,auguste ,rodin von ,rainer ,maria ,rilke ,mit #if ,vollbildern ,im ,insel-,verlag zu ,leipzig #aibj ,,erster ,,teil 7#aijc7 ,,die ,,schriftsteller ,,wirken ,,durch ,,worte 444 ,,die ,,bildhauer ,,aber ,,durch ,,taten4 ,,pomponius ,,gauricus1 ,,de ,,sculptura4 7,,um #aejd47 ,,the ,,hero ,,is ,,he ,,who ,,is ,,immovably ,,centred4 ,,emerson4 ,rodin war einsam vor seinem ,ruhme4 ,und der ,ruhm1 der kam1 hat ihn vielleicht noch einsamer gemacht4 ,denn ,ruhm ist schlielich nur der ,inbegriff aller ,miverstndnisse1 die sich um einen neuen ,namen sammeln4 ,es sind ihrer sehr viele um ,rodin1 und es wre eine lange und mhsame ,aufgabe1 sie aufzuklren4 ,es ist auch nicht ntig2 sie stehen um den ,namen1 nicht um das ,werk1 das weit ber dieses ,namens ,klang und ,rand hinausgewachsen und namenlos geworden ist1 wie eine ,ebene namenlos ist1 oder ein ,meer1 das nur auf der ,karte einen ,namen hat1 in den ,bchern und bei den ,menschen1 in ,wirklichkeit aber nur ,weite ist1 ,bewegung und ,tiefe4 ,dieses ,werk1 von dem hier zu reden ist1 ist gewachsen seit ,jahren und wchst an jedem ,tage wie ein ,wald und verliert keine ,stunde4 ,man geht unter seinen tausend ,dingen umher1 berwltigt von der ,flle der ,funde und ,erfindungen1 die es umfat1 und man sieht sich unwillkrlich nach den zwei ,hnden um1 aus denen diese ,welt erwachsen ist4 ,man erinnert sich1 wie klein ,menschenhnde sind1 wie bald sie mde werden und wie wenig ,zeit ihnen gegeben ist1 sich zu regen4 ,und man verlangt die ,hnde zu sehen1 die gelebt haben wie hundert ,hnde1 wie ein ,volk von ,hnden1 das vor ,sonnenaufgang sich erhob zum weiten ,wege dieses ,werkes1 ,man fragt nach dem1 der diese ,hnde beherrscht4 ,wer ist dieser ,mann8 ,es ist ein ,greis4 ,und sein ,leben ist eines von denen1 die sich nicht erzhlen lassen4 ,dieses ,leben hat begonnen1 und es geht1 es geht tief in ein groes ,alter hinein1 und es ist fr uns1 als ob es vor vielen hundert ,jahren vergangen wre4 ,wir wissen nichts davon4 ,es wird eine ,kindheit gehabt haben1 irgendeine1 eine ,kindheit in ,armut1 dunkel1 suchend und ungewi4 ,und es hat diese ,kindheit vielleicht noch1 denn--1 sagt der heilige ,augustinus einmal1 wohin sollte sie gegangen sein8 ,es hat vielleicht alle seine vergangenen ,stunden1 die ,stunden der ,erwartung und der ,verlassenheit1 die ,stunden des ,zweifels und die langen ,stunden der ,not1 es ist ein ,leben1 das nichts verloren und vergessen hat1 ein ,leben1 das sich versammelte1 da es verging4 ,vielleicht1 wir wissen nichts davon4 ,aber nur aus einem solchen ,leben1 glauben wir1 kann eines solchen ,wirkens ,flle und berflu entstanden sein1 nur ein solches ,leben1 in dem alles gleichzeitig ist und wach und nichts vergangen1 kann jung und stark bleiben und sich immer wieder zu hohen ,werken erheben4 ,es wird vielleicht eine ,zeit kommen1 da man diesem ,leben seine ,geschichte erfinden wird1 seine ,verwickelungen1 seine ,episoden und ,einzelheiten4 ,sie werden erfunden sein4 ,man wird von einem ,kinde erzhlen1 das oft zu essen verga1 weil es ihm wichtiger schien1 mit einem schlechten ,messer ,dinge in geringes ,holz zu schneiden1 und man wird in die ,tage des jungen ,menschen irgendeine ,begegnung setzen1 die eine ,verheiung zuknftiger ,gre1 eine von jenen nachtrglichen ,prophezeiungen enthlt1 die so volkstmlich und rhrend sind4 ,es knnten ganz gut die ,worte sein1 die irgendein ,mnch vor fast fnfhundert ,jahren dem jungen ,michel ,colombe gesagt haben soll1 diese ,worte3 ,travaille1 petit1 regarde tout ton saoul et le clocher jour de ,saint-,pol1 et les belles oeuvres des compaignons1 regarde1 aime le bon ,dieu1 et tu auras la grce des grandes choses4 ,und du wirst die ,gnade der groen ,dinge haben4 ,vielleicht hat ein inneres ,gefhl so1 nur unendlich viel leiser als der ,mund des ,mnches1 zu dem jungen ,menschen gesprochen an einem der ,kreuzwege seines ,anbeginns4 ,denn gerade das suchte er3 die ,gnade der groen ,dinge4 ,da war das ,louvre mit den vielen lichten ,dingen der ,antike1 die an sdliche ,himmel erinnerten und an die ,nhe des ,meeres1 und dahinter erhoben sich andere1 schwere steinerne ,dinge1 aus undenklichen ,kulturen hinberdauernd in noch nicht gekommene ,zeiten4 ,da waren ,steine1 die schliefen1 und man fhlte1 da sie erwachen wrden bei irgendeinem ,jngsten ,gericht1 ,steine1 an denen nichts ,sterbliches war1 und andere1 die eine ,bewegung trugen1 eine ,gebrde1 die so frisch geblieben war1 als sollte sie hier nur aufbewahrt und eines ,tages irgendeinem ,kinde gegeben werden1 das vorberkam4 ,und nicht allein in den berhmten ,werken und den weithin sichtbaren war dieses ,lebendigsein2 das ,unbeachtete1 ,kleine1 das ,namenlose und berzhlige war nicht weniger erfllt von dieser tiefen1 innerlichen ,erregtheit1 von dieser reichen und berraschenden ,unruhe des ,lebendigen4 ,auch die ,stille1 wo ,stille war1 bestand aus hundert und hundert ,bewegungsmomenten1 die sich im ,gleichgewicht hielten4 ,es gab kleine ,figuren da1 ,tiere besonders1 die sich bewegten1 streckten oder zusammenzogen1 und wenn ein ,vogel sa1 so wute man doch1 da es ein ,vogel war1 ein ,himmel wuchs aus ihm heraus und blieb um ihn stehen1 eine ,weite war zusammengefaltet auf jede seiner ,federn gelegt1 und man konnte sie aufspannen und ganz gro machen4 ,und ganz hnlich war es mit den ,tieren1 die auf den ,kathedralen standen und saen oder unter den ,konsolen kauerten1 verkmmert und gekrmmt und zu trge zum ,tragen4 ,da waren ,hunde und ,eichhrnchen1 ,spechte und ,eidechsen1 ,schildkrten1 ,ratten und ,schlangen4 ,wenigstens eines von jeder ,art4 ,diese ,tiere schienen drauen eingefangen worden zu sein in den ,wldern und auf den ,wegen1 und der ,zwang1 unter steinernen ,ranken1 ,blumen und ,blttern zu leben1 mute sie selbst langsam verwandelt haben zu dem1 was sie nun waren und immer bleiben sollten4 ,aber es fanden sich auch ,tiere1 die schon in dieser versteinerten ,umgebung geboren waren1 ohne ,erinnerung an ein anderes ,dasein4 ,sie waren schon ganz die ,bewohner dieser aufrechten1 ragenden1 steil steigenden ,welt4 ,unter ihrer fanatischen ,magerkeit standen spitzbogige ,skelette4 ,ihre ,mnder waren weit und schreiend wie bei ,tauben1 denn die ,nhe der ,glocken hatte ihr ,gehr zerstrt4 ,sie trugen nicht1 sie streckten sich und halfen so den ,steinen steigen4 ,die ,vogelhaften hockten oben auf den ,balustraden1 als wren sie eigentlich unterwegs und wollten nur ein paar ,jahrhunderte lang ausruhen und hinunterstarren auf die wachsende ,stadt4 ,andere1 die von ,hunden abstammten1 stemmten sich wagerecht vom ,rand der ,traufen in die ,luft1 bereit1 das ,wasser der ,regen aus ihren vom ,speien angeschwollenen ,rachen zu werfen4 ,alle hatten sich umgebildet und angepat1 aber sie hatten nichts an ,leben verloren1 im ,gegenteil1 sie lebten strker und heftiger1 lebten fr ewig das inbrnstige und ungestme ,leben jener ,zeit1 die sie hatte erstehen lassen4 ,und wer diese ,gebilde sah1 der empfand1 da sie nicht aus einer ,laune geboren waren1 nicht aus einem spielerischen ,versuch1 neue1 unerhrte ,formen zu finden4 ,die ,not hatte sie geschaffen4 ,aus der ,angst vor den unsichtbaren ,gerichten eines schweren ,glaubens hatte man sich zu diesem ,sichtbaren gerettet1 vor dem ,ungewissen flchtete man zu dieser ,verwirklichung4 ,noch suchte man sie in ,gott1 nicht mehr1 indem man ihm ,bilder erfand und versuchte1 sich den ,vielzufernen vorzustellen3 indem man alle ,angst und ,armut1 alles ,bangsein und die ,gebrden der ,geringen in sein ,haus trug1 in seine ,hand legte1 auf sein ,herz stellte1 war man tromm4 ,das war besser als malen2 denn die ,malerei war auch eine ,tuschung1 ein schner und geschickter ,betrug2 man sehnte sich nach ,wirklicherem und ,einfachem4 ,so entstand die seltsame ,skulptur der ,kathedralen1 dieser ,kreuzzug der ,beladenen und der ,tiere4 ,und wenn man von der ,plastik des ,mittelalters zurcksah zur ,antike und wieder ber die ,antike hinaus in den ,anfang unsagbarer ,vergangenheiten1 schien es da nicht1 als verlangte die menschliche ,seele immer wieder an lichten oder bangen ,wendepunkten nach dieser ,kunst1 die mehr gibt als ,wort und ,bild1 mehr als ,gleichnis und ,schein3 nach dieser schlichten ,dingwerdung ihrer ,sehnschte oder ngste8 ,zuletzt in der ,renaissance gab es eine groe plastische ,kunst2 damals1 als das ,leben sich erneut hatte1 als man das ,geheimnis der ,gesichter fand und die groe ,gebrde1 die im ,wachsen war4 ,und jetzt8 ,war nicht wieder eine ,zeit gekommen1 die nach diesem ,ausdruck drngte1 nach dieser starken und eindringlichen ,auslegung dessen1 was in ihr unsagbar war1 wirr und rtselhaft8 ,die ,knste hatten sich irgendwie erneut1 ,eifer und ,erwartung erfllte und belebte sie2 aber vielleicht sollte gerade diese ,kunst1 die ,plastik1 die noch in der ,furcht einer groen ,vergangenheit zgerte1 berufen sein1 zu finden1 wonach die anderen tastend und sehnschtig suchten8 ,sie mute einer ,zeit helfen knnen1 deren ,qual es war1 da fast alle ihre ,konflikte im ,unsichtbaren lagen4 ,ihre ,sprache war der ,krper4 ,und diesen ,krper1 wann hatte man ihn zuletzt gesehen8 ,schichte um ,schichte hatten sich die ,trachten darber gelegt1 wie ein immer erneuter ,anstrich1 aber unter dem ,schutz dieser ,krusten hatte die wachsende ,seele ihn verndert1 whrend sie atemlos an den ,gesichtern arbeitete4 ,er war ein anderer geworden4 ,wenn man ihn jetzt aufdeckte1 vielleicht enthielt er tausend ,ausdrcke fr alles ,namenlose und ,neue1 das inzwischen entstanden war1 und fr jene alten ,geheimnisse1 die1 aufgestiegen aus dem ,unbewuten1 wie fremde ,flugtter ihre triefenden ,gesichter aus dem ,rauschen des ,blutes hoben4 ,und dieser ,krper konnte nicht weniger schn sein als der der ,antike1 er mute von noch grerer ,schnheit sein4 ,zwei ,jahrtausende lnger hatte das ,leben ihn in den ,hnden behalten und hatte an ihm gearbeitet1 gehorcht und gehmmert ,tag und ,nacht4 ,die ,malerei trumte von diesem ,krper1 sie schmckte ihn mit ,licht und durchdrang ihn mit ,dmmerung1 sie umgab ihn mit aller ,zrtlichkeit und allem ,entzcken1 sie befhlte ihn wie ein ,blumenblatt und lie sich tragen von ihm wie von einer ,welle--aber die ,plastik1 der er gehrte1 kannte ihn noch nicht4 ,hier war eine ,aufgabe1 gro wie die ,welt4 ,und der vor ihr stand und sie sah1 war ein ,unbekannter1 dessen ,hnde nach ,brot gingen1 in ,dunkelheit4 ,er war ganz allein1 und wenn er ein richtiger ,trumer gewesen wre1 so htte er einen schnen und tiefen ,traum trumen drfen1 einen ,traum1 den niemand verstanden htte1 einen von jenen langen1 langen ,trumen1 ber denen ein ,leben hingehen kann wie ein ,tag4 ,aber dieser junge ,mensch1 der in der ,manufaktur von ,svres seinen ,verdienst hatte1 war ein ,trumer1 dem der ,traum in die ,hnde stieg1 und er begann gleich mit seiner ,verwirklichung4 ,er fhlte1 wo man anfangen mute2 eine ,ruhe1 die in ihm war1 zeigte ihm den weisen ,weg4 ,an dieser ,stelle offenbart sich schon ,rodins tiefe bereinstimmung mit der ,natur1 von der der ,dichter ,georges ,rodenbach1 der ihn geradezu eine ,naturkraft nennt1 so schne ,worte zu sagen wute4 ,und in der ,tat1 es ist eine dunkle ,geduld in ,rodin1 die ihn beinahe namenlos macht1 eine stille1 berlegene ,langmut1 etwas von der groen ,geduld und ,gte der ,natur1 die mit einem ,nichts beginnt1 um still und ernst den weiten ,weg zum berflu zu gehen4 ,auch ,rodin verma sich nicht1 ,bume machen zu wollen4 ,er fing mit dem ,keim an1 unter der ,erde gleichsam4 ,und dieser ,keim wuchs nach unten1 senkte ,wurzel um ,wurzel abwrts1 verankerte sich1 ehe er anfing1 einen kleinen ,trieb nach oben zu tun4 ,das brauchte ,zeit und ,zeit4 ,man mu sich nicht eilen1 sagte ,rodin den wenigen ,freunden1 die um ihn waren1 wenn sie ihn drngten4 ,damals kam der ,krieg1 und ,rodin ging nach ,brssel und arbeitete1 wie der ,tag es befahl4 ,er fhrte einige ,figuren an ,privathusern aus und mehrere von den ,gruppen auf dem ,brsengebude und schuf die vier groen ,eckfiguren bei dem ,denkmal des ,brgermeisters ,loos im ,parc d',anvers4 ,das waren ,auftrge1 die er gewissenhaft ausfhrte1 ohne seine wachsende ,persnlichkeit zu ,worte kommen zu lassen4 ,seine eigentliche ,entwickelung ging nebenher1 zusammengedrngt in die ,pausen1 in die ,abendstunden1 ausgebreitet in der einsamen ,stille der ,nchte1 vor sich1 und er mute diese ,teilung seiner ,energie jahrelang ertragen4 ,er besa die ,kraft derjenigen1 auf die ein groes ,werk wartet1 die schweigsame ,ausdauer derer1 die notwendig sind4 ,whrend er an der ,brse von ,brssel beschftigt war1 mochte er fhlen1 da es keine ,gebude mehr gab1 die die ,werke der ,skulptur um sich versammelten1 wie es die ,kathedralen getan hatten1 diese groen ,magnete der ,plastik einer vergangenen ,zeit4 ,das ,bildwerk war allein1 wie das ,bild allein war1 das ,staffelei-,bild1 aber es bedurfte ja auch keiner ,wand wie dieses4 ,es brauchte nicht einmal ein ,dach4 ,es war ein ,ding1 das fr sich allein bestehen konnte1 und es war gut1 ihm ganz das ,wesen eines ,dinges zu geben1 um das man herumgehen und das man von allen ,seiten betrachten konnte4 ,und doch mute es sich irgendwie von den anderen ,dingen unterscheiden1 den gewhnlichen ,dingen1 denen jeder ins ,gesicht greifen konnte4 ,es mute irgendwie unantastbar werden1 sakrosankt1 getrennt vom ,zufall und von der ,zeit1 in der es einsam und wunderbar wie das ,gesicht eines ,hellsehers aufstand4 ,es mute seinen eigenen1 sicheren ,platz erhalten1 an den nicht ,willkr es gestellt hatte1 und es mute eingeschaltet werden in die stille ,dauer des ,raumes und in seine groen ,gesetze4 ,in die ,luft1 die es umgab1 mute man es wie in eine ,nische hineinpassen und ihm so eine ,sicherheit geben1 einen ,halt und eine ,hoheit1 die aus seinem einfachen ,dasein1 nicht aus seiner ,bedeutung kam4 ,rodin wute1 da es zunchst auf eine unfehlbare ,kenntnis des menschlichen ,krpers ankam4 ,langsam1 forschend war er bis zu seiner ,oberflche vorgeschritten1 und nun streckte sich von auen eine ,hand entgegen1 welche diese ,oberflche von der anderen ,seite ebenso genau bestimmte und begrenzte1 wie sie es von innen war4 ,je weiter er ging auf seinem entlegenen ,wege1 desto mehr blieb der ,zufall zurck1 und ein ,gesetz fhrte ihn dem anderen zu4 ,und schlielich war es diese ,oberflche1 auf die seine ,forschung sich wandte4 ,sie bestand aus unendlich vielen ,begegnungen des ,lichtes mit dem ,dinge1 und es zeigte sich1 da jede dieser ,begegnungen anders war und jede merkwrdig4 ,an dieser ,stelle schienen sie einander aufzunehmen1 an jener sich zgernd zu begren1 an einer dritten fremd aneinander vorbeizugehen2 und es gab ,stellen ohne ,ende und keine1 auf der nicht etwas geschah4 ,es gab keine ,leere4 ,in diesem ,augenblick hatte ,rodin das ,grundelement seiner ,kunst entdeckt1 gleichsam die ,zelle seiner ,welt1 ,das war die ,flche1 diese verschieden groe1 verschieden betonte1 genau bestimmte ,flche1 aus der alles gemacht werden mute4 ,von da ab war sie der ,stoff seiner ,kunst1 das1 worum er sich mhte1 wofr erwachte und litt4 ,seine ,kunst baute sich nicht auf eine groe ,idee auf1 sondern auf eine kleine gewissenhafte ,verwirklichung1 auf das ,erreichbare1 auf ein ,knnen4 ,es war kein ,hochmut in ihm4 ,er schlo sich an diese unscheinbare und schwere ,schnheit an1 an die1 die er noch berschauen1 rufen und richten konnte4 ,die andere1 die groe1 mute kommen1 wenn alles fertig war1 so wie die ,tiere zur ,trnke kommen1 wenn die ,nacht sich vollendet hat und nichts ,fremdes mehr an dem ,walde haftet4 ,mit dieser ,entdeckung begann ,rodins eigenste ,arbeit4 ,nun erst waren alle die herkmmlichen ,begriffe der ,plastik fr ihn wertlos geworden4 ,es gab weder ,pose1 noch ,gruppe1 noch ,komposition4 ,es gab nur unzhlbar viele lebendige ,flchen1 es gab nur ,leben1 und das ,ausdrucksmittel1 das er sich gefunden hatte1 ging gerade auf dieses ,leben zu4 ,nun hie es1 seiner und seiner ,flle mchtig zu werden4 ,rodin erfate das ,leben1 das berall war1 wohin er sah4 ,er erfate es an den kleinsten ,stellen1 er beobachtete es1 er ging ihm nach4 ,er erwartete es an den bergngen1 wo es zgerte1 er holte es ein1 wo es lief1 und er fand es an allen ,orten gleich gro1 gleich mchtig und hinreiend4 ,da war kein ,teil des ,krpers unbedeutend oder gering3 er lebte4 ,das ,leben1 das in den ,gesichtern wie auf ,zifferblttern stand1 leicht ablesbar und voll ,bezug auf die ,zeit1--in den ,krpern war es zerstreuter1 grer1 geheimnisvoller und ewiger4 ,hier verstellte es sich nicht1 hier ging es nachlssig1 wo es nachlssig war1 und stolz bei den ,stolzen2 zurcktretend von der ,bhne des ,angesichtes1 hatte es die ,maske abgenommen und stand1 wie es war1 hinter den ,kulissen der ,kleider4 ,hier fand er die ,welt seiner ,zeit1 wie er jene des ,mittelalters an den ,kathedralen erkannt hatte3 versammelt um ein geheimnisvolles ,dunkel1 zusammengehalten von einem ,organismus1 an ihn angepat und ihm dienstbar gemacht4 ,der ,mensch war zur ,kirche geworden1 und es gab tausend und tausend ,kirchen1 keine der anderen gleich und jede lebendig4 ,aber es galt zu zeigen1 da sie alle eines ,gottes waren4 ,jahre und ,jahre ging ,rodin auf den ,wegen dieses ,lebens als ein ,lernender und ,demtiger1 der sich als ,anfnger fhlte4 ,niemand wute von seinen ,versuchen1 er hatte keinen ,vertrauten und wenig ,freunde4 ,hinter der ,arbeit1 die ihn nhrte1 verbarg sich sein werdendes ,werk und erwartete seine ,zeit4 ,er las viel4 ,man war gewohnt1 ihn in ,brssels ,straen immer mit einem ,buche in der ,hand zu sehen1 aber vielleicht war dieses ,buch oft nur ein ,vorwand fr das ,vertieftsein in sich selbst1 in die ungeheuere ,aufgabe1 die ihm bevorstand4 ,wie allen ,ttigen war auch ihm das ,gefhl1 eine unabsehbare ,arbeit vor sich zu haben1 ein ,antrieb1 etwas1 was seine ,krfte vermehrte und versammelte4 ,und kamen ,zweifel1 kamen ,ungewiheiten1 kam die groe ,ungeduld der ,werdenden zu ihm1 die ,furcht eines frhen ,todes oder die ,drohung der tglichen ,not1 so fand das alles in ihm schon einen stillen1 aufrechten ,widerstand1 einen ,trotz1 eine ,strke und ,zuversicht1 alle die noch nicht entfalteten ,fahnen eines groen ,sieges4 ,vielleicht war es die ,vergangenheit1 die in solchen ,momenten auf seine ,seite trat1 die ,stimme der ,kathedralen1 die er immer wieder hren ging4 ,auch aus den ,bchern kam vieles1 was ihm zustimmte4 ,er las zum ersten ,male ,dantes ,divina ,commedia4 ,es war eine ,offenbarung4 ,er sah die leidenden ,leiber eines anderen ,geschlechtes vor sich1 sah1 ber alle ,tage fort ein ,jahrhundert1 dem die ,kleider abgerissen waren1 sah das groe und unvergeliche ,gericht eines ,dichters ber seine ,zeit4 ,da waren ,bilder1 die ihm recht gaben1 und wenn er von den weinenden ,fen ,nikolaus' des ,dritten las1 so wute er schon1 da es weinende ,fe gab1 da es ein ,weinen gab1 das berall war1 ber einem ganzen ,menschen1 und ,trnen1 die aus allen ,poren traten4 ,und von ,dante kam er zu ,baudelaire4 ,hier war kein ,gericht1 kein ,dichter1 der an der ,hand eines ,schattens zu den ,himmeln stieg1 ein ,mensch1 einer von den ,leidenden hatte seine ,stimme erhoben und hielt sie hoch ber die ,hupter der anderen empor1 wie um sie zu retten vor einem ,untergang4 ,und in diesen ,versen gab es ,stellen1 die heraustraten aus der ,schrift1 die nicht geschrieben1 sondern geformt schienen1 ,worte und ,gruppen von ,worten1 die geschmolzen waren in den heien ,hnden des ,dichters1 ,zeilen1 die sich wie ,reliefs anfhlten1 und ,sonette1 die wie ,sulen mit verworrenen ,kapitalen die ,last eines bangen ,gedankens trugen4 ,er fhlte dunkel1 da diese ,kunst1 wo sie jh aufhrte1 an den ,anfang einer anderen stie1 und da sie sich nach dieser anderen gesehnt hatte2 er fhlte in ,baudelaire einen1 der ihm vorangegangen war1 einen1 der sich nicht von den ,gesichtern hatte beirren lassen und der nach den ,leibern suchte1 in denen das ,leben grer war1 grausamer und ruheloser4 ,seit jenen ,tagen blieben diese beiden ,dichter ihm immer nah1 er dachte ber sie hinaus und kehrte zu ihnen zurck4 ,in jener ,zeit1 wo seine ,kunst sich formte und vorbereitete1 wo alles ,leben1 das sie lernte1 namenlos war und nichts bedeutete1 gingen ,rodins ,gedanken in den ,bchern der ,dichter umher und holten sich dort eine ,vergangenheit4 ,spter1 als er als ,schaffender diese ,stoffkreise wieder berhrte1 da stiegen ihre ,gestalten wie ,erinnerungen aus seinem eigenen ,leben1 weh und wirklich1 in ihm auf und gingen in sein ,werk wie in eine ,heimat ein4 ,endlich1 nach ,jahren einsamer ,arbeit1 machte er den ,versuch1 mit einem ,werke hervorzutreten4 ,es war eine ,frage an die ffentlichkeit4 ,die ffentlichkeit antwortete verneinend4 ,und ,rodin verschlo sich abermals fr dreizehn ,jahre4 ,es waren die ,jahre1 in denen er1 immer noch als ,unbekannter1 zum ,meister ausreifte1 zum unumschrnkten ,beherrscher seiner eigenen ,mittel1 immerfort arbeitend1 denkend1 versuchend1 unbeeinflut von der ,zeit1 die an ihm nicht teilnahm4 ,vielleicht gab ihm der ,umstand1 da seine ganze ,entwickelung in dieser ungestrten ,stille vor sich gegangen war1 spter1 als man um ihn stritt1 als man seinem ,werk widersprach1 jene gewaltige ,sicherheit4 ,da1 als man anfing1 an ihm zu zweifeln1 hatte er keinen ,zweifel mehr an sich selbst4 ,das alles lag hinter ihm4 ,nicht mehr von dem ,zuruf und dem ,urteil der ,menge hing sein ,schicksal ab1 es war schon entschieden1 als man meinte1 es mit ,spott und ,feindseligkeit vernichten zu knnen4 ,in der ,zeit1 als er wurde1 klang keine fremde ,stimme zu ihm1 kein ,lob1 das ihn htte irremachen1 kein ,tadel1 der ihn htte verwirren knnen4 ,wie ,parzival heranwchst1 so wuchs sein ,werk in ,reinheit heran1 allein mit sich und mit einer groen ewigen ,natur4 ,nur seine ,arbeit sprach zu ihm4 ,sie sprach zu ihm des ,morgens beim ,erwachen1 und des ,abends klang sie lange in seinen ,hnden nach wie in einem fortgelegten ,instrumente4 ,darum war sein ,werk so unberwindlich3 weil es erwachsen zur ,welt kam2 nicht mehr als werdendes erschien es1 das um seine ,berechtigung bat1 sondern als ,wirklichkeit1 die sich durchgesetzt hat1 die da ist1 mit der man rechnen mu4 ,wie ein ,knig1 der hrt1 da in seinem ,reiche eine ,stadt gebaut werden soll1 berlegt1 ob es gut sei1 das ,privileg zu gewhren1 zgert und endlich aufbricht1 die ,stelle zu besehen2 er kommt hin und findet eine groe gewaltige ,stadt1 die fertig ist1 steht1 steht wie von ,ewigkeit her mit ,mauern1 ,trmen und ,toren3 so kam die ,menge1 als man sie schlielich rief1 zu dem ,werke ,rodins1 das fertig war4 ,diese ,periode des ,reifwerdens ist begrenzt durch zwei ,werke4 ,an ihrem ,anfang steht der ,kopf des ,mannes mit der gebrochenen ,nase1 an ihrem ,ende die ,gestalt des jungen ,mannes1 des ,mannes der ersten ,zeiten1 wie ,rodin ihn genannt hat4 ,der ,homme au nez cass wurde im ,jahre #ahfd vom ,salon zurckgewiesen4 ,man begreift das sehr gut1 denn man fhlt1 da in diesem ,werke ,rodins ,art schon ganz ausgereift war1 ganz vollendet und sicher2 mit der ,rcksichtslosigkeit eines groen ,bekenntnisses widersprach es den ,anforderungen der akademischen ,schnheit1 die noch immer die allein herrschende war4 ,umsonst hatte ,rude seiner ,gttin des ,aufruhrs auf dem ,triumphtor der place de l',etoile die wilde ,gebrde gegeben und den weiten ,schrei1 umsonst hatte ,barye seine geschmeidigen ,tiere geschaffen1 und den ,tanz ,carpeaux' hatte man nur verhhnt1 um sich schlielich so weit an ihn zu gewhnen1 da man ihn nicht mehr sah4 ,es war alles beim alten geblieben4 ,die ,plastik1 die betrieben wurde1 war immer noch die der ,modelle1 der ,posen und der ,allegorien1 das leichte1 billige und gemchliche ,metier1 das mit der mehr oder weniger geschickten ,wiederholung von einigen sanktionierten ,gebrden auskam4 ,in dieser ,umgebung htte schon der ,kopf des ,mannes mit der gebrochenen ,nase jenen ,sturm erregen mssen1 der erst bei spteren ,werken ,rodins losbrach4 ,aber wahrscheinlich hat man ihn1 als die ,arbeit eines ,unbekannten1 fast unbesehen wieder zurckgeschickt4 ,man fhlt1 was ,rodin anregte1 diesen ,kopf zu formen1 den ,kopf eines alternden1 hlichen ,mannes1 dessen gebrochene ,nase den gequlten ,ausdruck des ,gesichtes noch verstrken half2 es war die ,flle von ,leben1 die in diesen ,zgen versammelt war2 es war der ,umstand1 da es auf diesem ,gesichte gar keine symmetrischen ,flchen gab1 da nichts sich wiederholte1 da keine ,stelle leer geblieben war1 stumm oder gleichgltig4 ,dieses ,gesicht war nicht vom ,leben berhrt worden1 es war um und um davon angetan1 als htte eine unerbittliche ,hand es in das ,schicksal hineingehalten1 wie in die ,wirbel eines waschenden1 nagenden ,wassers4 ,wenn man diese ,maske in ,hnden hlt und dreht1 ist man berrascht ber den fortwhrenden ,wechsel der ,profile1 von denen keines zufllig ist1 ratend oder unbestimmt4 ,es gibt an diesem ,kopf keine ,linie1 keine berschneidung1 keinen ,kontur1 den ,rodin nicht gesehen und gewollt hat4 ,man glaubt zu fhlen1 wie einige von diesen ,furchen frher kamen1 andere spter1 wie zwischen dem und jenem ,ri1 der durch die ,zge geht1 ,jahre liegen1 bange ,jahre1 man wei1 da von den ,zeichen dieses ,gesichtes einige langsam eingeschrieben wurden1 gleichsam zgernd1 da andere erst leise vorgezeichnet waren und von einer ,gewohnheit oder einem ,gedanken1 der immer wieder kam1 nachgezogen wurden1 und man erkennt jene scharfen ,scharten1 die in einer ,nacht entstanden sein muten1 wie vom ,schnabel eines ,vogels hineingehackt in die berwache ,stirne eines ,schlaflosen4 ,man mu sich mhsam erinnern1 da alles das auf dem ,rume eines ,gesichtes steht1 so viel schweres1 namenloses ,leben erhebt sich aus diesem ,werke4 ,legt man die ,maske vor sich nieder1 so meint man auf der ,hhe eines ,turmes zu stehen und auf ein unebenes ,land herabzusehen1 ber dessen wirre ,wege viele ,vlker gezogen sind4 ,und hebt man sie wieder auf1 so hlt man ein ,ding1 das man schn nennen mu um seiner ,vollendung willen4 ,aber nicht aus der unvergleichlichen ,durchbildung allein ergibt sich diese ,schnheit4 ,sie entsteht aus der ,empfindung des ,gleichgewichts1 des ,ausgleichs aller dieser bewegten ,flchen untereinander1 aus der ,erkenntnis dessen1 da alle diese ,erregungsmomente in dem ,dinge selbst ausschwingen und zu ,ende gehen4 ,war man eben noch ergriffen von der vielstimmigen ,qual dieses ,angesichtes1 so fhlt man gleich darauf1 da keine ,anklage davon ausgeht4 ,es wendet sich nicht an die ,welt2 es scheint seine ,gerechtigkeit in sich zu tragen1 die ,ausshnung aller seiner ,widersprche und eine ,geduld1 gro genug fr alle seine ,schwere4 ,als ,rodin diese ,maske schuf1 hatte er einen ruhig sitzenden ,menschen vor sich und ein ruhiges ,gesicht4 ,aber es war das ,gesicht eines ,lebendigen1 und als er es durchforschte1 da zeigte sich1 da es voll von ,bewegung war1 voll von ,unruhe und ,wellenschlag4 ,in dem ,verlauf der ,linien war ,bewegung1 ,bewegung war in der ,neigung der ,flchen1 die ,schatten rhrten sich wie im ,schlafe1 und leise schien das ,licht an der ,stirne vorbeizugehen4 ,es gab also keine ,ruhe1 nicht einmal im ,tode2 denn mit dem ,verfall1 der auch ,bewegung ist1 war selbst das ,tote dem ,leben noch untergeordnet4 ,es gab nur ,bewegung in der ,natur2 und eine ,kunst1 die eine gewissenhafte und glubige ,auslegung des ,lebens geben wollte1 durfte nicht jene ,ruhe1 die es nirgends gab1 zu ihrem ,ideale machen4 ,in ,wirklichkeit hat auch die ,antike nichts von einem solchen ,ideal gewut4 ,man mute nur an die ,nike denken4 ,diese ,skulptur hat uns nicht nur die ,bewegung eines schnen ,mdchens berliefert1 das seinem ,geliebten entgegengeht1 sie ist zugleich ein ewiges ,bildnis griechischen ,windes1 seiner ,weite und ,herrlichkeit4 ,und sogar die ,steine lterer ,kulturen waren nicht ruhig4 ,in die hieratisch verhaltene ,gebrde uralter ,kulte war die ,unruhe lebendiger ,flchen eingeschlossen1 wie ,wasser in die ,wnde des ,gefes4 ,es waren ,strmungen in den verschlossenen ,gttern1 welche saen1 und in den stehenden war eine ,gebrde1 die wie eine ,fontne aus dem ,steine stieg und wieder in denselben zurckfiel1 ihn mit vielen ,wellen erfllend4 ,nicht die ,bewegung war es1 die dem ,sinne der ,skulptur 7und das heit einfach dem ,wesen des ,dinges7 widerstrebte2 es war nur die ,bewegung1 die nicht zu ,ende geht1 die nicht von anderen im ,gleichgewicht gehalten wird1 die hinausweist ber die ,grenzen des ,dinges4 ,das plastische ,ding gleicht jenen ,stdten der alten ,zeit1 die ganz in ihren ,mauern lebten3 die ,bewohner hielten deshalb nicht ihren ,atem an1 und die ,gebrden ihres ,lebens brachen nicht ab4 ,aber nichts drang ber die ,grenzen des ,kreises1 der sie umgab1 nichts war jenseits davon1 nichts zeigte aus den ,toren hinaus1 und keine ,erwartung war offen nach auen4 ,wie gro auch die ,bewegung eines ,bildwerkes sein mag1 sie mu1 und sei es aus unendlichen ,weiten1 sei es aus der ,tiefe des ,himmels1 sie mu zu ihm zurckkehren1 der groe ,kreis mu sich schlieen1 der ,kreis der ,einsamkeit1 in der ein ,kunst-,ding seine ,tage verbringt4 ,da war das ,gesetz1 welches1 ungeschrieben1 lebte in den ,skulpturen vergangener ,zeiten4 ,rodin erkannte es4 ,was die ,dinge auszeichnet1 dieses ,ganz-mit-sich-,beschftigtsein1 das war es1 was einer ,plastik ihre ,ruhe gab2 sie durfte nichts von auen verlangen oder erwarten1 sich auf nichts beziehen1 was drauen lag1 nichts sehen1 was nicht in ihr war4 ,ihre ,umgebung mute in ihr liegen4 ,es war der ,bildhauer ,lionardo1 der der ,gioconda die ,unnahbarkeit gegeben hat1 diese ,bewegung1 die nach innen geht1 dieses ,schauen1 dem man nicht begegnen kann4 ,wahrscheinlich wird sein ,francesco ,sforza ebenso gewesen sein1 von einer ,gebrde bewegt1 die1 gleich einem stolzen ,gesandten seines ,staates nach vollbrachtem ,auftrag1 zu ihm zurckkehrte4 ,in den langen ,jahren1 die zwischen der ,maske des ,homme au nez cass und jener ,figur des ,mannes der ersten ,zeiten vergingen1 vollzogen sich viele stille ,entwickelungen in ,rodin4 ,neue ,beziehungen verbanden ihn fester mit der ,vergangenheit seiner ,kunst4 ,diese ,vergangenheit und ihre ,gre1 an der so viele wie an einer ,last getragen hatten1 ihm wurde sie der ,flgel1 der ihn trug4 ,denn wenn er in jener ,zeit je eine ,zustimmung empfangen hat1 eine ,bestrkung dessen1 was er wollte und suchte1 so kam sie von den ,dingen der ,antike und aus dem faltigen ,dunkel der ,kathedralen4 ,menschen redeten nicht zu ihm4 ,steine sprachen4 ,der ,homme au nez cass hatte geoffenbart1 wie ,rodin den ,weg durch ein ,gesicht zu gehen wute1 der ,mann der ersten ,zeiten bewies seine unumschrnkte ,herrschaft ber den ,krper4 ,souverain tailleur d'ymaiges1 dieser ,titel1 den die ,meister des ,mittelalters einander in neidloser ernster ,wertung gaben1 kam ihm zu4 ,hier war ein lebensgroer ,akt1 auf dessen allen ,stellen das ,leben nicht nur gleich mchtig war1 es schien auch berall zur ,hhe desselben ,ausdrucks erhoben zu sein4 ,was im ,gesichte stand1 dieselbe ,schmerzhaftigkeit eines schweren ,erwachens und zugleich diese ,sehnsucht nach dem ,schweren1 war auf dem kleinsten ,teil dieses ,krpers geschrieben2 jede ,stelle war ein ,mund1 der es sagte1 in seiner ,art4 ,das strengste ,auge konnte an dieser ,figur keinen ,platz entdecken1 der weniger lebendig1 weniger bestimmt und klar gewesen wre4 ,es war1 als stiege in die ,adern dieses ,mannes ,kraft aus den ,tiefen der ,erde4 ,das war die ,silhouette eines ,baumes1 der die ,mrzstrme noch vor sich hat und bange ist1 weil die ,frucht und ,flle seines ,sommers nicht mehr in den ,wurzeln wohnt1 sondern schon1 langsam steigend1 im ,stamme steht1 um den die groen ,winde jagen werden4 ,diese ,gestalt ist auch noch in anderem ,sinne bedeutsam4 ,sie bezeichnet im ,werke ,rodins die ,geburt der ,gebrde4 ,jene ,gebrde1 die wuchs und sich allmhlich zu solcher ,gre und ,gewalt entwickelte1 hier entsprang sie wie eine ,quelle1 welche leise an diesem ,leibe niederrann4 ,sie erwachte im ,dunkel der ersten ,zeiten1 und sie scheint1 in ihrem ,wachsen1 durch die ,weite dieses ,werkes wie durch alle ,jahrtausende zu gehen1 weit ber uns hinaus zu denen1 die kommen werden4 ,zgernd entfaltet sie sich in den erhobenen ,armen2 und diese ,arme sind noch so schwer1 da die ,hand des einen schon wieder ausruht auf der ,hhe des ,hauptes4 ,aber sie schlft nicht mehr1 sie sammelt sich2 ganz hoch oben auf dem ,gipfel des ,gehirnes1 wo es einsam ist1 bereitet sie sich vor auf die ,arbeit1 auf die ,arbeit der ,jahrhunderte1 die nicht ,absehn noch ,ende hat4 ,und in dem rechten ,fue steht wartend ein erster ,schritt4 ,man knnte von dieser ,gebrde sagen1 da sie wie in einer harten ,knospe eingeschlossen ruht4 ,eines ,gedankens ,glut und ein ,sturm im ,willen3 sie ffnet sich1 und es entsteht jener ,johannes mit den redenden1 erregten ,armen1 mit dem groen ,gehen dessen1 der einen anderen hinter sich kommen fhlt4 ,der ,krper dieses ,mannes ist nicht mehr unerprobt3 die ,wsten haben ihn durchglht1 der ,hunger hat ihm weh getan1 und alle ,drste haben ihn geprft4 ,er hat bestanden und ist hart geworden4 ,sein hagerer ,asketenleib ist wie ein ,holzgriff1 in dem die weite ,gabel seines ,schrittes steckt4 ,er geht4 ,er geht1 als wren alle ,weiten der ,welt in ihm und als teilte er sie aus mit seinem ,gehen4 ,er geht4 ,seine ,arme sagen von diesem ,gang1 und seine ,finger spreizen sich und scheinen in der ,luft das ,zeichen des ,schreitens zu machen4 ,dieser ,johannes ist der erste ,gehende im ,werke ,rodins4 ,es kommen viele nach4 ,es kommen die ,brger von ,calais1 die ihren schweren ,gang beginnen1 und alles ,gehen scheint vorzubereiten auf den groen herausfordernden ,schritt des ,balzac4 ,aber auch die ,gebrde des ,stehenden entwickelt sich weiter1 sie schliet sich1 sie rollt sich zusammen wie brennendes ,papier1 sie wird strker1 geschlossener1 erregter4 ,so ist jene ,figur der ,eva1 die ursprnglich bestimmt war1 ber dem ,hllentor zu stehen4 ,der ,kopf senkt sich tief in das ,dunkel der ,arme1 die sich ber der ,brust zusammenziehen wie bei einer ,frierenden4 ,der ,rcken ist gerundet1 der ,nacken fast horizontal1 die ,haltung vorgebogen wie zu einem ,lauschen ber dem eigenen ,leibe1 in dem eine fremde ,zukunft sich zu rhren beginnt4 ,und es ist1 als wirkte die ,schwerkraft dieser ,zukunft auf die ,sinne des ,weibes und zge sie herab aus dem zerstreuten ,leben in den tiefen demtigen ,knechtdienst der ,mutterschaft4 ,immer und immer wieder kam ,rodin bei seinen ,akten auf dieses ,sich-nach-innen-,biegen zurck1 auf dieses angestrengte ,horchen in die eigene ,tiefe2 so ist die wundervolle ,gestalt1 die er ,la ,mditation genannt hat1 so ist jene unvergeliche ,voix intrieure1 die leiseste ,stimme ,viktor ,hugoscher ,gesnge1 die auf dem ,denkmal des ,dichters fast verborgen unter der ,stimme des ,zornes steht4 ,niemals ist ein menschlicher ,krper so um sein ,inneres versammelt gewesen1 so gebogen von seiner eigenen ,seele und wieder zurckgehalten von seines ,blutes elastischer ,kraft4 ,und wie auf dem tief seitwrts gesenkten ,leibe der ,hals sich ein wenig aufrichtet und streckt und den horchenden ,kopf ber das ferne ,rauschen des ,lebens hlt1 das ist so eindringlich und gro empfunden1 da man sich keiner ergreifenderen und verinnerlichteren ,gebrde zu erinnern wei4 ,es fllt auf1 da die ,arme fehlen4 ,rodin empfand sie in diesem ,fall als eine zu leichte ,lsung seiner ,aufgabe1 als etwas1 was nicht zu dem ,krper gehrt1 der sich in sich selber hllen wollte1 ohne fremde ,hilfe4 ,man kann an die ,duse denken1 wie sie in einem ,drama d',annunzios1 schmerzhaft verlassen1 ohne ,arme zu umarmen versucht und zu halten ohne ,hnde4 ,diese ,szene1 in der ihr ,krper eine ,liebkosung lernte1 die weit ber ihn hinausging1 gehrt zu den ,unvergelichkeiten ihres ,spieles4 ,es vermittelte den ,eindruck1 da die ,arme ein berflu waren1 ein ,schmuck1 eine ,sache der ,reichen und der ,unmigen1 die man von sich werfen konnte1 um ganz arm zu sein4 ,nicht als htte sie ,wichtiges eingebt1 wirkte sie in diesem ,augenblick2 eher wie einer1 der seinen ,becher verschenkt1 um aus dem ,bache zu trinken1 wie ein ,mensch1 der nackt ist und noch ein wenig hilflos in seiner tiefen ,ble4 ,so ist es auch bei den armlosen ,bildsulen ,rodins2 es fehlt nichts ,notwendiges4 ,man steht vor ihnen als vor etwas ,ganzem1 ,vollendetem1 das keine ,ergnzung zult4 ,nicht aus dem einfachen ,schauen kommt das ,gefhl des ,unfertigen1 sondern aus der umstndlichen berlegung1 aus der kleinlichen ,pedanterie1 welche sagt1 da zu einem ,krper ,arme gehren und da ein ,krper ohne ,arme nicht ganz sein knne1 auf keinen ,fall4 ,es ist nicht lange her1 da lehnte man sich in derselben ,weise gegen die vom ,bildrande abgeschnittenen ,bume der ,impressionisten auf2 man hat sich sehr rasch an diesen ,eindruck gewhnt1 man hat1 fr den ,maler wenigstens1 einsehen und glauben gelernt1 da ein knstlerisches ,ganzes nicht notwendig mit dem gewhnlichen ,ding-,ganzen zusammenfallen mu1 da1 unabhngig davon1 innerhalb des ,bildes neue ,einheiten entstehen1 neue ,zusammenschlsse1 ,verhltnisse und ,gleich-gewichte4 ,es ist in der ,skulptur nicht anders4 ,dem ,knstler steht es zu1 aus vielen ,dingen eines zu machen und aus dem kleinsten ,teil eines ,dinges eine ,welt4 ,es gibt im ,werke ,rodins ,hnde1 selbstndige1 kleine ,hnde1 die1 ohne zu irgendeinem ,krper zu gehren1 lebendig sind4 ,hnde1 die sich aufrichten1 gereizt und bse1 ,hnde1 deren fnf gestrubte ,finger zu bellen scheinen1 wie die fnf ,hlse eines ,hllenhundes4 ,hnde1 die gehen1 schlafende ,hnde1 und ,hnde1 welche erwachen2 verbrecherische1 erblich belastete ,hnde und solche1 die mde sind1 die nichts mehr wollen1 die sich niedergelegt haben in irgendeinen ,winkel1 wie kranke ,tiere1 welche wissen1 da ihnen niemand helfen kann4 ,aber ,hnde sind schon ein komplizierter ,organismus1 ein ,delta1 in dem viel fernherkommendes ,leben zusammenfliet1 um sich in den groen ,strom der ,tat zu ergieen4 ,es gibt eine ,geschichte der ,hnde1 sie haben tatschlich ihre eigene ,kultur1 ihre besondere ,schnheit2 man gesteht ihnen das ,recht zu1 eine eigene ,entwickelung zu haben1 eigene ,wnsche1 ,gefhle1 ,launen und ,liebhabereien4 ,rodin aber1 der durch die ,erziehung1 die er sich gegeben hat1 wei1 da der ,krper aus lauter ,schaupltzen des ,lebens besteht1 eines ,lebens1 das auf jeder ,stelle individuell und gro werden kann1 hat die ,macht1 irgendeinem ,teil dieser weiten schwingenden ,flche die ,selbstndigkeit und ,flle eines ,ganzen zu geben4 ,wie der menschliche ,krper fr ,rodin nur so lange ein ,ganzes ist1 als eine gemeinsame 7innere oder uere7 ,aktion alle seine ,glieder und ,krfte im ,aufgebot hlt1 so ordnen sich ihm andererseits auch ,teile verschiedener ,leiber1 die aus innerer ,notwendigkeit aneinander haften1 zu einem ,organismus ein4 ,eine ,hand1 die sich auf eines anderen ,schulter oder ,schenkel legt1 gehrt nicht mehr ganz zu dem ,krper1 von dem sie kam3 aus ihr und dem ,gegenstand1 den sie berhrt oder packt1 entsteht ein neues ,ding1 ein ,ding mehr1 das keinen ,namen hat und niemandem gehrt2 und um dieses ,ding1 das seine bestimmten ,grenzen hat1 handelt es sich nun4 ,diese ,erkenntnis ist die ,grundlage fr die ,gruppierung der ,gestalten bei ,rodin2 aus ihr kommt jenes unerhrte ,aneinandergebunden-,sein der ,figuren1 jenes ,zusammenhalten der ,formen1 jenes ,sich-nicht-,loslassen1 um keinen ,preis4 ,er geht nicht von den ,figuren aus1 die sich umfassen1 er hat keine ,modelle1 die er anordnet und zusammenstellt4 ,er fngt bei den ,stellen der strksten ,berhrung als bei den ,hhepunkten des ,werkes an2 dort1 wo etwas ,neues entsteht1 setzt er ein und widmet alles ,wissen seines ,werkzeugs den geheimnisvollen ,erscheinungen1 die das ,werden eines neuen ,dinges begleiten4 ,er arbeitet gleichsam beim ,schein der ,blitze1 die an diesen ,punkten entstehen1 und sieht nur diejenigen ,teile der ganzen ,krper1 die beschienen sind4 ,der ,zauber der groen ,gruppe des ,mdchens und des ,mannes1 die ,der ,ku genannt wird1 liegt in dieser weisen und gerechten ,verteilung des ,lebens2 man hat das ,gefhl1 als gingen hier von allen ,berhrungsflchen ,wellen in die ,krper hinein1 ,schauer von ,schnheit1 ,ahnung und ,kraft4 ,daher kommt es1 da man die ,seligkeit dieses ,kusses berall auf diesen ,leibern zu schauen glaubt2 er ist wie eine ,sonne1 die aufgeht1 und sein ,licht liegt berall4 ,aber noch wunderbarer ist jener andere ,ku1 um den sich1 wie die ,mauer um einen ,garten1 jenes ,werk erhebt1 welches ,eternelle ,idole heit4 ,eine der ,wiederholungen dieses ,marmors war im ,besitze ,eugne ,carrires1 und in der stillen ,dmmerung seines ,hauses lebte dieser klare ,stein wie ein ,quell1 in dem immer dieselbe ,bewegung ist1 derselbe ,aufstieg und ,niederfall verzauberter ,kraft4 ,ein ,mdchen kniet4 ,ihr schner ,leib hat sich sanft zurckgelehnt4 ,ihr rechter ,arm hat sich nach hinten gestreckt1 und ihre ,hand hat tastend ihren ,fu gefunden4 ,in diese drei ,linien1 aus denen kein ,weg hinausfhrt in die ,welt1 schliet sich ihr ,leben mit seinem ,geheimnis ein4 ,der ,stein unter ihr hebt sie empor1 wie sie so kniet4 ,und man glaubt pltzlich in der ,haltung1 in die dieses junge ,mdchen aus ,trgheit1 aus ,trumerei oder aus ,einsamkeit verfiel1 eine uralte heilige ,gebrde zu erkennen1 in welche die ,gttin ferner1 grausamer ,kulte versunken war4 ,der ,kopf dieses ,weibes neigt sich ein wenig vor2 mit einem ,ausdruck von ,nachsicht1 ,hoheit und ,geduld sieht sie1 wie aus der ,hhe einer stillen ,nacht1 auf den ,mann hinab1 der sein ,gesicht in ihre ,brust versenkt wie in viele ,blten4 ,auch er kniet1 aber tiefer1 tief im ,stein4 ,seine ,hnde liegen hinter ihm1 wie wertlose und leere ,dinge1 ,die ,rechte ist offen2 man sieht hinein4 ,von dieser ,gruppe geht eine geheimnisvolle ,gre aus4 ,man wagt 7wie so oft bei ,rodin7 nicht1 ihr eine ,bedeutung zu geben4 ,sie hat tausende4 ,wie ,schatten gehen die ,gedanken ber sie1 und hinter jedem steigt sie neu und rtselhaft auf in ihrer ,klarheit und ,namenlosigkeit4 ,etwas von der ,stimmung eines ,purgatorio lebt in diesem ,werke4 ,ein ,himmel ist nah1 aber er ist noch nicht erreicht2 eine ,hlle ist nah1 aber sie ist noch nicht vergessen4 ,auch hier strahlt aller ,glanz von der ,berhrung aus1 von der ,berhrung der beiden ,krper und von der ,berhrung des ,weibes mit sich selbst4 ,und nichts anderes als eine immer neue ,ausgestaltung des ,themas von der ,berhrung lebendiger und bewegter ,flchen ist jene gewaltige ,porte de l',enfer1 an der ,rodin seit zwanzig ,jahren einsam gearbeitet hat und deren ,gu immer noch bevorsteht4 ,gleichzeitig im ,erforschen der ,bewegung von ,flchen und ihrer ,vereinigung fortschreitend1 kam ,rodin dazu1 ,krper zu suchen1 die sich mit vielen ,stellen berhrten1 ,krper1 deren ,berhrungen heftiger waren1 strker1 ungestmer4 ,je mehr ,berhrungspunkte zwei ,krper einander boten1 je ungeduldiger sie aufeinander zustrzten1 gleich chemischen ,stoffen von groer ,verwandtschaft1 desto fester und organischer hielt das neue ,ganze1 das sie bildeten1 zusammen4 ,erinnerungen aus ,dante tauchten auf4 ,ugolino und die ,wandernden selbst4 ,dante und ,virgil aneinandergedrngt1 das ,gewhl der ,wollstigen1 aus dem1 wie ein verdorrter ,baum1 die greifende ,gebrde des ,geizigen ragte4 ,die ,zentauren1 die ,riesen und ,ungeheuer1 ,sirenen1 ,faune und ,weiber von ,faunen1 alle die wilden und reienden ,gott-,tiere des vorchristlichen ,waldes kamen auf ihn zu4 ,und er schuf4 ,er verwirklichte alle die ,gestalten und ,formen des ,dantischen ,traumes1 hob sie empor wie aus der bewegten ,tiefe eigener ,erinnerungen und gab ihnen1 einem nach dem anderen1 des ,dingseins leise ,erlsung4 ,hunderte von ,figuren und ,gruppen entstanden auf diese ,art4 ,aber die ,bewegungen1 die er in den ,worten des ,dichters fand1 gehrten einer anderen ,zeit2 sie erweckten in dem ,schaffenden1 der sie auferstehen lie1 das ,wissen von tausend anderen ,gebrden1 ,gebrden des ,greifens1 ,verlierens1 ,leidens und ,lassens1 die inzwischen entstanden waren1 und seine ,hnde1 die keine ,ermdung kannten1 gingen weiter und weiter1 ber die ,welt des ,florentiners hinaus zu immer neuen ,gesten und ,gestalten4 ,dieser ernste1 gesammelte ,arbeiter1 der nie nach ,stoffen gesucht hatte und keine andere ,erfllung wollte als die1 welche seinem immer reiferen ,werkzeug erreichbar war1 kam auf diesem ,wege durch alle ,dramen des ,lebens3 jetzt tat sich ihm die ,tiefe der ,liebesnchte auf1 die dunkle lust- und kummervolle ,weite1 in der es1 wie in einer noch immer heroischen ,welt1 keine ,kleider gab1 in der die ,gesichter verlscht waren und die ,leiber galten4 ,er kam mit weiglhenden ,sinnen1 als ein ,suchender des ,lebens1 in die groe ,wirrnis dieses ,ringens1 und was er sah1 war3 ,leben4 ,es wurde nicht eng um ihn1 klein und schwl4 ,es wurde weit4 ,die ,atmosphre der ,alkoven war fern4 ,hier war das ,leben1 war tausendmal in jeder ,minute1 war in ,sehnsucht und ,weh1 in ,wahnsinn und ,angst1 in ,verlust und ,gewinn4 ,hier war ein ,verlangen1 das unermelich war1 ein ,durst so gro1 da alle ,wasser der ,welt in ihm wie ein ,tropfen vertrockneten1 hier war kein ,lgen und ,verleugnen1 und die ,gebrden von ,geben und ,nehmen1 hier waren sie echt und gro4 ,hier waren die ,laster und die ,lsterungen1 die ,verdammnisse und die ,seligkeiten1 und man begriff auf einmal1 da eine ,welt arm sein mute1 die das alles verbarg und vergrub und tat1 als ob es nicht wre4 ,es war4 ,neben der ganzen ,geschichte der ,menschheit ging diese andere ,historie her1 die keine ,verkleidungen kannte1 keine ,konventionen1 keine ,unterschiede und ,stnde--nur ,kampf4 ,auch sie hatte ihre ,entwickelung gehabt4 ,sie war aus einem ,trieb eine ,sehnsucht geworden1 aus einer ,begierde zwischen ,mann und ,weib ein ,begehren von ,mensch zu ,mensch4 ,und so erscheint sie im ,werke ,rodins4 ,noch ist es die ewige ,schlacht der ,geschlechter1 aber das ,weib ist nicht mehr das berwltigte oder das willige ,tier4 ,sie ist sehnschtig und wach wie der ,mann1 und es ist1 als htten sie sich zusammengetan1 um beide nach ihrer ,seele zu suchen4 ,der ,mensch1 der nachts aufsteht und leise zu einem anderen geht1 ist wie ein ,schatzgrber1 der das groe ,glck1 das so notwendig ist1 ergraben will am ,kreuzweg des ,geschlechts4 ,und in allen ,lastern1 in allen ,lsten wider die ,natur1 in allen diesen verzweifelten und verlorenen ,versuchen1 dem ,dasein einen unendlichen ,sinn zu finden1 ist etwas von jener ,sehnsucht1 die die groen ,dichter macht4 ,hier hungert die ,menschheit ber sich hinaus4 ,hier strecken sich ,hnde aus nach der ,ewigkeit4 ,hier ffnen sich ,augen1 schauen den ,tod und frchten ihn nicht2 hier entfaltet sich ein hoffnungsloses ,heldentum1 dessen ,ruhm wie ein ,lcheln kommt und geht und wie eine ,rose blht und bricht4 ,hier sind die ,strme des ,wunsches und die ,windstillen der ,erwartung2 hier sind ,trume1 die zu ,taten werden1 und ,taten1 die in ,trumen vergehen4 ,hier wird1 wie in einer ,riesenspielbank1 ein ,vermgen von ,kraft gewonnen oder verloren4 ,das alles steht in dem ,werke ,rodins4 ,er1 der schon durch soviel ,leben gegangen war1 hier fand er des ,lebens ,flle und berflu4 ,die ,krper1 an denen jede ,stelle ,wille war1 die ,munde1 die die ,form von ,schreien hatten1 welche aus den ,tiefen der ,erde zu steigen schienen4 ,er fand die ,gebrden der ,urgtter1 die ,schnheit und ,geschmeidigkeit der ,tiere1 den ,taumel alter ,tnze und die ,bewegungen vergessener ,gottesdienste seltsam verbunden mit den neuen ,gebrden1 die entstanden waren in der langen ,zeit1 whrend welcher die ,kunst abgewendet war und allen diesen ,offenbarungen blind4 ,diese neuen ,gebrden waren ihm besonders interessant4 ,sie waren ungeduldig4 ,wie einer1 der lange nach einem ,gegenstand sucht1 immer ratloser wird1 zerstreuter und eiliger1 und um sich herum eine ,zerstrung schafft1 eine ,anhufung von ,dingen1 die er aus ihrer ,ordnung zieht1 als wollte er sie zwingen mitzusuchen1 so sind die ,gebrden der ,menschheit1 die ihren ,sinn nicht finden kann1 ungeduldiger geworden1 nervser1 rascher und hastiger4 ,und alle die durchwhlten ,fragen des ,daseins liegen um sie her4 ,aber ihre ,bewegungen sind zugleich auch wieder zgernder geworden4 ,sie haben nicht mehr die gymnastische und entschlossene ,geradheit1 mit der frhere ,menschen nach allem gegriffen haben4 ,sie gleichen nicht jenen ,bewegungen1 die in den alten ,bildwerken aufbewahrt sind1 den ,gesten1 bei denen nur der ,ausgangspunkt und der ,endpunkt wichtig war4 ,zwischen diese beiden einfachen ,momente haben sich unzhlige bergnge eingeschoben1 und es zeigte sich1 da gerade in diesen ,zwischen-,zustnden das ,leben des heutigen ,menschen verging1 sein ,handeln und sein ,nicht-handeln-,knnen4 ,das ,ergreifen war anders geworden1 das ,winken1 das ,loslassen und das ,halten4 ,in allem war viel mehr ,erfahrung und zugleich auch wieder mehr ,unwissenheit2 viel mehr ,mutlosigkeit und ein fortwhrendes ,angehen gegen ,widerstnde2 viel mehr ,trauer um ,verlorenes1 viel mehr ,abschtzung1 ,urteil1 ,erwgung und weniger ,willkr4 ,rodin schuf diese ,gebrden4 ,er machte sie aus einer oder aus mehreren ,gestalten1 formte sie zu ,dingen in seiner ,art4 ,er gab ,hunderten und ,hunderten von ,figuren1 die nur ein wenig grer waren als seine ,hnde1 das ,leben aller ,leidenschaften zu tragen1 das ,blhen aller ,lste und aller ,laster ,last4 ,er schuf ,krper1 die sich berall berhrten und zusammenhielten wie ineinander verbissene ,tiere1 die als ein ,ding in die ,tiefe fallen2 ,leiber1 die horchten wie ,gesichter und ausholten wie ,arme2 ,ketten von ,leibern1 ,gewinde und ,ranken1 und schwere ,trauben von ,gestalten1 in welche der ,snde ,se stieg aus den ,wurzeln des ,schmerzes4 ,gleich machtvoll und berlegen hat nur ,lionardo ,menschen zusammengefgt in seiner grandiosen ,beschreibung des ,weltuntergangs4 ,wie dort1 gab es auch hier solche1 die sich in den ,abgrund warfen1 um das groe ,weh vergessen zu knnen1 und solche1 die ihren ,kindern die ,kpfe zerschlugen1 damit sie nicht hineinwchsen in das groe ,weh4--,das ,heer dieser ,figuren war viel zu zahlreich geworden1 um in den ,rahmen und die ,trflgel des ,hllentores hineinzupassen4 ,rodin whlte und whlte4 ,er schied alles aus1 was zu einsam war1 um sich der groen ,gesamtheit zu unterwerfen1 alles1 was nicht ganz notwendig war in diesem ,zusammenhang4 ,er lie die ,gestalten und ,gruppen selbst sich ihren ,platz finden2 er beobachtete das ,leben des ,volkes1 das er geschaffen hatte1 belauschte es und tat jedem seinen ,willen4 ,so erwuchs allmhlich die ,welt dieses ,tores4 ,seine ,flche1 an welche die plastischen ,formen angefgt wurden1 begann sich zu beleben2 mit immer leiser werdenden ,reliefs verhallte die ,erregung der ,figuren in die ,flche hinein4 ,im ,rahmen ist von beiden ,seiten ein ,aufsteigen1 ein ,sich-empor-,ziehen und ,hochheben1 in den ,flgeln des ,tores ein ,fallen1 ,gleiten und ,strzen die herrschende ,bewegung4 ,die ,flgel treten ein wenig zurck1 und ihr oberer ,rand ist von dem vorspringenden ,rand des ,querrahmens noch durch eine ziemlich groe ,flche getrennt4 ,vor diese1 in den still geschlossenen ,raum1 ist die ,gestalt des ,denkers gesetzt1 des ,mannes1 der die ganze ,gre und alle ,schrecken dieses ,schauspieles sieht1 weil er es denkt4 ,er sitzt versunken und stumm1 schwer von ,bildern und ,gedanken1 und alle seine ,kraft 7die die ,kraft eines ,handelnden ist7 denkt4 ,sein ganzer ,leib ist ,schdel geworden und alles ,blut in seinen ,adern ,gehirn4 ,er ist der ,mittelpunkt des ,tores1 obwohl noch ber ihm auf der ,hhe des ,rahmens drei ,mnner stehen4 ,die ,tiefe wirkt auf sie und formt sie aus der ,ferne4 ,sie haben ihre ,kpfe zusammengebogen1 ihre drei ,arme sind vorgestreckt1 laufen zusammen und zeigen hinunter auf dieselbe ,stelle1 in denselben ,abgrund1 welcher sie niederzieht mit seiner ,schwere4 ,der ,denker aber mu sie in sich tragen4 ,unter den ,gruppen und ,bildwerken1 die aus ,anla dieses ,tores entstanden sind1 gibt es viele von groer ,schnheit4 ,es ist unmglich1 sie alle aufzuzhlen1 wie es unmglich ist1 sie zu beschreiben4 ,rodin selbst hat einmal gesagt1 er mte ein ,jahr reden1 um eines seiner ,werke mit ,worten zu wiederholen4 ,man kann nur sagen1 da diese kleinen ,bildwerke1 welche in ,gips1 ,bronze und ,stein erhalten sind1 hnlich wie manche von den kleinen ,tierfiguren der ,antike1 den ,eindruck ganz groer ,dinge machen4 ,es gibt in ,rodins ,atelier den ,abgu eines kaum handgroen ,panthers griechischer ,arbeit 7das ,original befindet sich im ,medaillen-,kabinett der ,pariser ,national-,bibliothek72 wenn man unter seinem ,leibe durch von vorn in den ,raum blickt1 der von den vier geschmeidig-starken ,tatzen gebildet wird1 kann man glauben1 in die ,tiefe eines indischen ,felsentempels zu sehen2 so wchst dieses ,werk und weitet sich zur ,gre seiner ,mae4 hnlich ist es bei den kleinen ,plastiken ,rodins4 ,indem er ihnen viele ,stellen gibt1 unzhlbar viele1 vollkommene und bestimmte ,flchen1 macht er sie gro4 ,die ,luft ist um sie wie um ,felsen4 ,wenn in ihnen ein ,aufstehen ist1 dann scheint es1 als hben sie die ,himmel empor1 und die ,flucht ihres ,falles reit die ,sterne mit4 ,vielleicht ist damals auch die ,danade entstanden1 die sich aus dem ,knien niedergeworfen hat in ihr flieendes ,haar4 ,es ist wunderbar1 um diesen ,marmor langsam herumzugehen3 den langen1 langen ,weg um die reichentfaltete ,rundung dieses ,rckens1 zu dem sich im ,stein wie in einem groen ,weinen verlierenden ,gesicht1 zu der ,hand1 die1 wie eine letzte ,blume1 noch einmal leise vom ,leben spricht1 tief im ewigen ,eise des ,blockes4 ,und die ,illusion1 die ,tochter des ,ikarus1 diese blendende ,dingwerdung eines langen hilflosen ,falles4 ,und die schne ,gruppe1 die ,l'homme et sa pense genannt worden ist4 ,die ,darstellung eines ,mannes1 der kniet und1 mit seiner ,stirne ,berhrung1 aus dem ,stein vor ihm die leisen ,formen eines ,weibes weckt1 die an den ,stein gebunden bleiben2 wenn man hier auslegen will1 so mag man sich freuen ber den ,ausdruck dieser ,untrennbarkeit1 mit der der ,gedanke an des ,mannes ,stirne haftet3 denn es ist immer nur sein ,gedanke1 der lebt und vor ihm steht2 gleich dahinter ist ,stein4 ,verwandt damit ist auch der ,kopf1 der sich sinnend und still bis zum ,kinn1 aus einem groen ,steine lst1 der ,gedanke1 dieses ,stck ,klarheit1 ,sein und ,gesicht1 das sich langsam aus dem schweren ,schlafe des dumpf ,dauernden erhebt4 ,und dann die ,karyatide4 ,nicht mehr die aufrechte ,figur1 die leicht oder schwer das ,tragen eines ,steines ertrgt1 unter den sie sich doch nur gestellt hat1 als er schon hielt2 ein weiblicher ,akt1 kniend1 gebeugt1 in sich hineingedrckt und ganz geformt von der ,hand der ,last1 deren ,schwere wie ein fortwhrender ,fall in alle ,glieder sinkt4 ,auf jedem kleinsten ,teile dieses ,leibes liegt der ganze ,stein wie ein ,wille1 der grer war1 lter und mchtiger1 und doch hat seines ,tragens ,schicksal nicht aufgehrt4 ,er trgt1 wie man im ,traum das ,unmgliche trgt1 und findet keinen ,ausweg4 ,und sein ,zusammengesunkensein und ,versagen ist immer noch ,tragen geblieben1 und wenn die nchste ,mdigkeit kommt und den ,krper ganz niederzwingt ins ,liegen1 so wird auch das ,liegen noch ,tragen sein1 ,tragen ohne ,ende4 ,so ist die ,karyatide4 ,man kann1 wenn man will1 die meisten ,werke ,rodins mit ,gedanken begleiten1 erklren und umgeben4 ,fr alle1 denen das einfache ,schauen ein zu ungewohnter und schwerer ,weg zur ,schnheit ist1 gibt es andere ,wege1 ,umwege ber ,bedeutungen1 die edel sind1 gro und voll ,gestalt4 ,es ist1 als ob das unendliche ,gut- und ,richtig-sein dieser ,akte1 das vollkommene ,gleichgewicht aller ihrer ,bewegungen1 die wunderbare innere ,gerechtigkeit ihrer ,verhltnisse1 ihr ,vom-,leben-durchdrungen-,sein1 als ob alles das1 was sie zu schnen ,dingen macht1 ihnen auch die ,kraft verliehe1 unbertreffliche ,verwirklichungen der ,stoffe zu sein1 die der ,meister in die ,nhe rief1 da er sie benannte4 ,nie ist ein ,stoff bei ,rodin an ein ,kunstding gebunden1 wie ein ,tier an einen ,baum4 ,er lebt irgendwo in der ,nhe des ,dinges und lebt von ihm1 etwa wie der ,kustos einer ,sammlung4 ,man erfhrt manches1 wenn man ihn ruft2 wenn man es aber versteht1 ohne ihn auszukommen1 ist man mehr allein und ungestrt und erfhrt noch mehr4 ,wo die erste ,anregung vom ,stofflichen ausging1 wo eine antike ,sage1 die ,stelle eines ,gedichtes1 eine historische ,szene oder eine wirkliche ,person ,schaffensanla war1 da bersetzt sich1 wenn ,rodin beginnt1 whrend der ,arbeit das ,stoffliche immer mehr in ,sachliches und ,namenloses3 in die ,sprache der ,hnde bertragen1 haben die ,anforderungen1 die sich ergeben1 alle einen neuen1 ganz auf die plastische ,erfllung bezglichen ,sinn4 ,in den ,zeichnungen ,rodins geht1 vorbereitend1 dieses ,vergessen und ,verwandeln der stofflichen ,anregung vor sich4 ,er hat auch in dieser ,kunst seine eigenen ,ausdrucksmittel sich erzogen1 und das macht diese ,bltter 7es sind viele ,hunderte7 zu einer selbstndigen und originellen ,offenbarung seiner ,persnlichkeit4 ,da sind zunchst1 aus frherer ,zeit1 ,tuschzeichnungen mit berraschend starken ,licht- und ,schattenwirkungen1 wie der berhmte ,homme au ,taureau1 bei dem man an ,rembrandt denken mchte1 wie der ,kopf des jungen ,saint ,jean-,baptiste oder die schreiende ,maske fr den ,genius des ,krieges2 lauter ,notizen und ,studien1 welche dem ,knstler das ,leben der ,flchen erkennen halfen und ihr ,verhltnis zur ,atmosphre4 ,dann kommen ,akte1 die mit jagender ,sicherheit gezeichnet sind1 ,formen1 ausgefllt von allen ihren ,konturen1 modelliert mit vielen schnellen ,federstrichen1 und andere1 eingeschlossen in die ,melodie eines einzigen vibrierenden ,umrisses1 aus dem sich mit unvergelicher ,reinheit eine ,gebrde erhebt4 ,so sind die ,zeichnungen1 mit denen ,rodin1 auf den ,wunsch eines feinsinnigen ,sammlers hin1 ein ,exemplar der ,fleurs du mal begleitet hat4 ,man sagt nichts1 wenn man da von einem sehr tiefen ,verstndnis ,baudelairescher ,verse spricht2 man versucht mehr zu sagen1 wenn man sich erinnert1 wie diese ,gedichte in ihrem ,mit-sich-,gesttigt-sein keine ,ergnzung zulassen und keine ,steigerung ber sich hinaus3 und da man doch beides empfindet1 ,ergnzung und ,steigerung1 wo ,rodinsche ,linien sich diesem ,werke anschmiegen1 das ist ein ,mastab fr die hinreiende ,schnheit dieser ,bltter4 ,die ,federzeichnung1 die neben das ,gedicht ,la mort des pauvres gestellt ist1 reicht mit einer ,gebrde von so einfacher1 fortwhrend wachsender ,groheit ber diese groen ,verse hinaus1 da man meint1 sie erflle die ,welt von ,aufgang nach ,untergang4 ,und so sind auch die ,radierungen mit der kalten ,nadel1 in denen der ,lauf unendlich zarter ,linien wie der uerste ,umri eines schnen glsernen ,dinges erscheint1 der1 in jedem ,augenblicke genau bestimmt1 hinfliet ber das ,wesen einer ,wirklichkeit4 ,endlich aber entstanden auch jene seltsamen ,dokumente des ,momentanen1 des unmerklich ,vorbergehenden4 ,rodin vermutete1 da unscheinbare ,bewegungen1 die das ,modell tut1 wenn es sich unbeobachtet glaubt1 rasch zusammengefat1 eine ,strke des ,ausdrucks enthalten knnten1 die wir nicht ahnen1 weil wir nicht gewohnt sind1 sie mit gespannter und ttiger ,aufmerksamkeit zu begleiten4 ,indem er das ,modell nicht aus dem ,auge verlor und seiner erfahrenen und raschen ,hand ganz das ,papier berlie1 zeichnete er eine ,unmenge nie gesehener1 immer versumter ,gebrden auf1 und es ergab sich1 da die ,kraft des ,ausdrucks1 die von ihnen ausging1 ungeheuer war2 ,bewegungszusammenhnge1 die noch nie als ,ganzes berschaut und erkannt worden waren1 stellten sich dar1 und sie enthielten alle ,unmittelbarkeit1 ,wucht und ,wrme eines geradezu animalischen ,lebens4 ,ein ,pinsel voll ,ocker1 schnell1 mit wechselnder ,betonung durch diesen ,kontur gefhrt1 modellierte so unglaublich stark die eingeschlossene ,flche1 da man meinte1 plastische ,figuren aus gebrannter ,erde zu sehen4 ,und wieder war eine ganz neue ,weite entdeckt1 namenlosen ,lebens voll2 eine ,tiefe1 ber die alle hallenden ,schrittes gegangen waren1 gab ihre ,wasser dem1 in dessen ,hnden die ,weidenrute gewahrsagt hatte4 ,auch wo es galt1 ,portrts zu geben1 gehrte der zeichnerische ,ausdruck des ,themas zu den ,vorbereitungen1 ber welche ,rodin1 langsam und sich sammelnd1 zu dem fernen ,werke geht4 ,denn1 so unrecht man hat1 in seiner plastischen ,kunst eine ,art von ,impressionismus zu sehen1 so ist doch die ,menge przis und khn erfater ,impressionen immer der groe ,reichtum1 aus welchem er schlielich das ,wichtige und ,notwendige auswhlt1 um es in reifer ,synthese zusammenzufassen4 ,wenn er von den ,krpern1 die er erforscht und bildet1 zu den ,gesichtern kommt1 mu es ihm manchmal sein1 als trte er aus einer windigen1 bewegten ,weite in eine ,stube1 in welcher viele beisammen sind3 hier ist alles gedrngt und dunkel1 und die ,stimmung eines ,interieurs herrscht unter den ,bogen der ,brauen und im ,schatten des ,mundes4 ,whrend ber den ,leibern immer ,wechsel und ,wellenschlag ist1 ,ebbe und ,flut1 steht in den ,gesichtern die ,luft4 ,es ist wie in ,zimmern1 in denen sich viel ereignet hat1 ,freudiges und ,banges1 ,schweres und ,erwartungsvolles4 ,und kein ,ereignis ist ganz vergangen1 keins hat das andere ersetzt2 eines ist neben das andere gestellt worden und stehen-geblieben und welk geworden wie eine ,blume im ,glase4 ,wer aber von drauen kommt1 aus dem groen ,wind1 der bringt ,weite herein in die ,stuben4 ,die ,maske des ,mannes mit der gebrochenen ,nase war das erste ,portrt1 das ,rodin geschaffen hat4 ,in diesem ,werke ist seine ,art1 durch ein ,gesicht zu gehen1 schon ganz ausgebildet1 man fhlt seine unbegrenzte ,hingabe an das ,vorhandene1 seine ,ehrfurcht vor jeder ,linie1 die das ,schicksal gezogen hat1 sein ,vertrauen zu dem ,leben1 das schafft1 auch wo es entstellt4 ,in einer ,art von blindem ,glauben hatte er den ,homme au nez cass geschaffen1 ohne zu fragen1 wer der ,mann war1 dessen ,leben in seinen ,hnden noch einmal verging4 ,er hatte ihn gemacht1 wie ,gott den ersten ,menschen gemacht hat1 ohne die ,absicht1 etwas anderes zu wirken als das ,leben selbst1 namenloses ,leben4 ,aber immer wissender1 immer erfahrener und grer kam er zu den ,gesichtern der ,menschen zurck4 ,er konnte ihre ,zge nicht mehr sehen1 ohne an die ,tage zu denken1 die daran gearbeitet hatten1 an dieses ganze ,heer von ,handwerkern1 die fortwhrend um ein ,gesicht herumgehen1 als knnte es niemals fertig werden4 ,aus einer stillen und gewissenhaften ,wiederholung des ,lebens wurde so in dem reifen ,manne eine erst tastende und versuchende1 immer sicherer und khner werdende ,auslegung der ,schrift1 mit der die ,gesichter ber und ber bedeckt waren4 ,er gab seiner ,phantasie nicht ,raum2 er erfand nicht4 ,er verachtete nicht einen ,augenblick den schweren ,gang seines ,werkzeugs4 ,es wre ja so leicht gewesen1 es auf irgendwelchen ,flgeln zu berholen4 ,wie frher ging er neben ihm einher1 ging die ganzen weiten ,strecken1 die gegangen sein muten1 ging wie der ,pflger hinter seinem ,pflug4 ,aber whrend er seine ,furchen zog1 dachte er ber sein ,land nach und ber die ,tiefe seines ,landes1 ber den ,himmel1 der darber war1 ber den ,gang der ,winde und ber der ,regen ,fall1 ber alles das1 was war und wehe tat und verging und wiederkam und nicht aufhrte zu sein4 ,und er glaubte in alledem jetzt1 besser und weniger verwirrt von dem ,vielen1 das ,ewige zu erkennen1 das1 um dessentwillen auch das ,leid gut und die ,schwere ,mutterschaft war und der ,schmerz schn4 ,diese ,auslegung1 die bei den ,portrts begann1 wuchs von da immer weiter in sein ,werk hinein4 ,sie ist die letzte ,stufe1 der uerste ,kreis seiner weiten ,entwickelung4 ,sie fing langsam an4 ,mit unendlicher ,vorsicht betrat ,rodin diesen neuen ,weg4 ,wieder drang er von ,flche zu ,flche vor1 ging der ,natur nach und hrte auf sie4 ,sie selbst bezeichnete ihm gleichsam die ,stellen1 von denen er mehr wute1 als zu sehen war4 ,wenn er dort einsetzte und aus kleinen ,verworrenheiten eine groe ,vereinfachung schuf1 so tat er1 was ,christus den ,leuten tat1 wenn er die unklar ,fragenden mit einem erhabenen ,gleichnis reinigte von ihrer ,schuld4 ,er erfllte eine ,intention der ,natur4 ,er vollendete etwas1 was im ,werden hilflos war1 er deckte die ,zusammenhnge auf1 wie der ,abend eines ,nebeltages die ,berge aufdeckt1 die in groen ,wellen sich fortpflanzen in die ,ferne4 ,voll von seines ganzen ,wissens lebendiger ,last1 sah er wie ein ,zuknftiger in die ,gesichter derer hinein1 die um ihn lebten4 ,das gibt seinen ,portrts die ungemein klare ,bestimmtheit1 aber auch jene prophetische ,gre1 die in den ,bildern des ,victor ,hugo oder des ,balzac sich zu einer unbeschreiblichen ,vollendung erhob4 ,ein ,bildnis schaffen hie fr ihn1 in einem gegebenen ,gesichte ,ewigkeit suchen1 jenes ,stck ,ewigkeit1 mit dem es teilnahm an dem groen ,gange ewiger ,dinge4 ,er hat keinen gebildet1 den er nicht ein wenig aus den ,angeln gehoben htte in die ,zukunft hinein2 wie man ein ,ding vor den ,himmel hlt1 um seine ,formen reiner und einfacher zu verstehen4 ,das ist nicht1 was man verschnern heit1 und auch charakteristisch machen ist kein passender ,ausdruck dafr4 ,es ist mehr2 es ist3 das ,dauernde vom ,vergnglichen scheiden1 ,gericht halten1 gerecht sein4 ,sein ,portrtwerk umfat1 auch wenn man von den ,radierungen absieht1 eine sehr groe ,zahl vollendeter und meisterhafter ,bildnisse4 ,es gibt da ,bsten in ,gips1 in ,bronze1 in ,marmor und ,sandstein1 ,kpfe in gebranntem ,ton und ,masken1 die man einfach hat eintrocknen lassen4 ,frauenbildnisse kehren immer wieder zu allen ,zeiten seines ,werkes4 ,die berhmte ,bste des ,luxembourg-,museums ist eines der frhesten4 ,sie ist voll eigentmlichen ,lebens1 schn1 von einem gewissen frauenhaften ,zauber1 aber sie wird von vielen spteren ,werken an ,einfachheit und ,zusammenfassung der ,flchen bertroffen4 ,sie ist vielleicht das einzige unter ,rodins ,werken1 dem nicht nur die diesem ,bildhauer eigentmlichen ,tugenden seine ,schnheit gegeben haben2 dieses ,portrt lebt zum ,teil auch durch die ,gnade jener ,grazie1 die in der franzsischen ,plastik seit ,jahrhunderten erblich ist4 ,es glnzt ein wenig mit der ,eleganz1 die auch die schlechte ,skulptur franzsischer ,tradition immer noch aufweist2 es ist nicht ganz frei von jener galanten ,auffassung der belle femme1 ber welche der ,ernst und die tief einsetzende ,arbeit ,rodins so rasch hinauswuchs4 ,aber man tut gut1 sich an dieser ,stelle zu erinnern1 da er auch dieses angestammte ,gefhl zu berwinden hatte2 er mute ein angeborenes ,knnen unterdrcken1 um ganz arm zu beginnen4 ,er mute deshalb nicht aufhren1 ,franzose zu sein3 auch die ,meister der ,kathedralen waren es4 ,die spteren ,frauenbildnisse haben eine andere1 tiefer begrndete und weniger gelufige ,schnheit4 ,dabei ist vielleicht zu sagen1 da es meistens ,auslnderinnen waren1 ,amerikanerinnen1 deren ,portrts ,rodin ausgefhrt hat4 ,es gibt darunter solche von wunderbarer ,arbeit1 ,steine1 die wie antike ,kameen rein und unberhrbar sind4 ,gesichter1 deren ,lcheln nirgends befestigt ist und so schleierleise ber den ,zgen spielt1 da es sich zu heben scheint bei jedem ,atemholen4 ,rtselhaft verschlossene ,lippen und ,augen1 die1 ber alles fort1 in eine ewige ,mondnacht schauen1 traumhaft weit aufgetan4 ,und doch ist es1 als empfnde ,rodin das ,angesicht des ,weibes am liebsten als einen ,teil seines schnen ,krpers1 als wollte er1 da seine ,augen ,augen des ,leibes seien und der ,mund seines ,leibes ,mund4 ,wo er es so im ganzen erschafft und schaut1 da erhlt auch das ,gesicht einen so starken und ergreifenden ,ausdruck unverkndeten ,lebens1 da die ,portrts von ,frauen 7obwohl sie scheinbar ausgefhrter sind7 weit bertroffen werden4 ,anders ist es bei den ,mnnerbildnissen4 ,das ,wesen eines ,mannes kann man sich leichter im ,rume seines ,gesichtes versammelt denken4 ,man kann sich sogar vorstellen1 da es ,augenblicke gibt 7solche der ,ruhe und solche der inneren ,erregung71 in welchen alles ,leben in sein ,gesicht eingetreten ist4 ,solche ,augenblicke whlt ,rodin1 wo er ein mnnliches ,portrt geben will2 oder besser3 er schafft sie4 ,er holt weit aus4 ,er gibt nicht dem ersten ,eindruck recht1 und nicht dem zweiten1 und von allen nchsten keinem4 ,er beobachtet und notiert4 ,er notiert ,bewegungen1 die keines ,wortes wert sind1 ,wendungen und ,halbwendungen1 vierzig ,verkrzungen und achtzig ,profile4 ,er berrascht sein ,modell in seinen ,gewohnheiten und ,zuflligkeiten1 bei ,ausdrcken1 die erst im ,entstehen sind1 bei ,mdigkeiten und ,anstrengungen4 ,er kennt alle bergnge in seinen ,zgen1 wei1 woher das ,lcheln kommt und wohin es zurckfllt4 ,er erlebt das ,gesicht des ,menschen wie eine ,szene1 an der er selbst teilnimmt1 er steht mitten drin1 und nichts1 was passiert1 ist ihm gleichgltig oder entgeht ihm4 ,er lt sich nichts von dem ,betreffenden erzhlen1 er will nichts wissen1 als was er sieht4 ,aber er sieht alles4 ,so vergeht ber jeder ,bste viel ,zeit4 ,das ,material wchst1 zum ,teil in ,zeichnungen1 in ein paar ,federstrichen und ,tuschflecken festgehalten1 zum ,teil im ,gedchtnisse angesammelt2 denn dieses hat ,rodin sich zu einem ebenso verllichen als bereiten ,hilfsmittel ausgebildet4 ,sein ,auge sieht whrend der ,sitzungsstunden viel mehr1 als er in dieser ,zeit ausfhren kann4 ,er vergit nichts davon1 und oft1 wenn das ,modell ihn verlassen hat1 beginnt fr ihn das eigentliche ,arbeiten aus der ,flle seiner ,erinnerung4 ,seine ,erinnerung ist weit und gerumig2 die ,eindrcke verndern sich nicht in ihr1 aber sie gewhnen sich an ihre ,wohnung1 und wenn sie von da in seine ,hnde steigen1 so ist es1 als wren sie natrliche ,gebrden dieser ,hnde4 ,diese ,arbeitsweise fhrt zu gewaltigen ,zusammenfassun-gen von hundert und hundert ,lebensmomenten3 und so ist auch der ,eindruck1 den diese ,bsten machen4 ,die vielen fernen ,kontraste und die unerwarteten bergnge1 die einen ,menschen bilden und eines ,menschen fortwhrende ,entwicklung1 treffen einander hier in glcklichen ,begegnungen und halten aneinander mit einer inneren ,adhsionskraft fest4 ,aus allen ,weiten ihres ,wesens sind diese ,menschen zusammengeholt1 alle ,klimaten ihres ,temperamentes entfalten sich auf den ,hemisphren ihres ,hauptes4 ,da ist der ,bildhauer ,dalou1 in dem neben einer ausdauernden und geizigen ,energie eine nervse ,mdigkeit vibriert1 da ist ,henri ,rocheforts abenteuerliche ,maske1 da ist ,octave ,mirbeau1 bei dem hinter einem ,tatmenschen eines ,dichters ,traum und ,sehnsucht dmmert1 und ,puvis de ,chavannes und ,victor ,hugo1 den ,rodin so genau kennt1 und da ist vor allem die unbeschreiblich schne ,bronze1 das ,bildnis des ,malers ,jean-,paul ,laurens1 von dem eine gute ,abbildung diesem ,buch beigegeben wurde4 ,diese ,bste ist vielleicht die schnste ,sache im ,luxembourg-,museum4 ,sie ist von einer so tiefen und zugleich so gro empfundenen ,durchbildung der ,oberflche1 so geschlossen in der ,haltung1 so stark im ,ausdruck1 so bewegt und wach1 da man das ,gefhl nicht verliert1 die ,natur selbst habe dieses ,werk aus den ,hnden des ,bildhauers genommen1 um es zu halten wie eines ihrer liebsten ,dinge4 ,die prachtvolle ,patina1 deren rauchschwarzen ,belag das ,metall wie ,feuer1 flammend und sprhend1 durchbricht1 trgt viel dazu bei1 die unheimliche ,schnheit dieses ,bildwerkes zu vollenden4 ,auch eine ,bste von ,bastien-,lepage existiert1 schn und melancholisch1 mit dem ,ausdruck des ,leidenden1 dessen ,arbeit ein fortwhrender ,abschied von seinem ,werke ist4 ,sie ist fr ,damvillers1 das kleine ,heimatdorf des ,malers1 gemachtworden und ist dort auf dem ,kirchhofe aufgestellt4 ,sie ist also eigentlich ein ,denkmal4 ,und die ,bsten ,rodins in ihrer ,vollstndigkeit und ihrer ins ,groe gehenden ,zusammenfassung haben alle etwas vom ,denkmal an sich4 ,es kommt bei diesem nur eine weitere ,vereinfachung der ,flchen1 eine noch strengere ,auswahl des ,notwendigen und die ,bedingung des ,weithinsichtbaren dazu4 ,die ,denkmler1 die ,rodin geschaffen hat1 nherten sich immer mehr diesen ,ansprchen4 ,er begann mit dem ,denkmal des ,claude ,gele fr ,nancy2 und es ist ein steiler ,aufstieg von diesem ersten1 interessanten ,versuch bis zu dem grandiosen ,gelingen des ,balzac4 ,mehrere von den ,denkmlern ,rodins sind nach ,amerika gegangen1 und das reifste von diesen ist bei den ,unruhen in ,chile zerstrt worden1 noch ehe es an seinen ,platz gebracht worden war4 ,es war das ,reiterstandbild des ,generals ,lynch4 ,gleich dem verlorenen ,meisterwerke ,lionardos1 dem es sich vielleicht durch die ,macht des ,ausdrucks und durch die wundervoll beseelte ,einheit von ,mann und ,ro nherte1 sollte auch diese ,statue nicht erhalten bleiben4 ,nach einem kleinen ,gipsmodell im ,muse ,rodin in ,meudon mu man schlieen1 da sie das plastische ,bild eines mageren ,mannes war1 der sich gebietend im ,sattel aufrichtete1 nicht in der brutalen ,herrenart eines ,kondottiere1 sondern nervser und erregter1 mehr wie einer1 der die ,macht zu befehlen nur ausbt als ,amt und sie nicht als ,leben lebt4 ,hier schon erhob sich brigens die vorwrtsweisende ,hand des ,generals aus der ganzen ,masse des ,standbildes1 aus ,mensch und ,tier2 und dieser ,umstand ist es auch1 welcher der ,gebrde ,victor ,hugos ihre unvergeliche ,hoheit1 dieses ,weit-,herkommende gibt1 diese ,macht1 an die man glaubt1 auf den ersten ,blick4 ,die groe1 lebendige ,greisenhand1 die mit dem ,meere redet1 kommt nicht aus dem ,dichter allein2 sie steigt herab von dem ,gipfel der ganzen ,gruppe wie von einem ,berge1 auf dem sie betete1 ehe sie sprach4 ,victor ,hugo ist hier der ,verbannte1 der ,einsame von ,guernsey1 und es ist eines von den ,wundern dieses ,denkmales1 da die ,musen1 die ihn umgeben1 nicht wie ,gestalten wirken1 die den ,verlassenen heimsuchen3 sie sind1 im ,gegenteil1 seine sichtbar gewordene ,einsamkeit4 ,durch die ,verinnerlichung der einzelnen ,figuren und die ,konzentration1 man mchte sagen3 um das ,innere des ,dichters1 hat ,rodin diesen ,eindruck erreicht2 indem er auch hier wieder von einer ,individualisierung der ,berhrungsstellen ausging1 ist es ihm gelungen1 die wundervoll bewegten ,akte gleichsam zu ,organen des sitzenden ,mannes zu machen4 ,sie sind um ihn wie groe ,gebrden1 die er einmal getan hat1 ,gebrden1 die so schn und jung waren1 da ihnen eine ,gttin die ,gnade verlieh1 nicht zu vergehen und in der ,gestalt schner ,frauen immer zu dauern4 ,fr die ,figur des ,dichters selbst hat ,rodin viele ,studien gemacht4 ,whrend der ,empfnge im ,htel ,lusignan beobachtete und notierte er1 von einer ,fensternische aus1 hundert und hundert ,bewegungen des ,greises und alle ,ausdrcke seines belebten ,gesichtes4 ,aus diesen ,vorbereitungen entstanden die ,portrts ,hugos1 die ,rodin geschaffen hat4 ,fr das ,denkmal bedurfte es einer noch weiteren ,vertiefung4 ,er drngte alle die ,einzeleindrcke zurck1 fate sie in der ,ferne zusammen1 und1 wie man vielleicht aus einer ,reihe von ,rhapsoden eine ,gestalt gebildet hat3 ,homer1 so schuf er aus allen ,bildern seiner ,erinnerung dieses eine4 ,und diesem einen1 letzten ,bilde gab er die ,gre des ,sagenhaften2 als knnte das alles am ,ende nur ein ,mythos gewesen sein und zurckgehen auf einen phantastisch ragenden ,felsen am ,meer1 in dessen seltsamen ,formen entfernte ,vlker eine ,gebrde schlafen sahen4 ,diese ,macht1 ,vergangenes zum ,unvergnglichen zu erheben1 offenbarte ,rodin immer1 wenn historische ,stoffe oder ,gestalten in seiner ,kunst aufzuleben verlangten2 am berlegensten vielleicht in den ,brgern von ,calais4 ,was hier ,stoff war1 beschrnkte sich auf einige ,spalten in der ,chronik des ,froissart4 ,es war die ,geschichte1 wie die ,stadt ,calais von ,eduard ,,iii41 dem englischen ,knige1 belagert wird2 wie der ,knig der in der ,furcht des ,hungers verzagenden ,stadt nicht ,gnade geben will2 wie derselbe ,knig endlich einwilligt1 von der ,stadt abzulassen1 wenn sechs ihrer vornehmsten ,brger sich in seine ,hnde geben1 damit er mit ihnen tue nach seinem ,willen4 ,und er verlangt1 da sie die ,stadt verlassen sollen1 barhaupt1 nur mit dem ,hemde bekleidet1 einen ,strick um den ,hals und die ,schlssel von ,stadt und ,kastell in der ,hand4 ,der ,chronist erzhlt nun die ,szene in der ,stadt2 er berichtet1 wie der ,brgermeister ,messire ,jean de ,vienne die ,glocken luten lt1 und wie die ,brger sich auf dem ,marktplatze versammeln4 ,sie haben die bange ,botschaft gehrt und warten und schweigen4 ,aber schon stehen unter ihnen die ,helden auf1 die ,auserwhlten1 die den ,beruf in sich fhlen1 zu sterben4 ,hier drngt sich durch die ,worte des ,chronisten das ,schreien und ,weinen der ,menge4 ,er selbst scheint eine ,weile ergriffen zu sein und mit zitternder ,feder zu schreiben4 ,aber er sammelt sich wieder4 ,er nennt vier von den ,helden beim ,namen1 zwei vergit er4 ,er sagt von dem einen1 da er der reichste ,brger der ,stadt war1 von dem zweiten1 da er ,ansehen und ,vermgen besa und zwei schne ,frulein zu ,tchtern hatte1 von dem dritten wei er nur1 da er reich an ,besitz und ,erbschaft war1 und von dem vierten1 da er des dritten ,bruder gewesen ist4 ,er berichtet1 da sie sich bis auf das ,hemde entkleideten1 da sie ,stricke um ihren ,hals banden und da sie so aufbrachen1 mit den ,schlsseln von ,stadt und ,kastell4 ,er erzhlt1 wie sie in das ,lager des ,knigs kamen2 er schildert1 wie hart sie der ,knig empfing und wie der ,henker schon neben ihnen stand1 als der ,frst1 auf die ,bitten der ,knigin hin1 ihnen das ,leben schenkte4 ,er hrte auf seine ,gemahlin--sagt ,froissart1 weil sie sehr schwanger war4 ,mehr enthlt die ,chronik nicht4 ,fr ,rodin aber war das ,stoff genug4 ,er fhlte sofort1 da es in dieser ,geschichte einen ,augenblick gab1 wo etwas ,groes geschah1 etwas1 was von ,zeit und ,namen nicht wute1 etwas ,unabhngiges und ,einfaches4 ,er wandte alle ,aufmerksamkeit dem ,moment des ,aufbruchs zu4 ,er sah1 wie diese ,mnner ihren ,gang begannen2 er fhlte1 wie in jedem noch einmal das ganze ,leben war1 das er gehabt hatte1 wie jeder1 beladen mit seiner ,vergangenheit1 dastand1 bereit1 sie hinauszutragen aus der alten ,stadt4 ,sechs ,mnner tauchten vor ihm auf1 von denen keiner dem anderen glich2 nur zwei ,brder waren unter ihnen1 zwischen denen vielleicht eine gewisse hnlichkeit bestand4 ,aber jeder einzelne hatte auf seine ,art den ,entschlu gefat und lebte diese letzte ,stunde auf seine ,weise1 feierte sie mit seiner ,seele und litt sie an seinem ,leibe1 der am ,leben hing4 ,und dann sah er auch die ,gestalten nicht mehr4 ,in seiner ,erinnerung stiegen ,gebrden auf1 ,gebrden der ,absage1 des ,abschiedes1 des ,verzichts4 ,gebrden ber ,gebrden4 ,er sammelte sie4 ,er bildete sie alle4 ,sie flssen ihm aus der ,flle seines ,wissens zu4 ,es war1 als stnden in seinem ,gedchtnis hundert ,helden auf und drngten sich zu dem ,opfer4 ,und er nahm alle hundert an und machte aus ihnen sechs4 ,er bildete sie nackt1 jeden fr sich1 in der ganzen ,gesprchigkeit ihrer frstelnden ,leiber4 berlebensgro3 in der natrlichen ,gre ihres ,entschlusses4 ,er schuf den alten ,mann mit den hngenden ,armen1 die in den ,gelenken gelockert sind2 und er gab ihm den schweren1 schleppenden ,schritt1 den abgentzten ,gang der ,greise1 und einen ,ausdruck von ,mdigkeit1 der ber sein ,gesicht fliet bis in den ,bart4 ,er schuf den ,mann1 welcher den ,schlssel trgt4 ,in ihm ist ,leben noch fr viele ,jahre und alles in die pltzliche letzte ,stunde gedrngt4 ,er ertrgt es kaum4 ,seine ,lippen sind zusammengepret1 seine ,hnde beien in den ,schlssel4 ,er hat ,feuer an seine ,kraft gelegt1 und sie verbrennt in ihm1 in seinem ,trotze4 ,er schuf den ,mann1 der den gesenkten ,kopf mit beiden ,hnden hlt1 wie um sich zu sammeln1 um noch einen ,augenblick allein zu sein4 ,er schuf die beiden ,brder1 von denen der eine noch zurckschaut1 whrend der andere mit einer ,bewegung der ,entschlossenheit und ,ergebung das ,haupt neigt1 als hielte er's schon dem ,henker hin4 ,und er schuf die vage ,gebrde jenes ,mannes1 der durch das ,leben geht4 ,le ,passant hat ,gustave ,geffroy ihn genannt4 ,er geht schon1 aber er wendet sich noch einmal zurck1 nicht zu der ,stadt1 nicht zu den ,weinenden und nicht zu denen1 die mit ihm gehen4 ,er wendet sich zurck1 zu sich selbst4 ,sein rechter ,arm hebt sich1 biegt sich1 schwankt2 seine ,hand tut sich auf in der ,luft und lt etwas los1 etwa so1 wie man einem ,vogel die ,freiheit gibt4 ,es ist ein ,abschied von allem ,ungewissen1 von einem ,glck1 das noch nicht war1 von einem ,leid1 das nun umsonst warten wird1 von ,menschen1 die irgendwo leben und denen man vielleicht einmal begegnet wre1 von allen ,mglichkeiten aus morgen und bermorgen1 und auch von jenem ,tod1 den man sich fern dachte1 milde und still1 und am ,ende einer langen1 langen ,zeit4 ,diese ,gestalt1 allein in einen alten1 dunklen ,garten gestellt1 knnte ein ,denkmal sein fr alle ,jungverstorbenen4 ,und so hat ,rodin jedem dieser ,mnner ein ,leben gegeben in dieses ,lebens letzter ,gebrde4 ,die einzelnen ,figuren wirken erhaben in ihrer einfachen ,gre4 ,man denkt an ,donatello und vielleicht noch mehr an ,claux ,sluter und seine ,propheten in der ,chartreuse von ,dijon4 ,es scheint zunchst1 als htte ,rodin nichts weiter getan1 sie zusammenzufassen4 ,er hat ihnen die gemeinsame ,tracht gegeben1 das ,hemd und den ,strick1 und hat sie nebeneinandergestellt in zwei ,reihen2 die drei1 welche schon im ,schreiten begriffen sind1 in die erste ,reihe1 die anderen1 mit einer ,wendung nach rechts1 dahinter1 als ob sie sich anschlssen4 ,der ,platz1 fr den das ,denkmal bestimmt war1 war der ,markt von ,calais1 dieselbe ,stelle1 auf der einst der schwere ,gang begonnen hatte4 ,dort sollten jetzt die stillen ,bilder stehen1 von einer niedrigen ,stufe nur wenig emporgehoben ber den ,alltag1 so als stnde der bange ,aufbruch immer bevor1 mitten in jeder ,zeit4 ,man weigerte sich aber in ,calais1 einen niedrigen ,sockel zu nehmen1 weil es der ,gewohnheit widersprach4 ,und ,rodin schlug eine andere ,aufstellungsart vor4 ,man sollte1 verlangte er1 hart am ,meer einen ,turm bauen1 viereckig1 im ,umfange der ,basis1 mit schlichten1 behauenen ,wnden und zwei ,stockwerke hoch1 und dort oben sollte man die sechs ,brger aufstellen in der ,einsamkeit des ,windes und des ,himmels4 ,es war vorauszusehen1 da auch dieser ,vorschlag abgelehnt wurde4 ,und doch lag er im ,wesen des ,werkes4 ,htte man den ,versuch gemacht1 man htte eine unvergleichliche ,gelegenheit gehabt1 die ,geschlossenheit dieser ,gruppe zu bewundern1 die aus sechs ,einzelfiguren bestand und doch so fest zusammenhielt1 als wre sie nur ein einziges ,ding4 ,und dabei berhrten die einzelnen ,gestalten einander nicht1 sie standen nebeneinander wie die letzten ,bume eines gefllten ,waldes1 und was sie vereinte1 war nur die ,luft1 die an ihnen teilnahm in einer besonderen ,art4 ,ging man um diese ,gruppe herum1 so war man berrascht1 zu sehen1 wie aus dem ,wellenschlag der ,konturen rein und gro die ,gebrden stiegen1 sich erhoben1 standen und zurckfielen in die ,masse1 wie ,fahnen1 die man einzieht4 ,da war alles klar und bestimmt4 ,fr einen ,zufall schien nirgends ,raum zu sein4 ,wie alle ,gruppen des ,rodinschen ,werkes war auch diese in sich selbst verschlossen1 eine eigene ,welt1 ein ,ganzes1 erfllt von einem ,leben1 das kreiste und sich nirgends ausstrmend verlor4 ,an ,stelle der ,berhrungen waren hier die berschneidungen getreten1 die ja auch eine ,art von ,berhrung waren1 unendlich abgeschwcht durch das ,medium der ,luft1 die dazwischen lag1 beeinflut von ihr und verndert4 ,berhrungen aus der ,ferne waren entstanden1 ,begegnungen1 ein bereinander-,hinziehen der ,formen1 wie man es manchmal bei ,wolkenmassen sieht oder bei ,bergen1 wo auch die dazwischengelagerte ,luft kein ,abgrund ist1 der trennt1 vielmehr eine ,leitung1 ein leise abgestufter bergang4 ,fr ,rodin war immer schon die ,teilnahme der ,luft von groer ,bedeutung4 ,er hatte alle seine ,dinge1 ,flche fr ,flche1 in den ,raum gepat1 und das gab ihnen diese ,gre und ,selbstndigkeit1 dieses unbeschreibliche ,erwachsensein1 das sie von allen ,dingen unterschied4 ,nun aber1 da er1 die ,natur auslegend1 allmhlich dazu gekommen war1 einen ,ausdruck zu verstrken1 zeigte es sich1 da er damit auch das ,verhltnis der ,atmosphre zu seinem ,werke steigerte1 da sie die zusammengefaten ,flchen bewegter1 gleichsam leidenschaftlicher umgab4 ,hatten seine ,dinge frher im ,rume gestanden1 so war es jetzt1 als risse er sie zu sich her4 ,nur bei einzelnen ,tieren auf den ,kathedralen konnte man hnliches beobachten4 ,auch an ihnen nahm die ,luft in eigentmlicher ,weise teil3 es schien1 als wrde sie ,stille oder ,wind1 je nachdem sie ber betonte oder ber leise ,stellen ging4 ,und in der ,tat1 wenn ,rodin die ,oberflche seiner ,werke in ,hhepunkten zusammenfate1 wenn er ,erhabenes erhhte und einer ,hhlung grere ,tiefe gab1 verfuhr er hnlich mit seinem ,werke1 wie die ,atmosphre mit jenen ,dingen verfahren war1 die ihr preisgegeben waren seit ,jahrhunderten4 ,auch sie hatte zusammengefat1 vertieft und ,staub abgesetzt1 hatte mit ,regen und ,frost1 mit ,sonne und ,sturm diese ,dinge erzogen fr ein ,leben1 das langsamer verging in ,ragen1 ,dunkeln und ,dauern4 ,schon bei den ,brgern von ,calais war ,rodin auf seinem eigenen ,wege zu dieser ,wirkung gekommen2 in ihr lag das monumentale ,prinzip seiner ,kunst4 ,mit solchen ,mitteln konnte er weithin sichtbare ,dinge schaffen1 ,dinge1 die nicht nur von der allernchsten ,luft umgeben waren1 sondern von dem ganzen ,himmel4 ,er konnte mit einer lebendigen ,flche1 wie mit einem ,spiegel1 die ,fernen fangen und bewegen1 und er konnte eine ,gebrde1 die ihm gro schien1 formen und den ,raum zwingen1 daran teilzunehmen4 ,so ist jener schmale ,jngling1 der kniet und seine ,arme emporwirft und zurck in einer ,geste der ,anrufung ohne ,grenzen4 ,rodin hat diese ,figur ,der verlorene ,sohn genannt1 aber sie hat1 man wei nicht woher1 auf einmal den ,namen ,prire4 ,und sie wchst auch ber diesen hinaus4 ,das ist nicht ein ,sohn1 der vor dem ,vater kniet4 ,diese ,gebrde macht einen ,gott notwendig1 und in dem1 der sie tut1 sind alle1 die ihn brauchen4 ,diesem ,stein gehren alle ,weiten2 er ist allein auf der ,welt4 ,und so ist auch der ,balzac4 ,rodin hat ihm eine ,gre gegeben1 die vielleicht die ,gestalt dieses ,schriftstellers berragt4 ,er hat ihn im ,grunde seines ,wesens erfat1 aber er hat an den ,grenzen dieses ,wesens nicht haltgemacht2 um seine uersten und fernsten ,mglichkeiten1 um sein ,unerreichtes hat er diesen mchtigen ,kontur gezogen1 der in den ,grabsteinen fernvergangener ,vlker vorgebildet scheint4 ,jahre und ,jahre hat er ganz in dieser ,gestalt gelebt4 ,er hat ,balzacs ,heimat besucht1 die ,landschaften der ,touraine1 die in seinen ,bchern immer wieder aufsteigen1 er hat ,briefe von ihm gelesen1 er hat die ,bilder studiert1 die von ,balzac existieren1 und er ist durch sein ,werk gegangen1 wieder und wieder2 auf allen den verzweigten und verschlungenen ,wegen dieses ,werkes begegneten ihm die ,balzacschen ,menschen1 ganze ,familien und ,generationen1 eine ,welt1 die immer noch an das ,dasein ihres ,schpfers zu glauben1 aus ihm zu leben und ihn zu schauen schien4 ,er sah1 da alle diese tausend ,figuren1 mochten sie tun1 was sie wollten1 doch ganz mit dem ,einen beschftigt waren1 der sie gemacht hatte4 ,und wie man vielleicht aus den vielen ,mienen eines ,zuschauerraumes das ,drama erraten kann1 das sich auf der ,bhne vollzieht1 so suchte er in allen diesen ,gesichtern nach dem1 der fr sie noch nicht vergangen war4 ,er glaubte1 wie ,balzac1 an die ,wirklichkeit dieser ,welt1 und es gelang ihm eine ,weile1 sich ihr einzuordnen4 ,er lebte1 als ob ,balzac auch ihn geschaffen htte1 unauffllig gemischt unter die ,menge seiner ,existenzen4 ,so kam er zu den besten ,erfahrungen4 ,was sonst da war1 schien bei weitem weniger beredt4 ,die ,daguerreotypien boten nur ganz allgemeine ,anhaltspunkte und nichts ,neues4 ,man kannte dieses ,gesicht1 das sie darstellten1 schon von der ,schulzeit her4 ,nur die eine1 die im ,besitze ,stephan ,mallarmes gewesen war und ,balzac ohne ,rock mit ,hosentrgern zeigte1 war charakteristischer4 ,und dann muten die ,aufzeichnungen der ,zeitgenossen helfen4 ,thophile ,gautiers ,worte1 die ,notizen der ,goncourts und das schne ,portrt ,balzacs1 das ,lamartine geschrieben hatte4 ,auerdem war nur noch die ,bste von ,david da in der ,comdie-,franaise und ein kleines ,bildnis von ,louis ,boulanger4--,ganz vom ,geiste ,balzacs erfllt1 ging ,rodin mit diesen ,hilfsmitteln nun daran1 seine uere ,erscheinung aufzurichten4 ,er benutzte lebende ,modelle von hnlichen ,krperverhltnissen und bildete in verschiedenen ,stellungen sieben vollkommen ausgefhrte ,akte4 ,es waren dicke1 gedrungene ,mnner mit schwerflligen ,gliedern und kurzen ,armen1 deren er sich bediente1 und er schuf nach diesen ,vorarbeiten einen ,balzac1 ungefhr in der ,auffassung1 wie die ,nadarsche ,daguerreotypie ihn berlieferte4 ,aber er fhlte1 da damit noch nichts ,endgltiges gegeben war4 ,er kehrte zu der ,beschreibung ,lamartines zurck4 ,dort stand3 ,er hatte das ,gesicht eines ,elementes und3 ,er besa so viel ,seele1 da sie seinen schweren ,krper trug wie nichts4 ,rodin fhlte1 da in diesen ,stzen ein groer ,teil der ,aufgabe lag4 ,er kam ihrer ,lsung nher1 indem er allen den sieben ,akten ,mnchskutten anzulegen versuchte1 von der ,art1 wie ,balzac sie bei der ,arbeit zu tragen pflegte4 ,es entstand hierauf ein ,balzac in ,kapuze1 viel zu intim1 zu sehr zurckgezogen in die ,stille seiner ,verkleidung4 ,aber langsam wuchs ,rodins ,vision von ,form zu ,form4 ,und endlich sah er ihn4 ,er sah eine breite1 ausschreitende ,gestalt1 die an des ,mantels ,fall all ihre ,schwere verlor4 ,auf den starken ,nacken stemmte sich das ,haar1 und in das ,haar zurckgelehnt lag ein ,gesicht1 schauend1 im ,rausche des ,schauens1 schumend von ,schaffen3 das ,gesicht eines ,elementes4 ,das war ,balzac in der ,fruchtbarkeit seines berflusses1 der ,grnder von ,generationen1 der ,verschwender von ,schicksalen4 ,das war der ,mann1 dessen ,augen keiner ,dinge bedurften2 wre die ,welt leer gewesen3 seine ,blicke htten sie eingerichtet4 ,das war der1 der durch sagenhafte ,silberminen reich werden wollte und glcklich durch eine ,fremde4 ,das war das ,schaffen selbst1 das sich der ,form ,balzacs bediente1 um zu erscheinen2 des ,schaffens berhebung1 ,hochmut1 ,taumel und ,trunkenheit4 ,der ,kopf1 der zurckgeworfen war1 lebte auf dem ,gipfel dieser ,gestalt wie jene ,kugeln1 die auf den ,strahlen von ,fontnen tanzen4 ,alle ,schwere war leicht geworden1 stieg und fiel4 ,so hatte ,rodin in einem ,augenblick ungeheuerer ,zusammenfassung und tragischer bertreibung seinen ,balzac gesehen1 und so machte er ihn4 ,die ,vision verging nicht2 sie verwandelte sich4 ,diese ,entwickelung ,rodins1 welche die groen und monumentalen ,dinge seines ,werkes mit ,weite umgab1 beschenkte auch die anderen mit einer neuen ,schnheit4 ,sie gab ihnen eine eigene ,nhe4 ,es gibt unter den neueren ,werken kleine ,gruppen1 die durch ihre ,geschlossenheit wirken und durch die wunderbar sanfte ,behandlung des ,marmors4 ,diese ,steine behalten auch mitten im ,tage jenes geheimnisvolle ,schimmern1 das weie ,dinge ausstrmen1 wenn es dmmert4 ,das kommt nicht allein von der ,belebtheit der ,berhrungsstellen her2 es zeigt sich1 da auch sonst zwischen den ,figuren und zwischen ihren einzelnen ,teilen hier und da flache ,steinbnder stehengeblieben sind1 ,stege gleichsam1 die in der ,tiefe eine ,form mit der anderen verbinden4 ,das ist kein ,zufall ,diese ,fllungen verhten das ,entstehen wertloser ,durchblicke1 die aus dem ,dinge hinausfhren in leere ,luft2 sie bewirken1 da die ,rnder der ,formen1 die vor solchen ,lcken immer scharf und abgeschliffen scheinen1 ihre ,rundung behalten1 sie sammeln das ,licht wie ,schalen und flieen fortwhrend leise ber4 ,wenn ,rodin das ,bestreben hatte1 die ,luft so nahe als mglich an die ,oberflche seiner ,dinge heranzuziehen1 so ist es1 als htte er hier den ,stein geradezu in ihr aufgelst3 der ,marmor scheint nur der feste1 fruchtbare ,kern zu sein und sein letzter leisester ,kontur schwingende ,luft4 ,das ,licht1 welches zu diesem ,steine kommt1 verliert seinen ,willen2 es geht nicht ber ihn hin zu anderen ,dingen2 es schmiegt sich ihm an1 es zgert1 es verweilt1 es wohnt in ihm4 ,dieses ,verschlossenlassen unwesentlicher ,durchblicke war eine ,art von ,annherung an das ,relief4 ,und in der ,tat plant ,rodin ein groes ,reliefwerk1 bei dem alle die ,wirkungen des ,lichtes1 die er mit den kleinen ,gruppen erreichte1 zusammengefat werden sollen4 ,er denkt daran1 eine hohe ,sule zu schaffen1 um die ein breites ,reliefband sich aufwrts windet4 ,neben diesen ,windungen wird eine gedeckte ,treppe hergehen1 die nach auen durch ,arkaden abgeschlossen ist4 ,in diesem ,gange werden die ,gestalten an den ,wnden1 wie in ihrer eigenen ,atmosphre1 leben2 eine ,plastik wird entstehen1 die das ,geheimnis des ,helldunkels kennt1 eine ,skulptur der ,dmmerung1 verwandt jenen ,bildwerken1 die in den ,vorhallen alter ,kathedralen stehen4 ,so wird das ,denkmal der ,arbeit sein4 ,auf diesen langsam aufsteigenden ,reliefs wird eine ,geschichte der ,arbeit sich entwickeln4 ,in einer ,krypta wird das lange ,band beginnen1 mit den ,bildern derer1 die in den ,bergwerken altern1 und es wird sich in seinem weiten ,weg durch alle ,gewerbe ziehen1 von den lrmenden und bewegten zu den immer leiseren ,werken1 von den ,hochfen zu den ,herzen1 von den ,hmmern zu den ,gehirnen4 ,am ,eingang sollen zwei ,gestalten aufragen3 ,tag und ,nacht1 und auf dem ,gipfel werden zwei geflgelte ,genien stehen1 die ,segnungen1 die sich aus hellen ,hhen zu diesem ,turme niederlieen4 ,denn dieses ,denkmal der ,arbeit wird ein ,turm sein4 ,nicht in einer groen ,gestalt oder ,gebrde versuchte ,rodin die ,arbeit darzustellen2 sie ist nicht das weithin ,sichtbare4 ,sie geht in den ,werksttten vor sich1 in den ,stuben1 in den ,kpfen2 im ,dunkel4 ,er wei es1 denn auch seine ,arbeit ist so2 und er arbeitet unaufhrlich4 ,sein ,leben geht wie ein einziger ,arbeitstag4 ,er hat mehrere ,ateliers2 bekanntere1 in denen ihn ,besuche und ,briefe finden1 und andere1 entlegene1 von denen niemand wei4 ,da sind ,zellen1 kable1 rmliche ,rume voll ,staub und ,grau4 ,aber ihre ,armut ist wie jene groe graue ,armut ,gottes1 in der im ,mrz die ,bume aufwachen4 ,etwas von einem ,frhlingsanfang ist darin3 eine leise ,verheiung und ein tiefer ,ernst4 ,vielleicht wchst in einer dieser ,werksttten eines ,tages der ,turm der ,arbeit auf4 ,jetzt1 da seine ,verwirklichung noch bevorsteht1 mute man von seiner ,bedeutung reden2 und sie schien im ,stofflichen zu liegen4 ,wenn dieses ,denkmal aber einmal erstanden sein wird1 wird man fhlen1 da ,rodin auch mit diesem ,werke nichts gewollt hat ber seine ,kunst hinaus4 ,der arbeitende ,krper hat sich ihm gezeigt1 wie frher der liebende4 ,es war eine neue ,offenbarung des ,lebens4 ,aber dieser ,schaffende lebt so sehr unter seinen ,dingen1 ganz in der ,tiefe seines ,werkes1 da er ,offenbarungen gar nicht anders empfangen kann1 als nur mit den schlichten ,mitteln seiner ,kunst4 ,neues ,leben heit fr ihn letzten ,sinnes nur3 neue ,oberflchen1 neue ,gebrden4 ,so ist es einfach um ihn geworden4 ,er kann nicht mehr irren4 ,mit dieser ,entwickelung hat ,rodin allen ,knsten ein ,zeichen gegeben in dieser ratlosen ,zeit4 ,man wird einmal erkennen1 was diesen groen ,knstler so gro gemacht hat3 da er ein ,arbeiter war1 der nichts ersehnte1 als ganz1 mit allen seinen ,krften1 in das niedrige und harte ,dasein seines ,werkzeuges einzugehen4 ,darin lag eine ,art von ,verzicht auf das ,leben2 aber gerade mit dieser ,geduld gewann er es3 denn zu seinem ,werkzeug kam die ,welt4 ,,zweiter ,,teil ,,ein ,,vortrag 7#aijg7 ,es gibt ein paar groe ,namen1 die1 in diesem ,augenblick ausgesprochen1 eine ,freundschaft zwischen uns stiften wrden1 eine ,wrme1 eine ,einigkeit1 die es mit sich brchte1 da ich--nur scheinbar abgesondert--mitten unter ,ihnen sprche3 aus ,ihnen heraus wie eine ,ihrer ,stimmen4 ,der ,name1 der weit1 wie ein ,sternbild aus fnf groen ,sternen ber diesem ,abend steht1 kann nicht ausgesprochen werden4 ,nicht jetzt4 ,er wrde ,unruhe ber ,sie bringen1 ,strmungen wrden in ,ihnen entstehen1 ,zuneigung und ,abwehr1 whrend ich ,ihre ,stille brauche und die ungetrbte ,oberflche ,ihrer gutwilligen ,erwartung4 ,ich bitte die1 die es noch knnen1 den ,namen zu vergessen1 um den es sich handelt1 und ich mache an alle den ,anspruch eines noch breiteren ,vergessens4 ,sie sind es gewohnt1 da man ,ihnen von ,kunst spricht1 und wer drfte verschweigen1 da ,ihre ,geneigtheit immer williger den ,worten entgegenkommt1 die sich in solchem ,sinne an ,sie wenden8 ,eine gewisse schne und starke ,bewegung1 die sich nicht lnger verbergen lie1 hat1 wie eines groen ,vogels ,flug1 ,ihre ,blicke ergriffen--3 nun aber mutet man ,ihnen zu1 ,ihre ,augen zu senken fr die ,weile eines ,abends4 ,denn nicht dorthin1 nicht in die ,himmel ungewisser ,entwickelungen will ich ,ihre ,aufmerksamkeit versammeln1 nicht aus dem ,vogelflug der neuen ,kunst will ich ,ihnen wahrsagen4 ,mir ist zumute wie einem1 der ,sie an ,ihre ,kindheit erinnern soll4 ,nein1 nicht nur an ,ihre3 an alles1 was je ,kindheit war4 ,denn es gilt1 ,erinnerungen in ,ihnen aufzuwecken1 die nicht die ,ihren sind1 die lter sind als ,sie2 ,beziehungen sind wiederherzustellen und ,zusammenhnge zu erneuern1 die weit vor ,ihnen liegen4 ,htte ich ,ihnen von ,menschen zu sprechen1 so knnte ich dort anfangen1 wo ,sie eben aufgehrt haben1 da ,sie hier eintraten2 in ,ihre ,gesprche einfallend1 wrde ich1 wie von selbst1 zu allem kommen--1 getragen1 mitgerissen von dieser bewegten ,zeit1 an deren ,ufern alles ,menschliche zu liegen scheint1 berschwemmt von ihr und auf eine unerwartete ,weise gespiegelt4 ,aber1 da ich es versuche1 meine ,aufgabe zu berschauen1 wird mir klar1 da ich ,ihnen nicht von ,menschen zu reden habe1 sondern von ,dingen4 ,,dinge4 ,indem ich das ausspreche 7hren ,sie871 entsteht eine ,stille2 die ,stille1 die um die ,dinge ist4 ,alle ,bewegung legt sich1 wird ,kontur1 und aus vergangener und knftiger ,zeit schliet sich ein ,dauerndes3 der ,raum1 die groe ,beruhigung der zu nichts gedrngten ,dinge4 ,aber nein3 so fhlen ,sie die ,stille noch nicht1 die da entsteht4 ,das ,wort3 ,dinge geht an ,ihnen vorber1 es bedeutet ,ihnen nichts3 zu ,vieles und zu ,gleichgltiges4 ,und da bin ich froh1 da ich die ,kindheit angerufen habe2 vielleicht kann sie mir helfen1 ,ihnen dieses ,wort ans ,herz zu legen als ein liebes1 das mit vielen ,erinnerungen zusammenhngt4 ,wenn es ,ihnen mglich ist1 kehren ,sie mit einem ,teile ,ihres entwhnten und erwachsenen ,gefhls zu irgendeinem ,ihrer ,kinderdinge zurck1 mit dem ,sie viel umgingen4 ,gedenken ,sie1 ob es irgend etwas gab1 was ,ihnen nher1 vertrauter und ntiger war1 als so ein ,ding4 ,ob nicht alles--auer ihm--imstande war1 ,ihnen weh oder unrecht zu tun1 ,sie mit einem ,schmerz zu erschrecken oder mit einer ,ungewiheit zu verwirren8 ,wenn ,gte unter ,ihren ersten ,erfahrungen war und ,zutrauen und ,nichtalleinsein--verdanken ,sie es nicht ihm8 ,war es nicht ein ,ding1 mit dem ,sie zuerst ,ihr kleines ,herz geteilt haben wie ein ,stck ,brot1 das reichen mute fr zwei8 ,in den ,legenden der ,heiligen haben ,sie spter eine fromme ,freudigkeit gefunden1 eine selige ,demut1 eine ,bereitschaft1 alles zu sein1 die ,sie schon kannten1 weil irgendein kleines ,stck ,holz alles das einmal fr ,sie getan und auf sich genommen und getragen hatte4 ,dieser kleine vergessene ,gegenstand1 der alles zu bedeuten bereit war1 machte ,sie mit ,tausenden vertraut1 indem er tausend ,rollen spielte1 ,tier war und ,baum und ,knig und ,kind1--und als er zurcktrat1 war das alles da4 ,dieses ,etwas1 so wertlos es war1 hat ,ihre ,beziehungen zur ,welt vorbereitet1 es hat ,sie ins ,geschehen und unter die ,menschen gefhrt1 und mehr noch3 ,sie haben an ihm1 an seinem ,dasein1 an seinem ,irgendwie-,aussehn1 an seinem endlichen ,zerbrechen oder seinem rtselhaften ,entgleiten alles ,menschliche erlebt bis tief in den ,tod hinein4 ,sie erinnern sich dessen kaum mehr1 und es wird ,ihnen selten bewut1 da ,sie auch jetzt noch ,dinge ntig haben1 die1 hnlich wie jene ,dinge aus der ,kindheit1 auf ,ihr ,vertrauen warten1 auf ,ihre ,liebe1 auf ,ihre ,hingabe4 ,wie kommen diese ,dinge dazu8 ,wodurch sind berhaupt ,dinge mit uns verwandt8 ,welches ist ihre ,geschichte8 ,sehr frhe schon hat man ,dinge geformt1 mhsam1 nach dem ,vorbild der vorgefundenen natrlichen ,dinge2 man hat ,werkzeuge gemacht und ,gefe1 und es mu eine seltsame ,erfahrung gewesen sein1 ,selbstgemachtes so anerkannt zu sehen1 so gleichberechtigt1 so wirklich neben dem1 was war4 ,da entstand etwas1 blindlings1 in wilder ,arbeit und trug an sich die ,spuren eines bedrohten offenen ,lebens1 war noch warm davon1--aber kaum war es fertig und fortgestellt1 so ging es schon ein unter die ,dinge1 nahm ihre ,gelassenheit an1 ihre stille ,wrde und sah nur noch wie entrckt mit wehmtigem ,einverstehen aus seinem ,dauern herber4 ,dieses ,erlebnis war so merkwrdig und so stark1 da man begreift1 wenn es auf einmal ,dinge gab1 die nur um seinetwillen gemacht waren4 ,denn vielleicht waren die frhesten ,gtterbilder ,anwendungen dieser ,erfahrung1 ,versuche1 aus ,menschlichem und ,tierischem1 das man sah1 ein ,nichtmitsterbendes zu formen1 ein ,dauerndes1 ein ,nchsthheres3 ein ,ding4 ,was fr ein ,ding8 ,ein schnes8 ,nein4 ,wer htte gewut1 was ,schnheit ist8 ,ein hnliches4 ,ein ,ding1 darin man das wiedererkannte1 was man liebte1 und das1 was man frchtete1 und das ,unbegreifliche in alledem4 ,erinnern ,sie sich solcher ,dinge8 ,da ist vielleicht eines1 das ,ihnen lange nur lcherlich erschien4 ,aber eines ,tages fiel ,ihnen seine ,instndigkeit auf1 der eigentmliche1 fast verzweifelte ,ernst1 den sie alle haben2 und merkten ,sie da nicht1 wie ber dieses ,bild1 gegen seinen ,willen beinah1 eine ,schnheit kam1 die ,sie nicht fr mglich gehalten htten8 ,wenn es einen solchen ,augenblick gegeben hat1 so will ich mich jetzt auf ihn berufen4 ,es ist derjenige1 mit dem die ,dinge wieder in ,ihr ,leben eintreten4 ,denn es kann keines an ,sie rhren1 wenn ,sie ihm nicht gestatten1 ,sie mit einer ,schnheit zu berraschen1 die nicht abzusehen war4 ,schnheit ist immer etwas ,hinzugekommenes1 und wir wissen nicht was4 ,da es eine sthetische ,meinung gab1 die die ,schnheit zu fassen glaubte1 hat ,sie irregemacht und hat ,knstler hervorgerufen1 die ihre ,aufgabe darin sahen1 ,schnheit zu schaffen4 ,und es ist immer noch nicht berflssig geworden1 zu wiederholen1 da man ,schnheit nicht machen kann4 ,niemand hat je ,schnheit gemacht4 ,man kann nur freundliche oder erhabene ,umstnde schaffen fr das1 was manchmal bei uns verweilen mag3 einen ,altar und ,frchte und eine ,flamme--4 ,das andere steht nicht in unserer ,macht4 ,und das ,ding selbst1 das1 ununterdrckbar1 aus den ,hnden eines ,menschen hervorgeht1 ist wie der ,eros des ,sokrates1 ist ein ,daimon1 ist zwischen ,gott und ,mensch1 selber nicht schn1 aber lauter ,liebe zur ,schnheit und lauter ,sehnsucht nach ihr4 ,nun stellen ,sie sich vor1 wie diese ,einsicht1 wenn sie einem ,schaffenden kommt1 alles verndern mu4 ,der ,knstler1 den diese ,erkenntnis lenkt1 hat nicht an die ,schnheit zu denken2 er wei ebensowenig wie die anderen1 worin sie besteht4 ,gelenkt von dem ,drang nach der ,erfllung ber ihn hinausreichender ,ntzlichkeiten1 wei er nur1 da es gewisse ,bedingungen gibt1 unter denen sie vielleicht zu seinem ,dinge zu kommen geruht4 ,und sein ,beruf ist1 diese ,bedingungen kennen zu lernen und die ,fhigkeit zu erwerben1 sie herzustellen4 ,wer aber diese ,bedingungen aufmerksam bis an ihr ,ende verfolgt1 dem zeigt sich1 da sie nicht ber die ,oberflche hinaus und nirgends in das ,innere des ,dinges hineingehn2 da alles1 was man machen kann1 ist3 eine auf bestimmte ,weise geschlossene1 an keiner ,stelle zufllige ,oberflche herzustellen1 eine ,oberflche1 die1 wie diejenige der natrlichen ,dinge1 von der ,atmosphre umgeben1 beschattet und beschienen ist1 nur diese ,oberflche1--sonst nichts4 ,aus allen den groen anspruchsvollen und launenhaften ,worten scheint die ,kunst auf einmal ins ,geringe und ,nchterne gestellt1 ins ,alltgliche1 ins ,handwerk4 ,denn was heit das3 eine ,oberflche machen8 ,aber lassen ,sie uns einen ,augenblick berlegen1 ob nicht alles ,oberflche ist1 was wir vor uns haben und wahrnehmen und auslegen und deuten8 ,und was wir ,geist und ,seele und ,liebe nennen3 ist das nicht alles nur eine leise ,vernderung auf der kleinen ,oberflche eines nahen ,gesichts8 ,und wer uns das geformt geben will1 mu er sich nicht an das ,greifbare halten1 das seinen ,mitteln entspricht1 an die ,form1 die er fassen und nachfhlen kann8 ,und wer alle ,formen zu sehen und zu geben vermchte1 wrde der uns nicht 7fast ohne es zu wissen7 alles ,geistige geben8 ,alles1 was je ,sehnsucht oder ,schmerz oder ,seligkeit genannt war oder gar keinen ,namen haben kann in seiner unsagbaren ,geistigkeit8 ,denn alles ,glck1 von dem je ,herzen gezittert haben2 alle ,gre1 an die zu denken uns fast zerstrt2 jeder von den weiten umwandelnden ,gedanken--3 es gab einen ,augenblick1 da sie nichts waren als das ,schrzen von ,lippen1 das ,hochziehn von ,augenbrauen1 schattige ,stellen auf ,stirnen3 und dieser ,zug um den ,mund1 diese ,linie ber den ,lidern1 diese ,dunkelheit auf einem ,gesicht1--vielleicht waren sie genau so schon vorher da3 als ,zeichnung auf einem ,tier1 als ,furche in einem ,felsen1 als ,vertiefung auf einer ,frucht4444 ,es gibt nur eine einzige1 tausendfltig bewegte und abgewandelte ,oberflche4 ,in diesem ,gedanken konnte man einen ,moment die ganze ,welt denken1 und sie wurde einfach und als ,aufgabe dem in die ,hnde gelegt1 der diesen ,gedanken dachte4 ,denn ob etwas ein ,leben werden kann1 das hngt nicht von den groen ,ideen ab1 sondern davon1 ob man sich aus ihnen ein ,handwerk schafft1 ein ,tgliches1 ,etwas1 was bei einem aushlt bis ans ,ende4 ,ich wage es jetzt1 ,ihnen den ,namen zu nennen1 der sich nicht lnger verschweigen lt3 ,rodin4 ,sie wissen1 es ist der ,name unzhliger ,dinge4 ,sie fragen nach ihnen1 und es verwirrt mich1 da ich ,ihnen keines zeigen kann4 ,aber mir ist1 als sah ich eines und noch eines in ,ihrer ,erinnerung1 und als knnt ich sie dort herausheben1 um sie mitten unter uns zu stellen3 diesen ,mann mit der gebrochenen ,nase1 unvergelich wie eine pltzlich erhobene ,faust2 diesen ,jngling1 dessen aufrechte dehnende ,bewegung ,ihnen so nahe ist wie das eigene ,erwachen2 diesen ,gehenden1 der wie ein neues ,wort fr ,gehen in dem ,wortschatz ,ihres ,gefhles steht2 und den1 der sitzt1 denkend mit dem ganzen ,krper1 sich einsaugend in sich selbst2 und den ,brger mit dem ,schlssel1 wie ein groer ,schrank1 in dem lauter ,schmerz eingeschlossen ist4 ,und die ,eva1 wie von weit in die ,arme hineingebogen1 deren nach auswrts gewendete ,hnde alles abwehren mchten1 auch den eigenen1 sich verwandelnden ,leib4 ,und die se leise innere ,stimme1 armlos wie ,inneres und wie ein ,organ ausgelst aus dem ,kreislauf jener ,gruppe4 ,und irgendein kleines ,ding1 dessen ,namen ,sie vergessen haben1 gemacht aus einer weien1 schimmernden ,umarmung1 die wie ein ,knoten zusammenhlt2 und jenes andere1 das vielleicht ,paolo und ,francesca heit1 und kleinere noch1 die ,sie in sich finden wie ,frchte mit ganz dnner ,schale-- und3 da werfen ,ihre ,augen1 wie die ,linsen einer ,laterna magica1 ber mich fort1 einen riesigen ,balzac an die ,wand4 ,das ,bild eines ,schpfers in seinem ,hochmut1 stehend in seiner eigenen ,bewegung wie in einem ,sturmwirbel1 der die ganze ,welt hinaufreit in dieses kreiende ,haupt4 ,soll ich neben die ,dinge aus ,ihrer ,erinnerung1 nun1 da sie da sind1 andere von diesen hundert und hundert ,dingen stellen8 ,diesen ,orpheus1 diesen ,ugolino1 diese heilige ,therese1 die die ,wundenmale empfngt1 diesen ,victor ,hugo mit seiner groen1 schrgen1 beherrschenden ,gebrde1 und jenen anderen1 ganz hingegeben an ,einflsterungen1 und einen dritten noch1 den drei ,mdchenmunde von unten ansingen1 wie eine um seinetwillen aus der ,erde brechende ,quelle8 ,und ich fhle schon1 wie mir der ,name im ,munde zerfliet1 wie das alles nur mehr der ,dichter ist1 derselbe ,dichter1 der ,orpheus heit1 wenn sein ,arm auf einem ,ungeheuern ,umweg ber alle ,dinge zu den ,saiten geht1 derselbe1 der krampfhaft1 schmerzvoll die ,fe der fliehenden ,muse fat1 die sich entzieht2 derselbe1 der endlich stirbt1 das steil aufgestellte ,gesicht im ,schatten seiner in der ,welt weitersingenden ,stimmen1 und so stirbt1 da dieselbe kleine ,gruppe manchmal auch ,auferstehung heit4-- ,wer aber vermag nun die ,welle der ,liebenden aufzuhalten1 die sich drauen aufhebt auf dem ,meere dieses ,werkes8 ,mit diesen unerbittlich verbundenen ,gestalten kommen ,schicksale heran und se und trostlose ,namen--3 aber auf einmal sind sie fort1 wie ein ,glanz1 der sich zurckzieht--und man sieht den ,grund4 ,man sieht ,mnner und ,frauen1 ,mnner und ,frauen1 immer wieder ,mnner und ,frauen4 ,und je lnger man hinsieht1 desto mehr vereinfacht sich auch dieser ,inhalt1 und man sieht3 ,dinge4 ,hier werden meine ,worte machtlos und kehren zu der groen ,einsicht zurck1 auf die ich ,sie schon vorbereitet habe1 zu dem ,wissen von der einen ,oberflche1 mit welchem dieser ,kunst die ganze ,welt angeboten war4 ,angeboten1 noch nicht gegeben4 ,um sie zu nehmen1 bedurfte es 7bedarf es immer noch7 unendlicher ,arbeit4 ,bedenken ,sie1 wie der arbeiten mute1 der aller ,oberflche mchtig werden wollte2 da doch kein ,ding dem andern gleich ist4 ,einer1 dem es nicht darum zu tun war1 den ,leib im allgemeinen kennen zu lernen1 das ,gesicht1 die ,hand 7das alles gibt es nicht72 sondern alle ,leiber1 alle ,gesichter1 alle ,hnde4 ,was fr eine ,aufgabe erhebt sich da6 ,und wie schlicht und ernst ist sie2 wie ganz ohne ,anlockung und ,versprechung2 wie ganz ohne ,phrase4 ,ein ,handwerk entsteht1 aber es scheint ein ,handwerk fr einen ,unsterblichen zu sein1 so weit ist es1 so ohne ,absehn und ,ende und so sehr auf ,immer-noch-,lernen angelegt4 ,und wo war eine ,geduld1 die solchem ,handwerk gewachsen war8 ,sie war in der ,liebe dieses ,arbeitenden1 sie erneute sich unaufhrlich aus ihr4 ,denn das ist vielleicht das ,geheimnis dieses ,meisters1 da er ein ,liebender war1 dem nichts widerstehen konnte4 ,sein ,verlangen war so lang und leidenschaftlich und ununterbrochen1 da alle ,dinge ihm nachgaben3 die natrlichen ,dinge und alle die rtselhaften ,dinge aller ,zeiten1 in denen ,menschliches sich sehnte1 ,natur zu sein4 ,er blieb nicht bei denen stehen1 die leicht zu bewundern sind4 ,er wollte das ,bewundern ganz erlernen bis ans ,ende4 ,er nahm die schweren verschlossenen ,dinge auf sich und trug sie1 und sie drckten ihn mehr und mehr in sein ,handwerk hinein mit ihrer ,last4 ,unter ihrem ,drucke mu ihm klar geworden sein1 da es bei den ,kunstdingen1 genau wie bei einer ,waffe oder einer ,wage1 nicht darauf ankommt1 irgendwie auszusehen und durch das ,aussehn zu wirken1 sondern da es sich vielmehr darum handelt1 gut gemacht zu sein4 ,dieses ,gut-,machen1 dieses ,arbeiten mit reinstem ,gewissen1 war alles4 ,ein ,ding nachformen1 das hie3 ber jede ,stelle gegangen sein1 nichts verschwiegen1 nichts bersehen1 nirgends betrogen haben2 alle die hundert ,profile kennen1 alle die ,aufsichten und ,untersichten1 jede berschneidung4 ,erst dann war ein ,ding da1 erst dann war es ,insel1 berall abgelst von dem ,kontinent des ,ungewissen4 ,diese ,arbeit 7die ,arbeit am ,model7 war die gleiche bei allem1 was man machte1 und sie mute so demtig1 so dienend1 so hingegeben getan sein1 so ohne ,wahl an ,gesicht und ,hand und ,leib1 da nichts ,benanntes mehr da war1 da man nur formte1 ohne zu wissen1 was gerade entstand1 wie der ,wurm1 der seinen ,gang macht im ,dunkel von ,stelle zu ,stelle4 ,denn wer ist noch unbefangen ,formen gegenber1 die einen ,namen haben8 ,wer whlt nicht schon aus1 wenn er etwas ,gesicht nennt8 ,der ,schaffende aber hat nicht das ,recht zu whlen4 ,seine ,arbeit mu von gleichmigem ,gehorsam durchdrungen sein4 ,unerffnet gleichsam1 wie ,anvertrautes1 mssen die ,formen durch seine ,finger gehen1 um rein und heil in seinem ,werke zu sein4 ,und das sind die ,formen in ,rodins ,werk3 rein und heil2 ohne zu fragen1 hat er sie weitergegeben an seine ,dinge1 die wie nie berhrt sind1 wenn er sie verlt4 ,licht und ,schatten wird leiser ber ihnen wie ber ganz frischen ,frchten und bewegter1 wie vom ,morgenwind darber hingefhrt4 ,hier mu von der ,bewegung gesprochen werden2 nicht in dem ,sinne allerdings1 in dem es oft und vorwurfsvoll geschah2 denn die ,bewegtheit der ,gebrden1 die in dieser ,skulptur viel bemerkt worden ist1 geht innerhalb der ,dinge vor sich1 gleichsam als ein innerer ,kreislauf1 und strt niemals ihre ,ruhe und die ,stabilitt ihrer ,architektur4 ,es wre auch keine ,neuerung gewesen1 ,bewegtheit in die ,plastik einzufhren4 ,neu ist die ,art von ,bewegung1 zu der das ,licht gezwungen wird durch die eigentmliche ,beschaffenheit dieser ,oberflchen1 deren ,geflle so vielfach abgewandelt ist1 da es da langsam fliet und dort strzt1 bald seicht und bald tief erscheint1 spiegelnd oder matt4 ,das ,licht1 das eines dieser ,dinge berhrt1 ist nicht mehr irgendein ,licht1 es hat keine zuflligen ,wendungen mehr2 das ,ding nimmt von ihm ,besitz und gebraucht es wie sein eigenes4 ,diese ,erwerbung und ,aneignung des ,lichts als ,folge einer ganz klar bestimmten ,oberflche hat ,rodin als eine wesentliche ,eigenschaft plastischer ,dinge wiedererkannt4 ,die ,antike und die ,gotik hatten1 jede auf ihre ,art1 ,lsungen dieser plastischen ,aufgabe gesucht1 und er hat sich in uralte ,traditionen gestellt1 indem er die ,gewinnung des ,lichtes zu einem ,teil seiner ,entwickelung machte4 ,es gibt da wirklich ,steine mit eigenem ,licht1 wie das gesenkte ,gesicht auf dem ,block im ,luxembourg-,museum1 ,la ,pense1 das1 vorgeneigt bis zum ,schattigsein1 ber das weie ,schimmern seines ,steines gehalten ist1 unter dessen ,einflu die ,schatten sich auflsen und in ein durchsichtiges ,helldunkel bergehen4 ,und wer denkt nicht mit ,entzcken an eine der kleinen ,gruppen1 wo zwei ,leiber eine ,dmmerung schaffen1 um sich darin leise1 mit verhaltenem ,licht zu begegnen8 ,und ist es nicht merkwrdig1 das ,licht ber den liegenden ,rcken der ,danade gehen zu sehen3 langsam1 als ob es kaum vorwrts kme seit ,stunden4 ,und wute noch jemand von dieser ganzen ,skala der ,schatten bis hinauf zu jenem leicht verscheuchten dnnen ,dunkel1 wie es manchmal um den ,nabel kleiner ,antiken huscht1 und das wir nur mehr aus der ,rundung hohler ,rosenbltter kannten8 ,in solchen--kaum sagbaren--,fortschritten liegt die ,steigerung in ,rodins ,werk4 ,mit der ,unterwerfung des ,lichts begann auch schon die nchste groe berwindung1 der seine ,dinge ihre ,gestalt verdanken1 jene ,art ,gro-sein1 die unabhngig ist von allen ,maen4 ,ich meine die ,erwerbung des ,raumes4 ,wieder waren es die ,dinge1 die sich seiner annahmen1 wie schon oft1 die ,dinge drauen in der ,natur und einzelne ,kunstdinge von erhabener ,abstammung1 die er immer wieder befragen kam4 ,sie wiederholten ihm jedesmal eine ,gesetzmigkeit1 von der sie erfllt waren und die er nach und nach begriff4 ,sie gewhrten ihm einen ,blick in eine geheimnisvolle ,geometrie des ,raumes1 die ihn einsehen lie1 da die ,konturen eines ,dinges in der ,richtung einiger gegeneinander geneigter ,ebenen sich ordnen mssen1 damit dieses ,ding vom ,rume wirklich aufgenommen1 gleichsam von ihm anerkannt sei in seiner kosmischen ,selbstndigkeit4 ,es ist schwer1 diese ,erkenntnis przise auszusprechen4 ,aber am ,werke ,rodins lt sich zeigen1 wie er sie verwendet4 ,immer energischer und sicherer werden die vorhandenen ,details in starken ,flcheneinheiten zusammengefat1 und endlich stellen sie sich1 wie unter dem ,einflu rotierender ,krfte1 in einigen groen ,ebenen auf1 richten sich aus1 sozusagen1 und man meint zu sehen1 wie diese ,ebenen zum ,himmelsglobus gehren und ins ,unendliche sich fortsetzen lassen4 ,da ist der ,jngling des ge d'airain1 der noch wie in einem ,innenraum steht1 um den ,johannes weicht es schon auf allen ,seiten zurck1 um den ,balzac ist die ganze ,atmosphre--aber ein paar hauptlose ,akte1 der neue ungeheuere ,gehende vor allem1 sind wie ber uns hinausgestellt1 wie ins ,all1 wie unter die ,sterne in ein weites unbeirrbares ,kreisen4 ,aber wie in einem ,mrchen das bergroe1 wenn es einmal bewltigt ist1 sich klein macht fr seinen berwinder1 um ihm ganz zu gehren1 so hat der ,meister diesen von seinen ,dingen gewonnenen ,raum wirklich in ,besitz nehmen drfen als sein ,eigentum4 ,denn er ist ganz1 mit aller ,unermelichkeit1 in den seltsamen ,blttern1 von denen man immer wieder meinen mchte1 da sie das uerste dieses ,werkes sind4 ,diese ,zeichnungen aus den letzten zehn ,jahren sind nicht1 wofr manche sie nehmen wollten1 rasche ,anmerkungen1 ,vorbereitendes1 ,vorlufiges2 sie enthalten das ,endgltigste einer langen ununterbrochenen ,erfahrung4 ,und sie enthalten es1 wie durch ein fortwhrendes ,wunder1 in einem ,nichts1 in einem raschen ,umri1 in einem atemlos der ,natur abgenommenen ,kontur1 in dem ,kontur eines ,konturs1 den sie selber abgelegt zu haben scheint1 weil er ihr zu zart und zu kostbar war4 ,niemals sind ,linien1 auch in den seltensten japanischen ,blttern nicht1 von solcher ,ausdrucksfhigkeit gewesen und zugleich so absichtslos4 ,denn hier ist nichts ,dargestelltes1 nichts ,gemeintes1 keine ,spur von einem ,namen4 ,und doch1 was ist hier nicht8 ,welches ,halten oder ,loslassen oder ,nichtmehr-,haltenknnen1 welches ,neigen und ,strecken und ,zusammenziehen1 welches ,fallen oder ,fliegen sah oder ahnte man je1 das hier nicht wieder vorkommt8 ,und wenn es irgendwo vorkam1 so verlor man es3 denn es war so flchtig und fein1 so wenig fr einen bestimmt1 da man nicht fhig war1 ihm einen ,sinn zu geben4 ,jetzt erst1 da man es unvermutet in diesen ,blttern wiedersieht1 wei man seine ,bedeutung3 das uerste von ,lieben und ,leiden und ,trostlos- und ,seligsein geht von ihnen aus1 man begreift nicht warum4 ,da sind ,gestalten1 die aufsteigen1 und dieses ,aufsteigen ist so hinreiend1 wie nur ein ,morgen es sein kann1 wenn die ,sonne ihn auseinanderdrngt4 ,und da sind leichte1 sich rasch entfernende ,gestalten1 die1 indem sie fortgehen1 einen mit ,bestrzung erfllen1 als knnte man sie nicht entbehren4 ,da sind ,liegende1 um die herum ,schlaf entsteht und geballte ,trume2 und ,trge1 ganz schwer von ,trgheit1 die warten2 und ,lasterhafte1 die nicht mehr warten wollen4 ,und man sieht ihr ,laster1 und es ist wie das ,wachsen einer ,pflanze1 die im ,wahnsinn wchst1 weil sie nicht anders kann2 man begreift1 wieviel vom ,neigen einer ,blume auch noch in dieser sich ,neigenden ist1 und da alles das ,welt ist1 auch noch diese ,figur1 die1 wie ein ,sternbild im ,tierkreis1 fr immer entrckt ist und festgehalten in ihrer leidenschaftlichen ,vereinsamung4 ,wenn aber eine von den bewegten ,gestalten unter ein wenig grner ,farbe sichtbar wird1 so ist es das ,meer oder der ,meeresgrund1 und sie rhrt sich anders1 mhsamer1 unter dem ,wasser2 und es gengt ein ,wink mit ,blau hinter einer fallenden ,figur1 so strzt sich der ,raum auf allen ,seiten in das ,blatt hinein und umgibt sie mit so viel ,nichts1 da einen der ,schwindel nimmt und man unwillkrlich nach der ,hand des ,meisters greift1 die1 mit einer zrtlich gebenden ,wendung1 die ,zeichnung hinhlt4 ,nun hab ich ,sie1 merk ich1 eine ,gebrde des ,meisters sehen lassen4 ,sie verlangen andere4 ,sie fhlen sich vorbereitet genug1 um ueres und uerliches sogar ergnzend einordnen zu knnen1 da es zum ,zuge wrde im persnlichen ,bilde4 ,sie verlangen den ,wortlaut eines ,satzes zu hren1 wie er gesprochen worden ist2 sie wollen ,orte und ,daten eintragen in die ,berg- und ,flukarte dieses ,werkes4 ,da ist eine nach einem lbild hergestellte ,photographie4 ,sie zeigt undeutlich einen jungen ,mann aus dem ,ende der sechziger ,jahre4 ,die einfachen ,linien in dem bartlosen ,gesicht sind nahezu hart1 aber die klar im ,dunkel stehenden ,augen verbinden das ,einzelne zu einem milden1 fast trumerischen ,ausdruck1 wie ihn junge ,menschen unter dem ,einflu der ,einsamkeit bekommen2 es ist fast das ,antlitz von einem1 der gelesen hat bis zum ,dunkel-werden4 ,aber da ist ein anderes ,bild2 um #ahhj4 ,da sieht man einen ,mann1 geprgt von ,ttigkeit4 ,das ,gesicht ist abgemagert1 der lange ,bart lt sich nachlssig hinabgleiten auf die breitschultrig angelegte ,bste1 ber der der ,rock zu weit geworden ist4 ,in den aschblonden1 verblaten ,tnen der ,photographie meint man zu erkennen1 da die ,lider gertet sind1 aber der ,blick tritt sicher und entschlossen aus den beranstrengten ,augen1 und in der ,haltung ist eine elastische ,spannung1 die nicht brechen wird4 ,und mit einemmal1 nach ein paar ,jahren1 scheint das alles umgewandelt4 ,aus dem ,vorlufigen und ,unbestimmten ist ein ,endgltiges geworden1 das gemacht ist1 lange zu dauern4 ,auf einmal ist diese ,stirne da1 felsig und steil1 aus der die gerade starke ,nase entspringt1 deren ,flgel leicht und empfindlich sind4 ,wie unter alten steinernen ,bogen liegen die ,augen weitsichtig nach auen und innen4 ,der ,mund einer faunischen ,maske1 halb verborgen und vermehrt um das sinnliche ,schweigen neuer ,jahrhunderte1 und darunter der ,bart1 wie zu lange zurckgehalten1 hervorstrzend in einer einzigen weien ,welle4 ,und die ,gestalt1 die dieses ,haupt trgt1 wie nicht von der ,stelle zu rcken4 ,und soll man sagen1 was von dieser ,erscheinung ausgeht1 so ist es dieses3 da sie zurckzureichen scheint wie ein ,flugott und vorauszuschauen wie ein ,prophet4 ,sie ist nicht bezeichnet von unserer ,zeit4 ,genau bestimmt in ihrer ,einzigkeit1 verliert sie sich doch in einer gewissen mittelalterlichen ,anonymitt1 hat jene ,demut der ,gre1 die an die ,erbauer der groen ,kathedralen denken macht4 ,ihre ,einsamkeit ist keine ,absonderung1 denn sie beruht im ,zusammenhang mit der ,natur4 ,ihre ,mnnlichkeit ist bei aller ,hartnckigkeit ohne ,hrte1 so da sogar ein ,freund ,rodins1 den er manchmal gegen ,abend besuchte1 schreiben konnte3 ,es bleibt1 wenn er geht1 in der ,dmmerung des ,zimmers etwas ,mildes zurck1 als wre eine ,frau dagewesen4 ,und in der ,tat1 die wenigen1 die in der ,freundschaft des ,meisters aufgenommen waren1 haben seine ,gte erfahren1 die elementar wie die ,gte einer ,naturkraft ist1 wie die ,gte eines langen ,sommertags1 der alles wachsen lt und spt dunkelt4 ,aber auch die flchtigen ,besucher der ,sonnabend-,nachmittage haben ,anteil daran gehabt1 wenn sie in den beiden ,stadtateliers im ,depot des ,marbres zwischen vollendeten und halbfertigen ,arbeiten immer wieder dem ,meister begegneten4 ,man fhlt sich sicher in seiner ,hflichkeit vom ersten ,augenblick an1 aber man erschrickt fast vor der ,intensitt seines ,interesses1 wenn er sich einem zuwendet4 ,dann hat er jenen ,blick konzentrierter ,aufmerksamkeit1 der kommt und geht wie das ,licht eines ,scheinwerfers1 aber so stark ist1 da man es noch weit hinter sich hell werden fhlt4 ,sie haben diese ,werksttten in der rue de l',universit oft beschreiben hren4 ,es sind ,bauhtten1 in denen die ,bausteine dieses groen ,werkes behauen werden4 ,fast steinbruchhaft unwirtlich1 bieten sie dem ,besucher keine ,zerstreuung2 nur fr ,arbeit eingerichtet1 zwingen sie ihn1 das ,schauen als ,arbeit auf sich zu nehmen1 und viele haben an dieser ,stelle zuerst empfunden1 wie ungewohnt ihnen diese ,arbeit ist4 ,andere1 die es lernten1 traten mit einem ,fortschritt wieder heraus und merkten1 da sie gelernt hatten1 an allem1 was drauen war4 ,am merkwrdigsten aber sind diese ,rume sicher fr die gewesen1 die schauen konnten4 ,von einem ,gefhl sanfter ,notwendigkeit gefhrt1 kamen sie hierher1 manchmal von weit1 und es war fr sie das1 was eines ,tages kommen mute1 hier zu stehen1 unter dem ,schutz dieser ,dinge4 ,es war ein ,abschlu und ein ,anfang und die stille ,erfllung des ,wunsches1 da es irgendwo ein ,beispiel geben mge unter all den ,worten1 eine einfache ,wirklichkeit des ,gelingens4 ,zu solchen trat dann wohl ,rodin heran und bewunderte mit ihnen1 was sie bewunderten4 ,denn der dunkle ,weg seiner absichtslosen ,arbeit1 der durch das ,handwerk fhrt1 ermglicht ihm1 vor seinen vollendeten ,dingen1 die er nicht berwacht und bevormundet hat1 selber bewundernd zu stehen1 wenn sie erst da sind und ihn bertreffen4 ,und seine ,bewunderung ist jedesmal besser1 grndlicher1 entzckter als die des ,besuchers4 ,seine unbeschreibliche ,konzentrierung kommt ihm berall zu-gute4 ,und wenn er im ,gesprch die ,zumutung der ,inspiration nachsichtig und mit ironischem ,lcheln abschttelt und meint1 es gebe keine--1 keine ,inspiration1 sondern nur ,arbeit1 so begreift man pltzlich1 da fr diesen ,schaffenden die ,eingebung dauernd geworden ist1 da er sie nicht mehr kommen fhlt1 weil sie nicht mehr aussetzt1 und man ahnt den ,grund seiner ununterbrochenen ,fruchtbarkeit4 ,avez-vous bien travaill8--ist die ,frage1 mit der er jeden begrt1 der ihm lieb ist2 denn wenn die bejaht werden kann1 so ist weiter nichts mehr zu fragen1 und man kann beruhigt sein3 wer arbeitet1 ist glcklich4 ,fr ,rodins einfache und einheitliche ,natur1 die ber unglaubliche ,kraftvorrte verfgt1 war diese ,lsung mglich2 fr sein ,genie war sie notwendig2 nur so konnte es sich der ,welt bemchtigen4 ,zu arbeiten1 wie die ,natur arbeitet1 nicht wie ,menschen1 das war seine ,bestimmung4 ,vielleicht hat das ,sebastian ,melmoth empfunden1 als er einsam1 an einem seiner traurigen ,nachmittage hinausgegangen war1 die ,porte de l',enfer zu sehen4 ,vielleicht hat die ,hoffnung1 neu anzufangen1 noch einmal in seinem halbzerstrten ,herzen gezuckt4 ,vielleicht htte er1 wenn es mglich gewesen wre1 den ,mann1 als er mit ihm allein war1 fragen mgen3 ,wie ist ,ihr ,leben gewesen8 ,und ,rodin htte geantwortet3 ,gut4 ,haben ,sie ,feinde gehabt8 ,sie haben mich nicht am ,arbeiten hindern knnen4 ,und der ,ruhm8 ,hat mich verpflichtet1 zu arbeiten4 ,und die ,freunde8 ,haben ,arbeit von mir verlangt4 ,und die ,frauen8 ,in der ,arbeit hab ich sie bewundern gelernt4 ,aber ,sie sind jung gewesen8 ,da war ich irgendeiner4 ,man begreift nichts1 wenn man jung ist2 das kommt spter1 langsam4 ,was ,sebastian ,melmoth nicht gefragt hat1 vielleicht hat es mancher gedacht1 wenn er zu dem ,meister hinbersah1 immer wieder1 erstaunt ber die dauerhafte ,kraft des fast ,siebzigjhrigen1 ber diese ,jugend in ihm1 die nichts ,konserviertes hat1 die frisch ist1 als kme sie ihm immer wieder aus der ,erde zu4 ,und ,sie selbst fragen1 ungeduldiger1 nochmals3 ,wie ist sein ,leben gewesen8 ,wenn ich zgere1 es ,ihnen zu erzhlen1 der ,zeit nach1 wie man ,lebenslufe berichtet1 so ist es1 weil es mir scheint1 als ob alle ,daten1 die man kennt 7und es sind nur sehr vereinzelte71 wenig persnlich und recht allgemein wren im ,vergleich zu dem1 was dieser ,mann aus ihnen gemacht hat4 ,von allem1 was vorher war1 abgetrennt durch das ungangbare ,gebirge des gewaltigen ,werkes1 hat man es schwer1 ,vergangenes zu erkennen2 man ist auf das angewiesen1 was der ,meister selbst gelegentlich erzhlt hat und was von anderen wiedererzhlt worden ist4 ,von der ,kindheit hat man nur erfahren1 da der ,knabe frhzeitig aus ,paris in eine kleine ,pension nach ,beauvais gebracht worden ist1 wo er das ,haus entbehrt und1 zart und empfindsam1 unter denen leidet1 die ihn mit ,fremdheit und ,rcksichtslosigkeit umgeben4 ,er kommt als ,vierzehnjhriger zurck nach ,paris und lernt in einer kleinen ,zeichenschule zuerst den ,ton kennen1 den er am liebsten nicht wieder aus den ,hnden liee3 so sehr sagt dieses ,material ihm zu4 ,wie berhaupt alles ihm gefllt1 was ,arbeit ist3 er arbeitet sogar whrend des ,essens1 er liest1 er zeichnet4 ,er zeichnet unterwegs auf der ,strae und ganz frh am ,morgen1 im ,jardin des ,plantes1 die verschlafenen ,tiere4 ,und wozu ihn die ,lust nicht verlockt1 dazu treibt ihn die ,armut4 ,die ,armut1 ohne die sein ,leben nicht denkbar wre1 und der er es nie vergit1 da sie ihn mit ,tieren und ,blumen gehalten hat1 besitzlos unter all dem ,besitzlosen1 das von ,gott abhngt und nur von ihm4 ,mit siebzehn ,jahren tritt er bei einem ,dekorateur ein und arbeitet fr ihn1 wie spter an der ,manufaktur von ,svres fr ,carrier-,belleuse und fr van ,rasbourg in ,antwerpen und in ,brssel4 ,sein eigentliches1 selbstndiges ,leben beginnt1 der ffentlichkeit gegenber1 etwa um das ,jahr #ahgg4 ,es beginnt damit1 da man ihn anklagt1 die damals ausgestellte ,statue des ge d'airain durch ,naturabgu verfertigt zu haben4 ,es beginnt damit1 da man ihn anklagt4 ,er wte es jetzt vielleicht kaum mehr1 wenn nicht die ffentliche ,meinung so ausdauernd dabei geblieben wre1 ihn anzuklagen und abzuwehren4 ,er beklagt sich nicht darber2 nur da sich unter dem ,einflu der ,feindseligkeit1 die nicht nachlie1 ein gutes ,gedchtnis fr bse ,erfahrungen in ihm ausgebildet hat1 das er sonst1 mit seinem ,sinn fr das ,wesentliche1 htte verkmmern lassen4 ,sein ,knnen war schon enorm zu jener ,zeit1 war es schon im ,jahre #ahfd1 als die ,maske des ,mannes mit der gebrochenen ,nase entstand4 ,er hatte sehr viel in seiner ,abhngigkeit gearbeitet1 aber was da war1 war von anderen ,hnden entstellt und trug nicht seinen ,namen4 ,die ,modelle1 die er fr ,svres ausgefhrt hatte1 fand spter ,mr4 ,roger-,marx und erwarb sie2 man hatte sie in der ,fabrik als unbrauchbar zu ,scherben geworfen4 ,zehn ,masken1 fr eines der ,bassins am ,trocadero bestimmt1 verschwanden1 gleich nachdem sie angebracht worden waren1 von ihrem ,platz und sind noch nicht wieder aufgefunden worden4 ,die ,brger von ,calais bekamen nicht die ,aufstellung1 die der ,meister vorgeschlagen hatte2 niemand wollte sich an der ,enthllung dieses ,denkmals beteiligen4 ,in ,nancy zwang man ,rodin1 am ,sockel des ,standbildes ,claude ,lorrains ,vernderungen vorzunehmen1 die gegen seine berzeugung waren4 ,sie erinnern sich noch der unerhrten ,ablehnung des ,balzac von ,seiten seiner ,besteller1 mit der ,begrndung1 die ,statue wre nicht hnlich genug4 ,vielleicht haben ,sie es in den ,zeitungen bersehen1 da noch vor zwei ,jahren der probeweise vor dem ,pantheon aufgerichtete ,gipsabgu des ,denkers durch ,axthiebe zertrmmert worden ist4 ,aber es ist mglich1 da ,ihnen heut oder morgen eine hnliche ,notiz auffllt1 falls es wieder zum ffentlichen ,ankauf eines ,rodinschen ,werkes kommen sollte4 ,denn diese ,liste1 die nur eine ,auswahl der ,krnkungen enthlt1 die man unablssig zu vermehren bemht war1 wird wohl kaum abgeschlossen sein4 ,es wre denkbar1 da ein ,knstler schlielich diesen immer wieder erklrten ,krieg angenommen htte2 ,unwillen und ,ungeduld htten den und jenen hinreien knnen2 aber wie sehr wre er1 auf den ,kampfplatz tretend1 von seinem ,werke entfernt worden4 ,es ist ,rodins ,sieg1 da er in dem seinen ausharrte und ,zerstrung in der ,art der ,natur beantwortete3 mit einem neuen ,anfang und zehnfacher ,fruchtbarkeit4 ,wer sich scheut1 den ,vorwurf der bertreibung auf sich zu nehmen1 hat berhaupt kein ,mittel1 ,ihnen die ,ttigkeit ,rodins nach seiner ,rckkehr aus ,belgien zu schildern4 ,der ,tag begann fr ihn mit der ,sonne1 aber er endete nicht mit ihr2 denn da wurde noch ein langer ,streifen ,lampenlicht angefgt an die vielen hellen ,stunden4 ,spt nachts1 wenn kein ,modell mehr zu haben war1 war die ,frau1 die sein ,leben schon lange mit rhrender ,hilfe und ,hingabe teilte1 immer bereit1 die ,arbeit in dem drftigen ,zimmer zu ermglichen4 ,sie war unscheinbar als ,gehilfin1 ganz verschwindend in den vielen geringen ,diensten1 die ihr zufielen1 aber da sie auch schn sein konnte1 das lt die ,la ,bellone genannte ,bste nicht vergessen1 und auch das schlichte sptere ,bildnis spricht davon4 ,war auch sie schlielich mde1 so erwies sich1 da das ,gedchtnis des ,arbeitenden mit ,formerinnerungen so sehr angefllt war1 da er keinen ,grund hatte1 die ,arbeit zu unterbrechen4 ,damals entstehen die ,fundamente des ganzen unermelichen ,werkes1 fast alle ,arbeiten1 die man kennt1 setzen in jenen ,tagen mit einer verwirrenden ,gleichzeitigkeit ein4 ,als wre der ,beginn der ,verwirklichung die einzige ,gewhr1 da es mglich sein wird1 so ,ungeheures durchzufhren4 ,und ,jahre und ,jahre hielt diese berlegene ,kraft unvermindert vor1 und als endlich eine gewisse ,erschpfung eintrat1 war es nicht die ,arbeit1 die sie verschuldete1 sondern viel eher die ungesunden ,verhltnisse der sonnenlosen ,wohnung 7in der rue des ,grands-,augustins71 die ,rodin lange gar nicht beachtet hatte4 ,freilich1 die ,natur hatte er oft entbehrt1 und manchmal an ,sonntagnachmittagen war man aufgebrochen2 aber gewhnlich war es ,abend1 ehe man1 gehend unter den vielen ,gehenden 7denn an die ,benutzung eines ,omnibus war nicht zu denken jahrelang71 an den ,fortifications angekommen war1 vor denen1 ungewi und schon dmmernd1 das ,land begann1 nicht zu erreichen4 ,nun aber war es endlich mglich geworden1 den alten ,wunsch auszufhren und ganz aufs ,land zu ziehen2 zuerst nach ,bellevue in das kleine ,landhaus1 in dem ,scribe gewohnt hatte1 und spter auf die ,hhen von ,meudon4 ,dort war das ,leben um vieles gerumiger geworden2 das ,haus 7die einstckige ,villa des ,brillants mit dem hohen ,louis-treize-,dach7 war klein und ist seither nicht vergrert worden4 ,aber nun war ein ,garten da1 der mit seinem heiteren ,beschftigtsein teilnahm an allem1 was geschah1 und die ,ferne war vor den ,fenstern4 ,was sich nun in den neuen ,verhltnissen ausbreitete und immer wieder ,zubauten beanspruchte1 das war nicht der ,herr dieses ,hauses1 das waren seine geliebten ,dinge1 die nun verwhnt werden sollten4 ,fr sie ist alles getan worden2 noch vor sechs ,jahren hat er--,sie werden sich dessen erinnern--den ,ausstellungs-,pavillon vom ,pont de l',alma nach ,meudon berfhrt und diesen hellen hohen ,raum drauen den ,dingen berlassen1 die ihn nun zu ,hunderten erfllen4 ,neben diesem ,muse ,rodin ist nach und nach ein sehr persnlich ausgewhltes ,museum antiker ,statuen und ,fragmente erwachsen1 das ,werke griechischer und gyptischer ,arbeit enthlt1 von denen einzelne in den ,slen des ,louvre auffallen wrden4 ,in einem anderen ,raum stehen hinter attischen ,vasen ,bilder1 denen man1 auch ohne die ,signatur zu suchen1 die richtigen ,namen gibt3 ,ribot1 ,monet1 ,carrire1 van ,gogh1 ,zuloaga1 und unter ,bildern1 die man nicht zu nennen wei1 ein paar1 die auf ,falguire zurckgehen1 der ein groer ,maler war4 ,es ist natrlich1 da es nicht an ,widmungen fehlt3 die ,bcher allein bilden eine umfangreiche ,bibliothek und eine seltsam selbstndige1 unabhngig von der ,wahl ihres ,besitzers und doch nicht zufllig um ihn gestellt4 ,alle diese ,gegenstnde sind von ,sorgfalt umgeben und in ,ehren gehalten1 aber niemand erwartet von ihnen1 da sie ,annehmlichkeit oder ,stimmung verbreiten sollen4 ,fast hat man das ,gefhl1 ,kunstdinge verschiedenster ,art und ,zeit nie in so starker1 unverminderter ,einzelwirkung erlebt zu haben1 wie hier1 wo sie nicht ehrgeizig aussehen wie in einer ,sammlung1 und auch nicht gezwungen sind1 aus dem ,vermgen ihrer ,schnheit zu einem allgemeinen1 von ihnen absehenden ,behagen beizutragen4 ,jemand hat einmal gesagt1 da sie gehalten wren wie schne ,tiere1 und er hat damit wirklich ,rodins ,beziehung zu den ,dingen1 die ihn umgeben1 festgestellt2 denn wenn er1 oft nachts noch1 unter ihnen herumgeht1 vorsichtig1 wie um nicht alle zu wecken1 und mit einem kleinen ,licht schlielich zu einem antiken ,marmor tritt1 der sich rhrt1 aufwacht und pltzlich aufsteht3 so ist es das ,leben1 das er suchen gegangen ist und das er nun bewundert3 ,la vie1 cette merveille1 wie er einmal schrieb4 ,dieses ,leben hat er hier in der lndlichen ,einsamkeit seiner ,wohnung mit noch glubigerer ,liebe umfassen gelernt4 ,es zeigt sich ihm jetzt wie einem ,eingeweihten1 es verbirgt sich ihm nirgends mehr1 es hat kein ,mitrauen ihm gegenber4 ,er erkennt es im ,kleinen und im ,groen2 im kaum mehr ,sichtbaren und im ,unermelichen4 ,im ,aufstehen und im ,schlafengehen ist es1 und es ist im ,nachtwachen2 die schlichten altmodischen ,mahlzeiten sind erfllt davon1 das ,brot1 der ,wein2 in der ,freude der ,hunde ist es1 in den ,schwnen und im glnzenden ,kreisen der ,tauben4 ,in jeder kleinen ,blume ist es ganz1 und hundertmal in jeder ,frucht4 ,irgendein ,kohlblatt aus dem ,kchengarten brstet sich damit und mit wieviel ,recht4 ,wie gerne schimmert es im ,wasser1 und wie glcklich ist es in den ,bumen4 ,und wie nimmt es1 wo es kann1 das ,dasein der ,menschen in ,besitz1 wenn sie sich nicht struben4 ,wie stehn da drben die kleinen ,huser gut1 genau wo sie stehen mssen1 in den richtigen ,ebenen4 ,und wie prachtvoll springt bei ,svres die ,brcke ber den ,flu1 absetzend1 ruhend1 ausholend und wieder springend1 dreimal4 ,und ganz dahinter der ,mont-,valerien mit seinen ,befestigungen1 wie eine groe ,plastik1 wie eine ,akropolis1 wie ein antiker ,altar4 ,und auch das hier haben ,menschen gemacht1 die dem ,leben nahestanden3 diesen ,apollo1 diesen ruhenden ,buddha auf der offenen ,blume1 diesen ,sperber und1 hier1 diesen knappen ,knabentorso1 an dem keine ,lge ist4 ,auf solchen ,einsichten1 die ,nahes und ,entferntes ihm fortwhrend besttigt1 ruhen die ,arbeitstage des ,meisters von ,meudon4 ,arbeitstage sind es geblieben1 einer wie der andere1 nur da jetzt auch das mit zur ,arbeit gehrt1 dieses ,hinausschauen und ,mitallemsein und ,verstehen4 ,je commence comprendre--sagt er manchmal nachdenklich und dankbar4 ,und das kommt1 weil ich mich um eine ,sache ernstlich bemht habe2 wer ,eines versteht1 der versteht berhaupt2 denn in allem sind dieselben ,gesetze4 ,ich habe die ,skulptur gelernt1 und ich wute wohl1 da das etwas ,groes ist4 ,ich erinnere mich jetzt1 da ich einmal in der ',nachfolge ,christi'1 im dritten ,buch besonders1 berall statt ,gott ,skulptur gesetzt hatte1 und es war richtig und stimmte--4 ,sie lcheln1 und es ist ganz in der ,ordnung1 bei dieser ,stelle zu lcheln2 ihr ,ernst ist so unbeschtzt1 da man das ,gefhl hat1 ihn verbergen zu mssen4 ,aber ,sie merken schon1 da ,worte1 wie dieses1 nicht gemacht sind1 um so laut gesprochen zu werden1 wie ich hier sprechen mu4 ,sie erfllen vielleicht auch ihre ,mission1 wenn die ,einzelnen1 die sie selbst empfangen haben1 versuchen1 ihr ,leben danach einzurichten4 brigens ist ,rodin schweigsam wie alle ,handelnden4 ,er gibt sich auch selten das ,recht1 seine ,einsichten in ,worten zu verwenden1 weil das des ,dichters ist2 und der ,dichter steht seiner ,bescheidenheit weit ber dem ,bildhauer1 der1 wie er einmal vor seiner schnen ,gruppe ,le sculpteur et sa muse mit verzichtendem ,lcheln gesagt hat1 sich unbeschreiblich anstrengen mu1 in seiner ,schwerflligkeit1 die ,muse zu verstehen4 ,trotzdem gilt1 was von seiner ,rede gesagt worden ist3 quelle impression de bon repas1 de nourriture enrichissante--2 denn hinter jedem ,wort seines ,gesprchs steht1 massiv und beruhigend1 die schlichte ,wirklichkeit seiner erfahrenen ,tage4 ,sie knnen jetzt begreifen1 da diese ,tage ausgefllt sind4 ,der ,vormittag vergeht in ,meudon2 oft werden in den verschiedenen ,ateliers mehrere begonnene ,arbeiten nacheinander vorgenommen und jede ein wenig gefrdert2 dazwischen drngt sich1 lstig und unabweisbar1 der ganze geschftliche ,verkehr1 dessen ,sorge und ,mhsal dem ,meister nicht erspart bleibt1 da fast keines seiner ,werke durch den ,kunsthandel geht4 ,meistens schon um zwei ,uhr wartet ein ,modell in der ,stadt1 ein ,portrt-besteller oder ein ,berufsmodell1 und nur im ,sommer erreicht es ,rodin1 vor ,einbruch der ,dmmerung wieder in ,meudon zu sein4 ,der ,abend drauen ist kurz und immer derselbe2 denn um neun ,uhr begibt man sich regelmig zur ,ruhe4 ,und fragen ,sie nach den ,zerstreuungen1 den ,ausnahmen3 es gibt im ,grunde keine2 ,renans travailler1 a repose hat vielleicht noch nie so tgliche ,gltigkeit angenommen wie hier4 ,aber die ,natur erweitert manchmal unversehens diese uerlich so gleichen ,tage und fgt ,zeiten ein1 ganze ,ferien1 die vor dem ,tagwerk liegen2 sie lt ihren ,freund nichts versumen4 ,morgen1 die sich glcklich fhlen1 wecken ihn1 und er teilt mit ihnen4 ,er sieht seinem ,garten zu1 oder er kommt nach ,versailles zu dem prunkvollen ,aufstehen der ,parke1 wie man zum ,lever des ,knigs kam4 ,er liebt die ,unberhrtheit dieser ersten ,stunden4 ,on voit les animaux et les arbres chez eux1 sagt er heiter1 und er bemerkt alles1 was am ,wege steht und sich freut4 ,er hebt einen ,pilz auf1 entzckt1 und zeigt ihn ,madame ,rodin1 die1 gleich ihm1 diese frhen ,wege nicht aufgegeben hat3 ,sieh1 sagt er angeregt1 und das braucht nur eine ,nacht2 in einer ,nacht ist das gemacht1 alle diese ,lamellen4 ,das arbeitet gut4 ,am ,rande des ,parkes dehnt sich die lndliche ,landschaft4 ,ein ,viergespann pflgender ,rinder wendet langsam und bewegt sich gewichtig in dem frischen ,feld4 ,rodin bewundert die ,langsamkeit1 das ,ausfhrliche im ,langsamen1 seine ,flle4 ,und dann3 ,c'est toute obissance4 ,seine ,gedanken gehen hnlich durch die ,arbeit4 ,er versteht dieses ,bild1 wie er die ,bilder bei den ,dichtern begreift1 mit denen er sich manchmal am ,abend beschftigt4 7,das ist nicht mehr ,baudelaire1 ,rousseau ist es noch ab und zu1 sehr oft ist es ,platon47 ,aber als jetzt von den bungspltzen drben aus ,saint-,cyr ber die ruhige ,feldarbeit die ,hrner herberrufen1 aufrhrerisch und rasch--1 da lchelt er3 er sieht den ,schild des ,achill4 ,und an der nchsten ,biegung liegt die ,landstrae vor ihm1 la belle route1 eben und lang und wie das ,gehen selbst4 ,und auch das ,gehen ist ein ,glck4 ,das hat ihn die belgische ,zeit gelehrt4 ,sehr gewandt im ,arbeiten und von seinem damaligen ,kompagnon aus verschiedenen ,grnden nur halb in ,anspruch genommen1 gewann er ganze ,tage1 um sie drauen zu verbringen4 ,ein ,malkasten war zwar mit1 aber er wurde immer seltener gebraucht1 weil ,rodin einsah1 da die ,beschftigung mit einer ,stelle ihn von der ,freude an tausend anderen ,dingen ablenkte1 die er noch so wenig kannte4 ,so wurde es eine ,zeit des ,schauens4 ,rodin nennt sie seine reichste4 ,die groen ,buchenwlder von ,soignes1 die blanken langen ,straen1 die aus ihnen hinaus dem weiten ,wind der ,ebenen entgegenlaufen1 die klaren ,estaminets1 in denen ,rast und ,mahlzeit etwas ,festliches hatten bei aller ,schlichtheit 7gewhnlich nur ,brot in ,wein getaucht3 une trempte73 dieses war lange der ,kreis seiner ,eindrcke1 in den jedes einfache ,ereignis eintrat wie mit einem ,engel2 denn er erkannte hinter jedem die ,flgel einer ,herrlichkeit4 ,er hat sicher recht1 wenn er an dieses jahrelange ,gehen und ,schauen mit einer ,dankbarkeit ohnegleichen zurckdenkt4 ,es war seine ,vorbereitung auf die kommende ,arbeit2 es war ihre ,vorbedingung in jedem ,sinn2 denn damals nahm auch seine ,gesundheit die endgltige dauernde ,festigkeit an1 mit der er spter rcksichtslos rechnen mute4 ,wie er aus jenen ,jahren unerschpfliche ,frische mitbrachte1 so kehrt er jetzt noch jedesmal gestrkt und voll ,arbeitslust von einem weiten morgendlichen ,wege zurck4 ,glcklich1 wie mit guten ,nachrichten1 tritt er bei seinen ,dingen ein und geht auf eines zu1 als htte er ihm etwas ,schnes mitgebracht4 ,und ist im nchsten ,augenblick vertieft1 als arbeite er seit ,stunden4 ,und fngt an und ergnzt und verndert hier und dort1 als ginge er1 durch das ,gedrnge1 dem ,ruf der ,dinge nach1 die ihn ntig haben4 ,keines ist vergessen2 die zurckgerckten warten auf ihre ,stunde und haben ,zeit4 ,auch in einem ,garten wchst nicht alles zugleich4 ,blten stehen neben ,frchten1 und irgendein ,baum ist noch bei den ,blttern4 ,sagte ich nicht1 da es im ,wesen dieses ,gewaltigen liegt1 ,zeit zu haben wie die ,natur und hervorzubringen wie sie8 ,ich wiederhole es1 undesscheint mir immer noch wunderbar1 da es einen ,menschen gibt1 dessen ,arbeit zu solchen ,maen angewachsen ist4 ,aber ich kann doch nicht den erschreckten ,blick vergessen1 der mich einmal abwehrte1 als ich in einem kleinen ,kreise mich dieses ,ausdrucks bediente1 um die ganze ,gre ,rodinschen ,genies fr einen ,moment gleichzeitig heraufzurufen4 ,eines ,tages begriff ich diesen ,blick4 ,ich ging in ,gedanken durch die ungeheuren ,werksttten1 und ich sah1 da alles im ,werden war und nichts eilte4 ,da stand1 riesig zusammengeballt1 der ,denker1 in ,bronze1 vollendet2 aber er gehrte ja in den immer noch wachsenden ,zusammenhang des ,hllentors4 ,da wuchs das eine ,denkmal fr ,victor ,hugo heran1 langsam1 immerfort beobachtet1 vielleicht noch ,abnderungen ausgesetzt1 und weiterhin standen die anderen ,entwrfe1 werdend4 ,da lag1 wie ausgegrabenes ,wurzelwerk einer uralten ,eiche1 die ,gruppe des ,ugolino und wartete4 ,da wartete das merkwrdige ,denkmal fr ,puvis de ,chavannes mit dem ,tisch1 dem ,apfelbaum und dem herrlichen ,genius der ewigen ,ruhe4 ,das da drben wird ein ,denkmal fr ,whistler sein1 und hier diese ruhende ,gestalt wird vielleicht einmal das ,grab eines ,unbekannten berhmt machen4 ,es ist kaum durchzukommen2 aber schlielich bin ich wieder vor dem kleinen ,gipsmodell der ,tour du ,travail1 das nun in seiner endgltigen ,anordnung nur des ,bestellers harrt1 der das riesige ,beispiel seiner ,bilder aufrichten hilft unter den ,menschen4 ,aber da ist neben mir ein anderes ,ding1 ein stilles ,gesicht1 zu dem eine leidende ,hand gehrt1 und der ,gips hat jene durchscheinende ,weie1 die er nur unter ,rodins ,werkzeug annimmt4 ,auf dem ,gestell steht1 vorlufig vorgemerkt und schon wieder durchgestrichen3 ,convalescente4 ,und nun finde ich mich unter lauter namenlosen neuen werdenden ,dingen2 sie sind gestern begonnen oder vorgestern oder vor ,jahren2 aber sie haben dieselbe ,unbekmmertheit wie jene anderen4 ,sie rechnen nicht4 ,und da fragte ich mich zum ersten ,male3 ,wie ist es mglich1 da sie nicht rechnen8 ,warum ist dieses immense ,werk immer noch im ,ansteigen1 und wohin steigt es8 ,denkt es nicht mehr an seinen ,meister8 ,glaubt es wirklich in den ,hnden der ,natur zu sein wie die ,felsen1 an denen tausend ,jahre hingehen wie ein ,tag8 ,und es war mir1 in meiner ,bestrzung1 als mte man alles ,fertige hinausschaffen aus den ,werksttten1 um bersehen zu knnen1 was noch zu tun ist in den nchsten ,jahren4 ,aber whrend ich das viele ,vollendete zhlte1 die schimmernden ,steine1 die ,bronzen1 alle diese ,bsten1 da blieb mein ,blick hoch an dem ,balzac haften1 dem ,zurckgekommenen1 ,abgewiesenen1 der dastand1 hochmtig1 als wollte er nicht wieder hinaus4 ,und seither sehe ich die ,tragik dieses ,werkes auf dem ,grunde seiner ,gre4 ,ich fhle deutlicher als je1 da in diesen ,dingen die ,skulptur unaufhaltsam zu einer ,macht angewachsen ist1 wie niemals seit der ,antike4 ,aber diese ,plastik ist in eine ,zeit geboren worden1 die keine ,dinge hat1 keine ,huser1 kein ueres4 ,denn das ,innere1 das diese ,zeit ausmacht1 ist ohne ,form1 unfabar3 es fliet4 ,dieser hier mute es fassen2 er war ein ,former in seinem ,herzen4 ,er hat alles das ,vage1 ,sich-,verwandelnde1 ,werdende1 das auch in ihm war1 ergriffen und eingeschlossen und hingestellt wie einen ,gott2 denn auch die ,verwandlung hat einen4 ,als ob einer ein dahinstrzendes ,metall aufhielte und es erstarren liee in seinen ,hnden4 ,vielleicht erklrt es einen ,teil des ,widerstandes1 der sich diesem ,werke berall entgegenstemmte1 da hier ,gewalt geschah4 ,das ,genie ist immer ein ,schrecken fr seine ,zeit2 aber indem hier eines die unsere nicht nur im ,geiste1 sondern auch im ,verwirklichen fortwhrend berholt1 wirkt es furchtbar1 wie ein ,zeichen am ,himmel4 ,fast mchte man einsehen3 diese ,dinge knnen nirgends hin4 ,wer wagt es1 sie bei sich aufzunehmen8 ,und gestehen sie nicht selbst ihre ,tragik ein1 die strahlenden1 die den ,himmel an sich gerissen haben in ihrer ,verlassenheit8 ,und die nun dastehen1 von keinem ,gebude mehr zu bndigen8 ,sie stehen im ,rume4 ,was gehen sie uns an4 ,denken ,sie1 da ein ,berg aufstnde im ,lager von ,nomaden4 ,sie wrden ihn verlassen und weiterziehen um ihrer ,herden willen4 ,und wir sind ein ,wandervolk1 alle2 nicht deshalb1 weil keiner ein ,zuhause hat1 bei dem er bleibt und an dem er baut1 sondern weil wir kein gemeinsames ,haus mehr haben4 ,weil wir auch unser ,groes immer mit uns herumtragen mssen1 statt es von ,zeit zu ,zeit hinzustellen1 wo das ,groe steht4 ,und doch1 wo immer ,menschliches ganz gro wird1 da verlangt es danach1 sein ,gesicht zu verbergen im ,sche allgemeiner namenloser ,gre4 ,als es zuletzt noch einmal nach der ,antike1 in ,standbildern anwuchs aus ,menschen heraus1 die auch unterwegs waren in ihren ,geistern und voller ,verwandlung1--wie strzte es da nach den ,kathedralen hin und trat in die ,vorhallen zurck und bestieg ,tore und ,trme wie bei einer berschwemmung4 ,wohin aber sollten die ,dinge ,rodins8 ,eugne ,carrire hat einmal von ihm geschrieben3 ,il n'a pas pu collaborer la cathdrale absente4 ,er hat nirgends mitarbeiten knnen1 und keiner hat mit ihm gearbeitet4 ,in den ,husern des achtzehnten ,jahrhunderts und seinen gesetzvollen ,parken sah er wehmtig das letzte ,gesicht der ,innenwelt einer ,zeit4 ,und geduldig erkannte er in diesem ,gesicht die ,zge eines ,zusammenhangs mit der ,natur1 der seither verloren gegangen ist4 ,immer unbedingter wies er auf sie hin und riet1 zurckzukehren l'oeuvre mme de ,dieu1 oeuvre immortelle et redevenue inconnue4 ,und es galt schon denen1 die nach ihm kommen werden1 wenn er vor der ,landschaft sagte3 ,voil tous les styles futurs4 ,seine ,dinge konnten nicht warten2 sie muten getan sein4 ,er hat ihre ,obdachlosigkeit lange vorausgesehen4 ,ihm blieb nur die ,wahl1 sie in sich zu ersticken oder ihnen den ,himmel zu gewinnen1 der um die ,berge ist4 ,und das war seine ,arbeit4 ,in einem ungeheuren ,bogen hat er seine ,welt ber uns hingehoben und hat sie in die ,natur gestellt4 ,,anmerkungen ,anmerkung zu ,seite #ajj4 7,suche3 ,von der ,kindheit hat man nur erfahren1 da der ,knabe444--m4d47 ,die meisten und zuverlssigsten ,angaben enthlt3 ,judith ,cladel1 ,auguste ,rodin1 pris sur la vie 7,paris #aijc72 neue1 illustrierte ,prachtausgabe1 ,brssel #aijh1 eine sorgfltige und sympathische ,arbeit1 der aus persnlichen ,eindrcken und ,gesprchen ein liebevoll geschriebenes ,bildnis ,rodins gelingt4 ,anmerkung zu ,seite #aac4 7,tour du ,travail47 ,wiederholte ,anfragen lassen mich vermuten1 da eine kurze ,beschreibung der ,tour du ,travail nicht berflssig erscheinen drfte4 ,ich halte mich an das erwhnte ,gipsmodell1 das im ,muse ,rodin in ,meudon zu sehen ist4 ,auf einem viereckigen1 ziemlich gerumigen ,unterbau erhebt sich ein runder ,turm4 ,seine offenen ,arkaden lassen einen ,moment an den ,pisaner ,campanile denken2 aber die ,bogen stehen hier nicht zu ,stockwerken geordnet bereinander2 sie winden sich als spiraliges ,band nach oben1 wo der ,grtel eines plastischen ,gesimses sie zusammenhlt4 ,den ,abschlu des ,ganzen bildet eine ,gruppe von zwei geflgelten ,figuren1 die auf der vom ,gesimse eingeschlossenen ,plattform ruhen4 ,der ,unterbau wird einen fensterlosen viereckigen ,saal enthalten1 eine ,art ,krypta1 aus deren ,wnden1 in ,basrelief1 ,darstellungen unterirdischer und unterseeischer ,arbeiten1 ,bergleute und ,taucher1 bei elektrischer ,beleuchtung hervortreten sollen4 ,vor dem etwas zurckliegenden ,eingang zu diesem ,rume stehen zu beiden ,seiten1 das ,untergescho berragend1 die ,statuen des ,tages und der ,nacht1 architektonisch in die ,treppenanlage eingefgt1 die den ,aufgang zur ,terrasse des ,unterbaus vermittelt4 ,von da aus betritt man den ,turm4 ,er besteht aus einer massigen ,sule1 an welcher in sanftem ,anstieg die ,wendeltreppe entlangfhrt1 die nach auen von den ,arkaden eingeschlossen ist4 ,durch diese fllt reichliches ,licht auf die gegenberliegenden ,reliefs1 die1 die ,oberflche der ,sule belebend1 die ,treppe auf ihrem ganzen ,wege begleiten4 ,handwerk aus ,handwerk entrollt sich hier1 ,zimmerleute1 ,maurer1 ,schmiede--,gewerbe aus ,gewerbe1 wie von einer einzigen riesigen ,bewegung hingerissen und hinauf4 ,das ,band1 das die ,spirale an ihrem ,ende schlielich von auen zusammen-nimmt1 trgt die ,bilder des ,tierkreises1 die wiederholen sollen1 was schon die ,statuen des ,tages und der ,nacht am ,fue des ,denkmals andeuten3 da alles das ununterbrochen am ,werke ist und im ,steigen auf die ,genien zu1 die sich aus den ,himmeln segnend niederlassen1 von der ,flle der wirkenden ,krfte wie von einem ,anruf angezogen4 ,unten am ,turme sind noch zwei ,steinreliefs wie ,grabtafeln eingemauert1 die an ,herakles und ,hephaistos erinnern1 die heroischen ,ahnherren menschlicher ,arbeit4 ,die anderen dargestellten ,figuren tragen die ,kleidung unserer ,zeit2 der ,stil des ,bauwerks1 im ganzen und im einzelnen 7,arkaden1 ,tren usw471 schliet sich an die ,formen der franzsischen ,renaissance an4 7#aiai47 ,es wird nicht der ,tod ,rodins gewesen sein1 der die ,ausfhrung dieses groen ,projekts verhindert hat4 ,das ,fehlen von ,auftraggebern und von gleichgerichteten ,mitarbeitern war seiner ,verwirklichung von vornherein ungnstig4 ,dagegen scheint die ,porte de l',enfer1 dieses grte ,gebirg seiner ,schpfung1 das dem ,meister jahrzehntelang als ,steinbruch von ,ideen gedient hat1 in einem neuen ,aufbau letzter ,hand auf die ,bronze zu warten4 ,das ,monument ,whistler ist1 wie man hrt1 fertig fr den ,gu1 der fr das ,pantheon bestimmte aufrechte ,victor ,hugo harrt seiner bertragung in den ,marmor1 und auch das ,denkmal fr ,puvis de ,chavannes soll1 unter ,despiaus ,mitarbeit1 noch zum ,abschlu gekommen sein4 ,die lange ,reihe der ,portrts setzt sich in drei bedeutenden ,werken fort3 der ,bste ,clemenceaus1 die schon im ,jahre #aiac begonnen worden war1 dem ,papstbildnis von #aiae und dem ,portrt des ,handelsministers ,clmentel1 ,rodins letzter ,arbeit4 ,mit dem ,tode ,rodins hat der ,staat seine gewaltige ,erbschaft angetreten3 das schne ,htel de ,biron umfat1 als ,muse ,rodin1 seinen gesamten knstlerischen ,nachla1 einschlielich der reichen ,sammlungen4 ,durch diese ,einrichtung ist auch dem fragmentarisch ,zurckgebliebenen der ,anschlu an das berlebende ,werk dauernd gesichert4 #a4 ,,sargent3 ,,bildnis ,,rodins #b4 ,,der ,,mann ,,mit ,,der ,,gebrochenen ,,nase #c4 ,b,,ste ,,in ,,terracotta 7nach dem ,mann mit der gebrochenen ,nase fr den ,handel angefertigt7 #d4 ,,das ,,eherne ,,zeitalter #e4 ,,das ,,eherne ,,zeitalter 7,kopf7 #f4 ,,johannes ,,der ,t,,ufer #g4 ,,die ,b,,rger ,,von ,,calais #h4 ,,die ,b,,rger ,,von ,,calais #i4 ,,einer ,,der ,b,,rger v4 ,,calais #aj4 ,,einer ,,der ,b,,rger ,,von ,,calais #aa4 ,,apollo 7,sockel des ,denkmals ,sarmiento7 #ab4 ,,der ,,genius ,,des ,,krieges 7,dfense nationale7 #ac4 ,,sockel ,f,r ,,das ,,denkmal ,f,r ,,claude ,,lorrain 7,nancy7 #ad4 ,,denkmal ,,bastien-,,lepage #ae4 ,,denkmal ,,bastien-,,lepage #af4 ,,der ,,gedanke #ag4 ,,die ,,danaide #ah4 ,,der ,,kuss #ai4 ,,der ,,ewige ,,fr,,hling #bj4 ,,der ,,ewige ,,fr,,hling #ba4 ,l',,ternel ,,idole #bb4 ,,eva #bc4 ,,eva #bd4 ,,fugit ,,amor #be4 ,,die ,,kentaurin 7,seele und ,krper7 #bf4 ,,faunin #bg4 ,,gruppe ,,mit ,,faun #bh4 ,,faun ,,und ,,faunin #bi4 ,,verzweiflung #cj4 ,,la ,,vieille ,h,,aulmi,,re #ca4 ,,la ,,vieille ,h,,aulmi,,re #cb4 ,,der ,,abgrund #cc4 ,,der ,,verlorene ,,sohn #cd4 ,,gruppe 7,marmor7 #ce4 ,,bruder ,,und ,,schwester #cf4 ,,hand #cg4 ,,hand #ch4 ,l',,emprise #ci4 ,,die ,,erde #dj4 ,,der ,,denker 7,ursprnglicher ,platz innerhalb der ,hllenpforte7 #da4 ,,der ,,denker 7,vor dem ,pantheon7 #db4 ,,die ,,weinende #dc4 ,,entwurf ,,eines ,,denkmals ,f,r ,,victor ,,hugo #dd4 ,,entwurf ,,eines ,,denkmals ,f,r ,,victor ,,hugo 7,mit der inneren ,stimme und dem ,genius des ,ruhms7 #de4 ,,entwurf ,,eines ,,denkmals ,f,r ,,victor ,,hugo ,,mit ,,dem ,,genius ,,des ,,ruhms #df4 ,,die ,,innere ,,stimme 7,fragment des ,denkmals fr ,victor ,hugo7 #dg4 ,,der ,,genius ,,des ,,ruhms 7,vom ,denkmal fr ,victor ,hugo7 #dh4 ,,portr,t-,b,,ste #di4 ,b,,ste 7,jean-,paul ,laurens7 #ej4 ,b,,ste 7,dalou7 #ea4 ,b,,ste 7,madame ,rodin7 #eb4 ,b,,ste 7,madame ,r47 7,silber7 #ec4 ,,maske ,,in ,,bronze #ed4 ,,portr,t-,b,,ste 7,frau von ,goloubeff7 #ee4 ,b,,ste 7,gustave ,geffroy7 #ef4 ,,gustav ,,mahler #eg4 ,,balzac 7,kopf7 #eh4 ,,balzac #ei4 ,,balzac #fj4 ,,balzac #fa4 ,,aktstudie ,f,r ,,den ,,balzac #fb4 ,,der ,,tod 7,,die ,,auferstehung7 ,,des ,,dichters #fc4 ,,grabdenkmal #fd4 ,,denkmal ,,whistler #fe4 ,,entwurf ,f,r ,,den ,,turm ,,der ,,arbeit #ff4 ,,genien 7,vom ,turm der ,arbeit7 #fg4 ,,skizze 7,gips7 #fh4 ,,der ,,akrobat #fi--gc4 ,,torso #gd4 ,,skizze 7,gips7 #ge4 ,,kopf ,,eines ,,der ,b,,rger ,,von ,,calais 7,gips7 #gf4 ,,der ,,schreitende #gg4 ,,der ,,schreitende #gh4 ,,entwurf ,f,r ,,ein ,,grabdenkmal #gi4 ,l',,aiglon #hj4 ,,pomona #ha4 ,,lithographie #hb--if4 ,,handzeichnungen ,die ,auswahl der ,abbildungen ist in ,gemeinschaft mit ,rodin erfolgt4 ,die ,abbildungen #ge1 #gh--hj sind dem ,werke3 ,judith ,cladel1 ,auguste ,rodin1 ,g4 van ,oest ,cie41 ,brssel #aijh1 entnommen4 ,die ,abbildungen #eh1 #ha und #hi--ic entstammen dem ,camera-,work1 ,heft #cd und #ce1 #aiaa2 der ,verlag schuldet dem ,herausgeber1 ,herrn ,alfred ,stieglitz1 und ,herrn ,eduard ,j4 ,steichen1 von dem die photographische ,aufnahme des ,balzac herrhrt1 aufrichtigen ,dank4 ,die brigen ,abbildungen wurden nach den ,originalzeichnungen von ,rodin und nach ,photographien von ,j4 ,e4 ,bulloz1 ,e4 ,druet und ,giraudon1 ,paris1 und solchen aus ,rodins ,besitz wiedergegeben4 ,,abbildungen #a4 ,,sargent3 ,,bildnis ,,rodins #b4 ,,der ,,mann ,,mit ,,der ,,gebrochenen ,,nase #c4 ,b,,ste ,,in ,,terracotta 7,,nach ,,dem ,,mann ,,mit ,,der ,,gebrochenen ,,nase ,f,r ,,den ,,handel ,,angefertigt7 #d4 ,,das ,,eherne ,,zeitalter #e4 ,,das ,,eherne ,,zeitalter 7,,kopf7 #f4 ,,johannes ,,der ,t,,ufer #g4 ,,die ,b,,rger ,,von ,,calais #h4 ,,die ,b,,rger ,,von ,,calais #i4 ,,einer ,,der ,b,,rger ,,von ,,calais #aj4 ,,einer ,,der ,b,,rger ,,von ,,calais #aa4 ,,apollo 7,,sockel ,,des ,,denkmals ,,sarmiento7 #ab4 ,,der ,,genius ,,des ,,krieges 7,,defense ,,nationale7 #ac4 ,,sockel ,f,r ,,das ,,denkmal ,f,r ,,claude ,,lorrain 7,,nancy7 #ad4 ,,denkmal ,,bastien-,,lepage #ae4 ,,denkmal ,,bastien-,,lepage #af4 ,,der ,,gedanke #ag4 ,,die ,,dana,,de #ah4 ,,der ,,kuss #ai4 ,,der ,,ewige ,,fr,,hling #bj4 ,,der ,,ewige ,,fr,,hling #ba4 ,l',,ternel ,,idole #bb4 ,,eva #bc4 ,,eva #bd4 ,,fugit ,,amor #be4 ,,die ,,kentaurin 7,,seele ,,und ,k,,rper7 #bf4 ,,faunin #bg4 ,,gruppe ,,mit ,,faun #bh4 ,,faun ,,und ,,faunin #bi4 ,,verzweiflung #cj4 ,,la ,,vieille ,h,,aulmi,,re #ca4 ,,la ,,vieille ,h,,aulmi,,re #cb4 ,,der ,,abgrund #cc4 ,,der ,,verlorene ,,sohn #cd4 ,,gruppe 7,,marmor7 #ce4 ,,bruder ,,und ,,schwester #cf4 ,,hand #cg4 ,,hand #ch4 ,l',,emprise #ci4 ,,die ,,erde #dj4 ,,der ,,denker 7,,urspr,,nglicher ,,platz ,,innerhalb ,,der ,h,,llenpforte7 #da4 ,,der ,,denker 7,,vor ,,dem ,,pantheon7 #db4 ,,die ,,weinende #dc4 ,,entwurf ,,eines ,,denkmals ,f,r ,,victor ,,hugo #dd4 ,,entwurf ,,eines ,,denkmals ,f,r ,,victor ,,hugo ,,mit ,,der ,,inneren ,,stimme ,,und ,,dem ,,genius ,,des ,,ruhms #de4 ,,entwurf ,,eines ,,denkmals ,f,r ,,victor ,,hugo ,,mit ,,dem ,,genius ,,des ,,ruhms #df4 ,,die ,,innere ,,stimme 7,,fragment ,,des ,,denkmals ,f,r ,,victor ,,hugo7 #dg4 ,,der ,,genius ,,des ,,ruhms 7,,vom ,,denkmal ,f,r ,,victor ,,hugo7 #dh4 ,,portr,t-,b,,ste #di4 ,b,,ste 7,,jean-,,paul ,,laurens7 #ej4 ,b,,ste 7,,dalou7 #ea4 ,b,,ste 7,,madame ,,rodin7 #eb4 ,b,,ste 7,,madame ,r47 7,,silber7 #ec4 ,,maske ,,in ,,bronze #ed4 ,,portr,t-,b,,ste 7,,frau ,,von ,,goloubeff7 #ee4 ,b,,ste 7,,gustav ,,geffroy7 7,,bronze7 #ef4 ,,gustav ,,mahler #eg4 ,,balzac 7,,kopf7 #eh4 ,,balzac #ei4 ,,balzac #fj4 ,,balzac #fa4 ,,aktstudie ,f,r ,,den ,,balzac #fb4 ,,der ,,tod 7,,die ,,auferstehung7 ,,des ,,dichters #fc4 ,,grabdenkmal #fd4 ,,denkmal ,,whistler #fe4 ,,entwurf ,f,r ,,den ,,turm ,,der ,,arbeit #ff4 ,,genien 7,,vom ,,turm ,,der ,,arbeit7 #fg4 ,,skizze 7,,gips7 #fh4 ,,der ,,akrobat #fi4 ,,torso #gj4 ,,torso #ga4 ,,torso #gb4 ,,torso #gc4 ,,torso #gd4 ,,skizze 7,,gips7 #ge4 ,,kopf ,,eines ,,der ,b,,rger ,,von ,,calais 7,,gips7 #gf4 ,,der ,,schreitende #gg4 ,,der ,,schreitende #gh4 ,,entwurf ,f,r ,,ein ,,grabdenkmal #gi4 ,l',,aiglon #hj4 ,,pomona #ha4 ,,lithographie #hb4 ,,handzeichnung #hc4 ,,handzeichnung #hd4 ,,handzeichnung #he4 ,,handzeichnung 7,t,,nzerin ,,aus ,,cambodja7 #hf4 ,,handzeichnung 7,t,,nzerin ,,aus ,,cambodja7 #hg4 ,,handzeichnung #hh4 ,,handzeichnung 7,k,,nig ,,sissowath7 #hi4 ,,handzeichnung #ij4 ,,handzeichnung #ia4 ,,handzeichnung #ib4 ,,handzeichnung #ic4 ,,handzeichnung #id4 ,,handzeichnung #ie4 ,,handzeichnung #if4 ,,handzeichnung