,anmerkungen zur ,transkription3 ,der vorliegende ,text wurde anhand des #aiaa erschienenen ,auswahlbandes der ,erstausgabe von #aijj mglichst originalgetreu wiedergegeben4 ,ungewhnliche ,schreibweisen 7z4,b4 ,kambse8 fr ,kombse82 ,rythmus8 usw47 wurden beibehalten2 ,eigennamen wurden unverndert bernommen4 ,im ,druckbild nicht sichtbare ,buchstaben wurden sinngem ergnzt4 ,zu ,abbildung #ae existiert kein ,verweis im ,text4 ,die folgenden ,stellen wurden korrigiert3 ,s4 #g3 ,valdivia3 ,name wurde in ,anfhrungszeichen gesetzt ,s4 #ab3 da8 das8 ,s4 #bj3 englichen8 englischen8 ,s4 #bb3 nnd8 und8 ,s4 #bd3 ,rhe8 ,nhe8 ,s4 #hf3 ,kergulen8 ,kerguelen8 ,s4 #hg3 gentig8 gentigt8 ,der ,originaltext wurde in ,frakturschrift gesetzt2 insbesondere zoologische ,bezeichnungen wurden durch ,antiquaschrift hervorgehoben4 ,diese ,stellen werden hier mit ,unterstrichen gekennzeichnet 7antiqua74 ,fettgedruckte ,textstellen stehen zwischen ,gleichheitszeichen 7fett71 gesperrte ,passagen werden mit ,tilden umgeben 7gesperrt74 ,wissenschaftliche ,volksbcher fr ,schule und ,haus ,herausgegeben von ,fritz ,gansberg ,hamburg und ,berlin #aiaa ,alfred ,janssen ,aus den ,tiefen des ,weltmeeres ,von ,carl ,chun4 ,schilderungen von der deutschen ,tiefsee-,expedition ,ausgewhlt von ,fritz ,gansberg ,mit zwanzig ,bildern ,hamburg und ,berlin #aiaa ,alfred ,janssen #a4 ,die deutsche ,tiefseeexpedition ,die ,tiefen des ,weltmeeres haben von jeher die ,gedanken der ,menschen mchtig erregt4 ,bald dachte man sie sich unergrndlich und vllig ohne ,leben1 bald hielt man sie fr das ,abbild des mit steilen ,gebirgen durchzogenen ,festlandes und belebte sie mit seltsamen ,phantasiegestalten4 ,eine wirkliche ,durchforschung der ,tiefsee hat erst im #ai4 ,jahrhundert begonnen4 ,gelegentlich holte man wohl bei den ,lotungen aus groen ,tiefen lebende ,tiere herauf4 ,besonders wurde man bei der ,legung der ,kabel auf die ,tierwelt der ,tiefsee aufmerksam gemacht4 ,das erste transatlantische ,kabel1 das #aheh gelegt wurde1 ri2 dasselbe ,schicksal widerfuhr auch dem ,mittelmeerkabel4 ,beide wurden wieder aufgefischt3 auf beiden hatten sich ,tiere angesiedelt4 ,mehr und mehr entdeckte man1 wie ppig1 farbenprchtig und wundervoll diese in den ,tiefen verborgen lebende ,tierwelt war4 ,die erste groe und planmige ,erforschung der ,tiefsee erfolgte durch die englische ,challengerexpedition in den ,jahren #ahgb-ahgf4 ,was sie leistete1 stellt sich den ,ergebnissen der glnzendsten ,forschungsreisen wrdig zur ,seite2 in #ch dicken ,quartbnden sind ihre ,funde in ,wort und ,bild genau beschrieben worden4 ,seit dieser ,zeit ist die ,tiefseeforschung ein groes ,studiengebiet geworden1 auf dem sich viele ,gelehrte aus den verschiedensten ,lndern eifrig bettigen4 ,zwei ,drittel der ,erdoberflche1 nmlich die vom ,wasser bedeckten1 sind uns dadurch neu erschlossen1 ja geradezu neu entdeckt worden4 ,wir wissen heute1 da das ,leben auch in den tiefsten ,tiefen nicht aufhrt1 da ein ,druck von mehreren ,hunderten von ,atmosphren1 eine ,temperatur1 die sich um den ,nullpunkt bewegt1 und ewige ,finsternis die ,ausbreitung der ,tierwelt nicht hindern knnen2 aus einer ,tiefe von #gfcf ,metern hat man einen lebenden ,kieselschwamm heraufgeholt4 ,wahrlich1 alle ,naturforscher haben ein ,interesse daran1 zu erfahren1 wie sich das ,leben diesen eigentmlichen ,umstnden anpassen kann4 ,am #ca4 ,juli #ahih erfolgte die ,ausfahrt der zu einer deutschen ,tiefseeexpedition ausersehenen ,valdivia8 aus dem ,hamburger ,hafen4 ,es war ein festliches ,ereignis4 ,von allen ,seiten1 besonders aber durch die ,regierung1 war die ,ausrstung der ,expedition mit ,rat und ,tat und mit den ntigen ,geldbewilligungen untersttzt worden4 ,der groe1 schne ,dampfer hatte fr die ,zwecke dieser ,fahrt mannigfache besondere ,einrichtungen bekommen1 einen ,mikroskopierraum1 ein chemisches1 ein bakteriologisches ,laboratorium1 eine photographische ,dunkelkammer1 des weiteren einen groen ,konservierraum1 in dem die ,reservekabel1 die ,netze1 zahllose ,kisten und ,kasten mit ,fischereigegenstnden und in den ,schrnken das gesamte kostbare ,material an konservierten ,tieren aufgestapelt wurde4 ,die ,anlage einer ,eismaschine war besonders vorteilhaft4 ,die ,tiefseetiere leben in sehr kaltem ,wasser und geraten bei dem ,aufkommen der ,netze in den ,tropen in oft #be ,grad wrmere ,schichten4 ,hier zersetzen sie sich auerordentlich rasch1 falls nicht mit ,eis abgekhltes ,seewasser zu ihrer ,aufnahme bereitsteht4 ,so konnten die ,tiere1 die bisweilen noch lebend heraufgebracht wurden1 gelegentlich stundenlang am ,leben erhalten und whrend der ,zeit photographiert und in ihrer natrlichen ,frbung abgemalt werden4 ,da die ,valdivia8 auer dem notwendigsten ,trinkwasser und einem ,wasserballast zum ,gebrauch fr die ,maschine keinen ,doppelboden fr ,swasser besa1 so leistete ein groer ,destillationsapparat fr die wissenschaftlichen ,arbeiten vortreffliche ,dienste4 ,ein sehr wichtiger ,gegenstand war auch die groe ,kabeltrommel1 die #ajjjj ,meter ,stahlkabel fr die ,dredscharbeiten auf dem ,meeresgrunde aufnehmen mute4 ,das ,kabel war aus zweien zusammengespleit1 die #aj und #ab ,millimeter im ,durchschnitt hatten und #ejjj und #hjjj ,kilogramm ,druckfestigkeit besaen4 ,das wichtigste ,werkzeug war ohne ,frage die groe ,dredsche oder das ,trawl1 das groe ,scharrnetz4 ,es schleift auf zwei eisernen1 schlittenfrmig gebogenen ,stangen und besitzt eine ,lnge von #aj ,metern4 ,um es auf den ,grund zu bringen1 mu es durch zwei eiserne ,oliven von je #be ,kilogramm beschwert werden4 ,die ,vertikalnetze besitzen einen weiten ,durchmesser und sind bestimmt1 in groe ,tiefen hinabgelassen und dann langsam in senkrechter ,richtung wieder gehievt zu werden4 ,sie fischen neben den greren ,tieren auch eine ,flle jener kleinen und kleinsten ,lebewesen1 die man ,plankton nennt4 ,es sind freilich recht kostbare ,netze aus ,seidengaze1 die durch einen derben berzug geschtzt wird4 ,die ,schlienetze endlich sind so eingerichtet1 da sie geschlossen in die ,tiefe versenkt und durch einen kunstvollen ,mechanismus und mit ,hilfe eines ,propellers whrend einer bestimmten ,aufwrtsbewegung geffnet und alsdann wieder geschlossen werden knnen4 ,das ,tagewerk begann regelmig mit einer ,tiefseelotung1 meist um #e ,uhr morgens4 ,die ,maschinenwache wurde benachrichtigt1 da gestoppt werden sollte1 worauf das ,schiff vor ,wind und ,strom so hingelegt wurde1 da auf jener ,seite1 wo gearbeitet werden sollte1 ,luv war4 ,es kam wohl vor1 da eine obere ,strmung mit einer tieferen ,strmung in der ,richtung auseinanderging4 ,in solchen ,fllen stand der ,draht zuerst senkrecht1 bis er pltzlich in ,tiefen von #bjj-djj ,metern unter dem ,schiffe verschwand4 ,da dann ,gefahr bestand1 da die am ,draht angebundenen kostbaren ,instrumente durch die ,reibung an den ,bordwnden verloren gingen1 bedurfte es des ganzen seemnnischen ,geschicks des ,kapitns1 um durch geeignetes ,manverieren des ,schiffes den ,draht wieder freizubekommen4 ,der wichtigste ,teil der ,lotmaschine 7,abbildung #a7 ist die ,trommel1 auf welche der ,lotdraht in einer ,lnge von #hjjj ,metern aufgewickelt worden war4 ,ein ,zhlwerk registriert die ,umdrehungen des ,merades4 ,die ,tiefseelote 7,abbildung #b7 sind so konstruiert1 da um die ,lotrhre ein eisernes ,sinkgewicht angebracht wird1 welches den ,draht zum ,meeresgrunde hinabziehen soll1 um dann unten liegen zu bleiben und die ,drahtleitung fr das ,einwinden zu entlasten4 ,wenn das ,lot den ,grund berhrt1 fallen die zwei kleinen ,arme1 wie die ,pfeile andeuten1 infolge ihrer ,schwere abwrts1 und die ,drhte gleiten ab1 so da das ,sinkgewicht selbst abfllt4 ,fr grere ,tiefen wurden ,sinkgewichte von #bh ,kilogramm1 fr geringere solche von #ae ,kilogramm benutzt2 von den ersteren besa die ,expedition #bcj1 von den letzteren #acj4 ,lt man das ,lot zu rasch auslaufen1 so mu man gewrtig sein1 da die ,grundberhrung nicht erkannt wird1 whrend gleichzeitig der im berschu auslaufende ,draht sich aufknult und ,knicke bekommt4 ,das feine ,loten groer ,tiefen ist eine ,kunst1 die durch ,erfahrung gelernt sein will4 ,eine ,tiefenlotung von etwa #ejjj ,metern beansprucht ungefhr #aa ,stunden ,zeit1 ungerechnet #e-g ,minuten1 die man vor ,beginn des ,aufwindens abwartet1 damit das ,tiefenthermometer am ,meeresgrunde sich richtig auf die ,bodentemperatur einstellt4 ,da in den tropischen und gemigten ,regionen die ,temperatur allmhlich gegen den ,meeresgrund abnimmt1 so kann man hier ,maximum- und ,minimumthermometer verwenden1 die gegen den gewaltigen ,druck 7auf #aj ,meter eine ,atmosphre7 durch eine besondere ,glashlle geschtzt werden4 ,in den ,eismeeren dagegen1 die an der ,oberflche klter sind als in tieferen ,schichten1 mssen ,kippthermometer verwendet werden 7,abbildung #c und #d74 ,dasselbe kippt um1 sobald die ,spindel 7d7 des ,propellers 7e7 sich aus der ,thermometerhlse herausgedreht hat2 dann reit bei a der ,quecksilberfaden ab1 der wegen seiner geringen ,masse so gut wie unverndert nach oben kommt4 ,die ,drehung des ,propellers erfolgt natrlich durch den ,aufzug im ,wasser4 ,wenn ein ,dredschzug in #ejjj ,metern ,tiefe vorgenommen wird1 so mu der ,dampfer still liegen und soviel ,drahtseil ausgegeben werden1 als die ,lotung anzeigt4 ,ist das ,netz ber dem ,grunde angelangt1 so wird langsame ,fahrt gemacht und noch ein ,drittel ,seillnge mehr ausgegeben4 ,darauf gehen mehrere ,stunden hin4 ,der ganze ,zug beansprucht einschlielich der ,lotung #ac ,stunden4 ,ein ,dredschzug in groen ,tiefen stellt an alle ,beteiligten1 nicht zum mindesten auch an das seemnnische ,geschick des ,kapitns hohe ,anforderungen4 ,wegen der hohen ,spannung1 welcher das ,kabel ausgesetzt wird1 ist groe ,aufmerksamkeit der ,bedienungsmannschaften erforderlich1 da sonst ,unflle nicht ausgeschlossen sind4 ,da die ,expedition in der ,handhabung mancher ,gerte noch unerfahren war1 so wurden nicht sofort die groen ,tiefen des ,ozeans aufgesucht1 sondern eine ,probefahrt nach den ,farer unternommen4 ,erst dann wurde der ,kurs nach dem ,sden1 dem in ,aussicht genommenen ,forschungsgebiete gerichtet4 ,nach ,landungen auf ,teneriffa1 in ,kamerun und dem ,kaplande1 die herrliche ,unterbrechungen der gleichmigen ,tage der ,seefahrt boten1 wendete sich die ,expedition einem ihrer wichtigsten ,gebiete zu1 dem sdatlantischen ,ozean in seinen bergngen in das antarktische ,meer4 ,diesen ,abschnitt der ,reise geben die hier folgenden ,kapitel wrtlich wieder4 ,sie sind mit gtiger ,erlaubnis des ,verlegers und ,verfassers dem groen ,werke ,aus den ,tiefen des ,weltmeers8 7,verlag von ,gustav ,fischer in ,jena7 des ,leiters der ,expedition ,carl ,chun entnommen4 #b4 ,von ,kapstadt zur ,bouvet-,insel ,es war ein prchtiger ,sonntagsmorgen1 an dem die ,valdivia8 aus den groartigen ,hafenanlagen von ,kapstadt ausfuhr4 ,es fiel uns schwer1 der gastlichen ,kapstadt ,valet zu sagen1 nachdem wir die sieben ,tage1 welche wir dort verbrachten1 in angestrengter ,ttigkeit ausgenutzt hatten1 um unsere ,ausrstung zu vervollstndigen und nebenbei auch das berreich mit ,naturschnheiten gesegnete ,kapland kennen zu lernen4 ,als wir das ,kap zur linken ,seite liegen lieen und mit ,,ssw4-,kurs dem endlosen sdlichen ,meere zustrebten1 mag man wohl auf einem von ,osten kommenden ,australienfahrer sich seine eigenen ,gedanken ber den sonderbaren ,kurs eines ,dampfers gemacht haben1 der mit weiem ,tropenanstrich eine seit mehr als fnfzig ,jahren von keinem ,schiff gewhlte ,route einschlug4 ,es galt der ,untersuchung des antarktischen ,meeres4 ,sdlich vom ,kaplande dehnt sich ein weites ,meer aus1 das in ozeanographischer ,hinsicht unerforscht war4 ,gleich hinter der ,agulhas-,bank 7sdlich vom ,kaplande in #gj-bjj ,meter ,tiefe7 brechen alle ,lotungen ab4 ,verfolgt man auf den britischen ,seekarten die weite unbeschriebene ,flche sdlich vom ,kaplande1 so stt man nur auf eine ,angabe1 die freilich auch wieder als unsicher bezeichnet wird4 ,unter dem #ed4 ,breitengrad finden sich nmlich drei ,inseln verzeichnet1 welche als die ,bouvet-,gruppe8 zusammengefat werden4 ,diese wurden #agci von ,bouvet entdeckt1 der sie fr das ,vorgebirge eines ,sdkontinents hielt2 aber weder ,cook 7#agge71 noch ,james ,ro 7#ahdc71 noch ,moore 7#ahde7 vermochten trotz aller hierauf verwendeten ,mhe die ,bouvet-,insel8 wieder aufzufinden4 ,immerhin hatten im ,anfang dieses ,jahrhunderts zwei ,kapitne von ,walfischfngern1 welche im ,dienst der ,londoner ,firma ,enderby standen -- nmlich ,lindsay 7#ahjh7 und ,norris 7#ahbe7 -- besttigt1 da in der von ,bouvet bezeichneten ,region eine bzw4 zwei ,inseln liegen1 deren ,position sie freilich abweichend bestimmten4 ,da die ,valdivia8 sich als ein vorzgliches ,expeditionsschiff bewhrt hatte1 reifte im ,vertrauen auf die umsichtige ,schiffsfhrung von ,kapitn ,krech der ,entschlu1 die ,bouvet-,region aufzusuchen und einen erneuten ,versuch zur ,wiederauffindung der von drei ,expeditionen vergeblich gesuchten ,inselgruppe zu wagen4 ,die gnstige ,witterung hielt nach der ,abfahrt von ,kapstadt auch whrend der nchsten ,tage an1 und so vermochten wir alle ,arbeiten in wnschenswerter ,weise zu frdern4 ,mit ,rcksicht darauf1 da wir von jetzt an in ,regionen vordrangen1 deren ,bodenrelief unbekannt war1 wurde tglich vor ,beginn der brigen ,arbeiten eine ,lotung ausgefhrt4 ,schon die erste1 am #ad4 ,november vorgenommene1 berzeugte uns von der ,tatsache1 da die ,agulhas-,bank in ein auerordentlich tiefes ,meer von ber #djjj ,metern abfllt4 ,nachdem bereits unter dem #cg4 ,breitengrade eine hohe1 westliche ,dnung uns belehrt hatte1 da wir in die ,region der stndig wehenden braven ,westwinde8 eingetreten waren1 auf deren ,bedeutung fr die ,segelschiffahrt nach ,australien zuerst ,james ,ro hingewiesen hatte1 begann am #af4 ,november der ,westwind strmisch einzusetzen4 ,wir begegneten an diesem ,tage einem englischen ,schiffe1 dem ,dampfer ,titania81 der auf der ,fahrt nach ,sd-,australien begriffen war4 ,es war fr lange ,zeit das letzte ,schiff1 welches wir sichteten2 wir verfehlten denn auch nicht1 unsere ,route mit der ,bitte um ,meldung zu signalisieren4 ,am #af4 ,november mittags #ab ,uhr betrug die ,oberflchentemperatur noch #ag1d ,grad1 whrend sie am #ah4 ,november um dieselbe ,zeit bereits auf #g1h ,grad gesunken war4 ,seitdem nahm die ,temperatur so rasch und stetig ab1 da nach berschreiten des #ec4 ,breitengrades am #bd4 ,november bereits ,oberflchentemperaturen von minus #a ,grad gemessen wurden4 ,mit dem ,eintritt in die khlere ,region hob sich sichtlich der ,gesundheitszustand und das ,wohlbefinden der ,mitglieder der ,expedition1 die seit unserm ,besuch in ,kamerun durch vielfach wiederholte ,malariaanflle heimgesucht wurden4 ,allerdings machte sich an den nchsten ,tagen die rasche ,abkhlung der ,luft1 welche ungefhr gleichen ,schritt mit der ,temperaturabnahme des ,oberflchenwassers hielt1 so empfindlich geltend1 da fast niemand von ,katarrhen verschont blieb1 die indessen schnell vorbergingen4 ,auch sorgte die am #ai4 ,november zum erstenmal angelassene ,dampfheizung dafr1 da wir im ,salon und in den ,kabinen uns behaglich fhlten4 ,das gute ,wetter sollte freilich nicht lange anhalten4 ,am #bj4 ,november begann das hochstehende ,barometer von #gfj ,millimetern auf #gch zu fallen1 und gleichzeitig fachte der von ,nordost nach ,west zu ,sd umgehende ,wind zum schweren ,sturm an4 ,da die ,windstrke nach der ,beaufortskala #aj betrug1 so donnerten die ,wogen gegen die ,wandung des ,schiffes1 bersplten das ,verdeck und ntigten uns schlielich1 beizudrehen1 um gegen den gewaltigen ,seegang anzudampfen4 ,das rasche ,fallen des ,barometers setzte uns an spteren ,tagen nicht mehr in berraschung1 aber als wir es zum erstenmal erlebten1 machte die tief nach abwrts steigende ,kurve des ,registrierbarometers einen fast unheimlichen ,eindruck4 ,dabei verdunkelte sich zeitweilig der ,himmel stark und kontrastierte fast schwarz mit dem weien ,gischt der gewaltigen ,wogenkmme1 die meist zu drei hintereinander ankamen und ber das ,verdeck fegten4 ,in diesem ,aufruhr bemerkten wir einen antarktischen ,pinguin1 der mit heiserem ,schrei durch krftige ,schlge mit den zu ,flossen umgebildeten ,flgeln sich wie ein ,delphin in kurzen ,sprngen ber ,wasser erhob und lngere ,zeit dem ,schiffe folgte4 ,so recht in ihrem ,elemente fhlten sich die ,sturmvgel1 unter denen zum erstenmal die aschgrauen ,albatrosse mit schwrzlichem ,kopfe und weien ,augenlidrndern gespenstig wie ,vampyre ihre erstaunlichen ,flugknste in ruhigen eleganten ,kurven um das schwer arbeitende ,schiff ausfhrten4 ,am ,morgen des #ba4 ,november bot das ,meer bei gelegentlich durchbrechender ,sonne einen groartigen ,anblick dar3 die mchtige nrdliche ,dnung wurde von einem von ,westen kommenden ,wogengange durchkreuzt und bedingte eine wild aufgeregte1 prachtvoll blau und weischumende ,see4 ,da wir in westlicher ,richtung gegen den ,wind andampften1 wurde in regelmigen ,intervallen das ,schiff durch die von ,norden kommende ,dnung gepackt und zur ,seite geworfen4 ,dies hatte ein fast unerhrtes ,schlingern zur ,folge1 bei dem in den ,laboratorien die ,glser aus ihren ,gestellen herausfuhren1 die ,treppen mit ,prparierflssigkeiten bergossen wurden1 und gar mancher dem angeschraubten ,drehstuhl ,valet sagte1 um in unfreiwilliger ,reise mit dem anderen ,ende des ,salons ,bekanntschaft zu machen4 ,an einen ,schlaf war nicht zu denken gewesen1 und bei dem ,frhstck hatte es auch seine ,schwierigkeiten4 ,obwohl schon lngst die verdchtigen quadratischen ,fcher auf dem ,tische befestigt waren1 so flogen doch ,teller1 ,messer1 ,lffel -- nicht minder auch die ,stewards -- umher1 und niemand war zu beneiden1 der etwa gleichzeitig ein weiches ,ei und eine ,tasse voll ,tee zu bewachen hatte4 ,ebenso rasch1 wie das ,barometer gefallen war1 begann es am #ba4 ,november wieder zu steigen und die fr diese ,breiten ungewhnliche ,hhe von #ggj ,millimetern zu erreichen4 ,gleichzeitig drehte der allmhlich abflauende westliche und sdwestliche ,wind unter ,regenschauern und ,hagelben wieder nach ,nord zurck4 ,es traten einige ruhigere ,tage ein1 an denen wir freilich durch die von nun an hufiger sich einstellenden ,nebel an einem raschen ,vorwrtskommen gehindert wurden4 ,wir waren fters gentigt1 zu stoppen2 ging es trotzdem bei ,nebel mit halber ,kraft vorwrts1 so ertnte in regelmigen ,intervallen die ,dampfpfeife1 um das ,echo von einem etwa vorliegenden ,eisberge zu wecken4 ,so trafen wir denn am #bd4 ,november in der ,hhe des #ed4 ,breitengrades auf jene ,region1 in welcher die englischen ,admiralittskarten drei ,inseln verzeichnen und sie als ,bouvet-,gruppe zusammenfassen4 ,ein schneidender1 bald strmisch anfachender ,nord hatte das ,verdeck mit ,glatteis berzogen1 und mehrmals sich einstellende ,nebel erschwerten den ,ausblick4 ,da indessen gelegentlich die ,sonne durchbrach1 wurde die ,hoffnung nicht aufgegeben1 ber das ,schicksal der ,inseln ,aufschlu zu erhalten4 ,whrend in den letzten ,tagen sehr ansehnliche ,tiefen zwischen #djjj und #ejjj ,metern 7zweimal sogar ,tiefen von ber #ejjj ,metern7 gelotet worden waren1 ergab eine am #bc4 ,november vorgenommene ,lotung #cehe ,meter1 und die am #bd4 ausgefhrte nur #bbfh ,meter4 ,hierdurch war ein unterseeischer ,rcken nachgewiesen1 der vielleicht den ,inseln als ,sockel dienen konnte1 und es handelte sich nun darum1 systematisch die ganze ,region abzusuchen4 ,der ,navigationsoffizier hatte zu diesem ,zwecke die von ,bouvet1 ,lindsay und ,norris angegebenen ,positionen ihrer ,landsichtungen in eine ,karte eingetragen1 und man begann nun1 von ,ost nach ,west vorgehend1 die ,verhltnisse zu prfen4 ,am #bd4 wurde ein ,erfolg nicht erzielt1 obwohl der ,himmel zweimal aufklrte und auf kurze ,zeit ganz wolkenlos war4 ,immerhin blieb die ,luft eigentmlich diesig1 whrend das ,wasser durch mikroskopische ,algen1 welche geradezu einen ,brei an der ,oberflche bildeten1 grnlich verfrbt wurde4 ,wenn dann gleichzeitig der ,himmel mit einem monotonen grauen ,wolkenschleier verhngt war1 so zeigte die ,meeresoberflche jenen schwrzlichen ,ton1 dessen so oft in der ,reisebeschreibung des ,challenger8 gedacht wird4 ,gegen ,abend brach die ,sonne wieder durch und ging hinter einer imposanten ,wolkenwand unter1 in die man anfnglich hohe ,inseln hineindeutete1 bis erst allmhlich die ,tuschung erkannt wurde4 ,am ,morgen des #be4 ,november loteten wir mitten zwischen den angeblichen ,landsichtungen von ,bouvet1 ,lindsay und ,norris eine ,tiefe von #cdeh ,metern4 ,damit schwand nun freilich die ,hoffnung1 da wir in diesen ,gegenden eine ,insel nachzuweisen vermchten1 doch deutete immerhin das reiche ,vogelleben -- nicht zum mindesten die ,erbeutung zweier ,kaptauben mit ,brutfleck -- auf die ,nhe von ,land hin4 ,gelegentlich aufkommende ,schneeben wechselten mit einem ,aufklaren des ,himmels ab1 und so wurde die ,suche nach den ,inseln in westlicher ,richtung fortgesetzt4 ,denn wenn auch anzunehmen war1 da die alten ,seefahrer die ,breite ziemlich richtig angegeben hatten1 so war ein ,irrtum in der ,lngenbestimmung im ,hinblick auf die damals noch unvollkommenen ,mittel nicht ausgeschlossen4 ,gegen ,mittag des #be4 ,november kam der erste groe ,eisberg in ,sicht4 ,er machte1 als er in vollem ,sonnenschein vor uns glnzte1 einen majesttischen ,eindruck4 ,dies nicht zum mindesten durch die stolze ,ruhe1 mit welcher der ,kolo wie verankert dalag1 whrend die ,brandung oft bis zum ,gipfel emporstieg und ihn mit ,gischt berschttete 7,abbildung #f74 ,hatte man bisher den ,schaum der ,wogen als den ,inbegriff des blendend ,weien betrachtet1 so war man berrascht1 da dieser sich von den wie frisch berschneit erscheinenden ,flchen eines von der ,sonne beschienenen ,eisberges graugelblich abhob4 ,dabei schien ein feiner blulicher ,duft ber dem ,ganzen zu liegen1 der in den ,spalten und ,grotten in ein tiefes ,kobaltblau berging4 ,am ,nachmittag wurde es wieder etwas bewlkt und unsichtig4 ,nach den strmischen ,tagen und schlaflosen ,nchten gab der ,kapitn seinem ,unmut ber die unsicheren ,bestimmungen der alten ,seefahrer in krftig seemnnischer ,weise ,ausdruck4 ,wir waren beide der ,ansicht1 da nur noch bis ,sonnenuntergang die ,suche nach den wie verzaubert erscheinenden ,inseln mit westlichem ,kurs fortgesetzt werden sollte1 als #cj ,minuten nach #c ,uhr unser erster ,offizier mit dem ,ausruf3 ,die ,bouvets liegen vor uns8 das ganze ,schiff in ,aufregung brachte4 ,alles strmte nach vorn und auf die ,brcke1 und da lag denn in verschwommenen1 bald deutlicher hervortretenden ,umrissen1 nur #g ,seemeilen rechts voraus1 in seiner ganzen antarktischen ,pracht und ,wildheit ein steiles ,eiland4 ,schroffe und hohe ,abstrze gegen ,norden1 mchtige1 bis zum ,meeresspiegel abfallende ,gletscher1 ein gewaltiges ,firnfeld1 welches sanft geneigt im ,sden mit einer ,eismauer im ,meer endet1 die ,kmme der ,hhen in ,wolken versteckt -- das war der ,eindruck1 den wir von der seit #ge ,jahren verschollenen und von drei ,expeditionen vergeblich gesuchten ,insel empfingen4 ,an einen ,landungsversuch an der steilen1 von senkrechten ,eismauern umgebenen ,kste war indessen wegen der noch immer hochgehenden ,see nicht zu denken4 ,wer die ,eigenart des antarktischen ,gebietes und die ,verschiebungen aller klimatischen ,bedingungen wrdigen will1 tut gut1 die ,verhltnisse der nrdlichen ,halbkugel zum ,vergleiche heranzuziehen4 ,auf gleicher ,breite wie die ,bouvet-,insel liegen nrdlich vom quator ,helgoland und die ,insel ,rgen4 ,man stelle sich nun vor1 da ,rgen mit ewigem ,schnee bedeckt sei1 ,gletscher bis zum ,meere entsende und auch im ,hochsommer gelegentlich von schwerem ,packeis umgeben werde4 ,die ,oberflchentemperatur der ,nord- und ,ostsee sei -- dies stets im ,sommer -- unter den ,nullpunkt gesunken und ,eisberge machen die ,schiffahrt in der ,nhe der englischen ,kste zu einer schwierigen4 ,ein ,fahrzeug1 das bis zu den ,lofoten durch ,packeis vordringt1 wrde in den ,annalen verzeichnet werden1 und wer gar ,spitzbergen erreichte1 das heutzutage von ,vergngungsreisenden auf ,salondampfern besucht wird1 wrde als khner ,entdecker gepriesen werden1 der weiter vordrang1 als es einem ,james ,clark ,ro vergnnt war6 #c4 ,im antarktischen ,meere ,der zweite ,abschnitt der ,fahrt im antarktischen ,gebiet darf als der weitaus erfolgreichste bezeichnet werden4 ,die ,expedition konnte bei einem fr antarktische ,verhltnisse ungewhnlich gnstigen ,wetter #c ,wochen hindurch fast ungestrt ihren ,arbeiten nachgehen1 schlielich mit einem keineswegs fr die sdlichen ,eisverhltnisse berechneten ,dampfer den #fd4 ,breitegrad berschreiten und in die ,nhe des vermuteten antarktischen ,kontinents gelangen4 ,da gerade dieser ,teil der ,fahrt trotz der gnstigen ,witterung an das ,geschick und die ,umsicht von ,kapitn und ,offizieren besondere ,anforderungen stellte1 liegt auf der ,hand4 ,hufig eintretende ,nebel1 heftige ,schneeben1 zahlreiche ,eisberge und weit nach ,norden sich ausziehende ,treibeisfelder ntigten uns zu vielfachen ,kursnderungen und mehrmals zum ,durchbrechen der vorliegenden ,eismassen4 ,durch vorsichtiges ,abwgen der ,verhltnisse und sorgfltige ,bercksichtigung lterer ,nachrichten ber die ,packeisverbreitung gelang es indessen1 ohne den geringsten ,unfall viel weiter sdlich vorzudringen1 als bei ,antritt der ,fahrt vorauszusetzen war4 ,sehr frderlich war der ,umstand1 da die ,expedition bereits im ,november von ,kapstadt aufbrach1 also weit frher als vorhergehende ,expeditionen1 und gerade zur ,zeit der lngsten ,tage in sdlichen ,breiten anlangte4 ,jenseits des #fj4 ,breitengrades war es trotz des stndig bedeckten ,himmels auch um ,mitternacht so hell1 da man bequem zu lesen vermochte4 ,dabei war der ,himmel von einem monotonen grauen ,wolkenschleier verhngt1 der nur selten sich lftete und auf einen kurzen ,moment die ,sonne hervortreten lie4 ,das ozeanische ,klima bringt es weiterhin mit sich1 da die ,temperatur nur in geringen ,grenzen schwankt4 ,der antarktische ,hochsommer war im ,anzug1 und wir genossen ihn unter gelegentlich einsetzenden ,schneeben bei einer ,temperatur1 die nur selten ber #j ,grad betrug und nie unter minus #b1e ,grad sank4 ,bereits am #cj4 ,november erreichten wir bei ruhiger ,fahrt mittags kurz nach #b ,uhr unter #ef ,grad #de ,minuten die ,treibeisgrenze4 ,wie immer bei der ,annherung an das ,eis1 so zeigten sich auch hier zunchst kleinste ,schollen oder ,brocken1 die hufig mit dem ,winde zu langen ,streifen sich anordneten4 ,auf sie folgten grere und breitere quer zur ,windrichtung gestellte ,felder von ,treibeis1 die allmhlich immer dichter wurden und offenbar1 wie gelegentlich ein heller ,eisblink verriet1 in schweres ,packeis bergingen4 ,die ,treibeisfelder setzten sich aus zum ,teil stark zertrmmerten ,schollen zusammen1 zwischen denen gelegentlich grere1 himmelblau gefrbte ,eisstcke trieben4 ,ihre aus dem ,wasser hervorragende ,partie war oft wunderlich gestaltet und gewhrte der ,phantasie den freiesten ,spielraum zu ,vergleichen mit ,statuen1 ,tieren und ,gert4 ,es handelte sich meist um schneeweie ,kuppen1 die auf dem tiefblauen im ,wasser treibenden ,sockel ruhten2 ihr unterer noch von den ,wellen besplter ,teil war strker aufgelst als die obere1 manchmal auf einer schlanken ,eissule ruhende ,partie4 ,die greren ,schollen maen hier #b1 selten #c ,meter im ,durchmesser1 und wir muten sie sorgfltig zu vermeiden trachten1 da das auerordentlich sprde ,eis leicht einen ,schaden an der ,schiffsschraube hervorgerufen htte4 ,zwischen den bald langgestreckten1 bald ringfrmig gestalteten ,treibeisfeldern war das ,meer fter so ruhig wie ein ,see4 ,wir nutzten diesen ,umstand mehrfach aus1 um mitten in dem ,eise unseren ,arbeiten nachzugehen4 ,allerdings hatten sich whrend der oft einen ganzen ,tag dauernden ,untersuchungen1 bei denen das ,schiff still lag1 die ,eisfelder hinter uns vielfach verschoben1 und so waren wir gentigt1 sie sowohl gleich am ersten ,tage1 wo wir auf das ,eis trafen1 wie auch spterhin zu durchbrechen1 um wieder offenes ,wasser zu gewinnen4 ,hierzu zwang uns auch manchmal der ,umstand1 da das ,eis in ,gestalt langer ,zungen sich vorschob1 die senkrecht zu unserem ,kurse gestellt waren4 ,es war stets ein groartiger1 aber auch mit mannigfachen ,beklemmungen verbundener ,moment1 wenn die keineswegs fr die antarktischen ,eisverhltnisse berechnete und zu diesem ,zweck nicht verstrkte ,valdivia8 mit ,volldampf gegen die ,eisfelder anfuhr1 erst direkt vor ihnen stoppte und sich nun durch die krachenden ,schollen ihren ,weg bahnte4 ,wir waren allerdings so vorsichtig1 uns die schmalsten ,stellen der ,treibeisfelder zu derartigen ,experimenten herauszusuchen1 die recht verhngnisvoll htten ausfallen knnen1 wenn die ,kraft des ,schiffes durch den ,andrang der ,schollen gebrochen worden wre1 und wir mitten im ,eise die ,maschine htten in ,bewegung setzen mssen4 ,schon in der ersten ,nacht vom #cj4 ,november auf den #a4 ,dezember waren wir gentigt1 unter mannigfachen ,kursnderungen mehrmals die ,felder zu durchfahren1 und schwerlich drften bei dem unheimlichen ,krachen und ,knirschen an den ,wandungen des ,schiffes die ,insassen den ,schlaf gefunden haben4 ,die ,temperaturverhltnisse des antarktischen ,meeres ,in allen wrmeren ,ozeanen nimmt die ,temperatur des ,seewassers von der ,oberflche bis zum ,grunde stndig ab4 ,als einer der berraschendsten ozeanographischen ,befunde der ,challenger-,expedition darf fglich der ,nachweis betrachtet werden1 da im antarktischen ,gebiet in der ,nhe der ,eisgrenze das ,oberflchenwasser klter ist als darunterliegende ,wasserschichten4 ,die ,beobachtungen lehren im allgemeinen1 da bis zu einer ,tiefe von #aej ,metern das ,oberflchenwasser ,temperaturen unter #j ,grad aufweist1 und da dann erst ,schichten folgen1 in denen die ,temperatur ber #j ,grad steigt4 ,zwischen #hjj und #djj ,metern trafen wir die wrmsten ,wasserschichten von einer ,temperatur von plus #a1g ,grad ,celsius an4 ,von hier an nimmt die ,temperatur im allgemeinen langsam ab1 um erst in relativ betrchtlichen ,tiefen von #cjjj-djjj ,metern wiederum unter #j ,grad zu sinken4 ,im allgemeinen betrug die ,bodentemperatur in #ejjj ,metern im antarktischen ,ozean etwa minus #j1e ,grad4 ,das ,auftreten einer ber #bjjj ,meter mchtigen ,schicht verhltnismig warmen ,wassers im antarktischen ,meere ist eine ,erscheinung1 deren ,bedeutung wir sowohl in ozeanographischer1 wie auch in biologischer ,hinsicht nicht hoch genug wrdigen knnen4 ,das antarktische ,tiefenwasser findet seinen ,weg in langsamem ,kreislauf bis zum quator und im ,indischen ,ozean sogar weit ber denselben hinaus4 ,wenn nun auch die starke ,erwrmung der ,oberflche in gemigten und tropischen ,meeresgebieten die tieferen ,schichten etwas in ,mitleidenschaft zieht1 so reicht sie doch nicht aus1 um erhebliche ,unterschiede in der ,temperatur zu bedingen4 ,in #bjjj ,metern ,tiefe ist das ,wasser des zentralen ,indischen ,ozeans direkt unter dem quator nur um #b ,grad wrmer als in der ,nhe des antarktischen ,kontinentes4 ,das sind so geringfgige ,unterschiede1 da sie ein bemerkenswertes ,ergebnis unserer ,zge mit den ,vertikal- und ,schlienetzen erklrlich erscheinen lassen3 dieselben schwimmenden ,organismen1 welche dem tropischen ,tiefenwasser eigen sind1 haben wir teilweise auch in demjenigen des antarktischen ,meeres wiedergefunden4 ,an der ,oberflche gibt sich eine weitgehende ,verschiedenheit in der ,zusammensetzung der schwimmenden ,lebewelt kund1 in der ,tiefe eine auffllige bereinstimmung6 #d4 ,die ,eisberge ,allgemein bekannt ist die gewaltige ,eismauer1 welche ,ro im sdlichsten ,teile des ,viktorialandes nachwies4 ,er schtzte ihre ,hhe auf #fj-gj ,meter und vermochte sie auf eine weite ,strecke hin stlich vom ,mount ,terror zu verfolgen4 ,sie bildet die ,stirn jener ungeheuren antarktischen ,gletscher1 welche sich lngs der geneigten ,kste weit in das ,meer vorschieben4 ,die ,lotungen von ,ro lehren1 da die oft mehrere ,seemeilen ber den ,kontinentalrand vorgeschobenen ,massen von ,inlandeis nicht mehr festem ,untergrund aufliegen1 sondern infolge ihres geringeren spezifischen ,gewichtes auf dem ,wasser flottieren4 ,eine ,berechnung ergibt1 da sie etwa zu sechs ,siebentel ihrer ,hhe in das ,wasser eintauchen und nur mit einem ,siebentel ber dasselbe herausragen4 ,wrden wir also die ,gletscherzunge des ,viktorialandes uns direkt in der ,hhe des ,strandes abgebrochen denken1 so mte sie die gewaltige ,hhe von #djj-ejj ,metern aufweisen4 ,der ,unterschied zwischen dem spezifischen ,gewichte des ,seewassers und des ,inlandeises fhrt dazu1 da die annhernd horizontal dem ,meere aufliegende uerste ,zunge des ,gletschers -- mag sie mehr oder minder breit sein -- einen flachen ,winkel mit den rckwrtigen1 dem ansteigenden ,festlande aufliegenden ,massen bildet4 ,es ergeben sich ,spannungen1 die schlielich dazu fhren1 da ein ,bruch erfolgt4 ,die ,stirn des ,gletschers lst sich ab und schwimmt als tafelfrmiger ,eisberg davon4 ,diese ,eisberge verbreiten sich allmhlich von ihrem ,ursprungsherd aus ber ein weites ,gebiet des antarktischen und subantarktischen ,meeres und vermgen unter ,umstnden selbst die ,schiffahrt nach ,australien zu gefhrden4 ,so machte sich in den ,jahren #ahid-ahig eine gewaltige ,eistrift geltend1 welche am ,kap ,horn einsetzend bis in die ,nhe des ,kaps der guten ,hoffnung reichte und spterhin in mehr stlicher ,richtung die ,australienfahrer in ,bedrngnis brachte4 ,wir trafen freilich erst jenseits des #ec4 ,breitegrades die ersten ,eisberge und beobachteten sie um so zahlreicher1 je mehr wir uns der ,eiskante nherten4 ,unsere wachthabenden ,offiziere fhrten ,protokoll ber die einzelnen von uns gesehenen ,eisberge und verzeichneten deren im ganzen #ahj2 ausgenommen sind freilich die fast unzhlbaren ,eisberge1 welche wir an unserem sdlichsten ,punkte1 am #af4 und #ag4 ,dezember beobachteten4 ,was die ,gestalt der antarktischen ,eisberge anbelangt1 so ist allen ,beobachtern aufgefallen1 da sie in der ,nhe ihres ,entstehungsherdes tafelfrmige ,riesen von einfrmigem ,aussehen darstellen4 ,wir haben versucht1 durch genaue ,messungen ihre ,hhe ber ,wasser zu bestimmen1 indem wir behufs ,ermittelungen der ,entfernung des ,schiffes von dem ,eisberge die ,fortpflanzungsgeschwindigkeit des ,schalles in ,gestalt des prchtig von demselben widerhallenden ,echos benutzten4 ,es wurden ,schsse abgefeuert1 mit der ,sekundenuhr genau die ,zeit zwischen ,knall und ,echo kontrolliert und dann mit dem ,sextanten die ,hhe des ,eisberges gemessen4 ,eine einfache ,rechnung ergab den ,nachweis1 da mancher der von uns gesehenen ,eisberge die betrchtliche ,hhe von nahezu #fj ,metern erreichte2 die ,mehrzahl war niedriger und wies eine mittlere ,hhe von #cj ,metern auf4 ,die ,lnge der von uns gemessenen ,eisberge schwankte selbstverstndlich in noch viel weiteren ,grenzen als die ,hhe4 ,einen der lngsten1 den wir maen1 trafen wir am #ad4 ,dezember an2 er war #ed ,meter hoch und #ege ,meter breit4 ,gewaltige ,berge1 wahre ,eisinseln1 sahen wir in der ,nacht vom #ag4 zum #ah4 ,dezember bei ,enderbyland4 ,als wir uns damals aus dem ,packeise herausarbeiteten1 befanden wir uns in nicht weiter ,entfernung von einem ,eisberge1 den ich anfnglich fr die dem ,festlande vorliegende ,eismauer hielt1 bis es sich herausstellte1 da wir es mit einer ,eisinsel zu tun hatten1 deren ,ausdehnung von den ,offizieren auf #d-e ,seemeilen geschtzt wurde4 ,solche ,rieseninseln mssen gewaltigen ,gletschern entstammen1 welche die ,schneemassen eines weitausgedehnten und sanft gegen die ,kste abfallenden ,hinterlandes dem ,meere zufhren4 ,kaum entstanden1 wird der tafelfrmige ,eisriese bereits unter den ,einwirkungen der ,auenwelt umgeformt4 ,die gewaltigen ,kltze1 welche aus ,millionen von ,tonnen ,eis bestehen1 unterliegen der schmelzenden ,wirkung des ,wassers und der ,luft1 nicht minder auch den mechanischen ,eingriffen der ,brandung4 ,wie lange ein antarktischer ,kolo den ueren ,einflssen zu widerstehen vermag1 lt sich bei dem ,mangel an zuverlssigen ,beobachtungen schwer entscheiden4 ,mag er krzere oder lngere ,zeit -- vielleicht ein ,jahrzehnt -- aushalten1 so ist doch schon bei der ,geburt sein ,schicksal besiegelt1 das ihn um so rascher erreichen wird1 je schneller er durch ,strmungen1 unter ,umstnden auch durch stndig wehende ,winde in warme ,gebiete getrieben wird4 ,in erster ,linie ist die mechanische ,wirkung des ,wassers hervorzuheben4 ,das antarktische ,meer ist stets bewegt1 und selbst bei anscheinend glatter ,see gelingt es kaum1 mit einem ,boote sich dem ,eisberge direkt zu nhern und etwa festen ,fu auf ihm zu fassen4 ,langsam1 wie mit regelmigem ,pulsschlag1 arbeitet die ,dnung in der ,hhe der ,wasserlinie an den ,flanken des ,berges2 kruselt ein ,wind die ,oberflche1 so beginnen die ,wogen an ihm zu nagen1 und herrscht schwerer ,sturm1 so bietet sich dem ,seefahrer ein geradezu berwltigendes ,schauspiel dar4 ,mchtige ,wogenkmme strmen gegen den in majesttischer ,ruhe daliegenden ,eiskolo an1 zerstieben bei dem ,anprall in feinen ,gischt1 um in ,brandungswogen von fast unerhrter ,hhe lngs der eisigen ,mauern sich aufzubumen und das ,plateau mit weiem ,schaum zu berschtten4 ,ein derartiges ,schauspiel bot sich uns dar1 als wir nach ,verlassen von ,enderby-,land bei schwerem ,oststurm die letzten ,eisberge sichteten4 ,man glaubte dumpfen ,kanonendonner zu vernehmen1 wenn die ,brandungswogen anprallten und ihr ,zerstrungswerk mchtig frderten4 ,zunchst uert sich die mechanische ,wirkung des ,wassers durch die ,bildung einer ,hohlkehle in der ,hhe des ,wasserspiegels4 ,solange der ,eisberg noch in kaltem ,wasser1 dessen ,oberflche unter #j ,grad erniedrigt ist1 schwimmt1 kann eine ,schmelzung des ,inlandeises nicht stattfinden1 wohl aber wird durch die stndig von den ,wogen erzeugten ,ste die ,hohlkehle mehr und mehr vertieft1 so da schlielich ein ,abbruch der ber ihr gelegenen ,eismassen erfolgt4 ,indem die der ,luvseite zugekehrte ,flche des ,berges rascher zerstrt wird als die ,leeseite1 tritt dann durch eine leichte ,verlegung des ,schwerpunktes die ,hohlkehle frei zu ,tage4 ,die schrg zu der ,flche verstreichenden und an den ,flanken aufsteigenden ,wogen polieren dann oft den unteren ,teil des ,eisberges fast glatt4 ,die ,zersetzung wird nun weiterhin dadurch begnstigt1 da kleine ,lngsspalten1 welche oberhalb der ,wasserlinie auftreten1 neue ,angriffspunkte fr den ,wogenprall darbieten2 sie werden erweitert1 bis sie schlielich tief einschneidende ,grotten bilden1 die gelegentlich wie von gotischen ,schwibbogen begrenzt bis gegen das ,plateau hinaufragen4 ,ist ein langgestreckter ,eisberg ,wochen hindurch mit der einen ,breitseite dem ,wogenprall preisgegeben1 so kann es kommen1 da seine ,leeseite eine glatte ,eismauer darstellt1 whrend seine ,luvseite durch ,grotten bereits stark durchlchert erscheint4 ,einen derartigen ,eisberg beobachteten wir am #d4 ,dezember2 er machte auf der ,ostseite den ,eindruck1 als ob er aus drei gewaltigen ,bergen sich zusammensetzte1 whrend die ,westseite vollstndig glatt erschien4 ,schneiden die ,grotten tief ein1 und gehen von ihren ,decken ,spalten aus1 die bis zu dem ,plateau vordringen1 so klaffen die durch sie getrennten ,eisblcke auseinander1 neigen sich etwas zur ,seite und suchen ,anlehnung an die benachbarten4 ,bei weitergehender ,zerstrung brechen schlielich die ,eismassen zusammen und bilden unter ,umstnden ,sturmbcke1 deren sich der ,wogenprall bedient1 um den noch stehengebliebenen ,teil der ,eiswand in ,mitleidenschaft zu ziehen4 ,auf diese ,weise kann es sich geben1 da schlielich die ganze ,luvseite des ,eisberges vernichtet und zu einem weiten ,amphitheater umgestaltet wird1 dessen ,umwallung die auf der ,leeseite noch erhaltene ,eismauer abgibt4 ,ich werde niemals den ,eindruck vergessen1 den einer der grten ,eisberge auf uns machte1 welchen wir am #g4 ,dezember bereits aus einer ,entfernung von #bj ,seemeilen sichteten und spterhin umfuhren4 ,wir setzten damals ein ,boot aus1 um ihn von diesem aus mitsamt dem ,dampfer bei relativ ruhiger ,see zu photographieren4 ,von der ,westseite1 die wir zuerst zu ,gesicht bekamen1 schien er monoton tafelfrmig gestaltet2 als wir indessen auf die ,ostseite gelangten1 vermochte niemand einen ,ausruf der ,bewunderung ber den groartigen ,anblick zu unterdrcken4 ,sie bot sich uns als ein gewaltiges ,amphitheater dar1 das in seiner eigenartigen ,mischung von ,blau und ,wei wohl die riesenhafteste ,arena darstellte1 welche uns je zu ,gesicht gekommen war4 ,es liegt auf der ,hand1 da bei solchen einseitig zerstrten ,bergen der ,schwerpunkt verlegt wird4 ,sie neigen sich ein wenig in der ,richtung der noch stehenden ,eiswand1 und der zerstrte ,teil taucht immer hher ber ,wasser auf4 ,derartig gestaltete ,eisberge trafen wir recht hufig an4 ,da wir unsere ,darlegungen auf die ,einwirkungen beschrnken1 welche noch innerhalb der antarktischen ,zone -- das heit in jener ,region1 wo die ,oberflchentemperatur des ,wassers unter #j ,grad sinkt -- den ,eisberg betreffen1 so mag der kurze ,hinweis gengen1 da in niedrigen ,breiten zu der mechanischen ,wirkung des ,oberflchenwassers auch die schmelzende sich hinzugesellt4 ,in hheren ,breiten kommt diese zwar nicht in ,betracht1 wohl aber erweist sich die in den ,sommermonaten erhhte ,temperatur der ,luft als verhngnisvoll fr den ,zusammenhalt der ,eismasse4 ,steigt die ,temperatur ber #j ,grad und sinkt sie anderseits um nur ein ,geringes unter den ,nullpunkt1 wie dies gerade fr den grten ,teil der von uns durchfahrenen ,region lngs der ,eiskante zutrifft1 so erfolgt ein stndiges ,auftauen und ,wiedergefrieren der oberflchlichen ,schichten4 ,das ,schmelzwasser sickert in die ,spalten und bt1 da es bei dem ,gefrieren sich ausdehnt1 eine ,sprengwirkung aus1 welche eine ausgiebige ,zertrmmerung zur ,folge hat4 ,bei dem ,umfahren des vorhin erwhnten amphitheatralisch gestalteten groen ,eisberges lsten sich von den ,seiten des ,plateaus groe ,blcke ab1 die unter einem ,donner1 wie wenn eine ,lawine im ,hochgebirge niederginge1 in das ,meer herabprasselten4 ,so findet man denn auch gewhnlich den ,eisberg auf seiner ,leeseite von zahllosen ,schollen umgeben1 welche sich dem ,treibeise beimischen und durch ihre kobaltblaue ,frbung von dem mehr blaugrn gefrbten ,meereise abheben4 ,durch ihre ,hrte sind sie der ,schiffahrt besonders gefhrlich und seit jeher von den ,sdpolarfahrern gemieden worden4 ,da ein stndiges ,auftauen und ,wiedergefrieren whrend der ,sommermonate in hheren ,breiten erfolgt1 lehren auch die gewaltigen ,eiszapfen1 welche wir oft von den ,rndern des ,plateaus niederhngen sahen4 ,eine hnliche ,wirkung wie die erwrmte ,luft bt die ,sonnenstrahlung aus4 ,sie drfte sich freilich in jenen ,regionen1 die wir durchfuhren1 wegen des fast stndig bedeckten ,himmels weniger geltend machen als in sdlicheren ,breiten1 wo der ,himmel hufiger aufklart4 ,ro bemerkte an den ,vorsprngen der groen ,eismauer des ,viktorialandes lange ,eiszapfen1 deren ,auftreten bei der dort herrschenden niedrigen ,sommertemperatur wohl wesentlich auf ,rechnung der ,sonnenstrahlen zu setzen ist4 ,im ,hinblick auf die gewaltigen ,massen1 um die es sich bei einem antarktischen ,eisberg handelt1 kann es nicht berraschen1 wenn die durch ,auftauen entstandenen ,swasser sich in zahlreichen ,rinnsalen sammeln und schlielich kleine ,bche bilden1 die in ,kaskaden von dem ,rande des ,plateaus in das ,meer abfallen4 ,an dem bereits erwhnten ,eisberge vom #g4 ,dezember sahen wir mehrere ,wasserlufe ber den niedrigen ,teil des ,plateaus sich in die ,see ergieen1 obwohl zu der ,zeit1 als wir anfuhren1 die ,lufttemperatur minus #a ,grad betrug4 ,da wir immerhin am nchsten ,tage um die ,mittagszeit eine ,temperatur von plus #j1d ,grad beobachteten1 so begreift man1 wenn bei diesem stndigen ,schwanken um den ,nullpunkt ein stetig flieender ,quell dem ,eisberge entstrmt4 ,es braucht nicht noch besonders darauf hingewiesen zu werden1 welche ,gefahren fr die ,schiffahrt die ,eisberge darbieten4 ,sich ihnen direkt zu nhern1 ist unter keinen ,umstnden ratsam1 da oft schon ein ,schu gengt1 um die in labiler ,gleichgewichtslage befindlichen1 durch die ,sprengwirkung der frierenden ,schmelzwasser gelockerten ,blcke zum ,herabstrzen zu bringen4 ,da weiterhin in diesen ,gebieten mit einer oft unheimlichen ,schnelligkeit ein ,nebelschleier sich einstellt1 der jeden ,ausblick benimmt1 so waren wir hufig gentigt1 die ,maschine zu stoppen1 wenn vorher ,eisberge gesichtet wurden4 ,erschien der ,horizont frei und kam ,nebel auf1 so fuhren wir immerhin mit halber ,kraft und suchten durch stndiges ,ziehen an der ,dampfpfeife das ,echo von etwa vorliegenden ,bergen zu wecken4 ,durch einen ,umstand wird allerdings auch bei dickem ,wetter die ,annherung an den ,eisberg verraten4 ,in unmittelbarer ,nhe desselben erfolgt nmlich1 wie wir mehrfach zu erproben ,gelegenheit fanden1 ein ,aufklaren1 welches offenbar dadurch bedingt wird1 da die von dem ,eise ausstrahlende ,klte ein ,gefrieren und ,niederfallen der ,wasserteilchen in der umgebenden ,luft zur ,folge hat4 ,alle die hier genannten ,einwirkungen von ,wasser und ,luft betreffen nur die oberflchliche ,partie des ,eisberges4 ,weit wirkungsvoller drfte sich indessen auf ,grund unserer ,untersuchungen die ,zerstrung erweisen1 welche dadurch bedingt wird1 da der ,eisberg mit seinem ,fue in ,schichten eintaucht1 welche unter ,umstnden um #c ,grad wrmer sind als das ,oberflchenwasser4 ,es ist schon frher darauf hingewiesen worden1 da in #cjj-djj ,metern ,tiefe1 also in jener ,tiefe1 bis zu welcher der grte ,teil der ,eisberge hineinragt1 eine ,temperatur von plus #a1g ,grad herrscht4 ,da hier ein stndiges1 intensives ,abschmelzen des ,eises erfolgen mu1 liegt auf der ,hand4 ,diese spezifisch leichten1 aber kalten ,schmelzwasser steigen zur ,oberflche und breiten sich ber das ganze antarktische ,gebiet in allerdings dnner ,schicht aus4 ,hier macht sich eine ,einwirkung geltend1 die still1 aber nachhaltig1 sicherlich alles berbietet1 was ,wogenprall und warme ,luft an dem ber die ,oberflche herausragenden ,teile des ,eisberges zuwege bringen4 ,ein betrchtlicher ,wrmevorrat wird dem ,tiefenwasser entzogen und durch das ,schmelzen des ,eises gebunden4 ,gert nun gar der durch das ,auftauen von unten stndig leichter werdende ,berg in wrmere ,regionen1 wo der ,schmelzproze auch im ,oberflchenwasser sich geltend macht1 so kann es sich wohl geben1 da der ,schwerpunkt vllig verlegt wird und ein ,umwlzen erfolgt4 ,ein solches haben wir freilich niemals im kalten ,gebiete zu ,gesicht bekommen4 ,im allgemeinen ist wohl der ,schlu gerechtfertigt1 da stark zersetzte ,eisberge in weitem ,abstand von ihrer ,ursprungssttte angetroffen werden und demgem auch auf eine groe ,entfernung des antarktischen ,kontinents hinweisen4 ,die ersten ,eisberge1 welche wir jenseits des #ec4 ,grades gewahrten1 deuteten denn auch darauf hin1 da sie offenbar eine lange ,reise zurckgelegt hatten4 ,die bisherige ,darstellung vermag nun freilich keinen ,begriff von der berwltigenden ,pracht zu geben1 welche diese antarktischen ,kolosse darbieten4 ,kein ,maler ist imstande1 diese wundervollen ,schattierungen des ,blau wiederzugeben1 wie sie in der ,nhe eines ,eisberges zum ,ausdruck gelangen4 ,ein feiner ,duft scheint ber dem ,ganzen zu liegen1 hier und da treten blendende1 schneeweie ,flchen hervor1 whrend die ,spalten1 ,grotten und ,amphitheater in allen ,abstufungen bis zum tiefsten ,kobaltblau schimmern4 ,das den ,eisberg besplende ,wasser nimmt die ,frbung von ,kupfervitriol an und hebt sich scharf ab von dem bei bedecktem ,himmel grau erscheinenden ,meere4 ,dabei geben die wunderlichen ,formen der stark zersetzten ,eisberge der ,phantasie stndigen ,spielraum2 man sucht ihre ,gestalt aus der ,wirkung der zerstrenden ,krfte zu erklren1 und wird nicht mde1 diese ,festungen mit ihren ,zinnen1 diese ,dome und steil anstrebenden ,trme1 diese ,amphitheater und wildzerklfteten ,eisgebirge vor dem staunenden ,auge vorberziehen zu lassen4 ,sie werden belebt von ,pinguinkolonien1 die sie als ,standquartier bei ihren ,reisen durch das antarktische ,gebiet ausnutzen1 und umflogen von ,sturmvgeln und ,albatrossen1 welche in der ,brandung des ,eisberges ein gnstiges ,jagdgebiet finden4 ,wer mich fragen wrde1 welcher ,teil des freien ,ozeans den nachhaltigsten ,eindruck hinterlassen hat1 dem wrde ich stets ohne ,sumen das antarktische ,meer nennen4 ,es ist freilich ein ,gebiet1 dem ,sonnenglanz und warme ,tne versagt sind4 ,grau ist der ,himmel verhngt und grau wird er von der ,wasserflche widergespiegelt4 ,in langgezogener ,dnung scheint das ,meer wie mit ruhigen ,atemzgen einem tiefen ,schlafe verfallen4 ,seine ,decke bildet ein ,nebelschleier1 ,totenstille herrscht ringsum und mit halber ,kraft verfolgt das ,schiff zgernd seinen ,kurs durch unbekannte ,regionen4 ,auch auf der ,brcke ist es still geworden2 mit gespannter ,aufmerksamkeit suchen ,auge und ,ohr einen ,moment zu erhaschen1 der ,aufschlu ber die ,fhrlichkeiten des antarktischen ,niflheim gibt4 ,in singendem ,rythmus hallt1 seltsam durch den ,nebel gedmpft1 der ,ruf der ,wache wider1 und mit greller ,dissonanz heult die ,dampfpfeife in die ,nacht1 ohne ein ,echo zu finden4 ,doch die ,ruhe trgt4 ,eine leichte ,brise setzt ein1 um in berraschend kurzer ,zeit zu schwerem ,sturm anzufachen1 der zwar den ,nebel verscheucht1 aber dichtes ,schneegestber mit sich bringt und wagerecht den feinen ,firn in die schmerzenden ,augen jagt4 ,der ,seegang wird krftiger1 und bald strmen ,wogenkmme von einer ,lnge und ,hhe an1 wie sie in keinem andern ,meere je beobachtet wurden4 ,die ,spannkrfte haben sich in lebendige ,kraft umgesetzt2 ein wildes ,treiben1 ein froh pulsierendes ,leben herrscht ringsum4 ,schwrme von ,sturmvgeln und gewaltige ,albatrosse umkreisen das ,schiff1 bald hoch ber den ,masten schwebend1 bald in die ,wellentler niedersausend4 ,treibeisfelder unterbrechen die ,einfrmigkeit der ,oberflche1 und endlich bermitteln die ,wunder des antarktischen ,sdens1 die krystallenen ,palste aus ,eis1 unnahbar und in majesttischer ,ruhe der tosenden ,brandung ihre wei und blau schillernden ,flanken darbietend1 die ,gre eines von ,gletschern umpanzerten und von dem ,schleier des ,geheimnisvollen umwobenen ,kontinentes4 #e4 ,das antarktische ,plankton 7,vergleiche hierzu die ,abbildungen #e1 #h und #i47 ,in dem eiskalten unter #j ,grad abgekhlten ,oberflchenwasser der ,antarktis pulsiert ein erstaunlich reiches tierisches und pflanzliches ,leben4 ,es wiederholen sich hier hnliche ,verhltnisse1 wie wir sie aus den arktischen ,meeren kennen1 deren ,produktivitt an oberflchlichen lebendigen ,stoffen in bezug auf ihre ,masse diejenige der gemigten und warmen ,meere berbietet4 ,allerdings wissen wir1 da diese ,massenerzeugung organischer ,wesen nicht das ganze ,jahr hindurch stattfindet4 ,sobald die ,sonne im ,frhjahr ber den ,horizont steigt1 beginnt die ,oberflche sich mit mikroskopischen ,organismen zu beleben1 die sich im ,frhsommer etwas verringern1 um dann whrend der ,hochsommermonate zum zweitenmal eine ,periode ppiger ,vermehrung einzuleiten4 ,dann nimmt ihre ,zahl ab1 und whrend der ,wintermonate drfte die ,produktivitt an der ,oberflche des kalten ,wassers auerordentlich zurckstehen gegen jene wrmerer ,meeresgebiete4 ,wir waren offenbar gerade zu jener ,zeit nach ,sden vorgedrungen1 wo die ,masse an organischer ,substanz ihren ,hhepunkt erreicht hatte4 ,lie man die feinen ,seidennetze in das ,wasser hinab1 so kamen sie mit einem brunlichen ,brei von ,organismen gefllt wieder auf2 glhte man denselben1 so erhielt man eine weiliche ,masse1 die aus nahezu reiner ,kieselsure gebildet wurde4 ,das ,mikroskop lehrte denn auch1 da es sich wesentlich um eine ,massenproduktion von ,diatomeen 7,kieselalgen7 handelt1 die1 hnlich wie im arktischen ,gebiet1 auf weite ,strecken hin das ,meer verfrben4 ,an dem ,fue der ,eisberge1 am ,rande der ,schollen bemerkte man einen gelbbraunen ,strich1 der bei mikroskopischer ,untersuchung sich als eine ,anhufung von ,diatomeen erwies4 ,wenn ein ,sturm einsetzte1 und die ,brandungswogen hoch an den ,eisbergen in ,schaum zerstoben1 fiel es stets auf1 da der ,gischt nicht das blendende ,wei der ,eisberge zeigte1 sondern hufig gelblich oder grau verfrbt erschien4 ,dies rhrt allein von der massenhaften ,beimischung kleiner und kleinster ,organismen her4 ,da wir wochenlang uns nahezu ausschlielich mit dem ,fangen und dem ,studium dieses ,plankton beschftigten1 drfte die ,expedition ber die ,zusammensetzung desselben1 namentlich aber auch ber seine vertikale ,schichtung1 eine ,reihe neuer ,aufschlsse gewonnen haben4 ,die ,diatomeen sind als einzellige1 niedrigstehende pflanzliche ,organismen befhigt1 aus anorganischer ,masse unter dem ,einflu von ,sonnenlicht und bei dem ,vorhandensein gelblich oder brunlich gefrbter ,chromatophoren oder ,farbstoffpnktchen die ,eiweisubstanzen zu bilden1 aus denen ihr kleiner ,zellenleib sich aufbaut4 ,diese ,chromatophoren bedingen den gelbbraunen ,grundton1 welcher dem antarktischen ,oberflchenplankton eigen ist4 ,da die ,diatomeen sich auf ungeschlechtlichem ,wege durch ,teilung vermehren1 vermgen sie in kurzer ,zeit so massenhaft sich anzustauen1 da die ,oberflche des ,meeres verfrbt erscheint4 ,ihre ,zellwandung wird aus ,kieselsure gebildet1 die so reizvolle ,skulpturen aufweist1 da sie seit jeher ,lieblingsobjekte fr das ,studium der ,mikroskopiker abgaben4 ,da der ,kieselpanzer aus zwei ,hlften besteht1 die wie der ,deckel auf eine ,schachtel sich ineinander schieben1 so kann auch leicht bei der ,teilung der ,verband beider ,schalenhlften gelst werden4 ,sie schieben sich auseinander und die fehlende ,panzerhlfte wird1 eingeschachtelt in die alte1 neugebildet4 ,auf die von meist mikroskopischen pflanzlichen ,organismen an der ,oberflche gebildete ,urnahrung8 ist in letzter ,linie der gesamte ,tierbestand des ,meeres -- die ,tiefseefauna nicht ausgenommen -- angewiesen4 ,so einfach und selbstverstndlich dieser ,ausspruch auch klingt1 so hat es doch recht mhseliger ,versuche bedurft1 um eine ,schlufolgerung zu ziehen1 die gewissermaen das ,leitmotiv fr die weiteren ,darlegungen abgeben soll4 ,die ,diatomeen und sonstigen niederen pflanzlichen ,organismen bedrfen des ,lichtes fr ihre assimilatorische 7erdeessende7 ,ttigkeit und vermgen bei stark abgedmpfter ,beleuchtung nicht mehr zu bestehen4 ,soweit wir bis jetzt ,kenntnis von dem ,vordringen des ,lichtes in tiefere ,wasserschichten besitzen1 drfen wir wohl annehmen1 da unterhalb #ejj ,metern vollste ,finsternis herrscht4 ,sind die oberflchlichen ,schichten reich mit ,plankton durchsetzt1 so wird das ,licht nicht so weit vordringen1 wie in dem krystallklaren1 an schwebenden ,formen armen ,wasser1 wie wir es zum ,beispiel im nordwestlichen ,teil des indischen ,ozeans antrafen4 ,soviel ist sicher1 da das ,licht gerade in dem antarktischen ,meere mit seiner berraschend reichen ,produktivitt an der ,oberflche bei seinem ,vordringen in tiefere ,schichten stark geschwcht wird4 ,einen annhernd sicheren ,mastab fr die ,strke der ,belichtung in tieferen ,wasserschichten wird stets das ,vordringen assimilierender ,organismen liefern4 ,lt es sich nachweisen1 da sie von bestimmten ,tiefen an fehlen oder eine ,vernderung ihres ,zellinhaltes aufweisen1 wie wir sie durch knstliche ,verdunkelung herbeifhren knnen1 so drfen wir auch annehmen1 da nicht mehr gengendes ,licht vorhanden ist1 um irgendwelche ,assimilation zu ermglichen4 ,so wurde denn auf der ,expedition besonderer ,wert darauf gelegt1 durch planmig an einer und derselben ,stelle ausgefhrte ,stufenfnge mit den ,schlienetzen ber das ,vordringen der marinen ,vegetation in grere ,tiefen ,aufschlu zu erhalten4 ,die ,ausfhrung der ,zge war nicht zum mindesten aus dem ,grunde peinlich und mhselig1 weil es sich um ,organismen handelt1 welche zu den kleinsten gehren1 die wir kennen4 ,da mu in erster ,linie fr einen tadellosen ,verschlu der ,bgel des ,schlienetzes ,sorge getragen werden1 der durchaus verhtet1 da bei dem ,aufwinden des geschlossenen ,netzes lebende ,formen aus oberflchlichen ,schichten erbeutet werden4 ,reinigt man die ,glasgefe1 welche den ,inhalt des ,schlienetzes aufnehmen sollen1 nicht auf das sorgfltigste1 so gengt ein ,tropfen ,seewasser von der ,oberflche1 um durch die in ihm enthaltenen ,diatomeen das ,resultat zu trben4 ,noch mehr ,aufmerksamkeit erfordert das ,aussplen des ,netzbeutels mit destilliertem ,wasser1 um gleichfalls ,fehlschlsse zu vermeiden4 ,bei allen derartigen ,stufenfngen machten wir es uns zur ,pflicht1 zunchst die tiefsten ,zge und dann schrittweise die oberflchlicheren auszufhren4 ,wrde man umgekehrt verfahren1 so knnte es sich leicht geben1 da trotz der peinlichsten ,aussplung des ,netzbeutels doch einzelne ,oberflchenformen in den ,maschen hngen blieben und unter das ,tiefenmaterial gerieten4 ,diesen ,bemhungen verdanken wir folgende ,ergebnisse ber die senkrechte ,verbreitung der pflanzlichen1 lebenden ,organismen4 ,die ,hauptmasse des pflanzlichen ,plankton staut sich zwischen #dj und #hj ,metern ,tiefe an4 ,gegen die ,oberflche nimmt die ,masse1 wie schon erwhnt1 ab4 ,nicht minder auffllig ist aber auch die rasche ,abnahme unterhalb #hj ,metern4 ,auf ,grund unserer ,untersuchungen knnen wir mit ,sicherheit behaupten1 da die untere ,grenze fr die ,verbreitung lebender pflanzlicher ,organismen zwischen #cjj und #djj ,metern liegt4 ,unterhalb #bjj ,metern sind lebende ,diatomeen bereits so sprlich geworden1 da man oft lange ,zeit die ,prparate durchmustern mu1 bis man auf solche stt4 ,das pflanzliche ,plankton ist also nur auf eine auerordentlich dnne oberflchliche ,schicht angewiesen und schwindet unterhalb #djj ,metern vllig4 ,im ,gegensatz hierzu ergeben nun unsere ,schlienetzversuche1 da tierische ,organismen1 welche doch in letzter ,linie in ihrer ,ernhrung auf die ,pflanzen angewiesen sind1 unterhalb #djj ,metern bis zum ,meeresgrund in oft berraschend reicher ,zahl ihr ,dasein fristen4 ,in einem ,schlienetzzuge1 den wir am #ab4 ,dezember zwischen #ejjj und #ddjj ,metern ausfhrten1 fanden wir lebende ,radiolarien 7,strahlentierchen71 lebende ,copepoden 7winzig kleine ,ruderfukrebse7 nebst zahlreichen lebhaft sich bewegenden ,larven derselben und einen lebenden ,muschelkrebs4 ,obwohl diese ,organismen dem gewaltigen ,drucke von #ejj ,atmosphren ausgesetzt sind1 so zeigten sie sich doch in ihrer ,struktur wohlerhalten4 ,wir mssen allerdings bedenken1 da ja dieser ,druck nicht einseitig wie zwischen zwei ,walzen wirkt1 sondern da er sich nach bekannten ,gesetzen im ,wasser allseitig verteilt4 ,der einzelne ,organismus gleicht gewissermaen einem winzigen ,wassertrpfchen1 das1 wie wir wissen1 bei so hohem ,druck eine kaum nachweisbare ,zusammenpressung erleidet4 ,von diesen gewaltigen ,tiefen bis hinauf zu der ,oberflche haben unsere ,schlienetzfnge ohne ,ausnahme bei jedem ,zuge eine ,anzahl lebender tierischer ,organismen zutage gefrdert4 ,das ,schlienetz erbeutet allerdings als ein verhltnismig zierlicher ,apparat nur kleinere ,organismen4 ,auf ,grund zahlreicher ,zge mit den groen ,vertikalnetzen haben wir indessen auch allen ,anla1 den tieferen antarktischen ,schichten grere schwimmende ,formen von ,fischen1 stielugigen ,tintenfischen1 zehnfigen ,krustern und violetten ,medusen zuzuschreiben4 ,es ist uns zum ,beispiel aufgefallen1 da wir die prchtigsten aller ,radiolarien1 nmlich die ,tuscaroren 7,abbildung #h1 ,figur #a7 nur dann erbeuteten1 wenn wir die ,netze in groe ,tiefen hinablieen4 ,der ,leser wird sich wohl schon lngst gefragt haben1 wie es denkbar sei1 da ,tiere in ,regionen vorkommen1 welche dem pflanzlichen ,leben1 von dem doch die tierische ,existenz abhngt1 sich als feindlich erweisen4 ,auch diese ,frage erhlt durch die ,schlienetzfnge einen befriedigenden ,aufschlu4 ,der massenhaft an der ,oberflche gebildete pflanzliche ,schlamm sickert nmlich langsam in tiefere ,schichten hinab4 ,der konservierenden ,kraft des kalten ,seewassers ist es zuzuschreiben1 da der lebendige ,inhalt des ,pflanzenkrpers nicht sofort zersetzt wird1 sondern mehr oder minder verndert und von der ,schale umschlossen auch noch in tiefere ,schichten gelangt4 ,manchmal war der ,inhalt der durch krftige ,schalen ausgezeichneten ,diatomeen noch so wohlerhalten1 da man die betreffenden ,formen aus etwa #ajjj ,metern ,tiefe fr lebend htte halten mgen1 wenn nicht die vernderte ,gruppierung der ,chromatophoren darauf hindeutete1 da es sich um bereits abgestorbene ,organismen handelte4 ,von der reichbesetzten ,tafel an der ,oberflche fallen also immerhin nicht wenige ,brosamen in die ,tiefe1 welche den dort befindlichen tierischen ,formen das ,dasein ermglichen4 ,je tiefer man fischt1 desto seltener werden freilich ,pflanzenreste mit abgestorbenem ,plasma4 ,leere ,schalen der ,oberflchenformen berwiegen um so mehr1 je tiefer das ,netz herabgelassen wird4 ,mit diesen ,beobachtungen steht es im ,einklange1 da auch das tierische ,leben gegen die ,tiefe zu eine auffllige ,abnahme erkennen lt4 ,von #djj-aejj ,metern ,tiefe trifft man noch eine reiche ,zahl lebender ,formen2 darunter werden sie um so sprlicher1 je tiefer man die ,netze versenkt4 ,auch die in mittleren ,wasserschichten reichlich vorkommenden tierischen ,organismen sterben ab und sinken zu ,boden2 ihre ,leiber sind es1 die nun wieder den in den tiefsten ,schichten lebenden ,arten zur ,beute fallen4 ,so gibt es sich doch1 da keine ,wasserschicht vollstndig des organischen ,materials entbehrt1 welches den dort lebenden tierischen ,organismen die ,existenz ermglicht4 ,eine unversiegliche ,nahrungsquelle fliet endlich den auf dem ,grunde des ,meeres angesiedelten ,tiefseeorganismen zu4 ,alles1 was aus oberflchlichen1 mittleren und tiefen ,schichten abgestorben und halb oder ganz zersetzt niedersank1 was direkt ber dem ,meeresboden noch lebend flottiert1 fllt der ,grundfauna zur ,beute4 ,je grer die ,masse von organischer ,substanz ist1 welche an der ,oberflche erzeugt wird und wie ein feiner ,regen in tiefere ,schichten niederrieselt1 desto ppiger entfaltet tritt uns die schwimmende ,tiefenfauna entgegen1 desto reichhaltiger ist das ,tierleben auf dem ,grunde ausgebildet4 ,alle ,wahrnehmungen weisen unzweideutig darauf hin1 da die ,grundfauna in direktem ,abhngigkeitsverhltnis zu der ,lebenskraft der oberflchlichen ,schichten steht3 in dem antarktischen ,meere mit seinem auerordentlichen ,reichtum an ,oberflchenorganismen erweist sie sich selbst in ,tiefen zwischen #djjj und #ejjj ,metern1 wie an der ,hand unserer ,erfahrungen noch dargelegt werden soll1 erstaunlich reichhaltig entwickelt4 ,der ,meeresboden ist eine riesenhafte ,grabsttte fr alles1 was an der ,oberflche seine ,lebensarbeit verrichtet4 ,die organische ,masse wird zwar bei dem ,niedersinken aufgelst oder fllt anderen ,organismen zur ,beute1 denen sie die ,lebensfhigkeit sichert1 aber die unorganischen ,schalenreste erweisen sich als widerstandsfhiger und rieseln in die ,tiefsee4 #f4 ,letzter ,vorsto nach ,sden ,am ,dienstag den #ac4 ,dezember befand sich die ,valdivia8 auf dem ,schnittpunkte des #fj4 sdlichen ,breitegrades mit dem #ej4 stlichen ,lngegrad4 ,wir waren weiter nach ,sden gelangt1 als wir bei der ,abfahrt von ,kapstadt mit unseren khnsten ,erwartungen voraussetzen durften4 ,tags zuvor hatte uns das am ,morgen aufklarende ,wetter bei migen stlichen und nordstlichen ,winden ermglicht1 den tiefsten ,schlienetzzug bis zu #ejjj ,metern auszufhren4 ,gegen ,abend frischte indessen der stliche ,wind strmisch auf1 verbunden mit heftigem ,schneetreiben1 welches das ,schiff mit einer dicken ,schneeschicht bedeckte4 ,man nutzte die gnstige ,gelegenheit zu einer regelrechten ,schneeballschlacht aus1 die einen unauslschlichen ,eindruck auf unsern in ,kamerun angemusterten ,neger machte4 ,heulend1 nicht ohne da ihm einige ,gre auf den ,wollkopf nachgesendet worden wren1 flchtete er in die ,koje4 ,der etwas nach ,nordost herumgehende strmische ,wind stand den ganzen #ac4 ,dezember hindurch und erleichterte nicht gerade die ,lotung1 welche wir indessen bis zu #eeff ,metern tadellos durchzufhren vermochten4 ,wiederum gelangten wir gegen #b ,uhr nachmittags in die ,nhe von ,treibeis1 das uns zu nordstlichem ,ausbiegen ntigte4 ,wir verloren es indessen bald auer ,sicht und konnten daher den frheren ,kurs nach ,osten beibehalten4 ,aus fast allen ,karten frherer ,expeditionen im antarktischen ,gebiete geht deutlich hervor1 da gerade in jener ,region1 in die wir jetzt eintraten1 die ,grenze des ,treibeises unter scharfem ,winkel weit nach ,sden ausbiegt4 ,es kann dies nur darin seinen ,grund haben1 da eine etwas wrmere1 von den ,kerguelen nach ,sden reichende ,strmung ihren ,einflu ausbt4 ,als wir daher in der ,frhe des #ad4 ,dezember eisfreies ,meer sdlich von uns hatten1 wurde die ,frage nahegelegt1 ob man es wagen drfe1 einen letzten ,vorsto in rein sdlicher ,richtung zu unternehmen4 ,die ,fhrlichkeiten1 welche einem derartigen ,vorgehen im ,wege standen1 und denen auch mehrfach ,ausdruck gegeben wurde1 waren nicht zu unterschtzen4 ,denn wenn auch offenes ,meer vor uns lag1 so war doch die ,mglichkeit nicht ausgeschlossen1 da rckwrtig sich ,felder verschoben1 deren ,durchbrechen sich fr unser in keiner ,weise gegen das antarktische ,eis geschtzte ,schiff kritisch gestaltet htte3 wurde die ,schraube verletzt1 so muten wir bei dem ,mangel von ,takelage zur ,segelfhrung auf das uerste gefat sein4 ,trotzdem wurde der ,versuch gewagt und nach #f ,uhr morgens der ,kurs nahe dem #ec4 ,lngegrad rechtweisend ,sd gesetzt4 ,ein ,vergleich mag vielleicht besser als langausgesponnene ,erwgungen die ,stimmung wiedergeben1 in der man sich befand4 ,man denke sich zwei ,schachspieler1 welche sich zu einer ,partie zusammensetzen2 der eine ist der ,mensch1 der andere die ,natur mit ihren ewig ehernen ,gesetzen84 ,die letztere zieht an und tut immer den denkbar besten ,zug4 ,der ,ausgang liegt auf der ,hand4 ,aber wie der erstere sich wehrt1 wie er in die ,absichten seines ,gegners einzudringen versucht1 um nicht von vornherein die ,partie aufzugeben1 sondern erst nach langer ,zeit mit ,ehren sich schachmatt zu erklren1 das ist sein ,verdienst4 ,im ,verlauf des #ad4 ,dezember lie sich unser ,beginnen vielversprechend an4 ,der ,wind flaute in der ,nacht vollstndig ab2 die ,luft blieb einigermaen sichtig1 und erst gegen ,mitternacht stellte sich ,nebel ein1 der uns zu um so vorsichtigerem ,vorgehen unter zeitweiligem ,stoppen ntigte1 als wir an diesem ,tage nicht weniger als #ad ,eisberge passierten4 ,die zuerst uns begegnenden waren auffllig klein und stark zersetzt2 doch passierten wir um #i ,uhr einen ,riesen von #ed ,meter ,hhe und #ege ,meter ,breite4 ,das ,barometer begann langsam zu steigen1 erreichte am #ad4 um ,mitternacht #gdh ,millimeter und behielt seine steigende ,bewegung auch an den nchsten ,tagen bei4 ,am #ae4 ,dezember berschritten wir bereits den #fb4 ,grad und vermochten1 begnstigt durch leichten1 stlichen ,wind1 nicht nur eine ,tiefe von ber #ejjj ,metern zu loten1 sondern auch eine ,reihe von ,zgen mit den ,vertikal- und ,planktonnetzen auszufhren4 ,wiederum begegneten uns kleinere1 stark zersetzte ,eisberge und eine ,anzahl grerer1 bald abgerundeter1 bald scharfkantiger ,schollen1 die oft nur wenig ber die ,oberflche hervortraten und bisweilen unter ,pumpbewegungen auf und niedertauchten4 ,die ,temperatur des ,oberflchenwassers sank bis zu minus #a1e ,grad2 mit ihr hielt denn auch die ,lufttemperatur gleichen ,schritt4 ,ein feiner ,staubschnee machte sich whrend des ganzen ,nachmittags geltend1 und gleichzeitig zeigten sich ebenso1 wie an dem vorhergehenden ,tage1 ,masten und ,tauwerk stark vereist4 ,da die ,kruste bisweilen #b ,zentimeter dick wurde und um die ,mittagszeit in groen ,stcken herabfiel1 war einige ,vorsicht bei dem ,aufenthalt auf ,deck geboten4 ,das ,vorwrtskommen wurde uns nicht unwesentlich dadurch erleichtert1 da es in der ,nacht trotz des stndig bedeckten ,himmels fast taghell war4 ,bei der ungewohnten ,lichtflle und der begreiflichen ,erregung ber den weiteren ,verlauf des ,vorstoes dachte man nur wenig an ,schlaf und suchte nur auf kurze ,stunden die ,koje auf4 ,als ich mich am ,abend des #ae4 ,dezember zur ,ruhe begab1 fiel es bereits auf1 da die schweren ,eisschollen hufiger wurden4 ,gegen #a ,uhr lie mich der ,kapitn wecken1 da wir uns mitten in schwerem ,packeis befanden4 ,der ,anblick wird mir unvergelich bleiben3 berall starrte es am ,horizont von ,eisbergen1 whrend ringsum das ,schiff von #ae-bj ,meter breiten ,packeisschollen so dicht umgeben war1 da ein weiteres ,vordringen aussichtslos erschien4 ,wir befanden uns auf #fd ,grad #ad1c ,minuten sdlicher ,breite und #ed ,grad #ca1d ,minuten stlicher ,lnge4 ,es war der sdlichste ,punkt1 den wir auf der ,fahrt erreicht haben4 ,um ihn festzulegen1 wurde nachts nach #b ,uhr durch den ,navigationsoffizier eine ,lotung veranstaltet1 die1 dank der ,anstrengung aller ,beteiligten1 glatt von statten ging und eine ,tiefe von #dgdg ,metern ergab4 ,die ,grundprobe zeigte1 wie schon am vorhergehenden ,tage1 nicht mehr reinen ,diatomeenschlick1 sondern erwies sich zu #ij ,prozent aus tonischer ,substanz und kleinen mineralischen ,bruchstcken zusammengesetzt4 ,die letzteren bestanden1 wie die mikroskopische ,untersuchung ergab1 aus bisweilen #c ,millimeter groen ,krnern von ,quarz1 ,feldspat1 ,glimmer1 ,hornblende und vulkanischem ,glas4 ,kieselorganismen waren nur #aj ,prozent nachweisbar und zwar in ,gestalt von ,diatomeen1 denen ,radiolarien und ,schwammnadeln beigemischt waren4 ,ganz glatt ging freilich die ,lotung nicht ab1 da schwere ,packeisschollen antrieben und mit ,stangen von der ,bemannung abgehalten werden muten4 ,es galt1 aus dem ,eise sich herauszuarbeiten1 ber dem rauchgraue ,albatrosse und schneeweie ,sturmvgel ihre ,kreise beschrieben4 ,die ,valdivia8 wand sich elegant bei nrdlichem ,kurs an den ,packeisschollen vorbei2 doch wurde es erst gegen ,morgen lichter und uns begreiflicherweise auch freier zumute4 ,wir befanden uns nur #ajb ,seemeilen1 nicht viel mehr als eine halbe ,tagesfahrt entfernt von jenem ,lande1 welches der die ,brigg ,tula8 befehligende ,kapitn ,biscoe am #bg4 ,februar #ahca entdeckt und der tatkrftigen ,firma zu ,ehren1 in deren ,diensten er stand1 ,enderby-,land genannt hatte4 ,er gibt seine ,position auf #fe ,grad #eg ,minuten sdlicher ,breite und #dg ,grad #bj ,minuten stlicher ,lnge an4 ,biscoe folgte dem ,lande bis zum #di4 ,grad stlicher ,lnge4 ,drei ,jahre spter 7#ahcd7 sichtete ,kemp stlich von ,enderby-,land in #ff ,grad #be ,minuten sdlicher ,breite und #ei ,grad stlicher ,lnge gleichfalls ,land1 das ihm zu ,ehren ,kemp-,land genannt wird4 ,ob es sich bei ,enderby-,land und ,kemp-,land um die ,kste des antarktischen ,kontinents handelt1 oder ob sie mehr oder minder umfngliche ,inseln reprsentieren1 wird hoffentlich der deutschen ,sdpolarexpedition zu entscheiden mglich sein4 ,an dieser ,stelle kann nur betont werden1 da wir nicht in der ,lage waren1 bei der allerdings etwas diesigen ,luft in der ,nacht vom #ae4 zum #af4 ,dezember deutliche ,anzeichen von ,land zu gewahren4 ,der ,kapitn glaubte allerdings1 einen im ,sden leicht ansteigenden weien ,streifen als ,land ansprechen zu knnen1 doch schien es mir wahrscheinlicher1 da es sich um ungewhnlich ausgedehnte ,eisberge handelte1 wie wir sie noch am nchsten ,tage wahrnahmen4 ,da der ,ostwind nur flau auftrat und das ,barometer langsam weiter stieg bis auf #ged1h ,millimeter1 konnten wir am ,nachmittag des #af4 ,dezember1 nachdem wir uns vllig aus dem ,packeise herausgearbeitet hatten1 eine ,reihe von ,schlienetzzgen veranstalten und unsere ,vorbereitungen fr einen der ergebnisreichsten ,tage im fernen ,sden1 nmlich den #ag4 ,dezember treffen4 ,als ob ein gtiges ,geschick uns fr alle ,mhen und ,sorgen der letzten ,zeit htte entschdigen wollen1 so brach ein ,tag an1 wie er im antarktischen ,sden nur selten einer ,expedition beschert wird4 ,der ,wind flaute in der ,nacht zum #ag4 ,dezember vollstndig ab1 das ,barometer stieg anhaltend und erreichte am ,morgen des #ag4 mit #gef ,millimetern einen so hohen ,stand1 wie wir ihn seit ,verlassen der ,bouvet-,insel nur einmal1 am #a4 ,dezember beobachtet hatten4 ,wir fuhren in der taghellen ,nacht so ruhig wie auf der ,elbe1 passierten sieben ,eisberge und loteten nach #e ,uhr unbehelligt eine ,tiefe von #dfcf ,metern4 ,da galt es1 die ungewhnlich gnstigen ,verhltnisse auszunutzen und ein in ,anbetracht der groen ,tiefe und der ganzen ueren ,umstnde nicht geringes ,wagnis zu unternehmen1 nmlich einen ,dredschzug mit dem groen ,trawl auszufhren4 ,wenn man bedenkt1 da man im antarktischen ,meere niemals vor pltzlich einsetzendem strmischem ,wetter oder dichtem ,nebel in der ,nhe von ,eisbergen sicher ist1 so wird man es begreiflich finden1 da wir seit ,verlassen der ,bouvet-,insel uns nicht zu ,dredschzgen entschlieen konnten4 ,allerdings hatten die unerwartet groen ,tiefen1 welche wir stndig loteten1 wesentlich dazu beigetragen1 uns von einer ,operation abzuhalten1 welche leicht die bedienende ,mannschaft htte gefhrden und uns zudem das ,kabel htte kosten knnen4 ,alle diese ,bedenken wurden indessen auf ,grund der ,erwgung1 da ein ,dredschzug nicht nur ber die ,tiefseefauna1 sondern auch ber die ,zusammensetzung des ,grundes wertvolle ,aufschlsse liefern konnte1 hintangesetzt4 ,um #g ,uhr lieen wir das mit zwei eisernen ,oliven beschwerte beste ,trawl herab4 ,es erreichte den ,grund kurz nach #ab ,uhr1 nachdem wir #fdjj ,meter ,kabel ausgegeben hatten4 ,wir zogen es hierauf eine ,stunde lang ber den ,grund1 wobei der rasch ansteigende und gelegentlich mehr als fnf ,tons betragende ,zug darauf hindeutete1 da es eine schwere ,last gefat haben mute4 ,als wir dann endlich mit dem ,aufhieven des ,schleppnetzes begannen1 wich die ,beklommenheit im ,hinblick auf einen ,tag1 wie wir ihn auf der ganzen ,fahrt in sdlichen ,regionen kaum jemals hnlich ruhig erlebt hatten4 ,im ,osten1 gegen ,kemp-,land zu1 zeigte sich schweres ,packeis1 und ein heller ,eisblink berzeugte uns bald1 da wir in dieser ,richtung unmglich mit der ,valdivia8 weiter vorzudringen vermochten4 ,die ,sonne war nur des ,morgens gegen #h ,uhr auf einen ,moment durchgebrochen1 der ,himmel war grau verhngt1 und vereinzelte ,schneetreiben benahmen uns zeitweilig den ,ausblick4 ,klarte es dann auf1 so fand man den ,horizont von gewaltigen ,eisbergen begrenzt und berzeugte sich auch durch einen hellen ,eisblink im ,sden1 da uns dort der ,weg verlegt war4 ,reizvoll war das ,vogelleben im uersten ,sden4 ,rauchgraue ,albatrosse segelten ruhig ber die mit vereinzelten ,packeisschollen bedeckte ,oberflche4 ,sie waren uns von der ,bouvetregion an treu geblieben1 und ich finde in dem ,journal kaum einen ,tag verzeichnet1 an dem nicht ihr ,erscheinen vorgemerkt wre4 ,meist zeigten sie sich zu zweien oder dreien1 selten stieg ihre ,zahl auf neun oder zehn4 ,mit scharf eingezogenem ,kopfe1 den ,schnabel nach abwrts gesenkt1 folgten sie in anscheinend plumper ,haltung stunden- und tagelang dem ,schiffe1 ohne die leiseste ,ermdung zu zeigen4 ,selten nur wird ein ,flgelschlag ausgefhrt1 whrend sie den ,krper mit seinen mchtig langen und schlanken ,schwingen bald horizontal1 bald schrg1 bei ,wendungen gelegentlich auch vllig in ,seitenlage der ,luft darbieten4 ,kein antarktischer ,vogel fesselt so die ,aufmerksamkeit1 wie diese in unhrbarem ,fluge dem ,schiffe folgenden ,segler4 ,wenn sie sich der ,brcke so nahe hielten1 da man sie fast mit den ,hnden htte greifen mgen1 und dabei mit ihren weiumrandeten ,augen1 die aus dem sammetnen ,schwarzgrau des ,kopfes hervorblitzten1 aufmerksam dem ,treiben der ,menschen folgten1 machten sie einen fast gespenstischen ,eindruck4 ,man glaubt1 die ewigen ,juden des antarktischen ,meeres vor sich zu haben1 welche ruhe- und rastlos ihre ,kreise ziehen und dann sich am wohlsten fhlen1 wenn die ,wogenkmme vom ,sturme gepeitscht zu unerhrter ,hhe anschwellen4 ,immerhin bemerkte ich einmal -- am #ae4 ,dezember -- mehr als ein ,dutzend grauer ,albatrosse1 die auf einem kleinen ,eisberge behaglich der ,ruhe pflegten4 ,die ,untersuchung des ,mageninhaltes ergab1 da die grauen ,albatrosse sich vorwiegend von ,tintenfischen und pelagischen ,krustern nhren1 aber auch kleinere ,vgel nicht verschmhen4 ,bei stille liegendem ,schiff lieen sie sich auf dem ,wasser nieder und haschten gierig nach den ,abfllen4 ,der ewige ,hunger kennt kein ,bedenken und so machten sie sich bisweilen ber ihre eigenen1 von uns erlegten ,genossen her1 hackten ihnen die ,augen aus und richteten sie bel zu1 bevor das ausgesetzte ,boot den auf dem ,wasser treibenden ,kadaver erreichte4 ,die ,sturmvgel sind echte ,hochseeformen1 welche oft zutraulich in der ,nhe des stilleliegenden ,schiffes sich niederlieen und hierbei die ihnen ein leichteres ,auffliegen ermglichende ,luvseite bevorzugten4 ,bei ,enderby-,land belebten sie in malerischem und traulichem ,durcheinander die ,oberflche gemeinsam mit zahlreichen1 auf der ganzen ,fahrt uns treu gebliebenen ,kaptauben4 ,wir ftterten sie mit ,speck und ,abfllen1 welche die ,kaptauben nur von der ,oberflche1 die antarktischen ,sturmvgel weit geschickter durch ,tauchen zu erhaschen suchten4 ,so eifrig waren sie damit beschftigt1 da einer unserer ,matrosen mit dem an langer ,stange befestigten ,kscher eine ,kaptaube von ,bord aus fing4 ,die blauen ,sturmvgel begegneten uns schon in der ,westwindregion und waren von da an die stndigen ,begleiter bei der ,fahrt lngs der ,eiskante bis nach ,enderby-,land und weiterhin bis zu den ,kerguelen4 ,sie sind scheuer als die brigen ,sturmvgel1 hielten sich etwas weiter von dem ,schiffe und fischten eifrig in dem ,kielwasser4 ,wenn bei den ,vorbereitungen zum ,loten und ,fischen der ,dampfer rckwrts ging und die ,schraube weithin das ,wasser zu weiem ,gischt aufwhlte1 waren sie oft in ,schwrmen von ,hunderten dabei1 die aufgewirbelten pelagischen ,organismen zu erbeuten4 ,ihr ,flug ist unruhig und erinnert durch die raschen ,wendungen an jenen der ,fledermuse2 einen prchtigen ,anblick gewhrt es1 wenn bisweilen die ,schwrme gleichzeitig eine ,drehung ausfhren und die weien ,bauchflchen dem ,beobachter zukehren4 ,alle ,eigenschaften1 welche die ,sturmvgel zu den liebsten ,genossen des ,seefahrers machen1 finden sich vereint in dem wunderbaren schneeweien ,sturmvogel1 dem sichersten ,zeugen fr das nahe ,eis4 ,als ob die ,natur sich selbst habe bertreffen wollen1 schuf sie einen ,vogel1 der an ,anmut des ,fluges und reizvoller ,frbung seinesgleichen sucht4 ,das ,gefieder ist schneewei und wetteifert bei seinem ,seidenglanz mit dem ,wei des blendend von der ,sonne beschienenen ,eises4 ,kein ,vogel hat es mir so angetan1 wie dieses ,edelwei des antarktischen ,sdens2 stundenlang folgte man seinem eleganten ,fluge ber ,wogenkmme und durch ,wellentler1 ber ,treibeisfelder und stille1 vom ,eise umsumte ,buchten4 ,wie ein ,gru aus fernen heimatlichen ,gebieten mutete es an1 als bei ,enderby-,land inmitten der schneeweien ,sturmvgel ein ,schwarm niedlicher schwarzer ,petersvgel auftauchte und zwischen den ,packeisschollen1 von dem ,schiffe scheu sich fernhaltend1 eifrig nach ,beute sphte4 ,die ,anpassungsfhigkeit dieser ,sturmschwalbe an die verschiedenartigsten klimatischen ,bedingungen ist geradezu erstaunlich3 von den ,ksten ,englands bis herab nach ,enderby-,land1 durch #abj ,breitegrade1 bemerkten wir sie um das ,schiff4 ,lngs der ,treibeisgrenze tauchte sie fter1 wenn auch stets nur vereinzelt auf1 und nur ungern entschlossen wir uns1 bei ,enderby-,land ein ,exemplar als ,belegstck fr die ausgedehnte ,verbreitung zu schieen4 ,in dem antarktischen ,meere ist diesen ,schwrmen von ,vgeln stets der ,tisch gedeckt4 ,treibeis und ,eisberge geben ,ruhepltze ab1 und gleichzeitig frdert die ,brandung an den eisigen ,steilwnden eine ,menge pelagischer ,organismen zu ,tage1 unter denen ,krebse nebst ,tintenfischen als ,kost bevorzugt werden4 ,die in den ,krustern enthaltenen gelblichen und rtlichen ltropfen sammeln sich in dem ,kropfe der ,sturmvgel zu ansehnlichen ,massen an4 ,das l drfte sowohl eine ,nahrungsreserve fr ungnstige ,zeiten abgeben1 als auch zur ,verteidigung dienen4 ,wer so unvorsichtig ist1 einen ,sturmvogel zu haschen oder einen an der ,angel gefangenen in die ,hnde zu nehmen1 wird von dem wenig aromatischen ,tran besudelt1 den der ,vogel oft mehrmals hintereinander im ,strahle von sich gibt4 berraschend war es1 da der ,mageninhalt der grauen ,albatrosse1 der ,eissturmvgel1 der antarktischen und schneeweien ,sturmvgel oft ausschlielich aus ,schnbeln von ,tintenfischen bestand4 ,unsere ,darstellung von dem ,vogelleben auf der ,hochsee wollen wir nicht abschlieen1 ohne einer ,gesellschaft flugunfhiger ,reisender zu gedenken1 die niemals verfehlten1 die ,aufmerksamkeit in besonderem ,mae zu fesseln4 ,es sind dies die antarktischen ,pinguine1 welche die niedrigen ,plattformen und vorspringenden ,zungen der ,eisberge als ,standquartier bei ihren ,wanderungen benutzten und bei unserer ,annherung1 oft erschreckt durch ,flintenschsse1 unter strmischer ,heiterkeit der ,mannschaft die steile ,eiszunge aufrechtstehend hinunterrutschten4 ,andere landeten wieder1 indem sie geschickt eine ,brandungswelle benutzten1 um festen ,fu zu fassen und vornbergebeugt mit zur ,balance vorgezogenen ,flossen ihre steile ,warte zu erklimmen4 ,mit ihrem schwarzen ,kopfe1 ,rcken und ,flossen und dem weien gemsteten ,bauche1 der nur unter der ,kehle ein schwarzes ,band aufweist1 gleichen sie von weitem kleinen preuischen ,grenzpfhlen4 ,kommt man dann nher1 so erheben sie ein lautes ,gezeter1 setzen sich in ,positur und schieen auf einem gewissen ,krperteil die ,rutschbahn hinab in das ,wasser4 ,hier aber ist der ,pinguin in seinem ,elemente1 und hier fordert er die ,bewunderung und ,anerkennung dessen heraus1 der ihn zuvor nur als drollige und selbstverstndliche ,staffage fr die antarktische ,landschaft wollte gelten lassen4 ,mag der ,dampfer noch so rasch seinen ,kurs verfolgen1 so berholt ihn der ,pinguin mit spielender ,leichtigkeit4 ,dabei findet er noch ,zeit1 mit gespreizten ,flossen auf dem ,wasser zu liegen1 aus den dunklen1 fast schalkhaft blickenden ,augen das fremde ,ungetm anzustaunen1 um dann mit einem heiseren ,rrrh unterzutauchen4 ,unter mchtigen ,ruderschlgen geht er so tief1 da er fr lngere ,zeit dem ,auge entschwindet4 ,wenn er dann pltzlich wieder der ,oberflche nahe ist1 schnellt er sich mit dem ,krper angeschmiegten ,rudern im ,bogen ber ,wasser und verschwindet von neuem in der ,tiefe4 ,nichts ist kstlicher1 als einen ,trupp von ,pinguinen zu beobachten1 der seinen ,eisberg verlt und wie eine ,herde kleiner ,delphine in eleganten ,sprngen dem ,schiffe zustrebt4 ,keinem ,sturmvogel wird der ,nahrungserwerb so leicht gemacht1 wie diesem berufsmigen ,taucher3 wir fanden den ,magen des antarktischen ,pinguins oft vollgepfropft mit ,leuchtkrebsen1 welche grer waren1 als die von uns erbeuteten4 ,es ist schwer1 die ,erregung zu schildern1 die sich aller bemchtigt hatte1 als nach #dstndigem ,aufhieven abends gegen sechs ,uhr das ,trawl der ,oberflche nahe kam4 ,alle ,vorrichtungen waren getroffen1 um es rasch und unversehrt an ,bord zu bekommen1 zumal da es sich ergab1 da die schwere ,last1 welche der ,dynamometer angezeigt hatte1 nicht von ,schlamm1 sondern von ,gesteinsmassen herrhrte4 ,da lag zunchst obenauf im unversehrten ,netzbeutel ein fnf ,zentner schwerer1 roter ,sandstein mit deutlich eingerissenen ,gletscherschliffen4 ,soweit er in den ,tiefseeboden eingesunken war1 zeigte er schwarzen ,ton1 der von dem weilichen ,diatomeenschlick scharf abstach4 ,mit ,genugtuung wurde dieser schwarzwei-rote ,gru aus der antarktischen ,tiefsee in ,empfang genommen4 ,der ,sandsteinblock kann einen ,roman berichten3 ,ursprnglich ein auf dem antarktischen ,festlande anstehendes ,gestein1 wurde er von den ,gletschern geschrammt1 losgelst und an der ,basis eines ,eisriesen in das ,meer hinausgetragen4 ,durch den ,einflu des warmen ,tiefenwassers abgetaut1 sinkt er in #dfcf ,meter nieder1 liegt dort friedlich gar lange ,zeit1 bis er von dem ,schleppnetz einer ,tiefsee-,expedition gefat1 zur ,oberflche befrdert und spter der quatorsonne des indischen ,ozeans ausgesetzt wird4 ,nun paradiert er vor einer wibegierigen ,studentenschaft auf dem ,vorlesungstisch als stummer und doch wieder beredter ,zeuge1 da ,enderby-,land offenbar nicht vulkanischer ,natur ist4 ,hatten schon allein die gewonnenen ,gesteinsproben die ,mhen des ,dredschzuges reich entschdigt1 so waren wir nicht minder berrascht ber die verhltnismig groe ,zahl tierischer ,organismen1 welche in diesen gewaltigen ,tiefen bei einer ,temperatur von -#j1e ,grad ,celsius leben4 ,in den ,schwabbern des ,trawl hingen zwei eigenartige ,ascidien 7muschelartige ,seescheiden7 von fast ,faustgre1 die an einem stricknadeldnnen1 ber #a ,meter langen ,stiele auf dem ,grunde befestigt waren4 ,offenbar flottieren sie an ihrem strickartigen ,stiel wie eine ,boje1 da kaum abzusehen ist1 da er den ,krper zu sttzen imstande ist4 ,neben ihnen fielen uns zwei gestielte ,seelilien auf 7,abbildung #ag74 ,besonders zahlreich waren die ,schlangensterne 7,ophiuren7 7,abbildung #ah7 vertreten4 ,wenn wir ferner noch hervorheben1 da eine zerbrochene ,seeigelschale1 mehrere wohl erhaltene ,hydroid-,polypen1 ,glasschwmme und zahlreiche auffllig groe ,foraminiferen 7einzellige ,kalkschalentierchen7 in dem ,netze enthalten waren1 so ergibt sich ein in ,anbetracht der immerhin betrchtlichen ,tiefe bemerkenswerter ,reichtum an ,organismen4 ,kaum hatten wir das ,schleppnetz an ,bord1 als dichter ,nebel sich einstellte1 und uns ntigte1 unter uerster ,vorsicht bei nrdlichem ,kurse vorzufahren4 ,als es endlich um #aj ,uhr abends aufklarte1 war das ,schiff wieder von schwerem ,packeis umgeben4 ,whrend wir uns durch dasselbe hindurchwanden1 gewahrten wir im ,osten den grten ,eisberg1 der uns auf der ganzen ,fahrt begegnete4 ,wir glaubten erst die antarktische ,eismauer vor uns zu haben1 berzeugten uns aber spterhin1 da es sich um eine frmliche ,eisinsel handelte1 die wir leider bei dem ,lavieren durch das ,packeis nicht genauer zu messen imstande waren4 ,die ,schtzungen von ,kapitn und ,offizieren bezglich ihrer ,breite bewegten sich zwischen vier und fnf ,seemeilen4 ,wie an dem vorhergehenden ,tage1 so trafen wir auch diesmal auf eine durch erdige ,beimengungen schokoladenbraun gefrbte ,eisscholle4 ,nachdem wir uns zum zweitenmal aus dem ,packeis herausgearbeitet hatten1 begann das ,barometer rasch zu fallen4 ,der aus ,ost-,nord-,ost wehende ,wind wurde zum vollen ,sturme und erreichte am ,sonntag den #ah4 ,dezember um ,mittag die ,strke #aj nach der ,beaufortskala4 ,welcher ,kontrast zwischen gestern und heute6 ,im ,schneesturme donnerten die ,wogen gegen das ,schiff1 mehrfach auftretende ,nebel hinderten an einem raschen ,vorwrtskommen1 und nur mit ,mhe war es uns noch in der ,frhe gelungen1 unsere ,temperaturserie durch eine mit der ,lotmaschine gewonnene ,temperaturprobe aus #cjjj ,metern ,tiefe zu ergnzen4 ,an ein weiteres ,vordringen nach ,sden respektive ,osten war unter diesen ,umstnden nicht mehr zu denken1 und so wurde denn der ,kurs gegen die ,kerguelen genommen4 ,waren wir bisher drei ,wochen lang bei unserer ,fahrt lngs der ,treibeisgrenze ungewhnlich vom ,wetter begnstigt gewesen1 so erhlt der letzte ,abschnitt unserer ,fahrt im kalten ,gebiet sein ,merkmal durch eine fortlaufende ,reihe schwerer ,strme1 welche uns fast an allen ,arbeiten behinderten4 ,fnf ,tage hindurch1 vom #ah4-bb4 ,dezember1 hielten die strmischen1 mit dichtem ,schneetreiben verbundenen stlichen ,winde an und erreichten zeitweilig1 so am #bj4 und #bb4 ,dezember1 die ,windstrke #aj nach der ,beaufortskala4 ,ein ,umschlag erfolgte unter dem #ef4 ,breitegrad am #bb4 ,dezember1 indem der ,wind nach ,norden und an den folgenden ,tagen nach ,nordwest und ,west umsprang1 ohne indessen an ,strke einzuben4 ,der ,eintritt in die ,westregion wurde am #bb4 ,dezember durch energische ,schwankungen im ,luftdruck angedeutet1 insofern der ,barograph innerhalb #ab ,stunden ein ,fallen um #ba ,millimeter verzeichnete und mit #gbe ,millimetern den niedrigsten auf der ,reise beobachteten ,luftdruck markierte4 ,eine gewaltige ,dnung aus ,nordwest und ,west1 deren erste ,anzeichen wir bereits unter dem #fa4 ,grad bemerkten1 gelangte gegen den durch die stlichen und nordstlichen ,winde bedingten ,seegang stets zum ,durchbruch und gewann schlielich die ,oberhand4 ,mehrmals muten wir beidrehen und gegen die berholende ,see andampfen4 ,von der ,brcke bietet sich dann ein gewaltiges ,schauspiel dar3 der ,sturm heult und pfeift durch ,masten und ,tauwerk1 der nasse1 rasch tauende ,schnee wird horizontal ins ,gesicht getrieben1 und die ,wogen erreichen eine ,hhe1 wie wir sie auf der ganzen ,reise nicht erlebten4 ,das ,schiff erklimmt die ,wellenberge und saust dann in die ,tler nieder1 um1 am ,bug in ,gischt eingehllt1 wieder elegant aufzusteigen4 ,selbst das ,deckhaus wurde bersplt1 und kaum vermochten wir bei dem schweren ,rollen den ,verkehr an ,bord aufrecht zu erhalten4 ,trotzdem gelang es uns1 begnstigt durch den ,umstand1 da der ,wind mehrfach nach ,mitternacht abflaute und erst im ,laufe des ,vormittags wieder aufbriste1 bis zu den ,kerguelen eine ,serie von sechs ,lotungen durchzufhren4 ,zweimal muten die ,lotungen wegen des schweren ,seeganges abgebrochen werden1 doch bewhrte sich auch unter diesen ,verhltnissen die ,lotmaschine trefflich1 indem sie eben so exakt1 wie unter normalen ,verhltnissen den ,aufschlag des ,lotes auf den ,grund anzeigte4 ,auffllig war auf dieser ,route das frhzeitige ,verschwinden der ,eisberge2 wir trafen am #ai4 ,dezember die letzten1 unter ihnen einen tafelfrmigen ,riesen von #dee ,metern ,lnge1 unter #fa ,grad #bb ,minuten sdlicher ,breite an4 ,gleichzeitig begann die ,oberflchentemperatur des ,wassers sich zu heben2 whrend wir am #af4 ,dezember noch minus #a1h ,grad 7inmitten des ,packeises minus #j1h ,grad7 gemessen hatten1 betrug am #bj4 ,dezember die ,oberflchentemperatur #j ,grad1 und stieg dann anhaltend bis auf plus #c ,grad am #bd4 ,dezember4 ,den ,weihnachtsabend verbrachten wir in froher ,erwartung des ,christgeschenkes1 das sich uns am folgenden ,tage in ,gestalt der ,kerguelen darbieten wrde4 ,die siebentgigen ,strme hatten uns an allen ,arbeiten behindert4 ,die ,luken waren geschlossen und in den ,laboratorien sah es wunderlich genug aus4 ,mit dreieckigen ,kltzchen hatte man ,glser und ,flaschen festgeklemmt2 ,mikroskope1 ,lupen und all der ,kleinkram1 dessen der ,beobachter bedarf1 waren angeschraubt und mit ,lappen und ,watte umwickelt4 ,als ob neckische ,heinzelmnnchen sich jeden ,unfug htten erlauben knnen1 so sprang trotzdem gar manches bei dem ,stampfen des ,schiffes aus seinem ,behlter und bisweilen sah es in den ,arbeitsrumen -- um mit ,fritz ,reuter zu reden -- aus as up de leiwe ,gottesird vr den irsten ,schpfungsdag48 ,man hatte ,zeit genug1 sich zum ,bescherabend zu rsten4 ,das ,pianino erhielt neue ,saiten aus ,lotdraht2 der aus grnem ,papier und ,stben gefertigte ,christbaum wurde an der ,decke des ,salons festgebunden1 whrend die ,mannschaft einen ebensolchen in der ,kambse mit ,konfekt und ,wrsten dekorierte4 ,man mute darauf verzichten1 die ,geschenke1 zarte ,erinnerungen an die schwachen ,seiten unserer ,mitglieder1 suberlich auszubreiten1 und war froh1 wenn man sie unversehrt aus den ,rocktaschen hervorholen konnte4 ,gar bald rollten sie1 untermischt mit ,pfannkuchen1 die der ,koch unter schwierigen ,verhltnissen bereitet hatte1 auf dem ,boden zu nicht geringer ,befriedigung unseres ,dachshundes ,dacki84 ,immerhin lernte man bald1 auf das ,wohl der ,angehrigen1 die ber hundert ,breitegrade entfernt unser gedenken mochten1 anzustoen4 #g4 ,die ,kerguelen ,zwischen dem #dh4 und #ej4 sdlichen ,breitegrad und dem #fh4 und #ga4 stlichen ,lngegrad liegt eine ,inselgruppe1 deren ,flcheninhalt etwa #ahj ,quadratmeilen betrgt4 ,die ,kerguelen1 wie die ,gruppe zu ,ehren ihres ,entdeckers genannt wird1 setzen sich aus einer ,hauptinsel und aus nicht weniger denn #acj greren und kleineren ,inselchen zusammen4 ,bei der ,nennung ihres ,namens tauchen eigenartige und fesselnde ,erinnerungsbilder auf4 ,die ,berge sind teilweise mit ewigem ,schnee und in ,gletscher auslaufenden ,firnfeldern bedeckt2 ,fjorde1 oft von ,steilabstrzen begrenzt und von ,basalttrmmern umzunt1 schneiden tief in das ,land ein2 tafelfrmige ,terrassen1 aus horizontalen ,basaltschichten sich aufbauend1 prgen der vulkanischen ,landschaft ihren ,charakter auf2 aus zahllosen ,swassertmpeln sammeln sich die ,schmelzwasser1 um in malerischen ,kaskaden ber die ,steilwnde der ,fjorde herabzurauschen2 grne ,matten1 gebildet aus einer eigenartigen ,flora1 bedecken das flache ,vorland und ziehen sich oft weit an den ,hngen hinauf1 und endlich wird dies alles belebt von einer berwltigend reich entfalteten ,vogelwelt1 die an anmutender ,harmlosigkeit mit den den ,strand bedeckenden ,elefantenrobben wetteifert4 ,auf ,cook machten die ,inseln einen so trostlosen ,eindruck1 da er sie ,desolation-,islands 7,inseln der ,verwstung7 nannte4 ,auch die spteren ,besucher stellten sie uns als ein ungastliches ,nebelland dar1 in dessen ,fjorde der ,wind1 bald ,regen1 bald ,schnee mit sich fhrend1 mit unerhrter ,gewalt stt4 ,der ,eindruck1 den sie auf den ,besucher machen1 drfte freilich nicht unwesentlich von den frischen ,rckerinnerungen an von der ,natur milder und reicher ausgestattete ,regionen beeinflut werden4 ,wer das ppige1 sonnige ,kapland mit seiner ,bltenpracht verlassen hat1 um den ,kerguelen zuzustreben1 wird dieses sturmgepeitschte ,nebelland1 das meist neidisch den ,ausblick auf sein malerisches ,hochgebirge versagt1 dster und ungastlich finden4 ,wer aber1 wie wir1 seit dem ,verlassen ,kapstadts #eb ,tage lang das antarktische ,meer durchfuhr1 nur eine in ,eis gepanzerte ,insel zu ,gesicht bekam und wochenlang1 oft von schweren ,strmen gerttelt1 nur ,treibeisfelder und ,eisberge sah1 dem erscheinen die ,kerguelen fast in paradiesischer ,pracht4 ,es war1 als ob sie sich zur ,feier unserer ,ankunft in ihr ,festgewand gekleidet htten2 whrend der drei ,tage1 die wir im ,gazelle-,hafen verbrachten1 herrschte wahres ,frhlingswetter bei einer ,temperatur von #d ,grad ,celsius4 ,nach allen ,seiten zerstreuten sich die ,partien1 um die ,umgebung zu durchstreifen2 kein ,sturm warf die ,wanderer nieder1 kein ,nebel benahm ihnen die ,aussicht1 und bei hellem ,sonnenschein umfuhren wir die ,nordostseite bis zum ,weihnachtshafen4 ,wie sehr wir whrend der vier ,tage1 die wir auf den ,kerguelen zubrachten1 vom ,wetter begnstigt waren1 lehren die frheren ,schilderungen4 ,ihr ,klima knnen wir am besten mit den ,worten von ,schleinitz wiedergeben3 ,es weht fast bestndig ,sturm zwischen ,nord und ,west mit ,schnee-1 ,hagel- und ,regenben1 diesigem ,horizont1 aber oftmals klarem ,himmel und khlem ,wetter4 ,ab und zu wird dieser ,sturm durch ,flauten oder seltener durch strmischen ,wind aus ,nordost unterbrochen1 welcher dichten ,nebel und ,regen bringt48 ,die ,strke der ,windste schildern sowohl die ,teilnehmer an frheren ,expeditionen1 wie auch die ,robbenschlger in den lebhaftesten ,farben4 ,sie brechen so pltzlich in manche ,buchten herein1 da die ,schiffe mit den strksten ,kabeln und ,ankern vertut werden mssen1 da die ,boote umschlagen und der ,wanderer auf dem ,lande sich platt niederwerfen mu4 ,gegen die dem unermelichen antarktischen ,meere zugekehrte ,westseite donnern die ,wogen stndig mit so gewaltigem ,prall an1 da sie heute noch in ihrer ,gliederung fast unbekannt ist4 ,im allgemeinen sind die ,weststrme mit einem ,steigen des ,barometers verbunden1 whrend pltzlicher starker ,barometerfall das ,herannahen eines ,nordsturmes anzeigt4 ,wie schwer die ,kerguelen von diesen ,strmen heimgesucht werden1 mag der ,hinweis illustrieren1 da der ,challenger81 der sie im ,sommer besuchte1 an #bf ,tagen sechzehnmal ,sturm verzeichnet1 whrend ,ro1 der #fh ,tage hindurch im ,winter auf den ,kerguelen ,station machte1 nicht weniger als #de mal ,sturm durchlebte1 und nur drei ,tage anfhrt1 welche frei von ,schnee und ,regen waren4 ,am #ab4 ,februar #aggb entdeckte der franzsische ,kapitn ,yves ,josef de ,kerguelen-,trmarec mit seinen ,schiffen ,fortune8 und ,groswater8 die ,inselgruppe1 welche noch heute seinen ,namen trgt4 ,seine ,entdeckung erregte nach der ,rckkehr berechtigtes ,aufsehen4 ,man glaubte1 der damals herrschenden ,vorstellung ,raum gebend1 da das groe ,sdland mit seinen ertrumten ,wundern gefunden sei1 zu dessen ,entdeckung ,kerguelen im ,auftrag der franzsischen ,regierung ausgesendet worden war4 ,so wurde er denn schon im folgenden ,jahre beauftragt1 seine ,landsichtung weiter zu verfolgen4 ,er gelangte am #ad4 ,dezember #aggc zum zweiten ,male in die ,nhe der ,inseln und entdeckte die kleine ihr nordwestlich vorgelagerte ,gruppe1 welche er zutreffend ,wolkeninseln8 nannte4 ,indessen gelang es ihm nicht1 wegen der schweren ,strme an ,land zu kommen1 bis endlich am #ah4 ,januar #aggd einer seiner ,begleiter im ,weihnachtshafen landete und im ,namen des ,knigs von ,frankreich von der ,terra australis nochmals ,besitz ergriff4 ,die ,flasche mit dem hierauf bezglichen ,dokument wurde spterhin von ,cook bei seiner dritten ,reise wiedergefunden4 ,den ,nachweis1 da es sich tatschlich um ,inseln handele1 die keinen ,zusammenhang mit einem antarktischen ,kontinent aufweisen1 lieferte ,james ,cook1 der schon auf seiner zweiten ,entdeckungsreise sdlich von den ,kerguelen -- ohne sie allerdings zu ,gesicht zu bekommen -- vorbeigefahren war und #aggf die von ihm als ,desolation-,island8 bezeichnete ,gruppe zum ersten ,male genauer untersuchte4 ,er umfuhr sie bis zur ,sdkste und gab einzelnen ,buchten und ,gebirgsstcken ,namen1 die bis heute noch ihre ,geltung behalten haben4 ,die zweite genauere ,durchforschung der ,kerguelen verdanken wir dem groen ,entdecker der antarktischen ,region1 ,james ,ro1 der am #ab4 ,mai #ahdj im ,weihnachtshafen vor ,anker ging und nicht weniger als #fh ,tage auf die ,untersuchung verwendete4 ,ein junger ,arzt1 der spter so berhmt gewordene ,botaniker ,hooker1 begleitete ihn und gab in seiner klassischen ,flora antarctica8 die erste eingehende ,schilderung der eigenartigen ,kerguelenvegetation4 ,spterhin wurden die ,kerguelen von nicht weniger denn fnf ,expeditionen angelaufen -- ganz abgesehen von den zahllosen ,walfischfngern1 welche die ,buchten auf die ,kunde von ihrem ,robbenreichtum ziemlich regelmig besuchten4 ,auer der ,challengerexpedition1 die im ,januar #ahgd #bf ,tage lang bei den ,kerguelen kreuzte1 haben zwei deutsche ,korvetten1 nmlich die ,arcona8 und die ,gazelle8 -- letztere vom #bf4 ,oktober bis #bc4 ,dezember #ahgd --1 die ,kerguelen aufgesucht4 ,wir knnen mit ,befriedigung hervorheben1 da es wesentlich die fleiigen topographischen ,aufnahmen der ,gazelle8 gewesen sind1 die uns ber die ,gliederung der ,ostseite einen genaueren ,aufschlu gaben4 ,wir haben im vollen ,vertrauen auf die ,zuverlssigkeit deutscher ,forschungen in der ,nacht zum #be4 ,dezember beide ,kessel geheizt und fuhren mit voller ,kraft von zwlf ,knoten an der ,hand der ,lotungen der ,gazelle8 vorbei an zahllosen ,tangfeldern in jenen ,hafen ein1 der durch seinen ,namen an die ,ttigkeit des deutschen ,expeditionsschiffes erinnert4 ,als ,christgeschenk boten sich uns in der ,frhe des ,weihnachtssonntags1 des #be4 ,dezember1 die ,kerguelen dar4 ,bei strmischem ,west1 der schwere ,sturzseen brachte1 kam frh um #f ,uhr ein feiner1 dunkler ,streifen ,land in ,sicht1 hinter dem schneebedeckte ,gipfel auftauchten4 ,tausende der blauen ,sturmvgel fischten eifrig in den ,strmungen1 drei ,albatroarten umkreisten das ,schiff oder saen brtend auf dem grnen ,vorland zerstreut1 whrend zahme ,kormorane in schwerflligem1 ungeschicktem ,flgelschlage mit lang vorgestreckten ,hlsen neugierig dem ,schiffe so nahe kamen1 da man sie bisweilen htte greifen mgen4 ,langgezogene braune ,streifen deuteten die ,stellen an1 wo auf flacherem ,grunde die gewaltigen ,seetange wurzeln4 ,dem ,blasentang ist es wesentlich zu verdanken1 da die ,schiffahrt in der ,nhe der ,buchten sich so sicher gestaltet2 vermeidet man die ,stellen1 wo er sich angesiedelt hat1 so kann man mit ,sicherheit auf tiefes1 gefahrloses ,fahrwasser rechnen4 ,der ,ausgang des ,gazelle-,hafens in den ,schnwetter-,hafen wird von kleinen ,inseln verengt1 die mir in besonders angenehmer ,erinnerung stehen4 ,als ich ihnen gleich nach unserer ,ankunft in ,begleitung des ersten ,maschinisten einen ,besuch abstattete1 hatten wir reichlich ,gelegenheit1 den ,zauber wrdigen zu lernen1 welchen die fast paradiesische ,harmlosigkeit der ,tierwelt der ,kerguelen auf den unbefangenen ,beobachter ausbt4 ,die grazisen ,seeschwalben umflogen uns in ,schwrmen und lieen sich zutraulich auf dem ,zeltdach der ,dampfbarkasse nieder4 ,auf den durch die ,wogen abgeschliffenen schwarzen ,basaltkuppen der ,inseln trippelten weie ,vgel heran1 welche kleinen ,hhnern an ,gre gleichkamen4 ,neugierig pickten sie an den ,schuhen und ,gewehrkolben1 um uns dann auf der weiteren ,wanderung zu begleiten4 ,wir hatten nur wenige ,schritte gemacht1 als wir wie festgebannt stehen blieben und instinktiv die ,gewehre in ,anschlag brachten4 ,da lag vor uns ein mchtiges ,tier1 ein weiblicher ,see-,elefant1 der mit seinen wundervoll groen1 kastanienbraunen ,augen uns anschaute1 ohne sich zu rhren4 ,erst als unser ,dachshund ihn anklffte1 sperrte er breit den ,rachen auf und stie mit erhobenem ,kopfe in einzelnen ,abstzen ein dumpfes1 heiseres ,gebrll aus 7,abbildung #g72 doch beruhigte er sich bald1 senkte den ,kopf1 schlo die ,augen und schlief weiter4 ,wer an eine derartige ,harmlosigkeit einer keine ,verfolger kennenden ,tierwelt nicht gewhnt ist1 nhert sich nur schchtern dem drei ,meter langen ,tiere1 bis er endlich dreister wird und durch einige klatschende ,schlge den brllenden ,elefanten zum ,verlassen seines ,lagers bewegt4 -- ,ein ganzer ,schwarm der prchtig schwarz und wei gezeichneten und mit scharfer ,silhouette von dem ,himmel sich abhebenden ,dominikanermwen hatte sich erhoben und begleitete1 dicht ber den ,kpfen fliegend1 mit dem wie ,lachen klingenden hhh8 die ,wanderer4 ,doch man sollte sobald noch nicht von seinem ,erstaunen sich erholen4 ,als wir uns niedersetzten und dem ,treiben der ,scheidenschnbel1 dem wieder zur ,ruhe gekommenen ,see-,elefanten und den um uns sich sammelnden ,dominikanermwen zuschauten1 fanden es zwei ,kormorane fr angezeigt1 uns auf demselben ,rasenpolster ,gesellschaft zu leisten1 indem sie fast schalkhaft den ,kopf auf dem ,halse reckten4 ,prchtige ,vgel1 diese ,kormorane der ,kerguelen6 ,die ganze ,insel war bedeckt mit ,schalen von ,miesmuscheln und ,napfschnecken1 so da man manchmal htte glauben mgen1 es handle sich um ,kjkken-,mddinger1 jene prhistorischen ,kchenabfallhaufen der dnischen ,inseln2 das alles hatten die ,dominikanermwen angeschleppt und namentlich vor den ,nistpltzen angehuft4 ,wir fanden ihre zahlreichen kunstlosen mit ,gras gepolsterten ,nester1 in denen vier bis fnf brunlich gefrbte ,junge in ihrem struppigen braunen ,dunenkleide klglich piepsten4 ,als ich in eine kleine ,hhlung griff1 fuhr eine ,ente heraus von der ,gre unserer ,krickente2 sie sa brtend auf einem weien ,ei und gesellte sich ihren ,genossen bei1 deren wir bald eine grere ,zahl bemerkten4 ,nicht minder wird der ,blick durch die eigenartige ,landfauna niederer ,organismen gefesselt4 ,bei dem ,zurckbiegen der ,bltter des ,kerguelenkohls fallen in den ,blattscheiden groe den ,blattlusen gleichende ,insekten auf1 die freilich bei genauerem ,zusehen als echte ,fliegen sich entpuppen 7,abbildung #aj74 ,da man sie als solche zunchst nicht anspricht1 ist begreiflich3 fehlt ihnen doch eines der wichtigsten ,merkmale der ,fliegen1 nmlich die ,flgel4 ,eine wundervolle ,anpassung an das ,leben in einer sturmdurchbrausten ,region gibt sich in dieser ,flgellosigkeit kund1 denn es liegt auf der ,hand1 da eine mit ,flgeln und ,flugvermgen ausgestattete ,fliege bald der ,vernichtung anheimfallen wrde1 wenn sie nicht einen zudem noch so geschtzten ,aufenthalt zwischen den krftigen ,blattscheiden einer wetterfesten ,pflanze whlte4 ,diese ,flgellosigkeit ist auch charakteristisch fr die ,kfer der ,kerguelen1 welche man mit ,leichtigkeit in groer ,zahl unter ,steinen zu sammeln vermag4 ,bei ihnen sind die weichhutigen hinteren ,flgel verkmmert1 whrend die starren vorderen ,flgeldecken1 wie bei fast allen ,kfern1 als schtzende ,hllen dem ,krper aufliegen4 ,merkwrdigerweise handelt es sich hauptschlich um ,rsselkfer4 ,wir finden sie in andern ,lndern meist unter der ,rinde von ,bumen1 und schon dieser ,umstand legt die ,vermutung nahe1 da einst die ,kerguelen mit ,baumwuchs ausgestattet waren4 ,tatschlich hat denn auch schon ,ro darauf hingewiesen1 da im ,weihnachtshafen in gewissen ,schichten verkieselte ,baumstmme gefunden werden4 ,auch das ,vorkommen von ,kohlenlagern deutet darauf hin1 da ursprnglich die ,kerguelen mit ,wald bedeckt waren4 ,nur ein einziger ,schmetterling1 eine ,motte1 ist den ,kerguelen eigen4 ,es gelang uns1 auch von diesem flugunfhigen ,falter ,exemplare mit den verkrzten ,flgeln 7,abbildung #aa71 und die im ,kerguelenkohl sich aufhaltenden ,raupen zu erbeuten4 ,nicht minder fesselnd als diese ,tierwelt bietet sich die ,vegetation dar4 ,da erheben sich zunchst die dunkelgrnen ,polster einer ,charakterpflanze der ,kerguelen1 nmlich der ,azorella selago4 ,sie ist berall auf den ,inseln zerstreut1 bildet auf den ,plateaus halbkugelige ,erhebungen1 in die der ,fu leicht einsinkt1 steigt hinauf bis zu #ejj ,metern ,hhe1 und an einigen geschtzten ,stellen selbst noch darber hinaus4 ,solch riesige ,polster1 wie sie gerade auf den geschtzten ,inseln des ,gazelle-,hafens sich vorfinden1 haben wir freilich spterhin nicht mehr beobachtet4 ,es handelt sich um eine kreuzbltige ,pflanze1 welche ber alle antarktischen ,inseln und selbst auch ber die ,sdspitze von ,feuerland verbreitet ist4 ,das grte ,interesse erregt indessen der seit den ,zeiten von ,ro berhmt gewordene ,kerguelenkohl 7,pringlea antiscorbutica74 ,seine eifrmigen oder lanzettlichen1 filzigen ,bltter umschlieen fast ein ,meter hoch werdende ,bltenstnde1 die teils abgestorben auf dem ,boden liegen1 teils kraftstrotzend sich in die ,hhe erheben 7,abbildung #ai74 ,der ,kerguelenkohl ist die einzige hier wachsende ,pflanze1 welche auf ,erden keine nheren ,verwandten aufweist und auer auf den ,kerguelen nur noch auf dem sdlicher gelegenen ,heard-,eiland und auf der ,marion- und ,crozet-,gruppe vorkommt4 ,die ,mannschaft von ,ro nhrte sich von den ,blttern1 die als wirksames ,gegenmittel gegen ,skorbut gerhmt werden1 und daher auch zur ,speziesbezeichnung ,veranlassung gaben4 ,wir haben nicht verfehlt1 uns ein ,gemse aus ,kerguelenkohl bereiten zu lassen1 das tatschlich einen nicht unangenehmen1 etwas bitteren ,geschmack besitzt4 ,vergleicht man die ,bltenpflanzen der ,kerguelen mit jenen der arktischen ,region1 so fllt es auf1 da einerseits die ,zahl der ,arten eine verhltnismig geringe ist1 und da ihnen anderseits die ,bltenpracht fehlt1 durch welche selbst im ,norden ,grnlands und in ,spitzbergen whrend der kurzen ,sommermonate die arktische ,flora den ,reisenden fesselt4 ,darwin hat uns zuerst den ,blick dafr geffnet1 da duftige und farbenprchtige ,blten bestimmt sind1 ,insekten anzulocken1 welche ihren ,nektar saugen und dabei zugleich die ,bestubung bernehmen4 ,tatschlich sind denn auch die arktischen ,regionen durch zahlreiche fliegende ,insekten1 selbst noch durch mehrere bunte ,falter charakterisiert1 whrend in dieser ,hinsicht das antarktische ,gebiet -- und zwar speziell die ,kerguelen -- zurckstehen4 ,offenbar fehlen den ,kerguelen ,insekten1 welche die ,bestubung der ,bltenpflanzen bernehmen knnten4 ,wenn man auch wohl gelegentlich vermutet hat1 da die flgellosen ,fliegen durch ihr ,umherkriechen auf den ,bltenstnden des ,kerguelenkohles das ,bestuben vermitteln mchten1 so darf ich wohl hervorheben1 da ich niemals an den ungewhnlich schnen und sonnigen ,tagen1 die uns beschert waren1 die ,fliegen auf den ,bltenstnden bemerkte1 sondern sie stets nur dann zu ,gesicht bekam1 wenn man die ,blattscheiden des ,kohles zurckbog4 ,schon ,hooker hat vermutet1 da der ,kerguelenkohl eine windbltige ,pflanze sei1 und drfte wohl mit dieser ,annahme das ,richtige getroffen haben4 ,die ,anpassung an die ,windbltigkeit hat es wohl in erster ,linie bedingt1 da auch im ,sommer der hheren ,pflanzenwelt durch den ,mangel des ,bltenflores ein gewisser melancholischer ,zug eigen ist4 ,der ,gazelle-,hafen ist ebenso wie die tief in das ,land einschneidenden ,fjorde an allen jenen ,stellen1 wo die ,felswnde an das ,wasser herantreten1 mit einem ,trmmerfeld von ,basaltblcken bedeckt1 welche mit mannigfach gefrbten ,flechtenarten berzogen sind4 ,die ,zertrmmerung des ,gesteins mu sich in einer ,region besonders geltend machen1 wo hufig die ,temperatur sich um den ,nullpunkt bewegt und das zwischen die ,spalten sickernde ,wasser bei dem ,gefrieren seine ,sprengwirkung ausbt4 ,diese ,trmmerfelder sind die gewhnlichen ,wohnpltze fr eine ,pinguinart1 die nicht wenig zur ,belebung der ,landschaft der ,inseln beitrgt4 ,es ist der prchtig gefrbte ,schopfpinguin mit schneeweiem ,bauche1 schiefergrau gefrbten ,rcken und ,flossen1 hochrotem ,schnabel1 roten ,augen und einem niedlichen ,schopf goldglnzender ,federn jederseits am ,kopfe 7,abbildung #ad74 ,nhert man sich ihren felsigen ,heimsttten1 so empfngt den ,beobachter ein tausendfltiges1 an eine ,gnseherde erinnerndes ,geschrei4 ,ewiger ,zank und ,streit herrscht unter diesen ,vgeln1 die ihre unwillkrliche ,komik nicht zum wenigsten dem ,umstande verdanken1 da sie auf ihren weit nach hinten gerckten ,fen wie kleine ,gnomen aufrecht stehen und in absonderlicher ,unbehilflichkeit mit ihren zu ,flossen umgebildeten ,flgeln herumwirtschaften4 berall stehen auf den ,kuppen der ,felsblcke die ,mnnchen in ,gruppen zusammen1 eiferschtig mit ,schnabelhieben jeden ,genossen bedenkend1 der etwa zufllig von oben herabrutschte und unter sie geriet4 ,nicht anders geht es dem ,fremdling1 der neugierig und gefesselt von dem eigenartigen ,schauspiel zum erstenmal eine ,pinguinkolonie besucht4 ,das ,klettern auf den ,blcken ist schon an und fr sich mhselig und wird dadurch nicht noch angenehmer gestaltet1 da berall schlpfriger und belriechender ,unrat einen festen ,halt verwehrt4 ,kommt man dann einem ,trupp nher1 so erhebt sich allgemeines ,gezeter2 den ,kopf dem ,beobachter zugewendet1 sucht die ,gesellschaft bald halblinks1 bald halbrechts zusammenzurcken1 bis es dann krftige ,schnabelhiebe und ,schlge mit den ,flossen absetzt4 ,nicht nur auf den ,blcken1 sondern auch unter denselben gibt sich unwilliges ,geschrei kund4 ,da sitzen in den geschtzten ,hhlen die ,weibchen auf ihrem kunstlosen ,neste1 falls man berhaupt die meist mit ,dung bedeckten ,gruben so nennen will1 und brten auf ihrem einzigen weien1 gewhnlich stark mit ,schmutz bedeckten ,ei4 ,sie lassen es sich1 von einigen ,schnabelhieben abgesehen1 meist ruhig gefallen1 da man ihnen dieselben wegnimmt4 ,da wir viele ,eier sammelten1 so ergab es sich bald1 da sie fast durchweg ,junge enthielten1 welche dem ,ausschlpfen nahe waren3 nirgends fanden wir in einem ,neste bereits ausgeschlpfte ,junge4 ,der von den ,eihllen befreite junge ,pinguin zeigt ganz die ,gestalt des ,alten1 ist auf dem ,bauche weilich und auf dem ,rcken schiefergrau gefrbt1 entbehrt aber noch der beiden ,federschpfe am ,kopfe4 ,ein starker ,hornwulst auf dem ,schnabelrcken bildet den sogenannten ,eizahn1 vermittelst dessen die ,schale gesprengt wird4 ,die ,mnnchen sind unablssig bemht1 die ,weibchen mit ,nahrung zu versorgen1 indem sie mit beiden ,beinen gleichzeitig die ,felsen hinabhpfen4 ,sind sie dann am ,wasser angelangt1 so geht es mit einem ,kopfsprung in dasselbe1 und nun zeigt sich erst der ,pinguin in seinem wahren ,elemente4 ,die ,flossen dienen als ,ruder1 und mit erstaunlicher ,geschwindigkeit schwimmt und taucht oder springt er wie ein ,delphin ber die ,oberflche4 ,stunden kann man in einer ,pinguinkolonie verbringen1 ohne des originellen ,treibens mde zu werden4 ,da stehen sie um uns herum1 putzen und ordnen das ,gefieder1 mit dem ,kopf und den goldigen ,federschpfen stndig in ,bewegung1 bald zrtlich sich an ihren ,genossen anschmiegend1 bald zornig ,schnabel- und ,flossenhiebe austeilend4 ,ich verstehe zwar nicht die ,sprache der ,pinguine1 durfte aber wohl annehmen1 da das1 was sie mit funkelnden roten ,augen und hmisch zur ,seite gebogenem ,kopfe dem ,eindringling zu vernehmen gaben1 sehr beleidigender ,art gewesen sein mu4 ,wenn man bedenkt1 da ,tausende und aber ,tausende von ,pinguinen berall da1 wo ,felsentrmmer am ,rande der ,buchten sich anhufen1 ihre ,wohnsttten aufgeschlagen haben und da sich zu ihnen ein fast berwltigender ,reichtum an antarktischen ,schwimmvgeln gesellt1 so wird die ,frage nahegelegt1 auf welche ,weise denn eigentlich diese ,vogelwelt ihr ,nahrungsbedrfnis befriedigt4 ,lehrten es nicht schon die zahllosen ,muschel- und ,schneckenschalen1 die man berall an den ,standorten und ,brutpltzen umherliegen sieht1 so berzeugt man sich leicht1 da der antarktischen ,vogelwelt in dem ,meere stndig der ,tisch gedeckt ist4 ,erstaunlich ist die marine ,strandfauna der ,kerguelen entwickelt4 ,hebt man einen ,stein auf1 so kann man sicher sein1 da ,dutzende von ,asselkrebsen davonjagen1 um unter anderen ,steinen ,schutz zu suchen4 ,neben ihnen kommen ,borstenwrmer und ein ,heer niederer ,organismen vor1 die namentlich die prchtigen1 in allen ,tinten von ,rot schillernden ,bsche der ,florideen und ,algen bewohnen1 an denen der felsige ,strand so reich ist4 ,wir kennen von den ,kerguelen nicht weniger als #ga ,arten niederer ,meeresalgen1 zwischen denen sich rtlich gefrbte ,seesterne1 ,schlangensterne1 ,krabben umhertreiben1 oder auf denen sich ,seescheiden1 ,moostierchen1 ,seerosen und ,wasserpolypen angesiedelt haben4 ,neben den ,algen beherrscht der ,riesentang die ,szenerie4 ,er wurzelt tiefer auf ,felsblcken1 welche in dem grnlichschwarzen ,schlick des ,grundes liegen2 hier bildet er ein ,wurzelwerk1 das wie ein ,nest miteinander verwachsener ,korallenzweige sich ausnimmt4 ,von ihm gehen riesenlange ,stiele aus1 welche lanzettliche ,bltter mit flaschenfrmigen ,luftbehltern tragen4 ,man hat ste gemessen1 die eine ,lnge von nicht weniger als #cjj ,metern aufweisen4 ,da der ,tang auf den ,felsblcken bis zu #bj ,metern ,tiefe sich ansiedelt und durch seine ,schwimmvorrichtungen an der ,oberflche zutage tritt1 so verrt er mit ,sicherheit dem ,seefahrer alle ,stellen1 die bei der ,einfahrt in die ,hfen zu vermeiden sind4 ,zugleich bietet er verschiedenen ,organismen ,gelegenheit zur ,anheftung1 welche mit ,vorliebe von den ,vgeln genossen werden4 ,vor allen ,dingen sind es die ,napfschnecken1 die mit ihrer wie ein ,saugnapf gestalteten ,fuscheibe festen ,halt an den glatten ,blttern gewinnen4 ltere ,bltter sind oft ganz berzogen von ,moostierchen und ,polypenkolonien und besetzt mit einer leicht rosenrot schimmernden ,seewalze1 die ihre feinverzweigten zehn ,kiemenbschel ausstreckt4 ,geschtzte ,stellen der ,buchten sind oft auf weite ,strecken hin mit ,miesmuscheln bedeckt1 welche in ihrer ueren ,gestalt denjenigen unserer deutschen ,ksten zum ,verwechseln hnlich sehen4 ,so ist den unablssig an der ,oberflche bald auf ,tang1 bald am ,strande fischenden ,vgeln der ,tisch reich gedeckt4 ,wir haben von unserer ,dampfbarkasse aus zwei ,tage lang im ,gazelle- und ,schnwetter-,hafen gedredscht und an geschtzten ,stellen in kurzer ,zeit eine auerordentlich reiche ,ausbeute gewonnen4 ,es war begreiflich1 da die ,mitglieder der ,expedition sich nach allen ,seiten zerstreuten und je nach ihren ,neigungen bald der hheren und niederen ,tierwelt1 bald der ,pflanzendecke und geologischen ,beschaffenheit der ,umgebung des ,gazelle-,hafens ihre ,aufmerksamkeit zuwendeten4 ,unsere ,offiziere hatten gemeinsam mit dem ,kapitn am nchsten ,morgen nach der ,ankunft einen ,ausflug nach der ,sandy-,cove8 benannten ,bucht unternommen1 welche gleich links neben dem engen ,eingang in den ,gazelle-,hafen liegt4 ,dort waren sie auf eine ,herde ,elefantenrobben aufmerksam geworden1 welche in grubenfrmigen ,vertiefungen nahe dem ,strande lagen1 um den ,haarwechsel durchzumachen4 ,sie erlegten nicht weniger als achtzehn ,stck1 welche wir am nchsten ,tage durch die ,schiffsmannschaft abbalgen und zum ,teil skelettieren lieen4 ,in der ,umgebung des ,gazelle-,hafens sowohl1 wie namentlich auch in jener von ,sandy-,cove fielen uns die massenhaft in ihren ,erdlchern verschwindenden ,kaninchen auf1 welche von der englischen ,volage8-,expedition zur ,beobachtung des ,venusdurchgangs auf ,rat von ,kapitn ,nares1 dem ,kommandanten des ,challenger81 ausgesetzt worden waren4 ,alles wimmelte von grauen1 seltener schwarzen ,nagern1 die im ,gegensatz zu der harmlosen1 keine ,verfolger kennenden ,landfauna der ,kerguelen ihre ,furchtsamkeit und ,flchtigkeit nicht verloren hatten3 ein bemerkenswertes ,beispiel von ,vererbung psychischer ,eigenschaften unter ,verhltnissen1 die doch immerhin zu der ,erwartung berechtigten1 da die ,anpassung an neue ,existenzbedingungen auch eine allmhliche ,herabminderung des ,instinktes im ,gefolge gehabt htte4 ,leider hat diese berschwemmung mit ,kaninchen auch eine nderung in dem ,aussehen der ,vegetation herbeigefhrt4 ,alle frheren ,expeditionen berichten1 da der ,kerguelenkohl in ,menge ber die ganze ,insel zerstreut vorkommt4 ,ro sammelte noch kurz vor seiner ,abfahrt von den ,kerguelen so viel ,kohl1 da fr ,monate seine ,mannschaft mit zutrglicher ,kost versehen war4 ,heutzutage mchte dies schwer fallen1 insofern an allen den ,kaninchen zugnglichen ,stellen die ,pringlea vollstndig ausgerottet ist2 man trifft sie nur noch an senkrechten ,felswnden oder auf den in den ,fjorden gelegenen ,inseln4 ,obwohl die ,see-,elefanten erst am ,morgen erlegt worden waren1 so hatten sich doch schon ,tausende von ,vgeln um dieselben angesammelt1 eifrig damit beschftigt1 den ,leib aufzuhacken und sich ,zugang nach dem ,innern zu verschaffen4 ,dies gelang freilich nur den mit mchtigen ,schnbeln ausgestatteten groen ,sturmvgeln1 welche von weitem in ihrem ,benehmen an die ,geier der wrmeren ,gegenden erinnerten4 ,mit schlaff herabhngenden ,flgeln1 ,kopf und ,hals mit ,blut besudelt1 umgaben sie zu ,hunderten die ,kadaver und hatten sich zum ,teil so vollgefressen1 da sie nicht imstande waren1 aufzufliegen4 ,raub- und ,dominikanermwen belagerten in dichten ,wolken die ,sttte1 wo unsere ,matrosen eifrig damit beschftigt waren1 unter ,anleitung des ,fleischers die ,kadaver abzubalgen4 ,da sich in frherer ,zeit1 angelockt durch die ,schilderungen von ,ro1 zahlreiche ,walfisch- und ,robbenschlger nach den ,kerguelen begaben1 wurde unter den ,elefantenrobben um so mehr aufgerumt1 als man bei den ,metzeleien1 die man unter den wehrlosen ,tieren anrichtete1 auch die ,jungen nicht schonte4 ,es ist vielleicht ein ,glck1 da allmhlich der ,robbenschlag nicht mehr lohnte1 und der ,besuch der ,kerguelen seltener wurde4 ,der ,kommandant der ,eure8 berichtet1 da er nur noch einen ,kapitn antraf1 welcher zum ,robbenschlag die ,kerguelen aufsuchte4 ,in neuerer ,zeit scheint kein ,fangschiff mehr dort gewesen zu sein1 und diesem ,umstande allein war es zu verdanken1 da wir alle ,buchten wieder voll von ,robben fanden und in der kurzen ,zeit unseres ,aufenthaltes deren mehr zu ,gesicht bekamen als frhere ,expeditionen whrend mehrerer ,monate4 ,nicht nur da1 wo unsere ,offiziere eine ,herde von etwa dreiig ,stck berrascht hatten1 trafen wir auf ihre ,lager1 sondern auch an allen ,stellen1 wo ,sandy-,cove durch sanftgeneigtes ,vorland gnstige ,landungsstellen darbietet4 ,man hatte es bald verlernt1 den harmlosen ,tieren mit dem ,gewehr zu ,leibe zu gehen1 wie denn berhaupt der ,jger auf ,inseln1 wo er ,tiere nicht erst zu beschleichen braucht1 die ,bchse zur ,seite stellt4 ,gar manchmal saen wir bei den ,robben1 die nur dann1 wenn sie vorher durch die ,matrosen gescheucht waren1 ein heiseres ,gebrll ausstieen und unter ,bewegungen1 welche lebhaft an diejenigen einer kriechenden ,made erinnerten1 zu flchten versuchten4 ,sonst aber verhielten sie sich mit ihren ,jungen ruhig bei fleiigem ,ghnen und ,schlafen4 ,waren sie munter1 so lagen sie gern auf der ,seite1 den ,kopf leicht erhoben1 mit ihren prachtvollen ausdrucksvollen ,augen die ,umgebung musternd1 oder so grazis1 wie es halt nur eine ,elefantenrobbe vermag1 mit der ,brustflosse sich auf ,rcken und ,flanken kratzend4 ,gegen ,abend des #bh4 ,dezember waren die ,reinigungsarbeiten an den ,kesseln beendigt1 und morgens #e ,uhr am #bi4 ,dezember wurden die ,anker gelichtet4 ,das ,barometer war von #gfj ,millimeter 7in der ,nacht vom #bg4 zum #bh4 ,dezember7 auf #gda ,millimeter gefallen4 ,damit kndigte sich ein ,umschlag in der ,witterung an1 der sich zunchst an einem leichten ,nordostzuge bemerkbar machte4 ,whrend das ,schiff still und ruhig durch den friedlich daliegenden ,gazelle-,hafen glitt1 hob sich allmhlich der ,nebel1 welcher in der ,nacht sich eingestellt hatte1 und zum letzten ,male grten die schneebedeckten ,gipfel der benachbarten ,halbinsel herber4 ,dafr bot sich zum ersten ,male der ,ausblick auf den fernen1 in blendendem ,wei schimmernden ,mount ,ro 7#ahfj ,meter71 den hchsten ,gipfel der ,kerguelen1 dar4 ,bei ruhigem ,wetter veranstalteten wir in #hh ,metern ,tiefe auerhalb der ,inseln aus dem bis nach ,heard-,island sich erstreckenden ,plateau noch zwei ,dredschzge1 welche uns eine ,flle interessanter ,vertreter der merkwrdigen ,kerguelenfauna lieferten4 ,da hingen in den ,maschen des ,netzes blutrote ,riesenformen von ,asselspinnen1 whrend der ,beutel ganz gefllt war mit ,blumenpolypen1 ,seesternen1 ,seeigeln1 ,schlangensternen1 prachtvollen ,schuppenwrmern1 ,asselkrebsen und groen ,rochen4 ,nachdem wir den ,weihnachtshafen am ,abend des #bi4 ,dezember verlassen hatten und auer ,lee der ,kerguelen kamen1 empfing uns eine strmisch aufgeregte ,see mit einer gewaltig hohen ,dnung aus ,west und ,nordnordwest4 ,das ,schiff begann fast unerhrt zu rollen1 whrend der ,wind allmhlich zunahm und um die ,mittagszeit des #cj4 ,dezember die ,strke #aj erreichte4 ,whrend des ,weststurmes stieg das ,barometer innerhalb zwlf ,stunden um nicht weniger denn #bj ,millimeter und erreichte am ,abend des #cj4 ,dezember einen ,stand von #gfj ,millimetern1 nachdem es noch im ,weihnachtshafen bis auf #gce ,millimeter gefallen war4 ,dabei machte sich eine ,erwrmung der ,luft bereits fhlbar geltend 7die ,morgentemperatur betrug #g1b ,grad ,celsius71 obwohl die ,sonne nur gelegentlich zum ,durchbruch gelangte und ein grnlich gefrbtes ,meer mit seinen gewaltigen ,wogenkmmen beleuchtete4 ,am #ca4 ,dezember bedingte der ,weststurm einen so gewaltigen ,seegang1 da wir gegen #aj ,uhr morgens gentigt waren beizudrehen und gegen den ,seegang anzudampfen4 ,an irgendwelche ,arbeiten war nicht zu denken1 doch wurden wir immerhin durch unsere ,temperaturmessungen darauf aufmerksam1 da wir1 wie einst bei der ,annherung an die ,bouvet-,insel1 so hier bei dem ,eintritt in wrmere ,regionen unter dem #de4 ,grad sdlicher ,breite mit jenen aufflligen1 schon frher erwhnten ,temperatursprngen zu rechnen hatten4 ,das schmutziggrnlich gefrbte kalte ,wasser von #d bis #d1e ,grad wurde gelegentlich von rein blauen ,streifen ,warmwassers1 dessen ,temperatur zwischen #g1f ,grad und #i1d ,grad schwankte1 durchsetzt4 ,gleichzeitig ergab es sich auch1 da eine ,probe des ,oberflchenplanktons1 welche wir mit vieler ,mhe fischten1 eine vollstndige nderung in der ,zusammensetzung der mikroskopischen ,organismen aufwies4 ,die ,diatomeen1 welche in dem kalten ,wasser herrschend sind1 zeigten sich abgestorben oder zersetzt4 ,so feierten wir denn wiederum im ,sturme das anbrechende neue ,jahr4 ,einen eigenartigen ,eindruck machte es1 als man in der ,silvesternacht auf der ,brcke des schwer arbeitenden ,schiffes stand1 und inmitten der unermelichen ,wasserflche mit ihrer gigantischen ,westdnung die ,dampfpfeife ertnte1 um das neue ,jahr zu verknden4 ,wnsche1 die man fr unerreichbar hielt1 hatte das alte in ,erfllung gebracht3 wird das neue den ,erwartungen entsprechen und weitere ,aufschlsse ber ,regionen bieten1 die keines ,menschen ,auge jemals zu schauen vermag8 #h4 ,einige ,ergebnisse der ,valdivia-,expedition ,als ein wertvolles ,ergebnis dieser in einigen ,kapiteln vorgefhrten ,expedition kann der ,nachweis bezeichnet werden1 da die pelagische ,tiefenfauna in allen ,meeresgebieten auerordentlich gleichmig ist1 so da man von tiergeographischen ,reichen hier nicht reden kann4 ,anders dagegen die schwebenden ,oberflchenformen4 ,sie richten sich so nach der ,temperatur1 dem ,salzgehalt1 dem spezifischen ,gewicht und vor allem nach der inneren ,reibung des ,seewassers1 da man schon mit dem ,mikroskop den ,eintritt in ein neues ,stromgebiet nachweisen kann4 ,nichts ist berraschender1 als diese mit einem ,schlage erfolgende vollstndige nderung im ,oberflchenplankton bei dem bertritt aus dem ,warmwasser in das ,kaltwasser und umgekehrt4 ,nun lt sich aber zwischen dem erstaunlich reichen antarktischen und arktischen ,plankton eine gewisse bereinstimmung feststellen1 die so weit geht1 da einige ,formen in beiden polaren ,wassergebieten auftreten1 welche in den ungeheuren1 dazwischenliegenden ,warmwasserzonen durchaus fehlen4 ,um das zu erklren1 mu man sich vor ,augen halten1 da es viele tierische ,organismen gibt1 die zu ganz bestimmten ,jahreszeiten an der ,oberflche erscheinen1 hier sich derart vermehren1 da sie sich zu dichten ,schwrmen anstauen1 um dann so rasch1 wie sie gekommen sind1 in der ,tiefe wieder zu verschwinden4 ,im tiefen und kalten ,wasser tropischer ,gebiete findet eben1 wie auch die ,schlienetzbefunde bezeugen1 ein ,austausch zwischen arktischen und antarktischen ,oberflchenformen statt4 ,die ,anpassung der ,tiefseetiere an die vollstndig dunklen ,regionen1 in denen sie leben1 uert sich vor allen ,dingen in der ,rckbildung der ,augen4 ,ein an der ,somalikste erbeuteter ,grundfisch ist vllig blind2 an ,stelle der ,augen sind zwei in goldenem ,metallglanz erstrahlende ,hohlspiegel getreten 7,abbildung #bj74 ,aber es lt sich nicht leugnen1 da nur bei wenigen ,tiefseetieren ein vlliger ,verlust der ,augen eingetreten ist2 manche ,fische und ,kruster dieser ewig dunklen ,regionen haben sogar wohlentwickelte1 oft ungewhnlich vergrerte1 ja sogar teleskopisch verlngerte ,augen4 ,was fr ,lichtstrahlen mgen es sein1 fr die sie empfnglich sind8 ,der ,gedanke1 da dieses ,licht von den ,tiefseetieren selbst erzeugt wird1 liegt nahe und ist auch durch direkte ,beobachtung ber allen ,zweifel sicher gestellt4 ,es gewhrt einen feenhaften ,anblick1 wenn in der ,dunkelheit das ,vertikalnetz oder die ,dredsche mit ihrem teilweise noch lebenden ,inhalt an die ,oberflche gelangen und die in ihnen enthaltenen ,organismen in phosphorischem ,schein erglhen4 ,bald sondern sie einen leuchtenden ,schleim ab1 bald erstrahlt der ganze ,krper1 bald nur einzelne ,leuchtorgane4 ,an den ,zweigen der ,seefedern81 die an der ,somalikste erbeutet wurden1 huschten blitzartig von ,polyp zu ,polyp bergreifend die ,strahlen auf und ab4 ,bei manchen ,tiefseefischen umsumen die ,leuchtorgane1 als ,blendlaternen mit ,hohlspiegeln und ,linsen ausgestattet1 die ,seitenteile des ,krpers und den ,bauch 7,abbildung #af oben mit dem groen ,leuchtfleck hinter dem ,auge und den vielen ,leuchtpnktchen am ,bauche entlang71 whrend andere ,fische wie ,diogenes ihre ,glhlmpchen am ,kopfe und auf dem ,unterkiefer tragen 7,abbildung #af mitten und unten74 ,selbst die ,flossenstrahlen knnen als ,trger von ,leuchtorganen dienen4 ,der in ,abbildung #ab und #ac dargestellte ,tintenfisch ist mit #bd ,leuchtorganen ausgestattet4 ,unter allem1 was uns die ,tiefseetiere an wundervoller ,frbung darbieten1 lt sich nichts auch nur annhernd vergleichen mit dem ,kolorit dieser ,organe4 ,man glaubt1 der ,krper sei mit einem ,diadem bunter ,edelsteine besetzt3 das mittelste der ,augenorgane glnzt ultramarinblau und die seitlichen weisen ,perlmutterglanz auf2 von den ,organen auf der ,bauchseite erstrahlen die vorderen in rubinrotem ,glanze1 whrend die hinteren schneewei oder perlmutterfarben sind mit ,ausnahme des mittelsten1 das einen himmelblauen ,ton aufweist4 ,schwerlich drften die ,leuchtorgane als ,schreckmittel zur ,abwehr von ,feinden aufzufassen sein4 ,die auf die ,oberflche herabgelassenen elektrischen ,schwimmlampen werden immer in kurzer ,frist von einer erstaunlich groen ,zahl pelagischer ,organismen umschwrmt1 die1 weit entfernt1 von dem starken und anhaltenden ,licht abgeschreckt zu werden1 demselben vielmehr zustreben4 ,man trifft wohl das ,richtige1 wenn man in den ,leuchtorganen ,lockmittel erblickt1 durch die die ,beute angezogen wird4 ,da aber zum ,beispiel bei den ,tiefseefischen die ,leuchtorgane sich in ganz bestimmter ,anordnung vorfinden1 wodurch die verschiedenen ,arten wie die ,arten der ,landtiere gezeichnet8 werden1 so mu man in den ,leuchtorganen gewi auch ein ,mittel sehen1 durch die das ,zusammenfinden der ,geschlechter und die ,vereinigung der einzelnen ,arten zu ,schwrmen begnstigt wird4 ,die ,leuchtorgane in originellen ,zeichnungen ber den ,krper verteilt1 vielleicht in verschiedenfarbigem ,licht phosphoreszierend1 was fr einen magischen ,anblick mu das gewhren6 ,wer will die ,wunderwelt der ,tiefsee in allen ihren ,beziehungen erfassen8 berall ,fremdartiges1 ,erstaunliches1 nie ,geschautes4 ,und doch geht das ,neue niemals so weit1 da nicht verwandte ,erscheinungen aus dem ,leben an der ,erdoberflche aufzufinden wren4 ,man glaubt eine alte1 lngst vertraute ,melodie zu vernehmen1 die stets von neuem packend in unendlichen ,abnderungen wiederkehrt4 ,in ewig wiederholter ,gestalt wlzen die ,taten sich um4 ,aber jugendlich immer1 in immer vernderter ,schne ehrst du1 fromme ,natur1 zchtig das alte ,gesetz48 ,wissenschaftliche ,volksbcher ,die ,w4 ,v48 wollen in das ,wissen der ,gegenwart einfhren1 ,verstndnis erwecken fr die ,aufgaben der ,forschung und durch stetigen ,hinweis auf die ,quellenwerke zu deren spterem ,studium ,anleitung geben4 ,jedes ,bndchen ist mit einer ,anzahl ,bilder von knstlerischem oder wissenschaftlichem ,wert geschmckt4 ,bis jetzt sind erschienen #a4 ,durch ,asiens ,wsten4 ,von ,sven ,hedin4 ,mit acht ,bildern4 #f4 bis #aj4 ,tausend4 ,mit atemloser ,spannung folgt der ,leser den ,schilderungen der ,gefahren1 die dem khnen ,forscher entgegentraten1 um schlielich1 erfllt mit unbedingter ,hochachtung fr die ,energie und ,ausdauer1 mit der sie berwunden wurden1 den glcklichen ,ausgang der ,reise zu vernehmen4 #b4 ,die ,anfnge der ,luftschiffahrt4 ,aus ,berichten der ,zeitgenossen ausgewhlt von ,a4 ,gerlach4 ,mit acht ,abbildungen nach alten ,kupfern4 ,heute1 da die ,luftfahrzeuge allmhlich beginnen1 sich den ,zwecken des ,verkehrs dienstbar zu machen1 gewhrt es einen ganz besonderen ,reiz1 die ersten mhevollen ,versuche auf diesem ,gebiete zu verfolgen und uns das ,staunen und die ,begeisterung der ,augenzeugen zu vergegenwrtigen4 #c4 ,der groe ,bauernkrieg4 ,von ,dr4 ,w4 ,zimmermann4 ,eine ,auswahl aus seinen ,erzhlungen4 ,mit sechzehn ,bildern alter ,meister 7,albrecht ,drer1 ,hans ,burgkmair1 ,jost ,amman1 ,hans ,schufelein u4 a47 ,das ,buch schildert eine ,epoche1 die mit primitivsten wirtschaftlichen ,nten1 mit ,druck und ,ausntzung1 mit ,mord und ,brandstiftung1 mit ,raub und ,marter angefllt ist1 und dennoch scheint uns diese rohe1 barbarische ,zeit beim ,lesen des ,buches sthetisch viel hher zu stehen als unsere zivilisierte4 7,kunstwart7 #d4 ,meine ,wallfahrt nach ,mekka4 ,von ,heinrich von ,maltzan4 ,mit acht ,bildern hervorragender mohammedanischer ,tempelbauten4 ,der ,verfasser hat verkleidet eine ,pilgerfahrt nach ,mekka mitgemacht und dabei sein ,leben aufs ,spiel gesetzt1 da das ,betreten der heiligen ,stadt bei ,todesstrafe jedem ,christen verboten ist4 ,diese ,reise1 die den ,leser von vornherein in die hchste ,spannung versetzt1 ist bis zum ,schlu gleich interessant1 lebendig und anschaulich beschrieben4 7,literarischer ,ratgeber7 #e4 ,alte ,bilder aus einer alten ,stadt4 ,episoden aus der bremischen ,kulturgeschichte von ,j4 ,g4 ,kohl4 ,mit acht ,bildern4 ,ein ,heimatbchlein1 wie wir eins fr jede deutsche ,stadt wnschen6 ,es stellt die unmerklichen1 leisen ,umwandlungen dar1 die die alte ,stadt im ,laufe der ,jahrhunderte durchmachte1 und wie sie aus einem befestigten ,dorfe allmhlich eine weitgeffnete moderne ,stadt geworden ist4 7,magazin fr ,pdagogik7 #f4 ,eine ,reise um die ,welt4 ,von ,charles ,darwin4 ,mit sechs ,bildern4 ,die ,aufzeichnungen entstammen einem ,tagebuch1 das der erst #be;jhrige ,darwin auf seiner mit ,kapitn ,fitzroy unternommenen ,sdamerika-,expedition gefhrt hatte4 ,die ungeknstelte ,art der ,beschreibung1 die ,forscherfreude an jeder1 auch der kleinsten1 ,naturerscheinung1 verleiht den ,darwinschen ,reisebriefen einen besonderen ,reiz4 7,breslauer ,morgen-,zeitung7 #g4 ,der ,ursprung des franzsischen ,krieges4 ,von ,heinrich von ,sybel4 ,aus ,h4 v4 ,sybels ,begrndung des ,deutschen ,reiches durch ,wilhelm ,i84 ,ohne ,bilder4 ,die hier gebotene ,darstellung vom ,ursprung des franzsischen ,krieges gilt bis auf den heutigen ,tag als die beste und grndlichste ,bearbeitung dieser zwlf entscheidenden ,tage4 ,immer wuchtiger und nachdrcklicher wird die ,sprache1 immer lebendiger die ,erzhlung1 und sie lt schlielich den ,leser bis zum ,ausbruch des ,sturmes nicht mehr zu ,atem kommen4 #h4 ,auf dem ,orinoko4 ,eine ,reise in die quinoktialgegenden des neuen ,kontinents4 ,von ,alexander von ,humboldt4 ,mit neun ,bildern und einer ,karte4 ,die ,geschichte der ,humboldtschen ,reise zeigt1 da eine ,welt- und ,forschungsreise vor hundert ,jahren zu ganz ungewhnlichen krperlichen und geistigen ,leistungen ntigte4 ,sie zeigt aber auch gleichzeitig ,humboldts1 des grten naturforschenden ,reisenden aller ,zeiten1 wunderbare ,gabe1 alle ,erscheinungen im ,natur- und ,menschenleben zu verbinden und eine ganz neue1 auf vergleichende ,lnder- und ,vlkerkunde berechnete ,reisekunst zu kultivieren4 #i4 ,das ,leben der ,bienen4 ,von ,maurice ,maeterlinck4 ,auswahl4 ,mit vier ,tafeln4 ,es ist bei den ,bienen wie bei der ,mehrzahl aller irdischen ,dinge3 wir beobachten einige ihrer ,gewohnheiten1 wir sagen1 sie tun dies und jenes1 sie arbeiten so und so1 ihre ,kniginnen sorgen fr ,nachkommenschaft1 ihre ,arbeiterinnen bleiben ,jungfrauen1 und dann und wann schwrmen sie4 ,damit glauben wir sie zu kennen und fragen nicht weiter4 ,aber sobald das ,auge tiefer eindringt und sich ,rechenschaft ablegen will1 erkennt es die erstaunliche ,kompliziertheit der einfachsten ,erscheinungen1 das ,wunder des ,verstandes und des ,willens1 der ,bestimmungen und ,ziele1 der ,ursachen und ,wirkungen1 die unbegreifliche ,organisation der geringsten ,lebensakte4 #aj4 ,die ,abenteuer des ,simplizissimus4 ,roman aus der ,zeit des #cj;jhrigen ,krieges4 ,mit den achtzehn ,bildern der groen ,kriegsbel8 von ,jacques ,callot und vier ,kriegsbildern von ,stefano della ,bella4 ,es gibt kein ,buch und keine ,chronik1 die uns so unmittelbar und ergreifend in die ,geschichte dieser ,zeit einfhrten wie dieser ,roman4 ,alles wird mit einem ,herzen voll ,anteilnahme geschildert von einem ,menschen1 der sich auch in dieser ,zeit des allgemeinen ,niederganges die ,freude am ,leben und einen gesunden ,humor bewahrt hat4 #aa4 ,das alte gypten4 ,geschichtliche ,erzhlungen von ,gaston ,maspero4 ,mit siebenunddreiig ,bildern aus des ,verfassers ,geschichte der morgenlndischen ,vlker4 ,maspero ist einer der grndlichsten ,kenner des alten gyptens4 ,seine ,erzhlungen fhren in eine alte1 lngst vergangene ,zeit zurck3 dreitausend ,jahre mssen wir rckwrts im ,fluge durcheilen4 ,das alte ,leben1 das so lange im ,wstensande schlummerte1 erwacht wieder4 ,die winzigen ,reste ehemaliger ,stdte wachsen in die ,hhe1 und der brausende ,lrm des ,alltags einer grauen ,vorzeit tnt von neuem an unser ,ohr4 #ab4 ,in ,nacht und ,eis4 ,die norwegische ,polarexpedition #ahic-ahif von ,fridtjof ,nansen4 ,mit acht ,bildern4 ,das herrliche ,buch berichtet von der eigenartigsten und erfolgreichsten aller ,polarexpeditionen4 ,es erzhlt die ,ereignisse dieser seltsamen ,fahrt und besonders die bewundernswerten ,leistungen des ,fhrers4 #ac4 ,aus den ,tiefen des ,weltmeeres4 ,von ,carl ,chun4 ,schilderungen von der deutschen ,tiefsee-,expedition4 ,mit zwanzig ,bildern4 ,die ,tiefen des ,weltmeeres haben von jeher die ,gedanken der ,menschen mchtig erregt4 ,daher werden die ,forschungsergebnisse1 welche die deutsche ,tiefsee-,expedition zeitigte1 und besonders jene aus dem wichtigsten ,teil ihrer ,reise1 den ,kreuzfahrten in dem sdatlantischen ,ozean in seinen ,uebergngen in das antarktische ,meer1 die in diesen ,blttern niedergelegt sind1 das ,interesse ,aller wecken und wachhalten4 ,jeder ,band gebunden #a ,mark #ej ,pfennig ,fr den ,schulgebrauch von #bj ,exemplaren an #a ,mark #bj ,pfennig ,die ,sammlung wird fortgesetzt ,kajakmnner ,erzhlungen grnlndischer ,seehundsfnger4 ,mit ,bildern von ,o4 ,schwindrazheim4 ,ausgewhlt vom ,hamburger ,jugendschriften-,ausschu4 #h4 bis #aj4 ,tausend4 ,gebunden #a ,mark ,das ist so recht eine ,lektre fr unsere ,jugend4 ,diese ,erzhlungen von gefahrvollen ,reise- und ,jagdabenteuern1 welche grnlndische ,seefahrer in ihren ,kajaks zu bestehen haben1 sind besonders deshalb von so fesselndem ,reiz1 weil sie von den ,eingeborenen niedergeschrieben wurden1 wie diese sie erlebten4 ,eine neue eigenartige ,welt tut sich hier auf1 eine ,welt1 in der der ,tod dem ,leben nher zu stehen scheint als anderswo4 7,frnkische ,volkszeitung7 ,diese ,erzhlungen sind in ihrer schlichten1 allem ,pathos fremden und doch durch die ,gefahr der ,situationen spannenden ,art auerordentlich geeignet1 der lgenhaften ,verstiegenheit der ,schundliteratur die einleuchtende packende ,wahrheit des wirklichen ,geschehens entgegenzuwerfen4 7,w4 ,lottig1 ,hamburg7 ,vom ,kuhhirt zum ,kapitn ,das ,leben ,heinrich ,brocks4 ,erzhlt von ,hanns ,fuchs4 ,mit ,bildern von ,th4 ,herrmann4 ,gebunden #a ,mark #ej ,pfennig ,die ,lebensgeschichte eines aus kleinen ,anfngen emporgekommenen ,seefahrers1 den sein ,beruf im ,laufe der ,jahre bis in ferne ,erdteile fhrte4 ,in knappen und in seiner ruhigen ,sachlichkeit doppelt anschaulichen ,schilderungen rollt sich dieses uerlich unscheinbare1 innerlich aber um so tchtigere ,menschenleben vor uns auf1 das durch seine wortkarge ,pflichterfllung und sein kerngesundes ,wesen viel ,gewinnendes und ,nachstrebenswertes an sich hat4 7,die ,gegenwart7 ,so ohne allen ,prunk1 ohne alle ,selbstgeflligkeit1 ja selbst ohne die in ,seemannskreisen bliche schalkhafte ,aufschneiderei vorgetragen1 wirkt das ,leben ,heinrich ,brocks wie ein ,stck einfacher herber ,natur1 fern von jeder ,romantik und ,abenteuerlichkeit4 ,und es wirkt auf jung und alt4 7,das literarische ,echo7 ,das ,schiff in der ,flasche ,meine wunderbare ,reise mit dem ,klabautermann auf der ,brigg ,albatros am #bd4 ,september #aijh4 ,von ,heinrich ,vogel4 ,gebunden #b ,mark ,man folgt ,heinrich ,vogel gern auf der ,phantasiereise jenseits der ,welt4 ,der ,reisende gelangt auf einem geheimnisvollen ,strom zu lngst versunkenen ,geschlechtern1 zu ,fahrtgenossen des ,pizarro1 er findet ,peter ,schlemihl und lockt mit der ,musik seiner ,weidenflte den ,schatten des tragischen ,wanderers heran1 der nun unter dem ,strahl der ,sonne zusammensinkt und den ,weg in die goldene ,stadt der ,ewigkeit findet4 ,und er sieht sich schlielich wieder vor seinem ,schreibtisch1 zurckgekehrt aus dem ,phantasieland in der heimatlichen lieben ,enge1 die nun fr immer ein ,hauch der geheimnisvollen ,traumfahrt durchwehen wird4 ,das ,buch ist das ,werk einer reinen und feinen1 liebenswrdigen und natrlichen ,phantasie4 7,knigsberger ,hartungsche ,zeitung7 ,hamburger ,hafenbilder ,von ,wilhelm ,dittmer4 ,billige ,ausgabe4 ,kartoniert #b ,mark4 #ab doppelseitige1 #bd ganzseitige ,bilder1 #dh ,seiten ,text ,was fr wunderbare ,zeichnungen und welch frischen aus dem ,leben geschpften ,text gibt uns dieses billige ,volksbuch4 ,es ist geradezu eine ,poesie der ,arbeit1 kein anderer wrde es besser verstanden haben1 uns die ,arbeit des ,hamburger ,hafens anschaulicher und reizvoller nher zu bringen als ,wilhelm ,dittmer4 ,er fhrt uns in die ,schifferstuben1 auf ,deck1 in die ,kajten1 in die ,hafenkneipen1 und lt uns so einen ursprnglichen ,einblick tun in das ,getriebe des ,hamburger ,hafens4 ,jeder ,deutsche wird das ,buch mit ,stolz und ,befriedigung lesen1 ist doch das1 was im ,hamburger ,hafen geleistet wird1 etwas ,gewaltiges1 das dem deutschen ,namen auf der ganzen ,erde ,ehre macht4 7,der deutsche ,kaufmann im ,auslande7 ,druck der ,spamerschen ,buchdruckerei in ,leipzig ,illustration3 ,abbildung #a4 ,lotmaschine ,illustration3 ,abbildung #b4 ,tiefseelot bei dem ,herablassen ,illustration3 ,abbildung #c4 ,kippthermometer bei dem ,herablassen ,illustration3 ,abbildung #d4 ,kippthermometer bei dem ,aufkommen ,illustration3 ,abbildung #e4 ,peridineen 7,geielinfusorien des ,warmwassers7 a4 ,peridinium b4 ,ornithocercus c4 ,ceratocorys d4 ,phalacroma ,illustration3 ,abbildung #f4 ,tafelfrmiger ,eisberg mit ,brandungswoge4 ,hhe #cd m1 ,breite #aai m4 ,illustration3 ,abbildung #g4 ,brllender ,see-,elefant ,illustration3 ,abbildung #h4 ,oberflchen- und ,tiefenplankton aus dem antarktischen ,meere4 ,fig4 #a4 ,tuscarora1 eine ,radiolarie1 schwebt unterhalb #ajjj m ,tiefe4 ,vergr4 ca4 #fj_/a ,figuren #b-e4 ,diatomeen von der ,oberflche4 ,vergr4 ca4 #fjj_/a1 darunter #d1 #e ,chaetoceras ,illustration3 ,abbildung #i4 ,tiefenschlamm des antarktischen ,meeres aus #ejjj-fjjj m bei mikroskopischer ,untersuchung4 ,figuren #a-ab ,diatomeen 7#aa4 ,chaetoceras74 ,figuren #ac und #ad ,dictyochen und ,radiolarien ,illustration3 ,abbildung #aj4 ,flgellose ,fliege4 ,vergr4 #aj_/a ,illustration3 ,abbildung #aa4 ,schmetterling mit verkmmerten ,flgeln4 ,vergr4 #f_/a ,illustration3 ,abbildung #ab4 ,lycoteuthis diadema4 ,aufnahme nach dem ,leben mit den glnzenden ,leuchtorganen4 ,vertikalnetz bis #aejj m4 ,wenig vergrert ,illustration3 ,abbildung #ac4 ,lycoteuthis diadema4 ,die ,mantelhhle ist geffnet ,illustration3 ,abbildung #ad4 ,pinguinkolonie ,illustration3 ,abbildung #ae4 ,homolide mit ,stirngeweih und ,scheren am fnften ,fupaar4 ,natrliche ,gre4 7,vermutlich erfat der ,krebs mit diesen ,scheren ,fremdkrper als ,schutzdach7 ,illustration3 ,abbildung #af4 ,pelagisch lebende ,tiefseefische4 ,natrliche ,gre oder wenig verkleinert4 ,momentaufnahme nach dem ,leben ,illustration3 ,abbildung #ag4 ,pentacrinus1 eine ,seelilie4 #abhj m ,illustration3 ,abbildung #ah4 ,schlangensterne1 an ,rindenkorallen sich anklammernd4 ,bouvet-,insel4 #dej m4 ,natrliche ,gre ,illustration3 ,abbildung #ai4 ,kerguelenkohl 7,pringlea antiscorbutica74 ,die ,pringlea ist durch die ,kaninchen1 die heute in ungeheurer ,zahl auf den ,kerguelen verbreitet sind1 nahezu ausgerottet2 sie findet sich nur noch an senkrechten ,felswnden oder auf den in den ,fjorden gelegenen ,inseln ,illustration3 ,abbildung #bj4 ,blinder ,fisch 7,barathronus bicolor71 #abhi m4 ,somali-,kste4 ,natrliche ,gre2 zeigt eine halbdurchsichtige ,haut1 durch welche die ,blutgefe hindurchschimmern2 die ,augen sind vollstndig rckgebildet1 und ihre ,stelle vertreten ,hohlspiegel1 welche in goldigem ,glanze reflektieren