,anmerkungen zur ,transkription3 ,der vorliegende ,text wurde anhand der #aibj erschienenen zweiten ,ausgabe mglichst originalgetreu wiedergegeben4 ,inkonsistente ,ausdrcke wurden beibehalten2 dies gilt auch fr ,unterschiede in den ,schreibweisen im ,text gegenber dem ,namens- und ,sachregister4 ,weiterhin wurden unterschiedliche ,worttrennungen ebenfalls nicht angeglichen4 ,kursive ,textstellen wurden mit ,unterstrichen gekennzeichnet 7kursiv71 fettgedruckte dagegen mit ,rautensymbolen 7fett74 ,insbesondere ,eigennamen wurden im ,originaltext gesperrt dargestellt2 hier wird dies durch ,schrgstriche reprsentiert 7_/gesperrt_/74 ,die folgenden typographischen ,fehler wurden korrigiert3 ,s4 #af3 einmalig8 einmalige8 ,s4 #gi3 ,nornordwest8 ,nordnordwest8 ,funote #da3 sogar nur #h bis #i km8 sogar nur #h bis #i km betragen8 ,funote #eg3 ,research in ,chine8 ,research in ,china8 ,funote #ajf3 in ,kommission be8 in ,kommission bei8 ,die ,bezeichnungen ,megascolecinen8 und ,lumbricinen8 fr die blichen ,namen der biologischen ,familien der ,megascoleciden und ,lumbriciden wurden im ,text beibehalten2 ebenso ,palorchectes8 und ,miolania8 fr die ,gattungsnamen ,palorchestes und ,meiolania4 ,,die ,,wissenschaft ,sammlung von ,einzeldarstellungen aus den ,gebieten der ,naturwissenschaft und der ,technik ,herausgegeben von ,prof4 ,dr4 ,,eilhard ,,wiedemann ,,band #ff ,die ,entstehung der ,kontinente und ,ozeane ,von ,prof4 ,dr4 ,alfred ,wegener ,abt4-,vorst4 d4 ,deutschen ,seewarte u4 ,priv4-,doz4 d4 ,geophysik a4 d4 ,hamburgischen ,universitt ,zweite gnzlich umgearbeitete ,auflage ,mit #cc ,abbildungen ,illustration ,braunschweig ,druck und ,verlag von ,friedr4 ,vieweg ,sohn #aibj ,die ,entstehung der ,kontinente und ,ozeane ,von ,prof4 ,dr4 ,alfred ,wegener ,abt4-,vorst4 d4 ,deutschen ,seewarte u4 ,priv4-,doz4 d4 ,geophysik a4 d4 ,hamburgischen ,universitt ,zweite gnzlich umgearbeitete ,auflage ,mit #cc ,abbildungen ,illustration ,braunschweig ,druck und ,verlag von ,friedr4 ,vieweg ,sohn #aibj ,alle ,rechte vorbehalten4 ,copyright1 #aibj1 by ,friedr4 ,vieweg ,sohn1 ,braunschweig1 ,germany4 ,vorwort4 ,das vorliegende ,buch ist die -- vllig umgearbeitete und wesentlich vermehrte -- zweite ,auflage meiner gleichnamigen1 #aiae in der ,sammlung ,vieweg8 7,nr4 #bc7 erschienenen ,schrift1 die vergriffen ist4 ,die bernahme der neuen ,auflage in die ,sammlung ,wissenschaft8 erfolgte wegen des vergrerten ,umfanges2 sie erscheint aber auch durch die starke ,vernderung gerechtfertigt1 die sie bei der ,neubearbeitung erfahren hat und durch welche sie den ,charakter eines neuen ,buches annimmt4 ,die ,theorie der ,kontinentalverschiebungen ist in allen ,teilen schrfer gefat1 und ihre ,prfung durch ,heranziehung von ,beobachtungsmaterial erheblich weiter im einzelnen durchgefhrt1 als es mir bei der ersten ,auflage mglich war4 ,insbesondere konnten die ,polverschiebungen und auch die ,ursache der ,kontinentalverschiebungen weit ausfhrlicher behandelt werden2 dies sind wohl die beiden ,punkte1 in denen die ,theorie am weitesten fortgefhrt werden konnte4 ,die im ,vorwort der ersten ,auflage als experimentum crucis bezeichneten nderungen der transatlantischen ,lngenunterschiede haben sich zwar fr die zunchst in ,betracht gezogene ,strecke ,europa-,nordamerika bisher nicht besttigen lassen1 dagegen haben die endgltigen ,ergebnisse der ,danmark-,expedition eine um so glnzendere ,besttigung fr die ,strecke ,europa-,grnland gebracht4 ,seit der ersten ,auflage ist im ,in- und ,auslande eine umfangreiche ,literatur ber die ,kontinentalverschiebungen entstanden1 deren ,aufzhlung mehrere ,seiten fllen wrde4 ,eine ,reihe bekannter ,fachgelehrter1 allen voran _/,dacqu_/1 hat sich trotz der ,neuheit dieser ,gedankengnge mit ,interesse1 ja teilweise mit vorbehaltloser ,anerkennung dazu geuert4 ,naturgem ist aber die ,zahl der ,zweifler noch immer gro1 zumal die ,theorie von verschiedenen ,seiten1 namentlich den ,geologen _/,diener_/1 _/,semper_/ und _/,srgel_/ heftig angegriffen worden ist4 ,der teilweise verfehlte ,ton dieser ,angriffe ist bereits von anderer ,seite getadelt worden#a4 ,was an tatschlichen ,einwnden vorgebracht wurde1 ist in der vorliegenden ,neubearbeitung sorgfltig bercksichtigt4 ,leider beruht ein groer ,teil der ,einwnde auf bloen ,miverstndnissen1 ja sogar ,versehen1 die sich bei grerer ,sorgfalt der ,kritik leicht htten vermeiden lassen4 ,obwohl auch hierauf bereits von anderer ,seite hingewiesen worden ist#b1 sind diese ,miverstndnisse doch unerkannt in zahlreiche ,referate bergegangen4 ,ich bin deshalb bestrebt gewesen1 die betreffenden ,fragen in der vorliegenden ,darstellung mglichst unzweideutig zu behandeln4 ,wie die erste ,auflage durch die selbstlose geologische ,beratung und ,mitarbeit von _/,cloos_/ gefrdert1 um nicht zu sagen1 ermglicht wurde1 so ist die zweite gekennzeichnet durch die nicht minder wertvolle ,mitarbeit eines ,klimatologen2 ihre ,ausarbeitung geschah nmlich in tglichem ,gedankenaustausch mit _/,w4 ,kppen_/1 und ich hatte die ,genugtuung1 da dieser1 anfangs khl und zweifelnd1 sich mit wachsender ,wrme in die ,ideenwelt der ,verschiebungstheorie vertiefte und schlielich mit hoher ,freude zu der berzeugung hindurchdrang1 da hier der rote ,faden im ,labyrinth der ,paloklimatologie gefunden sei4 ,mehrere ,kapitel entstanden in so engem ,gedankenaustausch mit ihm1 da die ,grenze des geistigen ,eigentums nicht mehr feststellbar ist4 ,seine wichtigsten ,ideen ber diesen ,gegenstand wird _/,kppen_/ noch in zwei besonderen ,abhandlungen in ,petermanns ,mitteilungen8 verffentlichen4 ,von anderen ,fachleuten bin ich namentlich den ,herren _/,andree_/1 _/,irmscher_/1 _/,michaelsen_/ und _/,tams_/ fr geistige ,untersttzung dieser ,arbeit zu ,dank verpflichtet4 ,der ,leser sei nachdrcklichst darauf hingewiesen1 da eine groe ,zahl von ,fragen -- wenn man nicht auf eigenes ,urteil verzichten will -- durchaus die ,benutzung eines ,erdglobus erfordern4 ,ein ,atlas reicht wegen der ,verzerrung durch die ,projektion nicht aus4 ,die ,kritik der ersten ,auflage krankt geradezu an der ,nichtbenutzung des ,globus4 _/,hamburg-,groborstel_/1 im ,april #aibj4 ,alfred ,wegener4 ,inhaltsverzeichnis4 ,seite _/,erstes ,kapitel4_/ ,landbrcken1 ,permanenz der ,ozeane und ,isostasie #a ,die ,schrumpfungshypothese #a4 -- ,betrag des ,gebirgszusammenschubs #b4 -- ,flachseenatur der marinen ,ablagerungen #c4 -- ,isostasie #d4 -- ,hebung der ,strandlinien #d4 -- ,nachhinken des isostatischen ,ausgleichs #e4 -- ,mchtigkeit der ,sedimente in ,geosynklinalen #e4 -- ,massendefizit unter ,gebirgen #e4 -- ,schwerkraft auf den ,ozeanen #e4 -- ,dicke der ,lithosphre nach der ,isostasie #f4 -- ,keine ,isostasie fr kleine ,dimensionen #f4 -- ,hypothese der ,brckenkontinente #g4 -- ,schelfbrcken #h4 -- ,die ,permanenzhypothese #i4 -- ,horizontale ,verschiebungen der ,kontinente #aj4 -- ,geschichtliche ,bemerkungen #aa4 _/,zweites ,kapitel4_/ ,die ,natur der ,tiefseebden #ac ,barysphrische ,natur der ,tiefseebden #ac4 -- ,das doppelte ,niveau der ,erdrinde #ad4 -- ,aufreien der ,lithosphre als ,kompensation der ,gebirgszusammenschbe #af4 -- ,vulkanische ,gesteinsfunde bei ,dredschzgen #ag4 -- ,grere ,magnetisierbarkeit des ,tiefseebodens #ah4 -- ,schlichtheit des ,tiefseebodens #ai4 -- ,fehlen von ,faltengebirgen am ,meeresboden #ai4 -- ,fortpflanzung von ,erdbebenwellen in kontinentalen und in ozeanischen ,gebieten #bj4 _/,drittes ,kapitel4_/ ,geophysikalische ,erluterungen #ba ,sial und ,sima #bb4 -- ,spezifische ,gewichte #bc4 -- ,schollenmchtigkeit nach _/,hayford_/ und _/,helmert_/ #bd4 -- ,schmelztemperaturen #be4 -- ,starrheitsgrad der ,erde #bf4 -- ,zhflssigkeit des ,simas #bg4 -- ,deformierbarkeit des ,sials #bh4 _/,erscheinungen der ,kontinentaltafeln_/ #bi ,schelfgebiete #bi4 -- ,gebirgsfaltung #cj4 -- ,grere ,mchtigkeit der ,sedimente in ,gebirgen #cj4 -- ,faltung unter ,wahrung der ,isostasie #ca4 -- ,abschmelzung von unten #cb4 -- ,vergleich des ,zusammenschubs mit der ,hhe der ,gebirge #cb4 -- ,staffelfalten #cc4 -- ,abtragung unter ,wahrung der ,isostasie #cc4 -- ,krfte der ,gebirgsfaltung #cd4 -- ,faltung am ,vorderrand triftender ,schollen #ce4 -- quatorialer ,faltungsgrtel #ce4 -- ,spaltung #cf4 -- ,die ostafrikanischen ,brche #cf4 -- ,das ,dreieck zwischen ,abessinien und der ,somalihalbinsel #cg4 -- ,eindringen des ,simas in die ,spalte #ch4 -- ,niederbruch grerer ,gebiete durch ,dehnung #ci4 _/,erscheinungen des ,kontinentalrandes_/ #ci ,schwerestrung am ,kontinentalrand #dj4 -- ,druckverhltnisse am ,kontinentalrand #da4 -- ,vulkanismus #db4 -- ,die ostasiatischen ,inselgirlanden #db4 -- ,parallelerscheinungen dazu #dg4 -- ,gleiten der ,randketten #dh4 -- ,atlantischer und pazifischer ,kstentypus #ea4 _/,erscheinungen der ,tiefseebden_/ #eb ,entblung des hochtemperierten ,simas unter ,wasser #eb4 -- ,verschiedene ,tiefe der ,ozeane #ec4 -- ,verteilung der ,tiefsee-,sedimente #ec4 -- ,erklrung der ,tiefenunterschiede durch ,temperaturunterschiede #ed4 -- ,strmungen im ,sima #ed4 -- ,mittelatlantische ,bodenschwelle #ee4 -- ,tiefseerinnen #ef4 _/,viertes ,kapitel4_/ ,die ,verschiebungen der ,kontinentalschollen #eh ,die ,panthalassa #eh4 -- ,erstes ,aufreien und ,zusammenschub der ,lithosphre #eh4 -- ,hypsometrische ,kurve der ,erdoberflche fr die ,vorzeit und die ,zukunft #ei4 -- ,allmhliche ,abnahme der ,faltungsvorgnge in der ,erdgeschichte #fj4 -- ,rekonstruktion der ,kontinentalschollen fr das ,karbon #fa4 -- ,landbrcken nach _/,arldt_/ #fd4 _/,die atlantische ,spalte_/ #ff ,rekonstruktion der atlantischen ,gebiete fr das ,eozn #fg4 -- ,parallelitt der atlantischen ,ksten #gj4 -- ,frherer ,landzusammenhang zwischen ,nordamerika und ,europa #ga4 -- ,geologische und tektonische ,brcken #gc4 -- ,frhere ,landverbindung zwischen ,sdamerika und ,afrika #gg4 -- ,streichrichtungen im ,urgebirge #gg4 -- ,karbonische ,faltung in ,sdafrika und bei ,buenos-,aires #gi4 -- ,unwahrscheinlichkeit des ,zufalls #hj4 -- ,die amerikanische ,landbrcke #hj4 -- ,die nordpazifische ,landbrcke #ha4 _/,lemurien_/ #hb ,frhere ,landverbindung zwischen ,madagaskar und ,dekan #hb4 -- ,betrag der ,himalaja-,faltung #hc4 -- ,randliche ,spuren des groen ,zusammenschubs #hc4 -- ,ablsung ,madagaskars von ,afrika #hd4 -- ,abspaltung ,vorderindiens von ,madagaskar #hd4 _/,gondwana-,land_/ #he ,dreifache ,beziehungen der australischen ,lebewelt #hf4 -- ,die gondwanische ,brcke #hf4 -- ,die antarktische ,brcke #hg4 -- ,die hinterindische ,brcke #hi4 -- ,die ,tiefenkarte der ,sunda-,inseln #hi4 -- ,angliederung ,australiens an ,vorderindien #ij4 -- ,die australischen ,kordilleren und ,neuseeland #ia4 -- ,unsicherheit der ,angliederung ,australiens an ,antarktika #ia4 _/,fnftes ,kapitel4_/ ,polwanderungen #ib ,theoretische ,zulssigkeit groer ,polwanderungen #ib4 -- ,geologische ,notwendigkeit der ,annahme von ,polwanderungen #if4 -- ,theorien von _/,reibisch_/ und _/,kreichgauer_/ #ig4 -- ,methodische ,vorbemerkungen #ih4 -- ,kurve der ,breitennderungen #ajj4 -- ,pollage in der ,eiszeit #ajb4 -- ,pollage im ,pliozn #ajg4 -- ,im ,miozn #ajg4 -- ,im ,oligozn #ajh4 -- ,im ,eozn #aji4 -- ,im ,paleozn #aaj4 -- ,in der ,kreide #aaj4 -- ,im ,jura #aab4 -- ,in der ,trias #aac4 -- ,im ,perm und ,karbon #aac4 -- ,im ,devon #aah4 -- ,tabellarische bersicht der ,pollagen #aah4 _/,sechstes ,kapitel4_/ ,system1 ,ursachen und ,wirkungen der ,kontinentalverschiebungen #aai ,polflucht #aai4 -- ,westwanderung #abj4 -- ,ursache der ,polflucht #aba4 -- ,ursache der ,westwanderung #abb4 -- ,polwanderungen als ,folge von ,kontinentalverschiebungen #abb4 -- ,meridionale ,spaltungen #abc4 -- ,entstehung der mittelmeerischen ,bruchzone #abd4 -- ,transgressionen als ,folge von ,polvernderungen #abd4 _/,siebentes ,kapitel4_/ ,nachweis der ,kontinentalverschiebungen durch astronomische ,ortsbestimmung #abe ,absolutes ,zeitma der geologischen ,abschnitte #abf4 -- ,die nach der ,verschiebungstheorie zu erwartenden ,abstandsnderungen #abg4 -- ,nachweis der ,verschiebung ,grnlands #abg4 -- ,die ,frage der ,verschiebung ,nordamerikas #abi4 -- ,skulare ,breitenabnahme der europischen und nordamerikanischen ,sternwarten #acj4 ,erstes ,kapitel4 ,landbrcken1 ,permanenz der ,ozeane und ,isostasie4 ,die heutige ,geologie steht im ,zeichen eines ,wechsels ihrer zusammenfassenden ,grundanschauungen4 ,bis heute herrscht noch1 wenn auch nicht mehr unbestritten1 die von _/,dana_/1 _/,albert ,heim_/ und _/,eduard ,suess_/ vertretene ,theorie einer ,schrumpfung der ,erde4 ,wie ein trocknender ,apfel durch den ,wasserverlust des ,innern faltige ,runzeln an der ,oberflche bekommt1 so sollten sich durch die ,abkhlung und damit verbundene ,schrumpfung des ,erdinnern die ,gebirgsfalten an der ,oberflche bilden4 _/,suess_/ fand den krzesten ,ausdruck3 ,der ,zusammenbruch des ,erdballes ist es1 dem wir beiwohnen8#c4 ,noch in der #aiah erschienenen #e4 ,auflage von _/,e4 ,kaysers_/ ,lehrbuch der ,allgemeinen ,geologie wird diese ,lehre vorbehaltlos angenommen4 ,man wird gewi gern einrumen1 da diese ,theorie das historische ,verdienst hat1 lange ,zeit hindurch eine ausreichende ,zusammenfassung unseres geologischen ,wissens darzustellen4 ,heute ist sie aber bereits weit entfernt davon1 dieser ,aufgabe zu gengen1 worin wohl die meisten ,geologen und jedenfalls alle ,geophysiker einig sind4 ,man hat sich aber bisher meist damit beschieden1 da die ,kontraktionstheorie lngst nicht mehr voll anerkannt wird1 und einstweilen keinerlei ,theorie gefunden ist1 die sie vollstndig ersetzen und alle ,umstnde erklren kann8#d4 ,von geophysikalischer ,seite wird abgestritten1 da die ,erde sich merklich abkhlt1 weil durch den ,zerfall der radioaktiven ,stoffe in der ,erdrinde so viel ,wrme frei werde1 da die ,temperatur sogar umgekehrt im ,steigen sein knnte#e4 ,und die ,geologen mssen zugeben1 da schon im ,algonkium groe ,inlandeismassen die damaligen ,polargebiete bedeckten1 die ,bodentemperatur also nicht viel anders gewesen sein kann als heute4 ,aber noch viel schlimmer steht es mit der eigentlichen ,beobachtungsgrundlage der ,schrumpfungshypothese1 nmlich dem ,gebirgszusammenschub4 ,denn es stellt sich als immer unmglicher heraus1 diese riesenhaften ,zusammenschbe auf ,rechnung einer ,abkhlung der ,erde zu setzen4 ,die ,arbeiten von _/,bertrand_/1 _/,schardt_/1 _/,lugeon_/ u4 a4 haben zu einer ganz neuen und eigenartigen ,auffassung eines groen ,teiles der ,alpenfaltung gefhrt1 indem hier statt eigentlicher ,falten schuppenartige ,deckfalten8 oder berschiebungen angenommen werden4 ,hierdurch wird der ,betrag des ,zusammenschubes noch wesentlich grer1 als frher angenommen wurde4 _/,heim_/ hat nach der lteren ,auffassung fr den ,schweizer ,jura eine ,verkrzung auf #d_/e1 fr die ,alpen auf #a_/b berechnet1 dagegen nach den neuen ,anschauungen fr letztere #a_/d bis #a_/hf4 ,da die heutige ,breite etwa #aej km betrgt1 so wre also hier ein ,rindenstck von #fjj bis #abjj km ,breite 7#e bis #aj ,breitengraden7 zusammengeschoben4 ,jeder ,versuch1 solche ,gren auf eine ,temperaturerniedrigung des ,erdinnern zurckzufhren1 mu scheitern4 _/,kayser_/ bemerkt zwar1 da ein ,zusammenschub um #abjj km nur #c ,proz4 des ,erdumfanges ausmacht1 so da sich auch der ,radius um #c ,proz4 verringert haben mte1 allein anschaulich werden diese ,zahlen erst1 wenn man die ,temperaturen berechnet1 die ihnen entsprechen4 ,legt man einen ,mittelwert aus den vier linearen ,ausdehnungskoeffizienten von ,nickel 7#j1jjjjac71 ,eisen 7#j1jjjjab71 ,kalkspat 7#j1jjjjae7 und ,quarz 7#j1jjjjaj7 zugrunde #j1jjjjabe1 so kommt man -- allein um die tertire ,faltung zu erzielen -- auf einen ,temperaturverlust der ,erde von etwa #bdjj4 ,es bedarf keiner ,erluterung1 da man damit namentlich fr die lteren ,zeiten1 in denen die ,faltung viel universeller wirksam war1 zu ganz absurden ,temperaturen kme4 ,es ist auch nicht einzusehen1 wie es physikalisch mglich sein soll1 wie _/,heim_/ will1 da die ,schrumpfung eines ganzen grten ,kreises gerade an einer ,stelle zum ,austrag kommt4 ,wie _/,ampferer_/#g1 _/,reyer_/#h1 _/,rudzki_/#i1 _/,andre_/#aj u4 a4 gefordert haben1 mte vielmehr die ganze ,erdoberflche gleichmig von der ,runzelung betroffen werden1 was ja auch der trocknende ,apfel zeigt4 ,noch weit grere ,bedenken stehen der ,auffassung der ,kontinente als stehengebliebene1 der ,ozeane als abgesunkene ,schollen beim ,zusammenbruch8 nach der ,schrumpfungshypothese entgegen4 ,nach _/,lyells_/ ,vorgang nahm man einen schrankenlosen ,wechsel zwischen dem ,auftauchen von ,tiefseebden ber ,wasser und dem ,versinken von ,kontinenten bis zum ,tiefseeboden an1 gesttzt einerseits auf die marinen ,ablagerungen auf den heutigen ,kontinenten und andererseits auf die ,verwandtschaft der fossilen ,fauna und ,flora heute getrennter ,kontinente1 welche einen ,brckenkontinent an ,stelle des ,ozeans zwischen ihnen zu erfordern schien4 ,doch mu man gerechterweise anerkennen1 da die ,vertreter der ,schrumpfungshypothese das besondere ,problem1 welches in den ,kontinentalschollen steckt1 als solches anerkannt haben4 #ahgh mute _/,a4 ,heim_/ bekennen1 da1 bevor genauere ,beobachtungen ber die kontinentalen ,schwankungen der ,vorzeit gemacht sind1444 und bevor wir vollstndigere ,messungen ber die ,betrge des ausgeglichenen ,zusammenschubes der meisten ,gebirge haben1 kaum ein wesentlich sicherer ,fortschritt in der ,erkenntnis des urschlichen ,zusammenhangs von ,gebirgen und ,kontinenten und der ,form der letzteren untereinander zu erwarten sein wird8#aa4 ,und #aiah schreibt _/,e4 ,kayser_/3 ,gegenber dem ,rauminhalt dieser ,steinkolosse erscheinen alle festlndischen ,erhebungen unbedeutend und geringfgig4 ,selbst ,hochgebirge wie der ,himalaya sind nur verschwindende ,runzeln auf der ,oberflche jener ,sockel4 ,schon diese ,tatsache lt die alte ,ansicht1 nach der die ,gebirge das magebende ,geblk der ,kontinente darstellen sollten1 heute unhaltbar erscheinen444 ,wir mssen vielmehr umgekehrt annehmen1 da die ,kontinente das ltere und ,bestimmende1 die ,gebirge aber nur nebenschliche jngere ,gebilde darstellen8#ab4 ,man kann in diesen beiden ,zitaten wohl das ,zugestndnis erblicken1 da die ,kontinentalschollen der ,schrumpfungshypothese ,schwierigkeiten machen4 ,es drfte in der ,tat schwer sein1 vom ,boden dieser ,hypothese aus zu irgendwelchen bestimmten ,vorstellungen ber die ,entstehung der ,kontinente zu kommen4 ,davon1 da einzelne ,schollen beim ,zusammenbruch bis zum ,tiefseeboden absinken1 andere unter ,wirkung des ,gewlbedruckes als ,stufen stehenbleiben1 kann doch bei den ungeheuren1 hier in ,betracht kommenden ,flchen nicht die ,rede sein4 ,die marinen ,ablagerungen auf dem ,lande haben sich berdies mit verschwindend wenigen ,ausnahmen als ,flachseeerzeugnisse erwiesen1 wie sie sich heute auf den randlichen berflutungen der ,kontinentalschollen1 den ,schelfen1 bilden4 ,frher fr ,tiefseeablagerungen gehaltene ,sedimente haben sich durch neuere ,forschungen als ,flachseesedimente erwiesen1 wie es z4 ,b4 fr die ,schreibkreide von _/,cayeux_/ nachgewiesen ist4 ,bei einer kleinen ,anzahl1 wie den kalkarmen ,radiolariten der ,alpen und gewissen roten ,tonen1 die an den roten ,tiefseeton erinnern1 nimmt man zwar auch heute noch groe ,entstehungstiefen an1 vor allem1 weil das ,seewasser erst in groer ,tiefe auflsend auf den ,kalk wirkt4 ,aber die ,deutung dieser ,funde ist noch umstritten1 meist kommt man mit ,tiefen von #ajjj bis #bjjj m aus1 die also noch immer zu der ,kontinentalstufe gerechnet werden knnen1 und jedenfalls ist die rumliche ,erstreckung dieser ,sedimente eine ganz verschwindende#ac4 ,es ist deshalb auch heute ein allgemein anerkannter ,satz1 da die auf den ,kontinenten abgelagerten ,sedimente grundstzlich nicht der ,tiefsee1 sondern seichten berflutungen durch ,epikontinentalmeere entstammen4 ,die heutigen ,kontinente haben also zu keiner ,zeit der ,erdgeschichte den ,boden der ,tiefsee gebildet1 sondern waren stets ,kontinentalschollen1 und _/,lyells_/ ,vorstellung von einem wiederholten ,absinken und ,auftauchen ist also jedenfalls dahin einzuschrnken1 da es sich nur um wechselnde berflutungen von permanenten ,kontinentalschollen handelt4 ,ganz und gar unbrauchbar aber erweist sich die ,schrumpfungshypothese1 um die neueren ,ergebnisse der ,geophysik aufzunehmen1 die uns ein ganz anders geartetes ,bild von der ,natur der ,erdrinde entrollen4 ,diese ,ergebnisse werden zusammengefat in der ,lehre von der ,isostasie1 d4 h4 dem ,druckgleichgewicht oder dem ,schwimmen der ,erdrinde 7,lithosphre7 auf einer magmatischen1 schwereren ,unterlage 7,barysphre74 ,wie ein ,stck ,holz bei ,belastung tiefer in das ,wasser eintaucht1 so taucht auch die ,lithosphre der ,erde an der ,stelle1 wo die z4 ,b4 mit einer ,inlandeiskappe belastet wird1 nach dem _/,archimedi_/schen ,gesetz tiefer in das schwere ,magma der ,barysphre ein1 um nach dem ,abschmelzen des ,eises die whrend der ,depression gebildeten ,strandlinien mit emporzuheben4 ,so zeigen die aus den ,strandlinien abgeleiteten ,isobarenkarten _/de ,geers_/ fr die letzte ,vereisung ,skandinaviens eine ,depression des zentralen ,teiles um mindestens #bej m1 die nach auen allmhlich geringer wird#ad1 und fr die groe8 ,eiszeit sind noch hhere ,werte anzunehmen4 ,dieselbe ,erscheinung hat _/de ,geer_/ auch fr das nordamerikanische ,vereisungsgebiet nachgewiesen4 _/,rudzki_/ hat gezeigt1 da man unter ,annahme der ,isostasie hieraus plausible ,werte fr die ,dicke der ,inlandeisschicht berechnen kann1 nmlich #icj m fr ,skandinavien und #afgj m fr ,nordamerika1 wo die ,senkung #ejj m betrug#ae4 ,da die ,barysphre nicht leichtflssig wie ,wasser1 sondern sehr zhflssig ist1 so hinken alle solche isostatischen ,ausgleichsbewegungen stark nach2 die ,strandlinien haben sich meist erst nach ,abschmelzen des ,eises1 aber vor der ,hebung gebildet1 und auch heute steigt ,skandinavien1 wie die ,nivellements zeigen1 noch um etwa #a m im ,jahrhundert#af4 ,auch sedimentre ,ablagerungen haben1 wie wohl _/,osmond ,fisher_/ zuerst erkannte1 eine ,senkung der ,scholle zur ,folge4 ,jede ,aufschttung von oben fhrt zu einer freilich etwas nachhinkenden ,senkung der ,scholle1 so da die neue ,oberflche wieder fast in der alten ,hhe liegt4 ,vom spezifischen ,gewicht der ,ablagerung hngt es ab1 ob die alte ,hhe berschritten wird oder nicht4 ,da ,sedimente wohl stets leichter sind als das ,urgestein1 welches das eigentliche ,material der ,lithosphre darstellt1 so lt sich eine ,mulde 7,geosynklinale7 trotz ,nachgebens der ,unterlage allmhlich ausfllen1 aber die ,mchtigkeit der hierzu ntigen ,ablagerungen wird erheblich grer sein mssen als die ursprngliche ,tiefe der ,mulde1 weil sich diese whrend des ,prozesses weiter vertieft4 ,auf diese ,weise knnen viele ,kilometer mchtige ,ablagerungen entstehen1 die alle gleichwohl in flachem ,wasser gebildet sind4 ,ihre physikalische ,begrndung fand diese von _/,pratt_/ herrhrende ,lehre von der ,isostasie 7das ,wort wurde erst #ahib von _/,dutton_/ geprgt7 durch die ,schweremessungen4 _/,pratt_/ hatte schon #ahee festgestellt1 da der ,himalaja nicht die erwartete ,anziehung auf das ,lot ausbt1 und dem entsprach die spter berall besttigte ,tatsache1 da die ,schwerkraft bei groen ,gebirgen nicht wesentlich von ihrem gewhnlichen ,werte abweicht1 so da die ,gebirgsmassive durch unterirdische ,massendefekte irgendwelcher ,art kompensiert erscheinen1 wie die ,arbeiten von _/,airy_/1 _/,faye_/1 _/,helmert_/ u4 a4 zeigten4 ,nachdem der ,gedanke an unterirdische ,hohlrume hatte aufgegeben werden mssen1 blieb nur die von _/,heim_/ wohl zuerst ausgesprochene ,annahme1 da die leichte ,lithosphre unter den ,gebirgen verdickt sei und das schwere ,magma hier in grere ,tiefe drnge4 ,auch auf den ,ozeanen hat sich gezeigt1 da die ,schwerkraft ungefhr ihren ,normalwert besitzt1 trotz des sichtbaren ,massendefekts1 den die groen ,ozeanbecken darstellen4 ,die frheren ,messungen auf ,inseln lieen zwar noch verschiedenartige ,deutungen zu2 nachdem es aber _/,hecker_/ gelungen war1 statt der an ,bord nicht verwendbaren ,pendel nach einem ,vorschlage von _/,mohn_/ die ,schwere durch gleichzeitige ,ablesungen am ,quecksilberbarometer und am ,siedethermometer zu bestimmen1 konnte er diese ,messungen auch an ,bord eines ,dampfers ausfhren und so eindeutige ,resultate erhalten#ag4 ,aus diesem ,ergebnis mu also1 umgekehrt wie bei den ,gebirgen1 geschlossen werden1 da der sichtbare ,massendefekt der ,ozeanmulde durch einen unterirdischen ,massenberschu kompensiert wird1 was zu der ,annahme fhrte1 da die ,lithosphre unter den ,ozeanen sehr viel dnner sei als unter den ,kontinenten1 so da hier das schwere ,magma dem ,beobachter um so viel nher lge4 7,eine ebenso gute ,lsung ist aber die spter zu begrndende neue ,annahme1 da die ,lithosphre hier ganz fehlt47 ,eine schematische ,darstellung dieser durch die ,isostasielehre begrndeten ,vorstellung von der ,natur der ,lithosphre1 die schon #ahee von _/,airy_/ entwickelt und spter von _/,stokes_/ ausgebaut wurde1 gibt ,fig4 #a4 ,die neuere ,entwickelung dieser ,isostasielehre betrifft vor allem die ,frage ihres ,gltigkeitsbereiches4 ,fr grere ,schollen1 wie z4 ,b4 einen ganzen ,kontinent oder einen ganzen ,tiefseeboden1 mu ohne weiteres ,isostasie angenommen werden4 ,aber im kleinen1 bei einzelnen ,bergen1 verliert dies ,gesetz seine ,gltigkeit4 ,solche kleineren ,teile knnen durch die ,elastizitt der ganzen ,scholle getragen werden1 genau wie ein ,stein1 den man auf eine schwimmende ,eisscholle legt4 ,die ,isostasie vollzieht sich dann zwischen ,scholle plus ,stein als ,ganzem und dem ,wasser4 ,so zeigen die ,schweremessungen auf den ,kontinenten bei ,gebilden1 deren ,durchmesser nach ,hunderten von ,kilometern mit1 sehr selten eine ,abweichung von der ,isostasie2 betrgt der ,durchmesser nur ,zehner des ,kilometers1 so herrscht meist nur eine teilweise ,kompensation1 und betrgt er nur einige ,kilometer1 so fehlt die ,kompensation meist ganz#ah4 ,illustration3 ,fig4 #a4 ,schnitt durch die ,lithosphre nach der ,isostasielehre4 ,es leuchtet unmittelbar ein1 da sich diese ,lehre von der ,isostasie in keiner ,weise mit der ,schrumpfungshypothese und ihrer ,vorstellung vom ,gewlbedruck8 und dem ,zusammenbruch des ,erdballes8 vereinigen lt4 ,die geologische ,wissenschaft ist damit vor die ,aufgabe gestellt1 eine neue ,grundhypothese zu schaffen1 welche die ,schrumpfungshypothese ersetzen und das gesamte ,tatsachenmaterial unter ,einschlu des geophysikalischen zu einem ,gesamtbilde vereinigen kann4 ,aber statt dessen sehen wir heute nur zwei ,teillsungen des ,problems in einem fr beide gleich hoffnungslosen ,kampf gegeneinander verstrickt1 nmlich die ,hypothese der ,brckenkontinente und die ,hypothese der ,permanenz der ,ozeane und ,kontinente4 ,die ,verfechter der ,brckenkontinente halten sich an die heute wohl als gesichert zu betrachtende ,tatsache1 da die enge ,verwandtschaft der ,fauna und ,flora heute weit getrennter ,kontinente durchaus breite ,landverbindungen fr die ,vorzeit erfordert#ai4 ,die immer reichlicher zustrmenden ,einzelfunde lassen das ,bild dieser ,zusammenhnge immer deutlicher vor unseren ,augen erwachsen1 und heute schon herrscht bei den wichtigsten dieser ,landbrcken unter den verschiedenen ,fachgelehrten eine sehr weitgehende bereinstimmung4 ,wir verweisen in dieser ,hinsicht auf die im vierten ,kapitel gegebene tabellarische bersicht ber die ablehnende oder zustimmende ,stellung von #bj ,fachgelehrten zu den einzelnen ,brcken4 ,als gesichert gelten eine bisweilen behinderte ,landverbindung zwischen ,nordamerika und ,europa1 die erst in der ,eiszeit endgltig abbrach1 ferner eine solche zwischen ,afrika und ,sdamerika1 die1 schon mit der ,kreide behindert1 im ,eozn endgltig abbrach1 eine dritte1 die lemurische8 ,brcke zwischen ,madagaskar und ,vorderindien1 die im ,untereozn abbrach1 aber noch bis zum ,miozn einen beschrnkten ,formenaustausch zulie1 und endlich eine gondwanische8 ,brcke zwischen ,afrika plus ,madagaskar und ,australien1 die im ,lias oder ,unterdogger abbrach und vermutlich ,antarktika enthielt4 ,auch zwischen ,sdamerika und ,australien mu unbedingt frher eine bequeme ,landverbindung geherrscht haben1 aber die ,ansicht1 da diese durch einen ,brckenkontinent im sdlichen ,pazifik gebildet worden sei1 wird nur von ganz wenigen ,fachgelehrten vertreten4 ,die meisten nehmen an1 da diese ,verbindung ber ,antarktika ging1 welches gerade auf der krzesten ,verbindung zwischen den beiden ,kontinenten liegt4 ,daneben ist natrlich eine groe ,anzahl von ,brcken anzunehmen1 die heute durch ,schelfmeere ersetzt sind4 ,die ,anhnger der ,hypothese der ,brckenkontinente haben bisher gar keinen ,unterschied gemacht zwischen ,brcken ber ,tiefsee und ,brcken ber ,schelfe4 ,fr die ersteren werden in diesem ,buche neue ,anschauungen entwickelt1 fr die letzteren aber1 dies sei besonders betont1 bleiben die bisherigen ,anschauungen vom ,versinken und ,wiederauftauchen des trockenen ,landes in vollem ,umfange bestehen1 und wir haben z4 ,b4 nicht das geringste einzuwenden gegen die bisherige ,vorstellung1 da an der ,beringstrae vom ,eozn bis zum ,quartr ,landverbindung zwischen den beiden groen ,kontinentalschollen geherrscht hat1 und da sie erst dann versank1 ebenso wie sie bereits frher1 namentlich in der ,trias1 zeitweise versunken gewesen war#bj4 ,nur das ,versinken von ,landbrcken bis zum ,tiefseeboden ist es1 was1 wie gezeigt werden wird1 der ,kritik nicht standzuhalten vermag1 aber ohne da wir deshalb die ,landverbindung entbehren knnen4 ,gegenber diesen ,anhngern der ,hypothese der ,brckenkontinente verfechten die ,anhnger der ,permanenzhypothese den ,satz3 ,die groen ,tiefseebecken bilden permanente ,erscheinungen der ,erdoberflche und haben mit geringen nderungen ihrer ,umrisse schon seit der ersten ,sammlung des ,wassers an derselben ,stelle gelegen1 an der sie jetzt liegen8#ba4 ,sie gehen aus von der oben errterten ,tatsache1 da auf den ,kontinenten keine ,tiefseeablagerungen in irgendwie betrchtlicher ,ausdehnung vorkommen1 da also die ,kontinentalschollen als solche unbestritten permanent sind4 ,hierdurch entsteht aber fr die ,konstruktion von ,brckenkontinenten eine groe ,verlegenheit4 ,denn wenn deren ,erhebung nicht durch anderweitige entsprechende ,senkungen kompensiert wird1 so enthalten die brigbleibenden1 sehr verkleinerten ,tiefseebecken bei weitem nicht ,raum genug fr die ,wassermenge der ,ozeane4 ,es mten dann -- mit ,ausnahme hoher ,gebirge -- alle ,kontinente einschlielich der emporgehobenen ,brckenkontinente1 mit einem wenn auch nicht sehr tiefen ,meere vollstndig berflutet gewesen sein4 ,eine solche allgemeine berflutung durch eine ,panthalassa8 wird aber in der ,geologie nur fr die allerlteste ,zeit angenommen1 und es ist klar1 da wir durch diese ,konsequenz fr die in ,frage kommenden ,zeiten1 wo wir gerade ,landbrcken zwischen trockenen ,kontinenten brauchen1 ad absurdum gefhrt werden4 ,um dieser von _/,willis_/ und _/,penck_/ betonten ,schwierigkeit zu entgehen1 mten wir die sehr unwahrscheinliche1 sonst durch nichts begrndete ,annahme machen1 da die ,gesamtwassermenge der ,erde sich gerade in entsprechendem ,tempo vermehrt hat1 wie die ,landbrcken abgesunken sind4 ,diese ,hypothese ist aber ernstlich noch von niemand vertreten worden4 ,weiter fuen die ,anhnger der ,permanenzhypothese auch auf den geophysikalischen ,ergebnissen1 die wir oben skizziert haben4 ,ein ,absinken von ,kontinenten zum ,tiefseeboden erscheint unmglich4 ,zwar lt sich ein ,untertauchen von ,landgebiet bis zur ,schelftiefe durchaus physikalisch erklren4 ,es kommen dafr sogar mehrere ,ursachen in ,betracht1 deren jede fr sich allein ausreichen drfte4 ,einmal kann durch ,zugkrfte eine ,zerrung der ja plastisch zu denkenden ,kontinentalscholle eintreten1 welche mit ,hhenschrumpfung verbunden sein mu2 und zweitens besteht durchaus die ,mglichkeit1 da es bei greren ,polverlagerungen in dem ,quadranten1 von dem sich der ,pol fortbewegt1 infolge des ,nachhinkens der ,erde bei der ,einstellung auf das neue ,rotationsellipsoid zu groen berflutungen kommt1 worauf _/,simroth_/#bb u4 a4 hingewiesen haben4 7,und umgekehrt in dem ,quadranten1 auf den sich der ,pol zubewegt1 zu groen ,trockenlegungen74 ,dieses ,absinken8 bis zu ,schelftiefen hat zweifellos z4 ,b4 an der schon oben erwhnten ,beringstrae1 in der ,nordsee und dem ,kanal1 im gischen ,meere1 in der ,bassstrae zwischen ,tasmanien und ,australien1 und an vielen anderen ,stellen stattgefunden und ist geophysikalisch auch durchaus einwandfrei4 ,fr diese ,flle gilt zweifellos das allgemeine ,gesetz1 da die so erzeugten ,abweichungen vom mittleren ,kontinentalniveau um so seltener auftreten1 je grer sie sind#bc4 ,etwas ganz anderes wre aber ein ,absinken bis zur ,tiefseestufe1 welche #ejjj m unterhalb der ,kontinentalstufe1 von dieser durch ein ,hufigkeitsminimum getrennt1 liegt4 ,die ,gre dieser ,senkung sowohl wie die ,gleichartigkeit der erreichten ,tiefe drften fr diejenigen1 welche auch hier am ,versinken der ,landbrcken festhalten wollen1 sehr schwer zu erklren sein4 ,aus diesen ,widersprchen gibt es nur einen ,ausweg3 wenn wir annehmen1 da die ,kontinentalschollen nicht nur in vertikaler ,richtung zu isostatischen ,ausgleichsbewegungen befhigt sind1 sondern auch zu ,bewegungen in horizontaler ,richtung4 ,tun wir diesen nur durch seine ,neuheit seltsam erscheinenden1 in ,wahrheit aber geophysikalisch wie geologisch durchaus vorbereiteten ,schritt1 so haben wir die ,mglichkeit1 breite ,landverbindungen auch da zu rekonstruieren1 wo heute die ,tiefsee liegt1 und zwar ohne in ,konflikt mit der ,isostasie zu kommen1 und ohne da uns die ,wassermenge der ,erde ,schwierigkeiten macht4 ,wir nehmen also an1 da die nordamerikanische ,kontinentalscholle frher dicht neben der europischen gelegen1 ja mit ihr eine einzige ,scholle gebildet hat1 da diese groe ,scholle sich spaltete und die beiden ,teile sich im ,laufe der ,zeiten weiter und weiter voneinander entfernten4 ,ebenso nehmen wir an1 da ,sdamerika und ,afrika einst unmittelbar zusammenhingen1 sich abspalteten und immer mehr voneinander entfernten4 ,um das alte ,gondwanaland zu rekonstruieren1 schieben wir auch ,antarktika und ,australien konzentrisch auf ,sdafrika zusammen und nehmen auch hier eine ,aufspaltung einer einzigen groen ,kontinentalscholle an4 ,um ,lemuria zu rekonstruieren1 brauchen wir dagegen nur die ,falten von ,hochasien zu gltten1 wodurch ,vorderindien schon von selbst zur ,berhrung mit ,madagaskar und dies mit ,afrika gebracht wird4 ,es wird ,aufgabe der folgenden ,abschnitte sein1 zu zeigen1 da diese ,verschiebungstheorie eine groe ,reihe berraschender ,vereinfachungen liefert1 und da sie geeignet ist1 die ,gesamtheit unserer heutigen ,kenntnisse zu einem ,bilde zusammenzufassen4 ,eine so kleine ,schrift wie die vorliegende kann dazu natrlich nur eine ,skizze liefern1 die ,ausfhrung erfordert liebevolle ,einzelarbeit auf einer langen ,linie4 ,einige geschichtliche ,bemerkungen seien vorausgeschickt4 ,die ,vorstellung einer ,verschiebung der ,erdrinde in horizontaler ,richtung ber die magmatische ,unterlage fort ist schon vielfach errtert worden1 namentlich von _/,evans_/ und _/,kreichgauer_/1 nach welchen sich die ganze ,rinde als einheitliche ,kugelschale verschieben sollte#bd4 ,von direkten ,anklngen an die im folgenden vertretenen ,anschauungen sind mir nur folgende ,schriften zu ,gesicht gekommen3 _/,h4 ,wettstein_/#be stellt sich die ,erdrinde als flieend vor4 ,die ,kontinente1 deren ,schelfe er allerdings nicht mit bercksichtigt1 sind horizontal verschiebbar und erleiden bei den ,verschiebungen starke ,deformationen4 ,alle ,kontinente wandern nach ,westen1 gezogen durch die ,flutkrfte der ,sonne im festen ,erdkrper#bf4 ,die ,ozeane hlt er jedoch fr versunkene ,kontinente1 und ber die geographischen ,homologien8 und andere ,probleme des ,erdantlitzes uert er phantastische ,vorstellungen1 die wir hier bergehen4 ,im ,jahre #aijg hat _/,pickering_/#bg die wegen der ,parallelitt der ,ksten ja naheliegende ,vermutung ausgesprochen1 ,amerika sei von ,europa-,afrika abgerissen und um die ,breite des ,atlantik fortgezogen worden4 ,aber er denkt sich diesen ,vorgang leider verbunden mit der von _/,g4 ,h4 ,darwin_/ angenommenen einstmaligen ,abschleuderung der ,mondmasse von der ,erde#bh1 deren ,spur man noch im pazifischen ,becken sehe1 und verlegt damit die ,entstehung des ,atlantik in eine graue ,vorzeit4 ,am nchsten kommt eine ,arbeit von _/,taylor_/#bi der ,verschiebungstheorie4 ,er nimmt speziell im ,tertir bedeutende horizontale ,verschiebungen der ,kontinente an und bringt sie teilweise mit den groen tertiren ,faltungssystemen in ,zusammenhang4 ,fr die ,lostrennung ,grnlands von ,nordamerika kommt er zur gleichen ,vorstellung wie die ,verschiebungstheorie4 ,beim ,atlantik nimmt er jedoch an1 da nur ein ,teil seiner ,breite durch ,fortziehen der amerikanischen ,schollen entstanden sei1 whrend der ,rest abgesunken sei und die mittelatlantische ,bodenschwelle darstelle4 ,er sieht in der ,polflucht8 des ,landes das gestaltende ,prinzip fr die ,anordnung der groen ,gebirgsketten auf der ,erde und begegnet sich dabei mit _/,kreichgauer_/4 ,die ,verschiebung von ,kontinenten spielt bei ihm eine untergeordnete ,rolle und wird nur sehr kurz begrndet4 ,als ,geophysiker lernte ich diese ,arbeiten naturgem erst kennen1 als ich mich bei der ,ausarbeitung der ,verschiebungstheorie in der geologischen ,literatur umsah4 ,die erste ,idee der ,kontinentalverschiebungen kam mir einst bei ,betrachtung der ,weltkarte unter dem unmittelbaren ,eindruck von der ,parallelitt der atlantischen ,ksten4 ,erst nach ,jahr und ,tag1 als ich zufllig mit den palontologischen ,ergebnissen ber frhere ,landverbindungen im ,sd- und ,nordatlantik bekannt wurde1 entschlo ich mich1 die in ,betracht kommenden ,wissenschaften systematisch auf die ,wahrscheinlichkeit solcher groen ,verschiebungen zu durchmustern4 #aiab erfolgten die ersten beiden ,verffentlichungen der ,verschiebungstheorie#cj1 denen #aiae die ausfhrlichere ,darstellung in der ersten ,auflage dieser ,arbeit folgte4 ,zweites ,kapitel4 ,die ,natur der ,tiefseebden4 ,die ,theorie von der ,verschiebung der ,kontinente findet ihre tiefere physikalische ,begrndung erst durch eine neue ,auffassung ber die ,natur der ,tiefseebden1 die wir in dem ,satz formulieren knnen3 _/,die ,tiefseebden sind nicht ,teile der ,lithosphre1 sondern bestehen bereits aus dem schwereren ,material der ,barysphre_/4 ,die oberste ,erdhaut1 die ,lithosphre1 soll also nicht mehr die ganze ,erde umspannen1 sondern in ,gestalt der ,kontinentalschollen nur noch etwa ein ,drittel der ,erdoberflche bedecken1 whrend auf den brigen zwei ,dritteln der ,erdoberflche bereits die ,barysphre entblt ist4 ,fig4 #b zeigt schematisch einen ,vertikalschnitt durch einen ,kontinentalrand nach der neuen ,anschauung4 ,illustration3 ,fig4 #b4 ,schematischer ,querschnitt durch einen ,kontinentalrand4 ,der entscheidende ,grund fr die ,richtigkeit dieser neuen ,annahme ist die ,existenz eines doppelten ,hufigkeitsmaximums in den ,hhenstufen der ,erdrinde4 ,aus der ,statistik dieser ,hhenstufen geht mit auerordentlicher ,deutlichkeit hervor1 da die ganze ,erdoberflche in zwei um rund #ejjj m verschiedenen ,niveauflchen angeordnet ist1 die abwechselnd nebeneinander vorkommen und uns als ,oberflchen der ,kontinente und ,tiefseebden entgegentreten4 ,die bekannte hypsometrische ,kurve der ,erdoberflche8 7,fig4 #c7 gibt ein anschauliches ,bild davon4 ,zahlenmig stellt sich die ,hufigkeit folgendermaen#ca3 ,tiefe ,hhe ---------------------------------------- - ---------------------------- unter #g #f-g #e-f #d-e #c-d #b-c #a-b #j-a #j-a #a-b #b-c #c-d ber #d km #j1b #j1g #b1a #cf1j #ac1j #f1e #d1j #i1b #bb1c #d1j #a1j #j1e #j1e ,proz4 ,das mittlere ,krustenniveau1 das bei #b1c km ,tiefe liegt1 kommt also nur selten vor1 und es bestehen zwei ,hufigkeitsmaxima fr die ,hhen #j-a km und die ,tiefen #d-e km2 auf diese beiden ,abschnitte entfallen allein fast #fj ,proz4 der gesamten ,erdoberflche4 ,wir knnen die ,lage der ,maxima noch genauer ermitteln1 wenn wir innerhalb ihrer ,stufen noch ,unterstufen bilden4 ,es ergibt sich dabei3 #d1h-e #d1f-d1h #d1d-d1f #d1b-d1d #d1j-d1b km ,tiefe #i1d #ab1a #f1j #d1g #c1h ,proz4 und -#j1b-j #j-j1b #j1b-j1d #j1d-j1f #j1f-j1h #j1h-a1j km ,hhe #f1j #aj1j #e1b #c1b #b1a #a1h ,proz4 ,illustration3 ,fig4 #c4 ,hypsometrische ,kurve der ,erdoberflche1 nach _/,krmmel_/4 ,die beiden ,maxima liegen also bei einer ,tiefe von etwa #dgjj m und einer ,erhebung von etwa #ajj m4 ,bei der groen ,wichtigkeit1 welche der ,gegenstand besitzt1 seien diese ,verhltnisse nochmals in anderer ,weise in ,fig4 #d veranschaulicht4 ,die als ,abszissen dienenden ,prozentzahlen beziehen sich auf ,hhenstufen von #ajj m ,dicke4 ,bei diesen ,zahlen ist noch zu beachten1 da mit der ,zunahme der ,lotungen der ,steilabfall vom ,kontinental- oder ,schelfrand zur ,tiefsee sich immer schroffer zeigt1 wie jeder ,vergleich lterer ,tiefenkarten mit den neuen von _/,groll_/#cb entworfenen zeigt4 ,es ist daher zu erwarten1 da die beiden ,hufigkeitsmaxima sich in ,zukunft als noch steiler herausstellen werden1 als sie es nach den bisher vorliegenden ,beobachtungen tun4 ,illustration3 ,fig4 #d4 ,die beiden ,hufigkeitsmaxima der ,hhen4 ,auf dem ganzen ,gebiet der ,geophysik gibt es wohl kaum eine zweite ,erscheinung1 die ein so klares ,gesetz erkennen lt wie diese ,hhenstatistik der ,erdrinde4 ,es ist deshalb sehr merkwrdig1 da bis zu meinen ersten ,verffentlichungen darber anscheinend noch von keiner ,seite her ein ,versuch zu einer ,erklrung dieses ,gesetzes gemacht worden ist1 obwohl es doch schon so lange bekannt ist4 ,nur _/,srgel_/#cc hat in seiner ,polemik gegen die hier vertretenen ,kontinentalverschiebungen den ,versuch gemacht1 dieses doppelte ,niveau auf andere ,weise zu erklren1 in der richtigen ,erkenntnis1 da die von mir gegebene einfache ,erklrung eine starke ,sttze fr die ,verschiebungstheorie darstellt4 ,aber seine ,darstellung ruht auf einer irrigen berlegung4 ,durch ,hebungen und ,senkungen1 also ,strungen des vorgegebenen ,gleichgewichtsniveaus1 knnen nur dann zwei verschiedene ,hufigkeitsmaxima der ,hhen entstehen1 wenn physikalische ,ursachen fr die ,bevorzugung dieser beiden bestimmten ,hhen vorhanden sind4 ,ist dies1 wie bei uns1 nicht der ,fall1 so regelt sich die ,hufigkeit der ,hhen nach dem _/,gau_/schen ,fehlergesetz1 d4 h4 wir erhalten nur _/ein_/ ,hufigkeitsmaximum etwa in der ,gegend des mittleren ,krustenniveaus 7-#bcjj m71 und die ,strungen werden um so seltener1 je grer sie sind 7vgl4 die gestrichelte ,linie in ,fig4 #d74 ,die statt dessen vorhandene ,duplizitt des ,hufigkeitsmaximums verlangt also auch eine ,duplizitt des ungestrten ,ausgangsniveaus4 ,handelt es sich aber wirklich um zwei verschiedene ,niveauflchen1 die nebeneinander vorkommen1 so bedeutet dies1 da wir es mit zwei verschiedenen ,schichten des ,erdkrpers zu tun haben3 ,die ,kontinente gehren der ,lithosphre1 die ,tiefseebden der ,barysphre der ,erde an4 ,dieser ,schlu erscheint uns durchaus unvermeidlich#cd4 ,da die ,schweremessungen ber den ,ozeanen durch diese ,annahme des gnzlichen ,fehlens der ,lithosphre ebenso gut dargestellt werden wie durch die frhere ,annahme1 da dieselbe hier nur wesentlich dnner sei1 liegt auf der ,hand4 ,denn sie besagen ja nur1 da das ,gestein unter den ,ozeanen schwerer ist als das unter den ,kontinenten4 ,noch aus einem anderen ,grunde erscheint diese neue ,auffassung der ,tiefseebden unabweisbar4 ,es war schon oben darauf hingewiesen worden1 da es nach den neueren ,ergebnissen der tektonischen ,forschungen1 insbesondere ber den ,deckfaltenbau der ,gebirge1 nach dem ,urteil aller ,spezialforscher unmglich ist1 diese gewaltigen ,zusammenschbe auf ,rechnung einer ,kontraktion des ,erdkrpers zu setzen4 ,wir verzichten hier auf eine ,wiedergabe der ,beweisfhrung1 weil dies anscheinend ein heute allgemein anerkannter ,satz ist4 ,wenn dies aber richtig ist1 wenn also die ,erde nicht in dem ,mae kleiner geworden ist1 wie ihre ,rinde sich zusammenschob1 so ist es ein logisch unvermeidbarer1 nur bisher noch nicht gezogener ,schlu1 da dann den groen ,zusammenschben andere ,stellen gegenberstehen mssen1 wo die ,rinde aufri und die ,erdoberflche nicht mehr vollstndig bedeckt4 ,auch dieser ,schlu ist so einfach und selbstverstndlich1 da ich nicht sehe1 wie man ihn umgehen knnte4 ,nach _/,e4 ,kayser_/#ce sind die ltesten archischen ,gesteine berall auf der ,erde stark gestrt und gefaltet und finden sich ungefaltete ,ablagerungen erst hier und da im ,algonkium4 ,viele ,gebiete erfuhren auch mehrmalige ,faltungen1 z4 ,b4 wurde das ,alpengebiet bereits einmal im ,karbon gefaltet4 ,ziehen wir in ,betracht1 da nach unseren bisherigen ,erfahrungen ein ,zusammenschub auf die ,hlfte des ursprnglichen ,areals einen nicht unwahrscheinlichen ,wert fr eine einmalige ,faltung darstellt1 so erscheint es durchaus erklrlich1 da die ,lithosphre heute nur noch ein ,drittel der ,erdoberflche bedeckt#cf4 ,die ,frage nach der ,natur der ,tiefseebden wre sehr leicht zu lsen1 wenn man ,proben des anstehenden ,gesteines von dort erhalten knnte4 ,leider ist das bisher nicht mglich4 ,allein man hat mit ,dredschzgen groe ,mengen von ,gesteinsbrocken und kleinen und kleinsten ,splittern heraufgebracht1 und man hat namentlich den roten ,tiefseeton einer eingehenden ,untersuchung unterzogen4 ,nach _/,krmmel_/#cg hat sich _/,wyville ,thomson_/1 der ,leiter der ,challenger-,expedition1 nachdem er anfnglich anderer ,meinung gewesen war1 spter der schon #ahgg von _/,john ,murray_/ vertretenen ,ansicht angeschlossen1 da der rote ,ton von der ,zersetzung vulkanischen ,materials herrhre4 ,beseitigt man die #f1g ,proz4 ,kalk1 so bleiben ,mineralien von sehr verschiedenem ,ursprung4 ,die ,hauptmasse freilich ist1 wie schon das ,dredschmaterial erweist1 vulkanisch1 namentlich berwiegen ,bimssteine aller ,arten und ,dimensionen4441 sodann begegnen die ,trmmer von ,sanidin1 ,plagioklas1 ,hornblende1 ,magnetit1 vulkanischem ,glas und dessen ,zersetzungsprodukt ,palagonit1 auch ,lavabrocken von ,basalten1 ,augitandesiten usf48 _/,john ,murray_/ meint1 da die vulkanischen ,aschen am meisten vertreten seien2 nach seines ,arbeitsgenossen _/,renard_/ ,ansicht aber sind es noch mehr die submarinen ,eruptionen84 _/,john ,murrays_/ ,ansicht ist wohl wenig wahrscheinlich4 ,denn wenn wirklich die ungeheuren ,flchen der ,tiefsee in solcher ,weise mit ,vulkanaschen berlagert wren1 dann mten diese ,aschenregen doch wohl grere ,spuren auch auf dem ,lande hinterlassen haben4 ,aber auch _/,renards_/ ,ansicht kann in dieser ,form kaum das ,richtige treffen4 ,denn wenn es bloe ,ausbrche sind1 wie sie auch auf dem ,festlande sich vollziehen1 warum bedecken diese ,produkte auf dem ,tiefseeboden so ungeheure ,flchen8 ,viel einfacher und natrlicher ist unsere ,annahme1 da der ,tiefseeboden grundstzlich aus diesem ,material besteht4 ,vielleicht sehen wir auf ,island1 wie vorgreifend erwhnt sei1 ein ,stck solchen ,tiefseebodens1 der durch darunter geflossenes oder geschobenes lithosphrisches ,material ,sial#ch gehoben ist4 ,vielleicht ist eine hnliche ,entstehung auch fr das merkwrdige ,senkungsdreieck8 im ,winkel zwischen ,abessinien und der ,somalihalbinsel 7zwischen ,ankober1 ,berbera und ,massaua7 anzunehmen4 ,das ganze ,land besteht auch hier aus jungen vulkanischen ,laven und sieht nach _/,traversi_/ aus wie eine durch eine riesige ,feuersbrunst zerstrte ,gegend1 hat also groe hnlichkeit mit den islndischen ,lavawsten4 ,man darf hier vielleicht annehmen1 da das untergeschobene ,sial von der ,unterseite des abessinischen ,gebirgslandes stammt1 welch letzteres vielleicht eine ,stauchung darstellt1 die bei einer ,drehung 7,schleppung7 der ,somalihalbinsel nach ,norden im ,zusammenhang mit dem groen lemurischen ,zusammenschub entstand4 ,auch die ,abrolhos-,bank an der brasilianischen ,kste drfte in hnlicher ,weise auf ein ,herausquellen flssiger ,sialmassen von der ,unterseite der sdamerikanischen ,scholle zurckzufhren sein und wrde vielleicht1 wenn sie sich ber den ,meeresspiegel erhbe1 eine hnliche ,basalthaube zeigen4 ,vielleicht ist auch der ,schelf der ,seychellen in gleicher ,weise am ,rande von ,madagaskar entstanden und sodann von diesem abgetrieben4 ,einen weiteren ,beweis fr die ,richtigkeit unserer ,anschauung liefert1 worauf mich _/,a4 ,nippoldt_/ aufmerksam machte1 der ,erdmagnetismus4 ,in der ,theorie des ,erdmagnetismus wird allgemein angenommen1 da die ,abweichung der magnetischen ,pole von den ,rotationspolen der ,erde durch die unregelmige ,verteilung der ,kontinentaltafeln und ,tiefseebden erzeugt wird4 _/,henry ,wilde_/ 7,roy4 ,soc4 ,proc4 ,june #ai1 #ahij und ,january #bb1 #ahia7 hat ein viel diskutiertes magnetisches ,modell der ,erde gebaut1 bei welchem er die grte ,annherung an die wirkliche ,verteilung des ,erdmagnetismus dadurch erzielte1 da er die ,ozeanflchen mit ,eisenblech belegte4 _/,a4 ,w4 ,rcker_/#ci beschreibt diesen ,versuch mit den ,worten3 ,herr _/,wilde_/ hat ein gutes magnetisches ,modell der ,erde mit einer ,versuchsanordnung vorgefhrt1 die aus der ,wirkung eines primren ,feldes einer gleichfrmig magnetisierten ,kugel und eines sekundren ,feldes von ,eisenmassen bestand1 welche nahe der ,oberflche lagen und durch ,induktion magnetisiert wurden4 ,die ,hauptmasse des ,eisens ist unter den ,ozeanen angebracht444 ,herr _/,wilde_/ legt das ,hauptgewicht auf die ,bedeckung der ,ozeane mit ,eisen48 ,auch _/,raclot_/#dj hat neuerdings besttigt1 da dieser ,versuch von _/,wilde_/ in rohen ,zgen das ,verteilungsbild des ,erdmagnetismus gut darstellt1 so da geschlossen werden mu1 da unter den ,ozeanen eisenhaltigeres ,gestein liegt als unter den ,kontinenten4 ,da bekanntlich allgemein angenommen wird1 da bereits in dem ,silikatmantel der ,erde der ,eisengehalt mit der ,tiefe wchst und das ,erdinnere weiterhin berhaupt vorwiegend aus ,eisen besteht1 so besagt dies1 da die ,tiefseebden eine tiefere ,schicht der ,erde darstellen und aus den eisenhaltigen ,gesteinen der im nchsten ,kapitel zu besprechenden ,simagruppe 7,hauptvertreter3 ,basalt7 bestehen4 ,der ,erdmagnetismus begegnet sich also in diesem ,resultat mit den ,schweremessungen1 welche ein schwereres ,gestein verlangen 7was gleichfalls fr ,basalt erfllt ist74 ,aber sein ,ergebnis ist viel eindeutiger2 denn bekanntlich erlischt der ,magnetismus bei der ,temperatur der ,rotglut1 welche unter ,zugrundelegung der gewhnlichen geothermischen ,tiefenstufe#da bereits in etwa #ae bis #bj km ,tiefe erreicht wird4 ,der starke ,magnetismus der ,tiefseebden mu also gerade schon in den obersten ,gesteinschichten vorhanden sein1 ein deutliches ,anzeichen dafr1 da hier in der ,tat die schwcher magnetische ,lithosphre ganz fehlt4 ,ein weiteres1 wenn auch weniger deutliches ,anzeichen fr die ,richtigkeit unserer ,auffassung bildet die ,schlichtheit des ,tiefseebodens4 ,schon vor langer ,zeit ist man darauf aufmerksam geworden1 da der ,tiefseeboden ber weite ,strecken oft erstaunlich geringe ,hhenunterschiede zeigt1 ein ,umstand1 der nicht ohne praktische ,bedeutung fr die ,kabellegung ist4 ,z4 ,b4 sind unter den #ajj ,lotungen1 welche fr das ,kabel zwischen den ,midway-,inseln und ,guam auf einer ,strecke von #aedj km ausgefhrt wurden1 die ,extremwerte 7#eeaj und #fbgg m7 nur um #gfg m verschieden4 ,auf einer #aj ,seemeilen langen ,teilstrecke1 bei der das ,mittel aus #ad ,lotungen #eich m ergab1 waren die grten ,abweichungen #cf und -#ch m#db4 ,allerdings ist der ,satz von der ,schlichtheit des ,tiefseebodens in neuerer ,zeit etwas eingeschrnkt worden1 da sich herausstellte1 da das ,lotungsnetz meist noch zu weitmaschig ist1 um solche ,schlsse zu gestatten1 und da man auch auf dem ,lande bei hnlich zerstreuten einzelnen ,hhenmessungen einen irrtmlichen ,eindruck groer ,schlichtheit gewinnen kann4 ,mit _/,krmmel_/ sind aber wohl die meisten ,forscher von der zeitweilig bertriebenen ,skepsis zu der ,auffassung zurckgekehrt1 da -- abgesehen von den ,tiefseerinnen -- dennoch ein solcher grundstzlicher ,unterschied zwischen ,land und ,tiefsee besteht1 whrend doch wegen des ,gewichtsverlustes unter ,wasser die ,bschungen dort viel steiler sein knnten als in der ,luft4 ,in dieser greren ,schlichtheit tut sich eine grere ,plastizitt1 ein hherer ,grad von ,flssigkeit der ,tiefseebden kund4 ,eine uerung der ,schlichtheit ist auch das ,fehlen von ,faltengebirgen auf dem ,meeresboden4 ,whrend die ,kontinentalschollen von alten und jungen ,faltungen kreuz und quer gerunzelt sind1 kennen wir von den ungeheuren ,flchen der ,tiefsee trotz aller ,lotungen bisher kein einziges ,gebilde1 welches wir mit einiger ,wahrscheinlichkeit als ein ,kettengebirge ansprechen knnten4 ,einige wollen zwar die ,mittelatlantische ,bodenschwelle und den ,rcken zwischen den beiden vor ,java liegenden ,rinnen als entstehende ,faltengebirge auffassen1 allein diese ,ansicht zhlt nur so wenig ,anhnger1 da wir uns hier mit einem ,hinweis auf _/,andres_/ ,kritik begngen knnen#dc4 ,wie erklrt sich dieses ,fehlen1 da doch ,zusammenschbe auch beim ,tiefseeboden anzunehmen sind8 ,die ,antwort ergibt sich von selbst1 wenn wir die ,isostasie bei der ,gebirgsbildung bercksichtigen4 ,gebirgsbildung ist ,faltung unter ,wahrung der ,isostasie4 ,da der weitaus grte ,teil der #ajj km dicken ,kontinentalschollen in das barysphrische ,magma eintaucht1 mu auch der grte ,teil der ,schollenverdickung bei ,faltung nach unten gerichtet sein4 ,nur ein sehr kleiner ,teil des ,zusammenschubes wird als ,erhebung sichtbar1 denn nach der ,forderung der ,isostasie mu das ,verhltnis zwischen oberhalb und unterhalb des ,barysphrenniveaus immer das gleiche bleiben4 ,geht aber bei den ,kontinentalschollen bereits der grte ,teil des ,zusammenschubes nach unten1 so kann ein ,zusammenschub in der ,barysphre berhaupt nicht mehr zu einer ,erhebung fhren4 ,das ,material weicht hier nur nach unten oder der ,seite aus1 ebenso wie das ,wasser zwischen zwei sich nhernden ,eisbergen4 ,deshalb wird durch das ,fehlen von ,faltengebirgen auf dem ,tiefseeboden die ,vorstellung besttigt1 da hier die magmatische ,barysphre entblt ist4 ,es ist zu erwarten1 da sich auch auf dem ,gebiet der ,erdbebenkunde noch eine weitere unabhngige ,kontrolle fr unsere ,vorstellungen ergibt1 denn die ,erdbebenwellen mssen offenbar1 wenn das ,gesteinsmaterial grundstzlich verschieden ist1 auch verschiedene ,fortpflanzungsgeschwindigkeiten ber den ,ozeanen und den ,kontinenten haben4 ,eine befriedigende ,untersuchung ber diese ,frage steht noch aus1 aber es lassen sich doch schon ,anzeichen fr das tatschliche ,bestehen eines solchen ,unterschiedes erkennen4 ,so erhielt _/,f4 ,omori_/#dd fr den sogenannten ersten ,vorlufer beim ,guatemala-,beben 7#ai4 ,april #aijb7 v #af1jb km_/,sek4 ,san ,franzisko-,beben 7#ah4 ,april #aijf7 v #ac1ig ,indischen 7,kangra-7,beben 7#d4 ,april #aije7 v #aa1cf ,die ,bebenstrahlen verliefen im ersten ,fall vorzugsweise ber ,tiefseeflchen1 im zweiten ,fall teils ber ,kontinente1 teils ber ,tiefsee1 im dritten vorzugsweise ber ,kontinente4 ,leider wird die ,beweiskraft dieses ,ergebnisses dadurch beeintrchtigt1 da die ,mehrzahl der ,geophysiker _/,omoris_/ ,ansicht1 nach welcher sich diese ersten ,vorlufer lngs der ,erdoberflche fortpflanzen1 nicht teilt1 sondern annimmt1 da sie auf dem krzesten ,wege durch das ,erdinnere fortschreiten1 so da die ,lithosphre jedenfalls nur auf ,teilstrecken zur ,geltung kommen kann4 ,die ,hauptwellen81 welche anerkanntermaen ,oberflchenwellen darstellen1 haben aber im ,seismogramm immer einen so unscharfen ,einsatz1 da es sehr schwierig ist1 die genauen ,geschwindigkeiten aus den ,zeitunterschieden ihres ,eintreffens bei den verschiedenen ,stationen zu bestimmen4 ,auch hngt ihre ,geschwindigkeit1 wie die ,theorie lehrt1 in solcher ,weise von den verschiedenen ,elastizittskoeffizienten des ,materials ab1 da die ,einwirkung der greren ,dichte der ,tiefseebden durch diejenige ihrer greren ,plastizitt teilweise wieder aufgehoben wird4 ,immerhin ist zu bercksichtigen1 da man dieser ,frage bisher in der ,seismologie noch keine gengende ,beachtung geschenkt hat1 und ich halte es durchaus fr mglich1 da sich auch aus den bisher vorliegenden ,registrierungen bereits ein solcher ,geschwindigkeitsunterschied der ,oberflchenwellen ber ,kontinenten und ,tiefseebden ergeben knnte4 ,desgleichen wrde es sich verlohnen1 die so auffllig verschiedenartigen ,absorptionswerte1 die sich in der ,abnahme der ,wellenamplitude uern1 nach diesen ,gesichtspunkten zu untersuchen4 -- ,die in diesem ,kapitel angefhrten ,beweise fr die barysphrische ,natur der ,tiefseebden reden eine sehr eindeutige und eindringliche ,sprache4 ,daher hat denn auch dieser ,teil unserer ,vorstellungen bisher am wenigsten ,widerspruch erfahren1 und eine ,reihe namhafter ,gelehrter hat sich bereits mit ihm einverstanden erklrt4 ,drittes ,kapitel4 ,geophysikalische ,erluterungen4 ,die ,ausfhrungen dieses ,kapitels gehren nur zum kleinen ,teile zur eigentlichen ,beweisfhrung der ,verschiebungstheorie4 ,zum greren ,teile setzen sie diese als gegeben voraus und stellen den ,versuch dar1 die von dieser ,theorie angenommene ,plastizitt oder ,zhflssigkeit der ,erdrinde durch ,anwendung auf bekannte morphologische ,erscheinungen der ,erdoberflche zu veranschaulichen4 ,ich habe selber bei den spter zu besprechenden ,rekonstruktionen anfangs bisweilen groe ,schwierigkeiten gehabt1 ein anschauliches ,bild von den groen plastischen ,deformationen zu gewinnen1 denen die ,kontinentalschollen offenbar ausgesetzt gewesen sind1 und fr manche ,stellen der ,erdoberflche bin ich auch heute noch keineswegs hierin zur ,klarheit gelangt4 ,auch die ,kritik1 welche meine frheren ,verffentlichungen erfahren haben1 zeigt aufs deutlichste1 wie schwer es ist1 sich diese ,dinge richtig vorzustellen1 die unseren gewhnlichen ,erfahrungen so fern liegen4 ,die folgenden ,erluterungen mgen also namentlich das ,miverstndnis beseitigen1 als seien die ,kontinentalschollen starre ,kltze1 die sich nur dort deformiert htten1 wo diese ,deformation durch ,faltungen nachweislich geworden ist4 ,allgemeines4 ,im dritten ,bande seines groen ,werkes3 ,das ,antlitz der ,erde8 7,s4 #fbf7 zeigt _/,e4 ,suess_/1 da die nicht sedimentren ,gesteine in zwei ,gruppen zerfallen1 nmlich in die sauren1 d4 h4 an ,kieselsure reichen gneisartigen ,urgesteine1 und die basischen vulkanischen ,tiefengesteine4 ,letztere nennt er ,sima8 nach den ,anfangsbuchstaben der ,hauptkomponenten ,silicium und ,magnesium1 erstere ,sal8 nach ,silicium und ,aluminium4 ,einer ,anregung _/,pfeffers_/ folgend1 mchte ich statt dessen1 um die ,identitt mit dem lateinischen ,wort fr ,salz zu vermeiden1 ,sial8 schreiben4 ,es ist wahrscheinlich1 da wir berechtigt sind1 diese beiden ,bezeichnungen auch fr das ,gesteinsmaterial der ,tiefseebden und der ,kontinentalschollen anzuwenden4 ,was letztere betrifft1 so mu man sich zunchst klar werden ber die ,rolle1 welche die ,sedimente in ihrem ,aufbau spielen4 ,als grte ,mchtigkeit der ,sedimente kann man etwa #aj km betrachten1 ein ,wert1 den die amerikanischen ,geologen fr die palozoischen ,sedimente der ,appalachen berechnet haben2 die andere ,grenze ist ,null1 da an vielen ,orten das ,urgebirge jeder ,sedimentdecke bar ist4 _/,clarke_/ schtzt die mittlere ,mchtigkeit auf den ,kontinentalschollen zu #bdjj m4 ,da die ,gesamtdicke der ,kontinentalschollen aber1 wie gleich zu zeigen ist1 auf etwa #ajj km veranschlagt werden darf1 so bedeutet diese ,sedimentdecke nur eine oberflchliche ,verwitterungsschicht1 bei deren vlliger ,entfernung berdies die ,schollen zur ,wiederherstellung der ,isostasie fast bis zur frheren ,hhe aufsteigen wrden1 so da am ,relief der ,erdoberflche wenig gendert wrde4 ,als ,material der ,kontinentalschollen ist deshalb in erster ,linie das ,urgestein 7,hauptvertreter3 ,gneis7 zu betrachten1 dessen ,ubiquitt8 heute trotz gewisser ,bedenken nicht abzuleugnen ist4 ,es ist gerade das ,material1 welches wir mit ,sial8 bezeichnen wollen4 ,als ,material der ,tiefseebden aber haben wir uns1 wie schon frher erwhnt1 offenbar basaltartige ,gesteine zu denken1 die schwerer und eisenhaltiger sind4 ,basalt ist aber der ,hauptvertreter der ,simagruppe4 ,natrlich kann der ,tiefseeboden noch besondere mineralogische ,merkmale aufweisen1 da ja schon atlantische und pazifische ,laven solche ,unterschiede zeigen4 ,aber wir sind jedenfalls wohl berechtigt1 die beiden von _/,suess_/ bezeichneten ,klassen von ,gesteinen auf die ,herkunft von verschiedenen ,schichten der ,erde zu beziehen und diese ,schichten mit der ,lithosphre und der ,barysphre zu identifizieren4 ,illustration3 ,fig4 #e4 ,schematischer ,querschnitt durch einen ,kontinentalrand4 ,es ist von grter ,bedeutung1 die spezifischen ,gewichte von ,gneis und ,basalt zu vergleichen4 ,fr ersteren fanden _/,whitmann_/1 _/,cross_/ und _/,gilbert_/ im ,mittel aus zwlf ,proben #b1fae4 ,andere ,messungen geben ,werte zwischen #b1e und #b1g4 ,da alle ,proben der ,oberflche entstammen1 das spezifische ,gewicht aber wohl berall mit der ,tiefe wchst1 darf man als ,mittel fr die ganze ,scholle vielleicht #b1h annehmen4 ,simische ,gesteine1 wie ,basalt1 ,diabas1 ,melaphyr1 ,gabbro1 ,olivinfels1 ,andesit1 ,porphyrit1 ,diorit und andere1 haben ein spezifisches ,gewicht von etwa #c1j1 nur selten bis #c1c4 ,da dies ,material wohl meist etwa von der ,unterseite der ,kontinentalschollen stammt1 darf man fr die hher gelegenen ,simaschichten unter den ,ozeanen wohl ein etwas geringeres ,gewicht1 vielleicht #b1i1 annehmen#de4 ,wir knnen diese spezifischen ,gewichte mit der ,eintauchtiefe der ,kontinentalschollen vergleichen und auf diese ,weise eine wenn auch nicht sehr scharfe ,kontrolle fr unsere ,vorstellungen gewinnen4 ,da die ,gewichte der kontinentalen und der ozeanischen ,massensulen1 bis zur ,unterseite der ,kontinentalschollen hinab gemessen1 gleich sein mssen1 so erhalten wir fr die ,mchtigkeit ,m der letzteren1 wie ,fig4 #e zeigt1 die folgende ,gleichung1 in welcher a1 b1 c die spezifischen ,gewichte des ,sials1 des ,simas und des ,seewassers bezeichnen3 ,ma 7,m - #d1h7;b #d1g;c 7#d1h;b - #d1g;c7 oder ,m -----------------4 7b - a7 ,das spezifische ,gewicht des ,seewassers ist c #a1jc2 setzt man a #b1h1 b #b1i1 so ergibt sich fr die ,schollenmchtigkeit der1 wie wir gleich sehen werden1 ganz plausible ,wert #ia km4 ,es ist klar1 da dieser ,wert sich sehr stark ndert1 wenn die doch sehr unsicheren ,ausgangswerte nur um ein weniges gendert werden1 so da man ihn durchaus nicht fr zuverlssig halten darf4 ,er kann nur so viel zeigen1 da sich die spezifischen ,gewichte mit den brigen ,vorstellungen in ,einklang bringen lassen4 ,um die ,dicke der ,kontinentalschollen zu bestimmen1 gibt es genauere ,methoden4 _/,hayford_/ hat aus den ,lotabweichungen an mehreren hundert ,stationen in den ,vereinigten ,staaten die sogenannte ,tiefe der ,ausgleichsflche8 7nmlich des ,druckes71 welche identisch mit der unteren ,flche der ,kontinentalschollen ist1 berechnet und sie zu #aad km gefunden4 ,und fast die gleiche ,zahl1 nmlich #abj km1 fand _/,helmert_/ aus ,schweremessungen 7,pendel7 an #ea ,kstenstationen4 ,die gute bereinstimmung beider auf so verschiedenem ,wege gewonnener ,zahlen gibt ihnen natrlich eine erhhte ,sicherheit1 darf aber nicht dazu verleiten1 den ,kontinentalschollen etwa berall dieselbe ,mchtigkeit zuzuschreiben4 ,das wrde sich schon mit der ,isostasie nicht vertragen4 ,bei ,schelfen mu die ,mchtigkeit viel geringer1 bei ,hochlndern1 wie ,tibet1 viel grer veranschlagt werden1 so da etwa #ej bis #bjj km als ,grenzen anzunehmen sind4 ,man sollte erwarten1 da auch die ,erdbebenforschung imstande sein msse1 die ,dicke der ,kontinentalschollen durch die ,reflexionen zu bestimmen1 welche die ,erdbebenstrahlen an inneren ,schichtgrenzen der ,erde erfahren4 ,man ist aber hier noch nicht zu ganz eindeutigen ,resultaten gekommen4 ,aus ,eigenschwingungen der ,lithosphre schlo _/,wiechert_/ auf eine ,dicke derselben von weniger als #ajj km1 ein ,wert1 den _/,benndorf_/ fr zu klein hlt4 _/,mohorovii_/ findet aus ,reflexionen eine ,schichtgrenze bei #ej km ,tiefe4 ,die ,herdtiefe der ,erdbeben lag in den bisher gemessenen ,fllen zwischen #a1e und #agj km1 was andeutet1 da letzterer ,wert etwa die ,maximalgrenze der ,schollendicke darstellt4 ,es ist nicht unmglich1 da bei knftiger ,unterscheidung zwischen sialischen ,kontinentalschollen und simischem ,meeresboden auch hier eine bessere bereinstimmung erzielt wird4 ,es ist aber vielleicht auch denkbar1 da das ,material der ,kontinentalschollen an ihrem ,unterrande bereits so wenig von dem darunter liegenden verschieden ist1 da der ,charakter der ,schichtgrenze hier beinahe verwischt ist4 ,um die im vorangehenden besprochenen ,verhltnisse zu veranschaulichen1 ist in ,fig4 #f ein ,querschnitt der ,erde auf einem grten ,kreise durch ,sdamerika und ,afrika in getreuen ,grenverhltnissen gegeben4 ,gebirge1 ,kontinente und ozeanische ,vertiefungen bilden so geringfgige ,unebenheiten1 da sie sich innerhalb der ,kreislinie abspielen1 welche in der ,figur die ,erdoberflche bezeichnet4 ,der hauptschlich aus ,nickel und ,eisen bestehende ,kern der ,erde trgt nach _/,suess_/ die ,bezeichnung ,nife4 ,zum ,vergleich sind auch die ,hauptschichten der ,atmosphre eingetragen3 ,die ,stickstoffsphre bis #fj km ,hhe1 darber bis #bjj km die ,wasserstoff- und ber ihr die hypothetische ,geokoroniumsphre4 ,die ,zone der ,witterungserscheinungen1 die nur bis #aa km ,hhe reicht 7,troposphre71 ist zu dnn1 um zur ,darstellung zu gelangen4 ,illustration3 ,fig4 #f4 ,schnitt im grten ,kreise durch ,sdamerika und ,afrika in getreuen ,grenverhltnissen4 ,von ,interesse sind ferner die ,schmelztemperaturen4 ,die zusammengesetzten ,silikatgesteine haben1 wie die ,versuche von _/,doelter_/ und _/,day_/ zeigen1 keinen scharfen ,schmelzpunkt1 sondern nur ein mitunter sehr groes ,schmelzintervall2 man kann sagen1 da ,diabas bei #aajj1 die ,vesuvlaven bei etwa #adjj bis #aejj schmelzen4 ,diese ,zahlen gelten allerdings fr ,atmosphrendruck1 so da man fr #ajj km ,tiefe wohl einige #ajj zu addieren hat#df4 ,auf der anderen ,seite geben die heute tiefsten ,bohrlcher ,czuchow ,,ii und ,paruschowitz ,v in ,oberschlesien fr die obersten #b km der ,erdrinde eine ,temperaturzunahme von #c1a pro #ajj m ,tiefe#dg4 ,diese ,messungen sind allerdings in ,sedimenten ausgefhrt1 die wohl geringere ,wrmeleitfhigkeit besitzen1 was zur ,folge haben mu1 da sich die ,isothermen in ihnen zusammendrngen4 ,im ,urgestein des ,gotthard-1 ,mnch- und ,simplontunnels ergab sich nur #b1b1 #b1b und #b1d pro #ajj m4 ,da hier wieder wegen der konvexen ,bergform ein abnorm schwaches ,geflle angenommen werden darf1 so wird man #b1e pro #ajj m als einen guten ,durchschnittswert fr die ,kontinentalschollen betrachten4 ,bei linearer ,extrapolation kmen wir hiermit fr #ajj km ,tiefe bereits auf #bejj1 also weit ber den ,schmelzpunkt der ,gesteine4 ,indessen wird die zentrale ,temperatur der ,erde heute im ,gegensatz zu frheren zgellos hohen ,schtzungen meist nur zu etwa #cjjj bis #ejjj angenommen1 so da wir anzunehmen htten1 da das ,temperaturgeflle mit zunehmender ,tiefe schnell abnimmt4 ,dann erhalten wir fr #ajj km ,tiefe etwa ,werte zwischen #ajjj und #bjjj1 so da die ,annahme1 am ,unterrand der ,kontinentalschollen sei etwa der ,schmelzpunkt erreicht1 nicht unwahrscheinlich wird4 ,im ,einzelfall freilich werden groe ,abweichungen davon mglich sein4 ,insbesondere wird die ,schmelzisotherme mitunter weit in die ,kontinentalscholle hinaufwandern knnen4 ,die ,granitaufschmelzungen81 deren ,deutung durch die ,beobachtungen von _/,cloos_/ in ,sdafrika von den bisherigen ,zweifeln befreit ist1 zeigen ja1 da diese ,isothermenflche sogar bis zur ,erdoberflche heraufwandern kann4 ,gewisse ,anzeichen dafr1 da geschmolzene sialische ,massen von der ,unterseite der ,kontinentalscholle bei deren ,verschiebung zurckbleiben und zum ,vorschein kommen1 oder1 wie unter einem ,gebirge1 sich seitlich ausbreiten knnen1 haben wir bereits im vorigen ,kapitel besprochen4 ,wichtig ist1 da nach _/,doelter_/#dh der ,schmelzpunkt der sialischen ,gesteine allgemein um etwa #bjj bis #cjj hher liegt als der der simischen1 so da bei gleicher ,temperatur magmatisches ,sima und festes ,sial nebeneinander bestehen knnen4 ,endlich mssen wir1 um die groen1 spter zu errternden ,deformationen der ,erdrinde zu verstehen1 uns noch ,rechenschaft geben von dem ,starrheitsgrade der ,erde oder1 vom umgekehrten ,standpunkt betrachtet1 von der ,zhigkeit dieser zhen ,flssigkeit4 ,aus dem ,starrbleiben gegenber den schnellen ,erdbebenwellen und dem ,flieen gegenber der bei der ,rotation auftretenden ,zentrifugalkraft lt sich die ,zhigkeit der ,erde hchstens in gewisse ,grenzen einschlieen4 ,die ,mondflut im festen ,erdkrper aber1 welcher der ,erdkrper nur zum ,teil nachgibt1 ermglichte es _/,lord ,kelvin_/1 _/v4 ,rebeur-,paschwitz_/1 _/,hecker_/ und _/,schweydar_/1 durch ,messung dieses ,teiles eine quantitative ,bestimmung der ,zhigkeit des ,erdkrpers durchzufhren4 ,es ergab sich1 da die ,erde im ,durchschnitt aller ,schichten die ,zhigkeit von ,stahl besitzt4 ,zu demselben ,ergebnis gelangte man auch noch auf einem anderen ,wege1 nmlich aus der ,diskussion der ,polschwankungen4 ,diese zerfallen in zwei bereinanderliegende ,perioden1 nmlich eine erzwungene8 ,schwingung von ,jahresperiode1 welche nach _/,spitaler_/ und _/,schweydar_/ auf die jhrliche ,verlagerung der ,luftmassen und die damit verbundene geringe ,vernderung der ,trgheitsachse der ,erde zurckzufhren ist1 und als ,haupterscheinung eine freie8 ,schwingung von #ad ,monaten1 welche einem ,kreisen des ,rotationspoles um den ,trgheitspol entspricht4 ,nach _/,eulers_/ theoretischer ,berechnung unter ,annahme einer vollkommen starren ,erde sollte die ,periode dieser ,schwingung nur #aj ,monate betragen4 _/,newcomb_/ vermutete1 da sie durch die ,plastizitt der ,erde verlngert sei1 die eine teilweise ,neuanpassung der ,ellipsoidform der ,erde an die jeweilige neue ,rotationsrichtung gestattet1 und _/,hough_/ und _/,schweydar_/ berechneten hieraus1 da sich die ,erde dann wie ,stahl verhalten msse4 ,letzterer machte auch einen ,versuch1 die ,schichtung im ,erdkrper zu bercksichtigen1 und fand fr den von _/,wiechert_/ aus ,erdbebenbeobachtungen wahrscheinlich gemachten ,eisenkern das ,dreifache1 fr den #aejj km dicken ,silikatmantel ein ,achtel der ,zhigkeit des ,stahles#di4 ,nun mssen wir indessen ein naheliegendes ,miverstndnis beseitigen4 ,fr unsere gewhnlichen ,begriffe ist ,stahl durchaus ein starrer ,krper84 ,wir wissen aber1 da er schon bei solchen ,drucken1 die wir technisch herstellen knnen1 seine ,starrheit verliert und plastisch wird4 ,wir knnen nicht eine beliebig hohe ,sule aus ,stahl errichten1 sondern wir kommen an eine ,grenze1 bei welcher der ,fu dieser ,sule anfngt zu flieen84 ,denken wir uns einen ganzen ,kontinentalrand aus ,stahl1 so wrde sein oberer ,teil zwar starr bleiben1 die tieferen ,schichten wrden aber unter dem ,druck der darber liegenden ,massen plastisch werden und seitlich herausquellen4 ,fr die groen ,dimensionen des ,erdkrpers ist also ,stahl kein fester ,krper mehr1 sondern ein zhflssiger4 ,und der ,silikatmantel der ,erde besitzt1 wie erwhnt1 nur ein ,achtel der ,zhigkeit des ,stahles4 ,die ,eigenschaften zhflssiger ,krper sind deswegen paradox1 weil es bei ihnen viel mehr auf die ,zeitdauer1 als auf die ,gre der deformierenden ,krfte ankommt4 ,deshalb fangen solche ,krper1 wenn man ihnen nur ,zeit lt1 unter dem ,einflu der ,schwere an zu flieen1 auch wenn sie sich gegen ,schlag und ,sto wie ein absolut fester ,krper verhalten4 ,ein ,stck ,kork lt sich mit ,gewalt nicht durch eine ,schicht ,pech hindurchtreiben1 aber wenn man ihm ,zeit lt1 gengt sein geringer ,auftrieb1 um vom ,boden eines ,gefes langsam durch das ,pech hindurch aufzusteigen4 ,einen noch besseren ,vergleich bietet ,siegellack bei ,zimmertemperatur4 ,wirft man eine ,stange ,siegellack auf den ,boden1 so zerspringt sie in scharfkantige ,stcke4 ,lt man sie aber1 an zwei ,punkten untersttzt1 in der ,schwebe liegen1 so kann man schon nach wenigen ,wochen ein ,durchhngen bemerken1 und nach einigen ,monaten hngen die nicht untersttzten ,teile fast vertikal herab4 ,aus den ,mondgezeiten im festen ,erdkrper berechnete _/,schweydar_/1 da die ,zhigkeit des ,simas noch etwa #ajjjjmal so gro ist wie die des ,siegellacks4 ,was also beim ,siegellack ein ,monat1 ist beim ,sima nahezu ein ,jahrtausend4 ,ein anderes1 fr die ,bewegungen der ,erdrinde besonders lehrreiches ,beispiel fr ,zhflssigkeit bildet das ,gletschereis4 ,auch hier erscheint das ,flieen auf den ersten ,blick paradox1 so da man besondere ,ursachen1 wie z4 ,b4 ,regelation 7,wiedergefrieren7 dafr annehmen zu mssen glaubte1 bis durch ,beobachtung der gleichfalls flieenden polaren ,gletscher mit ihren tiefen ,innentemperaturen in jngster ,zeit eine richtigere ,auffassung von der ,zhflssigkeit dieser ,gebilde gewonnen worden ist4 ,wir mssen nicht nur dem ,sima1 sondern auch dem ,sial einen erheblichen ,grad solcher ,zhflssigkeit zuschreiben1 denn wir erkennen bei richtiger ,deutung des ,kartenbildes auch bei den ,kontinentalschollen groe ,deformationen1 die nicht immer in ,faltungen ihr quivalent besitzen und also auf einem ,flieen beruhen mssen4 ,da aber die ,kontinentalschollen bis zu einem erheblichen ,grade ihre ,individualitt trotz aller ,deformationen im ,laufe der ,erdgeschichte bewahrt und sich nicht etwa wie eine flssige ,schicht wieder ber die ,simaoberflche ausgebreitet haben1 so ist doch ein deutlicher ,unterschied in bezug auf den ,flssigkeitsgrad des ,sials und des ,simas festzustellen4 ,auch bei noch so langen ,zeiten bedarf es anscheinend eines gewissen ,schwellenwertes der verschiebenden ,krfte1 um ein ,flieen zu erzeugen1 und dieser ,schwellenwert scheint beim ,sial wesentlich hher zu sein als beim ,sima1 so da letzteres bereits unter dem ,einflu der ,schwere fliet1 whrend fr ersteres doch grere ,krfte erforderlich scheinen4 ,eine ,wirkung der ,zhigkeit des ,simas ist das schon besprochene ,nachhinken der isostatischen ,ausgleichsbewegungen4 ,noch viele tausend ,jahre nach ,abschmelzen der ,eisbedeckung steigt der herabgedrckte ,krustenteil empor4 ,es ist nicht ohne ,interesse1 da der frher fr ,skandinavien erwhnte ,wert von #a m in #ajj ,jahren -- gleichfrmigen ,verlauf vorausgesetzt -- zu der ,annahme fhrt1 da die ,gesamterhebung um #bej m etwa #bejjj ,jahre gebraucht hat4 ,da der wirkliche ,verlauf aber wohl nicht gleichfrmig ist1 sondern sich asymptotisch dem ,stillstande nhert1 ist diese ,zahl jedenfalls noch erheblich zu verkleinern4 ,wir kommen damit auf eine ,zeitdauer1 die zu unseren ,vorstellungen vom ,alter der letzten ,eiszeit sehr gut pat4 ,erscheinungen der ,kontinentaltafeln4 ,illustration3 ,fig4 #g4 ,karte der ,kontinentalschollen in ,merkatorprojektion4 ,da unsere ganzen ,betrachtungen sich nicht auf die ,form der heutigen ,kstenlinien1 sondern auf die der ,kontinentaltafeln einschlielich der ,schelfe bezieht1 so ist es notwendig1 sich von dem gewohnten ,bilde der ,erdkarte etwas frei zu machen und eine gewisse ,vertrautheit mit der ,form der vollstndigen ,kontinentaltafeln zu gewinnen4 ,es sei deshalb in ,fig4 #g eine ,erdkarte der ,kontinentalblcke gegeben4 ,in der ,regel gibt die #bjj m-,tiefenlinie am besten den ,rand dieser ,tafeln wieder1 doch erreichen einige ,teile1 die noch sicher zu den ,kontinentaltafeln gehren1 auch #ejj m ,tiefe4 ,die grten ,abweichungen von den ,kstenlinien treten auf in der ,umgebung der britischen ,inseln1 auf der ,neufundland-,bank1 im ,nrdlichen ,eismeer1 wo ,spitzbergen1 ,franz ,josef-,land und neusibirische ,inseln mit ,eurasien verbunden erscheinen1 in der ,umgebung der ,falklandsinseln1 die auf dem sdamerikanischen ,schelf liegen1 bei den ,sunda-,inseln1 die einen groen1 mit ,asien zusammenhngenden ,lappen bilden1 und zwischen ,australien und ,neuguinea1 die als eine einzige groe ,tafel erscheinen4 ,auch die nordamerikanische ,scholle hngt durch den ,schelf der ,beringstrae unmittelbar mit der asiatischen zusammen4 ,es ist von ,wichtigkeit1 den ,proze der ,gebirgsfaltung etwas nher ins ,auge zu fassen4 ,er ist es ja1 welcher den ,zusammenschub der ,lithosphre zu immer grerer ,dicke vorzugsweise bewirkt und damit die ,kontinente aus dem ,meere auftauchen lt4 ,auch ,tafellnder lassen ja die ,faltung des ,urgesteins meist noch deutlich erkennen1 durch welche sie dem ,urmeere entstiegen sind4 ,erst nachtrglich sind diese anfangs als echte ,kettengebirge entstandenen ,faltungen durch ,verwitterung oder ,abrasion wieder eingeebnet worden1 so da man bisweilen aus dem ,grade dieser ,einebnung bereits einen rohen ,schlu auf das ,alter der ,faltung ziehen kann4 ,deshalb ist es wichtig1 ein mglichst klares ,bild von dem ,faltungsvorgang zu gewinnen4 _/,james ,hall_/ wurde zuerst auf die unbestreitbare ,tatsache aufmerksam1 da die ,mchtigkeit der ,sedimente gerade in ,faltengebirgen viel grer ist als in den benachbarten ungefalteten ,gebieten4 ,da es sich meist um kilometermchtige ,schichten handelt1 die gleichwohl alle in flacher ,see abgelagert sind1 deutete _/,hall_/ die ,erscheinung ganz richtig in der schon oben besprochenen ,weise1 da am ,orte des ,gebirges anfangs eine ,mulde 7,geosynklinale7 bestanden habe1 deren ,aufschttung mit ,sediment durch ein isostatisches ,sinken der ,scholle fast kompensiert wurde4 ,man kam so zu dem ,gesetz3 ,kettengebirge entstehen aus ,schelfen#ej4 ,da gerade die ,schelfe hier bevorzugt werden1 kann verschiedene ,grnde haben4 _/,reade_/ wies darauf hin1 da durch die kilometerdicken ,ablagerungen das ,urgestein in das ,gebiet der hheren ,temperatur hinabgedrngt und hierdurch plastischer gemacht wrde1 so da beim ,zusammenschub diese ,stelle zuerst nachgeben mu4 ,vielleicht darf man auch annehmen1 da solche ,geosynklinalen von ,anfang an durch eine besonders hohe ,lage der ,isotherme der ,schmelztemperatur ausgezeichnet waren1 und da deswegen ein ,sinken der ,scholle bei ,sedimentauflagerung besonders leicht eintreten konnte1 weil bei ,schollenverdickung die geschmolzenen ,massen an der ,unterseite der ,lithosphre leichter seitwrts ausweichen konnten4 ,auch dadurch wrde eine ,bevorzugung dieser ,stellen bei ,faltung erklrbar4 ,auerdem mu aber beachtet werden1 da die ,schollendicke aus isostatischen ,grnden bei ,schelfen viel geringer sein mu1 als bei den hheren ,teilen der ,kontinentalschollen1 wodurch die ,schelfe als ,zonen geringsten ,widerstandes an sich schon fr die ,faltung prdestiniert erscheinen4 ,illustration3 ,fig4 #h4 ,zusammenschub unter ,wahrung der ,isostasie4 ,die ,faltung selbst geschieht1 wie schon frher ausgesprochen1 unter ,wahrung der ,isostasie4 ,die ,rinde schwimmt ja auf der ,barysphre1 und daher mu auch bei der entstehenden ,verdickung das ,verhltnis von oberhalb und unterhalb des barysphrischen ,niveaus das gleiche bleiben wie vorher 7,fig4 #h74 ,nach oben gestaut werden also nur alle diejenigen ,schichten1 die schon vorher oberhalb des ,tiefseebodens lagen1 und diese betragen nur etwa #e ,proz4 der ganzen ,scholle1 whrend #ie ,proz4 eingetaucht sind4 ,was wir also in den ,gebirgen sehen1 ist nur ein sehr kleiner ,teil dieses ,zusammenschubes1 der weitaus grte ,teil sinkt bei der ,auffaltung nach unten4 ,da z4 ,b4 ein ,schelf von #gj km ,schollendicke nur um etwa #c-a_/b km aus der ,barysphre herausragt1 so wird1 wenn er mit einer ,sedimentschicht von der letzteren ,dicke bedeckt ist1 die nach oben gerichtete ,faltung zunchst nur aus ,sediment bestehen1 whrend das darunter liegende ,urgestein sich nach unten faltet1 bis die ,abtragung dies ,verhltnis ndert4 ,die ,schraubungen 7,torossen7 des ,meereises im ,polarmeer bilden eine ,erscheinung1 welche der ,gebirgsfaltung ganz analog ist1 ja geradezu als eine ,kopie im kleinen gelten kann4 ,auch hier sind es schwimmende ,schollen1 bei denen der ,hauptzusammenschub nach unten gerichtet ist1 whrend der nach oben gerichtete ,schraubwall nur den kleineren ,teil darstellt4 ,auch die tektonischen ,beben treten dabei im kleinen auf4 ,nur in bezug auf die ,zhigkeit des ,simas versagt der ,vergleich2 denn die ,eisscholle findet natrlich im ,wasser nicht gengend ,stirnwiderstand1 um einen ,schraubwall an der freien ,vorderkante zu bilden4 ,mit der nach unten gerichteten ,verdickung der ,scholle wird nun meist noch eine weitere ,vernderung vor sich gehen4 ,wenn1 wie frher wahrscheinlich gemacht wurde1 am ,unterrand der ungefalteten ,scholle etwa der ,schmelzpunkt der ,silikate erreicht ist1 so werden die tiefer hinabrckenden ,massen geschmolzen werden und sich an der ,grenze zwischen der festen ,scholle und dem darunter liegenden flssigen1 aber schweren ,sima ausbreiten4 ,besitzt die ,scholle keine fortschreitende ,bewegung ber das ,sima1 so wird diese ,ausbreitung nur die ,wirkung haben1 da das ,gebirge selbst weniger hoch wird und statt dessen auch die benachbarten ,teile der ,scholle gehoben werden4 ,wenn aber1 was in der ,regel der ,fall sein wird1 eine solche fortschreitende ,bewegung besteht1 so mssen offenbar die geschmolzenen ,massen einseitig sich ausbreiten1 da sie ebenso wie das flssige ,sima zurckbleiben4 ,in diesem ,fall entsteht eine unsymmetrische ,hhenverteilung1 indem sich die ,hebung nur auf die ,rckseite des ,gebirges 7im ,sinne der ,bewegungsrichtung der ,scholle7 beschrnkt1 vor dem ,gebirge dagegen eher eine ,senkung 7,vortiefe7 auftritt4 ,so drfen wir z4 ,b4 bei den ,alpen wie auch beim ,himalaja annehmen1 da die tief hinabgesenkten und geschmolzenen ,schollenteile einseitig nach ,norden ausgewichen sind und hier zur ,hebung des deutschen ,mittelgebirges bzw4 von ,tibet beigetragen haben4 ,dementsprechend zeigen auch die ,schweremessungen in den ,alpen1 da das grte ,massendefizit8 nicht unter der ,mittellinie1 sondern erheblich weiter nrdlich unter dem ,gebirge liegt4 ,wenn keine derartige ,schmelzung an der ,unterseite der ,schollenverdickung eintrte1 so knnte man aus der mittleren ,hhe des ,gebirges und seiner ,breite die ,gre des ,zusammenschubes berechnen4 ,nimmt man z4 ,b4 an1 da das ,gebirgsland vor dem ,zusammenschub einen ,schelf bildete1 dessen ,oberflche #bjj m unter dem ,meere lag 7und da die spezifischen ,gewichte des ,sials und des ,simas #b1h und #b1i sind71 so folgt fr eine mittlere ,seehhe des ,gebirges von #bjjj 7#djjj7 m eine ,verkrzung auf #j1f 7#j1d7 der ursprnglichen ,breite4 ,aus der mittleren ,seehhe der ,alpen wrde man hiernach fr dies ,gebirge einen ,zusammenschub berechnen1 wie er zwar den lteren ,anschauungen entsprach1 aber mit dem heute erkannten ,deckfaltenbau unvereinbar ist4 ,auch fr den ,himalaja erhlt man durch diese ,rechnung im gnstigsten ,falle nur einen ,zusammenschub ,lemuriens um #aejj km1 was als viel zu klein erscheint4 ,hierin zeigt sich deutlich der ,einflu der ,abschmelzung von unten4 ,da diese ,vorstellung aber berhaupt unabweisbar ist1 zeigt eine ,reihe anderer ,erscheinungen1 welche sich1 wie schon erwhnt1 wohl nur so erklren lassen1 da die geschmolzenen ,sialmassen von der ,unterseite einer ,kontinentalscholle bei deren ,verschiebung auch an ihrem ,rande auftauchen knnen und so unmittelbar in ,erscheinung treten 7,island1 das ,dreieck im ,winkel zwischen ,abessinien und der ,somali-,halbinsel1 die ,abrolhos-,bank1 die ,seychellen-,bank74 ,eine besondere ,erwhnung verdient die ,staffelung der ,gebirgsfalten4 ,die einzelnen ,faltenzge liegen meist nicht genau hintereinander1 sondern gestaffelt1 so da1 wenn man ein solches ,gebirge weithin verfolgt1 immer neue1 anfangs noch zurckliegende ,ketten an seinen ,vorderrand treten1 wo sie erlschen und den nchst hinteren ,platz machen4 ,sind die ,faltenzge gut getrennt1 so lt sich die ,staffelung schon auf der topographischen ,karte erkennen1 wie z4 ,b4 zwischen ,hindukusch und ,baikalsee oder am ,nordende der australischen ,kordilleren4 ,sind die ,falten eng zusammengeschoben1 so ist die ,staffelung entsprechend schwerer zu erkennen4 ,ein einfacher ,versuch zeigt1 unter welchen ,bedingungen die ,staffelung zustande kommt4 ,legen wir beide ,hnde auf ein ausgebreitetes ,tischtuch und nhern sie einander in gerader ,richtung1 so entsteht meist zwischen ihnen nur eine einzige riesige 7,deck-7 ,falte4 ,dies entspricht der ,faltung ohne ,staffelung1 wie bei den ,alpen4 ,versuchen wir aber1 die beiden ,hnde aneinander vorbeizuschieben1 so entsteht ein hbsches ,system kleiner1 paralleler und namentlich gestaffelter ,falten1 welches der ,staffelfaltung z4 ,b4 der ,dinarischen ,alpen entspricht4 ,man sieht nun leicht1 wie die verschiedenen ,arten der ,faltung miteinander zusammenhngen3 drngen die ,schollen gerade gegeneinander an1 so entstehen groe ,deckfalten1 wollen sie halbwegs aneinander vorbei1 so entstehen kleinere ,staffelfalten4 ,die ,fltelung wird immer enger1 je mehr die ,schollen einander aus dem ,wege gehen2 schlielich hrt die ,faltung ganz auf1 und es entsteht nur noch eine horizontale ,verwerfung 7,blattverschiebung74 ,es ist hiernach klar1 da ,staffelfalten besonders auch fr das seitliche ,ende groer ,gebirge charakteristisch sein mssen4 ,bei den weiter unten zu besprechenden ostasiatischen ,girlanden1 welche abgelste ,randketten darstellen1 ist diese ,staffelung besonders deutlich sichtbar gemacht4 ,ebenso wie die ,faltung der ,gebirge vollzieht sich auch ihre sofort einsetzende ,abtragung unter ,wahrung der ,isostasie4 ,in dem ,mae1 wie der hchste1 mittelste ,teil des ,gebirges durch die ,abtragung der ,sedimente entlastet wird1 steigt die ,scholle hier wiederum isostatisch empor1 so da schlielich nach vlliger ,entfernung des ,sediments ein ,urgebirge von fast gleicher ,hhe emporgewachsen ist4 ,dabei ist es wichtig1 da sich ,sediment und ,urgestein bei der ,faltung etwas verschieden verhalten3 ,sediment splittert mehr und fllt daher dem rinnenden ,wasser viel schneller anheim1 als das darunter liegende ,urgestein1 welches bei ,faltungen mehr fliet#ea4 ,daher lt die ,abtragung sehr nach1 sobald die ,sedimentdecke des ,gebirges beseitigt ist4 ,der ,himalaja mit seinen mchtigen ,sedimentaufstauungen befindet sich noch im ersten ,teile dieser ,entwickelung4 ,die ,abtragung ist hier eine gewaltige4 ,die ,gletscher sind unter enormen ,schuttmengen begraben4 ,bei den ,alpen ist nur noch im ,norden und ,sden die ,sedimentzone erhalten1 in der ,zentralkette ist das ,sediment beseitigt und das ,urgestein emporgestiegen2 die ,abtragung ist hier viel geringer geworden4 ,die ,schnheit unserer ,alpengletscher beruht zum groen ,teil auf ihrer ,mornenarmut4 ,und beim norwegischen ,gebirge1 das viel lter ist1 ist die ,sedimenthaube bereits ganz beseitigt1 und die heutige ,abtragung sehr gering4 ,durch diese ,betrachtungen wird offenbar allen denjenigen ,theorien1 welche gerade die ,erhebung8 der ,gebirge erklren wollen1 der ,boden entzogen4 ,denn sobald man berhaupt besondere ,krfte fr diese ,erhebung annimmt1 setzt man fest1 da sie sich entgegen der ,isostasie vollzieht1 was fr grere ,gebirge zweifellos nicht der ,fall ist4 ,von der ,natur der ,faltungskrfte entwirft die ,verschiebungstheorie ein ganz neues ,bild4 ,von einem ,gewlbedruck im ,sinne der ,schrumpfungshypothese ist ja keine ,rede mehr1 die lithosphrische ,haut1 die lngst nicht mehr die ganze ,erde umspannt1 schwimmt frei auf einer zhflssigen ,unterlage4 ,die ,krfte1 welche die ,gebirge falten1 mssen jetzt dieselben sein1 welche auch die ,horizontalverschiebungen der ,kontinente bewirken4 ,dabei haben wir die ,wahl zwischen zwei ,mglichkeiten3 ,einmal knnte eine ungleiche ,verteilung dieser ,krfte selbst bewirken1 da die verschiedenen ,teile der ,lithosphre sich verschieden schnell bewegen und also falten mssen4 ,andererseits kann aber auch bei gleichmiger ,verteilung der ,verschiebungskrfte ein solcher ,unterschied in der ,bewegung und damit eine ,faltung dadurch erzeugt werden1 da die verschiedenen ,teile der ,lithosphre bei ihrer ,bewegung ungleiche ,widerstnde erfahren4 ,gerade diese letztere ,erklrung erscheint von besonderer ,bedeutung1 denn wie die ,karte zeigt1 treten ,faltungen mit ,vorliebe am ,vorderrande triftender ,schollen auf1 wo also zu dem berall gleichen ,widerstand durch die ,reibung an der ,unterseite der ,scholle noch ihr ,stirnwiderstand hinzukommt1 der nicht unbetrchtlich sein wird1 weil es hier gerade die oberen1 ausgekhlten und daher weniger plastischen ,simaschichten zu verdrngen gilt4 ,das riesige ,andengebirge z4 ,b4 ist -- wenngleich auch ihm bereits ltere ,faltungen zugrunde liegen -- wesentlich tertiren ,ursprungs1 also gleichaltrig mit der ,verschiebung der amerikanischen ,schollen nach ,westen4 ,der ,schlu eines urschlichen ,zusammenhanges ist hier wohl kaum abzuweisen4 ,vielleicht noch klarer tritt dieselbe ,erscheinung bei der ,scholle ,australien--,neuguinea auf3 ,das hohe jugendliche ,gebirge auf ,neuguinea liegt auf der jetzigen1 die lteren ,faltungen ,neuseelands und ,ostaustraliens auf der frheren ,vorderseite der triftenden ,scholle4 ,auch in den ,fllen1 wo die ,faltung an der einen ,stelle durch ein ,aufreien der ,lithosphre an anderer ,stelle kompensiert erscheint1 ist diese ,erklrung durch ungleichen ,widerstand bei gleichmigen ,verschiebungskrften anwendbar1 wenn man nur die nicht unwahrscheinliche ,annahme macht1 da auch die ,reibung von unten an der zhflssigen ,simaunterlage rtlich verschieden ist4 ,insbesondere mte dies also auch fr das erste ,aufreien der ,lithosphre bei ,gelegenheit der ersten ,zusammenschbe der ,fall gewesen sein4 ,das letzte groe ,faltungssystem1 das tertire1 zeigt eine merkwrdige ,anordnung1 nmlich eine groe1 dem damaligen quator ungefhr entsprechende ,faltenzone1 dem der ,himalaja und die ,alpen angehren1 und dazu noch die groe meridionale ,faltenzone der ,anden4 ,die erstere entspricht einem allseitigen ,hinstreben der ,kontinente zum quator1 wie sie auch durch die europischen ,breitenbestimmungen besttigt wird4 ber diese ,erscheinung einer ,polflucht8 der ,kontinente1 die eine ,hauptursache der ,kontinentalverschiebungen zu sein scheint1 wird in dem ,kapitel ber die ,ursachen derselben nheres mitgeteilt werden4 ,es sei nur erwhnt1 da _/,kreichgauer_/ diesen quatorialen ,faltungsring auch fr die frheren geologischen ,zeiten nachweisen zu knnen glaubt1 namentlich fr die karbonischen ,faltungen1 welche in einem dem damaligen quator entsprechenden ,grtel die ,kohlenlager von ,asien1 ,europa und ,nordamerika enthalten4 ,das meridionale ,andensystem aber lt sich in ,verbindung bringen mit der gleichfalls vorwiegend meridionalen ,richtung der ,spaltungen1 hier insbesondere der atlantischen ,spalte1 die aber in der ,richtung des ,rheingrabens und namentlich des ostafrikanischen ,spaltensystems1 von dem im folgenden noch weiter die ,rede sein wird1 eine ,parallele hat4 ,auch in dieser ,hinsicht wird auf das ,kapitel ber die ,ursachen der ,verschiebungen verwiesen4 ,dagegen mssen wir den ,vorgang der ,spaltungen schon hier etwas nher ins ,auge fassen4 ,das schnste ,beispiel solcher ,spaltungen bilden die ostafrikanischen ,grben4 ,sie gehren einem groen ,bruchsystem an1 welches sich nach ,norden noch durch das ,rote ,meer1 den ,golf von ,akaba und das ,jordantal bis an den ,rand der taurischen ,faltungen verfolgen lt 7,fig4 #i74 ,nach neueren ,untersuchungen setzen sich diese ,brche auch nach ,sden noch bis zum ,kaplande fort1 doch sind sie am schnsten in ,deutsch-,ostafrika ausgebildet#eb4 ,wir lassen hier eine kurze ,beschreibung im engen ,anschlu an _/,neumayr-,uhlig_/ folgen#ec4 ,illustration3 ,fig4 #i4 ,die ostafrikanischen ,grben1 nach _/,supan_/4 ,grben1 mit ,wasser bedeckte ,grabenteile4 ,von der ,sambesimndung aus zieht sich ein solcher #ej bis #hj km breiter ,graben nach ,norden1 den ,shireflu und ,njassasee enthaltend1 um dann nach ,nordwesten zu drehen und sich zu verlieren4 ,dafr beginnt dicht neben ihm und parallel zu ihm der ,graben des ,tanganikasees1 von dessen ,groartigkeit der ,umstand zeugt1 da die ,tiefe des ,sees #agjj bis #bgjj m1 die ,hhe des mauerfrmigen ,steilabfalles aber #bjjj bis #bdjj m1 ja selbst #cjjj m betrgt4 ,in seiner nrdlichen ,fortsetzung enthlt dieser ,graben den ,russisiflu1 den ,albert-,edward- und den ,albertsee4 ,die ,rnder der ,senkung erscheinen aufgewulstet1 wie wenn hier das ,bersten der ,erde mit einer gewissen ,aufwrtsbewegung der pltzlich freigewordenen ,bruchrnder verbunden gewesen wre4 ,mit dieser eigentmlichen wulstigen ,formung der ,plateaurnder hngt es wohl auch zusammen1 da unmittelbar stlich vom ,abfall des ,tanganika die ,nilquellen entspringen1 whrend sich der ,see selbst zum ,kongo entleert48 ,ein dritter markanter ,graben beginnt stlich des ,viktoriasees1 enthlt weiter nrdlich den ,rudolfsee und biegt bei ,abessinien nach ,nordosten ab1 wo er sich einerseits in das ,rote ,meer und andererseits in den ,golf von ,aden fortsetzt4 ,im ,kstengebiet und im ,innern von ,deutsch-,ostafrika nehmen diese ,brche meist die ,form von ,bruchstufen an1 deren ,ostseite abgesunken ist#ed4 ,von besonderem ,interesse ist das in ,fig4 #i ebenso wie die ,grabensohle punktiert gezeichnete groe ,dreieck im ,winkel zwischen ,abessinien und der ,somalihalbinsel 7zwischen ,ankober1 ,berbera und ,massaua71 welches von vielen fr eine riesige ,verbreiterung des ,spaltenbodens gehalten wird4 ,das ganze ,land besteht1 wie frher erwhnt1 aus jungen vulkanischen ,laven4 ,es wurde schon gesagt1 da es vermutlich geschmolzene ,sialmassen von der ,unterseite des abessinischen ,gebirges sind1 die hier in der ,spalte aufgestiegen sind1 und die oberste schon erstarrt angetroffene ,simadecke als ,haube bis ber das ,meeresniveau emporgetragen haben4 ,schon die ,betrachtung der ,parallelitt der ,ksten ntigt wohl zu dieser ,auffassung als nachtrgliche ,strung4 ,die ,entstehung dieser in ,ostafrika selbst maschenfrmig angeordneten ,brche ist in geologisch junge ,zeiten zu setzen4 ,an mehreren ,stellen durchschneiden sie junge basaltische ,laven1 einmal auch pliozne ,swasserbildungen4 ,jedenfalls knnen sie also nicht vor ,schlu der ,tertirzeit entstanden sein4 ,andererseits scheinen sie zur ,diluvialzeit schon vorhanden gewesen zu sein1 wie man aus den ,strandterrassen als ,marken hheren ,wasserstandes bei den abflulosen1 auf der ,grabensohle liegenden ,seen geschlossen hat4 ,beim ,tanganikasee deutet auch seine offenbar frher marine1 dann aber dem ,swasser angepate sogenannte ,reliktenfauna auf lngeren ,bestand4 ,die hufigen ,erdbeben und der starke ,vulkanismus der ,bruchzone deuten aber wohl darauf hin1 da der ,trennungsproze jedenfalls auch heute noch im ,gange ist4 ,illustration3 ,fig4 #aj4 ,spaltung 7schematisch74 ,fr die mechanische ,deutung solcher ,grabenbrche ergibt sich nur insofern etwas ,neues1 als diese die ,vorstufe einer vlligen ,trennung der beiden ,schollenteile darstellen1 wobei es sich um rezente1 noch nicht beendete ,abspaltungen oder auch um frhere ,versuche einer solchen handeln kann1 die infolge ,erlahmens der ,zugkrfte wieder zur ,ruhe gekommen sind4 ,eine vollstndige ,trennung wrde sich nach unseren ,vorstellungen etwa in der in ,fig4 #aj schematisch dargestellten ,weise vollziehen4 ,zunchst wird nur in den oberen1 sprderen ,schichten ein klaffender ,ri entstehen1 whrend die unteren plastischen sich ziehen4 ,da vertikale ,steilwnde von der hier in ,betracht kommenden ,hhe viel zu groe ,anforderungen an die ,druckfestigkeit der ,gesteine stellen wrden1 so bilden sich gleichzeitig mit der ,spalte oder auch an ,stelle von ihr schrge ,rutschflchen aus1 lngs welchen die ,randpartien der beiden ,schollenteile unter zahlreichen lokalen ,erdbeben in demselben ,tempo in die ,spalte absinken1 wie diese sich ffnet1 so da immer nur ein ,grabenbruch miger ,tiefe in ,erscheinung tritt1 dessen ,boden aus verworfenen ,schollen derselben ,gesteinsserien besteht1 die auch seitwrts des ,grabens auf der ,hhe anstehen4 ,in diesem ,stadium ist der ,grabenbruch noch nicht isostatisch kompensiert1 wie es denn auch nach _/,e4 ,kohlschtter_/#ee bei einem groen ,teil der jungen ostafrikanischen ,grben der ,fall ist4 ,es ist ja ein unkompensiertes ,massendefizit vorhanden2 daher wird eine entsprechende ,schwerestrung beobachtet1 und auerdem steigen beide ,spaltenrnder zum isostatischen ,ausgleich empor1 so da der ,eindruck entsteht1 als gehe der ,graben gerade in der ,lngsrichtung durch eine ,aufwlbung hindurch4 ,schwarzwald und ,vogesen beiderseits des oberrheinischen ,grabenbruches sind die besten ,beispiele fr diesen ,randwulst4 ,reit endlich die ,spalte ganz durch die ,scholle hindurch1 so steigt das ,sima in ihr empor1 so da das bisherige ,massendefizit ersetzt wird und der ,graben sich nunmehr als ,ganzes isostatisch kompensiert erweist4 ,den ,boden des ,grabens bedecken auch hier an den meisten ,stellen vollstndig die ,bruchstcke der ,spaltenrnder1 doch kommt natrlich bei weiterer ffnung der ,augenblick1 wo auch die freie ,simaoberflche zutage tritt4 ,bei dem groen ,graben des ,roten ,meeres1 der nach _/,triulzi_/ und _/,hecker_/ bereits isostatisch kompensiert ist1 drfte die ,entwickelung so weit fortgeschritten sein1 da an den tieferen ,stellen bereits das ,sima unbedeckt ist4 ,bei der weiteren ,trennung der ,schollen bleiben die vom ,rande abgebrochenen ,teile als ,inseln zurck4 ,zu beachten ist dabei1 da diese ,brocken1 auch wenn sie mit ihren hchsten ,teilen das ,kontinentalniveau erreichen oder berschreiten1 durchaus nicht dieselbe ,mchtigkeit zu haben brauchen1 wie die ,kontinentalschollen4 ,sie brauchen statt dessen nur in dem eintauchenden ,teil wesentlich breiter zu sein als in dem emporragenden4 ,es braucht eben auch hier nur die ,bedingung erfllt zu sein1 da das ,verhltnis der ,massen oberhalb und unterhalb des barysphrischen ,niveaus das gleiche ist wie bei den groen ,kontinentaltafeln4 -- ,alle diese ,vorstellungen ber die ,natur der ,grabenbrche stehen nicht im ,widerspruche mit den landlufigen1 sondern ergnzen diese nur4 ,illustration3 ,fig4 #aa4 ,grerer ,einbruch durch ,dehnung der ,unterlage 7schematisch74 ,ebenso wie sich eine einzelne ,spalte mitunter in ein ausgedehntes1 maschiges ,netz kleinerer ,spalten auflsen kann 7das ,system der ostafrikanischen ,grben1 welches im ,roten ,meere in eine einzige ,spalte bergeht1 bildet ein ,beispiel dafr71 so kann sich auch statt eines einzelnen ,grabenbruches der ,niederbruch eines ausgedehnteren ,gebietes vollziehen4 ,das gische ,meer ist das beste ,beispiel dafr4 ,hier ist ein greres ,gebiet in jngster geologischer ,zeit in einzelne ,schollen zerbrochen1 die zu ungleicher ,tiefe abgesunken sind4 ,wir mssen annehmen1 da die tieferen ,schichten der ,lithosphre sich gezogen haben1 so da die ,verwerfungsspalten sich nach unten allmhlich verlieren4 ,der ,betrag der ,dehnung kann in unserer schematischen ,fig4 #aa an den schrgen ,verwerfungsflchen1 soweit sie frei sind1 abgemessen werden4 ,in hnlicher ,weise ist offenbar noch an vielen anderen ,stellen eine ,landverbindung versunken1 z4 ,b4 auch in der ,bass-,strae zwischen ,tasmanien und ,australien4 ,man sieht aber leicht1 da das ,ma dieses ,absinkens seine ,grenze hat1 und da eine vllige ,zerreiung und ,trennung der beiden ,schollen eintreten mu1 lange bevor die absinkenden ,stcke das barysphrische ,niveau erreichen4 ,unmittelbar vor dem ,abreien ,neufundlands von ,irland fand nach unseren ,vorstellungen der ,einbruch des ,kanals1 der ,nordsee und der anderen heute in ,schelfgebiete verwandelten frheren ,landgebiete um ,england statt4 ,aber es wurden doch nur flache ,schelfe1 dann trat eine vllige ,trennung der ,schollen ein4 ,erscheinungen des ,kontinentalrandes4 ,illustration3 ,fig4 #ab4 ,schwerestrung an einem ,kontinentalrand1 nach _/,helmert_/4 ,wie _/,schitz_/ zuerst aus den ,schweremessungen der im ,polarmeere ber dem ,schelfrande treibenden ,fram8 erkannte und _/,helmert_/#ef spter ausfhrlich ableitete1 zeigen die ,pendelbeobachtungen am ,rande der ,kontinentalschollen eine charakteristische ,schwerestrung1 welche in ,fig4 #ab nach ,helmert wiedergegeben ist4 ,nhert man sich vom ,lande der ,kste1 so wchst die ,schwere bis zu einem ,maximum an der ,kste selbst1 um dann schnell zu sinken und an der ,stelle1 unter welcher der ,boden der ,tiefsee beginnt1 ein ,minimum zu erreichen1 worauf sich dann in grerem ,kstenabstande wieder der normale ,wert einstellt4 ,das ,zustandekommen dieser ,schwerestrung kann man sich etwa folgendermaen vorstellen4 ,der ,beobachter auf dem ,lande1 der im ,inlande normale ,schwere gehabt hat1 erreicht an der ,kste ein ,maximum1 weil er sich dem schrg unter ihm liegenden schweren ,sima des ,tiefseebodens nhert4 ,dieser berschu an ,schwere sollte zwar dadurch wett gemacht werden1 da die obersten #d km durch das leichte ,seewasser ersetzt sind4 ,aber diese ,schichten liegen neben1 nicht mehr unter dem ,beobachter und bewirken also1 statt die ,schwere wieder auf ihren ,normalwert herabzudrcken1 eine ,lotabweichung im ,sinne einer ,anziehung des ,lotes durch die ,kontinentaltafel4 ,dem ,beobachter auf ,see1 der sich der ,kste nhert1 geht es umgekehrt3 ,das ,pendel reagiert auf die ,massenverringerung unter ihm1 und die ,massenvermehrung neben ihm kann nicht die ,gre1 sondern nur die ,richtung der ,schwerkraft beeinflussen1 so da ein ,minimum der ,schwere entsteht4 ,da berhaupt eine ,schwerestrung eintreten mu1 folgt schon aus der berlegung1 da eine vertikale ,grenzflche zwischen leichtem und schwerem ,material1 wie sie hier vorhanden ist1 nicht einer isostatischen ,massenlagerung entspricht1 sondern lediglich durch die ,molekularkrfte der ,kontinentalscholle erhalten bleiben kann4 ,man kann diese ,verhltnisse auch noch auf eine andere ,weise betrachten1 welche geeignet ist1 ihre ,wirkungen unmittelbar zu erlutern4 ,in einer ,kontinentalscholle mu der ,druck offenbar nach einem anderen ,gesetz mit der ,tiefe zunehmen als im ozeanischen ,gebiete4 ,vergleichen wir die ,drucke in gleichen ,hhen1 so finden wir1 da im ,kontinentalblock berall -- mit ,ausnahme seiner ,oberflche und seiner ,unterflche -- der ,druck hher ist als im ozeanischen ,gebiete4 ,legen wir die ,zahlenverhltnisse von ,fig4 #e 7,s4 #bc7 zugrunde1 so erhalten wir fr diesen ,druckberschu in der ,kontinentaltafel die ,werte3 ,bei #ajj m ,hhe ,druckberschu #j ,atm4 #j m #bh #dgjj m ,tiefe #hfj #ajjjjj m #j ,illustration3 ,fig4 #ac4 ,wirkung der ,druckkrfte am ,kontinentalrand 7schematisch74 ,der ,druckberschu wchst also im obersten ,teile sehr rasch1 weil dort ,gestein gegen ,luft steht1 im nchsten ,abschnitt nur etwa zwei ,drittel so rasch weiter1 da hier bereits ,wasser im ozeanischen ,gebiete vorhanden ist4 ,in der ,tiefe des ,tiefseebodens wird das ,maximum des ,druckberschusses erreicht4 ,in noch grerer ,tiefe wird dieser wieder kleiner1 da jetzt das schwerere ,sima im ozeanischen ,gebiete liegt und hier eine schnellere ,druckzunahme bewirkt4 ,und am ,unterrande der ,kontinentalscholle mssen die ,drucke natrlich ausgeglichen sein4 ,diese ,druckunterschiede verursachen am vertikalen ,kontinentalrande ein ,spannungsfeld1 welches bestrebt ist1 das ,material der ,kontinentaltafeln in die ozeanischen ,rume hinauszupressen1 und zwar am meisten in der ,schicht des ,tiefseebodens#eg4 ,wre das ,sial leichtflssig1 so wrde es sich in dieser ,schicht ausbreiten4 ,das ist nun nicht der ,fall4 ,aber es ist doch plastisch genug1 um diesen erheblichen ,druckkrften merklich nachzugeben4 ,das zeigt sich klar in den stufenfrmigen ,brchen1 welche den ,kontinentalrand in der ,regel begleiten 7,fig4 #ac74 ,dies seitliche ,vorquellen der tieferen plastischen ,schichten ist auch der ,grund dafr1 da die ,rnder zerspaltener und weit getrennter ,schollen1 wie ,sdamerika und ,afrika1 in ihrer ,kstenlinie die ,parallelitt besser bewahrt haben als in der ,grenzlinie zwischen ,kontinentalabfall und ,tiefseeboden4 ,illustration3 ,fig4 #ad4 ,girlanden von ,nordost-,asien4 7,tiefenlinien #bjj u4 #bjjj m2 ,tiefseerinnen punktiert47 ,es ist nicht undenkbar1 da der ,vulkanismus aus dem ,grunde so hufig an den ,ksten auftritt1 weil durch das geschilderte ,spannungsfeld die ,simaeinschlsse der ,lithosphre -- als welche wir _/,stbels_/ periphere ,herde bezeichnen knnen -- zur ,auspressung gelangen knnen4 ,ganz besonders sind diese ,bedingungen natrlich bei ozeanischen ,inseln zur ,stelle1 welche ringfrmig von einem solchen ,spannungsfelde umgeben sind#eh4 ,solche ,inseln mten auerdem in dem ,mae1 wie ihre untergetauchten ,massen sich seitlich ausbreiten1 nach und nach an ,hhe verlieren1 so da sich das ,sinken der ,korallenatolle auch auf diese ,weise erklren liee4 ,die interessanteste ,erscheinung des ,kontinentalrandes bilden aber die ,inselgirlanden1 die namentlich an der ostasiatischen ,kste ausgebildet sind 7,fig4 #ad74 ,auf der ,grundlage der alten ,vorstellungen hat _/,richthofen_/ fr sie eine ,erklrung gegeben#ei1 die wohl bisher das grte ,ansehen geniet1 wenn auch schon verschiedentlich ,widerspruch dagegen erhoben worden ist4 _/,richthofen_/ denkt sie sich entstanden durch einen vom ,pazifik kommenden ,zug in der ,erdrinde4 ,zusammen mit einer breiten ,zone des benachbarten ,festlandes1 die auch durch bogenfrmigen ,verlauf der ,kste und der ,erhebungen ausgezeichnet ist1 sollten die ,inselbgen ein groes ,bruchsystem bilden4 ,das ,gebiet zwischen ,inselkette und ,festlandskste sei die erste ,landstaffel81 welche infolge einer ,kippbewegung im ,westen unter den ,meeresspiegel getaucht sei1 whrend der ,ostrand als ,inselgirlande herausrage4 ,auf dem ,festlande glaubte _/,richthofen_/ noch zwei weitere derartige ,landstaffeln zu sehen1 deren ,senkung jedoch geringer war4 ,die regelmige ,bogenform dieser ,brche bildete zwar eine ,schwierigkeit1 doch glaubte man diesen ,einwand mit dem ,hinweise auf bogenfrmige ,sprnge im ,asphalt und anderen ,stoffen entkrften zu knnen4 ,es mu hervorgehoben werden1 da diese ,theorie ein groes historisches ,verdienst besitzt1 nmlich insofern1 als die ,einfhrung von ,zugkrften einen ,bruch mit dem ,dogma vom ,gewlbedruck darstellte1 und durch ihre ,autoritt die ,zurckfhrung sonstiger ,randbrche der ,kontinente auf ,zugkrfte ermglichte4 ,indessen stehen dieser _/,richthofen_/schen ,erklrung der ostasiatischen ,inselgirlanden schwerwiegende ,einwnde entgegen4 ,beim ,asphalt und anderen ,beispielen drften strukturelle ,vorbedingungen ntig sein1 um die ,bogenform der ,risse zu erzeugen4 ,wo solche fehlen1 sehen wir in der ,natur durch ,zug meist nur geradlinige ,risse entstehen1 von den geplatzten lfarben alter ,gemlde und den ,trocknungsrissen in ,lehm bis zu den ,grabenbrchen der ,erdrinde und den ,mondrillen4 ,die oben eingehend besprochenen ,grben ,ostafrikas zeigen uns1 wie solche durch ,zug entstandenen ,spalten der ,lithosphre aussehen4 ,wie _/,horn_/ betont hat#fj1 zeigt ,ostasien auch tektonisch gar nicht die ,merkmale von ,brchen1 sondern von einem ,zusammenschub senkrecht zur ,kste4 ,schon aus der topographischen ,karte erkennt man1 da wir nicht ein durch ,brche zerstckeltes ,tafelland wie ,ostafrika vor uns haben1 sondern da die ,inselreihen ebenso wie das kontinentale ,kstenland aus ,faltengebirgen aufgebaut sind1 die zur ,kste parallel verlaufen4 ,namentlich spricht aber die ,tiefenkarte1 so unvollkommen sie infolge mangelnder ,lotungen auch heute noch ist1 dafr1 da _/,richthofens_/ ,erklrung einer ,abnderung bedarf4 ,denn sie zeigt1 da zwischen ,girlande und ,festlandsrand die ,erdoberflche sich nicht allmhlich senkt1 sondern ein ,tiefseebecken eingeschaltet ist1 welches bereits dicht innerhalb der ,girlande groe ,tiefen erreicht4 ,nach unseren ,vorstellungen von der barysphrischen ,natur der ,tiefseebden liegt hier zwischen ,girlande und dem ,festlande das ,sima fensterartig zutage4 ,die ,inselgirlanden stellen also abgelste oder in ,ablsung begriffene ,randketten der ,kontinentalscholle dar4 ,um zu einer genaueren ,auffassung dieses ,ablsungsvorganges zu gelangen1 mssen wir die in den ,girlanden auftretenden ,gesetzmigkeiten etwas schrfer ins ,auge fassen4 ,sehr auffllig ist ihr bereinstimmender geologischer ,bau4 ,die konkave ,seite der ,girlande trgt stets eine ,reihe von ,vulkanen1 offenbar eine ,folge des bei ihrer ,biegung hier entstehenden ,druckes1 der die ,simaeinschlsse herauspret4 ,die konvexe ,seite dagegen trgt tertire ,sedimente1 whrend diese am entsprechenden ,festlandsufer meist fehlen4 ,dies deutet an1 da die ,ablsung erst in jngster geologischer ,zeit vor sich gegangen ist1 und da die ,girlande zur ,zeit der ,ablagerung dieser ,sedimente noch den ,rand des ,festlandes bildete4 ,diese tertiren ,sedimente zeigen berall starke ,lagerungsstrungen1 eine ,folge des bei der ,biegung hier auftretenden ,zuges1 der zur ,zerklftung und zu vertikalen ,verwerfungen fhrt4 ,da dieser ,auenrand der ,girlande trotz der mit der ,dehnung sonst berall verbundenen ,senkung gehoben erscheint1 deutet eine ,kippbewegung der ,girlande an1 die man sich dadurch verursacht denken kann1 da sie gem der allgemeinen ,westwanderung der ,kontinentalscholle an ihren ,endpunkten mitgeschleppt1 in der ,tiefe aber durch das ,sima zurckgehalten wird4 ,mit demselben ,vorgang scheint auch die meist ihren ,auenrand begleitende ,tiefseerinne zusammenzuhngen4 ,es ist sehr auffllig1 da sich diese ,rinne niemals auf der frisch entblten ,simaflche zwischen ,kontinent und ,girlande1 sondern stets nur an deren ,auenrande1 also an der ,grenze des alten ,tiefseebodens bildet4 ,sie erscheint hier als eine ,spalte1 deren eine ,seite von dem stark ausgekhlten und bis in groe ,tiefen bereits erstarrten alten ,tiefseeboden und deren andere ,seite von dem lithosphrischen ,material der ,girlande gebildet wird4 ,gerade in ,verbindung mit der genannten ,kippbewegung der ,girlande wre die ,bildung einer solchen ,randspalte zwischen ,sial und ,sima sehr verstndlich4 ,das frisch entblte ,sima am ,kontinentalrand ist dagegen zu flssig1 um eine ,spalte bilden zu knnen4 ,natrlich bedarf aber diese ,vorstellung von der ,natur der ,tiefseerinnen noch der ,kontrolle1 namentlich durch ,schweremessungen4 ,wir werden spter auch ,flle kennen lernen1 wo noch andere ,ursachen fr die ,entstehung einzelner solcher ,rinnen anzunehmen sind4 ,es bestehen aber noch andere ,gesetzmigkeiten bei den ostasiatischen ,girlanden4 ,zunchst ist die bauchige ,kstenlinie des ,kontinents1 dem sie vorgelagert sind1 zu nennen4 ,namentlich1 wenn wir auer der ,kstenlinie selber auch die #bjj m-,tiefenlinie in ,fig4 #ad betrachten1 so zeigt sich1 da der ,kontinentalrand stets das ,spiegelbild einer ,s-,form aufweist1 whrend die davor liegende ,girlande einen einfachen konvexen ,bogen bildet4 ,diese ,verhltnisse sind schematisch in ,fig4 #ae ,b dargestellt4 ,die ,erscheinung ist bei allen drei in ,fig4 #ad enthaltenen ,girlanden in gleicher ,weise ausgebildet und trifft z4 ,b4 auch beim ostaustralischen ,kontinentalrand und seiner einstigen1 durch den ,sdost-,auslufer ,neuguineas und ,neuseeland gebildeten ,girlande zu4 ,diese bauchigen ,kstenlinien kennzeichnen einen ,zusammenschub parallel zur ,kste und also auch zur ,streichrichtung der ,kstengebirge4 ,sie sind als horizontale ,grofalten zu betrachten4 ,es handelt sich hierbei um eine ,teilerscheinung in dem gewaltigen ,zusammenschub1 den das ganze stliche ,asien in der ,richtung ,nordost-,sdwest erfahren hat4 ,macht man den ,versuch1 diese ,schlangenlinie der ostasiatischen ,festlandskste zu gltten1 so wchst die ,entfernung zwischen ,hinterindien und der ,beringstrae1 die jetzt #iajj km betrgt1 auf #aaajj km4 ,illustration3 ,fig4 #ae4 ,schema der ,entstehung von ,inselgirlanden4 ,a ,querschnitt2 ,b ,aufsicht4 7,der stark ausgekhlte ,teil des ,sima ist durch ,strichelung bezeichnet47 ,bei dieser ,vorstellung eines ,zusammenschubes in der ,streichrichtung einer bereits vorhandenen ,faltung mssen wir etwas verweilen4 ,durch ,faltung wird die ,struktur einer ,kontinentalscholle wesentlich verndert4 ,namentlich wenn die einzelnen ,gebirgsketten gut voneinander getrennt sind1 mu offenbar eine ,art ,teilbarkeit nach parallelen vertikalen ,ebenen entstehen 7vgl4 den schematischen ,querschnitt ,a in ,fig4 #ae74 ,wie wird sich ein solches ,gebilde bei ,zusammenschub in ,richtung der ,gebirgskmme verhalten8 ,ein extremes ,beispiel haben wir in einem ,spiel ,karten4 ,legen wir es auf den ,tisch1 so haben wir horizontale ,schichtung1 und ein ,zusammenschub fhrt zu der gewhnlichen ,gebirgsfaltung1 bei der die ,falten nur nach oben oder unten ausweichen4 ,stellen wir das ,spiel aber auf die hohe ,kante1 so haben wir vertikale ,teilbarkeit2 ein ,zusammenschub fhrt jetzt zu seitlichem1 horizontalem ,ausweichen der ,falten4 ,schon beim ,kartenspiel sehen wir1 da oft zufllig einzelne ,randglieder sich durch abweichende ,krmmung abzweigen1 whrend der ,rest geschlossen bleibt4 ,bei den ostasiatischen ,inselgirlanden wird diese ,abzweigung offenbar durch die ,westwanderung der ,kontinentalmassen unmittelbar herbeigefhrt4 ,alle ,girlanden1 welche wir auf der ,erdkarte sehen1 namentlich auch die ,girlanden ,mittelamerikas1 die ,antillen1 bleiben nach ,osten zurck oder doch -- bei den ,aleuten -- nach derjenigen ,richtung1 welche im ,diluvium mit ,rcksicht auf die damalige ,pollage ,osten war4 ,sehr auffllig ist ferner die gleichartige ,staffelung der ,girlanden4 ,die ,aleuten bilden eine ,kette1 welche weiter stlich in ,alaska nicht mehr ,randkette ist1 sondern aus dem ,innern kommt4 ,sie endigen bei ,kamtschatka1 von wo ab nun die bisher innere ,kamtschatka-,kette mit den ,kurilen als uerste ,kette die ,girlande bildet4 ,diese endigt wiederum bei ,japan1 um der bisher inneren ,kette ,sachalin-,japan den ,platz zu rumen4 ,auch sdlich von ,japan lt sich diese ,anordnung noch weiter verfolgen1 bis bei den ,sunda-,inseln die ,verhltnisse verworrener werden4 ,und auch die ,antillen zeigen genau dieselbe ,staffelung4 ,es liegt auf der ,hand1 da diese ,staffelung der ,girlanden eine unmittelbare ,folge der ,staffelung der einstigen ,randgebirge der ,kontinente ist und also auf das frher besprochene allgemeine ,gesetz der ,staffelfalten zurckgeht4 ,die auffllig gleiche ,lnge der ,girlanden ,aleuten #bijj1 ,kamtschatka-,kurilen #bfjj1 ,sachalin-,japan #cjjj1 ,korea-,riu-,kiu #bejj1 ,formosa-,borneo #bejj1 ,neuguinea-,neuseeland ehemals #bgjj km#fa knnte vielleicht auf diese ,weise bereits tektonisch in der ,anlage der ,randgebirge vorgezeichnet sein2 es knnte aber auch sein1 da sie die ,grenze darstellt1 bis zu welcher sich eine ,druckbertragung beim ,zusammenschub des ,kontinentalrandes geltend macht4 ,denn wenn wir auf unser ,beispiel mit dem ,kartenspiel zurckgehen1 so ist klar1 da die sich abzweigenden ,randketten nicht beliebig lang sein knnen1 sondern nur so lang1 da eine ,druckbertragung von den beiden ,endpunkten her noch mglich ist4 ,betrachten wir die ,verteilung der ,girlanden im ,pazifik1 so sehen wir ein grozgiges ,system4 ,namentlich wenn wir ,neuseeland als einstige ,girlande ,australiens auffassen1 so ist die ganze ,westkste des ,pazifik mit ,girlanden bedeckt1 whrend die ,ostkste frei davon ist4 ,bei ,nordamerika kann man vielleicht in der ,abtrennung von ,inseln zwischen #ej und #ee ,breite1 der ,kstenausbauchung bei ,san ,franzisko und der ,abtrennung der kalifornischen ,randkette noch unentwickelte ,anfnge zur ,girlandenbildung erkennen4 ,im ,sden lt sich mglicherweise die ,westantarktis als ,girlande 7dann vermutlich ,doppelgirlande7 ansprechen4 ,im ganzen deutet also das ,girlandenphnomen auf eine ,verschiebung der westpazifischen ,kontinentalmassen1 die etwa nach ,westnordwest1 also fr die diluviale ,pollage etwa nach ,westen gerichtet war1 die ferner mit der ,lngsachse des ,pazifik 7,sdamerika-,japan7 und mit der ,hauptrichtung der alten pazifischen ,inselreihen 7,hawaii-,inseln1 ,marshall-,inseln1 ,gesellschafts-,inseln usw47 zusammenfllt4 ,die ,tiefseerinnen1 einschlielich der ,tongarinne1 sind als ,spalten senkrecht zu dieser ,verschiebungsrichtung angeordnet4 ,es ist wohl keine ,frage1 da alle diese ,dinge urschlich miteinander verknpft sind4 ,stellen wir uns ein kreisrundes ,blatt aus ,gummi vor1 welches in die ,lnge gezogen wird1 so haben wir ein hnliches ,bild3 der eine ,durchmesser wchst1 der andere verkleinert sich2 durch das ,ziehen des ,gummis werden alle ,punktgruppen 7,inselgruppen7 zu ,ketten in die ,lnge gezogen1 und senkrecht zur ,zugrichtung reien ,spalten auf4 ,die ostasiatischen ,inselgirlanden treten hierdurch in enge ,beziehung zum ,bau des ganzen pazifischen ,ozeans1 ebenso wie sie in engster ,beziehung zum ,bau von ,asien stehen4 ,das ,zurckbleiben der sich ablsenden ,randketten leitet uns hinber zu einem allgemeineren ,gesetz1 nach welchem berhaupt alle kleineren lithosphrischen ,bruchstcke1 also namentlich ,inseln1 aber auch vorspringende ,halbinseln1 bei der ,westwanderung der ,kontinente zurckbleiben2 sie bleiben gewissermaen im ,sima stecken1 whrend die groen ,schollen sich ber dasselbe fort verschieben4 ,es ist nicht schwer1 einzusehen1 da der ,grund hierfr in dem ,stirnwiderstand der bewegten ,schollen im ,sima zu suchen ist1 der fr kleine ,schollen relativ viel grer ist als fr groe1 weil nmlich die ,mchtigkeit oder ,eintauchtiefe der kleineren ,schollen nicht entsprechend ihrer ,dimension verkleinert ist#fb4 ,so bleiben nicht nur die ,inselgirlanden und die ganz abgetrennten ,inselgruppen im ,sima stecken1 whrend die ,kontinentalscholle sich weiterschiebt1 sondern auch der zerrissene lithosphrische ,lappen ,hinterindiens und der ,sunda-,inseln bleibt nach ,osten zurck1 die ,sdspitze ,grnlands1 ,florida1 ,feuerland und ,grahamland4 ,die ,tiefenkarte der ,drakestrae 7,fig4 #af7 mit diesen beiden nach ,osten zurckbleibenden ,landspitzen kann geradezu als ,illustration fr diese plastischen ,deformationen dienen4 ,noch im ,diluvium hat hier ,landverbindung geherrscht1 was nur mglich war1 wenn beide ,landspitzen noch in der ,gegend des ,inselbogens der ,sandwichinseln lagen4 ,seitdem sind sie von da aus nach ,westen weiter gewandert1 ihre schmale ,verbindung aber ist im ,sima stecken geblieben4 ,illustration3 ,fig4 #af4 ,tiefenkarte der ,drakestrae1 nach _/,grolls_/ ,tiefenkarten der ,ozeane4 ,wir knnen aus dieser ,abbildung #af noch eine weitere ,erscheinung ablesen1 die eine wichtige ,rolle in der ,grotektonik zu spielen scheint1 nmlich das ,gleiten der ,randketten4 ,diese ,erscheinung hat eine gewisse ,verwandtschaft mit den ,inselgirlanden1 insofern es sich in beiden ,fllen um eine ,ablsung von ,randketten handelt4 ,in der ,glaziologie besteht eine ganz entsprechende ,verwandtschaft zwischen ,spalten und ,blaubndern4 ,beide entstehen als ,diskontinuitten infolge unzureichender ,plastizitt und stellen ,trennungen dar1 die offenen ,spalten unter ,zug1 die ,blaubnder unter ,druck1 beide unter ,blattverschiebung4 ,die gleitenden ,randketten der ,gebirge entsprechen den ,blaubndern1 welche dem ,seitenrand eines ,gletschers folgen4 ,die ,randkette klebt eben am alten ,simaboden der ,tiefsee1 und es bildet sich zwischen ,randkette und der nchst inneren ,kette eine ,gleitflche aus1 lngs welcher nun beliebig groe ,blattverschiebungen eintreten knnen4 ,illustration3 ,fig4 #ag4 ,tiefenkarte von ,hinterindien4 7,tiefenlinien #bjj u4 #bjjj m2 ,tiefseerinne punktiert47 ,noch zwei besondere ,flle seien erwhnt1 um die plastischen ,deformationen der ,kontinentalschollen zu erlutern4 ,in ,fig4 #ag ist eine ,tiefenkarte von ,hinterindien dargestellt4 ,der ,knick der ,malakka-,halbinsel entspricht dem ,nordabbruch von ,sumatra2 aber es ist nicht mglich1 die nrdlich dieser ,insel erkennbare fensterartige ,entblung der ,barysphre dadurch wieder zuzudecken1 da wir die ,halbinsel ,malakka wieder ausrichten4 ,das zeigt schon die vor dem ,fenster liegende ,inselkette der ,andamanen4 ,wir mssen hier offenbar annehmen1 da der groe ,zusammenschub des ,himalaja einen ,zug auf die hinterindischen ,ketten in ihrer ,lngsrichtung ausgebt hat1 da unter diesem ,zuge die ,sumatrakette am ,nordende dieser ,insel gerissen ist und da der nrdliche ,teil der ,kette 7,arakan7 wie ein ,tauende nach ,norden in den groen ,zusammenschub hineingezogen worden ist und noch wird4 ,zu beiden ,seiten dieser grandiosen ,blattverschiebung mssen sich dabei ,gleitflchen ausgebildet haben4 ,interessanterweise blieb die uerste ,randkette1 die ,andamanen und ,nikobaren1 am ,sima haften1 und es war erst die zweite ,kette1 die diese merkwrdige ,verschiebung erfuhr4 ,illustration3 ,fig4 #ah4 ,kalifornien und die ,erdbebenverwerfung von ,san ,franzisko4 ,das zweite ,beispiel ist ,kalifornien4 ,die kalifornische ,halbinsel zeigt an ihren seitlichen ,vorsprngen ,schleppungserscheinungen 7,fig4 #ah71 die ein ,vorwrtsdrngen der ,landmassen nach ,sdsdost zu beweisen scheinen4 ,die ,spitze der ,halbinsel ist durch den ,stirnwiderstand des ,sima bereits amboartig verdickt1 und die ,halbinsel erscheint im ganzen bereits stark verkrzt1 wie aus dem ,vergleich mit dem ,ausschnitt des kalifornischen ,golfs hervorgeht4 ,da die ,spitze frher wirklich in der vor ihr liegenden ,einkerbung der mexikanischen ,kste gelegen hat1 besttigt die geologische ,karte durch das gleichartige ausgedehnte ,vorkommen von ,intrusivgesteinen 7postkambrischen7 hben und drben4 ,man braucht aber wohl nicht anzunehmen1 da diese ,verkrzung ganz als ,zusammenschub zu deuten ist1 es handelt sich offenbar auerdem auch um ein ,gleiten4 ,wir knnen die ganze ,halbinsel und die nrdlich sich anschlieenden ,kstenketten als gleitende ,randketten betrachten1 die allerdings im nrdlichen ,teil mit der ,hauptscholle wieder fest zusammenhngen1 wodurch die groe ,ausbauchung der ,uferlinie bei ,san ,franzisko ihre ,erklrung als ,stauung findet4 ,diese ,auffassung wird in auffallender ,weise besttigt durch die berhmte ,erdbebenverwerfung von ,san ,franzisko vom #ah4 ,april #aijf1 die nach _/,rudzki_/#fc in unsere ,fig4 #ah eingezeichnet ist4 ,denn der stliche ,teil schnellte hierbei nach ,sden1 der westliche nach ,norden4 ,wie zu erwarten1 zeigten die ,vermessungen1 da der ,betrag dieser ,blattverschiebung mit zunehmender ,entfernung von der ,spalte immer geringer wurde und in grerer ,entfernung nicht mehr nachweisbar war4 ,die groe nordamerikanische ,scholle strebt also1 relativ zum ,sima1 nach ,sden1 und ihre westlichen ,randketten erfahren so groen seitlichen ,widerstand am ,boden des ,pazifik1 da sie an diesem kleben und infolgedessen an dem ,hauptteil der ,scholle entlanggleiten4 ,grtenteils ist diese ,gleitbewegung wohl ein kontinuierliches ,flieen2 wchst aber das ,spannungsfeld ber die ,grenze der ,bruchfestigkeit hinaus1 so kommt eben eine pltzliche ,verwerfung den reinen ,fliebewegungen zu ,hilfe4 ,endlich sei noch kurz des bekannten ,unterschiedes zwischen pazifischem8 und atlantischem8 ,kstentypus gedacht4 ,die atlantischen8 ,ksten stellen ,brche eines ,tafellandes dar1 whrend die pazifischen8 durch ,randketten und vorgelagerte ,tiefseerinnen gekennzeichnet sind4 ,zu den ,ksten mit atlantischem ,bau zhlt man auch diejenigen von ,ostafrika mit ,madagaskar1 ,vorderindien1 ,west- und ,sdaustralien1 sowie die ,ostantarktis1 zu den pazifischen auch die ,westkste ,hinterindiens und des ,sunda-,archipels1 die ,ostkste ,australiens mit ,neuguinea und ,neuseeland1 und die ,westantarktis4 ,auch ,westindien mit den ,antillen hat pazifischen ,bau4 ,den tektonischen ,unterschieden dieser beiden ,typen entspricht auch ein verschiedenes ,verhalten der ,schwerkraft#fd4 ,die atlantischen ,ksten sind1 abgesehen von der oben beschriebenen ,strung des ,kontinentalrandes1 isostatisch kompensiert1 d4 h4 die schwimmenden ,kontinentalschollen sind hier im ,gleichgewicht4 ,dagegen herrscht bei den pazifischen ,ksten keine ,isostasie4 ,bekannt ist ferner1 da atlantische ,ksten relativ frei von ,erdbeben und auch von ,vulkanen sind1 whrend pazifische an beiden reich sind4 ,wo einmal an einer ,kste atlantischen ,typs ein ,vulkan auftritt1 zeigen seine ,laven1 worauf _/,becke_/ hingewiesen hat1 systematische mineralogische ,unterschiede gegenber den pazifischen ,laven1 sie sind nmlich schwerer und eisenreicher1 scheinen also aus grerer ,tiefe zu stammen4 ,vom ,standpunkt der ,verschiebungstheorie ergibt sich noch ein weiterer ,unterschied zwischen diesen beiden ,kstentypen1 welcher vielleicht geeignet ist1 ,licht auf den urschlichen ,zusammenhang dieser ,erscheinungen zu werfen4 ,die atlantischen ,ksten sind nmlich stets solche1 welche sich erst seit dem ,mesozoikum1 zum ,teil noch erheblich spter1 durch ,spaltung der ,scholle gebildet haben4 ,der vor ihnen liegende ,meeresboden stellt also eine relativ frisch entblte ,sima-,oberflche dar und mu daher als relativ flssig betrachtet werden4 ,es kann aus diesem ,grunde nicht berraschen1 da diese ,ksten isostatisch kompensiert sind4 ,bei ,verschiebungen ferner erfahren die ,kontinentalrnder wegen dieser greren ,flssigkeit des ,simas nur wenig ,widerstand und werden daher weder gefaltet noch gepret1 so da weder ,randgebirge noch ,vulkane entstehen4 ,auch ,erdbeben sind hier nicht zu erwarten1 da das ,sima flssig genug ist1 um alle erforderlichen ,bewegungen ohne ,diskontinuitt1 durch reines ,flieen1 zu ermglichen4 ,die ,kontinente verhalten sich hier1 bertrieben ausgedrckt1 wie starre ,eisschollen in flssigem ,wasser4 ,ganz anders aber bei den alten1 tief ausgekhlten ,meeresbden vor den pazifischen ,ksten4 ,hier ist das ,sima fast von gleicher1 ja bisweilen vielleicht grerer ,zhigkeit als das ,sial des ,kontinentalrandes4 ,die ,kontinente verhalten sich hier nicht mehr wie starre ,schollen auf einer ,flssigkeit1 sondern wie eine plastische ,haut auf einer sehr zhflssigen ,masse1 z4 ,b4 wie ,schlacken auf einer erstarrenden ,schmelze4 ,bei ,verschiebungen erfahren sie starken ,stirnwiderstand 7whrend die ,reibung an ihrer ,unterseite1 wo das ,sima wieder flssiger ist1 relativ gering ist71 so da ,randgebirge aufgeworfen werden1 sobald die ,bewegung eine ,komponente gegen den alten ,tiefseeboden hin besitzt4 ,ist sie von ihm fortgerichtet1 so haftet die ,randkette am ,tiefseeboden1 und statt da dieser sich zieht1 zerreit lieber die lithosphrische ,haut und lt die ,randkette als ,girlande zurck1 whrend der ,zwischenraum mit leichtflssigerem ,sima aus der ,tiefe gefllt wird4 ,die bis in groe ,tiefen fortgeschrittene ,erstarrung des alten ,meeresbodens befhigt diesen auch1 spaltenhnliche ,erscheinungen1 die ,tiefseerinnen1 zu bilden4 ,bei dem geringen ,flssigkeitsgrade des ,simas wird hier hufig die ,spannungsgrenze berschritten werden1 bei der ein pltzliches ,zerreien der lithosphrischen ,haut1 also ein ,erdbeben1 eintritt4 ,da auch die vulkanischen ,magmen hier eine andere ,zusammensetzung haben1 erscheint gleichfalls verstndlich4 ,erscheinungen der ,tiefseebden4 ,man braucht nicht anzunehmen1 da mit dem ,zutagetreten des hoch temperierten ,simas am ,meeresboden irgendwelche katastrophalen ,ereignisse verbunden wren4 ,der kritische ,druck8 des ,wassers betrgt ja nur #bj ,atm4 und wird also schon in #bjj m ,tiefe erreicht4 ,in greren ,tiefen tritt also bei noch so groer ,erhitzung keine ,dampfbildung mehr ein1 sondern das berkritisch erhitzte ,wasser sucht nur vermge seiner ,gewichtsverminderung aufzusteigen1 wobei es natrlich bald der ,mischung mit den fast auf den ,gefrierpunkt abgekhlten ,wassermassen der ,tiefsee anheimfllt4 ,so pflegen ja auch unterseeische ,lavaergsse in aller ,ruhe zu erfolgen4 ,nach _/,bergeat_/ haben z4 ,b4 in den ,jahren #ahhh1 #ahhi und #ahib in der ,nhe von ,vulcano solche unterseeischen ,ausbrche in #gjj bis #ajjj m ,tiefe stattgefunden und eine ,zerreiung des von ,lipari nach ,milazzo fhrenden ,kabels zur ,folge gehabt1 wodurch man berhaupt erst auf sie aufmerksam wurde4 ,es gilt als eine bekannte ,eigentmlichkeit solcher submarinen ,eruptionen1 sich fast geruschlos zu vollziehen#fe4 ,die ,tiefen der drei groen ,ozeane sind nicht genau dieselben4 _/,krmmel_/#ff gibt als mittlere ,tiefe des ,pazifik #djig1 des ,indik #cibi und des ,atlantik nur #cheh m an1 und auf ,grund der ,ausmessung der _/,groll_/schen ,tiefenkarten fand _/,kossinna_/#fg noch grere ,unterschiede1 nmlich fr den ,pazifik #dbhf m und den ,indik #cigg m4 ,da dieser ,unterschied der ,tiefen kein zuflliger ist1 sondern ein systematischer1 und da er mit dem zwischen atlantischem und pazifischem ,kstentyp zusammenhngt1 zeigt am besten der ,indik1 dessen ,westhlfte atlantischen1 und dessen ,osthlfte pazifischen ,charakter trgt4 ,denn hier ist wiederum die ,osthlfte erheblich tiefer als die ,westhlfte4 ,diese ,dinge haben fr die ,verschiebungstheorie deshalb ein besonderes ,interesse1 weil ein ,blick auf die ,karte zeigt1 da es gerade die ltesten ,tiefseebden sind1 welche die grte ,tiefe haben1 whrend diejenigen1 welche erst vor relativ kurzen ,zeiten entblt sind1 die geringste ,tiefe zeigen4 ,illustration3 ,fig4 #ai4 ,karte der ,tiefseesedimente1 nach _/,krmmel_/4 #a roter ,tiefseeton1 #b ,radiolarienschlamm4 ,ein getreues ,bild dieser ,tiefenverhltnisse und damit auch des ,alters der ,tiefseebden gibt auch die ,verteilung der ,tiefseesedimente 7,fig4 #ai71 worauf _/,krmmel_/ mich seinerzeit persnlich aufmerksam gemacht hat4 ,in berraschender ,weise sieht man hier sozusagen die ,spur der ,verschiebungen4 ,der rote ,tiefseeton und der ,radiolarienschlamm1 die beiden echt abyssischen8 7,tiefsee-7 ,sedimente1 sind wesentlich auf den ,pazifik und stlichen ,indik beschrnkt1 whrend ,atlantik und westlicher ,indik von epilophischen8 ,sedimenten bedeckt sind1 deren grerer ,kalkgehalt mit der geringeren ,meerestiefe urschlich verknpft ist4 ,diese ,unterschiede der ,tiefe der ,ozeane knnen natrlich durch verschiedenes spezifisches ,gewicht der darunterliegenden ,gesteine verursacht sein4 ,der mineralogische ,unterschied zwischen pazifischen und atlantischen ,laven legt sogar diese ,auffassung sehr nahe4 ,es knnte ja sein1 da sich die ,zusammensetzung der zhen ,simaflssigkeit im ,laufe der ,erdgeschichte durch ,auskristallisieren gewisser ,bestandteile oder andere ,ursachen etwas gendert hat1 und da die ,tiefseebden deshalb je nach ihrem ,alter verschiedene ,eigenschaften besitzen4 ,allein man sollte dann wohl erwarten1 da gerade junge ,meeresbden die grten1 nicht die kleinsten ,tiefen aufweisen4 ,wahrscheinlicher drfte es deshalb sein1 da es sich nur um den ,einflu der ,temperatur handelt1 da also die alten ,tiefseebden strker ausgekhlt und deshalb schwerer sind als junge4 ,betrgt nmlich das spezifische ,gewicht des ,sima #b1i1 so wrde es bei ,temperaturerhhung um #ajj unter ,zugrundelegung des kubischen ,ausdehnungskoeffizienten fr ,granit #j1jjjjbfi auf #b1hib verndert4 ,zwei um #ajj verschieden temperierte ,tiefseebden1 die miteinander im isostatischen ,gleichgewicht stehen1 mten dann einen ,tiefenunterschied von #cjj m aufweisen1 um welche der wrmere ,boden hher liegt4 ,es ist freilich schwer vorstellbar1 da z4 ,b4 der ,boden des ,atlantik seine hhere ,tiefentemperatur einen auf ,millionen ,jahre zu schtzenden ,zeitraum hindurch bewahrt haben sollte1 selbst wenn man den anfnglichen ,temperaturunterschied viel hher 7etwa #aejj7 bemessen darf4 ,allein wir wissen ja nicht1 aus welcher ,quelle die ,innenwrme der ,erde berhaupt stammt4 ,wenn sie1 wie manche meinen1 durch den ,zerfall der radioaktiven ,stoffe erzeugt wird1 und sogar wenn sie nur teilweise durch denselben unterhalten wird1 drfte der ,gedanke1 da frisch entblte ,tiefenschichten vermge ihres hheren ,gehaltes an radioaktiven ,stoffen selbst geologische ,zeitrume hindurch erhhte ,temperatur aufweisen1 wohl nicht gnzlich von der ,hand zu weisen sein4 ,wenn die ,verschiebung der ,kontinente auf der ,flssigkeit des barysphrischen ,sima beruht1 so wre es merkwrdig1 wenn bei diesen ,prozessen das ,sima als gnzlich ruhend zu betrachten wre und seine ,fhigkeit1 zu strmen1 sich nur darin uerte1 da es den triftenden ,kontinentalschollen nach unten ausweicht und hinter ihnen wieder emporsteigt4 ,es ist vielmehr wohl anzunehmen1 da bisweilen auch ,strmungen selbstndigeren ,charakters im ,sima auftreten4 ,die ,karte gibt an einigen ,stellen durch die ,verzerrung frher anscheinend geradliniger ,inselketten eine unmittelbare ,anschauung von solchen mehr lokalen ,strmungen des ,simas4 ,in ,fig4 #bj sind zwei ,beispiele dafr gegeben1 nmlich das der ,seychellen1 die einen von ,madagaskar nach ,vorderindien gerichteten1 von der ,mittellinie nach beiden ,seiten schnell abnehmenden ,strom anzuzeigen scheinen1 und das der ,fidschi-,inseln4 ,der erstere ,strom pat sehr gut zu unseren ,vorstellungen von dem ,zusammenschub der langen lemurischen ,halbinsel gegen die asiatische ,scholle1 denn er luft in der ,spur von ,lemurien1 also im frisch entblten ,tiefseeboden1 whrend die lteren ,tiefseebden nordwestlich und sdstlich davon sich langsamer bewegen4 ,die ,form der ,fidschi-,inseln dagegen1 die an einen zweiarmigen ,spiralnebel erinnert1 scheint mit der ,bewegungsnderung zusammenzuhngen1 welche ,australien erfuhr1 als es seine letzte ,verbindung 7ber ,tasmanien7 mit ,antarktika zerri und unter ,zurcklassung der ,girlande ,neuseeland seine noch heute erkennbare ,bewegung nach ,nordwesten begann1 die zur ,kollision mit dem hinterindischen ,schelfgebiet fhrte4 ,den schon frher besprochenen ,inselbogen zwischen ,feuerland und ,grahamland1 der auf den ersten ,blick gleichfalls hierher zu gehren scheint1 mchte ich jedoch nicht als ,ausdruck einer lokalen ,strmung auffassen1 sondern auf die allgemeine ,verschiebung der ,kontinente nach ,westen zurckfhren4 ,denn ein hnliches ,zurckbleiben der kleineren ,brocken nach ,osten sehen wir in allen ,breiten3 ,bei ,mittelamerika die ,antillen1 in ,ostasien die ,inselgirlanden2 ein hnlicher ,inselbogen 7,prinz-,edwards-,inseln1 ,crozet-,inseln1 ,kerguelen1 ,heard-,insel7 verbindet auch ,sdafrika mit ,antarktika1 und auch zwischen ,australien und ,antarktika entspricht die stlichere ,lage ,neuseelands einem solchen ,bogen ber die ,macquarie-,inseln nach ,wilkes- oder ,viktoria-,land4 ,illustration3 ,fig4 #bj4 ,oben3 ,madagaskar und ,seychellen-,bank4 ,unten3 ,die ,fidschi-,inseln4 7,tiefenlinien #bjj und #bjjj m2 ,tiefseerinnen punktiert47 ,es sei in diesem ,zusammenhange auch ganz kurz der mittelatlantischen ,bodenschwelle gedacht4 ,die ,auffassung von _/,haug_/1 welcher den ganzen ,atlantik als eine riesige ,geosynklinale und die mittelatlantische ,schwelle als den ,beginn der ,faltung dieser ,geosynklinale betrachten will1 ist heute wohl ganz allgemein als unzureichend erkannt4 ,wir verweisen hier nur auf _/,andres_/ ,kritik#fh4 ,auch fr diese merkwrdige ,erscheinung gibt die ,verschiebungstheorie eine einfache ,erklrung in die ,hand3 ,es handelt sich hier wohl um die ehemalige ,grabensohle aus der ,zeit1 als der ,atlantik erst einen relativ schmalen ,grabenbruch darstellte1 der mit abgesunkenen ,randpartien1 ,kstensedimenten und wohl teilweise auch geschmolzenen lithosphrischen ,massen angefllt war4 ,die ,inseln1 welche heute die lange ,bodenschwelle krnen1 sind wohl alle bereits zu dieser ,zeit als ,bruchstcke der ,spaltenrnder entstanden1 was natrlich nicht hindert1 da ihr sichtbarer ,aufbau ganz vulkanisch sein kann4 ,als sich dann im weiteren ,verlauf der ,verschiebung die atlantische ,simaoberflche wie ,gummi auseinanderzog1 nahm dieses sprdere ,material an der ,ausdehnung nicht teil1 sondern blieb gesammelt1 stets die ,mitte zwischen beiden ,kontinenten haltend4 ,die sogenannten ,tiefseesande mit ,mineralkomponenten bis zu #j1b mm ,durchmesser1 die offenbar in ,kstennhe abgelagert sind1 aber von der ,valdivia-,expedition und von der deutschen ,sdpolar-,expedition unter _/v4 ,drygalski_/ mitten im ,ozean entdeckt wurden1 scheinen besonders auf ein solches ,ziehen des ,meeresbodens hinzudeuten1 da nur auf diese ,weise alle ,teile desselben frher kstennah gewesen sein knnen4 ber die ,natur der ,tiefseerinnen#fi lt sich wohl auf ,grund der bisherigen1 sehr drftigen ,beobachtungen noch kein abschlieendes ,bild gewinnen4 ,sie sind1 wie schon oben erwhnt wurde1 so hufig der konvexen ,seite von ,girlanden vorgelagert1 da sich ein urschlicher ,zusammenhang beider ,erscheinungen wohl nicht von der ,hand weisen lt4 ,sie liegen hier offenbar an der ,grenze zwischen dem lithosphrischen ,material und dem barysphrischen und scheinen jedenfalls relativ schnellen ,prozessen zu entspringen1 weil das ,sima offenbar noch keine ,zeit gefunden hat1 die ,vertiefung auszufllen4 ,sie befinden sich immer am ,rande des alten ,tiefseebodens1 z4 ,b4 stlich von ,japan die ,tuscarora-,rinne1 whrend am entsprechenden ,rande der ,hauptscholle 7,korea71 wo die ,simaflche erst frisch entblt ist1 keine ,rinne vorhanden ist4 ,es scheint also1 als sei der alte ,tiefseeboden infolge seiner tiefergehenden ,abkhlung und ,erhrtung allein dazu befhigt1 solche groen ,spalten zu bilden4 ,die ,zugkrfte1 welche sie aufrissen1 waren jedenfalls wohl dieselben1 welche auch die ,abtrennung der ,girlande von der ,hauptscholle verursachten4 ,in ,fig4 #ba ist als ,beispiel der ,querschnitt der ,yap-,rinne nach _/,g4 ,schott_/ und _/,p4 ,perlewitz_/ wiedergegeben1 welche auch die typische ,horst8-,erhebung auf der der ,inselreihe gegenberliegenden ,seite der ,rinne zeigt4 ,die ,tiefen darin sind fnffach bertieft2 die gestrichelte ,linie entspricht den natrlichen ,verhltnissen4 ,bei der tiefen1 rechtwinklig gebogenen ,rinne sdlich und sdstlich der ,insel ,neu-,pommern beruht die ,entstehung offensichtlich auf dem gewaltsamen ,fortzerren der ,insel nach ,nordwesten infolge ,kollision mit ,neuguinea2 die #ajj km tief sich hinabsenkende ,inselscholle pflgt das ,sima1 welches nachstrmend das ,loch noch nicht ganz gefllt hat4 ,den ,zusammenhang dieses ganzen einzigartigen ,vorganges mit der ,bewegung ,australiens und ,neuguineas werden wir spter zu besprechen haben4 ,es ist dies wohl derjenige ,fall1 wo wir uns am genauesten ,rechenschaft ber die ,entstehung einer ,tiefseerinne ablegen knnen4 ,illustration3 ,fig4 #ba4 bertiefter ,querschnitt durch die ,yap-,rinne4 7,oben gestrichelt die natrlichen ,maverhltnisse47 ,fr die den sdamerikanischen ,anden westlich von ,chile vorgelagerte ,atakama-,rinne scheint sich die ,mglichkeit einer noch anderen ,erklrung zu bieten4 ,bercksichtigen wir nmlich1 da sich bei der ,aufstauung dieses ,gebirges alle ,schichten unterhalb des ,tiefseeniveaus nach unten stauchen1 so mu hierdurch auch der benachbarte ,tiefseeboden mit hinabgezogen werden4 ,dazu kommt noch ein weiterer ,grund fr das ,sinken des ,kontinentalrandes1 nmlich die ,abschmelzung der nach unten gerichteten ,gebirgsfaltung und die durch die ,westwanderung der ,scholle bewirkte ,entfhrung der geschmolzenen ,massen nach ,osten4 ,auch hierdurch mu der ,kontinentalrand sinken und wird das benachbarte ,sima mit hinabschleppen4 ,indessen bedrfen alle diese ,vorstellungen ber die ,natur der ,tiefseerinnen noch durchaus der ,besttigung durch weitere genauere ,erforschung1 namentlich auch durch ,schweremessungen4 ,bisher liegen hierber meines ,wissens nur _/,heckers_/ ,beobachtungen ber der ,tongarinne vor1 welche eine ,schwerestrung ergaben1 was mit unserer ,vorstellung1 da hier der isostatische ,ausgleich durch ,nachstrmen des ,sima noch nicht erfolgt sei1 zu harmonieren scheint4 ,es wre aber von groer ,wichtigkeit1 die ,natur dieser interessanten ,schwerestrung durch weitere ,beobachtungen auch an anderen ,rinnen genauer kennen zu lernen4 ,viertes ,kapitel4 ,die ,verschiebungen der ,kontinentalschollen4 ,zu irgend einer ,zeit hat die lithosphrische ,haut den ganzen ,erdball bedeckt4 ,sie kann damals nicht #ajj1 sondern nur etwa #cj km dick gewesen sein1 und war mit einer ,panthalassa8 bedeckt1 deren durchschnittliche ,tiefe _/,penck_/ zu #b1fd km berechnet1 und die wohl nur wenige oder gar keine ,teile der ,erdoberflche frei lie4 ,diese ,vorstellung pat durchaus zu dem1 was wir ber die lteste ,entwickelung des ,lebens auf der ,erde wissen4 ,es zweifelt wohl kaum jemand ernstlich daran1 da das ,leben des ,swassers1 sowie des festen ,landes und der ,luft aus dem des ,meeres hervorgegangen ist8#gj4 ,vor dem ,karbon kennen wir noch keine ,vierfler und ,insekten1 vor dem ,devon keine ,landpflanzen und vor dem ,silur berhaupt keine luftatmenden ,tiere4 ,durch irgendwelche ,krfte wurde nun diese verschiebbare und selber plastische ,erdhaut aufgerissen1 und diesem ,aufreien auf der einen ,seite entsprach auf der anderen ,seite ein ,zusammenschub4 ,so bildeten sich die ersten ,faltengebirge1 und gleichzeitig begann das ,meer1 sich in ,tiefsee und ,flachsee zu gliedern1 die auch damals schon durch einen ,steilabfall geschieden waren4 _/,walther_/ schreibt3 ,allgemeine biologische ,grnde1 die stratigraphische ,stellung der heutigen ,tiefseefauna1 ebenso wie tektonische ,untersuchungen drngen uns die berzeugung auf1 da die ,tiefsee als ,lebensbezirk keine primitive ,eigenschaft der ,erde aus den ltesten ,perioden ist1 und da ihre erste ,anlage in dieselbe ,zeit fllt1 wo in allen ,teilen der jetzigen ,kontinente tektonische ,faltungsbewegungen einsetzen und das ,relief der ,erdoberflche so wesentlich umgestalten#ga84 ,diese ersten ,risse der ,lithosphre1 in denen die barysphrische ,oberflche zum ersten ,male zutage trat1 mgen denjenigen hnlich gewesen sein1 welche heute die meisten der ostasiatischen ,inselgirlanden von der ,hauptscholle trennen4 ,sie ffneten sich um so weiter1 je grere ,fortschritte die ,faltung der lithosphrischen ,haut machte4 ,es war ein ,vorgang1 den wir etwa mit dem ,zusammenfalten eines runden ,papierlampions vergleichen knnen4 ,auf der einen ,seite ffnung1 auf der anderen ,zusammenschub4 ,hchstwahrscheinlich ist es die ,flche des allgemein fr sehr alt gehaltenen ,pazifischen ,ozeans1 welche auf diese ,weise zuerst ihres lithosphrischen ,mantels beraubt wurde4 ,schon beim ,aufreien und auch noch bei der weiteren ffnung des ,risses brckelten vom ,rande dieses ,mantels kleinere ,stcke ab1 welche im ,sima stecken bleibend als ,inseln oder submarine ,erhebungen den ,tiefseeboden bedeckten4 ,die ,inselreihen des ,pazifik zeigen eine merkwrdige ,parallelitt2 _/,arldt_/ hat #ai ,reihen ausgemessen1 welche alle sehr nahe ,n #fb1e ,west streichen#gb4 ,es liegt nahe1 anzunehmen1 da dieser ,strich des ,pazifik jene alte ,verschiebungsrichtung andeutet1 durch welche sich dieses ,tiefseebecken ffnete#gc4 ,vermutlich sehen wir das quivalent dieses ,aufreiens des ,pazifik in den alten ,faltungen1 welche die ,gneismassive ,brasiliens1 ,afrikas1 ,vorderindiens und ,australiens durchziehen#gd4 ,diese ,zusammenschbe hatten eine erhebliche ,verdickung des ,lithosphrenmantels zur notwendigen ,folge1 und die berflutung desselben mu also im ,laufe der ,erdgeschichte -- ganz abgesehen vom ,wechsel ihres ,ortes -- im ganzen immer mehr abgenommen haben1 ein ,ergebnis1 das mit der herrschenden ,meinung bereinstimmt4 ,illustration3 ,fig4 #bb4 ,ehemalige und knftige hypsometrische ,kurve der ,erdoberflche4 4444 fr die ,zukunft1 ---- fr die ,gegenwart1 --4 -- fr die ,vorzeit1 -- -- im ,urzustand 7zugleich mittleres ,krustenniveau74 ,ein wechselndes ,spiel von ,zug- und ,druckkrften in der schwimmenden und plastischen ,erdrinde war also nicht imstande1 seine ,wirkungen selbst wieder aufzuheben2 denn die ,zugkrfte konnten nicht die ,falten wieder gltten1 welche die ,druckkrfte aufgeworfen hatten1 sondern fhrten nur zu ,zerreiungen4 ,es war und ist also ein einseitig fortschreitender ,proze1 bei dem der ,lithosphrenmantel fortgesetzt an ,oberflche und ,zusammenhang verliert1 whrend er gleichzeitig an ,dicke wchst4 ,in ,fig4 #bb sind die hypsometrischen ,kurven dargestellt1 welche hiernach fr die ,vorzeit1 ,gegenwart und ,zukunft anzunehmen sind4 ,das heutige mittlere ,krustenniveau stellt zugleich die ursprngliche ,oberflche der noch ungespaltenen ,lithosphre dar4 ,es ist einleuchtend1 da dieser ,proze der ,verkleinerung der ,lithosphre nicht in der ganzen ,erdgeschichte dasselbe ,tempo behalten konnte4 ,je kleiner die ,kontinente werden und je mchtiger ihre ,schollen sind1 um so geringer wird das ,ausma neuer ,faltungen sein4 ,mit anderen ,worten3 ,hat sich die ,gre der ,lithosphre verringert1 so mu die ,gebirgsbildung in der ,erdgeschichte schwcher geworden sein4 ,und dies ist in der ,tat der ,fall4 _/,e4 ,kayser_/#ge schreibt3 ,es ist von groer ,bedeutung1 da die ltesten archischen ,gesteine berall auf der ,erde stark gestrt und gefaltet sind4 ,erst vom ,algonkium an finden sich neben gefalteten hier und da ungefaltete oder nur schwach gefaltete ,ablagerungen4 ,gehen wir zur nachalgonkischen ,zeit ber1 so sehen wir1 wie die ,ausdehnung und ,zahl der starren unnachgiebigen ,massen hier immer grer1 und dementsprechend der ,umfang der faltbaren ,krustenteile immer beschrnkter wird4 ,dies gilt bereits fr die carbonisch-permischen ,stauungen4 ,in nachpalozoischer ,zeit schwchten sich die faltenden ,krfte allmhlich mehr und mehr ab1 um indes in der jngeren ,jura- und der ,kreidezeit wieder zu erwachen und in der jngeren ,tertirzeit einen neuen ,hhepunkt zu erreichen4 ,es ist aber sehr bezeichnend1 da das ,verbreitungsgebiet dieser jngsten groen ,gebirgsstauung selbst hinter der carbonischen ,faltung ganz betrchtlich zurckblieb84 ,diese ,tatsache der allmhlichen ,abnahme der ,faltungsvorgnge in der ,erdgeschichte scheint unsere ,vorstellungen von der ,entwickelung der ,erdrinde ganz besonders zu sttzen4 ,denn die ,faltungen mssen naturgem um so mehr abnehmen1 je mehr sich die ,lithosphre in ,stcke zerteilt und je mehr die ,oberflche dieser ,stcke zusammenschrumpft4 ,kleine ,schollen1 wie z4 ,b4 ,madagaskar1 drften in ,zukunft berhaupt keiner ,faltung mehr unterworfen sein4 ,auch im ,tertir ist die bedeutendste ,faltung1 nmlich die des ,himalaja1 gerade auf der grten ,scholle erfolgt4 ,hiernach hat die ,annahme nichts ,unwahrscheinliches1 da im ,mesozoikum die ,lithosphre nur noch etwa die ,hlfte der ,erdoberflche bedeckte4 ,in ,fig4 #bc ist der ,versuch gemacht1 die ,erdkarte fr die ,karbonzeit zu rekonstruieren4 ,freilich nicht in dem blichen ,sinne einer ,unterscheidung zwischen ,land und ,wasser1 sondern nur zwischen lithosphrischer und barysphrischer ,oberflche1 oder zwischen ,kontinentalschollen und ,tiefseebden4 ,die ,hinzufgung der ,epikontinentalmeere zu den ,meeresrumen wird keine ,schwierigkeiten machen1 sobald diese ,grundlage gegeben ist1 und ist fr die ,verschiebungstheorie nicht von unmittelbarem ,interesse4 ,illustration3 ,fig4 #bc4 ,lage der ,kontinentalschollen fr die ,karbonzeit 7ohne ,rcksicht auf ,wasserbedeckung74 ,die ,karte bietet naturgem ein fremdartiges ,aussehen und wird die ,vermutung nahelegen1 da bei ihrer ,zeichnung ziemlich willkrlich verfahren wurde4 ,das ist indessen nicht der ,fall4 ,es handelt sich um eine -- innerhalb der gegebenen ,grenzen -- exakte ,rekonstruktion1 und es sei erwhnt1 da mehrfache unabhngige ,wiederholungen keine merklichen ,abweichungen von der mitgeteilten ,karte ergaben4 ,fr die ,rekonstruktion wurde ein ,globus von #j1e m ,durchmesser benutzt4 ,auf ihm wurde die ,form der ,kontinente einschlielich der ,schelfe auf ,pauspapier durchgepaust1 wobei die greren1 um der ,kugelform zu gengen1 mehrmals durchgeschnitten wurden4 ,sodann muten die _/nach_/ dem ,kartentermin gefalteten ,gebirge1 also namentlich die tertiren1 geglttet werden4 ,fr den alpinen ,faltengrtel wurde dabei ein ,zusammenschub von #aj bis #ae angenommen4 ,die groen herzynischen8 ,faltungen des ,oberkarbons sind nicht mehr dabei bercksichtigt1 so da hiernach der ,zeitpunkt der ,karte das ,ende des ,karbons oder ,anfang des ,perms wre4 ,die so ausgeschnittenen und vergrerten ,kontinente wurden nun gleich in der richtigen ,lage zum quator auf dem ,globus aufgeklebt1 d4 h4 in diesem ,falle so1 da ,sdafrika dicht beim ,sdpol lag und der quator durch ,deutschland ging4 ,da das ,gradnetz des ,globus durch das ,pauspapier hindurch zu sehen war1 machte dann die bertragung auf eine vorbereitete ,gradnetzprojektion keine ,schwierigkeiten mehr4 ,die ,zusammenfgung der ,kontinente geschah in erster ,linie nach parallelen ,konturen2 oft gab die ,tiefenkarte noch in anderer ,weise ,auskunft ber die ,triftbahnen der ,kontinentalteile1 nmlich durch zurckbleibende ,inseln oder unterseeische ,bodenerhhungen4 ,am sichersten ist die ,zusammenfgung da1 wo neben der ,parallelitt der ,konturen auch noch von hben nach drben hinbersetzende tektonische ,brcken verwertet werden konnten 7atlantische ,spalte72 unsicher da1 wo nur die biologischen ,beziehungen verwertbar sind1 wie rings um ,antarktika4 ,hier strt unsere ,unkenntnis der ,konturen und der ,landausdehnung sehr4 ,unter der mir bis jetzt durchaus wahrscheinlichen ,annahme1 da ,dekan unmittelbar mit der madagassischen ,ostkste einerseits und der australischen ,westkste andererseits zusammengehangen hat1 bleibt nicht genug ,platz fr eine zusammenhngende antarktische ,landmasse von der ,gre1 wie sie unsere heutigen ,karten unter hypothetischer ,verbindung der bekannten ,kstenstrecken darstellen4 ,ich habe deshalb hier die ,hypothese gemacht1 da die ,westantarktis und ,knig-,eduard-,land1 welche zusammen gerade eine ,lnge gleich zwei ostasiatischen ,inselgirlanden haben 7z4 ,b4 von ,jesso bis ,formosa71 tatschlich eine solche ,doppelgirlande darstellen1 welche schon erheblich nach der ,seite ,sdamerikas zurckgeblieben ist4 ,der etwas zu kleine ,raum1 der zwischen ,australien1 ,afrika und ,sdamerika fr die ,ostantarktis bleibt1 legt hier die in der ,karte angedeutete ,annahme nahe1 da ,coatsland nicht mit ,viktoria-,land und ,wilkesland zusammenhngt1 sondern gleichfalls ein zurckgebliebenes ,kontinentalstck darstellt1 bei dessen ,heranschiebung das ,gesamtareal der ,ostantarktis erheblich kleiner wird4 ,bei der in der ,figur gezeichneten ,lage der ,westantarktis wird erreicht1 da dieselbe auch gleich noch einen ,teil der jetzigen australischen ,ostkste abdeckt4 ,dies ist nicht unerwnscht1 denn das ,fehlen tertirer ,marinschichten an dieser ,westkste im ,gegensatz zur ,sdkste deutet an1 da das heutige ,ufer noch im ,tertir vom ,meere durch eine ,gebirgskette1 die sptere ,girlande1 getrennt war4 ,und die ,girlande ,neuseeland1 welche1 wie zwei lange ,rcken am ,meeresboden zeigen1 in der ,korallensee zwischen ,neuseeland und ,australien anzusetzen ist1 ist wohl nicht lang genug1 um die ganze australische ,ostkste zu decken4 ,der stliche ,auslufer ,neuguineas erscheint in der ,rekonstruktion gleichfalls als ,girlandenteil1 etwa hnlich wie das heutige ,kamtschatka4 ,der groe ,kontinentallappen ,hinterindien1 der heute bei der allgemeinen ,westwanderung der ,kontinente stark stlich zurckbleibt1 wurde in der ,rekonstruktion nach ,westen gedrckt1 wodurch einerseits erreicht wird1 da sich die ,schollen hier zum ,zusammenschlu nhern1 und andererseits1 da ein einheitlicher ,zug von ,girlanden entsteht1 der von der ,westantarktis ber ,neuseeland1 ,neuguinea1 die ,sunda-,inseln1 ,japan usw4 bis zu den ,aleuten hinauf geht4 ,erteilt man in unserer ,karte der ganzen ,kontinentalmasse eine ,rotation nach ,westen um die ,erdachse1 wie es der ,westwanderung der ,kontinente entspricht1 so sieht man ohne weiteres1 da diejenige ,hlfte des ,kontinentalrandes1 welche ,girlanden trgt 7von ,kap ,horn ber ,japan zur ,beringstrae71 die ,rckseite der ,scholle darstellt1 whrend die ,seite ohne ,girlanden 7von ,kap ,horn ber ,san ,franzisko zur ,beringstrae7 die ,vorderseite wird4 ,die bereinstimmende1 heute von ,,oso nach ,,wnw weisende ,richtung der pazifischen ,inselreihen wird parallel zum karbonischen quator und stimmt mit der ,richtung der ,westwanderung der ,kontinente berein4 ,im brigen enthlt unser ,krtchen noch allerlei bewute ,ungenauigkeiten zum ,zwecke besserer ,orientierung1 wie z4 ,b4 die ,entblungen der ,barysphre zwischen den ,girlanden und der ,hauptscholle1 die natrlich im ,karbon noch nicht bestanden haben1 u4 a4 ,der ,besprechung der einzelnen1 in dieser ,rekonstruktion angenommenen ,kontinentalverbindungen sei die folgende ,tabelle vorausgeschickt1 welche nach _/,arldt_/ angibt1 wie viele von #bj ,spezialforschern fr die verschiedenen geologischen ,zeiten die im ,kopf angegebenen ,landbrcken annehmen oder leugnen#gf4 ,unter der lemurischen8 ,brcke ist eine ,landverbindung zwischen ,madagaskar und ,vorderindien1 unter der gondwanischen8 in etwas ungewhnlicher ,weise eine solche lediglich zwischen ,afrika plus ,madagaskar und ,australien verstanden4 ,die sdgeorgische8 ist der ,landweg zwischen ,sdamerika und ,westantarktis1 die ,macquarie-,brcke derjenige zwischen ,australien und ,ostantarktis4 ,die indoaustralische ,brcke verbindet ,hinterindien1 z4 ,t4 auch ,vorderindien mit ,australien1 die amerikanische ,nord- und ,sdamerika2 die sdpazifische ,brcke ist als ,kontinent im sdlichen ,pazifik gedacht1 welcher hier 7und nicht ber die ,antarktis7 ,australien mit ,sdamerika verbinden soll4 ,die nordpazifische ,brcke geht ber den ,schelf der ,beringstrae4 ,es ist natrlich eine miliche ,sache1 die ,stellungnahme zur ,frage der ,existenz einer ,landbrcke sozusagen von einer ,abstimmung abhngig zu machen4 ,allein bei dem ungeheuren ,tatsachenmaterial palontologischer und biologischer ,art1 welches hierfr in ,betracht zu ziehen ist1 und dem ,umstand1 da der einzelne ,forscher fast immer ein bestimmtes ,spezialgebiet vorzugsweise bercksichtigt1 bleibt kaum ein anderer ,weg#gg4 ,annahme 77 oder ,ablehnung 7-7 von ,landbrcken durch #bj ,spezialforscher1 nach _/,arldt_/4 ,eurasische ,brcke ------------------ ,eurafrische ,brcke ---------------- ,arabische ,brcke --------------------- ,nordpazifische ,brcke -------------------- ,sdpazifische ,brcke -------------------- ,amerikanische ,brcke ------------------------ ,indo-australische ,brcke -------------------- ,macquarie-,brcke -------------------- ,sdgeorgische ,brcke ------------------- ,gondwanische ,brcke ----------------- ,lemurische ,brcke --------------------- ,sdatlantische ,brcke ---------------------- ,nordatlantische ,brcke ---------------------------------------- ---------------------- - - - - - - - - - - - - - ,unter- #eb #a #b #b #b #ba #b #e #c #ea #b #cb ,ober- ,kambrium #fc #ac #a #c #cb #c #f #d #fb #c #dc ,unter- #f #ad #ae #e #d #d #ed #c #ea #f #e #e #e ,ober- ,silur #f #ad #ae #e #d #d #ea #g #ea #f #e #e #e ,unter- #f #d #ae #e #d #d #ec #ca #eb #d #e #e #f ,mittel- ,devon #g #ae #ae #ae #aa #da #d #fd #db #ea #g #f #f #f ,ober- #c #b #b #b #a #a #ba #ba #a #c #b #b #c ,unter- #f #e #d #e #a #c #d #ea #ga #e #g #e #eb #d ,mittel- ,karbon #g #e #e #e #a #c #d #e #ga #eb #e #e #e #f ,ober- #h #f #f #f #e #e #f #ha #fb #f #f #f #g ,unter- #c #ac #c #c #a #ba #b #ca #ba #cb #a #cc #a #e ,mittel- ,perm #a #bb #b #a #a #b #b #ba #ba #bb #a #ba #a #c ,ober- #a #bc #c #b #a #c #c #cb #aa #c #ca #bb #ab #b ,unter- #d #ad #ae #d #aa #c #d #ec #ca #e #ea #db #cb #c ,mittel- ,trias #e #d #d #d #c #c #db #ca #d #db #bb #ce ,ober- #d #ce #af #e #ba #d #e #f #ha #f #h #f #ff ,rhaet #c #b #b #b #a #a #b #ba #b #b #b #cc ,lias #de #e #b #c #d #d #c #fa #ed #bb #b #ee ,unter- #b #ad #d #a #c #c #b #b #da #ec #ab #a #dd ,ober- ,dogger #bc #c #c #ba #b #c #ca #ca #b #b #c #d ,malm #fe #e #e #da #c #c #ga #e #f #e #e #e ltere ,unter- #e #cd #bf #fa #db #ca #e #ha #f #g #f #f #g ,jngere ,kreide #a #aa #a #a #a #aa #aa #ab #a #aa ,mittel- #a #ea #df #ea #da #d #fc #db #eb #e #f #fc #c ,ober- #g #ab #eh #ga #fa #f #hd #fb #gd #f #h #hh #a ,unteres #e #bc #ca #e #ff #c #ca #fb #ea #eg #aa #e #fc #e ,oberes ,eozn #f #ba #ea #e #fb #da #e #f #h #eg #a #f #f #f ,oligozn #d #b #db #b #da #d #d #d #f #dg #d #d #e ,miozn #d #d #fa #d #fa #f #f #fb #f #fg #ac #d #gf #a ,pliozn #b #b #c #c #ca #c #c #cd #cc #ac #a #bc ,quartr #a #c #c #c #c #c #c #cd #cc #c #a #bd ,die ,tabelle enthlt nicht nur ,landbrcken ber heutige ,tiefseeflchen1 sondern auch solche ber heutige ,schelfgebiete1 wie die ,beringstrae 7nordpazifische ,brcke871 oder sogar solche ber heutige ,landgebiete1 die aber frher zeitweise ,schelfverbindungen waren1 wie die zwischen ,nord- und ,sdamerika1 die arabische und die eurasische ,brcke4 ,in letzterem ,falle kann man wohl berhaupt kaum von einer ,brcke reden4 ,wir werden auf diese lehrreiche ,tabelle im folgenden wiederholt zurckgreifen4 ,die atlantische ,spalte4 ,fr die am besten bekannten ,rnder des ,atlantik habe ich in ,fig4 #bd eine etwas ausfhrlichere ,rekonstruktion zu geben versucht1 fr deren ,erluterung ich den ,leser bitte1 einen guten ,atlas zur ,hand zu nehmen4 ,sie gilt etwa fr das ,eozn1 d4 i4 fr den ,beginn des ,aufreiens der groen1 nahezu meridionalen ,spalte4 ,der ,schelfrand zwischen ,spitzbergen und ,hammerfest ist auf _/,grolls_/ ,tiefenkarte durch seinen ,steilabfall so gut erkennbar1 da ein ,zweifel ber die ,schelfnatur der stlich davon liegenden ,meeresteile nicht herrschen kann und somit auch die ,angliederung ,grnlands so geschehen mu1 wie es unsere ,karte zeigt4 ,bei ,grnland bleibt die ,sdspitze etwas nach ,osten zurck und mu also zur ,rekonstruktion wieder nach ,westen gedrckt werden4 ,fr ,island wurde angenommen1 da es zwischen einer ,doppelspalte lag1 worauf die ,form der ,tiefenlinien in seiner heutigen ,umgebung hinzudeuten scheint4 ,es ist1 wie frher erwhnt1 nicht unwahrscheinlich1 da seine ,entstehung hier auf besondere ,weise zu denken ist4 ,vielleicht entstand hier zuerst eine einfache ,spalte1 die sich mit ,sima anfllte und in die dann geschmolzene ,sialmassen von den ,unterseiten der ,schollen nachdrangen1 die erhrtete ,basaltdecke mit emportragend4 ,bei der endgltigen ,trennung wre dann dieser ,spaltenboden im ,norden an der grnlndischen1 im ,sden an der europischen ,scholle haften geblieben1 whrend ,island das ,verbindungsstck darstellt4 ,jedenfalls zeigt die rein vulkanische ,natur ,islands1 da hier eine besondere ,erscheinung irgendwelcher ,art vorliegt1 so da wir nicht erwarten knnen1 seine ,konturen bei den ,nachbarschollen wiederzufinden4 ,in ,nordamerika zeigt unsere ,rekonstruktion eine ,abweichung von der heutigen ,karte1 indem ,labrador stark nach ,nordwesten gedrckt erscheint4 ,es wurde angenommen1 da der starke ,zug1 der schlielich zum ,abreien ,neufundlands von ,irland fhrte1 unmittelbar vor dem ,abri eine ,dehnung und oberflchliche ,zerreiung der beiderseitigen ,schollenteile bewirkte4 ,auf der amerikanischen ,seite wurde nicht nur die neufundlndische ,scholle 7einschlielich der ,neufundlandbank7 herausgebrochen und um etwa #cj gedreht1 sondern ganz ,labrador sackte bei dieser ,gelegenheit nach ,sdosten1 so da der vorher geradlinige ,grabenbruch ,st4 ,lorenzstrom-,belle-,islestrae seine jetzige ,s-frmige ,biegung erhielt4 ,wahrscheinlich entstand gleichzeitig auch der ,graben der ,hudsonstrae1 die also bei der ,rekonstruktion wieder zu schlieen ist4 ,auch die ,hudsonbai mag teilweise auf eine mit diesen ,vorgngen zusammenhngende horizontale ,dehnung der ,scholle zurckzufhren sein4 ,die ,lage des ,neufundlandschelfs erfhrt also eine zweifache ,korrektion1 nmlich eine ,drehung und eine ,verschiebung nach ,nordwest1 und pat sich dadurch der ,schelflinie bei ,neu-,schottland wieder an1 ber die er gegenwrtig weit hinausragt4 ,illustration3 ,fig4 #bd4 ,lage der atlantischen ,kontinentalschollen im ,eozn 7ohne ,rcksicht auf die ,wasserverteilung74 ,die ,signaturen beiderseits der atlantischen ,spalte bedeuten3 in ,grnland-,grinnelland die ,grenze zwischen triadischen und devonischen ,ablagerungen2 desgl4 -,spitzbergen karbonische ,ablagerungen2 desgl4 -,labrador prkambrische ,intrusivgesteine4 ,von da der ,reihe nach sdwrts3 algonkische 7punktiert71 kaledonische 7gezahnt71 armorikanische ,faltung 7doppelt1 gefeldert71 ,streichrichtungen in ,afrika und ,brasilien 7,grenze punktiert71 karbonische ,faltung im ,kapland und bei ,buenos ,aires4 ,den keilfrmigen1 #ejjj m tiefen ,teil des ,golfes von ,biskaya habe ich als eine buchfrmig sich ffnende ,spalte betrachtet1 bei deren ffnung sich ,spanien um das ,westende der ,pyrenen drehte4 ,die ,pyrenenfaltung1 namentlich ihr ,ostende1 wo sie breiter ist und die ,kstenlinie die groe ,ausbauchung zeigt1 entspricht dem ,buchrcken1 der den entsprechenden ,zusammenschub zu tragen hat4 ,die ,nordkste ,spaniens ist heute allerdings krzer als der gegenberliegende ,rand der ,biskayaspalte4 ,es ist mglich1 da sie sich durch ,zusammenschbe inzwischen etwas verkleinert hat2 aber namentlich mchte ich annehmen1 da sich das nrdliche ,schelfgebiet vor dem ,abreien von ,amerika um fast den ganzen ,betrag der ,differenz gezogen hat1 wobei dann auch groe1 bisher landfeste ,teile1 wie der ,kanal1 die ,nordsee usw41 unter den ,meeresspiegel versanken4 ,die ,azoren drften ,brocken vom ,westrande der iberischen ,halbinsel sein4 ,an der afrikanischen ,kste folgt nun eine ,reihe von ,erscheinungen1 welche von der ,kste nach ,westen oder ,sdwesten in den ,ozean hineinweisen und ein langsames ,einstrmen des ,sima in die atlantische ,spalte anzudeuten scheinen1 nmlich die ,kanaren1 ,kapverden1 die ,vulkanreihe von ,fernando ,po1 der ,walfischrcken und ein entsprechender vom ,kap der guten ,hoffnung nach ,sdwesten streichender unterseeischer ,rcken4 ,die ,vulkaninseln ,fernando ,po1 ,principe1 ,st4 ,thom und ,annobom bilden die ,fortsetzung der durch ,kamerun in nordstlicher ,richtung hindurchziehenden ,bruchlinie1 welche auch den vulkanischen ,kamerunberg trgt4 ,vom ,standpunkte der ,verschiebungstheorie ist diese ,stelle ganz besonders prdestiniert fr vulkanische ,erscheinungen1 da die beiden groen ,lappen von ,nordwest- und ,sdafrika nur unbedeutende ,verschiebungen gegeneinander zu erfahren brauchen1 um gerade hier am ,winkel zwischen ihnen bedeutende horizontale ,druckkrfte zu erzeugen1 welche die flssigen ,simaeinschlsse herauspressen4 ,ob diese ,kamerunlinie auch mit dem noch zu besprechenden ,wechsel der ,streichrichtung der alten ,gneisfaltungen etwas zu tun hat1 der1 wie wir sehen werden1 in dieses ,gebiet fllt1 sei dahingestellt4 ,entgegen meiner frheren ,darstellung habe ich diesmal vorgezogen1 die atlantische ,spalte zwischen ,nordamerika und ,afrika nicht ganz zu schlieen4 ,da sie frher auch hier irgend einmal ganz geschlossen gewesen ist1 halte ich zwar fr sehr wahrscheinlich4 ,aber es ist doch mglich1 da dieser ,teil der ,spalte sich schon viel frher geffnet hat4 ,die ,gegenstzlichkeit zwischen der spanischen ,halbinsel und der gegenberliegenden amerikanischen ,kste scheint darauf hinzudeuten1 da hier bereits frhzeitig eine ,fortsetzung der mittelmeerischen ,bruchzone vorhanden gewesen ist2 das ,atlasgebirge begann sich bereits in der ,kreide zu falten 7,hauptfaltung allerdings erst im ,oligozn7 und findet auf der ,gegenseite keine ,fortsetzung2 auch die groe ,meerestiefe im westlichen ,teile des ,nordatlantik scheint anzudeuten1 da hier der ,meeresboden bereits lter ist4 ,nach unserer ,tabelle scheinen auch die palontologischen ,befunde anzudeuten1 da die ungehinderte ,landverbindung zwischen ,ost und ,west nur im nrdlichen ,gebiet geherrscht hat4 ,fr ,mittelamerika1 bei welchem die plastischen ,deformationen besonders gro gewesen sein mssen1 mchte ich die ,rekonstruktion ausdrcklich fr eine provisorische erklren4 ,fr eine in allen ,einzelheiten begrndete ,rekonstruktion wren hier umfangreiche ,vorarbeiten ntig1 deren ,durchfhrung mir bisher nicht mglich war4 ,das ,nigerdelta wurde bei der ,rekonstruktion stark zurckgeschnitten4 ,es ganz fortzulassen1 liegt kein zwingender ,grund vor1 da sich an der brasilianischen ,nordkste eine kleine1 ihm entsprechende ,einbuchtung zeigt4 ,ganz fortgelassen wurde jedoch auf amerikanischer ,seite die ,abrolhosbank4 ,ihre zackige ,kontur stellt sie in scharfen ,gegensatz zu dem weiter sdlich recht geradlinig verlaufenden sdamerikanischen ,schelfrand und deutet eine besondere ,entstehung an4 ,es drfte1 wie schon mehrfach erwhnt1 nicht unwahrscheinlich sein1 da wir es auch hier mit geschmolzenen ,massen von der ,unterseite der sdamerikanischen ,scholle zu tun haben1 die durch deren ,verschiebung an ihrem rckwrtigen ,rande auftauchen4 ,es ist dabei wohl kein ,zufall1 da diese ,massen gerade von derjenigen ,stelle zu kommen scheinen1 an welcher die ,anden die grte ,breite haben1 also wahrscheinlich auch die unter die ,schmelzisotherme hinabgesenkten ,massen am grten sind4 ,wenn sich die ,oberflche der ,abrolhosbank ber den ,meeresspiegel erhbe1 wrde sie wahrscheinlich eine hnliche basaltische und vulkanische ,haube zeigen1 wie ,island oder das ,dreieck zwischen ,abessinien und der ,somalihalbinsel1 die wohl ebenso entstanden sind4 ,eine besondere ,beachtung verdient auch in diesem ,zusammenhange die schon frher besprochene ,tiefenkarte der ,drakestrae zwischen ,feuerland und ,grahamland 7vgl4 ,fig4 #af1 ,s4 #dh74 ,die frher zusammenhngende ,scholle ,sdamerika-,westantarktis ist1 wie schon dort auseinandergesetzt1 an der schmalsten ,stelle bei der ,verschiebung nach ,westen stecken geblieben4 ,die ,inselreihe ,sdgeorgien1 ,sandwich- und ,sdorkneyinseln bilden dies ,verbindungsglied1 und zwar haben wir die letzteren beiden ,gruppen als gleitende ,randketten aufgefat1 was durch ihre zueinander und zum ,auslufer von ,grahamland gestaffelte ,lage angedeutet wird4 ,eine ganz entsprechende1 nach ,osten zurckbleibende ,inselkette bilden auch die ,antillen2 auch hier bleibt die schmalste ,kette1 die kleinen ,antillen1 am weitesten zurck1 weniger die greren ,brocken1 wie ,haiti und ,kuba4 ,diese ganze ,anordnung lt unmittelbar die zur ffnung des ,atlantik fhrende ,verschiebung der amerikanischen ,scholle nach ,westen erkennen und bildet schon allein fr sich einen starken ,beweis fr die ,realitt von ,kontinentalverschiebungen4 ,da aber wirklich die ganze ,breite des ,atlantik durch ein solches ,auseinanderziehen der ,kontinentalmassen entstanden ist1 das lehrt ganz besonders die strenge ,kongruenz der sdatlantischen ,ost- und ,westkste4 ,wo plastische ,deformationen eingetreten sind1 wie bei ,mittelamerika oder bei der ,sdspitze von ,sdamerika1 ist diese bereinstimmung natrlich verloren gegangen4 ,aber bei den anerkanntermaen fast ganz ungestrt gebliebenen groen ,tafeln von ,brasilien und ,afrika ist die ,kongruenz noch fast in allen ,einzelheiten erhalten4 ,man vergleiche diese beiden ,ksten auf dem ,globus und messe mit dem ,zirkel die ,lnge der ,buchten und ,vorsprnge aus3 sie sind vollkommen gleich4 ,wie will man diese ,kongruenz 7noch dazu ohne ,parallelitt7 bei einem heutigen ,abstande von #djjj bis #fjjj km erklren1 wenn man davon ausgeht1 da das ,zwischenland versunken sein soll8 ,wie eingangs erwhnt1 war es diese uerst packende ,gleichheit der ,kstenlinien1 welche mich auf den ,gedanken eines unmittelbaren ,zusammenhanges dieser ,kontinente brachte1 lange bevor ich mit der palogeographischen ,annahme ber einen frheren ,landzusammenhang bekannt wurde4 ,wenn uns nicht ein glcklicher ,zufall diese ,konturen so ungestrt erhalten htte1 so wre der ,weg zur richtigen ,deutung der ,groformen der ,erdrinde wohl wesentlich lnger und mhsamer gewesen4 ,die atlantische ,spalte ist am breitesten im ,sden1 wo sie zuerst aufri4 ,ihre ,breite betrgt hier #fbbj km4 ,zwischen ,kap ,san ,roque und ,kamerun liegen nur noch #dhhj1 zwischen der ,neufundlandsbank und dem britischen ,schelf nur noch #bdaj1 zwischen ,scoresbysund und ,hammerfest #acjj1 und zwischen den ,schelfrndern von ,nordostgrnland und ,spitzbergen wohl nur noch etwa #bjj bis #cjj km4 ,hier scheint der ,abri erst in allerjngster ,zeit erfolgt zu sein4 ,nach dieser ,durchmusterung der ,karte gehen wir nunmehr zur ,besprechung der biologischen ,beziehungen zwischen der ,ost- und ,westseite des ,nordatlantik ber4 ,bei dem ungeheuren ,tatsachenmaterial knnen wir allerdings nicht daran denken1 hier alle biologischen ,grnde fr eine frhere ,landverbindung zwischen ,nordamerika und ,europa anzufhren4 ,man lese die inhaltreiche ,zusammenstellung dieser ,argumente bei _/,arldt_/#gh4 ,unsere ,tabelle1 ,s4 #fd1 zeigt1 da fr manche ,zeiten jedenfalls von der ,mehrzahl der ,fachgelehrten eine ,landverbindung angenommen wird1 whrend freilich zu anderen ,zeiten die ,landverbindung durch ,transgressionen wieder abgebrochen erscheint4 ,interessant sind die von _/,arldt_/ angegebenen ,prozentzahlen identischer ,arten hben und drben1 die hier in ,tabellenform folgen mgen3 ,reptilien ,sugetiere ,proz4 ,proz4 ,karbon #fd -- ,perm #ab -- ,trias #cb -- ,jura #dh -- ,untere ,kreide #ag -- ,obere ,kreide #bd -- ,eozn #cb #ce ,oligozn #bi #ca ,miozn #bg #bd ,pliozn 8 #ai ,quartr 8 #cj ,illustration3 ,fig4 #be4 ,verbreitung nordatlantischer ,organismen1 nach _/,arldt_/4 ,punktiert3 ,gartenschnecke4 ,gestrichelt3 ,lumbricinen-,regenwrmer4 ,strichpunktiert3 ,barsche4 ,schraffiert ,nordost-,sdwest3 ,perlmuschel2 desgl4 ,nordwest-,sdost3 ,hundsfische 7,umbra74 ,der ,gang dieser ,zahlen stimmt erfreulich berein mit unserer ,tabelle1 ,s4 #fd1 nach welcher die ,landverbindung im ,karbon1 in der ,trias1 dann allerdings nur fr den unteren1 nicht mehr den oberen ,jura1 aber wieder von der ,oberkreide ab das ltere ,tertir hindurch von der ,mehrzahl der ,fachgelehrten angenommen wird4 ,fr die ,verbreitung derjenigen ,organismen1 welche am meisten entscheidend sind1 hat _/,arldt_/ das ,krtchen ,fig4 #be gegeben4 ,die jungen ,regenwurmgattungen der ,lumbricinen sind in ununterbrochenem ,zuge von ,japan bis ,spanien1 jenseits des ,ozeans aber nur im ,osten der ,union verbreitet4 ,die ,perlmuschel kommt an den ,abristellen der ,kontinente1 auf ,irland und ,neufundland und den beiderseits angrenzenden ,gebieten vor4 ,noch aufflliger ist die ,verbreitung der ,gartenschnecke von ,sddeutschland ber die britischen ,inseln1 ,island und ,grnland hinber zur amerikanischen ,seite1 wo sie aber nur in ,labrador1 ,neufundland und dem ,osten der ,union vorkommt4 hnliches gilt von der ,familie der ,barsche 7,perciden7 und anderen ,swasserfischen4 ,vielleicht wre noch das gemeine ,heidekraut 7,calluna vulgaris7 zu nennen1 das sich auer in ,europa nur in ,neufundland und den daran angrenzenden ,gebieten findet1 wie denn auch umgekehrt sich besonders viele amerikanische ,arten in ,europa ganz auf den ,westen ,irlands beschrnken4 ,es spricht manches dafr1 da diese ,landbrcke bei ,neufundland und ,irland noch bis zum ,beginn des ,quartrs erhalten blieb4 ,auerdem scheint eine zweite ,brcke weiter im ,norden bestanden zu haben1 die wohl kaum vor der ,mitte des ,quartrs abri#gi4 ,lehrreich sind in dieser ,hinsicht auch die ,untersuchungen _/,warmings_/ und _/,nathorsts_/ ber die grnlndische ,flora1 welche zeigen1 da an der ,sdostkste ,grnlands1 also gerade auf der ,strecke1 welche nach der ,verschiebungstheorie noch im ,diluvium ,skandinavien und ,nordschottland vorgelagert war1 die europischen ,elemente berwiegen1 whrend auf der ganzen brigen grnlndischen ,kste einschlielich ,nordostgrnland der amerikanische ,einflu vorherrscht#hj4 ,ich habe deshalb angenommen1 da die ,trennung der ,schollen hier erst zwischen der groen und der letzten europischen ,eiszeit eintrat4 ,von ,spanien ab sdwrts nehmen die meisten ,autoren keine ,landverbindung mehr an2 als ,sdgrenze der ,landbrcke wird von _/,arldt_/ u4 a4 die #ajjj oder #bjjj m ,tiefenlinie angenommen4 ,nrdlich von dieser ,breite werden in ,schottland die weiter sdlich marinen devonischen ,sedimente durch ,sandsteine ersetzt1 es kommen in ,nordirland1 den ,hebriden1 den ,frern1 ,island1 an der ,ost- und ,westkste ,grnlands und auf ,spitzbergen in gleichartiger ,weise ,landpflanzen fhrende ,kohlen zwischen zwei basaltischen ,lavadecken vor4 ,dies deutet auf ,landzusammenhang hin1 und zwar legt es einen unmittelbaren ,zusammenhang im ,sinne der ,verschiebungstheorie noch nher als einen durch einen ,brckenkontinent vermittelten4 ,damit sind wir aber bereits auf dem ,gebiete der geologischen ,beweisgrnde fr die ,verschiebungstheorie1 die wir nunmehr in ,krze besprechen wollen4 ,fr die ,zulssigkeit und ,richtigkeit unserer ,zusammensetzung spricht eine groe ,reihe tektonischer ,zge im beiderseitigen ,bau der ,kontinentaltafeln4 ,gerade diese bereinstimmungen bilden wohl den strksten ,beweis fr die ,richtigkeit der ,verschiebungstheorie und ihren besonderen ,vorzug gegenber der ,hypothese der versunkenen ,kontinente2 denn wenn die ,schollen wirklich schon bei der ,entstehung dieser lteren ,erscheinungen in ihrem heutigen ,abstande von so viel ,tausend ,kilometern gelegen htten1 so wre es ein ganz unwahrscheinlicher ,zufall1 da sich die ,fortsetzung einer solchen ,erscheinung auf der anderen ,seite gerade an derjenigen ,stelle befinden sollte1 die bei der ,rekonstruktion zur ,berhrung mit der diesseitigen kommt4 ,beginnen wir im ,norden1 wo die ,spalte offenbar erst vor kurzem aufgerissen und noch nicht sehr breit ist4 ,in ,nordostgrnland steht auf #ha nrdl4 ,br41 jh am ,meere abbrechend1 ein vereinzelter1 noch ungefalteter ,rest karbonischer ,ablagerungen an1 welche in gleicher ,weise an der gegenberliegenden ,kante ,spitzbergens wiedergefunden werden4 ,von #ge ab sdwrts beginnen auf grnlndischer ,seite die ,reste einer groen tertiren ,basaltdecke1 welche hier namentlich die groe1 den ,scoresbysund im ,sden begrenzende ,halbinsel zusammensetzt4 ,auer dem losgelsten und halbwegs mitwandernden ,jan ,mayen gehren hierzu namentlich ,island und die ,frer1 und weiter sdlich taucht diese ,basaltzone wieder am ,nord- und ,nordwestrande ,schottlands auf4 ,ihre ,verlegung von der grnlndischen ,seite 7im ,norden7 zur europischen 7im ,sden7 entspricht wohl1 wie oben erwhnt1 dem ,umstande1 da an dieser ,stelle die sonst einfache ,spalte sich in zwei parallele ,spalten auflste1 welche ,island und die ,frer einschlossen4 ,auch zwischen ,grnland und ,nordamerika herrscht die geforderte bereinstimmung des ,baues4 ,bei ,kap ,farvel und nordwestlich davon treten vielfach prkambrische ,intrusivgesteine im ,gneis auf1 welche man amerikanischerseits genau an der entsprechenden ,stelle1 nmlich auf der ,nordseite der ,belle-,islestrae1 wiederfindet#ha4 ,beim ,smithsund und ,robesonkanal im ,nordwesten ,grnlands besteht die ,verschiebung nicht in einem ,auseinanderziehen der ,spaltenrnder1 sondern in einer horizontalen ,verwerfung von groen ,dimensionen1 einer sogenannten ,blattverschiebung4 ,grinnelland gleitet an ,grnland entlang1 wodurch wohl auch die merkwrdig geradlinige ,begrenzung der beiden ,schollen erzeugt wird4 ,man kann diese ,verschiebung in dem verkleinerten ,ausschnitte aus der geologischen ,karte von ,nordamerika 7,fig4 #bf7 erkennen1 wenn man die ,grenze zwischen ,devon und ,trias#hb aufsucht1 welche in ,grinnelland auf #hj #aj'1 in ,grnland auf #ha #cj' nrdl4 ,br4 liegt4 ,es geht hieraus hervor1 da ,nordamerika seit diesem ,abreien von ,grnland eine mindestens starke1 vielleicht berwiegende ,sdkomponente der ,bewegung besitzt1 wie dies nach unseren frheren ,ausfhrungen durch die ,form der kalifornischen ,halbinsel und die ,erdbebenspalte von ,san ,franzisko besttigt wird4 ,illustration3 ,fig4 #bf4 ,geologische ,karte des ,smith-,sundes u4 des ,robeson-,kanals1 nach der ,geologic ,map of ,north ,america4 #a ,trias1 #b ,devon1 #c ,silur1 #d ,karbon1 #e ,gneis1 #f ,vorkambrium1 #g ,spttertir1 #h ,kambrium und ,unter-,ordovicium4 ,diese bereinstimmungen beziehen sich freilich zunchst nur auf relativ benachbarte ,ksten4 ,erheblich beweiskrftiger werden deshalb diejenigen zwischen ,europa und ,nordamerika selber sein4 ,dem sehr alten 7algonkischen7 ,gneisgebirge der ,hebriden und ,nordschottlands entsprechen drben die ,gneisgebirge von ,labrador1 welche bis an die ,belle-,islestrae nach ,sden reichen und sich weit nach ,kanada hineinziehen4 ,die ,streichrichtung ist in ,europa ,nordost-,sdwest1 in ,amerika wechselnd von derselben ,richtung bis ,ost-,west4 _/,dacqu_/ bemerkt hierzu3 ,daraus kann man folgern1 da die ,kette ber den nordatlantischen ,ozean hinberreichte#hc48 ,das angeblich versunkene ,verbindungsglied mte allerdings die gewaltige ,lnge von #cjjj km besessen haben4 ,heute liegt die amerikanische ,fortsetzung brigens nicht in der geraden ,verlngerung des europischen ,gebirgszuges1 sondern letztere weist mehrere ,tausend ,kilometer an jenem vorbei nach ,sdamerika4 ,bei dem rekonstruktiven ,zusammenfgen der ,schollen nach der ,verschiebungstheorie erfhrt dagegen das amerikanische ,gebirge gerade eine solche ,querversetzung nach ,osten und eine solche ,drehung1 da es unmittelbar an das europische anschliet und als seine ,verlngerung erscheint4 ,in ,europa folgen1 sdlich daran anschlieend1 die ,faltenzge eines etwas jngeren1 zwischen ,silur und ,devon aufgeworfenen ,gebirges1 welches sich durch ,norwegen und ,nordengland hindurchzieht4 _/,e4 ,suess_/ nennt es das kaledonische ,gebirge4 ,mit der ,frage der ,fortsetzung dieser ,gebirgsfaltung in den ,kanadischen ,kaledoniden8 7_/,termier_/71 nmlich den schon kaledonisch gefalteten kanadischen ,appalachen1 haben sich _/,andre_/#hd und _/,tilmann_/#he beschftigt4 ,es beeintrchtigt natrlich nicht die bereinstimmung1 da diese kanadische ,faltung in ,amerika von der gleich zu besprechenden armorikanischen8 ,faltung noch einmal berarbeitet wurde1 was hben nur im mittleren ,europa 7,hohes ,venn und ,ardennen71 aber nicht im nrdlichen ,europa der ,fall war4 ,die ,berhrungsstcke dieser kaledonischen ,faltungen drften in den schottischen ,hochlanden und ,nordirland einerseits und ,neufundland andererseits zu suchen sein4 ,am schlagendsten ist aber die bereinstimmung bei dem wiederum sdlich sich anschlieenden karbonischen ,faltengebirge1 welches _/,e4 ,suess_/ das ,armorikanische ,gebirge nennt1 und welches die ,kohlenlager ,nordamerikas als die unmittelbare ,fortsetzung der europischen erscheinen lt4 ,dieses heute stark eingeebnete ,gebirge zieht sich in ,europa1 aus dem ,innern des ,kontinents kommend1 in bogenfrmigem ,verlauf zuerst gegen ,,wnw1 dann gegen ,w1 um an der ,sdwestkste von ,irland und der ,bretagne eine wild zerrissene ,kste 7sogenannte ,riaskste7 zu bilden4 ,natrlich ist anzunehmen1 da sich die ,faltung auch durch den der ,kste vorgelagerten1 durch die ,abrasion der ,brandungswoge abgehobelten ,schelf hindurchzieht4 ,die ,fortsetzung auf der amerikanischen ,seite bilden1 wie _/,bertrand_/ zuerst #ahhg entdeckte1 die ,auslufer der ,appalachen auf ,neuschottland und dem sdstlichen ,neufundland4 ,hier endigt gleichfalls ein karbonisches ,faltengebirge1 ebenso wie das europische nach ,norden gefaltet1 indem es eine ,riaskste erzeugt und davor wohl noch den ,schelf der ,neufundlandbank durchzieht4 ,seine ,richtung1 sonst nordstlich1 geht nahe der ,abristelle in die rein stliche ber4 ,die im ,karbon besonders gut bekannte ,fauna und ,flora zeigt eine mit wachsendem ,beobachtungsmaterial immer klarer erkannte ,identitt4 ,auf die zahlreichen ,arbeiten hierber von _/,dawson_/1 _/,bertrand_/1 _/,walcott_/1 _/,ami_/1 _/,salter_/ u4 a4 knnen wir hier natrlich nicht eingehen4 ,das ,abbrechen dieser transatlantischen ,altaiden81 wie _/,e4 ,suess_/ sie auch nennt1 gerade an denjenigen ,stellen der beiden ,kontinentalrnder1 welche aus biologischen ,grnden als ,pfeiler einer letzten ,landbrcke zwischen den beiden ,kontinenten erscheinen1 bildet eine sehr scharfe ,kontrolle fr die ,richtigkeit der ,verschiebungstheorie4 ,wie ,fig4 #bd zeigt1 besteht diese die ,probe aber glnzend1 indem die beiden freien ,enden der ,faltungen bei der ,rekonstruktion genau zur ,berhrung gebracht werden und das ganze ,gebirge als ein zusammenhngender ,bogen ohne ,knickung erscheint4 ,nach der ,hypothese der versunkenen ,landbrcken mte -- was _/,penck_/ bereits als ,schwierigkeit hervorgehoben hat -- das versunkene ,stck grer gewesen sein als die uns bekannte ,erstreckung4 ,auf der ,verbindungslinie liegen einige vereinzelte ,erhhungen des ,meeresbodens1 die man bisher als ,gipfel der versunkenen ,kette betrachtet hat2 nach der ,verschiebungstheorie wren es geschmolzene und aufgequollene ,massen von der ,unterseite oder auch abgebrochene vom ,oberrande der triftenden ,schollen1 deren ,loslsung gerade in solchen tektonischen ,strungszonen natrlich besonders plausibel ist4 ,fast in dasselbe ,gebiet fallen auch die ,endmornen der groen diluvialen ,inlandeiskappen ,nordamerikas und ,europas4 ,auch diese fgen sich ohne ,lcke oder ,knick zusammen1 was doch sehr unwahrscheinlich wre1 wenn die ,ksten zur ,zeit der ,ablagerung ihren heutigen ,abstand von #bejj km gehabt htten4 ,das amerikanische ,ende liegt heute #d-a_/b ,breitengrade sdlicher als das europische4 ,weiter im ,sden finden wir auf afrikanischer ,seite das tertire ,atlasgebirge1 welches1 wie das ganze alpine ,faltungssystem1 dem es zugerechnet wird1 auf amerikanischer ,seite keine ,fortsetzung hat#hf4 ,wie schon erwhnt1 tut sich darin kund1 da zur ,zeit dieser ,faltung im ,westen von ihr bereits ein ,stck ,tiefseeboden vorhanden war1 so da die ,faltung am ,rande der ,kontinentaltafel ihr natrliches ,ende fand4 ,die ,azoren1 ,kanaren und ,kapverden sind nach der bereits frher errterten ,auffassung ,brocken vom ,kontinentalrande1 vergleichbar mit ,kalbeisstcken vor einem schwimmenden ,eisberge4 ,so kommt auch _/,gagel_/ fr die ,kanaren und ,madeira zu dem ,schlu1 da diese ,inseln abgesprengte ,reste des europisch-afrikanischen ,kontinents sind1 von dem sie erst in verhltnismig junger ,zeit getrennt wurden#hg84 ,da auch zwischen ,sdamerika und ,afrika einstmals eine ,landverbindung bestanden haben mu1 darber herrscht1 wie unsere ,tabelle1 ,s4 #fd1 lehrt1 fast vllige ,einigkeit4 ,gestrt wurde die ,verbindung erst in der ,unterkreide#hh1 vermutlich durch den schon damals entstehenden1 aber noch nicht sogleich zur vlligen ,trennung fhrenden ,grabenbruch1 jedenfalls zunchst durch ein ,epikontinentalmeer4 ,im oberen ,eozn brechen dann die letzten ,beziehungen ab4 ,um auch hier die lteren ,strukturen beiderseits zu vergleichen1 benutzen wir die in ,fig4 #bg wiedergegebene1 von _/,lemoine_/ entworfene ,karte der ,streichrichtungen im nordwestlichen ,afrika#hi4 ,die ,karte ist fr andere ,zwecke entworfen und zeigt daher das1 was wir brauchen1 nicht sehr deutlich1 aber sie zeigt es doch4 ,der ganze afrikanische ,kontinent besteht aus einem sehr alten1 gefalteten ,gneismassiv1 in welchem hauptschlich zwei etwas verschieden alte ,streichrichtungen vorkommen4 ,im ,sudan herrscht die ltere nordstliche ,streichrichtung vor1 welche sich schon in dem geradlinigen gleichgerichteten ,oberlauf des ,niger zeigt und noch bis ,kamerun beobachtet wird4 ,sie schneidet die ,kste unter einem ,winkel von etwa #de4 ,sdlich von ,kamerun dagegen -- auf der ,karte gerade noch erkennbar -- tritt die andere1 jngere ,streichrichtung in den ,vordergrund1 welche etwa von ,nord nach ,sd weist und der ,kste 7auch mit ihren ,krmmungen7 parallel verluft4 ,illustration3 ,fig4 #bg4 ,streichrichtungen in ,afrika1 nach _/,lemoine_/4 ,denselben ,wechsel der ,streichrichtung finden wir nach _/,e4 ,suess_/ in ,sdamerika wieder4 ,die ,karte des stlichen ,guayana444 zeigt mehr oder minder ostwestliches ,streichen der alten ,felsarten1 aus welchen dieses ,gebiet besteht4 ,auch die eingelagerten palozoischen ,schichten1 welche den nrdlichen ,teil der ,mulde des ,amazonas ausmachen1 verfolgen diese ,richtung1 und der ,verlauf der ,kste von ,cayenne gegen die ,mndung des ,amazonas ist daher quer auf das ,streichen444 ,soweit der ,bau ,brasiliens heute bekannt ist1 mu angenommen werden1 da auch bis ,kap ,san ,roque der ,umri des ,festlandes das ,streichen des ,gebirges quert1 aber von diesem ,vorgebirge an wird allerdings bis nach ,uruguay hinab die ,lage der ,kste durch das ,gebirge vorgezeichnet48 ,auch hier folgen die ,flulufe in groen ,zgen der ,streichrichtung4 ,schieben wir ,sdamerika zur ,rekonstruktion an ,afrika heran1 wozu eine ,drehung ,sdamerikas um etwa #de erforderlich ist1 so wird der jetzt ,west-,ost flieende ,amazonas parallel zum ,oberlauf des ,niger4 ,die ,streichrichtung des nrdlichen ,teiles von ,sdamerika fllt dann mit derjenigen im ,sudan zusammen1 und selbstverstndlich auch die andere ,streichrichtung sdlich ,kap ,san ,roque mit derjenigen sdlich von ,kamerun4 -- ,da dieser ,wechsel der ,streichrichtung hben und drben gerade an denjenigen ,stellen eintritt1 die bei der ,rekonstruktion zur ,deckung gebracht werden1 mte nach der ,hypothese der versunkenen ,landbrcken wiederum ein ,zufall sein1 ebenso wie die ,erreichung der ,parallelitt der ,streichrichtungen nach der fr die ,rekonstruktion ntigen ,drehung ,sdamerikas4 ,nach der ,verschiebungstheorie gibt uns dieser ,wechsel der ,streichrichtung auch eine ,erklrung fr den eigenartigen ,knick1 den die ,spalte gerade hier erfhrt4 ,die ,zugkrfte1 welche sie aufrissen1 waren anscheinend so orientiert1 da die ,spalte eigentlich nicht genau von ,sden nach ,norden1 sondern etwa von ,sdsdost nach ,nordnordwest aufreien sollte4 ,sie wurde aber durch die nordsdliche ,streichrichtung wegen der leichteren ,teilbarkeit der ,scholle nach dieser ,richtung abgelenkt1 bis sie bei ,kamerun bzw4 ,kap ,san ,roque an das andere ,faltungssystem herankam1 welches sie allzuweit aus der ,richtung abgelenkt htte4 ,daher wurde dieses ,system quer durchgerissen in einem fast rechten ,winkel zur bisherigen ,richtung#ij4 ,ganz im ,sden ,afrikas findet sich noch ein von ,ost nach ,west streichendes karbonisches ,faltengebirge 7die ,zwarten ,berge72 kurz vor ,erreichung des ,ufers biegt zwar ein ,arm desselben 7die ,cedar-,berge7 nach ,norden ab1 um bald zu endigen4 ,aber dies ist offenbar eine lokale ,abzweigung1 whrend die ,hauptstreichrichtung ,ost-,west ist4 ,die ,verlngerung dieser ,kette trifft in der ,rekonstruktion auf die nach der ,karte zunchst durch nichts hervorgehobene ,partie sdlich von ,buenos ,aires4 ,die dort befindlichen ,sierren wurden nun in der ,tat ganz neuerdings von _/,keidel_/#ia als eine gleichfalls karbonische ,faltung erkannt1 welche mit dem ,kapgebirge in ,bau und ,geschichte vllig bereinstimmt4 ,diese karbonische 7und teilweise vorkarbonische7 ,sierrenfaltung scheint weiter westlich ebenso wie der afrikanische ,zweig nach ,norden abzubiegen und sich an die ,prkordilleren8 anzuschmiegen4 ,man wird zugeben1 da gerade diese ,beziehung ein sehr schlagender ,beweis fr die ,richtigkeit der ,verschiebungstheorie ist4 ,an keiner anderen ,stelle dieser beiden groen ,kontinentaltafeln sind karbonische ,faltungen vorhanden4 ,heute sind die beiden ,schelfrnder um #fbbj km voneinander entfernt4 ,ist es da wirklich gestattet1 anzunehmen1 sie seien nur durch ,zufall gerade so gelegen1 da sie bei der ,rekonstruktion zur ,berhrung gebracht werden8 ,die rekonstruktive ,zusammenfgung der beiden ,schollen ,sdamerika und ,afrika lt der ,phantasie durchaus keinerlei ,spielraum4 ,denn die ,rnder haben sich hier so genau kongruent erhalten1 da man den einen ,kontinent um keine #ajj km gegen den anderen verschieben knnte4 ,die ,sierren von ,buenos ,aires brauchten also nur um einige ,hundert ,kilometer nrdlicher oder sdlicher zu liegen1 um zu einer ,diskrepanz in ,gestalt einer unerklrten horizontalen ,verwerfung bei der ,zusammenfgung zu fhren4 ,dies tun sie aber nicht1 sondern sie liegen gerade an der ,stelle1 wo sie nach der ,verschiebungstheorie zu erwarten sind4 ,von den ,gegnern der ,verschiebungstheorie werden diese ,verhltnisse meist nicht richtig gewrdigt4 ,es kommt nicht so sehr auf die bloe ,tatsache an1 da eine solche alte ,faltung drben auch ihre ,fortsetzung findet1 als vielmehr auf die ,frage1 ob diese ,fortsetzung richtig liegt4 ,nehmen wir1 um uns die ,grenordnungen klar zu machen1 an1 da bei der heutigen ,entfernung beider ,ksten eine jenseitige ,kstenstrecke von #bjjj km als ,ort der ,fortsetzung in ,frage kommt1 und da alle #bjj km-,abschnitte dieser ,strecke gleiche ,wahrscheinlichkeit fr sich haben4 ,dann ist die ,wahrscheinlichkeit1 da sich die ,fortsetzung der ,faltung durch ,zufall gerade in demjenigen ,teilabschnitte befindet1 der durch die ,rekonstruktion mit dem diesseitigen ,faltungsende zur ,berhrung gebracht wird1 gleich #a_/aj1 d4 h4 man kann bereits #i gegen #a wetten1 da dies ,zusammentreffen _/kein_/ ,zufall ist4 ,wenn aber an mehreren ,stellen gleichzeitig dieser ,zufall8 eintreten soll1 so potenziert sich die ,unwahrscheinlichkeit4 ,betrachten wir in diesem ,sinne1 von ,norden nach ,sden gerechnet1 die ,eiszeitmorne als erste1 das algonkische ,gebirge als zweite1 das kaledonische als dritte1 das karbonische als vierte bereinstimmung1 den ,streichrichtungswechsel bei ,kap ,san ,roque-,kamerun als fnfte und das ,kapgebirge als sechste bereinstimmung1 und nehmen wir der ,einfachheit halber fr jeden dieser ,flle dieselben ,bedingungen an1 so wird die ,wahrscheinlichkeit1 da uns hier ein ,zufall tuscht1 gleich 7#a_/aj7 oder #a3ajjjjjj1 d4 h4 wir knnen #iiiiii gegen #a wetten1 da die ,verschiebungstheorie ,recht hat4 ,man mag gern glauben1 da diese ,zahl bertrieben ist2 aber man soll bei seinem ,urteil bercksichtigen1 da sich die ,wahrscheinlichkeit potenziert1 wenn sich die bereinstimmungen addieren4 ,es ist deshalb meines ,erachtens nicht mehr mglich1 an der prinzipiellen ,richtigkeit der ,verschiebungstheorie zu zweifeln4 ,in unserer ,tabelle kommt noch die amerikanische8 ,brcke zwischen ,nord- und ,sdamerika und die nordpazifische8 ,brcke zwischen ,nordamerika und ,sibirien vor1 die wir noch in diesem ,zusammenhange kurz besprechen wollen1 um gewisse ,miverstndnisse zu beseitigen4 ,die ,betrachtung der ,karte zeigt sofort1 da die jetzige ,schollenverbindung zwischen ,sd- und ,mittelamerika nicht auf zuflliger ,berhrung beruht4 ,diese ,schollen haben offenbar von alters her zusammengehangen1 wenn auch zeitweise1 wie unsere ,tabelle lehrt1 unter ,wasser4 ,damit steht keineswegs im ,widerspruch1 da sich ,sdamerika eher von ,afrika ablste und seine ,wanderung nach ,westen begann1 als ,nordamerika4 ,denn die ,bewegung ,sdamerikas bestand anfangs wohl vorwiegend in einer ,drehung etwa um ,panama als ,mittelpunkt4 ,gerade bei ,mittelamerika legen die ,konturen nahe1 da sich hier bei der ,ablsung und in der folgenden ,zeit bedeutende plastische ,deformationen vollzogen4 ,unsere ,tabelle zeigt vier ,perioden1 in denen diese ,brcke von ,panama anscheinend ber ,wasser gelegen hat1 nmlich #a4 ,silur und ,devon1 #b4 ,perm bis ,mittel-,trias1 #c4 ,kreide1 #d4 vom ,miozn ab2 aber nur die vierte ist ganz unbestritten4 ,dieses vierte ,auftauchen darf man vielleicht mit der ,abwanderung der amerikanischen ,schollen in ,zusammenhang bringen4 ,stellt man sich vor1 da die ,abtrennung ,sdamerikas eine ,drehung dieser ,scholle um bisher #de mit sich brachte1 und da die atlantische ,spalte von ,sden nach ,norden fortschritt1 so ist einleuchtend1 da dieser ,vorgang zu bedeutenden ,stauchungen und ,zerrungen des mittelamerikanischen ,schelfgebietes fhren mute1 welche zur ,zertrmmerung und ,verkleinerung der ,bruchstcke fhrte1 gleichzeitig aber letztere1 namentlich an ihrem ,westrande1 mehr aus dem ,wasser herauswachsen lie4 ,durch dieses drehende ,abrcken ,sdamerikas erklrt sich auch1 warum die ,andenfaltung am ,nordende dieses ,kontinents nach ,osten zurckbog und nur eine schwache ,fortsetzung in den ,antillen fand4 ,das ,verbindungsstck zwischen den beiden groen ,schollen war eben schmal und plastisch4 ,auch fr die ,beringstrae mu ein schon frher 7,s4 #i7 erwhntes ,miverstndnis beseitigt werden#ib4 _/,diener_/ hat gemeint1 wenn man ,nordamerika an ,europa heranrcke1 so werde dadurch zwischen ,amerika und ,asien eine breite ,tiefseeffnung geschaffen1 whrend die ,palontologie zur ,annahme einer frheren ,landbrcke ber den heutigen ,schelf fhrt#ic4 ,in der ,tat zeigt unsere ,tabelle1 da eine solche ,landverbindung #a4 im ,silur und ,devon1 #b4 vom ,mittelkarbon bis ,mittelperm1 #c4 im ,lias und ,dogger und #d4 von der ,kreide bis zum ,quartr angenommen wird2 besonders in der letzteren ,periode ist seit dem ,beginn des ,tertir diese ,landbrcke recht sicher4 ,wenn sie im ,miozn und ,pliozn von einzelnen ,forschern geleugnet wird1 so darf man vielleicht annehmen1 da die ,nhe des ,pols in dieser ,zeit die ,verbindung durch ,vereisung zeitweise unwirksam gemacht hat4 ,hierber wird im nchsten ,kapitel ,ausfhrlicheres mitgeteilt werden4 ,jedenfalls gengt bereits ein ,blick auf die ,tiefenkarte1 um zu sehen1 da nichts uns berechtigt1 anzunehmen1 die beiden ,schollen seien frher getrennt gewesen und erst neuerdings zur ,berhrung gelangt4 ,aber _/,dieners_/ ,annahme ist nicht richtig4 ,unsere auf dem ,globus ausgefhrte ,rekonstruktion ist gewi in manchen ,punkten schwierig und unsicher1 wrde aber durchaus nicht verbessert1 wenn man die ,schollen bei der ,beringstrae abreien liee4 ,es handelt sich eben auch bei ,nordamerika mehr um eine ,drehung als um eine ,parallelverschiebung1 wie ja schon die nach ,norden abnehmende ,breite des ,atlantik nahelegt4 _/,diener_/ hat nur auf der ,merkatorkarte recht4 ,lemurien4 ,in bezug auf die lemurische8 ,landbrcke zwischen ,madagaskar und ,vorderindien zeigt unsere ,tabelle 7,s4 #fd7 eine bereinstimmung der ,ansichten1 wie sie vollkommener wohl kaum irgendwo erwartet werden kann4 ,fr die gesamte ,vorzeit bis zum ,beginn des ,tertir wird eine solche1 offenbar stets so gut wie ungestrte ,landverbindung angenommen1 vom ,eozn ab herrschte aber nach der ,ansicht der ,mehrzahl1 die vom ,pliozn ab unbestritten ist1 ,trennung4 ,es ist nicht ohne ,interesse1 da der ,abbruch des ,austausches kein momentaner war1 sondern letzterer vom ,eozn bis zum ,miozn anscheinend in beschrnkter ,weise noch andauert4 ,es gibt eben viele peregrine8 ,formen sowohl im ,tier- wie im ,pflanzenreich1 welche zur berseeischen ,ausbreitung in gewissen ,grenzen befhigt sind1 und daher wird das vllige ,erlschen des ,austausches erst eintreten1 nachdem die ,schollen bereits einen gewissen ,abstand voneinander erreicht haben4 ,nach den bisherigen ,anschauungen nahm man an1 da diese ,landverbindung zwischen ,vorderindien und ,madagaskar bei unvernderter ,lage dieser beiden ,teile durch einen jetzt versunkenen ,brckenkontinent ,lemuria8 gebildet wurde4 ,auf unserer ,rekonstruktion 7,fig4 #bc1 ,s4 #fa7 finden wir an ,stelle dieses langgestreckten ,brckenkontinents eine lange1 von ,hochasien ausgehende ,halbinsel von genau derselben ,form wie jene hypothetische ,lemuria4 ,aber das ,dreieck ,vorderindien bildet auf ihr die ,sdspitze dieser langen ,zunge und hngt unmittelbar ohne ,brcke mit ,madagaskar zusammen4 ,fr eine versunkene ,lemuria im alten ,sinne bleibt kein ,platz4 ,betrachten wir das heutige ,kartenbild4 ,die riesigen1 wesentlich im ,tertir gebildeten ,falten des ,himalajagebirges bedeuten den ,zusammenschub eines erheblichen ,stckes der ,erdrinde1 durch dessen ,rekonstruktion die ,umrisse des asiatischen ,kontinents ganz andere werden4 ,wahrscheinlich nahm das ganze stliche ,asien ber ,tibet und die ,mongolei hinweg bis zum ,baikalsee und vielleicht sogar bis zur ,beringstrae an diesem ,zusammenschub teil2 beschrnken wir uns aber auf die hchste1 im ,mittel etwa #djjj m ber dem ,meere liegende ,region1 die in der ,schubrichtung #ajjj km mit1 und nehmen wir 7trotz der greren ,hhe7 nur eine gleiche ,verkrzung wie bei den ,alpen1 nmlich auf den vierten ,teil ihrer ursprnglichen ,erstreckung1 an1 so erhalten wir eine ,verschiebung ,vorderindiens um #cjjj km1 so da es vor dem ,zusammenschub neben ,madagaskar gelegen htte4 ,illustration3 ,fig4 #bh4 ,der lemurische ,zusammenschub4 ,die ,spuren dieses ungeheuren ,zusammenschubes1 den die ,lithosphre hier erfahren hat1 sind auch rechts und links von der ,schubzone noch zu erkennen4 ,die schon im ,trias durch einen ,grabenbruch vorbereitete1 aber erst im ,quartr endgltig vollzogene ,loslsung ,madagaskars von der sdwestlich davon liegenden afrikanischen ,kstenstrecke1 das ganze ,system junger ,grabenbrche in ,ostafrika1 zu dem auch das rote ,meer und das ,jordantal gehrt1 bilden ,teilerscheinungen davon4 ,die ,somalihalbinsel erscheint1 wie schon frher erwhnt1 nach ,norden herumgeschleppt1 wobei wohl das abessinische ,gebirge aufgestaut wurde1 dessen ,abschmelzung von unten zum ,herausquellen der ,massen im ,winkel zwischen ,abessinien und der ,somalihalbinsel fhrte4 ,auch ,arabien sprte diesen ,zug nach ,nordosten und zeigt eine dementsprechende plastische ,stauchung1 indem die ,auslufer des ,akdargebirges wie ein ,sporn in die persischen ,gebirgsketten hineindrngen4 ,die fcherfrmige ,scharung der ,bergketten des ,hindukusch- und ,soleimangebirges deutet an1 da hier die westliche ,grenze des ,himalajazusammenschubes erreicht ist2 ihr getreues ,spiegelbild tritt auch am ,ostrande desselben auf1 wo die ,bergketten von ,burma aus der durch ,annam1 ,malakka und ,sumatra vorgezeichneten ,richtung heraus bis zur ,nordsdrichtung herumgeschleppt wurden4 ,das ,aufbrechen der ,arakan-,sumatrakette gerade neben dem ,knick von ,malakka war schon frher dahin gedeutet worden1 da diese ,kette ri und gleitend nach ,norden in den ,zusammenschub hineingezogen wurde4 ,aber1 wie schon erwhnt1 ist wohl das ganze stliche ,asien von diesem riesigen ,zusammenschub betroffen worden1 der seine westliche ,begrenzung in dem gestaffelten ,faltensystem zwischen ,hindukusch und ,baikalsee und dessen ,fortsetzung bis zur ,beringstrae findet1 whrend die ,ostgrenze durch die bauchigen ,kstenformen mit den ,inselgirlanden ,ostasiens gebildet wird4 ,madagaskar besteht wie das benachbarte ,afrika aus einer ,tafel gefalteten ,gneises mit nordstlicher ,streichrichtung4 ,an der ,abrilinie sind beiderseits identische marine ,sedimente abgelagert1 welche andeuten1 da seit der ,trias beide ,lnder durch einen berschwemmten ,grabenbruch getrennt waren1 was auch die madagassische ,landfauna verlangt4 ,aber noch in der ,mitte der ,tertirzeit1 als ,indien bereits abgerckt war1 sind nach _/,lemoine_/ zwei ,tiere1 der ,potamochoerus und der ,hippopotamus1 von ,afrika eingewandert1 die1 wie _/,lemoine_/ meint1 hchstens einen ,meeresarm von #cj km ,breite durchschwimmen konnten#id1 whrend jetzt der ,kanal von ,mozambique gut #djj km breit ist4 ,erst nach dieser ,zeit kann sich also die madagassische ,scholle auch untermeerisch von ,afrika losgerissen haben1 wodurch sich der weite ,vorsprung erklrt1 den ,vorderindien in der ,verschiebung nach ,nordosten gegenber ,madagaskar bekommen hat4 ,auch ,vorderindien ist eine flache ,tafel aus gefaltetem ,gneis4 ,die ,faltung wirkt noch heute formengebend in dem uralten ,arvaligebirge im uersten ,nordwesten 7am ,rande der ,wste ,tharr7 und in den gleichfalls sehr alten ,koranabergen4 ,nach _/,suess_/ weist sie im ersteren nach ,n #cf ,o1 in letzteren nach ,nordost4 ,beide ,richtungen stimmen also hinreichend mit der afrikanischen und madagassischen ,streichrichtung berein1 zumal nach der geringen1 bei der ,rekonstruktion ntigen ,drehung ,indiens4 brigens tritt hier noch eine etwas jngere1 jedoch immer noch mesozoische ,faltung in den ,ghats von ,nellore oder dem ,vellakondagebirge auf1 welche von ,nord nach ,sd streicht und vielleicht mit der gleichfalls jngeren nordsdlichen ,streichrichtung in ,afrika gleichzusetzen ist4 ,vielleicht darf man annehmen1 da die indische ,westkste mit der ,ostkste ,madagaskars zusammengehangen hat4 ,beide ,ksten bestehen aus einem auffllig geradlinigen ,abbruch eines ,gneisplateaus1 der den ,gedanken nahelegt1 sie knnten nach der ,spaltenbildung aneinander entlang geglitten sein1 hnlich wie ,grinnell-,land und ,grnland4 ,am nrdlichen ,ende dieses an beiden ,ksten etwa #aj ,breitengrade langen ,abbruches treten beiderseits ,basalte auf4 ,in ,indien ist es die bei #af ,nordbreite beginnende ,basaltdecke des ,dekan1 die aus dem ,beginn des ,tertir stammt und deshalb vielleicht in urschlichen ,zusammenhang mit der ,ablsung gebracht werden darf4 ,und auf ,madagaskar ist der nrdlichste ,teil der ,insel ganz aus zwei verschieden alten ,basalten aufgebaut4 ,die ,ostkste ,vorderindiens knnte mglicherweise mit der ,westkste ,australiens unmittelbar zusammengehangen haben4 ,sie stellt gleichfalls einen jhen ,abbruch des ,gneisplateaus dar4 ,eine ,unterbrechung erfhrt dies nur durch das grabenartig schmale ,kohlengebiet des ,godvari1 welches aus den unteren ,gondwanaschichten besteht4 ,die oberen ,gondwanaschichten liegen1 der ,kste folgend1 diskordant quer ber seinem ,ende4 ,da wir uns berhaupt auf dem ,boden der ,tatsachen befinden1 wenn wir das ,erlschen der ,landverbindung zwischen ,indien und ,madagaskar mit der ,faltung des ,himalaja in ,zusammenhang bringen1 geht aus der bisher nicht beachteten ,gleichzeitigkeit beider ,erscheinungen hervor4 ,wie alle greren ,gebirge ist auch der ,himalaja das ,produkt einer ,mehrzahl von ,stauungen2 die ,hauptrolle aber spielt diejenige in der jngeren ,tertirzeit1 welche nach unserer ,tabelle 7,s4 #fd7 dem ,abbruch der ,landverbindung mit ,madagaskar folgte4 ,da der ,faltungsproze des ,himalaja auch heute noch andauert1 dafr spricht unter anderem auch die starke zeitliche ,vernderlichkeit der ,schwerkraft1 die am ,fue seiner ,ketten durch wiederholte ,messungen festgestellt wurde4 ,gondwana-,land4 ,das ,gondwana-,land umfat einerseits die ,verbindung ,australiens ber ,vorderindien und ,madagaskar nach ,sdafrika und andererseits diejenige von ,australien ber ,antarktika nach ,sdamerika4 ber diese ,verbindungen gibt uns die australische ,tierwelt ,aufschlsse4 _/,hedley_/ unterscheidet drei ,elemente in ihr3 zunchst eine lteste1 gondwanische8 ,fauna1 die hauptschlich im uersten ,sdwesten ,australiens anzutreffen ist2 zweitens eine weitere endemische ,fauna mit den bezeichnenden ,kloakentieren1 ,beutlern usw41 ausgebreitet ber das ganze ,festland1 in einzelnen ,vertretern bergreifend bis ,neuguinea und bis zu den ,salomoinseln2 und drittens als jngstes ,element die ,papua-,fauna1 die von ,neuguinea her hauptschlich an der ,ostkste von ,queensland vordrngt4 ,die erste dieser ,faunen entspricht offenbar der ,verbindung mit ,vorderindien1 ,madagaskar und ,sdafrika1 die zweite der antarktisch-sdamerikanischen ,brcke1 und die dritte der heutigen nahen ,berhrung mit dem ,sunda-,archipel4 ,die erste dieser ,brcken ist in unserer ,tabelle auf ,s4 #fd nach _/,arldt_/ als gondwanische8 ,brcke bezeichnet1 obwohl man sonst unter ,gondwanaland meist den ganzen ,kontinentalkomplex versteht1 zu dem ,sdamerika1 ,sdafrika1 ,vorderindien1 ,australien und ,antarktika gehren4 ,wie die ,tabelle zeigt1 herrscht ber die ,existenz dieser gondwanischen8 ,brcke fast vllige ,einigkeit4 ,sie erlosch schon frh1 nmlich im ,lias oder sptestens ,unterdogger1 so da ,australien schon seit dieser ,zeit von ,sdafrika und ,madagaskar und damit auch von ,vorderindien abgesperrt wurde4 ,in unserer ,tabelle ist brigens nur die ,verbindung mit ,sdafrika und ,madagaskar1 nicht die mit ,vorderindien1 bercksichtigt4 ,da aber ,madagaskar mit ,vorderindien eine ,einheit 7,lemurien7 bildet1 so ist nicht einzusehen1 auf welche ,weise ,vorderindien von dieser ,gemeinschaft auszuschlieen wre4 ,die ,regenwrmer ,australiens stehen nach _/,michaelsen_/#ie in engster ,beziehung gerade zu denen ,vorderindiens4 ,so verbinden die ,octochaetinen unmittelbar ,neuseeland mit ,madagaskar und ,vorderindien samt dem nrdlichen ,hinterindien unter interessanter berspringung der dazwischenliegenden ,hauptscholle ,australiens4 ,die lebhaftesten ,beziehungen zeigen aber die gattungsreichen ,megascolecinen1 welche ,australien zum ,teil unter ,einschlu der ,nordinsel ,neuseelands oder des ganzen ,neuseelandgebietes mit ,ceylon und besonders dem sdlichen ,vorderindien1 zum ,teil auerdem auch dem nrdlichen ,vorder- und ,hinterindien verbinden 7und merkwrdigerweise zum ,teil auch mit der nordamerikanischen ,westkste74 ,dagegen zeigen die australischen ,regenwrmer keine unmittelbaren ,beziehungen zu ,afrika oder gar ,sdamerika4 ,wir drfen hiernach vielleicht annehmen1 da in der gondwanischen ,brcke ,vorderindien sogar das nchste ,glied war1 welches mit ,australien vielleicht unmittelbar zusammenhing4 ,die zweite1 antarktische ,brcke ,australiens hat dessen ,beziehungen zu ,sdamerika zum ,gegenstand4 ,diese ,beziehungen sind sehr bekannt1 denn es gehrt hierher namentlich die eigenartige ,sugetierfauna ,australiens1 welche im schroffen ,gegensatz zu der des ,sunda-,archipels steht1 wie _/,wallace_/ zuerst erkannte 7_/,wallace_/-,grenze der ,sugetiere74 ,sie besteht nmlich wesentlich aus ,beuteltieren1 deren nchste ,verwandte die sdamerikanischen ,beutelratten sind4 ,diese zweite ,fauna _/,hedleys_/ hat die besondere ,eigentmlichkeit1 da sie keine kltescheuen ,formen enthlt4 ,schon _/,wallace_/ bemerkte ber die ,verbindung mit ,sdamerika3 ,aber welchen ,beweis wir auch haben mgen1 der eine frhere ,verbindung dieser ,lnder zu involvieren scheint1 er deutet darauf hin1 da dieselbe1 wenn sie berhaupt vorhanden war1 nach ihren kalten sdlichen ,grenzen zu lag1 da die tropischen ,faunen im ganzen keine hnlichkeit zeigen84 ,diese ,worte beziehen sich zwar nur auf die ,sugetiere4 ,aber bei der ,besprechung der ,reptilien1 ,amphibien und ,fische sagt er gleichfalls3 ,es ist wichtig1 hier zu bemerken1 da die ,hitze liebenden ,reptilien kaum einen ,beweis einer nahen ,verwandtschaft zwischen den beiden ,regionen liefern1 whrend es die ,klte aushaltenden ,amphibien und ,swasserfische im berflu tun8#if4 ,auch die ,regenwrmer haben diese ,landbrcke nicht benutzt4 ,da man auf diese ,weise geradezu auf ,antarktika als ,verbindungsstck der ,brcke hingewiesen wird1 und da dasselbe obendrein auch auf dem grten ,kreis zwischen ,australien und ,sdamerika liegt1 also den krzesten ,weg darstellt1 so ist es nicht zu verwundern1 da die von wenigen ,autoren statt dessen vorgeschlagene sdpazifische8 ,brcke1 die nur auf der ,merkatorkarte die krzeste ,verbindung vortuscht1 fast einstimmig abgelehnt wird1 wie unsere ,tabelle1 ,s4 #fd1 zeigt4 ,nur _/,burckhardt_/ vertritt ihre ,existenz vom ,devon bis zum ,eozn1 in einem ,falle von _/,katzer_/1 in zwei anderen von _/,arldt_/ untersttzt4 ,er hat fr seine ,annahme keinen biologischen1 sondern einen geologischen ,grund3 ,es finden sich an der ,westkste ,sdamerikas zwischen #cb und #ci ,sdbreite grobe porphyrhnliche ,konglomerate1 die von frheren ,autoren als vulkanisch angesprochen1 von _/,burckhardt_/ aber als verfestigtes ,strandgerll betrachtet werden4 _/,burckhardt_/ fand nun1 da dies ,konglomerat weiter stlich berall durch ,sande ersetzt wird4 ,er schlo hieraus1 da es sich um eine ,kstenlinie handeln msse -- und zwar im ,mndungsgebiet eines groen ,flusses --1 bei welcher die ,verteilung von ,wasser und ,land gerade umgekehrt war wie heute4 ,westlich im ,gebiet des ,pazifik ,land1 stlich davon im ,gebiet des heutigen ,landes ,wasser4 ,das grbere ,gerll entsprche dann dem ,strande1 der feinere ,sand dem tieferen ,wasser4 ,dagegen hat _/,simroth_/#ig geltend gemacht1 da keinerlei biologische ,anzeichen fr die ,existenz einer solchen ,landmasse im ,sdpazifik1 die womglich von ,sdamerika bis nach ,australien reichen soll1 angefhrt werden knnen1 und da _/,burckhardts_/ ,beobachtungen1 auch wenn ihre unmittelbare ,deutung richtig ist1 auch schon durch die ,annahme befriedigt werden1 da der stliche ,teil der ,anden und ihr stliches ,vorland damals einen langen schmalen1 von ,norden nach ,sden weisenden ,meeresarm darstellten4 ,der ,flu1 dessen ,gre wohl immer nur recht unsicher wird geschtzt werden knnen1 kann umgebogen sein1 und sein ,hinterland nicht im ,westen1 sondern im ,norden oder ,sden gehabt haben4 ,im brigen bieten gerade die ,beobachtungen aus ,sdamerika1 wie im ,kapitel ber die ,polwanderungen gezeigt werden wird1 noch so viel ,widerspruchsvolles1 da hier doppelte ,vorsicht am ,platze ist4 ,die ,mehrzahl der ,fachgelehrten hat denn auch angenommen1 da die in ,rede stehende sdpazifische ,brcke nicht existiert hat1 und da fr _/,burckhardts_/ ,beobachtungen eine andere ,erklrung gesucht werden mu#ih4 ,statt dessen interessieren uns nunmehr in unserer ,tabelle die ,sdgeorgische ,brcke zwischen ,sdamerika und ,westantarktis und die ,macquarie-,brcke zwischen ,australien und ,ostantarktis4 ,wegen unserer ,unkenntnis der ,antarktis sind hier die ,angaben der ,tabelle anders zu bewerten als die frheren4 ,denn viele ,autoren haben es offensichtlich nur deshalb unterlassen1 eine ,landbrcke anzunehmen1 weil sie mangels ,beobachtungen noch keine ,ursache hatten1 es zu tun4 ,es kommt hier also hauptschlich nur auf die bejahenden ,urteile an4 ,unsere ,tabelle scheint dann zu zeigen1 da die ,macquarie-,brcke bereits im oberen ,eozn1 die sdgeorgische aber erst im ,pliozn ganz abbrach1 nachdem sie schon seit dem ,oligozn stark behindert war4 ,aus biologischen ,grnden hat man brigens eine doppelte ,brcke angenommen1 die eine von ,wilkesland ber ,tasmanien nach ,westaustralien1 die andere ber die ,westantarktis nach ,neuseeland und ,neuguinea4 ,die beiden ,einwanderungsstrme zeigen charakteristische ,unterschiede4 ,die sdgeorgische ,brcke brach erst im ,pliozn ab1 konnte aber nach der ,isolierung ,australiens diesem nichts mehr liefern4 ,die dritte ,fauna _/,hedleys_/ ist die jngste1 von den ,sunda-,inseln eingewanderte4 ,die heutige ,lage ,australiens gewhrt keine ,absperrung mehr gegen die ,tier- und ,pflanzenwelt der ,sunda-,inseln4 ,die altertmlichen australischen ,sugetiere dringen im ,sunda-,archipel immer weiter vor1 so da man die _/,wallace_/-,grenze schon weit jenseits der ,schollengrenze zwischen den kleinen ,sunda-,inseln ,bali und ,lombok hindurch und weiter durch die ,makassarstrae zieht1 und andererseits wanderten der ,dingo 7wilder ,hund71 ,nagetiere und ,fledermuse u4 a4 postdiluvianisch nach ,australien ein4 ,die junge ,regenwurmgattung ,pheretima1 welche mit groer ,lebenskraft auf den ,sunda-,inseln1 den sdostasiatischen ,kstengebieten von der ,malaiischen ,halbinsel bis ,china und auf ,japan die meisten lteren ,gattungen verdrngt hat1 hat auch ,neuguinea vollstndig erobert und bereits auf der ,nordspitze ,australiens festen ,fu gefat4 ,alles dies beweist einen regen ,austausch von ,fauna und ,flora1 der erst in jngster geologischer ,zeit begonnen haben kann4 ,er zeigt deutlich1 da man ohne ,kontinentalverschiebungen nicht auskommt1 denn in der gegenwrtigen ,lage knnte sich natrlich die ,eigenart der australischen ,tierwelt nicht entwickelt haben4 ,illustration3 ,fig4 #bi4 ,tiefenkarte der ,umgebung von ,neuguinea1 ,nach den ,tiefenkarten der ,ozeane von _/,groll_/4 ,auch bei ,australien besttigt die ,tiefenkarte aufs schnste unsere ,annahme1 da hier jngst eine ,kollision dieser groen ,scholle mit den zerteilten ,ketten des ,sunda-,archipels stattgefunden hat4 ,betrachten wir die beiden sdlichsten ,reihen der ,sunda-,inseln 7,fig4 #bi74 ,die genau weststlich streichende ,kette von ,java1 ,bali1 ,lombok1 ,soembava1 ,flores1 ,wetter usw41 biegt sich bei ,annherung an die groe ,tafel ,australien-,neuguinea in spiraligem ,bogen allmhlich nach ,nordost1 ,nord1 ,nordwest1 ,west1 ,sdwest4 ,die ihr vorgelagerte ,timorkette bezeugt schon durch ihre gestrte1 wechselnde ,richtung die ,kollision mit dem australischen ,schelf und wird weiterhin in derselben energischen ,weise in einer ,spirale zurckgebogen4 ,die australische ,tafel erfat hier1 aus ,sdosten herandrngend1 die ursprnglich geradlinigen1 nach ,osten weisenden ,inselreihen und schiebt sie vor sich her4 ,und eine sehr interessante ,ergnzung zu diesem ,vorgang sieht man auf der ,ostseite ,neuguineas4 ,als ,nordende der groen australischen ,tafel aus ,sdosten kommend1 hat ,neuguinea die ,inseln des ,bismarckarchipels gleitend gestreift1 hat dabei aber ,neupommern an seinem frheren ,sdostende erfat und mit sich geschleppt1 die lange ,insel um mehr als #ij herumdrehend und sie halbkreisfrmig biegend4 ,die tiefe ,rinne1 die der ,meeresboden im ,sden und ,osten dieser ,insel aufweist1 zeugt von der ,gewaltsamkeit dieses ,vorganges1 da das ,sima sie noch nicht wieder auszufllen vermocht hat4 ,zwei unterseeische ,rcken verbinden ,neuguinea und ,nordostaustralien mit den beiden neuseelndischen ,inseln und scheinen den ,weg der ,verschiebung zu weisen1 vielleicht als geschmolzene1 zurckgebliebene ,massen von der ,unterseite der ,scholle4 ,auch auf biologischem ,wege ist _/,hedley_/ zu dem ,resultat gekommen1 da ,neuguinea mit ,neukaledonien1 den neuen ,hebriden und den ,salomoinseln eine ,einheit bildet4 ,auch ,australien1 insbesondere sein sdwestlicher ,teil1 wird von einer hnlichen ,gneistafel mit welliger ,oberflche gebildet wie ,vorderindien und ,afrika4 ,sie fllt lngs der ,kste mit einem langen ,steilrande1 der ,darling ,range8 und ihrer nrdlichen ,fortsetzung zum ,meere ab4 ,vor dem ,steilrand liegt ein abgesunkener ,streifen flachen ,landes1 der aus palozoischen und mesozoischen ,schichten aufgebaut und an wenigen ,stellen von ,basalten durchbrochen ist1 und vor diesem wieder ein schmaler1 bisweilen ganz verschwindender ,gneiszug an der ,kste4 ,die genannten ,sedimente enthalten am ,irvinflusse auch ein ,kohlengebiet4 ,es liegt nahe1 anzunehmen1 da diese australische ,westkste einstmals die ,fortsetzung der indischen ,ostkste einschlielich ,ceylons gebildet hat1 schon nach den ,konturen und der ,tiefenkarte1 aber auch weil gerade manche biologische ,beziehungen 7,regenwrmer7 ,sdwestaustralien besonders eng an ,ceylon anschlieen4 ,die heutige ,streichrichtung der ,gneisfaltung ist in ,australien berall meridional gerichtet und wrde also bei dieser ,angliederung an ,vorderindien in ,nordost-,sdwest verwandelt und somit parallel zur dortigen ,hauptrichtung werden4 ,im ,osten ,australiens verlaufen die wesentlich im ,karbon gefalteten australischen ,kordilleren lngs der ,kste von ,sden nach ,norden1 um hier in einem staffelfrmig nach ,westen zurckweichenden ,faltensystem1 dessen einzelne ,falten immer genau nordsdlich verlaufen1 zu endigen4 ,ebenso wie bei den staffelfrmigen ,falten zwischen ,hindukusch und ,baikalsee zeigt dies die seitliche ,grenze des ,zusammenschubes an2 die riesenhafte ,andenfaltung1 welche1 in ,alaska beginnend1 durch vier ,erdteile hindurchzieht1 erreicht hier ihr ,ende4 ,die westlichsten ,ketten der australischen ,kordilleren sind die ltesten1 die stlichsten die jngsten4 ,tasmanien bildet eine ,fortsetzung dieses ,faltensystems4 ,interessant ist im ,bau des ,gebirges die spiegelbildliche hnlichkeit mit den sdamerikanischen ,anden1 wo wegen der ,lage jenseits des ,poles die stlichsten ,ketten die ltesten sind4 ,indessen fehlen in ,australien die jngsten ,ketten4 _/,suess_/ findet sie in ,neuseeland wieder#ii1 dessen ,gebirge in der ,trias-,jura-,zeit gefaltet wurde#ajj4 ,schon diese ,verhltnisse legen die ,annahme nahe1 da ,neuseeland im ,karbon noch ein ,randschelf neben den australischen ,kordilleren1 im ,jura eine ,randkette derselben bildete1 die sich erst im ,tertir als ,girlande ablste4 ,hiermit stimmt die ,verteilung der marinen tertiren ,randsedimente ,australiens berein4 ,der breite ,streifen tertirer ,sedimente1 der die ganze ,sdkante ,australiens begleitet und sich durch die ,bass-,strae hindurchzieht1 deutet an1 da hier im ,tertir mindestens schon ein berschwemmter ,grabenbruch ,australien von ,antarktika trennte2 vielleicht war sogar die vllige ,trennung schon erfolgt bis auf den tasmanischen ,anker1 der erst etwas spter durchgerissen wurde4 ,die ,fortsetzung dieser tertiren ,sedimente findet man erst auf ,neuseeland wieder1 whrend die australische ,ostkste vllig frei von ihnen ist4 ,zur ,zeit der ,ablagerung scheint also ,neuseeland noch mit ,australien landfest gewesen zu sein4 ,die zwischen beiden gelegene ,lord-,howe-,insel kann erst in jngster ,zeit isoliert worden sein2 dort sind groe ,knochen von ,landtieren gefunden worden1 welche den riesigen ,eidechsengattungen ,megalania und ,notiosaurus zugeschrieben werden4 ,diese ,tiere1 die in ,australien ,zeitgenossen der groen ,beuteltiere gewesen sind und also in sehr junger ,zeit gelebt haben1 knnen unmglich auf einer so kleinen ,insel gehaust haben4 ber die permokarbonischen ,glazialablagerungen im ,gebiet des alten ,gondwanalandes wird im folgenden ,kapitel berichtet werden4 ,die ,angliederung ,australiens in der ,rekonstruktion der karbonischen ,urkontinentalmasse ist aus dem ,grunde besonders schwierig1 weil wir den ,bau von ,antarktika noch nicht gengend kennen4 ,namentlich in der ,ostantarktis sind die ,konturen noch auf lange ,strecken unerforscht1 so da wir nicht in der ,lage sind zu beurteilen1 wie eine probeweise ausgefhrte ,angliederung berhaupt pat4 ,es ergeben sich infolgedessen hier noch mehrere ,mglichkeiten1 welche namentlich die ,lage ,neuguineas erheblich ndern wrden4 ,auf meine ,wahl1 die nur zur ,sttze fr die ,vorstellung getroffen wurde1 lege ich keinen groen ,wert1 insbesondere ist auch die ,verschiebung der ,westantarktis an der ,ostantarktis entlang rein hypothetisch4 ,hierdurch wurde erreicht1 da das ,ende der ,gebirgskette von ,grahamland1 nmlich ,knig ,edward ,,vii4 ,land1 neben die ,ketten des ,viktorialandes und ,tasmaniens zu liegen kommt und seine unmittelbare ,fortsetzung in der ,girlande ,neuseeland findet4 ,fnftes ,kapitel4 ,polwanderungen4 ber die ,frage der ,pollage in frheren geologischen ,zeiten herrscht gegenwrtig in der ,geologie eine ,verwirrung1 die nach dem ,gesamtstand unserer ,kenntnisse nicht mehr notwendig erscheint1 wenn sie auch historisch verstndlich ist4 ,nach dem ,vorgange von _/,laplace_/ waren die ,geophysiker anfangs geneigt1 praktisch in ,betracht kommende ,polwanderungen ganz zu leugnen1 da sie nachweisen konnten1 da geologische ,massenverlagerungen1 wie ,sedimentation1 ,bildung von ,inlandeisdecken1 ,hebungen und ,senkungen nur uerst geringe nderungen der ,trgheitsachse der ,erde und damit auch der ,rotationsachse verursachen knnen1 vorausgesetzt1 da die ,erde sich wie ein starrer ,krper verhlt4 ,es ist auch leicht einzusehen1 da in letzterem ,falle die ,trgheitsachse -- bei der ,kugel noch durch jeden beliebigen ,durchmesser reprsentiert -- beim abgeplatteten ,rotationsellipsoid1 wie es die ,erde darstellt1 eben durch die ,abplattung in dem ,grade festgelegt ist1 da ganz ungeheure ,deformationen des ,ellipsoids dazu gehren1 sie auch nur um ein geringes zu ndern4 ,die ,resultate des ,internationalen ,breitendienstes entsprechen auch tatschlich nahezu diesen ,anschauungen4 ,diese ,messungen haben uns1 wie im dritten ,kapitel errtert wurde1 mit einer sehr geringfgigen kreisenden ,bewegung des ,rotationspoles bekannt gemacht1 den sogenannten ,polschwankungen1 nach denen der ,pol eine eigentmliche1 bisweilen spiralig sich zusammenziehende1 dann wieder sich erweiternde ,kurve um eine mittlere ,lage 7den ,trgheitspol7 beschreibt1 ohne sich dabei aber mehr als etwa #bj m von diesem zu entfernen4 ,die ,natur dieser kreisenden ,bewegung ist gut bekannt2 sie besteht1 abgesehen von einer erzwungenen jhrlichen ,schwingung1 aus der freien _/,euler_/schen ,bewegung um den ,trgheitspol1 welche bei starrer ,erde nur #cje ,tage ,umlaufszeit haben sollte1 infolge der ,plastizitt des ,erdkrpers aber eine solche von #dbc ,tagen hat4 ,man hat sich also vorzustellen1 da von ,zeit zu ,zeit durch ,erdbeben oder andere geologische ,ereignisse eine minimale ,verlagerung der ,trgheitsachse eintritt2 dann schiet jedesmal der ,rotationspol im rechten ,winkel zu dieser ,verlegung aus und beginnt seine kreisende ,bewegung1 die allmhlich spiralig wieder zur ,ruhe kommt1 meist aber schon vorher wieder durch eine neue kleine ,verlagerung der ,trgheitsachse einen neuen ,impuls erhlt4 ,diese ,verlagerungen der ,trgheitsachse sind jedoch so minimal1 da sie sich aus den bisherigen ,beobachtungsreihen nicht mit einiger ,sicherheit erkennen lassen1 sondern nur aus der ,bewegung des ,rotationspoles erschlossen werden4 ,es lt sich nachweisen1 da diese _/,euler_/sche ,kreisbewegung nur bei starren1 nicht bei flssigen ,krpern mglich ist1 und so scheinen unsere ,erfahrungen ber ,polschwankungen in der ,tat das alte _/,laplace_/sche ,vorurteil gegen groe ,polwanderungen zu sttzen4 ,indessen hat man doch schon vor lngerer ,zeit eingesehen1 da dies ein ,trugschlu ist1 und eine ,autoritt wie ,lord _/,kelvin_/#aja hat z4 ,b4 das ,ergebnis seiner ,untersuchung ber diesen ,gegenstand in die ,worte gekleidet3 ,wir knnen nicht nur zulassen1 sondern sogar als hchst wahrscheinlich behaupten1 da die ,achse grter ,trgheit und die ,rotationsachse1 immer nahe beieinander1 in alten ,zeiten sehr weit von ihrer gegenwrtigen geographischen ,position entfernt gewesen sein knnen1 und da sie nach und nach um #aj1 #bj1 #cj1 #dj oder mehr ,grade gewandert sein knnen1 ohne da dabei jemals eine wahrnehmbare pltzliche ,strung1 sei es des ,wassers oder des ,landes stattgefunden hat48 ,namentlich _/,schiaparelli_/#ajb hat der ,frage1 wie sich die ,dinge bei einer nichtstarren ,erde stellen1 eine lichtvolle ,untersuchung gewidmet1 auf deren ,resultate wir kurz eingehen wollen4 ,er behandelt nacheinander die drei ,flle einer vllig starren ,erde1 einer vllig flssigen ,erde und einer solchen mit verzgerter ,anpassung der ,abplattung an die jeweilige ,pollage4 ,im ersten ,teil kommt er zu dem uns bereits bekannten ,resultat1 da selbst groe geologische ,vernderungen nur uerst geringfgige ,lagennderungen der ,trgheitsachse mit sich bringen1 und da die ,rotationspole die _/,euler_/sche ,kreisbewegung um die ,trgheitspole beschreiben4 ,ganz anders im zweiten ,fall1 der einer flssigen ,erde mit sofortiger ,anpassung der ,abplattung an die ,rotation entspricht4 ,es leuchtet ein1 da jetzt die ,abplattung nichts mehr zur ,festlegung der ,rotationsachse beisteuern kann4 ,sie folgt automatisch und ohne ,widerstand der jeweiligen ,lage der ,rotationsachse und damit auch der ,trgheitsachse4 ,hierdurch wird diese frei beweglich1 d4 h4 nur noch durch die ,unregelmigkeiten der ,massenverteilung an der ,erdoberflche oder im ,erdinnern bestimmt4 ,das ,maximum der ,trgheit1 welches der ,trgheitsachse entspricht1 ist also jetzt nur wenig verschieden von den ,trgheitswerten anderer ,achsenlagen1 und es gengen daher sehr kleine geologische ,vernderungen1 um auerordentliche ,polwanderungen zu erzeugen4 ,die ,erdpole wrden in diesem ,falle auerordentlich empfindlich gegenber den geologischen ,vorgngen sein1 und es wre zu erwarten1 da sie in lebhafter1 mebarer ,bewegung wren4 ,die _/,euler_/sche kurzperiodische ,bewegung wre verschwunden1 oder genauer1 das fortwhrende ,wandern ihres ,zentrums verhindert ihre ,entfaltung2 statt dessen treten lange schwingungsartige ,bewegungen sehr groer ,amplitude auf1 deren ,geschwindigkeit und ,periode _/,schiaparelli_/ in einem ,zahlenbeispiel auf #bjj km_/,jahr1 bzw4 #ajj bis #bjj ,jahre berechnet4 ,man gewinnt also den ,eindruck1 da diese ,annahme sofortiger ,anpassung der ,abplattung an die ,rotation ber das ,ziel hinausschiet4 ,um so wichtiger ist das ,ergebnis der dritten ,annahme1 nmlich der der verzgerten ,anpassung4 ,und zwar stellt sich _/,schiaparelli_/ vor1 da die ,abplattung ihre gegebene ,orientierung so lange beibehlt1 also der ,ellipsoidpol 7_/,schiaparelli_/ nennt ihn ple d'quilibre7 so lange unverndert bleibt1 bis der ,rotationspol eine bestimmte ,entfernung k von ihm berschreitet1 worauf dann der ,ellipsoidpol1 immer in der ,entfernung k1 ihm zu folgen beginnt4 ,macht jedoch der ,rotationspol in seiner ,bahn eine schrfere ,wendung1 so da sich sein ,abstand vom ,ellipsoidpol wieder verringert1 so bleibt dieser sogleich wieder still liegen1 und zwar so lange1 bis der ,rotationspol wiederum die ,entfernung k berschreitet4 ,mit anderen ,worten3 der ,ellipsoidpol wird vom ,rotationspol so nachgeschleppt1 als ob beide durch eine ,leine von der ,lnge k miteinander verbunden wren4 ,vom dritten ,pol1 dem ,trgheitspol1 haben wir noch nicht gesprochen2 sein ,abrcken vom ,ellipsoidpol bildet fr den ,rotationspol die ,veranlassung1 seine ,wanderung zu beginnen4 ,die ganze ,bewegung spielt sich hiernach in zwei ,phasen ab3 in der ersten ,phase verhlt sich die ,erde wie ein starrer ,krper1 der ,ellipsoidpol verharrt ungendert in seiner ,lage2 geologische ,ursachen bewirken sehr kleine ,verlagerungen des ,trgheitspoles1 auf welche der ,rotationspol mit der _/,euler_/schen ,kreisbewegung reagiert4 ,dies ist1 um es vorweg zu nehmen1 das ,bild1 welches wir heute sehen4 ,die zweite ,phase der ,bewegung aber beginnt dann1 wenn die ,abweichung des ,rotationspoles vom ,ellipsoidpol infolge einer strkeren ,verlegung des ,trgheitspoles die kritische ,gre k berschreitet4 ,dann ndern sich mit einem ,schlage die ganzen ,verhltnisse4 ,die wesentliche ,bedingung dafr1 da groartige ,polwanderungen als ,folge der allmhlichen ,anpassung auftreten1 besteht aber darin1 da durch irgendeine ,ursache der ,abstand zwischen ,rotations- und ,ellipsoidpol grer wird als die ,konstante k48 ,der ,ellipsoidpol wird nunmehr hinter dem ,rotationspol im ,abstand k hergezogen1 zwingt nun aber seinerseits wieder den ,trgheitspol1 die neue ,orientierung der ,abplattung zu bercksichtigen4 ,zu der bisherigen ,bewegung des ,trgheitspoles1 die nur durch die geologischen ,vorgnge bestimmt ist1 tritt also nun noch eine zweite1 nmlich die ,tendenz1 mit dem von ihm selber in ,bewegung gesetzten ,ellipsoidpol mitzugehen4 ,da auf diese ,weise die ,wirkung immer wieder erneut zur ,ursache wird1 so werden schon kleine erste ,ursachen 7geologische ,prozesse7 imstande sein1 ganz ungeheure ,polwanderungen zu erzeugen4 ,sie mssen nur so gro sein1 da der ,rotationspol um mehr als k vom ,ellipsoidpol fortgedrngt wird4 ,leider ist es noch nicht mglich1 ber die ,gre von k ein ,urteil zu haben4 _/,schiaparelli_/ berechnet ein ,zahlenbeispiel1 bei welchem k #cjj m herauskommt1 aber natrlich ist dies eine ganz unsichere ,schtzung2 aus den ,polschwankungen scheint nur so viel hervorzugehen1 da k etwa #bj m sein mu4 _/,schiaparelli_/ meint3 ,es ist wahrscheinlich1 da die ,erde1 indem sie sich infolge der ,abkhlung verfestigte1 den ,wert dieser ,konstante fortschreitend vergrert hat1 und ihn noch heute vergrert4 ,wenn dies zutrifft1 und wenn wir annehmen1 da die ,intensitt der geologischen ,prozesse immer dieselbe bleibt1 wird sich die ,wahrscheinlichkeit groer ,wanderungen der geographischen ,pole1 die ja durch die ,anpassung verursacht werden1 fortschreitend im ,laufe der ,zeit verringern4 ,hieraus leitet sich eine wichtige ,folgerung ab2 nmlich selbst wenn es gelungen wre zu zeigen1 da solche ,bewegungen fr die ,gegenwart unmglich seien 7was noch nicht geschehen ist71 so knnte man den ,schlu noch nicht auf die ,zeiten ausdehnen1 wo durch die ,bewegungen der ,erdkruste die ,alpen1 die ,anden und der ,himalaja um mehrere ,kilometer emporgehoben wurden2 und noch weniger auf die ltesten ,zeiten der ,erdgeschichte48 ,wir mssen uns allerdings erinnern1 da auch ohne nderung von k zeitweise wieder die erste ,phase der ,bewegung eintreten kann1 die sich so abspielt1 als ob die ,erde absolut starr und die ,leine8 zwischen ,rotations- und ,ellipsoidpol schlaff wre1 nmlich wenn die ,polbahn eine scharfe ,biegung macht oder einen ,umkehrpunkt hat4 ,das ,vorhandensein der _/,euler_/schen ,periode spricht dafr1 da wir uns gegenwrtig in einem solchem ,zwischenstadium befinden1 aber wir mssen jeden ,tag gewrtig sein1 da der ,radius der _/,euler_/schen ,kreisbewegung grer als k wird und dann der ,pol sozusagen durchgeht1 wobei dann die _/,euler_/sche ,periode nicht mehr in ,erscheinung tritt4 ,vielleicht herrschte derselbe ,ruhezustand auch sehr lange in der ,sekundrzeit4 ,die im folgenden zu besprechende auffllig rasche tertire ,polwanderung nach der langen ,zeit relativer1 zum ,teil auch wohl vlliger ,ruhe erfhrt hierdurch eine ganz neue1 eigenartige ,beleuchtung4 ,die geologischen ,tatsachen drngen1 wie in neuerer ,zeit immer mehr anerkannt wird1 durchaus zu der ,annahme1 da die ,pole in den verschiedenen geologischen ,zeiten an verschiedenen ,orten gelegen haben4 ,so kommt _/,e4 ,kayser_/#ajc in bezug auf die groe ,polverschiebung im ,tertir zu dem ,resultat3 ,wir mchten glauben1 da sie schon deshalb schwer zu umgehen sein wird1 weil ohne sie die monatelange ,polarnacht mit ihrer ungeheuren ,wrmeausstrahlung ein nahezu unberwindliches ,hindernis fr die ,entwickelung solcher ,baumfloren sein wrde1 wie wir sie im ,tertir ,grnlands und ,spitzbergens antreffen48 ,auch _/,hoernes_/ hlt es in seinem ,referat ber diese ,frage#ajd fr in hohem ,grade unwahrscheinlich1 da eine abweichende ,verteilung von ,land und ,meer und vertikale ,hhendifferenzen daran ,schuld tragen sollten1 da ,nordamerika in ungleich hherem ,grade vereist war als ,europa4 ,viel wahrscheinlicher ist es1 da eine andere ,lage des ,poles an dieser ,erscheinung die ,schuld trgt84 _/,eckardt_/#aje hebt insbesondere mit ,recht hervor1 da ohne ,polverlegung die ,ausdehnung der diluvialen ,eiskappe -- namentlich in ,amerika -- in ,konflikt mit der ,lage der ,klimagrtel der ,erde kommen mte4 ,von ,spezialforschern haben besonders _/,neumayr_/1 _/,nathorst_/ und _/,semper_/ auf die ,notwendigkeit hingewiesen1 fr den ,beginn des ,tertirs eine andere ,pollage anzunehmen1 und zwar nahm _/,neumayr_/ eine ,verschiebung um #aj1 _/,nathorst_/ um #bj und _/,semper_/ um #bj bis #cj in der ungefhren ,richtung auf die ,beringstrae an4 7,es wird gezeigt werden1 da #dj am besten den ,tatsachen entspricht47 ,der ,wahrheit am nchsten kommen wohl zwei ,arbeiten von nicht streng fachmnnischer ,seite1 nmlich die des ,ingenieurs _/,reibisch_/#ajf und die des ,physikers _/,kreichgauer_/#ajg1 welche fr die ,zeiten nach der ,kreide zu fast identischen ,resultaten gelangen4 ,leider hat _/,reibisch_/ seine von der ,kreide ab ganz zutreffenden ,vorstellungen in die wunderliche ,zwangsjacke einer strengen ,pendulation8 der ,pole auf einem ,schwingungskreise8 eingekleidet1 die als physikalisches ,kreiselgesetz hchstwahrscheinlich falsch ist und auch zu manchen ,widersprchen mit den ,beobachtungen fhrt4 ,daher hat auch _/,simroths_/ umfangreiche biologische ,beweisfhrung#ajh nicht zur ,annahme dieser ,pendulationstheorie gefhrt4 ,sie enthlt auch naturgem keine ,beweise fr die von _/,reibisch_/ behauptete strenge ,gesetzmigkeit der ,polbewegungen1 aber sie bringt doch wichtige ,belege fr die ,richtigkeit groer ,polverlegungen1 namentlich derjenigen des ,tertir1 in der ungefhren ,richtung des _/,reibisch_/schen ,schwingungskreises1 und sie enthlt beachtenswerte ,gedanken und ,feststellungen ber das ,stagnieren der ,entwickelung an den ,orten bestndigen ,tropenklimas ,ecuador und ,sumatra1 den ,schwingungspolen8#aji und die schpferische ,kraft des ,schwingungskreises81 wo die groen ,klimaschwankungen durch die ,ntigung zu immer neuen ,anpassungen die ,entwickelung der ,lebewelt mchtig frderten4 _/,kreichgauer_/ vermeidet die schdliche ,schematisierung und spricht nur von ,polwanderungen1 die sich auf unregelmigen ,kurven vollziehen4 ,er leitet sie teilweise aus der ,gesamtheit der klimatologischen ,anzeichen ab -- hauptschlich aber in einer nicht immer berzeugenden ,weise aus den ,streichrichtungen der jeweiligen ,gebirgsfaltungen4 ,zur ,karbonzeit lag nach ihm der ,nordpol im nrdlichen ,pazifik1 der ,sdpol bei ,sdafrika2 dann nherte sich der ,nordpol den ,aleuten1 so da ,sdafrika eisfrei wurde1 und in dieser ,lage verharrten die ,pole in der ganzen ,sekundrzeit1 die _/,kreichgauer_/ berspringt4 ,erst mit ,beginn des ,tertir begann eine neue groe ,wanderung1 die ber ,alaska fort bis nach ,grnland 7,quartr7 hineinfhrte1 von wo der ,pol seit der ,eiszeit wieder auf seinen heutigen ,platz zurckgegangen ist4 ,die ,fachgeologen haben seine ungewhnlich klaren ,gedankengnge nur wenig beachtet und nehmen hauptschlich daran ,ansto1 da _/,kreichgauer_/ die ,pollage bis in die ltesten ,zeiten zu rekonstruieren versucht und dabei zu einer ,wanderung um etwa #ahj kommt4 ,dies letztere gbe nun freilich an sich keinen ,grund zur ,beanstandung4 ,aber man wird zugeben1 da die ,klima-,anzeichen fr die vorkarbonische ,zeit immer sprlicher und schwieriger werden1 so da man wohl am besten tut1 diese alten ,zeiten vorlufig auer ,betracht zu lassen4 ,die bereinstimmung zwischen _/,reibisch_/ und _/,kreichgauer_/ in den bestbekannten jngeren geologischen ,abschnitten deutet an1 da ihr ,ergebnis der ,wahrheit bereits sehr nahe kommt4 ,der folgende ,versuch1 die ,pollagen bis zum ,karbon zurck zu verfolgen1 besttigt dies1 denn das ,ergebnis ist auch hier im wesentlichen das gleiche4 ,dabei gelingt es1 durch die ,verschiebungstheorie eine ,anzahl von ,widersprchen zu beseitigen1 welche -- wie die permokarbonische ,vereisung der ganzen ,sdhalbkugel -- die ,aufgabe bisher schlechterdings unlsbar machten4 ,diese ,fhigkeit der ,verschiebungstheorie1 die ,dinge zu vereinfachen und auch sehr verwickelte ,knoten zu lsen1 wird sich gerade hier besonders schn zeigen4 ,da wir zugleich auch in den ,kontinentalverschiebungen die ,ursache der ,polwanderungen zu sehen haben1 wird im nchsten ,kapitel erlutert werden4 ,es kann nicht ganz mit ,stillschweigen bergangen werden1 da in der heutigen geologischen ,literatur immer noch hufig ,polwanderungen ganz geleugnet werden4 ,die ,verwirrung erscheint mir nicht einmal dadurch erklrbar1 da man ohne ,einfhrung der ,kontinentalverschiebungen naturgem zu ,widersprchen kommt4 ,es ist wohl der ,wahn von einer fortdauernden1 merklichen ,abkhlung der ,erde1 dessen ,ketten die ,geologie noch immer nicht abgestreift hat1 und der hier den ,gedanken nahelegt1 die ,innenwrme der ,erde knnte frher ein gleichmiges1 warmfeuchtes ,klima erzeugt haben4 ,wenn wir ehrlich sind1 mssen wir auch gestehen1 da dieser ,trugschlu nahe liegt4 ,die beiden kalten ,zonen der ,erde machen nach _/,supan_/ nur #ab ,proz41 die heie ,zone #ej ,proz4 der ,erdoberflche aus2 es ist deshalb1 wie _/,eckardt_/ hervorhebt1 ganz allgemein viermal wahrscheinlicher1 eine tropische ,ablagerung als eine polare zu finden#aaj4 ,dazu kommt1 da whrend des grten ,teiles der ,erdgeschichte der ,nordpol in den ,pazifik1 der ,sdpol auf ,antarktika fiel1 von wo wir fast keine ,beobachtungen haben und teilweise auch nicht haben knnen4 ,und endlich mu man sich vergegenwrtigen1 da die ,geologie -- auch heute noch6 -- wesentlich europisch orientiert ist2 und ,europa war eben im ,tertir und in der ganzen ,sekundrzeit tropisch oder subtropisch4 ,nachdem aber ,spuren von ,inlandvereisung fr das ,permokarbon1 ,devon1 das ,kambrium1 ja schon fr das ,algonkium gefunden sind1 haben wir offenbar diesen ganzen ,vorstellungskreis aufzugeben4 ,die vielfach hervortretende ,neigung1 die ,polverlegung1 deren ,unabweisbarkeit man eingesehen hat1 wenigstens so klein als mglich zu halten1 ist unlogisch und dient dazu1 die ,forschung zu verwirren und aufzuhalten4 ,wenn der ,pol #aj wandern kann1 so braucht er nur #ahmal lngere ,zeit1 um #ahj zurckzulegen1 ohne da neue ,ursachen hinzuzutreten brauchen4 ,wir sind also bei der ,bestimmung frherer ,pollagen lediglich auf die geologischen ,befunde angewiesen und haben diese ohne ,rcksicht auf die heutige ,pollage zu deuten4 ,es soll nicht geleugnet werden1 da das ,klima eines ,ortes nicht nur von seiner geographischen ,breite1 sondern in hohem ,grade auch von der ,verteilung von ,wasser und ,land abhngt4 ,allein es heit doch das ,pferd vom ,schwanz aufzumen1 wenn man1 wie vielfach geschehen1 alles aus diesen ,unregelmigkeiten herleiten will und ,polwanderungen als entbehrlich bezeichnet4 ,die ,haupterscheinung bildet doch die ,lage der ,klimagrtel1 und demgem mu der erste ,schritt der ,versuch sein1 die ,pollage aus den ,beobachtungen abzuleiten4 ,dies ist gewissermaen die erste ,nherung bei der ,lsung des ,problems4 ,erst wenn die ungefhre ,pollage gefunden ist1 ist es angezeigt1 die durch ,land und ,meer bedingten ,abweichungen von den ,klimazonen heranzuziehen und auf diese ,weise eine zweite ,nherung fr die ,pollage zu erhalten1 wovon aber in der vorliegenden ,skizze noch ganz abgesehen werden mu4 ,bei der ,breitenschtzung nach dem ,charakter des ,fundes mssen natrlich alle verfgbaren klimatischen ,anzeichen verwertet werden1 wie auer der ,gre und ,art der ,fossilien auch die rote lateritische ,bodenfarbe der ,tropen und die gelbe der gemigten ,breiten#aaa1 ferner ,windkanter als ,wstenmerkmal1 ,salzlager als solche fr ,trockenheit und ,wrme1 ,korallen als tropische ,meeresbewohner1 desgleichen ,nummuliten1 ,rudisten u4 a41 ,kohlen und ,torfbildung als ,anzeichen fr die quatoriale und die beiden gemigten ,niederschlagszonen1 ,jahresringe an ,bumen1 ,glazialerscheinungen1 und dergleichen mehr4 ,es wre zweckmig1 fr alle gut untersuchten ,gegenden der ,erde nach solchen ,gesichtspunkten fr jedes ,zeitalter die ,breitenschtzung auszufhren1 wie es versuchsweise in der graphischen ,darstellung ,fig4 #cj fr ,deutschland geschehen ist4 ,wenn diese ,kurve -- deren genauere ,begrndung auch nur fr ,deutschland den ,rahmen unserer ,darstellung weit berschreiten wrde -- fr eine ,reihe verschiedener ,lnder mit einiger ,sicherheit ermittelt ist1 so lassen sich aus ihnen1 wenn noch die relative ,verschiebung der ,kontinente bercksichtigt wird1 durch ,rechnung oder ,messung am ,globus die sukzessiven ,pollagen leicht und sicher ermitteln4 ,die von _/,dacqu_/ entworfene ,klimakurve der ,vorzeit#aab ist ein erster ,schritt in ,richtung dieser viel versprechenden ,methode1 leidet aber an dem grundstzlichen ,mangel1 da sie nicht fr eine bestimmte ,gegend gelten soll1 sondern fr die ganze ,erde4 ,wir knnen aber natrlich von einem vorzeitlichen ,klima der ganzen ,erde ebensowenig reden wie von dem ,gesamtklima der heutigen ,erde4 ,illustration3 ,fig4 #cj4 ,die ,breitenlage ,mitteleuropas im ,laufe der ,erdgeschichte4 ,die folgenden ,ausfhrungen stellen nur einen skizzenhaften berblick dar1 dem ein ,ausbau im einzelnen noch dringend nottut4 ,es ist zu erwarten1 da sich bei einer vollstndigeren ,verwertung aller bisher vorliegenden klimatisch verwertbaren ,funde die resultierenden ,pollagen hier und da noch etwas ndern werden4 ,wir mssen auch bercksichtigen1 da die hier abgeleiteten ,pollagen ,mittelwerte darstellen1 whrend aus den ,interglazialzeiten hervorzugehen scheint1 da die ,pole bei ihren ,wanderungen nicht geradlinig fortschreiten1 sondern dabei ,schwankungen bis zu mindestens #aj ausfhren1 die wir hier 7und auch in der obigen ,klimakurve7 ganz vernachlssigen4 ,da grundstzliche nderungen ntig sein werden1 ist jedoch bei der guten inneren bereinstimmung fr die ,nordhalbkugel wenig wahrscheinlich4 ,auf der ,sdhalbkugel freilich treten ,widersprche auf1 welche eine ,revision der dortigen ,altersbestimmungen wnschenswert erscheinen lassen4 ,es soll keineswegs versucht werden1 diesen ,mistand irgendwie zu verbergen4 ,die ,geologen haben indessen kein ,recht1 aus diesem ,grunde etwa ber die ganze ,theorie der ,polwanderungen den ,stab zu brechen4 ,die ,forderung nach der genannten ,revision ist bereits aus ihren eigenen ,reihen erhoben worden1 und ihre ,notwendigkeit erhellt -- von allen ,theorien abgesehen -- aus der ,tatsache1 da die jetzigen ,angaben sich selbst widersprechen4 ,wir werden auf diese inneren ,widersprche der bisherigen ,altersschtzungen noch zurckkommen4 ,illustration3 ,fig4 #ca4 ,rekonstruktion der ,kontinentalschollen fr die groe ,eiszeit4 ,in ,fig4 #ca ist die gegenseitige ,lage von ,nordamerika und ,europa zur ,eiszeit dargestellt4 ,man ersieht aus ihr1 da das ,gesamtareal der ,vereisung nach der ,verschiebungstheorie wesentlich kleiner wird1 was unter allen ,umstnden eine ,vereinfachung bedeutet4 ,die gestrichelt angedeutete ,endmorne umschliet1 ohne irgendeine ,diskontinuitt an der amerikanisch-europischen ,grenze zu zeigen1 jetzt ein zusammenhngendes ,inlandeisgebiet1 was ein sehr merkwrdiger ,zufall sein mte1 wenn die ,kontinente bei ihrer ,ablagerung ihre heutige ,entfernung voneinander gehabt htten4 ,die ,karte soll etwa fr die groe ,eiszeit gelten4 ,es sei dahingestellt1 ob die ,verbindung der ,schollen bei ,neufundland und ,irland vielleicht schon ein wenig frher abgebrochen war4 ,bei der letzten europischen ,vereisung war jedenfalls ,grnland bereits von ,skandinavien abgerckt1 was sowohl aus biologischen ,grnden als auch aus der ,richtung der ,eisschrammen und der ,neigung der gehobenen ,strandlinien in den norwegischen ,fjorden zu schlieen ist4 ,den ,pol auerhalb dieser groen ,eiskappe zu legen1 liegt keinerlei ,grund vor4 ,legen wir ihn in die ,mitte desselben1 um #bj verschoben1 so liegen die entferntesten ,mornenrnder auf #eg ,breite1 das ,mittelmeer in der ,zone der regenreichen ,westwinde1 ,kamerun in der ,trockenzone und ,st4 ,helena und der ,sambesi auf dem quator4 ,whrend der ,interglazialzeiten haben die ,saiga-,antilope und zahlreiche andere ,steppentiere1 welche zum ,teil noch heute in den sdrussischen ,halbwsten leben1 auch in ,deutschland ihre ,heimat gehabt4 ,ihre ,reste finden sich bald mit ,vertretern der nordischen ,schneefauna gemischt1 bald fr sich allein in groen ,mengen gehuft4 ,man hat daraus gefolgert1 da ,mitteleuropa damals ein hnliches steppenartiges ,klima gehabt hat1 wie heute ,sdruland oder ,westsibirien4 ,bei der heutigen ,nhe einer breiten ,tiefsee und namentlich des ,golfstromes im ,westen ist dies meteorologisch nicht erklrbar4 ,die ,verschiebungstheorie bietet auch hier eine ,vereinfachung1 da nach ihr1 wie ein ,blick auf unser ,krtchen zeigt1 der ,atlantische ,ozean damals in der ,gegend von ,spanien sein nrdliches ,ende erreichte4 ,sibirien hatte im ,diluvium tatschlich1 wie nach vorstehendem zu erwarten1 ein wrmeres ,klima als heute1 und der ,baumwuchs reichte dort hher nach ,norden hinauf1 so da zahlreiche ,mammute noch auf den ,neusibirischen ,inseln gengend ,pflanzennahrung fanden4 ,aus ,sdafrika hat _/,passarge_/#aac von einer ,lateritbildung berichtet1 deren ,alter zwar nicht genau feststeht 7tertir bis rezent871 aber wahrscheinlich als diluvial zu betrachten sein drfte4 ,damit stimmt auch berein1 da sich die in ,sdafrika anfnglich vermuteten diluvialen ,eisspuren nicht besttigt haben4 ,der ,sdpol mte im ,diluvium am ,nordende von ,viktorialand gelegen haben4 ,australien lag damals nach der ,verschiebungstheorie noch sdstlicher1 nahe bei ,neuseeland4 ,hierzu stimmt1 da in ,ostaustralien1 ,tasmanien und ,neuseeland 7,sdinsel7 ,anzeichen strkerer diluvialer ,gebirgsvergletscherung gefunden worden sind4 _/,penck_/ bezeichnet diese australische ,eiszeit als ziemlich drftig84 ,neuseeland lag damals auf etwa #fj ,sd4 ,eine interessante ,einzelheit sei erwhnt3 in ,tasmanien lag nach _/,penck_/ die diluviale ,schneegrenze #ejj bis #fjj m tiefer als auf ,neuseeland4 ,bei der heutigen1 fast gleichen ,breite beider ,lokalitten wre dies schwer verstndlich4 ,nach der ,verschiebungstheorie dagegen lag ,australien relativ zu ,neuseeland erheblich sdlicher1 so da ,tasmanien in hhere sdliche ,breiten hinaufrckt als ,neuseeland4 ,in ,australien finden sich am ,callabonna-,see massenhaft aufgehufte ,knochen der ,riesen-,beuteltiere1 wie ,diprotodon1 ,phascolonus1 des ,riesen-,knguruhs 7,macropus titan71 ,palorchectes und des ,thylacoleo4 ,diprotodon erreichte ,nashorngre4 ,in ,sdaustralien lebten gleichzeitig riesige ,krokodile und groe ,schildkrten 7,miolania7 und die ,riesenvgel aus der ,verwandtschaft der ,moas#aad4 ,das ,aussterben dieser ,fauna ist vielleicht besser auf das ,nherrcken des ,poles im ,diluvium statt1 wie meist blich1 auf ,austrocknung zurckzufhren1 whrend man wohl nicht fehl geht1 ihre ,entstehung in eine ,zeit zu setzen1 wo ,australien unter besonders geringer ,breite lag1 aber vor der ,invasion fremder ,tropenfaunen geschtzt war4 ,wir werden spter sehen1 da das ltere ,tertir eine solche ,zeit war4 ,patagonien mte im ,diluvium auf nur #cj ,sd gelegen haben und wohl ganz frei von ,gletschern gewesen sein4 ,damit kommen wir zu der heiklen ,frage der ,altersbestimmung der sdamerikanischen ,glazialerscheinungen4 _/,steinmann_/#aae unterscheidet eine ltere1 weit ausgedehnte berschwemmung ganz ,patagoniens mit ,inlandeis1 die er ins ,altquartr setzen mchte und eine junge weniger ausgedehnte1 die er unserer ,eiszeit gleichsetzt4 ,sehen wir zunchst von der lteren ,vereisung ab1 die1 wie spter gezeigt werden wird1 wahrscheinlich in das ,tertir umzudatieren ist1 und betrachten wir nur die frischen ,spuren jngster ,vereisung2 nach der groen ,karte in _/,dacqu_/1 ,grundlage und ,methoden der ,palogeographie 7,jena #aiae71 handelt es sich hier wohl wesentlich nur um ,gebirgsvergletscherung4 ,und nrdlich des ,wendekreises liegen alle ,eisspuren oberhalb #djjj m4 ,dieser geringe ,vereisungsgrad steht jedenfalls in schroffem ,gegensatz zu der riesenhaften ,inlandeisberschwemmung ,nordamerikas bis ,st4 ,louis 7#ch7 herab4 ,geht man immerhin davon aus1 da die ,vergletscherung strker gewesen ist als heute1 so liegt nichts nher als anzunehmen1 da es sich um eine nordamerikanische ,interglazialzeit handelt4 ,eine stratigraphische ,entscheidung hierber drfte kaum mglich sein4 ,aber da wir eine diluviale ,verlegung des ,nordpoles durchaus nicht entbehren knnen1 um nicht in einen absurden ,konflikt mit den ,klimagrteln der ,erde zu kommen1 verlangt die ,logik eine entsprechende ,verlegung des ,sdpoles nach der anderen ,seite1 und damit folgt1 da ,inlandeis in ,kanada ,wrme in ,patagonien bedeutet4 ,und hiermit stimmen in der ,tat die palontologischen ,befunde4 ,denn nur durch eine diluviale ,wrmeperiode ,sdamerikas findet die dortige ganz eigenartige diluviale ,fauna von riesigen ,edentaten1 den groen ,vorfahren der kleinen1 heute fr dies ,gebiet charakteristischen ,faultiere1 ,grteltiere und ,ameisenbren1 ihre ,erklrung4 ,das ,riesenfaultier 7,megatherium7 erreichte ,elefantengre4 ,eine kleinere ,gattung 7,mylodon7 soll in gewissen ,hhlen bis in die neueste ,zeit gelebt haben und jedenfalls ,zeitgenosse1 vielleicht ,haustier des ,menschen gewesen sein4 ,die ,reste dieser ,tiere liegen meist in ,pampaslehm eingebettet1 einer ausgedehnten ,lformation1 die sich auen an das mit ,grundmorne bedeckte ,gebiet lterer ,vereisung anschliet 7nrdlich von ,patagonien74 ,man erkennt allgemein an1 da diese ,fauna nur in warmem ,klima gelebt haben kann1 ist aber bestrebt1 sie ins ,tertir oder wenigstens ,altquartr zu setzen1 um nach ,analogie mit ,europa fr das ,tertir ein warmes1 fr das ,quartr ein kaltes ,klima zu retten1 whrend die ,tiere doch in dem ,produkt der groen ,vereisung eingebettet liegen1 also erst lebten1 als der ,wind bereits den ,staub von der abgetrockneten ,grundmorne entfhren konnte4 ,jedenfalls wird man zugeben1 da diese ,tiere nicht gleichzeitig mit der ,vereisung gelebt haben knnen1 und da deshalb jedenfalls eine ,revision der ,altersbestimmungen fr ,sdamerika ntig ist4 ,das gleiche gilt dann aber wohl auch fr die ,altersbestimmungen in der ,westantarktis1 die ja durch die sdamerikanischen in entscheidender ,weise beeinflut werden4 ,hier wurden ,araukarien1 ,nothofagen und ,koniferen mit brasilianischer ,verwandtschaft gefunden1 auch ein ,riesenpinguin1 also ,anzeichen eines gemigten ,klimas4 ,die ,funde wurden in das ,tertir gesetzt4 ,es wird wahrscheinlich eine ,verbesserung bedeuten1 wenn wir diese von den heutigen nicht sehr abweichenden ,formen in das ,diluvium setzen knnen4 ,besonders interessant ist die ,verwandtschaft mit ,brasilien1 im ,gegensatz zu lteren ,zeiten1 wo die ,beziehungen nicht nach ,brasilien1 sondern ,neuseeland und ,dekan hinweisen4 ,denn im ,diluvium hatten sich ,australien und ,neuseeland bereits von ,antarktika losgelst1 und auerdem lag die ,polarkappe zwischen ,westantarktis und ,neuseeland1 whrend der ,weg zum tropischen ,brasilien frei war4 ,es sei bei dieser ,gelegenheit darauf hingewiesen1 da wir von einer genaueren paloklimatischen ,erforschung ,patagoniens auerordentlich wichtige ,resultate zu erwarten haben4 ,die groe ,breiten- und ,klimanderung1 welche ,europa zwischen ,eozn und ,diluvium durchmachte und die einer ,polwanderung von #fe entspricht1 mu hier in ,sdamerika ohne ,unterbrechung und in vollem ,ausma zur ,geltung gekommen sein1 aber in umgekehrtem ,sinne wie in ,europa3 ,anfangs ,eiszeit1 dann regenreiche ,westwindzone1 dann als wrmste ,zeit gerade noch das ,klima der ,wstenzone und darauf wieder ,abkhlung auf den heutigen ,stand4 ,wir kommen auf diese ,frage beim ,eozn zurck4 ,es ist wohl ausgeschlossen1 da jemals das ganze nrdliche ,vereisungsgebiet gleichzeitig vereist war4 ,selbst in der ,antarktis reicht das ,inlandeis nur bis etwa #ff1 in ,sdgrnland bis etwa #fj ,breite4 ,diese ,zahlen stellen aber ,extreme dar4 ,die antarktischen ,verhltnisse sind wegen der ozeanischen ,umgebung des ,sdpolargebietes extrem gnstig fr ,inlandeisbildung4 ,auf der ,nordhalbkugel fehlt das ,inlandeis in ,sibirien noch in #ge ,breite4 ,die grnlndische ,eiskappe darf man vielleicht mit _/v4 ,drygalski_/ als ,relikt aus der ,eiszeit betrachten4 ,aus den ,temperaturmessungen1 die ich auf der _/,koch_/schen ,expedition quer ber ,grnland ausgefhrt habe1 geht hervor1 da das ,inlandeis selbstttig durch ,verstrkung der ,ausstrahlung an seinem ,orte die ,temperatur um etwa #g herabdrckt2 infolgedessen kann es sich beim ,steigen der ,temperatur lnger erhalten1 nmlich so lange1 bis die ,temperatur #g hher geworden ist als diejenige1 bei der sich das ,eis zu bilden begann4 ,da diese #g ,c rund #aj ,breitegraden entsprechen1 knnen wir sagen1 da im landreicheren ,nordpolargebiet ,inlandeis auf etwa #gj ,breite entsteht und auf #fj abschmilzt4 ,hiernach mte der ,nordpol1 um die ,eiskappe zu erzeugen1 etwa einen ,weg vom ,nordufer der ,hudson-,bai durch ,grnland fast bis ,nordskandinavien zurckgelegt haben4 ,indessen ist seine ,bewegung wohl nicht auf krzestem ,wege erfolgt4 ,die ,interglazialzeiten deuten groe ,schwankungen der ,pollage an1 und es ist wohl nicht undenkbar1 da es sich um eine ,fortbewegung in ,schleifen handelt4 ,wir brauchten dann nur anzunehmen1 da der ,nordpol mit den grten ,ausschlgen seiner ,bahn die oben genannte ,linie erreicht hat4 ,schon fr ,europa ist _/,geikie_/ zu dem ,schlu gekommen1 da die ,vereisung im ,osten spter eintrat als im ,westen4 ,er fand nmlich1 da der untere ,blocklehm ,ostdeutschlands gleichzustellen sei dem oberen ,blocklehm ,mittel- und ,westdeutschlands1 d4 h4 da im letzteren ,gebiet bereits eine ,grundmorne lag1 als sich die unterste ,grundmorne des ,ostens ablagerte4 ,fr ,amerika ist _/,chamberlin_/ zu einem ganz hnlichen ,resultat gekommen4 ,auch hier geht aus der bereinanderlagerung der ,grundmornen hervor1 da die verschiedenen ,vereisungszentren nicht gleichzeitig in ,ttigkeit gewesen sind1 sondern die ,vereisung im ,westen lter war als die im ,osten4 ,whrend im ,osten die vom ,eise abgeschliffenen ,felsen und die ,mornen noch ganz frisch aussehen1 kostete es in ,kolumbien ,mhe1 das ,inlandeis sicher nachzuweisen1 und es sind bisher dort nur kurze ,stcke der ,endmorne gefunden worden4 ,die ,teilung durch ,interglazialzeiten lt sich in ,europa und ,amerika nicht in bereinstimmender ,weise durchfhren4 ,in ,europa unterscheidet man drei 7in den ,alpen jedoch vier7 ,eiszeiten1 in ,nordamerika frher vier1 neuerdings sechs ,eiszeiten1 sowie die entsprechenden ,interglazialzeiten4 ,auch die eiszeitliche ,fauna lt sich hben und drben zeitlich nur fr die letzte ,phase der amerikanischen ,eiszeiten identifizieren1 whrend die ersten ,phasen kein ,gegenstck in ,europa haben4 ,die lteste amerikanische ,interglazialzeit enthlt insbesondere noch eine durchaus tertire ,fauna1 nmlich den ,sbeltiger 7,machaerodus71 ,mylodonten1 ,lamas1 ,kamele1 ,mastodonten4 ,letztere sind sogar noch in allen amerikanischen ,interglazialzeiten vorhanden1 whrend sie in ,europa bereits vor der ersten ,eiszeit ausstarben4 _/,kreichgauer_/ hat aus diesen ,grnden angenommen1 da die ,vereisung im ,westen ,nordamerikas bereits in die ltere ,tertirzeit fllt4 ,im untersten ,eozn sei nur ,alaska von der ,vereisung betroffen worden1 womit vielleicht das fossile ,inlandeis der ,gebiete um ,point ,barrow und auf den ,neusibirischen ,inseln zusammenhngt 7beschrieben in _/,suess_/1 ,das ,antlitz der ,erde #b1 #faf74 ,in diesem ganzen ,gebiet fehlt jede tertire ,fauna und ,flora4 ,die typischen ,quartrtiere ,europas1 wie ,mammut1 ,pferd und ,wisent1 haben auf der ,erdschicht gelebt1 die das ,eis verhllt1 und auf welcher damals ,erlen und ,weiden wuchsen4 ,im ,diluvium herrschte hier also schon wieder eine hhere ,temperatur als heute1 wenn auch das ,jahresmittel unter -#b blieb1 wie die ,erhaltung des ,bodeneises zeigt4 ,als zweite ,eiszeit mssen wir diejenige von ,britisch-,columbia bezeichnen2 als dritte die der ,barren-,lands 7am ,westufer der ,hudsonbai72 als vierte die ,eiszeit von ,labrador2 als fnfte die schottische2 als sechste die skandinavische2 und endlich als siebente die finnische ,eiszeit4 ,die ,gegenwart mte man als grnlndische ,eiszeit auffassen48 7_/,kreichgauer_/1 a4 a4 ,o41 ,s4 #ccg-cch47 ,da auch noch die zweite und dritte ,eiszeit ganz in das ,tertir gehren1 dafr gibt _/,waagen_/ 7,unsere ,erde1 ,mnchen1 ,allg4 ,verl4-,ges41 o4 ,j47 noch einige wichtige ,beweise an3 ,nach _/,russel_/ fand die ,hauptfaltung des ,eliasgebirges und nach _/,leconte_/ auch der ,aufbau des ,kaskadengebirges erst nach der ,vereisung des ,landes statt1 drfte aber doch wohl zu der allgemeinen jungtertiren ,faltung des pazifischen ,randes gehren4 ,ferner werden in den oberen ,glazialablagerungen neben ,mastodon auch sechs ,vertreter der ,pferdefamilie gefunden1 darunter das dreizehige ,hipparion1 das in ,europa1 ,asien und ,afrika seit dem mittleren ,jungtertir ausgestorben erscheint4 ,auch diese lassen sich nicht in das ,diluvium setzen1 zu welcher ,zeit vielmehr in ,nordamerika der ,pferdestamm ganz ausgestorben und in ,europa nur das heutige ,pferd brig geblieben war1 das nun wieder nach ,amerika einwanderte4 ,die ,brcke von ,panama endlich wurde schon im ,eozn landfest4 ,die ersten ,auswanderer von ,nord gehren in der ,tat dieser ,zeit an1 die ersten von ,sd findet man aber in den ,glazialschichten ,nordamerikas4 ,ich glaube nicht1 da _/,kreichgauer_/ mit seiner ,altersschtzung zu hoch gegriffen hat2 man wird kaum umhin knnen1 die ltesten ,teile der amerikanischen ,vereisung bereits weit in die ,tertirzeit zu setzen4 ,damit kommen wir zur ,frage nach der ,pollage im ,tertir4 ,in dieser ,zeit grter ,kontinentalverschiebungen1 ,gebirgsfaltungen und vulkanischer ,erscheinungen finden wir die ,pole in schneller ,wanderung begriffen und mssen deshalb die ,unterteile der ,tertirzeit getrennt behandeln4 ,im _/,pliozn_/ war nach unserer obigen ,annahme der ,nordwesten von ,nordamerika vereist1 und gleichzeitig war in ,europa das ,klima vom heutigen nicht wesentlich verschieden4 ,dies pat gut zueinander1 denn das ,vereisungsgebiet lag1 wenn man die ,verschiebung ,nordamerikas bercksichtigt1 damals von ,mitteleuropa ebenso weit entfernt1 wie heute der ,pol4 ,weniger gut pat dazu1 da nach _/,neumayr_/ nicht nur das miozne1 sondern auch noch das pliozne ,klima ,japans khler war als heute4 ,zu bercksichtigen ist allerdings1 da schon in der ,rekonstruktion ohne ,polverlegung der ,polabstand sowohl des nordamerikanischen ,vereisungsgebietes wie auch ,japans kleiner wird als heute4 ,wir knnen also wohl die heutige ,pollage als eine ,mittellage fr das ,pliozn betrachten4 ,der ,pol war in dieser ganzen ,zeit in schneller ,bewegung und drfte im ,laufe des ,pliozns etwa #aj durchlaufen haben1 aber anscheinend war der ,teil der ,schleife1 der hier beschrieben wurde1 so gelegen1 da die ,poldistanz ,mitteleuropas nicht stark beeinflut wurde4 ,die beiden ,umkehrpunkte der ,schleife entsprechen dann vielleicht dem khleren ,klima ,japans einerseits und der nordamerikanischen ,vereisung andererseits4 ,im ,miozn befand sich der ,pol etwa an der ,beringstrae in #fg ,nord1 #agb ,west#aaf4 ,dabei war der ,pol in diesem ,abschnitt in schneller ,bewegung auf ,europa zu4 ,in ,deutschland 7das vor der ,alpenfaltung von ,afrika #aj weiter entfernt war als heute7 kamen zu ,beginn des ,miozns noch viele subtropische ,formen vor1 einzelne ,palmen1 ,magnolien1 ,lorbeer1 ,myrte usw41 so da man wohl annehmen kann1 es habe unter #cj bis #ce ,breite gelegen1 was zu der obigen ,pollage fhrt4 ,spanien hatte nach _/,penck_/ ein ,klima wie heute ,marokko unter #bh ,breite2 unter ,bercksichtigung der ,atlasfaltung mit #e kme man hiermit auf eine ,lage des ,poles bei #gj ,nord 7und gleicher ,lnge wie oben74 ,aber im ,laufe des ,miozns verschwindet die subtropische ,flora in ,deutschland1 bei ,zschipkau und ,senftenberg finden sich zwischen ,anzeichen milderen ,klimas auch erfrorene ,bltter4 ,in der ,schweiz ging nach _/,heer_/ die ,mitteltemperatur von #bj-a_/b auf #ah-a_/b zurck4 ,im ,laufe des ,miozns erlosch auch die ,baumflora in ,spitzbergen1 ,grnland und ,grinnell-,land 7heute #hj71 die nach unserer ,annahme zu ,beginn des ,miozns noch in #ee ,breite lag4 ,nach den ,untersuchungen von _/,dall_/ und _/,harris_/ ber ,meeresconchylien war ,nordamerika bis zur ,hudsonmndung 7jetzt #dj7 im ,miozn tropisch4 ,schiebt man ,amerika an ,europa heran1 so erhlt die ,hudsonmndung bei der angegebenen ,pollage etwa #bj ,breite4 ,da das ,miozn von ,alaska und ,sachalin nach _/,neumayr_/ nordischer ist als das von ,grnland und ,spitzbergen1 erklrt sich nach der ,pollage ohne weiteres1 zumal wenn man ,nordamerika an ,europa heranschiebt und dadurch die ,stauchung von ,nordostasien rckgngig macht4 ,der ,sdpol htte im ,miozn1 auf ,afrika bezogen1 in #fg ,sd1 #h ,ost gelegen4 ,auf ,kerguelen ist eine miozne ,marinfauna gefunden1 welche zeigt1 da diese ,inselgruppe eisfrei war4 ,in der ,tat mte es auf etwa #ee ,breite gelegen haben4 ,feuerland lag damals wohl noch nicht erheblich westlicher als die antarktischen ,sandwich-,inseln1 von denen der ,pol nur etwa #bj entfernt war4 ,wir kommen auf die ,frage einer tertiren ,vereisung ,patagoniens beim ,eozn zurck4 ,das ,miozn bildet hier nur den bergang zu den eisfreien ,zeiten des ,diluviums4 ,im _/,oligozn_/ war das europische ,klima im ganzen noch wrmer und entsprach meist dem ,beginn des ,miozns4 ,palmen und andere immergrne ,gewchse waren bis an den heutigen ,ostseestrand verbreitet2 im ,oberoligozn der ,wetterau finden sich z4 ,b4 massenhafte ,hlzer und ,blattreste von ,palmen4 ,auf ,spitzbergen1 ,grnland1 ,grinnell-,land1 ,franz-,joseph-,land1 ,breninsel wuchsen nicht nur ,kiefern1 ,fichten und ,eiben1 sondern auch ,linden1 ,buchen1 ,pappeln1 ,ulmen und ,eichen1 ja sogar ,taxodien1 ,sequoien1 ,platanen1 ,kastanien1 ,weinreben1 ,gingko und ,magnolien4 _/,heer_/ schtzte die ,jahresmitteltemperatur ,spitzbergens hiernach zu #i1 und entsprechend die ,jahresmitteltemperatur der oligoznen ,schweiz zu #bj1e4 ,die #i-;,isotherme geht heute nur in ,ostasien ein wenig unter #dj;,breite herab1 in ,westeuropa liegt sie heute bei #ee1 in ,ruland bei #df4 ,wir drfen also vielleicht #ej als passende ,breitenschtzung betrachten4 ,die ,isotherme von #bj1e verluft heute lngs etwa #cj ,breite4 ,die erstere ,bestimmung wrde den ,nordpol in #fj1 die zweite in etwa #fg ergeben 7,lnge ungefhr #ahj74 ,im _/,eozn_/ scheint der quator am weitesten nach ,norden heraufgerckt zu sein4 ,nach _/,zittel_/ sind die ,korallenriffe im lteren ,tertir am ,nord- und ,sdrand der ,alpen und ,pyrenen1 in ,arabien und ,westindien zu finden1 whrend sich dieser ,grtel im ,miozn und ,pliozn mehr dem heutigen quator nhert4 ,fr ,mitteleuropa schtzt _/,heer_/ die ,mitteltemperatur auf #be4 ,hiernach htten die ,alpen1 deren ,mitte damals etwa #e weiter von ,afrika entfernt war als heute1 auf dem quator gelegen1 und der ,pol folglich auf #dj ,breite 7und etwa #ahj ,lnge7 im ,pazifik4 ,im ,eozn ,belgiens besteht nach _/,semper_/ ein ,drittel1 in dem von ,paris sogar die ,hlfte der ,arten aus tropischen ,formen2 ungewhnlich groe ,conchylien treten auf1 die ,nummuliten gedeihen ppig1 die ,landpflanzen sind tropisch4 ,auch die mitteleozne ,flora der ,themsemndung hat nach _/,schenck_/ ein tropisches ,geprge4 _/,semper_/ hat den ,versuch gemacht1 nach der indischen und atlantischen ,verwandtschaft der eoznen ,fauna des damaligen ,mittelmeeres die ,stromrichtung zu bestimmen1 und gelangte zu dem interessanten ,resultat1 da im ,eozn der ,strom aus ,osten gekommen1 also durch ,passat verursacht war1 whrend in spteren ,zeiten die ,zunahme der atlantischen ,beziehungen eine ,stromrichtung aus ,westen und also den ,eintritt des ,mittelmeeres in die nrdliche ,westwindzone erkennen lt4 ,er kommt auf diese ,weise auf eine eozne ,polverlegung um #bj bis #cjaag4 ,nehmen wir den wohl richtigeren hheren ,wert und schlagen1 um die ,verschiebung relativ zu ,afrika auszudrcken1 wegen der ,alpenfaltung noch #aj hinzu1 so erhalten wir den ,pol bei #ej ,nordbreite 7#ahj ,lnge74 ,fassen wir zusammen1 so knnen wir also wohl annehmen1 da der ,nordpol im ,eozn etwa auf #dj bis #ej ,breite im nrdlichen ,pazifik lag4 ,die von dicken ,manganknollen berwucherten ,glazialgeschiebe1 welche _/,agassiz_/ im nrdlichen ,pazifik aus der ,tiefsee hervorholte1 drften mit dieser frhtertiren ,lage des ,nordpols1 wenn nicht sogar mit den sehr hnlichen noch lteren ,lagen1 in ,verbindung zu bringen sein4 ,da im ,eozn ,sdamerika noch nahe westlich vor ,afrika lag1 und der ,sdpol seinen grten ,ausschlag nach ,norden gerade in dieser ,gegend ausfhrte1 so mute ,patagonien stark vereist sein1 ,neuseeland und ,australien dagegen subtropisches ,klima haben4 ,diese zu erwartende frhtertire ,vereisung ,patagoniens scheint mir die zu sein1 deren ,spuren _/,steinmann_/ als ,jujuy-,schichten bezeichnet4 ,es sind nach ihm fossilfreie ,blocklehme viel hheren ,alters als die vorerwhnten frischen ,gletscherspuren4 ,sie sind stark gestrt1 teilweise bis zur senkrechten ,stellung aufgerichtet und von ,verwerfungen durchsetzt und werden von den jngeren ,glazialbildungen diskordant berlagert4 ,hierzu pat auch sehr gut _/,neumayrs_/ ,angabe1 da in ,chile 7#ce ,breite7 im ,alttertir und ,miozn keine ,formen vorkommen1 die auf grere ,wrme als heute schlieen lassen4 ,denn dies ,gebiet war im ,eozn unter ,bercksichtigung der ,verschiebung von ,sdamerika nur etwa #ae1 im ,miozn #cj vom ,pole entfernt4 ,die ,westantarktis mute bei dieser eoznen und auch noch bei den vorangehenden ,lagen des ,sdpols von ,brasilien abgeschnitten sein1 dagegen mit ,australien und ,neuseeland in ,formenaustausch stehen4 ,es ist sehr interessant1 da tatschlich dort im ,gegensatz zu jngeren ,funden mit brasilianischer ,verwandtschaft ltere ,faunen und ,floren gefunden sind1 die keine brasilianischen1 sondern neuseelndische ,verwandtschaften aufweisen4 ,sie werden jedoch in die ,jura- und ,kreidezeit gesetzt4 ,jedenfalls enthalten sie noch keine ,anzeichen der im ,tertir der ,nordhalbkugel neu auftretenden ,laubbume1 sondern die ,flora ist noch rein mesozoisch4 ,wir wollen die ,frage1 ob es mglich ist1 diese ,flora etwa in das ,alttertir zu setzen 7die ,einwanderung der tertiren ,flora knnte durch ,eisbedeckung ,patagoniens verzgert sein71 offen lassen4 ,es ist wohl nicht ausgeschlossen1 da sich diese ,funde auch dann gut in das ,bild einfgen1 wenn man an der vorliegenden ,altersbestimmung festhlt4 ,wichtig bleibt jedenfalls der ,umschlag in den ,verwandtschaftsbeziehungen der ,westantarktis1 welcher offenbar durch die groe im ,tertir und ,quartr erfolgte ,verlegung des ,sdpols hervorgerufen wurde4 ,im _/,paleozn_/ endlich scheint der quator wieder seiner heutigen ,lage ein wenig nher gelegen zu haben4 ,die ,landpflanzen im ,paleozn des ,pariser ,beckens sollen nach _/,dacqu_/ sogar nur auf gemigtes bis subtropisches ,klima hinweisen4 ,auch die ,nummuliten treten1 was ihre ,krpergre betrifft1 bescheidener auf als in der darauffolgenden ,zeit4 ,wenn wir demgem den quator wieder ins ,mittelmeergebiet auf heute #ce,nord legen1 und dies ,gebiet wegen der ,atlasfaltung um #e nrdlich verschieben1 so liegt der ,nordpol wieder auf #ej ,nordbreite4 ,um die ,pollage in der _/,kreide_/zeit zu ermitteln1 benutzen wir _/,dacqus_/ in ,fig4 #cb wiedergegebene ,karte der ,fundstellen tropischer ,rudistenmuscheln4 ,sie bilden einen etwa #af ,breitengrade breiten ,streifen1 dessen ,mitte einem grten ,kreise entspricht und als quator der ,kreidezeit angesprochen werden mu4 ,um die ,pollage in bezug auf ,afrika aus dieser ,karte zu ermitteln1 mssen wir zunchst die ,fundorte so verschieben1 da sie nach der ,verschiebungstheorie ihre richtige damalige ,lage in bezug auf ,afrika einnehmen4 ,trgt man sie dann nach ,lnge und ,breite in eine ,millimeterteilung ein1 so kann man durch graphischen ,ausgleich unschwer die ,lage des quators ermitteln4 ,man findet auf diese ,weise seine grte ,abweichung vom heutigen quator bei etwa #dj stlicher ,lnge im ,betrage von etwa #db4 ,dies entspricht einer ,lage des ,nordpols bei #dh ,nordbreite und #adj westlicher ,lnge4 ,hierzu pat sehr gut1 da die nordamerikanische ,baumflora der ,oberkreide 7vielleicht schon ,eozn71 obwohl heute so viel sdlicher als ,grnland1 doch ganz mit der grnlndischen ,flora bereinstimmt4 ,in ,ostgrnland wie an der atlantischen ,kste ,nordamerikas wuchsen ,magnolien1 ,brotfruchtbaum1 ,feigen usw41 so da _/,waagen_/ ihre geographische ,breite bereinstimmend zu #ch schtzt#aah4 ,die von _/,gothan_/ untersuchten altkretazischen ,koniferenstmme mit ,jahresringen auf ,spitzbergen wren dann auf etwa #ej ,breite gewachsen4 ,mit dieser relativ groen ,abweichung des ,poles in ,lnge pat gut1 da _/,basedow_/ in der ,oberkreide ,australiens ,glazialspuren fand#aai2 der jetzige ,sdrand ,australiens war damals nur #ah vom ,sdpol entfernt4 ,illustration3 ,fig4 #cb4 ,fundstellen tropischer ,rudistenmuscheln aus der ,kreidezeit1 nach _/,dacqu_/4 ,fr die ,bestimmung der ,pollage in der _/,jura_/zeit bilden noch immer _/,neumayrs_/ ,angaben ber den ,klimacharakter der jurassischen ,meeresfauna die beste ,grundlage4 ,er unterscheidet drei ,faunen1 nmlich den polaren moskauer8 ,typus1 den gemigten mitteleuropischen8 und den tropischen alpinen84 ,nach seiner hier nicht mitgeteilten ,karte#abj lt sich der tropische ,grtel an der ,westkste ,amerikas zwischen #bj ,sd und #cb ,nord1 ferner an der ,ostkste ,afrikas zwischen #c ,sd und #df ,nord und im ostasiatischen ,gebiet zwischen #bc ,sd und etwa #cj ,nord festlegen4 ,hieraus finden wir durch eine hnliche ,konstruktion wie fr die ,kreidezeit die ,pollage bei etwa #fi ,nordbreite und #agj westlicher ,lnge4 _/,neumayr_/ hebt selbst hervor1 da sich die nrdlichsten ,spuren jurassischer ,korallenriffe etwa in #ec ,breite1 nmlich in ,england und ,norddeutschland1 finden1 whrend heute deren uerstes ,vorkommen an den ,bermudas-,inseln nur bis etwa #cb reicht1 so da man hierdurch1 wenn man noch die ,alpenfaltung mit #aj in ,rechnung setzt1 eine ,polverschiebung um etwa #cj 7auf #fj ,nord7 in ungefhr der angegebenen ,richtung erhalten wrde1 was wohl hinreichend mit dem obigen ,resultat stimmt4 ,in bereinstimmung mit unseren ,ergebnissen steht auch1 wie ein ,blick auf ,fig4 #cj1 ,s4 #ajj1 lehrt1 die ,angabe _/,zittels_/1 da die jurassische ,flora ,englands nur subtropisch war1 aber gegen ,ende der ,jurazeit rein tropisch wurde4 ,eine ,schwierigkeit bereitet wieder die ,westantarktis4 ,hier sind1 wie schon oben erwhnt1 nach _/,nordenskjld_/ jurassische ,farne1 ,schachtelhalme und ,cykadeen gefunden worden1 welche mit der jurassischen ,flora ,indiens und ,neuseelands1 nicht mit der ,sdamerikas1 verwandt sind4 ,der ,sdpol scheint damals allerdings etwa #cc sdlich von ,sdafrika gelegen zu haben1 also jedenfalls auerhalb von ,antarktika1 das zwischen ihm und ,afrika lag 7vgl4 ,fig4 #bc1 ,s4 #fa71 aber die antarktische ,fundstelle wrde doch kaum #bj ,polabstand erhalten1 was reichlich klein erscheint4 ,man darf nun allerdings die ,genauigkeit der ,polbestimmung nicht berschtzen und mu auerdem auf grobe ,fehler in unseren ,annahmen ber die ,gliederung von ,antarktika gefat sein4 ,es kann deshalb mglich sein1 da die ,schwierigkeit nur durch diese ,fehler vorgetuscht wird4 ,vielleicht kommt aber1 wie erwhnt1 auch eine ,umdatierung in das ,alt-,tertir in ,frage4 ,man kann aber immerhin als bereinstimmung buchen1 da von der ,westantarktis aus der ,weg nach ,australien frei und nicht durch polare ,eismassen versperrt war1 was die erwhnten ,verwandtschaftsbeziehungen zu fordern scheinen4 ,die _/,trias_/zeit ist in ,deutschland charakterisiert durch die roten ,buntsandsteine und die groen ,salzlager1 beides ,anzeichen der heien ,wste4 ,deutschland hat also damals in der nrdlichen ,wstenzone der ,erde1 etwa in #be ,breite1 gelegen4 ,die fr die ,triaszeit charakteristischen ,sagopalmen wuchsen noch auf ,franz-,joseph-,land1 welches damals in der nrdlichen ,regenzone1 unter #ej ,breite1 lag4 ,ebenso war die vorangehende _/,perm_/zeit in ,deutschland durch ,wstenbildung ausgezeichnet4 ,haben wir hierdurch bereits den ,abstand des ,nordpols1 so erhalten wir auch seine ,richtung durch die auffallende ,gleichartigkeit der permo-triassischen ,saurier- und ,stegocephalenfaunen des ,urals und in ,texas1 die es wahrscheinlich machen1 da diese beiden ,gegenden -- heute in #be ,breitenunterschied gelegen6 -- damals in gleicher ,breite lagen4 ,wir brauchen also nach ,heranschieben von ,amerika nur die ,mittelsenkrechte auf der ,verbindungslinie ,ural-,texas zu errichten und haben damit auch die ,richtung des ,nordpols4 ,wir erhalten auf diese ,weise den permischen ,nordpol auf etwa #ej ,nord und #acj ,west4 ,der ,sdpol1 auf #ej ,sd1 #ej ,ost1 lag wohl noch auf ,antarktika1 aber nahe an dessen ,grenze gegen ,australien1 und konnte infolgedessen die dortigen ,glazialspuren verursachen4 ,damit haben wir den ,ausgang der groen permokarbonischen ,glazialspur erreicht1 welche sich ber vier heute weit getrennte ,kontinente hin erstreckt4 ,im _/,karbon_/ oder ,permokarbon liegt der in der ganzen ,erdgeschichte bisher einzige ,fall vor1 da sowohl der quatoriale ,regengrtel1 wie die polare ,inlandeiszone wenigstens eines ,poles beide gleichzeitig sicher nachzuweisen sind#aba4 ,fr diese ,zeit gilt unsere ,rekonstruktion ,fig4 #bc1 ,s4 #fa4 ,es sei zum ,vergleich damit auch die lehrreiche ,karte von _/,kreichgauer_/ mitgeteilt 7,fig4 #cc74 hnlich wie ber dem frhtertiren quator entstand auch ber dem ,karbonquator ein ,grtel von ,gebirgsfalten 7,karbon-,ring8 _/,kreichgauers_/74 ,man wird aber bemerken1 da dieser ,faltungsring bei ,nordamerika und bei ,australien erheblich von dem ,karbonquator8 abweicht1 und da in ,sdamerika1 welches von letzterem durchquert wird1 das ,gebirge fehlt4 ,diese ,abweichungen verschwinden in berraschender ,weise1 wenn man die ,kontinente nach der ,verschiebungstheorie zurechtschiebt1 wie in ,fig4 #bc1 ,s4 #fa1 geschehen4 ,mir scheint daher gerade diese ,abbildung wieder ein ,beleg fr die ,richtigkeit der ,verschiebungstheorie zu sein4 ,es ist viel darber diskutiert worden1 ob die ,steinkohlen wirklich1 wie hier angenommen1 im quatorialen ,regengrtel erzeugt wurden oder nicht vielmehr nach ,analogie der heutigen ,torfmoore in den feuchten gemigten ,westwindzonen1 ja _/,ramann_/1 _/,frech_/ u4 a4 haben gemeint1 die ,verkohlung erfordere tiefe ,temperaturen und sei in den ,tropen unmglich4 ,allein diese ,bedenken sind durch die ,entdeckung tropischer ,moore zerstreut worden4 ,die ganze ,beschaffenheit der karbonischen ,flora1 die nach _/,potoni_/ durchaus das ,geprge einer tropischen ,moorflora besitzt1 spricht zugunsten dieser ,anschauung4 ,die ,stein- und auch die ,braunkohlensmpfe stellen nach dem genannten ,forscher fossile ,flachmoore dar1 die am meisten nicht sowohl an die groen ,swamps ,nordamerikas1 als vielmehr an die ,waldmoore ,sumatras und anderer ,tropengegenden erinnern _/,potoni_/1 ,die ,entstehung der ,steinkohle1 ,s4 #afa1 #aiaj8abb4 ,besonders betrachtet man das ,fehlen von ,jahresringen bei den karbonischen ,holzgewchsen als ,anzeichen von ,tropenklima#abc1 zumal nachdem _/,arbers_/ ,entdeckung von ,jahresringen an permokarbonen ,hlzern von ,neusdwales und _/,halles_/ gleiche ,feststellung auf den ,falklandsinseln gezeigt haben1 da das ,fehlen von ,jahresringen nicht etwa eine allgemeine ,eigenschaft der damaligen ,flora war4 ,die typische ,karbonflora mit ,baumfarnen1 ,kalamiten1 ,sigillarien und ,lepidodendren erstreckt sich vom ,sambesi 7jetzt #ae ,sd7 bis ,spitzbergen 7#hj ,nord7 und ist von der ,danmark-,expedition sogar zwischen #hj und #ha ,nord in ,nordostgrnland gefunden worden#abd4 ,in diesen hohen ,breiten ist sie freilich nicht mehr so ppig wie in dem groen ,steinkohlengrtel1 der etwa die ,mitte zwischen diesen ,extremen hlt4 ,auch ist zu bercksichtigen1 da die ,pole gerade in der ,karbonzeit in lebhafter ,wanderung begriffen waren1 wie schon aus dem langen ,zug von ,glazialablagerungen auf der sdlichen ,halbkugel hervorgeht4 ,die ,funde auf ,spitzbergen und in ,nordostgrnland gehren nach _/,nathorst_/ dem lteren ,karbon an1 wo der ,sdpol vielleicht seine nrdlichste ,lage 7etwa bei ,loanda7 inne hatte4 ,selbst unter ,bercksichtigung der karbonischen und der ,alpenfaltung in ,europa mit je #aj kommen wir dabei nur auf eine ,breitenlage ,spitzbergens von etwa #bj ,nord4 ,diese typische ,karbonflora wird nun in schnster ,weise ergnzt durch die polare ,glossopteris8-,flora1 welche auf der ,sdhalbkugel berall in enger ,verbindung mit den ,ablagerungen der permokarbonischen ,vereisung erscheint4 ,illustration3 ,fig4 #cc4 ,karbonische ,faltungen und quatorlage1 nach _/,kreichgauer_/4 ,diese ganze ,florengliederung lt keine andere ,mglichkeit zu1 als da der groe ,steinkohlengrtel der ,erde1 der sich von den nordamerikanischen ,appalachen ber ,mitteleuropa nach ,china hinzieht1 der quatorialen ,regenzone des ,permokarbons entsprach4 ,diese ,deutung liegt schon deswegen nahe1 weil es eben nur einen1 nicht zwei solche ,grtel gibt1 und wird dadurch zur unumstlichen ,gewiheit1 da gleichzeitig mit diesem tropischen ,moorgrtel die von _/,moolengraaff_/ u4 a4 beschriebenen1 wunderbar erhaltenen permokarbonischen ,eisschliffe und ,grundmornen des ,kaplandes gebildet wurden1 in jetzt #hj1 damals 7wegen der ,alpenfaltung7 #ij ,breitengraden ,abstand von jenem4 ,die permokarbonischen ,glazialablagerungen in ihrer ,gesamtheit verdienen eine genauere ,betrachtung1 gerade mit ,hinblick auf eine ,prfung der ,verschiebungstheorie4 ,diese ,eisspuren sind in allen ,teilen des alten ,gondwanalandes gefunden worden1 zum ,teil mit berraschender ,deutlichkeit1 so da man aus den ,schrammen in der polierten ,felsoberflche noch die ,bewegungsrichtung der ,eismassen ablesen kann4 ,namentlich in ,sdafrika sind diese ,spuren eingehend studiert worden1 hnlich aber auch in ,vorderindien1 in ,australien1 in ,brasilien 7,rio ,grande do ,sul7 und dem nordwestlichen ,argentinien1 auf den ,falklandsinseln1 in ,belgisch-,kongo 7von _/,stutzer_/ und _/,grosse_/7 und sogar in ,togo 7von _/,koert_/74 ,die ,ohnmacht1 mit der die alte ,lehre vom ,versinken der ,landbrcken diesen ,tatsachen gegenbersteht1 kann keinen besseren ,ausdruck finden als durch _/,kokens_/ lichtvolle ,schrift3 ,indisches ,perm und die permische ,eiszeit 7,festband d4 ,n4 ,jahrb4 f4 ,min4 #aijg71 die zu einer ,zeit erschien1 als der ,fund auf den ,falklandsinseln noch ausstand und man die sdamerikanischen ,funde noch in ,zweifel ziehen durfte4 ,selbst unter diesen gnstigen ,bedingungen ergab sich1 da eine so groe polare ,eiskappe unmglich war4 ,denn selbst wenn der ,pol an die gnstigste ,stelle1 nmlich mitten in den ,indischen ,ozean gelegt wurde1 so erhielten die fernsten ,gebiete mit ,inlandeis immer noch geographische ,breiten von #cj bis #ce4 ,bei einer solchen ,vereisung htte kaum irgendein ,teil der ,erdoberflche von glazialen ,erscheinungen frei bleiben knnen4 ,und dabei fiele dann der ,nordpol auf ,mexiko1 dessen gut bekanntes ,perm keine ,spur von ,vereisung zeigt4 ,auf den etwas verzweifelten ,ausweg _/,kokens_/1 alle diese ,glazialfunde durch eine ehemals groe ,seehhe der ,fundsttte zu erklren1 brauchen wir wohl nicht einzugehen4 ,kurz nach der genannten ,verffentlichung wurden die erwhnten ,glazialerscheinungen auf den ,falklandsinseln entdeckt1 durch welche _/,koken_/ den quator gelegt hatte2 und heute sind auch die brasilianischen und argentinischen ,funde besttigt1 welche gleichfalls _/,kokens_/ quator sehr nahe liegen4 ,in dem viel genauer bekannten ,perm der ,nordhalbkugel hat man nirgends mit einiger ,sicherheit permische ,glazialerscheinungen nachweisen knnen1 und so wrde das reine ,tatsachenmaterial vom ,standpunkt des alten ,vorstellungskreises1 welcher ,horizontalverschiebungen der ,kontinente nicht zult1 besagen1 da die ganze ,sdhalbkugel mit ,inlandeis berschwemmt1 die ,nordhalbkugel aber ganz frei davon war4 ,da dies ,resultat aber in meteorologischer wie in astronomischer ,hinsicht ein ,unding ist und die ltere ,theorie damit ad absurdum gefhrt ist1 bedarf keiner ,erluterung4 ,es ist schon verschiedentlich1 insbesondere von _/,penck_/1 hervorgehoben1 da diese ,verhltnisse die ,annahme von ,verschiebungen der ,erdrinde doch nicht unwahrscheinlich erscheinen lassen4 ,man kann wohl weiter gehen und sagen1 da es unmglich ist1 den ,widersinn zu beseitigen1 wenn man nicht die ,sdkontinente in hnlicher ,weise wie bei unserer ,rekonstruktion1 ,fig4 #bc1 ,s4 #fa1 zusammenrcken lt4 ,in dieser ,darstellung bildet die ,gesamtheit der permo-glazialen ,funde eine breite ,spur von ,neuseeland bis ,togo1 hnlich der diluvialen ,eisspur auf der ,nordhalbkugel4 ,auch hier drfte die ,vereisung nicht auf der ganzen ,linie gleichzeitig erfolgt sein1 wie schon die ,tatsache einer zweifachen ,vereisung sowohl in ,australien wie in ,sdafrika nahelegt4 ,in ,afrika und ,indien liegen die ,schichten mit ,glossopteris-,flora ber1 in ,australien unter dem ,blocklehm4 ,daraus geht wohl eines unzweideutig hervor1 da in ,indien und ,sdafrika das ,eis frher1 in ,australien aber spter seinen ,mantel ausbreitete1 und so knnen wir fr ,indo-,afrika eine karbonische1 fr ,australien eine permische ,eiszeit ansetzen8 7_/,waagen_/1 ,unsere ,erde1 ,mnchen1 ,allg4 ,verl4-,ges41 o4 ,j41 ,s4 #dcg74 ,sollten sich die ,glazialfunde in ,togo besttigen1 so mte der ,sdpol als uerste ,lage wohl etwa ,loanda erreicht haben1 so da der quator zeitweilig sogar bis nach ,norwegen hinauf kam4 ,um den ,ort genauer anzugeben1 mten wir allerdings den ,betrag der karbonischen ,faltungen in ,europa abschtzen4 ,es scheint also1 als ob der ,sdpol im ,karbon in ,afrika auf #be ,sd1 #be ,ost gelegen hat 7also ,nordpol auf #be ,nord1 #aee ,west72 im ,perm scheint er jedenfalls1 wie gezeigt wurde1 weiter nach dem indisch-australischen ,ende der ,vereisungsbahn zu gelegen zu haben4 ,fr die vorkarbonische ,zeit werden unsere ,vorstellungen ber die ,klimagrtel immer unsicherer4 ,allenfalls knnen wir uns noch fr das ,devon ,rechenschaft von der ,pollage geben4 ,in jener ,zeit bildeten sich in ,sdafrika im ,kaplande ,glazialerscheinungen1 und gleichzeitig bildete sich der ,old-,red-,sandstein in ,nordamerika von ,neufundland bis ,new ,york1 in ,grnland1 ,spitzbergen1 ,england1 ,livland1 ,kurland und im sdlichen ,norwegen4 ,gltten wir nicht nur die tertiren1 sondern auch die karbonischen ,faltungen ,mitteleuropas1 so da der ,abstand ,mitteleuropas von ,afrika etwa um #bj vergrert wird1 und schieben wir ,nordamerika wieder an ,europa heran1 so liegt ,england etwa #aaj bis #abj von den sdafrikanischen ,glazialfunden entfernt1 d4 h4 wir haben es beim ,old ,red mit der nrdlichen ,wstenzone zu tun4 ,mit ,rcksicht auf die ,lage dieses ,wstenstreifens findet man den ,nordpol bei #cj ,nord1 #adj ,west und den ,sdpol bei #cj ,sd1 #dj ,ost1 etwa #af von seinen ,glazialspuren entfernt4 -- ,im ,kambrium gab es in ,china ,inlandeis1 whrend sich in ,indien1 damals etwa #fj davon entfernt1 ,salzlager bildeten 7,salt ,range74 ,so verlockend es auch erscheint1 diese immer unsicherer werdenden ,spuren weiter zu verfolgen1 so mssen wir uns dies bei dem gegenwrtigen ,stand unserer ,kenntnisse doch versagen1 da hierbei den ,vermutungen ein ungebhrlicher ,raum zugewiesen werden mte4 ,da bereits sichere ,inlandeisspuren aus dem ,algonkium 7in ,kanada7 gefunden sind1 so wird es zweifellos frher oder spter gelingen1 die ,pollage auch fr diese ltesten ,zeiten zusammenhngend zu verfolgen4 ,gegenwrtig erscheint mir jedoch ein solcher ,versuch als verfrht1 da unser ,bild von den ,konturen1 ja sogar von der ,gre der damaligen ,urkontinentalscholle noch nicht deutlich genug ist4 ,es gengt auch wohl1 bis zur ,devonzeit zu zeigen1 da die ,verschiebungstheorie auch in der ,paloklimatologie imstande ist1 die grundstzlichen ,schwierigkeiten zu beseitigen4 ,zum ,schlu seien noch einmal die mittleren ,lagen der ,pole sowie ,deutschlands seit dem ,devon1 bezogen auf ,afrika in der heutigen ,lage1 zusammengestellt3 ,nordpol ,sdpol ,deutschland ,rezent #ij ,n1 -- #ij ,s1 -- #ej ,n ,quartr #gj ,n #aj ,w #gj ,s1 #agj ,o #fi ,n ,pliozn #ij ,n1 -- #ij ,s1 -- #ed ,n ,miozn #fg ,n1 #agb ,w #fg ,s1 #h ,o #cg ,n ,oligozn #eh ,n1 etwa #ahj ,w #eh ,s1 etwa #j #bi ,n ,eozn #de ,n1 #ahj ,w #de ,s1 #j #ae ,n ,paleozn #ej ,n1 #ahj ,w #ej ,s1 #j #bj ,n ,kreide #dh ,n1 #adj ,w #dh ,s1 #dj ,o #ai ,n ,jura #fi ,n1 #agj ,w #fi ,s1 #aj ,o #cf ,n ,trias ,perm 7,mittellage7 #ej ,n1 #acj ,w #ej ,s1 #ej ,o #bf ,n ,karbon #be ,n1 #aee ,w #be ,s1 #be ,o #c ,s ,devon #cj ,n1 #adj ,w #cj ,s1 #dj ,o #ae ,n ,sechstes ,kapitel4 ,system1 ,ursachen und ,wirkungen der ,kontinentalverschiebungen4 _/,system4_/ ,obwohl die ,verschiebungen der ,kontinente auf den ersten ,blick ein recht buntes ,bild verschiedenartiger ,bewegungen bilden1 so erkennt man doch ein groes ,system3 ,die ,kontinentalschollen bewegen sich quatorwrts und westwrts4 ,es empfiehlt sich1 die beiden ,komponenten dieser ,bewegung gesondert zu betrachten4 ,eine quatorwrts gerichtete ,bewegung1 die ,polflucht8 der ,kontinentalmassen1 ist bereits von verschiedenen ,autoren1 so namentlich von _/,kreichgauer_/#abe und _/,taylor_/#abf1 angenommen worden4 ,sie ist wohl ganz allgemein zu erkennen1 bei groen ,schollen mehr1 bei kleinen weniger1 und am strksten in mittleren ,breiten4 ,insbesondere uert sie sich bei ,eurasien in der ,anordnung des groen tertiren ,faltengrtels des ,himalaja und der ,alpen1 welcher auf dem damaligen quator entstand1 sowie in den bauchigen ,stauchungsformen der ostasiatischen ,kste4 ,sehr deutlich ist ferner die ,polflucht bei ,australien1 denn es bewegt sich nach ,nordwesten1 wie aus den ,deformationen der ,inselreihen des ,sunda-,archipels1 aus dem hohen jugendlichen ,gebirge auf ,neuguinea und aus dem sdstlichen ,zurckbleiben der einstigen ,girlande ,neuseeland bereinstimmend hervorgeht4 ,bei ,nordamerika macht sich die ,polflucht geltend in der sdwestlichen ,verschiebung ,grinnell-,lands gegenber ,grnland 7oder auch ,labradors gegenber ,sdgrnland71 ferner auch in der beginnenden ,stauchung der sich ablsenden ,randkette ,kaliforniens und der damit in ,verbindung stehenden ,erdbebenverwerfung von ,san ,franzisko4 ,sogar bei der kleinen ,scholle ,madagaskar ist die ,polflucht noch erkennbar1 da sie sich von ihrer ,abristelle am afrikanischen ,kontinent nach ,nordosten bewegt hat4 ,afrika und ,sdamerika liegen heute auf dem quator und erfahren deshalb wohl nur geringe meridionale ,verschiebungen4 ,die groen ,verschiebungen1 welche ,sdamerika im ,tertir erfuhr und die zur ,auffaltung der sdamerikanischen ,anden fhrten1 waren -- unter ,rcksicht auf die damalige ,pollage -- nach ,nordwesten gerichtet1 lassen also gleichfalls die ,polflucht erkennen4 ,gleiches gilt wohl auch fr ,antarktika4 ,der ,zusammenschub ,lemuriens vom ,tertir ab bis heute lt sich in seinen ersten ,teilen noch als ,polflucht ,vorderindiens auffassen4 ,heute liegt dies allerdings #aj bis #bj nrdlich des quators1 so da eine ,polflucht die ,faltung nur verringern knnte4 ,das gegenwrtige ,andauern des ,zusammenschubes mu daher wohl ganz auf ,rechnung der ,polflucht ,asiens gesetzt werden1 wobei anzunehmen ist1 da ,indien als ,vorderrand desselben durch den ,widerstand1 den es im ,sima findet1 festgehalten und infolgedessen aufgefaltet wird4 ,die andere ,komponente1 die ,westwanderung der ,kontinente1 geht aus dem unmittelbaren ,anblick der ,erdkarte vielleicht noch klarer hervor4 ,die groen ,schollen ziehen im ,sima nach ,westen4 ,schon die ,panga der ,karbonzeit hatte so einen ,vorderrand 7,amerika71 der sich wegen des ,widerstandes des zhen ,simas in ,falten legte 7,prkordilleren71 und einen ,hinterrand 7,asien71 von dem sich ,randketten und ,brocken ablsten und als ,inselgruppen im ,sima des ,pazifik stecken blieben4 ,dieser ,gegensatz zwischen dem ,ost- und dem ,westufer unseres ,hauptozeans ist auch heute uerst auffallend1 zumal sich in ,ostasien1 begnstigt durch dessen meridionale ,stauchung1 gerade der groartige ,proze der ,ablsung und ,zurcklassung zahlreicher ,randketten abspielt4 ,der nach ,sden vorgestreckte ,kontinentallappen von ,hinterindien und den ,sundainseln zeigt ein ,zurckbleiben nach ,osten und bezeugt so die ,westwanderung ebenso wie das gleichfalls nach ,osten gerichtete ,abbrechen ,ceylons von der ,sdspitze ,vorderindiens4 ,auch sdlich davon1 im ,bereich ,australiens1 spielen sich dieselben ,vorgnge ab1 wie die schon zurckgelassene ,girlande ,neuseeland und das nordwestlich gerichtete ,vordringen der australischen ,scholle zeigen4 ,dieselben ,erscheinungen wie an der ostasiatischen ,kste treffen wir auch an der ,ostkste ,amerikas wieder4 ,in ,mittelamerika bilden die ,antillen ein schnes ,beispiel nach ,osten zurckbleibender ,girlanden1 wobei zu bemerken ist1 da die kleinen ,inseln strker zurckbleiben als die groen2 ,florida bleibt nach ,osten zurck1 ebenso wie die ,sdspitze ,grnlands4 ,in ,sdamerika treten die ,massen der ,abrolhos-,bank durch ,zurckbleiben nach ,osten unter dem ,kontinent heraus2 die ,gegend der ,drakestrae mit ihren nachschleppenden ,festlandspitzen und weit zurckgebliebenen ,verbindungsketten war schon frher als ,musterbeispiel fr die ,verschiebung nach ,westen erlutert worden4 ,in ,afrika uert sich die ,westwanderung in dem stlichen ,zurckbleiben der kleineren ,scholle ,madagaskar 7was sich mit dessen ,polflucht zu nordstlicher ,bewegung zusammensetzt74 ,vielleicht darf man auch das junge ostafrikanische ,bruchsystem1 von welchem die ,abtrennung ,madagaskars wohl nur einen ,teil bildet1 mit der ,westwanderung in ,verbindung bringen1 wenn es sich hier auch nicht mehr um ,girlanden1 sondern um grere ,schollen1 etwa von der ,gre ,madagaskars1 handelt4 ,an der afrikanischen ,westkste scheinen sich zwar die ,kanaren und ,kapverden erst in jngerer ,zeit vom ,kontinent gelst und sich also von ihm nach ,westen entfernt zu haben1 allein dieses geringe ,vorauseilen des ,sima nach ,westen ist wohl leicht aus dem ganzen ,strmungsbild des ,sima bei der ffnung des ,atlantik zu erklren und wrde nur besagen1 da sich die ,simaflche des ,atlantik bei dem ,fortschreiten seiner ffnung wie ,gummi zieht1 oder da hier das ,einstrmen des ,sima in die ,spalte berwiegt4 ,ob sich alle ,einzelheiten der ,verschiebungen durch diese zwei ,komponenten der ,polflucht und der ,westwanderung darstellen lassen1 mu wohl noch dahingestellt bleiben4 ,die ,hauptbewegungen -- auch fr die ,vorzeit -- werden aber anscheinend durch sie vollstndig dargestellt4 _/,ursachen4_/ ,als ,ursache der ,polflucht hat _/,kreichgauer_/ die ,zentrifugalkraft bezeichnet4 ,seine ,ableitung ist aber falsch1 da er statt des ,rotationsellipsoids die ,kugelform voraussetzt1 und die von ihm abgeleitete ,kraft fllt eben gerade dadurch fort1 da die ,erde abgeplattet ist4 ,indessen bleibt auch beim ,rotationsellipsoid noch eine ,polfluchtskraft fr die ,kontinente brig1 wie folgende ,betrachtung lehrt1 die ich mit ,zustimmung des ,verfassers einer demnchst in ,peterm4 ,mitt4 erscheinenden ,arbeit von ,w4 _/,kppen_/ entnehme3 ,der ,schwerpunkt einer ,kontinentalscholle liegt #b1d km hher als ihr ,auftriebspunkt 7,schwerpunkt des verdrngten ,simas71 liegt also in einer hheren ,niveauflche als dieser letztere4 ,die hhere ,niveauflche ist aber strker abgeplattet1 weil die ,anziehungskraft der ,erde fr sie kleiner ist 7auch in den hier in ,frage kommenden ,schichten des ,erdinnern nimmt die ,anziehungskraft mit ,annherung an den schweren ,eisenkern der ,erde noch zu7 und obendrein die ,zentrifugalkraft noch etwas grer ist als fr die untere4 ,diese beiden ,niveauflchen haben also ihren grten ,abstand am quator1 den kleinsten am ,pol1 und sind nur an diesen beiden ,orten einander parallel1 in mittleren ,breiten aber gegeneinander geneigt4 ,dies letztere ist es nun1 worauf es ankommt4 ,denn der ,auftrieb wirkt senkrecht zur unteren1 die ,schwere senkrecht zur oberen ,niveauflche1 und diese beiden ,krfte knnen also1 da die beiden ,lotrichtungen einen kleinen ,winkel miteinander bilden1 sich nicht gegenseitig aufheben1 sondern geben eine kleine ,resultante in ,richtung auf den quator4 ,es ist auch ohne weiteres einzusehen1 da diese ,polfluchtskraft sowohl am ,pol wie am quator ,null sein mu4 ,denn an beiden ,stellen sind eben die genannten beiden ,niveauflchen parallel zueinander1 so da keine ,resultante aus ,auftrieb und ,schwerkraft brig bleibt4 ,die ,polfluchtskraft mu also fr mittlere ,breiten ein ,maximum erreichen#abg4 ,die andere ,bewegungskomponente1 die ,westwanderung1 kann meines ,erachtens durch die ablenkende ,kraft der ,erdrotation zwangslufig mit der ,polflucht verknpft sein1 so da die ,bewegung der ,kontinentalschollen -- auch urschlich -- hnlichkeit mit der der ,passatwinde bekme4 ,wie weiter unten gezeigt werden wird1 wrde sich hieraus gerade eine besonders einfache ,erklrung fr die ,zertrmmerung der mittelmeerischen ,bruchzone ergeben4 ,auch wrde dazu stimmen1 da ,afrika1 weil am genauesten auf dem quator1 die geringste ,westwanderung erkennen lt4 ,es besteht aber auch die ,mglichkeit1 diese allgemeine ,westwanderung der ,lithosphre auf die ,reibung der ,gezeitenwelle zurckzufhren1 welche durch die ,sonnen- und ,mondanziehung im festen ,erdkrper erzeugt wird4 ,es ist bei dem heutigen ,stand der ,forschung allerdings keineswegs sichergestellt1 ob und wieweit wir mit einer solchen ,gezeitenwelle des festen ,erdkrpers zu rechnen haben1 speziell1 ob die durch ,sonne und ,mond erzeugte ,deformation nicht eine rein elastische ist4 ,aber das eine ist sicher3 wenn eine noch so kleine ,gezeitenwelle des festen ,erdkrpers die ,erde umkreist1 so uert sich die ,reibung -- sofern sie eben berhaupt zu ,wort kommt -- in einem fortwhrenden ,zurckhalten namentlich der oberflchlichen ,schichten nach ,westen4 ,auch diese ,gezeitenreibung ist bereits wiederholt1 so von ,e4 ,h4 ,l4 _/,schwarz_/#abh1 _/,wettstein_/#abi u4 a41 zur ,erklrung der ,erdoberflche herangezogen worden4 ,in der ,verschiebungstheorie wrde sie namentlich zur ,erklrung des ersten ,aufreiens der ,lithosphre und ihrer anfnglichen ,zusammenfaltung nach ,art eines ,papierlampions gute ,dienste leisten4 ,man brauchte dazu nur anzunehmen1 da die ,reibung1 welche diese stndig auf ihrer ,unterlage nach ,westen gleitende ,lithosphre erfuhr1 nicht berall gleich gro war4 ,es mu wohl noch dahingestellt bleiben1 ob man zur ,erklrung der ,westwanderung zwischen diesen beiden ,ursachen zu whlen hat1 oder ob sie beide gleichzeitig wirksam sind4 _/,wirkungen4_/ ,die wichtigste ,wirkung der ,kontinentalverschiebungen bilden die ,polwanderungen4 ,es war schon frher gesagt1 da bei der zhflssigen ,erde die ,abplattung nicht eigentlich zur ,festlegung der ,achse grter ,trgheit beisteuert1 sondern nur bewirkt1 da die ,polwanderungen auerordentlich langsam vor sich gehen4 ,denn die ,abplattung ist ja bei jeder nderung der ,trgheitsachse bereit1 ihr durch flieende ,verschiebungen der ,teilchen zu folgen und sich der neuen ,lage anzupassen4 ,nur geschieht dies wegen der ,zhigkeit des ,erdkrpers mit ,verzgerung4 ,die ,haupttrgheitsachse1 und damit also auch die ,drehungsachse1 die sich auf jene einzustellen strebt1 werden also nicht durch die ,abplattung bestimmt1 von der man vielmehr ganz absehen mu1 sondern nur durch die kleineren ,unregelmigkeiten der ,massenverteilung1 namentlich also durch die ,anordnung der ,kontinentalschollen1 die trotz ihrer ,isostasie wegen ihres von der ,erdachse entfernter gelegenen ,schwerpunktes ein greres ,trgheitsmoment besitzen als das verdrngte ,sima4 ,jede nderung in der ,anordnung der ,kontinente wird daher auch die ,lage der ,haupttrgheitsachse und damit der ,rotationsachse beeinflussen1 und zwar in sehr betrchtlicher ,weise1 da die ,achsenlage eben nur von dieser ,anordnung abhngt4 ,es wird vielleicht einmal mglich sein1 aus jeder vorgegebenen ,kontinentalgruppierung mathematisch die ,haupttrgheitsachse abzuleiten1 natrlich nur auf dem ,wege numerischer ,integration1 da die ,flchen und ,konturen der ,kontinente sich nicht in ,formeln fassen lassen4 ,man wrde dann in der ,lage sein1 diese theoretisch berechnete ,haupttrgheitsachse unmittelbar mit den geologischen ,befunden fr die verschiedenen ,zeiten zu vergleichen4 ,bisher steht eine solche mathematische ,behandlung der ,frage allerdings noch aus4 ,da aber ein solcher enger ,zusammenhang zwischen der ,kontinentalgruppierung und der ,achsenlage tatschlich besteht1 geht schon daraus hervor1 da die groen ,polwanderungen gerade immer mit den ,zeiten lebhafter ,kontinentalverschiebungen zusammenfallen4 ,besonders deutlich ist dies fr die ,zeit seit dem ,beginn des ,tertirs3 als der sdliche ,atlantik sich ffnete1 wich der ,sdpol nach der entgegengesetzten ,seite hin aus bis zu seiner ,lage im ,diluvium2 als dann auch die ,verbindung zwischen ,europa und ,nordamerika abbrach1 wich nunmehr umgekehrt der ,nordpol wieder nach der entgegengesetzten ,richtung bis zu seiner heutigen ,lage aus4 ,auch die ,spaltungen der ,lithosphre1 die ,grabenbrche1 scheinen eine bestimmte ,rolle in diesen groen ,zusammenhngen zu spielen4 ,wenngleich hier wohl manche ,unregelmigkeiten vorkommen1 ist doch zu bemerken1 da sich diese ,spalten vorzugsweise im quatorialen ,gebiet1 und zwar in meridionaler ,richtung bilden4 ,dies gilt offensichtlich fr das groe ostafrikanische ,bruchsystem1 das der heutigen und der diluvialen quatorlage entspricht1 und es gilt auch fr den im ,oligozn entstandenen ,rheingraben4 ,die groe atlantische ,spalte verluft fr die tertiren ,pollagen ungefhr meridional1 desgleichen die ,spalte1 deren eine ,seite der ,ostrand von ,afrika bildet4 ,die sdliche ,zuspitzung der ,kontinente in ,sdamerika1 ,sdafrika1 ,vorderindien lt sich so auf nahezu meridionale ,spalten zurckfhren1 die bis zum damaligen ,sdpol durchgefhrt wurden4 ,namentlich scheint mir auch die ,entstehung der mittelmeerischen ,bruchzone mit ihren fensterartigen ffnungen in der ,lithosphre hierdurch eine neue ,beleuchtung zu gewinnen4 ,sie drfte auf krzere meridionale ,spalten in der alten quatorzone der ,sekundrzeit zurckzufhren sein1 welche sodann durch die ,polflucht der ,kontinentalmassen in ihrer ,lngsrichtung breitgequetscht wurden4 ,da diese ,zone so besonders stark zertrmmert und vielfach bis zur ,unkenntlichkeit der ursprnglichen ,formen zerwrgt ist1 lt sich vielleicht durch die ,schwankungen der quatorlage erklren2 denn wenn der quator aus ihr z4 ,b4 nach ,sden herausrckt1 so lt die ,polflucht der sdlichen ,kontinentalmasse nach und damit wird auch deren ,westwrtsdrngen vermindert1 sofern dies durch die ablenkende ,kraft der ,erdrotation mit der ,polflucht verknpft ist4 ,umgekehrt nimmt fr die nrdliche ,kontinentalmasse ,polflucht und ,westwrtsdrngen zu4 ,wenn dann der quator wieder auf die ,nordseite des ,mittelmeeres hinberschwankt1 so wird nunmehr das ,westwrtsdrngen der nrdlichen ,kontinentalmassen geschwcht1 das der sdlichen verstrkt4 ,auf diese ,weise mu bei wiederholten ,schwankungen der quatorlage ein ,hin- und ,herarbeiten oder ,schrauben der nrdlichen ,kontinente gegen die sdlichen eintreten4 ,als ein weiteres ,glied in der ,reihe dieser groen ,zusammenhnge sind auch noch die ,transgressionen zu erwhnen4 ,es ist ein naheliegender und bereits von zahlreichen ,autoren1 wie _/,reibisch_/#acj1 _/,kreichgauer_/#aca1 _/,semper_/#acb1 _/,heil_/ u4 a4 vertretener ,gedanke1 da wegen der ,zhigkeit des ,erdkrpers seine ,abplattung bei ,verlegung der ,achse gegen diese nachhinkt1 whrend das ,wasser der ,ozeane sofort folgt4 ,infolgedessen mten alle diejenigen ,gebiete1 deren ,breite bei der ,polvernderung abnimmt1 berschwemmt1 solche1 deren ,breite zunimmt1 trockengelegt werden4 ,wir knnen diese ,regel an der ,hand unserer ,fig4 #cj 7,s4 #ajj7 fr die ,breitennderungen ,deutschlands prfen4 ,im ,laufe des ,karbons nahmen die ,transgressionen ab2 im ,perm war ,deutschland noch teilweise von dem ,zechsteinmeer bedeckt1 in der ,triaszeit dagegen wurde es trockene ,wste 7,buntsandstein67 und blieb dies auch noch in der lteren ,jurazeit4 ,in der jngeren ,jurazeit dagegen setzt eine groe ,transgression ein1 welche das ,jurameer in ,deutschland schafft2 in der mittleren ,kreide setzt wieder eine neue ,verstrkung der ,transgression ein 7,kreidemeer71 und noch im ,paleozn und ,eozn sind groe ,teile des ,landes vom ,meere bedeckt4 ,von der ,mitte des ,eozn ab findet jedoch ein auffallender ,rckgang der ,transgression statt1 der dann in der ,folgezeit zur gnzlichen ,trockenlegung ,deutschlands fhrte4 ,vielleicht lt sich das heutige ,sinken der ,nordseekste und das junge ,abbrechen der ,landverbindungen mit ,england als neuerliches ,vordringen der ,transgressionen deuten1 soweit hier nicht die ,nachwirkungen der ,eiszeit berwiegen4 ,vergleichen wir hiermit die oben genannte ,breitenkurve1 so findet man in der ,tat besttigt1 da die ,transgressionen abnehmen1 wenn die ,breite zunimmt1 und zunehmen1 wenn diese abnimmt4 ,es wrde sich durchaus verlohnen1 dieselbe ,probe auch fr andere ,orte auf der ,erde anzustellen4 ,doch wrde eine solche ,untersuchung den ,rahmen dieses ,buches berschreiten4 ,zum ,schlu dieses ,kapitels mchte ich nicht unterlassen1 den hypothetischen ,charakter dieser ,betrachtungen1 insbesondere derjenigen ber die ,ursachen der ,kontinentalverschiebungen1 zu betonen4 ,im ,gegensatz zur ,verschiebungstheorie selbst1 an deren grundstzlicher ,richtigkeit mir1 wie mehrfach ausgesprochen1 ein ,zweifel nicht mehr zu bestehen scheint1 handelt es sich hier um die ersten1 tastenden ,versuche einer mechanischen ,auffassung dieser zunchst lediglich aus den ,beobachtungen erschlossenen ,kontinentalverschiebungen4 ,selbst wenn diese mechanischen ,vorstellungen sich als wesentlich unrichtig erweisen sollten1 so wrde damit natrlich die ,richtigkeit der ,verschiebungstheorie in keiner ,weise in ,frage gestellt werden4 ,denn wenn die ,beobachtungen zeigen1 da ,verschiebungen stattgefunden haben1 so mssen wir sie offenbar annehmen1 gleichgltig1 ob wir sie heute schon erklren knnen oder nicht4 ,siebentes ,kapitel4 ,nachweis der ,kontinentalverschiebungen durch astronomische ,ortsbestimmung4 ,vor allen anderen ,theorien mit hnlich weitreichenden ,aufgaben hat die ,verschiebungstheorie den ,vorzug voraus1 da sie sich durch exakte astronomische ,ortsbestimmungen prfen lt4 ,wenn die ,kontinentalverschiebungen so lange ,zeitrume hindurch ttig waren1 so ist ohne weiteres anzunehmen1 da sie auch heute noch fortdauern1 und es ist nur die ,frage1 ob die ,bewegungen schnell genug sind1 um sich unseren astronomischen ,messungen innerhalb nicht allzu langer ,zeitrume zu verraten4 ,um hierber ein ,urteil zu gewinnen1 mssen wir auf die absolute ,zeitdauer der geologischen ,abschnitte etwas eingehen4 ,die ,bewertung derselben ist bekanntlich unsicher1 aber doch nicht in dem ,mae1 da es eine ,beantwortung unserer ,frage unmglich macht4 ,wenn z4 ,b4 der seit der letzten ,eiszeit verflossene ,zeitraum von _/,penck_/ auf ,grund seiner alpinen ,glazialstudien auf #ejjjj ,jahre1 von _/,steinmann_/ auf mindestens #bjjjj1 hchstens #ejjjj1 und von _/,heim_/ nach neueren ,berechnungen aus der ,schweiz und ebenso von den ,glazialgeologen der ,vereinigten ,staaten nur auf etwa #ajjjj ,jahre geschtzt wird1 so reicht die bereinstimmung dieser ,zahlen doch fr unsere ,zwecke bereits vllig aus4 ,fr die lteren ,zeiten hat man namentlich aus der ,mchtigkeit der ,sedimente ein ,urteil ber die ,zeitdauer ihrer ,ablagerung zu gewinnen versucht und ist dabei z4 ,b4 fr das ,tertir auf eine ,grenordnung von #a bis #aj ,millionen ,jahre gekommen#acc4 ,das grte ,ansehen geniet gegenwrtig wohl die auf etwa gleiche ,werte fhrende physikalische ,altersbestimmung der ,gesteine auf ,grund des ,heliumgehalts derselben1 der aus dem ,zerfall radioaktiver ,stoffe stammt4 ,die ,messungen werden an ,zirkonkristallen ausgefhrt1 deren ,heliumgehalt durch ,zerfall des ,uranoxyds erzeugt wird4 _/,strutt_/1 der diese ,methode ausbildete1 fand so fr das ,oligozn #h1d ,millionen ,jahre1 fr das ,eozn #ca1 das ,karbon #aej und das ,archaikum #gaj ,millionen ,jahre4 _/,knigsberger_/#acd hat spter die _/,strutt_/schen ,messungen neu berechnet und das geologische ,alter einiger der ,versuchsgesteine anders bestimmt4 ,aus seinen und den frheren ,angaben kommt man etwa auf die folgenden ,zeitrume3 ,seit ,beginn des ,palozoikums verflossen #ejj ,millionen ,jahre ,mesozoikums #ej ,tertir 7,paleozn7 #ae ,eozns #aj ,oligozns #h ,miozns #f ,pliozns #b-d ,diluviums #a_/b-a ,postdiluviums #aj-ej ,tausend ,jahre4 ,mit ,hilfe dieser ,zahlen und den von den ,kontinenten zurckgelegten ,wegen knnen wir uns unschwer ein ungefhres ,bild von dem zu erwartenden ,betrag der jhrlichen ,verschiebung machen4 ,leider werden die ,zahlen auch besonders dadurch sehr unsicher1 weil der ,zeitpunkt1 zu welchem die ,schollen sich trennten1 auch in der relativen geologischen ,zeitfolge meist noch recht ungenau bestimmt ist4 ,es ist daher zu erwarten1 da manche von diesen ,zahlen knftig noch stark verndert werden mssen4 ,einstweilen komme ich auf die in der folgenden ,tabelle zusammengestellten ,werte3 ,abstand ,trennung vor ,jhrl4 ,beweg4 km ,mill4 ,jahre etwa m ,sabine-,insel-,bren-,insel #ajgj #j1je-j1a #ba-aa ,island-,norwegen #ibj #j1je-j1a #ah-i ,kap ,farvel-,schottland #aghj #j1je-j1a #cf-ah ,kap ,farvel-,labrador #gij #j1je-j1a #af-h ,neufundland-,irland #bdaj #a #b1d ,kap ,s4 ,roque-,kamerun #dhhj #bj #j1bd ,buenos ,aires-,kapstadt #fbbj #bj #j1c ,feuerland-,sandwich-,inseln #bcij #a #b1d ,madagaskar-,afrika #hij #j1a #i ,vorderindien-,madagaskar #eaaj #aj #j1e ,tasmanien-,wilkesland #bhij #h #j1cf ,die grte nderung ist also bei dem ,abstand ,grnlands von ,europa zu erwarten4 ,die ,bewegung ist hier eine ostwestliche1 die astronomischen ,ortsbestimmungen knnen also nur eine ,vergrerung der ,lngendifferenz1 nicht der ,breitenunterschiede1 ergeben4 ,es ist in der ,tat vor kurzem gelungen1 diese ,vergrerung der ,lngendifferenz ,grnland-,europa exakt nachzuweisen4 ,j4 ,p4 _/,koch_/ hat im sechsten ,bande der ,ergebnisse der ,danmark-,expedition#ace in dessen ,hauptteil ,survey of ,northeast ,greenland8 auf ,s4 #bdj in einem ,the drift of ,north ,greenland in a westerly direction8 berschriebenen1 #af ,seiten langen ,kapitel#acf die ,frage der ,bewegung ,grnlands auf ,grund der ,lngenbestimmungen von _/,sabine_/ 7#ahbc71 _/,brgen_/ und _/,copeland_/ 7#ahgj7 und _/,koch_/ 7#aijg7 in sorgfltigster ,weise untersucht und dabei eine ,verschiebung ,grnlands nach ,westen gefunden1 welche betrug im ,zeitraum #ahbc-ahgj #dbj m oder #i m pro ,jahr #ahgj-aijg #aaij #cb ,die ,lngenbestimmungen sind nicht genau an der gleichen ,stelle ausgefhrt4 _/,sabine_/ beobachtete am ,sdufer der nach ihm benannten ,insel1 _/,brgen_/ und _/,copeland_/ ebendort1 aber an einer etwas anderen ,stelle1 _/,kochs_/ ,beobachtungen waren dagegen erheblich nrdlicher1 am ,danmarkshafen auf ,germanialand angestellt1 waren jedoch durch ein ,dreiecksnetz mit der ,sabine-,insel verbunden4 ,die aus dieser bertragung entspringenden ,ungenauigkeiten wurden von _/,koch_/ in eingehendster ,weise untersucht1 und es wurde festgestellt1 da sie gegenber der ,ungenauigkeit der ,lngenbestimmungen selber vernachlssigt werden knnen4 ,diese ,ungenauigkeit der ,lngenbestimmungen1 die in allen drei ,fllen durch ,mondbeobachtungen gewonnen wurden1 sind1 wie bei dieser ,methode unvermeidlich1 recht gro2 sie werden durch den mittleren ,fehler8 ausgedrckt1 der aus der inneren bereinstimmung der ,beobachtungsreihen abgeleitet wird4 ,dieser mittlere ,fehler betrgt3 #ahbc etwa #abd m #ahgj #abd #aijg #bef ,vergleichen wir diese mittleren ,fehler1 die uns den ,grad der ,ungenauigkeit der ,lngenmessungen angeben1 mit den beobachteten nderungen der ,lnge1 so ist ersichtlich1 da die letzteren den mittleren ,fehler weit bersteigen4 ,es ist also nicht mehr mglich1 diese ,lngennderungen der ,ungenauigkeit der ,messungen zur ,last zu legen1 wir haben sie vielmehr als reell zu betrachten#acg4 ,die ,bedeutung dieses ersten ,nachweises von ,kontinentalverschiebungen durch astronomische ,ortsbestimmungen kann meines ,erachtens gar nicht hoch genug eingeschtzt werden4 ,wie unsere ,tabelle lehrt1 ist ein noch grerer ,betrag bei ,kap ,farvel zu erwarten1 und es mte hier1 wenn man die viel genauere funkentelegraphische ,lngenbestimmung benutzt1 in noch viel krzerer ,zeit mglich sein1 die ,verschiebung zu ermitteln4 ,da ,island seit #aijf durch ,kabel mit ,europa verbunden ist1 mte sich auch hier die ,verschiebung durch telegraphische ,lngenmessung im ,laufe von fnf bis zehn ,jahren einwandfrei ermitteln lassen#ach4 ,weniger gnstig liegen offenbar die ,verhltnisse bei der ,lngendifferenz ,europa-,nordamerika4 ,nach unserer ,tabelle ist hier ein jhrlicher ,zuwachs des ,abstandes von zwei bis drei ,metern zu erwarten1 aber diese ,zahl gilt als ,mittel seit dem ,abri ,neufundlands von ,irland4 ,seitdem scheint sich die ,bewegungsrichtung ,nordamerikas durch den ,abri von ,grnland gendert zu haben1 indem sie sich mehr nach ,sden richtete4 ,dies geht aus der heutigen ,lage zu ,grnland hervor und wird auch besttigt durch die beginnende ,stauchung der kalifornischen ,halbinsel und die ,sprungrichtung bei der ,erdbebenspalte von ,san ,franzisko4 ,es lt sich also schwer sagen1 wie gro hier der zu erwartende heutige ,zuwachs der ,lngendifferenz ist4 ,man kann nur so viel sagen1 da er jedenfalls kleiner sein wird als die genannte ,zahl4 ,aus den vorliegenden1 mit dem ,kabel gewonnenen transatlantischen ,lngenbestimmungen von #ahff1 #ahgj und #ahib hatte ich seinerzeit auf eine tatschliche ,vergrerung des ,abstandes von vier ,metern pro ,jahr geschlossen4 ,nach _/,galle_/#aci sind jedoch die dabei zugrunde gelegten ,messungen unrichtig kombiniert1 wodurch der ,betrag zu gro wird4 ,kurz vor dem ,kriege war mit ,rcksicht auf unsere ,frage eine neue ,lngenmessung mit ,amerika im ,gange1 die auch durch eine funkentelegraphische ,messung kontrolliert wurde4 ,obwohl diese ,messung durch ,zerschneiden des ,kabels bei ,kriegsbeginn vorzeitig abgebrochen wurde und infolgedessen das ,resultat nicht die wnschenswerte ,genauigkeit besitzt1 scheint doch daraus hervorzugehen1 da die ,vernderung noch zu klein ist1 um als gesichert gelten zu knnen4 ,es wurde nmlich fr den ,lngenunterschied ,cambridge-,greenwich gefunden#adj3 #ahgb #d #dd #ca1jaf #ahib #d #dd #ca1jcb #aiad #d #dd #ca1jci ,die lteste ,bestimmung von #ahff1 fr welche ich #d #dd #cj1hi gefunden hatte1 ist als zu ungenau fortgelassen worden4 ,es ist hiernach wohl sehr zu wnschen1 da eine neue vollstndige ,lngenbestimmung ausgefhrt wird1 aber man wird mit der ,mglichkeit rechnen mssen1 da die ,verschiebung zu klein ist1 um mit ,rcksicht auf den mittleren ,fehler der ,beobachtung schon jetzt sicher wahrgenommen zu werden4 ,vielleicht wird es aber mglich sein1 die ,verschiebung ,nordamerikas durch korrespondierende ,breitenbestimmungen mit ,grnland zu ermitteln4 ,nach unserer ,tabelle hat sich ,labrador mit einer mittleren ,geschwindigkeit von #h bis #af ,meter pro ,jahr von ,sdgrnland nach ,,sw bewegt4 ,nehmen wir an1 da hiervon etwa sechs ,meter pro ,jahr auf die ,breitennderung entfallen1 so wrde sich der ,breitenunterschied dieser beiden ,orte jhrlich um etwa #j1b vergrern1 ein ,betrag1 der durch die viel genaueren ,breitenbestimmungen in relativ kurzer ,zeit ermittelt werden knnte4 ,auch bei der ,breitendifferenz ,madagaskar-,afrika und vielleicht sogar ,vorderindien-,afrika und ,australien-,wilkesland besteht wohl ,aussicht1 ihre nderung durch wiederholte korrespondierende ,breitenbestimmungen in nicht allzu langer ,zeit zu messen4 ,zum ,schlu sei noch auf die bekannte ,erscheinung der skularen ,breitenabnahme der europischen und nordamerikanischen ,sternwarten hingewiesen4 ,nach ,a4 _/,hall_/#ada sind folgende ,breitenabnahmen als gesichert zu betrachten3 bei ,washington in #ah ,jahren um #j1dg2 bei ,paris in #bh ,jahren um #a1c2 bei ,mailand in #fj ,jahren um #a1ea2 bei ,rom in #ef ,jahren um #j1ag2 bei ,neapel in #ea ,jahren um #a1ba2 bei ,knigsberg i4 ,pr4 in #bc ,jahren um #j1ae2 bei ,greenwich in #ah ,jahren um #j1ea4 ,auch fr _/,pulkowa_/ ergibt sich nach _/,kostinsky_/ und _/,sokolow_/ eine skulare ,breitenabnahme4 ,die ,ursache dieser ,breitennderungen kann entweder die ,polflucht der ,kontinente oder eine ,verlegung des ,pols nach der vom ,atlantik abgewendeten ,seite hin sein4 ,im ersteren ,falle wre zu erwarten1 da ,japan gleichfalls eine ,breitenabnahme hat1 im letzteren mte hier die ,breite zunehmen4 ,bevor einwandfreie ,beobachtungen aus ,ostasien vorliegen1 wird man eine ,entscheidung hierber kaum treffen knnen4 ,zum ,vergleich sei nur angefhrt1 da fr die ,zeit zwischen ,eozn und ,eiszeit 7etwa zehn ,millionen ,jahre7 eine totale ,polverschiebung von etwa #fe1 das ist #j1jb pro ,jahr1 resultiert4 ,namen- und ,sachregister4 ,abessinien #ag-ah1 #hd4 ,abkhlung der ,erde #ih4 ,abrolhos-,bank #ah1 #fi4 ,abtragung #cc4 ,abyssische ,sedimente #ec4 ,afrikanische ,streichrichtungen #gg4 gisches ,meer #ci4 ,agassiz #aji4 ,airy #e-f4 ,akdargebirge #hd4 ,alaska #ajh4 ,algonkische ,eiszeit #aah4 -- ,faltung #ge4 ,alpenfaltung #b1 #cb4 ,altaiden1 transatlant4 #gf4 ,altersbestimmungen1 absolute #abf4 ,amazonas #gh4 ,ameisenbren #ajd4 ,amerikanische ,brcke #hj4 ,ami #gf4 ,ampferer #b1 #cc4 ,anden #ce4 ,andre #a-b1 #bj1 #ef1 #ge1 #hh4 ,antarktika #fb ff41 #ib4 ,antarktische ,brcke #hg4 ,antillen #df1 #gj1 #gg4 ,arakan1 ,blattverschiebung #di4 ,araukarien in ,westantarktika #ajd4 ,arber #aad4 ,arldt #g-h1 #ei1 #fc-fe1 #ga bis #gc1 #gi1 #hf-hg4 ,armorikanische ,faltung #ge-gf4 ,arvaligebirge #hd4 ,astronomische ,ortsbestimmung #abe ff4 ,atlantischer ,kstentyp #ea4 -- ,laven #ea4 ,atlantische ,spalte #ff ff4 ,atlas #fi1 #gf-gg4 ,aufreien1 erstes1 der ,lithosphre #ei4 ,auftriebspunkt der ,kontinentalscholle #aba4 ,ausdehnungskoeffizient #b4 ,ausgleichsflche #bd4 ,australische ,eiszeit #ajc4 -- ,faunen #hf4 -- ,kordilleren #ij-ia4 ,azoren #fh1 #gg4 ,breninsel #ajh4 ,barsche #gb4 ,barus #be4 ,basedow #aab4 ,bebenwellen #bj4 ,becke #ea4 ,benndorf #bd1 #bg4 ,bergeat #eb4 ,beringstrae #h-i1 #ha-hb1 #ajg4 ,bermudas-,inseln #aab4 ,bertrand #b1 #gf4 ,beuteltiere1 7,ries4-71 ,australiens #ajc4 ,biskaya1 ,golf von #fh4 ,bismarck-,archipel #ij4 ,blattverschiebung #di4 ,blaubnder #dh4 ,brgen #abg4 ,borneo #ig4 ,bse ,e41 #a4 ,braunkohlensmpfe #aad4 ,brasilien1 permokarbon4 ,glazial #aaf4 --1 ,streichrichtungen #gh4 --1 ,verwandtsch4 m4 ,westantarktika #ajd4 ,breite ,mitteleuropas in der ,erdgeschichte #ajj4 ,breitenabnahme europischer ,sternwarten #acj4 ,brotfruchtbaum #aab4 ,brche von ,ostafrika #cf4 ,brcken 7,liste7 #fd4 ,buntsandstein #aac4 ,burckhardt #fe1 #hg-hh4 ,caledonisches ,gebirge #ge4 ,californische ,randkette #di4 ,callabonna-,see #ajc4 ,canadische ,caledoniden #ge4 ,canaren #fh1 #gg1 #abj4 ,cap ,farvel #gc4 ,capgebirge #gi4 ,cap ,san ,roque #gh4 ,capverden #fh1 #gg1 #abj4 ,carbon4 ,rekonstruktion #fa4 -- ,flora #aad4 -- ,pollage #aad ff4 -- ,faltungen #ge4 -- -- in ,sdafrika #gi4 ,cascadengebirge #ajf4 ,cayeux #c4 ,cedar-,berge #gi4 ,ceylon #ij4 ,chamberlin #aje4 ,chile #aji4 ,china #aaf1 #aah4 ,clarke #bb4 ,cloos #bf4 ,colberg1 ,lffelholz von #if4 ,continentalrand #ci ff4 ,continentalschollen1 ,problem der #c4 ,contractionstheorie #a4 ,copeland #abg4 ,coranaberge #hd4 ,cross #bc4 ,dacqu #d1 #g1 #ge1 #ajj1 #ajc1 #aaj1 #aab1 #abf4 ,dall #ajh4 ,dana #a4 ,danmark-,expedition #abg4 ,darwin1 ,g4 ,h4 #ab4 ,dawson #gf4 ,day #be4 ,deckfalten #b4 ,depression durch ,inlandeis #d4 ,deutschostafrika1 ,brche #cf4 ,devonische ,pollage #aah4 ,dicke der ,kontinentalschollen #bc4 ,diener ,c41 #i1 #fe1 #ha-hb1 #hh4 ,diluviale ,pollage #aja ff4 ,diprotodon #ajc4 ,doelter #be1 #bf4 ,doppeltes ,niveau der ,erdrinde #ae4 ,drakestrae #dh1 #gj4 ,druckverteilung im ,kontinentalrand #da4 ,drygalski v41 #ef1 #aje4 ,dutton #e4 ,eckardt #eh1 #if1 #ih4 ,ecuador #ig4 ,edentaten1 sdamerik4 #ajd4 ,eiszeit #aja ff4 ,eliasgebirge #ajf4 ,endmornen #gf4 ,eozne ,pollage #ajh4 ,epilophische ,sedimente #ec4 ,erdbebenverwerfung von ,san ,franzisko #ej4 ,erdbebenwellen #bj4 ,erdmagnetismus #ah4 ,euler #bg1 #ic-if4 ,evans #aa4 ,falklandsinseln1 karbon4 ,vereisung #aaf4 ,faltung #cj ff4 --1 ,abnahme im ,laufe der ,erdgeschichte #fj4 ,faltungskraft #cd4 ,faultiere #ajd4 ,faye #e4 ,feigen #aab4 ,fernando ,po #fh4 ,fidschi-,inseln #ee4 ,fisher ,o41 #e4 ,fjordksten #e4 ,franz-,joseph-,land1 tertire ,flora #ajh4 --1 triassische ,flora #aac4 ,frech #fe1 #ajd1 #aab1 #aad4 ,friedlaender ,j41 #ai4 ,fritz #fe4 ,gagel #db1 #gg4 ,galle #abi4 ,gartenschnecke #gb4 ,gebirgsfaltung #cj ff4 --1 ,abnahme im ,laufe der ,erdgeschichte #fj4 ,geer de1 #d4 ,geikie #aje4 ,gentil #gg4 ,geosynklinale #e4 ,geothermische ,tiefenstufe #be-bf4 ,geyler #ig4 ,gezeitenwelle im festen ,erdkrper #abb4 ,gilbert #bc4 ,gipfelhhen1 ,gleichartigkeit in den ,alpen #f4 ,girlanden #db ff41 #abj4 ,glossopterisflora #aaf4 ,godvari #he4 ,gondwanaland #he ff4 -- -schichten #he4 ,gondwanische ,brcke #hf4 ,graban #ic4 ,grabenbrche #cf1 #abc4 ,granitaufschmelzungen #bf4 ,grinnell-,land1 tert4 ,flora #gb #ajh4 --1 ,verschiebung geg4 ,grnland #gd4 ,groll #ae1 #dh1 #ec1 #ff4 ,grnlndische ,flora #gb4 -- ,tertirflora #ajh4 -- ,inlandeis #aje4 ,grnland1 ,verschiebung #abg-abh4 ,grosse #aaf4 ,grundmornen in ,europa #aje4 -- in ,nordamerika #ajf4 ,gnther #acj4 ,grteltiere #ajd4 ,hall #cj1 #acj4 ,halle #aad4 ,hammer #cc4 ,handlirsch #fe4 ,harris #ajh4 ,haug #cj1 #db1 #fe4 ,hayford #bd4 ,hebriden #ge4 ,hebung #d4 -- ,skandinaviens #bh4 ,hecker #e1 #f1 #bf1 #ch1 #eg4 ,hedley #he1 #hg1 #hi-ij4 ,heer #ajh1 #aji4 ,heidekraut #gb4 ,heil #abd4 ,heim1 ,albert #a-c1 #e1 #abf4 ,heliumgehalt der ,gesteine #abf4 ,helmert #e1 #bd1 #dj4 ,himalaja #cb1 #hc4 ,hindukusch #hd4 ,hinterindien1 ,tiefenkarte #di4 ,hipparion #ajf4 ,hise1 van #cd4 ,hhenstatistik d4 ,erdrinde #ad4 ,holland #ii4 ,horn #dc4 ,hrnes #if4 ,hough #bg4 ,howe-,insel1 ,lord #ia4 ,hudson-,bai #fh4 -- -,mndung1 mioz4 ,flora #ajh4 -- -,strae #fh4 ,hypsometrische ,kurve der ,erdoberflche #ad4 -- --1 ehemalige u4 knftige #ei4 ,iherin1 v41 #fe4 ,inlandeis #d #gf4 ,inlandeis1 fossiles #ajf4 -- von ,grnland #aje4 ,innenwrme der ,erde #ih4 ,inselgirlanden #db ff4 ,inselreihen der ,pazifik #dg4 ,interglazialzeiten #ajb1 #ajf4 ,internat4 ,breitendienst #ib4 ,irmscher #fe4 ,irvinflu #ij4 ,island #ag1 #ff1 #gc4 ,isostasie #d4 --1 ,gltigkeitsbereich #f4 ,jacobitti #ig4 ,jahresringe an karbonischen ,hlzern #aad4 -- an altkretazischen ,koniferen #aab4 ,jan ,mayen #gc4 ,japan1 tertires ,klima #ajg4 ,jaworski #gg4 ,jujuy-,schichten #aji4 ,jura1 ,pollage #aab4 ,kabelzerreiung #eb4 ,kalaharikalk #ajb4 ,kaledonisches ,gebirge #ge4 ,kalifornische ,randkette #di4 ,kamerunlinie #fh-fi4 ,kanadische ,kaledoniden #ge4 ,kanaren #fh1 #gg1 #abj4 ,kap ,farvel #gc4 ,kapgebirge #gi4 ,kap ,san ,roque #gh4 ,kapverden #fh1 #gg1 #abj4 ,karbonische ,faltungen #ge4 -- -- in ,sdafrika #gi4 -- ,flora #aad4 -- ,pollage #aad ff4 -- ,rekonstruktion #fa4 ,karpinsky #fe4 ,kaskadengebirge #ajf4 ,katzer #fe1 #hg4 ,kayser ,e41 #a-c1 #af1 #cd1 #eb1 #fj1 #if1 #aad4 ,keidel #gi4 ,kelvin ,lord1 #bf1 #ic4 ,kerguelen #ajh4 ,klimagrtel #ii4 ,klimakurve #ajj4 ,koch1 ,lauge #gd4 --1 ,j4 ,p4 #abg-abh4 ,koert #aaf4 ,kohlenlager #gf #ii4 ,kohlschtter ,e4 #ch4 ,kohn ,h4 #g4 ,koken #fe1 #aaf1 #aag4 ,kongo1 permokarbonisches ,glazial #aaf4 ,knigsberger #abf4 ,kontinentalrand #ci ff4 ,kontinentalschollen1 ,problem der #c4 ,kontraktionstheorie #a4 ,kppen #f1 #i1 #ha1 #aba4 ,korallen #ii1 #ajh1 #aab4 ,koranaberge #hd4 ,kossinna #ec4 ,kossmat #fe4 ,kostinsky #acj4 ,krfte der ,faltung #cd4 -- -- ,verschiebung #aba4 ,kreichgauer #aa-ab1 #ce1 #ig-ih1 #ajf-ajg1 #aac bis #aae1 #aai1 #aba1 #abd4 ,kreide1 ,glazialspuren in ,australien #aab4 --1 ,pollage #aaj4 ,krit4 ,druck des ,wassers #eb4 ,krmmel #ag1 #ai1 #ec4 ,kstentyp1 atlantischer u4 pazifischer #ea4 ,labrador #ff4 ,landbrcken #h4 --1 ,liste #fd4 ,lngendifferenzen #abg4 ,laplace #ib4 ,lapparent #fe4 ,laterit #ii4 -- in ,sdafrika #ajb4 ,laven1 atlantische und pazifische #ea4 ,leconte #ajf4 ,lemoine #gg1 #gh1 #hd4 ,lemurien #hb ff4 ,lepidodendron #aad4 ,liapunow #ab4 ,lffelholz von ,colberg #if4 ,lorbeer #ajg4 ,lord ,howe-,insel #ia4 ,lugeon #b4 ,lumbricinen #ga4 ,lyell #b4 ,mchtigkeit der ,kontinentalscholle #bc-bd4 ,macquarie-,brcke #hh4 ,macropus #ajc4 ,madagaskar #hd4 ,madeira #gg4 ,magnetismus #ah4 ,magnolien #ajg1 #ajh4 ,malakka #di4 ,mammut #ajb4 ,manganknollen um ,glazialgeschiebe #aji4 ,marshall #ia4 ,massendefizit unter ,gebirgen #e4 ,mastodon #ajf4 ,matthew #fe4 ,megatherium #ajd4 ,meiner1 ,o4 #ea4 ,meridionale ,spalten #abc4 ,mexiko #aaf4 ,meyer1 ,o4 ,e4 #cf4 ,michael #be4 ,michaelsen1 ,w4 #fe1 #hf4 ,miolania #ajc4 ,miozn1 ,pollage #ajg4 ,mittelatlantische ,bodenschwelle #ee ff4 ,mittelmeerische ,bruchzone #abc4 ,mittlere ,tiefe d4 ,ozeane #ec4 ,moa #ajc4 ,mohn #e4 ,mohorovii #bd4 ,mondabschleuderung #ab4 ,moolengraaff #db1 #aaf4 ,mornen #gf1 #aja4 ,mozambique-,kanal #hd4 ,murray1 ,john #ag4 ,mylodon #ajd4 ,myrte #ajg4 ,nachhinken isostatischer ,bewegungen #e1 #bh4 ,nathorst #gb1 #if1 #aad1 #aaf4 ,neufundland #fh4 ,neuguinea1 ,tiefenkarte #hi4 ,neumayr #cf1 #fe1 #if1 #ajg bis #aji1 #aab4 ,neu-,pommern #eg1 #ij4 ,neuseeland #ia1 #ajc1 #aaj1 #aac4 ,neusibirische ,inseln #ajb4 -- --1 fossiles ,inlandeis #ajf4 ,newcomb #bg4 ,nife #bd4 ,niger1 #gg4 -- -,delta #fi4 ,nippoldt #ah4 ,nordatlantische ,beziehungen #ga4 ,nordenskjld #aab4 ,nordost-,grnland #aad4 ,nordpazif4 ,brcke #ha-hb4 ,nothofagen in ,westantarktika #ajd4 ,nummuliten #ii1 #aji1 #aaj4 ,obst ,e41 #cg4 ,old ,red #gc1 #aah4 ,oligochaeten #fe4 ,oligozne ,pollage #ajh4 ,omori ,f4 #bj4 ,ortmann #fe4 ,osborn #fe4 ,ostafrikanische ,brche #cf1 #hc4 ,ostasien #dc ff4 ,paleozn1 ,pollage #aaj4 ,pampaslehm #ajd4 ,panama #hj4 ,panthalassa #eh4 ,papua-,fauna ,australiens #hf4 ,passarge #gg1 #ii1 #ajb4 ,patagonien #ajc4 --1 ,eiszeit #aji4 ,pazifische ,inselreihen #ei4 -- ,kontinent #hg-hh4 -- ,kstentyp #ea4 -- ,laven #ea4 ,penck #g1 #aj1 #eh1 #gf1 #ajg1 #aag1 #abf4 ,pendulationstheorie #ig4 ,perlewitz #eg4 ,perlmuschel #ga4 ,permanenz d4 ,kontinentalschollen #d4 -- der ,ozeane #i-aj4 ,permische ,eiszeit #aaf4 ,permokarbonische ,pollage #aac4 ,pfeffer1 ,g4 #g1 #bb4 ,pferd #ajf-ajg4 ,pflanzengeographie #ff4 ,pheretima #hi4 ,pickering #ab4 ,pliozne ,pollage #ajg4 ,pockels #bg4 ,podsolbden #ii4 ,point ,barrow1 fossiles ,inlandeis #ajf4 ,polflucht #ab1 #aai4 ,polfluchtskraft #aba4 ,pollagen1 ,tabelle #aah4 ,polschwankungen #bf1 #ib4 ,polwanderungen #ib ff4 -- als ,folge d4 ,kontinentalverschiebung #abb4 ,prkordilleren #abj4 ,pratt #e1 #dj4 ,pyrenen #fh4 ,quartre ,pollage #aja ff4 ,quitzow #be4 ,raclot #ah4 ,radioaktivitt d4 ,gesteine #a4 ,ramann #ii1 #aad4 ,randbrche #da4 ,rasmussen1 ,knud #gd4 ,reade #cj4 ,rebeur-,paschwitz1 v4 #bf4 ,regenwrmer #fe1 #ga4 -- ,australiens #hf4 ,reibisch #if-ih1 #abd4 ,reibung #dg4 -- der ,gezeitenwelle #abb4 ,rekonstruktion fr ,karbon #fa4 -- -- ,eozn #fg4 -- -- ,quartr #aja4 ,riasksten #gf4 ,richthofen1 ,f4 v4 #dc4 ,riesen-,faultier #ajd4 -- -,knguruh #ajc4 -- -,pinguin #ajd4 ,robeson-,kanal #gd4 ,roterden #ii4 ,roter ,tiefseeton #ag4 ,rotes ,meer #ch4 ,rcker1 ,a4 ,w4 #ah4 ,rudisten #ii1 #aaj4 ,rudzki #b1 #d1 #ab1 #ej4 ,russel #ajf4 ,sbeltiger #ajf4 ,sabine #abg4 ,sachalin1 ,miozn #ajh4 ,sagopalmen auf ,borneo #ig4 -- auf ,franz-,joseph-,land #aac4 ,saiga-,antilope #ajb4 ,sal #bb4 ,salter #gf4 ,salt ,range #aah4 ,salzlager #ii1 #aac4 ,sambesi #aad4 ,san ,franzisko1 ,erdbebenverwerfung #ej4 ,saurier #aac4 ,schardt #b4 ,scharff #gb4 ,scharung #hd4 ,schelfe #cj4 ,schenck #aji4 ,schiaparelli #ic-ie4 ,schitz #ci4 ,schlichtheit des ,meeresbodens #ai4 ,schmelztemperaturen #be4 ,schmelzung von unten #cb4 ,schott ,g41 #eg4 ,schreibkreide #c4 ,schrumpfungstheorie #a ff4 ,schuchert #fe4 ,schwarz1 ,e4 ,h4 ,l4 #aa1 #abb4 ,schwarzschild #ab4 ,schweiz1 mioznes ,klima #ajh4 ,schweremessungen im ,gebirge #e4 -- auf ,see #e4 -- in ,ostafrika #ch4 -- im ,roten ,meer #ch4 -- an atlantischen und pazifischen ,ksten #ea4 -- ber d4 ,tonga-,rinne #eg4 -- am ,fu des ,himalaja #he4 ,schwerestrung am ,kontinentalrand #dj4 ,schwerpunkt der ,kontinentalscholle #aba4 ,schweydar #bf-bh4 ,schwingungspole und ,schwingungskreis #ig4 ,sedimentschale1 ,dicke #bb4 ,see #ab4 ,seismische ,wellen #bj4 ,semper #gb1 #if1 #aji1 #abd4 ,senftenberg #ajh4 ,senkung #e4 ,sequoien #ajh4 ,seychellen-,bank #ee4 ,sial #bb4 ,sibirien1 diluviales ,klima von #ajb4 ,siegellack #bh4 ,sierren von ,buenos ,aires #ai4 ,sigillarien #aad4 ,sima #bb4 ,simroth #aj1 #hh1 #ig4 ,sokolow #acj4 ,somaliland #ah1 #hc4 ,srgel #i1 #ae1 #hh4 ,spaltung #cf1 #abc4 ,spez4 ,gew4 der ,gesteine #bc4 ,spitaler1 #bg4 ,spitzbergen1 ,oligozne ,flora #ajh4 --1 ,karbonische ,ablagerungen #gc4 ,staffelfalten #cc4 ,staffelung der ostasiatischen ,girlanden #df4 ,starrheitsgrad der ,erde #bf4 ,stegocephalen #aac4 ,steinkohlengrtel #aad4 ,steinmann #eh1 #gi1 #ajc1 #aji1 #abf4 ,steppenklima1 interglaziales1 in ,europa #ajb4 ,stirnwiderstand #dg4 ,stokes #f4 ,strandlinien #d4 ,streichrichtung in ,afrika #gg4 -- in ,dekan #hd4 -- in ,madagaskar #hd4 -- in ,australien #ij4 ,strmungen im ,sima #ed ff4 ,strutt #abf4 ,stbel #db4 ,stutzer #aaf4 ,submarine ,eruptionen #eb4 ,sudan #gg4 ,sdamerikanische ,eiszeit #ajc4 ,sdatlant4 ,brcke #gg4 ,sdgeorgien #dh1 #gj4 ,sdgeorgische ,brcke #hh4 ,sdorkney #dh1 #gj4 ,sdpazifische ,brcke #hg4 ,suess ,e41 #a1 #bb-bd1 #ge-gh1 #hd1 #ia1 #ajf4 ,sunda-,inseln #hi4 ,supan #cf1 #ih4 ,system der ,verschiebungen #aai ff4 ,tams #ej4 ,tanganikasee #cg4 ,tasmanien1 ,schneegrenze im ,diluvium #ajc4 ,taxodien1 tertire1 auf ,spitzbergen #ajh4 ,taylor #ab1 #aai4 ,tektonische ,brcken ber den ,atlantik #gc ff4 ,temperatur der ,tiefseebden #ed4 ,termier #ge4 ,tertirer ,faltengrtel #ce4 ,tetraederhypothese #g4 ,texas #aac4 ,thomson1 ,wyville #ag4 ,tiefe der ,ozeane #ec4 ,tiefseeablagerungen #ag1 #ec4 -- -bden #ac ff41 #eb ff4 -- -rinnen #dd1 #dg1 #ef ff4 -- -sande #ef4 ,tilmann #ge4 ,togo1 ,glazialfunde #aag4 ,tonga-,rinne #eg4 ,torf #ii4 ,trabert #ad4 ,trgheitsachse #ic4 ,transatlant4 ,altaiden #gf4 ,transgressionen #abd4 ,traversi #ag4 ,trias1 ,pollage #aac4 ,triulzi #ch4 ,tuscarora-,rinne #ef4 berschiebungen #b4 ,uhlig #cf1 #fe1 #aab4 ,unterseeische ,vulkanausbrche #eb4 ,ural #aac4 ,ursache der ,verschiebung #aba4 ,vellakondagebirge #he4 ,verschiebung der ganzen ,erdrinde #aa4 ,verschiebung ,grnlands #abg-abh4 -- ,nordamerikas #abi4 ,verschiebungsgeschwindigkeit #abg4 ,vogt #be4 ,vulkane auf ,inselgirlanden #dd4 ,vulkannatur der ,tiefseebden #ag4 ,vulkanismus der ,ksten und ,inseln #db4 ,waagen #ajf1 #aab1 #aag4 ,wahrscheinlichkeit d4 ,verschiebungstheorie #hj4 ,walcott #gf4 ,wallace #hg1 #hi4 ,walther1 ,j4 #eh4 ,warming #gb4 ,westantarktis #ajd1 #aaj1 #aab4 ,westwanderung der ,kontinente #abj4 ,wetterau1 oligozne ,flora #ajh4 ,wettstein ,h41 #aa1 #abb4 ,whitmann #bc4 ,widerstand bei ,verschiebung #ce1 #dg4 ,wiechert #bd1 #bg4 ,wilde1 ,henry #ah4 ,willis ,b4 #i-aj1 #da1 #fe4 ,windkanter #ii4 ,wirkungen d4 ,kontinentalverschiebungen #abb ff4 ,wisent #ajf4 ,wolff1 v4 #a4 ,yap-,rinne #eg4 ,zhigkeit #bf-bg4 ,zeitskala der ,geologie #abf4 ,zentrifugalkraft #aba4 ,zittel #ajh1 #aab4 ,zschipkau #ajh4 ,zusammenschub #ca4 -- der ,alpen #b4 ,zuspitzung der ,kontinente nach ,sden #abc4 ,zwarten ,berge #gi4 ,funoten3 #a _/,von ,hofsten_/1 ,wegeners frskjutningsteori och de djurgeografiska landfrbindelsehypoteserna4 ,ymer #aiai1 ,heft #d1 ,s4 #bgh-cja4 #b _/,w4 ,kppen_/1 ber ,isostasie und die ,natur der ,kontinente4 ,geogr4 ,zeitschr41 ,bd4 #be1 ,heft #a1 #aiai1 ,s4 #ci-dh4 #c _/,e4 ,suess_/1 ,das ,antlitz der ,erde #a1 #ggh1 #ahhe4 #d _/,e4 ,bse_/1 ,die ,erdbeben 7,sammlung ,die ,natur81 o4 ,j471 ,s4 #af2 vgl4 auch die ,kritik bei _/,andre_/1 ber die ,bedingungen der ,gebirgsbildung4 ,berlin #aiad4 #e _/v4 ,wolff_/1 ,der ,vulkanismus #a1 #h4 ,stuttgart #aiac4 #f _/,a4 ,heim_/1 ,bau der ,schweizer ,alpen4 ,neujahrsblatt d4 ,naturf4 ,ges4 ,zrich #aijh1 #aaj4 ,stck1 ,s4 #bd4 #g _/,ampferer_/1 ber das ,bewegungsbild von ,faltengebirgen4 ,jahrb4 d4 k4 k4 ,geol4 ,reichsanstalt #ef1 #eci-fbb4 ,wien #aijf4 #h _/,reyer_/1 ,geologische ,prinzipienfragen1 ,s4 #adj f4 ,leipzig #aijg4 #i _/,rudzki_/1 ,physik der ,erde1 ,s4 #abb4 ,leipzig #aiaa4 #aj _/,andre_/1 ber die ,bedingungen der ,gebirgsbildung4 ,berlin #aiad4 #aa _/,a4 ,heim_/1 ,untersuchungen ber den ,mechanismus der ,gebirgsbildung1 #b4 ,teil1 ,s4 #bcg4 ,basel #ahgh4 #ab _/,e4 ,kayser_/1 ,lehrb4 d4 allgem4 ,geol41 #e4 ,aufl41 ,s4 #acb4 ,stuttgart #aiah4 #ac ,eine ausfhrliche ,diskussion dieser etwaigen ,tiefseeablagerungen findet man in _/,dacqu_/1 ,grundlagen und ,methoden der ,palogeographie1 ,s4 #bae4 ,jena #aiae4 #ad _/,g4 de ,geer_/1 ,om ,skandinaviens geografiska ,utveckling efter ,istiden4 ,stockholm #ahif4 #ae _/,rudzki_/1 ,physik der ,erde1 ,s4 #bbi4 ,leipzig #aiaa4 #af ,die auffallend gleichartige ,zerrissenheit der symmetrisch angeordneten ,fjordksten von ,norwegen und ,labrador1 ferner der ,westkste ,nordamerikas zwischen #dh und #eh nrdl4 ,br4 und der ,westkste ,sdamerikas zwischen #db und #ee sdl4 ,br4 drfte neben der ,gletschererosion wohl auch auf diese noch nicht ausgeglichene ,senkung durch ,inlandeis zurckzufhren sein4 #ag ,die geschichtliche ,entwickelung ging infolge falscher theoretischer ,berechnungen einen ,umweg1 den wir hier bergehen 7vgl4 _/,kppen_/1 ber ,isostasie und die ,natur der ,kontinente1 ,geogr4 ,zeitschr4 #be1 #dj1 #aiai74 ,auerdem ist _/,heckers_/ ,resultat1 weil zehnmal ungenauer als die ,pendelmessungen1 angegriffen worden1 aber mit ,unrecht4 ,leider haben diese ,verhltnisse bei solchen ,geologen1 denen die ,voraussetzungen zu einem eigenen ,urteil ber die mathematischen ,ableitungen fehlen1 vielfach ,verwirrung gestiftet4 ,eine ,weiterentwickelung der _/,hecker_/schen ,methode wre deshalb jedenfalls wnschenswert4 #ah ,in diesen ,verhltnissen gibt sich der bergang von der ,herrschaft der ,massenkrfte 7,schwere7 zu der der ,molekularkrfte 7,festigkeit7 zu erkennen4 ,fr groe ,dimensionen gibt die ,erdrinde der ,schwerkraft nach1 sie verhlt sich plastisch1 es herrscht ,isostasie2 fr kleine ,dimensionen ist sie starr1 es fehlt die ,isostasie4 ,aus demselben ,grunde haben ja auch sehr kleine ,weltkrper1 wie manche ,planetenmonde und einige der kleinen ,planeten1 und um so mehr natrlich die ,meteoriten1 nicht mehr die ,kugelform2 denn diese bedeutet ,isostasie4 ,beim ,monde herrscht1 wenn man ihn als ,ganzes nimmt1 ,isostasie2 die groen ,unebenheiten seiner ,oberflche entsprechen aber dem ,umstande1 da die ,massenkrfte dort bereits erheblich geringer sind als auf der ,erde1 so da die ,molekularkrfte mehr hervortreten4 ,auch die ,hhe der ,gebirge ist eben1 wie schon die von _/,penck_/ hervorgehobenen gleichfrmigen ,gipfelhhen der ,alpen nahelegen1 keine zufllige ,gre1 sondern es ist dafr gesorgt1 da auch die ,berge nicht in den ,himmel wachsen1 indem nach berschreiten einer gewissen ,schollenmchtigkeit die ,massen namentlich auf der ,unterseite der ,scholle seitlich auseinanderflieen und sich einebnen4 -- ,aus diesen berlegungen geht auch hervor1 da alle ,hypothesen1 welche die ,erde als einen ,kristall irgendwelcher ,art auffassen1 unhaltbar sind4 ,so wrde der jngst von _/,kohn_/ angenommene ,eisenkristall im ,erdinnern 7_/,h4 ,kohn_/1 ,die ,entstehung der heutigen ,oberflchenformen der ,erde und deren ,beziehungen zum ,erdmagnetismus1 ,ann4 d4 ,natur- u4 ,kulturphilosophie #ab1 #hh-acj1 #aiac7 aus eigenem ,antrieb die ,kugelform annehmen1 und auch das viel befrwortete ,kontraktionstetraeder 7vgl4 _/,dacqu_/1 ,grundlagen u4 ,methoden d4 ,palogeographie1 ,s4 #ee4 ,jena #aiae7 lt sich nur mit hinreichend kleinen ,gummiballonen erzeugen1 ist aber bei ,weltkrpern unmglich4 #ai ,allerdings gibt es heute auch noch einige ,gegner der ,landbrcken4 ,unter ihnen ist besonders _/,g4 ,pfeffer_/ hervorzuheben4 ,er geht davon aus1 da verschiedene jetzt auf die ,sderdteile beschrnkte ,formen auf der ,nordhalbkugel fossil nachgewiesen sind4 ,fr diese ist es nach ihm unzweifelhaft1 da sie einst mehr oder weniger universal verbreitet waren4 ,ist nun schon dieser ,schlu nicht unbedingt zwingend1 so noch viel weniger der weitere1 da wir eine universale ,ausbreitung auch in allen den ,fllen diskontinuierlicher ,verbreitung im ,sden annehmen drften1 in denen ein fossiler ,nachweis im ,norden noch nicht stattgefunden hat4 ,wenn er so alle ,verbreitungseigentmlichkeiten ausschlielich durch ,wanderungen zwischen den ,nordkontinenten und ihren mediterranen ,brcken erklren will1 so steht diese ,annahme durchaus auf ganz unsicherem ,boden4448 7_/,arldt_/1 ,sdatlantische ,beziehungen1 ,peterm4 ,mitteil4 #fb1 #da-df1 #aiaf74 ,da jedenfalls die ,verwandtschaften der ,sdkontinente sich einfacher und vollstndiger durch unmittelbare ,landzusammenhnge erklren lassen1 als durch parallele ,abwanderung vom gemeinsamen ,nordgebiet1 bedarf keiner ,errterung4 #bj ,unter den zahlreichen ,miverstndnissen1 auf denen sich _/,dieners_/ ,ablehnung unserer ,vorstellungen sttzt 7,die ,groformen der ,erdoberflche1 ,mitteil4 d4 k4 k4 ,geol4 ,ges4 ,wien #eh1 #cbi-cdi1 #aiae71 und die grtenteils bereits von _/,kppen_/ 7ber ,isostasie und die ,natur der ,kontinente1 ,geogr4 ,zeitschr4 #be1 #ci-dh1 #aiai7 zurckgewiesen sind1 befindet sich auch das folgende3 ,wer ,nordamerika an ,europa heranschiebt1 zerreit seinen ,zusammenhang mit der asiatischen ,kontinentalscholle an der ,beringstrae48 ,dieser durch die ,merkatorkarte nahegelegte ,einwand schwindet1 wenn man den ,globus zur ,hand nimmt2 es handelt sich im wesentlichen um eine ,drehung ,nordamerikas etwa um ,alaska4 ,nheres siehe ,kap4 #d4 #ba _/,bailey ,willis_/1 ,principles of palaeogeography4 ,sc4 #ca1 ,n4 ,s41 ,nr4 #gij1 ,s4 #bda-bfj1 #aiaj4 ,dies ist wohl die schroffste ,fassung4 ,andere ,autoren1 wie z4 ,b4 _/,srgel_/ 7,die atlantische ,spalte81 kritische ,bemerkungen zu _/,a4 ,wegeners_/ ,theorie von der ,kontinentalverschiebung1 ,monatsber4 der ,d4 ,geol4 ,ges4 #fh1 #bjj-bci1 #aiaf71 versuchen einen ,mittelweg zu finden1 indem sie die ,brckenkontinente mglichst zu schmalen ,brcken am ,rande der ,ozeanbecken zusammenschrumpfen lassen4 ,aber sie erschweren dadurch unntig die ,erklrung der ,verwandtschaften und geben dabei den ,vorzug der schrofferen ,fassung der ,permanenzlehre auf1 den geophysikalischen ,ergebnissen gerecht zu werden4 #bb _/,simroth_/1 ,die ,pendulationstheorie1 ,s4 #h4 ,leipzig #aijg4 #bc ,vielleicht existiert ein kleines sekundres ,hufigkeitsmaximum beim ,meeresniveau wegen der ,abrasion durch die ,brandung4 #bd _/,d4 ,kreichgauer_/1 ,die quatorfrage in der ,geologie1 #cid ,s4 ,steyl #aijb4 #be _/,h4 ,wettstein_/1 ,die ,strmungen des ,festen1 ,flssigen und ,gasfrmigen und ihre ,bedeutung fr ,geologie1 ,astronomie1 ,klimatologie und ,meteorologie1 #djf ,s4 ,zrich #ahhj4 #bf ,ein ,westwrtswandern der ,kontinente infolge von ,sonnenanziehung hat in neuerer ,zeit auch _/,e4 ,h4 ,l4 ,schwarz_/ angenommen 7,g4 ,j4 #aiab1 ,s4 #bid-bii74 #bg ,the ,journ4 of ,geol4 #ae1 ,nr4 #a1 #aijg2 auch ,gaea #dc1 #che1 #aijg4 #bh ,die ,geologen sollten im ,gebrauch dieser von _/,schwarzschild_/1 _/,liapunow_/1 _/,rudzki_/1 _/,see_/ u4 a4 fr unrichtig gehaltenen ,idee vorsichtiger sein4 _/,see_/ sagt sehr treffend 7,astr4 ,nachr4 #aha1 #cgj1 #aiji73 ,in der herkmmlichen ,betrachtungsweise1 nach welcher die ,monde sich von den ,planeten1 die jetzt ihre ,bewegung regieren1 abgelst haben1 wie es von _/,laplace_/ und seinen ,nachfolgern mehr als ein ,jahrhundert lang angenommen wurde1 gab es keinen anderen ,weg als den1 welchen die ,meisterhand von _/,george ,darwin_/ vorgezeichnet hat4 ,wenn aber heute unsere ,anschauungen andere geworden sind und wir klar erkennen1 da alle anderen ,satelliten eingefangen sind1 entsteht natrlich die ,frage1 ob wirklich ausreichende ,grnde fr die ,annahme beigebracht werden knnen1 da der ,mond eine ,ausnahme in der ,kosmogonie des ,sonnensystems bilden solle4 ,nach sehr sorgfltiger ,erwgung aller in ,frage kommenden ,verhltnisse glaube ich1 wir mssen diese ,vorstellung aufgeben und den ,mond in dieselbe ,klasse mit den anderen ,satelliten setzen48 #bi _/,f4 ,b4 ,taylor_/1 ,bearing of the tertiary mountain belt on the origin of the earth's plan4 ,b4 ,geol4 ,s4 ,am4 #ba 7#b71 #agi-bbf1 ,juni #aiaj4 #cj ,am #f4 ,jan4 #aiab hielt ich einen ,vortrag ,die ,herausbildung der ,groformen der ,erdrinde 7,kontinente und ,ozeane7 auf geophysikalischer ,grundlage8 in der ,geologischen ,vereinigung in ,frankfurt a4 ,m41 am #aj4 ,jan4 #aiab einen solchen ber ,horizontalverschiebungen der ,kontinente8 in der ,ges4 z4 ,befrderung d4 gesamten ,naturw4 zu ,marburg4 ,der ,inhalt erschien unter dem ,titel3 ,die ,entstehung der ,kontinente1 ,geol4 ,rundsch4 #c1 ,h4 #d1 ,s4 #bgf-bib1 #aiab1 und etwas ausfhrlicher unter gleichem ,titel in ,peterm4 ,mitt4 #aiab1 ,s4 #ahe-aie1 #bec-bef1 #cje-cji4 #ca ,nach _/,w4 ,trabert_/1 ,lehrb4 d4 kosm4 ,physik1 ,s4 #bgg4 ,leipzig und ,berlin #aiaa4 #cb _/,groll_/1 ,tiefenkarten der ,ozeane1 ,verffentl4 d4 ,inst4 f4 ,meereskunde1 ,n4 ,f4 ,a1 ,h4 #b1 ,juli #aiab4 ,berlin1 ,mittler ,sohn4 #cc _/,w4 ,srgel_/1 ,die atlantische ,spalte81 kritische ,bemerkungen zu _/,a4 ,wegeners_/ ,theorie von der ,kontinentalverschiebung4 ,monatsschr4 d4 ,d4 ,geol4 ,ges4 #fh1 #bjj-bci1 #aiaf4 #cd ,dies verhindert natrlich nicht1 da die barysphrische ,oberflche der ,tiefseebden bisweilen mit lithosphrischem ,abfall von den ,kontinentalschollen bedeckt sein kann4 ,vergleichen wir die etwa #ajj km mchtigen ,kontinentalschollen mit tafelfrmigen ,eisbergen 7die etwa #bjj m tief in das ,wasser eintauchen71 so wrde dieser ,abfall den kleineren ,kalbeisbrocken und ,meereisschollen entsprechen1 welche die ,wasseroberflche zwischen ihnen bedecken knnen4 #ce _/,e4 ,kayser_/1 ,lehrb4 d4 allgem4 ,geol41 #e4 ,aufl41 ,s4 #ijd4 ,stuttgart #aiah4 #cf ,die #eaj ,mill4 ,quadratkilometer der ,erdoberflche gliedern sich nach _/,krmmel_/ in #adi ,mill4 ,quadratkilometer ,land1 #cj ,mill4 ,schelf und #cca ,mill4 ,tiefsee4 ,die ,kontinentalschollen machen also heute #ce ,proz4 der ganzen ,erdoberflche aus4 #cg _/,krmmel_/1 ,handb4 d4 ,ozeanographie #a1 #aic u4 #aig4 ,stuttgart #aijg4 #ch ber ,sial ,lithosphre und ,sima ,barysphre vgl4 ,kap4 #c4 #ci _/,a4 ,w4 ,rcker_/1 ,the secondary magnetic field of the earth4 ,terrestrial ,magnetism and atmospheric4 ,electricity #d1 #aac-abi1 ,march-,december #ahii4 #dj ,c4 ,r4 #afd1 #aej1 #aiag4 #da ,nach _/,j4 ,friedlaender_/1 ,beitr4 z4 ,geophys4 #aa1 ,kl4 ,mitt4 #he-id1 #aiab1 ist jedoch die ,wrmeleitfhigkeit der vulkanischen ,tiefengesteine kleiner1 so da fr ,laven die geothermische ,tiefenstufe sogar nur #ag m betrgt4 ,damit wrde die ,dicke der magnetischen ,schicht sogar nur #h bis #i km betragen4 #db _/,krmmel_/1 ,handb4 d4 ,ozeanographie #a1 #ia4 ,stuttgart #aijg4 #dc _/,k4 ,andre_/1 ber die ,bedingungen der ,gebirgsbildung1 ,s4 #hf ff4 ,berlin #aiad4 #dd _/,f4 ,omori_/1 ,on the dependence of the transit velocity of seismic waves on the nature of path4 ,bull4 of the ,imp4 ,earthquake ,invest4 ,committee #c1 #fa-fg4 ,tokyo #aiji4 #de ,da auch in der ,simazone das spezifische ,gewicht mit der ,tiefe zunimmt1 geht schon daraus hervor1 da die ,erdbebenforschung als ,mittel fr den ganzen1 #aejj km dicken ,silikatmantel der ,erde den ,wert #c1d liefert4 #df ,bei allen ,stoffen1 welche beim ,erstarren spezifisch schwerer werden1 also in ihrer eigenen ,flssigkeit untersinken1 steigt der ,schmelzpunkt ein wenig mit stark zunehmendem ,druck4 ,zu diesen ,stoffen gehren wahrscheinlich die meisten ,gesteine4 ,bei ,diabas steigt der ,schmelzpunkt nach _/,barus_/ um #j1jbe pro ,atmosphre1 was _/,vogt_/ auf #j1jje verbessert4 ,dagegen sinkt der ,schmelzpunkt mit stark zunehmendem ,druck ein wenig bei allen solchen ,stoffen1 welche beim ,erstarren leichter werden und also auf ihrer eigenen ,flssigkeit schwimmen4 ,zu dieser ,gruppe gehrt namentlich das ,eis1 aber auch ,eisen und andere1 vielleicht alle ,metalle4 #dg _/,michael_/ und _/,quitzow_/1 ,die ,temperaturmessungen im ,tiefbohrloch ,czuchow in ,oberschlesien4 ,jahrb4 d4 ,kgl4 ,preu4 ,geolog4 ,reichsanstalt #aiaj4 #dh _/,doelter_/1 ,petrogenesis4 ,die ,wissenschaft #ac1 ,braunschweig #aijf4 #di _/,benndorf_/1 ber die physikalische ,beschaffenheit des ,erdinnern4 ,mitt4 d4 ,geol4 ,ges4 ,wien #c1 #aijh4 -- _/,pockels_/1 ,die ,ergebnisse der neueren ,erdbebenforschung in bezug auf die physikalische ,beschaffenheit des ,erdinnern4 ,geolog4 ,rundsch4 #a1 #bdi-bfh1 #aiaj4 #ej _/,haug_/ 7,trait de ,gologie #a1 ,les ,phnomnes gologiques1 p4 #afj1 ,paris #aijg7 formuliert es3 ,les chanes de montagne se forment sur l'emplacement des gosynclinaux84 ,ich halte ,schelfe8 fr richtiger als ,geosynklinalen81 da man einen ,randschelf1 wie z4 ,b4 den1 aus welchem sich die ,anden ,sdamerikas aufgebaut haben1 wohl nicht gut als ,mulde bezeichnen kann4 #ea ,zu diesem ,ergebnis kommen unter anderem auch _/,ampferer_/ und _/,hammer_/ 7,geologischer ,querschnitt durch die ,ostalpen vom ,allgu zum ,gardasee1 ,jahrb4 der k4 k4 ,geol4 ,reichsanstalt #fa1 #eca-gji1 #aiaa1 namentlich ,s4 #gjh-gji74 ,nach ihnen war unter der oberflchlichen ,zone der greren ,schiebungen und ,faltungen ein tiefer ,herd von magmatischen ,bewegungen8 vorhanden1 bei welchem mchtige ,teile der oberen ,zone in die ,tiefe gesaugt wurden8444 ,denkt man sich die ,decke der jngeren ,schichten wieder in ihrer ursprnglichen ,art ausgeglttet1 so erhlt man einen wohl zwei- bis dreimal breiteren ,streifen als bei der ,ausglttung der jngeren kristallinen ,falten81 so da eine ,absorption der tieferen ,zonen8 anzunehmen ist4 ,auch _/,e4 ,kayser_/ 7,lehrb4 d4 allgem4 ,geol41 #e4 ,aufl41 ,s4 #iad1 ,stuttgart #aiah7 meint1 da1 whrend an und in der ,nhe der ,erdoberflche die rupturelle ,umformung vorherrscht1 mit wachsender ,tiefe die plastische ,umformung immer mehr die ,oberhand gewinnt4 ,der amerikanische ,geologe _/van ,hise_/ hat dies schon vor #be ,jahren erkannt und hat eine obere ,zone der ,zertrmmerung 7zone of rock fracture7 und eine tiefere ,zone des ,gesteinsflieens 7zone of rock flow oder flowage7 angenommen4 ,er legte die ,grenze zwischen beiden in #aj bis #ab km ,tiefe84 #eb _/,oskar ,erich ,meyer_/1 ,die ,brche von ,deutsch-,ostafrika4 ,neues ,jahrb4 f4 ,min41 ,geol4 u4 ,palont41 ,beil4-,bd4 #ch1 #hje-hha1 #aiae4 #ec _/,neumayr-,uhlig_/1 ,erdgeschichte #a1 ,allgem4 ,geol41 #b4 ,aufl41 ,s4 #cfg4 ,leipzig u4 ,wien #ahig4 #ed ,vgl4 die neuen ,karten des abflulosen ,rumpfschollenlandes im nordstlichen ,deutsch-,ostafrika von _/,e4 ,obst_/4 #ee _/,e4 ,kohlschtter_/1 ber den ,bau der ,erdkruste in ,deutsch-,ostafrika4 ,nachr4 d4 ,kgl4 ,ges4 d4 ,wiss4 ,gttingen1 ,math4-phys4 ,kl41 #aiaa4 #ef ,helmert1 ,die ,tiefe der ,ausgleichsflche bei der _/,pratt_/schen ,hypothese fr das ,gleichgewicht der ,erdkruste und der ,verlauf der ,schwerestrung vom ,innern der ,kontinente und ,ozeane nach den ,ksten4 ,sitzber4 d4 ,kgl4 ,preu4 ,ak4 d4 ,wiss4 #ah1 #aaib-aaih1 #aiji4 #eg ,die ,verhltnisse liegen gerade umgekehrt als _/,willis_/ voraussetzt1 wenn er ein ,vordringen der schweren ozeanischen ,gesteine gegen die tieferen ,schichten der ,kontinentalschollen annimmt 7,research in ,china #a1 #aae ff41 ,washington #aijg74 #eh ,manche ,forscher1 wie _/,moolengraaff_/1 halten die pazifischen ,inseln fr reine ,vulkankegel1 die dem ,tiefseeboden einfach aufgesetzt sind und nun zur ,herstellung der ,isostasie langsam sinken1 wie ja die ,korallenatolle zeigen4 ,ich halte aber die andere1 z4 ,b4 von _/,gagel_/ fr die ,kanarischen ,inseln und von _/,haug_/ fr viele pazifische ,inseln vertretene ,anschauung fr wahrscheinlicher1 da alle diese ,inseln ,brocken der ,lithosphre und da sie nur in manchen ,fllen so vollstndig mit ,lava berzogen sind1 da ihr lithosphrischer ,kern nirgends zutage liegt4 #ei ,f4 v4 _/,richthofen_/1 ber ,gebirgskettungen in ,ostasien4 ,geomorphologische ,studien aus ,ostasien #d2 ,sitzber4 d4 ,kgl4 ,preu4 ,akad4 d4 ,wiss41 ,berlin1 ,phys4-math4 ,kl41 #dj1 #hfg-hia1 #aijc4 #fj ,e4 _/,horn_/1 ber die geologische ,bedeutung der ,tiefseegrben4 ,geol4 ,rundsch4 #e1 #dbb-ddh1 #aiad4 #fa ,die westindischen ,girlanden zeigen dagegen eine ,abstufung3 ,kleine ,antillen-,sdhaiti-,jamaika-,mosquitoban k #bfjj1 ,haiti-,sdcuba-,misteriosabank #aijj1 ,cuba #aajj km4 #fb ,setzen wir voraus1 da die ,dicke zweier ,schollen die gleiche ist1 da ihre ,konturen geometrisch hnlich1 und sie zur ,bewegungsrichtung gleich orientiert sind4 ,der ,widerstand1 den sie bei ,verschiebung zu berwinden haben1 zerfllt in zwei ,teile1 deren einer1 die ,reibung an der flssigen ,simaunterlage1 der ,oberflche proportional ist4 ,der andere ,teil aber1 der ,stirnwiderstand an den oberen kristallisierten und darum zheren ,simaschichten1 wchst nur proportional der linearen ,dimension1 nmlich dem zur ,bewegungsrichtung senkrechten ,durchmesser4 ,da nun anzunehmen ist1 da die verschiebenden ,krfte1 welcher ,art sie auch seien1 bei ,schollen gleicher ,dicke ihren ,oberflchen proportional sind1 so wird der erste ,teil des ,widerstandes keinen ,unterschied fr groe und kleine ,schollen ergeben1 da ,widerstand und ,kraft in gleicher ,weise wachsen4 ,der zweite ,teil des ,widerstands aber wchst nur mit der linearen1 nicht wie die ,kraft mit der quadratischen ,dimension der ,scholle1 so da die ,schollen um so leichter beweglich werden1 je grer sie sind4 #fc _/,rudzki_/1 ,physik der ,erde1 ,s4 #agf4 ,leipzig #aiaa4 ,vgl4 auch _/,tams_/1 ,die ,entstehung des kalifornischen ,erdbebens vom #ah4 ,april #aijf4 ,peterm4 ,mitt4 #fd1 #gg1 #aiah4 #fd _/,otto ,meissner_/1 ,isostasie und ,kstentypus4 ,peterm4 ,mitt4 #fd1 #bba1 #aiah4 #fe _/,e4 ,kayser_/1 ,lehrbuch der ,geologie #a1 ,allgem4 ,geol41 #e4 ,aufl41 ,s4 #ghd4 ,stuttgart #aiah4 #ff _/,krmmel_/1 ,handb4 d4 ,ozeanographie #a1 #add4 ,stuttgart #aijg4 #fg ,zeitschr4 d4 ,ges4 f4 ,erdkunde zu ,berlin #aiae1 ,s4 #fdf4 #fh _/,andre_/1 ber die ,bedingungen der ,gebirgsbildung1 ,s4 #hf f4 ,berlin #aiad4 #fi ,die ,bezeichnung ,tiefseegrben8 halte ich fr weniger glcklich1 da sie wohl einen anderen ,bau und andere ,entstehung besitzen als die ,grabenbrche der ,lithosphre4 #gj _/,steinmann_/1 ,die kambrische ,fauna im ,rahmen der organischen ,gesamtentwickelung4 ,geol4 ,rundschau #a1 #fi1 #aiaj4 #ga _/,j4 ,walther_/1 ber ,entstehung und ,besiedelung der ,tiefseebecken4 ,naturwiss4 ,wochenschr41 ,n4 ,f41 #c4 ,bd41 ,heft #df 7zitiert nach _/,eckardt_/74 #gb _/,arldt_/1 ,handb4 d4 ,palogeographie #a1 #bca-bcb1 ,leipzig #aiag4 #gc ,und zwar wohl in der ,weise1 da die oberflchlichen ,simaschichten bei der immer weiter fortschreitenden ffnung in ,richtung der ,verschiebung gezogen wurden4 ,hierdurch mute eine anfangs unregelmig gestaltete ,inselgruppe in eine mit der ,zugrichtung bereinstimmende ,kette ausgezogen werden4 #gd ,von den beiden in ,afrika vorhandenen alten ,streichrichtungen 7,nordost und ,nord7 wrde die jngere nrdliche gut zur ,richtung der pazifischen ,inselreihen passen4 #ge _/,e4 ,kayser_/1 ,lehrb4 d4 allg4 ,geol41 #e4 ,aufl41 ,s4 #ijd4 ,stuttgart #aiah4 #gf _/,th4 ,arldt_/1 ,handb4 d4 ,palogeographie #a1 ,palaktologie1 ,s4 #bgh-bha1 ,leipzig #aiag4 ,der bersicht halber haben wir in der ,tabelle auf die ,namen verzichtet4 ,es sind3 _/,arldt_/1 _/,burckhardt_/1 _/,diener_/1 _/,frech_/1 _/,fritz_/1 _/,handlirsch_/1 _/,haug_/1 _/v4 ,ihering_/1 _/,karpinsky_/1 _/,koken_/1 _/,kossmat_/1 _/,katzer_/1 _/,lapparent_/1 _/,matthew_/1 _/,neumayr_/1 _/,ortmann_/1 _/,osborn_/1 _/,schuchert_/1 _/,uhlig_/1 _/,willis_/4 #gg _/,w4 ,michaelsen_/ machte mich darauf aufmerksam1 da die heutige ,verbreitung der ,regenwrmer wichtige ,schlsse auf frhere ,landzusammenhnge gestatte4 ,das ,vorkommen gleicher oder nahe verwandter ,unterfamilien oder sogar ,gattungen auf getrennten ,kontinenten lt auf einen frheren ,landzusammenhang schlieen1 da die ,regenwrmer1 fr die das ,meer im allgemeinen ein unberschreitbares ,hindernis ist1 nur auf ,landwegen zu ihrer jetzigen ,verbreitung kommen konnten4 ,herr _/,michaelsen_/ hatte die ,gte1 mir die ,krtchen seines ,werkes ,die geographische ,verbreitung der ,oligochaeten81 ,berlin #aijc1 #ahf ,seiten1 durch ,nachtragungen auf den neuesten ,stand gebracht1 zur ,verfgung zu stellen1 und sie durch wertvolle mndliche ,mitteilungen zu ergnzen1 wofr ihm herzlich gedankt sei4 ,die ,karten besttigen in berraschender ,weise die oben angenommenen ,landverbindungen der ,vorzeit4 ,eine besonders groe ,zahl von ,verwandtschaftsfden spinnt sich in den verschiedensten ,breiten quer ber den ,atlantischen ,ozean fort4 ,im ,sdatlantik weisen diese ,beziehungen mehr auf ltere ,zeiten hin 7,chilotaceen1 ,glossoscolecinen-,microchaetinen1 ,ocnerodrilinen1 jngere ,microchaetinen1 ,trigastrinen71 whrend der ,nordatlantik nicht nur von der vielleicht lteren ,gattung ,sparganophilus berspannt wird1 sondern auch von den zweifellos jungen ,gattungen der ,lumbricinen1 die in zusammenhngendem ,zuge von ,japan bis ,portugal verbreitet sind und zugleich jenseits des ,atlantik im ,osten der ,union 7nicht aber im ,westen67 in endemischen ,arten auftreten4 -- ,einen hnlichen ,gedankengang hat _/,irmscher_/ in seiner am #aa4 ,oktober #aiai in ,hamburg gehaltenen ffentlichen ,antrittsvorlesung3 ,die ,entstehung der ,kontinente in ihren ,beziehungen zur ,pflanzenverbreitung8 auf die geographische ,verbreitung der rezenten ,pflanzengattungen angewendet und gezeigt1 da diese sich gleichfalls mit der ,verschiebungstheorie in ,einklang bringen lt4 7,noch nicht gedruckt47 ,die groen ,verbreitungsmglichkeiten des ,pflanzensamens1 z4 ,b4 durch ,strme1 schaffen hier allerdings eine weitgehende ,durchmischung1 die das ,bild sehr verworren macht und seine ,deutung erschwert4 #gh _/,arldt_/1 ,handb4 d4 ,palogeographie #a1 ,palaktologie1 ,s4 #hi f4 ,leipzig #aiag4 #gi _/,scharff_/1 ber die ,beweisgrnde fr eine frhere ,landbrcke zwischen ,nordeuropa und ,nordamerika 7,proc4 of the ,royal ,irish ,ac4 #bh1 #a1 #a-bh1 #aiji2 nach dem ,referat von _/,arldt_/1 ,naturw4 ,rundsch4 #aiaj74 #hj ,die tertire ,flora von ,grinnell-,land war interessanterweise enger 7zu #fc ,proz47 mit der von ,spitzbergen als mit der von ,grnland 7#cj ,proz47 verwandt1 whrend es heute natrlich umgekehrt ist 7#fd bzw4 #if ,proz474 ,vgl4 _/,semper_/1 ,das palothermale ,problem1 speziell die klimatischen ,verhltnisse des ,eozns in ,europa und im ,polargebiete4 ,zeitschr4 ,deutsch4 ,geol4 ,ges4 #dh1 #bfa f41 #ahif4 ,bei unserer ,rekonstruktion wird der ,abstand ,grinnell-,land--,spitzbergen kleiner als der zwischen ,grinnell-,land und den grnlndischen ,fundorten4 #ha ,vgl4 die ,geologic ,map of ,north ,america8 der ,u4 ,s4 ,geol4 ,survey4 #hb ,in _/,lauge ,kochs_/ geologischer ,karte von ,nordwestgrnland 7_/,knud ,rasmussen_/1 ,grnland langs ,polarhavet1 ,kbenhavn og ,kristiania #aiai1 ,s4 #efd7 sind diese ,ablagerungen als ,silur und ,devon bezeichnet4 ,die ,grenze1 welche die ,blattverschiebung anzeigt1 hat die gleiche ,lage4 #hc _/,dacqu_/1 ,grundlagen und ,methoden der ,palogeographie1 ,s4 #afa4 ,jena #aiae4 #hd _/,andre_/1 ,verschiedene ,beitrge zur ,geologie ,kanadas4 ,schriften d4 ,ges4 z4 ,befrd4 d4 ges4 ,naturwiss4 zu ,marburg #ac1 #g1 #dcg f4 ,marburg #aiad4 #he _/,n4 ,tilmann_/1 ,die ,struktur und tektonische ,stellung der kanadischen ,appalachen4 ,sitzber4 d4 naturwiss4 ,abt4 d4 ,niederrhein4 ,ges4 f4 ,natur- u4 ,heilkunde in ,bonn #aiaf4 #hf _/,gentil_/ betrachtet allerdings die gleichaltrigen mittelamerikanischen ,gebirge1 speziell die ,antillen1 als ,fortsetzung4 ,doch hat _/,jaworski_/ dem entgegengehalten1 da dies mit der allgemein angenommenen ,auffassung von _/,e4 ,suess_/ unvereinbar ist1 welcher den stlichen ,kordillerenbogen ,sdamerikas in die kleinen ,antillen bergehen und also wieder nach ,westen umbiegen lt1 ohne da dabei ,auslufer nach ,osten entsendet werden4 #hg _/,gagel_/1 ,die mittelatlantischen ,vulkaninseln4 ,handb4 d4 ,regionalen ,geologie ,,vii1 #aj1 #d4 ,heft4 ,heidelberg #aiaj4 #hh ,nach _/,passarge_/ 7,die ,kalahari1 ,s4 #eig1 ,berlin #aijd7 ist die ,entstehung der ,randbrche von ,sdafrika bereits in die ,jurazeit zu setzen4 ,es entstanden aber zunchst nur ,grabenbrche4 #hi _/,lemoine_/1 ,afrique occidentale4 ,handb4 d4 ,regionalen ,geologie ,,vii1 #f ,a1 #ad4 ,heft1 ,s4 #eg4 ,heidelberg #aiac4 #ij ,wenn man annehmen drfte1 da dieser ,wechsel der alten ,streichrichtung auch die sdamerikanische ,scholle noch bis zu ihrem ,westrande durchsetzt1 so wrde sich auch erklren1 warum auch der ,westrand von ,sdamerika eine hnliche ,linienfhrung hat4 ,denn der nrdliche ,teil mute der ,andenfaltung greren ,widerstand entgegensetzen als der sdliche1 weil im ersteren die ,andenfaltung quer1 im letzteren lngs zur vorgegebenen ,faltung im ,urgestein verlief4 #ia ,nach _/,steinmanns_/ ,bericht ber _/,keidels_/ ,vortrag auf dem ,internationalen ,geologenkongre in ,toronto #aiad 7,geol4 ,rundsch4 #e1 ,heft #c1 #baf1 #aiad74 ,vgl4 auch _/,arldt_/1 ,handb4 d4 ,palogeographie #a1 #aif4 ,leipzig #aiag4 #ib _/,w4 ,kppen_/ hat in seinem ,aufsatz ber ,isostasie und die ,natur der ,kontinente81 ,geogr4 ,zeitschr4 #be1 ,heft #a1 ,s4 #ci-dh1 #aiai1 dieses und eine ,reihe anderer ,miverstndnisse richtiggestellt4 #ic _/,c4 ,diener_/1 ,die ,groformen der ,erdoberflche1 ,mitt4 d4 k4 k4 ,geol4 ,ges4 ,wien #eh1 #cbi-cdi1 #aiae und ,die marinen ,reiche der ,triasperiode1 ,denkschr4 d4 ,akad4 d4 ,wiss4 in ,wien1 math4-naturw4 ,kl41 #aiae4 #id _/,lemoine_/1 ,madagaskar1 ,handb4 d4 ,regional4 ,geol4 ,,vii1 #d1 #f4 ,heft1 ,s4 #bg4 ,heidelberg #aiaa4 #ie ,nach den handschriftlichen ,ergnzungen1 welche ,herr _/,michaelsen_/ mir zu seinem ,werke ,die geographische ,verbreitung der ,oligochaeten81 ,berlin #aijc1 freundlichst zur ,verfgung stellte4 #if _/,wallace_/1 ,die geographische ,verbreitung der ,thiere1 deutsch von _/,meyer_/1 #a1 #dfc4 ,dresden #ahgf4 #ig _/,simroth_/1 ber das ,problem frheren ,landzusammenhangs auf der sdlichen ,erdhlfte4 ,geogr4 ,zeitschr4 #g1 #ffe-fgf1 #aija4 #ih ,so schreibt _/,andre_/ 7,das ,problem der ,permanenz der ,ozeane und ,kontinente1 ,peterm4 ,mitt4 #fc1 #cdh1 #aiag73 ,vllig unntig ist1 worauf schon nach dem ,referenten auch _/,diener_/ hingewiesen hat1 die ,annahme eines ausgedehnten pazifischen oder auch nur sdpazifischen ,kontinents84 ,ebenso hat _/,srgel_/ ihn ausdrcklich abgelehnt2 selbst _/,arldt_/ mu zugeben 7,die ,frage der ,permanenz der ,kontinente und ,ozeane1 ,geogr4 ,anzeiger #ai1 #b-ab1 #aiah73 ,am wenigsten lt sich ein sdpazifischer ,kontinent geologisch sttzen1 wenn sich auch die von _/,burckhardt_/ angenommene ,landmasse im ,westen von ,sdamerika nicht gnzlich ablehnen lt84 #ii _/,suess_/1 ,das ,antlitz der ,erde #b1 #bjc4 ,wien #ahhh4 #ajj _/,marshall_/1 ,new ,zealand1 ,handb4 d4 ,regional4 ,geolog4 #g1 #a1 ,h4 #e1 ,s4 #cf4 ,heidelberg #aiaa4 #aja ,zitiert nach _/,grabau_/1 ,principles of ,stratigraphy1 ,s4 #hig-hih4 ,new ,york #aiac4 #ajb _/,schiaparelli_/1 ,de la rotation de la terre sous l'influence des actions gologiques 7,mm4 prs4 l'observatoire de ,poulkova l'occasion de sa fte semisculaire71 #cb ,s4 ,st4 ,ptersbourg #ahhi4 #ajc _/,e4 ,kayser_/1 ,lehrbuch der ,geologie #a1 ,allgem4 ,geol41 #e4 ,aufl41 ,s4 #hh4 ,stuttgart #aiah4 #ajd _/,hoernes_/1 ltere und neuere ,ansichten ber ,verlegungen der ,erdachse1 ,mitt4 ,geol4 ,ges4 ,wien #a1 #aeh-bjb1 #aijh4 #aje _/,eckardt_/1 ,das ,klimaproblem der geologischen ,vergangenheit und historischen ,gegenwart 7,die ,wissenschaft ,nr4 #ca74 ,braunschweig #aiji4 #ajf _/,reibisch_/1 ,ein ,gestaltungsprinzip der ,erde1 #bg4 ,jahresber4 d4 ,ver4 f4 ,erdk4 zu ,dresden #aija1 ,s4 #aje-abd4 -- ,zweiter ,teil 7enthlt nur unwesentliche ,ergnzungen7 ,mitt4 d4 ,ver4 f4 ,erdk4 zu ,dresden1 ,h4 #a1 ,s4 #ci-ec1 #aije4 -- ,die ,vorstellung1 da die ,erdrinde als ,ganzes sich ber den ,erdkern verschiebt1 scheint _/,carl ,freiherr ,lffelholz von ,colberg_/ zuerst ausgesprochen zu haben 7,die ,drehung der ,erdkruste in geologischen ,zeitrumen4 ,eine neue geologisch-astronomische ,hypothese4 ,mnchen #ahhf1 in ,kommission bei ,j4 ,bcklein74 #ajg _/,kreichgauer_/1 ,die quatorfrage in der ,geologie4 ,steyl #aijb4 ,zu nennen wre auch die ,arbeit von _/,e4 ,jacobitti_/1 ,mobilit dell' ,assa ,terrestre1 ,studio ,geologico1 ,torino #aiab1 die mir leider nicht zugnglich ist4 #ajh _/,simroth_/1 ,die ,pendulationstheorie4 ,leipzig #aijg4 #aji ,nach _/,geyler_/ 7,verh4 d4 k4 k4 ,geol4 ,reichs-,anst4 ,wien #ahgf1 ,s4 #aea7 hat sich z4 ,b4 in ,borneo seit dem ,eozn das ,klima nicht gendert2 ,sagopalmen wachsen wie im ,eozn noch heute auf den ,sunda-,inseln4 #aaj _/,eckardt_/1 ,paloklimatologie 7,samml4 ,gschen71 ,s4 #aj4 ,leipzig #aiaj4 #aaa _/,ramann_/1 ,bodenkunde1 #c4 ,aufl41 ,berlin #aiaa1 schreibt3 ,die ,bden der humiden ,zonen sind verschieden nach dem herrschenden ,klima2 sie schlieen sich im ganzen den groen klimatischen ,zonen an4 ,in den ,tropen ,laterit und ,roterden1 im gemigten ,gebiete die ,braunerden1 im khlen gemigten und kalten ,gebiete die ,podsolbden 7,bleicherden z4 ,t4748 ,laterit ist berall in den ,tropen1 ,roterde z4 ,b4 im ,mittelmeergebiet1 ,braunerde in ,mitteleuropa verbreitet4 ,die rote ,farbe des ,laterits rhrt nach _/,passarge_/ von kolloidem ,eisenhydroxyd her4 ,nach _/,holland_/ bildet sich in ,indien ,laterit nur an ,orten1 deren ,wintertemperatur ber #ae1e betrgt4 #aab _/,dacqu_/1 ,grundlagen und ,methoden der ,palogeographie1 ,s4 #dcb4 ,jena #aiae4 #aac _/,passarge_/1 ,die ,kalahari1 ,s4 #fdf4 ,berlin #aijd4 ,der ,laterit ist gleichaltrig mit dem ,kalaharikalk81 mit welchem er in der ,weise abwechselt1 da _/,passarge_/ annimmt1 er entspreche ,waldinseln in den groen ,brackwasserseen1 welche den ,kalk lieferten4 #aad _/,frech_/1 ,allgem4 ,geologie1 ,v4 ,steinkohle1 ,wsten und ,klima der ,vorzeit4 ,aus ,natur und ,geisteswelt #baa1 #c4 ,aufl41 ,s4 #ajh4 ,leipzig u4 ,berlin #aiah4 #aae _/,steinmann_/1 ber ,diluvium in ,sdamerika1 ,zeitschr4 der ,d4 ,geol4 ,ges4 #aijf1 ,monatsber4 #aaf ,diese und die im folgenden angegebenen ,pollagen sind bezogen gedacht auf ein ,gradnetz1 welches in der heutigen ,weise starr mit ,afrika verbunden ist4 ,fr die ltere ,tertirzeit htte dann ,deutschland eine #e bis #aj nrdlichere ,breite4 #aag _/,semper_/1 ,das palothermale ,problem1 speziell die klimatischen ,verhltnisse des ,eozn in ,europa und im ,polargebiet4 ,zeitschr4 ,deutsch4 ,geol4 ,ges4 #dh1 #bfa1 #ahif4 #aah _/,waagen_/1 ,unsere ,erde1 ,mnchen1 ,allg4 ,verl4-,ges41 o4 ,j4 ,da _/,waagen_/ die ,verschiebung ,nordamerikas nicht bercksichtigt1 schliet er hieraus auf eine ,pollage bei den ,aleuten4 ,schiebt man aber ,nordamerika an ,europa heran1 so findet man wieder die obige ,pollage4 #aai _/,frech_/1 ,allgem4 ,geol4 #e1 ,steinkohle1 ,wsten und ,klima der ,vorzeit4 ,aus ,natur und ,geisteswelt #baa1 #c4 ,aufl4 ,leipzig und ,berlin #aiah4 _/,dacqu_/ bezeichnet das kretazische ,glazial ,australiens allerdings als unsicher4 #abj ,siehe z4 ,b4 _/,neumayr-,uhlig_/1 ,erdgeschichte1 #b4 ,aufl41 ,s4 #bfc4 ,leipzig und ,wien #ahie4 #aba ,fr das ,eozn drfte aber ,aussicht bestehen1 sogar beide ,polarkappen festzulegen4 ,vgl4 ,fig4 #bd1 ,s4 #fg4 #abb ,e4 _/,kayser_/1 ,lehrb4 d4 allgem4 ,geol41 #e4 ,aufl41 ,s4 #fdi4 ,stuttgart #aiah4 #abc ,w4 _/,gothan_/1 ,die ,jahresringlosigkeit der palozoischen ,bume4 ,naturw4 ,wochenschrift1 ,n4 ,f4 #aj1 ,nr4 #bh1 #aiaa 7zitiert nach _/,kayser_/74 #abd ,danmark-,expeditionen til ,grnlands ,nordstkyst #aijf-aijh1 #c1 ,nr4 #ab3 _/,nathorst_/1 ,contributions to the ,carboniferous ,flora of ,north-eastern ,greenland4 ,kbenhavn #aiaa4 #abe _/,kreichgauer_/1 ,die quatorfrage in der ,geologie4 ,steyl #aijb4 #abf _/,taylor_/1 ,bearing of the tertiary mountain belt on the origin of the earth's plan4 ,b4 ,geol4 ,s4 ,am4 #ba1 #b1 ,juni #aiaj1 ,s4 #agi-bbf4 #abg ,es ist wesentlich1 da der ,schwerpunkt der ,scholle oberhalb des ,auftriebspunktes liegt4 ,wre es umgekehrt1 so wrde eine quatorflucht die ,folge sein4 ,die ,polflucht setzt voraus1 da die ,dichtezunahme nach unten im ,sial jedenfalls nicht merklich rascher ist als im ,sima1 eine ,annahme1 die wohl ohne weiteres plausibel ist4 #abh ,g4 ,j4 #dj1 #bid-bii1 #aiab4 #abi _/,wettstein_/1 ,die ,strmungen des ,festen1 ,flssigen und ,gasfrmigen und ihre ,bedeutung fr ,geologie1 ,astronomie1 ,klimatologie und ,meteorologie4 ,zrich #ahhj4 #acj _/,reibisch_/1 ,ein ,gestaltungsprinzip der ,erde4 #bg4 ,jahresber4 d4 ,ver4 f4 ,erdk4 z4 ,dresden1 ,s4 #aje-abd1 #aija4 #aca _/,kreichgauer_/1 ,die quatorfrage in der ,geologie4 ,steyl #aijb4 #acb _/,semper_/1 ,das palothermale ,problem1 speziell die klimatischen ,verhltnisse des ,eozn in ,europa und im ,polargebiet4 ,zeitschr4 ,deutsch4 ,geol4 ,ges4 #dh1 #bfa1 #ahif4 #acc ,vgl4 _/,dacqu_/1 ,grundl4 u4 ,meth4 d4 ,palogeographie1 ,s4 #bgc1 ,jena #aiae1 und _/,rudzki_/1 ,l'ge de la terre1 ,scientia #ac1 ,no4 ,,xxviii1 #b1 ,s4 #afa-agc1 #aiac4 #acd _/,knigsberger_/1 ,berechnungen des ,erdalters auf physikalischer ,grundlage1 ,geol4 ,rundsch4 #a1 ,s4 #bda1 #aiaj4 #ace ,danmark-,ekspeditionen til ,grnlands ,nordstkyst #aijf-aijh under ,ledelsen af ,l4 _/,mylius-,erichsen_/ #f 7,meddelelser om ,grnland #df74 ,kbenhavn #aiag4 #acf ,vgl4 mein ,referat in ,astr4 ,nachr4 #bjh1 ,nr4 #dihf1 ,mai #aiai4 #acg ,in meinen frheren ,verffentlichungen war der ,betrag der ,lngennderung wesentlich kleiner angegeben1 so da mit ,rcksicht auf den mittleren ,fehler der ,beobachtungen noch keine vllige ,sicherheit des ,resultats bestand4 ,diese ,angaben beruhten auf einer vorlufigen ,berechnung der ,lngen der ,danmark-,expedition4 ,die inzwischen erfolgte endgltige ,berechnung ergibt1 wie oben angegeben1 einen greren ,lngenunterschied1 so da nunmehr kein ,zweifel an der ,realitt bleibt4 #ach ,bei der ,landesaufnahme der ,frer #ahij bis #aijj zeigte sich1 wie ,j4 ,p4 _/,koch_/ mir mitteilte1 eine auffallende ,drehung des nrdlichen ,teiles der ,inselgruppe gegen den sdlichen1 welche man1 da sie fr ,beobachtungsfehler viel zu gro war1 schlielich auf verkehrtes ,zusammenkleben der lteren ,karten zurckfhren zu mssen glaubt4 ,da aber auch die ,lnge und ,breite der ,inselgruppe -- letztere um nicht weniger als zwei ,bogenminuten6 -- anders ausfielen als bei der ersten ,vermessung1 scheint diese ,annahme doch nicht zulssig zu sein4 ,obwohl die ,gre des ,betrages den ,verdacht nahelegt1 da diese ,unstimmigkeit doch auf andere ,ursachen zurckzufhren ist1 bleibt doch die ,mglichkeit bestehen1 da es sich auch hier um reelle ,verschiebungen handelt1 die dann allerdings auergewhnlich stark wren4 ,jedenfalls bedarf die ,angelegenheit dringend einer ,revision4 #aci _/,galle_/1 ,entfernen sich ,europa und ,nordamerika voneinander8 ,deutsche ,revue1 ,febr4 #aiaf4 #adj ,vgl4 den ,jahresbericht d4 preu4 ,geodt4 ,instituts in ,vierteljahresschrift d4 ,astron4 ,ges4 #ea1 #aci4 #ada _/,gnther_/1 ,lehrb4 d4 ,geophysik #a1 #bgh4 ,stuttgart #ahig4