---------------------------------------- -------------------------- ,anmerkungen zur ,transkription ,gesperrter ,text ist als gesperrt und ,fettdruck als fett markiert4 ,,hg3 9999 kennzeichnet die ,position einer ,hieroglyphe im ,text4 ,in der ,transkription der ,hieroglyphen wurde das gyptologische ,aleph durch eine #c ersetzt1 die transkribierten ,hieroglyphen sind als #c und w#c dargestellt4 ,eine ,liste der ,korrekturen befindet sich am ,buchende4 ---------------------------------------- -------------------------- ,,die ,,aegyptische ,,pflanzens,,ule ,,die ,,aegyptische ,,pflanzens,,ule ,,ein ,,kapitel ,,zur ,,geschichte ,,des ,,pflanzenornaments ,,von ,,ludwig ,,borchardt4 ,illustration ,,berlin ,,verlag ,,von ,,ernst ,,wasmuth ,,architektur-,,buchhandlung #ce -- ,markgrafenstrasse -- #ce #ahig4 ,vorrede4 ,das ,manuskript zu der vorliegenden ,abhandlung war im ,oktober #ahie fertig1 und es wurde bereits an der ,herstellung der ,abbildungen fr den ,druck gearbeitet1 als ich beauftragt wurde1 auf lngere ,zeit zu wissenschaftlichen ,untersuchungen nach ,aegypten zu gehen4 ,dies verzgerte die ,beendigung der ,drucklegung bedeutend1 und das ,erscheinen des ,heftchens wre wohl noch weiter hinausgeschoben worden1 wenn nicht meine ,freunde1 die ,herren ,dr4 ,schfer und ,prof4 ,dr4 ,steindorff sich des verwaisten ,manuscripts angenommen htten1 wofr ich ihnen auch an dieser ,stelle meinen ,dank sage4 ,andererseits ist aber der ,umstand1 dass ich die mir bisher nur aus ,publikationen und ,photographien bekannten ,gegenstnde meiner ,untersuchungen nun in der ,wirklichkeit studieren konnte1 der jetzt erschienenen ,arbeit zu ,gute gekommen1 wenn auch nur in ,einzelheiten und in der etwas vernderten ,auswahl der ,beispiele4 ,fr die allgemeine theoretische ,auffassung der gyptischen ,pflanzensule habe ich an den ,originalen nichts neues gelernt und darf daher jetzt um so eher mit den hier ausgesprochenen ,meinungen hervortreten1 als ich nun nicht mehr zu frchten brauche1 dass meine zuerst nur aus ,publikationen gewonnenen ,ansichten und ,theorien der ,nachprfung an den ,denkmlern nicht ,stand halten werden4 ,berlin1 im ,august #ahig4 ,ludwig ,borchardt4 ,inhaltsverzeichniss4 ,seite ,einleitung #a ,i4 ,die ,nymphensulen #c a4 ,nymphaea ,lotus ,l4 #c b4 ,nymphaea caerulea ,l4 #ab c4 ,nymphaea ,nelumbo ,l4 #af ,,ii4 ,die ,liliensulen #ah ,,iii4 ,papyrussulen #be ,,iv4 ,palmensulen #dd ,v4 ,andere ,pflanzensulen #ej ,schluss #ec ,einleitung4 ,die der ,pflanzenwelt entnommenen gyptischen ,sulenformen sind seit dem ,bekanntwerden der reichen architektonischen ,schtze des ,nilthales der ,gegenstand wiederholter ,untersuchungen und der verschiedensten ,theorien gewesen4 ,aegyptologen und ,kunsthistoriker haben es mit mehr oder weniger ,glck versucht1 in die bunte ,mannigfaltigkeit der ,kapitellformen ,system zu bringen1 ohne jedoch bisher zu einem vllig sicheren ,resultate vorgedrungen zu sein4 ,der ,grund dieser ,unsicherheit mag hauptschlich darin zu suchen sein1 dass jngere ,bearbeiter der ,frage das1 was die lteren bereits richtig erkannt hatten1 wieder umzustossen fr gut fanden1 ohne etwas ,besseres an dessen ,stelle setzen zu knnen4 ,namentlich die jngsten ,autoren auf diesem ,gebiete#a haben es mit bewunderungswrdigem ,geschick verstanden1 das1 was frher schon wenigstens in den ,hauptzgen feststand1 von ,grund aus zu verwirren4 ,whrend fast von jeder der frheren ,arbeiten#b bei genauerer ,untersuchung wenigstens irgend ein ,hauptgedanke als berechtigt anerkannt werden muss1 stellen uns die letzterschienenen ,errterungen ber gyptische ,sulenformen vor die ,notwendigkeit1 dieses ,gebiet eingehend zu revidiren4 ,bei dieser ,revision soll es nun nicht unsere ,aufgabe sein1 die ,theorie jedes einzelnen der frheren ,autoren besonders zu widerlegen oder zu besttigen2 wir werden vielmehr versuchen1 unsere ,ansichten ber die verschiedenen ,gattungen der gyptischen ,pflanzensulen1 so weit es geht1 ohne jede ,polemik gegen andere ,meinungen zu entwickeln4 ,der mit dem ,gegenstand vertraute ,leser wird auch so herauserkennen1 wo alte ,theorien angenommen1 wo sie verworfen1 wo neue vorgebracht sind4 ,bei unseren ,untersuchungen werden wir so vorgehen1 dass wir zuerst die in ,frage kommende ,pflanze nach der ,natur schildern -- nicht etwa mit gelehrten botanischen ,ausdrcken1 sondern ganz laienhaft1 auf die ,gefahr hin1 auch wissenschaftlich falsche ,bezeichnungen einigen ,pflanzentheilen beizulegen4 ,die ,beschreibung wird dadurch den meisten ,lesern verstndlicher werden1 da vermuthlich deren botanische ,kenntnisse1 wie die des ,verfassers1 ber das ,erfassen der usseren ,form der ,pflanzen nicht hinausgehen drften4 ,zweitens wird dann ,umschau zu halten sein1 wie die ,aegypter die beschriebene ,pflanze in ihrer ,kunst verwertheten1 wie sie sie in ,bildern1 ,reliefs und plastischen ,kunstwerken darstellten1 um dann endlich unser eigentliches ,ziel erreichen zu knnen und festzustellen1 wo wir die fragliche ,pflanze in den ,sulenformen wiedererkennen4 ,dass wir dann den auf eine bestimmte ,pflanzenform zurckgefhrten ,sulentypus an ,beispielen aus verschiedenen ,epochen erlutern mssen1 ist ebenso selbstverstndlich1 wie dass dabei hie und da sich etwas ber die geschichtliche ,entwickelung der betreffenden ,sulenform wird ermitteln lassen4 ,unsere ,beispiele werden wir den noch erhaltenen ,bauten und den altgyptischen ,abbildungen1 die an ,tempel- und ,grabwnden in grosser ,zahl vorhanden sind1 entnehmen knnen4 ,bei den nur abgebildeten ,beispielen werden wir allerdings etwas vorsichtig zu ,werke gehen mssen1 da die ,phantasie der gyptischen ,maler in vielen ,fllen unmgliche ,gebilde dargestellt hat1 und ausserdem oft die ,verschrobenheit der perspektivischen ,darstellung das ,verstndniss des ,abgebildeten erschwert4 ,mit ganz besonderer ,vorsicht wird eine ,gattung von ,sulen zu behandeln sein1 die sich hufig auf ,darstellungen findet3 die ,sulen mit mehreren -- bis zu fnf -- ,kapitellen bereinander4 ,es sind diese ,sulen -- falls sie berhaupt je so existirt haben -- meist ,holzsulen1 deren ,form sich auf die gyptische ,art zurckfhren lsst1 ,bouquets aus verschiedenen1 ineinander gesteckten ,blumen zu binden4 ,fr unsere ,aufgabe1 die den ,sulenformen zu ,grunde liegenden ,pflanzentypen festzustellen1 interessirt an diesen ,bouquetsulen0 nur die einzelne ,pflanze1 das ,einzelkapitell1 nicht die ganze ,zusammensetzung2 wir werden daher die ,bouquets zerpflcken und die einzelnen so gewonnenen ,kapitelle dann bei verschiedenen ,abschnitten unserer ,untersuchung gesondert besprechen mssen4 ,auch von den in natura erhaltenen ,sulen werden wir nicht alle gleichmssig als ,beispiele benutzen4 ,da es sich vorlufig darum handelt1 die lteren ,sulentypen zu analysiren1 so knnen die ,formen der ,sptzeit1 d4 h4 in diesem ,falle der ,epoche nach der ,eroberung ,aegyptens durch die ,perser1 also hauptschlich die ,sulenbildungen der ,ptolemer- und ,kaiserzeit vernachlssigt werden1 soweit sie neue ,pflanzen als ,ornament verwenden4 ,wir werden diese daher nur in den ,fllen -- und deren ,anzahl ist nicht gering -- citiren1 wo sie sich an ltere ,schpfungen anschliessen und die alten ,formen wieder aufnehmen und fortbilden4 ,zum ,schlusse der ,einleitung mchte ich noch rechtfertigen1 weshalb ich ebenso wie andere ,autoren1 die das hier behandelte ,gebiet frher bearbeitet haben1 auf eine schrfere ,sonderung der ,formen des ,hhlen- und ,freibaus01 bezw4 des ,holz- und ,steinbaus keine ,rcksicht genommen habe4 ,wie der ,schluss lehren wird1 ist der den gyptischen ,sulenformen zu ,grunde liegende ,gedanke ein rein ornamentaler1 ohne jede construktive ,grundlage4 ,es ist daher ausnahmsweise mglich1 was bei der ,behandlung architektonischer ,details anderer ,epochen ein schwerer ,fehler sein wrde1 bei der ,auswahl der ,beispiele vollstndig von ,material und ,construktion abzusehen und nur die ussere ,form zu betrachten1 zumal da es sich hauptschlich nur um die ,ermittelung der den ,sulenformen zu ,grunde liegenden ,pflanzenvorbilder handelt4 ,i4 ,die ,nymphensulen4 ,in ,aegypten sind drei ,arten von ,nymphen nachzuweisen3 ,nymphaea ,lotus ,l41 ,nymphaea caerulea ,l4 und ,nymphaea ,nelumbo ,l4 ,von diesen scheidet die letzte1 wie wir sehen werden1 als fr die ,sulenformen nicht in ,betracht kommend aus2 wir haben uns also nur mit den beiden anderen nher zu beschftigen4 a4 ,nymphaea ,lotus ,l4#c ,illustration3 ,abbildung #a4 ,nymphaea ,lotus ,l4 ,blthe1 ,knospe und ,blatt nach der ,natur 7,botan4 ,garten zu ,berlin74 ,die hierneben abgebildete ,nymphaea ,lotus kommt der bei uns heimischen1 allgemein bekannten1 weissen ,nymphaea im ,aussehen am nchsten1 nur dass sie grsser ist als diese4 ,die vorn rundlichen1 am ,sitze pfeilfrmig gespaltenen1 grnen ,bltter mit ihrem in kleinen ,bogen ausgezhnten ,rande1 schwimmen auf dem ,wasser4 ,die ,knospen und ,blthen erheben sich auf runden1 biegsamen ,stengeln 7von grner ,farbe mit rthlichem ,schimmer7 etwas ber die ,oberflche4 ,die ,knospen sind von langgestreckter1 fast elliptischer ,gestalt1 mit grnen1 oben ein wenig rthlich schimmernden ,kelchblttern4 ,sie zeigen -- ausser der ,form -- als charakteristisches ,merkmal von oben nach unten gehende ,lngsstreifen1 die sich sowohl durch etwas andere ,frbung als auch durch ganz schwaches ,relief von der sonst glatten ,flche der ,knospe abheben4 ,die ,blthe1 deren ussere ,form in nicht zu weit geffnetem ,zustande fast eine ,halbkugel ist1 hat vier aussen grne1 oben abgerundete ,kelchbltter mit denselben charakteristischen ,lngsstreifen2 zwischen den ,kelchblttern treten die weissen1 ebenso geformten ,blthenbltter regelmssig geordnet hervor4 ,auch diese weissen ,bltter zeigen bei nherem ,zusehen ,lngsstreifen4 ,ob ausser der weissen ,art auch andersgefrbte ,varietten im alten ,aegypten vorkamen1 scheint wenig wahrscheinlich4 ,das ,aussehen der ,wurzel und der inneren ,theile der ,blthe#d interessirt fr die vorliegende ,untersuchung nicht und wird daher hier so wenig wie bei den folgenden ,pflanzen besprochen werden4 ,illustration3 ,abbildung #b4 ,von einem ,relief im ,grabe des ,ptahhotep bei ,sakkara2 a4 ,r4 ,dynastie #e2 nach dem ,gipsabgusse im ,berliner ,museum4 ,nachdem wir uns so mit dem ,aussehen des ,lotus bekannt gemacht haben1 werden wir ihn leicht auf den ,denkmlern wiedererkennen4 ,die gyptischen ,knstler stellten ihn1 wie berhaupt alle ,pflanzen1 fr ihre ,verhltnisse1 d4 h4 soweit die ,schwierigkeit der perspektivischen ,darstellung sie nicht hinderte1 recht naturalistisch dar1 selbstverstndlich1 wie das bei ornamentaler ,verwendung von ,pflanzenformen nicht anders mglich ist1 etwas stilisirt4 ,illustration3 ,abbildung #c4 ,von einem ,wandgemlde aus ,grab #b von ,benihassan2 m4 ,r4 ,dynastie #ab 7nach ,lepsius' ,tagebuch74 ,die folgenden ,beispiele sind so gewhlt1 dass in ihnen nicht nur mglichst verschiedene ,kunstgebiete -- ,malerei1 ,plastik und ,kleinkunst --1 sondern auch alle ,epochen der gyptischen ,kunstgeschichte vertreten sind4 ,altes1 mittleres und neues ,reich1 sowie die ,sptzeit 7a4 ,r42 m4 ,r42 n4 ,r4 u4 ,sp4 ,z47#e werden nach ,mglichkeit herangezogen werden4 ,gute ,darstellungen der ,nymphaea ,lotus finden wir z4 ,b4 im a4 ,r4 in dem berhmten ,grabe des ,ptahhotep bei ,sakkara 7,abb4 #b71 aus dem m4 ,r4 in den ,grbern zu ,bersche#f1 in denen zu ,benihassan 7,abb4 #c7 und an der bekannten ,gruppe der ,fischtrger0 aus ,tanis 7,abb4 #e7g1 endlich aus dem n4 ,r4 in den ,fayencen aus ,gurob und ,tell-,amarna 7,abb4 #f u4 #g74 ,an diesen ,beispielen sehen wir1 dass die ,aegypter die typische ,form der ,nymphaea ,lotus ganz richtig aufgefasst haben4 ,die ,bltter haben die ihnen zukommende ,form1 nur sind sie stets ganzrandig#h dargestellt1 ohne die ,zhnung4 ,der ,grund hierfr mag die ,kleinheit der ,zhnung gewesen sein4 ,illustration3 ,abbildung #e4 ,von der ,gruppe der ,fischtrger0 aus ,tanis2 m4 ,r42 nach dem ,gipsabgusse im ,berliner ,museum4 ,illustration3 ,abbildung #f4 ,fayence-,becher aus ,gurob2 n4 ,r4 ,dynastie #ah2 nach ,petrie1 ,illahun1 ,taf4 ,,xvii1 #h4 ,illustration3 ,abbildung #g4 ,fayence-,kachel aus ,tell-,amarna2 n4 ,r4 ,dynastie #ah2 ,zeit ,amenophis' ,,iv4 nat4 ,grsse4 ,original in ,london1 ,university ,college4 ,die ,knospen sind in ,form und ,einzelheiten richtig1 die ,blume usserst charakteristisch1 sogar die ,lngsstreifen sind fast immer wiedergegeben4 ,fassen wir die ,merkmale der ,nymphaea ,lotus zusammen1 welche der gyptische ,knstler als bezeichnend fr diese ,pflanze erkannt hat und bei keiner besseren ,darstellung fehlen lsst1 so sind es die folgenden3 ,illustration3 ,abbildung #h4 ,friesornament aus dem ,grabe des ,hapi2 m4 ,r4 ,original im ,berliner ,museum ,no4 #aaah_/i4 7,ausfhrliches ,verzeichniss ,s4 #fd_/e47 ,bei der ,knospe elliptische ,form und ,lngsstreifen1 bei der ,blume fast halbkreisfrmige ,umrisslinie1 oben abgerundete1 bis zum oberen ,rande der ,blume reichende ,kelchbltter mit ,lngsstreifen und ebensolche1 regelmssig dazwischen angeordnete ,blthenbltter4 ,der ,typus ist also mit anderen ,pflanzen garnicht zu verwechseln#i1 und wir werden nunmehr ohne ,schwierigkeiten die ,sulen herauserkennen1 die auf ,nymphaea ,lotus zurckgehen4 ,es sind hier ,sulen mit ,knospen- und ,blthenkapitellen zu unterscheiden2 um jedoch eine gewisse ,gleichmssigkeit in der ,bezeichnung mit den spter zu besprechenden1 hnlich in zwei ,gattungen getheilten ,papyrussulen einzufhren1 wollen wir die beiden ,arten ,sulen mit geschlossenem0 und mit offenem ,kapitell0 nennen4 ,die ,sulen mit geschlossenem ,kapitell01 das den ,knospen von ,nymphaea ,lotus nachgebildet ist1 kommen bereits im alten ,reiche vor4 ,ein besonders lehrreiches ,exemplar entdeckte ,,de ,,morgan im ,grabe des ,ptah-schepses bei ,abusir 7,abbildung #i74 ,es ist eine aus sechs ,hauptstengeln gebildete ,bndelsule4 ,die ,stengel kommen gerade aus der1 einen kleinen ,erdhgel darstellenden ,basis und werden durch fnf ,halsbnder unter dem ,kapitell zusammengehalten4 ,das ,kapitell ist aus wenig geffneten ,knospen gebildet1 die man nach der etwas zu spitzen ,form der ,bltter vielleicht fr ,nymphaea caerulea ansehen knnte1 die jedoch wegen der ,lngsstreifen sicher fr ,nymphaea ,lotus zu halten sind4 ,zwischen die ,hauptstengel sind1 wie um diese in ihrer richtigen ,lage zu halten1 unter das ,halsband noch sechs kleine1 kurze ,zwischenstengel gesteckt1 die oben in geffnete ,nymphaea ,lotus-,blumen endigen4 ,auf dem ,kapitell ruht der ganz einfache1 cubische ,abakus ohne jede ,ornamentirung4 ,die ganze ,sule ist bis auf die ,farben usserst naturalistisch gehalten4#aj ,illustration3 ,abbildung #i4 ,nymphaea ,lotus-,sule mit geschlossenem ,kapitell2 a4 ,r4 ,grab des ,ptah-schepses1 ,abusir4 ,dynastie #e2 nach de ,morgan1 ,rev4 arch4 #ahid1 ,s4 #bh_/bi4 ,ein weiteres ,beispiel aus dem alten ,reiche giebt eine ,abbildung im ,grabe des ,ra'-schepses zu ,sakkara#aa1 die gleichfalls aus der ,zeit der #e4 ,dynastie stammt4 ,es ist auch hier eine ,bndelsule gemeint1 wenn auch am ,schaft die verschiedenen ,stengel nicht besonders bezeichnet sind2 die in kurzen ,abstnden angegebenen ,umschnrungen des ,schaftes sprechen deutlich fr eine ,bndelsule4 ,die besten ,beispiele fr die geschlossene ,lotossule liefert uns das mittlere ,reich4 ,die ,sulen dieser ,art aus ,benihassan sind allgemein bekannt4 ,hier ist eine derselben nach einer ,,lepsius'schen ,aufnahme#ab in der ,abb4 #aj dargestellt4 ,die flache1 kreisfrmige ,basis soll wohl wieder den ,erdhgel vorstellen1 aus dem dieses ,mal vier zusammengebundene runde1 nach oben sich verjngende ,lotusstengel herauswachsen1 ohne die bei den ,papyrussulen blichen ,basisbltter1 welche ja dem ,lotus auch nicht zukommen1 und ohne die auch nur beim ,papyrus vorkommende ,schwellung4 ,die farbigen ,streifen dieser ,stengel wrde man leicht fr die zusammenhaltenden ,bnder halten knnen2 mit ,rcksicht auf die ,farbentheilung der kleinen ,zwischenstengel aber1 bei denen zusammenhaltende ,bnder nicht erforderlich wren1 wird man sie jedoch nur fr eine willkrliche ,farbengebung zu halten haben1 da auch ausserdem die ,darstellung der sicher fr ,bnder anzusehenden ,ringe dicht unter dem ,kapitell dafr spricht1 die fragliche ,farbentheilung nicht auf ,bnder zurckzufhren4 ,die vier ,stengel sind also erst oben dicht unter den ,knospen durch fnf ,halsbnder zusammengefasst1 nachdem zwischen die ,hauptstengel noch vier ,zwischenstengel0 gelegt sind1 die manchmal1 wie auch in dem ,beispiel aus dem alten ,reiche1 kleine ,knospen oder ,blumen tragen4 ,das ,kapitell selbst zeigt vier richtig geformte ,knospen von ,nymphaea ,lotus mit der klaren ,wiedergabe der charakteristischen ,lngsstreifen4 ,es sind nicht etwa oben abgestumpfte ,knospen1 die hier zur ,darstellung gekommen sind1 sondern ganze1 wie aus der ,bemalung am oberen ,ende deutlich zu ersehen ist4 ,auf den ,knospen ruht der das ,geblk aufnehmende sehr flache ,abakus1 der einzige ,theil der ,sule1 welcher keinen rein ornamentalen ,ursprung hat1 sondern seine ,form construktiven ,rcksichten verdankt4 ,illustration3 ,abbildung #aj4 ,nymphaea ,lotus-,sule mit geschlossenem ,kapitell2 m4 ,r4 ,benihassan4 ,grab #ag1 nach einer ,aufnahme in ,lepsius' ,tagebuch 7vgl4 ,l4 ,d4 ,i1 #fj74 ,illustration3 ,abbildung #aa4 ,von einem ,wandgemlde aus dem ,grabe des ,kej zu ,bersche2 m4 ,r4 ,nach ,l4 ,d4 ,,ii1 #acd b4 ,illustration3 ,abbildung #ab4 ,nach einem ,wandgemlde in ,grab #ag zu ,benihassan2 m4 ,r4 ,nach ,lepsius' ,tagebuch4 ,neben den eben beschriebenen scheinen in ,benihassan in ,grab #ah auch noch andere ,sulen derselben ,gattung mit drei ,zwischenstengeln -- einem lngeren und zwei krzeren -- zwischen je zwei ,hauptstengeln vorzukommen2 wenigstens glaube ich es so auf einer ,,petrie'schen ,photographie#ac zu erkennen4 ,in ,abbildungen finden sich diese ,sulen naturgemss auch1 so z4 ,b4 in ,bersche im ,grabe des ,kej 7,abb4 #aa74 ,diese ,zeichnung ist fr die verschrobene ,art der altgyptischen ,darstellung nicht uninteressant4 ,die ,theilung des ,schaftes in mehrere ,stengel ist nicht angegeben1 die ,zwischenstengel sind neben die ,halsbnder gesetzt1 die ,knospen der ,zwischenstengel haben falsche ,richtung1 und beim ,kapitell knnte man im ,zweifel sein1 ob eine etwas geffnete ,knospe gemeint ist1 oder ob es die vier ,knospen des ,bndelkapitells in ,vorderansicht sein sollen4 ,man sieht1 dass es manchmal nicht leicht gemacht wird1 aus der altgyptischen ,abbildung das wirkliche ,aussehen der ,sule zu ermitteln4 ,als gutes ,beispiel einer abgebildeten ,sule dieser ,art und ,zeit mag hier noch eine aus ,benihassan1 wo solche fter vorkommen1 eine ,stelle finden 7,abb4 #ab74 ,sie hat dicht ber dem ,halsband ein merkwrdiges ,ornament1 das auf ausgefhrten ,sulen bisher noch nicht nachweisbar ist4 ,dass ,lotus-,sulen mit geschlossenen ,kapitellen brigens auch ornamental ,verwendung fanden1 zeigt ein von ,,petrie in ,kahun#ad gefundener ,kandelaber1 bei dem eine1 allerdings nicht ganz regelmssig geformte ,lotussule mit geschlossenem ,kapitell den ,untersatz fr die ,schale bildet4 ,die bisher aufgefhrten ,beispiele stammen smmtlich aus dem alten und mittleren ,reich2 merkwrdigerweise fehlt aus dem neuen ,reich diese ,sulenart gnzlich -- wenigstens ist uns nichts davon erhalten4 ,erst in der ,ptolemerzeit sind wieder ,beispiele und zwar in ,philae und in el-,kab nachweisbar4 ,diese lehren uns jedoch fr das ,verstndniss der lteren ,exemplare nichts ,neues2 es mag daher an der ,sule aus ,philae 7,abb4 #ac7 nur auf eine uns hier zum ersten ,male entgegentretende ,eigenthmlichkeit der spten ,sulen hingewiesen werden4 ,dieselben haben nmlich sehr hufig die ,halsbnder nicht direct unter dem ,kapitell1 sondern ein ganzes ,stck tiefer und zeigen zwischen ,halsband und ,kopf noch die richtigen ,formen der ,stengel1 aus denen sich die ,sule zusammensetzt4 ,unter dem ,halsband sind diese spten ,sulen meist glatt1 d4 h4 ohne struktives ,ornament1 die fr die ,sulenformen unwesentlichen ,bilder und ,inschriften nicht zu rechnen4 ,merkwrdig ist bei den zuletzt citirten ,sulen der ,sptzeit noch1 dass die dreifachen ,zwischenstengel auf1 nicht zwischen den ,hauptstengeln sitzen4 ,illustration3 ,abbildung #ac4 ,nymphaea ,lotus-,sule mit geschlossenem ,kapitell zu ,philae am ,tempel der ,isis-,wosret4 ,sp4 ,z42 ,ptolemisch4 ,nach ,l4 ,d4 ,i1 #ajg4 ,illustration3 ,abbildung #ad4 ,sulen mit offenen ,nymphaea ,lotus-,kapitellen aus ,isbayda2 a4 ,r42 nach ,petrie1 ,season1 ,taf4 #be4 ,illustration3 ,abbildung #ae4 ,reconstruktion d4 ,querschnitts4 ,flachrelief aus ,giseh1 ,grab #af des ,imeri2 ,dynastie #e2 nach dem ,abklatsch 7#cd7 des ,berl4 ,museums und nach ,lepsius' ,tagebuch4 ,die ,sulen mit offenem ,lotus-,kapitell0 sind ebenso wie die mit geschlossenem bereits im alten ,reich nachzuweisen4 ,die ltesten 7,abb4 #ad7 drften die von ,,petrie in ,isbayda aufgefundenen sein#ae2 an diesen verrth aber nur der ussere ,contour ihren ,zusammenhang mit ,nymphaea ,lotus -- sie mgen unvollendet sein4 ,durch verhltnissmssig zahlreiche1 noch dem alten ,reiche entstammende ,abbildungen1 die uns in verschiedenen ,grbern dieser ,zeit erhalten blieben1 ist es jedoch mglich1 sich ein richtiges ,bild von den ltesten offenen ,lotus-,sulen zu machen4 ,ein sehr gutes ,beispiel findet sich in ,giseh1 ,grab #af des ,imeri1 verffentlicht in ,l4 ,d4 ,,ii1 #eb4 ,der ,publication nach wrde man allerdings kaum eine ,blthe von ,nymphaea ,lotus in diesem spitzblttrigen ,kapitell erkennen1 befragt man aber den ,abklatsch1 nach dem unsere ,abbildung gezeichnet ist1 so ist die uns bekannte ,lotus-,form deutlich wiedergegeben 7,abb4 #ae74 ,aus der wieder einen ,erdhgel darstellenden ,basis erwachsen vier runde schlanke ,stengel in der durch den rekonstruirten ,querschnitt angegebenen ,anordnung4#af ,auf den ,stengeln sitzt die geffnete ,blthe mit richtigem ,halbkreiscontour und den oben abgerundeten ,blttern1 die bis zur oberen ,begrenzung des ,kapitells gehen2 unter der ,blume sitzt ein merkwrdiger ,ansatz1 den man jedoch nicht etwa fr den ,fruchtboden ansehen darf2 derselbe stellt vielmehr die ,halsbnder0 dar4 ,die ,zwischenstengel fehlen bei diesem ,beispiel4 ,sie scheinen jedoch bei einem anderen1 gleichfalls aus ,giseh1 ,grab #hi des ,sechem-ke-re' 7,dyn4 #e1 ,l4 ,d4 ,,ii1 #da;b7 stammenden vorhanden zu sein4#ag ,aus dem ,vorkommen der ,zwischenstengel1 der ,halsbnder und der ,schafttheilung sehen wir deutlich1 dass es sich fast immer um ,bndelsulen handelt2 es ist also wohl anzunehmen1 dass die immer nur einfach gezeichnete ,blume als ,kapitell dem unbeholfenen ,maler gewissermaassen nur die ,signatur bildete fr die sich ineinander verschneidenden vier ,lotus-,blumen1 die er nicht darstellen konnte4 ,illustration3 ,abbildung #af4 ,reliefirte ,pfeilerverzierung aus einem ,grabe in ,sawijet el ,meitin2 a4 ,r4 ,dynastie #f2 nach ,l4 ,d4 ,i1 #eg4 ,auch die anderen ,beispiele aus dieser ,zeit1 die ,sule aus dem ,grabe des ,chunes 7,nr4 #b7 in ,sawijet el ,meitin#ah und dem ,grabe ,nr4 #ad des ,hepi ebenda#ai1 beide ,dyn4 #f1 zeigen dieselben ,eigenthmlichkeiten wie die bisher genannten4 ,hierher gehren auch die ,darstellungen aus dem ,grabe #a und #bbj daselbst1 welche ,lotusbndelsulen mit sehr gut dargestellten offenen ,kapitellen in ,flachrelief als vortrefflich gewhlte ,pfeilerverzierungen zeigen 7,abb4 #af74 ,hier scheinen die ,zwischenstengel auch offene herabhngende ,blthen zu tragen2 bei den anderen ,beispielen waren es wohl eher ,knospen4 ,man sieht1 das offene ,lotus-,kapitell ist im alten ,reiche hufig2 ich mchte es daher nur fr einen ,zufall halten1 dass aus dem mittleren ,reiche uns nur ein ,beispiel bekannt ist1 und zwar ist dies eine gemalte ,sule in ,grab #e des ,ke-nacht zu ,bersche 7,,newberry1 el ,bersche1 ,,ii1 #ae74 ,auch im neuen ,reiche sind diese ,sulen sprlich4 ,ich kenne die offenen ,lotus-,kapitelle fr diese ,zeit nur von einigen abgebildeten ,bouquetsulen1 z4 ,b4 aus ,tell-,amarna1 ,grab #f1 aus der ,zeit ,amenophis' ,,iv4 7,ende der #ah4 ,dyn47#ba und aus dem ,grabe des ,sen-nudem zu ,theben 7,dyn4 #bj74bb ,bei beiden kommt das offene ,lotuskapitell mit den spter zu erwhnenden ,papyrus- und ,lilienkapitellen zusammen vor4 ,das letztcitirte ,beispiel giebt die ,pflanze sogar farbig wieder4 ,thrichterweise hat hier aber der ,maler dem ,schafte der ,sule die den ,papyrusbndelsulen zukommende ,form und ,theilung gegeben4 ,illustration3 ,abbildung #ag4 ,offenes ,nymphaea ,lotus-,kapitell aus ,edfu1 ,ptolemisch4 ,nach ,prisse1 ,histoire de l'art gyptien4 ,fr den ,mangel an wirklich guten1 ausgefhrten ,beispielen aus dieser lteren ,zeit entschdigen uns aber vorzglich durchgefhrte1 sehr reiche ,kapitelle der uns augenblicklich beschftigenden ,gattung aus der ,sptzeit4 ,eines davon aus ,edfu ptolemischen ,ursprungs 7,abb4 #ag7 mag hier als ,beispiel dienen4 ,es zeigt natrlich wieder die schon oben besprochene ,eigenthmlichkeit seiner ,zeit1 indem es noch von den ,stengeln der ,blumen zwischen ,halsband und ,kapitell ein ,stck sehen lsst4 ,dies ,kapitell erklrt uns1 was mit den lteren ,abbildungen gemeint war4 ,vier grosse offene ,lotusblumen sitzen dicht nebeneinander1 dazwischen je drei ,blumen -- eine grssere und zwei kleinere -- auf ,zwischenstengeln1 wie wir sie auch schon oben einmal bei den geschlossenen ,lotuskapitellen beobachten konnten4 7,s4 ,s4 #h1 ,anm4 #a47 ,damit wre es eigentlich genug1 und die alten ,muster wren erreicht4 ,dem ptolemischen ,knstler gengte dies jedoch wohl noch nicht1 und so setzte er noch zwischen je zwei der schon vorhandenen #af ,blumen noch eine ganz kleine -- also im ganzen fernere #af4 ,auch fhrt er die ,zwischenstengel tiefer herunter als die lteren ,meister1 da ja die ,halsbnder1 hinter denen sie stecken1 tiefer sitzen als in lterer ,zeit4 ,der niedrige ,abakus dieser ,sule hat keinerlei ,ornament und sitzt wie auch bei den brigen ,sulen ganz unorganisch auf dem ,kapitell4 ,er hat eben nur eine constructive ,function und ist meist so klein1 dass er bei den weit ausladenden offenen ,kapitellen von unten kaum zu sehen ist4 ,somit htten wir die ,entwickelung der geschlossenen und offenen ,lotussule durch die ganze gyptische ,baugeschichte verfolgt und wenden uns nun zu der ,pflanze1 welcher die zweite ,art der gyptischen ,nymphaeensulen nachgebildet ist4 b4 ,nymphaea caerulea ,l4 ,illustration3 ,abbildung #ah4 ,nymphaea caerulea ,l4 ,blthe1 ,knospe und ,bltter der ,natur 7,botan4 ,garten zu ,berlin74 ,die ,nymphaea caerulea hat1 wie unsere ,abbildung 7,abb4 #ah7 zeigt1 ein von dem der ,nymphaea ,lotus wesentlich verschiedenes ,aussehen4 ,stengel und ,bltter sind noch am hnlichsten1 nur dass die ,bltter ohne ,zhnung1 also ganzrandig sind4 ,die ,knospen sind jedoch spitzig1 whrend die von ,nymphaea ,lotus elliptisch waren2 auch sieht man unten schon etwas von dem gelblich schimmernden ,fruchtboden4 ,die vier ,kelchbltter der ,knospe und ,blthe sind unten gelblich grn1 hher hinauf ausgesprochen grn1 von spitziger ,form und mit kleinen1 schwarzen oder rthlichen ,haaren besetzt4 ,die wie bei ,nymphaea ,lotus regelmssig angeordneten ,blthenbltter sind ebenso geformt wie die ,kelchbltter1 und in der ,farbe weiss mit violett sich abtnenden ,spitzen4 ,nach den altgyptischen ,abbildungen zu urtheilen1 knnte es wohl sein1 dass noch anders gefrbte ,varietten1 nmlich solche mit ganz violetten bezw4 blulichen ,blthenblttern1 frher in ,aegypten heimisch waren4 ,illustration3 ,abbildung #ai4 ,nymphaea caerulea1 als ,opfergabe4 ,von einem ,relief aus ,giseh1 ,grab #bd des ,mer-eb2 ,dynastie #d2 ,original im ,berl4 ,museum ,no4 #aajg4 7,ausfhrl4 ,verzeichniss ,s4 #ch47 ,illustration3 ,abbildung #bj4 ,nymphaea caerulea1 als ,opfergabe aus dem ,sarge des ,mentuhotep aus ,theben2 m4 ,r42 ,original im ,berl4 ,mus4 ,no4 #i 7,ausfhrl4 ,verz4 ,s4 #gc4 ,vgl4 ,steindorff1 ,grabfunde des m4 ,r41 ,taf4 #b74 ,die ,beispiele von ornamentaler ,verwendung der ,nymphaea caerulea sind ungeheuer zahlreich4 ,die blaue ,nymphaea scheint die beliebteste ,pflanze fr decorative ,zwecke gewesen zu sein4 ,aus dem alten ,reich mag als ,beispiel eine ,reliefdarstellung aus ,giseh1 ,grab #bd des ,mer-eb 7,abb4 #ai7 aufgefhrt sein4 ,aus dem mittleren ,reiche kann eine farbige ,darstellung aus dem ,sarge des ,mentuhotep 7,abb4 #bj7 und ein ,stck von einem ,wandgemlde aus ,benihassan 7,abb4 #ba7 gengen2 auf diesem sind auch ,knospen und ,bltter mit dargestellt4 ,auch ist hier nochmals auf das ,titelbild von ,,newberry's el-,berscheh1 ,theil ,i1 zu verweisen1 auf dem man gut den ,unterschied in der farbigen ,darstellung von ,nymphaea ,lotus und ,nymphaea caerulea sehen kann4 ,die ,verschiedenheit der ,contourierung zeigt oben unsere ,abbildung #b sehr anschaulich4 ,von den zahlreichen ,beispielen des neuen ,reiches sind nur ein ,fries aus ,tell-,amarna 7,abb4 #bb7 und eine ,innenverzierung einer blauen ,fayenceschale 7,abb4 #bc7 gewhlt worden2 weitere ,beispiele wird der ,leser mit ,leichtigkeit in den ,publicationen und ,museen finden4 ,illustration3 ,abbildung #ba4 ,von einem ,wandgemlde aus ,benihassan4 ,grab #b2 ,dynastie #ab2 nach einer ,skizze in ,lepsius' ,tagebuch4 ,illustration3 ,abbildung #bb4 ,fayence-,fries von ,blthen und ,knospen von ,nymphaea caerulea1 aus dem ,palast ,amenophis' ,,iv4 zu ,tell-,amarna4 ,dynastie #ah4 nat4 ,grsse4 ,original im ,university ,college1 ,london4 ,nebenbei soll noch erwhnt werden1 dass die ,bltter von ,nymphaea caerulea ein beliebtes ,motiv fr ,fcherformen#bc bildeten1 da sie vermuthlich in frher ,zeit selbst als ,fcher ,verwendung fanden4 ,in der ,schrift kommt das ,blatt 7s4 ,abb4 #ah u4 #ba7 als ,silbenzeichen und als ,zeichen fr #ajjjbd vor4 ,illustration3 ,abbildung #bc4 ,innenverzierung einer blauen ,fayenceschale4 ,n4 ,r4 ,original im ,berl4 ,museum ,no4 #idcj4 ,aus den aufgefhrten ,beispielen knnen wir ohne ,weiteres das entnehmen1 was dem gyptischen ,maler als charakteristisch fr ,nymphaea caerulea aufgefallen ist3 ,das ,blatt erhlt fast immer seine richtige1 naturalistische ,form2 ,flle1 in denen es einmal etwas anders gezeichnet erscheint 7,abb4 #bc71 sind selten4 ,die ,blthe ist stets spitzig1 grn mit gelblichem ,fruchtknoten2 die ,hrchen auf den ,kelchblttern sind in zahlreichen ,fllen durch ,strichelchen wiedergegeben4 ,die beiderseitigen usseren ,umrisslinien der ,blthe sind wie in der ,natur stets etwas steif und gerade2 selten zeigt sich nur eine leise ,biegung nach aussen4 ,die stets spitzen ,kelch- und ,blthenbltter berhren natrlich in allen ,fllen den oberen ,contour4 ,wir haben hiermit die ,beschreibung der ,darstellungen von ,nymphaea caerulea erschpft und kommen nunmehr zu der eigentlichen ,aufgabe dieses ,abschnitts1 die von ,nymphaea caerulea abgeleiteten ,sulentypen zu bestimmen4 ,illustration3 ,abbildung #bd4 ,offenes ,nymphaea caerulea-,kapitell von einem gemalten ,baldachin1 in ,grab #ac zu ,qurna2 n4 ,r4 ,dyn4 #ah2 ,zeit ,amenophis' ,,ii2 nach ,l4 ,d4 ,,iii1 #fc;a4 ,illustration3 ,abbildung #be4 ,kapitell und ,sockel von einem gemalten ,baldachin in ,grab #h zu ,qurna2 n4 ,r42 ,dynastie #ah4 ,zeit ,amenophis' ,,iii42 nach ,l4 ,d4 ,,iii1 #gg;e4 ,es muss sogleich vorausgeschickt werden1 dass ausgefhrte ,sulen mit ,nymphaea caerulea-,kapitell berhaupt nicht erhalten sind2 ein einziges ,sulenfragment zeigt unter dem eigentlichen ,kapitell eine ,verzierung von plastisch nachgebildeten ,blthen und ,knospen von ,nymphaea caerulea#be1 und zwei neuerdings im ,arsnuphistempel zu ,philae gefundene ,sulentrommeln aus ,ptolemischer ,zeit#bf zeigen ,zwischenstengel mit ,blthen und ,knospen von ,nymphaea caerulea4 ,verschiedene ,abbildungen lassen jedoch darauf schliessen1 dass ,sulen mit dem fraglichen ,kapitell vorkamen4 ,und zwar nur ,sulen mit offenem ,kapitell2 mit geschlossenem haben sich bisher noch keine nachweisen lassen4 ,die ,knospe findet hchstens auf den ,zwischenstengeln ,verwendung4 ,die ltesten ,sulen mit offenen ,nymphaea caerulea-,kapitellen kommen erst im neuen ,reiche vor2 es sind zwar in ,,lepsius' ,denkmlern einige ,kapitelle abgebildet1 die man wegen ihrer spitzen ,bltter fr ,nymphaea caerulea halten knnte1 jedoch liegt der ,verdacht nahe1 der auch durch den ,vergleich mit den noch vorhandenen ,abklatschen besttigt wird1 dass die ,publication in diesen ,fllen ungenau ist und sich im ,originale ,nymphaea ,lotus-,kapitelle dargestellt finden4 ,unter ,amenophis ,,ii4 erscheinen die ersten ,beispiele in ,grbern zu ,qurna1 merkwrdigerweise mit einer sonst nicht vorkommenden ,zuthat4 ,zwischen ,kapitell und ,abakus ist nmlich eine ,platte mit vier ,lwen- 7s4 ,abb4 #bd7 oder an einer anderen ,stelle mit ,sperberkpfen eingefgt4#bg ,unsere ,abbildung stellt wohl wieder eine ,bndelsule mit offenem ,kapitell und mit ,knospen tragenden ,zwischenstengeln vor4 ,letztere sind1 wie wir das bereits bei anderen ,darstellungen kennen1 neben die ,halsbnder anstatt durch dieselben gesteckt abgebildet4 ,zu bemerken ist1 dass die ,halsbnder bei diesen ,sulen vielfach ber einen weiteren ,raum vertheilt sind1 als bei anderen ,arten blich4 ,der ,schaft ist meist ganz gerade1 oft ohne jede ,basis1 jedoch kommen auch ,schfte mit ,schwellung vor 7,abb4 #be71 die irrthmlich von ,papyrussulen entnommen sein drften4 ,bei dem zuletzt citirten ,beispiel tritt uns zum ersten ,male eine ,eigenthmlichkeit entgegen1 die an ,sulen aller ,gattungen unter der #ah4 ,dynastie1 besonders aber unter ,amenophis ,,iv4 vorkommt3 die von den ,halsbndern abflatternden1 verschiedenfarbigen ,bandenden4 ,nach den ,abbildungen1 welche uns solche festlich geschmckten ,sulen zeigen1 lsst sich jedoch die ,frage nicht entscheiden1 ob diese ,bandenden jemals in der eigentlichen ,architektur eine ,rolle gespielt haben und ob sie etwa in flachem ,relief auf den ,sulenschften unter den ,halsbndern dargestellt wurden4 ,nur bei den spter zu besprechenden ,palmensulen findet sich ,aehnliches1 worauf noch unten 7,s4 #dh u4 #di7 zurckzukommen sein wird4 ,illustration3 ,abbildung #bf4 ,kapitell und ,sockel mit ,farbenangabe1 von einem gemalten ,baldachin aus ,qurnet-,murrai2 ,grab des ,huj2 n4 ,r42 ,dynastie #ah2 ,zeit des ,twet-anch-amon2 nach ,l4 ,d4 ,,iii1 #aah4 ,illustration3 ,abbildung #bg4 ,hals einer ,bndelsule mit ,zwischenstengeln von ,nymphaea caerulea4 ,philae4 ,tempel des ,arsnuphis4 ,ptolemisch4 ,eigne ,aufnahme4 ,als letztes ,beispiel einer offenen ,nymphaea caerulea-,sule aus dem neuen ,reiche mag hier noch eine solche 7,abb4 #bf7 aus einer ,abbildung aus dem ,grabe des ,huj zu ,qurnet ,murrai dienen2 dieselbe ist mit ,farbenangabe publicirt2 man sieht daraus1 wie wenig sich die gyptischen ,architektur-,maler in vielen ,fllen an die natrlichen ,farben hielten4 ,hiermit ist die ,reihe der ,beispiele natrlich noch nicht erschpft1 auch in etwas spterer ,zeit kommt das offene ,nymphaea caerulea-,kapitell noch vor1 z4 ,b4 in der bereits oben bei ,nymphaea ,lotus citirten ,bouquetsule aus dem ,grabe des ,sen-nudem in der #bj4 ,dyn4#bh2 spter jedoch scheint es ausser ,mode gekommen zu sein4 ,aus der ,sptzeit ist mir wenigstens kein ,beispiel bekannt1 wenn man nicht die schon oben erwhnten ,sulentrommeln 7,abb4 #bg7 vom ,arsnuphistempel auf ,philae hierher rechnen will1 welche ,nymphaea caerulea als ,blthe und ,knospe auf den dreifachen ,zwischenstengeln zeigen4 ,damit wren die ,nymphaeensulen smmtlich besprochen2 wir haben also drei ,arten derselben3 die geschlossene ,nymphaea ,lotus-,sule1 die offene von derselben ,pflanze abgeleitete und die offene ,nymphaea caerulea-,sule4 ,wir mssen jedoch noch einer dritten ,art von ,nymphaeen1 die zeitweise in ,aegypten vorkam1 ,erwhnung thun1 wenn auch nur um zu zeigen1 dass sie ohne jeden ,einfluss auf gyptische ,kunstformen geblieben ist3 c4 ,nymphaea ,nelumbo ,l4 ,illustration3 ,abbildung #bh4 ,nymphaea ,nelumbo ,l42 ,blthe1 ,knospe und ,bltter nach der ,natur2 ,botan4 ,garten zu ,berlin4 ,diese von den bisher besprochenen ,nymphaeen gnzlich verschiedene ,art macht1 wie die ,abbildung #bh zeigt1 berhaupt nicht den ,eindruck einer ,nymphaee4 ,die weit aus dem ,wasser hervorstehenden1 napffrmigen ,bltter bilden ganze ,gebsche1 aus denen die rosenartigen ,blumen hervorsehen4 ,am merkwrdigsten ist der ,fruchtstand1 den ,herodot#bi sehr ansprechend mit einem ,wespennest vergleicht und den ,neuere nicht bel mit der ,brause einer ,giesskanne verglichen haben4 ,altgyptische ,darstellungen von ,nymphaea ,nelumbo finden sich nicht1 wohl aber haben sich einige auf ,kunstwerken der ,sptzeit nachweisen lassen4 ,im ,ptolemischen ,tempel zu ,esneh#cj1 auf dem ,mosaik von ,palestrina und auf der berhmten vatikanischen ,nilstatue finden sich ,exemplare von ,nymphaea ,nelumbo abgebildet2 an der zuletzt erwhnten ,stelle brigens nur ,frchte mit falschen ,blttern4 ,dieses spte ,auftreten von ,nymphaea ,nelumbo in den ,darstellungen ist nicht weiter wunderbar1 da die ,pflanze1 wie neuere ,arbeiten#ca gezeigt haben in ,aegypten ursprnglich nicht heimisch war1 und auch heutigen ,tages dort nicht mehr wild vorkommt4 ,herodot ist der erste1 der um #dej v4 ,chr4 ber sie berichtet1 und ,prosper ,alpinus1 der um #aehj n4 ,chr4 die gyptische ,flora beschreibt1 erwhnt sie schon nicht mehr4 ,die ,ansicht ,,schweinfurth's scheint daher sehr annehmbar1 dass ,nymphaea ,nelumbo durch die ,perser aus ,asien nach ,aegypten eingefhrt worden ist1 sich aber auf die ,dauer dort nicht halten konnte4 ,das ,fehlen von ,nymphaea ,nelumbo in der lteren ,zeit1 in der die ,sulenformen sich bildeten1 verbietet es also1 irgend eine gyptische ,kapitellform auf die ,blthe oder1 wie es auch geschehen ist1 auf das ,blatt dieser ,nymphaea zurckzufhren4 99 99 99 99 99 ,zum ,schlusse der ,besprechung wollen wir noch einmal kurz die ,merkmale der ,nymphaeen-,sulen zusammenstellen1 durch welche sie sich von der ihnen gegenberstehenden ,kategorie der ,papyrussulen unterscheiden3 ,die ,basis fehlt manchesmal1 was bei ,papyrussulen nie der ,fall zu sein scheint4 ,der ,schaft hat keine ,schwellung und keine ,fussbltter01 wie wir sie bei den ,papyrussulen kennen lernen werden4 ,die ,zwischenstengel sind wie die ,hauptstengel mit ,nymphaeenknospen oder ,blumen gekrnt1 deren ,umrisslinien von denen der ,papyrussulen usserst verschieden sind4 ,die ,kopfbltter01 d4 h4 die ,kelchbltter des ,kapitells gehen bis zum oberen ,rande1 whrend sie bei den ,papyrussulen wesentlich krzer sind4 ,,ii4 ,die ,lilien0-,sulen4 ,bei diesem ,kapitel muss der ,abschnitt mit der ,beschreibung der der ,sulenform zu ,grunde liegenden natrlichen ,pflanze in ,fortfall kommen1 da es bisher noch nicht gelungen ist1 die betreffende ,pflanze1 welche als ,wappenpflanze von ,obergypten ungeheuer hufig in der gyptischen ,kunst auftritt1 botanisch sicher zu bestimmen4 ,wir werden daher gut thun1 nur die ,pflanze1 soweit sie im ,ornament vorkommt1 zu analysiren und dann aus ihren ,merkmalen zu zeigen1 weshalb sie mit keiner der sonst gebruchlichen ornamentalen ,pflanzen identisch ist1 und warum wir ihr am besten den ,namen ,lilie0 beilegen4 ,illustration3 ,abbildung #bi4 ,lilie und ,papyrus von der ,darstellung des ,mer-en-r'-,pepy bei ,assuan2 a4 ,r42 ,dyn4 #f2 nach ,l4 ,d4 ,,ii #aaf b u4 nach eigner ,copie4 ,das lteste ,beispiel der ,lilie findet sich auf der bekannten ,darstellung des ,knigs ,mer-en-r'-,pepy bei ,assuan 7,abb4 #bi74 ,leider ist hier die ,,lepsius'sche ,publication nicht correkt und in dem ,,de ,,morgan'schen ,catalogue des ,monuments 7,i1 #ag1 ,no4 #gh7 die ,ungenauigkeit der ,zeichnung mit bernommen1 ich habe daher die ,darstellung an ,ort und ,stelle nochmals verglichen und hier corrigiert beigegeben4 ,danach scheint es also1 dass bereits die spter bliche ,form der ,sdpflanze0 schon im alten ,reiche gebruchlich gewesen ist4 ,aus dem mittleren ,reiche sind die ,beispiele zahlreicher3 auf dem ,throne der ,statue ,usertesen's ,i4 aus ,tanis 7jetzt im ,berliner ,museum1 ,abb4 #cj7 findet sich der ,lilientypus deutlich4 ,fragmente der ,lilien sind von dem ,throne ,amenemhet's ,,iii4 zu ,biahmu erhalten#cb1 an anderen ,knigsstatuen derselben ,epoche#cc sind gleichfalls die ,lilien stets deutlich charakterisirt4 ,illustration3 ,abbildung #cj4 ,lilie vom ,throne der ,statue ,usertesen's ,i4 aus ,tanis2 m4 ,r4 ,dyn4 #ab2 nach ,berl4 ,mus4 #gbfe4 7,ausfhrl4 ,verzeichn4 ,s4 #be74 ,illustration3 ,abbildung #ca4 ,lilie vom ,deckel eines ,fayencekstchens aus einem ,massengrabe zu ,theben2 n4 ,r42 ,dynastie #ai4 ,zeit ,ramses' ,,ii2 nach ,berl4 ,museum #bjch4 7,ausfhrl4 ,verzeichniss ,s4 #aje74 ,im neuen ,reiche zeigt die ,pflanze zuerst noch keine wesentliche ,aenderung des ,typus2 selbst noch unter der #ai4 ,dynastie kommen ,lilien vor1 die bis auf die ,einrollung der beiden ,seitenbltter den lteren ,exemplaren vllig gleichen 7,abb4 #ca u4 #cb71 jedoch sind auch noch in spterer ,zeit ,beispiele nachweisbar1 die in nichts von den alten abweichen4 ,hufiger findet sich jedoch eine wohl unter der #ah4 ,dynastie ausgebildete ,variante mit je einem ,anhngsel an jedem der beiden usseren ,bltter 7,abb4 #cc74 ,illustration3 ,abbildung #cb4 ,lilie in blauer ,fayence2 aus den ,ornamenten von ,tell el ,jehdeh2 n4 ,r4 ,dyn4 #ai2 ,zeit ,ramses' ,,iii2 nach ,berl4 ,mus4 #gcei 7,ausfhrl4 ,verzeichn4 ,s4 #aei74 ,illustration3 ,abbildung #cc4 ,lilie4 ,thonform aus ,tell-,amarna2 n4 ,r4 ,dyn4 #ah2 ,zeit ,amenophis' ,,iv4 nach ,petrie1 ,tell-,amarna ,,xviii1 #cfe4 ,diese letztgenannte ,form erfhrt dann1 vielleicht -- wie bereits ,,sybel#cd annahm1 unter asiatischem ,einfluss -- weitere ,ausgestaltung2 der mittlere ,kolben oder auch die ,anhngsel vervielfachen sich1 oder eine ,art ,palmette oder mehrere ,voluten entwickeln sich aus dem ,kelche1 und ,aehnliches4 ,diese manchmal recht abenteuerlichen ,gestaltungen1 die fr die ,ornamentik des neuen ,reiches von grosser ,bedeutung sind1 interessiren uns fr die ,sulenfrage jedoch nicht1 da derartige ,gebilde erst an ganz spten ,sulen auftreten2 wir knnen uns vielmehr mit der ,kenntniss der einfachen ,lilie und der ,lilie mit ,anhngseln0 fr unseren ,zweck begngen4 ,illustration3 ,abbildung #cd4 ,abgebildete ,bouquetsule aus dem ,grabe des ,sen-nudem2 n4 ,r42 ,dynastie #bj2 nach ,berl4 ,mus4 ,ph4 #ffd4 ,die charakteristische ,form derselben ist schnell beschrieben3 aus einem dreiblttrigen1 meist gelben ,hllkelch1 der auf grnem oder blauem ,stengel sitzt1 erwachsen zwei schlanke1 oben nach aussen berfallende ,bltter von blauer1 manchmal auch grner ,farbe2 zwischen diesen usseren ,blttern erhebt sich ein roter1 oben abgerundeter ,kolben4 ,die gleichfalls kolbenfrmigen ,anhngsel sind auch stets rot4 ,die ,pflanze hat also mit keiner der sonst bekannten gyptischen ,ornamentpflanzen irgendwelche ,aehnlichkeit4 ,dass sie wirklich ein ,gebilde fr sich ist und nicht etwa nur eine ,ableitung aus einer anderen ,pflanze1 zeigen schlagend die ,kapitelle mancher ,bouquetsulen01 bei denen die ,knstler absichtlich die verschiedenen ihnen gelufigen ,pflanzen vereinigten1 um den ,eindruck einer mglichst reichen ,prunkarchitektur hervorzubringen4 ,so z4 ,b4 die schon fters angefhrte im ,grabe des ,sen-nudem abgebildete ,sule 7,abb4 #cd74 ,hier hat der ,knstler zuerst ,nymphaea ,lotus1 dann ,nymphaea caerulea1 dann unsere ,lilie und endlich ,cyperus ,papyrus dargestellt und somit fast seinen ganzen ,formenschatz an ,pflanzenkapitellen erschpft4 ,eine besondere ,pflanze ist also die in ,rede stehende jedenfalls2 warum haben wir ihr aber den ,namen ,lilie0 gegeben8 ,weil sie am ehesten einer schematisch dargestellten ,liliacee oder besser einer ,irisart entspricht4 ,namentlich die berfallenden ,bltter mit den ,anhngseln erinnern an die usseren umgeklappten ,blthenbltter mancher ,irisarten1 whrend der mittlere ,kolben die inneren aufrecht stehenden ,bltter versinnbildlichen knnte4 ,die spter hinzutretenden roten ,anhnger0 knnten vielleicht die ,kpfe der ,staubfden darstellen1 die bei manchen ,irisarten unter den sich einrollenden -- allerdings inneren -- ,blttern so geschtzt liegen1 dass nur die rotbraunen1 kolbenfrmigen ,enden darunter hervorsehen4 ,es ist jedoch bei diesem ,gleichstellungsversuch die eine ,hauptschwierigkeit nicht zu bersehen1 dass nmlich bisher keine ,lilien- oder ,irisarten in ,aegypten nachgewiesen sind4 ,und die fragliche ,pflanze muss doch im ,alterthum so hufig oder fr ihr ,gebiet so charakteristisch gewesen sein1 dass man sie als ,wappenpflanze fr ,obergypten whlte1 im ,gegensatz zu dem fr sein ,gebiet ebenso bezeichnenden untergyptischen ,papyrus1 der allerdings heute auch schon aus ganz ,aegypten verschwunden ist4 ,wir wollen daher vorlufig in ,ermangelung einer richtigen ,bezeichnung den ,namen ,lilie0 nur zur leichteren ,verstndigung gebrauchen1 bis die ,botaniker die wahre ,bedeutung der ,wappenpflanze#ce ,obergyptens festgestellt haben werden4 ,bei der eben gegebenen ,aufzhlung von ,lilien aus verschiedenen ,epochen wird es manchem ,leser aufgefallen sein1 warum das lteste ,beispiel nicht genannt worden ist1 zumal dies allgemein bekannt ist3 die ,lilien von den ,thronen der ,chefren-,statuen zu ,giseh4 ,die absichtliche ,fortlassung dieses ,beispiels nthigt mich zu einem kleinen ,excurse ber das ,alter dieser ,statuen4 ,ueber ,figur1 ,gesicht und ,tracht des ,chefren zu sprechen1 ist hier nicht der ,ort1 auch nicht ber die ,inschriften1 die ,form der ,hieroglyphen und die ,art der ,behandlung des ,lwenthrones2 uns wird hier allein das ,vereinigungszeichen an den ,seiten des ,thrones beschftigen4 ,da wir nach den oben angefhrten ,beispielen aus dem alten und mittleren ,reiche1 die sich namentlich fr das letztere noch bedeutend vermehren liessen1 genau wissen1 wie ein solches ,zeichen aussehen muss1 so werden wir leicht sehen1 wie es der ,knstler der ,chefren-,statuen missverstanden hat4 ,das ,zeichen der ,vereinigung beider ,lnder besteht nmlich aus dem eigentlichen1 bisher noch nicht gedeuteten ,zeichen ,sm1 das etwa einem ,spaten nicht unhnlich ist3 unten das bei guten ,beispielen in vier ,felder getheilte ,blatt1 dann ein horizontal gerippter ,stiel und oben ein eckiges1 flaches ,stck4 ,auf der einen ,seite desselben stehen am ,fusse in spitze ,bltter gehllt oder auch in einem ,wasserbecken#cf mehrere ,exemplare der ,nordpflanze1 des ,papyrus2 zur anderen ,seite1 aus einem ,zeichen ,,hg3 9999 sp 7,land1 ,gau7 hervorwachsend1 ebensoviele der ,sdpflanze1 der ,lilie4 ,von beiden ,pflanzen ist je ein ,stengel um das mittlere ,zeichen geknpft4 ,illustration3 ,abbildung #cf4 ,zeichen der ,vereinigung beider ,lnder auf dem ,throne einer ,chefren-,statue zu ,giseh2 nach dem ,abguss im ,berl4 ,museum4 ,so sollte das ,symbol der ,vereinigung beider ,lnder unter normalen ,umstnden aussehen4 ,und was ist auf den ,chefren-,thronen 7,abb4 #cf7 daraus geworden8 ,das einzige1 was richtig wiedergegeben ist1 sind die ,papyrusbschel1 alles andere ist mehr oder weniger falsch4 ,die ,lilien sehen nicht so aus wie sonst blich1 sondern hneln den ,darstellungen von ,palmen1 die wir noch spter kennen lernen werden2 das ,sm-,zeichen hat eine ,palmenbekrnung2 die ,blttchen am ,fusse der ,nordpflanze hneln einem ,geflecht1 aus dem sich die ,papyrusstengel herausdrngen1 und die drei horizontalen ,striche des sp-,zeichens sind in drei dicht aneinander liegende ,stricke#cg verwandelt1 welche die ,lilien zusammenzwngen4 ,auf den anderen ,chefren-,statuen sind diese ,darstellungen wenn mglich noch toller2 auf ihnen hat die ,palmen-,lilie sogar vier ,bltter und ausserdem noch ,halsbnder4 ,solche ungeheuerlichen ,lilienformen kenne ich nur noch dreimal in der gyptischen ,kunstgeschichte3 auf einem in ,koptos gefundenen1 angeblich aus dem mittleren ,reiche stammenden ,thronfragment#ch mit dem ,reste eines ,sm-,zeichens1 auf einem ebensolchen aus dem neuen ,reiche unbekannter ,herkunft im ,kairiner ,museum1 und auf einer ,ptolemischen ,sule#ci4 ,in die ,datirung des ,stckes aus ,koptos#dj mchte ich ,zweifel setzen4 ,mir scheinen vielmehr diese ganzen missverstandenen ,sm-,zeichen aus einer spten ,epoche zu stammen1 da ich nicht annehmen kann1 dass gerade in den ltesten ,zeiten derartige ,symbole1 die doch eben erst knstlich zusammengestellt sind1 bereits so unvernnftig umgestaltet worden sein knnen4 ,da ich also die ,chefren-,statuen fr ,werke einer spteren ,epoche1 vielleicht auch nur fr ,wiederholung lterer ,monumente nach vorgefundenen ,resten wirklich alter ,statuen halten muss1 habe ich die an ihnen auftretenden ,lilien oben nicht als ,beispiele aus dem alten ,reiche mit angefhrt4 ,illustration3 ,abbildung #cg4 ,granitpfeiler vor dem ,sanctuarium zu ,karnak2 n4 ,r42 ,dyn4 #ah2 ,zeit ,thutmosis ,,iii42 nach ,lepsius' ,tagebuch4 ,illustration3 ,abbildung #ch4 ,liliensule von einem ,baldachin v4 dem ,sarge eines ,amonspriesters2 n4 ,r42 ,dyn4 #ai-bj2 nach ,berl4 ,museum ,no4 #aaihb4 7,ausfhrl4 ,verz4 ,s4 #acf47 ,nach diesem ,excurse kehren wir zurck zu unseren ,liliensulen1 mit denen wir schnell genug zu ,ende kommen werden1 da dieselben bis zum ,ende des neuen ,reiches nur sprlich auftreten4 ,aus dem alten und mittleren ist mir kein ,beispiel bekannt4 ,im ,anfang des neuen kommt das erste vor1 aber dieses ist eigentlich auch nur mit demselben ,rechte hierher zu rechnen1 wie wir etwa die sculpirten ,pfeiler aus ,sawijet el ,meitin bei den offenen ,nymphaea ,lotus-,sulen mit erwhnten4 ,es sind die oft abgebildeten#da ,thutmosispfeiler aus ,karnak 7,abb4 #cg74 ,die hier dargestellten ,pflanzen geben getreu die bliche ,lilienform wieder2 besonders bemerkenswert sind die nur hier allein deutlich dargestellten ,fsse der ,stengel4 ,dieselben haben gelbe ,hllbltter1 genau wie sie sonst der ,papyrus hat1 auch die nur diesem eigene ,schwellung zeigt sich hier2 wir knnen jedoch nach diesem einmaligen ,vorkommen nicht sagen1 ob der ,fuss dieser ,sulenart so aussah1 oder ob unser ,beispiel nur seinem ,pendant1 der ,papyrusform1 angepasst ist1 wie wir das ja sogar schon bei ,nymphaeensulen beobachten konnten4 ,der ,lilie ist die ,schwellung des ,stengels sonst nicht eigen1 wie die ,darstellung der ,sm-,zeichen darthun1 bei welchen dem ,papyrus stets die ,schwellung gegeben ist1 whrend die ,lilie immer glatt aus dem ,boden hervorkommt4 ,sonst lsst sich das ,lilienkapitell1 von dem wohl nicht erst besonders gesagt zu werden braucht1 dass es nur offen vorkommt1 ausser an einigen ,baldachinen1 welche auf ,srgen der #ai4 und #bj4 ,dynastie dargestellt sind 7,abb4 #ch7 nur noch an ,bouquetsulen nachweisen2 z4 ,b4 an der schon fter herangezogenen aus dem ,grabe der ,sen-nudem 7,abb4 #cd7 und einigen anderen4 ,beachtenswert ist unter diesen letzteren nur eine ,darstellung aus ,grab #f zu ,tell-,amarna 7,abb4 #ci74 ,hier ist nmlich der mittlere ,kolben der ,lilie nicht mit abgebildet1 und dies scheint mir bereits zu den ,lilienkapitellen der ,sptzeit berzuleiten1 bei denen der ,kolben auch nicht plastisch dargestellt1 sondern vielleicht nur in ,farbe auf dem ,kapitelle angegeben wurde1 whrend die blauen berfallenden ,bltter sculpirt hervortreten4 ,diese spten ,lilienkapitelle sind usserst hufig2 es mgen solche aus ,km-,ombo als ,beispiel gengen 7,abb4 #dj74 ,hier ist die ,anordnung ganz hnlich wie bei dem oben 7,s4 #aa7 angefhrten spten ,nymphaea ,lotuskapitell1 nur dass die zuletzt zwischengesetzten ,pflanzen jungen1 noch geschlossenen ,papyrus darstellen sollen4 ,die ,anhngsel an den berfallenden ,blttern fehlen1 wie schon oben bemerkt1 in der ,sptzeit nie4 ,illustration3 ,abbildung #ci4 ,darstellung einer ,bouquetsule aus ,grab #f zu ,tell-,amarna2 n4 ,r42 ,dyn4 #ah2 ,zeit ,amenophis' ,,iv42 nach ,l4 ,d4 ,,iii1 #ii;b4 ,illustration3 ,abbildung #dj4 ,lilienkapitelle aus ,km-,ombo4 ,sptzeit2 nach ,berl4 ,mus4 ,ph4 #adb4 ,illustration3 ,abbildung #da4 ,vorzeichnung eines ,lilienkapitells aus den ,steinbrchen vom ,gebel ,abu ,fodah2 nach ,petrie1 ,season1 ,taf4 #be4 ,hierher gehrt wohl auch die von ,,petrie aufgenommene ,vorzeichnung eines ,kapitells aus den ,steinbrchen vom ,gebel ,abu ,fodah 7,abb4 #da74 ,die ,kreise an der rechten ,seite des ,kapitells scheinen mir wenigstens den ,aufriss eines ,anhngsels darzustellen4 ,,iii4 ,papyrussulen4 ,hier knnen wir wieder den geordneten ,gang einschlagen und mit der ,beschreibung der ,pflanze nach der ,natur beginnen4 ,das ,aussehen des ,cyperus papyrus ,l4 ist zwar so hinreichend#db bekannt1 dass wir uns bei seiner ,beschreibung sehr kurz fassen knnen2 nur auf die ,hauptpunkte1 welche fr die ,sulenfrage wichtig sind1 wird es nthig sein an der ,hand unserer ,abbildung #db hinzuweisen4 ,illustration3 ,abbildung #db4 ,cyperus papyrus ,l42 nach der ,natur4 ,botan4 ,garten zu ,berlin4 ,die einzelnen1 buschartig zusammenstehenden1 sich nach oben stark verjngenden ,stengel der ,pflanze wachsen aus einem sie dicht umgebenden ,kranze von lanzettlichen1 meist gelbbraunen ,blttern hervor und erheben sich oft -- in ,kew ,gardens bei ,london sah ich einen ,stengel von ber #c1jj m -- betrchtlich ber das ,wasser1 das ihre ,wurzeln verbirgt4 ,der ,querschnitt des ,stengels ist dreieckig1 am ,fussende mit abgerundeten ,ecken 7siehe den ,querschnitt in ,abb4 #db71 mehr nach oben scharfkantiger4 ,am oberen ,ende jedes ,stengels sitzt die ,blthendolde1 welche rings von ,blttern1 hnlich denen am ,fussende1 umschlossen ist2 bei jungen noch geschlossenen ,dolden sind diese ,bltter grn1 bei geffneten meist gelbbraun4 ,die einzelnen1 brigens sehr zahlreichen grnen ,strahlen der ,dolde sind usserst fein und gegen die ,mitte ihrer ,lnge noch in feinere ,strahlen getheilt1 an deren ,ende dann die kleinen brunlichen ,blthen sitzen4 ,die charakteristische ,umrisslinie der ,dolde ist fr das junge1 noch ganz oder fast geschlossene ,exemplar leicht zu bestimmen2 es erinnert etwas an die ,linie der ,knospe von ,nymphaea caerulea1 nur dass die ,spitze nicht scharf ist wie bei dieser1 sondern etwas abgestumpft2 eine nur ganz wenig geffnete ,knospe von ,nymphaea caerulea wrde dieselbe ,umrisslinie haben1 wie der geschlossene ,papyrus4 ,schwieriger ist es zu sagen1 welche ,linien fr die geffnete ,dolde bezeichnend sind1 da ihre ,strahlen sich scheinbar regellos nach allen ,seiten ausbreiten4 ,bei nicht zu weit geffneten ,bscheln sieht man jedoch1 dass die ,enden der ,strahlen mit den ,blthen ungefhr eine oben etwas abgeplattete ,kugelflche bezeichnen1 die sich in der ,seitenansicht etwa als wenig gedrckter ,bogen darstellen wrde4 ,die einzelnen ,strahlen zeigen eine je nach ihrer ,stellung in der ,dolde verschiedene ,linie2 whrend die mittelsten mehr oder weniger gerade sind1 zeigen die seitlichen geschwungene ,curven1 die untersten sind ganz schwach wellenfrmig gebogen4 ,die ganze ,dolde htte demnach ungefhr diesen ,contour3 ,illustration ,illustration3 ,abbildung #dc4 ,die ,hieroglyphe w#c2 aus dem ,grabe des ,amten zu ,abusir2 a4 ,r42 ,dynastie #d2 nach dem ,orig4 im ,berl4 ,museum4 ,dem nicht unhnlich sind auch die von den gyptischen ,knstlern dargestellten ,papyrusdolden1 die eines der beliebtesten ,motive der gyptischen ,kunst aller ,epochen bilden4 ,eines der ltesten ,beispiele ist das hier abgebildete 7,abb4 #dc71 einen ,papyrus darstellende ,hieroglyphenzeichen w#c 7s4 a4 ,l4 ,d4 ,,ii1 #c74 ,der ,papyrus ist natrlich stilisirt wiedergegeben1 aber unverkennbar4 ,der ,blattkranz am unteren ,ende -- den wir der ,krze halber im ,folgenden als ,fussbltter0 bezeichnen wollen -- ist zwar vorhanden1 aber etwas deformirt2 die ,bltter sind smmtlich1 wie auch bei anderen ,darstellungen derselben ,pflanze1 zu kurz gerathen4 ,dass die ,bltter sich theilweise berdecken1 ist richtig beobachtet4 ,der ,stengel verjngt sich nach oben1 hat jedoch am unteren ,ende eine geringe ,schwellung1 die bei der natrlichen ,pflanze nur vorhanden ist1 wenn die ,fussbltter anliegen4 ,fr die ,darstellung des ,papyrus und fr seine ,verwendung als ,sulenmotiv ist diese ,schwellung bezeichnend und bertrgt sich von den ,papyrussulen1 wie wir gesehen haben1 auch auf andere ,pflanzensulen1 von denen eigentlich sonst keine von ,hause aus die ,schwellung zeigen sollte4 ,bei den ,hllblttern der ,dolde -- den ,kopfblttern0 -- tritt dasselbe ein1 wie bei den ,fussblttern3 sie werden meist -- mit wenigen ,ausnahmen#dc -- zu kurz und nicht so spitzig1 wie sie eigentlich sein sollten1 gezeichnet4 ,die ,darstellung der ,dolde selbst musste den ,alten natrlich viele ,schwierigkeiten machen2 auf die ,mglichkeit1 sie durchsichtig darzustellen1 verzichten sie von vornherein1 sie geben die ,umrisse ungefhr so1 wie wir sie uns oben angemerkt hatten1 jedoch meist nicht so weit ausladend1 sondern steiler2 nur selten kommen breitere ,dolden vor4 ,eine ,wiedergabe der einzelnen ,strahlen lassen sie in den meisten ,fllen gar nicht eintreten1 hchstens deuten sie dieselben durch einige ,striche in dem grn ausgefllten ,doldencontour an4 ,die ,blthen oder vielleicht auch die vertrockneten ,spitzen der ,strahlen geben sie durch gelbe ,frbung des oberen ,randes#dd1 in dem oben angefhrten ,beispiel1 bei dem die ,farben jetzt fehlen1 nur durch die ,doppellinie des oberen ,randes wieder4 ,illustration3 ,abbildung #dd4 ,papyrusdickicht aus ,grab #c zu ,benihassan2 m4 ,r42 nach ,l4 ,d4 ,,ii1 #acj4 ,illustration3 ,abbildung #de4 ,geschlossene ,papyrus-,dolde4 ,fayenceform a4 ,tell-,amarna2 n4 ,r42 ,dynastie #h2 ,zeit ,amenophs' ,,iv42 nach ,berl4 ,museum ,no4 #abbac4 ,illustration3 ,abbildung #df4 ,cyperus ,papyrus und ,nymphaea caerulea von einem ,wandgemlde aus ,benihassan1 ,grab #b2 m4 ,r42 ,dynastie #ab2 nach ,lepsius' ,tagebuch4 ,das untere ,ende d4 ,papyrus grsser dargestellt4 ,die ,beispiele von ,papyrusdarstellungen sind fr das alte ,reich unzhlbar3 ,papyrusernte#de zum ,bootsbau und zu anderen ,zwecken1 ,papyrussmpfe#df als ,jagdreviere fr ,vogel- und ,fischfang und ,aehnliches finden sich zur ,genge dargestellt4 ,zwischen den offenen ,pflanzen finden sich auch hufig junge1 noch geschlossene ,exemplare 7,abb4 #dd74 ,diese haben1 wie schon oben bemerkt1 in der ,umrisslinie ,aehnlichkeit mit den spitzen ,blthen von ,nymphaea caerulea1 bei guten ,darstellungen sind sie jedoch nicht ganz spitzig1 sondern etwas abgestutzt4 ,bemerkenswerth ist die falsche ,darstellung der ,kopfbltter hierbei2 dieselben hllen in ,wirklichkeit fast die ganze junge ,dolde ein1 in den ,darstellungen sind sie aber meist ebenso kurz angegeben wie bei den geffneten ,bscheln4 ,nur in einigen ,typen aus dem neuen ,reiche kann man1 wie wir hier vorwegnehmen wollen1 eine wesentliche ,verbesserung in dieser ,hinsicht bemerken4 ,so zeigt eine ,fayenceform aus ,tell-,amarna 7,abb4 #de7 uns eine junge ,papyrusdolde mit langem1 spitzen ,hllblatt1 neben dem schon einige ,doldenstrahlen hervorsehen4 ,aus dem mittleren ,reiche mag hier ein ,beispiel ,platz finden1 das auch den verbissensten ,lotomanen deutlich ber den ,unterschied zwischen ,nymphaea und ,papyrus belehren wird 7,abb4 #df74 ,die biegsamen ,stengel einiger ,nymphaeen sind hier um drei starre ,stiele ,papyrus herumgelegt2 der ,papyrus hat seine ,fussbltter1 die bei der ,nymphaea natrlich fehlen2 die bewegten ,seitencontouren der ,papyrusdolde weichen deutlich von den straffen ,aussenlinien der ,nymphaeen ab1 dem entsprechend auch die oberen ,begrenzungslinien2 die ,kopfbltter des ,papyrus sind nur kurz1 whrend bei der ,nymphaea alle ,bltter bis zum oberen ,rande gehen2 endlich ist die ,papyrusdolde mit einzelnen ,strahlen gefllt und die ,nymphaeablthe mit ihren spitzigen ,blttern versehen4 ,illustration3 ,abbildung #dg4 ,papyrusornament aus einer ,fayenceschale2 n4 ,r42 ,original im ,british ,mus41 nach ,berl4 ,museum ,ph4 #ddj gezeichnet4 ,illustration3 ,abbildung #dh4 ,papyrusornament von einer ,scheinthr des a4 ,r42#dg nach ,perrot-,chipiez1 ,i1 #dfh4 ,um noch aus einer spteren ,epoche ein ,beispiel anzufhren1 ist hierneben ein ,papyrusornament aus einer ,schale des neuen ,reiches abgebildet 7,abb4 #dg74 ,hier sind nur aus ,flchtigkeit die ,fussbltter fortgelassen1 sonst ist die ,darstellung genau wie die brigen4 ,illustration3 ,abbildung #di4 ,papyrusornament von einem ,wandgemlde zu ,benihassan1 ,grab #b2 m4 ,r42 nach ,lepsius' ,tagebuch4 ,decorativ wurde der ,papyrus bekanntlich ungeheuer oft verwendet4 ,als ,fllornament an den ,scheinthren des alten ,reiches dienten zwei gegeneinander gelegte1 zusammengebundene ,dolden 7,abb4 #dh74 ,auch noch im mittleren kommen sie so vor 7,abb4 #di74 ,als freie ,endigung ist ,papyrus in jeder ,epoche verwendet worden3 an ,sthlen#dh1 ,sceptern#di1 ,kahnenden#ej und ,aehnlichem4 ,ferner ist er sehr hufig als ,griff von ,spiegeln#ea1 ,wedeln#eb u4 s4 w4 ,hierbei soll nicht unerwhnt bleiben1 dass neben der bisher geschilderten ,papyrusform1 die uns fr unsere ,sulenfrage einzig und allein interessiert1 noch eine zweite ,form vorkommt1 die in der ,ornamentik auch hufige ,verwendung findet2 nmlich die ,form1 welche durch ,zusammenfassen einer ,dolde am unteren ,ende entstanden ist 7,abb4 #ej74 ,illustration3 ,abbildung #ej4 ,koch mit ,papyruswedel1 von einem ,relief aus dem ,grabe des ,chefre'-'onch zu ,giseh 7,grab #ge72 a4 ,r42 ,dynastie #d2 nach ,l4 ,d4 ,,ii1 #af;b4 ,wie der ,papyrus im ,ornament usserst hufig ,verwendung findet1 so ist er auch fr die gyptische ,sule das beliebteste ,motiv2 auf #aj ,sulen kommen etwa #h bis #i ,papyrussulen4 ,dies mag wohl daher kommen1 dass der ,papyrus die architektonische ,idee der gyptischen ,sule1 von der wir noch zu sprechen haben werden1 am besten verkrpert und daher wohl den gyptischen ,knstlern fr die ,sulenform am sympathischsten war4 ,bei diesen ,sulen haben wir hnlich wie bei den ,nymphaeensulen zu unterscheiden zwischen solchen mit geschlossenem und mit offenem ,papyrusdoldenkapitell4 ,der frher gebruchliche ,ausdruck ,knospensulen fr die geschlossenen ,papyrussulen hatte zwar so lange eine gewisse ,berechtigung1 wie man die ,kapitelle dieser ,sulenart als ,lotusknospen gelten liess1 da sie jedoch weder mit den ,nymphaeenknospen und noch weniger mit ,papyrusknospen etwas zu thun haben1 muss auch der ,ausdruck ,knospenkapitell verworfen werden1 und wir wollen lieber dafr die oben angefhrten1 genaueren ,bezeichnungen anwenden4 ,ferner haben wir auch hier wie bei den ,nymphaeensulen einfache und ,bndelsulen1 die letzteren ganz wie dort in der ,ueberzahl4 ,ja1 man knnte sogar fragen1 ob einfache ,papyrussulen nicht berhaupt nur ganz vereinzelte ,erscheinungen wren1 da nur verhltnissmssig wenig sichere ,beispiele von solchen wirklich erhalten sind#ec1 und die abgebildeten immer die ,frage offen lassen1 ob der gyptische ,knstler nicht etwa nur eine ,papyrusstaude gezeichnet hat1 um sich die complicirte ,darstellung eines ,bndels zu ersparen1 wie wir ja ,aehnliches bereits bei den ,nymphaeensulen beobachten konnten4 ,auffllig ist es jedenfalls1 dass alle einfachen ,papyrussulen bis auf zwei weiter unten noch anzufhrende ,beispiele stets ,halsbnder zeigen1 die im ,grunde doch nur den ,bndelsulen zukommen sollten4 ,da sich jedoch bei den spter zu besprechenden1 sicher einfachen ,palmensulen auch ,halsbnder zeigen1 so kann man das ,auftreten oder ,fehlen der ,halsbnder auch nicht als ,kriterium fr einfache oder ,bndelsulen ansehen4 ,trotz dieser ,schwierigkeit haben wir die einfachen ,sulen von den ,bndelsulen zu trennen versucht1 mssen jedoch bei einigen der einfachen die ,frage offen lassen1 ob sie nicht besser zu den ,bndelsulen zu zhlen sind4 ,bevor wir nun in die ,betrachtung der ,papyrussulen mit geschlossenem ,kapitell eintreten1 wollen wir1 um ,wiederholungen zu vermeiden1 noch kurz auf die charakteristischen ,unterschiede hinweisen1 welche die ,papyrussulen von den ,nymphaeensulen trennen4 ,es sind naturgemss dieselben1 welche wir in der ,ornamentik im allgemeinen beobachten konnten4 ,die ,papyrus-,sule hat ,bltter an der ,basis1 ,schwellung des ,schaftes am unteren ,ende1 dreikantiges ,stengelprofil und kurze ,bltter am ,kapitell4 ,illustration3 ,abbildung #ea4 ,einfache ,papyrussule mit geschlossenem ,kapitell1 von einem ,relief aus ,grab #ad zu ,sawijet el ,meitin2 a4 ,r42 nach ,l4 ,d4 ,,ii1 #c;e4 ,illustration3 ,abbildung #eb4 ,einfach4 ,papyrussule mit geschlossenem ,kapitell4 ,wandgemlde aus ,qurna ,grab #h des ,cha'-em-ht2 n4 ,r42 ,dynastie #ah2 ,zeit ,amenophis' ,,iii4 ,nach ,l4 ,d4 ,,iii1 #gg;c4 ,die einfache ,papyrussule mit geschlossenem ,kapitell lsst sich1 wenn anders wir die ,abbildung richtig verstehen1 schon im alten ,reiche nachweisen4 ,in den ,grbern zu ,sawijet el ,meitin erscheint bereits die ,darstellung eines solchen ,kapitells 7,abb4 #ea74 ,mangels jeder inneren ,zeichnung lsst sich jedoch weiter nichts darber sagen1 als dass die ussere ,contour auf ,papyrus zu deuten scheint4 ,ebenso steht es mit den ,sulenabbildungen aus dem ,grabe des ,si-renpowet bei ,assuan#ed1 bei denen man auch nur aus der usseren ,form schliessen kann1 dass ,papyrussulen gemeint sein drften4 ,ob in beiden ,fllen wirklich einfache ,sulen dargestellt sein sollen1 mag unentschieden bleiben4 ,aus dem mittleren ,reiche fehlen wohl nur zufllig ,beispiele der usserst seltenen einfachen ,papyrussule mit geschlossenem ,kapitell1 dafr sind im neuen wieder einige ,exemplare nachweisbar4 ,von einer wohl als ,bndelsule gedachten1 aber nur mit einfachem ,kapitell dargestellten ,sule aus der ,zeit ,thutmosis' ,,iii4#ee aus ,semneh abgesehen1 kommen zwei sehr charakteristische ,beispiele aus der ,zeit ,amenophis' ,,iii4 vor1 beide im ,grabe des ,cha'-em-ht zu ,qurna4#ef ,es sind ,beispiele von schlanken ,holzsulen an ,baldachinen 7,abb4 #eb72 ber der ,erdhgel-,basis entwickelt sich mit sanfter ,schwellung ein ,papyrusstengel von spitzen ,fussblttern umgeben1 den sich nach oben verjngenden ,schaft fassen ,halsbnder mit den in jener ,zeit gebruchlichen frei flatternden ,bandenden unter dem ,kapitell2 dieses hat die charakteristische ,form des geschlossenen ,papyrus1 der bis auf die zu kurz und zu rundlich angegebenen ,kopfbltter naturgetreu wiedergegeben ist2 ein kleiner unscheinbarer ,abakus stellt die ,verbindung mit dem ,geblk her4 ,das zweite#eg hier nicht abgebildete ,beispiel gleicht dem ersten bis auf eine unwesentliche ,abnderung am ,halsband und bis auf die ihm fehlende ,basis1 die bei keiner gyptischen ,sule absolut notwendig zu sein scheint4 ,aus derselben ,zeit1 dem ,ende der #ah4 ,dynastie1 stammt noch die ,abbildung einer ,sule 7,abb4 #ec71 welche wohl auch hierher zu den einfachen geschlossenen ,papyrussulen zu rechnen ist1 trotzdem die gedrungene ,form gar nichts mehr von der ,schlankheit dieser ,sulenart hat1 sondern vielmehr an die geschlossene ,bndelsule erinnert4 ,die bereinander greifenden ,fuss- und ,kopfbltter lassen jedoch nur die ,deutung einer einfachen ,sule zu1 falls man nicht etwa einen ,irrthum des alten ,malers oder ein ,herbernehmen von ,formen der offenen ,papyrussule annehmen will4 ,damit sind die ,exemplare der einfachen1 geschlossenen ,papyrussule erschpft4 ,aus der ,sptzeit sind keine mehr bekannt1 trotzdem geschlossene ,papyrusdolden ganz in der ,form der eben besprochenen ,kapitelle an den ,ptolemischen ,bndelsulen zwischen anderen ,pflanzen zu ,haufen vorkommen4#eh ,die nun folgende ,gattung der ,papyrusbndelsulen mit geschlossenem ,dolden-,kapitell ist in der gyptischen ,architektur so zahlreich vertreten1 dass wir die bisher wenigstens angestrebte ,vollstndigkeit in der ,auffhrung der ,beispiele schon von vornherein aufgeben mssen und nur die besten ,exempel heranziehen knnen1 an denen sich die im ,laufe der ,zeiten mit dieser ,sulenart vorgegangene ,vernderung am deutlichsten zeigt4 ,illustration3 ,abbildung #ec4 ,einfache ,papyrussule mit geschlossenem ,doldenkapitell von einem ,wandgemlde aus ,kom el ahmar 7,sawijet el ,meitin72 n4 ,r4 ,ende ,dynastie #ah2 nach ,berl4 ,mus4 ,ph4 #acfg u4 #fh4 ,illustration3 ,abbildung #ed4 ,stumpf einer ,papyrus-,bndelsule mit geschlossenem ,kapitell2 ,abbild4 aus dem ,grabe des ,si-renpowet2 a4 ,r42 ,dynastie #f2 nach de ,morgan1 ,cat41 ,i1 ,s4 #aia4 ,das einzige und auch nur fragmentarisch erhaltene ,beispiel aus dem alten ,reiche 7,abb4 #ce7 knnen wir schnell bergehen1 zumal da man wirklich nur raten kann1 ob wir hier eine ,papyrusbndelsule der fraglichen ,art vor uns haben4#ei ,um so besser sind aber die ,beispiele aus dem mittleren ,reiche1 in welchem unser ,typus besonders beliebt gewesen zu sein scheint und auch von den alten ,architekten noch ganz verstanden wurde1 whrend spter1 wie wir sehen werden1 das ,verstndnis dieser ,sulenart immer mehr abnahm1 so dass endlich aus unseren geschlossenen ,papyrusbndelsulen ,gebilde entstanden1 die die ,kunsthistoriker fr ,lotusknospensulen ansehen konnten4 ,als klassische ,beispiele der zu besprechenden ,art knnen die ,granit- und ,kalksteinsulen gelten1 welche zu dem ,tempel aus der ,zeit ,amenemhet's ,,iii4 vor dessen ,pyramide bei ,hawara gehrten#fj 7,abb4 #ee74 ,acht regelmssig geordnete ,stengel1 deren ,querschnitte nur die ,deutung als ,papyrus zulassen1 wachsen aus der wieder als ,erdhgel zu denkenden ,basis hervor4 ,an jedem einzelnen ,stengel sieht man ein langes1 spitzes ,fussblatt1 das bis ber die dickste ,stelle des bei ,papyrus naturgemss mit ,schwellung versehenen ,schaftes emporreicht4 ,unter dem ,kapitell sind die sich verjngenden ,stengel durch fnf ,bnder gefasst1 ber denen sich dann die acht geschlossenen ,dolden entwickeln4 ,jede einzelne ,dolde zeigt eines ihrer ,kopfbltter1 die anderen sind 7ebenso wie schon bei den ,fussblttern7 im ,innern der ,sule auf der dem ,beschauer abgekehrten ,seite des ,einzelstengels sitzend zu denken4 ,dass die geschlossenen ,dolden im ,kapitell denselben dreikantigen ,querschnitt haben wie die ,stengel am ,schafte1 ist nicht weiter wunderbar1 da die geschlossene1 von den ,hllblttern noch ganz umgebene ,dolde in der ,natur wirklich den ,dreiecksquerschnitt aufweist4 ,der gyptische ,architekt hat die geschlossene ,dolde ganz richtig dargestellt1 nur hat er sich erlaubt1 die ,hllbltter zu kurz wiederzugeben1 wie das ja1 wie wir bereits oben bemerkt haben1 in der ,ornamentik auch geschieht4 ,illustration3 ,abbildung #ee4 ,papyrus-,bndelsule mit geschlossenem ,doldenkapitell aus ,hawara2 m4 ,r42 ,dyn4 #ab4 ,zeit ,amenemhet's ,,iii2 nach ,l4 ,d4 ,i1 #dg4 ,auf dem ,doldenbndel ruht dann der bei allen gyptischen ,sulen bliche1 drftige ,abakus4 ,wie das schon bei den ,nymphaeensulen zu beobachten war1 so scheint auch bei unseren ,sulen der ,architekt das ,gefhl gehabt zu haben1 dass die zusammengebundenen ,stengel sich nicht in ihrer ,lage halten wrden1 wenn er nicht unter den ,halsbndern ihnen eine sichere ,packung verschaffte4 ,deshalb nimmt er auch hier wieder kleine ,zwischenstengel und zwar acht ,bndel zu je drei ,stengeln4 ,diese werden besonders1 im vorliegenden ,falle genau wie die ,hauptstengel mit fnf ,bndern1 unter den ,dolden zusammengebunden und so hinter die fnf grossen ,halsbnder hineingeschoben4 ,dass diese ,zwischenstengel wirklich ,papyrus mit ,dolden sind1 zeigen deutlich die allerdings nur an guten ,beispielen vorkommenden ,fuss- und ,kopfbltter4 ,illustration3 ,abbildung #ef4 ,geschlossene ,papyrus-,dolden-,sule mit nur angedeuteten ,zwischenstengeln aus ,luksor2 n4 ,r42 ,dynastie #ah2 ,zeit ,amenophis' ,,iii2 nach einer ,beato'schen ,photographie4 ,so muss also eine gute ,papyrusbndelsule mit geschlossenem ,dolden-,kapitell aussehen4 ,viele klare ,beispiele#fa davon sind aber leider nicht vorhanden1 denn schon im ,ende des mittleren ,reiches beginnt die allmhliche ,vernderung dieser ,sulenart2 die weiter um sich greifende ,verwilderung1 die schliesslich die alte ,form kaum noch erkennen lsst1 tritt allerdings erst im neuen ,reiche auf4 ,zuerst verlieren die ,zwischenstengel ihr selbststndiges ,profil#fb und bilden zwischen den jetzt auch ohne ,kopfbltter auftretenden ,hauptstengeln glatte ,stcke1 auf denen nur die ,halsbnder und die vertikalen ,trennungen durch schwach eingeritzte ,linien angegeben sind 7,abb4 #ef74 ,dann fallen auch diese nur schwach angegebenen ,rillen fort1 man begngt sich1 die ,theilung und die ,halsbnder der ,zwischenstengel nur aufzumalen4 ,die ,hauptstengel haben jedoch hierbei1 wenigstens bei den besseren ,beispielen1 noch scharfes ,papyrusprofil1 dessen ,kante sich namentlich zwischen den ,zwischenstengeln gut markirt4 ,die ,zeit bald nach dem ,ende der #ah4 ,dynastie -- vielleicht schon die ,periode ,amenophis' ,,iv4 -- bringt bereits durchgreifendere ,vernderungen4 ,von unwesentlichen1 rein decorativen ,neuerungen abgesehen -- wie z4 ,b4 das ,heraufrcken der ,bnder an den ,zwischenstengeln#fc1 die ,verzierung der oberen ,enden der ,zwischenstengel durch ,uren#fd1 die ,schmckung der ,schfte durch angehngte ,opfergnse#fe1 die ,auflsung der ,dolden des ,kapitells in mehrere ganz unverstandene ,stengel#ff und hnliche1 wenig nachahmenswerthe phantastische ,gebilde1 welche ebenso schnell wieder verschwinden1 wie sie spontan auftauchten -- hiervon also abgesehen1 ist als wichtigste ,aenderung das ,aufgeben der ,schaft- und der ,kapitelltheilung in acht ,stengel zu nennen4 ,illustration3 ,abbildung #eg4 ,geschlossenes ,papyrus-,bndel-,kapitell mit ,uebergang zum abgedrehten ,kapitell aus ,gurna2 n4 ,r42 ,dynastie #ai2 ,zeit ,seti's ,i42 nach ,berl4 ,museum ,ph4 #aab4 ,da auf die ,darstellungen1 die uns in dieser ,zeit bereits vllig -- an ,schaft und ,kapitell -- abgedrehte ,sulen zeigen#fg1 wegen der manchmal zweifelhaften ,correktheit der ,publication nicht viel zu geben ist1 so ist es sicherer1 das ,vorkommen von ,bndelsulen mit ,schften von kreisfrmigem ,querschnitt erst fr die ,zeit nach dem ,ende der #ah4 ,dynastie anzunehmen4 ,die nach dieser ,zeit zu constatirende ,glttung des ,schaftes mag sich wohl hauptschlich auf die ,sucht der ,aegypter1 alles mit ,inschriften und bildlichen ,darstellungen zu versehen1 zurckfhren lassen4 ,auf einem so stark profilirten ,sulenschaft1 wie der der ,papyrusbndelsule ist1 lsst sich nur schwer eine ,inschrift setzen#fh1 daher glttete man den ,schaft lieber1 ohne auf seine ursprngliche ,structur ,rcksicht zu nehmen4 ,des weiteren ist an dieser ,umwandlung wohl die ,art der ,ausfhrung der ,sulen schuld2 dieselben wurden nmlich im ,rohbau aus ganz runden ,trommeln errichtet und erst spter weiter sculpirt4 ,da mag wohl hin und wieder ,eile oder ,mangel an ,mitteln dazu getrieben haben1 die weitere ,sculpirung nicht durchzufhren und den ,bndelsulen einen runden ,schaft zu belassen4 ,nebenher mag hier -- da es zur ,erklrung einer spter zu besprechenden ,art der ,kapitellbemalung dient -- bemerkt werden1 dass bei dem zuletzt abgebildeten ,beispiel die ,halsbnder der ,zwischenstengel schon merkwrdig weit nach oben sich erstrecken und fr die ,entwicklung der ,kpfe der ,zwischenstengel nur usserst wenig ,raum brig lassen4 ,mit der #ai4 ,dynastie scheinen also die ,bndelsulen zuerst die abgedrehte ,form anzunehmen1 womit nicht etwa gesagt sein soll1 dass sich von da ab keine richtigen ,bndelsulen mehr fnden4#fi ,zuerst zeigen sich ganz schchterne ,anfnge4 ,an ,sulen aus der ,zeit ,seti's ,i4 7,abb4 #eg7 ist das obere ,kapitell-,ende1 das aus technischen1 hier nicht weiter zu errternden ,grnden mit dem ,abakus zusammen aus einem ,stcke gearbeitet ist1 ohne weitere ,aussculpirung der ,papyrusform glatt gelassen worden -- ob mit voller ,absicht oder aus ,nachlssigkeit mag dahingestellt bleiben4 ,zu bemerken ist hier noch1 dass die ,stengel ihre scharfe ,kante nur zwischen den ,zwischenstengeln zeigen und sonst rund sind4 ,die ,halsbnder der ,zwischenstengel haben sich vermehrt4 ,illustration3 ,abbildung #eh4 ,vollstndig abgedrehte ,papyrus-,bndelsule mit geschlossenem ,doldenkapitell und noch leidlichen ,ornamenten4 aus ,karnak2 n4 ,r42 ,dynastie #ai4 ,zeit ,seti's ,i4 und ,ramses' ,,ii42 nach ,l4 ,d4 ,i1 #hj4 ,daneben das ,kapitell grsser dargestellt4 ,unter demselben ,knig ,seti ,i4 kommen aber auch schon neben diesen ,sulen mit beginnender1 solche mit vollstndiger ,abdrehung der ,stengelprofile vor4 ,zwei ,beispiele davon mgen gengen4 ,das eine aus ,gurna#gj zeigt nur in der usseren ,umrisslinie noch den ,anklang an die alte ,bndelsule und hat ausserdem die ,zwischenstengel1 ,halsbnder und dergleichen am oberen ,ende des ,schaftes und am unteren des ,kapitells nur aufgemalt4 ,sehr eigenthmlich wirken die zwischen den ,zwischenstengeln scharfmarkirten ,papyrusstengelkanten4 ,das zweite ,beispiel aus ,karnak 7,abb4 #eh7 geht darin sogar noch weiter1 indem es nur die ,kopfbltter der ,hauptstengel spitz zwischen den ,bndeln der ,zwischenstengel hervorsehen lsst4 ,verstanden drfte der alte ,architekt diese ,dinge wohl kaum noch haben1 sonst htte er wohl seine ,reihen von ,namensringen mit ,uren1 und sonstiges symbolisches ,ornament mehr1 wie es geschehen ist1 der ,structur der ,sule anzupassen verstanden4 ,illustration3 ,abbildung #ei4 ,a7 aus ,medinet ,habu2 n4 ,r42 ,dynastie #bj2 ,zeit ,ramses' ,,iii42 nach ,berl4 ,museum ,ph4 #abf4 ,b7 aus ,karnak1 ,chonstempel2 n4 ,r42 ,dynastie #ba2 ,zeit des ,heri-hor2 nach ,berl4 ,museum ,ph4 #ajf4 ,vollstndig abgedrehte ,papyrus-,bndelsulen mit geschlossenen ,dolden und ganz verwildertem ,ornament4 ,zum ,schlusse dieses ,abschnitts wollen wir noch zwei ,beispiele von vollstndig tollgewordener ,bemalung an geschlossenen ,papyrusbndelsulen anfhren3 zwei ,sulen aus den ,zeiten ,ramses' ,,iii4 und des ,heri-hor 7,abb4 #ei74 ,bei der einen greifen die ,zwischenstengel oben ber die ,kopfblattspitzen der ,hauptstengel fort1 bei der anderen sind die ,halsbnder der ,zwischenstengel so oft wiederholt1 dass von den ,kpfen der ,zwischenstengel fast nichts mehr brig geblieben ist4 ,ob die ,architekten sich dabei berhaupt noch etwas gedacht haben8 ,wir haben bisher uns meist nur um das ,aussehen unserer ,sulen an der kritischen ,halsstelle gekmmert und das ,uebrige ganz vernachlssigt4 ,es ist auch darber nicht viel zu sagen1 wenn man nicht etwa die fast selbstverstndliche ,bemerkung fr der ,erwhnung werth halten will1 dass die ,fussbltter bei den abgedrehten ,sulen -- d4 h4 nur bei guten ,beispielen -- neben einander stehen1 da sie ja aus den einzelnen ,fussblttern der acht ,stengel entstanden sind1 whrend die ,fussbltter der offenen ,papyrussule sich theilweise berdecken4 ,an diesem ,kriterium wrde man schon aus dem unteren ,ende des ,schaftes die ,kapitellform errathen knnen1 wenn nicht auch hier wieder die ,anordnung der ,fussbltter von der einen ,sulenart bald auf die andere bertragen worden wre4 ,aus der ,sptzeit ist die ,papyrusbndelsule mit geschlossenem ,doldenkapitell uns nur in einem ,beispiele aus dem ,tempel von ,medamt 7,abb4 #fj7 bekannt4 ,ausser einigen ,vernderungen in den ,proportionen giebt dies aber nichts ,neues4 ,sie lehnt sich1 selbst bis zu der ,behandlung der einzeln stehenden ,fussbltter hinab1 besser an die lteren1 guten ,vorbilder an1 als dies bei den ,beispielen aus der ,ramessidenzeit der ,fall war4 ,illustration3 ,abbildung #fj4 ,papyrusbndelsule mit geschlossenem ,doldenkapitell nebst ,fuss einer solchen ,sule aus ,medamt2 ,sptzeit2 nach eigener ,aufnahme4 ,da die einzelnen geschlossenen ,dolden1 welche hufig in den ,bndelkapitellen der ,ptolemer- und ,kaiserzeit auftreten1 keine selbststndige ,bedeutung haben1 so knnen wir nunmehr zu den ,papyrussulen mit offenem ,doldenkapitell bergehen4 ,illustration3 ,abbildung #fa4 ,einfache ,papyrussule mit offenem ,doldenkapitell aus ,kahun2 m4 ,r42 nach ,petrie1 ,illahun1 ,,vi1 #e4 ,bei dieser ,sulengattung1 die fast ebenso hufig ist1 wie die vorher abgehandelte mit geschlossenem ,doldenkapitell1 scheinen in lterer ,zeit nur einfache ,sulen vorzukommen1 whrend uns erst die ,sptzeit sichere ,beispiele von ,bndelsulen bringt4 ,gerade die ltesten ,exemplare sind als einfache ,sulen anzusprechen4 ,es ist dies vornehmlich ein von ,,petrie in ,kahun gefundener etwa #j1e m langer ,sulenstumpf mit ,kapitell1 aus dem mittleren ,reiche stammend 7,abb4 #fa74 ,hier ist die ,nachahmung der ,natur sogar so weit getrieben1 dass selbst der dreikantige ,querschnitt des ,papyrus genau wiedergegeben ist1 trotzdem er fr einen ,sulenschaft die denkbar ungeeignetste ,form bietet4 ,die offene ,dolde ist1 wie das ja nach den gemalten und ornamental verwendeten ,darstellungen von ,papyrus zu erwarten war1 massiv dargestellt und hat nichts von der ihr in der ,natur eigenen ,leichtigkeit4 ,die ,kopf- und ,fussbltter1 welche dem ,papyrus sonst eigenthmlich sind1 fehlen hier1 wohl nur wegen der ,rohheit unseres ,beispiels4 ,zu beachten ist endlich das bei einer einzelnen ,dolde eigentlich garnicht anders mgliche ,fehlen des ,halsbandes4 ,aber leider giebt es nur zwei sichere derartige ,beispiele ohne ,halsband#ga1 beide aus ,kahun1 ein drittes ,exemplar gleicher ,provenienz1 zeigt bereits das bei einer einfachen ,dolde ohne die ,annahme einer ,entlehnung von ,bndelsulen ganz unerklrliche ,band unter dem ,kapitell#gb1 welches bei der ltesten ,abbildung einer solchen ,sule allerdings wiederum fehlt 7,abb4 #fb74 ,an dieser ,abbildung ist ersichtlich1 dass die ,bemalung unserer ,sulenart die fr ,papyrus bliche war3 die ,dolde grn1 die ,kopfbltter gelb4 ,illustration3 ,abbildung #fb4 ,offenes ,papyrusdolden-,kapitell aus ,bersche1 ,grab #e2 nach ,lepsius' ,tagebuch und dem ,abklatsch im ,berl4 ,museum4 7,vgl4 ,newberry ,bersche1 ,,ii1 #ag74 ,illustration3 ,abbildung #fc4 ,papyrus mit offener ,dolde4 ,relief von den ,granitpfeilern vor dem ,sanctuar zu ,karnak42 n4 ,r42 ,dynastie #ah4 ,zeit ,thutmosis' ,,iii42 nach ,lepsius' ,tagebuch und ,erbkam's ,skizzenbuch4 ,illustration3 ,abbildung #fd4 ,offene ,papyrus-,doldensule 7mit ,angabe der ,blthen74 ,wandgemlde aus ,gurna1 ,grab #ae2 n4 ,r42 ,dynastie #ah2 nach ,l4 ,d4 ,,iii1 #gh;b4 ,wenn man bei den ,beispielen aus dem mittleren ,reiche noch mit ,sicherheit zu der ,ansicht gelangen konnte1 die offene ,papyrussule sei als ,einzelsule aufzufassen1 so ist bei den aus dem neuen ,reiche stammenden ,sulen derselben ,art die ,entscheidung dieser ,frage schwieriger4 ,sie haben nmlich samt und sonders das nur an ,bndelsulen verstndliche ,halsband1 das freilich auch den sicher einfach gedachten ,palmensulen eigen ist1 und ausserdem fast alle einen vllig runden ,querschnitt1 den man1 wie wir das oben bei den geschlossenen ,papyrusbndelsulen gesehen haben1 leicht als eine abgedrehte ,form eines ursprnglich sculpirten ,bndelquerschnitts erklren knnte4 ,einige gute ,beispiele#gc aber zeigen trotz des kreisfrmigen ,querschnitts des ,schaftes an drei ,stellen desselben ganz schwach angedeutete vertikale ,kanten4 7,s4 ,abb4 #fe links47 ,in diesen ,fllen muss man also annehmen1 dass der ,architekt nur den ursprnglichen ,papyrusquerschnitt1 um ihn der ,sulenform besser anzupassen1 voller und runder gestaltet hat4 ,gegen die ,annahme einer ,bndelsule spricht ferner das ,fehlen von ,zwischenstengeln und die ,anordnung der ,fuss- und ,kopfbltter1 welche sich bei unseren ,sulen stets berdecken 7s4 ,abb4 #fc1 #fd1 #ff u4 s4 w47 und gewissermaassen in zwei ,reihen stehen1 whrend sie bei ,bndelsulen sich nur berhren drften1 wie wir das oben bei den geschlossenen ,papyrusbndelsulen gezeigt haben4 ,man wird also die lteren ,beispiele wohl alle fr ,einzelsulen ansehen mssen1 die nur aus sthetischen ,grnden das ,halsband von ,bndelsulen entlehnt haben4 ,illustration3 ,abbildung #fe4 ,einzelne ,sule1 an der eine der ,papyruskanten sichtbar ist4 ,offene ,papyrus-,doldensulen aus ,luksor2 n4 ,r42 ,dynastie #ah2 ,zeit ,amenophis' ,,iii4 und ,twet-anch-amun's2 nach ,berl4 ,museum ,ph4 #adab4 und einer ,photographie der ,leipziger ,universitt4 ,illustration3 ,abbildung #ff4 ,offenes ,papyrus-,dolden-,kapitell von der auf der nchsten ,seite abgebildeten ,sule4 ,nach ,l4 ,d4 ,,ii1 #ha4 ,so drftig fr unsere ,sulenart die ,anzahl der lteren ,beispiele ist1 so zahlreich sind die jngeren von ,dynastie #ah ab1 so dass wir hier wieder nur mit ,auswahl vorgehen knnen4 ,hierbei wollen wir ein ,beispiel nicht vergessen1 das eigentlich nur indirect hierher gehrt1 nmlich den ,papyrus von den ,granitpfeilern ,thutmosis' ,,iii4 zu ,karnak 7,abb4 #fc71 welcher besonders durch seine noch erhaltenen ,farbenreste lehrreich ist4 ,die ,basis ist1 wie gewhnlich1 als ,erdhgel gedacht und daher rothbraun1 die ,fuss- und ,kopfbltter sind gelb1 ,stengel und ,dolde grn1 die oberste ,flche der ,dolde1 wo in der ,natur die kleinen braunen ,blthen sitzen 7s4 ,abb4 #fd71 ist roth bemalt4 ,von diesen ,frbungen kehren die der ,fuss- und ,kopfbltter1 sowie die des oberen ,kapitellrandes auch auf anderen ,sulen wieder1 die ,farbe des ,stengels und des ,kapitells wird jedoch sonst selten oder nie mit dem richtigen1 natrlichen ,grn wiedergegeben4 ,illustration3 ,abbildung #ff;a4 ,offene ,papyrus-,dolden-,sule aus ,karnak2 n4 ,r42 ,dynastie #ai2 ,zeit ,seti's ,i4 und ,ramses' ,,ii42 nach ,l4 ,d4 ,i1 #hj4 ,am ,kapitell versuchen die ,knstler die einzelnen ,doldenstrahlen durch ,relief wiederzugeben1 wie wir das zum ,beispiel an einem recht guten ,exemplar aus den ,zeiten ,amenophis' ,,iii4 und ,twet-anch-amun's aus ,luksor sehen 7,abb4 #fe74 ,dieses ,beispiel zeigt ausser den schon oben erwhnten drei ,kanten des ,papyrusstengels noch ebenso wie einige aus der ,zeit ,amenophis' ,,iv4#gd verhltnissmssig lang und spitzig geformte ,kopfbltter2 an spteren ,kapitellen runden sich diese mehr und mehr ab und werden krzer4 ,dass auch bei dieser ,sulenart die im ,ende der #ah4 ,dynastie modern werdenden flatternden ,bnder#ge sowie die ,kranz- und ,gnsedecorationen#gf vorkommen1 bedarf wohl kaum der ,erwhnung4 ,unter der #ai4 ,dynastie drngen sich auch bei dieser ,sulengattung ,motive ein1 welche mit der eigentlichen ,structur der ,sule nichts zu thun haben4 ,bilder1 ,inschriften und ,reihen von ,uren bedecken nicht nur die ,schfte1 auch auf den ,kapitellen befinden sich zwischen die ,doldenstrahlen eingestreute ,namensringe 7s4 ,abb4 #ff74 ,die ,strahlen selbst werden abwechselnd mit den ,blthen bezw4 ,dolden der beiden ,wappenpflanzen von ,ober- und ,untergypten1 ,lilie und ,papyrus gekrnt4 ,ein ,zeichen des geringen ,verstndnisses der ,knstler jener ,zeit fr die structiv richtigen ,formen dieser ,sulengattung ist ferner darin zu sehen1 dass sich im ,ramesseum bereits ,sulen mit offenem ,papyruskapitell finden1 deren ,basis die sonst nur bei geschlossenen ,papyrusbndelsulen bliche ,anordnung der ,fussbltter zeigen4#gg ,auch diese ,art von ,sulen befindet sich also ebenso wie die geschlossene ,papyrussule im neuen ,reiche bereits in einem vorgeschrittenen ,stadium der ,verwilderung4 ,um so wunderbarer ist es1 dass die bereits an der ,grenze der ,sptzeit stehenden ,taharka-,sulen im ersten ,hofe des grossen ,amonstempels zu ,karnak#gh sich wieder mehr an die richtigen ,formen des ,papyrus anlehnen4 ,es fehlt diesen ,sulen zwar die ,schwellung1 auch laufen die ,doldenstrahlen wieder in ,lilien und ,papyrus aus1 aber die ,umrisslinie1 sowie der feine obere ,rand des ,kapitells und namentlich die recht gut gezeichneten ,kopf- und ,fussbltter geben dem ,ganzen dennoch ein fast naturalistisch zu nennendes ,geprge1 das sie weit ber die plumpen ,gebilde der ,ramessidenzeit erhebt4 ,illustration3 ,abbildung #fg4 ,offene ,papyrussule aus ,giseh1 ,grab #ha4 ,sp4 ,zt42 nach ,l4 ,d4 ,i1 #bg4 ,illustration3 ,abbildung #fh4 ,papyrus-,bndelsule mit offenem ,doldenkapitell aus ,philae4 ,sp4 ,zt4 ,ptolemisch2 nach eigener ,aufnahme4 ,selbstverstndlich tritt auch bei unseren offenen ,papyrussulen in der ,sptzeit die allen ,sulengattungen eigene ,herunterschiebung des ,halsbandes ein1 wie beispielsweise eine noch unfertige ,sule 7,abb4 #fg7 aus ,giseh zeigt4 ,ebenso selbstverstndlich ist es1 dass unsere offene ,papyrusdolde in der ,ptolemer- und ,kaiserzeit hufig wieder auftritt und zwar hier zum ersten ,male sicher als ,bndelsule 7,abb4 #fh u4 #fi74 ,daneben treten allerdings auch noch ,einzelsulen mit offenem ,doldenkapitell auf4 ,unter letzteren ist besonders ein ,beispiel erwhnenswerth1 das von dem sonst in der ,ptolemischen ,epoche blichen ,typus der ,sulen abweicht3 eine ,sule aus ,km-,ombo#gi1 die die ,herunterschiebung des ,halsbandes nicht hat4 ,bemerkenswerth ist ausserdem hier und auch bei anderen ,beispielen der ,sptzeit die merkwrdig verstndige ,behandlung der einzelnen ,doldenstrahlen4 ,illustration3 ,abbildung #fi4 ,bndelsule mit offenen ,papyrusdolden aus ,edfu4 ,sp4 ,zt4 ,ptolemisch2 nach ,berl4 ,museum1 ,ph4 #ach4 ,wir sind nunmehr mit unserer ,besprechung der ,papyrussulen zu ,ende und wollen daher1 da diese ,sulen frher vielfach mit den bereits oben gengend charakterisirten ,nymphaeensulen zusammengeworfen wurden1 nochmals kurz die ,merkmale aufzhlen1 durch welche sich diese von jenen unterscheiden3 ,die ,basis fehlt bei den ,papyrussulen nur ganz ausnahmsweise1 bei den ,nymphaeensulen fter4 ,der ,schaft der ,papyrussule hat ,schwellung und ,fussbltter1 welche beide der ,nymphaeensule ursprnglich fehlen4 ,die ,zwischenstengel1 welche nur bei der geschlossenen ,doldensule vorkommen1 haben wie die ,hauptstengel ,papyrusformen1 bei den ,nymphaeensulen dagegen ,formen von ,nymphaea-,knospen und ,blthen4 ,die usseren ,umrisslinien der geschlossenen wie offenen ,papyruskapitelle sind wesentlich unterschieden von denen der geschlossenen und offenen ,nymphaeensulen4 ,die ,kopfbltter reichen beim ,papyruskapitell nie#hj bis zum oberen ,rande1 beim ,nymphaeakapitell stets4 ,,iv4 ,die ,palmensulen4 ,illustration3 ,abbildung #gj4 ,phoenix dactylifera ,l41 aus einer ,gruppe bei ,giseh2 nach ,berl4 ,museum ,ph4 #agh4 ,illustration3 ,abbildung #ga4 ,dattelpalme von einem ,wandgemlde zu ,benihassan2 m4 ,r42 nach ,l4 ,d4 ,,ii1 #abf u4 #abg4 ,bei dieser ,art von ,sulen knnen wir auf die ,beschreibung der ihr zu ,grunde liegenden ,pflanze und der gyptischen ,darstellungen derselben verzichten1 da seit dem ,bekanntwerden der ersten ,sulen dieser ,art es nie zweifelhaft war1 welche ,pflanze in dem architektonisch ausgebildeten ,sulentypus gemeint war1 und da auch gar keine ,mglichkeit vorliegt1 diese ,pflanzensule mit irgend einer anderen zu verwechseln1 was bei den bisher abgehandelten eher mglich und auch leider reichlich der ,fall war4 ,es mag daher die hier gegebene ,abbildung 7,abb4 #gj7 und der ,hinweis auf die ,beschreibung der ,dattelpalme ,phoenix dactylifera ,l40 gengen1 welche sich sehr ausfhrlich in der ,description de l'gypte1 ,theil #ai1 ,s4 #dce ff4 und ,taf4 #fb findet4 ,des ,weiteren haben wir noch eine ,auswahl von abgebildeten ,dattelpalmen hier hinzugefgt1 welche uns die mehr oder minder stilisirte ,auffassung zeigen sollen1 welche die ,aegypter in den verschiedenen ,epochen von dieser ,pflanze hatten 7,abb4 #ga bis #gc74 ,natrlich ist die ,art der ,darstellung im neuen ,reiche lebendiger als im mittleren1 besonders mag auf die detaillirte ,wiedergabe der ,borke bei dem einen ,beispiel aus dem neuen ,reiche aufmerksam gemacht werden4 ,illustration3 ,abbildung #gb4 ,dattelpalme von einem ,relief aus ,abusir2 n4 ,r42 ,dynastie #ai-bj4 ,berl4 ,museum ,no4 #gcbb4 ,ausfhrliches ,verzeichniss ,s4 #adf4 ,die ,stilisirung der ,dattelpalme fr ihre ,verwendung als ,sule ist hchst einfach4 ,sie ergiebt eine ,sule ohne ,schwellung1 ohne ,fussbltter1 oft auch ohne ,basis4 ,die leicht nach aussen gebogenen ,blattwedel1 die mehr oder weniger durchsculpirt sind1 ergeben das ,kapitell1 auf dem ganz simpel der kleine1 unbedeutende ,abakus aufruht4 ,merkwrdig ist nur das auch bei dieser ,sulenart unter dem ,kapitell angebrachte1 meist fnftheilige ,halsband1 das hier um so weniger ,sinn hat1 als in keiner ,epoche ,palmenbndelsulen nachweisbar sind4 ,man muss sich also dieses ,halsband1 wie wir das ja auch bei den lteren ,papyrussulen mit offenem ,kapitell thun mussten1 als von anderen ,bndelsulen bertragen denken4 ,illustration3 ,abbildung #gb;a4 ,dattelpalme von vorstehendem ,relief4 ,illustration3 ,abbildung #gc4 ,stumpf einer ,dattelpalme mit ,borke von einem ,relief aus ,sakkara2 ,dyn4 #ai4 ,zeit ,ramses' ,,ii4 ,berl4 ,mus4 ,no4 #abdab4 ,ausfhrl4 ,verzeichniss ,s4 #aec4 ,die ,palmensule1 von der wir im alten ,reiche nur eine zweifelhafte ,spur#ha nachweisen knnen1 scheint im mittleren schon sehr beliebt gewesen zu sein4 ,ausser dem klassischen aus ,berscheh stammenden ,beispiele aus dieser ,zeit 7,abb4 #gd7 haben sich in ,kahun#hb mehrere ,kapitellreste in verschiedenen ,grssen gefunden1 eins davon sogar mit recht gut ausgearbeiteter ,fiederung der ,palmenwedel4 ,auch in ,benihassan finden sich ,darstellungen dieser ,sulenart4#hc ,illustration3 ,abbildung #gd4 ,palmensule aus ,berscheh1 ,grab #b2 m4 ,r42 nach ,newberry1 el ,berscheh1 ,i1 ,pl4 ,,iv4 ,auch das neue ,reich ist nicht gerade arm an ,beispielen1 die freilich meist bereits etwas graciser ausgefallen sind als die lteren4 ,in einem ,grabe zu ,gurna sehen wir einen ,monolithen sich unter den ,hnden der ,steinmetze und ,polierer zu einer ,palmensule umbilden 7,abb4 #ge74 ,im ,palaste ,amenophis' ,,iv4 finden wir sie fter abgebildet1 hier natrlich wieder mit den obligaten flatternden ,bndern#hd1 mit usserst schlanken ,kapitellen#he1 aber auch mit der bei ,palmensulen eigentlich ungehrigen ,schwellung4#hf ,reste von den ,originalen dieser eben erwhnten ,abbildungen haben sich bei den ,,petrie'schen ,ausgrabungen im ,palaste zu ,tell-,amarna gefunden1 und wir knnen aus diesen allerdings nur geringen ,ueberbleibseln#hg einen ,schluss auf die ,pracht der ,ausfhrung dieser ,sulen machen4 ,die ,fiedern der ,palmenwedel waren mit grnen1 rothen und blauen ,pasten incrustirt1 der dazwischen stehen gebliebene ,kalkstein vielleicht vergoldet4 ,die ,reconstruction in ,,petrie's ,tell el ,amarna1 ,taf4 ,,vi1 giebt davon ein schwaches ,bild1 das die ,schnheit der ,linien und den ,glanz des ,materials dieser ,sulen ahnen lsst4 ,den eleganten ,palmensulen von ,tell-,amarna stehen jedoch wieder andere aus derselben ,zeit oder doch nur wenig spter entgegen1 welche wieder fast so gedrungen sind wie die des mittleren ,reiches4 ,es sind dies ,sulen aus ,soleb 7,abb4 #gf7 und ,sesebi4#hh ,illustration3 ,abbildung #ge4 ,palmensule in ,bearbeitung2 ,wandgemlde aus ,gurna2 n4 ,r42 ,dynastie #ag2 nach ,l4 ,d4 ,,iii1 #bf1 #a;a4 ,illustration3 ,abbildung #gf4 ,palmensule aus ,soleb2 n4 ,r42 ,dynastie #ai4 ,zeit ,seti's ,,ii42 nach ,l4 ,d4 ,i1 #aag4 ,illustration3 ,abbildung #gg4 ,palmensule4 ,relief aus dem ,assassif1 ,grab #b4 ,sp4 ,zt42 #bf4 ,dyn42 nach ,l4 ,d4 ,,iii1 #bgb;a4 ,illustration3 ,abbildung #gh4 ,palmensule aus ,philae4 ,sp4 ,zt4 ,zeit des ,augustus und ,tiberius2 nach ,berl4 ,museum1 ,no4 #gcbd4 ,ausfhrl4 ,verzeichn4 ,s4 #bb4 ,in der ,sptzeit zeigt sich wieder durchweg der schlanke ,typus1 der dieser ,gattung mit ,recht eine bevorzugte ,stellung unter allen gyptischen ,sulen sichert4 ,merkwrdig ist an diesen spten ,sulen eine ,erscheinung1 welche man vielleicht auf die des fteren schon erwhnten flatternden ,bnder aus der #ah4 ,dynastie zurckfhren muss4 ,von dem ,halsband hngt nmlich eine aus drei ,bandlagen gebildete ,schleife herab 7,abb4 #gg71 die dann auf noch spteren ,beispielen zu einem ,kranze von languettenartig geordneten ,bndern wird 7,abb4 #gh74 ,an dieser letztgenannten ,sule beobachten wir wieder die in der ,sptzeit bliche ,herabrckung der ,halsbnder1 wodurch dann ber denselben ein ,teil des schuppigen ,palmenstammes sichtbar wird4 ,als neues ,motiv tritt hier ferner noch die ,anbringung von ,datteltrauben zwischen den ,palmenwedeln auf4 ,dass es in der ,sptzeit auch nicht an unsinnigen ,zuthaten bei ,palmensulen1 wie z4 ,b4 ,fussbltter ber der ,basis#hi1 fehlt1 bedarf wohl keiner besonderen ,erwhnung4 ,v4 ,andere ,pflanzensulen4 ,in diesem ,kapitel sollen noch kurz zwei ,arten von ,pflanzensulen besprochen werden1 die sich den bisher erwhnten grossen ,gattungen nicht einordnen lassen1 und welche ausfhrlich in besonderen ,kapiteln abzuhandeln wegen der geringen ,anzahl von ,beispielen1 die bislang bekannt geworden sind1 nicht lohnt4 ,da bei diesen1 meist nur in ein oder zwei ,exemplaren auf uns gekommenen ,sulenarten es schwierig1 ja fast unmglich ist1 die ihnen zu ,grunde liegende ,pflanze genau zu bestimmen1 so werden wir uns hier nur mit der allgemeinen ,angabe der betreffenden ,pflanzengattung zufrieden geben mssen1 die bei den anderen ,kapiteln gegebene ,beschreibung der ,pflanze etc4 fllt also hier fort4 ,illustration3 ,abbildung #gi4 ,fragment einer ,rohrsule aus ,tell-,amarna2 n4 ,r42 #ah4 ,dynastie4 ,zeit ,amenophis' ,,iv42 nach ,berl4 ,museum ,no4 #abjca4 ,ausfhrl4 ,verzeichniss ,s4 #aja4 ,illustration3 ,abbildung #hj4 ,fragment einer ,rohrsule aus dem ,grabe des ,rechwimose zu ,sakkara2 n4 ,r42 ,dynastie #ai-bj2 nach ,berl4 ,museum #addf4 ,ausfhrl4 ,verzeichn4 ,s4 #ace4 ,zuerst sind zwei ,beispiele von ,rohrsulen zu erwhnen4 ,da von beiden weder ,kapitelle noch ,basen1 sondern nur ,schaftfragmente auf uns gekommen sind1 so sind wir hier gleich der ,mhe berhoben1 der ,rohrart#ij1 welche in diesen ,bruchstcken gemeint ist1 nher nachzuspren4 ,wir sehen nur an den in ,tell el ,amarna gefundenen ,fragmenten 7,abb4 #gi71 dass wir es hier mit einem ,sulenschaft1 der ein ,bndel gelber1 runder ,rohrstengel darstellt1 zu thun haben4 ,die ,kerben auf den einzelnen ,stengeln bedeuten die ,stellen1 wo ehemals die ,bltter sassen1 und die darber angedeuteten ,dreieckchen sollen die in der ,blattachsel sitzenden ,knospen andeuten4 ,ein ,stck einer hnlichen ,sule aus etwas spterer ,zeit 7,abb4 #hj7 ist wie das vorige im ,berliner ,museum aufbewahrt4 ,an diesem ,stck fehlen die ,kerben auf den einzelnen ,stengeln1 dafr sind aber die zusammenhaltenden ,stricke recht naturalistisch wiedergegeben4 ,illustration3 ,abbildung #ha4 ,schilfstcke in ,fayence von einer ,sule aus ,tell el ,amarna2 n4 ,r42 #ah4 ,dynastie2 ,zeit ,amenophis' ,,iv2 nach ,berl4 ,museum ,no4 #abbii-abcjd4 ,ausfhrl4 ,verzeichniss ,s4 #aja4 ,illustration3 ,abbildung #hb4 ,winde aus einem gemalten ,kranze von einem ,sarge2 n4 ,r42 #ah4-ai4 ,dynastie2 nach ,berl4 ,museum1 ,no4 #aaiha4 ,illustration3 ,abbildung #hc4 ,bndel-,sule mit ,windenkapitell2 nach ,prisse1 ,histoire de l'art gyptien4 ,dtails de colonnettes en bois1 ,no4 #f4 ,eine ,abart dieser ,rohrsulen scheinen die ,schilfbndel-787-sulen zu sein1 von denen ,,petrie eine nach den in ,tell el ,amarna gefundenen ,fragmenten bis auf das ,kapitell wohl sicher richtig reconstruirt wiedergiebt4#ia ,die gelblich grnen ,schilfbltter dieser ,sulen waren aus ,fayencestcken gebildet1 von denen einige auf der vorigen ,seite dargestellt sind 7,abb4 #ha72 die ,bnder1 von denen das ,schilf zusammengehalten war1 waren wohl in andersfarbiger ,fayence gehalten oder theilweise auch in ,bronce ausgefhrt1 und griffen ber den wohl an beiden ,seiten1 oben und unten angebrachten ,falz der vertikalen ,fayencestcke 7s4 in der ,abb4 links unten7 ber4 ,leider reichen aber auch hier die ,fragmente nicht aus1 um die ,pflanze1 welche gemeint ist1 mit hinreichender ,sicherheit zu bestimmen4 ,die zweite ,art1 von der gar nur ein ,beispiel und auch das nur in ,abbildung auf uns gekommen ist1 scheint von einer ,winde#ib hergeleitet zu sein4 ,convolvulus- oder ,gentiana-787-,arten finden sich fter ornamental verwendet1 wie ein vorstehend gegebenes ,beispiel aus einem gemalten ,kranze von der ,brust eines ,sargdeckels in ,mumienform aus dem ,funde der ,amonspriester von ,dr-el-bari zeigt 7,abb4 #hb74 ,man sieht an diesem ,beispiele deutlich1 wie aus dem kleinen ,kelche die glockenfrmige ,blthe ohne ,theilung in einzelne ,blthenbltter herauswchst2 auf die ,frbung1 die vom ,gelb am ,kelch in ,roth und endlich in ,grn oder ,blau bergeht1 drfte ebensowenig etwas zu geben sein1 wie auf die ,bemalung der einzig publicirten ,windensule 7,abb4 #hc71 welche ihre ,farbenflle zuerst wohl der ,phantasie des gyptischen ,knstlers und in zweiter ,linie der ,schnfrberei der modernen ,publication zu danken haben drfte4 ,bei diesem ,beispiel1 das1 wie die ,zwischenstengel zeigen1 als ,bndelsule aufzufassen ist1 erinnert nur die ussere ,form des ,kapitells an die oben gezeigte ,windenform1 die ,bemalung und streifenfrmige ,eintheilung der ,blthenglocke ist vllig willkrlich4 ,sehr getreu aber sind die ,knospen auf den ,zwischenstengeln der ,natur abgelauscht2 das ,hervorbrechen der noch spitz zusammengedrehten ,blthenglocke aus den wenig geffneten ,kelchblttern ist den ,winden so eigenthmlich1 dass der gyptische ,knstler mit seinem gewohnten ,scharfblick fr das ,charakteristische der einzelnen ,pflanzenarten es anbringen musste4 ,schluss4 ,aus den vorstehenden ,kapiteln wird der ,leser die ,ueberzeugung gewonnen haben1 dass die frher vielfach gehegte ,ansicht1 die gyptische ,architektur verfge nur ber eine verhltnissmssig geringe ,anzahl von ,pflanzensulen -- meist wurde ja alles fr ,lotus erklrt und ausserdem hchstens noch die ,palmensule zugelassen --1 dass diese ,ansicht1 die dann womglich noch diesen ,sulenarten irgend eine gesuchte symbolische ,bedeutung unterlegte1 angesichts der grossen ,menge von verschiedenartigen ,pflanzengattungen1 welche die altgyptischen ,knstler zu ,sulenformen umzustellen vermochten1 als veraltet zu bezeichnen ist4 ,mit den verschiedenen sieben bis acht ,arten von ,pflanzen1 die in allen ,stadien ihrer ,entwicklung1 geschlossen oder offen1 als ,knospen oder ,blumen1 zu ,sulen geformt uns im ,laufe der vorstehenden ,abhandlung entgegengetreten sind1 werden wir den ,formenschatz der alten ,knstler voraussichtlich noch nicht erschpft haben2 an den ,sulen der ,sptzeit1 die ja in gewissem ,grade von der ,besprechung ausgeschlossen waren1 treten noch einige weitere ,pflanzen auf1 auch kann uns jeder ,tag unerwartete ,funde bringen1 welche wie die reiche architektonische ,ausbeute aus ,tell el ,amarna uns neue ,gestaltungen von ,pflanzensulen zu zeigen vermchten4 ,es muss sich uns infolge dieser ,mannigfaltigkeit die ,frage aufdrngen1 weshalb die alten ,architekten mit solcher ,vorliebe ,pflanzen zu ,sulenmotiven verwendeten4 ,irgend welche ,symbolik1 dass etwa die eine oder die andere ,pflanze dem ,gotte1 in dessen ,tempel sie als ,sule stand1 heilig gewesen wre1 oder dass sie wie ,papyrus und ,lilie1 die ,wappenpflanzen von ,unter- und ,obergypten1 zur ,bezeichnung der ,nord- und ,sdhlfte des ,tempels unter ,anspielung auf die beiden ,reichshlften#ic dienen sollten1 derartige ,symbolisirungen sind ausgeschlossen1 da man sonst irgend eine ,regel in der ,anwendung der verschiedenen ,pflanzenmotive msste entdecken knnen4 ,die einzelnen ,pflanzensulen werden vielmehr ohne jede erkennbare tiefere ,absicht1 rein nach dem ,geschmack des ,architekten1 in der ,sptzeit sogar mit ,vorliebe in buntem ,durcheinander angeordnet4 ,es muss also wohl eine andere ,bewandtniss damit haben4 ,bereits ,,maspero hat in seiner ,archaeologie gyptienne1 ,s4 #hh1 bei ,besprechung der ,innendecoration der ,tempel uns den richtigen ,weg zum ,verstndniss des ,wesens der ,pflanzensulen gewiesen1 leider jedoch ohne seine ,theorie bis zu den letzten ,consequenzen1 d4 h4 bis zu ihrer ,anwendung auf die ,sulen selbst durchzufhren4 ,nach ,,maspero war der ,tempel bezw4 das architektonisch durchgebildete ,innere eines ,hauses dem ,aegypter ein ,abbild der ,welt4 ,der ,fussboden stellte die ,erde dar1 ber ihm breitet sich der ,himmel1 die ,decke1 aus4 ,dieser ,vorstellung passt sich die ganze ,decoration des ,raumes an4 ,die ,decke ist nur mit himmlischen ,dingen geschmckt3 ,sterne in regelmssiger ,vertheilung1 fliegende ,vgel1 ,darstellungen von ,sternbildern und des ,sonnenlaufs1 ja selbst ,sternverzeichnisse sind dort angebracht4 ,im ,gegensatz dazu erhlt alles1 was dem ,boden nahe ist1 pflanzliches ,ornament1 das meist noch so aufgefasst wird1 als wchse es aus dem ,boden heraus4 ,die ,mauersockel sind mit langen ,reihen von ,papyrusstauden verziert1 ,bsche von anderen ,wasserpflanzen kommen daneben vor1 die ,basen der ,sulen sind von ,blattwerk umgeben -- ,nein6 nicht nur das1 vielmehr sind die ganzen ,sulen ,pflanzengebilde1 die aus der ,erde emporspriessen und frei in den ,himmel hineinragen4 ,eine merkwrdige1 phantastische ,auffassung1 auf der wir da die sonst so prosaischen ,aegypter ertappen4 ,und dass hier nicht etwa blos eine vom ,kunsthistoriker den schaffenden ,knstlern untergelegte ,anschauung zu ,tage tritt1 das lsst sich zum ,ueberfluss noch haarscharf beweisen4 ,ein glcklicher ,zufall hat uns nmlich die breite und die tiefe ,halle01 gewissermaassen das ,speise- und ,empfangszimmer des ,palastes ,amenophis' ,,iv4 in ,tell el ,amarna vollstndig erhalten4 ,dies vollstndig0 ist nicht zu viel gesagt2 wir haben nmlich die ,grundrissmauern mit den prachtvoll erhaltenen ,estrichen#id1 zur ,reconstruction vllig ausreichende ,fragmente der ,sulen#ie und last not least mehrere alte untereinander bereinstimmende ,abbildungen dieser ,sle#if4 ,die ,estriche sind herrlich bemalt1 in der ,mitte sind ,teiche mit allerlei ,fischen und ,wasservgeln2 umgeben sind dieselben von ,rohr-1 ,papyrus- und ,schilf-,dickicht1 in welchem wieder verschiedene ,thiere sich tummeln1 des ,weiteren folgen ornamentale ,gefssdarstellungen und1 da der ,estrich in einem ,knigspalast liegt1 im ,mittelgang die ,figuren von ,gefangenen1 die gefesselt am ,boden liegen und ber die der ,knig hinwegschreiten soll4 ,alles deutet also darauf hin1 dass der ,fussboden wirklich als ,erde aufgefasst ist4 ,die ,sulen1 welche in der ,mitte der ,sle in ,reihen standen1 stellen ,pflanzen und zwar ,palmenstmme und ,schilfbschel dar1 die um die ,teiche des ,estrichs herum stehen4 ,wie die ,decke darber aussah1 auch das hat uns ein gyptischer ,maler in seiner kindlichen ,manier berliefert 7,abb4 #hd74 ,als er jene ,darstellung des ,palastes1 den er1 nach allen ,details zu urtheilen1 genau kannte1 entwarf1 da wollte er auch den gemalten ,himmel an der ,decke der ,sle wiedergeben4 ,er wusste1 dass dieser ,himmel1 wenn er1 im ,saale stehend1 ihn betrachtete1 stellenweise durch die oberen ,theile der ,palmensulen verdeckt wurde4 ,das richtig darzustellen berstieg aber seine perspectivischen ,kenntnisse4 ,er malte daher ganz dumm seinen ,himmel und zwar die ,hieroglyphe ,,hg3 9999 fr ,himmel -- hinter die obersten ,theile der ,sule1 dicht unter die ,deckenlinie4#ig ,darunter stellte er dann noch die an die ,decke gemalte strahlende ,sonne dar4 ,sehr schn ist ja diese zeichnerische ,leistung nicht1 aber wir sehen doch wenigstens daraus1 wie die ,decke in jenem ,saale decorirt war4 ,die ,ausschmckung der ,rume des ,palastes von ,tell el ,amarna ist also ein vollgltiger ,beweis fr die oben angefhrte ,theorie1 dass die ,aegypter die ,innenrume ihrer ,tempel und ,huser l'image du monde0 aufgefasst und demgemss decorirt haben1 und dass nur eine nothwendige ,folge dieser ,auffassungsweise das ,vorkommen von ,pflanzensulen ist4 ,diese ,sulen sind also keineswegs nur wie klassische oder mittelalterliche ,sulen mit ,pflanzenkapitellen als ,sulen mit ornamentalen1 pflanzlichen ,zuthaten anzusehen1 sondern stellen in ihrer ganzen ,grsse von der ,basis bis zum ,kapitell nur eine ,pflanze oder ein ,pflanzenbndel dar4 ,illustration3 ,abbildung #hd4 ,der tiefe ,saal0 aus dem ,palaste von ,tell el ,amarna2 n4 ,r42 #ah4 ,dynastie4 ,zeit ,amenophis' ,,iv42 nach ,l4 ,d4 ,,iii1 #aji4 ,nebenbei mag erwhnt werden1 dass die ,fiction1 der ,boden sei die ,erde und die ,decke der ,himmel1 noch einer anderen ,gattung von ,sulen das ,leben gegeben hat1 die ganz diametral den ,pflanzensulen gegenberstehen4 ,whrend nmlich letztere1 wie wir noch weiter auszufhren haben werden1 frei in den ,himmel1 d4 h4 gegen die ,decke emporstreben und den ,gedanken eines ,tragens gar nicht ausdrcken sollen1 so bedeuten jene direct ,sttzen des ,himmels1 und ihre ,formen sind verschiedenen mythologischen ,symbolen nachgebildet1 von denen es wohl in der religisen ,litteratur der ,aegypter hiess1 dass sie die ,himmelsdecke tragen4 ,zu diesen ,symbolsulen0 rechne ich die ,sistrumsule und die ,dedsule4 ,die erste1 frher unter dem ,namen ,sule mit ,hathorkapitell0 allgemein bekannt1 stellt ein vollstndiges ,sistrum ,,hg3 9999 dar1 wie ein ,vergleich mit den in den ,museen in natura oder in ,fayencenachbildungen aufbewahrten ,exemplaren dieser ,klappern sogleich darthut4 ,der ,sulenschaft 7s4 ,abb4 #he7 ist der ,stiel der ,klapper1 ,kapitell und ,abakus bildet das auf ,hathormasken sitzende1 hohl zu denkende ,kapellchen mit den seitlich anschlagenden ,metallfedern4 ,diese ,sulenart kommt1 wie schon ,,lepsius in seinen ,tagebchern vermuthet1 anscheinend nur in ,tempeln weiblicher ,gottheiten#ih vor und wohl meist auch da nur in solchen1 deren ,gttinnen mit der ,hathor irgendwie confundirt werden knnen4 ,eine gyptische ,sage1 in der eine ,anspielung auf das ,sistrum als ,himmelssttze vorkme1 ist mir nun zwar nicht bekannt1 wohl aber giebt es1 worauf mich ,herr ,prof4 ,,erman freundlichst aufmerksam machte1 im ,berliner ,museum eine ,fayencedarstellung der ,himmelserhebung durch den ,gott ,schu1 auf welcher zwei ,sistren an jeder ,seite den ,himmel sttzen 7,abb4 #hf74 ,illustration3 ,abbildung #he4 ,sistrumsule aus ,elkab2 n4 ,r42 #ah4 ,dynastie2 ,zeit ,amenophis' ,,iii42 nach eigener ,aufnahme4 ,illustration3 ,abbildung #hf4 ,fayence-,brustschmuck mit ,himmelserhebung4 ,sptzeit2 nach ,berl4 ,museum ,no4 #ffaa4 ,illustration3 ,abbildung #hg4 ,ded-,sule von der ,abbildung eines ,osirisbaldachins von einem ,sarge aus ,theben2 n4 ,r42 #bj4 ,dynastie2 nach ,berl4 ,museum1 #aaigi4 ,die zweite ,symbolsule1 die ,ded-,sule1 welche vielleicht nach gyptischer ,anschauung das ,rckgrat des ,osiris versinnbildlichen sollte1 kann ich als ,himmelssttze nur dadurch belegen1 dass sie erstens in ,verbindung mit der ,sistrumsule#ii und zweitens als ,sttze bei ,baldachinen1 unter denen ,osiris sitzt#ajj 7,abb4 #hg71 auftritt4#aja ,man knnte andererseits auch die ,entstehung derselben so erklren1 dass die hieroglyphische ,bedeutung der ihnen zu ,grunde liegenden ,zeichen ,,hg3 9999 s ,freude1 ,jubel0#ajb ,,hg3 9999 d ,bestndigkeit1 ewige ,dauer0 ,veranlassung gegeben hat1 diese ,hieroglyphen symbolisch als ,sulen zu verwenden4 ,wie dem auch sei1 jedenfalls haben wir in den ,symbolsulen eine den ,pflanzensulen der ,idee nach vllig entgegengesetzte ,kategorie von ,sttzen zu sehen1 die aber ebenso wie jene ihren ,ursprung der ,vorstellung der ,aegypter verdankt1 dass der ,innenraum des ,tempels eine ,wiedergabe der ,welt sein soll4 ,indem wir uns nun zum ,schlusse wieder den ,pflanzensulen zuwenden1 wollen wir noch auf ein wichtiges ,moment unser ,augenmerk richten4 ,es ist oben schon kurz bemerkt worden1 dass der ,aegypter sich seine ,pflanzensule als frei zum ,himmel emporragend denkt1 dass also die ,idee des ,tragens1 die man bisher immer in einer ,sule verkrpert zu sehen erwartete1 bei der gyptischen ,pflanzensule berhaupt nicht zum ,ausdruck kommt4 ,illustration3 ,abbildung #hh4 ,zeltstangen-,sulen aus ,karnak2 n4 ,r42 ,dynastie #ah2 ,zeit ,thutmosis' ,,iii42 nach ,l4 ,tgb4 ,da wir es hier also mit einem eclatanten ,falle zu thun haben1 bei welchem der ,satz3 ,jeder ,bautheil zeigt seine ,function durch ,form und ,ornamentirung an01 durchbrochen wird1 so mssen wir wohl unsere ,ansicht vom ,wesen der gyptischen ,pflanzensule noch etwas weiter begrnden4 ,die ganze ,auffassung des ,tempels als ,welt weist uns ja schon darauf hin1 dass die zu ,sulen verwendeten ,pflanzenformen nicht als wirkliche ,sttzen gedacht sein knnen1 denn wer wrde wohl auf die ,idee gekommen sein1 den ,himmel von ,blumen tragen zu lassen4 ,es herrscht vielmehr die ,vorstellung1 dass die ,himmelsdecke ber den ,pflanzen der ,erde frei schwebe4 ,constructiv ist das natrlich nicht mglich1 der ,architekt braucht ein ,bindeglied1 das die ,last der ,decke auf die ,sulen bertrgt4 ,diesen ,bautheil1 der ihm in seine ideale ,conception gar nicht hineinpasst1 versteckt er aber so viel als mglich3 ,der ,abakus der gyptischen ,sule ist stets klein1 ohne ,ornament und in den meisten ,fllen von unten berhaupt nicht zu sehen1 er ist dem gyptischen ,knstler eben nur ein unvermeidlicher ,constructionstheil1 den er braucht1 da er seinen frei schwebend gedachten ,himmel ber den ,pflanzensulen sonst nicht festhalten kann4 ,frher wurden gerade immer die damals sogenannten ,lotusknospen- und ,lotusblthensulen -- d4 h4 unsere geschlossenen und offenen ,papyrusdoldensulen -- als schne ,beispiele dafr angefhrt1 wie durch die ,form des ,kapitells das ,tragen versinnbildlicht werde2 seitdem wir aber gesehen haben1 dass diese ,formen der freien1 unbelasteten ,papyrusdolde nachgebildet sind1 kann von einer ,versinnbildlichung des ,tragens natrlich keine ,rede mehr sein4 ,man knnte sich wirklich nichts ,ungeeigneteres fr die ,aufnahme von ,lasten denken1 als so eine leichte ,papyrusdolde1 die kaum unter ihrem eigenen ,gewicht sich zusammenzuhalten vermag4 ,zum ,ueberfluss tritt noch das hinzu1 dass wir denselben ,pflanzenformen1 welche zu ,kapitellen ,verwendung fanden1 in der gyptischen ,kunst auf ,schritt und ,tritt da begegnen1 wo sie absolut keine tragenden ,functionen auszudrcken haben3 ,als ,scepterbekrnungen#ajc1 ,knpfe#ajd1 freistehende ,verzierungen an ,sthlen#aje1 ja sogar als ,quasten#ajf finden wir dieselben ,pflanzen wieder4 ,die ,theorie1 dass jeder ,architekturtheil seine constructive ,function auch usserlich zeige1 ist also wenigstens fr die gyptische ,architektur -- oder jedenfalls fr die ,bildung der gyptischen ,pflanzensule -- angesichts der aufgefhrten ,thatsachen direct zu leugnen1 wir kommen hier vielmehr1 so paradox es klingen mag1 zu dem ,schluss3 ,,der ,,aegypter ,,dachte ,,sich ,,seine ,,pflanzens,,ulen ,,als ,,freie ,,endigungen ,,und ,,ornamentirte ,,sie ,,wie ,,solche04 ,anmerkungen3 #a ,,goodyear1 ,the grammar of the lotus2 ,,riegl1 ,stilfragen4 ,seit ,niederschrift des oben ,stehenden sind noch zwei neuere ,arbeiten erschienen1 die von unserem ,gegenstand handeln3 ,,petrie1 ,egyptian decorative art1 und ,,foucart1 ,histoire de l'ordre lotiforme4 ,auch diese beiden ,werke haben die vorliegende ,abhandlung nicht berflssig gemacht4 #b ,z4 ,b4 ,,jomard in der ,description de l'gypte02 ,,lepsius1 ,ueber einige gyptische ,kunstformen etc42 ,,prisse1 in ,histoire de l'art gyptien2 ,,wilkinson1 ,the ,egyptians under the ,pharaons1 ,s4 #aea2 ,,semper1 ,der ,stil 7zweite ,auflage71 ,s4 #cid2 ,,ebers1 im ,cicerone0 und in ,baedecker's ,aegypten0 7erste ,auflage72 ,,perrot-,,chipiez1 ,histoire de l'art dans l'antiquit ,i4 7,deutsche ,ausgabe7 ,s4 #dhh ff42 ,,maspero1 ,aegyptische ,kunstgeschichte1 ,s4 #ej ff41 und andere4 #c ,,description ,,de ,l',,gypte1 ,t4 #ai1 p4 #dae2 pl4 #fj1 fig4 #a4 #d ,,goodyear 7a4 a4 ,o4 ,s4 #ajc7 hlt eine stumpfblttrige ,rosette fr den ,fruchtknoten des ,lotus02 dieselbe ,rosette hlt ,,riegl 7a4 a4 ,o4 ,s4 #ec7 fr eine ,variante einer spitzblttrigen ,rosette1 wie sie sich im ,gefolge der typischen ,ausgestaltung des centralen ,rosettenmotivs von selbst eingestellt haben mochte04 ,die fragliche ,rosette ist1 wie die ,abbildung #d zeigt1 eine recht genaue ,darstellung von ,chrysanthemum coronarium4 ,illustration3 ,abbildung #d4 ,fayence-,kachel aus ,tell-,amarna2 n4 ,r4 ,dynastie #ah2 ,zeit ,amenophis' ,,iv42 ,original in ,london1 ,university ,college4 #e ,altes ,reich ,zeit der ,pyramiden 7hauptschlich ,dynastie #d u4 #e72 mittleres ,reich klassische ,zeit 7hauptschlich ,dynastie #ab72 neues ,reich ,zeit der ,kriege und des ,verkehrs mit ,asien 7hauptschlich ,dynastie #ah-bj72 ,sptzeit ,zeit der ,renaissance und ,fremdherrschaft 7,dynastie #bf1 ,perser1 ,ptolemer1 ,rmer74 #f ,gutes ,beispiel mit ,farben s4 ,,newberry1 ,berscheh ,i1 ,titelbild 7,kranz einer ,frau74 #g ,die ,datierung dieser ,gruppe ist neuerdings fraglich geworden4 #h ,professor ,,schweinfurth teilte mir mit1 er habe eine ,darstellung mit nicht ganzrandigen ,blttern gesehen4 #i ,als ,beispiel1 was alles fr ,lotus gelten musste1 mag hier das bekannte gyptische ,friesornament 7,abb4 #h7 aufgefhrt werden4 ,,goodyear 7,s4 #aha7 erklrt dasselbe fr ,lotos1 und auch ,,riegl 7,s4 #if7 scheint zu dieser ,ansicht zu neigen4 ,das fragliche ,ornament1 das schon im alten ,reiche im ,grabe des ,neterwoser zu ,sakkara 7,,mariette ,mastabas1 ,s4 #aai7 nachzuweisen ist1 stellt1 wie ,,pietschmann mir berzeugend nachgewiesen hat1 eine aufrechte1 an der ,wand befestigte ,franse eines ,wandteppichs dar1 die geknotet und ausserdem noch einmal zusammengefasst ist4 ,form und ,farbe des ,ornaments 7z4 ,b4 ,berscheh ,grab #a41 s4 ,,newberry1 el ,bersche ,,ii1 #e7 die ,stelle der ,anbringung1 sowie die gyptische ,sitte1 die ,wnde mit ,teppichen zu behngen1 sind gengende ,beweise fr diese neue ,deutung4 #aj ,mehrere ,abbildungen davon nach ,photographien giebt ,,foucart a4 a4 ,o4 #aa ,l7epsius7 ,d7enkmler7 ,,ii1 #fa a4 ,s4 auch ,,perrot-,,chipiez1 a4 a4 ,o4 ,s4 #dhi4 #ab ,,lepsius1 ,tagebuch4 #ac ,berliner ,museum1 ,ph4 #aghg4 #ad ,,petrie1 ,kahun1 ,taf4 #af4 #ae ,,petrie1 ,season1 ,taf4 #be2 die a4 a4 ,o4 von ,,petrie aufgefhrte lteste ,sule0 hat kein ,anrecht auf diesen ,namen4 ,es ist ein ,kandelaber mit daraufstehender ,lampe von der im alten ,reich blichen ,form4 ,solche sind fter an den tiefen ,laibungen der ,scheinthren dargestellt 7s4 ,l4 ,d4 ,,ii1 #bj74 ,eine sptere ,sulenform daraus abzuleiten1 ist nicht wohl mglich4 #af ,der ,mittelstrich auf dem ,sulenschaft ist im ,abklatsch #cd nicht mehr zu sehen1 ,lepsius' ,tagebuch giebt ihn jedoch ausdrcklich an2 vielleicht war er nur aufgemalt1 ebenso wie wohl auch die ,halsbnder und die ,lngsstreifen des ,kapitells nur durch ,farben angegeben waren4 #ag ,auch hier giebt die ,publication die ,wirklichkeit nicht genau wieder1 wie der ,abklatsch lehrt4 #ah ,l4 ,d4 ,,ii1 #aaj;a4 #ai ,l4 ,d4 ,,ii1 ,i,i,ie1 nach dem ,abklatsch zu verbessern4 #bj ,l4 ,d4 ,i1 #eg4 #ba ,l4 ,d4 ,,iii1 #ii c4 #bb ,berl4 ,mus4 ,ph4 #ffd4 #bc ,z4 ,b4 ,l4 ,d4 ,,ii1 #bd1 #cj 7beide ,dynastie #d74 #bd ,vielleicht ist ,,hg3 9999 #c #ajjj ursprnglich gar kein eigentliches ,zahlwort gewesen1 sondern bedeutete nur3 so zahlreich wie die ,nymphaeenbltter auf dem ,wasser01 hnlich wie die ,zahl ,,hg3 9999 fnw #ajj #jjj eigentlich nur bedeutet3 so zahlreich wie die ,kaulquappen04 #be ,,petrie1 ,tell ,amarna1 ,taf4 #i4 #bf ,,lyons ,report1 on the ,island of ,philae1 ,taf4 #h4 #bg ,l4 ,d4 ,,iii1 #fb b4 #bh ,berl4 ,museum1 ,phot4 #ffd4 #bi ,,ii1 #ib3 1 1 1 4 #cj ,s4 ,,woenig1 a4 a4 ,o4 ,s4 #ea4 #ca ,,newberry 7in ,,petrie's ,hawara1 ,s4 #eb u4 #dh7 hat ,n4 ,nelumbo in spten ,totenkrnzen gefunden1 in lteren kommt sie nicht vor4 #cb ,s4 auch ,,petrie1 ,hawara1 ,taf4 #bg4 ,no4 #e u4 #f4 #cc ,andere ,beispiele derselben ,zeit in ,,petrie's ,tanis1 ,i4 #cd ,kritik des gyptischen ,ornaments1 ,s4 #be4 #ce ,die ,lilie0 als obergyptische ,wappenpflanze hat mit der ,hieroglyphe fr den ,sden ,,hg3 9999 7rs7 wohl nichts zu thun4 ,letztere1 von der unsere ,abbildung 7,abb4 #ce7 zwei gute ,beispiele giebt1 ist auch noch nicht identificirt4 ,juncus conglomeratus 7,binse71 wie ,,woenig 7a4 a4 ,o4 ,s4 #ace7 annimmt1 kann es wegen der ,biegung des ,stengels kaum sein1 obgleich der seitliche ,blthenstand dafr sprche4 ,illustration3 ,abbildung #ce4 ,die ,sdpflanze01 aus dem ,grabe des ,ptah-hotep2 a4 ,r42 ,dynastie #e1 nach ,gipsabgssen im ,berl4 ,museum3 ,a7 die ,hieroglyphe rs4 ,b7 dieselbe ,pflanze aus einer ,jagddarstellung4 ,einige ,male wird -- worauf mich ,prof4 ,,petrie freundlichst hinwies -- unsere ,lilie mit dieser ,pflanze vertauscht und zwar auf einer symbolischen ,darstellung der ,vereinigung beider ,lnder vom ,throne einer ,tanitischen ,statue des mittleren ,reiches 7,,petrie1 ,tanis1 ,i1 ,taf4 ,i1 #c74 ,hier hat der sdliche ,nilgott an ,stelle der sonst blichen ,lilien eine ,,hg3 9999-,pflanze auf dem ,haupte und bindet auch eine solche um das ,zeichen der ,vereinigung4 ,ebenso kommt auf einer ,chefrenstatuen zu ,gizeh und auf einem ,gehnge aus ,fayence 7,sptzeit8 ,berl4 ,mus4 ,no4 #ggji7 das ,sden0-,zeichen -- an letzterer ,stelle sogar ohne ,blthen -- als ,ersatz fr die ,lilie vor4 ,beide ,male ist jedoch nur eine ,pflanze fr die andere eingetreten1 da die eine symbolisch1 die andere lautlich den ,sden bezeichnet2 eine ,identitt kann daraus nicht geschlossen werden4 #cf ,,petrie1 ,tanis1 ,i1 ,taf4 #a1 #c sind es sogar nur drei ,wasserlinien4 #cg ,man vergl4 die hnlich missverstandene ,ptolemische ,darstellung aus ,ombos in ,,de ,,morgan's ,catalogue1 ,,ii1 ,s4 #abi u4 #acc4 #ch ,nach ,,petrie'scher ,photographie ,k4 #cf4 #ci ,,prisse1 ,l'art g4 ,colonnes ,isiaques ,no4 #f4 #dj ,prof4 ,,petrie1 der das ,fragment bei seinen ,ausgrabungen fand1 teilt mir darber freundlichst mit3 ,the ,koptos fragments were found beneath the pavement formed of ,antef sculptures and almost certainly before the #ab4 ,dynastie40 ,es thut mir leid1 diese liebenswrdige ,auskunft mit einem ,widerspruch gegen die ,datirung lohnen zu mssen4 ,da nmlich die ,antef-,reliefs1 wie neuere ,forschungen ergeben haben 7s4 ,,steindorff in der ,zeitschrift f4 g4 ,spr41 #ahif1 ,s4 #gg ff47 in das ,ende des mittleren ,reiches bezw4 in den ,anfang des neuen zu setzen sind1 so ist das aus alten ,antef-,sculpturen hergestellte ,pflaster also noch spteren1 vielleicht gar sehr spten ,datums4 ,aus dem ,fundort ist also nicht zu schliessen1 dass die fraglichen ,stcke lter als ,dynastie #ab sind4 ,aus der ,tracht des bei dem ,thronfragment gefundenen1 vermuthlich dazugehrigen ,kopfes kann man ferner zur ,annahme einer spten ,entstehungszeit kommen2 denn die horizontalen1 um den ,kopf herumgehenden ,streifen am ,tuch oder ,haar sind sonst von keiner ,knigs- oder ,gtterstatue aus guter alter ,zeit bekannt4 #da ,l4 ,d4 ,i41 #hj2 ,,prisse1 ,l'art4 g4 mit ,farbenangabe4 #db ,s4 ,,perrot-,,chipiez1 a4 a4 ,o4 7,deutsche ,ausg471 ,s4 #ebb ff42 ,,woenig1 a4 a4 ,o41 ,s4 #ge ff4 u4 s4 w4 #dc ,besonders finden sich diese naturalistischen ,ausnahmen in der ,zeit der #ah4 ,dynastie unter ,amenophis ,,iii und seinen ,nachfolgern4 7,s4 auch ,abbildung #de47 #dd ,z4 ,b4 ,l4 ,d4 ,,ii1 #if a 7a4 ,r47 #de ,l4 ,d4 ,,ii1 #ab und ,d,,michen1 ,resultate einer archol4 ,exped4 ,taf4 #h4 #df ,l4 ,d4 ,,ii1 #ab1 #dc a1 #fj1 #gg1 #ajf u4 s4 w4 #dg ,man beachte den kantigen ,stengelquerschnitt2 s4 auch ,l4 ,d4 ,,ii1 #aj;a1 #aa1 #af1 #ag;a1 #cc;b1 #da;a u4 s4 w4 #dh ,l4 ,d4 ,,ii1 #f1 #aj;a1 #aa1 #ad u4 s4 w4 ,die zweite ,papyrusform zeigen ,l4 ,d4 ,,ii1 #c1 #ai1 #bj1 #bd u4 s4 w42 falsch ,l4 ,d4 ,,ii1 #bb;c4 #di ,l4 ,d4 ,,ii1 #d1 #e u4 s4 w4 ,die zweite ,form3 ,l4 ,d4 ,,ii1 #h1 #i1 #aa1 #ae;b1 #ba u4 s4 w4 #ej ,l4 ,d4 ,,iii1 #aac;c und fter4 #ea ,,de ,,morgan1 ,dahchour1 ,fig4 #adj u4 #adc2 ,berl4 ,mus41 ,no4 #bggd u4 s4 w4 #eb ,l4 ,d4 ,,ii1 #dc;a4 ,die ,kniginnengeisseln scheinen stets ,lilienornamente zu zeigen4 #ec ,,petrie1 ,illahun1 ,,vi1 #c1 #e2 ferner die ,sulen in der unfertigen ,basilika0 zu ,luksor und einige ,sulenstmpfe im mittleren ,theile von ,karnak4 #ed ,,de ,,morgan1 ,cat4 ,i1 ,s4 #ahh4 #ee ,l4 ,d4 ,,iii1 #ee;a u4 b4 #ef ,l4 ,d4 ,,iii1 #gf;d1 #gg;c4 #eg ,l4 ,d4 ,,iii1 #gf;b4 #eh ,s4 ,,prisse ,hist4 de l'art4 g4 ,chapiteaux de la colonnade du ,dromos de ,philae2 ,l4 ,d4 ,i1 #ajh ,no4 ,,vi4 #ei ,dr4 ,,sch,,fer macht mich darauf aufmerksam1 dass diese ,sule vermuthlich aus einem unten zugehauenen1 profilirten ,holzschaft auf ,steinbasis besteht4 #fj ,l4 ,d4 ,i1 #dg2 auch ,,petrie'sche ,photographien 7im ,berl4 ,mus4 ,ph4 #agei71 ein ,stck der ,sule im ,berl4 ,mus4 ,no4 #aafg2 ausfhrl4 ,verzeichniss ,s4 #gf4 #fa ,aus ,daschur1 m4 ,r41 ,dynastie #ab-ac 7871 ,,de ,,morgan und ,,lepsius' ,tagebuch2 zwei ,bruchstcke aus ,kahun1 m4 ,r41 7,dynastie #ab71 ,,petrie1 ,illahun1 ,taf4 ,,vi1 #d und #aa4 #fb ,z4 ,b4 im mittleren ,reiche schon1 an den ,miniatursulen des ,mentu-nacht aus ,abydos 7,dyn4 #ac74 ,berl4 ,mus4 #afbi u4 #afcj1 ausfhrl4 ,verzeichniss ,s4 #fe4 #fc ,nach einer ,photographie aus einem ,grabe zu ,tell el ,amarna4 ,berl4 ,museum ,ph4 #ahah4 #fd ,l4 ,d4 ,,iii1 #ajf;c2 vgl4 ,petrie1 ,tell el ,amarna1 ,taf4 ,,ix4 #fe ,l4 ,d4 ,,iii1 #ajf;c4 #ff ,petrie1 ,tell el ,amarna1 ,taf4 ,,ix4 #fg ,l4 ,d4 ,,iii1 #id und #ajb aus ,tell el ,amarna4 7,zeit ,amenophis' ,,iv47 #fh ,stark profilierte ,sulen mit ,inschriftquadraten kommen trotzdem vor1 z4 ,b4 in der ,thutmosiskapelle zu ,luksor und in den inneren ,rumen desselben ,tempels 7#ah4 ,dynastie74 #fi ,s4 z4 ,b4 in ,gebel ,silsile1 aus der ,zeit ,ramses' ,,ii4 7nach ,berl4 ,museum1 ,ph4 #adj72 aus ,sakkara 7,grab #bg7 ,l4 ,d4 ,i1 #db und fter1 sogar aus der ,sptzeit3 in ,medamt4 #gj ,l4 ,d4 ,i1 #hf4 #ga ,,petrie1 ,illahun ,,vi1 #b u4 #e4 #gb ,a4 a4 ,o4 ,,vi1 #d4 #gc ,in der unfertigen ,basilika0 zu ,luksor1 ,ende der #ah4 ,dynastie 7vgl4 ,zeitschr4 f4 gypt4 ,sprache1 #ahif1 ,s4 #acd1 ,anm4 #a7 und in den westlichen ,theilen von ,karnak 7#ah4 ,dynastie874 #gd ,l4 ,d4 ,,iii1 #ic4 #ge ,l4 ,d4 ,,iii1 #ic1 #ig;b1 #ii;a und fter4 #gf ,l4 ,d4 ,,iii1 #ih;b und #ajf;a4 #gg ,s4 ,berl4 ,museum ,ph4 #aai4 #gh ,s4 ,berl4 ,museum ,ph4 #hd4 #gi ,s4 ,berl4 ,museum ,ph4 #adb u4 #adc4 #hj ,nur in ,l4 ,d4 ,,iii1 #ic4 7,zeit ,amenophis' ,,iii4 und seiner ,nachfolger1 s4 oben47 #ha ,in einem lteren1 spter erweiterten ,grabe zu ,elkab findet sich ein ,pfeiler mit einem sehr rohen ,kapitell1 das man vielleicht fr ein ,palmenkapitell ansehen muss4 #hb ,,petrie1 ,illahun1 ,,vi1 #g u4 #h4 #hc ,l4 ,d4 ,,ii1 #abg4 #hd ,l4 ,d4 ,,iii1 #ig;b4 #he ,l4 ,d4 ,,iii1 #ajc u4 #ajf;a4 #hf ,l4 ,d4 ,,iii1 #aji4 #hg ,auch im ,berl4 ,museum ,no4 #aaiif1 #abjjc u4 s4 w4 #hh ,l4 ,d4 ,i1 #aai4 #hi ,in ,edfu1 nach ,berl4 ,museum ,ph4 #acg u4 #aci4 #ij ,dass ,arundo-,arten1 wie sie bei diesen ,sulen wohl gemeint sind1 im alten ,aegypten vorkamen1 zeigen ,abbildungen1 wie die in ,,petrie's ,tell el ,amarna ,,iv1 #f4 ,beschreibung von ,arundo in der ,description1 ,theil #ai1 ,seite #gd4 #ia ,,petrie1 ,tell el ,amarna1 ,taf4 ,,vii und ,s4 #i4 ,betreffs der ,decoration mit ,gnsen s4 oben ,s4 #cd4 #ib ,die bei ,,petrie1 ,tell el ,amarna1 ,taf4 #h1 abgebildeten ,fragmente1 auf denen auch ,ranken einer ,windenart abgebildet zu sein scheinen1 gehren nicht in den ,rahmen unserer ,abhandlung4 ,diese ,winden umranken nur als freies ,flchenornament die ,sule1 diese selbst aber ist vielleicht berhaupt keine ,pflanzensule1 wenigstens lsst sich aus den erhaltenen ,stcken dies nicht beweisen4 #ic ,diese ,anspielung ist brigens einmal wirklich beabsichtigt3 bei den ,thutmosis-,pfeilern zu ,karnak1 die auf den ,nordseiten ,papyrus1 auf den ,sdseiten ,lilien haben4 #id ,,petrie1 ,tell el ,amarna1 ,taf4 #c-e u4 #cg2 ,s4 #b u4 #c4 #ie ,a4 a4 ,o41 ,taf4 ,,vii4 #if ,l4 ,d4 ,,iii1 #if;b1 #ii;a1 #ajc1 #ajf;a u4 #aji4 #ig ,aehnliches kommt fters bei ,abbildungen von ,baldachinen u4 s4 w4 vor4 #ih ,in einem ,hathortempel zu ,el-,kab1 #ah4 ,dynastie 7nach ,berl4 ,museum ,ph4 #efd1 #adhh72 zu ,dr-el-bahri1 #ah4 ,dynastie 7,ph4 #agid72 zu ,abu ,simbel1 #ai4 ,dynastie 7,l4 ,d4 ,,iii1 #aib;c472 zu ,sarbut el ,chadem1 #ai4 ,dynastie 7,,maspero1 ,histoire1 ,s4 #dge72 zu ,karnak ,tempel ,s4 #ba4 ,dynastie2 zu ,dendera1 ,sp4 ,zt4 7,l4 ,d4 ,i4 #ff72 in einem ,mut-,tempel zu ,karnak2 n4 ,r4 7,l4 ,d4 ,,iii1 #bde;a72 in einem ,bast-,tempel zu ,bubastis2 n4 ,r4 7,,naville1 ,bubastis1 ,taf4 #cc;a u4 b2 ,taf4 #cd;b vielleicht etwas lter72 in einem ,pacht-,tempel in ,speos ,artemidos1 ,zeit 787 7,l4 ,tgb472 in einem ,mehyt-,tempel zu ,abydos1 ,zeit 787 7,mar4 ,ab472 in einem ,isis-,tempel zu ,philae2 ,sp4 ,zt4 7,l4 ,d4 ,,iii1 #bhe;a72 in einem ,isis-,wosret-,tempel zu ,philae2 ,sp4 ,zt4 7,,lyons1 ,report ,taf4 #ca7 u4 so fort4 #ii ,z4 ,b4 ,perrot-,chipiez1 ,s4 #eaj1 ,abb4 #cdc 7,dynastie #ah74 #ajj ,z4 ,b4 auf ,srgen der #bj4 ,dynastie2 ,berl4 ,museum1 #aaigi1 #aaiha1 #aaihd1 #aaihe4 #aja ,mit einer dritten ,art der wirklich als sttzend gedachten ,sulen1 der ,zeltstangen-,sule 7,abb4 #hh71 hat es eine etwas andere ,bewandtniss4 ,diese ,sule1 die brigens nur an einer ,stelle in verhltnissmssig spter ,zeit 7,l4 ,d4 ,i1 #ha2 ,dynastie #ah7 vorkommt und sonst nur aus ,abbildungen 7a4 ,r42 ,l4 ,d4 ,,ii1 #ajg u4 #aaa;a2 n4 ,r42 ,l4 ,d4 ,,iii1 #ag;a1 #cf;a1 #di;a u4 b1 #ej;b7 bekannt ist1 scheint mir direct eine ,nachbildung der eine ,zeltstange darstellenden ,hieroglyphe ,,hg3 9999,,hg3 9999 gross01 zu sein4 ,,petrie erklrt brigens in ,egyptian decorative art1 ,s4 #gf1 diese ,sulenart ebenso4 ,bereits ,,champollion 7,champ4 ,not4 ,,ii1 #afj7 hat darauf hingewiesen1 dass der ,saal1 in welchem jene merkwrdigen ,sulen stehen1 wohl mit einem ,feste in ,zusammenhang zu bringen ist1 das in der ,hieroglyphenschrift mit einer ,halle ,,hg3 9999 determinirt wird1 in welcher dieselbe vllig dem ,zeichen ,,hg3 9999 gleichende ,sule erscheint4 ,dieses ,,hg3 9999-,zeichen1 das ursprnglich eine ,zeltstange darstellen sollte1 wird in lteren ,darstellungen 7,l4 ,d4 ,,ii1 #ah nach dem ,original im ,berl4 ,mus4 ,no4 #aajg vergleichen7 des ,,hg3 9999 durch eine einfache ,gabelstange ersetzt3 ,,hg3 9999 ,diese ,gabelstange ist nun aber gleichzeitig das allgemein bekannte ,zeichen der ,himmelssttze1 wie aus ,inschriften hervorgeht1 die von der ,macht irgend eines ,knigs reden1 und in denen es oft genug heisst1 dieselbe reiche bis zu den ,,hg3 9999 vier ,sttzen0 des ,himmels4 ,es scheint also auch hier immerhin nicht ausgeschlossen1 dass ebenso wie in dem ,zeichen ,,hg3 9999 das ,,hg3 9999 an ,stelle der eigentlichen ,sttze ,,hg3 9999 getreten ist1 so auch in dem bewussten ,saale zu ,karnak die dem ,,hg3 9999 nachgebildete ,sule als ,sttze der als ,himmel gedachten ,decke eingetreten ist4 #ajb ,man vergleiche hierzu die ,stellen der ,pyramidentexte 7,p4 #ceh ff4 und #fih_/i71 auf die mich ,dr4 ,,sethe freundlichst hinwies3 ,sein 7,pepy's7 rechter ,arm sttzt den ,himmel mit ,glck 78 geschrieben mit einem ,scepter7 und sein linker ,arm die ,erde mit ,freude40 #ajc z4 ,b4 ,l4 ,d4 ,,ii1 #d1 #h1 #aa und oft1 besonders an den ,sceptern der ,gttinnen4 #ajd z4 ,b4 an ,ksten s4 de ,morgan1 ,dahchour1 ,fig4 #beh und oft4 #aje z4 ,b4 ,l4 ,d4 ,,ii1 #c1 #aj und oft4 #ajf z4 ,b4 ,l4 ,d4 ,,iii1 #abi und oft in den ,darstellungen ,gefangener1 auch an ,schleifen z4 ,b4 de ,morgan1 ,dahchour1 ,taf4 #ch1 ,fig4 ,c4 ,druck von ,f4 ,a4 ,brockhaus in ,leipzig4 ---------------------------------------- -------------------------- ,anmerkungen zur ,transkription ,funoten wurden neu nummeriert und an das ,buchende verschoben1 durch eine ,zeile ,anmerkungen3 abgegrenzt4 ,die ,abbildungen in den ,funoten haben hingegen ihre ,nummerierung behalten1 so dass sie nicht in ,reihenfolge ihrer ,nummerierung in ,text auftreten4 ,satzzeichen und ,klammern wurden ohne gesonderte ,erwhnung korrigiert4 ,folgende ,inkonsistenzen wurden beibehalten1 da beide ,schreibweisen blich waren3 ,lotus -- ,lotos notwendig -- nothwendig ,nymphaeen -- ,nymphen ,papyrus-,dolden-,kapitell -- ,papyrusdoldenkapitell ,ptah-hotep -- ,ptahhotep reconstruirt -- rekonstruirten structiv -- struktiv ,folgende nderungen wurden im ,text vorgenommen3 ,s4 #e ,jllahun in ,illahun gendert4 ,s4 #e ,bthenkapitellen in ,blthenkapitellen gendert4 ,s4 #f mittlern ,reiche in mittlere ,reich gendert4 ,s4 #aa ,nymphaensulen in ,nymphaeensulen gendert4 ,s4 #ac gytischen in gyptischen gendert4 ,s4 #bj untergyptischene in untergyptischen gendert4 ,s4 #bb vermutlich in vermuthlich gendert 7,funote74 ,s4 #ci ,nicht darstellbaren ,akzent in ,twet-anch-amun entfernt 7,beschriftung von ,abbildung #fe74 ,s4 #da ,nicht darstellbaren ,akzent in ,twet-anch-amun entfernt4 ,s4 #dd architektionisch in architektonisch gendert4 ,s4 #de auf eingefgt 7auf 444 aufmerksam gemacht74 ,s4 #df nachweissbar in nachweisbar gendert4 ,s4 #dg ,funotenanker #a7 und #b7 mit ,funoten #b7 und #c7 entsprechend ihrer ,reihenfolge zugeordnet4 ,s4 #eb verticalen in vertikalen gendert4 ,s4 #ee ,pflanzelbndel in ,pflanzenbndel gendert4 ---------------------------------------- --------------------------