,note3 ,images of the original pages are available through ,internet ,archive4 ,see https3_/_/archive4org_/details_/ueberdie arsenikv#jj;hahn ,anmerkungen zur ,transkription ,der vorliegende ,text wurde anhand der #aghf erschienenen ,ausgabe nahezu originalgetreu wiedergegeben2 die ,rechtschreibung wurde1 abgesehen von offensichtlichen typographischen ,fehlern1 unverndert bernommen4 ,inkonsistente ,schreibweisen 7z4,b4 ,foderung_/,forderung2 brenbar_/brennbar7 wurden nicht vereinheitlicht4 ,einzelne ,buchstaben und ,satzzeichen wurden stillschweigend ergnzt bzw4 gendert4 alpha1 beta und gamma stehen fr die entsprechenden griechischen ,buchstaben4 ,im ,originaltext wurden verschiedene ,schriftarten und -auszeichnungen verwendet4 ,diese wurden hier folgendermaen dargestellt3 kursiv3 text fett3 text gesperrt3 text ,antiqua3 _/text_/ ,ueber die ,arsenikvergiftung ihre ,hlfe und gerichtliche ,ausmittelung von ,samuel ,hahnemann der ,arzneikunde ,doktor4 ,illustration ,leipzig1 #aghf4 bey ,siegfried ,lebrecht ,crusius4 ,eine ,menge ,ursachen1 ich mag sie nicht herzhlen1 haben seit einigen ,jahrhunderten die ,wrde jener gottnachahmenden ,wissenschaft1 der praktischen ,heilkunde zur elenden ,brodklauberei1 zur ,symptomenbertnchung1 zum erniedrigenden ,rezepthandel1 ,gott erbarms1 herunter getrieben1 zum ,handwerke1 das die ,hippokrate unentdekbar unter den ,trotz befranzter ,arzneibuben mischt4 ,wie selten gelingts noch hie und da einem rechtschafnen ,manne1 durch die ,grse ausgezeichneter ,wissenschaften und ,talente sich ber die ,heuschrekenwolke der ,medikaster zu erheben1 und einen so reinen und chten ,glanz ber die ,kunst zu werfen1 an deren ,altare er dient1 da es selbst dem ,pbel unmglich fllt1 den ehrwrdigen freundlichen ,abendstern mit dnstigen ,sternschnupfen zu verwechseln6 ,wie selten ist diese ,erscheinung1 und1 deshalb1 wie unvermgend1 der gereinigtern ,heilkunde berhaupt ihren vermoderten ,adelsbrief zu erneuern6 ,nur noch eine ,freistadt des arzneilichen ,ruhms blieb dem ,kerne der ,asklepiaden brig1 der ,richterstuhl der forensischen ,arzneikunde4 ,da es hier nichts im ,dunkeln zu morden1 keine ,krankheit fr baares ,geld zu verlngern1 keine ,krankenjahrgehalte zu erschnappen1 oder ,gelegenheiten giebt1 das bescheidne ,talent von eintrglichen ,husern hinweg zu kabaliren1 so sehnt sich ohnehin der lftige ,haufe nicht hieher4 ,hrt er nun gar1 da es hier auf offene ,beweise grndlicher ,kentnisse1 ja des ganzen ,inbegrifs unsrer ,kunst ankomme1 da hier mhsame ,thaten von ungeblendeten ,richtern gesichtet1 und oft blos durch ruhiges ,selbstbewustseyn belohnt werden1 da man hier ,seichtheit auszuzischen und ,aberwiz zu brandmarken pflege1 dann schleicht er hinweg -- sie sind mir zu sauer1 die hohen ,trauben6 ,wohl6 denn hier gleitet nur an dem1 den innerer ,halt wrdet1 die ,feile des ,juwelenkenners ab1 indes gefrbter ,glasflus unter ,hohngelchter zersplittert -- ,da jeder1 der mit ,grazie den ,puls zu tasten weis1 auch ,vergiftungen zu heilen sich anmast1 auch fr fhig hiezu angesehn wird1 so lange der ,spas aussergerichtlich bleibt1 so wird man den klinischen ,theil dieser ,abhandlung schwerlich einiger ernstlichen ,aufmerksamkeit wrdigen -- denn jeder weis ja was von ,brechmitteln1 ,milch1 ,oel und ,theriak4 ,aber wie1 wenn eine erlauchte ,fakultt das ,curverfahren mustert1 ists dann so leicht1 wie in unserm ,schulexamen zu bestehn8 ,sonst wohl1 jezt schwerlich6 seit man aufhrte1 sich mit ,auswendiglernen des ,zacchias zu begngen4 ,der zweite ,theil dieser ,schrift wird dem gerichtlichen ,arzte willkomner seyn1 der es nicht mehr belnehmen darf1 wenn man jezt etwas tiefere chemische ,kentnisse von ihm verlangt1 als sonst wohl gnge und gebe waren4 ,wirkt nun noch berdem der ,werth eines gefhrteten ,menschenlebens -- oder1 wo das nicht1 doch seine eigne ,ehre und ,schande etwas stark auf seine ,seele1 wie billig2 so wirds ihm auch nicht gleich viel seyn1 er wisse vom ,daseyn oder der ,abwesenheit des ,giftes den ,richter unleugbar zu berzeugen1 oder nicht4 ,dresden1 den zehnten ,july1 #aghf4 ,hahneman4 ,inhalt4 ,erster ,theil4 ,erstes ,kapitel4 ,kentnis der ,arseniksorten1 ihrer ,natur und ihres ,verhaltens gegen chemische ,krper1 so fern sie auf ,heilung und ,beurtheilung der ,arsenikvergiftung einfliest4 4 #a4 ,einschrnkung des ,zweks 4 #b4 auf die ,erkentnis des ,arseniks1 aus der seine ,gegenmittel und seine gerichtliche ,erforschung fliesen4 4 #c4 ,den mit ,arsenik beschftigten ,handwerkern kan die ,systemkentnis dieses ,gifts gleichgltig seyn1 4 #d4 wegen der eigentlich ,vergifteten mus man sie inne haben4 4 #e41 #f4 ,kufliche ,sorten1 weisser ,arsenik1 ,fliegenstein1 ,operment4 4 #g4 ,fliegenstein1 sein ,geburtsort1 seine ,abarten4 4 #h4 usserliche ,beschaffenheit1 ,schwere2 ist nicht ,kobald1 4 #i41 #aj4 ist ein ,metall2 4 #aa41 #ab4 von dem ,verhltnisse seines ,brenbaren1 seine ,feuerbestndigkeit1 4 #ac4 lst sein ,brennbares leicht fahren1 4 #ad4 lang aufbewahrter ,fliegenstein tdlicher als frischer4 4 #ae4 ,uebergang zur ,auflslichkeit der ,arseniksorten4 4 #af4 ,arseniksure am leichtauflslichsten4 4 #ag4 ,weisser ,arsenik1 sein ,ansehn1 ,gewicht1 ,brenbares1 ,auflslichkeit4 4 #ah4 ,auflslichkeit 7bei der ,wrme des menschlichen ,krpers7 im ,wasser1 4 #ai4 bis #bd4 fernere ,bestimmungen derselben4 4 #be4 ,der graue ,arsenikkalk1 ,entstehung1 ,schwere1 ,auflslichkeit im ,wasser4 ,arsenikmulm4 4 #bf4 bis #cj4 ,auflslichkeit des ,fliegensteins im ,wasser4 4 #ca4 ,operment1 ,geburtsort1 ,gestalt1 ,schwere1 ,schwefelantheil4 4 #cb41 #cc4 ,auflslichkeit im ,wasser2 4 #cd4 ,vergleichung des natrlichen mit dem auf nassem ,wege bereiteten4 4 #ce4 ,andre geschwefelte ,arseniksorten1 ,ansehn1 ,schwere1 ,schwefelantheil -- muthmasliche ,entstehung des rothen ,arseniks4 4 #cf4 ,uebergang zur ,auflslichkeit der ,arsenikarten in andern ,fligkeiten1 4 #cg4 in ,oelen1 4 #ch4 in ,milch1 4 #ci4 in ,suern1 4 #dj4 in ,eig1 4 #da4 bis #dc4 in ,laugensalzen4 4 #dd4 bis #dh4 ,hinderungen der ,auflsung des ,arseniks darin4 4 #di4 bis #ec4 ,hinwegrumung der ,hindernisse1 4 #ed41 #ee4 vorzglich durch ,auflsung im ,seifwasser4 4 #ef41 #eg4 ,auflsung des ,arseniks im ,magensafte1 4 #eh41 #ei4 im ,feuer1 sein ,verdampfungs- und ,sublimazionsgrad4 4 #fj41 #fa4 ,schwerauflsliche ,verbindungen des ,arseniks1 4 #fb41 #fc4 ,przipitation mit ,metallen1 4 #fd41 #fe4 mit luftsaurem ,eisen1 4 #ff4 mit ,kalkerde1 zum ,kalkarsenik1 4 #fg4 mit ,schwefelleberluft zum ,operment1 4 #fh41 #fi4 mit ,schwefel in ,substanz1 eine ,schimre2 ,auflslichkeit des ,schwefels im ,wasser4 ,zweiter ,theil4 ,geschichte und ,hlfe der ,arsenikvergiftungskrankheiten4 ,zweites ,kapitel4 ,gelegenheiten und ,gestalten1 unter denen ,arsenik in unsern ,krper kmt4 4 #gj4 ,oekonomischer und technischer ,gebrauch des ,arseniks4 4 #ga41 #gb4 ,unwillkhrliche ,vergiftungen durch ,fehlgriffe und ,unvorsichtigkeit4 4 #gc4 ,selbstmorde4 4 #gd4 ,an andern volzogne ,arsenikvergiftung1 schleichende1 arzneiliche4 4 #ge4 ,aqua tosfana besteht nicht aus ,canthariden und ,opium1 4 #gf4 ist ein ,arsenikgift1 4 #gg4 mit einem narkotischen ,ingredienz4 7oder ein ,arsenikmittelsatz7 4 #gh4 ,arsenikalische ,fieberarzneien1 4 #gi4 bis #hd4 ihre ,schdlichkeit4 4 #he4 ,krebswasser des ,lefebre4 4 #hf4 bis #ia4 ,aeusserliche ,anwendung des ,arseniks1 ihre ,schdlichkeit4 4 #ib4 bis #ie4 ,nthige ,einschrnkung seines ,verkaufs4 ,drittes ,kapitel4 ,symptomen der drei ,grade der innern ,arsenikvergiftung1 und die der ussern4 4 #if4 ,innere ,vergiftung1 ,uebergang zur ,symptomenlehre derselben4 4 #ig4 verschlimmernde ,nebenumstnde bei der ,verschluckung4 4 #ih4 ,dauer der schnelltdlichsten ,arsenikvergiftung4 4 #ii4 bis #ajg4 ,gang dieses ersten ,grades4 4 #ajh4 bis #aaj4 ,zuszze4 4 #aaa4 ,der zweite ,grad1 ,dauer von einem oder mehrern ,tagen4 4 #aab4 bis #aad4 ,bedingungen seiner ,entstehung1 4 #aae4 bis #abj4 ,abweichungen desselben vom ersten ,grade1 4 #aba4 ,erhhung durch ,leidenschaften1 4 #abb4 ,natur des bei diesem ,grade gewhnlichen ,todes4 4 #abc4 bis #abg4 ,dritter ,grad1 ,nachwehen des zweiten1 vom ,uebergange des ,gifts in die zweiten ,wege -- ,crisen 7,kontraktur1 ,lhmung1 ,arsenikfriesel1 ,ausfallen der ,haare1 ,abschuppung der ,oberhaut47 4 #abh41 #abi4 ,schleichendes ,fieber wegen innerer ,verlezzungen4 4 #acj4 ,vorhersagung4 4 #aca4 ,vergiftung durch italienische ,gifte1 4 #acb4 durch ,operment und andre geschwefelte ,arsenike1 4 #acc4 durch usserliche ,anwendung des ,arseniks1 4 #acd41 #ace4 durch ,einsaugung des arsenikalischen ,staubs und ,rauchs4 ,viertes ,kapitel4 ,wirkungsart des ,arseniks4 4 #acf4 ,im ,magen und berhaupt auf der freien ,faser1 4 #acg4 hergeleitet von seiner ,schwere und ,auflslichkeit4 4 #ach4 ,wirkt nicht durch scharfe schneidende ,spizzen4 4 #aci4 ,seine reizende und einschrumpfende ,kraft1 4 #adj4 sein spezifischer ,eindruck auf das ,empfindungssystem des ,lebensprinzipiums1 4 #ada41 #adb4 spezifischer ,eindruck auf die ,muskelfaser2 tdet die ,irritabilitt1 4 #adc4 doch nicht ohne erregte ,entzndung2 ,ausnahmen hievon4 4 #add4 ,erklrung des chronischen ,zitterns1 und der brennenden ,schmerzen der ,arsenikgicht in den leidenden ,gliedmasen4 4 #ade4 ,empfnglichkeit des ,krpers1 als ,ursache der verschiednen ,wirkung4 4 #adf4 ,fernere ,erluterung der reizenden und einschrumpfenden ,kraft4 4 #adg4 ,entstehung der ,anfressungen und ,schorfe4 4 #adh4 ,der einschrumpfende ,reiz bringt die ,kontraktur in den zweiten1 so wie das fruchtlose ,wrgen und die peinliche ,kolik in den ersten ,wegen hervor4 4 #adi4 ,einschrumpfende ,wirkung des ,arseniks auf die ,schliesmuskeln des ,krpers4 4 #aej4 ,entstehung und ,gefahr des zurckbleibenden ,erbrechens und des konvulsivischen unergiebigen ,wrgens4 4 #aea4 ,schwierige ,ausleerung1 besonders des ,operments und ,fliegensteins4 4 #aec4 ,aufgelstes ,blut in den ,aderstmmen4 4 #aed4 bis #aeg4 ,vergleichung der innern mit seiner ,wirkungsart auf die freie ,faser der usserlichen ,theile des ,krpers1 und die ,epidermis4 ,fnftes ,kapitel4 ,heilart der schnellen innern ,arsenikvergiftung4 4 #aeh41 #aei4 ,eintheilung der ,heilmittel in ,klassen4 4 #afj4 ,erste ,klasse1 die schdlichen1 zwekwidrigen1 erdige1 hizzige1 narkotische1 4 #afa4 ,brechmittel4 4 #afb4 ,zweite ,klasse1 die durch ,schein der ,gleichgltigkeit schdlichen1 ,wasser1 ,eig4 4 #afc4 ,suren berhaupt4 4 #afd4 ,dritte ,klasse1 dienliche1 oft unzulngliche1 ,milch1 ,oele1 ,rahm4 4 #afe41 #aff4 ,vierte ,klasse1 ,mittel die ,navier fr spezifisch ausgiebt4 4 #afg4 ,anfhrung1 ,beurtheilung derselben2 4 #afh4 wie er sie zu brauchen empfiehlt1 4 #afi4 ,anmerkungen darber4 4 #agj4 ,fnfte ,klasse1 der dienlichsten4 4 #aga4 bis #agd4 ,einleitung in die 4 #age4 ,heilanzeigen der drei ,grade der ,arsenikvergiftung1 mit ihrer ,genugthuung2 zur ,uebersicht4 4 #agf4 ,die beim ersten ,grade vorgeschlagnen ,mittel sind leicht1 berall zu haben1 wohlfeil4 4 #agg4 bis #ahi4 ,einleitung zur ,dienlichkeit der starken ,seifenauflsung1 4 #aij4 ,anfhrung ihrer hier unentbehrlichen1 dienlichen ,krfte4 4 #aia4 ,ist berall bei der ,hand1 und leicht zu bereiten1 4 #aib4 das beste anfngliche ,hlfsmittel1 4 #aic4 bis #aie4 wenn auch das ,gift unbekanter ,natur wre4 4 #aif4 ,vorschrift ihrer ,zubereitung1 4 #aig4 bis #aii4 ihrer ,anwendung4 4 #bjj4 ,erinnerung1 wenn ja kein ,erbrechen erfolgte4 4 #bja4 ,vorsichtsregeln fr krnkliche ,krperbeschaffenheit4 4 #bjb4 ,aderlas4 4 #bjc4 ,gabe jenes ,mittels in ,rksicht des ,alters4 4 #bjd4 ,wie beim ,erbrechen mit dem ,einflsen zu verfahren1 4 #bje4 wie weit man nach ,verschluckung der vorgeschriebnen ,gabe gekommen sei4 4 #bjf4 ,das hlfreichste ,erbrechen ist geschehen4 4 #bjg4 ,die nchste ,hlfleistung4 4 #bjh41 #bji4 ,vorteile des dnnern ,seifwassers1 4 #baj4 ,seine ,bereitung1 sein ,gebrauch1 4 #baa4 ,wirkung4 4 #bab41 #bac4 ,bhungen 7zweiter ,aderlas17 4 #bad4 ,klystiere1 4 #bae4 laues ganzes ,bad1 4 #baf4 halbes oder ,fusbad4 4 #bag4 ,ruhefrist bis zur ,nachhlfe4 4 #bah41 #bai4 ,unterschied1 den die drei ,arseniksorten in der ,cur machen4 4 #bbj4 ,zur ,nachhlfe2 ,seifwasser mit ,oel1 oder ,milch mit ,rahm vermischt1 auf dem ,lande4 4 #bba4 ,in ,stdten ,wasser mit ,schwefelleberluft gesttigt1 und mit ,milchrahm oder ,schleimen gemischt2 ,umschlge1 ,klystiere4 4 #bbb4 bis #bbe4 ,bereitung des ,leberluftwassers4 4 #bbf4 bis #bcj4 ,vortreflichkeit dieses ,hlfsmittels4 4 #bca41 #bcb4 ,anwendung4 4 #bcc4 ,stellvertretende ,mittel auf dem ,lande4 4 #bcd4 ,beihelfende ,mittel2 ,sahnekaffee4 4 #bce41 #bcf4 ,rizinusl4 4 #bcg4 bis #bdd4 ,der ,wilkhr des ,arztes anheim gestelte ,vernderungen der ,vorschrift2 ,hlfe verschiedner ,nebenumstnde2 ,nacherinnerungen4 ,sechstes ,kapitel4 ,heilart der ,nachwehen und der italienischen ,vergiftung1 so wie der ,bergsucht4 4 #bde4 bis #bej4 ,einleitung zur ,hlfe der ,nachwehen in den ersten ,wegen2 4 #bea4 ,grade der ,symptomen von ,verlezzung des ,speisekanals4 4 #beb4 ,bei ihrer ,abhlfe ist der ,gebrauch der ,leberluft nicht zu zeitig hintanzusezzen4 4 #bec4 ,algemein passend mus die ,nachkur seyn3 ,milch nicht wiederkuender ,thiere4 4 #bed41 #bee4 ,vorzge der ,milch berhaupt zu diesem ,zwek1 4 #bef4 beim ersten ,grade der ,symptomen1 4 #beg4 und selbst gegen die schlimste ,art der innern ,zerstrungen4 4 #beh4 ,abhlfe der ,leibesverstopfung bei der ,milchdit1 4 #bei41 #bfj4 ,anwendung1 ,gabe2 4 #bfa41 #bfb4 ,nebenindikazionen4 4 #bfc4 bis #bff4 ,uebergang zur krftigern ,kost und ,lebensordnung der ,genesenden4 4 #bfg4 ,vergleichung der ,zuflle der schleichenden ,vergiftung mit denen der ,bergsucht4 4 #bfh4 ,chronische ,arsenikvergiftungszuflle1 die hier selten vorkommen4 4 #bfi4 ,eingang in die ,heilung der schleichenden ,vergiftung4 4 #bgj4 ,verbindung der ,milchdit mit den spezifischen ,gegenmitteln1 4 #bga4 ,der ,schwefelleberluft 4 #bgb4 bis #bgd4 in ,bdern1 4 #bge4 in damit verbundnen ,getrnken4 4 #bgf4 ,vortreflichkeit dieser ,luft zu unsrer ,absicht4 4 #bgg4 ,uebrige1 dazu gehrige ,dit1 4 #bgh4 ,abfhrmittel4 4 #bgi4 ,kennzeichen der natrlichen schwefelleberlufthaltigen ,wsser4 4 #bhj4 bis #bhc4 ,nachahmung derselben zu ,hause4 4 #bhd41 #bhe4 ,die ,bereitungsart der natrlichen im ,schose der ,erde4 4 #bhf4 ,bereitung der ,schwefelleber zu den knstlichen ,bdern4 4 #bhg4 ,aehnliches zum ,trinken bestimtes ,wasser4 4 #bhh4 ,wie sind die ,vortheile der natrlichen bei den knstlichen zu ersezzen8 4 #bhi4 ,wirkung dieser ,verordnung4 4 #bij4 ,uebergang zu dem ,gebrauche der eisenhaltigen ,wsser1 4 #bia4 ,grund ihrer ,dienlichkeit4 4 #bib4 ,rksicht auf die geschwchten ,verdauungswerkzeuge bei der italienischen ,vergiftung4 4 #bic4 ,natur der bergschtigen ,engbrstigkeit2 spezifisches ,gegenmittel4 4 #bid4 ,hlfe bei arsenikalischer ,kontraktur -- ,arsenikfriesel4 4 #bie4 ,cur der ,lhmung1 des chronischen ,zitterns und der ,konvulsionen4 ,siebentes ,kapitel4 ,heilart der schnellen ussern ,arsenikvergiftung4 4 #bif4 nach usserlicher ,auflegung auf hautlose ,stellen1 4 #big4 bei jhling in ,menge eingeathmeten ,arsenikrauche 4 #bih4 und arsenikalischem ,staube4 ,achtes ,kapitel4 ,verwahrungsmittel gegen ,rauch und ,staub4 4 #bii4 ,uebergang zu den ,vorbauungsanstalten1 4 #cjj4 bis #cjf4 deren sich die mit ,arsenik beschftigten ,arbeiter selbst1 und deren sich die ,natur zu ihrem ,vortheile bedient4 4 #cjg4 ,verwahrung der ,hautlcher1 4 #cjh4 die nassen ,pochwerke1 statt des troknen ,pochens mit ,handkraft4 4 #cji4 ,tchtige ,schlotten bei ,arsenikrsten1 4 #caj4 ,luftzug beim ,farbereiben arsenikalischer ,droquen1 4 #caa4 ,verwahrung beim ,fegen der ,arsenikfnge4 ,dritter ,theil4 ,gerichtliche ,ausmittelung4 ,neuntes ,kapitel4 ,legalitten der gerichtlichen ,untersuchung der ,vergiftungen4 4 #cab41 #cac4 ,nthigkeit der ,kentnis der ,legalitt der ,obdukzionen berhaupt4 4 #cad4 bis #cba4 ,gesezlichkeit und ,erfordernisse fr den ,arzt und ,wundarzt4 4 #cbb4 bis #cch4 ,sekzionsbericht -- erforderlicher ,inhalt desselben -- ,umris der ,obliegenheiten des ,arztes bei der ,obdukzion4 ,zehntes ,kapitel4 ,pathologische ,zeichenlehre des ,vergiftungsthatbestand 7_/corporis delicti_/74 4 #cci4 ,unsrer ,vorfahren ,erkentnisquellen einer geschehenen ,vergiftung4 4 #cdj41 #cda4 ,ihre ,unzulnglichkeit4 4 #cdb4 ,die eigentlichern ,quellen der ,erkentnis einer ,vergiftung1 4 #cdc4 und ihrer ,tdlichkeit4 4 #cdd41 #cde4 ,der ,aeltern weitluftiges ,verzeichnis der ,giftzeichen an ,lebenden und ,toden4 4 #cdf4 ,wohin gehrt ,arsenik in der ,reihe der ,gifte8 4 #cdg4 ,die kentlichsten ,zeichen einer zzenden ,vergiftung an ,lebenden2 4 #cdh4 die untergeordneten ,zeichen4 4 #cdi4 bis #cee4 ,unzuverligkeit aller dieser ,zeichen2 4 #cef4 ,sie nzzen blos dem hlfeleistenden ,arzte1 und der ,polizei4 4 #ceg4 ,uebergang zu den am ,leichname vorfindlichen ,zeichen1 4 #ceh4 das wichtigste derselben1 4 #cei4 die untergeordneten1 4 #cfj4 bis #cfg4 ,unzuverligkeit der leztern1 4 #cfh4 bis #cgj4 des erstern4 4 #cga4 ,die fast unbersteiglichen ,schwierigkeiten der ,vergiftungserkentnis nach dem ,urtheile der ,schriftsteller4 4 #cgb41 #cgc4 ,beweislosigkeit des ,gestndnisses des ,thters4 4 #cgd4 ,das chteste ,thatzeichen1 die ,ausfindung des ,arseniks selbst -- ,nuzzen obiger ,zeichen zu ,vermuthungen fr die ,polizei4 ,elftes ,kapitel4 ,chemische ,kennzeichen des ,thatbestands 7_/corporis delicti_/7 einer ,arsenikvergiftung4 4 #cge4 bis #cgh4 ,bisherige ,merkmale des ,arseniks1 4 #cgi4 bis #djj4 ,beurtheilung derselben1 ,einschrnkung der ,meinung von ihrer ,beweiskraft4 4 #dja4 bis #dda4 ,die berzeugendste ,ausmittelung durch drei beweisende die mindeste ,gegenwart des ,arseniks entdeckende gegenwirkende ,mittel -- ,art ihrer ,anwendung4 ,zwlftes ,kapitel4 ,lethalittsurtheil4 4#ddb4 bis #dii4 ,vergiftungstdlichkeiten1 wie sie mit den ,lethalitten der ,wunden in ,parallele zu stellen -- ,masstab fr das ,urtheil ber erstere4 4 #ejj4 bis #ejb4 ,schlus4 ,erster ,theil4 ,erstes ,kapitel4 ,kentnis der ,arseniksorten1 ihrer ,natur und ihres ,verhaltens gegen chemische ,krper1 so fern sie auf ,heilung und ,beurtheilung der ,arsenikvergiftung einfliest4 4 #a4 ,meine ,absicht bei vorliegendem ,gegenstande kan1 wie man mir leicht zugeben wird1 weder auf eine systematische ,geschichte des ,arseniks1 weder auf eine genaue und vollstndige ,erzhlung seiner chemischen ,verhltnisse1 weder auf die ,bestimmung seines technischen ,gebrauchs1 noch auch und am wenigsten auf die ,untersuchung seines etwanigen ,nuzzens in der ,heilkunde gerichtet seyn4 4 #b4 ,die drei verkuflichen1 und dem ,misbrauch so leicht unterworfnen ,hauptarten dieses metallischen ,giftes anzufhren1 sie in ,verhltnissen zu beleuchten1 die auf die ,gefahr des ,lebens gegrndeten ,einflus haben1 und die ,gegenmittel rechtfertigen knnen1 welche ich mittheile1 und endlich diejenigen ,eigenschaften dieses ,gifts zu bestimmen1 welche der gerichtlichen ,ausmittelung zuverlssige und deutliche ,gegenwirkungen darreichen1 dieses war der ,zwek dieser ,schrift4 4 #c4 ,fr diejenigen ,bergleute1 die mit ,frderung arsenikreicher ,erze1 mit ,aushalten1 mit ,pochen und ,waschen derselben sich beschftigen1 fr diejenigen ,arbeiter1 die mit ,plvern1 ,sieben und ,packen1 und vorzglich welche mit ,ausfegung der ,giftfnge zu thun haben1 mit einem ,worte1 fr diejenigen1 die den ,staub dieses ,minerals zwar durch ,verbinden des ,mundes und der ,nase vom ,magen und der ,lunge einigermasen abhalten knnen1 ihn aber von den einsaugenden ,gefsen der ,haut des brigen ,krpers abzuhalten nicht besorgt sind1 fr diese gilt es gleich1 da sie einmal hiemit ihren ,unterhalt zu erwerben bestimmt sind1 wie die ,mineraltheilchen nach dem ,system zu benennen1 oder ihren metallurgischen und chemischen ,eigenschaften nach zu klassifiziren sind1 welche ihre ,lungen einschrumpfen1 ihre ,sfte verdicken1 ihre ,muskelfasern verhrten1 ihnen unzhliche ,beschwerden erwecken1 und sie zu halblebenden ,geribben auftroknen2 ob es ,mispickel1 ,arsenikmulm oder ,scherbenkobald1 in ,zinn- ,silber- oder ,kobalderzen eingesprengte1 gediegene oder vererzte ,gifttheilchen seyn mgen1 alles dies hilft ihrem ,leiden nicht ab2 selbst weder auf die ,verwahrung1 noch auf die ,wiederherstellung ihrer ,gesundheit haben diese ,errterungen erheblichen ,einflus4 ,auch die ,handwerker1 ,knstler und ,httenleute1 die dem ,dampfe dieses ,halbmetalls ausgesezt sind1 vorzglich aber diejenigen1 die mit ,rsten arsenikreicher ,erze1 mit den ,giftfngen und der ,sublimazion des gelben1 rothen und weissen ,arseniks sich beschftigen1 auch diese haben insgesamt gleiche ,nachtheile von dem ,rauche dieses ,giftes1 es mag nun in dieser oder jener ,gestalt in der zu bearbeitenden ,masse vorhanden seyn4 ,allen dienen gleiche algemeine ,verwahrungsmittel1 gleiche algemeine ,hlfsmittel4 4 #d4 ,aber1 wenn in den ,magen irgend eines ,unglklichen ,gifte dieser ,art in betrchtlicher ,menge gerathen1 wenn jemand sich mit ,arsenik vergiftet hat1 oder vergiftet worden ist1 dann ist es nicht mehr gleichgltig1 welche ,gestalt das ,gift hatte1 welches ans den ,eingeweiden herausgeschaft und mit ,gegenmitteln bestritten werden soll4 4 #e4 ,war es ,arsenik1 so wird es gewhnlich kufliches weisses ,rattenpulver1 ungewhnlicher1 ,fliegenstein1 am ungewhnlichsten1 ,operment und seine ,abarten seyn4 ,denn ungebruchlichere ,sorten gegrabne oder knstlich bereitete kommen hchst selten in diese bedauernswrdigen ,hnde1 und geschhe es1 so wird ein verstndiger ,arzt sie leicht nach der ,aehnlichkeit dieser drei ,arseniksorten zu behandeln wissen4 4 #f4 ,es sei uns also erlaubt blos der regulinischen ,gestalt des ,arseniks 7des ,fliegensteins7 dann der kalkfrmigen 7des weissen ,arseniks7 endlich seiner ,vererzung mit ,schwefel 7des ,operments7 als der drei kuflichen ,sorten1 die bei der ,arsenikvergiftung fast stets im ,spiele sind1 ,erwhnung zu thun4 4 #g4 ,der sogenante ,fliegenstein#a 7_/arsenicum nativum friabile et porosum1_/ ,cronst47 wird1 so wie wir ihn zu ,kaufe haben1 gediegen aus seiner ,mine geschlagen1 die in verschiedenen ,gegenden1 besonders in ,bhmen und ,sachsen1 zu ,hause ist4 ,seine ,nebengattungen ,scherbenkobald1 schuppiger gediegner ,arsenik und ,spiegelkobald kommen mit unter1 obwohl seltner1 im ,handel vor1 haben aber mit unserm ,fliegenstein gleiche ,eigenschaften4 4 #h4 ,er besteht aus einem ,gewebe von hohl bereinander liegenden1 sprden1 zerreiblichen schwarzglnzendmetallischen ,blttern1 von #h1cjh bis #h1caj 7nach ,bergman7 eigenthmlichen ,gewichte4 ,das ,ansehn dieser ,masse1 deren ,bltterchen kleine regelmsig scheinende ,hhlungen bilden1 scheint dem ,fliegenstein den ,namen _/cobaltum crystallisatum_/ erworben zu haben1 welcher brigens nichts von ,kobald enthlt4 ,der ehemaligen ,dmmerung in den mineralogischen und metallurgischen ,wissenschaften mus man es verzeihen1 wenn ehedem alles1 was von ,minern arsenikhaltig1 unartig1 ruberisch und unter die bekanten metallhaltigen ,erze nicht fglich zu rechnen war1 ,kobald genennet wurde2 so erhielt auch unser ,fliegenstein den ,namen des krystallisirten ,kobalds1 und eben daher der ,name des ,scherbenkobalds1 eines hnlichen natrlichen ,arsenikknigs4 4 #i4 ,arsenikknig berhaupt betrachtet ist1 der natrliche1 wie der durch ,kunst bereitete1 ein eignes ,metall1 welches aus einer hchstfressenden ,sure 7,scheelens ,arseniksure7 mit ,brennbarem gesttigt bestehet4 4 #aj4 ,ob wir gleich1 was ein ,metall sei1 genau zu definiren nicht im ,stande sind1 so verstehn wir doch darunter algemein jene schweren glnzenden ,produkte des ,mineralreichs1 die sich schmelzen lassen1 in ,flusse eine konvexe ,oberflche annehmen1 ,glasflsse frben und entfrben1 aus einer spezifischen ,erde oder ,sure mit ,brennbarem gesttigt bestehen1 in diesem ,zustande ,leiter fr die elektrische ,materie sind1 sich in ,suren auflsen1 und dann durch ,blutlauge und ,gallpfelessenz ihre ,grunderde in verschieden ,farben1 mit ,schwefelleberluft aber vererzt niederschlagen lassen4 ,alle diese ,kennzeichen passen auch auf unsern ,fliegenstein oder ,arsenikknig1 selbst die ,schmelzbarkeit4#b 4 #aa4 ,je weniger die ,arseniksure1 oder1 wenn man will1 der reine ,kalk des ,arsenikmetalls an ,brennbarem besizt1 desto feuerbestndiger ist er2 so ist weisser zweimal sublimirter 7hat nach ,bergman #bj_/ajj ,brennbares7 ,arsenik um vieles fixer als ,arsenikknig oder ,fliegenstein4#c ,so ist aber auch rother ,queksilberprzipitat und ,algarottpulver weniger im ,feuer flchtig1 als laufendes ,queksilber und ,spiesglanzknig4 4 #ab4 ,in verschlosnen ,gefsen ist nun zwar die ,feuerbestndigkeit dieser ,metallkalke sehr gros in offenen aber nicht1 doch ist unter allen keiner der in offenen ,gefsen sein ,brennbares der umgebenden ,luft leichter und geschwinder berliefert1 das ist1 sich so schnell verkalkt als ,arsenikknig4 ,so kan er auch in ,gefsen mit dephlogistisirter ,luft angeflt nie in regulinischer ,gestalt aufsteigen1 bei so geringer ,hizze er auch aufsteigt4 4 #ac4 ,eben so wenig kenne ich ein ,metall1 welches schon bei der ,wrme unsrer ,atmosphre in ,freien sich so leicht zu verkalken anfngt und dem reinen ,bestandteile der ,luft einen ,theil seines ,brennbaren mit so groer ,leichtigkeit und ,geschwindigkeit berliefert als ,arsenikknig4 ,eisenfeile rostet sehr leicht1 aber ohne ,feuchtigkeit nicht schnell1 die brigen geringen ,metalle verlieren gleichfals an der freien ,luft mit der ,zeit ihren ,glanz1 aber frischbereiteter ,arsenikknig ist schon nach etlichen ,stunden schwarz angelaufen1 da er vorher wie ,bleiglanz schimmert4 ,solte nicht der gegrabene ,arsenikmulm ein verwitterter ,scherbenkobald seyn8 4 #ad4 ,diese ,bemerkung ist bei ,arsenikvergiftungen von einiger ,betrchtlichkeit4 ,fein geplverter und lang aufbewahrter ,fliegenstein ist weit geschwinder tdlich1 als frischer1 da jener weit leichtauflslicher ist2 er hat ,brennbares verloren und nhert sich den ,arsenikkalken4 4 #ae4 ,dieser ,umstand fhrt mich gerade zu einem bemerkenswerthen ,punkte meiner ,vorerinnerungen zur ,auflsbarkeit des ,arseniks4 ,je auflslicher ein genantes ,gift1 aus ,mangel des mildernden ,mediums1 ist1 desto schneller1 desto heftiger wirkt es4 4 #af4 ,arseniksure1 der reinste und vom ,brennbaren freieste ,arsenikkalk1 das gefhrlichste ,gift1 zerfliest schon an der ,luft oder1 welches einerlei1 ist hchst auflslich in ,wasser4 ,so nimt im umgekehrten ,verhltnisse ihres ,phlogistons die ,auflsbarkeit der folgenden ,arsenikarten und die ,geschwindigkeit ihrer ,tdlichkeit ab4 4 #ag4 ,weisser zweimal sublimirter ,arsenik 7sein ,gewicht ist #e1jjj und sein ,brennbares #bj_/ajj71 den man seiner ,durchscheinlichkeit halber auch ,arsenikglas zu nennen pflegt1 ob er gleich mit der ,zeit die ,porzellainweisse erhlt1 lst sich geplvert in ziemlicher ,menge in ,wasser auf4 ,in achtzig ,granen siedendem ,wasser fand ,navier einen ,gran ,arsenik aufgelst4 ,wenzel will in #ifj ,granen kochenden ,wasser #ia ,gran weissen ,arsenik aufgelst haben4 ,beide ,verhltnisse sind wahr1 jenes als das ,minimum1 dies als ,maximum4 ,zu lezterm gehrt wenigstens ein sechsstndiges ,kochen1 der ,gefrierpunkt aber schlgt fast allen ,arsenik wieder heraus4 ,ersterer wird seinen ,arsenik nur einen ,augenblick mit dem kochenden ,wasser aufgegossen haben4 4 #ah4 ,eigentlich interessirt uns diese ,bestimmung der ,auflslichkeit des ,arsenikkalks beim ,punkte des siedenden ,wassers wenig4 ,wichtiger fr uns ist die ,errterung derselben bei dem ,wrmegrade des menschlichen ,krpers4 4 #ai4 ,ich habe in dieser ,rksicht ,versuche angestelt und gefunden1 da bei dem ,grade #if fahrenheitischen ,wrmemessers sich binnen #aj ,minuten #ej ,grane msig fein geplverten weissen ,arseniks in #dhjj ,granen fliessenden ,wassers auflseten1 whrend die ,mischung unaufhrlich umgerhrt ward4 4 #bj4 ,diese ,nebenbestimmungen der ,auflsung sind bei der ,anwendung der ,gegenmittel bei ,arsenikvergiftungen brauchbar1 in welcher ,absicht ich noch hinzusezze1 da sich in diesen #aj ,minuten bei gleicher ,wrme in benanter ,menge ,wasser ein viel geringerer ,theil von demjenigen ,arsenikpulver auflset1 aus welchem ein vorhergegangener ,aufgus mit ,wasser schon die feinsten ,theile ausgezogen und aufgelset hatte2 und so nimt die ,auflsbarkeit oder vielmehr die ,geschwindigkeit der ,auflsung ferner ab1 wie die ,grblichkeit des ,arsenikpulvers zunimt4 ,gewhnlich ist kuflicher ,arsenik nicht fein geplvert4 4 #ba4 ,wird ,arsenikpulver mit thierischem ,schleime berzogen1 so geht es in ,klmpchen zusammen und widersteht der ,auflsung mehr und lnger4 4 #bb4 ,wird das ,umrhren der ,mischung unterlassen1 so erfolgt die ,auflsung weit langsamer1 also in gleicher ,zeit1 in gleicher ,wrme eben derselben ,menge ,wassers ungemein geringer4 4 #bc4 ,es kan sogar der ,fall seyn1 da unter verschiednen ,hindernissen1 die bei der ,auflsung des ,arseniks im ,magen eintreten1 die ,auflslichkeit des giftigen ,metallkalks bis zum zehnten ja zwanzigsten ,theile seiner mglichen ,auflsbarkeit herabgestimt wird4 4 #bd4 ,daher und wegen des ,vorhergehenden die geringe ,hlfe vom blosen ,wassertrinken bei ,arsenikvergiftungen wiewohl die ,geringfgigkeit dieses ,mittels auch aus ,grnden1 wie man unten 74 #afb41 #b47 siehet1 herfliest4 4 #be4 ,nchst dem weissen1 folgt der graue ,arsenikkalk oder das ,giftmehl#d ein ,produkt der ,arsenikrsten 7sein ,gewicht ist nach ,bergman #c1gjf7 welcher zuweilen im ,handel unter dem ,namen ,fliegenstein1 7wiewohl sehr uneigentlicher und gefhrlicher ,weise7 vorkmt2 seine ,auflslichkeit ist geringer1 so wie er an ,menge des brenlichen ,wesens zunimt1 das ist1 je schwrzlicher er ausflt und je nher er folglich an das ,verhltnis der ,bestandtheile des ,arsenikmetals grnzt4 ,so ist der schwarze ,arsenikmulm 7das ,schwabengift7 weit unauflslicher1 doch dieser kmt noch seltner in ,handel4 4 #bf4 ,ungleich gebruchlicher und folglich weit mehr den ,misbrauche unterworfen ist der ,arsenikknig1 den man ,fliegenstein nent4 ,man findet in den ,schriften der ,scheideknstler fast nichts ber die ,auflslichkeit des ,fliegensteins1 vermuthlich weil man ihn geradehin fr unauflslich in ,wasser hielt1#e da doch schon die ,schdlichkeit des damit infundirten ,wassers ,licht htte geben sollen4 ,deshalb und aus mehrern ,grnden wird man etwas ,bestimteres hierber nicht ungern sehen4 4 #bg4 ,von einigen ,metalkalken z4 ,b4 wie ,rouelle vom schweistreibenden ,spiesglanze und ,erxleben#f von den silberfarbnen ,spiesglanzblumen bemerkt1 kante man lngst die ,auflslichkeit und in neuern ,zeiten sind die ,kalke einiger entdekten ,metalle des ,wasserbleies und ,schwersteins als ,suern folglich als auflslich im ,wasser erkant worden4 ,man weis sogar1 da ,queksilber in ,wasser gekocht kleine ,insekten und ,wrmer tdet1 da ,wasser worin ,kupfer abgelscht ist1 ,hautausschlge heilet und troknet1 da durch bleierne ,rhren geleitetes ,wasser nicht ganz unschdlich ist1 und da glhendes ,eisen dem ,wasser1 worin man es abgelscht hat1 strkende ,krfte mittheilt1 aber den ,arsenikknig hatte man bisher gleicher ,aufmerksamkeit nicht gewrdiget4 4 #bh4 ,zu dieser ,absicht plverte ich ganz frisch bereiteten glnzenden ,arsenikknig 7nachgehends auch ,fliegenstein mit gleichem ,erfolge7 und kochte ihn in destillirten ,wasser eine halbe ,stunde lang4 ,das ,resultat war1 da sich #ab-c_/d ,gran in #adjjj ,granen ,wasser auflseten und bis zum ,gefrierpunkte erkhlt darin aufgelset blieben4 ,das ,verhltnis des ,fliegensteins zum auflsenden ,wasser wird also beinahe wie #a3aajj sein4 ,verschiedentlich wiederholte ,versuche gaben diese ,mittelzahl4 ,wird das ,kochen ungleich lnger fortgesezt1 so kan sich ,wasser mit ,fliegenstein bis zu einem ,verhltnisse wie #djj3a ja noch strker sttigen4 4 #bi4 ,das unten anzufhrende so empfindliche ,reagens jeder ,arsenikauflsung1 der mit ,kupfer gesttigte ,salmiakgeist1 ussert selbst auf jene so schwache ,auflsung des ,arsenikknigs im ,wasser2 ja dann noch wenn sie noch mit drei und einem halben ,male ihres ,gewichts ,wasser verdnnet wird1 und ein ,verhltnis wie #a3ejjj entsteht1 nur mus man in lezterm ,falle dem grngelblichen ,niederschlage einige ,stunden ,zeit lassen oder ,weingeist dazu giesen1 um die ,uebermenge des ,wassers zu verringern4 4 #cj4 ,lange ,zeit geplverter ,fliegenstein theilt sich dem ,wasser in noch geschwinderer ,zeit mit4 74 #ad47 4 #ca4 ,da auch geschwefelter ,arsenik1 vorzglich ,operment bei ,vergiftungen vorkmt1 so mus man das ,nthige von ihm und seinen ,gattungen wissen4 ,operment ist ein ,mineral1 welches besonders in ,ungarn zu ,hause gehrt1 aus gelbglnzenden dnnen dicht ber einander liegenden ,blttern besteht1 von #c1cae 7nach ,bergman7 eigenthmlichem ,gewichte und #a_/aj ,schwefel in seiner ,mischung4 4 #cb4 ,da ,bergman#g die ,auflslichkeit des ,operments in ,wasser so geradehin lugnet1 so unternahm ich verschiedne ,versuche um mich hievon zu berzeugen4 ,ich fand aber1 da er1 zwei ,stunden in destillirtem ,wasser gekocht1 sich hierin in einem ,verhltnisse wie #a3ejjj auflsete4 4 #cc4 ,die erkhlte ,auflsung sahe kaum merklich gilblich aus1 der ,kupfersalmiak schlug obwohl langsam und in geringer ,menge ein ,arsenikkupfer nieder1 mehr grau grngelblich als rein grngelb1 wie eine andre ,arsenikauflsung zu thun pflegt4 ,der ,geruch des ,sazzes auf ,kohlen aber war arsenikalisch4 ,der durch dies ,wasser mit ,silbersalpeter entstehende schwarzbraune ,saz hat nichts besonders1 da in ,wasser aufgelster ,schwefel dasselbe thut1 und ein geschwefeltes ,silber przipitirt4 4 #cd4 ,das durch ,schwefelleberluft aus weisser ,arsenikauflsung niedergeschlagne ,operment hielt weit mehr ,schwefel als natrliches4 ,ich fand1 da ich mit dreizehn ,theilen ,arsenik auf #ce bis #ch ,theile ,schwefel hiedurch verbinden konte4 ,dies knstliche ,operment lies sich aber weit leichter als das natrliche in ,wasser auflsen4 ,ein ,gran davon ward binnen zweistndigen ,kochen in #fjj ,granen reinem ,wasser aufgelst1 wovon aber beim vlligen ,erkalten nur #c_/e ,gran aufgelst blieben4 ,schwefelleberluft lset es in noch grserer ,menge auf4 4 #ce4 ,noch kmt a7 gelbes und rothes ,rauschgelb1 ein ,mineral2 endlich die knstlichen ,arsenikerze1 b7 gelber und c7 rother ,arsenik obwohl selten bei ,vergiftungen vor4 ,ersteres soll 7nach ,bergman7 #c1bbf eigentliches ,gewicht besizzen und nach ,kirwan#h1 #af_/ajj ,schwefel halten2 das ,zweite hlt nach ,gmelin #a_/aj1 das dritte nach eben demselben #a_/e ,schwefel in seiner ,mischung4 ,vielleicht sind diese ,angaben noch zu berichtigen4 ,da die ,mischung des rothen ,arseniks noch so unbekant ist1 so fand ich 7zur vermuthlichen ,ausfindung dieser ,mischung7 da zwar durch kein ,verhltnis der ,schwefelleberluft mit ,arsenik ein rothes ,przipitat erfolgte -- schwach pomeranzenfarbig war die tiefste und gelb die hchste desselben -- da aber durch den mindesten ,theil ,bleizuckerauflsung1 zu dem ,arsenikwassser gesezt1 der ,niederschlag des leztern mit ,leberluft so gleich schn roth gefllet ward4#i ,mehr ,bleiauflsung aber zugesezt1 vertiefte diese ,rthe bis ins ,schwarz4 ,die ,auflslichkeit dieser ,opermentabarten in ,wasser habe ich zu untersuchen fr berflssig gehalten1 da sie so selten bei ,vergiftungen vorkommen4 4 #cf4 ,so weit von der ,auflslichkeit des kuflichen ,arseniks in ,wasser1 nun etwas von derselben in andern ,flssigkeiten4 4 #cg4 ,in ,oelen lset sich zwar jeder ,arsenik1 ,fliegenstein1 weisser ,arsenik und ,operment auf1 doch nie anderst als in der ,hizze des kochenden ,oeles 7etwa #fjj ,fahr47 ,so bald die ,auflsung beginnet1 steigt ein stinkender ,geruch auf1 der ein ,gemisch1 aus dem ,geruche der brennbaren ,luft und einem knoblauchartigen zusammengesezt1 scheint4 ,wegen der grosen zu dieser ,auflsung erforderlichen ,hizze scheint mir eine fernere ,errterung dieses ,punktes keinen sonderlichen ,einflus auf meinen ,zwek zu haben4 4 #ch4 ,milch hat keinen ,vorzug vor gemeinem ,wasser bei ,auflsung des ,arseniks1 ja ihre ,auflsungskraft ist noch geringer1 der ksichte und fette ,theil derselben verhindert sie daran4 ,doch ist nicht zu leugnen1 da sie eben dieser leztgenanten ,bestandtheile wegen viel feines ,arsenikpulver in ihren ,zwischenrumen eine ziemliche ,zeit schwebend erhalten kan1 und in dieser ,rksicht zur ,ausfhrung des besonders feinen ,arsenikpulvers aus dem ,magen eben so viel ja noch etwas mehr ,dienste1 als gemeines ,wasser durch seine grsere ,auflsungskraft1 leistet4 4 #ci4 ,doch dies nur im ,vorbeigehn4 ,ich komme zu den ,suren1 werde aber nichts von den mineralischen erwhnen1 als da sie bei der erfolgenden ,auflsung unser metallisches ,gift ungemein erhhen1#aj eine ,bemerkung1 die keiner weitern ,ausfhrung in einem ,werke bedarf1 welches zur ,erleichterung der ,unglklichen aufgesezt ward4 4 #dj4 ,da man den ,essig etwas zu algemein unter die ,gift widerstehenden ,mittel gerechnet und ihn verschiedentlich in dieser ,absicht gegen unsern ,gift anzuwenden und zu empfehlen#aa versucht hat1 so werde ich zwar unten 74 #afc47 erinnern1 da seine ,anwendung schdlich sei1 hier aber bemerken1 da seine ,auflsungskraft gegen jede ,art des ,arseniks fast nur um ein ,unmerkliches grser1 als die des gemeinen ,wassers ist4 ,da dieses unwirksame und sogar schdliche ,auflsungsmittel ausser dem ,kreise meines ,zweks liegt1 so erspare ich mir die ,anfhrung genauerer ,versuche darber4 4 #da4 ,die nchste ,reihe trift in der ,ordnung der ,auflsungsmittel die ,laugensalze1 welche desto eher unsre ,aufmerksamkeit verdienen1 je gewisser es ist1 da es keine auflsende ,verbindung giebt1 welche die zzende ,kraft dieser metallischen ,sure sichrer neutralisirt und mildert1 als sie4 4 #db4 ,nach ,wenzels genauen und lobwrdigen ,versuchen braucht weisser ,arsenik zu seiner ,neutralisirung fast genau das doppelte ,gewicht an ,gewchslaugensalze2 denn mit diesem haben wir es vorzglich zu thun1 da es vor den brigen beiden1 dem mineralischen und dem flchtigen thierischen1 die strksten ,krfte besizt1 die ,suren zu volkomnen und milden ,mittelsalzen umzubilden1 dazu gerechnet1 da es am hufigsten bei der ,hand und das wohlfeilste ist4 4 #dc4 ,auch selbst mit ,wasser verdntes ,laugensalz 7,potasche7 lst den ,arsenik geschwinder und in grserer ,menge auf1 als ein gleiches ,gewicht reinen ,wassers von gleicher ,wrme4 4 #dd4 ,aber gleichwohl geschieht diese ,auflsung nicht so geschwind als man es von einer der ,sure so gerade entgegen gesezten ,flssigkeit erwarten solte4 4 #de4 ,der ,grund dieser ,erscheinung liegt darin1 da der weisse noch mehr aber der regulinische ,arsenik nur mit ,hlfe eines strkern ,feuers sich mit ,laugensalzen in einer betrchtlichen ,geschwindigkeit und genau neutralisieren kan1 indem alle ,suren durch ,ueberladung mit ,brenbaren einen grosen ,theil ihrer ,verwandschaft und ,aneignungskraft zu den laugensalzigen ,stoffen verlieren1 die sie doch in ihrer ursprnglichen ,reinigkeit besizzen4 4 #df4 ,wie locker ist der ,zusammenhang der ,schwefelsure1 des ,weinsteins1 der phlogistisirten ,salpetersure gegen das ,laugensalz und wie stark die der reinen ,vitriolsure1 und ,salpetersure im vitriolisirten ,weinsteine und ,salpeter6 wie dauerhaft die krystallisirbare ,verbindung der reinen ,arseniksure mit dem ,gewchslaugensalze gegen die des schmierigen ,salzes 7,arsenikleber7 aus weissem ,arsenik und eben demselben ,laugensalze zusammengesezt6 4 #dg4 ,diese ,ueberladung mit brenbarem ,wesen stmpft die ,suren in einem so hohen ,grade ab1 da sie nur mit ,mhe und oft nur durch ,gewalt des ,feuers die ,luftsure der ,laugensalze auszutreiben vermgen1 um dann erst eine dauerhafte ,vereinigung mit ihnen einzugehn4 ,beweise sind ,schwefel und weisser ,arsenik1 wenn sie genau mit luftvollem ,laugensalze verbunden werden sollen4 4#dh4 ,dieses doppelte ,hindernis1 auf ,seiten der ,sure das ,brenbare1 und auf ,seiten des ,laugensalzes die fixe ,luft ist es1 die das ,potaschwasser hindert1 den weissen geplverten ,arsenik in betrchtlicher ,geschwindigkeit und in msiger ,wrme aufzulsen und zu neutralisiren4 4 #di4 ,da ich mich bemhe1 die ,brauchbarkeit der ,laugensalze zur ,milderung des ,arseniks in gehriges ,licht zu sezzen1 so liegt es mir ob1 die ,hindernisse so viel mglich hinweg zu nehmen1 die sich der ,auflslichkeit des weissen ,arseniks in laugensalzigem ,wasser in den ,weg stellen4 4 #ej4 ,ist das geplverte ,rattengift einmal im ,magen1 wie wir in einer ,abhandlung ber die ,arsenikvergiftung voraussezzen mssen1 so liegt es wenig daran1 da man wisse1 wie genau dieses ,gift von seinem ,brenbaren1 als einem vorzglichen ,hindernisse seiner ,auflsung in ,wasser und ,laugensalzen durch ,kochen in ,salpetersure befreiet werden knne4 ,hier steht uns nicht mehr frei1 dieses ,hindernis zu entfernen1 besonders da das ,mittel dazu selbst eines der tdlichsten ,gifte ist4 4 #ea4 ,es ist uns blos erlaubt1 dem laugensalzigen ,wasser1 die fixe ,luft1 als das zweite ,hindernis der leichten ,auflsung und genauen ,neutralisirung des weissen ,arseniks1 zu benehmen und dann erreichen wir unsern ,zwek1 so viel nur mglich ist4 4 #eb4 ,aezzendes ,gewchslaugensalz also1 in ,wasser verdnt1 lset dieses ,gift1 wie man sich leicht durch ,versuche berzeugen kan1 ungleich geschwinder auf1 und mildert es genauer als gewhnliches ,potaschwasser4 4 #ec4 ,da aber ein msig starkes ,potaschwasser schon vor sich reizzende und zzende ,krfte auf den ,magen usert1 wie viel unschiklicher wre es nicht der ,auflsung des zzenden ,laugensalzes in ,wasser noch vor jenem den ,vorzug einzurumen in einer ,schrift1 die sich hier blos mit schiklichen ,gegenmitteln beschftigen darf6 und gleichwol knnen wir dieses mit ,recht4 4 #ed4 ,in der ,seife treffen wir ein solches luftfreies ,laugensalz an1 welches1 so sehr auch seine ,aezbarkeit durch die damit verbundne ,fettigkeit gemildert ist1#ab gleichwohl nichts von seiner ,anziehungskraft gegen ,suren durch diese ,verbindung verloren hat4 4 #ee4 ,bei der ,wrme des menschlichen ,krpers lassen sich binnen #aj ,minuten #ej ,gran msig fein geplverter ,arsenik in #h ,unzen ,wasser bei msigem ,umrhren auflsen1 worin #aej ,gran gemeine trokne ,seife zergangen sind4 7,ist die ,seifenauflsung strker1 so nimt sie noch etwas an ,auflsungskraft zu1 ihre dabei wachsende ,schleimigkeit hlt dann auch noch etwas mehr ,arsenikpulver in ihren ,zwischenrumen schwebend47 ,man wird durch ,vergleichung finden1 da der strkere ,grad der ,auflsungskraft dieses ,seifwassers gegen die des gemeinen ,wassers bei brigens gleichen ,umstnden sich wie #e3d verhlt4 ,die durch ersteres bewirkte ,neutralisirung und ,milderung der giftigen ,mineralsure ungerechnet4 ,mehr habe ich mir ber dieses vortrefliche ,mittel im voraus nicht wegnehmen wollen4 4 #ef4 ,man wird von mir noch die ,auflsbarkeit des ,arseniks im ,magensafte bestimt zu sehen wnschen4 ,ich kan mich aber leicht mit der ,schwierigkeit hnlicher ,versuche und der ,unzuverlssigkeit derselben nach angewandter mglichster ,genauigkeit zurkziehn4 ,wie so sehr verschieden sind die ,bestandteile dieser thierischen ,flssigkeit im nchternen1 an diese oder jene ,nahrung gewhnten1 mit halb oder ganz verdauten ,ueberbleibseln von den und jenen ,speisen und ,getrnken angeflten weichlichen oder festen ,magen u4 s4 w46 ,wie viele ,umstnde verndern den ,magensaft bis zur ,unkentlichkeit6 ,mehr oder weniger vegetabilische oder thierische ,sure1 thierischer oder ,gewchsschleim1 ,mittelsalze verschiedner ,art und in unbestimlichen ,verhltnisse schmlern den ,nuzzen dieser undankbaren ,versuche1 die selbst eine grose ,anzahl wakrer ,mnner ,spallanzani1 sein ,anmerker ,sennebier1 ,skopoli und lezt ,carminati nicht aufs ,reine bringen konten4 ,ihre ,versuche belehren mich wenigstens nicht ber meinen ,gegenstand4 4 #eg4 ,ich begnge mich1 zu erinnern1 da da seine im ,stande der ,gesundheit gewhnliche1 so algemeine ,auflsungskraft fast aller mglichen ,krper so gros und entschieden ist1 7,schwefel1 ,zinn1 ,blei1 roher ,spiesglanz sind ,beispiele7 man die grstmgliche ,einwirkung desselben auf den ,arsenik besonders im nchternen ,magen mit wahrscheinlicher ,evidenz erwarten darf1 da man aber aus den traurigen ,wirkungen des leztern auf den ,magen schliessen mus1 da er ihn zwar almhlig aufzulsen1 aber keineswegs zu neutralisiren1 kaum zu mildern1 im ,stande sei4 4 #eh4 ,feuer ist kein geringes ,auflsungsmittel aller ,art von ,arsenik4 ,bergman fand1 da sich der regulinische bei #ahj ,thermometergraden des ,celsius schon in ,rauch zu zerstreuen anfieng1 graues ,arsenikmehl bei #aie4 ,so verdampft der weisse ,arsenik wenn er glht und ,brenbares dazu kmt2 bei geringerer ,hizze brent und fliegt ,operment davon4 ,der ,rauch aller stinkt widrig nach ,knoblauch1 nur lezteres dampft bei seiner anfnglichen ,verbrennung etwas ,schwefelartiges aus4 4 #ei4 ,alle diese ,arsenikarten lassen sich bei geringer ,hizze sublimiren2 schwerer in verschlosnen ,gefsen ohne ,hinzukunft des ,brenbaren weisser ,arsenik -- wahres ,arsenikmittelsalz unter diesen ,umstnden gar nicht4 4 #fj4 ,ich komme zu denjenigen ,krpern1 mit denen sich der aufgelsete ,arsenik durch vorzgliche ,verwandschaftskrfte zur unauflslichen und schwerauflslichen ,substanz vereinigt und die als hlfreiche ,mittel gegen die zerstrende ,wirkung des auflslichen 7weissen7 ,arseniks angesehen werden knnen4 4 #fa4 ,da ,fliegenstein selbst schon sehr schwerauflslich ist1 so knnen gegen ihn1 wenn von ,hlfe die ,rede ist1 keine andern als unauflsliche oder weit unauflslichere ,verbindungen1 als er selbst ist1 aufgesucht werden4 ,operment bedarf keiner solchen ,veranstaltung1 da er selbst so hchst schwerauflslich ist4 4 #fb4 ,die mir bekanten ,auflsungen der ,metalle in ,suren lassen sich1#ac algemein genommen1 nicht durch ,arsenikwasser1 leicht aber und in groser ,menge durch ,arsenikmittelsalze zu ,przipitaten fllen1 die im reinen ,wasser1 wie ich wenigstens von einigen behaupten kan1 unauflslich sind4 4 #fc4 ,von ,metallauflsungen in ,suren kenne ich nur die in ,luftsure aufgelsten ,metalle und den krystallisirten ,grnspan1 welche sich durch ,arsenik niederschlagen lassen1 sonst keine1 74 #cih47 welches ich wider ,wallerius1 ,neuman und ihre ,nachschreiber erinnere4 ,diejenigen ,metallsalze mus man nur nicht hieher rechnen wollen1 die sich durch ,verdnnung mit gemeinem ,wasser fllen lassen4 ,auch ,bleiessig verdient hier keine ,stelle2 das reinste destillirte ,wasser1 wenn es nur die mindeste ,luftsure enthlt1 trbt ihn weislicht4#ad 4 #fd4 ,man kan also blos ,eisen in ,luftsure aufgelst 7,sauerbrunnen7 nennen1 welches wegen seiner heilsamen ,kraft sowohl1 als wegen der in ,wasser unauflslichen ,verbindung1 die diese ,auflsung mit ,arsenik zuwege bringt1 hier eine ,stelle verdient4 ,andere ,metalle sind entweder schdlich1 und reizzend1 oder lsen sich doch nicht in ,luftsure auf4 4 #fe4 ,dem ungeachtet kan die hievon entstehende ,przipitation des ,arseniks nur bei ,gifttheilen in den zweiten ,wegen von ,wichtigkeit werden1 ,theils weil bei der schnelltdlichen ,vergiftung dies ,hlfsmittel nicht stets bei der ,hand und seine geschwinde ,bereitung schwierig ist1 theils aber weil das erfolgende ,przipitat in ,suren1 die in den ersten ,wegen selten fehlen1 leicht aufgelst werden und so als ,arsenikauflsung ferner zu schaden wieder anfangen kan4 ,der ,niederschlag ist braungrau1 im ,wasser unauflsbar oder fast unauflsbar4 4 #ff4 ,noch macht die ,kalkerde eine sehr schwer auflsliche#ae ,verbindung mit dem ,arsenik4 ,arsenikauflsung 7des weissen1 wie des ,fliegensteins71 wenn sie nicht bertrieben verdnt ist1 schlgt mit frisch und stark bereitetem ,kalkwasser vermischt1 weisse lokere ,wolken zu einem ,bodensazze nieder1 dessen ,auflslichkeit in ,wasser sich wie #a3bajj verhlt4 ,die schwchste ,sure1 selbst berflssig zugegosnes ,arsenikwasser lset dieses ,przipitat leicht1 geschwind und in groser ,menge wieder auf4 4 #fg4 ,noch mssen wir der ,schwefelleberluft#af erwhnen1 die in ,wasser aufgelst1 sich am innigsten mit dem ,arsenikwasser verbindet1 und als ,operment mit ihm zu ,boden flt4 ,dieses knstliche ,operment 7,s4 4 #cd47 ist zwar in ,wasser auflslicher als das gegrabne1 es lsete sich in #fjj ,theilen kochendem ,wasser auf1 in tausend ,theilen der erkalteten ,auflsung aber blieb kaum ein ,theil aufgelst4#ag ,zugegosne ,suren1 selbst starkes ,arsenikwasser1 machen diesen ,opermentniederschlag sehr auflslich1 besonders ein ,uebermas an ,salpetersure1 wenige ,tropfen ,sure aber1 besonders ,essig- und ,salzsure befrdern blos die ,abscheidung des ,przipitats4 ,auch ein ,uebermas an ,schwefelleberluft lst einen ,theil des ,niederschlags wieder auf4 ,alle diese mit und ohne ,hlfe bewirkten schwchern oder strkere ,opermentauflsungen in ,wasser1 haben eine schwchere oder strkere ,gilbe1 zum ,zeichen1 da das ,operment unzersezt in die ,mischung des ,wassers aufgenommen worden ist2 ein ,umstand der einen so sehr mit ,schwefel gemilderten ,zustand des ,arseniks zu erkennen giebt1 welcher durch kein andres ,medium in so hohem ,grade scheint bewirkt werden zu knnen4 ,selbst wenn der gelben 7sogar trben7 ,opermentauflsung1 ihre ,gilbe und ,trbigkeit durch zugegosnes ,laugensalz benommen1 und das ,ansehn des lautern ,wassers hiedurch entsteht1 darf man nicht glauben1 da der ,arsenik in diesem ,zustande eine geringere ,milderung als in freier und sichtbarer ,opermentgestalt habe -- es ist durch den laugensalzigen ,zusaz nur eine arsenikalische ,schwefelleber entstanden1 welche wenn jener durch ,sure wiedrum neutralisirt wird1 sogleich ihren ,operment wieder fallen lt2 sogar ,salpetersure thut dies1 es kan also nicht durch neu entstandne ,schwefelleberluft erzeugt worden seyn1 sondern mus prexistirt haben4 4 #fh4 ,georg ,logan giebt in seinem ,versuche ber die ,gifte#ah den ,schwefel als das beste ,gegenmittel des ,arseniks an4 ,mit welchem ,rechte weis ich nicht4 ,ich fand zwar durch wiederholte ,versuche 7wider ,kirmans#ai und andrer ,leugner seiner ,auflslichkeit7 da ,schwefel zwei ,stunden in destillirtem ,wasser gekocht sich in einem ,verhltnisse wie #a3cabj auflsete1 eine ,auflsung1 die wasserhell blieb und kaum nach zehn ,tagen etwas ,schwefel fallen lies4 ,sie schlug den ,silbersalpeter#bj schwarzbraun nieder in geringer ,menge4 ,aus dem ,bleizucker und ,queksilbersalpeter schied sie nach einiger ,zeit ein geringes weisses ,przipitat ab4 ,aus ,kupfersalmiak sonderte sie einen blulichgrnen ,niederschlag ab4 ,andere ,metalauflsungen schien sie nicht zu fllen4 ,besonders frbte und trbte sie eine starke ,arsenikauflsung 7#a3cd7 in geringsten nicht4#ba 4 #fi4 ,hieraus sieht man deutlich1 wenigstens in so fern die ,scheidekunst ,licht geben kan1 da der ,schwefel wenig oder keine ,heilkrfte gegen ,arsenikvergiftung besizze4 ,vielleicht schmeicheln uns dereinst wiederholte ,erfahrungen mit dem ,gegentheile bei den ,nachwehen dieses in die zweiten ,wege bergegangenen ,giftes oder bei der schleichenden ,vergiftung2 dagegen ist indes so viel gewis1 und wie berhaupt aus der ,schwerauflslichkeit des ,schwefels1 so besonders aus angegebnem ,mangel an ,verwandschaft mit ,arsenik zu schliessen1 da er gegen schnell tdliche ,arsenikvergiftung durchaus ohne ,nuzzen sei1 und durch auf sich gezognes ,zutrauen bessere ,mittel verdrngen und so die edle ,zeit versplittern knne4 ,zweiter ,theil4 ,geschichte und ,hlfe der ,arsenikvergiftungskrankheiten4 ,zweites ,kapitel4 ,gelegenheiten und ,gestalten1 unter denen ,arsenik in unsern ,krper kmt4 4 #gj4 ,die meisten ,vergiftungen mgen wohl unwilkhrlich geschehen4 ,da dieses ,mineral so oft in ,knsten und ,handwerken 7als bei der ,frberei1 besonders in ,kattunfabriken und ,rauchwerkfrbereien1 wie ,magnan will1 beim ,geheimnis der ,hutmacher1 bei ,dngung der ,aecker1#bb zur ,verhinderung des ,brandes im ,getreide#bc zur ,schmelzung und ,versezzung einiger ,metalle1 zum ,weiskupfer oder ,prinzmetall1 zu ,glocken- und ,spiegelkomposizionen1 zu ,argent hach1 in ,schrotgiessereien1 zur ,vieharznei1 zum ,rusma der ,trken1 zur ,verfeinerung des ,glases1 zur ,scheelischen grnen ,farbe1 zu ,firnissen1#bd zur ,mahlerei u4 s4 w47 berdem aber und am hufigsten zur ,vergiftung schdlicher ,thiere der ,maulwrfe1 ,ratten1 ,muse1 ,fliegen u4 s4 f4 wie wohl hchst unnthig1 angewendet wird2 so kan es nicht fehlen1 da das ,httenrauchgift nicht zuweilen ,unglck in ,haushaltungen anrichte1 ohne vorsezliches ,verbrechen4 4 #ga4 ,die mglichen ,flle eines solchen ,versehens lassen sich ihrer unendlichen ,verschiedenheit halber weder bestimmen1 noch erzhlen4 ,das ,hauptschlichste mag in folgendem bestehen4 4 #gb4 ,wie leicht kan weisser ,arsenik mit ,niederschlagspulver1 ,zucker1 ,mehl1 ,sand1 ,haarpuder1 ,potasche1 gereinigtem ,weinstein verwechselt werden oder seines hnlichen ,ansehns halber unter diese ,dinge gerathen4 ,wie leicht knnen vorzglich ,kinder das fr ,fliegen aufgesezte ,wasser1 oder die zur ,tdung der ,ratten und ,muse bestimte ,masse ihres sssen ,geschmaks wegen kosten und zu sich nehmen1 oder in ,werksttten1 wo dergleichen zur ,handthierung erfoderlich ist1 auffassen und lstern verschlukken4 ,wie oft ist es geschehen1 da ,muse1 vorzglich aber ,ratten nach verschluktem ,arsenik ber rohe oder zubereitete ,speisen und ,getrnke gerathen und sie mit ,wiederausbrechen des ,giftes besudeln4 ,selten wird man zeitig eine solche ,vergiftung gewahr -- aber von desto frchterlicher ,art ist sie auch4 ,wie oft bringt das ,gewerbe mit sich1 dem ,staube und ,rauche dieses ,giftes ausgesezt zu seyn1 ,bestimmung aber1 ,mangel eines andern ,broderwerbs1 und ,hofnung reichlichern ,gewins macht diese ,unglklichen gegen die furchtbar heran schleichenden ,uebel bldsichtig4 4 #gc4 ,ich gehe zunchst zu den wilkhrlichen ,vergiftungen ber1 die als ,selbstmorde betrachtet bekant genug sind4 ,fliegenstein und ,rattenpulver werden am hufigsten zu diesen traurigen ,endzwecke gebraucht1 doch auch ,operment und seine ,abarten zuweilen4 4 #gd4 ,mit gleichen ,werkzeugen werden die von der ,hand eines andern geschehenden ,vergiftungen volfhrt4 ,von diesen berhre ich hier nicht die grobe schnelltdliche ,arsenikvergiftung4 ,blos von der schleichenden boshaften1 endlich von der arzneilichen ,arsenikvergiftung rede ich in ,folgendem4 4 #ge4 ,die ,aqua ,toffana oder ,toffanina1 sonst auch ,aquetta di ,napoli genant1 jenes unsichtbare ,werkzeug der meuchelmordschtigsten ,leidenschaften1 besteht1 wider die ,meinung des ,abt ,gagliani1#be und eines vornehmen italienischen ,reisenden mndlich mir gethanen ,versicherung1 aller ,wahrscheinlichkeit nach1 nicht aus einer gemischten ,auflsung der spanischen ,fliegen und des ,mohnsafts1 da dieses stygische ,wasser ohne ,geschmak und ,farbe seyn soll1 ,eigenschaften1 die aus beiden ,ingredienzen fast unmglich zu erhalten stehen1 wenn das ,gift krftig seyn soll4 ,wre es mglich1 so mste das einzige ,mittel1 die ,kraft beider ,dinge wasserhell auszuziehen1 in der ,destillazion zu suchen seyn4 4 #gf4 ,da aber ,mnner von nicht geringem ,ansehn1 ,plenk1#bf ,fr4 ,hoffman1#bg ,bertholin1#bh ,keysler1#bi ,garelli1#cj ,molitor1#ca ,haller1#cb ,gmelin#cc u4 a4 versichern1 da der ,hauptbestandtheil dieses berhmten ,giftwassers ,arsenik sei1 und da auch die ,nachahmung desselben in ,frankreich 7der ,marquise von ,brinvilliers eau mirable7 arsenikhaltig#cd befunden worden ist1 so wird man keinen ,anstand nehmen1 in der gewhnlichsten ,art dieses tdlichen ,wassers ,arsenik zu vermuthen1 wenn man bedenkt1 da die ,zuflle der damit ,vergifteten denen ungemein gleichen1 die man von abgebrochnen ,gaben des ,httenrauchs erfolgen sieht4 ,ekel1 ,mattigkeit1 nagender ,magenschmerz1 ,verfall der ,krfte ohne sichtbare anderweitige ,ursache und ein unnenbares ,uebelbefinden1 worauf ,abzehrung des ,krpers1 ,verderbnis der ,lunge1 schleichendes ,fieber u4 s4 w4 unvermerkt folgen1 deuten auf dieses ,gift1#ce besonders wenn noch irgend ein narkotisches ,ingredienz 7destillirtes ,mohnsaftwasser8 ,kirschlorbeerwasser87 dazu kmt4 4 #gg4 ,da leztere ,verbindung unter allen die gefhrlichste sei lehren die ,arsenikvergiftungen1 wo ,theriak- und ,mohnsaftmittel selbst bei geringer ,giftgabe so unersezlichen ,schaden und ,todesflle bewirkten 74 #afj41 #c474 ,selbst die grose ,hlfe1 die ,keysler und andre vom ,limoniensaft bei dieser ,meuchelvergiftung bemerkt haben1 besttigt die ,gegenwart eines narkotischen ,ingredienz1 besonders des ,mohnsaftes4 4 #gh4 ,nahe hieran grnzen die ,giftmischereien1 die unter der ,etiquette der ,fiebertropfen und ,fieberpulver fast bei allen ,nazionen1 vorzglich aus den ,hnden der ,pfuscherrzte -- der fruchtbarsten ,quelle des ,todes -- ergiebig hervorfliessen4 ,arsenik war in dieser ,absicht schon in der ,mitte des vorigen ,jahrhunderts#cf bekant4 4 #gi4 ,die ,gabe der ,tropfen 7wozu man das ,rezept von mir nicht verlangen wird7 ist gewhnlich ,zwanzig mehr oder weniger1 das ,ansehn wasserhell1 gilblich oder rthlich1 der ,geschmak unmerklich1 oder wie ,essig1 am hufigsten wie alkalische ,lauge4#cg ,es ist wahr1 die ,wechselfieber widerstehn selten dieser tckischen ,arznei1 sie bleiben grosentheils ohne ,wiederkunft zurk1 aber sehr oft mit unausbleiblichem1 oft unersezlichen ,schaden des ,kranken4 ,wassersuchten1 ,fall der ,krfte1 ,auszehrungen u4 s4 w4 folgen oft4 4 #hj4 ,ich lasse mich bei diesen ,tropfen 7am wenigsten bei hnlichen ,fieberpulvern1 wo der ,arsenik unaufgelst desto nachdrklichern ,schaden anrichten kan7 nicht in das ,fr und ,wider ein1 genug die grste ,vorsicht scheitert sehr oft mit dieser fast unbezwinglichen ,metallsure1 wenn sie auch zuweilen merkwrdige ,flle zu ihrer ,empfehlung aufzuweisen hat4 ,unter meinen ,augen vorgefallene ,beweise von beiden1 wrden manche ,demonstrationen a priori ersparen1 wenn es der ,ort wre1 sie anzufhren4 4 #ha4 ,jakobi1 ,heuerman1 ,lefebre1 ,slevogt1 ,frick1 mgen zur ,vertheidigung dieses innerlichen ,mittels sagen1 was sie wollen1 ihnen stehn die aufrichtigsten ,beobachtungen eines ,helmont1 ,wepfer1 ,stahl1 ,lindestolpe1 ,gohl1 ,wedel1 ,hoffman1 ,sprgel1 ,strk und ,gmelin entgegen2 ja man kan dreist annehmen1 da mit den arsenikalischen ,fiebermitteln nicht weniger ,menschen hingerichtet und unglklich gemacht worden1 als mit allen _/aqua della toffana_/1 _/aquetta di napoli_/1 _/aqua del ,petesino_/1 und _/eau mirable_/ zusammen genommen4 4 #hb4 ,bei allem dem hat man jedoch wenig ,hofnung1 dieses ,mittel vertilgt zu sehen4 ,der ,landmann und ,kleinstdtler1 der in niedrigen1 halbunterirdischen feuchten ,lchern oder in sumpfigen ,gegenden und eingeschlosnen tiefen ,thlern wohnet1 wo ,wechselfieber so hufig und hartnckig sind1 will sich geschwind1 ohne ,uebelschmack und ,umstnde fr ein ,geringes geholfen wissen und kauft begierig von einem nahen ,quaksalber 7der nur auf ,einnahme sieht1 ohne das ,glck der ,menschheit zu beherzigen7 eine solche ,arznei1 da sie wohlfeil ist1 fast zuverlssig das ,fieber vertreibt1 und da man sie in sehr kleiner ,menge nimt1 ohne beln ,geschmak4 4 #hc4 ,der aus ihrem ,gebrauche erwachsende ,nachtheil kan in ,gegenden1 wo endemische ,wechselfieber sonst noch mancherlei 7hnliche7 ,uebel1 ,engbrstigkeit1 ,geschwlste1 ,cachexien u4 d4 g4 erzeugen1 schwerlich von leztern ,uebeln unterschieden und erkant werden1 wenigstens nicht vom geringen ,manne1 der1 ohne auf besorgliche ,nachwehen zu sehn1 nur nach schneller so genanter ,hlfe strebt4 4 #hd4 ,welche ,wohlthat fr diese ,art armer ,leute1 wenn ihnen1 statt dieser1 sichre1 unschdliche1 hlfreiche ,fieberarzneien aus einheimischen ,produkten 7,bruchweidenrinde1 ,hasselwurzel1 ,benediktenwurzel u4 s4 w47 wohlfeil in die ,hnde gegeben wrden6 4 #he4 ,ausser dem innerlichen ,gebrauche des ,arseniks gegen ,wechselfieber hat man sich auch vor den ,tropfen des ,lefebre gegen krebshafte ,geschwre zu hten4 ,so gering auch die ,menge des darin befindlichen ,arseniks ist1 so gewis knnen doch schleichende1 zuweilen auch schnelle ,vergiftungen dadurch entstehen4 4 #hf4 ,nicht weniger mistrauisch mus man gegen die userliche ,anwendung des ,arseniks seyn1 besonders gegen die1 wo er als ,pulver1 oder in sonst einer konzentrirten ,form aufgelegt wird1 wo er oft schnelltdlicher ist1#ch als wre er innerlich genommen worden4 4 #hg4 ,man wrde kaum glauben1 wie leicht dies ,gift durch die einsaugenden ,gefse der ,haut in die ,masse der ,sfte gebracht werde1 she man aus den aufgezeichneten traurigen ,zufllen seines usserlichen ,gebrauchs nicht besttigt1 da es den ,magen1 die ,gedrme und die ,nerven berhaupt anzugreifen pflegt4#ci 4 #hh4 ,ohnmacht1 hizzige schnelltdende oder almhlig abzehrende ,fieber1 ,erbrechen1 ,magendrcken1 ,schneiden in den ,gedrmen1 7sogar ,entzndungen der innern ,haut der ersten ,wege7 ,kontraktur1 ,lhmung1 ,konvulsionen sind unzweideutige ,merkmale seiner ,einsaugung in die ,sftmasse oder vielmehr eines besondern auf das ganze ,nervensystem verbreiteten ,eindruks1 wiewohl ich nicht leugne1 da bei seiner ,anwendung auf verwundete eiternde ,stellen des ,krpers1 besonders in trokner ,pulvergestalt1 der schleunig bewirkte ,tod zuweilen mehr von dadurch entstandner rtlichen ,entzndung und ,brande1 entstanden seyn mag1 wie die bei verschiednen dergleichen ,fllen vorkommenden ,symptome deutlich zu verstehen geben4 4 #hi4 ,was hindert uns die schreklichen oft schnell oft schleichend um sich greifenden ,symptomen der usserlichen ,vergiftung mit ,arsenik 7die denen der innerlichen ,einschlukung so#dj gleich sind7 einer besondern und eigenthmlichen ,einwirkung des ,httenrauchs auf das ganze ,nervensystem zuzuschreiben1 indem es fast unmglich ist1 da dies ,gift den ,kreislauf der ,sfte und die ,absonderungsgefse so unglaublich schnell durchlaufen knne1 als oft schon der ,tod erfolgt4 ,oder haben wir nicht noch andre starkwirkende ,dinge -- ,mohnsaft1 ,salmiakgeist1 ,aether1 ,wein1 ,purgierharze1 stinkende ,oele u4 d4 g4 die schnell und oft augenbliklich jedes mit der ihm eignen ,kraft das ,nervensystem durchdringen1#da erquicken1 entfernte ,krmpfe heben1 reizzen1 purgieren u4 d4 g4 ob sie gleich nur in den ,mund genommen1 an die ,nase gehalten oder auf die unverlezte ,haut geleget worden4 ,wie schnell wirkt der kleinste ,bis der ,klapperschlange1 die kleinste ,wunde von ,pfeilen mit dem ,gifte der ,lamas#db oder dem javaischen ,giftbaumharze#dc bestrichen den ,tod6 ,durch einen augenbliklich durch das ,empfindungssystem verbreiteten ,eindruk doch wohl8 4 #ij4 ,man hatte ehedem1 und hat noch jezt verschiedne empirische topische ,mittel gegen ,ausschlge1 ,grind1 ,krzze1 den ,krebs#dd u4 s4 w4 die dieses ,gift in trokner oder aufgelster ,gestalt enthalten1 aber unzhlige ,beispiele#de zeichnen ihre ,gefhrlichkeit mit den schreklichsten ,farben4 4 #ia4 ,das mit ,recht1 wie mich dnkt1 in ,vergessenheit gerathene1 von den ,alten gegen ,pestbeulen und viertgige ,fieber gerhmte ,salische oder ,hartmannische ,magnetpflaster 7das ,hneraugerpflaster#df nicht ausgeschlossen7 gehrt hieher#dg und verdient keiner weitern ,erwhnung4 4 #ib4 ,was ein rechtschafner einsichtsvoller ,arzt thut1 mus man seiner ,erfahrung1 seinen ,kentnissen und seiner ,gewissenhaftigkeit berlassen1 aber andern ,hnden solte man ein so gewisses ,werkzeug des ,todes 7bei unrichtiger ,anwendung7 nicht so unbedingt berlassen4 4 #ic4 ,deshalb solte man berhaupt behutsamer mit dieser grausamen ,waare im ,handel umgehen1 den ,verschleis derselben nicht ,krmer1 und kleinen ,materialhndlern verstatten1 eigentlichen ,droquisten aber nur den ,verkauf in ,pfunden und blos an ,apotheken erlauben4 4 #id4 ,in ,apotheken solten eigne verschlosne ,behltnisse fr dieses ,gift vorhanden seyn1 wozu blos der ,eigenthmer den ,schlssel htte1 da man keine ,anwendung weis1 wo ,arsenik in dringender ,eil nzlich zu gebrauchen sei4 ,der ,herr der ,apotheke solte ber dieses und hnliche ,gifte ein besondres ,buch halten1 worin unter andern der ,namen des bekanten1 ,brgschaft fhigen ,empfngers1 der von lezterm unterschriebne ,empfangschein gegenber geheftet1 und die ,anzeige des ,behufs bemerkt wrde1 dem jhrlich die ,apotheke untersuchenden ,arzte vorzulegen4 4 #ie4 ,da man unschdlichere ,vertilgungsmittel 7,fallen1 in ,fett gebratnen ,schwam1 ,krhenaugen1 ,sabadillsamen u4 s4 w47 hat1 so solte man sich zur ,tdung schdlicher ,thiere des ,arseniks 7und ,sublimats7 durchaus nicht bedienen drfen und seinen ,verkauf1 7doch nur in dieser leztern ,rksicht7 untersagen1 wodurch seiner vorsichtigen ,anwendung in den ,knsten nichts benommen wrde2 welches ich gegen ,navier's und andrer vorgeschlagne algemeine ,vertilgung dieses ,minerals erwhne1 da der ,industrie auch ein misbruchlicher ,erwerbungszweig nicht versagt werden kan4#dh ,drittes ,kapitel4 ,symptomen der drei ,grade der innern ,arsenikvergiftung1 und die der ussern4 4 #if4 ,da wir es hier vorzglich mit der innern ,arsenikvergiftung zu thun haben1 welche die ausgesuchteste und dringendste ,behandlung verlangt1 so werde ich zuerst etwas ber die ,zuflle sagen1 die die tdlichste ,vergiftung hervorzubringen pflegt1 dann derjenigen erwhnen1 wo das ,gift in geringerer ,menge oder unter gnstigern ,umstnden eingeschlukt worden ist1 und zulezt einiges von denjenigen ,uebeln erinnern1 die eine kleine auf einmal genommene ,gabe1 die almhlig fortgesezte ,vergiftung mit abgebrochnen ,gaben dieses ,minerals oder die almhlige ,einschleichung desselben durch die ,haut oder die ,lunge zu begleiten pflegen4 4 #ig4 ,am belsten sind diejenigen ,personen daran1 die weissen ,arsenik in ,menge in den nchternen oder mit hizzigen ,getrnken1 ,brantwein u4 s4 w4 angeflten ,magen geschlukt haben2 die ohne ,hlfe sind oder mit schdlichen 74 #afj47 ,mitteln ,suren1 ,opiaten1 scharfen ,brechmitteln1 hizzigen ,essenzen u4 s4 w4 bestrmt werden1 die von reizbaren ,nerven1 cholerischen ,temperament1 und troknen ,fibern2 die zu krampfhaften und entzndenden ,leidenschaften geneigt1 durch ,zorn1 ,gram1 ,eifersucht1 ,furcht1 ,schrecken zerrttet1 mit scharfer ,galle oder einem ,uebermase leicht entzndlichen ,blutes angeflt oder sonst1 leicht in ,tod ausartenden ,krankheiten1 ,lungensucht1 andern innerlichen ,eiterungen und ,verhrtungen der edlern ,eingeweide1 ,schlagflssen1 ,brchen1 ,kolik1 ,cholera1 ,polypen der grsern ,aderstmme1 innern ,blut- und ,schlagadergeschwlsten1 ,brustwassersucht u4 s4 w4 unterworfen1 oder sonst schwchlich1 sehr jung oder sehr alt sind4 4 #ih4 ,treffen diese oder hnliche ,umstnde in mehrerer ,zahl zusammen1 so folgen die heftigsten1 jezt zu erzhlenden ,zuflle schnell auf einander bis zum ,tode nach drei bis zwanzig ,stunden1 welches ich die schnelltdliche oder den ersten ,grad der ,vergiftung nenne4 4 #ii4 ,zuerst wird der ,vergiftete mit einem kalten ,schauder berfallen1 der den ,krper durchbebt1 eine unnenbare ,aengstlichkeit1 eine die ,brust zusammenschnrende ,uebelkeit1 ein kalter banger ,schweis an der ,stirne und algemeines ,zittern der ,gliedmasen wechseln unter einander ab4 ,hnde1 ,fse und ,nasenspizze werden todenkalt1 die ,augenlieder werden blau unterlaufen1 whrend da der niedergedrckte ,puls an ,hrte und ,geschwindigkeit zunimt4 4 #ajj4 ,nun folgen heftigere ,reizzungen zum ,erbrechen1 die gewaltsam1 aber1 obgleich anfangs nicht vllig1 doch nachgehends1 der ,zusammenschnrung des obern ,magenmundes wegen1 fast fruchtlos sind1 besonders wenn der ,magen leer von ,speisen ist4 ,er klagt ber ,brennen im ,halse1 ,schlunde und der ,herzgrube1 ber zerreissende1 brennende ,empfindungen1 weis sich nicht zu lassen4 4 #aja4 ,der ,arsenik whlt und zerstrt ohne den ,magen zu gehrigen antiperistaltischen ,bewegungen1 zum ergiebigen1 hlfreichen ,erbrechen zu reizzen4 ,er hngt sich fest in die ,zottenhaut des ,magens1 schrumpft sie1 wie kochendes ,wasser thut1 zusammen und reizt die nahliegenden ,blutgefse zur fortschreitenden ,entzndung1 ohne vorher zwekmsige ,ausleerungen bewirkt zu haben4 ,das ganze ,nervensystem erbebt1 man sieht mehr beabsichtete ,zerrttungen als gedeihlige ,entladungen4 ,die ,natur scheint den berlegnen ,feind alzutief zu fhlen1 als da sie ,muth1 da sie ,krfte samlen solte1 ihm zu widerstreben1 ihn vor sich hinzutreiben1 doch wagt sie es von ,zeit zu ,zeit in erneuerten ,angriffen4 4 #ajb4 ,das fruchtlose ,wrgen1 das ,fieber1 der frchterlichste ,schauder1 die ,angst1 die innere ,hizze1 der unauslschliche ,durst nimt zu1 der ,athem wird geschwinder und heis1 krampfhafter und heftiger1 die glnzenden ,augen treten aus ihren ,hhlen hervor4 ,die unaussprechlichste ,bangigkeit1 und der brennende1 zerreissende1 bermannende ,schmerz um die ,herzgrube qulet mit steigender ,verdoppelung4 4 #ajc4 ,anfnglich wird der ,unterleib eingezogen -- weiterhin aber von der um sich greifenden ,entzndung des ,magens1 der ,leber1 ,milz u4 s4 w4 heis und aufgetrieben1 die ,reizzungen zum ,erbrechen werden unwiderstehbar und unaufhrlich1 das ,keuchen1 die trokne1 lechzende ,zunge1 der aufgesperrte ,mund suchen ,labung1 khle ,luft4 ,der ,harn und ,stuhlgang bleiben zurk1 das ,weggebrochne ist von garstiger ,farbe und ,geruch auch wohl mit ,blute vermischt4 ,es folgt ,schneiden und ,winden in den ,gedrmen1 besonders um den ,nabel herum4 ,der ,kranke ist ausser sich1 sieht und hrt nicht recht4 ,sein ,blick ist frchterlich furchtsam4 4 #ajd4 ,schon sieht man die ,algewalt des innerlich ohne ,schonung nagenden ,verwsters in den blauen schumenden ,lippen1 der geschwollenen zitternden ,zunge1 in den angstvollen ,zgen des aufgedunsenen ,gesichts1 den klebrichten ,schweistropfen auf der kalten ,stirne1 den bleifarbnen ,ringen um die stieren ,augen4 4 #aje4 ,der ,elende sieht sich nicht mehr hnlich1 schreit grslich1 winselt verzweiflungsvoll mit abgebrochnen1 heftigen1 heisern ,worten ,errettung1 ,qual1 ,feuer1 ,tdung2 wlzet1 wirft sich ungestm4 4 #ajf4 ,bald aber sieht man die ,empfindungskraft sinken1 er wird ruhiger1 die ,brust hebt sich seltner1 das ,erbrechen bleibt ganz zurk#di1 die schwrzlichen ,lippen zittern1 der ,puls wird unfhlbar4 ,es erfolgen unbemerkt ashaft stinkende ,sthle von ekelhafter ,farbe4 4 #ajg4 ,der ,augenstern erweitert sich1 der ,sterbende rchelt bewustseynlos1 ,verzuckungen bemchtigen sich seiner erstarrenden ,glieder1 und seines eiskalten ,gesichts1 er schnarcht hohl und schauderhaft langsamer und langsamer1 und -- auf einmal bleibt mit dem lezten spasmodischen ,odemzug das verdrehte ,auge1 der aufgesperte ,mund1 die ganze ,maschine stehn -- er ist tod4 4 #ajh4 ,dies ist ein ,abris des gewhnlichsten ,ganges der schnelltdlichen ,arsenikvergiftung1 ohne beigebrachte ,hlfe4 ,viele ,umstnde verziehen und verwischen 74 #ccg47 zwar hie und da einige ,zge dieses ,gemldes1 es bleibt jedoch dem ,richterauge des ,arztes#ej stets unverkenlich4 4 #aji4 ,die erste ,periode 74 #ii4-ajb47 mag wohl gewhnlich die ,hlfte der ,dauer der ,krankheit1 die zweite 74 #ajc4-aje47 drei ,achtel und die dritte 74 #ajf41 #ajg47 das lezte ,achtel derselben einnehmen4 4 #aaj4 ,aehnliche ,zuflle leiden oft die nach userlicher ,anwendung des ,arseniks auf verwundete ,stellen plzlich ,dahinsterbenden4#ea 4 #aaa4 ,ich komme zu dem zweiten ,grade der ,arsenikvergiftung1 der gelindern oder durch verschiedne ,umstnde zgernden4 ,sie steht in ,rksicht der ,tdlichkeit in der ,mitte2 die ,dauer der scheinbaren sich selbst berlassenen ,krankheit bis zum ,tode ist mehrere ,tage1 und diese ,zgerung bewirkt den der gerichtlichen ,ausmittelung so oft im ,wege stehenden ,mangel des vorzufindenden ,giftes1 da die ,ausleerungen es grstentheils wegzuschaffen oder der ,untersuchung auf andre ,weise zu entziehen pflegen4 4 #aab4 ,diese ,vergiftung hat ,statt bei einer ber vier ,gran betragenden ,menge weisen ,arseniks und bei verschiednen hhern ,gaben ,fliegenstein und ,operment unter weniger ungnstigen ,umstnden verschlukt2 als da sind1 ein schlaffer unempfindlicher1 mit ,schleim angeflter1 vllig ausgewachsener nicht ungesunder ,krper1 vor der ,vergiftung oder zugleich mit derselben genossene ,speisen1 hufigere ,getrnke obgleich nicht von der besten ,art1 kltere unthtigere ,leidenschaften u4 s4 w4 4 #aac4 ,eine geringere ,menge als fnf ,gran weisser ,arsenik u4 s4 w4 unter weniger gnstigen ,umstnden verschlukt1 vermag das nemliche zu thun2 ja nur ein bis zwei ,grane knnen1 wenn viele der beim ersten ,grade 74 #ig47 angezeigten ,umstnde zusammen treffen1 eine nach verschiednen ,tagen1 ja noch geschwinder tdliche ,vergiftung selbst bei einer ,person von reiferm ,alter hervorbringen4 4 #aad4 ,alle jezt 74 #aab41 #aac47 angezeigten ,gaben ,arsenik knnen selbst bei msig guten ,umstnden bei ,kindern1 ,schwachen und ,alten vor sich tdlich werden und dann zum ersten ,grade das ist zur schnelltdlichen ,vergiftung werden4 4 #aae4 ,ich werde mich bei ,beschreibung dieses zweiten ,grades1 seines verschiednen ,ganges wegen nicht aufhalten2 die ,zuflle sind ihrer ,natur nach denen des ersten ,grades hnlich1 sie steigen nur langsamer und haben verschiedne minder heftige ,episoden und eingeschobne ,nachlsse4 4 #aaf4 ,die ,entzndung des ,magens und der nahen ,theile1 die ,einschrumpfung und ,anfressung der innern ,haut des ,schlundes1 ,magens und der ,gedrme geht langweiliger1 verschiedner nicht zu bestimmender ,umstnde halber etwas unterbrochner1 obgleich oft eben so gewis vor sich1 und die ,eingeweide scheinen mehr durch ,aezkraft des almhlig aufgelsten ,arseniks als durch seine ,uebermenge zerstrt zu werden4 4 #aag4 ,die ,angst1 die ,zusammenschnrung der ,brust1 das ,wrgen ist mehr absezzend1 nicht so unterdrckend und plzlich bermannend1 das ,fieber steigend aber nicht ohne einigen ,nachlas1 die zerschneidende1 fressende und feurige ,empfindung im ersten ,grade ist hier von ,zeit zu ,zeit erneuertes whlendes ,nagen1 ,drcken1 ,kolik1 ,kneipen4 ,das ,gesicht geschwilt strker -- der ,unterleib ist hart1 es fahren ,blschen um und in dem ,munde aus1 wie die ,schwmchen u4 s4 w4 4 #aah4 ,besonders aber zeichnet sich dieser ,grad durch hufigere1 stinkende und blutige ,stuhlgnge mit almhlig berhand nehmendem ,schneiden in den ,gedrmen mit nur selten untermischtem ,erbrechen vor dem ersten aus4 4 #aai4 ,die tdlichen ,wirkungen des ,giftes in diesem ,falle scheinen eben so sehr durch die ,anfressung1 ,entzndung1 ,brand und ,zerstrung der 7besonders der dnnen7 ,gedrme als durch die des ,magens sich hervorzuthun1 wie die ,leichenfnungen beweisen2#eb beim ersten ,grade aber mehr durch die des ,magens1 beizu durch ,entzndung der ,lunge1 ,leber1 ,milz und des ,zwergfels4 ,doch scheint ein tdender ,eindruk auf das ganze ,empfindungssystem der ,nerven bei der schnelltdlichsten ,vergiftung zuweilen mehr ,ursache der ,lebensberaubung zu seyn als der natrliche ,uebergang der ,entzndung in den ,brand die gewhnlichste ,ursache des ,todes beim zweiten ,grade4 4 #abj4 ,die ,krfte des ,kranken im zweiten ,grade sinken almhlig1 das ,bewustseyn aber bleibt unversehrt bis zulezt1 bei dessen ,verlust dann ebenfals erst die ,zuckungen1 als ,vorlufer des ,todes1 entstehen1 bisweilen nach einem gewaltsamen anhaltenden ,schluksen1 der keine ,linderung annimt4 4 #aba4 ,doch hat dieser ,grad besonders fr empfindliche ,personen noch eine ,qual mehr1 7als der erste1 wo der ,vergiftete gleichsam mit ,wuth aus dem ,leben gerissen wird74 ,da die ,zuflle hier mehr eingeschaltete ,nachlsse haben1 so erhalten die diese ,todesart begleitenden ,leidenschaften freiern ,spielraum1 die ,seele zu bestrmen4 ,bei belgefhrtem ,lebenswandel oder bei ,selbstvergiftung ,reue1 ,verzweiflung -- bei empfangnem1 ,rachsucht1 ,gram1 ,abscheu1 ,verachtung1 ,verdrus ber verworren zurkzulassendes ,hauswesen und ,amt1 kummervoller ,abschied von geliebten ,gegenstnden -- lebhafteres ,bewustseyn und unbetubtes ,gefhl almhlig steigender1 unbezwinglicher ,schmerzen1 niederdrckende ,unerreichbarkeit der ,rettungsmittel -- der ,anblik des tckisch heranschleichenden ,todes -- alles reist die ,qual des ,unglklichen zur furchtbarsten ,hhe empor und ergnzt nur alzuoft1 was dem ,gifte etwa an ,tdlichkeit abgieng4 4 #abb4 ,uebrigens sterben diese ,kranken an einem ,gemische von ,brand und ,zerstrung der zur ,nahrung unentbehrlichen ,eingeweide des ,unterleibes1 zugleich an ,entzndung der ,lunge 7da das konvulsivische ,erbrechen und ,wrgen das ,zwergfell heftig zusammenschnrt und so die ,brusthhle verengert1 da die durch den ,reiz in jhen ,lauf gesezte1 zur ,entzndung schon vorbereitete ,blutmasse ohne ,stockung und ,entzndung zu erregen sich durch die zusammengepresten ,lungen nicht hindurchdrngen kan7 an ,entzndung der ,leber1 der ,milz1 der ,harnblase1 der ,nieren u4 s4 w4 an ,mangel der ,krfte 7durch ,schmerzen erschpft7 und an einem algemeinen ,fieber1 anfnglich entzndlicher1 dann gallichter1 zulezt schleichender und fulichter ,art1 ohne den mglichen ,beitritt andrer prdisponirten ,krankheiten mit in ,anschlag zu bringen4 4 #abc4 ,geht durch msig gute ,behandlung bei einer starken1 oder durch eine leidliche bei einer geringern ,arsenikvergiftung der erste heftigste ,sturm vorber1 das ist1 erfolgt zwar hufiges ,erbrechen 7vielleicht bei ,zgerung des ,durchlaufs2 oder hufiger ,durchlauf ohne zwekmsiges ,erbrechen1 u4 d4 g47 doch ohne vllige ,ausleerung des ,gifts1 so greift das briggebliebne#ec die ,nerven an1 und bringt die ,krankheit bald aus dem ersten durch den zweiten ,grad in den dritten ber1 man sieht1 da nicht der ,tod1 sondern chronische ,uebel erfolgen wollen4 ,absezzender1 oft wiederkehrender ,krampf#ed in den ,gliedern besonders in den ,fsen#ee gesellet sich zu erneuerten ,fieberanfllen1 mit ,kolikschmerzen1 krampfhaftem ,einziehn des ,unterleibes1 ,kopfweh1 ,hizze1 ,durst untermischt1 vorzglich wenn man blos verdnnende und schweistreibende ,mittel zu brauchen fortfhrt4 4 #abd4 ,nach einem der neuen ,fieberanflle1 wobei ,brechen und ,durchlauf sich noch oft erneuert1 sucht die ,natur die schdlichen ,theile ernstlich auf die ,gliedmasen zu werfen1 sie werden krumm gezogen1#ef so da sie der ,kranke nicht ausstrecken kan1 wenigstens die unteren nicht4 ,unterlst man auch hier noch die ausleerenden ,gift zerstrenden ,mittel und bedient sich dagegen ferner der schweistreibenden1 so erneuern sich die unordentlichen ,fieberanflle1 der ,puls wird absezzend1 die ,augen werden bldsichtig 7wohl gar steif7 und gelb1 der ,mund wird bitter1 der ,kopfschmerz und die ,herzensangst ist unertrglich1 und in die zusammengezognen ,muskeln dringt ein brennend jckender ,schmerz1 der dem gichtartigen nahe kmt1 ohne ,erleichterung der brigen ,symptome4 4 #abe4 ,sezt man1 wie gewhnlich1 die diaphoretischen ,mittel fort1 so erfolgt nicht selten bei einem erneuerten sehr heftigen ,fieberanfalle ein ,frieselausschlag1 zuweilen ber den ganzen ,krper1 die ,blschen fliesen nicht selten zusammen und enthalten ein hchst fressendes ,wasser4 ,zuweilen endet sich durch diese ,krisis die ganze ,krankheit1#eg fterer aber nicht1 wenn das ,uebel von hherer ,art1 und die ,reste des ,gifts alzu betrchtlich sind4 ,in lezterm ,falle wird durch diesen ,ausschlag die ,kontraktur in ,lhmung verwandelt1 die gichtartigen ,schmerzen bleiben1 der ,ausschlag vertroknet und die ,oberhaut schlt sich ab4 4 #abf4 ,auf dieses ,abschlen bleibt grstentheils eine ussere beim ,anrhren schmerzhafte ,empfindlichkeit der ,haut zurk4 ,die ,gliedmasen1 vorzglich die ,fse schwellen an4 ,die unordentlichen ,fieberanflle dauern demungeachtet fort mit ,magendrcken1 ,kolik1 u4 s4 w4 ,bei einem der heftigsten ,paroxysmen entstehen nicht selten unter ,angst1 ,herzklopfen u4 d4 g4 heftige ,biegungen des ,krpers und ,konvulsionen 7_/eclampsia_/ des ,sauvages7 mit vlligem ,bewustseyn4 4 #abg4 ,lassen die ,beschwerden durch ,gebrauch guter ,mittel etwas nach1 so erfolgt in der ,besserung zuerst die ,wilkhrlichkeit der ,bewegung#eh1 aber anfnglich ohne ,nachdruk oder ,festigkeit im ,zusammenziehn der ,muskeln1 d4 i4 der ,einflus des ,nervengeistes begint eher1 als die ,reizbarkeit der ,muskelfieber vllig zu ,stande kmt4 4 #abh4 ,im ,falle aber1 da ein geschikter ,arzt dem ,vergifteten zu einer ,zeit zu ,hlfe kmt 7im ersten oder zweiten ,grade7 wenn der ,arsenik schon wichtige rtliche ,zerstrungen in den ersten ,wegen1 ,ablsung der ,zottenhaut1 eiternde ,entzndung der darunter liegenden ,gefshaut u4 d4 g4 angerichtet hat1 so wird1 wenn er durch zwekmsige ,ausleerungen die ,reste des ,arseniks rein abgefhrt hat1 zwar wenig oder nichts von den 74 #abc4-abf47 ,zufllen des ,uebergangs desselben in die zweiten ,wege erfolgen1 aber die ,krankheit wird demungeachtet in ein schleichendes oft nach langer#ei ,zeit tdliches ,fieber ausarten4 4 #abi4 ,verfall der ,krfte1 kachektisches ,ansehn1 unordentliche ,fieberschauder1 ,magendrcken nach dem ,genusse irgend eines selbst leichten ,nahrungsmittels1 ,erbrechen gleich nach der ,mahlzeit1 bittrer1 unangenehmer ,geschmak im ,munde1 ,kopfschmerzen1 ,trokenheit der ,oberhaut1 ,brennen in der flachen ,hand1 gilbliche ,augen1 schmerzhafter1 unordentlicher ,stuhlgang1 ,unruhe1 ,niedergeschlagenheit1 ,geschwulst1 ,nachtschweise sind die gewhnlichen ,begleiter abgefallener ,krusten und ,eiterstellen der ersten ,wege1 die vorzglich um den ,pfrtner herum ihren ,siz haben1 auch wohl um den obern ,magenmund1 im ,boden dieses ,eingeweides1 seltner in den ,krmmungen der ,gedrme4 4 #acj4 ,gehn die schwrenden ,flecken nicht tief1 war der ,krper vorher gesund und voller ,krfte und ist die ,heilungsbehandlung rechter ,art1 so werden zuweilen#fj solche ,geschwre vllig geheilt und die ,gesundheit kehrt wieder zurk2 doch ist dieser ,fall deshalb noch selten genug1 da diese gnstigen ,umstnde sich selten vereinigen4 4 #aca4 ,diese ,zerstrung der innern ,haut der ersten ,wege trift nicht nur bei der eigentlichen meuchelmrderischen oder der melancholischen ,selbstvergiftung ein1 sondern auch bei dem innerlichen sorglosen ,arzneigebrauche dieses ,giftes4 ,die von schleichendem ,arsenikgifte bewirkten ,zuflle knnen wir in der tdlichen ,krankengeschichte einiger ,pbste und hohen ,frsten nachsehn1 sie sind ein almhliges ,absterben ohne heftige und schnelle ,symptomen ein namloses ,uebelbefinden1 ,verfall der ,krfte1 kleine unmerkliche unordentliche ,fieberanflle1 ,schlaflosigkeit1 ,widerwillen gegen ,speise und ,trank und alles ,angenehme des ,lebens1 erdfahles ,ansehn1 u4 d4 g4 ,die ,szene beschliest1 ,wassersucht1 schwrzlicher ,frieselausschlag1 ,eklampsie1 oder krfteschmelzender ,schweis und ,durchlauf4 ,der fortgesezte innerliche ,arzneigebrauch arsenikalischer ,mittel wirkt hnlich4 4 #acb4 ,obgleich ,operment und seine ,nebengattungen nur grstentheils in grserer ,gabe tdlich werden und fast stets nur eine ,vergiftung des zweiten ,grades1 zuweilen des dritten ,grades verursachen1 so bestimt uns doch ihre ,schdlichkeit1 sie unter den ,arsenikgiften mit abzuhandeln4 ,es giebt keinen ,zufall der brigen ,arsenikvergiftungen1 der nicht durch diese1 ob gleich mildern1 ,gifte veranlast und hervorgebracht worden wre1 wie eine ,menge ,beispiele#fa bezeugen4 ,die ,zerstrung der innern ,hute der ersten ,wege1 so wie die ,symptomen des ,uebergangs dieses ,giftes in die zweiten ,wege1 ,kontraktur1 ,lhmung1#fb ,arsenikfriesel1 ,konvulsionen u4 d4 g4 sind ihnen nicht weniger wie dem ,fliegenstein und dem weissen ,arsenik eigen4 4 #acc4 ,die ,zuflle des usserlichen ,gebrauchs#fc auf der unversehrten ,haut1#fd wie die ebendesselben auf wunde oder eiternde ,stellen der usserlichen ,theile sind vllig mit denen eins1 die auf innere ,vergiftungen folgen1 keinen ausgenommen4#fe ,nur sind die chronischen ,arsenikzuflle seltner1 und wenn der ,tod erfolgt1 kmt er sehr schnell1 wie beim ersten ,grade1 fast nie wie beim zweiten4 ,im ersten ,falle ist eine ,einsaugung des ,giftes in die ,sftmasse1 im lezten ein algemeiner ,eindruk auf das ,empfindungssystem sichtbar4 4 #acd4 ,die jhlinge ,einathmung einer ,menge ,arsenikstaubs oder ,rauchs#ff ist gewhnlich von den heftigsten und reisendsten ,symptomen begleitet2#fg die almhliche ,einsaugung beider aber von hchstbeschwerlichen und langwierigen1 von etwas verschiedner ,natur4 ,bei lezterer ist die ,ausdrrung aller schmeidigen ,sfte des ,krpers1 ,lungensucht1 ,zittern1 ,kontraktur und ,lhmung#fh am sichtbarsten4 4 #ace4 ,von lezterer ,art sind die ,zuflle der mit ,bereitung des ,weiskupfers#fi mit dem ,farbsieben#gj in ,blaufarbenwerken1 der daselbst bei den ,rostfen#ga und bei der ,verpakung und ,plverung dieses ,giftes beschftigten1 der ,arbeiter beim ,fegen der ,giftfnge1 der ,bergleute#gb in arsenikreichen ,gruben1 derer die mit#gc ,pochen1 ,scheiden und ,aushalten solcher ,erze sich beschftigen und der ,mahlern#gd und ,farbenreiber1#ge die mit ,rauschgelb und ,operment umgehn1 so wie berhaupt aller ,personen in deren ,gewerbe dieses ,gift vorkmt4 ,alle ziehn durch ,einathmen1 durch ,verschlucken des mit ,giftstaub gemischten ,speichels und durch die einsaugenden ,oefnungen der ,haut ihre ,krankheit oder ihren ,tod ein4 ,viertes ,kapitel4 ,wirkungsart des ,arseniks4 4 #acf4 ,htte es keinen ,nuzzen in der ausbenden ,heilkunde1 die eigentliche ,wirkungsart der ,gifte auf den menschlichen ,krper erforscht zu haben1 so unternhme ich es nicht1 das geringste von der ,wirkungsart des ,arseniks zu erwhnen1 da es schwer ist ber dunkle ,sachen richtig zu urtheilen1 und schiefe ,theorie die ,ausbung selbst zu verziehen pflegt4 ,deshalb werde ich lieber weniger sagen und nichts fr wahrscheinlich ausgeben1 was nicht auf mehrere bereinstimmende ,thatsachen sich grndet4 7,etwas hieher ,gehriges ist schon in einige der vorhergehenden ,paragraphen eingeflossen47 ,auf der andern ,seite muste ich etwas ,bestimtes von seiner ,wirkungsart sagen1 um mir den ,uebergang zum ,heilungsverfahren zu bahnen1 und lezteres auf jene stzzen zu knnen4 ,der ,arsenik hat ussere oder mechanische und chemische oder innere spezifische ,eigenschaften4 4 #acg4 ,die mechanischen sind1 wenn das ,gift ,pulver ist1 seine ,schwere und seine hierauf beruhende grsere ,anhnglichkeit an feste ,krper4 ,je schwerer 74 #h41 #ag41 #be41 #ca41 #ce47 eine ,arsenikart ist1 desto fester legt sie sich an die ,wnde der ,eingeweide an1 und deshalb wrde weisser ,arsenik viel schwerer aus dem ,krper zu bringen seyn1 als ,operment1 wenn er nicht zugleich leztern so sehr an ,auflslichkeit bertrfe4 ,deshalb verhlt sich die ,schdlichkeit der ,arseniksorten unter einander1 wie die spezifische ,schwere einer jeden mit ihrer ,auflslichkeit multiplizirt4#gf ,die ,eigenschaft dieser ,pulver1 mit ,flssigkeiten gemischt1 sich in ,klmpchen zu samlen1 und als solche theils zu ,boden zu gehn1 theils sich auf der ,oberflche zu vereinigen und an den ,rand des ,gefses zu hngen1 beruht eben hierauf4 ,vermge dieser ,eigenschaft und der ,schwere ist es begreiflich1 woher es komme1 da man bei ,arsenikvergiftungen1 die mit ,pulver geschehen sind1 immer nur einzelne umschriebne ,stellen der innern ,magenhute so entsezlich angegriffen siehet1 wo nemlich das ,arsenikpulver1 in ,klmpchen vereinigt1 sich tief und fest in die ,zottenhaut einhieng und so unter sich an einer ,stelle fras4 4 #ach4 ,was die chemische1 innere spezifische ,eigenschaft zu wirken anlangt1 so komme man von der in der ,praxis so schdlichen ,hypothese zurk1 der ,arsenik wirke so giftig1 vermge seiner kleinen scharfspizzigen ,theilchen1 wie ,mead#gg und andre annahmen4 ,wre dies1 so knte gestosnes ,glas in seiner ,wirkungsart auf den ,magen und die ganze thierische ,maschine von der des ,arseniks nicht im mindesten abweichen1 wovon wir doch das ,gegentheil sehen4 ,und wer hat durch die wirksamsten ,vergrsrungsglser wohl je in der ,arsenikauflsung dergleichen ,spieschen wahrgenommen8 4 #aci4 ,man kan die innere chemische ,kraft des ,arseniks in zwei ,theile theilen1 in die reizzende und die einschrumpfende4 ,selten agirt eine dieser beiden ,eigenschaften allein1 gewhnlich wirken sie gemeinschaftlich4 ,es giebt verschiedne ,gegenstnde der ,wirkung dieser zusammengesezten ,kraft4 ,auf der ,faser1 auf der das ,gift angebracht wird1 wirkt es ,entzndung durch seine reizzende1 und ,tdung durch seine einschrumpfende ,kraft4 ,wird es eingesogen1 so wirkt es vorzglich auf die ,nerven1 die die ,muskeln in ,bewegung sezzen4 ,so entstehen ,kontraktur1 ,lhmung und ein feurig stechender ,schmerz 7den man gichtartig zu nennen pflegt71 ,zittern u4 s4 w4 in dem angegriffenen ,theile4 ,reizzende und einschrumpfende ,krfte zugleich scheint es in diesen ,fllen auf den ,geist der ,nerven des angegriffenen ,theils selbst zu ussern4 ,wirkt dies ,gift1 wie es zuweilen geschieht1 auszeichnend und besonders auf die ,empfindungsnerven1 so entsteht unertrglicher ,kopfschmerz1#gh ,schwindel1#gi ,dumheit und ,verdunkelung oder ,verlust der innern und ussern ,sinne4#hj 4 #adj4 ,wenn usserlich aufgelegter oder verschluckter ,arsenik jhlinges ,sinken der ,krfte1 ,angst1 ,konvulsionen und ,tod hervorbringt1 ohne da man betrchtliche1 rtliche ,zerstrungen wahrnehmen kan1 soll man hier nicht berechtigt seyn1 zu schliessen1 da er seine verderblichen ,krfte auf das algemeine ,lebens- und ,empfindungsprinzipium des ,krpers jhling verbreitet habe2#ha ,wie dies geschehe1 weis ich nicht1 da ist1 so wenig1 als wie der kalte ,brand eines einzelnen ,theils den ,tod des ,ganzen nach sich zieht1 wie das ,viperngift1 der tolle ,hundsbis1 und die epidemischen ,ansteckungen einen so spezifischen1 jhlingen und algemeinen ,eindruk auf den ,krper machen1 warum ,queksilber auf die ,speicheldrsen wirkt u4 s w4 4 #ada4 ,scheint in diesen ,fllen der ,arsenik den ,nervengeist1 so zu sagen1 zu tden und zu unterdrcken1 so finden sich auch ,flle wo er auf die ,muskelfaser etwas ,aehnliches wirkt4 ,man hat ,beispiele1 wo auf ,verschluckung des ,arseniks kein#hb ,erbrechen1 und dennoch baldiger ,tod erfolgt ist1 und ,flle1 wo die beim ,leben veranstaltete ,oefnung eines damit vergifteten ,thieres bewies1 da alle ,irritabilitt#hc der ,magenmuskeln durch dieses ,gift vllig erstorben war1 whrend die brigen ,theile die ihrige noch vllig hatten4 4 #adb4 ,ob diese durch ,arsenik getdete ,irritabilitt eine eigne unmittelbare ,wirkung dieses ,gifts oder eine nach alzuheftiger ,anstrengung der ,magenmuskeln erfolgte ,atonie sei1 kan ich nicht genau entscheiden1 da solche ,flle1 ihrer ,seltenheit wegen1 mir nicht#hd zu ,gesichte gekommen sind1 eben so wenig kan ich genau sagen1 ob die auf eingesognen ,arsenik gewhnlich entstehende ,lhmung stets nur1 wie oft eine ,folge von berspanter ,anstrengung der ,muskeln der ,gliedmasen#he 7,kontraktur71 eine ,atonie sei1 oder ob leztere zuweilen durch eine unmittelbar vom ,arsenik bewirkte ,ertdung der ,irritabilitt erzeugt werde1 wie einige ,flle zu verstehn geben4 4 #adc4 ,soviel ist indessen gewis1 da wenn auch kein ,brechen oder nur ein sptes oder geringes erfolgt1 dennoch fast stets ,entzndung im ,magen angetroffen worden ist1 wie ich selbst bemerkt habe4 ,im ,falle aber der tdliche ,eindruk des ,giftes sehr plzlich das ganze ,empfindungssystem unterdrkt1 knnen ,flle vorkommen1 wo keine rtlichen ,zerstrungen1 der kurzen ,zeit bis zum ,tode wegen1 mglich waren1#hf oder wo die algemein entstandne ,empfindungslosigkeit eine merkliche ,entzndung unmglich macht1 da ,empfindung und ,reaktion ein unentbehrliches ,ingredienz der ,giftentzndungen sind4 4 #add4 ,das algemeine ,zittern scheint ein die ,irritabilitt krampfhaft erregender ,reiz des ,arseniks gegen die halberschlafte und gelhmte ,muskelfiber zu seyn1 ein ,mittelding zwischen ,kontraktur und ,lhmung1 welches gewhnlich chronisch ist4 ,der brennende ,schmerz in den ,gliedmasen1 den man mit dem gichtartigen ,reissen einigermasen vergleichen kan1 und der ein ,gefhrte des arsenikalischen ,zitterns1 noch mehr aber der ,arseniklhmung ist1 scheint aus der ,absezzung feiner ,gifttheilchen auf die ,nervenscheiden und in dem ,zellgewebe des ,periostiums am fglichsten hergeleitet werden zu knnen4 4 #ade4 ,da ,arsenik in unserm ,krper nicht genau auf einerlei ,art bei einem wie bei dem andern wirkt1 liegt nicht sowohl an der ,natur des ,giftes1 als vielmehr an der ,empfnglichkeit des ,krpers1 ,neigung zur ,entzndung1 und zur ,erschlaffung1 an mehr oder weniger empfindlichen oder reizbaren ,fasern und ,nerven und einer ,menge andrer ,umstnde4 ,hieraus ist begreiflich1 da man bei dem einen mehr1 beim andern weniger ,entzndung1 bei dem einen mehr tief eingefressene1 beim andern mehr leicht abgezogne ,stellen der innern ,haut des ,magens1 bei dem einen mehr1 beim andern weniger ,erbrechen1 hier mehr harten und vollen1 dort mehr niedergedrkten ,puls u4 s4 w4 antrift4 4 #adf4 ,die reizzende und die einschrumpfende ,kraft des ,arseniks wirken fast stets zusammen1 doch bald jene1 bald diese mehr4 ,beide ,wirkungen zusammen sind die ,ursache der entstehenden ,entzndung2 die einschrumpfende aber erweist sich vorzglich darin thtig1 da sie die ,stelle1 auf der der ,arsenik unmittelbar angebracht wird1 theils wie kochendes ,wasser zusammenzieht und die nchste ,haut in ,blasen und ,schwielen erhebt1 theils auch beim tiefern ,eindringen zum unempfindlichen abgestorbnen ,schorfe frist4 ,so wirkt er auf der ,haut des ussern ,krpers und eben so auf die ,hute des ,magens und der ,gedrme4 4 #adg4 ,wird die in ,blasen erhobne ,stelle der ,zottenhaut durch den ,andrang der ,sfte und die konvulsivische ,bewegung des ,magens zerquetscht1 so werden zugleich die kleinen ,blutgefse des drunter liegenden dritten ,zellgewebes als des eigentlichen ,sizzes#hg der gewhnlichen ,magenentzndungen gefnet1 sie schwizzen ,blut aus1 das durch ,erbrechen oder bei der ,leichenfnung sich zeigt4 ,wirkt das ,gift auf der entblsten ,stelle lnger1 so dringt die rtliche ,entzndung tiefer1 und die ,magensubstanz wird1 der aufgetriebnen ,gefse wegen1 an diesem ,orte strker2#hh und eben so tief geht der ,brand1 wenn die ,entzndung ihren ,gipfel erreicht hat4 ,zur ,entstehung dieser ,brandkruste mag die einschrumpfende ,kraft des ,arseniks nicht wenig beitragen4 4 #adh4 ,dieser einschrumpfende ,reiz scheint die nach ,einsaugung des ,arseniks in die ,sftmasse gewhnlich an den ,gliedmasen sichtliche ,kontraktur oder ,anstrammung der ,muskelfibern zu erzeugen1 so wie er die krampfhafte ,zusammenziehung des ,magens und der ,gedrme bei innerer ,vergiftung zu wege bringt1 die sehr von eigentlicher peristaltischer und antiperistaltischer ,bewegung1 das ist sehr von ,erbrechen und ,bewegung zum ,stuhlgange verschieden zu seyn scheint4 4 #adi4 ,die zusammenschrumpfende ,kraft des ,arseniks ussert sich auch durch mehrere ,phnomenen2 ,gewhnlich findet man nach dieser ,vergiftung den obern ,magenmund und den ,pfrtner dergestalt zusammengeschnrt1 da nicht die mindeste ,luft hindurch dringen kan4 ,man bemerkt ferner bei solchen ,unglklichen den ,schlund#hi oft wie verengert1 die ,brust 7das ,zwergfell87 bnglich zusammen gezogen1 die ,bauchmuskeln schnren den ,unterleib ein1#ij fast alle ,schliesmuskel besonders die des ,afters#ia und der ,harnblase#ib sind wie verschlossen1 und die ,mndung der ,gallgnge in den ,zwlffingerdarm ist oft dergestalt verengert1 da keine ,galle#ic herber geprest werden kan4 ,auch hat man den ,magen nach ,arsenik zuweilen ganz verengert gefunden4 4 #aej4 ,diese konstriktorische ,kraft mit der die ,irritabilitt tdenden verbunden1 erklrt1 warum der ,arsenik im ,magen mehr eine unregelmsige ,konvulsion1 als eine gewhnliche peristaltische oder antiperistaltische ,bewegung1 mehr ein bngliches fruchtloses ,wrgen1 als ein ergiebiges ,erbrechen erregt1 eine ,eigenschaft1 die seine ,verschlukung eben so gefhrlich macht1 vorzglich wenn er nur sptes oder wohl gar kein ,erbrechen1 aus diesen ,ursachen1 bewirkt4 4 #aea4 ,am meisten hat man diese der ,heilung so widrige ,erscheinung von dem ,arsenik im ,pulver1 wo er nur die einzelnen ,stellen#id seiner ,berhrung verwstet1 nicht so sehr aber von seiner ,auflsung zu befrchten4 ,deshalb kan bei ,ermangelung der ,ausleerungen ,operment und ,fliegenstein#ie eben so schdlich und tdlich1 als weisser ,arsenik werden4 ,erstere machen bei ,vergiftungen einschlfernde ,ruhepunkte1 man solte whrend dieser ,pausen glauben1 alles ,gift sei verschwunden4 ,aber es sind gefhrliche ,windstillen vor dem ,orkan1 ,waffenstillstand im ,hinterhalte lauernder ,meuchelwuth4 4 #aeb4 ,die dem weissen ,arsenik hnliche ,kraft der starken ,mineralsuren1 die ,haut bei der ,berhrung wie zu verbrennen1 die ,faser zusammenzuziehn1 sie zugleich zu reizzen1 einzuschrumpfen und zu tden1 scheint uns zu der ,behauptung zu berechtigen1 da jene metallische ,sure just so wie leztere diese ,erscheinungen durch heftige ,anziehung des ,brenbaren#if ussere2 besonders da der ,arsenik so wie die ,mineralsuren im verdnten ,zustande ihre entzndende ,kraft verlieren1 und blos die konstriktorische behalten1 welche der ,arsenik dann im hchsten ,grade zu besizzen scheint4 4 #aec4 ,gewhnlich#ig findet man nach einer schnelltdlichen ,arsenikvergiftung das ,blut in den grsern ,gefsen schwrzlich1 aufgelst2 7die linke ,herzkammer blutleer1 das ,herz grstentheils schlaff72 ich wage nicht die ,ursache hiervon aufzusuchen1 sie mste denn in ,hewsons ,theorie liegen 7nach welcher ,entzndungen das ,blut nicht verdicken1 sondern auflsen74 ,personen1 die am ,brande sterben1 und von dieser ,art ist die grsere ,zahl der ,arsenikvergifteten1 haben ein hnlich aufgelstes ,blut in ihren ,gefsen4 4 #aed4 ,seine ,wirkungsart auf die freie ,faser in usserlichen ,wunden besttigt einen ,theil seiner vorhin angefhrten ,aeusserungen im ,magen4 ,arsenik in ,auflsung1 auf empfindliche ,stellen einer ,wunde angebracht1 verursacht bei ihrer ,berhrung eine peinliche1 feurige1 fressend einschrumpfende ,empfindung1 er entzndet sie1 doch grstentheils nur im ,umfange seiner ,auflegung1 und zieht das ,entzndete zum troknen ,schurfe zusammen1 der dann weiter keiner ,empfindung fhig ist und sich nach einigen ,tagen absondert4 4 #aee4 ,wird er als ,pulver in kleiner ,menge aufgelegt1 wie ich in einer krebshaften ,brust von einem ,winkelarzte thun sahe1 so breitet sich die ,entzndung besonders unter sich in die ,tiefe aus1 der ,schmerz ist peinlicher1 hlt oft zwanzig und mehre ,stunden an1 und der erzeugte ,schurf ist dicker4 ,unter dem abgehenden ,schurfe ist gewhnlich gesundes ,fleisch4 4 #aef4 ,wird er in grserer ,menge auf entblste ,stellen gebracht1 so bringt er nchst der tdlichen1#ih die ,lebenskraft unterdrckenden1 ,einwirkung auf das ,empfindungssystem1 rtlichen ,brand zu wege4#ii 4 #aeg4 ,auf die mit ihrem ,oberhutchen umkleidete ,haut in ,pulver angebracht zieht er in kurzer ,zeit ,blasen1 unter denen die ,haut entzndet ist4 ,fnftes ,kapitel4 ,heilart der schnellen innern ,arsenikvergiftung4 4 #aeh4 ,die ,heilung -- oder die ,erreichung der von den drei ,graden der ,arsenikvergiftung angezeigten ,endzwecke hat man auf ganz verschiednen ,wegen gesucht1 wovon einige widrig1 einige gleichgltig1 einige dienlich aber unzulnglich1 einige aber genugthuend und vllig befriedigend sind4 4 #aei4 ,ich werde die ersten drei ,klassen blos in ,rksicht des ersten ,grades der ,arsenikvergiftung auffhren1 da man fr die brigen beiden ,grade bisher noch weniger ,hlfsmittel aufzusuchen sich bemht hat4 4 #afj4 ,die erste ,klasse der gewhnlich1 besonders vom gemeinen ,mann1 angewendeten ,mittel1 ist die der schdlichen und zweckwidrigen4 ,und hier treffen wir eine unabsehbare ,menge an1 da der geringe ,haufe stets nur aus ,linderung der handgreiflichsten ,symptome1 nicht aber auf ,entfernung des ,urstofs und der ,grundursache der ,krankheiten sieht4 ,die ber solche ,vergiftungen vorhandnen ,criminalakten1 einige ,schriften ber die gerichtliche ,arzneikunde1 verschiedne ,beobachtungsbcher der ,aerzte und einige ,vorflle bei meiner ,praxis haben mir folgendes ,verzeichnis geliefert4 #a47 ,der ,kranke mus wohl ,aergernis oder andre ,alterazion gehabt haben1 also niederschlagende ,pulver giebt man ihm1 nach hergebrachtem ,wahn4 ,sie wirken nichts1 vermehren vielmehr den fremden ,urstof im ,magen1 da sie grstentheils kalkartig oder sonst unauflslich sind4 #b47 ,er hat ,hizze1 er mus schwizzen4 ,hier werden alle ,arten erhizzender ,mittel zur ,hand genommen1 die denn auch gewhnlich ihres tdlichen ,endzweks nicht verfehlen4 ,schwefelbalsam1 feurige ,essenzen und ,brantweine1#ajj ,hirschhornl1 ,wachholdersaft u4 s4 w4 ,beschleunigte ,entzndung und ,brand sind die gewhnlichen und gewissesten ,resultate ihres ,gebrauchs4 #c47 ,er hat ,gift bekommen1 also sogenante ,gifttreibende ,mittel 7die eigentlich gegen ,ansteckungsgifte von den ,alten ersonnen wurden7 ,bezoarpulver1 ,siegelerde1 ,korallen- ,edelstein-#aja ,ruhepulver1 ,orvietanum1 ,philonium1 ,mithridat1 ,theriak1 ,alexipharmaka u4 s4 w4 ,wie erdichte ,pulver unnz und schdlich sind1 sieht man ohne mein ,zuthun1 aber ,opiate sind noch unendlich schdlicher als selbst ,brantwein und die brigen elenden ,mittel bei schnelltdlicher ,arsenikvergiftung4 ,man kan sie zwar als die algemeine ,zuflucht des ,aberwizzes niedriger ,leute ansehn bei jedem bedenklichen und heftigen ,zufalle1 aber hier sind sie ein dreifaches ,gift4 ,die geringste ,gabe ,arsenik wird durch sie in den robustesten ,krpern gefhrlich oder tdlich4 ,sie beschleunigen durch die reizzende und hizzige ,kraft ihrer ,beimischungen die ohnehin so furchtbare ,entzndung der ,eingeweide noch weit mehr4 ,mohnsaftmittel drcken die ,lebenskrfte nieder1 betuben das ,bewustseyn und stopfen zugleich die heilsamen ,entladungen der ,natur1 in dem sie die ,empfindlichkeit der ,magen- und ,darmhute und die ,reizbarkeit#ajb ihrer ,muskelfasern abstmpfen1 und so die ohnehin so furchtbare ,irritabilitt-tdende ,eigenschaft 74 #ada47 des ,arseniks erhhen und beschleunigen helfen4 ,man sieht auch aus einer ,reihe von ,beispielen1#ajc wie sehr die ,heilung des ersten und zweiten ,grades der ,arsenikvergiftung durch diese so schdlichen und mrderischen ,mittel gehindert worden ist1 wie eine kleine ,vergiftung durch sie oft tdlich oder doch langwierig#ajd und fast unheilbar ward4 #d47 ,er mus sich den ,magen verdorben haben1 also bittre ,brantweine1 hizzige ,magenpflaster4 #e47 ,er hat ,kolik1 hat sich wohl erkltet1 man decke ihn 7mit vielen schweren ,betten7 warm zu1 heizze brav ein1 gebe ihm glhenden ,wein1 ,ingberbier1 ,kmmelbrantwein und einen ,wrmstein4 ,wie schdlich alles ,erhizzende in diesem ,falle sei1 wird man schon aus ,obigem ersehen haben4 #f47 ,er hat sich verbrochen und ,verdrus gethan1 man streiche ihn1 ziehe ihn ber's ,knie1 sezze ihm ein ,glas auf den ,nabel1 wenigstens verstreicht die kostbare ,zeit unter solchen nichtigen ,dingen4 #g47 ,er bricht alles wieder weg -- man gebe ihm ein hartgesottenes ,ei und ja nichts mehr zu trinken1 damit er nicht mehr breche4 ,zeigten's nicht ,beispiele1 man mgte diesen ,unsinn fr unmglich halten4 #h47 ,er mus sich beressen haben1 man gebe ihm ,pillen4 ,aloe1 ,jalapharz1 ,skamonium1 ,safran sind die gewhnlichen ,ingredienzen dieser entzndenden1 reizzenden1 auch in gesunden ,tagen nicht unschdlichen ,mittel4 ,auch alle andere weniger hizzigen ,abfhremittel sind im ,anfange der ,vergiftung schdlich4 ,sie fhren das ,gift 7ganz wider die ,absicht7 in den so leicht entzndlichen1#aje so vielfach gekrmten1 so langen ,darmkanal1 wo man mit wegsplenden ,flssigkeiten fast nicht mehr zu ,hlfe kommen kan1 und lassen doch noch immer so viel davon in dem 7durch ihren ,reiz noch mehr entzndeten7 ,magen zurk1 als zur ,tdung hinreicht4 ,was einmal den ,pfrtner passirt ist1 wird nun nicht mehr durch den leichtern ,weg des ,erbrechens ausgefhrt4 -- #i47 ,es kmt ein ,bader hinzu und denkt weislich1 das ,gift durch ,erbrechen fortzuschaffen4 ,also 7was ihm immer anschlug7 drei bis fnf ,gran ,brechweinstein und etliche ,mal so viel ,brechwurz1 in ,pulver4 4 #afa4 ,die bekanten gewhnlichen ,brechmittel leeren zwar1 vorzglich in flssiger ,form1 weit gewisser und nachdrklicher aus1 als die grste ,gabe ,arseniks1 vermgen aber kaum den geringsten ,theil des in den feinen ,zotten der ,magenhaut so hartnckig klebenden und einhngenden ,giftpulvers 7weissen ,arseniks vornemlich7#ajf loszupressen1 vielweniger durch den ,schlund herauszuschaffen4 ,sie reizzen selbst nicht wenig1#ajg und vermehren so den ,andrang des ,blutes nach diesen ,theilen noch mehr1 vorzglich aber ziehen sie den ,schleim hinweg1 der die ,wnde des ,magens 7im natrlichen ,zustande7 so wohlthtig berzieht1 und stellen so die empfindlichen nun freier liegenden ,fasern der ,wuth des ,giftes nur desto gewisser blos2 ja ich behaupte1 da sie eine ,beihlfe und ,unterstzzung dieses fressenden ,giftes genannt zu werden verdienen1 und kan1 aus ,erfahrung1 die nakten starken ,brechmittel nicht eifrig genug widerrathen4 4 #afb4 ,ich nehme nun die gleichgltig scheinenden ,mittel vor1 die1 durch ,versplitterung der zur ,hlfe so nthigen1 so kurzen ,zeit1 wie durch andre minder in die ,augen fallende ,nachtheile gefhrlich werden4 #a47 ,thee2 ist er heis1 so schadet er durch ,erhizzung2 ist er lau1 so schadet er wie laues ,wasser4 ,er besizt ber dies noch einige brechenstillende ,kraft und wird hiedurch zweideutig4 #b47 ,laues ,wasser4 ,es splet den die innere ,haut der ersten ,wege beschzzenden ,schleim ab1 und bringt ihn durch das folgende ,erbrechen heraus1 ohne etwas hnliches an seine ,stelle zu sezzen4 ,es lset zwar auf der andern ,seite etwas ,arsenik1 vorzglich weissen auf1 diese ,auflsung aber hindert es nicht1 als verdntes ,gift fort zu wirken4 ,diese ,arsenikauflsung geht1 mit ,nachtheil 74 #afa4 #h471 viel leichter durch den ,pfrtner ber1 als geplverter ,arsenik4 ,laues ,wasser bringt zwar anfnglich ein viel leichteres ,erbrechen zuwege1 als der ,reiz des ,gifts vermag1 erschlafft aber bei fortgeseztem ,gebrauche die ,spannkraft der ,magenmuskeln ungemein1 ohne sie fernerhin zu krftigen ,ausladungen bewegen zu knnen4 ,so bleibt denn bald alles fernere ,erbrechen1 wegen ,atonie und ,erschlaffung dieses ,eingeweides zurk1 wozu die ,irritabilitt tdende ,kraft des ,arseniks 74 #adg47 das ihrige beitrgt4 ,dies unschdlich scheinende ,mittel bleibt also in vielfacher ,rksicht nachtheilig1 auch deshalb1 da es als ein schweistreibendes ,mittel wirkt und nicht selten#ajh den ,arsenik in die zweiten ,wege berfhrt4 #c47 ,essig4 ,man glaubte sonst1 ,essig widerstehe jedem ,gifte4 ,so oft dies auch bei betubenden ,gewchsgiften wahr seyn mag und so gewis er so gar bei einigen metallischen1 besonders den ,bleikalken 7seltner bei ,spiesglanzglas und ,grnspan7 gute ,dienste thut1 so weis man doch1 da alle durch ,reiz entzndende ,pflanzengifte 7,purgierharze1 ,euphorbium u4 s4 w47 durch ,essig nicht gemildert werden1 und da andre durch mechanischen 7,glas7 oder chemischen 7,sublimat7 ,reiz entzndenden ,krper in ihrer ,wirkung durch ihn nicht nur nicht aufgehalten werden1 sondern sogar ,beihlfe erlangen4 ,am meisten scheint dies beim ,arsenik der ,fall zu seyn1 der durch jede saure ,auflsung ,brenbares verliert und dann um so viel zzender wird1 dergestalt da ,fr4 ,hoffman#aji das ,gift1 womit die ,einwohner von ,bantam ihre ,pfeile vergiften1 fr in ,limoniensafte aufgelsten ,arsenik hlt4 4 #afc4 ,aus dieser ,ursache wundre ich mich1 wie ,stenzel1#aaj nebst andern1#aaa ,suren berhaupt und ,sage#aab ,essig und ,limoniensaft gegen verschlukten ,arsenik anpreisen knnen1 wiewohl ich die ,kraft des leztern gegen die schleichende ,vergiftung mit ,aqua toffana#aac 7die nchst ,arsenik wohl ein narkotisches ,gift enthlt7 nicht leugnen will1 am wenigsten da ihn ,keysler1#aad ,wepfer#aae und ,lebret#aaf in diesem ,falle gut gefunden haben4 4 #afd4 ,die dritte ,klasse1 der bisher blichen ,mittel1 ist die der dienlichen1 doch oft unzulnglichen4 ,sie sind lindernd aber unspezifisch1 blos gegen ,reiz 7berhaupt7 gerichtet4 #a47 ,die ,milch stehet oben an1 da sie am hufigsten dagegen gebraucht wird1 und ein leicht zu habendes ,hausmittel ist4 ,so hlfreich sie im zweiten und so unentbehrlich sie im dritten ,grade der ,arsenikvergiftung ist1 so wenig zulnglich ist sie jedoch in einer starken ,vergiftung des ersten ,grades4 ,sie beschzt in diesem ,falle die innere ,magenhaut zu wenig und lset den ,arsenik noch langsamer den bloses ,wasser auf4 ,ist sie abgesahnt 7ohne ,rahm7 so hilft sie noch weniger1 mehr noch die frischgemolkene oder mit ,sahne vermischte4 ,es ist so wenig in ihr als in den jezt folgenden ,mitteln das ,geringste spezifisch gegen ,arsenik ,wirksame4 #b47 ,oele scheinen1 wenn sie in ,menge zu haben sind1 noch etwas hlfreicher1 besonders gleich nach ,verschluckung unsers ,giftes zu seyn4 ,sie nehmen1 wenn keine ,feuchtigkeit im ,magen vorhanden ist 7ein seltner ,fall7 eine ,menge feinen vorzglich troknen ,arsenikpulvers beim ,erbrechen mit1 und verhindern auf einige ,zeit die ,auflsung des ,zurkgebliebnen1 und unaufgelster ,arsenik wirkt nichts4 ,ich sage auf einige 7eine kurze7 ,zeit1 denn die gereizten aushauchenden ,gefse der zottichten ,magenhaut liefern immer frischen ,magensaft und stosen so das ,oel von den ,wnden dieses ,eingeweides zurk1 wie man an nasgemachtem ,fliespapiere siehet2 das ,oel wird nun unnz1 der gesamlete ,magensaft lst den nahen ,arsenik auf1 und seine ,verwstungen gehen vor sich1 als wenn kein ,oel vorhanden wre4 ,wre diese ,unvereinbarkeit der ,fettigkeiten mit dem wsserichten ,magensafte nicht1 so wrde flssiger ,talg und ungesalzene ,butter oder ,schmalz noch grsere ,dienste thun1 als ,oel4#aag ,vor allen ,mitteln dieser ,klasse aber #c47 behauptet ,milchrahm oder ,sahne den ,vorzug4 ,schade1 da sie selten in erforderlicher ,menge bei der ,hand ist4 ,sie wickelt das ,arsenikpulver viel gewisser ein und nimt es in ihre ,zwischenrume1 als ,fett1 ihrer diklichen ,consistenz und ihrer ,mischbarkeit mit dem ,magensafte wegen4 ,sie schmeidiget die ,wnde des ,magens mehr als ,milch1 khlt ohne ,reiz1 lst sich angenehm eintrinken und verhindert ungemein die ,auflsung dieses ,giftes4 ,sie scheint mir gegen ,fliegenstein und ,operment1 besonders gleich nach der ,vergiftung1 in vielen ,fllen fast allein zulnglich zur ,hlfe4 ,selten ist 7diklicher7 ,milchrahm in dieser ,absicht1 so oft1 als er es verdiente1 angewandt worden4 ,htte er zugleich die ,kraft ,brechen zu erregen1 so wre er ein unvergleichliches ,hlfsmittel1 ob er gleich auch auf der andern ,seite keine spezifische ,gegenwirkung zur ,milderung der ,natur des ,arseniks ussern kan4 4 #afe4 ,ich mache diejenigen ,gegenmittel1 die ,navier in seinem ,buche von den ,gegengiften in ,vorschlag gebracht hat1 zur vierten ,klasse1 da sie obwohl oft alzu knstlich1 unanwendbar und problematisch1 doch ihrer anscheinenden ,spezifizitt wegen1 einer besondern ,betrachtung werth sind4 4 #aff4 ,da er bisher der ,hauptschriftsteller in diesem ,fache zu seyn scheint1 so erlaube man mir einen hierher gehrigen ,auszug aus seinem ,werke#aah zu machen4 ,seine ,mhsamkeit verdient ,dank1 aber seine ,vorschlge schwerlich ,nachfolge2 bei aller seiner guten ,absicht1 spezifische ,gegenmittel auszufinden1 die den ,arsenik in seinem ,wesen ndern1 zerstren und unkrftig machen sollen4 ,last uns sehen wie er zu ,werke geht4 4 #afg4 #a47 ,schlgt er laugensalzige ,schwefelleber#aai vor1 und behauptet1 da wenn sie in ,wasser aufgelst und zu ,arsenikwasser gemischt werde1 die tdliche ,wirkung des leztern fast vllig verschwinde4 ,es erfolge1 wenn beide ,flssigkeiten heis zusammen geschttet wrden1 ein schmuzig weisser ,niederschlag4 ,von lezterm will er sich durch chemische ,versuche berzeugt haben1 da er fast allen ,arsenik aus der ,auflsung an sich genommen habe1 und will der ber dem ,bodensazze stehenden ,flssigkeit wenig oder gar keinen ,theil dieses ,giftes zugestehn4 ,die ,leber werde hiedurch ganz und gar zerlegt1 die ,arseniktheilchen giengen grstentheils an den ,schwefel4 ,einige andre kleinen ,parthien ,arsenik blieben mit dem laugensalzigen ,theile verbunden -- ,es zeigen jedoch seine nachfolgenden 7,s4 #bd47 ,versuche selbst1 da nicht wenig ,arsenik mit dem ,laugensalze der ,leber vereinigt bleibt4#abj #b47 ,seine ,kalkleber 7,s4 #bg47 7ist fast gleichen ,nachtheilen ausgesezt47 ,er kocht zu diesem ,behufe drei ,theile frischgebranten ,kalk mit einem ,theile geplverten ,schwefel4#aba #c47 ,kalkwasser4 7,s4 #ci47 ,es bewirkt mit ,arsenikwasser den schwerauflslichen ,kalkarsenik1 sezt also die schon erfolgte ,auflsung des ,arsenikpulvers im ,magen voraus1 die doch so schwierig und langsam entsteht4 ,allein und unvermischt getrunken ist es zu scharf und zzend1 wie leicht kan die ,entzndung des ,magens durch dieses ,mittel erhhet werden4 ,in einer grosen ,menge ,wasser hlt es einen sehr kleinen ,theil ,kalkerde4 7#gjj3a47 #d47 ,kalkwasser mit ,milch4 7,s4 #dj47 7,etwas besser1 besonders wenn man statt ,milch1 ,rahm nhme47 #e47 ,kalkleber durch ,verpuffen 767 mit ,salpeter bereitet 7,s4 #da47 7immer noch ,kalkleber1 nur noch mit zzendem ,laugensalze und ,glasers ,polychrestsalze vermischt47 #f47 ,eisenhaltige ,laugensalzleber 7,s4 #ej47 und 7,s4 #ea47 #g47 ,eisenhaltige ,laugensalz- und ,kalkleber vermischt angewandt4 ,leztere soll noch feiner und angenehmer seyn 7durch ,verpuffen mit ,salpeter bereitet67 ,navier mag die ,tugend beider leztern ,mittel noch so sehr herausstreichen1 der ,arsenik verbindet sich doch nur mit dem laugensalzigen und dem ,kalkstoffe der ,lebern2 sie wirken immer1 wie1 oben erzhlt1 die einfache ,schwefelleber wirkt4 ,schwefel und ,eisen fallen vermischt nieder ohne den mindesten ,antheil an ,arsenik4 ,eisenhaltige ,lebern lassen sich berdies unter allen am schwersten unzersezt auf bewahren4 #h47 ,dinte 7,s4 #fc47 als ,arsenik zerstrendes ,gegengift4 ,als ,hausmittel betrachtet wre sie schzbar1 da die ,mittel gegen ,gifte leicht bei der ,hand seyn sollen1 aber so ist sie ein zzendes ,ding1 welches den ,magen angreift4 ,eisenvitriol der fast nie ohne ,kupfer 7ein zzendes ,gift7 ist1 macht ihr ,hauptingredienz aus1 genug um ihre ,schrfe darzuthun2 ihr ,geschmak ist abscheulich4#abb ,damit sich das ,gift durch die ,dinte desto leichter zersezze1 will er den ,arsenik vorher mit einem ,laugensalze verbunden wissen4 7,eine ,foderung1 die man bei ,muse in einer chemischen ,werkstatt leicht1 in dem entzndeten ,magen aber so unbedingt nicht verlangen kan47 #i47 ,mit zwei ,worten geht er zur ,seife ber 7,s4 #fe474 ,ungewis aber ber die ,kraft ihrer einfachen ,anwendung 7vielleicht auch um desto scheideknstlerischere ,vorschriften zu machen7 will er ,eisenessig zugesezt wissen4 ,immer hat er mit schon im ,magen aufgelsten ,arsenik zu thun1 wie soll er zur ,auflsung ohne ,nachtheil kommen1 was soll sie geschwind bewirken8 ,von beiden kein ,wort4 ,und ist der ,eisenarsenik in den ersten ,wegen ohne ,nachtheil1 da er sich in jeder ,sure auflst8 #aj47 ,milch gegen die tdlichen ,wirkungen des ,arseniks 7,s4 #fg474 ,da dieser halbmetallische ,kalk das ,sauerwerden der ,milch verhindere1 ist eine ihm eigne ,beobachtung1 woraus aber und aus dem angeblich mildern ,geschmacke dieser ,mischung gegen den des ,arsenikwassers sich schwerlich so starke ,hofnungen auf diese animalische ,flssigkeiten ziehn lassen1 als ,navier thut4 ,auch kan sie ihm so hlfreich eben nicht geschienen haben1 da er weiter hin neben der ,milch noch #aa47 ,kalkleber 7und ,milch7 7,s4 #fh471 auch 7,s4 #fi47 #ab47 ,laugensalzige eisenhaltige ,schwefelleber 7und ,milch7 zugleich angewendet wissen will4 ,welcher weither gesuchte ,apparat von schwer herbeizuschaffenden ,knsteleien1 wo es auf gewisse1 simple und augenblikliche ,hlfe ankmt6 ,er geht zur ,untauglichkeit der ,oele bei der ,arsenikvergiftung ber 7ich stimme ein7 nur kochende ,oele lsen dies ,gift auf4 ,aus eben dem ,grunde sei ,schwefelbalsam unnz4 7,s4 #gc47 4 #afh4 ,nun zur ,nuzanwendung seiner mhsam ausgespheten ,gegenmittel4 ,zuerst 7,s4 #hc47 solle man ,milch geben1 um die ,auflsung des ,arseniks zu verhindern 7hiezu schikt sie sich nicht genug72 dann giebt er ,oel1 frische ,butter1 ,milchrahm mit laugensalzigem 7,s4 #hd47 lauwarmen ,wasser 7reizt67 zur ,befrderung des ,erbrechens2 beim ,erbrechen wiederum hufiges laugensalziges ,wasser1 allenfals auch nur mit ,kchenasche verfertigt auch wohl mit ,zucker versezt4 ,auch 7,s4 #he47 ,seifwasser 7unbestimt674 ,nun msse man eilen1 sich durch ,schmelzen bereitete1 kalkige1 laugensalzige oder eisenhaltige ,leber zu verschaffen2 hievon ein ,quentchen in eine ,pinte recht 7,s4 #hf47 heissen 767 ,wassers4 ,von dieser ,mischung msse der ,kranke viel trinken1 auch knne ,zucker und ,ssholzsaft zugesezt werden4 -- ,knne der ,kranke seinen ,ekel dagegen nicht berwinden1 so msse man ihm die ,schwefelleber in ,bissen 7ein scharfes ,wesen67 zu fnf bis sechs ,granen nehmen1 und recht heisses 767 ,wasser1 ein ,trinkglas auf jeden ,bissen1 trinken lassen4 ,nachdem man nun dem ,vergifteten hufige 7667 ,leber als ein ,getrnke oder in ,bissen gegeben hat1 knne man1 wenn noch schwere ,zuflle da verbleiben1 zu ,eisenauflsungen sogar sauren 7,s4 #hg47 7werden diese auch von ,arsenikpulver przipitirt87 schreiten -- doch sei eisenhaltige ,leber noch vorzuziehn4 ,in ,ermangelung der ,schwefellebern soll man seine ,zuflucht zu ,eisenauflsungen 7also sauren67 nehmen1 doch msse vorher eine oder zwo ,pinten laugensalziges ,wasser getrunken werden1 damit der hiedurch aufgelste ,arsenik desto leichter durch das ,eisensalz 7,eisen in ,essig aufgelst oder ein ,quentchen grner ,vitriol in einer ,pinte ,wasser zerschmolzen oder ,dinte7 durch doppelte ,verwandschaft zerlegt werde1 und ans ,eisen gehe4 7,ausser dem ,magen kan man sich etliche ,stunden ,zeit zu diesen chemischen ,prozessen nehmen -- und nun1 alles wohl bewirkt1 ist doch der ,eisenarsenik noch im ,magen47 ,nach dem ,uebergange der heftigsten ,zuflle msse man viele 7,s4 #hh47 ,milch trinken lassen1 welche durch ihren buttrichten und ksichten ,theil seine ,aezbarkeit abstmpfe1 welchen dieses ,gift so weit zum ,zergehen bringe1 da es den ,zusammenhang desselben aufhebe1 wobei seine zzende ,kraft nothwendig unterdrkt werden msse 7welcher unverstndliche ,mischmasch -- und welches ,phnomen schlos diese ,wirkung vor seinen ,augen auf87 ,die ,oele knten auch die ,eingeweide mit ihren stigen 7667 7,s4 #hi47 ,theilen berziehn1 und sie gegen ,zerstrung zu sichern4 ,die ,suren 7,s4 #ij47 wren keine ,gegengifte1 da es erwiesen zu seyn schiene1 wie er anzumerken#abc ,gelegenheit gehabt habe1 da der ,arsenik aus einer mit einer ,salzsure#abd verbundnen flchtigen halbmetallischen ,erde bestehe 7o6 heilige ,chemie1 erbarme dich ber uns67 ,schdlichkeit der ,molken und ,limonade 7,s4 #ib471 des ,theriaks4 ,zulezt 7,s4 #ib47 ,laxiere und ,mannatrnke mit ,mandell oder ,milch und mildernde ,trnke mit ,pappeln und ,leinsamenschleime versezt4 ,fette und schleimige ,bhungen auf den ,unterleib1 ganze ,bder4 ,aderlsse bei ,vollbltigkeit nach dem ,gebrauche der anfnglichen ,gegenmittel4 ,narkotische ,mittel1 7,s4 #ie47 ,mohnsaft4 7griech43 kai su1 teknon27 ,die ,nachwirkungen des ins ,blut geschlichenen ,arseniks1 ,abzehrung1 ,zittern u4 s4 w4 nimt er durch ,milch hinweg4 ,dann noch ,schwefellebern mit ,milch -- oder die warmen ,quellen1 das ,aachner ,wasser u4 s4 w4 zur ,stelle getrunken und darin gebadet1 7,s4 #if47 welche eine sehr zertrente ,schwefelleber#abe enthielten4 7,lieber6 wie fandst du diese in den genanten ,wssern87 ,ihre ,stelle will er durch fnf bis sechs ,unzen durch ,schmelzen bereitete ,leber in einem ,orhoft recht heissen ,wassers aufgelst1 als ,bad angewandt1 7,s4 #ig47 ersezzen 76674 ,als ,getrnk1 statt ihrer1 alle ,morgen eine bis zwei ,pinten ,wasser1 worin in jeder ein bis zwei ,quentchen kalkicher durch ,verpuffen bereiteter eisenhaltiger 7,s4 #ih47 ,schwefelleber aufgelst sind4 7ein unrichtiges ,succedaneum von grslichem ,geschmacke67 ,durch ,schmelzen bereitete ,leber 7,s4 #ii47 passe auf die ,zerstrung1 die die ,arseniktheile in den ersten ,wegen angerichtet haben -- die durchs ,verpuffen verfertigte auf die ,zuflle des ,ueberganges dieses ,gifts in die ,sfte 7eine subtile ,distinkzion6 aber ihre ,richtigkeit8 -- wie mgen wohl beide ,arten der ,lebern in der ,wirkung von einander abweichen8 ,ist die durchs ,verpuffen bereitete etwas anderes1 als eine zum ,theil wieder zerstrte ,leber8 ,denn durch glhenden ,salpeter verbessern wir keine ,schwefelleber --74 4 #afi4 ,so weit ,navier1 man erlaube mir einige algemeine ,anmerkungen4 ,diese getreu ausgezogne ,abhandlung der ,navierischen ,gegengifte des ,arseniks verrth zuweilen etwas flache chemische ,kentnisse1 durchgngige ,jagd nach fein knstlich verwickelten ,gegenmitteln1 und schwankende ,anwendungsvorschriften4 ,was hat der ,arzt in jedem einzelnen ,stadium der ,vergiftungskrankheit von diesem unbersehlichen ,haufen kontrastirender ,mittel vorzglich anzuwenden8 ,hilft eins davon berhaupt1 oder gehrt die ganze ,garnitur ,mittel dazu8 ,wie hilft sich der ,landman oder ,kleinstdter ohne die ungeheuren ,namen von1 weis ,gott1 was fr ,lebern selbst nicht einmal aussprechen1 geschweige sie anschaffen oder brauchen zu knnen8 ,welche ,zeit gehrt zu diesem ,apparate1 der nur frisch bereitet gehrige ,dienste thun wrde1 wenn er knte6 ,und welchen ,schwall von ,flssigkeiten bringt man nicht zusammen1 wenn man die ,viel1 ,hufig1 in ,menge trinken1 und die benamten ,pinten alle zusammenaddirt1 die er anbefiehlt6 ,der ,arzt ist froh1 wenn er bei einer msigen ,vergiftung zwlf und bei der heftigsten zwanzig ,pfund in den robustesten ,magen binnen sechs ,stunden mit ,vortheil bringen kan1 aber seine ,pinten betragen ungleich mehr an der ,zahl1 wovon jede ber zwei ,pfund zu rechnen ist4 ,gewhnlich1 wenn man etliche ,mase ,flssigkeit hat wegbrechen lassen1 nimt die antiperistaltische ,bewegung des ,magens ab -- und versagt dann bald vllig -- ,das ,brechen hrt auf1 der ,ton der ,muskelfibern dieses durch bermsigen ,reiz des ,gifts und der ausleerenden ,mittel ermdeten ,eingeweides ist wie gelhmt4 -- ,und dann die ,vielfltigkeit der verschiednen auf einander eingegosnen ,gegenmittel6 hindert1 vernichtet da nicht eins das andre -- ndert seine ,natur8 giebt ihm auch wohl eine zwekwidrige ,richtung8 ,wenigstens htte ,navier die ,zuflle angeben sollen1 welche den jedesmahligen ,zeitpunkt anzeigen1 wo dieses1 wo jenes1 und wo wieder ein andres ,gegenmittel eingegeben werden msse6 4 #agj4 ,die fnfte ,klasse enthlt diejenigen ,gegenmittel der ,arsenikvergiftung1 die nach meinem ,ermessen und einer ,reihe damit angestelter ,versuche zufolge1 den ,vorzug vor den brigen1 wenigstens in der vorzutragenden ,verbindung1 zu verdienen scheinen4 4 #aga4 ,ich stelle sie1 der leichtern ,uebersicht wegen1 den anzufhrenden ,heilanzeigen gegen ber1 mit ,rksicht auf die festgesezte ,eintheilung der ,arsenikvergiftung in ihre drei ,grade4 4 #agb4 ,aus dem1 was ich bishieher von der ,wirkungsart des ,arseniks auf die thierischen empfindlichen ,fasern besonders der ersten ,wege1 von den ,zufllen mit ,arsenik vergifteter ,personen1 und von der chemischen ,natur dieses ,giftes erinnert habe1 drei ,quellen deren ,zusammenflus allein im ,stande ist den ,arzt mit ,sicherheit zu leiten1 flossen folgende ,heilanzeigen1 und die sich hierauf beziehenden ,gegenmittel her1 die1 wie mich chemische ,versuche1 klinische ,grundszze und verschiedne ,krankenbetten dieser ,art lehrten1 befriedigend sind4 4 #agc4 ,es ist wahr1 man kan ungleich knstlichere1 zusammengeseztere1 kostbarere ,mittel sehr leicht vorschlagen1 und so das ,lbchen eines ,scheideknstlers feinerer ,art leicht erhaschen1 aber1 ohne ,anspruch auf diesen mit der ,erhaltung der ,menschen oft sehr unzusammenhngenden ,ruhm1 ,mittel auszusphen1 die die krftigsten aller ,art1 die unschdlichsten1 so viel mglich angenehmsten1 den ,hausmitteln gleich1 berall leicht zu haben1 die wohlfeilsten1 und der dringenden ,gefahr wegen mehrern ,heilanzeigen zugleich genugthuend sind1 und sie auf die passendste ,art anwenden zu lehren1 dies1 deucht mich1 war ein hherer ,zwek1 den ich vor andern ins ,gesicht fassen muste4 4 #agd4 ,aus diesem ,standorte wird man beurtheilen knnen1 ob ich so sehr bel that1 zu einer ,abhandlung dieser ,art ganz und gar kein neues ,mittel zu erfinden1 und da ich1 als therapeutischer ,schriftsteller1 mich begngte die vorhandnen gehrig zu wrdigen1 vorurtheilfrei die besten zum ,vorrange zu erheben und zu ihrer vortheilhaftesten ,anwendung den richtigsten und simpelsten ,weg zu verzeichnen4 4 #age4 #a47 ,heilanzeigen der strksten ,arsenikvergiftung und ihre ,genugthuung _/a_/7 ,den grsten ,theil des verschlukten ,giftes 7weissen ,arsenik1 ,giftmehl1 ,fliegenstein1 ,operment7 durch das zwekmsigste ,brechmittel aus dem ,magen zu schaffen -- starke ,seifenauflsung4 _/b_/7 ,den ,rest verschlukten 7weissen ,arsenik-7 ,pulvers mglichst geschwind aufzulsen und zugleich _/c_/7 zu neutralisiren1 um diese metallische ,sure whrend ihres ,verweilens so viel mglich unschdlich zu machen1 bis sie von ,zeit zu ,zeit ausgeleert werden kan -- ,seifwasser mit ,oel1 ,schwefelleberlufthaltiges ,wasser mit ,rahm4 _/d_/7 ,die innere ,haut der ersten ,wege durch einen schmeidigenden ,ueberzug zu sichern -- vorige ,mittel und ,milchrahm mit ,milch4 _/e_/7 ,die ,ausleerung von unten zu erleichtern -- zu befrdern -- obige ,mittel1 besonders ,seifwasser mit 7,rizinus7 ,oel1 ,umschlge und ,klystiere von aufgelseter ,seife4 _/f_/7 ,der rtlichen und algemeinen ,entzndung zu wehren -- hnliche#abf ,bhungen1 ,umschlge1 laue ,bder1 ,klystiere -- ,aderlas4 #b47 ,heilanzeigen der langsamern oder vernachlsigten leichtern ,arsenikvergiftung -- ,ebendieselben oder nur die leztern ,mittel1 je nachdem der ,arzt1 oder die helfende ,person zeitiger oder spter ankmt1 berdies1 wenn man etwas spte anlangt1 noch _/g_/7 ,zerstrung und ,hinwegschaffung der ,gifttheile in den ersten ,wegen -- ,schwefelleberluftwasser in ,getrnken und ,klystieren1 obige unten 7auch wohl oben7 abfhrende ,mittel4 _/h_/7 ,entzndungswidrige ,dit -- obige 7_/f_/7 ,mittel gegen ,entzndung -- dann ,milchdit1 reine1 frische ,luft4 #c47 ,heilanzeigen der schleichenden ,arsenikvergiftung und der ,nachwehen der ersten beiden ,grade -- ,einige der angezeigten ,masregeln1 wo nthig2 sonst noch _/k_/7 ,zerstrung der ,ueberreste des ,arseniks in den zweiten ,wegen -- lauwarme ,bder von ,schwefelleberlufthaltigem ,wasser -- hnliches ,getrnk4 _/m_/7 ,erweichung und ,schmeidigung der festen und flssigen ,theile -- leztere 7_/k_/7 ,mittel mit ,milchdit verbunden4 _/n_/7 ,almhlig aufsteigende ,strkung -- ,milch- und ,fleischbrhendit1 frische ,luft1 ,trinken eisenhaltiger ,wasser -- endlich ,wein1 kaltes eisenhaltiges ,wasserbad -- krftigere ,kost1 ,lustreisen4 _/o_/7 ,linderung der paralytischen und krampfhaften 7auch gichtischen7 ,zuflle -- strkende ,kur1 ,elektrisitt -- ,tropfbder4 4 #agf4 ,seife1 ,oel und ,milch sind doch wohl unschuldige ,mittel und zu allen ,zeiten leicht und berall zu haben4 ,niemanden ist die ,hlfe versagt1 dem ,reichern so wenig wie dem ,aermern1 auf dem ,landgute1 wie in der ,strohhtte1 bei ,tag und ,nacht4 ,diese drei sind zur strksten ,arsenikvergiftung hinlnglich1 und wenn es wahr ist1 da man in so dringender ,gefahr selbst in ,palsten den leckern ,gaumen nicht um ,erlaubnis fragen darf -- auch in ,stdten hinlnglich2 einige kleine ,verbesserungen aus der ,pharmazie1 wie man sieht1 abgerechnet1 da die gtige ,natur der ,schwche des stdtischen ,weichlings doch wohl noch weit mehr unter die ,arme greifen wolte1 als sie bei dem dikhutigen ,magen des ,landmans und ,tagelhners bedurfte4 ,bei den ,hlfsmitteln gegen den zweiten1 besonders den dritten ,grad bin ich freigebiger1 und1 wenn man will1 knstlicher gewesen1 theils da es nthig ist1 theils da man dann mehrere ,muse hat1 die dennoch wohlfeilen und leicht herbeizuschaffenden ,mittel nach und nach herbei zu bringen4 ,ich gehe zur ,anwendung ber4 4 #agg4 ,aus verschiednen ,beispielen1 die uns ,wepfer#abg1 ,heinrich von ,heer#abh1 ,zittman und andre aufgezeichnet haben1 sieht man mit ,verwunderung1 wie wenig selbst die grste ,menge ,arsenik unter festen ,speisen verschlukt oder in einen mit ,speisen angeflten ,magen gebracht1 der ,gesundheit des ,vergifteten geschadet haben1 und wie1 so gar in den schlimsten ,fllen1 die ,vergiftungskrankheit doch nur chronisch geworden und den ,tod auf viele ,tage1 ja ,wochen und ,jahre lang hinausgeschoben hat1 wo man die frchterlichsten1 reissendsten ,zuflle und nur noch wenige ,stunden ,lebensfrist htte ahnden sollen4 ,es erfolgte ,erbrechen und mit ihm der fast vllige ,abgang des ,giftes4 4 #agh4 ,bei dem ,arsenikpulver1 das vorher unter feste ,speisen gemischt war1 ehe die ,masse verschlungen ward1 ist dieser glkliche ,ausgang nicht ganz unerwartet1 da1 der ,reizbarkeit des ,magens halber2 da der vergiftete ,speisenbrei1 grstentheils eher wieder weggebrochen wird1 ehe er mit ,magensafte oder ,getrnken verdnt1 das schwerere ,arsenikpulver zu ,boden fallen lst1 wo es die innere ,haut zu benagen anfangen wrde4 ,auch im ,schlunde hat es in dieser ,vermischung keine sonderliche ,zerstrung anfangen knnen4 4 #agi4 ,aber wenn bloses ,arsenikpulver erst nach genossenen ,speisen verschlukt wird1 denn hat es mit dem gewhnlich guten#abi ,ausgange der beabsichteten ,vergiftung schon eine andre ,bewandnis4 ,hier wird ein groser ,theil des ,giftpulvers1 trocken oder mit einer ,flssigkeit beigebracht1 sich hie und da im ,schlunde1 inwendig am ,magenmunde und vorzglich in der ganzen ,gegend der innern ,magenhaut anlegen1 die noch von ,speisen leer war1 oder1 welches einerlei ist1 die das herabgeschlukte mit ,arsenik gemischte ,getrnk zu seiner ,aufnahme ausdehnte4 4 #ahj4 ,ueberdem besizt jeder feingeplverte weisse ,arsenik und ,fliegenstein die ,eigenschaft1 ber jeder1 selbst kochendheisen ,flssigkeit1 in die er geschttet wird1 ungeachtet alles ,umrhrens1 eine pulverichte ,haut zu bilden1 mit schwimmenden ,pulverklmchen vermischt1 die durch ,luftblschen empor gehalten werden4 4 #aha4 ,diese nicht wenig ,arsenikpulver enthaltende ,haut1 hngt sich1 wie in jedem ,gefse1 so vorzglich im ,magen an die ,rnder1 umzieht die zottige ,haut1 und fngt so seine ,verwstung an4 4 #ahb4 ,besse nun der dikliche drunter stehende ,speisenbrei seiner zusammenhngenden ,natur nach1 nicht die ,kraft1 selbst aus diesen zottigen ,fasern das ,arsenikpulver wie durch ,anziehung an sich zu nehmen1 und beim erfolgenden ,erbrechen mit sich 7grosentheils7 herauszuziehn1 wie wre es mglich1 da hnliche ,vergiftungen noch so unvermuthet leicht berhin gehen1 und weit minder tragisch ablaufen knten1 als die verschlukte oft grose ,menge dieses frchterlichen ,stoffes vermuthen lassen solte8 ,warum geschieht das ,gegentheil1 wenn statt der ,speisen blos dnne ,getrnke im ,magen waren8 4 #ahc4 ,sind blose ,getrnke im ,magen vor der ,verschluckung des ,giftpulvers vorhanden gewesen1 so wird der grste ,theil des leztern in ,klmpchen auf den ,grund des ,magens fallen1 die1 wo sie liegen1 sich in die ,zottenhaut einhngen und daselbst rtliche ,entzndungen erregen1 oder von den bald erfolgenden ,zusammenziehungen dieses ,eingeweides nach beiden ,mndungen1 den entzndlichsten ,theilen des ,magens1 zum ,theil getrieben werden4 4 #ahd4 ,selten wird dies ,gift trocken verschlukt1 ohne nachsplende ,flssigkeit1 in welchem ,falle der ,schlund am meisten leiden mus1 wenigstens anfnglich4 4 #ahe4 ,in beiden leztern ,fllen hngt sich1 vorzglich das weisse ,arsenikpulver so fest in die feinen samtartig hervorragenden ,zserchen der innern ,haut1 da es durch dnne ,flssigkeit fast unmglich herauszuwaschen ist4 ,geniest man aber bald nach einer solchen ,vergiftung breihnliche ,speisen1 so nehmen diese beim ,erbrechen einen grosen ,theil davon leicht aus den ,magenfalten mit4 4 #ahf4 ,man befeuchte die innere rauh geschabte ,flche eines von weichem ,holze verfertigten ,gefses 7welches dann seiner emporstehenden ,fasern wegen ziemlich mit dem ,innern des ,magens verglichen werden zu knnen scheint7 stark mit ,wasser und bestreue diese nassen ,wnde mit ,arsenikpulver4 ,nun versuche man dieses ,pulver durch ,ausschwenken mit irgend einer ,flssigkeit aus diesem ,gefse zu bringen1 und man wird finden1 da sich keine dnne ,feuchtigkeit dazu schikt1 dieses schwere so leicht anhngliche ,pulver aus den feinen ,holzfasern los zu wickeln und mit fort zu schlemmen4 4 #ahg4 ,man versuche ferner1 das in den nassen rauchen ,wnden dieses ,gefses hngende ,arsenikpulver durch ,umschwenken mit ,oele loszutreiben und in dieser ,verbindung heraus zu giessen1 und man wird seine ,absicht fast nicht im mindesten ,grade erreichen1 da das ,oel gegen die ,feuchtigkeit der nassen ,fasern und des nassen drin hngenden ,pulvers keine ,anhnglichkeit besizt1 und so lezteres nicht berhren1 folglich nicht in sich und mit sich fort nehmen kan2 eben so im ,magen4 4 #ahh4 ,dagegen schtte man in dies 7nasse1 mit ,arsenikpulver bestreute7 ,gefs1 nachdem fast alles vergeblich versucht worden1 irgend einen zhen flssigen ,brei1 schwenke ihn herum1 schtte ihn heraus und wiederhole diesen ,handgrif einige ,male1 so wird die innere rauche ,flche dieses ,gefses fast gnzlich vom ,arsenikpulver befreiet werden1 da der ,zusammenhang des ,pulvers mit dem ,brei strker ist1 als mit den nassen ,fasern4#acj 4 #ahi4 ,wenn es uns auch nicht erlaubt wre1 aus jenen 74 #agg4-ahe47 ,thatsachen und letztern 74 #ahf4-ahh47 analogischen ,versuchen ,folgerungen auf die ,auswahl eines ,mittels zu ziehn1 welches am geschiktesten wre1 jenes stygische ,pulver aus dem ,magen zu bringen1 so knten schon meine eignen ,erfahrungen beweisen1 da eine starke ,auflsung der gemeinen ,hausseife in ,wasser diese und noch mehrere ,vorzge im hchsten ,grade verdiene4 4#aij4 ,denn ausserdem1 da dieses ,mittel eine zhe ,konsistenz und gelinde spezifische ,kraft ,brechen1 ohne ,entzndung1 zu erregen besitzt1 schmeidiget es auch die ,wnde des ,magens1 mischt sich mit allen ,flssigkeiten1 neutralisirt den aufgelsten ,arsenik1 bringt einen sehr grosen ,theil desselben unaufgelst herauf und reicht dem fernerhin dienlichen ,oele ein ,zwischenmittel dar1 seine lindernde und ,fasern schzzende ,kraft 7ohne abgestosen zu werden7 auf die zottige ,magenhaut in vollem ,mase zu usern -- ,vortheile die sich schwerlich bei einem und demselben ,mittel vereinigen4 4 #aia4 ,hiezu kmt noch1 da alle ,haushaltungen ,seife und ,wasser besizzen1 da sich dies ,mittel sehr geschwind zubereiten lst und da sein ,geschmak wenigstens nicht unertrglich ist4 ,es ist im hchsten ,grade wohlfeil4 4 #aib4 ,da dieses ,mittel alle anfngliche ,heilanzeigen zugleich und so zwekmsig erfllt1 wie ich gewis weis1 so schzze ich mich1 wenn ,navier das ,verdienst hat1 der ,seife mit etlichen ,worten berhaupt ,erwhnung gethan zu haben1 glklich1 die zahlreichen ,vorzge dieses so hlfreichen ,mittels zu zergliedern1 seinen ,tugenden aus ,grnden und ,erfahrung ihren gebhrenden ,rang anzuweisen und seine ,anwendung zu lehren4 4 #aic4 ,wenn man sich aber auch geneigt finden lassen sollte1 die ,vorzge einer starken ,seifenauflsung bei der ,arsenikvergiftung anzuerkennen1 so knte man doch vielleicht ,anstand nehmen1 sich dieses ,mittels bei jenen 7nicht seltnen7 ,vergiftungen zu bedienen1 wo es zweifelhaft wird1 ob das ,verschlukte ,arsenik1 oder etwas anderes sey4 ,man wird einwenden1 wie1 wenn das genommene ,gift ein anderer metallischer1 oder mechanisch reizzender ,krper1 eine narkotische ,pflanze1 ein scharfes ,harz oder eine schdliche thierische ,substanz wre1 solte denn dies gegen ,arsenik so gepriesne ,gegengift1 hier nicht vielleicht unnz1 vielleicht zweideutig oder wohl gar schdlich werden8 4 #aid4 ,ich knte zugeben1 da alle verschlukte schdliche ,dinge der drei ,naturreiche ihre von einander abweichende ,natur zwar nicht stets 7wenigstens dem ,ungebtern nicht7 durch so unzweideutige1 unverkenliche und charakterische ,merkmale und ,symptomen der ,vergiftungskrankheit an den ,tag legen1 als wenn mit ,fingern darauf gezeigt wrde 7man mgte etwa die nervenbetubenden und ,muskelfiebern lhmenden ,gewchse1 den ,mohnsaft die ,toll- und ,lorbeerkirsche u4 s4 w4 ausnehmen7 und man deshalb1 dem ersten ,anblicke nach1 ,bedenken tragen knnte1 mit einem namentlichen ,gegengifte einen ,fehlgrif zu thun4 4 #aie4 ,wenn man aber dagegen bedenkt1 da es bis jezt noch keine spezifischen ,gegenmittel schdlicher ,pflanzen und ,thiersubstanzen giebt1 da die algemeine und fast allein hinreichende ,heilanzeige dieser ,gifte in krftiger ,ausleerung von oben und unten besteht1 da mechanisch reizzende ,dinge 7,glas u4 s4 w47 eingewickelt und herausgeschaft1 die verschlukten korrosivischen ,suren neutralisirt1 die schdlichen metallischen ,salze zersezt1 die ,harze aufgelst seyn wollen1 und da die narkotischen ,gifte 7auch ,blei7 die krftigsten ,ausleerungsmittel erheischen1 so wird jeder1 welcher die ,natur einer starken ,seifenauflsung kent1 gestehen mssen1 auch gegen alle brigen ,gifte 7nchst dem ,arsenik7 sei das vorzglichste1 algemeinste und unschdlichste 7anfngliche7 ,hlfsmittel in dieser wohlthtigen ,zwittersubstanz zu suchen und zu finden4 4 #aif4 ,man lse also getrost1 so bald oben beschriebne 74 #ii4-ajb47 ,kennzeichen der ,vergiftung des ersten ,grades sich an irgend jemand ussern1 man lse1 sage ich1 ohne ,zeitverlust ein ,pfund ,seife in vier ,pfunden ,wasser auf1 das ist1 man reibe die trokne ,seife geschwind auf einem ,reibeisen klein1 schtte sie in einen ,topf der bequem 7des ,ueberlaufens wegen7 acht ,pfund ,wasser halten kan2 man gieset die genante ,menge kochenden ,wassers auf die zerkleinte ,seife1 quirlet beides unter einander1 und lsset es zwei ,minuten lang aufkochen1 quirlt nochmals und dieses so krftige ,hlfsmittel ist fertig1 von diklich zher1 doch flssiger ,konsistenz1 so lange es warm erhalten wird2 in der ,klte wird es ganz steif4 4 #aig4 ,man giebt es dem ,kranken ,tassenweise1 mit etwas ,zuker im ,munde1 kaum so warm als man gewhnlich ,thee oder ,koffee zu geniesen pflegt1 zu trinken4 ,ist der ,kranke eine ,person von reifem ,alter1 also zwischen dem zwanzigsten und sechszigsten ,jahre1 so kan man ihr eine solche ,tasse1 worein fnf bis sechs ,loth ,wasser gehn1 alle #c bis #d ,minuten reichen4 4 #aih4 ,so wird in ungefhr zwei ,stunden diese ,menge 7fnf ,pfund7 ,seifenauflsung verschlukt seyn4 ,man kan auch lngere ,zwischenzeiten zwischen jedem ,trunke whlen1 der dann aber jedesmahl desto strker seyn mus1 damit diese dikliche ,flssigkeit in genannter ,zeit gewis verschlukt sei4#aca 4 #aii4 ,es mus im ,fall der ,weigerung mit ,gewalt beigebracht werden1 da in einem so dringenden ,nothfalle1 wo kaum eine ,haarbreite zwischen ,leben und ,grab fehlt1 und wo alle ,reichthmer1 ,stands- und ,geburtsrechte in dem gefneten ,schlunde des ,todes zu verschwinden scheinen1 keine andre ,rksicht als ,rettung1 ,rettung zum ,augenmerke gefast werden darf1 so wenig als es einem ,untersinkenden frei stehen kan1 ob er bei den ,haaren oder einem anstndigern ,orte gepakt seyn will4 4 #bjj4 ,solte sich in der ersten ,viertelstunde des ,trinkens der ,seifenauflsung 7welches hchst selten geschieht7 kein zwekmsiges ,brechen einstellen1 so kan der ,schlund mit dem ,finger1 oder mit einer in ,oel getauchten ,gnsefeder dazu gereizt werden1 dann wird es ferner gewis von selbst erfolgen4 4 #bja4 ,ist der ,vergiftete ehedem ,krankheiten oder ,zufllen unterworfen gewesen1 bei welchen eine starke ,wallung des ,bluts gegen die obern ,theile1 oder wo eine so heftige ,magenerschtterung bedenklich ist1 einer ,neigung zum ,schlagflu1 ,herzklopfen1 ,blutspeien1 dem ,blutberflusse berhaupt1 der ,brustwassersucht1 verschlosnem ,lungengeschwr -- ,verhrtungen und ,geschwren irgend eines ,eingeweides1 einem ,bruche u4 s4 w4 so legt man in letzterm ,falle das ,bruchband an1 und lsset in den brigen ,fllen zwanzig bis dreisig ,loth ,blut aus der ,ader1 so bald die ersten sechs bis acht ,tassen getrunken worden sind4 4 #bjb4 ,kmt man erst eine ,stunde hernach1 nachdem das ,gift genommen worden1 dann mus auf alle ,flle 7eine so versptete ,hlfe findet immer ,entzndung vor7 der ,krper sei volbltig jung oder nicht1 ein verhltnismsiger ,aderlas vorgenommen werden1 das ist stets nach den ,graden der schlaffern oder festern ,fiber1 der schwchlichern oder lebhaftern1 blut- oder wasserreichern ,krperbeschaffenheit1 und dem ,alter gems abgewogen4 4 #bjc4 ,eine ,person von sechzehn bis zwanzig ,jahren kan vier ,pfund1 von zwlf bis sechzehn ,jahren drei ,pfund1 ein ,kind von acht bis zwlf ,jahren zwei ,pfund und eins von sechs bis acht ,jahren ein ,pfund dieser ,seifenauflsung trinken1 doch in der angegebnen ,dosis und ,zeit4 4 #bjd4 ,die in die ,augen fallende ,wirkung dieses ,mittel ist gelindes aber fortgesetztes und zwekmsiges ,erbrechen4 ,man hat nicht nthig die ,trinkzeiten des ,uebergebens halber aufzuschieben1 vielmehr mus1 so bald der ,kranke davon einige ,augenblicke ausgeruhet hat1 das ,einflsen erwhnter ,masse wieder fortgesetzt werden4 4 #bje4 ,ist die angegebne ,zeit vorbei und die nthige ,menge starker ,seifenauflsung getrunken1 so ist das meiste geschehen1 was mglich war4 ,das gewaltsame ,wrgen1 die ,athem verschliesende ,angst1 das ,fressen im ,magen1 das unausstehliche ,herzdrcken und das ,zusammenschnren der ,kehle wird sich gelegt haben2 das heist das meiste ,giftpulver ist1 in der getrunkenen schleimichten ,flssigkeit eingehllt1 hinweggebrochen1 das ,aufgelste aber neutralisirt 74 #ed41 #ee47 worden4 4 #bjf4 ,was durch diese erste ,behandlung vom ,gifte nicht durch den ,mund abgefhrt worden ist1 wird man sich umsonst schmeicheln1 auf eine andre ,art durchs ,erbrechen in ,pulvergestalt heraus zubringen4 7,diese ,ausleerung von oben beim ,anfange einer 7noch so starken7 ,vergiftung passet nicht nur1 wie gesagt1 auf weissen ,arsenik1 ,giftmehl1 ,fliegenstein und ,operment1 sondern auf alle ,arten von schdlichen ,dingen die schleunige ,ausleerung bedrfen47 4 #bjg4 ,war es weisser ,arsenik1 so bestehet die nchste ,hofnung zur ,hinwegschaffung des noch in den ,zotten der ,magenhaut zurkgebliebnen feinen ,pulvers darin1 so schnell aufzulsen1 zugleich aber1 es so viel mglich neutralisirt 7oder besser1 vererzt7 entweder durch nochmahliges ,erbrechen1 oder auch wenn der ,durchlauf schon vor sich angefangen hat1 von unten wegzubringen4 4 #bjh4 ,keine ,flssigkeit lset eine gegebne ,menge ,arsenikpulver schneller auf1 nimt einen so grosen ,theil davon in seine ,zwischenrume1 neutralisirt das ,aufgelsete leichter1 macht die ,eingeweide schlpfriger und gegen die fressende ,kraft mineralischer ,gifte unzugnglicher1 und befrdert dabei die ,ausleerungen so sicher1 als ,seifwasser4#acb 4 #bji4 ,durch das obbeschriebne ,trinken der strkern ,seifenauflsung1 wird das ,gift mehr in ,substanz1 als eigentlich aufgelset weggeschaft4 ,was sich gleichwohl1 indes auflsete1 ward durch dieses ,mittel so gleich bei der ,berhrung zum ,mittelsalze1 folglich bei weitem unschdlicher1 als die ,auflsung in blosem ,wasser1 und so von ,zeit zu ,zeit ausgefhrt4 4 #baj4 ,um die fernern ,heilanzeigen einer sehr starken1 angezeigter ,mase bisher behandelten1 oder einer verspteten ,arsenikvergiftung des zweiten ,grades zu befriedigen1 das ist diejenigen1 wo schon berhufte oder hinlngliche ,ausleerungen von oben vorgegangen sind1 und man keine hnlichen weiter zu erwarten hat1 lsset man drei ,pfund jener strkern ,seifenauflsung mit drei ,pfund warmen ,wasser verdnt#acc und unter jedes ,pfund ,mischung vier ,loth eines vorhandenen ,oels1 ,leinls1 ,baumls1 ,mandells1 zerlassener und von ,salze abgeseiheter ,butter gerhrt1 einer ausgewachsenen ,person binnen zwei ,stunden trinken1 also alle zwei ,minuten eine ,tasse2 ,jngern weniger nach ,verhltnis4 4 #baa4 ,hiedurch wird1 wenn der ,durchlauf nicht schon durch die erste ,behandlung in ,gang gekommen ist1 hufig offener flssiger ,leib mit untermischtem seltnern ,erbrechen entstehen4 4 #bab4 ,sobald das ,kneipen in den ,gedrmen oder der ,durchlauf schon bei der ersten ,verordnung erfolgt1 mssen vielfach bereinander gelegte ,tcher in die beschriebne strkere ,seifenauflsung getaucht1 um den ganzen ,unterleib gelegt1 auch1 wo nthig1 und der ,puls noch sehr voll und hart das ,gesicht aufgetrieben und roth1 der ,odem sehr beklemt1 u4 d4 gl4 ist1 zum zweiten ,male zur ,ader gelassen werden4 ,sonst unterlt mans1 da man die ,krfte zur ,nachkur braucht4 4 #bac4 ,erfolgte der ,durchfall aber nicht beim ,trinken der strkern ,seifenauflsung1 so mus der ,umschlag beim ,anfange des ,trinkens der zweiten ,auflsung desto fleisiger lauwarm bergeschlagen werden4 4 #bad4 ,sobald der ,umschlag zu dieser oder jener ,zeit angefangen wird1 bergelegt zu werden1 mssen ,klystiere von ,milch und ,oel oder wenn der flssige ,stuhlgang zgert1 das ,erbrechen selten1 und ,leibschneiden vorhanden ist1 von dem dnnern ,seifwasser mit ,oel1 wie das ,getrnk gemischt1 eingespritzt werden4 4 #bae4 ,ist die ,entzndung bei ,entstehung des ,durchlaufs oder whrend desselben noch immer sehr heftig1 und der ,unterleib1 besonders die ,gegend unter der ,herzgrube1 gespant1 sind die ,adern im ,gesichte und am ,halse strozzend1 die ,augen roth und hervorgetrieben1 u4 s4 w4 so ist ein ganzes#acd laues ,bad1 vorzglich von dnnem ,seifwasser 7man kan ein ,verhltnis von #bjj3a beobachten7 vortreflich1 und kan zugleich fglich die ,stelle des zweiten ,aderlasses ersezzen4 4 #baf4 ,ausserdem und wenn die ,entzndung weniger heftig ist1 dient ein hnliches laues halbes1 oder auch nur ein ,fusbad zur ,befrderung des ,durchbruchs des flssigen ,leibes und zur ,minderung der etwanigen1 nie fehlenden1 innern ,inflammazion4 4 #bag4 ,ist nun das zweite ,getrnk hinunter1 so wartet man eine halbe ,stunde mit der ,nachhlfe1 theils damit sich der ,kranke von den ,anstrengungen etwas erhole1 theils auch damit die beigebrachte ,flssigkeit ,zeit habe1 ihren ,abgang von oben oder unten zu nehmen4 4 #bah4 ,ist das genommene ,gift regulinischer ,fliegenstein oder ,operment gewesen1 so wird es durch die bisherige ,behandlung1 fast ohne ,verwstung anzurichten1 schon grosentheils herausgeschaft worden seyn und man kan gute ,hofnung schpfen1 wenn man zeitig1 7z4 ,b4 innerhalb einer1 hchstens zweier ,stunden7 zu ,hlfe gekommen war4 7,doch merke man1 da weisser ,arsenik zwar schnellere und strkere1 ,operment und ,fliegenstein aber lnger fortgesezte1 wiewohl gelindere und gemsigtere ,anwendung der ausleerenden ,mittel verlange1 da von lezteren ,giftarten hie und da gern etwas in den ,falten der ersten ,wege unbemerkt sizzen zu bleiben und nach ruhigen ,zwischenzeiten die ,kolikanflle und ,verwstungen zu erneuern pflegt47 4 #bai4 ,war es aber eine nach dem ,verhltnis des ,alters starke ,gabe weissen ,arseniks1 so gehrt noch eine 7obwohl kleine7 ,zeit der ,hlfe dazu1 um von der vlligen ,entfernung dieses heftigen ,giftes berzeugt und in ,ruhe seyn zu knnen4 4 #bbj4 ,zu diesem ,behufe1 wenn der ,kranke kein ,seifwasser mehr trinken will1 7sonst kan dieses mit dem besten ,erfolg noch almhlig1 mit ,oel oder zerlassener ,butter gemischt1 fortgesezt werden7 vermische man1 nach ,verflus dieser verstatteten 74 #bag47 ,ruhefrist1 7auf dem ,lande7 etliche ,kannen ,milch mit einem ,achtel bis ,drittel ssem ,milchrahm#ace und lasse mit diesem ,getrnke bis zur vlligen ,besserung fortfahren4 4 #bba4 ,ist man aber in einer ,stadt1 mit einer ,apotheke versehn1 so lasse man etliche ,kannen mit ,schwefelleberluft gesttigtes ,wasser1 worin der vierte ,theil ssser1 starker ,milchrahm1 oder arabisches oder ,tragantgummi 7ersteres im ,verhltnisse zum ,wasser wie #a3aj1 lezteres wie #a3cj7 aufgelset worden1 bis zur ,linderung aller beschwerlichen ,symptome trinken1 und die ,umschlge von ,seifwasser nebst den ,klystiren von ebendemselben mit ,oel gesttigt unterdes fortsezzen4 4 #bbb4 ,um dieses in der ,arsenikvergiftung1 und vorzglich bei ihren ,nachwehen so heilsame ,wasser zu verfertigen1 gebe ich nur einen einzigen ,weg an die ,hand1 da die brigen schwierig1 langweilig und hier alzuknstlich sind4 ,denn wenn man die ,leberluft erst in einer nassen ,blase 7an knstlicheres und zweckmsigeres pneumatisches ,gerthe ist in gewhnlichen ,offizinen nicht zu gedenken7 fangen will1 ehe man sie mit ,wasser mischt1 so ist diese ,vermischung1 ja die ganze vorgngige ,zubereitung nicht nur sehr mhsam1 sondern diese uerst feine ,luft dringt auch so geschwind durch die ,blase1 da ,zeit und ,mhe verloren wird4 ,man halte sich demnach einzig an folgendes1 welches leicht1 geschwind und einfach zu bereiten ist und zuverlssig in der erforderlichen ,gte entstehen wird1 selbst bei etwas roher ,handanlegung4 4 #bbc4 ,man nimt eine glserne ,flasche mit zwei ,pfund reinem lauem ,wasser1 bis an den ,hals angeflt1 schttet ein ,loth geplverte ,kalkleber mit fnf ,quentchen gereinigten ,weinstein 7,cremor ,tartari7 gemischt1 hinzu1 stopft die ,flasche geschwind mit einem tchtigen ,korke zu1 und schttelt das ,gemisch zehn ,minuten lang2 man lst das grbere ,pulver sezzen1 und giest die entstandene stinkende1 milchfarbige ,flssigkeit von ihrem ,bodensazze ab in eine andre ,flasche1 worin schon drei bis vier ,theekpfchen sser starker ,milchram oder drei bis vier ,loth ,senegal- oder ein ,loth ,tragantgummi 7geplvert7 befindlich sind4 ,man verstopft die ,flasche1 schttelt das ,gemisch bis zur ,auflsung 7einige ,minuten7 um1 und giebt dem ,kranken davon zu trinken1 doch so1 da nach jedesmaligem ,herausgieen der ,flaschenhals sogleich wieder zugepfropft werde4 4 #bbd4 ,die ,kalkschwefelleber bereitet man zu diesem ,behufe durch etliche ,minuten langes ,weisglhen einer geplverten ,mischung gleicher ,theile ,schwefels und ungelschten oder frischgelschten ,kalks4#acf ,binnen sechszehn ,minuten wird in einem ,windofen zwischen glhenden ,kohlen#acg die ,leber1 und in noch andern funfzehn ,minuten das ,wasser fertig seyn1 eine ,geschwindigkeit1 die dieser ,bereitung in unserm ,falle stets den ,vorzug giebt4 4 #bbe4 ,da diese ,kalkleber#ach in kaltem 7#ef7 wie in kochendem ,wasser 7in jenem wie #a3aibj1 in diesem wie #a3hdj47 sehr schwerauflslich1 die ,verbindung des ,weinsteins mit der ,kalkerde aber nicht viel auflsbarer ist1 7bei #ej lset sich ,weinsteinselenit in ,wasser auf1 wie #a3hjj1 bei #bab wie #a3ejj17 so ist das auf diese ,weise mit ,schwefelleberluft gesttigte kalte oder laue ,wasser fast vllig von allen fremden ,salztheilen frei1 wenigstens wird1 durch die etwa noch zurkgebliebnen1 ,kraft und ,geschmak dieses vortreflichen ,heilmittels nicht im mindesten gendert oder verschlimmert4 ,auch ist berhaupt schwefelleberlufthaltiges ,wasser kein ganz widriger ,trank4 4 #bbf4 ,dieses mit ,schwefelleberluft gesttigte und mit ,milchrahm 7oder ,oel mit frischen ,eierdottern angerhrt17 vermischte ,wasser ist das grose und unvergleichliche ,hilfsmittel1 wodurch alle im ,krper zurkgebliebnen ,arseniktheilchen fast vllig unschdlich gemacht und1 so zu sagen1 vernichtet werden4 4 #bbg4 ,es verwandelt nemlich alles1 was es von aufgelstem ,arsenik in dem ,magen und den ,gedrmen antrift1 augenbliklich in eine ,art ,operment1 ein hchst feines pomeranzenfarbnes ,pulver1 das fast nicht den mindesten ,nachtheil 7es mste denn in groser ,menge zugegen seyn7 im menschlichen ,krper verursacht und nach und nach auf gelinde ,ausleerungsmittel mit dem ,stuhlgang unschdlich abgeht4 4 #bbh4 ,es ist zwar nicht zu leugnen1 da mit ,leberluft gemischtes ,arsenikwasser zwar augenbliklich gelb gefrbt oder getrbt wird1 seinen ,operment aber nicht sogleich fallen lst1 7jenes mste denn sehr krftig zubereitet seyn7 da przipitirtes ,auripigment viel leichter#aci im ,wasser auflslich ist1 als gewachsenes4 ,dies mit ,leberluft und ,arsenikwasser entstandene gelbtrbe ,gemisch wird jedoch deshalb nicht weniger unschdlich1 wenn nur eine hinlngliche ,menge ,leberluftwasser in die ,vermischung kmt4 ,denn dann wird das ,verhltnis des mit ,arsenik verbundnen ,schwefels so gros1 da es diesen knstlichen ,operment1 ungeachtet seiner grsern ,auflslichkeit1 doch weit milder macht1 als gewachsenen4 ,wenn in lezterm der ,antheil des ,schwefels #a_/f betrgt1 so kan dagegen durch eine berwiegende ,menge ,leberluft mit dem niderzuschlagenden ,opermente auf funfzehn ,mal mehr ,schwefel1 als in jenem ist1 vereinigt werden4 ,hierber hat man sich um so weniger zu wundern1 da ,schwefelleberluft den schon niedergefallenen ,operment in reicher ,mase wieder auflst und nur erst nach einer geraumen ,zeit1 oder nach ,hinzugiesung einer ,sure lichtgelb fallen lst4 4 #bbi4 ,man wird mir also die ,behauptung verstatten1 je schwefelhaltiger das ,operment desto unschdlicher1 gesezt es wre auch auflslicher4 ,behauptet man#adj da gewachsenes ,operment oder natrliches ,rauschgelb ausser einer schweistreibenden ,wirkung fast keine ble ,erscheinung im ,krper hervorbringe1 so wird diese gute ,meinung 7wie mich auch an ,thieren angestelte ,versuche lehrten7 noch weit eher von unserm mit ,schwefel so ungemein bersttigtem ,opermentprzipitate zu hegen seyn2 so gewis die ,regel in der ,scheidekunst gegrndet ist1 je in grserer ,mase die mildernde ,substanz dem abzustmpfenden ,krper zugesezt wird1 um desto milder wird die entstehende ,zwittersubstanz1 oft zugleich auch auflslicher4 ,das fressende kaustische ,laugensalz mit ,fett zur festen ,substanz verbunden1 wird zur mildern ,seife1 die dann nochmals mit einem ,uebermas von ,oel bersttigt1 flssiger1 wenigstens noch milder und unschmakhafter wird4 ,die reine ,weinsteinsure ist sehr scharf2 mit etwas ,gewchslaugensalze verbunden wird sie zum unschmakhaftern schwerauflslichern ,weinsteine1 mit ebendemselben ,laugensalze aber vllig gesttigt zum mildesten hchst leichtauflslichen tartarisirirten ,weinsteine4 4 #bcj4 ,die leichtere ,auflslichkeit des ,opermentprzipitats kmt der beabsichteten ,hlfe sogar zustatten4 ,aufgelstes1 besonders durch ,leberluft auflslicher gemachtes ,operment geht leichter durch den ,mund und ,after1 auch wohl durch ,schweis und ,harn ab1 als das natrliche1 schwerauflsliche schwerwiegende 7obgleich nicht viel gefhrlichere7 ,opermentpulver1 dessen ,abwaschung aus der ,zottenhaut der ersten ,wege ungleich mehr ,bemhungen erheischt4 4 #bca4 ,dieses 74 #bbf47 ,heilmittel also lsset man den ,kranken statt alles andern ,getrnks so lange zu sich nehmen1 auch wohl in ,klystieren einsprizzen bis alles ,brennen1 ,nagen im ,magen1 alles ,drcken in der ,herzgrube1 nebst der bnglichen ,uebelkeit auf der einen1 das ,schneiden1 ,reissen und ,kneipen in den ,gedrmen aber1 die ,spannung und das ,whlen um den ,nabel1 der ruhrartige ,stuhlzwang1 das ,fressen im ,mastdarme und das beschwerliche ,harnlassen auf der andern ,seite verschwunden ist4 4 #bcb4 ,durch ,fliegenwasser und aufgelsten weissen ,arsenik entstandene ,vergiftungen schnell und fast augenbliklich zu heben1 ist dieses mit ,rahm gemischte ,schwefelleberluftwasser allein im ,stande2 nur wenige oben und unten abfhrende schmeidigend einwickelnde ,mittel sind dann noch nthig1 auch wohl diese nicht einmal1 da ,schwefelleberluftwasser selbst schon ,ausleerungen zu bewirken pflegt1 die man allenfals 7in einem ,verhltnisse wie #dj3b3a47 durch ,eidotter mit ,rizinusoel zusammengeschlagen erhhen kan4 4 #bcc4 ,htte man 7welches sich doch schwerlich selbst auf dem ,lande denken lst7 zur ,bereitung dieses hlfreichen ,wassers ganz und gar keine ,gelegenheit1 so mus man sich zur ,neutralisirung und vlligen ,fortschaffung der lezten ,arseniktheile mit dem lhaltigen ,seifwasser1 und mit ,milchrahm unter ,milch gemischt behelfen4 ,auch kan ein zwekmsiges ,mittel zu dieser ,absicht aus ,oel 7zerlassener ,butter7 ,milch und frischen ,eierdottern in verschiednen ,verhltnissen zusammengeschlagen werden4 ,das aus ,hollunderbeerkernen geschlagne ,oel vertritt auf dem ,lande fglich die ,stelle des ,rizinusls4 4 #bcd4 ,man kan1 wenn der flssige ,leib zurkbleiben solte1 zulezt auch etwas ,sahnekoffee#ada mit ,zucker zu ,hlfe nehmen1 ein ,getrnk welches ausser andern ,tugenden in diesem ,falle noch schmeidiget und nhrt4 ,koffee an sich besizt spezifische ,krfte1 die ,reizbarkeit der ,muskelfasern zu erhhen1 folglich die ,ausleerung der ersten ,wege zu erleichtern4 4 #bce4 ,ich habe des ,rizinusls gedacht1 welches allerdings besonders bei ,arsenikarten die ihrer ,schwerauflslichkeit wegen eher der ,ausleerung als ,zerstrung bedrfen beim ,fliegenstein und ,operment grose ,dienste#adb thut1 knte hlfreicher und anwendbarer seyn1 wenn es frisch und unverflscht leicht zu haben wre4 ,im letztern ,falle kan1 besonders wenn der ergiebige ofne ,leib zaudert1 dieses ,oel mit schiklichen ,zwischenmitteln 74 #bcb47 verbunden1 so beigebracht werden1 da aller ,viertelstunden ein ,eslffel voll beigebracht werde1 bis hinlngliche ,wirkung erfolgt4 4 #bcf4 ,doch ist dieses1 wie gesagt1 eine hchst seltene ,erfordernis2 glklicher ,weise1 7,seifwassertrinken1 hnliche ,umschlge und ,klystiere leisten oft weit mehr7 da dies ,oel selten gut und brauchbar zu haben ist1 ausser in grosen ,stdten1 wo es auch in ,klystieren statt gemeinen ,oels anzuwenden wre4 4 #bcg4 ,so geht man mit der ,ausleerung1 ,neutralisirung und ,vererzung des ,arseniks im ersten und zweiten ,grade der ,vergiftung zu ,werke4 ,die nthigen kleinen ,abnderungen dieser ,vorschriften in ,ansehung der ,zeit1 der ,wahl und ,menge der ,mittel und ihrer ,folge auf einander wird der gesuchte ,arzt der ,krperbeschaffenheit des ,kranken und andern ,umstnden gems zu bestimmen und anzuordnen wissen4 4 #bch4 ,wird er z4 ,b4 bei einer msigen ,vergiftung erst nach zehn bis zwlf ,stunden gerufen1 so wird er aus den vorkommenden ,zufllen und den schon genommenen ,mitteln beurtheilen knnen1 wie gros die zu erwartende ,hlfe1 ob die ,menge des noch vorhandnen ,giftes ansehnlich1 ob sie in grserer ,mase in den ,zotten der ,magen- oder ,darmhaut hngt1 ob mehr eine dringende ,entzndung oder ein ,giftvorrath zu bestreiten1 wie weit beiden ,heilanzeigen durch die angegebnen ,mittel zu begegnen sei1 in welcher ,mase1 in welcher ,ordnung1 mit welcher ,auswahl8 ,grstentheils sind dann vor der ,hand besonders die ,indikazionen 74 #age47 _/d_/1 _/e_/1 _/f_/1 _/g_/1 zu befriedigen1 mit gehriger wie wohl untergeordneter ,rksicht auf _/a_/1 _/b_/1 allemal aber und beizu auf _/c_/4 4 #bci4 ,geschieht die ,hlfe erst nach vier und zwanzig bis acht und vierzig ,stunden1 und ist noch etwas zu thun1 so kan der ,fall eintreten1 da gar nicht mehr auf _/a_/1 nur einigermasen auf _/b_/1 _/e_/1 _/f_/1 am meisten aber auf _/e_/1 und _/d_/1 leztlich auf _/g_/1 _/h_/1 _/i_/1 zu sehen ist4 4 #bdj4 ,man kan z4 ,b4 wenn der ,kranke durch ,verzug vor allen andern widrigen ,symptomen1 besonders mit ,entkrftung und ,ohnmachten befallen wird1 durch einige ,lffel krftigen ,weins1 hinunter geschlukt oder im ,munde gehalten 7oder durch ,waschen mit ,wein ber verschiedne ,theile oder den ganzen ,krper7 durch ,erquickung mit ,vitriol- und ,salpeterther1 mit ,moschus1 durch ,riechen an ,radikalessig1 durch frische ,luft u4 s4 w4 vorerst zu ,hlfe eilen1 ehe man das brige zu besorgen bernimt4 4 #bda4 ,findet man1 da ,dysenterie#adc ein ,hauptsymptom geworden und kein ,leberluftwasser bei der ,hand ist1 so kan in ,klystieren ,kalkwasser 74 #fg47 zu gleichen ,theilen mit ,milch vermischt1 oder mit arabischen ,gummischleim versezt1 die in den weiten ,gedrmen zurkgebliebnen ,theile noch krftiger zerstren1 als ,seifwasser4 4 #bdb4 ,ich habe oben angegebne ,menge einzuflsender ,mittel blos im ,durchschnitt angegeben1 es kan aber bei robusten ,krpern und heftiger ,vergiftung zuweilen noch halb1 ja noch einmal so viel ,getrnk erforderlich oder doch dienlich seyn4 4 #bdc4 ,bei ,vergiftungen mit alkalisch arsenikalischen ,fiebertropfen oder ,arsenikmittelsalze1 eile man gleichfals ,ausleerungen durch ,seifwasser u4 s4 w4 anfnglich zu veranstalten1 dann aber durch langwieriges ,trinken des ,leberluftwassers mit etwas ,essig versezt1 die ,ueberbleibsel zu zerstren4 ,ohne ,hlfe einer ,sure kan die ,schwefelleberluft das ,arsenikmittelsalz nicht zum ,operment vererzen4 ,man traue diesem tkischen ,gifte viele ,wochen lang nicht vllig1 da es sich nur langsam in unserm ,krper zersezt1 und die schleichendste ,vergiftung anzettelt4 4 #bdd4 ,kindern und hartnckig ,unfolgsamen knnen die nthigen ,getrnke1 nach ,aufbrechung des ,mundes mit einem ,trichter eingegossen oder sonst mit ,gewalt beigebracht werden4 ,man hte sich1 dem ,kranken heisses ,getrnk beizubringen1 stark einzuheizzen1 oder unter viele ,betten zu stecken1 damit nicht etwa der dadurch erregte ,schweis einen ,theil dieses ,gift in die ,sftmasse herber treibe 74 #abc4 u4 f47 und so1 wie oft geschehen1 ,muskelsteife1 ,lhmung1 ,arsenikfriesel und ,eklampsie erzeugt werde4 ,sechstes ,kapitel4 ,heilart der ,nachwehen1 und der italienischen ,vergiftung1 so wie der ,bergsucht4 4 #bde4 ,ist man 7ich gehe zum dritten ,zeitpunkte der ,hlfe1 die ,nachwehen hinwegzunehmen1 ber7 sogleich zu ,rettung bei der ,hand gewesen1 und ist alles gehrig vollzogen worden1 so ist die ,nachkur auch nach einer sehr starken ,vergiftung doch viel leichter zu bewerkstelligen1 als wenn der strkste ,krper selbst die schwchste ,gabe ,gift blos durch seine ,natur hat bewltigen mssen4 4 #bdf4 ,in lezterm ,falle sind oft so unheilbare ,stellen den innern ,huten der ersten ,wege eingezt worden1 und einige ,flecken so brandartig 7vorzglich am ,pfrtner und dem linken ,magenmunde7 entzndet1 besonders nach angewandten schdlichen1 narkotischen und hizzigen ,mitteln1 da man der anscheinenden ,besserung wenig zu trauen hat4 4 #bdg4 ,oft scheint das schleichende ,fieber gebndigt1 die ,schlaflosigkeit und ,unruhe besnftigt1 ,krfte und ,eslust wieder hergestelt werden zu knnen1 aber nicht selten trgt man sich hier1 bei der besten1 doch zu spten ,besorgung4 ,die ,zuflle nehmen nach und nach wieder zu und der schleichende ,tod erfolgt zuweilen erst nach ,monaten1 auch wohl erst nach ,jahren4 4 #bdh4 ,indes1 damit man sich in lezterm ,falle die ,versagung einer mglichen ,hlfe nicht vorzuwerfen habe1 im erstern aber 74 #bde47 sein ,werk desto gewisser und geschwinder volfhre1 nehme man die ,genesungs- und ,erholungskur vor die ,hand2 doch nie eher als bis alle ,giftspuren aus den ersten ,wegen hinweg sind1 um jene 74 #abc47 frchterlichen ,nachwehen zu vermeiden4 4 #bdi4 ,da es jedoch in beiden ,fllen1 wo man spt1 oder auch1 wo man bald anfnglich die ,heilung bernommen hat1 unmglich ist1 nach dem ,uebergange der ,ausleerungen von oben und unten sogleich genau zu bestimmen1 in welchem ,zustande sich die ersten ,wege und brigen ,eingeweide befinden1 wo1 in welcher ,menge und in welcher ,grse und ,tiefe sich hautlose1 entzndete auch wohl brandige und zum ,schorf gezte ,flecken vorhanden sind so darf man in beiden ,fllen1 die ,hofnung des ,ausganges zu bestimmen1 nicht voreilig wagen4 4 #bej4 ,aus gleicher ,behutsamkeit mus man demnach eine algemeine ,kurart einschlagen1 die den meisten hier mglichen ,absichten auf die unschdlichste und thtigste ,weise entspricht4 4 #bea4 ,in diesem ,zeitpunkte sieht man als ,folgen und ,nachwehen der unzwekmsig behandelten ,vergiftungen der ersten beiden ,grade #a47 ,die gelindesten ,symptome1 eine fhlbare ,rohheit im ,schlunde und des brigen ,speisewegs1 einiges ,magendrcken auch wohl ,brechen#add nach eingenommener ,mahlzeit1 ,kollern in den ,gedrmen1 ,mattigkeit und ,schlfrigkeit1 doch mit merklicher ,erholung begleitet und ohne andre bedenkliche und zweideutige ,symptomen4 #b47 ,msige ,unbehaglichkeit1 ,abgeschlagenheit aller ,glieder1 geringer aber daurender ,schmerz im ,unterleibe1 msiger ,kopfschmerz1 ziemlicher ,durst1 unordentlicher ,stuhlgang4 #c47 ,eben diese ,zuflle in strkerer ,mase1 nebst ,ohrensausen1 hartem1 unordentlichem ,pulse1 aufgetriebnem ,unterleibe1 verschiedentlich anwandelnder 7fliegender7 ,hizze und ,schaudern1 verlorne ,eslust1 trokne ,lippen1 unreine ,zunge1 unterbrochner1 unruhiger ,schlaf1 wsseriger oder harter ,stuhlgang1 ,fusgeschwulst4#ade #d47 ,dann aber als die schlimsten ,zuflle1 unaufhrliche ,aengstlichkeit ohne anzugebende ,ursache1 bittre1 trokne1 braune ,zunge1 schwrzliche ,lippen1 unauslschlicher ,durst1 gespanter1 harter1 heiser ,unterleib und ,gegend der ,herzgrube und unter den ,rippen1 kleiner1 geschwinder1 harter1 aussezzender ,puls1 ,schlaflosigkeit1 verfallenes1 gelbes ,gesicht1 matte ,augen1 rother ,harn in geringer ,menge oder ,harnverhaltung1 verstopfter1 oder ashaftstinkender1 jauchichter1 eiterhafter1 auch wohl unwilkhrlicher und heiser ,stuhlgang1 geringer1 angstvoller ,schweis um die ,brust und den ,kopf1 fteres ,ghnen1 ,schluksen1 ,wiederwegbrechen alles genossenen1 ,unbesorgtheit um dringende ,angelegenheiten u4 s4 w4 4 #beb4 ,hat man die ersten beiden ,stadien der ,krankheit selbst besorgt1 oder ist nur nicht alzu spt bei sich selbst berlassenen und schlecht behandelten ,vergifteten gerufen worden1 so kan man die ,genesungsdit ,anfangs noch mit leberlufthaltigem ,wasser verbinden1 oder diese hier so heilsame ,luft mit dem nhrenden ,getrnke selbst vermischen4 4 #bec4 ,ausser dem leztgenanten1 nicht zu geschwind hintanzusezzenden1 ,mittel1 hat man in allem ,falle eine algemein passende1 in allem ,betrachte unverdchtige ,nachkur zu besorgen1 die in keinem ,arznei- oder ,nahrungsmittel gewisser und zuverlssiger als in frischgemolkner ,eselsmilch1 ,kuhmilch oder ,menschenmilch#adf zu finden seyn wird4 ,sie passet auf alle rkstndige ,heilanzeigen4 4 #bed4 ,milch1 als die leichtverdaulichste#adg ,nahrung selbst fr den schwchsten ,magen1 vorzglich wenn sie allein1 ohne ,vermischung mit andern ,speisen und ,getrnken genossen wird1 nhrt ohne ,mhe1 ohne ,anstrengung der ersten ,wege1 macht unter allen geniesbaren ,dingen den geringsten ,reiz1 erhizt als das sanfteste ,mittelding zwischen vegetabilischer und thierischer ,natur die ,blutmasse durchaus nicht1 schmeidiget ihrer schleimichten ,theile wegen1 hebt dieser ,gelindigkeit halber schon entstandne ,entzndung und nimt die scharfen ,salze#adh hinweg1 wo sie sie findet2 sie bindet die hlichten ,theile unserer ,sfte1 mit den wsserigen1 und findet am leichtesten die zwekmsigen ,ausfhrungswege -- ,solte sie denn nicht ,kranken in allem ,betrachte die besten ,dienste leisten1 deren erste ,wege durch ein scharfes ,gift entzndet und ihres natrlichen ,schleimes beraubt sind1 deren ,blut durch strkern ,umtrieb scharf und entzndlich geworden1 deren ,krfte durch ,anstrengung1 ,fieber1 heftige ,ausleerungen und ,schmerzen herabgeschmolzen und versieget1 wo die ,organe der ,verdauung durch ,anstrengung kraftlos und gelhmt1 und die dazu unentbehrlichen ,sfte verschwendet worden sind8 4 #bee4 ,oder was bleibt uns fr diejenigen an ,arznei- und ,nahrungsmitteln brig1 bei denen dies scharfe ,gift den ,magen hie und da seiner innern ,haut beraubt1 die empfindliche drunterliegende ,gefshaut#adi entblst1 zur ,wunde gemacht1 entzndet oder wohl gar zum tieferdringenden ,schorfe gezt hat8 ,wenn es fr diese so gefhrlich angegriffene1 so leicht irritablen ,stellen ein sanfteres ,wundmittel giebt1 welches den erschpften ,krften und dem damit vergeselschafteten schleichenden ,wundfieber zugleich nhrendere ,heilkrfte darbte1 als die frischgemolkene ,milch1 so wrden wir es vorziehn mssen2 aber die ,natur zeigt uns keins1 welches alle ,genugthuung fr diese dringenden ,heilanzeigen in sich vereinigte1 dabei so leicht und berall zu haben wre1 7man mste sich denn im leztern ,falle an die ,molken halten wollen1 die allerdings der ,fulnis#aej noch mehr widerstehn und bei innern ,geschwren noch heilsamer sind74 4 #bef4 ,kranke also1 die durch das ,arsenikgift selbst so viel gelitten1 ,vergiftete1 die durch die ,heilung1 so zu sagen1 mitgenommen worden sind und die erstern auch wohl folgenden 74 #bea4 #a1 #b1 #c17 ,symptome erdulden1 knnen und drfen in den ersten vierzehn ,tagen keine andre ,nahrung als frischgemolkene ,eselsmilch 7,kuhmilch7 oder ,muttermilch zu sich nehmen4 ,ihr ,hunger oder ,durst wird die nthige ,menge bestimmen1 doch auch hier mit gehriger ,rksicht auf ,msigkeit und ,vermeidung aller ,ueberladung4 4 #beg4 ,selbst diejenigen1 die bei geschehener ,vergiftung sich selbst berlassen1 fast unheilbare ,zerstrungen in den ,huten des ,magens und der ,gedrme erlitten zu haben scheinen1 entzndete oder auch brandige ,flecken und ,schurfe aller 74 #bea4 #c17 ,wahrscheinlichkeit nach in den ersten ,wegen davon getragen haben1 auch diese drfen bei einem so algemeinen ,heil- und ,nahrungsmittel nie vllig an ihrer ,genesung zweifeln1 da man verschiedne ,beispiele von starken geheilten ,narben im ,magen 74 #acj47 aufzuweisen hat4 4 #beh4 ,es ereignet sich jedoch bei der ,wiedergenesung dieser ,art ,kranken1 mit denen wir es jezt zu thun haben1 unter der fortgesezten ,milchdit nicht selten eine ,ungemchlichkeit1 die1 unabgeholfen1 sehr beschwerlich werden kann4 ,es ist der verstopfte ,leib womit diese ,kranken aus mancherlei ,ursache von ,zeit zu ,zeit beim ,genusse dieses sonst so vortreflichen ,trankes geplagt werden4 ,aber etwas ,selzer oder ,biliner ,wasser und ein ,klystier von ,milch oder lauem ,wasser nimt dieses ,uebel ohne ,beschwerde am besten hinweg4 ,am wenigsten aber wird ,milchdit verstopften ,leib erregen1 wenn die ,milch roh und gleich vom sugenden ,thiere hinweg getrunken wird1 da die gekochte hingegen nicht nur an sich viel heilsame ,theile verloren hat1 sondern auch den ,stuhlgang anzuhalten pflegt4#aea 4 #bei4 ,gewhnlich nimt eine vllig ausgewachsene ,person fnf bis acht ,pfund frischgemolkene laue ,milch statt aller ,speise und allen ,getrnks in kleiner ,menge auf einmal in fnf bis sechs ,malen des ,tages zu sich4 4 #bfj4 ,es ist nemlich zur baldigen ,wiederherstellung sehr dienlich1 da der ,magen nie auf einmal selbst mit diesem unschuldigen ,nahrungsmittel berhuft werde1 so wie die ,dit neugebohrner ,kinder1 mit denen unsre ,wiedergenesenden am fglichsten verglichen werden knnen1 aus kleinen oft wiederholten ,mahlzeiten am gedeihlichsten besteht4 4 #bfa4 ,solte ein wsseriger1 7oft heisser7 ,durchlauf mit unverdauten ,brocken vermischt1 von grauer oder schwrzlicher ,farbe mit ,stuhlzwang sich einfinden1 so werden ,milchklystiere1 allenfals mit ,schleime von arabischem ,gummi versezt1 oder hnliche aus dem ,schleime der ,gerstengraupen1 ,habergrzze oder auch wohl von ,strke bereitet1 dieses beschwerliche ,symptom lindern1 wenn es blos eine ,folge der ,schwche und unverdauter scharfgewordner ,nahrungsmittel und der ,schwche1 nicht aber1 wenn es von alzu betrchtlichen1 brandigen ,geschwren der ersten ,wege1 folglich ein ,vorbote des nahen ,todes ist1 da er dann unertrglich zu stinken und unwilkhrlich abzugehen pflegt4 ,hier geht gemeiniglich ein kriechender ,puls1 gespanter ,unterleib1 ein krfteschmelzendes1 unordentliches doppeltdreitgiges ,fieber fast ohne ,nachlsse1 entkrftende ,nachtschweise1 sparsamer1 feuerrother ,harn1 brunlich schleimichte oder trokne ,zunge1 ,schwindel1 ,gilbe der weisen ,augenhaut1 ,gedunsenheit der untern ,augenlieder in ,geselschaft andrer bedenklichen ,symptomen vorher4 4 #bfb4 ,auch beim chronischen ,durchlauf#aeb kan man die ,milch1 doch abgekocht1 bis zur lezten ,zeit1 unter oft nicht unwahrscheinlicher ,hofnung besserer ,zeiten fortsezzen lassen1 man mste denn zu eisenhaltigen ,brunnenkuren und kleinen ,lustreisen noch seine ,zuflucht nehmen zu knnen die ,krfte haben4 ,ein wsseriger ,aufgus oder eine ,abkochung des ,quassienholzes1 7in manchen ,fllen auch wohl das ,pulver#aec selbst7 mit etwas tokaier ,weine versezt1 hat in hnlichen schleichenden ,fiebern grose ,dienste geleistet1 und die ,wurzel der bittern ,kreuzblume oder das ,renthiermoos wirds nicht weniger thun4 4 #bfc4 ,sind keine ,symptomen von der bedenklichsten ,art 74 #bea41 #c1 #d47 vorhanden1 sind die zehn bis vierzehn ,tage der ,milchdit verflossen1 und nur die gehrige ,menge ,krfte noch nicht beisammen1 die ,besserung dagegen almhlig1 obwohl langsam vorgeschritten1 so fngt man an1 nchst einigen ,pfunden ,milch des ,vormittags die ,mittagsmahlzeit aus gelindgesalzenen ,fleischbrhsuppen 7von ,rind- ,kalb- und ,hnerfleisch7 bestehen zu lassen4 ,die ,abendkost kan in ,mehlmsern o4 d4 g4 bestehen4 4 #bfd4 ,noch mssen so viel mglich alle ,gewrze zurkbleiben und der nun zur ,bewegung wieder anzufhrende ,krper mus durch gelindes ,spazierengehn in einer gelfteten ,stube oder im ,freien einige ,zeit vor der ,einnahme der ,mahlzeiten sein ,verdauungsgeschfte und die ,absonderungen zu befrdern suchen4 4 #bfe4 ,sein ohnehin bei der ganzen ,krankheit nie mit schweren und hufigen ,federn zu belastendes ,bette wird nun des ,tages verschiedne ,male verlassen1 bis man es nach abermahligem ,verflus einiger ,tage blos des ,nachts nthig finden wird4 4 #bff4 ,eben so steigt man von gelindnahrhafter ,dit zu strkerer und krftigerer ber1 gewhnt sich1 wenn das fieberhafte ,wesen verschwindet1 wiederum an ,fleischspeisen und nimt ,wein und krftiges ,bier zu ,hlfe2 nimt wenn die ,magenschwche noch anhlt einige bittere ,arzneien#aed1 und beschliest die ,kur mit strkerer ,bewegung1 freier ,luft1 eisenhaltigen ,bdern und einigen ,flaschen ,pyrmonter ,wasser bis man des ,arztes nicht mehr nthig hat4 4 #bfg4 ,man kann sagen1 da die schleichende ,arsenikvergiftung einerlei ,krankheit zuwege bringe1 das ,gift sei nun ,staub und ,rauch1 wie bei denen1 die in arsenikalischen ,stoffen arbeiten1 oder durch ein almhlig in den ,magen gebrachtes ,arsenikgift1 durch die ,aquetta di ,napoli u4 d4 g4 dem ,krper mitgetheilt worden4 ,beiden ist ein unnennbares belbefinden1 ,niedergeschlagenheit1 geschwchte ,verdauung1 ,ekel vor ,speisen1 fliegende ,hizze nach der ,mahlzeit1 ein schleichendes unordentliches ,fieberchen1 ,spannung unter den ,ribben1 ,vertroknen der ,muskeln1 ,abzehrung1 ,einschrumpfen jeder ,art des ,zellgewebes1 unaufhaltsames ,herabsinken der ,krfte1 7wsserige ,geschwlste7 und ,schlaflosigkeit eigen4 ,nur hat die schleichende ,vergiftung mit ,arseniktrnken1 den nagenden ,magenschmerz voraus1 da das ,gift jedesmal zuerst und unmittelbar auf dieses ,eingeweide wirken mus4 ,die almhlige ,vergiftung mit arsenikalischem ,rauche und ,staube aber1 die man eigentlich ,bergsucht nennt1 hat den konvulsivische ,husten1 und die ,engbrstigkeit vor ersterer voraus1 da ,rauch und ,staub zuerst in die ,lungen wirken mus1 ehe die ,verderbnis sich durch den ganzen ,krper verbreitet4 ,wiewohl ich nicht leugne1 da bei der italienischen ,vergiftung auch trokner und krampfhafter ,husten zuweilen sich einfindet4 4 #bfh4 ,die ,kontraktur1 die ,lhmung1 und die brennenden ,schmerzen in den ,gliedern1 sind bei einer sehr schleichenden und almhligen ,arsenikvergiftung dieser ,art etwas sehr seltnes1 eher noch das algemeine ,zittern4 ,grstentheils finden sie sich in genanten ,fllen1 vorzglich aber bei der ,arsenikvergiftung des zweiten ,grades 74 #abc4-abg47 ein1 wenn auf jhlinge ,einathmung oder ,verschlukung eines ,theils ,arsenik heftiger ,schweis erregt worden ist1 oder wenn man sonst viel ,ausdnstung befrdernde ,mittel angewandt hat1 wo man unmittelbare ,ausleerungen htte veranstalten sollen4 4 #bfi4 ,von lezterer 74 #bfh47 ,zuflle ,heilung will ich unten reden1 jezt von der ,kur jener ,ausmergelung des ,krpers1 die man ,bergsucht oder italienische ,vergiftung nennt1 dann von der ,abhlfe der ,zuflle die jeder dieser beiden ,krankheiten besonders eigen sind1 von der arsenikalischen ,lungensucht und der ,verderbnis der ,verdauungswerkzeuge4 4 #bgj4 ,bei der durch schleichendes ,arsenikgift1 ,rauch oder ,staub entstandenen ,kachexie#aee ist zwar eine anhaltende ,milchdit ebenfals unentbehrlich1 da die hinweggeschwundenen ,verdauungskrfte fr ein strkeres und hrteres ,nahrungsmittel gemeiniglich zu schwach sind1 aber algemeine erweichende1 ,ausdnstung befrdernde und ,gift zerstrende ,mittel1 deren ,feinheit durch die zartesten ,haarrhren der einsaugenden und lymphatischen ,gefse hindurch eilt1 mssen anfnglich zugleich damit verbunden werden1 um jene in alle ,sfte und alle leidenden ,theile des siechen ,krpers gedrungene hartnckige ,schrfe frei zu machen1 zu vererzen und auszufhren4 4 #bga4 ,wir kennen1 wie ich schon oben 74 #bbf4 bis #bcj47 erinnert habe1 kein ,mittel1 dies ,gift bei der ,berhrung zu einem fast kraftlosen ,mitteldinge1 zum knstlichen ,operment1 umzuschaffen1 7eine ,verbindung des ,arseniks mit einem so grosen ,antheile ,schwefels1 der ihn beinahe zu nichts schdlicherm als zur schweistreibenden ,arznei umschaft1 eine ,eigenschaft die der vollstndigen ,ausfhrung des ,arsenikgifts aus den engsten ,schlupfwinkeln des ,krpers ungemein zu statten komt7 und es durch die ,ausdnstungswege zu entfernen1 als jenes vortrefliche ,mittel1#aef das uns die ,erde so mild und freigebig aus ihrem ,schose hervorquillen lst1 mit dessen ,natur uns erst die neuern ,chemisten1 ein ,scheele und ,bergmann bekant zu machen1 so glklich waren1 die lauen und warmen schwefelleberlufthaltigen ,wsser1 die wir gewhnlich ,schwefelwsser und warme ,bder zu benennen pflegen1 wie wohl unrecht1 da zum ,beispiele ein siedendheises ,karlsbad nichts1 ein kaltes ,medwiner und laues ,wolkensteiner ,bad aber nicht wenig von dem wohlthtigen ,bestandtheile enthalten -- und da alle durchaus keinen ,schwefel in ,substanz bei sich fhren4 4 #bgb4 ,in diesen ,wssern lsset man den durch almhlig als ,rauch oder ,staub eingesognen ,arsenik1 und den durch italienische ,meuchelwasser1 oder hnliche ,fiebermittel langsam ,vergifteten1 besonders den ausgemergelten und vertrokneten ,siechen sich einige ,zeit hindurch lauwarm#aeg baden1 so da er sich zwar anfnglich gleich vllig eintaucht1 doch nur1 zum ,anfange der ,kur1 fnf bis acht ,minuten darin verweilt4 ,hat er dies einige ,tage hindurch tglich einmal gethan1 so kan er einen um den andern ,tag zweimal1 dann nach ,verflu von vierzehn ,tagen tglich zweimal sich eben so lange eintauchen1 nach noch etlichen ,tagen aber jedesmal eine ,viertelstunde darin verweilen1 sich stets gehrig darin abwaschen und reiben1 einige ,zeit diesen hchsten ,grad der ,badekur fortsezzen und dann almhlig in umgekehrter ,ordnung bis zum ,ende der ,badezeit wieder herabsteigen4 4 #bgc4 ,die ,badezeit kan vier bis sechs ,wochen dauern1 nach ,beschaffenheit der konomischen und physischen ,krfte des ,kranken4 4 #bgd4 ,dieses laue ,bad befeuchtet1 erweicht1 und erschlaft das zusammengeschrumpfte ,zellgewebe und die ausgetrokneten ,muskelfasern und ,membranen1 bringt den ,umlauf des ,bluts und den ,gang der ,lymphe durch den gelinden ,reiz seines ,ingredienz in eine gemsigte ,bewegung1 und erfnet die ,schweislcher4 ,ein ,theil dieses leberlufthaltigen ,wasser wird durch ,einsaugung in die ,sfte aufgenommen1 und wirkt als spezifisches ,heilmittel2 die ,absonderung des ,harns und der ,ausdnstung wird verstrkt und die zu ,operment umgenderten ,arseniktheile gehen auf diesen ,wegen nach und nach fort4 4 #bge4 ,wirksamer jedoch ist die ,kur1 wenn mit dem usserlichen ,gebrauche dieser ,bder der innerliche verbunden wird1 und den ,krften des ,kranken gems zwei bis fnf ,pfund dieses ,wassers tglich whrend der ,badezeit allein oder mit gleichen ,theilen ,milch getrunken werden4 ,in den ,frhstunden kan man den grsten ,theil dieser ,menge1 ,nachmittags den kleinsten trinken lassen4 ,richtet man es so ein1 da wenn das ,bad frh gebraucht geworden1 der ,kranke sich zu ,bette legt1 und hier das ,leberluftwasser warm trinkt1 so wird der erfolgende ,schweis1 eine ,stunde oder lnger abgewartet1 die ,genesung beschleunigen4 ,steht er dann auf1 so mus nach der ,wechselung der ,wsche1 eine kleine ,bewegung zu ,wagen1 besser zu ,pferde1 am besten zu ,fuse vorgenommen werden4 4 #bgf4 ,es giebt fast keine arzneiliche ,flssigkeit in der ,natur1 deren ,feinheit und ,durchdringlichkeit so gros wre1 als die ,schwefelleberluft4 ,sie mischt sich sehr leicht mit jeder ,flssigkeit1 mit ,wasser in einem ,verhltnisse wie #c3 #e1 nach andern wie #a3 #b4 ,atmosphrische ,luft und ,wasserdmpfe werden an ,feinheit von dieser ,luft weit bertroffen1 die1 welches jene nicht vermgen1 durch die unsichtbaren ,oefnungen der ,substanz einer feuchten ,schweinsblase schnell hindurchdringt4 ,eben so unaufhaltsam durchdringt sie selbst die feinsten ,haarrhrchen des ,gefssystems und der ,abscheidungsorgane unsers ,krpers1 vererzt die ,arseniktheile1 wo sie sie findet und fhrt sie in einer unschdlichen ,auflsung aus4 ,man versume demnach nie1 bei einer ,abzehrung oder andern ,siechheit1 von schleichendem ,arsenik bewirkt1 den innerlichen ,gebrauch dieser ,wsser mit dem usserlichen zu verbinden1 um desto gewisser und leichter zu genesen4 4 #bgg4 ,die brige ,dit des ,badegastes1 wenn man die ,besserung augenscheinlich erfolgen sieht1 machen ,fleischbrhen1 ,habergrzze1 ,gerstenschleim1 ,weizengries1 ,sago1 ,mehlspeisen1 ungewrzte ,schokolade und der msige ,gebrauch des ,kaffees aus4 ,das ,spazierengehn in reiner ,luft von gemsigter ,temperatur1 ,aufheiterungen1 sanftes ,reiben mit der ,hand whrend des ,bades1 sind die drei brigen ,punkte der ,lebensordnung1 auf die ich vorzglich aufmerksam mache4 4 #bgh4 ,vornehmlich1 wenn der ,siz des ,arseniksiechthums blos in den zweiten ,wegen 7wie in der ,bergsucht7 ist1 kan zuweilen ein gelindes ,abfhrungsmittel1 ,karlsbadersalz1 ,seignettensalz1 ,manna u4 d4 g4 genommen werden4 4 #bgi4 ,jedes laue oder warme mineralische ,wasser1 welches einen ,geruch nach faulen ,eiern ausdampft1 der blankes ,silber erst goldgelb1 dann schwrzlich frbt1 welches ,sublimat weis1 ,brechweinstein ziegelroth1 ,arsenikwasser pomeranzgelb1 ,silbersalpeter schwarzbraun u4 s4 w4 niederschlgt1 ist mit ,leberluft geschwngert1 und folglich zu unsrer ,absicht dienlich4 ,die ,bder in ,pisa1 ,lucca1 ,ofen1 ,baden bei ,wien1 ,badenbaden1 ,schinznach1 ,achen1 ,plombieres1 ,bagneres1 ,bagnoles1 ,bareges1 ,bourbon d',archambault1 ,bath1 ,medwin1 ,landeck1 ,wolkenstein1 ,tpliz sind von der ,art1 andrer hier nicht zu gedenken4#aeh 4 #bhj4 ,solte der hereinbrechende ,winter1 oder andre unabnderliche ,umstnde nicht erlauben diese oft entlegenen ,bder zu besuchen1 so knnen sie ohne bermsige ,kosten zu ,hause und eben so hlfreich zu bereitet werden4 4 #bha4 ,zu dieser ,absicht ist es am besten1 wenn das ,badwasser etwa drei hundert ,pfund betrgt1 dieses ,wasser1 gleich viel1 es sei#aei ,brunnen- oder ,flieswasser2 bis zur ,wrme von #ajj fahrenheitischen ,graden zu erwrmen1 es in die ,wanne zu tragen1 dann drei ,viertelpfund laugensalzige 7geplverte oder zerflosne7 ,schwefelleber darin aufzulsen1 und1 wenn dies geschehen1 unter starkem ,umrhren ein ,viertelpfund konzentrirtes ,vitrioll einzugiessen4 ,man rhrt nochmals alles wohl untereinander1 und bringt den ,kranken denn ohne ,zeitverlust in dieses warme schwefelleberlufthaltige ,wasser1 welches oft sogar einen ,vorzug1 an ,strke und ,kraft1 vor den natrlichen haben wird1 da bei leztern jene feine ,luft oft zum grsten ,theile verfliegt1 ehe der ,kranke ins ,bad steigen kan4 4 #bhb4 ,ich knte noch viele andre ,arten angeben1 ein schwefelleberlufthaltiges ,bad zu verfertigen4 ,man knte nach ,scheelens#afj ,rath1 ein ,gemisch von zwanzig ,pfund ,eisen 7,hammerschlag7 mit funfzehn ,pfunden ,schwefel solange zusammenschmelzen1 bis die blaue ,flamme auf der ,oberflche zu verschwinden anfngt4 ,von der grob gestosenen ,masse knte man den vierzigsten ,theil oder ein halbes ,pfund mit fnf ,pfund ,wasser vermischt in eine acht bis zehn ,pfund fassende ,flasche fllen1 ein ,viertelpfund ,vitrioll dazu giessen1 die ,flasche mit ,blase1 worein etliche ,steknadellcher gestochen1 geschwind verbinden1 sie auf den ,boden eines hohen konischen ,badegefses 7einer ,butte7 mit warmem ,flieswasser geflt1 senken und die entwickelte ,luft durch ,umrhren mit dem ,wasser mischen4 ,so kme blos die ,schwefelleberluft unter das ,wasser1 nichts aber vom ,gemisch4 4 #bhc4 ,eben so knte man vierzehn ,unzen unsrer ,kalkschwefelleber mit einem ,pfunde geplverten ,weinsteinkrystallen gemischt unter das warme ,wasser der ,badwanne rhren1 aber diese ,bereitung ist etwas kostbarer und nicht so geschwind zu ,stande1 als unsre obige 74 #bha47 ,art4 4 #bhd4 ,es wrde thricht seyn1 wenn wir verlangten1 da eben die ,mittel bei den knstlichen ,bdern angewandt werden solten1 deren sich die ,natur in ihren unterirdischen ,werkstten bedient4 ,die ,natur pflegt hier sehr zusammengesezte und vielfltige ,arbeiten und ,vorbereitungen zu unternehmen1 die zum ,theil im ,verborgnen und in undurchdringlichen ,schleiern eingehlt liegen1 theils aber uns1 knten wir sie wissen und nachahmen1 in ,rksicht unsrer ,badekur keinen ,schritt weiter zur ,volkommenheit fhren wrden4 4 #bhe4 ,so scheint die ,natur in einigen ,bdern mit einer ,glaubersalzsole ,kalkleberschichten zu zersezzen1 eine ,rsche mit ,luftsure angeflt 7grstentheils das ,produkt einer ,vitriollauge1 die in ,kreideschichten sich zersezt hatte7 tritt hinzu und es entsteht ein warmes 7,schwefelleber1 durch ,sure zerstrt1 macht ,wrme7 ,bad1 mit ,leberluft angeflt1 mit mineralischem ,laugensalze1 etwas ,glaubersalz und wenigem ,gyps geschwngert2 ihr gewhnlicher ,inhalt4 4 #bhf4 ,wir bleiben also bei obiger 74 #bha47 ,bereitung stehen4 ,die laugensalzige ,schwefelleber zu dieser ,absicht verfertigt man durch ,schmelzen gleicher ,theile ,potasche und ,schwefel in einem passauer ,tiegel4 ,man kan die ,potasche vorher in ,flus kommen lassen1 ehe man den ,schwefel drunter rhrt1 dann ist die ,leber in einigen ,minuten fertig4 ,man hebt sie heis geplvert in wohlverstopften ,flaschen auf1 um sie vor dem ,feuchtwerden zu schzzen4 4 #bhg4 ,das bei der knstlichen ,badekur zum ,trinken nthige ,wasser mus vllig mit ,leberluft gesttigt seyn und man bereitet es1 wie oben gelehrt worden ist2 74 #bbc47 aber eben sowohl1 wie das ,badewasser nur in dem ,falle1 wenn unabnderliche ,umstnde die ,reise nach den genanten natrlichen ,schwefelwssern und warmen ,quellen verbieten4 4 #bhh4 ,die ,dit1 die brige ,lebensordnung und alles bei der ,badekur in natrlichen warmen ,quellen oben ,vorgeschriebne wird auch bei diesen huslichen ,bdern nicht aus der ,acht gelassen2 die ,erheiterungen1 ,bewegungen1 unschuldige ,ergzlichkeiten und ,vernderungen aber mssen sogar noch eifriger als in jenen herbeigesucht werden1 da sie dort1 so zusagen von selbst herzufliesen4 4 #bhi4 ,so werden nach und nach1 7vorzglich wenn man den ,mohnsaft bei alzu groser ,trockenheit und ,spannung der ,fibern1 und der zgernden ,ausleerung durch die ,haut und die ,harnwege einsichtsvoll#afa zu ,hlfe nimt7 schier alle ,arseniktheilchen1 im ,fall der ,krper nur nicht alzu entkrftet1 selbst zur ,badekur zu schwach und seiner ,auflsung nahe ist1 in ihren geheimsten ,schlupfwinkeln von dem innern und ussern ,gebrauch der ,leberluft vererzt1 in dieser unschdlichen ,gestalt durch die erweichende und ,ausscheidungen befrdernde spezifische ,kraft der warmen ,bder zu den ,absonderungs- und ,ausleerungswegen geleitet1 und durch ,frottiren1 ,bewegung1 gesunde ,luft1 ,dit und ,gemthserheiterung vollends entfernt1 ,munterkeit aber1 ,hofnung zum ,leben1 und almhlig sich samlende ,krfte wieder angefacht4 ,auch hat man bei solchen ,badekuren auf die gelind strkenden ,erschtterungen der ,hin- und ,herreise nicht wenig zu rechnen4 4 #bij4 ,hat man es nun bei der ,arsenikalkachexie der ,bergsucht und der italienischen ,vergiftung1 7auch bei der durch fortgesezte arsenikalische ,fiebermittel erregten ,schwindsucht7 durch das ,baden in warmen schwefelleberlufthaltigen ,wssern und durch das ,trinken derselben endlich so weit gebracht1 da die ,haut feucht wird1 die ,gilbe der ,augen1 das erdfahle ,ansehn und das entnervende ,fieber verschwindet1 die ,munterkeit wieder erwacht1 und der ,schlaf sich einfindet1 so sumet man nicht1 durch ,baden in eisenhaltigen ,wssern1 7die gewhnlich ,sauerbrunnen genent werden7 und durch ,trinken der ,pyrmonter oder hnlicher ,quellen1 so wie durch anderweitige strkende ,curart1 7bittre ,gewchse1 7,china17 ,wein1 kalte ,luft1 ,bewegung und zwekmsig nahrhafte ,dit7 die ,krfte vollends herzustellen4 ,die ,klte des eisenhaltigen ,wassers zum ,baden mus von #fe bis #ej fahrenheitischen ,graden almhlig aufsteigen1 und die ,dauer des ,bades anfnglich acht1 endlich funfzehn ,minuten seyn1 mit ununterbrochnem ,frottiren begleitet4 4 #bia4 ,fixe ,luft 7,kreidensure1 weinichtes ,gas1 ,luftsure7 ist die einzige ,sure1 deren lockerer ,zusammenhang mit den ,metallen vom ,arsenik aufgehoben wird2#afb indem sich lezterer mit dem ,metalle zum im ,wasser unauflslichen ,niederschlage vereinigt und die fixe ,luft austreibt4 ,da nun ,eisen unter allen ,metallen das unschdlichste ,bindemittel des ,arseniks in den zweiten ,wegen genant zu werden verdient1 so wird man vom usserlichen und innerlichen ,gebrauche der ,sauerbrunnen die lezte und beste ,hlfe sehen1 da dieses luftsaure ,eisen theils die noch vorfindlichen ,arseniktheile zerstrt1 theils die ,strkung des entnervten ,krpers zu ,stande bringt4 4 #bib4 ,die geschwchten ,verdauungswerkzeuge 7oft der bedenklichste ,umstand bei der italienischen ,vergiftung7 wird der ,gebrauch der ,sauerbrunnen ungemein herstellen4 ,solte ihre ,schwche aber im hohen ,grade seyn1 so darf das ,bad in eisenhaltigen ,wssern zwar kalt1 7#fj bis #ej7 aber nur von wenigen1 etwa fnf1 ,minuten ,dauer seyn4 ,nchstdem wird in lezterm ,falle1 wenn die ,schwche und ,verderbnis der ,verdauungswerkzeuge ausnehmend gros ist1 zum innern ,gebrauche frischgemolkene ,esels- und ,pferdemilch1 7,ziegen- oder ,kuhmilch71 vor allem aber ,milch aus den ,brsten einiger gefunden ,ammen gesogen und 7anfnglich mit dem ,trinken der leberlufthaltigen ,wsser verbunden7 statt aller andern ,nahrungsmittel bis zur ,besserung fortgesezt1 das hlfreichste1 statt aller ,arznei dienende1 ,heilmittel seyn4 ,versteht sich1 da man zur vlligen ,besserung endlich die strkende ,kurart in ihrem ganzen ,umfange anwende1 und endlich den ,gebrauch eines krftigen#afc ,weines zu ,hlfe nehme4 4 #bic4 ,selten ist bei der ,bergsucht wahre ,lungeneiterung1 vielmehr sind bei solchen ,personen die ,lungen gleichsam eingeschrumpft1 oder doch von der konstriktorischen ,kraft des arsenikalischen ,rauchs oder ,staubes krampfhaft gereizt und die ,ausscheidungsmndungen der ,schleimdrsen dieses ,eingeweides verengert oder verschlossen1 so da bei fters gewaltsamen ,husten selten einiger ,auswurf erfolgt4#afd ,dieses unablssige ,asthma1 diesen oft bis zum ,ersticken die ,brust zusammenschnrenden ,husten zu lindern 7besonders anfnglich1 ehe das ,uebel alzuweit um sich gegriffen hat7 ist nichts heilsamers1 als der warme ,dampf1 der aus heissen ,schwefelbdern aufsteigt4 ,erhizt man knstlich bereitetes leberlufthaltiges ,wasser und zieht mittelst eines ber den ,kopf gehangenen ,tuches den hievon aufsteigenden ,broden ein1 so hat man dasselbe1 und zwar bei der ,hand4 4 #bid4 ,ist auf ,arsenik ,kontraktur 7steifes ,anstrammen der ,muskeln der untern oder auch der obern ,gliedmasen zugleich7 erfolgt1 so kan dieses ,gift nunmehr aus den zweiten ,wegen nicht anders als durch die ,hautlcher fortgeschaft werden4 ,hiezu sind warme ,bder von blosem1#afe oder auch 7besser7 von leberlufthaltigem ,wasser bereitet1 mit dem innern ,gebrauche warmer verdnnender ,getrnke1 vorzglich aus ,holderblten1 mit sparsamen ,mohnsaftmitteln verbunden1 oder auch leztere beim ,trinken eines warmen leberlufthaltigen ,wassers angewandt1 das ,dienlichste1 was ich vorzuschlagen weis4 ,erfolgt starker ,schweis so wird das ,arsenikfriesel oder doch ein ,abgang der ,epidermis erscheinen und man unterhalte die ,ausdnstung2 selbst dann noch1 wenn hiebei1 wie gewhnlich1 ,lhmung an die ,stelle der ,kontraktur treten solte4 ,so wird oft beides zu gleich verschwinden4 ,der schwarzblsichte ,friesel troknet ohnedies nach wenigen ,tagen ab4 ,wolte sich aber selbst auf den anhaltenden ,gebrauch der warmen schwefelleberluftigen ,bder die ,lhmung nicht verlieren1 sondern chronisch werden1 so schreite man nach einiger ,zeit zum ,baden in eisenhaltigen kalten ,wassern1 wie oben4 4 #bie4 ,bei der ,cur der langwierigen ,lhmung1 dem chronischen ,zittern und den konvulsivischen ,zuckungen oder der ,eklampsie 7wie nicht weniger bei den brennenden gichtartigen ,schmerzen7 kan man nchst dem ,vorhergehenden alle brige ,strkungsmittel zu ,hlfe nehmen 7auch sich bei den epileptischen ,krmpfen noch der ,pomeranzenbltter1 der weissen ,diptamwurzel1 des ,asands1 des ,baldrians1 des ,moschus und ,mohnsafts#aff bedienen71 vorzglich aber die ,elektrisitt#afg in allen drei ,fllen in ,ausbung bringen4 ,nur merke man1 da anfnglich aus den leidenden ,theilen des isolirten ,krpers nur 7womglich anderthalb ,zoll starkes und hohes7 ,pinselfeuer mit dem spizzigen in ,holz gefasten ,direktor -- endlich aber1 doch nur einfache 7bis #ab ,zoll lange71 ,funken mit dem ,kugelstabe ausgezogen werden mssen4 ,der fortgesezte ,gebrauch kleiner nach und nach erhheter ,gaben ,brechwurzel werden nicht weniger ansehnliche ,dienste in allen drei ,beschwerden leisten4 ,ich wolte rathen bei ,heilung der ,arseniklhmung von der positiven1 bei den daher entstandenen konvulsivischen ,bewegungen aber von der negativen ,elektrisitt nach dem glklichen ,vorgange des ,abt ,sans1#afh vorzglichen ,gebrauch zu machen4 ,doch hat man von keinem ,hlfsmittel bei der chronischen ,arseniklhmung ,hlfe zu erwarten1 wenn nchst derselben auch vllige ,empfindungslosigkeit#afi des leidenden ,theils und algemeine ,schwche vorhanden ist2 schwerlich1 wo der gelhmte ,theil kalt und geschwunden ist4 ,siebendes ,kapitel4 ,heilart der schnellen ussern ,vergiftung4 4 #bif4 ,die giftartigen und oft so schnell tdlichen ,zuflle 74 #hf4 bis #ia47 des in ,wunden aufgelegten ,arsenikpulvers1 ,wassers oder ,mittelsalzes 7z4 ,b4 _/liquor arsenici fixi ,schroed4_/7 zu hemmen und die ,gesundheit wiederherzustellen1 ist oft mit der grsten ,schwierigkeit verbunden4 ,der schnelle ,uebergang des vergifteten ,theiles in den ,brand1 die ,lungenentzndung1 das betubende1 rasende ,fieber1 das grausame ,erbrechen1 und das alles binnen oft wenigen ,stunden1 verlangen schleunige und berlegte ,hlfe1 wenn man nicht zu spte kmt4 ,man wischt die ,wunde stark mit einem troknen ,tuche aus1 wscht sie dann mit ,seifwaser#agj rein ab1 bestreuet sie dicht mit ,kantharidenpulver und berlegt sie mit einem ,pflaster1 bhet den brigen leidenden ,theil ununterbrochen mit kaltem ,wein1 u4 d4 g4 ,ist das ,fieber mehr entzndlicher ,art1 und nicht1 wie gewhnlich1 ein so genantes bsartiges ,nervenfieber1 so kan ein kleiner ,aderlas vorgenommen werden1 aber selten wird dies nthig seyn4 ,dann eilet man1 dem ,kranken eine ,arznei beizubringen1 die den bermsigen ,reiz zu lindern und die ,krfte zu erheben im ,stande ist4 ,ein oder etliche ,gran ,mohnsaft mssen mit mehrerern ,granen ,moschus1 oder zehn bis zwlf ,gran ,kampfer abwechseln1 auch von ,zeit zu ,zeit etwas krftiger ,wein mit gleichen ,theilen ,wasser eingeschlukt werden4 ,china wird usserlich und innerlich die ,kur vollenden4 4 #big4 ,wenn eine grose ,menge schnell eingeschlukten ,arsenikdampfs die schnell tdlichsten oder doch sehr gefhrliche ,zuflle ,erstickung1 ,engbrstigkeit1 krampfhaften ,husten1 ,blutspeien u4 s4 w4 hervorbringt1 so ist das erste ,nothwendige1 da man den ,vergifteten in freie reine ,luft bringt1 ihm zur ,ader lst und unterdes so geschwind wie mglich ,anstalt macht1 ihn ,leberluft einathmen zu lassen4 ,von irgend einer ,schwefelleber1 mit einer ,sure vermischt1 die aufsteigende ,luft einziehen lassen1 wird augenblikliche ,erleichterung schaffen4 ,doch erinnere ich1 da hier ein ,gemisch der ,kalkschwefelleber mit ,weinsteinrahm in kochendes ,wasser gerhrt1 und in die ,lunge gezogen einen ,broden giebt1 der almhlig und fortgesezt mit dieser flchtigen ,luft geschwngert1 eine ,bhung verursacht1 die nicht nur die feinen ,arseniktheile desto nachdrklicher und gewisser umwandelt1 sondern zugleich durch ihre erschlaffende ,kraft die krampfhaften ,zusammenziehungen der ,brust mindert4 ,erst nachdem eine grose ,menge mit ,leberluft angefllter ,wasserdampf eingeathmet worden ist1 darf man daran gedenken mit etlichen wenigen ,tropfen flssigem ,laudanum die ,gewalt des ,hustens einigermaen einzuschrnken1 7um ,blutspeien zu verhten7 nie aber ihn binnen einigen ,tagen ganz damit zu unterdrcken1 welches eine unausbleibliche ,zerstrung der ,lunge im ,stillen nach sich ziehen wrde4 4 #bih4 ,eben so krftig kan man denen zu ,hlfe eilen1 die eine ,menge feine ,arseniktheile in ,staub auf einmal eingeathmet haben1 und doch wird man in diesem wie im vorhergehenden ,falle oft nichts ausrichten1 wenn man nicht zeitig das eingeathmete ,gift in ,operment verwandeln und so aushusten lassen kan4 ,achtes ,kapitel4 ,verwahrungsmittel gegen ,rauch und ,staub des ,arseniks4 4 #bii4 ,diejenigen ,arbeiter hingegen1 die ihres ,gewerbes wegen1 dem arsenikalischen ,staube und ,rauche ununterbrochen oder oft ausgesezt sind1 leiden zwar 7der ,angewhnung halber7 nicht so heftige und schnell einreissende ,beschwerden1 fallen aber im ,gegentheil oft in langwieriges ,siechthum und in die ,folgen einer schleichenden ,vergiftung4 ,wie diesen1 und dem bergschtigen ,asthma 74 #bic47 abzuhelfen sei1 haben wir bis hieher nach ,vermgen gezeigt1 es bleiben uns die ,verwahrungsmittel zu berhren brig4 4 #cjj4 ,gewhnlich bedienen sich diese ,leute selbst schon einiger ,vorbauungsmittel1 die jedoch grstentheils mehr auf die ,verwahrung des ,magens und der ,lunge gegen unvermuthet eingeathmete und verschlukte ,arseniktheile1 als auf die ,verhinderung des ,eindringens derselben in die ,hautlcher gerichtet zu seyn4 ,stark mit ,butter bestrichenes ,brod1 ,spek oder fette ,brhen vor ,antritt ihrer ,arbeit genossen1 ist fast alles1 was sie in dieser ,absicht anwenden4 4 #cja4 ,zudem sind noch einige so vorsichtig1 da sie bei ihrer ,arbeit ,mund und ,nase fest verbinden und nur durch die feinen ,lcher dieses ,tuchs ,athem holen1 welches1 durch den feinen ,dunst1 den sie aus der ,lunge hauchen1 befeuchtet1 eine ,menge ,staub- und ,rauchtheile wie ein geneztes ,haarsieb aufzufangen und abzuhalten pflegt4 4 #cjb4 ,es lst sich zwar nicht wohl ein mechanisches ,mittel denken1 welches den groben ,staub nachdrcklicher von der ,lunge abhielte1 als dieses1 doch siehet auch jedermann1 da ein solches ,verbinden des ,mundes und der ,nase durch eben die ,oefnungen der ,leinwand1 wodurch die ,luft zum ,athemholen eindringt1 eine ,menge unsichtbaren ,staubs durchlassen knne1 der nicht ohne ,schaden in die ,lungen dringet4 ,vor allen aber lst sich der arsenikalische ,rauch am wenigsten durch ,mundtcher abhalten4 4 #cjc4 ,dies ist auch die ,ursache der so hufigen ,lungensuchten1 des ,bluthustens und der krampfhaften ,engbrstigkeit1 denen ,leute dieser ,art so oft ausgesezt sind4 4 #cjd4 ,etwas mgen nun wohl die genossenen ,fettigkeiten1 die ,butter1 u4 d4 g4 selbst zum leichtern ,loshusten dieser eingeathmeten ,gifttheile beitragen1 wie wir an der guten ,wirkung der eingenommenen milden ,oele gegen scharfe reizzende ,materien1 die troknen1 krampfhaften ,husten erregen1 wahrnehmen1 aber allem ,nachtheile vorzubeugen vermgen sie nicht4 4 #cje4 ,die ,gewohnheit und ein schlaffer1 mit schleimigten#aga ,feuchtigkeiten angefllter1 etwas unempfindlicher ,krper sind die gewhnlichsten ,veranstaltungen1 deren sich die gtige ,natur bedient1 dies reizzende ,gift so unschdlich wie mglich zu machen1 und es durch gelindes ,husten und ,erbrechen wieder fortzuschaffen4 4 #cjf4 ,berg- und ,httenleute nebst den ,knstlern und ,arbeitern1 die mit hnlichen arsenikalischen ,metallen umgehen1 knnen also zwar durch ,verbinden des ,mundes und der ,nase durch genossene1 ,fettigkeiten u4 d4 g4 eine ,menge ,arseniks von ihren innern ,theilen abhalten1 und abstmpfen1 auch auf der andern ,seite durch eine almhlig aufsteigende ,angewhnung an dergleichen ,staub und ,rauch sich ungemein gegen die schnellen ,zuflle dieses ,giftes verwahren und einigermasen dawider abhrten1 und folglich ungleich mehr davon ertragen1 als ein ,ungebter2 aber den oben genanten schleichenden und nicht minder frchterlichen ,folgen entrinnen doch nur wenige4 ,zu diesen unmerkbar entstehenden bsartigen ,zufllen trgt nicht wenig das bei solchen ,arbeiten gemeiniglich nicht befrchtete ,eindringen der feinsten ,arseniktheile durch die einsaugenden ,gefse der ,haut des ganzen ,krpers bei4 ,je weniger man hievon ,beschwerden argwohnet1 desto nachlssiger ist man gewhnlich bei ,bedekung des ,krpers4 ,solten arsenikhaltige ,wsser#agb in den ,gruben oder hnlicher ,staub die ,haut angefressen und bsartige ,geschwre erzeugt haben1 so wird das ,baden in schwefelleberlufthaltigem ,wasser die besten ,dienste thun4 4 #cjg4 ,diesen ,folgen vorzubeugen1 solten die ,huer1 die ,klaubesteiger1 welche ,arsenikerze aushalten1 vorzglich die sogenanten ,farbsieber und diejenigen1 die mit trokner ,plverung und ,verpackung des ,arseniks sich beschftigen1 nchst dem jedesmahligen ,vorgenusse fetter ,speisen1 und der ,verwahrung der ,lunge und des ,schlundes1 auch bedacht seyn1 ihren ,leib in dichte ,kleider zu hllen1 dabei aber hauptschlich1 wo sichs thun lst1 auf eine solche ,stellung bei ihrer ,beschftigung ,rksicht#agc nehmen1 da der ,luftzug vorwrts streiche und die schdlichen ,theilchen mit sich fort reisse4#agd 4 #cjh4 ,man hat es grstentheils der ,menschlichkeit und dem ,erfindungsgeiste der ,neuern zu danken1 da das so schdliche und unbequeme trokne ,pochen durch ,handkraft so viel mglich abgeschaft und nasse ,pochwerke durch ,knste an ihrer ,stelle eingefhrt worden sind4 ,es lst sich kaum glauben1 wie vielem ,elend und ,siechthum1 die jene alte unkrftige ,arbeit veranlaste1 durch diese neuern ,anstalten vorgebeugt1 wie viel ,vter armer zahlreicher ,familien und wie viel nzliche ,brger dem ,staate durch sie erhalten werden1 ,vorteils genug1 wenn man auch die erhhetere ,ergiebigkeit der ,schliche bei nassen ,kunstpochwerken nicht in ,anschlag bringen wolte4#age 4 #cji4 ,auf eine hnliche ,menschlichkeit wnschte ich die ,unternehmer der ,zinnzwitter-1 ,kobald- und ,arsenikrsten aufmerksam zu machen1 da sie durch ,schlotten1 ,essen und vortheilhafte ,stellung der ,rostfen den ,luftzug zu befrdern und so das ,leben und die ,gesundheit der oft so elenden ,schrer handhaben mgten4 4 #caj4 ,farbenreiber1 die mit ,mahlen des rothen und gelben ,rauschgelbs viel zu thun haben1 mssen1 ob sie gleich wegen gewhnlicher ,benezzung der ,farbe so leicht nicht viel vom ,staube zu befrchten haben1 dennoch stets ,mund und ,nase bei ihrer ,arbeit verbinden1 theils damit ihnen1 der obschon geringe ,staub nicht schade1 theils aber und vornemlich1 damit sie abgehalten werden1 die damit beschmuzten ,finger unwilkhrlich an ,mund und ,nase zu bringen4 ,sie mssen brigens auf sorgfltige und ftere ,fegung ihrer ,werkstte sehen1 und den ,genus fetter ,speisen sich angelegen seyn lassen4 4 #caa4 ,die ,ausfegung der ,giftfnge ist unter hnlichen ,arbeiten die allernachtheiligste1 weil man hier den ,vortheil eines gnstigen ,luftzugs nicht benuzzen kan4 ,eine ,maske mit glsernen ,augen1 worunter ,mund und ,nase noch besonders verbunden sind1 das vorgngige ,einreiben irgend eines ,oels oder ,talgs in die ,oberhaut des ganzen ,krpers1 lederne ,kleider und das nach ,vollendung der ,arbeit so vortheilhafte ,baden in fliesendem ,wasser1 oder ,abwaschen mit lauem ,seifwasser und das ,mundaussplen1 werden nchst dem ,genusse fetter ,substanzen die besten ,dienste thun4 ,dritter ,theil4 ,gerichtliche ,ausmittelung4 ,neuntes ,kapitel4 ,legalitten der gerichtlichen ,untersuchung der ,vergiftungen4 4 #cab4 ,ob dies ,werk gleich keine ,anleitung zur gerichtlichen ,obdukzion berhaupt seyn soll1 so wird man mir doch verzeihen1 wenn ich hier die ,hauptpunkte der ,legalitt einer ,leichenfnung 7doch1 wo sichs ziemt1 stets in ,rcksicht der ,arsenik- oder doch der ,vergiftungen berhaupt7 mit einigen ,worten berhre1 da ich sehe1 da noch mancher ,arzt hievon nicht unterrichtet ist1 und deshalb bei wichtigen ,fllen zuweilen nach aller ,mhe rechtschafner ,untersuchung und ,bescheinigung1 blos weil nicht nach dem ,buchstaben der ,gesezze verfahren war1 ,vorwrfe1 ,schmhung und ,verwerfung seiner ,aussprche vom ,vertheidiger des ,inquisiten erfahren mus4 ,man kan diese ,vorerinnerungen als ,einleitung zur eigentlichen gerichtlichen ,ausmittelung ansehn4 4 #cac4 ,um dieser krnkenden ,beschimpfung zu entgehn1 zugleich auch1 um sich in ,stand zu sezzen1 dem ,richter das gemessenste und grndlichste ,gutachten in die ,hnde geben zu knnen1 welches vorzglich bei ,vergiftungsbescheinigungen von so userster ,wichtigkeit und ,schwierigkeit ist1 merke man folgende ,erfordernisse und bringe sie zu seiner ,sicherheit in ,ausbung4 4 #cad4 ,der vom kompetenten ,richter gehrig requirirte#agf ,arzt mus promovirt#agg seyn1 oder doch das hhere ,examen#agh berstanden haben4 ,sein ,doktoreid reicht schwerlich#agi zu solchen ,untersuchungen hin2 es mus deshalb der ,arzt entweder ausdrklich zu der vorkommenden ,leichenfnung vereidet#ahj werden1 oder er hat schon berhaupt einen ,physikatseid abgelegt1 der ihn zu jeder gerichtlichen ,besichtigung im ,lande tchtig macht1#aha oder1 welches am sichersten1 er ist ,physikus des ,sprengels1 wo die ,oefnung vorflt1#ahb in welchem ,falle er durchaus von wiederholter ,vereidigung auf einzelne ,flle frei ist1#ahc wo ,lethalitt in ,untersuchung kmt4 4 #cae4 ,eine hnliche ,legalitt wird vom ,wundarzte verlangt1 der die ,sekzion verrichten hilft2 er mus vom ,richter verlangt1 und entweder schon gerichtlicher ,wundarzt seyn1 oder zur gegenwrtigen ,handlung verpflichtet werden1#ahd mit ,voraussezzung1 da er zur chirurgischen ,praxis schon vorher besttigt war4 4 #caf4 ,ohne den ,arzt kan die ,leichenfnung nicht1#ahe wohl aber ohne den ,wundarzt vom legalen ,arzte allein#ahf verrichtet werden4 ,es knnen mehrere ,aerzte und ,wundrzte dazu genommen werden4 4 #cag4 ,die ,oefnung mus in ,beiseyn des ,richters#ahg des ,gerichtschreibers auch wohl mehrerer ,gerichtspersonen#ahh sobald wie mglich#ahi und an einem gerumigen1 hellen#aij ,orte volzogen werden1 da das ,urtheil des ,arztes blos aus sinnlich begriffenen und sinnlich vorgefundenen ,umstnden fliessen darf4#aia 4 #cah4 ,der ,arzt zeigt die vorkommenden ,widernatrlichkeiten dem in dieser ,absicht anwesenden ,richter1 und dem ,gerichtsschreiber 7wie den brigen ,anwesenden7 namentlich an1 damit lezterer jedes ,einzelne sogleich zu ,registratur bringen knne4 ,der ,arzt selbst verzeichnet sich selbst von ,zeit zu ,zeit alles ,vorkommende stehenden ,fuses4#aib 4 #cai4 ,ausser der usserlichen ,besichtigung mssen alle drei ,haupthlen des ,krpers#aic 7,unterleib1 ,brust1 ,kopf7 gefnet werden4 ,alles ausser und in dem ,krper vorfindliche ,korpus ,delikti mus gemessen1 gewogen1 aufgehoben1 und chemisch1 womglich im ,beiseyn des ,richters1#aid und etwa eines andern ,kunstverstndigen 7eines geschikten ,apothekers7 genau untersucht werden4 4 #cbj4 ,ein ,theil des gefundnen1 angeblichen ,giftes soll den ,akten1 zur anderweitigen ,erkentnis einer ,fakultt1 oder eines medizinischen ,kollegiums1 beigefgt werden1 sobald der ,arzt selbst nicht zu entscheiden wagt4 4 #cba4 ,zur genauern ,bestimmung des ,urtheils mssen die ,angehrige und ,umstehenden vom ,arzte#aie oder1 wie mich besser dnkt1 7auf ,veranlassung des ,arztes7 vom ,richter#aif um alle ,umstnde befragt werden1 die auf ,berichtigung des ,korpus ,delikti und die ,lethalitt der ,vergiftung ,einflus haben knnen1 oder der ,richter theilt ihm selbst die verlangten ,nachrichten mit1 ohne die er keinen grndlichen ,bescheid von sich geben kan4#aig 4 #cbb4 ,der ,sekzionsbericht#aih enthlt1 von wem die ,medizinalpersonen requirirt worden2 ,tag1 ,stunde der ,untersuchung2 namentliche ,anfhrung der gerichtlichen 7und andrer merkwrdigen7 ,personen1 in deren ,beiseyn1 ,gasse1 ,haus1 ,stelle1 wo sie geschehen2 4 #cbc4 ,namen1 ,herkunft1 ,stand1 ,alter1 ,grse1 ,gestalt1 ,geschlecht1 ,gemthsart und ,temperament1 vorgngige ,leibesbeschwerden des ,verstorbenen2 4 #cbd4 ,umstnde bei der ,entstehung der verdchtigen tdlichen ,krankheit1 die ,zuflle bis an den ,tod1 die dabei gebrauchten ,hlfsmittel von wem1 auf welche ,weise1 mit welchem ,erfolg sie gereicht worden2 ,tag1 ,stunde seines ,hinschieds2 4 #cbe4 ,benennung und beschriebne ,beschaffenheit der um den ,leichnam oder in seiner ,wohnung vorgefundnen ,mittel und zweideutigen 7untersuchten7 ,dinge2 4 #cbf4 ,lage1 wo und wie der ,krper von ihnen angetroffen worden2 4 #cbg4 ,kleider1 ,bedeckungen desselben1 wie sie beschaffen1 was sich an und in denselben ,bemerkenswerthes gefunden2 ,entkleidung2 4 #cbh4 ,aeusserer ,zustand des ganzen ,krpers und einzelner ,theile2 ,grad der ,fulnis2 ,entfrbungen der ,haut2 ,flecken1 ,ort1 ,grse1 ,farbe derselben2 andre ,verlezzungen2 ,geschwulst des ,unterleibes1 des ,gesichts -- andrer ,theile oder des ganzen ,krpers2 ussere ,beschaffenheit der ,geburtstheile1 der ,ngel1 des ,mundes1 der ,lippen1 der ,augen1 ,ohren1 ,haare 7ihr ,ausfallen oder ,festsizzen27 4 #cbi4 ,beschreibung der ,oefnung des ,unterleibes1 vorgefundne ,widernatrlichkeiten seiner ,bedeckungen2 ,lage der ,eingeweide2 ,feuchtigkeiten in der ,bauchhle2 ,herausnahme des ,magens und der ,gedrme2 ussere ,beschaffenheit1 ,farbe1 ,flecken u4 s4 w4 jedes derselben ins besondre2 ,oefnung dieser ,theile 7des ,magens1 ,zwlffinger-1 nchternen u4 s4 w4 ,darmes72 ,grad der ,anfllung jedes dieser ,theile2 ,ausleerung des ,inhalts eines jeden2 ,schzzung der ,menge desselben1 seine ,farbe1 ,geruch1 andre sinliche ,beschaffenheit2 ,aufbewahrung dieser ,flssigkeiten bis zur anderweitigen ,untersuchung2 ,herausschabung der festen1 pulverhaften im ,magen und dann in den ,gedrmen gefundenen1 verdchtigen ,krper1 ihre sinnliche ,beschaffenheit1 7,gestalt1 ,geruch1 ,hrte1 ,schwere1 ,menge7 versiegelte ,aufbewahrung bis zur fernern ,untersuchung2 4 #ccj4 ,beschaffenheit der innern ,hute der ersten ,wege2 widernatrliche ,stellen1 inwiefern sie mit den usserlich gefundnen in ,verbindung stehen1 eingeschrumpfte1 entzndete1 brandige1 durchgefressene1 blutschwizzende1 mit ,schorf bedekte1 leicht ablsliche ,stellen der zottigen ,haut1 wie tief sie eindringen1 ,ort1 ,gestalt1 ,grse1 ,zahl1 ,farbe derselben2 4 #cca4 ,der brigen ,eingeweide ussere sinliche ,beschaffenheit1 ,grse1 ,hrte1 ,farbe1 ,fulnis2 ,erfnung jedes derselben1 innere fehlerhafte ,textur1 andre ,widernatrlichkeiten derselben2 ,inhalt der ,gallblase1 ,harnblase u4 s4 w4 4 #ccb4 ,erfnung der ,brusthle2 ,zustand der ,hllen der ,lungen und des ,herzens2 ,lage der ,eingeweide der ,brust2 usserer1 innerer ,zustand der ,lunge1 ,grse1 ,farbe1 ,verhrtungen1 in ihre ,substanz ergossene ,feuchtigkeiten2 ,luftrhre2 ,herz1 ussere ,beschaffenheit 7,grse1 ,farbe1 ,festigkeit u4 s4 w472 innere 7,inhalt an ,blut1 seine ,natur2 ,verkncherungen1 ,polypen u4 s4 w472 ,aeussere1 innere ,beschaffenheit der grosen ,puls- und ,blutaderstmme1 ,inhalt1 ,widernatrlichkeiten2 ,beschaffenheit des ,zwergfels2 4 #ccc4 ,aeussere1 innere ,beschaffenheit des ,schlundes und ,mundes etwaniger ,inhalt1 ,entzndungen1 ,anfressung2 4 #ccd4 ,erfnung des ,kopfs2 ,zustand der ussern ,bedeckungen und ,knochen1 der innern ,bedeckungen des ,gehirns2 ,gestalt1 ,substanz desselben2 ,inhalt seiner ,hlen2 ,volheit und ,inhalt seiner grsern ,blutgefse und ,blutgnge2 andre ,widernatrlichkeiten 7,verhrtungen1 ,entzndungen1 usserlich ergosne ,feuchtigkeiten2#aii7 4 #cce4 ,nhere ,errterung der anderweitig genauer1 chemisch untersuchten flssigen und festen ,dinge die in der ,nhe des ,erblichenen und in den ersten ,wegen als ,korpus ,delikti gefunden waren2 beschriebne1 chemische ,untersuchung jedes derselben1 wann1 wo1 von wem1 in wessen ,beiseyn sie geschehen2 ,resultate -- 4 #ccf4 ,anfhrung der verschiednen1 mglichen ,urtheile ber die ,todesart2 ,widerlegung2 4 #ccg4 ,zusammenstellung aller gemachten ,bemerkungen1 und hieraus hergeleitetes vom gerichtlichen ,arzte allein#bjj zu fllendes1 entscheidendes oder suspendirtes#bja ,urtheil1#bjb wenn die ,grnde fr und wider einander alzu gleich aufwiegen2 ,bestimmung der wahrscheinlichsten ,todesart und des ,grades der ,tdlichkeit der ,vergiftung in ,rksicht der bekanten und wahrscheinlichen1 nahen und entfernten1 veranlassenden oder bestimmenden ,ursachen des unglklichen ,ausgangs2#bjc 4 #cch4 ,eidliche#bjd ,unterschrift und beigedruktes gewhnliches ,siegel des gerichtlichen ,arztes 7der ,aerzte7 und ,wundarztes 7mehrere ,wundrzte72 ,ort und ,tag der ,ausfertigung4 ,zehntes ,kapitel4 ,pathologische ,zeichenlehre des ,vergiftungsthatbestands 7_/,corporis delicti_/74 4 #cci4 ,unsre ,vorfahren waren mit ihren ,bestimmungen einer ,vergiftung geschwinder fertig als wir4 ,sie schlossen aus einer ,menge ,zufllen1 die der ,kranke vor seinem ,ableben erlitten1 aus einer belriechenden1 ,thiere tdenden1 im ,magen gefundnen ,masse1 seltner noch aus ,anfressungen der innern ,haut dieses ,theils1 und dem ,knoblauchsgeruche des fremdscheinenden1 gefundnen ,krpers1 der ,kranke sei an ,arsenik gestorben1 und der ,richter glaubte sich nach diesem ,urtheile fr berzeugt zu halten1 wenn der ,giftkauf1 und des angeblichen ,thters ,gestndnis 7oft durch ,folter erpret7 dazu kam4 ,fehlten aber die meisten aus der ,garnitur der ,symptomen und ,zeichen1 die sie sich bei einer ,vergiftung verzeichnet hatten1 roch die ,masse nicht bel1 tdete etwas davon einen ,hund oder ,hahn nicht1 hatte es auf ,kohlen geworfen keinen ,knoblauchsgeruch1#bje wolte das ,zeugenverhr1 oder die verdchtige ,person 7selbst durch ,folter7 nichts bejahen1 schnell war die ,lossprechung fertig4 4 #cdj4 ,seitdem aber das ,menschengeschlecht etwas reifer geworden ist1 glaubt man nicht behutsam genug in einer so wichtigen und schwierigen ,materie zu ,werke gehen zu knnen4 ,arzt und ,richter wetteifern ihre ,ueberzeugung so viel mglich zur ,evidenz zu erheben1 um durch ,scheingrnde1 fr ,wahrheit genommen1 sich nicht hinreissen zu lassen1 dem ,mrder die verdienten ,ketten abzunehmen oder den ,schuldlosen mit dem ,henkersrade zu zerknirschen4 4 #cda4 ,jemehr der ,arzt also ,erkentnisquellen vor sich hat1 aus denen er seine ,ueberzeugung schpfen kan1 desto bestimter wird sein ,urtheil4 ,deshalb werde ich1 was ,aeltere und ,neuere fr ,grnde geschehener ,arsenikvergiftung hielten1 anfhren und abwgen1 und zusezzen1 was ich hinzuzusezzen habe4 4 #cdb4 ,ueberhaupt bestimmen den gerichtlichen ,arzt1 ,arsenikvergiftung zu behaupten1 #a47 ,die ,zuflle der tdlichen ,krankheit1 #b47 ,die besondern in und an dem ,krper des ,verstorbnen bemerkten ,widernatrlichkeiten1 #c47 ,die chemischen ,eigenschaften des in den ersten ,wegen gefundnen1 oder auch #d47 der in der ,nhe des ,erkrankten vorfindlichen verdchtigen ,dinge4 4 #cdc4 ,aus dem ,genanten und #a47 aus der ,wirkungsart des ,arseniks in unserm ,krper1 #b47 aus der ,gabe und der ,gattung des ,arsenikgifts1 #c47 aus den vorgefundnen ,verwstungen1 verglichen mit der sichtlichen ,krperbeschaffenheit des ,lebenden vor der ,vergiftung1 den bei der ,oefnung gefundnen1 zum unglklichen ,ausgange mitwirkenden1 sonstigen ,todesursachen und dem ,verhalten des ,vergifters1 des ,vergifteten1 und der ,umstehenden nach der ,that1 7die zuflligen usseren ,ursachen mit eingeschlossen7 und #d47 aus andern gerichtlich deponirten ,thatsachen bestimt er den ,grad der ,tdlichkeit der geschehenen ,arsenikvergiftung4 4 #cdd4 ,wenn die ltern ,schriftsteller uns zur ,ausmittelung der ,vergiftungen anleiten wolten1 so gaben sie uns ein gemischtes ,verzeichnis von ,zufllen aller ,arten von ,vergiftungskrankheiten und von ,widernatrlichkeiten1 die man von jeher an und in dem ,leichname einer angeblich an ,gift gestorbenen ,person wolte bemerkt haben4 4 #cde4 ,von ersterer ,gattung liefert uns ,alberti#bjf ein ,verzeichnis von vier und siebenzig besondern ,zufllen1 von lezterer aber sieben und zwanzig ,giftzeichen an ,verstorbenen4 ,man kan diese ,verzeichnisse bei ihm selbst nachlesen1 ich bemerke blos1 da hiebei nicht die mindeste ,rksicht auf die ,verschiedenheit der ,gifte genommen ist4 ,zuflle die einigen natrlichen ,krankheiten zukommen1 ,zuflle die den zusammenziehenden1 reizzenden1 zzenden1 erhizzenden1 und narkotischen ,giften eigen sind1 alle1 ohne ,unterschied1 oft entgegen gesezte ,zuflle4 ,etwas1 aber nicht viel besser1 ist es mit den ,vergiftungszeichen an den ,krpern der ,verstorbnen4 4 #cdf4 ,arsenik ist aus der ,klasse der zzenden ,gifte1 wo sie an die zusammenziehenden und an die reizzenden grnzt4 ,er wirkt zwar nicht mit allen ,giften der zzenden ,klasse berein1 doch ist diese ,verschiedenheit bei ,lebenden oft sehr unmerklich1 bei ,leichnamen aber fast ganz verloschen4 4 #cdg4 ,die zzende ,klasse der ,gifte1 worunter ich besonders einige ,mineralgifte1 vorzglich ,arsenik verstehe1 in einer ,dosis1 die sie zum ersten ,grade qualifiziren1 wirkt 7ohne sonderliche ,hlfsanwendung7 bei ,lebenden gemeiniglich #a47 eine zzende ,schrfe im ,gaumen1 #b47 ein zusammenschnrendes ,brennen im ,schlunde1 #c47 ein feuriges ,fressen im ,magen1 #d47 unberwindlichen ,eckel1 gewaltsames1 grstentheils fruchtloses ,erbrechen und ,wrgen1 schmerzhaft krampfhafte ,zusammenziehungen des ,magens1 des ,zwergfels1 und der ,bauchmuskeln1 #e47 die heftigsten1 frostartigen ,fiebererschtterungen1 den krampfhaftesten1 hrtesten1 schnellesten ,puls1 #f47 mehr ,lechzen nach khlender ,labung1 als ,durst nach ,flssigkeiten1 #g47 ,angst zum ,zerplazzen1 kalten ,schweis1 #h47 schneidendes ,reissen in den ,gedrmen1 #i47 qualvolles1 unverrktes ,bewustseyn1 bis zu den #aj47 gewaltsamen ,zuckungen1 kurz vor dem 7oft schnellen7#bjg ,tode4 4 #cdh4 ,diesen untergeordnet sezze ich noch die gewhnlichen oder doch nicht sehr selten hiebei vorkommenden folgenden ,zeichen her4 ,blutiges#bjh schwarzes ,erbrechen und ,durchlauf1#bji mit unleidlichem ,stuhlzwange1 oder hartnckigste ,verhaltung des ,stuhlgangs und ,harns2 hervorragende1 glnzende1 rothe ,augen1 verwandeltes1 oder geschwollenes ,gesicht4 ,aufschwellen des ,halses1 der ,zunge1 der ,lippen1 des ,unterleibes2 ,zittern aller ,glieder1 der ,lippen2 ,schluksen2 ashaft stinkende ,sthle2 endlicher ,verlust des ,gesichts und ,gehrs2 geschwinder ,tod1 eines sonst gesunden1 von gesunden ,speisen genhrten ,menschen4#baj 4 #cdi4 ,man kan zwar nicht sagen1 da unsre ,vorfahren1 auch ,neuere1 diese ,symptomen und ,zeichen der ,arsenikvergiftung ausschlieslich zugeschrieben haben1 aber auf ein zzendes beigebrachtes ,gift haben sie unter solchen ,umstnden zum ftern geschlossen1 wie unrecht dies in manchen ,fllen geschehen1 wollen wir jezt sehen3 4 #cej4 ,wie oft bringen zerstrende ,leidenschaften1 ,freude1#baa ,zorn1 ,schrek1#bab ,gram1 ,abscheu1 ja ,eckel vor sonst geniesbaren ,dingen3 ,kse1 ,schweinefleisch u4 d4 g4#bac ,einbildung#bad hnliche oder dieselben ,zuflle und schnellen ,tod zuwege4 4 #cea4 ,wie oft haben verdorbne ,speisen#bae vorzglich ,austern und ,muscheln1#baf ,wrmer im ,magen1#bag eiskaltes ,getrnk#bah in einem erhizten ,magen gegossen1 ,kohlendampf1#bai 7phlogistisirte ,luft17 ,ueberladung mit hizzigen ,getrnken1#bbj heisser ,kuchen und ,brod ungekaut und jhling verschluckt1 unterdrckte ,blutausleerungen1#bba ,anflle von ,schlage1 ,unnatrlichkeiten und ble ,lage der ,eingeweide1#bbb ,verengerung der ,gedrme1#bbc zurkgetriebnes ,podagra1#bbd innerer ,wasserkopf1#bbe und andre ,krankheiten1#bbf ,ausleerungsmittel1#bbg ,fasten#bbh hnliche schrekliche ,symptomen und schnellen ,tod hervorgebracht1 deren ,ursache man fr beigebrachtes ,gift htte halten sollen1 wenn nicht bekantgewordne ,umstnde und ,leichenfnungen die ,wahrheit an den ,tag gebracht htten6 ,eben dies haben andre sonst unschdliche ,nahrungsmittel#bbi verursacht4 4 #ceb4 ,unter den natrlichen ,krankheiten1 die jene schreklichen ,symptomen1 erstaunliche ,angst1 gewaltsames ,erbrechen1 ,inflammazion und ,brand in den ersten ,wegen und jhlingen1 wie von ,gift herrhrenden1 ,tod erzeugen1 mssen vor allen bsartighizzige1 ,faulfieber und ,ruhr genant werden1 wovon uns ,bartholin1 ,guarignon1 ,spigel1 ,wepfer1 ,panarolus1 ,bonet1 ,morgagni1 ,lieutaud1 und andre die hieher gehrigen treffendsten ,beispiele aufgezeichnet haben4 4 #cec4 ,keine aber unter allen ,krankheiten behauptet in ,rksicht der groen und fast ununterscheidbaren ,aehnlichkeit mit den ,zufllen eines zzenden ,giftes einen so grosen ,vorrang1 keine ist verdachtvoller1 als ,kolik#bcj und ,cholera1#bca vorzglich wenn eine gallschtige ,person in einem ,anfalle derselben einen heftigen ,zorn verbeissen und unterdrcken mus1 sich dabei sonst noch erhizt1 oder wohl gar noch hizzige ,getrnke1#bcb ,brantwein u4 s4 w4 auch wohl hizzige ,opiate1 ,philonium1 ,theriak1 ,mithridat oder starke ,brechmittel#bcc u4 d4 g4 zu sich nimt -- vornehmlich in einer heissen ,jahrszeit1 oder sonst bei starker ,betten- und ,stubenhizze4 4 #ced4 ,auf der andern ,seite haben wir ,beispiele von ,vergiftungen mit ,arsenik 7der doch allemal unter den zzenden ,giften die ,hauptrolle spielt7 wo ,hauptsymptomen gnzlich gefehlt haben4 ,so sind oft keine ,konvulsionen#bcd erfolgt2 ja was noch mehr1 als alles1 ist1 zuweilen ist ganz und gar kein ,erbrechen#bce entstanden1 die ,krfte sind blos gesunken1 und der ,vergiftete ist gestorben4 4 #cee4 ,da nun1 wie wir gesehen haben1 eine ,menge natrliche ,ereignisse mglich sind1 und vorzukommen pflegen1 die einen gesund scheinenden ,menschen jhling mit allen oder doch den meisten der genanten ,vergiftungssymptome zu tden pflegen so wird es uns fernerhin nicht erlaubt seyn1 diese obgleich noch so frchterlichen und gehuften ,symptome fr einen ,beweis einer geschehenen ,vergiftung -- mit einem zzendem ,gifte1 oder wohl gar namentlich mit ,arsenik auszugeben2 und als hauptschliche oder wohl gar alleinige ,beweise in unsern ,oefnungsscheinen aufzufhren4 4 #cef4 ,dem ,privatarzte nzt die ,kentnis dieser ,zuflle beim ,krankenbette am meisten2 durch sie und durch beantwortete ,fragen angeleitet1 wird er selten ber eine geschehene ,vergiftung 7mit einem zzenden ,gifte7 zweifelhaft bleiben1 und so sicherer und grndlicher heilen4#bcf ,der ,polizei dienen sie1 mit einigem ,grunde ihre gerichtliche ,untersuchung anzuordnen1 oder dem ,thter auf die ,spur zu kommen4 4 #ceg4 ,wir gehen zu den ,merkmalen einer 7mit zzendem ,gifte7 geschehenen ,vergiftung an und in dem zu untersuchenden ,leichname ber4 ,sonderlich auf sie hat man sich so oft und viel bei gerichtlicharzneilichen ,aussprchen zu gute gethan1 und oft ganz allein auf ihnen ,leben und ,tod des ,angeschuldigten beruhen lassen4 4 #ceh4 ,ich bemerke zu erst das wichtigste aller ,kenzeichen3 zusammengeschrmpfte1 leichtablsliche1 losgeschabte ,stellen der innern ,haut des 7,schlundes7 ,magens1 7der ,gedrme71 entzndete1 brandige1 mit grauem ,schorfe berzogne 7tief eindringende7 ,flecken 7mit blutquellenden ,punkten7 der ersten ,wege4 4 #cei4 ,die brigen oft1 oder seltner vorkommenden3 schnelle ,fulnis des ,krpers1 eine von ,geruch und ,ansehn ungewhnlich ble#bcg ,masse oder blutige ,jauche1 die ,thiere tdet2 bis zum ,plazzen ausgespanter ,unterleib2 ,geschwulst des ganzen ,krpers1 blutiger ,schaum vor dem ,munde1 schwarze1 leicht abgehende ,ngel1 ,ausfallen der ,haare1 verschiedentlich gefrbte ,flecken usserlich am ,krper vorzglich1 auf dem ,rcken1 den ,fsen1 auf den ,weichen2 schwrzliche1 geschwollene ,geburtstheile2 in allen ,gefsen aufgelstes schwrzliches ,blut1 schwarze ,leber1 welkes ,herz u4 s4 w4 auser einer ,menge sogar lcherlicher ,merkmale4 4 #cfj4 ,zuerst etwas ber leztere1 um dann das erstere desto genauer zu betrachten4 ,die alzu auffallend gleichgltigen bergehe ich4 ,es ist wahr1 die meisten ,leichenfnungen haben vorzglich bei der ,arsenikvergiftung das ,blut in den grsern ,stmmen und im ,herzen schwrzlich aufgelst gezeigt4 ,doch dies finden wir noch bei mehrern ,krankheiten#bch und selbst bei ,arsenikvergiftungen weis ich einige ,flle vom ,gegenteile4 4 #cfa4 ,das ,abfallen der ,ngel und das ,ausfallen der ,haare findet sich etwas selten bei ,arsenik- 7oder andern zzenden7 ,vergiftungen1 ber dies ist ersterer ,umstand nach bsartigen ,fiebern#bci nicht ganz ungewhnlich und lezterer kmt hufig nach einer ,menge hizziger ,fieber1 langwierigen ,kopfschmerzen und nach dem ,gebrauche des ,queksilbers vor4#bdj 4 #cfb4 ,die schwrzlichen und blulichen ,flecken am ,krper sieht man hufig bei den ,leichnamen scorbutischer1 kachektischer1 oder pltzlich 7ohne ,gift7 gestorbener vollbltiger ,personen4#bda ,und wie oft finden sich bei ,arsenikvergiftungen gar keine ,flecken1#bdb oft auch kein ,auflaufen des ,krpers1#bdc welches dagegen nicht selten nach andern ,todesarten vorkmt4 ,oft sieht man bei ,arsenikvergiftungen keine schnelle ,fulnis4#bdd 4 #cfc4 ,eine garstige im ,magen gefundene ,materie1 welche ,thiere tdet1 hat man fr eines der wichtigsten#bde ,merkmale einer geschehenen ,vergiftung angesehn1 und wenn das zum ,versuche bestimte ,thier nicht davon starb1 schlos man das ,gegentheil mit vieler ,zuverlssigkeit4 ,bei fast allen ,personen1 die an irgend einer ,art bsartigen ,fiebers oder an schneller ,verderbnis der zu den ,verdauungswegen geleiteten ,sfte des ,krpers jhling dahin sterben1 findet man eine belriechende ,materie von garstiger ,farbe in den ersten ,wegen1 deren ausgeartete ,schrfe vielleicht#bdf auch ,thieren schdlich und tdlich werden kann1 vorzglich wenn die ,fulnis schon berhand genommen hat4 ,aber auf der andern ,seite1 wie ,manches ist dem einen ,thiere schdlich1 dem andern nicht6 ,wie manches fast ohne ,nachtheil fr den ,menschen1 ,thieren aber gefhrlich und tdlich4#bdg ,wie manches einem ,menschen tdlich1 ,thieren fast gar nicht schdlich6 ,wie manches ist dem einen1 besonderer ,krperbeschaffenheit wegen1 ,gift1 fr jeden andern aber von unschdlicher ,natur6#bdh 4 #cfd4 ,gesezt also1 eben die bsartige ,materie1 die man im ,magen eines plzlich mit heftigen ,zufllen verstorbnen ,menschen fand1 tde zuweilen ein ,thier1 kan man hieraus mehr schliessen1 als da diese ,materie dem ,verstorbnen sehr schdlich war1 auch wohl seinen ,tod bewirkte8 ,woher dieser ,stof kam1 ob von ausgearteter1 zzend gewordener ,galle1 wie oft1 ob durch ,absezzung aus der ,blutmasse1 ob von verdorbnen ,nahrungsmitteln1 oder von einem beigebrachten ,gifte1 alles dies kan doch wahrlich nicht1 ohne ,leichtsin oder verschobne ,denkart1 aus der ,thieren schdlichen ,beschaffenheit dieser ,materie entschieden werden6 4 #cfe4 ,hiezu sezze man1 da ,thieren besonders ,hunden1 die man grstentheils zu dem ,versuche nimt1 etwas von der im ,magen1 namentlich an ,arsenik1 gestorbener ,personen gefundnen ,masse oft nicht schdlich#bdi oder doch nicht tdlich war2 vor allen aber1 da ,gaben ,arsenikgift selbst1 die ,menschen an sich durchaus tdlich sind1 ,thieren nicht tdlich waren1#bej woraus sich vollends die ,ungewisheit dieser so gerhmten ,probe zu ,tage legt4 4 #cff4 ,wie viel brigens die ,gattung1 die ,strke1 ,munterkeit1 so wie auf der andern ,seite ,krnklichkeit und ,schwche1 wie viel besondre krperliche ,dispositionen1 angeflter oder leerer ,magen1 leichtere oder schwerere ,entledigung durch ,brechen und ,durchlauf1 zher ,schleim in den ersten ,wegen u4 s4 w4 eines zum ,versuche bestimten ,thieres1 und eine grsere oder kleinere ,menge der beigebrachten verdchtigen ,substanz zur ,zweideutigkeit des ,beweises#bea beitrage1 sieht man ohne mein ,erinnern4 4 #cfg4 ,man schliesse ferner aus vorgefundnen ,entzndungen des ,magens ja nicht sogleich auf beigebrachtes ,gift1 so lange es gewis ist1 da die meisten giftartig wirkenden ,krankheiten1 ,leidenschaften und ,nahrungsmittel 74 #cej4 bis #cec47 so wie alle etwas starke ,ausleerungen1 sie mgen veranstaltet oder natrlich seyn1 den ,magen und die ,gedrme zu entznden pflegen2 vorzglich wenn man sich ,riolan's#beb ,warnung zu ,herzen gehen lst1 da er sagt1 der ,magen sei oft ohne weitere ,veranlassung1 besonders auf der linken ,seite1 von den hier in die ,magensubstanz eingeflochtenen ,milzgefsen braun1 blau1 schwrzlich und wie entzndet anzusehn1 da dann oft ungegrndeter ,verdacht empfangenen ,giftes entstnde1 und wie viel ,ursachen entznden den ,magen6#bec 4 #cfh4 ,wenn ,hebenstreit auf den sich seine ,nachfolger stzzen1 ein gewisses der 7zzenden7 ,vergiftung charakteristisch eignes ,merkmal an einem obduzirten ,leichname festsezzen will1 so nennet er die ,anfressung oder leichte ,ablslichkeit oder vllige ,trennung der ,zottenhaut des ,magens1 und will dies ,zeichen allein fr hinreichend angesehn wissen1 gesezt man fnde auch keine ,spur vom ,gifte#bed4 ,wahrlich sehr viel behauptet1 vielleicht zuviel6 4 #cfi4 ,die ,flle sind nicht eben so selten1 wo die zottige ,haut des ,magens sich von dem drunter liegenden dritten ,zellgewebe und der ,nervenhaut losgegeben hat#bee 7ja wohl1 wo ,stellen der innern ,haut in ,eiterung bergegangen1#bef der ,magen durchbohrt1#beg und durchlchert1 auch wohl brandig war7#beh aus ganz andern ,ursachen1 als nach empfangenem ,gifte4 7,andre ,unterscheidungszeichen zwischen ,vergiftung und natrlichen ,krankheiten halten eben so wenig ,stich47#bei 4 #cgj4 ,dagegen findet man ,beispiele von ,arsenikvergiftungen1 wo die innere ,haut des ,speisekanals nicht angefressen oder abgelst war1#bfj ja sogar welche1 wo nicht einmal ,entzndungsspuren zu sehen waren4#bfa 4 #cga4 ,wie schwer 7ich mgte sagen unmglich7 es sei1 aus den ,symptomen und der gefundnen ussern oder innern ,krperbeschaffenheit1 ,vergiftung von natrlichen ,todesfllen zu unterscheiden1 sahen eine#bfb ,menge ,schriftsteller ein4 4 #cgb4 ,wenn dies nun alles trglich ist1 was bleiben uns wohl noch fr gewisse ,merkmale empfangenen 7zzenden7 ,giftes 7,arseniks7 brig4 ,soll etwa das eigne ,gestndnis des ,thters#bfc die ,sache aufs ,reine bringen1 und den ,richter von der geschehenen ,that dergestalt zur ,ueberzeugung bringen1 da es nun leicht sei1 die strenge ,todesstrafe1 den ,inhalt der rmischen und peinlichen ,gesezze ohne weiteres ,bedenken zu volziehen8 4 #cgc4 ,aber welche ,menge von ,ursachen kan dies zweideutige ,gestndnis bewirken6 ,dies sahen die ,gesetzgeber und ,rechtsgelehrten1 wie von einem hhern ,hauche beseelt1 ein1 und sprechen demnach diesem ,gestndnisse bei ,abwesenheit des ,korpus ,delikti fast alle ,beweiskraft ab4 ,wo keine andre ,ueberzeugung von begangner ,that als das blose ,gestndnis des ,angeschuldigten vorhanden ist1 da kan lezterer aus dem blosen ,gestndnisse nicht verurtheilt werden#bfd ,dem ,verhafteten kan die ,lebensstrafe nicht zuerkant werden1 wenn nicht ausser seinem ,gestndnisse noch das ,korpus ,delicti vorhanden ist#bfe ,niemand kan durch ,bekentnis ein ,verbrechen machen1 wo keins ist4#bff ,niemand wird durch bloses ,gestndnis1 jemand ,gift gegeben zu haben1 zum ,verbrecher1 wenn das wirkliche ,gift nicht gefunden wird4#bfg ,ohne ,korpus ,delicti kan keine ,todesstrafe statt finden1 die ,umstnde mgen auch noch so gravirend seyn4#bfh 4 #cgd4 ,wie findet man aber das ,korpus ,delikti1 wo sind die wahren ,kenzeichen des ,thatbestands 7_/indicia corporis delicti_/7 einer 7,arsenik-7 ,vergiftung1 wenn die genanten so schlpfrig und trglich sind8 ,ich werde diese ,frage unten beantworten1 wenn ich zuvor von dem wichtigsten und zuverlssigsten aller ,thatzeichen der ,auffindung des 7,arseniks7 ,giftes gehandelt haben werde4 ,jezt erinnere ich noch1 das wenn auch die strksten der genannten ,zeichen weiter keinen ,nuzzen 7wie doch das ,gegentheil unten bewiesen werden soll7 beim ,criminalprozesse htten1 doch auf ihnen die ,vermuthung einer geschehenen ,vergiftung beruhe1 ohne die kein solches ,verbrechen je zur ,untersuchung kommen wrde4 ,elftes ,kapitel4 ,chemische ,kennzeichen des ,thatbestands 7_/corporis delicti_/7 einer ,arsenikvergiftung4 4 #cge4 ,ich leugne nicht1 da man schon1 seit man ,arsenik kent1 einige chemische ,merkmale besas1 das ,daseyn des ,arseniks zu errathen1 ich meine den ,knoblauchsgeruch und nachgehends den weissen ,schmauch1 den er bei seiner ,verdampfung an ,metalbleche legt4 4 #cgf4 ,lange hat man sich besonders mit dem ,knoblauchsgestanke des verdampfenden ,arseniks begngt1 um sich von seiner ,anwesenheit zu berzeugen1 und man wrde sich noch damit begngen1 wenn ,scheideknstler der lezten ,jahrzehnde vom ersten ,range uns nicht tiefere1 und1 wenn man will1 gewissere ,einsichten durch genaue1 zahlreiche und belehrende ,versuche geschenkt htten4 ,bergman1 ,scheele -- mehr ,namen bedarf man nicht4 4 #cgg4 ,ob die ,weisheit ihrer ,belehrungen die ,kpfe unsrer gerichtlichen ,aerzte schon heilsamlich durchdrungen und ihnen ,fhigkeit eingeflst hat1 zur ,rettung unschuldig ,angeklagter und zur gerechten ,abwgung der ,verbrechen des ,giftmischers alles nur ,mgliche aus dieser wohlthtigen ,kunst anzuwenden8 dies ist eine ,frage1 die man doch einigermasen mit ,ja beantworten kan4 4 #cgh4 ,diesen ,ausspruch zu unterstzzen1 fhre ich des ,stadtphysikus zu ,berlin ,herrn ,d4 ,pyl#bfi aus der ,chemie genommene ,kenzeichen des ,arseniks an1 die um vieles volstndiger1 als die bisher fr gnglich erkanten1 sind3 #a47 ,der ,knoblauchsgeruch des gereinigten ,pulvers -- das ,vergrsrungsglas entdecke die krystallinische ,gestalt des weissen ,arsenikpulvers4 #b47 ,ein ,eisenblech wird von diesem ,rauch weisgeflekt oder angeschmaucht4 #c47 ,thut man etwas ,arsenik in fliesenden ,salpeter1 so geschieht nach ,scheelens ,erfahrungen1 erstlich ein ,aufwallen1 und dann wird der ,salpeter zersezt4 #d47 ,hat man eine hinlngliche ,portion1 so wird das ,sublimiren in einer verschlossenen ,retorte den sichersten ,beweis abgeben4 #e47 ,da die ,auflsung des ,arseniks in ,wasser fast alle metallische ,auflsungen niederschlgt1 so knte man auch hiemit 7nach ,wallerius7 ,versuche anstellen1 doch sind die ersten ,proben schon hinreichend1 obgleich diese noch mehr ,gewisheit geben4 4 #cgi4 ,man wird meine ,meinung ber jeden dieser ,punkte erwarten1 und ich werde sie mit der diesem ,verfasser schuldigen ,bescheidenheit entwerfen1 doch mit unverwandtem ,blicke auf ,wahrheit4 4 #chj4 ,ueber #a47 ,man hte sich den ,knoblauchsgeruch einer im ,magen des ,verstorbnen1 oder in der ,nhe desselben gefundenen verdchtigen1 auf glhende ,kohlen geschtteten ,masse oder ,flssigkeit sogleich zum unwidersprechlichen ,beweise des ,arseniks zu machen1 da a7 wohl ein sehr in ,fulnis und ,verderbnis gerathener natrlicher ,stof im ,magen eines an einem sehr bsartigen ,fieber ,verstorbenen 7nach ,bergman7#bgj an sich zuweilen einen solchen oder hnlichen ,geruch besizt4 ,auch kan ,knoblauch selbst in der ,masse des ,magens seyn4 ,man wende nicht ein1 ,arsenik habe unangezndet keinen solchen ,geruch4 ,aller knstliche ,arsenik frisch geplvert 7den weissen ausgenommen7 ,giftmehl1 gelber und rother ,arsenik stinkt knoblauchartig4 b7 die ,salzsure giebt auf glhende ,kohlen geschttet einen knoblauchartigen ,geruch4 c7 ,zinkfeile1 d7 ,phosphor1 ,phosphorsure1 schmelzbares ,harnsalz1 thun etwas hnliches4 e7 ,die ,kohlen oft selbst dampfen einen widrigen1 ,kopf einnehmenden hnlichen ,geruch aus4 4 #cha4 ,ebenso wenig folgt1 wenn die verdchtige ,masse auf ,kohlen oder ein glhendes ,blech geworfen keinen ,geruch nach ,knoblauch sondern einen brenzlichen ,geruch1 wie wenn man ,horn oder ,kse verbrent von sich giebt1 da hierdurch die ,abwesenheit des ,arseniks ausgemittelt sei4#bga ,weit gefehlt6 ,weder das aus den ,zotten der ,magenhaut zusammengeschabte ,pulver 7welches oft seiner ,geringfgigkeit wegen nicht gewaschen werden kan7 ist so frei von thierischen ,substanzen1 noch vielweniger die inspissirte 7obschon filtrirte7 ,magenflssigkeit1 oder die darin gefundene festere ,masse1 da nicht bei dem einen1 wie bei dem andern jener durchdringende ,geruch nach verbrantem ,horne den dem ,arsenik eigenthmlichen ,knoblauchsgeruch erstiken solte4#bgb 4 #chb4 ,ist eine verdchtige ,masse in der ,wohnung und in der ,nhe des ,verstorbnen gefunden worden1 so kan sie ebenfals ,arsenik in einem ,gemisch eingewickelt enthalten1 bei dessen ,verbrennung irgend ein andrer nur nicht der ,knoblauchsgeruch die ,oberhand hat4 4 #chc4 ,da ,vergiftungen sehr oft mit aufgelsten ,arsenik geschehen1 oder1 wenn das ,gift in ,pulver1 die ,menge zuweilen an sich sehr klein1 fein1 und zerstreut1 oder durch langwieriges ,erbrechen ungemein vermindert worden ist1 so wird man sich nie auf diese ,probe in solchen ,fllen verlassen knnen1 7gesezt es gbe auch keine andern 74 #chj47 ,krper mit hnlichem ,geruche auf ,kohlen7 da es im ersten ,falle unmglich1 in lezterm hchst schwer ist1 die mindeste ,giftsubstanz durch mechanische ,behandlung so rein abzuscheiden1 da die ,probe nicht trgen knte4 4 #chd4 ,wre die ,menge des abgeschiednen ,pulvers aber 7wie oft7 so gering1 da man kaum selbst den ,versuch anstellen knte1 und er berzeugte uns nicht vllig durch deutlichen ,geruch1#bgc was bliebe uns brig zu andern ,versuchen1 oder 7da man1 wo es auf ,leib und ,leben ankmt1 doch nicht aus ,zweifeln ,entscheidung hervorlangen kan7 zu anderweitigen ,versuchen eines medizinischen ,kollegiums8 4 #che4 ,bei dem allen bleibt diese ,probe1 unter den bisher bekanten1 immer noch eine der gewissesten1 wenn das gefundene ,pulver rein1 im ,ansehn mit einer der bekanten ,arsenikarten bereinstimmend1 und in gehriger ,menge 7damit zu einem anderweitigen ,versuche etwas brig bleibt7 vorhanden ist4 ,giebt dann dies ,pulver auf ein glhendes ,blech#bgd oder eine brennende ,kohle geworfen jenen bekanten ,geruch unzweideutig von sich1 so hat man schon viel zu seiner ,ueberzeugung gewonnen1 da es nicht leicht der ,fall ist1 da im ,magen eines ,verstorbenen etwas von jenen ,dingen 74 #chj47 die einen hnlichen ,geruch geben1 vorhanden seyn solte4 4 #chf4 ,das ,ansehn des gestosenen weissen ,arseniks unterm ,vergrsrungsglase ist eben nicht kristallinisch1 wohl aber spizziger1 eckiger und scharfer ,form mit kleinen unregelmsigen ,vertiefungen und glnzenden ,flchen1 wie gestosener ,vitriolweinstein4 4 #chg4 ,ueber #b47 ,sind die vorhergehenden 74 #che47 ,umstnde richtig1 so wird diese ,erscheinung keine geringe ,besttigung der erstern ,probe geben4 ,ist aber das gefundne etwanige ,pulver nicht von dem ,ansehn der bekanten ,arsenikarten 7des weissen1 und des ,giftmehls und ,fliegensteins7 so wird der ,knoblauchsgeruch des ,gefundenen selbst mit dem ,weisanschmauchen#bge eines drber gehaltnen ,eisenblechs verbunden zur vlligen ,besttigung hinreichen1 so lange es noch andre ,krper giebt die jenes und so wieder andre1 die dieses leisten4 4 #chh4 ,so thut geplverter ,zink beides4 ,und was giebt beim ,verrauchen einen weissern ,schmauch 7,sublimat7 als ,spiesglanzknig8 ,dann knte der ,knoblauchsgeruch noch von einer fremdartigen 74 #chj7 ,beimischung herrhren4 ,so selten auch diese ,umstnde zusammentreffen mgten1 wo weisses ,anschmauchen1 und ,knoblauchsgeruch der ,masse 7ohne ,arsenik7 von etwas dieser ,art oder einer dergleichen ,mischung herrhren solten1 so bleibt doch noch immer die ,mglichkeit brig4 ,ist es kenbares ,pulver1 so wird doch stets ein zu beiden ,versuchen 7auch wohl zu mehrern7 hinlnglicher ,vorrath dabei voraus zu sezzen seyn1 wie oft1 sehr oft nicht ist4 4 #chi4 ,ueber #c47 ,der ,scheidewassergeruch1 welcher aufsteigt1 wenn ,arsenikpulver in glhend schmelzenden ,salpeter getragen wird1 ist an sich wenig2 in ,verbindung mit den genanten beiden ,proben aber so gut als vllig berzeugend1 zumal da auch ,arsenikmittelsalz#bgf den ,salpeter zersezt2 aber zu dieser ,probe gehrt doch eine ansehnliche ,menge 7verschiedne ,grane ,arsenikpulver wenigstens7 wenn sie berzeugend#bgg ausfallen soll4 4 #cij4 ,geschwefelte ,arsenike1 rother und gelber ,arsenik1 ,operment1 gelbes und rothes ,rauschgelb verpuffen wie ,schwefel damit1 und der ,versuch flt zweifelhaft aus4 4 #cia4 ,und dann wird glhender ,salpeter nicht auch von ,quarz- und ,krystallglaspulver#bgh zersezt1 welche beide ,dinge die grste ussere ,aehnlichkeit mit geplvertem weissen ,arsenik haben8 4 #cib4 ,auch ,sedativsalz und trokne ,harnsure zersezzen den fliesenden ,salpeter4 4 #cic4 ,ueber #d47 ,das ,sublimiren als den sichersten ,beweis von ,arsenik4 ,vorausgesezt1 da man alle ,behutsamkeit bei der ,sublimazion angewendet1 und nicht des meiste durch die ,fugen der bel angektteten ,vorlage verloren1 mus man die ,vorsicht brauchen den im ,sublimirgefse zu unterst angeflognen ,theil zu den ,proben auf glhende ,kohlen u4 d4 g4 nicht aber den vom ,boden entferntern anzuwenden4 ,schwrzliche1 graue und weisse ,sublimate liefern doch noch mehr ,substanzen1 gewchsartige1 thierische1 7salzhafte7 und mineralische ,stoffe6 4 #cid4 ,will man sicherer gehen1 so berzeuge man sich vor allen ,dingen durch des ,vergrsrungsglas von der krystallinischen1 spiesichten oder bltterichten ,natur des am heisesten untersten ,orte des ,gefses angeflogenen ,sublimats4 4 #cie4 ,aber besonders zu dieser ,probe gehrt eine nicht geringe ,menge gefundnen ,pulvers1 7wenigstens acht bis zehn ,gran7 wenn man nicht durch die ,kleinheit des ,objekts irre gefhrt werden oder sich vergebliche ,arbeit machen will2 wie selten aber ist nicht eine so ansehnliche ,menge im ,magen eines nach vielen ,stunden nach einer ,menge von ,ausleerungen ,verschiedenen4 4 #cif4 ,hat man keine hinreichende ,menge ,pulver aus der ,magenmasse rein abscheiden knnen1 und mus sich also bei seinen ,untersuchungen blos an die leztere halten1#bgi so werden alle vier genanten ,proben mit der 7auch wohl filtrirten7 eingedikten ,magenflssigkeit im bejahenden und verneinenden ,falle ohne ,beweiskraft bleiben1 da man es hier nicht mit ,arsenik 7er sei auch ziemlich reichlich darin aufgelst7 sondern mit einem ,gemisch von extraktiven thierischen1 vegetabilischen auch wohl arzneilichen ,substanzen 7die der ,kranke zu seiner ,hlfe etwa nam7 zu thun hat1 eine ,masse1 deren gemischter ,geruch 74 #cha47 beim ,verbrennen1 7an das ,anschmauchen ist nicht zu denken7 deren wahre feurige ,verpuffung mit ,salpeter1 und deren mancherlei ,sublimate beim ,auftreiben in verschlosnen ,gefsen ein ,chaos von ,erscheinungen giebt1 aus dem sich ,oedipus selbst nicht finden wrde4 4 #cig4 ,an die beim ,abdampfen etwa zu erwartende krystallisirende ,anschiesung eines ,theils aufgelsten ,arseniks1 ist bei einer diklich gewordnen inspissirten ,flssigkeit nicht zu gedenken4 4 #cih4 ,ueber #e47 ,die ,auflsung des ,arseniks in ,wasser schlage fast alle metallische ,auflsungen nieder4 ,dies ist1 wenn es auch ,waller versicherte1 unwahr2 unwahr1 wenn sich auch ,neumann#bhj so viel darauf zu gute thut2 unwahr1 wenn es auch viele andre nachsagten4 ,mit dem ,arsenikmittelsalze hat es eine ganz andre ,bewandnis1 dieses schlgt durch doppelte ,verwandschaft fast alle metallische ,auflsungen1 wie natrlich1 nieder1 da man bisjezt kein ,metal kent 7vielleicht ausser dem ,golde7 welches eine niedrigere ,verwandschaft und ,anziehung zu den ,suren1 und keine ,sure1 die einen strkern und unauflslichen ,zusammenhang mit den meisten ,metallen besse1 als ,arsenik4 4 #cii4 ,zu diesen bisher bekanten ,proben sezze ich noch eine1 oft vernachlsigte1 von ,hebenstreit#bha und andern angefhrte1 #f47 den schwarzen unvertilgbaren ,flek1 den ,arsenik einem glhenden ,kupferbleche whrend seiner ,verdampfung einbrent4 ,unvertilgbar ist dieser ,flek nun wohl nicht1 er lst sich zwar nicht durch ,reiben mit dem ,finger oder dergleichen abbringen1 leicht aber abschaben oder mit ,sande abreiben1 da er nicht tief eindringt4 ,dies ,zeichen ist brigens ziemlich bestndig1 nur mus das ,kupferstk nicht alzu stark und dick1 oder weisglhend und das ,aufgestreute nicht ,fliegenstein seyn1 sonst geht die ,verdampfung eher zu ,ende1 als der schwarze ,flek eingebrant ist4 ,sollte es aber nicht noch andre ,dinge geben1 die in diesem ,falle auf ,kupfer einen schwrzlichen ,fleck zurck liesen8 -- ,doch auch hiezu wird durchaus ein gefundenes ,pulver erfordert1 welches so hufig nicht geschieht4 4 #djj4 ,alle diese bisher bekanten ,proben demnach sind theils einigermasen und in gewissen ,fllen1 wie man sieht1 zweideutig1 theils1 bei der strksten und gewissesten ,vermuthung auf ,arsenik1 oft ohne ,wirkung1 theils unanwendbar1 wenn kein wirkliches ,arsenikpulver aufzufinden ist4 4 #dja4 ,diese leztere ,hinderung1 auch1 wie ich hoffe1 die brigen zu umgehen1 werde ich das ,nthige ber die berzeugendste ,ausmittelung der ,gegenwart irgend eines ,arsenikgiftes unter irgend einer ,gestalt1 in der kleinsten ,menge1 in der verwickeltsten ,vermischung vortragen4 ,hieraus1 glaube ich1 wird man sehen1 da die vorigen ,versuche1 ohne die jezt vorzutragenden1 durchaus keine1 wenigstens keine negative1 7von ,abwesenheit des ,arseniks7 ,ueberzeugung zu geben vermgend sind4 4 #djb4 ,die zhe und leimige ,beschaffenheit des ,mageninhalts kan oft ,ursache seyn1 da das in demselben eingewickelte 7feine7 ,arsenikpulver durchaus nicht rein oder in betrchtlicher ,menge herauszuschlemmen ist2 der grste ,theil dieses metallischen ,giftes kan besonders wenn der ,tod mehr als einen ,tag verzieht1 durch ,erbrechen und ,durchlauf schon dergestalt ausgeleert seyn1 da nur noch wenige ,spuren davon brig sind2 das ,gift kan in ,auflsung 7,arsenikwasser1 ,fliegenwasser7 verschlukt2 oder als ein ,mittelsalz 7,fiebertropfen nach ,heuermans und ,jacobis ,zubereitung -- _/liquor ,arsenici fixi_/ u4 s4 w47 vorhanden seyn2 man kan verschiedne ,arzneimittel1 die dieses ,gift theils verstecken1 theils umndern1 als ,gegengifte zu sich genommen haben4 ,wie ist in allen diesen so verwickelten ,umstnden die fr den ,unschuldigen1 so wohlthtige1 fr den ,verbrecher aber so gerechte ,wahrheit in ein algemein einleuchtendes ,licht zu sezzen8 ,nur die ,scheidekunst vermag den ,vorhang aufzuziehn4 -- 4 #djc4 ,es giebt drei gegenwirkende 7_/reagentia_/7 ,mittel1 die man zwar bisher noch nicht zu dieser ,ausmittelung anwandte1 deren verbundne ,resultate aber1 auch ohne obige bisher bliche ,proben auf die unzweideutigste1 berzeugendste und bestimteste ,weise die ,gegenwart oder ,abwesenheit dieses ,giftes an den ,tag legen4 ,es ist kochendes ,kalkwasser1 mit ,schwefelleberluft gesttigtes ,wasser und ,kupfersalmiak4 ,ehe ich aber zu ihrer ,bereitung und ,anwendung bergehe1 mu ich sagen1 wie man alles etwanige ,giftartige zu samlen und aufzufassen habe1 damit nichts verloren gehe4 4 #djd4 ,es wird selten eine ,arsenikvergiftung des ersten und zweiten ,grades vorkommen1 selbst die mehrere ,tage ,zeit bis zum ,ende anhielt1 wo nicht noch einige fr uns brauchbare berzeugende ,spuren aufzufinden seyn solten4 ,hat der ,kranke auf eine kleine ,gabe ,gift viel getrunken1 so wird er grstentheils wieder hergestellt werden1 und dann giebt es ,spuren ausser dem ,krper er komme auf1 oder nicht auf4 4 #dje4 ,hat der ,kranke wenig oder gar nichts ,fliges zur ,rettung zu sich genommen1 so stirbt er1 und die lezten ,spuren1 die die endlich ermattende ,natur weder durch ,mund noch ,after mehr fortschaffen konte1 sind noch inwendig vorhanden1 er mag eine grose oder kleine ,gabe ,arsenik erhalten haben4 ,denn htte seine ,natur die lezten ,spuren des ,giftes ausleeren knnen1 so htte sie so leicht nicht unterliegen drfen1 kurz bei einem solchen ,kranken werden gewhnlich und fast gewis1 wenn gleich noch so kleine1 ,spuren ihrer ,ohnmacht vorzufinden seyn4 ,man findet ,beispiele von mehrere ,tage verhaltnen ,arsenikspuren1 selbst bei ,wiedergenesenden4#bhb 4 #djf4 ,auch dann1 wenn der mit ,arsenik ,vergiftete bei einer grosen ,gabe ,gift viel ,fliges und ,zwekmiges trank1 und man ihm zeitig oder spt zu ,hlfe kam1 so wird er entweder gerettet1 oder nicht2 in beiden ,fllen wird das ,weggebrochne noch ,spuren genug von ,arsenik in sich haben1 in lezterm wird berdies noch die lezte ,spur im ,krper vorhanden seyn1 aus der 74 #dje47 angezeigten ,ursache1 es mste denn ber eine ,woche bis zum ,tode verstrichen seyn4 4 #djg4 ,der ,flek auf den ,dielen1 wohin sich der ,kranke gebrochen1 hat oft so viel eingesogen oder noch auf seiner ,oberflche1 es ist vielleicht noch so viel in dem ,geschirr oder den ,tchern vorhanden1 in welches1 oder auf die er sich brach1 es ist noch soviel im ,schlunde1 dem ,magen und den ersten ,drmen 7oder den lezten7 vorhanden1 es steht auch wohl noch soviel kleines ,ueberbleibsel des ,vergiftungsgemisches in dem dazu angewandten ,geschirre1 als zu unserer ,ueberzeugung berflig zureicht4 4 #djh4 ,um also das gewisseste ,merkmal des ,thatbestands 7_/indicium corporis delicti_/7 im ,krper selbst aufzufinden und zu samlen1 lst man den ,inhalt des ,magens und der ,gedrme bei der ,obduktion in ein reines ,gefs ausschtten1#bhc besieht die sichtlichen ,spuren der ,verwstung1 und lst dann in ein andres ,gefs alles was sich von der innern ,haut des ,schlundes1 des ,magens und der ,gedrme abschaben lst1 mit einem nicht alzu stumpfen ,messer rein und vllig herausschaben1 dieses 7versiegelte7 ,gefs bezeichnet man mit ,nummer ,i4 4 #dji4 ,dann fragt man nach dem ,orte1 wo der ,kranke1 whrend des meisten ,erbrechens1 gesessen oder gelegen1 und in welches ,geschirr er sich bergeben1 man lst sich hinfhren1 wo beides vorhanden ist4 ,hat er sich auf die ,erde oder die ,dielen gebrochen1 so lst man sich das ,tuch reichen1 womit das ,gebrochene aufgewischt worden2 alles1 ,dielen1 ,tuch und ,geschirr1 oder was sonst noch ,spuren vom ,ausgebrochenen an sich trgt1 lst man mit kochendem ,wasser in ein besonderes ,gefs mit ,nummer #c4 bezeichnet aus- und abwaschen1 bis man glaubt1 da nichts zurck sei4 4 #daj4 ,dann lst man die ganze ,wohnung durchsuchen1 wo sich ein ,gefs befindet1 in welchem etwas ,verdchtiges zu vermuthen ist4 ,dies versiegelt man unter einer ,bezeichnung 7von ,nummer #d1 #e u4 s4 w47 ,dann kan man sagen1 da von den chemischen ,indizien des ,korpus ,delicti ,nummer #a und #b1 das erste und vorzglichste1 ,nummer #c das zweite1 und ,nummer #d1 das dritte in der ,ordnung des ,beweises und der ,ueberzeugung sei4 ,man halte dies nicht fr ,subtilitten1 nichts ist unwichtig1 worauf ,leben und ,tod1 ,ehre und ,schande beruht4 4 #daa4 ,an einem schiklichen ,orte 7allenfals in ,beiseyn des ,richters und noch eines ,kunstverstndigen7 rhrt man ,nummer #a und #b jedes in einem besondern reinen glsernen ,gefse mit einer msigen ,menge reinen kalten ,flieswassers zusammen1 giest sobald man etwas ,pulverhaftes aus den ,boden hat fallen sehen1 das ,obenstehende ab1 rhrt das ,abgegosne mit noch etwas ,wasser an1 und giest es wieder von dem etwa wieder zu ,boden ,gefallenen ab4 4 #dab4 ,alles gewonnene ,pulverhafte splt man zusammen mit etwas kaltem ,flieswasser1 lst es sezzen1 und giest die ,flssigkeit zu der vorhin 74 #daa47 abgegosnen4 ,dieses ,abschlemmen mit etwas wenigem ,wasser wiederholt man noch etlichemal und schttet keine dazu angewandte ,flssigkeit hinweg2 alles dies nzt zu unserm ,behufe4 ,man troknet auf ,fliespapier das abgeschiedne ,pulver1 ohne ,hizze anzubringen1 wiegt es1 und hebt es unter ,bezeichnung von _/,a_/ auf4 4 #dab4 ,sieht das gewonnene ,pulver _/a_/1 dem weissen ,arsenik hnlich oder wie _/b_/1 ,giftmehle1 grau2 oder _/c_/1 schwarz wie ,fliegenstein1 oder _/d_/1 gelb oder roth wie ,operment und ,rauschgelb8 ,hiernach mus die knftige ,arbeit eingerichtet werden4 4 #dac4 ,ist kein ,pulver abgeschieden worden1 oder sieht es wie _/a_/1 weisser1 _/b_/1 grauer oder _/c_/1 schwarzer ,arsenik aus1 so mus das ,abgegosne von ,nummer #a und #b 74 #daa47 nebst den ,splwassern 74 #daa41 #dab47 durch ein ,tuch gegossen werden4 ,die ,flssigkeit wird unter der ,bezeichnung _/,b_/4 aufgehoben4 4 #dad4 ,eben so filtrirt man die ,flssigkeiten ,nummer #c1 und hebt es unter der ,etiquette _/,c_/ auf4 4 #dae4 ,die im ,seihetuche von ,nummer #a und #b1 oder von der ,flssigkeit _/,b_/4 zurkgebliebnen ,hefen werden sechs ,stunden lang mit acht ,pfund ,wasser gekocht1 dann seihet man das ,flssige durch und hebt die ,hefen auf1 um sie wo nthig zu sublimiren4 4 #daf4 ,die lezt erhaltene 74 #dae47 ,flssigkeit1 mit der anfnglich durchgeseiheten 7_/,b4_/ 4 #dac47 zusammengeschttet1 wird so lange eingekocht1 bis die ,feuchtigkeit ein ,pfund betrgt4 ,man kan sie nochmals heis durchseihen1 und sie alpha1 nennen4 4 #dag4 ,die ,flssigkeit _/,c_/4 74 #dad47 wird bis zum halben ,pfunde eingekocht1 heis durchgeseihet und unter der ,signatur beta1 beiseite gesezt4 4 #dah4 ,ist eine verdchtige ,mischung oder ,arznei 74 #daj47 gefunden worden und sie ist nicht reines ,pulver1 so wird das ,gemisch mit etlichen ,pfunden ,wasser vier bis sechs ,stunden gekocht1 die ,flssigkeit durchgeseihet1 bis zum viertel1 halben oder ganzen ,pfunde nach ,beschaffenheit der gefundnen ,menge eingekocht1 und unter dem ,titel gamma aufgehoben4 4 #dai4 ,jede der eingekochten ,fligkeiten behandelt man mit den gegenwirkenden ,mitteln berein1 zuerst alpha1 dann beta und endlich gamma4 ,wenn ich also die ,untersuchung beschreibe1 so gilt dies von der einen ,flssigkeit1 wie von der andern4 4 #dbj4 ,um das ,kalkwasser zu verfertigen1 glht man ein ,stk ,kreide eine ,viertelstunde lang und lschet es dann mit wenigem zugetrpfelten ,wasser4 ,das zerfallene ,pulver hebt man in einer verstopften glsernen ,flasche auf4 ,braucht man es zur ,untersuchung1 so schttet man etliche ,loth davon in anderthalb ,pfund ,flieswasser rhrt es um1 lst es kochen1 und sich sezzen2 sobald es hell ist1 wendet man es kochend heis zur ,untersuchung an4 4 #dba4 ,das mit ,schwefelleberluft gesttigte ,wasser bereitet man wie oben 74 #bbc47 oder man schttet ein geplvertes ,gemisch von #abj ,gran ,kalkschwefelleber 7#bbd47 und #aej ,gran gereinigten ,weinstein in eine glserne ,flasche1 die mit einem ,pfunde ,flieswasser angeflt ist1 schttelt das ,gemisch1 nach der ,verstopfung1 verschiednemale wohl um1 lst es sezzen1 und wendet dann bald die milchfarbige stinkende ,flssigkeit zum ,gebrauche an1 da sie sich nicht lange hlt1 und ihre ,luft durch den besten ,kork schnell entfliehen lst4 4 #dbb4 ,den ,kupfersalmiak verfertigt man1 indem man auf fein geplvertes braunschweiger ,grn kaustischen1 oder mit lebendigem ,kalke bereiteten1 ,salmiakgeist giest1 fters umschttelt1 und nach einigen ,tagen die dunkelblaue ,flssigkeit abgiest1 das ,verhltnis des ,grns zum ,salmiakgeiste lst sich wegen der verschiednen ,strke des leztern nicht genau angeben4 ,mann kan aber nicht irre gehn1 wenn nur genug braunschweiger ,grn dazu genommen wird1 und noch etwas davon am ,boden nach etlichen ,tagen unaufgelst zurkbleibt4 4 #dbc4 ,nchstem versiehet man sich noch mit geistiger ,brasilienholz- und ,lakmustinktur#bhd und mit zerflosnem ,weinsteinle4 4 #dbd4 ,man theilt jede zu untersuchende ,flssigkeit in drei ,theile4 ,in den ersten trpfelt man zerflosnes ,weinsteinl2 braust das ,gemisch oder scheidet sich ein ,bodensaz1 so fhrt man mit dem ,zutrpfeln fort1 bis kein ,brausen mehr zu spren oder bis kein ,niederschlag mehr erfolgt4 ,leztern scheidet man ab1 troknet ihn und hebt ihn auf4 ,sieht er ziegelfarbig aus1 so war das ,gift vermuthlich ,queksilbersublimat4 4 #dbe4 ,in die abgehellete 74 #dbd47 ,flssigkeit trpfelt man so lange ,kupfersalmiak 74 #dbb47 bis kein grngelblicher ,niederschlag sich mehr erzeugt4 ,erfolgt kein solches ,przipitat oder ,trbung1 so ist es schon so ziemlich 7und wenn die brigen beiden ,versuche das nehmliche sagen1 ganz7 gewis1 da kein ,arsenik in der in drei ,theile getheilten ,flssigkeit war4 4 #dbf4 ,der erfolgte und zu ,boden gesunkene 74 #dbe47 grngelbe ,niederschlag wird durchs ,abgiessen und ,filtriren geschieden und getroknet aufgehoben4 ,es ist ,kupferarsenik 7,scheelisches ,kupfergrn71 wovon #bfg ,gran #ajb ,gran ,kupfer und #afe ,gran ,arsenik halten1 nach meinen wiederholten ,versuchen4 ,auf glhende ,kohlen oder ein hnliches ,kupferblech geschttet1 giebt dieser getroknete ,niederschlag den gewhnlichen ,arsenikgeruch zum unverwerflichen ,beweise seines ,daseyns4 ,dieses ,przipitat lset sich in ,wasser nicht1 wohl aber in kaustischen ,salmiakgeiste und in ,suren1 nur nicht in ,arsenikwasser1 wieder auf4 4 #dbg4 ,in den zweiten ,theil der ,flssigkeit giest man ohne weitere ,vorbereitung#bhe eben so viel kochendheisses helles ,kalkwasser 74 #dbj47 als man ,flssigkeit vor sich hat4 ,ist beim ersten ,versuche 74 #dbd471 beim ,eintrpfeln des ,weinsteinls in den ersten ,theil1 ein ziegelfarbiger ,niederschlag erfolgt1 so wird hier ein gelber 7zum ,erweise des ,sublimats7 entstehen4#bhf ,man scheidet ihn ab und troknet ihn zum ,aufheben4 4 #dbh4 ,erfolgte beim ,zugiessen des ,kupfersalmiaks ein grngelbes ,przipitat1 so wird hier ein weisser1 schwerniederfallender ,niederschlag erscheinen1 welcher abgeschieden und getroknet1 dann mit ,oel getrnkt und auf glhende ,kohlen getragen1 seinen ,knoblauchgeruch gar bald verbreitet4 ,er lset sich in frischem starken ,arsenikwasser wieder auf4 4 #dbi4 ,in den dritten ,theil der getheilten ,flssigkeit giesset man ebenfals ohne weitere ,vorbereitung#bhg soviel ,schwefelleberluftwasser1 bis nichts sich mehr davon trbt4 ,erscheint die ,wolke augenbliklich gelbbraun1 frbt sich aber dann sogleich ganz weis1 so ists ,beweis vom ,queksilbersublimat4 ,verbreitet sich aber eine pomeranzgelbe ,wolke1 so lst man sie sich sezzen1 scheidet den ,opermentsaz ab1 troknet ihn1 wirft ihn auf glhende ,kohlen1 und bemerkt zuerst den schwefelgeistigen endlich den ,knoblauchgeruch1 zum berfligen ,beweise des vorhandnen ,arseniks4 4 #dcj4 ,ist das anwesende ,gift ,arsenikmittelsalz1 oder hat man laugenhafte ,dinge dem ,vergifteten als ,gegenmittel 7,seifwasser u4 s4 w47 gereicht1 so erfolgt in beiden leztern 74 #dbg41 #dbh4 und #dbi47 ,fllen kein ,niederschlag4 ,denn auf das ,zugiessen des ,kupfersalmiaks erfolgt doch das gelbgrne ,kupferarsenikprzipitat1 wenn die ,flssigkeit auch gleich ,arsenikmittelsalz#bhh war4 ,diese mittelsalzige oder berwiegend laugensalzige ,natur der ,flssigkeit entdekt die ,lakmustinktur dadurch1 da sie blau damit bleibt und in lezterm ,falle die ,brasilienholztinktur dadurch1 da sie die ,fligkeit violet frbt1 statt roth4 ,in diesem ,falle wird so lange ,essig in die ,flssigkeit getrpfelt und umgerhrt1 bis die ,lakmustinktur sich damit etwas roth frbt1 die ,brasilienholztinktur aber roth bleibt4 ,diese ,farbeproben kan man1 die ,weitluftigkeit zu vermeiden1 eher anstellen1 ehe mit ,kalk- oder ,schwefelleberluftwasser der ,versuch gemacht wird4 4 #dca4 ,im ,vorbeigehn erinnere ich1 da mit ,schwefelleberluft gesttigtes ,wasser auch die brigen schdlichen ,metalle anzeigt4 ,sublimat1#bhi wie schon gesagt1 durch einen gelbbraunen aber sogleich in die weisse#bij ,farbe bergehenden ,niederschlag4 7,der ,kupfersalmiak bewirkt einen weissen ,niederschlag1 ,kalkwasser einen gelben47 ,kupfer wird es seyn1 wenn der ,niederschlag mit ,schwefelleberluftwasser braunschwarz1 mit ,kalkwasser grn1 mit ,kupfersalmiak aber blaugrn erscheint4 ,brechweinstein wird es seyn1 wenn mit ,schwefelleberluftwasser ein ziegelrother 7,mineralkermes71 mit ,kalkwasser ein weisser1#bia mit ,kupfersalmiak aber kein ,niederschlag erscheint1 die ,flssigkeit zieht sich in lezterm ,falle ins ,grne1 bleibt aber helle4 ,da ,bleigifte keine ,erscheinungen darbieten1 die mit der ,arsenikvergiftung leicht verwechselt werden knten1 so brauche ich hier nicht zu erinnern1 da ,bleizucker mit ,leberluft sich schwarz1 ist aber ,arsenik dabei schn dunkelroth1 und ist ,sublimat dabei1 schmuzigroth niederschlgt4 ,mit ,kupfersalmiak und mit ,kalkwasser ist der ,niederschlag weis4 ,silbersalpeter giebt mit ,leberluft einen fast ganz schwarzen1 mit ,kupfersalmiak einen blaugrnlich weissen und mit ,kalkwasser einen schwrzlich grauen ,niederschlag4 4 #dcb4 ,alle bisher angefhrten ,erscheinungen 74 #dbe4-dcj47 erfolgen deutlich und bestimt1 wenn weisser ,arsenik1 ,giftmehl1 oder auch ,fliegenstein vorhanden war1 denn durch das sechsstndige ,kochen lset sich sogar lezterer reichlich auf1 und kmt durch das ,inspissiren 74 #daf47 sogar konzentrirt in die ,flssigkeit4 ,war es aber ,operment oder ein andrer geschwefelter ,arsenik1 dann erscheint mit dem ,kalkwasser und dem ,leberluftwasser keine ,aenderung4 ,der ,kupfersalmiak aber giebt auch mit dem ,opermentwasser einen ,niederschlag1 der zwar anfnglich nicht gelbgrn sondern grnlich grau aussieht1 aber auf ,kohlen dennoch seinen ,knoblauchgeruch zeiget4 4 #dcc4 ,blos in diesem leztern 74 #dcb47 ,falle wird das festere ,rkbleibsel 74 #dae47 von ,nummer #a und #b des ,magen- und ,darminhalts1 nachdem es getroknet worden1 sublimirt1 in einer glsernen wohl mit ihrer ,vorlage verktteten ,retorte1 bei starkem ,feuer aus dem ,sandbade4 ,der ,operment1 oder das ,rauschgelb wird an dem untersten ,theile der ,wnde des ,sublimirgefses anfliegen4 ,man versucht es auf glhende ,kohlen1 und der anfnglich schwefelgeistige1 dann schwefelgeistig knoblauchartige1 und endlich der knoblauchartige ,geruch allein1 mit dem kleinen blauen1 bei seiner ,entzndung1 erscheinenden ,flmchen verbunden1 werden ber die ,anwesenheit eines vererzten ,arseniks keinen ,zweifel brig lassen4 ,war also das aus dem ,rkbleibsel sublimirte irgend ein geschwefelter ,arsenik1 so wird beim ,schlemmen 74 #daa41 #dab47 stets ein ,pulver abgeschieden worden seyn1 welches mit dem ,sublimirten hinlngliche ,aehnlichkeit haben1 und im ,feuer dieselben ,erscheinungen und ,gerche spren lassen wird4 4 #dcd4 ,ist aber das ausgeschlemte ,pulver _/,a_/ 74 #dab47 von andrer ,natur1 weisser ,arsenik1 ,giftmehl1 oder ,fliegenstein 7denn ob es ein ,arsenikgift berhaupt war1 lehrten schon die ,flssigkeitsproben 74 #dbd4 bis #dcb47 zur ,ueberzeugung7 so wird man es schon an dem ,ansehn ernennen4 ,will man sich noch zum ,ueberflusse von der ,natur des ,pulvers berzeugen1 so kan man1 wenn es wenig ist1 es durch ,kochen im ,wasser auflsen und dann die beschriebnen nassen ,proben damit unternehmen4 ,hat man aber hinlnglich viel ausgeschlemt1 so kan man auch die troknen ,proben damit vornehmen1 aber die flssigen 7wenigstens die mit ,kupfersalmiak7 drfen nicht unterbleiben1 da sie die beweisendsten sind4 4 #dce4 ,hat man also des ,pulvers genug1 so kann man1 wenn es wie weisser ,arsenik 7oder wie ,operment7 aussieht1 etliche ,grane auf eine glhende1 geruchlose harte ,kohle tragen1 und den betubenden ,knoblauchgeruch und den weissen ,dampf bemerken4 ,war es dem ,ansehn nach ,fliegenstein1 so kan man diesen ,versuch auf einem glhenden ,kupferbleche anstellen1 um den schwarzbraunen ,fleck gewahr zu werden1 der nach der ,verdampfung des ,arseniks1 in der ,grse des ,gifthufchens1 eingezt seyn wird4 ,der ,versuch geschehe nun auf ,kohlen oder auf einem ,kupferbleche1 so halte man in beiden ,fllen ein 7eisernes7 ,schwarzblech dicht ber das rauchende ,pulver1 um den weisen ,schmauch 7weisser sublimirter ,arsenik7 an dem schwarzen ,bleche zu bemerken4 4 #dcf4 ,auch kan man1 wenn des ,pulvers noch genug ist1 und nicht wie ,operment#bib aussieht1 etliche ,grane davon in glhend schmelzenden ,salpeter#bic tragen2 das kleine erfolgende ,aufbrausen1 und der drauf aufsteigende ,scheidewassergeruch wird eine grose ,besttigung der ,gegenwart des ,arseniks seyn4 ,man hte sich aber beim ,eintragen des ,pulvers ja nicht etwas von ,fett oder ,kohle in den glhenden ,salpeter fallen zu lassen1 man knte aus mehr als einer ,absicht unglklich durch diese ,verpuffung werden4 4 #dcg4 ,da sich ,operment zu dem leztern ,versuche nicht schikt1 so kan man statt dessen1 wenn man ,vorrath hat1 sich von der ,gattung und der ,gefhrlichkeit des geschwefelten ,arseniks dadurch berzeugen1 da man das ,pulver in einem ,knigswasser1 welches fast ganz aus ,salzgeiste und nur weniger 7die ,auflsung zu erleichtern7 hinzugetrpfelter ,salpetersure besteht1 so lange digeriren lst1 bis das ,zurkgebliebne durch seine graue ,farbe die ,reinheit des brigen ,schwefels erweiset4 ,das ,gewicht wird das ,verhltnis des ,schwefels geben1 auch kan aus der ,flssigkeit der ,arsenik durch ,zink niedergeschlagen werden1#bid wenn man vorher ,weingeist dazu gegossen hat4 4 #dch4 ,noch etwas als ,anmerkung4 ,fllt der ,versuch 74 #dbd41 #dbe41 #dbf47 mit dem ,kupfersalmiak berzeugend aus1 und das ,przipitat hat ausser seiner gelbgrnlichen ,farbe1 auch einen ,knoblauchgeruch auf ,kohlen1 so kan man sich zuversichtlich1 ganz allein auf diesen ,versuch verlassen4 ,der ,kupfersalmiak mus vllig mit ,kupfer gesttigt seyn1 um einen ,theil ,arsenik oder ,operment in #ejjj ,theilen ,wasser zu erkennen zu geben4 4 #dci4 ,ich bereite das ,kalkwasser deshalb kochend1 weil ,wasser mehr als noch einmal soviel ,kalksubstanz bei dieser ,hizze als in der ,klte auflst1 das ,reagens folglich bei weitem krftiger wird4 ,wiewohl auch kaltes ,kalkwasser1 wenn die ,arsenikauflsung nur nicht allzuschwach ist1 schon seine ,dienste thut und weisse ,wolken zeigt4#bie ,der niederfallende weisse ,saz ist so schwer auflslich1 da zu einem ,theile desselben #bajj ,theile kaltes ,wasser erfordert werden4 ,dieser ,niederschlag unterscheidet sich vom ,weinsteinselenit 7denn ,kalkwasser giebt mit ,vitriolsure keinen ,selenit1 wegen des leztern leichtern ,auflslichkeit1 als ,kalk besizt7 da sich ersterer in ,essig und ,arsenikwasser1 aber nicht lezterer1 auflst4#bif 4 #ddj4 ,mit ,schwefelleberluft gesttigtes ,wasser bildet in einer wenig gesttigten ,arsenikauflsung zuerst eine durchsichtige ,gilbe1 nach einigen ,minuten begint die ,flssigkeit erst trbe zu werden und nach mehrern ,stunden erscheint dann nach und nach der lokere pomeranzengelbe ,niederschlag1 den man mit einigen zugetrpfelten ,tropfen ,weinessig beschleunigen kan4 ,auch krftiger ,weingeist befrdert den ,niederschlag in diesem ,falle4 ,zerflossenes ,weinsteinl macht den ,niederschlag verschwinden4 4 #dda4 ,beobachtet man angezeigte ,vorsichten und ,einschrnkungen1 so wird man nicht nur das mindeste ,daseyn des ,arseniks in der vorbereiteten ,flssigkeit durch die genanten1 genau bereiteten1 ,probeflssigkeiten zur berflssigen ,gewisheit ausmitteln1 sondern auch andre hnlich wirkenden ,metalsalze werden durch dieselben ,versuche im unzweideutigsten ,lichte erscheinen4 ,die im nassen und im ,feuerwege1 auf angegebne 74 #dce41 #dcf47 ,art1 probirten1 etwa ausgeschlemten1 ,pulver werden dem gerichtlichen ,arzte ber das ,daseyn oder die ,abwesenheit des ,arseniks gleichfals keine ,zweifel brig lassen4 ,zwlftes ,kapitel4 ,lethalittsurtheil4 4 #ddb4 ,dem ,arzte liegt ferner ob1 den ,grad der ,tdlichkeit geschehener ,vergiftungen zu bestimmen4 ,wenn ,vergiftungen mit ,wunden und gewaltthtigen ,verlezzungen in ,paralele zu sezzen wren1 und wenn die ,gesezze beiden ,vergehungen gleichen ,rang anweisen wolten1 so wrde nicht nur der ,richter1 sondern auch der ,arzt leichtes ,spiel haben1 zu urtheilen und zu entscheiden4 4 #ddc4 ,wenn nun auch gleich die gewaltthtigen ,verlezzungen mit ,vergiftungen nicht vllig verglichen werden knnen oder drfen1 so lassen sich doch manche sehr nthige ,aehnlichkeitsschlsse aus erstern auf leztere ziehen4 4 #ddd4 ,da beigebrachtes zzendes ,gift1 wenigstens ,arsenik1 keine ,verlezzung oder ,zerstrung bewirken wrde1 wenn der ,krper nicht vielfach reagirte1 und da diese wechselseitigen ,reaktionen des ,gifts und der ,krfte des thierischen ,krpers auf einander ungleich langsamer als ein ,degenstos oder ,hieb auf die ,zerstrung des ,lebens und der ,gesundheit wirken 7indem ,gift nur durch ,verweilen auf der empfindlichen ,faser und so nur mit nach und nach erhheter ,kraft schdlich wird1 die ,hinwegrumung des beigebrachten ,giftes sich auch mglich1 die ,ungeschehenmachung einer ,wunde aber auf gleiche ,weise unmglich denken lst27 so htte man vermuthet1 da die strafende ,gerechtigkeit ,vergiftungen gelinder als gewaltthtige ,verlezzungen htte beurtheilen sollen1 wenn nicht bei ,verwundungen ,vorsezlichkeit ungleich weniger als ,uebereilung und ,nothwehr gewhnlich wre 7bei ,vergiftungen fast immer der umgekehrte ,fall17 und wenn der ,gesetzgeber die bei ,vergiftungen so gewhnliche ,schwierigkeit der ,ausmittelung des ,thatbestands 7_/corpus delicti_/7 anderst als durch ,erhhung der ,strafe des ,ertapten kompensiren zu knnen geglaubt htte2 ein ,ausweg1 der1 so viel thulich war1 diese wegen schwieriger ,entdekbarkeit so leicht mglichen ,meuchelmorde vermindern und zurkschrecken solte4 4 #dde4 ,diese ,schwierigkeit1 ,vergiftungen auszumitteln1 mus unsern ,voreltern fast unbersteiglich geschienen haben1 da die rmischen ,gesezze#big bei ,giftmischereien schon die ,nachstellungen nach dem ,leben1 ,carl der fnfte#bih aber die ,verlezzung des ,leibes oder ,lebens fr eine volbrachte1 der vollen ,todesstrafe wrdige1 ,vergiftung achten4 4 #ddf4 ,gienge es noch jezt in der ,ausbung nach der ,strenge dieser offenbar allzu allgemeinen ,gesezze1 so htten wir in den wenigsten ,fllen nthig1 den ,arzt zur gerichtlichen ,leichenbesichtigung zu bemhen4 ,wissen wir dann auf irgend eine ,art1 da ein schdliches ,ding beigebracht worden1 so mus es der ,gesundheit geschadet haben2 7welches an sich schon im ,begriffe ,gift liegt7 ist dies bewiesen1 so ist dem ,sinne der ,halsgerichtsordnung1 wenigstens nach dem ,willen ihrer unerbittlichen ,ausleger#bii schon ,genge geschehen2 ,der ,delinquent sei zur hchsten ,todesstrafe qualifizirt4 4 #ddg4 ,gehen wir den rmischen ,gesezzen nach1 so ist des ,arztes ,gutachten ganz und gar berflssig4 ,blos der ,richter hat nthig1 sich1 vom ,attentat durch ,zeugenverhr oder sonst zu berzeugen1 um an den ,angeschuldigten die hchste ,strafe zu volstrecken4 4 #ddh4 ,seitdem sich aber ,menschenliebe#cjj zur ,auslegerin dieser so streng und algemein scheinenden ,gesezze aufgeworfen hat1 seit tiefsinniges ,wahrheitforschen an die ,stelle indolenter ,gestndniserpressungen getreten ist1 seit man ,weisheit1 sie sei neu oder alt1 an die ,spizze aller vorhandnen ,gesezze zu stellen gewagt hat1 seit dem hat man die ,strafe dem ,verbrechen genauer anzupassen gesucht1 indem man den ,thatbestand der ,vergiftungen aus vervielfltigteren ,erkenntnisquellen1 folglich reiner und gewisser1 schpfte1 um nicht nach dem alten ,fuse1 aus dem1 der das ,unglck hatte1 sich auf der ,vergiftungsthat plumperweise ertappen zu lassen1 einen ,fluch fr alle diejenigen oft strafwrdigern ,vergifter zu machen1 zu deren ,entdeckung die alte ,praxis nicht zureichte2 und so erlangte man die ,absicht der alten ,gesezze 7die ,strafe nach dem ,verbrechen abzuwiegen und diesem ,laster auf das krftigste ,einhalt zu thun7 durch volle ,strenge gegen den wichtigern1 und angemessenere ,milde gegen gelindere ,verbrecher -- ,resultate mhsamer ,untersuchungen von ,mnnern1 die mit erleuchtetem ,blicke in die dunkelsten ,schlupfwinkel des ,lasters nach ,wahrheit herabzusteigen und den ,schleier der ,unschuld zu durchschauen vermogten und1 der ,menschheit zur ,ehre1 wrdigten4 4 #ddi4 ,was wir also1 durch unermdete ,nachforschungen geleitet1 bei geringern ,verbrechern von der ,strenge der alten ,gesezze nachlassen1 knnen wir durch unwiderstehlichere ,ueberfhrung des ,schuldigern1 durch ,aufsprung einer grsern ,zahl dieser ,meuchelmorde1 durch ,losschlagung unverdienter ,ketten1 durch krftigere ,vorbauungsanstalten bei ,handhabung und ,verkaufung der ,gifte1 durch hlfreichere ,gegenmittel ihrer ,wuth1 u4 s4 w4 reichlich ersezzen1 und so die ,mglichkeit der ,vergiftungen und ihre verwstenden ,folgen weit nachdrcklicher schmlern1 als unsre lieben ,alten1 bei denen ,naturwissenschaft1 auch1 wenn man will1 ,arzneikunde1 so zu sagen1 noch in der ,wiege lag2 zu geschweigen1 da wir durch ,milderung#cja der ,strafe fr diejenigen1 welche ihre ,that zeitig entdecken oder dem ,vergifteten selbst ,rettung zu verschaffen suchen1 jene sonst1 als keine ,erleichterung der ,strafe fr ,hlfe verstattende ,reue zu hoffen war1 gewhnliche ,verheimlichung der ,that und ihre unseeligen ,folgen hinwegrumen4 4 #dej4 ,bei gewaltthtigen ,verlezzungen braucht der gerichtliche ,arzt blos auszumitteln1 ob die ,verlezzung1 ungeachtet aller mglichen ,bemhungen des ,wundarztes1 durchaus tdlich ausfallen muste1 ob sie wegen mangelnder ,hlfe 7an sich tdlich7 oder durch ,zuflle1 die nicht nothwendige ,folgen der ,verlezzung sind1 7zufllig7 tdlich ward4 4 #dea4 ,diese ,klassifikazion will man nun dem ,arzte auch bei ,vergiftungen aufdringen1 er soll genau entscheiden1 ob sie durchaus1 an sich oder zufllig tdlich ausgefallen sei4 ,man bedenkt aber die ,unterschiede nicht1 die sich zwischen gewaltthtiger ,verlezzung und ,vergiftung befinden4 4 #deb4 ,erstere fallen dem ,verlezten1 wie den ,umstehenden1 wenigstens dem ,aeussern nach1 leicht in die ,augen1 leztere sind ,beiden so lange ein ,rthsel bis der ,thter sein ,verbrechen gesteht oder ein einsichtsvoller ,arzt auf die ,spur kmt4 ,im erstern ,falle sucht der ,verlezte selbst ,hlfe1 im leztern mus der ,vergifter die ,hlfe veranlassen1 da der ,vergiftete selbst nicht weis1 was mit ihm vorgegangen ist4 4 #dec4 ,erstere sind unmittelbare ,zerstrungen des ,krpers2 die ,gifte wirken nur durch ,verweilen auf der empfindlichen ,faser1 knnen folglich1 was jene oft im ,augenblicke thun1 grstentheils nur nach einer geraumen ,zeit ausrichten4 ,die gnzliche ,hinwegrumung eines beigebrachten ,giftes ohne merklichen ,nachtheil der ,gesundheit lst sich1 da es ein additioneller ,krper ist1 als mglich denken1 eine ,wunde ist eine schon geschehene ,verlegung1 die sich nicht wie ein nachtheiliger ,krper hinwegziehn lst4 4 #ded4 ,nur die nach und nach steigende ,wirkung des ,arseniks ist1 was man ,vergiftung nennen kan1 dies sezt einen bei der ,gifteingebung beginnenden ,zeitraum voraus1 in welchem selbst der schdlichste ,stof1 so lange er seine ,wirkung noch nicht ausgebreitet hat1 ziemlich ohne ,beeintrchtigung des ,lebens und der ,gesundheit hinweggerumt werden kan4 ,ist diese ,gnadenzeit ohne ,hlfe vorber1 dann erst ist die ,that volbracht4 ,beim ,degenstose hingegen ist auf einmal1 was geschehen solte1 geschehen4 4 #dee4 ,es giebt ,gegengifte1 aber keine wunderthtige ,waffensalbe1 die geschehne ,verlezzungen so ungeschehen machen knte1 wie ,potaschauflsung ,vergiftung mit ,scheidewasser oder ,vitrioll augenblicklich ungeschehen macht4 4 #def4 ,die ,wirkungen eines ,messers sind jedermann bekant1 aber was dies oder jenes ,gift in unserm ,krper fr ,zerstrung anrichte1 ist oft ,aerzten nicht1 am wenigsten dem ,vergifter wissend4 ,kente lezterer die grausamen ,qualen1 die den unglcklichen ,gegenstand seines ,grolls bis zum ,tode foltern werden1 schwerlich whlete er ,gift4 ,zu der ,zeit1 wenn das ,steigen der ,marter des ,vergifteten1 die jenem nicht trumete1 nun seine ,reue erwekt1 ist gewhnlich eine zgernde ,hlfe zu spt4 4 #deg4 ,langsame oder almhlig gereichte ,gifte wirken ,zerstrungen1 die kein verlezzendes ,instrument so unsichtbar1 so langsam1 und ohne ,wunde oder ,narbe anzurichten im ,stande ist4 4 #deh4 ,ein kleines gleich unter der ,haut zerschnittenes ,pulsaderstchen kan so viel ,blut aus dem ,krper sprizzen1 da der ,tod erfolgt1 der dem ,verwunder nicht zu ,schulden kmt1 wenn der ,verwundete diese kleine ,wunde mit seinen ,fingern zuzudrcken unterlst4 ,aber eine kleine ,vergiftung von etlichen ,granen ,operment kan in ,rksicht des ,thters durchaus tdlich geachtet werden1 wenn lezterer alles ,mgliche that1 diese geringe ,giftgabe zum tdlichen ,ausgange zu bringen4 4 #dei4 ,ein durchschossenes ,herz bringt bekantlich eine absolute ,tdlichkeit mit sich1 aber eine grose ,gabe weisser ,arsenik 7wenn es auch ein halbes ,loth wre7#cjb kan durch zeitige zweckmsige ,behandlung fast ohne ,nachtheil aus dem ,krper geschaft werden4 4 #dfj4 ,es giebt berhaupt keine ,gabe ,arseniks 7ja nicht einmal ,queksilbersublimats7 deren ,grse eine absolute ,tdlichkeit enthielte1 der vergiftete ,krper mgte auch noch so gesund und stark1 die ,zuflle von aussen noch so gnstig1 die ,hlfe des ,arztes noch so schleunig und passend1 der ,wille des ,vergifteten noch so biegsam1 und der ,eifer der ,pflegbesorger auch noch so erwnscht seyn4 ,es giebt keine an sich so tdliche ,arsenikvergiftung1 wie etwa eine ,wunde ist1 von der alle gute ,umstnde1 alle menschliche ,hlfe den ,tod nicht abwenden knnen4 4 #dfa4 ,diese auffallenden ,verschiedenheiten der ,gifte und ,wunden machen die fr ,wundlethalitten 74 #dej47 geschaffene ,norm1 die der gerichtlich urtheilende ,arzt zur ,gradleiter der ,vergiftungstdlichkeiten annehmen soll1 unbrauchbar2 meines ,bednkens nach sollte es folgende seyn4 4 #dfb4 ,da die strafende ,gerechtigkeit die ,grade der ,lethalitt von der ,einsicht des gerichtlichen ,arztes nur in der ,rksicht erheischen kan1 in wiefern der ,vergifter durch diese ,grade gravirt oder vertheidigt werden kan1 so kan auch der ,arzt keinen andern ,gesichtspunkt zur ,erforschung der ,tdlichkeit einer ,vergiftung erwhlen1 als in wie ferne der ,ausgang dem 7ganzen7 ,verhalten des ,vergifters gegen den ,unglklichen 7nchst der ,giftgabe7 beizumessen sei1 und welchen ,theil das schlechte ,verhalten des ,verstorbenen whrend seiner ,vergiftungskrankheit1 in seinem ,krper liegende1 vor der ,obdukzion unsichtbare todbeschleunigende ,krankheitsanlagen1 und widrige1 von aussen hinzukommende unabnderliche ,umstnde 7drei ,dinge1 die sich ohnehin der ,strafe der ,gesezze entziehn71 so wie die ,vergehungen des ,arztes und der ,pflegbesorger 7beide werden berhaupt als ,nachligkeitsvergehungen1 _/culpa_/1 angesehn7 von der ,grse des ,verbrechens abziehn4 4 #dfc4 ,beherzigen wir das ,gesagte und ,folgende1 so werden wir gezwungen seyn zu gestehen1 da bei ,arsenikvergiftungen 7so wie bei andern7 die ,giftgabe selbst immer den geringsten ,theil des ,verbrechens eines ,vergifters1 die nachherige ,behandlung aber und sein ,betragen gegen den ,unglklichen bei weitem das meiste ausmache1 was ihn graviren oder seine ,strafe mildern knne2 so wie man annehmen mus1 da alle bei der ,vergiftungskrankheit vorwaltenden1 todbefrdernde ,umstnde1 die nicht vom ,vergifter abhiengen1 auch ihm nicht knnen zur ,last gelegt werden4 4 #dfd4 ,warum solte auch die dem gewaltthtigen ,verlezzer zur ,entschuldigung anzurechnende1 innere mitwirkende ,todesursache1 schlechtes ,verhalten des ,kranken und der ,pflegbesorger nebst den widrigen zuflligen ,umstnden dem ,vergifter in gewissen ,fllen nicht ebenfalls zu gute kommen8 4 #dfe4 ,gesezt1 er gab dem ,unglklichen ,gift1 fhlte aber sogleich ,reue1 suchte der ,gefahr ernstlich abzuhelfen1 es geschahe alles1 was in seinem ,vermgen stand1 die ,vergiftung war unwichtig und leicht hinwegzurumen1 und der ,kranke starb dennoch1 grstentheils aus andern1 nicht in der ,wissenschaft oder ,gewalt des ,vergifters liegenden ,ursachen1 die der gerichtlich obduzirende ,arzt entdekt2 warum sollen ihm diese und hnliche ,umstnde nichts von der ,grse des ,verbrechens mildern8 4 #dff4 ,hieraus folgt1 da bei gleicher ,vorsezlichkeit und ,hinterlist bei der ,that1 auf der andern ,seite aber bei gleicher ,wilfhrigkeit des ,verwunders wie des ,vergifters1 dem angegriffenen ,gegenstande nach der ,that alle ,hlfe zu schaffen1 von der ,grse des ,verbrechens eines ,vergifters um soviel mehr abgezogen werden msse1 als das ,gift 7,arsenik7 lngere ,zeit zur tdlichen ,wirkung braucht1 als ein ,sbelhieb durch die ,hirnschale zu dringen nthig hat2 doch mit dem gerechten ,zusazze1 da ein ,vergifter durch strfliches ,betragen 7,verlassung1 versagte1 verhinderte ,hlfe1 todbeschleunigende ,vorkehrungen u4 s4 w471 alles was der ,giftgabe an ,tdlichkeit und folglich seinem ,verbrechen am vorsezlichen ,todschlage abgieng1 so gewis ergnze1 als einem ,verwunder1 der dem ,angegriffenen eine geringe usserliche ,schlagader fnete1 nachdem er ihn des ,gebrauchs seiner ,stimme und seiner ,gliedmasen beraubt hatte1 7und so1 was seiner ,verschuldung des tdlichen ,ausgangs durch die ,geringfgigkeit der ,wunde abgieng1 durch bsliche ,anstalten ersezte7 der ganze vorsezliche ,mord zu ,schulden kmt4 4 #dfg4 ,aus allen diesen ,rksichten theile der gerichtliche ,arzt1 um ein richtiges der ,vergiftungs- ,lethalitt im arzneilichen und dem ,vergiftungsverbrechen im ,sinne des ,richters angemessenes ,urtheil zu fllen1 die zur ,tdlichkeit zusammengetretenen ,umstnde in ihre gehrigen ,klassen4 4 #dfh4 ,er untersuche vorerst1 was der ,thter zur ,tdlichkeit beitrug3 #a47 ,die ,grse der ,gabe des schwchern1 strkern und strksten ,arsenikgiftes1 #b47 die ungnstigen vom ,vergifter vorauszusehenden und abhngenden ,umstnde bei der ,giftreichung1 #c47 die sichtlich 7folglich dem ,vergifter bekante7 ,schwche1 ,krnklichkeit und ,unvermgenheit des ,umzubringenden1 die vorhabende ,vergiftung zu berstehen1 #d47 die ,befrderung des tdlichen ,ausgangs 7nach der ,giftreichung7 durch bsliches ,betragen4 4 #dfi4 ,was den ersten ,punkt betrift1 so sezze ich ,obiges 74 #dei41 #dfj47 voraus1 da man keine an sich tdliche ,arsenikgabe annehmen knne1 und jede grose1 wie die geringste1 es erst durch die ,umstnde werde4 4 #dgj4 ,gewhnlich wird die ,vergiftung nur akzidentel tdlich1 wo gesunde ,personen von #c bis #aj ,jahren #a_/h bis #a ,gran2 von #aj bis #bj ,jahren #a-a_/h bis #b ,gran2 von #bj bis #cj ,jahren allenfals #c ,gran1 und von #cj und mehrern ,jahren hchstens#cjc #d ,gran weissen ,arsenik aufgelst1 in festen ,speisen 7seltner in ,pulvergestalt7 verschlukt haben4 ,sie genesen hievon grstentheils von selbst1 ohne sonderliche ,hlfleistung 7als etwa mittelst einiges ,getrnks1 das man ihnen auf ihr ,verlangen nicht abschlgt7 nach ,erbrechen und ,durchlauf4 ,die berhandnehmenden und zur ,schwche herabsinkenden ,jahre von #fe bis #gj an1 mus man in ,absicht einer zufllig tdlich zu beurtheilenden ,arsenikgabe1 wie die absteigenden von #bj bis #c ,jahren ansehn4 ,haben die ,umstnde1 die diese ,gaben tdlich machten1 vom ,vergifter abgehangen1 so hat er sie 7durchaus7 tdlich gemacht4 4 #dga4 ,durch ,zusammenhaltung einer unnennbaren ,zahl ,arsenikvergiftungen lterer und neuerer ,zeiten1 so wie meiner einigen ,praxis1 glaube ich im ,stande zu seyn1 die ,verhltnisse der 7,geschwindigkeit zu tden7 ,tdlichkeit des weissen ,arseniks1 des ,fliegensteins und des ,operments wie #dh3ab3a4 anzunehmen1 ungeachtet die ,auflsbarkeit dieser ,arsenikarten im ,wasser 7die man verleitet werden knte zur ,norm zu erwhlen7 sich wie #bjj3be3a3ejjj verhlt2 aber unstreitig ist die ,auflslichkeit des ,fliegensteins und ,operments im ,magensafte um so viel grser als im ,wasser4 ,giftmehl kmt dem weissen ,arsenik an ,auflslichkeit am nchsten1 die knstlichen ,arsenikerze1 rother und gelber ,arsenik1 sind noch etwas schdlicher als ,operment4 4 #dgb4 ,in ,rksicht des zweiten ,punkts 74 #dfh41 #b47 bemerke man1 da gleiche ,gaben 7vorzglich weissen ,arseniks7 in ,pulvergestalt in den leeren ,magen1 in ,auflsung in den leeren ,magen1 ohne oder mit ,getrnke beigebracht1 mit geringerer oder grserer ,menge ,getrnke von wsserichter oder schleimichter ,beschaffenheit1 in ,pulver unter feste ,speisen gemischt1 in ,auflsung unter festen1 wenigern oder mehrern ,speisen von unzusammenhngender1 breiichter oder schleimichter ,art1 da gleiche ,gaben ,arsenik1 sage ich1 nach angefhrter ,stufenfolge verschlukt1 auch nach ,masgabe derselben immer unschdlicher und untdlicher geachtet werden mssen2 da man ferner darauf zu sehen habe1 ob das ,gift 7auf ,vorwissen des ,vergifters7 dem ,kranken nach erregtem ,zorne und ,aergernis1 oder nach ,ueberladung mit hizzigen ,getrnken u4 d4 gl4 beigebracht worden sei1 in welchen ,umstnden die ,magenentzndung schneller um sich zu greifen pflegt4 ,vorhergegangener ,hunger oder ,volheit des ,magens vor dem ,giftnehmen gravirt mehr oder weniger1 wenn diese ,umstnde dem ,delinquenten bekant waren4 ,vorzglich sezt die ,giftreichung unter ,umstnden1 wo die ,unmglichkeit1 zwekmsige ,hlfe zu erreichen sichtbar ist1 ein ,nahmhaftes zu seiner ,frevelthat hinzu4 4 #dgc4 ,was den dritten ,punkt 74 #dfh41 #c47 anlangt1 so hat man ungeachtet aller ,unentschlossenheit vieler ,schriftsteller#cjd anzunehmen1 da1 so wie bei gewaltsamen ,verlezzungen1 derjenige1 der einen ,schwchlichen1 ,kranken oder sonst unfhigen die vorhabende ,vergiftung zu berstehen1 vergiftet1 an dem erfolgenden ,tode desselben allerdings ,ursache sei1 in soferne er diese ,hindernisse der ,rettung voraussahe4 4 #dgd4 ,wste er1 oder muste er wissen1 da der unglkliche ,gegenstand seines ,hasses zur ,cholera1 zur ,lungenentzndung1 zu ,verhrtungen und ,eiterungen der edlen ,eingeweide1 zu ,polypen des ,herzens1 zu ,schlagflssen1 zu ,blutstrzen und dergleichen todbefrdernden ,krperanlagen geneigt1 oder ihnen 7eben jezt7 wirklich unterworfen war1 so erhhet dieses sein ,verbrechen in dem ,grade1 den man nach genauer ,untersuchung dieser ,disposizion zur ,befrderung des ,todes einrumen mus4 ,bei ihm ist die ,lehre vom ,kontrakt#cje 7_/per analogiam iuris_/7 anzuwenden4 ,wer mit einem ,vertrge schliest1 soll die ,beschaffenheit dessen wissen1 oder weis sie auch1 mit dem er sie schliest4 4 #dge4 ,der vierte ,punkt 74 #dfh41 #d47 oder die ,befrderung des tdlichen ,ausgangs 7nach der ,giftreichung7 durch bsliches ,betragen beschftigt sich mit dem wichtigsten ,gegenstande des ,verbrechens des ,vergifters1 da es gewis ist1 da es wenigstens an sich keine absoluttdliche ,arsenikvergiftung geben kan1 sondern erst durch ,umstnde dazu wird4 ,sofern diese ,umstnde 7hier1 nach der ,giftgabe7 in der ,kentnis und ,wilkhr des ,vergifters lagen1 in soweit ward auch die ,vergiftung durch ihn tdlich4 4 #dgf4 ,alle ,verlassung des ,kranken nach der ,giftgabe1 alle ,verschweigung und ,vermntelung gereichten ,giftes und seines ,namens1 alle ,verschiebung1 ,versagung oder ,verhinderung zwekmsiger ,hlfe1 alle unnzze oder zwekwidrige ,mittel1 die der ,thter veranstaltete1 oder mit ,fleis nicht hinderte1 alle ,entfernung der ,umstnde und ,personen1 die ein ,mittel zur ,erreichung der ,hlfe abgeben konten1 alle sonst erweisliche1 veranstaltete oder zugelassene bse ,behandlung durch ,drohungen1 ,schmhreden1 ,schlagen und ,mishandeln des ,vergifteten1 stark geheizte ,stuben1 ,belastung mit ,betten1 ,reichung hizziger ,getrnke1 selbst wenn sie der ,kranke verlangt htte1 u4 d4 gl4 mssen zur ,summe seines ,verbrechens geschlagen werden1 wenn der ,ausspruch des nachdenkenden ,arztes ber den ,grad der ,tdlichkeit 7d4 i4 des ,verbrechens7 gehrt wird4 4 #dgg4 ,war bei dem ,vergifter der erste ,theil der ,that1 die ,giftreichung selbst1 ,vorsaz1 7_/dolus_/7 so mus der zweite 7grsere7 ,theil derselben1 die nachgehende bsliche ,behandlung stets etwas mehr1 als ,nachlssigkeit 7_/culpa_/7 mus _/dolus_/ seyn1 kan wenigstens nie zur ,zuflligkeit herabgestimt werden1 im ,falle und in sofern ihm die ,schdlichkeit seines ,betragens bekant war1 oder bekant seyn muste4 4 #dgh4 ,eben deshalb aber1 weil der grsere und wichtigere ,theil der ,vergiftung auf dem nachgehenden ,betragen des ,vergifters gegen den ,vergifteten beruhet1 kan auch ein groser ,theil#cjf des ,verbrechens durch reuige1 hlfreiche und unermdete ,anstalten1 ausgelscht werden2 da es billig ist1 dasjenige ,bezeugen des ,thters1 dessen ,gegentheil ihm zum vorsezlichen ,verbrechen anzurechnen ist1 zur ,verminderung seiner ,schuld in ,rechnung zu bringen1 ebenso wie ,cajus1 der den ,titus bei ,nacht ins ,wasser strzte1 allerdings strafbar ist1 ob er ihn gleich wieder rettete 7oder alle ,mhe ihn zu retten sogleich anwandte72 doch ungleich weniger1 als wenn er nach dem ,einsturz entwich1 oder den ,emporkommenden wieder untergetaucht1 oder die zu ,hlfe ,eilenden abgehalten htte4 4 #dgi4 ,ich gehe zur zweiten ,klasse der verschlimmernden oder ,tod beschleunigenden ,umstnde ber1 deren ,abwendung nicht im ,vermgen des ,vergifters stand1 ob sie gleich an sich mglich war4 ,alles1 was sich der ,arzt durch ,versptung und ,nachlssigkeiten in der ,heilung1 was sich der ,kranke selbst1 die ,pflegbesorger und andre mit der ,vergiftungskrankheit verflochtene ,personen durch ,nachlssigkeit1 durch ,ungestm und ,widerspenstigkeit dabei haben zu ,schulden 7_/culpa_/7 kommen lassen1 gehrt hieher und dieser ,beitrag zum tdlichen ,ausgange1 in sofern er vom ,vergifter weder veranlasset ward1 noch gehindert werden konte1 mus lezterm billig von der ,summe des ,verbrechens eines vorsezlichen ,todschlags abgezogen werden4 4 #dhj4 ,hat der ,vergifter aber z4 ,b4 einen ,quaksalber statt eines vernnftigen ,arztes1 wenn lezterer fast eben so leicht oder doch noch zeitig genug zu haben war1 zur ,hlfe gerufen1 so wird es angesehn1 als htte er keine ,hlfe angewandt4#cjg 4 #dha4 ,eben so gewis von des ,vergifters' ,verbrechensgrse die dritte ,klasse der konkurrirenden ,umstnde1 alles unabwendbar ,zufllige1 in der ,mase abgezogen werden1 als es zur ,verschlimmerung und ,tdlichkeit der ,vergiftung beitrug4 ,schrek vom ,donner1 ,feuersbrunst1 ,rubern1 ,einstrzung der ,wohnung1 feindliche ,mishandlungen2 so wie dem ,giftkranken 7bei einer langweiligen ,vergiftung des zweiten ,grades 74 #aaa7 zustosende fremdartige ,krankheiten27#cjh leztlich die ,todesursachen und widrige ,disposizionen1 die im ,krper1 dem ,vergifter unbewust1 lagen und zum unglklichen ,ausgange mehr oder weniger beitrugen1 nach dem ,ermessen des obduzirenden ,arztes4 4 #dha4 ,von lezterer ,art knnen jedoch ,lungensuchten1 ,schwangerschaft1 hohes ,alter zarte ,jugend1 ,schwche nach schweren ,krankheiten1 krplichte ,verwachsungen u4 d4 g4 dem ,vergifter selten oder nie unbekant seyn4 4 #dhb4 ,fnden sich aber auch schon dergleichen1 vor der ,leichenfnung unsichtbare ,todesanlagen1 den ,magen des ,vergifteten hingegen 7auch wohl die sonst gesunde ,lunge7 fnde man ausnehmend entzndet1 oder sonst so starke vom ,gifte erregte ,zerstrung#cji in den ersten ,wegen1 da an eine ,wiedergenesung ohnehin nicht zu denken war1 so kan die ,tdtlichkeit durch jene unsichtbaren ,krperanlagen an sich nicht im geringsten vermindert oder herabgestimt werden4 4 #dhc4 ,es darf uns nicht wundern1 da die ,vergiftungstdlichkeiten noch so dunkel sind1 da die ,lethalitten der ,wunden selbst noch mit so dichtem ,schleier umhlt da liegen4 ,solte man es wohl glauben1 da ein ,stich durch die ,aorta fr nicht tdlicher als ein geringer ,stos auf die ,brust1 wodurch eine ,pulsadergeschwulst zerris1 oder der ,durchgang einer ,kugel durch den untern ,theil des kleinen ,hirns nicht lethaler als eine ,ohrfeige auf eine widernatrlich dnne ,hirnschale angesehn werde8 ,dies dnkt mich1 heist in so wichtigen ,dingen mit ,worten spielen4 4 #dhd4 ,wahr ists1 sowohl auf den msigen ,stos gegen die so widernatrlich dnne ,stelle der ,hirnschale1 als auf den unbetrchtlichen ,schlag gegen einen ,ort1 wo ein innerer ,pulsaderkropf nur dieses kleinen ,eindruks noch zum ,zerplazzen nthig hatte1 erfolgte schleuniger und gewisser ,tod1 und da es nichts tdlicheres als ,tod geben kan1 so solte man sich1 obenhin betrachtet1 beinahe verleiten lassen1 diesen beiden ,stssen eine absolute ,tdlichkeit beizulegen4 ,genau betrachtet aber kan auf diese ,tdlichkeitsbestimmung des schielenden ,arztes unendlich weniger die ,rache des ,gesezzes 7um die es bei der ,obdukzion doch zu thun war7 als der ,spaden des ,todengrbers ,anspruch machen4 ,sie sind durchaus tdlich in ,beziehung auf das unglkliche ,schiksal des ,erblichenen1 wer wird dies leugnen8 aber in ,rksicht des ,verlezzers1 der diese tdtlichen ,blsen seines ,widersachers vielleicht nicht kannte1 nicht ahnden konte1 knnen diese ,todesflle ohne ,ungerechtigkeit nicht anders als akzidentel genant werden4 4 #dhe4 ,wer sagt uns denn1 da1 was man zufllige ,ursachen nennt1 blos nach der ,hand hinzutretende seyn drfen8 ,wollen wir bei der wichtigsten ,angelegenheit des ,menschen1 bei ,entscheidung ber ,leben und ,tod etwas mehr als kalte1 flache1 ,gemeinformeln gelten lassen1 und wollen das ,senkblei etwas tiefer werfen1 so werden wir uns gedrungen fhlen1 die ,strflichkeit eines ,todschlags 7,lethalitt dem ,arzte7 nicht weniger oft wegen dazwischen gelegener als wegen dazwischen tretender 7zuflliger7 ,ursachen1 wovon die erstern oft gewisser ein vom ,thter unabhngiges ,medium zwischen ,that und ,tod als die leztern seyn knnen1 zu mildern4 ,kan eine ,ursache kleiner als ihre ,wirkung seyn8 ,und doch hngt der ,altagsmensch1 was der ,zeit nach aufeinander folgt1 sogern wie auf einander passende ,ursache und ,wirkung zusammen6 ,treten bei einem unorganisirten ,krper oft mehrere verschiedentlich gerichtete strkere und schwchere ,bewegkrfte zusammen1 um ihm eine ,richtung zu geben1 die man fr das ,resultat eines simpeln ,stoses ansehn solte1 wenn erstere nicht bekant sind2 um wie viel leichter lassen sich ,aeusserungen bei organisirten ,krpern denken1 die das ,resultat mehrerer1 vielfach verschiedner ,einwirkungen sind1 von denen dem kurzsichtigen ,auge des ,beobachters selten mehr als eine bekant wird4 ,ist aber darum auch nur eine einzige8 ,ist es uns erlaubt1 die einzelne bekant gewordne ,ursache durch ,einbildung so lange auszudehnen1 bis sie die ,grse der sichtlichen ,wirkung dekt1 um nur der ,aufsuchung jener beigetretenen ,mitursachen berhoben zu seyn1 die oft einen um desto ansehnlicheren ,theil der ,wirkungsgrse umfassen1 je tiefer sie unter ,tage liegen8 4 #dhf4 ,ueberhaupt ist also der ,tod des ,umgebrachten gewhnlich die ,summe1 7auch wohl das ,produkt7 mehrerer ,ursachgrsen1 wovon die ,that des ,angeschuldigten vielleicht die kleinere1 mittlere1 grsere ist4 ,lag zur ,summe des ,todes #h schon die ,grse #f an innern ,ursachen in ,bereitschaft1 oder 7mit andern ,worten71 gehrt die ,kraft #h dazu1 das ,leben des ,gegenstandes zu zerstren1 so wird derjenige1 der die ,kraft #b gegen das ,leben desselben anwandte1 zwar stets ein ,verbrecher seyn1 aber nur im gedachten ,verhltnisse1 so lange er nicht wuste1 nicht wissen konte1 da das ,leben 7 #h7 schon von einem verborgenen ,gegengewichte #f reagirt werde2 gleichviel1 die ,grse #f komme nach ,anbringung der ,kraft #b hinzu1 oder sie sei schon vorher 7verborgen7 da1 um die ,summe #h hervorzubringen2 genug1 wenn der ,mitwirkung der ,kraft #f ausser dem ,wissens- und ,vermgenskreise des ,urhebers der impugnirenden ,kraft #b lag1 um ihm nicht mehr als ein ,viertel der ganzen ,wirkung 7#h7 beizumessen4 4 #dhg4 ,war ihm jene innere feinldiche ,ursache 7#f7 gar nicht bekant1 und er wendet eine der ganzen ,wirkung 7#h7 gleiche verbrecherische ,kraft -- #h gegen das ,leben des ,unglklichen an1 oder war sie ihm bekant 7zum ,theil oder ganz7 und er ersezt die noch zum ,tode erforderliche ,differenz durch positive oder negative ,bosheit1 beide ,verbrechen sind gleich -- die ganze ,summe des ,todes liegt auf ihm1 die ,that ist fr absolut lethal anzusehn2 und so stuft sich1 wie mich dnkt1 sein ,verbrechen in verschiednen ,nancen ab4 4 #dhh4 ,wer einem starken ,manne etliche wenige ,grane ,operment giebt1 kan an ihm durch andre 7erweisliche7 gravirende 74 #dgb4 bis #dgh47 ,umstnde oft weit gewisser volgtiger ,mrder werden1 als ein andrer1 der eben demselben1 ja selbst einem ,schwcheren ein weit grseres ,gewicht weissen ,arsenik gegeben htte1 in dem1 von seinen reuigen ,anstalten zu erwartenden1 guten ,erfolge aber durch unabwendbare1 ausser seiner ,macht stehende ,zuflle getuscht ward4 4 #dhi4 ,will man aber durchaus bei ,bestimmung der ,grse des ,verbrechens auch die ,natur des ,ausgangs mit in ,anschlag bringen1 so solte doch1 wenn derjenige1 der durch einen in jedem andern ,falle gewis tdlichen ,sbelhieb1 der ihm unbekant widernatrlichstarken ,hirnschale seines ,gegners nur eine unbetrchtliche ,verlezzung beibringen konte1 nicht am ,leben gestraft wird1 eine verhltnismsige ,nachsicht in ,rksicht dessen statt finden1 der das ,unglck hatte1 durch einen msigen ,schlag auf eine 7ihm unbewust7 widernatrlich dnne ,stelle des ,schdels1 den ,tod seines ,widersachers erfolgen zu sehn2 da jener ,sbelhieb unter tausend ,fllen nicht einmal untdlich1 lezterer ,stos aber unter eben so vielen ,fllen fast niemals tdlich ablaufen kan2 mir deucht jener weit mehr ,verbrecher1 als dieser4 4 #dij4 ,solte auf eben diese ,art ein ,verbrecher1 der einem andern eine starke ,gabe weissen ,arseniks beibringt1 die dieser aber wegen vorgngiger ,anfllung seines ,magens fast ohne ,schaden wieder wegbricht1 whrend da der ,vergifter entwich1 um ihn hlflos zu machen1 nicht strafwrdiger seyn1 als ein andrer1 der eine kleine ,gabe ,fliegenstein in einen ,magen bringt1 der durch vorgngiges1 ihm unbekantes ,erbrechen schon entzndet war1 und so bei seinen besten ,rettungsanstalten unvermuthet den ,tod erfolgen sieht8 ,doch was geht dies den ,arzt an1 des ,richters ,sache allein ists1 in beiden ,fllen1 die ,kompensazion des ,verbrechens durch die ,natur des ,ausgangs zu bestimmen4 4 #dia4 ,ich nehme alles zusammen4 ,was der ,vergifter ausser der ,giftgabe an ,todesursache weder wissen1 noch1 so sehr er sich bestrebte1 hindern oder hinwegrumen konte1 mus zum ,credit seines ,schuldbuchs1 alles aber1 nchst der ,giftgabe1 was er an ,rettung verabsumte oder zum ,verderben beitrug1 zum ,debet desselben geschrieben werden1 um eine gerechte ,bilanz der ,vergiftungstdlichkeit ziehen zu knnen1 in welcher ihm1 so sehr er sich auch bestrebte1 sein ,vergehen wieder zu verbessern1 dennoch stets ein ahndenswrdiges ,minus 7die ,giftreichung selbst mit ihren ,umstnden7 bleibt1 welches durch die ,natur des ,ausgangs der ,vergiftungskrankheit gewhnlich um ein ,betrchtliches erniedrigt oder erhhet wird1 nach des ,richters ,ermessen4 4 #dib4 ,der gerichtliche ,arzt soll dem ,richter zum ,dolmetscher der ,gewisheit und ,grse der begangenen ,vergiftung 7eines getreuen ,resultats der ihm an die ,hand gegebnen ,umstnde mit dem ,objekte der innerhalb der ,sphre seines ,amtes gelegenen ,untersuchung kombinirt7 dienen2 die ,strafe dafr abzuwgen1 ist des leztern ,sache4 4 #dic4 ,da ein noch so gut berdachter und ausgearbeiteter ,sekzionsbericht oft nicht denselben ,anspruch thun kan1 als ein nach der ,hand eingeholtes ,urtheil von einer medizinischen ,fakultt1 beruht grstentheils darauf1 da man der lezteren die nach der ,hand gefertigten ,inquisizionalakten und mancherlei ,deposizionen zur ,einsicht zugleich zu berschicken pflegt1 ein ,umstand von der grsten ,wichtigkeit4 4 #did4 ,das ,urtheil ber ,lethalitt kan in diesem ,falle nun erst den ,umstnden genau angemessen werden1 ein ,vorzug1 der von einem bald nach der oft schnellen ,leichenfnung 7wo noch nichts ,erhebliches von ,aussagen am ,tage liegt7 verlangten ,oefnungsscheine nicht zu verlangen ist4 ,findet der ,richter zur ,erlangung eines bestimtern ,urtheils fr zwekmsig1 die ,fakultt mit allen dahin gehrigen ,umstnden zu versehen1 warum nicht auch den ,arzt8 ,soll dieser alwissender seyn8 4 #die4 ,hiermit will ich nicht sagen1 da die ,leichenfnung verschoben werden solle1 die baldige schleunige ,sekzion ist aus vielen ,grnden dienlich1 erforderlich1 nothwendig2 auch das ,visum repertum hierber kan der ,richter in kurzem verlangen2 aber mit dem ,lethalittsurtheile solte er den ,arzt billig so lange verschonen1 bis die von lezterm erheischten ,data durch ,verhre ausgemittelt und ihm mitgetheilt worden sind4 4 #dif4 ,die zwei verschiednen ,theile des gewhnlichen ,sekzionsberichts1 #a7 die ,erzhlung des ,gefundenen und #b7 das ,urtheil ber die ,tdlichkeit sind himmelweit von einander verschieden4 ,den erstern hat der ,richter1 so bald wie mglich1 zur ,ueberfhrung des ,angeschuldigten mit dem ,korpus ,delikti nthig2 aber lezteres braucht er blos kurz vor der ,strafbestimmung 7dann ist es ihm unentbehrlich7 die anfnglich immer noch im weiten ,felde ist4 4 #dig4 ,deshalb rathe ich jedem ,arzte1 wenigstens bei ,vergiftungen1 wenn ihm der ,sekzionsbericht schnell1 ohne vorherige hinlngliche ,informazion ber die ihm zu wissen nthigen ,umstnde1 abgefodert wird1 blos den ersten ,theil1 das eigentliche ,visum repertum einzureichen und durchaus mit seinem ,urtheile an sich zu halten1 bis die erforderlichen ,deposizionen ihm mitgetheilt worden#caj sind4 ,jenes kan1 nchst ihm1 der gerichtliche ,wundarzt 7bei chemischen ,untersuchungen auch wohl der ,apotheker7 mit unterschreiben1 vor das leztere aber mus er allein mit seines ,namens ,unterschrift stehen4 4 #dih4 ,wird nichts ,gewisses an ,umstnden durch den ,criminalprozes ausfindig gemacht1 so kan der ,richter nicht verlangen durch das schriftliche ,urtheil des ,arztes weit genauer und bestimter informirt zu werden1 als aus den ,deposizionen hervorgeht4 4 #dii4 ,ist man aber dem ,thter bei der ,leichenfnung noch nicht auf die ,spur gekommen1 was brauchts vor der ,hand fr ein ,lethalittsurtheil8 es ist unnzze1 und in diesem ,falle bei ,vergiftungen grstentheils unmglich4 ,blos gerichtliche ,unterhandlungen auf den ,thatbestand 7,korpus ,delikti7 gestzt1 bringen die ,stufen der ,inquisizion hervor4 4 #ejj4 ,ich mus bekennen1 da ich keinen ,leisten vorschlagen weis1 nach welchem die ,tdlichkeitsgrade der ,arsenikvergiftung gemodelt werden knten1 die unendliche ,verschiedenheit der ,einflus habenden ,umstnde machen ein solches ,projekt unmglich4 4 #eja4 ,wer sich das bisher ,erinnerte zu eigen gemacht und ,natur- und ,arzneikunde in seiner ,gewalt hat1 wird einen entscheidenden ,ausspruch von sich zu geben in den meisten ,fllen im ,stande seyn1 da hingegen1 wer sich jene ,algemeinheiten in einzelnen ,fllen nicht konkret zu machen weis1 und durchaus einen ,leisten verlangt1 auch immerhin einen ,gebrauchszettel dazu bestellen mag1 der leicht eben so langweilig und dunkel als meine ,algemeinheiten ausfallen drfte4 4 #ejb4 ,ist es erlaubt1 dem ,richter noch ein ,wort zu sagen1 so bemerke ich1 da man ber die ,strafbestimmung fr diese ,flle in zwei ,streitschriften1 deren ,gelehrsamkeit so wohl als ihre etwas rauhe ,strenge in die ,augen flt1 7_/,ioh4 ,franc4 ,ehrman1 praeside ,i4 ,d4 ,reisseissen1 de veneficio doloso1 ,argentor4 #agha und ,i4 ,f4 ,ehrman1 de veneficio culposo1 ,argentor4 #aghb4_/7 hinlngliche ,auskunft finden kan4 ,weienfels1 gedruckt bei ,friedrich ,severin4 ,funoten3 ,funote #a3 ,auch _/,cadmia fossilis_/ genant1 _/,arsenicum porosum ,linn_/4 ,funote #b3 ,schon ,henkel schmolz ihn aus weissem ,arsenik und schwarzem ,flusse bei jhlingem aber gemsigtem ,windofenfeuer im unverschlosnen ,tiegel1 s4 ,kieshistorie1 zehntes ,kapitel1 ,s4 #efd4 ,funote #c3 ,jener verraucht kaum bei #dcj ,fahrenh4 dieser schon bei #chj4 ,s4 4 #eh4 ,funote #d3 ,das graue ,giftmehl besteht aus kleinen lnglichtspiesigen ,krystallen und ist beinahe so auflslich1 wie sublimirter weisser ,arsenik4 ,funote #e3 ,bergman lugnet seine ,auflslichkeit in ,wasser und die salzhafte ,natur des regulinischen ,arseniks ganz2 s4 ,abh4 vom ,arsenik1 ,wien #aghc4 ,s4 #c1 #i und #ae4 ,funote #f3 ,chemie 4 #fic4 ,funote #g3 a4 a4 ,o4 ,s4 #c und #db4 ,funote #h3 ,minearologie ,s4 #cfh ,funote #i3 ,rhrt die ,rthe des schsischen rothen ,arseniks von einem kleinen ,theile ,bleies her8 ,funote #aj3 ,vorzglich thut dies ,salpetersure4 ,funote #aa3 _/,commerc4 litt4 ,nor4_/ #agcc ,s4 #bec4 -- #agcd ,s4 #bib4 -- #agcg ,s4 #ahb4 ,funote #ab3 ,diese durch ,laugensalze bewirkte ,milderung der ,arsenikauflsung bemerkte ,navier 7,gegengifte erster ,th4 ,s4 #bf47 durch den ,geschmak1 so wie ,macquer 7_/,mem4 de l'acad4 des sc4_/ #aggf47 ,funote #ac3 ,man sehe die ,anm4 zu 4 #cih4 ,funote #ad3 ,eine dem untersuchenden praktischen ,scheideknstler geschriebne ,bemerkung4 ,bergman 7von der ,luftsure ,s4 _/opusc4_/7 will einmal einen ,niederschlag durch fixe ,luft in ,bleiauflsungen bewirkt gesehen haben1 hernach nicht wieder4 ,ich erinnere aber1 da ,bleizuckerauflsung die in einer ,flssigkeit vorhandne ,luftsure1 bequemer1 7mit gehrigen ,voraussezzungen7 als ,kalkwasser entdecke1 und ihre ,menge dann leicht abzuwgen sei1 wenn das erfolgte ,przipitat vor und nach seiner kalten ,wiederauflsung in reiner ,salpetersure gewogen wird4 ,funote #ae3 ,nicht eine unauflsliche1 wie ,scheele will1 ,abh4 d4 schwed4 ,ak4 d4 ,wiss4 #cgter ,b4 ,s4 #bgi1 #ae4 c4 ,funote #af3 ,schwefelleberluft ist nach der wahrscheinlichsten ,meinung ein mit einem ,uebermaas von ,brenbaren in ,luftgestalt aufgelster ,schwefel1 ihre ,entstehung scheint dies zu beweisen4 ,vielleicht trgt zur ,vereinigung beider ,substanzen in eine lufthnliche ,form ,maiers ,kaustikum1 das mit ,scheelens ,hizze1 wie mich dnkt1 bereinzukommen scheint1 das ,seinige bei4 ,nach ,bergman lsen sich von dieser ,luft #fj ,kubikzoll in #dbbej ,granen oder #ajj ,kubikzollen ,wasser auf1 worin1 nach ihm1 #hj ,gran ,schwefel sind4 ,nach ,kirwan 7,mineralogie ,s4 #bce7 lsen sich #ajj ,kubikzoll dieser ,luft in #bjj ,kubikzollen ,wasser auf1 und enthalten #h ,gran ,schwefel4 ,der ,antheil ,brenbares dieser ,luft scheint zur ,regulifizirung des ,arseniks erfoderlich zu seyn1 da sich reine ,metalkalke nicht mit ,schwefel zum ,erze verbinden4 ,mir scheinen diese so verschiedene ,angaben unerklrlich4 ,ich fand durch oft wiederholte ,opermentniederschlge1 da #dbjjj ,gran kaltes ,wasser so viel ,leberluft aufnehmen konte1 da #ajj ,gran ,schwefel und etwas drber darin aufgelst erhalten wurden4 ,dies war der hchste erreichbare ,sttigungspunkt1 dessen kaltes ,wasser fhig zu seyn schien4 ,funote #ag3 ,nach zehen ,tagen fand ich noch so viel niedergefallen1 da das ,verhltnis des aufgelst gebliebenen ,operments zum ,wasser etwa #a3bejj war4 ,funote #ah3 ,petersburg #aghc #hvo ,s4 #ba4 ,er gab den ,schwefel mit ,milch 7oder wie er sagt in ,milch aufgelst1 wie er dies gemacht1 sagt er nicht1 vermuthlich ,schwefelblumen unter ,milch gerhrt7 und rettete durch hufiges ,trinken dieses ,mittels einen ,menschen1 der #b ,quentchen weissen ,arsenik verschluckt hatte4 ,sahe er nicht1 da eine grose ,menge blose ,milch dies oft gethan hat8 ,funote #ai3 ,mineralogie ,s4 #bdi4 ,funote #bj3 ,vermutlich weil ,silber selbst in saurer ,auflsung ,brenbares genug zur ,vererzung 7bei erster ,berhrung des selbst nakten ,schwefels7 behlt4 ,funote #ba3 ,die strkste ,auflsung des ,arsenikknigs blieb mit ,schwefelauflsung hell und ungefrbt1 vermuthlich entweder1 weil das kochende ,wasser den regulinischen ,arsenik nur als ,salz auflst1 indem es sein ,brenbares in der ,siedehizze zerstreuet1 oder weil das ,aneignungsmedium 7welches in der ,schwefelleberluft vielleicht noch unerkant verborgen ist7 im blosen im ,wasser aufgelsten ,schwefel nicht liegt1 und also beide ,substanzen ,schwefel und ,arsenikknig sich nicht zum ,erz verbinden knnen4 ,ich bin der erstern ,meinung zugethan1 seitdem ich fand1 da abgedampfte ,arsenikknigauflsung im ,wasser zu einer weien ,rinde sich rings um die ,abdampfschale ansezte 7bis keine ,flssigkeit mehr brig war17 in der ich durch das ,vergrerungsglas die feinste ,krystalgestalt wie die des weissen krystallisirten ,arseniks erblikte4 ,funote #bb3 _/,eph4 ,n4 ,c4 cent4 #c4 obs4 #fg4_/ ,s4 #aec4 ,funote #bc3 ,aucante ,schreiben von schdl4 ,zuber4 d4 ,getreidesaat mit ,kalk und ,arsenik ,hannv4 n4 ,saml4 #agge4 ,st4 #ge4 ,funote #bd3 ,besonders der in ,england angewandte ,firnis aus ,arsenik1 ,oel und ,pech wider die ,holzwrmer der ,schiffe1 ,encyclopedie1 ,arsenic4 ,funote #be3 ,wetherlins ,chronologen #abter ,b4 ,s4 #adf4 ,funote #bf3 _/,toxicologia_/ ,s4 #cce4 ,funote #bg3 ,fr4 ,hoffmann _/,med4 rat4 system4 ,tom4_/ #b4 ,s4 #ahe4 ,funote #bh3 ,bei ,wepfer _/hist4 cic4 aqu4 cap4 #ba4 schol4_/ #d4 ,s4 #cgb4 7_/,l4 ,b4_/ #agcc47 ,funote #bi3 ,reisen1 #eg4 ,brief4 ,funote #cj3 ,fr4 ,hoffmann _/medic4 ration4 system4 ,tom4 #b4 p4 #b4 4 #ai_/4 ,funote #ca3 _/,commerc4 litt4 ,noric4_/ #agcg4 ,s4 #ahb4 ,funote #cb3 ,vorlesungen b4 d4 ger4 ,arzneikunde #bter ,band4 ,s4 #aij4 ,funote #cc3 ,mineralgifte4 ,s4 #aca4 ,funote #cd3 ,de la ,force1 ,nachrichten von den wichtigsten ,begeb4 unter der ,reg4 ,ludwig _/,,xiv4_/ ,leipzig #agaf4 ,s4 #abh4 und _/,lettres de ,madame de ,sevigne1 ,tom4_/ #b4 -- ,wepfer _/hist4 cic4 cap4 #ba4 schol4_/ #d4 ,s4 #cgb4 ,funote #ce3 ,oder solte ein ,arsenikmittelsalz dazu genommen werden8 ,der unmerkliche ,geschmack desselben und seine gar nicht heftig geschwinde1 sondern langsam zzende ,wirkung scheint dies zu verstehn zu geben1 welches die ,herren ,merveau1 ,maret und ,drande bemerkten1 da sie einem ,hunde ein ,quentchen davon eingeflst hatten4 ,der ,hund lag ohne andere ,zuflle einen ,monat lang schreklich ausgezehrt1 nahm fast gar keine ,nahrung zu sich1 und ward an den ,lenden gelhmt4 ,milch und andere ,schleime konten diesen ,zufllen nicht abhelfen -- ,nach seinem ,tode schien der ,magen nicht angefressen zu seyn -- ,vielleicht wirkt es so schleichend giftig1 weil der ,arsenik nur allmhlig durch das thierische ,brenbare hergestellt wird4 ,s4 ,anfangsgr4 der theor4 und prakt4 ,chemie1 zw4 ,b4 ,s4 #baf4 ,funote #cf3 ,ja man knte behaupten1 da ihn in dieser ,absicht ,theophrast ,parazelsus von ,hohenheim am ersten gebraucht habe1 da er 7_/lib4 #b4 de morb4 metall4 cap4 #e4_/7 spricht3 _/,spiriru arsenici quartanam curari_/ wiewohl mir die ,bereitung dieses ,arsenikspiritus nicht bekant ist2 auch ihm folgte ,johan ,lange _/epist4 med4 lib4 #c4 ep4 #g4_/ -- ,dann ,lemery1 _/cursus chym4_/ ,s4 #cjg4 -- fast um eben diese ,zeit 7#afgi7 ,burchhard bey ,wepfer1 _/hist4 cic4 cap4 #ba4 schol4_/ #c4 ,s4 #cfg4 -- ,dann ,maskoky _/,eph4 ,n4 ,c4 dec4 #b4 ann4_/ #c4 7#afhe7 _/obs4_/ #df -- worauf sein ,gebrauch allgemeiner ward4 ,funote #cg3 ,die ,gabe des weissen ,arseniks in ,fieberpulvern haben die ,quacksalber bis auf vier1 ja fnf ,gran getrieben4 ,bonet _/medic4 septentr4 coll4 part4 #b4_/ ,s4 #ece4 und unten 4 #dgj4 ,funote #ch3 ,sechs ,tropfen eines flssigen ,arsenikmittelsalzes 7_/liquor arsenicalis ,schroederi_/7 wurden einem achtjhrigen und einem zehenjhrigen ,kinde auf den ,grindkopf gestrichen1 ,zittern1 ,brechen und geschwinder ,tod waren die ,folgen2 ,zittman _/medic4 for4_/ 7,frft4 #agjf4 #d47 ,s4 #dbj4 -- ,ein ,hund starb unter den heftigsten ,zufllen sehr pltzlich1 welchem ,sprgel 7_/diss4 exper4 c4 veneno4 ,goetting #agec4_/ ,s4 #fb47 in seine ,hautwunde ,arsenik angebracht hatte1 er fand innerliche ,entzndungen4 ,funote #ci3 ,die bey 4 #ij4 und #ia4 angefhrten ,stellen werden dies vollends erlutern -- ,doch sehe man noch ,heucher _/opera omn4 ,tom4 #a4 ,mithridates_/ -- ,s4 #dcc4 ,fernel _/univ4 med4 lib4 #f cap4 #ah4_/ und ,harder _/apiar4 observ4 7,bas4 #agcf4 #d47_/ nach4 ,funote #dj3 ,es giebt keinen ,zufall einer ,arsenikvergiftung1 den nicht usserliche ,anwendung dieses ,gifts ebenfalls hervorbrchte4 ,auf ,rauch und ,staub1 ,kontraktur ,bresl4 ,samlung4 #ch ,vers4 ,s4 #daa4 -- ,lhmung ,tackenius _/,hippocr4 chym4 cap4 #bd4_/ -- ,neuman ,chemie #dter ,band1 erst4 ,th4 ,s4 #dbe4 -- ,angel4 ,sala _/,ternar4 bezoard4 cap4 #bg4_/ -- ,kolik1 ,magenschmerz1 ,erbrechen viele der unten 74 #acd47 anzufhrenden ,stellen1 besonders ,sala a4 a4 ,o4 -- ,tackenius a4 a4 ,o4 ,zittern1 _/,miscell4 ,n4 ,c4 ann4 #afga4 obs4 #gh4_/ -- ,schwindel1 ,ohnmacht1 geschwollenes ,gesicht ,sennert _/prax4 lib4 #f4 part4 #e4 cap4 #b4_/ ,s4 #bcg4 -- ,schwindel1 ,kopfschmerz1 ,mattigkeit und ,arsenikfriesel3 ,boerhave _/de morb4 nerv4 ,tom4 #a4_/ ,s4 #bbd4 -- ,auf usserliche sonstige ,anwendung ,kontraktur ,peter von ,abano _/de venen4 de realgare_/ -- ,lhmung und ,zittern der ,bergleute ,ramlov von der ,lhmung und ,zittern der ,bergleute4 -- ,sala a4 a4 ,o4 -- ,brand andrer ,theile als wo er aufgelegt ward2 _/,commerc4 litt4 ,nor4 ann4 #agdc_/ ,s4 #ej4 -- _/,act4 ,n4 ,c4 vol4 #f4 app4_/ ,s4 #h4 -- ,entzndung des ,schlundes -- _/,acta ,n4 ,c4 vol4 #i4 obs4 #cg4_/ -- ,fallsucht1 auf ,grind gestreut _/,eph4 ,n4 ,c4 dec4 #b4 ann4 #d4 obs4 #ab4_/ ,s4 #cg4 -- ,sala a4 a4 ,o4 -- ,frieselausschlag und ,geschwulst _/,acta ,n4 ,c4 vol4 #b obs4 #aj4_/ -- ,sennert _/prax4 lib4 #f4 part4 #e4 cap4 #b4_/ -- ,schlagflus ,pyl ,aufs4 und ,beob4 erst4 ,th4 ,s4 #df4 -- ,erbrechen1 ,kolik u4 d4 gl4 in allen den gleich 74 #ij41 #ia47 anzufhrenden ,stellen4 ,funote #da3 ,musgrave ,betracht4 ber die ,nerven sechst4 und siebentes ,hauptstck4 ,funote #db3 ,brocklesby _/concerning the indian poison sent over from ,condamine4 ,philos4 ,trans4 vol4_/ #dd4 ,s4 #djh4 und ,herissant _/exper4 made with the poison of ,lamas and of ,ticunas_/2 ebend4 _/vol4 #dg4_/ ,s4 #ge -- #ib4 ,funote #dc3 ,um wie viel tdtlicher die ,gifte sind1 wenn sie auf offene ,hautstellen1 als wenn sie in den ,magen kommen1 sehen wir in den ,versuchen des hollndischen ,wundarztes ,forsoek1 die er mit dem ,bohonupasgummi in ,java anstelte2 ,hunde1 denen er einen ungemein kleinen ,theil davon unter die ,oberhaut mit der ,spizze einer ,lanzette brachte1 starben dreimal geschwinder 7und fast augenbliklich7 als die1 denen er etwas davon eingab2 _/,esprit des journaux1 #aghe4 ,juin4_/ ,s4 #caj4 ,funote #dd3 ,des le ,febre usserliche ,anwendung des weissen ,arseniks in ,auflsung ist bekant -- so wie ,bernhard's ,krebspulver2 ,saml4 f4 prakt4 ,aerzte1 #g4 ,b4 ,st4 #c4 ,s4 #eab4 -- nicht weniger ,rnnow's 7schwed4 ,abh4 ,jahr4 #aggh7 ,anwendung des gelben ,arseniks zu gleichem ,behufe4 ,doch hatten schon die ltesten ,aerzte ,mittel gegen ,krebs aus ,arsenik gebraucht1 wie das ,kollyrium des ,lanfranc's beweist1 zu welchem ,operment kmt4 ,andrer gefhrlichern ,mittel1 aus weissem ,arsenikpulver zusammengesetzt1 hier nicht zu gedenken1 die grstentheils aus den ,hnden gewissenloser ,empiriker kamen4 ,funote #de3 ,franz ,alphanius _/de peste_/ -- ,massaria _/de peste lib4 #b4_/ -- ,deusing _/de peste hist4_/ #dd4 und #ii4 -- ,lindestolpe _/de venenis_/ ,s4 #gce4 -- ,baccius _/de venenis_/ -- _/quae extrinsec4_/ -- ,amman _/medic4 crit4_/ ,s4 #cga4 -- ,salmuth _/obs4 medic4 ,,ii4_/ ,s4 #if4 -- ,stenzel _/de venen4 acur4_/ ,s4 #bg4 -- ,fabriz von ,hilden _/obs4 et cur4 chirurg4 ,cent4 #f4 obs4 #hj1 #ha_/ -- ,ebenders4 _/de gangraena et sphac4 cap4 #e4_/ ,s4 #ggg4 -- ,bonet _/sepulchr4 anat4 lib4 #b4_/ sect4 _/,,ii4 obs4_/ #ca4 -- _/,act4 ,n4 ,c4 vol4 #f4 app4_/ ,s4 #h4 ,ebendas4 _/vol4 #b4 obs4 #aj4_/ -- _/,eph4 ,n4 ,c4 cent4 #c et #d4 obs4 #abg in schol4_/ -- _/,eph4 ,n4 ,c4 dec4 #b4 ann4 #d4_/ ,s4 #cg4 -- ,ebendas4 _/dec4 #c4 ann4 #i4 et #aj4_/ ,s4 #cij4 -- ,mathesius1 ,sarepta ,s4 #dcj4 -- ,angelus ,sala _/ternar4 bezoard4 cap4 #bg4_/ -- ,fernel _/method4 med4 lib4 #f4 cap4 #h4_/ -- ,j4 ,schrder _/pharm4 med4 chym4 lib4 #c4 cap4 #bg4_/ ,s4 #dih4 -- ,zittman _/med4 for4 cent4 #b4 cas4 #bd4_/ -- ,bresl4 ,saml4 #cc4 ,verf4 ,s4 #aae4 -- ,sprgel4 _/exper4 c4 ven4_/ ,s4 #fa4 ,hannver4 ,magazin #aggj #cf4 ,st4 -- ,bttner ,unterricht fr ,aerzte ,beob4 #ce4 -- ,pyl ,auff4 und ,beob4 erst4 ,th4 ,s4 #df4 -- ,funote #df3 _/,eph4 ,n4 ,c4 dec4 #b4 ann4 #d4 obs4 #ab4_/ ,s4 #cg4 ,funote #dg3 ,es brachte ,brand im ,schlunde zuwege1 _/,commerc4 litt4 ,nor4 #agdc4 ,s4 #ej4_/ und nicht nur ,pflaster1 sondern auch damit angerhrte ,oele haben hnlichen ,nachtheil gehabt1 es erfolgte ,schwierigkeit im ,schlingen1 fruchtloses ,wrgen1 ,entzndung des ,halses2 _/,acta ,n4 ,c4 vol4 #i4 obs4 #cg4_/ oft ,tod4 ,ueber die ,schdlichkeit der leztern1 auch der arsenikalischen ,anhngsel 7,amulete7 sehe man die bei ,gmelin 7,mineralgifte7 ,verzascha1 ,diemerbroek1 ,hodges1 ,crato und ,lionardo de ,capo angefhrten ,stellen -- sonst noch ,wepfer _/hist4 cicutae cap4 #ba4 hist4 #ac4_/ ,s4 #cfd4 -- ,amatus ,lusitanus _/cur4 med4 ,cent4 #b4 ,curat4 #cd4_/ -- ,baccius _/de venen4 et antidot4 in prolegom4_/ ,s4 #bc4 -- ,lorenz ,scholze _/epist4 med4 #afh4_/ ,s4 #bhb4 -- ,ger4 ,columbus _/de febre pestil4 lib4 #b4 ,cap4 #ag4_/ -- ,peter ,borell _/hist4 et obs4 rar4 cent4 #c4 obs4 #cf4_/ -- _/,commerc4 litt4 ,nor4 ann4 #agdc4 ,s4 #ej4_/ -- ,und wie soll man sich wundern1 da usserlich aufgelegte ,arsenikbutter 7jene fressende ,verbindung des ,arseniks mit ,salzsure7 den ,tod bewirkte2 ,lor4 ,hoffman _/de vero usu et abusu med4 chym4 ,s4 #ch4_/ ,funote #dh3 ,auch solte nie erlaubt werden1 da das ,spielzeug der ,kinder mit ,rauschgelb1 ,operment1 rothem oder gelbem ,arsenik angestrichen wrde4 ,mir sind etliche traurige ,flle bekant1 wo man ,kinder1 die daran gelekt hatten und tod krank wurden1 mit ,mhe rettete4 ,funote #di3 ,die ,irritabilitt der ,magenmuskeln ist durch den usersten ,reiz abgestmpft1 verloschen -- ,sprgel a4 a4 ,o4 ,s4 #eg4 ,funote #ej3 ,er wird dazu nehmen1 7um sich zu berzeugen17 da bei dieser ,arsenikvergiftung nicht wie bei der ,cholera beim ersten1 sondern grtenteils erst beim wiederholten ,erbrechen ,galle ausgeworfen wird1 und der ,puls bei ersterer anfnglich nicht so voll oder entzndlich wie bei lezterer1 sondern mehr krampfhaft eingezogen ist4 ,funote #ea3 ,man sehe die ,schriftsteller bey 4 #ij4 und #ia4 nach4 ,funote #eb3 ,deshalb weis ich nicht1 wie in ,hallers ,vorlesungen ber ,teichmeiers gerichtliche ,arzeneikunde 7#bten ,bandes erster ,th4 ,s4 #ahi7 gesagt werden kan3 die ,eingeweide fresse ,arsenik nicht an1 daher zu glauben sei1 er besizze einen sehr narkotischen ,schwefel -- ,just das ,gegentheil66 ,funote #ec3 ,vornehmlich wenn die ,ausleerungsmittel vernachlsiget und ,ausdnstung befrdernde1 schweistreibende oder andre hizzige ,mittel allzu zeitig an ihre ,stelle gesetzt werden4 ,im ,jahre #aghd hatte ein starker ,holzschlger in ,guteborn im ,amte ,ruland durch die ,bosheit seiner ,frau verschiedene ,grane ,fliegenstein auf einem ,butterbrode verschlukt1 er wrgte sich die ganze ,nacht hindurch1 ohne das ,gift durch ,erbrechen vllig loswerden zu knnen4 ,frh ermant er sich1 ungeachtet des ,brennens im ,magen und des ,reissens in den ,gedrmen verschlukt eine ,menge kaltes ,wasser1 zwingt sich zur heftigsten ,arbeit1 und gerth in einen ungeheuern ,schweis4 ,da er ,mittags als er zu ,hause war seine ,kolik nicht gemindert sieht1 so verschlingt er eine ,menge heiser ,suppe und geht mit zusammengeraften ,krften wieder an die ,arbeit4 ,nach und nach fhlt er wie die ,leibschmerzen nachlassen1 aber bald darauf flt er unvermuthet zu ,boden4 ,er wird ganz steif1 doch mit ,kenzeichen des freien ,bewustseyns nach ,hause getragen2 die ,muskeln des ganzen ,krpers waren angestramt1 und die ,gliedmasen krum gezogen4 ,der ,wundarzt richtete durch ,oel- und ,milchtrinken nichts bei ihm aus4 ,er flt auf warme ,wasserbder und diese stelten den ,kranken nach und nach vllig her4 ,funote #ed3 ,ueber diese und andre ,umstnde dieser 74 #abc4 bis #abf47 ,paragraphen vergleiche man ,haens ,heilmethode1 viert4 ,band4 ,s4 #bcg4 u4 f4 -- _/,commerc4 litterar4 ,nor4 #agch4_/ ,s4 #bab4 vorzglich ,quelmalzens ,erzhlung4 ,ebendas4 ,s4 #bai1 #bbj1 #bba4 ,funote #ee3 ,kontraktur und ,lhmung der ,fse1 mit ,verlust des ,gefhls dieser ,theile nach innerer ,arsenikvergiftung _/,nov4 acta4 ,n4 ,c4 vol4 #c4 obs4 #ajj4_/ ,s4 #ecb4 ,funote #ef3 ,mehrere ,beispiele wo auf verschlukten ,arsenik ,kontraktur1 ,lhmung1 ,zittern1 ,gliederreissen und spasmodische ,konvulsion 7,eklampsie7 erfolgte -- ,alberti _/,iurispr4 med4 ,tom4 #c4_/ ,s4 #hfa4 ,forest _/lib4 #ah4 obs4 #bh4_/ ,s4 #adc4 -- _/in scholiis_/ -- ,wepfer a4 a4 ,o4 _/cap4 #ba4 hist4 #h4_/ ,s4 #ceh4 -- _/,eph4 ,n4 ,c4 dec4 #b4 ann4 #d4 obs4 #ab4_/ ,s4 #cf4 -- ,ebendaselbst _/,cent4 #e et #f4 obs4 #de4_/ ,s4 #fg4 -- ,peter von ,abano _/de venen4 cap4 #be4 de ,realgare _/-- ,joh4 ,bapt4 ,montanus ,consilia1 _/cons4 #cfg4_/ ,s4 #idg4 ,funote #eg3 ,frieselausschlag von ,arsenik mit ,besserung ,guilbert in _/,van der ,monde ,recueil period4 ,tom4 #d1_/ ,s4 #cec4 -- _/,medical essays et obs4 7,edimb4 #agdg47 vol4 #d4_/ ,s4 #da4 -- _/,gazette ,salutaire #agfb4 n4 #f4_/ -- ,breslauer ,saml4 ,vers4 #cc4 ,s4 #bbg4 -- _/,acta ,n4 ,c4 vol4 #b4 obs4 #aj4_/ -- ,bierling _/thesaur4 obs4 #a4_/ 4 #f4 ,s4 #e4 ohne ,besserung oder mit ,verschlimmerung1 auch wohl mit bald tdtlichem ,ausgange1 ,quelmalz _/,commerc4 litt4 ,nor4 #agcg4_/ ,s4 #bbj4 -- ,valentini _/,pandect med4 leg4 part4 #a4 sect4 #c4_/ ,s4 #chd4 und ebend4 ,s4 #cce4 -- ,bohn _/offic4 med4 dupl4 part4 #b4 cap4 #f4_/ ,s4 #fed4 -- ,fel4 ,plater _/observ4 ,mantiss4 obs4 #ch4_/ ,s4 #hb4 -- ,die ,abschuppung und ,abschlung der ,oberhaut erfolgt zwar stets auf den blsigten ,ausschlag1 7wenn er vom ,tode nicht bereilt wird7 doch auch zuweilen auch ohne vorgngigen ,friesel2 ,haen ,heilmethode a4 a4 ,o4 ,s4 #cbh4 ,auf ,waschen mit ,arsenikwasser ber den ,leib sahe ich fters die ,abschuppung allein erfolgen4 ,statt der ,crisis durch ,friesel und ,ablsung der ,oberhaut veranstaltete die ,natur zuweilen ein kritisches ,ausfallen aller ,haare des ganzen ,krpers1 auch ohne ,abgang der ,epidermis3 ,forest _/hist4 et cur4 lib4 #cj4 obs4 #h4 in schol4_/ -- ,val4 ,h4 ,vogler _/diss4 de venenis 4 #cc4_/ -- ,strk _/ann4 med4 #a4_/ ,s4 #gi1 #hj4 -- ,scheffler ,gesch4 der ,bergl4 ,s4 #aif4 -- ,und umgekehrt lezteres ohne ersteres ,haen a4 a4 ,o4 -- ,auch erfolgte ,abszesse haben sich nicht kritisch erwiesen ,bresl4 ,saml4 ,vers4 #cc4 ,s4 #cci4 -- ,funote #eh3 _/,commerc4 litter4 ,nor4 #agch4_/ ,s4 #bab4 ,funote #ei3 ,vieljhrige ,krnklichkeit verursachte auf einmal genommener ,arsenik1 _/,coelsi ratio occurrendi morbis a mineral4 abusu produci solitis4 7,romae #aghj47_/ ,s4 #fb4 ,sennert _/prax4 lib4 #f4 part4 #e4 cap4 #b4_/ ,s4 #bca4 -- nach einem ,jahre ,tod2 ,amatus ,lusitanus _/cent4 #b4 cur4 #fe4_/ -- nach dreijhriger ,auszehrung1 ,tod2 ,wepfer _/de cic4 cap4 #ab4 hist4 #e4 und in schol4 #c4_/ ,s4 #cfi4 mehrere ,jahre lang2 ,peter ,forest _/lib4 #ah4 obs4 #bh4 in schol4_/ ,s4 #adc4 ,funote #fj3 ,man kan auch gute ,narben von tiefen ,magenverlezzungen aufweisen2 -- ,bonet _/sepulchr4 anat4 lib4 #d4 sect4 #aj4 obs4 #d4 4 #e4_/ -- ,fel4 ,plater _/lib4 #b4 obs4_/ ,s4 #dai4 und alle ,leichenfnungen der ,glasfresser und ,allotriophagen1 in deren ,magen man oft groe ,stellen glatt antrift1 wo die ,zottenhaut ohne ,schaden hinweggegangen war4 -- ,ein ,mann war stark mit ,arsenik vergiftet1 durch vieles ,wassertrinken entrann er zwar dem ,tode1 aber nur erst nach zwei ,jahren ward er erst vllig gesund2 ,klkhof _/,verhandel4 uitg4 door de holl4 ,maatsch4 d4 ,w4 te ,harlem #h4 ,deel4_/ erst4 ,stck4 ,s4 #dji4 ,funote #fa3 ,forest _/lib4 #ag4 obs4 #ac4_/ -- ,valentini _/pandect4 med4 leg4 sect4 #c4_/ ,s4 #chd4 -- ,bonet _/med4 septentr4 sect4 #g4 obs4 #ch4_/ -- ,fab4 ,lynceus _/expos4 anim4 nov4 hisp4_/ ,s4 #dge4 -- ,wepfer a4 a4 ,o4 ,s4 #cef4 _/cap4 #ba4 hist4 #h4_/ ,s4 #ceg4 _/et hist4 #ab4_/ ,s4 #cfc4 -- _/,acta ,n4 ,c4 vol4 #e4 obs4 #ajb4_/ ,s4 #cee4 -- ,alberti _/jurispr4 med4 ,tom4 #a4 part4 #a4_/ ,s4 #bgb4 -- _/,eph4 ,n4 ,c4 dec4 #c4 ann4#e4 et #f4 obs4 #acg4_/ -- ,bartholin _/acta hafn4 vol4 #e4_/ ,s4 #abf4 -- ,peter von ,abano _/de venen4 cap4 #be4 de realgare4_/ -- ,ardoyn _/de venen4 7,basel #aefb47_/ ,s4 #ajb4 -- ,eine sehr kleine ,gabe gelben ,arseniks1 vielleicht nur wenige ,grane1 tdeten einen starken ,mann nach elf ,tagen1 welcher aber freilich1 statt ,hlfe anzunehmen1 sich alles ersinnliche ,nachtheilige erlaubt hatte -- sein ,magen war innerlich angefressen2 ,zittman _/medic4 for4_/ ,s4 #bdg4 ,funote #fb3 ,von einer ,vergiftung mit ,realgar1 ,steifigkeit aller ,gelenke2 ,peter von ,abano a4 a4 ,o4 ,funote #fc3 ,m4 s4 4 #hg41 4 #ij41 #ia4 ,funote #fd3 4 #ia4 und _/,act4 ,n4 ,c4 vol4 #b4 obs4 #aj4_/ ,funote #fe3 ,m4 s4 4 #hi4 ,funote #ff3 ,beispiele von ,schdlichkeit des ,arsenikrauchs bei ,wedel _/diss4 de arsenico 7,ien4 #agai47_/ ,s4 #aj4 -- ,sennert _/prax4 med4 lib4 #f4 part4 #f4 cap4 #i4_/ -- ,abhandl4 der kn4 schwed4 ,ak4 der ,wiss4 #agdc4 -- ,bresl4 ,saml4 ,vers4 #cc4 ,s4 #bbf4 ,vers4 #ch4 ,s4 #daa4 -- ,matthi _/observ4 med4_/ ,s4 #gc4 -- ,bierling _/advers4 cur4 ,cent4 #a4 obs4 #c4_/ ,s4 #ae4 ,funote #fg3 ,von ,einathmung einer ,menge ,arsenikdampfs starb ein ,jngling jhling an ,husten1 ,blutspeien und ,lungeneiterung2 ,henkel ,bergsucht ,s4 #aej4 -- ein hnliches ,beispiel3 ,timus von ,gldenklee _/cas4 med4 lib4 #g4 cas4 #b4_/ -- ,zusammenziehender ,magenschmerz1 ,konvulsionen ber den ganzen ,krper1 ,schwerthmigkeit1 ,blutharnen1 ,kolik und allgemeine ,lhmung auf ,einathmung des ,arsenikrauchs berfiel ,tackenius _/hippocr4 chym4 cap4 #bd4_/ -- jhlinge ,engbrstigkeit bis zum ,ersticken vom ,dampfe der ,rostfen in ,blaufarbenwerken3 _/,miscell4 ,n4 ,c4 ann4 #afga4 obs4 #gh4_/ ,s4 #adi4 ,funote #fh3 ,s4 ,math4 ,ramlov von der ,lhmung und dem ,zittern der ,bergleute4 -- ,funote #fi3 ,leute1 die ,weiskupfer in einer ,stube bereiteten1 erstickten beinahe1 die ,zunge ragte ihnen aus dem ,halse2 ihr ,kopfschmerz1 ,schwindel1 ,mattigkeit und die gelben auf der ,brust ausgefahrnen ,blschen blieben einige ,tage2 ,boerhave _/de morb4 nerv4 ,t4 #a4_/ ,s4 #bbd4 -- ,engbrstigkeit1 ,steifigkeit in ,hnden und ,fen u4 d4 gl4 beim ,weiskupferbereiten ,bresl4 ,saml4 ,vers4 #ch4 ,s4 #daa4 -- ,von gleicher ,bereitung der ,tod vieler ,bewohner des ,hauses2 ,fr4 ,hoffman _/opusc4 path4 pract4 dec4 #b4 diss4 #f4_/ ,s4 #dbf4 ,funote #gj3 ,die ,farbarbeiterkrankheit1 die ,brustbeschwerung und ,schwindsucht dieser ,arbeiter1 7,henkel1 ,bergsucht ,s4 #adh47 woran sie weit geschwinder1 als die brigen ,arbeiter1 sterben4 ,funote #ga3 ,die dabei angestellten ,arbeiter und ,schrer bekommen eingefallene ,augen1 ,zittern der ,glieder1 werden todenblas und bis auf die ,knochen ausgezehrt4 _/,miscell4 ,n4 ,c4_/ a4 a4 ,o4 -- ,henkel a4 a4 ,o4 sie schleppen sich zehn bis #bj ,jahr mit diesem ,elende1 ehe sie sterben4 -- ,engbrstigkeit1 ,zittern und ,abzehrung der ,kobaldrster2 ,fr4 ,hoffmann _/opusc4 dec4 #b4 diss4 #f4_/ ,s4 #dbg4 -- ,wie gewagt ist also nicht der ,rath1 in der ,lungensucht den ,rauch von ,sandarach 7,frakastor _/lib4 #c4 de conrag4 morb4 cur4 cap4 #h4_/7 oder den des ,operments 7,ungenanter im ,anhange zu ,riviere _/,cent4 #d4 -- obs4 #b4_/7 einathmen zu lassen6 -- ,funote #gb3 ,die ,steiger1 vorzglich aber die ,huer in arsenikreichen ,gruben1 besonders die auf den ,kobaldschlgel arbeiten1 bekommen die ,bergsucht in hohem ,grade4 ,zu der ,engbrstigkeit und dem ,husten findet sich ,ekel vor ,speisen1 ,schefler ,gesundheit der ,bergleute 7,chemnitz #aggj47 ,s4 #aid4 fliegende ,hizze gleich nach dem ,essen 7,s4 #aid47 aufgeblheter ,magen 7,s4 #aie47 und ,schlaflosigkeit 7,s4 #ahh47 ein4 ,die ,fse schwellen anfnglich1 nachgehends und zu ,ende nimt die ,geschwulst wieder ab 7,s4 #aie47 die ,haut wird trocken1 der ,krper schwindet bis zum ,knochengerippe ab1 7,s4 #aif47 oft gesellet sich ein empfindlicher ,kopfschmerz dazu1 7,s4 #baj47 zuweilen fallen alle ,haare aus1 7,s4 #aif47 oft entstehen ,blasen und ,geschwre im ,munde1 die ,zunge wird an ihrer ,wurzel angefressen1 7,s4 #aig47 sie bekommen ,anfressungen unter der ,achsel und an den ,geburtsgliedern 7,s4 #adi47 auch wohl an leztern ,orten krebshafte ,geschwre4 7,s4 #aij47 ,den ,beschlu machen abmattende ,schweise und ,durchlauf 7,s4 #aif47 ,schwindel1 das ,zeichen des nahen ,todes 7,s4 #aif47 ,blutsturz 7,s4 #aif47 ,stikhusten 7,s4 #age47 ,entkrftung4 ,funote #gc3 ,die ,klaubesteiger1 ,fr4 ,hoffman _/opusc4 dec4 #b4 diss4 #f4_/ ,s4 #dbf4 ,die ,scheide- und ,pochjungen bekommen die mit dieser ,krankheit verbundnen ,zuflle noch geschwinder und heftiger1 der ,menge des troknen ,arsenikstaubes wegen2 ,schefler a4 a4 ,o4 ,s4 #adi1 #agd4 ,henkel ,bergsucht ,s4 #bb4 ,funote #gd3 ,ein ,mahler athmete eine ,menge ,realgarstaub ein1 und bekam ,schwindel1 ,ohnmacht und geschwollenes ,gesicht2 ,sennert _/prax4 lib4 #f4 part4 #e4 cap4 #b4_/ ,s4 #bcg4 ,funote #ge3 ,die rothen ,arsenik zur ,farbe reiben1 werden paralytisch2 ,neuman ,chemie1 ,zllichau _/,tom4 #d4_/ erst4 ,th4 ,s4 #dbe4 ,funote #gf3 ,aus diesem ,grunde wird die wohl dreimal grsere ,tdlichkeit des ,sublimats1 gegen die des weissen ,arseniks gehalten1 anschaulich4 ,funote #gg3 _/,venen4 mechan4 expositio_/ ,s4 #aji4 ,funote #gh3 _/,commerc4 litter4 ,nor4 #agcg4_/ ,s4 #bbj4 -- ,schefler ,ges4 d4 ,bergl4 ,s4 #baj4 -- ,funote #gi3 ,sennert _/prax4 lib4 #f4 part4 #e4 cap4_/ ,s4 #bcg4 -- ,schefler a4 a4 ,o4 ,s4 #aif4 -- ,funote #hj3 _/,eph4 ,n4 ,c4 dec4 #c4 ann4 #i et #aj4_/ ,s4 #cij1 wo einen ,mann1 welcher ,arsenikwasser statt ,majoranwasser in die ,nase gezogen1 ,schwindel1 ,stikflu1 ,verlust aller ,sinnen1 ,sprachlosigkeit1 ,angst1 viehische ,dumheit berfiel4 ,die ,schwachheit des ,gedchtnisses1 des ,gesichts und der ,vernunft blieb4 ,er muste sylbenweise wieder reden lernen4 ,funote #ha3 ,eben so dachte ,degner 7_/,act4 ,n4 ,c4 ,vol4 #e4 app4_/ ,s4 #fj47 welcher die tdende ,kraft des ,arseniks in einer ,art von ,unterdrckung der ,lebenskrfte1 wie man beim ,ruhrgifte bemerkt1 suchte2 eben so ,skreta _/febr4 castr4 sect #a4 cap4 #g4_/ von der ,aehnlichkeit seiner ,feldkrankheit mit der ,arsenikvergiftung4 -- ,eben so urtheilt ,sprgel 7a4 a4 ,o4 ,s4 #di47 vom ,sublimate4 ,man kan nicht fglich anderst die ,schnelltdlichkeit des ,arseniks nach usserlicher ,auflegung 7,allegate zu 4 #hg4 und #ij41 #ia47 erklren4 ,eben so wenig kan man sonst den oft schnellen oder ohne sonderliche ,magenentzndung erfolgenden ,tod nach ,verschluckung des ,arseniks oder ,sublimats erklren4 ,ein ,frauenzimmer kostete eine unbedeutende ,menge ,arsenik1 und starb ohne etwas davon in den ,magen geschluckt zu haben2 ,mezger ger4 mediz4 ,beobacht4 erst4 ,jahrg4 #aggh4 ,knigsberg4 ,funote #hb3 ,wepfer _/hist4 cic4 cap4 #ba4 hist4 #a4_/ ,s4 #cdi4 7_/,l4 ,b4 #agcc_/7 -- ,morgagni _/de sed4 et c4 m4 ep4 #ei4_/ 4 #c4 -- ,valentini _/pandect4 med4 leg4 part4 ,i4 sect4 #c4_/ ,s4 #chj1 _/b_/ und #chc1 _/a_/4 -- auf ,sublimat gleichfals ,tod1 ohne ,erbrechen1 von #bj ,gran ,sprgel _/exp4 c4 v4_/ ,s4 #dc4 von #aj ,gran ,s4 #dg4 ,funote #hc3 ,sprgel _/exp4 c4 ven4_/ ,s4 #eg4 ,der grte ,reiz konte den ,magen nicht zum ,zusammenziehn bewegen4 ,funote #hd3 ,doch sehe man die ,anmerkung zu 4 #bjh4 ,funote #he3 ,eine hnliche ,steifigkeit der ,muskeln bemerkt man bei ,schlagflssen1 bevor die wahre ,lhmung zu ,stande kmt4 ,funote #hf3 ,sprgel _/exp4 c4 ven4_/ ,s4 #dc4 fand im ,magen einer alten ,kazze1 die von #bj ,granen ,sublimat nach fnf ,minuten ohne ,erbrechen starb1 geringe1 das ist1 viel geringere ,entzndungsspuren als von eben so viel weissem ,arsenik im ,magen eines ,hundes1 da doch ,sublimat mehr als dreimal schnellere ,entzndung als der ,arsenik erregt -- ,zehn ,gran ,sublimat tdeten einen alten ,kaninchenbock fast augenbliklich1 ,sprgel 7a4 a4 ,o4 ,s4 #dg7 fand keine ,spur von ,entzndung in seinem ,magen4 ,heberdeen 7,n4 ,hamb4 ,magazin #ig4 ,st4 ,s4 #bje47 tdete einen ,hund binnen zehn ,minuten durch ,eingiessung zwoer ,unzen einer ,auflsung des weissen ,arseniks1 fand aber innerlich nicht die mindeste ,spur von ,entzndung oder ,anfressung -- und schliest1 es msse ,dinge geben1 die1 ohne wie reizzende oder narkotische ,gifte zu wirken1 ihren schdlichen ,eindruk unmittelbar ber die ,nerven ausbreiten4 ,funote #hg3 ,haller _/,physiol4 lib4 #ai4 sect4 ,i4 4 #aj4_/ ,s4 #acb4 ,funote #hh3 ,pyl ,aufszze und ,beob4 erst4 ,theil4 ,s4 #eh4 -- ,mezger mediz4 ger4 ,beob4 #aster ,band4 ,s4 #ej4 -- ,klkhof im achten ,th4 der ,harlemer ,abh4 erstes ,stk4 -- ,lieutaud _/hist4 anatom4 med4 lib4 ,i4 obs4 #aaf4_/ ,funote #hi3 ,so findet man nach ,vergiftung mit ,sublimat1 der mit dem ,arsenik gleich 7,sprgel a4 a4 ,o4 ,s4 #eh7 wirkt1 den ,schlund oft 7ohne merkbare ,entzndung7 fast ohne zurkgelassene ,hhlung zusammengezogen2 ,sprgel a4 a4 ,o4 ,s4 #dc4 ,funote #ij3 ,oft ohne erfolgendes ,erbrechen wird der ,unterleib konvulsivisch eingezogen2 ,sprgel a4 a4 ,o4 ,s4 #eg4 -- ,quelmalz _/,commerc4 litt4 ,nor4 #agcg4_/ ,s4 #bbj4 ,funote #ia3 ,man hat bei ,arsenikvergiftungen oft erst nach etlichen ,tagen ,stuhlgang erfolgen gesehn _/,commerc4 litt4 ,nor4_/ a4 a4 ,o4 nach drei ,tage bei einer usserlichen ,arsenikvergiftung1 m4 s4 _/,acta ,n4 ,c4 vol4 #i4 obs4 #cg4_/ ,funote #ib3 ,sprgel a4 a4 ,o4 ,s4 #ec4 ,funote #ic3 ,sprgel a4 a4 ,o4 ,s4 #ec4 ,funote #id3 ,die an den ,magen gebrachten ,gifte ziehn nur denjenigen ,theil dieses ,eingeweides zusammen1 den sie unmittelbar berhren2 ,haller _/,physiolog4 lib4 #ai4 sect4 #d4 4 #d4_/ ,s4 #bfj4 ,funote #ie3 ,besonders dieser1 auch seiner ,schwere 7#h1caj7 wegen4 ,funote #if3 ,eben so urtheilt ,macquer1 der ,leonhardischen ,ausgabe seines ,wrterbuchs erst4 ,th4 7,leipz4 #agha7 ,s4 #bec4 -- ,solte nicht ebendaher die fulniswidrige ,kraft herrhren1 die der ,arsenik auf die tode thierische ,faser ussert8 ,anfangsgr4 d4 theor4 und prakt4 ,chemie von ,morveau1 ,maret und ,drande zweit4 ,b4 ,s4 #bdf4 ,funote #ig3 ,morgagni _/de sed4 et caus4 m4 ep4 #ei4_/ ,funote #ih3 ,oder doch schdliche1 ,erbrechen1 ,entzndung der ersten ,wege1 ,kolik1 ,ohnmacht1 ,schwindel1 ,schlagflus4 ,funote #ii3 ,s4 die ,allegate zu 4 #ij41 #ia4 ,funote #ajj3 ,wie kan ,sikora 7_/,conspect4 med leg ,pragae #aghj4 #h4_/7 gerechtfertigt werden1 da er ,brantwein fr ein ,gegenmittel des ,arseniks ausgiebt1 in dem ,wahne1 das ,brenbare desselben mildere dieses ,gift8 ,funote #aja3 ,vorzglich thaten sich unsre ,vorfahren hier viel auf den ,bergkrystall zu gute4 ,das ,pulver davon ward etliche ,jahrhunderte hindurch fr des ,arseniks spezifisches ,gegengift gehalten4 ,es war natrlich1 da es oft gute ,dienste that1 da es in kleiner ,menge unter vielem ,mandell und ,milch gegeben ward4 ,funote #ajb3 ,haller _/,physiolog4 lib4 #ai4 sect4 #d4 4 #d4_/ ,s4 #bfb4 ,funote #ajc3 ,man sehe ,breslauer ,samlungen1 #cc4 ,vers4 ,s4 #cch4 -- ,wepfer _/hist4 c4 #ba4 hist4 #g4_/ ,s4 #cef4 -- ,navier ,gegengifte1 ,s4 #aj4 -- _/,medic4 essays ,vol4 #d4 ,edimb4 #agdg4_/ ,s4 #da4 -- ,morgagni _/de sed4 et c4 m4 ep4 #ei4 ,art4 #g4_/ -- ,bonet _/sepulchr4 anat4 lib4 #c4 ,sect4 #g4 obs4 #b et #c4 et obs4 #ag4 4 #b4_/ -- ,henkel ,bergsucht ,s4 #adh4 -- nebst vielen andern unglklichen ,krankengeschichten1 in denen besonders die ltern ,aerzte sich aus ,vorurtheilen der ,mohnsaftmittel gegen ,arsenik nicht zu enthalten vermogten2 unter den ltern ja neuern nehme ich ,forest 7_/obs4 lib4 #ba4 obs4 #bc4 in schol4_/ ,s4 #ace47 aus1 welcher sie vor den hinlnglichen ,ausleerungen zu geben verbietet4 ,funote #ajd3 ,vorzglich hat man ihm oft die ,zuflle des ,ueberganges des ,arsenikgiftes in die zweiten ,wege 74 #abc4 bis #abf47 beizumessen2 fterer noch bei starken ,vergiftungen den ,brand der ersten ,wege4 ,funote #aje3 ,da ,purgiermittel den ,schleim1 der die innere ,magenhaut umkleidet1 wenigstens losmachen1 wo nicht mit sich nehmen1 und ihn reizzen2 da sie die dnnern ,gedrme vermgen1 ihren ,schleim durch erhhete wurmfrmige ,bewegung hinwegzupressen und sie noch berdies in verschiednen ,graden zu entznden1 ohne jedoch das ,arsenikpulver aus der ,zottenhaut rein abzufegen1 im ,stande zu seyn1 so wird man ohne mein ,zuthun einsehn1 wie viel sie zur ,verschlimmerung der ,vergiftungskrankheit beitragen1 besonders in ,krpern1 die empfindliche ,nerven und leicht entzndliches ,blut haben4 ,funote #ajf3 ,denn ,fliegenstein und ,operment lassen sich besonders im ,anfange der ,vergiftung durch gelinde ,brechmittel von unten vorkommender ,art mit vielem ,nuzzen1 und fast allein durch sie1 wegschaffen4 ,funote #ajg3 ,deshalb verbietet sie ,boerhave _/,praelect4 acad4 ,t4 #f4_/ ,s4 #chb4 mit ,nachdruck2 ja es sagt sogar ein groser ,arzt3 ,wer einem mit einer geringen ,arsenikgabe ,vergifteten ein ,antimonialbrechmittel reicht1 sei mehr am ,tode ,ursache1 als der ,giftgeber1 der alles zur ,rettung anwendete4 ,fr4 ,hoffmann _/opusc4 path4 pract4 dec4 #b4 diss4 #e4_/ ,s4 #daj -- ,an einer mit weissen ,arsenik vergifteten ,frau sieht man die ,schdlichkeit des ,brechweinsteins deutlich1 deren ,geschichte ,klkhof im #hten ,theil im erst4 ,st4 der ,haarlemer ,abh4 aufzeichnete4 ,funote #ajh3 ,man sehe die bei 4 #abc4 angefhrte ,krankengeschichte und die brigen allegirten4 ,funote #aji3 _/,med4 ration4 system4 ,,ii4_/ ,s4 #ahg4 ,funote #aaj3 _/,toxicolog4 de acut4_/ ,s4 #ci4 ,funote #aaa3 _/,commerc4 litt4 ,nor4_/ in vielen ,stellen4 ,funote #aab3 _/,elem4 de mineralog4 ,par4 #aggb4_/ ,s4 #aee4 ,funote #aac3 ,ist ,aqua toffana eine ,art ,arsenikmittelsalz1 wie man vermuthen 74 #gf4 in ,anm47 mgte1 so knten auch aus diesem ,grunde ,suren zur ,wiederdarstellung des ,arseniks ,dienste leisten1 der dann heftiger wirkt und schnelleren ,ausgang sucht2 das ,gegentheil thut sein ,mittelsalz1 und ist um soviel gefhrlicher1 als es schleichender vergiftet4 ,funote #aad3 ,im #egsten ,briefe4 ,funote #aae3 _/,hist4 cic4 aquat4_/ ,s4 #bif4 ,funote #aaf3 ,magazin z4 ,g4 d4 ,staaten und ,kirchengeschichte _/,,iv4_/ ,s4 #ada4 ,funote #aag3 ,milch1 ,oele1 fette ,brhen und vegetabilische ,schleime aus ,wasser mit ,reis1 ,gerste1 ,leinsamen1 ,malve und ,strke abgekocht getrunken und in ,klystieren angewandt1 waren schon in den ltesten ,zeiten die einzigen ,gegenmittel gegen weissen ,arsenik1 7_/arsenicum sublimatum album_/7 man sehe ,rhazes _/#b ,continent4 cap4 #b4_/ und _/#h4 ,almansor4 cap4 de arsenico -- arsenico sublimato_/ -- ,albukases _/#b4 ,alzarav4 cap4 de potu arsenici_/ -- ,avizenna _/#d4 ,canon4 cap4 #f4_/ -- ,peter von ,abano _/de ,venenis cap4 de assumpt4 arsenici subl4_/ ,funote #aah3 ,navier ,gegengifte des ,arseniks1 zzenden ,sublimats1 ,spangrns und ,bleies1 bersezt1 mit ,anm4 von ,weigel1 erster ,band1 ,greifswalde #aghb4 #dto4 ,funote #aai3 ,s4 #ad bis #ai4 ,funote #abj3 ,da die laugensalzige ,schwefelleberauflsung ein viel geringeres ,verbesserungsmittel und ,gegengift des ,arseniks genant zu werden verdient1 als ,navier whnt1 sieht man aus folgenden ,grnden3 #a47 ,laugensalzige ,schwefelleber wirkt in wenig ,wasser aufgelst giftartig1 sie zerfrist ,federn1 ,hare1 ,knochen und alle thierische ,theile in kurzer ,zeit zu einer ,gallerte2 strker verdnt wirkt sie doch noch mit heftigem ,reizze4 #b47 ,ist der ,arsenik nicht in ,auflsung1 sondern in ,pulvergestalt1 wie gewhnlich im ,magen vorhanden1 so kan die ,schwefelleber noch lange als ,aezmittel auf die ,wnde dieses so leicht entzndlichen1 wohl gar schon entzndeten ,eingeweides reizzend und zzend wirken1 ehe seine etwanige ,kraft1 den almhlig aufgelsten ,arsenik zu zerstren1 statt finden kan4 #c47 ,navier mag sagen1 was er will1 die ,schwefelleber lst doch nur in so fern seinen ,schwefel fahren1 und nur in der ,mase1 als sein ,laugensalz durch das ,zumischen des ,arsenikwassers so wie irgend einer andern ,sure gesttigt und verschlukt wird1 und so flt der ,schwefel rein und ohne den mindesten ,antheil an ,arsenik nieder4 ,diese leztere ,behauptung flt in die ,augen1 wenn man bedenkt1 da der ,schwefel ganz weis ohne die mindeste ,gilbe 7ohne die ,operment nicht entstehen kan7 sich przipitirt1 besonders aber dadurch1 da neutralisirtes ,arsenikwasser von ,leberluft nicht angegriffen oder als ,operment niedergeschlagen wird4 ,mit einem ,worte ,schwefelleber mit ,arsenikwasser zur ,sttigung gemischt1 wird nichts mehr noch weniger als ,arsenikmittelsalz1 7und der reine abgeschiedne ,schwefel flt zu ,boden47 ,ein ,vortheil1 den man anderweit viel leichter1 gefahrloser und angenehmer erreichen kan4 ,seine chemischen ,versuche knnen auch mit keiner ,genauigkeit angestelt seyn1 da er versichert1 die ,schwefelleber und das ,arsenikwasser msten heis zusammen geschttet werden1 wenn ein ,niederschlag erfolgen solle1 7da doch1 wie sich jeder berzeugen kan1 ein hufiger ,niederschlag bei #dj ,fahrenh4 erfolgt7 und das ,przipitat wre schmuzigweis 7da doch das ,przipitat vllig weis ist1 wie von ,schwefelmilch74 #d47 ,der abscheuliche1 unertrgliche ,geschmak der selbst verdnten ,laugensalzleber ist kein geringer ,grund ihrer ,verwerflichkeit4 #e47 ,nur frisch bereitete ,leber bewirkt einen ,niederschlag1 lang aufbewahrte ist viel unkrftiger4 ,schwerlich kan sie so geschwind frisch bereitet werden1 da der ,vergiftete durch den ,verzug nicht leiden solte1 gesezt sie wre auch hlfreich4 ,auf dem ,lande ist ihre ,bereitung grstentheils unmglich4 ,funote #aba3 ,sie besizt gleiche ,aezlichkeit1 gleich abscheulichen ,geschmak1 ist gleich unkrftig und nur der entstehende schwerauflsliche ,kalkarsenik macht sie etwas hlfreicher4 ,funote #abb3 ,arsenikwasser schlgt aus ,eisenvitriol nichts nieder4 ,die ,eisenauflsung in ,essig przipitirt sich durch ,arsenik nicht4 ,dinte wird von ,arsenikwasser nicht niedergeschlagen4 ,dies sind ,thatsachen1 aus genau angestelten wiederholten ,versuchen abgezogen4 ,hiezu gehrt1 da alle dephlogistisirte ,luft vorher aus dem dabei anzuwendenden ,wasser getrieben werde1 und whrend des ,versuchs davon entfernt bleibe1 die bekanntlich das ,eisen aus der ,vitriolsure abscheidet1 und ein ,eisenkalkprzipitat bewirkt1 das sich nicht in ,vitriolsure wieder auflst1 welches doch ,eisenarsenikniederschlag thun mu4 ,funote #abc3 7,s4 #bc7 ,funote #abd3 ,gegengifte ,s4 #bc4 und #ij4 ,auch ,gmelin 7,mineralgifte ,s4 #aag47 nimt ,salzsure als einen ,bestandteil des weissen ,arseniks an4 ,der alchymische ,erzvater ,becher scheint hierin der ,vorgnger aller brigen zu seyn1 _/physica subterran4 lib4 #a4 ,sect4 #f4 cap4 #h4_/ ,s4 #edc2 oder vielmehr der sonst gute ,scheideknstler ,libav4 7_/,comment4 in ,alchym4_/7 noch vor ihm4 ,neuman 7chemische ,vorles4 zweit4 ,th4 ,s4 #dia47 nimmt ausser der ,salzsure noch ,vitriolsure im ,arsenik an1 und der ,herr ,bergrath ,prner ,salzsure oder ,vitriolsure mit ,kieselerde verbunden4 ,diese fr so gewi ausgegebnen ,szze bedurften ,berichtigung1 wenigstens ,besttigung1 da sie so vielfach und widersprechend vorgetragen wurden4 ,ich destillirte reines ,quellwasser mit dem ,hutabkhler dergestalt langsam1 da das erhaltene ,produkt weder die ,auflsung der ,schwererde in ,essigsure1 noch die ,auflsung des frischbereiteten ,silbervitriols im mindesten trbte1 also von aller ,vitriol- und ,kochsalzsure vllig frei war4 ,in einem ,pfunde dieses hchst reinen destillirten ,wassers lsete ich1 durch ,kochen1 #bej ,gran weissen ,arsenik auf4 ,nun trpfelte ich in einen ,theil dieser krystallhellen ,auflsung1 um zu erfahren1 ob weisser ,arsenik ,vitriolsure enthalte1 etwas von meiner ,auflsung der selbst bereiteten ,schwererde in ,essigsure ein1 und die ,mischung blieb vllig hell1 hielt also nichts von ,vitriolsure4 ,in einen andern ,theil dieses ,arsenikwassers trpfelte ich nun1 um die fr so gewi ausgeschriene ,salzsure des weissen ,arseniks zu entdecken1 frischbereitete ,silbervitriolauflsung -- in noch einen andern ,theil desselben aber etwas ,quecksilberauflsung in ,scheidewasser1 bei einer ,klte von #dj ,fahrenh4 bereitet2 aber in beiden ,fllen erfolgte nicht die mindeste ,trbung1 nicht das mindeste ,zeichen vorhandener ,salzsure4 ,gleiche ,versuche stelte ich mit einer starken ,fliegensteinauflsung in eben diesem reinen destillirten ,wasser und einer hnlichen ,auflsung des rohen ,arseniks oder ,giftmehls an -- mit demselben ,erfolge4 ,diese ,arsenikarten halten also weder ,vitriol- noch ,salzsure1 wenn man diese gegenwirkenden ,mittel fr die beweisendsten ansieht4 ,ich erinnere hier beilufig1 wie ich durch wiederholte ,versuche fand1 da #ci ,grane ,przipitat 7,kalomel7 aus dem im ,kalten bereiteten ,quecksilbersalpeter durch ,kochsalzsure geflt1 #cc-d_/e ,gran des erstern und #e-a_/e ,gran des leztern andeuten4 ,funote #abe3 ,die warmen ,quellen enthalten keine ,schwefelleber und keinen ,schwefel in ,substanz1 wohl aber ,schwefelleberluft in verschiedenem ,verhltnisse und einige oft unbetrchtliche ,salze4 ,funote #abf3 ,d4 i4 von warmem ,seifwasser4 ,funote #abg3 a4 a4 ,o4 _/,cap4 #ba4 hist4 #a4 7,l4 ,bat4 #agcc47_/ ,s4 #ceb4 ,funote #abh3 _/,obs4 #af4_/ ,s4 #bji4 ,funote #abi3 ,eine ,person verschlukte 7ungefhr eine ,drachme7 ,arsenik1 sie as ,milchbrei darauf1 erbrach sich bald1 und ward gerettet2 _/,commerc4 litter4 ,noric4 ann4 #agch4_/ ,s4 #bab4 ,funote #acj3 ,es verdient angemerkt zu werden1 da die ltesten ,schriftsteller1 die weissen ,arsenik und die ,vergiftung damit kanten1 schon den ,genu schleimichter breihnlicher und fetter ,speisen als dienliche ,gegenmittel empfahlen4 ,rhases _/#b4 ,continent4 cap4 #b4 7usus cibariorum unctuosorum et viscorosum47 ,avicena lib4 #d4 fen4 #f4 tr4 #a4 cap4 #i4_/ ,vorzglich verdient der ,gebrauch der ,schokolade in dieser ,absicht empfohlen zu werden4 ,bonet _/med4 septentr4 coll4 part4 #b4 sect4 #g4 obs4 #ch4_/ ,s4 #cgf4 -- ohne ,schaden ,arsenik in ,schokolade genommen4 _/,eph4 ,n4 ,c4 ann4 #c4 obs4 #dj4_/ ,s4 #fh4 -- ,ein ,paar ,kinder1 die vom ,arsenik die schreklichsten ,zuflle litten1 wurden durch einen ,milchbrei vllig hergestellt4 ,wepfer _/hist4 cic4 cap4 #ba4 hist4 #aj4 7,l4 ,b4 #agcc47_/ ,s4 #cfj4 ,hat man demnach einige dieser breihnlichen ,flssigkeiten1 ,mehl- oder ,reisbrei1 ,schokolade1 ,brodmus u4 d4 gl4 bei der ,hand1 so wird man anfnglich sehr viel damit ausrichten1 ehe die eigentlichen ,gegenmittel bereitet sind und wenn die ,gefahr sehr dringend ist4 ,funote #aca3 ,will der ,kranke selbst die ,hlfe beschleunigen1 folglich mehr trinken1 so knnen ihm in diesen zwei ,stunden noch etliche ,pfunde dieser ,flssigkeit mehr gereicht werden4 ,funote #acb3 ,den zehnten ,july #aghf1 gab ich zwei sechsjhrigen ,haushunden jedem zwei ,drachmen weissen ,arsenik in etwas ,wasser ein4 ,ich war versichert ihr ,magen war leer1 denn sie hatten acht ,stunden gehungert und seit drei ,stunden nichts gesoffen4 ,nach zehn ,minuten hatten sie sich schon mehr als dreimal bergeben4 ,dem einen1 der mir der schwchlichste schien1 schttete ich gleich nach ,verflus dieser ersten zehn ,minuten etliche ,unzen starkes ,seifendekokt warm ein1 und so ferner nach jedesmal erfolgten ,erbrechen1 welches immer leichter und leichter ward1 bis ein ,durchlauf nach drei ,stunden ihn vllig wieder herstelte1 da doch vor dem ,eingeben das ,wrgen ihm heftig konvulsivisch den ,krper zusammenzog4 ,der andre erbrach sich blos in den ersten funfzehn ,minuten1 berhaupt etwa fnfmal1 dann sas er ruhig1 nur etwas traurig1 zuweilen stand er auf1 und die ,bauchmuskeln zogen sich ohne erfolgendes ,erbrechen wiederholtemale einwrts4 ,nach einer halben ,stunde schwankte er im ,stehen1 und mute sich sezzen1 dann mit vorwrtsgestrekter ,schnauze legen4 ,er schnarchte stark in dieser ,lage mit offenen ,augen4 ,seine natrliche ,wrme verminderte sich um diese ,zeit schon merklich1 ungeachtet er noch auf ,liebkosungen wedelte und auf ,drohungen entfliehen wolte4 ,so nahm binnen kurzem seine ,schwche oder vielmehr seine ,betubung dergestalt zu1 da er anderthalb ,stunden nach der ,giftnahme sich lange stosen lies1 ohne aufzustehn1 blos den ,kopf richtete er auf1 der aber bald wieder niedersank4 ,nach zwei ,stunden lag er ruhig auf der ,seite1 mit offenen ,augen1 war fast kalt1 und gab auf alles ,schlagen nicht die mindeste ,empfindlichkeit zu erkennen4 ,nach fnf ,stunden war es noch eben so mit ihm4 ,ich erfnete ihn1 und er war ganz ohne ,bewustseyn1 ohne ,gefhl4 ,das ,zwergfell und das ,herz bewegten sich noch ganz krftig1 die ,bauchmuskeln hatten noch ihre ganze ,irritabilitt1 der ,magen aber und der ,zwlffingerdarm nicht die mindeste4 ,beide waren inwendig durchaus entzndet und brandig4 ,ich habe durch wiederholte ,versuche dieser ,art bemerkt1 da alle ,hlfe zuspt war1 wenn sie erst nach ,zurckbleibung des ,erbrechens erfolgt1 solte es auch erst kurze ,zeit nach der ,giftgabe seyn4 ,dann ist die ,irritabilitt des ,magens schon erstorben1 7obgleich die ,entzndung noch fortschreitet7 und die ,kraft des ,giftes1 das ,empfindungs- und ,lebensprinzipium nach und nach verlschen zu machen1 hat sich schon durch das ,nervensystem verbreitet4 ,welches ,mittel soll dieser fast allmchtigen ,kraft reagiren1 und ,leben und ,empfindung wieder anfachen1 unter diesen ,umstnden8 ,versster ,vitriol und ,salpetergeist schienen mir einige gewnschte ,wirkung dieser ,art zu besizzen4 ,funote #acc3 ,diese sechs ,pfund dnnere ,seifenauflsung halten also #ai bis #bj ,loth ,seife2 man kan sie frisch verfertigen1 wie die strkere1 wenn man #bj ,loth geschabter ,seife in #e-a_/c ,pf4 kochendes ,wasser quirlt1 bis zur gleichartigen ,auflsung4 ,funote #acd3 ,eben dies' rhmt ,morgagni aus ,erfahrung1 _/de sed4 et caus4 morb4 ep4 #ei4 4 #h4_/ ,funote #ace3 ,quelmalz fand ihn in einer ,vergiftung mit einem halben ,lothe weissen ,arsenik sehr vortreflich2 _/,commerc4 litter4 ,nor4 #agcg4_/ ,s4 #bbj4 ,funote #acf3 ,im ,nothfalle kan man ,kreide an der ,stelle nehmen1 da dann aber die ,mischung etwas lngeres ,glhen erfordert4 ,funote #acg3 ,auf dem ,lande kan die ,bereitung in einer ,schmiedeesse geschehen4 ,funote #ach3 ,da diese ,kalkleber 7aschgrau von ,farbe7 stets trocken bleibt1 so hlt sie sich sehr lange krftig in einem zugepfropften ,glase4 ,alle feuchtenden ,schwefellebern zersezzen sich sehr geschwind1 auch mit ,korke verwahrt4 ,funote #aci3 ,m4 f4 4 #fg4 ,funote #adj3 ,m4 s4 ,fr4 ,hoffman _/diss4 de erroribus vulgaribus circa venena4_/ ,halle1 #agah4 #dto4 ,funote #ada3 ,ihn fand ,quelmalz in einer sehr starken ,arsenikvergiftung dienlich1 _/,commerc4 litt4 ,nor4 #agcg4_/ ,s4 #bbj4 ,funote #adb3 ,odier rhmt es bei ,arsenikvergiftungen gleichfalls aus ,erfahrung4 ,funote #adc3 ,das ,fressen im ,mastdarme vom abgehenden ,arsenikgifte ist oft sehr heftig brennend2 ,s4 #de4 _/,histor4 admirand4_/ im ,anhange zu ,diomed4 ,cornarius _/consil4 medic4 7,lips4 #aeii47_/ ,funote #add3 ,das hier gewhnliche ,erbrechen nach etwas starken ,mahlzeiten dauert oft einige ,jahre nach einander ,wepfer _/hist4 cic4 cap4 #ba4 hist4 #b_/ ,s4 #ced4 7ber drei ,jahre47 ,funote #ade3 ,drei ,jahre nach einander1 ,wepfer _/hist4 cic4 cap4 #ba4 schol4 #c4_/ ,s4 #cfi4 ,funote #adf3 ,die ,milch der nicht wiederkuenden ,thiere wird durch fremde ,dinge nicht so leicht verndert1 gesuert1 oder geschieden1 enthlt nicht so viel ,kse und nicht soviel ,butter1 als die1 der wiederkuenden2 leztere lst sich auch bei diesen leichter trennen4 ,deshalb ist vorerst die ,menschen- dann die ,esels- und endlich die ,pferdemilch zu empfehlen1 und nur im ,nothfall die ,kuh- oder ,ziegenmilch anzuwenden2 m4 s4 ,young _/de lacte part4 #a4 cap4 #h4 sect4 #c4_/ und _/part4 #b4 cap4 #b4 sect4 #a4 lemma #e4_/ ,funote #adg3 ,alle andre ,nahrungsmittel erregen bei ,geschwchten oder ,wiedergenesenden eine ,art kleinen ,fiebers1 vermehren also das schleichende schon anwesende ,fieber1 7daher das ,erbrechen solcher ,kranken1 der ,schauder1 und die fliegende ,hizze bald nach der ,mahlzeit7 ,milch wird ohne ,fieber vom schwchsten ,magen verdaut1 ,ch4 ,young _/de lacte part4 #b4 cap4 #b4 sect4 #a4 lemma #a4_/ 7,sandifort _/,thesaur4 ,tom4 #b4_/ ,s4 #eec47 ,funote #adh3 ,young a4 a4 ,o4 _/lemm4 #g4_/ 7,s4 #eed47 ,funote #adi3 ,das mit hufigen ,blutgefsen durchwebte 7dritte7 ,zellgewebe4 ,funote #aej3 ,young a4 a4 ,o4 _/lemma #i4_/ 7,s4 #eed47 ,funote #aea3 ,young a4 a4 ,o4 _/lemma #b4_/ 7,s4 #eec47 ,funote #aeb3 ,thom4 ,young _/de lacte_/ 7,sandifort _/,thesaur4 disp4 ,tom4 #b4_/ ,s4 #ecf7 _/cap4 #b4 sect4 #e4_/ ,funote #aec3 ,wenn der ,magen nicht allzuschwchlich ist1 und man den ,wein1 der ,milch wegen1 vermeiden will4 ,funote #aed3 ,das ,quassienholz ist unter den bittern ,droquen wohl diejenige1 die am wenigsten erhizt1 und deshalb hier so dienlich ist1 des ,rennthiermoses und der ,wurzel der bittern ,kreuzblume 7_/polygala amara_/7 nicht zu vergessen4 ,funote #aee3 ,man nenne sie nun italienische ,vergiftung oder ,bergsucht4 ,funote #aef3 ,wenn uns gleich ,flle aufgezeichnet worden1 wo die ,schwefelwsser in den chronischen ,folgen der ,arsenikvergiftung eben nicht viel ,dienste thaten2 _/,eph4 ,n4 ,c4 dec4 #c4 ann4 #i et #aj4_/ ,s4 #cij4 ja sogar welche1 wo sie geschadet zu haben scheinen knten2 ,haen ,heilmethode viert4 ,band ,s4 #cbh4 so mus man doch bei ,beurtheilung dieser ,flle sehr behutsam seyn4 ,im erstern konnte das ,bad zu ,wisbaden die ungeheuren ,verwstungen in dem ganzen ,nervensystem1 in den innern und ussern ,sinnen und dem algemeinen ,empfindungssizze doch wohl eben so wenig heben1 als irgend ein andres ,mittel auf der ,welt4 ,es gab hier keine ,arseniktheile zu vererzen und auszufhren1 ,strkung war das einzige ,indikat1 das aber freilich durch das warme ,bad schlecht befriedigt ward -- in der ,geschichte1 die uns ,haen aufzeichnete1 ist es offenbar1 da die meisten im ,krper befindlichen ,arseniktheile noch in den ersten ,wegen hiengen1 da das ,achner ,bad gebraucht ward4 ,es wirkte wie ein andres schweistreibendes ,mittel2 welches die ,gifttheilchen eben so in die ,substanz der ,muskeln und an die ,nerven treibt1 wie alle die ,beispiele lehren1 wo nach innern ,vergiftungen ,kontrakturen und ,lhmungen entstanden1 74 #acc47 grstentheils auf ,mohnsaft- und andre schweistreibende und verdnnende ,mittel1 man sehe die merkwrdigsten ,flle dieser ,art in _/,commerc4 litr4 ,nor4_/ #agch4 ,s4 #bab1 und #agcg4 ,s4 #bai4 ,so lange heimliches ,kneipen und plzliche ,kolikschmerzen sich noch zuweilen nach innern ,arsenikvergiftungen einstellen1 so lange kan der ,gebrauch der die ersten ,wege ausleerenden 7gelinden7 ,mittel nicht vllig unterbleiben4 ,handelt man nicht nach dieser ,vorsicht1 und bedient sich dagegen der schweistreibenden1 so erfolgt ganz gewis1 wie in unserm vorhabenden ,falle1 ,kontraktur1 ,zusammenziehung1 ,steifigkeit und brennende ,schmerzen der ,muskeln der ,gliedmaen4 ,ueberdies besttigen die ,krfte der schwefelleberluftigen ,wsser bei den ,folgen der ,arsenikvergiftung 7wenn wirkliche daherrhrende ,kontrakturen oder vielmehr ,lhmungen schon entstanden und nun zu heben sind47 angesehene ,mnner aus ,erfahrungen4 ,j4 ,m4 ,dietmann _/diss4 ,examen thermar4 austriaco-badensium4 7,viennae #agcb47 cap4 #e4 4 #fa4_/ ,s4 #gd4 -- ,ein herumziehender ,arzt gab einem ,abte ein mineralisches ,drastikum 7da es nicht ,spiesglanz1 wie er vermuthet1 sondern ,arsenik gewesen1 beweisen die ,zuflle7 er bekam langwierige ,kolik1 ward gelhmt1 und bekam zugleich die heftigsten ,schmerzen in den ,armen mit ,ausschlage verbunden1 das ,meinersdorfer warme ,bad stellte ihn vllig wieder her2 ,diomed4 ,cornarius _/consilia medicin4 cons4 #e4_/ ,s4 #ec4 u4 f4 -- ,wie vortheilhaft die warmen ,bder bei ,kontraktur1 ,lhmung und ,konvulsionen1 die auf ,arsenik entstanden1 angewandt werden1 besttigt ,plenck _/,toxicologia_/ ,s4 #bgd4 -- ,die bsartigen ,wunden1 die arsenikalische ,wsser einem ,klaubesteiger oft tief in die ,haut frassen1 heilte das ,wolkensteiner 7schwefelleberlufthaltige7 ,bad oft zur ,verwunderung2 ,schrey ,wolkensteiner ,badeschaz 7,frft4 #afif47 ,s4 #dh4 ,funote #aeg3 #ij bis #if ,grade ,fahrenheitischer ,leiter ist die rechte ,mittelwrme dieser ,bder1 die nicht viel erhhet werden darf4 ,funote #aeh3 ,ueber eine ,menge italienischer ,bder sehe man ,baccius1 ber die franzsischen d ,clos1 ber einige in ,england ,gidott1 ,lukas1 ,monro1 ,falkoner1 ber die ungarischen und siebenbrgischen ,cranz1 ber die deutschen ,hoffman und ,zckert4 ,funote #aei3 ,da diese ,behandlung auch das ,brunnenwasser mild macht4 ,funote #afj3 ,scheele von ,luft und ,feuer4 ,leipzig #aghb4 ,s4 #afc4 ,funote #afa3 ,vorzglich bei bermsiger ,schlaflosigkeit2 ,scheffler a4 a4 ,o4 ,s4 #bje4 ,funote #afb3 ,ich nehme den einzigen krystallisirten ,grnspan aus4 ,funote #afc3 ,gegen das langwierige ,fressen des ,magens nach ,arsenikgift1 spanischer ,wein sehr hlfreich1 ,bierling _/thesaur4 obs4 et cur4 ,i4 4 #h4_/ ,s4 #ac4 ,funote #afd3 ,scheffler ,ges4 d4 ,bergleute ,s4 #agd und #agf4 ,funote #afe3 ,steifigkeit und ,lhmung in den ,fsen von ,arsenik hob ein warmes ,kruterbad2 ,haen ,heilmethode viert4 ,b4 ,s4 #cbi4 ,funote #aff3 ,arseniklhmung eines ,studenten nach vier ,wochen durch ,opiate gehoben2 _/,eph4 ,n4 ,c4 dec4 #b4 ann4 #d4 obs4 #ab4_/ ,s4 #cf4 ,funote #afg3 ,marat 7_/,memoire sur l'lectricit medicale1 ,paris1 #aghe4_/7 der durch seine ,zweifel gegen fast alle arzneiliche ,krfte der ,elektrisitt sich den ,preis der ,akademie zu ,rouen erschlich1 will auch nichts von ihrer guten ,wirkung bei den ,nachwehen der scharfen ,gifte 7_/crispation des ,nerfs_/7 wissen1 gegen die bejahenden ,beobachtungen so vieler rechtschafnen ,mnner2 wird aber hoffentlich niemand berzeugen4 ,bei ,haen 7,heilmethode #dter ,b4 ,s4 #cbi47 half sie doch der auf ,arsenik erfolgten ,lhmung der ,gliedmasen einigermasen ab1 und stelte einige ,bewegung wieder her2 wiewohl sie mir hier etwas zu zeitig angewandt worden zu seyn scheint1 ehe noch die gehrige ,ausleerung des ,gifts durch die ,haut zu ,stande gebracht war1 sonst htte sie gewis mehr gethan4 ,funote #afh3 _/,esprit des ,journaux1 ,juillet #aghe4_/ ,s4 #cbb4 _/etc4_/ und ebend4 _/,novembre #aghe4_/ ,s4 #cef4 ,funote #afi3 ,huber in _/,nov4 ,act4 ,n4 ,c4 vol4 #c4 obs4 #ajj4_/ ,s4 #ecb4 ,funote #agj3 ,kunkel _/opusc4 chym4 cap4 #c4_/ ,s4 #dc4 rhmt schon alkalische ,flssigkeiten gegen den ,schaden1 den er durch usserliche ,auflegung anrichtet4 -- ,man kan auch nach ,reinigung der ,wunde mit ,seifwasser1 ,oel nach ,vorgang des ,verzascha 7,wepfer a4 a4 ,o4 _/cap4 #ba1 schol4 #d4_/ ,s4 #cgb47 in die ,wunde mit dem besten ,nutzen einreiben4 ,die blen ,folgen einer ,aufstreichung des weissen ,arseniks mit ,butter vermischt auf ein ,grindkopf 7rtliche ,entzndung1 ,erbrechen1 ,halsentzndung7 ward mit innern und ussern schmeidigenden ,mitteln 7,oel1 ,schleimen und ,milch7 gehoben1 _/,act4 ,n4 ,c4 ,vol4 #i4 obs4 #cg4_/ ,funote #aga3 ,scheffler a4 a4 ,o4 ,s4 #agf4 ,funote #agb3 ,ein ,kunststeiger1 dem von arsenikhaltigen ,rschen die ,haut an verschiedenen ,orten tief angefressen wurde1 half sich oft durch ,baden im ,wolkensteiner ,bade zur ,verwunderung2 s4 ,schrey ,wolkensteiner ,badschatz 7,frft4 #afif47 ,s4 #dh4 ,funote #agc3 ,auf dem ,strossenbaue und in den ,scheidestuben nur lst sich dies von den ,arbeitern nicht wohl thun4 ,funote #agd3 ,nchstdem solten die ,steiger den troknen oder wohl gar schon bergschtigen nicht ftere ,nachtschichten aufgeben4 ,die ,huer selbst solten ihr ,brod1 das sie gewhnlich in der halben ,schicht verzehren1 nicht im ,staube liegen lassen1 oder mit bestubten ,fingern anfassen1 auch fleisig nach der ,schicht sich den ,mund aussplen1 und ,erkltungen vermeiden4 ,sie sowohl als die ,schrer und brigen mit arsenikhaltigen ,erzen ,beschftigten1 solten ihre mnlichen ,jahre erwarten1 ehe sie heiratheten1 und berhaupt miger im ,beischlafe seyn4 ,sie solten das bermsige ,brantweintrinken und ,tabakrauchen entweder ganz unterlassen1 oder doch sehr einschrnken1 wenn sie nicht vor der ,zeit elend und bergfertig1 sich1 den ,ihrigen und der ,knappschaftskasse zur ,last fallen1 und einem schmhlichen ,tode schon in dem ,sommer ihrer ,jahre entgegen sehen wollen4 ,funote #age3 ,in ,apotheken und ,fabriken solte der weisse ,arsenik nie anders als im ,luftzuge und unter ,einsprengung des ,wassers gestosen und geplvert werden1 und dennoch mus ,mund und ,nase dabei verbunden seyn4 ,funote #agf3 _/,arg4 ,l4 #a4 4 #e4 ff4 de ventre inspiciendo_/ -- ,abbas ,panormitanus _/ad c4 proposuisti ,x de probat4 n4 #aj4_/ -- ,feltman _/de cadav4 inspic4 cap4 #dj4 n4 #c4_/ -- ,alberti _/jurispr4 med4 ,tom4 #a4 p4 #a4 cap4 #a4 4 #bg4_/ ,s4 #bj4 ,funote #agg3 ,rechtmsig promovirter ,doktor oder ,linzenziat4 ,feltman a4 a4 ,o4 _/cap4 #dd4_/ und _/cap4 #di4 n4 #d4_/ bis _/#aj_/4 ,alberti a4 a4 ,o4 _/cap4 #a 4 #bg4_/ ,s4 #bj4 -- _/,instit4 de satisd4 4 ult4_/ -- ,zittman _/medic4 forens4 c4 #b4 cas4 #cd_/4 und _/#fa_/4 ,funote #agh3 ,lezt angefhrte ,schriften und ,bohn _/de offic4 med4 dupl4 p4 #b4 cap4 #b_/1 ,s4 #eda4 ,funote #agi3 ,carpzov _/prax4 crimin4 part4 #a4 qu4 #bf4_/ und andre4 ,funote #ahj3 ,feltman a4 a4 ,o4 _/cap4 #ej_/ und _/#ea_/4 ,karls des _/,v4_/ peinl4 ,halsger4 ,ord4 _/art4 #adi_/4 -- der ,eid steht _/,ordinat4 ,cam4 imperial4 p4 #a4 tit4 #he4_/ ,funote #aha3 ,baldus _/in prima constit4 ff4 n4 #af4_/ -- ,mascardus _/de probat4 vol4 #b4 concl4 #ajcg4_/ -- ,pacianus _/de prob4 cap4 #dg4 n4 #bj1 #ba4_/ -- ,gail _/obs4 ,,iii4 n4 #ac4_/ -- ,rtg4 ,ruland _/de commissar4 part4 #a4 lib4 #d4 cap4 #ae4_/ -- ,bohn _/de off4 med4 p4 #b4 cap4 #b4_/ ,s4 #edc4 ,funote #ahb3 ,classenius und ,ludovici _/not4 ad ,c4 ,c4 ,c4 art4 #adg4_/ und _/#adi4_/ -- ,bruneman _/process4 de testibus4 cap4 #bj4 n4 #ic4_/ -- ,stryk _/de jure sens4 disp4 #a4 cap4 #b4 n4 #bh_/ bis _/#cb4_/ -- ,ebenders4 _/in us4 mod4 lib4 #dh4 tit4 #h4 4 #b4_/ -- ,carpzov4 a4 a4 ,o4 _/qu4 #bf4 n4 #ch4 #ci4_/ -- ,alberti a4 a4 ,o4 4 #bh4 ,s4 #bj4 ,funote #ahc3 ,da ,kaiser ,karl bei jeder ,leichenbesichtigung1 wo ber ,tdlichkeit ein ,urtheil zu fllen ist1 eine besondre ,vereidigung verlangt1 kmt1 wie ,feltman bemerkt1 daher1 da zu seiner ,zeit1 die vom ,doktoreide hchst verschiedne ,verpflichtung eines ,physikus oder gerichtlichen ,wundarztes noch nicht eingefhrt war4 ,nun aber finden die ,rechtsregeln statt3 ,eid ist nicht ohne ,ursache zu wiederholen4 _/,arg4 ,l4 #ac4 4 #f4 ff4 de jurejur_/4 -- und ,von niemand vermuthet man1 er werde dem einmal geleisteten ,eide zuwider handeln4 _/,arg4 ,l4 fi4 ,c4 ad ,l4 ,iul4 repet4_/ -- ,pacianus _/de probat4 lib4 #a4 cap4 #df4 n4 #bb4_/ ,funote #ahd3 ,man sehe die ,schriftstellen des leztern ,paragraphs4 ,funote #ahe3 ,zacchias _/,quaest4 med4 leg4 lib4 #e4 tit4 #b4 qu4 #a4 n4 #b4_/ -- ,ludovici _/,comment4 ad ,c4 ,c4 ,c4 art4 #adg4_/ ,funote #ahf3 ,feltman a4 a4 ,o4 _/cap4 #c4_/ ,s4 #ad4 und #afe4 -- ,welsch _/rel4 vuln4 lethal4 cap4 #ae4_/ ,s4 #aba1 #abb4 -- ,bohn _/de off4 med4 dupl4 p4 #b4 cap4 #c4_/ ,s4 #eeg1 und _/cap4 #d4_/ ,s4 #eid4 _/de renunciat4 vuln4 sect4 #a4 cap4 #a4_/ ,s4 #ah4 -- ,alberti a4 a4 ,o4 _/cap4 #ad4_/ ,s4 #bgh4 ,funote #ahg3 ,oldekop _/tit4 #d4 obs4 crim4 #dg4 n4 #e4_/ -- ,kre _/,comment4 ad4 ,c4 ,c4 ,c4_/ ,s4 #ccj4 -- ,carpzov _/pr4 cr4 part4 #a4 qu4 #bf4 n4 #cb4_/ und _/#ec4_/ ,funote #ahh3 _/,c4 ,c4 ,c4 art4 #adi4_/ ,funote #ahi3 ,feltman a4 a4 ,o4 _/cap4 #eb4_/ ,funote #aij3 ,bohn _/de off4 med4 dupl4 p4 #b4 cap4 #d4_/ ,s4 #eie4 ,funote #aia3 ,f4 ,pacianus _/de probat4 lib4 #a4 cap4 #dc4_/ -- ,bohn _/de off4 med4 d4 p4 #b4 cap4 #d4_/ ,s4 #egh4 ,funote #aib3 ,bohn _/de offic4 med4 dupl4 part4 #b4 cap4 #d4_/ ,s4 #fjj4 und _/cap4 #e4_/ ,s4 #fbj4 ,alb4 v4 ,haller ,vorles4 b4 d4 ger4 ,arzneik4 zweit4 ,bandes erster ,theil4 ,s4 #cdi4 ,funote #aic3 ,valentini _/,pandect4 med4 leg4 part4 #b4 ,introd4 thes4 #h4_/ -- ,bohn a4 a4 ,o4 ,s4 #eij4 ,funote #aid3 ,hebenstreit _/,anthropolog4 for4 sect4 #b4 membr4 #b4 cap4 #b4_/ ,s4 #ebg4 ,funote #aie3 ,bohn a4 a4 ,o4 _/cap4 #d4_/ ,s4 #eid4 -- ,oldekop _/tit4 #d4 obs4 #dg4_/ ,funote #aif3 ,der so den _/proces verbal4_/ instruirt4 -- ,ambrosinus _/de modo form4 process4 informat4 lib4 #a4 cap4 #a4 n4 #bf4_/ -- ,bruneman _/de process4 inqu4 cap4 #g4 n4 #bh4 seq4_/ -- ,anmerker zu ,franz4 ,marcus _/p4 #b4 decis4 delphin4 qu4 #aha4 n4 #a4 litt4 a4_/ -- ,feltman a4 a4 ,o4 _/cap4 #dj4 n4 #g4_/ und _/cap4 #ec4 n4 #b4_/ ,funote #aig3 ,bohn _/de renunciat4 vuln4 lethal4 sect4 #a4_/ ,s4 #aeb1 #aec4 ,funote #aih3 ,oder der von den gerichtlicharzneilichen ,personen ausgefertigte ,schein #a47 ber das bei der ,besichtigung gefundne und die dahin ,einflus habenden ,umstnde #b47 ber den ,tdlichkeitsgrad der zugefgten ,verlezzung4 ,funote #aii3 ,diese ganze ,vorschrift will blos andeuten1 was bei der ,leichenfnung alles in ,augenschein und ,untersuchung genommen werden soll1 damit die daran bemerkten ,abweichungen in den ,sektionsbericht einfliesen knnen4 ,blose ,negationen knnen in demselben nicht ,statt finden1 da sie unntz sind1 und die ,sache ohne ,noth unbersehbar machen1 und die ,aufmerksamkeit vom ,bemerkungswerthen abziehn4 ,funote #bjj3 ,mascard _/de probat4 vol4 #b4 concl4 #ajcg4 n4 #g4_/ -- ,carpzov _/prax4 crimin4 qu4 #ba4 n4 #g4_/ -- ,zacchias a4 a4 ,o4 _/lib4 #b4 tit4 #b4 qu4 #a4 n4 #a4_/ -- ,alberti _/jurispr4 med4 ,tom4 #a4 p4 #a4 cap4 #ac4 4 #c4_/ ,s4 #bdg4 -- ,bohn _/de renunc4 vuln4 sect4 #a4_/ ,s4 #af4 bis #ba4 -- ,aretinus -- ,carerius und andre4 ,funote #bja3 ,unentschieden kan er das ,urtheil lassen1 nach ,codronchius _/method4 testif4 cap4 #c4_/ -- ,fort4 ,fidelis _/relat4 med4 lib4 #d4_/ zu ,ende4 -- ,bohn _/de off4 med4 dupl4 part4 #b4 cap4 #b4_/ ,s4 #edh4 und _/cap4 #f4_/ ,s4 #fai4 ,funote #bjb3 ,zwar kan dem ,arzte irgend ein ,urtheil1 wenn er sich darber herauszulassen unterliese1 abgefordert ,felin4 ,sandeus _/ad c4 proposuisti 3,x de probat4 n4 #f4_/ -- ,fulv4 ,pacianus _/lib4 #a4 de probat4 cap4 #dg4 n4 #eg4_/ -- ,feltman a4 a4 ,o4 _/cap4 #ej4 n4 #aj4_/ -- aber nicht abgezwungen werden4 ,durand _/in specul4 tit4 de requis4 consil4 n4 #i4 vers4 et numquid4_/ -- ,decius _/ad c4 proposuisti n4 #eg4_/ ,funote #bjc3 ,das ,urtheil des ,arztes von der ,tdlichkeit soll durchaus mit angefgten ,ursachen und ,bestimmungsgrnden versehen seyn4 ,fulv4 ,pacianus a4 a4 ,o4 _/lib4 #a4 cap4 #dg4 n4 #fd4_/ -- ,bruneman _/de processu inquis4 cap4 #bj4 n4 #ga4_/ -- ,decius _/ad cap4 proposuisti n4 #cj4_/ -- ,feltman _/de cad4 insp4 cap4 #ef4 n4 #d4_/ -- ,boerius _/decis4 #cbc4_/ -- ,muscatellus _/prax4 crim4 de vuln4 lethal4_/ ,s4 #bda4 -- ,bohn _/de off4 med4 dupl4 part4 #b4 cap4 #b4_/ ,s4 #eej4 -- ,carpzov _/prax4 cr4 p4 #a4 qu4 #bf4 4 #ac4_/ ,funote #bjd3 ,z4 ,b4 welches wir an ,eides ,statt -- nach ,eid und ,pflicht -- u4 s4 w4 ,funote #bje3 ,hebenstreit _/anthropolog4 sect4 #b4 membr4 #b4 cap4 #b4_/ ,s4 #ebh4 _/si arsenicale quid contentis ventriculi haud interest1 tunc1 quae reperta est materia1 concremata1 cornu ustum olet_/ -- ,nicht auch wenn ,arsenik drunter ist8 m4 s4 4 #cha4 ,funote #bjf3 _/,jurispr4 med4 ,tom4 #a4 part4 #a4 cap4 #ad4_/ ,funote #bjg3 ,es giebt eine ungeheure ,zahl von almhlig tdlichen ,arsenikvergiftungen4 ,funote #bjh3 ,tdliches blutiges ,erbrechen und ,durchlauf von ,erfnung eines kurzen ,milzgefses in den ,magen4 _/,eph4 ,n4 ,c4 dec4 #c4 ann4 #e et #f4 obs4 #beg4_/ ,s4 #eig4 -- ,lieutaud _/hist4 anatom4 med4 lib4 #a4 obs4 #dg1 #dh1 #di4_/ -- ,der ,magen mit ,blut angeflt aus verschiednen ,ursachen4 ,ebend4 _/obs4 #de1 #df_/1 auch _/#dg1 #dh1 #di4_/ und viele andre4 ,hasenhrl _/obs4 #e4_/ in ,sandifort _/thes4 diss4 ,tom4 #a4_/ ,s4 #aab4 ,funote #bji3 ,ohne ,gift schwarzes ,erbrechen mit geronnenem ,blute und hnlicher ,durchlauf1 ,plater _/obs4 lib4 #c4_/ ,s4 #ggi4 und ,s4 #ghb4 -- ,bruns in ,sandifort _/thesaur4 diss4 ,vol4 #c4_/ ,s4 #cg4 _/obs4 #cj4_/ -- ,lieutaud _/hist4 anatom4 med4 lib4 #a4 obs4 #ch1 #db1 #df1 #aee1 #ahc;b1 #bej1 #bea1 #hdd1 #hde1 #ige4_/ ,funote #baj3 ,diesem ,zeichen1 worauf ,zacchias1 ,cardan1 ,roderich von ,castro1 ,oldekop1 ,feltman und andre soviel bauen1 spricht mit ,recht ,bohn 7_/offic4 med4 dupl4 part4 #b4 cap4 #f4_/ ,s4 #fde47 alle ,beweiskraft ab4 ,funote #baa3 _/,acta ,n4 ,c4 dec4 #b4 ann4 #i4 obs4 #bb4_/ -- ,kornman _/mirac4 mort4 cap4 #ajf_/4 -- ,marcell4 ,donatus _/hist4 mem4 med4 lib4 #c4 cap4 #ac_/4 -- ,geuns _/de morte corporea_/ 4 #ca4 in ,sandifort _/,thesaur4 diss4 ,tom4 #c4_/ ,s4 #eia4 ,funote #bab3 ,schrek1 ,zorn1 ,gram1 ,geuns a4 a4 ,o4 4 #cj4 ,s4 #eij4 ,funote #bac3 ,schenk _/observ4 lib4 #g4 tit4 de venenis4_/ -- ,funote #bad3 ,bartholin _/acta hafn4 ,vol4 #e4_/ ,s4 #acg -- und andre ,fr4 ,hoffmann _/med4 rat4 system4 ,tom4 #d4 part4 #c4 cap4 de catalepsi #aa4 #ac4_/ ,funote #bae3 ,gefaultes ,fleisch2 ,langrisch _/practice_/ ,s4 #cef4 -- ,faule ,eier1 ,bellin _/opusc4_/ ,s4 #bh -- ferner ,valentini _/,pandect4 med4 leg4 part4 #a4 sect4 #c4_/ ,s4 #chi1 bis #dja4 -- und viele andre4 ,funote #baf3 ,eckel1 konvulsivisches ,wrgen und endlich blsigter ,ausschlag1 ,mring _/epist4 ad ,werlhof4_/ in ,haller _/disput4 ,tom #c4_/ ,s4 #ahc4 ,funote #bag3 ,heisters mediz4 chirurg4 ,wahrnehm4 #aster ,band _/n4 #cgb4_/ -- ,bartholin _/hist4 anat4 ,cent4 #d4 hist4 #gg4_/ -- ,morgagni _/de sed4 et caus4 m4 epist4 #dc4 art4 #bb4_/ ,funote #bah3 ,bonet _/sepulchret4 anat4 7,genev4 #afgi47 lib4 #a4 sect4 #g4 obs4 #dj4_/ -- ,scaliger _/exercit4 #cc4 n4 #b_/1 ,fr4 ,hoffman _/opusc4 dec4 #b4_/ ,s4 #dff4 ebend4 _/dec4 #a4 diss4 #c4_/ ,s4 #fg4 -- ,blasius _/obs4 anat4_/ ,s4 #dbd4 -- ,valisneri _/opere ,vol4 #b4_/ ,s4 #agb4 und #eah4 -- ,masini _/abus4 aquae gel4_/ ,s4 #agd1 #age4 ,cardan _/subtil4 exerc4 #cc4_/ -- ,schneider _/catarrh4 lib4 #e4_/ ,s4 #acg4 -- ,boyle _/ut4 phil4 exp4_/ ,s4 #caa4 -- ,marc4 ,donatus _/lib4 #d4 c4 #f4_/ -- ,delphinus1 ,forest1 und andre4 -- ,funote #bai3 ,amman _/med4 crit4 cas4 #ei4_/ und viele andre1 vorzglich _/van ,swieten ,comment4 ,t4 #c4 ad4 4 #ajaj4_/ ,s4 #bgi4 -- ,ferner ,geuns bei ,sandifort _/thesaur4 ,vol4 #c4_/ ,s4 #fjf4 -- ,boucher _/journ4 de medic4 #agfj ,aot4_/ ,s4 #ajc4 bis #acj4 ,funote #bbj3 ,bonet a4 a4 ,o4 _/lib4 #c4 sect4 #h4 obs4 #ef4 4 #ab4_/ und _/sect4 ,,ii4 obs4 #c4_/ -- und andre4 ,funote #bba3 ,bonet a4 a4 ,o4 _/lib4 #c4 sect4 #h4 obs4 #ad4_/ und _/obs4 #ge4 4 #b_/4 -- ,funote #bbb3 ,bonet a4 a4 ,o4 _/lib4 #c4 sect4 #h4 obs4 #ag_/ bis #fj4 -- _/obs4 #fd_/ bis #fi4 -- und _/obs4 #gj_/ bis #ge4 _/,ferner sect4 #g4 obs4 #ba4_/ und _/sect4 #b4 obs4 #af4_/ ,funote #bbc3 ,bonet a4 a4 ,o4 _/lib4 #c4_/ die ganze _/sect4 #ad4_/ vorzglich aber _/obs4 #bj4 4 #g4_/ ,funote #bbd3 ,fr4 ,hoffman _/opusc4 dec4 #b4 diss4 #g4_/ ,s4 #dfj4 ,funote #bbe3 ,bonet a4 a4 ,o4 _/lib4 #c4 sect4 #h4 obs4 #fa_/ und #fb4 ,funote #bbf3 ,unter mehrern folgende2 ,codronchius _/meth4 restific4 cap #f4_/ -- ,sylvaticus _/de morb4 simulatis cap4 #ba4_/ -- ,fortun4 ,fidelis _/de relat4 med4 lib4 #d4 sect4 #c4 cap4 #a4_/ -- ,friedrich ,hoffman _/diss4 de conversione benigni morbi in malignum_/ -- ,bonet und ,morgagni in ihren ,werken4 ,galen _/in ,comment4 #c4 in #c4 ,epid4 ,hippocr4_/ griech3 i dltri paraplsis energn -- griech3 chmos -- und _/lib4 #f4 de loc4 aff4 c4 #e4_/ ,funote #bbg3 ,purgiermittel1 ,tod wie von ,arsenik2 ,fr4 ,hoffman _/opusc4 dec4 #b4 diss4 #g4_/ ,s4 #deg4 ,funote #bbh3 ,bartholin _/acta hafn4 ,vol4 #d4_/ ,s4 #aag4 ,funote #bbi3 ,von ,melonen2 ,patin _/valetud4 tuend4_/ ,s4 #ced1 #cee4 -- ,panarolus _/,pentec4 obs4 #ci_/4 -- von ,honig2 ,binninger _/cent4 #d4 obs4 #ae4_/ -- ,wein auf ,milch getrunken2 ,cheyne1 _/valetud4 infirm4_/ ,s4 #dc4 ,funote #bcj3 ,siehe ,purcell von der ,kolik1 ,nrdlingen #agge4 ,funote #bca3 ,hippokrates _/epidem4 lib4 #e4 tit4 #d4 et #aj4_/ -- ,rejes _/camp4 elys4 juc4 obs4 quaest4 #fd4_/ ,s4 #hef1 #heg4 -- ,zacchias _/quaest4 m4 l4 cons4 #ab4 n4 #f4_/ -- ,fernel _/part4 morb4 et sympt4 cap4 #f4_/ und _/pathol4 de sign4 lib4 #b4 c4 #aj4_/ -- ,holler _/oper4_/ ,s4 #ehj1 #ba4 -- ,sennert _/instit4 med4 lib4 #b4 part4 #b4 cap4 #ab4_/ -- ,forest _/obs4 et cur4 lib4 #ah4 obs4 #dc4_/ bis #di4 -- ,bonet _/sepulchr4 anat4 lib4 #b4 sect4 #aa4 obs4 #cd4_/ und #cf4 und _/lib4 #c4 sect4 #g4 obs4 #a4_/ -- _/sect4 #aj4 obs4 #ab4_/ und _/sect4 #ad4 obs4 #f4_/ und #g1 4 #e41 #f41 #g4 -- ,bohn _/de offic4 med4 dupl4 part4 #b4 cap4 #f4_/ ,s4 #fdf4 -- ,zittman _/medic4 for4_/ ,s4 #aeea4 -- ,alberti _/jurisprud4 med4 ,tom4 #a4 part4 #a4 cap4 #ac1 4 #g4_/ und ,s4 #bgd4 -- _/part4 #b4_/ ,s4 #ahg4 -- _/,tom4 #c4_/ ,s4 #hee4 -- ,fr4 ,hoffman _/med4 consult4 ,tom4 #b4 dec4 #e4 cas4 #f4_/ -- _/,opusc4 dec4 #a4 diss4 #g4_/ -- ,teichmeyer _/instit4 med4 leg4 cap4 #bj4 qu4 #f4_/ -- ,hebenstreit _/anthropol4 for4 sect4 #b4 membr4 #b4 cap4 #a4 4 #f4_/ ,s4 #bij4 -- vorzglich ,henrici und ,messer _/diss4 de ,cholera in ,haller disp4 ad morb4 hist4 ,tom4 #c4 part4 #c4_/ ,s4 #gc4 -- ,riedlin _/lineae med4 ann4 #afie4_/ ,s4 #bgc4 ,funote #bcb3 ,fr4 ,hoffman _/opusc4 path4 pract4 dec4 #b4 diss4 #g4_/ ,s4 #dee4 ,funote #bcc3 ,fr4 ,hoffman _/opusc4 path4 pract4 dec4 #b4 diss4 #g4_/ ,s4 #dee4 -- ,bartholin4 _/acta4 hafn4 ,vol4 #d4_/ ,s4 #aae4 ,funote #bcd3 ,morgagni a4 a4 ,o4 _/ep4 #ei4 art4 #c4_/ -- ,wepfer _/cicut4 hist4_/ ,s4 #cjg4 ,funote #bce3 ,morgagni a4 a4 ,o4 _/ep4 #ei4_/ -- ,wepfer _/hist4 cic4 cap4 #ba4 hist4 #a4_/ ,s4 #cdi4 -- ,valentini _/pandect4 med4 leg4 part4 #a4 sect4 #c4_/ ,s4 #chj _/b4_/ ,und #chc4 _/a4_/ -- von #bj ,gran ,sublimat starb eine alte ,kazze ohne ,erbrechen1 ,sprgel a4 a4 ,o4 ,s4 #dc4 und #dg4 wo ein ,kaninchen von #aj ,gran ,sublimat ohne ,erbrechen starb4 ,funote #bcf3 ,er nimt den beim ,anfange der ,arsenikvergiftung oft merklichen ,mangel einer inflammatorischen ,hizze des ganzen ,krpers und das mehr aus konvulsivischen ,zusammenschnrungen des ,magens1 des ,zwergfels und der ,bauchmuskeln als aus zwekmsigen ,erbrechen entstehende ,wrgen dazu1 um eine richtige ,indikazion zu bilden2 ,umstnde1 die man nach dem ,tode oft nicht in ,erfahrung bringen kan1 und die mehr in das ,kennerauge des helfenden als in das ,urtheil des obduzirenden ,arztes wirken knnen1 da auch sie nicht allein charakterisch genant zu werden verdienen4 ,funote #bcg3 ,der ,magen voll grner userst stinkenden ,jauche nach einem bsartigen ,fieber1 ,lieutaud a4 a4 ,o4 _/lib4 #b4 obs4 #cjf4_/ -- voll schwarzer ,materie ebend4 _/lib4 #a4 obs4 #aehb4_/ und an vielen andern ,orten4 -- ,bonet _/lib4 #c4 sect4 #g4 obs4 #cd4_/ ,funote #bch3 ,vorzglich wo kalter ,brand vor dem ,tode hergieng4 ,funote #bci3 ,zakut4 ,lusitanus _/prax4 admir4 lib4 #c4 obs4 #ih4_/ ,s4 #dfj4 -- ,hagedorn _/hist4 med4 phys4 ,cent4 #c4 hist4 #fc4_/ ,funote #bdj3 ,von ,kachexie ,ausfallen aller ,haare am ganzen ,krper1 _/,eph4 ,n4 ,c4 ,cent4 #c1 et #d4 obs4 #acg4_/ ,funote #bda3 ,zacchias _/quaest4 med4 leg4 qu4 #g4 n4 #aj4_/ -- ,horst4 _/lib4 #b4 observ4 p4 #b4 sect4 #b_/1 ,s4 #bbf4 -- ,valentini _/pandect4 med4 leg4 part4 #a4 sect4 #c4_/ ,s4 #cij4 -- ,fr4 ,hoffman _/,med4 rat4 syst4 ,tom4 #d4 part4 #c4 sect4 #b4 cap4 #h4 obs4 #a4_/ ,funote #bdb3 ,alberti _/jurispr4 med4 ,tom4 #e4_/ ,s4 #fbi4 ,funote #bdc3 ,alberti a4 a4 ,o4 ,s4 #fcj4 -- ,ebend4 a4 a4 ,o4 _/,tom4 #b4_/ ,s4 #ecc4 -- ,ebend4 a4 a4 ,o4 _/,tom4 #c4_/ ,s4 #aaj4 -- ,ebenders4 a4 a4 ,o4 _/,tom4 #d4_/ ,s4 #bhj4 -- ,morgagni _/de sed4 et caus4 m4 ep4 #ei1 art4 #c4_/ -- ,bresl4 ,saml4 zweit4 ,vers4 ,s4 #bbj4 _/,eph4 ,n4 ,c4 cent4 #c1_/ und #d4 _/obs4 #abf4_/ ,s4 #bhc4 ,funote #bdd3 ,alberti a4 a4 ,o4 _/,tom4 #a4 append4_/ ,s4 #ce4 und in vielen andern ,beispielen2 nach #i ,tagen noch keine ,verwesung1 _/,eph4 ,n4 ,c4 cent4 #c1_/ und _/#d4 obs4 #abf4_/ ,s4 #bhc4 ,funote #bde3 ,eschenbach _/med4 leg4 cap4 #a4 sect4 #a4 4 #aa4_/ ,funote #bdf3 ,die ausgebrochene scharfe ,galle eines ,kindes wirkte bei einem ,hahne innerlich wie das strkste ,gift konvulsivischen ,tod1 so wie eben dieselbe dasselbe bei etlichen ,tauben wirkte1 denen man etwas davon unter die ,epidermis brachte2 ,morgagni _/de sed4 et caus4 morb4 ep4 #ei4 art4 #ah4_/ -- ,die ,drme eines an einer ,kolik ,verstorbnen1 der keine ,gallblase hatte1 enthielten eine ,feuchtigkeit1 die die ,hand des fnenden ,wundarztes anfrasen1 ,purcell von ,kolik 7,nrdlingen #agge7 ,s4 #bdf4 ,funote #bdg3 ,bohn _/offic4 med4 dupl4 p4 #b4 cap4 #f4_/ ,s4 #fci1 und #fdi4 -- ,ettmller _/,eph4 ,n4 ,c4 cent4 #g4 et #h4 app4_/ ,s4 #bad4 _/seq4_/ ,frsche und ,tauben sterben von ,zucker _/,journal oeconom4 octob4 #ageg4_/ -- ,hhner von bittern ,mandeln -- ,hunde von ,krhenaugen4 -- ,funote #bdh3 ,schenk _/observ4 lib4 #g4 tit4 de venenis4_/ -- ,bohn a4 a4 ,o4 _/cap4 #f4_/ ,s4 #fdb4 ,funote #bdi3 ,alberti _/jurisp4 med4 ,tom4 #d4_/ ,s4 #eac4 -- ,thiery _/quaest4 med4 an ab omni re cibaria etc4 7,paris #agdi7 4 #aa4_/ -- ,ettmller _/,eph4 ,n4 ,c4 ,cent4 #g1 et #h4 ,app4_/ ,s4 #bad1 bis #bai4 -- ,pyl neues ,magaz4 d4 ger4 ,arzn4 erst4 ,band erst4 ,st4 ,s4 #afj1 und #afe4 -- ,funote #bej3 ,an einem ,quentchen ,operment starben ,kaninchen1 ,hunde und ,kazzen nicht2 ,hillefeld _/exp4 circ4 venena_/ -- ,fr4 ,hoffman _/med4 rat4 system4 ,,ii4_/ ,s4 #aha4 -- ,zwei bis drei ,drachmen ,operment sind ,hunden nur sehr schdlich4 ,alberti a4 a4 ,o4 _/,tom4 #a4 part4 #a4_/ ,s4 #bfj4 -- ,einen bis vier ,skrupel ,fliegenstein ertrugen ,hunde ohne ,schaden2 ,sprgel _/exper4 circa venena 7,goetting #agec7_/ ,s4 #ed1 bis #ef4 ,ein ,hund starb an zehen ,granen ,sublimat nicht2 ,sprgel a4 a4 ,o4 ,s4 #de4 -- ,ein ,hund starb nicht an weissen ,arsenik2 ,bonet _/med4 septentr4 part4 #b4 sect4 #g4 obs4 #ad4_/ ,ein ,skrupel weisser ,arsenik schadete einem ,hunde im geringsten nicht2 ,kunkel _/observ4 chym4 cap4 #c4_/ ,s4 #dc4 -- ein hnliches2 _/,miscell4 ,n4 ,c4 ann4 #i4 et #aj4 obs4 #adf4_/ ,s4 #cbb4 -- ,ehrman gab einem jungen ,hunde ein ,quentchen weissen ,arsenik1 er brach das damit gemischte ,fleisch weg1 trank ,wasser und befand sich nach zwlf ,stunden wohl2 _/diss4 de venesicio doloso 7,argentor4 #agha47_/ ,s4 #bg4 -- ,zwei ,skrupel weisser ,arsenik schadeten einem ,hunde nicht1 ,sperling _/diss4 de arsenico4_/ ,ein ,br vertrug eine ,unze weissen ,arsenik2 ,reaumr _/,histoire de l'acad4 des sc4 ,par4 #agdg4_/ ,s4 #af4 ,funote #bea3 ,auch ,ludewig hlt die mit ,thieren angestelten ,versuche fr trglich2 _/,instit4 med4 for4 7,lips4 #agfe4 #h7 4 #cca4_/ ,funote #beb3 _/,anthropograph4 lib4 #b4 cap4 #ae4_/ ,funote #bec3 ,lieutaud _/hist4 anatom4 med4 lib4 #a4 obs4 #fh4 #fi4 #gj4 #ga4 #gc4 #ge4 #hj4 #bbi4 #cgg4 #dci4 #aefc4 #aefd4 #afhc4_/ -- ,bonet _/sepulchr4 lib4 #a4 sect4 #g4 obs4 #dj4 lib4 #c4 sect4 #h4 obs4 #eg4 4 #h4_/ und an mehrern ,stellen4 ,funote #bed3 _/,anthropol4 for4 sect4 #b4 membr4 #b4 cap4 #b4_/ ,s4 #ebf4 und #ebg4 _/,sola atque infallibilis deglutiti veneni nota est -- securum atque indubitatum veneni accepti indicium -- quod convictionem parere possit1 etiamsi venenum ipsum intra ventriculum inveniri nequeat4 --_/ ,funote #bee3 ,von ,verderbnis der ,galle und ,cholera1 ,wepfer _/histor4 cicut4 cap4 #ba4 hist4 #aa4 7,l4 ,b4 #agcc47_/ ,s4 #cfa4 ,thom4 ,bartholin _/acta haffn4 ,vol4 #d4_/ ,s4 #aae4 -- ,alberti _/,jurisprud4 med4 ,t4 #a4 part4 #b4_/ ,s4 #ahe4 _/n4 #e4_/ -- ,bonet _/sepulchr4 anat4 lib4 #c4 sect4 #aj4 obs4 #ab4_/ und _/sect4 #g4 obs4 #a4_/ -- ,panarolus _/pentec4 #a4 obs4 #bj4_/ -- ,j4 ,rhodius _/,cent4 #b4 obs4 #ec4_/ -- ,diemerbroek _/,tract4 lib4 #a4 cap4 #e4_/ -- ,zittman _/med4 for4_/ ,s4 #aej und #aeb4 -- ,lieutaud _/hist4 anatom4 med4 lib4 #a4 obs4 #abe4_/ -- ,galenus _/,comm4 #c4 in #c4 lib4 epid4 ,hippocr4_/ -- und ebend4 _/lib4 #f4 de locis affectis cap4 #e4_/ -- selbst ,hebenstreit 7a4 a4 ,o4 ,s4 #ebi47 sagt1 seiner ,behauptung uneingedenk1 _/effusabilis ipsam destruit tunicam villosam4_/ ,von ,verderbnis der ,lunge und ,kachexie1 ,lieutaud a4 a4 ,o4 _/obs4 #aac4 #aae1 #afi4_/ -- ,die ganze innere ,magenhaut zerstrt bei einem kachektischlungenschtigen siebenjhrigen ,mdchen1 _/,eph4 ,n4 ,c4 dec4 #c4 ann4 #b4 obs4 #af4 n4 #h4_/ ,s4 #bc4 ,von ,kachexie2 ,erbrechen1 ,anfressung des ,magens2 _/,eph4 ,n4 ,c4 dec4 #c4 ann4 #e4 et #f4 obs4 #afg_/2 -- ein mit scharfen ,sften angeflter ,fallschtiger1 schwarzviolette ,flecken im ,magen1 mit leichtabgehender zerstrten innern ,haut und ,zerreiblichkeit der ,magensubstanz2 _/,eph4 ,n4 ,c4 dec4 #c4 ann4 #b4_/ ,s4 #dga4 -- von ,kachexie1 ,anfressung des ,magens1 ,lieutaud a4 a4 ,o4 _/lib4 #a4 obs4 #afi4_/ ,von bsartigen ,fiebern1 ,helmont _/tumulus pestis_/ ,s4 #afc und #agb4 ,lieutaud an vielen ,stellen4 ,von ,wasserscheu1 ,thom4 ,bartholin _/acta hafn4 ,vol4 #e4_/ ,s4 #cjh -- ,lieutaud und die ,schriftsteller ber diese ,krankheit4 ,von ,erstickung an ,kohlendampfe2 ,auff4 und ,beobachtungen aus d4 ger4 ,arzn4 v4 ,pyl erst4 ,saml4 ,s4 #h4 ,von ,spulwrmern im ,magen1 7die dann vielleicht nicht mehr vorhanden sind7 ,morgagni _/de sed4 et caus4 morb4 ep4 #dc4 art4 #bb4_/ -- ,heister mediz4 chirurg4 ,wahrnehm4 erst4 ,b4 _/n4_/ #cgb4 -- ,lieutaud a4 a4 ,o4 _/lib #a4 obs4 #ej4_/ ,nach ,ueberladung mit ,brantwein und hizzigen ,getrnken1 ,zerstrung der innern ,haut1 des ,magens ,lieutaud a4 a4 ,o4 _/lib4 #g4 obs4 #hd4 a4_/ -- der dnnen ,gedrme und ,blutbrechen1 ,bonet _/sepulchr4 lib4 #c4 lect4 #aa4 obs4 #c4_/ ,von kalten ,getrnken nach ,erhizzung1 ,entzndung1 ,anfressung und ,brand im ,magen2 ,lieutaud a4 a4 ,o4 _/lib4 #a4 obs4 #fh4_/ -- ,von langwierigem arzneilichen ,gebrauch des ,vitriolgeists2 ,lieutaud a4 a4 ,o4 _/lib #a4 obs4 #acf4_/ ,die ,zitronsure zerfrist die ,zottenhaut des ,magens2 ,haller _/,physiolog4 lib4 #ai4 sect4 #c4 4 #d4_/ ,s4 #bja4 ,andre widernatrliche ,krper1 eine ,fischgrte1 die man nicht wiederfand2 ,riedlin _/lin4 med4 ann4 #afih4_/ ,s4 #gcj4 von einem verschlukten ,knchelchen2 ,fabriz4 von ,hilden _/,cent4 #e4 obs4 #cf4_/ ,funote #bef3 ,aus vielerley ,ursachen ohne ,gift1 ,lieutaud a4 a4 ,o4 _/lib4 #a4 obs4 #hd4 #he4 #hf4 #hg4 #hh4 #hi4 #ajh4 #aaj4 #aaa4 #aab4 #aad4 #aag4 #aah4 #aai4 #abj4 #abb4 #abd4 #abf4 #abg4 #abi4 #acd4 #ace4 #acg4 #ach4 #ahb4 #abje4 #aeib4 #aeid4_/ ,bonet _/sepulchr4 lib4 #c4 sect4 #h4 obs4 #eg4 4 #h4_/ ebend4 _/lib4 #b4 sect4 #g4 obs4 #dc4_/ und an mehrern ,orten und mehreres4 ,funote #beg3 ,aus mancherlei ,ursachen ohne ,gift1 ,lieutaud a4 a4 ,o4 _/lib4 #a4 obs4 #aci4 #adj4 #ada4 #ada a4 #adb4 #add4 #adg4 #adh4 #adi4 #aej4 #aea4 #aeb4 #aec4 #aed_/ -- ,bonet a4 a4 ,o4 _/lib4 #c4 sect4 #h4 obs4 #ad4_/ ,funote #beh3 ,auf ,zorn1 ,weintrinken und ,spiesglanzbrechmittel1 ,fr4 ,hoffman _/opusc4 pathol4 pract4 dec4 #b4 diss4 #g4_/ ,s4 #dee4 -- von ,cholera1 ,lieutaud a4 a4 ,o4 _/lib4 #a4 obs4 #gb4 #gd4 #agj4 #bca4_/ von hizzigen ,getrnken4 ,lieutaud a4 a4 ,o4 _/lib4 #a4 obs4 #hc a4_/ -- ,bonet a4 a4 ,o4 _/lib4 #c4 sect4 #h4 obs4 #ee4 4 #d4_/ und _/obs4 #eg4 4 #d4_/ -- ebend4 _/lib4 #c4 sect4 #aa4 obs4 #c4_/ -- ,von ,schwarzgalle und ,gallensteinen1 ,lieutaud a4 a4 ,o4 _/lib4 #a4 obs4 #afc4 #dbj4 #dba4 #ghc4 lib4 #b4 obs4 #cjj4_/ ,von ,gallenfiebern1 ,lieutaud a4 a4 ,o4 _/lib4 #b4 obs4 #big4_/ ,von andern bsartigen ,fiebern2 ,lieutaud a4 a4 ,o4 _/lib4 #a4 obs4 #afb4 #aff4 #afh4 #agf4 #agg4 #cec4 #dba4 #fjb4 #aeff4 #afaf4 #afag4 #afhc4 -- lib4 #b4 obs4 #cjf4 #cab4 #ghc4_/ -- ,bonet a4 a4 ,o4 _/lib4 #c4 sect4 #h4 obs4 #ef4 4 #ab4_/ und _/4 #af4 -- obs4 #eg4 4 #a4_/ und an mehrern ,orten4 ,von ,kacherie -- verhrteten ,eingeweiden -- oder innern ,geschwren2 ,lieutaud a4 a4 ,o4 _/lib4 #a4 obs4 #ag4 #hb4 #hb a4 #hb;b4 #ii c4 #ade4 #aed4 #aee4 #aef4 #aeh4 #aei4 #afj4 #afg4 #afi4 #age4 #bca4 #abff4_/ ,bonet a4 a4 ,o4 _/lib4 #c4 sect4 #c4 obs4 #b4_/ ,an ,wassersucht1 ,lieutaud a4 a4 ,o4 _/lib4 #a4 obs4 #aga4 #afac4_/ ,brustwassersucht1 ,lieutaud a4 a4 ,o4 _/lib4 #b4 obs4 #hfh4_/ ,von andrer ,verderbnis der ,lungen1 ,lieutaud a4 a4 ,o4 _/lib4 #b4 #gjj4_/ ,von unterdrkten ,blutausleerungen1 ,lieutaud a4 a4 ,o4 _/lib4 #a4 obs4 #afe4_/ ,vom unschicklichen ,gebrauch erdiger ,pulver4 ,ebend4 a4 a4 ,o4 _/lib4 #a4 obs4 #agc4 #agd4_/ ,der ,gallgang fnete sich im ,magen1 welcher aufgetrieben1 entzndet und brandig befunden ward4 ,lieutaud4 a4 a4 ,o4 _/lib4 #a4 obs4 #cg4_/ ,von ,wrmern im ,magen2 ,herkul4 ,saxonia _/praelect4 pract4 part4 #b4 cap4 #g4_/ -- ,von ,wasserscheu2 ,darle _/,journ4 de ,medic4 ,tom4 #c4 part4 #c4_/ -- ,lieutaud a4 a4 ,o4 _/obs4 #eii4_/ ,von kalten ,getrnken bei ,erhizzung2 ,fr4 ,hoffman _/opusc4 path4 pract4 dec4 #a4 diss4 #c4 ,s4 #fg4_/ ,lieutaud a4 a4 ,o4 _/lib4 #a4 obs4 #fh4_/ -- ,bonet a4 a4 ,o4 _/lib4 #a4 sect4 #g4 obs4 #dj4_/ -- ,von der schwarzen ,krankheit1 ,tissot _/ep4 ad ,zimmermannum obs4 #b4_/ in ,sandifort _/thes4 diss4 ,vol4 #a4_/ ,s4 #ga4 ,funote #bei3 ,hebenstreit1 ,baylies und andre nehmen die ,frbung der ersten ,wege mit ,galle und gallichtes ,erbrechen als ein die ,cholera von der zzenden ,vergiftung unterscheidendes ,symptom an1 gleich als wenn sich bei ,arsenikvergiftungen die ,galle nicht auch hufig zu ergieen pflegte6 ,eher knte man sagen1 da bei der ,cholera mehr usserlich merkbare ,hizze und fieberhafter ,puls als bei der anfangenden ,arsenikvergiftung sei1 doch ist auch dies nicht vllig bestndig4 ,funote #bfj3 ,alberti _/,jurispr4 med4 ,tom4 #e4_/ ,s4 #fcb4 und #fcc4 -- ,ein sechsjhriges ,mdchen starb nach #f ,tagen an ,fliegenstein1 ohne da die mindeste ,magenanfressung zu sehen gewesen wre2 _/,acta ,n4 ,c4 ,vol4 #e4 obs4 #ajb4_/ ,s4 #ceg4 und #cfa4 -- ,ich tdete einen jungen ,hund mit zwei ,drachmen weissen ,arsenik in ,wasser gerhrt1 er starb in dreisig ,minuten ohne ,ablsung der ,magenzottenhaut2 ,die ,entzndung war sehr msig4 ,funote #bfa3 ,der ,schlund war natrlich1 ,alberti a4 a4 ,o4 _/,tom4 #d4_/ ,s4 #bfa4 -- ,der ,magen nicht entzndet2 ,ettmller der jngere1 _/,eph4 ,n4 ,c4 ,cent4 #c4 et #d4 obs4 #abf4 c4 schol4_/ ,s4 #bhd4 -- _/,acta ,erudit4 ,lips4 ann4 #agae4_/ ,s4 #dfb4 -- ,heberdeen 7,neues ,hamb4 ,magazin ,st4 #ig4 ,s4 #bje47 tdete einen ,hund mit zwei ,unzen ,arsenikdekokt binnen zehn ,minuten1 er fand keine ,spur von innerer ,entzndung oder ,anfressung4 -- ,ein alter ,kaninchenbok starb an #aj ,gran ,sublimat1 im ,magen war keine ,entzndung zu spren2 ,sprgel a4 a4 ,o4 ,s4 #dg4 -- ,die innern ,vernderungen vom ,gifte sind nicht stets da2 ,bohn _/offic4 med4 dupl4 ,part4 #b4 cap4 #f4_/ ,s4 #fea4 -- ,funote #bfb3 ,caesalpin _/ars med4 lib4 #c4 cap4 #g4_/ und _/#dg4_/ -- ,b4 ,sylvaticus _/cons4 et respons4 #gi4_/ und _/#h4_/ ,j4 ,b4 ,sylvaticus _/de iis1 qui morbum simulant1 cap4 #ba4_/ -- ,h4 ,augenius _/epist4 et cons4 ,tom4 #a4 lib4 #a4_/ ,s4 #cci4 -- ,alsar a ,cruce _/de quaes4 per epist4 ,cent4 #c4 cap4 #ag4_/ -- ,codronchius _/method4 testificandi cap4 #f4_/ -- ,fort4 ,fidelis _/relat4 med4 lib4 #d4 sect4 #c4 cap4 #c4_/ -- ,zacchias _/qu4 med4 leg4 lib4 #b4 tit4 #b4 qu4 #f4 et #g4_/ -- ,rejes _/camp4 elys4 juc4 qu4 #fd4 n4 #ce4_/ -- ,caballus _/de omni gen4 homicid4 n4 #fba4_/ -- ,bossius _/pr4 crim4 tit4 de delict4_/ zu ,anfange -- ,bohn _/offic4 med4 dupl4 part4 #b4 cap4 #f4_/ ,s4 #fdc4 -- ,fr4 ,hoffman _/,med4 syst4 ,tom4 #d4 part4 #c4 sect4 #b4 cap4 #h4 obs4 #a4_/ -- ,manget _/biblioth4 med4 pract4 ,tom4 #d4_/ ,s4 #ghd4 -- ,funote #bfc3 ,alberti _/,jurispr4 med4 ,tom4 #a4 cap4 #ad4_/ ,funote #bfd3 ,hypolyt von ,marseille _/in pr4 crim4 4 post4 quam4 n4 #dh4_/ -- ,clasenius _/ad4 art4 #aca4 ,c4 ,c4 ,c4_/ -- ,funote #bfe3 _/,l4 #a4 4 #i4 ff4 de quaest4_/ -- _/,l4 #a4 ff4 ad4 ,i4 ,c4 ,syllan4_/ -- ,karls _/,v4_/ ,peinl4 ,halsger4 ,ordn4 _/art4 #f4 #ed4 #ee4 #fj4 #adi4_/ ,funote #bff3 ,carpzov _/prax4 crim4 part4 #a4 qu4 #ba4_/ und _/qu4 #bf4 n4 #b4_/ und _/qu4 #adh4 n4 #db4_/ -- _/,l4 #a4 4 #ag4 ff4 de quaest4_/ -- ,mynsing _/cent4 #c4 obs4 #hg4 n4 #b4_/ -- ,hartm4 ,pistorius _/obs4 #cc4 n4 #ec4_/ -- ,funote #bfg3 ,zacchias _/quaest4 med4 leg4 l4 #b4 qu4 #d4 n4 #a4 #b4 #c4_/ und _/#bd4_/ -- ,feltman _/de cadav4 inspic4 cap4 #bd4 n4 #ab4_/ ,funote #bfh3 ,mascardus _/de probat4 concl4 #ajcg4 n4 #g4_/ -- ,farinaceus _/consil4 #ahd4 n4 #ad4_/ und #df4 -- ,carerius _/prax4 crim4 4 homicid4 n4 #fbe4 seq4_/ -- ,gamez _/,tom4 #c4 variar4 solut4 cap4 #c4 n4 #h4_/ -- ,bruneman _/prax4 crim4 cap4 #g4_/ -- ,bohn _/offic4 med4 dupl4 pars4 #b4 cap4 #d4_/ ,s4 #eif4 ,funote #bfi3 ,aufszze und ,beob4 a4 d4 ger4 ,arzn4 erste ,saml4 ,s4 #fh4 ,funote #bgj3 ,abh4 vom ,arsenik 7von ,wasserberg7 ,s4 #dg4 ,funote #bga3 ,wie ,hebenstreit 7a4 a4 ,o4 ,s4 #ebh7 und andre wollen4 ,funote #bgb3 ,magazin d4 ger4 ,arzneik4 zweit4 ,band 7,stendal1 #aghd47 ,s4 #edi4 -- ,pyl ,auss4 und ,beob4 a4 d4 ger4 ,arzn4 erste ,saml4 ,s4 #eh4 -- ,zittman _/med4 for4_/ ,s4 #acii1 #adjj 7,mit ,arsenik vergiftetes7 ,bier brachte bei zwei ,personen heftige ,vergiftungszuflle4 ,es wurde eingedikt1 und etwas von diesem ,extrakte tdete eine ,maus und einen ,hahn1 dessen ,magen man angefressen fand4 -- ,der ,geruch der ,masse gab nichts zu erkennen4 ,funote #bgc3 ,geschwefelter ,arsenik1 ,operment u4 s4 w4 stinken in der ,glhhizze erst einige ,zeit nach ,schwefeldampf1 ehe der ,knoblauchgeruch sich entwickelt1 hiezu gehrt ,aufmerksamkeit4 ,funote #bgd3 ,arsenikmittelsalz giebt auf einem glhenden ,bleche diesen ,knoblauchgeruch gar nicht oder sehr unmerklich zu erkennen1 da es sich in diesem ,falle sehr langsam und almhlig zersezt4 ,funote #bge3 ,plenk 7_/,toxicologia_/ ,s4 #bgb4 _/art4 #c4_/7 und andre wollen 7gewis weil sies selbst nicht versuchten7 der als ,rauch aufsteigende ,arsenik schmauche ein drber gehaltenes ,kupferblech weis oder schwarz an4 ,sie haben den schwarzen ,flek1 den er in das glhende ,blech1 auf dem er liegt1 einbrent1 mit dem ,anschmauchen verwechselt1 welches stets weis ist1 da ,arsenik und ,fliegenstein in freier ,luft nie als ,knig1 sondern letzterer mit ,verlust seines ,brenbaren als weisser oder weisgrauer ,kalk anfliegt4 ,funote #bgf3 ,scheele ,abhandl4 der k4 schwed4 ,akad4 d4 ,w4 #cg4 ,band ,s4 #bge4 -- ,doch fllt die ,schmauch- und ,geruchsprobe mit diesem ,mittelsalz sehr unhinlnglich aus1 theils da es sich so leicht in den ,flssigkeiten des ,magens auflst1 theils auch1 weil es sich auf einem glhenden ,bleche fast gar nicht1 auf ,kohlen sehr schwer zersezt1 und seinen ,arsenik1 wegen ,mangel an ,brenbaren sehr langsam entwickelt4 ,funote #bgg3 ,wie denn8 wenn sie nun nicht berzeugend ausflt1 und man hat die vorgefundne ,menge ganz oder fast ganz dabei vernuzt1 was bleibt zu fernern ,proben brig4 ,funote #bgh3 ,demachy ,laborant im ,grosen v4 ,hahneman 7,leipz4 #aghd47 erster ,b4 ,s4 #ajd4 ,funote #bgi3 ,hebenstreit 7_/anthropol4 for4_/ ,s4 #ebg47 und die brigen begngen sich in diesem ,falle mit der eingedikten ,flssigkeit und ihrem ,geruche beim ,verbrennen1 aber mit welchem ,rechte8 ,funote #bhj3 ,neuman 7,chemie1 ,zllichau #d4 viert4 ,b4 erst4 ,th4 ,s4 #dhd47 giebt folgende ,niederschlge an1 die weisser ,arsenik in ,wasser aufgelst mit ,metalauflsungen bewirke4 ,aus ,goldauflsung przipitire ,arsenikwasser nach #bd ,stunden ein gelbes ,pulver1 diesem widerspricht ,morveau 7,anfangsgr4 der theor4 und pr4 ,chem4 #b4 ,band1 ,s4 #bbb4 und #bbc47 -- aus ,silbersalpeter nach #bd ,stunden einen brunlich dunkelgrauen ,kalk2 ,morveau sagt 7,s4 #bbf47 dagegen1 eine weisse ins gelbliche fallende ,wolke4 ,beide haben unrecht1 ersteres thut ,arsenik in gemeinem ,brunnenwasser aufgelst zwar nach ,tag und ,nacht und lezteres nach einigen ,stunden1 aber in rein destillirten ,wasser 7ohne ,spur von ,kochsalz7 aufgelster weisser ,arsenik macht nicht den mindesten ,niederschlag1 weder sogleich1 noch nach #bd ,stunden4 ,aus ,eisensalpeter nach #ab ,stunden etwas weniges gelbes ,pulver2 ,eisen in ,salpetersure aufgelst sttigt leztere nie1 und es flt dann von ,zeit zu ,zeit noch etwas verkalktes ,eisen aus der etwanigen ,auflsung an der freien ,luft nieder2 diesen ,niederschlag hat ,neuman als vom ,arsenik herrhrend angesehn4 ,wasser mit dephlogistisirter ,luft1 wie alles ungekochte ,wasser1 geschwngert1 scheidet ebenfals aus dieser ,eisenauflsung1 wie aus dem ,vitriol1 etwas verkalktes ,eisen vermge dieser ,luft ab4 ,ich bereitete durch doppelte ,verwandschaft 7aus gemischten ,auflsungen selbst bereiteten ,eisenvitriols und reinen ,salpeters1 so da ich den ,vitriolweinstein abschied7 eine reine volstndige ,eisensalpeterauflsung1 sezte geplverten weissen ,arsenik dazu1 verstopfte das ,gefs genau1 und schttelte es acht ,tage lang um1 aber es schlug sich nicht das mindeste nieder4 ,aus dem ,kupfersalpeter einen ins weislichte fallenden ,kalk2 ich habe nichts dergleichen gesehen4 ,bleisalpeter schlage es stark nieder1 eben so ,wismuthsalpeter mit vielen ,arsenikwasser vermischt4 ,bedachte er nicht1 da beide ,auflsungen durch bloses ,wasser gefllet werden1 wenn die ,sure alzu verdnt1 das ,metal nicht lnger halten kan8 ,blei- und ,wismuthsalpeterauflsung mit geplvertem weissen ,arsenik in einem verstopften ,gefse acht ,tage lang geschttelt1 hatten nichts von ihrem ,metalle niederfallen lassen1 wie mich die genauesten ,versuche mit dem noch auf dem ,boden liegenden 7,arsenik-7 ,pulver belehrten4 ,zinnsalpeter przipitire sich sehr stark4 ,wie sehr mit ,vitriol- oder ,salzsure mus seine ,salpetersure beladen gewesen seyn1 da sie ,zinn auflsete6 ,ich kenne keinen eigentlichen ,zinnsalpeter4 ,ist es aber1 wie natrlich1 eine so gemischte ,sure gewesen1 und es war eine ,auflsung erfolgt1 so kenne ich keine ,zinnauflsung1 weder die in ,knigswasser1 noch die in ,salzsure1 noch die in gemischter ,vitriol- und ,salpeter- oder ,vitriol und ,salzsure u4 s4 w4 die sich nicht durch ,verdnnung mit blosem ,wasser fllen liese4 ,quecksilbersalpeter przipitire sich stark2 woher dies bei ihm gekommen1 wird man sich aus ,anmerk4 4 #afh4 erklren4 ,quecksilbersalpeterauflsung mit geplvertem weissen ,arsenik acht ,tage lang in einem verstopften ,gefse geschttelt1 oder mit ,arsenikauflsung mit reinem destillirten ,wasser bereitet vermischt1 lst kein ,metal fallen -- ,brunnenwasser hlt ,kochsalz und diesen schlgt ,queksilber aus ,salpetersure hufig nieder4 ,zinkvitriol gebe ein gelbes ,pulver2 ist ,eisen1 das sich aus jeder ,auflsung des gemeinen weissen ,vitriols von selbst absondert1 reiner ,zinkvitriol wird weder von weissem ,arsenik noch von seiner ,auflsung in ,wasser nach ,morveau's 7,s4 #bdb47 und meinen ,versuchen keineswegs przipitirt4 ,eisenvitriol gebe damit ein dikgelbes ,pulver2 jede ,eisenvitriolauflsung lst an der freien ,luft von selbst1 oder in verstopften ,gefsen mit frischgeschpftem 7mit dephlogistisirter ,luft angefltem7 ,wasser verdnt1 einen ,theil verkalkten ,eisens niederfallen4 ,auf andre ,weise schlgt ihn ,arsenik oder seine mit frischgesottenem ,wasser bereitete ,auflsung nicht nieder1 nach ,morveau's 7,s4 #bci47 und meinen ,versuchen4 ,bleizucker schlage sich mit ,arsenikwasser ziemlich stark nieder2 aus der ,anmerk4 zu 4 #fc4 sieht man1 warum besonders ,brunnenwasser die ,bleiauflsungen in ,essigsure niederschlage1 aber ,bleiessig einige ,tage mit geplvertem weissem ,arsenik geschttelt giebt feinen ,niederschlag1 das am ,boden unaufgelst gebliebne 7,arsenik-7 ,pulver gab nicht die mindesten ,zeichen auf ,blei4 ,kupfervitriol gebe ein wenig ,przipitat2 ,morveau 7,s4 #bcd47 sagt1 einen gelbgrnlichen geringen ,niederschlag4 ,allerdings1 wenn beide die ,kupfervitriolauflsung und das ,arsenikwasser sehr konzentrirt sind1 geschieht das1 was ,morveau sagt4 ,unter allen ,metalauflsungen in ,suren aber1 wie auch ,morveau 7,s4 #bce47 bemerkt1 wird keine so stark1 als der krystrallisirte ,grnspan 7mit seladongrner ,farbe7 niedergeschlagen4 ,doch mus ich bemerken1 da er sich deswegen doch nicht zum ,arsenikreagens schikt1 weil das ,arsenikwasser immer etwas konzentrirt 7#a3fj7 seyn mus1 wenn es sich trben soll1 berdies kan er1 wenn das ,arsenikwasser auch noch konzentrirter 7#a3dj7 ist1 dasselbe kaum zum dritten ,theile zersezzen4 ,wenn ,haller 7,vorles4 b4 d4 ger4 ,arzn4 zweit4 ,band zweit4 ,th4 ,s4 #ahe4 und #aij47 und ,sprgel 7_/diff4 exper4 c4 venena_/ ,s4 #ei47 einen schwarzen ,niederschlag nennen1 der aus ,bleiessig durch hinzugegosnes ,arsenikwasser niederfallen solle1 so weis ich nichts dagegen zu sagen als da es nicht geschehe4 ,der weisse erfolgende ,przipitat rhrt vom blosen ,wasser her1 wenn lezteres ,luftsure enthlt4 ,funote #bha3 _/,anthropol4 for4_/ ,s4 #cbh4 ,funote #bhb3 ,morgagni _/de sed4 et caus4 morb4 ep4_/ #ei4 die lezten art4 -- ausser mehrern andern -- weisser ,arsenik hatte sich zwei ,monat innerlich verhalten1 ehe er ,vergiftungszuflle und ,tod bewirkte1 ,klkhof _/,verhandel4 uitg4 door4 de holl4 ,maatsch4 d4 ,w4 te ,harleem #h deel4_/ erst4 ,st4 ,s4 #cid4 u4 f4 ,funote #bhc3 ,man kan dies 7versiegelte7 ,gefs mit ,nummer #b bezeichnen4 ,funote #bhd3 ,wenn die ,verfasser der ,anfangsgr4 der theoret4 und praktisch4 ,chemie 7,s4 #bjf47 versichern1 der weisse ,arsenik frbe die blauen ,pflanzensfte nicht roth1 so ist dies unwahr2 eine msig starke 7#a3fj7 ,arsenikauflsung frbt die mit ,weingeist bereitete ,lakmustinktur rthlich4 ,eine strkere 7#a3cj7 frbt sie karminroth4 ,funote #bhe3 ,es mste denn eine ,menge ,sure in der ,flssigkeit seyn1 der man mit etwas zerflosnem ,weinsteinle abhilft1 doch nur in sofern1 da die ,flssigkeit auf ,zugiessen der ,lakmustinktur sich noch etwas rthlich frbt1 sonst kan das ,kalkwasser seine ,wirkung auf den ,arsenik nicht ussern4 ,ist bei 4 #dbd4 ein weisser ,niederschlag1 wie selten geschieht erschienen1 so scheidet man ihn erst mit ,weinsteinle ab1 seihet durch1 und suert die ,flssigkeit mit etwas ,essig an1 bis sie sich mit ,lakmustinktur rthet1 dann giest man ,kalkwasser ein4 ,funote #bhf3 ,er lset sich nicht in ,arsenikwasser wieder auf1 da es ein ,queksilberprzipitat ist4 ,funote #bhg3 ,es mste denn ausnehmend viel ,sure darin seyn3 man hilft ihr mit ,weinsteinle ab1 doch nur bis zum ,rothbleiben der ,lakmustinktur1 denn ,arsenikmittelsalz wird ohne zugesetzte ,sure vom ,schwefelleberluftwasser nicht zum ,operment gefllet4 ,funote #bhh3 ,blos dann1 wenn die eingekochte ,flssigkeit zhe ist1 kan selbst der ,kupfersalmiak nicht wirken4 ,macht aufgelste ,seife die ,feuchtigkeit diklich1 welches man durch ,zutrpfeln der mindesten ,sure1 und durch das ,ansehn leicht spren wird1 so scheidet man die ,talgflocken durch ,essig1 bis sich das trbe ,gemisch nicht ferner trbt1 sondern bald unten her aufhellet2 dann nimt man1 wo nthig1 die berflssige ,sure der filtrirten ,feuchtigkeit durch ,weinsteinl weg1 und wendet die ,probeflssigkeiten an4 ,ist aber ein andrer zher ,stof die ,ursache der ,diklichkeit1 und weder ,sure noch ,laugensalz trent das ,gemisch1 so schlgt man ein ,eiweis bis zur vlligen ,vermischung darunter1 lst das ,gemisch einmal aufkochen und filtriret es2 dann wird es schon vom zhen ,wesen dergestalt befreiet seyn1 da die ,probeflssigkeiten gewis ansprechen1 mit obiger 74 #dcj47 ,vorsicht4 ,funote #bhi3 ,queksilbersalpeter giebt mit ,leberluft einen aschgrauen ,przipitat4 ,funote #bij3 ,diese weisse ,farbe des ,niederschlags durch ,schwefelleberluft ist die sicherste ,widerlegung des ,argwohns1 es befinde sich im kuflichen ,sublimate ,arsenik1 eine ,behauptung1 die auch aus andern chemischen ,grnden unmglich wird4 ,funote #bia3 ,kochsalzsure und ,vitriolsure zu gleichen ,theilen gemischt lsen diesen weissen ,przipitat wieder auf1 welches mit keinem ,silber- ,queksilber- ,wismuth- oder ,bleiniederschlage der ,fall ist4 ,in ,vitriolsure mit ,salpetersure gemischt lset er sich nicht auf1 welches ihn von den ,zinnniederschlgen unterscheidet1 die sich sogleich darin auflsen4 ,funote #bib3 ,operment schikt sich deswegen nicht zu diesem ,versuche1 weil er wie ,schwefel damit verpuft1 und so keine deutliche ,erscheinung oder ,scheidewassergeruch entdecken lst4 ,funote #bic3 ,der ,schmelztiegel1 worin der ,salpeter fliest1 mus recht gerumlich und hoch seyn1 damit nicht so leicht etwas hineinfallen knne1 und damit man mit der ,nase desto nher hinzukommen knne4 ,funote #bid3 ,bergman _/,opuscul4 ,vol4 #b4_/ ,s4 #ddb4 ,funote #bie3 ,nur mus in allem ,falle ,kalkwasser genug zugegossen werden1 weil sich1 wenn es zu wenig ist1 die entstandne ,wolke in dem berflssig noch vorhandnen ,arsenik wieder auflst4 ,funote #bif3 ,hiedurch unterscheidet er sich von allen mglichen schwerauflslichen ,kalksalzniederschlgen4 ,funote #big3 _/,l4 #a4 4 #a4 ff4 ad ,l4 ,corn4 de sit4 et ,venef4_/ ferner _/,l4 #c4 pr4 ff4 eod4_/ -- 4 #c4 -- 4 #e4 ,i4 _/de publ4 jud4_/ -- ,funote #bih3 ,peinliche ,halsgerichtsordnung _/art4 #acj4_/ ,funote #bii3 ,covaruvias _/var4 resol4 lib4 #a4 cap4 de maleficiis_/ -- ,boehmer _/obs4 #d4 n4 #e4 ad ,carpz4 p4 #a4 q4 #b4 ad elem4 jur4 crim4 sect4 #b4 cap4 #a4 4 #bd4_/ und _/ad ,c4 ,c4 ,c4 art4 #agh4 4 #h4_/ u4 s4 w4 -- ,ehrman _/diss4 de veneficio doloso1 cap4_/ #a4 4 #ba4 bis #bg4 -- ,aloys4 ,cremanius _/de jur4 crim4 tit4 #a4 ,l4 #a4 p4 #a4 c4 #a4 4 #c4_/ u4 s4 w4 und _/cap4 #e4 4 #ea4_/ und andre4 ,funote #cjj3 ,carpzov _/prax4 crim4 part4 #a4 qu4 #b4 n4 #ea4_/ und _/part4 #a4 qu4 #bb4 n4 #cc4_/ u4 s4 w4 -- ,zoller und ,wilke _/diss4 de poena veneficii attentati1 quamvis irreparabile inde oriatur damnum1 ad mortem non extendenda1_/ ,leipzig1 #agfa4 -- ,vogel _/diss4 de ,veneficii et homicidii per venenum1 attentati in casu1 ubi mors non ipsa secuta poena non capitali_/1 ,dresden1 #agae4 -- ,farinaceus _/consil4 #aed4 n4 #ad4_/ und #df4 -- ,leyser _/spec4 #fji4 n4 #ae4_/ u4 w4 -- ,kre _/ad ,c4 ,c4 ,c4 art4 #acj4 4 #d4_/ -- doch auch ,bhmer _/obs4 #e4 ad ,carpzov p4 #a4_/ und ,ehrman _/de venef4 dol4 4 #cg_/4 ,funote #cja3 ,ehrman _/de venef4 dol4 4 #cg4_/ ,s4 #ed4 ,funote #cjb3 ,eine ,magd nahm zwei der strksten ,messerspizzen 7etwa #b-a_/b bis #c ,quentchen7 weissen ,arsenik1 man kam ihr erst nach #ad ,stunden zu ,hlfe1 und die ,krankheit war untdtlich1 7und wre bei bessern ,mitteln geschwinder zu heben gewesen17 _/,commerc4 litt4 ,nor4 #agcg4_/ ,s4 #bah4 -- ,ein ,mann von #ch ,jahren bekam von einem halben ,lothe weissen ,arsenik schlimme ,zuflle -- ,milch1 ,oel und schleimichte ,getrnke retteten ihn1 _/,van der ,monde ,recueil period4 vol4 #d4_/ ,s4 #cec4 -- ,ein ,student genas von einem ,quentchen verschlukten weissen ,arsenik4 _/,eph4 ,n4 ,c4 dec4 #b4 ann4 #d4 obs4 #ab4_/ ,s4 #cf4 -- _/,commerc4 litt4 ,nor4 #agch4_/ ,s4 #bab4 -- ,ein junger ,mensch1 welcher ein halbes ,loth weissen ,arsenik verschlukt hatte1 ward durch ,milch 7und ,schwefel7 gerettet1 ,georg ,logan ,versuch b4 d4 ,gifte1 7,petersburg #aghc47 ,s4 #bb4 -- ,ein neunzehnjhriger ,ruber muste auf kaiserlichen ,befehl dreissig ,gran weissen ,arsenik in ,rosenkonserv verschlucken1 man gab ihm fast nichts weder zu trinken noch sonst zur ,hlfe1 als zehn ,gran ,bezoarpulver in etwas ,wegbreitwasser 7so viel als nichts67 und nach ,todesngsten genas er ohne weitere ,hlfe1 nach entstandnem ,erbrechen und ,durchlauf2 ,diomed4 ,cornarius _/,consil4 medic4_/ im ,anhange der _/histor4 admirand4 #ac4_/ ,s4 #dd4 ,funote #cjc3 ,drei1 vier ,gran in ,quartanfiebern1 ,lemery _/curs4 chym4_/ ,s4 #cjg4 -- #c bis #d ,gran in ,wechselfiebern2 ,j4 ,lange _/epist4 med4 lib4 #c4 ep4 #g4_/ -- ,fnf ,gran weisser ,arsenik mit ,salpeter auf eine ,dosis gegen ,fieber2 _/,eph4 ,n4 ,c4 dec4 #b4 ann4 #e4_/ ,s4 #dgd4 -- #d ,gran auf einmal mit ,wasser2 _/,eph4 ,n4 ,c4 dec4 #b4 ann4 #c4 obs4 #df4_/ ,s4 #acb4 ,man rieth sogar in einer ,art epidemischer ,fieber drei ,pillen auf dreimal zu geben1 wovon jede drei ,gran ,arsenikmittelsalz 7_/arsen4 deflagratum_/7 hielt2 _/,commerc4 litter4 ,nor4 ann #agcg4_/ ,s4 #ahb4 7man sahe aber schleichende ,fieber und ,wassersucht darauf erfolgen7 -- vier ,gran gegen ,wechselfieber2 ,bonet _/med4 sept4 part4 #b4_/ ,s4 #ece4 ,man hat verschiedene ,beispiele von ,marktquaksalbern1 die #ab und mehrere ,grane ,arsenik verschlukten1 um nachgehends die antidotarische ,wunderkraft ihres ,orvietanums ins ,licht zu sezzen -- ,ein ,student gewhnte sich nach und nach an ,arsenik -- ,krger ,ditetik ,s4 #bb4 -- ,funote #cjd3 ,welsch _/rat4 vuln4 lethal4 jud4 cap4 #ad4_/ ,s4 #ii4 -- ,bohn _/exam4 vuln4 leth4 sect4 #a4 cap4 #c4_/ ,s4 #df1 #dg4 -- ,smetius _/,miscell4 lib4 #aj4_/ ,s4 #efa4 -- ,bonet _/sepulchr4 anat4 lib4 #d4 sect4 #c4 obs4 #ae4_/ -- ,schpfer _/de haemorrhag4 vuln4 cap4 #c4 n4 #ajb4_/ -- ,zacchias4 a4 a4 ,o4 _/lib4 #e4 qu4 #c4 n4 #ac1 #ad4_/ und _/qu4 #f4 n4 #af4_/ -- ,funote #cje3 ,in den ,pandekten1 _/,l4 #ai4 de ,r4 ,i4_/ ,funote #cjf3 ,ehrman _/de venef4 dol4 4 #cg4_/ ,s4 #ed4 ,funote #cjg3 ,farinaceus _/prax4 crim4 p4 #d4 qu4 #abg4 n4 #ij4_/ -- ,horat4 ,carpanus _/ad ,c4 homicida nov4 const4 mediol4 n4 #ajh4_/ -- ,thom4 ,actius _/de infirmis p4 #a4 cap4 #dg4 n4 #cj4_/ ,funote #cjh3 ,ayrer _/de homicid4 p4 #b4 n4 #f4_/ -- ,farinaceus _/prax4 crim4 p4 #d4 qu4 #abg4 n4 #bg4_/ -- ,hor4 ,carpanus _/ad c4 homicid4 nov4 const4 mediol4 n4 #acg4_/ -- ,nikol4 ,boer _/decis4 burdegal4 #cbc4 n4 #ad4_/ -- ,giurba _/consil4 crim4 #hd4 n4 #aj4_/ bis _/#ac4_/ -- ,funote #cji3 ,man hat unzhlige ,beispiele von geheilter ,verlezzung einiger ,stellen der innern ,magenhaut und berhaupt des ,speisekanals1 die ,zottenhaut des ,schlundes kan leicht und ohne ,schaden abgehen1 und wieder wachsen1 ,haller _/physiol4 lib4 #ah4 sect4 #d4 4 #c4_/ ,s4 #ii4 ,lieutaud1 ,haller1 ,bonet1 ,morgagni und andre haben sie uns aufgezeichnet -- man hat fters starke ,narben im ,magen gefunden -- ,plater _/obs4 lib4 #b4_/ ,s4 #dai4 ,wie oft waren nicht ganze grose ,stellen des ,magens glatt1 ohne ,zottenhaut1 wie die ,leichenfnung berhmter ,allotriophagen und ,glasfresser beweiset6 ,wie viele ,jahre haben nicht manche bei ,magengeschwren gelebt6 ,sind die beigebrachten gewaltsamen ,magenwunden grstentheils nur in der ,gegend der beiden ,mndungen tdtlich1 warum sollen die innern nicht penetrirenden ,verlezzungen nicht untdtlich seyn8 ,hiemit will blos sagen1 da die ,umstnde der ganzen ,vergiftungskrankheit mit der gefundnen ,verlezzung kombinirt an die ,hand geben knnen1 in wiefern die mit ,arsenik geschehene ,verlezzung zu heilen gewesen wre1 sie mste denn ausnehmend betrchtlich seyn1 da es dann von selbst klar ist1 da grose brandige ,verwundungen des ,magens mit dem ,leben nicht bestehen knnen1 und wirkliche ,durchbohrungen schwerlich mit einer vlligen ,wiedergenesung4 ,funote #caj3 ,bohn _/de ranunc4 vuln4 leth4 sect4 #a4_/ ,s4 #aeb1 #aec4 99 99 99 99 99 99 ,anmerkungen zur ,transkription ,folgende ,passagen wurden korrigiert bzw4 mssen noch kommentiert werden3 ,s4 xiii3 4 #aeb4 fehlt1 ist aber im ,text vorhanden4 ,s4 #d3 auftroknen2 sollte mglicherweise heien3 austroknen ,s4 #cf3 ,f ,hoffman -- ,fr4 ,hoffman ,s4 #bcd3 4 #dab4 kommt doppelt vor2 dies wurde beibehalten4 ,s4 #bfe_/bff3 4 #dha4 kommt doppelt vor2 s4o4 ,funote #de3 ,j4 ,schrder bzw4 ,i4 ,schrder sind im ,fraktur- ,zeichensatz nicht unterscheidbar2 da der wahre ,name nicht ermittelt werden konnte1 wurde willkrlich die erste ,variante gewhlt4 ,funote #ade3 nach einder -- nach einander