,die ,welt in hundert ,jahren ,unter ,mitwirkung von3 ,hermann ,bahr1 ,eduard ,bernstein1 ,b4 ,bjrnson1 ,hofrat ,max ,burckhard1 ,dora ,dyx1 ,alexander von ,gleichen-,ruwurm1 ,professor ,dr4 ,everard ,hustler1 ,baronin von ,hutten1 ,ellen ,key1 ,dr4 ,wilhelm ,kienzl1 ,cesare ,lombroso1 ,reg4-,rat ,martin1 ,hudson ,maxim1 ,dr4 ,karl ,peters1 ,prof4 ,garrett ,p4 ,serviss1 ,robert ,sloss1 ,jehan van der ,straaten1 ,bertha ,baronin von ,suttner1 ,fred4 ,walworth ,brown4 ,herausgegeben von ,arthur ,brehmer4 ,mit ,illustrationen von ,ernst ,lbbert4 ,verlagsanstalt ,buntdruck ,g4 m4 b4 ,h4 ,berlin ,,sw4 #fh4 ,vorwort4 ,seit je war es das grosse ,sehnen der ,menschheit1 von der ,zukunft den ,schleier zu heben und einen ,blick in die ,zeiten zu tun1 die kommen werden1 wenn wir nicht mehr sind4 ,propheten und ,seher sind uns erstanden1 falsche und echte2 ,trumer und ,wisser4 ,mnner1 die selbst den ,keim mit gelegt haben zu dem1 was werden wird1 und die gesttzt auf das1 was jetzt schon erreicht ist1 und was uns die ,jahrhunderte brachten1 in klarer1 logischer1 wissenschaftlich unanfechtbarer ,folgerung1 das ,bild der ,welt zu entwerfen vermgen1 das die kommenden ,zeiten uns zeichnet4 ,und dieses ,bild ist so grosser ,verheissungen voll1 da diese uns oft anmuten gleich ,mrchen1 und doch ist in unserer alles berholenden ,zeit vieles von dem1 was uns am mrchenhaftesten scheint1 seit der kurzen ,spanne ,zeit1 die vergangen ist1 seit es geschrieben1 doch schon zur ,wahrheit geworden4 ,dadurch aber erhlt das1 was uns als in der ,zukunft liegend noch weiter geschildert wird1 doppelten ,wert4 ,der ,verlag4 ,hudson ,maxim4 ,das #ajjj jhrige ,reich der ,maschinen4 ,das #ajjj jhrige ,reich der ,maschinen4 ,von ,hudson ,maxim4 ,knnten wir durch den weiten ,weltenraum mit einer ausreichend groen ,geschwindigkeit fliegen1 so wrden wir die ,strahlen des von unserer ,erde vor tausend und abertausend ,jahren ausgegangenen ,lichtes berholen2 und htten wir unendlich weitblickende ,augen1 so knnten wir1 whrend wir dahinfliegen1 zurckschauen und knnten die ganze ,geschichte unserer ,erde sich wieder vor unseren ,augen abwickeln sehen4 ,wir wrden den ,menschen wieder zu dem affenhnlichen ,geschpfe werden sehen und wrden schlielich sehen1 wie er und alle andern lebenden ,wesen wieder zu dem ,urtierchen wird1 das in dem azoischen ,meere mit aufging4 ,was fr eine ,wunderwelt aber wrde sich uns erst erschlieen1 knnten wir uns auf hnliche ,weise ,flgel nehmen und der ,zukunft entgegeneilen1 um dem ,menschen auf seiner aufstrebenden ,bahn zu folgen1 bis er den ,hhepunkt allen physischen1 intellektuellen und ethischen ,lebens erreicht haben wird1 von dem aus der dann auf uns1 seine ,vorfahren1 mit demselben staunenden ,blick zurckschauen wird1 der uns bewegt1 wenn wir die ,spur unseres ,aufstieges bis zu dem ,ursprung des ,menschen verfolgen4 ,denn wenn wir der irdischen ,entwicklung immer weiter und weiter nachgehen wrden1 dann wrden wir sehen1 wie die ,sonne sich nach und nach abkhlt und wie sie ihr ,licht verliert und es auch uns damit nimmt1 und wir wrden das seltsame ,schauspiel vor uns sehen1 da die ausgetrocknete ,erde gierig die ,seen aufschluckt und aufsaugt1 und da der ,mensch wieder gezwungen wird1 ein ,hhlenbewohner zu werden1 der ebenso nach ,wasser grbt1 wie wir jetzt nach ,gold4 ,denn das ,wasser wird seltener und kostbarer sein als jetzt das ,gold ist4 ,ein ,blick in die ,zukunft4 ,kein ,mensch ist imstande1 die ,zukunft voraus zu verknden1 es sei denn1 da er dies aus der ,kenntnis der ,gegenwart heraus tut -- dann aber mu eben das1 was er voraussagt1 notgedrungen das ideelle ,resultat sein1 das sich aus den gegenwrtigen ,strmungen1 ,errungenschaften und ,entwicklungsphasen ergibt4 ,es kann naturgem keine ,wirkung ohne ,ursache geben1 und widerum keine ,ursache1 die nicht an sich wieder eine ,wirkung einer vorhergegangenen ,ursache ist4 ,jede ,wirkung ist im ewigen ,kreislauf ,ursache zu anderen ,wirkungen1 die ihr wieder genau gleich sind4 ,es kann deshalb in der ,natur keine ,wirkungen mehr geben1 die nicht den veranlassenden ,ursachen gleichen4 ,jedes vorhandene ,atom folgt einer mathematisch genauen ,bahn1 die sicher durch die von allen anderen bestehenden ,atomen ausgebten ,krfte genau ebenso bestimmt ist1 wie ein ,stern nicht gehen kann1 wohin er will1 sondern seiner vorgeschriebenen ,himmelsbahn folgen mu4 ,wir wissen daher1 da die ,summe aller ,krfte der gesamten ,natur bis zum gegenwrtigen ,augenblick genau der ,summe der gesamten ,krfte gleich ist1 die von den ,atomen unter sich auf einander ausgebt werden4 ,und deshalb wissen wir auch1 da alle ,ereignisse der ,geschichte1 alle ,himmelserscheinungen1 alle ,produkte der organischen und anorganischen1 der beseelten und unbeseelten ,natur die ganze ,zeit hindurch genau diejenigen gewesen sind1 die der ,summe der vereinten ,krfte aller vorhandenen und auf einander wirkenden ,atome entsprechen4 ,in der ,natur gibt es keinen ,zufall4 ,es gibt kein derartiges ,ding1 wie ,glck oder ,gelegenheit4 ,unser ,leben stellt nur ein ganz geringes ,teilchen der groen kosmischen ,entwicklung dar1 und sogar unser freier ,wille ist vorausbestimmt1 gerade so zu wollen und nicht anders wie er will2 denn wir knnen1 wenn keine ,ursache zum ,wollen da ist1 ebenso wenig wollen1 wie eine ,sonne von ihrer ,bahn abgelenkt werden kann1 wenn keine ,ablenkungsursache da ist4 ,htten wir1 die wir auf der ,schwelle alles dessen1 was kommen wird1 stehen1 von allen jetzt wirkenden ,ursachen genaue ,kenntnis1 und wrden wir ihre ,kraft und die ,richtung kennen1 in der sie sich uern1 dann wrden wir einen weitreichenden ,ausblick in die ,zukunft haben4 ,da aber unser ,wissen1 so gro es auch ist1 nur gering ist1 und da unsere ,krfte beschrnkt sind1 so knnen wir weiter nichts tun1 als allgemeine ,betrachtungen anstellen1 die auf dem1 was wir wissen1 aufgebaut sind4 ,was ,knnen wir prophezeien8 ,es gibt mancherlei1 was wir trotz unserer ,unzulnglichkeit bis zu einem gewissen ,grade sicher voraussagen knnen4 ,man kann zum ,beispiel sicher vorhersagen1 da das menschliche ,vorwrtsstreben von jetzt ab weit schneller von statten gehen wird1 als es jemals bisher der ,fall gewesen ist1 und da vermutlich das ,jahrtausend der ideellen ,vollendung nicht mehr so fern sein kann1 wie unsere ,zeit dies anzunehmen gewohnt war4 ,die ,gegenwart ist ein ,zeitalter mechanischer und chemischer ,entdeckungen und ,erfindungen4 ,sie ist eine wissenschaftliche ,epoche und eine ,periode materieller ,vollendung2 ihr aber wird eine soziologische ,zeit folgen1 eine ,aera der ethischen und philosophischen ,vollendung und der ,entwicklung einer hheren psychischen ,kultur -- kurz eine ,reife der geistigen und moralischen ,eigenschaften1 die zu hchster ,blte gelangen werden4 ,schon in der gegenwrtigen ,zeit stehen wir1 vom menschlichen ,gesichtspunkte aus betrachtet1 auf einer ganz betrchtlich hheren ,stufe als die ,alten4 ,in den alten ,zeiten gab es keine ,anerkennung von ,dingen1 wie beispielsweise unsere unveruerlichen ,menschenrechte es sind2 und ein ,volk1 in dessen ,macht es stand1 ein anderes mit ,erfolg zu berauben oder zu unterjochen1 hielt es fr eine ,dummheit1 ja fr eine ,schmach1 es nicht zu tun und es nicht zu berauben und nicht in die ,sklaverei schleppen4 ,als ,julius ,csar ber das ,lager der ,germanen herfiel1 whrend die ,friedensverhandlungen schwebten1 und er sie berraschte und in ein paar ,stunden zweihundertundfnfzigtausend ,mnner1 ,weiber und ,kinder erschlug1 da hielt man das fr ein ,meisterstck echt rmischer ,politik2 denn die ,rmer ersahen ja fr sich von seiten dieser ,germanen gar keinen ,nutzen4 ,eine der grten ,segnungen der modernen ,zivilisation ist aber die ,erweiterung der menschlichen ,nutzbarkeit4 ,und man wrde es heutzutage nicht nur als eine ,grausamkeit1 sondern geradezu als eine unverantwortliche ,verschwendung an ,menschenleben ansehen1 wenn jemand ber ein benachbartes ,volk herfallen und es bis auf den letzten ,mann niedermetzeln wollte4 ,es ist eben glcklicherweise ein wachsendes ,verstndnis dafr da1 da die ,welt1 die wir bewohnen1 nur ein einziges groes1 einheitliches ,vaterland ist4 ,der ,patriotismus wagt sich jetzt schon ber die nationalen ,grenzlinien hinaus4 ,ein zunehmender ,geist internationaler ,verbrderung ist vorhanden1 und eine immer allgemeiner werdende ,erkenntnis bricht sich ,bahn1 da ja doch im ,grunde alle ,menschen an einer gemeinsamen ,tafel essen und an einem gemeinschaftlichen ,herdfeuer sitzen4 ,und sagen wir's uns doch selbst1 erfreut man sich der ,wrme eines ,feuers nicht mehr1 wenn man auch andere sich mit daran wrmen lt1 und wenn man sie nicht auf ,kosten jener anderen1 die in der ,klte stehen und frieren mssen1 fr sich monopolisiert und mit ,beschlag belegt8 ,die ,hlfte eines ,bissens1 von dem man anderen abgibt1 schmeckt tausendmal besser als der ganze ,bissen1 den man ungeteilt selber geniet4 ,nur die volle ,gegenseitigkeit im ,genu des ,besitzes gibt diesem seinen ,wert4 ,gtergemeinschaft4 ,carnegie bringt ,hunderte von ,bibliotheken in dem groen ,hause ,welt unter1 das er mit der ,menschheit bewohnt4 ,j4 ,p4 ,morgan hngt an die ,mauern dieses ,hauses lauter ,bilder1 die er den ,museen seines ,landes schenkt4 ,rockefeller gibt ,millionen aus1 um seinen ,einflu zu vergrern und sich in der ,welt ,anerkennung zu verschaffen1 in der ja auch er und seine ,kinder leben mssen4 ,menschenfreunde aller ,art spenden jhrlich groe ,summen fr die ,ausgestaltung der ,stdte und machen sie dadurch nicht nur fr andere1 sondern auch fr sich selbst reizvoller und schner4 ,ein groer franzsischer ,philosoph sagte einst mit ,recht3 ,alles ,gesetz1 alle ,philosophie und alle ,weisheit hngen nur von der ,anwendung folgender ,grundstze ab3 ,mige ,dich4 ,erziehe ,dich und lebe fr ,deine ,mitmenschen1 auf da auch sie fr ,dich leben4 ,und der1 der nach diesen ,gesichtspunkten lebt1 ist sicherlich der tchtigste ,geschftsmann4 ,es gibt keinen allgemeiner verbreiteten ,fehler1 als den1 zu glauben1 da ,selbstlosigkeit und ,nchstenliebe eine bloe ,gefhlssache seien4 ,nein1 sie haben eine recht groe praktische1 ich mchte sagen geschftliche ,seite1 eine ,seite1 die ein klein wenig von khler1 berechnender ,politik an sich hat4 ,gnzliche ,selbstlosigkeit und vollkommene ,nchstenliebe fhren zu einem gemeinsamen ,ziel1 an welchem das ,leben in der ,formel einer ,gleichung steht3 hier ich -- dort die anderen1 und ich und die anderen sind gleich4 ,wenn es zwei ,menschen gbe1 die beide mit demselben ,wissen1 derselben ,klugheit und demselben ,knnen ihren ,weg gehen1 von denen aber der eine von ausschlielich selbstischen ,motiven getrieben wird1 whrend der andere von rein menschenfreundlichen ,beweggrnden ausgehen wrde1 so wrde der eine1 ,anderen durch seinen eigenen ,selbstdienst1 der andere aber sich selber dadurch dienen1 da er den ,anderen einen ,dienst erwiesen hat4 ,der ,altruist wrde es fr ntig halten1 sich selber im ,interesse der anderen zu erhalten1 der ,egoist aber wrde finden1 da er die anderen in seinem ,interesse erhalten msse4 ,wenn wir -- um ein ,beispiel anzufhren -- einen ,zustand so groer mechanischer und wissenschaftlicher ,vollendung annehmen knnten1 da alles1 was wir wollen und brauchen1 durch den bloen ,druck auf einen ,knopf herbeigeschafft werden knnte -- nur unser ,zusammengehrigkeitsgefhl1 unsere ,sympathie und unsere ,liebe nicht1 dann wrde es keinen ,platz auf der ,welt geben1 der nicht einem ,gefngnisse gliche1 denn jedes ,glcksempfinden wrde uns fehlen1 und wir wrden alle ,qualen durchmachen1 die der ,strfling in der ,einzelhaft durchmacht4 ,ja1 das wrden wir1 denn so sehr sind wir auch in seelischer ,hinsicht aufeinander angewiesen4 ,der erste ,schritt1 den man beim ,herannahen des tausendjhrigen ,reiches#a unternehmen mu1 ist der1 den groen menschlichen ,entwicklungsgang den tausendfltigen ,mglichkeiten desselben anzupassen4 ,es kann kein tausendjhriges ,reich1 d4 h4 keinen ,weg1 ein vollkommenes ,gemeinwesen zu schaffen1 geben1 ehe nicht das ,unkraut aus dem groen ,garten der ,menschheit ausgejtet ist1 dieses ,unkraut1 das jetzt in dem ,gewchshaus unserer ungezhmten ,leidenschaften wild emporwuchert1 in dem es mit ,gift befruchtet und mit ,alkohol getrnkt wird4 ,der humanitre ,fortschritt4 ,gerade so1 wie1 sich ,amerika das ,recht vorbehalten hat1 nur die ,einwanderer aufzunehmen1 die ganz bestimmten ,bedingungen entsprechen1 und die sie geeignet machen1 in der neuen ,heimat zu wohnen und ihr ,blut mit den bisherigen ,brgern zu mischen1 ebenso hat auch die ,menschheit das ,recht1 zu bestimmen1 was fr ein ,blut sie auch fernerhin in dem groen ,menschenstrom flieen lassen will1 und wir werden zweifellos auch bald dazu kommen1 dieses unser ,recht auszuben und den ,menschen aufzuzwingen4 ,damit1 da wir einen ,missetter bestrafen und ihn dann wieder freilassen1 ist fr die ,menschheit gar nichts gewonnen4 ,wir mssen ihn vor allem vollstndig isolieren4 ,der ,verbrecher wird knftig wie ein ,ausstziger behandelt werden2 kein ,mensch wird aber fernerhin daran denken1 wegen ,diebstahls oder ,mordes ,strafen zu verhngen1 so wie wir ja auch auf ,wahnsinn und ,pocken keine ,strafen ausgesetzt haben4 ,und gerade dadurch wird die ,allgemeinheit viel wirksamer vor ,verbrechen geschtzt sein1 als es jetzt der ,fall ist4 ,die ,unwissenheit des ,barbarentums verleitet uns noch immer dazu1 ,menschen wegen irdischer ,vergehen einzukerkern1 die zu begehen sie direkt gezwungen waren1 da der ganze ,impuls ihrer ,seele sie zum ,verbrechen trieb4 ,das zu tun1 ist ebenso unklug1 wie wenn wir einen ,ausstzigen absperren1 sobald sich das erste ,anzeichen seiner ,krankheit zeigt1 um ihn dann aber wieder freizulassen und ihm ,gelegenheit zu geben1 sich unter die ,menge zu mischen und andere anzustecken1 worauf wir ihn abermals einsperren und wieder in ,freiheit setzen1 und ihn dadurch immer wieder befhigen1 die ,krankheit in immer weitere ,kreise zu tragen4 ,funote #a3 ,der ,ausdruck3 das tausendjhrige ,reich entstammt dem ,glauben der ,chiliasten an ein #ajjj jhriges ,reich der ,frommen nach der sichtbaren ,wiederkunft des ,messias4 ,dieses ,reich soll das bevorstehende ,zeitalter des ,geistes werden4 ,hudson ,maxim macht sich diese ,idee zunutze1 um uns das #ajjj jhrige ,reich unserer fortgeschrittenen ,entwicklung zu zeigen4 ,das ,allheilmittel gegen die ,verbrecher wird knftig in der ,schaffung einer groen ,reservation fr die ,aufnahme und ,absonderung des ,abschaums der menschlichen ,gesellschaft bestehen4 ,diese ,institution wird eine nationale ,einrichtung werden4 ,sie wird nicht irgend einem der uns jetzt bekannten ,gefngnisse gleichen1 weil ,gte und ,mitleid ihre milden ,wrterinnen sein werden4 ,ein groes ,stck fruchtbaren ,landes wird abgesteckt werden4 ,daraus wird ein ungeheurer ,garten oder ,park geschaffen werden1 in welchem ,hunderte von kleinen ,farmen und ,huschen verteilt sein werden4 ,auch ,stdte mit schnen ,wohnhusern1 mit ,schulen und ,bildungsanstalten1 mit ,klubs1 ,bchereien und ,kunstgalerien wird es hier geben -- kurz3 jeder ,fortschritt1 der dem ,kulturvolke jener kommenden ,zeit gegeben wird1 wird auch den ,einwohnern der groen ,kolonie psychischer ,kranken zugute kommen4 ,nur eine einzige ,einschrnkung aber wird es geben1 die nmlich1 da das ,leben all derer1 die in diesen groen ,garten einziehen werden1 keine ,nachfolge finden wird4 ,keine ,tchter und keine ,shne werden vorhanden sein1 um das ,eigentum des dahingegangenen ,fabrikanten1 ,haus- oder ,grundbesitzers zu erben2 denn alles ,eigentum wird dem ,gemeinwesen gehren1 und bei dem ,tode eines ,insassen wird das ,besitztum1 welches er inne hatte1 an das ,gemeinwesen zurckfallen1 um anderen ,sndern1 die aus der ,auenwelt angelangt sind1 zugewiesen zu werden4 ,sndern1 denen auch nur erlaubt sein wird1 ihr ,dasein in ,ruhe zu vollenden1 deren ,geschlecht aber untergehen und nicht wie bisher1 das sich forterbende ,stigma verbrecherischer ,neigungen mit sich einhertragen wird4 99 99 99 99 99 ,der ,mensch ist ein kriegerisches ,geschpf4 ,das erste ,dmmern der ,sonne unserer ,kultur brach durch eine ,kriegswolke hindurch1 und alles ,licht1 das sie bisher auf die ,menschheit herniedergeschickt hat1 gelangte nur durch einige wenige ,risse in diesen ,kriegeswolken zu uns4 ,die ,geschichte aller ,nationen ist die ,geschichte von ,kriegen2 aber whrend sich ,armeen von ,mnnern gegenseitig bekmpften und mit der ,axt niederschlugen1 gab es in den ,reihen der ,kmpfenden selbst viel tdlichere ,feinde1 als ihre ,schwerter und ,waffen es waren4 ,der ,kampf mit der ,krankheit4 ,in jedem ,kriege kommen auf jeden einzelnen in der ,schlacht ,gefallenen ,dutzende anderer1 die ,krankheit und ,pestilenz dahingerafft haben4 ,in den ,kriegeswolken1 die den ,kampf mit den ,krankheitskeimen aufnehmen1 gibt es eben keine ,risse4 ,da herrscht ein bestndiger blutiger1 immer weiter um sich greifender ,krieg4 ,die schne1 reizende ,tochter1 in deren ,gesicht ,gesundheit und ,glck lcheln1 kt einen ,spielgefhrten1 an dessen ,lippen die ,bazillen der ,tuberkulose haften1 und fllt der schrecklichen ,krankheit zum ,opfer1 und bei ,diphtheritis1 bei ,scharlachfieber1 ,typhus und jeder anderen unserer zahlreichen ansteckenden ,krankheiten droht ihr die ,gefahr1 selbst krank zu werden1 ebenso oder noch mehr4 ,wir haben noch keine ,waffen1 mit denen wir diesen ,feind angreifen knnten4 ,wir mssen noch immer als hilflose ,zuschauer zusehen1 wie unsere ,lieben von den mikroskopisch-kleinen ,gegnern des ,lebens unerbittlich dem ,sensenmann berantwortet werden4 ,allerdings haben wir ein paar ,gegenmittel gefunden2 einige neue ,behandlungsmethoden sind da und das ,messer des ,chirurgen4 ,die helfen aber leider nur wenig4 ,aus diesem ,grunde haben wir eine immerwirkende ,heilkraft auf das dringendste ntig4 ,eine ,heilkraft1 die alles zerstrt1 was unser ,leben gefhrdet1 und alles erhlt1 was unserem ,leben notwendig ist4 ,mit anderen ,worten3 wir bedrfen der ,entdeckung eines elektrochemischen ,prozesses1 durch welchen die ,krankheitskeime im ,gewebe1 in der ,lymphe und im ,blute gettet werden1 ohne den ,zellen des lebendigen ,krpers ,schaden zu tun4 ,und da dieses ,problem wirklich gelst werde1 gehrt zu den aussichtsreichsten ,verheiungen der allernchsten ,zukunft4 ,dann wird jedes ,opfer jeder wie immer gearteten ,krankheit in einem einzigen ,tage wieder hergestellt werden knnen1 und jede ,krankheit wird mit einem ,schlage verschwinden4 ,der aber1 der dieses ,problem endgltig lsen wird1 wird der grte ,wohltter des ,menschengeschlechts werden1 grer als die ,weltgeschichte jemals einen gehabt hat oder je wieder haben wird4 ,fr einen anderen neben ihm ist kein zweiter ,platz mehr vorhanden4 ,chemiker1 ,elektriker und ,physiker sollten dieser ,aufgabe die ernsteste ,beachtung schenken und tun es wohl auch1 und ich mchte ihnen da gleich folgenden ,wink geben1 der ihnen mglicherweise von ,nutzen sein knnte3 ,seit geraumer ,zeit ist es bekannt1 da1 wenn man ein ,diaphragma in einen ,elektrolyten bringt und einen elektrischen ,strom von ausreichenden ,volts hindurchschickt1 der ,inhalt der einen ,elektrodenkammer solange durch das ,diaphragma hindurch in die andere eingepret wird1 bis sich ein gewisser ,druckunterschied zwischen den ,lsungen der beiden ,kammern eingestellt hat4 ,diesen ,vorgang nennt man ,elektro-,osmose oder ,kataphorese4 ,gerber verwenden ,elektro-,osmose beim ,gerben von ,huten1 indem sie eine ,gerblsung auf das ,fell einwirken lassen2 sie sparen auf diese ,weise viel ,zeit und viel ,geld4 ,meine ,anregung geht nun dahin1 den ganzen menschlichen ,krper als einen ,teil des ,diaphragmas in der ,elektro-,osmose oder ,kataphorese zu verwenden und so heilkrftige bezw4 ,krankheitskeime zerstrende ,chemikalien in und durch das ,hautgewebe1 die ,lymphe und das ,blut zu pressen4 ,knnte nicht zum ,beispiel1 wenn der menschliche ,krper einen ,teil einer solchen ,scheidewand darstellen mte1 eine ,chlorlsung in die eine der ,kammern gegossen und ein derartig starker elektrischer ,strom hindurch geschickt werden1 da das ,chlor in und durch das menschliche ,zellengewebe1 die ,lymphe und das ,blut gepret wrde1 wodurch alle ,krankheitskeime zerstrt werden mten1 ohne da dadurch die ,gewebe und die flssigen ,stoffe des ,krpers auch nur im geringsten in ,mitleidenschaft gezogen wrden8 ,chlor ist nmlich eines der strksten und wundervollsten ,desinfektionsmittel1 das unsere ,wissenschaft kennt2 von ihm gengt eine weit schwchere ,lsung als von den meisten anderen1 unsere ,krankheitskeime zerstrenden ,chemikalien1 wie zum ,beispiel ,karbolsure 7,phenol71 ,aetzsublimat und bermangansaures ,kali4 ,wenn die ,bandagen einer frischen ,wunde sofort mit einer schwachen ,chlorlsung1 die ein wenig mit gewhnlichem ,kochsalz gemengt ist1 angefeuchtet und feucht gehalten werden1 so vernarbt die ,wunde fast immer ohne jede ,eiterung und hinterlt keinerlei ,schmerzhaftigkeit an der betreffenden ,stelle4 ,das ist doch ein augenscheinlicher ,beweis dafr1 da eine ausreichend starke ,chlorlsung angewendet werden darf1 um infizierende ,krankheitskeime zu tten1 ohne die ,zellengewebe des menschlichen ,krpers in ,mitleidenschaft zu ziehen4 ,der menschliche ,organismus ist gleichsam eine komplizierte ,maschine4 ,er ist eine ,art elektrischer ,generator4 ,sein ,blut ist alkalisch1 whrend die ,lymphe oder der ,krpersaft seines ,fleisches sauer ist2 beide sind durch eine undurchdringliche ,membran von einander getrennt1 so da ein ,mensch wohl an einer ,erkrankung des ,blutes leiden kann1 ohne dabei kranke ,lymphgefe haben zu mssen4 ,umgekehrt knnen wieder seine ,lymphgefe erkrankt sein1 wie dies beispielsweise bei der ,tuberkulose der ,lymphgefe1 die wir unter den ,namen ,skrofulose kennen1 der ,fall ist1 ohne da er an ,tuberkulose des ,blutes erkrankt zu sein braucht4 ,um daher jeden ,krankheitskeim in der ,lymphe und im ,blut1 in den ,knochen und in den ,muskeln sicher zu zerstren1 wre es notwendig1 den ganzen ,krper einheitlich mit einem ,desinfektionsmittel zu durchdringen4 ,und das zu erreichen1 das mu das ,ziel der desinfizierenden ,elektro-,osmose sein4 ,ein ,ziel1 dem wir -- ich wiederhole es -- heute schon nahe sind4 ,die ,eroberung der ,luft4 ,die ,eroberung der ,luft1 die zu verwirklichen wir jetzt schon beginnen1 ist eine der groen ,errungenschaften1 die dem tausendjhrigen ,reich ganz besonders zu statten kommen werden4 ,alles1 was uns das ,reisen1 den ,verkehr und ,transport zu erleichtern geschaffen ist1 verringert fr uns die ,entfernungen1 bringt uns das bisher ,ferne nher und nher und macht uns den ,fremden und ,auslndern frmlich zum ,landsmann1 zum ,nachbar und ,freunde4 ,der ,mechaniker ,fulton#b lehrte uns1 wie wir dem ,orkan trotzen und den ,ozean zu unserem ,fahrwasser machen knnen4 ,morse machte die ,elektrizitt zu unserem ,sendboten1 bei dem ,zeit und ,raum bei der ,befrderung von ,nachrichten keine ,rolle mehr spielen1 und ,alexander ,graham ,bell stellt uns den ,fernhrer auf unseren ,schreibtisch1 so da wir damit der ,kunde aus aller ,welt lauschen knnen4 ,jetzt1 durch das ,erscheinen der ,flugmaschine1 werden wir bald die irdische ,landstrae verlassen und uns auf der unbegrenzten ,himmelsbahn ergehen knnen4 ,bald werden wir unsere ,luftautomobile haben und damit den sibirischen ,himmel und die arktische ,wste durchkreuzen1 und wir werden der ,fata ,morgana ber die drre ,wste hin nachjagen1 wie wenn wir jetzt eine alltgliche ,reise in ein benachbartes ,land oder ,stdtchen machen4 ,neue ,kraftquellen4 ,es gibt ein ,problem1 welches der ,mensch bald zu lsen gentigt sein wird2 denn von dessen ,lsung hngt die ,mglichkeit eines andauernden menschlichen ,fortschrittes und einer fortschreitenden ,zivilisation vollstndig ab4 ,wir mssen einen ,vorrat von ,wrme und ,kraft haben1 der sowohl unerschpflich in der ,quantitt1 als auch billig in der ,gewinnung ist4 ,ist erst diese ,aufgabe gelst1 dann ist der menschliche ,emporstieg sehr leicht4 ,funote #b3 ,der ,erfinder des ,dampfschiffes4 ,htten wir eine ,maschine1 mittels welcher wir die in der ,kohle schlummernden ,krfte ebenso vollstndig ausntzen knnten1 wie die ,seemwe den ,kohlenstoff ausnutzt1 den sie aus ihren ,nhrstoffen zieht1 so wrden wir aus unserem ,feuerungsmaterial das ,zehnfache der ,kraft herausholen knnen1 die wir jetzt brauchen1 um die ,rder unserer ,maschinen zu drehen4 ,aber selbst wenn wir imstande wren1 eine solche ,maschine zu erfinden1 so wrde uns das doch noch lange nicht gengen1 um unseren ,bedarf auch fr die ,zukunft zu decken2 denn die groen ,kohlenlager der ,erde knnten ja doch nur noch ein paar ,jahrhunderte vorhalten4 ,bei dem jetzigen ,stande des ,kohlenverbrauchs werden alle jene groen ,kohlenlager1 welche die ,sonne in der ,kohlenzeit fr uns angelegt hat1 binnen wenigen ,generationen aufgebraucht sein4 ,aber nicht die ,gefahr des ,kohlenmangels allein droht uns1 wir werden auch1 wie es ,lord ,kelvin prophezeit hat1 unsere ,luft dabei vllig verbrannt haben2 denn jede ,tonne ,kohle1 die von uns verbraucht wird1 macht #ab ,tonnen ,luft zum ,atmen untauglich1 so da1 wenn wir selbst hinreichend ,kohle auf ganz unbegrenzte ,zeit htten1 wir doch nicht genug ,sauerstoff in der ,luft vorrtig fnden1 um sie zu verbrennen2 denn die ,luft wrde schon bis zum ,ersticken mit ,kohlensure angefllt sein4 ,mglicherweise erfinden wir eine ,art ,motor1 der die ,wrme nutzbar machen kann1 die von den ,sonnenstrahlen ausgeht4 ,man schtzt den ,totalwert der ,energie1 welche die ,erde von der ,sonne empfngt1 als gleichwertig mit der1 die von einem ,wasserfalle entwickelt werden wrde1 der1 wenn er dem ,niagarafall an ,mchtigkeit gliche1 #gejjj englische ,meilen breit sein mte1 breit genug also1 um die ,erde dreimal damit zu umspannen4 ,die ungeheuere ,kraft verteilt sich aber auf eine riesige ,ausdehnung1 da die ,schwierigkeit nur darin liegt1 sie zu konzentrieren4 ,freilich ist die ,wasserkraft selbst nichts anderes als eine indirekte ,ausnutzung der ,sonnenwrme4 ,aber wrden wir auch wirklich jeden ,strom1 jeden ,wasserfall und jeden ,wasserlauf bis zu seiner hchsten ,mglichkeit ausnutzen1 so wrde die also gewonnene ,kraft doch nicht mehr ausreichen1 den menschlichen ,bedrfnissen zu gengen4 ,die ,entdeckung der strahlenden ,materie hat uns eine ganz neue ,perspektive und so wunderbare ,mglichkeiten erffnet1 da wir mit unserem gegenwrtigen ,wissen kaum wagen knnen1 an deren doch so zweifellose ,verwirklichung auch nur zu glauben4 ,wir haben gefunden1 da die der ,materie innewohnenden ,molekularkrfte so ber jeden irdischen ,begriff hinausgehen1 da1 wenn es uns jemals gelingen sollte1 sie dem menschlichen ,gebrauch dienstbar zu machen1 wir bis in alle ,ewigkeit hinein die ,welt damit erleuchten1 erwrmen und befahren knnten4 ,jedes ,molekl der ,materie ist aus einer groen ,anzahl kleiner ,partikelchen zusammengesetzt1 die wir ,atome nennen2 diese ,atome aber bewegen sich mit einer ,geschwindigkeit von #ajjjjj englischen ,meilen in der ,sekunde -- d4 i4 mit mehr als der ,hlfte der ,geschwindigkeit des ,lichts4 ,ins gewandte ,technische bersetzt1 heit das aber nichts anderes1 als da in jedem ,pfund wgbarer ,substanz eine ,kraftmenge vorhanden ist1 die gengen wrde1 ein einpfndiges ,projektil mit einer ,geschwindigkeit von #ajjjjj englischen ,meilen in der ,sekunde hinausschleudern zu knnen6 ,zukunftstrume4 ,die ,erfllung jedes menschlichen ,erfordernisses hngt lediglich mit ,wrme und ,kraft zusammen1 und wenn ,wrme und ,kraft so billig zu haben sein werden1 dann wird die ,erde nichts als ein ,spielplatz sein und jedes ,land und jedes ,meer wird unter der ,hand des ,menschen und der ,fhrung des menschlichen ,hirns pulsieren und vibrieren4 ,wenn jener ,tag einst kommen wird1 dann werden alle unsere ,felder mit ,hilfe der auf elektrischem ,wege direkt aus dem ,stickstoff der ,luft gewonnenen ,stickstoffdngung fruchtbar gemacht werden knnen1 und die ,landwirtschaft wird zu einem bloen ,zeitvertreib werden4 ,es wird elektrisch geheizte ,treibhuser geben1 die ,tausende von ,aeckern bedecken1 und selbst die ,landgter unter nrdlichem ,klima werden ihre ,sommer- und ,winter ernten haben4 ,man wird neue ,methoden erfinden1 das ,wachstum der ,pflanzen durch elektrische ,wrme und elektrisches ,licht zu beschleunigen4 ,in ,grten1 die in dieser ,weise eingerichtet sein werden1 wird es ,johannisbeeren geben1 so gro wie die ,damascenerpflaumen1 ,damascenerpflaumen in der ,gre von ,aepfeln1 ,aepfel1 so gro wie ,melonen1 ,erdbeeren1 so gro wie ,orangen und alle werden in ,form und ,wohlgeschmack die besten von heut bertreffen1 so da sie selbst dem whlerischesten ,geschmack eines ,gourmets entsprechen werden4 ,das drahtlose ,telephon wird zu jener ,zeit die ganze ,welt umfassen1 und es wird dann ebenso leicht sein1 mit unseren ,antipoden ,zwiegesprche zu halten1 wie wir jetzt zwischen ,newyork und ,boston1 ,london und ,paris1 ,berlin und ,budapest sprechen4 ,einsame ,bauernhuser wird es keine mehr geben2 das ,volk wird sich vielmehr zu kleinen ,stdten mit hauptstdtischen ,erholungs- und ,vergngungspltzen zusammenfinden4 ,obgleich auch die kleinste ,ortschaft ihr ,theater haben wird1 werden doch die ,schauspieler nur in ,newyork1 ,london1 ,paris oder ,wien leben und auch nur dort spielen4 ,die ,bhne solch einer ,kleinstadt wird ein einfacher ,vorhang sein1 und der ,hamlet1 der in4 ,london gespielt wird1 wird mittelst ,fernseher1 ,fernsprecher und ,fernharmonium auf dem ,schirm1 der die ,bhne in ,chautauqua ersetzt1 reproduziert werden4 ,die ,patti jener ,zeit wird nicht ntig haben1 erst weite ,konzertreisen zu machen1 denn jedes ,theater der ganzen ,welt wird sich das ,weltrepertoire gleichzeitig zu eigen machen3 ,gestern abend ,londoner ,schauspiel1 heute abend ,pariser ,premiere1 morgen abend ,newyorker ,posse1 ,petersburger ,oper1 ,wiener ,hofoper und ,mailnder ,ballett1 und selbst der ,polarreisende wird sich dieses ,repertoire auf dem ewigen ,eise der ,arktis oder ,antarktis zu leisten vermgen4 ,neuerliche ,versuche haben die ,hoffnung der ,alchimisten erneuert1 da wir denn doch noch dazu kommen werden1 gemeine ,metalle in ,gold umzuwandeln1 und wenn wir damit wirklich ,erfolg haben1 dann wird das ,gold eine neue ausgedehnte ,anwendung finden4 ,in schwacher ,legierung wrde ,gold ganz genielle ,gewehrkugeln abgeben2 denn es knnte so hergestellt werden1 da es die erforderliche ,hrte besitzt1 whrend seine ,dichtigkeit den ,geschossen eine ungeheuere ,tragweite und ,durchschlagsfhigkeit geben wrde4 ,eine solche ,kugel mte selbst von jedem ,friedensfreunde auf das wrmste empfohlen werden1 denn wer wrde nicht lieber eine goldene ,kugel in seinem ,fleische verheilen lassen1 als eine von gewhnlichem ,blei6 ,der ,erfinder des ersten ,maschinengewehres versah dieses mit einem ,lauf fr runde und mit einem zweiten fr eckige ,geschosse1 und zwar waren erstere fr ,christen und letztere fr die ,trken bestimmt4 ,nun ist es keineswegs leicht1 ,kugeln von angenehmer ,wirkung herzustellen1 in jedem ,falle aber wrde die runde1 goldene ,kugel doch die mildttigste und menschlichste sein4 ,die ,kriegsfhrung der ,zukunft wird einem ,schachturnier gleichen4 ,jede ,bewegung wird dem ,auge der ganzen ,welt sichtbar sein1 und ,verstecke und ,scheinmanver werden unmglich sein4 ,die ,zeitungen werden ihre ,luftkorrespondenten haben die ber allen ,schlachtfeldern1 ber allen ,lagerpltzen und allen ,flotten schweben und jede ,bewegung der ,seeschiffe und ,landheere wird man in jedem ,hause verfolgen und jeder seine ,kritik ben knnen4 ,im ,jahre #ahif leitete ich in ,faradays ,haus in ,london einige ,experimente mit elektrischer ,heizung1 und da gelang es mir bekanntlich zuerst1 auf galvanischem ,wege mikroskopisch kleine ,diamanten herzustellen4 ,damals nahm ich mir vor1 diese ,arbeit spter wieder aufzunehmen4 ,ich bin fest berzeugt und neuere ,experimente geben mir ,recht1 da es sehr bald gelingen wird1 ,diamanten jeder beliebigen ,gre so billig und zahlreich herzustellen wie man nur will4 ,in jedem ,falle aber werden sie nicht kostspieliger sein1 als alle anderen elektro-chemischen ,produkte4 ,diamanten in ,erbsengre wird man zweifellos bei einer ,mark noch mit ,gewinn verkaufen1 und ,diamanten1 so gro wie der ,kohinoor1 werden nicht mehr als einen ,taler kosten4 ,die ,stadt der ,zukunft4 ,der ,fremde1 der ,newyork besucht1 wird bei dem ,anblick der gen ,himmel strebenden ,geschftsgebude von ,staunen ergriffen2 knnte er aber wie ,rip ,van ,winkle schlafen gehen und erst nach einem ,jahrhundert wieder erwachen1 dann wrde er den grten ,teil der jetzigen ,stadt dem ,boden gleichgemacht und von neuem aufgebaut finden4 ,an ,stelle der alten ,huser wrden sich ,monumentalbauwerke erheben1 mit denen verglichen ihm die mchtigsten ,gebude der ,jetztzeit wie kleine ,htten vorkommen wrden4 ,die ,stadt der ,zukunft wird nicht mehr aus einzelnen getrennten ,gebuden bestehen1 die eine verschiedenartige ,architektur haben1 nein1 sie wird ein einziges weit ausgedehntes ,gebude sein4 ,die ,straen von jetzt werden nur die ,zugangsstraen zu dem untersten ,stockwerk bilden1 sofern wir nicht gar1 was sehr wahrscheinlich ist1 auch in die ,tiefe der ,erde unsere ,huser hineinbauen werden1 die eigentlichen ,geschftsstraen aber werden sich hoch oben in der ,hhe der verschiedenen ,stockwerke ziehen4 ,riesige ,brcken und ,bogen1 mchtige ,durchgnge1 wundervolle ,grten und ,spielpltze werden sich immer einer ber dem anderen hoch und hher erheben1 so hoch1 da das ,auge kaum bis hinauf wird reichen knnen1 und der ganze luftig schne ,huserkomplex wird durch mchtige turmhnliche ,bauten gesttzt und gehalten werden1 die zweitausend ,fu hoch und noch hher emporragen werden1 und deren jeder eine ,basis haben wird1 die zehn1 zwlf oder mehr ,huservierteln von jetzt entsprechen wird4 ,jedes ,gebude wird natrlich so eingerichtet sein1 da es bequem mehrere hunderttausend4 ,leute beherbergen kann4 ,die hchsten ,wohnungen werden in ,grten liegen1 die gleichsam im ,himmel hngen1 oder in groen ,parkanlagen hoch oben in der klaren1 khlen1 reinen ,luft1 und die ,leute werden ,expre-,elevatoren nehmen1 um nach mhevollem ,tagewerk ihr ,heim zu erreichen1 das wirklich im luftigen1 schnen ,traumland der ,lerchen und ,nachtigallen liegen wird1 dort wo die ,wolken vorberziehen und noch lange im ,abendsonnenschein glhen werden1 whrend das ,dunkel der ,nacht die niedrigen ,stockwerke lngst wird umfangen haben4 ,wenn man solch eine ,stadt aus der ,ferne betrachten wird1 dann wird sie wie aus durchgebrochenem ,netzwerk von ,stahl und von ,eisen erscheinen1 durch welches ,licht und ,luft einen weit freieren ,zutritt zur ,erde finden werden1 als dies jetzt1 innerhalb der ,mauern unserer jetzigen ,stdte der ,fall ist4 ,und nachts1 wenn ,millionen von ,lichtern den ,himmel erhellen1 und durch ihr vereintes ,feuer weit in das ,dunkel umher eindringen werden1 dann wird die ,stadt einer ungeheueren ,fackel gleichen1 um die schnell vorwrtsstrebende ,flugmaschinen1 riesigen ,motten gleich1 vorbeihuschen und verschwinden werden4 ,der ,nachthimmel der ,landbewohner aber wird in der kommenden tausendjhrigen ,zeit der ,maschine durch hellstrahlende1 hoch in der ,luft verankerte ,fahrzeuge erleuchtet werden1 deren ,schein die ,sterne verdunkeln und den bleichen1 neidischen ,mond sicher beschmen wird4 ,robert ,sloss4 ,das drahtlose ,jahrhundert4 ,das drahtlose ,jahrhundert4 ,von ,robert ,sloss4 ,der ,sturmvogel war seit lnger als achtundvierzig ,stunden ruhig und sicher ber die ,eisfelder geflogen1 als ein pltzliches ,stillstehen des ,motors den ,kapitn aus seinem tiefsten ,schlummer weckte4 ,he1 ,kettner1 was ist denn los8 rief er1 aus der ,kajte auf ,deck tretend1 dem ,leutnant zu4 ,die ,kraft ist ausgeblieben1 kam die ,antwort4 ,ich habe aber die ,ersatzbatterien sofort angeschlossen und 's hat nichts weiter zu sagen4 ,sie sehen ja selbst1 es geht ganz gut auch so4 ,und tatschlich flog der ,sturmvogel ganz wundervoll seinen ,kurs weiter4 ,keine ,meldung vom ,schiff8 fragte der ,kapitn1 sich ans ,steuer begebend1 und gerade1 als er fragte1 kam ein zuckendes1 blitzartiges ,aufleuchten und ein metallisches ,knistern von dem ,telephonapparat zu seinen ,fen4 ,er nahm den kombinierten ,reciver und ,transmitter sofort auf und befestigt ihn an seinem ,kopfe4 ,das ,schiff spricht mit uns1 sagte er4 ,der ,dynamo ist nicht in ,ordnung4 ,wie lange kann der ,schaden denn dauern8 fragte der ,leutnant1 dem man's wohl ansah1 wie schwer ihm das ,migeschick des ,flugschiffs zu ,herzen ging4 ,sie knnen's nicht sagen1 war die ,antwort des ,kapitns1 der noch immer am ,telephon lauschte1 in jedem ,fall aber knnen sie uns in absehbarer ,zeit keine ,kraft mehr abgeben4 ,dann ist es wohl besser1 wir landen1 meinte der ,leutnant1 und sparen uns unsere ,batterien fr alle ,flle auf4 ,und da der ,kapitn zustimmend nickte1 so lenkte er sofort den ,aeroplan gegen eine etwa eine ,meile weit ab sdlich liegende ,eisflche zu4 ,hier wurde die ,maschine glatt zum ,landen gebracht und von den beiden ,mnnern fest vertaut und verankert4 ,ja1 ja1 sagte der ,kapitn1 durch den ,zwischenfall sichtlich sehr deprimiert4 ,das ist's1 was ich gefrchtet habe4 ,steinmetz hat den von ,cook entdeckten ,nordpol #aiah nur deshalb durchforscht1 weil es ihm mglich gewesen ist1 in ,spitzbergen seine ,dynamos aufstellen zu knnen4 ,wir aber mssen uns mit einem einzigen begngen und haben den noch auf einem ,schiffe4 ,ich wei1 ich wei1 ,kettner1 was ,sie sagen wollen4 ,ich wei1 da der ,sdpol so unglcklich liegt1 da ihm kein ,festland nahe genug liegt1 um mit ,sicherheit operieren zu knnen4 ,gerade darin aber liegt unser ,nachteil1 denn ,steinmetz konnte immer von einem oder dem anderen seiner ,dynamos ,kraft genug von dem kolossalen ,energiestrom abbekommen1 den die ,kraftanlagen am ,niagarafall durch den ,aether entsandten4 ,wir aber 4 4 4 ,wir werden uns durch diesen ,zwischenfall auch nicht entmutigen lassen1 ,kapitn1 sagte der ,leutnant4 ,denken ,sie nur daran1 wie sehr wir heutzutage ,richtung und ,kraft des ,stromes in unserer ,gewalt haben1 und wie viel drahtlose ,kraft zur ,zeit ,steinmetz verloren ging4 ,nein1 nein1 ein ,pech ist es freilich1 da wir nur einen ,dynamo haben1 aber da wir von unserem ,schiff von ,melbourne aus ebenso viel ,kraft erhalten1 wie er damals vom ,niagara1 das ist gewi4 ,sie knnen recht haben1 sagte der ,kapitn1 aber eine verdammte ,geschichte bleibt es doch4 ,im brigen knnen wir wenigstens feststellen1 wo wir uns befinden1 und ,sie1 ,kettner1 sehen ,sie mal zu1 da ,sie ein bichen ,feuer hinter den ,leuten machen1 sie sollen sich mal sputen1 denn1 hol' mich der ,teufel1 wenn ich diesmal die ,fahrt unterbreche und nicht bis zum ,pol komme4 ,und whrend sich ,leutnant ,kettner den ,hrer anschnallte1 ging der ,kapitn in seine ,kabine zurck4 ,noch aber hatte der ,leutnant keine ,verbindung erhalten1 als der ,kapitn1 den ,sextanten in ,hnden1 atemlos auf ihn zustrzte4 ,kettner6 ,freund6 ,mensch6 ,wissen ,sie1 wo wir sind8 ,weit nher dem ,pole1 als ,steinmetz damals dem ,nordpol war1 als er sein letztes ,lager bezog1 von dem aus er dann seinen glcklichen ,flug unternahm4 ,und wissen ,sie1 was das heit8 4 4 4 ,da wir in drei ,stunden unser ,ziel erreichen knnen4 ,da wir den ,sdpol erreichen werden1 selbst wenn uns das ,schiff im ,stich lt1 denn unsere ,batterien mssen gengen4 ,darf ich dem ,schiff davon ,nachricht geben8 fragte der ,leutnant1 der den ,enthusiasmus seines ,vorgesetzten selbstverstndlich teilte4 ,ja1 lieber ,kettner1 tun ,sie das4 ,auf dem ,schiffe erregte die ,nachricht natrlich lauten ,jubel4 ,sie sind auer ,rand und ,band1 sagte der ,leutnant4 ,sie lassen ,ihnen ,glck wnschen zu dem grandiosen ,erfolge4 ,sie fragen an1 ob sie die ,nachricht weiter geben knnen4 ,sie versichern1 da sie alles daran setzen werden1 um die ,maschine wieder in ,gang zu bringen4 ,und pltzlich schmunzelte er1 ,conners vom ,internationalen ,nachrichten-,bureau will die ,nachricht noch rechtzeitig fr die ,londoner ,morgen- und die ,newyorker ,abendbltter geben4 ,er mchte aber gern ein ,interview mit ,ihnen selbst haben4 ,geht's8 ,der ,kapitn lachte4 ,das ist ein unternehmender ,bursche1 sagte er4 ,sagen ,sie1 ich stehe ihm spter gern zur ,verfgung4 ,gibt's sonst noch was8 ,hat meine ,frau nicht angefragt8 ,kettner gab die ,frage an das ,schiff1 das hart an den ,eisbarrieren des ,mont ,erebus lag1 die ,antwort weiter4 ,nein4 ,sobald sie aber anrufen wird1 wird man ,sie davon verstndigen4 ,gut4 ,dann wollen wir also vor allem etwas essen1 und es uns dann bequem machen und schlafen4 ,wir werden unsere ,krfte noch brauchen4 ,und mit diesen ,worten begab sich der ,kapitn auch schon in die asbestausgelegte1 feuersichere ,kabine1 und bald waren beide ,forscher emsig damit beschftigt1 sich ber den elektrischen ,kocher ihr ,mahl zu bereiten1 und als der ,kaffee dampfte und die ,pfeifen gestopft und in ,brand gesteckt waren1 da kam jene behagliche ,stimmung ber die beiden1 in der man wenig spricht und sich im ,schweigen doch so unendlich viel sagt4 ,pltzlich aber legte der ,kapitn die ,pfeife beiseite4 ,kettner1 sagte er1 ich habe eine ,idee4 ,wie wr's1 wenn wir mal alle unsere ,batterien in ,gang brchten und den ,versuch machten1 uns mit ,umgehung der drahtlosen ,station mit der ,welt telephonisch in ,verbindung zu setzen4 ,das wre mal wieder was1 wovon die ,welt sprechen knnte4 ,hier1 nicht hundert ,meilen vom ,sdpol und 4 4 4 ja1 wir wollen versuchen4 ,wie spt ist es jetzt8' ,zehn ,uhr siebenundzwanzig ,ortszeit4 ,gut4 ,wir sind nahezu am #ahj4 ,meridian4 ,dann ist's in ,london ungefhr halb elf ,uhr abends und in ,bermuda halb sieben4 ,da ist sie zu ,haus4 ,bitte1 ,kettner1 verbinden ,sie mich mit meiner ,frau4 ,groe ,oper am ,sdpol4 ,kettner verband das ,halbdutzend leichter1 aber ungemein kraftvoller ,batteriezellen mit einander1 machte die ntigen ,handgriffe1 drckte den ,knopf nieder und das allgemeine ,anrufsignal ging hinaus in den ,aether4 ,der ,leutnant lauschte und lauschte1 aber keine ,antwort kam2 pltzlich aber lchelte er3 ,so1 jetzt habe ich sie2 die ,bermuda-,station hat sich gemeldet4 ,ja 4 4 4 mit ,frau ,kapitn ,kingsley 4 4 4 jawohl4 ,ein ,blitz zuckte auf und ein eigentmliches ,summen wurde gehrt4 ,die ,klte hat den ,ton ein bichen beeinflut1 sagte er1 der ,apparat ist verschnupft4 ,so 4 4 4 das werden wir gleich beheben 4 4 4 ja 4 4 4 jawohl 4 4 4 bitte1 ,kapitn1 ,ihre ,frau ist am ,apparat4 ,sofort legte sich der ,kapitn den ,hr- und ,sprechapparat um und schaltete den ,fernseher mit ein1 so da er mit seiner ,frau nicht nur sprechen konnte1 sondern sie in dem an den ,apparat aufgeschraubten1 feingeschliffenen ,metallspiegel auch sah und jede ihrer ,bewegungen und den ,ausdruck ihres ,gesichtes beobachten konnte4 ,eine ,viertelstunde lang und noch lnger dauerte das ,gesprch1 denn was hatte man sich nicht alles zu sagen4 ,er gab einen ganz genauen ,bericht von seiner ,fahrt ber das ewige ,eis und seinem ,zwischenfall1 der ihn verhinderte1 jetzt schon am ,sdpol zu sein4 ,sie war natrlich stolz auf den unsterblichen ,triumph ihres ,mannes1 und ehe sie das ,gesprch abbrach1 lie sie noch des ,kapitns ,tchterchen1 seinen ,liebling1 an das ,telephon kommen4 ,groartig1 ,kettner1 sagte der ,kapitn4 ,wenn uns das gelungen ist1 dann knnen wir auch versuchen1 uns mit ,newyork zu verbinden4 ,da ist's gerade um die ,theaterzeit4 ,wie wr's1 wenn wir uns auch ein klein wenig ,musik gnnten und uns die ,oper ein ,stndchen anhrten8 -- ,wollen wir8 ,statt jeder ,antwort gab ,kettner wieder das ,anrufsignal4 ,wieder sprhten1 zuckten und flammten die knisternden ,blitze4 ,in fnf ,minuten haben wir die ,musik4 ,soll ich den ,megaphonreciver anschlieen8 ,selbstverstndlich4 ,wissen ,sie schon1 was gegeben wird8 ,jawohl4 ,der ,held der ,lfte4 ,o1 rief der ,kapitn4 ,von ,redfers1 dem ,wagner unserer ,zeit8 ,das trifft sich famos4 ,und nun saen die beiden ,mnner und lauschten -- hier im ewigen ,eise der ,polarregion den ,klngen und ,stimmen der ,newyorker ,oper4 ,mitten in der ,aufregung aber kam ein anderer ,ton4 ,ein ,anruf4 ,ein wahrer ,sprhregen von ,blitzen prasselte nieder4 ,nanu1 was ist denn los8 ,hurra6 rief er aber pltzlich aus4 ,der ,dynamo auf dem ,schiff ist wieder im ,stand4 ,wir haben wieder die ,kraft4 ,herr ,leutnant1 der ,platz am ,steuer gebhrt jetzt mir4 ,und fnf ,minuten spter erhob sich das zierliche ,luftschiff auf seinen ,schwingen hoch in die ,luft und glitt ber die ,eisfelder hin -- dem ,pole entgegen4 ,wunder1 denen wir entgegengehen4 ,ich knnte in diesem ,stile fortfahren1 ,gott wei wie lange1 und ,wunder ber ,wunder erzhlen1 ohne meine ,phantasie auch nur im geringsten anzustrengen1 denn alles1 was in dem bisherigen ,gang der ,erzhlung so wunderbar sich angehrt hat1 sind ,probleme1 die heut schon gelst sind und die keineswegs mehr in das ,gebiet der frommen ,wnsche oder der berspannten ,hoffnungen und ,erwartungen gehren4 ,nein1 es sind ,tatsachen1 die nur darauf warten1 in unser praktisches ,leben eingefhrt zu werden1 gerade so1 wie ,telegraph und ,telephon und ,phonograph sich darin eingefhrt haben4 ,der ,berliner ,graf ,arco und der ,amerikaner ,de ,forest und der ,dne ,paulsen haben den ,nachweis geliefert1 da eine ,entfernung von #d bis #ejj englischen ,meilen kein ernstes ,hindernis fr ein drahtloses ,telephongesprch ist1 und da man ,musik und ,gesang ebenso drahtlos bertragen kann1 wie jede andere menschliche oder andere ,stimme4 ,und was das ,sehen der ,person betrifft1 mit der man spricht1 so ist das ,problem auch schon gelst1 wenn auch noch nicht jene ,vollkommenheit erreicht ist1 auf die wir aber keineswegs mehr zehn1 geschweige denn hundert ,jahre warten mssen4 ,und was das ,treiben eines ,aeromobils durch diese erstaunliche ,kraft1 die wir die ,drahtlose nennen1 anbelangt1 weshalb nicht8 ,gerade im letzten ,jahre haben wir das ,problem auch dieser ,kraftanwendung gelst1 und ein schwerer ,treidelzug wurde auf drahtlosem ,wege in ,bewegung gesetzt4 ,was aber die ,geschwindigkeit der ,luftschiffe und ,flugmaschinen anbelangt1 so haben wir selbst gesehen1 da man jetzt schon ,geschwindigkeiten von #ij ,kilometern in der ,stunde erreicht1 und auf dem letzten ,fliegerkongre wurde die gar nicht sanguinische ,ansicht vertreten1 da wir jeden ,tag diese ,geschwindigkeit auf #ejj ,kilometer werden erhhen knnen4 ,alles was wir jetzt durch den ,draht senden und erreichen knnen1 knnen wir auch auf drahtlosem ,wege senden und erreichen4 ,das ist die ,wahrheit1 die gegenwrtig alle ,ansichten und ,methoden unserer wissenschaftlichen und maschinellen ,welt revolutioniert1 und wir knnen uns dieser ,tatsache freuen1 wenn auch die ,kupfermagnaten kein allzu freundliches ,gesicht dazu machen und das drahtlose ,jahrhundert1 das nicht nur kommen mu1 sondern schon im ,kommen ist1 zu allen ,teufeln wnschen4 ,das ,prinzip1 auf welchem die drahtlose ,kraftbertragung aufgebaut ist1 ist eines der einfachsten1 das die ,wissenschaft kennt1 und wird und kann nie eine ,aenderung erfahren1 es sei denn1 die ,welt und der ,weltenbau selber ndern sich4 ,wir wissen alle1 da uns das ,sehen nur dadurch mglich gemacht ist1 da das ,licht in ,wellen zu uns gelangt1 die bis zu unseren lichtempfindlichen ,sehnerven dringen4 ,ebenso geht jeder ,ton in ,wellen durch die ,luftatmosphre und dringt an unser ,trommelfell1 das unter ihrem ,einflusse vibriert1 und uns das ,hren ermglicht4 ,in ganz gleicher ,weise geht ein elektrischer ,impuls1 von wo er immer auch ausgeht1 in ,wellen durch den ,aether1 der jedes ,molekl jeder ,materie umgibt und die elektrischen ,vibrationen durch die ,luft1 durch das ,wasser1 durch die ,erde und durch ,wlle und ,mauern fhrt4 ,und es ist mglich1 diese ,vibrationen berall aufzufangen1 vorausgesetzt1 da man den richtigen1 auf die richtige ,wellenlnge abgestimmten ,reciver 7oder ,empfnger7 zur ,verfgung hat4 ,sobald die ,erwartungen der ,sachverstndigen auf drahtlosem ,gebiet erfllt sein werden1 wird jedermann sein eigenes ,taschentelephon haben1 durch welches er sich1 mit wem er will1 wird verbinden knnen1 einerlei1 wo er auch ist1 ob auf der ,see1 ob in den ,bergen1 ob in seinem ,zimmer1 oder auf dem dahinsausenden ,eisenbahnzuge1 dem dahinfahrenden ,schiffe1 dem durch die ,luft gleitenden ,aeroplan1 oder dem in der ,tiefe der ,see dahinfahrenden ,unterseeboot4 ,ueberall wird er mit der brigen ,welt verbunden sein1 mit ihr sprechen und sich mit ihr verstndigen knnen1 und er wird sie sehen1 wenn er sie sehen will1 und sei er auch tausend ,fu tief unter der ,erde oder unter dem ,spiegel des ,ozeans1 und wird gesehen werden in jeder1 auch in der kleinsten seiner ,bewegungen4 ,das ,telephon in der ,westentasche4 ,die ,brger der drahtlosen ,zeit werden berall mit ihrem ,empfnger herumgehen1 der irgendwo1 im ,hut oder anderswo angebracht und auf eine der ,myriaden von ,vibriationen eingestellt sein wird1 mit der er gerade ,verbindung sucht4 ,einerlei1 wo er auch sein wird1 er wird blo den ,stimm-,zeiger auf die betreffende ,nummer einzustellen brauchen1 die er zu sprechen wnscht1 und der ,gerufene wird sofort seinen ,hrer vibrieren oder das ,signal geben knnen1 wobei es in seinem ,belieben stehen wird1 ob er hren oder die ,verbindung abbrechen will4 ,solange er die bewohnten und zivilisierten ,gegenden nicht verlassen wird1 wird er es nicht ntig haben1 auch einen ,sendapparat bei sich zu fhren1 denn solche ,sendstationen wird es auf jeder ,strae1 in jedem ,omnibus1 auf jedem ,schiffe1 jedem ,luftschiffe und jedem ,eisenbahnzug geben1 und natrlich wird der ,apparat auch in keinem ffentlichen ,lokale und in keiner ,wohnung fehlen4 ,man wird also da nie in ,verlegenheit kommen4 ,und in dem ,bestreben1 alle ,apparate auf mglichste ,raumeinschrnkung hin zu vervollkommnen1 wird auch der ,empfnger trotz seiner ,kompliziertheit ein ,wunder der ,kleinmechanik sein4 ,dieses ,system des ,abgestimmtseins fr ganz bestimmte ,schwingungen kann durch die jedem bekannte ,tatsache verstndlich gemacht werden1 da1 wenn man in der ,nhe eines offenstehenden ,klaviers1 oder einer ,violine einen bestimmten ,ton singt1 die entsprechende ,saite des ,instrumentes sofort mitzuvibrieren und mitzuklingen beginnt4 ,und gerade so wie ein tiefer ,ton in langen und ein hoher ,ton in kurzen ,wellen schwingt1 so kann auch in der drahtlosen ,telegraphie und ,telephonie durch einen eigenen ,apparat die ,lnge der entsandten ,vibrationen genau kontrolliert werden4 ,der drahtlose ,telephonapparat1 der jetzt allerdings noch in seiner ,kindheit steckt1 ist ziemlich schwerfllig und gro4 ,aber das ,ballsche ,telephon erforderte ,anfangs auch eine eigene und noch dazu ziemlich gerumige ,zelle1 whrend man heute schon ,taschentelephone hat1 mit denen man sich auf fnf1 sechs ,kilometer ,entfernung ganz gut verstndigen kann1 und schon jetzt gibt es ,forscher auf drahtlosem ,gebiete1 die1 mglichst in regnerischen ,nchten1 mit einem gewhnlichen ,regenschirm1 der ihnen die ntigen ,antennen liefert1 ,nachrichten aus dem ,aether mit einem ,reciver auffangen1 der nicht grer als eine ,pillenschachtel ist4 ,wenn aber dieser ,apparat erst so vervollkommnet sein wird1 da auch der gewhnliche ,sterbliche sich seiner wird bedienen knnen1 dann werden dessen ,lebensgewohnheiten dadurch noch weit mehr beeinflut werden1 als sie dies schon jetzt durch die ,einfhrung unseres gewhnlichen ,telephones geworden sind4 ,auf seinem ,wege von und ins ,geschft wird er seine ,augen nicht mehr durch ,zeitunglesen anzustrengen brauchen1 denn er wird sich in der ,untergrundbahn1 oder auf der ,stadtbahn1 oder im ,omnibus oder wo er grad' fhrt1 und wenn er geht1 auch auf der ,strae1 nur mit der gesprochenen ,zeitung in ,verbindung zu setzen brauchen1 und er wird alle ,tagesneuigkeiten1 alle politischen ,ereignisse und alle ,kurse erfahren1 nach denen er verlangt4#c ,und ist ihm damit nicht gedient1 sondern steht sein ,sinn nach ,hherem1 so wird er sich mit jedem ,theater1 jeder ,kirche1 jedem ,vortrags- und jedem ,konzertsaal verbinden und an der ,vorstellung1 an der ,predigt oder den ,sinfonieauffhrungen teilnehmen knnen1 ja1 die ,kunstgensse der ganzen ,welt werden ihm offen stehen1 denn die ,zentrale der ,telharmonie wird ihn mit ,paris1 ,wien1 ,london und ,berlin ebenso verbinden knnen1 wie mit der eigenen ,stadt4 ,diese ,errungenschaft des drahtlosen ,zeitalters werden wir brigens auch ber kurz oder lang schon erreicht haben2 denn jetzt schon sind die ,vorbereitungen im ,gange1 um ,gro-,newyork mit einer solchen drahtlosen ,telephonverbindung zu versorgen1 da gefunden wurde1 da dieses ,telephon ,ton und ,klang weit klarer wiedergibt1 als unser bisher gebrauchtes ,telephon mit ,drahtleitung4 ,das einzige1 noch in weite ,ferne gerckte ,problem ist das1 unsere ,empfangsapparate so empfindlich zu gestalten1 da sie alle ,vibrationen aufnehmen knnen1 und da wir den ,sendungsimpuls so in unserer ,gewalt haben1 da er direkt zu dem ihm entsprechenden ,reciver geht1 ohne sich in alle ,richtungen hin auszudehnen und zu zerstreuen1 wie die ,wellen1 die nach allen ,richtungen hin sich verbreiten1 wenn man einen ,stein ins ,wasser wirft4 ,verbrecherjagd auf drahtlosem ,wege4 ,in jngster ,zeit wurde die fabelhafte ,kunst der drahtlosen ,bildertransmission so auerordentlich vervollkommnet1 da sie kein ,spielzeug mehr ist1 sondern zweifellos berufen ist1 in der ,ausgestaltung unserer zuknftigen ,lebensverhltnisse eine sehr groe ,rolle zu spielen4 ,und wenn diese ,erfindung auf die ,hhe der ,vollkommenheit gehoben sein wird1 dann werden wir eine neue ,reihe von tglichen ,wundern zu verzeichnen haben4 ,hier ist beispielsweise eine ,szene1 die sich in hundert oder weniger ,jahren alltglich abspielen wird4 ,funote #c3 ,eine solche gesprochene ,zeitung1 allerdings noch nicht auf drahtlosem ,wege1 gibt es jetzt schon u4 a4 auch in ,budapest4 ,der erste ,leutnant des ,elektroturbinenschiffs ,vorwrts strzt in die ,kajte seines ,kapitns4 ,kapitn1 sagt er1 wir erhalten soeben die drahtlose ,nachricht von der ,newyorker ,polizeidirektion1 da ,prsident ,kramington von der ,newyorker ,stadtbank eine ,million ,dollars unterschlagen und die ,flucht ergriffen hat4 ,es wird vermutet1 da er sich auf dem ,wege nach ,europa befindet4 ,der ,kapitn liest die im ,steckbrief enthaltene ,beschreibung und lchelt sarkastisch4 ,bis auf den weien ,bart und das weie ,haar ist nichts da1 was den ,dieb von anderen ,sterblichen unterscheiden wrde und da er wahrscheinlich sein ,haar gefrbt und seinen ,bart abrasiert hat1 so werden wir ihn wohl kaum finden knnen1 wenn die liebe ,polizei sich nicht dazu bequemt1 uns wenigstens sein ,bild zu schicken4 ,im selben ,augenblick kommt der zweite ,leutnant und bergibt im ,auftrage des ,telegraphenbeamten die auf drahtlosem ,wege bersandte ,photographie1 die die ,newyorker ,polizei sofort dem ,steckbrief nachgesandt hat4 ,donnerwetter1 sagt der ,kapitn1 das ist ja der ,mensch da in der ,luxuskabine4 ,der war mir lngst schon verdchtig4 ,er gibt sich fr einen alten ,missionar aus1 der nach ,afrika zurck will1 und behauptet1 da er am ,fieber erkrankt ist4 ,trotz der ,vernderung1 die der ,kerl mit sich vorgenommen hat1 ist die ,aehnlichkeit unverkennbar4 ,der ,ausdruck in den ,augen und die ,art seiner ,kopfhaltung sind derart1 da ich mich absolut nicht tuschen kann4 ,teilen ,sie nach ,newyork mit1 da wir den ,burschen haben4 ,und um zu begreifen1 da es knftighin nicht einem ,verbrecher mehr mglich sein wird1 ber das ,meer zu kommen1 ohne der ,gerechtigkeit in die ,hnde zu fallen1 brauchen wir uns nur vorzustellen1 da knftighin smtliche ,schiffe1 und nicht nur die wenigen groen ,ozeandampfer1 von jetzt an mit ,apparaten drahtloser ,telegraphie versehen sein werden4 ,da diese ,zeit nicht nur kommen wird1 sondern sogar in nicht allzu weiter ,ferne steht1 ist sicher4 ,auf diese ,art wrde dann auch sehr hufig die lstige ,auslieferungsformalitt vermieden werden4 ,der deutsche ,verbrecher1 der ,amerika auf einem deutschen ,dampfer wird erreichen wollen1 wird auf die eben geschilderte ,art1 auf hoher ,see erkannt und gleichzeitig mit der ,meldung an die ,berliner ,zentralbehrde wird eine andere ,meldung an irgend ein in der ,nhe befindliches deutsches ,kriegsschiff gehen1 den ,verbrecher einfach auf hoher ,see in ,empfang zu nehmen4 ,oft wird auch durch den schnellen ,vorgang eine ,panik an der ,brse oder eine ,verstimmung derselben umgangen werden2 denn hufig wird der ,dieb noch eher in den ,hnden der ,gerechtigkeit sein1 als sein ,diebstahl den ,blttern1 und durch die ,bltter dem groen ,publikum bekannt geworden sein wird4 ,das ,senden von ,bildern und ,photographien an in ,bewegung befindliche ,schiffe1 ,zge1 ,autos und ,luftschiffe wird einfach durch die ,anwendung der beiden1 jetzt drahtlich in ,gebrauch befindlichen ,methoden nunmehr drahtlos vonstatten gehen4 ,die ,methode des ,herrn ,professors ,korn1 der bisher in ,mnchen gewesen ist und nun in ,berlin weilt1 basiert auf der ,eigenschaft des ,selens1 eine grere oder geringere ,menge von ,elektrizitt mit sich zu fhren1 die in einem ganz bestimmten ,verhltnis zu dem ,lichte steht1 das auf dieses ,metall fllt4 ,so werden die verschiedenen ,intensitten von ,licht und ,schatten1 die sich auf einem ,negativbild zeigen1 auf dem elektrischen ,drahte in die ,ferne versandt1 und dort bertragen sie sich auf einen gewhnlichen photographischen ,film1 der in der blichen ,art dann entwickelt wird4 ,die etwas zerrissene ,art der dadurch erhaltenen ,bilder1 die namentlich bei ,landschaften und ,bildern mit feineren ,details unangenehm auffllt und sehr strend wirkt1 wird durch die ,methode ,edouard ,belins in ,paris vermieden4 ,da wird erst eine dicke ,kohlenzeichnung von der zu sendenden ,photographie gemacht1 und ber diese ,kohlenzeichnung fhrt1 vermittels eines rotierenden ,zylinders1 die feine ,saphirspitze eines ,stiftes1 der ber die ganze ,flche des ,bildes in ,spirallinien zieht1 die nur ein ,zwanzigstel eines ,millimeters von einander abstehen4 ,der ,hhenunterschied an der ,oberflche der ,zeichnung1 der fr das ,auge ebensowenig wie fr das ,gefhl bemerkbar ist1 gengt1 um auf den ,hebel bertragen zu werden1 der den ,stift hlt1 und diese ,bewegung bertrgt sich wieder auf den ,reciver der ,empfangsstation1 wo man sie auf eine ,lichtspitze wirken lt1 die durch ihre grere oder geringere ,intensitt1 ebenso wie bei dem ,kornschen ,system1 auf einen ,film einwirkt1 der dann einfach entwickelt wird4 ,ein anderes ,wunder unserer ,zeit ist der ,graysche ,telautograph1 der ein geschriebenes ,manuskript durch den drahtlosen ,aether zu senden vermag4 ,man male sich nur aus1 welche groe ,rolle diese ,mglichkeit knftighin in den ,stcken unserer ,sensations-,komdienschreiber spielen wird4 ,szene3 ,ein ,zuchthaus1 wei der ,himmel wo4 ,zeit3 ,eine ,stunde vor der ,hinrichtung eines unschuldig ,verurteilten4 ,die ,mutter und die ,braut des ,verurteilten bitten um ,gotteswillen die ,hinrichtung zu verschieben1 weil ein neues ,gnadengesuch an den ,kaiser abgegangen ist4 ,aber kein ,aufschub ist mglich4 ,die ,hinrichtung mu pnktlich zur festgesetzten ,zeit stattfinden1 und der ,kaiser ist weit1 weit auf einer seiner ,nordlands- oder ,mittelmeerreisen4 ,ohne des ,kaisers ,unterschrift1 lautet die ,antwort1 ist kein ,aufschub mglich4 ,der ,henker ist bereit1 der ,henker wird seines ,amtes walten4 ,alle ,hoffnung ist somit verloren4 ,aber nein4 ,die ,heldin des ,stckes eilt zu einer drahtlosen ,station4 ,sie kennt die ,nummer des ,kaisers1 die sonst nur seine ,vertrautesten kennen4 ,sie ruft ihn an und spricht mit ihm1 der ,gott wei wo auf der ,jagd oder mit ,staatsgeschften beschftigt ist4 ,und pltzlich ein ,leuchten1 ein ,knistern und auf dem sich langsam abrollenden ,papier erscheinen die ,schriftzge des ,kaisers4 ,die ,begnadigung ist von ihm unterschrieben4 ,sie eilt zurck und kommt gerade zur rechten ,minute1 um die ,hinrichtung noch zu verhindern4 ,wenn wir so einem ,stck auf der ,bhne begegnen werden1 so werden wir uns bald ber diese ,unwahrscheinlichkeit nicht mehr wundern1 denn schon jetzt ist das ,problem der ,uebertragung der ,handschrift vollstndig gelst1 wenn es auch der ,allgemeinheit noch nicht zugnglich gemacht worden ist4 ,der ,graysche ,telautograph bertrgt mit ,hilfe zweier ,seidenfden die zitternde ,bewegung1 die ein ,stift verursacht1 mit dem man auf einer sich schnell abhaspelnden ,rolle ,papier schreibt1 die ber diese zwei ,seidenfden luft4 ,diese ,bewegung bernimmt der ,reciver an der ,empfangsstation und sie verursacht die entsprechende ,bewegung einer ganz dnnen1 offenen ,tintentube1 die infolgedessen auf dem sich ebenso gleichmig abrollenden ,papier dieselben ,schriftzeichen wiedergibt1 die auf der ,empfangsstation verursacht wurden4 ,man kann auf diese ,art selbstverstndlich nicht nur ,handschriften1 sondern auch jede andere ,zeichnung und alle ,zeichen bertragen4 ,was der ,telautograph in ,verbindung mit der drahtlosen ,bilderbertragung auf dem ,gebiete der ,identifizierung bei weiten ,distanzen alles wird leisten knnen1 das entzieht sich gerade unserer ,beurteilung1 denn dies wrde uns auf ,gebiete fhren1 die uns heute noch ganz phantastisch erscheinen mssen1 obwohl sie zweifellos nichts als die ,wahrheit sind4 ,allerdings die ,wahrheit der ,zukunft4 ,kein ,bankbetrug wird mehr mglich sein1 es wird keine falschen ,anweisungen und keine geflschten ,schecks mehr geben4 ,jeder ,mensch wird jeder ,bank sozusagen persnlich bekannt sein2 denn wenn sie mit ihm in ,verbindung steht1 wird sie ihn sehen1 wird seine ,schrift kennen1 wird ihn selbst seine ,unterschrift leisten sehen1 und das auch dann1 wenn die ,bank in ,berlin ist und der ,auftraggeber in ,mexiko4 ,das drahtlose ,jahrhundert wird also sehr vielen1 wenn auch nicht allen ,verbrechen ein ,ende machen4 ,es wird ein ,jahrhundert der ,moralitt sein1 denn bekanntlich sind ,moralitt und ,furcht ein und dasselbe4 ,das ,ende von ,raum und ,zeit4 ,monarchen1 ,kanzler1 ,diplomaten1 ,bankiers1 ,beamte und ,direktoren werden ihre ,geschfte erledigen und ihre ,unterschriften geben knnen1 wo immer sie sind4 ,direktoren einer und derselben ,gesellschaft werden ganz ruhig eine legale ,versammlung abhalten knnen1 wenn der ,eine auf der ,spitze des ,himalaya ist1 und der ,andere in einer ,oase der afrikanischen ,wste1 der ,dritte in irgend einem ,badeort und der ,vierte sich gerade auf einer ,luftreise befindet4 ,sie werden sich sehen1 miteinander sprechen1 werden ihre ,akten austauschen und werden sie unterschreiben1 gleichsam1 als wren sie zusammen an einem ,orte4 ,nirgends1 wo man auch ist1 ist man allein4 ,ueberall ist man in ,verbindung mit allem und jedem4 ,jeder kann jeden sehen1 den er will1 sich mit jedem unterhalten1 mit jedem ,whist1 ,skat und ,poker1 mit jedem ,schach und ,dame spielen und wre der ,betreffende auch tausend ,meilen von ihm entfernt4 ,er kann jedes ,vergngen und jede ,zerstreuung1 wie sie sich jeder andere ,mensch gnnen kann1 auch mitmachen4 ,er kann die ,tnzerinnen des ,knigs von ,siam ebensogut in ,paris in seinem ,studierzimmer sehen1 wie er whrend der ,fahrt im ,bahncoup einer ,vorstellung der groen ,oper von ,monte ,carlo beiwohnen kann4 ,es gibt nichts1 was er sich nicht zu leisten vermag4 ,er kann die ,berhmtheiten seiner ,zeit alle mit ,augen sehen1 er kann1 wenn sie sich darauf einlassen1 mit ihnen sprechen4 ,ja1 vielleicht wird auch noch der ,apparat erfunden1 durch den man ihnen die ,hand drcken und ihren ,hndedruck empfinden kann4 ,auch das ,reisen wird im drahtlosen ,jahrhundert eine fabelhafte ,umgestaltung erfahren4 ,es wird mit einer riesigen ,schnelligkeit auch eine groartige ,sicherheit verbinden4 ,schon jetzt haben die drahtlosen ,techniker den ,aerophor nicht nur erfunden1 sondern auch derart vervollkommnet1 da ein automatischer ,signalapparat dem ,lokomotivfhrer selbstttig anzeigt1 wenn ein anderer ,zug auf demselben ,schienenstrang luft und sich in einer ,entfernung von nur zwei englischen ,meilen befindet4 ,natrlich gibt der ,apparat auch die ,richtung an1 in der dieser ,zug sich bewegt4 ,dadurch sind die ,lokomotivfhrer der beiderseitigen ,zge imstande1 die ,fahrt zu verlangsamen oder zu halten oder eventuell auf ein anderes ,gleise zu fhren4 ,in jedem ,falle aber ist ein ,zusammensto ganz unmglich4 ,derselbe ,apparat warnt den ,seemann bei schwerem ,nebel und kndigt ihm die ,nhe eines andern1 seinen ,kurs kreuzenden1 oder in seinem ,kurs auf ihn zufahrenden ,schiffes an4 ,und jedes andere1 in einer gewissen ,entfernung befindliche ,schiffahrtshindernis1 wird ihm ebenso sicher durch den ,apparat signalisiert1 und er wird ihm auch die genaue ,entfernung angeben knnen1 in der es sich befindet4 ,ja1 man hat den ,apparat sogar derart konstruiert1 da er beim ,signalisieren der ,gefahr sofort im ,maschinenraum nicht nur das ,haltesignal gibt1 sondern auch die ,maschinen selber automatisch zum ,stillstand bringt4 ,man wird knftig ganz wundervoll reisen1 sei es auf dem ,meer1 oder unter dem ,meer1 sei es auf der ,erde oder unter der ,erde oder ber der ,erde in unserem neuen eroberten ,reiche der ,luft4 ,wer aber trotz alledem nicht wird reisen wollen1 der wird1 wie gesagt1 ganz bequem in seinem eigenen ,zimmer die ganze ,welt bereisen knnen4 ,es wird keine ,zeit und keine ,entfernung mehr geben1 und einer ,katastrophe1 wie der jngsten von ,messina und ,kalabrien werden wir alle beiwohnen knnen1 sicher in unserem ,hause sitzend1 wo immer dieses auch steht4 ,wir werden einfach auf drahtlosem ,wege uns mit der ,unglckssttte verbinden lassen1 und wer an dem ,anblick allein nicht genug hat1 sondern die ,sensation furchtbarster ,art ganz wird auskosten wollen1 der wird1 wenn er will1 auch das ,angstgewimmer der ,leute1 das ,verrcheln der ,sterbenden und die ,schreie der ,hungrigen und die ,flche der ,irrsinnigen hren4 ,jedes ,ereignis werden wir so mitmachen knnen4 ,die ganze ,erde wird nur ein einziger ,ort sein1 in dem wir wohnen4 ,kein ,raum wird uns mehr trennen1 wir werden berall sein1 nur dadurch schon1 da wir berhaupt da sind4 -- ,auch dieses ,bild1 das ich eben ausgemalt habe1 ist keineswegs eines1 das wir erst in hundert ,jahren erreichen werden4 ,nein4 ,der ,apparat1 der das vermag1 ist auch schon erfunden und wurde erst im vergangenen ,dezember einem jungen ,new ,yorker ,erfinder1 ,rothschild1 patentiert4 ,und im ,grunde ist es eigentlich nichts weiter1 als die geniale ,kombination von ,kinematograph1 ,telautograph1 ,telephon und wie die groartigen ,vorlufer-,erfindungen desselben alle heien4 ,auch im politischen ,leben wird die drahtlose ,telegraphie eine auerordentliche ,rolle spielen4 ,der ,wahlvorgang zum ,beispiel wird vollstndig zentralisiert werden knnen1 und ,wahlen werden einfach blo noch in den ,reichshauptstdten vorgenommen werden4 ,jeder wird imstande sein1 seine ,stimme von dort abzugeben1 wo er sich grade befindet und jeder ,whler wird einfach durch ,vergleichen mit den ,wahllisten identifiziert werden1 die nicht nur den ,namen und ,stand des ,whlers enthalten werden1 sondern auch dessen ,photographie4 ,von den hchsten ,gletschern1 von den ,feldern und ,smpfen der ,marschen aus wird man seine ,stimme abgeben knnen1 und das ,staatsoberhaupt wird ,gelegenheit haben1 sich1 wenn er will und auf welche ,weise immer er dies zu tun beabsichtigt1 von der ,stimmung im ,volke ein wahrheitsgetreues ,bild zu schaffen1 denn kein ,kaiser und kein ,prsident wird mehr auf den ,bericht irgend eines ,schranzen angewiesen sein1 sondern wird selbst1 in seinem ,schlosse sitzend1 jeder ,volksversammlung1 jeder ,volksdemonstration beiwohnen knnen und wird sich mit jedem in ,verbindung zu setzen vermgen1 von dem er wahrheitsgetreuen ,aufschlu zu erhalten glaubt4 ,die ,stimme der ,wahrheit wird bis in die abgeschlossensten ,palste hineindringen und dort nicht mehr ungehrt verhallen knnen4 ,auch im ,gerichtssaale wird die drahtlose ,telegraphie eine gewaltige ,rolle spielen4 ,zeugen werden nicht mehr von weit her herbeigeschafft werden mssen1 sondern sie werden einfach vor ,gericht erscheinen1 whrend sie ruhig zu ,hause bleiben oder ihren ,geschften nachgehen4 ,die ,kosten des ,gerichtsverfahrens werden dadurch wesentlich billiger werden2 die ,zeitverschwendung wird nicht mehr ins ,gewicht fallen wie jetzt1 und niemand wird im ,gerichtsgebude stundenlang warten mssen4 ,ein ,anruf wird gengen1 und jeder ,zeuge1 und sei er selbst am ,nordpol1 wird im ,augenblick zur ,stelle sein4 ,konfrontationen werden auf dieselbe ,weise zustande kommen4 ,der ,mrder in ,chikago wird auf drahtlosem ,wege dem ,kronzeugen1 der sich vielleicht in ,sibirien befindet1 gegenber gestellt werden4 ,beide ,zeugen werden einander ,aug in ,auge gegenber stehen1 und hier wie dort wird man der ganzen ,gerichtsverhandlung folgen und an ihr teilnehmen knnen4 ,das einzig strende wird eben der ,zeitunterschied sein1 so da einige ,zeugen mitten in der ,nacht werden aussagen mssen1 wenn sie an einer ,verhandlung teilnehmen1 in der der lokale ,zeitunterschied ein so bedeutender ist4 ,das drahtlose ,zeitalter und die ,mode4 ,szene3 ,ein elegantes ,boudoir in der #e4 ,avenue in ,new ,york4 ,eine ,braut1 die ,tochter eines ,multimilliardrs1 ist ganz auer sich und schwimmt in ,trnen4 ,ein furchtbares ,unglck ist geschehen4 ,ihre ,brauttoilette ist ruiniert worden2 ein ,loch wurde durch eine ,zigarette eingebrannt4 ,so kann sie unmglich am nchsten ,sonnabend zur ,hochzeit gehen1 lieber gar nicht heiraten4 ,und den ,schaden durch eine ,spitze etwa zu verdecken1 nicht um die ,welt4 ,entweder ist das ,kleid tadellos oder sie zieht es nicht an4 ,ein heimischer ,schneider8 ,fllt ihr gar nicht ein4 ,das ,kleid mu von ,paquin sein4 ,von jener weltberhmten1 ber hundertjhrigen ,firma1 die schon #aijh tonangebend in ihrem ,geschmack war4 ,aber ,kind1 ruft der ,brutigam1 das ist doch ganz einfach4 ,wir lassen uns telautophonisch mit ,paquin verbinden1 suchen uns eine ,brauttoilette aus1 geben ,dein ,ma an und lassen uns das ,kleid durch drahtlosen ,luftmotor hierherkommen4 ,wie weggeflogen ist in diesem ,augenblick der ,schmerz der jungen ,braut4 ,sie jubelt laut auf1 klatscht in die ,hnde und gibt sofort ,befehl1 ihren ,apparat hereinzubringen4 ,fnf ,minuten spter wandeln schon die ,pariser ,modelle mit den ausgesuchtesten ,brauttoiletten an ihr vorber4 ,die ,mae werden genau genommen und angegeben1 und sechs ,stunden spter hat die jetzt wieder glckliche ,braut ihr ,kleid1 das zehnmal so schn ist1 wie das1 was ihr ,brutigam verdorben hat4 ,ueberhaupt wird das ,einkaufen zu jener ,zeit ein noch greres ,vergngen sein1 als jetzt4 ,man wird einfach von seinem ,zimmer aus alle ,warenhuser durchwandern knnen und in jeder ,abteilung ,halt machen1 die man eingehender zu besichtigen oder wo man etwas auszuwhlen wnscht4 ,die ,kommis werden die ,waren in den ,warenhusern ausbreiten1 so wie jetzt2 die ,kundinnen werden nicht in den ,warenhusern selbst sein1 sondern da1 wo sie grad' weilen4 ,bei sich zu ,haus1 oder in einer ,gesellschaft oder irgendwo anders4 ,und sie werden whlen und an ihrer ,wahl alle ihre ,freundinnen teilnehmen lassen knnen1 und alles wird leibhaftig vor ihren ,augen erscheinen2 denn natrlich werden alle die ,bilder in ihren natrlichen ,farben zu sehen sein4 ,auch auf ,ehe und ,liebe wird der ,einflu der drahtlosen ,telegraphie ein auerordentlicher sein4 ,liebespaare und ,ehepaare werden nie von einander getrennt sein1 selbst wenn sie ,hunderte und ,tausende ,meilen von einander entfernt sind4 ,sie werden sich immer sehen1 immer sprechen1 kurzum1 es wird die ,glckszeit der ,liebe angebrochen sein und die des ,strohwitwertums vernichtet2 denn knftighin wird sich die leibliche ,gattin stets davon berzeugen knnen1 was ihr ,herr ,gemahl treibt2 aber auch der ,herr ,gemahl wird ganz genau wissen1 wie und ob seine ,gattin nur an ihn denkt4 ,auch der ,krieg wird wesentlich durch das drahtlose ,zeitalter modifiziert4 ,das ,durchschneiden der ,kabel und das ,zerstren der telegraphischen ,leitungen wird in den ,bewegungen der ,heere keine ,verzgerungen herbeifhren4 ,es wird keine falsch verstandenen ,befehle mehr geben1 und der ,oberbefehlshaber wird nicht erst darauf warten mssen1 da man ihm berichtet1 wo der ,gang der ,schlacht ist1 sondern er wird das ganze ,schlachtfeld selber bersehen1 und nicht das eine ,schlachtfeld allein1 sondern das ganze ,land1 in welchem die kriegerischen ,operationen vor sich gehen4 ,er wird sogar imstande sein1 nach seinem ,willen nicht nur die groe ,armeekolonne in ,bewegung zu setzen1 sondern auch die kleinen ,abteilungen4 ,sein ,feldherrnblick allein wird entscheiden2 denn er in seinem ,zimmer oder in seiner ,baracke wird alles sehen1 die ,bewegungen seiner ,armeen1 sowie die der feindlichen ,heereshaufen4 ,die ,berichterstattung wird natrlich auf auerordentlicher ,hhe stehen2 denn jedes1 selbst das allerkleinste ,blttchen1 ja jeder ,abonnent desselben wird sich den ,luxus erlauben knnen1 von seinem ,zimmer aus den ,kriegsereignissen beizuwohnen und alle ,details derselben zu sehen4 ,kurz1 alle diese ,wunder der drahtlosen ,telegraphie werden das kommende ,zeitalter zu einem groartigen1 unglaublichen machen4 ,unglaublich8 ,nicht doch4 ,wir haben ja ebenso groe ,wunder auch schon erlebt4 ,noch vor dreiig ,jahren gab es kein elektrisches ,licht1 kein ,telephon1 kein ,grammophon und keinen ,phonographen4 ,die groen ,wunder haben wir jetzt geschaffen1 und was ich geschildert habe1 ist nichts als die allgemeine ,nutzanwendung derselben2 das ist nur das1 was ganz bestimmt kommen wird und zum ,teil schon da ist4 ,doch es liegen noch ganz andere ,mglichkeiten vor4 ,es ist mglich1 da der ,landmann sechs- bis zehnfach so groe ,frchte zchten wird1 als jetzt4 ,es ist wahrscheinlich1 da er statt einer und zweier ,ernten sechs- bis zehnmal im ,jahre die ,frchte nach ,hause bringen wird4 ,es ist mglich1 da ein ,arzt eine ganze1 von einer ,seuche heimgesuchte ,stadt auf einmal dadurch heilen wird1 da er eine elektrische ,zyklonwelle drahtloser ,energie ber sie wird fluten lassen4 ,der ,wetterprophet wird nicht mehr das ,wetter ansagen1 sondern das ,wetter machen4 ,sonnenschein und ,regen wird nur von dem ,willen der ,menschen abhngen4 ,ueberall auf ,erden wird man den ,winter und jeden ,sturm durch elektrische ,wrmewellen vertreiben1 die den ewigen ,frhling ber das ,land breiten werden4 ,und ein neuer ,marconi wird vielleicht mit den ,bewohnern des ,mars sich verbinden und wird die ,geheimnisse der fremden ,welten dadurch offenbaren4 ,professor ,cesare ,lombroso4 ,verbrechen und ,wahnsinn im ,,xxi4 ,jahrhundert4 ,verbrechen und ,wahnsinn im ,,xxi4 ,jahrhundert4 ,von ,professor ,cesare ,lombroso4 ,es ist heutzutage nicht so leicht wie frher1 als ,prophet aufzutreten1 noch schwerer aber ist es1 wenn man prophezeiht1 die ,leser oder ,zuhrer zum ,glauben zu zwingen4 ,trotz alledem gibt es ,voraussagungen1 die nicht auf die mehr oder weniger glaubwrdigen und unglaubwrdigen ,eingebungen gesttzt sind oder gar aus ,geistermunde verkndet werden1 sondern die nichts weiter sind1 als die logischen ,folgerungen1 die man aus den bestehenden ,prmissen zieht und die daher zweifellos ,anspruch auf ,beachtung und ,glaubwrdigkeit haben4 ,wenn wir zum ,beispiel die ,behauptung aufstellen wollten1 da es im nchsten ,jahrhundert im ,verhltnis zur ,bevlkerungsziffer fnfmal mehr ,wahnsinnige geben wird1 als jetzt1 so ist das nichts als eine statistische ,deduktion aus den ,zahlen1 die uns die zivilisierten ,vlker aller ,lnder heutzutage bieten4 ,jacobi weist nach1 da die ,zahl der ,irrsinnigen in ,frankreich in #cc ,jahren um #ec ,proz4 stieg1 whrend im gleichen ,zeitraum die ,bevlkerungsziffer nur um #aa ,proz4 gestiegen ist4 ,in ,italien gab es im ,jahre #ahhj #agdga ,irrsinnige und #bg ,jahre spter zhlte man in dem italienischen ,knigreiche nicht weniger als #dejjj4 ,in ,england kamen im ,jahre #ahhi auf je #ajjjj ,einwohner #ah ,irre4 ,im ,jahre #ahic war diese ,zahl schon auf #bi gestiegen1 und bis zum heutigen ,tage hat diese ,steigerung noch immer bedeutend zugenommen4 ,in den ,vereinigten ,staaten wuchs die ,bevlkerungsziffer in #cj ,jahren um das ,doppelte an1 die ,zahl der ,irrsinnigen aber um mehr als das sechsfache2 denn sie stieg von #aefaj auf #ieiih4 ,diese erschreckenden ,zahlen sind leider nur allzu verstndlich2 denn die ,grnde1 die den ,irrsinn zur ,folge haben1 werden immer strker und hufiger und mannigfacher4 ,der ,orient berschwemmt uns mit seinem ,opium und seinem ,haschisch2 der ,norden ,europas gibt dem ,sden ungeheure ,mengen seines ,mutterkornes ab1 und der ,sden schickt als ,revanche dem ,norden seinen verdorbenen ,mais1 die alle in sich das tdliche ,gift fr unsern ,geist und unser ,hirn tragen4 ,so wie seit ,jahrhunderten der ,wein unsere ,psyche vergiftet hat und wie es in noch rgerem ,mae das ,bier1 der ,schnaps1 der ,absinth und der ,wermut tun und getan haben1 so wirkt jetzt auch noch zum ,ueberflu der ,aether1 das ,morphium und ,codein tdlich auf unsern ,geist ein1 und man hat gut gegen diese ,gifte1 insbesondere aber gegen den ,alkoholgenu zu predigen und zu reden1 es wird doch immer weiter getrunken werden1 teils um sich zu betuben1 teils um dem immer trber dahinflieenden ,strome des ,lebens doch wenigstens eine ,stunde des ,glcks und des ,vergessens zu entreien4 ,und man wird weiter trinken1 um lustig zu sein und immer lustiger1 bis eine weisere1 aufgeklrtere1 gescheiter gewordene ,menschheit dem immer genudurstigen1 menschlichen ,hirn andere harmlose1 aber ebenso mchtige1 ebenso energische ,gensse verschafft haben wird1 wie sie ihm heute das ,trinken tatschlich schafft4 ,vom ,tee und ,kaffee spreche ich hier gar nicht1 die zwar auch ,erregungsmittel des ,geistes sind1 aber doch nicht krftig genug1 um auf die ,phantasie und die ,sinne derart zu wirken1 da sie als ,ersatzmittel derselben gelten knnten4 ,so lange die ,welt so bleibt1 wie sie ist1 wird man mit den ,verheerungen rechnen mssen1 die der ,alkohol anrichtet4 ,nun fge man noch den hllischen ,wirbel hinzu1 in den der ,mensch jetzt durch das ,hasten des ,lebens gerissen wird1 und der ihn arbeiten und arbeiten und immer arbeiten lt1 bis auch die strkste ,energie aufgebraucht und die widerstandsfhigsten ,krfte gebrochen werden2 und man nehme das ,ruhelose dieses ,lebens hinzu1 das die ,ruhe nur findet1 wenn sie lngst schon zu spt kommt1 und denke an all' die horrenden ,arbeitsmengen1 die jeder schaffen mu und die1 wie ,beard sagt1 jeden ,amerikaner schon in einen ,neurastheniker verwandelt haben und auch jeden gebildeten ,europer dazu machen1 von welch letzterem schon ,krpelin sagt1 da er viel zu viel ,nerven und viel zu wenig ,nerv hat6 ,vielleicht ist auf diese ,erschpfung1 die sich in der ,degenerationsvererbung zeigt1 zurckzufhren1 da wir in den letzten ,jahren das ,kolorit des ,wahnsinns sich merkwrdig verndern sehen1 und da wir diese ,vernderung im nchsten ,jahrhundert zweifellos noch prononzierter sehen werden4 ,es verschwinden nmlich allmhlich jene eigentmlichen ,flle von ,paranoia1 ,melancholie und ,halluzinationen1 die frher so hufig waren und unsere ,irrenanstalten mit so viel ,frsten1 so viel ,genies1 so viel ,erfindern und so viel eingebildeten ,opfern von ,jesuiten- und ,freimaurer-,verfolgungen bervlkern4 ,jetzt treten dafr immer mehr jene verschwommenen ,formen auf1 die wir geistige ,zerstreutheiten und ,strungen nennen1 oder jene frhen ,wahnsinnsformen1 die im ,jugendalter auftreten und eine ,mischform der eben genannten ,zerstreutheitsstrungen mit den alten ,formen der ,monomanie und ,melancholie bilden1 durch welche die ,grenzlinien dieser vollstndig verwischt werden4 ,die ,entdeckung dieser ,form verdanken wir dem groen ,deutschen ,krpelin1 obwohl sie schon vor ihrer ,entdeckung1 d4 h4 vor ihrer ,erkennung ,opfer ber ,opfer gefordert hat4 ,dieser frhzeitige ,irrsinn1 die alkoholischen ,wahnsinnsformen und die allgemeinen progressiven ,paralysen1 sowie die anormalen ,formen der ,epilepsie werden dann die ,insassen fr unsere ,irrenanstalten abgeben1 dagegen wird die ,zahl der ,idioten1 vor allem aber die der ,kretins ganz auerordentlich abnehmen4 ,ebenso wird die vornehmlich bei uns in ,italien herrschende1 durch den ,maisgenu hervorgerufene ,pellagra kein ,opfer mehr fordern4 ,das ,verschwinden dieser ,formen wird nur eine ,folge unserer zunehmenden ,kultur und unseres nicht zu leugnenden1 zunehmenden ,wohlstandes sein4 ,das ,verbrechen4 ,im ,gegensatz zum ,wahnsinn wird das ,verbrechen sowohl an ,zahl wie an ,gre und ,intensitt immer mehr abnehmen4 ,wer die ,verbrecherstatistik von ,mitteleuropa studiert1 wrde auf den ersten ,blick allerdings diese rosige ,voraussetzung nicht verstehen2 denn die ganz schweren ,verbrechen1 d4 h4 ,mord und ,totschlag1 haben zwar ein klein wenig abgenommen1 aber ,diebstahl1 ,betrug und ,flschungen haben im ganzen so auerordentlich zugenommen1 da sie in den letzten #be ,jahren auf beinahe das ,doppelte stiegen4 ,der ,zahl nach sind also die ,verbrechen jetzt noch immer in der ,zunahme begriffen4 ,wer aber genauer hinsieht1 wird trotzdem zu dem von mir angegebenen gnstigen ,resultate der ,zukunft gelangen1 weil er die ,verminderung der kapitalen ,verbrechen in ,australien mit in ,rechnung ziehen wird und nicht nur der ,kapitalverbrechen1 sondern der ,verbrechen berhaupt4 ,auch wird er nicht bersehen knnen1 da in ,nordamerika der ,verbrechenszuwachs eigentlich nur zu ,lasten der nach ,amerika eingewanderten1 sowie der farbigen ,bevlkerung fllt4 ,und ebensowenig wird er es unterlassen1 seine gnstigen ,schlsse aus der ,abnahme des ,verbrechens sowohl in ,london als in ,genf zu ziehen1 wo man mit allen ,mitteln versucht hat1 dem ,verbrechen energisch zu ,leibe zu gehen und ihm mglichst den ,garaus zu machen1 ein ,versuch1 der1 trotzdem es sich um groe ,zentren des ,verbrechens handelt1 dennoch einen gnstigen ,erfolg zu haben scheint4 ,und wer nun das alles in ,rechnung zieht1 der wird ohne viel ,mhe prophezeien knnen1 da im nchsten ,jahrhundert die ,zahl der ,verbrechen ganz auerordentlich abgenommen haben mu1 wobei allerdings nicht zu bersehen ist1 da sehr viele ,verbrecher infolge unserer weit ausgedehnteren ,kenntnisse des ,wahnsinns und der psychischen ,erkrankungen ihr ganzes ,leben lang in ,irrenhusern oder in ,irrenreservationen eingeschlossen sein werden4 ,diese ,art1 die ,verbrecher unschdlich zu machen1 wird der ,menschheit aber zum grten ,nutzen gereichen1 da eine weitere ,vererbung des ,uebels dadurch unmglich gemacht werden wird4 ,die momentane ,verschlechterung in bezug auf die ,zahl der ,verbrecher1 die namentlich auffallend in der groen ,zahl ,rckflliger#d und ,minderjhriger1 namentlich in ,europa1 zum ,ausdruck kommt1 findet ihre ,erklrung in dem doppeltabnormen ,zustande unserer ,gesetzgebung und unseres ,gefngniswesens1 die sich beide1 wenn auch erst ganz schchtern und zaghaft1 einerseits den ,theorien jener so sehr angefeindeten ,schule nicht mehr verschlieen knnen1 die das ,verbrechen als ein ,krankheitssymptom auffat1 die aber andererseits noch in den alten1 alteingewurzelten ,ideen fuen1 die auf der freien ,willensuerung basieren4 ,so vereint unsere ,zeit in blindem ,unverstande alle ,schden der beiden ,anschauungen1 ohne da die ,allgemeinheit irgendwelche ,vorteile aus deren ,vorzgen zieht4 ,es ist dies ein ,zustand1 der etwa dem zu vergleichen wre1 wenn ein ,irrenarzt1 der mit den alten ,ideen so sehr verwachsen ist1 da er die ,wahnsinnigen gleich ,verbrechern behandelt und sie in ,ketten legt1 schlgt und mihandelt1 nun pltzlich von den ,ideen der modernen ,erkenntnis angehaucht wrde und pltzlich anfinge1 seine ,pfleglinge gleichzeitig sowohl als ,verbrecher wie als ,kranke zu behandeln4 ,funote #d3 ,rckfllige waren im ,jahre #ahhj #bj ,prozent aller ,verbrecher und im ,jahre #aijj #dj ,prozent4 ,ganz genau dasselbe ,verhltnis zeigte sich auch in ,belgien4 ,in ,italien wuchs die ,zahl der minderjhrigen ,verbrecher1 die zu lngeren oder krzeren ,strafen verurteilt wurden1 von #cjaah im ,jahre #ahij #fgidd im ,jahre #aije4 ,tatschlich bricht sich1 was das ,verbrechen anbelangt1 immer mehr unsere ,anschauung ,bahn1 da auch dieses als eine organische ,erscheinung1 nicht aber als eine menschliche ,willensuerung aufzufassen ist4 ,da wir uns daher wohl vor ihm schtzen mssen1 nicht aber in ,unmenschlichkeiten gegen den ,verbrecher ausarten drfen4 ,mit dieser ,erkenntnis nun stehen unsere starren1 eisernen ,gesetze noch vllig im ,widerspruche1 und die mildere ,auffassung derselben schadet weit mehr als sie ntzt1 denn sie geben der ,menschheit den ,verbrecher immer wieder1 und geben ihm so die ,gelegenheit1 den ,keim des ,verbrechertums immer weiter und weiter zu verbreiten4 ,im kommenden ,jahrhundert aber werden alle ,hindernisse1 die sich heute noch einer vernunftgemen ,behandlung von ,verbrechen und ,verbrechern entgegenstellen1 lngst beseitigt sein4 ,die ,anfnge dazu sind ja schon da1 und die ,erfolge zeigen sich berall1 wo man den ,mut hatte1 die ,neuerungen einzufhren4 ,in ,london sowohl wie in ,nordamerika1 wo man jetzt mit aller ,energie daran geht1 die ,verbrecher im ,sinne der modernen ,wissenschaft fr die ,menschheit ungefhrlicher zu machen4 ,an die ,stelle unserer ,zuchthuser werden groe ,verbrecherkrankenhuser treten1 in denen der rckfllige ,verbrecher auf ,lebenszeit interniert werden wird1 ohne an der ,behandlung krperlich1 geistig oder seelisch zu leiden4 ,groe humane ,arbeitsanstalten werden errichtet werden2 riesige ,farmen werden dem ,verbrechernachwuchs zum ,aufenthalt dienen1 aber auch denen1 die ,neigung zum ,alkoholismus verraten1 und sich darin als unverbesserlich erweisen2 und an die ,stelle unserer furchtbaren ,zuchthaus- und ,gefngnisstrafen werden ,geldstrafen1 ,arbeitsstrafen1 ,duschen1 ,feldarbeiten und ,hausarrest treten4 ,natrlich werden diese ,strafen nur die ,gelegenheitsverbrecher treffen und die jugendlichen ,verbrecher1 die ja die ,mehrheit unserer ,verbrecherwelt bilden und die erst durch unsere ,gefngnisse in ihren ,verbrecherinstinkten bestrkt werden4 ,keiner wird dann mehr die ,strafe als solche empfinden1 sondern nur einen ,versuch darin sehen1 den psychischen ,krankheitskeim in ihm zu stren1 ihn wieder gesund zu machen1 und ihn als gesundes ,mitglied der ,menschheit wiederzugeben4 ,schulen1 ,bibliotheken1 ,vortrge und der ,verkehr mit geistig hervorragenden und charakterfesten ,menschen1 die wahre ,aerzte der ,seele sein werden1 werden das ihrige dazu beitragen1 diesen ,heilungsproze zu ermglichen und zu beschleunigen4 ,damit ist noch immer nicht gesagt1 da im kommenden ,jahrhundert das ,verbrechen vollstndig verschwinden wird4 ,gerade weil das ,verbrechen teils von unserem ,organismus1 teils von unserem sozialen ,verhltnis abhngt1 wird das ,verbrechen zwar abnehmen und andere ,formen annehmen1 aber niemals vollstndig verschwinden4 ,in jedem ,falle werden1 wie man jetzt schon statistisch nachweisen kann1 in den nchsten ,jahrzehnten in den zivilisierten ,lndern die durch ,frauen begangenen ,verbrechen aller ,voraussicht nach ganz auerordentlich an ,zahl zunehmen4 ,gegenwrtig ist das ,verhltnis der ,verbrecherin zum ,verbrecher ein geradezu minimales2 aber der groe ,zahlenunterschied verwischt sich immer mehr1 und auch in bezug auf die ,schwere der ,verbrechen werden die ,frauen ihren mnnlichen ,kollegen bald ebenbrtig werden1 wenn sie sie nicht berflgeln werden4 ,haben wir nicht jngst erst eine ,madame ,humbert gesehen1 die sich jahrelang die finanziellen ,kombinationen und ,geldoperationen in so auerordentlich raffinierter und schlauer ,weise zunutze machte1 wie es kein ,mann imstande gewesen wre4 ,wir haben die ,gouransee gesehen1 die sich den ,annoncenteil der ,bltter und die unglaublichsten ,kenntnisse auf dem ,gebiete der ,toxikologie zunutze machte1 um unter dem ,vorwande einer reichen ,heirat ,personen anzulocken und sie zu vergiften und im eigenen ,garten zu begraben4 ,und eine ,grete ,beier1 die in ,deutschland die juridischen ,kenntnisse1 die sie sich im ,laufe der ,zeit angeeignet hatte1 dazu benutzte1 um ein falsches ,testament aufzusetzen1 die ,handschriften flscht1 die ,gift braucht und berdies zur ,feuerwaffe greift1 um einen ,verliebten zu tten und seine ,erbin zu werden4 ,diese ,kompliziertheit der ,verbrechen wird man auch bei den ,missetaten der ,mnner bald in verhltnismig zunehmender ,zahl finden1 wenn auch die ,gesamtsumme der ,verbrechen selber abnehmen wird4 ,denn keiner macht sich die technischen1 konomischen und sozialen ,errungenschaften so schnell und so sicher zunutze wie der ,verbrecher4 ,wir haben schon in diesem ,jahrhundert ganz neue ,arten von ,verbrechen auftauchen sehen1 bei denen das ,zweirad1 das ,motorrad und das ,automobil eine groe ,rolle gespielt haben4 ,und in ,amerika1 wo alles1 selbst das ,verbrechen einen groartigen ,zug hat1 werden auch ,eisenbahnzge und ,dampfmaschinen dazu benutzt4 ,so brach der berchtigte ,trassy aus dem ,zuchthaus von ,oregon1 sprang auf eine ,schnellzugs-,lokomotive und raste mit ihr davon1 so da er nur dadurch festgenommen werden konnte1 da eine noch schnellere ,maschine ihm nachraste und ganze ,zge von ,polizeisoldaten ihm entgegen fuhren4 ,in unserer ,zeit der ,genossenschaften und ,vereinigungen ist es selbstverstndlich kein ,wunder1 da wir auch auf groe ,verbrechergenossenschaften stoen4 ,in ,nord-,amerika1 in ,ruland1 in ,deutschland und in ,england hat man geradezu ,aktiengesellschaften von ,dieben1 ,einbrechern und ,falschspielern entdeckt4 ,aktiengesellschaften1 die eigene luxuris eingerichtete ,bureaus hielten1 ber jedes ,verbrechen ,buch fhrten und es im ,einnahmen- und ,ausgabenkonto verzeichneten4 ,in ,moskau hob man eine1 aus dreiig ,aristokraten bestehende ,verbrecherbande auf1 die mit enormem ,kapital arbeitete1 das in die ,millionen ging4 ,dieser ,bande standen in den verschiedensten ,stdten prachtvolle ,wohnungen1 ,palste und glnzend ausgestattete ,villen1 sowie ein ,heer von ,dienern1 ,automobilen und ,equipagen zur ,verfgung1 und sie hatten berall ihre ,komplizen4 ,in ,new ,york gibt es ,hunderte von ,assekuranzschwindlern1 die sich zu einer ,spezialitt ausgebildet haben4 ,vor zwei ,jahren wurden acht ,versicherungsgesellschaften von einer ,verbrecherbande von ,flschern um fnf ,millionen ,dollars1 das ist ber zwanzig ,millionen ,mark1 beschwindelt2 sie versicherten alte1 sterbenskranke ,menschen auf hohe ,summen1 statt der ,kranken aber wurden bei der ,untersuchung vollstndig gesunde ,personen fr die zu versichernden ausgegeben2 berdies wurden von ihnen ,hunderte von ,ausweispapieren und ,totenscheinen geflscht1 und sie gingen in ihrer ,frechheit so weit1 selbst ein ,begrbnis zu inszenieren und eine ,wachspuppe in pomphaftem ,leichenzuge zur letzten ,ruhesttte geleiten zu lassen1 whrend derjenige1 den die ,wachspuppe vorstellte1 sich den ,spa machte1 mit unter den ,leidtragenden mitzugehen und seinem eigenen ,begrbnisse zuzusehen6 ,der berhmte ,giftmischer ,holmes knnte als der vollendetste ,typus des ,verbrechers der ,zukunft gelten4 ,er versicherte das ,leben seiner ,opfer auf hohe ,summen1 brachte ihnen dann ,gift bei und strich zuletzt das ,geld ein4 ,als hypermoderner ,mensch1 der er war1 spielte bei allen seinen ,verbrechen der ,anzeigenteil der ,journale1 der ,telegraph1 das ,telephon und sogar die drahtlose ,telegraphie eine ganz bedeutende ,rolle4 ,er war der ,virtuose des modernen ,verbrechertums und fhrte jedes ,verbrechen so knstlerisch1 d4 h4 so kompliziert wie nur mglich aus1 um nicht nur den ,nutzen1 sondern auch seine ,freude daran zu haben4 ,aber wenn sich die ,verbrecher von einst auch all der ,erfindungen ihrer ,zeit noch ausgiebiger werden bedienen knnen1 wie es die ,gauner unserer ,zeit jetzt schon in oft ganz verblffender ,weise tun1 so werden doch damit auch gleichzeitig die groen ,erfindungen ,hand in ,hand gehen1 die den ,verbrechern das ,handwerk legen werden4 ,es wird immer schwerer und schwerer werden1 ein ,verbrechen auszufhren1 ohne geradezu im selben ,momente auch schon entdeckt zu werden4 ,und auch darin wird ein guter ,teil des ,grundes liegen1 warum die ,verbrechen werden abnehmen mssen4 ,allerdings werden gerade die ,gefahren manchen verlocken1 die ,ueberlegenheit seines ,geistes zu zeigen1 die ihn befhigt1 dennoch ein ,verbrecher zu sein1 aber das werden nur wenige ,enthusiasten sein1 die man immer noch findet und die es auch heute schon gibt4 ,regierungsrat ,rudolf ,martin4 ,der ,krieg in #ajj ,jahren4 ,der ,krieg in #ajj ,jahren4 ,von ,regierungsrat ,rudolf ,martin4 ,die ,kriegfhrung in hundert ,jahren wird sich von der ,kriegfhrung der ,gegenwart weit mehr unterscheiden1 als diese von der ,kriegfhrung vor der ,erfindung des ,schiepulvers4 ,und doch hat die ,erfindung des ,schiepulvers die gewaltigsten ,vernderungen zustande gebracht4 ,das gesamte ,kriegswesen wurde durch das ,aufkommen des ,schiepulvers um die ,mitte des #ad4 ,jahrhunderts in ,europa umgestaltet4 ,das ,rittertum verschwand4 ,an die ,stelle des ,lehnsaufgebots trat das stehende ,heer4 ,der ,lehnsstaat hrte auf4 ,die ,macht des unbeschrnkten ,knigtums kam in den meisten ,lndern zur ,geltung4 ,daneben zeigten sich ,wirkungen des europischen ,schiepulvers1 durch das mit dem ,jahre #adib einsetzende ,zeitalter der ,entdeckungen4 ,in ,amerika und in ,ostindien unterlag die ,kultur der ,eingeborenen den ,schiewaffen der europischen ,entdecker4 ,aber das ,schiepulver war nur ein ,teil der ,ueberlegenheit der ,europer4 ,im brigen verdankten sie ihre ,erfolge ihrer ,seetchtigkeit4 ,das ,aufkommen des ,kompasses seit ungefhr dem ,jahre #acaj hatte die ,sicherheit der ,schiffahrt vermehrt und die ,entdeckungsfahrten ermglicht4 ,die ,fortschritte der ,astronomie1 der ,geographie und die ,zunahme der ,bildung im ,zeitalter der ,reformation ermglichten die ,herstellung brauchbarer ,seekarten4 ,selbst die ,erfindung der ,buchdruckerkunst um das ,jahr #adfb hat an den ,erfolgen und ,siegen der ,seefahrer und ,entdecker einen groen ,anteil4 ,von grter ,bedeutung aber war das ,aufkommen reiner ,segelschiffe1 die nicht mehr auf ,ruder eingerichtet waren4 ,der ,transport des ,proviants und des ,trinkwassers fr die vielen ,ruderknechte hatte bis zum ,jahre #acjj jede grere ,entdeckungsfahrt unmglich gemacht4 ,indem im ,laufe der ,jahrhunderte die ,segelschiffe immer grer wurden1 konnten weitere ,reisen unternommen und eine grere ,zahl von ,soldaten transportiert werden4 ,wre aber in der ,zeit von #acjj bis #aejj die ,kunst des ,lavierens nicht aufgekommen1 so wrden die europischen ,seeschiffe an greren ,unternehmungen verhindert worden sein4 ,diese umgestaltende ,wirkung der ,technik auf die ,kriegsfhrung wird sich in verstrktem ,mae in den kommenden hundert ,jahren vollziehen4 ,die ,technik der ,motorluftschiffahrt1 der ,unterseeboote1 der drahtlosen ,telephonie und ,telegraphie und wahrscheinlich auch der drahtlosen ,uebertragung von ,starkstrom wird neben der ,fortbildung der ,sprengmittel1 der ,artillerie und der ,schutzvorkehrungen den ,krieg vollkommen umgestalten und eine weitgehende ,einwirkung auf die ,politik ausben4 ,besonders aber wird die ,motorluftschiffahrt die gesamte ,kriegfhrung umgestalten4 ,die ,motorluftschiffahrt verstrkt die ,macht der industriellen1 kapitalreichen ,gromchte mit dichter1 geistig hoch entwickelter ,bevlkerung und mit groen ,landheeren gegenber den agrarischen1 armen ,gromchten mit dnner1 geistig rckstndiger ,bevlkerung oder mit kleinen ,landheeren4 ,begnstigt kann die militrische ,strke einer ,gromacht im ,zeitalter der ,motorluftschiffahrt auch durch die geographischen ,verhltnisse werden4 ,deutschland1 welches im ,zentrum des ,kontinents von ,europa gelegen ist1 kann vermittels seiner ,motorluftschiffahrt ,einflu nach allen ,seiten und auf alle anderen europischen ,gromchte ausben4 ,auch in hundert ,jahren drfte die ,lage ,deutschlands sich besser fr die ,motorluftschiffahrt eignen als die ,lage ,englands4 ,der ,verkehr ber den ,atlantischen ,ozean wird wesentlich schwcher sein1 als der ,verkehr auf dem ,kontinent von ,europa4 ,von jedem ,punkt ,europas oder ,asiens oder ,afrikas kann man aufsteigen1 um irgend einen ,punkt in ,deutschland auf dem ,motorluftfahrzeug zu erreichen4 ,man kann aber nicht von einem einzigen ,punkte in dem ,atlantischen ,ozean aufsteigen1 um auf dem ,motorluftfahrzeuge ,england zu erreichen4 ,dabei soll nicht in ,abrede gestellt werden1 da auch die ,dampfer auf dem ,meere in hundert ,jahren einen ,verkehr durch ,drachenflieger mit dem ,festlande unterhalten4 ,fr die ,seeschiffahrt war ,england als ,insel besonders gnstig veranlagt4 ,fr die ,motorluftschiffahrt ist ,england als ,insel besonders ungnstig veranlagt4 ,denn auf dieser ,insel herrschen heftige ,strme1 und lagert hufig ein dichter1 gefhrlicher ,nebel4 ,ueberdies aber ist der ,verkehr ber den ,ozean weit seltener als der ,verkehr ber ,land4 ,deutschland aber erfreut sich nicht nur des grten ,landverkehrs durch die ,luft1 sondern auch wahrscheinlich des grten ,seeverkehrs durch die ,luft4 ,in jedem ,falle ist ,deutschland fr den transatlantischen ,verkehr durch die ,luft ebenso geeignet wie ,grobritannien4 ,da aber auf den britischen ,inseln heute nur #db ,millionen ,einwohner wohnen1 gegenber #fb ,millionen ,kpfen in ,deutschland1 so ist anzunehmen1 da die strkere ,bevlkerungsvermehrung1 durch welche sich ,deutschland schon heute auszeichnet1 in hundert ,jahren eine gewaltige ,ueberlegenheit an ,zahl der ,bevlkerung geschaffen hat4 ,auf ,grund einer weit strkeren ,bevlkerung1 welche die englische um etwa #ej ,millionen berragen drfte1 wird ,deutschland auch einen viel greren ,verkehr an ,personen und leichten ,gtern durch die ,luft mit ,amerika unterhalten4 ,da die ,bevlkerung ,frankreichs schon seit ,jahrzehnten stagniert1 whrend die ,bevlkerung ,deutschlands jhrlich um #hfjjjj ,kpfe zunimmt1 so wird ,deutschland in hundert ,jahren mehr als die doppelte ,einwohnerschaft von ,frankreich haben4 ,schon aus diesem ,grunde ist die aeronautische ,ueberlegenheit ,deutschlands ber ,frankreich eine gewaltige4 ,verstrkt wird diese ,ueberlegenheit durch die zentrale ,lage ,deutschlands im ,herzen von ,europa4 ,da ,ruland an ,industrie1 ,kapital und geistiger ,bildung ,deutschland in hundert ,jahren noch lngst nicht erreicht haben wird1 so wird auch ,ruland auf dem ,gebiete der ,motorluftschiffahrt weit hinter ,deutschland zurckstehen4 ,die groen internationalen ,luftlinien von ,berlin bis ,peking oder von ,berlin ber ,sdruland nach ,teheran und ,indien werden nicht im ,eigentume russischer sondern deutscher ,firmen stehen4 ,je mehr ,motorluftfahrzeuge eine ,gromacht im ,kriege besitzt1 um so strker ist sie4 ,die ,masse der ,motorluftfahrzeuge kann eine ,gromacht in hundert ,jahren whrend des ,krieges aber nur aus dem ,verkehr entnehmen4 ,die ,gromchte knnen nicht fr die ,heeresverwaltung und die ,marineverwaltung fr #aj oder gar #bj ,milliarden ,mark ,motorluftfahrzeuge im ,frieden fr den ,kriegsfall beschaffen4 ,dasselbe gilt von den ,luftschiffhfen4 ,wie das ,deutsche ,reich sich heute im ,kriegsfalle der bestehenden und dem ,verkehre dienenden ,eisenbahnen bemchtigt1 so wird es in hundert ,jahren bei ,ausbruch eines ,krieges seine ,hand nicht nur auf die ,verkehrsluftlinien und ,luftschiffhfen1 sondern auch auf die im ,besitze der ,sportsleute befindlichen ,drachenflieger und ,motorballons legen4 ,nur wenn man diese ,vernderungen des ,verkehrs und des ,strkeverhltnisses der ,mchte im ,auge behlt1 kann man sich ein ,bild von der ,art der ,kriegfhrung in hundert ,jahren machen4 ,der ,charakter des knftigen ,krieges wird schon durch die ,tatsache ein verndertes ,aussehen haben1 da die sich feindlich gegenberstehenden ,kriegsmchte andere geworden sind1 als wir es aus der ,geschichte der letzten tausend ,jahre gewohnt sind4 ,zwischen ,deutschland und ,frankreich oder ,deutschland und ,england oder ,deutschland und ,oesterreich-,ungarn ist ein ,krieg in hundert ,jahren vollkommen ausgeschlossen4 ,smtliche europischen ,staaten1 keinen ausgenommen1 bilden in hundert ,jahren eine ,staatengemeinschaft1 welche den gegenseitigen ,krieg ebenso ausschliet1 wie heute etwa ein ,krieg zwischen dem ,knigreich ,bayern und dem ,knigreich ,preuen oder dem ,deutschen ,reiche unmglich ist4 ,der zunehmende ,luftverkehr hat eine solche ,menge gemeinsamer ,bedrfnisse und ,interessen geschaffen1 da in hundert ,jahren smtliche europischen ,staaten als ,staatengemeinschaft ein gemeinsames europisches ,parlament und eine gemeinsame europische ,gesetzgebung haben4 ,durch die gemeinsame ,gesetzgebung und durch die ,verfassung der europischen ,staatengemeinschaft ist aber ein ,krieg zwischen europischen ,staaten nicht nur ausdrcklich untersagt1 sondern auch tatschlich zur ,unmglichkeit geworden4 ,solange ein mrkischer ,raubritter einen benachbarten ,raubritter bekriegen konnte1 bewegte sich die ,kriegfhrung in den entsprechenden primitiven ,formen4 ,sie wurde groartiger in dem ,zeitalter der ,entdeckungen und des ,schiepulvers4 ,in hundert ,jahren knnen die vereinigten ,staaten ,europas ,kriege nur fhren mit der gelben ,rasse1 also mit ,china1 ,japan und ,siam oder mit den ,vereinigten ,staaten ,amerikas4 ,im brigen hat das europische ,militr nur die ,aufgabe der ,niederwerfung von ,aufstnden4 ,volkserhebungen in ,europa sind undenkbar1 da die europische ,gesamtverfassung und die ,regierung aller ,einzelstaaten eine sehr freiheitliche und dem ,volkswillen entsprechende ist4 ,nicht selten aber finden sich gewaltige ,erhebungen der ,neger und anderer ,stmme in ,afrika1 der ,indier und der ,bewohner ,vorderasiens4 ,nur durch die massenhafte ,anwendung der ,motorluftfahrzeuge kann ,afrika1 welches unter die verschiedenen europischen ,gromchte aufgeteilt ist1 niedergehalten werden4 ,auch die ,herrschaft ber die #djj ,millionen ,einwohner ,indiens wrde den ,englndern lngst dauernd entwichen sein1 wenn nicht die gesamten europischen ,staaten die riesenhafte ,menge ihrer ,motorluftfahrzeuge und ,luftschiffertruppen gem den ,verpflichtungen der ,gesamtverfassung bei jeder indischen ,revolution den ,englndern sofort zur ,verfgung gestellt htten4 ,zwischen den ,vereinigten ,staaten von ,amerika1 welche den gesamten ,kontinent von ,nordamerika und ,sdamerika umfassen1 und den ,vereinigten ,staaten von ,europa bestehen die denkbar besten politischen ,beziehungen4 ,allerdings sind die europischen ,generalstbe ebenso wie die amerikanischen ,generalstbe auf die ,mglichkeit eines ,krieges vorbereitet4 ,aber es ist auerordentlich unwahrscheinlich1 da ein solcher ,krieg jemals ausbrechen wird4 ,der einzige wirklich bedeutende ,weltkrieg1 der in hundert ,jahren stattfindet1 ist ein ,krieg der ,vereinigten ,staaten ,europas gegen das verbndete ,china und ,japan4 ,whrend dieses viermonatlichen ungewhnlich blutigen ,krieges haben sich die ,vereinigten ,staaten von ,amerika vollkommen neutral gehalten4 ,tatschlich haben sie aber zur schnellen ,niederwerfung der gelben ,rasse einen bedeutsamen ,beitrag geliefert1 indem sie die ,ausfuhr von allem ,kriegsmaterial nach ,ostasien verhinderten4 ,in diesem ,weltkriege ist aber die fortgeschrittene ,kriegstechnik1 wie sie in dem ersten ,jahrhundert der ,motorluftschiffahrt sich ausgebildet hat1 voll und ganz zur ,geltung gekommen4 ,der ,hauptangriff ,europas gegen ,china wie gegen ,japan erfolgte von der ,landseite1 also vom ,westen aus4 ,untersttzt wurde diese ,aktion durch einen ,angriff der vereinigten europischen ,flotten in dem ,stillen ,ozean4 ,die ,ursache des ,krieges ist nicht ohne ,zusammenhang mit der ,strategie und ,taktik des ,feldzuges4 ,china und ,japan hatten beide beschlossen1 die ,motorluftschiffahrt zu verstaatlichen und den europischen ,verkehrsluftlinien die ,erlaubnis zu entziehen1 eigene ,luftschiffhfen in ,china und ,japan zu besitzen und den ,transport von ,personen und ,waren durch die ,luft zu betreiben4 ,die europische ,staatengemeinschaft hatte einstimmig von vornherein diese ,verletzung der althergebrachten ,rechte der europischen ,verkehrsluftlinien abgelehnt4 ,am #a4 ,juni des ,jahres #bjjh setzten ,china wie ,japan das wenige ,tage zuvor von ihnen erlassene ,gesetz in die ,wirklichkeit um1 indem die staatlichen ,behrden smtliche ,luftschiffhfen ,chinas und ,japans mit ,beschlag belegten und die europischen ,motorluftfahrzeuge auswiesen4 ,da sich die deutschen1 russischen1 englischen und franzsischen ,beamten der ,luftschiffhfen und der ,motorluftfahrzeuge diesen ,anordnungen der chinesischen ,behrden vielfach widersetzten1 und in einer ,reihe chinesischer ,stdte schwere ,ausschreitungen des ,pbels gegen die ,europer vorkamen1 an denen auch nachweisbar chinesische ,beamte und ,soldaten nicht unbeteiligt waren1 beschlo die ,gesamtvertretung der europischen ,regierungen die sofortige ,kriegserklrung4 ,durch drahtlose ,telegraphie wurden alle ,motorluftfahrzeuge europischer ,gesellschaften aus ,china und ,japan zurckberufen und ihnen der ,auftrag gegeben1 nach ,mglichkeit die europische ,bevlkerung nach ,europa oder ,indien oder ,sibirien zurckzufhren4 ,sofort begann die ,mobilisierung der europischen ,luftflotte4 ,siam bat die europischen ,regierungen neutral bleiben zu drfen1 versprach aber der ,rstung europischer ,motorluftflotten in ,siam nicht entgegentreten zu wollen4 ,innerhalb von wenig ,stunden wurden alle ,luftschiffhfen rings um das chinesische ,reich von ,wladiwostock bis ,samarkand in ,zentralasien und weiter bis nach ,lee #cdcd ,meter hoch in den ,bergen des ,himalaya-,gebirges1 in ,kalkutta1 ,siam und ,tonking in ,kriegszustand gesetzt4 ,mehr als tausend ,motorballons waren von ,sibirien1 ,indien und ,tonking schon in den ersten drei ,stunden nach der ,kriegserklrung in das ,innere von ,china unterwegs1 um den ,europern behilflich zu sein1 auf den ,motorluftfahrzeugen zu entkommen und um an ,benzin oder ,gas notleidende europische ,motorluftfahrzeuge auf ihrer ,heimreise zu untersttzen4 ,von zahlreichen ,luftschiffhfen und in der ,luft fahrenden ,motorluftfahrzeugen treffen in ,sibirien1 in ,anam1 ,indien und russisch ,turkestan drahtlose ,depeschen mit ,nachrichten ber den ,stand der ,dinge ein4 ,da eine ,reihe von ,luftschiffhfen in ,china sich gegen die chinesischen ,behrden und den ,pbel verteidigen1 so mu ihnen von den ersten verfgbaren ,streitkrften der ,luftflotten zunchst ,hilfe gebracht werden4 ,die ersten groen ,luftgeschwader1 welche ,wladiwostok1 ,hanoi in ,anam1 ,kalkutta verlassen1 dringen gleich tief in das ,innere von ,china ein4 ,in ,erwartung der kommenden ,ereignisse hatte die englische ,regierung ebenso wie die internationalen ,luftlinien ,vorsorge getroffen1 da eine ungewhnlich starke ,luftmacht in ,lasar1 der ,hauptstadt ,tibets1 konzentriert war4 ,insonderheit waren auch die ,luftschiffhfen an der ,nordgrenze ,tibets mit gut ausgersteten ,riesenluftschiffen versehen4 ,die ,entscheidung in einem solchen ,kriege liegt nicht bei den ,aluminiumluftschiffen oder ,ballonetluftschiffen4 ,sie liegt auch nicht bei den ,drachenfliegern4 ,die ,schlachtluftflotte der ,zukunft besteht aus den riesenhaften ,vakuumluftschiffen1 die nicht von ,gas getragen werden1 sondern auf ,grund der ,leere des ,raumes aufsteigen4 ,die alte ,idee des ,jesuitenpaters ,franzesko ,lana aus dem ,jahre #afgj war bereits am #i4 ,september #aijh in einem ,leitartikel des hervorragenden deutschen ,gelehrten ,g4 ,j4 ,derb in den ,illustrierten aeronautischen ,mitteilungen wieder aufgenommen worden4 ,seitdem ist sie nicht mehr zur ,ruhe gekommen4 ,im ,jahre #bjjh verfgen die europaischen ,luftlinien zusammen ber mehr als #ajjjj ,vakuumluftschiffe1 whrend die ,heeresverwaltungen und ,marineverwaltungen der europischen ,staaten etwa #ejjj ,vakuumluftschiffe besitzen4 ,keines dieser ,vakuumluftschiffe hat einen geringeren ,umfang als #cjjjjj ,kubikmeter4 ,die ,wnde sind aus feinem ,nickelstahl hergestellt1 welcher fester ist als im ,jahre #aijh die ,panzerplatten4 ,eine genaue ,beschreibung dieses wichtigsten ,motorluftfahrzeuges der ,zukunft habe ich in meinem soeben erschienenen ,buch ,von ,ikarus bis ,zeppelin 7,brandussche ,verlagsbuchhandlung1 ,berlin7 ,seite #add gegeben4 ,ein solches ,luftschiff wird vor der ,fahrt durch groe ,luftpumpen vollkommen von ,luft entleert4 ,solche ,pumpen sind in allen ,luftschiffhfen vorrtig4 ,auch fhrt das ,luftschiff selbst eine durch einen ,motor in ,gang gehaltene ,luftpumpe mit sich4 ,das ,vakuumluftschiff hat den groen ,vorzug1 da es allen ,gefahren des ,wasserstoffgases berhoben ist4 ,das ,vakuumluftschiff kann nicht explodieren oder verbrennen4 ,ueberdies kostet das ,wasserstoffgas der ,aluminiumluftschiffe und ,ballonetluftschiffe viel ,geld und mu immer wieder ergnzt werden4 ,das ,vakuumluftschiff kann sich solange in der ,hhe halten1 wie die ,luftpumpen ordnungsgem arbeiten1 also ,monate lang und unter ,umstnden ,jahre lang4 ,auf ,grund ihres riesenhaften ,umfanges haben die ,vakuumluftschiffe eine ungeheure ,tragfhigkeit4 ,allerdings wiegt die schwere ,stahlumhllung eines ,vakuumluftschiffes von #cjjjjj cbm bereits #bjjjjj kg4 ,aber der noch verfgbare freie ,auftrieb von #ajjjjj kg oder #ajj ,tonnen gestattet den ,transport von #ajjj ,personen auf eine krzere und #fjj ,personen auf eine weitere ,entfernung4 ,ein ,teil der ,vakuumluftschiffe in ,sibirien1 ,zentralasien und ,indien wurde mit ,militr beladen1 ein anderer ,teil mit ,dynamittorpedos4 ,insgesamt gingen gleichzeitig #bjj ,vakuumluftschiffe von allen ,seiten in das ,innere von ,china vor4 ,dies alles geschah in den ersten drei ,stunden nach der ,kriegserklrung4 ,gleichzeitig wurden zunchst alle ,vakuumluftschiffe in ,deutschland1 ,frankreich1 ,england aus dem ,verkehr genommen und auf dem krzesten ,wege zu den ,luftschiffhfen an den ,grenzen des ,reiches der ,mitte gesandt4 ,auch allen ,vakuumluftschiffen1 die zwischen ,berlin und ,ostasien oder zwischen ,berlin und ,kalkutta verkehrten1 wurde durch drahtlose ,telegraphie die ,anweisung gegeben1 sofort in dem nchsten ,luftschiffhafen die ,passagiere wie die ,waren auf ,aluminiumluftschiffe oder ,drachenflieger zu verladen und selbst unverzglich nach bestimmt angegebenen ,luftschiffhfen an der chinesischen ,grenze zu fahren4 ,innerhalb #bd ,stunden waren nicht weniger als #ajjj ,vakuumluftschiffe lngs der chinesischen ,grenze zum ,ersatz und zur ,verstrkung der schon vorhandenen ,vakuumluftflotte zusammengezogen4 ,innerhalb drei ,tagen waren insgesamt #abjjj ,vakuumluftschiffe auf dem ,kriegsschauplatz4 ,der grte ,unterschied1 abgesehen von der ,motorluftschiffahrt selbst1 zwischen der heutigen ,kriegfhrung und der ,kriegfhrung im ,jahre #bjji ist vielleicht darin zu finden1 da der ,krieg nicht an den ,grenzen des feindlichen ,landes beginnt1 sondern sofort tief in das ,innere hineingetragen wird4 ,sobald die ,gesandtschaften ,peking verlassen haben wrden1 sollte das ,bombardement ,pekings und insbesondere der militrischen ,gebude sowie des ,kaiserpalastes beginnen4 ,von ,hongkong1 ,anam und ,wladiwostok waren sofort nach der ,kriegserklrung insgesamt #bj ,aluminiumluftschiffe nach dem ,gesandtschaftsviertel in ,peking beordert1 um das ordnungsmige ,aufsteigen der ,gesandtschaften in ihren ,aluminiumluftschiffen sicher zu stellen und diese ,luftfahrzeuge gegen die ,angriffe der chinesischen ,luftflotte zu beschtzen4 ,die ,luftmacht des chinesischen ,reiches bestand aus etwa #cjj ,aluminiumluftschiffen und #fjj ,ballonetluftschiffen4 ,die chinesische ,regierung besa im ,jahre #bjji noch nicht ein einziges ,vakuumluftschiff4 ,der geringe ,umfang der chinesischen ,luftflotte hatte seinen ,grund in der ,ausdehnung der europischen ,verkehrsluftlinien ber das ganze chinesische ,reich4 ,gerade um zu einer groen1 selbstndigen ,luftmacht fr den ,kriegsfall zu gelangen1 wollten ,china und ,japan das unbequeme ,joch der europischen ,verkehrsluftlinien von sich abschtteln4 ,ganz ausgezeichnet war aber die japanische ,luftflotte4 ,sie hatte einen groen ,rckhalt an den japanischen ,luftlinien1 die von ,tokio bis ,wladiwostok1 ,peking und selbst bis ,schanghai reichten4 ,japaner pflegten nach ,ruland wie ,china aus ,patriotismus regelmig nur auf japanischen ,luftschiffen zu fahren4 ,den inneren ,verkehr ,japans haben von ,anfang an nur japanische ,luftlinien versorgt4 ,natrlich war die japanische ,luftmacht noch nicht ein ,viertel so gro wie die englische und noch nicht einmal ein ,zehntel so gro wie die deutsche4 ,auch qualitativ stand sie nicht unerheblich hinter der deutschen zurck4 ,ein welterfahrenes1 mit den ,eigentmlichkeiten aller ,lnder vertrautes ,luftschifferkorps kann eine ,kriegsmacht nur auf ,grund internationaler ,verkehrsluftlinien heranbilden4 ,die japanische ,luftmacht war wenig grer als die chinesische1 aber qualitativ besser4 ,zusammen bildeten die ,luftflotten ,chinas und ,japans eine recht ansehnliche ,macht1 die einer einzelnen weit vorgeschobenen ,luftflotte der vereinigten europischen ,kriegsmchte leicht gefhrlich werden konnte4 ,es ist fr unsere ,zeitgenossen wirklich nicht leicht1 sich eine ,schlacht im ,jahre #bjji auszumalen4 ,das ,wesen einer jeden ,schlacht zu ,lande wie zu ,wasser besteht in dem ,luftangriff4 ,nur wer das ,zeppelinsche ,aluminiumluftschiff in der ,nacht vom #d4 auf den #e4 ,august #aijh oder den ,parsevalschen ,motorballon am #bc4 ,oktober #aijh in einer ,hhe von #aejj ,metern jenseits der ,wolken hervorschieen und sich hinter den ,wolken wieder verbergen sah1 wird einen ,begriff von dem ,wesen des knftigen ,schlachtgetmmels haben4 ,ein ,sieg rein auf dem ,lande oder rein auf dem ,wasser in ,abwesenheit der ,luftflotten ist ohne jeden strategischen ,wert4 ,nur durch eine seltene ,verkettung von ,zufllen knnte sich ein reiner ,landsieg ohne ,luftsieg denken lassen4 ,was wrde es einer ,armee von sechs ,armeekorps ntzen1 wenn sie in einer gewaltigen ,feldschlacht eine andere vielleicht gleich starke ,armee zurckgeschlagen htte und nun pltzlich in das ,feuer einer ,luftmacht von #cjjj ,motorluftfahrzeugen kme8 ,es ist nichts leichter1 als mit ,truppen gefllte ,ortschaften oder ,biwaks aus der ,luft vollstndig zu zerstren oder marschierende ,kolonnen auf der ,landstrae zu beschieen4 ,wenn eine ,luftflotte auf der ,landstrae marschierende ,truppen berraschen will1 so fahren die ,luftschiffe zu ,vieren nebeneinander und vielleicht in hundert ,reihen oder ,gliedern hintereinander4 ,wenn ein auf der ,landstrae marschierendes ,infanterieregiment pltzlich bei bewlktem ,himmel von einer ,luftflotte von #djj ,luftschiffen1 die sich hintereinander ber das marschierende ,regiment begeben1 beschossen wird1 so ist das ,regiment vernichtet4 ,innerhalb einer ,stunde kann aber dieselbe ,luftflotte eine ,reihe von ,regimentern vernichten1 solange eben der ,vorrat an ,dynamittorpedos reicht4 ,ein einziges ,vakuumluftschiff normaler ,gre trgt neben der ,besatzung von etwa #ejj ,mann auf krzere ,entfernungen #iej schwere ,dynamittorpedos #ge kg oder #dgej leichte ,dynamittorpedos #ae kg4 ,welches ,bataillon knnte wohl einen ,hagel von #dgej ,dynamittorpedos aushalten8 ,wenn nun aber #bj solcher ,vakuumluftschiffe hintereinander fahren1 so knnen sie aus der sicheren ,hhe von #aejj ,metern die marschierende ,infanterie einfach wegrasieren4 ,breite ,streuapparate1 die sechsmal so breit sind als eine ,landstrae1 lassen gleichzeitig die ,dynamittorpedos fallen1 so da ein ,zielen nicht ntig und ein ,nichttreffen ausgeschlossen ist4 ,der ,transport ganzer ,armeekorps und ,armeen auf den ,hauptstraen eines ,landes ist in der ,nhe feindlicher ,luftschiffe berhaupt nicht mehr mglich4 ,wenn die ,fachleute der ,aeronautik und die ,generalstbe im ,jahre #aijh noch nicht zu dieser ,erkenntnis gekommen waren1 so liegt dies lediglich1 daran1 da sie immer nur an ein ,exemplar oder hchstens drei ,exemplare des ,zeppelinschen ,aluminiumluftschiffes denken4 ,mit der ,mglichkeit1 da man #ajjj oder gar #ajjjj ,motorluftschiffe verschiedener ,art herstellen knne1 haben sie berhaupt nicht gerechnet4 ,die deutsche ,nation allein hatte im ,jahre #aiji ein ,nationalvermgen von etwa #bbe ,milliarden ,mark und im ,jahre #bjji ein ,nationalvermgen von #dej ,milliarden ,mark1 welches zum groen ,teil in ,afrika und ,vorderasien angelegt wird4 ,nach einer genauen ,aufstellung aus dem ,jahre #bjji sind etwa #aj ,milliarden ,mark des deutschen ,nationalvermgens in ,motorluftfahrzeugen und ,luftschiffhfen angelegt4 ,unter diesen ,umstnden ist die ausschlaggebende ,rolle der ,luftflotten im ,kriege nicht zu verwundern4 ,in dem ,weltkriege des ,jahres #bjji haben die ,kriegsflotten der europischen ,mchte nur insoweit eine ,rolle gespielt1 als sie bereits im ,beginn des ,krieges in den ostasiatischen ,gewssern zusammengezogen waren4 ,ihre ,hauptrolle haben sie aber nicht als ,seeschiffe gespielt1 sondern gewissermaen als ,flsse oder ,stationen zum ,absenden von ,motorluftfahrzeugen gegen das feindliche ,land4 ,gleich bei ,beginn des ,krieges in den ersten #bd ,stunden lieen die ,spezialschiffe fr ,motorballons und ,drachenflieger der vereinigten europischen ,luftflotten #ajj ,drachenflieger und #ej ,motorballons in der ,nhe von ,tonking aufsteigen4 ,diese vom ,meere kommende ,luftflotte vereinigte sich ber ,peking mit den ersten von der ,landseite eingetroffenen ,luftflotten und griff die chinesische ,luftflotte direkt ber der ,hauptstadt an4 ,wenn die europischen ,luftschiffe nicht wiederholt whrend des ersten ,tages nach der ,kriegserklrung zur neuen ,aufnahme von ,munition nach den vor ,taku liegenden ,spezialschiffen zurckkehren konnten1 so wrden sie sich total verausgabt haben4 ,der stete ,ersatz der ,munition an ,dynamittorpedos1 sowie des ,benzins ermglichte aber die ,niederkmpfung des bei ,peking zusammengezogenen ,hauptteils der chinesischen ,luftmacht an einem ,tage4 ,die lange ,dauer des ,krieges von vier vollen ,monaten beruht nur in dem ,widerstande der japanischen ,luftmacht und in der ,gre des chinesischen ,reiches1 wo fast jede einzelne ,stadt bis zur ,zahlung von staatlichen ,kontributionen und ,bestrafung der schuldigen ,beamten bombardiert wurde4 ,erst im ,jahre #bjji ist die gelbe ,rasse zu der ,erkenntnis gekommen1 da infolge der aeronautischen ,ueberlegenheit der weien ,rasse jeder ,widerstand knftig vergeblich sei4 ,die ,marine1 die ,infanterie und ,artillerie verloren seitdem mehr und mehr ihre ,bedeutung fr den ,krieg1 nachdem die ,kavallerie schon um das ,jahr #aiej fast ganz verschwunden war4 ,im ,jahre #bjji gengte es1 ein guter ,aeronaut zu sein1 um als ein tchtiger ,soldat mit ,erfolg kmpfen zu knnen4 ,die ,kinder in ,deutschland wie in ,china verwechselten bereits vollstndig den ,begriff des ,soldaten mit dem des ,luftschiffers4 ,meist begriffen sie nicht1 da nicht jeder ,soldat ein ,luftschiffer sei4 ,und in der ,tat1 die ,zahl der reinen ,infanteristen und ,artilleristen war schon enorm zusammengeschrumpft4 ,die ,menge der ,infanteristen und ,artilleristen ging auf ,drachenfliegern in das ,gefecht4 ,das ,rckgrat der ganzen ,kriegsmacht ,deutschlands aber bildete die ,mannschaft der ,vakuumluftschiffe4 ,bertha von ,suttner4 ,der ,frieden in #ajj ,jahren4 ,der ,frieden in #ajj ,jahren4 ,von ,bertha von ,suttner4 ,in der ,sorbonne von ,europa war fr den #a4 ,mrz #bjji ein ,vortrag des berhmten brasilianischen ,geschichtsprofessors1 ,dr4 ,pedro ,diaz1 angesagt4 ,allwchentlich las an dieser ,universitt ein ,gelehrter aus einer anderen ,metropole des ,globus4 ,nicht nur die ,vortragenden1 auch die ,zuhrer rekrutierten sich aus allen ,weltgegenden4 ,wie man hundert ,jahre frher von allen ,lndern zu den ,bayreuther ,festspielen pilgerte1 so kam man jetzt aus den brigen ,kontinenten nach der auf einem ,schweizer ,hochplateau als ,prachtbau errichteten ,sorbonnen geflogen1 um den ,zelebritten zu lauschen1 die dort dozierten4 ,das fr jenen #a4 ,mrz angesetzte ,thema hie3 ,die moderne ,friedensherrschaft und ihre historische ,entwicklung4 ,wie das die ,geschichtsprofessoren stets zu tun pflegen1 so holte auch ,pedro ,diaz bei der entrcktesten ,vorzeit aus und es dauerte etwa anderthalb ,stunden1 ehe er von den ,pfahlbauern bis zum zwanzigsten ,jahrhundert vorgedrungen war4 ,beim ,jahre #aijh angelangt1 sagte er3 ,dies ist das denkwrdige ,jahr1 in welchem die ,menschheit den ,luftozean erobert hat2 damit hebt eine neue ,epoche -- unsere ,epoche -- an1 und da wollen wir in unserem ,rckblick ein paar ,minuten aussetzen4 ,nach kurzer ,erholungspause fuhr der ,professor also fort3 ,der ,rstungswahnsinn war um diese ,zeit schon zum ,paroxismus gestiegen4 ,jedes ,land war ein bewaffnetes ,lager2 was immer der menschliche ,genius auf technischem ,gebiete erfand1 wurde in den ,dienst der ,massenttung gestellt2 die ,lasten der ,heeres- und ,flottenbudgets und der daraus entspringenden ,steuern- und ,schuldenerhhungen waren so drckend geworden1 da man schon an der ,grenze des ,unertrglichen stand1 und doch war die ,losung immer nur3 ,weiterrsten4 ,die ,erde war mit ,festungen gespickt1 mit ,minen untergraben1 die ,meere auf und unter den ,wogen mit ,todesfahrzeugen gefllt1 und kaum waren die ersten ,versuche1 sich der ,luft zu bemchtigen1 gelungen1 als sich schon die ,heeresleitungen anschickten1 auch dieses ,element mit ,sprengstoff-,schleuderern zu bevlkern4 ,wirklich ein hoffnungsreicher ,zustand unserer lieben ,gotteserde6 ,diese ist zwar auch nicht immer menschenfreundlich2 das bewies sie wieder in jenem ,jahre #aijh1 wo sie mit einem ungeduldigen ,ruck einen ganzen ,landstrich und dessen #bjjjjj ,einwohner vernichtete2 aber diese ,katastrophe war doch nur ein ,spiel gegen jene1 welche die zivilisierte ,menschheit sich selber vorzubereiten eifrig bestrebt war4 ,wenn man1 von unserer ,zeitdistanz aus1 das bis an die ,zhne bewaffnete und nach immer mehr1 immer mehr ,waffen rufende ,europa ins ,auge fat1 so mu dem ,unwissenden scheinen1 als wre damals von der ,friedensherrschaft1 deren wir uns heute erfreuen1 noch kein ,schimmer am ,horizont aufgegangen1 und als ob eine gewaltige und pltzliche ,revolution -- etwa die der ,lufteroberung -- ntig gewesen sei1 um so gnzlich vernderte ,zustnde herbeizufhren4 ,das ist aber nicht der ,fall4 ,dem gewissenhaften ,historiker offenbart sich die ,erkenntnis1 da damals unsere heutige kriegslose ,weltordnung schon in ,bildung begriffen war1 da alle ihre moralischen und materiellen ,voraussetzungen bereits gegeben waren1 von vielen erkannt1 von der ,masse unbemerkt2 und da tausend ,krfte -- selbst die scheinbar in der entgegengesetzten ,richtung ttigen -- sich in der ,entwicklungslinie bewegten1 die zur modernen ,friedensherrschaft gefhrt hat4 ,es gab ja damals auch schon1 wie ich in meinen frheren ,ausfhrungen erwhnte1 eine direkte ,friedensbewegung1 die sichtbare und wirksame ,ergebnisse gezeitigt hatte3 das ,zarenreskript1 die ,union1 die zahlreichen ,schiedsgerichtsvertrge1 die ,friedensvereine und -,kongresse1 eine ganze pazifistische ,literatur1 eine pan-amerikanische ,konvention1 ein von ,andrew ,carnegie gestiftetes ,friedens-,palais im ,haag usw42 aber diese ,erscheinungen wurden vielfach ignoriert und gering geschtzt4 ,sie hatten ihr ,endziel nicht erreicht1 neben ihnen wuchsen und gediehen die militrischen ,einrichtungen1 stiegen ,kriegsgefahren auf1 kamen auch ,kriege zum ,ausbruch -- also hatte man leichtes ,spiel1 sie als leere ,trume zu behandeln4 ,aber die ,krfte1 die ich meine1 die unsichtbaren1 die indirekten1 die arbeiteten unablssig an der ,organisierung der ,welt1 d4 h4 an ihrem ,zusammenschlu und an ,ihrem ,aufstieg zu einer hheren ,kulturstufe4 ,immer enger knpfte sich das ,netz der ,internationalen ,interessen4 ,die ,mchte schlossen ,ententen1 um die zwischen ,ihnen schwebenden ,streitfragen aus der ,welt zu schaffen2 solche ,freundschaftsbndnisse1 mit der ,spitze gegen niemand -- dehnten sich von einem ,land zum anderen und von einem ,kontinent zum anderen3 ,frankreich--,england2 ,deutschland--,amerika2 ,amerika--,japan2 und besonders was ,europa betrifft1 so wuchs aus all den verschiedenen ,freundschaftsbndnissen langsam ein verbndetes ,europa heraus4 ,noch hie es nicht so1 aber gebrdete sich schon als solches4 ,in moralischer ,hinsicht3 bei dem ,unglck in ,sizilien schlug ein europisches ,herz in ,mitgefhl und diktierte vereinte ,hilfsaktion2 in politischer ,hinsicht3 bei all den ,balkan-,kriegsgefahren arbeiteten die ,mchte mit ,eifer daran1 den ,krieg abzuwehren2 der ,fall von ,casablanca wurde dem ,haager ,schiedsgericht zugewiesen2 ber die ,marokko-,frage schlossen die langjhrigen ,gegner1 ,frankreich und ,deutschland1 ein ,abkommen4 ,der ,widerwille vor den ,massenschlchtereien1 der ,respekt vor dem ,friedensideal nahmen zu4 ,die mchtigsten ,kriegsherren rechneten es sich zur ,ehre1 als ,friedensfrst gepriesen zu werden1 -- kurz1 der ,uebergang von der ,gewaltepoche zur ,rechtsepoche hat sich schon vor hundert ,jahren deutlich vollzogen und htte -- auch ohne ,eroberung der ,luft -- zu unserem heutigen ,zustande gefhrt4 ,der ,professor blickte auf seine ,uhr4 ,wir haben nicht mehr ,zeit1 die ,ereignisse des letzten ,jahrhunderts1 sofern sie sich auf unser ,thema beziehen1 ,revue passieren zu lassen2 ich will nur die ,grundlagen und ,prinzipien errtern1 auf welchen die gegenwrtige ,friedensherrschaft ruht4 ,leider kann ich nicht1 indem ich von unserem ,zeitalter spreche1 es als ein goldenes schildern4 ,wir schreiben #bjji -- sind also noch dem mittelalterlichen ,barbarentum bedenklich nahe4 ,die ,menschheit ist -- wenn man bedenkt1 da noch hunderttausend1 vielleicht millionen ,jahre vor ihr liegen -- noch immer in ihrer ,kindheit2 jedenfalls hat sie noch mehr von der ,tierhnlichkeit1 die ihrem ,ursprung entspricht1 als von der ,gotthnlichkeit an sich1 die ihr ,ziel ist4 ,erwgt man1 da vor hundert ,jahren der ,mensch noch des ,menschen ,wolf war1 da ihm von nirgend her mehr ,gefahren des ,zerrissen- und ,zerfleischtwerdens drohten als von seinem eigenen ,geschlecht1 dazu das tiefe ,elend und die krasse ,unwissenheit von neun ,zehnteln ihrer ,masse1 so kann man nicht verlangen1 da sie nach so kurzer ,frist auf dem ,gipfel der ,zivilisation angelangt sei1 und da jenes ,ma von ,kultur1 das sie besitzt1 schon in alle ,winkel und alle ,niederungen htte dringen knnen4 ,nein1 wir haben noch gegen vieles ,leid und viele ,gefahren zu kmpfen1 und hinterlassen auch noch unseren ,kindern ein groes ,kampfeserbe4 ,immerhin1 gegen unsere ,vorfahren1 die vor hundert ,jahren lebten1 sind wir glcklich zu preisen4 ,vor allem haben wir1 was sie gar nicht kannten1 wofr sie nur einen ,namen1 aber niemals das ,wesen hatten -- wir haben den ,frieden4 ,was bei ihnen so hie1 waren die ,pausen zwischen den ,kriegen2 zu seiner ,sicherheit hatte man nichts ,besseres erfunden als die durch ,drohung eingeflte ,furcht2 der ,krieg war -- akut oder latent -- der herrschende ,zustand2 von dem ,kriege der ,zukunft wurde tglich als von etwas ,selbstverstndlichem gesprochen und gedruckt4 ,den ewigen ,frieden haben wir ja heute auch noch nicht1 denn immer noch knnen ,ueberflle minder vorgeschrittener ,vlkerschaften gewrtigt werden1 aber dann erscheint dies als etwas ,auerlegales1 als ein von seiten des ,angreifers verbtes ,verbrechen4 ,wir besitzen immer noch zu ,lande1 zur ,see und zur ,luft disziplinierte bewaffnete ,heere1 ,schutztruppen im hchsten ,sinne des ,wortes1 weil sie -- wie die ,gendarmerie und ,polizei unserer ,vorfahren1 niemals zu ,offensiv- und ,eroberungs-1 ,ha- und ,rachezwecken dienen1 sondern zur ,aufrechterhaltung der ,ruhe und der ,gesetze im ,innern1 zur ,hilfeleistung und ,rettung berall dort1 wo ein ,volk in ,not ist4 ,durch diese hehre ,sendung wird unserem ,militrstande noch immer1 wie einst1 der ,rang des ersten ,standes zuerkannt4 ,auf welchen ,grundlagen ruht unser ,friedensregime8 ,einmal auf der einfachen ,unmglichkeit1 ,kriege zu fhren4 ,wir sind im ,besitze von so gewaltigen ,vernichtungskrften1 da jeder von zwei ,gegnern gefhrte ,kampf nur ,doppelselbstmord wre4 ,wenn man mit einem ,druck auf einen ,knopf1 auf jede beliebige ,distanz hin1 jede beliebige ,menschen- oder ,husermasse pulverisieren kann1 so wei ich nicht1 nach welchen taktischen und strategischen ,regeln man mit solchen ,mitteln noch ein ,vlkerduell austragen knnte4 ,einmal entschuldigte sich ein ,brgermeister beim ,empfang seines ,landesherrn1 da er keine ,kanonenschsse abfeuern lie4 ,ich htte siebzehn ,grnde1 sagte er1 erstens besitzen wir keine ,kanonen -- -- ,dann erlasse ich ,ihnen die sechzehn brigen ,grnde1 unterbrach der ,landesherr4 ,ebenso knnten ,sie mir sagen1 es sei berflssig1 noch andere ,grundlagen fr den ,bestand des ,friedens anzugeben1 wenn schon die ,unmglichkeit des ,krieges erwiesen ist4 ,aber ich will den ,schein nicht aufkommen lassen1 als ob wir blo darum nicht mehr ,krieg fhrten1 weil wir nicht mehr knnen4 ,unser ,verzicht auf das ,recht gegenseitigen ,todschlags hat hhere ,motive und sicherere ,garantien3 ,alle ,interessen der kultivierten ,menschheit sind als solidarisch erkannt worden4 ,jahrtausende lang hat man seine ,ansichten und seine ,taten auf das ,recht des ,strkeren gegrndet und sich dabei -- als man ,naturwissenschaft studiert hatte -- auf den ,kampf ums ,dasein berufen1 und alle ,entwicklung durch das ,auffressen der ,kleinen durch die ,groen erklrt4 ,erst spter ist man zu der ,erkenntnis gekommen -- und unter diesem ,einflu leben wir heute -- da der eigentliche ,faktor in ,natur und ,gesellschaft1 der zu hheren ,formen fhrt1 die gegenseitige ,hilfe ist4 ,zu den ,grundlagen unseres ,friedens gehren auch die ,religionen4 ,das ,christentum hat sich auf seinen tiefsten ,sinn besonnen2 das ,judentum erinnert sich des mosaischen ,gebotes ,du sollst nicht tten2 der ,buddhismus folgt seinem1 die ganze ,schpfung umfassenden1 liebevollen tat wam asi2 die ,anhnger des ,confuzius haben seither den ,krieg verachtet1 und die ,bekenner der kosmischen ,religion1 d4 i4 jener ,religion1 die aus allen brigen ,glaubenslehren nur die ,ahnung des ,gttlichen in die ,offenbarungen der ,wissenschaft hinbergerettet hat1 die verabscheuen den ,krieg als die ,negation des ,gottes in ihrer ,brust4 ,vor hundert ,jahren haben die an ,wunder grenzenden ,errungenschaften der ,technik1 des ,verkehrs1 der gemeisterten ,naturkrfte ganz neue ,lebensbedingungen geschaffen1 aber die moralische ,wandlung hielt mit der physischen nicht gleichen ,schritt4 ,man hielt trotz der verwandelten ,umstnde die alten ,zustnde1 die alten ,denkweisen eine ,zeitlang fest4 ,man war mit einem ,worte dem ,milieu nicht angepat4 ,aber was nicht sterben will1 mu sich anpassen1 und da kam nun fr die ,menschheit eine ,epoche1 wo sie auf dem ,gebiete der geistigen und moralischen ,krfte ebensoviel ,neues und ,umwlzendes schuf1 wie ihr dies auf dem physischen ,gebiete gelungen war4 ,seelenkrfte1 die frher zwar auch schon vorhanden waren1 wie die ,naturkrfte auch1 wurden sozusagen erst entdeckt1 oder vielmehr -- sie wurden nutzbar gemacht1 in den ,dienst der ,lebensfhrung gestellt1 in die ,regeln des politischen ,verkehrs eingefgt1 aus dem sie bisher verbannt waren1 z4 ,b4 die ,gte1 die ,ehrlichkeit1 das ,vertrauen4 ,damit ward eine andere ,atmosphre geschaffen1 in der wir heute atmen und in der der ,krieg -- dessen ,luft aus ,ha- und ,verdachtsstoff besteht -- einfach ersticken mute4 ,was aber unserem ,friedensregime die sicherste1 gegen ,rckflle und ,zuflle gefeite ,basis verleiht1 ist dies3 ,wir wissen1 da es nichts ,starres1 nichts ,ewiggleichbleibendes gibt4 ,unsere ,vorfahren wuten das zwar auch1 aber sie bauten darum nicht minder ihre ,staaten und ihre staatlichen ,einrichtungen auf der ,voraussetzung auf1 da an ihren ,grenzen nicht gerckt1 an ihren ,institutionen nicht einmal gemkelt werden drfe4 ,hier fhrten sie unbeugsame ,starrheit ein4 ,da aber ,grenzen sich auch verschieben1 ,regierungsformen sich auch verndern mssen1 so blieb dieser1 ,notwendigkeit keine andere ,mglichkeit sich durchzusetzen1 als die ,anwendung der ,gewalt4 ,und so stellten sich immer zur rechten ,zeit ,kriege und ,revolutionen ein4 ,wir hingegen lassen das ,prinzip der ,elastizitt walten4 ,wir wissen1 ,bevlkerungen nehmen ab oder nehmen zu und mssen sich im letzteren ,fall ber die ,grenzen ergieen2 wir wissen1 ,nationen und ,rassen entstehen und vergehen2 wir wissen1 es finden neue ,zusammenschlsse und neue ,trennungen statt2 wir wissen1 die ,bedrfnisse nach ,verwaltungsformen wechseln und streben berhaupt immer grerer ,freiheit zu1 und unser ,leben hat sich dieser ,naturnotwendigkeit angepat2 wir widersetzen uns ihr nicht -- und auch damit ist die hufige ,ursache fr ,krieg und ,brgerkrieg behoben4 ,die durch den ,luftverkehr aufgezwungene ,handelsfreiheit -- denn wo wollte man da oben ,zollschranken anbringen -- hat die ,zollkriege aus der ,welt geschafft -- berall findet jede ,handelsmacht die offene ,tr -- kurz1 fr ,wettkmpfe auf industriellem und geistigem ,gebiet liegt vor uns die ,welt noch offen -- fr ,waffenkmpfe ist sie verschlossen4 ,von den beim ,anbruch der krieglosen ,zeit freigewordenen1 materiellen ,reichtmern und geistigen ,krften1 welche jetzt1 statt fr ,vernichtungszwecke1 im ,sinne der gegenseitigen ,hilfe verwendet werden und ungeahnten ,wohlstand und ,hochstand verbreitet haben1 will ich nicht reden1 sondern als unsern herrlichsten ,gewinn hervorheben1 da wir1 ber alle ,lngen- und ,breitengrade hinaus1 unsere ,mitmenschen lieben und achten drfen1 da nicht mehr den ,grenznachbarn gegenber ,mitrauen und ,migunst1 ,bosheit und ,gehssigkeit unsere ,seelen trben4 ,da wir nicht mehr1 wie einst die ,verteidiger der ,kriegsinstitution es taten1 deren ,ewigkeit durch die ,ewigkeit unserer bsen ,instinkte beweisen mssen1 sondern da wir mit dem ,philosophen1 von dem ich ,ihnen als einem der ,vorkmpfer und ,vordenker des ,friedens erzhlen konnte -- mit ,immanuel ,kant sagen drfen3 ,der ,mensch kann nie zu hoch vom ,menschen denken4 ,frederick ,walworth ,brown4 ,die ,schlacht von ,lowestoft4 ,die ,schlacht von ,lowestoft4 ,von ,frederick ,walworth ,brown4 ,schlacht8 ,nein1 es ist keine ,schlacht1 die ich schildern will4 ,es ist etwas anderes4 ,es ist die ,vernichtung einer ,flotte und deren ,konsequenzen4 ,es ist 4 4 4 doch was es ist1 werden die ,leser ja sehen1 und sie werden ,schlufolgerungen selber zu ziehen vermgen4 ,die ,schlufolgerungen1 die sich ganz von selber ergeben und die darin gipfeln1 da ein ,krieg der ,zukunft schon deshalb unmglich sein wird1 weil er entschieden sein drfte1 noch ehe er beginnt4 ,ob allerdings meine ,schilderungen erst in hundert ,jahren zutreffen wird oder nicht schon viel1 viel frher1 das will ich nicht direkt entscheiden4 ,mir kommt es vor1 als wre es eine ,sache von ,morgen1 dem unser ,heute mit ,riesenschritten entgegengeht4 99 99 99 99 99 ,als die ,tr aufging1 sah der ,admiral der ,luftflotte auf4 ,ah1 ,sie sinds1 ,hellborn6 fragte er den vor seinem obersten ,vorgesetzten strammstehenden jungen ,offizier4 ,bitte1 setzen ,sie sich4 ,einen ,augenblick lang suchte der ,admiral in einigen ,akten herum1 dann sah er pltzlich wieder auf den jungen ,offizier hin1 und es war1 als wolle er mit seinem ,blicke frmlich das ,innerste dieses ,mannes durchdringen4 ,der aber hielt den ,blick mit der unbefangensten ,miene von der ,welt aus4 ,hellborn1 sagte der ,admiral1 ich habe ,sie fr eine ,aufgabe ausersehen1 die ,sie mit ,stolz erfllen drfte2 ,sie wissen wohl1 da uns der ,krieg droht und zwar ein ,krieg1 der dem ,lande ganz ungeheure ,opfer auferlegen wrde1 und dessen ,ausgang zum mindesten sehr zweifelhaft ist4 ,es gilt nun1 und ich verlasse mich auf ,sie1 da ,sie mit niemandem davon sprechen1 diesen ,krieg unmglich zu machen4 ,wie8 rief der junge ,offizier1 als htte er nicht recht gehrt4 ,das kann doch ,ihr ,ernst nicht sein1 ,exzellenz8 ,wir brennen doch gerade darauf1 endlich zu zeigen1 was wir vermgen2 welch eine mchtige1 allen berlegene ,waffe wir sind1 und wollen doch endlich der ,seeflotte den ,beweis auch erbringen1 da sie das ,spielzeug ist1 nicht aber wir1 die wir noch immer dafr gehalten werden4 ,das sollen ,sie ja auch1 lieber ,hellborn1 sagte der ,admiral1 und darum rief ich ,sie her4 ,der ,albatros ist ja flugfertig1 machen ,sie sich bereit1 heute mit ,anbruch der ,nacht1 sagen wir um #a_/b #i1 loszufahren1 und richten ,sie sich auf eine ,fahrt von #f bis #h ,tagen ein4 ,und wohin soll es gehen8 ,das kann und darf ich ,ihnen nicht sagen4 ,sie erhalten an ,bord des ,albatros ,ihre versiegelten ,ordres4 ,so1 und jetzt gehen ,sie1 und ,glck auf die ,fahrt4 ,viel ,glck1 denn vergessen ,sie nicht1 da in ,ihre ,hand ,krieg und ,frieden1 in ,ihre ,hand die ganze ,zukunft des ,landes gegeben ist4 99 99 99 99 99 ,leutnant ,hellborn war mit der ,aufgabe1 die seiner harrte1 nicht sehr zufrieden4 ,es wollte ihm nicht recht in den ,sinn1 da er1 der sich auf den ,krieg gefreut hatte1 wie sich nur ein ,mensch zu freuen vermag1 der ,soldat in jedem seiner ,muskeln1 jedem seiner ,nerven ist1 da er nun -- den ,friedensvermittler spielen sollte4 ,wie1 das wute er ja selbst nicht1 aber die ,aufgabe pate ihm nicht4 ,absolut nicht4 ,und nun kam ihm noch ,leutnant ,ester von der ,seeflotte in den ,weg4 ,na1 schon gehrt8 endlich scheint's loszugehen4 ,freu' mich schon riesig4 's ist wieder mal ,zeit1 da wir die ,glieder recken4 ,na1 sollst einmal sehen1 wie wir die ,kerls zusammenschieen4 ,ihr fliegt wohl auch aus4 ,ja1 ich hrte sogar1 wie ,admiral ,willems von ,euch sprach4 ,ihr sollt ihm den ,aufklrungsdienst leisten4 ,so8 weiter nichts8 sagte ,hellborn1 der ber die nebenschliche ,rolle1 die man der ,luftschiff-,flotte wieder zuweisen wollte1 emprt war4 ,na1 wenn ,ihr ,euch nur nicht irrt4 ,wieso irrt8 ,was anderes knnt ,ihr ja doch nicht machen1 und nehmt ,euch mal vor den ,zenithkanonen in acht4 ,eine ,kugel daraus und ,ihr habt genug 4 4 4 ,nur keine ,angst um uns4 ,sieh' ,du ,dich lieber vor den ,lenktorpedos und den ,unterseebooten vor4 ,adieu4 ,und in keineswegs gehobener ,stimmung setzte er seinen ,weg zur ,luftschiffstation fort4 ,es war sieben ,uhr1 als er beim ,albatros anlangte4 ,der kommandierende ,offizier war von der ,mission ,hellborns schon verstndigt4 ,was ist denn los8 fragte er diesen4 ,wei nicht4 ,hab' keine ,ahnung4 ,ich erwarte meine ,orders erst hier4 ,ist der ,krieg schon erklrt8 ,ich glaube nein4 ,und wann macht ,ihr klar8 ,in anderthalb ,stunden4 ,hellborn machte sich sofort daran1 sein ,schiff zu inspizieren4 ,es war das erste ,mal1 da er ein selbstndiges ,kommando fhrte1 und er fhlte einen berechtigten ,stolz darber1 da der ,admiral gerade ihn dazu ausersehen hatte1 das ,schiff zu fhren4 ,uebrigens wuchs seine ,bewunderung fr seinen ,chef mit jedem ,schritte1 den er auf dem ,luftkreuzer machte1 denn das sah er sofort1 da die ,expedition1 die er heute so pltzlich unternehmen mute1 von langer ,hand vorbereitet war1 und da sie einen sehr1 aber sehr ernsten ,zweck hatte4 -- ,in weniger als einer ,stunde war die ,inspektion beendet und ,hellborn hatte sich berzeugt1 da nichts fehlte1 und alles1 jedes kleinste ,maschinenteilchen1 tadellos funktionierte4 ,fnf ,minuten vor halb neun kndigte er dem ,admiral auf drahtlosem ,wege seine ,abfahrt an1 dann befahl er seinem ,operator1 den ,apparat auszuschalten1 denn ich will keine ,befehle und keine ,contreorders erhalten4 ,fnfzehn ,minuten spter begannen die ,motore die ,arbeit1 durch den ,schiffsleib ging erst ein leises1 bebendes ,zittern1 dann scho der ,albatros1 gleich als suche er seinen ,namen ,ehre zu machen1 empor in die ,luft1 in das ,reich1 in welchem er herrschte4 ,an ,bord befanden sich auer ,hellborn noch zwei andere ,offiziere1 ,leutnant ,schmidt1 ,leutnant ,ester und zehn ,mann4 ,geschtzt war der ,kreuzer durch doppelte ,stahl- und ,kautschuckpanzerplatten1 whrend seine fnfzig ,falltorpedos eine furchtbare ,angriffswaffe waren1 deren ,explosion wohl zweifellos nichts stand zu halten vermochte4 ,das ,luftschiff1 auf dessen ,leibe alle ,lichter gelscht waren1 durchschnitt die ,luft mit einer ,geschwindigkeit von #ib ,kilometern und hatte ,kurs ,,nno4 genommen4 ,leutnant ,hellborn aber zog sich in seine ,kabine zurck und ffnete -- -- seine versiegelten ,orders4 ,was er las1 war folgendes3 ,der ,krieg ist heute abend #i ,uhr erklrt worden4 ,es gilt1 die feindliche ,flotte1 die sich in ,lowestoft konzentriert hat1 noch in der ,nacht zu erreichen1 sie zu berrumpeln und kampfunfhig zu machen4 ,in ,lowestoft liegen feindliche ,schlachtschiffe vor ,anker4 ,sie mssen zerstrt sein1 ehe sie morgen bei ,tagesanbruch klar zur ,fahrt machen knnen4 ,bei gehriger ,ausntzung der ,munition kann das unschwer erreicht werden4 -- ,ein kleiner ,aerostat zeigt siebzehn ,schlachtschiffe6 ,wahrhaftig1 das war ein ,befehl1 der seines ,gleichen nicht kannte4 ,whrend aber ,hellborn ihn wieder und wieder las1 erhellte sich sein ,gesicht immer mehr in strahlender ,freude4 ,herrlich6 herrlich6 ,o1 wenn ihm das gelang6 ,nie1 nie1 wrde er's dem ,admiral vergessen1 da er ihn1 gerade ihn zu diesem ,heldenstck ausersehen4 ,denn ein ,heldenstck war es1 selbst wenn es ihm gelang1 ungesehen an die nichtsahnende feindliche ,flotte heranzukommen4 ,eine ,stunde lang sa er ber seinen ,karten1 dann suchte er den ,maschinenraum auf4 ,nun1 wieviel machen wir8 fragte er4 ,zweiundneunzig1 aber wir knnten gern unsere dreiig mehr machen4 ,dann vorwrts mit ganzer ,kraft4 ,der ,kurz bleibt ,,nno4 ,bis dahin hatte ,hellborn in der ruhigen1 gemessenen ,sprache des ,kommandanten gesprochen4 ,jetzt aber packte er ,schmidt pltzlich an beiden ,schultern und weit ,du1 ,junge1 wo's hingeht8 ,weit ,du1 ,fritz1 was der alte ,herr uns fr eine ,aufgabe gegeben8 ,pa einmal auf4 ,in ,lowestoft die ,flotte in ,grund bohren1 weiter nichts4 ,donnerwetter1 ist das wahr8 und wie viele sinds8 ,siebzehn4 ,und wir ganz allein1 wir sollen 4 4 48 ,jawohl1 mein ,junge1 wir ganz allein4 ,hurra1 hurra6 rief der ,leutnant4 ,das ist mal was6 ,da werden die ,seehasen ,augen machen4 ,ich allein nehm die siebzehn auf mich4 ,wie viel ,treffer hatten wir immer beim ,schulschieen8 ,sieben von zehn1 was8 ,da bohren wir mit unseren ,torpedos nicht siebzehn1 sondern zwei mal siebzehn in ,grund4 ,ganz recht4 ,und nun wollen wir's ihnen mal zeigen1 wer mehr wert ist1 ein ,luftschiff oder 'ne ganze ,flotte ihrer modernen ,schlachtschiffe1 die man so bequem treffen kann4 ,natrlich wurde auch ,leutnant ,ester und die ,mannschaft ber ,zweck und ,ziel der ,fahrt aufgeklrt und die ,nachricht erregte allgemeinen ,jubel4 ,wir schaffens6 ,wir schaffens6 ,darber waren sich alle klar4 ,und ,hellborn stand und rechnete4 ,wenn's in dieser ,geschwindigkeit weiter ging1 dann konnte ,lowestoft zwischen der zweiten und dritten ,morgenstunde erreicht werden1 zu einer ,zeit also1 wo noch die absolute ,dunkelheit herrschte1 da der ,admiral wohlweislich eine ,neumondnacht zu der ,ausfhrung seines genialen ,planes gewhlt hatte4 ,der ,albatros machte jetzt nmlich1 auf die hchste ,geschwindigkeit gebracht1 #aah ,knoten in der ,stunde1 und mit jeder ,minute wuchs die ,erregung der kleinen ,bemannung1 denn jede brachte sie ja dem ,ziel1 der ,entscheidung entgegen4 ,und nun 4 4 4 nun schimmerten unten1 tief1 tief unter ihnen1 ,lichter4 ,das war ,lowestoft4 ,dort blitzte ein besonders helles ,licht auf1 das in regelmigen ,zwischenrumen kam und verschwand4 ,das war das gelbe ,licht des ,leuchtturms von ,lowestoft1 und vor diesem lagen kleine ,lichtpnktchen1 die ,signallichter der vor ,anker liegenden ,flotte4 ,hellborn legte einen ,augenblick lang die ,hand aufs ,herz1 als wolle er dessen ,pochen eindmmen2 dann atmete er hoch auf und stellte den ,indikator auf #ajjj ,fu4 ,sofort senkte das ,luftschiff sich auf diese ,hhe4 ,die ,motore waren abgestellt1 damit ihr surrendes ,gerusch unten um ,gotteswillen nicht gehrt werde1 und der ,albatros glitt nun lautlos durch die ,luft und hing ber den unten verankerten ,schiffen4 ,diese lagen in weitem ,halbkreise regungslos da1 und es war leicht1 sie alle siebzehn zu zhlen und zu bersehen4 ,die einzige ,frage war die1 wo sollte der ,angriff beginnen8 ,die beiden ,leutnants waren zur ,torpedokammer kommandiert1 ein ,glockenton schrillte durch den ,raum1 sie gaben das ,signal zurck fertig4 ,der ,plan war der1 lautlos ber das der ,zerstrung geweihte ,schiff zu fliegen1 sich bis zu einer ,hhe von #cjj ,fu ber dieses herabzulassen und ein ,falltorpedo auf das ,schiff herabsausen zu lassen4 ,ging der ,schu fehl1 dann sollte ,ester seinen ,torpedo lancieren1 sonst aber auf ein zweites ,angriffsobjekt1 an dem es ihm nicht fehlen sollte1 warten4 ,in demselben ,moment stellte ,hellborn den ,indikator auf #cjj4 ,wieder senkte das ,luftschiff seinen ,bug und glitt auf die angegebene ,tiefe hinab4 ,ganz1 ganz leise arbeiteten jetzt die ,motore4 ,im ,maschinenraum wie in der ,torpedokammer sah man wie in einer ,camera obscura ganz deutlich in ganz1 ganz kleinem ,mastabe die ,schiffe1 ber die man langsam hinwegglitt4 ,jetzt war man genau ber der ,brcke des einen1 jetzt war es ,zeit1 jetzt konnte das ,ziel nicht verfehlt werden1 ein ,druck auf den ,knopf1 und der ,tod und ,vernichtung bringende ,torpedo fiel durch die ,luke hinab4 ,gerade zwischen den zwei mchtigen ,schloten des ,schlachtschiffes fiel er auf1 und in demselben ,augenblicke zuckte ein grnlicher ,lichtschein auf und erhellte den ,hafen1 dann warfen die ,hgel den dumpfen ,schall der ,explosion donnernd und rollend zurck1 und das getroffene ,schiff sank1 mittschiffs auseinandergerissen1 und wurde von dem ,wirbel des ,meeres verschlungen4 ,hoch oben in den ,lften aber fuhr der ,albatros nach dem linken ,flgel der ,schlachtlinie und bereitete sich vor1 sein so glnzend geglcktes ,manver von vorhin zu wiederholen4 ,unten war alles in maloser ,verwirrung4 ,die ,scheinwerfer flammten auf und fuhren grell leuchtend ber die ,schiffsleiber hin1 als suchten sie sie alle gegenseitig ab4 ,wie leuchtende ,schwerter durchschnitten die grellen1 weithintragenden ,strahlen das ,dunkel1 empor in die ,lfte aber fuhr keiner1 denn an die von dorther drohende ,gefahr wurde nicht gedacht4 ,alles1 was man unten wute1 war nur1 da eine furchtbare ,explosion eines der stolzen1 herrlichen ,schiffe zerstrt hatte4 ,niemand aber schrieb diese einem feindlichen ,angriff zu4 ,es war aber ein unerklrliches ,unglck und alles eilte den in den ,wellen mit dem ,tode ,ringenden zu ,hilfe4 ,oben im ,albatros -- der im ,momente der ,explosion wieder in grere ,hhen emporgeschnellt war -- schrillte wieder das ,zeichen4 ,wieder senkte sich das ,luftschiff auf #cjj ,fu ,hhe herab und schwebte jetzt dicht ber dem die ,spitze des linken ,flgels haltenden ,schiffe4 ,an ,bord war alles in wilder ,bewegung4 ,das ,deck wimmelte von ,menschen4 ,die ,boote wurden klar gemacht1 oben auf der ,kommandobrcke aber brllte ein ,mann seine ,befehle durch das ,megaphon4 ,und der ,albatros flog1 einem ,nachtvogel gleich1 ber das ,schiff hin4 ,wieder war es bei dieser ,distanz ganz unmglich1 da der ,schu fehlging4 ,wieder zuckte der furchtbare grne ,schein auf1 wieder rollte der ,schall der ,explosion als ,donner ber das ,meer hin1 und wieder sank eines der stolzen ,schiffe hinab zum ,grunde des ,meeres4 ,im selben ,augenblicke aber hatte der ,albatros die kurze ,distanz vom linken ,flgel zur ,spitze des rechten berflogen und nun fiel das ,falltorpedo1 das ,leutnant ,ester abscho1 auf das dort verankerte ,schiff4 ,das furchtbare ,gescho fiel gerade hinter dem ,achterturm des mchtigen ,panzerschiffes nieder1 das sich aufbumte gleich einem wild gewordenen ,pferde und dann bugaufwrts mit dem ,hintersteven zu sinken begann4 ,die ,panik auf all den anderen ,schiffen war ganz entsetzlich1 das ,schauspiel der schwimmenden ,trmmer und ,menschen und ,toten ganz furchtbar1 aber das ,grauen des ,geheimnisses war mit einem ,male gewichen1 ein ,strahl eines ,scheinwerfers hatte gerade vom sinkenden ,schiffe aus durch ,zufall das ,luftschiff getroffen1 und dieses ward so entdeckt4 ,ein ,schrei der ,wut erhob sich von den noch unversehrt gebliebenen ,schiffen1 aber auch ein ,schrei des ,schreckens4 ,alle ,scheinwerfer spielten jetzt mit ihren ,strahlen nach oben und suchten den ,himmel ab1 whrend von zwei ,schiffen aus der ,albatros hell beleuchtet wird1 auf seiner ,fahrt von dem grellen ,lichte verfolgt4 ,hellborn war mit seinem ,witz nicht zu ,ende1 er scho mit seinem ,luftschiff in eine ,hhe von #ejjj ,fu1 bis wohin ihm das ,licht nicht zu folgen vermochte1 dann beschrieb er hoch oben einen groen ,kreis und strzte in eine ,tiefe von nur #dj ,fu ab1 so da die den ,himmel absuchenden ,strahlen ber den ,albatros weg glitten1 diesen vllig im ,dunkeln lassend1 ihm aber frmlich selber den ,weg weisend4 ,und nun hob sich der ,albatros pltzlich und erschien so unerwartet ber dem einen ,schiffe1 da keine ,zeit mehr war1 die ,kanonen zu richten1 denn in demselben ,augenblick war auch schon das ,torpedo gefallen und das ,schicksal auch dieses ,schiffes besiegelt4 ,hoch schnellte der ,albatros wieder empor2 aber nun half ihm sein ,trick nicht mehr1 alle ,scheinwerfer warfen ,hunderte von ,strahlenbndeln nach allen ,richtungen hin1 sich frmlich zu einem ,strahlenmeer vereinend1 das kein ,fleckchen rundum1 nicht in der ,luft und nicht auf dem ,meere1 unbeleuchtet lie4 ,diese ,flle von ,licht hatte das ,unangenehme1 ein ,ueberrumpeln der noch brigen ,schiffe unmglich zu machen4 ,trotzdem mute ,hellborn es darauf ankommen lassen1 und so senkte er denn sein ,schiff wieder tiefer hinab2 in dem ,augenblick aber1 wo er auf #ejj ,fu niedergesunken war1 wurde sein ,leib von einer ,kugel aus einem der groen ,zenith-,geschtze getroffen1 whrend ein ,hagel von ,geschossen aus der ,zenith-,schnellfeuerkanone folgte4 ,glcklicherweise war der ,schaden1 dank der ,panzerbekleidung des ,luftschiffes1 nicht gro1 trotzdem wurde ein ,mann der ,besatzung verwundet1 und ,hellborn dachte an die furchtbare ,gefahr1 wenn ein ,gescho den ,stapelraum der ,torpedos traf4 ,dann war alles zu ,ende1 und er hatte die ,hoffnungen getuscht1 die sein ,admiral in ihn gesetzt hatte4 ,er mute sich also in einer ,hhe halten1 in der ihm die ,geschosse nicht mehr viel anhaben konnten und wo die ,zielsicherheit gewissermaen aufhrte4 ,er erhob sich also auf #abjj ,fu und lavierte hier in dem ,luftmeer4 ,von dieser ,hhe aus sah es natrlich auch fr ihn mit der ,zielsicherheit bse aus1 aber immerhin hatte man bei den ,schieversuchen auch aus solchen ,hhen noch unter zehn ,schssen zwei ,treffer erzielt1 warum sollte man im ,ernstfalle weniger glcklich sein6 ,so -- jetzt war der ,moment -- ,leutnant ,schmidt drckte auf den ,knopf1 der ,torpedo durchschnitt sausend die ,luft und -- fiel ins ,wasser1 wo er ohne ,schaden zu tun dennoch durch die ,wucht des ,falles explodierte und nur eine hohe ,wassersule emporwarf1 im selben ,augenblick aber hatte ,leutnant ,ester seinen ,vorteil ersehen4 ,auch er scho sein ,torpedo ab1 der das ,vorderdeck des ,admiralschiffes traf und seinen ,vordersteven bis zur ,kommandobrcke fortri4 ,einen ,augenblick spter sausten zwei weitere ,torpedos hinab auf das ,feld der ,verwstung und ,verwirrung1 aber ohne weiteren ,schaden zu tun1 als nur die ,panik zu erhhen4 ,vergebens spielten alle ,kanonen1 man konnte dem ,feinde1 dem man machtlos preisgegeben war1 nicht bei4 ,noch ein ,schiff sank und noch eins1 und da -- da hiten die brigen ,schiffe eins nach dem anderen die weie ,flagge4 ,sie gaben den ungleichen ,kampf1 der kein ,kampf1 sondern ein ,vernichtetwerden war1 auf und ergaben sich4 ,nichts aber htte ,hellborn in grere ,verlegenheit setzen knnen1 als gerade dieses vllig unerwartete ,ereignis4 ,teufel1 sagte er zu den beiden ,leutnants1 die er sofort zum ,beratschlagen rufen lie1 was knnen wir tun8 ,wir knnen doch nicht elf ,schlachtschiffe mit unseren zehn ,mann wegnehmen8 ,das geht doch nicht an4 ,hm1 sagte ,schmidt1 wir knnten unseren ,drahtlosen wieder in ,stand setzen und unserer ,flotte drahten1 sie soll die ,schiffe in ,empfang nehmen4 ,knnen wir nicht1 sagte ,hellborn1 ist ganz unmglich1 die braucht acht ,tage1 ehe sie hier ist1 und solange knnen wir uns nicht halten4 ,wir mssen sie in den ,grund bohren1 ob wir wollen oder nicht4 ,und -- so sehr es ihr ,soldatenherz auch bedrckte1 die schnen ,schiffe1 die sich ihnen ergaben1 zu zerstren1 so mute es doch sein4 ,langsam senkte sich das ,luftschiff1 stets einer ,verrterei gewrtig1 bis auf #bjj ,fu ,hhe hinab1 beide ,offiziere mit dem ,finger auf dem ,drcker1 um die todbringenden4 ,torpedos im ,bedarfsfalle zu schleudern4 ,dicht ber dem einen der ,schiffe hielt sich das ,luftschiff1 und nun griff ,hellborn nach seinem ,megaphon4 ,ich gebe ,ihren ,schiffen bis #b ,uhr nachmittag ,zeit1 die ,bemannung zu landen1 dann werden die ,schiffe unerbittlich mit allem1 was drauf ist1 zerstrt 4 4 4 ,und wieder erhob sich der ,aerostat in die ,luft1 und die ,sonne ging auf und beschien ihn und die ,flotte1 um die es von ,booten wimmelte1 in denen die ,besatzung die ,schiffe verlie4 ,um zehn ,uhr war kein ,mann mehr an ,bord1 nur der ,kapitn eines ,schiffes hatte sich geweigert1 das ,schiff zu verlassen1 er1 der darauf gelebt1 wollte auch mit ihm gleichzeitig sterben4 ,um #b ,uhr senkte sich der ,albatros langsam ber die ,schiffe hinab4 ,drben am ,hafendamm stand in atemloser ,spannung die angstvolle ,menge und nun1 nun sauste ein ,torpedo hinab1 und wo frher ein ,schiff stand1 trieben jetzt nur die ,trmmer4 ,neun mal noch wiederholte sich dieses ,schauspiel1 und in dumpfem ,schmerz sah ein ,volk seinen ,stolz und seine ,hoffnung zertrmmert4 ,in stiller1 grausamer1 erbarmungsloser ,weise verrichtete das furchtbare ,luftschiff sein ,werk4 ,ein einziges ,schiff noch war da1 ,inflexible1 der ,unbeugsame1 stand auf seinem ,steven zu lesen1 und auf seiner ,kommandobrcke stand ein ,mann1 stumm1 mit gekreuzten ,armen und sah seinem ,schicksal entgegen4 ,wie ein ,vogel aber senkte sich das ,luftschiff ganz nahe auf ,deck4 ,lassen ,sie uns einen ,helden retten1 sagte ,hellborn durch sein ,sprachrohr1 kommen ,sie zu uns an ,bord4 ,der ,kapitn aber lachte laut auf4 ,zur ,hlle ich und ,ihr1 rief er und drckte auf einen ,knopf4 ,im selben ,augenblicke bumte der ,schiffsleib sich auf1 das ,schiff barst auseinander und hoch empor wurden die ,schiffsteile geschleudert4 ,der ,albatros aber schwebte1 da ,hellborn die ,bedeutung der ,worte des alten ,kapitns sofort erkannt1 und sein ,schiff in unendliche ,hhen gerissen hatte1 lautlos ber den ,wolken und flog der ,heimat zu1 die glaubte1 vor einem ,kriege zu stehen1 der lange schon beendet war4 ,beendet durch die neue ,waffe -- die ,waffe der ,luft4 ,das oder so ungefhr denke ich mir die ,zukunft der ,kriege4 ,mit ,land- und ,seemacht ist nichts mehr zu wollen4 ,die ,zukunft liegt in der ,luft4 ,hoffentlich aber eine ,zukunft des ,friedens1 denn dem ,himmel noch nher soll man die ,kriege nicht bringen4 ,karl ,peters4 ,die ,kolonien in #ajj ,jahren4 ,die ,kolonien in #ajj ,jahren4 ,von ,karl ,peters4 ,gustav ,havermann stand in ,morgenkleidung auf der ,veranda seines netten ,hauses und machte seinen ,tee4 ,die ,sonne war gerade im ,aufgehen1 und im ,norden zeigten sich die ,umrisse der ,gebude von ,windhoek4 ,seine ,frau war noch nicht erschienen4 ,sie liebte es1 bis in den vollen ,tag hinein in ihrem ,schlafballon1 #ejj ,meter ber der ,farm1 zu ruhen4 ,havermanns hatten nur ihre ,schlafeinrichtungen in hheren ,luftrumen2 die reicheren ,familien1 ber ganz ,afrika hin1 wohnten ,tag und ,nacht #ajjj bis #bjjj ,meter hoch in verankerten ,lufthusern1 wo sie frei waren von den ,unbequemlichkeiten der tropischen und subtropischen ,sonne4 ,ueber dem ,kongo und in den ,tropengebieten von ,amerika stieg man mit seinen ,wohnungseinrichtungen bis zu #cjjj ,meter und darber empor4 ,dieser sdafrikanische ,tee1 sagte ,havermann1 wird immer noch nichts ,rechtes4 ,wir wollen doch wieder zum ,ceylon-,tee zurckgehen1 der ,geschmack und ,aroma hat4 ,hallo6 fuhr er fort1 als er seinen ,freund ,agatz schnell auf sein ,wohnhaus zuschreiten sah1 was bringt ,dich so frh her8 ,hast ,du ,deinen telegraphischen ,empfangsapparat denn noch nicht eingesehen8 antwortete ,agatz4 ,zeitungen1 mu bemerkt werden1 gab es #bjji nicht mehr4 ,der gesamte ,nachrichtendienst auf der ,erde1 und auch vom ,mars herber wurde durch ein weitangelegtes ,system drahtloser ,telegraphie vermittelt1 an welches jedes private ,haus von irgendwie bemittelten ,besitzern angeschlossen war4 ,was ist denn los8 fragte ,havermann4 ,die ,bundesversammlung in ,durban hat vorige ,nacht beschlossen1 da das ,dreisprachensystem1 welches bislang noch in unserem ,parlament zu ,recht besteht1 aufgegeben werden solle2 ,englisch und ,hollndisch seien gengend fr die sdafrikanischen ,staaten4 ,nun1 das braucht uns kaum aufzuregen2 seit einem ,menschenalter wird deutsch kaum noch im ,parlament von ,windhoek gesprochen1 und im ,kongre zu ,prtoria ist englisch schon seit einem halben ,jahrhundert obligatorisch4 ,sind wir doch alle nur ,glieder der groen angelschsischen ,konfderation4 ,viel wesentlicher fr unser ,wohl und ,wehe1 fuhr er fort1 scheint mir die ,entdeckung des ,professors ,buterreck in ,berlin1 der es endlich fertig gebracht hat1 stickstoffhaltige ,nahrung aus der ,atmosphre herzustellen1 um dadurch die ,produktion von ,fleisch1 ,eiern1 ,milch usw4 berflssig zu machen4 ,wir ,sdwestafrikaner sind so wohlhabend geworden durch unsere ,rindvieh- und ,schafzucht1 seit es gelungen war1 alle die bsen ,viehkrankheiten durch ,impfungsverfahren aus der ,welt zu schaffen4 ,was ntzt uns unsere ,mhe nun1 wenn ,fleisch und ,milch nichts mehr gelten werden am ,markt8 ,uns bleiben ,hute und ,wolle4 ,und ,obst und ,gemse2 das ist wahr1 und unser herrliches ,klima4 ,ich war vorgestern mit dem ,schnell-,luftschiff ,mwe in ,london2 aber ich kann ,dir sagen1 ich freute mich1 heute morgen in ,sdwestafrika zurck zu sein4 ,in diesem ,augenblick nherte sich eine groe1 stattliche ,erscheinung dem ,hause4 ,was will denn ,eggers so frh hier8 sagte ,havermann4 ,ich komme1 sagte ,eggers1 nachdem er die beiden ,mnner begrt hatte1 um ,ihnen1 ,herr ,havermann1 mitzuteilen1 da wir ,ihre ,felder heute erst gegen #aj ,uhr berieseln knnen4 ,etwas an dem ,pumpwerk in ,swakopmund ist nicht in ,ordnung4 ,es tut mir sehr leid2 aber ich erhalte soeben die ,funkennachricht4 ,eggers war der ,direktor der sdwestafrikanischen ,elektro-,berieselungs-,werke4 ,schon seit mehr als einem ,menschenalter war das ,problem gelst1 die ,kraft der ,meeresfluten in elektrische ,kraft umzusetzen1 und seit einem halben ,jahrhundert verstanden es die ,menschen1 das ,seewasser durch einen sehr einfachen chemischen ,proze in ,swasser umzuwandeln4 ,das hatte einen enormen ,fortschritt1 besonders auch in der wirtschaftlichen ,entwicklung des trockenen ,sdwestafrika bedeutet4 ,trinkwasser freilich hatte man lngst aus der ,atmosphre abzuschlagen verstanden4 ,aber fr die ,ausbeutung der weiten ,gelnde von ,damaraland war die von der ,natur versagte ,bewsserung aus dem ,atlantischen ,ozean ntig gewesen4 ,die enorme elektrische ,kraft1 welche die ,see selbst lieferte1 hatte es mglich gemacht1 das befruchtende ,element1 welches die ,wolken versagten1 ber die ,felder zu ergieen2 und dies hatte zu einer neuen ,epoche in der ,geschichte des ,landes gefhrt1 hnlich wie in ,kapland und ,rhodesia4 ,eine ,konkurrenz zu der ,oceano-,elektrischen ,gesellschaft mit beschrnkter ,haftung war brigens die ,kalahari-,sunlight and ,electrical ,co4 ,ltd41 welche durch gewaltiges ,konzentrationsverfahren1 das auf die ,kalahari-,wste herabstrmende ,sonnenlicht in ,motorkraft und ,erleuchtung umwandelte4 ,indes versorgte diese mehr den ,osten und ,sden des ,erdteiles4 ,sie arbeitete nach dem ,vorbild der groen ,sahara-,gesellschaften1 welche schon seit einem ,vierteljahrhundert ,heizung und ,fortbewegungskraft1 sowie ,erleuchtung fr ,europa lieferten4 ,seit dem ,niedergang der ,kohlenproduktion hatte die ,menschheit sich mehr und mehr diesem ,ersatz zugewendet4 ,haben ,sie brigens bereits die letzten ,nachrichten aus ,ostafrika vernommen1 welche mein ,apparat gerade eben mitteilte8 fragte ,eggers die beiden ,herren4 ,was ist es8 ,die ,republik der steigenden ,sonne hat gestern beschlossen1 die ,deutschen wieder in ihrem ,lande zuzulassen2 und fr den ,kilimandjaro haben sich sofort drei ,familien von ,uganda angemeldet4 ,wie geht es eigentlich zu1 da ,deutsche dort berhaupt ausgeschlossen waren8 fragte ,havermann4 ,wissen ,sie das nicht8 sagte ,agatz4 ,das ist doch die ,folge der groen ,negerrevolution von #aiec1 als sich dieses ,haiti des ,indischen ,ozeans konstituierte4 ,ostafrika1 gegenber ,zanzibar1 ist frher einmal unter deutscher ,flagge gewesen4 ,aber bereits vor einem ,jahrhundert setzte in ,berlin eine sentimentale ,verbrderungspolitik an1 welche sehr schnell zu ,emanzipationsgelsten der schwarzen ,bevlkerung fhrte4 ,das war ein ,teil der sogenannten thiopischen ,bewegung4 ,die ,reise eines ,berliner ,kolonialministers1 dessen ,name nicht weiter berliefert ist1 in die sogenannte ,deutsch-,ostafrikanische ,kolonie1 fhrte zunchst zur ,aufsssigkeit der schwarzen ,arbeiter gegen ihre weien ,herren6 ,wie war denn das mglich8 ,es wurde den ,negern von ,regierungs wegen allerhand von ,rechten gegen die ,arbeitsgeber erzhlt1 wovon sie bis dahin keine ,ahnung hatten1 und natrlich wirkte das wie ein ,funken im ,pulverfa4 ,natrlich1 der ,schwarze mute das als direkte ,aufforderung zum ,aufstand auffassen4 ,anstatt die ,entwicklung ihren natrlichen ,gesetzen zu berlassen und wesentlich die ,vorschlge der deutschen ,kolonisten selbst abzuwarten1 operierte man vom grnen ,tisch in ,berlin4 ,man taperte hinein4 ,die ,folge waren ,unlust unter den ,weien und ,rebellionsgelste unter den ,schwarzen4 ,das fhrte zu wiederholten ,aufstandsversuchen1 und schlielich1 #aiec1 zur allgemeinen ,erhebung der ,eingeborenen1 welcher fast alle ,deutschen1 ,mnner1 ,frauen und ,kinder1 zum ,opfer fielen4 ,darauf1 unter ,garantie der ,vereinigten ,staaten und ,grobritanniens1 schritten die ,rebellen zur ,begrndung ihrer eigenen glorreichen ,republik1 und begannen damit1 zunchst einmal allen deutschen ,reichsbrgern ,asyl- und ,freizgigkeitsrecht zu nehmen4 ,schlielich erkannten es auch die alten ,weiber in ,berlin1 die am meisten mit geschrien hatten1 wie so gar herrlich weit wir es gebracht hatten4 ,die ,kolonie war weg1 und dafr bestand eine uns ,deutschen direkt feindliche ,republik4 ,aber wie ist es zugegangen1 da das benachbarte ,britisch-,ostafrika nicht in diesen ,mahlstrom hineingezogen wurde8 ,die ,briten hatten ihre ostafrikanischen ,besitzungen1 denen sie noch die italienischen anschlossen1 bereits seit #aiaj zu ,dependanzen des ,ostindischen ,reiches gemacht4 ,die ,hochplateaus von ,naicobi und ,naiwasha1 das ,tanatal und das ,hinterland von ,guardafui und ,berbera wurden systematisch mit auswandernden ,hindus besiedelt1 denen die britische ,regierung in ,sdostafrika1 ,australien und ,tasmanien1 sowie in ,neuseeland keinen ,ellenbogenraum mehr bieten konnte4 ,dies hielt die schwarze ,gesellschaft in ,schach1 und erlaubte daher der ,london ,stock ,exchange die ungestrte kapitalistische ,ausbeutung1 worauf es doch im ,grunde ankam4 ,genau1 wie in den voreinst deutschen ,besitzungen in ,neu-,guinea1 den ,karolinen usw41 welche heute friedlich und gengsam zum austral-asiatischen ,common wealth gehren1 wie ,kiautschou seit #ij ,jahren unter die ,flagge des gelben ,drachen zurckgekehrt ist4 ,ja1 die ,deutschen haben ,staat gemacht mit ihrer ,kolonialpolitik am ,ausgang des #ai4 ,jahrhunderts4 ,ich las vor kurzem ein ,buch aus dieser ,zeit4 ,es konnte gar nicht anders kommen1 wenn man den ,neid1 ,ha1 die ,verleumdung und das ,geschimpf betrachtet1 mit denen sie ins ,feld zogen4 ,einer gegen den andern1 und ,gnade ,gott dem1 welcher gegen den ,fremden wirklich etwas leistete6 ,nun1 in ,europa ist es ihnen kaum besser gegangen1 als ber ,see2 die ,welt ist wesentlich englisch geworden4 ,allemal1 damit gehrt sie immerhin einer vornehmen ,rasse an4 ,in diesem ,augenblick sah ,heinrich ,agatz nach seiner ,uhr4 ,die ,uhren wurden durchweg durch drahtlose ,telegraphie von der nchsten ,sternwarte aus getrieben und zeigten demnach absolute ,universalzeit4 ,ich erwarte meinen ,bruder ,ernst heute morgen mit dem ,falken von ,kapstadt2 wir wollen nach ,nyangwe am ,ober-,kongo1 wo wir um #aa ,uhr ,termin in einem ,minenproze haben4 ,wir bearbeiten dort ,kupferminen mit ,ozeankraft-,tiefdruck1 und finden in den letzten ,wochen1 da die ,pression ber #ejjjj ,meter ,tiefe sehr unregelmig ist4 ,unser ,rechtsanwalt1 der die ,sache hat sorgfltig untersuchen lassen1 meint1 da die ,ozean-,elektrische ,gesellschaft m4 b4 ,h4 schuld an dem schlappen ,betrieb ist4 ,ich will heute mittag nach ,kairo1 sagte ,havermann1 und morgen mit meiner ,frau nach ,wien1 wo unser ,neffe getauft werden soll4 ,da kommt endlich meine ,frau von oben4 ,frau ,havermann kam aus ihrem ,schlafballon mit ,hilfe eines ,lifts1 der an dem mittleren ,ankertau des ,luftfahrzeuges angebracht war4 ,diese ,fahrzeuge waren lange ,zeit durch die bei ,nacht entstehenden unregelmigen ,windstrmungen in ihrer ,lage bedroht gewesen4 ,seit die ,menschheit es jedoch fertig gebracht hatte1 die ,luftzonen bis in ,hhen von #ajjjj ,metern mit meteorologischen ,stationen zu berziehen1 seit insbesondere auch die ,polargegenden vllig der ,beobachtung geffnet waren1 hatte man eine solche ,kontrolle ber die verschiedenen ,witterungs-,faktoren erzielt1 da man die ,wetter-,prognosen bis auf halbe ,monate voraus mit voller ,genauigkeit stellen und demgem jede erforderlichen ,manahmen zur rechten ,zeit treffen konnte4 ,automatische ,wind- und ,temperaturnachrichten von allen ,teilen unseres ,planeten liefen auf allen ,stationen ein1 und es hatte keinerlei ,schwierigkeiten1 zu bestimmen1 welche ,hhe die ,wohneinrichtungen einzunehmen hatten1 und nach welcher ,seite sie besonders stark zu verankern waren4 ,der ,verkehr von oben nach unten war frher durch kleine ,luftboote vermittelt2 aber bereits seit einem halben ,jahrhundert hatte man elektrisch betriebene ,fahrsthle1 als billiger und bequemer1 vorgezogen4 ,die ,erde war jetzt in allen ,zonen bewohnt2 auch an den ,polen1 wo man in die ,tiefen stieg4 ,die unbegrenzte ,masse elektrischer ,kraft1 ber welche man verfgte1 berwand jedes ,beleuchtungs- und ,erwrmungs-,problem4 ,natrlich hielt sich um den ,nord- und ,sdpol fr gewhnlich nur auf1 wer da zu tun hatte4 ,insbesondere fand um den ,nordpol ein auerordentlich starker ,betrieb von ,gold- und ,platina-,produktion statt4 ,eine berplanetarische ,verbindung war bislang nur mit dem ,mars erzielt worden2 und gerade von den drahtlosen ,stationen der ,pole aus4 ,jedoch hatte man von dort wirkliche ,kunde immer noch nicht erzielt4 ,elektrische ,ste1 welche von der ,erde hinbergetrieben wurden1 waren beantwortet4 ,man hatte eine ,art von ,codebuch1 die ,sonnenvorgnge und andere astronomische ,vorgnge betreffend1 zusammengestellt1 und war augenscheinlich von der anderen ,seite verstanden4 ,astronomische ,beobachtungen konnte man sich jetzt ganz gut mitteilen4 ,aber sobald es sich um ,kunde von ,geschichte1 ,sitte und ,vlkerleben handelte1 versagte der ,vermittlungsapparat durchaus4 ,augenscheinlich lebte und dachte und plante auf dem ,mars ein ganz anderes ,lebewesen als hier4 ,selbst die einfachsten irdischen ,begriffe versagten dort4 ,dazu kam1 da die beiden ,planeten dauernd sich so fern blieben2 #e ,millionen englische ,meilen1 selbst bei ihrer grten ,annherung4 ,praktische ,vorteile aus den ,mars-,mitteilungen -- so enorme ,kraftleistungen sie erfordert hatten -- hatten sich nicht ergeben2 und jeder ,versuch1 mit dem ,mond in ,beziehungen zu treten1 war gescheitert4 ,augenscheinlich gibt es drben keine intellektuelle ,resonanz mehr4 ,nun1 ,anna1 sagte ,havermann1 als seine sehr niedliche ,frau aus ihrem ,fahrstuhl heraustrat1 welche ,plne hast ,du denn fr heute8 ,ach1 ich mchte in ,kamerun1 in ,bua frhstcken2 meine ,schwester erwartet mich1 und dann mit ihr den ,tee in ,togo einnehmen2 das sind unsere einzigen beiden deutschen ,kolonien1 wo ,deutsche noch ,geld machen4 ,mein ,vater in ,stettin hat stets gewnscht1 da ich dort einmal mich niederlassen sollte4 ,aber ,du1 ,bser1 schleppst mich hierher in ,euer ,britisch-,sdafrika4 ,nun1 gefllt es ,dir denn bei uns nicht8 ,well1 das ,klima ist hier gut genug2 aber1 wer kmmert sich heute noch um das ,klima1 wo ,malaria1 ,dysenterie1 ,moskitos und ,fliegen von der ,erde vertrieben sind und wir in den hheren ,regionen wohnen4 ,wo bleiben denn aber unsere ,schnellboote8 ,in diesem ,augenblick nherte sich mit der ,geschwindigkeit von #ajjj ,kilometern per ,stunde der ,falke1 welcher ,agatz nach ,nyangwe bringen sollte4 ,er hielt #cjjj ,meter ber ,havermanns ,farm1 und dieser lieh ihm seinen ,steigballon1 um hinein zu klettern4 ,auf ,wiedersehen1 morgen6 hie es4 ,bald darauf erschien das groe ,expreluftschiff fr den ,westen ,afrikas1 das ,frau ,havermann gewhlt hatte1 der ,habicht4 ,sie trank schnell ihre ,tasse ,tee und ging hinauf4 ,man beklagte sich in diesen afrikanischen ,kolonien ber die ,langsamkeit des ,luftbetriebes2 von ,sdwestafrika nach ,kairo dauerte es an #ah ,stunden1 whrend ,bahnen und ,dampfschiffe nur noch den ,frachtverkehr vermittelten4 -- ,sagen ,sie einmal1 ,eggers1 fragte ,havermann1 weshalb haben wir ,deutschen hier in ,afrika1 und berhaupt in der ,welt1 eigentlich so gar nichts fertig gebracht8 ,das will ich ,ihnen sagen1 antwortete ,eggers1 unsere ,landsleute haben den ,witz der ,sache eigentlich berhaupt nicht kapiert4 ,in den achtziger und neunziger ,jahren des neunzehnten ,jahrhunderts ulkten sie ber ,kamerun und ,zanzibar4 ,dann erfand man die ,kolonialskandale6 ,eine ,flle schmutziger ,verleumdungen und gemeiner ,denunziationen gegen einzelne ,pioniere zierten den nationalen ,rekord6 ,das war erst recht etwas fr den ,berliner4 ,das war etwas fr das ,metropol-,theater6 ,dazu der ,neid und die ,gemeinheit der ,konkurrenten von ,leuten1 welche wirklich etwas geschaffen hatten1 die ,streberei und ,speichelleckerei der ,lumpen1 welche sich an die ,kolonialpolitik drngten1 die ,ordenskriecherei1 die am ,anfang des #bj4 ,jahrhunderts deren eigentliches ,charakteristikum auszumachen schien6 ,was ,wunder1 wenn der ,kram in ,deutschland verchtlich ward und die ,englnder anfingen1 mit ,hohn auf diesen ,mitbewerb herabzublicken6 ,diese erhielten schlielich die eigentlichen ,assets1 und das ist fr die ,entwicklung der ,menschheit sicherlich auch gut gewesen4 ,die ,leute in ,deutschland1 wie z4 ,b4 ,carl ,peters1 welche unser ,volk zu einer ,weltmacht umzuschmelzen gedachten1 blieben im ,grunde stets ,trumer4 ,wenn ,du ein ,herrenvolk finden willst1 kannst ,du eher zu ,mashonas und ,buschmnnern gehen1 als zu den ,leuten in ,zentral-,europa4 ,ellen ,key4 ,die ,frau in hundert ,jahren4 ,die ,frau in hundert ,jahren4 ,von ,ellen ,key4 ,in hundert ,jahren sind alle groen ,erfindungen der ,neuzeit vervollkommnet1 und ihre beiden groen ,bewegungen -- die ,frauen- und die ,arbeiterbewegung -- haben ihre ,ziele erreicht4 ,luftschiffe1 mit grerem ,komfort als dem der ,gegenwart ausgestattet1 ,luftjachten1 fhren die ,alpinisten zu ,bergbesteigungen auf den ,mond4 ,alle modernen ,sommerfrischen sind submarine ,villenstdte1 denn die ,landschaftsschnheiten der ,erde sind alle zerstrt1 teils durch ihre ,verwertung fr die ,industrie1 durch ,gebude1 ,kabel und dergleichen mehr1 teils durch die noch bis zur ,mitte des zwanzigsten ,jahrhunderts in ,luftballons gefhrten ,kriege4 ,die ,landwirtschaft wird jetzt in chemischen ,fabriken betrieben1 und in diesen vollzieht sich die ,arbeit1 wie berall1 durch ,drcken auf ,serien elektrischer ,knpfe4 ,in gleicher ,weise werden die ,suglinge in den kommenden ,kinderheimen1 an die sie -- eine ,stunde nach der ,geburt -- abgegeben werden1 ernhrt und gekleidet4 ,die ,kinder werden in der ,weise produziert1 da sich ,freiwillige -- aus sozialem ,eifer -- fr diese ,arbeit melden4 ,unter ihnen wird durch ein rztliches ,komitee die ntige ,anzahl ausgewhlt4 ,und von dieser ,anzahl werden wieder die fr einander ,geeignetsten zusammengefhrt4 ,das groe ,problem der ,naturwissenschaft ist die ,entdeckung des ,mittels1 die ,menschheit ohne ,elternschaft fortzupflanzen1 dieses der ,menschen unwrdigen ,mittels1 das die ,natur in der ,eile zusammengepfuscht hat1 aber das die fortschreitende ,kultur entbehrlich machen mu4 ,in den ersten ,jahren des einundzwanzigsten ,jahrhunderts wurde die ,welt durch die -- leider verfrhte -- ,botschaft erfreut1 da ein ,laboratorium wirklich die ,methode gefunden habe1 und da so die einzige noch brige ,frauenbefreiungsfrage aus der ,welt verschwunden sei4 ,aber obgleich immer wieder enttuscht1 lebte die ,hoffnung auf den endlichen ,sieg doch weiter1 und dies um so mehr1 als man im ,jahre #bjjf endlich ein beinahe ebenso kompliziertes ,problem lste3 man fand das ,serum1 durch welches die entsetzliche ,krankheit1 gegen die die ,gesellschaft trotz zahlloser hygienischer ,verhaltungsmaregeln vergebens angekmpft hat -- -- die ,individualitts- und ,originalittssucht --1 ganz erlschen wird4 ,die ,paragraphen #abc1 #def1 #ghi des hygienischen ,gesetzes1 das #bjjh erlassen wurde1 verfgten eine allgemeine ,zwangsimpfung mit diesem ,serum1 so da die ,gesellschaft fr alle ,zeiten gegen die ,verheerungen der ,krankheit geschtzt sein wird4 ,alle ,mnner und ,frauen haben den ,tag in vier gleiche ,arbeitspensa eingeteilt3 sechs ,stunden ,schlaf1 sechs ,stunden ,arbeit bei den elektrischen ,drckern1 sechs ,stunden im ,parlament und sechs ,stunden ,gesellschaftsleben4 ,die ,parlamente tagen stndig4 ,soziale ,vortrge ersetzen bei den ,sonntagssitzungen die ehemaligen ,gottesdienste4 ,und bei den ,alltagssessionen wird alles bestimmt3 von der ,gre der ,stecknadelkpfe und der ,zusammensetzung der ,epillen bis zu der ,kinderquantitt1 die die ,bedrfnisse der ,gesellschaft im folgenden ,jahre erfordern1 und der ,ideenqualitt1 die im ,interesse des ,gemeinwohls fr den genannten ,zeitraum zulssig erscheint4 ,nach beendetem schulpflichtigen ,alter treten alle ins ,parlament ein1 auch die ,idioten1 als eine unbestreitbare ,folge der ,humanitt und der ,menschenrechte4 ,nur verurteilte ,verbrecher haben nicht ,sitz im ,parlament1 aber diese irdische ,begrenzung beraubt sie keineswegs ihrer ,menschenrechte4 ,sie werden nmlich auf den ,planeten ,mars deportiert1 die neueroberte ,kolonie der ,erde4 ,und dort knnen sie frei die ihnen aus vergangenen ,jahrhunderten wohlbekannte ,kolonialpolitik treiben4 ,in der ersten ,klasse der ,schule lernen die ,kinder -- nach neuen ,methoden -- ,zhne zu bekommen1 zu gehen und zu sprechen4 ,die ,unterrichtsanstalten1 die alle nach demselben ,lehrplan arbeiten1 behalten die ,schler zwlf ,stunden im ,tag bis zum ,alter von dreiig ,jahren4 ,die ,universittsstudien mit ihren gefhrlichen ,freiheitsbestrebungen sind hingegen abgeschafft4 ,nach ,schlu der ,schule rhrt keiner mehr ein ,buch an1 falls er 7oder sie7 nicht ,spezialist in irgend einem ,zweige der ,wissenschaft sein sollte4 ,darum findet man ffentliche ,lesesle ohne ,bcher4 ,hingegen laden die ,elevatoren dreimal im ,tage die jetzt im ,taschenbibelformat gedruckten ,zeitungen ab1 mit ihren illustrierten ,annoncenbeilagen1 wo den ,knstlern1 allerdings innerhalb strenger ,grenzen1 noch eine gewisse ,freiheit der ,phantasie gestattet ist4 ,alle ffentlichen ,gebude -- mit anderen ,worten alle ,gebude -- sind hingegen mit ,kunstwerken geschmckt1 welche von einem zwlfgliedrigen ,komitee ausgefhrt werden4 ,das ,wort ,heim hat eine bedeutungsvolle ,umwandlung durchgemacht und ist jetzt ein ,synonym des ,wortes ,schlafstelle4 ,das ,gesellschaftsleben ist eine ,gesellschaftspflicht1 und der ,einsame wird als anarchistischer ,attentter betrachtet4 ,man trifft sich in ,sport- und ,diskussionsklubs zu einem ,verkehr1 welcher keine materiellen ,gensse verlangt4 ,seine ,epillen nimmt jeder aus seiner ,schachtel ein4 ,nur sehr alte ,leute1 die sich aus dem zwanzigsten ,jahrhundert noch die ,lust an den alkoholfreien ,weinen1 an den nikotinfreien ,zigarren und dem coffeinfreien ,kaffee bewahrt haben -- die einzige ,form1 in der ,genumittel noch zu finden sind -- schleichen zu dem einen oder andern geheimen ,automaten1 um dort die niedrigen ,bedrfnisse zu befriedigen1 die die jngere ,generation verachtet4 ,wenn diese masculinfreien ,mnner und femininfreien ,frauen zusammentreffen1 dann ist der einzige ,stimulus der ,austausch sozial-allgemeinmenschlicher ,gedanken4 ,der mnnliche und der weibliche ,typus sind in so hohem ,grade verschmolzen1 da der ,blick nur durch gewisse1 aus ,zweckmigkeitsgrnden noch beibehaltene ,verschiedenheiten in der ,kleidung die ,geschlechter unterscheiden kann4 ,was die ffentlichen ,vergngungen betrifft1 so hat das soziale ,verantwortlichkeitsgefhl ,konzerte ohne ,musiker und ,theater ohne ,schauspieler geschaffen4 ,denn seit die ,pianolas1 die ,phonographen und die ,marionetten so phnomenal vervollkommnet worden sind1 braucht man nur elektrische ,knpfe1 damit der ,kunstgenu in ,gang gesetzt wird4 ,aber man hat eine sehr notwendige ,vermehrung der ,lehrjahre beantragt4 ,denn die ,schulen kommen kaum dazu1 ihren ,zglingen die fnfundfnfzig ,uebungsgegenstnde und die einhundertelf intellektuellen ,gegenstnde beizubringen1 die jetzt von einem gebildeten ,menschen verlangt werden1 und in denen alle drei ,monate ein ,examen abzulegen ist4 ,mitten in dieser allgemeinen ,glckseligkeit trifft jedoch die unerhrteste ,katastrophe der ,weltgeschichte ein4 ,am ,neujahrstage #bjji1 -- gerade in dem ,jahre1 wo die obenerwhnte ,zwangsimpfung die ,erde von allen weiteren ,heimsuchungen ihrer letzten und gefhrlichsten ,pest definitiv befreien sollte1 bricht eine ber den ganzen ,planeten verzweigte ,verschwrung der ,schuljugend zwischen zwanzig und dreiig ,jahren aus4 ,die erste ,gewalttat der ,revolution ist1 in gewaltigen ,emigranten-,zeppelins alle ,journalisten auf den ,mars zu verschicken2 die zweite1 alle ,parlamente zu verbieten2 die dritte1 alle ,schulen zu sperren2 die vierte1 alle ,mtter zusammen mit ihren ,kindern einzuschlieen2 die fnfte 4 4 4 aber warum alle diese ,greuel aufzhlen8 ,genug1 diese gewaltigste aller ,umsturzbewegungen stellt schlielich auf ,erden jenen barbarischen ,zustand wieder her1 wo das ,leben noch gewaltsam1 mhevoll1 tragisch1 reich1 berauschend war4 ,was dann geschieht1 ist leicht vorauszusehen4 ,eine ebenso heftige ,reaktion tritt ein4 ,erst gegen das ,jahr #bajj befindet sich endlich die ,menschheit wieder im ,gleichgewicht4 ,sie hat dann vermutlich einen groen ,teil dessen wieder erlangt1 was fr vergangene ,geschlechter das ,leben lebenswert gemacht4 ,aber sie hat zugleich viele von diesen ,geschlechtern ungeahnte ,dinge errungen1 die das ,leben in hherem ,grade denn je liebenswert machen4 ,dora ,dyx4 ,die ,frau und die ,liebe4 ,die ,frau und die ,liebe4 ,von ,dora ,dyx4 ,in den wenigsten ,fllen1 in denen wir heutzutage von ,liebe sprechen1 ist ,liebe1 ,liebe4 ,wir haben1 so paradox dies auch klingen mag1 und so lebhaften ,protest ich mit meiner ,behauptung bei all denen1 die zu lieben whnen1 auch wecken mag1 den ,begriff der ,liebe verloren4 ,sie hat sich unter unseren ,hnden so verwandelt1 da sie1 von einzelnen ,fllen abgesehen1 keine ,liebe mehr ist4 ,nicht nur die materielle ,basis1 auf welche unser ,jahrhundert gestellt ist1 ist zum ,grabe jener feinen und feinsten ,regungen geworden1 aus denen die ,liebe besteht1 sondern noch mehr haben unsere ,moralbegriffe dazu beigetragen1 sie so zur ,unkenntlichkeit zu verwandeln1 da man gerade von dem als ,liebe spricht1 was absolut mit ihr nichts zu tun hat1 und von dem was ,liebe ist1 entweder gar nicht1 oder nur mit ,entsetzen gesprochen werden kann4 ,es mu zugegeben werden1 da der aktive ,eintritt der ,frau in den ,kampf ums ,dasein viel dazu beigetragen hat1 das ,liebesbedrfnis der ,frau herabzumindern4 ,die krperliche ,ermdung und ,uebermdung ist ebenso wenig wie die geistige ,erschlaffung ein ,erregungsmittel der ,liebe1 und wir sehen1 da unter dem als leichtfertig verschrienen ,volk der ,artisten die ,turnerinnen und ,akrobatinnen geradezu als unnahbar gelten knnen1 insofern bei ihnen nicht auch die ,liebe ,mittel zum ,zweck1 d4 h4 ,berechnung ist4 ,andererseits hat die durch die ,berufsttigkeit der ,frau nahezu aufgehobene ,trennung der ,geschlechter viel dazu beigetragen1 jenen ,nimbus des ,geheimnisvollen zu zerstren1 der bisher die jungen ,mnner und die ,mdchen wechselseitig umgab4 ,und damit ist ein ,hauptreiz zum ,fortfall gekommen1 denn gerade das ,geheimnisvolle1 das sozusagen ,verbotene wirkte auf die ,phantasie der ,sinne4 ,die ,liebe ist aber1 wie wir jetzt wissen1 nichts weiter als ,seelenphantasie1 und da diese von der ,sinnesphantasie ganz gewaltig beeinflut wird1 ist selbstverstndlich4 ,bei uns gibt es drei ,hauptformen von dem1 was wir ,liebe nennen4 ,die ,ehe1 die ,prostitution und die freie ,liebe1 zu welcher auch die zwischen ,ehe und ,prostitution liegenden vorbergehenden ,verhltnisse gerechnet werden knnen4 ,da die ,ehe nur in den seltensten ,fllen ein wirkliches ,liebesband schlingt1 wissen wir alle4 ,die ,ehe ist vor allem zur ,versorgung geworden und alle ,bedenken ich liebe ihn nicht werden durch den selbstlgnerischen ,trost niedergeschlagen3 ,die ,liebe kommt schon in der ,ehe4 ,in den meisten ,fllen aber kommt sie nicht1 und im ,punkte der ,liebe herrschen darum nur noch ,entsagung oder ,betrug1 die zu den bekannten ,erschtterungen fhren1 welche bei uns den dramatischen ,stoff -- und nicht frs ,theater nur -- liefern4 ,hie und da allerdings werden solche ,vernunftehen1 wie man sie nennt1 auch ganz glcklich4 ,man lebt sich ineinander ein1 keiner verlangt etwas oder viel von dem andern und ist berrascht1 wenn er mehr findet1 als er erwartet4 ,meist sind es auch resignierte ,naturen1 deren ,seele keine ,ansprche stellt1 so malos oft auch die anderen1 ans ,leben gestellten ,ansprche sein mgen4 ,die meisten ,ehen aber -- wenn schon nicht alle -- sind unglcklich1 und in jedes1 auch des glcklichsten ,menschen ,leben1 werden ,augenblicke vorkommen1 in denen er sich dies eingesteht4 ,dabei darf nicht verschwiegen werden1 da auch die ,liebesehen unglcklich werden und gerade deshalb noch viel unglcklicher1 weil die ,ehe mit ,illusionen begonnen wurde1 auf welche die drre ,ernchterung folgen mu2 ,und so wandelt sich auch in diesen ,ehen die ,liebe in ,gleichgltigkeit und diese in ,ha4 ,der groe ,philosoph hat recht1 der zuerst das ,wort sprach3 ,die ,ehe ist das ,grab der ,liebe4 ,die ,liebe ist ja das freieste ,gefhl1 das unserer ,seele gegeben1 und jeder ,zwang -- und als solcher ist die ,ehe vom ,standpunkt der ,liebe nur aufzufassen -- mu diese ,freiheit lhmen1 einengen und bedrcken4 ,von der ,prostitution rede ich nicht4 ,sie ist das schmachvolle ,kainszeichen1 das unsere ,zeit sich selber aufgedrckt hat4 ,bleibt -- die freie ,liebe4 ,aber auch hier1 wo wir eigentlich den ,inbegriff der heien1 schrankenlosen ,liebesglut finden mten1 ist davon wenig zu merken4 ,selten ist es wirklich die ,liebe1 die zwei ,menschen die mssen zueinander treibt4 ,meist sind es der ,leichtsinn1 die ,laune1 die ,eitelkeit und die ,vergngungssucht1 die ihr gewichtiges ,wort mitsprechen4 ,in jedem ,falle ist die ,liebe heutzutage ein ,opfer1 das die ,frauen bringen4 ,unsere ganzen verkehrten ,anschauungen haben die ,liebe dazu gemacht und wenn es in diesem ,schritt weiterginge1 so wrde man bald berhaupt nicht mehr wissen1 was ,liebe ist4 ,unsere ,seelen scheinen fr die ,schwingungen der ,liebe eben nicht mehr empfnglich zu sein2 die ,seele hat die ,sensibilitt dafr verloren1 und unser ,seelenapparat mu erst wieder darauf gestimmt werden4 ,und auch diese ,zeit wird kommen4 ,mit eilendem ,schritte gehen wir der ,zeit entgegen1 wo fr den ,menschen die ,arbeit nicht ,arbeit1 sondern nur ,lust1 ,zerstreuung und ,erholung sein wird4 ,die ,lebensbedingungen werden sich so gewaltig verndern1 da uns um unsere ,versorgung nicht mehr bange sein wird2 die ,herzensfragen werden daher keine ,magenfragen mehr sein1 und die ,schwingungen der ,liebe werden wieder gefhlt1 gesehen und verstanden werden4 ,die ,liebe ist ja weiter nichts als das ,resultat einer ,anziehungskraft und infolgedessen auch denselben ,gesetzen unterworfen wie diese4 ,so wie der ,mond durch die nhere ,erde mehr angezogen wird1 als durch die entferntere mchtige ,sonne1 so wird ein ,mann durch ein in seiner ,nhe weilendes liebliches ,geschpf natrlich mehr angezogen1 als durch ein anderes ,wesen1 dem er und das ihm ferner bleibt1 von dem er sich aber unter anderen ,verhltnissen weit strmischer angezogen fhlen wrde1 als durch das erste4 ,den ,gesetzen der ,anziehungskraft zufolge kann nun das ,herz gleichzeitig aus verschiedenen ,richtungen angezogen werden4 ,es gibt keinen ,himmelskrper1 der nicht zu kleinen ,abweichungen von der ihm zugewiesenen ,bahn gezwungen wrde1 die man ,strungen nennt4 ,bei uns im menschlichen ,leben werden diese ,strungen ,snde genannt1 ,verrat und ,betrug4 ,die ,flammen der ,liebe gehen dann in die ,flammen der ,eifersucht und des ,hasses ber1 und bald suchen die einen1 den geliebten ,gegenstand wieder zu umfassen und zu umhllen1 bald lodern sie zuckend zurck1 weg von dem ,gegenstand des ,hasses und ,abscheus6 ,in jener kommenden ,zeit aber -- wird es keine ,eifersucht mehr geben und daher auch keine ,liebestragdien4 ,man wird die ,radioaktivitt der ,seele und ihre ,wechselwirkung aufeinander sehen und messen knnen4 ,man wird die ,flammen der ,liebe1 von denen unsere ,dichter so lange schon getrumt und gesungen haben1 einander in heier ,sympathie entgegenschlagen sehen und wird genau den ,grad der ,sympathie und der ,liebe aus dem strmischen einander ,entgegenlodern der ,flammen oder dem ruhigen in einander ,uebergehen derselben erkennen knnen1 und niemand wird mehr ,liebe verlangen1 als des anderen ,herz fr ihn zu empfinden und als des anderen ,herz ihm selber zu geben vermag4 ,der ,fall ist ja nun allerdings denkbar1 da die ,flammen des ,herzens einem und demselben ,gegenstande von zwei ,seiten zulodern1 da sie selber aber nur nach einer ,seite hin sich gezogen fhlen4 ,dann wird sich der1 dessen ,flammen unerwidert nach des andern ,gluten reichen1 ruhig bescheiden1 denn allmhlich legen sich ja auch die heiesten ,flammen1 und des ,dichters ,wort bleibt auch fr die ,zukunft bestehen3 es ist die ,zeit das ,oel1 das all die wilden ,wogen unseres ,herzens glttet4 ,natrlich werden und mssen sich bei dieser ,erkennbarkeit oder ,sichtbarkeit der ,liebe auch alle unsere ,anschauungen ber diese ndern4 ,ein ,vortuschen und ,vorspiegeln von ,liebe wird es nicht mehr geben knnen4 ,treue in unserem ,sinne des ,wortes wird man weder mehr verlangen noch wollen1 aber ebensowenig wird der ,betrug mglich sein4 ,man wird einander gehren1 solange die ,sympathie da ist1 und wird sich trennen1 sobald sie im ,erlschen ist2 trennen in guter ,freundschaft1 in freudigem ,erinnern an das1 was man sich gewesen ist4 ,an die ,stelle der ,ehe wird die ,gemeinschaft getreten sein1 die so lange dauern wird wie die ,seelengemeinschaft besteht4 ,denn ein einander ,angehren ohne das ,fortbestehen dieser ,gemeinschaft der ,seele ist ,prostitution1 und ,prostitution wird es dann nicht mehr geben4 ,in gar keiner ,hinsicht4 ,man wird aber andererseits auch seine ,liebe nicht verbergen4 ,vor niemandem schon aus dem ,grunde nicht1 weil man sie nicht wird verbergen knnen4 ,man wird aber nicht wie jetzt laut ankndigen3 ich will mich in nchster ,zeit oder in einem oder in zwei ,jahren mit dem oder jenem vereinen1 und wird noch weniger allen guten ,freunden und ,bekannten und ,verwandten feierlichst ,nachricht geben1 ich werde heute oder an dem und dem festgesetzten ,tage mich dem von mir ,auserwhlten hingeben1 sondern man wird es nicht fr mglich halten1 da in einem ,zeitalter1 das sich fr gesittet hielt1 so etwas ,brauch sein konnte2 ebenso wie wir den ,kopf darber schtteln1 da im ,mittelalter sogar das ,beilager als ,krnung der ,hochzeitsfestlichkeiten ffentlich stattfinden durfte4 ,in solch einer ,sittenroheit1 die die feinsten1 heiesten ,seelenregungen ffentlich preisgibt1 wird das ,jahrhundert der ,zukunft nicht mehr befangen sein4 ,niemand wird wissen1 wann und wo sich ein ,paar angehrt hat1 das zu einander gehrt1 und er wird einfach die ,tatsache vermerken1 da zwei eine ,gemeinschaft geschlossen haben1 die auf der ,harmonie der ,seelenschwingungen beruht4 ,denn1 wie gesagt1 einen anderen ,grund wird es nicht mehr geben und nicht geben knnen1 und die niedrigen1 materiellen ,grnde von heute werden nicht bestimmend sein knnen1 weil ihnen der ,boden der ,notwendigkeit fehlen wird4 ,ein anderes wichtiges ,moment aber wird schwer in die ,wagschale fallen3 ,die ,kinder4 ,heutzutage gilt es hufig noch als anstig1 ,mdchen wissen zu lassen1 da der ,zweck der ,ehe die ,kinder sind1 obwohl ,gott sei ,dank die sexuelle ,aufklrung sich in unserer ,erziehung immer mehr ,bahn bricht2 die ganz aufgeklrten1 hypermodernen ,braut- und ,eheleute schwren dagegen auf ,kinderlosigkeit und suchen spterhin den ,kindersegen auch wirklich tunlichst einzuschrnken4 ,auch das hat seine ,begrndung in unseren heillosen konomischen ,verhltnissen1 in denen die ,existenz nur weniger so gesichert ist1 da sie den ,kindersegen nicht als direkte ,schdigung ihrer ,vermgenslage auffassen mssen4 ,andererseits aber hat sich auch in jenen ,kreisen1 denen es nicht gerade darauf ankommt1 die ,ansicht befestigt1 da es nicht zum guten ,ton gehrt1 mehr als zwei ,kinder zu haben4 ,in ,newyork wird aus den ,kreisen der oberen ,zehntausend die geradezu kstliche ,geschichte kolportiert1 da ,mrs4 ,astor sich ber ,mrs4 ,gould 7beide bekannte ,milliardrinnen7 mibilligend geuert habe3 ,etwas direkt ,bses kann man ihr ja nicht nachsagen1 aber unanstndig ist es doch1 da sie so viel -- ,kinder hat4 -- ,in den kommenden ,zeiten1 den ,zeiten1 da die ,liebe sich auf sich selbst und somit auch auf ihren ,zweck besinnen wird1 wird eine solche1 sei es selbst erfundene1 ,anekdote nicht gut mglich sein4 ,denn da werden nicht nur die ,mdchen1 nicht nur die ,frauen1 sondern vor allem die ,mtter in hohem ,ansehen stehen4 ,die ,mtter werden eine besondere ,ehrenstellung in der ,gemeinschaft der ,menschen einnehmen4 ,natrlich wird es dann die groe ,ambition der ,mdchen sein1 ,mtter zu werden1 und die der ,frauen1 gesunde1 schne und begabte ,kinder zu gebren4 ,und es wird auch ein ,nachwuchs erstehen1 der an ,kraft1 ,schnheit und ,geist weitaus alles bertreffen wird1 was wir heute als solche bewundern4 ,denn unser ,geschlecht ist1 namentlich nach der ,seite der ,seele und des ,geistes hin1 ganz gewaltig im ,erstarken begriffen4 ,ein gesundes ,geschlecht bereitet sich vor1 und da dieses ,geschlecht nur ,kinder der ,liebe erzeugen wird1 nicht auch wie wir ,kinder der ,pflicht1 so werden in erhhtem1 verfeinertem1 vergeistigtem ,mae alle die ,eigenschaften des ,vaters und der ,mutter auch auf sie bergehen und in potenzierter ,kraft in ihnen zum ,ausdruck gelangen4 ,das aber kann1 wie gesagt1 mit ,sicherheit nur geschehen1 wo die ,liebe den ,bund geflochten hat4 ,die ,natur selbst verlangt1 da die ,rechnung stimme und die ,anziehung eine gegenseitige sei1 weil nur so der ,zweck erreicht werden kann1 den sie sich mit der ,liebe gesteckt hat4 ,der ,geschlechtstrieb hat allerdings die ,aufgabe1 das menschliche ,geschlecht zu erhalten1 die ,liebe aber hat die ,aufgabe1 es zu veredeln4 ,die ,liebe ist die ,zuchtwahl in edlerem ,sinne und nur in diesem veredelndem ,sinne wird die ,liebe knftig gebt werden4 ,wir in unseren1 von ,kurzsichtigkeit und ,engherzigkeit regierten ,verhltnissen sind davon weit entfernt und sind im ,gegenteil in dem ,begriffe der ,liebe derart verroht1 da uns sogar das ,urteil ber das ,vernnftige im ,haushalte der ,natur abgegangen ist1 und da -- was viel1 viel schlimmer ist -- unsere ,zeit ,lstlinge und ,wstlinge herangebildet hat1 deren ,opfer zu ,tausenden und ,abertausenden ihrem ,dasein fluchen4 ,auch mit unseren ,begriffen von ,schande und ,ehre stehen wir derart im ,banne starrer1 lngst als falsch und verchtlich erkannter1 trotzdem aber noch immer zu ,recht bestehender gesellschaftlicher ,dogmen1 da wir ein ,mdchen fallen lassen1 weil es ,mutter geworden ist1 und das ,kind zugrunde gehen lassen1 weil es die unglaubliche ,frechheit hatte1 sich erzeugen zu lassen66 ,und keiner denkt daran1 welche ,menschenwerte in diesen ,kindern verloren gehen4 ,denn -- ich erwhnte es frher schon flchtig -- gerade die sogenannten ,kinder der ,liebe1 bei deren ,entstehen vielleicht wirklich die ,liebe1 in den meisten ,fllen aber zumindest das ,liebesbedrfnis und das ,temperament mitgewirkt haben1 die geistig veranlagtesten sind1 gerade so wie bei unseren ,ehen das erstgeborene ,kind meistens das gewecktere ist4 ,und das erinnert mich an ein chinesisches ,sprichwort4 ,dieses ,sprichwort lautet3 ,das erste der ,arbeit1 das zweite der ,schnheit1 das dritte dem ,geist4 ,das erste1 zweite und dritte ,kind nmlich4 ,das wrde nun allerdings dem1 was ich frher gesagt habe1 widersprechen1 aber -- in ,china und berhaupt im ,osten ist das mit der ,ehe und ,liebe ganz anders als bei uns4 ,ein ,chinese selber setzte mir in ,frisko den ,unterschied einer europischen und asiatischen ,ehe in folgender drastischen ,weise auseinander4 ,ihr fllt den ,teekessel1 zu dem ihr euch hinsetzt1 gleich mit heiem1 glhendem ,wasser1 und immer mehr und mehr khlt der ,tee sich darin ab1 bis er ganz kalt wird und ihr keine ,freude daran haben knnt1 wir aber setzen das ,wasser kalt auf und znden dann erst das ,flmmchen an1 das das ,teewasser allmhlich durchwrmt1 bis er schlielich den ,grad von ,wrme erreicht1 der es zu einem uns angenehmen1 anregenden und durchwrmenden ,getrnk macht4 ,und der ,mann hat mit seinem ,vergleiche1 so wie die ,dinge heute stehen1 leider1 von seinem ,standpunkt aus1 recht1 aber -- sie werden anders werden1 ganz anders4 ,bei uns ebenso wie dort4 ,bei uns natrlich zuerst4 ,die ,kinder1 die die ,liebe gezeugt hat1 werden nicht mehr die ,parias der ,welt sein1 denn es wird keine anderen mehr geben1 und eine einzige groe ,liebe wird alle diese ,kinder umfassen1 die ,liebe der ,menschheit4 ,keines der ,kinder aber wird um dessentwillen1 weil es auf die ,welt kam1 seelisch1 moralisch und physisch verkommen mssen1 sie alle werden sich sonnen in dem ,glck ihrer ,kindheit1 und es wird keinen ,vorzug der ,geburt mehr geben1 weil es keinen ,makel einer solchen mehr geben wird4 ,es wird das ,reich der ,liebe sein1 der groen1 unendlichen1 allumfassenden ,liebe1 und man wird ber unser ,jahrhundert als das ,jahrhundert der ,lieblosigkeit1 ,grausamkeit und ,hrte stillschweigend hinweggehen4 ,baronin von ,hutten4 ,die ,mutter von einst4 ,die ,mutter von einst4 ,von ,baronin von ,hutten4 ,es gab eine ,zeit1 in der man ,mtter nur aus dem einzigen ,grunde verachtete1 weil sie ,mtter geworden waren4 ,doch man verachtete nicht alle4 ,aber einige davon und gerade die1 die der ,stimme der ,natur allein gehorchend und sich nicht um die banalen ,gesetze der ,gesellschaft kmmernd1 die den hchsten ,beruf erreicht hatten1 den ein ,weib berhaupt zu erreichen vermag4 ,diese wurden verurteilt1 verfemt und gechtet2 diese wurden aus der ,gesellschaft als unwrdig ausgeschlossen1 diese wurden womglich hinausgestoen in ,verzweiflung1 in ,elend und ,schande1 denn sie hatten einen ,makel an sich3 ,den ,makel der ,mutterschaft1 und schleppten ihn das ganze ,leben lang mit sich fort4 ,es gab solch eine ,zeit1 und es war eine sittlich erbrmliche1 verkommene ,zeit1 die der ,heuchelei voll war4 ,denn in dieser ,zeit galt die ,liebe nichts1 galten die ,impulse der ,natur nichts1 die alle eingezwngt waren in den schnrenden ,panzer wahnwitziger gesellschaftlicher ,lgen und ,vorurteile1 die man zum ,gesetz erhoben hatte4 ,und nicht nur die ,mutter wurden verfemt1 auch auf den ,kindern -- merkt wohl auf -- lastete zeitlebens der ,makel ihrer ,geburt1 und sie hatten unter ihm zu leiden schwer1 schwerer noch als der ,galeerensklave unter der ,kettenkugel des ,bagno4 ,ja1 es gab diese ,zeit1 und das war eine bse1 grausame ,zeit1 die der ,ungerechtigkeit und ,unvernunft voll war4 ,aber diese so hliche ,zeit kannte doch auch die ,achtung vor ,mttern4 ,sie neigte sich tief vor den ,mttern1 die mit dem ,manne1 mit dem sie nicht im ,herzen eins1 wohl aber im ,range und der ,geburt eins waren1 und dem sie sich nicht aus ,liebe1 sondern nur aus khlster ,berechnung1 vielleicht sogar mit dem ,ekel des ,herzens hingegeben hatten1 um ,mtter zu werden1 vor diesen ,mttern neigte sie sich und pries sie und lobte sie1 vorausgesetzt1 da sie -- nicht zu oft ,mutter wurden4 ,ja1 es gab solch eine ,zeit1 und es war eine verwerfliche ,zeit1 eine ,zeit1 auf die wir zurckblicken als auf eine ,zeit1 die uns unbegreiflich1 unfabar ist1 und vor der uns graut und ekelt4 ,denn wir schreiben ja jetzt das ,jahr #bjaj1 und diese ,zeit1 in der das ,hchste im ,weibe so erniedrigt und so in den ,staub gezerrt wurde1 liegt hundert ,jahre zurck4 ,nur hundert ,jahre1 ja1 nicht einmal so viele4 ,viel1 viel weniger noch4 ,und in diesem kurzen ,zeitraum1 welch ein wundervoller ,wandel1 der unsere ,zeit frmlich zum ,zeitalter der ,mutter gemacht hat4 ,mutter6 ,kein herrlicheres ,wort hat bisher noch die ,sprache geschaffen4 ,keinen herrlicheren ,begriff hat ein ,wort jemals gedeckt4 ,kein greres ,mysterium hat die ,natur jemals hervorgebracht4 ,neigt ,euch1 ,ihr ,frauen und ,mnner1 neigt ,euch1 ihr ,jungfrauen1 die ,ihr ,euch nach der ,mutterschaft sehnt1 vor dem ,weibe1 das schon ,mutter geworden4 ,drngt ,euch1 ,ihr ,kinder1 um sie1 denn nur sie kann ,euch verstehen1 nur sie1 die in dem ,stolze einhergeht1 ein ,wesen wie ,euch geschaffen zu haben1 ein ,wesen1 bestimmt1 die ,menschheit emporzufhren bis zu dem weit1 weitab liegenden ,ziele der ,vollkommenheit4 ,auch damals schon1 in jener hlichen ,zeit1 von der ich frher gesprochen1#e nhrte man den ,keim1 die ,ahnung der ,mutterschaft in dem ,kinde4 ,man gab ihm in richtiger ,erkenntnis seines knftigen groen ,berufes ,puppen in die ,hand und lie es ,kind und ,mutter damit spielen1 ja1 man ging sogar schon so weit1 eigene ,schulen zu errichten1 in denen man das ,kind1 in dem man die knftige ,mutter schon sah1 ahnte oder sehen wollte1 in denen man dieses ,kind unterwies1 seine ,puppen als wirkliche ,kinder zu behandeln1 zu behten und zu betreuen1 und in denen man knstlich fr die ,puppen alle jene ,lebenslagen schuf1 in die ein ,kind spter vielleicht kommen konnte1 so z4 ,b4 ,krankheiten1 ,unflle und allerlei ,ereignisse1 die eben das ,leben ausmachen1 und in die sich das ,kind so hineinzufinden und hineinzuleben erlernte4#f ,dann aber -- wenn die ,ahnungen wirklicher ,mutterschaft in dem zur ,jungfrau heranblhenden ,kinde erwachten1 zerstrte man wieder die ,saat1 die man vorher gestreut1 zerstrte den ,keim1 der sich aus dieser entwickelte und zerstrte damit alles1 was man geschaffen1 eine ,verwirrung in dem ,gefhlsleben des ,kindes hervorrufend1 die die grten ,sinnes- und ,gewissenskmpfe zur ,folge hatten4 ,die ,natur wurde unterdrckt1 ihr ,geschrei durfte kein ,echo in dem ,herzen der heranwachsenden und herangewachsenen ,mdchen mehr finden1 die ehernen ,gesetze der ,konvention1 die ,gesetze der ,gesellschaft hatten die ,forderungen und ,gesetze der ,natur zu ,verbrechen und ,vergehen gestempelt4 ,das war die ,kultur jener ,zeit1 die ,kultur1 die wir heute nicht mehr begreifen4 ,funote #e3 ,gemeint ist das ,jahr #aiji1 das soll nochmals ausdrcklich betont werden4 ,funote #f3 ,solche ,puppenspielschulen wurden in ,london errichtet und in vielen englischen ,stdten jetzt nachgeahmt4 ,mutet es uns nicht unfabar an1 da in jener ,zeit die zartesten ,regungen des ,herzens und des ,temperaments geradezu mit ,stolz an die ,oeffentlichkeit gezerrt wurden8 ,da es ,verlobungen gab1 durch welche aller ,welt mitgeteilt wurde1 ich1 das bisher keusche ,mdchen1 habe beschlossen1 mich diesem und diesem ,manne hinzugeben8 ,aber nicht heute1 nicht wenn die ,natur1 wenn die heie ,liebe mich dazu drngt1 mich dem ,geliebten selig und beseligend in die ,arme zu werfen1 sondern in einigen ,monaten1 in einem ,jahre1 an dem und dem ,tage und zu der und der ,stunde8 ,erinnert das nicht an jene barbarischen1 schamlosen ,zeitalter1 in denen das erste ,beilager sogar ffentlich und mit gewissem ,prunke gefeiert wurde8 ,und weitab war man in jenen seltsamen ,zeiten1 die nur hundert ,jahre fernab von uns liegen1 auch tatschlich nicht1 denn auch der ,tag1 der festgesetzt war fr das ,opfer1 das die keusche ,scham der ,liebe bringt1 wurde prunkvoll begangen1 und der heilige ,bund wurde in heimlicher ,stille1 unbemerkt und unbelauscht von jedermann1 geschlossen1 nein1 man wies selbst durch allerlei prunkvolle ,zeremonien darauf hin1 und forderte niedrige ,menschen dadurch heraus1 schamlosen1 unreinen ,gedanken hmischen ,ausdruck zu geben4 ,wie ganz anders heut6 ,sich selber unbewut1 sinken die ,liebenden1 von heier ,sehnsucht bermannt1 sich in die ,arme1 und im ,kusse der ,liebe wird der heilige ,bund wortlos und zeugenlos geschlossen4 ,im brigen wurde auch damals mehr als ein ,bund auf diese ,art geschlossen4 ,wer's aber tat1 der war fr immer gerichtet1 der hatte sein ,recht auf die ,gesellschaft fr immer verloren6 ,auerdem war der ,bund1 der nach den ,gesetzen1 also unfrei1 geschlossen wurde1 sehr schwer nur lsbar4 ,die ,liebe wurde also frmlich fr's ganze ,leben durch ,unfreiheit bezahlt4 ,das freieste aller ,gefhle wurde in ,fesseln geschlagen und zu einem ,zwang umgewertet4 ,was ,wunder1 da man an andere ,mnze dachte1 die ,liebe1 die man brauchte1 zu bezahlen1 und da die grte ,schmach1 die je die ,welt gekannt hat1 da die ,prostitution geschaffen1 gestrkt und grogezogen wurde4 ,was ,wunder1 da der ,zwang die ,liebe gar oft in ihr ,gegenteil verkehrte1 und die liebeleer gewordenen ,herzen1 die sich nach einer ,liebe sehnten1 diese suchten und sich ihr ergaben4 ,damit aber 4 4 4 damit hatten sie sich abermals gegen die ,gesetze der ,gesellschaft vergangen und verfielen wieder dem ,spott und der ,miachtung4 ,freilich nicht immer4 ,denn da die ,menschen damals nicht gleich in allen ihren ,rechten waren1 half der ,rang auch ber diese ,miachtung hinweg4 ,was ,wunder1 da in einer solchen ,zeit die ,mtter nicht jene ,achtung1 nicht jene groe1 berechtigte ,vorzugsstellung genossen1 wie heute1 wo wir glcklicherweise dem ,jahre #aiji um hundert ,jahre voraus sind4 ,damals gab es mehr ,kinder1 heutzutage gibt es mehr ,mtter4 ,dieser scheinbare ,widerspruch findet in den vernderten ,verhltnissen seine ,erklrung4 ,damals war seltsamerweise nicht fr jeden ,menschen gesorgt4 ,damals hatte wohl jeder die ,pflicht zu leben1 nicht aber das ,recht4 ,damals mute1 um sich lieben zu drfen1 ein eigener ,hausstand gegrndet werden1 was von ,jahr zu ,jahr teurer wurde1 so unerschwinglich teuer1 da die ,frauen und ,mdchen1 die sich keinen ,mann kaufen konnten 7durch ihre ,mitgift1 ihren ,erwerb1 ihre ,stellung71 auch keinen oder nur sehr schwer einen fanden4 ,viele von diesen hielt die ,scham zurck1 sich einem ,manne hinzugeben1 selbst wenn man ihn liebte4 ,dadurch entstand ein seiner ihm von der ,natur gegebenen ,bestimmung entzogenes ,wesen1 das man die alte ,jungfer nannte1 und das merkwrdigerweise deshalb1 weil es sich den ,gesetzen der ,gesellschaft fgte1 den leisen oder lauten ,spott dieser selben ,gesellschaft erfuhr66 ,hunderttausenden von ,frauen#g wurde es so unmglich gemacht1 zu ,mttern zu werden4 ,dafr trugen die staatlich und gesellschaftlich anerkannten ,ehen viel dazu bei1 den ,kinderreichtum zu vermehren1 denn durch das gezwungene ,zusammenbleiben wurde die ,liebe eine ,sache der ,gewohnheit1 und die ,gemeinschaft bestand ruhig auch zwischen nicht harmonierenden1 einander gleichgiltigen1 ja sich hassenden und verachtenden ,eheleuten aufrecht4 ,heutzutage haben unsere ,frauen den richtigen ,instinkt4 ,sie frchten den ,umgang mit ,mnnern1 denen sie schon ein ,kind geschenkt haben1 whrend die ,mdchen gerade den bewhrten1 reiferen ,mnnern den ,vorzug geben1 ein ,prinzip1 das damals schon fr richtig anerkannt wurde1 aber nur -- in der ,aufzucht der ,tiere4 ,die ,aufzucht der ,menschen aber1 das hat unser ,jahrhundert1 das einundzwanzigste1 glcklich erkannt1 die ,aufzucht der ,menschen ist doch ein gut ,teil wichtiger noch4 ,und da es heutzutage nicht als eine ,schmach gilt1 ,mutter zu werden1 sondern als der grte ,stolz1 es zu sein1 besteht selbstverstndlich die grte ,ambition unserer ,frauen darin1 ein gesundes1 schnes und begabtes ,kind zu gebren4 ,daher schwrmen unsere ,mdchen weit hufiger fr ,mnner1 welche das dreiigste ,jahr berschritten haben1 als fr jngere ,elemente4 ,es war nun damals schon erwiesen1 da ,kinder der ,liebe im allgemeinen weit geweckter1 strker1 krftiger und gesunder waren1 als jene ,kinder der ,pflicht1 die eine ,folge jener seltsamen ,eheverhltnisse waren4 ,bei uns nun sind alle ,kinder ,kinder der ,liebe1 selbst wenn -- was nur vereinzelt vorkommt -- einem ,paare mehr als ein ,kind entstammt4 ,denn welche ,frau wrde ihr ,leben 7und das tut sie bei jeder ,geburt7 fr einen ,mann aufs ,spiel setzen1 den sie nicht liebt8 ,keine4 ,aber nicht eine4 ,und darum sind unsere ,kinder so geweckt1 so krftig1 so durch und durch nur gesund1 und darum vervollkommnet sich unser ,geschlecht von ,tag zu ,tag1 ich mchte sagen von ,stunde zu ,stunde4 ,freilich nicht darum allein4 ,auch die ,wissenschaft hat uns neue1 wunderbare ,krfte erschlossen1 die auch beigetragen haben1 das ,menschengeschlecht zu veredeln4 ,die ,hauptsache aber sind doch immer die ,eltern4 ,vor allem die ,mutter4 ,von dem ,augenblick an nun1 da sie ,mutter geworden1 hrt sie auf1 als solche ,pflichten zu haben und geniet nur deren ,rechte4 ,da nmlich jedes ,kind das gleiche ,anrecht hat1 nach allen ,errungenschaften der ,wissenschaft aufgezogen zu werden1 es aber unmglich ist1 diese ,errungenschaften jedem individuell zukommen zu lassen1 so werden die ,kinder der ,mutter abgenommen und mit ,kinderwartung und ,kinderpflege vertrauten ,mttern bergeben1 die den entsprechenden1 wundervoll eingerichteten ,kinderanstalten vorstehen1 in denen die ,entwicklung eines ,krankheitskeimes geradezu ausgeschlossen ist4 ,kinderkrankheiten1 ,epidemien also1 die in frheren ,jahrhunderten und ,jahrzehnten die ,kinder zu ,millionen dahingerafft haben1 sind ausgeschlossen1 ebenso wie es ausgeschlossen ist1 da ,kinder darben und an ,nahrungslosigkeit oder schlechter ,nahrung zugrunde gehen4 ,es ist aber fr jedes ,kind gleicherweise gesorgt4 ,wohl aber ist es den ,mttern erlaubt1 ihre ,kinder zu bestimmten ,stunden des ,tages und zwar viermal tglich selber zu nhren4 ,dadurch wird den ,kinder die ihnen von der ,natur zugedachte ,nahrung zugefhrt1 gleichzeitig aber verhindert1 da die ,kinder schlecht gewhnt oder berernhrt werden1 was in frheren ,zeiten sehr hufig der ,fall war1 da auch jedes ,schreien der ,kinder durch die ,muttermilch gestillt wurde4 ,solch eine verstndnislose ,ernhrung hat aber nicht wenig dazu beigetragen1 die ,krankheits- und ,sterblichkeitsziffer der ,kinder zu erhhen1 oder aber die ,erziehungsfhigkeit der ,kinder zu vermindern4 ,denn bei uns beginnt die ,erziehung mit dem ersten ,tag4 ,dadurch nun1 da die ,erziehung nicht den ,mttern berlassen bleibt1 sind auch die ,gefahren vermieden1 die in der mtterlichen ,erziehung frher oft lagen4 ,und diese ,gefahren waren keine geringen1 denn wenn eine ,liebe blind ist1 so war es und ist es zum ,teil noch heute die mtterliche gewi4 ,wie jeder ,mensch1 jeder ,knstler das ,werk1 das er selber geschaffen1 fr das beste hlt1 so hlt zweifellos jede ,mutter ihr ,kind fr das beste und liebste und schnste1 und die ,schwachheit der ,mutter gegen dieses ihr ,werk hat mehr ,schaden geschaffen als ,nutzen4 ,sehr viele ,knaben sowohl wie ,mdchen haben sich jenem ,kampf ums ,dasein1 von dem wir heute glcklicherweise nur vom ,hrensagen noch wissen1 der aber in den frheren ,zeiten die ,individuen frmlich zerrieben hat1 nicht gewachsen gezeigt1 weil sie von ihren ,mttern zu ,muttershnchen erzogen1 in ihrem ,charakter nicht gefestigt und in ihrer ,widerstandsfhigkeit lahmgelegt waren4 ,das ist ja nun anders4 ,der ,kampf ums ,dasein hat dank der sozialen ,einrichtungen1 die unser herrliches neues ,jahrhundert eingefhrt und getroffen hat1 aufgehrt zu bestehen4 ,jeder1 der lebt1 hat als ,teil der ,gesamtheit auch ,teil an der ,gesamtheit4 ,die ,arbeit ist nicht zur bitteren ,lebensnotwendigkeit1 sondern zur ,lust und zur ,freude geworden1 und die ,mtter nehmen an dieser ,freude teil1 wie sie frher am ,spiel ihrer ,kinder teilgenommen haben4 ,denn die ,arbeit ist ,spiel4 ,sie wird von ,anfang an als ,spiel nur gelehrt1 als ,spiel nur gebt1 und es gibt daher keine ,unlust zur ,arbeit1 zumal jedes ,kind nur das arbeitet oder spielt1 was es arbeiten will4 ,die ,haupterziehung richtet sich nun danach1 des ,kindes ,wollen auf das nur zu richten1 was es auch erreichen kann1 und was ihm durchzufhren mglich ist4 ,dem ,geiste des ,kindes diese ,richtung zu geben1 ist nun vornehmlich die ,sache der ,mtter1 da sie ja durch die angeborene ,intuition der ,mutter am ehesten imstande sind1 die geheimsten ,seelenregungen des ,kindes zu erkennen und seine ,neigungen und ,wnsche kennen zu lernen4 ,der ,hauptstolz der ,mutter wird es nun sein1 um ihrem ,kinde im ,wettstreit des ,arbeitsspiels die ,palme zuerkannt zu sehen1 die ,geistesrichtung ihres ,kindes zu erforschen und es auf dem eingeschlagenen ,wege zu leiten und zu bestrken4 ,die ,mutter wird die vornehmste ,beraterin1 der ,vater der beste ,freund seiner ,kinder werden4 ,nicht nur seiner freilich1 sondern aller1 hauptschlich aber doch der eigenen4 ,und die ,liebe der ,kinder wird sich allen ,mttern1 allen ,vtern1 vor allem aber natrlich den eigenen zuwenden4 ,diese ,liebe wird aufgebaut sein auf dem groen ,gefhle der groen1 echten1 grenzenlosen ,dankbarkeit4 ,der ,dankbarkeit fr das grte ,geschenk1 das einem zuteil werden kann1 der ,dankbarkeit fr das ,leben4 ,denn das ,leben ist1 was es heute ist1 nichts als eine ,kette edelster ,freuden1 und es ist uns unfabar1 da es in frheren ,zeiten fr die ,menschen ein ,kampf1 fr alle ein ,fluch war4 ,die ,geschichte von jenem groen1 unglcklichen ,mann1 der nach schwerer1 grausamer ,jugend1 in einem ,augenblick unerwarteten ,glcks1 von dem ungeahnten ,wonnegefhl bermannt1 seiner ,mutter um den ,hals fiel und ihr schluchzend und jubelnd zurief3 ,mutter1 ,mutter6 ich verzeihe ,dir1 da ,du mir dieses ,leben gabst1 erschttert uns wie alles fr uns unbegreifliche uns erschttert4 ,heutzutage aber ist das eine ,unmglichkeit4 ,heute ist es das berstrmende ,dankgefhl1 das uns unseren ,mttern gegenber niemals verlt4 ,und aus diesem ,dankgefhl wchst die groe ,verehrung hervor1 die sich fast zu einer ,religion verklrt hat1 zur ,religion der ,mutter4 ,in der ,mutter hat die ,natur ihr hchstes ,wunder vollbracht1 und das ,gef dieses ,wunders ist fr uns geheiligt4 ,natrlich fllt ein ,abglanz von diesem ,strahle auch auf die ,liebe1 die nicht mehr in den ,staub und ,kot getreten wird1 wie dies noch im vergangenen ,jahrhundert der ,fall war1 sondern die als die einzige von der ,natur gewollte1 von der ,natur geheiligte ,wandlung zum hehren ,berufe der ,frau1 zum ,berufe der ,mutter aufgefat wird4 ,nie wagt sich daher mehr1 so wie einst1 schmhliche ,nachrede an ein ,paar1 das sich liebt1 nie heftet sich an dessen ,sohlen ,spott1 ,niedertracht und ,verachtung1 denn jeder wei1 da echte ,liebe jederzeit rein ist1 und da die ,natur sie will und verlangt4 ,in unserem ,jahrhundert gilt nur das1 was die ,natur von uns fordert4 ,nur ihren ,satzungen folgt man1 denn die ,natur ist zum ,gesetze der ,menschheit geworden4 ,eine ,zeit des ,lichts ist angebrochen in allem und jedem1 eine ,zeit glnzenden alles berflutenden ,lichts1 in welchem am hellsten eines erstrahlt1 das ,licht der ,mutterschaft und der ,liebe4 ,funote #g3 ,das ,mdchen gibt es zurzeit nach einem bestimmten ,alter nicht mehr4 ,alexander von ,gleichen-,ruwurm4 ,gedanken ber die ,geselligkeit4 ,gedanken ber die ,geselligkeit4 ,von ,alexander von ,gleichen-,ruwurm4 ,die meisten ,trumer und ,verfasser utopischer ,weltbilder verirrten sich in einem ,wald politischer ,ideale und vertraten den ,standpunkt1 da ,staatsverfassungen1 ,gesetze1 ffentliche ,einrichtungen1 den ,kern des ,lebens ausmachten4 ,alle diese ,dinge umgeben uns wie die ,landschaft1 wirken wohl ab und zu auf die ,stimmung1 bilden einen ,gesprchsstoff1 greifen aber in das eigentliche intime ,dasein nur in auergewhnlichen ,fllen ein und dann meist auf unangenehme1 strende ,weise4 ,vielleicht trgt gerade das strende ,element dieser ,eingriffe die ,schuld1 da bei allen ,zukunftstrumereien eine durchdringende ,vernderung der ffentlichen ,verhltnisse hauptschlich ins ,auge gefat war4 ,von ,plato bis ,bellamy und ,lawitz1 der die ,erdbewohner mit den ,marsleuten in ,verbindung brachte1 haben die ,autoren soziale ,mrchen erzhlt und die ,frage ausgeschaltet oder hchstens gestreift1 ob sich seine anmutige ,geselligkeit in den neuen ,zustand der ,dinge einfgen knne4 ,die groe und die schne ,welt1 wie nach franzsischem ,beispiel die ,kreise genannt werden1 in denen man sich unterhlt oder wenigstens unterhalten soll1 haben noch jeden ,umsturz berdauert und tauchten immer aus der ,unordnung gewaltsamer ,katastrophen empor1 sobald nur ein wenig ,ruhe eintrat und ein bichen ,ordnung ,platz schaffte4 ,es ist merkwrdig1 wie gering die ,einwirkung groer1 historischer ,ereignisse auf das tgliche ,leben und seine ,sitten ist4 ,nur langsam ndern sie sich infolge bahnbrechender ,erfindungen1 indem sich die ,gesellschaft die ,arbeit der ,gelehrten zunutze macht1 sobald sich die ,industrie ihrer bemchtigen konnte4 ,die ,leichtigkeit1 mit der wir uns fortbewegen1 die ,schnelligkeit1 mit der fremde ,gensse eingefhrt werden1 die ,billigkeit angenehmer ,dinge tragen viel bei zum ,wechsel der moralischen ,anschauungen1 unter denen die ,geselligkeit seit alters steht4 ,der harmlose ,verkehr zwischen den beiden ,geschlechtern ist der ,angelpunkt jeglicher ,geselligkeit4 ,ob anmutiges ,gesprch und sinnig heiteres ,spiel1 ob der ,tanz oder die ,karten1 ob schlielich ein ,sport diesen ,verkehr beherrscht1 entscheidet vorbergehende ,mode4 ,der ,charakter unserer ,entwicklung1 der auf starker ,individualisierung beruht1 lt dahin schlieen1 da in einem ,jahrhundert -- je nach ,geschmack der einzelnen ,kreise -- die verschiedensten ,unterhaltungen nebeneinander ihr ,recht behaupten und da die strengen ,gesetze1 die heute eine sogenannte herrschende ,koterie vorschreibt1 bei steigender ,kultur an ,bedeutung verlieren4 ,anmutig feine ,geselligkeit1 die aus ,memoiren und ,briefen noch einen ,abglanz auf sptere ,zeiten wirft1 war immer selten und auf wenig ,auserlesene beschrnkt4 ,da die ,zahl dieser ,auserlesenen sich vermehrt1 ist wnschenswert und wahrscheinlich1 denn ein ,rundblick ber ,literatur1 ,kunst und ,kunstgewerbe zeigt eine ,sehnsucht nach heiter ausgefllter ,mue1 wie sie nur vornehm froher ,verkehr im ,salon gewhren kann4 ,aber unser allgemein anerkanntes ,ntzlichkeitsprinzip -- hre ich sagen -- widerspricht solch rosafarbenem ,optimismus1 der im ,jahrhundert der ,arbeit einen ,triumph der groen und der schnen ,welt prophezeit4 ,und ein gelehrter ,freund erzhlt mir von ,madachs berhmter ,tragdie des ,menschen1 deren ,zukunftsbilder zu meiner leichten ,plauderei in schrfstem ,widerspruch stehen4 ,in dieser tiefen ,dichtung ist ein ,staat entworfen1 der das ,prinzip absoluter1 nchterner ,ntzlichkeit endgltig zum ,sieg brachte4 ,alles ist durchaus sachlich und praktisch geordnet1 ,phantasie1 die gute ,fee1 die einst zu ,spiel und ,vergngen geleitete1 hat den ,menschen verlassen und alles1 was einst den ,schnheitsdurst stillte1 gehrt zum vergessenen ,plunder4 ,es ist mit ,etiketten versehen1 in einem ,museum gesammelt und wird den ,kindern gezeigt4 ,alle ,ueberflssigkeiten des ,lebens sind darin1 die ,erinnerungen an harmlosen ,verkehr1 auch die letzte ,rose1 denn die ausgenutzte ,erde hat keinen ,platz mehr fr solches ,zeug4 ,diesem dstern ,bild halte ich aber die schne ,wirklichkeit entgegen1 in der die ,blumen mehr ,platz einnehmen denn je1 und in der vornehmer1 geselliger ,verkehr endlich bewut von den ,gebildeten als ,kulturtrger anerkannt wird4 ,diese ,anerkennung verbindet den modernen ,wunsch1 die ,gegenwart schn und die ,zukunft noch schner zu gestalten mit dem praktischen ,gesichtspunkt1 die ,dinge in ihrem ,gebrauchswert entsprechend zu behandeln4 ,die ,wichtigkeit des geselligen ,lebens als ,bildungsmittel fr ,geist und ,gemt1 als anregende ,ruhezeit nach den ,stunden des ,erwerbs steht allgemein fest4 ,aber seine ,bedeutung in einer ,zeit1 in der alle ,anschauungen naturgem freier werden1 wird meiner ,ansicht nach in einem ,jahrhundert noch besser geschtzt sein als heute4 ,denn nur der freiwillige ,zwang1 den edler ,verkehr den ,gebildeten auferlegt1 mildert die ,sitten und schafft ein hohes ,kulturbild1 wie es als ,ideal den heutigen ,aestheten vor ,augen schwebt4 ,ideale werden aber -- wenigstens zum ,teil -- ,selbstverstndlichkeiten der ,zukunft4 ,so ist es mit der ,gedankenfreiheit1 mit der politischen ,selbstbestimmung1 mit dem gleichen ,recht fr alle gegangen4 ,so wird es auch sein mit den ,trumereien von einem schnen ,leben1 zu denen vor allem anmutige ,geselligkeit zur ,feierstunde gehrt4 ,der kultursuchenden ,gegenwart schweben die mondainen ,verhltnisse ,englands als ,beispiel vor ,augen4 ,wir verehren darin die absolute ,sicherheit1 mit der die klassische ,mahlzeit1 der richtige ,anzug1 die bestimmte ,art des ,vergngens1 ,ort und ,zeit entsprechend gewhlt werden4 ,in hundert ,jahren hat wohl die ganze gebildete ,welt jene ,fehlgriffe berwunden1 die heute den eingefleischten ,provinzler1 den ,parven1 den ,snob bei grostdtischen ,gelegenheiten so possierlich erscheinen lassen4 ,man wird in den ,regeln des ,anstands und der feinen ,sitte auch in ,kreisen ,bescheid wissen1 denen heute die geistige ,bildung nicht mangelt1 sondern nur die gute ,kinderstube4 ,also ,uniformierung1 keine ,originalitt mehr1 stilgerecht durchgefhrte ,langeweile6 wirft mir eine lebhafte ,gegnerin ein4 -- ,wenn langweilige ,menschen im ,salon sind1 gewi1 aber ich glaube1 da es weniger langweilige ,menschen geben wird1 denn sie werden weniger abgespannt1 weniger mde1 weniger nervs zusammenkommen und die ausreichende ,freiheit1 die beiden ,geschlechtern eine neue ,weltanschauung gewhrt in bezug auf ,moral1 ,berufswahl und vielleicht ,familienleben1 lt sie den ueren ,zwang eines wohlgeregelten ,salons um so angenehmer empfinden4 ,die ,geselligkeit wird blhen1 weil dann gute ,manieren so selbstverstndlich sind wie frische ,wsche und alle1 die unter ,menschen gehen1 sich geistig wie krperlich ein ,festgewand anlegen4 ,ob dieses ,festgewand dem unseren gleicht8 -- ,wer zurckblttert in den dicken ,bnden der ,kulturgeschichte wird eine verneinende ,antwort herauslesen4 ,mit den ueren ,lebensbedingungen ndert sich der ,witz und das ,gebiet1 das den ,unterhaltungsstoff liefert4 ,wer nicht durch historische ,studien belastet ist1 lacht kaum ber die ,witze unserer ,vorfahren und wrde schwerlich mit ,vergngen an ihren ,gesprchen teilnehmen4 ,wir knnen es ebensowenig von den ,nachkommen fr unsere ,bonmots und ,interessen verlangen4 ,mit der geistigen ,toilette ndert sich aber auch die ,tracht4 ,nach den ,bestrebungen der ,gegenwart zu schlieen1 wird sie immer bunter und prchtiger fr die ,frau und drfte auch fr den ,mann geschmeidiger und farbiger werden4 ,da sich unter vernderten ,verhltnissen die ,geselligkeit nicht mehr auf die ,welt der ,miggnger vorzugsweise beschrnkt und deshalb auf die ,abendstunden fallen wird1 kann sich der knftige ,gesellschaftsanzug ,farben und ,stoffe erlauben1 wie sie ganz moderne ,menschen heute vielleicht in khnen ,augenblicken trumen4 ,in einer ,zeit1 in der sich die ,verkehrsbedingungen von ,jahr zu ,jahr bedeutend verbessern1 in der sich aber die ,grundlagen eines eigenen eleganten ,haushalts jhrlich verschlechtern1 tauchen neue ,fragen auf fr die ,zukunft der ,geselligkeit4 ,der ,kommunismus1 dessen rohe1 kulturzerstrende ,elemente ngstlichen ,gemtern meist allein bewut sind1 hat auch seine reiche1 elegante ,seite4 ,leute1 die sich zu unterhalten wissen1 lieben es nicht1 sich auerhalb ihres ,berufs oder sonstigen ,interessenkreises zu plagen4 ,da nun allem ,anschein nach nicht nur der ,mann sondern auch die ,frau auerhalb des ,haushalts in steigendem ,mae beschftigt sind1 und da fremde ,leute1 das heit hauptschlich ,dienstboten1 sich immer weniger zuverlssig erweisen1 wchst das ,bestreben1 die ,brde der eigenen ,wirtschaft abzuwerfen und im frohen1 komfortablen ,kommunismus des vornehmen ,hotels aufzugehen4 ,die offiziellen ,feste der groen ,welt werden ihren ,charakter auch in hundert ,jahren wenig gendert haben4 ,vertreter der unteren ,volksschichten erscheinen vielleicht zahlreicher als heute1 aber ihre ,gegenwart wird noch weniger auffallen1 da sie durch die steigende1 verallgemeinerte ,kultur gelernt haben werden1 sich den feinen ,sitten geselligen ,verkehrs einzufgen1 aber die kleinen1 gemtlichen ,veranstaltungen der schnen ,welt1 in denen sich immer der lieblichste ,zauber menschlicher ,zusammengehrigkeit zeigte1 sind in hundert ,jahren wohl hauptschlich in jenen lichtdurchfluteten1 geschmackvoll eingerichteten ,hotelrumen zu finden1 in denen der neueste ,komfort1 die eleganteste ,mode1 der ,schein des grten ,reichtums zu den ,selbstverstndlichkeiten gehren4 ,da knarrt kein ,rdchen einer schlecht gelten ,haushaltungsmaschine und strt das ,gesprch mit seinem ,gerusch1 da schaut die ,dame des ,hauses nicht mehr ngstlich auf die ,diener1 ob sie nichts vergessen und nichts zerbrechen4 ,die ganze ,mhe ist auf ,bestellen und auf ,zahlen beschrnkt4 ,ein ,privathaus -- es sei denn1 da ihm vielfache ,millionen den ,glanz eines ,frstenhofs verleihen -- wird kaum in der ,lage sein1 den ,anforderungen knftiger verwhnter ,generationen zu gengen4 ,wenn ein ,teil der ,gste im ,luftschiff heransaust und am ,dachstuhl landet1 ein anderer durch unterirdische ,bahnen herangefhrt aus dem ,keller emporsteigt und einige altmodische ,leute vielleicht noch im ,auto am ,straentor anfahren1 mu berall fr ,empfang gesorgt sein4 ,mit den ,erfindungen1 die man gebrauchen und genieen mchte1 aber beschrnkter ,mittel wegen sich nicht dienstbar machen kann1 wchst auch fr den geselligen ,kulturmenschen der ,wunsch nach ,zusammenschlu4 ,so wird der groe soziale ,gedanke1 der im neunzehnten ,jahrhundert gefahrdrohend auftauchte1 auch der feinen ,kultur unterworfen1 im geselligen ,leben unserer ,enkel und ,urenkel gute ,frchte tragen4 ,prophezeien ist zwar eine miliche ,sache1 weil man die ,grundbedingungen des gegenwrtigen ,zustands nicht verlassen kann und ber die ,grenzen des menschlichen ,geistes gar nicht ,bescheid wei1 aber ein gesunder ,rckblick auf die ,vergangenheit ermglicht1 die allgemeine ,richtung festzustellen4 ,ein kleines ,buch l'an deux mille1 das anonym im achtzehnten ,jahrhundert erschien1 enthlt manche ganz richtige ,meinung1 indem es die groartige ,entwicklung voraussah1 die entdeckte und bezhmte ,naturkrfte spter hervorriefen4 ,damals herrschte das ,vertrauen auf eine allein seligmachende ,wissenschaft4 ,heute hat der ,wunsch nach hchster ,kultur sich mit der ,sehnsucht vermhlt1 durch ,abwerfen falscher ,zivilisation mit der ,natur wieder in innigere ,verbindung zu kommen4 ,diese erstrebte ,harmonie ffnet gnstigen ,ausblick auf das knftige ,weltbild4 ,so knnen wir hoffen1 da schnere und gesndere ,menschen im ,salon der ,zukunft heiterer ,mue pflegen4 ,doch sptere ,zeiten gleichen fr uns einem ,spiegel1 in dem nichts anderes erscheint1 als die ,erfllung der eigenen ,wnsche4 ,jehan van der ,straaten4 ,unterricht und ,erziehung in #ajj ,jahren4 ,unterricht und ,erziehung in #ajj ,jahren4 ,von ,jehan van der ,straaten4 ,es war einmal ein alter1 weiser ,mann1 der war fast so alt wie die ,spitzen der ,berge und noch lter4 ,und er war so weise und hatte eine solche ,macht1 da ihm alle ,feen1 ,gnomen1 ,elfen auf einen ,wink gehorchten1 so verschieden sie auch in ihrer ,art voneinander waren4 ,aber mein ,gott6 ,er war schon zu alt1 da er keines jener ,wesen mehr verstand2 kein ,faun und kein ,gnom konnte ihm mehr ein ,lcheln abzwingen1 kein ,kobold konnte ihn durch seine ,streiche ergtzen1 keine ,fee1 so herrlich und schn sie auch war1 konnte ihm noch gefallen1 er war schon zu alt1 und das war sehr schlimm1 um so schlimmer1 als er sich manchmal doch wnschte1 er knne diese ,wesen wieder verstehen4 ,und so dachte er sich1 er wrde das ,verstndnis fr sie wieder finden1 wenn er sie durch die ,augen des ,kindes betrachten wrde1 und er sagte zu einem der ,kinder3 ,o1 ,du liebes1 junges ,kind1 la mich doch durch ,deine ,augen sehen4 ,und das liebe1 junge ,kind sagte3 ,warum nicht8 ,und da versuchte der alte weise ,mann durch die ,augen des lieben1 jungen ,kindes zu sehen1 aber er vermochte es nicht1 denn ihm fehlte das ,verstndnis fr die ,seele des ,kindes1 durch das dieses mehr sieht als durch sein leibliches ,auge4 ,und er verstand die ,spe der ,kobolde und ,gnomen und die ,schnheit der ,fee und all der phantastischen ,gestalten weniger als je1 und da wurde er totbleich und seine ,lippen zitterten und seine ,hnde auch und er sagte3 ,meine ,zeit ist um1 jetzt bist ,du an der ,reihe6 ,und das liebe1 junge ,kind war glcklich und selig1 als wre ihm ein ,stein vom ,herzen gefallen4 99 99 99 99 99 ,es war nicht leicht mglich1 besser und eindringlicher als dies ,james ,arthur ,colton in den wenigen ,zeilen tat1 die ich meinen ,ausfhrungen voranschickte1 die unglaubliche ,verstndnislosigkeit zu schildern1 mit der unsere ,lehrer -- nein1 unsere ,unterrichts- und ,erziehungsmethoden1 den ,kindern gegenberstehen1 die sie zu ,mnnern zu machen berufen sind4 ,in der ,zwangsjacke der sogenannten ,erziehung verkmmert heutzutage jede ,bewegungsfreudigkeit des kindlichen ,geistes1 die ,phantasie1 die das herrliche ,prrogativ der ,jugend ist1 wird unterbunden1 und sie darf um ,gotteswillen ihre ,flgel nicht regen1 der ,gedanke1 der hinausschweifen mchte1 ,gott wei in die ,ferne und alles erfassen1 was ihn wie ein ,mysterium umgibt1 wird an die kalten1 starren ,buchstaben gefesselt1 in dessen ,geiste die ganze ,erziehung vor sich geht4 ,statt da der ,lehrer die ,kinder versteht1 verlangt man1 die ,kinder sollen den ,lehrer verstehen1 und das allein charakterisiert das ganze ,absurde unserer ,unterrichtsmethoden und unseres ,erziehungssystems4 ,es ist kein ,zufall1 da gerade die grten ,mnner meistens die schlechtesten ,schler waren1 d4 h4 die ,schler1 die sich durch ihren geringeren ,flei1 ihre grere ,unruhe und ,lebhaftigkeit1 also durch ihr schlechtes ,betragen und ihre ,unaufmerksamkeit ausgezeichnet haben1 wobei allerdings die ,lehrer stets die gleichzeitig sich zeigende schnelle ,denkfhigkeit und das rasche ,erfassen bersehen haben4 ,gerade alle die gergten ,mngel aber sind oft -- natrlich nicht immer -- aus dieser groen geistigen ,regsamkeit der ,kinder zu erklren4 ,es ist nicht ,sache des lebendigen ,geistes1 ber einem ,buche zu hocken2 nicht ,sache des ,temperaments 7und ,temperament und ,geist sind im ,kinde fast ein und dasselbe7 stundenlang auf einem ,flecke zu hocken2 es ist nicht seine ,sache1 immer nur auf die eine ,seite des einen ,buches die ,blicke zu heften1 wo sie hinaus schweifen knnen1 hinaus1 wo es des ,schnen und ,rtselhaften und ,wissenswerten so viel gibt1 nein1 nein1 das ,kind will und mu aus sich selbst heraus1 es mu aufatmen knnen nach ,herzenslust und will mit der eigenen ,lunge atmen1 und sich nicht die ,luft einblasen lassen1 die es einatmen will und einatmen darf1 damit es nur ja nicht ,schaden nehme an ,leib und an ,seele4 ,glcklicherweise bricht sich die ,erkenntnis von der ,verkehrtheit unserer ,erziehungsmaximen immer mehr ,bahn1 und die ,zeit ist wohl nicht mehr fern1 in der das ganze ,jammergebude1 das wir ,schule nennen1 in sich zusammenstrzt und auf dessen ,trmmern der ,tempel der ,vernunft glorreich ersteht4 ,es wird dazu keiner ,revolution bedrfen1 sondern die ,sache wird sich ganz von selber ergeben4 ,wir ,menschen werden nmlich allmhlich beginnen1 uns daran zu erinnern1 da uns selber ,krfte innewohnen1 die in den meisten von uns vllig latent liegen blieben1 und von deren ,vorhandensein wir gar keine ,ahnung haben1 ja1 deren ,bestehen wir bei anderen heut noch als etwas nahezu ,uebernatrliches empfinden4 ,auerdem werden sich in uns selber jene ,wunder vollziehen1 die wir tagtglich in der ,wissenschaft vor sich gehen sehen4 ,so wie es ganz zweifellos ist1 da wir die ,welt und deren ,farben heutzutage ganz anders sehen als die ,menschen vor tausenden1 zehntausenden und hunderttausend ,jahren sie gesehen haben1 so wie unser ,auge erst vor ,jahrzehnten vorerst in der ,kunst und darauf in der ,natur die violetten ,strahlen fr sich entdeckt hat1 so ist es gar kein ,zweifel1 da ber kurz oder lang auch die ,x- und anderen ,strahlen fr uns sichtbar sein werden1 und es uns gegeben sein wird1 mit unseren ,blicken auch die ,materie zu durchdringen4 ,mglich1 da wir uns dazu noch besonderer optischer ,vorrichtungen werden bedienen mssen1 wie wir ja auch jetzt unser schlechtes oder falsches ,sehen mit ,brillen korrigieren2 mglich1 oder vielmehr sehr wahrscheinlich1 da unser ,auge allein die neuen ,fhigkeiten sich aneignen wird4 ,aber nicht nur unser physisches ,auge wird sich in der angedeuteten ,richtung wesentlich schrfen und vervollkommnen1 sondern unser geistiges auch4 ,es ist ein alter tiefer ,bauernglaube1 da bei der ,geburt die ,kinder alles ,wissen dieser ,welt besitzen4 ,bevor sie aber so gut sprechen gelernt haben1 da sie's uns mitteilen knnten1 haben sie's auch wieder vergessen4 ,so naiv diese ,ansicht ist1 so ist doch eine tiefe ,wahrheit darin verborgen4 ,wir lernen das verhltnismig ,geringe1 um das ,groe1 ,gewaltige1 uns ,innewohnende zu -- vergessen4 ,wir lernen und werden erzogen1 um eingeschrnkt zu werden in unseren ,krften4 ,unsere ,sinne verlieren ihre ,schrfe1 ja selbst unsere ,gliedmaen lernen wir nur einseitig gebrauchen4 ,der hervorragende ,sprsinn1 mit dem der ,mensch begabt ist1 geht in der ,kultur vollstndig unter1 die ,witterung geht uns verloren1 der gesunde ,blick schwindet1 ,kurzsichtigkeit nimmt berhand1 der ,tastsinn1 dessen ,feinfhligkeit die ,blinden wiedergewinnen1 ist abgestumpft1 das ,gehr ist durch das ,eindringen von tausenderlei von ,geruschen1 fr die feinen ,schwingungen nicht mehr empfnglich4 ,und ist dies alles mit unseren groben ,sinnen der ,fall1 die frmlich gewaltsam zum ,verkmmern gebracht werden1 so tritt das bei unseren feinen und feinsten ,sinnen erst recht in die ,erscheinung1 so zwar1 -- da ihr ,bestehen geradezu geleugnet wird4 ,gerade im ,kinde sind aber die ,schwingungen der ,seele ganz auerordentliche1 und wehe dem ,kinde1 dessen ,schwingungen keine ,resonanz finden4 ,nun ist aber das ,trostlose an der ,sache1 da diese ,resonanz sehr schwer zu finden ist4 ,so schwer1 da man dreist behaupten kann1 da unter den ,millionen von ,kindern nicht eines das richtige ,verstndnis findet1 nicht eines den ,anschlu an das ,leben1 den es in seiner ,seele sucht4 ,das ,kind fhlt sich infolgedessen jenes trostlosen ,gefhles voll1 das im ,unverstandenwerden liegt und rckt -- wenn es es selbst bleibt --1 auch immer mehr vom ,verstehen der anderen ab4 ,andere wieder1 und es ist dies die gewaltige ,masse der ,kinder1 tauchen in der verdammten ,alltglichkeit unter1 in der auch die meisten von uns leben und ber die sie sich nicht mehr erheben knnen4 ,diese ,alltglichkeit wurde dadurch zur ,norm4 ,unter der ,norm sind alle die ,wesen1 die -- durch ,vererbung1 ,krankheit1 ,entbehrung1 ,mihandlung idiotisch sind oder werden4 ,ueber der ,norm1 d4 h4 also ganz ebenso anormal sind die ,genies oder -- die ,narren4 ,und kein ,mensch wei oder ahnt es1 da gerade der allumfassende1 schaffende und schpfende ,geist1 da gerade das ,genie das ,normale ist4 ,jedes ,kind kommt 7von krankhafter ,degeneration abgesehen7 als ,genie auf die ,welt4 ,es gilt nicht einmal1 den ,genius zu erwecken2 er ist wach2 er strebt mit allen ,krften danach1 sich zu offenbaren und wird -- gettet4 ,das ,kind wird zum ,menschen 767 erzogen4 ,zum ,alltagsmenschen ohne ,schwung1 ohne ,energie1 ohne eigene ,initiative4 ,schon unsere ,erziehung im ,hause legt das ,fundament dazu1 und die ,schule gibt dem ,genie dann den ,gnadensto4 4 4 4 ,nehmen wir1 um den ,vorgang zu illustrieren1 ,zuflucht zu einem ,bilde aus unserer genialsten1 modernsten ,wissenschaft4 ,drahtlose ,telegraphie4 ,vom ,transmitter geht1 von den ,herzschen ,wellen getragen1 eine ,botschaft aus und sucht den auf ihn1 auf seine ,schwingungen gestimmten ,reciver4 ,findet sie ihn1 so wird die ,botschaft gehrt1 sie hat ihren ,zweck erfllt1 und neue ,botschaft geht herber und hinber4 ,der ,verkehr ist angebahnt1 das ,verstndnis ist geschaffen4 ,nehmen wir aber an1 der ,reciver arbeitet nicht2 die ,botschaft umkreist1 umflutet1 umzittert und umschwingt die ganze ,welt2 nirgends aber wird sie gehrt1 nirgends erfat1 und immer neue und neue ,kunde entzittert dem gebenden ,apparat1 der nach dem ,widerhall sucht4 ,vergebens4 ,endlich erlahmt die ,lust1 die ,kraft1 das ,mhen und ,suchen4 ,resigniert wird der ,apparat abgebrochen1 oder er verrostet und versagt1 es sei denn1 man habe ihn auf ein anderes ,schwingungsniveau gestellt und habe1 den eigenen ,schwingungen entsagend1 ihn auf die ,schwingungen eingestellt1 fr die die ,reciver massenhaft da sind4 ,das ,bild ist klar4 ,und es ist gut4 ,denn unsere ,seele ist im ,grunde nichts als der feinste1 auf die feinsten ,schwingungen eingestellte ,apparat4 ,und es kommt die ,zeit1 das ist ganz unzweifelhaft1 in der wir fr die ,feinfhligkeit dieses ,apparates wieder das ,verstndnis erhalten4 ,wo uns die ,feinmechanik der ,seele kein verschlossenes ,rtsel mehr sein wird1 sondern auf die volle ,entfaltung der ,seele und somit des ,geistes das ,hauptgewicht gelegt werden wird4 ,wir stehen heute noch vor dem ,gedankenlesen als vor etwas ,fremdem4 ,und doch waren wir in unserer ,kindheit alle ,gedankenleser4 ,wer hat jemals ein ,kind oder besser noch eine ,reihe von ,kindern beim ,mrchenerzhlen betrachtet6 ,wie hngen sie an den ,lippen des ,erzhlers1 wie lesen sie frmlich von seinen ,lippen die ,worte ab4 ,wie leben sie auf in der ,gedankenwelt1 die sich ihnen da erffnet und die sie als die ihre erkennen4 ,denn -- das ,reich der ,phantasie ist die ,domne1 in der das ,kind unumschrnkt herrscht4 ,die ,grenzen dieser ,phantasie kennen zu lernen1 wird das erste ,ziel der zuknftigen ,erziehung sein1 nicht aber ihr ,grenzen zu stecken4 ,denn je grer die ,phantasie1 desto grer die damit ,hand in ,hand gehende ,aufnahmefhigkeit des ,geistes4 ,die ,phantasie allein vermag die ,eindrcke1 die der ,geist aufnimmt1 selbstndig zu verarbeiten und sie zu neuen ,formen umzugestalten4 ,der ,lehrer wird also in den ,geist der ,kinder eindringen mssen1 er wird ihre ,seelenregungen und ,seelenschwingungen alle erfassen mssen und wird erkennen mssen1 wieviel ,eindrcke1 d4 h4 wieviel ,wissen1 ,kenntnisse und ,erkenntnisse er dieser ,seele zur ,nahrung geben darf4 ,wie viele und welche4 ,denn wie nicht jedem ,magen dieselbe ,nahrung zutrglich ist1 so um so weniger jedem ,geiste4 ,die ,erziehung wird also weit frher beginnen mssen als jetzt4 ,sozusagen vom ersten ,lebenstage an1 und der ,lehrer wird kein solcher1 sondern ein ,lernender sein4 ,er wird das ihm anvertraute ,kind und wird von diesem lernen mssen4 ,er wird jede seiner ,seelenvibrationen erfahren mssen und wird erkennen mssen1 welchem anderen ,lehrer die einzelnen ,kinder zur geistigen ,weiterentwicklung am passendsten berantwortet werden mssen1 um den ,schatz von ,geistesenergie1 der in dem ,kinde liegt1 nutzbar zu verwerten4 ,denn nicht jeder ,lehrer wird fr alle ,schwingungen gleich empfnglich sein1 und es wird ,abstufungen geben1 die den ,seelenabstufungen der zu ,entwickelnden entsprechen werden4 ,auf diesem ,seelenverstndnis allein wird das ganze ,wesen des ,unterrichts und der ,erziehung beruhen4 ,das ,wissen des ,lehrers wird einfach auf das ,kind bergehen und diesem nie mehr zugemutet werden knnen1 als es zu erfassen1 zu verarbeiten und sich als dauernden geistigen ,besitz zu erwerben vermag4 ,er werden ,gesprche sein1 ein ,gedankenaustausch1 weiter nichts1 und es wird sehr oft die ,frage sein1 wer der ,lernende sein wird1 ob der ,lehrer oder -- das ,kind4 ,in weitestgehender ,weise wird den verschiedenen ,geistes- und ,seelenrichtungen ,folge gegeben werden4 ,jede ,veranlagung wird als solche erkannt1 keiner ,gewalt angetan werden2 der ,unterricht wird ein ,werk der ,befreiung sein1 der ,befreiung von allen ,fesseln des ,geistes1 in die er jetzt gleich einem ,fronsklaven geschlagen wird4 ,dadurch aber wird die eine groe ,energie zur ungeahnten ,erstarkung gelangen3 der ,wille und dieser ,wille wird ,wunder vollbringen4 ,wunder1 die aufhren werden1 ,wunder zu sein1 denn sie werden zu ,selbstverstndlichkeiten geworden sein4 ,keinem1 der so erzogen1 so unterrichtet worden ist1 wird auch nur ein ,gedanke1 der in seinem ,fhigkeitsradius liegt1 fremd sein4 ,und jeder andere ,gedanke wird -- in diesem von seiner eigenen ,psyche abgegrenzten ,kreise -- klar und offen wie ein ,buch vor ihm liegen4 ,es wird kein ,miverstehen mehr geben und darum keine ,zweifel und ,kmpfe der ,seele4 ,das bedrckende ,gefhl der eigenen ,unzulnglichkeit wird aufgehrt haben und alle die ,genies1 die heute zugrunde gehen oder auf ihrer ,seele fremden ,gebieten ,mittelmigkeiten werden und geworden sind1 werden das ,groe1 das ,aufbauende leisten knnen1 das zu schaffen sie von ihrer ,neigung und von ihren ,fhigkeiten gedrngt werden4 ,von berall her wird der ,geist neue ,nahrung aufsaugen2 kein ,eindruck wird verloren gehen1 denn er wird sich einprgen mit der suggestiven ,gewalt des freiwillig ,gewollten4 ,und wir wissen es alle3 nur was man gern lernt1 ist wirklich gelernt4 ,nur das trgt dauernde ,frucht und prgt sich uns ein4 ,das eiserne ,mu1 das in unsern ,schulen herrscht1 hat aber zur traurigen ,folge1 da wir das1 was wir in der ,schule lernen1 im groen und ganzen nur lernen1 um es zu vergessen1 nicht um es zu wissen4 ,angeblich -- und ein deutscher ,gelehrter hat es besttigt -- wird ein ,dutzend ,kinder jetzt schon -- und seit ,jahrhunderten schon so erzogen1 wie ich es oben in kurzen ,zgen angedeutet habe3 die ,kinder1 aus denen der ,dalai-,lama hervorgeht und die hohen ,priester des ,badhisatra und in denen sich die ,seele dieser immer wieder regeneriert4 ,und tatschlich ist es ja die eigene ,seele der ,lehrer1 die mit auf die unberhrte der ,kinder berstrmt mit all ihrem ,wissen1 all ihrem ,empfinden1 all ihrem ,vermgen und die die ,schtze der eigenen ,erfahrung auf sie ebenso mit bertrgt1 wie das auf sie selbst bergegangene ihrer eigenen ,vorgnger4 ,und so ist es denn gar nicht unglaubhaft1 wenn der oben erwhnte ,gelehrte -- ,prof4 ,dr4 ,rosenfeld -- erklrt3 im ,angesichte des ,dalai ,lama 7der damals1 als er ihn sah1 ein krnklich aussehender ,knabe von dreizehn ,jahren war7 falle jede ,verkleidung der ,seele1 jede ,verhllung der ,gedanken von selber und diesem ,kind gegenber seien alle ,worte vergebens1 denn ehe sie sich noch geformt1 gebe er schon ,antwort auf jenen ,gedanken1 dem sie bestimmt waren1 ,ausdruck zu geben4 ,es ist eben die hchste ,konzentration der ,seele und des ,geistes vorhanden und beide sind fr alle ,schwingungen empfnglich1 die auf sie zustrmen4 ,da wir ein hnliches ,resultat durch all die in uns verborgen liegenden aber zum ,durchbruch drngenden1 jahrtausendelang gewaltsam in uns zurckgedrngten ,krfte erreichen mssen1 ist klar1 und da die ,schulmauern fallen werden und statt der ,zwingburgen des ,geistes freie blumige ,auen erstehen werden1 auf der sich an der ,hand und der ,seite des ,lehrers die ,seele des ,kindes ergehen und den ,kraft- und ,schnheitstrank der ,natur in sich einziehen wird1 das ist gewi4 ,und sehr1 sehr fraglich ist es1 ob es noch hundert ,jahre dauern wird1 ehe wir es erreichen1 denn auf den ,aetherwellen1 die uns umstrmen1 zieht es einher1 das neue tausendjhrige ,reich1 das ,reich des ,kindes1 der ,menschheit4 ,bjrn ,bjrnson4 ,die ,religion in #ajj ,jahren4 ,die ,religion in #ajj ,jahren4 ,von ,bjrn ,bjrnson4 ,seine ,religion hat jeder1 auch der1 der sie leugnet4 ,denn die ,religion ist das ,ideal und jedes ,ideal kann zur ,religion werden4 ,also auch ihr ,leugnen4 ,und wir sehen tatschlich1 da dem ,atheismus ,propheten entstehen1 und da ,jnger sich um sie scharen1 die nachbeten1 was diese verknden1 und da diese verknden1 was sie wissen und auch das1 was sie nicht wissen so1 als wten sie es4 ,denn im ,grunde ist der ,quell aller ,religion nur unser ,nicht-,wissen4 ,denn wten wir1 brauchten wir nicht zu glauben4 ,wer aber grbelt ber das1 was er nicht begreift1 nur um nicht glauben zu mssen1 sondern um endlich zu wissen1 der schafft sich selbst eine ,religion1 selbst wenn er nur darum grbelt1 um sie zu zerstren4 ,er denkt eben dem ,weltwunder nach und kommt zu dem ,punkt1 wo er nicht mehr wei4 ,nicht wissen kann4 ,und an diesem ,punkte beginnt -- die ,religion4 ,fr ihn4 ,und er baut sich um diesen ,punkt eine ,welt auf und zieht andere mit in diese hinein1 und ist diese ,welt1 die er sich erbaut hat1 nicht auf totem ,wissensvorrat allein aufgebaut1 und hat nicht blo der ,verstand sondern auch der ,geist1 das ,herz1 das ,verstndnis mitgebaut an diesem ,baue1 so da auch andere1 da ,viele1 da eine ,menge sich daran erfreuen und sich darin wohl fhlen knnen1 dann wird er der ,schpfer einer ,religion1 die um so mehr ,jnger zhlen wird1 je mehr sie auf den ,ton gestimmt ist1 der den ,hoffnungen1 der ,sehnsucht ihrer ,seele entspricht4 ,denn das groe ,sehnen liegt ja in jedem4 ,das ,sehnen nach dem1 was einem hier nicht geboten4 ,nicht hier8 ,also wo8 ,und diese ,frage1 auf die man sich ,antwort gibt oder geben lt1 ist der ,kern aller ,religionen4 ,wie einem ,kinde1 das die ,mhsal der ,arbeit ertrgt und spielend bewltigt1 weil ihm nach ihr eine ,freude versprochen ist1 so mu dem ,menschen ein ,lohn1 eine ,freude versprochen werden1 soll er das ,leben ertragen4 ,denn jedes ,leben mu einen ,zweck haben4 ,es hat ihn1 aber man mu ihn auch erkennen4 ,und da man ihn hufig beim besten ,willen nicht zu erkennen vermag1 so mu man sich selber einen schaffen4 ,einen ,zweck fr sich4 ,den ,zweck1 der erklrt3 warum arbeite ich1 warum schufte ich1 warum leide ich8 ,und der die ,erklrung gibt1 da ein groer ,preis winkt1 der dieses ,lebens und noch grerer ,drangsale und ,qualen wert ist4 ,ein ,preis1 der uns fr alles belohnt4 ,wann8 ,und in diesem ,wann liegt der ,wesenszweck aller ,religionen4 ,durch die ,antwort darauf werden sie -- einerlei wie sie auch heien -- zum groen ,troste der ,menschheit4 ,und zum vollen ,menschentume gehrt solch ein ,trost1 der nicht alle ,hoffnung1 nicht alle ,poesie1 nicht alle ,initiative vernichtet4 ,die ,poesie6 ,die ist es4 ,die braucht man4 ,man braucht nicht die nackten ,wnde des ,lebens4 ,sie mssen auch ein klein wenig geschmckt sein4 ,und die ,religion1 die durch solchen ,schmuck1 durch solches ,beiwerk am meisten erfreut1 zu der werden auch die meisten sich drngen4 ,die ,phantasie1 auf der ja alle ,religionen mit aufgebaut sind1 will auch ihr ,recht haben4 ,sie will angeregt sein1 belebt1 befruchtet4 ,mrchen86 mag sein4 ,aber nehmt einmal einem ,kind seine ,mrchen und ihr zerstrt eine ganze ,welt in ihm4 ,und erzhlt ihr ihm keine1 dann schafft es sie sich ja selber4 ,dem ,soldaten aus totem ,blei haucht es mit dem ,hauche seiner ,phantasie das ,leben ein4 ,der ,schu1 der aus dem kleinen ,kannchen abgefeuert wird1 knallt1 blitzt1 donnert und streckt ganze ,kolonnen von ,soldaten nieder1 die oft nur aus einem ,bleisoldaten bestehen4 ,sagt das dem ,kinde1 und ihr nehmt sein alles4 ,sagt es der ,menschheit1 da es keinen ,gott1 keine ,religion1 keinen ,lohn nach dem ,tode mehr gibt1 und ihr nehmt ihr ihr alles4 ,ihr glaubt nicht daran8 ,ihr wollt den wunderbaren1 den ,wunderglauben zerstren8 ,warum8 ,weil es doch keine ,wunder gibt8 ,wirklich8 ,ein ,samenkorn1 das zu einem riesigen1 mchtigen ,baume wird1 ist das kein ,wunder8 ,ein ,ei1 das zu einem laufenden1 krhenden ,hahne wird1 ist das kein greres ,wunder als in dem ,mrchen des ,kindes der ,br1 der zu einem ,prinzen1 und die ,gans1 die zu einer ,prinzessin geworden8 ,gebt dem ,kind dieses ,mrchen oder seine1 das ist einerlei1 aber gebt es ihm so1 wie ihm das ,mrchen gegeben wird1 so1 da es in dem toten ,ei schon den lebendigen ,hahn zu sehen vermag4 ,das ,wunder -- das ist das ,leben4 ,das ,wunder -- das ist die ,religion4 ,nehmt dem ,menschen das ,wunder1 und ihr treibt ihn dem ,tod1 der ,verzweiflung1 dem ,wahnsinn entgegen4 ,nun sind gar viele ,religionen geschaffen und auf das ,wunder aufgebaut4 ,luftig1 hell1 voll ,sonne und ,licht4 ,dann aber kamen die1 die dieses ,gebude verschlieen wollten4 ,abschlieen vor allen denen1 die in einem anderen ,hause wohnten1 einem ,hause1 das anders geartet war als das ihre1 obwohl es auf denselben ,wundern aufgebaut war und demselben ,zwecke diente3 denen ,zuflucht zu gewhren1 die ,zuflucht brauchten4 ,und sie bauten ,mauern um das luftige ,gebude gttlicher ,phantasie2 starre1 einengende1 zwingende ,mauern1 und nahmen also dem ,glauben die ,freiheit4 ,aber -- sie schmckten wenigstens die ,mauern mit ,flittern und ,bildern und bauten ,nieschen hinein1 in denen sich jeder noch das ,bild hineinstellen konnte1 das seinem ,herzen am nchsten war und zndeten ,kerzen und brennende ,lampen an1 die ein mystisches ,dunkel ganz schwach nur erhellten1 und fllten den ,raum mit ,myrrhendften und ,weihrauch1 mit heiligem ,singen und heiligem ,klingen1 und suchten so auf die ,seelen und die ,gemter zu wirken und ihnen die ,empfindung zu nehmen1 als seien sie in diesem herrlich erhebenden ,raume nicht frei4 ,doch da waren andere1 die fhlten die ,mauern trotz alledem und fhlten den ,zwang und wollten die ,mauern durchbrechen4 ,und andere1 denen die ,mauern die ,hauptsache waren1 und die den ,schmuck von den ,wnden rissen1 den ,schmuck und die ,bilder1 und die dann hingingen1 sich selber ein ,haus zu bauen1 das nach ihrem ,sinn war1 ganz ohne ,schmuck und ganz ohne ,nieschen1 nur aus kahlen ,wnden bestehend4 ,und andere1 die sich sagten3 was brauche ich ein ,haus8 ,ich trage mein ,elend auch ohne4 ,keiner aber wollte des andern ,haus gelten lassen1 und hielt es fr ein ,pechhaus4 ,und war doch auf demselben ,boden des ,wunders aufgebaut wie das seine 4 4 4 4 ,wird es so bleiben8 ,nein4 ,stein auf ,stein werden die starren1 die ,freiheit des ,glaubens beengenden ,mauern auch wieder fallen4 ,sie verwittern und zerbrckeln fr den1 der zu sehen wei1 ja schon jetzt1 und in luftiger ,schne wird jedes ,wundergebein wieder erstehen4 ,vom selben ,himmel umwlkt1 von derselben ,sonne erhellt1 vom selben ,lichte erfllt1 von derselben ,luft in all ihrer ,reinheit durchhaucht4 ,und die ,linien der ,huser werden ineinander verschwimmen1 so wie bei der fata morgana ein ,haus in das andere verschwimmt1 so da man nicht wei1 wo das eine aufhrt und das andere beginnt1 und man wird auch hier nicht mehr wissen1 welches ist dieses und welches ist jenes4 ,ein ,haus wird es sein1 das alle umfat1 und in ihm wird jeder sein ,winkelchen finden1 wie es seiner ,seele behagt1 seinen ,winkel oder seinen groen unendlichen ,raum1 ganz wie er's braucht4 ,er1 und jene1 die so fhlen wie er4 ,und nicht einer wird verlangen3 fhle1 denke1 glaube so wie ich1 denn eines wird ihren ,glauben ja dennoch vereinen1 wird diesen ,glauben zu einem einzigen machen3 ,das ,wunder6 und in ,jedes ,glauben wird man dieses ,wunder erkennen und es wird das groe1 mchtige1 unzerreibare ,band sein1 das alle umschlingt4 ,das wird die ,religion sein2 die ,religion der ,zukunft4 ,ed4 ,bernstein4 ,das soziale ,leben in #ajj ,jahren4 ,was knnen wir von der ,zukunft des sozialen ,lebens wissen8 ,das soziale ,leben in #ajj ,jahren4 ,was knnen wir von der ,zukunft des sozialen ,lebens wissen8 ,ed4 ,bernstein4 #a4 ,wovon die soziale ,entwicklung abhngt4 ,was wir soziales ,leben nennen1 ist eine ,summe gegenseitiger ,beziehungen und ,verhaltungsarten der ,menschen eines bestimmten ,kulturkreises4 ,diese ,beziehungen selbst sind das ,resultat einer ,summe verschiedenartiger ,krfte materieller und geistiger ,natur1 die teils frdernd und teils hemmend auf einander einwirken und sich so strker oder schwcher gegenseitig beeinflussen4 ,die ,entwicklung der wenigsten dieser ,krfte lt sich mit annhernder ,sicherheit vorausbestimmen4 ,bei jeder1 ob es die ,technik1 diese ,grundlage aller hervorbringenden und formgebenden ,arbeit1 oder auch nur ein einzelner ,zweig der menschlichen ,arbeit1 ob es die wirtschaftliche ,gliederung oder die politische ,verfassung1 ob es das geschriebene ,recht oder die ungeschriebene ,sitte1 ob es das sthetische ,empfinden oder was immer sonst sei1 stets wird die ,linie1 die wir spekulativ vorausschauend in die ,zukunft hinaus zu ziehen versuchen1 selbst fr den sachkundigsten ,fachmann mit der zunehmenden ,entfernung immer unsicherer4 ,wo zuerst ,wahrscheinlichkeiten formuliert werden konnten1 reicht das wissenschaftliche ,voraussehen spter nur noch fr die ,mglichkeiten aus1 um noch spter sich mit bloen ,denkbarkeiten begngen zu mssen1 und schlielich kommt stets ein ,punkt1 wo es1 mit unseres groen ,dichters ,wort ber die ,gre der ,welt1 selbst fr die menschlichen ,dinge auf dieser kleinen ,erde heit3 ,khne ,seglerin1 ,phantasie1 ,wirf ein mutloses ,anker hie4 ,immerhin ist der ,fachmann eines ,spezialgebiets in dieser ,hinsicht besser daran1 als der ,vertreter des zusammenfassenden ,wissensgebiets1 das wir ,gesellschaftslehre -- fremdsprachlich ,soziologie -- nennen4 ,weil auf das gesellschaftliche ,leben alle ,krfte der ,umwelt und ,innenwelt des ,menschen einwirken1 wird das ,resultat1 sobald die einzelnen ,faktoren unsicherer werden1 in bedeutend hherem ,grade unsicher4 ,wenn von zwei ,krften jede auch nur einer ,abweichung fhig ist1 sind schon vier verschiedene ,kombinationen aus ihnen mglich1 tritt eine dritte ,kraft gleicher ,art1 d4 h4 ebenfalls mit einer ,abweichungsmglichkeit begabt1 hinzu1 so werden es acht verschiedene ,kombinationen1 und wenn jede der drei ,krfte zwei ,abweichungsmglichkeiten hat1 werden es #bg1 und so wchst mit jeder weiteren ,kraft und den weiteren ,abweichungsmglichkeiten1 die in ,betracht kommen1 die ,zahl der denkbaren ,verbindungen in immer schnellerer ,steigerung zu schwindelerregender ,hhe empor4 ,wie soll da die ,schilderung der sozialen ,welt in hundert ,jahren mehr sein1 als ein von der ,geistesrichtung des ,schriftstellers bestimmtes1 also mehr oder weniger willkrliches ,raten8 ,in der ,tat wird denn auch die ,sozialwissenschaft immer vorsichtiger in ihren ,zukunftsbetrachtungen4 ,solange die ,technik nur langsam ,fortschritte machte1 waren die ,menschen viel mehr geneigt1 soziale ,zukunftsbilder zu verfassen1 als heute4 ,als dann zu ,beginn des ,zeitalters der groen ,erfindungen die ,menschheit sich vor unabsehbaren ,vernderungen ihrer ,lebensbedingungen erblickte1 stieg zunchst die ,lust an ,spekulationen ber die kommenden ,gesellschaftsformen1 und es entstand die khnste aller ,zukunftstheorien1 des genialen ,franzosen ,charles ,fourier ,werk von den vier ,bewegungen4 ,aber von da ab weicht die soziale ,spekulation schrittweise zurck1 das gesellschaftliche ,zukunftsbild gert als ,utopie in ,mikredit1 an ihre ,stelle tritt die nach ,entwicklungsgesetzen forschende ,sozialwissenschaft und die ,auffassung von der ,gesellschaft als eines in seiner ,entwicklung aller ,willkr spottenden organischen ,wesens4 ,zwar ist unter anderen das von ,karl ,marx aufgestellte ,lehrgebude ein ,beispiel dafr1 da die organische ,gesellschaftslehre auch revolutionr aufgefat werden kann4 ,aber den ,zukunftsprojektionen gegenber1 welche die spekulative ,phantasie zu entwerfen imstande ist1 erscheint sie doch selbst in dieser ,form noch als konservativ4 ,und ebenso der technologischen ,spekulation gegenber1 wie sie uns heute in allerhand ,zukunftsgemlden phantasiebegabter ,schriftsteller entgegentritt1 die sich mehr oder weniger mit den technischen ,wissenschaften beschftigt haben4 ,diese ,wissenschaften1 deren ,grundlage rein physikalische ,beziehungen sind1 bieten der ,phantasie auch ein dankbares ,feld1 denn fr sie kommen nur die ,gesetze der ,mechanik in ,betracht1 die uns verhltnismig einfache ,aufgaben stellen1 fr sie handelt es sich um die ,hantierung mit toter ,materie4 ,die soziale ,betrachtung aber hat neben den ,gesetzen der ,mechanik die ,gesetze der ,lebensbedingungen und ,lebensformen zu beachten1 von den einfachsten ,bedingungen und ,wirkungen pflanzlichen und tierischen ,lebens bis zu den materiellen und geistigen ,bedrfnissen des hchstentwickelten ,lebewesens unseres ,planeten1 als das wir den ,menschen erkannt haben4 ,der ,mensch ist allen ,lebewesen berlegen1 weil die hheren ,organe bei ihm zum vielseitigsten ,gebrauch entwickelt sind4 ,diese ,vielseitigkeit macht ihn zum freiesten ,wesen in der ,natur1 aber sie befreit ihn nicht von der ,natur1 weder von der ,gebundenheit an die ihn umgebende ,welt1 noch von den ,gesetzen seiner eigenen ,natur1 wie sie in einer nach ,hunderttausenden von ,jahren rechnenden ,entwicklung sich herausgebildet hat4 ,seine ,intelligenz1 seine ,fhigkeit1 sich ,obdach1 ,bedeckung und ,nahrung in der ihm passendsten ,form zuzubereiten und die dazu ntigen ,pflanzen und ,tiere selbst zu zchten1 machen ihn anpassungsfhiger1 als es selbst die anpassungsfhigsten ,tiere sind1 aber sie knnen seinen ,organismus nicht grundstzlich verndern4 ,dies pflegen aber unsere von der ,technologie ausgehenden ,zukunftsschilderer bei ihren ,spekulationen leicht zu bersehen4 ,es klingt z4 ,b4 wunderschn1 was sie uns von dem ,reichtum an ,nahrungsmitteln erzhlen1 mit denen die ,chemie uns einst beschenken werde4 ,aber der menschliche ,krper ist keine ,retorte1 bei der es nur darauf ankommt1 da man ihr eine ,anzahl chemischer ,grundstoffe in einem gewissen ,mengenverhltnis zufhrt1 um ein bestimmtes ,resultat zu erzielen4 ,fr seine ,ernhrung spielen noch andere ,eigenschaften der ,nahrungsmittel eine entscheidende ,rolle1 als ihr ,gehalt an ,stickstoff1 ,kohlenstoff und so weiter2 seine ,verdauungsorgane sind fr die ,verarbeitung pflanzlicher und tierischer ,stoffe geschaffen4 ,sie wrden ohne solche verkmmern und mit ihnen der ,mensch selbst4 ,nun ist es vorlufig noch recht zweifelhaft1 ob jemals die ,chemie es dahin bringen wird1 aus ,holz oder gar ,stein direkt ,nahrungsmittel herzustellen4 ,sie ist bis jetzt nicht weiter gekommen1 als ziemlich untergeordnete organische ,verbindungen knstlich herzustellen4 ,die ,herstellung von pflanzlichem oder tierischem ,eiwei auf chemischem ,wege liegt dagegen in noch sehr weitem ,felde4 ,und nicht viel anders steht es mit den ,wunderdingen1 die uns auf ,grund von ,experimenten auf kleinem ,raum hinsichtlich der ,verwendung der ,elektrizitt in der ,landwirtschaft versprochen werden4 ,diese ,experimente beweisen zwar1 da die ,elektrizitt als ,erreger von ,atombewegungen imstande ist1 gewisse organische ,prozesse zu beschleunigen1 es wird sich aber auch hier fragen1 wie weit sie das kann1 ohne da die pflanzliche ,natur des zu erzielenden ,produkts ,schaden leidet4 ,man wei1 wie sehr ,ueberma im ,dngen ,gemse und ,frchte ungeniebar zu machen vermag4 ,das ist auch hier mglich1 und ferner erhebt sich die ,frage1 ob die ,kosten der ,beschaffung der erforderten ,elektrizitt1 da es sich bei ,pflanzen doch immer nur um ,beschleunigung eines organischen ,prozesses handeln kann1 der auf jeden ,fall ,zeit braucht1 und nicht um seine ,verwandlung in einen rein mechanischen ,proze1 im ,verhltnis stehen zu dem ,nutzen1 den sie zu erwirken vermag4 ,unsere technologischen ,zukunftsverknder verstehen sich vortrefflich auf die ,mathematik1 mit der ,oekonomie dagegen pflegen sie sich nicht gern abzugeben4 ,sie interessieren sich fr alle mglichen ,punkte1 nur den ,kostenpunkt behandeln sie gern en bagatelle4 ,er ist aber leider fr das soziale ,leben keine ,bagatelle4 #b4 ,nimmt die menschliche ,arbeit ab oder zu8 ,und damit sind wir beim dritten ,fundament alles sozialen ,lebens angelangt3 zu den ,naturbedingungen und der ,technik tritt die menschliche ,arbeit als bestimmende ,kraft4 ,die ,technik mit all ihren groartigen ,leistungen hat die menschliche ,arbeit nicht nur nicht berflssig gemacht1 sie hat sie nicht einmal in merklichem ,grade verringert4 ,gewi braucht fr eine bestimmt abgegrenzte ,leistung in ,produktion und ,verkehr heute ein geringeres ,quantum menschlicher ,arbeit aufgewendet zu werden1 als ehedem1 aber es wird auch dafr heute unendlich mehr an ,leistungen gebraucht4 ,man kann sich dies an der ,zunahme der ,arbeiter der sogenannten extraktiven ,industrien veranschaulichen1 die das heute fr die ,industrie erfoderte ,rohmaterial aus der ,erde herausholen4 ,im jetzigen ,gebiet des ,deutschen ,reiches wurden im ,jahre #aheb kaum #f ,millionen ,tonnen ,steinkohlen produziert1 #ahhb waren es schon #eb ,millionen1 #aijf gar #acg ,millionen ,tonnen1 d4 h4 einundzwanzig ,mal mehr1 als in der ,mitte des #ai4 ,jahrhunderts4 ,nun ist zwar auch seitdem die ,frderung pro ,kopf des beschftigten ,arbeiters infolge der groen ,verbesserungen in den ,gewinnungsmethoden gestiegen1 indes ist diese ,zunahme doch nur eine langsame1 da immer tiefere ,lger in ,angriff genommen werden mssen4 ,und so ist denn die ,arbeiterschaft des deutschen ,bergbaus zu einem gewaltigen vielhunderttausendkpfigen ,heer angewachsen4 ,in ,preuen allein vermehrten sich in den zwlf ,jahren von #ahie auf #aijg die ,erwerbsttigen im ,kohlenbergbau von #bhfjjj auf #edgjjj1 und im ganzen ,berg- und ,httenwesen des ,deutschen ,reiches stieg die ,zahl der ,beschftigten in dieser ,zeit von #efhjjj auf #ifcjjj1 wenig unter einer ,million4 ,nahezu eine ,million ,menschen im deutschen ,berg- und ,httenbetrieb1 und davon 7,preuen mit ,sachsen und ,bayern7 gut sechsmalhunderttausend ,menschen im ,kohlenbergbau -- daran denken nur wenige1 wenn sie von dem ,wunderknopf der ,techniker hren1 der das ,tischlein deck' ,dich aus dem ,mrchen zur ,wahrheit mache4 ,er macht es heute nur fr eine bevorzugte ,minderheit dazu1 und wird es aller ,voraussicht nach nie fr alle verwirklichen4 ,je tiefere ,gruben in ,angriff genommen werden1 um so aufreibender wird auch die ,arbeit in ihnen1 und um so hher die ,gestehungskosten des ,produkts1 der ,kohle4 ,wir stehen schon jetzt steigenden ,preisen gegenber4 ,so sehr die ,preise mit der ,marktlage wechseln1 ist die ,grundtendenz doch eine ,bewegung nach oben4 ,im ,jahre #ahib kostete die ,tonne fetter westflischer ,frderkohle ab ,werk #g1c ,mk41 sieben ,jahre spter -- #ahii -- #i ,mk41 und weitere sieben ,jahre darauf -- #aijf -- #aj ,mk4 ,im entsprechenden ,grade sind die anderen ,kohlensorten und die meisten anderen ,produkte der ,montanindustrie im ,preis gestiegen4 ,dabei ist an ,ersatz der ,kohle als ,quelle von ,wrme und -- durch diese -- von bewegender ,kraft vorlufig nicht zu denken4 ,alle ,versuche1 die ,sonnenwrme mittels entsprechender ,apparate zu technischer ,verwertung bezw4 ,aufspeicherung aufzufangen1 sind bisher fehlgeschlagen1 und dasselbe gilt von den vielen ,versuchen1 die ungeheuere ,kraftleistung von ,ebbe und ,flut fr technische ,zwecke nutzbar zu machen4 ,jene ,versuche hatten zwar insofern ,erfolg1 als es gelang1 hier ,sonnenwrme und dort ,meereskraft so einzufangen1 da eine ,uebertragung mglich war -- rein technisch war die ,lsbarkeit der ,aufgabe dargetan4 ,aber zugleich zeigte sich jedesmal1 da die ,kosten der ,anlagen1 des ,betriebs und der ,apparate den mglichen ,nutzeffekt ganz bedeutend berstiegen4 ,von einer wirtschaftlichen ,lsung des ,problems1 die auf das soziale ,leben zurckwirken knnte1 scheinen wir noch ebenso weit entfernt1 wie vor fnfzig und hundert ,jahren4 ,inzwischen aber verbraucht die ,menschheit von ,jahr zu ,jahr mehr ,steinkohle4 ,im ,jahrfnft #ahgf_/ahhj wurden in ,deutschland jhrlich #hej ,kilogramm ,kohle pro ,kopf der ,bevlkerung verbraucht1 #be ,jahre spter1 im ,jahrfnft #aija_/je waren es #aghg ,kilogramm4 ,bei gleicher ,steigerung mten es zu ,anfang des #ba4 ,jahrhunderts ber #gjjj ,kilogramm pro ,kopf sein1 und da man alsdann noch viel1 viel tiefer wrde graben mssen1 als heute1 wrden inzwischen die ,kosten der ,kohlen vielleicht auf eine ,hhe gestiegen sein1 da dann die ,einfangung der ,sonnenwrme und ,meereskraft1 um es1 in heutiger ,sprache auszudrcken1 doch rentabel erschiene4 ,aber das ,leben wre dann eben entsprechend teurer geworden4 ,wir treiben heute ,raubbau mit den ,schtzen der ,erde4 ,wenn sich der ,verbrauch von ,kohle in einem ,vierteljahrhundert in ,deutschland verdoppelt hat1 so hat sich in der gleichen ,zeit der von ,eisen verdreifacht1 der von ,kupfer versiebenfacht4 ,es ist undenkbar1 da nicht eines ,tages darin wiederum eine ,verlangsamung oder sonst ein ,stillstand einsetzen wird4 ,denn whrend gegenber frheren ,zeitaltern die ,produktivitt der ,arbeit in der ,gewinnung und ,ausnutzung der ,erze ungemein gestiegen ist1 hat sie nunmehr einen ,grad erreicht1 der von der ,zukunft gleich groe ,fortschritte nicht erhoffen lt4 ,wir mssen vielmehr auch mit einer ,verteuerung der ,metalle rechnen4 ,ungeachtet der groen technischen ,umwlzungen der zweiten ,hlfte des #ai4 ,jahrhunderts war in ,deutschland im ,jahrzehnt #ahih_/aijg der ,preis des ,doppelzentners ,roheisen1 der #ahea #e1eh1 #ahfa #f1ah war1 #f1hb ,mk4 ,und hnlich -- meist sogar noch schlimmer -- steht es mit den anderen ,rohmaterialien1 und voraussichtlich auch mit einem ,teil der ,lebensmittel4 ,alles das zeigt an1 da wir keinem ,schlaraffenland entgegengehen4 ,die ,technik wird auch weiterhin dazu beitragen1 das ,leben reichhaltiger1 wechselvoller zu gestalten1 das1 was man den ,stil des ,lebens nennt1 zu erhhen1 aber gerade1 weil sie dies tut1 ist es ziemlich zweifelhaft1 ob sie das ,leben wesentlich billiger machen1 d4 h4 die ,summe der zu verrichtenden ,arbeit sehr verringern wird4 ,jedenfalls hat sie es bisher nicht getan4 ,noch hat das melancholische ,wort ,john ,stuart ,mills in der ,formulierung1 die ,karl ,marx ihm gegeben hat1 wenig an ,wahrheit verloren1 da es zweifelhaft ist1 ob die ,maschine die ,arbeitskraft irgend eines jener ,menschen verringert hat1 die nicht von der ,arbeit anderer leben4 ,die ,maschine als ,inbegriff der ,technik hat im ,gegenteil die ,klasse derer1 die um ,lohn arbeiten1 sehr vermehrt4 ,diese ,klasse nimmt der ,zahl nach strker zu1 als irgend eine andere ,klasse der ,gesellschaft4 ,von #ahie auf #aijg vermehrte sich im ,deutschen ,reich in ,industrie1 ,gewerbe und ,bergbau die ,zahl der ,lohnarbeiter von rund #f ,millionen auf rund #hfjjjjj oder um ber #dd ,prozent1 whrend die ,bevlkerung sich nur um #ai ,prozent vermehrte4 ,noch strker wuchs in der ,abteilung ,handel und ,verkehr die ,klasse derjenigen ,angestellten1 welche die offizielle ,reichsstatistik als ,arbeiter bezeichnet1 weil ihre ,bezahlung und soziale ,stellung sich nicht wesentlich von der der gewerblichen ,arbeiter unterscheidet4 ,sie vermehrte sich von #abccjjj auf #aifjjjj oder um #eh1i ,prozent4 ,insgesamt bildeten diese beiden ,schichten nahezu drei ,viertel aller ,erwerbsttigen in ,industrie1 ,bergbau1 ,handel und ,verkehr zusammengenommen4 ,das sind aber gerade diejenigen ,erwerbszweige1 denen sich in der ,gegenwart die bergroe ,mehrheit der ,erwerbsuchenden zuwenden4 ,zwischen #ahie und #aijg vermehrte sich das ,deutsche ,reich um gegen #aj ,millionen ,menschen1 und von diesem ,zuwachs entfielen auf die vier bezeichneten ,erwerbsgruppen nahezu #c #a_/b ,millionen1 nmlich etwas ber #d ,millionen ,erwerbsttige mit ihren ,angehrigen4 ,und das ist keine ,ausnahme4 ,von ,zhlungsjahr zu ,zhlungsjahr zeigt sich uns dasselbe ,bild4 ,seit #ahhb geht in ,deutschland die landwirtschaftliche ,bevlkerung schrittweise zurck4 ,sie umfate in jenem ,jahr etwa #ai #a_/d ,millionen ,seelen1 #ahie #ah #a_/d ,millionen ,seelen und #aijg nur noch #ag #b_/c ,millionen ,seelen4 ,der groe ,bevlkerungszuwachs vom ersteren bis zum letzteren ,jahre1 der zusammen ber #af #a_/b ,millionen ,seelen betrug1 ist1 bildlich gesprochen1 ber die ,landwirtschaft hinweggerauscht1 ohne ihr auch nur eine ,seele abzugeben1 sondern hat vielmehr noch ber anderthalb ,millionen von ihr mit sich hinweggenommen4 ,wo ist der ganze ,zuwachs mit den ,ueberlaufern aus der ,landwirtschaft geblieben8 ,eine kleine ,untersuchung dieser ,frage wird uns einen ,fingerzeig geben1 in welcher ,richtungslinie sich das soziale ,leben bewegt1 und wie wir uns daher seine ,zukunft vorzustellen haben4 #c4 ,das ,wachstum der ,arbeiterklasse4 ,fnf groe ,berufsabteilungen unterscheidet die deutsche ,reichsstatistik3 #a4 die ,landwirtschaft mit ,grtnerei1 ,forstwirtschaft1 ,fischerei2 #b4 die ,industrie mit ,bergbau und ,baugewerbe2 #c4 den ,handel mit den ,verkehrsgewerben2 #d4 die huslichen ,dienste und ,gelegenheitslohnarbeit2 #e4 den ffentlichen ,dienst mit den freien ,berufsarten4 ,als ,gruppe ,nr4 #f kommt dann noch die der sogenannten ,berufslosen 7,rentner1 ,pensions- und ,almosenempfnger1 ,schler usw47 hinzu4 ,von diesen sechs ,abteilungen hat die fnfte -- ffentlicher ,dienst usw4 -- fast im gleichen ,verhltnis wie die ,gesamtbevlkerung an ,kpfen zugenommen1 die vierte -- huslicher ,dienst usw4 -- ist im ,prozentsatz der ,kpfe zurckgegangen1 das ,gleiche ist1 wie wir gesehen haben1 bei ,nr4 #a1 der ,landwirtschaft1 der ,fall4 ,dagegen haben die ,abteilungen #b1 #c und #f -- ,industrie1 ,handel und ,berufslose -- im ,verhltnis strker zugenommen als die ,bevlkerung4 ,nehmen wir das gleiche ,vierteljahrhundert von #ahhb auf #aijg1 so vermehrten sich in dieser ,zeit in der ,abteilung ,industrie usw4 die ,erwerbsttigen von #f #b_/e auf #aa #a_/c ,millionen und die ,berufsangehrigen 7die ,erwerbsttigen mit ihren ,angehrigen7 von #af auf #bf #b_/e ,millionen4 ,in der ,abteilung ,handel und ,verkehr war der ,zuwachs3 ,erwerbsttige von #a1f auf #c1e ,millionen1 ,berufszugehrige von #d #a_/b auf #h #c_/aj ,millionen1 und in der ,abteilung der ,berufslosen3 ,erwerbsttige1 d4 h4 ,zins-1 ,renten- usw4 ,empfnger1 von #a1c auf #c1d ,millionen und ,berufszugehrige von #b1b auf #e1b ,millionen4 ,was geht aus diesen ,zahlen hervor8 ,da von den #af #a_/b ,millionen ,menschen1 um die sich das ,deutsche ,reich von #ahhb bis auf #aijg vermehrte1 mehr als zwei ,drittel der ,industrie zugefallen sind4 ,ja1 da unter den ,berufslosen ein groer ,teil ,rentiers sind1 deren ,vermgen hauptschlich in ,aktien und ,obligationen von ,industrieunternehmen besteht1 sowie eine noch grere ,zahl von ,invaliden- und ,altersrentnern der ,industrie1 ist tatschlich der ,prozentsatz unseres ,volkes1 der aus der ,industrie sein ,einkommen zieht1 noch wesentlich grer4 ,und in der ,industrie wchst1 wie wir gesehen haben1 die ,abteilung der ,angestellten und ,lohnarbeiter unverhltnismig schneller als die ,gesamtbevlkerung1 whrend die ,zahl der selbstndigen ,unternehmer und ,hausgewerbetreibenden zurckgeht4 #ahhb kamen auf je #ajj ,lohnarbeiter noch gegen #de ,selbstndige verschiedener ,art1 d4 h4 groe1 mittlere1 kleine und ,zwerg-,unternehmer1 #ahie waren es nur noch etwa #cj1 #aijg aber nur noch #bj4 ,so nimmt mit dem ,wachstum der ,industrie die industrielle ,lohnarbeiterschaft einen immer greren ,raum in der ,bevlkerung ein4 ,mit ihren ,angehrigen1 sowie der ihr gleichgestellten und gleichartig fhlenden ,lohnarbeiterschaft in ,handel und ,verkehr samt ,angehrigen umfate sie #aijg gegen #bc ,millionen ,seelen4 ,diese ,volksschichten machen die groe ,mehrheit der stdtischen ,bevlkerung des ,reiches aus1 die sich #aije auf gegen #ce ,millionen ,seelen belief4 ,in den ,stdten1 wo das ffentliche ,leben des ,landes am lebhaftesten pulsiert1 wo die groen ,fragen der ,zeit am schrfsten erfat und errtert werden1 die ,geister am lebhaftesten auf einander platzen1 hier tritt die ,klasse der um ,lohn ,arbeitenden immer strker in den ,vordergrund4 ,sie entfaltet sich in wirtschaftlichen ,kmpfen1 die an ,ausdehnung zunehmen1 sie macht sich durch die ,wucht der ,zahl im politischen ,leben geltend1 sie fllt auch als ,konsumentin immer strker ins ,gewicht4 ,so schafft sie allmhlich eine ganz neue ffentliche ,meinung4 ,je geschlossener sie auftritt1 je eindrucksvoller sie ihr ,klassenempfinden offenbart1 um so mehr spielt das ,gravitationsprinzip des sozialen ,lebens zu ihren ,gunsten1 und von den sozialen ,schichten1 die keine feste ,klasse der ,gesellschaft mit bestimmten gesellschaftlichen ,ideen und ,interessen bilden1 fhlen sich immer mehr ,elemente zu ihr hingezogen1 stimmen sie bei ,wahlen mit ihr und sprechen sie ihre ,sprache4 ,alles das kann man heute fast mit ,hnden greifen4 ,eine ganze ,flle von ,erscheinungen im politischen und geschftlichen ,leben und ,treiben1 in ,literatur und ,kunst legen ,zeugnis davon ab4 ,und wenn die wirtschaftliche ,entwicklung weiterhin die geschilderte ,bahn innehlt1 so kann es keinem ,zweifel unterliegen1 da die politischen1 wirtschaftlichen und rechtlichen ,ideen der ,arbeiterklasse1 die sich aus ihrer ,klassenlage ergeben1 die volle ,herrschaft in der ,gesellschaft erlangen4 ,schon heute kann die ,durchdringung des ,gesellschaftskrpers durch diese ,ideen nur durch ,festhalten von ,ungleichheiten in den ,wahlsystemen und hnliche politische ,mittel zurckgedmmt oder verlangsamt werden4 ,aber die ,gesetze der sozialen ,entwicklung haben sich noch immer auf die ,dauer als strker erwiesen als die politischen ,gesetze4 ,die ,wirtschaftspolitik des ,deutschen ,reiches ist mit ,ausnahme der wenigen ,jahre der ,kanzlerschaft des ,grafen ,caprivi seit ,anfang der achtziger ,jahre berwiegend agrarisch gewesen1 sie hat es aber mit allen ,liebesgaben an die ,landwirte nicht einmal durchzusetzen vermocht1 da die ,landbevlkerung auf ihrem alten ,kopfbestand erhalten blieb4 ,das durch die ,ungleichheit der ,wahlkreise bewirkte politische ,vorrecht des platten ,landes hat dessen ,ueberflgelung durch ,industrie und ,handel nicht verhindern knnen4 ,es wird1 wenn die ,bedingungen des sozialen ,lebens1 welche diese ,entwicklung bewirkt haben1 andauern1 auch seine ,beseitigung durch jene nicht verhindern knnen4 ,heute steht die ,industrie und ,handel verkrpernde ,bevlkerung zur landwirtschaftlichen ,bevlkerung im ,verhltnis von #b3a4 ,bei gleicher ,entwicklung wrde in weiteren #be ,jahren das ,verhltnis sich auf #d #a_/b3a stellen4 ,man braucht diese ,zahl nur niederzuschreiben1 um sich auch klar zu werden1 da bei solcher ,proportion das ,privilegium der ,landwirtschaft eine ,unmglichkeit sein wrde4 ,wenn auch nur durch das bloe ,gewicht ihrer ,zahl wrden ,industrie und ,handel sich ihr ,recht erzwungen haben4 ,der ,sieg von ,industrie und ,handel aber wrde1 da alsdann das ,verhltnis der ,klasse der ,lohnarbeiter zur ,klasse der ,unternehmer sich auf ber #aj3a stellen wrde1 gar nichts anderes heien knnen1 als der ,sieg der sozialen ,ideen der ,arbeiterklasse4 #d4 ,gegenkrfte der ,verstadtlichungstendenzen4 ,soweit kann die ,soziologie mit einiger ,sicherheit sprechen4 ,aber es ist zunchst nur eine soziale ,wahrscheinlichkeitsrechnung4 ,denn ob es nun genau dahin kommen wird1 hngt von vielen mitwirkenden ,faktoren ab1 die sich nicht mit mathematischer ,sicherheit vorausbestimmen lassen4 ,greifen wir einen davon heraus3 die ,gestaltung der ,dinge in der ,landwirtschaft4 ,heute deckt die ,landwirtschaft nur einen ,teil des ,nahrungsbedarfs des deutschen ,volkes4 ,der ,mehrwert der ,einfuhr solcher landwirtschaftlichen ,produkte1 fr welche die heimische ,landwirtschaft in ,betracht kommt1 ber den ,wert ihrer ,ausfuhr belief sich im ,jahrfnft #aijc_/aijg im ,deutschen ,reich auf weit ber eine ,milliarde ,mark4 ,bei der ,bevlkerungszunahme1 wie sie hier vorausgesetzt ist1 mte er in den nchsten fnfundzwanzig ,jahren eine solche ,steigerung erfahren1 da es als zweifelhaft betrachtet werden mu1 ob das ,ausland die ,lieferung all der in ,frage kommenden ,produkte ohne sehr erhebliche ,preissteigerungen wird fortsetzen wollen oder auch nur knnen4 ,denn andere ,lnder machen eine hnliche ,entwicklung durch4 ,in den ,vereinigten ,staaten von ,amerika1 bis jetzt noch das ,hauptgetreideland der ,welt1 nimmt die industrielle ,bevlkerung erheblich rascher zu1 als die landwirtschaftliche ,bevlkerung1 so da die ,getreideausfuhr schon jetzt im ,abnehmen begriffen ist und die ,oekonomen die ,zeit schon voraussehen1 wo dieses gewaltige ,staatswesen ,getreide1 statt auszufhren1 selbst einfhren wird4 ,die ,ersatzgebiete der ,getreideproduktion aber -- ,kanada1 ,argentinien usw4 -- entwickeln sich nicht so schnell1 wie man einst annahm1 und fr alle diese ,lnder kommt die ,zeit1 wo der ,boden nicht mehr so willig ,ernten hergibt1 wie in den ersten ,epochen der ,urbarmachung4 ,kurz1 es ist ziemlich wahrscheinlich geworden1 da wir einer ,zeit hherer ,weltmarktpreise fr ,getreide und ebenso fr ,vieh und ,viehprodukte entgegengehen4 ,je nachdem dies nun frher oder spter eintritt1 ist eine starke ,rckwirkung auf die deutsche ,landwirtschaft zu gewrtigen4 ,sie wird noch intensiver als bisher betrieben werden und mehr ,arbeitskrfte in ,anspruch nehmen1 teils als ,landarbeiter1 teils aber auch als selbstndig wirtschaftende ,bauern4 ,eine ,rckwanderung aufs ,land wre damit nicht aus dem ,bereich der ,mglichkeit gerckt1 und jedenfalls wrde die ,abwanderung vom ,land einen ,stillstand erleiden4 ,eine zweite ,mglichkeit1 die wir in ,betracht zu ziehen haben1 ist die ,verlangsamung des ,bevlkerungszuwachses4 ,zurzeit kann in ,deutschland zwar von einer solchen noch nicht gesprochen werden1 die ,bevlkerung des ,deutschen ,reiches nimmt nicht in allen ,jahren gleichmig zu1 aber auf ,jahre1 die ein ,nachlassen des ,zuwachses zeigen1 sind andere mit einer erheblichen ,steigerung der ,zunahme gefolgt4 ,unzweifelhaft ist jedoch die ,abnahme der ,geburtenziffer4 ,sie ist von #d ,lebendgeborenen auf jedes #ajj der ,bevlkerung im ,durchschnitt der ,jahre #ahgb_/gd in fast ununterbrochenem ,abstieg auf #c1ca vom ,hundert im ,jahre #aijf zurckgegangen4 ,einstweilen wird dieser ,rckgang durch die ,abnahme der ,sterblichkeitsziffer und die ,zunahme der ,einwanderung ausgeglichen4 ,aber die ,einwanderung steigt und fllt mit der ,beschftigungsmglichkeit1 und die ,abnahme der ,sterblichkeitsziffer allein kann1 wie ,frankreich und jetzt auch ,england zeigen1 von einem gewissen ,punkt ab fr die ,abnahme der ,geburten keinen ,ersatz mehr bieten4 ,nun ist es eine berall beobachtete ,tatsache1 da die moderne ,grostadt auf diesen ,punkt hintreibt4 ,fr ,berlin hat ,a4 ,bckh1 der verstorbene ,direktor des stdtischen statistischen ,amts1 wiederholt nachgewiesen1 da seine ,geburtenzahl nicht einmal ausreicht1 die ,bevlkerung auf ihrem ,hhestand zu erhalten1 so da1 wenn kein ,zuzug von auerhalb stattfnde1 die ,bevlkerung ,berlins tatschlich zurckgehen wrde4 ,die ganzen ,lebensbedingungen der heutigen ,grostdte1 vor allem die ,wohnungsweise in den groen ,etagenhusern1 wirken der natrlichen1 d4 h4 eben der durch ,geburten bewirkten ,bevlkerungszunahme1 im hchsten ,grade entgegen4 ,je mehr also die ,verstadtlichung zunimmt1 je dichter sich die ,bevlkerung in groen ,stdten zusammendrngt1 um so mehr wird sich der ,bevlkerungszuwachs verlangsamen4 ,vom technischen ,standpunkt aus mag die ,zukunftsstadt aus ,stein und ,eisen mit turmhohen ,husern und brckenartigen ,galerien statt der ,straen etwas ,groartiges sein1 fr die ,bevlkerungsentwicklung bedeutete sie ein ,grab3 in die ,wolkenkratzer gehren keine ,kinder4 ,man brauchte das ,einfhren von ,kindern nicht erst zu verbieten1 die ,bewohner wrden ohnehin darauf verzichten4 ,einstweilen aber haben wir die ,tatsache der ,abnahme der ,geburten1 und auch sie wird1 wenn sie andauert1 die ,wirkung haben1 da es zu dem rein rechnerisch gefundenen fnffachen ,ueberwiegen der ,stadt ber das ,land sobald nicht kommt4 ,dann wirken aber noch andere ,krfte gegen diese ,zuspitzung3 ,dezentralisations-,bewegungen aus hygienischen und sthetischen ,rcksichten1 bodenreformerische ,maregeln und dergleichen4 ,sie sind heute erst in ,anstzen vorhanden1 knnen aber bei ,fortgang der jetzigen ,entwicklung grere ,wirkungskraft erlangen4 ,wenn indes die ,zuspitzung in der extremen ,form vermieden werden kann1 so ist sie doch insoweit als grte ,wahrscheinlichkeit zu betrachten1 als sie erforderlich ist1 um den ,ideen der ,arbeiterklasse steigenden ,einflu zu verbrgen4 ,ein zunehmendes ,ueberwiegen der ,industrie und des groen ,betriebes in ,industrie1 ,handel und ,verkehr ist in unseren alten ,kulturlndern unvermeidlich1 sollen sie nicht vor den aufkommenden ,lndern die ,segel streichen4 ,und damit ist auch das ,ueberwiegen der ,arbeiterklasse verbunden1 das zu einem strkeren ,durchdringen ihrer ,ideen im sozialen ,leben fhren mu4 ,damit ist aber noch nicht gesagt1 da nun alles genau so kommen oder genau die ,form annehmen mu1 die sich der eine oder andere heute als die ,verwirklichung der ,ideen der ,arbeiterklasse vorstellt4 ,in der ,anwendung mag sich da vieles anders gestalten1 als im ,begriff1 weil das ,leben noch andere ,krfte erzeugt1 die ,bercksichtigung verlangen und im ,notfall sich erzwingen4 #e4 ,das wahrscheinliche ,zukunftsbild4 ,die ,idee der ,arbeiterklasse ist die ,demokratie1 die ,demokratie in ,staat1 ,gemeinde und ,wirtschaft4 ,je nach den ,umstnden1 unter denen sie zum ,durchbruch kommt1 werden sich ihre ersten ,wirkungen gestalten3 unorganisch oder organisch1 das heit mehr zerstrerisch oder mehr aufbauend4 ,ob aber das eine oder das andere stattfindet1 das ,ende wird immer sein1 da das ,bedrfnis der ,wirtschaft und die ,anforderungen der zweckmigsten ,art1 zu wirtschaften1 ber alle doktrinren ,ideen den ,sieg davontragen werden4 ,es wird daher voraussichtlich im ,verstaatlichen und ,kommunalisieren ,ma gehalten1 der privaten wirtschaftlichen ,bettigung1 sei es von ,genossenschaften1 sei es sogar von ,einzelnen1 erheblicher ,spielraum gelassen werden4 ,daher wird es zum ,beispiel auch innerhalb bestimmter ,grenzen wahrscheinlich noch ,profit1 d4 h4 ,ungleichheit der ,einkommen1 bezw4 ,mglichkeiten der ,vermgensbildung geben4 ,aber die groen heutigen ,vermgensunterschiede werden unbedingt verschwinden1 weil die vielen ,quellen arbeitslosen ,erwerbs1 die heute die ,bildung der ,riesenvermgen ermglichen1 aufhren werden1 in die ,reservoirs von ,privaten zu flieen4 ,das ,bodeneigentum und die ,bodenschtze werden dem ,privateigentum teils ganz entzogen1 teils nur unter solchen ,bedingungen fr ,wirtschaftszwecke berlassen werden1 die die ,bodenrente in allen ihren ,formen der ,gemeinschaft sichern4 ,neun ,zehntel der ,riesenvermgen1 die wir heute in den ,hnden der ,millionre und ,multimillionre sehen1 stammen aber aus offenen oder versteckten ,bodenmonopolen4 ,zugleich werden von anderer ,seite her die unentgeltlichen ,leistungen von ,staat und ,gemeinden wachsen und dazu beitragen1 das zu schaffen1 was man in ,england das soziale ,minimum getauft hat3 ein ,mindesteinkommen aller1 das den ,verkauf der ,arbeit zu ,hungerlhnen unmglich macht4 ,denn ,arbeit gegen ,lohn wird es voraussichtlich auch dann noch geben4 ,das groe ,verkehrsleben der ,neuzeit1 auf das die ,menschen schwerlich verzichten werden1 macht das ,geld und damit auch den ,geldlohn unentbehrlich1 gleichviel ob in ffentlichen oder in ,privatbetrieben gearbeitet wird4 ,was dagegen anders sein wird1 ist das ,system der ,lohnbestimmung4 ,die ,bestimmung der ,lhne wird in hohem ,grade ffentlichen ,charakter tragen4 ,oeffentliche ,lohnmter1 zusammengesetzt aus ,vertretern der ,allgemeinheit und der ,berufsgruppen1 werden ,mindestlhne festsetzen1 und ,lohntarifen1 die ebenfalls als ,mindeststze zu gelten haben1 gesetzliche ,kraft geben4 ,in gleicher ,weise werden ,bestimmungen ber die ,lnge des ,arbeitstages in ffentlichen und ,privatunternehmungen getroffen werden4 ,alles das kann man mit groer ,sicherheit als ,folge des ,sieges der ,arbeiterdemokratie voraussagen1 weil es in ,anstzen schon heute vorhanden ist und ,schritt fr ,schritt weiter entwickelt wird4 ,das ,angefangene wird nur allgemeiner und mit grerer ,entschiedenheit und ,konsequenz durchgefhrt werden4 ,wie aber wird es wirken8 ,wird nicht zugleich eine ,abnahme und ,verteuerung der ,produktion die ,folge sein8 ,und wird nicht die politische ,herrschaft der ,arbeiterklasse alle ,disziplin in den ,betrieben aufheben8 ,auf diese ,fragen kann man nur antworten1 da die ,arbeiter in ihrer ,allgemeinheit genau dasselbe ,interesse daran haben1 da viel und billig produziert wird1 wie irgend eine andere ,klasse der ,gesellschaft4 ,es werden daher frher oder spter ,einrichtungen geschaffen werden1 um das1 was heute der ,hunger als ,einpeitscher und der ,geldbeutel als ,treiber im ,wirtschaftsleben verrichten1 soweit auf demokratischem ,wege zu sichern1 als das ,bedrfnis der ,produktion es erheischt4 ,die ffentlichen ,arbeitsmter knnen ganz gut dazu ausgebaut werden1 als ,instanzen fr ,uebergriffe von hben oder drben sich zu bettigen4 ,auch dafr liegen schon ,anstze vor4 ,je mehr ,macht die ,arbeiterorganisationen erringen1 um so mehr entwickelt sich auch bei ihnen das ,gefhl der ,verantwortung fr den ,fortgang der ,produktion und desto mehr ,erfahrung sammeln sie fr die ,sicherstellung der ,bedrfnisse der ,produktion4 ,im brigen wird schon der ,fortfall des ,herrenbewutseins die ,wirkung haben1 da die ,privatunternehmung selbst dort1 wo sie nicht schon der ,form nach ,genossenschaft ist1 genossenschaftliche ,charakterzge erhalten wird4 ,eine ,verringerung der ,arbeit fr den einzelnen wird aber schon dadurch mglich1 da sehr viel ,arbeitsvergeudung1 die heute getrieben wird1 gegenstandslos werden oder als fr schdlich erkannt1 in ,wegfall kommen wird4 ,dahin gehren auf der einen ,seite viele der heutigen falschen ,kosten der ,volkswirtschaft und auf der anderen der allmhlich bis zum ,wahnsinn getriebene ,aufwand des wachsenden ,heeres der ,millionre und ,milliardre4 ,es werden gengend ,arbeitskrfte frei werden1 um die ,arbeitszeit fr alle ermigen zu knnen1 ohne da darum die ,produktion auf das blo ,notwendige beschrnkt zu werden braucht4 ,auf der ,stufe der ,durchfhrung einer solchen ,demokratie knnen ,deutschland und andere ,lnder der vorgeschrittenen ,kulturwelt in einem ,vierteljahrhundert angelangt sein4 ,unzweifelhaft werden sich die ,dinge aber nicht sofort vllig glatt machen4 ,es sind ,migriffe mglich und sogar zeitweilige ,rckflle nicht ausgeschlossen4 ,aber eine ,wiederholung der ,zerrttungen1 an denen die alte ,kulturwelt zugrunde ging1 ist heute mehr als unwahrscheinlich4 ,es fehlen die ,barbaren1 die unserer ,kultur ein hnliches ,schicksal bereiten knnten1 wie einst die nordischen ,barbaren dem rmischen ,weltreich4 ,wenn manche ,erscheinungen unserer heutigen ,epoche zu ,vergleichen mit den ,zustnden in ,rom unter den ,kaisern herausfordern1 so fehlte jenem ,rom doch die groe1 an ,zahl1 ,intelligenz1 ,organisation und ,tatkraft bestndig zunehmende ,arbeiterklasse1 ber welche die moderne ,kultur verfgt4 ,sie1 die das ,erzeugnis dieser ,kultur ist1 verspricht auch1 ihr ,schtzer und ,fortsetzer in den kommenden ,kmpfen der ,menschheit zu sein4 ,die ,barbaren1 die in ,roms ,heeren gedient hatten1 eroberten ,rom1 schrieb ,rodbertus einst im ,hinblick auf die ,arbeiterbewegung der ,gegenwart4 ,aber jene ,rom erobernden und zugleich zerstrenden ,barbaren waren ,nomaden1 denen der ,krieg das ,hchste war4 ,den ,arbeitern der ,gegenwart dagegen ist der ,krieg verhat1 whrend die schaffenden ,werke des ,friedens ihnen ,lebensgewohnheit und ,lebensbedingung sind4 ,sie werden daher stets selbst wieder herstellen1 was vom ,erhaltenswerten unserer ,kultur in den ,kmpfen zeitweise geschdigt werden sollte4 ,so gehen wir einem ,zeitalter entgegen1 in dem eine weit durchgefhrte ,demokratie dem sozialen ,leben einen starken genossenschaftlichen ,charakter verleihen wird4 ,fourier1 hierin ein wirklicher ,seher1 nannte es in seiner ,weltentwicklungstafel ,garantismus1 was man mit dem schwerflligen ,wort ,gewhrschaftssystem bersetzt hat4 ,neuere haben dafr den ,ausdruck ,solidarismus geprgt4 ,wir knnen aber ruhig ,sozialismus sagen4 ,sozialismus jedoch nicht als ,uniformierung des ganzen ,lebens4 ,da es zu dieser kommt1 schliet das hochentwickelte ,verkehrsleben der ,neuzeit aus1 auf das die ,menschen nicht werden verzichten wollen4 ,sozialismus vielmehr als magebende ,rechtsgrundlage des ganzen sozialen ,lebens1 der ,bestimmung der ,rechte und ,pflichten der ,gesellschaft gegen ihre ,glieder und dieser gegen die ,gesellschaft und untereinander4 ,wieviel ,zeit es erfordern wird1 bis das ,prinzip allseitig durchgefhrt sein und ohne ,strungen funktionieren wird1 ob es fnfzig oder hundert ,jahre kosten wird1 wer kann es voraussagen8 ,und wer es unternehmen1 ,einzelheiten zu beschreiben8 ,gerade1 weil sich mit ,sicherheit voraussehen lt1 da die ,menschen sich keine ,uniform anziehen1 sondern der freien ,initiative ,spielraum lassen werden1 ist alle ,einzelschilderung verfehlt4 ,da die ,menschen in ihrem ,bau und ihren natrlichen ,trieben und ,anlagen keine anderen ,wesen sein werden als heute1 wird auch vieles in ihren ,einrichtungen sich nicht so diametral von denen der ,gegenwart unterscheiden1 als manche anzunehmen geneigt sind4 ,die ,menschen werden auch in ,zukunft keine reinen ,rechenexempel sein1 auch in ,zukunft neben der ,oekonomie den seelischen ,bedrfnissen ihr ,recht sichern4 ,und so knnen wir auch einer kraftvollen ,gegenstrmung gegen ,tendenzen bertriebener ,kasernierung des ,lebens sicher sein4 ,noch einmal1 die ,menschheit geht keinem ,schlaraffenleben entgegen1 und es wre ihr nicht einmal zu wnschen4 ,dagegen wird die ,armut als soziale ,erscheinung verschwinden1 wie die heutige ,art der ,reichtumsansammlung und die ihr entsprechenden sozialen ,auffassungen und ,luxustendenzen verschwinden werden1 ohne da die ,pflege des ,schnen darunter leiden wird4 ,sie wird einen ffentlichen ,charakter erhalten1 mehr als je auf die ,veredelung und ,vervollkommnung dessen gerichtet sein1 was allen gehrt1 allen zugute kommt4 ,die ,verallgemeinerung der ,arbeit wird die pflichtigen ,arbeitsleistungen so zu verdrngen erlauben1 da jedem neben ihnen noch gengende ,zeit und ,frische zur ,bettigung individueller ,anlagen und ,neigungen verbleibt4 ,die ,technik1 die heute einseitig darauf gerichtet ist1 ,arbeitskosten zu ersparen1 wird1 ohne dies zu vernachlssigen1 doch immer strker das ,ziel im ,auge haben1 ,menschenkosten zu ersparen1 die ,arbeit ertrglicher und zutrglicher zu machen4 ,und immer mehr wird das hchste ,kulturgut zur ,allgemeinen ,errungenschaft werden und alle ,beziehungen des ffentlichen ,lebens durchdringen und veredeln3 die ,schtzung des ,menschen als freie1 keinem ,nebenmenschen unterworfene ,persnlichkeit4 ,das liegt im ,wesen der demokratischen ,gleichheit begrndet1 wie sie der heutigen ,arbeiterbewegung zugrunde liegt4 ,und weil diese die grte soziale ,triebkraft der ,neuzeit ist1 ist es auch nicht undenkbar1 da es in sptestens hundert ,jahren der ,kompa des ganzen sozialen ,lebens sein wird4 ,nicht undenkbar1 nicht unmglich1 sondern vielmehr in hohem ,grade wahrscheinlich4 ,hermann ,bahr4 ,die ,literatur in #ajj ,jahren4 ,die ,literatur in #ajj ,jahren4 ,von ,hermann ,bahr4 ,man mu kein ,prophet sein1 um sagen zu knnen1 da das1 was heute ,literatur genannt wird1 ja1 vielleicht alles1 was heute ,kunst heit1 wofern die ,menschheit in ihrer wirtschaftlichen und geistigen ,entwicklung das ,tempo beibehlt1 das sie seit der groen ,revolution hat1 in hundert ,jahren unntig geworden und nur noch als ,erinnerung1 mit dankbarem ,erstaunen gehegt1 vorhanden sein wird4 ,das ,kennzeichen der ,literatur in hundert ,jahren wird es sein1 da es keine ,literaten mehr geben wird1 nmlich keinen besonderen ,stand1 der das ,privileg hat1 fr die anderen das ,wort zu besorgen1 wie der ,bcker das ,brot und der ,metzger das ,fleisch4 ,wie ,wagner an eine ,zeit geglaubt hat1 in der jeder sein eigener ,knstler sein wird1 so wird jeder dann sein eigener ,dichter sein und keinen ,dolmetsch seines ,herzens mehr brauchen4 ,alle ,kunst ist ursprnglich zunchst immer nur ein ,versuch des ,menschen1 seine groen inneren ,momente bei sich aufzubewahren und irgendwie den schnen ,augenblick so zu verewigen1 da er ihn1 so oft er will1 wieder herbeirufen kann4 ,kunst ist zunchst nichts als ein ,mittel zur eigenen ,erinnerung4 ,lust von ungemeiner ,art oder auch ein besonderes ,leid1 das ja dem ,menschen ebenso1 wenn es ber das gewhnliche ,ma geht1 zur unentbehrlichen ,erregung werden kann1 soll1 um ihm immer bei der ,hand zu sein1 in ein ,zeichen eingefangen1 in ein ,gef verschlossen werden4 ,lust oder ,leid1 jedes ,gefhl berhaupt1 setzt sich in einen krperlichen ,rhythmus um1 der dann in ,tnen1 ,gebrden oder ,worten verlautet und erscheint4 ,dieser krperliche ,rhythmus kann nicht festgehalten1 nicht der ,erinnerung anvertraut und also nicht willkrlich reproduziert werden1 aber seine ,erscheinungen1 seine ,laute knnen erhalten werden und rufen dann1 reproduziert1 denselben krperlichen ,rhythmus wieder hervor4 ,die ,kunst dient zunchst dem einzelnen ,menschen wie seinem ganzen ,volke dazu1 sein ganzes ,leben1 soweit es bisher abgelaufen ist1 jederzeit wieder um sich versammeln und sich so jederzeit mit seinen smtlichen ,zustnden umgeben zu knnen4 ,und so dient sie dann dem ,menschen auch dazu1 den anderen von seiner ,eigenheit ein ,zeichen zu geben1 um sich mit ihnen ber sein ,wesen zu verstndigen4 ,als nun aber spter alle zur ,erhaltung des menschlichen ,lebens notwendigen ,verrichtungen1 die bisher jeder selbst fr sich besorgt hatte1 den einzelnen abgenommen und der ,reihe nach an besondere ,gewerbe verteilt wurden1 als1 bei der ,auflsung der primitiven ,wirtschaft1 die alles im eigenen ,hause bestellt hatte1 einer fr alle das ,backen1 ein anderer das ,schneidern1 der dritte das ,schlachten bernahm1 geschah es1 da auch eine so hchst persnliche ,verrichtung1 wie die ,kunst als die ,aufbewahrung des eigenen ,lebens in ,zeichen1 aus denen es jederzeit wieder herbeigeholt werden kann1 nun einer besonderen ,innung zugewiesen wurde4 ,ein eigenes ,geschft entstand1 das es bernahm1 gegen ,bezahlung jedem einzelnen nach ,wunsch den ,ausdruck seines ,lebens oder doch der ihm wichtigsten ,empfindungen anzufertigen4 ,die ,literatur entstand4 ,eigentlich ist sie kein geringeres ,wunder1 als wenn damals1 bei der ,teilung der ,arbeit1 etwa auch die ,fortpflanzung der ,menschheit einer besonderen ,zunft zugesprochen worden wre4 ,es ist ein ,wunder1 das der natrliche ,menschenverstand1 wenn er sich's recht berlegt1 eigentlich gar niemals begreifen kann4 ,man versuche nur1 sich einmal klar zu machen1 worauf die jetzige ,literatur beruht4 ,eine ,reihe von ,menschen lebt davon1 da ihre ,gedichte gekauft werden4 ,ein ,gedicht ist der ,zustand irgend eines ,menschen1 in ,worte verschlossen4 ,es ist nun durchaus nicht einzusehen1 warum ein anderer ,mensch es sich etwas kosten lassen soll1 diesen ihm fremden und gleichgltigen ,zustand kennen zu lernen4 ,der ,zauber eines ,gedichts besteht eigentlich nur in seiner ,macht1 ein entschwundenes ,stck ,leben dem1 der es erlebt hat1 jederzeit in ,erinnerung zu bringen1 ,entschwundenes zurckzuholen4 ,welches ,interesse es aber fr irgend einen ,menschen haben knnte1 an etwas erinnert zu werden1 woran er gar nicht erinnert werden kann1 weil ihm doch jede ,vorbedingung des ,erinnerns fehlt1 denn der ,inhalt des ,gedichts ist ja nur von seinem ,dichter1 keineswegs aber vom ,kufer des ,gedichts erlebt worden1 dies lt sich durchaus nicht ersinnen4 ,und es ist auch nur durch eine gelinde ,tuschung irgendwelcher ,art mglich2 der ,kufer kann auf seine ,kosten nur kommen1 wenn das ,gefhl1 das der ,dichter ins ,gedicht gefat hat1 seinem eigenen zum ,verwechseln hnlich sieht4 ,die ,tuschung1 diese ,verwechslung1 auf der der heutige literarische ,betrieb durch ,innungen beruht1 kann also nur geschehen1 wenn entweder der ,inhalt des ,gedichts1 das ,erlebnis des ,dichters ganz persnlich ist oder das ,persnliche1 das es etwa hat1 durch die ,form abgeschwcht und aufgelst wird1 oder aber hinwieder das ,erlebnis des ,kufers1 an das ihn das ,gedicht erinnern soll1 sei es von ,anfang an ganz undeutlich gewesen1 sei es schon so verblat1 ist so1 da er sich jedes andere dafr einreden lt4 ,je strker ein ,dichter erlebt1 je reiner er sein ,erlebnis ausdrckt1 desto weniger wird dieser ,ausdruck fhig sein1 mit dem ,ausdruck anderer ,erlebnisse verwechselt zu werden und den ,zweck des literarischen ,handels zu erfllen1 da er nmlich im ,kufer ein ,erlebnis des ,kufers zurckrufen soll4 ,und je strker der ,kufer erlebt1 desto geringer wird seine ,neigung sein1 sich an einem ,ausdruck1 der ihn nur ungefhr von weitem daran erinnert1 gengen zu lassen4 ,alle ,persnlichkeit des ,erlebens1 beim ,dichter wie beim ,kufer1 mglichst auszuruchern1 bis am ,ende nur ein allgemeiner ,dunst davon brig bleibt1 worin jede ,farbe verschwimmt1 mu also die grte ,sorge des literarischen ,betriebs sein1 und es lt sich nicht leugnen1 da dies heute mit einer ganz wunderbaren ,hingebung geschieht4 ,wie sich die ,dichter schon im ,aeueren immer mehr dem ,vulgren assimilieren und mit ,erfolg beflissen sind1 das ,aussehen und ,auftreten von ,bankiers anzunehmen1 so gelingt es ihnen auch im ,geistigen immer besser1 ihr ,gesicht zu verwischen4 ,und ebenso sind auf ihrer ,seite die ,kufer bemht1 sich in ganz unpersnlichen ,erlebnissen aufzuhalten1 die dann freilich an jeden vorbergleitenden ,schatten angehngt werden knnen4 ,das wird nun so bleiben mssen1 solange die ,welt ein ,warenhaus und der ,mensch ein ,hndler bleibt4 ,es sind ,anzeichen da1 die jedoch vermuten lassen1 da in hundert ,jahren die menschliche ,wirtschaft anders geworden sein werde4 ,so htte auch dieser literarische ,betrieb keinen ,sinn mehr2 und es knnte dann keine ,literaten mehr geben1 keine ,menschen mehr1 die davon leben1 da sie ihr eigenes ,leben verunstalten1 um seinen ,ausdruck fr den ,ausdruck fremden ,erlebens ausgeben und dafr ,geld einnehmen zu knnen4 ,die ,literatur in hundert ,jahren wird sich dann von der heutigen vor allem durch das ,motiv unterscheiden4 ,das ,motiv des heutigen ,literaten1 eingestanden oder nicht1 ist der ,lohn4 ,er dichtet1 um die ,miete1 den ,haushalt und das ,zubehr bezahlen zu knnen4 ,er ist darum verhalten1 kaufkrftig zu dichten4 ,er mu das dichten1 was verlangt wird2 und verlangt wird1 was sich jedem anpat1 was von jedem getragen werden kann1 was sich nach jedem ,geschmack dehnen lt2 und allenfalls auch1 schlgt die ,mode um1 leicht wieder umfalten und auffrben4 ,dieses ,motiv fllt dann weg4 ,es mu dann niemand mehr dichten1 blo um nicht zu verhungern1 weil jedem ein anstndiger ,erwerb zugesichert sein wird1 und das ,dichten trgt dann nicht mehr dazu bei1 das ,einkommen zu vermehren4 ,ist dann also das bewegende ,grundmotiv der heutigen ,literatur ausgeschaltet1 so wird es zunchst fraglich1 ob nicht alle ,literatur berhaupt stillstehen und vielleicht fr einige hundert ,jahre sistiert sein wird1 solange nmlich1 bis es etwa geschehen mag1 da einer einmal aus einem ganz anderen1 heute durchaus unbekannten ,motiv das ,wort nimmt1 also z4 ,b4 vielleicht1 weil er etwas zu sagen hat1 oder auch einfach deshalb1 weil er1 geheimnisvoll getrieben1 eben mu4 ,dies alles kommt uns heute freilich hchst phantastisch vor1 aber seit wir es erlebt haben1 da der ,mensch das ,fliegen erlernt hat1 sind wir geneigt1 allen ,ausschweifungen der ,phantasie zu trauen4 ,allerdings wrde das ,dichten dann aus seiner ffentlichen ,bedeutung verdrngt4 ,es wrde nicht mehr genossenschaftlich betrieben und jene ,organisationen1 durch die heute den ,dichtern die ,verbindung mit dem ,markt hergestellt und der ,absatz gesichert wird1 also die verschiedenen ,schulen und ,richtungen1 wie wir sagen1 htten aufgehrt4 ,das ,dichten htte keinen ,zweck mehr1 sondern nur noch einen ,grund1 nmlich im eigenen ,trieb2 es wre nur noch ein ,dichten vor sich hin und fr sich hin1 nicht mehr auf die anderen los4 ,seinen heutigen ,sinn htte es allerdings damit ganz verloren1 aber es lieen sich immerhin ,menschen denken1 denen auch ein solches sinnloses und zweckloses ,dichten1 ein ,dichten an und fr sich1 ,freude machen knnte1 so wenig wir jetzt eigentlich in der ,lage sind1 uns einen solchen ,menschenschlag recht vorzustellen4 ,jedenfalls wrde das dann auch nur ganz im ,geheimen geschehen1 als eine vollkommen intime ,verrichtung1 als ein geistiges ,mllern sozusagen1 wodurch es denn1 ohne sich freilich mit der groen ffentlichen ,bedeutung unserer heutigen ,literatur1 die ja ihren ,platz unter den wichtigsten ,industrien hat1 irgendwie messen zu drfen1 immerhin noch einen gewissen hygienischen ,wert ansprechen knnte4 ,zu bemerken ist noch1 da jedenfalls der ,uebergang zu dieser neuen ,zeit1 in der jeder sein eigener ,dichter sein wird1 sehr groe ,schwierigkeiten haben mu4 ,denn es wird vor allem dann die ,frage zu lsen sein1 was mit den auer ,betrieb gesetzten ,dichtern geschehen soll1 und es ist zu befrchten1 da fr sie durchaus nicht so leicht eine auch nur halbwegs passende ,verwendung zu finden sein wird4 ,seien wir froh1 da uns diese ,sorgen unserer ,enkel erspart bleiben6 ,dr4 ,max ,burckhard4 ,das ,theater in #ajj ,jahren4 ,das ,theater in #ajj ,jahren4 ,von ,dr4 ,max ,burckhard4 ,also1 sagte ich1 indem ich noch einmal den lnglichen ,metallkasten aufmerksam betrachtete1 der auf vier niederen ,rdern vor mir stand1 also1 es ist alles in ,ordnung4 ,alles1 erwiderte mein ,neffe1 der mit ernster ,miene neben mir stand4 ,und wir haben hoffentlich nichts vergessen 4 4 4 ,nichts4 ,den ,stiftbrief habe ich heute morgen selbst noch einmal genau durchstudiert2 ich glaube wirklich1 es ist keine ,mglichkeit bersehen1 mit der man berhaupt rechnen kann4 ,teufel1 ,teufel6 ,mein ,neffe kratzte sich nachdenklich am ,kopf4 ,in dem ,stiftbrief steckt meine einzige ,sorge4 ,wenn am ,ende doch der ganze ,staat1 whrend des ,urlaubs1 den ,du ,dir da nimmst1 zusammenkracht 4 4 4 ,na1 dann kommt eben ein anderer ,staat nach ihm6 ,ist das so ausgemacht8 ,und wer wei1 ob der sich um ,stiftungen und derlei ,dinge kmmert6 ,das wird schlielich jeder ,staat4 ,und das hltst ,du wirklich fr ganz ausgeschlossen1 es knnte auf einmal das ganze ,stiftungsvermgen flten gehen8 ,und ist kein ,geld mehr da1 so kmmert sich natrlich kein ,mensch mehr um ,deine irdischen ,reste4 ,na1 die ,jahre1 die ,du selber lebst1 doch natrlich ,du 4 4 4 ,ich natrlich -- aber die paar ,jahre6 ,dann ist das ,interesse der ,wissenschaft da an meinem ,experiment4 ,weit ,du1 das ,interesse fr das ,geld ist doch viel sicherer4 ,nun und auch daran kann es nie fehlen4 ,darum habe ich auer allen mglichen ,wertpapieren und hypothtekarischen ,sicherstellungen in den drei grten ,banken ,gold erlegt4 ,gerade das ,gold ist aber vllig wertlos1 sobald der nchste hergelaufene ,kerl unter besonderen ,druck- und ,temperatur-,verhltnissen1 eventuell mit ,zuhilfenahme irgend einer ,emanation das ,gold aus ein ,paar billigen ,elementen zusammensetzt4 ,mit solchen auerordentlichen ,denkbarkeiten mu man sich schlielich bei allem im vorhinein abfinden4 ,es knnte ja auch der ,mond oder irgend ein anderes kosmisches ,gebilde auf einmal in die ,erde hineinfallen4 ,dann ist eben alles aus4 ,gewi1 aber in ,deinem ,falle ist es bei mir noch lange nicht aus4 ,ich meine doch4 ,denn wenn ,deine ,stiftung erlischt oder sonstwie die ,summen entfallen1 aus denen diese ,anlagen erhalten und betreut1 ,kurator und ,personale bezahlt werden 4 4 4 4 ,dann wird eben keine ,kohlensure mehr nachgefllt1 in meiner ,khlkammer wird es immer wrmer und wrmer und die knstliche ,erstarrung1 die wir durch die ,klte hervorrufen werden1 hrt dann ebenso langsam auf1 wie sie heute eintreten wird4 ,die ,blutzirkulation beginnt von neuem1 ich schlage die ,augen auf1 und der ,unterschied ist nur 4 4 4 4 ,da ,du allein in dem unheimlichen ,raum wach wirst1 in dem ,dich1 wenn ,du ,deine hundert ,jahre ,erstarrung glcklich durchgemacht httest1 das ganze ,stiftungspersonal und vielleicht ,kaiser und ,papst oder doch ,vertreter aller ,hochschulen freundlich lchend begren wrden 4 4 4 ,lauter ,kerle1 die ich nicht kenne4 4 4 4 und da ,du1 fuhr unbeirrt mein ,neffe fort1 wenn ,dein ,geld beim ,teufel ist1 eben ohne einen ,knopf ,geld dasitzest oder zunchst daliegst4 ,die ,hauptsache ist1 da ich einen zweiten ,schlssel im ,sack habe und hinauskann4 ,ich werde halt dann arbeiten und mir mein ,geld verdienen4 ,das wird dann wohl nicht so leicht sein4 ,denn zunchst wirst ,du all die neuen ,dinge zu lernen haben1 die man wird wissen und knnen mssen1 um berhaupt ein ntzliches1 ja ein mgliches ,glied der ,gesellschaft zu sein4 ,ich lasse mich1 wenn alle ,stricke reien1 einfach ums ,geld anschauen4 ,einen ,impresario wird es doch geben1 der mich per ,luftballon1 oder wenn dieses ,verkehrsmittel schon wieder veraltet ist1 sonstwie in den ,x ,weltteilen und den umliegenden ,ortschaften herumfhrt4 ,das mu ja allein ein ,heidengeld tragen1 einen ,menschen herzuzeigen1 der sich vor hundert ,jahren hat einschlfern lassen1 um den ,rest seines ,lebens in ,raten abzudienen1 und der nun als lebendiger ,berichterstatter einer entschwundenen ,zeit herumgeht4 ,bist ,du sicher1 da ,dir das nicht andere schon werden nachgemacht haben8 ,wenn sie nicht die von mir ersonnenen ,maregeln getroffen haben1 platzen ihnen schon beim ,erstarren ein ,paar ,gefe und sie werden dann hchstens wach1 damit sie sofort der ,schlag trifft1 der sie eigentlich schon damals vor hundert ,jahren htte treffen sollen4 ,auf alle diese ,dinge1 die ,du ja gewi sehr sinnreich ausgedacht hast1 kann im ,laufe der ,zeit auch ein anderer kommen4 ,soll er4 ,aber ich habe noch als ,student ,richard ,wagner einmal am ,bahnhofe empfangen1 kann von meinen ,begegnungen mit ,ibsen erzhlen1 habe mit ,arthur ,schnitzler eine ,zeitlang in einem ,hause gewohnt und 4 4 4 ,nun1 mir kann es ja recht sein4 ,mich geht ja das eigentlich alles gar nichts an1 und wir haben es auch zum ,ueberflu schon oft genug durchgesprochen4 ,fr mich als ,arzt ist die ,hauptsache1 da die ,khlkammer in ,ordnung ist und das ,medizinische der ,sache tadellos funktionieren wird -- soweit es eben eine menschliche ,berechnung gibt4 ,hoffen wir1 da es in ,deinem ,gebiet1 mit dem ,juristischen1 ebenso gut bestellt ist4 ,nur darauf habe ich noch einmal hinweisen wollen4 ,aber da ,du meinst1 es stimme auch da alles 4 4 4 ,gewi1 natrlich auch hier1 soweit es eben eine menschliche ,berechnung gibt4 4 4 4 und allem ,anscheine nach fest entschlossen bist 4 4 4 ,steif und fest4 ,offen gesagt1 ich habe eigentlich doch immer geglaubt und1 ich darf wohl hinzufgen1 gehofft1 ,du wirst es ,dir im letzten ,augenblick1 wenn es nmlich drum und daran ist1 noch anderes berlegen4 ,ich mag mir zehnmal sagen1 da ,du mich ja fast um ein ,jahrhundert berleben wirst -- eigentlich stirbst ,du in dem ,augenblick doch fr mich1 wo ,du ,dich in den ,kasten hineinlegst und ein ,hebeldruck von mir ,dich zugleich narkotisiert und in die ,khlkammer hineinrollen lt4 ,und zum ,ueberflu mte ich daher eigentlich hinterher auch noch die ,empfindung haben1 da ich ,dich umgebracht habe4 ,da ,du doch praktischer ,arzt bist1 wird ,dir ja diese ,art ,empfindung nicht so neuartig sein4 ,verzeihe1 ich be die ,chirurgie aus1 und nicht die interne ,medizin 4 4 4 ,deine ,empfindung brigens ist mir ganz interessant4 ,mir geht es nmlich1 offen gestanden1 momentan ganz hnlich4 ,auch mir ist es in dem ,augenblicke1 seit ich den ,gedanken gefat habe1 mir den ,rest meines ,lebens fr spter aufzuhalten1 nun zum ersten ,male vllig klar1 da ich eigentlich doch jetzt sterbe1 indem ich von allen ,menschen1 die ich kenne1 aus dieser ganzen ,welt1 mit der ich vertraut bin1 scheide1 um dereinst unter unbekannten ,umstnden und vllig fremden ,leuten wieder zu erwachen4 ,weit ,du was8 ,gib wenigstens noch einige ,tage zu4 ,nein1 nein4 ,ich mu mit meinem knftigen ,leben sparsam sein4 ,jeder von den ,tagen1 die meine ,lebenskraft bei vernnftiger ,lebensfhrung noch whrt1 fehlt mir1 falls ich die ,maschine jetzt weiterlaufen lasse1 dann dereinst1 wenn ich wieder zu leben beginne4 ,und diese pltzliche ,stimmung beruht ja doch nur auf einer falschen ,sentimentalitt4 ,ich bin eben ein ,auswanderer1 der fr immer seiner ,heimat und allen ,freunden ,lebewohl sagt1 indem er das ,schiff besteigt1 das ihn nach fernem ,eiland bringen soll4 ,rein gedankenmig stimmt es ja4 ,und doch 4 4 4 ,und was gewinne ich nicht dafr6 ,ich werde wieder leben1 werde leben und ferne ,zukunften miterschauen als ,zeuge der menschlichen ,entwicklung1 whrend ,ihr alle lngst werdet aufgehrt haben zu sein4 ,und woher weit ,du1 da wir aufhren werden zu sein8 ,da nicht jedes ,leben nur die ,fortsetzung frherer ,leben ist8 ,da nicht ich und einer1 der vor mir war1 und einer1 der nach mir sein wird1 nur verschiedene ,formen1 nur ,fortsetzungen ein und desselben ,wesens sind8 ,und ,du und ich auch dasselbe ,wesen6 ,nein1 nein1 lieber ,freund1 in transzendentale ,errterungen lasse ich mich so kurz vor dem ,einschlafen nicht mehr ein1 ich1 der ich erst in einer ,zeit wieder erwache1 wo man ,bcher ber ,philosophie mit genau derselben ,schtzung betrachten wird1 wie wir etwa heute ,werke ber ,astrologie ansehen4 ,rasch1 rasch6 ,mich erfat jetzt eine pltzliche ,ungeduld -- eine strmische ,sehnsucht -- ,was soll ich noch hier6 ,jeder ,augenblick1 den ich noch lebe1 ist verloren4 ,fort1 fort6 ,lebe wohl4 ,gre mir noch alle4 ,und tausend ,dank fr all ,deine ,freundschaft1 ,hilfe1 ,mhe1 ,teilnahme 4 4 4 -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- 99 99 99 99 99 ,es war ein ganz eigentmliches ,gefhl1 das mich allmhlich zu erfassen begann4 ,mich8 ,nein1 irgend einen ,menschen1 der dalag4 ,es ging etwas vor4 ,aber ich wute nicht nur nicht1 was vorging1 auch nicht1 mit wem es vorging1 vor allem nicht1 da es mit mir vorging4 ,so mag wohl einem trockenen ,fels zu ,mute sein1 wenn in seinen ,spalten auf einmal ,wasser zu sickern1 zu rieseln1 zu flieen beginnt4 ,oder einer ,buche1 wenn im ,frhjahr die ,sfte wieder emporsteigen1 sich1 dem ,auge noch unsichtbar1 zartes ,grn unter der harten ,auenrinde bildet1 und es an den ,spitzen und in den ,winkeln und allenthalben lngs der ,achsen zu schwellen beginnt4 ,und dann war ein ,gerusch4 ,irgendwo4 ,oder eigentlich nirgends4 ,es war nur4 ,aber ohne ,vorstellung von ,nhe oder ,ferne4 ,und dann war auf einmal etwas anderes4 ,zuerst wie ein kaltes1 stechendes ,gefhl1 und dann wie etwas ,weiches1 ,warmes1 ,wonniges4 ,und jetzt wute ich es1 das war ja ,licht4 ,und ich sah4 ,sah die ,wnde eines kleinen ,raumes1 sah mich1 sah mir zur ,seite1 leicht ber mich gebeugt1 eine ,gestalt stehen1 die zu mir sprach4 ,aber die ,gestalt konnte ich noch nicht erfassen1 ihre ,worte1 die ich wohl zuerst als das ferne ,gerusch vernommen1 nicht verstehen4 ,und nun mit einem ,schlage wute ich alles4 ,das war die ,kammer1 die ich mir als ,ruhesttte fr ein ,jahrhundert erwhlt1 und das ,jahrhundert war nun um1 und ich erwachte zu neuem ,leben4 ,wer wohl da vor mir jener erste ,mann war1 der mich von den ,sptgeborenen begrte8 -- -- -- ,aber nein6 ,das war ja nicht mglich6 ,da mute etwas geschehen sein4 ,ich konnte wohl nur viel krzere ,zeit hier gelegen haben4 ,der ,mann1 der da vor mir stand und so gespannt auf mich blickte1 war ja -- mein ,neffe6 ,was ist's8 fuhr ich auf -- warum weckst ,du mich schon8 ,schon8 ,das gibst ,du gut1 sagte er mit herzlichem ,lachen4 ,aber nur ruhig -- keine zu heftigen ,bewegungen im ,anfang -- ,deine ,muskeln und ,gefe mssen doch erst ein klein bichen ,zeit haben1 sich an die neue ,ttigkeit zu gewhnen4 ,ja1 wie lange schlafe ich denn dann8 ,nun1 genau hundert ,jahre4 ,wie ,du angeordnet hast4 ,mach' keine dummen ,witze4 ,wie kmest ,du dann her8 ,das werde ich ,dir gleich erklren1 schauen wir nur1 da wir aus dieser ,gruft hier herauskommen1 die ,luft ist trotz aller ,vorkehrungen doch nicht die allerbeste hier herinnen1 und drauen findest ,du herrlichen ,frhling4 ,ich mache keinen ,schritt heraus1 bevor ,du mir nicht aufklrst1 was da vorgeht und warum ich erweckt worden bin4 ,ich will wissen1 wie viel ,uhr1 das heit1 welches ,jahr es ist4 ,nun #bjji ist es1 das ist doch sehr einfach4 -- ,komme nur4 ,deine ,kleider riechen wirklich etwas muffig4 ,ich habe ,dir oben einen ,anzug nach der neuesten ,mode hergerichtet4 ,du wirst staunen 4 4 4 ,nun1 wenn er so verrckt aussieht wie ,deiner 4 4 4 ,aber hygienisch1 ,freund -- hygienisch6 -- ,doch komm' nur4 ,siehst ,du1 jetzt sind wir schon in ,deinem ,schlafzimmer4 ,etwas wurmstichig halt das ,ganze6 ,und die ,stoffe arg verschossen4 ,ich habe hier absichtlich nichts richten lassen4 ,jetzt wirst ,du mir aber gleich erklren 4 4 4 ,nein1 da ,du noch nicht selbst darauf gekommen bist6 ,es ist doch eigentlich so einfach und naheliegend4 ,ich habe ,deine ,idee1 je lnger ich darber nachdachte1 um so herrlicher gefunden1 meine ,zeitgenossen sind mir immer ekelhafter geworden1 vorbereitet war alles auf das genaueste1 ,platz war auch fr zwei dort unten1 ein zweiter ,kasten war bald gemacht1 und so brauchte ich nur statt meiner einen anderen ,kurator zu bestellen und mich unter seiner ,assistenz in die ,khlkammer schieben zu lassen4 ,ja1 wer hat ,dich denn dann aufgeweckt8 ,nun der ,kurator1 der im ,jahre #bjjh diese ,wrde bekleidete und die mit ihr verbundenen ,bezge geno4 #bjjh8 ,natrlich4 ,ich lie mir es nmlich mit achtundneunzig ,jahren genug sein1 und da ich genau ein ,jahr nach ,dir zu ,kasten ging1 lie ich mich auch ein ,jahr vor ,dir wieder zum ,aufstehen veranlassen1 damit ,dich wenigstens ein bekanntes ,gesicht begrt4 ,das ist aber wirklich sehr lieb von ,dir gewesen 4 4 4 ,weit ,du1 das war wirklich ekelhaft1 dieses ,erwachen4 ,diese ,schar von ,gaffern -- und dieser blde ,kerl1 den sie da zum ,kurator bestellt hatten6 ,den dmmsten vom ganzen ,kuratelsgericht4 ,weil er der ,schwager eines ,ministers ist6 ,mir scheint1 es hat sich nicht viel gendert auf der ,erde4 ,o doch1 doch6 ,du wirst schon sehen4 ,in gewissen ,dingen freilich 4 4 4 ,aber ich will den ,geschichtsstudien1 die ,du neu anzustellen haben wirst1 nicht vorgreifen4 ,fr heute nur1 da es auf der ganzen ,welt nur mehr einen einzigen ,staat gibt4 ,einer hat alle aufgefressen4 ,deutschland8 ,oder ,england8 ,nein4 ,monaco4 ,weil er das meiste ,geld hatte4 ,aber das ist ja doch schlielich ganz gleichgltig4 ,schau lieber zum ,fenster hinaus4 ,ist er nicht herrlich der ,see8 ,ja1 natrlich ist es schn4 ,aber das war er doch immer4 ,doch etwas kleiner kommt er mir vor4 ,und da ist jetzt der ,wasserstand noch besonders hoch4 ,ja1 die ,seen sind halt alle in den achtundneunzig ,jahren ziemlich zurckgegangen4 ,hundert bitte6 ,bei mir achtundneunzig6 ,du entschuldigst schon1 da ich nach meiner ,zeitrechnung gerechnet habe4 ,bitte1 bitte4 -- ,jetzt mu es ,nachmittag sein4 ,denn an einem ,nachmittag habe ich mich ja niedergelegt4 ,ganz richtig4 ,also wie beginne ich das neue ,leben8 ,denn heute nacht werden wir wohl noch hier bleiben mssen6 ,was wrdest ,du zu einer ,theatervorstellung sagen8 ,aber1 lieber ,freund1 dafr habe ich mir mein ,leben nicht aufgespart1 um mir dann in ,st4 ,gilgen eine ,theatervorstellung anzusehen4 ,wer spricht denn von ,st4 ,gilgen6 ,wir sind ja doch in ,st4 ,gilgen6 ,oder gibt es etwa einen ,luftexpre1 der uns bis zu ,beginn der ,vorstellung noch nach ,wien oder ,mnchen bringt8 ,du bist eben noch sehr weit zurck in ,deiner ,bildung4 ,ins ,theater gehen wir jetzt nur mehr zu ,premieren4 ,eine ,premiere habe ich noch weniger ,lust mir anzusehen4 ,das knnte ein feiner ,dichter sein1 der hier die berhaupt ersten ,auffhrungen seiner ,stcke veranstalten lt4 ,lieber ,onkel1 habe keine ,sorgen4 ,du wirst ein gutes lteres ,stck hren und sehen in ausgezeichneter ,besetzung und ,darstellung4 ,eine ,mustervorstellung1 gespielt von den allerbesten ,schauspielern4 ,also wo wirst ,du mich hinfhren8 ,in ,dein ,studierzimmer4 ,dort habe ich alles mit modernstem ,komfort fr ,dich einrichten lassen4 ,du brauchst ,dich nur in ,deinem ,schreibtischfauteuil zu setzen -- es ist noch der alte nach ,kolo ,mosers ,zeichnung1 den ,dir der ,bahr geschenkt hat1 -- und kannst dort ruhig warten1 bis die ,vorstellung beginnt4 ,also wohl eine telephonische ,verbindung mit dem ,burgtheater8 ,oder gar mit ,berlin8 ,wo ,du willst4 ,aber so einfach1 wie ,du ,dir das vorstellst1 ist die ,sache nicht4 ,auch handelt es sich nicht nur um das ,hren4 ,du wirst auch alles sehen1 genau1 als sest ,du in einem wirklichen ,theater4 ,hat man es richtig so weit gebracht1 da man auch die ,lichtbilder mit ,hilfe des elektrischen ,drahtes in jeder ,entfernung sehen kann8 ,das ist heute ganz einfach4 ,und da sieht man auch das ganze ,theater8 ,das ganze ,haus4 ,wenn aber alle es so machen wie ich1 ist ja kein ,mensch darinnen4 ,das ist dann eigentlich doch ziemlich de4 ,freilich ist kein ,mensch darinnen4 ,aber ,du siehst doch das volle ,haus4 ,das ,bild von jedem1 der sich die ,vorstellung anschaut1 wird nmlich von demselben ,draht1 der ihm zum ,sehen hilft1 auf den ,sitz projiziert1 den er bestellt 7und natrlich bezahlt71 und so siehst ,du nicht nur die ,schauspieler1 sondern auch alle ,zuhrer und ,zuseher per ,distance so1 als sen sie im ,kreise um ,dich4 ,und dasselbe sieht jeder andere auch1 so da ich ,dir empfehle1 ,dich noch umzukleiden1 wenn ,du mit ,deinem altmodischen ,rckchen nicht ringsum unliebsames ,aufsehen erwecken willst4 ,dafr wirst ,du ,deine ,nachbarin1 wenn ,du eine bekommst1 gewi auch in eleganter ,toilette erblicken4 ,was ntzt mir die schnste ,nachbarin1 wenn sie nicht wirklich neben mir sitzt6 ,ja1 soweit haben wir es freilich noch nicht gebracht4 ,aber schlielich1 die ,schauspieler stehen ja auch nicht in ,wirklichkeit auf der ,bhne4 ,was8 ,keine ,schauspieler8 ,am ,ende ,puppen8 ,gott bewahre4 ,stimmplatten und wunderbar gemachte kinematographische ,aufnahmen4 ,also genaueste ,reproduktion des gesprochenen ,wortes und des sich gleichsam abrollenden ,bhnenbildes4 ,da gibt es somit von jedem ,stck eigentlich nur eine einzige ,auffhrung1 und die wird mit ,apparaten aufgenommen und schnurrt dann optisch und akustisch alles herunter4 ,so hnlich ungefhr4 ,da kann ja einer noch weiterspielen1 wenn er schon lngst tot ist8 ,natrlich4 ,eine ,menge ,rollen in alten ,stcken spielt heute im ,burgtheater noch der ,kainz4 ,ein ,schauspieler wird erst abgesetzt1 wenn man einen hat1 der besser ist als er4 ,wie wei man denn das8 ,da wird eben immer probiert4 ,und wer entscheidet8 ,das ,publikum natrlich4 ,wenn keines da ist6 ,man sieht ,dich doch applaudieren und hrt ,dich applaudieren und zischen1 genau so1 als wrest ,du da4 ,aber zum ,teufel1 ich werde mich doch nicht hinsetzten1 um ber einen ,schauspieler1 der vielleicht elend ist1 zu urteilen1 wenn ich einen hren kann1 von dem ich wei1 da er glnzend ist4 ,und wie oft hat das nicht auch das ,publikum im alten ,theater tun mssen8 ,erinnere ,dich nur aus ,deinen eigenen ,zeiten1 was fr ,gste ,du oft dem ,publikum vorgefhrt hast4 ,das habe ich doch tun mssen1 weil ja viele meiner ,mitglieder alt und alle von ihnen sterblich waren4 ,aber heute1 wo die ,sache so liegt 4 4 4 ,eine ,abwechselung mu es immer geben1 und darum gibt es auch ,films mit ,doppelbesetzungen und sogar mit ,teilen1 die man auswechseln kann4 ,und die ,mglichkeit einer fortschreitenden ,entwicklung mu auch vorhanden sein4 ,diesem ,zwecke dient eben die ,institution der ,probeaufnahmen1 die zunchst bei jedem ,versuche gemacht werden und auf ,grund deren dann erst die ,hauptfilms revidiert und eventuell neu zusammengestellt oder neu angefertigt werden4 ,da geht man also gar nicht mehr ins ,theater1 sondern macht alles bei ,telephon und ,teloskop oder wie ,ihr das ,ding nennt1 zu ,hause ab4 ,in das ,theater gehen wir schon auch noch4 ,aber nur mehr zu den ,premieren4 ,mich wundert nur1 da ,ihr nicht die auch noch zu ,hause absolviert4 ,ja1 lieber ,onkel1 das geht freilich nicht4 ,da kmen wir ja um das ,hauptvergngen1 das eine ,premiere gewhrt4 ,ihr geniet doch das ,stck des ,dichters und die ,darstellung des ,knstlers in ,eurem eigenen ,fauteuil auch sonst genau so wie auf dem ,theatersitz4 ,und ,zischen und ,applaudieren knnt ,ihr ja zu ,hause auch ganz vernehmlich4 ,ja1 aber nach den ,premieren wird sehr oft gerauft1 und so weit sind wir doch noch nicht1 da man auch die ,prgeleien in absentia auf elektrischem ,wege vornehmen kann4 ,also1 da mu ich ,dir gleich sagen1 um das ,raufen ist es mir nicht1 aber ich will zu einer ,premiere gehen4 ,ich will wirkliche ,menschen im ,theater haben4 ,auf der ,bhne und im ,zuschauerraum auch4 ,wie lange braucht man nach ,wien8 ,fr heute ist es natrlich schon zu spt4 ,zu spt vielleicht noch nicht1 denn man reist jetzt wirklich auerordentlich schnell in den pneumatischen ,caissons -- aber1 obwohl heute ,premierentag wre1 ist doch heute keine ,premiere4 ,in ,wien nicht1 in ,berlin nicht1 in ,mnchen nicht4 ,warum denn nicht8 ,ist etwas geschehen8 ,ein groer ,fackelzug aller ,schauspieler ist heute1 weil die ,volksvertretung in die erste ,lesung des ,theatergesetzentwurfes ber die ,rechte der ,schauspieler eingetreten ist1 den ,ihr seinerzeit ausgearbeitet habt 4 4 4 99 99 99 99 99 ,nun1 wie steht es8 fragte drauen teilnahmsvoll die ,typewriterin den ,arzt1 der eben aus dem ,zimmer heraustrat4 ,aussichtslos1 sagte dieser4 ,er bildet sich ein1 er habe hundert ,jahre in einer ,khlkammer in knstlicher ,erstarrung gelegen1 wir schrieben jetzt #bjji und er sei eben erwacht4 ,mich hlt er fr seinen ,neffen1 und jetzt will er sich von seinem ,schreibzimmer aus eine ,theatervorstellung ansehen4 ,verrckt4 ,total verrckt4 ,er hat seit ,wochen nichts getan als gelesen4 ,alle ,stcke1 die im ,laufe des letzten ,jahres erschienen sind 4 4 4 ,ja1 das hlt freilich kein ,mensch aus4 ,da mu einer wahnsinnig werden4 ,mich wundert da nur1 da er nicht geradezu tobschtig geworden ist4 ,dr4 ,wilhelm ,kienzl4 ,die ,musik in #ajj ,jahren4 ,eine berflssige ,betrachtung4 ,die ,musik in hundert ,jahren4 ,eine berflssige ,betrachtung von ,dr4 ,wilhelm ,kienzl4 ,mein ,lebtag war ich ein sehr miger ,trinker3 tglich abends ein halbes ,liter ,bier1 ab und zu beim ,mittagessen ein bescheidenes ,glschen ,wein und bei seltenen feierlichen ,anlssen ein paar ,glas ,sekt1 das ist alles1 was ich trinke4 ,niemand darf mich daher als einen ,alkoholiker bezeichnen4 ,beleidigt aber wrde ich mich fhlen1 wenn man mich einen ,antialkoholiker nennen wrde2 denn ich halte es mit meiner ,menschenwrde fr unvereinbar1 einer ,sekte anzugehren1 in der mein freier ,wille geknebelt und mir die ,mglichkeit genommen wird1 heute oder morgen1 wenn ich mich dazu gerade in ,stimmung fhle1 ein ,glschen mehr zu trinken als gewhnlich2 wei ich doch selbst am besten1 wann ich genug habe und was mir bekommt oder schadet4 ,allen ,gottesgaben soll man zugnglich sein1 sich jedoch auch durch ,migkeit als ihres ,genusses wrdig erweisen4 ,mit dieser schnen ,einleitung will ich nur andeuten1 da ich auch hier und da in eine ,kneipe gehe1 und zwar am liebsten mit ,knstlern1 weil es da anregende ,kontroversen1 kleine geistige ,schlachten gibt1 die an ,temperament gewinnen1 wenn sie mit einem guten ,tropfen begossen werden4 ,am wohlsten fhle ich mich in ,gesellschaft von ,vertretern anderer ,knste1 also mit ,dichtern1 ,malern1 ,bildhauern4 ,der ,bogen des ,gesprches ist da naturgem ein weiter gespannter1 der ,unterhaltungsstoff ein allgemeinerer4 ,es gibt ,anla zu ,vergleichen1 und man kann auch was lernen4 ,vor allem ist jede ,fachsimpelei ausgeschlossen4 ,immer einmal kommt es aber doch vor1 da ich mit ,musikern beisammensitze4 ,und ein bei solcher ,gelegenheit gefhrtes ,gesprch mchte ich hier gern dem ,leser aus der ,erinnerung wiedergeben4 ,ein khnes ,sensationswerk neuesten ,datums war natrlich der ,ausgangspunkt der ,unterhaltung4 ,die ,meinungen krachten aneinander3 tot capita1 tot sensus4 ,wenn das so weiter geht1 wohin kommen wir da8 ,diese triviale1 heute von jedem fortschrittsfeindlichen ,banausen gebrauchte rethorische ,frage entschlpfte dem ,organisten ,zunftmaier1 und der ,komponist ,schusterfleck1 ein groer ,anhnger des eben ,genannten1 fiel nach der ersten ,silbe des vierten ,wortes wie bei einem ,kanon im ,einklang mit derselben ,frage ein2 nur vernderte er1 um einigermaen selbstndig zu erscheinen1 die letzten ,worte in ,wohin soll das fhren8 -- ,wohin das fhren soll8 schrie ,musikdirektor ,futurius den ,organisten an2 dabei frbte sich das ,gesicht des zu ,kongestionen geneigten1 ungemein lebhaften ,mannes blutrot bis ber die ,stirne1 und sein beraus reiches1 aber dnnes ,haar strubte sich ,ibsen-artig in die ,hhe4 ,wohin das fhren soll8 -- ,dorthin1 wo eigentlich erst die ,musik anfngt6 ,beethoven1 ,wagner sind ja nur ,vorbereiter fr den ,messias1 der uns noch kommen wird1 und der ,erste1 der es unternimmt1 die ,musik aus den unwrdigen ,fesseln des durchgefhrten ,rhythmus und der ,melodie zu befreien1 ist der ,schpfer der ,salome und ,elektra4 ,aber auch in diesen ,werken erblicke ich nur die ersten schchternen ,versuche1 die bis nun in spanische ,stiefel eingeschnrte ,tonkunst in das uferlose ,fahrwasser zu lotsen1 in dem der ,phantasie eines groen ,tonsetzers keinerlei ,hemmung mehr bereitet wird4 ,hackt davon erst die ,regeln auf6 warf mit taschenspielerartiger ,behendigkeit der sich auf seine fortschrittliche musikalische ,gesinnung viel zu gute tuende1 als ,komponist instruktiver ,sonatinen beliebte ,musiklehrer1 ,professor ,quintus ,octavius ein4 ,futurius1 der ihm erst wegen der kecken ,unterbrechung seines ,redestromes einen wtenden ,blick zugeworfen hatte1 lchelte ihm nun verstndnisvoll beistimmend zu1 um sich sogleich wieder zu neuen ,gedankenblitzen zu sammeln1 die er mit prophetischer ,miene in die kleine ,musikantengesellschaft schleuderte3 ,wit ,ihr1 wie es mit unserer ,kunst in hundert ,jahren aussehen wird8 ,nun1 wenn nicht1 so will ich ,euch eine kurze ,skizze davon entwerfen2 denn ich schmeichle mir1 ,weitblick zu haben und aus dem heutigen ,entwicklungsstadium und seinen ,triebkrften sichere ,syllogismen bilden zu knnen1 die den ,zustand unserer ,kunst zu ,beginn des einundzwanzigsten ,jahrhunderts mit photographischer ,treue darstellen4 ,also merkt auf6 ,alle rusperten sich4 ,der ,gesanglehrer ,brllhofer1 der sich bis dahin ganz passiv verhalten hatte1 lie sich1 um die ,ausfhrungen des ,musikdirektors nicht zu unterbrechen1 rasch eine ,flasche ,traminer geben1 welchem ,beispiele ,zunftmaier und aus treuer ,anhnglichkeit gegen diesen auch ,schusterfleck sogleich folgten1 whrend die brigen mit ,stoff noch reichlich versorgt waren4 ,in hundert ,jahren -- setzte ,futurius mit feierlicher ,miene ein -- wird man von unseren groen ,klassikern und ,romantikern der ,musik kaum mehr etwas kennen4 ,nur in der ,musikgeschichte werden die ,schler der ,mittelschulen -- denn in ihnen wird dieses ,fach lngst als obligat eingefhrt sein -- ber das ,leben und ,schaffen eines ,bach1 ,hndel1 ,gluck1 ,haydn1 ,mozart1 ,beethoven1 ,weber1 ,schubert und ,schumann unterrichtet werden1 ohne da sie eine lebendige ,vorstellung von deren ,werken empfangen1 da bis dahin unser ,tonsystem auf eine vllig vernderte ,grundlage gestellt sein wird1 so da man eine ,musik1 die sich im ,gebiete des temperierten ,tonsystems bewegt1 ganz und gar fremd und unverstndlich finden wird4 ,die gesamte musikalische ,literatur unserer ,tage wird1 weil hierdurch wertlos geworden1 vernichtet1 die groartigen ,gesamtausgaben des ,breitkopf ,hrtelschen ,weltverlags1 diese bewundernswerten ,zeugnisse deutschen ,fleies und ,idealismus werden aus dem ,handel gezogen sein1 da natrlich niemand eine unverstndlich gewordene ,musik mehr kaufen wrde4 ,nur in den wissenschaftlichen ,bibliotheken wird man einzelne ,exemplare der vormals vielbewunderten ,meisterwerke aufbewahren1 und ,privatgelehrte werden von anderen um den ,besitz solcher wertvoller1 weil selten gewordener ,drucke beneidet werden4 ,die ,musikforscher des einundzwanzigsten ,jahrhunderts werden die ,tonwerke der genannten ,gromeister mit vielem ,fleie zu entziffern versuchen1 etwa wie heute jene ,gelehrten1 die sich mit der ,entzifferung gyptischer ,hieroglyphen1 ,runen und griechischer ,tonzeichen plagen1 und werden die berhmtesten unter ihnen vergeblich in die ,tonsprache und ,klangwelt ihrer ,gegenwart zu bertragen sich bemhen1 wie dies in unserer ,zeit mit ,pindars ,apollo-,hymne1 der ,melodie zu ,homers ,demeter-,hymne und den ,hymnen des ,dionysios und ,mesomedes mit hchst zweifelhaftem ,erfolge geschehen ist4 ,in den ,schulen wird man daher auch im ,fache der ,musikgeschichte den ,studierenden nichts anderes als eine ,anhufung und stete nutzlose ,vermehrung trockenen ,wissensstoffes von ,namen und ,zahlen 7hnlich wie heute in der ,weltgeschichte und ,geographie7 zumuten1 die lediglich den ,zweck haben wird1 das ,gehirn zu qulen1 in dem die ,herrlichkeiten unserer heutigen ,musik keine anderen ,spuren hinterlassen werden1 als die ,namen1 ,geburts- und ,sterbedaten der groen ,tonmeister vergangener ,jahrhunderte und die ,titel1 ,opuszahlen und unverstndlich gewordenen ,benennungen der alten ,tonarten ihrer ,werke1 deren schn gestochene ,exemplare in ,ksehandlungen ein unwrdiges ,dasein fristen werden4 ,an den ,denkmlern der ,meister aber werden mit stumpfen1 gleichgltigen ,blicken die gebildeten ,menschen vorbergehen1 die einst gezwungen waren1 die ,namen der in ihnen dargestellten ,originale auswendig zu lernen4 ,soweit wird es nie kommen4 ,das ist unmglich6 warf ,zunftmaier mit ,entrstung ein1 und aus ,schusterflecks ,munde hallte es sekundierend wie ein dumpfes ,echo3 ,unmglich6 ,brllhofer aber1 der immer sehr leise spricht 7daher sein ,name7 wendete mit unverstndlicher ,bescheidenheit1 wie sie sonst nur subalternen ,individuen eigen ist1 ein3 ,wieso1 ,herr ,musikdirektor8 ,wie wollen ,sie die ,vorhersage einer so unendlich traurigen ,umwlzung motivieren8 ,ganz einfach6 fuhr ,futurius in der ihm eigenen ,ekstase fort1 ,richard ,laufvogel hat in einer seiner ,opern wiederholt zwei nicht verwandte ,tonarten gleichzeitig erklingen lassen1 in einer anderen ,oper sogar drei4 ,ein jngerer hochangesehener lebender ,meister mit dem kabbalistischen ,namen1 der von vorn ausgesprochen ebenso klingt wie von rckwrts1 welches ,phnomen bornierte ,menschen auch als auf seine ,musik anwendbar erklren 7nomen est omen7 verachtet in einigen seiner ,werke1 beispielsweise in einer ,violinsonate1 die auf dem ,titelblatt ohne jede uere ,veranlassung die ,bezeichnung in ,c-,dur mit sich fhrt1 die ,tonalitt in so aufflliger ,weise1 da er ohne ,unterla moduliert1 was die ,themen schon bei ihrem ersten ,auftreten mitmachen1 so da es ,reaktionre als durchaus nicht verwunderlich bezeichnen1 wenn ,spieler und ,zuhrer whrend des ,vortrages von dem ruhelosen ,geschaukel seekrank wrden4 ,derselbe ,meister hat einstimmige ,gesnge geschrieben 7die sich nur deshalb so nennen1 weil sie heute niemand singen kann71 in denen jeder ,ton der ,singstimme von einer nur ihm allein zugehrigen ,harmonie begleitet wird1 so da es einem vor den ,augen flimmert1 wenn man in die ,noten zu gucken so unvorsichtig ist1 weil vor jeder ,note ein ,versetzungszeichen steht4 ,in einem ,stdtchen ,deutschlands lebt verkannt der ,schpfer der ,myriomorphoskopfuge und in ,wien erfreut sich der ,komponist ,schiechthaler einer groen ,anhngerschaft1 weil er es versteht1 vier ,stimmen eines ,quartettes von einander derart zu emanzipieren1 da sich jngst ein ,mcen veranlat sah1 einen hohen ,preis fr denjenigen auszusetzen1 dem es gelnge1 auch nur eine einzige ,konsonanz in einem seiner ,werke nachzuweisen4#h ,bei einem der letzten ,tonknstlerfeste wurde ein umfangreiches ,werk von dem ,komponisten ,delirius aufgefhrt1 in dem nicht nur der ,melodie und dem architektonischen ,rhythmus offenkundig der ,krieg erklrt1 sondern auch die ,zerstrung aller ,vorurteile der bisherigen ,tonsetzkunst besorgt wird1 um alles dem fessellosen ,fluge der ,phantasie zu opfern1 die hier lediglich dem ,koloristischen zustrebt4 ,und in ,frankreich unternimmt es ein gewisser ,rebusy mit viel ,erfolg1 die natrlichen ,urgesetze der ,musik1 die bisher allem aus der ,natur ,entsprossenen1 also auch der ,kunst1 zur unentbehrlichen ,grundlage gedient haben1 aufzuheben1 indem er die ,gegenbewegung perhorresziert und die gerade ,bewegung der ,stimme zum ,prinzip seiner ,musik macht1 offenbar dazu ermutigt von dem italienischen ,komponisten ,butzemann 7didum1 didum1 bidi1 bidi1 bum1 der ,kaiser schlgt die ,trumm71 dessen ,lieblingsausdrucksmittel nackte ,quinten-,parallelen sind1 die er in seinen ,opern vor1 bei und nach ,hinrichtungen1 zu denen er jetzt einzig noch ,musik macht1 anwendet 7was ihn jedoch nicht hindert1 sie auch bei heiteren ,boulevardszenen zu verwenden71 welches ,mittel man brigens als recht bescheiden bezeichnen darf1 wenn es auch nicht nach jedermanns ,geschmack ist4 ,octavius ,quintus macht hier eine zustimmende ,kopfbewegung4 ,ihr seht also1 da wir1 nach den ,proben1 die ich hier gegeben habe1 innerhalb der ,grenzen des temperierten ,tonsystems kaum mehr auf noch nicht ausgentzte ,ausdrucksmglichkeiten rechnen knnen4 ,ihr seht1 da unsere ,weisheit zu ,ende ist1 da wir also auf eine vllige ,umgestaltung des ,bestehenden bedacht sein mssen1 wenn wir das ,schaffen nicht fr immerwhrende ,zeiten unterbinden wollen4 ,so wie einst die ,diatonik nicht mehr ausreichte1 und man sich endlich der ,chromatik bedingungslos ergeben hat1 so erkennen wir heute1 da auch diese lngst fr unsere unendlich verfeinerten ,nerven zu roh geworden ist1 so da uns selbst alle ,trugknste der ,enharmonik nichts mehr frommen knnen4 ,da wir aber in unserem temperierten ,halb- und ,ganztonsystem keine ,zwischentne haben1 so mssen wir ,vierteltne einfgen1 das heit aber so viel1 wie mit dem ,bestehenden brechen4 ,funote #h3 ,der ,verleger des jngsten ,quartetts ,schiechthalers annonciert1 da die ,stimmen auch einzeln abgegeben werden4 ,der ,wein tat in den ,kpfen der nervsen ,musikmenschen bereits seine ,schuldigkeit1 und das ,feuer1 mit dem ,futurius seiner ,ueberzeugung ,ausdruck gab1 entzndete den ,weingeist in diesen ,gehirnen1 so da es wie ein ,schu klang1 als alle1 auer mir1 einstimmig das letzte ,wort des ,musikdirektors nachbrllten1 obwohl sie durchaus nicht alle seiner ,meinung waren4 ,brechen6 schallte es wie der przise ,fortissimo-,einsatz eines mchtigen ,mnnerchors1 und selbst der kanonische ,schusterfleck fiel diesmal gleichzeitig mit den anderen ein4 ,siegfrieds ,schwert mu erst ganz in ,spne zerfeilt werden1 bevor es in neue ,form gegossen wird1 fuhr ,futurius mit ,begeisterung fort4 ,damit uns der ,ruhm der ,reform unserer ,kunst zuteil wird1 mache ich ,euch den ,vorschlag1 gleich heute darber abzustimmen1 ob das griechische ,tonsystem -- denn nur dieses hat die ,eignung1 unseren ,komponisten die erforderliche ,anzahl von ,tnen in der ,oktave zu bieten -- schon von heute ab wieder eingefhrt werden solle oder nicht4 ,bei diesen ,worten entfuhr dem lobesamen ,zunftmaier1 der von der griechischen ,musik so wenig wute1 wie ein ,eichktzchen von ,logarithmen1 und der schon lange auf den ,moment gewartet hatte1 in dem er1 der brave ,hter uralter ,tradition auf der ,orgel1 seinen ,groll gegen den ebenso hochgebildeten als ungestmen ,modernisten ,futurius loslassen konnte1 das ,wort ,reaktionr4 -- ,doch dem war kaum das ,wort entfahren1 mcht' er's im ,busen gern bewahren4 ,zu spt3 ,futurius ma ihn so lange mit einem durchbohrenden ,blicke1 als es sein unruhiges ,temperament aushielt4 ,zunftmaier blickte verlegen in sein ,glas1 doch ,futurius wrdigte ihn keines ,wortes1 zuckte nur verchtlich mit den ,achseln und1 sprach unbeirrt weiter3 ,die ,griechen hatten bekanntlich keine ,harmonie4 ,da ,pythagoras und ,aristoxenus die ,terz und ,sext1 unsere wohlklingendsten ,intervalle1 nach ihren physikalischen ,berechnungen fr ,dissonanzen erklrt hatten1 konnte bei den ,griechen keine ,harmonie in unserem ,sinne entstehen4 ,diese war erst dem temperierten ,system vorbehalten4 ,heute aber1 wo man der ewigen ,konsonanz mde geworden1 so da man es sogar mglichst vermeidet1 ,dissonanzen aufzulsen1 steht es anders4 ,wir knnen nun unbedenklich das reichere und feinere ,tonsystem der ,griechen uns aneignen und es mit unserer vielgestaltigen modernen ,harmonik vereinigen1 so da endlich die ,dissonanz und die einen erschpfenden ,ausdruck unseres ,innenlebens erst ermglichende ,kakophonie zu ihrem vollen ,rechte kommen kann4 ,durch diese radikale ,umwlzung erreichen wir erst das ideale ,ziel1 da schlielich eine ,auflsung der ,dissonanz berhaupt unmglich gemacht wird4 ,indem ich mir vorbehalte1 ,euch ein andermal die aus dieser ,neuerung noch weiter sich ergebenden grenzenlosen ,mglichkeiten1 wie es beispielsweise die riesenhafte ,vermehrung harmonischer ,kombinationen1 die ins ,unendliche gesteigerte ,emanzipation kontrapunktierender ,stimmen von einander und die ,abschaffung des heute schon veralteten ,melodiebegriffes sind1 zu demonstrieren1 erhebe ich mein ,glas auf den ,triumph der in ,zukunft allein gltigen ,dissonanz4 ,sie lebe hoch6 ,keiner wagte es1 sich dieser unverkennbaren ,aufforderung1 in das ,lob der alleinseligmachenden ,dissonanz einzustimmen1 direkt zu widersetzen1 und so erhob denn jeder mehr oder minder hoch sein ,glas1 um sich fr den ,fall1 da ,futurius mit seiner khnen ,vorhersage etwa doch ,recht behalten sollte1 nicht das ,stigma einer unsterblichen ,blamage aufzudrcken4 ,nur ich entzog mich der peinlichen ,situation1 indem ich mich im entscheidenden ,augenblick unter den ,tisch verkroch1 als wenn ich meinen mir entfallenen ,klemmer rasch aufheben wollte1 damit nicht etwa seine ,glser zertreten wrden4 ,als es aber wirklich zu der von ,futurius in ,vorschlag gebrachten ,abstimmung kam1 die ,zunftmaier wohlweislich geheim verlangte1 blieb der ,antragsteller in der ,minoritt4 ,direktor ,futurius setzte sich jedoch mit einer nicht mizuverstehenden selbstbewuten ,miene ber das klgliche ,abstimmungsergebnis hinweg und brummte unwillig in seinen ,bart hinein3 ,und sie bewegt sich doch6 ,octavius ,quintus1 der ,fortschrittler1 war nun begierig zu erfahren1 was fr sonstige ,umwlzungen und ,entwicklungen die ,musik nach hundert ,jahren erfahren haben werde und drang in ,futurius1 doch auch noch diese bisher unterdrckten ,weissagungen zum besten zu geben4 ,dieser1 geschmeichelt durch das ihm entgegengebrachte ,interesse1 schickte sich sogleich an1 seine ,darlegungen zu ergnzen4 ,er sprach3 ,hand in ,hand mit der ,vermehrung der ,tne wird natrlich auch eine solche der ,orchestermittel gehen4 ,man wird einst auf unsere heutigen ,partituren1 z4 ,b4 auf die von ,richard ,laufvogel1 mit ,lcheln blicken1 weil sie so wenig ,stimmen enthalten1 aber auch mit ,verwunderung1 da der genannte ,tonsetzer mit verhltnismig bescheidenen ,mitteln -- wie man liest -- so gewaltige uere ,wirkungen zu erzielen verstanden hat4 ,mit noch grerem ,staunen aber wird der ,musikhistoriker in unseren heutigen ,zeitschriften lesen1 da man diesen ,komponisten eine nur geringe ,vermehrung der ,instrumente und die ,forderung von lumpigen #aag ,orchestermusikern als ,unmigkeit1 ,uebermut und ,anmaung ausgelegt hat2 denn im ,jahre #bjji wird das ,orchester nicht aus #ajj1 sondern aus #cjj--ejj ,musikern bestehen1 und eine ,partitur wird statt #dj--ej etwa #hj--ajj obligate ,stimmen enthalten1 so da die ,hhe einer ,partiturseite nicht mehr1 wie heute1 #ce--dj1 sondern #gj--hj ,zentimeter messen wird4 ,octavius ,quintus wendete ein3 ,wie soll denn ein ,dirigent so viel berblicken knnen8 ,eine solche ,vermehrung der ,musiker wrde ja auch die ,erfindung vieler neuer ,instrumente1 die ,vergrerung der ,orchesterrume und -,podien und damit auch der ,theater- und ,konzertsle ins ,monstrse1 aber auch das entsprechende ,anwachsen der ,veranstaltungskosten und somit auch der ,eintrittspreise hervorrufen4 ,das alles kann ich mir gar nicht vorstellen4 ,aehnliches wendete auch ,brllhofer ein1 aber so leise1 da es ,futurius kaum hren konnte4 ,dieser aber entgegnete dem ,einwurfe des ,professors ,quintus wie folgt3 ,wissen ,sie denn nicht1 da man schon im grauesten ,altertum ,orchester von ganz anderer ,gre hatte8 ,bei der ,einweihung des ,salomonischen ,tempels spielten nach der ,bibel 7#b4 ,chronica #e1 #ab--ac7 smtliche levitische ,musiker1 ,assaph1 ,heman und ,jedithum1 mit ihren ,shnen und ,brdern auf ,kastagnetten1 ,harfen und ,zithern1 und #abj ,priester bliesen gleichzeitig auf ,trompeten1 ,meziloth und ,sangwerkzeuge ,dank und ,lob dem ,ewigen4 ,und in ,josephus' ,jdischer ,historie 7#b4 ,kap41 #h4 ,buch7 heit es3 ,der ,trompeten und ,posaunen1 wie sie ,moses zu machen befohlen hatte1 waren #bjjjjj4 ,fr die ,leviten1 die geistliche ,lieder singen sollten1 lie er #bjjjj ,rcke von der kostbarsten ,seide fertigen4 ,er lie auch #djjjj ,saiteninstrumente1 wie ,harfen und ,psalter1 aus kstlichem ,kupfer machen4 ,wie armselig nehmen sich dagegen doch die #h ,hrner1 #e ,trompeten1 #c ,posaunen und #b ,tuben im ,heldenleben aus6 ,warum sollte eine solche ,zeit nicht wiederkommen8 ,sind wir doch auf dem besten ,wege dazu4 ,auch neue ,instrumente wird man erfinden1 von denen jedes einzelne den ,tonumfang der ganzen ,gattung aufweist1 so da kein ,zweifel in der ,tonfarbe1 wie er beispielsweise zwischen ,fagott und ,obo besteht1 mehr mglich ist4 ,man wird ,baflten und ,diskantfagotte1 #absaitige ,universal-,geigen und ,sopran-,pauken konstruieren und verwenden1 von den ins ,ungeheuerliche gesteigerten ,detonationen und hypercharakteristischen ,geruschen der ,schlag- und ,lrminstrumente gar nicht zu reden1 deren heute schon hochentwickelte ,vielfltigkeit u4 a4 noch durch ,kanonen1 ,dynamit-,explosions- und ,erdbeben-,einsturz-,maschinen erhht werden wird4 ,halten ,sie ein1 ,herr ,direktor1 mir schwindelt1 schrie ,zunftmaier pltzlich laut auf4 ,mir wird bel6 fgte ,schusterfleck sogleich bei4 ,und ,brllhofer richtete im zartesten ,pianissimo die schchterne ,frage1 die fr seine singenden ,nachfolger nichts weniger als eine ,existenzfrage bedeutet3 ,und wie werden sich denn mit ,verlaub die ,snger hrbar machen1 die zu solch einem ,monsterorchester zu singen verurteilt sind8 ,sehr einfach1 erwiderte ,futurius2 es wird kein ,solo mehr von einem einzigen ,snger gesungen werden wie heute1 sondern im ,unisono von #ab--bj1 ntigenfalls auch von #ej--ajj ,sngern der gleichen ,stimmgattung4 ,brllhofer atmete beruhigt auf1 tat einen langen ,zug aus seinem ,glase1 dachte aber bei sich im ,stillen3 ,damit wre ja jede ,snger-,individualitt vernichtet4 ,es auszusprechen1 hatte er angesichts der auerordentlichen ,erregung1 die sich des prophetischen ,musikdirektors bemchtigt hatte1 durchaus nicht gewagt4 ,begreift ,ihr nun1 sagte ,futurius1 da angesichts so ungemeiner ,umwlzungen unsere gesamte musikalische ,literatur von heute eingestampft werden mu8 ,selbst ,zunftmaier und ,schusterfleck1 die sich am skeptischsten verhalten hatten1 waren von den mit hinreiender ,beredtsamkeit vorgebrachten ,darlegungen des ,direktors berzeugt worden1 und das um so inniger1 je stattlicher sich die ,batterie der geleerten ,flaschen auf dem ,eichentische1 um den herum wir saen1 ausnahm4 ,nur ich unterlag seiner ,suada nicht2 ich war nicht ganz wohl gewesen und hatte daher fast nichts getrunken4 ,so war ich nchtern geblieben4 ,ganz gegen meine ,gewohnheit lie ich an diesem ,abend alle ,reden an meinem ,ohr vorbergleiten1 ohne auch nur ein ,sterbenswrtlein zu reden4 ,um so williger gnnte man mir das ,wort1 als ich um #b ,uhr nachts mich endlich dazu meldete4 ,hatten sich die ,fnf vorher ber mein ungewhnliches ,stillschweigen ba gewundert1 so waren sie jetzt um so gespannter auf das1 was ich vorbringen wrde4 ,darf ich nun auch meine bescheidene ,meinung darber sagen1 was fr ein ,gesicht unsere geliebte ,tonkunst in hundert ,jahren haben wird8 ,gewi1 gewi6 klang es von den ,lippen meiner ,kollegen4 ,nun denn -- hub ich an -- ich glaube1 da wir derzeit bereits auf jenem ,punkte angelangt1 ber den hinaus man nicht mehr gehen kann4 ,unsere ,ausdrucksmittel sind schon aufs uerste gesteigert1 so da das1 was unsere ,tonsetzer zu sagen haben1 in einem starken ,miverhltnisse zu dem grosprecherischen ,tone steht1 den anzuschlagen sie durch die ,anwendung dieser ,mittel unwillkrlich gezwungen sind4 ,unendlich viele ,ausdrucksmglichkeiten1 wenig ernstliches ,ausdrucksbedrfnis1 viel ,technik und ,witz1 wenig ,naivitt und ,herz offenbart sich heute in unserer ,kunst4 ,glnzende ,aeuerlichkeiten haben die ,aufgabe1 ber den ,mangel an ,innerlichkeit hinwegzutuschen4 ,und das ,publikum lt sich dadurch tuschen 7mundus vult decipi74 ,in unserem temperierten ,tonsystem wre sicherlich noch so viel zu sagen1 da wir je weder ein ganz altes noch ein ganz neues brauchen werden4 ,mit ,anstrengung all meiner ,phantasie htte ich vor hundert ,jahren keinen extravaganteren ,zustand der ,musik vorauszusagen vermocht1 als er heute besteht4 ,da ich aber als ,idealist an dem guten ,genius der ,menschheit nicht verzweifeln kann1 so glaube ich fest an die ,wiederkehr eines goldenen ,zeitalters der ,musik4 ,je tiefer wir heute sinken1 desto hher werden wir uns dann erheben4 ,mit gesteigerter ,sittlichkeit wird auch unser ,bedrfnis nach echter ,kunst ,schritt halten3 ,der ,menschheit ,wrde ist in eure ,hand gegeben1 bewahret sie6 ,sie sinkt mit euch1 mit euch wird sie sich heben6 ,mchten doch alle ,knstler dieses an sie gerichtete ,wort ,schillers innig beherzigen6 ,nicht mit dem ,kopfe werden sie dann schaffen1 nicht mit und aus ,spekulation1 sondern mit der ,seele wie ehedem4 ,dann wird die ,musik wieder einfach werden wie die aller unserer ,groen von ,palestrina bis ,wagner4 ,und so ersehe ich denn die ,musik am ,beginne des #ba4 ,jahrhunderts also3 ,unser ,tonsystem bleibt erhalten2 denn wahre ,individualitten werden in seinem ,bezirke immer ,neues und ,eigenes zu sagen wissen1 und ,berufene haben es nicht ntig1 neue ,systeme knstlich zu konstruieren4 ,die ,tonsetzer werden wieder ,erfinder sein4 ,sie werden nicht mit ihren ,knsten den ,verstand fesseln1 sondern mit ihrer ,kunst das ,herz ergreifen4 ,mit der wiederkehrenden ,einfachheit wird das ,volkslied eine neue reiche ,blte erleben4 ,auf die ,unsterblichkeit unserer ,kunst erhebe ich mein ,glas6 ,ich wollte anstoen mit ,zunftmaier1 ,quintus1 ,schusterfleck1 ,brllhofer1 doch siehe3 alle waren sie whrend meiner kurzen ,rede -- eingeschlafen4 ,futurius aber hatte bei meinen ersten ,worten den ,hut genommen und war entrstet davongeeilt4 ,den ,mantel hatte er im ,eifer zurckgelassen1 und drauen war es kalter ,winter6 -- -- -- -- -- -- ,seit jenem ,abende war ich nicht mehr in der ,kneipe gewesen4 ,es sind fnf ,jahre seither verstrichen4 ,herr ,direktor ,futurius aber1 der mir wiederholt begegnet1 grt mich nicht mehr4 ,ich trste mich darber2 denn vorlufig sind noch keine ,anzeichen dafr vorhanden1 da seine ,prognose sich je besttigen werde4 ,dr4 ,everard ,hustler4 ,das ,jahrhundert des ,radiums4 ,das ,jahrhundert des ,radiums4 ,von ,professor ,dr4 ,everard ,hustler4 ,als die ,entdecker des ,radiums1 ,herr und ,madame ,curie in ,paris1 zum ersten ,male das nach seinem ,strahlenvermgen ,radium genannte ,element aus ,pechblende gewannen1 da dachten sie wohl nicht daran1 da in dem kleinen ,glasrhrchen vor ihnen die zerstrendste ,kraft lag1 die jemals in eines ,menschen ,hnde gelegt worden war4 ,die verschiedensten ,experimente1 die zurzeit natrlich noch lange nicht abgeschlossen sind1 zeigen aber jetzt schon1 welch auerordentliche ,bedeutung dieses eine neue ,wunderkraft darstellende ,element fr die zuknftige ,ausgestaltung des ,menschenlebens und des ,menschengeschlechts haben wird4 ,ein ,krieg zum ,beispiel wird nicht mehr in den ,bereich der ,mglichkeiten gehren4 ,wenn auch die ,menschheit an sich nicht so weit sein wird1 alle ,kriege und jedwedes ,blutvergieen fr ihrer unwrdig zu halten und sie als den ,rckstand einer unfabaren ,barbarei zu betrachten1 so wird doch die ,wissenschaft soweit sein1 sie zu dieser ,weltanschauung zu zwingen und zu bekehren4 ,der ,krieg ist nmlich nur so lange mglich1 bis unsere ,mittel dazu nicht ausreichende sind4 ,das heit1 so lange uns keine ,waffe zu ,gebote steht1 gegen die es keine ,gegenwehr gibt und deren alles zerstrender ,wirkung wir verteidigungslos ausgesetzt sind4 ,alle unsere technisch noch so vollendeten ,kriegsschiffe geben nun noch immer eine ,angriffsmglichkeit1 und diese allein verschuldet jetzt noch die ,mglichkeit der ,kriege4 ,im ,radium nun hat man endlich die ,waffe gefunden1 die mit all diesen ,mglichkeiten aufrumt und dafr die ,unmglichkeit der ,verteidigung setzt4 ,es wurde gefunden1 da die ,kraft jedes ,partikelchens dieses ,wunderelements so konzentriert werden kann1 da alles1 was in ihren ,bereich kommt1 unrettbar zerstrt ist4 ,nun lt sich diese ,kraft1 wie ebenfalls experimentell nachgewiesen ist1 nach jeder beliebigen ,richtung1 wie auch auf jeden beliebigen ,gegenstand hinlenken1 der damit natrlich der unentrinnbaren ,vernichtung anheimgegeben ist4 ,professor ,thomson der ,cambridge-,universitt hat ausgerechnet1 da das ,radium eine um das ,millionenfache grere ,energie entwickelt1 als die gleichen ,gewichtsteile von ,sauerstoff und ,stickstoff das tun1 und da es mit dieser ,kraft ,heliumatome von sich schleudert1 die sich mit einem ,zehntel der ,geschwindigkeit des ,lichts1 d4 h4 mit ungefhr #ahjjj englischen ,meilen in der ,sekunde1 bewegen4 ,die ,lage eines gewhnlichen ,schiffes1 das von einem ,dutzend der grten und modernsten ,schlachtschiffe umzingelt und beschossen wird1 wrde weniger verzweifelt sein1 als die eines ,atoms ist1 das dieser ,batterie der ,radiumstrahlenpartikelchen ausgesetzt ist4 ,das seltsamste dabei ist1 da diese ,aktivitt des ,radiums eine unaufhrliche ist1 dabei aber die ,radiummasse nur um einen absolut kaum mebaren ,teil verringert wird1 der aber allein schon gengt1 eine so furchtbare zerstrende ,kraft zu entwickeln4 ,als man diese ,eigenschaften der ,radiumstrahlen entdeckt hatte1 galt es1 die ,mglichkeit zu erforschen1 sie auf irgend einen bestimmten ,gegenstand nach irgend einer bestimmten ,richtung hin zu lenken und zu leiten4 ,die ,experimente des ,professors ,leo ,bon in ,paris haben nun auch diese ,mglichkeit ergeben1 und der einzige ,hinderungsgrund1 vorlufig schon weltzerstrende ,maschinen zu bauen1 liegt einzig und allein in den ,herstellungsschwierigkeiten des ,radiums und den unglaublichen ,kosten1 die diese erfordern4 ,sobald aber neue ,radiumquellen entdeckt und neue billige ,gewinnungsmethoden erfunden sein werden1 wird dieses ,hindernis nicht mehr bestehen1 und die ,versuche1 die bisher nur im kleinen vorgenommen wurden1 knnen dann im groen durchgefhrt werden und die ,menschheit damit die mchtigste ,waffe erhalten1 die jemals bestanden hat4 ,in fnfzig ,jahren1 sagte ,leo ,bon1 wird der ,krieg zu den ,unmglichkeiten gehren4 ,ich habe mit ,dr4 ,branly eine ganze ,reihe von ,experimenten gemacht1 bei denen ich die ,herzschen ,wellen 7die bekanntlich die ,trger der drahtlosen ,telegraphie sind7 sowohl wie die ,radiumemanationen verwandte1 und diese ,experimente haben uns darber volle ,gewiheit gebracht4 ,wir stellten diese ,versuche an1 um die ,durchdringbarkeit verschiedener ,krper zu prfen und fanden1 da die ,wellen beispielsweise fhig waren1 durch mehr als drei ,fu dicke ,mauern zu dringen1 die ,radiumstrahlen sie aber nicht nur durchdrangen1 sondern vllig zerstrten4 ,ein ,blttchen ,staniol1 nicht dicker als ein dnnes ,zigarettenpapier1 gengte allerdings1 die ,wellen aufzuhalten und die ,emanationen unschdlich zu machen1 dafr aber reichte wieder ein ,krehl oder ,ritz im ,zinnpapier1 der nicht grer war als #a_/ajj ,millimeter1 hin1 um die ,strahlen sofort wieder durch- und ihre unglaublich zerstrende ,wirkung ausben zu lassen4 ,so gut es nun gelungen ist1 die ,herzschen ,wellen1 die das ,bestreben haben1 sich kreisfrmig nach allen ,richtungen hin auszubreiten1 in eine bestimmte ,richtung zu zwingen1 ist diese ,mglichkeit auch bei den ,radiumstrahlen erreicht worden4 ,dadurch nun1 da wir auch polarisierte ,wellen in die von uns gewnschte ,richtung zu leiten vermgen1 ist es uns auch ermglicht1 eine ganze ,reihe paralleler ,strahlen nach dem gewnschten ,punkt zu entsenden1 und treffen diese ,strahlen nun auf irgend einen ,gegenstand1 z4 ,b4 ein ,kriegsschiff1 ein ,pulvermagazin usw41 so wrde sofort alles1 was daran von ,metall ist1 sich elektrisch laden1 furchtbare ,entladungen wrden dann stattfinden1 und das ganze ,netzwerk von ,drhten1 an welchen unsere ,schiffe so reich sind1 wrde nur so sprhen von elektrischen ,funken1 die ,geschosse aber wrden explodieren und die ,munitionskammern in die ,luft fliegen4 ,die in parallelen ,wellen entsendeten ,radiationen wrden die ,mauern unserer ,arsenale durchdringen1 die ,wlle und ,kasematten unserer ,festungen1 die ,mauern unserer ,pulvermagazine4 ,alles wrde auffliegen oder in sich zusammenstrzen1 nichts wrde gegen den direkten ,ansturm all der ,millionen von ,partikelchen standhalten1 die gegen jedes einzelne ,atom der ,gesamtmaterie jenes ,gegenstandes gerichtet wren1 gegen den die ,strahlen gelenkt sind4 ,alle diese ,versuche wurden im kleinen angestellt1 und es ist1 wie gesagt1 nur eine ,frage der ,zeit1 sie auch ins groe zu bertragen4 ,vorlufig fehlen uns nur die ntigen ,radiummengen und die notwendigen ,apparate4 ,denn um diese ,radiationen zu reflektieren oder in eine bestimmte ,richtung zu zwingen 7,radiationen1 deren ,lnge zwischen #cjj ,metern und #aejj schwankt71 mten wir parabolische ,spiegel von etwa #hjjj ,meter ,hhe haben oder es mten uns ,kondensatoren von einer ,kraftentwicklung zur ,verfgung stehen1 die wir bisher noch nicht herzustellen vermgen4 ,doch knnten wir uns auch mit ,radiationen von geringerer ,lnge begngen1 dann wre aber die ,entfernung1 auf die wir sie mit ,sicherheit werfen knnten1 eine ganz wesentlich beschrnktere4 ,in jedem ,falle aber wird es gelingen1 die ntigen ,apparate herzustellen4 ,der ,physiker oder ,mechaniker aber1 dem dies gelingen wird1 dem wird es eine ,kleinigkeit sein1 seine ,energie methodisch auf die einzelnen ,kriegshfen zu richten1 in denen stets die ,mehrzahl der zu einer ,flotte gehrenden ,schiffe beisammen ist1 z4 ,b4 erst auf den ,hafen von ,san ,francisco1 in welchem der grte ,teil der amerikanischen1 dann auf den ,hafen von ,spithead1 wo der grte ,teil der englischen1 und hierauf auf den ,hafen von ,kiel1 wo der grte ,teil der deutschen ,flotte beisammen ist4 ,jede dieser ,flotten wre in demselben ,augenblicke vernichtet4 ,millionen wren zerstrt1 ,tausende von ,menschenleben wren geopfert1 aber der groen ,sache des ,friedens wre ein ungeheurer ,dienst mit einem ,schlage geleistet4 ,denn1 was mit den ,schiffen geschehen kann1 kann mit den ,festungen1 kann mit ganzen ,stdten und ,landstrichen geschehen1 und von einem einzigen ,aeroplan aus wre ein einziger ,mensch imstande1 das zu vollbringen4 ,und das ist keine ,utopie mehr1 sondern eine verbrgte wissenschaftliche ,tatsache1 deren ,nutzanwendung den kommenden ,geschlechtern gewi1 vielleicht auch dem unseren schon1 vorbehalten ist4 ,so weit ,le ,bon1 der1 ich wiederhole es1 alles eher als ein ,phantast1 sondern vielmehr eine ganz anerkannte wissenschaftliche ,autoritt ist4 ,aber -- wie ich schon sagte -- die ,kraft der ,radiumemanationen1 dieses ewig whrende ,bombardement kleinster ,partikelchen1 kann nicht nur zu ,werken der ,zerstrung verwendet werden1 sondern sie kann auch sonst noch in den ,dienst der ,menschheit gezwngt werden4 ,beispielsweise wird es in hundert ,jahren gewi in keiner ,stadt mehr elektrische1 geschweige denn eine ,gasbeleuchtung mehr geben4 ,es wird das ,radium das ,licht der ,welt geworden sein4 ,die von dem ,radium abgestoenen ,partikelchen sind an sich allerdings keineswegs leuchtend4 ,sie werden es erst nach dem ,zusammentreffen mit einer anderen ,substanz4 ,zum ,beispiel ist es nicht das ,licht des ,radiums selber1 das es uns ermglicht1 durch ,holz und ,stein und andere ,substanzen hindurch photographische ,aufnahmen zu machen1 sondern die ,menge aller der mikroskopisch kleinen ,electrons1 die hindurchfliegen1 aufleuchten und das ,bild erzeugen4 ,sie sind wie kleine ,lmpchen1 die sich pltzlich an dem ,radiumstrom entznden4 ,nun denn1 sagt die ,wissenschaft1 wenn dem so ist1 so kann man sich das ja zunutze machen4 ,wir werden allen unseren ,bauten einen ,ueberzug1 oder sagen wir einen ,anstrich von ,pechblende geben4 ,diesen ,anstrich werden wir mit einer ,substanz bertnchen1 die die elektrische ,wirkung untersttzt1 durch welche die zwischenliegenden ,partikelchen zum ,leuchten gebracht werden1 und die diesen gleichzeitig ein ,schutz ist4 ,dadurch wird ein konstantes1 mildes1 weies ,licht erzeugt werden1 das niemals einer ,erneuerung bedrfen wird2 ,jede weitere ,straenbeleuchtung wird dadurch unntig werden1 denn das ,bombardement der ,atome ist ein unaufhrliches und der ,energieverlust ein so geringer1 da man ihn erst nach ,jahrhunderten gewahr werden wrde4 ,radium ist nmlich die einzige bisher bekannte ,substanz1 deren ,energie eine immerwhrende1 ewige ist1 und die trotz einer ,aktivitt1 die auf der ,welt ihresgleichen nicht hat1 nie oder1 wie gesagt1 fr uns ganz unmebar abzunehmen scheint4 ,die ,singer-,building in ,newyork1 der ,stefansturm in ,wien1 der ,rathausturm in ,berlin wrden mit diesem ,anstrich1 sobald das ,dmmerlicht eintritt1 ganz leicht zu leuchten beginnen1 und mit zunehmender ,dunkelheit wrden sie in immer hellerem ,lichte erstrahlen1 das endlich so intensiv werden wrde1 da es weithin alles mit seinem milden ,glanz bergieen mte4 ,die geringe ,qantitt ,radium1 die dazu ntig wre1 wrde jede ,gefahr fr das ,leben und die ,gesundheit der in diesem ,licht lebenden ,menschen ausschlieen4 ,ja1 im ,gegenteil1 die ,emanationen dieses ,lichtes wrden genau jene wohlttige ,heilwirkung ausben1 die man in ,deutschland und ,england lngst den radioaktiven ,bdern zuschreibt1 und die auch die berhmtesten ,heilquellen nur der ,radioaktivitt ihrer ,wsser verdanken4 ,doch nicht davon will ich jetzt reden1 sondern vorher noch auf mein altes ,thema zurckkehrend1 mitteilen1 was ,professor ,dr4 ,wilson ,hartwell1 der berhmte ,lehrer an der ,oxford-,universitt1 gesttzt auf die neuen ,ergebnisse der ,wissenschaft von der zerstrenden ,wirkung des ,radiums sagt und welches ,bild er davon entwirft4 ,man stelle sich die amerikanische ,riesenstadt vor1 ahnungslos und in stolzer ,sicherheit auf ihrer ,insel hingebettet4 ,es ist ,nacht und ein milder ,schimmer von ,licht hllt die ,stadt vollstndig ein4 ,ein ,licht1 das von dem selbstttigen ,leuchten ihrer zahllosen ,trme und ,wolkenkratzer herrhrt1 und in welchem die viel tausendkpfige ,menge sich im mchtigen ,strome pulsierenden ,lebens ergeht4 ,da erscheint hoch ber der ,stadt ein lenkbares ,luftschiff oder ein groer ,aeroplan4 ,er schwebt ber der ,stadt1 beschreibt seine ,kreise1 und pltzlich schiet ein dicker blendender ,strahl weien ,lichtes frmlich aus ihm hervor4 ,dieser ,strahl1 der einem schneidenden ,schwerte gleich das ,dunkel des ,himmels durchschneidet1 kommt aus seinem ,radiumkondensor und ist gegen den ,metropolitainturm gerichtet4 ,das ganze ,rahmenwerk und die ,gondel des ,luftschiffes scheinen in einem elektrischen ,feuerwerk wirr dahinschieender glitzernder ,strahlen zu leuchten und bieten einen ganz wundervollen ,anblick1 der das ,staunen und die ,aufmerksamkeit der ,leute in allen ,straen und auf allen ,pltzen erregt und lebhafte ,bewunderung findet4 ,das ,schwert des mchtigen ,strahles aber senkt sich immer mehr gegen den ,turm herab und trifft ihn1 und in demselben ,augenblick schieen aus ihm berall dort flammende1 blendende ,blitze hervor1 wo der ,strahl den ,turm berhrt hat1 und gleichzeitig kracht der mchtige ,bau in allen seinen ,fugen1 wankt1 zittert1 bebt und strzt1 alles unter seinen ,steinmassen begrabend und in dem vernichtenden ,sturze mit sich reiend1 nieder4 ,das verderbenbringende ,luftschiff da oben aber gleitet ruhig durch die ,luft weiter und berall1 wohin der ,strahl fllt1 fhrt er sein zerstrendes ,werk der ,vernichtung zu ,ende4 ,in wenigen ,stunden ist ,newyork nichts als ein ,haufen ,millionen von ,toten begrabender ,trmmer1 und es ist sehr die ,frage1 ob die radiumaktive ,substanz1 die seine ,huser bedeckt hat1 nicht mit dazu beigetragen hat1 das ,zerstrungswerk zu erleichtern4 ,was nun in ,newyork geschieht1 das kann jeder anderen ,stadt auch so geschehen1 und nichts kann1 wenn eine wahnsinnige ,hand solch ein ,unheilschiff lenkt1 die ,metropolen der ,welt1 ,berlin1 ,paris und den ,riesenleib ,londons vor gleicher ,vernichtung beschtzen4 ,diese ,schilderung entwirft der englische ,gelehrte als ein ,bild der nahesten ,mglichkeit1 und ,professor ,le ,bon erklrt1 da es nicht etwa nur die ,mglichkeit fr sich hat1 sondern sogar die ,wahrscheinlichkeit4 -- ,wenn die ,entdeckung der zerstrenden ,eigenschaften des ,radiums also so seltsame sind1 so sind die neuesten ,erfolge der wissenschaftlichen ,welt auf dem ,gebiete der ,radiumforschung noch viel verblffendere4 ,der ,einflu des ,radiums auf die gesamte ,lebensttigkeit ist danach ein ganz auerordentlicher1 und die ,anwendung der bisher gemachten ,entdeckungen drfte vieles von dem1 was bisher als ,evangelium der ,wissenschaft galt1 ebenso ber den ,haufen werfen1 wie die ,radiumstrahlen die stolzesten ,bauten unserer ,stdte ber den ,haufen zu werfen vermgen4 ,hier mge nur eine ganz kleine ,auslese der neuesten und unglaublichsten ,radiumentdeckungen stehen3 ,es wurde herausgefunden1 da das ,radium in einem ,falle das ,wachstum der seinen ,strahlen ausgesetzten ,pflanzen um das dreifache beschleunigen kann und auch um das dreifache erhhen4 ,in anderen ,fllen aber wird es ebenso die ,entwicklung entweder vollstndig hemmen oder teilweise1 je nach dem ,wunsch und dem ,willen des ,experimentators1 zurckhalten4 ,die ,wurzeln der ,pflanzen drehen sich dem in ihrer ,nhe vergrabenen ,radium eben so zu1 wie die ,bltter und ,blten der ,sonne4 ,das ,radium wird ,bakterien tten oder aber1 je nachdem1 wie man will1 auch deren ,menge in unheimlichster ,weise erhhen4 ,schmetterlingspuppen konnten in ihrer ,entwicklung monatelang unter dem ,einflusse der ,radiumstrahlen zurckgehalten werden1 entwickelten sich dann aber1 wenn sie dem ,einflu des ,radiums entzogen wurden1 wieder vllig normal4 ,durch den ,kontakt von ,radiumsalzen mit sterilisierter ,bouillon schuf ,dr4 ,burke1 ein englischer ,bakteriologe1 eine ,unzahl neuer lebender ,organismen4 ,andererseits wieder1 so barock es auch klingt1 wurde ,milch1 die den ,emanationen des ,radiums ausgesetzt wurde1 durch diese vollstndig sterilisiert6 ,hochinteressante ,experimente1 die der deutsche ,gelehrte ,krnicke und die ,franzosen ,guilleminot und ,abb an ,pflanzen und ,pflanzensamen machten1 die den ,ausstrahlungen von ,radium ausgesetzt waren1 ergaben bereinstimmend die ,tatsache1 da auch hier die ,strahlen eine entwicklungshemmende ,wirkung ausbten4 ,beispielsweise blieben ,haferkrner1 die man unter dem ,einflusse von ,radiumemanationen zum ,keimen brachte1 in ihrer ,keimentwicklung um das ,dreifache gegen nicht mit ,radium behandelte ,krner derselben ,qualitt zurck1 und bei der heranwachsenden ,pflanze zeigte sich sowohl die ,wurzel- als die ,halmentwicklung gleicherweise zurckgehalten4 ,andere ,versuche mit anderen ,samenarten ergaben dasselbe ,resultat1 so da man schon zu dem abschlieenden ,urteil kommen wollte3 ,radiumstrahlen ben auf das ,pflanzenwachstum eine hemmende ,wirkung aus1 als pltzlich diese eben erst entdeckte1 wissenschaftliche ,wahrheit durch das ganz entgegengesetzte ,verhalten von ,lupinensamen mit einem ,male umgestoen wurde4 ,die ,samen weier ,lupinen1 die nmlich auch einmal zufllig zu ,radiumversuchen verwendet wurden1 zeigten nach ihrer ,behandlung eine um das ,doppelte beschleunigte ,keimttigkeit1 eine um ebensoviel gesteigerte ,entwicklungsfhigkeit2 das heit also die unter dem ,einflusse von ,radiumstrahlen stehenden ,pflanzen wuchsen doppelt so schnell1 und wurden doppelt so stark wie die auf normalem ,wege zum ,wachstum gebrachten4 ,aus diesem1 so ganz entgegengesetzten ,verhalten kam man dann zu den richtigen ,erkenntnis1 da jede ,pflanze nur ein gewisses ,ma von ,radiumstrahlen fr ihre ,entwicklung bentige oder vertrage2 da die ,radiumemanationen1 in richtigem ,mae angewendet1 ,wecker und ,frderer der ,lebensenergie sind1 im ,uebermae aber diese ,energie lahm legen4 ,auf dieser doppelten ,leben schaffenden und ,leben ttenden ,wirkung des ,radiums beruhten auch die ganz fabelhaften ,erfolge1 die man bei ,anwendung des ,radiums in der ,therapie mit diesem erzielte4 ,in ,paris machte vor nicht langer ,zeit ,professor ,dr4 ,roux den ,versuch1 eine schwer an ,magenkrebs erkrankte ,frau durch ,radium zu heilen1 und dieser ,versuch1 der allerdings bisher noch viel zu teuer ist1 um verallgemeinert zu werden1 gelang vollstndig4 ,ich nahm ein ganz kleines ,glasrhrchen1 schreibt der berhmte ,gelehrte darber1 tat in dieses ein ganz winziges ,partikelchen ,radium1 ffnete den ,magen und nhte nun das ,rhrchen1 ganz nahe dem bsartigen ,neugebilde1 an die ,magenwand an4 ,die ,wirkung war eine beinahe augenblickliche4 ,keine ,entzndung und keine neuen ,strungen traten ein4 ,innerhalb dreier ,monate war der ,krebs beinahe vollstndig verschwunden1 und die vollkommene ,heilung war nur eine ,frage ganz kurzer ,zeit4 ,die ,radiumstrahlen haben auf das bsartige ,gewchs denselben ,einflu1 den sie auf gewisse ,bazillenkolonien ausben1 indem sie sie entweder tten oder vollstndig lhmen4 ,mit einem ,wort3 die ,wirkung auf das ,krebsgebilde ist folgende3 ,einige ,teile werden einfach zerstrt und abgestoen1 und an ihre ,stelle tritt gesundes ,gewebe4 ,andere ,teile werden zwar nicht zerstrt1 aber dafr vollstndig unschdlich gemacht4 ,ihre ganze bsartige ,wirkungsfhigkeit wird paralisiert und mit der ,zeit gnzlich aufgehoben4 ,es ist ein ganz einfacher ,proze1 der sich da abspielt1 die ,krankheit kann sich nicht weiter ausdehnen1 und die ,keime werden fortwhrend durch die ,radiumemanationen vernichtet und abgestoen4 ,wir knnen daher mit aller ,sicherheit sagen1 da wir im ,radium ein unfehlbares ,mittel gegen ,krebs haben knnten1 wenn es leichter zu beschaffen wre4 ,sir ,frederick ,treves1 der berhmte englische ,arzt1 sagt3 ,radium sendet dreierlei ,strahlen aus1 die in der ,wissenschaft die ,namen ,alpha1 ,betha und ,gamma erhalten haben4 ,die ,alphastrahlen bestehen aus kleinen ,krperpartikelchen1 die von der ,grundmasse des ,radiums mit einer ,geschwindigkeit von etwa #bjjjj ,meilen#i in der ,sekunde abgestoen werden4 ,um sich von dieser ,geschwindigkeit und der damit verbundenen ,kraft einen ,begriff zu machen1 gengt es1 wenn man sich vor ,augen hlt1 da eine ,gewehrkugel1 die eine ,geschwindigkeit von nur einer halben ,meile in der ,sekunde aufweist1 schon ganz ,tchtiges geleistet hat4 ,diese ,alphastrahlen des ,radiums sind mit positiver ,elektrizitt geladen4 ,die ,betastrahlen dagegen sind negativ elektrisch und bilden eine ,sonderklasse fr sich4 ,jedes der ,betapartikelchen1 die alle kleiner als die ,alphaatome sind1 bewegt sich mit einer fnffach so groen ,geschwindigkeit wie ihre ,alphakollegen und halten zweifellos den ,geschwindigkeitsrekord in der ,welt1 denn selbst die am schnellsten sich im ,weltenraum bewegenden ,sterne bewegen sich mit hchstens #a_/cjj der an den ,betastrahlen festgestellten ,geschwindigkeit4 ,die ,gammastrahlen unterscheiden sich von den beiden erstgenannten ,strahlenarten vornehmlich dadurch1 da sie keinerlei ,elektrizittladung haben4 ,sie scheinen mit den ,rntgenschen ,x-,strahlen identisch zu sein4 ,ihre ,natur ist aber mit ,sicherheit noch nicht erkannt4 ,einige dieser ,strahlen sind schdlich1 andere ben eine wohlttige ,wirkung aus und ihre ,anwendbarkeit hngt ganz davon ab1 wie sie gemischt sind4 ,in jedem ,falle ist die ,kraft und die ,wirkung der ,radiumstrahlen eine grenzenlose nach jeder ,richtung hin1 und es kann nahezu mit ,sicherheit behauptet werden1 da man im ,radium den ,wunderstein gefunden hat1 durch welchen selbst die ,unmglichkeiten mglich gemacht werden4 ,die ,wirkung des ,radiums auf chronische ,ausschlge ist zum ,beispiel eine geradezu auerordentliche4 ,oft sind die ,ausschlge wie weggeblasen4 ,fressende ,geschwre und fressende ,flechten knnen durch ,radium mit ,sicherheit geheilt werden4 ,ein ,fall liegt vor1 bei welchem die ,krankheitsdauer schon jahrelang gewhrt1 und bei welcher die ,zerstrung bereits solche ,fortschritte gemacht hatte1 da der ,zerstrungsproze schon bis auf die ,knochen gegangen war4 ,dieser ,fall wurde vorher sowohl mit ,x-,strahlen als mit den ultravioletten ,strahlen des ,finsenlichtes vergeblich behandelt4 ,eine zweistndige1 auf zwei ,tage verteilte ,behandlung mit ,radiumstrahlen gengte1 um eine vollstndige ,heilung hervorzubringen4 ,damit ist aber der ,beweis erbracht1 da die ,heilwirkung der ,radiumstrahlen keineswegs in ihren ,gammastrahlen allein zu suchen ist1 sondern da eine kombinierte ,wirkung smtlicher ,strahlen vorliegt4 ,wenn wir uns nun fragen1 ob diese ,heilresultate dauernde sind1 so kann die ,antwort schon deshalb nicht gegeben werden1 weil wir das ,radium viel zu kurze ,zeit kennen4 ,es besteht aber gar kein ,zweifel darber1 da wir zu der ,annahme berechtigt sind1 die ,zukunft werde dem ,radium ein ,zeitalter vlliger ,krankheitslosigkeit danken4 ,noch seltsamer als alle diese ,wunderkuren mu uns die sichere ,aussicht erscheinen1 da auch das ,alter knftighin seinen ,einflu auf unseren ,organismus verlieren1 und da es kein ,altern mehr geben wird4 ,die kommenden ,geschlechter werden ewig junge ,menschen hervorbringen1 ,menschen voll physischer ,kraft und voll ,schnheit1 ,menschen1 die vom ,kranksein nichts wissen und alle ,berichte ber ,krankheiten und ,seuchen als seltsame ,mrchen aus einer fernen1 fernen1 vergessenen ,welt betrachten werden4 ,funote #i3 ,gemeint sind natrlich englische ,meilen4 ,in ,molokai1 der traurigen ,insel ,ozeaniens1 nach welcher alle ,ausstzigen des ,sandwicharchipels verschickt werden1 wurde auch die ,einwirkung der ,radiumstrahlen auf die ,lepra studiert1 und aller ,wahrscheinlichkeit nach wird man im ,radium bald auch das ,heilmittel fr diese entsetzlichste aller ,krankheiten gefunden haben4 ,ja1 wenn man nicht fehlgeht1 drften die ,radiumemanationen oder das ,radium selber bald zum ,heilmittel gegen den ,millionenwrger werden1 den wir unter dem ,namen ,tuberkulose kennen4 ,professor ,lieber hat nmlich als erster entdeckt1 da der ,atem von ,kaninchen1 die ,radiumstrahlen ausgesetzt und einer ,radiumbehandlung unterzogen worden1 selbst radioaktiv wurde und eine lebhafte ,wirkung auf das ,elektroskop ausbte4 ,damit aber war der ,beweis erbracht1 da das ,radium eine direkte ,wirkung auf die ,lungen ausbt4 ,nimmt man die nachgewiesene bazillenttende ,wirkung dazu1 so ist kein ,grund vorhanden1 nicht an die ,heilwirkung dieses ,wundermittels zu glauben1 und die ,prophezeihung1 da es in der ,zukunft keine ,tuberkulose mehr geben wird1 ist eine leichte1 umsomehr1 als auch die an ,menschen gemachten ,versuche1 die anfangs keineswegs sehr ermutigende ,resultate gaben1 jetzt mehr als zufriedenstellend verlaufen4 ,es wird nmlich nicht nur zur ,injektionsmethode gegriffen1 sondern auch radioaktive ,luft inhaliert1 so wie wir bisher gewissen ,kranken ,sauerstoff zum ,einatmen gegeben haben4 ,diese ,behandlung hat schon positive1 gnstige ,resultate ergeben1 ist aber1 wie gesagt1 noch sehr entwicklungsbedrftig4 ,da man durch ,radium auch ,blinde sehend machen kann1 das entdeckt zu haben1 ist das ,verdienst des ,professors ,london in ,petersburg4 ,er hat es tatschlich dazu gebracht1 einen ,knaben1 der blind von ,geburt war1 fhig zu machen1 ,buchstaben zu lesen und ,zeichen zu sehen4 ,d4 h4 von einem wirklichen ,sehen ist natrlich nicht die ,rede1 wohl aber gelingt es1 ,lichtempfindungen bei den ,blinden hervorzurufen und sie ,licht und ,schatten erkennen zu lassen4 ,das ist aber ein geradezu fabelhafter ,fortschritt und hebt die ,blindheit tatschlich auf6 ,der ,knabe1 an dem ,prof4 ,london seine ,versuche angestellt hat1 und der1 wie gesagt1 von ,geburt blind war1 wurde in den ,operationsraum gefhrt4 ,mit ,radium1 das in einem ,rhrchen enthalten war1 beschrieb ,dr4 ,london einige ,linien hinter einem hlzernen ,wandschirm4 ,was ist das8 fragte der ,professor4 ,und mit zitternder ,hand malte der ,blinde das ,gesehene 767 nach1 ein groes ,a4 ,das war genau der ,buchstabe1 den der ,professor hingemalt hatte4 ,und so bertrug der geniale ,forscher in das blinde ,auge1 nein1 direkt in die empfnglichen ,hirnzellen ,lichteindrcke1 die sich in den seltsamsten ,kurven und ,linien bewegten1 und die der ,knabe mit wachsender ,sicherheit wiedergab4 ,das ist das ,wunder6 sagte ,professor ,london4 ,und er hatte recht4 ,aber es ist nicht das einzige ,wunder1 das das ,radium vollbringt4 ,ich habe frher schon darauf hingewiesen1 da es ,professor ,burke in einwandfreier ,weise gelungen ist1 aus keimfreier ,bouillon neue kleinste ,lebewesen zu schaffen4 ,der ,vorgang war folgender3 ,vllig sterilisierte ,bouillon1 die nicht die geringsten ,spuren irgend welcher auch nur allerkleinster ,lebewesen entdecken lie1 und die auf solche geprft und berprft und wieder geprft wurde1 tat der ,experimentator in ein an seinen beiden ,enden fest geschlossenes ,glasrhrchen4 ,in dessen ,mitte befand sich oben eine ,oeffnung1 in welche ein anderes kleines ,rhrchen eingepat werden konnte1 welches das ,radium enthielt4 ,auch hier waren alle ,vorsichtsmaregeln ergriffen1 um das ,eindringen von ,bakterien vllig auszuschlieen4 ,durch eine sinnreiche ,konstruktion war es nun mglich1 die sterilisierte ,bouillon mit dem ,radium in direkte ,verbindung zu bringen4 ,einige ,tage lang wurde die sterilisierte ,masse den ,einwirkungen des ,radiums ausgesetzt1 und bei der darauffolgenden mikroskopischen ,untersuchung war die so behandelte ,bouillon von neuen kleinsten ,lebewesen durchsetzt4 ,es erwies sich somit das ,radium als ,lebenswecker4 ,selbstverstndlich zeigte alle ,bouillon1 die man gleichzeitig derselben ,prozedur unterworfen hatte1 ohne jedoch das ,radium in direkten ,kontakt mit ihr zu bringen1 keinerlei ,vernderung und keine ,spur von ,lebewesen4 ,der ,einflu des ,radiums war also der ,schpfer des ,lebens4 ,in berraschender ,weise wurde diese ,erkenntnis durch ,versuche besttigt1 die ,professor ,holstermann an der ,genfer ,universitt mit unbefruchteten ,eiern des ,seeigels machte4 ,durch den bloen ,einflu des ,radiums konnte das ,leben in diesen ,eiern entwickelt werden4 ,sie wurden durch das ,radium befruchtet1 und zwar gelang dieses ,experiment durchschnittlich viermal unter zehn4 ,aus all diesen und den frher geschilderten ,versuchen1 die einander zum ,teil ergnzen1 zum ,teil einander widerstreiten1 erhellt eines mit apodyktischer ,klarheit3 d4 i4 da ,radium auf das engste mit den ,grundphnomenen des ,lebens verknpft ist4 ,hierauf basierte man1 baute man eine ,theorie auf1 die im ersten ,momente unglaublich erscheint1 die aber selbst vor der skeptischsten ,auffassung standhlt und heute so gut wie erwiesen ist4 ,einer der hervorragendsten deutschen ,radiumforscher sagt diesbezglich3 ,es ist auerordentlich wahrscheinlich1 da wir im ,radium endlich das langgesuchte ,mittel gefunden haben1 durch welches es uns gelingen wird1 das menschliche ,leben um das dreifache1 vielleicht auch das zehnfache verlngern und wieder das biblische ,alter zu erreichen4 ,es ist uns jetzt schon gelungen1 dem ,krfteverfall in so berraschender ,weise durch direkte ,radiumeinwirkung entgegenzutreten1 da alles darauf hinweist1 da wir in dem neuen ,elemente eine ,kraft gewonnen haben1 die alle ,garantien fr eine knftige1 ganz auerordentliche ,verlngerung unseres ,lebens bietet4 ,solange das ,gleichgewicht der ,lebenskraft in uns erhalten bleibt1 sind alle ,alterserscheinungen1 denen die ,menschheit jetzt so frhzeitig ausgesetzt ist1 vollkommen ausgeschlossen4 ,nur wenn unsere ,lebenskrfte sich allmhlich oder auch pltzlich erschpfen1 wird sich die ,altersschwche bei uns einfinden1 oder werden die ntigen1 mit1 dem ,alter verbundenen ,erscheinungen sich zeigen1 die unser ,leben bedrohen und unsere ,lebensdauer verkrzen4 ,durch eine vielleicht dauernde1 zur rechten ,zeit einsetzende ,radiumbehandlung wird man es nun ganz entschieden dahin bringen1 alle ,alterssymptome durch die ,wiederherstellung des durch diese gestrten ,gleichgewichts zu beseitigen1 die ,mikroben des ,alters zu zerstren und den ganzen ,krper einen ,verjngungsproze durchmachen zu lassen1 der ein ,altern unmglich macht4 ,in hnlich zuversichtlicher ,weise uert sich ,professor ,metschnikoff in ,paris1 der von jeher das groe ,problem von der ,lebensverlngerung und ,lebenskrftigung des ,menschen zum ,gebiete seiner ,studien gemacht hat1 und der den ,versuchen seines ,kollegen ,roux vom ,pasteurinstitute das grte ,interesse entgegenbringt4 ,auch er spricht vom ,zeitalter ewiger ,jugend1 das fr uns hereinbrechen wird und schon an unsere ,tr klopft4 ,ja aber -- woher das viele ,radium nehmen1 das zur ,verallgemeinerung all der ,kuren und ,wunder ntig ist1 und wie die ,herstellungskosten verringern1 die ja ein unberbrckbares ,hindernis fr diese ,verallgemeinerung sind1 wenn dieses ,wundermittel nicht wieder nur ein ,lebenselixier fr jene ,kreise allein werden soll1 die in ,reichtmern schwelgen8 ,diese beiden ,fragen drngen sich einem natrlich vor allem auf1 und glcklicherweise kann man in erfreulichstem ,sinne darauf ,antwort geben4 ,das ,vorkommen des ,radiums ist wahrlich nicht so selten1 wie man glaubt4 ,im ,gegenteil4 ,jngst erst hat ,professor ,lodge diese ,frage in folgendem ,satze1 der1 wie alles1 was ,radium angeht1 etwas ,ueberraschendes hat1 erledigt4 ,er hat nmlich buchstblich gesagt1 die ,schwierigkeit sei nicht die1 radioaktive ,krper zu finden1 sondern ,krper1 die nicht radioaktiv sind4 ,alles nmlich1 was lebt und scheinbar unbelebt ist -- denn auch am ,steine wurde ja jetzt das ,leben schon nachgewiesen -- ist radioaktiv4 ,es mu es sein1 denn das ,radium ist ja die ,lebenskraft selber4 ,es ist die ,quintessenz aller ,kraft1 die alles1 was ist1 aufbaut und alles zerstrt1 um in der ,vernichtung neues zu schaffen4 ,sie ist die ,schpferkraft1 die wir nun endlich in ,hnden halten1 und mit der der ,prometheustraum der ,menschheit erfllt ist4 ,tatschlich ist nicht nur die ganze ,erde von ,radium und seinen ,emanationen erfllt1 sondern wahrscheinlich auch das ganze ,all4 ,die ,erde aber gewi1 und zwar drfte der ,kern der ,erde aus reinem ,radium bestehen1 wenn wir von der merkbar zunehmenden ,radiummenge in greren ,tiefen des ,erdinnern progressiv schlieen drfen4 ,beim ,durchstich des ,simplontunnels sowohl wie bei dem des ,gotthardtunnels wurden die entsprechenden ,messungen vorgenommen und gefunden1 da in letzterem bei einer ,tiefe von #bejj ,fu die ,radioaktivitt der gefrderten ,felsmassen #c #c_/aj ,billionstel ,gramm auf ein ,gramm ,gestein betrug1 whrend beim ,simplontunnel1 der #ag ,kilometer lang ist und #efjj ,fu unter der ,erdoberflche liegt1 der ,radiumgehalt auf #a #a_/aj ,billionstel ,teil stieg4 ,ein hnliches ,verhltnis fand man auch bei den artesischen ,brunnen1 die man #ajjj bis #aejj ,fu tief gegraben hat4 ,je tiefer man nun in die ,erde eindringt1 desto hher steigt bekanntlich die ,temperatur1 und zwar nimmt sie ungefhr bei je #ajj ,fu um #a ,grad ,celsius zu4 ,bei einer ,tiefe von #dj ,kilometern wrde man also schon das ,quecksilber im ,thermometer zum ,sieden bringen und ,eisen wrde in einen flssigen ,glutstrom geschmolzen sein4 ,diese ,wrme nun ist auch weiter nichts als eine ,folge der ,ausstrahlungen des ,radiums im innersten ,innern der ,erde4 ,die unglaubliche ,schnelligkeit1 mit welcher die ,radiumteilchen von diesem fortgeschleudert werden1 und die furchtbare ,reibung1 die dadurch entsteht1 entwickelt die ,wrme1 die in ihrer ,intensitt alles bertrifft1 was wir uns an ,glut und ,hitze vorzustellen vermgen4 ,und wenn das ,radium diese ,feuerglut zu schaffen vermag1 dann mu es aber auch in ,quantitten da sein1 die wir1 weil wir auf der ,oberflche der ,erde nur leben1 uns nicht einmal trumen lassen4 ,es braucht uns also1 die wir dieses grte aller ,lebenselemente erst seit kurzer ,zeit kennen1 um die ,quantitten desselben nicht bange zu sein4 ,bleibt die ,frage der ,herstellung1 die begreiflicherweise die ,frage des ,kostenpunkts ist4 ,nun denn1 auch diese kann in befriedigendster ,weise beantwortet werden4 ,man kann nmlich aus der ,pechblende -- aus der wir vorlufig beinahe ausschlielich das ,radium uns herstellen -- verschiedene ,formen der ,radiumsubstanz gewinnen4 ,und whrend nun das ,radium1 das ,professor ,curie und seine ,frau als erste gewannen1 etwa #djjjjj ,mark pro ,gramm kostet1 kostet das ,tho-rad-x1 mit welchem ,dr4 ,bailey1 ,dr4 ,roux und ,koernicke vorzugsweise experimentieren1 in derselben ,quantitt nur #fjjj ,mark4 ,aber auch das ist noch teuer1 so wesentlich die ,verbilligung auch schon ist4 ,aber wir werden bei ihr auch nicht stehen bleiben1 und die ,zeit wird kommen1 und sie ist gar nicht so fern1 wo die ,radiumgewinnung im ,groen wird betrieben werden knnen4 ,der menschliche ,geist wei ja alle ,hindernisse zu berbrcken1 und es wird ihm zweifellos auch gelingen1 bis zu den groen ,radiumlagern der ,erde zu gelangen1 so unmglich das auf den ersten ,blick auch noch scheint4 ,in jedem ,falle sind auch jetzt schon ,radiumformen entdeckt1 die selbst den ,preis der ,tho-rad-x weit hinter sich lassen und dieselbe auerordentliche ,wirkung auf den menschlichen ,organismus haben1 die ich eben besprochen habe4 ,die ,versuche sind natrlich zu jung1 um als abgeschlossen zu gelten1 trotzdem aber kann man sagen1 da auch jetzt schon durch ein ,radiummittel1 das allen zugnglich ist1 das ,alter verjngt und alle ,alterserscheinungen erfolgreich bekmpft werden knnen4 ,gicht und ,zipperlein werden nicht nur in der ,zukunft1 sondern auch jetzt schon unbekannt sein2 die ,arteriosklerose wird verhindert werden1 sich an den ,wandungen unserer ,blutgefe festzusetzen und ihre ,knochenherde zu bilden2 die ,mglichkeit der ,schlaganflle wird wesentlich verringert1 wenn nicht ganz aufgehoben sein1 und der ,mensch wird sich1 so alt und so hinfllig er auch sein mag1 wieder gekrftigt fhlen1 und seine ,lebenskrfte werden aufs neue geweckt werden4 ,bei der heranwachsenden ,generation aber wird die ,radiumkombination schon anfangen1 ihre altervertreibende ,wirkung zu beginnen1 ehe die ersten ,alterserscheinungen sich zeigen1 und ein ewig junges1 ewig kraftvolles ,geschlecht1 dessen ,lebensdauer sich ins ,fabelhafte wird gesteigert haben1 wird das ,geschlecht der ,zukunft sein4 ,ich wies schon darauf hin1 da unsere ,heilquellen ihre ,heilwirkung zum allergrten ,teile den ,radiumemanationen verdanken1 nicht dem wirklichen ,radiumgehalte1 der bei fast keiner vorhanden ist4 ,darin aber liegt der ,umstand1 da all diese ,quellen beim ,versand leiden und ihre ,wirkung verlieren4 ,whrend ,radium geradezu ewig ist1 schwindet der ,einflu der ,emanationen sofort1 da ja die ,atome in fortwhrender ungeheurer ,bewegung fortgeschleudert werden4 ,jeder wei1 wie wundervoll die ,sprudel wirken1 und wie gering die ,wirkung der gewonnenen ,sprudelsalze ist4 ,man wird also und hat zu ,mitteln gegriffen1 in denen ,radium selber enthalten ist4 ,das ,radium1 das im ,krper selber seine an das ,fabelhafte grenzende ,emanationskraft entwickelt4 ,das ,bombardement der ,atome1 von dem ich eingangs gesprochen1 geht dann im menschlichen ,leibe vor sich und bt seine zerstrende ,wirkung auf alle krank gewordenen ,krperatome1 whrend es auf die gesunden ,gewebe seine entgegengesetzte1 frdernde1 waschstumuntersttzende ,wirkung bt4 ,darauf basiert der groe ,erfolg4 ,ein sich ,ablagern und ,festsetzen krankhafter ,ausscheidung ist dadurch unmglich und jeder ,krankheitsproze wird schon im ,keime erstickt4 ,das ,jahrhundert der ,gesundheit bricht an1 das ,jahrhundert der groen geistigen1 krperlichen und seelischen ,gesundung der ,menschheit1 und wir fhlen schon den ,flgelschlag dieser groen1 wunderbaren ,zeit1 einer ,zeit1 in welcher die ,menschheit emporgehoben wird zu den ,hhen der ,vollendung1 und die letzte ,brcke abgebrochen wird1 die uns jetzt noch mit den niederen ,geschpfen der ,welt1 der ,erde verbindet4 ,professor ,c4 ,lustig4 ,die ,medizin in #ajj ,jahren4 ,die ,medizin in #ajj ,jahren4 ,von ,professor ,c4 ,lustig4 ,die ,hauptaufgaben der ,medizin sollten nicht im ,heilen der ,krankheiten bestehen1 sondern im ,verhten4 ,dieser ,aufgabe kann die ,medizin heute nur in sehr geringem ,grade gerecht werden4 ,denn so stolz wir auch auf neuere ,erfolge auf hygienischem ,gebiete sein mgen1 so ist das bisher ,erreichte doch nur der ,anfang vom ,anfang4 ,die ,medizin ist eben ohnmchtig1 solange nicht auch andere ,faktoren mitwirken1 die auf sozialem und gesetzgeberischem ,gebiete liegen4 ,bei einem ,kranken kann von einem ,verhten der ,krankheit keine ,rede mehr sein1 sondern nur von einem ,bekmpfen4 ,wir sind aber mehr oder minder alle krank1 und von einem gesunden ,geschlecht kann selbst beim besten ,willen wohl von niemandem gesprochen werden4 ,solange die ,natur nun von ihrem grausamen ,gesetze nicht ablt1 wonach sie die ,snden der ,vter heimsucht bis in das vierte und fnfte ,glied1 so ist ein gesundes ,geschlecht ganz undenkbar4 ,solange es ,not und ,elend und ,entbehrung gibt1 auch4 ,solange ,arbeit und ,erholung sich nicht die ,wage halten1 ebenfalls4 ,hierdurch allein ist schon die ,richtschnur fr die ,zukunft gegeben4 ,da wir die ,gesetze der ,natur nicht ndern knnen1 ist klar4 ,wir mssen daher dort1 wo diese ,gesetze schdigend wirken1 die ,natur hindern1 sie uns gegenber in ,anwendung zu bringen4 ,gift bleibt1 solange es ,gift ist1 immer giftig4 ,wer es in den entsprechenden ,dosen nimmt1 vergiftet sich4 ,daran lt sich nichts ndern1 aber -- man braucht das ,gift nicht zu nehmen1 und vergiftet sich dann eben nicht4 ,das ist doch klar4 ,das ist eine ,weisheit1 die jeder kennt4 ,aber wir wenden sie nicht an4 ,wir kennen das ,gift ganz genau2 wir kennen seine schdigende ,wirkung auf uns und unser ,geschlecht1 aber wir denken nicht daran1 uns darum zu kmmern4 ,wir vermischen damit doch unser ,blut1 wir impfen es unseren ,kindern und ,kindeskindern nach wie vor ein1 und die1 denen -- wenn uns die ,vernunft dazu fehlt -- nicht nur das ,recht zustehen wrde1 uns daran zu verhindern1 sondern geradezu die ,pflicht erwchst1 es zu tun1 kmmern sich auch nicht darum und verbieten das ,weitervergiften der ,menschheit nicht nur nicht1 sondern untersttzen es noch4 ,gesunde ,kinder knnen bekanntlich nur von gesunden ,eltern kommen4 ,der ,staat will gesunde ,kinder4 ,er braucht sie4 ,aber er sorgt nicht dafr1 da die ,eltern gesund sind und gesund sein knnen4 ,bei den ,eheschlieungen werden ,braut und ,brutigam nach allem ,mglichen gefragt1 nur nach dem ,ntigsten nicht3 ob sie gesund sind4 ,ob nicht der ,keim einer sich vererbenden ,krankheit in ihnen steckt4 ,sie werden daraufhin nicht untersucht4 ,ja1 sie drfen heiraten1 selbst wenn der eine oder beide schon an vorgeschrittener ,schwindsucht leiden2 sie drfen heiraten1 wenn dem einen auch das ,stigma der ,lues auf der ,stirne eingebrannt steht4 ,sie drfen heiraten1 wenn der eine auch in epileptischen ,krmpfen zusammenstrzt und sich unter ihnen windet und krmmt4 ,sie drfen alle heiraten und ,kinder in die ,welt setzen und drfen ihnen ihre ,krankheiten mit auf den ,lebensweg geben4 ,fr die ,aerzte ist das ganz gut4 ,fr die ,menschheit nicht4 ,aber schlielich ist doch die ,menschheit nicht fr die ,aerzte da1 sondern umgekehrt4 ,und allmhlich wird es ja doch dazu kommen1 da -- wie in einigen ,staaten der amerikanischen ,union -- schon jetzt berall von all denen1 die einen ,ehebund eingehen wollen1 diese ,hauptbedingung1 die ,gesundheit1 gefordert wird4 ,natrlich wird auch dafr gesorgt werden mssen1 da1 wenn ein neues gesundes ,geschlecht auf die ,welt kommt1 dieses auch die ,mglichkeit hat1 gesund zu bleiben4 ,vor allem wird die ,mutter in die ,lage versetzt werden mssen1 ihr ,kind zu nhren4 ,in die materielle ,lage4 ,ist das der ,fall1 dann wird der ,tod nicht mehr drohend an jeder ,wiege stehen1 so wie jetzt1 wo die ,kindersterblichkeit ,ziffern aufweist1 die ein flammendes ,dokument fr den ,tiefstand unserer ,menschlichkeit sind4 ,wird dann noch dafr gesorgt sein -- und es wird zweifellos -- da jeder1 der lebt1 auch sein ,recht auf das ,leben wird geltend machen knnen1 dann werden die ,vorbedingungen erfllt sein1 auf denen die ,medizin der ,zukunft wird fuen knnen4 ,dann wird durch sie die ,gesundheit in ,permanenz erklrt werden1 und keine ,krankheit wird mehr den ,nhrboden finden knnen1 auf dem sie gedeiht4 ,die ,mittel dazu wren jetzt schon vorhanden1 nur die ,prmissen fehlen4 ,die ,prmisse eines gesunden ,geschlechts4 ,die ,mglichkeit aber1 den ,krper in seinen feinsten ,gewebeteilen -- nicht etwa durch ,impfung1 die selbstverstndlich in der ,zukunft verworfen wird -- gegen alle mglichen ,krankheitskeime immun zu machen1 besteht schon jetzt4 ,die ,mglichkeit1 dem ,krper die ,lebensenergie zuzufhren1 die jeden ,altersproze hemmt1 haben wir durch die ,radium enthaltenden ,mittel jetzt auch4 ,damit aber sind ,perspektiven fr die ,zukunft geschaffen1 die an das ,wunderbare grenzen und den ,traum von dem ,hinausschieben der ,lebensgrenze bis weit ber das biblische ,alter in ,erfllung bringen werden4 ,die genderten ,lebensverhltnisse werden natrlich wesentlich dazu beitragen1 das zu untersttzen4 ,das fliegende ,geschlecht wird sich die ,luft auch in hygienischer ,hinsicht zunutze machen4 ,es wird tagtglich die ,hhen aufsuchen1 die wir heute nur in unseren ,hhenkurorten oder auf sportlichen ,touren aufzusuchen gewohnt sind4 ,es wird seine ,lungen weiten und die kstliche ,luft einatmen1 die nebstbei von keinem ,millionen von ,schloten entqualmenden ,rauch mehr verpestet sein wird1 so da auch in den ,stdten die ,luft schon eine andere sein wird1 als heute4 ,statt des ,rauches aber wird ihr zweifellos auf knstlichem ,wege noch ,ozon zugefhrt werden1 und die ,radiumbeleuchtung1 die die ganze ,erde mit einem ,dunstkreis matten1 wohltuenden ,lichts umhllen wird1 wird durch die konstant ausstrahlenden ,emanationen auch belebend1 krftigend1 verjngend wirken4 ,die ,medizin in unserem ,sinne wird also als solche aufhren mssen zu sein2 man wird sie nicht mehr brauchen4 ,anders stellt es sich1 wenn wir1 wie dies noch vielfach geschieht1 die vllig selbstndige ,disziplin der ,chirurgie mit dazu rechnen4 ,diese wird bleiben mssen4 ,unflle wird es immer noch geben4 ,armbrche1 ,beinbrche1 ,schdelbrche1 ,genickbrche1 ,verstauchungen1 ,verwundungen1 ,darmverschlingungen1 ,schwergeburten und wie die ,flle alle heien1 die einen chirurgischen ,eingriff erfordern1 und die ,chirurgie1 die in unserer ,zeit auch an ,wunder grenzende ,fortschritte gemacht hat1 wird vor keiner ,unglaublichkeit mehr zurckschrecken4 ,sowie wir heute schon ,herzwunden vernhen knnen1 sowie wir aus unseren ,schlagadern ,stcke ausschneiden und neue einsetzen knnen1 sowie wir gewisse ,organe heute schon aus unserem ,krper entfernen und durch fremde ersetzen knnen1 sowie wir sogar gewisse ,hirnteile entfernen knnen1 ohne ,schaden zu verursachen oder gar den ,tod herbeizufhren1 sowie wir heute schon fremde ,knochenstcke mit neuen vernieten und sie zu unseren machen knnen1 sowie wir unserem ,magen eine neue ,magenhaut einnhen knnen1 so wird man spter nahezu alle ,organe und alle ,gliedmaen umtauschen und durch andere zu ersetzen vermgen4 ,und dabei wird die kraftvolle ,natur des neuen gesunden ,geschlechts dazu beitragen1 alle ,operationen in verblffend kurzer ,zeit zur ,heilung zu bringen1 so da die kstliche ,figur des ,bluntschen ,kapitn ,duddle1 der kein greres ,vergngen kennt1 als sich ein ,bein abnehmen zu lassen1 beinahe aufhren knnte1 bloe ,fiktion zu sein1 und ein ,doyen und ein ,bailey recht bekommen drften1 die erklrten1 die ,chirurgie wird knftighin nicht nur eine grandiose ,wissenschaft sein1 sondern auch ein ,sport4 ,cesare del ,lotto4 ,die ,kunst in #ajj ,jahren4 ,die ,kunst in #ajj ,jahren4 ,von ,cesare del ,lotto4 ,prophezeiungen haben nur dann ,sinn und ,zweck1 wenn sie ,schlufolgerungen aus schon ,vorhandenem und dessen bisherigem ,entwicklungsgange sind4 ,nun ist aber nichts schwerer1 als aus dem ,entwicklungsgange unserer bildenden ,knste irgend welche ,schlsse ziehen zu wollen1 von denen man annehmen knnte1 da sie dem tatschlich zu ,erwartenden in ,wirklichkeit auch nur annhernd entsprchen1 denn nichts ist unberechenbarer als gerade die ,kunst4 ,sie hat ihre ,launen1 und ihre ganze ,wirkung beruht nur auf diesen4 ,bernhard ,shaw1 der groe ,sptter mit dem tiefen ,wissen hat darum nicht ,unrecht1 wenn er die ,kunst mit einem ,weibe vergleicht1 das stets neue ,toiletten macht1 in deren jeder sie anders aussieht1 whrend sie selbst doch stets ein und dieselbe bleibt4 ,diese ,toiletten sind oft schlicht und einfach1 oft schreiend und bizarr1 oft vornehm1 oft wieder gemein1 oft nonnenhaft puritanisch1 oft dirnenhaft frech1 und die ,uebergnge von einer zur andern sind hufig ganz unmittelbar von einem ,extrem ins andere gehend1 whrend sie andererseits ineinanderflieen1 um unvermerkt eine ,kunstrichtung und ,kunstoffenbarung zu schaffen4 ,es ist wie das ,meer4 ,jeder ,hauch setzt es in ,bewegung und schafft neue1 wechselnde ,bilder4 ,bald liegt es glatt da wie ein ,spiegel1 bald ist es leicht nur gekruselt1 bald tief aufgewhlt1 und die ,wellen trmen sich hoch empor zu gigantischer ,hhe1 um sich dann wieder zu gltten und jeder ,spur gewaltiger ,gre zu entraten4 ,in der ,kunst nennen wir das ,epochen1 und wir suchen sie -- freilich vergebens -- mit den ,zeitepochen in ,einklang zu bringen1 und zwar deshalb vergebens1 weil die ,kunst als solche mit ihrer ,zeit nichts zu tun hat1 ganz ebenso wie der ,traum nichts mit der ,wirklichkeit1 wenn auch diese ihre ,fden mit in jenen hineinverwebt4 ,wir knnen also einen ,zusammenhang zwischen ,zeit und ,kunst nur konstruieren1 wenn wir den ,einflu betrachten1 den die ,kunst auf die ,zeit1 auf die ,menschen und das ,leben gebt hat4 ,auch da knnen wir ,strmungen1 ,rckstrmungen und sogar ein ,stagnieren der ,kunst beobachten1 ,wechselstrmungen1 die in einem greren oder geringeren ,kunstbedrfnisse der ,menschheit zum ,ausdrucke kommen4 ,gerade jetzt wieder hat eine ,art ,kunstdurst die ,menschheit erfat1 und ein gewisser ,schnheitsdrang ist uns bewut oder unbewut berkommen1 was wir aber vorlufig haben1 ist nur das unsichere ,tasten nach einem neuen ,schnheits-1 einem neuen ,kunstideal1 auf dessen ,offenbarung wir mit ,macht hindrngen1 und zu welchem wir auf verschiedenen ,wegen zu gelangen trachten1 ohne da wir eigentlich wissen1 welches das ,ziel ist1 das wir zu erreichen streben4 ,es ist ja sehr leicht mglich1 da die kommende ,kunst etwas ganz anderes1 ganz neues sein wird1 als was sie jetzt ist4 ,die ,kunst ist nie das1 was sie ist1 sondern das1 als was sie gesehen wird1 sagt schon ,ruskin4 ,die ,art zu sehen ist aber nicht nur eine individuelle1 sondern sie ndert sich von ,tag zu ,tag auch physiologisch4 ,unser ,auge hat die ,fhigkeit gewonnen1 die ,lichtstrahlen in weit mehr ,farben und ,farbennuancen zu zerlegen als frher4 ,dadurch sehen wir die ,welt anders2 die ,natur ist fr uns eine andere geworden1 also auch die ,kunst1 denn die ,kunst ist das ,vorahnen der ,natur1 und wir1 die wir vorlufig nur mit den ,strahlen des ,lichtes sehen1 und die nur ,augen haben1 die scheinbar nur fr diese empfnglich sind1 werden vielleicht spter einmal auch mit jenen ,strahlen direkt zu sehen lernen1 mit denen wir jetzt schon hren1 sprechen und mit ,zuhilfenahme von ,apparaten auch wirklich schon sehen knnen4 ,die ,wahrscheinlichkeit spricht in jedem ,falle dafr1 und namentlich eines nimmt merkwrdig berhand1 das ,sehen jener magnetischen ,strahlen1 die dem menschlichen und tierischen ,krper entstrmen4 ,diese ,strahlen wird auch die ,kunst sehen mssen1 die sie heute noch verleugnet1 um nicht noch mehr ,mitrauen zu begegnen1 als sie heute schon in ihren verschiedenen ,richtungen zu berwinden hat4 ,und wenn ,mosso behauptet1 unser ,auge wrde sich allmhlich auch zum ,rntgenapparate entwickeln1 so wird die ,kunst auch auf dieses alles durchdringende ,sehen ,rcksicht nehmen und ihre ,kunstwerke demgem ausgestalten oder diese ,art zu sehen geflissentlich ausschalten mssen4 ,der mystische ,zug1 der aber jetzt schon durch einen ,teil unserer ,kunst geht1 deutet darauf hin1 da das heute noch ,mystische1 das in der ,zukunft mglicherweise zum ,alltglichen geworden sein wird1 der nchsten ,zukunftskunst seine ,signatur aufdrcken wird4 ,sobald wir alles ,irdische kennen werden1 wird uns das ,streben nach dem ,ueberirdischen erfassen4 ,dieser ,zeit1 die der ,dichter da vorausahnt1 sind wir nher1 als wir glauben4 ,der ,erde entrckt werden wir ja in gewissem ,sinne schon jetzt durch das ,fliegen4 ,und whrend wir den ,einflu der ,postkutsche1 des ,zweirads1 der ,eisenbahn und des ,automobils auf die ,kunst gewi niemals bemerkten -- von einigen ,bildern1 die keine ,kunst machen1 natrlich abgesehen -- wird das ,fliegen zweifellos eine ,umwlzung hervorbringen4 ,wir werden die ,dinge von einer anderen ,perspektive aus sehen1 als wir sie jetzt sehen1 und das wird in den ,werken der ,kunst auch zum ,ausdruck kommen4 ,wir werden in den ,hhen1 in denen unser ,flug sich bewegen wird1 unsere ,eindrcke in ganz anderen ,luftschichten1 unter ganz anderen ,brechungsverhltnissen des ,lichtes empfangen1 und werden diese ,eindrcke auf unseren ,bildern festhalten mssen1 und es werden sich ebenso groe ,unterschiede daraus ergeben1 wie sie ,atelierbild und ,freilichtbild heute schon aufweisen1 und die so gro sind1 da sie als ganz besondere ,richtungen aufgefat werden4 ,wir werden aber infolge der vernderten ,lichtbrechungseffekte auch andere ,farbentne entdecken1 und diese werden eine besondere ,wesenheit der knftigen ,werke unserer ,malerei sein4 ,noch bedeutender aber drfte die ,umwlzung auf dem ,gebiete der ,plastik werden1 und namentlich die ,reliefkunst drfte zu ungeahnter ,bedeutung gelangen4 ,heutzutage wird ein ,kunststck so geschaffen und so aufgestellt1 da es fr den ,beschauer auf die bequemste ,weise zur besten ,geltung kommt und dadurch auf ihn die vom ,knstler beabsichtigte ,wirkung ausbt4 ,alle ,grenverhltnisse1 jede ,proportion1 jede ,gestalt1 jede ,verkrzung sind aus dieser ,absicht hervorgegangen4 ,eine ,figur1 die ich auf einen hohen ,sockel stelle1 mu anders gedacht1 anders empfunden und anders ausgefhrt sein als eine1 die ich aus demselben ,niveau mit mir betrachte4 ,unsere ,monumente nun sind alle derart berechnet1 da sie auf den ,fugnger ihre ,wirkung ben4 ,die ,wucht unserer ,denkmler wirkt also nach unten1 und wie sehr das der ,fall ist1 sehen wir am besten daran1 wenn wir an solch einem ,denkmal auf dem ,verdecke eines ,omnibusses vorberfahren1 oder wenn wir es ganz von oben betrachten4 ,es verliert dann vollstndig seine ,wirkung4 ,es hrt auf1 ,kunstwerk zu sein4 ,wird der ,verkehr nun -- und er wird es -- knftighin weniger durch die ,straen als durch die ,lfte gehen1 wird sich also ein oberirdischer ,verkehr entwickeln1 um nicht ein berirdischer zu sagen1 dann werden die ,monumente der ,zukunft1 wenn sie ihren ,zweck erfllen sollen1 darauf bedacht nehmen mssen4 ,sie werden also derartig geschaffen sein1 da sie ihre volle knstlerische ,wirkung sowohl von unten aus -- denn gehen wird man ja trotzdem noch immer -- als auch von oben aus ben4 ,es werden also ,momente sein1 die nicht mehr eine ,figur auf den ,sockel stellen1 sondern groe architektonische ,aufbaue mit ,reliefgestalten1 deren vortretende ,linien von oben herab die ,harmonie des ,kunstwerkes nicht stren1 welches auch oben nur aus einem groen machtvollen ,relief wird bestehen knnen4 ,und da die ,entfernungen1 von denen aus die ,ueberfliegenden das ,monument sehen werden1 weit grere sein werden als die sind1 die gegenwrtig den ,abstand zwischen ,kunstwerk und ,beschauer bilden1 so werden auch die ,monumente dementsprechende gewaltige ,dimensionen annehmen mssen2 ,dimensionen1 die zum mindesten der ,basis der gyptischen ,pyramiden entsprechen mten1 wenn sich die ,werke der monumentalen ,plastik knftig noch ,geltung verschaffen wollen4 ,in bezug auf diese ,kunst ist also das ,vorhersagen leicht1 weil mit dieser ,kunst ein ganz bestimmter ,zweck verbunden ist2 ein ,zweck1 den die ,malerei nicht hat und nicht haben kann1 denn ,museen mit horizontal gelegten1 von oben herab zu betrachtenden ,bildern wird es niemals geben1 es sei denn1 tolle bersprudelnde ,knstlerlaune schaffe sie als ,karikatur einer anderen1 kommenden ,zeit4 ,wohl aber wird die ,malerei in einer ihrer jetzt noch dem ,handwerk nahenden ,zweige auf diese ,art des ,malens ernsthafter bedacht sein mssen4 ,ich meine die ,plakatmalerei4 ,hier wrden dem schaffenden ,geist der ,knstler nach oben gehende ,wirkungen erstehen mssen1 und so erffnet sich ihnen dann fr die ,zukunft ein neues groes ,feld1 und im ,geiste sehe ich schon die ,dnen der hollndischen ,kste1 die ,gletscherfirne der ,alpen1 die endlosen ,sandstrecken der afrikanischen und asiatischen ,wsten1 die riesigen ,steppen ,amerikas1 die ,dschungelfelder von ,indien und die ,eisfelder der ,polargegenden mit bunten1 gen ,himmel schreienden ,plakaten bedeckt1 und ich freue mich1 da ich jene ,zeit nicht mehr erlebe4 ,charles ,dona ,edward4 ,der ,sport in #ajj ,jahren4 ,der ,sport in #ajj ,jahren4 ,von ,charles ,dona ,edward4 ,dem ,sport erwachsen schon jetzt fr seine ,zukunft ungeahnte ,mglichkeiten4 ,es gehrt daher wenig ,phantasie dazu1 ein ,zukunftsbild zu entwerfen1 so lange man sich auf dem ,gebiete der ,sachlichkeit bewegen und sich nicht in haltlosen ,utopien ergehen will1 die allerdings auch zu den ,mglichkeiten1 vorlufig aber noch nicht zu den ,wahrscheinlichkeiten gehren4 ,so drfte es sich erbrigen1 von dem ,maulwurfssport und dem ,salamandersport zu sprechen1 von welchem einige unserer ,romanciers vorahnend zu schwrmen wissen4 ,beide dieser ,sportarten sind schon hinreichend durch die ihnen beigelegten ,namen charakterisiert4 ,der eine ist der ,feuersport1 der andere der unterirdische ,sport1 der sich durch die ,erde grbt1 hnlich wie man sich etwa1 um ins ,schlaraffenland zu gelangen1 durch den ,hirsebreiberg hindurchgraben mu1 whrend der andere der ,feuersport ist1 der ja allerdings in unseren ,feueressern und in der ,feuerschaukel der indischen ,fakire seine ,vorlufer hat4 ,solchen ,sport aber zum ,sport zu rechnen1 hiee das ,wesen des ,sports vollkommen verkennen4 ,wasser1 ,luft und ,erde mssen uns als ,felder der ,sportbettigung gengen4 ,der ,sport der ,zukunft wird der ,sport der rasenden1 sich berbietenden ,geschwindigkeiten sein2 er wird der ,sport mehr des ,intellekts1 als der physischen ,kraft sein1 denn trotz aller ,krperkultur wird das menschliche ,geschlecht allmhlich schwcher werden1 um stark zu sein4 ,es wird eine ,ausbildung der ,sinne ntig werden1 die zweifellos auf ,kosten des ,krpers gehen wird4 ,fordert schon der jetzige ,sport ,blitzesschnelle der ,gedanken1 grte ,geistesgegenwart1 ,anschauung1 ,kaltbltigkeit1 ,selbstbeherrschung und ,selbstzucht in hohem ,mae1 hervorragende ,charaktereigenschaften also1 und ebensolche des ,geistes1 so wird das in ,zukunft noch weit mehr der ,fall sein4 ,mit der ,erhhung der ,geschwindigkeit wachsen die ,gefahren des ,sports1 und auch solche gibt es in arithmetischer ,progression4 ,schon jetzt haben wir ,geschwindigkeiten erreicht1 die an das ,fabelhafte grenzen1 und die doch ein ,nichts gegen die sind1 die wir noch erreichen knnen1 denn die ,geschwindigkeit kennt keine ,grenzen4 ,wenn heutzutage schon ,motore gebaut werden1 mit denen wir -- falls wir uns eine asphaltierte ,strae rund um die ,erde gelegt denken -- bequem in vierundzwanzig ,stunden und noch weniger die ganze ,welt umrunden knnten1 so haben wir damit noch immer nicht das denkbar ,mgliche geleistet1 sondern stehen nach wie vor an den ,anfngen einer ,industrie1 die noch so gut wie in den ,kinderschuhen steckt4 ,ganz andere ,krfte1 die wir jetzt erst zu kennen beginnen1 werden uns dann zur ,verfgung stehen und die ,menschen werden stets kleiner und leichter werden1 so da ,lewell wohl recht haben mag1 wenn er sagt1 wir werden knftig im ,gehuse einer ,uhr mehr ,kraft mit herumtragen knnen1 als jetzt unsere ,riesenschnellzugsmaschinen entwickeln4 ,damit ist aber die ,richtschnur fr unseren kommenden ,sport auch gegeben1 der sich aller ,wahrscheinlichkeit nach hauptschlich im ,wasser1 unter ,wasser und in der ,luft abspielen wird1 whrend neuere gegenwrtige ,sportarten1 die auf der ,erdoberflche getrieben werden1 ganz zweifellos als solche verschwinden werden4 ,mit den ,geschwindigkeiten werden nmlich die fr neueren ,sport notwendigen ,distanzen sich zu ungeheuren erweitern4 ,der ,modesport wird uns nicht mehr befriedigen knnen1 und so wie man heutzutage schon ,schach zwischen zwei ,lndern und ber den ,ozean weg spielen kann1 ohne da die ,partie lnger dauert als eine in ein und demselben ,klubzimmer gespielte1 so wird man auch unsere edleren ,ballspiele per ,distanz spielen knnen4 ,heute schon tauchen1 allerdings als ,spielzeug1 kleine ,motorblle auf1 die man sich gegenseitig auf sechs- bis siebenhundert ,meter zuwerfen kann2 heute schon lt man ,aeroplanspielzeuge ber die ,teiche fliegen1 an deren jenseitigem ,ufer sie aufgefangen und zurckgesandt werden1 und bald wird es einerlei sein1 ob dieser ,teich klein oder gro ist1 ob er ein ,see oder ein ,meer ist4 ,die ,hilfsmittel der ,wissenschaft sind heute soweit gediehen1 da man nicht nur annehmen1 sondern schon bestimmt voraussagen kann1 da man jeden ,mitspieler1 sei er noch so weit1 beim ,spiele wird sehen1 hren und sprechen knnen4 -- ,luftballonwettfahrten und ,flugwettfahrten haben wir schon jetzt1 wir selbst aber werden noch ,hhen- und ,distanzflge erleben1 die den ,flug des ,adlers und der ,schwalbe berbieten werden1 ja1 die ,kraft unserer ,motore wird hinreichen1 um uns ohne weitere kostspielige und schwerfllige ,apparate in die ,luft zu erheben1 so da ,flammarion recht behalten drfte1 der fr die ,zukunft nicht nur ,luftflieger1 sondern ,luftschwimmer prophezeit4 ,so wie die ,erde durch ,millionen von ,jahren das ,element der ,menschen gewesen1 so wird es jetzt eben die ,luft werden1 und auch unser ,krper wird sich den neuen ,lebensverhltnissen anpassen4 ,das ,wasser dagegen wird niemals zum ,element der ,menschheit werden4 ,nur der ,reiz1 auch dieses zu meistern und die ,widerstnde zu berwinden1 macht es zum ,sportfeld1 das es auch bleiben wird4 ,der mit einem kleinen ,handmotor bewaffnete ,schwimmer wird aber nicht mehr im ,schwimmtempo die ,wellen durchschneiden1 sondern mit der ,geschwindigkeit eines ,torpedobootes1 und das ,ueberschwimmen des ,aermelkanals1 das heute noch der unbefriedigte ,ehrgeiz der grten ,heroen der ,schwimmkunst ist1 wird eine ,leistung sein1 die jedes ,kind wird vollbringen knnen4 ,wenn ,wells meint1 wir wrden dann den ,fisch im ,meer jagen1 so wie man heute das ,wild jagt1 so kann er recht haben1 denn wie heute der ,skilufer mit dem schnellsten ,renntier ,schritt zu halten vermag1 so werden wir in ,zukunft den schnellsten ,fisch in seinem ,element berholen knnen4 ,selbst oder in unseren ,tauchbooten1 die wahre ,wunder an ,schnelligkeit1 ,tauch- und ,lenkbarkeit sein werden4 ,auch die ,mglichkeit von ,tauch- und ,flugkombinationen ist nicht ausgeschlossen4 ,bekanntlich hat die ,natur schon alles geschaffen1 was der ,mensch spter erfindet4 ,es ist fast1 als wolle die schpferische ,kraft der ,natur spottend die ,winzigkeit unseres ,knnens demonstrieren4 ,und sie schuf neben den ,wesen1 die gehen und fliegen knnen1 auch solche1 die fliegen und tauchen knnen4 ,wenn diese ,kombination aber in der ,natur schon gegeben ist1 dann wird sie die ,kunst der ,menschen auch noch vollbringen1 und der ,sport wird sich -- ich wei natrlich nicht1 ob in hundert1 fnfhundert oder tausend ,jahren -- auch diese ,mglichkeit nutzbar machen und ,konkurrenzen veranstalten1 die nicht nur rund um die ,erde1 nicht nur in die ,hhen des ,chimborasso und des ,mount ,everest gehen1 sondern aus diesen ,hhen auch in die ,tiefen des ,meeres1 und wieder in die ,aetherhhen empor fhren werden4 ,der ,sport wird also unbeschrnkt in den ,geschwindigkeiten1 unbeschrnkt in den ,entfernungen und unbeschrnkt in den ,richtungen werden4 ,so unbeschrnkt1 da viele ja sogar davon trumen1 weit ber die ,grenzen der ,atmosphre hinaus dringen und von ,welt zu ,welten wandern zu knnen4 ,da das aber ein ,traum der ,zukunft ist1 den die nahe und nchste ,zukunft nicht erfllen wird1 das ist gewi1 und auf ,jahrtausende hin soll ,ich ja nicht prophezeien4 ,frl4 ,professor ,e4 ,renaudot1 ,paris4 ,die ,welt und der ,komet4 ,die ,welt und der ,komet4 ,von ,frl4 ,professor ,e4 ,renaudot1 ,paris4 ,im tiefen ,schweigen des ,alls bewegt sich lautlos1 in schnellem1 rasenden1 den ,weltraum durchziehenden ,laufe1 aus der ,leere heraus1 ein zwanzig und mehr ,millionen ,meilen langer1 kalter1 giftiger ,dunst der ,sonne und ihren ,planeten entgegen4 ,diesem dahinrasenden ,strom von ,gasen folgt1 von ihm mitgerissen1 ein ,haufe von losem ,gestein1 das teils nicht grer ist als irgend ein ,feldstein1 teils aber grer als der grte unserer ,berge2 und all diese ,steine und ,felsen und ,massen folgen nicht nur der seltsamen1 alles mit sich reienden ,dunstform1 sondern sie drehen sich auch in tollem1 ewigem ,lauf um sich selber4 ,trmmer von ,welten sind es1 die andere ,welten mit ihrer ,zerstrung bedrohen4 ,kein ,mensch wei1 seit wieviel ,aeonen der tdliche ,weltenraumwanderer die ,erdbahn schon kreuzt2 kein ,mensch wei1 wieviel andere seinesgleichen noch da sind1 die in unsere ,bahn1 uns bedrohend1 geraten4 ,zweifellos aber steht es fest1 da wir schon zahllose ,male mit den seltsamen ,himmelsgebilden1 die wir ,kometen nennen1 zusammengestoen sind1 und da wir noch unzhlige ,male mit ihnen zusammenstoen werden4 ,und nicht nur wir1 sondern alle andern ,planeten genau so4 ,und man kann die ,spuren dieser ,katastrophen immer noch sehen4 ,wenn nun die ,erde mit einem ,kometen zusammenstiee1 was wrde dann wohl geschehen8 ,unser ,trabant1 der ,mond1 gibt uns die1 wenn auch stumme1 so doch beredteste ,antwort auf diese ,frage4 ,die ,astronomen unserer ,zeit kommen nmlich immer mehr dazu1 die meisten1 wenn nicht alle1 sogenannten ,krater der ,mondgebirge nicht mehr als solche1 sondern als ,eindrcke von1 mit groer ,gewalt auf die ,oberflche des ,mondes aus dem ,weltenraume gestrzten ,krpermassen zu betrachten4 ,die ,krater wren also nichts als die ,narben eines zu einer ,zeit mit dem ,monde erfolgten ,zusammenstoes1 als die ,mondkruste gerade zu erkalten begann4 ,wir knnen diese ,kraterformationen ganz genau nachbilden und uns eine frmliche ,reliefkarte einer ,mondlandschaft anfertigen1 wenn wir ,steine verschiedener ,gre mit groer ,kraft auf eine noch nicht ganz erstarrte ,lehmmasse werfen4 ,selbstverstndlich wurde durch jenen1 fr den ,mond so unheilvollen ,zusammensto auch die ,erde getroffen1 und sie mute ganz dasselbe ,bombardement aushalten1 da eben die ,erde grer und ihre ,oberflche zu jener ,zeit noch viel heier war1 so verschwanden die ,spuren der ,eindrcke1 und die glhenden ,massen der ,erde schlossen sich ber den fremden ,eindringlingen aus dem ,himmelsraum4 ,aber auch spterhin1 als die ,erde schon abgekhlter war1 mu sie zweifellos mehr als einmal schon mit einem oder dem andern ,kometen zusammengestoen sein4 ,da aber war der ,schild von ,wasser1 der sie zum grten ,teile auch jetzt noch umgibt1 ihr groer1 sie vielfach vor der ,zerstrung1 gewi aber vor tiefen ,wunden behtender ,schutz4 ,sollte es nun noch einmal geschehen1 da wieder ein ,komet mit unserem ,planeten zusammenstt1 dann wird eine ,lawine von ,sternen und ,meteoren ber den unglcklichen ,teil der ,erde niedergehen1 der gerade dem ,kometen zugewandt ist4 ,vielleicht trifft der ,kern des ,kometen gerade auf einen der ,pole4 ,dann wrde der aus dem ,himmel strzende ,felshagel niemanden direkt verletzen1 aber das durch die furchtbare ,hitze schmelzende ,eis wrde eine ,sturzwelle bilden1 die1 einer neuen ,sintflut gleich1 unsere ,kontinente berfluten wrde1 und unsere ,atmosphre wre mit ,dnsten und ,gasen und ,nebeln erfllt1 so da das ,klima aller unserer ,lnder auf ,jahrzehnte und ,jahrhunderte hinaus vollstndig verndert wrde4 ,der ,komet von #aijg1 der eine so groe ,weltuntergangsangst hervorgerufen hatte1 bewegte sich mit einer ,geschwindigkeit von #ajgejj ,meilen in der ,stunde auf unser ,sonnensystem zu1 und der eben jetzt am ,himmel stehende zeigt keine gerade wesentlich kleinere ,bewegungsschnelligkeit4 ,wrde nun die ,erde mit dem ,kern solch eines ,kometen zusammenstoen1 so wrde keine ,stadt der ,welt ihm ,widerstand zu leisten vermgen1 und ein ,paris1 ,london1 ,newyork oder ,berlin wre nicht nur in wenigen ,sekunden ein glhender1 rauchender1 brennender ,trmmerhaufen1 sondern die ,hitze wrde auch hunderte von ,meilen weit in der ,runde alles ,leben zerstren4 ,die ,menschheit aber wrde deshalb doch nicht zugrunde gehen1 und die ,erde wrde sich auch von diesem ,schlage erholen4 ,es ist auch nicht der ,kern1 den wir bei den ,kometen am meisten zu frchten haben4 ,der ,kern ist ein so verschwindend kleiner ,teil eines ,kometen1 da unsere ,erde durch hunderte von ,kometen hindurchziehen knnte1 ohne bei einem einzigen mit diesem festeren ,kern zusammenzustoen4 ,dieser ,kern wrde1 wie gesagt1 den ,teil der ,erde1 mit dem er zusammentrifft1 zermalmen und verbrennen1 der brige ,teil der ,erde wrde aber nicht sonderlich durch ihn getroffen werden4 ,aber der groe ,schweif des ,kometen der aus ,millionen und ,abermillionen von ,kubikmeilen giftiger ,gase besteht1 wrde unsere ,atmosphre umhllen1 die ,gase wrden sich mit ihr vermengen und sie von einem ,pol bis zum andern vergiften4 ,sollte der ,kern eines ,kometen irgend eine ,stadt treffen1 so wrden die ,astronomen in der ,lage sein1 sie vielleicht noch rechtzeitig zu warnen und mehrere ,stunden vor dem wirklichen ,zusammensto wrden die entsetzten1 schreckgelhmten ,bewohner die ,geschosse ihres ,feindes am ,horizont emporsteigen und grer und grer werden sehen4 ,bei ,tage wrden sie schwarz aussehen wie ,kohle1 und sie wrden von einer ,dunsthlle umgeben sein1 die in demselben ,augenblicke1 wo sie mit unserer ,atmosphre zusammentrifft1 in ,flammen aufgehen wrde4 ,bei ,nacht wrden die groen1 den ,kometen begleitenden ,massen auf der der ,sonne zugekehrten ,seite gleich poliertem ,silber erglnzen1 whrend man den unbeleuchteten ,teil nur eben so schwach sehen wrde1 wie man beim zu- und abnehmenden ,mond den unbeleuchteten ,teil dieses unseres ,trabanten zu sehen vermag4 ,ein geisterhaft phosphoreszierendes ,licht wrde alle diese ,krper umhllen und sie zu einem schauerlich schnen1 unheimlich hypnotisierenden ,anblick machen4 ,sollten wir bei solch einem ,zusammenstoe dem ,kerne entgehen und dann nur mit der ,dunstmasse des ,schweifes zusammentreffen1 so wre der ,effekt fr das ,auge kein so auerordentlich groer1 sonst aber wrde er sich weit fhlbarer machen4 ,ohne jede vorherige ,warnung wrden wir pltzlich in die ,dunstmasse des ,kometen hineingeraten4 ,vielleicht wrde ein mchtiger ,sternschnuppenfall eintreten1 vielleicht wrden ,meteore niederfallen und unsere ,erde erreichen1 vielleicht aber auch nicht4 ,wahrscheinlich wrden wir nichts besonderes sehen und nichts besonderes merken1 bis wir pltzlich mitten drin wren in der ,katastrophe4 ,an jenem ,tage wrden die ,vgel leblos aus der ,luft strzen2 ein ,regen aller1 ihrer ,lebenskraft beraubten fliegenden ,insekten wrde auf die ,erde niedergehen2 der ,eisbr wrde taumelnd neben seiner ,beute niedersinken1 der ,eskimo wrde von pltzlicher ,angst und ,beklemmung getrieben aus seiner ,htte strzen und bewutlos vor deren ,eingang zusammenfallen4 ,jedes ,wesen1 das atmet1 wrde nach ,atem ringen und1 sein ,bewutsein verlierend1 zusammensinken4 ,mit ,ausnahme der ,fische im ,wasser und der ,wrmer unter der ,erde wrde nichts sich auf ,erden bewegen1 als die vorher schon von ,menschenhand in ,bewegung gesetzten ,maschinen4 ,kmen die ,gase nachts1 wenn die ,menschheit noch schlft1 dann wrde der ,schlaf wie ein ,alb auf ihr lasten4 ,auftaumelnd wrden die ,schlfer zu den ,fenstern hinstrzen1 um sie aufzureien und ,luft6 ,luft6 in die ,rume zu lassen1 aber die ,luft wre das ,gift1 und unter seiner ,wirkung wrde alles dem ,tode verfallen4 ,dem ,tode oder dem todeshnlichen ,betubtsein4 ,wre es ,tag oder wrde die ,katastrophe sich abends zur ,zeit der gesteigerten ,lebensfreude ereignen1 dann wre das ,ereignis noch krasser4 ,frauen und ,mnner1 ,pferde1 ,hunde und ,vgel wrden auf den ,straen wirr durcheinanderfallen4 ,die ,wagenfhrer wrden von ihren ,wagen1 die ,lokomotivfhrer von ihren ,lokomotiven fallen1 und die ,wagen und ,zge wrden ber die ,leichen von ,menschen und ,tieren dahingehen und durch diese aus den ,geleisen geraten4 ,die ,elevatoren wrden in ausgestorbenen ,husern auf- und niedergehen4 ,die ,maschinen wrden arbeiten1 solange die ,kraft da ist1 aber niemand wre da1 sie auszunutzen oder zu bedienen4 ,die ,feuer wrden erlschen oder wie rasend um sich greifen4 ,somit wrde die ,stille des ,todes auf der ganzen ,welt herrschen4 ,einige ,stunden lang wrde die atmosphrische ,hlle unserer ,erde so mit ,kometengasen durchsetzt werden1 die aus ,kohlen- und ,wasserstoff bestehen4 ,wren diese ,gase sehr dicht1 so wrde es ein ,erwachen berhaupt nicht mehr geben1 und dann wrden selbst die ,fische im ,wasser und selbst die ,wrmer den ,gifttod erleiden4 ,wre aber die ,mischung nicht allzu stark1 dann wrde die ,menschheit krank1 matt und abgeschlagen1 mit benommenem ,kopfe und mit schmerzenden ,gliedern erwachen und nach ,atem ringen1 aber nur eine sauerstoffarme ,atmosphre finden1 die so schwer auf ihr lasten wrde1 da sie so recht zur ,besinnung nicht kommen wrde4 ,diese wache ,betubung wrde in ihrem furchtbaren ,eindruck durch den ,anblick der ,katastrophe nur noch erhht werden2 eine dumpfe1 starre ,verzweiflung wrde die ,menschheit packen2 hier und da wrde diese ,verzweiflung vielleicht bei ,menschen gewaltiger ,energie zu einem wilden ,ausbruche fhren1 den meisten aber wrde die ,kraft dazu fehlen2 sie wrden wie in dumpfer1 fassungsloser ,verbldung auf das ,unbegreifliche1 ,entsetzliche hinsehen4 ,dann aber wrde die ,reaktion eintreten4 ,ein ,teil des ,stickstoffs und ,kohlenstoffs wrde allmhlich absorbiert werden und der ,sauerstoff sich wieder erneuern4 ,der ,alb wrde weichen1 die ,erkenntnis des ,geschehenen wrde allmhlich sich ,bahn brechen1 in wilder ,verzweiflung wrde jeder nach den ,seinigen suchen4 ,der ,mann nach der ,frau1 die ,mutter nach den ,kindern6 ,erschtternde ,szenen wrden sich abspielen1 ,szenen des ,wahnsinns und ,szenen der ,liebe1 aber immer mehr und mehr wrde das ,bild sich ndern4 ,eine immer wachsende ,heiterkeit wrde mit einem ,male alles erfassen4 ,eine tolle1 ausgelassene ,freude1 ,leben6 ,vergessen wre alles1 mit einem einzigen ,schlage1 man wrde lachen1 lachen und springen und einander umfassen und tanzen1 und eine wilde ,orgie wrde sich entwickeln1 wie sie die ,welt noch nicht gesehen4 ,die ,orgie der ,menschheit4 ,das ,blut in meinen ,adern wrde unter dem ,einflu des berhandnehmenden ,sauerstoffgehaltes der ,luft brennen wie ,feuer1 meine ,lungen wrden sich in wahren ,gluten verzehren1 ein ,taumel wilden1 jauchzenden ,wahnsinns wrde die ,menschheit1 erfassen und in diesem ,taumel wrde man zusammenstrzen und enden4 ,der flammende ,mantel des ,kometen wre zum ,sterbekleide der ,menschheit geworden4 ,so -- knnte es werden4 ,in zehn1 in hundert1 in tausend oder hunderttausend ,jahren4 ,die ,prophezeiung ist keine schne1 und ich gebe zu1 da sie in ihren ,schilderungen extrem ist4 ,ich stehe aber keineswegs an1 zu betonen1 da nicht jeder ,zusammensto mit einem ,kometen diese katastrophalen ,folgen unbedingt haben mu2 aber1 er kann sie haben4 ,das ist wissenschaftlich erhrtet4 ,und nur das habe ich zu schildern2 sonst nichts4 ,immer wieder und wieder kehren alte ,kometen zurck1 immer wieder und wieder werden neue entdeckt1 und es mag hunderte und tausende geben1 die wir noch nicht kennen1 die wir nicht sehen und die doch da sind und unsere ,erde mit unbekannten ,gefahren bedrohen8 ,wer schickt sie8 ,sie sind mit den ,spionen einer ,armee vergleichbar1 die sich ungesehen in das feindliche ,lager schleichen4 ,sie stehen mit dem ,hauptquartier wohl in engstem ,zusammenhang1 aber sie gehren zu keinem ,truppenteil4 ,sie nehmen keinen ,rang ein4 ,sie kommen und gehen1 wie es ihnen gutdnkt und umgeben sich mit einer geheimnisvollen ,atmosphre1 die oft wie eitel ,demut aussieht4 ,und doch kann die ganze ,basis der ,operationen und deren ,erfolg und ,mierfolg von der ,ttigkeit dieser ,spione abhngen4 ,es ist keineswegs ein besonders hinkender ,vergleich1 den wir da anstellen4 ,die ,kometen gleichen solchen ,spionen wahrhaftig4 ,sie umgeben sich nicht nur mit ,geheimnis1 sie sind selbst noch ,geheimnis4 ,das ,geheimnisvolle liegt in ihrem ureigensten ,wesen4 ,sie bilden eine eigene ,klasse4 ,woher kommen sie8 ,selbst die ,astronomen1 die sich mit ihnen beschftigen und sie zu ihrem ,spezialstudium machen1 haben noch keine ,antwort darauf4 ,sie treten pltzlich in den ,kreis ein1 kommen wie sie wollen1 vom ,osten1 ,westen1 ,norden1 ,sden1 gehorchen keinem der ,gesetze1 dem andere ,weltkrper sich unterordnen muten1 sondern scheinen einem besonderen ,zentralgesetze zu folgen4 ,sie entziehen sich fast jeder ,berechnung1 denn sie trennen sich1 spalten sich1 verschwinden4 ,oft kommen sie zur berechneten ,zeit wieder1 oft verzgern sie ihr ,erscheinen um ,jahre4 ,die ,zukunft der ,kometen ist somit noch ein groes1 unerklrtes ,rtsel4 ,gehren sie mit zu unserem oder einem anderen ,sonnensystem8 ,waren sie und sind sie zum ,teil vom ,sonnensystem unabhngig geblieben8 ,das sind ,fragen1 die eine endgltige ,antwort noch nicht gefunden haben1 obwohl man der ,lsung des ,problems immer nher rckt4 ,gegenwrtig besteht die ,tendenz1 sie als den ,gesetzen unserer ,sonne untertnig zu betrachten4 ,die alte ,idee1 als htten wir es mit ,weltenbummlern zu tun1 die von ,stern zu ,stern und von einem ,planetensystem zum anderen wandern1 ist so gut wie aufgegeben4 ,wohl ist die ,bahn vieler so gestaltet1 da man an eine ,wiederkehr der betreffenden ,kometen kaum glauben kann1 man nimmt aber trotzdem an1 da sie sich der ,kontrolle unserer ,sonne nie ganz entziehen4 ,freilich biegen sie oft auch von ihrem ,wege ab und machen einen ,abstecher in die verbotenen ,gebiete nrdlich und sdlich der ,ebene unserer ,sonnenumgebung1 eine ,extravaganz1 die sich andere ,sterne nicht leisten4 ,oft bleiben sie weit hinter uns zurck1 oft berholen sie uns in unserer unaufhaltsamen ,bewegung1 dem ,herkules1 dem ,drachen und der ,leier zu4 ,es ist1 als wollten sie sehen1 ob der ,weg frei ist1 und sich dann berzeugen1 ob auch noch alle ,planeten hbsch beisammen sind und in der alten ,ordnung marschieren1 und als ob einer oder der andere dann davonschiet1 um irgend einer unbekannten ,kraft ,bericht zu erstatten4 ,welcher ,kraft8 ,welchem ,wesen8 ,das wissen wir nicht1 und es ist auch keine ,wahrscheinlichkeit da1 da unsere ,kinder und ,kindeskinder es in hundert ,jahren wissen werden4 ,professor ,garrett ,p4 ,serviss4 ,der ,weltuntergang4 ,der ,weltuntergang4 ,von ,professor ,garrett ,p4 ,serviss #a4 ,eine verblffende ,situation4 ,mit der tausendfachen ,geschwindigkeit eines ,schnellzuges eilt die ,erde durch das ,all den ,sternenbildern des ,herkules und der ,leier zu4 ,die ,sonne und die andern ,planeten sind in diesen tollen ,lauf alle mit hineingezogen4 ,den ,astronomen ist diese ,bewegung unserer ,welt lngst bekannt2 erst in der letzten ,zeit aber haben sie vermocht1 genauen ,aufschlu ber die ,geschwindigkeit und die ,richtung derselben zu geben4 ,ihre ,ursache aber ist bis auf den heutigen ,tag noch ein ungelstes ,geheimnis geblieben4 ,alles1 was wir mit ,sicherheit darber wissen1 ist1 da die ,geschwindigkeit1 mit der wir durch das ,weltall ziehen oder gezogen werden1 zwlf englische ,meilen1 das sind #ah1c km in der ,sekunde betrgt1 und da die ,bahn unseres ,weges nahezu eine gerade ,linie zu sein scheint4 ,diese ,bewegung scheint absolut nichts mit der jedermann bekannten ,bewegung der ,erde um die ,sonne zu tun zu haben4 ,im ,gegenteil1 sie findet in einer grade entgegengesetzten ,richtung statt1 und sie umfat1 wie gesagt1 das ganze ,sonnensystem1 und die ,sonne1 die alle andern ,bewegungen ihrer ,planeten so sorgsam reguliert1 ist dieser ,flucht durch das ,all gegenber vollstndig machtlos und wird mitgerissen1 ob sie will oder nicht4 ,es ist1 als ob irgend eine unsichtbare1 gigantische ,kraft unser ,sonnensystem erfat htte und es im rasenden ,laufe hinber zge1 von einer ,seite der ,milchstrae zur andern4 ,nichts kann diesem rasenden ,laufe ,einhalt tun1 sagen die ,astronomen1 und die ,kraft1 die da wirkt1 ist unsichtbar1 unfabar und unerklrlich4 ,es scheint1 als handle es sich um einen groen ,mahlstrom im ,weltenther4 ,merkwrdigerweise aber zeigen alle ,berechnungen1 da die gesamte ,entziehungskraft des ganzen uns bisher bekannt gewordenen ,weltalls zusammen genommen unfhig war1 sowohl eine solche ,bewegung hervorzurufen und zu begrnden1 als ihr auf irgend eine ,weise auch nur im geringsten ,einhalt zu tun4 ,es ist eine bermchtige ,aetherstrmung1 in welcher ,sonnen und ,planeten ebenso machtlos sind1 wie es eine ,nuschale wre1 die man in den ,strudel der ,niagarraflle werfen wrde4 ,und nicht nur unsere eigene ,sonne und unser eigenes ,sonnensystem wird von dem tollen ,strome erfat1 sondern auch viele andere groe ,sterne und ,sternensysteme1 die mit den unsern demselben1 geheimnisvollen ,schicksal entgegengehen4 ,die ,kraft nmlich1 die diese ,bewegung hervorruft1 erstreckt sich ber ,millionen von ,meilen nach beiden ,seiten von uns4 ,tatschlich scheint ja das ganze ,weltall in ,bewegung zu sein4 ,die groe ,mehrheit der entfernten ,sterne aber scheint sich langsamer zu bewegen1 gleichsam als wren sie an den ,auslufern1 oder wenn wir so sagen wollen1 an den ,ufergrenzen der ,strmung gelegen4 ,ja1 man hat sogar geglaubt1 da es eine ,art ,ur- oder ,unterstrmung gebe1 die bewirkt1 da einige von den ,sternen in der einen ,richtung1 die andern in der entgegengesetzten dahineilen4 ,in jedem ,falle handelt es sich um die ungeheuerlichste ,kraftuerung1 die sich kein menschlicher ,geist in ihrer ,gre auszumalen vermag2 denn sie umfat alles1 was wir in dem ,begriff der ,mglichkeit zu glauben bewut sind4 ,vor der ,entdeckung dieser ,sonnen- und ,planetenflucht durch den ,weltenraum hielt man das ,sonnensystem fr so auerordentlich reguliert1 wie das ,uhrwerk eines fehlerlosen ,chronometers4 ,sogar ,astronomen sprachen von der ,unzerstrbarkeit des ,systems und bewunderten all das ,ineinandergreifen des gttlichen ,rderwerkes der ,natur4 ,das alles aber hat sich mit einem ,schlag gendert4 ,es kann ja sein1 da auch dieses wilde ,rennen durch das ,weltall ein ,teil eines ,systems ist1 das nicht zum ,untergang fhren mag2 aber es sieht denn doch nicht ganz danach aus4 ,stellen wir uns einmal1 um ein ,bild im ,kleinen zu geben1 eine ,flotte vor1 die mitten auf dem ,ozean schwimmt1 und die pltzlich von einer gewaltigen ,strmung1 trotz aller ,arbeit der ,maschinen1 trotz aller ,kraft des ,steuers und trotz aller ,energie der ,mannschaft1 dem ,pole entgegen getrieben wird4 ,wird sich dann nicht all derer1 die auf den ,schiffen sind1 ein furchtbarer ,schrecken bemchtigen8 ,ganz zweifellos4 ,wir1 hier auf der ,erde1 befinden uns in einer hnlichen ,lage2 aber dieser ,lage sind sich nur die ,astronomen bewut1 und die brige ,menschheit kennt1 merkt und glaubt dies nicht4 ,und einigen gibt es den ,trost1 da weder wir1 noch unsere ,kinder und ,kindeskinder den ,schluakt dieser ,komdie1 der wir entgegen gehen1 mit erleben werden1 sondern da der ,vorhang fallen wird1 wenn wir alle lngst nicht mehr sind4 ,wir befinden uns gegenwrtig ungefhr in der ,mitte jenes gewaltigen ,raumes1 den der als ,milchstrae bekannte ,sternen- und ,weltengrtel umfat4 ,billionen von ,meilen sdlich von unserer gegenwrtigen ,stellung liegt eine reiche ,sternenregion der ,milchstrae1 aus der wir gekommen zu sein scheinen1 und jenseits davon liegt in ungefhr gleicher ,entfernung ein wundervolles ,sternenmeer1 welchem wir uns unaufhaltsam mit der ,geschwindigkeit von #cfejjjjjj ,meilen im ,jahr nhern4 ,in dieser ,richtung aber liegt ein groer ,riesenstern1 die ,vena oder ,alphalyra1 der tausendmal grer ist als unsere eigene ,sonne4 ,und dieser ungeheure ,weltenkrper scheint sich uns mit einer noch greren ,geschwindigkeit zu nhern1 als wir uns ihm4 ,in unserer allernchsten ,umgebung scheint der ,weltenraum verhltnismig leer zu sein2 es gibt keine anderen ,sterne in unserer ,nhe1 wenigstens keine sichtbaren4 ,die moderne ,astronomie hat aber die beunruhigende ,entdeckung gemacht1 da keineswegs alle ,sterne am ,himmel sichtbar sind1 und wir kennen viele1 die wir niemals gesehen haben1 und die wir nur berechnen knnen1 weil sie groe ,weltkrper sind und als solche auf die brigen wirken2 und es ist sehr mglich1 da solcher dunklen ,sterne viele auf dem unbekannten ,wege liegen1 den wir jetzt durch das groe unendliche ,all in schwindelndem ,laufe zurcklegen4 #b4 ,der ,zusammensto mit einem ,stern4 ,das1 was wir oben von unsichtbaren ,sternen gesagt haben1 lenkt unsere ,aufmerksamkeit sofort auf die ,mglichkeit irgend einer uns drohenden ,gefahr1 die durch unseren rasenden ,lauf durch das ,weltall fr uns heraufbeschworen werden kann4 ,es ist1 was diese ,krper anbelangt1 ein wirklich blindes ,hineinrennen in das undurchdringliche ,dunkel2 denn wir knnten ihre ,nhe nur aus der auf uns gebten ,anziehungskraft erkennen1 und das wre viel zu spt1 um einem ,zusammensto auszuweichen2 falls dies berhaupt im ,bereiche des ,mglichkeit stnde4 ,ebenso sprechen wir von diesen dunklen ,weltkrpern als von toten ,sternen2 denn es wird angenommen1 da es frher leuchtende ,sonnen waren1 die ihr ,leben ausgelebt haben und vllig erkaltet sind4 ,ein einziger dieser drohenden ,krper wrde1 wenn er unsere ,bahn kreuzte1 gengen1 unser ganzes ,sonnensystem zu zerschmettern4 ,und die ,mglichkeit einer solchen ,katastrophe besteht zweifellos1 wenn sie auch in weiter1 weiter1 unbersehbarer ,ferne liegen mag4 ,knnte nun eine solche weltzerstrende ,katastrophe vorhergesehen werden8 ,gewi4 ,die ,wirkungen der ,anziehungskraft wrden den ,schlssel dazu bieten auf das ,vorhandensein eines unsere ,bahnen strenden ,krpers2 und wir knnten aus ihnen auch die ,geschwindigkeit berechnen1 mit der wir uns dem ,tod1 ,zerstrung und ,verderben bringenden fremden ,weltkrper nhern4 ,wrde es sich um einen massiven ,krper handeln1 wie beispielsweise die ,sonne1 so wrden wir mit unseren modernen ,hilfsmitteln schon ,jahre vorher herausfinden1 wann uns der ,zusammensto im ,weltenraume bevorsteht4 ,und man kann sich auch denken -- obwohl der gegenwrtige ,stand der ,wissenschaft noch nicht so weit ist --1 da wir von der ,gegenwart des unsichtbaren ,krpers auch durch das ,spektrum der unsichtbaren ,strahlen1 die von jedem ,krper auszugehen scheinen1 ,kenntnis bekommen knnten4 ,das wrde in gewisser ,hinsicht eine ,anwendung der ,x-,strahlen1 zur ,entdeckung von auerhalb unseres ,raumes1 fr uns sonst verborgenen ,krpern sein4 ,und so wrde nicht ,licht1 sondern sichtbare ,finsternis in den ,dienst der ,wissenschaft gestellt werden1 und dadurch wrden ,dinge entdeckt werden1 an die jetzt zu denken fr uns unmglich ist4 ,all die auf eine oder die andere ,weise erhaltenen ,berechnungen und die sichtbarste ,gewiheit eines bevorstehenden ,zusammenstoes knnten die ,katastrophe nicht verhindern4 ,es sei denn1 da die ,wissenschaft soweit fortschreitet1 da sie den ,menschen fhig macht1 die ,erde in ihrem ,lauf zu lenken4 ,das ist aber nicht nur an sich und fr sich ganz undenkbar1 sondern wrde auch durch die schon erwhnte ,tatsache geradezu hoffnungslos unmglich gemacht werden1 da an dieser ,bewegung der ,erde das ganze ,sonnensystem teilnimmt1 und es mte dann nicht die ,erde allein aus ihrem ,lauf gelenkt werden1 sondern es wre vor allem ntig1 die ,sonne selbst auf andere ,bahnen zu lenken4 ,es ist also der ganzen ,sachlage nach zweifellos unmglich1 einem ,zusammensto zu entgehen1 wenn irgend einer jener groen1 toten ,weltkrper in unserer ,bahn oder in der ,bahn unserer ,sonne liegt1 und wir werden den ,folgen eines solchen ,zusammenstoes hilflos berantwortet4 ,kann nun die ,wissenschaft uns sagen1 worin die ,folgen bestehen wrden8 ,ganz gewi kann sie das1 und nichts ist leichter1 als dies in allgemeinen ,zgen vorauszusagen4 ,wenn wir an irgend einem ,tage unsere ,zeitung nehmen und darin ein ,telegramm irgend eines groen ,observatoriums lesen wrden1 in welchem stnde1 da in der vorangegangenen ,nacht sich eine unverkennbare ,beschleunigung in der ,bewegung der ,erde gegen den ,herkules zu gezeigt habe1 so wrde kein ,astronom der ,welt sich ber die ,ursache dieser beschleunigten ,bewegung im ,unklaren sein1 und er wrde sich entsetzt sagen1 da irgend ein bisher unbekannter ,krper von unglaublicher ,kraft mit im ,spiele sei und seine ,anziehungskraft auf die ,erde ausbe4 ,wie gesagt1 wrde sich das schon ,jahre vorher erkennen lassen2 aber man wrde nicht gleich mit ,sicherheit auf die ,art des ,zusammenstoes schlieen knnen4 ,das zu knnen1 wre erst den letzten ,monaten vor der ,katastrophe vorbehalten4 ,dann aber knnte man jedes ,stadium der furchtbaren ,welttragdie vorhersagen4 ,die ,observatorien wrden pltzlich der ,mittelpunkt alles ,nachrichtenwesens der ,erde werden2 denn keine andere ,frage1 als nur die eine wrde die ,welt noch interessieren4 ,der ,wahnsinn der ,furcht wrde die ganze ,menschheit erfassen1 und es ist fraglich1 ob viele ,menschen den ,mut fnden1 der ,katastrophe ins ,auge zu sehen1 und sich nicht schon vorher vernichten wrden4 ,es unterliegt wohl kaum einem ,zweifel1 da die ,sonne von unserem ,sonnensystem die erste wre1 die den ,zusammensto mit dem fremden ,weltkrper erhalten mte4 ,das kommt daher1 da das ganze ,system nicht staffelweise1 sondern flach durch den ,raum eilt2 und infolgedessen wrde sein ,zentrum als der frmliche ,brennpunkt der gesamten ,anziehungskraft zuerst dem selbst mitangezogenen fremden ,krper entgegengeschleudert werden4 ,dieser ,krper wrde1 soweit wir die toten ,sterne bisher berechnen knnen1 die ,sonne an ,massigkeit weit berragen oder ihr zum mindesten gleich sein4 ,wenn sie nun mit einer ,geschwindigkeit von vielen hundert ,meilen in der ,sekunde aufeinander zustrzen wrden1 dann wrde er in der furchtbaren ,hitze1 die sich dadurch allein schon entwickeln wrde1 schmelzen wie ,wachs4 ,wir selbst und all die anderen ,planeten wrden in ein ,feuerbad gestrzt werden1 das eine ,temperatur von einer ,million ,grade haben wrde4 ,einen ,augenblick1 bevor diese ,hitzewelle uns treffen wrde1 wrden unsere ,stdte1 unsere ,hgel und ,berge gegen den ,himmel emporragen1 und einen ,augenblick spter werden sie nichts anderes als ein ,meer von ,dunst und ,dampf sein4 ,jenem furchtbaren ,hitzbad aber wrde die ,sonne selbst auf dem ,fue folgen und die ,vernichtung vollenden2 denn der ,sonnenball wrde sich mit der ,geschwindigkeit des ,lichtes nach allen ,seiten hin ausdehnen und seine feurigen ,massen wrden nach allen ,seiten hin berfluten und wrden alles vernichten und verzehren1 gleichsam als wolle er die riesige ,ausdehnung wiedergewinnen1 die er zum ,anfang der ,zeiten hatte1 als er noch eine blo nach ,verdichtung strebende ,nebelmasse war1 und die ,planeten noch nicht aus ihm heraus geboren waren4 ,lange aber1 ehe dieser ,zustand wirklich erreicht werden wrde1 mte unser ganzes ,sonnensystem in wilde ,unordnung durch die groe ,anziehungskraft seitens der strend in seine ,bahnen tretenden ,weltkrper geraten4 ,die ,planeten htten lngst ihre ,bahnen verlassen und wrden im ,weltraum hin- und herrennen1 gleich einer ,herde von ,schafen1 in deren ,mitte ein ,wolf gerade eingebrochen wre4 ,die ,herrschaft der ,sonne1 der wir die groe ,weltordnung verdanken1 wre gebrochen1 und die verlassenen ,planeten wrden sich gegenseitig in das ,verderben rennen1 und diejenigen1 die in verhltnismig unmittelbarer ,nhe zueinander stehen1 wrden zweifellos mit weltzerstrender ,kraft aneinander prallen4 ,wahrscheinlich wrde der ,mars es sein1 der mit der ,erde zusammenstt1 oder aber die ,venus4 ,in jedem ,falle wre der ,zusammensto die vllige ,vernichtung der kollidierenden ,welten1 und der alte ,prophet mit seiner ,vision von den sich ffnenden ,himmeln und der in glhenden ,flammen schmelzenden ,erde gbe ein wundervolles ,zukunftsbild von dem1 was die moderne ,wissenschaft als das ,schicksal der ,erde erklrt hat1 und das durch die groe ,flucht des ,sonnensystems durch den ,weltraum der ,erde bevorsteht4 ,der alte ,glaube1 da der ,allmchtige1 wenn die ,zeit vollendet sein wird1 in seinem ,zorn ,feuer auf die ,erde wird regnen lassen1 kann aber vor der ,wissenschaft nicht bestehen2 denn wenn ein solches ,ende der ,erde wirklich beschieden sein sollte1 so wird das ,schauspiel ein anderes sein4 ,die ,zerstrung der ,erde mu an sich selbst schon auch die vieler anderer ,weltkrper nach sich ziehen1 die ebenso gro1 oder noch grer sind als die ,erde4 ,selbst der ,mond wrde gengen1 uns1 wenn die ,weltordnung ihr ,ende findet1 vollstndig zu zerschmettern4 ,der ,mond wiegt nmlich #gejjjjjjjjjjjjjjjjjj ,tonnen4 ,wrde diese ,masse auf die ,erde strzen1 so wrde das mit einer ,geschwindigkeit von sechs ,meilen in der ,sekunde geschehen4 ,welche unglaubliche ,hitze allein durch diesen ,zusammensto schon entstehen wrde1 das entzieht sich geradezu jeder menschlichen ,berechnung4 ,in jedem ,falle aber wrde der ,zusammensto allein sowohl unseren ,erdball als auch den ,mond zersplittern und zerschellen1 als wren beide nur ,glaskgelchen1 die durch einen ,schrotschu zertrmmert werden4 ,die bloe ,annherung an einen toten ,stern wrde gengen1 den ,mond aus seiner ,bahn herauszureien1 und wenn die ,richtung dieser ,bewegung der ,erde zuginge1 dann wren die ,folgen die1 die ich eben beschrieben habe4 ,wenn nun die ,erde wirklich bestimmt ist1 ein so gewaltiges1 tragisches ,ende zu nehmen1 dann sind die ,vorbedingungen zu solcher ,katastrophe ganz zweifellos durch die seltsame und unerklrliche ,flucht unserer ,sonnensysteme durch das ,weltall gegeben4 ,wenn die mit uns zusammenstoende ,masse im ,vergleich zur ,erde ungemein dicht wre1 wie beispielsweise der ,planet ,merkur1 so wrde kurz vor dem wirklichen ,zusammensto ein ganz merkwrdiges ,ereignis sich zeigen4 ,die ,anziehungskraft des sich uns nhernden ,planeten wrde auf die ,luft1 das ,wasser und alle frei beweglichen ,gegenstnde weitaus grer sein1 als die ,kraft der ,erde1 diese festzuhalten1 und sie wrden sofort von der ,erde fortfliegen1 gleich als wollten sie ihrem ,schicksal vorgreifen und dem ,tode noch eher entgegen gehen4 ,furchtbare1 nach oben gehende ,wirbelwinde wrden alles mit sich fortreien und der ,vernichtung entgegenziehen4 ,die ,erde wrde klaffen und riesige ,wassersulen wrden gen ,himmel steigen und in das ,weltall verschwinden2 und ebenso wrden mchtige ,flammen und glhende ,strme aus dem ,erdinnern hervorbrechen1 und der ,flammenregen wrde nicht auf die ,erde hinab1 sondern von dieser gen ,himmel gehen4 ,und ,menschen und ,tiere wrden selbstverstndlich diesem riesigen ,aufsaugeproze folgen und von den ,wirbeln und ,wassern und ,flammensulen mitgerissen werden in das ,all1 in das ,nichts4 ,und das ,heulen der ,winde1 das ,krachen der sich losreienden und im ,fluge zusammenstrzenden ,dinge und das ,brllen der ,wasser und das ,bersten der ,erde wrden sich zu einer grandiosen ,sinfonie der ,vernichtung vereinen1 wie sie die ,welt bisher noch nicht gehrt4 ,alles ,bewutsein wre geschwunden1 alles ,fhlen und ,denken htte lngst aufgehrt1 und man wrde von der ,katastrophe wie von einem ,dilirium erfat werden1 das den ,tod seiner ,schrecken berauben wrde4 ,und auf alle denkenden und fhlenden ,wesen sowohl wie auf alle leblosen ,materien wrde die alles in ,dunst und ,nebel auflsende ,hitze fallen1 ohne da ein einziger ,schrei dadurch den ,opfern entrissen wrde4 ,nun wird ganz natrlich gefragt werden knnen1 ob es denn im ,weltall schon jemals ein ,beispiel solcher ,weltenzerstrung gegeben habe8 ,diese ,frage kann durch neuere ,beobachtungen nur in bejahendem ,sinne beantwortet werden4 ,der rtselhafte neue ,stern1 der im ,jahre #aijj im ,sternbild des ,perseus erschien1 war ein ,beispiel dafr4 ,die natrliche und allgemein angenommene ,erklrung fr das pltzliche ,erscheinen dieses ,sternes war einzig und allein die1 da er das ,resultat eines ,zusammenstoes war1 wie der eben geschilderte1 und die ,wahrscheinlichkeit1 da diese ,ansicht der ,astronomen eine richtige ist1 wurde dadurch erst recht bekrftigt1 da dieser ,stern sich in einen ,nebel auflste4 ,dieses eine ,beispiel ist aber keineswegs das einzige1 das die ,astronomie ins ,treffen fhren kann4 ,im brigen ist noch eine andere ,mglichkeit da1 die sich bei einem ,zusammensto unseres ,sonnensystems mit einem toten ,stern ereignen knnte4 ,diese ist keineswegs so furchtbar1 wie die frher geschilderte4 ,eine der neuesten ,entdeckungen der ,astronomie war die der ,existenz einer groen ,anzahl von ,sternen1 die unsichtbare ,begleiter haben1 welche in einzelnen ,fllen ebenso massiv sind wie die ,sterne1 die sie begleiten4 ,es kann nun keineswegs angenommen werden1 da diese toten ,sterne1 die sich einem lebendigen so eng angeschlossen haben1 aus derselben ,originalmasse entstanden sein sollten wie dieser2 denn in diesem ,falle htten sie unmglich so lange vorher verlschen knnen4 ,es ist vielmehr anzunehmen1 da die beiden ,weltenkrper infolge ihrer ,bewegung durch den ,weltenraum zusammengekommen sind4 ,kein ,zusammensto fand dabei statt2 aber die gegenseitige ,anziehungskraft hat sie seitdem zu nahen und untrennbaren ,begleitern gemacht4 ,dasselbe knnte auch unserer ,sonne geschehen1 wenn sie in ihrem ,lauf nahe genug an einen solchen toten ,stern gelangen wrde4 ,dann knnte sie ihn sehr leicht als ,begleiter mit sich ziehen oder von ihm mitgezogen werden1 und dann htte unser ,sonnensystem zwei ,sonnen1 eine lebendige1 strahlende1 und eine lichtlose1 tote4 ,aber auch dieser gnstige ,fall wre keineswegs ein sehr angenehmer2 denn die ,planeten wrden trotzdem aus ihrer gegenwrtigen ,bahn gerissen und viele von ihnen wrden dabei zugrunde gehen4 ,da einige aber dennoch der ,zerstrung entgehen knnten1 so wre dieser ,fall immer noch weit gnstiger4 #c4 ,werden wir einen ,sternennebel erreichen8 ,ich habe schon gesagt1 da nahezu in gerader ,linie mit der ,richtung1 in der unser ,sonnensystem durch den ,weltenraum fliegt1 ein ,nebel von groen ,sternen liegt4 ,dadurch wird eine andere ,frage in uns angeregt4 ,sind wir am ,ende gar vom ,schicksal bestimmt1 diese wundervolle ,massenansammlung von ,sternen zu erreichen8 ,eine solche ,mglichkeit liegt vllig in der ,art unseres groen ,fluges und hat weit mehr ,wahrscheinlichkeit1 als die weit tragischere1 die ich frher beschrieben habe4 ,dieser ,sternennebel1 gegen den wir unaufhaltsam fliegen1 ist eines der grten ,wunder des gesamten ,alls4 ,den ,astronomen ist er unter der ,bezeichnung der ,nebel des ,herkules bekannt4 ,man hat ausgerechnet1 da er aus ungefhr zwlf bis vierzehn ,tausend ,sternen besteht1 die so dicht aneinander stehen1 da ihr ,licht im ,fernrohr frmlich als ein einziger ,lichtnebel erscheint4 ,namentlich in dem ,zentrum dieses ,lichtscheines ist es ganz unmglich1 die einzelnen ,sterne voneinander zu trennen4 ,an der ,peripherie des ,nebels jedoch ist es uns durch unsere groartigen ,instrumente gelungen1 die hier offenbar auch weiter auseinander stehenden ,sterne als getrennte ,krper zu erkennen4 ,und der ,anblick dieser unendlichen ,sternenmenge ist ungefhr dem gleich1 den wir etwa von einem ,ballon aus auf eine von elektrischen ,lichtern hell erleuchtete ,stadt haben4 ,gegen diese wundervolle ,licht- und ,sternenmetropole fliegen wir1 wie gesagt1 mit der ,geschwindigkeit von zwlf ,meilen in der ,sekunde4 ,im ,verlaufe eines ,menschenalters kommen wir daher diesen ,sternenmengen um mehr als #bjjjjjjjjjjj ,meilen nher4 ,die ,entfernung ist eine so unglaublich groe1 da unsere ,annherung trotzdem eine kaum merkbare ist4 ,eine ganz geringe ,ablenkung von unserer ,bahn wrde uns mitten in das ,herz dieses ,sternennebels bringen4 ,und wenn wir allen ,gefahren1 die uns auf diesem unendlichen ,wege bedrohen1 entgehen1 und wir wirklich unser ,ziel im ,herkulesbilde ereichen wrden1 was wrde dann wohl geschehen8 ,entweder wrde ein ,zusammensto erfolgen oder nicht4 ,das wrde ganz davon abhngen1 welche ,richtung unsere ,bewegung in dem ,augenblicke hat1 in dem wir in die groe ,gesellschaft von ,sternen eintreten4 ,angesichts der groen ,menge gleichzeitig von so vielen ,sternen wirkender ,anziehungskrfte wrde die ,mglichkeit da sein1 da kein ,zusammensto stattfindet1 sondern da unsere ,sonne sich mit allen ihren ,planeten einfach dem ,sternennebel anschliet und ein gleichberechtigtes ,glied dieser ,sternengesellschaft wird4 ,die ,entfernung1 die uns von dem ,herkulesnebel trennt1 ist aller ,berechnung nach nicht geringer als ,tausend und ,abertausende von ,millionen ,meilen1 und es wrde1 was fr uns ,lebende ganz zweifellos ein ,trost ist1 falls wir immer in derselben ,geschwindigkeit unserem ,ziele zueilen1 mindestens noch drei ,millionen ,jahre dauern1 ehe es zu dem geschilderten ,ereignisse kommt4 ,unsere ,erde war weit ber drei ,millionen ,jahre lang unbewohnt1 und erst spter sind die ,lebewesen entstanden und haben sich bis zur ,hhe des ,menschen entwickelt4 ,es ist daher sehr wahrscheinlich1 da in drei ,millionen ,jahren diese ,erde ebenfalls noch bevlkert sein wird1 und zwar von geistig zu einer kolossalen ,hhe angewachsenen ,wesen oder ,menschen4 ,diese werden1 wenn jenes groe ,ereignis geschieht1 eines der herrlichsten ,schauspiele haben1 das man sich denken kann4 ,wir sehen gegenwrtig mit dem nackten ,auge in einer sternenhellen ,nacht ungefhr dreitausend ,sterne verschiedener ,gre4 ,sobald aber die ,erde dem ,nebel des ,herkules nahe und nher gekommen sein wird1 dann wird das halbe ,firmament in hellem1 wunderbarem ,lichte erstrahlen4 ,und man wird zwlf- bis vierzehntausend ,sterne sehen1 von denen jeder einzelne weit grer erscheinen und weit heller erstrahlen wird1 als zehn oder zwlf ,sterne erster ,gre1 die wir jetzt am ,himmel sehen1 und ihr vereinigtes ,licht wrde auf die ,erde einen silbernen ,schein werfen1 der allein schon heller wre1 als jetzt das hellste ,vollmondslicht ist4 ,das wre der ,anfang des ,schauspieles1 die ,ouverture4 ,und je mehr wir uns dem ,nebel1 der nun kein ,nebel mehr wre1 sondern sich1 wie gesagt1 in ein ,meer von ,sternen aufgelst htte1 nhern wrden1 um so herrlicher wre das ,schauspiel4 ,bald wren die ,sterne keine ,sterne mehr1 sondern ,sonnen4 ,ihr ,licht wrde uns blenden1 und unsere ,sonne wrde bald zu dem einen1 bald zu dem andern wanken1 gleich als wrde sie von jedem zu sich hingezogen1 und wrde frmlich wie ein ,spielball herumgewirbelt werden von einem zum andern2 dieser wrde sie suchen und jener sie wieder von sich stoen1 und die ,erde wrde der ,sonne auf diesem ,wankelweg fortwhrend folgen1 in jedes ihrer ,abenteuer unaufhaltsam mit hineingerissen4 ,es kann mathematisch nachgewiesen werden1 da in der ,mitte dieses ,nebels ewiges ,tageslicht herrscht1 und es wre ganz gleichgltig1 ob die ,erde auch weiterhin noch so wie jetzt sich um ihre ,achse drehen wrde1 so da die ,sonne fr sie scheinbar aufgeht und sinkt2 denn es wrde doch auf allen ,seiten der ,erde das ,licht der andern ,tausende von ,sternen erstrahlen1 so da wir das ,sonnenlicht nicht brauchen4 ,natrlich wrden unter diesem ,einflusse von ,licht und ,wrme alle ,lebensbedingungen andere werden4 ,alles wre in ,bewegung4 ,immerfort wrde sich der ,wechsel in der ,lage der vielen ,sonnen uns gegenber bemerkbar machen4 ,unsere eigene ,sonne wrde in eine ,bahn von unglaublicher ,kompliziertheit gedrngt werden1 und die ,erde wrde immer hinter ihr her oder vielmehr um sie herum jagen4 ,bald wrde sie sich dem ,mittelpunkt des ,nebels nhern1 bald wieder an der ,peripherie desselben hinausgehen1 und immerwhrend wrde sich der ,anblick des ,himmels1 der ,intensitt des ,lichtes und die ,intensitt der ,wrme ndern4 ,der ,himmel wre wie ein ,kaleidoskop1 das in immerwhrender ,drehung befindlich ist1 und immer neue und wunderbare ,kombinationen strahlender ,lichteffekte bieten wrde4 ,es ist aber auch mglich1 da unter dem ,widerstreit so vieler verschiedener ,anziehungskrfte unsere ,erde der ,kontrolle ihrer ,sonne einfach entzogen und unter die ,herrschaft einer anderen kommen wrde4 ,und das kann immer und immer wieder geschehen1 so da im ,laufe der ,zeit unser ,planet der ,gravitationssklave der verschiedenen ,sonnen werden knnte1 und mit jedem ,wechsel der ,herrschaft wrde auch ein ,wechsel der auf unsere ,erde wirkenden ,sonneneinflsse stattfinden1 und damit wrden sich immer aufs neue wieder alle ,lebensbedingungen und ,lebensverhltnisse ndern4 ,jede andere ,sonne in dem ,sternenbild des ,herkules mag ihre besonderen ,strahlungseigentmlichkeiten haben1 und die lebenden ,wesen auf unserer ,erde wrden ihnen immerfort ausgesetzt sein4 ,der ,magnetismus der einen ,sonne drfte ein anderer sein1 als der der zweiten und dritten1 die ,lichtart und ,wrme stets eine andere1 und die ,erde mte sich1 wenn sie von einer ,sonne zur andern geht1 in immer neue ,verhltnisse finden2 ungefhr so1 wie wenn eine ,frau der ,reihe nach ,mnner von anderem ,charakter und anderem ,temperament nhme2 der eine hei1 glhend und leidenschaftlich1 der andere kalt1 ernst und gleichgltig1 ein anderer reizbar und nervs1 ein vierter launenhaft und abstoend4 ,und die ,erde wrde all das auch in ihrem ,wesen und ihrer ,erscheinung wiederspiegeln2 denn so wie das ,weib das ist1 wozu der ,mann es erst gemacht1 so ist auch ein ,planet nur das1 wozu die ,sonne ihn macht4 ,wenn ich jemals mir einen ,gott schaffen wrde1 sagte ,napoleon1 so wrde ich mir die ,sonne dazu machen1 die der ,quell alles ,lebens ist und aller ,kraft4 ,in der ,mitte des ,herkulesnebels wrde ,napoleon nicht einen einzigen ,gott1 sondern viele ,gtter gehabt haben4 #d4 ,der ,weg durch die ,milchstrae4 ,es ist schon erwhnt worden1 da der ,weg der ,erde und der ,sonne von einer ,seite der ,milchstrae zur andern geht4 ,gegenwrtig geht die ,richtung nicht ganz gerade jenem ,teil der ,milchstrae entgegen1 der ber uns liegt4 ,aber auch diese ,richtung kann sich noch hinreichend ndern1 um uns statt in den ,nebel des ,herkules1 direkt in die ,milchstrae hineinzufhren4 ,ja1 wir knnten mglicherweise mitten durch sie hindurch gehen4 ,in diesem scheinbaren ,sternenwall gibt es nmlich breite ,oeffnungen1 durch die wir in die ,unendlichkeit des ,weltenraumes scheinbar hineinsehen knnen1 in diese dunkle ,nacht1 die die sichtbaren ,sternensysteme umgibt1 und in diese dunkle ,nacht hinein knnten wir in unserem ,fluge entfhrt werden1 wenn unser ,sonnensystem durch eine dieser ,oeffnungen hindurch kann4 ,an einigen ,stellen ist die ,milchstrae frmlich mit solchen ,oeffnungen durchsetzt1 wie ein mit ,sternen bester ,vorhang1 durch den man mit einem ,maschinengewehr geschossen hat4 ,photographien dieser ,oeffnungen zeigen uns die ,sterne in funkelnder ,menge1 rund um sie her glimmernd und glitzernd1 whrend durch die ,oeffnung hindurch nicht ein einziger ,stern zu sehen ist4 ,und der ,blick geht durch sie hindurch1 wie durch ein ,fenster1 durch welches nicht der geringste ,lichtfleck hineinfllt4 ,es ist1 als blicke man aus einem hellen ,raum durch eine offene ,tr in die vollkommen schwarze1 dunkle1 sternen- und mondlose ,nacht4 ,es ist der furchtbare1 bodenlose ,abgrund des ,nichts1 der unser ,sternensystem umgibt1 und in diesen ,abgrund hinein1 wrden wir strzen4 ,gesetzt den ,fall1 da unser ,sonnensystem wirklich durch einen dieser mchtigen ,zwischenrume zwischen den ,sternen der ,milchstrae hindurchgeht1 so knnten die ,folgen dieses ,ereignisses zweierlei sein4 ,wenn wirklich dieser kosmische ,abgrund endlos und bodenlos ist1 und wirklich jenseits nichts anderes liegt1 als das ,nichts selber1 dann knnte mglicherweise die vereinte ,anziehungskraft der ganzen ,gesamtheit der ,sterne gengen1 um uns zurckzuhalten und zurckzubringen1 so da wir wieder mit unserer ,sonne ein ,teil jenes ,systems wrden1 das wir zu verlassen versucht hatten4 ,wenn aber1 wie von den meisten wohl angenommen wird1 jenseits der groen ,leere und des groen ,nichts andere1 fr uns der groen ,entfernung wegen unsichtbare ,weltenalls liegen1 dann wrden wir zweifellos die ,anziehungskraft jener ,welten fhlen und ihnen ,folge leisten mssen1 und dann wrde jene ,welt die unsere werden4 ,wenn die ,materie unzerstrbar und unvergnglich ist1 und wenn die ,zeit ohne ,grenzen ist1 dann kann dies alles geschehen4 ,die neuesten ,forschungen ber die ,struktur der ,atome hat die ,erwgung wachgerufen1 ob nicht auch das gesamte ,all nichts anderes ist1 als ein ,riesenatom1 von welchem die ,sonne und alle ,planeten nichts anderes1 als ganz kleine ,teilchen sind und gerade so1 wie die ,atome des ,radiums ihre ,teilchen abstoen1 so mssen auch die ,sterne1 die das ,weltall bilden1 diesem entfliehen1 wenn ihre ,bewegung schnell genug dazu geworden ist1 um andere ,weltenalls aufzusuchen und sich mit ihnen zu anderen ,weltkrpern zu verbinden4 ,in all dem ist nichts ,merkwrdiges1 nichts1 was wir nicht in unserem ,mikrokosmos des ,lebens analog finden knnten4 ,die ,atome1 die unseren ,krper bilden1 gehen ja auch ,millionen von ,vernderungen ein4 ,jetzt sind sie ein ,teil unseres ,ichs1 dann ein ,teil eines ,pflnzchens oder eines ,baumes2 dann vielleicht ,atome irgend eines ,felsengesteines4 ,wind und ,wasser anvertraut1 knnen sie von ,hemisphre zu ,hemisphre vertragen werden und knnen rund um die ,erde ziehen und in tausend ,urformen und anderen ,formen erscheinen2 denn die ,materie ist in ihrer ,wesenheit ewig und unzerstrbar1 wenn auch ihre ,gestalt eine viel tausendfach vernderliche ist4 ,ganz auf dieselbe ,weise knnen die das ,weltall bildenden ,sterne nicht nur ihren ,platz1 sondern auch ihre ,form1 ihre ,gestalt und ihre ,wesenheit ndern und aus den ,splittern und ,trmmern einer ,welt kann eine oder knnen mehrere andere entstehen4 ,und das knnte auch eine ,erklrung fr die ,bedeutung jenes mysterisen ,fluges sein1 auf dem sich unser ,system gegenwrtig befindet4 ,die ,entdeckung dieser ,bewegung wre dann nur der ,anfang ihrer ,erkenntnis4 #e4 ,wenn die ,erde stehen bleibt4 ,im ,alten ,testament finden wir die ,ueberlieferung des ,josua1 der der ,sonne befahl1 stehen zu bleiben1 und sie stand still4 ,die moderne ,wissenschaft sagt natrlich1 da das nur figrlich gemeint sein kann1 denn die ,sonne knnte nicht stehen bleiben1 ohne durch diesen ,stillstand im ,augenblicke zerstrt zu werden und aufzuhren zu existieren4 ,dasselbe gilt auch von der ,erde1 wenn die ,erde pltzlich in irgend einer ihrer ,bewegungen gehemmt wird4 ,wenn sie in der ,drehung um ihre eigene ,achse oder in der ,bewegung rund um die ,sonne oder in ihrem ,fluge durch den ,weltenraum mit dem ,sonnensystem zusammen gehemmt wird1 wrden die ,folgen gleich katastrophaler ,natur sein4 ,wrde sie in ihrer ,achse zum ,stillstand gebracht werden1 dann wrde die ,erde entweder in ,stcke fliegen oder schmelzen wie ein ,gescho1 das pltzlich durch eine ,panzerplatte in seinem ,fluge aufgehalten wird4 ,in ihrer ,bewegung rund um die ,sonne aufgehalten1 wrden die ,folgen dieselben sein1 nur noch gewaltiger1 krasser1 weil ja die ,bewegung eine schnellere ist4 ,in ihrer ,achsenbewegung bewegt sich die ,oberflche der ,erde am ,aequator #ag ,meilen in der ,sekunde2 in ihrer ,bewegung rund um die ,sonne ist die ,geschwindigkeit der ganzen ,erde mehr als #ag ,meilen in der ,sekunde4 ,der ,flug durch den ,raum geht nicht ganz so schnell vor sich1 da die ,geschwindigkeit1 wie schon wiederholt gesagt1 zwlf oder hchstens fnfzehn ,meilen in der ,sekunde betrgt4 ,nehmen wir an1 da die ,erde pltzlich um ihre ,achse still stehen wrde1 dann wrde ein so furchtbarer ,wind sich erheben1 wie er bisher auf ,erden noch nie gewesen war4 ,ganze ,wlder wrden entwurzelt werden und ber die ,berge hin fliegen1 selbst das ,gras auf den ,wiesen und die ,halme auf den ,feldern wrden ausgerissen und in die ,luft entfhrt werden4 ,jede ,stadt wrde in sich zusammenstrzen1 als wren es ,kartenhuser1 und ein ,schlag wrde die ganze ,erde durchzittern1 so gewaltig1 wie ,millionen von ,erdbeben zu einem einzigen vereint4 ,die ,hitze aber1 die sich durch den pltzlichen ,stillstand entwickeln wrde1 mte hinreichen1 um den ,ozean zum ,sieden zu bringen und alles ,leben auf dieser ,erde zu vernichten4 ,nimmt man aber andererseits an1 da die ,bewegungen durch den ,raum pltzlich aufhren wrden1 dann wrden die ,folgen noch einschneidender sein4 ,in diesem ,falle wrde die durch den ,stillstand entwickelte ,hitze so kolossal sein1 da die ,erde nicht nur im ,augenblick schmelzen1 sondern direkt in einen gasfrmigen ,nebel verwandelt wrde1 in runden ,ziffern ausgedrckt #cjjjjjjjjjjjjjjjjjjjj ,kalorien betragen4 ,eine ,kalorie ist aber1 wie man wei1 die ,hitzemenge1 die ntig ist1 um die ,temperatur von einem ,kilogramm ,wasser um ein ,grad ,celsius zu erhhen4 ,die eben erwhnte ,hitzemenge1 auf die ganze ,erde verteilt1 wrde also in jedem ,teil der ,erde eine ,temperatur von hundert ,millionen ,grad ,celsius entwickeln2 aber noch ehe die ,hitze diesen ,grad erreicht haben wrde1 wre alles1 was wir heute ,erde nennen1 in ,dunst1 ,nebel und ,dampf aufgegangen4 ,das sind einige der ,folgen und ,mglichkeiten1 die in der ,bewegung der ,erde und der anderen ,weltkrper liegen1 von denen sie umgeben ist4 ,die zuletzt entdeckte ,bewegung durch den ,weltenraum ist nur deshalb so wunderbar1 weil sie so gro angelegt ist1 da unser ,denken ihr kaum zu folgen vermag4 ,auf ihr aber beruht1 wie gesagt1 die ,existenz unserer ,erde und die unserer ,sonne und der anderen ,planeten2 denn so wie bei uns auf ,erden1 so ist auch im ,weltenraum die ,bewegung alles4 ,in dem ,atom1 das wir die ,welt nennen1 sowohl1 wie in dem millionenfach kleineren ,atmchen1 das wir ,mensch nennen1 ist die ,bewegung allein die ,grundbedingung des ,lebens1 jenes ,lebens1 das unendlich ist1 weil es fortwhrend von einer ,form in die andere bergeht4 ,inhalts-,verzeichnis4 ,seite ,vorwort #c ,hudson ,maxim1 ,das #ajjj jhrige ,reich der ,maschinen #e ,robert ,sloss1 ,das drahtlose ,jahrhundert #bg ,professor ,cesare ,lombroso1 ,verbrechen und ,wahnsinn im ,,xxi4 #ea ,jahrhundert ,rudolf ,martin1 ,der ,krieg in #ajj ,jahren #fc ,bertha von ,suttner1 ,der ,frieden in #ajj ,jahren #gi ,frederick ,walworth ,brown1 ,die ,schlacht von ,lowestoft #ia ,karl ,peters1 ,die ,kolonien in #ajj ,jahren #aje ,ellen ,key1 ,die ,frau in #ajj ,jahren #aag ,dora ,dyx1 ,die ,frau und die ,liebe #abe ,baronin von ,hutten1 ,die ,mutter von ,einst #acg ,alexander von ,gleichen-,ruwurm1 ,gedanken ber die #aea ,geselligkeit ,jehan van der ,straaten1 ,unterricht und ,erziehung in #ajj #afa ,jahren ,bjrn ,bjrnson1 ,die ,religion in #ajj ,jahren #agc ,ed4 ,bernstein1 ,das soziale ,leben in #ajj ,jahren4 ,was knnen #agi wir von der ,zukunft des sozialen ,lebens wissen8 ,hermann ,bahr1 ,die ,literatur in #ajj ,jahren #bjc ,dr4 ,max ,burckhard4 ,das ,theater in #ajj ,jahren4 #baa ,dr4 ,wilhelm ,kienzl1 ,die ,musik in #ajj ,jahren4 ,eine #bbg berflssige ,betrachtung ,dr4 ,everard ,hustler1 ,das ,jahrhundert des ,radiums #bde ,professor ,c4 ,lustig1 ,die ,medizin in #ajj ,jahren #bfi ,cesare del ,lotto1 ,die ,kunst in #ajj ,jahren #bge ,charles ,dona ,edward1 ,der ,sport in #ajj ,jahren #bhc ,frl4 ,professor ,e4 ,renaudot1 ,die ,welt und der ,komet #bhi ,professor ,garrett ,p4 ,serviss1 ,der ,weltuntergang #bii ,anmerkungen zur ,transkription ,die ,schreibung der ,autorennamen wurde vereinheitlicht und mit externen ,quellen abgeglichen4 ,der ,originaltext ist in ,fraktur gesetzt4 ,hervorhebungen1 die im ,original g e s p e r r t sind1 wurden mit ,unterstrichen wie hier gekennzeichnet4 ,fremdsprachige ,textstellen1 die im ,original in ,antiqua gesetzt sind1 wurden so markiert4 ,einfache ,anfhrungszeichen wurden durch und ersetzt4 ,offensichtliche ,druckfehler wurden korrigiert wie hier aufgefhrt 7vorher_/nachher73 ,s4 #ae3 444 menschlichen ,fortschrittes und einer fortschreitenden ,zivilsation vollstndig 444 444 menschlichen ,fortschrittes und einer fortschreitenden ,zivilisation vollstndig 444 ,s4 #cg3 444 ihnen die ntigen ,antennen liefert1 ,nachriten aus dem ,aether mit 444 444 ihnen die ntigen ,antennen liefert1 ,nachrichten aus dem ,aether mit 444 ,s4 #dj3 444 man sie auf eine ,lichtspitze wirken lt1 die durch ihre grere oder geringerer 444 444 man sie auf eine ,lichtspitze wirken lt1 die durch ihre grere oder geringere 444 ,s4 #gi3 444 ,bayreuther ,festspielen pilgerte1 so kann man jetzt aus den brigen ,kontinenten 444 444 ,bayreuther ,festspielen pilgerte1 so kam man jetzt aus den brigen ,kontinenten 444 ,s4 #hg3 444 ,ihnen als einen der ,vorkmpfer und ,vordenker des ,friedens erzhlen 444 444 ,ihnen als einem der ,vorkmpfer und ,vordenker des ,friedens erzhlen 444 ,s4 #if3 444 ganz deutlch in ganz1 ganz kleinem ,mastabe die ,schiffe1 ber die man 444 444 ganz deutlich in ganz1 ganz kleinem ,mastabe die ,schiffe1 ber die man 444 ,s4 #ahj3 444 ,faktoren unsicherer werden1 in bedeutend heherem ,grade unsicher4 ,wenn 444 444 ,faktoren unsicherer werden1 in bedeutend hherem ,grade unsicher4 ,wenn 444 ,s4 #aih3 444 ,die ,menschen werden auch in ,zunkunft keine reinen ,rechenexempel sein1 444 444 ,die ,menschen werden auch in ,zukunft keine reinen ,rechenexempel sein1 444 ,s4 #bad3 444 in den ,kasten hineinlegst und ein ,hebeldruck von mir ,dich zugleich narkositiert 444 444 in den ,kasten hineinlegst und ein ,hebeldruck von mir ,dich zugleich narkotisiert 444 ,s4 #bea3 444 unauhfrliches und der ,energieverlust ein so geringer1 da man ihn erst 444 444 unaufhrliches und der ,energieverlust ein so geringer1 da man ihn erst 444 ,s4 #beb3 444 des ,luftschiffes scheinen in einem elektrischten ,feuerwerk wirr dahinschieender 444 444 des ,luftschiffes scheinen in einem elektrischen ,feuerwerk wirr dahinschieender 444 ,s4 #bee3 444 so schnell1 und wurden dopelt so stark wie die auf normalem ,wege zum 444 444 so schnell1 und wurden doppelt so stark wie die auf normalem ,wege zum 444