,,inferno ,,legenden ,,august ,,strindberg ,,verdeutscht ,,von ,,emil ,,schering ,f,,nfte ,,auflage ,m,,nchen ,,und ,,leipzig ,,bei ,,georg ,m,,ller #aiad ,die grosse ,krisis mit fnfzig ,jahren ,revolutionen im ,seelenleben1 ,wsten-,wandrungen1 ,verdung1 ,swedenborgs ,hllen und ,himmel4 ,deutsche ,original-,ausgabe gleichzeitig mit der schwedischen ,ausgabe unter ,mitwirkung von ,emil ,schering als bersetzer vom ,dichter selbst veranstaltet4 ,,coram ,,populo6 ,,de ,,creatione ,,et ,,sententia ,,vera ,,mundi ,,mysterium ,personen3 ,,der ,,ewige1 unsichtbar4 ,,gott1 der bse ,geist1 der ,usurpator1 der ,frst dieser ,welt4 ,,lucifer1 der ,lichtbringer1 entthront4 ,erzengel4 ,engel4 ,adam und ,eva4 ,erster ,akt ,,der ,,himmel ,gott und ,lucifer1 jeder auf seinem ,thron4 ,sie sind von ,engeln umgeben4 ,gott ist ein ,greis1 dessen ,gesichtsausdruck streng1 fast bse ist2 er hat einen langen weissen ,bart und kleine ,hrner1 wie der ,moses ,michelangelos4 ,lucifer ist jung und schn1 hat etwas von ,prometheus1 ,apollo1 ,christus2 die ,farbe des ,gesichts ist weiss1 leuchtend1 die ,augen blitzen1 die ,zhne glnzen2 hat einen ,heiligenschein ber dem ,kopf4 ,,gott3 ,es sei ,bewegung1 denn die ,ruhe hat uns verdorben6 ,ich will noch eine ,offenbarung wagen1 auf die ,gefahr hin1 mich zu zerteilen und in der rohen ,menge zu verlieren4 ,seht1 dort unten zwischen ,mars und ,venus sind noch einige ,myriameter frei in meinem ,sonnensystem4 ,dort will ich eine neue ,welt schaffen3 aus ,nichts soll sie geboren werden1 und ins ,nichts soll sie einst wieder zurckkehren4 ,die ,geschpfe1 die dort leben werden1 sollen sich fr ,gtter halten wie wir1 und unsere ,freude soll sein1 sie kmpfen und prahlen zu sehen4 ,die ,welt der ,torheit soll sie darum auch heissen4 ,was sagt mein ,bruder ,lucifer1 der mit mir die ,macht ber diese ,reiche sdlich der ,milchstrasse teilt8 ,,lucifer3 ,herr und ,bruder1 dein bser ,wille heischt ,leid und ,verderben2 ich liebe deinen ,gedanken nicht4 ,,gott3 ,was sagen die ,engel zu meinem ,vorschlag8 ,,die ,,engel3 ,der ,wille des ,herrn geschehe6 ,,gott3 ,es werde1 wie ich gesagt6 ,und wehe denen1 welche die ,trpfe in der ,welt der ,torheit ber ihren ,ursprung und ihre ,aufgabe aufklren4 ,,lucifer3 ,wehe denen1 die bse gut und gut bse nennen1 die aus ,finsternis ,licht und aus ,licht ,finsternis machen1 die aus bitter sss und aus sss bitter machen6 ,ich lade dich vor das ,gericht des ,ewigen6 ,,gott3 ,das warte ich ab6 ,denn begegnest du dem ,ewigen fter als alle zehn mal zehntausend ,jahre1 wenn er diese ,gebiete besucht8 ,,lucifer3 ,ich werde den ,menschen die ,wahrheit sagen1 auf dass deine ,anschlge zu nichte werden4 ,,gott3 ,verflucht seist du ,lucifer6 ,und dein ,platz sei in der ,welt der ,torheit1 damit du ihre ,qualen siehst2 und die ,toren sollen dich den ,bsen nennen6 ,,lucifer3 ,du wirst siegen1 weil du stark bist wie das ,bse6 ,fr die ,menschen wirst du ,gott sein1 ,du1 der ,verleumder1 der ,satan6 ,,gott3 ,hinunter mit dem ,emprer6 ,vorwrts1 ,michael1 ,raphael1 ,gabriel1 ,uriel6 ,stosst3 ,samael1 ,azarl1 ,mehazal6 ,blast3 ,oriens1 ,paymon1 ,egyn1 ,amaimon6 7,lucifer wird von einem ,wirbelwind erfasst und in die ,abgrnde gestrzt47 ,zweiter ,akt ,,auf ,,erden ,adam und ,eva unter dem ,baum der ,erkenntnis4 ,dann ,lucifer in der ,gestalt einer ,schlange4 ,,eva3 ,diesen ,baum habe ich noch nie gesehen4 ,,adam3 ,diesen ,baum drfen wir nicht berhren4 ,,eva3 ,wer hat das gesagt8 ,,adam3 ,gott4 ,,lucifer3 7erscheint74 ,welcher ,gott8 ,es gibt mehrere6 ,,adam3 ,wer spricht da8 ,,lucifer3 ,ich1 ,lucifer1 der ,lichtbringer1 der euer ,glck wnscht1 der unter euren ,leiden leidet4 ,seht den neuen ,morgenstern1 der die ,rckkehr der ,sonne verkndet6 ,das ist mein ,stern1 und darber befindet sich ein ,spiegel1 der das ,licht der ,wahrheit zurckstrahlt4 ,wenn die ,zeit erfllt ist1 wird der ,stern aus einer ,wste ,hirten an eine ,krippe fhren1 in der mein ,sohn geboren werden wird1 der ,erlser der ,welt4 ,sobald ihr von diesem ,baum esset1 werdet ihr wissen1 was gut und was bse ist4 ,ihr werdet wissen1 dass das ,leben ein bel ist1 dass ihr keine ,gtter seit1 dass der ,bse euch mit ,blindheit geschlagen hat1 dass euer ,dasein sich nur abrollt1 um die ,gtter zum ,lachen zu bringen4 ,esset davon und ihr werdet die ,befreiung von den ,schmerzen1 die ,freude des ,todes1 besitzen6 ,,eva3 ,ich mchte wissen und befreit werden6 ,iss auch1 ,adam4 7,sie essen die verbotene ,frucht47 ,dritter ,akt ,,der ,,himmel ,gott und ,uriel4 ,,uriel3 ,wehe uns1 unsere ,freude ist aus4 ,,gott3 ,was ist geschehen8 ,,uriel3 ,lucifer hat den ,bewohnern der ,erde unsere ,handlungsweise enthllt2 sie wissen alles und sind glcklich4 ,,gott3 ,glcklich6 ,wehe uns6 ,,uriel3 ,noch mehr1 er hat ihnen das ,geschenk der ,befreiung gegeben3 sie knnen also ins ,nichts zurckkehren4 ,,gott3 ,sterben6444 ,gut6 ,dann sollen sie sich vermehren1 ehe sie sterben4 ,es werde die ,liebe6 ,vierter ,akt ,,in ,,der ,h,,lle ,,lucifer3 7gebunden74 ,seit die ,liebe in die ,welt gekommen ist1 ist meine ,macht tot4 ,abel wurde durch ,kain befreit1 aber erst1 nachdem er sich mit seiner ,schwester fortgepflanzt hatte4 ,ich will euch alle befreien6 ,wasser1 ,meere1 ,quellen1 ,flsse1 ihr wisst die ,flamme des ,lebens zu erlschen1 steigt6 vernichtet6 ,fnfter ,akt ,,der ,,himmel ,gott und ,uriel4 ,,uriel3 ,wehe uns1 unsere ,freude ist aus4 ,,gott3 ,was ist geschehen8 ,,uriel3 ,lucifer hat auf das ,wasser geblasen3 es steigt und befreit die ,sterblichen6 ,,gott3 ,ich weiss6 ,aber ich habe ein ,paar von den am wenigsten ,aufgeklrten gerettet1 das niemals das ,wort des ,rtsels erfahren wird4 ,die ,arche der beiden ist schon auf dem ,berg zwischen den drei ,wassern gelandet1 und sie haben ,dankopfer dargebracht4 ,,uriel3 ,aber ,lucifer hat ihnen eine ,pflanze gegeben1 die sie ,weinrebe nennen und deren ,sfte die ,torheit heilt4 ,ein ,trunk ,wein1 und sie werden sehend4 ,,gott3 ,die ,vorwitzigen6 ,sie wissen nicht1 dass ich ihre ,pflanze mit seltsamen ,tugenden begabt habe3 ,wahnsinn1 ,schlaf1 ,vergessen4 ,sie werden nicht mehr wissen1 was ihre ,augen gesehen haben4 ,,uriel3 ,wehe uns6 ,was machen sie dort unten1 die trichten ,bewohner der ,erde8 ,sie bauen einen ,turm4 ,sie wollen den ,himmel strmen4 ,lucifer hat sie fragen gelehrt4 ,gut6 ,ich werde ihre ,zungen berhren1 dass sie ,fragen fragen1 ohne ,antwort zu erhalten2 und mein ,bruder ,lucifer verstumme4 ,sechster ,akt ,,der ,,himmel ,gott und ,uriel4 ,,uriel3 ,wehe uns1 ,lucifer hat seinen ,sohn gesandt1 der den ,menschen die ,wahrheit lehrt4444 ,,gott3 ,was sagt er8 ,,uriel3 ,geboren von einer ,jungfrau1 will dieser ,sohn gekommen sein1 um die ,menschen zu befreien1 und durch seinen eigenen ,tod will er den ,schrecken des ,todes aufheben4 ,,gott3 ,was sagen die ,menschen8 ,,uriel3 ,die einen sagen1 der ,sohn sei ,gott1 die andern1 er sein der ,teufel4 ,,gott3 ,was verstehen sie unter dem ,teufel8 ,,uriel3 ,lucifer6 ,,gott3 7zornig74 ,mich reut1 den ,menschen auf ,erden geschaffen zu haben2 er ist strker geworden als ich1 und ich weiss nicht mehr1 wie ich diese ,menge von ,toren und ,dummen lenken soll4 ,amaimon1 ,egyn1 ,paymon1 ,oriens1 nehmt mir diese ,last ab2 strzt den ,ball in die ,abgrnde4 ,fluch auf das ,haupt der ,rebellen6 ,pflanzt auf der ,stirn des verwnschten ,planeten den ,galgen auf1 das ,zeichen des ,verbrechens1 der ,zchtigung und des ,leidens4 7,egyn und ,amaimon erscheinen47 ,,egyn3 ,herr6 ,euer grausamer ,wille und das ausgesprochene ,wort haben ihre ,wirkung getan6 ,die ,erde strmt auf ihrer ,bahn dahin2 die ,berge strzen ein1 die ,wasser berschwemmen das ,land2 die ,achse zielt nach ,norden2 ,klte und ,finsternis1 ,pest und ,hunger verheeren die ,vlker2 die ,liebe ist in tdlichen ,hass verwandelt1 die kindliche ,ehrerbietung in ,elternmord4 ,die ,menschen glauben in der ,hlle zu sein1 und ,ihr1 ,herr1 ,ihr seid entthront6 ,,gott3 ,zu ,hilfe6 ,ich bereue meine ,reue6 ,,amaimon3 ,zu spt6 ,alles geht seinen ,gang1 seit ,ihr die ,krfte entfesselt habt4444 ,,gott3 ,ich bereue6 ,ich habe ,funken meiner ,seele in unreine ,geschpfe gelegt1 deren ,hurerei mich erniedrigt1 wie die ,gattin ihren ,gatten besudelt1 wenn sie ihren ,krper besudelt4 ,,egyn 7zu ,amaimon73 ,der ,alte redet irre6 ,,gott3 ,meine ,tatkraft erschpft sich1 wenn sie sich von mir entfernen2 ihre ,verderbnis ergreift mich2 die ,torheit meiner ,nachkommenschaft steckt mich an4 ,was habe ich begangen1 ,ewiger8 ,habe ,erbarmen mit mir6 ,weil er den ,fluch geliebt hat1 falle der ,fluch auf ihn zurck2 und weil er kein ,wohlgefallen am ,segen gehabt hat1 weiche der ,segen von ihm4 ,,egyn3 ,welcher ,wahnsinn6 ,,gott3 7wirft sich nieder74 ,herr1 ,ewiger1 es gibt unter den ,gttern keinen1 der dir hnlich ist6 ,deine ,werke sind unvergleichlich4 ,denn du bist gross und du tust ,wunder2 und du allein bist ,gott1 du allein6 ,,amaimon3 ,wahnsinn6 ,,egyn3 ,das ist der ,lauf der ,welt3 wenn die ,gtter sich vergngen1 die ,sterblichen sie drum betrgen6444 ,,inferno #ahid--ahig ,motto ,beuge dein ,haupt1 stolzer ,recke ,bete an1 was du verbrannt hast2 ,verbrenne1 was du angebetet hast6 ,und will mein ,angesicht wider ihn setzen und ihn mit ,schauder schlagen1 dass er zum ,zeichen und ,sprichwort wird4 ,hesekiel #ad1h4 ,unter welchen ist ,hymenus und ,alexander1 welche ich habe dem ,satan bergeben1 dass sie gezchtigt werden1 nicht mehr zu lstern4 #a4 ,timotheus ,i1#bj4 #a4 ,die ,hand des ,unsichtbaren4 ,mit einem ,gefhl wilder ,freude kehrte ich vom ,nordbahnhof zurck1 wo ich meine liebe ,frau verlassen hatte2 sie fuhr zu unserm ,kind1 das in fernem ,land erkrankt war4 ,vollbracht war also das ,opfer meines ,herzens6 ,die letzten ,worte3 ,wann sehen wir uns wieder8--,bald6 klangen mir noch im ,ohr1 wie ,lgen1 die man sich nicht eingestehen will2 eine ,ahnung sagte mir3 ,niemals6 ,und wirklich1 diese ,abschiedsworte1 die wir in ,november #ahid wechselten1 waren unsere letzten1 denn bis zu diesem ,augenblick1 im ,mai #ahig1 habe ich meine geliebte ,gattin nicht wiedergesehen4 ,als ich ins ,caf de la ,rgence kam1 setzte ich mich an den ,tisch1 an dem ich mit meiner ,frau zu sitzen pflegte1 meiner schnen ,gefangenenwrterin1 die ,tag und ,nacht meine ,seele belauerte1 meine geheimen ,gedanken ahnte1 den ,flug meiner ,ideen bewachte1 auf mein ,forschen im ,unbekannten eiferschtig war4444 ,durch die wiedergewonnene ,freiheit dehnt sich mein ,ich aus und ich werde hinausgehoben ber die kleinen ,sorgen der grossen ,stadt4 ,auf diesem ,schauplatz geistiger ,kmpfe hatte ich eben einen ,sieg davongetragen1 der an sich wertlos1 fr mich aber ber die ,massen gross war1 da er die ,erfllung meines ,jugendtraumes ausmachte1 von allen meinen ,landsleuten getrumt1 aber allein von mir verwirklicht3 auf einer ,pariser ,bhne gespielt zu sein4 ,das ,theater stiess mich ab1 wie alles1 was man erreicht hat1 und die ,wissenschaft zog mich an4 ,zwischen ,liebe und ,wissen whlen mssend1 hatte ich mich dafr entschieden1 nach der hchsten ,erkenntnis zu streben2 und da ich selber meine ,liebe opferte1 vergass ich das unschuldige ,opfer1 das ich meinem ,ehrgeiz oder meinem ,beruf brachte4 ,sobald ich in mein schlechtes ,studentenzimmer im lateinischen ,viertel zurckkehre1 durchsuche ich meinen ,koffer und ziehe aus ihrem ,versteck sechs ,tiegel aus feinem ,porzellan hervor2 die habe ich lngst gekauft1 obwohl sie mir fr meine ,verhltnisse zu teuer waren4 ,eine ,zange und ein ,paket reinen ,schwefels vollenden die ,einrichtung des ,laboratoriums4 ,ein ,schmelzofenfeuer ist im ,kamin angezndet1 die ,tr geschlossen und die ,vorhnge heruntergelassen2 denn drei ,monate nach der ,hinrichtung ,caserios ist es nicht klug1 in ,paris chemische ,werkzeuge in die ,hand zu nehmen4 ,die ,nacht sinkt herab1 der ,schwefel brennt wie hllische ,flammen1 und gegen ,morgen habe ich ,kohlenstoff in diesem fr ein ,element gehaltenen ,krper festgestellt4 ,damit glaube ich das grosse ,problem gelst1 die herrschende ,chemie gestrzt und die ,sterblichen vergnnte ,unsterblichkeit erworben zu haben4 ,aber die ,haut meiner ,hnde1 die von dem starken ,feuer fast gebraten ist1 schlt sich in ,schuppen ab1 und der ,schmerz1 den ich beim ,auskleiden an den ,hnden leide1 zeigt mir1 welchen ,preis ich fr meinen ,sieg gezahlt habe4 ,doch als ich allein im ,bette liege1 das noch nach der ,frau duftet1 fhle ich mich selig4 ,ein ,gefhl seelischer ,reinheit1 mnnlicher ,jungfrulichkeit empfindet das vergangene ,eheleben als etwas ,unreines2 und ich bedaure nur1 niemand zu haben1 dem ich fr meine ,befreiung aus seinen schmutzigen1 nun ohne viel ,worte zerrissenen ,fesseln danken knnte4 ,ich bin nmlich im ,lauf der ,jahre ,atheist geworden1 da die unbekannten ,mchte die ,welt sich selber berlassen haben1 ohne ein ,lebenszeichen von sich zu geben4 ,jemand1 dem ich danken knnte6 ,es ist niemand da1 und meine mir aufgedrngte ,undankbarkeit bedrckt mich6 ,auf meine ,entdeckung eiferschtig1 tue ich keine ,schritte1 um sie bekannt zu machen4 ,in meiner ,schchternheit wende ich mich weder an ,autoritten noch an ,akademien4 ,whrend ich meine ,experimente fortsetze1 verschlimmern sich meine aufgesprungenen ,hnde1 die ,schrunden brechen auf und fllen sich mit ,kohlenstaub2 das ,blut sickert hervor und die ,schmerzen werden so unertrglich1 dass ich nichts mehr anfassen kann4 ,diese ,qualen1 die mich rasend machen1 mchte ich den unbekannten ,mchten zuschreiben1 die mich seit ,jahren verfolgen und meine ,anstrengungen vereiteln4 ,ich meide die ,menschen1 versume die ,gesellschaften1 lehne ,einladungen ab1 entfremde mich den ,freunden4 ,schweigen und ,einsamkeit breiten sich um mich4 ,es ist die feierliche und furchtbare ,stille der ,wste1 in der ich aus ,trotz den ,unbekannte herausfordere1 um mit ihm zu ringen ,leib an ,leib1 ,seele an ,seele4 ,dass der ,schwefel ,kohlenstoff enthlt1 habe ich nachgewiesen2 jetzt will ich ,wasserstoff und ,sauerstoff entdecken1 denn die mssen ebenfalls darin vorhanden sein4 ,doch meine ,apparate reichen dazu nicht1 mir fehlt ,geld1 meine ,hnde sind schwarz und blutend1 schwarz wie das ,elend1 blutig wie mein ,herz4 ,denn whrend dieser ,zeit stand ich im ,briefwechsel mit meiner ,frau4 ,ich erzhlte ihr von meinen ,erfolgen in der ,chemie2 sie antwortet mit ,berichten ber die ,krankheit unseres ,kindes1 in die sie hier und dort einstreut1 dass meine ,wissenschaft eitel sei1 und dass es tricht sei1 dafr ,geld fortzuwerfen4 ,in einer ,anwandlung gerechten ,stolzes1 in dem leidenschaftliches ,verlangen1 mir selber ein ,leid anzutun1 begehe ich den ,selbstmord1 in einem nichtswrdigen1 unverzeihlichen ,briefe ,weib und ,kind von mir zu stossen1 indem ich zu verstehen gebe1 dass ein neues ,liebesverhltnis meine ,gedanken beschftige4 ,der ,hieb sitzt4 ,meine ,frau antwortet mit einer ,klage auf ,scheidung4 ,allein1 des ,selbstmordes und ,meuchelmordes schuldig1 vergesse ich das ,verbrechen ber den ,kummer und die ,sorgen4 ,niemand besucht mich1 und ich kann niemand sehen1 da ich alle gekrnkt habe4 ber die ,flche eines ,meeres treibe ich allein dahin2 den ,anker habe ich gelichtet1 doch ich habe keine ,segel4 ,aber die ,not1 in der ,form einer unbezahlten ,rechnung1 unterbricht meine wissenschaftlichen ,arbeiten und meine metaphysischen ,spekulationen und ruft mich auf die ,erde zurck4 ,weihnachten nhert sich4 ,die ,einladung einer skandinavischen ,familie1 deren ,atmosphre mir wegen ihrer peinlichen ,unregelmssigkeiten missfllt1 habe ich schroff abgelehnt4 ,als aber der ,abend da ist und ich allein bin1 reut es mich und ich gehe doch hin4 ,man setzt sich zu ,tisch1 und das ,nachtmahl beginnt mit grossem ,lrm und ausgelassener ,freude1 denn die jungen ,knstler fhlen sich hier wie zu ,hause4 ,eine mich abstossende ,vertraulichkeit der ,gebrden und ,mienen1 ein ,ton1 der nicht nach ,familie klingt1 drckt mich in einer ,weise nieder1 wie ich sie nicht beschreiben kann4 ,mitten in den ,saturnalien lsst meine ,traurigkeit vor meinem ,innern das friedliche ,haus meiner ,frau erscheinen4 ,der ,salon ruft eine pltzliche ,vision in mir hervor3 der ,weihnachtsbaum1 die ,mistel1 mein ,tchterchen1 ihre verlassene ,mutter4444 ,gewissensqual packt mich2 ich stehe auf1 schtze ein ,unwohlsein vor und gehe4 ,ich gehe die schreckliche ,rue de la ,gaiet hinunter1 auf der die geknstelte ,frhlichkeit der ,menge mich verletzt2 dann die dstere und stille ,rue ,delambre1 die mehr als eine andere ,strasse des ,viertels einen zur ,verzweiflung bringen kann4 ,ich biege in den ,boulevard ,montparnasse ein und lasse mich auf der ,terrasse der ,brasserie de ,lilas auf einen ,stuhl fallen4 ,ein guter ,absinth trstet mich einige ,minuten lang4 ,dann berfllt mich eine ,bande ,kokotten und ,studenten1 die mich mit ,ruten ins ,gesicht schlagen4 ,wie von ,furien gejagt1 lasse ich meinen ,absinth stehen und beeile mich einen andern zu suchen1 im ,caf ,franois ,premier1 auf dem ,boulevard ,saint-,michel4 ,von der ,asche ins ,feuer6 ,ein zweiter ,trupp schreit mich an3 ,heda1 der ,einsiedler6 ,von den ,eumeniden gepeitscht1 fliehe ich nach ,haus1 geleitet von den entnervenden ,fanfaren der ,zwiebelflten4 ,der ,gedanke1 dass es eine ,zchtigung sein knne1 die ,folge eines ,verbrechens1 kommt mir nicht4 ,vor mir selber fhle ich mich unschuldig1 halte mich fr den ,gegenstand einer ungerechten ,verfolgung4 ,die unbekannten ,mchte haben mich gehindert1 mein grosses ,werk fortzusetzen2 die ,hindernisse mussten durchbrochen werden1 ehe ich die ,krone des ,siegers davontragen konnte4 ,ich habe unrecht gehabt1 und zugleich habe ich recht und werde recht behalten6 ,diese ,weihnacht schlief ich schlecht4 ,ein kalter ,luftzug schnitt mehrere ,male mein ,gesicht1 und von ,zeit zu ,zeit weckte mich der ,ton einer ,maultrommel4 ,eine zunehmende ,hinflligkeit kommt ber mich4 ,meine schwarzen und blutenden ,hnde hindern mich daran mich anzukleiden und mein usseres zu pflegen4 ,die ,furcht vor der ,hotelrechnung lsst mir keine ,ruhe mehr1 und ich gehe in meinem ,zimmer hin und her1 wie ein wildes ,tier in seinem ,kfig4 ,ich esse nicht mehr1 und der ,wirt rt mir1 ins ,krankenhaus zu gehen4 ,damit ist mir nicht geholfen1 denn es ist teuer1 auch muss man vorher bezahlen4 ,da macht sich eine ,anschwellung der ,armadern bemerkbar1 das ist das ,zeichen fr eine ,blutvergiftung4 ,das ist der ,gnadenstoss4 ,die ,neuigkeit verbreitet sich unter meinen ,landsleuten und eines ,abends kommt die barmherzige ,frau1 von deren ,weihnachtsessen ich so brsk aufgebrochen1 die mir antipathisch war1 die ich beinahe verachtete1 sucht mich auf1 erkundigt sich nach meinem ,befinden1 erfhrt mein ,elend und bezeichnet mir unter ,trnen das ,krankenhaus als einzige ,rettung4 ,man wird begreifen1 wie hilflos und zerknirscht ich dastehe1 als mein beredtes ,schweigen ihr klar macht1 dass ich ohne ,mittel bin4 ,als sie mich so gefallen sieht1 wird sie von ,mitleid erfasst4 ,selber arm und von der ,sorge ums tgliche ,leben bedrckt1 will sie in der skandinavischen ,kolonie ,almosen sammeln und zum ,geistlichen der ,gemeinde gehen4 ,die sndige ,frau hat ,erbarmen mit dem ,mann1 der eben sein rechtmssiges ,weib verlassen hat4 ,noch einmal ,bettler1 durch die ,vermittlung einer ,frau um ,barmherzigkeit bittend1 beginne ich zu ahnen1 dass es eine unsichtbare ,hand gibt1 welche die unwiderstehliche ,logik der ,ereignisse lenkt4 ,ich beuge mich unter dem ,sturm1 entschlossen1 mich bei der ersten ,gelegenheit wieder zu erheben4 ,der ,wagen bringt mich nach dem ,krankenhaus des heiligen ,ludwig4 ,unterwegs1 in der ,rue de ,rennes1 steige ich aus1 um zwei weisse ,hemden zu kaufen4 --,das ,totenhemd fr die letzte ,stunde4 ,ich denke wirklich an den nahen ,tod1 ohne dass ich sagen kann1 warum4 ,im ,krankenhaus wird mir verboten1 ohne ,erlaubnis auszugehen2 dazu sind meine ,hnde so umwickelt1 dass mir jede ,beschftigung unmglich wird2 ich fhle mich daher als ,gefangener4 ,mein ,zimmer ist abstrakt1 nackt1 enthlt nur das ,ntigste1 zeigt keine ,spur von ,schnheit2 es liegt neben dem ,gesellschaftssaal1 wo man vom ,morgen bis zum ,abend raucht und ,karten spielt4 ,es lutet zum ,frhstck4 ,als ich mich zu ,tisch setze1 finde ich mich in einer furchtbaren ,gesellschaft4 ,kpfe von ,toten und ,sterbenden3 hier fehlt die ,nase1 dort ein ,auge2 dort hngt die ,lippe herab1 hier ist die ,wange angefault4 ,zwei sehen nicht krank aus1 zeigen dafr aber in ihrem ,gesicht ,gram und ,verzweiflung4 ,das sind grosse ,diebe der feinen ,gesellschaft1 die infolge mchtiger ,verbindungen als ,kranke dem ,gefngnis entronnen sind4 ,ein widerwrtiger ,geruch nach ,jodoform nimmt mir den ,appetit4 ,und da meine ,hnde gebunden sind1 muss ich beim ,brotschneiden und ,einschenken die ,hilfe meiner ,nachbarn in ,anspruch nehmen4 ,um dieses ,gastmahl der ,verbrecher und zum ,tode ,verurteilten geht die grosse ,mutter1 die ,vorsteherin1 mit ihrer ernsten ,tracht in schwarz und weiss und gibt einem jeden von uns seine giftige ,arznei4 ,mit einem ,arsenikbecher trinke ich einem ,totenkopf zu1 der mir mit ,digitalin nachkommt4 ,das ist grausig1 und dabei muss man noch dankbar sein3 das macht mich rasend6 ,fr etwas so ,geringes und ,unangenehmes auch noch dankbar sein zu mssen6 ,man kleidet mich an1 man kleidet mich aus1 man pflegt mich wie ein ,kind1 die barmherzige ,schwester fasst ,zuneigung zu mir1 behandelt mich wie ein ,baby1 nennt mich mein ,kind1 whrend ich meine ,mutter zu ihr sage4 ,wie wohl tut es1 dieses ,wort ,mutter aussprechen zu knnen1 das seit dreissig ,jahren nicht mehr ber meine ,lippen gekommen ist6 ,die ,alte1 eine ,augustinerin1 die das ,kleid der ,toten trgt1 weil sie nie das ,leben gelebt hat1 ist sanft wie die ,resignation und lehrt uns1 ber unsere ,leiden wie ber ebenso viele ,freuden lcheln1 denn sie kennt die ,wohltaten des ,schmerzes4 ,nicht ein ,wort des ,vorwurfs1 weder ,ermahnungen noch ,predigten4 ,sie kennt die ,bestimmungen der weltlich gemachten ,krankenhuser so gut1 dass sie den ,kranken1 nicht sich selber1 kleine ,freiheiten gewhren kann4 ,so erlaubt sie mir1 in meinem ,zimmer zu rauchen1 und erbietet sich1 selber mir ,zigaretten zu drehen2 das lehne ich jedoch ab4 ,sie verschafft mir die ,erlaubnis1 ausser den gewhnlichen ,stunden auszugehen4 ,als sie entdeckt1 dass ich mich mit ,chemie beschftige1 fhrt sie mich bei dem gelehrten ,apotheker des ,krankenhauses ein4 ,der leiht mir ,bcher und fordert mich1 als ich ihm meine ,lehre von der ,zusammensetzung der einfachen ,krper darlege1 auf1 in seinem ,laboratorium zu arbeiten4 ,diese ,nonne hat eine ,rolle in meinem ,leben gespielt4 ,ich fange an1 mich mit meinem ,los wieder auszushnen und preise das gute ,unglck1 das mich unter dieses gesegnete ,dach gefhrt hat4 ,das erste ,buch1 das ich mir aus der ,bibliothek des ,apothekers hole1 ffnet sich von selbst1 und mein ,blick schiesst wie ein ,falke auf eine ,zeile des ,kapitels3 ,phosphor4 ,in zwei ,worten erzhlt der ,autor1 der ,chemiker ,lockyer habe durch die ,spektralanalyse gezeigt1 dass der ,phosphor kein einfacher ,krper ist2 ,lockyers ,bericht ber seine ,versuche sei der ,pariser ,akademie der ,wissenschaften vorgelegt worden1 die den ,tatbestand nicht habe leugnen knnen4 ,durch diesen unerwarteten ,beistand gestrkt1 nehme ich meine ,tiegel mit den ,rckstanden des nicht vllig verbrannten ,schwefels und bergebe sie einem ,bureau fr chemische ,analysen1 das mir den ,schein fr den nchsten ,morgen verspricht4 ,es war mein ,geburtstag4 ,als ich ins ,krankenhaus zurckkehre1 finde ich einen ,brief von meiner ,frau4 ,sie beweint mein ,unglck1 will sich wieder mit mir vereinigen1 mich pflegen1 mich lieben4 ,das ,glck1 trotz allem geliebt zu sein1 erzeugt in mir das ,bedrfnis zu danken4 ,aber wem6 ,dem ,unbekannten1 der sich so viele ,jahre verborgen hatte8 ,das ,herz schlgt mir1 ich bekenne die nichtswrdige ,lge ber meine angebliche ,untreue1 ich bitte um ,verzeihung1 und ehe ich mich dessen versehe1 schreibe ich wieder einen ,liebesbrief an meine ,ehegattin4 ,doch verschiebe ich unsere ,wiedervereinigung auf einen gnstigeren ,zeitpunkt4 ,am nchsten ,morgen eile ich zu meinem ,chemiker nach dem ,boulevard ,magenta4 ,im geschlossenen ,umschlag bringe ich den ,schein der ,analyse ins ,krankenhaus4 ,als ich auf dem innern ,hof am ,standbild des heiligen ,ludwig vorbeigehe1 erinnere ich mich an die drei ,werke des ,heiligen3 die ,blindenanstalt1 die ,universitt1 die ,kapelle2 die kann man bersetzen3 ,vom ,leiden durch ,wissen zur ,busse4 ,in meinem ,zimmer eingeschlossen1 ffne ich den ,umschlag1 der meine ,zukunft entscheiden soll4 ,ich lese3 ,das uns zur ,untersuchung bergebene ,pulver zeigt diese ,eigenschaften4 ,farbe3 grauschwarz2 hinterlsst ,spuren auf ,papier4 ,dichtigkeit3 sehr gross1 grsser als die mittlere ,dichtigkeit des ,graphit2 es scheint ein harter ,graphit zu sein4 ,chemische ,untersuchung3 dieses ,pulver brennt leicht und entwickelt dabei ,kohlenoxyd und ,kohlensure2 es enthlt also ,kohle4 ,reiner ,schwefel enthlt ,kohle6 ,ich bin gerettet4 ,ich kann in ,zukunft meinen ,freunden und ,verwandten beweisen1 dass ich kein ,tor bin4 ,besttigt sind die ,lehren1 die ich in meiner ,arbeit ,antibarbarus aussprach4 ,als ich die vor einem ,jahr verffentlichte1 behandelte die ,presse sie wie das ,werk eines ,charlatans oder ,toren1 und meine ,familie jagte mich davon als ,taugenichts1 als ein ,cagliostro4 ,jetzt1 meine ,gegner1 seid ihr zu ,boden geschlagen6 ,mein ,ich schwillt von gerechtem ,stolz1 ich will das ,krankenhaus verlassen1 auf den ,strassen schreien1 vor dem ,institut brllen1 die ,universitt niederreissen 444 aber meine ,hnde sind mir gebunden1 und als ich auf den ,hof hinauskomme1 rt mir die hohe ,einfriedung3 ,geduld4 ,als ich dem ,apotheker das ,ergebnis der ,analyse mitteile1 schlgt er mir vor1 eine ,kommission zusammenzubringen1 vor der ich meine ,behauptung durch versuche beweise4 ,da ich aber nicht warten will und meine ,scheu vor ffentlichen ,auftritten kenne1 schreibe ich einen ,aufsatz ber den ,gegenstand und schicke den an die ,temps4 ,nach zwei ,tagen erscheint der ,artikel4 ,die ,losung ist gegeben4 ,man antwortet mir von verschiedenen ,seiten1 ohne die ,tatsache zu leugnen4 ,ich habe ,anhnger gefunden1 ich bin ,mitarbeiter einer chemischen ,zeitschrift geworden1 beginne einen ,briefwechsel1 der meine weiteren ,untersuchungen frdert4 ,an einem ,sonntag1 dem letzten1 den ich im ,fegefeuer des heiligen ,ludwig verbringe1 sitze ich am ,fenster und beobachte1 was auf dem ,hof vorgeht4 ,die beiden ,diebe gehen mit ihren ,frauen und ihren ,kindern spazieren1 kssen sie von ,zeit zu ,zeit und sehen glcklich aus1 wie sie sich an der ,liebe wrmen1 die das ,unglck schrt4 ,meine ,einsamkeit bedrckt mich1 und ich verwnsche mein ,schicksal1 das ich ungerecht finde1 indem ich vergesse1 dass mein ,verbrechen ihre an ,nichtswrdigkeit bertrifft4 ,der ,brieftrger bringt einen ,brief von meiner ,frau4 ,der ,brief ist von eisiger ,klte4 ,mein ,erfolg hat sie verletzt1 und sie gibt vor1 ihr ,zweifel sttze sich auf die ,ansicht eines ,chemikers von ,fach4 ,dann fgt sie hinzu1 ,illusionen seien gefhrlich und knnten zu ,gehirnkrisen fhren4 brigens1 was erreichte ich mit all dem8 ,knnte ich mit der ,chemie eine ,familie ernhren8444 ,noch einmal die ,alternative3 ,liebe oder ,wissenschaft6 ,ohne zu zgern1 schlage ich sie mit einem letzten ,abschiedsbrief zu ,boden1 mit mir zufrieden1 wie ein ,mrder1 der seinen ,anschlag ausgefhrt hat4 ,am ,abend gehe ich in dem dsteren ,viertel spazieren4 ,ich berschreite den ,st4 ,martins-,kanal1 der schwarz wie ein ,grab ist und eigens dazu gemacht zu sein scheint1 damit man sich darin ertrnkt4 ,ich bleibe an der ,ecke der ,rue ,alibert stehen4 ,warum ,alibert8 ,wer ist das8 ,hiess nicht der ,graphit1 den der ,chemiker in meinem ,schwefel fand1 ,alibert-,graphit8 ,was folgt daraus8 ,es ist eine ,grille1 aber der ,eindruck von etwas unerklrlichem bleibt mir4 ,dann ,rue ,dieu4 ,warum ,gott1 wenn er von der ,republik abgeschafft ist8 ,hat sie doch das ,pantheon seiner ursprnglichen ,bestimmung entzogen6--,rue ,beaurepaire4 ,ein schner ,aufenthalt fr ,missetter 444 ,rue de ,bondy4 ,fhrt mich der ,dmon8 444 ,ich lese die ,strassennamen nicht mehr1 gehe irre1 kehre um auf meinen ,spuren1 ohne jedoch den ,weg wiederzufinden4 ,ich fahre vor einem ungeheuren ,schuppen zurck1 der nach rohem ,fleisch und verfaultem ,gemse1 besonders nach ,sauerkraut1 stinkt4444 ,verdchtige ,gestalten streifen an mir vorbei und lassen grobe ,worte fallen4444 ,ich habe ,furcht vor dem ,unbekannten2 wende mich rechts1 dann links und gerate in eine schmutzige ,sackgasse1 wo ,unrat1 ,laster und ,verbrechen zu hausen scheinen4 ,dirnen versperren mir den ,weg1 ,strassenjungen lachen mich aus4444 ,die ,szene der ,weihnacht wiederholt sich3 ,vae soli6 ,wer legt mir diesen ,hinterhalt1 sobald ich mich von der ,welt und ,menschen trenne8 ,irgendjemand hat mich in diese ,falle gehen lassen6 ,wo ist er8 ,dass ich mit ihm kmpfe6444 ,ein mit schmutzigem ,schnee gemischter ,regen fllt1 gerade wie ich zu laufen anfange4444 ,im ,hintergrund einer kleinen ,strasse zeichnet sich vom ,himmelsgewlbe in ,russschwarz ein ungeheures ,tor ab1 ein ,werk von ,cyklopen1 ein ,tor ohne ,palast dahinter1 das sich auf ein ,meer von ,licht ffnet4444 ,ich frage einen ,polizisten1 wo ich bin4 --,am ,st4 ,martins-,tor1 mein ,herr4 ,zwei ,schritte fhren mich auf die grossen ,boulevards1 die ich hinuntergehe4 ,die ,uhr des ,theaters zeigt sechs ein ,viertel4 ,es ist gerade die ,absinthstunde1 und meine ,freunde erwarten mich aus ,gewohnheit im ,caf ,napolitain4 ,ich gehe eilig weiter und vergesse ,krankenhaus1 ,kummer und ,armut4 ,als ich aber am ,caf du ,cardinal vorbeikomme stosse ich an einen ,tisch1 hinter dem ein ,herr sitzt4 ,ich kenne ihn nur dem ,namen nach1 aber er kennt mich1 und in einer ,sekunde sagen mir seine ,augen3 --,sie hier8 ,sie sind also nicht im ,krankenhaus8 ,schwindel das ,liebeswerk6 ,ich fhle1 dass dieser ,mann einer meiner unbekannten ,wohltter ist1 dass er mir ,almosen gegeben hat1 dass ich fr ihn ein ,bettler bin1 der nicht das ,recht hat1 ins ,caf zu gehen4 ,bettler6 ,das ist das rechte ,wort1 das mir in den ,ohren klingt und mir die brennende ,rte der ,scham1 der ,demtigung1 der ,wut in die ,wangen treibt4 ,vor sechs ,wochen sass ich hier2 mein ,theaterdirektor liess sich von mir einladen und nannte mich lieber ,meister1 die ,journalisten baten mich um ,interviews2 der ,photograph bat mich um die ,ehre1 meine ,bilder verkaufen zu drfen4444 ,und jetzt3 ,bettler1 gebrandmarkt1 aus der ,gesellschaft verbannt6 ,gestupt1 gehetzt1 zum ussersten getrieben1 streife ich den ,boulevard hinunter wie ein ,nachtschwrmer und ziehe mich zurck in meinen ,zufluchtsort bei den ,pestkranken4 ,dort1 im meinem ,zimmer eingeschlossen1 bin ich zu ,hause4 ,wenn ich ber mein ,schicksal nachdenke1 erkenne ich wieder die unsichtbare ,hand1 die mich straft und mich auf ein ,ziel hintreibt1 das ich noch nicht ahne4 ,sie gibt mir den ,ruhm1 whrend sie mir zugleich die ,ehren der ,welt verweigert2 sie demtigt mich1 indem sie mich erhht2 sie erniedrigt mich1 um mich zu erheben4 ,wieder kommt mir der ,gedanke1 die ,vorsehung habe mich zu einer ,mission bestimmt1 und dies sei der ,anfang meiner ,erziehung4 ,im ,februar verlasse ich das ,krankenhaus1 nicht geheilt1 aber genesen von den ,versuchungen dieser ,welt4 ,als ich ging1 habe ich die ,hand der guten ,mutter1 die mir1 ohne zu predigen1 den ,weg des ,kreuzes gezeigt hat1 kssen wollen1 aber ein ,gefhl der ,ehrfurcht1 wie vor etwas ,heiligem hat mich zurckgehalten4 ,mge sie nun im ,geist diese ,danksagung eines verirrten ,fremdlings empfangen1 der sich jetzt in einem fernen ,lande verborgen hat4 #b4 ,der heilige ,ludwig fhrt mich bei dem seligen ,herrn ,orfila ein4 ,in einem bescheidenen mblierten ,zimmer1 das ich mir gemietet habe1 setze ich den ganzen ,winter hindurch meine chemischen ,arbeiten fort4 ,bis gegen ,abend bleibe ich zu ,hause1 dann gehe ich aus1 um in einer ,cremerie1 wo ,knstler aus verschiedenen ,lnder einen ,kreis gebildet haben1 zu ,mittag zu essen4 ,nach dem ,essen besuche ich die ,familie1 die ich in einem ,augenblick der ,sittenstrenge verlassen hatte4 ,die ganze ,gesellschaft von anarchistischen ,knstlern ist dort1 und ich bin zu ertragen verurteilt1 was ich hatte vermeiden wollen3 leichte ,sitten1 lockere ,moral1 absichtliche ,gottlosigkeit4 ,aber sie haben viel ,talent und sehr viel ,geist2 ein einziger hat ,genie1 ein wildes ,genie1 das sich einen ,namen gemacht hat4 ,jedenfalls ist es eine ,familie1 in der man mich liebt1 und ich bin ihnen ,dank schuldig2 daher mache ich mich blind und taub gegen alles1 was zu ihren kleinen ,angelegenheiten gehrt und mich nichts angeht4 ,wenn ich diese ,leute aus einem nicht gerechtfertigten ,stolz geflohen htte1 so wre die ,strafe logisch gewesen2 da aber der ,grund meiner ,flucht die ,sehnsucht war1 meine ,persnlichkeit zu lutern und meine ,seele zu bebauen1 indem ich mich in der ,einsamkeit sammelte1 begreife ich in diesem ,fall die ,methode der ,vorsehung nicht2 ich bin nmlich von so weichem ,charakter1 dass ich mich aus reiner ,umgnglichkeit und aus ,furcht1 undankbar zu sein1 der ,umgebung anpasse4 ,durch meine klgliche und anstssige ,armut aus der ,gesellschaft verbannt1 war ich glcklich1 fr die langen ,winterabende eine ,zuflucht zu finden1 wenn ich auch unter der schlpfrigen ,unterhaltung sehr litt4 ,nachdem ich entdeckt habe1 dass die unsichtbare ,hand meine ,schritte auf dem holperigen ,wege lenkt1 fhle ich mich nicht mehr einsam1 und ich beobachte mich streng in ,handlungen und ,worten1 wenn es mir auch nicht immer gelingt4 ,sobald ich aber gesndigt habe1 ertappt mich jemand auf frischer ,tat1 und die ,strafe stellt sich mit einer ,pnktlichkeit und einer ,spitzfindigkeit ein1 die keine ,zweifel lassen1 dass hier eine ,macht eingreift1 die verbessern will4 ,der ,unbekannte ist mir eine persnliche ,bekanntschaft geworden3 ich spreche zu ihm1 ich danke ihm1 ich frage ihn um ,rat4 ,manchmal stelle ich mir ihn als meinen ,diener vor1 dem ,daimon des ,sokrates hnlich1 und das ,bewusstsein1 durch den ,unbekannten untersttzt zu werden1 gibt mir eine ,energie und eine ,sicherheit1 dass ich eine ,kraft zeige1 die ich mir nie zugetraut htte4 ,mit den ,menschen zerfallen1 werde ich in einer anderen ,welt wiedergeboren1 in die mir niemand folgen kann4 ,nichtssagende ,geschehnisse ziehen meine ,aufmerksamkeit auf sich2 die ,trume der ,nacht kleiden sich in die ,form von ,vorahnungen2 ich denke1 ich bin gestorben und mein ,leben verluft in einer anderen ,sphre4 ,nachdem ich nachgewiesen habe1 dass ,schwefel ,kohlenstoff enthlt1 habe ich noch ,wasserstoff und ,sauerstoff zu entdecken1 auf die aus ,analogie geschlossen werden kann4 ,zwei ,monate vergehen unter ,berechnungen und ,grbeleien1 aber ich habe nicht die ntigen ,werkzeuge1 um ,versuche zu machen4 ,ein ,freund rt mir1 in das ,laboratorium der ,sorbonne zu gehen1 das auch ,fremden offen steht4 ,da ich scheu bin und die ,menge frchte1 wage ich nicht1 mich dazu zu entschliessen4 ,so stehen meine ,arbeiten still1 und ein ,augenblick der ,abspannung tritt ein4 ,an einem schnen ,frhlingsmorgen erhebe ich mich bei guter ,laune1 gehe die ,rue de la ,grande ,chaumire hinunter und komme in die ,rue de ,fleurus1 die sich auf den ,luxemburg-,garten ffnet4 ,die hbsche kleine ,strasse ist ruhig1 die grosse ,kastanienallee ist grn1 leuchtend1 breit und gerade wie eine ,rennbahn1 und ganz im ,hintergrund erhebt sich wie ein ,grenzstein die ,david-,sule1 und in der ,ferne1 ber allem1 die ,kuppel des ,pantheon1 dessen goldenes ,kreuz sich fast in den ,wolken verliert4 ber das symbolische ,schauspiel entzckt1 bleibe ich stehen4 ,als ich aber die ,augen abwende1 bemerke ich zu meiner ,rechten in der ,fleurusstrasse das ,schild eines ,frbers4 ,ah6 eine ,vision von unleugbarer ,wirklichkeit4 ,auf das ,schaufenster des ,ladens sind die ,anfangsbuchstaben meines ,namens gemalt3 ,a4 ,s4 ,sie schweben auf einer silberweissen ,wolke1 und ber ihnen wlbt sich ein ,regenbogen4 ,ich nehme das ,omen an1 indem ich mich an die ,genesis erinnere3 ,meinen ,bogen habe ich in die ,wolke gesetzt1 und er soll das ,zeichen sein des ,bundes zwischen mir und er ,erde4 ,ich berhre den ,boden nicht mehr1 mit beflgeltem ,schritt trete ich in den ,garen ein1 in dem sich niemand aufhlt4 ,zu dieser frhen ,stunde gehrt der ,park mir1 gehrt mir der ,rosengarten1 und ich besuche alle meine ,blumen auf den langen1 schmalen ,beeten1 die ,chrysanthemen1 die ,verbenen1 die ,begonien4 ,ich komme ber die ,rennbahn1 erreiche den ,grenzstein1 gehe durch das ,gittertor der ,rue ,soufflot und wende mich nach dem ,boulevard ,saint-,michel4 ,vor der ,auslage der ,buchhandlung von ,blanchard bleibe ich stehen1 nehme1 ohne erst zu berlegen1 einen alten ,band der ,chemie von ,orfila in die ,hand1 ffne ihn auf gut ,glck und lese3 ,den ,schwefel hat man unter die einfachen ,krper eingereiht4 ,die scharfsinnigen ,untersuchungen von ,h4 ,davy und dem jngeren ,berthollet gehen jedoch darauf aus zu beweisen1 dass er ,wasserstoff1 ,sauerstoff und eine besondere ,base enthlt1 deren ,ausscheidung bisher nicht mglich gewesen ist4 ,man wird sich meine1 ich mchte sagen religise1 ,ekstase vorstellen1 als mir diese an ein ,wunder grenzende ,offenbarung wird4 ,davy und ,berthollet hatten ,wasserstoff und ,sauerstoff nachgewiesen1 ich ,kohlenstoff4 ,mir kommt es also zu1 die ,formel des ,schwefels aufzustellen4 ,zwei ,tage spter liess ich mich in die naturwissenschaftliche ,fakultt der ,sorbonne 7des heiligen ,ludwig67 einschreiben1 mit dem ,recht1 im ,laboratorium ,untersuchungen anzustellen4 ,der ,morgen1 an dem ich mich nach der ,sorbonne begab1 war fr mich ein feierliches ,fest4 ,wenn ich mir auch keine ,illusion machte1 die ,professoren1 die mich mit der kalten ,hflichkeit1 die man dem ,fremden1 dem ,eindringling zeigt1 empfangen hatten1 berzeugen zu knnen1 so gab mir doch eine milde und ruhige ,freude den ,mut des ,mrtyrers1 der eine ,schar von ,feinden angreift4 ,denn fr mich ist bei meinem ,alter die ,jugend der natrliche ,feind4 ,als ich auf den ,platz komme1 wo die kleine ,kirche der ,sorbonne liegt1 finde ich die ,tr offen und trete ein1 ohne eigentlich zu wissen1 warum4 ,die jungfruliche ,mutter und das ,kind grssen mich mit einem milden ,lcheln2 der ,gekreuzigte lsst mich kalt1 erscheint mir wie immer unbegreiflich4 ,der heilige ,ludwig1 meine neue ,bekanntschaft1 der ,freund der ,elenden und ,ausstzigen1 lsst sich junge ,theologen vorstellen4 ,ist der heilige ,ludwig mein ,schutzheiliger1 mein guter ,engel1 der mich ins ,krankenhaus getrieben1 damit ich das ,feuer der hchsten ,not durchmache1 bevor ich den ,ruhm wiedererlange1 der zu ,unehre und ,verachtung fhrt8 ,hat er mich nach der ,buchhandlung von ,blanchard geschickt8 ,hat er mich hierher gezogen8 ,vom ,atheismus bin ich in den vollstndigen ,aberglauben gefallen4 ,als ich die ,votivbilder betrachte1 die vom glcklichen ,ausgang der ,prfungen ,zeugnis ablegen1 tue ich das ,gelbde1 niemals die weltlichen ,zeichen des ,verdienstes anzunehmen1 falls ich ,erfolg habe4 ,die ,stunde hat geschlagen4 ,ich laufe ,spiessruten durch die unbarmherzige ,jugend2 sie weiss1 welche chimrische ,aufgabe ich mir gestellt habe1 und verhhnt mich4 ,als zwei ,wochen vergangen sind1 habe ich unbestreitbare ,beweise erhalten1 dass der ,schwefel eine dreistoffige ,verbindung von ,kohlenstoff1 ,sauerstoff1 ,wasserstoff ist4 ,ich danke dem ,leiter des ,laboratorium1 der sich stellt1 als interessiere er sich nicht fr meine ,angelegenheiten1 und verlasse dieses neue ,fegefeuer mit einer unsagbaren inneren ,freude4 ,ich gehe morgens auf dem ,friedhof ,montparnasse spazieren1 wenn ich nicht den ,luxemburggarten besuche4 ,einige ,tage nach meinem ,auszug aus der ,sorbonne entdecke ich bei dem ,stern des ,friedhofs eine ,grabdenkmal von klassischer ,schnheit4 ,ein ,medaillon aus weissem ,marmor zeigt die edlen ,zge eines alten ,weisen1 den die ,inschrift des ,sockels mir als den ,chemiker und ,toxikologen ,orfila verstellt4 ,es ist mein ,freund und ,beschtzer1 der mich spter so manchesmal durch das ,labyrinth chemischer ,versuche gefhrt hat4 ,eine ,woche spter1 als ich die ,rue d',assas hinuntergehe1 mache ich vor einem ,haus von klsterlichem ,aussehen ,halt4 ,ein grosses ,schild klrt mich ber die ,bestimmung des ,gebudes auf3 ,hotel ,orfila4 ,immer ,orfila6 ,in den folgenden ,kapiteln werde ich alles erzhlen1 was sich in diesem alten ,haus zugetragen hat2 in das mich die unsichtbare ,hand getrieben1 damit ich dort gezchtigt1 belehrt und1 warum nicht1 erleuchtet werde6 #c4 ,die ,versuchungen des ,teufels4 ,der ,scheidungsprozess wickelt sich sehr langsam ab1 wurde von ,zeit zu ,zeit durch einen ,liebesbrief1 einen ,aufschrei der ,sehnsucht1 ,versprechungen der ,vershnung unterbrochen4 ,und schliesslich ein schroffes ,lebewohl auf immer4 ,ich liebe sie1 sie liebt mich1 und wir hassen einander mit dem wilden ,hass der ,liebe1 die sich durch die ,trennung steigert4 ,um das unglckliche ,band zu zerreissen1 suche ich nach einer ,gelegenheit1 diese ,leidenschaft durch eine andere zu ersetzen1 und bald werden meine unredlichen ,wnsche erhrt4 ,beim ,mittagessen der ,cremerie erscheint eine englische ,dame1 die sich der ,bildhauerkunst widmet4 ,sie redet mich zuerst and und gefllt mir auf der ,stelle4 ,sie ist schn1 reizend1 vornehm1 gut gekleidet1 und verfhrt durch eine knstlerische ,ungezwungenheit4 ,mit einem ,wort1 eine ,luxusausgabe meiner ,frau1 deren ,bild sie verfeinert und vergrssert wiedergibt4 ,um sich mir angenehm zu machen1 ladet der angesehene ,knstler1 der ,doyen der ,cremerie1 diese ,dame zu den ,donnerstagabenden ein1 die er auf seinem ,atelier gibt4 ,ich gehe hin1 halte mich aber abseits1 weil ich nur widerwillig einem ,publikum1 das sich ber einen lustig macht1 meine ,gefhle zeige4 ,gegen elf ,uhr erhebt sich die ,dame und gibt mir ein ,zeichen geheimen ,einverstndnisses4 ,ziemlich linkisch stehe ich auf1 verabschiede mich1 biete dem jungen ,weibe meine ,begleitung an und fhre sie hinaus1 whrend die schamlosen jungen ,leute lachen4 ,vor einander lcherlich gemacht1 gehen wir davon1 ohne ein ,wort sagen zu knnen2 wir verachten uns1 als htten wir uns vor der spottenden ,menge nackt ausgezogen4 ,nun mssen wir auch noch durch die ,rue de la ,gaiet1 wo ,zuhlter und ,dirnen uns mit ihren gemeinen ,schimpfworten ohrfeigen1 als seien wir ,eindringlinge in ihr ,gewerbe4 ,man ist nicht liebeswrdig1 wenn man ingrimmig am ,pranger steht2 und unter ,geisselschlgen gebeugt1 kann ich mich nicht wieder aufrichten4 ,als wir den ,boulevard de ,raspail erreichen1 werden wir von einem feinem ,regen berfallen1 der uns wie mit ,ruten peitscht4 ,da wir keinen ,schirm haben1 ist es das ,verstndigste1 in einem warmen und erleuchteten ,caf ,schutz zu suchen2 mir der ,gebrde eines ,grandseigneurs zeige ich auf das reichste ,restaurant von allen4 ,leichten ,fusses berschreiten wir den ,boulevard 444 pardauz1 pardauz6 ,der ,gedanke1 dass ich keinen ,sou bei mir habe1 trifft mich wie ein ,hammerschlag vor den ,schdel4 ,ich habe vergessen1 wie ich mich aus der ,verlegenheit gezogen1 aber ich werde niemals die ,empfindungen vergessen1 die mich diese ,nacht berfielen1 als ich die ,dame an ihrer ,haustr verliess4 ,diese ,strafe1 obwohl streng und unmittelbar1 und erteilt von einer geschickten ,hand1 die ich nicht verkennen konnte1 gengte mir noch nicht4 ,ein ,bettler1 der die ,verpflichtungen gegen seine ,familie nicht erfllt1 hatte eine ,verbindung knpfen wollen1 die ein anstndiges ,mdchen blossstellen musste4 ,das war ganz einfach ein ,verbrechen1 und ich legte mir die regelrechte ,busse auf4 ,ich verzichte auf die ,gesellschaft der ,cremerie1 ich faste1 ich vermeide alles1 was die verhngnisvolle ,leidenschaft hervorrufen kann4 ,aber der ,versucher wacht4 ,an einem ,atelierabend finde ich die ,schne wieder1 und zwar in einer morgenlndischen ,tracht1 die ihre ,schnheit so hebt1 dass sie mich betrt4 ,ihr gegenber aber weiss ich nichts zu sagen1 benehme mich linkisch2 obwohl ich entdecke1 dass dieses ,weib nur eine ehrliche und aufrichtige ,erklrung verdient3 ich begehre ,sie1 gehe ich meiner ,wege1 bis auf die ,knochen von einer unreinen ,flamme verzehrt4 ,am nchsten ,tage komme ich wieder in die ,cremerie4 ,sie sitzt da1 ist reizend1 liebkost mich mit ihrer einschmeichelnden ,stimme1 kitzelt mich mit ihren ,katzenaugen4 ,das ,gesprch kommt in ,gang1 alles geht aufs beste1 als im kritischen ,augenblick die junge ,minna lrmend eintritt4 ,das war ein ,knstlerkind1 halb ,modell1 halb ,geliebte1 das sich fr die ,literatur interessierte1 eine gutes ,wesen hatte und berall willkommen war4 ,ich kannte sie auch1 und eines ,abends waren wir gute ,freunde geworden1 jedoch ohne die ,grenzen des ,erlaubten zu berschreiten4 ,genug1 sie tritt ein1 wirft sich mir in die ,arme1 denn sie war etwas berauscht1 ksst mich auf die ,wangen1 duzt mich4 ,die englische ,dame erhebt sich1 bezahlt und geht4 ,damit ist es aus4 ,sie ist nicht wiedergekommen6 ,dank sei ,minna1 die mich brigens vor dieser ,dame gewarnt hatte1 aus ,grnden1 die ich auf sich beruhen lasse4 ,keine ,liebe mehr6 das ist die ,losung1 welche die ,mchte mir gegeben haben1 und ich bescheide mich1 in der ,gewissheit1 dass ein hherer ,zweck sich auch dahinter verbirgt4 ,durch den ,erfolg1 den ich mit ,schwefel gehabt habe1 ermutigt1 mache ich die ,fortsetzung mit ,jod4 ,nachdem ich im ,temps einen ,aufsatz ber eine der ,synthesen des ,jod habe erscheinen lassen1 sucht mich ein unbekannter ,herr im ,hotel auf4 ,er stellt sich als ,vertreter aller europischen ,jodfabriken vor und sagt mir1 er habe soeben meinen ,artikel gelesen2 in dem ,augenblick1 in dem die ,sache sich besttige1 knnten wir einen ,brsenkrach herbeifhren1 der uns ,millionen einbringen wrde1 falls wir nur ein ,patent in ,hnden htten4 ,ich antworte ihm1 ich htte keine industrielle ,erfindung gemacht1 sondern eine wissenschaftliche ,entdeckung1 die noch nicht einmal reif sei2 und die geschftliche ,seite interessiere mich nicht genug1 um sie weiter zu verfolgen4 ,er ging4 ,die ,wirtin des ,hotels1 die einmal mit dem unbekannten ,herrn in ,verbindung gestanden hatte1 erfuhr von ihm die grosse ,neuigkeit1 und zwei ,tage lang wurde ich fr einen zuknftigen ,millionr gehalten4 ,der ,kaufmann kam wieder1 diese ,mal noch mehr begeistert4 ,er hatte ,erkundigungen eingezogen und1 berzeugt1 dass mit der ,entdeckung etwas zu verdienen sei1 lud er mich ein1 unverzglich mit ihm nach ,berlin zu fahren1 um die ntigen ,schritte zu tun4 ,ich dankte ihm und riet ihm1 erst die notwendigen ,analysen vornehmen zu lassen1 ehe er sich weiter engagiere4 ,er bot mir hunderttausend ,francs1 vor ,abend zahlbar1 wenn ich ihm folgen wolle4444 ,ich hiess ihn gehen1 da ich irgendeinen ,schwindler witterte4 ,bei der ,wirtin unten nannte er mich einen ,toren4 ,die nchsten ,tage waren ruhig1 und ich hatte ,zeit1 um nachzudenken4 ,drohende ,not1 unbezahlte ,schulden1 eine unsichere ,zukunft auf der einen ,seite2 auf der andern ,unabhngigkeit1 ,freiheit1 meine ,studien fortzusetzen1 ein sorgenfreies ,leben4 ,und ausserdem1 eine gute ,idee ist ihren ,preis wert4 ,reue ergriff mich1 aber ich hatte nicht den ,mut1 die ,verbindung wieder anzuknpfen4 ,da teilte mir eine ,depesche des ,kaufmanns mit1 das ein ,chemiker1 ,assistent an der ,ecole de mdicine1 und ein ,abgeordneter1 der damals schon bekannt war und jetzt nur zu bekannt ist1 sich fr das ,jodproblem interessierten4 ,ich beginne also eine ,reihe regelmssiger ,versuche1 die alle dasselbe ,ergebnis haben3 zu beweisen1 dass ,jod von ,benzin abgeleitet werden kann4 ,mittlerweile habe ich eine ,unterredung mit dem ,chemiker1 und ein ,tag wird bestimmt fr eine ,zusammenkunft1 bei der die entscheidenden ,versuche gemacht werden sollen4 ,an dem ,morgen1 der diese ,sache entscheiden soll1 nehme ich einen ,wagen und bringe meine ,retorten und ,reagentien zu dem ,kaufmann1 der im ,quartier du ,marais wohnt4 ,der gute ,mann war da2 aber der ,chemiker1 der entdeckt hatte1 dass es ein ,feiertag war1 hatte sich entschuldigt und die ,sitzung auf den folgenden ,tag verschoben4 ,es war ,pfingsten1 was ich nicht gewusst hatte4 ,das schmutzige ,kontor1 das auf die finstere und unsaubere ,strasse sah1 bedrckte mir das ,herz4 ,erinnerungen an die ,kindheit erwachten3 ,pfingsten1 das selige ,fest1 an dem die kleine ,kirche mit grnen ,zweigen1 mit ,tulpen1 ,lilien und ,maiblumen geschmckt1 sich fr die ,abendmahlskinder auftat2 die jungen ,mdchen weissgekleidet wie die ,engel 444 die ,orgel 444 die ,glocken4444 ,ein ,gefhl der ,scham bemchtigte sich meiner ,seele1 und ich kehrte tief bewegt nach ,hause zurck1 fest entschlossen1 jeder ,versuchung1 aus meiner ,wissenschaft ein ,geschft zu machen1 zu widerstehen4 ,ich suberte mein ,zimmer von den herumstehenden ,apparaten und ,reagentien2 ich kehrte es aus2 staubte ab1 rumte auf2 ich liess ,blumen holen1 besonders ,narzissen4 ,nachdem ich dann ein ,bad genommen und das ,hemd gewechselt hatte1 glaubte ich von dem ,schmutz gereinigt zu sein4 ,darauf ging ich aus1 um auf dem ,kirchhof ,montparnasse spazieren zu gehen2 dort fhrte eine ,heiterkeit der ,seele mich zu milden ,gedanken und einer ungewhnlichen ,zerknirschung4 ,o crux ave spes unica3 so weissagten die ,grabhgel mir mein ,schicksal4 ,nichts mehr von ,liebe6 ,nichts mehr von ,geld6 ,nichts mehr von ,ehre6 ,der ,weg des ,kreuzes1 der einzige1 der zur ,weisheit fhrt4 #d4 ,das wiedergewonnene ,paradies4 ,den ,sommer und den ,herbst des ,jahres #ahie zhle ich1 trotz allem1 zu den glcklichsten ,etappen meines so bewegten ,lebens4 ,alles1 was ich angreife1 gelingt mir2 unbekannte ,freunde bringen mir die ,nahrung wie die ,raben dem ,elias2 ,geld fliegt mir zu3 ich kann ,bcher kaufen1 naturwissenschaftliche ,gegenstnde1 darunter ein ,mikroskop1 das mir die ,geheimnisse des ,lebens entschleiert4 ,tot fr die ,welt1 da ich auf die eitlen ,freuden von ,paris verzichte1 bleibe ich in meinem ,viertel1 wo ich jeden ,morgen die ,toten des ,kirchhofs ,montparnasse besuche1 um dann in den ,luxemburggarten hinabzusteigen und meine ,blumen zu begrssen4 ,zuweilen besucht mich ein durchreitender ,landsmann1 um mich einzuladen1 auf der andern ,seite des ,wassers zu frhstcken und ins ,theater zu gehen4 ,ich versage es mir1 weil das rechte ,ufer mir verboten ist3 das ist die sogenannte ,welt1 die ,welt der ,lebenden und der ,eitelkeit4 ,obwohl ich sie nicht formulieren kann1 hat sich eine ,art ,religion in mir gebildet4 ,eher ein ,zustand der ,seele als eine auf ,lehren gegrndete ,ansicht2 ein ,wirrwarr von ,empfindungen1 die sich mehr oder weniger zu ,gedanken verdichten4 ,ich habe mir ein rmisches ,gebetbuch gekauft und lese es mit ,sammlung2 das ,alte ,testament trstet und zchtigt mich in einer etwas dunklen ,weise1 whrend das ,neue mich kalt lsst4 ,das hindert mich nicht1 dass ein buddhistisches ,buch auf mich einen strkeren ,einfluss als alle andern heiligen ,bcher bt1 weil es das positive ,leiden ber die ,enthaltsamkeit stellt4 ,buddha zeigt den ,mut1 im vollen ,besitz seiner ,lebenskraft und im ,genuss seines ehelichen ,glcks auf ,weib und ,kind zu verzichten1 whrend ,christus jede ,gemeinschaft mit den erlaubten ,freunde dieser ,welt vermeidet4 brigens grble ich nicht ber die ,empfindungen1 die in mir auftauchen2 ich halte mich indifferent1 lasse sie gewhren1 indem ich mir dieselbe ,freiheit bewillige1 die ich andern schulde4 ,das grosse ,ereignis der ,pariser ,saison war ,brunetires ,feldgeschrei ber den ,bankerott der ,wissenschaft4 ,seit meiner ,kindheit in die ,naturwissenschaften eingeweiht1 spter ,anhnger ,darwins1 hatte ich entdeckt1 wie ungengend diese wissenschaftliche ,methode ist1 die den ,mechanismus des ,weltalls bekennt1 ohne einen ,mechanismus anzunehmen4 ,die ,schwche des ,systems zeigte sich in einer allgemeinen ,entartung der ,wissenschaft3 die hatte eine ,grenze abgesteckt1 ber die man nicht hinausgehen sollte4 ,wir haben alle ,probleme gelst3 die ,welt hat keine ,rtsel mehr4 ,diese dnkelhafte ,lge hatte mich schon um #ahhj gereizt1 und whrend der folgenden fnfzehn ,jahre hatte ich eine ,revision der ,naturwissenschaften vorgenommen4 ,so hatte ich #ahhd die ,zusammensetzung der ,atmosphre in ,zweifel gezogen3 der ,stickstoff der ,luft ist nicht identisch mit dem ,stickstoff1 der durch ,zerlegung eines stickstoffhaltigen ,salzes gewonnen wird4 #ahia besuchte ich das physikalische ,institut in ,lund1 um die ,spektren dieser beiden ,stickstoffarten1 deren ,verschiedenheit ich entdeckt hatte1 zu vergleichen4 ,brauche ich den ,empfang zu schildern1 den mir die gelehrten ,mechanisten bereiteten8 ,nun1 in diesem ,jahr #ahie hat die ,entdeckung des ,argon frhere ,vermutungen besttigt und meinen durch eine unbesonnene ,heirat unterbrochenen ,untersuchungen einen neuen ,aufschwung gegeben4 ,nicht die ,wissenschaft hat ,bankerott gemacht1 sondern nur die veraltete1 entartete ,wissenschaft1 und ,brunetire hatte recht1 obwohl er unrecht hatte4 ,whrend alle die ,einheit der ,materie anerkannten und sich ,monisten nannten1 ohne es zu sein1 ging ich weiter und zog die letzten ,konsequenzen der ,lehre1 indem ich die ,grenzen aufhob1 die ,materie und sogenannten ,geist zu trennen4 ,so hatte ich #ahid im ,antibarbarus die ,psychologie des ,schwefels behandelt1 indem ich sie durch die ,ontologie1 das heisst die embryonale ,entwicklung des ,schwefels1 erklrte4 ,wer sich dafr interessiert1 sei auf meine im ,sommer und ,herbst #ahie niedergeschriebene ,arbeit ,sylva ,sylvarum verwiesen1 in der ich im stolzen ,gefhl hellseherischer ,kraft die ,geheimnisse der ,schpfung besonders im ,pflanzen- und ,tierreich durchschaut zu haben glaubte2 ferner auf meine ,kirchhofstudien1 die zeigen1 wie ich in ,einsamkeit und ,leiden zu einem schwankenden ,begriff von ,gott und ,unsterblichkeit zurckgefhrt wurde4 #e4 ,der ,fall und das verlorene ,paradies4 ,in diese neue ,welt eingefhrt1 in die niemand mir folgen kann1 fasse ich einen ,widerwillen gegen die andern und habe einen unbesiegbaren ,wunsch1 mich von meiner ,umgebung freizumachen4 ,ich benachrichtige also meine ,freunde1 dass ich nach ,meudon gehen wolle1 um ein ,buch zu schreiben1 das ,einsamkeit und ,stille verlange4 ,zur selben ,zeit fhrten unbedeutende ,zwistigkeiten zu einem ,bruch mit dem ,kreis der ,cremerie1 so dass ich mich eines ,tages recht rauh vereinsamt fand4 ,die erste ,folge war eine unerhrte ,ausdehnung meiner inneren ,sinne3 eine seelische ,kraft1 die sich zu bettigen verlangte4 ,ich glaubte mich im ,besitz grenzenloser ,krfte1 und der ,hochmut flsste mir die tolle ,idee ein1 zu versuchen1 ob ich ein ,wunder tun knne4 ,in einer frheren ,epoche1 in der grossen ,krisis meines ,lebens1 hatte ich bemerkt1 dass ich eine ,fernwirkung auf abwesende ,freunde auszuben vermochte4 ,in den ,volkssagen hat man sich mit der ,frage der ,telepathie und der ,behexung beschftigt4 ,ich mchte mir nun weder unrecht tun1 noch mich von einer verbrecherischen ,handlung ganz weiss waschen1 aber ich glaube zu wissen1 dass mein bser ,wille nicht so bse war wie der ,rckschlag1 den ich davon empfing4 ,eine ungesunde ,neugier1 ein ,ausbruch verkehrter ,liebe1 veranlasst durch die furchtbare ,einsamkeit1 flsst mir eine bermssige ,sehnsucht ein1 wieder mit meiner ,frau und meinem ,kind anzuknpfen1 da ich sie alle beide liebte4 ,aber wie1 da der ,scheidungsprozess schon im ,gang war8 ,ein ausserordentliches ,ereignis1 ein gemeinsames ,unglck1 ein ,blitzschlag1 eine ,feuersbrunst1 eine berschwemmung 444 kurz eine ,katastrophe1 die zwei ,herzen wieder vereinigt1 wie sich in den ,romanen feindliche ,hnde am ,bette eines ,kranken treffen4 ,da habe ich es6 ,eines ,kranken6 ,die ,kinder sind immer etwas krank2 die ,empfindlichkeit einer ,mutter bertreibt die ,gefahr2 ein ,telegramm1 und alles ist gesagt4 ,ich kannte nicht die einfachsten ,begriffe der ,magie1 aber ein unheilvoller ,instinkt flsterte mir ins ,ohr1 was ich mit dem ,portrt meines geliebten ,tchterchens vornehmen msse1 meines geliebten ,tchterchens1 das spter mein einziger ,trost in einem verfluchten ,dasein werden sollte4 ,ich werde die ,folgen einer ,handlung erzhlen2 wie die bse ,absicht durch die ,vermittlung des symbolischen ,verfahrens zu wirken schien4 ,indessen liessen die ,konsequenzen auf sie warten1 und ich setzte meine ,arbeiten fort1 hatte aber das ,gefhl eines unerklrlichen ,unbehagens1 das von der ,ahnung neuen ,unglcks begleitet war4 ,als ich abends allein vor dem ,mikroskop sass1 begegnete mir ein ,zwischenfall1 den ich damals nicht verstand1 der aber doch einen starken ,eindruck auf mich machte4 ,ich hatte seit vier ,tagen eine ,walnuss keimen lassen und lste jetzt den ,keim der1 herzfrmig und nicht grsser als ein ,birnenkern1 zwischen zwei ,samenblttchen eingepflanzt ist1 deren ,aussehen an das menschliche ,gehirn erinnert4 ,man stelle sich meine ,erregung vor1 als ich auf der ,platte des ,mikroskops zwei ,hndchen erblickte1 weiss wie ,alabaster1 erhoben und gefaltet wie zum ,gebet4 ,ist es eine ,vision8 eine ,halluzination8 ,oh nein6 ,eine niederschmetternde ,wirklichkeit1 die mir ,schrecken einflsst6 ,unbeweglich sind sie gegen mich wie in ,beschwrung ausgestreckt1 ich kann ihr fnf ,finger zhlen1 der ,daumen ist krzer1 richtige ,frauen- oder ,kinderhnde4 ,ein ,freund1 der mich vor diesem mich bestrzenden ,schauspiel berraschte1 wurde aufgefordert1 die ,erscheinung zu besttigen2 und er brauchte kein ,hellseher zu sein1 um zwei gefaltete ,hnde zu sehen1 die den ,beobachter um ,barmherzigkeit anrufen4 ,was war das8 ,die beiden ersten unausgebildeten ,bltter eines ,walnussbaumes1 der ,juglans regia1 der ,eichel des ,jupiter4 ,weiter nichts6 ,und dennoch die unleugbare ,tatsache1 dass sich zehn ,finger von menschlicher ,form zu einer ,gebrde des ,flehens falteten3 de profundis clamavi ad te6 ,noch zu kleinglubig und durch eine empirische ,erziehung verdummt1 gehe ich darber hinweg4 ,der ,fall ist getan6 ,ich fhle die ,ungnade der unbekannten ,mchte schwer auf mir ruhen4 ,die ,hand des ,unsichtbaren ist erhoben1 und die ,schlge fallen dicht auf mein ,haupt4 ,zuerst zieht sich mein anonymer ,freund1 der mich bisher untersttzt hat1 zurck1 von einem anmassenden ,brief verletzt2 und ich stehe ohne ,hilfsmittel da4 ,und als ich die ,korrekturbogen von ,sylva ,sylvarum erhalte1 entdecke ich1 dass der ,text wie ein gut gemischtes ,spiel ,karten umgebrochen ist4 ,nicht nur die ,seiten sind umgestellt und falsch numeriert1 auch die verschiedenen ,abteilungen sind so durcheinandergeworfen1 dass sie auf ironische ,weise die ,lehre von der grossen ,unordnung1 die in der ,natur herrscht1 symbolisieren4 ,nach endlosen ,verzgerungen und ,verschiebungen ist die ,broschre gedruckt2 da aber prsentiert mir der ,drucker eine ,rechnung1 deren ,belauf die vereinbarte ,summe ums ,doppelte bersteigt4 ,mit ,bedauern trage ich mein ,mikroskop1 den schwarzen ,anzug und die wenigen ,kostbarkeiten1 die mir geblieben sind1 zum ,leihamt1 aber ich bin schliesslich gedruckt1 und zum erstenmal in meinem ,leben bin ich sicher1 etwas ,neues1 ,grosses und ,schnes gesagt zu haben4 ,der bermut1 mit dem ich die ,exemplare zur ,post trage1 ist leicht zu verstehen4 ,mit einer hhnisch-stolzen ,gebrde werfe ich die ,drucksachen in den ,kasten1 und trotzig gegen die feindlichen ,mchte denke ich3 --,hrst du1 ,sphinx1 ich habe dein ,rtsel gelst1 und ich fordere dich heraus6 ,als ich ins ,hotel zurckkehre1 wurde ich von der ,rechnung berfallen1 die von einem ,brief begleitet war4 ,gereizt von diesem ,schlag1 der mir unerwartet kam1 weil ich seit einem ,jahr der ,gast des ,hauses war1 achte ich von jetzt an auf ,kleinigkeiten1 die ich bisher bersehen habe4 ,so werden in den benachbarten ,zimmern drei ,klaviere auf einmal gespielt4 ,ich sage mir1 das ist ein ,komplott dieser skandinavischen ,damen1 von deren ,verkehr ich mich zurckgezogen habe4 ,drei ,klaviere6 ,und ich kann das ,hotel nicht wechseln1 weil ich kein ,geld habe4 ,ich schlafe ein1 zornig auf diese ,damen und das ,schicksal1 den ,himmel verwnschend4 ,am nchsten ,morgen werde ich durch einen unerwarteten ,lrm geweckt4 ,man hmmert im ,nebenzimmer einen ,nagel ein1 gerade dort1 wo mein ,bett steht4 ,dann hmmert es auf der andern ,seite4 ,eine ,kabale1 ebenso dumm wie diese ,knstlerinnen2 ich lasse sie vorbergehen1 ohne mich daran zu kehren4 ,als ich mir aber nach dem ,essen wie gewhnlich ein ,schlfchen auf meinem ,bett leisten will1 ist ein solcher ,lrm ber meinem ,alkoven zu hren1 dass mir der ,gips der ,decke auf den ,kopf fllt4 ,ich gehe zur ,wirtin hinunter und beklage mich ber das ,betragen der ,gste4 ,sie behauptet1 brigens sehr hflich1 nichts gehrt zu haben1 und verspricht mir1 jeden1 der es wagen wrde1 mich zu beunruhigen1 fortzujagen4 ,es lag ihr nmlich viel daran1 mich in ihrem ,hotel1 das nicht besonders ging1 zu behalten4 ,ohne den ,worten einer ,frau ganz zu glauben1 verliess ich mich doch auf ihr ,interesse1 das sie zwang1 mich gut zu behandeln4 ,doch hrt der ,lrm nicht auf1 und ich verstehe1 dass diese ,damen mich glauben machen wollen1 es seien ,klopfgeister4 ,wie einfltig6 ,gleichzeitig ndern auch die ,kameraden der ,cremerie ihr ,benehmen gegen mich1 und eine geheime ,feindseligkeit ussert sich in versteckten ,blicken und tckischen ,worten4 ,des ,haders mde1 verlasse ich ,hotel und ,cremerie1 ausgeplndert1 ,bcher und ,bibelots zurcklassend1 nackt wie ein kleiner ,johannes4 ,und ziehe am #ba4 ,februar #ahif ins ,hotel ,orfila ein4 #f4 ,das ,fegefeuer4 ,hotel ,orfila1 das wie ein ,kloster aussieht1 ist ein ,pensionat fr die ,studierenden der katholischen ,gesellschaft4 ,ein liebenswrdiger und milder ,abbe hat die ,aufsicht4 ,ruhe1 ,ordnung und gute ,sitten herrschen hier4 ,was mich aber besonders nach so vielen ,verdriesslichkeiten trstet1 ist1 dass ,frauen hier nicht zugelassen werden4 ,das ,haus ist alt2 die ,zimmer niedrig1 die ,korridore dunkel1 und die hlzernen ,treppen schlngeln sich wie in einem ,labyrinth4 ,in diesem ,gebude ist eine ,atmosphre von ,mystik1 die mich lange angezogen hat4 ,mein ,zimmer geht auf eine ,sackgasse hinaus2 von der ,mitte aus sieht man nur eine moosbewachsene ,mauer mit zwei runden ,fensterchen2 sitze ich aber an meinem ,tisch vorm ,fenster1 so blicke ich auf eine entzckende ,landschaft1 die ich nicht erwartet htte4 ,hinter einer ,ringmauer1 die mit ,efeu bedeckt ist1 liegt der ,hof eines ,klosters fr junge ,mdchen unter ,platanen1 ,paulownien1 ,robinien4 ,eine kstliche ,kapelle im ,spitzbogenstil4 ,etwas weiter sind hohe ,mauern mit unzhligen vergitterten ,fensterchen zu sehen1 die mich an ein ,kloster denken lassen2 dahinter im ,tal ein ,wald von ,schornsteinen1 die halbverborgene alte ,huser krnen2 und in der ,ferne der ,turm der ,kirche ,notre-,dame-des-,champs1 mit dem ,kreuz und1 ganz oben1 dem ,hahn4 ,in meinem ,zimmer hngt ein ,kupferstich mit dem heiligen ,vincenz de ,paul1 ein zweiter1 mit ,sankt ,peter1 hngt im ,alkoven ber dem ,bett4 ,der ,pfrtner des ,himmels6 ,welche beissende ,ironie fr mich1 der vor einigen ,jahren den ,apostel in einem phantastischen ,drama lcherlich gemacht hat4 ,mit meinem ,zimmer sehr zufrieden1 schlafe ich die erste ,nacht gut4 ,am nchsten ,morgen entdecke ich1 dass der ,abtritt in dem ,gsschen unter meinem ,fenster liegt1 und zwar so nahe1 dass man das ,auf- und ,zuklappen des eisernen ,deckels hrt4 ,weiter erfahre ich1 dass die beiden runden ,fensterchen gegenber ebenfalls zu ,abtritten gehren4 ,schliesslich vergewissere ich mich1 dass die hundert ,fensterchen im ,hintergrund des ,tals zu ebenso viel ,abtritten gehren1 die auf der ,hofseite einer ,reihe ,huser liegen4 ,ich wte zuerst1 da ich aber nicht die ,mittel habe1 mich zu rhren1 beruhige ich mich1 indem ich das ,schicksal verwnsche4 ,gegen ein ,uhr bringt mir der ,diener das ,frhstck1 und da ich meinen ,arbeitstisch nicht in ,unordnung bringen will1 stellt er das ,tablett auf den ,nachttisch1 in dem das ,nachtgeschirr steht4 ,ich machte ihn darauf aufmerksam1 und der ,diener entschuldigte sich damit1 dass er keinen andern ,tisch zur ,verfgung habe4 ,er sah ehrlich und nicht boshaft aus1 so dass ich ihm verzieh2 und das ,nachtgeschirr wurde fortgenommen4 ,wenn ich zu dieser ,zeit schon ,swedenborg gekannt htte1 wrde ich begriffen haben1 dass ich von den ,mchten zur ,kothlle verurteilt sei4 ,jetzt aber tobte ich gegen das fortwhrende ,unglck1 das mich seit so vielen ,jahren verfolgte2 dann beruhigte ich mich mit dsterer ,resignation1 die sich vor dem ,schicksal beugt4 ,ich erbaute mich1 indem ich das ,buch ,hiob las1 berzeugt1 der ,ewige habe mich dem ,satan berliefert1 um mich zu prfen4 ,dieser ,gedanke trstete mich1 und das ,leiden erfreute mich als ,zeichen des ,vertrauens von seiten des ,allmchtigen4 ,nun beginnt eine ,reihe von ,offenbarungen1 die ich nicht erklren kann1 ohne die ,mitwirkung der unbekannten ,mchte anzunehmen2 und von diesem ,augenblick an mache ich ,aufzeichnungen1 die sich allmhlich anhufen und ein ,tagebuch bilden1 aus dem ich hier ,auszge gebe4 ,eine unangenehme ,stille hat sich um meine chemische ,untersuchungen gelegt4 ,um mich wieder aufzurichten und einen entscheidenden ,schlag zu fhren1 nehme ich das ,problem ,gold zu machen1 vor4 ,ich ging von der ,frage aus3 warum fllt schwefelsaures ,eisen in einer ,lsung von ,goldsalz metallisches ,gold8 ,antwort3 weil ,eisen und ,schwefel in der ,konstitution des ,goldes auftreten4 ,in der ,tat enthalten alle ,schwefeleisen der ,natur mehr oder weniger ,gold4 ,ich begann also mit ,lsungen von schwefelsaurem ,eisen zu bearbeiten4 ,eines ,morgens erwachte ich mit der unbestimmten ,lust1 einen ,ausflug aufs ,land zu machen1 obwohl das gegen meinen ,geschmack und meine ,gewohnheiten war4 ,ohne dahin zu wollen1 kam ich nach dem ,bahnhof ,montparnasse und bestieg den ,zug nach ,meudon4 ,ich gehe ins ,dorf hinunter1 das ich zum ersten ,mal besuche4 ,gehe die grosse ,strasse hinauf und biege rechts ab in eine ,gasse1 die zwischen zwei ,mauern luft4 ,zwanzig ,schritte vor mir1 zur ,hlfte in der ,erde vergraben1 erhebt sich ein rmischer ,ritter in eisengrauer ,rstung aus dem ,boden4 ,obwohl recht sauber modelliert1 wenn auch im kleinen1 tuscht mich die ,figur nicht darber1 dass sie nur aus rohem ,stein ist4 ,tritt man nher1 sieht man1 dass es eine ,augentuschung ist1 und ich bleibe stehen1 mir geflissentlich die ,illusion erhaltend1 die mir ,vergngen macht4 ,der ,ritter betrachtet die nahe ,mauer1 ich folge seinen ,augen und bemerke auf dem ,kalk eine ,kohlenschrift4 ,die verschlungenen ,buchstaben ,f und ,s lassen mich an die ,initialen des ,namens meiner ,frau denken4 ,sie liebt mich noch immer6--,in der nchsten ,sekunde erscheinen mir1 die chemischen ,zeichen des ,eisens und ,schwefels1 ,fe und ,s1 die sich trennen und meinen ,augen das ,geheimnis des ,goldes zeigen4 ,ich untersuche den ,boden und finde zwei ,bleistempel1 die durch ,bindfaden vereinigt sind4 ,der eine trgt die ,buchstaben ,v4 ,p41 der andere eine ,knigskrone4 ,ohne dieses ,abenteuer nher deuten zu wollen1 kehre ich nach ,paris zurck1 unter dem lebhaften ,eindruck1 etwas ,wunderbares erlebt zu haben4 ,in meinem ,kamin brenne ich ,kohlen1 die man wegen ihrer runden und gleichartigen ,form ,spatzenkpfe nennt4 ,als eines ,tages das ,feuer erlosch1 ehe es ausgebrannt war1 nehme ich ein ,kohlenkonglomerat heraus1 das die ,zge einer phantastischen ,gestalt zeigt4 ,ein ,hahnenkopf mit prchtigem ,kamm1 der ,rumpf eher menschlich und die ,glieder gewunden4 ,man htte sagen knnen1 es sei ein ,teufel1 wie man sie auf den ,hexensabbathen des ,mittelalters darstellte4 ,am andern ,tage nehme ich wieder eine prchtige ,gruppe zweier berauchter ,gnomen oder ,kobolde heraus1 die sich umarmen1 whrend die ,kleider flattern4 ,es ist ein ,meisterwerk primitiver ,skulptur4 ,am dritten ,tag ist es eine ,madonna mit dem ,kinde1 in byzantinischem ,stil1 von einer unvergleichlichen ,linie4 ,ich lasse alle drei auf meinem ,tisch liegen1 nachdem ich sie mit schwarzer ,kreide abgezeichnet habe4 ,ein befreundeter ,maler besucht mich2 er betrachtet die drei ,statuetten mit wachsender ,neugier und fragt mich3 --,wer hat das gemacht8 --,gemacht8 ,um ihn auf die ,probe zu stellen1 nenne ich den ,namen eines norwegischen ,bildhauers4 --,wirklich8 ,ich htte sie ,kittelsen1 dem berhmten ,illustrator der skandinavischen ,sagen1 zugeschrieben4 ,ich glaube nicht an die ,existenz von ,teufeln1 aber ich bin begierig1 zu sehen1 welchen ,eindruck meine ,statuetten auf die ,spatzen machen1 die gewohnt sind1 vor meinem ,fenster ,brot zu bekommen2 ich stelle die ,figuren also aufs ,dach4 ,die ,spatzen erschrecken und halten sich fern4 ,es ist also eine hnlichkeit vorhanden1 welche selbst die ,tiere wahrnehmen knnen2 es liegt eine ,wirklichkeit hinter diesem ,spiel der trgen ,materie und des ,feuers4 ,die ,sonne wrmt meine ,figuren so1 dass der ,teufel mit dem ,hahnenkamm platzt2 das erinnert mich an die ,volkssage1 dass die ,kobolde sterben1 wenn sie warten1 bis die ,sonne aufgeht4 ,es geschehen ,dinge im ,hotel1 die mich beunruhigen4 ,am ,tage nach meiner ,ankunft finde ich an der ,tafel im ,flur1 an der die ,zimmerschlssel hngen1 einen ,brief1 der an einen ,herrn ,x41 einen ,studenten adressiert ist1 der denselben ,namen wie die ,familie meiner ,frau trgt4 ,der ,poststempel ist ,dornach1 der ,name des sterreichischen ,dorfes1 wo meine ,frau und mein ,kind wohnen4 ,da ich aber sicher bin1 dass es kein ,postamt in ,dornach gibt1 bleibt die ,sache rtselhaft4 ,diesem ,brief1 der in so herausfordernder ,art dahin gelegt ist1 als habe man die ,absicht1 ihn zu zeigen1 folgen andere4 ,der zweite ist an ,herrn ,dr4 ,bitter adressiert und ,wien abgestempelt2 ein dritter trgt das polnische ,pseudonym ,schmulachowsky4 ,jetzt mischt sich der ,teufel ein4 ,denn dieser ,name ist verstellt1 und ich verstehe1 an wen er erinnern will3 es ist ein ,todfeind von mir1 der in ,berlin wohnt4 ,ein anderes ,mal ist es ein schwedischer ,name1 der mich an einen ,feind in meiner ,heimat erinnert4 ,schliesslich trgt ein in ,wien abgestempelter ,brief den ,aufdruck3 ,bureau fr ,chemische ,analyse von ,dr4 ,eder4 ,das heisst1 man spioniert nach meiner ,goldsynthese4 ,kein ,zweifel mehr1 hier wird eine ,intrige gesponnen2 aber der ,teufel hat diesen ,falschspielern die ,karten gemischt4 ,meinen ,argwohn nach vier ,richtungen der ,welt irren zu lassen1 das ist zu erfinderisch fr die einfltigen ,sterblichen4 ,als ich mich beim ,diener nach diesem ,herrn ,x4 erkundige1 gibt er mir die dumme ,antwort1 es sei ein ,elssser4 ,das ist alles4 ,als ich eines ,morgens von meinem ,spaziergang zurckkehre1 finde ich eine ,postkarte in dem ,fach neben meinem ,schlssel4 ,einen ,augenblick ergreift mich die ,versuchung1 das ,rtsel durch einen ,blick auf die ,karte zu lsen1 aber mein ,schutzengel lhmte meine ,hand gerade in der ,sekunde1 in welcher der junge ,mann aus seinem ,versteck hinter der ,tr hervortritt4 ,ich sehe ihm ins ,gesicht3 er gleicht meiner ,frau4 ,schweigend grssen wir uns1 und jeder geht seines ,weges4 ,ich habe die ,intrige niemals erklren knnen1 deren ,personen ich noch nicht kenne1 da meine ,frau weder einen ,bruder noch einen ,vetter hat4 ,die ,ungewissheit1 die bestndige ,drohung einer ,rache waren mir sechs ,monate lang gengende ,tortur4 ,ich ertrug sie wie das andere als eine ,strafe fr bekannte und unbekannte ,snden4 ,mit dem neuen ,jahr gesellte sich ein neuer ,mann dem ,kreis der ,cremerie4 ,maler und ,amerikaner1 kam er zur rechten ,zeit1 um unsere schlfrige ,gesellschaft zu beleben4 ,ein lebhafter ,geist1 ein ,kosmopolit1 ein khner ,mensch1 guter ,kamerad1 flsste er mir doch ein unbestimmtes ,misstrauen ein4 ,trotz seinem sichern ,auftreten witterte ich1 dass seine ,lage durchaus nicht gesichert sei4 ,der ,krach brach schneller aus1 als man erwartet htte4 ,eines ,abends trat der ,unglckliche in mein ,zimmer und bat um die ,erlaubnis1 einen ,augenblick bleiben zu drfen4 ,er sah aus wie ein verlorener ,mann1 und er war es4 ,der ,hauswirt hatte ihn aus seinem ,atelier gejagt1 seine ,geliebte hatte ihn verlassen1 seine ,glubiger bedrngten ihn2 auf der ,strasse beschimpften ihn die ,zuhlter seiner nicht bezahlten ,modelle2 was ihn aber vollstndig vernichtete1 war die ,grausamkeit des ,hauswirts1 sein fr die ,ausstellung bestimmtes ,gemlde mit ,beschlag zu belegen2 er hatte nmlich auf einen ,erfolg gerechnet1 weil er das ,sujet fr originell und stark hielt4 ,es war eine schwangere ,emanzipierte1 die von der ,menge ans ,kreuz geschlagen und ausgepfiffen wird4 ,da er auch in der ,cremerie berschuldet war1 stand er mit leerem ,magen auf der ,strasse4 ,nach der ersten ,beichte vervollstndigte er seine ,aussage1 indem er eingestand1 er habe eine doppelte ,dosis ,morphium genommen1 aber der ,tod wolle ihn noch nicht4 ,nachdem wir ernst und reiflich berlegt hatten1 kamen wir schliesslich dahin1 dass er das ,viertel verlassen msse4 ,ich wollte mit ihm in einer andern unbekannten ,garkche zu ,mittag essen1 damit nicht der ,mangel an ,freunden ihm den ,mut nhme1 ein anderes ,bild fr den ,salon der ,unabhngigen fertig zu machen4 ,das ,unglck dieses ,mannes1 der mein einziger ,kamerad geworden ist1 vergrssert mein ,leiden1 weil ich auch noch seine ,pein auf mich nehme4 ,es ist eine ,herausforderung von mir1 die mir eine ,erfahrung von grossem ,wert einbringt4 ,er enthllt mir seine ganze ,vergangenheit3 ,deutscher von ,geburt1 hat er sieben ,jahre in ,amerika gelebt1 infolge eines ,unglcks1 das ber seine ,familie hereinbrach1 und wegen eines ,jugendstreiches3 er hatte eine gottlose ,schmhschrift herausgegeben1 die von der ,polizei beschlagnahme wurde4 ,ich entdecke eine ungewhnliche ,intelligenz1 ein melancholisches ,temperament1 eine zgellose ,sinnlichkeit4 ,aber hinter dieser menschlichen ,maske1 die durch eine kosmopolitische ,erziehung erweitert ist1 ahne ich ein ,geheimnis1 das mich neugierig macht und das ich eines ,tages aufdecken werde4 ,ich warte zwei ,monate1 whrend deren ich mein ,dasein mit dem dieses ,freundes vereinige4 ,all das ,elend eines ,knstlers1 der nicht durchgedrungen ist1 mache ich durch1 indem ich vergesse1 dass ich meine ,laufbahn schon hinter mir habe1 dass mein ,name etwas im ,tout-,paris und in der ,gesellschaft der ,dramatiker zu bedeuten hat1 wenn das mich als ,chemiker auch nicht mehr interessiert4 brigens liebt mich mein ,kamerad nur1 solange ich meine wirklichen ,erfolge verberge2 muss ich sie aber im ,vorbergehen erwhnen1 ist er verletzt1 macht sich so unglcklich1 so unbedeutend1 dass ich aus ,barmherzigkeit mich selber wie einen alten ,lumpen behandele4 ,dadurch erniedrige ich mich allmhlich1 whrend er1 der seine ,zukunft noch vor sich hat1 sich auf meine ,kosten erhebt4 ,ich mache mich zu einem ,leichnam1 der an den ,wurzeln eines ,baumes begraben ist1 whrend der ,baum1 der seine ,nahrung aus dem in ,zersetzung begriffenen ,leben zieht1 hoch in die ,luft wchst4 ,da ich zu dieser ,zeit buddhistische ,bcher studiere1 bewundere ich die ,verleugnung1 mit der ich mich fr einen andern opfere4 ,einer guten ,tat wird ihr ,lohn1 und dies gewann ich dabei4 ,eines ,tages liefert mir die ,revue des ,revues ein ,bildnis des amerikanischen ,propheten und ,arztes ,francis ,schlatter1 der #ahie fnftausend ,kranke heilte und dann fr immer von dieser ,erde verschwand4 ,nun1 die ,zge dieses ,mannes glichen in wunderbarer ,weise denen meines ,kameraden4 ,um die ,probe zu machen1 nehme ich die ,zeitschrift ins ,caf de ,versailles1 wo mich ein schwedischer ,bildhauer erwartete4 ,er bemerkt die hnlichkeit und erinnert mich an ein seltsames ,zusammentreffen3 dass alle beide von deutscher ,herkunft waren und in ,amerika wirkten4 ,noch mehr1 ,schlatter verschwand zur selben ,zeit1 als unser ,freund in ,paris auftauchte4 ,da ich jetzt schon etwas in den ,ausdrcken des ,okkultismus bewandert bin1 ussere ich die ,ansicht1 dieser ,francis ,schlatter sei der ,doppelgnger unseres ,mannes1 der1 ohne es zu wissen1 ein unabhngiges ,dasein fhre4 ,als ich das ,wort ,doppelgnger aussprach1 machte mein ,bildhauer grosse ,augen und lenkte meine ,aufmerksamkeit darauf1 dass unser ,mann immer zwei ,wohnungen habe1 die eine auf dem rechten ,ufer1 die andere auf dem linken4 ,ausserdem erfahre ich1 dass mein geheimnisvoller ,freund ein doppeltes ,dasein in dem ,sinn fhrt1 dass er den ,abend mit mir in philosophischen und religisen ,betrachtungen verbringt1 whrend man ihn in der ,nacht immer noch auf dem ,ball ,bullier trifft4 ,es gab ein sicheres ,mittel1 die ,identitt dieser beiden ,doppelgnger zu bewiesen1 da ,francis ,schlatter letzter ,brief im ,faksimile von der ,revue gedruckt war4 --,kommen ,sie heute abend zum ,essen1 schlug ich vor2 ich werde ihm ,schlatters ,brief diktieren4 ,wenn sich die beiden ,handschriften1 und besonders die ,unterschriften1 gleichen1 ist das ein ,beweis4 ,des ,abends beim ,essen besttigt sich alles3 die ,handschrift ist dieselbe1 die ,unterschrift1 der ,schnrkel1 alles ist da4 ,etwas berrascht1 unterwirft sich der ,maler unserm ,examen2 schliesslich fragt er3 --,und was wollen ,sie damit8 --,kennen ,sie ,francis ,schlatter8 --,ich habe nie von ihm sprechen hren4 --,erinnern ,sie sich nicht an jenen ,arzt in ,amerika1 voriges ,jahr8 --,ach ja1 der ,scharlatan6 ,er erinnert sich3 ich zeige ihm ,bildnis und ,faksimile4 ,er lchelt skeptisch1 ruhig1 gleichgltig4 ,einige ,tage darauf sitzen mein geheimnisvoller ,freund und ich auf der ,terrasse des ,caf de ,versailles vor einem ,absinth1 als ein ,mann1 der wie ein ,arbeiter gekleidet ist und bsartig aussieht1 vor dem ,tisch stehen bleibt und1 ohne ,achtung zu rufen1 sich mitten unter den ,gsten wie ein ,wahnsinniger gebrdet4 ,gegen meinen ,kameraden gewandt1 schreit er aus vollem ,hals3 --,da hab ich ,sie doch gefasst1 ,sie ,gauner1 der ,sie mich geprellt haben6 ,was soll denn das bedeuten8 ,sie bestellen bei mir ein ,kreuz fr dreissig ,francs1 ich bringe es ,ihnen1 und dann kneifen ,sie aus6 ,potztausend1 glauben ,sie etwa1 so ein ,kreuz macht sich von allein8444 ,er fuhr fort1 ohne aufzuhren1 und als die ,kellner ihn entfernen wollten1 drohte er1 die ,polizei zu holen4 ,whrenddessen sass der arme ,verschuldete stumm und unbeweglich da1 vernichtet wie ein ,verurteilter1 vor einem ,publikum von ,knstlern1 die ihn mehr oder weniger kannten4 ,als der ,auftritt vorber war1 frage ich ihn1 verwirrt wie von einer ,szene aus der ,hlle3 --,das ,kreuz8 ,welches ,kreuz fr dreissig ,francs8 ,ich begreife diese ,geschichte nicht4444 --,es war das ,modell des ,kreuzes der ,jeanne d',arc1 wissen ,sie1 diese ,maschine fr mein ,gemlde ,das gekreuzigte ,weib4 --,aber das war ja der ,teufel selbst1 dieser ,arbeiter6 ,und nach einer ,pause des ,schweigens fuhr ich fort3 --,seltsam ist es1 aber man spielt nicht mit dem ,kreuz noch mit der ,jeanne d',arc4 --,glauben ,sie daran8 --,ich weiss nicht6 ,ich weiss nichts mehr6 ,aber die dreissig ,silberlinge6 --,genug6 genug6 rief er gekrnkt4 ,als ich am ,stillfreitag in die ,garkche kam1 fand ich meinen ,leidensgenossen am ,tisch eingeschlafen4 ,in einer ,anwandlung von ,heiterkeit weckte ich ihn mit dem ,anruf3 --,sie hier8 --,wieso8 -,ich glaubte1 am ,stillfreitag blieben ,sie wenigstens bis sechs ,uhr am ,kreuz4 --,bis sechs ,uhr8 ,ich habe wirklich den ganzen ,tag bis sechs ,uhr abends geschlafen1 ohne sagen zu knnen warum4 --,ich knnte es4 --,natrlich3 der ,astralleib geht spazieren1 nicht wahr1 in ,amerika 444 und so weiter4 ,seit diesem ,abend legt sich eine gewisse ,klte zwischen uns4 ,unser ,verkehr hat jetzt vier schreckliche ,monate gedauert4 ,mein ,kamerad hat seine ,erziehung noch einmal durchgemacht und ,zeit gehabt1 die ,methode der ,malerei zu wechseln1 so dass er jetzt sein gekreuzigtes ,weib als altes ,spiel verwirft4 ,er hat das ,leiden als die einzige ,lebensfreude1 die einem frommt1 auf sich genommen1 und die ,resignation ergab sich daraus4 ,ein ,held im ,elend6 ,ich bewunderte ihn1 wenn er an einem ,tage den ,weg von ,montrouge nach den ,hallen hin und zurck ging1 mit abgetretenen ,stiefeln1 ohne etwas zu sich genommen zu haben4 ,nachdem er den ,redaktionen illustrierter ,bltter siebzehn ,besuche gemacht1 hatte er drei ,zeichnungen untergebracht1 ohne jedoch gleich bar bezahlt worden zu sein2 dann ass er abends fr zwei ,sous ,brot und ging dann zu ,bullier4 ,schliesslich lsten wir in stillschweigender bereinstimmung diese zu gegenseitiger ,hilfe eingegangene ,verbindung4 ,ein eigentmliches ,gefhl sagte uns beiden1 es sei genug1 unsere ,schicksale mssten sich getrennt erfllen4 ,als die ,lebewohls gewechselt waren1 wusste ich1 dass es die letzten waren4 ,ich habe diesen ,mann nicht wieder gesehen1 auch nichts von seinem ,schicksal erfahren4 ,im ,frhling1 als ich von meinem eigenen widrigen ,geschick und dem meines ,kameraden bedrckt wurde1 empfing ich von meinen ,kindern aus erster ,ehe einen ,brief1 in dem sie mir erzhlten1 sie seien so krank gewesen1 dass man sie ins ,krankenhaus habe bringen mssen4 ,als ich den ,zeitpunkt dieses ,ereignisses mit dem meines verhngnisvollen ,versuchs verglich1 erschrak ich4 ,leichtfertig hatte ich mit den geheimen ,krften gespielt1 und der schlimme ,wille hatte seinen ,weg gemacht1 um aber1 von der unsichtbaren ,hand geleitet1 mich selber in die ,brust zu treffen4 ,ich entschuldige mich nicht1 ich bitte nur den ,leser1 diese ,tatsache zu behalten1 falls es ihm einfallen1 sollte1 ,magie auszuben1 besonders die ,wirkung1 die ,bezauberung oder ,behexung in eigentlichem ,sinn heisst und deren ,existenz de ,rochas in seiner ,extriorisation de la sensibilit festgestellt hat4 ,ich erwachte an einem ,sonntag vor ,ostern1 gehe in den ,luxemburggarten1 durchwandere ihn und berschreite die ,strasse4 ,als ich unter die ,arkaden des ,odeon komme1 bleibe ich unbeweglich vor den blauen ,balzacbnden stehen1 und durch einen ,zufall greife ich ,seraphita heraus4 ,warum gerade diesen ,band8 ,vielleicht eine halbbewusste ,erinnerung1 welche die ,lektre1 der ,zeitschrift l',initiation hinterlassen hat1 der ,besprechung von ,sylva ,sylvarum mich einen ,landmann ,swedenborgs nannte4 ,sobald ich nach ,hause kam ffnete ich das ,buch1 das mir beinahe unbekannt war1 so viele ,jahre lagen zwischen der ersten ,lektre und dieser zweiten4 ,es war vllig neu fr mich1 und jetzt1 da mein ,geist bereitet war1 verschlang ich den ,inhalt dieses ausserordentlichen ,buches4 ,ich hatte noch nie etwas von ,swedenborg gelesen1 der in seinem und meinem ,lande fr einen ,scharlatan1 einen ,narren1 fr unzchtig galt1 und wurde von ,bewunderung und ,entzcken ergriffen1 als ich diesen himmlischen ,riesen des vorigen ,jahrhunderts durch den ,mund des tiefsten der franzsischen ,geister sprechen hrte4 ,indem ich mit religiser ,andacht lese1 komme ich zu ,seite #af1 wo der #bi4 ,mrz als ,swedenborgs ,todestag angegeben ist4 ,ich halte inne1 denke nach und schlage den ,kalender auf4 ,heute ist gerade der #bi4 ,mrz1 und ausserdem ist es ,palmsonntag4 ,so offenbarte sich ,swedenborg als ,zuchtgeist in meinem ,leben1 in dem er eine grosse ,rolle spielen sollte1 und brachte mir am ,jahrestage seines ,todes die ,palmen des ,siegers oder des ,mrtyrers6 ,seraphita wird mein ,evangelium und bringt mich wieder in so nahe ,verbindung mit dem ,jenseits1 dass das ,leben mich anekelt und ein unwiderstehliches ,heimweh mich zum ,himmel zieht4 ,kein ,zweifel1 ich werde fr ein hheres ,dasein vorbereitet6 ,ich verachte die ,erde1 diese weltliche ,welt1 diese ,menschen und ihre ,werke4 ,ich sehe in mir den ,gerechten ohne ,schuld1 den der ,ewige auf die ,probe gestellt hat1 und den das ,fegefeuer dieser ,welt einer baldigen ,erlsung wrdig machen wird4 ,dieser ,hochmut1 den die vertrauliche ,stellung zu den ,mchten hervorruft1 wchst immer dann1 wenn meine wissenschaftlichen ,untersuchungen gut fortschreiten4 ,so gelingt es mir1 ,gold zu machen1 nach meinen ,berechnungen und den ,beobachtungen der ,metallurgen1 und ich glaube es beweisen zu knnen4 ,ich sende ,proben an einen befreundeten ,chemiker nach ,rouen4 ,er beweist mir das ,gegenteil meiner ,versicherungen1 und ich kann eine ,woche nichts darauf antworten4 ,da blttere ich in der ,chemie meines ,schutzpatrons ,orfila und finde das ,geheimnis der ,frage4 ,diese alte vergessene und verachtete ,chemie von #ahcj ist das ,orakel geworden1 das mir im kritischen ,augenblick ,hilfe bringt4 ,meine ,freunde ,orfila und ,swedenborg beschtzen mich1 ermutigen mich1 bestrafen mich4 ,ich sehe sie nicht1 aber ich fhle ihre ,gegenwart2 sie zeigen sich nicht meinem ,geist1 weder durch ,visionen noch durch ,halluzinationen1 aber die kleinen ,ereignisse des ,tages1 die ich sammle1 zeigen1 dass sie in die ,wechselflle meines ,daseins eingreifen4 ,die ,geister sind positivistisch geworden wie die gegenwrtige ,epoche und begngen sich nicht mit ,visionen4 ,als ,beispiel fhre ich dieses ,zusammentreffen an1 das durch das ,wort ,koinzidenz nicht zu erklren ist4 ,nachdem es mir gelungen war1 ,goldflecke auf ,papier hervorzubringen1 suchte ich das ,ergebnis im grossen auf trockenem ,wege und durch das ,feuer zu erzielen4 ,zweihundert ,versuche fhrten zu nichts1 und verzweifelt lege ich das ,ltrohr nieder4 ,mein ,morgenspaziergang fhrte mich in die ,strasse der ,sternwarte1 wo ich oft die vier ,weltteile bewundere1 aus dem heimlichen ,grunde1 weil die lieblichste der ,carpeauxschen ,frauen meiner ,frau gleicht4 ,sie steht auf der ,hhe des ,zeichens der ,fische unter der ,ringkugel1 und ,sperlinge haben hinter ihrem ,rcken ihr ,nest gebaut4 ,zu ,fssen des ,denkmals finde ich zwei oval geschnittene ,pappstcke3 das eine trgt die gedruckte ,zahl #bjg1 das andere die ,nummer #bh4 ,das bedeutet ,blei 7,atomgewicht #bjg7 und ,silizium 7,atomgewicht #bh74 ,ich hebe den glcklichen ,fund auf1 um ihn fr meine chemischen ,aufzeichnungen zu bewahren4 ,zu ,hause beginne ich eine ,reihe ,versuche mit ,blei1 indem ich ,silizium vorlufig lasse4 ,da ich aus der ,metallurige weiss1 dass ,blei1 in einem mit ,knochenasche geftterten ,tiegel1 immer etwas ,silber gibt1 und dieses ,silber bestndig etwas ,gold enthlt1 sage ich mir1 dass der phosphorsaure ,kalk1 der ,hauptbestandteil der ,knochenasche1 in der ,gewinnung des ,goldes aus ,blei den wesentlichen ,faktor ausmachen msse4 ,in der ,tat frbte sich das ,blei1 auf einem ,bett von phosphorsaurem ,kalk geschmolzen1 immer goldgelb auf seiner unteren ,flche4 ,aber der bse ,wille der ,mchte unterbrach die ,vollendung des ,versuchs4 ,ein ,jahr spter1 als ich zu ,lund in ,schweden weilte1 gab mir ein ,bildhauer1 der in feineren ,tpferwaren arbeitete1 eine aus ,blei und ,silizium zusammengesetzte ,glasur1 mit deren ,hilfe ich zum ersten ,mal ein vererztes ,gold von vollkommener ,schnheit erhalte4 ,als ich ihm dankte1 zeige ich ihm die beiden ,pappstcke mit den ,zahlen #bjg und #bh4 ,zufall oder ,zusammentreffen in dieser ,begebenheit1 die sich durch eine unerschtterliche ,logik auszeichnet8 ,ich wiederhole1 von ,visionen wurde ich niemals heimgesucht1 wohl aber erschienen mir wirkliche ,gegenstnde unter menschlichen ,formen und hatten eine ,wirkung1 die oft grossartig war4 ,so fand ich mein ,kopfkissen1 das durch den ,mittagschlaf aus der ,form gekommen war1 wie ein ,marmorkopf im ,stil des ,michaelangelo modelliert4 ,eines ,abends1 als ich mit dem ,doppelgnger des amerikanischen ,arztes nach ,hause komme1 entdecke ich im ,halbschatten des ,alkoven einen riesenhaften ,zeus1 der auf meinem ,bett ruht4 ,vor diesem unerwarteten ,schauspiel bleibt mein ,kamerad stehen1 von einem fast religisen ,schrecken erfasst4 ,als ,knstler begreift er sofort die ,schnheit der ,linien3 --,da ist ja die grosse verschwundene ,kunst wiedergeboren6 ,das ist eine plastische ,darstellung zum ,zeichen4 ,je mehr man sie betrachtet1 desto mehr verkrpert sich die lebendige und furchtbare ,erscheinung4 ,es ist entschieden kein ,zufall1 da an gewissen ,tagen das ,kopfkissen hssliche ,ungeheuer1 gotische ,drachen zeigt2 eines ,nachts1 als ich von einem ,gelage heimkehre1 begrsst mich der ,dmon1 der wahrhafte ,teufel im ,stil des ,mittelalters1 mit dem ,bockskopf4 ,nie ergriff mich ,furcht1 es war zu natrlich1 aber der ,eindruck von etwas ,regelwidrigem1 gleichsam bernatrlichem blieb in meiner ,seele haften4 ,mein ,freund1 der ,bildhauer1 den ich als ,zeuge herbeirief1 zeigte keine berraschung1 sondern lud mich ein1 in sein ,atelier zu kommen4 ,dort setzte mich eine ,bleistiftzeichnung1 die an der ,wand hing1 durch die ,schnheit ihrer ,linien in ,erstaunen4 --,wo haben ,sie das gefunden8 ,eine ,madonna1 nicht wahr8 --,eine ,madonna von ,versailles1 nach den ,gewchsen gezeichnet1 die dort im ,see der ,schweizer schwimmen4 ,die ,offenbarung einer neuen ,kunst nach der ,natur6 ,natrliche ,hellsicht6 ,warum den ,naturalismus anspeien1 wenn er eine neue ,kunst einweiht1 die reich an ,jugend und ,hoffnung ist8 ,die ,gtter kehren zurck1 und der ,alarmruf ,zum ,pan61 den ,schriftsteller und ,knstler ausgestossen haben1 hat ein so starkes ,echo gefunden1 dass die ,natur nach einem ,schlaf von mehreren ,jahrhunderten erwacht ist6 ,nichts geschieht hier auf ,erden1 ohne dass die ,mchte zustimmen3 wenn der ,naturalismus war1 so sei der ,naturalismus und gebre wieder die ,harmonie von ,stoff und ,geist4 ,mein ,bildhauer ist ein ,seher4 ,er erzhlt mir1 dass er ,orpheus und ,christus in einem ,felsen der ,bretagne zusammen modelliert gesehen habe1 und er fgt hinzu1 er beabsichtige dorthin zurckzukehren1 um sie als ,modelle zu einer ,gruppe fr den ,salon zu benutzen4 ,als ich eines ,abends die ,rue de ,rennes hinunterging1 mit demselben ,seher1 blieb er vor dem ,schaufenster einer ,buchhandlung stehen1 in dem kolorierte ,lithographien ausgestellt waren4 ,es waren eine ,reihe von ,szenen1 in denen menschliche ,figuren eine ,rolle spielten1 deren ,kpfe durch ,stiefmtterchen ersetzt waren4 ,obwohl ,beobachter der ,pflanzenwelt1 hatte ich noch nie bemerkt1 dass das ,stiefmtterchen dem ,gesicht des ,menschen hnlich ist4 ,mein ,kamerad kann sich von seinem doppelten ,erstaunen kaum erholen4 --,stellen ,sie sich vor2 als ich gestern abend nach ,hause komme1 blickten mich die ,stiefmtterchen in meinem ,fenster auf eine ,art an1 die mich entnervte1 und pltzlich sah ich ebenso viel menschliche ,gesichter4 ,ich hielt es fr eine ,illusion1 die von meiner ,nervositt kam4 ,und heute finde ich dasselbe im ,druck auf einem alten ,stich wieder3 es ist also keine ,illusion1 sondern eine ,wirklichkeit1 da ein unbekannter ,knstler dieselbe ,entdeckung vor mir gemacht hat4 ,wir machen ,fortschritte in unserm ,sehen1 und nun sehe ich ,napoleon und seine ,marschlle auf der ,kuppel des ,invalidendoms4 ,wenn man von ,montparnasse in den ,boulevard des ,invalides kommt1 erscheint ber der ,rue ,oudinot die ,kuppel1 beim ,untergang der ,sonne in ihrem ganzen ,glanz1 und die ,konsolen und andern ,ausladungen des ,treppenhauses1 der den ,dom trgt1 nehmen die ,form menschlicher ,figuren an1 die wechseln1 je nachdem der ,gesichtspunkt nher oder entfernter ist4 ,napoleon ist dort1 ,bernadotte1 ,berthier1 und mein ,freund zeichnet sie nach der ,natur4 --,wie wollen ,sie diese ,erscheinung erklren8 --,erklren8 ,hat man jemals etwas anders erklrt1 als indem man eine ,menge ,worte durch eine andere ,menge ,worte umschreibt8 --,sie glauben als nicht1 dass der ,baumeister nach einer halbbewussten ,leitung seines ,geistes gearbeitet hat8 --,hren ,sie1 lieber ,freund3 ,jules ,mansard1 der den ,dom #agjf baute1 konnte doch unmglich die ,silhouette des ,napoleon voraussehen1 der #agfi geboren wurde4444 ,gengt das8 ,zuweilen habe ich in der ,nacht ,trume1 die mir die ,zukunft voraussagen1 mich gegen ,gefahren sichern1 mir ,geheimnisse enthllen4 ,so erscheint mir ein lngst verstorbener ,freund im ,traum und bringt ein ,geldstck von ungewhnlicher ,grsse4 ,ich frage ihn nach dem ,ursprung dieses ausserordentlichen ,geldstcks2 er antwortet3 ,amerika1 und verschwindet mit dem ,schatz4 ,am nchsten ,tage erhalte ich einen ,brief mit amerikanischer ,marke2 er ist von einem ,freund1 den ich seit zwanzig ,jahren nicht gesehen habe1 und teilt mir mit1 der ,auftrag1 eine ,schrift fr die ,ausstellung von ,chikago zu verfassen1 habe mich vergeblich in ganz ,europa gesucht4 ,es handelt sich um ein ,honorar von #ab #jjj ,francs1 eine ungeheure ,summe fr meine damalige verzweifelte ,lage1 das mir entgangen war4 ,dies #ab #jjj ,francs htten meine ,zukunft gesichert6 ,aber kein anderer als ich hat gewusst1 dass der ,verlust dieses ,geldes mir als ,zchtigung auferlegt war fr eine schlechte ,handlung1 die ich im ,zorn ber die ,treulosigkeit eines literarischen ,mitbewerbers begangen hatte4 ,ein anderer ,traum von weiterer ,tragweite liess mich ,jonas ,lie sehen1 wie er eine ,pendeluhr aus vergoldeter ,bronze mit ungewhnlichen ,verziehrungen trgt4 ,als ich einige ,tage spter den ,boulevard ,saint-,michel hinunterging1 zog das ,schaufenster eines ,uhrmachers meine ,aufmerksamkeit auf sich4 --,da ist die ,uhr des ,jonas ,lie1 rief ich aus4 ,wahrhaftig1 es war dieselbe4 ,von einer ,himmelskugel1 an die sich zwei ,frauen lehnen1 gekrnt1 ruht das ,rderwerk auf vier ,sulen4 ,in der ,kugel war ein ,datumzeiger angebracht1 der den dreizehnten ,august anzeigte4 ,in einem nchsten ,kapitel werde ich erzhlen1 wie verhngnisvoll dieses ,datum des dreizehnten ,august fr mich wurde4 ,diese kleinen ,vorflle und viele andere ereigneten sich whrend meines ,aufenthaltes im ,hotel ,orfila zwischen dem #f4 ,februar und dem #ai4 ,juli #ahif4 ,parallel mit diesen ,vorfllen und mitten in ihnen rollte sich in ,abstnden das folgende ,abenteuer ab1 das auf meine ,austreibung aus dem ,hotel hinauslief und eine neue ,epoche meines ,lebens einleitete4 ,der ,frhling ist gekommen2 das ,tal der ,trnen1 das sich unter meinem ,fenster ausbreitet1 grnt und blht4 ,der grne ,rasen bedeckt den ,boden und verbirgt den ,schmutz3 die ,gehenna hat sich in das ,tal von ,saron verwandelt1 wo ausser den ,lilien1 ,flieder1 ,robinien1 ,paulownien blhen4 ,ich bin betrbt1 bis zum ,tode1 aber das heitere ,lachen der jungen ,mdchen1 die dort unten unsichtbar unter den ,bumen spielen1 trifft mich ins ,herz und erweckt mich wieder zum ,leben4 ,das ,leben verrinnt und das ,alter naht3 ,weib1 ,kinder1 ,huslichkeit1 alles verheert2 ,herbst innen1 ,frhling draussen4 ,das ,buch ,hiob und die ,klagelieder ,jeremiae trsten mich1 weil eine bereinstimmung zwischen dem ,lose ,hiobs und meinem vorhanden ist4 ,bin ich nicht mit bsen ,schwren geschlagen2 drckt mich die ,armut nicht zu ,boden2 haben meine ,freunde mich nicht verlassen8 ,ich gehe schwarz einher1 und brennet mich doch keine ,sonne nicht1 ich bin ein ,bruder der ,schakale und ein ,geselle der ,strausse4 ,meine ,haut ber mir ist schwarz geworden1 und meine ,gebeine sind verdorret vor ,hitze4 ,meine ,harfe ist eine ,klage geworden1 und meine ,flte ein ,weinen4 ,so ,hiob4 ,und ,jeremias drckt in zwei ,worten den ,abgrund meiner ,traurigkeit aus3 ,ich habe fast vergessen1 was ,glck ist4 ,in dieser ,gemtsverfassung sitze ich an einem drckenden ,nachmittag bei meiner ,arbeit1 als ich unter meinem ,fenster hinter den ,laubbumen des ,tales die ,tne eines ,klaviers hre4 ,ich spitze die ,ohren1 wie das ,streitross beim ,klang der ,trompete2 ich richte mich auf und sammle mich2 ich atme tief4 ,das ist der ,aufschwung von ,schumann4 ,und noch mehr1 er spielt6 ,es ist mein ,freund1 der ,russe1 mein ,schler1 der mich ,vater nannte1 weil er alles von mir gelernt hatte2 mein ,famulus1 der mich ,meister nannte und mir die ,hnde ksste1 weil sein ,leben begann1 wo das meine endete4 ,er ist von ,berlin nach ,paris gekommen1 um mich zu tten1 wie er mich in ,berlin gettet hat4 ,und warum8444 ,weil das ,schicksal gewollt hat1 dass seine jetzige ,gattin1 bevor er sie kennen lernte1 meine ,geliebte gewesen ist4 ,war es meine ,schuld1 dass es sich so gefgt hatte8 ,sicher nicht1 und dennoch fasste er einen tdlichen ,hass auf mich1 verleumdete mich1 verhinderte die ,annahme meiner ,dramen1 zettelte ,intrigen an1 die mir die fr meine ,existenz notwendigen ,einknfte raubten4 ,in einem ,anfall von ,wut traf ich ihn damals mitten in die ,brust1 freilich auf eine so rohe und feige ,art1 dass ich darunter litt1 als htte ich einen ,meuchelmord begangen4 ,dass er jetzt gekommen ist1 um mich zu tten1 trstet mich1 denn der ,tod allein kann mich von der ,gewissenqual befreien4 ,es war wohl auch er1 der mich durch die falsch adressierten ,briefe beunruhigte1 die ich dort unten beim ,portier sah4 ,er schlage zu6 ,ich wird mich nicht verteidigen1 wie er recht hat und mir das ,leben nichts mehr gilt4 ,er spielt immer den ,aufschwung1 wie nur er ihn zu spielen versteht1 unsichtbar hinter der ,mauer aus ,grn4 ,er sendet die magischen ,harmonien ber blhende ,firste empor1 dass ich sie zu sehen glaube wie ,schmetterlinge1 die in der ,sonne flattern4 ,warum spielt er8 ,um mir seine ,ankunft zu melden1 um ich zu erschrecken und mich in die ,flucht zu jagen6 ,vielleicht erfahre ich es in der ,cremerie1 wo die andern ,russen schon lange die ,ankunft ihres ,landsmannes angekndigt haben4 ,ich begebe mich am ,abend dorthin1 um zu essen1 und schon in der ,tr zerkratzen mir feindliche ,blicke das ,gesicht4 ,von meinem ,streit mit dem ,russen unterrichtet1 haben alle ,tischgenossen sich gegen mich verbunden4 ,um sie zu entwaffnen erffne ich selbst das ,feuer3 --,popoffsky ist in ,paris8 sage ich fragend4 --,nein1 noch nicht6 ,antwortet mir einer4 --,doch1 besttigt ein andrer1 man hat ihn beim ,mercure de ,france gesehen4 ,einer widerspricht dem ,andern1 und ich bin schliesslich ebenso klug wie vorher1 stelle mich jedoch so1 als glaube ich alles1 was man mir erzhlt4 ,die allzu deutliche ,feindseligkeit liess mich den ,schwur tun1 die ,cremerie zu meiden2 zu meinem ,bedauern1 denn einige ,menschen waren mir wirklich sympathisch geworden4 ,von neuem durch diesen verwnschten ,feind in die ,einsamkeit getrieben1 werde ich gegen ihn eingenommen und der ,hass setzt mir zu und macht mich bse4 ,ich verzichte auf den ,tod6 ,ich will nicht von der ,hand des ,mannes fallen1 der meiner nicht wert ist3 die ,demtigung wre zu tief fr mich1 die ,ehre zu gross fr ihn4 ,ich will kmpfen1 mich verteidigen4 ,um mir die ,sache vom ,herzen zu schaffen1 begebe ich mich in die ,rue de la ,sant hinter ,val-de-,grce1 um einen dnischen ,maler1 einen intimen ,freund ,popoffskys1 zu besuchen4 ,dieser ,mann1 einst mein ,freund1 war vor sechs ,wochen nach ,paris gekommen und hatte mich1 als ich ihn auf der ,strasse traf1 wie einen ,fremden1 fast wie einen ,feind begrsst4 ,am nchsten ,tage dagegen machte er mir einen ,besuch1 lud mich in sein ,atelier ein und sagte mir zu viele ,artigkeiten1 um nicht den ,eindruck eines falschen ,freundes auf mich zu machen4 ,als ich ihn fragte1 ob er etwas ,neues von ,popoffsky gehrt habe1 verschanzte er sich hinter ,ausflchten1 besttigte aber die ,neuigkeit1 dass er bald nach ,paris kommen werde4 --,um mich zu ermorden6 ergnzte ich4 --,gewiss6 ,nehmen ,sie sich in acht6 ,als ich eines ,morgens die ,tr zu dem ,hause meines ,dnen ffnete1 um seinen ,besuch zu erwidern1 lag--welcher ,zufall6--eine dnische ,dogge von riesiger ,grsse und ungeheuerlichem ,aussehen auf dem ,pflaster des ,hofes und versperrte mir den ,weg4 ,mit einer instinktiven1 aber entschiedenen ,bewegung ging ich augenblicklich wieder auf die ,strasse hinaus und kehrte auf meinen ,spuren um1 den ,mchten dankend1 dass sie mich gewarnt hatte2 so berzeugt war ich1 dass ich einer unbekannten ,gefahr entronnen sei4 ,als ich einige ,tage spter meinen ,besuch wiederholen wollte1 sass auf der ,schwelle der offenen ,tr ein ,kind1 das eine ,spielkarte in der ,hand hatte4 ,mit hellseherischem ,aberglauben warf ich einen ,blick auf die ,karte4 ,es war die ,pik zehn6 --,man treib ein hssliches ,spiel in diesem ,hause4 ,und ich zog mich zurck1 ohne einzutreten4 ,aber heute abend nach der ,szene in der ,cremerie war ich fest entschlossen1 ,cerberus und ,pik zu trotzen2 doch das ,schicksal widersetzte sich dem3 ich traf meinen ,mann in der ,brasserie des ,lilas4 ,er war entzckt mich zu sehen1 und wir setzten uns auf der ,terrasse an einen ,tisch4 ,indem er unsere gemeinsame ,berliner ,erinnerungen durchging1 fiel er in seine alte ,rolle des guten ,kameraden zurck1 begeisterte sich an seinen eigenen ,erzhlungen1 vergass die kleinen ,uneinigkeiten und gestand ,tatsachen ein1 die er ffentlich geleugnet htte4 ,pltzlich schien er sich an seine ,pflicht oder an gegebene ,versprechungen zu erinnern3 er wird stumm1 kalt1 feindlich1 als rgere er sich1 dass er sich habe aushorchen lassen4 ,als ich direkt frage1 ob ,popoffsky in ,paris sei1 antwortete er ein so schroffes ,nein1 dass die ,lge mir offenbar erschien1 und wir trennten uns4 ,hier ist zu beachten1 dass dieser ,dne vor mir der ,geliebte der ,frau ,popoffsky gewesen war und mir noch immer grollte1 dass seine ,geliebte ihn fr mich verlassen hatte4 ,jetzt spiele er die ,rolle eines ,hausfreundes1 obwohl ,popoffsky genau wusste1 in welchen ,beziehungen seine ,frau zu dem schnen ,heinrich gestanden hatte4 ,der ,aufschwung von ,schumann klingt ber die dicht belaubten ,bume1 aber der ,musiker bleibt unsichtbar1 und ich weiss nicht1 wo er sich befindet4 ,einen ganzen ,monat dauert die ,musik1 jeden ,abend von vier bis fnf ,uhr4 ,als ich eines ,morgens die ,rue de ,fleurus hinuntergehe1 um mich am ,anblick meines ,regenbogens beim ,frber zu strken1 trete ich in den ,luxemburggarten ein1 der jetzt in voller ,blte steht und schn wie ein ,feenmrchen ist1 und finde auf der ,erde zwei trockene ,zweige1 die der ,wind abgebrochen hat4 ,sie bilden zwei griechische ,buchstaben ,p und y4 ,ich hob sie auf und die ,verbindung ,p--y1 die ,abkrzung von ,popoffsky1 entstand in meinem ,hirn4 ,er verfolgte mich also1 und die ,mchte wollten mich gegen die ,gefahr sichern4 ,unruhe erfasste mich1 trotzdem der ,unsichtbar mir dieses gnstige ,zeichen gab4 ,ich rufe den ,schutz der ,vorsehung an1 ich lese die ,psalmen ,davids gegen seine ,feinde2 ich hasse meinen ,feind mit dem religisen ,hass des ,alten ,testaments1 habe aber zugleich nicht mehr den ,mut1 mich der ,mittel der schwarzen ,magie zu bedienen1 die ich eben studiert habe4 ,ewiger1 mach dich auf1 mir zu helfen6 ,sprich zu meiner ,seele3 ich bin deine ,hilfe4 ,es mssen sich schmen und gehhnet werden1 die nach meiner ,seele stehen2 es mssen zurckkehren und zu ,schanden werden1 die mir bel wollen4444 ,sie mssen sich schmen und zu ,schanden werden alle1 die sich meines bels freuen4 ,dieses ,gebet schien mir damals gerecht zu sein1 und die ,barmherzigkeit des ,neuen ,testaments kam mir wie eine ,feigheit vor4 ,zu welchem ,unbekannten nahm meine ruchlose ,anrufung ihren ,flug8 ,ich wsste es nicht zu sagen2 aber der ,verlauf dieses ,abenteuers wird wenigstens zeigen1 dass der ,wunsch erfllt wurde4 #g4 ,auszug aus meinem ,tagebuch #ahif4 #ac4 ,mai4--,ein ,brief von meiner ,frau4 ,durch die ,zeitungen hat sie erfahren1 dass ein ,herr ,s4 im ,ballon zum ,nordpol fahren will3 sie stsst einen ,schrei der ,angst aus1 gesteht mir ihre unvernderliche ,liebe und fleht mich an1 auf einen ,plan zu verzichten1 der ,selbstmord bedeute4 ,ich klre sie ber ihren ,irrtum auf3 es ist der ,sohn eines ,vetters von mir1 der sein ,leben fr eine grosse wissenschaftliche ,entdeckung wagt4 #ad4 ,mai4--,in der letzten ,nacht habe ich einen ,traum gehabt4 ,ein abgehauener ,kopf war dem ,rumpf eines ,menschen angepasst1 der wie ein durch ,trunksucht heruntergekommener ,schauspieler aussah4 ,der ,kopf fing an zu sprechen3 ich hatte ,furcht und stiess meinen ,bettschirm um1 einen ,russen vor mir herschiebend1 um mich gegen den ,angriff des rasenden ,mannes zu schtzen4 ,in dieser selben ,nacht sticht eine ,mcke mich1 und ich tte sie4 ,am ,morgen ist die ,flche der rechten ,hand mit ,blut bespritzt4 ,als ich auf dem ,boulevard ,port-,royal spazieren gehe1 sehe ich eine ,blutlache auf dem ,trottoir4 ,sperlinge haben ihr ,nest im ,rauchfang gebaut4 ,sie zwitschern artig1 als bewohnten sie mein ,zimmer4 #ag4 ,mai und folgende ,tage4--,der ,absinth um sechs ,uhr auf der ,terrasse der ,brasserie des ,lilas1 hinter dem ,marschall ,ney1 ist mein einziges ,laster1 meine letzte ,freude geworden4 ,wenn die ,arbeit des ,tages beendet ist1 wenn ,seele und ,krper erschpft sind1 erhole ich mich am ,busen des grnen ,getrnks1 mit einer ,zigarette1 dem ,temps und den ,debats4 ,wie lieblich ist das ,leben1 wenn der ,nebel eines gelinden ,rausches seinen ,schleier ber das ,elend des ,daseins zieht4 ,wahrscheinlich neiden mir die ,mchte diese ,stunde eingebildeter ,seligkeit zwischen sechs und sieben ,uhr1 denn von diesem ,abend an wird das ,glck von einer ,reihe ,verdriesslichkeiten gestrt1 die ich nicht dem ,zufall zuschreiben kann4 ,am #ag4 ,mai also ist mein ,platz1 den ich seit zwei ,jahren einnehme1 besetzt2 und alle andern ebenfalls4 ,ich muss in ein anderes ,caf gehen1 was mich mehr betrbt1 als ich sagen kann4 #ah4 ,mai4--,meine schne ,ecke in den ,lilas ist frei2 ich bin zufrieden1 selbst glcklich1 unter meiner ,kastanie hinter dem ,marschall ,ney4 ,der ,absinth ist da1 richtig mit ,wasser gemischt1 die ,zigarette ist angesteckt1 der ,temps entfaltet4444 ,da geht ein ,betrunkener vorbei1 dessen widriges und hssliches ,aussehen mich qult1 da er mich mit einem tckischen und verchtlichen ,blick ausforscht4 ,das ,gesicht ist weinrot1 die ,nase preussischblau1 die ,augen boshaft4 ,ich will meinen ,absinth kosten1 glcklich1 dass ich nicht so aussehe wie dieser ,trinker 444 aber1 ich weiss noch heute nicht wie1 mein ,glas ist umgekehrt und leer4 ,da ich wenig ,geld habe1 kann ich keinen andern bestellen2 ich zahle1 stehe auf und verlasse das ,caf1 berzeugt1 dass der bse ,geist mich behext hat4 #ai4 ,mai4--,ich wage es nicht ins ,caf zu gehen4 #bj4 ,mai4--,wie ich das ,caf umschleiche1 finde ich meine ,ecke frei4 ,man muss gegen den bsen ,geist kmpfen1 und ich nehme den ,kampf auf4 ,der ,absinth ist bereitet1 die ,zigarette hat ,zug1 der ,temps berichtet grosse ,neuigkeiten4 ,in diesem ,augenblick--glaube mir1 ,leser1 es ist wahr--bricht im ,hause des ,cafs1 ber mir ein ,schornsteinbrand aus4 ,allgemeine ,panik4 ,ich bleibe sitzen1 aber ein ,wille1 der strker ist als ich1 lsst eine ,wolke ,russ fallen und lenkt sie so gut1 dass zwei ,flocken sich in mein ,glas legen4 ,aus der ,fassung gebracht1 gehe ich1 immer aber noch unglubig und zweifelnd4 #a4 ,juni4--,nach einer langen ,enthaltsamkeit werde ich von neuem durch den ,wunsch erfasst1 mich unter der ,kastanie zu trsten4 ,mein ,tisch ist besetzt1 und ich nehme einen andern1 der allein steht und ruhig ist4 ,man muss gegen den bsen ,geist kmpfen4444 ,da kommt eine ,familie ,kleinbrger und setzt sich an den ,nebentisch2 die ,mitglieder dieser ,familie sind nicht zu zhlen1 und immer neue ,verstrkungen langen an4 ,frauen stossen an meinen ,stuhl1 ,kinder verrichten ihre kleinen ,geschfte vor meinen ,augen1 junge ,leute nehmen mir die ,streichhlzchen1 ohne um ,entschuldigung zu bitten4 ,umringt von dieser lrmenden1 unverschmten ,menge1 will ich doch nicht vom ,platze weichen4 ,da folgt ein ,auftritt1 der ohne ,zweifel durch geschickte und unsichtbare ,hnde in ,szene gesetzt ist1 denn er gelang zu gut1 als dass ich ihn einer ,intrige dieser ,leute zuschreiben knnte1 die mich gar nicht kennen4 ,ein junger ,mann legt mit einer ,gebrde1 die ich nicht begreife1 einen ,sou auf meinen ,tisch1 ,fremd und allein unter so vielen ,leuten1 wage ich mich nicht zu struben4 ,aber von ,zorn geblendet1 suche ich mir klar zu machen1 was sich zugetragen hat4 --,er gibt mir einen ,sou wie einem ,bettler4 ,bettler6 ,das ist der ,dolch1 den ich mir in die ,brust stosse4 ,bettler6 ,ja1 denn du verdienst nichts und du4444 ,der ,kellner kommt und bietet mir einen bequemeren ,platz an4 ,den ,sou lasse ich auf dem ,tisch liegen4 ,der ,kellner bringt ihn mir nach--welche ,beschimpfung6--und sagt mir hflich1 der junge ,mann habe ihn unter meinem ,tisch gefunden und glaube1 er gehrt mir4 ,ich schmte mich und um meinen ,zorn zu dmpfen1 bestelle ich einen zweiten ,absinth4 ,der ,absinth ist serviert1 und alles ist gut1 als ein ekelhafter ,geruch nach ,schwefelammonium mich erstickt4 ,was war das wieder8 ,etwas ganz ,natrliches1 durchaus kein ,wunder1 nicht die ,spur einer bsen ,absicht 444 die ffnung einer ,kloake klafft am ,rande des ,trottoirs1 wo mein ,stuhl steht4 ,jetzt erst fange ich an zu begreifen1 dass gute ,geister mich von einem ,laster befreien wollen1 das mich ins ,irrenhaus bringen kann6 ,gesegnet sei die ,vorsehung1 dass sie mich gerettet hat4 #be4 ,mai4--,trotz der ,hausordnung des ,hotels1 die ,frauen ausschliesst1 ist eine ,familie auf der ,seite meines ,zimmers eingezogen4 ,ein ,sugling1 der ,tag und ,nacht schreit1 macht mir wirklich ,vergngen1 denn er erinnert mich an die gute alte ,zeit1 an das blhende ,leben zwischen dreissig und vierzig4 #bf4 ,mai4--,die ,familie zankt sich6 ,das ,kind heult6 ,wie sich doch alles gleich ist6 ,und wie sss dies--jetzt--fr mich ist4 ,heute abend habe ich die englische ,dame wieder gesehen4 ,sie war reizend und lchelte mich mit einem guten mtterlichen ,lcheln an4 ,sie hat eine ,serpentinentnzerin gemalt1 die einer ,nuss oder einem ,gehirn gleicht4 ,das ,bild hngt1 ziemlich versteckt1 hinter dem ,bffet der ,madame ,charlotte in der ,cremerie4 #bi4 ,mai4--,ein ,brief meiner ,kinder aus erster ,ehe meldet mir1 eine ,depesche habe sie eingeladen1 nach ,stockholm zu kommen1 um dort dem ,abschiedsfest beizuwohnen1 das mir gegeben werde1 bevor ich im ,ballon zum ,nordpol aufsteige4 ,sie knnen das nicht begreifen1 und ich auch nicht4 ,welch unseliger ,irrtum6 ,die ,zeitungen berichten das ,unglck von ,saint-,louis 7,saint-,louis67 in ,amerika1 wo ein ,zyklon tausend ,menschen gettet hat4 #b4 ,juni4--,in der ,strasse der ,sternwarte fand ich zwei ,kieselsteine1 die genau die ,form von ,herzen haben4 ,abends fand ich im ,garten eines russischen ,malers den dritten1 von derselben ,grsse wie die andern und ihnen ganz gleich4 ,der ,aufschwung von ,schumann hat aufgehrt1 und ich bin wieder ruhig4 #g4 ,juni4--,ich besuche den dnischen ,maler in der ,rue de la ,sant4 ,der grosse ,hund ist verschwunden1 der ,eintritt ist frei4 ,wir speisen auf einer ,terrasse des ,boulevard ,port-,royal4 ,mein ,freund friert und fhlt sich nicht wohl2 da er seinen berzieher vergessen hat1 lege ich ihm meinen ber die ,schultern4 ,zuerst beruhigt ihn das3 er fgt sich mir und ich beherrsche ihn4 ,er wagt sich nicht mehr zu empren3 wir sind in allen ,punkten einig2 er gesteht mir1 dass ,popoffsky ein beltter sei1 und das ich ihm mein ,unglck zu verdanken habe4 ,auf einmal wird er nervs1 zittert wie ein ,medium unter dem ,einfluss des ,hypnotiseurs3 wird aufgeregt1 schttelt den berzieher ab2 hrt auf zu essen1 wirft seine ,gabel hin1 erhebt sich gibt mir meinen berzieher wieder und sagt mir adieu4 ,was war das8 ,das ,nessusgewand6 ,hat sich mein ,nervenfluidum in dem ,mantel aufgespeichert und durch seine fremdartige ,polaritt ihn unterjocht8 ,das muss es sein1 was ,hesekiel ,kapitel #ac ,vers #ah sagen will3 ,so spricht der ,herr1 ,h,err3 ,weh euch1 die ihr ,kissen machet den ,leuten unter die ,arme und ,pfhle zu den ,huptern1 beide1 ,jungen und ,alten1 die ,seelen zu fahen 444 ich will die ,kissen von euern ,armen wegreissen1 und die ,seelen1 so ihr fahet und vertrstet1 losmachen4 ,bin ich ein ,zauberer geworden1 ohne dass ich es weiss8 #i4 ,juni4--,ich besuchte meinen dnischen ,freund1 um mir seine ,bilder anzusehen4 ,als ich kam1 war er gesund und munter1 nach einer halben ,stunde aber bekam er einen solchen ,nervenanfall1 dass er sich ausziehen und zu ,bett legen musste4 ,was hatte er8 ,war es das schlechte ,gewissen8 #ad4 ,juni4 ,sonntag4--,ich finde einen vierten ,kiesel in ,herzform1 dieses ,mal im ,luxemburggarten1 aber von derselben ,art wie die frheren4 ,am ,stein klebt etwas goldgelber ,flitter4 ,ich begreife das ,rtsel nicht1 ahne aber eine ,voraussage4 ,ich vergleiche die vier ,kiesel vor dem offenen ,fenster1 als die ,glocken von ,saint-,sulpice zu luten beginnen2 dann kommt der grobe ,brummbass von ,notre-,dame1 und durch dieses gewhnliche ,luten dringt ein dumpfes feierliches ,rollen1 als komme es aus den ,eingeweiden der ,erde4 ,den ,diener1 der mir die ,post bringt1 frage ich1 was das bedeutet4 --,das ist die grosse ,savoyade von ,sacre ,coeur de ,montmartre4 --,es ist also das ,fest des heiligen ,herzens8 ,und ich betrachte meine vier ,herzen aus hartem ,stein1 ein wenig gepackt von diesem auffallenden ,zusammentreffen4 ,ich hre dem ,kuckuck aus der ,richtung der ,kirche ,notre-,dame-des-,champs1 und das ist doch unmglich2 meine ,ohren mssten denn so berempfindlich geworden sein1 dass sie ,tne aus dem ,wald von ,medon wahrnehmen4 #ae4 ,juni4--,ich steige nach ,paris hinab1 um einen ,scheck in ,papier und ,gold zu verwandeln4 ,der ,quai ,voltaire schwankt unter meinen ,fssen2 das setzt mich in ,erstaunen1 obwohl ich sehr wohl weiss1 dass die ,brcke du ,caroussel unter dem ,gewicht der ,wagen erzittert4 ,aber heute morgen setzt sich die ,bewegung bis in den ,hof der ,tuilerien und in die ,opernstrasse fort4 ,eine ,stadt zittert wohl immer1 um es aber zu fhlen1 muss man geschrfte ,nerven haben4 ,die andere ,seite des ,flusses ist fr uns andere vom ,montparnasse ein fremdes ,land4 ,ein ,jahr fast ist vergangen1 seit ich dem ,credit ,lyonnais oder dem ,caf de la ,rgence meinen letzten ,besuch machte4 ,auf dem ,boulevard des ,italiens erfasst mich ,heimweh1 und ich eile zum andern ,ufer zurck1 wo der ,anblick der ,rue des ,saint-,pres mich trstet4 ,in der ,nhe der ,kirche ,saint-,germain-des-,pres treffe ich einen ,leichenwagen1 dann zwei kolossale ,madonnen1 die auf einem ,wagen fortgeschafft werden4 ,die eine von ihnen1 die auf den ,knien liegt1 die ,hnde faltet und die ,blicke zum ,himmel erhebt1 macht einen starken ,eindruck auf mich4 #af4 ,juni4--,auf dem ,boulevard ,saint-,michel kaufe ich einen ,briefbeschwerer aus ,marmor2 er ist mit einer ,glaskugel geschmckt1 welche die ,madonna von ,lourdes enthlt1 im ,rahmen ihrer berhmten ,grotte2 vor ihr liegt eine verschleierte ,dame auf den ,knien4 ,ich stelle das ,bild in die ,sonne1 und die wirft wunderbare ,schatten auf die ,wand4 ,auf der ,rckseite der ,grotte hat der ,gips durch einen ,zufall1 den der ,knstler nicht vorausgesehen hat1 einen ,christuskopf geformt4 #ah4 ,juni4--,der dnische ,freund tritt bestrzt und am ganzen ,krper zitternd in mein ,zimmer4 ,popoffsky ist unter dem ,verdacht1 eine ,frau und zwei ,kinder1 seine ,geliebte und seine beiden ehelichen ,kinder1 ermordet zu haben1 in ,berlin verhaftet worden4 ,als die erste berraschung vergangen ist und das aufrichtige ,mitleid mit einem ,freund1 der mir1 trotz allem1 soviel ,eifer erwiesen hat1 sich legt1 breitet sich eine tiefe ,ruhe ber meinen ,geist1 den seit mehreren ,monaten bevorstehende ,drohungen gefoltert haben4 ,unfhig1 meinen gerechten ,egoismus zu verheimlichen1 lasse ich meinen ,gefhlen freien ,lauf3 --,es ist schrecklich1 und doch erleichtert es mich1 wenn ich an die ,gefahr denke1 der ich eben entgangen bin4 --,was hat ihn zu dem ,verbrechen getrieben8 --,vielleicht war die legitime ,gattin auf die illegitime ,geliebte eiferschtig2 auch die ,kosten1 die diese verursachte1 knnen mitgewirkt haben4 ,vielleicht auch4444 --,was8 --,vielleicht haben seine blutdrstigen ,triebe1 die neulich hier in ,paris keine ,befriedigung fanden1 einen andern ,ausweg gesucht1 gleichviel welchen4 ,in mir selber frage ich3 ist es mglich1 dass meine glhenden ,gebete den ,dolch abgelenkt haben1 der nun durch meinen ,gegenstoss den ,mrder mitten ins ,herz getroffen hat8 ,ich forsche nicht weiter1 sondern schlage1 edelmtig wie ein ,sieger vor3 --,retten wir unsern ,freund wenigstens literarisch4 ,ich werde einen ,aufsatz ber seine schriftstellerischen ,verdienste schreiben3 ,sie zeichnen ein sympathisches ,portrt1 und beides bieten wir der ,revue blanche an4 ,im ,atelier des ,dnen--der ,hund bewacht es nicht mehr6--betrachten wir ein ,portrt ,popoffskys1 das vor mehr als zwei ,jahren gemalt ist4 ,es ist nur der ,kopf1 durch eine ,wolke abgeschnitten1 und darunter ,totenknochen1 wie man sie auf ,grabtafeln sieht4 ,der abgeschnittene ,kopf macht uns schaudern1 und mein ,traum vom dreizehnten ,mai bedrckt mich wie ein ,gespenst4 --,wie sind sie auf den ,gedanken dieser ,enthauptung gekommen8 --,schwer zu sagen1 aber es ruhte ein ,verhngnis auf diesem feinen ,geist3 er besass ,spuren von entschiedenem ,genie und trachtete nach dem hchsten ,ruhm1 ohne aber den ,preis dafr zahlen zu wollen4 ,das ,leben lsst uns nur die ,wahl3 entweder der ,lorbeer oder die ,sinnenlust4 --,sie haben das endlich auch entdeckt8 #bc4 ,juni4--,ich habe eine ,nadel aus unechtem ,gold mit einer falschen ,perle gefunden4 ,aus dem ,bad der ,goldsynthese habe ich ein ,herz aus ,gold gefischt4 ,als ich am ,abend durch die ,rue du ,luxembourg gehe1 sehe ich im ,hintergrund der ersten ,allee rechts1 ber den ,bumen1 eine ,hirschkuh am ,himmel gezeichnet4 ,ich bewundere sie1 so schn ist sie in der ,form wie in der ,farbe1 und sie gibt mir ein ,zeichen mit dem ,kopf1 in der ,richtung nach ,sdost 7,donau76 ,diese letzten ,tage nach der ,katastrophe des ,russen hat mich eine neue ,unruhe ergriffen4 ,es kommt mir vor1 als beschftige man sich irgendwo mit mir1 und ich vertraue dem dnischen ,maler an1 dass der ,hass des gefangenen ,russen mich wie unter dem ,fluidum einer ,elektrisiermaschine leiden lsst4 ,es gibt ,augenblicke1 in denen ich ahne1 dass mein ,aufenthalt in ,paris bald ein ,ende nehmen wird und eine neue ,peripetie mich erwartet4 ,der ,hahn auf dem ,kreuz von ,notre-,dame-des-,champs scheint mir mit den ,flgeln zu schlagen1 als wolle er in nrdlicher ,richtung davonfliegen4 ,im ,vorgefhl meiner bevorstehenden ,abreise beeile ich mich meine ,studien im ,jardin des ,plantes zu vollenden4 ,eine ,zinkwanne1 in der ich ,goldsynthesen auf feuchtem ,wege vornehme1 zeigt an den innern ,seiten eine ,landschaft1 die durch die verdunsteten ,eisensalze gebildet ist4 ,ich deute sie als ein ,vorzeichen1 aber ich bemhe mich vergeblich zu ahnen wo diese ausserordentliche ,landschaft liegen wird4 ,mit ,nadelbumen1 vor allem mit ,fichten1 bewaldete ,hgel2 zwischen den ,hhen ,ebenen mit ,obstbumen1 ,kornfeldern2 alles weist auf die ,nachbarschaft eines ,flusses4 ,ein ,hgel1 mit ,abgrnden von schlichtenfrmiger ,formation1 ist mit den ,ruinen einer starken ,burg gekrnt4 ,ich finde mich noch nicht zurecht1 aber ich werde es ber ein ,kleines tun4 #be4 ,juni4--,bei dem ,haupt des wissenschaftlichen ,okkultismus1 dem ,herausgeber der ,initiation1 eingeladen4 ,als wir1 der ,doktor und ich1 in ,marcolles en ,brie ankommen1 werden wir von drei schlechten ,neuigkeiten empfangen4 ,ein ,wiesel hat die ,enten gettet1 ein ,kindermdchen ist erkrankt1 die dritte ist mir entfallen4 ,als ich am ,abend nach ,paris zurckkehre1 lese ich in einer ,zeitung die so berhmt gewordene ,geschichte von dem ,gespensterhaus in ,valence en ,brie4 ,brie8 ,sehr argwhnisch frchte ich1 dass bei den ,bewohnern des ,hotels mein ,ausflug nach ,brie ,verdacht erregt2 dass man mich beschuldigt1 diesen ,schwindel oder besser diese ,hexerei durch meine alchemistischen ,kenntnisse vorbereitet zu haben4 ,ich habe mir einen ,rosenkranz gekauft4 ,warum8 ,er ist schn und der bse ,geist frchtet das ,kreuz4 brigens erklre ich mir nicht mehr die ,grnde meiner ,handlungen4 ,ich handle1 wie es kommt3 das ,leben ist lustiger auf diese ,weise6 ,in der ,sache ,popoffsky zeigt sich ein ,umschwung4 ,sein ,freund1 der ,dne1 beginnt die ,wahrscheinlichkeit des ,verbrechens zu widerlegen1 unter dem ,vorwand1 die ,untersuchung habe den ,verdacht als falsch erwiesen4 ,auch unser ,artikel ist aufgeschoben1 und die alte ,klte tritt wieder ein4 ,gleichzeitig erscheint auch das ,untier von ,hund wieder3 ein ,wink fr mich1 auf meiner ,hut zu sein4 ,als ich am ,nachmittag an meinem ,tisch1 der vor dem ,fenster steht1 schreibe1 bricht ein ,gewitter aus4 ,die ersten ,regentropfen fallen auf mein ,manuskript und besudeln es so1 dass die ,buchstaben1 die das ,wort ,alp bilden1 auslaufen und einen ,tintenklecks zeichnen1 der dem ,gesicht eines ,riesen gleicht4 ,ich hebe diese ,zeichnung auf2 sie ist dem ,donnergott der ,japaner hnlich1 wie er in ,flammarions ,athmosphre abgebildet ist4 #bh4 ,juni4--,ich habe meine ,frau im ,traum gesehen2 es fehlten ihr die ,vorderzhne2 sie gab mir eine ,guitarre1 die den ,donaubooten glich4 ,derselbe ,traum drohte mir mit ,gefngnis4 ,heute morgen fand ich in der ,rue d',assas ein ,stck ,papier in den ,farben des ,regenbogens4 ,heute nachmittag zerrieb ich ,quecksilber1 ,zinn1 ,schwefel1 ,chlorammonium auf einer ,pappe4 ,als ich die ,masse ablste1 behielt die ,pappe den ,abdruck eines ,gesichts1 das dem meiner ,frau gleich war1 wie ich es in der vergangenen ,nacht im ,traum gesehen hatte4 #a4 ,juli4--,ich erwarte einen ,ausbruch1 ein ,erdbeben1 einen ,blitzschlag1 ohne zu wissen1 von welcher ,seite4 ,nervs wie ein ,pferd beim ,nahen der ,wlfe1 wittere ich die ,gefahr1 packe meine ,koffer fr die ,flucht1 ohne mich indessen rhren zu knnen4 ,der ,russe ist aus ,mangel an ,beweisen aus dem ,gefngnis entlassen3 sein ,freund1 der ,dne1 ist mein ,feind geworden4 ,die ,gesellschaft der ,cremerie plagt mich4 ,das letzte ,mittagessen wurde wegen der ,hitze im ,hof aufgetragen3 der ,tisch war zwischen dem ,mllkasten und den ,abtritten aufgestellt4 ber dem ,mllkasten ist das ,bild meines alten ,freundes1 des ,amerikaners1 aufgehngt1 aus ,rache1 weil der ,knstler auf und davon gegangen ist1 ohne zu bezahlen1 was er schuldig war4 ,neben dem ,tisch haben die ,russen eine ,statuette aufgestellt3 einen ,krieger1 der mit der traditionellen ,sense bewaffnet ist4 ,um mir ,furcht zu machen6 ,ein junger ,bursche des ,hauses geht hinter meinem ,rcken in der deutlichen ,absicht mich zu rgern1 auf den ,abtritt4 ,der ,hof1 eng wie ein ,schacht1 erlaubt der ,sonne nicht1 die hohen ,wnde zu berschreiten4 ,die fast in allen ,etagen wohnenden ,kokotten haben ihre ,fenster geffnet und lassen einen ,hagel von ,zoten auf unsere ,kpfe niederprasseln2 die ,hausmdchen kommen mit den ,mlleimern und leeren sie in den ,mllkasten4--,das ist die ,hlle6 ,und meine beiden ,nachbarn1 notorische ,pderasten1 unterhalten ein widerwrtiges ,gesprch1 um mit mir ,hndel zu suchen4 ,warum bin ich hier8 ,die ,einsamkeit zwingt mich1 menschliche ,wesen aufzusuchen1 menschliche ,stimmen zu hren4 ,da1 als meine seelischen ,qualen den hchsten ,grad erreichen1 entdecke ich einige ,stiefmtterchen1 die auf einer schmalen ,rabatte blhen4 ,sie schtteln die ,kpfchen1 als wollten sie mir eine ,gefahr anzeigen1 und eins von ihnen1 mit einem ,kindergesicht mit grossen1 tiefen1 leuchtenden ,augen1 gibt mir ein ,zeichen3 --,geh fort6 ,ich erhebe mich und zahle2 als ich hinausgehe1 grsst mich der ,bursche mit versteckten ,beschimpfungen1 die mein ,herz in ,wallung bringen1 ohne meinen ,zorn zu erregen4 ,ich empfinde ,mitleid mit mir selber und schme mich fr die andern4 ,ich verzeihe den ,schuldigen1 indem ich sie als ,dmonen betrachte1 die nur ihre ,pflicht erfllen4 ,doch ist die ,ungnade der ,vorsehung gar zu deutlich1 und1 sobald ich ins ,hotel zurckgekehrt bin1 beginne ich mein ,kredit und ,debet aufzustellen4 ,bisher1 und das war meine ,strke1 habe ich mich nicht beugen knnen1 den andern recht zu geben1 jetzt aber1 durch die ,hand des ,unsichtbaren zu ,boden geschlagen1 versuche ich1 mir unrecht zu geben1 und wie ich mein ,betragen whrend der letzten ,wochen grndlich untersuche1 ergreift mich ,furcht4 ,mein ,gewissen sagt mir die ,wahrheit1 rckhaltlos und unerbittlich4 ,ich habe aus ,hochmut1 ,hybris1 gesndigt1 dem einzigen ,laster1 das die ,gtter nicht verzeihen4 ,durch die ,freundschaft des ,doktor ,papus1 der meine ,forschungen gelobt hatte1 ermutigt1 bildete ich mir ein1 das ,rtsel der ,sphinx gelst zu haben4 ,ein ,nacheiferer des ,orpheus1 hielt ich es fr meine ,aufgabe1 die ,natur1 die unter den ,hnden der ,gelehrten gestorben war1 wieder zu beleben4 ,in dem ,bewusstsein1 dass die ,mchte mich beschtzen1 schmeichelte ich mir1 durch meine ,feinde nicht besiegt werden zu knnen2 das ging so weit1 dass ich die einfachsten ,begriffe der ,bescheidenheit verachtete4 ,hier ist der rechte ,augenblick1 die ,geschichte meines geheimnisvollen ,freundes einzuschalten1 der eine entscheidende ,rolle in meinem ,leben spielte3 als ,fhrer1 ,ratgeber1 ,trster1 ,strafer und ausserdem als ,helfer1 der mich in zuweilen eintretenden ,zeiten der ,not mit neuen ,mitteln versorgte4 ,schon #ahij schrieb er mir einen ,brief auf ein ,buch das ich damals erscheinen liess4 ,er hatte zwischen meinen ,gedanken und denen der ,theosophen ,berhrungspunkte gefunden und wollte meine ,ansichten ber den ,okkultismus und ber die ,priesterin der ,isis1 ,frau ,blawatsky1 wissen4 ,der anmassende ,ton seiner ,epistel missfiel mir1 und ich verhehlte ihm das in meiner ,antwort nicht4 ,vier ,jahre spter verffentliche ich den ,antibarbarus und empfange im kritischesten ,augenblick meines ,lebens von diesem ,unbekannten einen zweiten ,brief1 in dem er mir in gehobenem1 fast prophetischen ,ton1 eine schmerzensreiche und glorreiche ,zukunft vorhersagt4 ,in gleicher ,weise legt er dar1 aus welchen ,grnden er den ,briefwechsel wieder aufgenommen habe2 ihm habe dazu eine ,ahnung bestimmt1 dass ich augenblicklich eine seelische ,krise durchmache und vielleicht ein ,wort des ,trostes ntig habe4 ,schliesslich bietet er mir seine ,untersttzung an1 die ich jedoch ablehne1 da ich auf meine elende ,unabhngigkeit eiferschtig bin4 ,im ,herbst #ahie bin ich es1 der den ,briefwechsel wieder erffnet1 indem ich ihn bitte1 mir bei der ,herausgabe meiner naturwissenschaftlichen ,schriften behilflich zu sein4 ,von diesem ,tage an unterhalten wir durch die ,post sehr freundschaftliche1 selbst vertrauliche ,beziehungen1 wenn ich einen kurzen ,bruch ausnehme1 den er durch seine verletzende ,sprache verursacht1 als er mich ber alltgliche ,dinge unterrichten will und mir in hochmtigen ,ausdrcken meinen ,mangel an ,bescheidenheit vorwirft4 ,nachdem wir uns jedoch wieder vershnt hatten1 teilte ich ihm alle meine ,beobachtungen mit1 lieferte ihm meine ,geheimnisse aus2 was vielleicht nicht ganz klug war4 ,ich beichtete diesem ,mann1 den ich nie gesehen hatte1 und ich ertrug von seiner ,seite die strengsten ,ermahnungen1 weil ich ihn eher als eine ,idee1 denn als eine ,person betrachtete3 er war fr mich ein ,bote der ,vorsehung1 ein ,paraklet4 ,in zwei ,dingen aber waren wir so grundverschiedener ,ansicht1 dass wir zu lebhaften ,auseinandersetzungen kamen1 ohne jedoch in beleidigende ,streitigkeiten zu geraten4 ,als ,theosoph predigte er ,karma1 das heisst die abstrakte ,summe der menschlichen ,schicksale1 die einander ausgleichen1 um eine ,art ,nemesis zu ergeben4 ,er war also ,mechanist und ein ,epigone der sogenannten materialistischen ,schule4 ,ich dagegen sah in den ,mchten eine oder mehrere konkrete1 lebendige1 individualistische ,personen1 die den ,lauf der ,welt und die ,bahnen der ,menschen bewusst lenken2 hypostatisch1 wie die ,theosophen sagen4 ,die zweite ,meinungsverschiedenheit bezog sich auf die ,verleugnung und ,abttung des ,ichs1 die mir als eine ,torheit erschien und noch erscheint4 ,alles1 was ich weiss1 wenn es auch noch so wenig ist1 kommt vom ,ich als dem ,mittelpunkt her4 ,die ,kultur1 nicht der ,kultus1 dieses ,ichs erweist sich also als der hchste und letzte ,zweck des ,daseins4 ,meine bestimmte und bestndige ,antwort auf seine ,einwendungen lautete also3 die ,abttung des ,ichs ist ,selbstmord4 brigens1 vor wem soll ich mich beugen8 ,vor den ,theosophen8 ,niemals6 ,vor dem ,ewigen1 den ,mchten1 der ,vorsehung unterdrcke ich meine bsen ,instinkte1 stets und stndig1 so weit es mglich ist4 ,kmpfen fr die ,erhaltung meines ,ichs gegen alle ,einflsse1 die der ,ehrgeiz einer ,sekte oder einer ,partei auf mich ausben will1 das ist meine ,pflicht2 wie sie mir das ,bewusstsein diktiert1 das mir die ,gnade meiner gttlichen ,beschtzer gegeben hat4 ,wenn ich jedoch an die ,eigenschaften dieses unsichtbaren ,mannes denke1 den ich liebe und bewundere1 so dulde ich seine ,anmassung1 wenn er mich als inferior behandelt4 ,ich antworte ihm immer und verhehle ihm nicht1 dass die ,theosphie mir widerstrebt4 ,schliesslich aber1 mitten in dem ,abenteuer ,popoffsky1 spricht er eine so hochmtige ,sprache1 wird seine ,tyrannei so unertrglich1 dass ich frchten muss1 er hlt mich fr verrckt4 ,er nennt mich ,simon ,magus1 ,schwarzmagier und empfiehlt mir ,frau ,blawatski4 ,ich antworte sofort1 ich habe ,frau ,b4 durchaus nicht ntig und niemand habe mir etwas zu lehren4 ,und womit droht er mir darauf8 ,er sagt1 erwerde mich mit ,hilfe von ,mchten1 die strker als meine seien1 auf den rechten ,weg zurckzufhren wissen4 ,da bitte ich ihn1 nicht an mein ,schicksal zu rhren2 das sei gut behtet von der ,hand der ,vorsehung1 die mich immer geleitet habe4 ,und1 um meinen ,gedanken durch ein ,beispiel zu erlutern1 erzhle ich ihm folgende ,geschichte1 eine ,einzelheit aus meinem an providentiellen ,zwischenfllen so reichen ,leben1 indem ich jedoch vorausschicke1 dass ich frchte1 durch ,auslieferung meines ,geheimnisses mir die ,rache der ,nemesis selber zuzuziehen4 ,es war vor zehn ,jahren1 mitten in meiner geruschvollsten literarischen ,epoche1 als ich gegen die ,frauenbewegung auftrat1 die ausser mir jeder in ,skandinavien untersttzte4 ,in der ,hitze des ,kampfes liess ich mich hinreissen und berschritt die ,grenzen der ,schicklichkeit so weit1 dass meine ,landsleute mich fr verrckt erklrten4 ,ich wohnte in ,bayern1 mit meiner ersten ,frau und meinen ,kindern1 als ein ,jugendfreund mich brieflich einlud1 mit meinen ,kindern ein ,jahr bei ihm zu verbringen2 von meiner ,frau war nicht die ,rede4 ,der ,charakter dieses ,briefes machte mich misstrauisch3 der ,stil war geschraubt1 ,streichungen und nderungen zeigten1 dass der ,schreiber gezgert hatte1 was fr ,grnde er anfhren solle4 ,ich witterte eine ,falle und lehnte das ,anerbieten in unbestimmten und freundlichen ,ausdrcken ab4 ,zwei ,jahre spter1 als meine erste ,scheidung vollzogen ist1 lade ich mich allein bei meinem ,freund ein1 der im ,stockholmer ,inselmeer als ,zollinspektor lebt4 ,der ,empfang ist herzlich1 aber die ,luft ist voll von ,unwahrheiten und ,doppelsinnigkeiten1 die ,unterhaltung gleicht einem polizeilichen ,verhr4 ,nachdem ich eine ,nacht ber die ,sache nachgedacht habe1 wird sie mir klar4 ,dieser ,mann1 dessen ,eigenliebe ich in einem meiner ,romane verletzt habe1 grollt mir1 obwohl er ,sympathie fr mich hat4 ,ein ,despot ohnegleichen1 will er mein ,schicksal beeinflussen1 meinen ,geist zhmen und seine berlegenheit zeigen1 indem er mich unterwirft4 ,nicht sehr gewissenhaft in der ,wahl seiner ,mittel1 peinigt er mich eine ,woche1 vergiftet mich mit ,verleumdungen1 mit eigens erfundenen ,fabeln1 benimmt sich aber so ungeschickt1 dass ich in meiner berzeugung bestrkt werde1 die ,falle1 die er mir frher gestellt hatte1 habe keinen andern ,zweck gehabt1 als mich als ,geisteskranken einzusperren4 ,ich lasse ihn gewhren1 ohne ,widerstand zu leisten1 indem ich auf meinen guten ,stern vertraute1 um mich zu befreien1 wenn die ,zeit gekommen ist4 ,meine scheinbare ,unterwerfung verschafft mir das ,wohlwollen meines ,henkers3 mitten im ,meer allein hausend1 von seinen ,nachbarn und ,untergebenen verwnscht1 gibt er dem ,bedrfnis1 sich anzuvertrauen1 nach4 ,mit einer ,naivitt1 die bei einem ,mann von fnfzig ,jahren unbegreiflich ist1 erzhlt er mir1 seine ,schwester sei im letzten ,winter verrckt geworden und habe in einen ,anfall von ,wahnsinn ihre ,ersparnisse verbrannt4 ,am nchsten ,tag neue vertrauliche ,mitteilungen3 ich erfahre1 dass sein ,bruder als geisteskrank auf dem ,lande interniert ist4 ,ich frage mich3 ist es aus diesem ,grunde1 um sich am ,schicksal zu rchen1 dass er mich einzusperren wnscht8 ,ich beklage sein ,unglck und gewinne mir seine ,zuneigung so vollstndig1 dass ich die ,insel verlassen kann um mir auf einer benachbarten ,insel1 wo ich meine ,familie wiederfinde1 eine ,wohnung zu mieten4 ,einen ,monat spter ruft mich ein ,brief zu meinem ,freund3 er ist vor ,schmerz gebrochen1 weil sein ,bruder sich in einem ,anfall von ,tobsucht den ,schdel zerschmettert hat4 ,ich trste ihn1 meinen ,henker1 und um das ,unglck voll zu machen1 vertraut mir seine ,frau unter ,trnen1 sie befrchte schon lange1 dass ihr ,gatte das ,schicksal der andern teilen werde4 ,ein ,jahr vergeht1 da berichten die ,zeitungen1 dass der ltere ,bruder meines ,freundes sich unter ,umstnden1 die auf geistige ,strung deuten1 gettet hat4 ,drei ,blitzschlge auf das ,haupt dieses ,mannes1 der mit dem ,donner hatte spielen wollen4 ,welches ,zusammentreffen1 wird man sagen4 ,und was noch mehr ist3 welches unglckliche ,zusammentreffen1 jedes ,mal1 wenn ich diese ,geschichte erzhlt habe1 bin ich dafr bestraft worden4 ,die grosse ,julihitze ist gekommen2 das ,leben ist unertrglich3 alles stinkt1 und die hundert ,aborte nicht am wenigsten4 ,ich erwarte eine ,katastrophe1 ohne sagen zu knnen1 was fr eine4 ,auf einer ,strasse finde ich ein ,stck ,papier auf dem das ,wort ,marder steht4 ,auf einer andern ,strasse ein hnliches ,stck ,papier1 das1 von derselben ,hand geschrieben1 das ,wort ,geier trgt4 ,popoffsky gleicht vollkommen einem ,marder und seine ,frau einem ,geier4 ,sollten sie nach ,paris gekommen sein1 um mich zu tten8 ,er1 der ,mrder ohne ,scham1 ist zu allem fhig1 nachdem er ,weib und ,kind ermordet hat4 ,ich lese eine kstliche ,arbeit1 ,die ,freude zu sterben1 und der ,wunsch wird in mir wach1 diese ,welt zu verlassen4 ,um die ,grenze zwischen ,leben und ,tod kennen zu lernen1 lege ich mich aufs ,bett1 entkorke das ,flschchen mit ,zyankalium und es verbreitet seinen tdlichen ,duft4 ,er nhert sich1 der ,mann mit der ,sense3 ein mildes ,gefhl1 eine ,wollust berkommt mich2 aber1 im letzten ,augenblick1 tritt immer jemand oder etwas unvermutet dazwischen3 der ,diener kommt unter irgendeinem ,vorwand1 eine ,wespe fliegt zum ,fenster herein4 ,die ,mchte weigern mir die einzige ,freude1 und ich beuge mich ihrem ,willen4 ,anfang ,juli gehen die ,studenten in die ,ferien und lassen das ,hotel leer4 ,darum erregt ein ,fremder1 der in das ,zimmer neben meinem ,arbeitstisch einzieht1 meine ,neugier4 ,der ,unbekannte spricht niemals2 erscheint sich hinter der ,wand1 die uns trennt1 mit schreiben zu beschftigen4 ,seltsam ist jedenfalls1 dass er seinen ,stuhl zurckschiebt1 wenn ich meinen bewege2 dass er meine ,bewegungen wiederholt1 als wolle er mich durch seine ,nachahmung necken4 ,das dauert drei ,tage4 ,am vierten mache ich diese ,beobachtung3 wenn ich schlafen gehe1 legt sich der andere in dem ,zimmer neben meinem ,zimmer nieder2 bin ich im ,bett1 so hre ich1 wie er sich in das andere ,zimmer begibt und das ,bett neben meinem ,bett einnimmt4 ,ich hre ihn1 wie er sich parallel mit mir ausstreckt3 er blttert in einem ,buch1 lscht dann die ,lampe1 holt tief ,atem1 dreht sich auf die ,seite und schlft ein4 ,eine vollstndige ,stille herrscht in dem ,zimmer neben meinem ,tisch4 ,er bewohnt also beide ,zimmer4 ,es ist unangenehm1 von zwei ,seiten belagert zu werden4 ,allein1 ganz allein nehme ich das ,mittagessen auf einem ,tablett auf meinem ,zimmer ein1 und ich esse so wenig1 dass der teilnehmende ,diener ,mitleid mit mir hat4 ,seit einer ,woche habe ich meine ,stimme nicht mehr gehrt1 und aus ,mangel an bung beginnt der ,laut zu verschwinden4 ,ich habe keinen ,sou mehr3 ,tabak und ,briefmarken fehlen mir4 ,da mache ich eine letzte ,anstrengung und sammle meinen ,willen4 ,ich will ,gold machen1 auf trocknem ,wege durch ,feuer4 ,das ,geld findet sich1 fen1 ,tiegel1 ,lschkohlen1 ,blasebalg1 ,zangen4 ,die ,hitze ist bermssig2 nackt bis zum ,grtel wie ein ,grobschmied1 schwitze ich vor dem offenen ,feuer4 ,aber die ,sperlinge haben ihr ,nest in den ,schornstein gebaut1 und der ,kohlendunst schlgt ins ,zimmer4 ,nach dem ersten ,versuch mchte ich aus der ,haut fahren1 weil ich ,kopfschmerzen habe und meine ,experimente eitel sind1 da alles verkehrt geht4 ,nachdem ich die ,masse drei ,male im ,schmiedefeuer geschmolzen habe1 betrachte ich das ,innere des ,tiegels4 ,der ,borax hat einen ,totenkopf gebildet1 dessen leuchtende ,augen meine ,seele wie eine bernatrliche ,ironie durchbohren4 ,wieder kein ,metallkorn6 ,und ich verzichte auf einen neuen ,versuch4 ,im ,lehnstuhl sitzend1 lese ich in der ,bibel1 wie der ,zufall sie mir aufschlgt3 ,niemand geht in sich und hat weder die ,kenntnis noch den ,witz1 zu sagen3 ich habe die ,hlfte hiervon im ,feuer verbrannt1 und doch habe ich ,brot gebacken auf den ,kohlen2 ich habe ,fleisch gerstet und davon gegessen2 und brigens sollte ich daraus ein ,greuel machen8 sollte ich einen ,baumzweig anbeten8 ,er nhrt sich von ,asche1 und sein getuschtes ,herz leitet ihn irre2 und er wird seine ,seele nicht befreien1 und wird nicht sagen1 was in meiner rechten ,hand ist1 ist das keine ,falschheit8444 ,so hat der ,ewige1 dein ,erlser1 gesprochen1 der dich vom ,mutterleib bereitet hat1 ich bin der ,ewige1 der alle ,dinge geschaffen hat1 der allein die ,himmel entworfen1 der allein die ,erde geebnet hat2 der die ,versicherungen der ,lgner zerstreut1 der die ,wahrsager zum ,unsinn macht1 der den ,geist der ,weisen verkehrt1 der ihr ,wissen eine ,torheit werden lsst4 ,zum ersten ,male zweifle ich an meinen wissenschaftlichen ,untersuchungen6 ,wenn es eine ,torheit ist1 ach6 dann habe ich das ,glck meines ,lebens und das meiner ,frau und meiner ,kinder fr ein ,hirngespinst geopfert6 ,wehe mir ,toren6 ,der ,abgrund ffnet sich zwischen meiner ,familie und diesem ,augenblick6 ,ein und ein halbes ,jahr1 so viele ,tage und so viele ,nchte1 so viele ,schmerzen fr nichts6 ,nein1 das kann nicht sein6 ,das ist nicht so6 ,habe ich mich in einem dunklen ,walde verirrt8 ,nein1 der ,lichtbringer hat mich auf den rechten ,weg gefhrt1 nach der ,insel der ,seligen1 und es ist der ,teufel1 der mich versucht6 oder mich straft6 ,ich sinke auf den ,lehnstuhl nieder2 eine ungewohnte ,schwere bedrckt meinen ,geist1 ein magnetisches ,fluidum scheint von der ,wand auszustrmen1 der ,schlaf bermannt meine ,glieder4 ,ich sammle meine ,krfte und stehe auf1 um auszugehen4 ,als ich durch den ,korridor komme1 hre ich ,stimmen1 die in dem ,zimmer neben meinem ,tisch flstern4 ,warum flstern sie8 ,in der ,absicht1 sich vor mir versteckt zu halten4 ,ich gehe die ,rue d',assas hinunter und trete in den ,luxemburggarten4 ,ich schleppe meine ,beine1 ich bin von den ,hften bis zu den ,fssen gelhmt1 ich sinke hinter dem ,adam mit seiner ,familie auf eine ,bank4 ,ich bin vergiftet6 ,das ist der erste ,gedanke1 der mir kommt6 ,und ,popoffsky1 der ,weib und ,kind mit giftigen ,gasen gettet hat1 ist hierhergekommen4 ,er ist es1 der nach dem berhmten ,experiment von ,pettenkofer einen ,gasstrom durch die ,wand geleitet hat4 ,was ist zu machen8 ,zur ,polizei gehen8 ,nein6 ,wenn ich keine ,beweise habe1 wird man mich als einen ,narren einsperren4 ,vae soli6 ,wehe dem einsamen ,menschen1 dem ,sperling auf dem ,dache6 ,niemals war das ,elend meines ,daseins grsser1 und ich weine wie ein verlassenes ,kind1 das sich im ,dunkeln frchtet4 ,abends wage ich aus ,furcht vor einem neuen ,attentat nicht mehr an meinem ,tisch zu bleiben4 ,ich lege mich zu ,bett1 ohne dass ich mich getraue einzuschlafen4 ,es ist ,nacht1 und die ,lampe ist angesteckt4 ,auf der ,mauer1 meinem ,fenster gegenber1 sehe ich den ,schatten einer menschlichen ,gestalt sich abzeichnen4 ,ob ,mann oder ,weib1 ich wsste es nicht zu sagen1 aber der ,eindruck1 der mir geblieben ist1 war der eines ,weibes4 ,als ich aufstehe1 um nachzusehen1 wird die ,gardine mit einem kurzen ,gerusch herabgelassen4 ,dann hre ich den ,unbekannten in das ,zimmer eintreten1 das neben meinem ,alkoven liegt1 und ,stille tritt ein4 ,drei ,stunden liege ich wach da1 ohne den ,schlaf zu finden1 der sonst nicht auf sich warten lsst4 ,da schleicht sich ein beunruhigendes ,gefhl durch meinen ,krper3 ich bin das ,opfer eines elektrischen ,stroms1 der zwischen den beiden benachbarten ,zimmern luft4 ,die ,spannung wchst1 und trotzdem ich ,widerstand leiste1 verlasse ich das ,bett1 von diesem ,gedanken besessen3 --,man ttet mich6 ,ich will mich nicht tten lassen6 ,ich gehe hinaus1 um den ,diener in seiner ,zelle am ,ende des ,korridors zu suchen4 ,aber1 ach1 er ist nicht da4 ,also entfernt1 fortgeschickt1 geheimer ,mitschuldiger1 gekauft4 ,ich steige die ,treppe hinab und durchschreite den ,korridor1 um den ,pensionsvorsteher zu wecken4 ,mit einer ,geistesgegenwart1 deren ich mich nicht fr fhig gehalten1 schtze ich ein ,unwohlsein vor1 das von den ,ausdnstungen der ,chemikalien komme1 und bitte um ein anderes ,zimmer fr die ,nacht4 ,infolge eines ,zufalls1 den die zornige ,vorsehung herbeigefhrt hat1 liegt das einzige verfgbare ,zimmer unter dem meines ,feindes4 ,sobald ich allein bin1 ffne ich das ,fenster und atme die frische ,luft einer sternklaren ,nacht ein4 ber den ,dchern der ,rue d',assas und der ,rue ,madame leuchten der grosse ,br und der ,polarstern4 --,gegen ,norden also6 ,omen accipio6 ,als ich die ,vorhnge des ,alkovens zurckziehe1 hre ich ber mir meinen ,feind1 wie er aus dem ,bett steigt und einen schweren ,gegenstand in einen ,koffer fallen lsst1 dessen ,deckel er mit einem ,schlssel abschliesst4 ,er verbirgt also etwas2 vielleicht die ,elektrisiermaschine4 ,am nchsten ,tage1 es ist ein ,sonntag1 packe ich meine ,sachen unter dem ,vorwand1 ich wolle einen ,ausflug an die ,kste des ,meeres machen4 ,dem ,kutscher rufe ich ,bahnhof ,saint-,lazare zu4 ,als ich aber am ,odeon vorbeikomme1 lasse ich mich von ihm nach der ,rue de la ,clef fhren1 in die ,nhe des ,jardin des ,plantes4 ,dort will ich bleiben1 inkognito1 um meine ,studien zu vollenden1 bevor ich nach ,schweden reise4 #h4 ,die ,hlle4 ,endlich tritt eine ,pause in meinen ,strafen ein4 ,auf dem ,treppenabsatz des ,gartenhauses in einem ,sessel sitzend1 verbringe ich ,stunden damit1 die ,blumen des ,gartens zu betrachten und ber die ,vergangenheit nachzudenken4 ,die ,ruhe1 die nach meiner ,flucht eingetreten ist1 beweist mir1 dass mich keine ,krankheit befallen1 sondern dass mich ,feinde verfolgt haben4 ,am ,tage arbeite ich1 und in der ,nacht schlafe ich ruhig4 ,von der ,unsauberkeit befreit1 fhle ich mich wieder jung werden1 wenn ich die ,stockrosen1 die ,blumen meiner ,jugend1 betrachte4 ,der ,jardin des ,plantes1 dieses den ,parisern unbekannte ,wunder von ,paris1 ist mein ,park geworden4 ,die ganze ,schpfung1 in einer ,ringmauer gesammelt1 die ,arche ,noahs1 das wiedergefundene ,paradies1 in dem ich ohne ,gefahr zwischen wilden ,tieren lustwandle1 es ist zu viel ,glck4 ,von den ,gesteinen ausgehend1 komme ich durch das ,reich der ,pflanzen und ,tiere1 um zum ,menschen zu gelangen1 hinter dem ich den ,schpfer entdecke4 ,der ,schpfer1 dieser grosse ,knstler1 der sich entwickelt1 indem er schafft1 ,skizzen macht1 die er wieder verwirft1 unreife ,gedanken wieder aufnimmt1 einfache ,formen vollendet und vervielfacht4 ,alles ist das ,werk seiner ,hand4 ,oft macht er ungeheuere ,fortschritte1 indem er die ,arten erfindet1 und dann kommt die ,wissenschaft1 stellt ,lcken1 fehlende ,glieder fest und bildet sich ein1 die ,zwischenarten seien verschwunden4 ,da ich nun vor meinen ,verfolgern in ,sicherheit zu sein glaube1 sende ich meine ,adresse ans ,hotel ,orfila1 um wieder in ,verbindung mit der ,aussenwelt zu treten1 indem ich meine durch die ,flucht unterbrochene ,korrespondenz wieder aufnehme4 ,kaum aber habe ich mein ,inkognito gelftet1 ist der ,friede aus4 ,es geschehen wieder ,dinge1 die mich beunruhigen1 und das frhere ,unbehagen bedrckt mich4 ,zunchst werden in dem ,zimmer des ,erdgeschosses1 das neben meinem liegt und bisher frei war1 auch keine ,mbel hatte1 ,gegenstnde aufgestapelt1 deren ,gebrauch mir unerklrlich bleibt4 ,ein alter ,herr mit grauen und boshaften ,brenaugen trgt leere ,warenbchsen1 ,blechplatten und andere ,gegenstnde hinein1 aus denen man nicht klug wird4 ,zur selben ,zeit beginnen wieder die ,gerusche von der ,rue de la ,grande-,chaumire ber meinem ,kopfe3 man zieht ,stricke1 schlgt mit ,hmmern1 ganz als montiere und aufstelle man eine ,hllenmaschine1 wie die ,nihilisten sie anwenden4 ,dann ndert die ,wirtin1 die zu ,anfang meines ,aufenthaltes freundlich war1 ihr ,benehmen gegen mich1 sucht mich auszukundschaften1 grsst mich auf herausfordernde ,art4 ,ferner wechselt die erste ,etage ber mir den ,mieter4 ,der alte stille ,herr1 dessen schwere ,schritte mir bekannt waren1 ist nicht mehr da4 ,ein zurckgezogen lebender ,rentier1 bewohnt er das ,haus seit ,jahren1 und er ist nicht verreist sondern hat nur das ,zimmer gewechselt4 ,warum8 ,das ,mdchen1 das mein ,zimmer aufrumt und mir die ,mahlzeiten bringt1 ist ernst geworden und wirft mir verstohlen mitleidige ,blicke zu4 ,jetzt ist ber mir ein ,rad1 das sich den ganzen ,tag dreht und dreht4 ,zum ,tode verurteilt6 ,das ist mein bestimmter ,eindruck4 ,durch wen8 ,durch die ,russen1 die ,pietisten1 die ,katholiken1 die ,jesuiten1 die ,theosophen6 ,weshalb8 ,als ,zauberer oder ,schwarzmagier8 ,oder von der ,polizei6 ,als ,anarchist8 ,das ist ja eine sehr gebruchliche ,anklage1 um persnliche ,feinde zu beseitigen4 ,in dem ,augenblick1 wo ich dieses schreibe1 weiss ich nicht1 was sich in jener ,julinacht1 als sich der ,tod auf mich strzte1 ereignet hat1 aber ich weiss wohl und werde nie vergessen1 welche ,lektion ich fr mein ,leben bekam4 ,selbst wenn die1 welche das ,geheimnis kennen1 zugeben und eingestehen1 dass es eine ,intrige war1 die ,menschenhnde eingefdelt hatten1 grolle ich ihnen nicht1 da ich jetzt berzeugt bin1 dass eine andere strkere ,hand ihre in ,bewegung setzte1 ohne dass sie es wussten1 ohne dass sie es wollten4 ,nimmt man andererseits an1 es sei keine ,intrige gewesen1 so htte ich selber durch meine ,einbildung diese ,zuchtgeister geschaffen1 um mich zu strafen4 ,wir werden im folgenden sehen1 wieweit diese ,annahme wahrscheinlich sein mag4 ,am ,morgen des letzten ,tages stehe ich mit einer ,resignation auf1 die ich religis nennen mchte2 nichts bindet mich mehr ans ,leben4 ,ich habe meine ,papiere geordnet1 die notwendigsten ,briefe geschrieben1 verbrannt1 was zu vernichten war4 ,dann gehe ich in den ,jardin des ,plantes1 um der ,schpfung ,lebewohl zu sagen4 ,die schwedischen ,magneteisenblcke1 die vor dem mineralogischen ,museum aufgestellt sind1 grssen mich von meinem ,vaterland4 ,die ,akazie des ,robin1 die ,zeder des ,libanon1 die ,denkmler der grossen ,epochen der noch lebenden ,wissenschaft1 ich grsse sie4 ,ich kaufe ,brot und ,kirschen4 ,mein alter ,freund ,martin kennt mich persnlich1 weil ich der einzige bin1 der ihm beim ,aufstehen und ,schlafengehen ,kirschen gibt4 ,das ,brot bringe ich dem jungen ,elefanten1 der mir ins ,gesicht spuckt1 nachdem er alles gefressen hat1 die undankbare und treulose ,jugend4 ,lebt wohl1 ,geier1 ,himmelsbewohner1 nun in einem schmutzigen ,kfig eingeschlossen2 leb wohl1 ,bison1 ,behemoth1 gefesselter ,dmon2 leb wohl1 ,robbenprchen1 das die eheliche ,liebe ber den ,verlust des ,ozeans und der grossen ,horizonte trstet4 ,lebt wohl1 ,steine1 ,pflanzen1 ,blumen1 ,bume1 ,schmetterlinge1 ,vgel1 ,schlangen1 ihr alle geschaffen von der ,hand eines guten ,gottes6 ,und ihr1 grosse ,mnner1 ,bernardin de ,saint-,pierre1 ,linne1 ,geoffroy1 ,saint-,hilaire1 ,hay1 deren ,namen in goldenen ,buchstaben am ,giebel des ,tempels stehen--lebt wohl6 oder vielmehr3 auf ,wiedersehen6 ,ich verlasse das irdische ,paradies in dem ich an ,seraphites erhabene ,worte denke3 ,leb wohl1 arme ,erde6 ,leb wohl6 ,als ich den ,garten des ,hotels wieder betrete1 wittere ich die ,gegenwart eines ,menschen1 der1 whrend ich fort war1 gekommen ist4 ,ich sehe ihn nicht1 aber ich fhle ihn4 ,was meine ,unruhe noch vermehrt1 ist die augenscheinliche ,vernderung1 die mit dem benachbarten ,zimmer vorgegangen ist4 ,zunchst ist eine ,decke ber einen ,strick gehngt1 augenscheinlich um etwas zu verbergen4 ,auf dem ,mantels des ,kamins sind in ,stapeln ,metallplatten aufgehuft1 die durch ,querhlzer voneinander getrennt sind4 ,auf jedem ,stapel liegt ein ,photographiealbum oder irgendein ,buch1 offenbar1 um diesen ,hllenmaschinen1 die ich fr ,akkumulatoren halten mchte1 ein unschuldiges ,aussehen zu geben4 ,dazu kommt1 dass ich auf einem ,dach der ,rue ,censier1 gerade dem ,pavillon1 in dem ich wohne gegenber1 zwei ,arbeiter bemerke4 ,was sie dort oben machen1 kann ich nicht unterscheiden1 aber sie zielen nach meiner ,glastr1 whrend sie mit ,gegenstnden hantieren1 die ich nicht erkennen kann4 ,warum entschliesse ich mich nicht zum ,fliehen8 ,weil ich zu stolz bin und das ,unvermeidbare ertragen muss4 ,ich bereite mich also auf die ,nacht vor4 ,ich nehme ein ,bad und achte sorgfltig darauf1 dass meine ,fsse weiss werden1 denn meine ,mutter hatte mir als ,kind eingeprgt1 dass schwarze ,fsse ein ,zeichen der ,schande sind4 ,ich rasiere mich und parfmiere mein ,hochzeitshemd1 das ich vor drei ,jahren in ,wein kaufte4444 ,die ,toilette des zum ,tode ,verurteilten4 ,ich lese in der ,bibel die ,psalmen1 in denen ,david die ,rache des ,ewigen auf seine ,feinde herabruft4 ,aber die ,busspsalmen8 ,nein1 ich habe nicht das ,recht1 zu bereuen1 denn nicht ich habe mein ,schicksal gelenkt2 ich habe niemals das ,bse um des ,bsen willen getan1 ich habe es nur getan1 um meine ,person zu verteidigen4 ,bereuen1 das heisst1 die ,vorsehung kritisieren1 die uns die ,snde als ein ,leiden auferlegt1 um uns durch den ,ekel1 den die schlechte ,handlung einflsst1 zu lutern4 ,meine ,rechnung mit dem ,leben schliesst so ab3 die ,posten heben sich auf6 ,wenn ich gesndigt habe1 auf mein ,wort1 ich habe genug ,strafe dafr gelitten2 ganz sicher6 ,die ,hlle frchten8 ,ich habe1 ohne zu straucheln1 hier auf ,erden tausend ,hllen durchwandert1 und das hat den brennenden ,wunsch in mir entfacht1 die ,eitelkeiten und falschen ,freuden dieser ,welt1 die ich immer verabscheut habe1 zu verlassen4 ,mit ,heimweh nach dem ,himmel geboren1 weinte ich schon als ,kind ber den ,schmutz des ,daseins1 fhlte mich fremd und heimatlos unter meinen ,verwandten und in der ,gesellschaft4 ,seit meiner ,kindheit habe ich ,gott gesucht1 und ich habe den ,teufel gefunden4 ,in meiner ,kindheit habe ich das ,kreuz ,christi getragen1 und ich habe einen ,gott verleugnet1 der sich begngt1 ber ,sklaven1 die ihren ,peinigern dienen1 zu herrschen4 ,als ich die ,vorhnge meiner ,glastr niederlasse1 bemerkt ich im ,privatsalon eine ,gesellschaft von ,damen und ,herren1 die ,champagner trinken4 ,offenbar ,fremde1 die heute abend angekommen sind4 ,aber es ist keine ,lustpartie1 denn sie sehen alle ernst aus1 diskutieren1 machen ,plne1 sprechen mit leiser ,stimme wie ,verschwrer4 ,um meine ,marter vollstndig zu machen1 drehen sie sich auf ihren ,sthlen um und zeigen mit den ,fingern nach meinem ,zimmer4 ,um zehn ,uhr ist meine ,lampe gelscht1 und ich schlafe ruhig ein1 resigniert wie ein ,sterbender4 ,ich erwache2 eine ,uhr schlgt zwei1 eine ,tr wird zugemacht1 und 444 ich bin aus dem ,bett wie gehoben durch eine ,saugpumpe1 die mir das ,herz aussaugt4 ,als ich auf den ,fssen bin1 trifft eine elektrische ,dusche meinen ,nacken und drckt mich zu ,boden4 ,ich erhebe mich wieder1 fasse meine ,kleider und strze in den ,garten hinaus1 ein ,raub des furchtbarsten ,herzklopfens4 ,als ich mich angekleidet habe1 ist mein erster klarer ,gedanke1 die ,polizei zu rufen1 um eine ,haussuchung vornehmen zu lassen4 ,aber die ,haustr ist verschlossen1 ebenso die ,portierloge2 ich tappe mich im ,finstern vorwrts1 ffne eine ,tr rechts und trete in die ,kche1 wo ein ,nachtlicht brennt4 ,ich stosse es um und stehe in tiefster ,dunkelheit4 ,die ,furcht bringt mich wieder zur ,besinnung1 und von dem ,gedanken1 wenn ich mich tusche1 bin ich verloren1 geleitet1 kehre ich in mein ,zimmer zurck4 ,ich schleppe einen ,sessel in den ,garten und1 unter dem ,sterngewlbe sitzend1 denke ich an das1 was sich zugetragen hat4 ,eine ,krankheit8 ,unmglich1 da es mir gut ging1 bis ich mein ,inkognito lftete4 ,ein ,attentat6 ,offenbar1 da ich selber die ,vorbereitungen gesehen habe4 brigens1 hier in diesem ,garten1 ausser ,bereich meiner ,feinde1 bin ich wieder hergestellt1 und mein ,herz funktioniert vollkommen normal4 ,whrend ich diese berlegungen anstelle1 hre ich in dem ,zimmer1 das an meines stsst1 jemand husten4 ,kurz darauf antwortet ein leises ,husten im ,zimmer1 das darber liegt4 ,wahrscheinlich sind es ,zeichen1 und sie gleichen genau denen1 die ich der letzten ,nacht im ,hotel ,orfila gehrt hatte4 ,ich mache mich an die ,glastr des ,zimmers im ,erdgeschoss1 um das ,schloss aufzubrechen1 aber es ist vergebens4 ,vom nutzlosen ,kampf gegen die ,unsichtbaren ermdet1 sinke ich in den ,sessel nieder2 der ,schlaf erbarmt sich meiner1 ich schlummere ein1 unter den ,sternen einer schnen ,sommernacht1 whrend die ,stockrosen sich im lauen ,juliwind wiegen4 ,die ,sonne weckt mich4 ,ich danke der ,vorsehung1 dass sie mich vom ,tode errettet hat1 und packe meine wenigen ,sachen1 um nach ,dieppe zu fahren4 ,dort werde ich ,schutz bei ,freunden finden1 die ich zwar wie alle andern vernachlssigt habe1 die aber nachsichtig und grossmtig gegen ,unglckliche und ,schiffbrchige sind4 ,als ich das ,hotel verlasse1 schleudere ich einen ,fluch auf das ,haupt der beltter und rufe das ,feuer des ,himmels auf diese ,ruberhhle herab2 ob mit ,recht oder ,unrecht1 wer kann es wissen8 ,meine guten ,freunde in ,dieppe erschrecken als sie mich mit meiner von ,manuskripten beschwerten ,reisetasche den kleinen ,hgel der ,orchideenstadt hinaufsteigen sehen4 --,woher kommen ,sie1 ,unglcklicher8 --,ich komme vom ,tode4 --,ich ahnte es1 denn ,sie sehen aus wie eine ,leiche4 ,die gute und reizende ,dame des ,hauses fasst mich bei der ,hand und fhrt mich vor einen ,spiegel1 in dem ich mich betrachten kann4 ,das ,gesicht von ,rauch des ,zuges geschwrzt1 die ,backen hohl1 die ,haare voll ,schweiss und angegraut1 die ,augen verstrt1 die ,wsche schmutzig3 es war ein ,anblick zum ,erbarmen4 ,als die liebenswrdige ,dame1 die mich wie ein krankes und verlassenes ,kind behandelte1 mich vor der ,toilette allein liess1 musterte ich mein ,gesicht genauer4 ,es war ein ,ausdruck in den ,zgen1 der mich erschreckte4 ,das war weder der ,tod1 noch das ,laster1 das war etwas anderes4 ,und wenn ich ,swedenborg gekannt htte1 htte ich die vom bsen ,geist hinterlassene ,spur mich ber den ,zustand meiner ,seele und die ,begebenheiten der letzten ,wochen aufgeklrt4 ,jetzt dagegen schmte ich mich und entsetzte ich mich vor mir selber1 und ich bereute es1 gegen diese ,familie undankbar gewesen zu sein1 die mir einst diesen rettenden ,hafen angeboten hatte1 mir und so vielen andern ,schiffbrchigen4 ,zur ,busse bin ich von den ,furien hierher gejagt worden4 ,es ist ein schnes ,knstlerheim1 ein guter ,haushalt1 eheliches ,glck1 reizende ,kinder1 ,luxus und ,sauberkeit1 eine ,gastfreundschaft ohne ,grenzen1 ,hochherzigkeit im ,urteil1 eine ,atmosphre der ,schnheit und ,gte1 die mir in die ,seele brennt4 ,und unter all diesem fhle ich mich nicht glcklich1 wie im ,paradies ein ,verdammter4 ,hier beginne ich zu entdecken1 dass ich verdammt bin4 ,vor meinen ,augen breitete sich alles aus1 was das ,leben an ,glck bieten kann1 alles1 was ich verloren habe4 ,ich bewohne eine ,dachstube1 von der ich den ,gipfel des ,hgels sehe1 wo ein ,hospiz fr alte ,leute liegt4 ,am ,abend entdecke ich zwei ,mnner1 die sich gegen die ,ringmauer lehnen1 nach unserer ,villa sphen und mit ,gebrden die ,stelle meines ,fensters bezeichnen4 ,die ,idee1 durch ,feinde1 die ,elektriker sind1 verfolgt zu sein1 nimmt mich von neuem in ,besitz4 ,es ist die ,nacht vom #be4 auf den #bf4 ,juli #ahif4 ,meine ,freunde habe ihr ,mglichstes getan1 um mich zu beruhigen2 wir haben zusammen alle ,dachkammern1 die neben meinem ,zimmer liegen1 sogar den ,boden untersucht1 damit ich sicher sei1 dass sich niemand in strafbarer ,absicht dort versteckt habe4 ,als man aber die ,tr einer ,rumpelkammer ffnet1 macht ein an sich gleichgltiger ,gegenstand einen entmutigenden ,eindruck auf mich4 ,es ist ein ,eisbr1 der als ,teppich dient2 aber der ghnende ,rachen1 die drohenden ,eckzhne1 die funkelnden ,augen reizen mich4 ,warum muss dieses ,tier gerade in diesem ,augenblick dort liegen8 ,ohne mich auszuziehen1 lege ich mich aufs ,bett1 entschlossen1 den verhngnisvollen ,glockenschlag der zweiten ,stunde abzuwarten4 ,ich warte bis ,mitternacht1 mit ,lesen beschftigt4 ,ein ,uhr ist vorbei1 und das ganze ,haus schlft ruhig4 ,endlich schlgt es zwei ,uhr6 ,nichts geschieht6 ,da1 in einem ,anfall von ,anmassung1 und um die ,unsichtbaren herauszufordern1 vielleicht auch in der ,absicht1 ein physikalisches ,experiment zu machen1 stehe ich auf1 ffne die beiden ,fenster1 stecke zwei ,kerzen an4 ,ich setze mich an den ,tisch hinter die ,leuchter und biete mich mit unbedeckter ,brust als ,zielscheibe dar und fordere die ,unbekannten heraus4 --,hier bin ich1 ihr ,einfltigen6 ,da macht sich ein ,fluidum1 wie ein elektrisches1 fhlbar1 zuerst schwach4 ,ich blicke auf meine ,magnetnadel1 die ich als ,zeuge aufgestellt habe2 aber keine ,spur der ,abweichung3 also keine ,elektrizitt4 ,aber die ,spannung nimmt zu1 mein ,herz schlgt krftig2 ich wiederstehe1 aber schnell wie ein ,blitz erfllt ein ,fluidum meinen ,krper1 erstickt mich und saugt an meinem ,herzen4444 ,ich strze die ,treppe hinunter1 um den ,salon im ,erdgeschoss zu erreichen1 wo man mir1 fr den ,fall der ,not ein provisorisches ,bett bereitet hat4 ,da liege ich fnf ,minuten und denke nach4 ,ist es strahlende ,elektrizitt8 ,nein1 da die ,magnetnadel nichts angezeigt hat4 ,eine ,krankheit1 veranlasst durch die ,furcht vor der zweiten ,stunde8 ,auch nicht1 da mir nicht der ,mut fehlt1 den ,angriffen zu trotzen4 ,warum musste ich denn die ,kerzen anstecken1 die das unbekannte ,fluidum1 dessen ,opfer ich war1 anzogen8 ,ohne ,antwort zu erhalten1 in einem endlosen ,labyrinth verirrt1 zwinge ich mich1 einzuschlafen2 da aber greift mich eine neue ,entladung an1 die ,jagd beginnt wieder4 ,ich ducke mich hinter der ,wand1 ich lege mich unter das ,gesims der ,tren1 vor die ,kamine4 berall1 berall finden mich die ,furien4 ,die ,seelenangst nimmt berhand1 der panische ,schrecken vor allem und nichts ergreift mich so1 dass ich von ,zimmer zu ,zimmer fliehe2 schliesslich flchte ich mich auf den ,balkon1 wo ich mich zusammenkauere4 ,der ,morgen ist graugelb1 und die sepiafarbigen ,wolken zeigen seltsame1 ungeheuerliche ,formen1 die meine ,verzweiflung vermehren4 ,ich suche das ,atelier meines ,freundes1 des ,malers1 auf1 lege mich auf den ,teppich und schliesse die ,augen4 ,fnf ,minuten spter werde ich von einem strenden ,gerusch geweckt4 ,eine ,maus ugt nach mir1 mit der deutlichen ,absicht1 sich zu nhern4 ,ich verjage sie3 sie kommt mit einer zweiten zurck4 ,mein ,gott1 habe ich das ,delirium8 ,ich habe doch diese letzten drei ,jahre den ,wein nicht missbraucht6 7,am nchsten ,tag berzeugte ich mich1 dass es wirklich ,muse im ,atelier gab1 aber durch wen vorbereitet1 und zu welchem ,zweck87 ,ich wechsle den ,platz und lege mich auf den ,teppich des ,flurs4 ,der barmherzige ,schlaf senkt sich auf meinen gefolterten ,geist1 und ich verliere das ,bewusstsein des ,schmerzes1 vielleicht eine halbe ,stunde lang4 ,ein deutlich artikulierter ,schrei ,alp6 lsst mich pltzlich auffahren4 ,alp6 das ist der deutsche ,name fr einen qulenden1 bedrckenden ,traum4 ,alp6 das ist das ,wort1 das die ,tropfen des ,gewitterregens im ,hotel ,orfila auf mein ,papier zeichneten4 ,wer hat es ausgerufen8 ,niemand1 da alle ,bewohner des ,hauses schlafen4 ,ein ,spiel von ,dmonen4 ,ein poetisches ,bild1 das vielleicht die ganze ,wahrheit enthlt4 ,ich steige die ,treppe hinauf und trete in meine ,dachstube3 die ,lichter sind niedergebrannt1 tiefes ,schweigen herrscht4 ,da lutet das ,angelus3 es ist der ,tag des ,herrn4 ,ich nehme das rmische ,gebetbuch und ich lese3 ,de profundis clamavi ad te1 ,domine6 ,getrstet1 sinke ich auf das ,bett wie ein ,toter4 ,sonntag1 den #bf4 ,juli #ahif4 ,ein ,zyklon verwstet den ,jardin des ,plantes4 ,die ,zeitungen bringen die ,einzelheiten1 die mich seltsam interessieren2 warum1 kann ich nicht sagen4 ,heute soll ,andres ,ballon zu seiner ,nordpolfahrt aufsteigen2 aber die ,vorzeichen verknden ,unheil4 ,der ,zyklon hat mehrere ,ballons1 die an verschiedenen ,stellen aufgestiegen sind1 zu ,boden geschleudert1 und mehrere ,luftschiffer sind dabei umgekommen4 ,elise ,reclus hat sich das ,bein gebrochen4 ,gleichzeitig hat sich in ,berlin ein ,mann namens ,pieska auf ungewhnliche ,weise gettet2 er schlitzte sich nach ,art der ,japaner den ,bauch auf4 ,ein blutiges ,drama4 ,am nchsten ,morgen verlasse ich ,dieppe4 ,dieses ,mal segne ich das ,haus1 dessen berechtigte ,freuden ich durch meine ,qualen verdstert habe4 ,da ich den ,gedanken1 dass bersinnliche ,mchte in mein ,schicksal eingreifen1 noch immer zurckweise1 bilde ich mir ein1 eine ,nervenkrankheit zu haben4 ,darum will ich nach ,schweden fahren1 um einen befreundeten ,arzt aufzusuchen4 ,als ,andenken an ,dieppe nehme ich einen ,stein mit1 der eine ,art ,eisenerz ist1 die ,form eines ,dreiblatts hat1 einem ,spitzbogenfenster gleich1 und das ,zeichen des ,malteserkreuzes trgt4 ,ich habe den ,stein von einem ,kind erhalten1 das ihn am ,strande gefunden hat4 ,es erzhlte mir auch1 diese ,art ,steine fielen vom ,himmel1 und wrden dann von den ,wellen ans ,land geworfen4 ,ich mchte gern an seine ,deutung glauben und behalte das ,geschenk als einen ,talisman1 dessen ,bedeutung mir noch verborgen ist4 7,an der ,kste der ,bretagne sammeln die ,strandbewohner nach einem ,sturme ,steine in der ,form eines ,kreuzes1 die wie ,gold aussehen4 ,das ist ein ,erz1 das ,staurolith heisst47 ,ganz im ,sden ,schwedens1 an der ,kste des ,meeres1 liegt die kleine ,stadt3 ein altes ,seeruber- und ,schmugglernest1 in dem ,weltumsegler exotische ,spuren aus vier ,weltteilen hinterlassen haben4 ,so sieht die ,wohnung meines ,arztes wie ein buddhistisches ,kloster aus4 ,die vier ,flgel des einstckigen ,gebudes schliessen einen viereckigen ,hof ein1 in dessen ,mitte ein kuppelfrmiger ,bau an das ,grabmal des ,tamerlan zu ,samarkand erinnert4 ,die ,struktur und die ,bekleidung des ,dachstuhls mit chinesischen ,ziegeln erinnern an den ussersten ,orient4 ,eine apathische ,schildkrte kriecht ber das ,pflaster und versinkt mitten im ,gras in ein ,nirvana der ,betrachtung1 das sich bis in ,unendlichkeit ausdehnt4 ,ein dichtes ,gestruch bengalischer ,rosen schmckt die ussere ,mauer des westlichen ,flgels1 wo ich allein wohne4 ,zwischen diesem ,hof und den beiden ,grten liegt ein ,wirtschaftshof1 auf dem eine ,kastanie steht und schwarze ,hhner zanken2 es ist eine ,art ,gang1 dunkel und feucht4 ,im ,lustgarten steht ein ,pavillon im ,stil der ,pagode1 von ,pfeifenstrauch berwachsen4 ,dieses ,kloster1 das unzhlige ,zimmer hat1 wird von einem einzigen ,menschen bewohnt1 dem ,leiter des ,kreiskrankenhauses4 ,witwer1 ,einsiedler1 unabhngig1 hat er die harte ,schule des ,lebens und der ,menschen durchgemacht und verachtet die ,menschen mit dieser starken und edlen ,verachtung1 die zur tiefen ,erkenntnis der relativen ,nichtigkeit aller ,dinge fhrt1 das eigene ,ich einbegriffen4 ,dieser ,mann trat so unerwartet auf die ,bhne meines ,lebens1 dass ich sein ,auftreten zu den ,theatercoups ex machina zhlen mchte4 ,als ich jetzt1 von ,dieppe kommend1 im gegenberstehe1 sieht er mich fest und prfend an und ruft aus3 --,was fehlt dir8 ,nervenkrank6 ,gut6 ,aber da ist auch noch etwas anderes4 ,du hast bse ,augen1 und das habe ich noch nicht bei dir gesehen4 ,was hast du gemacht8 ,ausschweifungen1 ,laser1 verlorenen ,illusionen1 ,religion8 ,erzhle mir1 alter ,junge6 ,aber ich erzhle nichts1 da der erste ,gedanke1 der meinem argwhnischen ,geist kommt1 der ist1 dass er gegen mich voreingenommen sei1 dass er ,erkundigungen eingezogen habe1 dass ich interniert bin4 ,ich schtze ,nervositt1 ,schlaflosigkeit1 ,alpdrcken vor1 und dann sprechen wir von anderen ,dingen4 ,als ich mich in meiner kleinen ,wohnung einrichte1 bemerke ich alsbald das amerikanische eiserne ,bett1 dessen vier in ,messingkugeln endende ,pfeiler den ,leitern einer ,elektrisiermaschine gleichen4 ,fgt man dazu die elastische ,matratze1 deren kupferne ,sprungfedern wie die ,spiralen der ,rhmkorffschen ,induktionsrolle aussehen1 so kann man sich denken1 wie wtend ich ber diesen teuflischen ,zufall bin4 ,unmglich kann ich bitten1 das ,bett zu wechseln1 weil dann der ,verdacht aufkommen knnte1 ich sei wahnsinnig4 ,ich will mich vergewissern1 dass nichts ber meinem ,bett verborgen ist1 und steige auf den ,boden hinauf4 ,um das ,unglck voll zu machen1 liegt dort oben nur ein einziger ,gegenstand1 und zwar ein ungeheures1 zusammengerolltes ,netz aus ,eisendraht1 gerade ber meinem ,bett4 ,das ist ein ,akkumulator1 sage ich mir4 ,wenn ein ,gewitter1 das hier sehr hufig ist1 ausbricht1 wird das ,eisennetz den ,blitz anziehen1 und ich werde auf dem ,konduktor liegen4 ,aber ich wage nichts zu sagen4 ,zugleich beunruhigt mich der ,lrm1 den eine ,maschine macht4 ,ein ,ohrensausen verfolgt mich1 seit ich das ,hotel ,orfila verlassen habe1 wie das ,stampfen eines ,wasserrades4 ,da ich zweifle1 ob dieses ,gerusch tatschlich vorhanden ist1 frage ich1 was es ist4 --,die ,presse der ,druckerei nebenan4 ,alles erklrt sich wunderschn und doch macht mich diese ,einfachheit der ,mittel verrckt1 erschreckt mich4 ,die gefrchtete ,nacht kommt4 ,der ,himmel ist bedeckt1 die ,luft ist schwer2 man erwartet ein ,gewitter4 ,ich wage nicht1 zu ,bett zu gehen1 und bringe zwei ,stunden damit zu1 dass ich ,briefe schreibe4 ,von ,mdigkeit berwltigt1 entkleide ich mich und schlpfe zwischen die ,laken4 ,ein furchtbares ,schweigen herrscht im ,haus1 als ich die ,lampe lsche4 ,ich fhle1 dass jemand im ,dunkeln auf mich lauert1 mich berhrt1 nach meinem ,herzen tastet1 saugt4 ,ohne zu warten1 springe ich aus dem ,bett1 ffne das ,fenster uns strze mich auf den ,hof2 aber die ,rosenstrucher stehen dort1 und mein ,hemd schtzt mich nicht im geringsten gegen das ,geisseln der ,dornen4 ,zerrissen1 blutend berschreite ich den ,hof4 ,meine nackten ,fsse werden von ,kieselsteinen geschunden1 von ,disteln zerstochen1 von ,nesseln verbrannt2 ber unbekannt ,gegenstnde strauchelnd1 erreiche ich die ,kchentr1 die zur ,wohnung des ,arztes fhrt4 ,ich klopfe4 ,keine ,antwort6--,da erst entdecke ich1 dass es regnet4 ,oh1 ,elend ber ,elend6 ,was habe ich getan1 um diese ,qualen zu verdienen8 ,sicher ist das die ,hlle6 ,miserere6 ,miserere6 ,ich klopfe immerzu6 ,es ist seltsam1 dass nie jemand da ist1 wenn man mich angreift4 ,immer diese ,alibis3 es ist also ein ,komplott1 an dem alle teilnehmen6 ,endlich die ,stimme des ,arztes3 --,wer da8 --,ich bin es6 ,ich bin krank6 ffne1 oder ich sterbe6 ,er ffnet4 --,was ist dir geschehen8 ,ich beginne meine ,erzhlung mit dem ,attentat in der ,rue de la ,clef1 das ich feindlichen ,elektrikern zuschreibe4444 --,schweig1 ,unglcklicher6 ,du leidest an einer ,geisteskrankheit4 --,verflucht6 ,untersuche doch meinen ,verstand2 lies1 was ich tglich schreibe und was man druckt4444 --,schweig6 ,kein ,wort zu irgendwem6 ,die ,bcher der ,irrenhuser kennen diese elektrischen ,geschichten aus dem ,grunde4 --,das wre noch schner6 ,ich kehre mich so wenig an eure ,irrenhausbcher1 dass ich1 um mir ,klarheit zu verschaffen1 morgen nach ,lund fahren werde1 um mich im dortigen ,irrenhaus untersuchen zu lassen6 --,dann bist du verloren6 ,kein ,wort mehr davon1 und leg dich hier im ,nebenzimmer schlafen6 ,ich gebe nicht nach und verlange1 dass er mich anhrt4 ,er lehnt es ab und will nichts hren4 ,wieder allein1 frage ich mich3 ist es mglich1 dass ein ,freund1 ein ,ehrenmann1 der sich von schmutzigen ,hndeln rein erhalten hat1 seine ehrenwerte ,laufbahn damit beschliesst1 dass er der ,versuchung unterliegt8 ,wessen ,versuchung8 ,die ,antwort fehlt mir2 aber die ,vermutungen fliessen ber4 ,every man his price1 jeder ,mann hat seinen ,preis6 ,hier war allerdings eine bedeutende ,summe notwendig1 im ,verhltnis zu seiner ,tugend4--,aber zu welchem ,zweck8 ,eine gewhnliche ,rache bezahlt man nicht bermssig6 ,es muss sich um ein ausserordentliches ,interesse handeln6 ,halt1 ich habe es6 ,ich habe ,gold gemacht1 der ,doktor hat es halb erkannt1 aber heute hat er es abgeleugnet1 dass er meine ,versuche1 die ich ihm brieflich mitgeteilt hatte1 wiederholt habe4 ,er hat es abgeleugnet1 und doch habe ich heute abend ,proben von seiner ,hand gefunden2 sie lagen auf dem ,pflaster des ,hofes4 ,also hat er gelogen6 brigens hat er sich am selben ,abend darber ausgesprochen1 was fr traurige ,folgen es fr die ,menschheit haben wrde1 wenn die ,herstellung des ,goldes sich besttigte4 ,allgemeiner ,zusammenbruch1 berall ,verwirrung1 ,anarchie1 ,ende der ,welt4 ,man msste den ,erfinder tten6 das war sein letztes ,wort4 ,ferner1 als wir ber die wirtschaftliche ,lage meines ,freundes sprechen1 die recht bescheiden ist1 war ich erstaunt1 ihn sagen zu hren1 dass er den ,hof1 den er bewohnt1 demnchst kaufen werde4 ,er hat ,schulden1 ist beinahe in ,verlegenheit1 und trumt davon ,grundbesitzer zu werden4 ,alles vereinigt sich1 um mir meinen guten ,freund verdchtig zu machen4 ,verfolgungswahn6 ,mag sein2 aber der ,knstler1 der die ,glieder dieser hllischen ,syllogismen schmiedet1 wo ist er8 --,man msste ihn tten6 ,das ist der letzte ,gedanke1 den ich in meiner ,qual festhalten kann1 bevor ich gegen ,sonnenaufgang einschlafe4 ,wir haben eine ,kaltwasserkur begonnen1 und ich habe das ,zimmer fr die ,nchte gewechselt1 die jetzt ziemlich ruhig sind1 wenn auch einige ,rckflle eintreten4 ,eines ,abends bemerkt der ,doktor das ,gebetbuch auf meinem ,nachttisch und gebrdet sich wie ein ,rasender4 --,immer noch diese ,religion6 ,das ist ein ,symptom begreifst du das8 --,oder ein ,bedrfnis wie andere6 --,ich bin kein ,atheist2 aber ich denke1 dass der ,allmchtige die frhere ,vertraulichkeit nicht mehr will4 ,man macht dem ,ewigen nicht mehr den ,hof1 damit ist es aus6 ,ich halte mich an den ,grundsatz des ,mohammedaners1 der um nichts als ,gelassenheit bittet1 damit er die ,last des ,daseins ertragen kann4 ,grosse ,worte1 aus denen ich mir eigene ,goldkrner heraushole4 ,er nimmt mir ,gebetbuch und ,bibel fort4 --,lies gleichgltige ,sachen1 von sekundrem ,interesse1 ,weltgeschichte1 ,mythologie1 und lass die ,grbeleien4 ,vor allem3 hte dich vor dem ,okkultismus1 dieser ,pseudowissenschaft4 ,es ist uns verboten1 die ,geheimnisse des ,schpfers zu ersphen1 und wehe denen1 die sie sich erlisten4 ,als ich einwende1 dass sich in ,paris eine ganze ,schule von ,okkultisten gebildet habe1 heult er3 --,wehe ihnen6 ,am ,abend bringt er mir ,viktor ,rydbergs ,germanische ,mythologie1 und zwar ohne ,hintergedanken2 ich bin wenigstens davon berzeugt4 --,hier sind ,geschichten1 bei denen man im ,stehen einschlafen kann4 ,das wirkt besser als ,sulfonal4 ,wenn mein guter ,freund gewusst htte1 welchen ,zndfaden er da anzndete1 er htte lieber4444 ,die ,mythologie in zwei ,bnden1 von zusammen tausend ,seiten1 ffnet sich unter meinen ,hnden wie von selber und meine ,blicke heften sich alsbald auf diese ,reihen1 die sich meinem ,gedchtnis in ,feuerschrift einprgen3 ,nach der ,legende blhte sich der durch seinen ,vater unterrichtete ,bhrigu vor ,hochmut und bildete sich ein1 seinen ,meister zu bertreffen4 ,der sandte ihn in die ,unterwelt1 wo er zu seiner ,demtigung tausend ,schrecken beiwohnen muss1 von denen er nie etwas geahnt hatte4 ,das hiess also3 der ,hochmut1 die ,anmassung1 die ,hybris1 bestraft durch meinen ,vater und ,meister4 ,und ich befand mich in der ,hlle1 von den ,mchten dahingejagt4 ,wer war denn mein ,meister8 ,swedenborg8 ,ich bltterte in dem wunderbaren ,buch weiter4 8,man vergleiche mit dieser ,fabel die germanische ,mythe von den ,dornenfeldern1 welche die ,fsse der ,ungerechten geisseln4444 ,genug6 ,genug6 ,die ,dornen auch6 ,das ist zu viel6 ,kein ,zweifel1 ich bin in der ,hlle6 ,und wirklich besttigt die ,wirklichkeit diese ,phantasie in einer so plausiblen ,weise1 dass ich ihr schliesslich glauben muss4 ,der ,docktor scheint zwischen den verschiedensten ,gefhlen zu schwanken4 ,bald ist er gegen mich eingenommen1 sieht mich ber die ,achsel an1 behandelt mich mit einer demtigenden ,brutalitt2 bald ist er selbst ganz unglcklich und pflegt und trstet mich wie ein krankes ,kind4 ,ein anderes ,mal freut er sich1 einen ,mann von ,verdienst1 den er frher geschtzt hat1 unter die ,fsse treten zu knnen4 ,dann macht er den ,henker und predigt mir vor4 --,man muss arbeiten1 man muss einen bertriebenen ,ehrgeiz unterdrcken1 man muss seine ,pflicht gegen ,vaterland und ,familie erfllen4 ,lass die ,chemie2 es ist eine ,chimre1 es gibt so viel ,spezialisten1 die ,autoritten sind1 ,gelehrte von ,beruf1 die ihre ,sache verstehen4444 ,eines ,tages schlgt er mir vor1 fr die letzte ,stockholmer ,zeitung zu schreiben4 --,die zahlt6 ,ich antworte ihm1 ich habe es nicht ntig1 ,artikel fr die letzte ,stockholmer ,zeitung zu schreiben1 da das erste ,blatt von ,paris und der ,welt mein ,manuskript angenommen habe4 ,da stellt er sich zweifelnd und behandelt mich als ,aufschneider1 obwohl er meine ,artikel im ,figaro gelesen und meinen ,leitartikel im ,gil ,blas selbst bersetzt hat4 ,ich bin ihm nicht bse3 er spielt nur die ,rolle1 die ihm die ,vorsehung auferlegt hat4 ,ich tue mir ,gewalt an1 den ,hass1 der gegen diesen unvermuteten ,dmon wchst1 zu unterdrcken1 und ich verwnsche das ,schicksal1 das meine ,gefhle der ,dankbarkeit gegen einen hochherzigen ,freund in ,undankbarkeit zu kehren sucht4 ,kleinigkeiten erneuern unaufhrlich den ,argwohn1 den ich ber die bswilligen ,absichten des ,doktors hege4 ,heute hat er auf der ,veranda1 die auf den ,garten hinaus geht1 xte1 ,sgen1 ,hmmer gelegt1 ganz neue1 die zu nichts dienen4 ,zwei ,gewehre und ein ,revolver in seinem ,schlafzimmer1 und in einem ,korridor noch eine ,sammlung xte1 die zu gross sind1 um im ,haushalt verwendet zu werden4 ,welcher teuflische ,zufall1 dass dieser ,folterapparat meinen ,blicken ausgesetzt ist6 ,der beunruhigt mich1 weil er keinen ,zweck hat und ungewhnlich ist4 ,die ,nchte sind ziemlich ruhig fr mich geworden1 whrend der ,doktor beunruhigende ,wanderungen zu machen beginnt4 ,so werde ich mitten in der dunkelsten ,nacht durch einen ,flintenschuss geweckt4 ,taktvoll1 tue ich1 als habe ich nichts gehrt4 ,am ,morgen erklrt er mir die ,sache3 ein ,volk ,elstern sei in den ,garten gekommen und habe seinen ,schlaf gestrt4 ,in einer anderen ,nacht stsst die ,haushlterin um zwei ,uhr morgens heisere ,schreie aus4 ,in einer dritten ,nacht seufzt der ,doktor1 indem er den ,herrn ,zebaoth anruft4 ,bin ich in einem ,spukhaus1 und wer hat mich hierher geschickt8 ,ich kann ein ,lcheln nicht unterdrcken1 wenn ich beobachte1 wie der ,alp1 der mich besessen hat1 sich meiner ,gefangenenwchter bemchtigt4 ,aber die ruchlose ,freude wird bald bestraft4 ,ein furchtbarer ,anfall berrascht mich2 ich erwache davon1 dass mein ,herzschlag stockt1 und hre ,worte1 die ich in meinem ,tagebuch notiert habe4 ,eine unbekannte ,stimme ruft3 ,drogist ,luthardt6 ,drogist6 ,vergiftet man mich langsam mit ,alkaloiden1 die ,wahnsinn hervorrufen1 wie ,bilsenkraut1 ,haschisch1 ,digitalin1 ,stechapfel8 ,ich weiss es nicht2 aber seitdem verdoppelt sich mein ,argwohn4 ,man wagt mich nicht zu tten1 man will mich nur verrckt machen1 durch ,list1 um mich dann in einem ,irrenhaus verschwinden zu lassen4 ,der ,schein spricht mehr und mehr gegen den ,doktor4 ,ich entdecke1 dass er meine ,goldsynthese entwickelt hat1 so entwickelt hat1 dass er weiter gekommen ist als ich4 brigens alles1 was er sagt1 widerspricht sich im nchsten ,augenblick1 und seine ,lgen gegenber nimmt meine ,phantasie den ,zaum zwischen die ,zhne und fliegt ber die ,grenzen der ,vernunft4 ,am #h4 ,august mache ich meinen ,morgenspaziergang vor der ,stadt4 ,an der ,chausse singt eine ,telegraphenstange2 ich trete nher1 lege mein ,ohr daran und lausche wie bezaubert4 ,am ,fuss der ,stange liegt zufllig ein ,hufeisen4 ,ich hebe es auf als ein gutes ,zeichen und nehme es mit nach ,haus4 #aj ,august4--,am ,abend wnsche ich dem ,doktor1 dessen ,benehmen mich in den letzten ,tagen mehr als je beunruhigt hat1 eine gute ,nacht4 ,in geheimnisvoller ,weise hat er mit sich selbst gekmpft2 sein ,gesicht ist fahl geworden1 seine ,augen sind erloschen4 ,den ganzen ,tag ber singt oder pfeift er2 ein ,brief1 den er empfing1 hat einen starken ,eindruck auf ihn gemacht4 ,am ,nachmittag kommt er von einer ,operation nach ,haus1 seine ,hnde sind mit ,blut befleckt1 er bringt einen zwei ,monate alten ,ftus mit4 ,er sah wie ein ,schlchter aus und sprach in einer unangenehmen ,weise ber die ,befreiung der ,mutter4 --,die ,schwachen tten und die ,starken beschtzen6 ,fort mit dem ,mitleid1 es bringt die ,menschheit herunter6 ,ein ,schrecken hat mich vor ihm erfasst4 ,nachdem wir uns an der ,tr1 die unsere beiden ,zimmer trennt1 gute ,nacht gesagt haben1 sphe ich nach ihm4 ,zuerst geht er in den ,garten1 ohne dass ich hren kann1 was er dort macht4 ,dann tritt er in die ,veranda1 die neben meinem ,schlafzimmer liegt1 und bleibt dort4 ,er hantiert mit einem ziemlich schweren ,gegenstand und zieht eine ,feder auf1 die nicht zu einer ,uhr gehrt4 ,alles geht leise vor sich1 was auf ,geheimniskrmerei oder verdchtige ,arbeit deutet4 ,halb entkleidet1 erwarte ich stehend und unbeweglich1 meinen ,atem anhaltend1 die ,wirkung dieser geheimnisvollen ,vorbereitungen4 ,da1 durch die ,wand1 die mein ,bett berhrt1 strahlt das gewhnliche und wohlbekannte ,fluidum1 betastet meine ,brust und sucht das ,herz4 ,die ,spannung wchst 444 ich nehme meine ,kleider1 schlpfe durchs ,fenster und kleide mich erst an1 als ich die ,pforte hinter mir habe4 ,wiederum auf der ,strasse1 auf dem ,pflaster1 die letzte ,zuflucht1 den einzigen ,freund verlassend4 ,ich gehe und gehe1 ohne ein ,ziel zu haben4 ,als ich zu mir komme1 gehe ich geradeswegs zum ,arzt der ,stadt4 ,ich muss luten1 ich muss warten1 und ich bereite mich auf meine ,aussage vor1 da ich meinen ,freund nicht anklagen will4 ,endlich erscheint der ,doktor4 ,ich entschuldige mich wegen meines nchtlichen ,besuches3 aber ,schlaflosigkeit und ,herzklopfen bei einem ,kranken1 der das ,vertrauen zu seinem ,arzt verloren hat usw4444 ,mein guter ,freund1 dessen ,gastfreundschaft ich angenommen habe1 behandle mich als eingebildet ,kranken und wolle mich nicht anhren4 ,als habe er meinen ,besuch erwartet1 ladet der ,doktor mich ein1 auf einem ,stuhl ,platz zu nehmen1 und bietet mir eine ,zigarette und ein ,glas ,wein an4 ,es ist eine ,befreiung fr mich1 wie ein wohlerzogener ,mensch empfangen zu werden1 nachdem man mich wie einen elenden ,idioten behandelt hat4 ,wir plaudern zwei ,stunden1 und der ,arzt enthllt sich als ,theosoph1 dem ich alles mitteilen kann1 ohne mich blosszustellen4 ,schliesslich1 etwas nach ,mitternacht1 erhebe ich mich1 um ein ,hotel aufzusuchen4 ,der ,doktor rt mir1 nach ,haus zurckzukehren4 --,niemals6 ,er wre fhig1 mich zu tten6 --,wenn ich ,sie begleite8 --,dann haben wir zusammen das ,feuer des ,feindes auszuhalten4 ,aber er wird mir nie verzeihen4 --,gehen wir jedenfalls6 ,so kehre ich auf meinen ,spuren zurck4 ,da ich die ,tr geschlossen finde1 klopfe ich4 ,als nach einer ,minute mein ,freund ffnet1 da1 bin ich es1 der von ,mitleid ergriffen wird4 ,er1 der ,chirurg1 gewohnt1 ,leiden zu verursachen1 ohne ,mitleid zu empfinden1 der ,verknder des berlegten ,mordes1 er sieht klglich aus1 ist blass wie eine ,leiche2 er zittert und stammelt2 als er den ,doktor1 der hinter mir steht1 erblickt1 sinkt er zusammen1 von einem ,schrecken ergriffen1 der mich mehr entsetzt1 als alle vorhergehenden ,schauder4 ,ist es mglich1 dass dieser ,mann einen ,mord beabsichtigt hat und dass er die ,entdeckung frchtete8 ,nein1 das ist unmglich1 ich weise diesen ,gedanken zurck3 er ist ruchlos4 ,nachdem wir nichtssagende ,worte ausgetauscht haben1 die von meiner ,seite fast lppisch sind1 trennen wir uns1 um schlafen zu gehen4 ,es gibt im ,leben so schreckliche ,zwischenflle1 dass die ,seele sich in dem ,augenblick weigert1 die ,spur zu bewahren2 aber der ,eindruck bleibt und tritt bald mit unwiderstehlicher ,kraft wieder zum ,vorschein4 ,so kommt mir1 als ich nach ,hause zurckkehre1 pltzlich eine ,szene wieder1 die sich im ,salon des ,doktors zutrug1 als ich ihn in der ,nacht aufsuchte4 ,der ,doktor verlsst mich um ,wein zu holen2 allein im ,zimmer1 betrachte ich einen ,schrank mit ,fllungen1 deren ,getfel aus ,nussbaum oder ,erle gearbeitet ist1 ich weiss es nicht mehr genau4 ,wie gewhnlich bilden die ,holzfasern ,figuren4 ,hier zeigt sich ein ,bockskopf in meisterhafter ,ausfhrung4 ,ich kehre ihm gleich den ,rcken4 ,pan selbst1 nach den berlieferungen der ,alten2 ,pan1 den das ,mittelalter spter in ,satan verwandelte3 der war es wohl6 ,ich beschrnke mich hier darauf1 die ,tatsache zu erzhlen2 der ,arzt1 der ,besitzer des ,schrankes1 wrde der ,geheimwissenschaft einen ,dienst leisten1 wenn er die ,fllung photographieren liesse4 ,dr4 ,mac ,haven hat sich in der ,initiation 7,november #ahif7 mit diesen ,erscheinungen beschftigt1 die in allen ,naturreichen so gewhnlich sind4 ,ich empfehle dem ,leser1 das ,gesicht1 das auf dem ,rckenschild der ,krabbe gezeichnet ist1 genau zu betrachten4 ,nach diesem ,abenteuer zeigt sich eine offenbare ,feindseligkeit zwischen meinem ,freund und mir4 ,er gibt mir zu verstehen1 dass ich faulenze und dass meine ,anwesenheit berflssig sei4 ,ich antworte ihm1 dass ich bereit sei1 in ein ,hotel zu gehen1 um wichtige ,briefe abzuwarten4 ,da spielt er den ,beleidigten4 ,in ,wirklichkeit kann ich mich vor ,geldmangel nicht rhren4 brigens ahne ich1 dass in meinem ,schicksal eine nderung bevorsteht4 ,meine ,gesundheit ist wiederhergestellt3 ich schlafe nachts ruhig und arbeite am ,tage4 ,der ,zorn der ,vorsehung scheint vertagt zu sein1 und meine ,versuche gelingen in allem4 ,wenn ich zufllig ein ,buch aus der ,bibliothek des ,doktors hole1 enthlt es immer die gesuchte ,erklrung4 ,so finde ich in einer alten ,chemie das ,geheimnis meiner ,art1 ,gold zu machen2 nun kann ich durch die ,metallurgie1 mit ,berechnungen und ,analogien1 beweisen1 dass ich ,gold gemacht habe1 und das man immer ,gold gemacht hat1 wenn man es aus ,erzen zu gewinnen geglaubt hat4 man es aus ,erzen zu gewinnen geglaubt hat4 ,ein ,aufsatz1 den ich ber das ,thema ausgearbeitet habe1 wird an eine franzsische ,zeitschrift gesandt1 die ihn sofort druckt4 ,ich beeile mich1 den ,artikel dem ,doktor zu zeigen2 er kann die ,tatsache nicht leugnen1 ist aber gegen mich eingenommen4 ,da muss ich mir sagen1 dass er nicht mehr mein ,freund ist1 da meine ,erfolge ihm unangenehm sind4 #ab4 ,august4--,ich kaufe beim ,buchhndler ein ,album4 ,es ist eine ,art ,notizbuch1 in bearbeitetes und vergoldetes ,leder prchtig gebunden4 ,die ,zeichnung erregt meine ,aufmerksamkeit und--seltsam6--bildet ein ,vorzeichen1 dessen ,deutung in der ,folge gegeben werden wird4 ,die knstlerisch ausgefhrte ,komposition stellt dar3 links den zunehmenden ,mond im ersten ,viertel1 von einem blhenden ,zweig umgeben2 drei ,pferdekpfe 7trijugum7 gehen vom ,monde aus2 darber ein ,lorbeerzweig2 unten drei ,streifen 7drei mal drei72 rechts eine ,glocke1 aus der ,blumen hervorquellen1 ein ,rad in der ,form einer ,sonne usw4444 #ac4 ,august4--,der ,tag1 den die ,uhr auf dem ,boulevard ,saint-,michel angekndigt hat1 ist da4 ,ich erwarte irgendein ,ergebnis1 aber vergebens4 ,doch bin ich sicher1 dass irgendwo etwas geschehen ist1 dessen ,ergebnisse mir binnen kurzem mitgeteilt werden4 #ad4 ,august4--,auf der ,strasse finde ich ein ,blatt1 das aus einem alten ,kontorkalender gerissen ist2 es trgt in grossen ,buchstaben3 #ac4 ,august4 7,das ,datum der ,uhr47 ,darunter in kleinen ,buchstaben3 ,tue niemals heimlich1 was du nicht ffentlich tun wrdest4 7,die schwarze ,magie67 #ae4 ,august4--,ein ,brief von meiner ,frau4 ,sie beweint mein ,schicksal2 sie liebt mich noch immer und sie hofft unseres ,kindes wegen1 dass sich die ,verhltnisse bessern werden4 ,ihre ,eltern1 die mich frher gehasst haben1 sind nicht gefhllos gegen meine ,leiden3 ich bin eingeladen1 mein ,tchterchen1 diesen ,engel1 der auf dem ,lande bei den ,grosseltern wohnt1 zu sehen4 ,das ruft mich ins ,leben zurck6 ,mein ,kind1 meine ,tochter nimmt fr mich die erste ,stelle ein1 selbst vor der ,gattin4 ,das arme unschuldige ,kind1 dem ich ,bses habe tun wollen1 umarmen1 es um ,verzeihung bitten1 ihm das ,dasein durch die kleinen ,aufmerksamkeiten des ,vaters erheitern1 der seine seit ,jahren aufgesparte ,zrtlichkeit verschwenden mchte6 ,ich fange wieder an zu leben1 ich erwache endlich aus einem bsen ,traum1 und ich begreife den wohlwollenden ,willen des gestrengen ,herrn1 der mich mit harter und weiser ,hand bestraft hat4 ,jetzt begreife ich die dunkeln und erhabenen ,worte ,hiobs3 ,glcklich der ,mann1 den ,gott zchtigt6 ,glcklich2 denn um die andern kmmert er sich nicht4 ,ich weiss nicht1 ob ich dort unten an der ,donau meine ,frau treffen werde2 das ist mir beinahe gleichgltig geworden1 weil unsere ,charaktere sich doch nicht vertragen4 ,ich rste mich zu meiner ,pilgerfahrt1 denn ich weiss wohl1 dass es eine ,bsserreise ist und dass mir neue ,golgathas bestimmt sind4 ,dreissig ,tage der ,marter1 dann ffnen sich die ,tren der ,folterkammer4 ,ich scheide ohne ,bitterkeit von meinem ,freund und meinem ,henker4 ,er ist nur die ,geissel der ,vorsehung fr mich gewesen4 ,glcklich der ,mensch1 den ,gott zchtigt6444 #i4 ,beatrice4 ,in ,berlin bringt mich eine ,droschke vom ,stettiner zum ,anhalter ,bahnhof4 ,auf der halbstndigen ,durchfahrt ist es mir1 als fhre ich durch eine ,dornenhecke1 soviel leibhaftige ,erinnerungen bedrngen mein ,herz4 ,zuerst fahre ich durch die ,strasse1 in der mein ,freund ,popoffsky mit seiner ersten ,frau wohnte1 unbekannt oder vielmehr verkannt1 mit dem ,elend und den ,leidenschaften kmpfend4 ,jetzt ist die ,frau tot1 sein ,kind ist tot1 in diesem ,haus linkst war es2 und unsere ,freundschaft hat sich in wilden ,hass verwandelt4 ,hier rechts die ,bierstube der ,knstler und ,schriftsteller1 der ,schauplatz so vieler ,geistes-und ,liebesorgien4 ,dort die ,cantina ,italiana1 wo ich vor drei ,jahren meine damalige ,braut zu treffen pflegte2 dort haben wir das erste ,honorar1 das ich aus ,italien erhielt1 in ,chianti verwandelt4 ,dort der ,schiffbauerdamm mit der ,pension ,fulda1 wo wir als junges ,ehepaar wohnten4 ,hier mein ,theater1 mein ,buchhndler1 mein ,schneider1 mein ,apotheker4 ,welch unseliger ,instinkt treibt den ,kutscher mich durch diese via dolorosa1 die mit begrabenen ,erinnerungen gepflastert ist1 zu fahren8 ,zu dieser nchtlichen ,stunde werden die ,erinnerungen wieder lebendig wie ,gespenster4 ,ich kann nicht erklren1 warum er gerade diese ,gasse fhrt1 in der unsere ,weinstube ,das schwarze ,ferkel liegt1 einst berhmt als ,lieblingslokal von ,heine und ,e4 ,t4 ,a4 ,hoffmann4 ,der ,wirt steht selber auf der ,treppe unter dem ,ungetm1 das als ,firmenschild in der ,luft hngt4 ,er sieht mich ohne mich zu erkennen6 ,eine ,sekunde lang wirft der ,kronleuchter von drinnen seine durch die hundert ,flaschen der ,auslage gefrbten ,strahlen und lsst mich ein ,jahr meines ,lebens1 das reichste an ,kummer und ,freude1 ,freundschaft und ,liebe1 wieder erleben4 ,zugleich aber fhle ich lebhaft1 dass dies alles zu ,ende ist und begraben bleiben muss1 um ,neuem ,platz zu machen4 ,ich schlafe diese ,nacht in ,berlin4 ,als ich am nchsten ,tag erwache1 grsst mich ber den ,dchern vom stlichen ,himmel ein rosiger1 hochrosenroter ,schein4 ,da erinnere ich mich1 diese ,rosenfarbe in ,malm1 am ,abend meiner ,abreise gesehen zu haben4 ,ich verlasse dieses ,berlin1 das meine zweite ,heimat geworden ist1 wo ich meine seconda primavera und zugleich den letzten ,frhling erlebt habe4 ,auf dem ,anhalter ,bahnhuf lasse ich mit diesen ,erinnerungen jede ,hoffnung auf einen neuen ,frhling und eine neue ,liebe1 die niemals1 niemals wiederkehren werden4 ,nachdem ich eine ,nacht in ,tabor1 wohin mir der rosige ,schein gefolgt ist1 verbracht habe1 steige ich durch den ,bhmerwald nach der ,donau hinab4 ,dort hrt die ,bahn auf1 und im ,wagen dringe ich in diese ,tiefebene ein1 welche die ,donau bis nach ,grein begleitet2 zwischen ,apfel- und ,birnbumen1 ,getreidefeldern und grnen ,wiesen fahre ich dahin4 ,,da entdecke ich in der ,ferne1 auf einem ,hgel jenseits des ,flusses1 die kleine ,kirche1 die ich nie besucht habe1 die aber den hchsten ,punkt der ,landschaft bildet2 diese ,landschaft breitet sich vor dem ,huschen aus1 in dem mein ,tchterchen geboren wurde1 in jenem unvergesslichen ,mai vor zwei ,jahren4 ,ich fahre durch ,drfer1 komme durch ,marktflecken und ,klster4 ,den ,weg begleiten unzhlige ,shnkapellen1 ,kalvarienberge1 ,weihbilder2 ,denksteine ber ,unglcksflle1 ,blitzschlge1 pltzlichen ,tod4 ,und am ,ende dieser ,pilgerfahrt1 dort unten in der ,ferne1 erwarten mich sicherlich die zwlf ,stationen von ,golgatha4 ,der ,gekreuzigte mit der ,dornenkrone grsst mich jede hundert ,schritte1 ermutigt mich und fordert mich auf1 ,kreuz und ,leiden auf mich zu nehmen4 ,jetzt tte ich mein ,fleisch ab1 indem ich mir von vornherein sage1 dass sie1 wie ich schon wusste nicht da sein wird4 ,da meine ,frau das ,familiengewitter nicht mehr abwendet1 muss ich mir von den alten ,eltern1 die ich tief verletzt habe1 weil ich nicht einmal ,abschied von ihnen hatte nehmen wollen1 ,gleiches mit ,gleichem vergelten lassen4 ,ich lange also an1 in dem ich mich darein finde1 dass ich bestraft werde1 um ,frieden zu gewinnen2 als ich das letzte ,dorf und das letzte ,kruzifix hinter mir gelassen habe1 ahne ich die ,todesqualen es ,verurteilten4 ,einen ,sugling von sechs ,wochen hatte ich verlassen1 und ein kleines ,mdchen von zweieinhalb ,jahren finde ich wieder4 ,bei der ersten ,begegnung prft sie mich bis auf den ,grund der ,seele1 mit einer ernsten1 aber nicht strengen ,miene1 deutlich um zu sehen1 ob ich ihretwegen oder um ihre ,mutter gekommen sei4 ,nachdem sie sich vergewissert hat1 lsst sie sich kssen und schlingt ihre rmchen um meinen ,hals4 ,das ist ,fausts ,erwachen zum irdischen ,leben1 aber lieblicher und reiner3 ich nehme die ,kleine immer wieder in meine ,arme und fhle ihr ,herzchen gegen meines schlagen4 ,ein ,kind lieben1 heisst fr den ,mann zum ,weibe werden1 das ,mnnliche ablegen1 die geschlechtslose ,liebe der ,himmlischen empfinden1 wie ,swedenborg sie nennt4 ,dadurch beginnt meine ,erziehung fr den ,himmel4 ,aber zuerst die ,shne6 ,die ,situation ist in wenigen ,worten diese3 meine ,frau wohnt bei ihrer verheirateten ,schwester1 weil die ,grossmutter1 die im ,besitz der ,erbschaft ist1 geschworen hat1 unsere ,ehe auflsen zu lassen2 so hasst sie mich wegen meiner ,undankbarkeit und noch anderer ,dinge4 ,ich bin willkommen bei dem ,kinde1 das niemals aufhren wird1 mein zu sein1 und ich bin der ,gast meiner ,schweigermutter fr unbestimmte ,zeit4 ,ich nehme die ,situation hin1 wie sie ist1 und zwar mit ,vergngen4 ,meine ,schwiegermutter hat mir mit dem vershnlichen und ergebenen ,geist einer tief religisen ,frau alles verziehen4 #a4 ,september #ahif4--;,ich bewohne das ,zimmer1 in dem meine ,frau diese beiden ,jahre der ,trennung zugebracht hat4 ,hier hat sie gelitten1 whrend ich meine ,qualen in ,paris durchmachte4 ,arme1 arme ,frau6 ,ist es die ,strafe fr das ,verbrechen1 das wir begingen1 als wir mit der ,liebe spielten8 ,am ,abend fllt beim ,essen dies vor4 ,um meinem ,tchterchen1 das sich nicht ganz allein bedienen kann1 zu helfen1 nehme ich ihre ,hand1 ganz sanft und in der freundlichsten ,absicht4 ,sie stsst einen ,schrei aus1 zieht ihre ,hand zurck und wirft mir einen ,blick voll ,schrecken zu4 ,als die ,grossmutter fragt1 was sie hat1 antwortet sie3 --,er tut mir weh6 ,ich bin bestrzt und kann kein ,wort hervorbringen4 ,wie oft habe ich mit ,willen weg getan3 sollte ich jetzt weh tun1 ohne es zu wollen8 ,in der ,nacht trume ich von einem ,adler1 der mir die ,hand zerreisst1 zur ,zchtigung fr ein unbekanntes ,vergehen4 ,am ,morgen besucht mich mein ,tchterchen2 sie ist zrtlich1 liebevoll1 freundlich4 ,sie nimmt den ,kaffee mit mir und macht es sich an meinem ,schreibtisch bequem1 wo ich ihr ,bilderbcher zeige4 ,wir sind schon gute ,freunde1 und meine ,schwiegermutter ist entzckt1 dass ihr jemand die ,kleine erziehen hilft4 ,am ,abend muss ich dem ,schlafengehen meines ,engels beiwohnen und ihm seine ,gebete sprechen hren4 ,sie ist katholisch1 und wenn sie mich auffordert1 zu beten und das ,zeichen des ,kreuzes zu machen1 kann ich nicht antworten1 denn ich bin ,protestant4 #b4 ,september4--,allgemeine ,aufregung4 ,die ,mutter meiner ,schwiegermutter1 die einige ,kilometer weit am ,ufer des ,flusses wohnt1 will einen ,ausweisungsbefehl gegen mich erlassen4 ,sie verlangt1 dass ich sofort abreise1 und droht ihre ,tochter zu enterben1 falls ich nicht gehorche4 ,die ,schwester meiner ,schwiegermutter1 eine gute ,frau1 die auch getrennt von ihrem ,manne lebt1 ladet mich ein1 bei ihr im benachbarten ,dorf zu wohnen1 bis der ,sturm sich gelegt habe4 ,zu diesem ,zweck kommt sie1 um mich abzuholen4 ,wir steigen auf einen zwei ,kilometer langen ,hgel2 als wir auf dem ,gipfel angekommen sind1 entdecken wir unten einen runden ,talkessel1 aus dem sich unzhlige mit ,fichten bestandene ,hgel wie ,krater eines ,vulkans erheben4 ,in der ,mitte dieses ,trichters liegt das ,dorf mit seiner ,kirche1 und auf der ,hhe des steilen ,berges das ,schloss mit dem ,stiel einer mittelalterlichen ,burg2 eingeschlossen sind hier und dort ,felder und ,wiesen1 und ein ,bach bewssert sie1 der sich unterhalb der ,burg in eine ,schlucht strzt4 ,der ,anblick dieser seltsamen1 einzigartigen ,landschaft berrascht mich1 und der ,gedanke kommt mir3 ich habe sie schon gesehen2 aber wo8 wo8 ,auf der ,zinkschale im ,hotel ,orfila6 ,in ,eisenoxid gezeichnet4 ,es ist dieselbe ,landschaft1 ohne ,zweifel6 ,meine ,tante steigt mit mir ins ,dorf hinunter1 wo sie ber eine ,wohnung von drei ,zimmer verfgt1 in einem grossen ,gebude1 das eine ,bckerei1 eine ,schlchterei1 eine ,schenke enthlt4 ,das ,haus ist mit einem ,blitzableiter versehen1 weil der ,blitz vor einem ,jahr den ,boden eingeschert hat4 ,als meine gute ,tante1 die ebenso aufrichtig fromm wie ihre ,schwester ist1 mich in das fr mich bestimmte ,zimmer fhrt1 bleibe ich1 wie von einer ,vision erregt1 auf der ,schwelle stehen4 ,die ,wnde sind rosa gestrichen1 rosa wie die ,morgenrte1 die mich auf meiner ,reise nicht verliess4 ,die ,vorhnge sind rosa1 und die mit ,blumen besetzten ,fenster lassen das ,tageslicht gefrbt ins ,zimmer fallen4 ,eine peinliche ,sauberkeit waltet hier1 und das altertmliche ,bett mit seinem von vier ,sulen getragenen ,himmel ist das ,lager einer ,jungfrau4 ,das ganze ,zimmer1 mit der ,art seiner ,einrichtung1 ist ein ,gedicht1 die ,eingebung einer ,seele1 die nur halb auf dieser ,erde lebt4 ,das ,kruzifix ist nicht da2 aber die ,jungfrau ,maria2 und der ,weihkessel behtet den ,eingang gegen die bsen ,geister4 ,ein ,gefhl von ,scham erfasst mich1 ich frchte diese ,phantasie eines reinen ,herzens zu besudeln1 das diesen ,tempel der jungfrulichen ,mutter auf dem ,grabe ihrer einzigen1 seit mehr als zehn ,jahren begrabenen ,liebe errichtet hat4 ,und ich versuche in schlecht gesetzten ,worten das hochherzige ,angebot abzulehnen4 ,aber die gute ,alte gibt nicht nach3 --,es wird dir gut tun1 deine irdische ,liebe der ,liebe zu ,gott zu opfern und der ,zrtlichkeit1 die du fr dein ,kind hegst4 ,glaube meinem ,wort3 diese ,liebe ohne ,dornen wird dir den ,frieden des ,herzens1 die ,heiterkeit des ,gemts wiedergeben1 und unter dem ,schutz der ,jungfrau wirst du nachts ruhig schlafen4 ,ich ksse ihr die ,hand1 zum ,zeichen der ,dankbarkeit fr das ,opfer1 das sie mir bringt1 und mit einer ,zerknirschung1 der ich mich nicht fr fhig gehalten htte1 nehme ich im ,ernst an4 ,ich bin berzeugt1 dass ich von den ,mchten begnadigt werde1 da sie die zu meiner ,bestrafung bestimmten ,zchtigungen eingestellt haben4 ,doch unter irgendeinem ,vorwand behalte ich mir das ,recht vor1 eine letzte ,nacht in ,saxen zu schlafen und die bersiedlung auf den nchsten ,tag zu verschieben4 ,ich kehre also1 von meiner ,tante begleitet1 zu meinem ,kinde zurck4 ,auf der ,dorfstrasse bemerke ich1 dass der ,blitzableiter und sein ,leitungsdraht gerade ber meinem ,bett befestigt sind4 ,welcher teuflische ,zufall1 der wie persnliche ,verfolgung auf mich wirkt6 ,zugleich bemerke ich1 dass die ,aussicht1 die sich vor meinen ,fenstern ausbreitet1 keine andere ist als das ,armenhaus mit seiner ,bevlkerung alter entlassener ,verbrecher1 ,kranker1 ,sterbender4 ,eine traurige ,gesellschaft1 eine dstere ,zukunft habe ich da vor ,augen4 ,wieder in ,saxen angelangt1 sammle ich meine ,sachen fr die ,abreise4 ,mit ,bedauern verlasse ich den ,wohnsitz meines ,kindes1 das mir so teuer geworden ist4 ,die ,grausamkeit der alten ,dame1 mich von ,weib und ,kind zu trennen1 erregt meinen ungerechten ,unwillen2 in einem ,anfall von ,zorn erhebe ich die ,hand gegen ihr in l gemaltes ,portrt1 das ber meinem ,bett hngt4 ,eine dumpfe ,verwnschung begleitet die ,gebrde4 ,zwei ,stunden spter bricht ein furchtbares ,gewitter ber dem ,dorf aus2 die ,blitze kreuzen einander1 der ,regen giesst in ,strmen1 der ,himmel ist schwarz4 ,als ich am nchsten ,morgen in ,klam anlange1 wo das rosa ,zimmer mich erwartet1 sehe ich eine ,wolke in ,drachenform ber dem ,haus meiner ,tante schweben4 ,dann erzhlt man mir1 der ,blitz habe ein nahes ,dorf in ,brand gesteckt und der ,platzregen habe unsere ,gemeinde verwstet1 die ,heuschober verheert1 die ,brcken fortgefhrt4 ,am #aj4 ,september hat ein ,zyklon ,paris verwstet1 und unter welch seltsamen ,umstnden6 ,zuerst1 bei vlliger ,stille1 beginnt er hinter ,saint-,sulpice im ,luxemburggarten1 besucht das ,theater du ,chtelet und die ,polizeiprfektur und lst sich beim ,st4 ,ludwigs-,krankenhaus auf1 nachdem er fnfzig ,meter ,eisengitter niedergebrochen hat4 ,wegen des ,zyklons und des frheren im ,jardin des ,plantes fragt mich mein ,freund der ,theosoph3 --,was ist ein ,zyklon8 ,wallungen des ,hasses1 ,schwingungen einer ,leidenschaft1 ,ausstrmungen eines ,geistes8 ,dann fgt er hinzu3 -,sind die um ,papus sich ihrer ,offenbarungen bewusst8 ,ein ,zufall1 der mehr ist als ein ,zufall3 in einem ,brief1 der den meines ,freundes kreuzt1 richte ich an ihn1 der in die ,mysterien der ,hindus eingeweiht ist1 die direkte und bestimmte ,frage3 --,knnen die weisen ,hindus ,zyklone hervorrufen8 ,damals fing ich an1 die in der ,magie ,eingeweihten in ,verdacht zu haben1 dass sie mich verfolgten1 entweder weil ich ,gold machen wollte1 oder weil ich mich hartnckig weigerte1 mit unter irgend einer ,form ihren ,gesellschaften anzuschliessen4 ,die ,lektre von ,rydbergs germanischer ,mythologie und ,hylten-,cavallius' ,wrend und ,wirdarne hatte mich belehrt1 dass die ,hexen in einem ,sturme oder in einem kurzen und heftigen ,windstoss zu erscheinen liebten4 ,ich erwhne dies1 um meinen ,seelenzustand zu beleuchten1 wie er zu dieser ,zeit war1 als ich noch nicht die ,lehren ,swedenborgs kennen gelernt hatte4 ,das ,heiligtum bereitet1 weiss und rosa1 und der ,heilige wird bei seinem ,schler hausen1 der es seinem ,landsmann schuldig ist1 die ,erinnerung an den begabtesten ,mann wiederzubeleben1 der in der ,neuzeit vom ,weibe geboren ist4 ,frankreich hat ,ansgar ausgesandt1 um ,schweden zu taufen2 tausend ,jahre spter hat ,schweden ,swedenborg gesandt1 um ,frankreich durch ,vermittlung ,st4 ,martins1 seines ,schlers1 wieder zu taufen4 ,der ,martinistenorden1 der seine ,rolle bei der ,grndung des neuen ,frankreichs kennt1 wird die ,tragweite dieser ,worte nicht verkennen1 noch weniger die ,bedeutung dieses ,jahrtausends herabsetzen4 #aj4 ,swedenborg4 ,meine ,schwiegermutter und meine ,tante sind zwei ,zwillingsschwestern von vollkommener hnlichkeit2 sie haben denselben ,charakter1 denselben ,geschmack1 dieselben ,abneigungen2 das geht so weit1 dass die eine wie die ,doppelgngerin der anderen aussieht4 ,wenn ich zu der einen in ,abwesenheit der andern spreche1 ist die ,abwesende bald auf dem ,laufenden2 ich kann meine vertraulichen ,mitteilungen gegen eine von beiden fortsetzen1 ohne eine ,einleitung ntig zu haben4 ,darum werfe ich sie in dieser ,erzhlung zusammen1 die kein ,roman ist mit stilistischen ,ansprchen und literarischer ,komposition4 ,am ersten ,abend erzhle ich ihnen aufrichtig meine unerklrlichen ,abenteuer1 meine ,zweifel1 meine ,qualen4 ,da rufen sie1 mit einer gewissen ,genugtuung in den ,zgen1 wie mit einem ,mund aus3 --,du bist an einem ,punkt angelangt1 den wir schon passiert haben4 ,von derselben ,gleichgltigkeit gegen die ,religion ausgehend1 hatten sie den ,okkultismus studiert4 ,von diesem ,augenblick an schlaflose ,nchte1 geheimnisvolle1 von ,todesngsten begleitete ,vorflle1 schliesslich nchtliche ,krisen1 ,wahnsinnsanflle4 ,die unsichtbaren ,furien verfolgen die ,jagd bis zum rettenden ,hafen3 das ist die ,religion4 ,ehe sie aber so weit kommen1 offenbart sich der ,schutzengel1 und das ist niemand anders als ,swedenborg4 ,man nimmt mit ,unrecht an1 dass ich meinen ,landsmann grndlich kenne2 und1 berrascht von meiner ,unkenntnis1 geben mir die guten ,damen1 jedoch nicht ohne ,zgern1 ein altes deutsches ,buch4 --,nimm1 lies und frchte dich nicht6 --,frchten8 ,was8 ,als ich in meinem rosa ,zimmer allein bin1 ffne ich den alten ,band aufs ,geradewohl und lese4 ,ich berlasse es dem ,leser1 sich meine ,gefhle vorzustellen1 als meine ,blicke auf eine ,beschreibung der ,hlle fallen1 in der ich die ,landschaft von ,klam1 die ,landschaft meiner ,zinkschale1 wie nach der ,natur gezeichnet1 wiederfinde4 ,das kesselfrmige ,tal1 die mit ,fichten bestandenen ,hgel1 die dsteren ,wlder1 die ,schlucht mit dem ,bach1 das ,dorf1 die ,kirche1 das ,armenhaus1 der ,dngerhaufen1 die ,mistjauche1 der ,schweinestall1 alles ist da4 ,die ,hlle8 ,aber ich bin in der tiefsten ,verachtung gegen die ,hlle erzogen2 ich habe sie als eine ,phantasie betrachten gelernt1 die man wie andere ,vorurteile verworfen hat4 ,und doch kann ich die ,tatsache nicht leugnen1 nur mit dem ,unterschied1 und das ist das ,neue in der ,auslegung der sogenannten ewigen ,strafen3 wir sind schon in der ,hlle4 ,die ,erde1 das ist die ,hlle1 das von einer hheren ,vernunft gebaute ,gefngnis4 ,ich kann ja nicht einen ,schritt gehen ohne das ,glck der andern zu verletzen2 und die andern knnen nicht glcklich bleiben1 ohne mir ,leiden zuzufgen4 ,so malt ,swedenborg1 vielleicht ohne es zu wissen1 das irdische ,leben1 indem er die ,hlle darstellen will4 ,das ,feuer der ,hlle1 das ist der ,wunsch emporzukommen2 die ,mchte erwecken den ,wunsch und erlauben den ,verdammten1 das zu erreichen1 nach dem sie trachten4 ,sobald aber das ,ziel erreicht und die ,wnsche erfllt sind erscheint alles wertlos1 und der ,sieg ist nichtig6 ,eitelkeit der ,eitelkeiten1 alles ist nur ,eitelkeit4 ,nach der ersten ,enttuschung blasen die ,mchte das ,feuer der ,begierde und des ,ehrgeizes an1 und nicht der ungestillte ,hunger foltert am meisten1 die gesttigte ,begier flsst den ,ekel an allem ein4 ,so erleidet der ,dmon eine endlose ,strafe1 weil er augenblicklich alles1 was er wnscht1 erhlt1 also sich nicht mehr darber freuen kann4 ,wenn ich ,swedenborgs ,beschreibung der ,hlle mit den ,qualen der germanischen ,mythologie vergleiche1 so finde ich eine augenscheinliche bereinstimmung2 aber fr mich persnlich bildet allein die ,tatsache1 dass die beiden ,bcher mich im selben ,augenblick in ,beschlag nehmen1 das ,wesentliche4 ,ich bin in der ,hlle1 und die ,verdammnis lastet auf mir4 ,wenn ich meine ,vergangenheit untersuche1 sehe ich1 dass schon meine ,kindheit als ,gefngnis und ,folterkammer eingerichtet war4 ,und um die ,martern zu erklren1 die einem unschuldigen ,kind auferlegt wurden1 bleibt einem nichts anderes brig1 als ein frheres ,dasein anzunehmen1 aus dem wir wieder auf die ,erde geworfen sind1 um die ,folgen vergessener ,snden zu shnen4 ,infolge einer ,geschmeidigkeit des ,geistes1 die bei mir nur allzu hufig ist1 drnge ich die ,eindrcke1 welche die ,lektre ,swedenborgs in mir hervorgerufen hat1 in die ,tiefen meiner ,seele zurck4 ,aber die ,mchte geben mir keine ,frist mehr4 ,bei einem ,spaziergang1 den ich in die ,umgebung des ,dorfes mache1 fhrt mich der ,bach zu dem ,hohlweg1 der zwischen den beiden ,bergen luft und ,schluchtweg heisst4 ,der ,eingang1 dem eingestrzte ,felsen ein wahrhaft erhabenes ,aussehen geben1 zieht mich in ganz seltsamer ,weise an4 ,der ,berg1 der die verlassene ,burg trgt1 strzt senkrecht herab1 um das ,tor der ,schlucht zu bilden1 in dem der ,bach in den ,mhlfall bergeht4 ,durch ein ,spiel der ,natur hat der ,felsen die ,form eines ,trkenkopfes angenommen2 niemand der ,bevlkerung bestreitet die hnlichkeit4 ,weiter unten lehnt sich der ,schuppen des ,mllers an die ,felswand des ,berges4 ,am ,trschloss hngt ein ,bockshorn1 das ,wagenschmiere enthlt3 dicht daneben lehnt der ,besen4 ,obwohl dies alles natrlich und gewhnlich ist1 frage ich mich1 welcher ,teufel diese beiden ,attribute der ,hexen gerade dorthin gestellt hat und gerade diesen ,morgen auf meinen ,weg4 ,niedergeschlagen gehe ich weiter auf dem feuchten und finstern ,wege4 ,ein ,holzhaus hlt mich durch sein ungewhnliches ,aussehen auf4 ,es ist ein langer1 niedriger ,kasten mit sechs ,ofentren2 ,ofentren6 --,um ,gotteswillen1 wo bin ich denn8 ,das ,bild der ,danteschen ,hlle spukt vor mir1 mit den ,srgen1 in denen die ,snder rot geglht werden 444 und die sechs ,ofentren66 ,ein ,alp8 ,nein1 niedrige ,wirklichkeit1 die sich durch einen furchtbaren ,gestank1 einen ,strom von ,kot1 einen ,chor grunzender ,schweine verrt4 ,der ,weg verengert sich1 wird zu einem ,gang zusammengedrngt1 zwischen dem ,berg und dem ,haus des ,mllers1 gerade unter dem ,trkenkopf4 ,ich gehe weiter1 aber im ,hintergrund sehe ich eine mchtige dnische ,dogge mit dem ,fell eines ,wolfes liegen1 ganz hnlich jenem ,ungeheuer1 welches das ,atelier in der ,rue de la ,sante zu ,paris bewachte4 ,ich weiche zwei ,schritte zurck2 erinnere mich aber an den ,wahlspruch des ,jacques ,coeur1 ,einem tapferen ,herzen ist nichts unmglich1 und dringe in die ,schlucht ein4 ,der ,cerberus tut1 als sehe er mich nicht1 und ich gehe weiter1 jetzt zwischen zwei ,reihen niedriger und dsterer ,huser4 ,da ist ein schwarzes ,huhn ohne ,schwanz und mit einem ,hahnenkamm2 dann eine ,frau1 die von weitem schn zu sein scheint und auf der ,stirn einen blutroten ,halbmond trgt2 aus der ,nhe gesehen1 hat sie keine ,zhne mehr und ist hsslich4 ,wasserfall und ,mhle machen einen ,lrm1 der dem ,ohrensausen gleicht1 das mich seit den ersten ,pariser ,unruhen verfolgt4 ,die ,mllergesellen1 weiss wie falsche ,engel1 bedienen das ,rderwerk der ,maschine wie ,henker1 und das grosse ,schaufelrad tut seine ,sisyphusarbeit1 indem es das ,wasser rinnen und rinnen lsst4 ,dann kommt die ,schmiede mit ihren nackten und schwarzen ,schmieden1 die mit ,zangen1 ,haken1 ,kluppen1 ,hmmern bewaffnet sind1 unter ,feuer und ,funken1 glhendem ,eisen und geschmolzenem ,blei arbeiten3 es ist ein ,lrm1 der das ,gehirn in seinem ,schdel erschttert und das ,herz im ,brustkasten springen lsst4 ,dann das ,sgewerk und die grosse ,sge1 die mit den ,zhnen knirscht1 wenn sie auf der ,folgerbank die riesigen ,baumstmme martert1 deren durchsichtiges ,blut auf den klebrigen ,boden rinnt4 ,der ,hohlweg luft weiter am ,bach entlang1 durch den ,wolkenbruch und ,wirbelsturm verwsten2 die berschwemmung hat die scharfen ,kieselsteine1 auf denen die ,fsse ausgleiten1 mit einer ,schicht graugrnen ,schlammes berzogen4 ,ich mchte das ,wasser berschreiten1 aber der ,steg ist fortgerissen1 und ich bleibe unter einem ,abhang stehen2 der berhngende ,fels bedroht mit seinem ,fall eine ,jungfrau ,maria1 die mit ihren schwachen und gttlichen ,schultern allein den unterwaschenen ,berg hlt4 ,ich kehre auf meinen ,spuren um1 in tiefem ,nachdenken ber diese ,verbindung von ,zufllen1 die zusammen ein grosses ,ganzes bilden1 das wunderbar ist1 ohne bernatrlich zu sein4 ,acht ,tage und acht ,nchte verlaufen ruhig in der ,rosenkammer4 ,der ,friede des ,herzens kehrt wieder bei dem tglichen ,besuch meines ,tchterchens1 das mich liebt1 das geliebt wird und liebenswrdig ist2 und meine ,verwandten pflegen mich wie ein armes1 verlorenes ,kind4 ,die ,lektre ,swedenborgs beschftigt mich am ,tage4 ,der ,realismus seiner ,schilderungen zermalmt mich4 ,alles findet sich darin wieder1 alle meine ,beobachtungen1 meine ,eindrcke1 meine ,gedanken2 seine ,visionen scheinen mir erlebt zu sein1 wie wahrhafte menschliche ,dokumente4 ,es handelt sich nicht darum1 blind zu glauben1 es gengt1 das ,gelesene mit seinen eigenen erlebten ,erfahrungen zu vergleichen4 ,doch der ,band1 ber den ich verfge1 enthlt nur einen ,auszug1 und die ,hauptrtsel des geistigen ,lebens werden mir erst spter gelst1 als das ,werk selber1 ,arcana ,coelestia1 mir in die ,hnde fllt4 ,whrend der ,gewissenszweifel1 die durch die berzeugung1 dass es einen ,gott und ,strafen gibt1 erwacht sind1 trsten mich einige ,zeilen ,swedenborgs1 und alsbald bin ich bereit1 mich zu entschuldigen und wieder hochmtig zu werden4 ,am ,abend also1 als ich meiner ,schwiegermutter beichte1 sage ich zu ihr3 --,du hltst mich fr einen ,verdammten8 --,nein1 obgleich ich noch nie ein ,menschenschicksal wie deines gesehen habe4 ,aber du hast noch nicht den rechten ,weg gefunden1 der dich zum ,herrn fhren wird4 --,erinnerst du dich ,swedenborgs und seiner ,grundstze des ,himmels8 ,zuerst3 die ,herrschsucht1 mit einem hheren ,ziel4 ,das ist mein ,herrschergeist1 der nie nach weltlichen ,ehren noch nach einer von der ,gesellschaft verliehenen ,macht getrachtet hat4 ,dann3 die ,liebe zu ,glcksgtern und ,geld1 um das allgemeine ,wohl frdern zu knnen4 ,du weisst1 dass ich den ,erwerb vernachlssigt und das ,geld verachtet habe4 ,wenn ich ,gold mache oder es machen sollte1 so habe ich den ,mchten geschworen1 dass der ,gewinn1 wenn sich einer ergibt1 menschenfreundlichen1 wissenschaftlichen1 religisen ,zwecken dienen wird4 ,schliesslich3 eheliche ,liebe4 ,muss ich noch sagen1 dass sich seit meiner ,jugend meine ,gefhle fr das ,wie um die ,idee der ,ehe1 der ,gattin1 der ,familie gedreht haben8 ,dass das ,leben mir das ,los vorbehalten hat1 die ,witwe eines lebenden ,mannes zu heiraten1 ist eine ,ironie1 die ich nicht erklren kann2 den ,unregelmssigkeiten des ,junggesellenlebens gegenber kommt es nicht in ,frage4 ,nachdem sie einen ,augenblick berlegt hatte1 sagte die ,alte3 --,was du sagst1 kann ich nicht in ,abrede stellen1 und die ,lektre deiner ,schriften hat mir einen ,geist von hohem ,streben gezeigt1 der immer trotz seiner ,anstrengung gescheitert ist4 ,sicher shnst du ,snden1 die vor deiner ,geburt in einer andern ,welt begangen sind4 ,du musst in einem frheren ,leben ein grosser ,menschentter gewesen sein2 darum wirst du tausend ,male die ,angst des ,todes leiden1 ohne jedoch zu sterben1 bevor die ,shne vollendet ist4 ,jetzt bist du fromm1 also ans ,werk6 --,du meinst1 ich soll die katholische ,religion annehmen8 --,ohne ,zweifel6 --,swedenborg sagt1 es sei nicht erlaubt1 die ,religion seiner ,vter zu verlassen1 weil jeder zu dem geistigen ,gebiet seines ,volkes gehre4 --,die katholische ,religion ist eine hhere ,gnade1 die jedem1 der sie sucht1 bewilligt wird4 --,ich bin mit einem niedrigeren ,grade zufrieden1 und im schlimmsten ,fall stelle ich mich vor den ,thron hinter ,juden und ,mohammedaner1 die auch zugelassen sind4 ,ich bleibe bescheiden6 --,die ,gnade wird dir angeboten1 und du ziehst das ,linsengericht dem ,erstgeburtsrecht vor6 --,die ,erstgeburt fr den ,sohn der ,magd8 ,das ist zu viel6 viel zu viel6 ,durch ,swedenborg wieder aufgerichtet1 bilde ich mir noch einmal ein1 ,hiob zu sein1 der rechtschaffende und sittenreine ,mann1 der von dem ,ewigen auf die ,probe gestellt wird1 um den ,bsen zu zeigen1 wie der redliche ,mensch die unbilligen ,leiden ertragen kann4 ,dieser ,gedanke erfllt meinen ,geist so1 dass er sich von frommer ,eitelkeit blht4 ,ich rhme mich meiner widrigen ,geschicke1 die zu ,ende gehen1 und hre nicht auf1 zu wiederholen3 ,seht1 wie ich gelitten habe6 ,und ich beklage mich ber den ,wohlstand1 den ich hier bei meinen ,verwandten finde2 die ,rosenkammer ist ein bitterer ,spott4 ,man macht sich lustig ber meine aufrichtige ,reue1 indem man mich mit ,wohltaten und kleinen ,genssen des ,lebens berhuft4 ,in ,summa3 ich bin ein ,auserwhlter1 ,swedenborg hat es gesagt1 und des ,schutzes des ,ewigen sicher1 fordere ich die ,dmonen heraus4444 ,acht ,tage bin ich in dem rosa ,zimmer1 als die ,nachricht ankommt1 die ,grossmutter1 die am ,ufer der ,donau wohnt1 sei krank geworden4 ,ein ,leberleiden hat sie befallen1 das von ,erbrechen1 ,schlaflosigkeit und nchtlichen ,herzkrisen begleitet ist4 ,meine ,tante1 deren ,gast ich bin1 wird zu ihr gerufen1 und ich werde eingeladen1 zu meiner ,schwiegermutter nach ,saxen zurckzukehren4 ,ich wende ein1 die ,alte habe es verboten3 aber sie scheint ihren ,ausweisungsbefehl zurckgezogen zu haben1 und es steht mir frei1 zu weilen1 wo ich will4 ,dass die ,grollende ihren ,entschluss so pltzlich ndert1 setzt mich in ,erstaunen1 und ich wage diesen glcklichen ,umschwung nicht der ihr zugestossenen ,krankheit zuzuschreiben4 ,am nchsten ,tag erzhlt man1 der ,zustand der ,kranken habe sich verschlimmert4 ,meine ,schwiegermutter bringt mir als ,zeichen der ,vershnung einen ,blumenstrauss von ihrer ,mutter1 und sie vertraut mir an1 die ,alte bilde sich ein1 eine ,schlange im ,magen zu tragen1 habe auch andere ,phantasien hnlicher ,art4 ,dann erzhlt man1 der ,kranken seien zweitausend ,kronen gestohlen worden1 und sie habe ihre vertraute ,dienerin in ,verdacht4 ,die ist entrstet ber den ungerechten ,verdacht und will ihre ,herrin wegen ,verleumdung verklagen4 ,der husliche ,friede herrscht nicht mehr in dem ,haus einer gebrechlichen ,frau1 die sich von der ,welt zurckgezogen hat1 um in ,frieden zu sterben4 ,jeder ,bote bringt uns entweder ,blumen oder ,frchte oder ,wildbret1 ,fasanen1 ,kcken1 ,hechte4 ,ist es die gttliche ,gerechtigkeit1 die straft1 und hat die ,kranke eine ,vorstellung davon8 ,erinnert sie sich1 dass sie mich einmal auf die ,landstrasse gestossen hat1 die mich ins ,krankenhaus fhrte8 ,oder ist sie aberglubisch8 ,hlt sie mich fr fhig1 sie behext zu haben8 ,sollten die angebotenen ,geschenke nur ,opfer sein1 um den ,rachedurst des ,zauberers zu stillen8 ,unglcklicherweise kommt gerade in diesem ,augenblick ein ,buch ber ,magie von ,paris und gibt mir ,auskunft ber die ,kunstgriffe1 die man ,behexung nennt4 ,der ,autor rt dem ,leser1 sich nicht fr unschuldig zu halten1 weil er die magischen ,kunstgriffe1 die darauf hinauslaufen1 jemand zu schaden1 meide2 man muss auch den bsen ,willen berwachen1 denn der gengt1 um auf einen ,menschen1 auch wenn er abwesend ist1 einen ,einfluss auszuben4 ,diese ,lehre hat fr mich eine doppelte ,folge3 zuerst empfinde ich ,gewissensskrupel1 da ich in einer zornigen ,regung die ,hand gegen das ,bild der ,alten erhoben und eine ,verwnschung ausgestossen hatte2 dann erwacht wieder mein alter ,argwohn1 ich knnte selber der ,gegenstand geheimer ,freveltaten sein1 nmlich von seiten der ,okkultisten oder ,theosophen4 ,gewissensqual auf der einen ,seite1 ,furcht auf der andern1 und die beiden ,mhlsteine beginnen mich feinzumahlen4 ,so schildert ,swedenborg die ,hlle4 ,der ,verdammte bewohnt einen entzckenden ,palast1 findet das ,leben lieblich und glaubt zu den ,auserwhlten zu gehren4 ,nach und nach lsen sich die ,herrlichkeiten in nichts auf und verschwinden1 und der ,unglckliche bemerkt1 dass er in einer elenden ,baracke eingeschlossen ist1 die ,exkremente umgeben4 7,siehe das ,folgende47 ,dem rosa ,zimmer habe ich ,lebewohl gesagt1 und als ich in ein grosses ,zimmer einziehe1 das neben dem meiner ,schwiegermutter liegt1 ahne ich1 dass der ,aufenthalt nicht von langer ,dauer sein wird4 ,tausend ,kleinigkeiten1 die das ,leben unertrglich machen1 vereinigen sich in der ,tat1 um mir die fr meine ,arbeit notwendige ,ruhe zu rauben4 ,die ,bretter des ,fussbodens schwanken unter meinen ,schritten1 der ,tisch steht nicht fest1 der ,stuhl zittert1 die ,toilette wackelt1 das ,bett knarrt1 und die andern ,mbel bewegen sich1 wenn ich durchs ,zimmer gehe4 ,die ,lampe raucht1 das ,tintenfass ist so eng1 dass der ,federhalter sich beschmutzt4 ,es ist ein ,landhaus1 das ,dnger1 ,jauche1 ,schwefelwasserstoffammoniak1 ,schwefelkohlenstoff ausdnstet4 ,den ganzen ,tag hrt man ,khe1 ,schweine1 ,klber1 ,hhner1 ,puter1 ,tauben4 ,fliegen und ,wespen stren mich am ,tage1 und nachts sind es die ,mcken4 ,beim ,kaufmann des ,dorfes ist fast nichts zu bekommen4 ,da ich keine bessere habe1 muss ich ihre ,tinte nehmen1 die hochrosenrot ist6 ,seltsam3 ein ,pckchen ,zigarettenpapier enthlt zwischen hundert weissen ,blttern ein rosenrotes ,blatt 7rosenrotes674 ,es ist die ,hlle bei kleinem ,feuer2 gewohnt1 die grossen ,leiden zu ertragen1 leide ich sehr unter diesen kleinlichen ,stichen1 um so mehr als meine ,schwiegermutter mich trotz ihrer sorgsamen ,pflege unzufrieden glaubt4 #ag4 ,september4--,ich erwache in der ,nacht davon1 dass ich die ,dorfkirche dreizehn ,male schlagen hre4 ,sofort fhle ich die elektrische ,einwirkung1 und auf dem ,boden ber meinem ,kopfe wird ein ,gerusch hervorgebracht4 #ai4 ,september4--,als ich den ,boden durchsuche1 entdecke ich ein ,dutzend ,spinnrocken1 deren ,rder mich an ,elektrisiermaschinen erinnern4 ,ich ffne einen grossen ,koffer3 er ist beinahe leer und enthlt nur fnf schwarz gestrichene ,stbe1 deren ,gebrauch mir unbekannt ist2 in der ,form eines ,pentagramms liegen sie auf dem ,boden4 ,wer hat mir diesen ,streich gespielt1 und was hat das zu bedeuten8 ,ich wage nicht danach zu fragen1 und die ,sache bleibt rtselhaft4 ,in der ,nacht wtet ein furchtbares ,gewitter zwischen ,mitternacht und zwei ,uhr4 ,gewhnlich erschpft sich ein ,gewitter in kurzer ,zeit und zieht davon2 dieses bleibt zwei ,stunden ber dem ,dorfe stehen4 ,ich empfinde das wie einen persnlichen ,angriff3 jeder ,blitz zielt auf mich1 ohne mich zu treffen4 ,an den ,abenden erzhlt mir meine ,schwiegermutter die gegenwrtige ,chronik der ,gegend4 ,welche ungeheure ,sammlung ,tragdien1 huslicher und anderer6 ,ehebruch1 ,scheidung1 ,familienprozesse1 ,mord1 ,diebstahl1 ,vergewaltigung1 ,blutschande1 ,verleumdung4 ,die ,schlsser1 die ,villen1 die ,htten bergen ,unglckliche aller ,art1 und ich kann nicht auf den ,strassen spazieren gehen1 ohne an die ,hlle ,swedenborgs zu denken4 ,bettler1 ,irre1 ,kranke1 ,krppel halten die ,grben der grossen ,landstrasse besetzt1 zu ,fssen eines ,gekreuzigten1 einer ,madonna1 eines ,mrtyrers kniend4 ,in der ,nacht irren diese ,unglcklichen1 die unter ,schlaflosigkeit und ,alpdrcken leiden1 auf den ,wiesen und in den ,wldern umher1 um die ,mdigkeit zu finden1 die ihnen ,schlaf geben wird4 ,unter diesen ,heimgesuchten sind ,leute aus der guten ,gesellschaft1 wohlerzogene ,damen1 sogar ein ,pfarrer4 ,ganz in unserer ,nhe liegt ein ,kloster1 das als ,strafanstalt fr gefallene ,mdchen dient4 ,es ist ein wahres ,gefngnis und hat die strengste ,zucht4 ,im ,winter1 bei zwanzig ,grad ,klte1 mssen die ,bsserinnen in ihren ,zellen auf den eisigen ,steinfliesen schlafen2 und da das ,heizen verboten ist1 haben sich ihre ,fsse und ,hnde mit aufgesprungenen ,frostbeulen bedeckt4 ,unter andern ist dort eine ,frau1 die mit einem ,mnch gesndigt hat1 und das ist eine ,todsnde4 ,von ,gewissensqual gepeinigt1 zur ,verzweiflung getrieben1 luft sie zum ,beichtvater2 der verweigert ihr aber die ,beichte und ,abendmahl4 ,fr ihre ,todsnde sei sie verdammt6 ,da verliert die ,unglckliche den ,verstand1 bildet sich ein tot zu sein1 irrt von ,dorf zu ,dorf1 das ,mitleid der ,geistlichen anrufend1 um in geweihter ,erde bestattet zu werden4 ,verbannt1 verjagt1 geht und kommt sie1 wie ein wildes ,tier heulend2 und das ,volk das ihr begegnet1 ruft3 ,da ist die ,verdammte6 ,niemand zweifelt1 dass ihre ,seele schon im ewigen ,feuer ist1 whrend ihr ,schatten hier umherstreift1 eine wandernde ,leiche1 um als abschreckendes ,beispiel zu dienen4 ,man erzhlt mir auch1 dass ein ,mann derart vom ,teufel besessen war1 dass der ,unglckliche seine ,persnlichkeit nderte3 er war durch den bsen ,geist gezwungen1 ,gotteslsterungen auszustossen1 trotzdem ihm das den grssten ,widerwillen einflsste4 ,nachdem man lange einen ,beschwrer gesucht hat1 entdeckt man einen jungen ,franziskaner1 jungfrulich und von anerkannter ,herzensreinheit4 ,dieser bereitet sich durch ,fasten und ,bussbungen vor4 ,als der grosse ,tag gekommen ist1 fhrt man den ,besessenen in die ,kirche1 und er beichtet vor allem ,volk1 coram populo4 ,dann macht sich der junge ,mnch ans ,werk4 ,indem er vom ,morgen bis zum ,abend betet und beschwrt1 gelingt es ihm1 den ,teufel auszutreiben4 ,unter welchen ,umstnden der ,teufel geflohen ist1 haben die entsetzten ,zuschauer nicht zu erzhlen gewagt4 ,ein ,jahr darauf starb der ,franziskaner4 ,solche und noch schlimmere ,geschichten bestrken mich in meiner berzeugung1 dass diese ,gegend ein zum ,bssen vorherbestimmter ,ort ist1 und dass es eine geheimnisvolle ,beziehung zwischen diesem ,lande und den ,sttten gibt1 die ,swedenborg als ,hlle malt4 ,hat er diesen ,teil von ,niedersterreich besucht und1 gleichwie ,dante die ,gegend sdlich von ,neapel schildert1 seine ,hlle nach der ,natur gezeichnet8 ,nachdem ich vierzehn ,tage gearbeitet und studiert habe werde ich noch einmal aus meinem ,lager aufgestrt4 ,da der ,herbst sich nhert1 wollen meine ,tante und meine ,schwiegermutter in ,klam zusammenziehen4 ,wir brechen das ,lager also ab4 ,um meine ,unabhngigkeit zu wahren1 miete ich ein ,huschen1 das aus zwei ,zimmern nebst einer ,kche besteht1 ganz in der ,nhe meines ,tchterchens4 ,am ersten ,abend1 nachdem ich meine ,wohnung in ,besitz genommen habe1 empfinde ich eine ,angst1 als sei die ,luft vergiftet4 ,ich gehe zu meiner ,mutter hinunter4 --,wenn ich dort oben schlafen gehe1 werdet ihr mich morgen tot im ,bett finden4 ,beherberge einen ,obdachlosen fr die ,nacht1 gute ,mutter6 ,sogleich wird mir das rosa ,zimmer zur ,verfgung gestellt2 aber wie hat es sich seit der ,abreise meiner ,tante verndert6 ,schwarze ,mbel2 ein ,bchergestell mit leeren ,fchern1 die mich wie ebensoviel ,rachen anghnen2 aus den ,fenstern sind die ,blumen verschwunden2 ein gusseisener ,ofen1 hoch1 drr1 schwarz wie ein ,gespenst1 mit den ,ornamenten einer hsslichen ,phantasie1 ,salamandern und ,drachen4 ,es ist eine ,disharmonie1 die mich krank macht4 brigens fllt mir alles auf die ,nerven1 weil ich ein ,mann von geregelten ,gewohnheiten bin1 der alles zu seiner ,stunde tut4 ,trotzdem ich mir alle ,mhe gebe1 meinen ,verdruss zu verbergen1 weiss meine ,mutter meine ,geheimnisse zu lesen3 --,immer unzufrieden1 mein ,kind6 ,sie tut ihr ,mglichstes und mehr1 um mich zufrieden zu stellen1 aber die ,geister der ,zwietracht mengen sich ein1 und nichts hilft4 ,sie erinnert sich meiner kleinen ,liebhabereien1 aber immer geht es verkehrt4 ,so gibt es wenige ,gerichte1 die mir so zuwider sind1 wie ,bregen in brauner ,butter4 -,heute habe ich etwas ,gutes1 besonders fr dich1 sagt sie4 ,und sie legt mir ,bregen in brauner ,butter vor4 ,ich verstehe1 dass es ein ,missverstndnis ist1 und ich esse1 aber mit einem schlecht verborgenem ,widerwillen und einem erknstelten ,appetit4 --,du isst ja nichts6 ,und sie fllt meinen ,teller noch einmal 444 ,das ist zu viel6 ,frher schrieb ich alle diese ,plagen der weiblichen ,bosheit zu2 jetzt erkenne ich ihre ,unschuld an und sage mir3 es ist der ,teufel6 ,seit meiner ,jugend widme ich meinen ,morgenspaziergang ,betrachtungen1 mit denen ich mich auf die ,arbeit des ,tages vorbereite4 ,ich habe niemals jemand erlaubt1 mich zu begleiten1 nicht einmal meiner ,frau4 ,tatschlich erfreut sich mein ,geist des ,morgens einer ,harmonie und einer ,expansion1 die an ,ekstase streift4 ,ich gehe nicht1 ich fliege2 der ,krper hat alle ,schwere verloren1 alle ,traurigkeit ist verdunstet3 ich bin ganz ,seele4 ,das ist meine ,sammlung1 meine ,gebetstunde1 mein ,gottesdienst4 ,jetzt1 da ich alles opfern1 mich selbst und meine billigsten ,neigungen verleugnen muss1 zwingen die ,mchte mich1 auf dieses ,vergngen1 das letzte und hchste von allen1 zu verzichten4 ,es ist mein ,tchterchen1 das den ,wunsch ausdrckt1 mich zu begleiten4 ,ich lehne ihr ,anerbieten ab1 indem ich sie sehr zrtlich ksse1 aber sie begreift nicht1 warum ich mit meinen ,gedanken allein sein mchte4 ,sie weint4 ,da kann ich ihr nicht mehr widerstehen und nehme sie mit auf den ,spaziergang1 aber entschlossen1 diesen ,missbrauch ihrer ,rechte nicht wieder zu erlauben4 ,ein ,kind ist reizend1 entzckend durch seine ,ursprnglichkeit1 seine ,mutwilligkeit1 seine ,dankbarkeit fr ein ,nichts1 wohl verstanden1 wenn man nichts anderes zu tun hat4 ,wenn man aber mit seinen ,gedanken beschftigt ist1 wenn man geistesabwesend ist1 wie kann das kleine ,ding uns mit seinen endlosen ,fragen1 seinen unvermuteten ,launen die ,seele zerreissen4 ,mein ,tchterchen ist wie eine ,geliebte auf meine ,gedanken eiferschtig2 sie passt den ,augenblick ab1 da ihr ,geplauder ein gut gesponnenes ,gedankennetz zerreissen kann4444 ,doch nein1 das ist nicht ihre ,absicht1 aber man unterliegt der ,illusion1 ein ,raub der berlegten ,anschlge einer armen unschuldigen ,kleinen zu sein4 ,ich gehe mit langsamen ,schritten1 ich fliege nicht mehr2 meine ,seele ist gefangen1 mein ,gehirn leer1 wie ich mich anstrengen muss1 um mich auf das ,niveau des ,kindes herabzulassen4 ,was mich bis zur ,marter leiden lsst1 das sind die tiefen1 vorwurfsvollen ,blicke1 die sie mir zuwirft1 wenn sie sich einbildet1 mir zur ,last zu fallen und meine ,abneigung zu erregen4 ,dann verfinstert sich das offene1 freimtige1 strahlende ,gesichtchen1 ihre ,blicke ziehen sich zurck1 ihr ,herz schliesst sich1 und ich fhle mich des ,lichts beraubt1 das dieses ,kind in meine dstere ,seele wirft4 ,ich ksse sie1 ich trage sie auf meinen ,armen1 ich suche ihr ,blumen und ,kiesel2 ich schneide eine ,rute ab und spiele die ,kuh1 die sie auf die ,weide treiben soll4 ,sie ist glcklich1 zufrieden1 und das ,leben lchelt mir4 ,ich habe meine ,stunde der ,sammlung geopfert6 ,so shne ich das ,bse1 das ich in einem wahnsinnigen ,augenblick auf das ,haupt dieses ,engels herabziehen wollte4 ,geliebt werden3 die ,shne fr ein ,verbrechen6 ,wahrhaftig1 die ,mchte sind nicht so grausam wie wir6 #aa4 ,auszge aus dem ,tagebuch eines ,verdammten4 ,oktober1 ,november #ahif4 ,der ,brahmane erfllt seine ,pflicht gegen das ,leben1 indem er ein ,kind erzeugt4 ,dann geht er in die ,wste1 um sich der ,einsamkeit und der ,entsagung zu weihen4 ,,meine ,,mutter4--was hast du1 ,unglcklicher1 in deiner frheren ,inkarnation getan1 dass das ,schicksal dich so schlecht behandelt8 ,,ich4--,rate6 ,erinnere dich eines ,mannes1 der zuerst mit der ,frau eines andern verheiratet war1 wie ich es gewesen bin2 der sich dann von ihr trennt1 um eine sterreicherin zu heiraten1 wie ich es getan habe6 ,und dann entreisst man ihm seine liebe sterreicherin1 wie man mir die meine geraubt hat1 und beider einziges ,kind wird am ,abhang des ,bhmerwaldes gefangen gehalten1 wie mein ,kind es wird4 ,erinnerst du dich an den ,helden meines ,romans ,am offenen ,meer1 der auf einer ,insel mitten im ,meer elend umkommt4444 ,,meine ,,mutter4--,genug6 ,genug6 ,,ich4--,du weisst nicht1 dass die ,mutter meines ,vaters ,neipperg hiess4444 ,,meine ,,mutter4--,schweig1 ,unglcklicher6 ,,ich4--444 und dass meine kleine ,christine dem grssten ,menschenschlchter des ,jahrhunderts auf ein ,haar gleicht2 sieh sie nur an1 die ,despotin1 die mit ihren zweieinhalb ,jahren schon ,mnner bndigt4444 ,,meine ,,mutter4--,du bist toll6 ,,ich4--,ja6 ,und ihr ,frauen1 wie habt ihr frher gesndigt1 da euer ,los noch grausamer ist als unseres8 ,wie recht ich hatte1 das ,weib unsern bsen ,dmon zu nennen4 ,jedem nach seinem ,verdienst6 ,,meine ,,mutter4--,ja1 es ist doppelte ,hlle1 ,weib sein6 ,,ich4--,und doppelter ,dmon ist das ,weib4 brigens ist die ,reinkarnation eine christliche ,lehre1 die nur von der ,geistlichkeit beiseite geschoben ist4 ,jesus ,christus behauptet1 ,johannes der ,tufer sei eine ,reinkarnation von ,elias4 ,ist das eine ,autoritt oder nicht8 ,,meine ,,mutter4--,allerdings2 aber die rmische ,kirche verbietet das ,forschen in dem ,verborgenen6 ,,ich4--,und der ,okkultismus erlaubt es1 da die ,wissenschaften erlaubt sind6 ,die ,geister der ,zwietracht wten4 ,trotzdem wir ihr ,spiel genau kennen und von unserer gegenseitigen ,unschuld berzeugt sind1 hinterlassen die sich wiederholenden ,missverstndnisse einen bitteren ,nachgeschmack4 ,obendrein argwhnen die beiden ,schwestern1 bei der ,krankheit ihrer ,mutter sei mein bser ,wille im ,spiel2 weil ich kein ,interesse daran habe1 dass das ,hindernis1 das mich von meiner ,frau trennt1 fortgerumt wird1 knnen sie den ganz natrlichen ,gedanken nicht unterdrcken1 der ,tod der ,alten wrde mir ,freude machen4 ,dass dieser ,wunsch berhaupt vorhanden ist1 macht mich verhasst1 und ich wage mich nicht mehr nach der ,grossmutter zu erkundigen1 aus ,furcht1 als ,heuchler behandelt zu werden4 ,die ,situation ist gespannt1 und meine alten ,freundinnen erschpfen sich in endlosen ,errterungen ber meine ,person1 meinen ,charakter1 meine ,gefhle1 darber1 ob meine ,liebe zu meinem ,kind aufrichtig ist4 ,an einem ,tage hlt man mich fr einen ,heiligen1 und die ,narben in meinen ,hnden sind ,wundmale4 ,tatschlich gleichen die ,zeichen in der ,handflche ,lchern grober ,ngel4 ,um aber jeden ,anspruch auf ,heiligkeit zurckzuweisen1 sage ich1 ich sei der gute ,schcher1 der vom ,kreuz gestiegen sei und sich auf der ,wallfahrt befinde1 um das ,paradies zu erringen4 ,an einem anderen ,tage hat man ber das ,rtsel1 das ich bin1 gegrbelt und hlt mich fr ,robert den ,teufel4 ,ein ,vorfall flsst mir die ,furcht ein1 die ,bevlkerung werde mich steinigen4 ,hier der einfache ,sachverhalt3 ,meine kleine ,christine hat eine bertriebene ,furcht vor dem ,schornsteinfeger4 ,eines ,abends beginnt sie beim ,essen pltzlich zu weinen1 zeigt mit dem ,finger auf einen ,unsichtbaren hinter meinem ,stuhl und schreit3 --,der ,schornsteinfeger6 ,meine ,mutter1 die an das ,hellsehen von ,kindern und ,tieren glaubt1 wird bleich2 und ich1 ich habe ,furcht1 besonders da ich bemerke1 dass meine ,mutter das ,zeichen des ,kreuzes ber dem ,haupt des ,kindes macht4 ,ein ,todesschweigen folgt auf diesen ,vorfall1 der mir das ,herz bedrckt4 ,der ,herbst mit seinem ,sturm1 ,regen und ,dunkel ist gekommen4 ,im ,dorf und im ,armenhaus verdoppeln sich die ,kranken1 die ,sterbenden und die ,toten4 ,in der ,nacht hrt man das ,glckchen des ,chorknaben1 welcher der ,hostie vorangeht4 ,am ,tage luten die ,glocken der ,kirche die ,toten ein1 und die ,leichenzge folgen dicht aufeinander4 ,zum ,sterben traurig und dster ist das ,leben4 ,und meine nchtlichen ,anflle beginnen wieder4 ,man spricht ,gebete fr mich1 man betet den ,rosenkranz1 und in meinem ,schlafzimmer ist der ,weihkessel mit ,weihwasser gefllt1 das der ,pfarrer gesegnet hat4 --,die ,hand des ,herrn ruht schwer auf dir6 ,es ist meine ,mutter1 die mich mit dieser ,anrede zermalmt4 ,ich beuge mich1 und ich richte mich wieder auf4 ,kraft einer eingewurzelten ,zweifelsucht und eines geschmeidigen ,geistes befreie ich meine ,seele von diesen dsteren ,vorstellungen4 ,nachdem ich gewisse okkultistische ,schriften gelesen habe1 bilde ich mir ein1 von ,elementargeistern1 von ,inkuben1 ,lamien verfolgt zu sein1 die mich verhindern wollen1 mein grosses alchimistisches ,werk zu vollenden4 ,durch die ,eingeweihten unterrichtet1 verschaffe ich mir einen ,dolch aus ,dalmatien1 und glaube nun gegen die bsen ,geister gut bewaffnet zu sein4 ,ein ,schuhmacher des ,dorfes1 ,atheist1 ,gotteslsterer1 ist eben gestorben4 ,eine ,dohle1 die er besass1 ist sich jetzt selbst berlassen und haust auf dem ,dach eines ,nachbarn4 ,whrend der ,totenwache entdeckt man die ,dohle im ,zimmer1 ohne dass die ,anwesenden ihre ,gegenwart erklren knnen4 ,am ,tage der ,beerdigung begleitet der schwarze ,vogel den ,leichenzug und auf dem ,kirchhof setzt er sich whrend der ,totenfeier auf den ,deckel des ,sarges4 ,morgen folgt mir dieses ,tier lngs der ,wege1 was mich beunruhigt1 da die ,bevlkerung1 aberglubisch ist4 ,eines ,tages--es war ihr letzter--begleitet mich die ,dohle durch die ,strassen des ,dorfes1 indem sie hssliche ,schreie ausstsst2 dann und wann wirft sie grobe ,worte dazwischen1 die ihr der ,gotteslsterer beigebracht hat4 ,da erscheinen zwei kleine ,vgel1 ein ,rotkehlchen und eine ,bachstelze1 und verfolgen die ,dohle von ,dach zu ,dach4 ,die ,dohle rettet sich aus dem ,dorf hinaus und flchtet sich auf einen ,schornstein einer ,htte4 ,im selben ,augenblick springt ein schwarzes ,kaninchen vor dem ,hause auf und verschwindet im ,grase4 ,einige ,tage spter stellt man fest1 dass die ,dohle tot ist4 ,sie ist von den ,gassenjungen gettet worden1 die sie nicht leiden konnten1 weil sie diebisch war4 ,den ganzen ,tag arbeite ich in meinem ,huschen1 aber es scheint1 dass die ,mchte mir seit einiger ,zeit ihre ,gunst entzogen haben4 ,oft wenn ich eintrete1 finde ich die ,luft dick1 wie vergiftet1 und dann muss ich bei offener ,tr und offenen ,fenstern arbeiten4 ,mit einem warmen ,mantel und einer ,pelzmtze bekleidet1 sitze ich am ,tisch und schreibe1 indem ich gegen die sogenannten elektrischen ,anflle kmpfe1 die mir die ,brust zusammendrcken und mir in den ,rcken stechen4 ,oft ist mir1 als stehe jemand hinter meinem ,stuhl4 ,dann richte ich ,dolchstsse nach hinten1 indem ich mir einbilde1 einen ,feind zu bekmpfen4 ,das dauert bis fnf ,uhr abends4 ,wenn ich ber diese ,stunde sitzen bleibe1 wird der ,kampf furchtbar2 meine ,krfte sind erschpft1 und ich znde meine ,laterne an und steige zu meiner ,mutter und meinem ,kind hinunter4 ,ein einziges ,mal verlngere ich den ,kampf bis sechs ,uhr1 um einen ,artikel ber ,chemie zu vollenden1 whrend ich wegen der dicken und erstickenden ,luft meines ,zimmers im ,zuge sitze4 ,ein ,marienkfer1 schwarz mit gelben ,flecken1 klettert auf einem ,blumenstrauss herum1 tastet1 sucht einen ,ausweg4 ,schliesslich lsst er sich auf mein ,papier fallen und schlgt mit den ,flgeln1 ganz wie der ,hahn1 der auf der ,kirche ,notre-,dame-des-,camps in ,paris steht4 ,dann kriecht er das ,manuskript entlang1 entert meine rechte ,hand und klettert hinauf4 ,er blickt mich an und fliegt dann dem ,fenster zu4 ,an dem ,kompass1 der auf dem ,tisch steht1 sehe ich1 dass er nach ,norden fliegt4 --,gut sage ich mir1 nach ,norden also6 ,aber wenn ich will und wann es mir gefllt4 ,bist zu einer neuen ,aufforderung bleibe ich1 wo ich bin4 ,als es sechs ,uhr wird1 ist es mir nicht mehr mglich1 in diesem ,spukhaus zu bleiben4 ,unbekannte ,krfte heben mich vom ,stuhl1 und ich muss das ,haus rumen4 ,es ist ,allerseelen1 gegen drei ,uhr nachmittags2 die ,sonne scheint1 die ,luft ist ruhig4 ,die ,prozession der ,einwohner1 voran die ,geistlichkeit1 die ,fahnen und die ,musik1 bewegt sich nach dem ,friedhof1 um die ,toten zu begrssen4 ,die ,glocken der ,kirche fangen an zu luten4 ,da bricht1 ohne ,vorzeichen1 ohne dass sich eine ,wolke an dem blassblauen ,himmel gezeigt htte1 ein ,sturm los4 ,das ,fahnentuch klatscht gegen die ,stangen1 die ,gewnder der in der ,prozession gehenden ,mnner und ,frauen sind ein ,spiel des ,windes1 ,staubwolken erheben sich in ,wirbeln1 die ,bume biegen sich4444 ,es ist ein wahres ,wunder4 ,ich frchte mich vor der nchsten ,nacht1 und meine ,mutter ist vorbereitet4 ,sie hat mir ein ,amulett gegeben1 damit ich es um den ,hals trage4 ,es ist eine ,madonna und ein ,kreuz aus heiligem ,holz1 das zu dem ,balken einer mehr als tausendjhrigen ,kirche gehrt hat4 ,ich nehme es als ein kostbares ,geschenk an1 das aus gutem ,herzen angeboten ist1 aber ein ,rest der ,religion meiner ,vter verbietet es mir1 es um meinen ,hals zu hngen4 ,beim ,abendessen1 es ist gegen acht ,uhr und die ,lampe ist angesteckt1 herrscht eine unglcksverheissende ,stille in unserem kleinen ,kreise4 ,draussen ist es dunkel1 die ,bume schweigen4 ,ruhe berall4 ,da dringt ein ,windstoss1 ein einziger1 durch die ,ritzen der ,fenster und stsst ein ,gebrll aus1 das dem ,laut der ,maultrommel hnlich ist4 ,dann ist es zu ,ende4 ,meine ,mutter wirft mir einen entsetzten ,blick zu und drckt das ,kind in ihre ,arme4 ,in einer ,sekunde begreife ich1 was dieser ,blick mir sagt3 ,weiche von uns1 ,verdammter1 und ziehe nicht die rchenden ,dmonen auf ,unschuldige herab4 ,alles strzt ein2 das einzige ,glck1 das mir geblieben ist1 bei meinem ,tchterchen zu weilen1 wird mir genommen1 und in dem traurigen ,schweigen nehme ich in ,gedanken ,abschied vom ,leben4 ,nach dem ,abendessen ziehe ich mich in das rosa ,zimmer zurck1 das jetzt schwarz ist1 und bereite mich auf einen nchtlichen ,kampf vor1 denn ich fhle mich bedroht ,durch wen8 ,ich weiss es nicht2 aber ich fordere den ,unsichtbaren heraus1 wer es auch sei1 der ,teufel oder der ,ewige1 und ich werde mir ihm ringen1 wie ,jakob mit ,gott4 ,man klopft an die ,tr3 das ist meine ,mutter1 die eine schlechte ,nacht fr mich ahnt und mich einldt1 auf dem ,sofa im ,salon zu schlafen4 --,des ,kindes ,gegenwart wird dich retten6 ,ich danke ihr1 versichere aber1 dass keine ,gefahr ist und dass nichts mir ,furcht einflsst1 da mein ,gewissen rein ist4 ,mit einem ,lcheln wnscht sie mir eine gute ,nacht4 ,ich kleide mich wieder in ,schlachtmantel1 ,mtze und ,stiefel1 fest entschlossen1 in ,kleidern zu schlafen1 bereit1 als tapferer ,krieger1 der dem ,tod trotzt1 nachdem er das ,leben verachtet hat1 zu sterben4 ,gegen elf ,uhr beginnt die ,luft im ,zimmer dick zu werden1 und eine tdliche ,angst bemchtigt sich meines ,mutes4 ,ich ffne das ,fenster3 ein ,luftzug droht die ,lampe auszulschen2 ich schliesse es wieder4 ,die ,lampe beginnt zu singen1 zu seufzen1 zu wimmern4 ,dann ,schweigen4 ,da stsst ein ,dorfhund klagende ,laute aus2 das bedeutet nach dem ,volksglauben eine ,totenklage4 ,ich sehe zum ,fenster hinaus3 der grosse ,br ist allein sichtbar4 ,unten im ,armenhaus brennt ein ,licht1 und eine alte ,frau wartet1 ber ihre ,handarbeit gebckt1 auf die ,befreiung2 vielleicht frchtet sie den ,schlaf und die ,trume4 ,da ich mde bin1 lege ich mich wieder auf mein ,bett und versuche einzuschlafen4 ,bald wiederholt sich das alte ,spiel4 ,ein elektrischer ,strom sucht mein ,herz1 die ,lungen hren auf zu arbeiten1 ich muss aufstehen1 wenn ich dem ,tode entgehen will4 ,ich setze mich auf einen ,stuhl1 bin aber zu erschpft1 um lesen zu knnen2 so sitze ich eine halbe ,stunde starr da4 ,dann entschliesse ich mich1 bis der ,morgen anbricht1 spazieren zu gehen4 ,ich gehe hinunter4 ,die ,nacht ist dunkel und das ,dorf schlft2 aber die ,hunde schlafen nicht1 und als einer von ihnen anschlgt1 umringt mich die ganze ,bande2 ihre ghnenden ,rachen und ihre funkelnden ,augen zwingen mich zum ,rckzug4 ,als ich wieder die ,tr meines ,zimmers ffne1 ist es mir1 als sei die ,stube von lebendigen und feindlichen ,wesen bewohnt4 ,das ,zimmer ist davon erfllt1 und ich glaube durch eine ,menge zu dringen1 als ich mein ,bett zu erreichen suche2 resigniert und zum ,sterben entschlossen1 falle ich darauf nieder4 ,aber im letzten ,augenblick1 wenn der unsichtbare ,geier mich unter seinen ,schwingen ersticken will1 reisst mich jemand vom ,bett1 und die ,jagd der ,furien beginnt wieder4 ,besiegt1 zu ,boden geschlagen1 in ,unordnung gebracht1 verlasse ich das ,schlachtfeld und weiche in dem ungleichen ,kampf gegen die ,unsichtbaren4 ,ich klopfe an die ,tr des ,salons1 der auf der anderen ,seite des ,flurs liegt4 ,meine ,mutter1 die noch auf ist und betet1 kommt und ffnet4 ,der ,ausdruck1 den ihr ,gesicht annimmt1 als sie mich bemerkt1 flsst mir vor mir selbst ein tiefes ,entsetzen ein4 --,du wnscht1 mein ,kind8 --,ich wnsche zu sterben1 und dann verbrannt zu werden2 oder vielmehr1 verbrennt mich lebendig6 ,kein ,wort6 ,sie hat mich verstanden1 sie bekmpft ihr ,entsetzen3 ,mitleid und ,barmherzigkeit der religisen ,frau tragen den ,sieg davon1 und mit eigener ,hand macht sie das ,sofa zurecht2 dann zieht sie sich in ihr ,zimmer zurck1 wo sie mit dem ,kinde schlft4 ,zufllig--immer dieser teuflische ,zufall6--steht das ,sofa dem ,fenster gegenber1 und derselbe ,zufall hat es gewollt1 dass keine ,vorhnge da sind1 dass also die schwarze ,fensterffnung1 die in die ,dunkelheit der ,nacht hinausgeht1 mich anghnt2 und ausserdem ist es gerade dieses ,fenster1 durch das der ,windstoss heute abend whrend des ,essens geheult hat4 ,am ,ende meiner ,krfte angelangt1 sinke ich auf mein ,lager nieder1 indem ich diesen allgegenwrtigen und unvermeidlichen ,zufall verwnsche1 der mich in der offenbaren ,absicht verfolgt1 den ,verfolgungswahn hervorzurufen4 ,ich ruhe mich fnf ,minuten aus1 indem ich die ,augen auf das schwarze ,viereck hefte1 da gleitet das unsichtbare ,gespenst ber meinen ,leib1 und ich erhebe mich4 ,mitten im ,zimmer bleibe ich stehen wie eine ,statue1 ich weiss nicht wie lange2 in einen ,sulenheiligen verwandelt1 schlafe ich auf absonderliche ,art4 ,wer verleiht mir ,krfte1 um mich leiden zu lassen8 ,wer versagt mir den ,tod1 um mich meinen ,folterqualen auszuliefern8 ,ist er es1 der ,herr ber ,leben und ,tod1 den ich beleidigt habe1 als ich nach der ,lektre der ,freude zu sterben ,selbstmordversuche machte1 da ich mich schon reif fr das ewige ,leben hielt8 ,bin ich ,phlegyas1 der fr seinen ,hochmut zur ,todesstrafe der ,angst im ,tartarus verurteilt wurde8 ,oder ,prometheus1 der durch den ,geier bestraft ward1 weil er den ,sterblichen das ,geheimnis der ,mchte enthllt hatte8 7,indem ich dies schreibe1 denke ich an die ,szene in der ,passion ,christi2 die ,soldaten speien ihm ins ,gesicht2 die einen geben ihm ,backenstreiche1 die andern schlagen ihn mit ,ruten1 indem sie sagen3 ,christus1 weissage uns1 wer hat dich getroffen6--,mgen sich meine ,jugendgenossen an die ,stockholmer ,orgie erinnern1 auf welcher der ,schreiber dieses ,buches die ,rolle des ,soldaten spielte44447 ,wer hat ihn getroffen8 ,die ,frage ohne ,antwort1 der ,zweifel1 die ,ungewissheit1 das ,geheimnis3 das ist meine ,hlle4 ,mge er sich enthllen1 auf das ich mit ihm kmpfe1 ihm ,trotz biete6 ,aber gerade davor htet er sich1 um mich mit ,wahnsinn zu schlagen1 mich mit dem schlechten ,gewissen1 das mich berall ,feinde suchen lsst1 zu geisseln4 ,feinde1 das sind die1 welche durch meinen bsen ,willen verletzt worden sind4 ,und jedesmal1 wenn ich einen neuen ,feind aufspre1 wird mein ,gewissen getroffen4 ,als mich am andern ,morgen1 nachdem ich einige ,stunden geschlafen habe1 das ,geplauder meiner kleinen ,christine weckt1 ist alles vergessen1 und ich widme mich meinen gewhnlichen ,arbeiten1 die auf dem rechten ,wege sind4 ,alles1 was ich schreibe1 wird alsbald gedruckt2 das beruhigt mich ber meinen gesunden ,menschenverstand und meine ,intelligenz4 ,die ,zeitungen verbreiten das ,gercht1 dass ein amerikanischer ,gelehrter eine ,methode1 ,silber in ,gold zu verwandeln1 gefunden habe4 ,das befreit mich von dem ,verdacht1 ein ,schwarzknstler1 ein ,verrckter1 ein ,scharlatan zu sein4 ,in diesem ,augenblick bietet mir mein ,freund1 der ,theosoph1 der mich bisher untersttzt hat1 die ,hand1 um mich fr seine ,sekte zu gewinne4 ,er schickt mir die ,geheimlehre der ,frau ,blawatsky1 indem er schlecht seine ,unruhe verbirgt1 dass er meine ,ansicht kennen lernen mchte2 auch ich bin unruhig1 weil ich argwhne1 dass unsere freundschaftlichen ,beziehungen von meiner ,antwort abhngen4 ,diese ,geheimlehre1 ein ,sammelsurium aller sogenannten okkulten ,lehren1 ein ,ragout aller wissenschaftlichen ,ketzereien neuer und alter ,zeit1 nichtig und wertlos1 wenn die ,dame ihre eigenen ,ansichten1 die albern sind1 vorbringt1 ist interessant durch die ,zitate aus wenig bekannten ,schriftstellern und verabscheuungswert durch die bewussten oder unbewussten ,betrgereien und durch die ,fabeln ber die ,existenz der ,mahatmas4 ,es ist die ,arbeit eines ,mannweibes1 das den ,rekord des ,mannes hat schlagen wollen und sich einbildet1 ,wissenschaft1 ,religion1 ,philosophie gestrzt und eine ,isispriesterin auf den ,altar des ,gekreuzigten erhoben zu haben4 ,mit aller ,zurckhaltung und ,schonung1 die man einem ,freunde schuldig ist1 teile ich ihm meine ,meinung mit4 ,ich erklre ihm1 dass der ,kollektivgott ,karma mir missfllt1 dass ich aus diesem ,grunde nicht einer ,sekte beitreten knne1 die den persnlichen ,gott1 der allein meine religisen ,bedrfnisse befriedigt1 leugnet4 ,ein ,glaubensbekenntnis verlangt man von mir1 und obgleich ich berzeugt bin1 dass mein ,wort einen ,bruch veranlassen und damit die ,untersttzung aufheben wird1 spreche ich aus1 was ich denke4 ,da verwandelt sich der aufrichtige1 hochherzige ,freund in einen ,rachegeist1 schleudert den ,bannstahl gegen mich1 droht mir mit okkulten ,mchten1 schchtert mich durch ,andeutung einer ,strafe ein1 weissagt wie ein heidnischer ,opferpriester4 ,er schliesst damit1 dass er mich vor ein okkultistisches ,gericht ladet und mir schwrt1 dass ich den #ac4 ,november nicht vergessen werde4 ,meine ,lage ist schlimm3 ich habe einen ,freund verloren1 und ich bin in ,not gebracht4 ,durch einen teuflischen ,zufall ereignet sich whrend unseres brieflichen ,krieges noch dies3 ,die ,zeitung ,initiation verffentlicht einen ,aufsatz von mir1 in dem ich das heutige astronomische ,system kritisiere4 ,einige ,tage darauf stirbt ,tisserand1 der ,direktor der ,pariser ,sternwarte4 ,in einer ,anwandlung von ,ausgelassenheit stelle ich diese beiden ,tatsachen zusammen und erinnere daran1 dass ,pasteur am ,tage nach dem ,erscheinen von ,sylva ,sylvarum starb4 ,mein ,freund1 der ,theosoph1 versteht keinen ,scherz2 leichtglubig wie kein anderer1 vielleicht auch mehr als ich in die ,schwarzkunst eingeweiht1 hat er mich im ,verdacht1 dass ich die ,knste des ,verhexens be4 ,man stelle sich meinen ,schreck vor1 als nach dem letzten ,schreiben unseres ,briefwechsels der berhmteste ,astronom ,schwedens am ,schlaganfall stirbt4 ,ich werde ngstlich1 und mit gutem ,recht4 ,der ,ausbung von ,zauberknsten verdchtig zu sein1 ist eine schlimme ,sache1 und wenn der ,zauberer selbst dabei stirbt1 so ist es nicht schade um ihn4 ,um das ,unglck voll zu machen1 verscheiden im ,lauf des ,monats nacheinander fnf mehr oder weniger bekannte ,astronomen4 ,ich frchte einen ,fanatiker1 dem ich die ,grausamkeit eines ,druiden und der hindostanischen ,zauberer angebliche ,macht1 aus der ,ferne zu tten1 zuschreibe4 ,eine neue ,hlle von ngsten6 ,und von diesem ,tag vergesse ich die ,dmonen und richte alle meine ,gedanken auf die unheilvollen ,anschlge der ,theosophen und ihrer mit unerhrten ,krften begabten ,magier1 die fr ,hindus ausgegeben werden4 ,ich fhle mich zum ,tode verurteilt2 fr den ,fall eines pltzlichen ,todes schreibe ich die ,namen meiner ,mrder auf und versiegle das ,papier4 ,dann warte ich ab4 ,zehn ,kilometer weiter stlich1 an der ,donau1 liegt das ,stdtchen ,grein1 der ,hauptort des ,kreises4 ,dort soll sich1 wie man mir erzhlt1 jetzt gegen ,ende ,november1 mitten im ,winter1 ein ,fremder aus ,zanzibar als ,tourist aufhalten4 ,das gengt um alle ,zweifel und schwarzen ,gedanken eines ,kranken zu wecken4 ,ich lasse ,erkundigungen ber diesen ,fremden einziehen1 um zu erfahren1 ob er wirklich ,afrikaner ist1 was er fr ,plne hat1 woher er kommt4 ,man erfhrt nichts1 und ein geheimnisvoller ,schleier umhllt den ,unbekannten1 der ,tag und ,nacht vor mir spukt4 ,in meiner tiefsten ,not rufe ich1 immer im ,geist des ,alten ,testaments1 des ,ewigen ,schutz und ,rache gegen meine ,feinde an4 ,die ,psalmen ,davids drcken am besten mein ,trachten und ,sehnen aus1 und der alte ,javeh ist mein ,gott4 ,der #hf4 ,psalm besonders prgt sich meinem ,geist ein1 und ich zgere nicht1 ihn zu wiederholen3 ,gott1 es setzen sich die ,stolzen wider mich1 und der ,haufe der ,gewaltttigen stehet mir nach meiner ,seele1 und haben dich nicht vor ,augen4444 ,tu ein ,zeichen an mir1 das mirs wohlergehe1 dass es sehen1 die mich hassen1 und sich schmen mssen1 dass du mir beistehest1 ,herr1 und trstest mich4 ,nach einem ,zeichen rufe ich1 und man wird sehen1 wie bald mein ,gebet erhrt werden wird4 #ab4 ,der ,ewige hat gesprochen4 ,der ,winter mit seinem graugelben ,himmel ist gekommen2 die ,sonne hat seit mehreren ,wochen nicht geschienen2 die schmutzigen ,wege widersetzten sich den ,spaziergngen2 die ,bltter der ,bume modern1 die ganze ,natur lst sich unter pestartiger ,fulnis auf4 ,das ,schlachten des ,winters hat angefangen2 den ganzen ,tag ber erheben sich die ,klagen der ,opfer gegen das dunkle ,himmelsgewlbe2 man tritt in ,blut und unter ,leichen4 ,es ist zum ,sterben traurig1 und meine ,traurigkeit teilt sich den beiden guten barmherzigen ,schwestern mit1 die mich wie ihr krankes ,kind pflegen4 ,was mich vollends niederdrckt1 ist die ,armut1 die ich verbergen muss1 und die vergeblichen ,versuche1 das nahende ,elend abzuwenden4 ,man wnscht brigens1 dass ich abreise1 weil dieses einsame ,leben fr einen ,mann zu nichts fhre2 auch sind sie einig1 dass ich einen ,arzt ntig habe4 ,vergebens erwarte ich aus meiner ,heimat das ntige ,geld1 und ich gehe auf die grosse ,landstrasse hinaus1 um eine ,flucht zu ,fuss vorzubereiten4 ,ich bin gleich dem ,pelikane in der ,wste geworden2 ich bin wie die ,eule in ihrem ,zufluchtsort4 ,meine ,anwesenheit peinigt meine ,verwandten2 man htte mich schon fortgejagt1 wenn sie das ,kind nicht geliebt htten4 ,jetzt1 da ,schmutz oder ,schnee das ,spazierengehen unmglich machen1 trage ich die ,kleine auf meinen ,armen weite ,wege1 erklimme ,hgel1 entere die ,felsen4 ,da sagen die beiden ,alten3 --,du schwchst deine ,gesundheit1 du wirst schwindschtig werden1 du wirst dich tten6 --,das wre ein schner ,tod6 ,wir sind beim ,mittagessen1 es ist er #bj4 ,november1 ein grauer1 trber1 hsslicher ,tag4 ,durch eine ruhelose ,nacht1 in der ich fortwhrend mit den ,unsichtbaren gekmpft habe1 bis zur ,fieberglut erhitzt1 verwnsche ich das ,leben und beklage mich1 dass die ,sonne fort ist4 ,meine ,mutter hat mir vorhergesagt1 dass ich vor der ,lichtmess1 wenn die ,sonne wiederkehrt1 geheilt werden wrde4 --,das ist mein einziger ,sonnenstrahl1 sage ich zu ihr1 indem ich mit dem ,finger auf meine kleine ,christine zeige1 die mir gegenbersitzt4 ,im selben ,augenblick spalten sich die seit ,wochen angehuften ,wolken1 und ein ,lichtbndel dringt in den ,saal1 erleuchtet mein ,gesicht1 das ,tischtuch1 das ,geschirr4444 --,da ist die ,sonne6 ,papa1 da ist die ,sonne6 ruft das ,kind und faltet seine ,hndchen4 ,verwirrt erhebe ich mich1 ein ,raub der verschiedenartigsten ,gefhle4 ,ein ,zufall8 ,nein1 sage ich mir4 ,das ,wunder1 das ,zeichen8 ,aber das ist zu viel fr einen1 der wie ich in ,ungnade gefallen ist6 ,der ,ewige mischt sich nicht in die kleinen ,angelegenheiten der ,erdenwrmer6 ,und doch bleibt mir dieser ,sonnenstrahl im ,herzen wie ein grosses ,lcheln1 mit dem ich ,unzufriedener angelchelt bin4444 ,whrend der zwei ,minuten1 die ich brauche1 um mein ,huschen zu erreichen1 hufen sich die ,wolken zu ,gruppen1 welche die seltsamsten ,formen annehmen2 und im ,osten1 wo sich der ,schleier gehoben hat1 ist der ,himmel grn1 wie ein ,smaragd1 eine ,wiese mitten im ,sommer4 ,ich bleibe in meinem ,zimmer stehen und erwarte etwas1 das ich nicht erklren kann1 in einer stillen ,zerknirschung versunken1 die frei von ,furcht ist4 ,da rollt1 ohne dass ein ,blitz ihm vorangegangen wre1 ein ,donner1 ein einziger1 ber meinem ,kopfe4 ,zuerst empfinde ich ,furcht1 und ich erwarte den ,regen und das ,gewitter1 wie es natrlich ist4 ,aber nichts geschieht2 eine vollstndige ,ruhe herrscht und alles ist zu ,ende4 ,warum1 frage ich mich1 bin ich nicht vor der ,stimme des ,ewigen demtig in den ,staub gesunken8 ,wenn der ,allmchtige mit einer majesttischen ,inszenierung zu einem ,insekt zu sprechen geruht1 fhlt sich das ,insekt von einer solchen ,ehre erhoben und aufgeblht1 und der ,hochmut flstert ihm zu1 dass es ein besonders wrdiges ,wesen sein msse4 ,in aller ,freimtigkeit3 ich fhle mich mit dem ,herrn auf gleichem ,niveau1 als ein ,bestandteil seiner ,persnlichkeit1 als eine ,ausstrmung seines ,wesens1 als ein ,organ seines ,organismus4 ,er brauchte mich1 um sich zu offenbaren1 sonst htte er mich auf der ,stelle durch seinen ,blitz erschlagen4 ,woher dieser ungeheuere ,hochmut eines ,sterblichen8 ,stamme ich vom ,beginn der ,jahrhunderte her1 als sich die aufstndischen ,engel in ,emprung gegen einen ,herrn vereinigten1 der zufrieden war1 ber ein ,volk von ,sklaven zu herrschen8 ,ist darum meine ,wallfahrt ber die ,erde zu einem ,spiessrutenlaufen geworden1 bei dem die ,letzten der ,letzten sich die ,freude gemacht haben1 mich zu schlagen1 zu beleidigen1 zu besudeln8 ,keine denkbare ,demtigung1 die ich nicht zu ertragen gehabt htte2 und doch wchst mein ,hochmut immer im selben ,masse1 wie sich meine ,erniedrigung vertieft6 ,was ist das8 ,jakob1 der mit dem ,ewigen ringt und1 zwar etwas gelhmt1 aber mit ,ehren aus dem ,kampf hervorgeht8 ,hiob1 der auf die ,probe gestellt wird und darauf besteht1 sich ,strafen gegenber1 die ihm mit ,unrecht auferlegt sind1 zu rechtfertigen8 ,von so viel unzusammenhngenden ,gedanken bestrmt1 zwingt mich die ,mdigkeit1 den ,griff loszulassen2 und mein aufgeblasenes ,ich fllt zusammen1 wird so klein1 dass sich das1 was sich eben zugetragen hat1 auf ein ,nichts reduziert3 ein ,donnerschlag ,ende ,november6 ,das ,rollen des ,donners hallt von neuem wider und1 noch einmal von ,ekstase ergriffen1 ffne ich die ,bibel1 indem ich den ,herrn bitte1 lauter zu sprechen1 damit ich ihn verstehe4 ,meine ,blicke fallen alsbald auf diesen ,vers ,hiobs3 ,willst du meinen ,urteilsspruch aufheben8 ,willst du mich verdammen1 um dich zu rechtfertigen8 ,hast du einen ,arm wie der mchtige ,gott8 ,donnerst du mit der ,stimme wie er8 ,kein ,zweifel mehr3 der ,ewige hat gesprochen6 --,ewiger1 was willst du von mir8 ,sprich dein ,diener hrt4 ,keine ,antwort8 --,gut1 ich demtige mich vor dem ,ewigen1 der geruht hat1 sich vor seinem ,diener zu demtigen4 ,aber die ,kniee vor ,volk und ,mchtigen beugen8 ,niemals6 ,am ,abend empfngt mich meine gute ,mutter auf eine ,weise1 die ich noch nicht begreife4 ,sie betrachtet mich mit einem prfenden ,blick von der ,seite1 als wolle sie sehen1 welchen ,eindruck das majesttische ,schauspiel auf mich gemacht habe4 --,du hast es gehrt8 --,ja1 es ist eigentmlich1 ein ,donnerschlag im ,winter4 ,wenigstens hlt sie mich nicht mehr fr einen ,verdammten4 #ac4 ,die entfesselte ,hlle4 ,um die richtigen ,ideen ber die ,natur der geheimnisvollen ,krankheit1 die mich betroffen hat1 zu verwirren1 verbreitet eine ,nummer des ,evenement diese ,nachricht3 ,der unglckliche ,strindberg1 der mit seinem ,frauenhass nach ,paris kam1 war bald zur ,flucht gezwungen4 ,und seitdem schweigen seinesgleichen vor dem ,banner der ,weiblichkeit4 ,sie mchten nicht das ,los des ,orpheus erleiden1 dem die thracischen ,bacchantinnen den ,kopf abrissen4444 ,es war also wahr1 dass man mir in der ,rue de la ,clef eine ,falle gestellt hatte6 ,es war also wahr1 dieser ,mordversuch1 der die ,krnklichkeit zur ,folge gehabt hat1 deren ,symptome sich noch zeigen6 ,oh diese ,frauen6 ,jedenfalls wegen meines ,aufsatzes ber die feministischen ,bilder meines dnischen ,freundes1 des ,frauenverehrers4 ,endlich eine ,tatsache1 eine greifbare ,wirklichkeit1 die mich von den furchtbaren ,zweifeln1 ich knnte geisteskrank sein1 befreit4 ,ich eile mit der guten ,nachricht zu meiner ,mutter4 --,da sieh1 dass ich nicht verrckt bin4 --,nein1 du bist nicht verrckt1 du bist nur krank1 und der ,arzt rt dir krperliche bungen an1 zum ,beispiel ,holz hacken4444 --,ist das auch gut gegen die ,frauen oder nicht8 ,diese unberlegte ,antwort trennt uns4 ,ich habe vergessen1 dass eine ,heilige doch immer eine ,frau bleibt1 das heisst die ,feindin des ,mannes4 ,alles ist vergessen1 die ,russen1 die ,rotschilde1 die ,schwarzknstler1 die ,theosophen1 selbst der ,ewige4 ,ich bin das ,opfer1 ,hiob ohne ,schuld1 und die ,frauen haben ,orpheus1 den ,autor von ,sylva ,sylvarum1 den ,erwecker der toten ,naturwissenschaften1 tten wollen4 ,in ,unschlssigkeit aller ,art befangen1 schiebe ich den neugeborenen ,gedanken1 dass die ,mchte zu hherem ,zweck in bernatrlicher ,weise eingreifen1 beiseite und vergesse1 die einfache ,kenntnis1 die ich von einem ,attentat habe1 dadurch zu vervollstndigen1 dass ich nach dem suche1 der es angestiftet hat4 ,brennend vor ,begierde1 mich zu rchen1 setze ich einen ,brief auf1 in dem ich der ,pariser ,polizeiprfektur ,anzeige erstatte2 dann einen zweiten1 den ich an die ,pariser ,zeitungen richte2 da macht ein gutgefhrter ,umschwung diesem langweiligen ,drama1 das in eine ,farce auszulaufen drohte1 eine ,ende4 ,an einem graugelben ,tage1 gegen ein ,uhr nach dem ,mittagessen1 ussert meine kleine ,christine den dringenden ,wunsch1 mich in das ,huschen zu begleiten1 wo ich mein ,mittagsschlfchen zu halten pflege4 ,es ist unmglich1 ihr zu widerstehen1 und ich gebe ihren ,bitten nach4 ,als wir oben sind1 befiehlt meine ,christine ,federn und ,papier4 ,dann will sie illustrierte ,bcher haben4 ,und ich muss dabei sein1 muss erklren1 muss zeichnen4 --,nicht schlafen1 ,papa6 ,mde1 erschpft1 begreife ich nicht1 warum ich diesem ,kinde gehorche2 aber in ihrer ,stimme ist ein ,tonfall1 dem ich nicht widerstehen kann4 ,da beginnt draussen vor der ,tr ein ,drehorgelspieler einen ,walzer4 ,ich schlage der ,kleinen vor1 mit dem ,kindermdchen1 das sie begleitet hat1 zu tanzen4 ,durch die ,musik angelockt1 kommen die ,kinder des ,nachbarn herbei2 in meinem ,flur wird ein ,ball improvisiert1 nachdem man den ,spielmann in die ,kche hat kommen lassen4 ,das dauert eine ,stunde1 und meine ,traurigkeit schwindet4 ,um mich zu zerstreuen und meine ,schlaflust zu besnftigen1 greife ich zur ,bibel1 die mir als ,orakel dient1 und ffne sie aufs ,geradewohl2 und ich lese3 ,der ,geist aber des ,herrn wich von ,saul1 und ein bser ,geist vom ,herrn machte ihn sehr unruhig4 ,da sprachen die ,knechte ,sauls zu ihm3 ,siehe1 ein bser ,geist von ,gott macht dich sehr unruhig2 unser ,herr sage seinen ,knechten1 die vor ihm stehen1 dass sie einen ,mann suchen1 der auf der ,harfe wohl spielen knne1 auf dass1 wenn der bse ,geist ,gottes ber dich kommt1 er mit seiner ,hand spiele1 das es besser mit dir werde4 ,der bse ,geist1 das ist es eben1 was ich argwhnte4 ,whrend die ,kinder sich so belustigen1 kommt meine ,mutter1 um die ,kleine zu suchen2 als sie den ,ball sieht1 bleibt sie erstaunt stehen4 ,sie erzhlt mir1 dass gerade zu dieser ,stunde unten im ,dorfe eine ,dame aus bester ,familie einen ,anfall von ,wahnsinn gehabt hat4 --,was ist ihr denn8 --,sie tanzt1 diese alte ,frau1 sie tanzt1 ohne zu ermden im ,brautkleid1 und sie bildet sich ein1 ,brgers ,leonore zu sein4 --,sie tanzt8 ,und dann8 --,weint sie1 aus ,furcht vor dem ,tod1 der sie holen will4 ,was die ,sache noch furchtbarer macht1 ist1 dass die ,dame das ,huschen1 in dem ich jetzt hause1 bewohnt hat und dass ihr ,gatte dort gestorben ist1 wo der ,ball der ,kinder vor sich geht4 ,erklrt mir das ,mediziner1 ,psychiater1 ,psychologen1 oder rumt ein1 dass die ,wissenschaft bankrott ist6 ,mein ,tchterchen hat den ,bsen beschworen1 und der von der ,unschuld in die ,flucht gejagte ,geist ist ber die alte ,frau hergefallen1 die sich rhmte1 eine ,freidenkerin zu sein4 ,der ,totentanz dauert die ganze ,nacht1 und die ,dame wird von ,freundinnen gehtet1 die sie gegen die ,angriffe des ,todes schtzen4 ,sie nennt es ,tod1 weil sie das ,dasein von ,dmonen leugnet4 ,zuweilen behauptet sie1 ihr verstorbener ,mann qule sie4 ,meine ,abreise ist aufgeschoben2 um aber nach so vielen schlaflosen ,nchten wieder zu ,krften zu kommen1 gehe ich zum ,schlafen in die ,wohnung meiner ,tante1 die auf der andern ,seite der ,strasse liegt4 ,ich verlasse also das rosa ,zimmer4 7,welches eigentmliche ,zusammentreffen1 dass die ,marterkammer in ,stockholm in der guten alten ,zeit auch ,rosenkammer hiess47 ,die erste ,nacht vergeht in einem ruhigen ,zimmer1 dessen weissgekalkte ,wnde voll ,heiligenbilder hngen4 ber meinem ,bett ist ein ,kruzifix4 ,aber in der zweiten ,nacht beginnen die ,geister ihr ,spiel wieder4 ,ich znde die ,kerzen an1 um die ,zeit mit ,lesen hinzubringen4 ,ein unheilvolles ,schweigen herrscht1 und ich hre mein ,herz klopfen4 ,da trifft mich ein schwaches ,gerusch wie ein elektrischer ,funke4 ,was ist das8 ,ein grosses ,stck ,stearin ist von der ,kerze auf die ,erde gefallen4 ,weiter nichts2 aber das verkndet bei uns den ,tod6 ,meinetwegen denn der ,tod6 ,nachdem ich eine ,viertelstunde gelesen habe1 will ich nach meinem ,taschentuch greifen1 das ich unter das ,kopfkissen gesteckt habe4 ,es ist nicht da1 und1 als ich es suche1 finde ich es auf dem ,fussboden4 ,ich bcke mich1 um es aufzuheben4 ,dabei fllt mir etwas auf den ,kopf1 und als ich mit den ,fingern durch die ,haare fahre1 finde ich ein zweites ,stck ,stearin4 ,statt zu erschrecken1 kann ich ein ,lcheln nicht unterdrcken1 so spasshaft kommt mir das ,abenteuer vor4 ,lcheln beim ,tode6 ,wie wre das mglich1 wenn das ,leben nicht an und fr sich lcherlich wre8 ,so viel ,lrm um so wenig6 ,vielleicht verbirgt sich sogar auf dem ,grunde der ,seele ein unbestimmter ,argwohn1 dass alles hier unten nur ,verstellung1 ,heuchelei1 ,trugbild ist1 und dass sich die ,gtter ber unsere ,leiden lustig machen4 ,hoch ber den ,gipfel des ,berges1 auf dem das ,schloss gebaut ist1 erhebt sich ein zweiter ,berg1 der alle andern beherrscht3 von dem kann man die ganze ,hllenlandschaft bersehen4 ,man gelangt dahin durch einen ,hain von vielleicht tausendjhrigen ,eichen1 der einst ein ,druidenhain gewesen sein soll1 weil die ,mistel in der ,gegend viel auf ,linden und ,apfelbumen vorkommt4 ,oberhalb dieses ,waldes steigt der ,weg steil durch niedrige ,fichten empor4 ,mehrere ,male habe ich bis zum ,gipfel zu kommen versucht1 immer aber trieben mich unvorhergesehene ,dinge zurck4 ,bald war es ein ,rehbock1 der die ,stille durch einen unerwarteten ,sprung unterbrach2 bald ein ,hase1 der ungewhnlich aussah2 bald ein ,hher mit seinem entnervenden ,geschrei4 ,am letzten ,morgen1 dem ,tag vor meiner ,abreise1 trotzte ich allen ,hindernissen1 drang durch den dunklen1 grausigen ,fichtenwald und kletterte bis zum ,gipfel hinauf4 ,von dort hatte ich eine prachtvolle ,aussicht ber das ,donautal und die steirischen ,alpen4 ,ich habe die dsteren ,trichter dort unten verlassen und ich atme zum erstenmal auf4 ,die ,sonne erleuchtet die ,gegend unter unendlichen ,aussichten1 und die weissen ,kmme der ,alpen vereinigen sich mit den ,wolken4 ,es ist schn wie der ,himmel6 ,umfasst die ,erde den ,himmel und die ,hlle8 ,gibt es keine anderen ,sttten fr ,strafe und ,belohnung8 ,vielleicht6 ,und sicher ist1 wenn ich mich an die schnsten ,augenblicke meines ,lebens erinnere1 erscheinen sie mir himmlisch1 ebenso wie mir die schlimmsten als hllisch vorkommen4 ,behlt mir die ,zukunft noch ,stunden oder ,minuten dieses ,glckes vor1 das sich nur durch ,sorgen und ein ziemlich reines ,gewissen erkaufen lsst8 ,ich bleibe hier oben1 da ich es nicht eilig habe1 wieder in das ,tal der ,schmerzen hinabzusteigen1 und gehe auf dem ,plateau spazieren1 um die ,schnheit der ,erde zu bewundern4 ,da bemerke ich1 dass der abgesonderte ,felsen1 der die eigentliche ,spitze bildet1 durch die ,natur wie eine gyptische ,sphinx geformt ist4 ,auf dem ,riesenkopfe liegt ein ,steinhaufen1 aus dem ein kleiner ,stock mit einer ,fahne aus weisser ,leinwand aufragt4 ,ich ergrnde nicht1 was diese ,zurstung zu bedeuten hat1 aber ein einziger ,gedanke packt mich so1 dass ich nicht widerstehen kann3 die ,fahne entfhren6 ,ich achte der ,gefahr nicht1 erstrme den steilen ,abhang und raube die ,fahne4 ,da ertnt1 ganz unerwartet1 vom ,ufer der ,donau ein ,hochzeitsmarsch1 der von ,triumphgesngen begleitet wird4 ,es ist ein ,hochzeitszug1 den ich nicht sehen kann1 aber an den blichen ,flintenschssen erkenne4 ,kind genug und gengend unglcklich1 um aus den alltglichsten und natrlichsten ,vorfllen die ,poesie zu ziehen1 nehme ich dies als ein gnstige ,vorbedeutung an4 ,und mit ,bedauern1 langsamen ,schrittes1 steige ich wieder in das ,tal der ,schmerzen und des ,todes1 der ,schlaflosigkeit und der ,dmonen hinab2 denn meine kleine ,beatrice erwartet mich dort unten1 und ich bringe ihr die ,mistel1 die ich ihr versprochen habe1 den ,zweig1 der im ,schnee grnt1 den man mit einer goldenen ,sichel pflcken msste4 ,schon lange hatte die ,grossmutter den ,wunsch ausgedrckt1 mich zu sehen1 sei es1 um eine ,vershnung herbeizufhren1 sei es aus ,grnden1 die vielleicht okkult sind1 denn sie ist eine ,hellseherin und eine ,visionrin4 ,unter verschiedenen ,vorwnden hatte ich den ,besuch aufgeschoben1 da aber meine ,abreise entschieden ist1 ntigt mich meine ,mutter1 die ,grossmutter zu besuchen und ihr ,lebewohl zu sagen1 wahrscheinlich zum letzten ,mal diesseits des ,grabes4 ,am #bf4 ,november einem kalten und klaren ,tagen1 machen meine ,mutter1 das ,kind und ich uns auf den ,weg nach der ,donau1 an welcher der ,stammsitz der ,familie liegt4 ,wir steigen im ,gasthaus ab1 und meine ,mutter begibt sich zur ,grossmutter1 um meinen ,besuch anzumelden4 ,whrend ich auf ihrer ,rckkehr warte1 durchwandere ich die ,wiesen und ,wlder1 die ich seit zwei ,jahren nicht gesehen habe4 ,die ,erinnerungen berwltigen mich1 und das ,bild meiner ,frau taucht berall auf4 ,alles ist verwstet durch den ,frost des ,winters2 keine ,blume blht mehr1 keine ,grashalm grnt mehr1 wo wir beide alle ,blumen des ,frhlings1 des ,sommers1 des ,herbstes gepflckt haben4 ,am ,nachmittag werde ich zu der ,grossmutter gefhrt1 die den ,pavillon der ,villa bewohnt1 das ,huschen1 in dem mein ,kind geboren ist4 ,die ,begegnung ist konventionell und kalt2 man scheint eine ,wiederholung des ,szene vom verlorenen ,sohn zu erwarten1 aber derartiges ist mir zuwider4 ,ich begnge mich damit1 die ,erinnerungen an ein verlorenes ,paradies wieder lebendig zu machen4 ,meine ,frau und ich haben das ,getfel der ,tren und ,fenster gestrichen1 um die ,geburt der kleinen ,christine zu feiern4 ,die ,rosen und die ,clematis1 welche die ,fassade zieren1 sind von meiner ,hand gepflanzt4 ,der ,gang1 der den ,garten durchluft1 ist von mir geharkt worden4 ,aber der ,nussbaum1 den ich am ,morgen nach der ,geburt ,christinens gepflanzt habe1 ist verschwunden4 ,der ,baum des ,lebens1 wie er genannt wurde1 ist tot4 ,zwei ,jahre1 zwei ,ewigkeiten1 sind vergangen1 seit die ,abschiedsworte zwischen uns gewechselt wurden4 ,sie war am ,ufer1 und ich stand auf dem ,dampfer1 der mich auf meinen ,weg nach ,paris bis ,linz bringen sollte4 ,wer hat den ,bruch durchfhrt6 ,ich1 ich habe meine ,liebe und ihre gettet4 ,ade1 weisses ,haus von ,dornach1 ,flur der ,dornen und ,rosen6 ,ade1 ,donau6 ,ich trste mich1 indem ich denke3 ihr waret nur ein ,traum1 kurz wie der ,sommer und lieblicher als die ,wirklichkeit1 die ich nicht vermisse4 ,die ,nacht verbringe ich im ,gasthaus1 wo auch meine ,mutter und mein ,kind auf meine ,bitte schlafen1 um mich gegen die ,schrecken des ,todes zu schtzen1 die ich ahne1 dank meinem sechsten ,sinn1 der sich unter dem ,einfluss sechsmonatiger ,marter entwickelt hat4 ,um zehn ,uhr abends beginnt ein ,windstoss meine ,tr1 die sich auf den ,flur ffnet1 zu rtteln4 ,ich befestige sie mit hlzernen ,keilen4 ,es hilft nichts3 sie zittert weiter4 ,dann klirren die ,fenster1 der ,ofen heult wie ein ,hund1 das ganze ,haus schwankt wie ein ,schiff4 ,ich kann nicht schlafen4 ,bald seufzt meine ,mutter1 bald weint mein ,kind4 ,am andern ,morgen ist meine ,mutter durch ,schlaflosigkeit und andere ,dinge1 die sie mir verbirgt1 erschpft und sagt zu mir3 --,reise1 mein ,kind6 ,ich habe genug von diesem ,hllengeruch6 ,und ich reise gen ,norden1 um auf meiner ,pilgerfahrt das feindliche ,feuer einer andern ,shnestation zu empfangen4 #ad4 ,wallfahrt und ,shne4 ,es gibt neunzig ,stdte in ,schweden1 und zu der1 die ich am meisten verabscheue1 haben die ,mchte mich verdammt4 ,ich beginne damit1 dass ich die rzte besuche4 ,der erste nennt es ,nervenschwche1 der zweite ,brustklemme1 der dritte ,verrcktheit1 der vierte ,luftgeschwulst4444 ,das gengt mir1 um sicher zu sein1 dass man mich nicht in ein ,irrenhaus sperrt4 ,um mich zu versorgen1 bin ich gezwungen1 fr eine ,zeitung ,artikel zu schreiben4 ,aber jedes ,mal1 wenn ich mich zum ,schreiben hinsetze1 wird die ,hlle losgelassen4 ,jetzt hat man etwas ,neues erfunden1 um mich verrckt zu machen4 ,sobald ich in ein ,hotel eingezogen bin1 bricht ein ,lrm los1 hnlich dem in der ,rue de la ,grande-,chaumire in ,paris3 ,schritte schleppen und ,mbel werden gerckt4 ,ich wechsle das ,zimmer1 ich wechsle das ,hotel3 der ,lrm ist da1 ber meinem ,kopfe4 ,ich gehe in die ,restaurants3 sobald ich mich im ,speisesaal an den ,tisch setze beginnt das ,gepolter4 ,wohlgemerkt3 ich frage die ,anwesenden ob sie dasselbe ,gerusch hre1 und man bejaht es stets und gibt dieselbe ,beschreibung4 ,also ist es keine ,halluzination des ,gehrs1 sondern einer ,intrige1 sage ich mir4 ,als ich aber eines ,tages unversehens in einen ,schuhmacherladen trete1 beginnt im selben ,augenblick der ,lrm4 ,also doch keine ,intrige4 ,es ist der ,teufel6 ,von ,hotel zu ,hotel gejagt1 berall von elektrischen ,drhten belstigt1 die bis an den ,rand des ,bettes laufen2 berall von ,strmen angegriffen1 die mich vom ,stuhl oder aus dem ,bett reissen1 bereite ich in aller ,form den ,selbstmord vor4 ,es ist das schlechteste ,wetter1 und ich suche mich in meiner ,traurigkeit zu zerstreuen1 indem ich mit ,freunden zeche4 ,an einem ,tage der ,verzweiflung1 am ,morgen nach einem ,gelage1 beende ich auf meinem ,zimmer mein erstes ,frhstck4 ,das ,brett mit dem ,geschirr bleibt auf dem ,tisch stehen1 und ich drehe den ,resten des ,mahles den ,rcken4 ,ein ,gerusch erregt meine ,aufmerksamkeit1 und ich bemerke1 dass das ,messer zu ,boden gefallen ist4 ,ich hebe es auf und lege es vorsichtig so hin1 dass der ,fall sich nicht wiederholen kann4 ,das ,messer erhebt sich und fllt4 ,also ,elektrizitt6 ,am selben ,morgen schreibe ich einen ,brief an meine ,mutter1 indem ich mich ber das schlechte ,wetter und ber das ,leben im allgemeinen beklage4 ,bei diesem ,satz3 ,die ,erde ist schmutzig1 das ,meer ist schmutzig1 und der ,himmel lsst ,dreck regnen4444 fllt zu meiner grossen berraschung ein ,tropfen klaren ,wassers auf das ,papier6 ,keine ,elektrizitt6 ,ein ,wunder6 ,am ,abend1 als ich noch am ,tisch sitze1 erschreckt mich ein ,gerusch1 das von der ,waschtoilette zu hren ist4 ,ich sehe hin und merke dass ein ,wachstuch1 das ich bei meinen morgendlichen ,waschungen benutze1 herabgefallen ist4 ,um die ,sache nachzuprfen1 hnge ich das ,wachstuch so auf1 dass es nicht fallen kann4 ,es fllt noch einmal6 ,was ist das8 ,jetzt richten sich meine ,gedanken wieder auf die ,okkultisten und ihre geheime ,macht4 ,ich setze eine ,anzeige auf und verlasse mit diesem ,brief die ,stadt1 um mich nach ,lund zu begeben1 wo alte ,freunde wohnen1 rzte1 ,psychiater1 ,theosophen selbst1 auf deren ,hilfe ich fr mein zeitliches ,heil rechne4 ,warum und wie werde ich dazu getrieben1 mich in dieser kleinen ,universittsstadt niederzulassen1 diesem ,verbannungs- und ,bussort fr die ,studenten von ,upsala1 wenn sie zu toll auf ,kosten ihres ,beutels und ihrer ,gesundheit gelebt haben8 ,ist es ein ,canossa1 wo ich meine bertriebenen ,ansichten abschwren muss1 vor derselben ,jugend1 die mich einst zwischen #ahhj und #ahij zu ihrem ,bannertrger ernannten8 ,ich kenne die ,lage sehr gut1 und ich weiss wohl1 dass ich von der ,mehrzahl der ,professoren als ,verfhrer der ,jugend in den ,bann getan bin1 und dass die ,eltern mich wie den ,bsen selbst frchten4 ,obendrein habe ich mir noch persnliche ,feinde hier zugezogen2 ich habe hier unter ,umstnden ,schulden gemacht1 die ein schlechtes ,licht auf meinen ,charakter werfen2 hier wohnt die ,schwgerin ,popoffskys mit ihrem ,gatten und beide sind durch die ,stellung1 die sie in der ,gesellschaft einnehmen1 imstande1 mir grosse ,schwierigkeiten zu bereiten4 ,hier legen sogar ,verwandte1 die mich verleugnet2 ,freunde1 die mich im ,stich gelassen haben1 um ebenso viele ,feinde zu werden4 ,kurz1 es ist der schlechtestgewhlte ,platz fr einen ruhigen ,aufenthalt1 es ist die ,hlle1 aber mit meisterhafter ,logik1 mit gttlichem ,scharfsinn ausgesucht4 ,hier muss ich den ,kelch leeren1 hier muss ich die ,jugend mit den erzrnten ,mchten wieder vereinigen4 ,durch einen brigens sehr pittoresken ,zufall habe ich eben einen modernen ,mantel mit ,pelerine und ,kapuze gekauft1 von flohbrauner ,farbe1 der ,kutte der ,franziskaner hnlich4 ,in ,bssertracht also kehre ich nach ,schweden zurck1 nachdem ich sechs ,jahre verbannt gewesen bin4 ,gegen #ahhe bildete sich in ,lund eine ,studentenverbindung1 ,die alten ,jungen genannt1 deren literarische1 wissenschaftliche und soziale ,tendenzen sich mit der ,losung ,radikalismus bersetzen liessen4 ,ihr ,programm1 das sich den modernen ,ideen anschloss1 war zuerst sozialistisch1 dann nihilistisch1 um auf ein ,ideal allgemeiner ,auflsung und des fin de sicle mit einem ,anstrich von ,satanismus und ,dekadenz hinauszulaufen4 ,das ,haupt der ,partei1 der ,tapferste der ,paladine1 der seit mehreren ,jahren mein ,freund ist und den ich seit drei ,jahren nicht gesehen habe1 besucht mich4 ,wie ich in eine ,kutte gekleidet1 aber in eine graue ,franziskanerkutte1 gealtert1 abgemagert1 von klglichem ,aussehen erzhlt er mir seine ,geschichte allein durch seinen ,gesichtsausdruck4 --,du auch8 --,ja1 es ist aus6 ,als ich ihm ein ,glas ,wein anbiete1 lehnt er ab1 da er so mssig geworden ist1 dass er keinen ,wein mehr trinkt6 --,und die alten ,jungen8 --,gestorben1 zusammengebrochen1 ,spiessbrger1 aufgenommen in die verwnschte ,gesellschaft4 --,canossa8 --,canossa auf der ganzen ,linie6 --,dann hat die ,vorsehung mich hierher gefhrt6 --,vorsehung6 ,das ist das rechte ,wort4 --,werden die ,mchte in ,lund wieder anerkannt8 --,die ,mchte bereiten ihre ,rckkehr vor4 --,schlft man nachts in ,schonen8 --,nicht viel6 ,alle ,menschen klagen ber ,alpdrcken1 ,brustbeklemmungen1 ,herzbeschwerden4 --,wie bin ich da am ,platze1 denn das ist gerade mein ,fall6 ,wir haben einige ,stunden ber die ,wunderdinge gesprochen1 die sich jetzt ereignen1 und mein ,freund hat mir ausserordentliche ,tatsachen erzhlt1 die hier und dort vorgekommen sind4 ,zum ,schluss drckt er die ,ansicht der heutigen ,jugend aus1 die etwas ,neues erwartet4 ,man wnscht eine ,religion1 eine ,vershnung mit den ,mchten 7das ist das ,wort71 eine ,wiederannherung an die unsichtbare ,welt4 ,die naturalistische ,epoche1 die krftig und fruchtbar war1 hat ihre ,zeit gehabt4 ,man braucht sie nicht zu tadeln und nicht zu bedauern3 die ,mchte haben gewollt1 dass wir sie durchmachen4 ,es war eine experimentelle ,epoche1 deren ,versuche durch ihre negativen ,ergebnisse gezeigt haben1 wie eitel gewisse ,lehren sind4 ,ein ,gott1 bis auf weiteres unbekannt1 entwickelt sich und wchst1 offenbart sich mit ,zwischenrumen1 in denen er die ,welt sich selber zu berlassen scheint1 wie der ,bauer ,unkraut und ,weizen wachsen lsst1 bis die ,ernte kommt4 ,jedesmal1 wenn er sich enthllt1 hat er seine ,gedanken gendert und beginnt seine ,regierung wieder1 indem er ,verbesserungen einfhrt1 die er aus der ,praxis gewonnen hat4 ,die ,religion wird also wiederkehren1 aber unter andern ,formen1 und ein ,kompromiss mit den alten ,religionen erscheint unmglich4 ,nicht eine ,epoche der ,reaktion erwartet uns1 nicht eine ,rckkehr zu dem1 was sich ausgelebt hat1 sondern ein ,fortschritt zu etwas ,neuem4 ,was fr ,neues8 ,warten wir ab6 ,als unser ,gesprch zu ,ende ist1 werfe ich eine ,frage auf1 wie man einen ,pfeil gegen die ,wolken schiesst4 --,kennst du ,swedenborg8 --,nein1 aber meine ,mutter besitzt seine ,werke1 und es sind ihr sogar wunderbare ,dinge begegnet4 ,vom ,atheismus zu ,swedenborg ist nur ein ,schritt6 ,ich bitte meinen ,freund1 mir ,swedenborgs ,werke zu leihen4 ,und der ,saul der jungen ,propheten bringt mir die ,arcana coelestia4 ,zur selben ,zeit stellt er mir einen jungen ,mann vor1 der von den ,mchten begnadet ist1 ein verlorener ,sohn4 ,der erzhlt mir ein ,abenteuer seines ,lebens1 das den meinen ganz hnlich ist2 und als wir unsere ,leiden vergleichen1 wird es hell in uns und wir werden mit ,swedenborgs ,hilfe befreit4 ,ich danke der ,vorsehung1 die mich in die kleine verachtete ,stadt gesandt hat1 um dort ,busse zu tun und mein ,heil zu finden4 #ae4 ,der ,erlser4 ,als ,balzac mir in seiner ,seraphita meinen erhabenen ,landsmann ,emanuel ,swedenborg1 den ,buddha des ,nordens1 vorstellte1 hat er mich die evangelische ,seite des ,propheten kennen gelehrt4 ,jetzt ist es das ,gesetz1 das mich trifft1 zermalmt und befreit4 ,durch ein ,wort1 ein einziges1 wird es ,licht in meiner ,seele1 und verschwunden sind die ,zweifel1 die fruchtlosen ,grbeleien ber eingebildete ,feinde1 ,elektriker1 ,schwarzmagier4 ,dieses kleine ,wort ist3 devastatio 7delggelse1 ,verdung74 ,alles1 was mir geschehen ist1 finde ich bei ,swedenborg wieder3 die ,angstgefhle 7angor pectoris71 die ,brustbeklemmung1 das ,herzklopfen1 der ,grtel1 den ich elektrisch nannte1 alles ist da2 und die ,summe dieser ,erscheinungen bildet die geistige ,reinigung1 die schon dem ,apostel ,paulus bekannt war und von ihm in den ,briefen an die ,korinther und an ,timotheus erwhnt wird3 ,ich habe beschlossen1 ber den1 der solches getan hat1 ihn zu bergeben dem ,satan zum ,verderben des ,fleisches1 auf dass der ,geist selig werde am ,tage des ,herrn ,jesu4--,unter welchen ist ,hymenus und ,alexander1 welche ich habe dem ,satan bergeben1 dass sie gezchtigt werden1 nicht mehr zu lstern4 ,als ich ,swedenborgs ,trume von #agdd lese1 dem ,jahr1 das seinen ,verbindungen mit der unsichtbaren ,welt vorausgeht1 entdecke ich1 dass der ,prophet dieselben nchtlichen ,martern wie ich erduldet hat4 ,was mich aber besonders packt3 die ,symptome gleichen einander so1 dass ich ber die ,natur meiner ,krankheit nicht mehr im ,zweifel bin4 ,in ,arcana coelestia erklren sich die ,rtsel der beiden letzten ,jahre mit einer so berwltigenden ,genauigkeit1 dass ich1 das ,kind des berhmten neunzehnten ,jahrhunderts1 die unerschtterliche berzeugung bekomme1 dass es die ,hlle gibt1 aber hier1 auf der ,erde1 und dass ich sie eben durchgemacht habe4 ,swedenborg erklrt mir1 warum ich im ,krankenhaus des heiligen ,ludwig geweilt habe3 ,die ,alchemisten werden vom ,aussatz befallen und reissen sich den ,schorf ab1 der ,fischschuppen gleicht4 ,es ist eine unheilbare ,krankheit der ,haut4 ,swedenborg sagt mir1 was die hundert ,abtritte des ,hotel ,orfila bedeuten3 ,das ist die ,kothlle4 ,der ,schornsteinfeger1 den mein ,tchterchen in sterreich gesehen hat1 findet sich auch wieder3 ,unter den ,geistern gibt es solche1 die man unter dem ,namen ,schornsteinfeger kennt1 weil ihr ,gesicht wirklich von ,rauch geschwrzt ist und sie in einem ,gewand von brauner ,russfarbe erscheinen4444 ,einer dieser ,schornsteinfegermeister kam zu mir und ersuchte mich dringend1 darum zu beten1 dass er in den ,himmel aufgenommen werde4 ,ich glaube nicht1 sagte er1 etwas begangen zu haben1 was mich davon ausschliessen knnte2 ich habe die ,bewohner der ,erde zurechtgewiesen1 aber ich habe immer dem ,verweis und der ,zchtigung die ,belehrung folgen lassen4444 ,die richtenden1 bessernden und belehrenden ,geister des ,menschen heften sich an seine linke ,seite1 indem sie sich gegen den ,rcken neigen und das ,buch seines ,gedchtnisses nachschlagen und seine ,handlungen1 ja sogar seine ,gedanken darin lesen2 denn wenn ein ,geist beim ,menschen eindringt1 bemchtigt er sich des ,gedchtnisses4 ,wenn sie eine schlechte ,handlung oder die ,absicht1 ,bses zu tun1 sehen1 strafen sie ihn durch einen ,schmerz im ,fuss1 in der ,hand 767 oder um die ,magengegend2 und sie tun das mit einer beispiellosen ,fertigkeit4 ,ein ,beben kndigt ihr ,kommen an4 ,ausser dem ,schmerz der ,glieder wenden sie noch einen schmerzhaften ,druck um den ,nabel an1 als drcke einem ein stachliger ,grtel2 von ,zeit zu ,zeit ,zusammenschnren der ,brust1 das bist zur ,angst getrieben wird2 ,ekel vor jeder ,nahrung1 ausser ,brot1 und zwar ,tage lang4 ,andere ,geister bemhen sich vom ,gegenteil dessen zu berzeugen1 was die belehrenden ,geister gesagt haben4 ,die ,geister des ,widerspruchs sind auf der ,erde aus der ,gesellschaft der ,menschen wegen ihrer ,ruchlosigkeit verbannt gewesen4 ,man erkennt ihr ,nahen an einem fliegenden ,feuer1 das vor dem ,gesicht sich herabzulassen scheint2 sie stellen sich unter den ,rcken des ,menschen1 von wo sie sich nach den ,teilen bemerkbar machen4 7,diese fliegenden ,feuer oder ,funken habe ich zweimal gesehen1 und immer in ,augenblicken der ,emprung1 als ich alle ,vorstellungen als leere ,trume verwarf47 ,sie predigen1 dem1 was die belehrenden ,geister den ,engeln nachsprechen1 keinen ,glauben zu schenken1 seinen ,wandeln nicht den ,lehren anzupassen1 die man von ihnen empfangen hat1 sondern in aller ,freiheit und ,ausgelassenheit zu leben4 ,gewhnlich kommen sie1 sobald die andern sich entfernt haben4 ,die ,menschen kennen sie und beunruhigen sich kaum ber sie2 aber sie lernen dadurch1 was gut und was bse ist4 ,denn man lernt die ,eigenschaft des ,guten durch sein ,gegenteil kennen2 jeder ,begriff von einer ,sache bildet sich1 indem man berlegt1 wie sie sich von ihrem ,gegenteil unterscheidet1 und zwar von verschiedenen ,gesichtspunkten aus und auf verschiedene ,arten4 ,der ,leser erinnert sich an die antiken ,marmorskulpturen hnlichen menschlichen ,gesichter1 die sich aus dem weissen ,bezug meines ,kopfkissens im ,hotel ,orfila formten4 ,darber sagt ,swedenborg3 ,zwei ,zeichen lassen erkennen1 dass sie 7die ,geister7 bei einem ,menschen sind2 das eine ist ein alter ,mann mit weissem ,gesicht2 dieses ,zeichen verkndet ihnen1 dass sie immer die ,wahrheit sagen und nur gerecht handeln sollen4444 ,ich habe selber ein greisenhaftes menschliches ,gesicht dieser ,art gesehen4444 ,gesichter von grosser ,weisse und grosser ,schnheit1 aus denen zugleich ,aufrichtigkeit und ,bescheidenheit leuchten4 7,um den ,leser nicht zu erschrecken1 habe ich mit ,absicht verschwiegen1 dass sich alles1 was ich hier oben zitiert habe1 auf die ,bewohner des ,jupiters bezieht4 ,man denke sich nun meine berraschung1 als man mir eines ,tages im ,frhling eine ,revue bringt1 die ,swedenborgs ,haus auf dem ,planeten ,jupiter1 von ,viktorien ,sardou gezeichnet1 wiedergibt4 ,zunchst1 warum ,jupiter8 ,welche seltsame ,zusammentreffen6 ,und hat der ,meister der franzsischen ,komdie beachtet1 dass die linke ,fassade1 aus gengender ,entfernung betrachtet1 ein greisenhaftes ,menschengesicht bildet8 ,dieses ,antlitz gleicht dem meines ,kopfkissens6 ,aber in der ,zeichnung ,sardous gibt es noch mehr solche menschlichen ,silhouetten1 die durch die ,umrisse geschaffen werden4 ,ist die ,hand des ,meisters von einer andern ,hand gefhrt worden1 so dass er mehr gegeben hat1 als er wusste87 ,wo hat ,swedenborg diese ,hllen und ,himmel gesehen8 ,sind es ,visionen1 ,intuitionen1 ,inspirationen8 ,ich wsste es nicht zu sagen1 aber die hnlichkeit1 die seine ,hlle mit der ,dantes und der griechischen1 rmischen1 germanischen ,mythologie hat1 lsst mich glauben1 dass die ,mchte sich immer fast der gleichen ,mittel bedient haben1 um ihre ,plne zu verwirklichen4 ,und diese ,plne8 ,den menschlichen ,typs zu vervollkommnen1 den hheren ,menschen zu erzeugen1 den bermenschen1 wie ihn ,nietzsche1 die vor der ,zeit verbrauchte und ins ,feuer geworfene ,zuchtrute1 verkndigte4 ,so erscheint das ,problem des ,bsen wieder1 und die sittliche ,gleichgltigkeit ,taines fllt vor neuen ,forderungen zu ,boden4 ,die ,dmonen sind eine notwendige ,konsequenz4 ,was sind ,dmonen8 ,sobald wir die ,unsterblichkeit der ,seele zugeben1 sind die ,toten nichts anderes als berlebende1 die ihre ,beziehungen zu den ,lebenden fortsetzen4 ,die bsen ,geister sind also nicht bse1 weil ihr ,zweck ein guter ist1 und man msste sich eher des ,wortes ,swedenborgs bedienen1 ,zuchtgeister1 um den ,menschen ,furcht und ,verzweiflung zu nehmen4 ,den ,teufel als selbstndige1 ,gott gleiche ,macht braucht es nicht zu geben1 und des ,bsen unleugbare ,erscheinungen unter der traditionellen ,form brauchen nur ein ,schreckbild zu sein1 das die einzige und gute ,vorsehung hervorgerufen hat4 ,diese ,vorsehung1 die mittels einer aus den ,verstorbenen zusammengesetzten ungeheuren ,verwaltung herrscht4 ,trstet euch also und seit stolz auf die ,gnade1 die euch allen bewilligt ist1 die ihr von ,schlaflosigkeit1 ,alpdrcken1 ,erscheinungen1 ,angstzustnden1 ,herzklopfen heimgesucht und gemartert werdet6 ,numen adest4 ,gott verlangt nach euch6 #af4 ,trbsal4 ,in der kleinen ,musenstadt eingeschlossen1 ohne eine ,hoffnung1 herauszukommen1 liefere ich die furchtbare ,schlacht gegen den ,feind1 mich selbst4 ,jeden ,morgen1 wenn ich auf dem von ,platanen beschatteten ,wall spazieren gehe1 erinnert mich das grosse rote ,irrenhaus an die ,gefahr1 der ich entgangen bin1 und an die ,zukunft1 falls ich einen ,rckfall erleide4 ,swedenborg hat mich1 indem er mich ber die ,natur der ,schrecken aufgeklrt1 die ich whrend des letzten ,jahres durchgemacht habe1 von den ,elektrikern1 ,schwarzknstlern1 ,zauberern1 den ,neidern des ,goldmachers1 dem ,wahnsinn befreit4 ,er hat mir den einzigen ,weg gezeigt1 der zum ,heil fhrt3 die ,dmonen in ihrem ,zufluchtsort1 in mir selber1 aufzusuchen und sie zu tten durch4444 ,reue4 ,balzac1 der ,adjutant des ,propheten1 hat mir in ,seraphita gezeigt1 dass ,gewissensqual eine ,ohnmacht dessen ist1 der seinen ,fehltritt wiederholen wird4 ,die ,reue allein ist eine ,strke und beendigt alles4 ,also die ,reue6 ,aber heisst das nicht die ,vorsehung missbilligen1 die mich zu ihrer ,geissel ausgewhlt hat8 ,heisst das nicht den ,mchten sagen3 ihr habt mein ,schicksal schlecht geleitet2 ihr habt mich geboren werden lassen mit dem ,beruf zu strafen1 die ,gtzenbilder zu strzen1 mich zu empren1 und dann zieht ihr euren ,schutz zurck und liefert mich einem lcherlichen ,widerruf aus8 ,zu ,kreuze kriechen und ,busse tun6 ,seltsamer ,circulus vitiosus1 den ich mit zwanzig ,jahren voraussah1 als ich mein ,drama ,meister ,olof dichtete1 das die ,tragdie meines ,lebens geworden ist4 ,wozu dreissig ,jahre lang ein elendes ,leben fhren1 um durch ,erahnung das zu erreichen1 was man vorausgeahnt hat8 ,jung1 war ich aufrichtig fromm1 und ihr habt einen ,freidenker aus mir gemacht4 ,aus dem ,freidenker habt ihr einen ,atheisten gemacht1 aus dem ,atheisten einen ,religisen4 ,fr die ,menschheit begeistert1 habe ich den ,sozialismus verkndet3 fnf ,jahre spter habt ihr mir gezeigt1 wie sinnlos der ,sozialismus ist4 ,alles1 was mich begeistert hat1 habt ihr fr nichtig erklrt4 ,und wenn ich mich der ,religion weihe1 so bin ich sicher1 in zehn ,jahren werdet ihr sie widerlegen4 ,sieht es nicht so aus1 als trieben die ,gtter ihren ,scherz mit uns ,sterblichen8 ,und darum knnen wir bewussten ,sptter in den schlimmsten ,augenblicken unseres ,lebens lachen6 ,wie knnt ihr verlangen1 dass man ernst nimmt1 was sich als ein ungeheurer ,scherz erweist8 ,jesus ,christus1 der ,erlser1 wen hat er erlst8 ,seht die christlichen aller ,christen1 unsere skandinavischen ,frommen1 diese blassen1 elenden1 eingeschchterten ,menschen1 die nicht lcheln knnen3 sie haben das ,aussehen von ,besessenen6 ,sie scheinen den ,dmon in ihrem ,herzen zu tragen4 ,und beachtet1 wie alle ihre ,fhrer als ,missetter im ,gefngnis geendet haben4 ,warum hat ihr ,herr sie dem ,feind berliefert8 ,ist die ,religion eine ,zchtigung und ,christus ein ,rachegeist8 ,alle alten ,gtter werden in der folgenden ,epoche ,dmonen3 ,die ,bewohner des ,olymp sind ,dmonen geworden2 ,odin1 ,thor1 der ,teufel in ,person4 ,prometheus-,lucifer1 zum ,satan entartet4 ,ist etwa--,gott verzeihe mir6--,christus auch in einen ,dmon verwandelt8 ,er ttet ja ,vernunft1 ,fleisch1 ,schnheit1 ,freude1 die reinsten ,leidenschaften der ,menschheit4 ,ttet die ,tugenden3 ,freimut1 ,tapferkeit1 ,ruhm2 ,liebe1 ,barmherzigkeit6 ,die ,sonne scheint1 das tgliche ,leben geht seinen ,gang1 der ,lrm der ,arbeit ermuntert die ,lebensgeister4 ,da bumt sich der ,mut der ,emprung auf1 da schleudert man seine ,zweifel herausfordernd gegen den ,himmel4 ,dann aber sinken ,nacht1 ,stille1 ,einsamkeit herab1 und der ,hochmut vergeht1 das ,herz klopft1 die ,brust zieht sich zusammen6 ,dann springt man zum ,fenster hinaus1 kniet in der ,dornenhecke nieder1 sucht den ,arzt auf und bittet einen ,kameraden1 im selben ,zimmer zu schlafen6 ,tretet nachts wieder in euer ,zimmer1 und ihr werdet dort jemand finden2 ihr seht ihn nicht1 aber ihr fhlt deutlich dessen ,anwesenheit4 ,geht in die ,irrenanstalt und fragt den ,irrenarzt1 und er wird von ,nervenschwche1 ,verrcktheit1 ,brustbeklemmung und dergleichen sprechen1 aber er wird euch niemals heilen6 ,wohin knnt ihr also gehen1 ihr alle1 die ihr an ,schlaflosigkeit leidet und die ,strassen durchwandert1 bis die ,sonne wieder aufgeht8 ,weltmhle1 ,gottes ,mhle sind sprchwrtlich geworden4 ,habt ihr dieses ,sausen in den ,ohren gehrt1 das dem ,gerusch einer ,wassermhle gleicht8 ,habt ihr in der ,einsamkeit1 bei ,nacht oder selbst am hellen ,tage1 beobachtet1 wie die ,erinnerungen des vergangenen ,lebens wieder auferstehen1 eine nach der andern8 ,alle ,verstsse1 alle ,vergehen1 alle ,dummheiten treiben euch das ,blut bis in die ,ohren1 pressen euch den ,schweiss bis in die ,haare1 jagen euch den ,schauder bis in den ,rcken4 ,ihr lebt das gelebte ,leben noch einmal1 von der ,geburt bist auf den heutigen ,tag1 ihr leidet noch einmal alle erlittenen ,leiden1 ihr leert noch einmal all die bitteren ,kelche1 die ihr so oft geleert habt2 ihr kreuzigt euer ,skelett1 weil kein ,fleisch mehr zu tten ist2 ihr verbrennt die ,seele1 weil euer ,herz schon verbraucht ist4 ,ihr kennt das6 ,das ist die ,mhle des ,herrn1 die langsam mahlt1 aber fein und schwarz4 ,ihr seid in ,staub aufgelst1 und ihr glaubt1 es sei aus mit euch4 ,aber nein1 es beginnt von neuem und ihr msst die ,mhe noch einmal durchgehen6 ,das ist die ,hlle hier auf ,erden2 die ist von ,luther erkannt worden1 der es als eine besondere ,gnade schtzt1 auf dieser ,seite der ,feuerhimmel zermahlen zu werden4 ,seid glcklich und dankbar6 ,was ist zu machen8 ,sich demtigen8 ,aber wenn ihr euch vor den ,menschen demtigt1 so weckt ihr deren ,hochmut1 weil sie glauben werden1 sie seien besser als ihr1 wie gross auch ihre ,ruchlosigkeit ist4 ,also vor ,gott sich demtigen6 ,aber es ist eine ,beleidigung1 den ,hchsten zu einem ,plantagenbesitzer zu erniedrigen1 der ber ,sklaven herrscht6 ,beten6 ,wie8 ,sich das ,recht anmassen1 ,wille und ,urteil des ,ewigen durch ,schmeichelei und ,kriecherei zu beeinflussen6 ,gott suchen und den ,teufel finden6 ,das ist mir geschehen4 ,ich habe ,busse getan1 ich habe mich gebessert1 und sobald ich meine ,seele wieder besohlen will1 muss ich einen neuen ,rster haben2 setz neue ,hacken an1 und das ,oberleder platzt4 ,zu ,ende kommt man nicht4 ,ich hre auf zu trinken und komme gegen neun ,uhr abends nchtern nach ,haus1 um ein ,glas ,milch zu nehmen4 ,das ,zimmer ist von ,dmonen erfllt1 die mich aus dem ,bett reissen und unter der ,decke ersticken4 ,wenn ich aber gegen ,mitternacht berauscht nach ,haus komme1 schlafe ich ein wie ein ,engel und erwache stark wie ein junger ,gott1 bereit wie ein ,galeerenstrfling zu arbeiten4 ,ich meide ,frauen1 und ungesunde ,trume beunruhigen meine ,nchte4 ,ich gewhne mich1 nur ,gutes von meinen ,freunden zu denken1 ich vertraue ihnen meine ,geheimnisse und mein ,geld an3 ,alsbald werde ich verraten4 ,lehne ich mich gegen eine ,treulosigkeit auf1 so bin ich es immer1 der bestraft wird4 ,ich versuche die ,menschen im allgemeinen zu lieben2 ich mache mich blind gegen ihre ,fehler1 und mit einer ,langmut ohne ,grenzen lasse ich ihre ,gemeinheiten und ,verleumdungen durchgehen2 eines ,tages finde ich1 dass ich ihr ,mitschuldiger werde4 ,wenn ich mich von einer ,gesellschaft1 die ich fr schlecht halte1 zurckziehe werde ich alsbald von den ,dmonen der ,einsamkeit angefallen1 und suche ich bessere ,freunde1 finde ich die schlimmsten4 ,wenn ich die bsen ,leidenschaften besiegt habe und durch ,enthaltsamkeit zu einem gewissen ,frieden des ,herzens gelangt bin1 empfinde ich eine ,selbstzufriedenheit1 die mich ber meinen ,nchsten erhebt2 und das ist eine ,todsnde1 die ,eigenliebe1 die auf der ,stelle bestraft wird4 ,wie die ,tatsache erklren1 dass jede ,lehrzeit in der ,tugend ein neues ,laster zur ,folge hat4 ,swedenborg lst die ,frage1 indem er sagt die ,laster seien ,strafen1 die den ,menschen fr ,snden hherer ,art auferlegt werden4 ,so werden zum ,beispiel die ,ehrgeizigen zur sodomitischen ,hlle verdammt4 ,geben wir zu1 dass diese ,lehre die ,wahrheit enthlt1 so mssen wir unsere ,laster ertragen und uns ber die ,gewissensqual1 die sie begleitet1 freuen1 als bezahlten wir unsere ,schulden am ,schalter der grossen ,kasse4 ,die ,tugend suchen1 bedeutet also1 aus dem ,gefngnis der ,strafen zu entrinnen suchen4 ,das hat ,luther im ,artikel #ci seiner ,schrift gegen die rmische ,bulle sagen wollen1 in dem er verkndigt3 ,die ,seelen des ,fegefeuers sndigen unaufhrlich1 weil sie den ,frieden suchen und den ,qualen ausweichen4 ,ebenso in ,artikel #cd3 ,die ,trken bekmpfen1 ist nichts anderes1 als sich gegen ,gott1 der uns durch die ,trken fr unsere ,snden zchtigt1 auflehnen4 ,es ist also klar1 dass alle unsere guten ,werke ,todsnden sind1 und dass die ,welt vor ,gott schuldig sein muss1 und dass niemand gerecht werden kann ohne die ,gnade4 ,leiden wir also1 meine ,brder1 ohne von dem ,leben eine einzige wirkliche ,freude zu erhoffen1 denn wir sind in der ,hlle4 ,und klagen wir nicht den ,herrn an1 wenn wir die kleinen unschuldigen ,kinder leiden sehen4 ,niemand wird wissen1 warum sie leiden1 aber die gttliche ,gerechtigkeit lsst uns ahnen1 dass sie ,verbrechen shnen1 die begangen sind1 bevor sie zur ,welt kamen4 ,freuen wir uns ber die ,qualen1 die ebenso viele bezahlte ,schulden sind1 und glauben wir1 dass wir aus ,barmherzigkeit nicht erfahren1 welche ,ursachen ursprnglich unsere ,strafen haben4 #ag4 ,wohin gehen wir8 ,sechs ,monate sind vergangen1 und ich gehe noch immer auf dem ,stadtwall spazieren1 von wo ich meine ,blicke nach dem ,irrenhaus schweifen lasse und nach dem blauen ,streifen des fernen ,meeres sphe4 ,von dort wird die neue ,zeit1 die neue ,religion kommen1 von der die ,welt trumt4 ,der dstere ,winter ist begraben1 die ,felder grnen1 die ,bume blhen1 die ,nachtigall schlgt im ,garten der ,sternwarte2 aber die ,traurigkeit des ,winters lastet auf unseren ,seelen1 denn so viel unheilvolle ,ereignisse1 so viel unerklrliche ,vorflle haben wir erlebt1 dass selbst die ,unglubigsten unruhig geworden sind4 ,die ,schlaflosigkeit nimmt zu1 die ,nervenkrisen vermehren sich1 die ,visionen sind hufig geworden1 wahre ,wunder erfllen sich4 ,man erwartet etwas4 ,ein junger ,mensch besucht mich4 --,was muss man tun1 um nachts ruhig zu schlafen8 --,was ist geschehen8 --,ich weiss es wahrhaftig nicht zu sagen1 aber ich habe einen ,schrecken vor meinem ,schlafzimmer bekommen1 und ich ziehe morgen aus4 --,junger ,mann1 ,atheist und ,realist1 was ist geschehen8 --,als ich heute ,nacht die ,tr ffnete1 um einzutreten1 fasste mich jemand beim ,arm und schttelte mich4 --,es ist also jemand in ,ihrem ,zimmer8 --,aber nein6 ,ich habe die ,kerzen angezndet und ich habe niemand gesehen4 --,junger ,mann1 es gibt jemand1 den man bei ,kerzenlicht nicht sieht4 --,wer ist das8 --,das ist der ,unsichtbare1 junger ,mann4 ,haben sie ,sulfonal1 ,bromkalium1 ,morphium1 ,chloral genommen8 --,ich habe alles versucht6 --,und der ,unsichtbare rumt nicht das ,feld4 ,sie wollen nachts ruhig schlafen und ,sie verlangen von mir das ,mittel4 ,hren ,sie1 junger ,mann1 ich bin weder ein ,arzt noch ein ,prophet2 ich bin ein alter ,snder1 der ,busse tut4 ,verlangen ,sie weder ,predigten noch ,prophezeiungen von einem ,schcher1 der kaum ,zeit genug hat1 sich selber zu predigen4 ,ich habe an ,schlaflosigkeit und ,niedergeschlagenheit gelitten1 ich habe ,krper an ,krper mit dem ,unsichtbaren gerungen1 und ich habe endlich ,schlaf und ,gesundheit wiedergewonnen4 ,wissen ,sie1 wie8 ,raten ,sie6 ,der junge ,mann errt mich und schlgt die ,augen nieder4 --,sie erraten es6 ,dann gehen ,sie in ,frieden und schlafen ,sie gut6 ,ich muss schweigen und mich erraten lassen1 denn in dem ,augenblick1 in dem ich mir einfallen liesse1 den ,prediger zu spielen1 wrde man sich von mir wenden4 ,ein ,freund fragt mich3 --,wohin gehen wir8 --,ich wsste es nicht zu sagen2 mich persnlich scheint der ,weg des ,kreuzes zum ,glauben meiner ,vter zurckzufhren4 --,zum ,katholizismus8 --,es scheint mir so6 ,der ,okkultismus hat seine ,rolle gespielt1 indem er die ,wunder und die ,dmonologie wissenschaftlich erklrte4 ,die ,theosophie1 die der ,religion den ,weg bahnte1 hat ausgelebt1 nachdem sie die ,weltordnung1 die straft und belohnt1 wiederhergestellt hat4 ,karma wird sich in ,gott verwandeln1 und die ,mahatmas werden sich als die neugeborenen ,mchte1 als ,zuchtgeister 7,dmonen7 und als ,lehrgeister 7,eingeber7 enthllen4 ,der ,buddhismus1 den das junge ,frankreich pries1 hat die ,resignation und den ,kultus des ,leidens eingefhrt1 die geraden ,weges nach ,golgatha leiten4 ,was das ,heimweh betrifft1 das ich nach der ,mutterkirche empfinde1 so ist das eine lange ,geschichte1 die ich in ,krze erzhlen mchte4 ,als ,swedenborg mich lehrte1 dass es verboten sei1 die ,religion seiner ,vter zu verlassen1 hat er dem ,protestantismus1 der ein ,verrat an der ,mutterkirche ist1 das ,urteil gesprochen4 ,vielmehr1 der ,protestantismus ist eine den ,barbaren des ,nordens auferlegte ,strafe2 der ,protestantismus1 das ist das ,exil1 die babylonische ,gefangenschaft4 ,aber die ,rckkehr in das gelobte ,land scheint nahe zu sein4 ,die grossen ,fortschritte1 die der ,katholizismus in ,amerika1 ,england1 ,skandinavien macht1 verknden die allgemeine ,vershnung3 zur selben ,zeit hat die griechische ,kirche dem ,abendland die ,hand gereicht4 ,das ist der ,traum der ,sozialisten1 die ,vereinigten ,staaten des ,abendlandes wiederherzustellen1 aber in geistigem ,sinn verbessert4 ,doch bitte ich euch1 nicht zu glauben1 dass politische berlegungen mich zur rmischen ,kirche zurckfhren4 ,nicht ich habe den ,katholizismus gesucht1 er hat sich mir aufgedrngt1 nachdem er mich jahrelang verfolgt hat4 ,mein ,kind1 das gegen meinen ,willen katholisch wurde1 hat mich die ,schnheit eines ,kultes gelehrt1 der sich seit seinem ,ursprung unberhrt erhalten hat1 und ich habe immer das ,original der ,kopie vorgezogen4 ,der lange ,aufenthalt im ,lande meines ,tchterchens liess mich die hohe ,aufrichtigkeit des religisen ,lebens bewundern4 ,von hnlicher ,wirkung war mein ,aufenthalt im ,krankenhaus des heiligen ,ludwig und schliesslich meine ,abenteuer der letzten ,monate4 ,nachdem ich mein ,leben1 das mich wie gewisse ,verdammte in ,dantes ,hlle dem ,wirbelwind berlieferte1 untersucht und dabei erkannt hatte1 dass mein ,dasein im ganzen keinen anderen ,zweck gehabt habe1 als mich zu demtigen und zu besudeln1 entschloss ich mit1 den ,henkern zuvorzukommen und selbst die ,folterungen an mir zu vollziehen4 ,ich wollte mitten in den ,leiden1 ,unsauberkeiten und ,todesngsten leben und bereitete mich vor1 eine ,stelle als ,krankenpfleger zu suchen und zwar im ,hospital der ,frres ,saint-,jean-de-,dieu zu ,paris4 ,dieser ,gedanke kam mir am ,morgen des #bi4 ,april1 nachdem ich einer alten ,frau mit einem ,totenkopf begegnet war4 ,als ich nach ,hause kam1 fand ich auf meinen ,tisch ,seraphita aufgeschlagen2 auf der rechten ,seite zeigte ein ,holzsplitter auf diesen ,satz3 ,tut fr ,gott1 was ihr fr eure ehrgeizigen ,plne tun wrdet2 was ihr tut1 wenn ihr euch einer ,kunst widmet2 was ihr getan habt1 als ihr ein ,wesen mehr als ihn liebtet2 oder als ihr ein ,geheimnis der menschlichen ,wissenschaften verfolgtet6 ,ist ,gott nicht die ,wissenschaft selbst4444 ,am ,nachmittag erhielt ich die ,zeitung ,l',eclair1 und--welcher ,zufall6--das ,hospital der ,frres ,saint-,jean-de-,dieu wird zweimal im ,text genannt4 ,am #a4 ,mai las ich zum erstenmal in meinem ,leben1 ,wie man ,magier wird von ,peladan4 ,peladan1 mir bis heute ein ,unbekannter1 erscheint wie ein ,gewitter1 eine ,offenbarung des hheren ,menschen1 des ,nietzscheschen bermenschen1 und mit ihm hlt der ,katholizismus seinen feierlichen und sieghaften ,einzug in mein ,leben4 ,ist der da kommen soll1 in der ,person ,peladans gekommen8 ,der ,dichter-,denker-,seher1 ist er es1 oder sollen wir noch eines andern warten8 ,ich weiss es nicht2 aber nachdem ich diese ,vorhallen zu einem neuen ,leben berschritten habe1 beginne ich am #c4 ,mai dieses ,buch zu schreiben4 ,am #e4 ,mai besucht mich ein katholischer ,priester1 ein ,konvertit4 ,am #i4 ,mai sehe ich ,gustav ,adolf in der ,asche des ,kamins4 ,am #ad4 ,mai las ich in ,peladan3 ,an ,zaubereien zu glauben1 war gut gegen das ,jahr tausend2 beim ,nahen des ,jahres zweitausend stellt ein ,beobachter fest1 das mancher ,mensch die verhngnisvolle ,eigenschaft besitzt1 dem1 der ihn verletzt1 ,unglck zu bringen4 ,du verweigerst ihm eine ,bitte1 und deine ,geliebte betrgt dich2 du machst ihn schlecht1 und du musst das ,bett hten2 alles ,bse1 was du ihm antun willst1 wendet sich in verstrktem ,masse gegen dich4--,tut nichts1 der ,zufall wird dieses unerklrliche ,zusammentreffen erklren2 der ,zufall gengt dem ,determinismus des ,modernen4 #ag4 ,mai4--,ich las von dem ,dnen ,jrgensen1 der sich zum ,katholizismus bekehrt hat1 eine ,schrift ber das ,kloster ,beuron4 #ah4 ,mai4--,ein ,freund1 den ich seit sechs ,jahren nicht gesehen habe1 ist soeben nach ,lund gekommen und zieht in das ,haus1 in dem ich wohne4 ,man denke sich meine ,bewegung1 als ich erfahre1 dass er sich soeben zum ,katholizismus bekehrt hat4 ,er leiht mir das rmische ,gebetbuch1 da ich meins vor einem ,jahr verloren habe2 als ich die lateinischen ,kirchenlieder wieder lese1 fhle ich mich zu ,hause4 #bg4 ,mai4--,nachdem wir mehrere ,male ber die ,mutterkirche gesprochen haben1 hat mein ,freund an das belgische ,kloster1 in dem er getauft worden ist1 einen ,brief geschrieben und um einen ,ruhesitz fr den ,verfasser dieses ,buches gebeten4 #bh4 ,mai4--,ein ,gercht luft um1 ,annie ,besant sei katholisch geworden2 aber es wird nicht besttigt4 ,ich warte noch auf die ,antwort des belgischen ,klosters4 ,wenn dieses ,buch gedruckt sein wird1 werde ich die ,antwort empfangen haben4 ,und dann8 ,darauf8--,ein neuer ,spass der ,gtter1 die laut auflachen1 wenn wir heisse ,trnen weinen8 ,lund1 #c4 ,mai bis #be4 ,juni #ahig ,epilog4 ,ich hatte dieses ,buch zuerst mit dem ,ausruf beendet3 ,welcher ,schwindel1 welcher traurige ,schwindel ist das ,leben6 ,nachdem ich aber etwas nachgedacht hatte1 fand ich den ,satz unwrdig und strich ihn4 ,aber die ,unschlssigkeit hrte nicht auf1 und ich nahm meine ,zuflucht zur ,bibel1 um die ersehnte ,aufklrung zu erhalten4 ,dies hat es mir geantwortet1 das heilige ,buch1 das mehr als jedes andere mit wunderbaren prophetischen ,eigenschaften ausgestattet ist3 ,ich will mein ,angesicht wider ihn setzen1 dass er zum ,zeichen und ,sprichwort werden soll1 und ich will ihn aus meinem ,volk roden1 dass ihr erfahren sollt1 ,ich sei der ,herr4 ,wo aber ein ,prophet sich betren lsst1 etwas zu reden1 den habe ,ich1 der ,herr1 betrtet1 und will meine ,hand ber ihn ausstrecken1 und ihn aus meinem ,volk ,israel roden4 7,hesekiel #ad1 #h_/i47 ,das also ist die ,gleichung meines ,lebens3 ein ,zeichen1 ein ,beispiel1 um andern zur ,besserung zu dienen2 ein ,sprichwort1 um zu zeigen1 wie eitel ,ruhm und ,ehre sind2 ein ,sprichwort1 um die ,jugend aufzuklren1 wie man nicht leben darf1 ein ,sprichwort1 ich1 der ein ,prophet zu sein glaubte1 und sich als ,betrger entlarvt sieht4 ,nun1 der ,ewige hat diesen ,betrger-,propheten verleitet1 aufzutreten und zu sprechen1 und der falsche ,prophet fhlt sich unverantwortlich1 da er die ,rolle gespielt hat1 die ihm auferlegt wurde4 ,hier ist1 meine ,brder1 ein ,menschenschicksal unter so vielen andern2 gebt zu1 dass das ,leben eines ,menschen ein ,schwindel scheinen kann6 ,warum ist der ,verfasser dieses ,buches auf eine so ausserordentliche ,art bestraft worden8 ,man lese das ,mysterium1 das dem ,text vorangeht4 ,es ist vor dreissig ,jahren geschrieben worden1 bevor der ,verfasser etwas von den ,ketzern1 die ,stedinger heissen1 wusste4 ,papst ,gregor ,,ix4 tat sie #abcb in den ,bann1 wegen ihrer satanistischen ,lehre3 ,lucifer1 der gute ,gott1 von dem andern verjagt und abgesetzt1 wird zurckkehren1 wenn sich der ,usurpator1 ,gott genannt1 durch seine elende ,regierung1 seine ,grausamkeit und ,ungerechtigkeit bei den ,menschen verchtlich gemacht und von seiner eigenen ,unfhigkeit berzeugt haben wird4 ,der ,frst dieser ,welt1 der die ,sterblichen zu ,lastern verurteilt und die ,tugend durch das ,kreuz und den ,scheiterhaufen1 durch ,schlaflosigkeit und ,alpdrcken zchtigt1 wer ist er8 ,der ,henker1 dem wir berliefert sind1 fr unbekannte oder vergessene ,verbrechen1 die wir in einer andern ,welt begangen haben6 ,und die ,zuchtgeister ,swedenborgs8 ,schutzengel1 die uns vor geistigen beln bewahren6 ,welche babylonische ,verwirrung6 ,augustinus hat es fr unklug erklrt1 am ,dasein von ,dmonen zu zweifeln4 ,thomas von ,aquino hat verkndet1 ,dmonen riefen ,gewitter und ,blitzschlge hervor1 und diese ,geister knnten ihre ,macht den ,hnden der ,sterblichen anvertrauen4 ,papst ,johannes ,,xxii4 ,beklagt sich ber unerlaubte ,kunstgriffe seiner ,feinde3 die qulten ihn1 indem sie seine ,portrts mit ,nadeln zerstachen4 7,behexung47 ,luther ist der ,ansicht1 dass alle ,unflle1 ,knochenbrche1 ,einstrze1 ,feuersbrnste1 die meisten ,krankheiten von ,teufeln herrhren1 die ihr ,spiel treiben4 ,luther geht noch weiter und spricht die ,ansicht aus1 gewisse ,menschen htten ihre ,hlle schon in diesem ,leben gefunden4 ,habe ich also mit gutem ,vorbedacht mein ,buch ,inferno getauft8 ,wenn der ,leser meine ,ansicht als zu pessimistisch in ,zweifel zieht1 lese er meine ,lebensgeschichte3 ,der ,sohn einer ,magd1 ,die ,entwicklung einer ,seele1 ,die ,beichte eines ,toren4 ,wer dieses ,buch fr eine ,dichtung halten sollte1 mge mein ,tagebuch vergleichen1 das ich seit #ahie ,tag fr ,tag gefhrt habe und von dem dieses ,buch nur eine ausgefhrte und geordnete ,bearbeitung ist4 ,legenden #ahig--ahih eigne ich dieses ,buch zu1 indem ich mir zu gleicher ,zeit ihre ,nachsicht fr die ,snden der ,indiskretion erbitte1 die ich darin aus ehrlicher ,absicht und zu lobenswertem ,zweck begangen habe4 ,es wird ihre ,sache sein1 mich freizusprechen oder zu verurteilen1 und mir kommt nur zu1 sie um ,verzeihung zu bitten1 falls ich wehgetan habe4 ,der ,verfasser4 _/ ,erster ,teil #a4 ,der besessene ,teufelsbeschwrer4 ,gejagt von den ,erinnyen1 wurde ich schliesslich im ,dezember #ahif in der kleinen ,universittsstadt ,lund in ,schweden festgehalten4 ,eine ,anhufung kleinbrgerlicher ,huser um eine ,domkirche1 ein palastartiges ,universittsgebude und eine ,bibliothek1 bildet die ,stadt eine ,zivilisations-,oase in der grossen sdschwedischen ,ebene4 ,ich muss den raffinierten ,scharfsinn bewundern der mir diesen ,ort zum ,gefngnis ausersehen hat4 ,von den ,eingeborenen in ,schonen wird die ,universitt ,lund sehr geschtzt1 aber fr einen ,mann vom ,norden1 wie ich es bin1 ist der ,umstand1 dass man hier lebt1 ein ,zeichen1 dass man heruntergekommen ist4 ,ferner fr mich1 der ich hoch in den ,vierzigern stehen1 zwanzig ,jahre lang verheiratet gewesen bin1 mich an ein regelmssiges ,familienleben gewhnt habe1 ist es eine ,demtigung1 eine ,relegation1 auf den ,umgang mit ,studenten angewiesen zu sein2 ,junggesellen1 die einem ausschweifenden ,kneipenleben ergeben und wegen ihrer oppositionellen ,denkart bei den vterlichen ,autoritten der ,akademie mehr oder weniger schlecht angeschrieben sind4 ,gleichaltrig und einst ,kamerad der ,professoren1 die mich jetzt nicht mehr kennen1 werde ich gezwungen1 meine ,gesellschaft bei den ,studenten zu suchen1 also die ,rolle eines ,feindes der ,alten und der angesehenen ,gesellschaftskreise zu bernehmen4 ,heruntergekommen1 das ist das rechte ,wort4 ,und warum8 ,weil ich es verschmhte1 mich den ,gesetzen des ,gesellschaftslebens und der ,familiensklaverei zu unterwerfen4 ,aus eine heilige ,pflicht habe ich den ,kampf fr die ,aufrechterhaltung meiner ,persnlichkeit betrachtet1 ob diese nun gut oder schlecht sein mag4 ,in ,acht erklrt1 scheel angesehen1 von ,vtern und ,mttern als ein ,verfhrer der ,jugend verflucht1 bin ich in eine ,lage versetzt1 die an die der ,schlange im ,ameisenhaufen erinnert1 um so mehr als ich infolge von ,geldverlegenheit die ,stadt nicht verlassen kann4 ,geldverlegenheit6 ,das ist nun mein ,schicksal seit drei ,jahren1 und ich kann es nicht erklren1 wie es kommt1 dass alle ,quellen versiegt sind1 nachdem aller ,vorrat erschpft war4 ,vierundzwanzig ,theaterstcke von meiner ,hand1 jetzt aufgelegt im ,winkel1 und kein einziges wird mehr gespielt2 ebenso viele ,romane und ,erzhlungen und kein ,band ist in neuer ,auflage herausgekommen4 ,alle ,versuche1 eine ,anleihe aufzunehmen1 sind gescheitert und scheitern noch immer4 ,nachdem ich alles verkauft hatte1 was ich besass1 zwang die ,not mich schliesslich1 die ,briefe zu verkaufen1 die ich ,laufe der ,jahre empfangen habe1 das heisst fremdes ,eigentum6 ,diese unvernderliche ,armut scheint mir so deutlich auf einer besonderen ,absicht zu beruhen1 dass ich sie schliesslich gutwillig hinnehme1 als einen ,bestandteil meiner ,sndenbusse1 und nicht mehr ,widerstand zu leisten suche4 ,was mich selbst betrifft1 fr mich als freien ,schriftsteller hat die ,mittellosigkeit nichts zu bedeuten1 aber nicht fr den ,unterhalt meiner ,kinder sorgen zu knnen1 das ist die reine ,schande4 ,nur zu denn mit der ,schande6 ,nur zu mit der ,schmach6 ,nur zu mit dieser ,hlle6 ,ich gebe der ,versuchung nicht nach1 die falsche ,ehre mit meinem ,leben zu bezahlen6 ,gefasst auf alles1 leere ich entschlossen bis auf den ,grund die usserste der ausserordentlichen ,demtigungen2 und man gebe acht1 wie meine ,shneleiden anfangen4 ,wohlerzogene ,jnglinge aus wohlhabenden ,familien bringen mir eines ,nachts eine ,katzenmusik im ,korridor4 ,ich nehme sie entgegen wie etwas ,wohlverdientes und ohne mich zu rhren4 ,ich will eine mblierte ,wohnung mieten4 ,die ,vermieter sagen nein unter durchsichtigen ,vorwnden1 und die abschlgige ,antwort wird mir ins ,gesicht geworfen4 ,ich mache ,besuche und werde nicht angenommen4 ,nur ,kleinigkeiten6 ,was dagegen meine ,seele geisselt1 ist die erhabene ,ironie1 die sich in dem unbewussten ,benehmen meiner jungen ,freunde offenbart1 wenn sie mir ,mut einflssen wollen1 indem sie ,lobreden auf meine literarische ,laufbahn halten3 so fruchtbar an befreienden ,ideen usw46 ,und ich habe eben diese sogenannten ,ideen auf den ,kehrrichthaufen geworfen2 die ,trger dieser ,ansichten sind also meine ,gegner geworden6 ,ich fhre ,krieg mit meinem alten ,ich2 indem ich meine ,freunde und meine frheren ,gesinnungsgenossen bekmpfe1 schlage ich mich selbst zu ,boden4 ,das ist gut arrangiert2 und als ,dramatiker muss ich die prchtige ,komposition in dieser ,tragikomdie bewundern4 ,wahrhaftig1 eine gut gemachte ,szene4 ,da sich aber die alten und neuen ,ansichten whrend dieser ,epoche des bergangs so kreuzen1 dass sie sich verstricken1 nimmt man es nicht so genau mit einem ,alten1 wie ich es bin1 lauscht nicht so ernsthaft auf meine ,argumente1 sondern fragt mich lieber nach ,neuigkeiten in der ,welt der ,ideen4 ,ich schliesse ihnen den ,vorhof zum ,isistempel auf und sage voraus1 dass der ,okkultismus im ,anzuge ist4 ,da tobt man und sbelt mich nieder1 indem man die ,waffen benutzt1 die ich selbst whrend zwanzig ,jahre gegen ,aberglauben und ,mystizismus geschmiedet habe4 ,da diese ,debatte immer in ,kneipen bei unmssigem ,verbrauch vom ,saft der ,traube gehalten werden1 vermeidet man in heftigen ,wortwechsel zu geraten1 und ich gewhne mich daran1 nur ,tatsachen und wirkliche ,flle zu erzhlen1 indem ich die ,maske eines aufgeklrten ,skeptikers anlege4 ,es kann gewiss nicht gesagt werden1 dass man ,widerwillen gegen alles ,neue hat1 im ,gegenteil2 aber man ist konservativ geworden1 das es das ,ideal gilt1 das man sich durch ,streit erkmpft hat2 man ist nicht geneigt zu desertieren1 noch weniger einen ,glauben abzuschwren1 der durch ,bluttaufe teuer bezahlt worden ist4 ,es kommt also mir zu1 zwischen dem ,naturalismus und dem ,supernaturalismus eine ,brcke zu schlagen1 indem ich verkndige1 dass der letzte nur eine ,entwicklung des ersten ist4 ,zu diesem ,zweck stelle ich das ,problem auf1 eine1 wie eben angedeutet1 natrliche und wissenschaftliche ,lsung fr alle unerklrlichen ,erscheinungen zu geben1 die uns auf den ,leib gerckt sind4 ,ich zerspalte meine ,persnlichkeit und zeige der ,welt den naturalistischen ,okkultisten1 erhalte aber aufrecht in meinem ,innern und pflege den ,keim zu einer konfessionslosen ,religion4 ,oft gewinnt die exoterische ,rolle die ,oberhand2 ich mische meine beiden ,naturen so durcheinander1 dass ich ber meinen neuerworbenen ,glauben lachen kann2 das trgt dazu bei1 dass meine ,theorien sich bei den widerspenstigen ,gemtern einschleichen knnen4 ,der ,dezember vergeht trge und furchtbar dster unter einem dunkelgrauen rauchigen ,himmel4 ,obgleich ich bei ,swedenborg ,aufklrung ber die ,art meiner ,leiden gewonnen habe1 kann ich mich nicht dazu bringen1 mich auf einmal unter die ,hand der ,mchte zu beugen4 ,mein ,hang1 ,einwendungen zu machen1 erhebt sich1 und ich will immer noch die eigentliche ,ursache nach aussen verlegen und sie in der ,bosheit der ,menschen suchen4 ,tag und ,nacht von elektrischen ,strmen angegriffen1 welche die ,brust zusammenklemmen und ins ,herz stechen1 verzichte ich auf meine ,folterkammer und besuche das ,wirtshaus1 wo ich ,freunde treffe4 ,aus ,furcht1 nchtern zu werden1 trinke ich2 das ist das einzige ,mittel1 um nachts schlafen zu knnen4 ,aber ,ekel und ,schamgefhl1 im ,verein mit der friedlosen ,unruhe1 ntigen mich damit aufzuhren1 und einige ,abende gehe ich in das ,caf der ,tempernzler1 das den ,namen ,das blaue ,band trgt4 ,doch1 ich werde ngstlich vor der ,gesellschaft1 die man dort trifft4 ,blulichblasse und abgequlte ,gesichter1 unheimliche und bse ,augen1 und ein ,schweigen1 das nicht der ,friede von ,gott ist4 ,wenn alles zusammen kommt1 ist der ,wein eine ,wohltat und die ,enthaltsamkeit eine ,zchtigung4 ,und ich kehre nach dem halbnchternen ,wirtshaus zurck1 ohne dort die ,grenzen zu berschreiten1 nachdem ich mich selbst mit ,teeabenden gestraft habe4 ,weihnachten steht vor der ,tr und ich sehe dem ,fest der ,kinder mit einer khlen ,bitterkeit entgegen1 die ich kaum mit dem ,namen ,resignation ehren will4 ,seit sechs ,jahren habe ich alles leiden mssen und bin nun gefasst auf alles4 ,einsam und in einem ,hotel6 ,nun1 das ist ja lange mein ,alp gewesen1 und ich habe mich daran gewhnt4 ,es sieht aus1 als ob alles1 was ich verabscheue1 mir vorbehalten wre4 ,inzwischen ist die ,vertraulichkeit zwischen mir und dem ,freundeskreise so gross geworden1 dass man anfngt mir sein ,herz auszuschtten4 ,die ,sache ist die3 ,whrend der letzten ,monaten sind so manche ,dinge geschehen4444 ,so8 ,so manche ungewhnliche1 unerwartete ,dinge4444 --,lass hren6 ,man erzhlt mir3 das ,haupt des revoltierenden ,jugendschwarms1 der freieste ,freidenker1 der neulich aus einer ,kuranstalt fr ,alkoholisten gekommen ist und das ,gelbde der ,nchternheit abgelegt hat1 sei jetzt bekehrt worden1 so dass er geradezu4444 --,nun1 was8 --,busspsalmen singt4 --,unglaublich6 ,in der ,tat hatte der junge ,mann1 der mit einer nicht gewhnlichen ,intelligenz ausgerstet war1 gegenwrtig seine ,aussichten dadurch verdorben1 dass er die an der ,universitt herrschenden ,ansichten heftig angegriffen hatte1 eingeschlossen den ,missbrauch starker ,getrnke4 ,bei meiner ,ankunft hielt er sich etwas abseits auf ,grund seiner ,mssigkeit1 doch war er es1 der mir ,swedenborgs ,arcana coelestia lieh1 die er aus der ,bcherei seines ,elternhauses nahm4 ,und ich erinnere mich jetzt3 nachdem ich angefangen hatte die ,arbeit zu lesen1 setzte ich ihm ,swedenborgs ,theorien auseinander und schlug ihm vor1 den ,propheten zu lesen1 um ,licht zu erhalten2 er aber unterbrach mich mit einer ,gebrde des ,entsetzens4 --,nein6 ,ich will nicht6 ,nicht jetzt6 ,spter6 --,ist dir bange8 --,ja1 fr den ,augenblick6 --,aber nur als literarische ,kuriositt8 --,nein6 ,ich glaubte anfangs1 er scherze1 spter aber wurde mir klar1 dass es voller ,ernst gewesen war4 ,also scheint es eine allgemeine ,erweckung zu sein1 die durch die ,welt geht1 und ich brauche nicht zu verbergen1 wie es mir geht4 --,sag mir1 alter ,junge1 kannst du nachts schlafen8 -,nicht gerade viel6 ,siehst du1 wenn ich wach liege1 kommt mein ganzes verflossenes ,leben und passiert ,revue2 alle ,dummheiten1 die ich begangen habe1 alle ,leiden und alles ,unglck zieht vorbei1 aber vor allem die ,dummheiten4 ,und wenn die ,reihe zu ,ende ist1 beginnt sie wieder von neuem6 --,auch du also6 --,auch8 --,ja6 ,das ist die ,krankheit der ,zeit6 ,man nennt das ,gottes ,mhle6 ,bei dem ,worte ,gott grinst er und erwidert3 --,ja1 es ist eine komische ,zeit1 in der wir leben2 die verkehrte ,welt4 --,oder der ,wiedereintritt der ,mchte6 ,die ,weihnachtstage sind zu ,ende4 ,meine ,tischgesellschaft hat sich infolge der ,ferien in die ,umgebung von ,lund zerstreut4 ,da kommt eines ,morgens mein ,freund1 der ,arzt1 mein ,psychiater1 und zeigt mir ein ,schreiben1 in dem uns unser ,freund der ,dichter in sein ,elternhaus1 ein ,gut wenige ,meilen von der ,stadt1 einladet4 ,ich weigere mich mit hinauszufahren1 da ich ,reisen verabscheue4 --,aber er fhlt sich unglcklich4 --,was ist ihm denn8 --,schlaflosigkeit2 du weisst1 er hat wieder gekneipt4444 ,ich schtze eine dringende ,arbeit vor1 und die ,frage bleibt unentschieden4 ,am ,nachmittag berichtet ein neues ,schreiben1 dass der ,dichter krank ist und um den rztlichen ,rat seines ,freundes bittet4 --,wie ist es jetzt mit ihm8 --,er ist nervs1 ,neurastheniker1 und glaubt sich verfolgt4444 --,von ,dmonen8 --,nicht gerade1 aber jedenfalls4444 ,in einem ,anfall von ,galgenhumor1 hervorgerufen1 durch das ,gefhl1 ,genossen im ,unglck zu haben1 lasse ich mich bestimmen1 mitzufahren4 --,nun1 dann machen wir uns auf den ,weg2 du besorgst die ,medizin und ich treibe den ,teufel aus4 brigens denke ich diese ,lustfahrt mit meinen ,ausflgen zu kombinieren1 die ich mache1 um ,schonen zu studieren4 ,als die ,sache abgemacht ist1 packe ich meine ,reisetasche2 wie ich die ,hoteltreppe hinuntergehe1 werde ich unvermutet von einer ,frau angesprochen4 --,verzeihen ,sie1 sind ,sie ,doktor ,norberg8 --,nein1 das bin ich nicht1 antworte ich nicht gerade zu hflich1 da ich glaubte es mit einer ,dirne zu tun zu haben4 --,knnen ,sie mir sagen1 wieviel die ,uhr ist8 ,fuhr sie fort4 --,nein6 ,und ich rume das ,feld4 ,wie wenig merkwrdig diese ,szene auch war1 die hinterliess doch einen beunruhigenden ,eindruck bei mir4 ,am ,abend bleiben wir in einem ,dorf1 um dort die ,nacht zuzubringen4 ,ich war gerade in mein ,zimmer gekommen1 eine ,treppe hoch1 und hatte mich etwas subern knnen1 als das gewhnliche ,gerusch sich ber mir hren liess2 man schleppt ,mbel und macht ,tanzschritte4 ,dieses ,mal begnge ich mich nicht mit ,verdacht1 sondern klettre in ,gesellschaft meines ,kameraden die ,bodentreppe hinaus1 um mir ,gewissheit zu verschaffen4 ,aber dort oben ist nichts ,verdchtiges zu finden1 da niemand ber meinem ,zimmer unter den ,dachpfannen wohnt4 ,nachdem wir die ,nacht schlecht geschlafen haben1 setzen wir die ,fahrt fort und befinden uns einige ,stunden spter im ,elternhaus des ,dichters1 der hier beinahe als ein verlorener ,sohn religiser ,eltern1 guter und redlicher ,mensch1 erscheint4 ,der ,tag vergeht unter ,spaziergngen in einer schnen ,landschaft und unschuldigen ,gesprchen4 ,der ,abend senkt sich herab und bringt einen unbeschreiblichen ,frieden in eine husliche ,umgebung1 in der der ,arzt und ich uns gnzlich verloren vorkommen1 er noch mehr als ich1 da er ,atheist ist4 ,spt am ,abend ziehen wir uns in das ,zimmer zurck1 das dem ,doktor und mir angewiesen ist4 ,als ich etwas zu lesen suche1 bekomme ich die ,magie des ,mittelalters von ,viktor ,rydberg in die ,hand4 ,immer dieser ,schriftsteller1 dem ich ausgewichen bin1 so lange er lebte1 und der mich nach seinem ,tod verfolgt6 ,ich blttere in dem ,buche1 und der ,blick heftet sich auf die ,stelle ber ,incubi und ,succubi4 ,der ,verfasser glaubt an so etwas nicht und zieht den ,teufelsglauben ins ,lcherliche4 ,aber ich kann nicht lachen2 die ,lektre erregt bei mir ,anstoss1 und ich beruhige mich bei dem ,gedanken1 das der ,verfasser jetzt seine ,ansicht gendert haben drfte6 ,indessen ist das ,lesen solcher unheimlichen und magischen ,dinge nicht geeignet1 ,schlaf hervorzurufen1 und eine gewisse ,unruhe in den ,nerven macht sich vernehmbar4 ,deshalb wird der ,vorschlag1 zusammen nach dem ,bequemlichkeitshuschen zu gehen1 angenommen als eine heilsame ,zerstreuung und eine hygienische ,einleitung fr die ,nacht1 vor der ich ,furcht habe4 ,mit einer ,laterne versehen1 streben wir ber den ,hof1 wo bei einem wolkigen ,himmel die ,skelette der bereiften ,bume unter der neckischen und launenhaften ,windsbraut krachen4 --,ich glaube1 ihr frchtet euch vor eurem eigenen ,schatten1 lacht der ,arzt verchtlich4 ,keiner antwortet1 denn die ,windstsse versuchen uns auf eine ganz persnliche ,weise umzuwerfen1 stellen uns ein ,bein1 reissen uns am ,haar1 heben den ,rockschoss auf4 ,angekommen an ,ort und ,stelle1 die neben dem ,stall und unter dem ,heuboden lag1 werden wir von einem ,lrm ber unsern ,kpfen begrsst und--seltsam--es ist genau das ,gerusch1 das mich seit einem halben ,jahr verfolgt4 --,horch6 ,hrt ihr etwas8 --,ja1 es sind ,leute oben1 die dem ,vieh ,futter geben6 antwortet der ,dichter4 ,ich will die ,tatsache nicht leugnen1 warum aber gerade in dem ,augenblick1 da ich eintrete8 ,und wie kommt es1 dass das ,unwesen berall dieselben akustischen ,formen annimmt8 ,es muss unbedingt jemand sein1 ein ,unsichtbarer1 der diese ,katzenmusik fr mich anstellt2 es ist keine ,gehrshalluzination1 da die anderen dieselbe physische ,wahrnehmung haben wie ich4 ,als wir ins ,schlafzimmer zurckgekommen sind1 wird dennoch nichts aus der ,ruhe4 ,der ,dichter1 der sich den ganzen ,tag ruhig verhalten hat1 dem die ,eltern ein ,bodenzimmer zum ,schlafen angewiesen haben1 macht den ,anfang damit1 unruhig auszusehen1 und gesteht schliesslich ein1 dass er sich nicht getraut allein zu schlafen1 weil der ,alp ihn reite4 ,ich trete ihm mein ,lager ab und darf statt dessen ber einen grossen ,saal nebenan verfgen1 der mit einem ungeheuren ,bett versehen ist4 ,der ungeheizte ,saal1 ohne ,rouleaux und fast unmbliert1 lastet auf meinem ,gemt mit einem ,unbehagen1 das bestndig durch die ,feuchtkhle vermehrt wird4 ,um mich zu zerstreuen1 suche ich nach ,bchern und finde auf einem kleinen ,tisch die ,bibel mit ,gustae ,dores ,illustrationen sowie eine ,sammlung ,andachtsbcher4 ,da erinnere ich mich1 dass ich in ein religises ,haus eingedrungen bin1 dass ich der ,freund des verlorenen ,sohnes und ein ,verfhrer der ,jugend bin4 ,welche demtigende ,rolle fr einen achtundvierzigjhrigen ,mann4 ,wie erniedrigend6 ,und ich verstehe das ,leiden des jungen ,mannes1 der zwischen tugendhafte und fromme ,menschen eingesperrt ist4 ,das muss dieselbe ,pein sein wie fr den ,teufel1 die ,messe zu besuchen4 ,und um den ,dmon mit dem ,dmon zu vertreiben1 bin ich hierher eingeladen2 ich bin gekommen1 um durch ,befleckung diese reine ,luft zum ,einatmen mglich zu machen1 da der junge ,mann sie nicht ertragen kann4 ,unter derartigen ,gedanken bin ich zu ,bett gegangen4 ,der heilige ,schlaf war frher meine letzte und treueste ,zuflucht1 deren ,erbarmen mir niemals mangelte4 ,jetzt hat der ,trster in der ,nacht mich im ,stich gelassen und das ,dunkel erschreckt mich4 ,die ,lampe ist angezndet1 und ,stille herrscht nach dem ,sturm4 ,da weckt ein unbekannter surrender ,laut meine ,aufmerksamkeit und reisst mich aus dem ,halbschlaf4 ,und ich werde gewahr1 wie oben im ,saale ein ,insekt hin und her fliegt4 ,was mich aber wundert1 ist1 dass ich die ,art nicht kenne1 obgleich ich in der ,insektenkunde zu ,hause bin und mir schmeichle1 alle ,zweiflgler in ,schweden auswendig zu knnen4 ,und dies ist kein ,schmetterling1 kein ,seidenspinner und auch keine ,motte1 es ist eine ,fliege1 schwarz1 lnglich1 aber mit einem ,tonfall ausgerstet1 der dem einer ,gallwespe oder eines ,nachtfalters gleicht4 ,ich stehe auf1 um ,jagd darauf zu machen2 ,fliegenjagd zu ,ende ,dezember6 ,sie macht sich unsichtbar4 ,ich will wieder unters ,laken kriechen und mich in meine ,betrachtungen versenken4 ,aber das fliegt das verdammte ,tier unter dem ,kopfkissenbezug hervor2 nachdem es nun meinen ,bett ,ruhe und ,wrme entlehnt hat1 lenkt es seinen ,flug kreuz und quer4 ,ich lasse das ,geschpf gewhren1 sicher1 dass ich es bald an der ,lampe fange1 wohin die ,flamme es schon locken wird4 ,dieser ,augenblick lsst nicht auf sich warten1 und sobald die ,fliege innerhalb des ,lampenschirmes gekommen ist1 versengt ein ,streichholz ihre ,flgel so1 dass der ,friedensstrer seinen ,totentanz auffhrt und sich leblos auf den ,rcken legt4 ,durch den ,augenschein berzeuge ich mich davon1 dass es ein unbekanntes zweiflgliges ,insekt ist1 keine zwei ,zentimeter lang1 schwarz mit zwei feuerroten ,punkten auf den ,flgeln4 ,was war das8 ,ich weiss es nicht1 aber am nchsten ,tage gebe ich den andern ,gelegenheit das ,dasein der toten ,fliege zu besttigen4 -,eine ,hexe6 ,wirft der ,doktor hin4 -,die lebendig verbrannt worden ist6 ,indessen1 nach bewerkstelligtem ,autodaf schlafe ich ein4 ,mitten in der ,nacht werde ich von ,wimmern und ,zhneklappern geweckt1 das aus dem ,zimmer nebenan tnt4 ,ich znde ein ,licht an und gehe hinein4 ,mein ,freund1 der ,arzt1 hat sich mit dem halben ,krper aus dem ,bett geworfen und windet sich1 ein ,raub schrecklicher ,konvulsionen1 den ,mund weit geffnet2 er zeigt mit einem ,wort alle ,symptome der grossen ,hysterie1 wie sie in ,charcots ,abhandlung beschrieben sind1 und zwar in einem ,grade1 dass er ein ,bild von dem ,stadium gibt1 das ,besessenheit genannt wird4 ,und er1 ein ,mann von hervorragender ,intelligenz und gutem ,herzen1 nicht lasterhafter als andere1 gut gewachsen1 mit regelmssigen und angenehmen ,gesichtszgen1 ist nun so entstellt1 dass er dem ,bilde eines ,teufels des ,mittelalters gleicht4 ,entsetzt wecke ich ihn auf4 --,hast du getrumt1 alter ,junge8 --,nein6 ,es war nur ein ,anfall von ,alpdrcken6 --,incubus6 --,ja1 wahrhaftig6 ,es war jemand1 der drckte mir die ,lungen zusammen4 ,etwas im selben ,stil wie 444 angina pectoris4 ,ich reiche ihm ein ,glas ,milch2 er zndet eine ,zigarre an1 und ich gehe in meinen ,saal zurck4 ,aber nun ist es fr mich mit dem ,schlafen vorbei4 ,was ich gesehen hatte1 war zu furchtbar1 und bis zum ,morgen setzen meine ,kameraden ihren ,strauss mit dem ,unsichtbaren fort4 ,man trifft sich beim ,frhstck1 und die ,geschehnisse der ,nacht werden ins ,lcherliche gezogen4 ,aber unser ,wirt lacht nicht2 welchen ,umstand ich der religisen ,denkart zuschreibe1 die ihm ,achtung vor den verborgenen ,mchten lehrt4 ,die schiefe ,stellung1 in der ich mich befinde1 zwischen den ,alten1 die ich billige1 und den ,jungen1 die zu tadeln ich kein ,recht habe1 lsst mich auf die ,abreise dringen4 ,als wir vom ,tisch aufstehen1 bittet der ,herr des ,hauses1 den ,arzt um eine besondere ,konsultation1 und sie ziehen sich fr eine halbe ,stunde zurck4 --,was fehlt dem ,alten8 --,er kann nicht schlafen6 ,nchtliche ,herzaffektionen4444 --,also er auch6 ,der gerechte und fromme ,mann6 ,das ist also eine ,epidemie1 die keinen verschont4 ,ich will nicht verhehlen1 dass dieser ,umstand mich aufrichtete1 und gleich nahmen der ,aufruhrgeist und die ,zweifelsucht meine ,seele wieder in ,besitz4 ,die ,dmonen herausfordern1 den ,unsichtbaren trotzen und zuletzt unterjochen6 ,das war die ,losung1 die ich mir gab1 als ich diese gastfreie ,familie verliess1 um meine beabsichtigten ,ausflge in ,schonen zu machen4 ,am selben ,abend in der ,stadt ,hgans angelangt1 nehme ich mein ,abendessen im grossen ,speisesaal des ,hotels ein2 dabei habe ich einen ,zeitungsmann zur ,gesellschaft4 ,sowie wir uns zu ,tisch gesetzt haben1 lsst sich das bliche ,poltern ber meinem ,kopfe hren2 und um mich gegen die ,mangelhaftigkeit meiner eigenen ,wahrnehmung zu sichern1 lasse ich die ,erscheinung von dem ,zeitungsmann beschreiben2 der bezeugt deren ,wirklichkeit4 ,als wir nach beendeter ,mahlzeit hinausgingen1 stand die unbekannte ,frau1 die mich vor der ,abreise von ,lund angesprochen hatte1 ganz unbeweglich draussen vor dem ,portal und liess mich und meinen ,begleiter vorbeidefilieren4 ,da vergesse ich die ,dmonen und die ,unsichtbaren und verfalle von neuem auf die ,vermutung1 dass ich von sichtbaren ,feinden verfolgt bin4 ,aber im nchsten ,augenblick widerlege ich diese ,annahme1 indem ich mich an meinen unvorhergesehenen ,besuch beim ,schuhmacher in ,malm erinnere2 auch in jener ,nacht1 als wir nach dem ,stallgebude gingen1 war unmglich eine berlegte ,intrige anzunehmen4 ,die schrecklichen ,zweifel sitzen fest und hhlen mir das ,gehirn aus1 erhitzen mein ,blut und flssen mir ,ekel vor dem ,leben ein4 ,doch die ,nacht hat mir eine berraschung vorbehalten1 die mich mehr erschreckt als die letzten ,tage zusammengenommen4 ,ermdet von der ,reise gehe ich um elf ,uhr zu ,bett4 ,alles ist still im ,hotel und kein ,poltern vernehmbar4 ,mein ,mut wchst1 und ich falle in einen tiefen ,schlaf1 um nach einer halben ,stunde von einem ,lrm und ,gepolter1 das im ,zimmer ber dem meinen ist1 geweckt zu werden4 ,es scheint mindestens eine ,stiege junger ,leute zu sein1 die singen1 auf den ,boden stampfen1 ,sthle hin und her schieben4 ,dies wilde ,leben whrt bis zum ,morgen6 ,warum ich nicht beim ,wirt ,klage fhre8 ,weil es mir im ,laufe meines ,lebens nie gelungen ist1 recht zu bekommen4 ,dazu geboren und vorherbestimmt1 unrecht zu bekommen1 habe ich aufgehrt1 mich zu beklagen4 ,am ,morgen setze ich meine ,reise fort1 um die ,steinkohlegruben1 bei ,hgans zu besehen4 ,im selben ,augenblick1 wie ich ins ,wirtshaus eintrete1 um ein ,fuhrwerk zu bestellen1 beginnt der gewhnliche ,hexensabbath oben4 ,unter einem ,vorwand1 ich erinnere mich jetzt nicht1 welcher1 steige ich eine ,treppe hinauf4 ,ein grosser ,saal1 der leer ist1 ist alles1 was ich dort finde4 ,da die ,gruben nicht vor zwlf ,uhr besehen werden drfen1 lasse ich mich nach einem ,fischerort einige ,meilen nrdlich fahren1 von wo die ,aussicht ber den ,sund sehr berhmt ist4 ,als der ,wagen durch den ,schlagbaum vor dem ,dorfe fhrt1 fhle ich auf einmal meinen ,brustkorb von hinten zusammengeklemmt1 ganz als ob jemand mir seine ,knie in den ,rcken stemme1 und die ,illusion ist so vollstndig1 dass ich mich umwende1 um den ,feind1 der hinten aufsitzt1 in ,augenschein zu nehmen4 ,da erhebt ein ,schock ,krhen ein entsetzliches ,geschrei und fliegt ber den ,kopf des ,pferdes2 das scheut1 bumt sich1 spitzt die ,ohren und schwitzt grosse ,tropfen4 ,es kaut am ,zaum1 und der ,fuhrmann muss abspringen1 um das ,tier zu beruhigen4 ,ich frage1 warum das ,pferd so unvernnftig bange wrde1 aber die ,antwort steht in dem ,blick zu lesen1 den der ,fuhrmann auf die ,krhen richtet1 die gleich einer ,wolke uns noch einige ,minuten folgen4 ,es ist eine ganz natrliche ,begebenheit1 aber von schlimmer ,art und nach dem ,volksglauben ein schlechter ,vorbote6 ,nach zwei ,stunden ,wegs ohne ,nutzen fr meine ,studien1 weil ein ,nebel die ,aussicht ber den ,sund verschliesst1 fahren wir in das ,dorf ,mlle hinein4 ,entschlossen1 die ,bergspitze von ,kullen zu ,fuss zu besteigen1 verabschiede ich den ,kutscher und lasse ihn im ,wirtshaus meine ,rckkehr abwarten4 ,als ich die ,bergwanderung beendigt habe1 komme ich in das ,dorf zurck und lenke meine ,schritte nach der ,gastwirtschaft4 ,aber mir fehlt die ,ortskenntnis und ich suchen einen ,einwohner1 um mich hin zu fragen4 ,nicht ein lebendes ,wesen ist zu sehen1 weder auf den ,strassen noch anderswo4 ,ich klopfe an die ,tren2 keine ,antwort4 ,am ,vormittag um elf ,uhr in einem ,dorf von zweihundert ,einwohnern nicht ein ,mann1 nicht eine ,frau1 nicht ein ,kind1 nicht einmal ein ,hund6 ,und der ,kutscher1 das ,pferd1 der ,wagen wie weggeblasen4 ,ich irre in den ,gassen umher und finde nach einer halben ,stunde die ,gastwirtschaft4 ,sicher1 meinen ,fuhrmann dort zu haben1 bestelle ich ,frhstck2 nachdem ich gegessen habe1 bitte ich es dem ,kutscher anzusagen4 --,welchem ,kutscher8 --,meinem6 --,ich habe keinen gesehen6 --,haben ,sie nicht einen ,wagen bemerkt1 von einem rotbraunen ,pferde gezogen und von einem dunklen ,kutscher gefahren8 --,nein1 das habe ich nicht4 --,und ich habe ihn doch hierher ins ,wirtshaus bestellt4 --,dann sitzt er wohl im ,ausspann nebenan4 ,das ,mdchen bezeichnet den ,weg1 und ich setze mich in ,gang4 ,doch1 ich bin nicht imstande1 den ,krug zu finden1 und ich gehe irre1 so dass ich nicht wieder zurck nach meinem ,wirtshaus finde4 ,und kein ,mensch zu sehen6 ,da werde ich bange6 ,bange am hellen ,tage6 ,dieses ,dorf ist verhext6 ,ich vermag mich nicht mehr zu rhren1 sondern stehe1 wo ich stehe1 wie festgekettet4 ,was ntzt das ,suchen1 da der ,teufel einen ,finger im ,spiel hat8 ,nach sieben ,sorgen und acht ,betrbnissen kommt endlich der ,kutscher1 und ich schme mich1 ihm meine ,verdriesslichkeiten zu offenbaren oder ihm ,erklrungen abzufordern1 die nichts erklren4 ,wir sind nach ,hgands zurckgefahren4 ,vor der ,hoteltreppe fllt das ,pferd pltzlich zur ,erde1 als habe jemand vor der ,tr gestanden und es erschreckt4 ,jetzt lasse ich mich ber den ,weg nach den ,steinkohlengruben unterrichten2 dieses ,mal gewiss1 mein ,ziel nicht zu verfehlen1 gehe ich zu ,fuss die fnf ,minuten ,wegs1 die man mir angewiesen hat4 ,ich gehe und gehe zehn ,minuten1 eine ,viertelstunde1 eine halbe ,stunde1 geradeaus aufs ebene ,land1 ohne eine ,spur von ,gebuden oder ,schornsteinen zu erblicken1 die auf eine ,grube hinweisen knnen4 ,die angebaute ,ebene streckt sich in ,unendlichkeit aus2 nicht eine ,htte1 niemand zum ,fragen4 ,das ist der ,bse1 der mir diesen boshaften ,schabernack spielt6 ,und ich bleibe stehen wie festgeleimt1 erblindet1 ohne einen ,schritt vorwrts oder rckwrts machen zu knnen4 ,schliesslich kehre ich ins ,dorf zurck1 nehme ein ,zimmer und ruhe mich auf einem ,sofa aus4 ,nach einer ,viertelstunde werde ich aus meinen traurigen ,gedanken durch ein ,unwesen geweckt4 ,diesmal klopft man mit einem ,hammer ,ngel ein4 ,kleinglubig1 was die ,klopfgeister anbetrifft1 schreibe ich die ,erscheinung auf ,rechnung bswilliger ,leute oder eines mehr als gewhnlich grossen ,pechs4 ,ich klingele1 bezahle was ich schuldig bin und begebe mich auf den ,bahnhof4 ,drei ,stunden warten6 ,das ist viel1 wenn man ungeduldig ist1 aber es gibt keine ,wahl4 ,als ich zwei ,stunden auf einer ,bank hingebracht habe1 geht eine gutgekleidete und hbsche ,frauensperson an mir vorbei1 um in den ,wartesaal erster ,klasse einzutreten4 ,in der ,art dieser ,dame sich zu bewegen und in ihrem ganzen ,wesen lag etwas1 das bei mir unbestimmte ,erinnerungen weckte2 neugierig1 wie sie von vorn aussieht1 bewache ich die ,tr1 um mir die ,dame anzusehen1 wenn sie wieder vorbeikommt4 ,nachdem ich lange gewartet habe1 gehe ich in den ,wartesaal hinein4 ,niemand ist drinnen zu sehen2 und keine andere ,tr ist da2 kein ,toilettenzimmer4 ,und ,doppelfenster setzen der ,mglichkeit1 auf andere ,weise zu entkommen1 ihr ,halt entgegen4 ,bin ich geblendet8 ,gibt es ,menschen1 die mit der ,fhigkeit ausgerstet sind1 einem das ,gesicht zu verkehren8 ,kann man sich unsichtbar machen8 ,das sind ungelste ,fragen1 die mich zur ,verzweiflung bringen4 ,bin ich verrckt8 ,nein1 die rzte sagen1 es sei nicht der ,fall4 ,da kann man an ,wunder glauben4 ,ich bin ein ,verdammter1 ich befinde mich in der ,hlle1 wenn man ,swedenborg glauben darf1 und die ,mchte strafen mich1 rastlos1 unbarmherzig4 ,die ,geister1 die ich heraufbeschwre1 haben keine ,lust1 wieder in die ,flasche zu kriechen1 von der ich das ,insiegel genommen habe4 ,der ,abend desselben ,tages1 in einem guten ,hotel erster ,klasse der ,stadt ,malm4 ,ich gehe um zehn ,uhr zu ,bett4 ,um halb elf fngt man an im ,korridor ,holz zu spleissen1 ohne dass jemand seine ,unzufriedenheit darber ussert2 und zwar in einem kontinentalen ,hotel voller ,reisender4 ,danach wird getanzt6 ,spter dreht man an einer ,maschine mit ,rderwerk 444 ,ich stehe auf1 bezahle die ,rechnung und beschliesse meine ,reise die ganze ,nacht fortzusetzen4 ,mutterseelenallein draussen in der kalten ,januarnacht1 gehe ich und schleppe meine ,reisetasche1 ermdet und erschpft1 unter einem pechschwarzen ,himmel4 ,einen ,augenblick halte ich es fr das ,beste1 mich in den ,schnee zu legen und zu sterben4 ,aber im nchsten ,moment sammle ich meine ,krfte und biege in eine de ,hinterstrasse ein1 wo ich ein anspruchsloses ,hotel antreffe4 ,nachdem ich mich vergewissert habe1 dass niemand mich auskundschaftet1 schleiche ich durch das ,tor hinein4 ,ohne mich auszukleiden1 strecke ich mich auf dem ,bett aus1 fest entschlossen1 mich lieber tten als zum ,aufstehen bringen zu lassen4 ,totenstille herrscht im ,hause und der liebliche ,schlaf nhert sich4 ,da hre ich pltzlich1 wie eine unsichtbare ,tatze an der ,papierbekleidung der ,decke gerade ber meinem ,kopfe kratzt4 ,es kann keine ,maus sein1 da das lose gespannte ,papier sich nicht bewegt2 und brigens ist es eine ziemlich grosse ,tatze1 wie von einem ,hasen1 einem ,hund6 ,bis zum ,tagesgrauen erwarte ich1 in ,schweiss gebadet1 die ,klauen in meiner ,haut zu fhlen1 aber vergebens1 denn selbst die ,angst ist qulender als der ,tod4 ,warum ich nicht krank werde nach solchen ,peinigungen8 ,weil ich das ,leiden bis auf die ,hefe leeren muss1 um das ,gleichgewicht zwischen den begangenen ,missetaten und der auferlegten ,strafe wieder herzustellen4 ,und es ist wirklich merkwrdig1 wie ich die ,qualen auszuhalten vermag2 ich verschlinge sie mit grimmiger ,freude1 um endlich ein ,ende mit ihnen zu machen4 #b4 ,die ,trostlosigkeit breitet sich aus4 ,als ,neujahr und die unzhligen ,feiertage berstanden sind1 finde ich mich eines ,tages allein4 ,es ist1 als ob ein ,orkan dahergezogen wre3 alle sind zerstreut1 fortgeblasen1 schiffbrchig4 ,mein ,freund der ,arzt ist als krank ins ,lazarett aufgenommen4 ,tatschlich hat er1 von ,trunksucht geschwcht1 von ,geldmangel bedrngt1 von ,schlaflosigkeit aufgerieben1 schliesslich ,neurasthenie bekommen4 ,das ist herzzerreissend2 und statt ins ,wirtshaus zu gehen1 lenke ich nun meine ,schritte ins ,lazarett1 um fr eine ,stunde ,zwiegesprch und ,gesellschaft zu suchen4 ,im ,caf bin ich der einzige1 der ein ,glas trinkt1 da drei von den ,kameraden das ,gelbde der ,nchternheit abgelegt haben4 ,der ,dichter ist fortgereist4 ,der junge sthetiker1 der ,sohn des ,professors der ,ethik1 ist ins ,ausland geschickt1 um von dem schlechten ,umgang mit dem ,verfhrer der ,jugend 7das bin ich67 loszukommen4 ,ein ,doktor der ,philosophie hat sich das ,bein gebrochen und liegt zu ,bett4 ,gleichzeitig wird der junge ,chemiker1 der ,bannertrger der ,fortschrittsmnner1 krank und muss auf ,neurasthenie behandelt werden4 ,es ist ,schlaflosigkeit1 ein ,anfall von ,alpdrcken und ,schwindel gewesen4 ,alle diesen traurigen ,umstnde und andere haspeln sich im ,laufe von anderthalb ,monaten ab4 ,und was meine ,lage unertrglich macht1 ist1 dass man mehr oder weniger direkt die ,schuld auf mich schiebt4 ,ich bin der ,bse selbst1 ich habe den bsen ,blick6 ,es ist nur gut1 dass man ber die ,macht des bsen ,willens und die heimlichen ,finten des ,okkultismus nichts weiss und den ,gedanken daran verwirft1 denn sonst wrde man mich totschlagen4 ,eine flache und trbe ,stille hat sich ber das geistige ,leben an der ,universitt gebreitet4 ,nicht eine neue zeugungskrftige ,idee1 keine ,grung und ,bewegung6 ,die ,naturwissenschaften haben die transformistische ,methode1 die ,fortschritt versprach1 abgenutzt1 und sie drohen nun an allgemeiner ,schwche zu sterben4 ,man diskutiert nicht mehr1 weil man einig ist1 dass die reformatorischen ,bestrebungen eitel sind4 ,man hat so viele ,illusionen strzen sehen1 und die grosse ,befreiungsaktion ist jetzt in eine allgemeine ,auflsung oder vielmehr ,zersetzung bergegangen4 ,die ,jugend wartet auf etwas ,neues1 ohne sich noch klar gemacht zu haben1 was sie ersehnt4 ,neues um jeden ,preis1 ausgenommen ,abbitte und ,rckzug4 ,vorwrts zu dem ,unbekannten1 was es auch sei1 wenn es nur nicht etwas ,altes ist4 ,man will freilich eine ,vershnung mit den ,gttern1 aber es sollen umgeschaffene sein1 besser entwickelte ,gtter1 die auf gleicher ,hhe mit der ,gegenwart stehen1 ,gtter von weitherziger ,auffassung1 frei von kleinlichen ,vorurteilen1 berauscht von ,lebensglck4 ,leider aber sind die ,unsichtbaren krittlig geworden1 neidisch auf die ,freiheiten1 welche die ,sterblichen sich erworben haben4 ,der ,wein ist vergiftet worden und verursacht wilde ,verrcktheit1 statt liebliche ,visionen hervorzurufen4 ,die durch ,gesellschaftsbande geregelte ,liebe erweist sich als ein ,zweikampf auf ,leben und ,tod2 die freie ,liebe fhrt im ,schlepptau unnennbare und endlose ,krankheiten1 bringt ,elend ber die ,heimsttten1 stsst ihre ,opfer schimpfbeladen vom ,verkehr aus4 ,die ,epoche eines ,experimentiergeistes ist abgelaufen und die ,experimente haben lauter negative ,resultate ergeben4 ,um so besser fr die ,menschen der ,zukunft3 die werden ,nutzen ziehen aus den heilsamen ,lehren1 die sie aus der ,niederlage der ,vorhut holen knnen1 welche in der ,wste irre gegangen und in einem hoffnungslosen ,kampf gegen die bermacht gefallen ist4 ,einsam1 wie ich bin1 schiffbrchig1 ein ,wrack1 das auf eine ,schre im ,ozean geworfen worden ist1 habe ich ,augenblicke1 in denen ich von ,schwindel vor dem blauenden ,nichts ergriffen werde4 ,ist es der ,himmel1 der einen ,widerschein von dem ausgebreiteten ,tuche des ,meeres trgt1 oder das ,meer1 das den ,himmel spiegelt8 ,ich habe die ,menschen geflohen1 und die ,menschen fliehen mich4 ,in meiner ersehnten ,einsamkeit werde ich von einer ganzen ,schar ,dmonen heimgesucht1 und wenn alles zusammen kommt1 fange ich doch an den geringsten unter den ,sterblichen den interessantesten ,schemen vorzuziehen4 ,aber wenn ich einen ,menschen suche1 whrend der langen ,abende1 durch die ganze ,stadt1 treffe ich keinen1 weder bei sich zu ,hause noch in den ,cafs4 ,da1 mitten in meiner schicksalbestimmten1 unvermeidlichen ,armut sendet die ,vorsehung einen ,mann auf meinen ,weg1 ja einen ,mann1 dessen ,vater ich frher missachtet hatte1 sowohl wegen seiner mangelhaften ,erziehung wie wegen seiner radikalen ,ansichten1 die ihn von den besseren ,gesellschaftskreisen ausschlossen 4444 ,jetzt kam die ,vergeltung3 ich hatte den ,vater geschmht1 trotzdem er ein reicher ,mann war1 und ich werde geradezu gezwungen1 mit dem ,sohn frlieb zu nehmen4 ,hier muss hinzugefgt werden1 dass der junge ,mann in der ,stadt ebenso schlecht angeschrieben ist1 wie ich1 ebenso isoliert1 weil er die ,rolle eines ,verfhrers der ,jugend spielt4 ,und das ,unglck bringt uns dazu1 eine wahrhaftige ,freundschaft zu knpfen4 ,er ladet mich ein1 bei sich zu wohnen1 er streckt mir ,existenzmittel vor1 er wacht ber mich wie ber einen ,kranken2 und in der ,tat hat die ,verfolgung mich verleitet1 in einem ,hotel ,skandal zu erregen3 ich wollte in ein ,zimmer neben dem meinen eindringen1 berzeugt1 dort ,feinde zu finden1 die mich beunruhigten4 ,wenn ich noch einen ,tag in diesem ,hotel gewohnt htte1 wrde die ,polizei sich eingemischt haben1 und eine ,zukunft im ,irrenhause wre mir sicher gewesen4 ,zur selben ,zeit bringt das ,auftreten eines andern jungen ,mannes mich zu der berzeugung1 dass die ,gtter nicht unvershnlichen ,groll gegen mich nhren4 ,ein richtiges ,wunderkind1 geboren mit frhreifer ,einsicht in alle ,zweige des menschlichen ,wissens1 wohl erzogen von einem gelehrten und sittlich hoch stehenden ,vater1 wurde der junge ,mann vor zwei ,jahren von einer ganz geheimnisvollen ,krankheit ergriffen1 deren ,einzelheiten er mir zu dem ,zweck offenbarte1 meine ,meinung zu erfahren oder vielmehr die ,besttigung seines eigenen ,argwohns zu hren4 ,genug1 der junge ,mann1 der ein reines ,jnglingsleben gelebt und die strengsten ,grundstze eingesogen hat1 tritt unter gnstigen ,verhltnissen hinaus ins ,leben1 von seinen ,altersgenossen beschtzt und beliebt wohin er kommt4 ,aber eines ,tages begeht er eine ,handlung1 die ihm sein ,gewissen bestimmt verbietet4 ,nichts ist seitdem imstande ihn zu beruhigen4 ,nach langer ,zeit geistiger ,tortur unterliegt auch sein ,krper4 ,gleichzeitig erreicht seine ,seelenkrise eine erschreckende ,hhe4 ,jeden ,tag konstatiert er einen neuen ,fortschritt eines eingebildeten bels1 und schliesslich macht er die ,qual der ,agonie durch4 ,darauf glaubt er tot zu sein2 er hrt in allen ,wohnungen des ,hauses ,srge zunageln4 ,wenn er die ,zeitung liest--sein ,verstand ist nmlich dauernd klar--erwartet er die ,anzeige seines eigenen ,begrbnisses zu sehen4 ,gleichzeitig erleidet sein ,krper eine ,scheinauflsung mit ,leichengeruch1 der seine ,umgebung von seinem ,bett schreckt und ihn selbst zum ,schaudern bringt4 ,eine ,vernderung in der ,persnlichkeit selbst scheint vor sich gegangen zu sein1 da der junge ,mann1 der auf seine ,weise religis gesinnt war1 nun von ,zweifeln angefochten wird4 ,eine ,wahrnehmung1 die er im ,gedchtnis behielt1 war1 dass seine ,umgebung stets wachsbleiche oder blaue ,gesichter hatte4 ,und wenn er aufgestanden war1 um die ,leute auf der ,strasse zu betrachten1 schienen ihm alle ,passanten blau im ,gesicht zu sein4 ,was ihm ferner ,entsetzen einflsste1 war1 dass sich unten auf der ,strasse eine unendliche ,reihe von ,bettlern1 zerlumpten ,kerlen1 gebrechlichen beinlosen ,krppeln auf ,krcken an seinem ,fenster vorbei schleppten1 als seien sie zusammengerufen worden1 um ,revue zu passieren4 ,whrend der ganzen ,zeit behielt der ,kranke den ,eindruck1 dass die ,wirklichkeit von dem1 was er sah1 ber jeden ,zweifel erhaben war2 daneben aber wurde er gezwungen1 eine symbolische ,bedeutung hineinzulegen4 ,jedes ,buch1 das er ffnete1 enthielt direkte ,mahnungen an ihn4 ,nachdem er seine ,erzhlung beendet hatte1 frage er1 was ich von der ,sache denke4 --,etwas ,halbwirkliches1 eine ,reihe ,visionen1 von jemand heraufbeschworen1 zu bewusstem ,zweck4 ,eine lebende ,scharade1 aus der die ,nutzanwendung zu ziehen ,ihnen zukommt4 ,nun1 wie wurden ,sie geheilt8 --,es ist recht lcherlich1 aber ich will es ,ihnen gestehen4 ,frher hatte ich immer in ,opposition zu meinen ,eltern gestanden1 die mich mit unermdlicher ,frsorge fr ,leib und ,seele umgaben2 jetzt aber beuge ich schliesslich den ,nacken unter das ,joch1 das mir lieblich und wohltuend geworden1 da es von ungeheuchelter ,liebe abgemessen war4 ,so wurde ich geheilt4 --,und haben ,sie nie einen ,rckfall gehabt8 --,doch6 ,ein einziges ,mal6 ,aber von der gelindesten ,art4 ,eine ,zeitlang unbedeutende ,nervositt und ,schlaflosigkeit1 die vor den einfachsten medizinischen ,verhaltensmassregeln wich4 ,aber dieses ,mal hatte ich mir auch nichts vorzuwerfen4 --,und was hat ,ihnen der ,arzt verordnet8 -,ordentlich zu leben1 nachts zu schlafen und ,ausschweifungen zu vermeiden4 --,das ist ja ganz der ,weg des ,kreuzes6 ,nun bin ich also nicht mehr einsam und verlassen2 der junge ,gelehrte scheint mir als ein ,bote von den ,mchten gekommen zu sein1 ich kann ihm alles anvertrauen2 und indem wir vergleichen1 was wir erlebt haben1 sttzen wir einander gegenseitig auf dem schmalen ,pfad im ,tal der ,schmerzen4 ,auch er getroffen in jungen ,jahren6 ,alle ,menschen gewaltsam aus dem ,schlaf gerissen6 ,es ist also eine allgemeine ,erweckung1 und was bezweckt sie8 #c4 ,erziehung4 ,swedenborg1 mein ,wegweiser in der ,finsternis1 hat sich nur als ,bestrafer offenbart4 ,die ,arcana ,coelestia sprechen nur von der ,hlle und von ,strafen1 die vollzogen werden von bsen ,geistern1 das heisst ,teufeln4 ,nicht ein ,wort des ,trostes1 keine ,gnade4 ,und doch ward ja der ,teufel in meiner ,jugend abgeschafft1 alle lachten ber ihn2 und durch die ,ironie des ,zufalls bereitet man sich gerade jetzt dazu1 das ,jubilum des ,philosophen ,bostrm zu begehen1 der die ,hlle niederriss und den ,teufel vernichtete4 ,zu diesem ,denker sah man in meiner ,jugend wie zu einem ,reformator auf1 und jetzt rstet sich der ,teufel zu einer ,renaissance fr sich4 ,er ist in die ,erzeugnisse der sogenannten satanischen ,literatur geschlpft1 in die schnen ,knste an die ,seite von ,christus1 ja sogar in die ,industrie4 ,letzte ,weihnacht habe ich bemerkt1 dass die ,geschenke meist kleine ,teufel und ,gespenster vorstellten1 sowohl die ,spielsachen der ,kinder wie komische ,gegenstnde1 welche die lteren fr einander kaufen1 ,zuckerwerk1 ,kontorkalender4 ,gibt es ihn noch1 oder ist er nur ein halb wirkliches ,schreckbild1 das von den ,unsichtbaren projiziert wird1 um einen starken ,eindruck auf uns zu machen8 ,uns zum ,kreuze hinzustossen8 ,eine ,antwort darauf zu finden1 war mir noch nicht gelungen1 als man mich an einem trben ,abend zu einem ,bildhauer fhrt1 der ,freidenker und ,atheist ist1 wie die theosophische ,gesellschaft1 deren ,anhnger er ist4 ,bei ihm kann man eine ,privatsammlung von ,gegenstnden in ,ton sehen1 die fr die ,stockholmer ,ausstellung bestimmt sind4 ,mit abstossendem ,realismus und ,cynismus ist da der ,teufel in verschiedenen ,situationen dargestellt1 immer in ,verbindung mit einem ,priester1 dem vor ihm bange ist4 ,das ist ein ,lachen6 ,aber ich1 ich kann nicht lachen und denke3 warte1 wir werden sehen6 ,nach ,verlauf von vier ,monaten begegne ich dem ,bildhauer auf der ,strasse4 ,er sieht betrbt aus1 als sei ihm etwas ,unangenehmes widerfahren4 --,knnen ,sie sich solch ein verdammtes ,pech denken3 man hat drei meiner besten ,figuren zerschlagen1 als man sie auf der ,ausstellung auspackte4 ,das ist etwas1 was mich ausserordentlich interessiert1 und in demselben ,augenblick1 in dem ich das ,unglck beklage1 frage ich mit einer fast schmhlichen ,neugier3 --,und welche von ,ihren ,statuetten waren es8 --,die drei mit dem ,teufel1 so viel ich weiss4 ,ich lache nicht1 aber antworte lchelnd3 --,da sehen ,sie1 ,lucifer kann ,karikaturen nicht leiden6 ,einige ,wochen spter hat der ,bildhauer ein neues ,schreiben erhalten1 in dem man ihm mitteilt1 dass die anderen ,figuren von ihrem ,sockel gefallen und in ,stcke zerschlagen sind1 ohne dass die ,verwaltung erklren kann1 wie es zugegangen ist4 ,mithin hat der arme ,knstler ein ,jahr verloren1 die ,herstellungskosten nicht gerechnet1 und er sieht sich aus dem ,verzeichnis der ,aussteller gestrichen4 ,in seiner ,untrstlichkeit trstet er sich mit dem ,zufall1 der nichts besagt2 zugleich rettet der jedoch den menschlichen ,stolz1 welcher vor dem blinden ,ungefhr die ,knie beugt4 ,man senkt den ,kopf vor dem ,stein1 der von der ,schleuder geflogen kommt3 aber der ,schleuderer selbst8 ,einen solchen hat man nicht gesehen4 ,inzwischen bekomme ich nach und nach ,swedenborgs ,arbeiten in die ,hnde1 eine nach der anderen1 und immer in einem gnstigen ,augenblick4 ,so treffe ich in seinen ,trumen alle ,symptome der ,krankheit an1 die mich heimsucht1 die nchtlichen ,anflle1 die ,atemnot4 ,und die ,tatsachen1 die in diesen seinen ,aufzeichnungen erzhlt werden1 gehren in die ,zeit vor den ,offenbarungen4 ,das war fr ,swedenborg die ,periode der ,verwstung1 als er dem ,satan berliefert wurde1 damit das ,fleisch gettet werde4 ,das gibt mir ,klarheit ber die wohlwollenden ,absichten des ,unsichtbaren1 ohne mir jedoch ,trost bringen zu knnen4 ,erst nachdem ich ,himmel und ,hlle gelesen habe1 fange ich an mich erbaut zu fhlen4 ,es gibt einen ,zweck in diesen unerklrlichen ,leiden3 die ,verbesserung und ,entwicklung meines ,ichs zu etwas ,grsserem1 ,nietzsches ertrumtem ,ideal1 wiewohl anders aufgefasst4 ,den ,teufel gibt es nicht als ein selbstndiges ,wesen1 das ,gott gleich und sein ,widersacher ist4 ,der ,unsichtbare1 der uns plagt1 ist der ,zuchtgeist4 ,viel ist schon gewonnen mit der ,einsicht1 dass das ,bse um des ,bsen willen nicht existiert2 und von neuem wird die ,hoffnung geboren1 dass man durch ,reue und gewissenhafte berwachung der eigenen ,gedanken und ,handlungen zum ,frieden des ,herzens kommen kann4 ,und da ich beobachte1 was sich im tglichen ,leben zutrgt1 wird eine neue ,erziehung wirksam1 und ich lerne nach und nach die konventionellen ,zeichen deuten1 die von den ,unsichtbaren benutzt werden4 ,doch sind die ,schwierigkeiten gross infolge meines ,alters und der eingewurzelten schlechten ,gewohnheiten2 auch bin ich durch eine gewisse ,nachgiebigkeit zu sehr geneigt1 mich meiner ,umgebung anzupassen4 ,es hlt so schwer1 zuerst von einem frhlichen ,gelage aufzubrechen2 ich bin ein schlechter ,kamerad1 wenn ich meinen ,willen ,freunden1 denen ich verpflichtet bin1 aufzwingen will4 ,aber man muss auf dieser ,welt alles lernen4 ,so hatte ich mir angewhnt1 nach dem ,mittagessen1 das ich um zwei einnehme1 beim ,kaffee sitzen zu bleiben2 und eines ,tages ,anfang ,februar sitze ich da1 mit dem ,rcken gegen die ,aussenwand4 ,man hat begonnen1 die ,frage zu errtern3 sollen wir uns eine halbe ,flasche ,punsch leisten8 ,im selben ,augenblick kommt eine unmittelbare ,antwort in ,form eines ,lrms1 der hinter meinem ,rcken so stark ausbricht1 dass die ,kaffeetassen auf dem ,tablett hpfen4 ,man kann sich denken1 was ich fr ein ,gesicht machte6 ,einer von den ,freunden steht auf1 um nachzusehen1 was los ist4 ,es ist etwas ganz ,einfaches3 ein ,arbeiter bessert den ,mauerputz draussen aus4 ,wir setzen uns in ein besonderes ,zimmer4 ,sofort bricht ein neues ,poltern ber meinem ,kopfe aus1 oben auf dem ,boden4 ,ich erhebe mich und fliehe vom ,schlachtfeld4 ,von dieser ,stunde bleibe ich niemals nach dem ,mittagessen beim ,kaffee sitzen1 ausgenommen an ,feiertagen4 ,am ,abend dagegen kann ich ein ,glas mit den ,freunden trinken1 da es sich nicht so sehr ums ,trinken handelt1 als um ,gedanken austauschen mit kenntnisreichen ,leuten1 die alle ,zweige der ,wissenschaft vertreten4 ,aber manchmal geschieht es1 dass die reine ,trunksucht berhand nimmt und eine zgellose ,frhlichkeit sowie ,vorschlge in cynischer ,richtung zur ,folge hat2 dann bricht die schlimmere ,natur in einem durch1 die brutalen ,instinkte nehmen sich freien ,spielraum4 ,es ist so bequem1 eine ,weile ,tier zu sein1 und brigens ist das ,leben nicht immer lustig 444 und so weiter im selben ,sinne4 ,eines ,tages1 nachdem ich einige ,zeit an strmischen ,trinkgelagen teilgenommen habe1 bin ich auf dem ,wege zu meinem ,mittagstisch4 ,ich gehe an einem ,beerdigungsinstitut vorbei1 wo ein ,sarg ausgestellt ist4 ,die ,strasse ist mit ,fichtenzweigen bestreut und die grosse ,glocke des ,doms lutet ,totengelut4 ,als ich ins ,restaurant komme1 finde ich meinen ,tischkameraden in ,betrbnis3 er ist gerade vom ,krankenhaus gekommen1 wo er von einem ,sterbenden ,abschied genommen hat4 ,als ich nach dem ,mittagessen durch ,hinterstrassen1 in denen ich noch nicht gewesen bin1 nach ,hause gehe1 begegne ich zwei ,leichenzgen4 ,wie alles heute nach ,tod riecht6 ,und der ,kirchturm fngt wieder an mit ,totengelut4 ,als ich am ,abend durch den ,torweg in die ,kneipe zu gehen beabsichtige1 sehe ich einen alten ,mann an der ,mauer stehen1 der sichtlich betrunken und krank ist4 ,um nicht mit ihm zusammenzustossen1 mache ich einen ,umweg und begebe mich in den ,speisesaal4 ,mein ,katzenjammer von gestern und die ,begrbniseindrcke im ,laufe des ,tages flssen mir eine heimliche ,furcht vor ,spirituosen ein1 so dass ich ,milch zum ,abendessen bestelle4 ,whrend der ,mahlzeit erschallt im ,hause ein ,lrm1 der mit ngstlichen ,rufen gemischt ist1 und nach einer kleinen ,weile trgt man den ,alten vom ,torweg in ,prozession herein1 der ,sohn des ,verschiedenen an der ,spitze4 ,der ,vater ist gestorben4 ,ein gib acht fr den ,trinker6 ,in der folgenden ,nacht bekam ich einen schrecklichen ,anfall von ,alpdrcken4 ,jemand klammerte sich fest an meinem ,rcken an und schttelte mich an den ,schultern4 ,dies gengte mir1 um mich im nchtlichen ,trinken vorsichtig zu machen1 ohne dass ich jedoch ganz davon abstand4 ,ende ,januar bin ich in eine ,privatwohnung umgezogen und sehe immer meinem ,geschick ins ,auge1 ohne meine ,zuflucht zu der ,zerstreuung nehmen zu knnen1 die in der ,gegenwart eines ,freundes liegt4 ,es ist ein ,zweikampf1 und zu entschlpfen ist nicht mglich6 ,wenn ich abends nach ,haus komme1 erfahre ich sofort1 wie es um mein ,gewissen steht4 ,eine erstickende ,atmosphre auch wenn die ,fenster aufgemacht werden1 verkndet eine schwere ,nacht4 ,es gibt ,abende1 da ich berzeugt bin1 dass ich jemand in meinem ,zimmer befindet4 ,dann bekomme ich infolge der furchtbaren ,angst ,fieber mit kaltem ,schweiss und wenn ich mein ,gewissen untersuche1 finde ich augenblicklich1 wo der ,schuh drckt4 ,aber ich fliehe nicht mehr1 weil es nichts ntzt4 ,unter den ,lektionen1 welche die ,zuchtgeister mir geben1 wage ich eine nicht zu vergessen1 nmlich das ,verbot1 in verborgenen ,dingen zu forschen2 denn diese sollen verborgen bleiben4 ,so hatte ich auf meinen ,ausflgen in ,schonen eine ,art an verschiedenen ,stellen befindlicher ,steine von eigentmlicher und sehr charakteristischer ,form bemerkt4 ,sie gaben nmlich entweder ,tiertypen wieder1 besonders ,vgel1 oder ,hte1 ,helme4 ,es fanden sich auch andere1 mit ,rillen1 welche die ,widmannstttenschen ,figuren auf ,meteorsteinen nachahmten4 ,ohne mir ganz klar darber zu sein1 woher deren ,ursprung herzuleiten wre1 erhielt ich den ,eindruck1 dass es nicht ein ,spiel der ,natur sei4 ,ihre ,gestalt gab an1 dass sie ,kunsterzeugnisse seien1 hervorgegangen und bearbeitet von ,menschenhand4 ,zwei ,jahre lang setzte ich die ,jagd nach ihnen fort2 nachdem ich einen ,freund fr die ,sache interessiert habe1 sage ich ihm einen ,fundort1 damit er einen ,photographen dorthin schickt4 ,die ,expedition missglckte1 und ein ,jahr spter entdeckte ich1 dass die ,adresse unrichtig war4 ,jedesmal1 wenn ich seitdem eigensinnig diese ,untersuchung fortsetzen will1 stellen sich ,hindernisse ein1 die zu merkwrdig sind1 als dass ich sie dem ,zufall auf ,rechnung setzen knnte4 ,so1 um nur ein ,beispiel anzufhren1 habe ich eines ,morgens beschlossen1 mit einem ,altertumsforscher einen ,ausflug zu machen1 um die ,frage mit einem einzigen lange vorbereiteten ,schlag zu entscheiden4 ,da passiert es mir1 dass auf der ,strasse vor meiner ,tr eine ,zwecke in meinem ,stiefel losgeht und mich in den ,fuss sticht4 ,anfangs kmmere ich mich nicht darum1 als ich aber an die ,wohnung des ,begleiters gekommen bin1 wird der ,schmerz so heftig1 dass ich stehen bleiben muss4 ,unmglich1 weiter zu gehen2 kein ,ausweg1 umzukehren6 ,wtend ziehe ich in meinem ,verdruss den ,stiefel aus und mache die ,zwecke mit einem ,messer glatt4 ,eine dunkle ,erinnerung an meine ,swedenborg-,lektre ruft mir in einem ,augenblick folgende ,stelle zurck3 ,wenn die ,zuchtgeister eine schlechte ,handlung sehen oder die ,absicht1 etwas ,unrechtes zu tun1 so strafen sie durch einen ,schmerz im ,fuss1 in der ,hand oder in der ,gegend des ,zwerchfells4 ,aber aufgestachelt wie ich war von ,wissbegierde1 die ich fr zulssig und lobenswert hielt1 setzte ich den unterbrochenen ,weg fort und schloss mich alsbald meinem ,kameraden an4 ,die ,exkursion soll in einer ,grotte1 die im ,park liegt1 anfangen4 ,aber der ,eingang ist durch ,schmutzhafen scheusslichster ,art versperrt2 auf eine so herausfordernde oder vielmehr ironische ,weise sind sie dahingelegt1 dass ich lcheln muss4 ,die andere ,fundstelle1 die ich gut kenne1 ist in einem ,garten1 wo ,steinblcke um einen ,baum gruppiert sind1 an die man leicht heran gehen kann4 ,aber diesen ,morgen hat der ,grtner den ,baum und die ,altertmer durch einen ,ring von ,blumentpfen so abgesperrt1 dass ich meinem gelehrten ,begleiter nichts zeigen kann4 ,ein schnes ,fiasko6 ,doch durch die ,hindernisse gereizt1 schleppe ich meinen ,mann1 der anfngt1 sich zweifelnd zu stellen1 quer durch die ,stadt nach einem ,hof1 wo ein ganzes ,museum zusammengebracht ist4 ,dort wird wohl der ,ausschlag gegeben werden1 und ich erwarte ein ,resultat1 das geeignet ist1 verblfft zu machen4 ,wir werden sogleich von einem der schlimmsten ,kter begrsst2 als wir ihn anschnauzen1 werden die ,einwohner des ,hauses auf den ,hof gelockt2 wir mssen unser ,anliegen hervorbrllen1 um den bellenden ,hofhund berschreien zu knnen4 ,es ist ein geschlossenes ,gitter rings herum angebracht1 und man kann den ,schlssel nicht finden6 --,gibt es noch mehr ,stellen8 ,fragt mich der ,altertumsforscher1 der mich bereits verachtet4 --,ja1 die gibt es1 aber ausserhalb der ,stadt6 ,ich will den ,leser nicht mit ,lappereien ermden2 genug1 nach mehr oder minder rgerlichen ,irrfahrten kommen wir endlich zu einem solchen ,haufen ,steine4 ,aber welche ,hexerei3 ich konnte dem gelehrten ,manne nichts zeigen1 weil er nichts sah2 auch ich selbst1 wie mit ,verblendung geschlagen1 vermochte nicht mehr in ihrer ,gestalt etwas wie ,abbildung organischer ,wesen zu unterscheiden4 ,am folgenden ,tage dagegen1 als ich mich wieder an die ,stelle begeben hatte1 dieses ,mal allein1 sah ich eine ganze ,menagerie4 ,die ,erzhlung dieses ,abenteuers mag geschlossen werden1 indem ich auf die ,beschaffenheit dieser berreste einer pradamitischen ,skulptur hinweise4 ,die ,okkultisten leiten nmlich deren ,ursprung vom ,menschengeschlecht der ,atlaszeiten ab und stellen sie auf dieselbe ,linie wie die ,kolossalsteinbilder der ,osterinseln und der ,wste ,gobi4 ,olaus ,magnus erwhnt sie auch und hat sie in grosser ,menge an der ,kste von ,broviken in ,ostergtland gefunden4 ,swedenborg legt ihnen eine symbolische ,bedeutung unter und hlt sie fr ,kunsterzeugnisse des ,geschlechts des silbernen ,zeitalters4 7,vergleiche ,delitiae sapientiae47 ,nach dem zu urteilen1 was sich in dem begrenzten ,kreise1 in dem ich lebe1 zeigt1 erlauben die ,mchte mir nicht1 meine ,bekanntschaften zu whlen2 noch weniger1 jemand zu verschmhen1 wer es auch sein mag4 ,wie alle anderen werde ich von ,sympathien und ,vorliebe fr gewisse ,arten von ,naturen beherrscht4 ,gegenwrtig suche ich ernst angelegte ,menschen1 denen ich meine ,gedanken mitteilen kann1 ohne mich unpassendem und verletzendem ,scherz auszusetzen4 ,die ,vorsehung hat mir einen ,freund geschickt1 den ich wegen seiner reinen ,atmosphre hochachte4 ,gleich einem verzogenen ,kind fange ich an die andern1 ungeknstelte ,seelen ohne ,schwung1 die zuweilen ,vergngen an ,grobkrnigkeiten finden1 zu missachten4 ,aber im selben ,augenblick1 da ich mich zurckziehe1 ist mein ,freund aus der ,stadt gereist2 die andern kann ich nirgends treffen1 und in meiner ,isolierung werde ich gentigt1 mich so zu demtigen1 dass ich die ,gesellschaft von unbedeutenden ,menschen erbettle1 mit denen mein gewhnlicher ,freundeskreis nicht verkehrt4 ,doch nachdem ich einige ,erfahrungen in dieser ,richtung gemacht habe1 erneuert sich schliesslich meine alte ,entdeckung1 dass der ,unterschied zwischen ,mensch und ,mensch nicht so gross ist1 wie man sich vorgestellt hat2 tatschlich habe ich unter dem niederen ,volk wirkliche ,gentlemen getroffen1 und wie manchen ,heiligen und ,helden habe ich nicht ahnend in der ,schar der ,verachteten unterschieden8 ,andererseits behauptet man ja3 ,schlechte ,gesellschaft verdirbt gute ,sitten4 ,wo gibt es denn die schlechte ,gesellschaft8 ,und wo wre die gute8 ,angenommen1 wie ich getan habe1 eine ,mission sei mir auferlegt worden1 als ich mich in einer fremden ,stadt niederliess1 ohne selbst zu wissen warum1 was habe ich hier zu tun8 ,gute ,sitten zu predigen8 ,mein ,gewissen antwortet mir3 durch dein ,vorbild4 ,aber nun nimmt mich niemand zum ,vorbild6 ,und was wrde es ntzen1 suchte ich junge ,mnner1 die nicht so viel gesndigt haben wie ich1 zu moralisieren8 brigens scheint das ,zeitalter der ,propheten zu ,ende zu sein2 die ,mchte wollen nichts mehr von ,priestern wissen1 sonder haben selber die ,regierung ber die ,seelen wieder aufgenommen2 man braucht nicht lange zu suchen1 um ,beispiele dafr zu finden4 ,einer unserer ,dichter ist neulich vor ,gericht beschieden worden infolge einer ,sammlung ,gedichte1 in der man unsittliche ,stellen gefunden hat4 ,von der ,jury freigesprochen1 findet er doch keine ,ruhe4 ,in einem der ,gedichte hat er den ,ewigen zum ,ringkampf herausgefordert1 auch wenn der ,streit in der ,hlle abgemacht werden msse4 ,es sieht aus1 als sei die ,herausforderung angenommen worden und der junge ,mann wie ein gebrochenes ,rohr gezwungen1 um ,gnade zu bitten4 ,eines ,abends1 als er in der frhlichen ,gesellschaft der ,freunde sitzt1 geschieht es1 dass eine den exakten ,wissenschaften unbekannte ,kraft ihm die ,zigarre entreisst1 so dass sie zu ,boden fllt4 ,ein wenig berrascht1 nimmt er die ,zigarre wieder auf und tut so1 als begreife er nichts4 ,aber derselbe ,streich wiederholte sich drei ,male hintereinander4 ,da wird der ,kleinglubige bleich wie der ,tod2 ohne ein ,wort zu sagen1 rumt er das ,feld1 whrend seine ,freunde verblfft dasitzen4 ,bei der ,heimkunft wurde der ,verwegene von einer neuen berraschung erwartet4 ,ohne sichtbare ,ursache begannen seine beiden ,hnde auf ,art des ,masseurs den ganzen ,krper1 der durch zu fleissiges ,trinken wirklich unntig beleibt worden war1 zu reiben oder richtiger zu kneten4 ,diese unfreiwillige ,massage wurde ohne ,unterbrechung ganze vierzehn ,tage fortgesetzt4 ,doch nach ,verlauf dieser ,zeit hlt sich der ,ringer fr vollstndig erstarkt1 um wieder auf der ,arena aufzutreten4 ,er mietet ein ,hotel und ladet seine ,freunde zu einem ,balthasarfest ein1 das drei ganze ,tage dauern soll4 ,er will nmlich der ,welt zeigen1 wie der bermensch 7,nietzsche67 die ,dmonen des ,weines bezwingen kann4 ,man hat den ganzen ersten ,tag getrunken1 und die ,nacht fllt herab1 und mit ihr fllt der ,kmpe4 ,aber ehe er es verloren gibt1 nehmen die ,dmonen des ,weins diese berlegene ,seele in ,besitz und flssen ihm eine solch unbndige ,tollheit ein1 dass er seine ,gste durch ,tren und ,fenster hinauswirft4 ,so endigt das ,fest4 ,worauf der ,wirt nach einer ,pflegeanstalt gebracht wird6 ,so hat man mir das ,abenteuer erzhlt1 und es tut mir leid1 es wiedergegeben zu haben ohne die ,trnen1 die man dem ,unglck schuldig ist4 ,doch der ,angeklagte hat einen ,verteidiger fr seine ,sache gewonnen1 einen jungen ,doktor1 der ihm seinen ,beistand im ,kampf gegen den ,ewigen anbietet4 ,ist es vermessen diese beiden ,tatsachen zusammenzuwerfen3 der ,doktor pldiert fr den ,lsterer1 und der ,doktor bricht sich ein ,bein4 ,hat der ,zufall sein ,pferd erschreckt1 dass es scheu wurde und den ,wagen umwarf8 ,ich frage nur4 ,und wie ging es zu1 dass der ,doktor1 nachdem er mehrere ,monate zu ,bett gelegen hatte1 mit zerrissener ,hftsehne wieder aufstand2 dass sein vorher klarer und fester ,blick einen wilden und sonderbaren ,ausdruck angenommen hatte1 wie bei einem ,menschen1 der seiner selbst nicht mehr mchtig ist8 ,brauche ich darauf zu antworten8 ,wenn man mit einem ,ja antwortet1 werde ich die ,erzhlung bis zum ,ende fortsetzen4 ,dieser ,doktor1 ein guter ,kerl1 einsichtig und ehrlich1 kam eines ,tages gegen ,ende des ,sommers und vertraute mir an1 er werde von ,schlaflosigkeit geplagt1 und ein seltsames ,kitzeln wecke ihn des ,nachts und lasse ihm nicht eher ,ruhe1 bis er aufstehe4 ,wenn er eigensinnig liegen bleibe1 stelle sich ,herzklopfen ein4 --,nun8 ,schloss er und erwartete meine ,antwort mit einer allzu deutlichen ,unruhe4 --,ganz ebenso war es mit mir6 ,erwiderte ich4 --,und wie haben ,sie ,heilung gefunden8 ,war es ,feigheit1 oder gehorchte ich einer ,stimme in meinem ,innern1 als ich antwortete3 --,ich nahm ,sufonal4 ,sein ,gesicht bekam einen ,ausdruck der ,enttuschung1 aber ich konnte nichts bei der ,sache tun4 #d4 ,wunder4 ,nach drei ,monaten sehr strengen ,winters machen sich die ersten ,frhlingszeichen bemerkbar4 ,die erstarrten ,menschensinne tauen auf1 und die ausgesten ,samen unter dem ,schnee beginnen zu keimen4 ,es ist so vieles geschehen1 und1 statt die unleugbaren ,tatsachen als ,zuflle und zuflliges ,zusammentreffen von sich zu schieben1 beobachtet man sie1 sammelt sie und zieht daraus seine ,reflexionen4 ,anfangs tat man es1 um ber seinen eigenen ,aberglauben lachen zu knnen1 spter erlischt das ,lcheln1 und man weiss nicht mehr1 was man glauben soll4 ,es geschehen ,wunder1 und zwar alle ,tage1 aber man tut nicht ,wunder nach ,belieben4 ,eines ,tages zur ,mittagsstunde gehe ich ber den ,markt1 der fr den ,augenblick gerumt ist4 ,seit langen an ,platzfurcht leidend1 frchte ich mich vor leeren ,rumen1 und mit einer schlecht verhehlten ngstlichkeit gehe ich ber offene ,pltze4 ,dieses ,mal1 da ich mde von der ,arbeit und usserst nervs bin1 macht der ,anblick des den ,marktes einen so qulenden ,eindruck auf mich1 dass ich eine ,verlangen empfinde1 mich unsichtbar zu machen1 um mich neugierigen ,augen zu entziehen2 ich senke den ,kopf1 hefte den ,blick auf das ,steinpflaster und habe ein ,gefhl1 als ob ich mich in mich selbst zusammenrolle1 die usseren ,sinne zuschliesse und die ,berhrung mit der ,aussenwelt abschneide2 als ob ich aufhre1 den ,einfluss des umgebenden ,milieus zu vernehmen4 ,und ohne davon zu wissen1 bin ich ber den ,markt gekommen4 ,im nchsten ,augenblick werde ich aus einer ,gasse hinter mir von zwei bekannten ,stimmen angerufen4 ,ich bleibe stehen4 --,welchen ,weg kamst du8 --ber den ,markt6 --,nein6 ,wie wre das zugegangen8 ,wir standen hier ja ,posten1 um dich zu treffen und zusammen ,mittag zu essen6 --,ich versichere euch4444 --,dann hast du dich unsichtbar gemacht8 --,nichts ist unmglich6 --,fr dich wenigstens nicht4 ,und man erzhlt die unglaublichsten ,sachen1 die mit dir geschehen sein sollen4 --,ich argwhne so etwas1 da man mich an der ,donau gesehen hat1 als ich in ,paris war4 ,das war wirklich der ,fall1 aber zu dieser ,zeit glaubte ich1 es gebe ,visionen ohne eine wirkliche ,grundlage4 ,und ich warf die usserung mehr als einen lustigen ,einfall hin4 ,am selben ,tage nahm ich mein ,abendessen allein im kleinen ,speisesaal der ,kneipe ein4 ,ein ,mann1 den ich nicht kannte1 trat herein1 augenscheinlich1 um jemand zu suchen4 ,er bemerkt mich nicht1 obgleich er an allen ,tischen nachguckt2 und berzeugt1 dass er allein im ,zimmer ist1 fngt er laut an zu fluchen und laut mit sich selbst zu sprechen4 ,um ihn auf die ,gegenwart eines ,gastes aufmerksam zu machen1 klopfe ich mit der ,gabel an ein ,glas4 ,der ,fremde macht sofort eine ,bewegung und ist berrascht1 jemand im ,zimmer zu sehen2 er schweigt pltzlich und hat ,eile1 sich fort zu begeben4 ,von ,stund an beginne ich1 ber die ,frage der ,dematerialisation zu grbeln1 welche die ,okkultisten anerkennen4 ,und die ,beweise folgen ,schlag auf ,schlag4 ,eine ,woche spter wird meine ,aufmerksamkeit von einem neuen1 sonderbaren ,ereignis geweckt4 ,es war ein ,mittwoch1 wo der ,speisesaal infolge des ,wochenmarktes mit ,landleuten vollgepfropft ist4 ,um dem ,gedrnge und der ,unbehaglichkeit auszuweichen1 hat mein gewhnlicher ,tischkamerad ein besonderes ,zimmer bestellt2 da er frher als ich gekommen ist1 erwartet er mich im ,vestibl und bittet mich hinauf zu gehen4 ,um aber ,zeit zu gewinnen1 kommen wir berein1 den allgemeinen ,butterbrottisch im ,saale in ,anspruch zu nehmen4 ,widerwillig marschiere ich hinter meinem ,freund hinein1 weil ich die betrunkenen ,bauern und deren ,verunglimpfungen scheue4 ,wir kamen durch den ,haufen an den ,butterbrottisch heran1 wo sich nur ein1 brigens sehr friedliches1 ,individuum befand4 ,nachdem wir dort etwas zu uns genommen hatten1 wobei ich kein ,wort mit meinem ,freunde wechselte1 zogen wir uns in unser ,zimmer zurck1 ich hinter ihm4 ,an der ,tr zeigt sich mein ,freund sehr erstaunt1 mich zu sehen4 --,was8 ,wo kommst du her8 --,vom ,butterbrottisch natrlich4 --,ich habe dich dort nicht gesehen2 darum glaubte ich1 du seist hier geblieben6 --,hast du mich nicht gesehen8 ,wir haben ja die ,hnde ber den ,schsseln gekreuzt4444 ,kann ich mich denn unsichtbar machen8 --,komisch ist es jedenfalls6 ,wenn ich in meiner ,erinnerung grabe1 bringe ich jetzt geheime ,fonds an den ,tag1 die bisher ohne ,wert fr einen ,zweifler waren1 dessen ,gemt unter der ,beschftigung mit den exakten ,wissenschaften steril geworden ist4 ,so erinnere ich mich des ,morgens meines ersten ,hochzeitstages4 ,es war ein ,wintersonntag1 eigentmlich still und unangenehm feierlich fr mich1 der sich bereitete1 das unreine ,junggesellenleben zu verlassen und sich mit der ,frau1 die ich liebte1 am ehelichen ,herd niederzulassen4 ,ich fhlte eine ,lust1 mein ,frhstck1 das letzte in meinem ,junggesellenleben1 ganz allein einzunehmen2 zu diesem ,zweck ging ich in ein unterirdisches ,caf1 das in einer unansehnlichen ,gasse lag4 ,es war ein ,kellerraum1 mit ,gas erleuchtet4 ,als ich ,kaffee-,frhstck bestellt habe1 bemerke ich1 dass ich den ,blicken einer ,gesellschaft ,mnner ausgesetzt bin1 die augenscheinlich seit dem ,abend um die ,flaschen sitzen1 gespensterhaft bleich1 unmanierlich1 nachlssig gekleidet1 heiser und garstig1 wie sie nach einer in ,ausschweifungen zugebrachten ,nacht sind4 ,unter der ,gesellschaft erkannte ich zwei ,jugendfreunde wieder1 die so heruntergekommen waren1 dass sie jetzt weder ,haus noch ,heim noch eine ,beschftigung besassen1 notorische ,taugenichtse1 die vielleicht sogar ans ,verbrechen streiften4 ,es war nicht ,hochmut1 der mir ,ekel davor einflsste1 die ,bekanntschaft wieder anzuknpfen2 es war die ,furcht1 in den ,schmutz zurckzufallen2 ich wollte mich nicht in meine ,vergangenheit versetzen lassen1 denn ich hatte in hnliches ,stadium durchgemacht4 ,schliesslich1 als der verhltnismssig ,nchternste von ihnen1 zum ,abgesandten erwhlt1 aufstand1 um sich meinem ,tisch zu nhern1 wurde ich von ,entsetzen ergriffen2 fest entschlossen1 meine ,identitt zu verleugnen1 wenn es ntig wre1 messe ich meinen ,angreifer mit den ,augen2 ohne dass ich weiss1 wie es zuging1 bleibt er ein kleines ,stck vor meinem ,tisch stehen2 mit einem albernen ,gesichtsausdruck1 den ich nie vergessen kann1 bittet er um ,entschuldigung und zieht sich auf seinen ,platz zurck4 ,er wrde sicher darauf geschworen haben1 dass ich es war1 und doch erkannte er mich nicht wieder4 ,dann fngt man an mein ,alibi zu errtern3 --,er ist es1 ganz sicher6 --,nein1 hol mich der ,teufel1 er ist es6 ,ich rume das ,feld1 voll ,scham ber mich selbst1 voll ,mitleid mit den ,unglcksvgeln1 aber in der ,tiefe meines ,herzens glcklich1 einem solch abscheulichen ,dasein entronnen zu sein4 ,entronnen86 ,abgesehen von der moralischen ,seite der ,sache bleibt noch das ,wunderbare bestehen1 dass man seinen ,gesichtsausdruck so verndern kann1 dass man fr einen alten ,bekannte unerkenntlich wird1 dem man das ,jahr ber auf der ,strasse begegnet und zunickt4 ,vor fnf ,jahren hatte mir in ,berlin ein junges ,mdchen aus guter ,familie das ,versprechen abgenommen1 ihr eines ,abends im ,theater ,gesellschaft zu leisten4 ,der ,vorschlag gefiel mir nicht1 weil ich vermeiden wollte1 die junge ,dame zu kompromittieren1 und ausserdem lange ,theaterabende mich ermden4 ,da es indessen nicht mglich war1 davon loszukommen1 begab ich mich zur ,zusammenkunft auf ein verabredetes ,trottoir4 ,ich muss jedoch gestehen1 dass ich die hundert ,schritte hin und zurck auf der anderen ,seite der ,strasse ging1 die indessen ganz schmal war4 ,ich ging dort eine halbe ,stunde1 ohne jemand anzusehen1 und fest entschlossen1 die ,begegnung zu verfehlen4 ,der ,streich gelang1 und ich schlich mich davon4 ,am ,tage darauf war ich es1 der einen ,brief mit ,vorwrfen absandte4 ,das ,frulein antwortete mir verwundert und beteuerte1 es sei gekommen und habe gewartet4 ,die ,sache wurde nicht aufgeklrt4 ,frher pflegte ich oft allein auf ,jagd zu gehen1 ohne einen ,hund mitzunehmen und oft ohne ,flinte4 ,ich wanderte aufs ,geradewohl dahin1 es war in ,dnemark2 als ich auf einer ,waldblsse stehen bleibe1 taucht ein ,fuchs ganz nah bei mir auf4 ,er sieht mir ins ,gesicht1 bei klarem ,sonnenschein1 auf zwanzig ,schritt ,entfernung4 ,ich stehe unbeweglich und der ,fuchs fhrt fort den ,boden zu durchschnffeln1 auf ,jagd nach ,musen4 ,ich bcke mich1 um einen ,stein aufzunehmen4 ,da ist er an der ,reihe1 sich unsichtbar zu machen1 denn im ,nu1 ist er verschwunden1 ohne so zu verschwinden1 dass ich es sah4 ,als ich den ,boden untersuche1 fand ich keine ,spur eines ,schlupfloches1 auch keinen ,busch1 der ihn verbergen konnte4 ,er war verschwunden1 ohne die ,lufe zu ,hilfe zu nehmen6 ,hier und dort auf den sumpfigen ,wiesengrnden am ,ufer der ,donau bauen oft ,reiher ihre ,nester1 und die ,reiher sind usserst scheue ,vgel4 ,trotzdem geschah es oft1 dass ich sie berraschen konnte1 ohne mich zu verstecken4 ,und so lange ich mich unbeweglich verhielt1 konnte ich dastehen und sie ansehen4 ,es kam sogar vor1 dass sie ber meinen ,kopf flogen4 ,niemand wollte mir glauben1 wenn ich dies erzhlte1 am allerwenigsten die ,jger4 ,daraus schloss ich1 dass die ,sache ein wenig bernatrlich sei4 ,als ich schliesslich diese ,abenteuer meinem ,freund1 dem ,theosophen in ,lund1 erzhlte1 erinnerte er sich einer ,begebenheit1 zu der er nie den ,schlssel finden konnte4 ,ein ,arbeiter1 den er kannte1 besucht ihn und behauptet1 ein antiker ,kunstgegenstand sei irgendwo zu verkaufen1 und bittet um einen ,vorschuss von fnf ,kronen4 ,nachdem der ,mann den ,betrag bekommen hat1 ist er wie verschwunden und lsst sich whrend dreier ,monate nicht wieder treffen4 ,eines ,sonntagabends ging der ,theosoph mit seiner ,frau durch eine ,hinterstrasse1 als er den ,mann ein ,stck vor sich auf demselben ,trottoir erblickte4 ,da habe ich den ,burschen endlich6 ,der ,theosoph lsst den ,arm seiner ,frau los und beeilt seine ,schritte1 als pltzlich der andere verschwunden1 verdunstet ist4 ,da war keine ,tr1 kein ,fenster1 keine ,kellerluke1 um hineinzuschlpfen und sich zu verbergen4 ,wie gewhnlich1 glaubte der ,theosoph das ,opfer einer ,hallucination gewesen zu sein1 zumal sich keine lebende ,seele auf der ,strasse befand2 ein ,irrtum der ,person war also ausgeschlossen4 ,dies ist die nackte ,tatsache4 ,eine ,erklrung fr das ,unerklrliche zu verlangen1 ist ein ,widerspruch4 ,wenn man bei einem lebenden ,wesen die ,fhigkeit anerkennt1 die sichtbaren ,lichtstrahlen dazu zu bringen1 von ihrer ,richtung abzuweichen1 das heisst1 die ,amplitude der ,refraktion zu verndern1 ist etwa in diesem ,haufen ,worte eine ,lsung des ,problems zu finden1 dessen ,hauptpunkt sich in einem ,warum und einem ,wie verbirgt8 ,bleibt nur brig1 dass es ein ,wunder war6 ,mag es denn fr ein ,wunder gelten1 bis man besseren ,bescheid erhlt2 und whrend wir warten1 lasst uns ,tatsachen sammeln1 ohne sie zu widerlegen zu suchen4 #e4 ,meines kleinglubigen ,freundes ,drangsale4 ,grosse ,verlegenheit empfinde ich1 da ich daran soll1 meines ,freundes ,abenteuer darzustellen1 aber ich habe ihn im voraus um ,verzeihung gebeten1 und er weiss1 wie uneigenntzig meine ,zwecke sind4 brigens1 da er selbst seine ,verdriesslichkeiten jedem1 der sie hren wollte1 erzhlt hat1 ohne sie als ein ,geheimnis unter ,siegel zu legen1 habe ich nur den unparteiischen ,chronisten zu spielen2 wenn man mich deshalb scheel ansieht1 so bin ich es1 der darunter zu leiden hat4 ,mein ,freund ist ,atheist und ,materialist1 aber liebt das ,leben1 das er verachtet1 und ist bange vor dem ,tode1 den er nicht kennt4 ,er ist toll nach ,frauen1 und als ,freischtze nimmt er sein ,wildbret sowohl auf verbotenen ,jagdgrnden wie auf ,gemeindeland4 ,im ,anfang unserer ,bekanntschaft1 als er mir eine ,zuflucht in seiner ,wohnung anbot1 behandelte er mich mit brderlicher ,freundschaft und pflegte mich wie einen ,kranken1 das heisst1 mit dem rcksichtsvollen ,mitleid eines seelenfrischen ,freidenkers1 der sich auf die ,gemtskrankheiten versteht und die ,nachsicht bt1 die sie fordern4 ,nun kann aber auch ein ,freidenker seine dunklen ,stunden der ,traurigkeit haben1 fr die er keine ,ursache weiss1 und eines ,abend1 ganz spt1 als die ,dmmerung sich im ,zimmer ausgebreitet hatte und die angezndeten ,lampen nicht gengten1 um die ,ecken zu erhellen1 wo die ,schatten ihr ,spiel treiben1 anvertraute mir mein ,freund1 zur ,antwort auf meinen ,dank1 dass die ,verpflichtung ganz auf seiner ,seite sei4 ,er habe nmlich ganz krzlich ein ,leid erlebt1 da ihm sein bester ,freund vom ,tod entrissen sei4 ,seitdem werde er von unruhigen ,trumen verfolgt1 in die sich stets sein abgeschiedener ,freund mische4 --,auch du8 --,auch8--,du verstehst doch1 dass ich von ,trumen spreche1 die man nachts trumt4444 --,ja1 gewiss6 --,schlaflosigkeit1 ,alpdrcken und so etwas4444 ,du weisst wie es ist1 vom ,alp geritten zu werden2 das kommt ja von deiner ,affektion der ,brust1 die eine durch ,exzesse gestrte ,verdauung verursacht4 ,hast du nie ,alpdrcken gehabt8 --,ja1 gewiss6 ,man isst ,krebse am ,abend1 und dann ist es fertig6 ,hast du es mit ,sulfonal versucht8 --,ja1 freilich6 ,aber sich auf die rzte verlassen4 ,du weisst vielleicht selbst4444 --,ich kenne sie aus dem ,grunde4444 ,aber lass uns mehr von deinem ,kameraden sprechen1 der gestorben ist4 ,offenbart er sich also auf eine beunruhigende ,weise1 ich meine im ,traum8 --,er ist es nicht1 der vor mir spukt1 das brauche ich dir wohl nicht erst zu sagen4 ,es ist seine ,leiche1 und es betrbt mich1 sagen zu mssen1 dass er unter aufregenden ,umstnden starb4 ,denke dir1 ein junger talentvoller ,mann1 der ein vielversprechendes ,debut in der ,literatur gemacht hat1 muss an einer ,krankheit sterben1 die sehr wenig bekannt ist1 ,tuberkulosis miliaris2 durch die sein ,krper eine solche ,auflsung durchmachte1 dass nichts anderes von ihm brig bleibt1 als ein ,hirsesack4 --,und nun spukt seine ,leiche vor dir8 --,du willst nicht begreifen1 was ich meine2 lassen wir die ,sache---- ,mit schwankender ,gesundheit und einer ,natur1 die ebenso launenhaft wie das ,aprilwetter ist1 scheint mein ,freund an weitvorgeschrittener ,nervositt zu leiden2 und als ich im ,februar von ihm wegziehe1 will er nach ,sonnenuntergang niemals allein nach ,haus gehen4 ,da trifft ihn ein ,missgeschick von wesentlich konomischer ,art2 ein ,prozess soll angestrengt werden1 und wir frchten1 dass er sich das ,leben nehmen wird1 nach gewissen usserungen zu urteilen1 die er von ,zeit zu ,zeit fallen lsst6 ,neuverlobt1 wie er ist1 sieht er der ,zukunft mit recht dsteren ,aussichten entgegen4 ,aber satt gegen die ,widerwrtigkeiten zu reagieren1 unternimmt er eine ,erholungsreise1 um die ,sorgen zu betuben2 und nach seiner ,rckkehr versammelt er die ,kameraden um sich und gibt ,festessen4 ,mitten im ,feiern gert sein ,krper in ,unordnung1 ihm wird verordnet1 sich zu ,bett zu legen1 und er kann nicht darin bleiben infolge einer ,diarrhe1 die zwei ganze ,tage dauert4 ,erst am zweiten ,tag davon unterrichtet1 begebe ich mich zu ihm4 ,ein ,leichengeruch erfllt das ,haus2 der ,kranke ist schwarz im ,gesicht geworden1 so dass man ihn kaum wiedererkennt4 ,er liegt ausgestreckt auf dem ,bett und wird von einem ,freund und einer ,krankenwrterin gepflegt1 deren ,hnde er nicht einen ,augenblick los lsst4 ,er ist aufgeschreckt1 da er von den anhaltenden ,plagen geschwcht ist4 ,spter1 als er wieder gesund war1 erzhlte er mir1 er habe eine ,vision gehabt von fnf ,teufeln in ,gestalt roter ,affen mit schwarzen ,augen1 die aufgekrochen auf dem ,bettrand sassen und den ,schwanz auf und ab bewegten4 ,als er seine ,krfte wiedergewonnen hat und es ihm gelungen ist1 die ,geldsachen zu ordnen1 erzhlt er seinen ,traum jedem1 der ihn anhren will1 und man amsiert sich sehr darber6 ,von ,zeit zu ,zeit drckt er seine ,verwunderung darber aus1 dass das ,schicksal1 das ihn bisher begnstigt hat1 nun anfngt1 ihn zu verfolgen3 nichts will mehr gelingen1 alles geht schief4 ,mitten in diesen ,betrachtungen1 die von frhlichem ,leben unterbrochen werden1 bekommt der ,unglckliche1 der bei den ,mchten in ,ungunst geraten zu sein scheint1 einen neuen ,stoss1 der zu fhlen ist4 ,ein ,kaufmann1 der zu seinem ,kreis gehrt1 hat sich ertrnkt1 ,schulden hinterlassend2 mein ,freund hat fr ihn auf eine ansehnliche ,summe gebrgt und ist in grosser ,verlegenheit4 ,die ,verdriesslichkeiten beginnen nun1 und zwar gehrig4 ,der ,krper des ,toten spukt in der ,kche meines ,freundes1 und dieser beredet einen jungen ,doktor1 die ,nchte in seiner ,wohnung zuzubringen1 um das ,gespenst zu verscheuchen4 ,aber die ,unsichtbaren nehmen auf nichts ,rcksicht1 und eines ,nachts erwacht mein ,freund1 um das ganze ,zimmer voller ,muse zu sehen4 ,von deren ,wirklichkeit berzeugt1 nimmt er einen ,stock und schlgt nach ihnen1 bis sie verschwinden4 ,das war ein ,anfall von ,fieberphantasie1 aber einer zu zweien1 denn am nchsten ,morgen erzhlt der ,kamerad1 der im ,zimmer nebenan lag1 er habe in dem ,zimmer1 wo der andere schlief1 ,muse piepen gehrt4 ,wie soll man eine ,hallucination erklren1 die der eine durch den ,gesichtssinn und der andere mit dem ,gehr wahrgenommen hat8 ,als man indessen am hellen ,tage und bei ,sonnenschein dieses ,abenteuer erzhlt1 wird es in ,lcheln gewendet4 ,und darauf unterfngt sich mein ,freund1 die ,erscheinung1 die er von dem ,kaufmann1 dem ,selbstmrder1 gehabt hat1 im einzelnen zu erlutern1 und er begleitet seine ,darstellung mir ausgesucht cynischen ,bemerkungen4 --,knnt ihr euch denken1 er war ganz schwarz und die weissen ,maden wimmelten aus dem ,rumpfe hervor4444 ,als ,augenzeuge kann ich berichten1 dass er im selben ,augenblick1 als er diese ,worte ausgesprochen hatte1 erbleichte1 vom ,tisch aufstand und mit einer ,gebrde des ,ekels auf etwas deutete1 das auf seinem ,teller lag4 ,es war eine weisse ,made1 die an einer ,sardine entlang kroch6 ,am folgenden ,tage wird mein ,freund gentigt1 seine ,abendmahlzeit abzubrechen1 weil er weisse ,maden an einem ,stck ,kken findet4 ,er vermag nichts zu essen1 obgleich er sehr hungrig ist1 und wird ngstlich1 aber nur fr einen ,augenblick4 --,was bedeutet das8 ,was bedeutet das8 --,man soll nicht schlecht von den ,toten sprechen4 ,denn sie rchen sich4 --,die ,toten8 ,aber die sind ja tot6 --,gerade deshalb sind sie lebendiger als die ,lebendigen4 ,mein ,freund hat sich wirklich angewhnt1 offen von den ,schwchen des ,verstorbenen zu sprechen1 der ihm trotz allem ein guter ,freund gewesen war4 ,einige ,tage spter1 als wir auf der ,gartenveranda des ,restaurants bei ,tische sitzen1 ruft einer von den ,tischgsten aus3 --,seht1 die ,maus1 so eine grosse ,maus6 ,keiner hat sie gesehen1 und man macht sich lustig ber den ,visionr4 --,wartet nur1 ihr werdet sie schon sehen1 sie ist dort unter den ,brettern6 ,eine ,minute vergeht und eine ,katze kommt unter den ,brettern hervor4 --,ich glaube1 wir haben bald genug von ,musen6 ruft mein ,freund aus1 augenscheinlich peinlich berhrt4 ,nach ,verlauf einiger ,zeit kommt eines ,abends jemand und klopft an meine ,tr1 nachdem ich zu ,bett gegangen bin4 ,ich ffne und befinde mich von ,angesicht zu ,angesicht mit meinem ,freunde1 der entstellt aussieht und erregt ist4 ,er bittet1 bei mir auf einem ,sofa bleiben zu drfen1 weil 444 eine ,frau die ganze ,nacht hindurch schreit in dem ,hause1 wo er wohnt4 --,ist es eine richtige ,frau oder ein ,gespenst8 --,oh1 es ist eine ,frau1 die den ,krebs hat und nichts besseres verlangt1 als sterben zu drfen4--,man kann verrckt werden von dem all dem6 ,und wenn ich meine ,tage nicht im ,irrenhaus beschliesse1 wre es wunderbar6 ,es ist nur ein sehr kurzes ,sofa da1 und als ich den hochgewachsenen ,mann auf einem solchen ,ding und zwei daneben gestellten ,sthlen ausgestreckt sehe1 ist mir1 als she ich einen ,galeerenstrfling auf der ,folterbank4 ,aus seiner hbschen ,wohnung und seinem bequemen ,bett verjagt1 des einfachen ,genusses1 sich auskleiden zu drfen1 beraubt1 flsst er mir ,mitleid ein1 und ich biete ihm als ,zeichen meiner ,dankbarkeit mein ,bett an4 ,aber er sagt nein dazu4 ,die ,lampe muss angezndet sein1 er will es1 und der ,schein fllt dem ,unglcklichen gerade ins ,angesicht4 ,ihm ist bange vor dem ,dunkel1 und ich verspreche ihm1 als ,nachtwache aufzubleiben4 --,es leidet keinen ,zweifel6 ,es ist eine kranke ,frau1 aber merkwrdig ist es jedenfalls4 ,so liegt er und murmelt1 bis der ,schlaf sich seiner erbarmt6 ,ganze zwei ,wochen lang musste er nachts auf fremden ,sofas ,ruhe suchen4 --,das ist ja die ,hlle selbst6 ruft er aus4 --,ganz mein ,gedanke6 gebe ich zur ,antwort4 ,und ein anderes ,mal1 als sich die weisse ,frau in der ,nacht gezeigt hat1 stellt er selbst die ,mglichkeit auf1 es knne eine ,strafe sein4 ,meiner ,rolle getreu1 beschrnke ich mich auf ein skeptisches ,schweigen4 ,ich will bergehen die ,begebenheiten mit dem schreienden ,mdchen1 die ,dazwischenkunft des ,polizeiagenten1 der als alter ,mitschuldiger in einer berchtigten ,sache erkannt wurde2 ich verweile auch nicht bei dem ,auftreten des ,butterhndlers und seiner ,tochter1 sondern setze ein mit der ,erzhlung von der ,madonna und der ,vision1 die man auf telepatischem ,wege von einer ,person in dem ,augenblick hatte1 als sie starb4 ,sie ist ganz kurz4 ,bei einem ,ausflug ins ,grne befindet mein ,freund sich in einer kleinen ,gesellschaft1 die am ,ufer eines ,sees versammelt ist4 ,in einem ,ausbruch guter ,laune vergisst er die angstvollen ,stunden1 die er auszustehen gehabt hat1 und wirft folgenden ,einfall hin3 --,hier msste man eine ,offenbarung der heiligen ,jungfrau in ,szene setzen6 ,es wrde ein gutes ,geschft sein1 einen ,wallfahrtsort anzulegen4 ,im selben ,augenblick erbleichte er1 und zur grossen ,verwunderung seiner ,begleiter rief er fast in ,ekstase aus3 --,jetzt starb er6 --,wer8 --,leutnant ,x4 ,ich sah ihn im ,todeskampf liegen1 das ,zimmer1 die ,anwesenden darin1 alles6 ,man amsierte sich6 ,als man aber in die ,stadt zurckkehrt1 begegnet man der ,nachricht von ,leutnant ,x's ,hinscheiden4 ,und der ,tod war pltzlich eingetroffen1 genau um halb acht ,uhr1 im selben ,augenblick1 als der ,visionr davon ,botschaft bekam4 ,die ,spottvgel wurden von dem ,eindruck berwltigt1 so dass sie unwillkrlich ,trnen vergossen1 nicht aus ,trauer1 da der ,tode ihnen ganz gleichgltig war1 sondern aus ,gemtsbewegung ber das ,wunder4 ,die ,zeitungen machen ein ,wesen aus dem ,geschehnis2 die ehrlichen unter ihnen leugnen die ,tatsache nicht1 die unehrlichen lassen durchblicken1 die ,zeugen seien ,betrger4 ,die ,folge ist ein ,protest meines ,freundes1 des ,ketzers1 der den ,sachverhalt anerkennt1 ihn aber als zuflliges ,zusammentreffen auslegt4 ,ich gebe zu1 dass sich eine gewisse ,bescheidenheit in dieser ,art verrt1 der ,mchte ,eingreifen in unsere kleinlichen ,angelegenheit auszuscheiden1 aber dahinter verbirgt sich auch der ,unbussfertigen ,verhinderung2 was aus folgender ,stelle bei ,claude de ,saint-,martin hervorgeht3 ,vielleicht hat diese unrichtige ,ideenverbindung 7dass die ,erde nur ein ,punkt im ,weltall ist7 den ,menschen zu der noch unrichtigeren ,vorstellung gefhrt1 dass er der ,blicke seines ,schpfers nicht wrdig sei2 er hat geglaubt1 nur den ,mahnungen der ,demut zu gehorchen1 wenn er sich zuzugeben weigert1 dass diese ,erde und alles1 was das ,universum enthlt1 nur seinetwegen entstanden sei2 er hat sich gestellt1 als frchte er zu sehr seinem ,hochmut zu gehorchen1 wenn er sich diesem ,gedanken hingbe4 ,aber er hat nicht die ,trgheit und ,feigheit gefrchtet1 die von dieser erheuchelten ,bescheidenheit unvermeidlich erzeugt werden2 und wenn der ,mensch sich heute nicht mehr fr den ,knig des ,universums halten will1 ist die ,ursache die1 dass er nicht den ,mut hat zu arbeiten1 um sich die rechtmssigen ,ansprche darauf zu erwerben2 dass die ,pflichten dabei ihm zu mhsam erscheinen1 dass er nicht so sehr frchtet1 auf seine ,stellung und alle ihre ,rechte verzichten1 als sich daran machen zu mssen1 um sie in ihrer geltenden ,kraft wiederherzustellen4 ,zwischen den beiden blinden ,klippen1 ,hochmut und falscher ,demut1 wer kann wohl das ,kanoe finden1 das zum ,hafen fhrt8 ,indessen habe ich alle ,schwchen meines ,freundes so vollstndig kennen gelernt1 dass ich seine nchtlichen oder tglichen ,drangsale voraussagen kann1 indem ich nur sein ,betragen beobachte2 was mich zu dem ,schlusssatz geneigt macht1 dass alle ,krankheiten1 die ihn treffen1 von der ,moral herrhren4 ,aber ,moral ist ein ,wort1 das jetzt herabgesetzt und in den ,bann getan ist1 und ich bin nicht der rechte ,mann1 es auszusprechen4 ,bei einer einzigen ,gelegenheit1 als der ,unglckliche gar zu sehr bedrckt war1 usserte ich zu ihm1 aus ,mitleid und um einen ,wegweiser aufzustellen3 --,wenn du vor deinem letzten nchtlichen ,anfall ,swedenborg gelesen httest1 wrdest du in die ,heilsarmee gegangen oder ,krankenpfleger geworden sein6 --,wieso8 ,was sagt denn dieser ,swedenborg8 --,er sagt so viel1 und er ist es1 der mich davor gerettet hat1 verrckt zu werden4 ,er hat mir den ,schlaf wieder geschenkt durch einen einzigen ,satz in vier ,worten6 --,sag den1 ich bitte dich darum6 ,der ,mut entsank mir1 und er hat mir jedes ,mal gefehlt1 wenn der ,besessene mich gebeten hat1 diese ,losung mitzuteilen4 ,hier schreibe ich die vier ,worte nieder1 die gegen alle ,verordnungen der rzte aufgekommen sind3 ,tue dieses nicht mehr6 ,es steht einem jeden frei1 nach bestem ,wissen und ,gewissen das kleine ,wort dieses auszulegen4 ,ich ,unterzeichneter erklre hiermit1 dass ich durch ,befolgung des obigen ,rezeptes ,gesundheit und ruhigen ,schlaf wiedergewonnen habe4 ,der ,verfasser4 ,das ist ein ,bekenntnis6 ,keine ,ermahnung6 #f4 ,allerlei4 ,keiner ist vom ,schicksal so geprft worden1 wie der ,doktor1 von dem ich im ersten ,kapitel als dem ,haupt des revoltierenden ,jugendschwarmes gesprochen habe4 ,nachdem er unzhlige ,male umgesattelt hat1 ist er ,freund der ,mssigkeit geworden1 mit fast religisen ,grillen4 ,er gibt zu1 vollstndig bankerott zu sein1 glaubt an nichts und misstraut den ,menschen1 entblsst wie er ist von den ,sinnen1 die uns in ,stand setzen zu geniessen und zu leiden1 gleichgltig gegen alles4 ,denn er begann damit1 dass er sich fr die ,freiheit des ,individuums1 fr die ,befreiung des ,volkes und der ,frau begeisterte2 und er hat die ,konsequenzen davon gesehen1 die seine ,illusionen vollstndig zu ,fall gebracht haben4 ,er1 der besonders das ,ideal vom freien ,weibe verwirklichen wollte1 hat seine ,braut1 die er selbst hochachtete1 als literarische ,mtresse eines jeden ,mannes enden sehen1 als eine ,art prostituierten ,bohme-,weibes4 ,er ist nun dreissig ,jahre alt4 ,whrend seines jahrelangen ,aufenthaltes im ,ausland hat er alle ,leiden eines ,einsiedlers durchgemacht3 ,armut1 ,hunger und ,klte1 schbige ,kleider2 die ,verdriesslichkeiten1 die ein schuldenbeladener ,mann auszustehen hat4 ,er hat nachts in ,wldern und offenen ,parks geschlafen1 aus ,mangel an fester ,wohnsttte2 er hat sich mit ,strke und ,gelatine ernhrt1 die dazu bestimmt waren1 in dem ,labor gebraucht zu werden1 an dem er angestellt war4 ,der ,hunger aber hat mangelnde ,widerstandskraft gegen ,alkohol zur ,folge1 und obwohl nicht ,alkoholiker1 erlag er den ,wirkungen der geringen ,menge starker ,getrnke1 die er in der ,lage war sich zu verschaffen4 ,von seinen ,verwandten ,wind und ,wellen berlassen1 kann er sich in einer ,heilanstalt fr ,nervenkrankheiten in ,pension geben1 dank einem ,manne1 der ihm so gut wie unbekannt ist und welcher der ,swedenborgischen ,sekte angehrt4 767 ,nach einigen ,monaten wurde er als geheilt entlassen und kehrte nach der ,universitt in ,schweden zurck1 jedoch weiter zu ,enthaltsamkeit verurteilt4 ,er war es1 der mir ,swedenborgs ,arcana ,coelestia lieh1 und spter ,apocalypsis revelata1 ,arbeiten1 die er selbst nicht kannte1 die sich aber in der ,bchersammlung seiner ,mutter befanden2 sie war nmlich ,swedenborgianerin4 767 ,noch etwas ist berraschend fr mich1 der ich bis zu meinem achtundvierzigsten ,jahr nie auf ,arbeiten von ,swedenborg gestossen bin1 fr die man in den gebildeten ,klassen ,schwedens offene ,verachtung zeigt--dass er jetzt berall auftaucht3 in ,paris1 an der ,donau1 in ,schweden1 und zwar im ,laufe nur eines halben ,jahres4 ,mein desillusionierter ,freund verhlt sich indessen indifferent1 trotz den ,streichen1 die ihm das ,schicksal zu wiederholten ,malen spielt4 ,er kann sich nicht beugen und glaubt1 es sein eines ,mannes unwrdig1 vor unbekannten ,mchten zu knien2 die knnten sich eines ,tages als ,versucher enthllen1 deren ,versuchungen nur ,prfungen sind1 denen man bis zum ussersten widerstehen muss4 ,ich verberge ihm nicht meine neuen religisen ,ansichten1 jedoch ohne auf ihn einwirken zu wollen4 --,siehst du1 die ,religion ist etwas1 das man auf sich selbst anwenden muss2 die ist nichts zum ,predigen6 ,oft lauscht er meinen ,worten mit scheinbarer ,aufmerksamkeit1 und oft lchelt er4 ,zwei ,wochen lsst er sich nicht sehen1 als sei er gergert worden1 dann aber kommt er wieder und sieht aus1 als habe er ber einen ,gedanken gebrtet4 ,in der ,absicht1 ihm zu ,hilfe zu kommen1 werfe ich von ungefhr ein ,wort hin mit einem ,fragezeichen dahinter3 --,es geschieht sicher etwas8 --,ich weiss nicht2 aber es ist wirklich zu ungereimt1 um mit rechten ,dingen zugehen zu knnen4 --,was ist es denn8 --,jeden einzigen ,morgen1 wenn ich ins ,laboratorium komme1 sind meine ,sachen in ,unordnung gebracht--du kannst nicht glauben1 wie es da aussieht6--und der ,tisch ist besudelt4 ,und zwar obgleich ich auf das sorgfltigste dort ,sauberkeit zu halten suche4 --,ein belgesinnter8 --,unmglich2 denn ich bin der letzte1 der den ,saal verlsst und der ,schuldige wrde sogleich entdeckt werden4 --,dann ist es8 --,ja1 wer8 --,die ,unsichtbaren6 --,nicht dass ich es behaupten will1 aber jetzt in letzter ,zeit scheint es1 als ob mich jemand berwache und meine geheimsten ,gedanken zu lesen verstehe4 ,und im selben ,augenblick1 wenn ich auf irgend eine ,weise ber die ,strnge geschlagen habe1 fasst man mich auf frischer ,tat4 --,bist du jemals frher ,vorfllen von ungewhnlicher ,beschaffenheit ausgesetzt gewesen8 --,nicht ich1 aber meine ,mutter und meine ,schwester1 die ,swedenborgianer sind4--,doch warte1 ich auch1 ein ,mal in ,berlin vor genau zwei ,jahren4 --,erzhle6 --,es war so3 ich ging eines ,abends in der ,nhe von ,linden in eine ,bedrfnisanstalt2 da erblickte ich an meiner ,seite einen barhuptigen ,mann von unbestimmten und sonderbarem ,aussehen2 er hatte einen ,knoten hinten im ,nacken1 und zu meiner ,verwunderung jodelte er wie ein ,tiroler4 ,den unangenehmen ,eindruck1 den dieser ,mensch mit seiner ,leichenbitterphysiognomie auf mich machte1 konnte ich nicht loswerden2 um ihn von mir abzuschtteln1 verlngerte ich meinen ,spaziergang und ging aus der ,stadt heraus2 schliesslich befand ich mich auf dem ,lande4 ,mde und hungrig trat ich in ein ,wirtshaus1 wo ich am ,ladentisch ein ,frankfurter ,wrstchen und ein ,seidel ,bier bestellte4 ,ein ,frankfurterwrstchen und ein ,seidel ,bier1 wiederholt jemand an meiner ,seite2 und als ich mich umwende1 erblicke ich den ,mann mit dem ,nackenknoten4 ,vollstndig verwirrt1 und unfhig zu sagen1 warum1 ging ich meines ,weges1 ohne auf das zu warten1 was ich bestellt hatte4 ,ich habe nie nher an diesen bedeutungslosen ,vorfall gedacht1 aber ich besitze noch einen lebendigen ,eindruck davon1 und er kommt gerade jetzt in meine ,erinnerung zurck4 ,als er geendet hatte1 bedeckte er die ,augen mit beiden ,hnden1 als wolle er das ,bild auswischen1 indem er den ,augapfel rieb1 der noch das ,portrt der ,gestalt festhielt4 ,an dieser ,stelle1 whrend der ,leser sich noch des oben ,erzhlten im ,detail erinnert1 will ich ein anderes ,abendteuer einschalten1 das dadurch1 dass es mit dem ,vorhergehenden in ,verbindung gesetzt wird1 uns vielleicht dem guten ,hafen einen ,schritt nher fhren wird4 ,am ersten ,mai ging ich recht zeitig nach dem ,park1 um zu ,mittag zu essen1 zusammen mit einem ,gymnasiallehrer4 ,als wir uns an einem ,tisch niedergelassen hatten1 auf dem grossen offenen ,balkon1 wo kein ,mensch war1 empfand ich pltzlich ein ,gefhl des ,unbehagens1 und als ich mich auf dem ,stuhle umdrehte1 bemerkte ich einen ,mann von recht unbestimmten ,aussehen1 der einen unstten1 unschlssigen ,ausdruck im ,blick hatte4 --,wer ist das8 ,fragte mich mein ,begleiter1 der alter ,lundenser war und die ganze ,bevlkerung kannte4 --,ein ,fremder1 ganz sicher6 ,der ,fremde1 barhuptig und schweigsam1 kam nher1 indem er gerade vor mir stehen blieb1 betrachtete er mich auf eine so durchdringende ,art1 dass ich einen brennenden ,schmerz in der ,brust fhlte4 ,wir nahmen einen andern ,platz ein4 ,der ,mann folgte uns1 ohne sein ,schweigen zu brechen4 ,seine ,blicke waren weder bse noch scharf1 vielmehr usserst wehmtig1 und ausdruckslos wie die eines ,nachtwandlers4 ,da wurde ich von einer ,erinnerung ergriffen1 die allzu entfernt war1 um bewusst zu sein1 und stellte an meinen ,tischkameraden die ,frage3 --,der ,mann gleicht einem unserer ,freunde1 aber welchem8 --,ja1 wahrhaftig es ist ganz offenbar unser ,freund ,martin mit fnfundvierzig ,jahren4 ,in diesem ,augenblick taucht aus dem ,chaos meines ,innern3 die ,gestalt von der ,bedrfnisanstalt in ,berlin und ,freund ,martin 7so hiess der unglckliche ,doktor1 der mir ,swedenborgs ,arbeiten geliehen hatte7 verfolgt von einem ,unbekannten4 ,nun hatte der ,mann neben uns ,platz genommen1 aber so1 dass er uns den ,rcken zukehrte4 ,wie gross war meine ,verwunderung1 als ich einen ,knoten im ,nacken dieses ,menschen bemerkte4 ,um aber ganz sicher zu sein1 fragte ich meinen ,kameraden3 --,kannst du den ,auswuchs am ,hinterkopf dieses ,mannes sehen8 --,ganz recht6 ,ich sehe ihn deutlich4 ,nun und8 ,ich antwortete nicht1 weil die ,erzhlung zu lang geworden wre1 auch war der ,lehrer ein erbitterter ,gegner des ,okkultismus4 ,am selben ,abend erblicket ich ,freund ,martin mitten in einem ,schwarm ,studenten4 ,ohne ,umschweife stellte ich diese ,frage an ihn3 --,wo hast du dich mittags zwischen eins und halb zwei aufgehalten8 --,wieso8 ,warum fragst du das8 ,und er sieht verlegen aus1 als er das sagt4 --,antworte nur auf die ,frage6 --,ich lag und schlief6 ,und das pflege ich sonst nicht mitten am ,tage zu tun1 deswegen bin ich verlegen4 --,und du gehst whrend des ,schlafes fort8 --,das sieht so aus1 da ich vor einigen ,tagen1 whrend ich schlief1 das ,feuer sah1 das im ,museum ausgebrochen war4 ,das ist die reine ,wahrheit6 ,nach diesem ,bekenntnis schilderte ich ihm die ,erscheinung im ,park und verglich sie mit der ,offenbarung in ,berlin4 ,aber er war zu aufgerumt1 und obwohl dieser ,knoten im ,nacken ihm schaudern machte1 rief er aus3 --,es stimmt1 er ist mein ,doppelgnger6 ,das war ein ,gelchter6 ,ich halte mich hier einen ,augenblick auf1 um die blichen ,theorien darzulegen von der ,erscheinung1 die unter der ,benennung ,doppelgnger bekannt ist4 ,die ,theosophen nehmen sie als eine ,tatsache an1 indem sie zugeben1 dass die ,seele1 oder der ,astralleib1 das ,vermgen besitzt1 den ,krper zu verlassen und sich in eine quasi-materielle ,gestalt zu kleiden1 die unter gnstigen ,umstnden fr manche sichtbar wird4 ,alle sogenannten telepathischen ,erscheinungen werden dadurch erklrt4 ,die ,schpfungen der ,einbildungskraft haben keine ,realitt1 aber die ,visionen1 die ,hallucinationen besitzen eine ,art ,materialitt4 ,in derselben ,weise unterscheidet man in der ,optik zwischen virtuellen und wirklichen ,bildern1 von denen die letzten auf einen ,schirm projiziert oder auf einer empfindlichen photographischen ,platte fixiert werden knnen4 ,angenommen1 ein ,abwesender erinnert sich meiner1 indem er sich meine ,persnlichkeit in seinem ,gedchtnis hervorruft3 dem ,hervorrufenden gelingt es nur1 ein virtuelles ,bild von mir zustande zu bringen1 und zwar durch eine freiwillige und bewusste ,anstrengung4 ,angenommen1 eine alte ,tante von mir im fremden ,lande sitzt am ,piano1 ohne an mich zu denken1 und sieht mich dann persnlich hinter dem ,instrument stehen3 die ,alte hat ein virtuelles ,bild von mir gesehen4 ,und dies hat sich tatschlich zugetragen1 im ,herbst #ahie4 ,ich erinnere mich1 dass ich damals in der franzsischen ,hauptstadt eine furchtbare ,krisis durchmachte1 als meine ,sehnsucht1 im ,schosse meiner ,familie zu sein1 bis zu dem ,grad acht ber mich bekam1 dass ich das ,innere des ,hauses sah und fr einen ,augenblick meine ,umgebung vergass1 indem ich das ,bewusstsein1 wo ich mich befand verlor4 ,ich war dort1 hinter dem ,pianino1 in welcher ,gestalt es nun geschah1 und die ,einbildung der alten ,frau spielte keine ,rolle dabei4 ,da sie brigens in diese ,art ,erscheinung eingeweiht war und deren ,tragweite kannte1 sah sie darin einen ,vorboten des ,todes und schrieb1 um zu erfahren1 ob ich krank geworden sei6 ,um dieses ,problem besser zu beleuchten1 will ich hier einen ,aufsatz von mir einrcken1 der #ahif in der ,initiation stand und ,berhrungspunkte mit oben angefhrten ,vorfall hat4 ,strahlung und ,ausdehnung der ,seele4 ,beobachtungen nach der ,natur4 ,ausser sich sein und sich sammeln sind zwei allgemein bliche ,wendungen1 die gut die ,fhigkeit der ,seele ausdrcken1 sich auszudehnen und sich wieder zurckzuziehen4 ,die ,seele schrumpft zusammen vor ,furcht und schwillt auf vor ,freude1 ,glck1 ,erfolg4 ,steig allein in einen vollbesetzten ,eisenbahnwagen4 ,keiner kennt den andern1 alle sitzen still da4 ,alle empfinden je nach dem ,grad ihrer ,empfindlichkeit ein grosses ,unbehagen4 ,da geht ein mannigfaltige ,kreuzung verschiedener ,bestrahlungen vor sich1 die allgemeine ,beklemmung erzeugt4 ,es ist nicht warm1 aber man glaubt zu ersticken3 die ,geister1 die zum bermass mit magnetischen ,fluida geladen sind1 fhlen ein ,bedrfnis zu explodieren2 die ,intensitt der ,strme1 verstrkt die ,influenz und ,condensation1 vielleicht sogar von ,induktion1 hat ihr ,maximum1 erreicht4 ,da nimmt einer das ,wort3 ,die ,entladung hat stattgefunden1 und die ,neutralisation ist eingetreten1 wenn sich alle in ein ,gesprch ohne ,inhalt eingelassen haben1 um ein kurz gesagt physisches ,bedrfnis zu befriedigen4 ,der ,einsiedler zieht sich in seine ,ecke zurck1 schliesse sein inneres ,auge und ,ohr und vertieft sich in sich selbst1 um sich gegen eine neue ,influenz zu wehren4 ,oder er betrachtet auch die ,landschaft durch das ,fenster und lsst seine ,gedanken umher irren1 indem er heraustritt aus dem magischen ,kreis fr ihn gleichgltiger ,menschen1 die mit ihm eingeschlossen sind4 ,das ,geheimnis des grossen ,schauspielers liegt in der angeborenen ,eigenschaft1 seine ,seele ausstrahlen zu lassen2 dadurch tritt er in ,verbindung mit dem ,publikum4 ,es leuchtet1 strahlt um den geistigen ,redner in grossen ,augenblicken1 und sein ,antlitz verbreitet einen ,schein1 der sogar fr die sichtbar ist1 die nicht glubig sind4 ,der ,schauspieler von trumerischer ,natur1 der eine tiefe ,intelligenz besitzt1 der viel studiert1 aber nicht die ,fhigkeit hat1 aus sich selbst herauszugehen1 wird sich niemals auf der ,bhne geltend machen knnen4 ,in sich selbst verschlossen1 wird sein ,geist nicht in die ,gemter der ,zuschauer eindringen4 ,bei den grossen ,krisen im ,leben1 wenn das ,dasein selbst bedroht ist1 erwirbt die ,seele bersinnliche ,eigenschaften4 ,es scheint1 als ob die ,furcht vor dem ,elend die gemarterte ,seele treibt1 zu entfliehen1 um anderswo ein ,leben zu suchen1 das leichter zu leben ist4 ,nicht umsonst bt der ,selbstmord seine ,anziehung auf den ,unglcklichen1 da er verspricht1 die ,pforten des ,gefngnisses zu ffnen4 ,folgendes ist mir passiert vor einigen ,jahren4 ,ich sass eines ,herbstmorgens an meinem ,schreibtisch vor dem ,fenster1 das auf die dstere ,strasse einer kleinen ,industriestadt ,mhrens blickte4 ,im angrenzenden ,zimmer1 zu dem die ,tr angelehnt war1 ruhte meine ,frau in krnklichem ,zustande1 ihr ,erstgeborenes erwartend4 ,indem ich schrieb1 trumte ich mich fort in eine ,landschaft1 die mehr als tausend ,kilometer nrdlich lag und die ich wohl kannte4 ,whrend es ,herbst war1 und hier beinahe ,winter1 befand ich mich mitten im ,sommer unter einer grnen ,eiche1 von der ,sonne beschienen2 der kleine ,garten1 den ich in meiner ,jugend selbst bebaut hatte1 war dort2 die ,rosen--ich konnte sie beim ,namen nennen--die ,syringen1 die ,jasmine atmeten wahrnehmbar ihre besonderen ,dfte aus2 ich las ,raupen von meinen ,kirschbumen ab1 ich beschnitt die ,johannisbeerbsche4444 ,pltzlich hre ich einen heiseren ,schrei1 ich finde mich auf dem ,fussboden stehen1 ein ,krampf dreht schraubenfrmig mein ,rckgrad um1 und bewusstlos falle ich auf einen ,stuhl nieder1 einen unertrglichen ,schmerz im ,rcken4 ,ich erwache zum ,bewusstsein und es wird mir klar1 dass meine ,frau von hinten gekommen war1 um mir guten ,morgen zu sagen1 und ganz leise ihre ,hand auf meine ,achsel gelegt hatte4 --,wo bin ich8 ,das war meine erste ,frage1 und ich sprach sie aus in der ,sprache meiner ,heimat1 die meine ,frau als ,auslnderin nicht verstand4 ,der ,eindruck1 den ich von diesem ,vorfall bewahrte1 war der1 dass sich mein ,geist ausgedehnt und den ,krper verlassen hatte1 ohne die ,verbindung der unsichtbaren ,fden abzubrechen2 ich bedurfte einer gewissen1 wenn auch noch so kurzen ,zeit1 um mich einigermassen zu erinnern1 dass ich mich bewusst und unversehrt in dem ,zimmer aufhielt1 wo ich soeben sass und arbeitete4 ,wenn nach den alten ,erklrungen meine ,seele in sich selbst versunken gewesen1 noch in den ,grenzen des ,krpers geblieben wre1 htte sie sich mit grsster ,leichtigkeit und ,schnelligkeit wieder entfalten knnen1 und dies ,gefhl der berraschung whrend meiner ,abwesenheit htte mich nicht in so hohem ,grade geqult4 ,nein1 ich war abwesend1 und die ,rckkehr meiner ,seele ging auf so pltzliche ,weise vor sich1 dass ich darunter litt4 ,aber die ,schmerzen waren in der ,rckengegend zu merken und durchaus nicht in den ,gehirnhalbkugeln3 das erinnert mich an die berwiegende ,rolle1 die man dem plexus solaris zulegte1 als ich in meiner ,jugend ,medizin studierte4 ,ein anderes ,abenteuer1 das mir vor drei ,jahren in ,berlin passierte1 ist fr mich ein ,beweis1 dass die ,exteriorisation oder ,auswanderung der ,seele unter aussergewhnlichen ,umstnden stattfinden kann4 ,nach erschtternden ,krisen1 ,sorgen und unregelmssigem ,leben sitze ich eines ,nachts zwischen eins und halb zwei bei einem ,weinhndler an einem ,tisch1 der jederzeit fr meinen ,kreis bereit stand4 ,man hatte seit sechs ,uhr gegessen und getrunken und ich hatte die ganze ,zeit so gut wie allein das ,gesprch fhren mssen4 ,es handelte sich fr mich darum1 einen jungen ,offizier1 der im ,begriff stand1 die militrische ,laufbahn gegen die des ,knstlers zu vertauschen1 einen verstndigen ,rat zu geben4 ,da er sich zu gleicher ,zeit in ein junges ,mdchen verliebt hatte1 befand er sich in einem usserst berspannten ,zustand2 und nachdem er im ,lauf des ,tages von seinem ,vater einen ,brief mit ,vorwrfen erhalten hatte1 war er geradezu ausser sich4 ,ich vergass meine eignen ,wunden1 whrend ich die eines andern pflegte4 ,es war eine schwere ,arbeit1 bei der mein ,geist sich infolge einer ,reflexbewegung erhitzte4 ,nach endlosen ,beweisfhrungen und ,berufungen wollte ich ihn an ein vergangenes ,begebnis erinnern1 das auf seinen ,entschluss einwirken konnte4 ,er hatte den fraglichen ,auftritt vergessen1 und1 um sein ,gedchtnis zu untersttzen1 fange ich an1 ihn zu schildern4 --,sie erinnern sich doch jenes ,abends im ,augustiner-,bru4444 ,und ich fahre fort1 in dem ich den ,tisch bezeichne1 wo wir unser ,kuvert verzehrt hatten2 beschreibe den ,schenktisch1 die ,tr1 durch die man herein kam1 die ,mbel1 die ,bilder4444 ,auf einmal schwieg ich 444 hatte halb das ,bewusstsein verloren1 ohne ohnmchtig zu sein1 und sass noch auf dem ,stuhle4 ,ich war im ,augustiner-,bru und hatte vergessen1 zu wem ich sprach1 als ich so wieder anfing3 --,warten ,sie6 ,ich bin im ,augustiner1 aber ich weiss sehr wohl1 dass ich an einem andern ,ort bin2 sagen ,sie nichts 444 ich erkenne ,sie nicht1 aber ich weiss1 dass ich ,sie kenne4 ,wo bin ich8--,sagen ,sie nichts1 das ist usserst interessant4444 ,ich mache eine ,anstrengung1 um die ,augen zu erheben--weiss nicht1 ob sie geschlossen waren--und ich sah einen ,nebel1 einen ,hintergrund von unbestimmtem ,farbenton1 und oben an der ,decke herab senkte es sich wie ein ,theatervorhang3 das war die ,scheidewand1 besetzt von ,regalen und ,flaschen4 --,so6 usserte ich erleichtert1 wie nach einem berstandenen ,schmerz1 ich bin ja bei ,herrn ,f4 7so hiess der ,weinhndler74 ,das ,gesicht des ,offiziers hatte sich vor ,schreck zusammengezogen und er weinte4 --,was1 ,sie weinen8 sagte ich zu ihm4 --,das war unheimlich1 antwortete er4 --,was denn8444 ,wenn ich diese ,geschichte andern ,personen erzhlt habe1 hat man eingewendet1 es sei eine ,ohnmacht oder ein ,rausch gewesen1 zwei ,worte1 die nicht viel sagen und nichts erklren4 ,erstens und vor allem wird eine ,ohnmacht von dem ,verlust des ,bewusstseins begleitet1 ebenso der ,rausch2 zweitens von einer ,muskellhmung2 was hier nicht der ,fall war1 da ich auf meinem ,stuhl sitzen blieb und bewusst ber meine partielle ,unbewusstheit sprach4 ,zu diesem ,zeitpunkt kannte ich weder die ,erscheinung noch den ,ausdruck3 ,exteriorisation des ,empfindungsvermgens4 7,a4 de ,rochas1 l',extriorisation de la sensibilit4 ,paris1 ,chamuel47 ,jetzt da ich sie kenne1 bin ich berzeugt1 dass die ,seele die ,fhigkeit besitzt1 sich auszudehnen2 dass sie sich whrend des gewhnlichen ,schlafes sehr ausdehnt1 um zum ,schluss1 im ,tode1 den ,krper zu verlassen1 keineswegs ausgelscht zu werden4 ,vor einigen ,tagen1 als ich ein ,trottoir hinunterging1 sah ich1 wie ein ,gastwirt vor seiner ,tr mit einem ,scherenschleifer1 der auf der ,strasse hielt1 laute und bse ,worte wechselte4 ,es war mir unangenehm1 die ,linie zu durchschneiden1 die diese beiden ,individuen verband1 aber es war nicht zu vermeiden2 und ich versichere1 dass ich ein starkes ,unbehagen empfand1 als ich den ,raum zwischen den beiden zankenden ,mnnern berschritt4 ,es war1 als zerrisse ich ein zwischen ihnen ausgespanntes ,seil1 oder vielmehr ginge ber eine ,strasse1 die man von beiden ,seiten mit ,wasser bespritzt4 ,das ,band1 das ,freunde1 ,verwandte und in hchstem ,grad ,gatten aneinander bindet1 ist ein wirkliches ,band1 und zwar von einer greifbaren ,wirklichkeit4 ,wir beginnen ein ,weib zu lieben1 indem wir bei ihr ,stck fr ,stck unserer ,seele niederlegen4 ,wir verdoppeln unsere ,persnlichkeit1 und die ,geliebte1 die bisher gleichgltig1 neutral war1 beginnt sich in unser anderes ,ich zu kleiden1 und sie wird unser ,doppelgnger4 ,wenn es ihr einfllt1 mit unserer ,seele fortzugehen1 ist der ,schmerz darber vielleicht der heftigste1 den es gibt1 nur vergleichbar mit dem der ,mutter1 die ihr ,kind verloren hat4 ,ein leerer ,raum entsteht1 und wehe dem ,mann1 der nicht ber die ,kraft verfgt1 seine ,zweiteilung wieder zu beginnen und ein anderes ,gefss zum ,fllen zu finden4 ,die ,liebe ist ein ,akt1 durch den der ,mann sich selbst befruchtet1 weil es der ,mann ist1 der liebt2 es ist eine ssse ,illusion1 das er von seiner ,frau geliebt wird1 seinem zweiten ,ich1 seiner eigenen ,schpfung4 ,zwischen liebenden ,gatten offenbart sich oft das unsichtbare ,band auf eine mediumartige ,weise3 man kann einander aus der ,ferne rufen1 die ,gedanken des andern lesen1 ,suggestion auf einander ausben4 ,man fhlt nicht mehr das ,bedrfnis1 mit einander zu sprechen2 man freut sich ber die blosse ,gegenwart des geliebten ,wesens2 man wrmt sich an der ,strahlung1 die von der ,seele des andern ausgeht4 ,wenn man getrennt ist1 dehnt sich das ,band3 das ,vermissen1 die ,sehnsucht wchst mit der ,entfernung1 kann das ,band zerreissen und damit den ,tod bringen4 ,seit mehreren ,jahren habe ich ,aufzeichnungen ber alle meine ,trume gemacht1 und ich bin zu der berzeugung gekommen3 dass der ,mensch ein doppeltes ,leben lebt1 dass die ,einbildungen1 die ,phantasien1 die ,trume eine ,wirklichkeit besitzen4 ,wir sind alle geistige ,schlafwandler und begehen im ,traume ,handlungen1 die uns im wachen ,zustande je nach ihrer ,natur mit dem ,gefhl der ,befriedigung1 dem bsen ,gewissen1 der ,furcht vor den ,folgen erfllen4 ,und aus ,grnden1 die ich ein ander ,mal darlegen will1 glaube ich dass die sogenannte ,verfolgungsmanie oft einen guten ,grund hat1 nmlich in der ,gewissensqual nach schlechten ,handlungen1 die man im ,schlaf begangen hat und von denen neblige ,erinnerungen bei uns spuken4 ,die ,phantasien des ,dichters1 die beschrnkte ,seelen so verachten1 sind ,wirklichkeiten4 ,und der ,tod8 fragt ihr4 ,dem ,mutigen1 der nicht zu grossen ,wert auf das ,leben legt1 htte ich frher folgendes ,experiment empfohlen1 das ich mehrere ,male wiederholt habe1 nicht ohne unangenehme1 aber jedenfalls ohne schwer heilbare ,folgen4 ,nachdem ,tren1 ,fenster und ,ofenklappen geschlossen sind1 stelle ich eine geffnete ,flasche mit ,cyankalium auf den ,nachttisch und lege mich aufs ,bett4 ,die ,kohlensure der ,luft macht in kurzem die ,blausure frei1 und die bekannten physiologischen ,erscheinungen geben sich zu erkennen4 ,ein gelindes ,zusammenschnren der ,kehle1 ein unbeschreiblicher ,geschmack1 den ich aus ,analogie blau nennen mchte1 ,lhmung der ,armmuskeln1 ,schmerzen im ,magen4 ,die tdliche ,wirkung der ,blausure ist noch immer ein ,geheimnis4 ,verschiedene ,autoritten geben verschiedene ,wirkungsarten dieses ,giftes an4 ,einer sagt3 ,gehirnlhmung2 ein anderer3 ,herzlhmung2 ein dritter3 ,erstickung als sekundre ,wirkung davon1 dass das verlngerte ,mark angegriffen wird1 usw4 ,da sich indessen die ,wirkung augenblicklich zeigen kann1 ehe ein ,verzehren stattgefunden hat1 muss sie vielmehr als 444 seelisch betrachtet werden2 wird doch die ,blausure in der ,medizin als beruhigendes ,mittel in sogenannten nervsen ,krankheiten gebraucht4 ,alles1 was ich von dem ,seelenzustand1 der sich nun zeigt1 sagen mchte1 ist dies3 ,es ist nicht ein langsames ,erlschen1 es ist vielmehr eine ,auflsung1 in der das ,angenehme die unbedeutenden ,schmerzen berwiegt4 ,der innere ,sinn gewinnt an ,klarheit1 im ,gegensatz zum ,herannahen des ,schlafes1 der ,wille herrscht1 und ich kann das ,experiment abbrechen1 indem ich den ,kork in die ,flasche stecke1 das ,fenster ffne1 ,chlor oder ,ammoniak einatme4 ,nicht dass ich darauf bestehe1 wenn aber der temporre ,todeszustand der ,fakire durch einen ,beweis besttigt werden soll1 wrde das ,experiment ohne ,gefahr fortgesetzt werden knnen4 ,und im ,fall eines ,unglcks msste man die verschiedenen ,arten versuchen1 mit denen man einen ,scheintoten zum ,leben zurckruft4 ,die ,fakire wenden warme ,umschlge auf den ,gehirnhalbkugeln an2 die ,chinesen wrmen die ,magengrube und rufen ein ,niesen hervor4 ,in seinem ausgezeichneten ,buche ,le ,positif et le ,ngatif 7,paris1 ,lemerre1 #ahij7 erzhlt ,vial nach ,trousseau und ,pidoux3 ,carrero erstickte und ertrnkte #ahbe eine grosse ,anzahl ,tiere1 die er nachher ins ,leben zurckrief1 sogar lange nach ihrem ,tode1 indem er ihnen ganz einfach ,nadeln ins ,herz steckte4 7,akupunktur47 ,a4 ,e4 ,badaire zitiert in ,la ,joie de mourir 7,paris1 ,chamuel4 #aid7 mehrere bekannte ,todesflle1 wie den des berhmten ,richet1 #ahib1 und den ,hallers1 bei welchen der ,augenblick vor ,eintritt des ,todes unmglich zu bestimmen war4 ,chisac2 ein ,arzt in ,montpellier1 verdoppelt sich vor dem ,tode1 betrachtet sich als einen andern1 stellt sich die ,diagnose1 fhlt sich den ,puls und gibt ,befehle4 ,darauf schliesst er die ,augen1 um sie nicht mehr zu ffnen4 ,in ,inferno habe ich von meinem ,unglcksbruder1 dem deutsch-amerikanischen ,maler1 erzhlt1 dessen ,doppelgnger1 der deutsch-amerikanische ,arzt ,francis ,schlatter sein sollte4 ,jetzt ist der ,augenblick gekommen1 da ich gentigt bin1 meinen ,freund blosszustellen1 in der einzigen ,absicht1 zur ,erforschung des wahren ,sachverhalts beizutragen4 ,mein ,freund hiess ,h42 gleichviel ob es sein wirklicher ,name war oder ob er den angenommen hatte4 ,nachdem ich im ,august #ahig nach ,paris zurckgekehrt war1 bltterte ich eines ,tages in der ,revue spirite von #ahei4 ,da stiess ich auf einen ,aufsatz mit der berschrift3 ,mein ,freund ,h4 ,unter demselben ,titel hatte ein ,herr ,h4 ,lugner im ,feuilleton des ,journal des ,debats vom #bf4 ,november #aheh eine ,geschichte verffentlicht1 die er als tatschlich hinstellt und der er selbst persnlich beigewohnt haben will1 da er1 wie er ussert1 dem ,helden dieses ,abenteuers in ,freundschaft verbunden war4 ,der ,held war ein fnfundzwanzigjhriger junger ,mann von untadeligen ,sitten und unerschtterlicher ,herzensgte4 ,h4 konnte nicht wach bleiben1 sobald die ,sonne untergegangen war4 ,eine unberwindliche ,mattigkeit beschlich ihn und er sank allmhlich in einen festen ,schlaf1 den nichts abwenden konnte4 ,kurz3 ,h4 lebte ein doppeltes ,dasein2 nachts war er in ,melbourne als ,verbrecher unter dem ,namen ,william ,parker ttig1 der auch seiner ,zeit hingerichtet wurde4 ,gleichzeitig fand man ,h4 in ,deutschland tot in seinem ,bett4 ,mag sie nun wahr oder nur eine ,ausgeburt der ,einbildung sein1 diese ,geschichte interessiert mich1 weil der ,name ,h4 darin vorkommt und die ,umstnde auf eine offenbare ,weise zusammenfallen4 ,die ,literatur der ,gegenwart hat sich bereits mit der ,erscheinung des ,doppelgngers befasst3 in dem bekannten ,roman ,trilby und in einem ,stck von ,pauls ,lindau4 ,es wre interessant zu wissen1 ob die ,verfasser nach der ,natur gearbeitet haben oder nicht4 ,wir kehren zu unserm ,freund ,martin zurck4 ,nach einem langen ,winter nherte sich der ,frhling mit fehlgeschlagenen ,hoffnungen4 ,der arme ,doktor1 der sich auf das ,versprechen seiner ,vorgesetzten verliess1 das man ihn zum ,dozenten berufen werde1 erhielt einen schweren ,stoss1 als die ,ernennung aufgeschoben wurde4 ,er musste bis zum ,herbst warten1 obwohl er wissenschaftliche ,verdienste genug besass4 ,das war eine ,schmach die ihn zur ,verzweiflung brachte2 indem er sein ,pech verfluchte1 strzte er sich in ,ausschweifungen1 ohne jedoch sein ,nchternheitsgelbde zu brechen4 ,genug1 er ist ,junggeselle1 und eines ,abends sucht er ein ,mdchen1 das einen ,burschen sucht4 ,und er verlsst sie4 ,die ,dirne war ihm unbekannt und wohnte in einem zweideutigen ,viertel am ,aussenrand der ,stadt4 ,die ,sache war durchaus nicht verwickelt1 und er erwartete keine weiteren ,folgen davon4 ,in der ,dmmerung des nchsten ,abends ist er in seinem ,elternhaus mit seinen ,arbeiten beschftigt1 als ein ,lrm von draussen seine ,aufmerksamkeit erregt4 ,er ffnet das ,fenster und gewahrt unten in seinem ,garten eine ,stiege ,jungen zwischen fnfzehn und achtzehn ,jahren4 ,da nichts zum ,stehlen da ist1 kann er sich die ,anwesenheit einer ,menge ,leute in diesem ,ort und zu so ungeeigneter ,stunde nicht erklren4 ,die ,schlingel trampeln dort unten herum1 ohne dass die ,veranlassung zu erkennen wre4 ,er glaubt einem ,blendwerk ausgesetzt zu sein1 aber da ruft ihn seine ,mutter4 ,als er herunterkommt1 wird er von seiner ,mutter gebeten1 hinauszugehen und sich nach den ,absichten der ,eindringlinge zu erkundigen4 ,als er auf den ,hof tritt1 erblickt er ein junges ,weib1 das wie ein ,spalier an der ,wand steht4 ,er geht nher1 um den ,zusammenhang zu ermitteln1 der nach der schlimmen ,seite zu neigen scheint4 ,vor dem ,weibe angelangt1 erkennt er das ,mdchen von gestern2 da er das ,opfer eines ,erpressungsversuchs zu sein glaubt1 ruft er wtend3 --,was haben ,sie hier zu tun8 ,gehen sie ,ihrer ,wege6 ,ohne ein ,wort zu sagen1 begibt sich das ,mdchen zur ,pforte1 und ohne irgendwie zu zeigen1 dass sie den erkannt hat1 der mit ihr gesprochen hat4 ,sie war offenbar nicht gekommen1 um ihn zu schikanieren4 ,aber im selben ,augenblick und in ,gegenwart seiner ,mutter strzen die zwanzig ,strassenjungen aus dem hinteren ,teile des ,hofes hervor1 umringen den ,doktor und das ,mdchen und zeigen mit den ,fingern auf die beiden ,unglcklichen1 berhufen sie mit groben ,schimpfworten und lassen verstehen1 dass sie die beiden in einer gewissen ,situation berrascht haben4 ,der ,doktor1 vernichtet vor ,scham1 sich in ,gegenwart seiner ,mutter skandalisiert zu sehen1 beteuert ihr1 dass er unschuldig sie1 obgleich er auf frischer ,tat ergriffen zu sein scheint4 ,welche peinliche ,szene fr einen ,sohn6 ,als er mir dies ,abenteuer erzhlte1 das mir wie ein bser ,traum vorkam1 unwahrscheinlich in seiner ungerechten ,grausamkeit1 sah der arme ,doktor erbrmlich aus4 --,das ist ja der ,teufel selbst1 nicht wahr6 ,unschuldig an einer ,sache sein1 die brigens keinen etwas angeht1 und dann ffentlich auf diese ,weise hingerichtet werden6 --,ja1 der ,vorfall erscheint mir dunkel4 ,das ist ja unglaublich6 ,zwanzig ,jungen1 die auf einen ,hof kommen1 ein liederliches ,weib1 dem nichts an der ,ehre gelegen sein kann und das sich nicht zu rchen sucht6 ,was bedeutet das8 ,eine ,lektion6 ,es ist deutlich1 dass die ,mchte in der ,sittlichkeit strenger werden4 ,und wie modern sie geworden sind6 ,keine ,trume1 keine ,geschichte1 da die ,leute sich an so etwas nicht mehr kehren4 ,nein1 statt dessen ganze ,inszenierungen von vollendeten ,realismus1 ,dinge zum ,anschauen ausgebreitet1 bei denen man mit ,rsonnement nicht weit kommt4 --,du glaubst also1 dass es ein ,verweis war4 ,aber1 wenn ich dir sage1 dass ich ohne ,schuld war1 wirklich unschuldig4 --,unschuldig gestern1 ja1 aber nicht am ,tage vorher6 --,jedenfalls war es kein ,komplott1 da das ,mdchen mich ja nicht erkannte4 ,ein teuflischer ,zufall4444 --,ja1 aber ein ,zufall1 dessen ,fden von einer ,meisterhand geflochten waren6 ,um sich etwas ,zerstreuung zu verschaffen1 unternahm mein ,freund ,martin eine ,rundreise nach ,norrland und ,norwegen2 er erwartete davon ein wirkliches ,gefhl von ,freiheit und viel ,vergngen4 ,nach einigen ,wochen begegnete ich ,freund ,martin auf einer ,strasse in ,lund4 --,hast du eine schne ,reise gehabt8 --,eine teuflische ,reise6 ,jetzt weiss ich nicht mehr1 was man glauben soll4 ,es gibt ganz gewiss jemand1 der mich herausfordert1 und der ,streit ist ungleich4 ,hre nur6 ,ich kam nach ,stockholm1 um mich auf der grossen ,ausstellung zu amsieren1 und obgleich ich in der ,stadt fast hundert ,freunde habe1 traf ich nicht einen einzigen4 ,alle waren auf dem ,lande6 ,allein6--,ich wohne einen ,tag in meinem ,zimmer und werde dann von einem andern hinausgeworfen1 dem mein ,bruder aus ,versehen ein lteres ,versprechen gegeben hat4 ,das ,pech macht mich so stumpfsinnig1 dass ich nicht in die ,ausstellung gehe1 und als ich mich--auf den ,strassen herumtreibe1 schliesse ich mich einem ,mdchen an4 ,in diesem ,augenblick fllt eine schwere ,hand auf meine ,schulter nieder1 und ein ,onkel1 sehr ernst angelegt1 den ich nicht mehr als zweimal in meinem ,leben gesehen habe1 dem ich zuletzt von allen htte begegnen mgen1 ladet mich ein1 den ganzen ,abend mit ihm--und seiner ,frau zusammen zu sein6 ,alles1 vor dem mir ekelt1 muss ich schlucken6 ,das ist verhext6--,weiter1 tausend ,kilometer--allein6--in einem ,eisenbahnwagen durch eine tdlich langweilige ,landschaft4 ,am ,oreskutan1 dem hauptschlichen ,ziel meiner ,exkursion1 gab es nur ein einziges ,hotel1 und in diesem ,hotel hatten alle meine ,antipathien sich zusammengefunden4 ,der ,chef der ,freikirchlichen weidete die ,herde1 und man sang ,psalmen morgens1 mittags und abends4 ,man htte wtend werden knnen1 aber es ging ganz natrlich zu4 ,nur eine ,sache erscheint mir immer noch etwas wunderbar--hm6 okkult6 ,nmlich dass man in diesem ruhigen und geordneten ,hotel des ,nachts ,warenkisten zunagelte6 --ber deinem ,kopf8 --,ja6 ,und sonderbar war1 dass dieses ,nageln mich nach ,norwegen verfolgte4 ,wenn ich eine ,erklrung vom ,hotelwirt verlangte1 behauptete er nichts gehrt zu haben4 --,das ist ja ganz wie mit mir6 --,ja1 es ist wie mit dir6 ,was mir aber in ,christiania passierte1 bertrifft alles1 was meine schlimmsten ,feinde htten ausfindig machen knnen4 ,ich kenne viele ,leute in ,christiania1 sie waren noch in der ,stadt und ich konnte doch nicht einen einzigen treffen6 ,allein1 immer allein6 ,wie ich im ,caf des ,grand ,hotel so allein sitze1 werde ich von einem jungen ,mann angesprochen1 der an einem ,nebentisch sitzt4 ,glcklich1 eine ,gelegenheit zu finden1 meine eigene ,stimme wieder hren zu knnen1 antworte ich1 gegen meine ,gewohnheit in solchen ,fllen4 ,da er wohlerzogen aussah und es sich mit ihm sprechen liess1 lud ich ihn schliesslich ein1 mir ,gesellschaft zu leisten4 ,wir bringen den ,abend zusammen zu4 ,ich muss zugeben1 dass mir der junge ,mann nach einigen ,stunden den unbestimmten ,argwohn einflsste1 er sei nicht der1 fr den er sich ausgab4 ,er widersprach sich selbst und redete ohne ,zusammenhang1 und ich wusste nicht1 wo ich ihn unterbringen sollte4 ,schliesslich gegen ,nacht1 blieb ein norwegischer ,freund1 den ich drei ,jahre nicht gesehen hatte1 vor unserm ,tisch stehen2 er begrsst mich mit einer pfiffigen ,miene1 die diesem ernsten ,charakter ganz fremd war1 und schielt nach meinem ,begleiter4 ,darauf lacht er und schleudert mir eine ,beschimpfung ins ,gesicht1 indem er sich stellt1 als glaube er1 mein ,kamerad stehe in einem ,verhltnis unnatrlicher ,intimitt zu mir4 ,auf meine ,proteste antwortet er nur1 indem er wiederholt3 --,genieren ,sie sich nicht6 genieren ,sie sich nicht6 ,hier ist man wie bei sich zu ,hause und braucht sich nicht zu genieren4 ,was sollte ich sagen8 ,was sollte ich tun8 ,der junge ,mann wurde nicht bse1 und da warf der norwegische ,freund1 der wohl ein ,glas zu viel im ,kopfe hatte1 folgenden ,einfall hin1 vielleicht ganz ohne ,hintergedanken3 --brigens ist nichts ,bses dabei2 das ist ein verkleidetes ,weib4 ,da steht der junge ,mann auf und macht1 mitten im ,caf1 das vollgepfropft von ,leuten war1 eine ,gebrde1 wie um das ,gegenteil zu beweisen4 --,das geht ber alle ,grenzen6 --,es ist ungeheuerlich1 und es ist ,wahrheit6 ,und niemand erhebt dagegen ,protest2 man lacht nur6 ,aber es ist noch nicht zu ,ende6 ,im selben ,augenblick1 wie ich aufbrechen will1 bittet der unbekannte ,jngling mich1 ihm ,geld zu leihen4 ,beschimpft1 kochend vor ,entrstung1 kann ich jedoch nicht nein sagen1 da ich aber kein ,wechselgeld habe1 gehe ich ans ,bffet1 von dem ,fremden begleitet4 ,stelle dir die ,szene vor1 wie ich diesem verdchtigen ,schlingel1 der aussieht1 als bekomme er seine ,bezahlung1 ,geld gebe4 ,ein alter ,lehrer aus ,lund1 der hinter uns beiden stehen geblieben ist1 fixiert mich mit einem ,blick1 der ,gewissheit ber den abscheulichen ,argwohn ausdrckt4 ,das ist schn6 --,weisst du was3 ,ich muss bei dem1 was du eben erzhlt hast1 an gewisse ,mrchen von ,hoffmann denken4 ,und als ich neulich wieder einmal die ,elixiere des ,teufels las1 kam es mir vor1 als beruhten die ,phantasien des deutschen ,dichters auf erlebten ,begebenheiten4 --,bald kann man alles ,mgliche glauben6--,aber nun die moralische ,seite der ,sache8 ,ist eine ,vernunft darin1 mich vor einem ,freund1 vor einem ganzen ,publikum in falsches ,licht zu stellen6 ,was sollte denn bestraft werden8 --,man darf nicht auf die ,mchte bse werden1 weil sie sich solcher ,massregeln bedienen4 ,glaubst du1 ich tat ,schritte1 die falschen ,gerchten zu dementieren1 die von einem deutschen ,schriftsteller verbreitet wurden1 als er mich unnatrlicher ,instinkte beschuldigte3 ,nein6 ,ich verfluchte ihn damals1 aber seitdem berwache ich meine ,sinnlichkeit4 brigens hat ,swedenborg mich gelehrt1 dass solche ,bestrafungen1 die ohne ,unterschied zugefgt werden zu dem ,zweck auferlegt werden1 uns die ,mrtyrerschaft schmecken zu lassen1 die wir selbst unschuldigen ,menschen durch schndliche ,verleumdungen und leichtsinnige usserungen verursacht haben4 --,mag sein1 aber ich werde in den ,gedanken meines ,freundes immer mit dem ,stempel des ,lasters gezeichnet sein1 und ich werde niemals diese seine ,ansicht ausroden knnen4 --,das ist unangenehm1 aber es ist nun einmal so6 ,diese banalen und an sich widerwrtigen ,geschichten htte ich wahrhaftig nicht erzhlt1 wenn sie nicht durch ihre ,ungereimtheit den ,gedanken auf das ,dasein einer ,realitt leiteten1 die nicht reell ist und nicht ,vision1 sondern eine ,phantasmagorie1 hervorgerufen von den ,unsichtbaren in dem bestimmten ,zweck1 zu warnen1 zu lehren1 zu strafen4 ,dieser ,zustand1 von den ,theosophen die ,astralebene genannt1 wird von ,swedenborg1 ,arcana1 letzter ,teil1 also geschildert3 ,visiones und ,visa4 ,es gibt zwei ,arten ,gesichte1 die ausserordentlich sind1 in welche ich versetzt worden bin1 bloss um zu wissen1 wie es sich mit ihnen verhlt1 und was darunter zu verstehen ist1 was man im ,,wort liest3 dass sie vom ,krper entzckt wurden und dass sie vom ,geist fortgefhrt wurden nach einem anderen ,ort4 #a4 ,der ,mensch wird in einen ,zustand versetzt1 der mitten zwischen ,schlaf und ,wachen ist2 und wenn er in diesem ,zustand ist1 kann er nicht anders wissen1 als dass er vollkommen wach sei4 ,das ist der ,zustand1 von dem gesagt wird3 entzckt werden vom ,krper1 und in dem man nicht weiss1 ob man im ,krper ist oder ausserhalb des ,krpers4 #b4 ,durch die ,strassen einer ,stadt und ber ,feld wandernd1 auch da in ,gesprch mit ,geistern1 wusste ich nicht anders1 als dass ich so wach und sehend war1 wie bei andern ,gelegenheiten2 so wanderte ich1 ohne vom ,wege abzuweichen1 und inzwischen war ich in einem ,gesicht und sah ,haine1 ,flsse und ,palste1 ,huser1 ,menschen und anderes2 nachdem ich aber so einige ,stunden gewandert1 war ich pltzlich in dem ,gesicht des ,krpers1 und wurde gewahr1 dass ich mich hchlich wunderte1 und ich merkte1 dass ich in einem solchen ,zustand gewesen war wie die1 von denen gesagt wird1 dass sie vom ,geist fortgefhrt wurden an einen andern ,ort4 ,freund ,martin wohnt nach der ,rckkehr von seiner ,vergngungsreise allein im ,elternhaus1 weil die ,familie sich nach verschiedenen ,seiten zur ,sommerfrische zerstreut hat4 ,ich will nicht behaupten1 dass er ngstlich ist1 aber er fhlt sich unbehaglich4 ,zuweilen hrt er ,schritte und andere ,laute von dem ,zimmer seiner abwesenden ,schwester1 bisweilen ,niesen4 ,vor einigen ,tagen hrte er mitten in der ,nacht einen knirschenden ,laut1 wie von einer ,sense1 die geschrft wird4 --,alles in allem1 schloss er1 es gehen sonderbare ,dinge vor1 aber im selben ,augenblick1 in dem ich mich mit den ,mchten in ,unterhandlungen einlassen wrde1 wre ich verloren4 ,das war sein letztes ,wort1 und da nherte sich der ,herbst mit grossen ,schritten4 #h4 ,studien in ,swedenborg4 ,whrend sich dieses im tglichen ,leben zutrug1 setzte ich meine ,schwedenborgstudien fort4 ,seine ,arbeiten1 deren schwer habhaft zu werden ist1 fielen mir in die ,hnde1 eine nach der andern1 in recht grossen ,zwischenrumen4 ,in den ,arcana ,coelestia ist es die ,hlle fr ewige ,zeit1 ohne ,hoffnung auf ein ,ende1 von jedem ,wort des ,trostes entblsst4 ,apocalypsis revelata fhrt die ,bussordnung aus1 und zwar mit der ,wirkung1 dass ich bis zum ,frhling unter ihrem ,banne lebte4 ,bisweilen schttelte ich ihn ab1 indem ich mir eine ,hoffnung einrede1 dass der ,prophet sich in den ,einzelheiten getuscht hat1 und dass der ,herr des ,lebens und des ,todes sich barmherziger erweisen wird4 ,was sich aber nicht verhehlen lsst1 ist die in die ,augen fallende bereinstimmung zwischen ,swedenborgs ,visionen und allen grossen oder kleinen ,begebenheiten1 die mich und meine ,freunde whrend dieses ,schreckensjahres betroffen haben4 ,erst im ,mrz finde ich bei einem ,antiquar die ,wunder des ,himmels und der ,hlle und nachher ,von der ehelichen ,liebe4 ,erst dann werde ich von dem ,alp befreit1 der mich seit der ersten ,offenbarung der ,unsichtbaren heimgesucht hat4 ,gott ist die ,liebe2 er regiert nicht ber ,sklaven1 und deshalb hat er die ,sterblichen sich eines freien ,willens erfreuen lassen4 ,es gibt keine ,mchte der ,bosheit1 sondern ein ,diener des ,guten versieht das ,amt eines ,zuchtgeistes4 ,die ,strafen sind nicht ewige1 es steht einem jeden frei1 geduldig zu shnen1 was er verbrochen hat4 ,die ,leiden1 die uns auferlegt werden1 haben die ,besserung des ,ichs zum ,zweck4 ,die ,verfahren1 welche die ,vorbereitung zu einem geistlichen ,leben bilden1 beginnen mit ,verwstung 7vestatio7 und bestehen aus ,brustbeklemmungen1 ,atemnot1 ,erstickungssymptomen1 ,herzstrungen1 ,angstanfllen1 ,schlaflosigkeit1 ,alpdrcken4 ,diese ,prozedur1 der ,swedenborg in den ,jahren #agdd und #de ausgesetzt war1 wird in den ,trumen geschildert4 ,und die ,diagnose dieses ,krankheitszustandes entspricht in jedem ,punkt den jetzt blichen ,affektionen1 so dass ich nicht vor dem ,schlusssatz zurckschrecke3 wir befinden uns vor einer neuen ra1 in der die ,geister erwachen und es eine ,lust ist zu leben4 ,diese angina pectoris1 der ,fall der ,schlaflosigkeit1 all die nchtlichen ,schauder1 die den ,gemtern ,schrecken einjagen und welche die rzte gern als ,epidemien bezeichnen wollen1 sind weiter nichts als die ,arbeit der ,unsichtbaren4 ,wie kann man das fr eine epidemische ,krankheit erklren wollen1 dass gesunde ,menschen systematisch von unvorhergesehenen1 sonderbaren ,begebenheiten1 von ,unruhe und ,verdriesslichkeiten verfolgt werden8 ,eine ,epidemie zusammentreffender ,umstnde8 ,das ist ja ein ,unsinn6 ,swedenborg ist mein ,vergil geworden1 der mich durch die ,hlle geleitet1 und ich folge ihm blind4 ,wohl ist er ein furchtbarer ,strafer1 aber er versteht auch ebenso gut zu trsten1 und er kommt mir weniger streng vor als die protestantischen ,pietisten4 ,ein ,mann kann ,reichtmer hufen1 wenn er es nur auf ehrliche ,weise tut und ebensolchen ,gebrauch von ihnen macht2 er kann sich kleiden und wohnen nach seinen ,verhltnissen2 mit ,leuten von gleicher gesellschaftlicher ,stellung verkehren1 des ,lebens unschuldige ,freuden geniessen1 froh und zufrieden aussehen und nicht wie ein mrrischer ,mensch mit blassem ,gesicht2 er kann mit einem ,wort leben und auftreten wie ein reicher ,mann in dieser ,welt und nach seinem ,tode gerade hinein in den ,himmel gehen1 wenn er nur in seinem ,innern ,glauben an ,gott und ,liebe zu ihm besitzt und sich seinem ,nchsten gegenber so benimmt1 wie es seine ,pflicht ist4 ,ich habe mich mit mehreren von denen unterhalten1 die1 ehe sie starben1 der ,welt entsagt und sich in die ,einsamkeit zurckgezogen hatten1 um dort ein ,leben zu leben1 das der ,betrachtung der himmlischen ,dinge gewidmet war1 und so sich einen sicheren ,weg zum ,himmel zu bahnen2 beinahe alle hatten ein dsteres und schwermtiges ,aussehen1 schienen verdriesslich darber zu sein1 dass die anderen ihnen nicht glichen und dass sie selbst nicht mit grsserer ,ehre und einem glcklicheren ,los belohnt worden waren2 sie wohnen an verborgenen ,orten und leben dort als ,einsiedler beinahe auf gleiche ,weise1 wie sie in unserer ,welt gelebt hatten4 ,der ,mensch ist geschaffen1 in ,geselligkeit zu leben2 in der ,gemeinschaft und nicht in der ,einsamkeit findet er zahlreiche ,gelegenheiten1 ,christenmilde gegen den ,nchsten zu ben4444 ,im einsamen ,leben sieht man nur sich selbst1 man vergisst alle anderen2 daher kommt es1 dass man bloss an sich selbst denkt1 an die ,welt nur1 um sie zu fliehen oder sie zu vermissen1 was das ,gegenteil von christlicher ,liebe ist4 ,was die sogenannten ewigen ,strafen betrifft1 so tritt der ,seher im letzten ,augenblick als ,erlser auf1 indem er uns einen ,strahl von ,hoffnung aufschimmern lsst4 ,die unter ihnen1 fr die man auf ,erlsung hoffen kann1 werden an verwsteten ,stellen ausgesetzt1 die nur ein ,bild von ,trostlosigkeit bieten2 und man lsst sie dort zurckbleiben1 bis ihre ,trauer darber1 sich dort zu befinden1 sie auf die ,hhe der ,verzweiflung gebracht hat1 weil das die einzige ,art ein drfte1 das ,bse und ,falsche1 das sie beherrscht1 zu meistern4 ,so weit gelangt1 schreien sie1 dass sie nicht besser sind als ,tiere1 dass sie voll sind von ,hass und allerhand ,greuel und dass sie ,verdammte sind2 man verzeiht ihnen das als ,schreie der ,verzweiflung1 und ,gott mildert ihren ,sinn1 damit sie sich nicht in ,vorwrfen und ,schmhungen ergiessen ber die ,grenzen hinaus1 die festgestellt sind4 ,wenn sie alles gelitten haben1 was gelitten werden kann1 so dass ihr ,krper gleichsam tot ist1 bekmmern sie sich nicht darum1 und man bereitet sie zur ,erlsung4 ,ich habe einige von ihnen zum ,himmel fortfhren sehen1 nachdem sie mit all den ,leiden1 von denen ich gesprochen habe1 geprft worden waren4 ,als sie dort eingelassen wurden1 legten sie eine grosse ,freude an den ,tag1 dass ich davon bis zu ,trnen gerhrt wurde4 ,was die ,katholiken conscientia scrupulosa1 ,gewissenszartheit1 nennen1 leitet seine ,herkunft von bswilligen ,geistern her1 welche die ,gewissensqual um nichts und wieder nichts erwecken4 ,es macht ihnen ,freude1 so eine ,last auf das ,gewissen zu legen1 und dieses ,verhalten hat nichts mit der ,besserung des ,snders zu tun4 ,ebenso gibt es ungesunde ,versuchungen4 ,bswillige ,geister rufen in der ,tiefe der ,seele all das ,bse hervor1 das sie seit der ,kindheit begangen hat1 und zwar so1 dass es nach der schlimmen ,seite verdreht wird4 ,aber die ,engel entschleiern1 was sich von ,gutem und ,wahrem bei dem ,gemarterten findet4 ,das ist der ,streit1 der sich unter dem ,namen ,gewissensqual offenbart4 ,ich bleibe hier stehen1 weil ich meinem ,meister unrecht tun wrde1 wenn ich das zerrisse1 was er so gut zusammengewebt hat1 und die ,fetzen als ,probestcke vorzeigte4 ,swedenborgs ,werk ist unermesslich umfassend1 und er hat mir auf alle meine ,fragen geantwortet1 wie pochend sie auch gewesen sein mgen4 ,unruherfllte ,seele1 leidendes ,herz1 nimm und lies6 #i4 ,canossa4 ,von den geheimnisvollen ,verfolgungen ermattet1 habe ich schon lngst eine sorgfltige ,prfung meines ,gewissens vorgenommen2 getreu meinem neuen ,programm1 mir selbst dem ,nchsten gegenber unrecht zu geben1 finde ich mein verflossenes ,leben abscheulich1 und ,ekel erfasst mich vor meiner eigenen ,persnlichkeit4 ,es ist ,wahrheit1 dass ich die ,jugend in ,harnisch gebracht habe gegen das ,bestehende1 gegen ,religion1 ,gesetze1 ,obrigkeit1 ,sittlichkeit4 ,es ist meine ,gottlosigkeit1 die jetzt bestraft worden ist1 und ich nehme zurck4 ,nach einer ,pause im ,gedankengang kehre ich dann die ,frage um1 indem ich das ,gegenteil aufstelle1 und ich frage3 ,und die anderen1 die ,gegner meiner umstrzenden ,ansichten1 die frommen ,verteidiger der ,sittlichkeit1 des ,staates1 der ,religion1 knnen die denn nachts schlafen1 haben die ,mchte denn ihnen ,erfolg in ihren weltlichen ,angelegenheiten geschenkt8 ,wenn ich einer ,musterung der ,sttzen der ,gesellschaft und ihrer ,geschicke anstelle1 bin ich gentigt zu antworten3 nein6 ,der tapfere ,vorkmpfer fr das ,ideale in ,poesie und ,leben1 ein ,dichter fr die zuverlssigen und guten ,mitbrger1 er kann des ,nachts nicht schlafen1 weil er von der grossen ,hysterie betroffen ist2 die weckt ihn mit ,anfllen1 die man ,clownssprung und ,schwibbogen nennt und in der ,salptrire bekannt sind4 ,auch liess ihn sein ,schutzgeist im ,stich1 und der ,dichter geriet in ,schwierigkeiten1 als er sich vor einigen ,jahren auf geschftliche ,spekulationen einliess2 die htten ihn beinahe in eine entblsste ,lage gebracht4 ,es ist mir keine ,freude1 daran zu erinnern1 denn es vergrssert nur meinen ,kummer1 wenn ich sehe1 wie die erhabenen ,bestrebungen nur um ,zusammenbruch fhren4 ,und meine ,gegner in der ,religion8 ,der mich einmal ins ,gefngnis bringen wollte fr ,lsterungen1 ist selbst in ,haft genommen wegen betrgerischen ,bankerotts4 ,glaube nun nicht1 mein ,leser1 dass ich meine ,lsterungen mit seinem ,verbrechen entschuldige6 ,ich bin betrbt1 nicht mehr an die reinigende ,aufgabe des ,christentums glauben zu knnen1 angesichts eines so niederschlagenden ,beispiels4 ,und dann diese ,frau1 welche die ,sittlichkeit unter den ,schatten ihrer ,flgel nahm1 die ,freundin der unterdrckten ,frauen1 die ,prophetin1 die in feurigen und aufrichtigen ,vortrgen den jungen ,mnnern das ,clibat predigte8 ,wo ist sie geblieben8 ,niemand weiss es1 aber auf ihrem ,haupte lastet eine ,anklage1 die auf schauderhafte ,dinge hinausluft4 ,erbaulich1 nicht wahr8 ,was die anderen ,sttzen der moralischen und religisen ,ordnung betrifft1 so bergehe ich sie1 sei es1 dass sie sich eine ,kugel vor die ,stirn geschossen oder aus ,furcht vor unglcksbringendem ,verhr das ,feld gerumt haben4 ,kurz1 das ,gericht scheint die ,gerechten wie die ,ungerechten zu treffen1 ohne ,unterschied1 und der eine mag ebenso gut sein wie der andere6 ,was ist es denn1 was sich heute in der ,welt zutrgt8 ,ist es das ,gericht1 das unerbittlich ber ,sodom ausgesprochen wurde8 ,mssen alle vergehen3 gibt es keinen ,gerechten8 ,nicht einen6 ,mgen wir dann ,freunde sein und gemeinsam leiden1 als ,mitschuldige und ohne uns ber einander zu erheben4 ,ich habe ,abbitte getan fr meine tadelnswerten ,handlungen1 und ich verleugne meine ,vergangenheit4 ,lasst mich nun ein ,wort zur ,selbstverteidigung sagen4 ,die ,jugend ist zu jeder ,zeit aufrhrerisch1 leichtfertig1 ausschweifend gewesen2 bin ich es da1 der die ,emprung1 das ,laster erfunden hat8 ,vorher war ich der ,junge1 der ,verfhrte1 das ,kind meiner ,zeit1 der ,schler meiner ,lehrmeister1 das ,opfer der ,verfhrungen4 ,wer hat die ,schuld1 und warum hat man mich zum ,sndenbock gemacht8 ,angenommen1 es war eine ,lge1 und ich bin nicht der1 fr den die ,menschen mich halten4 ,da legt die schwarze ,magie sich in die ,wagschale6 ,aber es geschah aus ,unwissenheit1 dass ich sie versuchte4 ,dann aber die ,erhebung gegen die ,unsichtbaren8 ,jawohl1 die ,erhebung6 ,doch die andern1 die ihr ,leben auf den ,knien zubrachten1 unter ,anbetung und ,selbstverleugnung1 und die alle desavouiert worden sind6 ,geben wir zu1 dass die ,lage verzweifelt ist6 ,und dass wir alle dem ,weltfrsten berliefert sind1 um in den ,staub gebeugt und erniedrigt zu werden1 auf dass wir uns vor uns selber ekeln1 auf dass wir ,heimweh nach dem ,himmel empfinden6 ,selbstverachtung1 ,entsetzen vor der eigenen ,persnlichkeit1 gewonnen durch die vergeblichen ,anstrengungen1 sich zu bessern3 das ist der ,weg zu einem hheren ,dasein4 ,und behalte noch eine ,sache im ,gedchtnis3 der ,weg nach ,rom1 der ,kaiserweg1 fhrte durch ,canossa6 #aj4 ,der ,geist des ,widerspruchs4 ,trotz aller ,marter1 die ich ausgestanden habe1 hlt sich der ,geist des ,aufruhrs aufrecht und redet mir ,zweifel ein1 ob die ,absichten meines unsichtbaren ,wegfhrers wohlwollend sind4 ,ein ,zufall 787 hat mir die ,zauberflte1 ,schikaneders ,operntext1 in die ,hand gegeben4 ,die ,prfungen und ,versuchungen des jungen ,paares flssen mir den ,gedanken ein1 dass ich mich von den verleitenden ,stimmen habe tuschen lassen2 da ich die ,mhen und ,leiden nicht habe aushalten knnen1 habe ich mich gekrmmt und sei unterlegen4 ,sogleich erinnere ich mich an ,prometheus1 der immer die ,gtter anspeit1 whrend der ,geier seine ,leber zerfleischt4 ,und zuletzt wird der ,aufrhrer1 ohne ffentliche ,abbitte zu leisten1 in den ,kreis der ,olympischen aufgenommen4 ,das ,feuer ist jetzt angezndet1 und sogleich tragen die bsen ,geister ,nahrung herbei4 ,eine okkultistische ,zeitschrift1 die mit der ,post gekommen ist1 muntert meinen kleinmtigen ,sinn auf1 indem sie mir nur ,umsturz-,lehren wie diese vorlegt4 ,wie man weiss1 wird in den alten ,vedabchern die ,schpfung als eine einzige grosse ,opferhandlung betrachtet1 wo ,gott1 ,priester und ,opfer1 sich selbst opfert1 indem er sich teilt4 7,da haben wir ja meine ,idee1 die ich in dem ,mysterium ausgedrckt habe1 das ich ,inferno voranstellte47 ,alle ,elemente1 die zusammen das ,weltall bilden1 sind nichts anders als gefallene ,gottheitspersonen1 die durch das ,stein-1 ,pflanzen-1 ,tier-1 ,menschen- und ,engelreich wieder zu den ,himmeln aufsteigen1 um aufs neue herabzufallen4 ,diese ,idee1 welche der berhmte ,alexander von ,humboldt wie der ,historiker ,cant als erhaben bezeichneten4444 7,ja1 sie ist erhaben67 ,wie man weiss1 waren die ,gtter von ,griechenland und ,rom ,menschen gewesen4 ,jupiter selbst1 der grsste von allen1 war auf ,kreta geboren1 wo er von der ,ziege ,amalthea gesugt wurde4 ,er stiess seinen ,vater vom ,thron und traf alle ,vorsichtsmassregeln1 um nicht selbst entthront zu werden4 ,beim ,angriff der ,giganten1 als die meisten der ,gtter ihn feige im ,stich liessen und sich in gypten verbargen1 indem sie ,pflanzengestalten annahmen1 hatte er das ,glck1 mit ,hilfe der ,tapfersten ,sieger zu bleiben4 ,aber es war auch mit genauer ,not4 ,bei ,homer kmpfen die ,gtter gegen die ,menschen und werden bisweilen verwundet4 ,unsere gallischen ,vorvter stritten auch gegen den ,himmel und schossen ,pfeile gegen ihn ab1 wenn sie sich von dort bedroht glaubten4 ,die ,juden wurden von denselben ,gefhlen belebt wie die ,heiden4 ,wie sie ihren ,jehova 7,gott7 hatten1 so hatten sie auch ,elohim 7die ,gtter74 ,die ,bibel beginnt also3 ,und er der ist1 der war und der sein wird ,die ,gtter ,die ,einheit in der ,mehrzahl4 ,als ,adam diese ewig gesegnete ,snde begangen hatte1 die1 weit entfernt ein ,fall zu sein1 ein erhabener ,schritt nach der ,hhe war1 wie die ,schlange vorausgesagt hatte1 sagte ,gott3 ,siehe ,adam ist geworden wie einer von uns und weiss1 was gut und bse ist4 ,und er fgte sogleich hinzu3 ,nun aber1 auf dass er nicht seine ,hand ausstrecke und nehme desgleichen vom ,baum des ,lebens1 und esse1 und lebe ewiglich4444 ,die ,alten sahen also in den ,gttern ,menschen1 die sich zu hchsten ,machthabern aufgeschwungen hatten und durch einen ,staatsstreich den ,besitz der ,macht zu behalten suchten1 indem sie andere hinderten1 sich ihrerseits aufzuschwingen4 ,daher kam der ,streit von seiten der ,menschen1 um die ,usurpatoren fortzujagen1 und deren ,widerstand1 um sich die unrechtmssig angeeignete ,macht zu bewahren4 ,und da haben wir die ,schleuse geffnet4 --,denkt1 wir sind ,gtter6 ,und die ,shne der ,gtter stiegen zur ,erde nieder und ehelichten die ,tchter der ,sterblichen1 und die gebaren ,kinder4 ,und aus dieser ,mischung stammten die ,riesen her und alle berhmten ,mnner1 ,krieger1 ,staatsmnner1 ,schriftsteller1 ,knstler4 ,das war eine gute ,aussaat in ein aufsssiges ,gemt1 und das ,ich blst sich von neuem auf3 denkt1 wir sind ,gtter4 ,am selben ,abend1 als die ,stimmung im ,wirtshaus hoch ging1 bildet man einen ,kreis um einen ,doktor der ,musik4 ,mein ,freund1 der ,philosoph1 dem ich die ,entdeckung unserer ,verwandtschaft mit den ,gttern mitgeteilt habe1 bittet ,mozarts ,don ,juan hren zu drfen1 vor allem das ,finale des letzten ,aktes4 --,wovon handelt das8 fragt einer1 der nicht im klassischen ,repertoire zu ,hause ist4 --,der ,teufel kommt und holt den ,wstling6 ,und die hllischen ,qualen1 die ,mozart so gut schildert1 da er ,gewissensbisse dieser ,art gekannt haben drfte1 denn der ,mann einer ,frau1 die er verfhrt hatte1 beging seinetwegen ,selbstmord1--die hllischen ,qualen werden aufgerollt in jammererfllten ,tonfolgen wie eine schneidende ,neuralgie4 ,das ,lachen verstummt1 die ,sptteleien hren auf1 und als das ,stck zu ,ende ist1 herrscht ein ngstliches ,schweigen4 --,nein1 ,prosit6 ,man stsst an6 ,aber die ,munterkeit ist fort1 die olympische ,stimmung ist erloschen1 denn die ,nacht ist im ,anzuge1 und die grauenhaften chromatischen ,tonfolgen hallen wider gleich unermesslichen ,wogen1 die steigen und fallen la--la--la--la--la--la--la--la la--la--la--la--la--la--la--la--la--la -la--la--la--la- und das ,menschenwrack hinauf in die ,luft schleudern1 um es im nchsten ,augenblick zu ertrnken4 ,whrend die ,abkmmlinge der ,gtter vergebliche ,anstrengungen machen1 eine ihrer hohen ,geburt entsprechende ,art anzunehmen1 ist die ,nacht hereingebrochen und das ,restaurant wird geschlossen4 ,man muss aufbrechen und gehen ein jeder nach seinem einsamen ,bett4 ,als man an der ,domkirche vorbeiging1 die in die ,schatten der ,nacht eingehllt war1 brach ein ,blitz hervor und warf einen weissen ,schein au die ,fassade1 wo ,heilige und ,verdammte vor dem ,throne des ,lammes knien4 --,was war das8 ,denn es war kein ,gewitter6 ,man schauerte zusammen und blieb stehen4 ,es war der ,momentphotograph1 der in seinem ,laden bei ,magnesiumblitzen arbeitete4 ,man wird rgerlich ber seine ,furchtsamkeit1 und ich fr meinen ,teil kann eine ,erinnerung an die ,theaterblitze bei der ,fortfhrung ,don ,juans nicht unterdrcken4 ,als ich in mein ,zimmer trat1 bekam eine zugleich eisige und erhitzende ,angst ,macht ber mich4 ,und als ich den berrock ausgezogen habe1 hre ich1 wie sich die ,garderobentr von selbst ffnet4 --,ist jemand da8 ,keine ,antwort6 ,der ,mut sinkt mir1 und einen ,augenblick fhle ich ,lust1 wieder hinaus zu gehen und die ,nacht auf den schmutzigen dunklen ,strassen zuzubringen4 ,aber ,mdigkeit und ,verzweiflung drcken mich nieder1 und ich ziehe vor1 in einem schnen ,bett zu sterben4 ,whrend des ,auskleidens sehe ich einer schweren ,nacht entgegen1 und glcklich im ,bett1 nehme ich ein ,buch1 um mich zu zerstreuen4 ,da fllt meine ,zahnbrste vom ,waschtisch auf den ,boden herab6 ,ohne sichtbare ,ursache4 ,weiter und unmittelbar danach hebt sich der ,deckel von meinem ,eimer und fllt mit einem ,knall wieder zu4 ,und zwar vor meinen ,augen1 ohne dass eine ,erschtterung stattgefunden haben knnte1 so vollkommen still war die ,nacht4 ,das ,weltall hat keine ,geheimnisse mehr fr ,riesen und ,genies1 und doch kommt die ,vernunft zu kurz vor einem ,deckel1 der den ,gesetzen der ,schwerkraft trotzt4 ,und die ,furcht vor dem ,unbekannten lsst einen ,mann zittern1 der das ,rtsel der ,sphinx gelst zu haben glaubte6 ,ich war bange1 schrecklich bange1 aber ich wollte den ,walplatz nicht verlassen1 sondern fuhr fort zu lesen4 ,da fllt ein ,funke oder ein kleines ,irrlicht wie eine ,schneeflocke von der ,decke herab und erlischt ber meinem ,buch4 ,und ich wurde nicht toll1 ,leser6 ,der ,schlaf1 der heilige ,schlaft1 nimmt die ,form des ,hinterhalts an1 in dem ,mrder sich verbergen4 ,ich wage nicht mehr zu schlafen und habe keine ,kraft brig1 mich wach zu halten4 ,das ist ja die ,hlle6 ,als ich die ,schlummerbetubung mich berschleichen lasse1 trifft mich ein galvanischer ,stoss gleich einem ,donnerschlag1 ohne mich jedoch zu tten4 ,schleudere deine ,pfeile1 stolzer ,gallier1 gegen den ,himmel1 der ,himmel ruht nie6 ,da aller ,widerstand vergeblich ist1 strecke ich die ,waffen1 jedoch nach ,rckfllen in die ,widersetzlichkeit4 ,whrend dieses letzten ungleichen ,kampfes geschieht es oft1 dass ich ,irrlichter sogar am hellen ,tage sehe1 aber ich schreibe die ,erscheinung einer ,augenkrankheit zu4 ,da erhalte ich von ,swedenborg eine ,aufklrung ber die ,bedeutung dieser ,flackerflammen1 die ich seitdem nie mehr gesehen habe4 ,andere ,geister suchen mir das ,gegenteil von dem einzureden1 was die ,lehrgeister mit gesagt haben4 ,diese ,widerspruchsgeister sind auf ,erden ,menschen gewesen1 die infolge ihrer ,frevelhaftigkeit aus der ,gesellschaft verwiesen sind4 ,man erkennt ihr ,nahen an einer flackernden ,flamme1 die sich einem vor das ,gesicht zu senken scheint2 sie nehmen auf dem ,rcken des ,menschen ,platz1 von wo sie sich bis in die ,glieder vernehmen lassen4 ,sie predigen1 man solle nicht glauben1 was die ,lehrgeister in bereinstimmung mit den ,engeln gesagt haben2 man solle seinen ,wandel nicht der ,unterweisung anpassen1 die man von ihnen genossen hat1 sondern in ,ungebundenheit und ,freiheit leben1 nach eigenem ,behagen4 ,gewhnlich finden sie sich ein1 wenn die anderen verschwunden sind2 die ,menschen wissen1 was sie gelten1 und kmmern sich wenig um sie2 lernen aber doch durch sie1 was gut und bse ist1 denn man erwirbt ,kenntnis von der ,beschaffenheit des ,guten durch dessen ,gegenteil4 #aa4 ,auszug aus meinem ,tagebuch4 #ahig4 #g4 ,februar4 ,ein ,schlagregen von ,steinen gegen die ,fenster in meiner neuen ,wohnung die ganze erste ,nacht4 ,am nchsten ,tage klrt man mich darber auf1 dass es ,eissplitter gewesen sind4 #ab4 ,februar4 ,aus dem ,bett gezerrt1 nachdem ich eine ,frauenstimme gehrt habe4 ,der heilige ,chrysostomus1 der ,weiberhasse1 gibt mir zu verstehen3 ,was ist das ,weib8 ,der ,feind der ,freundschaft1 die unvermeidliche ,strafe1 das notwendige bel1 die natrliche ,versuchung1 das ersehnte ,unglck1 die ,quelle unversieglicher ,trnen1 das schlechte ,meisterstck der ,schpfung in blendend weisser ,ausstattung4 ,da schon das erste ,weib einen ,vertrag mit dem ,teufel einging1 warum sollten seine ,tchter es nicht genau so machen8 ,geschaffen wie es ward aus einer krummen ,rippe1 ist seine ganze ,sinnesrichtung krumm und schief geworden1 geneigt nach dem ,bsen6 ,gut gesagt1 ,sankt ,chrysostomus1 ,goldmund6 #bh4 ,februar4 ,der ,buchfink zwitschert1 der blaue ,streifen des ,meeres in der ,ferne lockt und zieht mich an1 aber sobald ich nach der ,reisetasche greife1 werde ich von den ,unsichtbaren angefallen4 ,in der ,tat ist die ,flucht fr mich abgeschnitten2 ich bin hier interniert4 ,um mich zu zerstreuen1 will ich anfangen an dem ,buch ,inferno zu schreiben2 aber das wird mir nicht gestattet4 ,so wie ich die ,feder anfasse1 ist das ,gedchtnis wie ausgelscht1 und ich kann mich an nichts mehr erinnern2 oder alles erscheint als ,begebenheiten ohne eine ,spur von ,bedeutung4 #b4 ,april4 ,ein deutscher ,schriftsteller bittet mich um meine ,meinung ber ,frst ,bismarck1 fr ,rechnung einer ,zeitschrift1 in welcher der ,kanzler allgemeiner ,abstimmung unterzogen wird4 ,ich muss einen ,mann bewundern1 der es verstanden hat1 seine ,zeitgenossen so anzufhren wie ,bismarck4 ,sein ,werk soll die ,einheit ,deutschlands sein1 und doch hat er das grosse ,reich in zwei geteilt1 mit einem ,kaiser in ,berlin und einem in ,wien4 ,am ,abend verbreitet sich ein ,duft von ,jasminblten in meinem ,zimmer1 ein lieblicher ,friede bemchtigt sich meines ,gemts1 und ich schlafe ruhig diese ,nacht4 7,swedenborg sagt1 dass die ,gegenwart eines guten ,geistes1 eines ,engels1 sich durch balsamischen ,duft verrt4 ,die ,theosophen behaupten dasselbe1 aber bersetzen ,engel mit ,mahatma47 #e4 ,april4 ,man erzhlt mir1 dass ein grosses ,skulpturwerk von ,ebbe1 ein gekreuzigtes ,weib darstellend1 whrend des ,transportes nach der ,stockholmer ,ausstellung zerschlagen worden ist4 ,ein ,gegenstck3 meines ,freundes ,h4 ,gemlde mit dem gekreuzigten ,weib1 das fr ,schulden in ,beschlag genommen und in einem ,hof ber dem ,kehrrichtkasten aufgehngt wurde4 7,siehe ,inferno47 #aj4 ,april ,las allerlei4 ,chateaubriands ,mmoires d'outretombe4 ,las ,cases' ,tagebuch von ,st4 ,helena4 ,wer war ,napoleon8 ,von wem war er eine ,renkarnation8 ,geboren in ,ajaccio1 einer griechischen ,kolonie1 die ihren ,namen von ,ajax herleitet4 #a4 ,ajax1 ,telamons ,sohn1 wurde von ,odysseus besiegt2 wahnsinnig vor ,gram1 machte er die ,viehherden der ,griechen nieder1 im ,glauben1 ,tod unter den ,feinden zu verbreiten4 ,eines ,tages1 als einer von ,trojas ,schutzgttern beide ,heere in eine ,wolke gehllt hatte1 um die ,flucht der ,trojaner zu begnstigen1 rief er3 ,hoher ,gott1 schenk uns das ,tageslicht wieder und kmpfe gegen uns4 #b4 ,ajax1 ,sohn des ,oleus1 litt ,schiffbruch auf der ,heimfahrt von der ,belagerung ,trojas1 rettete sich auf eine ,klippe1 wo er trotzig gegen die ,gtter schalt2 zur ,strafe wurde er in die ,tiefe des ,meeres versenkt4 ,ajax1 den ,gttern trotzend1 ist eine feststehende ,wendung geworden4 ,napoleon kam unvermutet zur ,welt auf einem ,teppich1 der mit ,darstellungen aus der ,ilias geschmckt war4 ,paola a ,porta sagte eines ,tages zu dem jungen ,napoleon3 ,es ist nichts von neuer ,zeit bei dir2 du bist ein ,mann aus ,plutarch4 ,rousseau hatte vor ,napoleons ,geburt sich mit ,korsika beschftigt1 dessen ,einwohner ihn zum ,gesetzgeber haben wollten4 ,es gibt noch ein ,land in ,europa1 in dem es mglich ist1 ,gesetze zu geben3 das ist die ,insel ,korsika 444 ,ich habe ein ,vorgefhl davon1 dass einmal diese kleine ,insel ,europa mit ,verwunderung schlagen wird4 ,nordille ,bonaparte hatte #abff seine ,ehre zum ,pfande gesetzt fr ,konradin von ,schwaben1 den ,karl von ,anjou hinrichten liess4 ,der ,zweig ,franchini ,bonaparte trug in seinem ,wappen drei goldene ,lilien wie die ,bourbonen4 ,napoleon war verwandt mit ,orsini4 ,orsini war der ,name des ,mrders1 der ein ,attentat gegen das ,leben ,napoleons ,,iii4 unternahm4 ,auf drei ,inseln hatte ,napoleon seine schweren ,tage3 ,korsika1 ,elba und ,st4 ,helena4 ,in einer ,geographie1 die er in seiner ,jugend niederschrieb1 erwhnt er die letzte mit den beiden ,worten3 kleine ,insel6 7,allzu klein1 leider67 ,whrend des ,krieges mit den ,englndern sandte er ohne ersichtliche ,veranlassung einen ,kreuzer in das ,fahrwasser von ,st4 ,helena4 ,napoleons ,tod gibt der ,einbildungskraft eines ,okkultisten reichen ,stoff4 ,es war ein schreckliches ,wetter1 der ,regen fiel ununterbrochen1 und der ,wind drohte alles wegzufegen4 ,der ,weidenbaum1 unter dem ,napoleon frische ,luft zu holen pflegte1 war umgebrochen worden2 unsere ,baumpflanzungen waren mit den ,wurzeln ausgerissen1 umhergestreut2 ein einziger ,gummibaum hielt noch stand1 als ein ,wirbelwind ihn ergriff1 ihn aufhob und in den ,schmutz legte4 ,nichts von dem1 was der ,kaiser liebte1 durfte ihn berleben4 ,der ,kranke konnte das ,licht nicht vertragen2 man musste ihn in einem dunklen ,zimmer pflegen4 ,er sprang1 schon sterbend1 aus dem ,bett1 um in den ,garten zu gehen4 ,krampfhafte ,zuckungen ber dem ,nabel und im ,bauche1 tiefe ,seufzer1 ,klageschreie1 konvulsivische ,bewegungen1 die beim ,todeskampfe in ein lautes und schmerzvolles ,schluchzen endigen4 ,noverrez1 der krank geworden war1 fiel in ,fieberphantasie3 ,er bildet sich ein1 dass der ,kaiser bedroht sei1 und ruft nach ,hilfe4 ,nachdem ,napoleon den ,geist aufgegeben hat1 breitet sich ein friedvolles ,lcheln um seine ,lippen1 und die ,leiche behlt noch nach neunzehn ,jahren in der ,gruft diesen ,ausdruck der ,ruhe bei4 ,als man im ,jahre #ahdj das ,grab ffnete1 war der ,krper vollstndig erhalten4 ,die ,fusssohlen waren weiss4 7,weisse plantae pedis bedeuten nach ,swedenborg3 ,deine ,snden sind vergeben47 ,gut erhalten waren die ,hnde 7die linke jedoch nicht weiss71 waren weich geblieben und hatten ihre schne ,form bewahrt4 ,der ganze ,krper mattweiss3 als she man ihn durch einen dichten ,tll4 ,im ,oberkiefer fanden sich bloss drei ,zhne4 7,ein merkwrdiges ,zusammentreffen3 der ,herzog von ,enghien hatte nur noch drei ,zhne1 als er fsiliert worden war4 ,und in ,parenthese sei hinzugefgt3 der ,herzog von ,enghien kam zur ,welt nach #dhstndigen ,wehen4 ,er war schwarzblau und ohne ein ,zeichen von ,leben4 ,in eine spiritusgetrnkte ,binde gewickelt1 wird er zu nahe an ein brennendes ,licht gehalten und fngt ,feuer4 ,da erst beginnt er zu leben67 ,napoleon war im ,sarge in seine grne ,uniform gekleidet4 7,zauberer kennzeichnen sich durch ihre grngefrbten ,kleider47 ,chateaubriand schreibt3 ,napoleons ,kapitnsvollmacht ist unterzeichnet von ,ludwig ,,xvi4 am #cj4 ,august #agib1 und der ,knig entsagte der ,krone am #aj4 ,august4 ,erklre das wer kann4 ,welcher ,beschtzer frderte die ,unternehmungen dieses ,korsikaners8 ,dieser ,beschtzer war der ,herr der ,ewigkeit4 #ah4 ,april4 ,ostertag4 ,auf einem ,feuerbrand im ,kachelofen sah ich die ,buchstaben ,j4 ,n4 ,r4 ,j4 7,jesus ,nazarenus ,rex ,judaeorum47 #b4 ,mai4 ,ich sah den ,neumond und wurde froh davon4 #c4 ,mai4 ,mithin fange ich an ,inferno zu schreiben4 ,man erzhlt mir1 dass eine sehr bekannter ,zeitungsmann pltzlich attackiert worden ist durch nchtliche ,anflle des jetzt blichen ,schlages4 ,und die ,okkultisten setzen das in ,zusammenhang mit einem rcksichtslosen ,nachruf ber einen verdienten ,mann1 der neulich verstorben ist4 ,als ich ,wagners ,rheingold lese1 entdecke ich einen grossen ,dichter und begreife nun1 warum ich das ,grosse an diesem ,musiker nicht verstanden habe3 dessen ,musik ist allein ,begleitung zu seinen ,textworten4 brigens ist ,rheingold fr meine ,rechnung geschrieben3 ,wellgunde4 ,weisst du denn nicht1 ,wem nur allein ,das ,gold zu schmieden vergnnt8 ,woglinde4 ,nur wer der ,minne ,macht versagt4 ,nur wer der ,liebe ,lust verjagt1 ,nur der erzielt sich den ,zauber ,zum ,reif zu zwingen das ,gold4 ,wellgunde4 ,wohl sicher sind wir ,und sorgenfrei3 ,denn was nur lebt will lieben1 ,meiden will keiner die ,minne4 ,woglinde4 ,am wenigsten er1 ,der lsterne ,alp3 99 99 99 99 99 ,alberich4 7,die ,hand nach dem ,golde ausstreckend47 ,das ,gold entreiss' ich dem ,riff1 ,schmiede den rchenden ,ring3 ,denn hr' es die ,flut--,so verfluch' ich die ,liebe6 #ab4 ,mai4 ,mit dumpfer ,resignation habe ich fnf ,monate lang ,cichorienkaffee getrunken1 ohne mich zu beklagen4 ,ich wollte sehen1 ob es eine ,grenze gebe fr die ,khnheit einer unehrlichen ,frau 7die meinem ,morgenkaffee kocht74 ,ganze fnf ,monate habe ich gelitten1 jetzt will ich mich des ,gttertrankes mit dem berauschenden ,duft erfreuen4 ,zu diesem ,zweck kaufe ich ein ,pfund der teuersten ,kaffeesorte4 ,das war zur ,mittagszeit4 ,am ,abend lese ich in ,peladan1 ,l',androgyne1 ,seite #ajg3 ,er erinnert sich folgender ,anekdote eins alten ,missionars4 ,am ,ende seiner ,missionsreise1 whrend einer ,anfangspredigt von grosser ,wichtigkeit wurde ich von ,unfhigkeit getroffen1 sobald ich das ,wort meine ,brder ausgesprochen hatte2 kein ,gedanke in meinem ,gehirn1 nicht ein ,wort1 auf meinen ,lippen4 ,heilige ,jungfrau--bat ich in mir--ich habe nur eine ,schwche beibehalten1 meine ,tasse ,kaffee1 ich opfere sie dir2 und sofort kam die ,spannkraft meiner ,seele wieder1 ich bertraf mich selbst und tat manchen ,seelen viel ,gutes4 ,welche ,rolle als ,hausfriedensstrer hat nicht der ,kaffe in meiner ,familie gespielt6 ,ich schme mich daran zu denken1 umsomehr da ein glckliches ,resultat nicht vom guten ,willen und ,geschicklichkeit abhngt1 sondern von unberechenbaren ,umstnden4 ,morgen also der grsste ,genuss oder der grsste ,schmerz6 #ac4 ,mai4 ,die ,aufwrterin hat den elendesten ,kaffee gekocht1 den man sich denken kann4 ,ich bringe ihn als ,opfer den ,mchten dar1 und von diesem ,tage an trinke ich ,schokolade1 ohne zu murren6 #bf4 ,mai4 ,ausflug nach ,buchenwald4 ,einige hundert ,leute haben sich dort versammelt4 ,die singen ,lieder aus der ,zeit1 da ich jung war1 vor dreissig ,jahren2 sie spielen ,spiele meiner ,jugend und tanzen deren ,tnze4 ,die ,traurigkeit bekommt ,macht ber mich1 und mit einem ,schlag rollt sich mein vergangenes ,leben vor den ,augen der ,seele auf1 ich kann die durchlaufende ,bahn messen und werde wie erblindet4 ,ja1 es ist bald zu ,ende2 ich bin alt1 und der ,weg geht abwrts1 dem ,grabe zu4 ,ich kann meine ,trnen nicht zurckhalten--ich bin alt4 #a4 ,juni4 ,ein junger ,arzt von weicher ,natur und so empfindlicher ,seelenanlage1 dass er schon dadurch zu leiden scheint1 dass er existiert1 leistet mir abends ,gesellschaft4 ,auch er ist bedrngt von ,gewissensskrupeln2 er bereut die ,vergangenheit1 die sich nicht bessern lsst1 wenn sie auch nicht schlimmer ist als die aller anderen4 ,er legt mir das ,mysterium von ,christus aus4 --,man kann nicht ndern1 was man einmal getan hat2 man kann keine einzige schlechte ,tat streichen3 daher unsere ,verzweiflung4 ,dann offenbart sich ,christus4 ,er allein vermag die ,schuld1 die nicht bezahlt werden kann zu tilgen1 das ,wunder zustande zu bringen und die ,last des ,gewissens und der ,selbstvorwrfe abzunehmen4 ,credo quia absurdum1 und ich bin gerettet4 --,aber das kann ich nicht2 und ich ziehe vor1 meine ,schulden selbst durch ,leiden zu bezahlen4 ,es gibt ,augenblicke1 da ich mich nach einem grausamen ,tod sehne1 auf dem ,scheiterhaufen lebendig verbrannt werden mchte1 um die ,schadenfreude zu empfinden1 meinem eigenen ,krper1 diesem ,gefngnis der ,seele1 die zu den ,hhen strebt1 wehe zu tun4 ,und das ,himmelreich ist fr mich1 von materiellen ,bedrfnissen befreit zu werden2 ,feinde wiederzusehen1 um ihnen zu verzeihen und ihre ,hnde zu drcken4 ,keine ,feinde mehr6 ,kein ,groll6 ,das ist mein ,himmelreich6--,weist du1 was das ,leben ertrglich fr mich macht8 ,dass ich mir zuweilen einbilde1 es sei nur eine ,halbwirklichkeit1 ein bser ,traum1 der uns als ,strafe auferlegt ist2 und dass man im ,augenblick des ,todes zu der wirklichen ,wirklichkeit aufwacht1 indem man zum ,bewusstsein kommt1 das es bloss ein ,traum war2 alles ,bse1 das man getan hat1 nur ein ,traum4 ,so werden die ,gewissensbisse ausgetilgt in und mit der ,handlung1 die nicht begangen worden ist6 ,das ist ,erlsung1 ,errettung6 #be4 ,juni4 ,inferno ist jetzt fertig geschrieben4 ,ein ,marienkfer hat sich auf meine ,hand gesetzt4 ,ich warte ein ,wahrzeichen ab fr die ,reise1 die ich vorbereite4 ,der ,marienkfer fliegt auf und nimmt den ,kurs nach ,sden6 ,sdwrts also4 ,von diesem ,augenblick setzte ich meine ,abreise nach ,paris fest4 ,aber es scheint mir zweifelhaft1 ob die ,mchte mir ihre ,zustimmung geben4 ,ein ,raub innerer ,kmpfe lasse ich den ,juli verfliessen1 und mit dem ,eintritt des ,august erwarte ich ein ,zeichen1 um mich zu bestimmen4 ,zuweilen fllt mir ein1 dass die ,lenker meines ,schicksals nicht unter sich einig sind1 und dass ich der ,gegenstand einer lngeren ,errterung bin4 ,einer treibt mich an1 und ein anderer hlt mich zurck4 ,schliesslich am ,morgen des #bd4 ,august steige ich aus dem ,bett1 ziehe die ,fenstergardine auf und erblicke eine ,krhe1 die auf dem ,schornstein eines sehr hohen ,hauses sitzt4 ,sie nimmt sich ganz so aus wie der ,hahn auf dem ,turm der ,kirche ,notre-,dame-des-,champs 7siehe ,inferno71 stellt sich1 als fliege sie ihres ,weges1 mit den ,flgeln schlagend und nach ,sden gewandt4 ,ich ffne das ,fenster4 ,da erhebt sich der ,vogel1 laviert1 fliegt gerade auf mich zu und verschwindet4 ,ich nehme das ,wahrzeichen an und packe meine ,sachen4 #ab4 ,in ,paris4 ,noch ein ,mal--ob es das letzte ist8--steige ich auf dem ,nordbahnhof aus4 ,ich frage jetzt nicht3 was habe ich hier zu tun1 da ich mich zu ,hause fhle in der ,hauptstadt ,europas4 ,in mir ist allmhlich der ,entschluss gereift1 nicht ganz klar1 das gestehe ich ein1 im ,benediktinerkloster zu ,solesmes eine ,zuflucht zu suchen4 ,aber erst gehe ich und besuche die alten ,stellen mit ihren schmerzlichen und doch so lieben ,erinnerungen4 ,so sehe ich wieder den ,luxemburg-,garten1 ,hotel ,orfila1 den ,kirchhof von ,montparnasse1 den ,jardin des ,plantes4 ,in der ,rue ,censier bleibe ich einen ,augenblick stehen1 um einen verstohlenen ,blick in das ,grtchen meines ,hotels an der ,rue de la ,clef zu werfen4 ,gross ist meine ,gemtsbewegung1 als ich den ,pavillon mit meinem ,zimmer sehe1 wo ich dem ,tode entging in jener schrecklichen ,nacht1 als ich mit dem ,unsichtbaren rang1 ohne es zu wissen4 ,man kann sich meine ,gefhle denken1 als ich meine ,schritte nach dem ,jardin des ,plantes lenke und die ,spuren der ,wasserhose sehe1 die gerade meine ,allee verheert hat1 die vor den ,bren und ,bisonochsen4 ,auf dem ,rckweg die ,strasse ,saint-,jacques hinuntergehend1 entdeckte ich die ,buchhandlung der ,spiritisten und kaufe das ,buch der ,geister von ,allan ,kardec1 das mir bisher unbekannt war4 ,ich nehme und lese4 ,das ist ja ,swedenborg und vor allem die ,blavatzky1 und als ich berall meinen eigenen ,casus wiederfinde1 kann ich mir nicht verhehlen1 dass ich ,spiritist bin4 ,ich ,spiritist6 ,htte ich gewusst1 dass ich als ,spiritist enden wrde1 als ich mich ber meinen frheren ,chef an der ,knigl4 ,bibliothek in ,stockholm lustig machte1 weil er ,anhnger des ,spiritismus war6 ,man weiss nie1 in welchen ,hafen man schliesslich einluft6 ,whrend ich meine ,studien in ,allan ,kardec fortsetze1 bemerke ich ein stufenweise geschehendes ,wiederauftreten der beunruhigenden ,symptome von frher4 ,das ,gepolter ber meinem ,kopfe beginnt1 ich werde von ,beklemmung angefochten1 eine ,furcht vor allem zeigt sich4 ,aber ich lasse mir nicht beikommen und fahre fort1 die spiritistischen ,zeitschriften zu lesen1 whrend ich genau meine ,gedanken und ,handlungen berwache4 ,da werde ich nach ganz unzweideutigen ,warnungen eines ,nachts genau um zwei ,uhr von einer ,herzaffektion geweckt4 ,ich habe den ,wink verstanden3 ,es ist verboten1 in den ,geheimnissen der ,mchte zu forschen4 ,ich schleudere die unerlaubten ,bcher weg1 und sogleich kommt der ,friede zurck2 ein hinreichender ,beweis fr mich1 das der hhere ,wille befolgt worden ist4 ,am folgenden ,sonntag gehe ich in ,notre-,dame und wohne der ,vesper bei4 ,von der ,ceremonie ergriffen1 obwohl ich kein ,wort davon verstehe1 zerfliesse ich in ,trnen und gehe mit der berzeugung fort1 dass sich hier in der ,mutterkirche der erlsende ,hafen befindet4 ,doch nein1 es war nicht so6 ,denn am ,tage danach lese ich in ,la ,presse1 dass der ,abt des ,solesmes-,klosters soeben wegen ,sittlichkeitsvergehens abgesetzt ist4 ,bin ich denn immer ein ,spielball1 ein ,gelchter fr die ,unsichtbaren6 rief ich aus1 von einem so gut gerichteten ,stoss getroffen4 ,danach schweige ich und unterdrcke die ungebhrliche ,kritik1 fest entschlossen1 abzuwarten6 ,das nchste ,buch1 das mir zufllig in die ,hand fllt1 lsst mich die ,absichten meines ,lenkers hervorschimmern sehen4 ,es ist die ,versuchung des heiligen ,antonius von ,flaubert4 ,alle diejenigen1 die von ,sehnsucht nach ,gott gemartert werden1 habe ich verschlungen1 sagt die ,sphinx4 ,dieses ,buch macht mich krank1 und ich werde bange1 wenn ich darin die ,gedanken erkenne1 die ich in meinem ,mysterienspiel ausgedrckt habe3 das ,einsetzen des bsen in die ,rechte des guten ,gottes4 ,und ich werfe es nach dem ,durchlesen von mir als eine ,versuchung des ,teufels1 der es verfasst hat4 ,antonius macht das ,zeichen des ,kreuzes und versinkt wieder in ,gebet4 ,so schliesst der ,verfasser sein ,buch1 und ich folge seinem ,beispiel4 ,danach und zu rechter ,stunde bekomme ich ,en ,route von ,huysmans4 ,warum ist dieses ,bekenntnis eines ,okkultisten mir nicht frher in die ,hnde gefallen8 ,weil es notwendig war1 dass zwei analoge ,geschicke sich parallel entwickelten1 damit das eine mittelst des andern gestrkt werden knnte4 ,ein ,neugieriger1 der die ,sphinx herausfordert und von dieser verschlungen wird1 damit seine ,seele am ,fusse des ,kreuzes erlst werde4 ,so1 nun mag meinetwegen ein ,katholik zu den ,trappisten gehen und vor dem ,priester beichten1 fr mein ,teil aber drfte es gengen1 dass ich mea culpa schriftlich coram populo bekannt habe4 brigens knnen die acht ,wochen1 die ich in ,paris zugebracht habe1 whrend ich dieses ,buch schrieb1 gegen den ,eintritt in das ,kloster und mehr noch aufgehen1 weil ich vollstndig wie ein ,eremit gelebt habe4 ,eine kleine ,kammer1 nicht grsser als eine ,klosterzelle1 mit ,gitterfenstern oben unter der ,decke1 hat mir zu ,wohnung gedient4 ,durch das ,gitter in der ,fensterffnung1 die nach einem tiefen ,hof zu geht1 kann ich ein ,stck vom ,himmel sehen und eine graue ,wand mit ,efeu1 der hinaufklettert dem ,lichte zu4 ,die ,einsamkeit1 die an und fr sich schrecklich ist1 wird noch dsterer im ,restaurant unter einer lrmenden ,schar ,leute1 zwei ,male am ,tage4 ,dazu die ,klte1 ein bestndiger ,zug quer durchs ,zimmer1 von dem ich eine fressende ,neuralgie bekommen habe2 ,sorgen1 binnen kurzem ohne ,hilfsmittel dazustehen1 die ,rechnung1 die bestndig wchst4 ,mchte glauben1 dass das verschlgt6 ,und dann die ,gewissensbisse6 ,frher1 als ich mich selbst fr verantwortlich ansah1 war es nur die ,erinnerung an begangene ,dummheiten1 die mich peinigte4 ,jetzt ist es das ,bse selbst1 meine schlechten ,handlungen1 die meine ,geissel ausmachen4 ,und zum berfluss erscheint mir mein vergangenes ,leben als ein einziges ,gewebe von ,verbrechen1 wie ein ,gewirr von ,gottlosigkeiten1 ,bosheiten1 ,missgriffen1 ,grobheiten in ,wort und ,handlung4 ,ganze ,szenen aus meiner ,vergangenheit rollen sich vor meiner ,anschauung auf4 ,ich sehe mich in der einen und der andern ,situation1 und immer ist es eine abgeschmackte4 ,ich wundere mich1 dass jemand mich hat lieben knnen4 ,ich klage mich alles ,mglichen an2 keine ,niedrigkeit1 keine widrige ,handlung1 die nicht mit schwarzer ,kreide auf dem weissen ,schleier steht4 ,ich werde von ,entsetzen vor mir selbst erfllt und mchte sterben4 ,es gibt ,augenblicke1 da die ,schamrte das ,blut in meine ,wangen jagt1 bis in meine ,ohrlppchen4 ,selbstsucht1 ,undankbarkeit1 ,groll1 ,neid1 ,hochmut1 all die ,todsnden fhren ihren ,gespenstertanz vor meinem erwachten ,gewissen aus4 ,und whrend mein ,gemt sich martert1 verschlechtert sich mein ,gesundheitszustand1 vermindern sich die ,krfte1 und mit dem ,hinschwinden des ,krpers beginnt die ,seele ein ,vorgefhl von ihrer ,befreiung aus dem ,schmutz zu bekommen4 ,ich lese gegenwrtig ,tpffers ,presbytere und ,dickens' ,weihnachtserzhlungen1 und die schenken mir eine unsgliche innere ,ruhe und ,freude4 ,ich kehre zu den ,idealen meiner besten ,jugendzeit zurck und nehme von neuem die ,kapitale1 die ich im ,spiel des ,lebens verloren habe1 in ,besitz4 ,der ,glaube kommt zurck1 das ,vertrauen zu der natrlichen ,gte der ,menschen1 der ,glaube an die ,unschuld1 die ,uneigenntzigkeit1 die ,tugend6 ,die ,tugend6 dieses ,wort ist verschwunden aus den modernen ,sprachen1 es ist verworfen worden als durch und durch lgenhaft6 7,in diesem ,augenblick ersehe ich aus den ,zeitungen1 dass mein ,schauspiel ,frau ,margit in ,kopenhagen aufgefhrt worden ist4 ,in diesem ,stck siegen ,liebe und ,tugend1 ganz wie im ,geheimnis der ,gilde4 ,das ,schauspiel hat nicht gefallen1 ebenso wenig jetzt wie bei der ersten ,auffhrung im ,jahre #ahhb4 ,warum nicht8 ,weil man findet1 es sei veraltetes ,geschwtz1 diese ,geschichte von der ,tugend67 ,ich habe soeben wieder ,maupassants ,horla gelesen4 ,das ist ja das ,finale aus dem ,don ,juan1 nicht wahr8 ,jemand kommt1 unsichtbar1 mitten in der ,nacht ins ,schlafzimmer hinein4 ,er trinkt ,wasser und ,milch und schliesst damit1 ,blut aus dem armen ,don ,juan zu saugen1 der1 zu ,tode gejagt1 gezwungen wird1 ,hand an sich selbst zu legen4 ,dies ist etwas wirklich ,erlebtes3 ich kenne mich darin wieder1 und ich leugne nicht1 dass eine ,geistesstrung vorhanden ist1 aber ich sehe jemand dahinter4 ,meine ,gesundheit verschlechtert sich immer mehr1 da ,risse in den ,wnden sind1 so dass ,rauch und ,kohlendunst in mein ,zimmer eindringen4 ,als ich heute auf der ,strasse ging1 bewegte sich das ,pflaster unter den ,fssen gleich einem ,schiffsdeck in langen ,schwankungen4 ,nur mit merkbarer ,schwierigkeit kann ich die ,hhe zum ,luxemburggarten hinaufgehen4 ,der ,appetit wird immer geringer1 und ich esse nur1 um die ,schmerzen im ,magen zu stillen4 ,eine ,erscheinung1 die sich oft wiederholt nach meiner ,ankunft in ,paris1 hat mir verschiedenes zu denken gegeben4 ,im ,innern meines ,rockes1 auf der linken ,seite1 gerade da wo das ,herz sitzt1 hrt man nmlich ein regelmssiges ,klopfen2 es erinnert an den ,tick-tack-,laut1 der in ,wnden von dem ,kfer hervorgebracht wird1 der in ,schweden ,zimmermann genannt wird1 aber auch ,totenuhr2 es soll jemandes ,tod ankndigen4 ,ich glaube erst1 es sei meine ,taschenuhr1 aber das hielt nicht ,stich1 da das ,klopfen fortfuhr1 nachdem ich die ,uhr weggelegt hatte4 ,es sind auch nicht die ,federn meiner ,tragbnder oder das ,futter der ,weste4 ,ich nehme die ,deutung der ,totenuhr an1 weil die mir am meisten behagt4 ,vor einigen ,nchten hatte ich einen ,traum1 der aufs neue meine ,sehnsucht weckte1 sterben zu drfen1 indem er mir die ,hoffnung auf ein besseres ,dasein wiedergab1 wo man keine ,gefahr luft1 einen ,rckfall in die ,qual des ,lebens zu tun4 ,als ich auf einem ,vorsprung1 der von einer jhen in ,dunkel gehllten ,tiefe begrenzt wurde1 zu weit vorgetreten war1 fiel ich mit dem ,kopf voran in einen ,abgrund4 ,aber ich fiel eigentmlicher ,weise hinauf statt hinunter4 ,und unmittelbar umgeben wurde ich von einem blendendweissen ,lichtschimmer1 und ich sah---- ,was ich sah1 flsste mir zwei gleichzeitige ,vorstellungen ein3 ich bin tot1 und ich bin erlst6 ,und ein ,gefhl der hchsten ,seeligkeit umhllte mich bei dem ,bewusstsein1 dass das andere nun zu ,ende sei4 ,licht1 ,reinheit1 ,freiheit erfllten mein ,gemt1 und indem ich ausrief3 ,gott61 empfand ich die ,gewissheit1 dass ich ,vergebung bekommen habe1 dass die ,hlle hinter mir liege1 dass sich der ,himmel ffne4 ,seit dieser ,nacht fhle ich mich noch heimatloser als vorher hier in der ,welt1 und gleich einem mden1 schlfrigen ,kinde verlange ich1 heim gehen zu drfen1 den schweren ,kopf an einen mtterlichen ,busen zu legen1 im ,schoss einer ,mutter zu schlafen1 der keuschen ,gattin eines unermesslich grossen ,gottes1 der sich mein ,vater nennt und dem ich nicht zu nahen wage4 ,aber dieser ,wunsch verbindet sich mit einem andern3 nmlich die ,alpen zu schauen und genauer bestimmt die ,dent du ,midi im ,kanton ,wallis4 ,ich liebe diesen ,berg mehr als die andern ,alpen1 ohne erklren zu knnen weshalb4 ,vielleicht dass es die ,erinnerung an meinen ,aufenthalt am ,genfersee ist1 wo ich die ,utopien in der ,wirklichkeit 7,schweizer ,novellen7 schrieb1 und an die ,landschaft dort1 die mich an den ,himmel erinnerte4 ,dort habe ich die schnsten ,stunden meines ,lebens gelebt1 dort habe ich geliebt6 ,geliebt ,frau1 ,kinder1 die ,menschheit1 das ,weltall1 ,gott6 ,ich hebe meine ,hnde auf zu ,gottes ,berg und ,haus6 ,paris1 ,oktober #ahig4 ,zweiter ,teil ,jakob ringt 7,ein ,fragment7 ,als ich ,ende ,august #ahig nach ,paris zurckkehrte1 fand ich mich pltzlich isoliert4 ,mein ,freund der ,philosoph1 dessen tgliche ,gesellschaft fr mich eine moralische ,sttze geworden war1 und der versprochen hatte1 mir nach ,paris zu folgen1 um dort den ,winter zuzubringen1 hat sich in ,berlin verzgert4 ,er ist nicht imstande1 zu erklren1 was ihn in ,berlin zurckhlt1 da ,paris das ,ziel seiner ,reise ist und er vor ,verlangen brennt1 die ,lichtstadt zu schauen4 ,ich habe nun drei ,monate auf ihn gewartet und bekomme den ,eindruck1 dass die ,vorsehung unter vier ,augen mit mir hat sein wollen1 um mich von der ,welt los zu machen1 mich in die ,wste zu treiben1 auf dass die ,zuchtgeister dort meine ,seele recht schtteln und sieben knnten4 ,und darin hat die ,vorsehung recht getan1 denn die ,einsamkeit hat mich erzogen1 indem sie mich zwang1 auf die mssig zugenommenen ,freuden des ,verkehrs zu verzichten1 und mich jeder ,sttze eines ,freundes beraubte4 ,ich habe mich gewhnt1 zum ,herrn zu sprechen1 mich nur ihm anzuvertrauen1 und habe so gut wie aufgehrt1 ,bedrfnis nach ,menschen zu empfinden2 was mir stets vorgeschwebt hat als das ,ideal von ,unabhngigkeit und ,freiheit4 ,selbst dem ,kloster1 in dem ich den ,schutz der ,religion und der ,geselligkeit fr mich erwartete1 muss ich entsagen4 ,das ,leben des ,eremiten war mir auferlegt1 und ich habe es hingenommen als eine ,strafe und eine ,erziehung1 trotzdem es einem hart ankommt1 im ,alter von achtundvierzig ,jahren seine eingewurzelten ,gewohnheiten gegen neue vertauschen zu mssen4 ,ich wohne in einer kleinen ,kamme1 eng wie eine ,klosterzelle1 mit einem vergitterten ,fensterloch oben unter der ,decke1 das auf einen ,hof und eine ,steinwand mit ungeheurem ,efeu geht4 ,dort sitze ich nach meinem ,morgenspaziergang1 bis halb sieben ,uhr abends2 das ,frhstck lasse ich auf einem ,tablett herauftragen4 ,abends gehe ich aus1 um zu ,mittag zu speisen1 und gehe direkt1 ohne mir erst einen ,appetit-,likr zu verschaffen1 der mir jetzt zuwider ist4 ,warum ich das kleine ,restaurant am ,boulevard ,st4 ,germain ausgewhlt habe1 wrde mir schwer fallen zu erklren4 ,vielleicht ist es eine ,erinnerung an die beiden schrecklichen ,abende1 die ich im vorigen ,jahre mit meinem okkulten ,freund1 dem ,deutsch-,amerikaner1 dort verbrachte1 die mich dort fest hext1 bis zu dem ,grad1 dass jeder ,versuch1 nach einem andern ,ort zu gehen1 mit einem ,unbehagen schliesst1 das ich tendenzis nennen mchte und das mich zurck nach dieser ,kneipe treibt1 die ich verabscheue4 ,und die ,grnde dafr3 mein frherer ,freund hat hier ,schulden hinterlassen1 und man hat mich als seinen ,begleiter erkannt4 ,aus dieser ,ursache und weil man uns hat deutsch sprechen hren1 werde ich als ,preusse behandelt1 das heisst1 sehr schlecht bedient4 ,es hilft nicht1 dass ich stille ,proteste einlege1 indem ich meine ,visitenkarte zurcklasse oder mit ,absicht ,briefumschlge1 die in ,schweden abgestempelt sind1 vergesse4 ,ich sehe mich gentigt1 fr den ,schuldigen zu leiden und zu bezahlen4 ,kein anderer als ich sieht die ,logik in diesem ,sachverhalt ein1 dass es eine ,shne ist fr ein ,vergehen4444 ,es ist ganz einfach eine ,rechtsbung in untadeliger ,form1 und zwei ,monate lang kaue ich das entsetzlich schlechte ,essen1 das nach der ,anatomie riecht4 ,die ,wirtin1 die bleich wie eine ,leiche an der ,kasse thront1 grsst mich mit einer triumphierenden ,miene1 und ich be mich in mir zu sagen3 ,arme ,alte1 sie hat wohl #ahga whrend der ,belagerung von ,paris ,ratten essen mssen6 ,aber es scheint1 als ob sie ,mitleid mit mir empfinde1 als sie meine dumpfe ,ergebenheit und meine ,ausdauer wahrnimmt4 ,es gibt ,augenblicke1 da sie mir noch bleicher zu werden scheint1 wenn sie mich so allein kommen sieht1 immer allein1 und immer magerer4 ,es ist nur die nackte ,wahrheit3 als ich mir nach zwei auf diese ,weise verlaufenen ,monaten neue ,halskragen anschaffte1 musste ich an ,stelle der ,kragen von #dg ,zentimeter solche von #dc kaufen1 was #d ,zentimeter ,unterschied macht4 ,die ,wangen sind hohl geworden und die ,kleider hngen in ,falten4 ,da zeigt man sich auf einmal bemht1 mir besseres ,essen vorzusetzen1 und die ,wirtin lchelt mich an4 ,im selben ,augenblick hrte die ,verhexung auf1 und ich ging meiner ,wege1 ohne ,groll und wie von einer ,last befreit1 mit der ,gewissheit1 dass die ,sndenbusse fr meinen ,teil erfllt sei und vielleicht auch fr den meines abwesenden ,freundes4 ,falls es eine ,einbildung von mir war1 dass ich schlecht behandelt worden sei1 und falls die ,wirtin ohne ,schuld daran war1 bitte ich sie um ,verzeihung2 dann war ich es1 der sich selbst gestraft hat1 indem er sich eine wohlverdiente ,zchtigung gab4 ,die ,zuchtgeister nehmen die ,einbildungskraft des ,strafwrdigen in ,besitz und wirken durch dieses ,mittel zu seiner ,besserung von der ,schlechtigkeit1 indem sie ihn alles in entstellter ,form wahrnehmen lassen4 7,swedenborg47 ,wie oft ist es mir nicht passiert1 wenn ich mir eine wirklich feine ,mahlzeit hatte leisten wollen1 dass alle ,gerichte mir ,ekel einflssten1 als ob sie faul wren1 whrend meine ,tischkameraden sich einstimmig in ,lobreden ber das gute ,essen ergossen6 ,der bestndig ,unzufriedene ist ein ,unglcklicher unter der ,geissel der ,unsichtbaren1 und mit allem ,grund weicht man ihm aus1 denn er ist dazu verurteilt1 ein ,freudenstrer zu sein1 der1 zur ,einsamkeit und deren leiden verurteilt1 verborgene ,versehen shnt4 ,so bleibe ich denn mit mir allein1 und als ich1 nachdem ich ganze ,wochen lang nicht ,gelegenheit gehabt habe1 meine eigene ,stimme zu hren1 jemand aufsuche1 berhufe ich diesen ,unglcklichen so mit meinem ,redefluss1 dass er sich ermdet aus dem ,spiele zieht und1 ohne es zu wollen1 zu verstehen gibt1 dass er das ,zusammensein nicht zu erneuern wnscht4 ,es gibt andere ,augenblicke1 wo die ,verlockung1 ein menschliches ,wesen zu sehen1 mich dazu treibt1 schlechte ,gesellschaft aufzusuchen4 ,dann geschieht es1 dass mitten im ,gesprch ein ,gefhl des ,unbehagens1 das von ,kopfschmerzen begleitet wird1 mich ergreift2 ich werde stumm1 bin unfhig1 ein ,wort hervorzubringen4 ,und ich sehe mich gentigt1 den ,kreis zu verlassen1 der nie zu zeigen versumt1 wie zufrieden man ist1 eine unertrgliche ,figur1 die nichts dort zu tun hatte1 los zu werden4 ,zur ,isolierung verurteilt1 unter den ,menschen in ,acht erklrt1 nehme ich meine ,zuflucht zu dem ,herrn1 der fr mich ein persnlicher ,freund geworden ist2 oft ist er zornig auf mich1 und dann leide ich2 oft scheint er abwesend zu sein1 von anderer ,seite in ,anspruch genommen1 und dann ist es noch viel schlimmer4 ,aber wenn er gndig ist1 wird mir das ,leben sss1 besonders in der ,einsamkeit4 ,ein eigentmlicher ,zufall hat es gefgt1 dass ich mich in der ,rue ,bonaparte1 der katholischen ,strasse1 niedergelassen habe4 ,ich wohne gerade der ,ecole des beaux-arts gegenber1 und wenn ich ausgehe1 wandre ich durch eine ,allee von ,schaufenstern1 wo ,puvis de ,chavannes' ,legenden1 ,botticellis ,madonnen1 ,raffaels ,jungfrauen mich zum oberen ,teil der ,rue ,jacob begleiten2 von dort folgen mir die katholischen ,buchhandlungen mit ihren ,gebetbchern und ,missalen bis zur ,kirche ,st4 ,germain des ,pres4 ,die ,lden mit ihren ,andachtsgegenstnden bilden von dort ein ,spalier von ,erlsern1 ,madonnen1 ,erzengeln1 ,engeln1 ,dmonen und ,heiligen1 all den vierzehn ,stationen in ,christi ,leiden1 der ,weihnachtskrippe2 dies alles zur ,rechten2 und linker ,hand fromme ,bilderbcher1 ,rosenkrnze1 ,gottesdienstgewnder und ,altargefsse1 bis zum ,saint-,sulpice-,markt1 wo die vier ,lwen der ,kirche1 mit ,bossuet an der ,spitze1 den gttlichsten ,tempel in ,paris bewachen4 ,nachdem ich dieses ,repertorium der ,heiligen ,geschichte musternd durchgangen bin1 trete ich oft in die ,kirche1 um mich an ,eugne ,delacroix' ,gemlde ,jakob ringt mit dem ,engel zu strken4 ,die ,sache ist die1 dass diese ,szene mir stets etwas zu denken gibt1 indem sie gottlose ,vorstellungen bei mir weckt1 trotz dem ,orthodoxen im ,gegenstande4 ,und wenn ich durch die ,knienden wieder hinausgehe1 bewahre ich die ,erinnerung an den ,ringer1 der sich aufrecht hlt1 obgleich seine ,hftsehne gelhmt worden ist4 ,danach gehe ich am ,jesuitenseminar vorbei1 einer ,art furchtbaren ,vatikan1 das unermessliche ,fluten seelischer ,kraft ausdnstet2 deren ,wirkungen machen sich von weitem fhlbar1 wenn man den ,theosophen glauben darf4 ,ich bin nun an meinem ,ziel angekommen1 dem ,luxemburg-,garten4 ,schon seit meinem ersten ,besuch in ,paris #ahgf hat dieser ,park eine geheimnisvolle ,anziehungskraft auf mich ausgebt4 ,es war mein ,traum1 in seiner ,nhe wohnen zu drfen4 ,dieser ,einfall wurde #ahhc ,wirklichkeit4 ,von der ,zeit an1 jedoch mit ,unterbrechungen1 ist dieser ,garten meinen ,erinnerungen einverleibt worden1 in meine ,persnlichkeit bergegangen4 ,obgleich in ,wirklichkeit nur mssig ausgedehnt1 ist er in meiner ,einbildung unermesslich gross4 ,ganz wie die heilige ,stadt im ,buch der ,offenbarung hat er zwlf ,tore1 und1 um die hnlichkeit voll zu machen1 nach ,osten drei ,tore1 nach ,norden drei ,tore1 nach ,sden drei ,tore1 nach ,westen drei ,tore 7,offenbarung1 #ba1 #ac74 ,und jeder ,eingang schenkt mir einen verschiedenen ,eindruck1 der auf ,anordnung der ,pflanzungen1 der ,gebude1 der ,statuen beruht1 oder1 auch auf persnlichen ,erinnerungen1 die damit verknpft sind4 ,so fhle ich mich herzensfroh1 wenn ich durch das erste ,tor von der ,rue de ,luxembourg eintrete1 wo man vom ,saint-,sulpice kommt3 die efeubewachsene ,htte des ,wrters erzhlt mir ein nicht herausgegebenes ,idyll mit ,ententeich und ,paulownien4 ,weiterhin liegt das ,museum fr die ,gemlde lebender ,knstler in klaren1 sonnigen ,farben4 ,der ,gedanke1 dass meine ,jugendfreunde ,carl ,larsson1 der ,bildhauer ,ville ,vallgren1 ,fritz ,thaulow dort ,stcke ihrer ,seele niedergelegt haben1 strkt und verjngt mich2 ich fhle die ,strahlung ihres ,geistes durch die ,mauern dringen und mich einladen1 ,mut zu fassen1 da ich ,freunde ganz nahe habe4 ,weiter hin haben wir ,eugne ,delacroix1 dessen ,lorbeeren von ,zeit und ,nachwelt in ,frage gestellt werden4 ,das zweite ,tor von denen1 die nach der ,rue des ,fleurus gehen1 fhrt mich auf die ,rennbahn1 die breit wie ein ,hippodrom ist und mit einer ,blumen-,terrasse endet1 wo der ,sieg in ,marmor als ,malpfeiler steht und von wo in der ,ferne das ,pantheon mit dem ,kreuz zu sehen ist4 ,das dritte ,tor bildet die ,fortsetzung der ,rue ,vanneau und fhrt mich in eine dmmerige ,allee1 die sich links in eine ,art elysisches ,feld verliert4 ,dort haben die ,kinder ihre ,spielpltze und erfreuen sich an den ,holzpferden1 die mit ,lwen1 ,elefanten und ,kamelen zusammengehen1 ganz wie im ,paradies2 weiter hin das ,ballspiel und das ,kindertheater zwischen ,blumenquadraten1 das goldene ,zeitalter1 ,noahs ,arche3 der ,frhling des ,lebens begegnet mir dort im ,herbste meines ,lebenslaufes4 ,auf der ,sdseite1 nach der ,rue d',assas1 geben mir der ,obstgarten und die ,baumschule ein ,bild des ,hochsommers2 die ,bltezeit ist aus6 ,es ist die ,jahreszeit der ,frchte2 und die ,bienenstcke daneben mit ihren brgerlich angelegten ,einwohnern1 die ,goldstaub fr den ,winter sammeln1 verstrken den ,eindruck des reifen ,alters4 ,das zweite ,tor gerade gegenber dem ,lyzeum ,louis le ,grand tut eine paradiesische ,landschaft auf4 ,sammetgleiche ,grasmatten mit bestndig jungem ,grn2 hier und dort ein ,rosenbusch und ein einziger ,pfirsichbaum2 ich werde nie vergessen1 wie dieser eines ,frhlings1 mit seinen ,blten in der ,farbe der ,morgenrte geschmckt1 mich verlockte1 eine ganze halbe ,stunde im ,anschauen oder richtiger in ,anbetung vor seiner kleinen schmchtigen1 jugendlichen1 jungfrulichen ,gestalt zu verweilen4 ,die ,avenue de l',observatoire schliesst am ,tor des ,haupteingangs1 das mit seinen vergoldeten ,fasces wirklich kniglich ist4 ,da dieses zu majesttisch fr mich ist1 bleibe ich gewhnlich draussen stehen3 morgens bewundere ich den ,palast1 abends betrachte ich die ,lichtlinien des ,montmartre ber den ,dachstuben und bei klarem ,wetter den ,grossen ,bren und den ,polarstern2 die kreisen ber dem grossen ,gittertor1 das mir bei meinen astrologischen ,betrachtungen zum ,mauerquadranten dient4 ,die stliche ,seite versucht mich nur mit dem ,tor von der ,rue ,soufflot4 ,von dort habe ich meinen ,garten entdeckt1 dieses ,meer von ,grn mit den entzckend feinen ,linien der ,riesenplatanen und in blauender ,ferne voll von ,geheimnissen2 damals kannte ich die ,rue de ,fleurus noch nicht1 die mir spter als ,propyle zu einem neuen ,leben so lieb wurde4 ,dort pflege ich einen ,rckblick ber die zu ,ende gelaufene ,bahn zu werfen1 die vom ,teich unterbrochen wird und auf dieser ,seite von dem kleinen ,david mit dem zerbrochenen ,schwert4 ,eines ,morgens im vorigen ,herbst zeigte die ,wasserkunst das ,schauspiel eines ,regenbogens4 ,das brachte mir den ,frbereiladen der ,rue de ,fleurus wieder in ,erinnerung1 wo mein ,regenbogen ausgespannt war als ein ,zeichen meines ,bundes mit dem ,herrn der ,ewigkeit4 7,siehe ,inferno47 ,wenn ich an den ,abhang der ,terrasse trete1 habe ich an der ,statuenreihe von ,frauen vorbeizugehen1 die mehr oder minder ,kniginnen oder ,missetterinnen gewesen sind2 und ich bleibe an der grossen ,treppe stehen1 die zur ,frhlingszeit von blhenden ,rotdorn gekrnt ist1 einer ,einrahmung zu diesem ausgedehnten ,blumenzirkus4 ,im ,herbst bekomme ich von den ,granatbumen und den ,rosenlorbeeren 7,nerium71 hundertjhrigen1 fast historischen ,exemplaren1 wie den ,fcherpalmen1 welche die ungeheuren ,chrysanthemum-,rabatten einfassen1 um die sich ,schmetterlinge tummeln1 ,turteltauben girren1 ,kinder lachen1 ,illustrationen zu den ,feenmrchen4 ,und oben ber den ,sykomoren und den ,spitzen ,klein-,luxemburgs die ,zwillingstrme von ,saint-,sulpice1 die keinen andern gleichen und nicht einmal sich gegenseitig4 ,die ,nordseite gibt ,zutritt durch drei ,tore1 aber ich mache nur von zweien ,gebrauch1 weil das dritte von einem ,soldaten bewacht wird4 ,das ,tor vom ,odeon bildet eine ,opernouvertre3 das antike und einzigdastehende ,haus1 in dem sich alle ,gttinnen des ,gesanges unter den ,arkaden zusammengefunden haben1 stimmt zu der soliden ,freude des ,herzens1 das nach ,schnheit und ,wissen begehrlich ist4 ,die ,ecke der ,jugenddichter ,murger und de ,banville ladet unmittelbar zu jugendlichen ,schwrmereien ein1 den ,trumen des zwanzigjhrigen ,studenten4 ,die ,medici-,fontaine1 ein ovidianisches ,gedicht in weissem ,marmor1 befindet sich in einer neuen ,auflage am ,teiche2 da bleiben die ,raben stumm stehen angesichts der jungen ,liebe1 die sich ohne ,scham vor den ,augen des schwarzen ,zyklopen 7er hat zwei7 entfaltet1 whrend das ,ganze von jungem ,weinlaub umkrnzt und von den schnsten ,platanen in ,frankreich berschattet ist4 ,das ist schn6 ,das ist ein ,fest6 ,ein heidnisches6 ,orpheisch6 ,und trauervoll zugleich1 wehmtig wie die ,elegie von einer ,liebe1 die eine unglckliche ,wendung fr ,galatea nehmen wird1 denn deren ,akis wird durch einen ,felsblock1 den ein ,polyphem schleudert1 zermalmt werden4 ,das letzte ,tor1 das beim ,museum1 behlt den gemischten ,eindruck von dem ,geier1 der ohne sichtbaren ,grund auf das ,haupt der ,sphinx herabgestossen ist1 und von ,heros ,kuss auf ,leanders ,stirn1 als er von vorzeitigem ,tod geerntet wird1 infolge eines ,unglcksfalls1 der leicht vorherzusagen gewesen wre4 ,danach nehme ich noch ein wenig ,landkennung1 indem ich am ,museum fr zeitgenssische ,meister vorbeistreife1 und vertiefe mich in die ,rosengartenallee mit ihren ,zehntausenden von ,rosen4 ,das ist mein ,morgenspaziergang2 und indem ich das ,eingangstor whle1 stimme ich meinem ,gemtszustand nach der ,tonweite1 die ich wnsche4 ,fr den ,rckweg benutzte ich den ,boulevard ,saint-,michel und fasse die ,turmspitze der ,sainte-,chapelle ins ,auge2 die leitet mich zwischen den ,blindschren der ,eitelkeit hindurch1 die in den ,ladenfenstern ausgebreitet und den ,trottoiren in ,form von ,freudenmdchen und ,kindern der ,welt ausgestellt ist4 ,wenn ich am ,saint-,michel-,markt ankomme1 fhle ich mich beschtzt von dem erhabenen ,erzengel1 der die ,schlange ttet4 ,nicht der ,eidechsenschwanz macht1 dass man in diesem ,kunstwerk den bsen ,geist offen zutage hat2 auch nicht die ,widderhrner oder die erhobenen ,augenbrauen1 sondern der ,mund1 der in den ,mundwinkeln nicht schliesst1 whrend die ,lippen vorn zusammengekniffen werden1 um die vier ,vorderzhne zu verbergen4 ,die ,eckzhne knnen nicht versteckt werden1 und das grausame ,lcheln1 das sich gleichsam abseits ,luft macht1 enthllt das unsterbliche ,bse1 das mit der ,speerspitze im ,herzen noch hhnisch grinst4 ,drei ,male in meinem ,leben bin ich diesem ,munde begegnet3 bei einem ,schauspieler1 einer ,malerin und noch einer ,frau1 und ich habe mich nie darin betrogen4 ,der ,augustiner-,quai fhrt mich1 nachdem ich einen ,blick auf ,notre-,dame geworfen habe1 durch eine ,allee von ,bchern und ,platanen zur ,mndung der ,rue ,dauphine bei deren ,zusammenfluss mit dem ,pont-neuf4 ,das ist der farbenreichste offene ,platz1 und er macht mich so froh1 dass ich die ,lust fhle1 mich auf der ,terrasse des ,weinhndlers niederzulassen und dort das ,ende meiner ,tage zu erwarten4 ,eine ,landschaftsecke mit den schnsten ,platanen2 ,heinrich ,,iv41 diese ,inkarnation von ,frankreich2 und die ,naturalienhndler1 die hier den ,platz der ,antiquare mit ihren ,ksten einnehmen1 in denen man ,schmetterlinge1 ,schnecken1 edle oder wenigstens funkelnde ,steine sieht2 ferner all diese ,schilder in lebhaften ,farben1 ,weinflaschen1 ,gemse2 und vor allem der ,gedanke1 dass dies der ,pont-neuf ist1 die schnste ,brcke von ,europa mit ihren ,masken von ,waldgttern1 ,dryaden1 ,satyrn1 zaubert mich an diesem ,platz fest4 ,oder vielleicht1 weil verschiedene frohe ,begebenheiten in der ,zeit1 die vergangen ist1 diesen ,kreuzweg zum ,treffpunkt gewhlt haben und weil das ,lachen noch in der ,luft weht1 abgeprallt vom ,boden und den ,mauern1 die seine ,wellenbewegungen bewahrt haben4 ,das ,mnzhaus1 vornehm1 feierlich und schweigsam1 ein ,palast so gut wie einer1 verschlossen1 gibt einem keine ,ahnung von dem kleinlichen ,gold1 das in den ,kellern angehuft liegt4 ,das ,institut1 das die ,arme dem ,louvre zustreckt1 gleicht dem ,sonnenlustschloss eines ,riesen1 so hoch sind die ,fenster4 ,und der ,palast auf der anderen ,seite des ,flusses1 das ist nicht ein ,gebude1 das ist eine ganze ,bergkette1 wo ein ,riese wohnt1 ein ,nachkomme der ,atlantiden1 der noch im ,schlaf versenkt ist1 auf dass er seine ,krfte fr den ,tag der ,auferstehung sammle4 ,vor einigen ,abenden1 als ich am ,palais ,mazerin vorbeiging1 war die ,sonne hinter den ,hhen von ,passy untergegangen1 aber ihre letzten ,strahlen spiegelten sich in den ,fensterscheiben des ,louvre wieder2 und als ich ein ,stck weiter gekommen war1 sah ich die ,fenster der ,tuilerien aufglnzen1 eins nach dem andern1 bis zum ,pavillon der ,flora4 ,die magische ,wirkung liess mich daran denken1 dass ,frankreichs ,barbarossa erwacht sei1 dass ,ludwig der ,heilige seinen ,krnungstag mit einem ,galafeste feiere1 zu dem alle ,monarchen der ,erde in ,bsserkuttte eingeladen seien1 kniend bei der ,tafel zu bedienen4 ,ich habe nun die mchtige ,flutmndung der ,rue ,bonaparte erreicht4 ,dieser ,hohlweg bildet einen ,abfluss fr die ,viertel ,montparnasse1 ,luxembourg und teilweise ,faubourg ,saint-,germain4 ,man muss geschickt manvrieren1 um in den ,ausfluss hinein zu dringen1 versperrt wie er ist von ,fussgngern und ,fuhrwerken1 wo der feste ,boden aus einem meterbreiten ,trottoir besteht4 ,indessen bin ich vor nichts so bange1 wie vor diesen ,omnibussen1 die mit drei weissen ,pferden bespannt sind1 weil ich sie in ,trumen gesehen habe2 brigens erinnern diese weissen ,pferde vielleicht an ein gewisses ,pferd1 von dem im ,buch der ,offenbarung erzhlt wird4 ,besonders abends1 wenn sie aufeinander folgen1 je drei mit der roten ,laterne darber1 bilde ich mir ein1 dass sie die ,kpfe mir zuwenden1 mich mit boshaften ,augen ansehen und mir zurufen3 ,warte nur1 wir werden dich schon fassen4 ,mit einem ,wort1 das ist mein ,circulus vitiosus1 den ich zweimal am ,tage durchlaufe4 ,mein ,leben ist in den ,rahmen dieser ,umlaufbahn so vollstndig eingefasst1 dass1 nehme ich mir einmal die ,freiheit1 einen andern ,weg einzuschlagen1 ich in die ,irre gerate1 als habe ich ,stcke meines ,ichs1 meine ,erinnerungen1 meine ,gedanken1 sogar meine ,ergebenheitsgefhle verloren4 ,eines ,sonntagnachmittags im ,november begab ich mich nach dem ,restaurant1 um zu essen1 allein4 ,zwei kleine ,tische sind auf das ,trottoir am ,boulevard ,st4 ,germain gestellt1 zu ihren ,seiten stehen zwei grne ,tpfe mit ,oleandern und zwei ,bastmatten1 die ,schutzwnde bilden1 beschatten sie4 ,die ,luft ist weich und still1 die angezndeten ,laternen beleuchten das lebensvollste kinematographische ,bild1 da ,omnibusse1 ,kaleschen1 ,droschken von den ,waldparks festlich gekleidete lustige ,menschen heimfahren1 die singen1 ,horn blasen und die ,fussgnger anrufen4 ,als ich mit der ,suppe beginne1 kommen meine beiden ,freunde1 zwei ,katzen1 und nehmen ihre gewhnlichen ,pltze zu beiden ,seiten von mir ein1 auf das ,fleischgericht wartend4 ,da ich meine eigne ,stimme mehrere ,wochen lang nicht gehrt habe1 halte ich eine kleine ,rede an sie1 ohne ,antwort zu bekommen4 ,zu dieser stummen und hungrigen ,gesellschaft verurteilt1 wie ich schlechter ,gesellschaft ausgewichen bin1 in der mein ,ohr von gottloser und plumper ,rede verletzt wurde1 fhle ich eine ,emprung in mir gegen eine solche ,ungerechtigkeit4 ,ich verabscheue nmlich ,tiere1 ,katzen wie ,hunde1 wie es mein ,recht ist1 das ,tier in meinem ,innern zu hassen4 ,wie kommt es1 dass die ,vorsehung1 die sich ,umstnde mit meiner ,erziehung macht1 mich immer an schlechte ,gesellschaft verweist1 whrend eine gute eher geeignet sein wrde1 mich durch die ,macht des ,vorbildes zu bessern8 ,im selben ,augenblick kommt ein schwarzer ,pudel mit rotem ,halsband und jagt meine ,freunde vom ,katzengeschlecht fort2 nachdem er ihre ,bissen verschlungen hat1 zeigt er seine ,erkenntlichkeit1 indem er meinen ,stuhlfuss nsst2 dann nimmt der undankbare ,cyniker eine sitzende ,stellung auf dem ,asphalt ein und dreht mir den ,rcken4 ,aus der ,asche ins ,feuer6 ,sich zu beklagen1 lohnt nicht1 denn es knnte ja geschehen1 dass statt dessen ,schweine kmen und mir ,gesellschaft leisteten1 wie sie mit ,robert dem ,teufel oder ,franz von ,assisi taten4 ,man darf so wenig vom ,leben verlangen4 ,so wenig6 ,und doch ist es zu viel fr mich4 ,eine ,blumenverkuferin bietet mir ,nelken an4 ,warum gerade ,nelken1 die ich verachte1 weil sie rohem ,fleisch gleichen und nach der ,apotheke riechen6 ,schliesslich nehme ich1 um ihr zu ,willen zu sein1 ein ,bschel1 das nach ,belieben zu bezahlen ist2 da ich die ,entschdigung reichlich zumesse1 belohnt die ,alte mich mit einem3 ,gott segne den ,herrn1 der mir so hbsches ,handgeld heute abend gegeben hat6 ,obwohl ich den ,kniff kenne1 klingt der ,segen lange und angenehm nach1 denn ich habe ein grosses ,bedrfnis danach nach so vielen ,flchen4 ,um halb acht machten die ,zeitungsverkufer mit ,notrufen ,la ,presse bekannt1 und das ist fr mich ein ,signal aufzubrechen4 ,wenn ich sitzen bleibe1 um noch ein ,dessert zu schmausen und ein extra ,glas ,wein zu trinken1 bin ich gewiss1 auf die eine oder andere ,weise gepeinigt zu werden1 sei es von einem ,trupp ,kokotten1 die sich mir gegenber niederlassen1 oder von herumstreichenden ,strassenjungen1 die mich beschimpfen4 ,ganz gewiss bin ich auf ,dit gesetzt1 und wenn ich drei ,gerichte und eine halbe ,flasche ,wein berschreite1 findet sich die ,strafe ein4 ,nachdem die ersten ,versuche1 bei den ,mahlzeiten unmssig zu sein1 auf diese ,weise abgeschnitten sind1 wage ich keine ,ausschweifung mehr und befinde mich zuletzt wohl dabei1 auf halben ,sold gesetzt zu sein4 ,ich stehe also vom ,tisch auf1 um mich nach der ,rue ,bonaparte zu begeben und von dort hinauf nach dem ,luxemburg-,garten4 ,an der ,ecke der ,rue ,gozlin kaufe ich ,zigaretten2 gehe am ,restaurant ,goldfasan vorbei4 ,an der ,ecke der ,rue du ,four halte ich mich bei einem ,christusbild von schlagendem ,naturalismus auf4 ,die ,kunst der geistlich ,gesinnten hat sich whrend ihrer ,feldzge gegen die ,zola-,literatur der ,geister des ,realismus nicht erwehren knnen1 und mit ,hilfe dieses ,beelzebub soll der andere aus getrieben werden4 ,unmglich1 an diesen ,bildern vorbei zu gehen1 ohne sie zu betrachten1 gemacht wie sie sind nach lebenden ,modellen und versehen mit den schreienden ,farben des ,impressionisten4 ,der ,laden ist geschlossen1 in ,schatten gehllt1 und der ,erlser steht da in seiner kaiserlichen ,tunika1 von den ,gaslaternen beleuchtet1 sein blutendes ,herz zeigend und die ,dornenkrone ums ,haupt4 ,seit mehr als einem ,jahre werde ich von dem ,erlser verfolgt1 den ich nicht verstehe und dessen ,hilfe ich berflssig machen mchte1 indem ich mein ,kreuz selber trage1 wenn es mglich ist4 ,das ist der ,rest eines mnnlichen ,stolzes1 der etwas ,widriges in der ,feigheit findet1 seine ,vergehen auf die ,schultern eines ,unschuldigen zu werfen4 ,ich habe den ,gekreuzigten berall gesehen3 in den ,spielsachenlden1 bei den ,bilderhndlern1 in den ,buchhandlungen1 besonders auf den ,kunstausstellungen1 im ,theater1 in der ,literatur4 ,ich habe ihn auf meinem ,kissenbezug gesehen1 auf den ,feuerbrnden im ,kachelofen1 im ,schnee oben in ,schweden und auf den ,klippen an der ,kste der ,normandie4 ,bereitet er seine ,wiederkunft vor oder ist er schon angelangt8 ,was will er8 ,hier im ,fenster in der ,rue ,bonaparte ist er nicht mehr der ,gekreuzigte2 er kommt von seinem ,himmel als ,siegesherr1 von ,gold und ,edelsteinen glnzend4 ,ist er ,aristokrat geworden wie das niedere ,volk8 ,ist er es1 der gute ,tyrann1 den die ,jugend sich trumt1 ein friedenstiftender1 erleuchteter ,heros8 ,er hat sein ,kreuz weggeworfen und das ,zepter wieder genommen2 zur selben ,stunde1 wie sein ,tempel auf dem ,mont de ,mars 7frher ,mont des ,martyres genannt7 fertig ist1 wird er kommen und selbst die ,welt regieren2 wird vom ,thron stossen den ungetreuen ,stellvertreter1 der es zu eng findet in den elftausend ,zimmern1 die man in infamia ,vaticani loca gezhlt hat2 der sich ber seine luxusgefllte ,gefangenschaft beklagt und die ,zeit mit kleinen ,ausschweifungen auf das ,feld der ,poesie ttet4 ,den ,erlser verlassend1 wundere ich mich1 als ich zum ,saint-,sulpice-,markt komme1 dass die ,kirche so sehr entfernt zu liegen scheint4 ,sie hat sich mindestens ein ,kilometer zurckgezogen1 und die ,fontne im ,verhltnis dazu4 ,habe ich den ,sinn fr ,distanzmessen verloren8 ,an den ,mauern des ,seminars entlang gehend1 meine ich1 es nimmt nie ein ,ende1 so unermesslich kommt es mir diesen ,abend vor4 ,ich wende eine halbe ,stunde an1 um dieses ,stckchen der ,rue ,bonaparte zu gehen1 das sonst nur fnf ,minuten erfordert4 ,und vor mir her schreitet eine ,figur1 deren ,gang und ,art mich an jemand erinnern1 den ich kenne4 ,ich beschleunige meine ,schritte1 ich laufe1 aber der ,unbekannte setzt seinen ,weg mit so genau bereinstimmender ,schnelligkeit fort1 dass es mir nicht gelingt1 den ,abstand1 der uns trennt1 zu verkrzen4 ,schliesslich habe ich das ,gittertor des ,luxemburg erreicht4 ,der ,garten1 der bei ,sonnenuntergang geschlossen wird1 liegt in ,ruhe und ,einsamkeit1 die ,bume sind nackt und die ,rabatten von ,frost und ,strmen des ,herbstes verwstet4 ,aber er riecht gut1 er dunstet einen ,duft von trocknen ,blttern und frischem ,humus aus4 ,der ,einhegung folgend1 gehe ich die ,rue de ,luxembourg hinauf und sehe immer vor mir den ,unbekannten1 der mich zu interessieren beginnt4 ,in eine ,pilgerkutte gekleidet1 die meiner gleicht1 aber von opalweisser ,farbe1 und schlanker und grsser als ich1 geht er vorwrts1 wenn ich es tue1 bleibt stehen1 wenn ich stehen bleibe2 er scheint von meinen ,bewegungen abzuhngen1 und es sieht aus1 als sei ich sein ,wegweiser4 ,aber ein ,umstand zieht ihm ganz besonders meine ,aufmerksamkeit zu1 nmlich1 dass sein ,mantel in einem heftigen ,wind flattert1 von dem ich nichts merke4 ,um darber ins klare zu kommen1 znde ich eine ,zigarette an2 da ich wahrnehme1 wie der ,rauch gerade aufsteigt1 ohne nach der ,seite abzuweichen1 wird meine berzeugung1 dass es nicht windig ist1 besttigt4 brigens rhren sich die ,bume und ,bsche drinnen im ,garten nicht4 ,nachdem wir zur ,rue ,vavin gekommen sind1 biege ich rechts ab und im selben ,augenblick finde ich mich vom ,trottoir mitten in den ,garten versetzt1 ohne zu verstehen1 wie es zugegangen ist1 da die ,pforten geschlossen waren4 ,vor mir1 zwanzig ,schritte entfernt1 steht mein ,begleiter1 mir zugewendet1 und sein bartloses1 blendendweisses ,gesicht breitet einen leuchtenden ,dunstkreis in ,form einer ,ellipse1 deren ,mittelpunkt von dem ,unbekannten eingenommen wird4 ,nachdem er mir ein ,zeichen gegeben hat1 ihm zu folgen1 geht er weiter und fhrt seinen ,strahlenkranz mit sich1 so dass der dstere1 kalte und schmutzige ,garten hell wird1 wo er geht4 ,und noch mehr1 die ,bume1 die ,bsche1 die ,kruter grnen und kleiden sich in ,blten1 und zwar in einer ,ausdehnung1 die mit dem ,bereich seiner ,strahlenglorie bereinstimmt1 erlschen aber wieder1 wenn er vorbei ist4 ,ich kenne die grossen ,cannagewchse mit ,blttern wie ,elefantenohren oberhalb der ,statuengruppe ,adam und seine ,familie wohl wieder1 wie das ,beet von ,salvia fulgens1 der feuerroten ,salbei1 den ,pfirsichbaum1 die ,rosen1 die ,bananenpflanze1 die ,aloen1 alle meine alten ,bekannten und jeder auf seinem ,platz4 ,das einzige ist1 dass die ,jahreszeiten durcheinander gemischt zu sein scheinen1 so dass die ,frhlingsblumen gleichzeitig sind mit den ,herbstblumen4 ,was mich aber am allermeisten verwundert1 ist1 dass nichts von all dem mich verwundert1 sondern dass alles erscheint1 als sei es ganz natrlich und wie es sein soll4 ,so1 als ich am ,bienengarten vorbeigehe1 schwrmt ein ,bienenschwarm um die ,stcke und nimmt die ,blumen daneben in ,angriff1 aber auf einem so genau abgesteckten ,umkreis1 dass die ,insekten im selben ,augenblick1 wie sie in den ,schatten hineinfliegen1 verschwinden1 und dass der beleuchtete ,teil einer ,salbei mit ,blttern und ,blten bedeckt ist1 whrend der beschattete ,teil welk und vom ,reif schwarzgebrannt bleibt4 ,unter den ,kastanienbumen wird das ,schauspiel hinreissend schn1 als unter dem ,laubwerk ein leeres ,waldtaubennest auf einmal von girrenden ,gatten eingenommen ist4 ,schliesslich sind wir am ,fleurus-,tor angelangt1 wo mein ,wegweiser mir ein ,zeichen gibt1 stehen zu bleiben1 und in einer ,sekunde ist er an das andere ,ende des ,gartens1 ans ,gay-,lussac-,tor1 versetzt2 eine ,entfernung1 die mir unermesslich erscheint1 obgleich sie nur ein halbes ,kilometer umfasst2 und trotz der ,entfernung kann ich den ,unbekannten von seinem ovalen ,lichtrand umgeben sehen4 ,ohne ein ,wort hervorzubringen1 befiehlt er mir mit kleinen ,bewegungen der ,mundmuskeln1 mich zu nhern4 ,ich glaube seine ,ansicht zu begreifen1 in dem ich die endlose ,allee zurcklege1 den ,hippodrom1 den ich seit ,jahren wohl kenne2 in der ,ferne begrenzt ihn das ,kreuz des ,pantheon1 das sich in blutroter ,farbe auf dem schwarzen ,himmel abzeichnet4 ,der ,weg des ,kreuzes1 und vielleicht die vierzehn ,stationen6 wenn ich nicht irre4 ,ehe ich beginne mache ich ,zeichen1 dass ich sprechen1 fragen1 ,aufklrung erhalten will2 und mein ,wegweiser antwortet mit einer ,neigung des ,hauptes1 dass er bereit sei1 zu hren1 was ich vorzubringen habe4 ,im selben ,augenblick ndert der ,unbekannte den ,platz1 ohne die kleinste ,bewegung oder das geringste ,rascheln vernehmen zu lassen2 das einzige1 was ich merke1 ist1 dass er1 als er mir nher kommt1 einen balsamischen ,duft verbreitet1 der mein ,herz und meine ,lungen schwellen lsst und mir ,mut einflsst1 den ,strauss zu wagen4 ,und ich beginne mein ,verhr4 --,du bist es1 der mich seit zwei ,jahren verfolgt2 was wnschest du von mir8 ,ohne den ,mund zu ffnen1 antwortet mir der ,unbekannte mit einer ,art ,lcheln voll bermenschlicher ,gte1 ,nachsicht und ,bildung3 --,warum fragst du mich1 da du die ,antwort selbst kennst8 ,und wie in meinem ,innern hre ich eine ,stimme widerklingen3 --,ich wnsche dich zu einem hheren ,leben zu erheben8 ,dich aus dem ,schmutz zu ziehen4 --,geboren aus dem ,schmutz1 geschaffen fr das ,niedrige1 mich vom ,moder nhrend1 wie soll ich anders von der ,grobheit befreit werden als durch den ,tod8 ,nimm denn mein ,leben6--,du willst nicht6 ,die auferlegten ,strafen sollen also die ,mittel zur ,erziehung ausmachen4 ,aber ich versichere dir1 die ,demtigungen machen mich hochmtig1 der ,verzicht auf die kleinen ,gensse des ,lebens erzeugt ,verlangen1 ,fasten ruft ,schwelgerei hervor1 was nicht meine ,haussnde ist2 die ,keuschheit verschrft die ,begierde des ,fleisches1 die aufgezwungene ,einsamkeit erzeugt ,liebe zur ,welt und ihren ungesunden ,vergngungen1 ,armut gebiert ,geiz2 und die schlechte ,gesellschaft1 auf die ich angewiesen bin1 flsst mir ,menschenverachtung ein und erregt in mir den ,argwohn1 dass die ,gerechtigkeit schlecht gehandhabt wird4 ,ja1 in gewissen ,augenblicken scheint es1 als sei die ,vorsehung ungengend unterrichtet von ihren ,satrapen1 denen sie die ,regierung ber die ,menschenwelt anvertraut hat2 dass ihre ,prfekten und ,unterprfekten sich ,unterschleife1 ,flschungen1 unbegrndete ,anzeigen zu schulden kommen lassen4 ,so ist es mir geschehen1 dass ich bestraft worden bin1 wo andere gesndigt haben2 ,prozesse gehalten worden sind1 bei denen ich nicht nur unschuldig war1 sondern noch dazu ,verteidiger der ,billigkeit und ,anklger des ,verbrechens2 und gleichwohl hat die ,strafe mich getroffen1 whrend der ,schuldige triumphierte4 ,gestatte eine offene ,frage3 sind etwa ,frauen zu ,mitregentinnen angenommen worden8 ,die gegenwrtige ,regierungsart scheint mir so reizbar1 so kleinlich zu sein1 so ungerecht1 ja ungerecht6 ,jedes ,mal1 wenn ich eine gerechte und gesetzliche ,sache gegen eine ,frau gefhrt habe1 ist sie1 wie gemein sie auch gewesen sein mag1 freigesprochen und ich bin verurteilt worden6 ,du willst nicht antworten6 ,und da forderst du von mir1 dass ich die ,verbrecherischen lieben soll1 die ,seelenmrder1 die das ,gemt vergiften und die ,wahrheit verflschen1 die ,meineidigen6 ,nein1 tausendmal nein6 ,ewiger1 sollte ich nicht die hassen1 die dich hassen8 ,sollte mir nicht grauen vor denen1 die sich gegen dich erheben8 ,ich hasse sie aus dem ,grunde3 ich halte sie fr meine ,feinde4 ,so spricht der ,psalmist1 und ich fge hinzu3 ich hasse die ,bsen1 so wie ich mich selbst hasse6 ,und mein ,gebet ist dieses3 ,strafe1 o ,herr1 die mich verfolgen mit ,lgen und ,bosheiten1 wie du mich gestraft hast1 wenn ich boshaft und lgnerisch gewesen war6 ,habe ich nun gelstert1 habe ich nun den ,ewigen beschimpft1 ,jesu ,christi ,vater1 den ,gott des ,alten und ,neuen ,testamentes8 ,ehemals hrte er auf die ,einwrfe der ,sterblichen und erlaubte den ,angeklagten1 sich zu verteidigen4 ,hre nur1 wie ,moses seine ,verteidigungsrede vor dem ,herrn formte1 als die ,israeliten ,ekel vor dem ,manna bekommen hatten3 ,warum bekmmerst du deinen ,diener8 ,und warum finde ich nicht ,gnade vor deinen ,augen1 dass du so die ganze ,last des ,volkes auf mich legst8 ,habe ich nun alles dieses ,volk empfangen und geboren1 dass du zu mir sagst3 ,trage sie auf deinen ,armen1 wie eine ,amme einen ,sugling trgt1 in das ,land1 das du ihren ,vter zugeschworen hast8 ,woher soll ich nun ,fleisch nehmen1 das ich allen diesem ,volk gebe8 ,denn sie weinen vor mir und sprechen3 ,gib uns ,fleisch1 dass wir essen4 ,ich vermag nicht allein zu tragen alles dieses ,volk1 denn es ist mir zu schwer4 ,ist das nicht ,freimtigkeit von einem ,sterblichen8 ,ist sie ganz gebhrlich1 diese ,rede eines zornigen ,dieners8 ,und sein ,herr erschlgt den ,aufrhrerischen nicht mit dem ,donnerkeil1 sondern lsst sich belehren und nimmt ihm seine ,last ab1 indem er siebzig ,anfhrer auswhlt1 die mit ,moses die ,brde des ,volkes teilen4 ,des ,ewigen ,art1 das ,volk zu erhren1 da es ihm um ,fleisch zum ,essen anruft1 ist nur ein bisschen verchtlich1 wie die eines gutmtigen ,vaters1 der sich den ,wnschen seiner unverstndigen ,kinder fgt3 ,darum wird euch der ,herr ,fleisch geben1 auf dass ihr esset3 ,nicht einen ,tag1 nicht zwei1 nicht fnf1 nicht zehn1 nicht zwanzig ,tage lang2 sondern einen ,monat lang1 bis dass es euch zur ,nase ausgehe und euch ein ,ekel werde4 ,das ist ein ,gott nach meinem ,ideal1 und er ist derselbe1 den ,hiob anruft3 ,o1 dass es dem ,menschen erlaubt wre1 mit ,gott zu rechten1 so wie ein ,mann tut mit seinem vertrauten ,freund6 ,aber ohne diesen ,zustand abzuwarten1 nimmt der mit ,unglck ,geschlagene sich die ,freiheit1 ,erklrungen von dem ,herrn zu verlangen ber die schlechte ,behandlung1 der er ausgesetzt worden ist4 ,ich werde zu ,gott sagen3 ,verdamme mich nicht2 zeige mir1 warum du gegen mich ins ,gericht gegangen bist4 ,kann es dir gefallen1 mich niederzudrcken1 deiner ,hnde ,werk zu verwerfen und die ,absichten der ,boshaften zu frdern8 ,das sind doch ,vorwrfe und ,beschuldigungen1 die der gute ,gott ohne ,groll hinnimmt1 und auf die er antwortet1 ohne sich des ,donners zu bedienen4 ,wo ist er1 der himmlische ,vater1 der zu den ,torheiten der ,kinder gutmtig lcheln und verzeihen konnte1 nachdem er gestraft hatte8 ,wo verbirgt er sich1 der ,hausherr1 der das ,haus in guter ,ordnung hielt und die ,aufseher berwachte1 um ,ungerechtigkeiten zu hindern8 ,ist er vom ,sohn abgesetzt worden1 dem ,idealisten1 der sich nicht mit weltlichen ,dingen befasst8 ,oder berlieferte er uns dem ,frsten dieser ,welt1 der ,satan genannt wird1 als er nach dem ,fall der ersten ,menschen seinen ,fluch ber die ,erde schleuderte8 ,whrend dieser meiner unzusammenhngenden ,verteidigungsrede betrachtete der ,unbekannte mich mit demselben nachsichtigen ,lcheln1 ohne ,ungeduld zu verraten2 als ich aber zu ,ende gekommen war1 war er verschwunden1 eine erstickende ,atmosphre von ,kohlenoxyd um mich zurcklassend1 und ich fand mich einsam stehend auf der dsteren1 schmutzigen1 herbstschauerlichen ,rue ,medicis4 ,whrend ich den ,boulevard ,st4 ,michel hinunterging1 war ich auf mich selbst rgerlich1 dass ich die ,gelegenheit versumt hatte1 alles rund heraus zu sagen4 ,ich hatte noch viele ,pfeile im ,kcher1 wenn nur der ,unbekannte geruht htte1 zu antworten oder eine ,anklage gegen mich zu richten4 ,aber im selben ,augenblick1 wie sich jetzt die ,menschenmenge um mich drngt1 im starken ,schein der ,gaslaternen1 und alle ,realitten der ausgestellten ,handelswaren mich wieder an das ,leben in seiner ganzen ,kleinlichkeit erinnern1 erscheint mir die ,szene im ,garten wie ein ,wunder1 und ich eile erschreckt nach meiner ,wohnung1 wo ,meditationen mich in einen ,abgrund von ,zweifel und ,angst versenken4 ,etwas trgt sich zu in der ,welt1 und die ,menschen warten auf etwas ,neues1 das sich in ,schimmern hat wahrnehmen lassen4 ,es ist das ,mittelalter1 die ,zeit des ,glaubens und der ,glaubenslehre1 das in ,frankreich wieder im ,anzuge ist1 nachdem es durch den ,sturz eines ,kaisertums und eines ,miniatur-,augustus eingeleitet worden1 ganz wie beim ,verfall der ,rmermacht und den ,einfllen der ,barbaren2 und man hat ,paris-,rom in ,flammen stehen und die ,goten sich im ,kapitol-,versailles krnen sehen4 ,die grossen ,heiden ,taine und ,renan sind zur ,vernichtung hinabgestiegen und haben ihren ,skeptizismus mit sich genommen2 aber ,jeanne d',arc ist wieder zum ,leben erwacht4 ,die ,christen werden verfolgt1 ihre ,prozessionen von ,gendarmen auseinander getrieben1 whrend an den ,karnevalstagen ,saturnalien gefeiert werden und ihre ,schndlichkeiten auf offener ,strasse ausbreiten1 unter dem ,schutz der ,polizei und mit dem ,gelde der ,regierung1 die den ,unzufriedenen zum ,trost ,circenses bietet1 mit oder ohne durch ,gladiatoren gefllte wilde ,tiere4 ,panem et circenses1 7teures7 ,brot und ,zirkusspiel6 ,alles ist feil fr ,geld2 ,ehre1 ,gewissen1 ,vaterland1 ,liebe1 ,rechtsprechung3 wahrhaftig beweisende und regelrechte ,symptome des ,auflsungsprozesses einer ,gesellschaft1 bei der das ,wort und die ,sache ,tugend seit dreissig ,jahren in den ,bann getan ist4 ,das ist doch ,mittelalter1 ,tracht und ,haar des ,primitiv-,weibes4 ,die jungen ,mnner kleiden sich in ,mnchskutten1 schneiden das ,haar mit ,tonsur und trumen von ,klosterleben2 schreiben ,legenden und fhren ,mirakelspiele auf1 malen ,madonnen und schnitzen ,christusbilder1 ,eingebung aus der ,mystik des ,magiers holend1 der sie mit ,tristan und ,isolde1 ,parcifal und ,gral verzaubert hat4 ,die ,kreuzzge beginnen von neuem1 gegen ,trken und gegen ,juden2 die ,antisemiten und ,philhellenen sorgen fr die ,sache4 ,die ,magie und ,alchemie haben sich schon eingenistet1 und man wartet auf den ersten beweisbaren ,fall von ,verhexung1 um den ,scheiterhaufen zu errichten als ,folge der ,hexenprozesse4 ,mittelalter6 ,die ,wallfahrten nach ,lourdes1 ,tilli-sur-,seine1 ,rue ,jean ,goujon6 ,und selbst der ,himmel gibt der dumpf und stumpf gewordenen ,welt ,zeichen1 sich bereit zu halten2 der ,herr spricht durch ,wasserhosen1 ,cyklone1 berschwemmungen1 ,donnerschlge4 ,mittelalter ist der ,aussatz1 der von neuem auftritt und gegen den die rzte von ,paris und ,berlin soeben ein ,bndnis geschlossen haben4 ,das schne ,mittelalter1 als die ,menschen zu geniessen und zu leiden verstanden1 als die ,kraft und die ,liebe1 die ,schnheit in ,farbe1 ,linienspiel und ,harmonie sich zum letzten ,mal offenbarten1 ehe sie durch die ,renaissance des ,heidentums1 die man ,protestantismus nennt1 ertrnkt und niedergesbelt wurden4 ,der ,abend ist da1 und ich brenne vor ,sehnsucht1 die ,begegnung mit dem ,unbekannten zu erneuern1 wohl vorbereitet1 wie ich jetzt bin1 alles zu gestehen1 und mich zu verteidigen1 ehe ich verurteilt werde4 ,nachdem ich mein tristes ,mittagessen eingenommen habe1 gehe ich also den ,calvarienweg die ,rue ,bonaparte hinauf4 ,niemals ist mir diese ,strasse so gross vorgekommen1 wie jetzt am ,abend1 und die ,ladenfenster ghnen wie ,abgrnde1 in denen ,christus in vielfacher ,gestalt auftritt1 bald gemartert1 bald triumphierend4 ,und ich gehe und gehe1 whrend mir der ,schweiss in grossen ,tropfen rinnt und die ,stiefelsohlen gegen die ,fsse brennen1 ohne dass ich doch einen ,schritt vorwrts komme4 ,bin ich ,ahasver1 der dem ,erlser einen ,trunk ,wasser verweigert hat1 und bin ich jetzt1 da ich ihm zu folgen und ihm nachzueifern wnsche1 unfhig1 mich ihm zu nhern8 ,schliesslich und ohne selbst zu wissen wie1 befinde ich mich vor dem ,fleurus-,tor und im nchsten ,augenblick im ,garten1 der dunkel1 feucht und still da liegt4 ,sofort setzt ein ,windstoss das ,gerippe der ,bume in ,zittern1 und der ,unbekannte nimmt eher ,stellung1 als dass er sich nhert1 in seiner ,hlle von ,licht und ,sommer4 ,mit demselben ,lcheln wie das vorige ,mal1 ladet er mich mit einem ,zeichen ein1 zu sprechen4 ,und ich spreche6 --,was verlangst du von mir1 und warum plagst du mich mit deinem ,christus8 ,vor einigen ,tagen legtest du mir auf unverkennbare ,weise ,christi ,nachfolge in die ,hand1 und ich las das ,buch wie in meiner ,jugend1 als ich die ,welt verachten lernte4 ,wie kann ich recht haben1 des ,ewigen ,schpfung und die schne ,erde zu verachten8 ,und wohin hat deine ,weisheit mich gefhrt8 ,dazu meine ,angelegenheiten zu versumen1 dass ich fr meine ,mitmenschen eine ,last geworden bin1 dass ich als ,bettler geendet habe4 ,dieses ,buch1 das ,freundschaft verbietet1 das den ,verkehr mit der ,welt in den ,bann tut1 das ,einsamkeit und ,entsagung fordert1 ist fr einen ,mnch geschrieben und ich habe nicht das ,recht1 ,mnch zu werden und mich der ,gefahr auszusetzen1 dass meine ,kinder aus ,mangel umkommen4 ,sieh1 wohin die ,liebe zu einsamen ,leben mich gefhrt hat6 ,auf der einen ,seite befiehlst du ein ,eremitenleben1 und sobald ich mich von der ,welt zurckziehe1 werde ich von den ,dmonen der ,verrcktheit angegriffen1 meine ,angelegenheiten geraten in ,unordnung1 und in meiner ,isolierung besitze ich keinen ,freund mehr1 von dem ich ,hilfe begehren knnte4 ,auf der anderen ,seite1 sobald ich ,menschen aufsuche1 treffe ich die ,schlimmsten1 die mich mit ihrem ,hochmut qulen1 und zwar nach dem ,mass meiner ,demut2 denn ich bin demtig und behandle alle als gleiche1 bis sie mich unter ihre ,fsse treten2 dann benehme ich mich wie der ,wurm1 der den ,kopf erhebt aber nicht zu beissen vermag4 ,was verlangst du denn von mir8 ,mich um jeden ,preis martern zu knnen1 ob ich deinen ,willen tue oder ihn verachte6 ,willst du mich zum ,propheten machen8 ,das ist zu grosse ,ehre fr mich1 und ich ermangele der ,berufung4 brigens kann ich die ,haltung eines solchen nicht anlegen1 weil alle ,propheten1 die ich gekannt habe1 schliesslich entlarvt worden sind1 halb als ,charlatane1 halb als verrckte ,gesellen1 und ihre ,prophezeiungen sind nie eingetroffen4 ,und noch mehr1 wenn du mir eine ,berufung vorbehalten hast1 msste ich mit der ,gnade der ,auserwhlung beschenkt worden ein2 msste befreit sein von allen verderblichen ,leidenschaften1 die erniedrigend fr einen ,prediger sind2 meine ,lebensbahn msste von ,anfang an untersttzt worden sein1 statt dass ich jetzt von der ,armut beschmutzt worden bin1 die den ,charakter verdirbt und einem die ,hnde bindet4 ,es ist wohl wahr1 und ich gebe es zu1 dass die ,weltverachtung mich dazu gefhrt hat1 mich selbst zu verachten und meinen ,ruf durch ,geringschtzung der ,ehre zu schdigen2 und ich gestehe ein1 dass ich mich meiner ,person schlecht angenommen habe1 aber das ist infolge der berlegenheit meines besseren ,ichs geschehen1 das sich aus dem unreinen ,futteral erhob1 in das du meine unsterbliche ,seele gesteckt hast4 ,schon von den ,kinderjahren an habe ich ,reinheit und ,tugend geliebt1 ja das habe ich4 ,und doch hat mein ,leben sich durch ,unsauberkeit und ,laster geschleppt1 so dass ich oft glaube1 die ,snden seien als ,strafen auferlegt worden1 und in der ,absicht1 dauernden ,ekel vor dem ,leben selbst zu erzeugen4 ,warum hast du mich zur ,undankbarkeit verurteilt1 die ich am meisten von allen ,lastern verabscheue8 ,mir1 der von ,natur erkenntlich ist1 hast du ,schlingen gelegt1 um mich zu zwingen1 in ,verbindlichkeit zu dem ersten ,besten zu geraten4 ,so bin ich in ,abhngigkeit und ,sklaverei verwickelt worden4 ,da die ,wohltter als ,entgelt die ,gedanken1 ,wnsche1 ,neigungen und ,ergebenheitsgefhle verlangen1 mit einem ,wort die ganze ,seele1 bin ich immer gezwungen worden1 mich schuldbeladen und undankbar zurckzuziehen1 um meine ,persnlichkeit und meine menschliche ,wrde zu retten2 gezwungen worden1 die ,bande zu zerreissen1 die meine unsterbliche ,seele zu erwrgen drohten4 ,und zwar mit der ,seelenqual und den ,gewissensbissen eines ,diebes1 der mit fremdem ,eigentum seiner ,wege geht4 ,und jetzt1 da ich anfange meine ,seele zu pflegen nach den ,geboten in ,christi ,nachfolge1 ist es billig1 von einem ,menschen zu fordern1 dass er sich ,gott selbst zum ,muster nehmen und sich einbilden soll1 imstande zu sein1 sich die ,vollkommenheit des ,vollkommenen zu erwerben8 ,das heisst ihm ,grssenwahn einblasen4 ,aber wenn er nun durch die ,unmglichkeit1 dem ,erlser nachzueifern1 zur ,einsicht ber das ,unsinnige seiner ,absichten kommt1 versinkt er in ,verzweiflung und endet damit1 in der ,erfllung seiner weltlichen ,pflichten und in geistigen ,genssen ,trost zu suchen4 ,wenn die ,weisheit dieser ,welt der ,verachtung wert ist1 warum lsst du uns in ,schulden erziehen1 in denen man ,prgel bekommt1 um die grossen ,gelehrten verehren1 die ,heroen der ,literatur1 ,knste1 ,wissenschaft lobpreisen zu lernen8 ,nein1 dem ,ewigen nachzueifern ist gottlos1 und wehe dem1 der sich die ,fhigkeit zutraut4 ,da ist es bescheidener ,mensch zu bleiben und sich nach den ,besten unter den sndigen ,sterblichen zu formen suchen1 als davon zu trumen1 den ,gttern gleich zu werden4 ,in diesem ,fall sndigt man wenigstens nicht durch ,hochmut1 der die ,todsnde ist4 ,jesu ,christi ,nachfolge macht mich zu einem ,heuchler4 ,indem ich meinen ,hass gegen die ,bsen unterdrcke1 lerne ich ,nachsicht gegen die ,bosheit und damit gegen mich selbst1 whrend ich in der ,tiefe meines ,herzens meinen gerechten ,unwillen bewahre4 ,bses mit ,gutem vergelten1 heisst das ,laster1 den ,hochmut ermuntern2 und die ,apostel haben mich gelehrt1 dass man gegenseitig die ,fehler berichtigen soll1 und ich versichere1 dass meine ,mitmenschen mich nie geschont haben4 ,genau genommen1 habe ich dadurch1 dass ich den ,knigsweg des ,kreuzes whlte1 mich in die ,dornenhecken der ,theologie verstrickt1 so dass ,zweifel1 schrecklicher als je1 sich meines ,geistes bemchtigt und geradezu in mein ,ohr geflstert haben1 dass alles ,unglck1 alle ,ungerechtigkeit1 das ganze ,erlsungswerk nur eine ungeheure ,prfung sei1 der man tapfer standhalten msse4 ,in manchen ,augenblicken glaube ich1 dass ,swedenborg mit seinen grauenhaften ,hllen nichts anders ist als eine ,feuer-und ,wasserprobe1 die man durchmachen muss2 und obgleich ich in einer ,dankbarkeitsschuld1 die nie bezahlt werden kann1 zu diesem ,propheten stehe1 der mich vom ,wahnsinn gerettet hat1 fhle ich in meinem ,herzen immer wieder ein brennendes ,verlangen1 ihn zu verwerfen1 ihm zu trotzen1 als dem ,geist einer ,bosheit1 der darauf erpicht ist1 meine ,seele zu verschlingen1 um mich zu seinem ,sklaven zu machen1 nachdem er mich zu ,verzweiflung und ,selbstmord getrieben hat4 ,ja1 er hat sich zwischen mich und meinen ,gott geschlichen1 dessen ,platz er hat einnehmen wollen4 ,er ist es1 der mich durch die ,schrecken der ,nacht bezwingt1 und mir mit ,wahnsinn droht4 ,mag sein1 dass er sein ,amt vollbracht hat1 mich zum ,herrn zurckzufhren1 auf dass ich mich vor dem ,ewigen beuge6 ,mag sein1 dass seine ,hllen nur eine ,vogelscheuche sind1 ich nehme sie hin als solche1 aber ich glaube nicht mehr an sie1 und ich habe kein ,recht1 an sie zu glauben1 ohne den guten ,gott zu verunglimpfen1 der fordert1 dass wir vergeben sollen1 weil er selbst vergeben kann4 ,wenn ,unglck und ,trbsale1 die mich treffen1 nicht ,strafen sind1 so sind sie ,aufnahmeprfungen4 ,ich bin geneigt sie auf diese ,weise auszulegen1 und ,christus mag das ,muster sein1 da er viel gelitten hat1 obwohl ich nicht begreife1 wozu so viel ,leiden dient1 wenn es nicht einen ,vordergrund bilden soll1 um die ,wirkung der zuknftigen ,seeligkeit zu erhhen4 ,ich habe gesprochen6 ,gib mir jetzt ,antwort6 ,aber der ,unbekannte1 der mit bewundernswerter ,geduld zugehrt hatte1 antwortete nur mit einer ,miene milden ,spottes und verschwand1 mich in einer ,atmosphre zurcklassend1 die nach ,phenol stank4 ,hinaus auf die ,strasse versetzt1 werde ich nach meiner ,gewohnheit wtend1 dass ich meine besten ,argumente vergessen habe1 die immer auftauchen1 wenn es zu spt ist2 und nun rollt sich eine ganze lange ,rede auf1 whrend mir das ,herz schwillt und der ,mut sich aufs neue hebt4 ,der furchtbare und teilnehmende ,unbekannte hatte mir ja auf jeden ,fall zugehrt1 ohne mich zu zermalmen4 ,er hat also geruht1 auf ,grnde zu hren1 und er wird jetzt die ,ungerechtigkeit erwgen1 deren ,opfer ich gewesen bin4 ,vielleicht ist es mir geradezu gelungen1 ihn zu berzeugen1 da er ja stehen blieb und keine ,antwort gab4 ,und die alte ,einbildung1 dass ich ,hiob sei1 schleicht sich in mein ,gemt4 ,ich habe ja wirklich mein ,eigentum verloren1 man hat meine bewegliche ,habe1 ,bcher1 ,existenzmittel1 ,frau und ,kinder genommen2 gejagt von einem ,lande zum andern1 bin ich zu einsamen ,leben in der ,wste verurteilt worden4 ,habe ich diese ,klagelieder geschrieben oder ist es ,hiob8 ,meine ,nchsten haben mich verlassen1 und meine ,freunde haben mich vergessen4 ,mein ,weib stellt sich fremde meinem ,geist1 und meine ,bitten erreichen nicht die ,shne meiner ,mutter4 ,verachten mich auch die kleinen ,kinder4 ,er hat mich zum ,sprichwort gemacht unter den ,leuten1 und ich bin ein ,saitenspiel fr sie geworden4 ,ich treffe nur ,verleumder1 und mein ,auge steht wach die ganze ,nacht1 whrend sie meine ,seele stechen4 ,meine ,haut bricht und lst sich auf4 ,wenn ich sage3 ,das ,bett soll mir ,trost geben und fortnehmen etwas von er ,plage1 so erschreckst du mich mit ,trumen und beunruhigst mich mit ,gesichten4 ,das trifft entschieden bei mir zu3 die ,risse in der ,haut1 die ,trume und die ,visionen1 alles stimmt4 ,aber dazu kommt ein berschuss auf meine ,rechnung3 ich habe die ussersten ,qualen ertragen1 als zwingende ,umstnde1 die von den ,mchten gelenkt wurden1 mich ntigten1 die einfachsten ,pflichten eines ,mannes unerfllt zu lassen3 seine ,kinder zu unterhalten4 ,hiob zog sich aus dem ,spiele mit rein erhaltener ,ehre1 fr mich ging alles verloren1 sogar die ,ehre1 und doch berwand ich die ,versuchung1 mich selbst zu tten3 ich besass den ,mut1 entehrt zu leben4 ,alles in allem1 ich bin jedoch nicht so verwerflich1 und wenn ich der ,gnade nicht wrdig bin1 kann ich ,gutes von der ,barmherzigkeit geniessen4 ,fnfundzwanzig ,jahre lang habe ich ,dienst getan als ,henker und mich schliesslich als ein tchtiger erwiesen1 indem ich mich selbst hinrichtete1 ffentlich vor den ,menschen1 die diesen meinen ,akt von ,selbsterkenntnis mit einstimmigen ,beifall begrsst haben4 ,wenn ich in den ,missgeschicken und ,schiffbrchen1 die mich wahllos getroffen haben1 nicht ,gte habe finden knnen1 sondern belwollen1 bin ich schlechter als der untadelige ,diener des ,ewigen8 ,die ,liebe1 die ,gte zeigt sich bei uns ,sterblichen durch ergebene herzenswarme ,handlungen und ,worte1 und ein guter ,vater erzieht seine ,kinder mit ,zrtlichkeit und nicht mit den raffiniertesten ,grausamkeiten6 ,wie unbeholfen ich war1 dass ich vergass1 das alles dem ,unbekannten zu sagen4 ,aber das nchste ,mal werde ich den ,schaden wieder gut machen4 ,drei ,monate lang suchte ich vergebens persnliche ,verbindungen mit der ,swedenborg-,gesellschaft in ,paris einzuleiten4 ,eine ganze ,woche gehe ich jeden ,morgen nach dem ,pantheon hinauf1 um die ,rue ,thouin zu erreichen1 wo ,kapelle und ,bibliothek des schwedischen ,propheten liegen4 ,schliesslich treffe ich jemand1 der mir sagt1 dass der ,bibliothekar nur nachmittags empfngt1 gerade zu der ,zeit1 wo ich allein mit meinen ,gedanken sein will und zu mde bin1 um ,spaziergnge zu machen4 ,gleichwohl mache ich immer wieder den ,versuch1 nach der ,rue ,thouin zu kommen4 ,das erste ,mal fhle ich mich beim ,fortgehen unbehaglich niedergedrckt1 und am ,ende der ,saint-,michel-,brcke artete dieses ,gefhl zu einer ,angst aus1 die mich zwang1 nach ,hause zurckzukehren4 ,ein ander ,mal ist es ,sonntag1 und man will ,gottesdienst halten4 ,ich komme eine ,stunde zu frh1 und meine ,krfte reichen nicht aus1 eine ,stunde auf der ,strasse zuzubringen4 ,das dritte ,mal finde ich auf der ,rue ,thouin das ,pflaster aufgerissen1 und ,arbeiter versperren den ,weg mit ihren ,gestellen und ,gertschaften4 ,da denke ich1 dass es nicht ,swedenborg sein darf1 der mich auf den guten ,weg fhren soll1 und unter dem ,eindruck dieser ,ahnung kehre ich um4 ,bei der ,heimkehr fllt mir ein1 dass ich mich von ,swedenborgs unsichtbaren ,feinden habe betrgen lassen1 und dass ich sie bekmpfen muss4 ,der letzte ,versuch wird im ,wagen vorgenommen4 ,dieses ,mal ist die ,strasse barrikadiert1 wie um ausdrcklich meine ,absichten zu hindern4 ,ich steige aus dem ,wagen1 klettere ber ,hindernisse2 als ich aber an der ,tr des ,swedenborghauses anlange1 sind ,trottoir und ,treppe fortgenommen4 ,trotz allem schlage ich mich nach dem ,eingang durch1 ziehe am ,glockenstrang und 444 erfahre von einem ,unbekannten1 dass der ,bibliothekar krank ist4 ,mit einer ,art ,linderung in der ,seele kehre ich der dsteren und drftigen ,kapelle mit ihren dunklen ,fensterscheiben1 die von ,regen und ,staub beschmutzt sind1 den ,rcken4 ,es hatte mich immer abgestossen1 dieses ,haus in strengem1 barbarischem1 schwermtigem ,methodistenstil1 dessen ,mangel an ,schnheit mich an den ,protestantismus des ,nordens erinnerte1 und erst nach ernsten ,kmpfen gegen meinen ,hochmut verstand ich mich dazu1 dort ,eintritt zu suchen4 ,eine ,frmmigkeitspflicht gegen ,swedenborg1 weiter nichts4 ,als ich mit leichtem ,herzen umkehrte1 gewahre ich auf dem ,trottoir ein verzinntes ,eisenstckchen1 wie ein ,kleeblatt geformt1 und aus ,aberglauben nehme ich es auf4 ,und sogleich wird eine ,erinnerung zum ,leben erweckt4 ,als ich nmlich das ,jahr vorher1 den #b4 ,november in dem schrecklichen ,jahr #ahif1 eines ,morgens in ,klam in sterreich promenierte1 ging die ,sonne hinter einer ,wolkenwand in ,form eines ,bogens mit kleefrmigen ,aussenlinien auf1 der von blauen und weissen ,strahlen umgeben war4 ,und diese ,wolke glich meinem verzinnten ,eisenblech wie zwei ,wassertropfen einander gleichen2 mein ,tagebuch1 in dem noch die ,zeichnung zu finden ist1 kann diese ,tatsache besttigen4 ,was soll dies bedeuten8 ,die ,dreieinigkeit1 das ist klar4 ,und weiter8-- ,ich verlasse die ,rue ,thouin1 froh wie ein ,schuljunge1 der einer schweren ,aufgabe entronnen ist1 weil der ,lehrer krank geworden4 ,und als ich am ,pantheon vorbeigehe1 finde ich den ,tempel geffnet1 das grosse ,tor sperrweit auf1 und zwar auf eine herausfordernde ,weise1 die mir zurief3 tritt nur ein4 ,tatschlich habe ich trotz meinem langen ,aufenthalt in ,paris niemals diese ,kirche besucht1 hauptschlich weil man mir ber die ,wandgemlde ,lgen erzhlt und versichert hat1 sie behandeln ,stoffe aus der ,geschichte der ,gegenwart1 vor der ich ,abscheu empfinde4 ,man denke sich mein ,entzcken1 als ich eintrete und eine ,lichtdusche empfange1 die vom ,mittelgewlbe fllt1 und mich mitten in einer goldenen ,legende befinde1 ,frankreichs heiliger ,geschichte1 die unmittelbar vor dem ,protestantismus schliesst4 ,die mehrdeutige ,inschrift draussen ,aux grands hommes hatte mich also betrogen4 ,wenig ,knige1 noch weniger ,generle und nicht ein ,abgeordneter2 ich atme wieder4 ,dagegen ,st4 ,denis1 die heilige ,genoveva1 ,ludwig der ,heilige1 ,st4 ,jeanne 7d',arc74 ,nie htte ich geglaubt1 dass die ,republik in dem ,grad katholisch wre4 ,fehlt nur der ,altar1 das ,tabernakel1 und an ,stelle des ,gekreuzigten und der ,himmelsmutter ist das ,bild einer weltlichen ,frau hier von ,frauenverehrung errichtet2 doch ich trste mich mit dem ,gedanken1 dass diese ,berhmtheit schliesslich unten in den ,kloaken landen wird1 wie so viele andere und ehrenvollere4 ,es ist schn und lieblich1 in diesem ,tempel1 welcher der ,heiligkeit geweiht ist1 umher zu gehen1 aber zugleich betrbt es1 wenn man sieht1 wie man die ,tugendhaften und ,wohlttigen enthauptet4 ,muss man sich nicht um der ,ehre des guten ,gottes willen vorstellen1 dass alle diese ,flle von schlechter ,behandlung1 die den ,gerechten und ,barmherzigen zuteil geworden1 nur scheinbare ,massregeln sind2 und dass1 wie wenig ermunternde sich auch der ,weg der ,tugend zeigen mag1 der doch zu einem guten ,endpunkt fhrt1 der unserer ,auffassung verborgen ist8 ,sonst mssten die ,hllen dieser ,schaffots und ,scheiterhaufen1 die den ,heiligen angesichts triumphierender ,henker vorbehalten sind1 uns auf lsterliche ,gedanken bringen ber die ,gte des hchsten ,richters1 der die ,heiligkeit im ,erdenleben zu hassen und zu verfolgen scheint1 um sie in einer hheren ,welt zu belohnen3 die mit ,trnen sen1 werden mit ,freuden ernten4 ,indessen werfe ich1 als ich aus der ,kirche trete1 einen ,blick nach der ,rue ,thouin und wundere mich1 dass der ,weg zu ,swedenborg mich in den ,tempel der heiligen ,genoveva gefhrt hat4 ,swedenborg1 mein ,wegweiser und ,prophet1 hat mich gehindert nach seiner bescheidenen ,kapelle zu gehen3 hat er sich denn selbst verworfen und ist jetzt besser unterrichtet worden1 so dass er sich zum ,katholiken bekehrt hat8 ,whrend ich die ,arbeiten des schwedischen ,sehers studierte1 hat es mich betroffen1 wie er sich als ,gegner ,luther gegenberstellt1 der den ,glauben allein pries2 und in der ,tat ist ,swedenborg katholischer als er sich den ,anschein hat geben wollen1 da er den ,glauben und die ,werke gepredigt hat1 ganz wie die rmische ,kirche4 ,wenn es sich so verhlt1 dann bekmpft er sich selbst1 und ich1 sein ,adept1 werde zwischen ,amboss und ,hammer zermahlen werden4 ,eines ,abends nach einem von ,gewissenbissen und ,zweifeln erfllten ,tag1 begab ich mich1 nachdem ich mein einsames ,mittagsmahl eingenommen hatte1 nach dem ,garten1 der mich an sich lockt wie ein ,gethsemane1 wo unbekannte ,leiden meiner warten4 ,ich habe ein ,vorgefhl der ,qualen und kann nicht entfliehen4 ,ich ersehne sie fast1 wie der ,verwundete sich einer grausamen ,operation zu unterziehen wnscht1 die ihm ,genesung oder den ,tod bringen wird4 ,am ,fleurus-,tor angelangt1 befinde ich mich sogleich drinnen auf der ,rennbahn1 die in der ,ferne vom ,pantheon und dem ,kreuz begrenzt wird4 ,vor zwei ,jahren bezeichnete dieser ,tempel fr meinen weltlichen ,sinn die ,ehre1 die grossen ,mnnern gewidmet wird2 jetzt lege ich das aus3 den ,mrtyrern und den ,leiden1 die sie ausgestanden haben2 so hat sich mein ,gesichtspunkt verndert4 ,die ,abwesenheit des ,unbekannten macht mich unruhig und ich empfinde eine ,beklemmung der ,brust4 ,einsam und zur ,fehde bereit1 fhle ich mich aus ,mangel an einem sichtbaren ,gegner matt werden4 ,gegen ,schemen1 ,schatten zu kmpfen1 das ist schlimmer als gegen ,drachen und ,lwen6 ,schrecken ergreift mich1 und von dem ,mut des ,furchtsamen getrieben1 gehe ich auf dem schlpfrigen ,boden zwischen den ,platanen mit festen ,schritten weiter4 ,ein eingeschlossener ,geruch von schmutzigem ,kabeljau1 mit ,teer und ,talg gemischt1 erstickt mich2 ich hre das ,schwappen der ,wogen gegen ,schiffsrmpfe und einen ,kai2 ich werde in den ,hof eines gelben ,ziegelgebudes gefhrt1 ich steige ,treppen hinauf und gehe1 durch unermesslich grosse ,sle und zahllose ,galerien1 zwischen ,schauksten und ,glasschrnken voller ausgestopfter oder in ,gefssen konservierter ,tiere4 ,schliesslich ladet mich eine offene ,tr in einen ,saal von seltsamen ,aussehen ein2 er ist dmmrig und schwach von ,lichtflecken erleuchtet1 die von einer ,menge in wohlgeordneten ,schauksten ausgestellter ,mnzen und ,medaillen reflektiert werden4 ,ich bleibe vor einem mit ,glas bedeckten ,kasten in der ,nhe eines ,fensters stehen1 und unter den ,gold-und ,silbermedaillen wird mein ,blick von einer aus anderm ,metall1 das dunkel wie ,blei ist angezogen4 ,es ist mein ,bild1 der ,typus eines ,frevlers und ,ehrgeizigen mit hohlen ,wangen1 zu ,berge stehendem ,haar und hasserflltem ,mund4 ,und die ,kehrseite der ,medaille trgt die ,devise3 ,die ,wahrheit ist immer rcksichtslos4 ,o1 die ,wahrheit1 die den ,sterblichen so verborgen ist und die entschleiert zu haben ich bermtig genug war zu glauben1 als ich das heilige ,abendmahl verhhnte1 dessen ,wunder ich jetzt bekenne4 ,ein gottloses ,erinnerungszeichen1 zur ,unehre der ,gottlosigkeit von lsterlichen ,freunden errichtet6 ,es ist wahr1 ich habe mich immer wegen dieser ,verherrlichung der ,brutalitt geschmt und mich nicht darum gekmmert1 dieses ,erinnerungszeichen zu bewahren2 ich habe es den ,kindern zum ,spielen hingeworfen1 und es ist fortgekommen1 ohne dass ich es vermisst htte4 ,in gleicher ,weise wollte ein schicksalsschweres ,zusammentreffen1 dass der ,knstler der die ,medaille machte1 gleich danach geistesgestrt wurde1 nachdem er seinen ,verleger betrogen und ,flschungen begangen hatte4 ,o1 diese ,schmach6 die nicht ausgetilgt werden kann1 sondern immer im ,gedchtnis bewahrt wird1 da das ,gesetz gebietet1 dass dieses ,anklage-,dokument in den ,museen des ,staates verwahrt wird4 ,da sieht man die ,ehre4 ,worber habe ich mich zu beklagen1 da die ,vorsehung einer schimpflichen ,bitte ,erfllung gewhrt hat1 die ich in meiner ,jugend an sie richtete4 ,es war um mein fnfzehntes ,jahr2 mde der nutzlosen ,kmpfe gegen das junge ,fleisch1 das auf ,befriedigung der ,leidenschaften pochte2 erschpft von den religisen ,konflikten1 die meine ,seele verheerten1 welche lstern war1 das ,rtsel des ,daseins zu erfahren2 in einer ,umgebung frmmelnder ,menschen1 die mich unter dem ,vorwand peinigten1 meine ,seele der ,liebe zum ,gttlichen zuneigen zu wollen1 usserte ich unumwunden folgende ,worte zu einer alten ,freundin1 die mich zu ,tode moralisiert hatte3 ,ich lasse die ,moral fallen1 wenn ich nur ein grosses ,talent werden kann1 das allgemein bewundert wird6--,spter wurde ich in meiner ,ansicht von ,thomas ,henry ,buckle bestrkt1 der uns lehrte1 dass die ,moral ein ,nichts sei1 das sie sich nicht entwickle1 und dass die ,intelligenz alles sei4 ,und mit zwanzig ,jahren lernte ich von ,taine1 dass bse und gut zwei indifferente ,sachen seien1 denen unbewusste und verantwortungslose ,eigenschaften innewohnten1 wie die ,aciditt der ,sure und ,alkalitt bei einem ,alkali4 ,und diese ,phrase1 die von ,georg ,brandes im ,fluge ergriffen und ausgearbeitet wurde1 drckt ihr ,geprge von ,immoralitt auf die skandinavische ,literatur4 ,ein ,sophisma1 das heisst1 ein schwacher ,vernunftschluss1 der fehl geschossen hat1 verfhrt eine ,generation von freidenkenden ,menschen6 ,eine solche ,schwche6 ,denn beim ,analysieren von ,buckels ,epigramm3 ,die ,moral entwickelt sich nicht1 also ist sie indifferent1 entdeckt man leicht1 dass der ,schlusssatz besser so gezogen werden knnte3 ,die ,moral1 die unerschtterlich dieselbe bleibt1 beweiset dadurch ihren gttlichen und ewigen ,ursprung4 ,als mein ,wunsch endlich erhrt wurde1 war ich das anerkannte1 bewunderte ,talent und der verachtetste aller ,menschen1 die in diesem ,jahrhundert in meinem ,lande geboren sind4 ,in den ,bann getan von den besseren ,kreisen1 missachtet von dem ,geringsten unter den ,geringen1 verleugnet von meinen ,freunden1 den ,besuch meiner ,bewunderer in der ,nacht oder im geheimen empfangend6 ,ja1 alle beugen sich vor der ,moral1 und eine ,minderheit verbeugt sich vor dem ,talent3 das gibt uns manches zu denken ber das ,wesen der ,moral6 ,und noch schlimmer ist die ,kehrseite der ,medaille6 ,die ,wahrheit6 ,als ob ich mich nie der ,lge ergeben htte1 trotzdem ich in dem ,ansehen stand wahrhaftiger1 aufrichtiger als andere zu sein4 ,ich verweile nicht bei den kleinen ,lgen der ,kindheit1 weil die so wenig bedeuten1 hervorgegangen1 wie sie meist waren1 aus ,furcht oder der ,unfhigkeit1 die ,wirklichkeit von den ,einbildungen zu trennen2 und weil sie aufgewogen wurden von ungerechten ,strafen1 die auf falsche ,anklagen der ,kameraden erfolgten4 ,aber es sind andere ,lgen1 ernster wegen der verderblichen ,folgen1 die das schlechte ,beispiel und das ,entschuldigen einer schweren ,versndigung hervorbringen4 ,es ist die unwahre ,darstellung1 die meine ,selbstbiographie ,der ,sohn einer ,magd ber die ,krisis der ,pubertt gibt4 ,als ich dieses ,jugendbekenntnis schrieb1 scheint mich der liberalistische ,geist der damaligen ,zeit verfhrt zu haben1 mit zu hellen ,farben zu malen1 in der verzeihlichen ,absicht1 junge ,mnner1 die einem frhreifen ,laster anheimgefallen sind1 von der ,furcht zu befreien4 ,als ich zum ,schluss dieser bitteren ,reflexionen gekommen bin1 schrumpft das ,mnzkabinett zusammen1 die ,medaille zieht sich in die ,ferne zurck und verkleinert sich zur ,grsse eines ,bleiknopfes4 ,und ich sehe mich in einer ,bodenkammer auf dem ,lande1 am ,strande des ,mlar1 in einem ,pensionat fr ,knaben bei einem ,knstler1 im ,jahre #ahfa4 ,kinder in ungesetzlichen ,verbindungen geboren1 ,kinder von ,eltern1 die aus dem ,land geflohen sind1 schlecht erzogene ,kinder1 die in zu zahlreichen ,familien im ,wege stehen1 leben hier zusammen1 in einen ,bodenraum zusammengepfercht1 ohne ,aufsicht1 zu zweien das ,bett teilend1 einander tyrannisierend und einander misshandelnd1 um sich am ,leben zu rchen1 das so grausam ist4 ,eine hungrige ,herde kleiner ,missetter1 schlecht gekleidet und schlecht genhrt1 ein ,schrecken fr die ,bauern und besonders fr die ,grtner4 ,genug1 der lteste in der ,bande spielt die ,rolle des ,verfhrers1 und das ,laster nistet sich ein in die junge ,schar4444 ,dem ,fall1 jawohl dem ,fall1 folgt unmittelbar die ,gewissensqual1 und ich sehe mich bei dem schwachen ,schein des grauenden ,sommertages im ,nachthemd am ,tisch sitzen1 das ,gebetbuch vor mir4 ,schamgefhl und ,gewissensqual1 trotzdem mir die ,natur der ,snde vollstndig unbekannt war4 ,unschuldig1 weil ich unbewusst war1 und doch verbrecherisch4 ,verfhrt und nachher ,verfhrer1 ,reue und ,rckfall1 ,zweifel an der ,wahrhaftigkeit des anklagenden ,gewissens6 ,zweifel1 dass ein ,gott gndig ist1 der die schrecklichsten ,versuchungen fr einen ,unwissenden auslegt4 ,fr ein ,kind1 das als einen von der ,natur herzlich gern gebotenen ,genuss hinnimmt1 was das gttliche ,gesetz mit dem ,tode bestraft4 ,ohne ,schuld vor sich selbst und doch von ,gewissensbedenken gepeinigt1 die den ,unglcklichen der ,religion zu jagen2 die aber vergibt oder trstet nicht1 sondern verurteilt zu ,wahnwitz und ,hlle--den unschuldigen ,wicht1 das ,opfer1 dem die ,kraft fehlt1 im ungleichen ,kampf mit der allmchtigen ,natur stand zu halten4 ,das hllische ,kohlenfeuer ist angezndet1 um bis ans ,grab zu brennen1 sei es1 dass es in der ,einsamkeit unter der ,asche glht oder ,nahrung von den brennbaren ,stoffen eines ,weibes holt4 ,versucht man dieses ,feuer durch ,enthaltsamkeit zu lschen1 so wird die ,leidenschaft perverse ,wege einschlagen und die ,tugend auf unerwartete ,weise bestraft werden4 ,begiesse den angezndeten ,scheiterhaufen mit ,petroleum1 so bekommst du eine ,vorstellung von der erlaubten ,liebe6 ,wahrhaftig1 kommt ein ,knabe und fragt mich jetzt1 den ,fnfzigjhrigen3 was soll man tun8 so habe ich nur eine ,antwort1 nach so vielen ,erfahrungen und so vielen ,errterungen und die ist3 --,ich weiss es nicht6 ,und suchte mich ein junger ,mann auf1 um mich zu fragen1 was vorzuziehen sei1 unverheiratet zu bleiben oder die ,ehe einzugehen1 wrde ich antworten3 ,das beruht auf ,neigung und ,geschmack2 wenn ,sie die ,hlle des ,junggesellen vorziehen1 so whlen ,sie die2 gefllt ,ihnen die eheliche ,hlle besser1 so treten ,sie in diese ein4 ,fr meine ,person ziehe ich ,gehenna an der ,seite einer ,gattin vor1 weil das ein ,paradies zur ,folge hat1 das allerdings knstlich ist aber entzckend und in dem es ,erinnerungen an das goldene ,zeitalter gibt3 nmlich das ,kind4 ,ich mchte mich als ,verfhrer der ,jugend anklagen1 aber kann es nicht1 da der ,zweck meines ,bekenntnisses war1 die ,jnglinge von der ,furcht zu befreien4 ,befreiung1 das war die ,losung fr die skandinavische ,literatur die ganzen achtziger ,jahre4 ,ich befreite die ,frauen1 mit dem ,erfolg1 dass die ,familienfrauen den ,prostituierten gleich wurden und sich gegen ihren ,befreier wandten1 um ihn mit ihren zerbrochenen ,ketten zu schlagen4 ,ich habe die ,elenden und die ,unterdrckten so befreit1 dass die ,gesellschaft von den schlimmsten ,unterdrckern regiert wird1 die zur ,macht gekommen sind4 ,ich habe die ,jugend von ,gewissensqual und ,verkehrtheit befreien wollen1 und die ,jugend1 die in ,laster und ,verbrechen versunken ist1 klagt mich an1 ein ,catilina zu sein1 und ,vter und ,mtter haben mich auf den ,index gesetzt6 ,also soll man das ,befreien lassen1 da das ,leben ein ,gefngnis ist2 was ich nicht wusste2 und das entschuldigt mich vor mir selbst1 da ich in gutem ,glauben und in guter ,absicht gehandelt habe1 um dem ,vorbild des ,erlsers zu folgen1 der die ,ehebrecherin und den ,ruber frei sprach4 ,das einzige ist darin liegt der ,hauptpunkt1 dass ich die furchtbaren ,gewissensqualen verleugnet habe1 die den ,fall eines ,knaben begleiteten1 und das ist mea culpa2 das lsst mich errten angesichts der ,inschrift der ,medaille1 die ich nicht selbst besorgt habe4 ,zu meinem ,sohn mchte ich sagen3 ,versuch keusch zu bleiben1 und auf alle ,flle weiche schlechten ,weibern aus1 denn die vergiften dich fr das ganze ,leben und sind besessene ,unglckswesen1 deren bse ,geister auf eine reine ,seele bergehen2 das ist die ,ursache1 warum diese ,weiber1 denen man zu existieren erlaubt1 weil es die tatschlich gibt1 ,versuchungen ausmachen1 denen widerstehen zu knnen sich ein junger ,mann zur ,ehre anrechnen muss4 ,und noch eins1 mein ,sohn1 erliege nicht den ,versuchungen einer verheirateten ,frau1 wenn sie auch deine mnnliche ,eitelkeit reizt1 indem sie dich ,joseph nennt6 ,die ,ehre gebhrt nicht ,potiphars ,frau1 sondern ,joseph1 dessen ,ehrentitel auf den ,mann bergeht1 der den ,mut hatte1 dem ,erlser ,pflegevater zu bleiben1 ohne ber seine fr einen ,mann zweideutige ,stellung ,unwille zu verraten4 ,und an meine ,tchter ein ,wort1 ein einziges3 der ,altar oder das ,gelbde der ,keuschheit6 ,das ist alles6 ,die freie ,liebe und ,rechnung der ,frau hat es immer gegeben1 und die freien ,frauen sind ,kokotten und ,huren1 und sie werden es bleiben1 so lange die ,welt steht2 wie auch die ungetreue ,gattin ihresgleichen werden wird1 oder1 richtiger1 schlimmer als sie1 weil sie einen ,mann mordet und die ,zukunft ihrer ,kinder trbt4 ,ich brenne vor ,begierde1 mich anzuklagen und mich zugleich zu verteidigen1 aber es gibt kein ,gericht1 keine ,richter1 und ich verzehre mich hier in der ,einsamkeit6 ,als ich meine ,verzweiflung nach allen ,himmelsstrichen ausrief1 wurde ich in ein ,dunkel gehllt1 und als ich deutlicher zu sehen begann1 fand ich mich mit dem ,kopf gegen einen ,kastanienbaum in der ,fleurus-,allee lehnend4 ,es war der dritte ,baum vom ,eingang gerechnet1 und die ,allee hat siebenundvierzig auf jeder ,seite und neun ,bnke sind zwischen die ,bume als ,haltepunkte gestellt4 ,bleiben also vierundvierzig ,raststellen fr mich1 ehe ich die erste ,station erreiche4 ,einen ,augenblick bleibe ich angesichts des ausgedehnten ,trnenpfades ganz niedergeschlagen stehen1 als sich unter den entlaubten ,bumen eine ,lichtkugel nhert1 die von zwei ,vogelflgeln getragen wird4 ,sie macht vor mir in gleicher ,hhe mit meinen ,augen ,halt1 und in dem klaren ,schein1 der sich um die ,kugel breitet1 sehe ich ein weisses ,blatt ,papier1 das gleich einer ,speisekarte verziert ist4 ,oben steht in rauchgefrbten ,buchstaben3 ,iss6 ,und unten rollt sich in einer ,sekunde mein ganzes verflossenes ,leben auf1 wie eine mikrographische ,reproduktion auf einem ungeheuer grossen ,plakat4 ,alles ist da zu finden6 ,alle ,schrecken1 die heimlichsten ,snden1 die widerlichsten ,szenen1 in denen ich die ,hauptrolle spiele4444 ,wehe1 ich mchte vor ,scham sterben1 als ich im ,bilde die ,szenen sehe1 die mein vergrsserndes ,auge auf einmal auffasst1 ohne lesen und verdolmetschen zu brauchen6 ,aber ich sterbe nicht1 im ,gegenteil1 whrend einer ,minute1 die so lang ist wie achtundvierzig ,jahre1 sehe ich aufs neue mein ganzes ,leben von der grnen ,kindheit an bis auf diesen ,tag4 ,mein ,gebein verdorrt bis aufs ,mark1 mein ,blut stockt1 und vom ,feuer der ,gewissensqual verzehrt1 falle ich mit dem ,ausruf zu ,boden3 ,gnade6 ,gnade6 ,und ich werde davon abstehen1 mich vor dem ,ewigen zu rechtfertigen1 und ich werde davon abstehen1 meinen ,nchsten anzuklagen4444 ,als das ,bewusstsein wiederkam1 befand ich mich auf der ,rue de ,luxembourg1 und bei einem ,blick durch das ,gittertor sah ich den ,garten grnen1 whrend ein ,chor von kleinen lebhaften ,spottvgeln mich hinter ,buschen und ,bumen grsst6 ,die ,rue ,bonaparte hinuntergehend1 fhle ich mich gegeisselt1 und die ,schmach weckt den ,zorn1 und die ,widerspenstigkeit beginnt sich zu rhren4--,ich habe gesndigt1 zugegeben1 und ich bin bestraft worden4 ,das msste doch genug sein1 um die ,zeichen auf der weissen ,schiefertafel auszukratzen4 ,ein guter ,vater kann verzeihen1 nachdem er gestraft hat1 und ich kenne welche1 die begnadigen knnen1 ohne ,auge fr ,auge1 ,zahn fr ,zahn zu fordern2 ich kenne welche1 die nie anders strafen als durch milde ,worte und nicht weiter davon sprechen1 nachdem die ,sache einmal ausgetragen ist4 ,aber ich habe nie einen gesehen1 der ber die ,fehltritte und ,versndigungen seiner ,kinder ,buch gefhrt htte4 ,der ,geist des ,aufruhrs erhebt sich wieder1 das ,gefhl menschlich-gttlicher ,wrde sagt3 ,schwacher1 du bist gefallen1 du hast dich erniedrigt1 als du die ,selbstberechtigung deines ,ichs gegenber der der anderen verleugnet hast4 ,das ist gerade der ,kampf des ,lebens1 der ,versuchung sich vor den andern zu beugen zu widerstehen1 denn im selben ,augenblick1 in dem du das tust1 hast du dich richtend ber den ,herrn deines ,schicksals gestellt und kriechend unter die andern4 ,wre ich ,herrscher1 wrde ich den ,aufrhrer hassen1 aber ich msste ihm grssere ,achtung bezeigen als dem ,gehorsamen4 ,seelenstrke ist schn1 und das ,schne ist gttlich4 ,vor einem ,gott1 dem weisesten1 schnsten und gtigsten1 werde ich mich beugen1 aber vor schlechten elenden ,menschen1 die mir gleichen1 habe ich nicht das ,recht die ,knie zu beugen4 ,fr grosse ,geister habe ich immer ,verehrung gehegt1 und es ist eine ,lge1 das mir die ,fhigkeit zu bewundern gefehlt hat1 wenn ich mich auch nicht habe zwingen knnen1 das ,kleine zu bewundern4 ,offen habe ich meine ,verehrung ausgesprochen fr ,mnner wie ,linne1 der ,gott gesehen hat1 fr ,bernardin de ,saint-,pierre1 fr ,balzac1 fr ,swedenborg1 fr ,nietzsche1 dem die ,hftsehne und das ,gehirn gelhmt wurden im ,titanenkampf4444 ,aber ich weiss wohl1 dass die ,gtter der ,zeit mich vor allem ,kleinen auf die ,knie haben zwingen wollen1 besonders vor allem ,minderwertigen1 krperlich1 sittlich1 geistig ,schwachen4 ,aber ich bin nicht ,tyrann gewesen1 im ,gegenteil1 ich war mit dabei und fhrte die ,sache der ,enterbten1 ich war mit dabei und kmpfte im ,befreiungskrieg fr die ,unterdrckten1 weil ich nicht verstand1 dass sie sich auf dem ,platz befanden1 auf den sie von der ,vorsehung gestellt waren4 ,ob es geschah1 um mir die ,folgen dieses ,sklavenkrieges zu zeigen1 weiss ich nicht1 aber immer gab das ,schicksal mich einer ,sklavenseele in die ,hand1 die mein ,herr wurde1 die mich unter ihre ,holzschuhe oder ihre ,knopfstiefel trat2 immer musste ich ,stroh und ,ziegel tragen fr einen rohen gyptischen ,mann1 oder fr ein ,weib1 das von meinem ,blute lebte und mir das1 was brig blieb1 zu meiner ,nahrung gab4 ,schliesslich1 weise durch die ,lehren geworden1 machte ich mich frei aus den ,gefngnissen1 und da blieb mir nur die ,freiheit der ,wste1 wo mir wahrhaftig kein ,manna und keine ,wachteln geboten wurden4 ,zur ,einsamkeit wurde ich verurteilt1 und jedesmal wenn ich einen ,menschen suchte1 um mit ihm zu sprechen1 wurde ein gyptischer ,mann gesandt1 um mich anzuspucken2 ein ,unwissender1 um mich darber aufzuklren1 wie viel kenntnisreicher der ,ignorant sei2 ein hoffrtiger ,unfhiger1 um mir zu sagen1 dass ich der ,hoffrtigste sei2 ein ,liederlicher1 um mir ,tugend zu predigen6--,wer verfolgt mich1 wer demtigt mich mehr1 als die andern gedemtigt werden8 ,ist es der ,weise1 so weiss er1 dass ich nicht hochmtig war1 und dass ich im ,namen dessen stolz war1 dessen ,sprachrohr ich zu sein glaubte2 und er kennt wohl die ,bosheit der ,menschen1 die1 wie ich mich auch drehe und wende1 bereit sind1 etwas gegen mich zu haben4 ,sage ich1 das ich aus mir selbst spreche1 so bin ich des ,hochmuts schuldig2 sage ich1 dass ich das ,meine von ,gott habe1 so bin ich der ,lsterung schuldig4--,sind alle ,menschen gleich1 warum hat dann die ,vorsehung ,gesellschaftsklassen mit einer ,rangordnung eingerichtet1 wo der eine es besser hat als der andere und ,untergebenen befehlen darf1 die menschlicher ,obrigkeit untertnig sein mssen8 ,warum werden einige zu ,macht-und ,ehrenstellen berufen1 whrend andere verurteilt werden1 sich andchtig1 bewundernd1 gehorchend unten zu halten8 ,ist das ,gleichheit1 und deutet das darauf1 dass alle gleich geschaffen sind8 ,nein1 ich kann weder in der ,ordnung der ,natur1 wo das ,rassepferd ,namen und ,titel1 ,stammbaum und ,bedienung hat1 aus ,marmorkrippen frist und ,alpaka trgt1 whrend der elende ,gaul den ,strassenkehricht ziehen muss1 ein ,gesetz des ,gleichgewichts sehen1 noch in der ,gesellschaftsordnung1 wo selbst der ,geselle seinen ,lehrjungen zum ,hundsfottieren unter sich hat4 ,und doch soll ich gezwungen werden1 ganz gegen gttliche und menschliche ,ordnung1 eine ,tatsache anzuerkennen1 die jeden ,augenblick am ,tage widerlegt wird1 eine ,tatsache1 die berhaupt nicht existiert6 ,ist ,gott mit sich selbst entzweit oder sind seine ,satrapen in ,streit geraten8 ,ist jede ,zeitperiode hier eine ,anspielung von dem1 was da oben vor sich geht8 ,ist dort auch ,parteibildung mit ,demokraten-,agitoren und ,herrschlsternen8 ,so will es zuweilen scheinen1 denn viele ,stimmen sprechen auf einmal3 ,der ,volksfhrer hrt ein ,gottesgebot aus den ,wolken und er fhrt die ,massen mit heiligem ,eifer zu ,mord und ,brand1 und es ist glckt ihm zuweilen1 als stehe er unter einem mchtigen ,schutz4 ,ein andermal fhrt der ,volksvergeuder und-bezwinger seine geweihten ,scharen unter ,anrufung des himmlischen ,schutzes gegen die ,massen1 und sein ,vorhaben wird mit ,erfolg gekrnt1 als ob andere ,mchte ihn zum ,sieg geleitet htten6 ,wehe den ,menschenkindern1 wenn die ,herrscher und ,gewalten uneinig geworden sind6 ,da gilt es1 fein zu hren1 wenn die ,stimmen der ,unsichtbaren ,gehorsam gebieten1 und den richtigen ,weg zu wissen1 denn der ,sieger hat immer recht4 ,ist es ,ragnark1 das bevorsteht oder schon da ist8 ,kmpfen nicht alle erwachten ,gttermchte ber den ,wolken um die ,herrschaft8 ,pan war ja eine ,zeit oben und schien zu herrschen2 ,jehova hat ja sein auserwhltes ,volk beschtzt1 und ,christus hat seine ,getreuen nicht verlassen2 ,allah hat krzlich die ,olympischen bei den ,termopylen schlagen knnen2 ,buddha drngt sich vor mit einer ,gewalt1 die den ,nazarener einen ,augenblick ernstlich bedrohte6 ,wehe den ,menschenkindern1 wenn die ,mchte kmpfen6 ,alle rufen sie zu dem ,einzigen und ,wahren ,gott1 aber keiner sagt mir1 wer er ist6 ,ist er es1 der mit dem ,donner und dem ,wirbelwind spielt8 ,aber die bewegten ,zeus und ,tor auch1 und die ,theosophen schwren1 dass die ,unsichtbaren in ,hochasien mit diesen ,naturmchten zu spielen verstehen1 wie ,jehova1 ,osirispriester und ,zauberer es vermocht haben sollen4 ,alle verlangen ,zeichen und ,wunder1 und es geschehen ,zeichen und ,wunder1 aber niemand weiss1 wer sie zustande bringt1 denn die schwarzen ,mchte sind ebenso zauberkundig wie die weissen4 ,wer ist der ,herr1 der so mchtig zu den ,vlkern spricht in diesen ,zeiten8 ,oder wer ist mein ,herr8 ,hat eine ,menschenameise nicht das ,recht1 zu erfahren1 wem sie dienen und gehorchen soll1 und wie1 ehe sie verworfen wird als ungehorsam8 ,wie oft habe ich nicht den ,unbekannten angerufen1 deutlicher zu sprechen1 und als er schliesslich antwortete1 geschah es mit einem ,sonnenstrahl1 einem ,donnerschlag1 einem ,wassertropfen4 ,der ,herr der ,naturkrfte6 ,gut1 ich erkenne ihn an1 aber er war es nicht1 der mit einen neuen ,sinn geben und mich von ,begierden1 ,hass und ,hochmut reinigen sollte4444 99 99 99 99 99 ,so mahlt und mahlt die ewige ,sndenmhle2 dieselben ,anklagen1 dieselben ,verteidigungen4 ,sisyphus1 der seinen ,stein rollt1 die ,danaden1 die mit ihrem ,sieb schpfen3 wahrhaftig1 scheinen nicht die ,strafen ewige zu sein6 ,als ich in meine ,zelle zurckkehre1 finde ich1 dass die ,uhr erst neun ist1 und ffne die ,bibel1 um ,aufklrung und ,ruhe zu finden4 ,als ich aber in den ,psalmen ,davids zu den grauenhaften ,flchen komme1 die er mit ,gebeten auf seine ,feinde herabruft1 kann ich nicht lnger dabei sein3 ich habe nur einen ,feind1 das bin ich2 die andern1 die mich qulen1 haben ein ,recht dazu1 und es ist immer zu meinem ,besten gewesen1 und ich habe eben gelernt1 das man seinen ,feinden verzeihen soll3 die ,theosophen haben mir sogar gesagt1 dass das ,gebet schwarze ,magie ist1 dass ,bses ber ,feinde erbitten envotment ist d4 h4 ,verhexungen1 die mit dem ,scheiterhaufen bestraft wurden6 ,mein alter ,freund ,hiob trstet mich nicht mehr1 denn ich bin teils kein gerechter ,mann1 wie bekannt1 teils finde ich seine ,kritik ber des ,ewigen ,handlungsweise ebenso gottlos wie meine aufrhrerischen ,reden und ,gedanken4 ,da werfe ich mich auf das ,neue ,testament und stosse auf ,paulus1 der gleich mir ein ,saulus gewesen ist und mir deshalb viel zu sagen haben msste4 ,gewisse meiner ,fehler finde ich bei ihm wieder1 aber nicht darum habe ich ihn aufgesucht2 und ich verstehe noch nicht1 wie man den ,mut haben kann1 ,strafpredigten zu halten und zum ,satan zu verurteilen1 wenn man mit beiden ,beinen im ,sndenpfuhl steht4 ,sein ,eifer macht ihn kindlich und deshalb momentan sympathisch1 so1 wenn er einen ,korintherbrief mit dem ,bekenntnis beginnt3 ,ich1 ,paul1 der ,euch verchtlich scheint1 wenn ich ,euch nahe bin1 aber der voll von ,khnheit ist1 wenn ich weit von ,euch bin4 ,ich kann auf die ,worte dieses ,mannes nicht lauschen1 als seien sie von ,gott gekommen1 da er alle meine ,schwchen hat1 die ich mit seiner ,hilfe fortarbeiten wollte4 ,wie soll ich die ,demut bewahren1 wenn mein ,lehrer zwei lange ,briefe voll ,prahlerei ber sich schreibt4 ,ich erachte1 dass ich in nichts den ausgezeichnetsten ,aposteln unterlegen gewesen bin4 ,oder3 ,niemand betrachte mich als einen ,trichten2 wenn doch1 so habe ,geduld mit meinem ,unverstand1 dass ich mich auch ein wenig rhme4 ,und dann zhlt er seine ,leiden auf 7ganz wie ich1 obwohl ich schliesslich eingesehen habe1 dass meine ,leiden wohl verdient waren74 ,ich habe mehr des ,tages ,last getragen als die andern1 mehr ,wunden1 mehr ,gefngnis4 ,von den ,juden habe ich fnfmal empfangen vierzig ,streiche weniger eins2 gestupt dreimal2 gesteinigt wurde ich einmal usw4 ,da finde ich meine ,schosssnden wieder und1 was schlimmer ist1 deren ,verteidigung4 ,ich bin tricht gewesen1 da ich mich rhmte1 aber ,ihr habt mich dazu gezwungen1 denn es stand ,euch an1 ,gutes von mir zu reden1 da ich1 wie bekannt1 in keinem ,punkt den hchsten ,aposteln unterlegen gewesen bin1 wiewohl ich nichts bin4 ,die letzten ,worte offenbaren das unsinnig ,falsche in dieser gepriesenen ,demut1 mit welcher der ,hochmut prahlt2 und das entzndete in mir von neuem den ,unwillen1 den ich schon in meiner ,jugend gegen diesen ,propheten der ,reiseprediger hegte1 dessen ,stil sie so gut nachzuahmen verstanden4 ,und ich verliess den ,schler1 um vom ,meister selbst ,worte der ,weisheit zu hren4 ,aber ich weiss nicht1 welcher ,dmon an diesem ,abend1 da ich allein und zerknirscht bin1 die ,bltter wendet1 vielleicht das ,gesicht verkehrt1 so dass das ,buch1 das ,antwort auf alles und ,heilung fr alles hat1 mich nur tuscht und mir ins ,angesicht schlgt4 ,als ich lese1 wie ,christus die ,ehebrecherin freispricht1 fhle ich die bodenlosen ,zweifel wieder aufsteigen von den ,toten4 ,es war #ahgb1 als ich in meinem ,jugenddrama ,meister ,olof den ,reformator die ,hure1 ,magdalena1 mit ungefhr denselben ,worten freisprechen liess4 ,was folgte darauf8 ,dieser ,katarakt von ,freisprechungen1 und zwar von allen moralischen ,verpflichtungen1 der durch die ,literatur ber die ,gesellschaft strmte und alles aufgelst hat1 ,familie1 ,sitte1 ,ehre1 ,glauben4 ,und diese ,befreiung1 die auf edler ,humanitt fusste und ,christi ,gebot richte nicht gehorchte1 die wird nun von den ,mchten desavouiert1 indem sie die ,befreier mit ,schrecken und neuen ,plagen schlagen6 ,christi ,nachfolger6 ,nein1 nicht einmal die ,bibel1 nicht ,christus1 nicht ,humanitt----nichts4 ,ich bin jetzt vollstndig bankerott6 ,des ,umgangs mit der ,menschen beraubt1 ohne zu wissen1 warum2 des ,interesses fr die ,wissenschaften verlustig1 die mich frher am ,leben hielten durch das ,grosse1 das darin liegt1 die ,rtsel zu erfahren2 dem ,trost der ,religion entzogen1 weil sie ,bses und ,falsches lehrt1 habe ich nur die leere ,schale eines inhaltslosen ,ichs vor mir4 ,in meinem ,stuhl sitzend1 den ,sternenhimmel durch das ,gitter meiner ,fensterluke betrachtend1 denke ich an nichts1 empfinde nichts1 trume nichts4 ,fange schliesslich an neugierig zu werden1 wie meine ,stimme klingen wird1 wenn ich sie wieder nach dreiwochenlangem ,schweigen hren werde4 ,verlange so nach der ,gesellschaft eines ,menschen1 dass ich die antipathischesten aufsuche knnte1 die nur den ,mund zu ffnen brauchen1 um mich zu verletzen4 ,erwge1 ob diese ,isolierung den ,zweck haben soll1 mich zu lehren1 dass alle ,menschen einander ntig haben1 obwohl ich weiss1 dass schlechte ,gesellschaft zu meiden ist und dass manche ,menschen eher meiner bedurft htten1 als ich ihrer4 ,als ich auf die ,uhr sehe1 ist es nicht weiter als halb zehn1 und vor zehn wage ich nicht zu ,bett zu gehen1 weil die ,nacht unruhig wird4 ,ich1 der mein ganzes ,leben darauf gewartet habe1 dass das ,gewnschte kommen werde1 warte jetzt darauf1 dass eine halbe ,stunde verfliessen soll4 ,lesen kann ich nicht1 denn wenn ich ein ,buch ffne1 glaube ich alles vorher zu wissen4 ,nichts interessiert mich1 nichts erfreut mich1 nichts schmerzt mich4 ,ich habe mehr als tausend ,francs in der ,tasche1 aber sie sind ohne ,wert1 denn ich wnsche nichts4 ,frher und immer1 wenn mir ,geld fehlte1 hatte ich vollauf an ,wnschen3 ,bcher1 ,instrumente1 ,bezahlung von ,schulden2 und dieses ,verlangen gab dem ,leben ,interesse1 richtete den ,willen auf die ,zukunft1 verankerte ohne zu vertuen4 ,schliesslich wird die ,uhr zehn4 ,nach meiner gewhnlichen ,waschung gehe ich zu ,bett und falle bald in ,schlaf1 mde bis zum ,tod von lauter ,beschftigungslosigkeit und ,langeweile4 ,der folgende ,tag ist gleich dem vorhergehenden bis sechs ,uhr nachmittags4 ,da klopft es an meine ,tr1 und herein tritt der amerikanische ,maler1 den ich in meinem ,buch ,inferno mit ,francis ,schlatter identisch gemacht habe4 ,da wir ganz indifferent ohne ,feindschaft oder ,freundschaft geschieden sind1 ist das ,wiedersehen recht herzlich4 ,der ,mann ist etwas verndert1 merke ich4 ,er scheint mir krperlich kleiner zu sein1 als ich ihn im ,gedchtnis hatte2 sein ,ausdruck ist ernster1 und ich kann ihn nicht dazu bringen1 wie frher ber die ,plackereien des ,lebens und ber die ausgestandenen ,leiden zu lcheln1 die man so leicht trgt1 wenn sie glcklich vorber sind4 ,aber er behandelt mich auch mit einer auffallenden ,achtung1 die gegen die frhere ,kameradschaftlichkeit absticht4 ,das ,wiedersehen fr mich wird eine ,aufrttelung1 denn teils kann ich mit einem ,menschen sprechen1 der jedes ,wort versteht1 das ich sage1 teils knpfe ich an eine ,periode meines ,lebens an1 in der ich mich auf das strkste entwickelte1 intensiv lebte1 glaubte und wuchs4 ,ich fhle mich bald zwei ,jahre jnger und bekomme ,lust1 eine halbe ,nacht auf den ,trottoiren beim ,glas und gutem ,gesprch zuzubringen4 ,als wir berein gekommen sind1 in ,montmartre zu ,mittag zu essen1 treten wird die ,wanderung an4 ,der ,lrm der ,strasse dmpft etwas den ,gang des ,gesprches1 und ich bemerke bei mir eine ungewhnliche ,schwierigkeit zu hren und aufzufassen4 ,am ,einlauf in die ,avenue de l',opra ist der ,volksstrom so stark1 dass wir unaufhrlich von ,begegnenden getrennt werden4 ,da trifft es sich auch1 dass ein ,mann1 der eine ,partie ,watte trgt1 meinen ,kameraden so anstsst1 dass er ganz weiss wird4 ,den ,kopf voll von ,swedenborgs ,symbolik1 suche ich im ,gedchtnis1 was das bedeuten soll1 kann mich aber nur von der ,grabffnung auf ,st4 ,helena erinnern1 dass ,napoleon aussah1 als ob sein ,krper von weissem ,flaum umlaufen sei4 ,auf der ,rue de la ,chausse d',antin bin ich schon so mde1 dass wir beschliessen1 eine ,droschke zu nehmen4 ,da es ,dinerzeit ist1 ist die ,strasse usserst belebt1 und als wir einige ,minuten gefahren sind1 steht der ,wagen pltzlich still4 ,zugleich bekomme ich einen solchen ,stoss in den ,rcken1 dass ich mich erhebe1 fhle ein warmes feuchtes ,schnaufen ber meinem ,nacken1 und als ich mich umwende1 habe ich die drei weissen ,pferdekpfe1 einen ,omnibus mit einem schreienden ,kutscher vor mir4 ,das verstimmt mich1 und ich frage mich1 ob das eine ,warnung sein soll4 ,wir steigen an der ,place ,pigalle aus und dinieren4 ,hier finde ich ,erinnerungen an meinen ersten ,pariser ,aufenthalt wieder1 der in den siebziger ,jahren stattfand2 aber sie machen mich wehmtig1 denn die ,vernderungen sind gross4 ,mein ,hotel an der ,rou ,douai ist nicht mehr4 ,der ,chat noir1 der damals entstand1 ist geschlossen1 und ,rudolphe ,salis ist in diesem ,jahr begraben4 ,das ,caf de l',ermitage ist bloss eine ,erinnerung1 und das ,tambourin hat ,namen und ,titel gendert4 ,die ,freunde von damals sind tot1 verheiratet1 zerstreut1 und die ,schweden sind nach ,montparnasse bergesiedelt4 ,da merke ich1 dass ich alt geworden bin4 ,das ,diner wird nicht so lebhaft1 wie ich erwartet habe4 ,der ,wein ist von dieser schlechten ,sorte1 die verstimmt4 ,da ich nicht mehr daran gewhnt bin1 zu hren und zu sprechen1 wird das ,gesprch stockend und ermdend4 ,die ,hoffnung1 die alte ,stimmung beim ,kaffee auf dem ,trottoir wieder zu finden1 verwirklicht sich nicht1 und bald stellt sich dieses furchtbare ,schweigen ein1 das verkndet1 dass man sich trennen mchte4 ,lange kmpfen wir gegen die wachsende ,verlegenheit1 aber vergebens4 ,bereits um neun ,uhr brechen wir auf1 und meine ,gemtsverfassung ahnend1 geht der ,kamerad seinen eigenen ,weg1 in dem er eine ,zusammenkunft vorschtzt4 ,allein1 empfinde ich sofort eine unbeschreibliche ,erleichterung2 die ,unlust hrt auf1 der ,kopfschmerz verschwindet und es ist1 als ob die ,windungen im ,gehirn und das ,flechtwerk der ,nerven mit denen eines andern verwickelt gewesen wren1 aber jetzt anfingen sich zu entwirren4 ,wahrhaftig1 die ,einsamkeit hat mein ,persnlichkeit so empfindsam gemacht1 dass ich nicht den ,kontakt des ,fluidums eines ,fremden ertrage4 ,ruhig1 aber mit einer ,illusion weniger1 kehre ich nach ,hause zurck1 froh1 wieder in meiner ,zelle zu sein2 aber glcklich darin1 merke ich1 dass das ,zimmer sich unhnlich ist1 nicht mehr dasselbe1 dass eine ,unlust sich dort huslich niedergelassen hat4 ,mbel und ,kleinigkeiten haben ihre ,pltze behalten1 machen aber einen fremden ,eindruck3 es ist jemand da gewesen und hat etwas hinterlassen4 ,ich fhle mich nicht wohl4 ,am nchsten ,tage merke ich bereits die ,vernderung1 und ich muss hinaus1 um ,gesellschaft zu suchen1 finde aber keine4 ,am dritten ,tage gehe ich nach bereinkunft zu meinem ,freund1 dem ,knstler1 um seine ,radierungen zu besehen4 ,er wohnt in ,marais4 ,ich frage den ,torhter1 ob er zu ,hause ist4 ,ja1 aber er sitzt unten im ,caf mit seiner ,dame4 ,da ich seiner ,dame nichts zu sagen hatte1 gehe ich wieder4 ,am folgenden ,tage lenke ich die ,schritte wieder nach ,marais1 und da der ,mann zu ,hause ist1 beginne ich die sechs ,treppen zu steigen4 ,als ich drei berwunden habe1 die sich eng wie ,turmtreppen in einer ,rhre schlngeln1 erwacht eine ,erinnerung an einen ,traum und eine ,wirklichkeit4 ,der ,traum1 der oft wiederkehrt1 handelt von einer solchen schraubenden1 drngenden ,treppe1 in der ich krieche1 bis ich ersticke1 da sie immer enger wird4 ,das erste ,mal kam mir mein ,traum wieder im ,turm zu ,putbus1 und ich kehrte sogleich nach unten zurck4 ,jetzt stehe ich hier1 beklommen1 keuchend1 mit klopfendem ,herzen1 doch beschliesse ich zu steigen4 ,und ich schraube mich hinauf1 komme ins ,atelier und treffe den ,freund mit seiner ,dame4 ,als ich aber fnf ,minuten gesessen habe1 habe ich einen ,schmerz tief im ,kopfe und sage3 --,mein guter ,freund1 es sieht aus1 als ob ich nicht mit ,ihnen verkehren drfte1 denn ,ihre ,treppen tten mich4 ,ich habe jetzt den bestimmten ,eindruck3 steige ich noch einmal hier herauf1 so sterbe ich4 --,aber ,sie sind ja neulich den ,montmartre und die ,treppen zu ,sacr-,coeur hinaufgestiegen4 --,ja1 es ist wunderbar4 --,nun1 wandte er ein1 dann komme ich zu ,ihnen1 und wir essen abends zusammen4 ,am ,tage darauf essen wir wirklich zusammen und kommen in eine gute ,stimmung1 die man bei ,tische sucht4 ,man behandelt einander mit ,achtung1 vermeidet es1 ,unannehmlichkeiten zu sagen1 entdeckt ,sympathien1 stellt sich auf des andern ,standpunkt und hat die ,illusion1 in allen ,fragen einig zu sein4 ,nach dem ,essen1 da der ,abend mild ist1 setzen wir das ,gesprch fort und ziehen ber den ,fluss auf die ,boulevards1 ,trottoir und ,tisch wechselnd1 bis wir schliesslich die ,hhe am ,caf du ,cardinal erreicht haben4 ,da ist es ,mitternacht1 aber wir sind noch lange nicht mde1 und nun beginnen diese wunderbaren ,stunden1 da die ,seele sich aus ihrer ,hlle lst und die ,seelenkrfte1 die zu ,trumen gewandt werden sollten1 in wachen und klaren ,konzeptionen1 geschrften ,blicken in ,vergangenheit und ,zukunft verbraucht werden4 ,whrend dieser ,nachtstunden ist es1 als halte sich mein ,geist ber und ausserhalb meines ,krpers1 der wie ein fr mich fremde ,person dasitzt4 ,das ,trinken ist ,nebensache und nur dazu da1 den ,schlaf fern zu halten1 vielleicht die ,schleussen des ,gedchtnisses zu ffnen1 die mein ganzes grosses ,lebensmaterial herauslassen1 so dass ich in jedem ,augenblick ,tatsachen1 ,jahreszahlen1 ,szenen1 ,rede und ,gegenrede daraus schpfen kann4 ,das ist die ,freude und das ,machtgefhl des ,rausches fr mich1 aber ein ,okkultist1 ein religiser1 hat mir auch gesagt1 dass es ,snde sei1 denn man nehme einen ,vorschuss auf die ,seligkeit1 die gerade in der ,befreiung der ,seele von der ,materie bestehe2 deshalb werde auch dieser bergriff mit den schrecklichen ,qualen bestraft1 die am andern ,tage folgen und an die ,unseligkeit erinnern sollen4 ,man fngt an1 uns mit ,symptomen der ,schliessung zu beunruhigen1 und da ich noch nicht schliessen will1 nenne ich das ,wort ,baratte1 und mein ,freund ist sofort bereit4 ,caf ,baratte bei den ,hallen hat fr mich immer eine wunderbare ,anziehungskraft gehabt1 ohne dass ich weiss warum4 ,es kann die ,nhe der ,hallen sein1 die zieht4 ,wenn es auf dem ,boulevard ,nacht ist1 ist es bei den ,hallen ,morgen1 wo es brigens die ganze ,nacht ,morgen ist4 ,die triste ,nacht mit ihrer erzwungenen ,beschftigungslosigkeit und ihren dunklen ,trumen gibt es dort nicht4 ,der ,geist1 der sich an unmateriellen ,welten berauscht hat1 verlangt nach ,essen und ,schmutz1 ,laster und ,lrm hinab4 ,auf mich wirkt dieser ,geruch von ,fisch1 ,fleisch1 ,gemse1 in deren ,abfall man tritt1 als ein herrlicher ,kontrast gegen die hohen ,themata1 die man soeben behandelt hat4 ,das ist der ,moder1 aus dem wir geschaffen sind und tglich dreimal neugeschaffen werden2 und wenn man von ,halbdunkel1 ,schmutz und schbigen ,gestalten in das gemtliche ,caf tritt1 wird man von ,licht1 ,wrme1 ,gesang1 ,mandolinen und ,gitarren begrsst4 ,da sitzen ,huren und ihresgleichen1 doch zu dieser ,stunde ist jeder ,klassenunterschied ausgetilgt4 ,und hier sitzen ,knstler1 ,studenten1 ,schriftsteller durcheinander1 kneipen an langen ,tischen und trumen wachend2 oder haben sie den traurigen ,schlaf geflohen1 der vielleicht aufgehrt hat sie zu besuchen8 ,es ist keine sprhende ,freude1 sondern eine stille ,narkose ruht ber dem ganzen2 und fr mich ist es1 als trete ich in das ,reich der ,schatten1 wo das gespensterhafte ,leben nur halbe ,wirklichkeit hat4 ,ich kenne einen ,schriftsteller1 der nachts dort zu sitzen und zu schreiben pflegte4 ,ich habe ,fremde dort gesehen1 die gekleidet waren1 als kmen sie von einem glnzenden ,souper aus dem ,parc ,monceau4 ,habe einen ,mann aus dem ,publikum mit dem ,aussehen eines fremden ,gesandten aufstehen und ein ,solo singen sehen4 ,habe ,leute1 die verkleideten ,prinzen und ,prinzessinnen glichen1 ,champagner trinken sehen4 ,ich weiss jetzt nicht mehr1 ob es wirkliche ,sterbliche sind1 alle diese ,schatten1 oder ob es ,astralleiber ,schlafender sind1 die sich draussen befinden und die ,schlaftrunkenen1 die da sitzen1 halluzinieren4 ,das ,merkwrdige ist1 dass kein grober ,ton die ,gesellschaft beherrscht1 die in das enge ,lokal gepfercht ist3 die ,schwermut der ,schlaflosigkeit dmpft und gibt allem1 was geschieht1 eine gewisse melancholische ,farbe4 ,die ,lieder der ,snger sind meist sentimental1 und die melancholische ,gitarre heilt die ,nadelstiche1 mit denen die scharfe stahlsaitige ,mandoline die ,gehirnmuskeln sticht4444 ,gerade jetzt erinnere ich mich einer ,nacht vor zwei ,jahren1 als ich mit demselben ,freunde hier im ,caf war4 ,wir hatten ber die verborgenen ,fhigkeiten der ,seele gesprochen1 und ich leugnete aus manchen ,grnden die ,rolle des ,grosshirns als ,gedankenmaschine4 ,es ist ja ein ,darm oder eine ,drse1 das knnen ,sie doch sehen6--,glauben ,sie das nicht6 ,kommen ,sie1 wir wollen vor die ,tr gehen und uns eins kaufen6--,wir gingen in die ,hallen hinunter und verlangten ein ,gehirn4 ,man wies uns durch ,korridore und ,gewlbe in einen ,keller4 ,schliesslich befanden wir uns in einem ,saal1 der mit blutigen ,krpern und ,eingeweiden dekoriert war4 ,wir wateten durch ,blut und gelangten an den ,raum fr ,gehirne4 ,blutige ,mnner mit blutigen ,keulen und ,stemmeisen schlugen abgehauene ,tierkpfe so1 dass der ,schdel brach und das ,gehirn herausflog4 ,wir kauften eins und gingen hinauf ans ,licht1 aber die grausige ,szenerie folgte uns bis zum ,tisch des ,cafs1 wo die vermeintliche ,gedankenmaschine demonstriert wurde4 ,jetzt in der ,nacht1 nach meiner langen ,einsamkeitskur1 fhle ich mich wohl unter der ,menschenmenge1 es strmt ,wrme und ,sympathie von ihr aus4 ,zum ersten ,mal seit langem werde ich von einem sentimentalen ,mitleid mit diesen unglcklichen ,weibern der ,nacht er fasst4 ,und neben unserm ,tisch sitzen ein halbes ,dutzend allein1 niedergeschlagen1 ohne etwas ,bestelltes vor sich zu haben4 ,sie sind fast alle hsslich1 verschmht1 und wahrscheinlich ausser stande1 sich etwas zu bestellen4 ,ich schlage meinem ,freund1 der ebenso uninteressierte ,absichten hat wie ich1 vor1 zwei einzuladen1 von den hsslichsten1 die neben uns sitzen4 ,angenommen6 ,und ich lade zwei ein1 indem ich frage1 ob sie etwas trinken wollen1 und1 hinzufge3 aber ohne irgend welche ,illusionen sonst1 und vor allem anstndig4 ,sie scheinen ihre ,rolle zu verstehen und bitten zuerst um ,essen4 ,der ,freund und ich setzen unser philosophisches ,gesprch auf ,deutsch fort1 dann und wann ein ,wort an unsere ,damen richtend1 die nicht anspruchsvoll sind und mehr auf ,essen erpicht scheinen als auf ,aufwartung4 ,einen ,augenblick trifft mich der ,gedanke3 ,wenn ein ,bekannter dich jetzt she8 ,ja1 dann weiss ich1 was er sagen wrde1 und ich weiss auch1 was ich antworten wrde4--,ihr habt mich aus der ,gesellschaft verstossen1 mich zur ,einsamkeit verurteilt1 und ich bin gentigt1 die ,gesellschaft von ,menschen zu kaufen1 von ,parias1 hinausgeworfen wie ich1 hungrig wie ich gewesen bin4 ,meine einfache ,freude ist1 diese ,verschmhten prahlen zu sehen mit einer ,eroberung1 die keine ist1 sie essen und trinken zu sehen1 ihre ,stimmen zu hren1 die doch die von ,frauen gewesen sind4444 ,und die ich in keiner ,form bezahlt habe1 nicht einmal damit1 dass ich als ,zugabe ,moral gebe4 ,ich empfinde nur ein ,wohlbehagen1 mit menschlichen ,wesen zusammen zu sitzen und vom berfluss des ,augenblicks geben zu knnen1 des ,augenblicks1 denn in einem ,monat kann ich so arm sein wie sie4444 ,es ist ,morgen geworden2 die ,uhr zeigt fnf1 und wir gehen2 aber da fordert meine ,dame fnfzehn ,francs dafr1 dass sie mir ,gesellschaft geleistet hat2 was ich von ihrem ,gesichtspunkt aus erklrlich finde2 denn meine ,gesellschaft ist wertlos ebenso wie mein ,schutz ihrer ,polizei gegenber4 ,dass das meine ,selbstachtung erhhen wird1 glaube ich nicht1 eher das ,gegenteil4 ,doch wandere ich nach ,haus mit gutem ,gewissen1 nach einer wohlverbrachten ,nacht1 schlafe bis zehn ,uhr1 erwache ausgeruht und verbringe den ,tag mit ,arbeit und ,betrachtungen4 ,aber die ,nacht darauf bekam ich einen ,anfall der schrecklichen ,art1 wie sie ,swedenborg in seinen ,trumen schildert4 ,das war also die ,strafe4 ,wofr8 ,dass er isst und trinkt mit ,huren und ,zllnern1 whrend ,johannes in die ,wste ging4444 ,mit ,huren weil er keine andere ,gesellschaft findet4444 ,ich verstehe nichts mehr2 hatte geglaubt1 es sei eine neue ,lektion in der ,lebensart1 ich solle lernen1 dass alle ,menschen gleich gut seien2 und hatte mir wirklich einen ,augenblick eingebildet1 meine ,rolle im ,nachtcaf sei mehr die des ,menschenfreundes als des ,ausschweifers gewesen1 mindestens aber moralisch indifferent4 ,die folgenden ,tage bin ich sehr beklommen1 und eines ,abends sah ich einer ,schreckensnacht entgegen4 ,um neun ,uhr hatte ich ,ciceros ,natura ,deorum vor mir und wurde so eingenommen von ,aristoteles' ,ansicht1 die ,gtter kennten unsere ,welt nicht und wrden sich verunreinigen1 wenn sie sich mit diesem ,schmutz befassten1 dass ich sie abzuschreiben beschloss4 ,dabei merke ich1 dass ,blut auf der oberen ,seite der rechten ,hand ausgebrochen ist1 ohne irgend welche ,ursache4 ,und als ich das ,blut abtrocknete1 fand sich kein ,zeichen einer ,schramme4 ,doch ich entschlug mich des ,gedankens und ging zu ,bett4 ,um halb eins erwachte ich mit dem voll ausgebildeten ,symptom1 das ich den elektrischen ,grtel genannt habe4 ,ungeachtet ich dessen ,natur und innere ,bedeutung kenne1 werde ich sogleich gezwungen1 die ,ursache ausser mir zu suchen2 denke1 nun sind sie hier6 ,sie6 ,wer8 ,nahm mich dann zusammen und zndete die ,lampe an4 ,da die ,bibel daneben lag1 beschloss ich sie um ,rat zu fragen1 und siehe1 sie antwortete3 ,ich werde dich verstehend machen1 und ich werde dir den ,weg zeigen1 den du gehen musst1 und mein ,auge wird dir folgen4 ,sie nicht wie ein ,pferd oder ,maultier1 das da mit ,zaum und ,trense gerissen werden muss1 um zu ,gehorsam gebracht zu werden6 ,das war ,bescheid und ich schlafe wieder1 ruhig1 dass es nicht bse ,menschen sind1 sondern eine wohlwollende ,macht1 die zu mir spricht1 wenn auch etwas undeutlich4 ,nachdem ich mich mit einigen ,tagen ,einsamkeit beruhigt hatte1 ging ich eines ,abends wieder aus1 mit dem ,amerikaner und einem jungen ,franzosen1 der meine ,manuskripte berichtigt4 ,es wurde etwas langwierig1 und ich kam kurz vor ,mitternacht nach ,haus1 mit schlechtem ,gewissen1 weil ich1 in eine hitzige ,konversation hineingezogen1 gentigt gewesen war1 von einem ,abwesenden ,bses zu sagen4 ,was ich sagte1 war eine ,selbstverteidigung gegen einen ,lgner und zwar volle ,wahrheit4 ,um zwei ,uhr erwachte ich und hrte einen ,menschen im ,zimmer ber mir poltern2 dann1 wie er die ,treppen hinunter in das ,zimmer1 das neben meinem liegt hineinging4 ,also dasselbe ,manver wie im ,hotel ,orfila4 ,bin ich denn bewacht8 ,denn wer besetzt sonst zwei ,zimmer in dem ,hotel1 wo ich wohne1 eins ber mir1 eins an meiner ,seite8 ,dieselbe ,geschichte hatte sich ja im ,september hier im ,hotel wiederholt1 als ich drei ,treppen hoch wohnte4 ,es kann kein ,zufall sein4 ,wenn nun1 was wahrscheinlich ist1 mein unsichtbarer ,mentor mich strafen will1 wie raffiniert ist es1 mich in ,ungewissheit zu halten1 ob es ,menschen sind1 die mich verfolgen oder nicht4 ,obwohl ich volle ,gewissheit gehabt habe1 dass niemand mich verfolgt1 so muss ich gleichwohl in den alten ,gedankenkreis1 dass es jemand tut1 gepeinigt werden4 ,und als die ,frage1 wer ist es1 aufsteigt1 beginnt der ,reigen von ,vermutungen1 bis mein ,gewissen ihn aufhlt4 ,das klagt mich an auch da1 wo ich nur in reiner ,selbstverteidigung gehandelt habe1 indem ich ungerechte ,beschuldigungen von mir abschttele4 ,ich glaube mit dem ,rcken an einen ,pfahl gebunden zu sein1 alle ,vorbeigehenden haben das ,recht1 mich ungestraft anzuspucken1 wenn ich aber wieder sie spucke1 werde ich gestupt1 erstickt1 von ,furien gejagt4 ,die ganze ,welt1 auch der geringste ,elende1 hat mir gegenber recht6 ,wenn ich nur wsste warum6 ,die ganze ,taktik erinnert so an ,frauen1 dass ich meinen ,argwohn nicht lassen kann4 ,wenn nmlich eine ,frau jahrelang einem ,manne ,schaden und ,unrecht getan hat1 ohne dass er aus angeborenem ,edelmut die ,hand zur ,gegenwehr erhob1 und er schliesslich um sich schlgt1 wie man eine ,fliege wegjagt1 das macht sie ein ,geschrei1 ruft die ,polizei und lamentiert3 ,er verteidigt sich6 ,oder wenn in der ,schule ein unvernnftiger ,lehrer einen unschuldig angeklagten ,schler berfllt1 und dieser sich aus gekrnktem ,rechtsgefhl zu verteidigen sucht1 was tut das der ,lehrer8 ,er geht zur ,krperstrafe ber1 indem er ausruft3 ,so1 du antwortest4 ,ich habe geantwortet und darum werde ich gepeinigt6 ,und die ,pein geht nun acht ,tage lang jede ,nacht vor sich4 ,die ,folgen davon sind1 dass ich meine gute ,laune verliere1 und dass der ,verkehr mit mir eine ,plage wird4 ,mein ,freund der ,amerikaner ermdet1 zieht sich langsam zurck1 und als er einen ,haushalt zu ,hause etabliert hat1 befinde ich mich wieder allein4 ,aber es ist nicht ausschliesslich ein gegenseitiger berdruss1 der uns zum zweiten ,mal getrennt hat2 wir haben nmlich beide bemerkt1 dass whrend unsers letzten ,zusammenseins wunderliche ,dinge geschehen sind2 die knnen nur dem ,einschreiten bewusster ,mchte zugeschrieben werden1 welche die ,absicht gehabt haben1 unsern berdruss zu wecken4 ,dieser ,mann1 der fast nichts von meinem frheren ,leben weiss1 schien das letzte ,mal die ,absicht gehabt zu haben1 mich an allen empfindlichen ,punkten zu verletzen2 es war1 als habe er die geheimsten meiner ,gedanken und ,absichten gekannt1 die doch nur ich kenne4 ,und als ich ihm diese meine ,beobachtung sagte1 ging ihm ein ,licht auf4 --,ist das nicht der ,bse6 rief er aus4 ,ich ahnte1 dass es etwas war1 denn ,sie konnten an dem ,abend nicht den ,mund ffnen1 ohne mich auf das tiefste zu krnken1 aber ich sah in ,ihrem ruhigen ,gesicht und dem freundlichen ,ausdruck1 dass ,sie nichts ,bses im ,sinn hatten4 ,wir versuchten zu trotzen4 ,aber drei ,tage hinter einander ging er den langen ,weg zu mir vergebens4 ,ich war nicht da1 und auch nicht in meinem gewhnlichen ,restaurant1 nirgends6 ,und so schliess sich die ,einsamkeit wieder um mich wie ein dichtes ,dunkel4 ,es geht auf ,weihnachten und das ,entbehren von ,heim und ,familie bedrckt mich4 ,das ganze ,leben wird widrig und ich beginne wieder ganz folgerichtig nach dem zu blicken1 was von oben ist4 ,kaufe ,christi ,nachfolge und lese4 ,es ist nicht das erste ,mal1 dass dieses wunderbare ,buch mich trifft1 aber dieses mal findet es den ,boden bereitet4 ,lebend zu sterben von der ,welt der verchtlichen1 langweiligen1 schmutzigen1 das ist das ,thema4 ,und der unbekannte ,verfasser hat die ungewhnliche ,eigenschaft1 nicht zu predigen oder zu strafen1 sondern er spricht freundlich1 berzeugend1 logisch bindend und lockend4 ,er gibt unsern ,leiden die ,farbe1 als seien sie nicht ,strafen1 sondern ,prfungen1 und damit weckt er den ,ehrgeiz1 sie gut bestehen zu knnen4 ,nun habe ich ,jesus wieder1 dieses ,mal nicht ,christus1 und er schleicht sich bei mir ein1 langsam aber sicher1 als ob er auf ,sammetsandalen komme4 ,und die ,weihnachtsausstellungen auf der ,rue ,bonaparte helfen dazu4 ,da ist das ,christuskind in der ,krippe1 das ,jesuskind mit ,knigsmantel und ,krone1 das ,kind auf dem ,arm der ,jungfrau1 das ,kind spielend1 liegend1 am ,kreuz6 ,gut das ,kind6 ,das verstehe ich4 ,der ,gott1 der so lange die ,klagen der ,menschen ber das ,elend des ,erdenlebens gehrt hat1 dass er schliesslich beschloss niederzusteigen1 sich geboren werden zu lassen und zu leben1 um zu prfen wie schwer es ist1 sich mit einem ,menschenleben zu schleppen4 ,den begreife ich4 ,am ,morgen eines ,sonnabends ging ich an der ,kirche ,st-,germain ,l',auxerrois vorbei4 ,dieses ,gebude hat immer eine starke ,ausstrahlung auf mich ausgebt1 weil es so intim aussieht2 die ,vorhalle mit ihren ,malereien ladet ein1 und die ,masse sind so klein1 dass man nicht erdrckt wird oder verschwindet4 ,in der ,tr begegne ich ,halbdmmerung und ,orgelspiel1 farbigen ,bildern und ,kerzen4 ,immer wenn ich in eine katholische ,kirche trete1 bleibe ich an der ,tr stehen und fhle mich verlegen1 unruhig1 ausgestossen4 ,wenn der riesengrosse ,schweizer sich mit seiner ,hellebarde nhert1 bekomme ich ein schlechtes ,gewissen und meine1 er will mich als ,ketzer hinaus treiben4 ,hier in ,saint-,germain ,l',auxerrois fhle ich eine ,angst1 denn das ,gedchtnis sagt mir1 dass es in diesem ,turm war1 wo in der ,bartholomusnacht die ,glocke ohne bekannte ,ursache um zwei ,uhr zu luten anfing4 7,um zwei ,uhr nachts67 ,heute beunruhigt mich meine ,stellung als ,hugenotte mehr als sonst1 denn vor einigen ,monaten las ich im ,osservatore ,romano einen ,glckwunsch1 den die katholische ,priesterschaft an die ,judenverfolger in ,russland und ,ungarn richtete1 und einen hochgestimmten ,vergleich mit den grossen ,tagen1 die auf die ,bartholomusnacht folgten und die der ,verfasser bald zurckwnschte4 ,die ,orgel1 unsichtbar1 spielt ,tne1 ,harmonien1 die ich noch nie gehrt habe1 die mir aber vorkommen wie ,erinnerungen2 ,erinnerungen an die ,zeiten der ,vorfahren oder an noch entferntere ,tage4 ,wo hat der ,komponist die her bekommen8 frage ich mich immer1 wenn ich grosse ,musik hre4 ,aus der ,natur und dem ,leben nicht1 denn hier gibt es keine ,vorbilder1 wie in den andern ,knsten4 ,da habe ich keinen andern ,ausweg1 als mir seine ,musik wie eine ,erinnerung an einen ,zustand zu denken1 nach dem sich jeder ,mensch in seinen besten ,augenblicken zurcksehnt2 und im ,gefhl des ,vermissens selbst muss ja ein dunkles ,bewusstsein von etwas ,vermissten liegen1 das man frher besessen hat4 ,sechs ,lichter sind am ,altar angezndet3 der ,priester in ,weiss1 ,rot und ,gold spricht nicht1 aber seine ,hand flattert1 mit den grazisen ,bewegungen eines ,schmetterlings ber einem ,buch4 ,hinten treten zwei weissgekleidete ,kinder vor und beugen die ,knie4 ,es lutet eine kleine ,glocke4 ,der ,priester wscht sich die ,hnde und bereitet eine ,handlung1 die mir unbekannt ist4 ,es geschieht etwas ,seltsames1 ,schnes1 ,hohes da vorn in der ,ferne zwischen ,gold1 ,rauch und ,licht 444 ich verstehe nichts1 aber fhle eine unerklrliche ,ehrfurcht und ein unerklrliches ,beben1 und ein ,gefhl schlgt in mich nieder2 das hast du schon erlebt und mitgelebt4444 ,dann aber kommt das ,schamgefhl des ,heiden1 des ,ausgestossenen1 der hier nicht zum ,hause gehrt4 ,und dann steht die ganze ,wahrheit klar da3 der ,protestant hat keine ,religion1 denn der ,protestantismus ist ,freidenkertum1 ,emprung1 ,sonderung1 ,dogmatik1 ,theologie1 ,ketzerei4 ,und der ,protestant ist in den ,bann getan4 ,es ist der ,bann1 der ,fluch1 der ber uns ruht und uns unbefriedigt1 trist1 irrend macht4 ,und in diesem ,augenblick fhle ich den ,bann1 und ich verstehe warum der ,sieger bei ,ltzen in seinem ,werke fiel und warum seine eigene ,tochter ihn dementierte2 verstehe warum das protestantische ,deutschland verheert wurde1 whrend sterreich unberhrt blieb4 ,und was wurde fr uns gewonnen8 ,die ,freiheit1 ausgestossen zu sein1 die ,freiheit1 uns zu sondern und abzusondern1 um als konfessionslos zu enden4 ,wogend bewegt sich die ,gemeinde zu den ,tren hinaus1 und einsam bleibe ich zurck1 indem ich1 wie ich glaube1 deren missbilligende ,blicke ertrage4 ,es ist dunkel an der ,tr1 wo ich stehe1 aber ich sehe1 wie alle das ,wasser im ,weihkessel berhren und sich bekreuzigen1 ehe sie hinausgehen2 und da ich gerade davorstehe1 sieht es aus1 als ob sich alle vor mir bekreuzigen1 und ich weiss1 was das bedeutet1 seit ich in sterreich ,leute1 die mir auf der ,landstrasse entgegenkamen1 das ,kreuz vor dem ,protestanten1 der ich war1 schlugen4 ,als ich schliesslich allein bleibe1 nhere ich mich dem ,weihwasserbecken aus ,neugier oder einem andern ,grunde4 ,es ist aus gelbem ,marmor in ,form einer ,muschelschale1 und darber ist ein ,kinderkopf 444 mit ,flgeln hinten4 ,und das ,gesicht des ,kindes ist lebend1 von einem ,ausdruck verklrt1 den man nur bei guten1 schnen1 wohlerzogenen ,dreijhrigen sieht4 ,der ,mund steht offen1 und die ,mundwinkel halten ein ,lcheln zurck4 ,die grossen herrlichen ,augen sind niedergeschlagen1 und man sieht1 wie sich der kleine ,schelm im ,wasser spiegelt1 aber unter dem ,schutz der ,augenlider1 als sei er sich bewusst1 etwas ,ungesetzliches zu tun1 ohne jedoch vor dem ,strafer bange zu sein1 den er1 wie er weiss1 mit einem einzigen ,blick entwaffnen kann4 ,das ist das ,kind1 das noch das ,geprge von unserm fernen ,ursprung trgt1 einen ,schimmer vom bermenschen1 das dem ,himmel angehrt4 ,man kann also im ,himmel lcheln1 und nicht nur das ,kreuz tragen6 ,wie oft in den ,augenblicken meiner ,selbstanklage1 wenn die ewigen ,strafen wie objektive ,wirklichkeiten vor mir stehen1 habe ich nicht diese ,frage aufgestellt1 die mancher unehrerbietig finden wird3 ,kann ,gott lcheln8 lcheln zu der ,torheit und dem bermut der ,menschenameisen8 ,kann er das1 dann kann er auch verzeihen4 ,das ,kindergesicht lchelt mir zu und sieht mich durch das ,augenlid an1 und der geffnete ,mund sagt neckend3 ,versuch es1 das ,wasser ist nicht gefhrlich6 ,und ich berhre mit zwei ,fingern das geweihte ,wasser1 es geht ein ,kruseln ber die ,flche wie--ich glaube1 es war im ,teiche ,bethseda--und nun fhre ich den ,finger von der ,stirn nach dem ,herzen und dann von links nach rechts1 wie ich es meine ,tochter habe tun sehen4 ,aber im nchsten ,augenblick bin ich heraus aus der ,kirche--denn der ,kleine lachte1 und ich--schmte mich1 will ich nicht sagen1 aber ich wnschte am liebsten1 niemand htte es gesehen4 ,draussen an der ,kirchentr steht ein ,anschlag ber etwas1 und daraus werde ich belehrt1 dass heute ,advent ist6 ,draussen vor der ,kirche sitzt in der schrecklichen ,klte eine ,alte und schlft4 ,ich lege leise eine ,silbermnze in ihren ,schoss1 ohne dass sie es merkt1 und obwohl ich gern ihr ,erwachen gesehen htte1 gehe ich4 ,welche billige und solide ,freude1 die ,zwischenhand der ,vorsehung bei der ,erhhung einer ,bitte zu spielen1 und einmal geben zu drfen1 wenn man so lange empfangen hat4 ,jetzt lese ich ,l',imitation und ,chateaubriand1 ,le ,gnie du ,christianisme4 ,ich habe das ,kreuz auf mich genommen und trage eine ,medaille1 die ich auf ,sacre-,coeur in ,montmartre bekommen habe4 ,aber das ,kreuz fr mich ist das ,symbol der geduldig ertragenen ,leiden1 nicht das ,wahrzeichen1 dass ,christus an meiner ,stelle gelitten hat1 denn das muss ich schon selbst besorgen4 ,ich habe sogar eine ,theorie aufgestellt3 da wir ,unglubigen nicht mehr von ,christus sprechen hren wollten1 berliess er uns uns selbst1 eine satisfactio vicaria hrte auf1 und wir mussten uns allein mit unserm ,elend und unserm ,schuldgefhl schleppen4 ,swedenborg sagt ausdrcklich1 dass ,christi ,leiden am ,kreuz nicht sein ,vershnungswerk war1 sondern eine ,prfung1 die der ,gott sich auferlegt hatte1 weniger die eines ,schmerzes als die einer ,schmach4 ,gleichzeitig mit ,christi ,nachfolge bekomme ich ,schwedenborgs ,vera ,religio ,christiana in die ,hand1 in zwei starken ,bnden4 ,mit seiner ,allmacht1 die jedem ,widerstand trotzt1 schleppt er mich in seine ,riesenmhle und fngt an mich zu mahlen4 ,zuerst lege ich das ,buch fort und sage3 ,das ist nicht fr mich4 ,aber ich nehme es wieder1 denn es ist so viel darin1 was mit meinen ,beobachtungen und ,erlebnissen stimmt und so viel weltliche ,weisheit1 die mich interessiert4 ,zum zweiten ,mal werfe ich es weg2 bekomme aber keine ,ruhe1 ehe ich es wieder vorgenommen habe1 und das ,schreckliche der ,situation ist1 wenn ich lese erhalte ich den bestimmten ,eindruck3 das ist die ,wahrheit1 aber ich kann nie dahin kommen6 ,nie6 denn ich will nicht4--,dann fange ich an1 mich zu empren und sage mir3 er hat sich getuscht1 und dies ist der ,geist der ,lge4 ,dann aber kommt die ,furcht1 dass ich mich geirrt habe4 ,was finde ich denn hier1 das das lebendige ,wort sein soll8 ,ich finde die ganze ,ordnung der ,gnade und die ewige ,hlle3 die ,kindheitserinnerungen an die ,hlle der ,kindheit mit ihrem ewigen ,unfrieden6 ,aber nun habe ich den ,kopf in die ,schlinge eingesteckt1 und ich bin gefangen4 ,den ganzen ,tag1 die halbe ,nacht spielen meine ,gedanken um dieses eine3 ich bin verdammt1 denn ich kann unter anderm das ,wort ,jesu nicht aussprechen1 ohne ,christus hinzuzufgen1 der nach ,swedenborg das ,schibboleth sein soll1 das die ,teufel verrt4 ,nun habe ich den ganzen ,abgrund in mir1 und der milde ,christus in ,l',imitation ist der ,dmon geworden1 der ,peiniger6 ,ich fhle lebhaft1 wenn dieses sich weiter entwickelt1 werde ich ,pietist1 aber das will ich nicht6 ,will nicht6 ,drei ,tage sind vergangen1 seit ich ,swedenborg fortgelegt habe1 aber eines ,abends1 als ich mich mit ,pflanzenphysiologie beschftige1 erinnere ich mich1 etwas besonders ,sinnreiches ber die ,stellung der ,pflanze in der ,schpfungskette gerade in ,vera ,religio ,christiana gesehen zu haben4 ,vorsichtig beginne ich nach der berhmten ,stelle zu suchen1 finde sie aber nicht2 dagegen finde ich alles andere3 ,die ,berufung1 die ,erleuchtung1 die ,heiligung1 die ,bekehrung1 und wie ich die ,bltter wende und die ,seiten zu berfliegen suche1 bleibt das ,auge auf den grausigsten ,stellen haften1 die stechen und brennen4 ,zweimal suche ich die beiden ,bnde durch1 aber das ,gesuchte ist verschwunden4 ,es ist ein verzaubertes ,buch1 und ich mchte es verbrennen1 wage es aber nicht1 weil die ,nacht bevorsteht und die ,uhr zwei werden kann4444 ,ich fhle1 wie ich ,heuchler werde1 und ich habe in mir beschlossen1 morgen1 wenn ich nur diese ,nacht in ,frieden schlafen darf1 einen ,kampf gegen diesen ,seelenverderber aufzunehmen2 ich werde seine eigenen ,schwchen mit dem ,mikroskop besichtigen1 ich werde seine ,stacheln aus dem ,herzen ausreissen1 wenn es auch dabei zerrissen werden sollte1 und ich will vergessen1 dass er mich von dem einen ,irrenhaus gerettet hat--um mich in das andere zu bringen6 ,nachdem ich die ,nacht geschlafen habe1 obwohl ich erwartet habe1 erschlagen zu werden1 ging ich am folgenden ,morgen ans ,werk1 nicht ohne ,skrupel1 denn die ,waffen zu ergreifen gegen einen ,freund1 ist die betrbendste von allen ,unternehmungen4 ,aber es muss geschehen2 es handelt sich um meine unsterbliche ,seele1 ob sie vernichtet werden soll oder nicht4 ,so lange ,swedenborg in ,arcana und der ,apokalypse sich an ,offenbarungen1 ,prophezeiungen1 ,auslegungen hielt1 da machte er mich religis1 aber wenn er in ,vera ,religio anfngt ber die ,dogmen zu rsonieren1 dann ist er ,freidenker1 ,protestant1 und zieht er blank mit der ,vernunft1 dann hat er die ,waffen selbst gewhlt1 und schlechte ,waffen4 ,ich will die ,religion haben als eine stille ,begleitung zu der eintnigen ,alltagsmelodie des ,lebens1 aber hier handelt es sich um ,berufsreligion1 ,kathederdisputation1 also um ,machtkampf4 ,ich hatte schon beim ,lesen von ,apokalypsis revelata eine ,stelle gefunden1 die mich abstiess1 weil sie eine menschliche ,eitelkeit verriet1 die ich bei einem ,gottesmann nicht sehen mchte4 ,aber ich ging aus ,rcksicht daran vorbei1 jedoch nicht ohne sie zu notieren4 ,im ,himmel trifft ,swedenborg einen englischen ,knig und beklagt sich ihm gegenber1 dass englische ,zeitschriften es nicht geruht htten1 seine ,schriften anzukndigen4 ,swedenborg drckte seinen ,verdruss besonders ber einige ,bischfe und ,lords aus1 die seine ,schriften angenommen1 aber ihnen keine ,aufmerksamkeit geschenkt htten4 ,der ,knig 7,georg ,,ii47 war erstaunt und wandte sich zu den ,unwrdigen1 indem er sagte3 ,gehet eure ,wege6 ,wehe dem1 der so gefhllos bleiben kann1 wenn er etwas vom ,himmel und dem ewigen ,leben hrt4 ,hier will ich als mir unsympathisch anmerken1 dass sowohl ,dante wie ,swedenborg ihre ,feinde und ,freunde in die ,hlle schicken1 whrend sie selbst die ,hhen besteigen4 ,darf ich mir wie ,paulus ein kleines ,selbstlob erlauben1 so ist der ,augenblick gekommen1 daran zu erinnern1 dass ich mich im ,gegensatz zu den hohen ,meistern allein mitten in die ,gluthaufen des ,inferno gesetzt habe und die andern wenigstens ber mich ins ,fegefeuer4 ,in ,vera ,religio ist die ,sache noch unangenehmer1 denn dort trifft man ,calvin in einem ,bordell1 weil er gelehrt hat1 dass der ,glaube alles ist und die ,werke nichts 7vgl4 den ,ruber am ,kreuz674 ,luther und ,melanchthon1 ungeachtet ihres ,protestantismus1 sind rohem ,hohn und albernen ,possen ausgesetzt4444 ,nein1 es regt mich auf1 diese ,flecke in dem ,bilde eines erhabenen ,geistes aufzusuchen4 ,und ich hoffe1 es ist ,swedenborg in seiner geistigen ,entwicklung ergangen1 wie es nach seinen ,worten ,luther ergangen sein soll3 ,als dieser in die ,geisterwelt eintrat1 machte er starke ,propaganda fr seine ,dogmen1 aber weil diese nicht im innersten ,wesen seines ,geistes eingewurzelt1 sondern nur von ,kindheit an eingesogen waren1 ging ihm bald eine grssere ,klarheit auf1 so dass er schliesslich des neuen ,himmelsglaubens teilhaftig wurde4 ,ist mein ,lehrer zornig1 dass ich dies geschrieben habe8 ,ich kann es nicht glauben2 vielleicht teilt er meine ,meinungen jetzt1 und hat erfahren1 dass dort oben nicht ,theologie disputiert wird4 ,so wie er das ,leben in der ,geisterwelt geschildert hat1 mit ,kathedern und ,auditorien1 ,opponenten und ,respondenten1 hat er mich zu der lsterlichen ,frage verleitet3 ,ist ,gott ,theolog8 ,ich hatte nun ,swedenborg eingeschlossen1 von ihm ,abschied genommen1 mit ,dankbarkeit1 als von dem1 der mich1 wenn auch mit ,schreckbildern1 wie ein ,kind zu ,gott zurck gescheucht hat4 ,und siehe1 der ,schwarze ,christus plagt mich nicht mehr mit ,unseligkeit1 sondern der ,weisse1 das ,kind das lcheln und spielen kann1 nhert sich mit dem ,advent2 damit findet sich ein gewisser froherer ,blick aufs ,leben ein1 so lange ich nmlich wache ber meine ,handlungen1 ,worte und sogar ,gedanken1 die1 wie es scheint1 nicht geheim gehalten werden knnen vor dem unbekannten ,schutzengel und ,strafengel1 der mir berall folgt4 ,rtselhafte ,begebenheiten treffen immer noch ein1 aber nicht mehr so drohend wie frher4 ,swedenborgs ,christentum habe ich verlassen1 wie es hasserfllt1 rachgierig1 kleinlich1 sklavisch war1 aber ich behalte ,l',imitation mit gewissen ,vorbehalten1 und eine stille ,kompromissreligion ist auf diesen unseligen ,zustand gefolgt1 der das ,suchen nach ,jesus begleitet4 ,ich sitze eines ,abends und diniere mit einem jungen franzsischen ,poeten1 der soeben ,inferno gelesen hat und vom okkultistischen ,gesichtspunkt aus ,erklrungen suchen will fr die ausgestandenen ,attacken1 denen ich ausgesetzt war4 --,haben ,sie keinen ,talisman8 fragte er4 ,sie mssen einen ,talisman haben4 --,ich habe ,l',imitation6 antwortete ich4 ,er sah mich an1 und ich nahm1 etwas verlegen1 da ich eben desertiert war meine ,uhr hervor1 um mich mit etwas zu beschftigen zu knnen4 ,im selben ,augenblick fiel die ,medaille von ,sacr-,coeur mit dem ,christusbild von der ,kette4 ,ich wurde noch verlegener1 sagte aber nichts4 ,wir standen bald auf und gingen nach einem ,caf beim ,chtelet1 um ein ,glas ,bier zu trinken4 ,der ,saal ist gerumig1 und wir nahmen an einem ,tisch1 der ,tr gegenber1 ,platz4 ,dort sassen wir eine ,weile1 und das ,gesprch drehte sich um ,christus und seine ,bedeutung4 --,er hat sicher nicht fr uns gelitten1 sagte ich1 denn htte er das1 wrden sich unsere ,leiden ja vermindert haben4 ,aber das haben sie nicht getan1 sondern sind noch ebenso intensiv4 ,jetzt macht ein ,kellner ,lrm1 und mit einem ,besen und ,sgespnen fngt er an den ,boden zwischen uns und der ,tr zu fegen1 wo kein ,mensch hingetreten hat1 seit wir gekommen sind4 ,auf dem weissen ,parkettboden sieht man einen ,kranz von roten ,tropfen2 und whrend der ,kellner kehrt1 murmelt er und betrachtet uns mit scheelen ,augen als die ,schuldigen4 ,ich frage meinen ,begleiter1 was es ist4 --,es ist etwas ,rotes4 --,dann haben wir es getan1 denn niemand hat den ,platz nach uns betreten1 und als wir eintraten1 war er rein4 --,nein1 antwortete der ,kamerad1 wir haben es nicht getan1 denn es ist keine ,fussspur1 sondern als habe jemand geblutet2 und wir bluten ja nicht4 ,das war unheimlich1 und auch unangenehm1 weil unsere ,personen sich die ,aufmerksamkeit der andern ,gste auf unangenehme strende ,weise zuzogen4 ,der ,poet las meine ,gedanken1 doch er hatte nicht das ,abenteuer mit der ,medaille gesehen4 ,deshalb1 und um mein ,herz zu erleichtern1 schloss ich3 --,christus verfolgt mich4 ,er antwortete nicht1 obwohl er gerne eine natrliche ,erklrung gesucht htte1 die er nicht finden konnte4 ,ehe ich meinen ,freund1 den ,amerikaner verlasse1 den ich zum ,versuch mit dem ,therapeuten ,francis ,schlatter identifiziert habe1 muss ich einige ,zge erzhlen1 die den ,argwohn bestrken1 dass dieser ,mann einen double hatte4 ,als ich die ,bekanntschaft mit ihm jetzt wieder anknpfte1 sagte ich ihm alle meine ,meinungen rund heraus1 und zeigte ihm das ,heft der ,revue ,spirite1 in dem der ,artikel mein ,freund ,h-- stand4 ,er schien unschlssig1 aber mehr skeptisch4 ,nach einigen ,tagen1 als er zum ,diner kam1 war er ganz verwirrt1 und er erzhlte mit einer gewissen ,bewegung1 seine ,geliebte sei verschwunden1 ohne ,abschied genommen zu haben und ohne eine ,nachricht zu hinterlassen4 ,sie blieb einige ,tage fort und kam dann wieder4 ,als er ein ,verhr anstellte1 bekannte sie schliesslich1 sie frchte sich vor ihrem ,herrn1 dem sie den ,haushalt fhrte4 ,nach weiteren ,fragen erfuhr er3 als sie in der ,nacht aufwachte1 whrend er schlief1 war sein ,gesicht kalkweiss und unkennlich2 was sie auf unbeschreibliche ,weise erschreckte4 brigens wagte er sich nie vor ,mitternacht zu legen1 denn dann wurde er geplagt1 als sei er auf einen ,bratspiess aufgespiesst1 der ihn drehte und drehte1 bis er das ,bett verlassen musste4 ,als er ,inferno gelesen hatte1 sagte er3 --,sie haben nicht ,verfolgungsmanie gehabt1 sondern ,sie sind verfolgt worden1 jedoch nicht von ,menschen4 ,von meinen erzhlten ,erfahrungen geweckt1 begann er in seiner ,erinnerung zu suchen und brachte unerklrliche ,begebenheiten aus seinem ,leben der letzten ,jahre hervor4 ,so gab es einen gewissen ,fleck auf dem ,pont ,saint-,michel2 auf dem wurde er durch ein ,ziehen in einem ,bein zurckgehalten1 und das zwang ihn1 stehen zu bleiben4 ,das kehrte regelmssig wieder1 und er hatte die ,sache von ,freunden bezeugen lassen4 ,er hatte auch einige andere ,eigentmlichkeiten bemerkt und hatte bestraft zu sagen gelernt4 --,wenn ich raucht1 werde ich bestraft1 und wenn ich ,absinth trinke1 werde ich bestraft4 ,eines ,abends1 als wir uns getroffen hatten1 aber die ,mittagsstunde noch nicht gekommen war1 gingen wir in das ,caf de la ,fregate an der ,rue du ,bac4 ,in lebhaftem ,gesprch nahmen wir den ersten besten ,platz und verlangten ,absinth4 ,das ,gesprch ging weiter1 aber mitten darin stockte mein ,kamerad1 sah sich um und rief aus3 --,haben ,sie eine solche ,sammlung ,banditen gesehen8 ,das sind ja alles ,verbrechertypen4 ,und als ich mich umsah1 wurde ich bestrzt1 denn es war nicht das gewhnliche ,publikum des ,ortes1 sondern eine ,schar zusammengerafften ,gesindels1 von denen die meisten verkleidet aussahen und ,grimassen schnitten4 ,aus ,mangel an ,platz hatte mein ,kamerad als ,lehne eine ,eisensule bekommen1 die wie aus seinem ,rcken aufstieg und in der ,hhe seines ,halses einen ,wulst wie ein ,halsband bildete4 --,und ,sie sitzen am ,schandpfahl6 rief ich aus4 ,alle schienen uns jetzt zu betrachten2 wir wurden unlustig1 beklommen und standen auf1 ohne auszutrinken4 ,das war das letzte ,mal1 dass ich mit dem ,kameraden ,absinth trank4 ,doch ich machte einen spteren ,versuch allein1 aber ich erneuerte ihn nicht4 ,meinen ,genossen zum ,diner erwartend1 setzte ich mich auf das ,trottoir am ,boulevard ,saint-,germain ,cluny gegenber und bestellte einen ,absinth4 ,sofort langten drei ,figuren an1 ich weiss nicht von wo1 und stellten sich vor mich4 ,zwei ,kerle mit zerrissenen ,kleidern und mit ,schmutz bespritzt1 als ob sie aus den ,kloaken gezogen wren1 und neben ihnen ein ,weib1 barhuptig mit struppigem ,haar1 mit ,spuren von ,schnheit1 berauscht1 schmutzig2 und alle betrachteten mich mit hhnischen ,blicken1 frech1 cynisch1 als ob sie mich kennten und erwarteten1 an meinen ,tisch geladen zu werden4 ,ich habe nie solche ,typen in ,paris oder ,berlin gesehen1 vielleicht nur an der ,mndung von ,london ,bridge1 wo das ,publikum wirklich ein okkultes ,aussehen hat4 ,ich denke meine ,zuschauer zu ermden und znde ,zigaretten an1 aber es gelingt nicht4 ,da trifft mich der ,gedanke3 das sind nicht richtige ,menschen1 das sind ,halbvisionen2 ich erinnere mich an meine frheren ,abenteuer von der ,brasserie des ,lilas und stehe auf--seitdem habe ich nicht mehr gewagt ,absinth anzurhren4 ,eins scheint mir sicher zu sein unter all meinem ,schwanken1 und das ist1 dass ein ,unsichtbarer ,hand an meine ,erziehung gelegt hat1 denn es ist nicht die ,logik der ,begebenheiten1 die hier spielt4 ,es ist nmlich nicht logisch1 dass ,schornsteinbrand ausbricht1 oder sonst nicht vorhandene ,gestalten vortreten1 wen ich ,absinth trinke2 gewhnliche ,schicksalslogik wre ja1 dass ich krank wrde4 ,logisch ist auch nicht1 dass ich in der ,nacht aus dem ,bett genommen werden1 wenn ich am ,tage von einem ,menschen etwas ,bses gesagt habe4 ,aber es verrt sich in allen diesen ,handlungen eine bewusste1 denkende1 allwissende ,absicht mit gutem ,endzweck1 der zu gehorchen mir gleichwohl so schwer wird1 hauptschlich weil ich so schlechte ,erfahrungen ber ,gte und ,uneigenntzigkeit von ,absichten gemacht habe4 ,es hat sich indessen ein ganzes ,signalsystem ausgebildet1 das ich zu verstehen anfange1 und dessen ,richtigkeit ich geprft habe4 ,so habe ich mich sechs ,wochen lang nicht mit ,chemie beschftigt1 und das ,zimmer war nicht durch ,hausrauch belstigt4 ,eines ,morgens nahm ich zur ,probe meine ,goldapparate hervor und richtete die ,bder an4 ,sofort fllte sich das ,zimmer mit ,rauch2 er stieg vom ,boden auf1 hinter dem ,kaminspiegel1 berall4 ,als ich den ,wirt rief1 erklrte er das unbegreiflich1 weil es ,steinkohlenrauch sei und man ,steinkohlen im ganzen ,hause nicht benutze4 ,also soll ich mich nicht mit ,goldmacherei beschftigen6 ,die ,holzharmonika1 die ich oben erwhnt habe1 bedeutet ,frieden1 das habe ich gemerkt1 denn wenn sie fort ist1 entsteht ,unruhe4 ,eine wimmernde ,kinderstimme1 die man oft im ,schornsteinrohr hrt1 und die nicht natrlich erklrt werden kann1 bedeutet3 ,du sollst fleissig sein2 und daneben3 ,du sollst dieses ,buch schreiben und dich nicht mit anderen ,dingen beschftigen4 ,wenn ich in ,gedanken1 ,worten oder ,schrift aufrhrerisch bin oder mich ungebhrlichen ,stoffen nhere1 hre ich einen groben ,basston wie aus einer ,orgel oder aus dem ,rssel eines ,elefanten1 wenn er trompetet und bse ist4 ,zwei ,beweise1 dass dieses nicht subjektive ,wahrnehmungen bei mir sind1 will ich anfhren4 ,wir dinierten am ,bastilleplatz1 der ,amerikaner1 der franzsische ,poet und ich4 ,das ,gesprch hatte sich einige ,stunden um ,kunst und ,literatur gedreht1 als beim ,dessert der ,amerikaner in das ,junggesellenbereich hinber glitt4 ,sofort hrte man in der ,wand das ,trompeten des ,elefanten4 ,ich tat so1 als hre ich nichts1 aber meine ,begleiter gaben darauf acht und wechselten unter einer gewissen ,verstimmung den ,gesprchsstoff4 ,ein anderes ,mal frhstckte ich mit einem ,schweden1 und in einem ganz andern ,lokal4 ,er sprach gleichfalls gegen ,ende des ,desserts1 ber ,huysmans ,l bas und wollte die schwarze ,messe schildern4 ,im selben ,augenblick trompetet es1 aber dieses ,mal mitten im ,saale1 der menschenleer war4 --,was war das8 unterbrach er sich4 ,ich antwortete nicht2 und er setzte die unheimliche ,schilderung fort4 ,es trompetet noch einmal1 und zwar so heftig1 dass der ,erzhler stecken blieb1 erst ein ,weinglas umgoss und dann die ganze ,sahnenkanne ber seine ,kleider leerte4 ,jetzt liess er das ,thema fallen1 das mich qulte4 ,nachschrift4 ,wie der ,leser wahrscheinlich durchschaut hat1 ist diese zweite ,abteilung ,jacob ,ringt ein ,versuch1 in sinnbildlicher ,schilderung den religisen ,kampf des ,verfassers zu zeichnen1 und als solcher misslungen4 ,deshalb ist er ein ,fragment geblieben und hat sich wie alle religisen ,krisen in ein ,chaos aufgelst4 ,daraus scheint hervorzugehen1 dass das ,forschen in den ,geheimnissen der ,vorsehung wie alles ,himmelstrmende mit ,verwirrung getroffen wird1 und dass jeder ,versuch1 auf dem ,weg des ,rsonnements sich der ,religion zu nhern1 zu ,absurditten fhrt4 ,die ,ursache ist wohl1 dass die ,religion wie die ,wissenschaften mit ,axiomen beginnt1 welche die ,eigenschaft haben1 nicht bewiesen werden zu brauchen1 und nicht bewiesen werden knnen2 wenn man doch die selbstverstndlichen notwendigen ,voraussetzungen zu beweisen sucht1 gert man ins ,sinnlose hinein4 ,als der ,verfasser #ahid prinzipiell seine ,skepsis verliess1 die alles intellektuelle ,leben zu verwsten gedroht hatte1 und sich experimentierend auf den ,standpunkt eines ,glubigen zustellen begann1 erschloss sich ihm das neue ,seelenleben1 das in ,inferno und diesen ,legenden geschildert ist4 ,im ,lauf der ,sache1 als der ,verfasser allen ,widerstand eingestellt hatte1 sah er sich von ,einflssen1 ,krften berfallen1 die ihn in ,stcke zu zerreisen drohten2 und auf dem ,weg zu ertrinken1 griff er schliesslich nach einigen leichteren ,gegenstnden1 die ihn schwimmend erhalten konnten2 aber auch diese begannen zu weichen1 und es war nur eine ,frage der ,zeit1 wann er zu grunde gehen wrde4 ,in solchen ,augenblicken wird der ,strohhalm fr das ,auge des ,erschreckten zu einem ,baumstamm1 und dann hebt der hervorgezwungene ,glaube den ,gesunkenen aus der ,woge1 so dass er auf dem ,wasser gehen kann4 ,credo quia absurdum1 ich glaube1 weil das ,ungereimte1 das aus dem ,rsonnement hervorgegangen ist1 mich aufklrt1 dass ich dabei war1 eine ,axiom zu beweisen4 ,und damit ist die ,anknpfung zu dem obigen gemacht4 ,ein franzsischer ,schriftsteller schrieb in den #hj;er ,jahren ein ,buch gegen die ,jesuiten1 und in diesem ,buch fand ich neulich diesen ,satz3 ,im ,jahr #ahfg sagte ich in einem ,revueartikel ,der providentielle ,atheismus voraus1 dass ,gott sich jetzt verbergen werde1 um die ,menschen zu zwingen1 ihn desto eifriger aufzusuchen4 ,im ,jahr #ahfg6 ,das ist wie zu ,haus bei uns1 wo um dieses ,jahr alle religise ,errterung unter den ,gebildeten aufhrte und ,gott aus der ,literatur verschwand4 ,wenn er nun wieder kommt1 sind wir nicht sicher1 dass er derselbe ist wie frher1 wenn er wie alles andere wchst und sich entwickelt4 ,ist er auch strenger geworden1 muss er doch den ,agnostikern und den ,forschern in dem ,verborgenen verzeihen1 dass sie ihn nicht fanden1 weil er fort war oder nicht empfing4 ,lund1 #bc4 ,april #ahih4 ,der ,verfasser4 ,inferno4 #a4 ,die ,hand des ,unsichtbaren #b4 ,der heilige ,ludwig #c4 ,die ,versuchungen des ,teufels #d4 ,das wiedergefundene ,paradies #e4 ,der ,fall und das verlorene ,paradies #f4 ,das ,fegefeuer #g4 ,auszug aus meinem ,tagebuch1 #ahif #h4 ,die ,hlle #i4 ,beatrice #aj4 ,swedenborg #aa4 ,tagebuch eines ,verdammten #ab4 ,der ,ewige hat gesprochen #ac4 ,die entfesselte ,hlle #ad4 ,wallfahrt und ,shne #ae4 ,der ,erlser #af4 ,trbsal #ag4 ,wohin gehen wir8 ,legenden4 ,erster ,teil #a4 ,der besessene ,teufelsbeschwrer #b4 ,die ,trostlosigkeit breitet sich aus #c4 ,erziehung #d4 ,wunder #e4 ,meines kleinglubigen ,freundes ,drangsale #f4 ,allerlei #g4 ,strahlung und ,ausdehnung der ,seele #h4 ,studien in ,swedenborg #i4 ,canossa #aj4 ,der ,geist des ,widerspruchs #aa4 ,auszug aus meinem ,tagebuch1 #ahig #ab4 ,in ,paris ,zweiter ,teil ,,jakob ,,ringt