 g4 ,,xiv4 ,hoogstraten4 ,kirche4 ,a4 g4 ,,xvi4 ,d4 ,chorgest4 ,,xvi4 ,gl4 ,m4 ,,xvi4 ,huy4 ,notre-,dame4 ,a4 g4 ,,xiv4 ,leyden4 ,stadthaus4 ,m4 ,kreuzigung mit ,flgeln v4 ,corn4 ,engelbrechtsen2 jngstes ,gericht von ,luc4 von ,leyden4 ,lierre4 ,s4 ,gommaire4 ,a4 g4 ,,xv4 ,lobes4 ,st4 ,ursmer4 ,a4 r4 ,,xi4 ,lwen4 ,s4 ,pierre4 ,a4 g4 ,,xv4 ,d4 ,tabernakel und ,lettner ,,xv42 ,m4 ,marter d4 h4 ,erasmus v4 ,hemling 7872 ,abendmahl v4 ,justus v4 ,gent 7872 ,kreuzabnahme von ,roger van der ,weyde d4 ,j4 7872 ,mad4 mit ,heil4 v4 ,qu4 ,messys4 ,s4 ,jacques4 ,d4 ,tabernakel4 ,s4 ,gertrud4 ,d4 ,chorgest4 ,,xvi4 ,m4 ,hochaltar u4 ,mater dolorosa v4 ,m4 ,coxcie4 ,dominikanerk4 ,a4 g4 ,,xiii4 ,kirche d4 grand-beguinage4 ,a4 g4 ,,xiv4 ,jesuitenk4 ,a4 ren4 v4 ,hesius4 ,tuchhalle4 ,a4 g4 ,,xiv4 ,rathhaus4 ,a4 g4 ,,xv4 ,m4 kl4 ,gemldesammlung altflandr4 ,bilder4 ,lttich4 ,st4 ,jean4 ,a4 ,karol4 7urspr4 ,x41 restaurirt ,,xviii47 ,s4 ,barthlemy4 ,a4 r4 ,,xi4 ,d4 ,altarschr4 ,b4 ,taufbecken v4 ,lamb4 ,patras aus ,dinant4 ,,xii4 ,s4 ,jacques4 ,a4 g4 ,,xvi4 7,thurm r47 ,s4 ,denys4 ,a4 r4 ,x4 ,chor g4 ,,xv4 ,bischofshof4 ,a4 ,,xvi4 ,in der ,nhe ,s4 ,nicolas en glain4 ,a4 r4 ,,xii4 ,maestricht4 ,s4 ,servais4 ,a4 r4 ,,xii4 ,notre-,dame4 ,a4 r4 ,mecheln4 ,s4 ,rombaut4 ,a4 g4 ,,xiv4 bis ,,xvi4 ,m4 ,crucifix v4 van ,dyck2 ,anbetung d4 ,kn4 v4 ,quellyn4 ,notre-,dame4 ,a4 g4 ,,xiv4-,,xvi4 ,m4 ,wunderbarer ,fischzug v4 ,rubens2 ,grablegung v4 van ,hoeck4 ,s4 ,jean4 ,m4 ,anbetung d4 ,kn4 mit ,flgeln v4 ,rubens4 ,beguinenk4 ,a4 ren4 ,,xvii4 von ,franquart4 ,jesuitenk4 ,a4 ren4 ,,xvii4 v4 ,faid'herbe4 ,tuchhalle4 ,a4 g4 ,,xiv4 ,museum4 ,mons4 ,s4 ,waudru4 ,a4 g4 ,,xv4 ,b4 ,grabreliefs ,,xv4 ,m4 ,gl4 ,,xvi4 ,rathhaus4 ,a4 g4 ,,xv4 ,nivelles4 ,s4 ,gertrude4 ,a4 r4 ,,xi4 7,innen modernis47 ,d4 ,reliquar4 ,kreuzgang4 ,a4 ,,xiii4 ,oudenarde4 ,pfarrk4 ,a4 sp4 r4 ,,xiii4 ,rathhaus4 ,a4 g4 ,,xvi4 ,roermundt4 ,notre-,dame4 ,a4 sp4 r4 ,,xiii4 ,rotterdam4 ,kirche4 ,a4 g4 ,saventhem4 ,dorfk4 ,m4 ,t4 h4 ,martin von van ,dyck4 ,sluis4 ,kirche4 ,a4 r4 ,,xii4 ,soignies4 ,s4 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waren1 wie3 allmhlig -- allmlig ,bronce -- ,bronze ,cambrai -- ,cambray ,cosmas -- ,kosmas ,einzelnheiten -- ,einzelheiten ,entwickelung -- ,entwicklung giltig -- gltig ,hephstos -- ,hephaistos keltisch -- celtisch massgebend -- maassgebend ,naivett -- ,naivitt ,nanzig -- ,nancy ,olivares -- ,olivarez ,provincial -- ,provinzial ,portrait -- ,portrt ,reims -- ,rheims ,san ,gallo -- ,sangallo -- ,s4 ,gallo selbstndig -- selbststndig ,septimus -- ,septimius ,dom zu ,speier -- ,speyrer ,dom ,ulrichkirche -- ,ulrichskirche ,vatican -- ,vatikan ,westergrningen -- ,wester-,grningen ,yucatan -- ,yukatan ,im ,text vorgenommene nderungen3 ,s4 ,,vi ,beweiss in ,beweis gendert4 ,inhalt ,grossbrittanien durch ,grossbritannien ersetzt4 ,erklrung der ,bildtafel3 fleurs de lis in fleurs de lys gendert4 chateaux de ,castille in chteau de ,castille gendert4 ,s4 #b jezt in jetzt gendert 7,funote74 ,s4 #c ungegliedeter in ungegliederter gendert4 ,s4 #d unterstzen in untersttzen gendert4 ,s4 #d ,sparrmann in ,sparmann gendert4 ,s4 #d ,hottentoten in ,hottentotten gendert4 ,s4 #e ,memoire in ,memoir gendert 7,funote74 ,s4 #g ,giseh in ,gizeh gendert4 ,s4 #h ,locmariaker in ,locmariaquer gendert4 ,s4 #h ,puy de ,domes in ,puy de ,dme gendert4 ,s4 #i ,helmstdt in ,helmstedt gendert4 ,s4 #i ,oaxaka in ,oaxaca gendert4 ,s4 #aa ,wiskonsin in ,wisconsin gendert4 ,s4 #aa ,kabastein in ,kaabastein gendert4 ,s4 #ab letztern in letzteren gendert4 ,s4 #ab ,hondura in ,honduras gendert4 ,s4 #ab ,quatemala in ,guatemala gendert4 ,s4 #ab ,zapateros in ,zapatero gendert4 ,s4 #ac ,inkassprache in ,inkasprache gendert4 ,s4 #ah ,esarhaddon in ,asarhaddon gendert4 ,s4 #ah ,sennacheris in ,sennacherib gendert4 ,s4 #ai ,esarhaddons in ,asarhaddons gendert4 ,s4 #ai ,lettres a ,m4 ,mohl in ,lettres ,m4 ,mohl gendert 7,funote74 ,s4 #ai ,niniveh in ,nineveh gendert 7,funote74 ,s4 #bb ,ferguson in ,fergusson gendert4 ,s4 #ca ,description de l',armenie in ,description de l',armnie gendert4 ,s4 #cg ,ptolomerherrschaft in ,ptolemerherrschaft gendert4 ,s4 #cg ,remeses in ,ramses gendert4 ,s4 #ch ,rosillini in ,rosellini gendert 7,funote74 ,s4 #ch ,tuthmosis in ,thutmosis gendert4 ,s4 #ci ,zauiet el ,meitn in ,zaouiet el-,metin gendert4 ,s4 #ci ,benihassan in ,beni ,hassan gendert4 ,s4 #ci ,remeses in ,ramses gendert4 ,s4 #dj ,nekrodole in ,nekropole gendert4 ,s4 #da ,osymandys in ,osymandyas gendert4 ,s4 #da ,menepthah in ,merenptah gendert4 ,s4 #da allmorgentlich in allmorgendlich gendert4 ,s4 #db ,phil in ,philae gendert4 ,s4 #db ,ptolomern in ,ptolemern gendert4 ,s4 #db ,grf ,hussn in ,gerf ,hussn gendert4 ,s4 #db ,abusimbel in ,abu ,simbel gendert4 ,s4 #db ,wady ,halfa in ,wadi ,halfa gendert4 ,s4 #dd durchschnitten in durchschritten gendert4 ,s4 #dd ,phil in ,philae gendert4 ,s4 #de ,benihassan in ,beni ,hassan gendert4 ,s4 #df ,benihassan in ,beni ,hassan gendert4 ,s4 #di ptolomische in ptolemische gendert4 ,s4 #ea #ahdh und #acej in #ahdh und #ahej gendert 7,funote74 ,s4 #eb ,talajots in ,talayots gendert4 ,s4 #ee ,jachim in ,jachin gendert4 ,s4 #eg ,dogan-lu in ,doganlu gendert4 ,s4 #ei cyclopian in cyclopean gendert 7,funote74 ,s4 #fj ,tyrins in ,tiryns gendert4 ,s4 #fa jngern in jngeren gendert4 ,s4 #fb savans in savants gendert 7,funote74 ,s4 #fh ,peripteron in ,peripteros gendert4 ,s4 #fh ,hittorp in ,hittorff gendert 7,funote74 ,s4 #fi ,heron in ,heraion gendert4 ,s4 #ga ,iktinus in ,iktinos gendert4 ,s4 #ga ,kallicrates in ,kallikrates gendert4 ,s4 #gb ,ponios in ,ponius gendert4 ,s4 #gg barbarinischen in barberinischen gendert4 ,s4 #gh ,philoklet in ,philoktet gendert4 ,s4 #gh ,massimi in ,massimo gendert 7,funote74 ,s4 #gi ,chrysoelephantine in ,chryselephantine gendert4 ,s4 #gi ,virospi in ,verospi gendert4 ,s4 #hj ,agorakritus in ,agorakritos gendert4 ,s4 #hj ,rhamnos in ,rhamnus gendert4 ,s4 #hj ,hephstos in ,hephaistos gendert4 ,s4 #ha ,bass in ,bassae gendert4 ,s4 #ha chrysoelephantinen in chryselephantinen gendert4 ,s4 #ha ,sarskoje in ,zarskoje gendert 7,funote74 ,s4 #hb ,phok in ,phoka gendert4 ,s4 #hc ,kalikarnars in ,halikarnas gendert4 ,s4 #hd ,citharde in ,kitharde gendert4 ,s4 #hd ,menade in ,mnade gendert 7,funote74 ,s4 #hg ,laokon7-gruppe7 in ,laokoon7-gruppe7 gendert4 ,s4 #hg ,ptus in ,paetus gendert4 ,s4 #ia ,kampania in ,kampanien gendert4 ,s4 #ia ,vulcei in ,vulci gendert4 ,s4 #ic ,plate in ,plat gendert4 ,s4 #ic ,thespi in ,thespiai gendert4 ,s4 #ih correspondenza in corrispondenza gendert 7,funote74 ,s4 #ajj ,volkanius in ,volcanius gendert4 ,s4 #aja fikoronische in ficoronische gendert4 ,s4 #aja ,kirchnerianum in ,kircherianum gendert4 ,s4 #ajh ,greifswalde in ,greifswald gendert 7,funote74 ,s4 #aaj ,cestus in ,cestius gendert4 ,s4 #aaj ,cadini in ,codini gendert4 ,s4 #aaj auschweifenden in ausschweifenden gendert4 ,s4 #aaj ,baalbeck in ,baalbek gendert4 ,s4 #aaa ,ptolomer in ,ptolemer gendert4 ,s4 #aad ,bythinien in ,bithynien gendert4 ,s4 #aaf losssagen in lossagen gendert4 ,s4 #aba kassetirte in kassettirte gendert4 ,s4 #abc ,ursiania in ,ursiana gendert4 ,s4 #abc in classi in in classe gendert4 ,s4 #abc pignatarra in pignattara gendert4 ,s4 #abg ,cosma in ,cosmas gendert4 ,s4 #abg ,nazareo in ,nazario gendert4 ,s4 #abg ,nazanzi in ,nazianz gendert4 ,s4 #abh ,ferguson in ,fergusson gendert 7,funote74 ,s4 #abh ,prinseps in ,prinsep gendert 7,funote74 ,s4 #abh ,langls in ,langls gendert 7,funote74 ,s4 #abh ,longperier in ,longprier gendert 7,funote74 ,s4 #abh ,armenie in ,armnie gendert 7,funote74 ,s4 #abi ,duschtagnamis in ,duschtagamanis gendert4 ,s4 #abi ,lohaprsada in ,lohapasada gendert4 ,s4 #abi ,mahastpa in ,mahastupa gendert4 ,s4 #abi ,ruanelli in ,ruanwelli gendert4 ,s4 #acj ,aganta in ,ajanta gendert4 ,s4 #acd ,schapr in ,schapur gendert4 ,s4 #acd ,kzerun in ,kazerun gendert4 ,s4 #acd ,naksch-i-,rustm in ,naksch-i-,rustam gendert4 ,s4 #acf ,makschura in ,maksura gendert4 ,s4 #acf ausnahmlos in ausnahmslos gendert4 ,s4 #acf ,platanendynastie in ,paladynastie gendert4 ,s4 #acf ,sekundra in ,sikandra gendert4 ,s4 #acf ,montpereux in ,montpreux gendert4 ,s4 #acg kassetirt in kassettirt gendert4 ,s4 #ach ,kuba in ,cuba gendert4 ,s4 #ach ,stockwercke in ,stockwerke gendert4 ,s4 #aci ,abdelrahman in ,abdel ,rahman gendert4 ,s4 #adj ,tones in ,jones gendert 7,funote74 ,s4 #add eglises in glises gendert4 ,s4 #add ,grce in ,grce gendert4 ,s4 #ade ,gynekonitis in ,gynaikonitis gendert4 ,s4 #ade ,kaprikara in ,kapnikarea gendert4 ,s4 #adh del ,ammiraglio in dell',ammiraglio gendert4 ,s4 #adh ,perigueux in ,prigueux gendert4 ,s4 #adh ,hittorp in ,hittorff gendert 7,funote74 ,s4 #adi ,teudelindas in ,teodolindas gendert4 ,s4 #aej ,atrni in ,atrani gendert4 ,s4 #aed ,casal-,montferrato in ,casal-,monferrato gendert4 ,s4 #aeg ,gnevive in ,genevive gendert4 ,s4 #afd ,neufchatel in ,neufchtel gendert4 ,s4 #afd ,beaume in ,beaune gendert4 ,s4 #afd ,vezelay in ,vzelay gendert4 ,s4 #agc ,vnasques in ,venasque gendert4 ,s4 #agc ,frejus in ,frjus gendert4 ,s4 #agc ,jumiges in ,jumiges gendert4 ,s4 #agc ,bezires in ,bziers gendert4 ,s4 #age ,romainmortier in ,romainmtier gendert4 ,s4 #age ,neufchatel in ,neufchtel gendert4 ,s4 #age ,prellas in ,puellas gendert4 ,s4 #age moyen-age in moyen ge gendert 7,funote74 ,s4 #age ,espanna in ,espaa gendert 7,funote74 ,s4 #agi ,huyseburg in ,huysburg gendert4 ,s4 #aha ,mathias in ,matthias gendert4 ,s4 #aha ,willibrod in ,willibrord gendert4 ,s4 #ahc ,freiburg an der ,unstrutt in ,freyburg an der ,unstrut gendert4 ,s4 #ahc ,mathiaskapelle in ,matthiaskapelle gendert4 ,s4 #ahc ,neuenherse in ,neuenheerse gendert4 ,s4 #ahc ,hardhausen in ,harthausen gendert4 ,s4 #ahc ,tuln in ,tulln gendert4 ,s4 #ahh ,dobrilug in ,dobrilugk gendert4 ,s4 #ahh ,jerichov in ,jerichow gendert4 ,s4 #ahi ,gollup in ,gollub gendert4 ,s4 #ahi ,wills in ,willis gendert 7,funote74 ,s4 #aib ,c ,doro in ,ca' d',oro gendert4 ,s4 #aic ,fredersloh in ,fredelsloh gendert4 ,s4 #aic ,pintzgau in ,pinzgau gendert4 ,s4 #aid ,kapitel #b4 in #c4 gendert4 ,s4 #aif ,zwichenfden in ,zwischenfden gendert4 ,s4 #aif ,werden in ,verden gendert4 ,s4 #aig ,aachner in ,aachener gendert4 ,s4 #aih ,barthelmy in ,barthlemy gendert4 ,s4 #aih ,hospital de la ,bilocque in ,hpital de la ,biloque gendert4 ,s4 #bjj ,extersteine in ,externsteine gendert4 ,s4 #bjd ,gnersen in ,gnesen gendert4 ,s4 #bje ,antipendien in ,antependien gendert4 ,s4 #bje ,aachner in ,aachener gendert4 ,s4 #bje ,marstricht in ,maastricht gendert4 ,s4 #bje v4 d4 ,haagen in v4 d4 ,hagen gendert 7,funote74 ,s4 #bjf ,darneben in ,daneben gendert4 ,s4 #bjf ,lobkowiz in ,lobkowitz gendert4 ,s4 #bjg ,zbinko von ,trotina in ,sbisco von ,trotina gendert4 ,s4 #bjg cesk malb in esk malb gendert 7,funote74 ,s4 #bjg ,s4 ,zacharia in ,s4 ,zaccaria gendert4 ,s4 #bab ,firenza in ,firenze gendert 7,funote74 ,s4 #baf ,angiolo in ,angnolo gendert4 ,s4 #baf ,christophani in ,cristofano gendert4 ,s4 #baf ,buffalmaco in ,buffalmacco gendert4 ,s4 #bah ,ankona in ,ancona gendert4 ,s4 #bai oilpainting in oil painting gendert 7,funote74 ,s4 #bbb kassetirten in kassettirten gendert4 ,s4 #bbb ,guccio in ,duccio gendert4 ,s4 #bbb ,calcinajo in ,calcinaio gendert4 ,s4 #bbb ,lucianus ,lauranna in ,luciano ,laurana gendert4 ,s4 #bbc ,giccondo in ,giocondo gendert4 ,s4 #bbc ,scarpagnins in ,scarpagnino gendert4 ,s4 #bbf ,c del ,diabolo in ,ca' del ,diavolo gendert4 ,s4 #bbf il ,redemtore in il ,redentore gendert4 ,s4 #bbf ,teatre in ,teatro gendert4 ,s4 #bbf ,gthe in ,goethe gendert4 ,s4 #bbg ,geschichtschreiber in ,geschichtsschreiber gendert4 ,s4 #bcj ,mathus in ,matthus gendert4 ,s4 #bce ,verrochio in ,verrocchio gendert4 ,s4 #bce ,laokons in ,laokoons gendert4 ,s4 #bce ,sansavino in ,sansovino gendert4 ,s4 #bce ,connetable in ,conntable gendert4 ,s4 #bcf da ,carignano in di ,carignano gendert4 ,s4 #bcf ,prfettizio in ,prefettizio gendert4 ,s4 #bcg ,belleve in ,bellevue gendert4 ,s4 #bci ,benevenuto in ,benvenuto gendert4 ,s4 #bdc ,himmelfahrt ,maria in ,himmelfahrt ,mari gendert4 ,s4 #bdd di ,gualdo in da ,gualdo gendert4 ,s4 #bdf ,ambruogio in ,ambrogio gendert4 ,s4 #bdf ,ognisanti in ,ognissanti gendert4 ,s4 #bdg ,ricardi in ,riccardi gendert4 ,s4 #bdh ,verochio in ,verrocchio gendert4 ,s4 #bej ,monna ,lisa in ,mona ,lisa gendert4 ,s4 #bej ,saranno in ,saronno gendert4 ,s4 #bej ,oggione in ,oggiono gendert4 ,s4 #bea ,rafaellino in ,raffaellino gendert4 ,s4 #bec ,vanucci in ,vannucci gendert4 ,s4 #bed ,pacchirotto in ,pacchiarotto gendert4 ,s4 #bed ,connetabile in ,connestabile gendert4 ,s4 #bee ,blendheim in ,blenheim gendert4 ,s4 #bee baldachino in baldacchino gendert4 ,s4 #bee ,himmelfahrt ,maria in ,himmelfahrt ,mari gendert4 ,s4 #bef ,signatura in ,segnatura gendert4 ,s4 #bfj impannata in impanata gendert4 ,s4 #bfj ,bibiena in ,bibbiena gendert4 ,s4 #bfj ,cagtiglione in ,castiglione gendert4 ,s4 #bfb ,crysostomo in ,crisostomo gendert4 ,s4 #bff ,niccola in ,niccol gendert4 ,s4 #bff murenische in muranische gendert4 ,s4 #bfg ,giambatista in 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,munnicipio in ,municipio gendert4 ,s4 #cge ,chieregati in ,chiericati gendert4 ,s4 #cgf de las ,rolas in de las ,rolas gendert4 ,s4 #cgg ,beziers in ,bziers gendert4 ,s4 #cgg ,cosmus in ,cosmas gendert4 ,s4 #cgg ,simon di ,martino in ,simone di ,martino gendert4 ,s4 #cgg ,beziers in ,bziers gendert4 ,s4 #cgh ,velai in ,velay gendert4 ,s4 #cgh ,carcassone in ,carcassonne gendert4 ,s4 #cgh ,charlieux in ,charlieu gendert4 ,s4 #cgh ,coutanges in ,coutances gendert4 ,s4 #cgh ,jumiges in ,jumiges gendert4 ,s4 #cgh ,saone in ,sane gendert4 ,s4 #cgi ,buffalmaco in ,buffalmacco gendert4 ,s4 #cgi ,francois in ,franois gendert4 ,s4 #chj ,ecole des beaux arts in cole des beaux-arts gendert4 ,s4 #chj ,hotel in ,htel gendert4 ,s4 #chj ,jnnocents in ,innocents gendert4 ,s4 #chj ,kanterbury in ,canterbury gendert4 ,s4 #cha ,hotel in ,htel gendert4 ,s4 #chb ,courtray in ,courtrai gendert4 ,s4 #chb ,rene d',anjou in ,ren d',anjou gendert4 ,s4 #chc ,franquardt in ,franquart gendert4 ,s4 #che ,whitetower in ,white ,tower gendert4 ,s4 #chf ,kapitolhaus in ,kapitelhaus gendert4 alle ,pieta1 ,piet in ,piet gendert4 alle ,brunnelleschi in ,brunelleschi gendert4 ,folgende ,fehler konnten nicht korrigiert werden3 ,s4 #bh ,aschurak-pal4 ,s4 #bjh niticorax4 ,s4 #ceh doppelter ,eintrag ,s4 ,domenico bei ,ferrara4 ,s4 #chj ,reliquienkasten d4 h4 ,yvet 7,yves 874 ,bemerkungen3 ,s4 #bje ,bastard4 7in ,funote7 ist vermutlich ein ,scherz des ,setzers1 es wurde so belassen4 ---------------------------------------- ----------------------------