,note3 ,images of the original pages are available through the ,google ,books ,library ,project4 ,see http3_/_/www4google4com_/books8id,w#j,m, a,a,a,a,ac,a,a,j ,anmerkungen zur ,transkription ,text1 der im ,original gesperrt gesetzt war1 wurde so markiert4 ,text1 der im ,original fett gedruckt war wurde so markiert4 ,text1 der nicht in ,fraktur1 sondern in ,antiqua gesetzt war1 wurde so markiert1 auer bei rmischen ,zahlen4 ,zeichensetzung und ,rechtschreibung wurden weitgehend bernommen1 auch dort1 wo mehrere verschiedene ,schreibweisen benutzt wurden1 auer bei offensichtlichen ,fehlern4 ,die ,korrekturen1 die in der ,anmerkung des literarischen ,comptoir's genannt werden1 sind vorgenommen worden4 ,,deutschlands ,,beruf ,,in ,,der ,,gegenwart ,,und ,,zukunft4 ,von ,,theodor ,,rohmer4 ,ihr seid das ,salz der ,erde4 ,wenn aber das ,salz dumm wird1 womit soll man salzen8 ,ev4 ,matth4 #e1 #ac4 ,zrich und ,winterthur1 ,verlag des literarischen ,comptoir's4 #ahda4 ,seinem ltesten ,bruder ,friedrich ,rohmer in ,ehrfurcht und ,liebe gewidmet vom ,verfasser4 ,vorwort4 ,der ,verfasser hlt es fr unnthig1 die ,tendenz dieser ,schrift im ,voraus zu bezeichnen1 weil er hofft1 sie werde sich dem ,leser von selbst ergeben4 ,wohl aber glaubt er1 ber die ,art ihrer ,entstehung und den ,wirkungskreis1 den er ihr wnscht1 ,einiges sagen zu mssen4 ,es war nicht seine ,absicht1 irgend eine ,gelehrsamkeit oder sonst ein ueres ,wissen darin zu entwickeln2 der ,zweck schien es ihm nicht zu fordern4 ,der ,gegenstand ist wichtig genug1 um ,gelehrte und ,ungelehrte in gleichem ,mae zu beschftigen4 ,er bergibt sie daher allen denen1 welchen das ,wohl des ,vaterlandes am ,herzen liegt1 gleichviel we ,standes und ,ranges sie sonst sein mgen1 und setzt nur das ,eine voraus1 da der1 der sie lieset1 mit dem geschichtlichen ,material1 welches er besitzt1 es sei klein oder gro1 geistig gewirthschaftet1 und mit der politischen ,anschauung1 die ihm eigen ist1 sie sei eng oder weit1 in ,gedanken geschaltet hat4 ,dies fgt er hinzu1 weil ohne das ,vieles in einem andern ,lichte erscheinen mu1 als es zu erscheinen bestimmt ist4 ,die vaterlndische ,bewegung1 welche seit dem ,herbste des vorigen ,jahres begonnen und seitdem in steigendem ,mae zugenommen hat1 war es nicht zunchst1 was diese ,schrift verursacht hat4 ,sie wre auch ohnedem geschrieben worden2 die ,ansichten1 die hier ausgesprochen sind1 waren vorhanden1 ehe die politische ,krisis eintrat4 ,der ,verfasser erwhnt diesen ,umstand nicht1 als ob er sich zu vornehm bednkte1 gleich ,andern davon ergriffen worden zu sein1 oder als ob er den ,vorgang nicht nach seiner vollen ,bedeutung zu wrdigen wte2 sondern weil es ihm wichtig ist1 das kleine ,buch nicht als ,etwas angesehen zu wissen1 was es in keiner ,weise ist -- nmlich als eine durch die ,lage des ,augenblicks veranlate politische ,flugschrift4 ,wohl aber hat das ,erwachen eines hheren ,sinnes sein ,vorhaben beschleunigt1 und er darf hoffen1 da heutzutage ,vieles mit ,theilnahme begrt wird1 was in andern ,zeiten verlacht worden seyn wrde4 ,im ,uebrigen war er genthigt1 sich in der ,darstellung auf die politischen und socialen ,verhltnisse und auch innerhalb dieses ,gebiets nur aufs ,allgemeinste zu beschrnken4 ,er wollte nur von ,deutschland sprechen1 und hat absichtlich darauf verzichtet1 in das ,leben der einzelnen ,staaten einzugehn4 ,um das zu zeigen1 was er zu zeigen bemht war1 gab es auch auerdem verschiedene ,wege4 ,er htte knnen den ,zustand der ,wissenschaft1 der ,kultur und des geistigen ,lebens beleuchten und von hier aus zu demselben ,ziele gelangen1 das man als hchste ,aufgabe des deutschen ,geistes aufgestellt finden wird4 ,anderseits wre es sehr wichtig gewesen1 die materiellen ,fortschritte zu wrdigen und zu entwickeln1 wie ,deutschland allein durch richtige ,benutzung seiner derartigen ,hlfsmittel zu dem uern ,rang erhoben werden knne1 der ihm gebhrt4 ,allein beide ,gebiete sind so umfangsreich1 da ein eigenes1 greres ,buch dazu kaum hinreichen wrde4 ,doch wird man ein nheres ,eingehn in die materiellen ,fragen um so leichter entbehren1 als diese ,dinge von der periodischen ,presse und sonst von befugten ,richtern tglich grndlicher besprochen werden2 und wenn er allerdings der ,meinung ist1 da die hchste kommercielle und industrielle ,blthe allein nicht gengend sei1 um uns selig zu machen1 so wird ihn dehalb ,niemand einer ,miachtung der patriotischen ,bestrebungen zeihn4 ,was aber ,philosophie und ,literatur betrifft1 so mute er1 nach dem ,zweck der ,schrift1 sich aller nheren wissenschaftlichen ,kritik enthalten2 und wenn er1 wie natrlich1 diesen ,boden berhrt hat1 so geschah es nur aus dem socialen ,gesichtspunkt4 ,in diesem ,sinne wird man ,alles gesagt finden1 was ber die heutigen ,systeme1 ber die ,verdorbenheit des ,geistes und der ,literatur1 ber ,theologie und ,pietismus gesagt ist4 ,denjenigen also1 welche einer philosophischen ,schule angehren -- und deren sind wahrlich nicht wenige in ,deutschland -- bergibt der ,verfasser auf gutes ,glck hin dies ,buch4 ,geben darf er es ihnen1 weil er wei1 da ,viele1 oder wenigstens ,manche1 die auf einen philosophischen ,namen getauft sind1 dem1 was vorhanden ist1 zwar als dem verhltnimig ,besten huldigen1 nichts desto weniger aber sehr wohl wissen oder sehr vernehmlich fhlen1 da das ,hchste noch nicht erreicht1 das lebendige ,evangelium1 dessen die ,zeit bedarf1 noch nicht erschienen ist4 ,auf gutes ,glck aber mu er es geben1 weil er sich verhindert sah1 auf eine logische ,diskussion darber einzugehen und demohngeachtet genthigt war1 seine ,meinung unumwunden auszusprechen4 ,eben so wenig war es ihm vergnnt1 die ganze ,geschichte1 alte und neue1 in seinen ,kreis zu ziehen1 um daraus mit doppeltem ,gewicht die ,nothwendigkeit dessen1 wovon er durchdrungen ist1 zu erhrten4 ,er konnte blos ,seitenblicke werfen2 und bemerkt berdies insbesondere1 da alles1 was in historischer ,beziehung vorkmmt1 nur ,betrachtung ber ,geschichte1 keineswegs ,geschichte sein soll -- zwei ungemein verschiedene ,dinge4 ,ueberhaupt wollte er zunchst nicht schildern1 wessen die ,zeit bedarf1 sondern was fr ,deutschland vonnthen ist2 jenes berhrt den ,menschen im ,allgemeinen1 dieses den ,deutschen2 auf letzteres mute er sich in dem1 was ber ,geschichte und ,christenthum gesagt ist1 beschrnken4 ,da der ,verfasser nicht im ,sinne irgend einer ,partei1 sondern in deutschem ,sinne zu schreiben bemht war3 so bietet er sie auch den deutschen ,staatsmnnern4 ,er kann die unbefangen thun1 weil1 obwohl er die ,politik der heutigen ,zeiten meist tadelnd1 selten lobend besprochen hat1 er sich dennoch bewut ist1 weniger ,menschen und ,maregeln1 als die ,zeit getadelt und beklagt zu haben1 deren ,sklaven wir alle sind und deren nothwendige ,endentwicklung er darzustellen gesucht hat4 ,da nun die ,zeit als ein historisch ,gegebenes vor ihm lag1 so mute er freilich mit derselben ,offenheit sprechen1 als man von frheren ,epochen spricht2 aber sein ,ziel war eben dehalb in allen ,stcken nicht der ,kampf1 sondern die ,vershnung1 die in einer grern ,zukunft liegt4 ,vielleicht wundert man sich1 mit welchem ,rechte er dem ,staatsmann eine ,theilnahme an politischen ,ideen zumuthet1 deren ,verwirklichung in der unmittelbaren ,gegenwart gar nicht1 in einer nhern ,zukunft nur theilweise1 theilweise erst in ,jahrhunderten1 ja wie ,viele meinen werden1 niemals gedenkbar sei4 ,allein frs erste glaubt er1 da ein ,deutscher1 der die politische ,stellung zu zeichnen versucht1 die nach ,natur und ,geschichte seinem ,vaterlande in ,europa gehrt1 ohne weiteres berechtigt1 ja verpflichtet sei1 sich an diejenigen zu wenden1 in deren ,hand es liegt1 die ,wirklichkeit dem ,ideale wenigstens mehr und mehr anzunhern4 ,sodann ist er berzeugt1 da das ,bedrfni einer ,vermittlung der ,gegenstze1 und einer hhern1 als bis jetzt vorhanden ist1 sich ,allen unabweislich geltend macht1 welche in den ,gang der ,dinge einzugreifen berufen sind4 ,ferner1 und nicht weniger1 da die ,nothwendigkeit einer organischen1 auf natrlichen ,grundlagen beruhenden ueren ,politik1 im ,gegensatze der zgernden und momentan beschwichtigenden1 tagtglich einleuchtender und dringender gefhlt wird4 ,was endlich den ,einflu der ,psychologie auf den ,staat betrifft1 so wei jeder ,staatsmann1 da die erste ,kunst des ,regierens darin besteht1 fr jede ,stelle das rechte ,talent1 fr jedes ,geschft den rechten ,charakter zu finden1 mit ,einem ,worte jeder ,individualitt den richtigen ,platz anzuweisen2 und wie weit er sich dieses auch ausfhrbar denke1 in allen ,fllen mu ihm doch ein geistiger ,hebel fr diese ,kunst als das hchste ,ziel der ,staatswissenschaft erscheinen4 ,es bleibt noch brig1 einiges ,einzelne zu bemerken4 ,was ber die ,organisation der ,vlkerstmme auf der ,erde1 sodann diesen entsprechend in ,europa1 gesagt ist1 hat der ,verfasser nicht in dem ,sinne hingestellt1 als sei damit eine neue ,eintheilung der ,raen gefunden1 welche er fr untrglich hielte4 ,was er gesagt hat1 ist ihm allerdings1 so weit er bis jetzt zu sehen vermocht hat1 ,wahrheit2 seine ,absicht aber war hauptschlich die1 mit ,bestimmtheit zu zeigen1 da eine ursprngliche ,harmonie der ,vlkerordnung existire1 da diese gefunden werden1 und da die ,politik auf eine solche ,grundlage fuen msse4 ,diese ,ueberzeugung ist es1 die er dem ,leser einzuflen gesucht hat2 ob diejenige ,harmonie1 die er aufstellt1 gerade die richtige sei1 mag der ,einzelne fr sich nach ,gutdnken entscheiden4 ,was im #cten ,kapitel des zweiten ,theiles1 ,seite #gc1 von den franzsischen ,prtensionen gesagt ist1 bezieht sich1 wie sich im ,grunde von selbst versteht1 nur auf die ,meinung1 welche die ,franzosen von ihrem ,berufe im ,allgemeinen haben1 nicht aber auf ihre ,eroberungsprtensionen4 ,diese letztern sind zu lcherlich1 das ganze franzsische ,treiben1 soweit es sich hierauf bezieht1 zu verchtlich1 um es in einem ,buche von so ernstem ,inhalt zu erwhnen4 ,der ,verfasser sagt es hier ausdrcklich3 er war nicht gewillt1 die eigenen ,gedanken und die eigenen ,heilmittel den ,zeitgenossen vorzutragen4 ,er hat sich nur berufen gefhlt1 mit allem1 was an ihm ist1 auf ein ,kommendes hinzuweisen1 vor dem er sich beugt4 ,wohl wei er1 da der ,glaube an einen ,messias zu denjenigen ,dingen gehrt1 welche schon an sich ein bles ,vorurtheil erwecken1 weil nur zu leicht jugendliche ,thorheit sich damit verschwistert4 ,indessen getrstet er sich1 da manche bedeutende ,mnner diesen ,glauben getheilt1 und ,einer der grten 7,lessing7 ihn in einer eignen ,schrift dem deutschen ,volke hinterlassen hat4 ,er hat also gegen die1 welche dergleichen von vornherein als ,unsinn betrachten1 einen glnzenden ,schild2 und die ,andern mgen aus dem ,inhalte des ,buches selbst urtheilen4 ,vielleicht wird es ,manche geben1 welche mit dem1 was ber die politische ,stellung ,deutschlands gesagt ist1 bereinstimmen1 ohne einen innern ,vorgang von der geschilderten ,art fr nthig zu halten2 und wieder ,andere1 welche mit ihm die letztere ,hoffnung theilen1 ohne der politischen ,ansicht beizupflichten4 ,die ersteren wnscht der ,verfasser wenigstens berzeugen zu knnen1 da er durch ,hinweisung auf ein geistiges ,ziel die praktische und reelle ,tchtigkeit1 welche endlich anfngt in der ,nation um sich zu greifen1 nicht verkleinern1 die alte ,trumerei in keiner ,art wieder erwecken1 sondern im ,gegentheil den ueren ,bestrebungen hhere1 7weil innerlichere7 ,bedeutung hat geben wollen4 ,die ,andern aber1 da1 wie man auch von ,hegemonie1 von ,gleichgewicht und von politischer ,zukunft denken mge1 -- jetzt die ,zeit gekommen sei1 um das deutsche ,volk zu einer ,stufe zu erheben1 die seiner wrdig ist1 und da zu diesem ,zweck sich ohne ,zaudern alle ,krfte vereinigen sollen1 die das ,vaterland besitzt4 ,wenn er also die ,zukunft von ,deutschland an ein geistiges ,ereigni knpft1 welches zunchst nicht durch des ,volkes ,bemhung hervorgebracht werden kann1 so glaubt er sie nichtsdestoweniger in vollem ,mae abhngig von dem ,verhalten der ,nation4 ,er sieht eine gttliche ,fgung hereinbrechen ber das deutsche ,volk1 und im ,bewutsein1 da die ,zeit erfllet ist1 ermahnt er es1 ihr wrdig entgegen zu kommen4 ,so legt er das ,buch dem ,vaterlande vor4 ,seine ,stimme ist gleichsam die eines ,predigers3 ,bereitet dem ,herrn den ,weg und machet richtig seine ,steige4 ,in diesem ,sinne wnscht er fromm1 da sie nicht verhallen mge4 ,heidelberg am #be4 ,august #ahda4 ,der ,verfasser4 ,anmerkung des literarischen ,comptoir's4 ,das literarische ,comptoir bittet folgende sinnstrende ,druckfehler zu verbessern3 ,seite #bc1 letzte ,zeile1 statt inneren ,kraft inneren ,kraft seines ,vorgngers ,seite #ca1 ,zeile #i1 statt ,gewalt bemhte ,gewalt2 bemhte ,seite #aab1 in der ,anmerkung statt liegt trgt ,einleitung4 ,das deutsche ,bewutsein4 ,in einer ,zeit1 wie die unsrige ist1 so bewegt nach innen1 so inhaltsschwanger nach auen1 schaut das ,auge jedes denkenden ,menschen in die ,zukunft1 und wer irgend fhig ist durch ,geist oder ,bildung1 hineinzublicken in das ,treiben der ,geschichte1 sucht durch ,anschauung dessen1 was ist1 durch ,vergleichung dessen1 was war1 in das verworrene ,rthsel dessen1 was da kommt1 einzudringen4 ,die ,deutschen1 wie sie groe ,politiker sind und in unbefangener grndlicher ,kenntni des ,auswrtigen jedem andern ,volk berlegen1 verfolgen jede ,krise auf's ,genaueste1 und was in der ,levante1 wie in ,china1 in ,ruland1 wie in ,nordamerika vorgeht1 wenn es irgend betrchtlich genug ist1 um sich in das groe ,gewebe der ,geschichte einfgen zu lassen1 daraus spinnen sie den rothen ,faden fort1 den ihre groen ,meister durch die ,vergangenheit des ,menschengeschlechts gezogen2 die ,zukunft des ,orients1 die ,aussichten jedweden europischen ,staates1 die ,bestimmung1 die jedem einzelnen vom ,schicksal gegeben ist1 -- das ,alles liegt ihnen klar1 wie keinem andern ,volk vor ,augen4 ,aber es ist traurig zu sagen1 und doch wahr1 ja seit langer ,zeit bewhrt -- sie1 die ,alles zu wissen meinen1 wissen ,nichts von sich selbst2 von des deutschen ,volkes ,beruf und ,sendung1 von seiner ,stellung unter den europischen ,vlkern1 von seiner ,zukunft wei ,niemand zu sagen4 ,und wie sollte es anders sein8 ,ist ja doch der ,deutsche von franzsischen und englischen ,zustnden oft besser unterrichtet1 als von denen des eignen ,vaterlandes2 ist ihm doch das staatliche und politische ,treiben andrer ,vlker klarer aufgeschlossen1 als das ,staatsleben des vielgegliederten ,bundes8 ,darum verzichtet er1 ber sich selbst zu denken1 und anstatt getroffen zu werden von der seltsamen ,stellung1 worein ,deutschland durch das ,geschick versetzt worden ist1 und zu fragen1 was sie bedeuten wolle1 glaubt er sich geboren zu ewiger ,ruhe1 und sieht ruhig ber seinem ,haupte die ,geschichte vorberziehen1 wie sie von andern ,mchten gespielt wird1 wie sie ihm 7denn jenen andern hat es so beliebt7 nicht mitzuspielen ziemt4 ,da haben sich denn in ,europa einige allgemeine unbestimmte ,begriffe ber das deutsche ,volk gebildet2 es ist den ,einen eine seltsame ,vlkerfamilie1 in die ,mitte von ,europa gesetzt1 um das ,gleichgewicht zwischen romanischen und slavischen ,weltmchten1 nicht durch politische ,kraft1 sondern durch die ,schwere seines ,daseins zu erhalten1 trefflich zur ,assimilation und immer geeignet1 wo es gilt1 verunglckte ,plne der ,vergrerung durch ,stcke seines eigenen ,fleisches zu ergnzen2 den ,andern ein groes gebildetes ,volk von ,denkern1 voll ,geist und ,wissen1 geschaffen um zu denken1 wo die ,andern handeln1 aber doch so verrostet in unpraktischem ,studium1 da die ,schtze des ,geistes1 die es aus den tiefen ,schachten zu ,tage frdert1 gleich ungeschliffenen ,edelsteinen1 erst von ,andern verstndlich und zum ,gemeingute ,europas gemacht werden knnen2 den ,dritten ein sinnender1 trumender ,haufe voll gutmthiger ,piett1 versunken in ,idealitt1 ,poesie und ,musik1 und so ungeschickt fr die ,dinge dieser ,welt1 da ihr politisches ,leben1 kmmerlich genhrt von den ,brocken1 die von der ,herren ,tische fallen1 niemals zur ,mndigkeit gedeihen kann4 ,diese ,vorstellungen1 genhrt1 ja zuweilen verbreitet von deutschen ,auswanderern1 finden den ,weg nach ,deutschland1 und weil sie von auen kommen1 und weil berdie all das auch zu klar am ,tage liegt1 so werden sie wohl auch geglaubt4 ,denn die ,masse1 allzuferne von den ,reminiscenzen deutscher ,herrlichkeit1 und wenig begeistert von den neuen1 folgt wie allenthalben dem ,zuge1 der von den hhern ,klassen ausgeht2 und der ,mittelstand1 d4 h4 die groe ,masse der ,gebildeten1 in denen der ,kern des ,volkes beruht1 wird durch ,verhltnisse und ,umgebungen1 hauptschlich aber durch die ,erziehung von einer hhern ,ansicht der ,dinge abgeschreckt4 ,nmlich von ,allem1 was den ,geist und das ,herz1 wenn nicht zur ,vaterlandsliebe 7welche ja der aufgeklrten ,mitwelt wenig mehr1 als eine lngst verschollene republikanische ,thorheit ist71 doch wenigstens zu irgend einem nationalen ,gefhl antreiben kann1 ist im ffentlichen ,unterricht ,nichts zu finden4 ,nicht nur1 da die ,religion1 welcher als ,grundlage unserer ganzen ,bildung die unmittelbarste ,wirksamkeit zukommt1 auer aller ,beziehung zu den humanen ,studien steht1 whrend doch beide sich durchdringen und beleben sollten2 da die ,geschichte fast berall entweder zu allgemein oder zu provinziell1 nirgend in deutschem ,sinne vorwiegend behandelt wird2 sondern auch die antiken ,sprachen selbst dienen lediglich zu logisch-grammatischer ,verstandesbung2 es gilt fr unnthig1 durch tieferes ,verstndni der lebensvollen ,wahrheiten des klassischen ,alterthums auf die ,gemther zu wirken4 ,so ist der ,lauf in den deutschen ,gymnasien2 noch weniger vermag der ,realunterricht1 weil nur auf materielle ,bedrfnisse zielend1 den ,ideen eine hhere ,richtung zu verleihen4 ,wenn endlich der ,geist selbststndig zu werden beginnt1 so geht die ,erziehung auf die ,hochschulen ber2 die ,blthe der ,nation wird hier gebildet1 und die ,mnner1 denen diese ,aufgabe anvertraut ist1 sind im ,auslande die deutsche ,aristokratie genannt3 aber ohne diesen ,ausspruch bestreiten zu wollen1 auch sie sind mit wenigen ,ausnahmen heutzutage nicht geneigt1 die menschliche ,bildung im ,ganzen und frische thatkrftige ,entwicklung des ,geistes dem ,reichthum des ,wissens vorzuziehen4 ,ist der ,jngling also beladen1 so gilt seine erste ,sorge dem1 was mit einem widrigen ,ausdruck ,carrire genannt wird2 dazu kann1 wer sich den ,geist ungetrbt von der ,last des ,gedchtnisses1 die ,seele frisch und frei von dem ,streben erhalten will1 das die ,wissenschaft1 nach ,schillers ,worten1 zur ,kuh herabwrdigt1 selten gelangen2 die ,mehrzahl in ,nahrungs- und ,befrderungssorgen erdrckt1 kommt weit genug1 um ,weiber zu nehmen und zu sterben4 ,diese letztere ,klasse1 was kann sie anderes1 als jedes ,streben nach deutschem ,ruhm und deutscher ,gre zu den unreifen ,trumen werfen1 an denen die deutsche ,burschenschaft1 und das mit ,recht1 sich verblutet hat8 ,der hhere ,stand aber und der hchste1 theils geschreckt von eben dieser ,erscheinung1 theils einseitig befangen in der ,stellung1 worein ihn der ,prinzipienkampf der ,zeit verweist1 ohne lebendigen ,zusammenhang mit dem ,volke 7denn der alte ,erbadel schliet sich ab1 whrend der ,verdienstadel der ,bureaukratie angehrt71 ist jedem ,aufschwunge1 wenn auch nicht innerlich1 doch amtlich abgeneigt1 der1 ber ,kunst und ,wissenschaft1 ber materielle ,interessen hinausgehend1 das ,volksbewutsein ergreift1 ohne zu bedenken1 da politische ,unmndigkeit allein es ist1 was den deutschen ,vlkern1 wie den deutschen ,frsten am ,mark des ,lebens zehrt4 ,die ,wenigen aber1 die ein tieferes ,bewutsein in sich tragen1 hllen sich in kraftloses ,schweigen2 sei es1 weil sie miverstanden zu werden frchten1 sei es1 weil sie indolent geworden durch bittere ,erfahrung1 oder endlich1 weil sie keine ,hoffnung sehen1 als in der ,umkehr der jetzigen ,zustnde2 und diese hinwiederum erscheint ihnen unausfhrbar auf gesetzlichem ,wege1 denn jeder andere ,weg widerstrebt dem deutschen ,geist1 noch mehr dem deutschen ,herzen4 ,wohl gibt es noch ,manche1 die vernehmlich sprechen und es ehrlich meinen1 aber den ,meisten ist die deutsche ,freiheit nur die ,tochter des franzsischen ,liberalismus1 und sind sie ja cht deutschen ,sinnes1 so schwindet die allgemeine ,idee vor den nchsten ,bedrfnissen der lokalen ,gegenwart4 ,so ist denn im deutschen ,volke kein klares1 ausgesprochenes ,bewutsein zu finden1 weder von seiner ,natur1 noch dem ,beruf1 den ihm fr unsere ,zeit die ,vorsehung angewiesen hat4 ,und whrend der ,franzose sich fr den ,verfechter der ,civilisation1 fr den ,erstling der ,politik und des ,krieges hlt1 whrend der ,englnder sich zur ,seeherrschaft und damit zur ,kolonisation der brigen ,welttheile1 whrend selbst der ,russe sich im ,lauf der ,zeiten zu einer slavischen ,universalmonarchie berufen glaubt1 kann das deutsche ,volk nur neugierig bang die ,zukunft fragen1 was sie aus ihm wohl machen werde2 dasselbe ,volk1 dem in der ,betrachtung des ,geistes1 wie in der ,kenntni aller ,vlker kein anderes gewachsen ist4 ,sich selbst kennen aber ist bei den ,vlkern1 wie bei den ,einzelnen1 von ,alters her die erste ,bedingni des ,lebens gewesen1 und knnten wir heute ein hheres ,orakel1 als das delphische war1 um das ,eine befragen1 was uns ,noth thut -- der alte ,spruch der griechischen ,weisen wrde vielleicht auch den ,deutschen zur ,antwort gegeben4 ,denn wie der einzelne ,mann1 welcher1 der eigenen ,natur unkundig1 seine ,krfte nicht zu bemessen vermag1 auch kein ,gefhl hat von dem ,werthe1 der ihm zukommt1 und von der ,stellung1 welche er im ,verhltnisse zu ,andern zu fordern berechtigt ist1 so erstirbt in jeder ,nation1 deren ,bewutsein sich verloren hat1 auch das ,nationalgefhl2 es erlischt der ,sinn fr ,ruhm und ,ehre1 ohne den kein ,gemeinwesen besteht1 und von ,schmach zu ,schmach1 von ,schwche zu ,schwche wird so lange gesunken1 bis der ,untergang droht4 ,denen freilich mag es ein ,gruel sein1 wenn ein ,volk sich kennt und fhlt1 die in der ,sprache des freien ,mannes ,verdacht wittern1 und wie sie das ,wort ,volk vernehmen1 vor dem ,gegensatz erbeben1 den sie darin zu finden meinen3 gleich als ob das ,haupt von den ,gliedern1 und die ,glieder vom ,haupt zu trennen wren4 ,es ist aber in ,deutschland den ,frsten nicht weniger ,noth1 sich kennen und fhlen zu lernen1 als dem ,volke2 htten sie immer sich gefhlt1 es stnde anders um ,deutschlands ,macht und ,ehre4 ,so weit wenigstens1 ,dank sei es den ,umstnden1 ist es gekommen1 da das ,gefhl der ,einigkeit1 das ,bedrfni derselben lebhafter1 als je das deutsche ,volk durchdrungen hat3 der erste ,schritt1 ohne den keine ,selbstkenntni erreicht wird4 ,da in einem ,augenblick politischer ,krise das deutsche ,volk vernehmlich seine ,einigkeit1 und damit den festen ,willen kundgegeben1 seine ,rechte insgesammt zu wahren1 das ist1 wer fhlt es nicht8 ein erfreuliches ,lebenszeichen4 ,aber glauben1 da damit etwas gethan1 frohlocken1 da die deutsche ,stimme nach langer ,zeit auch jenseits der ,grnzen widerhallt hat1 whnen1 da ein fliegender ,enthusiasmus mchtig genug sei1 um zu bestehen in der groen ,probe der ,that -- das hiee zum ,verdienst erheben1 was zu unterlassen ,schmach gewesen wre4 ,sind wir so tief gesunken1 da die kleinste ,zuckung gereizter ,geduld uns mit ,stolz erfllt8 ,wodurch das deutsche ,bewutsein sich verloren1 warum es sich zum mindesten so unsichtbar verhllt hat1 bleibt vorlufig auer ,frage4 ,nur das ist festzuhalten3 weder ein erkennbarer ,instinkt der ,masse1 noch eine deutliche ,einsicht der ,gebildeten ist zu finden1 wo es um die ,sendung und die ,rolle des deutschen ,volkes sich handelt4 ,auf das ,eine oder das ,andere mag in jedem andern ,lande der ,schriftsteller sich berufen1 der ber wichtige ,zeitfragen spricht2 hier gilt keine ,berufung2 die deutsche ,selbstkenntni mu auf knstlichem ,wege erreicht werden4 ,zu was die ,deutschen berufen seien1 kann nur aus der ,lage der ,weltverhltnisse berhaupt1 aus der politischen ,stellung der europischen ,vlker1 endlich aus ihrer ,geschichte bewiesen werden1 keineswegs aber aus ihrem gegenwrtigen ,bewutsein oder ,zustande4 ,diese1 die ,geschichte mag zuerst uns zeigen1 was die ,reflexion aus der ,vergangenheit sich ,trstliches fr die ,gegenwart und ,zukunft zu holen vermag2 jene1 die ,lage von ,europa soll darauf fhren1 in wie weit und welchen ,stcken der ganze europische ,organismus der ,mitwirkung eines seiner wichtigsten ,glieder bedarf2 endlich1 das ,resultat beider ,fragen1 verglichen mit dem gegenwrtigen ,zustande ,deutschlands1 wird uns die thatschliche ,wahrheit der gewonnenen abstrakten ,ideen1 die ,mglichkeit ihrer ,verwirklichung beweisen4 ,erster ,theil4 ,deutschland und seine ,geschichte4 ,kapitel ,i4 ,entweder -- oder4 ,entstehen1 ,blhen und ,vergehen -- ist das allgemeine ,gesetz1 dem jede organische ,existenz unterliegt1 nach dem die ,geschichte der ,menschheit1 wie das ,leben des ,einzelnen sich regelt4 ,zwischen diesen uersten ,enden stehen unzhlige ,mittelglieder -- ,familien1 ,geschlechter1 ,stmme1 ,nationen1 ,vlker1 also da die ,geschichte ein ungeheures1 von zahllosen einzelnen ,entwicklungen durchschlungenes ,geflechte bildet1 die smmtlich vom ,grten bis zum ,kleinsten demselben ,gesetze gehorchen4 ,allein seit ,herder in seinen ,ideen es ausgesprochen1 da die ganze ,menschheit in ihrer ,entwicklung nur das ,leben des ,einzelnen abspiegle1 seit er die ,grundlagen erforscht hat1 auf denen die ,geschichte sich entwickelt1 seitdem hat ,niemand die innern ,gesetze gefunden1 worauf die ,organisation und das ,wachsthum des ,menschen beruht1 wornach1 nur in vergrertem ,mastab1 das ,leben der ,menschheit sich abspinnt4 ,ehe nicht das ,rderwerk der ,seele zerlegt1 nicht der ,gang des ,uhrwerks von der ,stunde der ,geburt an bis zu der des ,todes enthllt ist1 gibt es1 zwar eine allgemeine ,uebersicht mit vielen ,wahrheiten1 aber keine ,philosophie der ,geschichte4 ,nun ist es noch ungleich schwerer1 eines ,volkes ,anfang1 ,ende1 den ,stand seines ,lebens1 sein ,alter zu bestimmen4 ,wo ist hier ,anfang1 wo ,ende8 ,wo der ,augenblick1 da es1 vom groen ,urstamm sich lostrennend1 oder aus mannigfachen ,stmmen geeinigt1 zu ,einer ,persnlichkeit mit bestimmtem ,charakter erwchst2 wo der ,augenblick1 in dem es diese ,individualitt verliert und1 mit andern verschmolzen1 in die allgemeine ,fluth zurcksinkt8 ,wie lang oder wie kurz sind die ,perioden seiner ,entwicklung8 ,wie weit gehen die ,grnzen seines ,daseins8 -- ,denn es kann wohl aus der ,vergangenheit eines ,volkes1 wie des deutschen1 aus dem ,eindruck der ,gegenwart auf ein hohes ,alter geschlossen werden2 doch1 wie ,deutschland schon einmal aus tiefer ,altersschwche in der ,reformation sich neu verjngt1 wie es allein unter allen ,vlkern den ,sturz seines ,reiches berlebt hat1 so kann es auch nochmals eine ,jugend beginnen4 ,aber wenn sie nicht wiederkehrt diese ,jugend1 so sind wir zumeist unter allen ,nationen ,europas mit dem ,tode bedroht4 ,denn ,deutschland ist die ,mutter der ,vlker1 und seit sie aufgehrt zu herrschen1 seit ,jahrhunderten1 streben mndige und unmndige ,kinder1 die altersschwache zu knechten1 und das letzte ,joch zu zerbrechen2 denn noch ist ,gefahr1 so lang sie nur lebt4 ,darum1 ob ein pltzlicher ,tod1 ob tausendjhriges ,leben uns erwartet1 darber entscheidet keine ,berechnung4 ,unser ,alter1 unsre ,lebenskraft ist verborgen vor unseren ,augen4 ,nur das ,eine bleibt brig1 durch ,beobachtung und ,gefhl die leitenden ,ideen zu finden1 welche die deutsche ,geschichte beseelen4 ,wenn anders ,zusammenhang1 ,folge1 ,ordnung in ihnen liegt1 so mu sich zeigen1 ob der ,gedankengang1 den sie bilden1 seinen ,abschlu bereits erreicht hat1 oder ob im ,gegentheil ,einheit und ,leben erst durch eine groe ,zukunft1 als nothwendiges ,glied der ,kette1 ihnen verliehen werden mu8 -- ,es ist dieser ,reichthum1 die ,klarheit der ,ideen1 was die deutsche ,geschichte vor denen andrer ,vlker auszeichnet2 man sieht die uern ,ereignisse1 wie ,blthen und ,frchte daraus hervorsprieen4 ,eben dehalb liegt nicht1 eine ,menge von ,thatsachen zu beleuchten1 in unserm ,zweck1 nur die allgemeinsten ,vorgnge1 wie sie ,jedem bekannt sind1 wollen wir hervorheben2 und wenn hieraus andere ,folgerungen entspringen1 als man gewhnlich zu ziehen pflegt1 so liegt es in einer ,zusammenstellung des ,ganzen1 welche1 entweder aus bertriebener ,rcksicht auf ,einzelnes oder aus ,ungewohnheit bersichtlichen ,denkens oder1 wie es zunchst geschieht1 weil sie an der ,gegenwart kleben1 von ,andern vernachlssigt wird4 ,so viel zeigt uns alle ,geschichte1 da das ,volk an sich vergnglich1 vernderlich ist1 whrend die ,rae1 der ,typus unwandelbar und ewig dauert4 ,araber1 ,juden1 ,mongolen1 ,neger haben bestanden und werden bestehen1 so lang es ,geschichte gibt2 ,rmer1 ,griechen1 ,franzosen1 ,russen1 ,deutsche fallen dem ,untergang anheim1 um so schneller1 je weniger sie den ,typus ihrer ganzen ,rae1 um so langsamer1 je mehr sie ihn darstellen4 ,hier ist also ein ewiger ,wechsel gegeben2 die ,deutschen1 als die ersten ,trger des germanischen ,typus unter den jetzigen ,vlkern1 knnen diesen ,typus an andere ,vlker abgeben2 so wie die germanischen ,vlker berhaupt als ,erstlinge des kaukasischen ,typus ihn wiederum einem andern ,vlkerstamme berlassen knnen4 ,was folgt daraus8 ,zwei ,bemerkungen1 deren eine von denen1 welche ber der physischen ,gre und ,ausbreitung des deutschen ,volks die ,mglichkeit des ,untergangs1 d4 h4 des ,verschwimmens in fremde ,nationalitt vergessen1 die andere von der noch grern ,zahl im voraus beherzigt zu werden verdient1 welche1 zufrieden mit einer untergeordneten ,mittelstellung ihres ,vaterlands1 jede ,rolle ,deutschlands in ,europa1 auch wenn sie der ursprnglichen ,natur zuwiderluft1 fr gefahrlos1 ja im ,interesse des ,friedens fr segensreich erachten4 ,einmal3 dem deutschen ,volk ist keine ,wahl gegeben1 als entweder in erster ,linie den germanischen ,charakter auszudrcken oder sich selbst zu verlugnen4 ,weiter aber3 diese ,erstlingschaft kann sich nicht nach innen allein1 sie mu sich auch nach auen ausprgen1 das ,haupt der germanischen ,welt ist nach der ,natur ,europa's zugleich der ,mittelpunkt der kaukasischen4 ,denn wie in der alten unverbundenen ,welt1 ehe ,rom den ,erdkreis umfate1 ,aegypter1 ,griechen1 ,perser1 ,juden1 ,indier1 obwohl in mannichfacher ,berhrung1 doch getrennt auseinander lagen1 so hat die neue ,zeit eine ,verbindung der ,vlker geschaffen1 welche ganz ,europa mit demselben ,bande verknpft1 das ehedem die griechischen ,republiken umschlang2 so zwar1 da jeder innere ,nachla1 wie alles innere ,wachsthum einer ,nation zugleich nach auen eine ,rckwirkung in ganz ,europa hervorruft1 welche um so lebhafter ist1 je hher die ,nation selbst an ,bedeutung steht4 ,eben dehalb kann das erste germanische ,volk nur herrschen1 es sei geistig oder leiblich -- oder untergehn4 ,die beglaubigte ,geschichte1 so weit sie unsere ,entwicklung berhrt1 zerfllt in vier ,abschnitte3 in die alt-orientalische ,zeit1 mit den ersten groen ,reichen1 mit gyptischer und jdischer ,weisheit2 in die griechisch-rmische ,periode1 worin der ,weltgeist aufs sdliche ,europa bergeht1 mit ,ueberwindung persischer und karthagischer ,gre2 hierauf nach der groen ,umwlzung der ,vlker und ,staaten1 in die christlich-germanische ,weltordnung1 gegenber der muhamedanisch-arabischen1 endlich in die neue ,zeit1 die in der ,reformation die ,kirche1 spter das ,christenthum und den ,staat umgestaltet1 und mit der ,erforschung des ganzen ,erdballs eine europische ,universalmonarchie gegrndet hat4 ,nun ist das deutsche ,volk in der dritten ,periode der ,mittelpunkt der christlichen ,ordnung gewesen2 es hat durch die ,reformation die vierte erffnet2 welche ,stellung wird ihm1 im ,verlauf eben dieser ,periode1 zugewiesen sein8 ,zweimal haben die ,deutschen reinigend und verjngend1 wenn auch zerstrend zugleich1 sich ber ,europa ergossen2 am ,anfange des ,mittelalters und am ,ende desselben1 dort leiblich gegen das leibliche1 hier geistig gegen das geistige ,rom4 ,ist hierin ,anfang und ,ende ihrer ,geschichte beschlossen1 war der ,protestantismus das letzte groe ,werk1 an dem sie sich verblutet1 und werden andere ,vlker fortsetzen1 was wir begonnen8 ,oder im ,gegentheil1 war die ,reformation der ,grundstein eines grern ,aufbau1 sind wir allein befhigt1 diesen ,aufbau zu vollenden8 ,wenn das ,erstere3 so wird ,deutschland1 nach ,verlust seiner ,einheit1 seiner ,verfassung1 seines politischen ,ranges1 den ,mchten ringsumher zur ,beute fallen2 es wird fallend1 mit der ,flle seines ,geistes die ,vlker durchdringen1 welche1 entweder leichterer oder roherer ,natur1 zu seinem ,erbe berufen sind2 endlich gleich dem alten ,rom1 in der ,menge seiner ,kinder untergehen4 ,wenn das ,zweite3 so wird ,deutschland1 nach gefundener ,vollendung1 aus dem ,zauberschlafe erwachen1 und dieselbe ,herrschaft1 die es in der dritten ,periode ber die christliche ,welt gebt1 wird in der vierten reiner1 geistiger und hher wieder erstehen4 -- ,ein ,drittes ist undenkbar in der politischen ,geschichte der ,vlker1 undenkbar nach dem ,gange der ,civilisation1 undenkbar endlich fr jeden ,deutschen1 dessen ,seele nicht zu klein1 dessen ,bewutsein nicht zu niedrig ist1 um entweder ein ,vaterland1 gro wie ehemals1 und an der ,spitze der neuern ,zeit1 oder keines zu wollen4 ,kapitel ,,ii4 ,aeuere ,anschauung der deutschen ,geschichte4 ,ich gestehe1 der erstere ,fall mu als der wahrscheinlichere jedem ,auslnder erscheinen1 der die ,geschichte mit kaltem und nchternem ,auge durchluft1 und kann es jedem ,eingebornen1 der nicht mit der ganzen ,kraft des innern ,bewutseins gegen das ,schicksal ankmpft1 das mit drohender ,vernichtung ber ,deutschland hereinschwebt2 und dazu gehrt ein ,bewutsein1 wie es ,wenige besitzen4 ,wie wenn ein ,fremdling1 der ohne ,liebe1 wie ohne ,ha die neuere ,zeit betrachtet1 der berdie dem deutschen ,volke wohlwollen knnte1 aber ohne jenen ,stachel1 der unser ,bewutsein gegen eine ,zukunft bewaffnet1 die wir nicht zu gestehen wagen1 wie wenn er also sprche3 ,an die ersten ,vorbereitungen der ,reformation knpft sich der ,verfall der politischen ,gre1 der nationalen ,einheit4 ,mit den ,kirchenversammlungen von ,basel und ,kostnitz1 mit den ,hussitenkriegen neigt sich die ,herrlichkeit des ,reiches4 ,wie sie unter ,karl ,v4 zum letztenmale sich erhebt1 ist es nicht mehr kaiserliche ,gewalt2 es ist habsburgische ,hausmacht2 der ,letzte1 der des ,reiches ,rechte in ,italien vertheidigt1 der ,erste1 der sie1 durch ,uebermacht gezwungen1 an ,frankreich abtritt1 ist eben dieser ,karl ,v4 ,der ,fluch der ,reformation1 schon zu ,luther's ,zeit in den ,kmpfen des ,adels1 im ,bauernkriege entfesselt1 entwickelt sich steigend bis zum dreiigjhrigen ,kriege2 ,franzosen und ,schweden herrschen in ,deutschland1 und der westphlische ,friede1 der ,grabstein des deutschen ,lebens1 wird abgeschlossen4 ,von hieran kein ,deutschland mehr1 nur ,oestreich1 ,preuen1 ,baiern1 ,hessen1 und wie sie alle heien2 der deutsche ,welthandel1 die deutsche ,seemacht ist unwiederbringlich vernichtet2 die ,franzosen unter ,louis ,,xiv4 herrschen zum zweitenmale ber ,deutschland2 durch englische und habsburgische1 nicht durch deutsche ,macht wird ihre ,herrschaft abgewehrt2 aber die ,knechtschaft des ,geistes1 worein sie ,frsten und ,vlker gejocht1 die ,willkhr1 die sie jenen1 der sclavische ,sinn1 den sie diesen eingeflt1 bleibt fort und fort4 ,nach kurzer ,erholung entzweien sich ,oestreich und ,preuen1 und der ,mann1 der siegend aus dem ,kampfe hervorgeht1 der grte1 den ,deutschland seit langer ,zeit besessen1 hinterlt das ,reich in tieferer ,spaltung1 als er es gefunden4 ,endlich die ,revolution2 aus ihr die dritte ,herrschaft der ,franzosen2 das alte ,kaiserthum strzt1 und nachdem mit ,hlfe von ganz ,europa ,napoleon besiegt ist1 wird die ,trennung geheiligt2 ,deutschland schwindet aus der ,reihe der ,gromchte1 und russische ,uebermacht folgt der franzsischen4 ,das ist ,deutschlands ,geschick seit drei ,jahrhunderten2 nach auen hin ,verfall1 ,entehrung1 ,schmach1 ,unterdrckung1 ,zerstckelung2 nach innen ,verlust der alten ,freiheit1 ,ohnmacht des ,volks1 ,verdorbenheit der ,hfe1 ,feigheit der ,gesinnung1 ,verlugnung des deutschen und kriechende ,bewunderung fremdlndischen ,wesens1 die wenigen schnen ,bltter besudelt durch ,uneinigkeit1 ,selbstsucht und ,unentschlossenheit4 ,der ,bund1 der aus dem groen ,sturz sich neu geboren hat1 scheint ein ,schattenbild von ,natur und ,einrichtung2 scheint unfhig selbst in ,dingen1 die seinem ,bereiche angehren1 ein krftiges ,wort zu sprechen2 die ,gromchte1 die sich deutsche nennen1 werden aufhren1 es zu sein1 wenn es die eigne ,erhaltung gilt1 und der erste groe ,kontinentalkrieg wird ,deutschlands letzter sein4 ,die ,vorsehung aber hat gewollt1 da die seltsame ,volk1 noch vor seinem politischen ,untergang1 alle ,krfte seines reichen ,geistes entfaltet1 da es in der ,poesie und ,literatur1 in der ,kunst und ,musik sich ein ,denkmal ewiger ,gre gesetzt hat2 seine ,ideen1 sein ,geist werden auf die andern ,vlker bergehen4 ,das ist die uere ,geschichte1 nicht anders die innere4 ,die ,wiedergeburt des staatlichen ,lebens1 die groe ,zeichen der neuern ,zeit1 wie ist sie in ,deutschland vorgeschritten8 ,in ,england1 in ,frankreich hat die ,reformation1 mittel- und unmittelbar1 riesenhafte ,umwandlungen hervorgerufen2 auf deutsche ,grundlagen hin haben andere ,vlker sich verjngt4 ,die englische ,freiheit1 als der staatliche ,ausdruck der germanischen ,natur1 hat sich dort1 der moderne ,liberalismus hier aus dem ,volksgeist entwickelt2 in ,deutschland sind1 unter einer ,unzahl von ,oligarchen1 die alten ,freiheiten unterdrckt1 die angestammten ,einrichtungen 7selbst die alte ,oeffentlichkeit der ,gerichte7 vernichtet worden2 an ihre ,stelle ist1 und das erst in neuerer ,zeit1 und nur in den kleinen ,staaten1 das konstitutionelle ,system getreten1 halb von den ,franzosen1 halb von den ,englndern erborgt2 aber jedes ,jahr1 jeder ,tag beweist1 wie wenig das fremde ,institut im ,stande ist1 in den deutschen ,volksgeist einzuwachsen4 ,aber abgesehen von der ,kraft des ,volkes1 wie ist es um die ,frstenmacht bestellt8 ,ohne ,centralisation1 so will es der ,charakter der neuen ,zeit1 keine ,macht1 darin liegt die englische1 die franzsische1 die russische ,gre4 ,woher soll ,deutschland1 die vielkpfige ,hyder1 seine ,einheit erhalten8 ,selbst ,oestreich und ,preuen1 wren sie rein deutsche ,mchte1 wrden daran scheitern2 es sind ,staatenconglomerate ohne die ,mglichkeit der ,centralisation1 es gibt keine streichische1 keine preuische ,nation4 ,vor ,allem aber keine ,einheit ohne ,nationalgefhl1 kein ,nationalgefhl ohne politisches ,bewutsein4 ,was will ein ,bewutsein1 das im hchsten ,fall sich mchtig genug glaubt1 ,deutschlands ,integritt wahren zu knnen1 sonst aber jeder1 auch der kleinsten ,richtung nach auen ermangelt8 ,ein ,volk ohne politische ,tendenz1 ohne ,mglichkeit der ,offensive1 ohne ,ausbreitung irgend einer ,art1 ist im politischen ,sinne kein ,volk4 ,ohne ,ausbreitung1 sage ich1 irgend einer ,art1 und komme damit auf das zweite groe ,werk der neuen ,zeit4 ,so weit die geographische ,kunde reicht1 hat ,europa seine ,flgel gestreckt4 ,spanier1 ,portugiesen1 ,englnder1 ,franzosen1 selbst ,russen1 ,dnen und ,schweden1 haben ,amerika1 ,theile von ,afrika1 die grere ,hlfte ,asiens und ,australien dem europischen ,namen unterworfen4 ,die ,herrschaft ber die civilisirte ,erde naht sich dem ,ziele2 die einzelnen ,vlker werden sich theilen1 ,england und ,ruland werden ,asien1 ,frankreich wird ,afrika berkommen2 und wie sie jetzt schon beginnen1 durchs ,schwert und ,protokolle die ,trkei zu regieren1 so wird knftig ein groer ,areopag sich bilden1 der ber ,lnder und ,nationen richtet4 ,wo wird ,deutschland sitzen im ,rathe der ,vlker8 ,was haben ,deutsche gethan1 um ,theil zu nehmen an der knftigen ,gre ,europa's8 ,sie haben gebrtet1 wo ,andere handelten2 ihr ,loos wird sein1 gleich ihren ,thaten2 genug1 wenn ,oestreich noch ,sitz und ,stimme behlt2 derselbe ,areopag1 einmal an ,entscheidung gewhnt1 wird auch ber ,deutschlands ,schicksal richten4 ,wenn nun zu alle dem das ,bewutsein einer vollendeten ,mission1 wenn die ,erinnerung an eine ,vorzeit hinzukme1 die von solchen ,uebeln unbefleckt wre1 dann knnte ,deutschland sich noch getrsten1 und der ,einzelne knnte ausruhen im ,gefhle eines ewigen ,ruhms oder in dem ,glauben an ein fremdartiges ,schicksal1 das zeitenweise den deutschen ,charakter gebrochen habe4 ,aber geht sie durch1 die ,geschichte des ,mittelalters4 ,sie ist gro und glorreich1 aber kein ,ruhepunkt1 keine ,stelle ist zu finden1 wo der deutsche ,geist sich vollendet htte3 ein rastloses1 unseliges ,treiben2 ewige ,zwietracht2 die ,grten vom ,unglck verfolgt und hinweggerafft in der ,blthe der ,jahre2 unsre ganze ,herrschaft nicht eignes ,gut1 sondern berkommen von einer frhern ,vergangenheit4 ,uneinigkeit allenthalben und zu allen ,zeiten1 unauflsliche ,trennung der einzelnen ,volksstmme1 endlose ,schwankungen des politischen ,lebens ohne ,ziel und ,vollendung1 tausendfache ,anschmiegung an fremde ,willkr1 ja fremden ,geist -- das sind die ,grundzge1 die von ,anfang zu ,ende hindurchgehen2 die heute noch bestehen1 wie vor tausend ,jahren2 und wie sollten sie jemals sich verwischen8 -- ,solche ,hoffnung bietet die ,geschichte4 ,doch wie traurig sie auch seien1 jedes ,volk kann dem ,schicksal widerstehen1 wenn es will2 wenn es mit der letzten ,kraft seiner ,natur die drckenden ,bande des ,unglcks durchsprengt4 ,aber auch sie hat sich im ,lauf der ,zeiten gendert4 ,der deutsche ,charakter1 so stark und mchtig1 so kraftvoll und bieder in den ,zeiten des ,ritterthums1 wie ist er so anders geworden6 ,wie einst die byzantinischen ,rmer unter den ,dogmen und ,sektenkmpfen der ,kirche zum jmmerlichen ,volke herabgesunken sind1 so ist das deutsche ,gemth durch endlose konfessionelle ,subtilitten zusammengeschrumpft1 das ,mark des ,lebens ist vertrocknet und die ganze ,mannheit auf immer verknchert4 ,wer vermag in dieser trgen1 spiebrgerlichen ,masse das ,volk wiederzuerkennen1 dessen ,grimm den ,wlschen zum ,sprchwort geworden war6 ,die deutsche ,wuth ist lngst verraucht2 ein schlaffes ,wohlbehagen1 ein widriges ,phlegma ist es jetzt1 was den ,deutschen im ,ausland bezeichnet4 ,damit bestehen weder groe ,entschlsse1 noch krftige ,thaten2 bedchtig reift das ,vorhaben1 und ist es erzwungen durch die dringendste ,noth1 so hinkt allzuspt und durchkreuzt von tausend kleinlichen ,rcksichten die ,ausfhrung nach4 ,die deutsche ,treue ist zum ,spott geworden2 feige ,unterwrfigkeit1 knechtische ,demuth hat sich mit ihrem ,namen geschmckt4 ,mit der selbststndigen ,kraft ist auch der selbstthtige ,geist erloschen2 was anerkannt sein soll in deutschen ,landen1 mu erst von auen herein oder von oben herab gepriesen werden4 ,die ,freiheit ist nirgend zu finden1 als in ,liedern und ,gesngen2 die ,einheit ist ein abstrakter ,begriff1 dem in ,worten gehuldigt wird1 nicht durch ,gemeinsinn1 ,aufopferung und ,uneigenntzigkeit4 ,der ,schlendrian hat alle ,klassen ergriffen2 der ffentliche ,dienst geschieht um des ,brodes1 wenn's hoch kommt um der ,ehre willen2 die alte ,titelsucht hat in den ,kern des ,volkes gefressen und ,kriecherei der ,niedern gegen die ,hhern1 ,willkhr der ,hhern gegen die ,niedern ist zur ,ordnung geworden4 ,die ,abmarkung der ,stnde1 die ,macht der ,bureaukratie hat sich mehr1 als in irgend einem ,lande der ,welt in die ,gemther und ,geister eingewurzelt4 ,die ,liebe zwischen ,frst und ,volk1 so herrlich in den alten ,geschichten der ,deutschen1 ist ausgestorben2 ,argwohn von oben1 ,furcht und ,klte von unten1 hat sich eingenistet4 ,alle ,frische des ,geistes1 alle ,glut der ,seele vertrocknet in der engherzigen ,pedanterie1 deren sich kein ,verhltni des ,lebens entledigen kann2 tausend drckende ,formen mu der ,geist durchlaufen1 ehe er sich emancipiren kann1 und wenn er sie besteht1 hat er seine ,jugend zur ,einbue dahin4 ,die ,stelle des politischen ,bewutseins vertritt eine unermeliche ,gelehrsamkeit1 und diese hinwiederum1 anstatt dem ,volke sich zu widmen1 schliet nur ,einer ,kaste ihre ,schtze auf1 whrend der ,staat in einem kleinlichen ,detailwissen den ,ersatz fr die ,geistes- und ,gemthsgaben sucht1 die er durch keine ,vorschriften seinen ,dienern anerziehen kann4 ,der kriegerische ,geist verkmmert in solcher ,stubenluft1 die ,soldateska ist eine physische ,masse1 unfhig jeder ,begeisterung1 wenn es nicht an ,haus und ,hof1 an ,leib und ,leben geht4 ,im ,uebrigen gibt es keine ,nation1 die an ,friedfertigkeit1 ,geduld und ,zahmheit der deutschen gliche4 ,in ,ermanglung des ffentlichen politischen ,lebens1 wie jeder ,laufbahn im ,felde1 wirft sich der ,volksgeist auf ,handel und ,industrie2 aber auch hier steht die ,zersplitterung1 steht der ,eigennutz und ,schlendrian1 steht die ,lokalsucht und die ,trgheit1 stehn die ,familienbande der ,groen jeder groartigern ,idee entgegen4 ,wie soll aus solch einem ,charakter neues ,leben erstehen8 ,es wird nicht und kann nicht2 nur durch fremde ,hand1 nur in der ,assimilation1 wozu die unmndige ,volk bestimmt scheint1 kann solche ,trgheit durchbrochen werden4 ,zwar freilich seit dem ,wiener ,kongre glaubt man in ,deutschland ,manches gethan1 manchen ,fortschritt gemacht zu haben4 ,und was ist es denn1 das seitdem geschehen sein soll8 ,die ,deutschen sind anfangs einer ,begeisterung gefolgt1 die spter zum ,nichts1 wo nicht gar zum ,gelchter geworden ist2 die heilige1 die nordische ,allianz wute sie dazu zu gestalten4 ,spter nach der ,julirevolution folgten sie ebenso dem franzsischen ,ansto2 und kaum war er verraucht1 so fgte man sich gleich willig der russischen ,reaktion4 ,so zwischen ,restauration und ,liberalismus1 zwischen ,ruland und ,frankreich umhergeworfen1 steht ,deutschland inmitten zweier ,bewegungen1 welche beide gleich erbrmlich sind1 ohne die ,kraft einen eigenen ,willen aufzupflanzen4 ,wie seltsam klingt die verchtliche ,manier1 womit heutzutage die ,deutschen von franzsischem und russischem ,staatsleben sprechen1 wenn man wei1 da in ,deutschland die ,frsten durch den ,anschlu an das russische ,prinzip1 die ,vlker durch die ,furcht ihr ,leben fristen1 welche die franzsische ,propaganda einflt4 ,man mag den ,edelmuth des deutschen ,volkes bewundern1 wenn es auch in seiner ,versunkenheit jedes ungesetzliche ,mittel verschmht1 jeden ,aufruhr zurckweist3 aber wo der ,nationalzug nicht alle ,schwierigkeiten ebnet1 wo er nicht ,frsten und ,volk mit einem ,willen zu beseelen vermag1 da ist die ,kraft gebrochen1 und die ,erndte gereift fr fremde ,schnitter4 ,so viel mag der nchterne ,verstand eines ,auslnders aus der deutschen ,geschichte neuerer ,zeit fr die ,zukunft ,deutschlands weissagen2 und wenn ,englnder1 ,franzosen1 ,russen nach solcher ,ueberzeugung handeln1 so ist es ihnen nicht zu verargen4 ,in ,wahrheit1 von all diesen ,thatsachen knnen wenige gelugnet werden2 und kein ,deutscher1 der es ernstlich mit seinem ,vaterlande meint1 wird ihr ,gewicht verkleinern wollen4 ,was hilft hier eine oberflchliche ,beruhigung8 ,saget nicht3 es ist nicht an dem1 denn die ,lichtseiten unseres ,daseins sind heller1 als die ,schattenseiten4 ,saget nicht3 es wird nicht an dem sein1 denn ein ,untergang1 wie dieser1 ist wie ohne ,beispiel in der ,geschichte1 so auch im ,widerspruche mit allen ,verhltnissen des ,augenblicks4 ,klammert ,euch nicht an den kahlen ,trost1 der in der ,vergleichung einer ertrglichen ,gegenwart mit einer schlimmern ,vergangenheit liegt4 ,o1 ber die ,halbmenschen1 die den ,lauf der ,geschichte durch politische ,berechnungen des ,moments zu hemmen1 die in den ,aussprchen der ,frsten1 in den ,adressen der ,kammern1 in den ,hoffnungen der ,journale ,sicherheit und etwa gar eine ,zukunft zu finden vermeinen2 ber die ,schwchlinge1 die mit den ,fortschritten der jngsten ,dezennien sich brsten und ber das frohlocken1 was der uerste ,drang der ,zeit von uns gefordert hat4 ,es ist allerdings ,gefahr vorhanden1 groe ungeheure ,gefahr1 nicht hier und da1 nicht an einzelnen ,ecken und ,enden1 nicht in der oder jener ,beziehung1 sondern ,gefahr um das ,dasein des deutschen ,vaterlandes1 und ,rettung um so weniger1 als die ,gefahr verachtet wird4 ,berechnet immerhin alle ,phasen der ,politik1 alle ,chancen des ,gleichgewichts1 kalkulirt auf die innern und uern ,zustnde von ,deutschland1 und ihr mget keine ,gefahr finden4 ,aber aller ,wunsch und ,wille der ,frsten1 wie der ,vlker1 was vermag er wider den ,zug des ,jahrhunderts8 ,dieser treibt wider ,willen die ,nationen1 und welche ,nation nicht einen ausgesprochenen ,willen1 nicht einen hhern ,trieb als den der ,erhaltung dem ,schicksal entgegenzusetzen vermag1 ber die fhrt es zerstrend hinweg4 ,wenn der ,weltgeist nach langem ,frieden1 dem ,sturm gleich die ,vlker beseelen wird1 wenn das vollgerttelte und geschttelte ,ma der angehuften ,stoffe berflieen1 wenn ganz ,europa der ,luterung theilhaftig werden wird1 wonach es so lange schon ringt1 wenn dann politische ,kraft gegen politische ,ohnmacht1 positives ,leben gegen negativen ,halbzustand streitet -- dann schaut ,euch nach ,deutschland um6 ,wenn andre ,vlker1 jedes um sein ,panier1 sei es ein geistiges oder leibliches1 sich schaaren1 was wird der ,deutsche thun1 ohne ,einheit1 ohne ,streben1 ohne ,bewutsein8 ,was in frhern ,zeiten der ,schmach kann auch jetzt wieder geschehen2 auf eine zweite ,knechtschaft aber folgt keine ,wiedergeburt mehr4 ,in der ,that1 was ist es denn1 das ,deutschland sich rhmen kann1 aus eigner ,kraft vollbracht zu haben8 ,unsere ,verfassungen1 ja zum groen ,theil unsere ,staatsverwaltung1 unser ,wehrsystem -- haben wir nicht ,alles von ,fremden gelernt1 mute nicht ,napoleon kommen1 um ,deutschland1 das wehr- und heerlose1 auf die ,stufe der andern ,vlker zu stellen8 ,o1 es ist schn und erquicklich anzuhren1 wie man in ,deutschland die ,erhebung von #ahac und #ahad preist1 wie man deutschen ,muth und deutschen ,patriotismus zum ,himmel erhebt2 denn in ,wahrheit1 erstaunlich ists1 da die ,deutschen nach zehnjhriger ,knechtschaft es gewagt haben1 frei zu sein4 ,ein ,volk1 das sich lobt1 wenn es zufllig nicht uneins1 das sich preist1 wenn es nicht ohnmchtig1 das sich bewundert1 wenn es einmal nicht feige gewesen ist1 das sich rhmt1 nicht immer elend1 jmmerlich1 blind und blo gewesen zu sein -- ein solches ,volk hat von ,nationalehre einen sehr schwachen oder keinen ,begriff4 ,bei ,gott1 wre uns nichts brig1 als unsere politische und ,kriegsgeschichte seit ,jahrhunderten1 wir htten ,grund genug1 an deutscher ,zukunft zu verzweifeln4 ,die ,gefahr zu fhlen1 die ,schmach zu verstehen1 das vor allen ,dingen thut ,noth4 ,aber die ,geschichte1 wie sie uns errthen lehrt1 so verbirgt sie dennoch in bittrer ,schale einen sen ,kern4 ,ihn zu enthllen1 ,trost1 ,rechtfertigung und ,brgschaft zu finden in einer innern ,anschauung der deutschen ,vergangenheit1 sei fortan unsere ,aufgabe4 ,kapitel ,,iii4 ,intentionen der deutschen ,geschichte4 ,wahr ist's1 was oben gesagt worden1 ein mhseliger ,kampf um ungeheure ,zwecke1 ohne volle ,bekrnung1 macht vor den ,geschichten anderer ,vlker die deutsche ,geschichte zwar gro und herrlich1 aber auch traurig und erschtternd4 ,es gibt keine ,epoche1 in der ,deutschland1 gleich andern ,staaten1 ja nur gleich manchen seiner ,kinder1 zu harmonischer ,vollendung oder auch nur der deutsche ,geist zu innerer ,ruhe gelangt wre2 groe ,plane sieht man vor ihrer ,entfaltung gebrochen1 das herrlichste ,wollen von unwiderstehlichen ,mchten zerstrt2 nirgend ein allseitiges gemeinsames ,leben1 sondern die eine ,seite zu der1 die andere zu jener ,zeit entwickelt1 unzhlige ,male zum ,schaden des gemeinen ,wesens2 vor ,allem aber nie und zu keiner ,zeit eine bestimmte1 unumstliche1 nach auen und innen unantastbare ,staatsverfassung4 ,beklagenswerth ist ,deutschland1 wenn es an der ,spitze von ,europa ber andern ,vlkern sich selbst vergit2 beklagenswerther noch1 wenn es1 entsagend seiner ,weltmacht und in sich zurckgezogen1 von ,fremden zerrissen wird4 ,wozu das ,alles8 ,woher so viel unentwickelte ,keime1 so viel gebrochene ,tendenzen8 ,werden sie jemals und wann werden sie ihre ,enderfllung finden8 -- ,wir betrachten die ,intentionen1 um welche die deutsche ,geschichte sich gruppirt1 und stellen die ,perioden also voran1 da jede von ihnen ,eine der groen ,thatsachen in sich fat4 ,i4 ,der ,urzustand des deutsches ,volkes4 ,,ii4 ,die ,kriege der ,deutschen wider die ,rmer4 7,von ,csars bis ,marc ,aurels ,zeit47 ,,iii4 ,das ,ausgehn der ,deutschen ber ,europa4 7,von ,marc ,aurel bis auf ,chlodwig47 ,,iv4 ,das ,frankenreich4 7,von ,chlodwig bis auf ,ludwig das ,kind47 ,v4 ,das deutsche ,reich unter den schsischen und frnkischen ,kaisern bis zum ,tode ,heinrich ,,iii4 ,,vi4 ,das deutsche ,reich unter den frnkischen ,kaisern und den ,hohenstaufen4 ,,vii4 ,vom ,interregnum bis zur ,reformation4 ,,viii4 ,von der ,reformation bis zum westphlischen ,frieden4 ,,ix4 ,vom westphlischen ,frieden bis zum ,untergang des ,reiches#a4 ,x4 ,die neueste ,zeit4 ,i4 ,,ii4 ,die erste jener ,perioden umfat die ,kindes-1 die zweite die ,lehrzeit des deutschen ,volkes4 ,in der ,urverfassung der ,deutschen1 in der ,ungebundenheit der einzelnen ,stmme und ,gemeinden liegen die ,keime1 aus denen alle deutsche ,geschichte erwachsen ist4 ,die antike ,welt hatte in einem ,ungeheuer geendigt1 welches als absoluter ,staat ,nationalitten1 ,provinzialismen und ,individualitten verschlang4 ,sie zu strzen1 eine neue zu bauen1 erkor die ,vorsehung ein ,volk1 in dem1 bei maaloser ,freiheit der ,stmme1 ,geschlechter1 ,familien die ,macht des ,individuums berwiegend hervortrat4 ,aus ,freien und ,adeligen besteht das ,gemeinwesen2 mit dem ,grundbesitz1 mit dem ,recht und der ,pflicht ihn zu schirmen1 mit der ,gewere ist die ,freiheit verwebt4 ,bei greren ,unternehmungen1 wenn der ,staat zu festerer ,gestaltung drngte1 whlte man1 aus den edelsten ,geschlechtern1 den ,frsten4 ,will man moderne ,begriffe auf die lteste ,verfassung anwenden1 so war sie weder demokratisch1 noch aristokratisch1 noch monarchisch2 sie war jene gesunde ,mischung der drei ,elemente1 welche in unsern ,tagen ,england zum glcklichsten ,staate ,europas macht4 ,nur als das mittlere ,element berwog und hat zu allen ,zeiten in ,deutschland berwogen1 das aristokratische4 ,die deutsche ,religion war so einfach1 da die christliche ,lehre den ,deutschen mehr als eine hhere ,zugabe1 denn als widersprechend erscheinen mute2 der ,kampf entspann sich spter nur da mit ,heftigkeit1 wo mit dem alten ,glauben zugleich die ,freiheit bedroht wurde4 ,man sieht von ,alters her die ,deutschen in zahllose ,vlkerschaften gespalten1 bis die ,gefahr viele kleinere zu ,bnden vereinigte1 aus denen spter die einzelnen ,stmme1 als organische ,glieder des ganzen ,krpers entstanden4 ,zersplitterung und ,uneingkeit tritt in der zweiten ,periode eben so scharf hervor1 als jene ,fhigkeit der ,assimilation1 die schon damals1 wie noch in der neuesten ,zeit1 einzelne ,theile von ,deutschland dem romanischen ,einflusse unterwarf4 ,die ,fehler und ,tugenden der ,deutschen wirken so enge zusammen1 da jene eben so unentbehrlich zu ihrem ,beruf erscheinen1 als diese 7z4 ,b4 ,geduld oder ,grndlichkeit7 oft ,schaden gebracht haben4 ,beide in ein richtiges ,verhltni zu setzen1 bleibt die einzige ,aufgabe2 denn die ,natur wird niemals ausgerottet4 ,,iii4 ,nach einer langen ,schule des ,krieges und ,lebens begannen die ,besiegten die ,sieger zu berwinden4 ,befruchtung der alten erstorbenen ,welt1 ,verjngung der verdorbenen ,volksgeister in ,europa war die erste ,sendung des deutschen ,volkes4 ,dazu gehrte ein freier kriegerischer ,geist1 die einfachste aufs ,eigenthum gesttzte ,verfassung1 jener zur ,anschmiegung geeignete ,charakter1 jener ,mangel an ,centralisation1 jene ,zerspaltung in verschiedene ,individualitten1 deren jede von der ,vorsehung in das ihr passende ,land gefhrt wurde4 ,die ,rmer1 wie zur ,herrschaft1 waren auch zur ,fortbildung des ,christenthums unfhig geworden4 ,die ,deutschen im ,ausland nahmen es in verschiedenen ,gestalten an1 und wie die ,kirche selbst1 so muten bald auch die neugebildeten ,staaten der ,einheit entgegenreifen4 ,,iv4 ,aufbau einer neuen1 christlich-germanischen ,weltordnung war die zweite ,aufgabe der ,germanen4 ,diese ward erfllt1 indem gleich nah am germanischen ,stammland1 wie an den romanischen ,lndern das ,frankenreich erstand1 das vom ,ebro bis zur ,raab alle germanischen ,staaten allmhlich vereinigte1 und in ,karl dem ,groen die ,erbschaft des rmischen ,westreiches durch das ,kaiserthum1 so wie die ,schirmvogtei der christlichen ,kirche bernahm4 ,hier konnte die alte deutsche ,verfassung1 trotz ihrer unendlichen ,freiheit1 zum ,staate sich gestalten2 das ,knigthum ward ein andres1 durch das ,verhltni des ,eroberers zum ,gefolge1 wie durch rmische ,einflsse1 und die ,kirche heiligte die ,macht der ,merowinger und ihrer ,erben1 der ,hausmeier4 ,nach ,karl dem ,groen zerfiel das ,reich und unter den ,drangsalen barbarischer ,einbrche sonderten sich die einzelnen ,vlker1 um selbstndig heranzuwachsen4 ,zu eben dieser ,zeit wurden die ,normannen mchtig2 sie vollendeten in ,europa das groe ,werk germanischer ,ausbreitung1 indem sie die ,spitzen der ,lnder und den ,osten besetzten1 worein die ,deutschen nur flchtig eingedrungen waren4 ,v4 ,in der nun beginnenden ,entwicklung der ,vlker nach innen und auen die oberste ,stellung einzunehmen1 war der weitere ,beruf des deutschen ,volks2 unter den ,sachsen und ,franken bis auf ,heinrich ,,iii4 ward er erfllt4 ,heinrich ,i4 war der ,schpfer der innern ,gre1 ,otto ,i4 trug die ,kaiserwrde auf ,deutschland ber4 ,auf dem ,kaiser und dem ,papst beruhte die ,einheit der christlichen ,welt2 aber die ,kirche1 wie sie alle ,verhltnisse des ,lebens durchdrang1 war damals eng verbrdert mit dem ,staate1 der ,glaube zu unbedingt1 als da ein geistiger ,gegensatz entstehen konnte2 die ,kaiser frderten die ,macht der ,hierarchie4 ,der deutsche ,geist1 ohne innere ,zerrissenheit1 konnte sich nach auen wenden3 die hchste politische ,blthe1 wie die hchste ,einheit ,deutschlands fllt in diese ,zeit4 ,in ,frankreich1 auf fremdem ,boden1 hatte das ,knigthum erstarken1 hatte die germanische ,ungebundenheit sich nach ihm modifiziren knnen2 in ,deutschland trat alsbald die aristokratische ,freiheit wieder wuchernd heraus1 die ,gauverfassung ging unter1 und das knstliche ,gebude des ,lehensystems erstand4 ,die ,monarchie erhielt sich krftig1 indem sie die ,erblichkeit bei den kleineren ,lehen frderte1 whrend sie willkhrlich mit den groen ,herzogthmern schaltete4 ,sie selbst beruhte auf einer ,wahl1 welche sich selbst an hergebrachte ,eigenschaften band1 und dadurch dem ,volkswillen wie der ,thronfolge gleiche ,sicherheit bot4 ,heinrich ,,iii41 der ber ,polen und ,ungarn gebot1 den ppstlichen ,stuhl nach ,willkhr besetzte1 verband die uere ,tendenz der zwei letzten ,ottone mit der innern ,kraft seines ,vorgngers2 mehrere ,frsten in seinem ,geist wrden ,europa unterjocht haben4 ,das ,papstthum1 wie es sich unter ,hildebrand erhob1 rettete1 ohne es zu wollen1 die ,freiheit der ,vlker4 ,,vi4 ,die europische ,menschheit vor einer hierarchischen ,universalmonarchie zu wahren1 war die vierte ,arbeit des deutschen ,geistes4 ,die ,hierarchie1 wie sie ,europa erzogen hatte1 schritt zur politischen ,vormundschaft2 das ,kaiserthum1 wie ihm die ,schirmvogtei der ,kirche gebhrte1 wollte die ,einheit der ,kirche und des ,staats1 d4 h4 die ,unterordnung dieser unter jenen4 ,also kmpfte ,idee gegen ,idee1 die ,gemther erwachten zu hherem ,leben1 und der deutsche ,geist entfaltete in diesem ,zeitraum seine schnsten ,blthen4 ,es war eine groe ,kulturepoche der ,menschheit2 das ,ritterthum mit dem ,minnegesang1 das ,brgerthum in den ,stdten1 die ,baukunst1 die romantische ,poesie1 die ,scholastik1 all das1 durchdrungen von der christlichen ,anschauung1 war die gereifte ,frucht der neuen christlichen ,weltordnung4 ,groe ,intentionen lagen damals in der ,zeit2 verhllt in den ,aberglauben machten sie sich in den ,kreuzzgen ,bahn4 ,der ,kampf war um so mchtiger1 als die ,vorsehung auf beiden ,seiten die grten ,mnner gegenber1 oder doch in geringer ,entfernung von einander stellte4 ,gregor ,,vii4 mute unter ,heinrich ,,iii4 erstarken1 ,friedrich ,i4 gegen ,alexander ,,iii4 kmpfen1 ,innocenz ,,iii4 den ,kaiser ,friedrich ,,ii4 bevormunden4 ,aber wie in ,heinrich ,,iv41 dem ,ersten dieser ,periode1 nur die ,willkhr eines mchtigen ,herrn sich beugt1 so strebt in dem ,letzten1 in ,friedrich ,,ii41 eine ungeheure geistige ,opposition1 hinausreichend ber ihre ,zeit1 schon -- die ,sttzen des ,papstthums zu entwurzeln4 ,mitten inne steht ,kaiser ,friedrich der ,rothbart1 seine ,vershnung mit ,alexander ,,iii4 bildet den einzigen ,ruhepunkt des ,kampfes2 jene ,scene in ,venedig ist der hchste ,ausdruck1 das erschpfende ,bild des ,mittelalters#b4 ,die ,hierarchie1 mit allen ,waffen des ,zeitgeistes1 besiegte das ,kaiserthum1 und ihre ,verbndeten1 die ,aristokratie in ,deutschland1 die ,stdte der ,lombardei1 erschtterten ,deutschlands politische ,einheit und ,herrlichkeit4 ,wie die frheren ,kaiser die groen ,lehen gleich ,beamtenstellen vergeben hatten1 so zerstckelten sie die ,hohenstaufen2 hierdurch ward die ,erblichkeit allgemein1 und die ,whlbarkeit der deutschen ,krone1 das ,palladium der ,freiheiten1 so lange die groen ,herzoge ,vertreter ihrer ,vlkerschaften1 so lange sie whlbar und absetzbar waren1 wurde der wunde ,fleck der deutschen ,einheit1 so wie die ,frsten berhaupt zu ,landesherren heranwuchsen4 ,so erlagen die ,hohenstaufen der dreifachen ,macht der ,hierarchie1 der ,aristokratie und der lombardischen ,stdte2 aber ihre ,aufgabe war trotz dem gelset2 die ,hierarchie1 indem sie ihre ,grnzen berschritt1 unterlag der ffentlichen ,meinung4 ,,vii4 ,mit ,friedrich ,,ii4 erloschen die groen ,ideen2 sich selbst zu leben1 nach allen ,seiten das deutsche ,wesen auszubilden1 war ,deutschlands ,rolle in diesem ,zeitraum4 ,korporationen aller ,art1 ,erbverbrderungen der ,frsten1 ,innungen und ,znfte1 ,stdtebnde1 ,rittervereine1 die schrfste ,entwicklung jedweden ,einzellebens bis zur ,spitze charakterisirt diese ,zeit2 zugleich ein bestndiges ,streben nach unumstlicher ,regelung der innern ,verfassung und ,ordnung ,deutschlands von ,rudolph von ,habsburg an bis zum ,landfrieden ,maximilians4 ,das ,kaiserthum ist zu ,ende2 das ,knigthum1 als die grte ,erbmacht unter den vielen ,erbmchten1 tritt an seine ,stelle4 ,ebenso sinkt die ,hierarchie1 obgleich ,siegerin zu ,ende des vorigen ,zeitraums1 von ihrer sittlichen ,hhe1 und mit ihrer ,verweltlichung zerfllt ihre innere ,gewalt4 ,so verndert sich der ,geist des ,mittelalters2 praktische ,entwicklung1 ,blthe des ,handels und der ,gewerbe macht sich geltend4 ,die deutsche ,oberhoheit ber ,polen1 ,ungarn1 ,italien1 ,burgund1 ,dnemark ist dahin2 dagegen wird das ganze slavische ,deutschland erst jetzt zum deutschen ,lande2 und in dem ,mae1 als die ,reichshoheit schwindet1 wachsen die einzelnen deutschen ,mchte1 ,oestreich insbesondere1 das sich als ,gromacht gegen slavische und trkische ,barbarei im ,osten erhebt1 whrend im ,nordosten der deutsche ,orden die heidnischen ,vlker germanisirt4 ,im ,vereine mit ,deutschland wetteifern die brigen ,staaten ,europa's in wachsender politischer ,ausbildung2 noch aber bleibt ,deutschland die oberleitende ,gromacht1 obwohl sich schon einzelne ,glieder1 wie ,burgund und die ,schweiz1 lostrennen4 ,der ,welthandel liegt in deutschen ,hnden1 die ,seemacht der ,hansa ist die grte in ,europa1 und das ,brgerthum erreicht in der ,menge blhender und mchtiger ,republiken seine hchste ,stufe4 ,man bemerkt im ,allgemeinen eine zunehmende ,schwche nach ,westen1 ein fortschreitendes ,wachsthum nach ,osten4 ,whrend dort die burgundische ,mittelmacht entstand1 whrend ,frankreich den ,kampf gegen das ,papstthum 7sonst ,sache der ,kaiser7 glnzender beendigte1 als es jemals die ,deutschen vermocht1 erhob sich ,bhmen und ,mhren unter den ,luxemburgern zu einer geistigen ,ueberlegenheit1 welche in den ,hussiten dem ganzen ,deutschland widerstehen konnte4 ,seit dem ,churverein zu ,rense war die ,befreiung der ,staatsgewalt von hierarchischen ,anmaungen ausgesprochen4 ,das ,schisma entfremdete die ,gemther dem ,papstthum2 die ,concilien setzten die bischfliche ,macht1 oder wenigstens die der ,kirche1 an die ,stelle der absoluten ,monarchie3 ,hu und ,hieronymus1 obwohl nur aus der ,scholastik hervorgegangen1 und nur in einzelnen ,dogmen widersprechend1 vertraten eine individuelle ,ueberzeugung gegen die bisher unangetastete richterliche ,gewalt der ,kirche4 ,whrend so auf dem ,wege des ,geistes1 und mit ,waffengewalt die ,reformation angebahnt wurde1 bereitete die ,erfindung des ,pulvers und der ,buchdruckerkunst eine neue ,zeit vor4 ,in keiner ,epoche haben die ,deutschen mehr industrielles und materielles ,geschick entfaltet1 als in der zweiten ,hlfte dieses ,zeitraums4 ,es war eine ,richtung des ,volksgeistes1 sehr hnlich derjenigen1 welche unsre ,zeit bezeichnet2 sie erzeugte den ,drang nach einer festen ,gestaltung des ,vaterlandes1 und wie die goldene ,bulle die ,frstenrechte konstituirt hatte1 so sollte die neue ,reichsverfassung ,maximilians ,i4 alle ,staaten mit ,einem ,bande umschlingen4 ,aber es lagen damals 7wie auch heute7 noch tiefere ,elemente in der ,zeit2 die ,reformation kam1 und eine innere ,umwlzung zerstrte die uere ,einheit in dem ,augenblick1 da sie sich nach langem ,harren zu verwirklichen schien4 ,die germanische ,weltordnung war in der dritten ,periode von den ,hunnen1 in der vierten von den ,arabern und ,avaren1 in der fnften von den ,magyaren1 in der sechsten von den ,mongolen bedroht worden2 in der siebenten wurde das byzantinische ,kaiserthum1 der letzte ,rest der antiken ,welt1 von den ,trken vernichtet4 ,von da emancipirte sich ,europa von der drckenden ,sklaverei1 worein rmische und griechische ,kultur und ,sprache des ,mittelalter versenkt hatten4 ,die frhere ,scholastik war von ,aristoteles beherrscht worden2 jetzt1 als fliehende ,byzantiner die ,quellen nach ,italien brachten1 gewhnte man sich1 die ,alten im ,geist und in der ,wahrheit zu verstehen1 und eine herrliche ,blthe der ,wissenschaft und ,kunst bezeichnete in ,deutschland den ,untergang der alten1 den ,anfang einer neuen ,zeit4 ,,viii4 ,die ,reformation1 das heit die ,befreiung der ,christenheit von der ,vormundschaft ppstlicher und kirchlicher ,autoritt1 die ,entfesselung der ,gewissen und ,gedanken auf der einen1 die ,restauration des ,christenthums und die ,reinigung der tiefen kirchlichen ,verderbni auf der andern ,seite war das fnfte groe ,werk des deutschen ,geistes4 ,nicht1 wie es gleichzeitig in ,england1 gewissermaen auch in ,frankreich geschah1 wurde die kirchliche ,verfassung gendert2 ,deutschland hatte den ,beruf1 das ,christenthum der ,form zu entbinden1 und es1 nur auf seine ,quellen gesttzt1 der freien ffentlichen ,meinung zu bergeben4 ,sofort mute das neue ,princip1 wie es der alten ,kirche gegenber trat1 zugleich einen ,kampf ber den dogmatischen ,inhalt des ,urchristenthums erzeugen1 der die ,spaltung zwischen ,lutheranern und ,reformirten hervorrief4 ,whrend ,zwingli dem ,aberglauben den gesunden ,menschenverstand und den ,muth eines redlichen ,mannes1 ,calvin der ,kirche ein geschlossenes ,system entgegensetzte#c1 von dem der ,fanatismus unzertrennlich war1 ging ,luther von einer gemthlichen ,opposition aus1 welche das ,bewutsein der ,vlker 7seiner eignen ,partei sowohl als der katholischen7 verjngte4 ,die ,religion war zu einem uerlichen ,werkdienste herabgesunken1 welcher das innere ,leben bertnchte oder entseelte2 ,luther1 wie einst ,christus gegen die ,phariser1 hob mit der ganzen ,kraft seines ,geistes die ,natur hervor1 ohne deren tiefere ,reinigung alle ,werke1 auch die besten1 nur eitel seien4 ,hierber verdammt1 im innersten ,kerne verwundet1 trennt er sich von der ,kirche1 deren treuester ,jnger er selbst gewesen war2 erbittert ber die ,verworfenheit der ,hierarchie1 gab er die ,quellen des ,christenthums der ,kritik der ,einzelnen preis1 ohne zu ahnen1 wie bald ein ,staat1 der die ,auslegung der ,gesetze der ,willkhr jedes ,brgers berlt1 der ,anarchie anheimfallen msse4 ,jene wahre ,kirche zu grnden1 die in seinem ,sinne lag1 war ihm nicht beschieden1 wohl aber eine ,konfession zu stiften1 in welcher sein glhender ,drang nach ,wahrheit1 ,freiheit und ,mndigkeit sich rastlos fortentwickelte2 und zugleich auf den ,katholicismus rckzuwirken1 in dessen uralten ,institutionen der ,geist des ,glaubens gegenber dem 7protestantischen7 ,geiste der ,forschung sich erhalten mute4 ,es war eine groe ,zeit1 die ,epoche der ,reformation4 ,der ,glanz des ,hauses ,habsburg1 ber romanische und germanische ,lnder1 ber ,europa und ,amerika ausgebreitet1 verklrte noch einmal das sinkende ,kaiserthum4 ,karl ,v41 obwohl unberhrt von den tiefern ,fragen der neueren ,zeit1 spiegelte doch in seiner ,sphre sie ab2 wie sein ,grovater der letzte ,ritter gewesen1 so war er der erste ,ausdruck der absoluten ,frstenmacht1 mit umfassenden ,intentionen4 ,unter ,mnnern1 wie er1 wie ,franz von ,sickingen1 ,ulrich von ,hutten1 ,albrecht ,drer waren1 unter so vielen ,groen war ,luther der grte2 an ,kraft und ,heldenmuth war er allen berlegen2 eine ,zuversicht war ihm eigen1 die sich vermessen konnte1 7wie einst ,jakob nach der ,mythe7 mit ,gott zu ringen2 die deutsche ,sprache endlich verdankt1 was sie ist1 zum grten ,theile seinem ,vorbild1 -- und schon um dieser ,einen ,hinsicht willen sollte sein ,andenken allen ,deutschen gleich heilig sein#d4 ,damals strebte die ,ritterschaft vergebens1 ihre mittelalterliche ,freiheit gegen die neue ,verfassung zu wehren2 eben so vergebens suchten die ,bauern1 ,ansprche durchzusetzen1 die nur langsam zur ,reife gedeihen konnten4 ,die ,reformation1 welche diese beiden ,bewegungen veranlat und genhrt hatte1 strkte zuletzt nur die landesherrliche ,gewalt1 indem sie diese der ppstlichen ,autoritt entzog1 sie mit weltlicher und kirchlicher ,macht1 mit unmittelbarer ,weihe bekleidete und mit eingezogenen ,gtern bereicherte3 jene absolute ,frstengewalt1 welche in steigender ,ausbildung bis zur franzsischen ,revolution ,deutschlands politisches ,leben untergrub4 ,nach ,luthers ,tode begann der ,krieg1 und bald1 von den ,jesuiten geleitet1 die ,gegenreformation4 ,die ganze uere ,geschichte geht fortan aus dem ,kampfe der ,ideen hervor2 und die ,sonne der ,reformation1 die ,sonne ,deutschlands verhllt sich ,ein ,jahrhundert lang in blutrothe ,wolken1 zwei ,jahrhunderte darauf in dstere ,nebel4 ,wie in ,einer ,linie von ,karl ,v4 bis zum dreiigjhrigen ,kriege die ,streitigkeiten sich entwickelten1 wie dieselben ,ursachen am ,anfang des ,zeitraums ,metz1 ,toul und ,verdun1 am ,ende das ,elsa und einen ,theil des ,nordens dem ,reiche entzogen1 wie endlich ,auslnder in ,deutschland geboten1 wie die grten ,talente nur der ,zerstrung des eignen ,vaterlandes gedient1 wie unter den ,schrecken des ,krieges die ,kraft des ,volkes auf ,decennien gebrochen1 wie die blhende ,saat1 die ,luther und ,hutten fr deutsche ,literatur und ,bildung gepflanzt 7bald nach ihnen schon in den ,sophismen der ,schulen verkrppelt71 vollends zertreten wurde1 wie von nun an durch ein ,jahrhundert hindurch die ,muttersprache1 ihrer eigenthmlichen ,kraft entkleidet1 gleich der ,nation selbst1 zur ,sklavin der ,fremden sich erniedrigt1 das ,alles ist hinreichend bekannt4 ,in dieser ,zeit waren die ,einflle der ,trken vielleicht dazu geschickt1 den ,deutschen zu zeigen1 da sie wenigstens alle noch ,christen seien2 ohnedem wre die 7durch den gegenseitigen ,ha7 vergessen worden4 ,es steht sehr nahe1 zu fragen1 warum die ,entwicklung des dogmatischen ,zwiespalts nicht so zerstrend 7denn von jeher waren ,religionszwiste die grlichsten71 sondern so langsam vor sich gegangen4 ,man pflegt ber die ,barbarei eines ,zeitalters zu lachen1 das um die ,bedeutung des ,wrtchens ist ,blut vergieen konnte1 das lnger als ein ,jahrhundert brauchte1 sich verschiedene ,ansichten zuzugestehen4 ,man bedenkt nicht1 da die innern ,ideen1 welche ,katholiken1 ,reformirte und ,protestanten getrennt1 auch heutzutage noch nicht entschieden1 nur ihrer praktischen ,folgen beraubt sind2 da in damaliger ,zeit jede ,partei fr ihre ,existenz in ,wahrheit kmpfte2 da endlich groentheils der ,leichtsinn1 mit dem spterhin die ,vlker die ,religion berhaupt zu betrachten anfingen1 die ,duldung herbeigefhrt4 ,sehr ,vieles1 was uns auf unser ,zeitalter stolz macht1 weil es ihm humanere ,art verliehen hat1 ist nur wieder ,wirkung eines andern ,fehlers2 die ,vorsehung ist oft genthigt1 ,schlimmes mit ,schlimmem zu vertreiben4 ,so hat sie den ,fanatismus durch die ,frivolitt zerstrt2 sie durfte dazu nur die menschliche ,natur gehen lassen2 denn der ,ekel am langen ,kriege1 die ,ermattung von dogmatischen ,subtilitten legten den ,grund zur sptern ,indifferenz4 ,der westphlische ,friede vernichtete die ,reste der kaiserlichen ,macht1 garantirte die stndischen ,rechte1 d4 h4 die landesherrliche ,gewalt2 bemhte sich umsonst1 die ,reichsgerichte erklecklich zu organisiren1 befreite ,holland und die ,schweiz vom nominellen ,verbande1 und stellte das ,reich unter franzsische und schwedische ,protection4 -- ,,ix4 ,allseitige ,durchbildung der innern und uern ,folgen der ,reformation charakterisirt den neunten ,zeitraum4 ,die ,reformation hatte1 obgleich sie den neuen ,konfessionen ,symbole gegeben1 doch dem ,princip nach die ,quellen des ,christenthums der ,kritik anheimgegeben4 ,nachdem also der ,protestantismus unversehrt aus dem ,kampfe hervorgegangen1 mute er ber ,symbol und ,bibel hinausgehen2 in seinen kirchlich-theologischen ,bestandtheilen verknchern und 7wo gemthliche ,restauration versucht wurde7 zur ,sekte werden2 in seinen geistigen aber den ,beruf bernehmen1 gegenber dem alten ,offenbarungsglauben1 vom ,standpunkte der ,vernunft nach ,lsung der hchsten ,wahrheiten zu ringen4 ,die ,reformation hatte ,deutschland innerlich gespalten1 der westphlische ,friede 7hier allein in ganz ,europa7 den ,parteien gleiche ,geltung verliehen4 ,fortan war kein einiges ,deutschland mehr vorhanden2 das groe ,vaterland mute sich selbst absterben1 seine ganze ,lebenskraft in die einzelnen ,glieder sich zurckziehen4 ,unter diesen muten zwei ,staaten an die ,spitze1 der eine des ,protestantismus1 der andere des ,katholicismus treten1 um ,deutschland nach auen zu wahren2 jener sollte den ,norden1 dieser den ,sden an sich fesseln1 ohne doch die ,vielheit der ,territorien aufzuheben1 in welcher die ,brgschaft lag gegen eine ,theilung des ,reiches in zwei ,reiche#e4 ,whrend die ,deutschen tiefer als jedes andere ,volk die innern ,fragen erfaten1 whrend sie1 mitten hindurch zwischen ,aberglauben und leichtfertigem ,zweifel#f1 beharrlich die ,sache der ,wahrheit frderten1 hatte der romanische ,geist1 obwohl in den ueren ,banden der ,kirche1 mit den ,institutionen des ,christenthums1 wie sie durch die ,reformation verworfen waren1 zugleich das ,christenthum selbst verworfen1 und eine ,weltanschauung aufgestellt1 welche fertig wie sie war1 getragen von einer klassischen ,literatur und ,urheberin einer neuen ,bildung1 den ,deutschen vorgeschrittener erscheinen mute1 als ihr eignes tausendfltig zerrissenes1 glanzloses1 barbarisches und mhseliges ,wissen4 ,da unterlag die deutsche ,kraft1 ihrer selbst sich unbewut1 der franzsischen2 einmal als die neue ,aufklrung mit ihrem ganzen ,gefolge eindrang1 das andere ,mal1 als sie in der ,revolution den ,staat nach ihren ,principien gestaltete und halb ,europa bezwang4 ,in dieser ,noth des gesammten ,vaterlandes1 zu einer ,zeit1 da auch in den einzelnen ,staaten die ,willkhr der ,frsten alles politische ,leben untergrub1 flchtete sich der deutsche ,geist in die allmlig aufkeimende ,literatur1 welche1 ,gttliches und ,menschliches umfassend1 offenbarte1 wessen er immer noch fhig sei4 ,gleichzeitig1 und noch gewaltiger1 enthllte das deutsche ,gemth seine ,tiefe und ,hoheit in ungeheuern1 immer neuen ,schpfungen der ,tonkunst4 ,das sind die ,grundzge des ,zeitraums2 wir betrachten ihn nach drei ,abschnitten4 #a4 ,vom westphlischen ,frieden bis auf ,friedrich den ,groen4 ,in der vorigen ,periode hatten ,copernicus1 spter ,keppler1 zwei ,deutsche1 die physische ,anschauung der ,welt tausendjhriger religiser ,vorurtheile entledigt2 zwei ,romanen1 ,descartes und ,spinoza1 indem sie1 mit ,hingabe aller hergebrachten ,begriffe1 sich die ,welt des ,geistes neu zu konstruiren versuchten1 wurden ,stifter der deutschen systematischen ,philosophie1 welche ununterbrochen bis auf unsere ,tage nach ,erkenntni der ,wahrheit gerungen hat1 und deren wechselnde ,systeme 7es gehrt nicht hieher1 sie einzeln zu beleuchten7 eben so viele ,grundsteine eines endlichen1 unumstlichen ,aufbaues sind1 in dessen ,hallen1 statt einzelner ,bevorrechteter1 die ganze ,nation ,raum finden wird4 ,durch alle ,abschnitte zieht sich jene schwere ,arbeit des ,geistes hindurch1 mit einer ,kraft1 einer ,ausdauer1 einer ,piett1 wie sie nur dem ,deutschen eigen ist2 sie geht mit den andern1 in der ,reformation wurzelnden ,bestrebungen1 ,einem ,ziele entgegen#g4 ,im ,uebrigen wird die deutsche ,geschichte bis auf ,friedrich den ,groen nur durch die ,uebel erklrlich1 worin der dreiigjhrige ,krieg1 unberechenbar in seinen ,nachwehen1 das ,vaterland gestrzt hatte4 ,der ,volksgeist war unter soldatischer ,tyrannei erschlafft1 die ,sitten barbarisirt1 die ,gemther im ,aberglauben 7noch blhten die ,hexenprozesse7 und in ,frivolitt verwildert1 empfnglich fr ,despotismus und ,fremdherrschaft1 die ,sprache zertreten und beschmutzt1 die alten ,rechte und ,gerichte1 sonst des ,volkes eigenstes ,gut1 lngst verdrngt oder verwischt1 die landstndischen ,verfassungen zum ,schatten herabgeschwunden4 ,von dem1 was ,groes in seinen ,tiefen ghrte1 konnte dem ,volke kein ,bewutsein bleiben2 franzsischer ,einflu1 franzsische ,sprache1 ,bildung und ,manieren war durch alle das angebahnt1 durch die ,hfe aber zumeist1 deren ,willkhr und ,verdorbenheit eine furchtbare ,hhe erreichten4 ,die ,herrschaft ber die ,gewissen1 eine ,folge der kirchlichen ,spaltung1 hatte die ,frsten an ,allmacht gewhnt2 der vollkommnere ,mechanismus polizirter ,staaten1 ein franzsisches ,werk1 gab sie ihnen thatschlich4 ,es ist ein sprechender ,zug1 da1 je herrlicher ,deutschland selbst geblht1 desto kleiner die ,nachbarstaaten1 je schwcher es gewesen1 desto strker jene sich entwickelt haben4 ,warum muten ,ludwig ,,xi41 ,karl der ,khne zur ,zeit ,friedrichs ,,iii41 warum ,gustav ,adolph und ,richelieu im dreiigjhrigen ,kriege leben1 warum kurz darauf ,ludwig ,,xiv4 regieren8 ,ein inneres ,gesetz der ,wechselwirkung geht durch die europische ,geschichte1 welches zeigt1 da ,europa trotz aller ,verschiedenheit nur ,einen groen1 im ,grundcharakter germanischen ,staat bildet2 die ,schale des ,einen mu sinken1 wenn die des ,andern gestiegen ist4 ,im ,mittelalter1 als die ,vlker noch erzogen wurden wie ,kinder1 durch die ,kirche1 war ,deutschland als ,sitz des ,kaiserthums der bevormundende ,staat2 je mehr die ,vormundschaft erschlaffte1 desto heftiger mute das brige ,europa reagiren1 desto mchtiger die andern ,nationen heranreifen2 das sptere ,schicksal ,deutschlands war die ,rache der ,vlker an einer ,herrschaft1 welche1 obgleich tief innerlich begrndet durch die ,vertretung ,europas gegen die ,hierarchie1 doch im ,grunde vom rmischen ,kaiserthum ererbt war1 einem in der ffentlichen ,meinung nur durch ,tradition1 nicht durch ,einsicht gerechtfertigten ,institute4 ,so oft ,deutschland seiner alten ,rolle sich begab1 so oft mute sie von den ,nachbarn bernommen werden2 so geschah es1 da in dieser ,epoche ,ludwig ,,xiv41 ,karl ,,xii41 ,peter der ,groe1 ,wilhelm ,,iii4 fast zugleich auftauchten4 ,seit dem dreiigjhrigen ,kriege blieb ,deutschland der ,wahlplatz ,europas1 bis auf die neueste ,zeit4 ,es ist klar1 sollte das ,vaterland nicht untergehen1 so mute1 wie wir oben gesagt1 das ,leben in die einzelnen ,glieder zurckweichen4 ,der groe ,churfrst hat damals ,brandenburg zur ersten protestantischen ,macht des ,reiches1 der ,prinz ,eugen ,oestreich zu hherem ueren ,einflu erhoben4 ,aber ,oestreich war mehr und mehr undeutsch1 seine deutschen ,provinzen1 ,bhmen besonders und ,mhren1 durch eine bigotte ,politik umgewandelt und entfremdet worden2 die ,habsburger selbstschtig genug1 um fr ein ,privatinteresse die schnsten ,lnder des ,reiches1 wie ,lothringen1 zu opfern4 ,eine deutsche ,gromacht mute entstehen2 sie zu schaffen1 kam ,friedrich der ,groe4 #b4 ,das ,zeitalter ,friedrich des ,groen4 ,durch die ,freiheit seines ,geistes1 die ,macht seiner ,persnlichkeit1 durch den ,ruhm seiner ,thaten belebte ,friedrich das deutsche ,nationalgefhl mehr1 als es durch ein ,streben nach deutscher ,einheit geschehen konnte1 das ihm1 wie die ,sachen standen1 lcherlich erscheinen mute4 ,nur freilich1 fr jene ,dinge schuldet ihm ,deutschland keinen ,dank2 ,preuens ,erhebung war sein einziges ,ziel2 er hat es unter blutigen ,brgerkriegen erstrebt1 mit rcksichtsloser ,beharrlichkeit verfolgt4 ,gewi ist1 da er1 wenn auch nicht die ,deutschen berhaupt1 doch die ,deutschen seiner ,zeit nicht verstand2 in der ,jugend hielt ihn ,erziehung1 noch mehr sein eigenthmlich pikanter ,geschmack ab1 die noch barbarische ,literatur zu durchschauen1 im ,alter die ,unfhigkeit1 das neu ,erwachte zu wrdigen4 ,sein ,zeitalter ist1 und das durch ihn1 die ,periode der ,aufklrung2 die ,frivolitt des damaligen ,tones hat er zum ,theil1 durch ,begnstigung der franzsischen ,schriftsteller wie durch seine ,art sich zu uern1 veranlat2 franzsische ,weltanschauung dnkte ihm die wahre1 franzsisch war seine ,sprache und ,bildung1 franzsisch selbst seine ,verwaltung in vielen ,stcken4 ,das aber macht ihn zum groen deutschen ,manne1 da er dem todten ,mechanismus des ,staates eine deutsche ,seele einzuhauchen wute1 eine innere ,kraft1 welche noch lange nach ihm seine ,stiftung belebte2 nicht weniger1 da er trotz vieler oberflchlichen ,ansichten mit einem ,ernst und einer ,tiefe nach der ,wahrheit strebte1 die ihn den grten ,philosophen zugesellt4 ,joseph der ,zweite1 bei groen ,talenten ein ,mann von ungehaltenem ,geist und ,gemth1 wollte ,friedrichs ,,ii4 ,grundstze auf den ,staat bertragen4 ,friedrich kannte die ,menschen1 und achtete die ,vorurtheile des ,volks2 jener1 weil ihm beides fehlte1 scheiterte an dem ,widerstand seiner eigenen ,vlker4 ,es bleibt ewig denkwrdig1 da ein deutscher ,kaiser1 ,beherrscher einer unumschrnkten ,monarchie1 zuerst von oben herab ohngefhr dieselben ,reformen und mit hnlichem ,leichtsinn versuchte1 welche noch zu seiner ,zeit die konstituirende ,versammlung in ,frankreich durchsetzte4 ,weniger der ,sinn der ,neuerungen war es1 was den ,widerstand erweckte1 als die ,verflachungssucht1 welche ihnen zu ,grunde lag1 und der ,despotismus1 womit sie durchgesetzt wurden2 die ,priester bten damals doppelte ,gewalt ber das ,volk1 weil sie sich zu ,htern alter ,vorrechte aufwarfen4 ,maria ,theresia hatte den ,bedrfnissen der ,zeit gem reformirt1 ohne doch das patriarchalische ,verhltni des ,herrschers zum ,volke und den alten ,glauben1 worauf ,oestreichs ,macht beruht1 zu erschttern2 ,joseph baute auf moderne ,grundlagen1 wofr nicht nur ,oestreich nicht reif1 sondern die berhaupt als ein fremdes ,gewchs dem deutschen ,geiste widersprechen4 ,er und ,friedrich ,,ii4 lieen sich herab1 mit ,katharina ,,ii4 ,polen zu theilen4 ,es war mehr als ein ,verbrechen1 es war ein ,fehler4 ,von da an geriethen ,oestreich und ,preuen in eine ,abhngigkeit von ,ruland1 welche sichtlich genug in der niedrigen ,art hervorleuchtet1 womit ,friedrich ,,ii4 sowohl als ,joseph um die ,gunst ,katharinas ,,ii4 buhlten4 ,deutschland hatte sich in den vorigen ,epochen1 wenn auch nach ,westen geschwcht1 doch nach ,osten in gleicher ,kraft erhalten2 seit ,peter unmerklich1 sichtlich seit der ,theilung von ,polen1 unterlag es einem ,einflu von ,osten1 dem die ,gromchte wie die kleinern ,frsten immer mehr sich beugten1 der eine doppelte ,ohnmacht des ,reichs begrndete1 und unter dem ,vorwande bestndiger ,hlfeleistung gegen ,westen bis auf unsere ,tage sich gleich furchtbar erhalten hat4 ,die ,grundstze des achtzehnten ,jahrhunderts hatten die liberale ,politik erzeugt1 die sich den ,verrath an ,polen erlauben konnte4 ,whrend auf ,thronen ihnen gehuldigt wurde1 bildete sich aus dem ,herzen ,deutschlands eine ,literatur1 welche die falsche ,aufklrung untergrub1 die wahre siegen machte und ,europa rettete1 indem sie den deutschen ,geist dem franzsischen entgegensetzte1 der sich wie eine ,fluth ber die civilisirte ,welt ergossen hatte4 ,die deutsche ,sprache1 von franzsischen ,vorbildern losgerissen und an englischen gestrkt1 war wieder erwacht1 und das erste ,zeitalter der deutschen ,literatur1 tief und ernst1 nicht so schpferisch1 aber strenger1 wie das zweite1 erstand4 ,lessing zuerst war von der ,vorsehung berufen1 dem deutschen ,volk das lang umnachtete ,bewutsein seines innern ,strebens wiederzugeben2 in der ,kunst und ,poesie1 in der ,philosophie und ,wissenschaft hat er ,neues angeregt2 gleich schonungslos gegen die seichte ,aufklrung seiner ,tage1 wie gegen die erbrmliche ,orthodoxie1 gleich gerecht gegen die groen ,gedanken der rationalistischen ,philosophie1 wie gegen die innern ,wahrheiten des ,christenthums1 hat er sein ganzes ,leben hindurch1 mit khnem1 unbefangenem ,geist1 mit tiefem und unbezwungenem ,gemthe nur die ,eine ,wahrheit vor ,augen gehabt1 deren ,bruchstcke er in der ,philosophie wie in der ,religion erfate1 deren vollendete ,erscheinung er selbst geweissagt hat4 ,lessing ist der ,typus eines deutschen ,protestanten1 im geistigen ,sinne des ,worts2 gleich ,luther1 gehrt er1 nicht nur mittelbar durch die ,literatur1 sondern unmittelbar der ,geschichte an1 weil an ihm vor ,allen die ,wogen der franzsischen ,weltanschauung sich gebrochen haben4 ,eben dagegen1 aber von der ,religion ausgehend1 wie er von der ,philosophie1 wirkten ,herder 7besonders durch eine hhere ,anschauung der ,geschichte7 und1 frher schon1 ,hamann2 whrend ,klopstock einer groen ,poesie die ,bahn brach4 #c4 ,von ,josephs ,,ii4 ,tod bis zur ,befreiung ,deutschlands4 ,es drngt sich in ,epochen franzsischer ,uebergewalt die ,frage auf3 warum1 whrend im ,osten1 gegen slavischen und asiatischen ,andrang zwei groe ,staaten sich gebildet1 der ,westen ,deutschlands den ,franzosen von ,heinrich ,,ii4 an bis ,napoleon nur schwache1 zerstreute1 niemals bedeutende ,gebiete entgegengesetzt habe8 ,scheint es doch1 als habe von ,altersher die ,beschaffenheit der drei geistlichen ,churfrstenthmer 7welche monarchischer ,ausbildung von ,natur unfhig waren7 den ,ursprung eines ,grnzwalles gegen ,frankreich1 wenigstens auf einer ,seite1 unmglich gemacht4 ,die ,vorsehung hat das ,land jenseits des ,rheins zum wunden ,flecke ,deutschlands gemacht1 romanisches und germanisches ,leben werden hier nie aufhren1 ,schritt fr ,schritt sich zu bekmpfen2 whrend sie im ,osten1 um die ,slaven in den ,kreis der europischen ,bildung hereinzuziehen1 mchtige ,vormauern schuf1 berlt sie es im ,westen der ,volkskraft allein1 gegen franzsischen ,andrang ,stand zu halten2 dort haben sich trotz ungeheurer ,fehler1 knstliche ,staatengebude in den grten ,strmen gefristet2 hier zieht jeder ,mangel an ,eintracht1 jeder ,nachla an nationaler ,festigkeit ,verluste nach sich4 ,so bringt es der ,charakter der ,gegenden mit sich1 welche den ,mittelpunkt ,europas bilden4 ,die ,natur1 mit einem ,wort1 wollte zwei ,vlker1 die zur lebhaftesten ,wechselwirkung bestimmt sind1 nicht abschlieen2 die engste ,berhrung der ,germanen und ,romanen ist erforderlich1 um der ,kultur von ,europa den gemeinsamen ,charakter zu geben1 der sie auszeichnet1 eine ,berhrung von der ,art1 da jede geistige ,ueberlegenheit sogleich eine materielle nach sich zieht4 ,deutschland selbst soll entweder durch ,einigkeit bermchtig1 oder durch ,uneinigkeit 7damit wir wissen1 worin unsere ,kraft liegt7 ohnmchtig sein4 99 99 99 99 99 ,die ,revolution berwltigte sonach mit ,leichtigkeit den deutschen ,westen und nderte die ,gestaltung von ,europa1 indem sie die ,idee der politischen ,freiheit ins ,leben rief3 ,europa theilte sich in zwei groe ,lager1 ,deutschland in zwei ,hlften4 ,hervorgegangen aus ,principien1 gegen welche so eben die deutsche ,literatur sich erhoben hatte1 berhrte sie dennoch ,deutschland viel weiter1 als jenen noch gehuldigt wurde4 ,es war die allgemeine ,idee der ,freiheit1 die sociale und sittliche ,emancipation1 nicht die ,theorie der ,volkssouvernett1 womit die geknechteten1 in ,formeln aller ,art gezwngten ,deutschen sich verschwisterten4 ,dieses ,element der ,revolution1 diesen ,lebenshauch zu besiegen1 htte man eine sociale ,idee der ,idee entgegensetzen mssen2 allein die ,deutschen glichen in der ,politik unmndigen ,kindern2 das deutsche ,volk war mit innern ,problemen beschftigt1 deren ,auflsung zu entfernt war1 um staatliche ,konsequenzen daraus zu ziehen2 man staunte und lie ,ereignisse ber sich ergehen1 welche wohlverdient waren1 da die ,selbstsucht der einzelnen ,staaten die hchste ,stufe erstiegen hatte4 99 99 99 99 99 ,was in der ,zeit der ,aufklrung die ,regenten selbst gewollt1 wurde verdchtig1 als das ,volk in ,frankreich sich erhob4 ,ohne den langhergebrachten ,einflu franzsischer ,gesittung in ,deutschland wrden die ,frsten nicht in so hohem ,grad vor der ,nachahmung gebangt haben1 wrde ,deutschland in seiner ,entwicklung nicht aufgehalten worden sein4 ,die ,epoche der konstituirenden ,versammlung wurde von den ,deutschen1 nicht nur im ,allgemeinen1 sondern von bedeutenden ,mnnern1 wie z4 ,b4 ,klopstock1 mit ,entzcken begrt2 auch spter vermochten ,viele von der ,hoffnung nicht abzulassen1 bis der ,konvent ,alle enttuschte4 ,an den ,frchten erkannte man den ,geist1 und die ,aufklrung erhielt den ,todessto4 ,andrerseits gemahnte die neue ,freiheit das ,volk an seine alten ,rechte2 man erinnerte sich1 wie weit die ,allgewalt der ,frsten gediehen sei2 aber erst ,napoleon mute diesen begreiflich machen1 da der ,staat nicht auf ihrer ,willkhr1 sondern auf der ,volkskraft beruhe4 99 99 99 99 99 ,napoleon zeigte den ,deutschen ihre unsgliche ,ohnmacht1 den grten1 wie den kleinsten ,mchten1 da ihre ,macht allein in der ,eintracht liege2 das deutsche ,volk1 wehrlos seit ,jahrhunderten1 machte er wehrhaft1 theils durch die militrische ,organisation des ,rheinbundes1 theils durch die ,nothwendigkeit1 worein er ,preuen und ,oestreich versetzte1 die alte ,landwehr herzustellen4 ,man kann den ,feind nicht besiegen1 ohne ihn zu kennen4 ,das ,volk wute nicht1 wer in ,napoleon zu bekriegen sei3 er war ihm lange nur der ,mann des ,schicksals1 weder freundlich noch feindlich2 die ,frsten waren ihm unterworfen2 erst als die bldesten ,augen sehen konnten1 da es um ,sein oder ,nichtsein sich handle1 erst dann fing man an1 ihn mit ,geist und ,kraft zu bekriegen4 ,ein ,mann1 der eben so sehr ,restaurant als ,revolutionr1 eben so sehr ,protestant als ,katholik war1 der entweder kein oder die verschiedensten ,principien in sich darstellte1 war nthig1 um alle ,parteien1 ,frsten und ,vlker gegen sich zu bewaffnen4 ,also einigte sich ,deutschland nach jahrhundertlanger innerer ,trennung zu dem einzigen ,zwecke3 die ,nationalitt zu retten4 ,wie er erfllt war1 verschwand auch die ,einigkeit2 sie whrte nicht lnger1 als der ,sieg und die ,siegesfreude4 99 99 99 99 99 ,zu derselbigen ,zeit1 da das ,vaterland von dem schwersten ,joche gedrckt war1 das seine ,geschichte kennt1 verherrlichten groe ,dichter und ,schriftsteller den deutschen ,namen4 ,im tiefsten ,elend1 ohne ,zusammenhang mit den vaterlndischen ,krisen1 erhob sich eine ,literatur von weltbrgerlicher1 europischer ,art4 ,sie vor ,allem beweist das ungeheure ,miverhltni zwischen unsrer innern auf der einen1 zwischen der staatlichen ,entwicklung auf der andern ,seite4 ,whrend wir politisch weiter nicht waren1 als so weit1 um den zurckzuweisen1 der uns zu ,nichts auflsen wollte 7nicht weit genug1 um ,etwas zu sein71 umfate unsre ,dichtkunst alle ,elemente der geistigen und politischen ,welt#h4 ,an ,gehalt1 wie an deutscher ,art des ,geistes ,allen berlegen1 ist ,gthe der ,knig der damaligen ,literatur2 aber ein tiefes ,gemth und eine bezaubernde ,hoheit der ,idee haben ,schillern jenen ,platz im ,herzen des ,volkes eingerumt1 wie ihn ,niemand vor ihm und nach ihm besessen hat4 ,das tiefste ,streben1 das dem ,menschen inwohnt1 das den ,deutschen beseligt1 den ,drang nach ,wahrheit hat ,gthe im ,faust1 den hchsten ,zug des ,jahrhunderts1 die ,freiheit1 die ,mutter auch der deutschen ,zukunft1 hat ,schiller im ,marquis ,posa ausgeprgt4 ,ihnen ebenbrtig und gleich1 hat ,jean ,paul das deutsche ,leben nach allen ,seiten1 nach ,natur und ,erziehung1 in politischer und religiser1 socialer und familirer ,beziehung aufgefat1 und 7zum ewigen ,andenken au eine so seltsame ,zeit7 in seinen ,dichtungen abgeschildert#i4 ,mit solchen ,krften vermochte das deutsche ,volk den ,untergang des ,reiches zu berleben4 ,der ,wiener ,kongre stellte es der ,zeit gem wieder her1 indem er ,titel hinwegwarf1 die seit ,jahrhunderten wie zum ,hohne bestanden hatten1 und an die ,stelle des ,reichstages den ,bundestag setzte4 ,eine kleinere ,zahl von ,staaten1 ein gesicherter ,rechtszustand und einige ,garantieen gegen den ,mibrauch der ,souvernett machten das deutsche ,volk glcklicher1 als es zuvor gewesen war4 ,aber die innere ,spaltung1 die uere ,schwche blieb2 ,deutschland wurde bald von ,westen begeistert1 bald von ,osten geleitet1 einmal von seinen ,stnden betrogen1 das andre ,mal von seinen ,frsten bestraft4 ,man erlaube mir1 vorlufig die neueste ,zeit zu berspringen1 sie als vorbereitend zu betrachten auf ein ,kommendes4 ,es liegt in ihr keine besondere ,leistung1 keine selbsteigene ,schpfung 7eine einzige materielle ausgenommen72 aber fnf und zwanzig ,jahre eines glcklichen ,friedens sind hinreichend1 um eine lange1 schwere ,vergangenheit zu verarbeiten1 zu erkennen1 was ,noth thut1 und im ,stillen ,groes zu gebren1 wenn anders ,groes jemals geboren werden soll4 ,kapitel ,,iv4 ,letzte und hchste ,intention der deutschen ,geschichte4 ,das groe ,werk1 wozu die ,reformation den ,ansto gegeben1 worum drei ,jahrhunderte geblutet und gekmpft1 zu vollenden1 ist ,deutschlands ,beruf in der ,gegenwart4 ,die ,reformation hat den ,protestantismus der katholischen ,kirche gegenber gestellt und dadurch ,deutschlands innere ,einheit zerstrt1 indem sie zwei ,tendenzen schuf1 welche1 nach langen ,kriegen gleich berechtigt1 im ,volks- und ,staatsleben sich entgegengesetzt ausprgen muten4 ,von da an entwickelte sich steigend der ,geist der ,forschung1 7der protestantische ,geist7 gegenber dem ,geiste des ,glaubens1 wie er in der katholischen ,kirche sich erhielt4 ,die ganze ,lebenskraft der ,deutschen zog sich nach innen zurck1 whrend sie nach auen von ,ohnmacht zu ,ohnmacht sank4 ,es galt die ,frage1 ob das ,christenthum die ,grundlage der ,weltordnung bleiben solle4 ,diese ,frage ward von den ,franzosen verneint1 auf die ,verneinung eine neue ,weltansicht1 auf diese ein neuer ,staat gebaut4 ,eine ,antwort 7wenn auch eine negative7 ist aber von mchtigerer ,wirkung als keine2 es lag ein geistiger ,vorgang darin1 dem die ,deutschen auf eine ,zeitlang unterlagen4 ,endlich1 nach groen ,drangsalen1 sah man ein1 da jene ,antwort eine falsche war1 da mindestens die neue ,ordnung1 welche darauf gegrndet worden1 nicht die wahre sei4 ,es ist jetzt an den ,deutschen1 zu antworten4 ,andere haben zerstrt2 sie sollen aufbau'n4 ,der ,protestantismus1 wie er unverrckt nach der ,wahrheit gestrebt hat1 mu aus seiner ,mitte ein ,princip erzeugen1 welches die innersten ,fragen des ,geistes und die tiefsten ,probleme der ,zeit zu lsen vermag4 ,dieses ,princip wird die hchste ,sehnsucht der ,menschheit1 die ,sehnsucht nach einer gerechtfertigten ,weltanschauung1 nach einem bewuten ,verhltnisse der ,menschen zu ,gott1 befriedigen4 ,indem es die ,wahrheit findet1 so weit sie zu finden uns beschieden ist1 wird es1 nicht durch leere ,vermittlung1 sondern durch die selbsteigene ,flle seines ,inhalts die ,gegenstze vershnen1 woran in hundert ,gestalten die ,gegenwart sich verzehrt4 ,entsprungen aus dem ,zweifel1 wird es den ,zweifel vernichten2 zurckstrahlend auf die ,dogmen des ,christenthums1 wird es die ,religion verklren1 welche zu ihm sich verhlt1 wie gemthliche ,ahnung zu bewuter ,erkenntni1 wie ,anschauung des ,gefhls zur ,klarheit des ,geistes4 ,und gleichwie aus dem ,christenthum ruhig und naturgem die ,kirche erwachsen ist1 so wird aus ihm friedlich und sicher der ,staat sich entwickeln1 jener wahre ,staat1 nach dessen organischer ,begrndung das ,jahrhundert vergebens gerungen hat2 so zwar1 da ,staat und ,kirche1 weil beide1 beruhend auf gttlichen ,grundlagen1 ,hand in ,hand zu gehen vermgen1 diese aber von jenem in demselben ,mae geleitet werde1 als die ,triebe des ,gemths in der menschlichen ,seele der ,macht des ,geistes sich unterordnen1 ohne doch in ihr aufzugehen4 ,also wird auch der ,protestantismus1 wenn die ,sendung erfllt ist1 um deren ,willen die ,vorsehung ihn ausgeschieden hat1 wieder eins werden mit dem ,katholicismus2 dieser letztere wird erkennen1 da ber dem ,princip1 in dem die ,kirche wurzelt1 ein zweites sich erhebt1 welches allein dem seinigen ,bestand verleihen kann1 da ,philosophie und ,religion1 als die zwei ,spitzen der ,menschenseele1 statt zu kmpfen1 sich ergnzen sollen4 ,nicht anders wird im ,staate vor der wahren ,freiheit die ,revolution eben so sehr zusammenschwinden1 als der ,absolutismus1 jene1 weil nicht in der ,gleichheit1 sondern in organischer ,ueber- und ,unterordnung die ,freiheit besteht1 der letztere1 weil nicht die frstliche ,macht allein1 sondern jede ,macht im ,staate eine ,macht sein wird von ,gottes ,gnaden#aj4 ,alle groe ,intentionen der deutschen ,geschichte1 wie sie in den verschiedenen ,zeitrumen hervorleuchten1 ,reinigung des erstorbenen ,volksgeistes1 ,aufbau einer hheren ,weltordnung1 die ,hegemonie von ,europa1 ewige ,wahrung vor hierarchischer ,herrschaft1 allseitige ,ausbildung des deutschen ,lebens nach innen und auen1 ,begrndung einer unumstlichen ,verfassung1 ,restauration des ,christenthums1 ewige ,freiheit des ,geistes1 wie dauernde ,sicherung gegen freche ,frivolitt -- sie alle finden in dem ,einen ,prinzip ihre hchste ,erfllung4 ,dem deutschen ,volk aber wird es ,eine ,seele verleihen1 ,eine ,seele dem ,volke1 das nur der innern ,einheit bedarf1 um das grte und glcklichste zu sein unter allen ,vlkern4 ,jener geistige ,vorgang1 den die ,deutschen seit den ersten ,zeiten1 den sie noch durch die ,reformation ausgebt1 dessen ,hingabe an franzsische ,aufklrung ihnen ein ,jahrhundert voll ,schmach und ,elend gekostet1 wird ihnen wiedergegeben sein2 unsere ,fehler1 so schrecklich in ,zeiten des ,zwiespalts1 jenes ,eingehen besonders in fremde ,charaktere1 werden uns frdern1 wenn ,ein ,wille die ,nation bewegt1 wenn ,frsten und ,vlker von ,einem ,zuge getrieben sind4 ,das freilich vermag nur ein weltmchtiges ,wort1 ein ,wort voll gttlicher ,kraft und ,gewalt1 entsprungen aus dem tiefsten ,streben des ,volkes und dehalb verstndlich fr ,sinn und ,herzen des ganzen ,volkes4 -- ,das ist der ,trost1 den die deutsche ,geschichte dem deutschen ,bewutsein gibt4 ,ohne das ist jene1 wie dieses1 d1 leer1 hoffnungslos1 ohne ,ziel und ,zweck1 voll ,schmach und ,elend2 mit jenem ,trost herrlich1 gro1 ruhm- und hoffnungsreich1 voll innerer geistiger1 voll von ,keimen auch der uern ,gre4 ,denn fr das hchste ,ziel des menschlichen ,wollens1 fr die ,lsung der uralten ,rthsel1 konnten und muten wohl die hchsten ,opfer1 ,untergang der uern ,hoheit und ,einheit1 ja ,verlust der hchsten ,gter des ,lebens1 die ein ,volk besitzen kann -- um diesen ,preis1 sage ich1 mochten sie gebracht werden4 ,er konnte nicht ,eines ,jahrhunderts ,frucht sein1 noch ist er der ,trost nur ,eines ,jahrhunderts1 sondern1 wie die ,zukunft aller menschlichen ,geschichte1 die ,bildung der ,kirche1 wie des ,staats1 die ,gestaltung der ,erde darin beschlossen liegt1 so mute ,jahrhundertlanger ,kampf vorausgehen4 ,dazu allein sollte der deutsche ,geist1 abgewandt von aller gemeinsamen politischen ,herrlichkeit1 in den verborgenen ,tiefen arbeiten1 sollte er fremde ,literatur1 fremdes ,wissen1 ja fremde ,sitten1 bis zur ,erniedrigung aufnehmen1 sollte er durchdrungen werden von franzsischem1 englischem ,wesen1 ja berhaupt vom europischen1 zubereitet und umgeschmolzen durch kosmopolitische ,einflsse4 ,jetzt wiederum1 wenn das groe ,wort gefunden ist1 wird das ,herz von ,europa1 wie es gelitten und gekmpft hat fr alle europischen ,vlker1 die ,flle seines ,segens ausstrmen ber ganz ,europa4 ,solch eine ,zuversicht ist freilich den ,einen ein ,aergerni1 den ,andern eine ,thorheit4 ,wie kann ein ,wort so groe ,dinge thun8 ,wie kann ein ,princip in so vielseitiger1 bewegter ,zeit entstehen1 wie kann es das ,entgegengesetzte einen1 das tausendfache ,leben durchdringen8 ,so fragen sie1 und antwortet man ihnen3 ,was war das ,christenthum anders als ein ,princip1 was der ,muhamedanismus als ein ,princip1 was die ,reformation anders als ein ,princip1 so wissen sie die und jenes zu erwiedern3 da diese ,zeiten vorber seien1 da die jetzige ,zeit sich von selbst 7wie1 ist nicht abzusehen7 helfen werde1 da das deutsche ,volk1 ohne zum ,ziel zu kommen1 in ,ewigkeit fort philosophiren1 da es brigens eine achtbare ,stelle unter den ,nationen einnehmen werde1 freilich entfernt von aller ,superioritt1 welche ja allem ,gleichgewicht widersprche1 da leider wohl unsere ,zwietracht niemals ganz erlschen werde1 um so weniger aber1 als ein neues ,princip als neuer ,zankapfel auftauchen wrde1 da brigens dergleichen sanguinische ,trstungen dazu allein tauglich seien1 die ,deutschen in ihrer angebornen ,ideologie1 d4 h4 in ihrer verderblichen ,unkenntni des reellen ,lebens zu bestrken4 ,wenn diese ,leute eines ,trostes bedrfen 7und wie ,viele gibt es nicht1 die eine so aufgeklrte ,zeit1 wie die unsrige1 fr gesund halten an ,leib und ,geist671 so finden sie ,trost genug in der ,hoffnung1 da das ,christenthum von ,tag zu ,tag gereinigter1 der ,glaube und die ,erkenntni von ,tag zu ,tag vernnftiger werden wird1 oder wohl auch1 da der ,zeitgeist nach und nach die ,religion entbehrlich machen kann1 indem er die reine ,vernunft 7ohne allen ,inhalt7 an ihre ,stelle setzt3 ein ,resultat1 das durch die vereinigten ,fortschritte der europischen ,vlker von selbst erreicht wird1 ohne da es hiezu des deutschen ,geistes oder eines deutschen ,princips insbesondere bedarf4 ,was aber die ,politik und die socialen ,verhltnisse betrifft1 so halten sie ,deutschland berufen1 franzsische und englische ,elemente1 freilich in ihrer eigenen ,weise zu verarbeiten1 um allmhlig zu politischer ,mndigkeit zu gelangen4 ,ich glaube aber1 es gibt noch ,manche1 wollte ,gott1 ,viele1 die sowohl die ,gebrechen der ,zeit1 als den ,beruf ,deutschlands in hherem ,lichte betrachten1 denen die ,zukunft bang und schwer auf dem ,herzen liegt1 und deren ,seele bewut oder ahnend auf einen ,lichtstrahl des ,geistes harrt1 der von ,deutschland aus die dstern ,wolken der ,zeit durchbrechen soll4 ,solchen dnkt es kein ,phantom1 da der ,kampf des ,christenthums mit der ,philosophie1 wie er in ,religion und ,wissenschaft1 in ,staat und ,kirche seit ,jahrhunderten gekmpft wird1 der ,kampf der alten ,weltordnung mit einer neuen ist1 da ,deutschland allein ihn auszukmpfen vermag1 da ,deutschland1 wie auch der ,ausgang sein mge1 der ,mittelpunkt der ,weltordnung bleiben mu4 ,kein ,ausgang aber ist denkbar ohne ein inhaltsschweres ,princip1 kein ,princip ohne die ungeheuerste ,vorarbeit des ganzen ,volksgeistes1 wie sie in der deutschen ,geschichte vorliegt seit den ,tagen der ,reformation4 ,warum nun hat im ,gefolge dieser ,einen ,tendenz unser ,charakter sich also umgewandelt8 ,der ,deutsche ist gleich einem ,manne1 der alle ,kraft seines ,willens1 jeden ,trieb seines ,geistes einem verborgenen ,zwecke zukehrt2 alles ,andere wird beseitigt1 hintangesetzt1 vergessen2 geknechtet1 gefesselt erscheint sein ganzes ,thun und abgestorben die ,flle seiner ,kraft3 pltzlich erhebt er sich1 erlset vom langen ,geistesdruck1 und der entfesselte ,wille bricht sich hundertfltige ,bahn4 ,und noch ist ,eines nicht zu vergessen3 eines jeden ,volkes ,charakter1 wenn auch unwandelbar begrndet in der ,natur1 ndert sich nach der ,entwicklung der ,zeiten1 der deutsche insbesondere1 weil er vor allen die ,entwicklung in sich darstellt4 ,wie nun ,thatkraft und ,wille im ,mittelalter1 so herrscht ,geist und ,verstand in der neuen ,zeit vor2 dasselbe ,volk1 das damals geherrscht mit physischer ,uebermacht1 soll in unsern ,tagen herrschen mit geistiger4 ,nur bis jetzt ist weder die ,thatkraft in richtigem ,verhltnisse zum ,geiste1 weil gebannt und unterdrckt1 noch der ,geist selbst frei und ledig1 vielmehr vermischt mit andern fremden ,geistern und beladen mit ,massen von ,stckwerk1 freilich nur1 um ganz und gar durchdrungen zu werden vom allgemeinen ,geiste4 ,und warum ist an der ganzen ,entfaltung europischer ,gre nach auen hin ,deutschland theilnahmlos geblieben8 ,es mag ein ,volk1 das innerlich leidet1 nach auen getrieben werden1 das deutsche ,volk war nach auen beengt1 nach innen gestachelt4 ,die ,entdeckung von ,amerika hatte die ,bahn des ,welthandels verndert2 der deutsche ,handel1 die deutsche ,seemacht1 ber alle ,meere noch ausgebreitet zu ,karls ,v4 ,zeit1 gingen zu ,grabe4 ,die ,ungunst des ,geschicks zu ersetzen1 vermochte nur eine ungemeine materielle ,anstrengung2 nicht einmal ,venedig konnte es1 wie vielweniger das in kirchliche ,fragen verlorne ,deutschland6 ,zu seiner ,aufgabe bedurfte ,deutschland nur der allseitigsten ,berhrung mit der europischen ,civilisation1 nicht eines ,ausgehens ber andere ,welttheile1 wodurch die innere ,kraft nur zersplittert werden konnte4 ,ueberdie aber ist die deutsche ,natur vorwiegend kontinental1 ans ,land1 an den ,ackerbau gebunden4 ,nicht als ob berhaupt maritimes ,geschick den ,deutschen mangelte2 hievon hat die ,hansa das volle ,gegentheil gelehrt und lehren es noch ihre ,ueberbleibsel2 nicht als ob auerhalb ,europa keine ,geltung den ,deutschen beschieden sein sollte3 sind ja doch in ,nordamerika sichtlich1 unmerkbar in andern ,reichen schon mchtige ,keime gelegt3 aber zunchst und vor ,allem ist es ,deutschlands ,beruf1 ordnend und richtend in ,mitten ,europas zu stehen2 hiedurch zugleich in die andern ,weltgeschicke einzugreifen4 ,warum endlich ,frankreich1 warum ,england in der politischen ,entwicklung uns so mchtig vorangeeilt8 ,der romanische ,geist1 oberflchlicher als der deutsche1 aber eben dehalb schneller und gewandter1 verwandelt mit eigenthmlicher ,leichtigkeit innere ,vorgnge in uere1 und indem er geistige ,fragen auf die ,spitze treibt1 ergreift er im ,fluge die praktischen ,pointen1 und zieht er die socialen ,konsequenzen4 ,wie es demnach im germanischen ,wesen liegt1 auf der ,grundlage1 die es gelegt1 unermdlich behutsam weiter zu bauen1 bis das ,werk zur innern und uern ,vollendung gediehen1 so ist es der romanische ,beruf1 den uern ,ansto mit ,macht zu geben1 und durch bestndige ,experimentation das groe ,werk zu beschleunigen4 ,fichte1 in den ,reden an die deutsche ,nation1 hat die in seiner ganzen historischen ,bedeutung auseinander gesetzt4 ,noch leichter ist zu sehen1 wie in ,england die germanische ,natur zu einer vollendeten politischen ,harmonie heranreifen konnte4 ,dort war die ,reformation anfangs eine ,frage der kirchlichen ,verfassung2 spter erzeugte der ,calvinismus1 der1 wie oben gesagt1 eben durch seine ,abgeschlossenheit eine ,anwendung auf staatliche ,verhltnisse am schnellsten hervorrufen mute1 einen republikanischen ,ausbruch1 der ganz verschieden von der franzsischen ,revolution1 nur aus einer bertrieben religisen ,anschauung hervorging4 ,selbst der ,deismus des achtzehnten ,jahrhunderts vermochte den praktischen ,sinn der ,nation nicht innerlich zu zersplittern2 es blieb ihr jene religise ,grundlage1 worauf die ,gesundheit ,alt-,englands beruht4 ,die ,englnder sind geneigt zu metaphysischen ,diskussionen1 aber ohne die ,tiefe des ,geistes1 welche dem ,deutschen jede philosophische ,frage zur ,lebensfrage umgestaltet4 ,wre nun unsere ,anschauung deutscher ,geschichte die wahre -- was soll uns ein ,princip fr den ,augenblick8 ,was soll es uns fr ,nationalmacht1 fr staatlichen ,fortschritt1 fr die ,gefahren einer ,krise8 ,denn kein ,princip hat noch anders gewirkt1 als im ,verlauf von ,jahrzehnden1 ja ,jahrhunderten1 und eh' es nicht allmhlig von oben nach unten die ,massen durchdringt1 wie soll es zum ,heile gereichen8 ,ich antworte nur so viel3 einig1 mchtig und stark vermag nur dann eine ,nation zu sein1 wenn ihr ,bewutsein auf einer gemeinsamen ,grundlage beruht1 wenn ,etwas vorhanden ist1 worin alle ,geister1 auch die niedrigsten1 sich begegnen4 ,im ,mittelalter1 whrend ,guelfen und ,ghibellinen die ,einigkeit zerstrten1 war ,deutschland1 trotz zahlloser ,parteiungen1 gro und mchtig1 weil der ,glaube des ,volks nur in ,einem ,grunde wurzelte1 in der ,religion4 ,wie anders heutzutage1 da zwischen religisen und philosophischen1 zwischen katholischen und protestantischen1 liberalen und konservativen ,tendenzen das deutsche ,volk unheilbarer zersplittert ist1 als irgend ein anderes in ,europa4 ,da hilft es nicht 7wie man wohl mchte71 deutsch zu sein1 was man auch immer sonst sei3 deutsch sein1 heit eben zwietrchtig sein1 wenn der ,eine dieses1 der ,zweite jenes1 der ,dritte noch anderes nothwendig und heilsam erachtet frs ,eine ,vaterland4 ,lasset eine ,macht geboren werden1 welche die ,gebildeten um sich sammelt von aller ,art und ,farbe1 in welcher der ,glaube des ,einen1 die ,wnsche des ,andern sich einigen1 wie tausend ,strahlen in ,einem ,lichte1 lasset es eine deutsche ,macht sein1 -- und sie wird in ,noth und ,gefahr uns vorangehen1 gleich der ,wolkensule in der ,wste1 sie wird den ,einen ,gott uns wiedergeben1 den wir verlassen haben ber den vielen ,gttern1 und mit ihm die ,kraft1 alle ,zwietracht1 so viel auch noch brig bleiben mge1 hintanzusetzen1 wo es dem ,vaterlande gilt4 ,diese ,macht1 sie kann nur eine geistige sein1 nur von solcher ,art1 wie sie oben beschrieben worden ist4 ,in diesem ,lichte stellt auch die neueste ,zeit sich uns dar4 ,was sie vorbereitend gewirkt hat fr das groe ,ziel1 welche materielle ,grundlage sie gelegt1 welche geistige ,keime sie genhrt hat1 soll in kurzer ,uebersicht betrachtet werden4 ,kapitel ,v4 ,die neueste ,zeit4 ,es ist wahr 7und es soll damit von all den ,wunden1 woran trotz dem ,deutschland leidet1 keine verdeckt werden73 eine ,wiedergeburt ist mit der ,konstituirung des ,bundes eingetreten1 nicht in ,anbetracht der ,napoleonischen ,zeit 7denn ich gehre1 wie gesagt1 nicht zu denen1 die in der ,emancipation eines ,volkes von ,gewaltherrschaft mehr als das ,nothwendigste sehen71 sondern im ,vergleiche mit dem siebzehnten und achtzehnten ,jahrhundert4 ,eine ,wiedergeburt2 denn das alte rmische ,reich ist nicht mehr4 ,es war uns so tief ans ,herz gewachsen1 da wir's heute noch htten1 wr's nicht von ,fremden zerstrt2 es wiegt uns fort und fort in die alten ,trume1 es zog uns mit sen ,banden in's ,mittelalter zurck1 whrend rings um uns die neue ,zeit hereinschlug4 ,jetzt1 nachdem es gefallen1 liegt unser ganzes ,leben in der ,zukunft2 die ,augen sind geffnet und blicken nach einem neuen ,reiche deutscher ,nation1 nach einem heiligen ,reiche des ,geistes4 ,und auch nach auen ist es 7obwohl wir nichts weniger sind als das1 was wir sein sollten71 doch anders geworden4 ,frher waren wir der ,vlker ,spott und den ,hunden gleich2 jetzt eine ,nation von anstndiger ,art1 die man1 obwohl sie nicht ,stimme hat in den europischen ,sachen1 doch zu verletzen nicht wagt1 und vor welcher eine geheime ,scheu den ,vlkern inwohnt4 ,besser ein ,staatenverband mit wenigstens innerem ,zusammenhang1 als ein ,reich mit zahllosen ,territorien4 ,frher hielt man sich stark1 mchtig1 unbezwinglich1 vom ,schein der ,einheit geblendet2 heute weckt das ,gefhl der ,getrenntheit die ,sehnsucht nach innerer ,einheit -- und die ist1 wir mgen nach auen so oder so gestellt sein1 der ,grund aller ,gre4 ,es lag aber jene ,trennung im ,plane der ,vorsehung1 und die sind ,thoren1 welche in dem unser ,unglck sehen1 was uns zum ,besten gereicht4 ,nmlich1 wie von ,alters her der deutsche ,geist aller ,centralisation abgeneigt1 wie er durch alle ,zeiten in einzelne ,stmme gespalten war1 so konnt' er die hchste ,ausbildung nur in der schrfsten ,individualisirung seiner ,glieder finden2 denn je krftiger diese gedeihen1 desto mehr mu der ganze ,leib erstarken4 ,dazu war nun zweierlei vonnthen3 einmal1 da nicht die ,spaltung also geschehe1 da die einzelnen ,urstmme sich von einander sonderten und am ,ende gar zu getrennten ,vlkern heranwuchsen2 andrerseits1 da die gemischten ,provinzen1 in denen das deutsche ,blut mit fremdem 7keltischem oder slavischem7 versetzt ist1 durch und durch germanisirt wurden4 ,zu diesem doppelten ,zweck bildete sich die ,landeshoheit nicht organisch1 sondern scheinbar zufllig aus2 hierzu wurden die ,urstmme 7die ,franken1 ,sachsen1 ,schwaben1 ,thringer7 zersplittert1 als in denen der deutsche ,charakter niemals untergehen konnte2 hiezu die keltischen und slavischen ,stmme in grere ,reiche 7,oestreich und ,preuen7 vereinigt4 ,auf so wundersamen ,wege wute die ,vorsehung1 trotz allem ,elend1 das ,deutschland betroffen1 die einzelnen ,glieder zu strken1 so doch1 da die ,einheit des ,ganzen eher wachsen1 als abnehmen mute4 ,das ist es1 was seit dem ,sturze der ,kaisermacht1 seit dem ,verfall der politischen ,einheit der ,geist der deutschen ,geschichte anstrebt4 ,also muten einerseits verschiedene ,staaten1 als eben so viele ,kinder des ,einen germanischen ,volks sich heranbilden1 andrerseits die alten ,urstmme dergestalt in jene ,staaten zerstreut1 scheinbar zerrissen werden1 da keiner jemals als eigenes ,volk sich zu fassen vermochte4 ,welch ein ordnender1 tiefer ,sinn liegt in dem bunten ,gewrfel von ,tausch1 ,entschdigung und ,arrondissement1 aus dem im ,wiener ,kongresse die deutschen ,bundesstaaten sich konstituirten2 welch eine leitende ,hand in den selbstschtigen ,entwrfen1 die das ,partikularinteresse dem einzelnen ,staat gebot4 ,was damals unorganisches ,spiel des ,zufalls scheinen konnte1 ist heutzutage ,brgschaft der ,einheit1 ,merkmal der unauslschlichen deutschen ,nationalitt4 ,wie1 wenn im ,laufe der ,territorialbildungen ein schwbisches1 schsisches1 frnkisches1 rheinisches1 hessisches ,reich sich gebildet1 wenn aus der ,wiener ,kongreakte etliche zehn ,staaten1 als eben so viele ,urstcke des deutschen ,charakters hervorgegangen wren8 ,und doch ist ,zusammenfassung der ,stmme von ,vielen gewnscht1 ,verschmelzung aller kleinern ,territorien zu ,mchten zweiten ,ranges von ,manchen besser erachtet worden1 als die ,coalition der grten mit den winzigsten ,territorien4 ,die ,vorsehung1 die auch nach dem ,erlschen nomineller ,einheit auf die innere ,erhaltung deutschen ,volksthums bedacht war1 hat besser gesorgt4 ,sie hat die ,franken nach ,baiern und ,hessen1 die ,schwaben nach ,baiern1 ,wrtemberg und ,baden1 die ,rheinlnder nach ,preuen und ,baiern1 die ,sachsen unter hannversches und preuisches ,regiment geworfen1 die ,hessen1 die ,sachsen1 die ,thringer mannigfach zersplittert1 berhaupt eine ,mischung hervorgerufen1 der jeder ,organismus zu fehlen scheint4 ,denn1 ,art lt nicht von ,art1 ,stamm nicht von ,stamm1 und indem kein ,partikulargeist sich allein entwickeln kann1 alle sich reiben mssen1 ist auf tausend ,wegen der feinsten innern ,berhrung die deutsche ,einheit gesichert4 ,oestreich1 das abgeschlossene1 zurckgezogene1 der mchtigste und doch undeutscheste aller deutschen ,staaten1 liefert hiefr den klarsten ,beleg4 ,weil es den streichischen1 den bhmischen1 den mhrischen ,stamm1 alle unzerstckelt1 ohne ,vermischung mit den andern deutschen ,stmmen1 in organischer ,ganzheit beherrscht -- ebendehalb ist der deutsche ,charakter hier mehr1 als irgendwo dem ,partikulargeist des ,staats gewichen4 ,von nicht minderer ,bedeutung ist die ,menge der souvernen ,herzogthmer und ,frstenthmer2 sie sind zu klein1 um ,staaten auch nur dritten ,ranges zu bilden1 und das zum ,zeichen1 da ihre1 wie aller ,einzelnen ,geltung nicht auf der individuellen ,macht1 sondern allein auf dem gesammten ,vaterlande beruht4 ,wenn die beschriebene ,verfassung1 wenn die ,erinnerung an die unzhligen ,drangsale1 welche seit ,jahrhunderten1 zuletzt unter ,napoleon durch ,uneinigkeit das ,vaterland getroffen1 wenn die ,erhebung des ,volksgeistes in den ,freiheitskriegen1 wenn die ungeheuern ,erfahrungen1 die seitdem in politischer und socialer ,beziehung ,europa gemacht -- wenn alles das den ,deutschen keinen ,drang nach ,einigkeit einzuflen vermag1 so sind sie eines ,nationalgefhls berhaupt nicht und niemals fhig4 ,in der ,that hat sich der ,sinn fr ,nationalehre -- mit ,zuversicht kann es gesagt werden -- seit #ahae steigend gehoben4 ,vordem waren die ,deutschen in ,allem1 was hieher gehrt1 ein lcherliches ,geschlecht1 voll kleinlicher ,lokalinteressen einerseits1 andererseits kosmopolitische ,thoren2 in jenem ,falle zu engherzig1 in diesem zu weitherzig1 dem ,vaterlande zu dienen4 ,jetzt will man ein unantastbares1 mchtiges ,deutschland2 man wehrt sich gegen auslndische ,anmaung1 man spricht und predigt1 man denkt und fhlt sich deutsch4 ,aber die sind im ,irrthum1 welche hierin eine ,brgschaft fr kommende ,gefahr1 eine ,sicherheit gegen das ,schicksal zu finden vermeinen4 ,der ,trieb eines ,volks1 sich in seiner ,ganzheit zu wahren1 sich fremden ,einflssen gegenber zu stellen1 ist der erste1 den es auf die ,welt bringt2 er gleicht dem ,instinkt der ,erhaltung1 den die ,natur jedem ihrer ,geschpfe mit der ,geburt verleiht4 ,dieser ,patriotismus1 der einzige1 den ,deutschland zur ,zeit noch besitzt1 dieser negative ,wille 7welcher ,nichts weiter erzielt1 als was die ,scham unumgnglich erfordert71 er reichet nicht hin1 um zu retten im ,augenblick der ,probe1 um das zu bewirken1 was des ,vaterlandes wrdig ist4 ,dazu gehrt ein volles ,bewutsein1 eine gesttigte ,tendenz des ,nationalwillens4 99 99 99 99 99 ,letztere zu finden1 einen ,inhalt sich anzueignen1 hat der deutsche ,patriotismus seit fnf und zwanzig ,jahren gestrebt4 ,so sehr fehlte der ,stoff1 da man ins ,mittelalter1 wie berhaupt in andre ,kulturepochen zurckzugehen1 seine ,herrlichkeit zurckzuersehnen1 seine ,organismen anzuempfehlen1 getrieben war4 ,hchst verdienstlich war es1 dem lange verkannten ,mittelalter die ,gerechtigkeit zu geben1 die ihm eine erbrmliche ,zeit verweigert hatte4 ,die dritte ,periode der deutschen ,literatur ist durch diese ,tendenz charakterisirt2 ,tieck1 ,novalis1 ,friedrich ,schlegel haben in diesem ,sinne1 besonders aber hat fr das ,verstndni1 nicht nur des ,mittelalters1 sondern der ltesten1 wie der neuesten ,kultur1 ,august ,wilhelm ,schlegel gewirkt4 ,noch ausgesprochener versuchten ,joseph ,grres und ,e4 ,m4 ,arndt1 jener als ,katholik1 dieser als ,protestant1 beide hochverdient in den ,tagen der ,befreiungskriege1 durch ,restauration der alten ,grundlagen des ,volks- und ,staatslebens1 die ,zeit mit neuem ,geiste zu beseelen4 ,aber frommt es auch1 frischen ,most in alte ,schluche zu fassen1 das neue ,kleid mit alten ,lappen zu flicken8 99 99 99 99 99 ,wie vergeblich es sei1 aus der ,vergangenheit sich ,leben erholen zu wollen fr die ,gegenwart1 das hat die ,juliusrevolution gezeigt4 ,dasselbe ,deutschland1 dessen ,jugend eben erst als ,opfer der ,deutschthmlerei gefallen war1 jauchzte jetzt dem franzsischen ,liberalismus zu und gab sich so lange dem ,schwindel hin1 bis die ,zuchtruthe die ,meisten zur ,besinnung brachte4 ,spter war die ,juliusmonarchie dienlich1 den revolutionren ,principien in der ffentlichen ,meinung denselben ,sto zu geben1 den schon lngst die ,aufklrung erhalten hatte2 die erste franzsische ,revolution konnte durch die ,uebel befleckt erscheinen1 womit der ,eintritt groer ,dinge in die ,welt begleitet ist2 die zweite offenbarte die ,unfhigkeit des ,princips selbst1 die ,freiheit 7zum wenigsten eine germanische ,freiheit7 zu schaffen4 ,der lange ,friede1 wie er durch den ,rckblick auf die ,vergangenheit1 durch ,aneignung zahlloser ,stoffe1 durch das ,studium dessen1 was ringsumher geschah1 unendlich belehrte1 mute zugleich durch ,erffnung eines groen ,spielraums fr ,wissenschaft und ,kunst1 fr ,handel und ,industrie1 fr religise und principielle ,kmpfe die ,geister in tausendfltiger ,art auf und ab reiben4 ,zu keiner ,zeit ist ber die geistigen und materiellen ,interessen der ,menschheit1 ber die grten und kleinsten ,dinge 7wichtigen und unwichtigen ,inhalts7 mehr gedacht1 gesprochen1 gestritten worden1 als in den letzten ,dekaden2 und das nicht nur von ,einzelnen ,begabten 7die grte ,zeit deutscher ,literatur war bereits erloschen71 sondern von der ,masse der ,nation4 ,deutschland seit #ahae1 noch mehr seit #ahcj1 gleicht in dem ,wogen seiner ,gedanken einem unruhigen ,meere1 mit zahllosen ,blasen bedeckt1 die so schnell verschwinden1 als sie sich auf der ,oberflche gezeigt2 -- in der ,tiefe aber kocht und ghrt es1 und jenes flchtige ,spiel1 das allein dem betrachtenden ,auge offen liegt1 ist nur das ,wahrzeichen eines geheimnivollen ,waltens4 ,so ist seit dem ,verfall der romantischen ,periode1 die neueste ,literatur3 ein buntscheckiges1 tausendfltiges1 verworrenes ,getriebe1 zahllos wie ,sand am ,meer1 und im ,einzelnen 7mit einigen ,ausnahmen7 ohne dauernden ,werth1 flchtig auftauchend und schwindend1 aber von tiefer ,bedeutung1 als das ,organ des allseitigen ,geisteslebens1 worin die ganze ,nation von den hchsten zu den niedrigsten ,stnden sich versenkt hat4 ,neben dem ,allem hat sich1 die ,masse des ,volks geistig und leiblich an sich ziehend1 die ,industrie erhoben4 ,ihr ,zweck ist1 abgesehen von ihrer ,wirkung auf materielle ,wohlfahrt1 ein doppelter3 ,alle die groen ,erfindungen der ,zeit1 ,eisenbahnen1 ,dampfschifffahrt u4 s4 f4 sind erstlich bestimmt1 durch unermeliche ,erweiterung des ,verkehrs die nationale ,einheit zu frdern4 ,man kann frchten1 da im ,laufe der ,zeit 7wenn ganz ,europa von einem groen ,netze berzogen sein wird7 dieser ,zweck sich verlieren mge1 denn der ungemeine internationale ,verkehr scheint die kosmopolitische ,sucht eher steigern1 als mildern zu wollen1 aber diese ,zeit1 ,gott sei ,dank1 ist noch fern und mittlerweile knnen wir lernen2 ,erfahrung wird das ,ihrige thun1 uns zu ,patrioten zu machen4 ,sodann 7und das will noch mehr sagen7 ist die materielle ,bewegung der ,zeit die ,unterlage einer kommenden geistigen2 hierin liegt ihr tiefstes ,gewicht4 ,einstweilen 7ehe noch zu ,tage getreten ist1 worauf das ganze ,leben hinarbeitet7 nimmt die ,masse das ,mittel fr den ,zweck1 strzt sich mit ,sinn und ,herz in die ,industrie1 und vergit die hheren ,gter ber der rastlosen ,jagd nach den irdischen4 ,dieser ,irrthum wird so schnell und allgemein schwinden1 als er eingedrungen ist4 -- ,den mchtigsten ,hebel endlich fr deutsche ,einheit bildet der deutsche ,zollverein1 binnen eines ,vierteljahrhunderts ein preiswrdiges ,werk der deutschen ,frsten4 ,seine ,macht liegt nicht nur in den ,wirkungen1 die er zunchst hervorbringt1 sondern in den ,konsequenzen1 worauf er langsam aber sicher hinfhrt1 in dem ideellen ,band1 womit er mehr und mehr die ,nation umschlingt4 ,es ist trostreich zu wissen1 da ,ein ,band deutscher ,einheit bestehe1 trostreich auch fr die1 welche von ,handel und ,wandel1 ,zoll und ,mnze ,nichts verstehen2 genug1 da ein groer ,schritt zur uern1 hiermit auch zur innern ,einheit geschehen ist4 ,die ,staaten1 die sich ausgeschlossen1 haben ihren ,schwerpunkt 7wie ,oestreich7 auerhalb ,deutschlands1 oder sie sind 7wie ,meklenburg7 hinter dem allgemeinen ,fortschritt der ,nation zurckgeblieben1 oder endlich sie leiden 7wie ,hannover7 an hergebrachtem ,partikulargeist des ,regiments4 ,noch schwerer1 als die materiellen1 werden die ideellen ,folgen der ,ausschlieung auf ihnen lasten4 ,whrend der ,zollverein und die ,vertheilung der ,vlkerschaften auf die innere ,einheit1 whrend die materiellen und geistigen ,bestrebungen auf das ,ziel hinarbeiten1 dessen ,zukunft die ,deutschen einig finden soll1 enthllt das deutsche ,staatsleben tagtglich eine ,unfhigkeit der ,nation1 welche beweist1 da sie von ,grund aus umgewandelt und wiedergeboren1 da die ganze ,natur durch ein gttliches ,feuer elektrisirt werden mu1 um ,gedeihliches zu ,tage zu frdern4 ,ohne davon zu sprechen1 wie eine wahre ,verfassung nur aus der ,wahrheit selbst 7nicht aus entlehnten ,stcken franzsischer und englischer ,weisheit7 entsprieen1 wie sie nur die ,frucht eines deutschen ,princips sein kann1 aus dem allmhlig der ,staat sich entwickelt3 so ist1 was die konstitutionelle ,wirksamkeit betrifft1 kaum zu entscheiden1 ob den ,regierungen oder ob den ,stnden in ,mikennung ihres ,berufs1 in ,halbheit des ,wollens und ,thuns der ,vorzug gebhre4 ,so unfhig jene sind1 gesunde ,opposition von unreinen ,tendenzen zu sichten1 berhaupt nur eine edle und mnnliche ,sprache zu hren1 so untchtig zeigen sich diese fast berall1 wo es gilt1 statt unntzen ,geschwtzes und liberaler ,phrasen1 mit heiligem ,ernste1 die wahren ,interessen zu vertreten1 sie zur rechten ,zeit mit ,entschiedenheit zu behaupten4 ,gewi1 es ist eben so unertrglich1 ,minister in den deutschen ,kammern zu hren1 welche die innere ,geltung der ,propositionen mit dem ,wunsche ihres ,herrn motiviren1 als ,deputirte zu sehen1 deren einiges ,verdienst darin besteht1 mit klingenden ,worten nach ,popularitt zu haschen1 und an leicht gewonnenem ,mrtyrerruhm die eigene ,eitelkeit zu weiden4 ,und selbst da1 wo die ,opposition 7wie in ,hannover7 von gediegenem ,willen beseelt1 wo sie von bewuten ,grundstzen geleitet wird1 auch da fehlt geschlossene ,einigkeit und jene sichere ,taktik der ,maregeln1 wodurch allein auf gesetzlichem ,wege der ,sieg zu erringen ist4 ,wiederum auch da1 wo 7wie in ,preuen7 ein hherer ,wille des ,frsten dem ,volke entgegenkommt1 vermag man nicht1 die ,zeit zu beherrschen1 neues ,leben ihr einzuflen1 an den ,spitzen sie muthig zu ergreifen2 nur langsam ihr nachzugehen1 hie und da zu versuchen1 da und dort zu restauriren1 am ,ende ,nichts zu gewinnen4 ,es ist aber solch ,unglck nicht der ,vlker ,schuld1 noch auch allein der ,frsten2 noch weniger rhrt's 7wie ich oft habe sagen hren7 daher allein1 da unsere ,verfassungen beschrnkt sind und zu eng1 um wahren ,spielraum den ,krften zu ffnen4 ,wohl ist das wahr2 aber um mit ,luther zu reden3 was aus der ,kraft der ,natur geschieht1 das geht frisch hindurch ohne alles ,gesetz1 reit auch wohl durch alle ,gesetze4 ,aber wo die ,natur nicht da ist1 und man soll es mit ,gesetzen herausbringen1 das ist ,bettelei und ,flickwerk4 ,also bedarf die ganze ,nation von oben bis unten durch und durch einer ,erneuerung1 aus welcher frisch1 verjngt und gesund die kranke ,natur herausgehe1 gereinigt von den ,schlacken einer schweren ,zeit1 beseelt von dem ,odem eines neuen ,lebens4 ,eben dehalb erachte ich alle ,vorschlge1 alle ,verbesserungen auf geistigem ,gebiete1 welche im ,einzelnen gemacht werden1 so dankenswerth sie sonst sein mgen1 fr ebenso wirkungslos1 als andrerseits ,radikalversuche in ungesetzlicher ,weise frevelhaft erscheinen4 ,jene wrden in ,jahrhunderten das erreichen1 was jetzo die ,nation begehrt2 diese ihr die hchsten ,gter entreien1 ohne sie durch neue zu ersetzen4 ,nur ein gttliches ,wort1 ausgesprochen von einem gottgesandten ,menschen1 und eine gttliche ,kraft vermag das ,chaos zu lichten1 an welchem gewhnliche ,kunst1 der ,frsten wie ,vlker1 vergeblich nach ,ordnung ringt4 ,kapitel ,,vi4 ,beschlu4 ,also geht alte1 neue und neueste ,geschichte des deutschen ,volkes ,einem ,ziele zu4 ,dreimal seit dem ,ende des ,mittelalters war ,deutschland im ,begriff1 zu innerer ,befriedigung zu erstarken4 ,einmal zur ,zeit ,maximilians1 als die ,reichsverfassung den ppig wuchernden ,gliedern des ganzen ,krpers ,seele verleihen sollte2 die ,reformation unterbrach das ,werk4 ,zum ,zweiten schien es1 als sollten in der ,zeit der ,aufklrung die verschiedenen deutschen ,staaten1 durch erleuchtete ,frsten beglckt1 die neue ,bildung ins ,leben einfhren1 welche der ,unglaube geschaffen hatte2 da kam die ,revolution4 ,zum drittenmal war es1 als nach dem ,sturz des ,alten der deutsche ,bund sich konstituirte2 eine neue ,gestaltung schien nur dem ,belieben verstndiger und patriotischer ,zeitgenossen anheimgegeben4 ,aber es war dem ,kongre unmglich1 seine eigenen ,intentionen 7es gab deren hunderte7 ins ,werk zu setzen4 ,man mute sich mit einer negativen ,vereinigung begngen2 das ,volk selbst fand und konnte keine ,vertretung finden3 genug1 da alle ,staaten durch ein nominelles ,band umschlungen werden1 genug1 da es eine ,versammlung gibt1 welche die deutsche ,einheit1 wre es auch nur durch ,sitzungen1 reprsentirt4 ,mehr1 so gibt es die ,natur des ,bundes1 kann der ,bundestag nicht wollen1 als die einzelnen ,staaten1 von denen er beschickt ist4 ,es liegt aber ber die einzelnen ,staaten hinaus ,deutschlands ,wille und ,deutschlands ,beruf4 ,da dieser ,wille endlich einmal zu finden1 dieser ,beruf einmal zu erfllen sei1 darber sind wir alle einig4 ,uns allen schlgt das deutsche ,gewissen 7oder sollte doch schlagen7 bei der ,frage1 was ,groes geschehen sei fr das groe ,vaterland in fnfundzwanzig langen ,friedensjahren4 ,so auch wissen wir alle1 da eine uere ,einheit von ,deutschland1 da die ,vernderung der ,konstitution des ,bundes1 selbst wenn sie mglich wre1 nicht fhig sein wrde1 jene einige ,tendenz zu erschaffen4 ,wie sie aber zu finden sei1 das ist in ,nacht und ,nebel verhllt vor den ,augen der ,mehrzahl4 ,ahnungen hat sie und dunkle ,begriffe von einem ,etwas2 aber wie die ,menschen berhaupt nur zu geneigt sind1 die ,dinge von auen anzusehen1 zu trge1 in die ,tiefe zu schauen1 wenn auch tglich das ,spiel der ,oberflche sie fesselt1 so wenden sie mitrauisch sich ab1 wenn innere ,lsung verheien wird desselben ,zwiespaltes1 dessen ,frchte sie oftmals so bitter empfunden haben4 ,ihr ,alle1 die ,ihr nicht zu glauben vermget an die unendliche ,macht des ,geistes1 die ,ihr nicht ahnet die ,kraft des ,glaubens1 welcher auch heute noch ,berge versetzen und ,reiche bezwingen kann1 ,ihr ,alle solltet wenigstens in ,euch gehen1 ,euch fragen1 was es denn sei1 das zum ,frieden dient4 ,katholiken und ,protestanten1 ,sddeutsche und ,norddeutsche1 wo findet ,ihr den ,zauber1 der ,euch einigt8 ,nicht in der ,nationalitt1 welche ,ihr vergessen werdet1 wie ,ihr sie oft vergessen habt in den ,tagen der ,gefahr2 auch nicht in der ,religion1 welche ,euch ,alle umfat1 denn sie ist es ja1 die ,euch zersplittert4 ,oder muten erst die klnischen ,wirren ,euch berzeugen1 wie tief in den ,herzen des ,volkes1 wie unauflsbar durch die ,lnge der ,zeit immer noch die religise ,trennung wurzelt8 ,ihr saget wohl1 die sei die letzte ,zuckung1 und der steigende ,einflu einer vernnftigen ,humanitt werde nach und nach die tiefern ,spuren der ,zwietracht verwischen4 ,auch meint ,ihr1 unter allen ,lndern ,europas sei ,deutschland doch das gesegnetste3 die materielle ,wohlfahrt1 wie die geistige ,entwicklung wuchere im ,schooe des ,friedens2 jene nichtige ,unzufriedenheit1 in der die romanischen ,lnder sich verzehren1 jenes wste ,jagen nach einem ,gute1 das um so ferner rckt1 je heftiger es begehrt wird1 all das sei unter uns nicht zu finden4 ,und wenn1 wie es in allem menschlichen ,regiment zu gehen pflege1 viel ,beklagenswrdiges bleibe1 wie anders sei es doch1 als im siebzehnten1 im achtzehnten ,jahrhundert1 wie trstlich die ,keime einer sichtlich wachsenden ,besserung6 ,trotz alle dem aber 7das allein will ich fragen71 wie geschieht es1 da in den edelsten ,geistern1 in den treuesten ,gemthern ein ,sehnen und ,hoffen sich kund gibt1 nicht jenem gleich1 das jede hhere ,natur whrend der kurzen ,dauer des ,lebens begleitet1 sondern gerichtet auf die unmittelbarste ,gegenwart1 in deren verworrenes ,treiben sie mit ahnenden ,augen hineinschau'n8 ,glaubt mir1 es lebt etwas in dem heutigen ,sinn des deutschen ,volks1 erhaben ber die leichtsinnige ,begierde nach neuen ,genssen1 ber die krankhafte revolutionre ,sucht1 die an der eigenen ,lust sich steigert3 es ist die ungestillte ,ahnung eines hhern ,gutes4 ,das wenigstens werdet ,ihr der deutschen ,geschichte einrumen1 da sie sich schrfer1 als jede andere um den ,ideenkern herangebildet hat1 der ihr zu ,grunde liegt4 ,was ,anderes soll es sein1 als ein innerer ,vorgang1 der auch in unsern ,tagen sie zum ,ziele fhrt8 ,jetzt oder niemals ist die ,zeit gekommen1 wo ,ein ,bewutsein1 ,eine ,hoffnung uns alle einigen mu4 ,lat uns halten an dieser ,hoffnung1 der einzigen1 welche die ,geschichte1 die ,natur1 der ,charakter des deutschen ,volkes uns bietet2 der einzigen1 in welcher wir inneres ,leben die ,flle1 uere ,herrlichkeit zur ,genge finden4 ,die ,stimme des ,propheten aber schallt nicht durch ,krieg und ,kriegsgetse hindurch4 ,im ,frieden soll das ,wort gesprochen werden1 um welches ,deutschland sich schaart1 um ein einiges1 mit einigem ,bewutsein dem ,schicksal zu begegnen4 ,zweiter ,theil4 ,deutschland und ,europa4 ,kapitel ,i4 ,grundzge des europischen ,organismus4 ,ich komme zu einem andern ,theil der ,betrachtung4 ,die politische ,lage ,europa's1 die ,stellung der ,vlker und ,staaten1 der ,zustand ihrer ,bestrebungen sollen uns den ,beruf zeigen1 auf welchen ,deutschland inmitten ,europa's hingewiesen ist4 ,nicht allein die gegenwrtigen ,verhltnisse werden uns beschftigen2 hauptschlich ihre ,gebrechen3 was ist1 soll in dem ,lichte seines wahren1 natrlichen1 nicht seines zuflligen ,daseins erscheinen4 ,in ,wahrheit1 seit der ,reformation1 noch deutlicher fr die wenigstens1 die nur die ,oberflche sehen1 seit der ,revolution1 ist ,europa in unaufhrlicher ,ghrung begriffen3 ,alles nur ,uebergang1 nur ,krise oder ,intermezzo2 die neue ,zeit1 welche in so unzhligen ,zuckungen die ,menschheit anstrebt1 mu erst noch geboren werden4 ,die ,geburtswehen1 hier konvulsivisch heftig1 dort langsam whlend1 schildert die ,geschichte ,europas 7um nicht zu sagen3 der ,erde7 seit #aghi4 -- ,ich stelle diesen ,satz1 welcher eben so sehr als ,folge der ,betrachtung einleuchten soll1 schon zu ,anfang voraus3 einmal1 weil es schwierig ist1 ohne diese ,ueberzeugung berhaupt nur daranzugehen2 sodann1 weil ich glaube1 da die1 denen er noch nicht zur ,wahrheit geworden1 auch nach hundert ,beweisen nicht im ,stande sein wrden1 ihn zu begreifen4 ,gleich wie in der deutschen ,geschichte1 trotz ,ursprung1 ,blthe und ,verfall des ,kaiserthums 7welches doch ein abgeschlossenes ,ganze bildet71 noch kein wahres ,ende1 sondern nur ,entwicklung1 und immer ,entwicklung auf ,ein ,ziel hin hervorleuchtet1 so bildet auch die europische1 trotz ihrer betrchtlichen ,dauer1 eine ungeheure1 fortlaufende ,reihe von ,entwicklungen1 welche insgesammt1 obwohl in einzelnen ,phasen vollendet1 ihre letzte ,erfllung in einer noch kommenden ,zukunft finden4 ,erst die ,zerstrung von ,konstantinopel 7als nominelles ,ende der ost-rmischen ,herrschaft7 bezeichnet die ,epoche1 von der aus das gesammte ,europa1 aus den letzten ,ueberbleibseln rmischer ,erziehung entlassen1 in selbst-eigener ,wesenheit aufblht3 so lange ,zeit war nthig1 um die ,spuren der antiken ,welt in den barbarischen ,vlkern der neuen zu verwischen4 ,das ,christenthum1 die innere ,seele der ganzen europischen ,geschichte1 ist heute noch die ,grundlage der ,staaten 7mit ihrem ,willen oder ohne ihn72 die groe ,frage1 die sein ,leben bedroht1 ist zugleich die ,lebensfrage ,europas3 erst1 wenn sie beantwortet sein wird1 hat ,europa ein ,ziel der ,entwicklung erreicht4 ,dem verglichen erscheint das ,mittelalter in seinen ,staaten1 wie die groe1 jugendliche ,vorahnung gegenber der ,vollendung des ,mannes2 dazwischen liegt der schwere ,uebergang von der ,reformation bis auf unsere ,tage2 der ,uebergang ist erledigt1 die ,vorahnung 7obwohl ein ,leben fr sich7 im hchsten ,mae erfllt1 wenn eine neue ,aera beginnt4 ,daher1 was immer aus ,betrachtung der ,gegenwart als ,resultat der ,zukunft sich ergeben mag1 hat nicht blo fr unsere ,zeit momentane1 sondern auch rckwirkende ,bedeutung fr ,jahrhunderte1 ja fr ,jahrtausende4 ,was unsere ,zeit verlangt1 ist nicht ,blthe einer ,epoche1 ,gesundheit einer ,periode1 es ist ,gipfel der ,geschichte1 zweite ,erlsung der ,menschheit4 ,nicht auf ,masse1 ,umfang1 ,quadratmeilen steht die ,vorsehung1 sondern auf den ,geist1 der auf den verschiedensten ,punkten der ,erde1 in den verschiedenen ,vlkern lebt3 wer den ,erdball selber anschaut1 statt der ,lichtstrahlen1 die hin und wieder auf ihm vertheilt sind1 wird niemals ihren ,gang nur ahnen knnen4 ,die ,geschichte kennt bis jetzt drei universelle ,tendenzen 7,griechenland1 als die ,mutter der ,weltbildung1 hat sie alle drei genhrt73 die rmische ,weltherrschaft#aa1 d4 i4 die absolute ,macht des ,staats1 die ppstlich-katholische1 d4 i4 die absolute ,gewalt der ,kirche1 dazwischen die muhamedanisch-arabische1 d4 i4 die ,einheit von ,staat und ,kirche4 ,die letztere ist zerfallen in sich2 durch die steigende ,macht des ,christenthums1 der ,kirche1 ist die altrmische1 durch die wachsende ,mndigkeit des ,staats die neurmische ,gewalt gebrochen worden4 ,die vierte universelle ,schpfung gehrt der neuern ,zeit3 ,staat und ,kirche verbrdert1 d4 i4 weder die ausschlieende ,despotie des ,einen oder ,andern1 noch die ,verschmelzung beider1 sondern ihr wahres ,verhltni1 wurzelnd in der gerechtfertigten ,wahrheit der zwei ,grundlagen1 worauf sie beruhen4 -- ,das sei von vorn herein gesagt1 um zu zeigen1 mit welchem ,rechte ein weltumfassendes ,gewicht einer ,zeit1 wie die unsrige ist1 beigelegt wird4 -- ,um das wahre ,sein der ,gegenwart vom trglichen zu scheiden1 ist uns die ,kenntni der ,gesetze nthig1 auf welche die ,organisation der ,vlkergruppen von ,europa gebaut ist4 ,alles ist hier ,ordnung1 nichts ,zufall2 die ,gliederung der europischen ,vlkerfamilie ist eine dergestalt organische1 da ,europa ohne sie zerfallen wrde4 ,die ,analogie mit der ganzen menschlichen ,familie soll das beweisen4 ,man findet den alten ,kontinent von zwei ,raen bewohnt1 deren jede in zwei scharf geschiedene ,gattungen zerfllt4 ,kaukasier auf der westlichen1 ,mongolen auf der stlichen ,hlfte2 im ,sdwesten als ,unterart dort die ,semiten1 hier die ,chinesen4 ,gestalt und ,bevlkerung der ganzen ,erde1 alle ,raen die sie trgt 7sie mgen primitiv sein1 oder nicht7 erklren sich durch jene ,vierheit4 ,amerika entspricht dem kaukasischen1 ,afrika dem arabischen1 ,neuholland dem mongolischen1 ,japan dem chinesischen ,stamm4 ,kaukaser haben ,amerika1 ,araber ,afrika bevlkert2 eine ,abart der mongolischen ,gattung sind die ,malayen1 der chinesischen die ,japanesen4 ,nicht anders gibt es in ,europa zwei ,stmme1 in je zwei ,gattungen gespalten4 ,germanen auf der westlichen1 ,slaven auf der stlichen ,hlfte2 im ,sdwesten die ,westromanen1 im ,sdosten die ,ostromanen4 ,der ,geist ruht1 wie oben1 im ,westen1 der ,zug der ,geschichte geht1 wie oben1 von ,sden nach ,norden3 von ,griechenland und ,rom nach ,germanien1 wie von ,indien und ,palstina nach ,europa4 ,diese ,organisation wird durch die ,bildungsgeschichte ,europas gerechtfertigt4 ,das westrmische ,reich hat die germanischen1 das ostrmische ,reich die slavischen ,vlker zur ,bildung1 wie zur ,vermischung berkommen3 so muten dort die westromanischen1 hier die ostromanischen 7griechisch-slavischen7 ,stmme entstehen4 ,die ,slaven 7heutzutage ,ruland7 stellen in ,europa das ,princip der ,barbarei vor1 das heit der materiellen ,gewalt1 wie die ,mongolen in der alten ,welt berhaupt4 ,die ,romanen mit ihrem unstten1 entzndlichen ,geist1 ewig anregend und weckend1 gleichen den ,semiten1 aus denen 7durch drei ,religionsstiftungen7 der ,ansto aller ,geschichte hervorgegangen ist2 die ,germanen sind fr ,europa1 was die ,kaukasier fr die ,erde2 der ,weltgeist ruht auf ihnen1 sie bilden die oberleitende1 im letzten ,grund bestimmende ,macht4 ,in ,ostromanien endlich vereinigen sich die europischen ,tendenzen1 wie in ,china die ostasiatischen1 es ist das ,areal ,europas1 wie ,china der ,sitz des ,reiches der ,mitte4 ,jeder der genannten ,stmme ,europas strebt nach der ,beherrschung des ihm analog ,verwandten4 ,die ,germanen werden zu den ,kaukasiern 7englische ,macht in ,indien und ,persien71 die ,romanen zu den ,arabern 7,zug der ,franzosen und ,spanier nach ,aegypten und ,afrika71 die ,russen zu den ,mongolen 7,ausbreitung der russischen ,macht in der ,tartarei1 in ,ostasien berhaupt71 hingezogen4 ,umgekehrt sind frher die ,spanier von den ,arabern1 die ,russen von den ,mongolen beherrscht worden4 ,man vermit eine hnliche ,berhrung der ,ostromanen und ,chinesen1 weil die ,wesenheit beider weniger in ihrem selbststndigen ,charakter1 als in der ,beziehung auf die andern1 in der ,zusammenfassung liegt#ab4 ,im ,uebrigen liegt in dieser ,parallele die uere ,zukunft ,europas1 die knftige ,gestaltung1 die ,einheit der ,erde4 ,gleicher ,weise herrscht in der ,organisation der ,familien ,europas ein ,gesetz1 das in anderer ,form denselben ,grundzgen1 wie das obige folgt4 ,wir sahen im ,allgemeinen zwei ,grundraen1 in je zwei ,gattungen getheilt4 ,im ,einzelnen findet man jede ,familie in drei ,nationen gespalten1 von denen je zwei den ,typus der ,familie ausdrcken1 die dritte1 in eigenthmlicher ,art1 den ,uebergang zur nchsten oder die ,vermittlung zwischen mehreren bildet#ac4 ,deutsche und ,skandinavier1 ,franzosen und ,spanier1 ,russen und ,polen1 ,griechen und ,wallachen1 sind die ,nationen von rein germanischer1 westromanischer1 slavischer1 ostromanischer ,natur4 ,ungarn ist dem germanischen1 ,serbien dem slavischen1 ,italien dem ostromanischen1 ,england dem westromanischen ,typus1 jedes innerhalb seiner ,sphre1 nahe gerckt4 ,selbst in ,zusammensetzung der ,nationen 7in ,englndern1 ,schottlndern1 ,irlndern1 in ,dnen1 ,schweden1 ,norwegern7 kehrt die ,dreiheit und in derselben ,art wieder4 ,was hierber hinausgeht1 ist nicht in dauerndem ,organismus1 nur in zeitiger ,entwicklung begrndet4 ,holland1 ,belgien1 die ,schweiz1 ,altpreuen1 ,portugal mgen frei bleiben1 wie sie es sind1 aber nie werden sie es in ,wahrheit sein1 ohne dem grern ,organismus sich unterzuordnen1 dessen ausgeprgtere ,glieder sie sind4 ,dnemark1 ,norwegen1 ,schweden knnen1 was sie sein sollen1 niemals werden1 ohne einig zu sein4 ,die ,natur will berall ,freiheit1 ,leben und ,eigenthmlichkeit1 aber sie will es nach einer bestimmten ,ordnung1 welcher die ,freiheit selbst nicht zuwiderlaufen darf1 ohne zur ,willkhr und eben dadurch zur ,schwche herabzusinken4 ,das sind die ,gesetze1 nach denen das ,wachsthum und die ,harmonie ,europas sich regelt4 ,man werfe nicht ein1 da sie aus der jetzigen ,lage der ,dinge1 zum ,theil aus den neuesten ,ereignissen geschpft sind1 da ihre ,dauer in ,zukunft so wenig verbrgt ist1 als ihr ,dasein in der ,vergangenheit4 ,europa ist noch jung1 es ist nicht lange her1 da die ,englnder1 da die ,spanier1 die ,russen sich konsolidirt haben1 die neueste ,zeit erst hat die ,griechen zur ,nation gemacht1 die ,trken an den ,rand der ,vernichtung gefhrt1 erst sie hat berhaupt den ,begriff der ,nationalitten zum ,bewutsein erhoben4 ,jene ,harmonie1 obwohl in unsern ,tagen erst durchschimmernd1 lag doch vor ,jahrtausenden schon im ,keime in der ,gestaltung ,europas1 gerade wie im ,embryo alle ,bedingungen des vollkommenen ,krpers gegeben sind4 ,das ,modell dieses ,krpers aufzustellen1 ist in obigen ,gesetzen versucht worden3 die natrliche ,politik der ,staaten1 ihre ,tendenz und ,ausdehnung1 das ,gleichgewicht1 so weit es ,wahrheit hat1 das ,alles prgt sich daran aus4 ,gleich wie der ,mensch die gesammte ,natur beherrscht1 weil er als ,mikrokosmus den ,makrokosmus in sich trgt1 so ist ,europa der ,mittelpunkt der ,erde1 weil ihre ,organisation1 die ,stellung ihrer groen ,raen1 weil das ganze ,all in seinem kleinen ,raume sich abspiegelt4 ,wiederum1 wenn es ein ,land gbe1 in welchem ,europa eben so sehr sich wiederfnde1 als die ,welt in ,europa1 so wrde dieses das ,haupt des ,welttheils sein4 ,das ,volk1 sagt ,johann von ,mller1 welches die ,eigenschaften1 denen ,europa seine ,uebermacht schuldig ist1 in vorzglichem ,grade besitzt1 wird in ,europa selber das erste sein4 ,kapitel ,,ii4 ,die ,revolution und ,napoleon4 ,der ,kampf der altgermanischen ,freiheiten in ,europa gegen die aufstrebende ,monarchie hatte in ,frankreich zuerst mit dem ,siege des ,knigthums unter ,louis ,,xi4 geendigt4 ,also erhob sich von hier aus die ,revolution3 die ,fulni der ,monarchie brachte1 wie einst das ,verderben der ,kirche1 ,principien zum ,ausbruch1 die lngst geschlummert hatten4 ,alle ,lnder ,europas1 in denen der ,absolutismus gesiegt hatte1 muten im ,verlauf der ,erschtterung umgewandelt werden2 ,napoleon beherrschte ganz ,europa1 mit ,ausnahme von ,england und ,ungarn1 wo die alte ,freiheit sich erhalten1 von der ,trkei und ,ruland1 wo der ,despotismus1 in der ,natur der ,vlker wurzelnd1 keine ,freiheit berwunden hatte4 ,er scheiterte an ,ruland1 weil die russische ,barbarei von dem franzsischen ,andrang nur uerlich1 nicht innerlich berhrt werden konnte4 ,in ,deutschland hatten lange ,kriege das ,dasein des ,protestantismus entschieden2 nach diesen blieb ,ruhe4 ,in ,frankreich war unter kleineren ,kmpfen die ,reformation von der ,monarchie unterdrckt worden2 aber spter mute dieselbe ,bewegung1 die den ,katholicismus untergrub1 zugleich seinen ,verbndeten1 den ,thron1 vernichten4 ,es ist leicht1 in den ,zustnden unter ,louis ,,xvi41 in den geistigen ,vorgngen schon der frheren ,zeit1 die ,ursachen der ,revolution zu suchen1 sie zu zergliedern und aufzuzhlen4 ,man hrt sie glubig an1 findet die ,folgen natrlich und nothwendig2 aber nach aller ,berechnung bleibt jener ,eindruck des ,wundersamen und ,pltzlichen1 der der franzsischen ,umwlzung so unvertilgbar anklebt1 da er ihren eigensten ,charakter bildet4 ,eine tiefe ,wahrheit liegt ihm zu ,grunde4 ,alle frheren ,revolutionen1 alle ,fortschritte und ,rckschritte der ,vlker entwickelten sich in traditionellen ,verbindungen1 berall reihte sich ,glied an ,glied4 ,damals pltzlich taucht ein ,gemeinwesen auf1 neugeschaffen nach den ,erkenntnissen des raisonnirenden ,verstandes4 ,das war in keiner ,geschichte noch geschehen4 ,vielleicht kommt die ,zeit1 wo diese ,handlung sich wiederholt1 wo 7nach dem ,wunsche aller ,idealisten von ,plato bis auf ,fichte7 die ,menschheit sich nach wahren ,principien regelt4 ,die ,wahrheit aber1 weil im tiefsten ,zusammenhang mit aller bisherigen ,geschichte1 wrde nicht zerstren1 nicht einmal berraschen2 sie wrde nur die ,schuppen von den ,augen der ,menschheit nehmen4 ,jener dmonische ,uebergriff1 jener staatliche ,aufbau1 aus der ,aufklrung gezimmert1 welche selbst ein leichtsinniger ,uebergriff gewesen1 verursacht das ,erstaunliche der ,revolution4 ,jemand hat die ,revolution einen ,rausch des ,weltgeistes genannt2 sie war ein ,rausch1 und die ,abspannung der trunkenen ,vlker ist die ,geschichte der ,romanen bis auf diesen ,tag4 ,wren die ,principien der ,revolution die wahren gewesen1 selbst dann wren die ,franzosen unfhig1 sie ins ,leben zu fhren3 wie vielmehr1 als sie falsche und berdie auch diese nicht verdaut1 entgegen tausendjhriger ,tradition1 zur ,grundlage des ,staates erhoben4 ,solche ,arbeit war dem romanischen ,geiste zu viel3 ,frankreich und ,spanien1 ,portugal1 auch ,italien1 tragen noch heute die ,spuren theils innerer1 theils uerer ,zerrttung4 ,von nun an trat die souverne ,berechtigung des ,volkes der geweihten ,legitimitt der ,frsten gegenber2 frherhin1 besonders im ,mittelalter1 schienen die ,rechte der ,nationen sich eben so sehr von selbst zu verstehen1 als eine kirchliche ,weihe der ,frsten1 wodurch die menschliche ,wahl oder ,erbordnung hhern ,charakter erhielt4 ,nun stellte man ,beides auf die ,spitze1 ,dogma gegen ,dogma1 und der ,kampf begann1 wie in den ,zeiten der ,religionskriege4 ,sollte nicht endloses ,blut vergossen1 sollte nicht ,europa entweder den absoluten oder anarchischen ,principien 7beide gleich verderblich7 zur ,beute fallen1 so mute eine gewaltige ,hand die ,gegenstze vermitteln1 ,frsten und ,vlker bezwingen1 um durch leibliche ,gefahr die geistige ,gluth zu khlen4 ,dazu war ,napoleon gesandt4 ,die ,natur gab ihm ein selbstschtiges ,gemth 7ohne welches die ,rckkehr zum monarchischen ,princip unmglich gewesen7 und einen ,geist1 so gro und noch glnzender1 als er tausend ,jahre zuvor in ,karl dem ,groen erschienen war4 ,man vermit bei ,napoleon den leitenden ,plan1 der sich durch ,karl's mannigfache ,unternehmungen hindurchzieht2 man sieht ihn ohne klares ,bewutsein von einem ,schritte zum andern getrieben4 ,sein ,wollen1 die ,intentionen seines ,geistes berwogen die innere ,kraft2 beide kreuzten sich1 erst auf ,st4 ,helena wurde ihm selbst das ,werk seines ,lebens klar1 er lernte seine ,sendung verstehen4 ,so wunderbar die ,revolution immer noch erscheint1 so dmonisch fremdartig ist seine ,gestalt in unserer ,zeit4 ,die bewegenden ,ideen des ,zeitalters blieben einem so mchtigen ,geiste fremd3 von ,protestantismus und ,katholicismus1 von ,liberalismus und ,monarchismus1 als ,problemen der ,zeit1 blieb er unberhrt4 ,man hat ihn einen ,mann nach dem ,zuschnitt ,plutarchs genannt2 mir erscheint er1 wie einer der alten orientalischen ,eroberer1 von denen nur dunkle ,geschichten auf uns gekommen1 in die moderne ,welt versetzt4 ,jene ,selbstsucht1 wie diese ,klte gegen die ,freiheit 7der ,grundidee der neuern ,zeit7 hat ihn gestrzt2 beides aber stempelte ihn zu der ,persnlichkeit1 die auf zwei ,jahrzehnde dem sonst tdtlichen ,principienkampf ,stillschweigen gebieten konnte4 ,selbst den ,organismus der ,vlker hat ,napoleon nie beachtet2 spter war er khn genug1 die innerlich sinnlosen1 fr den ,moment ntzlichen1 ,zerstcklungen als eben so viele ,mittel zur ,erweckung der erloschenen ,nationaleinheit 7in ,deutschland und ,italien7 darzustellen4 ,er kannte die ,franzosen1 und baute gleichwohl auf sie1 hielt sie gleichwohl fr fhig1 seine ,herrschaft zu erben2 obschon eine ,uebertragung des alten ,kaiserthums 7das er nur in seiner ,nichtigkeit kannte7 ihm niemals in den ,sinn kommen mochte4 ,ungeheuer und bis auf diesen ,tag lebendig sind die ,wirkungen seines ,daseins4 ,durch ihn ist das rmische ,reich gestrzt1 und ,deutschlands heutige ,verfassung1 ,deutschlands innere ,einheit herbeigefhrt worden2 er hat ,spanien aus dem ,todesschlummer geweckt1 ,england auf den ,gipfel der ,macht1 wie an den ,rand des ,abgrundes gestellt2 er dem russischen ,staat1 der anfangs die ,herrschaft mit ihm getheilt1 dann in erster ,linie ihn besiegt hat1 seine unnatrliche ,bedeutung verliehen2 durch ihn sind die ,wohlthaten der ,revolution den ,vlkern bewahrt2 durch ihn der status quo ins ,leben gerufen worden1 welcher ,nichts ist1 denn ,vermittlung der ideellen1 wie der politischen ,gegenstze2 durch ihn der lange ,friede voll geistiger ,ghrung1 das knstliche ,gleichgewicht1 und die ,gebanntheit des ,willens1 woran ,europa leidet2 er endlich hat das letzte warnende ,beispiel unorganischer ,gewaltherrschaft gegeben1 er auf immer die ,nationalitten geschieden4 -- ,die ,zurckfhrung seiner ,asche nach ,paris ist ein merkwrdiges ,zeichen der ,zeit4 ,ganz ,europa hatte ihn verbannt1 ganz ,europa hat sich mit dem ,wiedergekehrten vershnt4 ,von nun an gehrt er der ,geschichte an2 die ,leidenschaften verstummen1 wenn die ,nachwirkung endet1 die ein gewaltiger ,mann in ,liebe und ,ha auf die ,zeit1 die ihm zunchst liegt1 ausbt4 ,diese ,zeit scheint ihrem ,ende zu nahen und eine neue ,epoche beginnt4 ,nach ihm ist keine ,hegemonie gedenkbar1 als die innere der ,natur und des ,geistes1 keine ,gewalt mehr der ,eroberung1 als die ,alles bezwingende ,gewalt der ,idee4 ,napoleon vereinigt als ,korse den rmischen1 italienischen1 maurischen1 afrikanischen1 durch ,erziehung den franzsischen ,typus4 ,romane ist er ganz und gar1 und der hchste ,ausdruck romanischer ,geschichte4 ,romanische ,hegemonie1 das hat er auf ewig gelehrt1 widerstreitet der ,ordnung von ,europa2 um zu herrschen1 mute er den ,organismus der ,vlker zerstren4 ,ob germanische ihr ebenso zuwider1 ob sie ihr nicht ersprielich1 ja nothwendig sei1 wird die ,zukunft lehren4 ,kapitel ,,iii4 ,die romanischen ,vlker4 ,frankreich und die pyrenische ,halbinsel4 ,um franzsisches ,gefhl1 um die ,tuschungen franzsischer ,politik zu begreifen1 darf man nie vergessen1 da seit ,richelieu ,frankreich den mchtigsten ,staat ,europas gebildet1 da es in der ,civilisation 7gleichviel hier ob in wahrer oder falscher71 in ,kriegskunst und ,administration lange ,zeit hindurch der ,lehrmeister ,europas gewesen1 da keine ,macht ihm gegenberstand1 welche fr den einheitlichen ,ausdruck germanischen ,volksthums gelten konnte1 da die ,franzosen1 sonach gewhnt an die erste ,stellung1 in der ,revolution auf eine geistige1 durch ,napoleon auf eine politische ,hhe erhoben wurden1 die ihr ,bewutsein verrcken mute1 da endlich der wahre ,grund franzsischer ,gre in einem inneren ,vorgang liegt1 dessen ,falschheit einzusehen auch heute noch nur den tiefer ,denkenden beschieden ist4 ,mit ,einem ,wort1 da seit dem westphlischen ,frieden keine ,nation mchtiger auf die ,gestaltung und ,kultur ,europas gewirkt hat1 als die franzsische1 da die ,deutschen zwar unendlich viel gedacht und geschrieben1 aber ,nichts gethan haben1 um den ,franzosen ihr ,uebergewicht zu beweisen1 so sind die franzsischen ,prtensionen1 obwohl falsch und hohl1 doch des vornehmen ,gelchters nicht werth1 das von so ,vielen aufgeschlagen wird1 welche1 warum sie falsch und hohl sind1 nicht zu sagen vermchten4 ,gerechtigkeit vor ,allem geziemt der unparteiischen ,betrachtung2 sie zu ben1 mu sie in das ,bewutsein der ,nation sich versetzen1 von der sie zu sprechen hat4 99 99 99 99 99 ,die ,betubung1 durch zweimalige ,invasion1 der ,schlummer1 worein die ungeheuern ,erlebnisse der ,revolution und des ,kaiserreichs die ,franzosen versetzt1 machten fnfzehn ,jahre lang die ,restauration mglich1 eine ,regierung1 die an #aghh anknpfte4 ,in der ,juliusrevolution erwachte ,frankreich4 ,man besann sich1 was ,frankreich gewollt2 die ,macht der ,idee wurde wieder lebendig1 ,frankreich wieder der erste liberale ,staat4 ,was die ,revolution ,herrliches geleistet1 sollte in der konstitutionellen ,monarchie1 was das ,kaiserthum ,groes gethan1 sollte auf dem ,wege des ,geistes1 durch die ,sympathie der ,vlker sich wiederholen4 ,es schien1 als sollte der neue ,tag der wahren ,freiheit ber die ,vlker hereinbrechen4 ,es war ein groer ,irrthum2 kein ,volk kann von der ,vergangenheit zehren1 insonderheit wenn diese selbst der innern ,wahrheit entbehrt4 ,ein neues ,princip war nicht gefunden2 nur das ,beste von ,allem sollte in ,auszug genommen werden4 ,so geschah1 da ,frankreich aus eben so viel ,parteien besteht1 als es seit #aghi ,epochen durchlebt hat4 99 99 99 99 99 ,europa zerfiel wieder in zwei groe ,lager2 diese ordneten sich klarer1 indem die ,quadrupelallianz der ,tripelallianz entgegentrat2 und das ,gleichgewicht erhielt seine letzte ,ausbildung4 ,als die erste franzsische ,revolution dem ,sturme gleich die morschen ,sttzen des europischen ,wesens zu entwurzeln drohte1 schickte ,gott1 um ,europa zu retten1 uns einen ,titanen4 ,auch die zweite drohte hnliches ,unheil1 auch damals schien ein ,principienkrieg ,europa verheeren zu wollen2 aber wie sie nur ein ,nachhall war der ersten1 so war jetzt nur die ,klugheit eines berechnenden ,mannes nthig1 um den ,frieden zu wahren4 ,zuweilen beliebt es der ,vorsehung1 einzelne ,menschen zu ,ecksteinen zu stempeln1 an denen die ,fluth der ,ereignisse an- und abprallt1 in schwache ,hnde das ,schicksal eines ,welttheils zu legen1 wie sie umgekehrt oft kleine ,dinge durch die strksten erzielt4 ,solch ein ,mann ist ,louis ,philipp2 seine ,anschlieung an die dynastischen ,prinzipien1 so unerwartet von dem ,sohne der ,revolution1 hat die ,ruhe ,europas gerettet1 aber1 weil zuwider dem ,wunsche der ,nation1 und erreichbar nur durch geheime ,wege1 ,frankreichs ,ruhe untergraben4 ,frankreich konnte gedeihen1 wenn ein ,mann von ,kraft1 der ,freiheit zugethan1 aber souvern durch die ,macht seiner ,persnlichkeit1 dem zerrissenen ,wollen der ,franzosen auerhalb ,europas ruhmvolle ,bahnen ffnete4 ,die ,restauration hatte eine solche ,erbschaft hinterlassen4 ,davon ist an ,louis ,philipp wenig zu sehen2 eine ungemeine ,gewandtheit1 die man ,weisheit nennt1 eine eben so groe ,erfahrung1 ein ,herz1 das fr eigene ,interessen am wrmsten schlgt1 sind die ,eigenschaften1 die ihn charakterisiren4 ,wenn ,napoleon ,csar war1 doch ohne die ,gte seines ,charakters1 so ist ,louis ,philipp mit ,oktavian zu vergleichen1 der ihn gleichwohl in politischer ,einsicht 7freilich auch in ,charakterfehlern7 bertrifft4 ,sein ,werk ist das ,justemilieu1 das ist die ,kunst1 aus den verschiedenen ,zahlen einen ,durchschnitt zu ziehen1 den man flschlich fr eine ,gre hlt4 ,da diese ,politik aller geistigen ,wesenheit eben so sehr1 als aller moralischen ,kraft entbehrt1 so ist ,frankreich binnen zehn ,jahren zu einer ,zerrttung herabgesunken1 in deren ,folge das sittliche ,leben der ,nation in einem ,meere von ,intriguen verschwimmt4 ,das ,justemilieu also1 weit entfernt1 sie zu heilen1 vermehrt die tiefe ,erschpfung des ,geistes und ,gemths1 worein die erste ,umwlzung ,frankreich gestrzt hat4 ,in der ,revolution liegt der ,saame des ,unkrauts1 das heute dort so reichlich wuchert2 schwerer als der dreiigjhrige ,krieg auf dem deutschen ,volke gelastet hat1 lastet sie noch auf dem franzsischen4 ,die ,aufklrung hatte das religise ,bewutsein in ,frankreich zerstrt1 die ,revolution vernichtete vollends den moralischen ,gehalt1 und flte den ,gemthern jene unselige ,hast nach ,neuem1 den ,geistern jene flatterhafte ,unruhe ein1 welche1 ohnedie im franzsischen ,charakter begrndet1 durch ewiges ,negiren jede positive ,schpfung im voraus unterwhlt oder wo sie da ist1 mit dem ,tode bedroht4 ,in ,deutschland hat eine innere und uere ,erhebung des ,volksgeistes die ,principien der ,aufklrung 7der ,voltaire'schen ,zeit7 umgestoen2 in ,frankreich sind sie unwiderlegt bis auf diesen ,tag1 ja genhrt durch die ,dummheit der ,restauration2 und vergebens strebt man1 mit ueren ,waffen die ,gleichheit zu bekmpfen1 die zu tief in der innern ,anschauung der ,gesellschaft gegrndet ist4 ,so verlangt der ,pbel seine ,rechte2 wie nach und nach im ,mittelalter der ,brger1 in der neuern ,zeit der ,bauer sie erhalten hat1 so will auch der ,proletarier zum souvernen ,volke gehren4 ,wie nun diese ,klasse durch keine tiefere ,beziehung an die ,gesellschaft gebunden ist1 als durch die uere des ,arbeiters zum ,brodherrn1 so scheut sie1 um zu ihrem 7nach den ,principien so heiligem7 ,rechte zu gelangen1 keine ,mittel2 aus ihrem ,schooe gehen die ,knigsmrder hervor1 deren gehufte ,zahl ,europa in ,staunen versetzt hat4 ,diesem ,uebel1 fressend am ,kern des ,staates1 geschieht kein ,einhalt 7wie in ,england7 durch den gesunden ,sinn der ,nation1 durch die natrliche ,achtung der ,stnde und des ,ranges2 vielmehr die letztere wird eben durch die hhern ,klassen selbst verwischt1 welche von ,emporkmmlingen wimmeln1 sei es des ,geldes oder der ,intrigue2 denn auch das ,talent1 die einzige noch brige ,aristokratie1 kann nur durch ,geld oder ,intrigue sich erheben4 -- ,an dieser ,immoralitt1 an der allgemeinen1 wie an der eignen1 scheitern die wenigen ,staatsmnner1 die ,frankreich besitzt4 ,es ist hchst bezeichnend fr die ,unnatur franzsischer ,zustnde1 da der mindeste ,grad von ,talent und ,moralitt unter den ,anhngern des ,justemilieu1 des gegenwrtig herrschenden ,systems sich findet1 whrend die ,republikaner unter allen den tchtigsten ,charakter1 die ,legitimisten eben so viel ,geist entfalten2 zwei ,parteien1 wovon die eine wegen der sittlichen ,umkehr des ,heiligsten1 die andere wegen ihrer ,dummheit von der ,geschichte gerichtet ist4 ,dem ,justemilieu kann weder ,guizot1 der ,professor1 tiefern doctrinellen ,inhalt1 noch ,lamartine1 der ,poet1 idealen ,zauber geben4 ,der sprechendste ,ausdruck des heutigen ,franzosen1 seines nationalen ,wollens eben so sehr als seiner schweren ,verdorbenheit1 und einzig mglicher ,mittler zwischen ,krone und ,volk1 ist ,thiers4 ,eine kleine ,partei gibt es in ,frankreich1 welche in der ,religion allein das ,heilmittel fr den gesunkenen ,nationalgeist findet2 in der ,politik will sie gesetzliche ,freiheit und ,beschtzung des ,principes der ,freiheit in ,europa4 ,sie allein1 obwohl gering an ,zahl1 enthlt ,keime des ,lebens1 die die ,zukunft zur ,reife bringen kann4 ,aber auch sie kann1 selbst wenn sie mchtig wre1 ,halt und ,einheit ihrem ,vaterlande nicht wiedergeben4 ,so sind die ,grundlagen des ,staats1 wie die des ,volksbewutseins in ,frankreich vernichtet4 ,so tiefe innere ,zerrissenheit kann nur durch eben so tiefe innere ,vorgnge geheilt werden4 ,dieselbe ,weltanschauung1 welche in einer groen ,literatur sich ausgesprochen1 in einer groen ,umwlzung sich verkrpert hat1 liegt jetzt in ihrer ganzen ,oede der ,welt vor ,augen4 ,eine neue positive zu schaffen 7d4 h4 sich selbst zu verjngen71 das ist dem franzsischen ,geiste berhaupt nicht1 am wenigsten in seiner heutigen ,erschpfung beschieden4 ,wir haben im ersten ,theile gezeigt1 wie diese den ,deutschen vorbehalten sei4 ,unumwunden und bestimmt sei es hier ausgesprochen3 ,frankreich hat von ,deutschland seine ,rettung zu erwarten4 ,gleichwie im achtzehnten ,jahrhundert die franzsischen ,prinzipien ,deutschland berfluthet1 wie der franzsische ,geist durch seine ,khnheit den deutschen bezwungen1 ihn gestachelt und beflgelt hat1 so wird jetzt wiederum der deutsche auf den franzsischen zurckstrmen1 wird die philosophischen und socialen ,fragen1 an deren vorschneller ,behandlung er sich verblutet hat1 ihm gelset berantworten1 wird neue ,lebenskraft und die ,fhigkeit1 sich zu fassen und zu einigen1 ihm wieder verleihen4 ,zu all den innern ,uebeln gesellt sich in ,frankreich die ,centralisation1 die einzige ,maxime1 welche seit ,ludwig ,,xi4 durch alle ,phasen seiner ,geschichte sich gleichmig hindurchzieht1 frher die ,ursache seiner ,macht1 jetzt die ,mehrerin des ,verfalls1 weil sie die ,entwicklung der ,provinzen1 die ,freiheit der ,gemeinden und das ,wachsthum der ,kultur in gleichem ,mae verhindert4 ,die ,parteien1 wenn auch nicht1 wie sie jetzt sind1 doch im ,allgemeinen1 werden in ,frankreich niemals verschwinden4 ,aber1 whrend sie jetzt1 in ,einem ,punkte vereinigt und vergiftet durch die ,verdorbenheit der ,hauptstadt1 sich gegenseitig verzehren1 so wrden sie als eben so viele ,ausflsse der ,provinzialcharaktere das ,gedeihen des ,staates frdern4 ,politische und wissenschaftliche ,intelligenz1 ,bildung und ,tchtigkeit kann erst1 wenn die ,provinzen sich emancipiren1 in der ganzen ,nation erwachen4 ,ich glaube1 da die ,befestigung von ,paris1 obwohl der ,triumph des ,centralsystems1 wie der ,dynastie berhaupt1 die ,franzosen von einer geistigen ,tyrannei befreien wird1 gegen die sie jetzt1 inmitten aller gerhmten ,freiheit1 kaum zu sprechen wagen1 ja die sie kaum fhlen4 ,das befestigte ,paris1 unfhig der innern ,gewalt zu widerstehen1 begibt sich des ,vorgangs1 den es in allen ,umwlzungen und ,staatsstreichen gebt1 und der ,geist des ,volkes1 bisher ein ,eigenthum der ,pariser1 wird bei der nchsten ,krise sich auf die ,provinzen legen4 ,deutschland und ,frankreich bilden hierin ein reines ,widerspiel3 zur ,zeit der schsischen und frnkischen ,kaiser war ,frankreich unendlich zersplittert2 je mehr die kaiserliche ,macht verlor1 desto mehr gewann die knigliche2 ,deutschland war kaum noch fderirt1 whrend unter ,ludwig ,,xvi4 und von ihm bis ,napoleon die ,centralisation culminirte4 ,in unsrer ,zeit werden ,beide sich begegnen 7ohngefhr wie in der ,mitte des ,mittelalters73 ,deutschland wird durch nationale ,einheit des ,bewutseins dem centralistischen1 ,frankreich durch die ,opposition der ,provinzen dem fderalen ,principe sich nhern4 ,als erste romanische ,macht hat ,frankreich ,einflu in ,afrika1 in der ,levante1 im ,mittelmeere zu suchen1 es hat ,spanien und ,portugal an seine ,politik zu fesseln4 ,alles das wird wenig erkannt1 noch schlechter geleitet4 ,algier ist durch ungeschickte ,verwaltung1 durch ewigen ,wechsel der ,systeme1 durch schwankenden ,willen der wunde ,fleck des ,staats geworden4 ,man begriff die ,wichtigkeit ,egyptens und beschtzte den ,pascha4 ,aber statt seine ,barbarei im ,zaume zu halten1 statt die ,oberflchlichkeit seiner ,civilisation zu bessern1 gab man sich kindischen ,tuschungen hin1 und als die ,zeit der ,gefahr nahte1 wurde der ,schtzling verlassen4 ,der ,einflu im ,orient wurde verloren4 ,in ,spanien hat die zweideutige1 unwissende ,politik der ,franzosen die ,zuneigung der ,nation auf lange untergraben4 ,die sonstigen ,unternehmungen sind ,spielereien1 denen nicht nur geistige ,bedeutung1 sondern auch jeder moralische ,nachdruck fehlt4 99 99 99 99 99 ,in ,folge davon wirft sich der ,volksgeist1 von neuen ,erinnerungen getrieben1 von uralter ,eitelkeit gestachelt1 auf das germanische ,europa4 ,bittere ,erfahrungen mssen den ,franzosen zeigen1 da sie weder die ,erstgebornen der ,civilisation1 noch das herrschende ,volk des ,kontinents sind1 wofr sie sich halten4 99 99 99 99 99 ,die ,politik der lteren ,bourbonen 7obwohl in andern ,dingen einsichtsvoller1 als die jetzige71 die ,revolution und ,napoleon1 heutzutage ,legitimisten und ,republikaner1 ,alle kommen darin berein1 sich auf deutsche ,kosten zu bereichen4 ,dagegen ist mit ,worten nicht zu kmpfen2 seit der ,reformation kennen die ,franzosen kein anderes1 als ein zersplittertes ,deutschland1 ja selbst besiegt von den ,deutschen sind sie gewohnt1 in den ,friedensschlssen die ,sieger zu tuschen 7wie im ,rastadter ,frieden #agad1 im ersten und zweiten ,pariser ,frieden72 deutsche ,kraft konnten sie um so weniger achten lernen1 als die ,deutschen niemals anders1 denn mit ,alliirten gesiegt haben1 als auch ,napoleon nicht von ,deutschland1 sondern von ,europa berwunden worden ist4 ,man wundert sich1 da die franzsische ,nation auch jetzt noch die ,schwche eines ,nachbarn benutzen will1 den sie ,jahrhunderte lang ausgebeutet hat4 ,wir wrden dasselbe thun1 und haben in ,polen dasselbe gethan4 ,die ,polen aber haben uns gehat1 die ,theilung von ,polen war ein ,gewaltstreich2 die ,franzosen sind von uns geliebt1 bewundert1 nachgeahmt und nachgeschrieben worden1 ja noch letzthin1 als die ,lockpfeife der ,juliusrevolution erschallte1 haben deutsche ,affen und deutsche ,bren ihr nachgetanzt2 wie sollten da die franzsischen ,begriffe sich ndern8 ,darum ist es wohl ntzlich1 in der ,presse den franzsischen ,anmaungen zu begegnen1 deutschen ,sinn endlich einmal in ihre ,ohren zu schreien1 aber damit ihre ,kpfe zurecht zu setzen1 das wre thrichte ,einbildung4 ,thaten allein1 groe und schwere ,thaten vermgen das2 ein ,bewutsein1 auch das tchtigste1 wenn wir ein solches htten1 lt sich ,andern nimmermehr einflen2 haben wir doch schon frher1 #ahac-ahaf1 antifranzsisch gesprochen und geschrieben1 und im ,ueberma1 aber nur um nachher desto lcherlicher zu werden4 ,warum war die franzsische ,politik so gesund im ,mittelalter1 ausgebreitet nach dem ,orient1 bescheiden gegen ,deutschland8 ,weil wir gro waren und unantastbar1 weil durch ,thaten1 nicht mit ,worten jede franzsische ,anmaung gezchtigt wurde4 ,lasset ,macht und ,strke1 ,kraft und ,einheit wieder erstehen1 lasset im ,osten oder ,westen1 im ,norden oder ,sden ein deutsches ,werk geschehen von altgewaltiger ,art1 lasset ihnen sehen1 da ,deutschland ein anderes1 ein ganz anderes geworden ist1 zeigt es ihnen1 da sie's mit ,hnden greifen und fassen1 mit ,augen und ,ohren sehen und hren1 mit ,sinnen spren mssen -- und das alberne ,geschrei nach der ,rheingrnze wird im ,nu verstummen1 man wird sich schmeicheln1 von dem nichts einzuben1 was man bisher noch behalten hat#ad4 ,dann erst1 wenn wir das ,verstndni unserer ,natur1 ein ungeahntes ,verstndni1 den ,franzosen erffnet haben1 dann erst und frher nicht1 wird die wahre ,stellung zu ,deutschland sich entwickeln1 die einzige1 die den ,franzosen selbst1 wie dem europischen ,organismus frommt4 ,diese soll eine friedliche1 freundliche sein1 als der ersten romanischen zur ersten germanischen ,nation1 getragen von dem natrlichen ,verkehr1 der die zwei wichtigsten ,kulturvlker ,europas verbindet1 von der ,ehrfurcht1 die dem romanischen ,geiste gegen den germanischen1 von der ,achtung die diesem gegen jenen geziemt4 ,die ,franzosen sind die besten ,soldaten ,europas1 wir grere ,mnner4 ,sie sind geschickter in diplomatischen ,knsten1 wir in der groen ,politik1 in aller tiefern ,staatskunst ihnen berlegen4 ,sie schreiben klar und verstndlich1 wo wir oft dunkel und unschn1 aber unwissend und oberflchlich1 wo wir gutunterrichtet und grndlich4 ,sie raisonniren1 wo wir denken2 sie haben ein ,ehrgefhl1 das allezeit entzndet wird1 wir eine ,begeisterung1 die nur selten unser ,phlegma durchbricht1 dann aber allen und jeden ,widerstand berwindet4 ,eiferschtig auf ihre ,institutionen1 sind sie doch geneigter als irgend ein ,volk in ,europa1 despotisch beherrscht zu werden2 gehorsamer als alle brigen1 sind wir trotz dem am fhigsten1 die wahre ,freiheit 7die staatliche wenigstens1 wenn auch nicht die persnliche1 in welcher die ,englnder voranstehen7 uns zu schaffen und sie zu genieen4 ,der franzsische ,gesichtskreis ist gebannt in franzsische ,begriffe1 der unsrige umfat die ganze ,erde2 der eine drngt sich gewaltsam den ,fremden auf1 der andere verliert in der ,weite zuweilen sich selbst4 ,der franzsische ,charakter ist weiblich mit der ,liebenswrdigkeit des ,weibes1 der deutsche mnnlich mit aller ,gre des ,mannes1 aber auch mit den ,fehlern1 deren ,benutzung dem andern ,geschlechte zuweilen die ,oberhand gibt4 ,all diese entgegengesetzten ,eigenschaften1 diese ,reihe von uern ,tugenden auf der einen1 von innern ,krften auf der andern ,seite1 sind vortrefflich gemacht1 sich zu reiben und immer wieder zu finden1 im ,interesse der ,civilisation sich zu ergnzen4 ,man ist gewhnt1 die ,franzosen als das handelnde1 die ,deutschen als das denkende ,volk anzusehn4 ,das ist unsglicher ,irrthum4 ,franzsische ,gedanken haben in der neuern ,zeit ,europa ebenso umgewlzt1 als ehedem die guten deutschen ,schwerter4 ,es gibt nur ,ein entscheidendes ,merkmal1 das im letzten ,grunde die franzsische und deutsche ,natur1 wie berhaupt romanisches und germanisches ,wesen auseinanderhlt4 ,die ,intention berwiegt bei den ,franzosen1 die innere ,kraft bei den ,deutschen4 ,die ,franzosen haben1 in der ,idee wie in der ,that1 ein groartiges ,wollen gezeigt2 aber ,vollbringen1 das fehlt ihnen4 ,die wahre ,weltanschauung1 den wahren ,staat1 die organische ,ordnung von ,europa -- das ,alles haben sie gewollt1 ohne es zu knnen4 ,die ,deutschen dagegen1 mit einer ,kraft der ,natur1 wie sie auer dem rmischen keinem ,volk der ,geschichte gegeben war1 mit einem ,geiste begabt1 der alle heutigen ,nationen berragt und nur mit den alten ,hellenen wetteifert1 ermangeln jenes lebhaften ,stachels1 jener ,intention1 die nach ,groem begehrt1 auch ohne tiefere ,rechtfertigung4 ,dehalb haben sie gewartet1 unter ,schmach und ,elend1 und warten noch1 bis die ,zeit erfllet sein wird1 da ihre ,natur die innere ,sttigung gefunden hat4 ,alsdann werden sie thun1 was jene zu thun gestrebt1 und die gemessene ,ruhe ihres ,wollens wird1 wenn sie die ,hhe erklommen1 die ,frankreich umsonst zu erklimmen versucht1 ,europen der ,brge der ,freiheit sein4 ,denn das ,geheimni sowohl als die ,snde der ,gewaltherrschaft liegt darin1 da ,vlker oder ,einzelne das ,ma ihrer ,sendung berschreiten1 da sie zu wollen sich vermessen1 was sie nicht vermgen4 ,so hat auch in ,napoleon1 als dem hchsten romanischen ,herrscher1 die ,intention das innere ,ma berwogen3 ,diktator war er mit ,recht und ,fug der romanischen ,staaten1 und fiel1 da er strebte1 noch mehr zu sein4 ,die ,deutschen dagegen sind eher geneigt1 ihre ,wrde zu vergessen1 als unbefugt sie auszudehnen4 ,germanisches ,phlegma soll durch die ,lebhaftigkeit franzsischen ,wollens gereizt1 romanische ,elasticitt von der deutschen ,kraft daniedergehalten werden3 das gibt ,friede1 ,freiheit und ,einheit dem ,welttheil4 ,die pyrenische ,halbinsel4 ,in dem ,mae1 als der ,katholicismus in ,spanien tiefer gegrndet1 als er durch ,literatur und ,philosophie weniger erschttert1 als der ,thron 7sein ,verbndeter7 unantastbarer gegrndet war1 in demselben ,mae geschah die spanische ,revolution langsamer1 unregelmiger1 mit ,rckfllen abwechselnd1 bis auf unsere ,tage fortwhlend4 ,das spanische ,volk war in so unerhrte ,knechtschaft des ,geistes und ,gemths gekettet1 da der ,ansto von auen kommen mute4 ,napoleons ,invasion war eine ,wohlthat fr die ,land2 freisinnige ,institutionen1 ,erlsung1 ,civilisation konnte er sich in ,wahrheit rhmen1 den ,spaniern zu bringen4 ,der erbitterte ,kampf1 den sie fhrten1 ist nicht 7wie der deutsche7 der ,sieg eines erwachenden ,volkes gegen ,fremdherrschaft2 es waren ,parteifehden1 mit rasender ,wuth befleckt2 das ,volk war von den ,priestern geleitet4 ,mittlerweile hatten die neuen ,ideen in den ,gebildeten ,macht gewonnen2 diese ,klasse1 in ,abwesenheit des ,hofes regierend1 schuf die ,konstitution von #ahab4 ,seitdem haben sich in ewigem ,wechsel ,liberalismus und ,absolutismus verdrngt1 bis der ,vertrag von ,bergara in der ,person des ,prtendenten die alte spanische ,monarchie auf ewig vernichtete4 ,ihren ,rckhalt hatte sie an den baskischen ,provinzen gefunden1 deren mittelalterlich freier ,charakter der ,centralisation widerstrebte1 mit der der ,liberalismus 7nach franzsischem ,vorbild7 ihre ,freiheiten bedrohte1 und heute noch bedroht4 ,wie sollte ein ,volk gedeihen1 welches1 durch ,jahrhunderte geknechtet1 die neuen ,ideen1 selbst wenn sie in seiner ,mitte aufgetaucht wren1 nur sehr allmhlig sich aneignen konnte2 wie viel mehr1 wenn es zwischen englischen und franzsischen ,einflssen umhergeworfen1 selbst sich nicht bewut wurde6 ,eine ,heldenkraft ,einzelner zeigt sich in den ,jahren #ab und #bj1 welche ,bewunderung abdringt2 selbst im ,krieg der ,christinos und ,karlisten finden sich noch erquickliche ,zge3 die ganze ,hohlheit und ,faulheit des ,liberalismus hat sich erst entfaltet1 seit er gesiegt4 ,spanien ist wie verweset2 kein ,talent1 kein ,charakter erhebt sich1 die ,helden von frherhin 7wie ,arguelles1 ,calatrava7 sind erbrmlich zusammengeschrumpft1 die neuen sind ,halbmenschen an ,geist und ,gemth3 der ,zustand lt sich mit den sinkenden ,zeiten des ,direktoriums in ,frankreich vergleichen4 ,nun fehlt der ,nation aller ,ausweg1 alle ,macht nach auen1 und doch ist's ,thatkraft allein1 wobei der ,spanier gedeiht4 ,dasselbe ,volk1 das in unaufhrlichen ,kriegen zum ,volke geworden1 das kaum geworden1 achthundert ,jahre gegen die ,araber1 spter auf dem ,gipfel der europischen und der ,kolonialmacht1 gegen die ,ureinwohner ,amerikas lange ,zeit gekmpft hat1 ist jetzt auf die ,philippinen beschrnkt2 und da ihm jedes ,feld verschlossen1 so wthet es 7seiner ,natur gem7 in den eigenen ,eingeweiden4 ,eine ,mischung von ,indolenz und ,feuer1 von ,duldung und ,freiheitssinn liegt in den ,spaniern1 welche sie der uersten ,extreme fhig macht4 ,ebendehalb ist hier1 wie in ,frankreich1 vor der ,hand nur die ,eine ,aufgabe gestellt3 in oder auerhalb ,europas1 sei es in ,portugal oder in ,afrika1 den durstigen ,nationalgeist zu befriedigen1 zu diesem ,zweck die ,seemacht herzustellen1 durch eine mchtige 7wenn auch scheinbar unsinnige7 ,that die wirren ,geister auf ,ein ,ziel zu lenken4 ,das ,alles knnte in diesem ,augenblick nur ,einer2 aber diesem ,einen fehlt der hhere ,sinn4 ,espartero -- den meine ich -- ist weder ein ,cromwell noch ein ,stck von ,napoleon2 er ist der spanische ,louis ,philipp1 mit viel weniger ,geist und ,feinheit2 nothwendig1 wie der ,knig der ,franzosen1 fr die ,mittelklasse1 weil das marklose ,geschlecht ,menschen braucht1 die durch allerlei ,knste einen halben ,zustand erhalten1 so lange1 bis eine hhere ,macht neuen ,odem den ,leichnamen einhaucht4 ,die ,geschichte der ,regentschaft in ,spanien wird sich1 wie die des ,brgerknigthums1 einzig darum drehen1 mit welchen ,parteien und gegen welche der ,regent sich erhlt1 nicht darum1 wie viel oder was im ,staat und fr den ,staat geschieht4 ,spaniens trauriges ,abbild ist ,portugal4 ,als gegen das ,ende der arabischen ,herrschaft die christlichen ,nationen der ,halbinsel zu innerer ,blthe1 durch die ,see zu uerer ,macht gelangten1 war ,portugals blhende ,zeit2 ,castilianer1 ,arragonesen1 ,portugisen waren damals gleich verschieden1 und sind es noch heute4 ,nur die tyrannische ,regierung der ,philippe und die ,erinnerung der einstigen ,gre hat die ,portugisen entfremdet4 ,es ist aber kein ,heil in der ,trennung2 nur dazu war sie geeignet1 englische ,habsucht zu stillen1 ,portugal zur ,kolonie herabzuwrdigen1 dadurch zwei ,tendenzen in die ,halbinsel einzufhren1 deren ,zwist die innere ,zerrttung schrt4 ,portugal glaubte gro zu werden1 indem es vom ,ganzen sich schied1 und an ,fremdes sich sttzte4 ,wir haben ,aehnliches in ,deutschland gesehen4 ,die ,zukunft verlangt organisches ,leben2 dieselbe ,zeit1 in der die ,halbinsel aus der wsten ,vergangenheit erstehen wird1 mu ,portugal und ,spanien einigen2 so nmlich1 wie auch ,spanien nur geeinigt werden kann durch freie ,entwicklung des ,provinzialgeistes4 ,die ,natur hat die ,romanen diesseits und die jenseits der ,pyrenen zum engsten ,bndni geschaffen4 ,nur so lange ,habsburger in ,spanien regieren1 so lange von germanischen ,tendenzen das romanische ,land durchkreuzt wird1 sehen wir sie zerrissen4 ,die ltern ,bourbonen knpften sie wieder2 und erst die heutige ,politik1 weil ohne alle hhere ,uebersicht1 hat sie wieder zerrissen4 ,ohne der innern ,bande oder des ,kulturverhltnisses zu gedenken1 so sind beide ,lnder durch ,lage und ,natur darauf hingewiesen1 zu ,lande und zur ,see zugleich ihre ,macht zu entfalten4 ,die ,geschichte hat gezeigt1 da selbst ,frankreich dieser doppelten ,aufgabe nur schwer gengen mag4 ,beide vereinigt1 erfllen sie3 franzsische und spanische ,flotten1 verbndet1 sind fhig1 die englische ,herrschaft im ,mittelmeere zu durchbrechen1 im ,uebrigen ihr das ,gleichgewicht zu halten4 ,frankreich1 ,spanien1 ,portugal haben ,ein ,interesse gegen ,england1 ,ein und dasselbe in ,afrika4 ,afrika1 das ,land der ,vergangenheit1 erwartet eine ,zukunft4 ,seine ,ksten1 von ,habesch bis ,algier1 von ,algier bis ,guinea1 sind romanischer ,boden2 vom ,sden herauf wirken germanische ,kolonien4 ,umspannt in fortlaufender ,linie1 mu es endlich sein ,inneres erschlieen4 ,der alte ,kampf gegen das muhamedanisch-arabische ,princip hat hier sich erneuert1 und wird sich1 weil es tief in ganz ,afrika wurzelt1 noch fter erneuern4 ,warum soll ,aegypten1 ,mauretanien1 ,numidien nicht werden1 was sie ehedem waren3 ,pflanzsttten europischer ,kultur8 ,es ist ein herrliches ,werk1 die verdorbenen1 zerrtteten ,stmme ,nordafrikas zu bndigen1 ,keime des ,lebens in das altchristliche ,abyssinien1 und allmhlig unter die ,neger zu streuen4 ,was noch ,geist hat und ,leben1 das soll nicht vertilgt werden2 die ,wste ist der ,araber ,heimath1 die soll ihnen bleiben4 ,ich glaube indessen1 da die heutige ,okkupation der ,franzosen in ,afrika mit der ,zeit den ,spaniern und ,portugiesen anheimfallen wird4 ,in ,algier mu ,neues gegrndet und geschaffen werden2 in ,aegypten sind europische ,saaten schon gepflanzt4 ,nach ,algier gehren die ,eroberer von ,mexiko2 ,aegypten ist vielleicht das einzige ,land der ,welt1 das die ,franzosen kolonisiren knnen4 ,ludwig der ,heilige und ,bonaparte waren am ,nil4 ,der gyptische ,volksgeist1 wenn erst der trkische ,einflu erloschen ist1 bietet keinen ,widerstand4 ,es gibt im ,orient zwei groe ,straen1 in die sich ,europa theilen mu3 die romanische geht durch den arabischen1 die germanische durch den persischen ,meerbusen4 ,jene lehnt sich an ,aegypten1 diese an ,syrien und ,mesopotamien4 -- ,unter den ,staaten1 die wir bisher betrachtet1 bt ,frankreich die natrliche ,hegemonie4 ,spanien kann sie nicht fordern1 weder nach der gegenwrtigen ,lage1 noch berhaupt nach ,ansprchen der ,natur4 ,der spanische ,charakter ist mnnlicher als der franzsische und gediegener2 aber der romanische ,typus1 reiner ausgedrckt im franzsischen1 gibt diesem die ,oberhand1 whrend das gothische ,element die ,spanier zum germanischen ,princip 7daher habsburgische ,herrschaft und englischer ,einflu7 auseinander zieht4 ,auch grere ,kolonialmacht1 hherer seemnnischer ,geist erhebt die ,spanier nicht ber die ,franzosen3 diese sind nchst den ,deutschen das europischste ,volk ,europens1 zu innerer ,wirkung bestimmt1 und dehalb gering in berseeischen ,eroberungen4 ,aeuere ,schwche ist hier gleich innerer ,strke4 ,der ,liberalismus wurzelt in ,frankreich auf franzsisch nationalen ,principien2 in ,spanien war er ,hlfsmittel der politischen ,emancipation1 die ,weltanschauung1 die ihm zu ,grunde liegt1 widerspricht dem spanischen ,naturell1 welches religis ist durch und durch und abhold dem modernen ,verstande4 ,dieser ,widerspruch hat in ,spanien unendliche ,verwirrung und ,wstheit erzeugt1 aber der ,volkskern1 weil weniger tief berhrt1 ist eben dadurch gesunder geblieben1 als in ,frankreich4 ,eine ,lsung der groen ,probleme verlangt der spanische ,geist so dringlich1 so unmittelbar als der franzsische1 nur in anderer ,weise4 ,whrend der letztere einer gerechtfertigten philosophischen ,weltanschauung bedarf1 weil er an falscher sich verblutet1 will der erstere ,restauration des religisen ,lebens1 um unbekmmert vom ,zweifel sich in dem zu ergehen1 was seine ,lust ist4 ,das sind die zwei ,wege1 deren einen oder andern jede hhere ,volksnatur ergreift3 ein neues ,princip ersehnen die ,einen1 doch ohne die ,schrecken socialer ,umkehr2 die alte ,religion die ,andern1 aber ohne den alten ,absolutismus1 mit politischer ,freiheit4 ,neues zu finden1 durch das ,gefundene ,altes zu beleben1 ist die ,aufgabe der europischen ,menschheit4 ,kapitel ,,iv4 ,italien4 ,zwischen ,frankreich1 ,deutschland und der griechisch-slavischen ,halbinsel gelegen1 ,mutter des rmischen ,geschlechts1 gekettet an das germanische ,reich als den ,erben der ,csaren1 endlich durch eigenthmliche ,beziehungen den ,ostromanen verwandt1 unterliegt ,italien einem besonderen1 von dem der brigen ,vlker verschiedenen ,gesichtspunkt4 ,zwar auch hier hat die ,revolution und ,napoleon1 hat der spanische franzsische ,liberalismus groe ,umwlzungen verursacht2 aber der ,ausgang war ein anderer3 das absolute ,princip und mit ihm germanischer ,einflu hat gesiegt4 ,nach unzhligen ,kriegen ist am ,ende des ,kampfes die streichische ,macht zu derselben ,hhe in ,italien emporgestiegen1 wie im ,mittelalter die kaiserliche4 ,woher dieser unverwstliche1 in anderer ,form immer wiederkehrende ,zusammenhang8 ,woher diese ,verbindung zwischen zwei so entgegengesetzt gearteten ,vlkern1 als der deutsche und italienische es sind2 eine ,verbindung1 die auf den ersten ,blick so unorganisch1 so vorbergehend erscheint8 ,die frhere ,geschichte wenigstens1 auch wenn sie tausend ,jahre hindurchgeht1 kann die ,fortdauer des ,bandes nicht rechtfertigen4 ,wo aus keltischer ,grundlage durch ein richtiges ,verhltni rmischer und germanischer ,mischung vollkommene ,neugeburt entsprang1 da bildete sich der ,typus1 den wir den romanischen nennen4 ,in ,italien war die ,grundlage die rmische2 die ,mischung theils weniger durchdringend1 theils nicht allgemein4 ,der ,charakter ,italiens ist nicht der neuromanische2 er ist antik-modern4 ,antik ist die ,geschichte der italienischen ,republiken1 antik die italienische ,kunst und ,bildung1 antik noch heute die ,religion der ,italiener1 ihr sinnlicher ,kultus1 ihre ,vielgtterei 7auch die ,heiligen sind ,gtter71 ihre ,anschauung4 ,nun1 die ,antike mute zerstieben vor dem ,hauch des germanischen ,lebens1 wo nicht eine moderne ,weltmacht1 dem neuen ,kaiserthum entgegen1 sich mit ihm verbrderte4 ,so that das ,papstthum1 auf dem beruht1 was in ,politik und ,wissenschaft1 ,poesie und ,kunst ,herrliches in ,italien geschah4 ,die ,italiener1 von ,natur unfhig zu nationaler ,einheit1 erhielten sie durch den gemeinsamen ,kampf1 wie durch den gemeinsamen ,schutz1 den der ,papst ihnen verlieh4 ,es war eine ideelle ,einheit1 welche die statistische ersetzte4 ,mit dem ,papstthum fiel auch ,italien2 je mehr der ,verstand die kirchliche und politische ,bedeutung der ,hierarchie untergrub1 desto schneller verfielen die alten ,republiken4 ,wie jene ,opposition der beiden ,weltmchte1 in deren ,gefolge ,italien das ,land der ,kultur1 der ,ideen geworden1 verschwand1 da verlor sich auch der geistige ,inhalt2 das ,volk ist unmndig und kraftlos1 das ,land ist ausgestorben und ohne ,gegenwart4 ,die ,carbonari wollten neues ,leben schaffen2 sie wollten ,italien einigen4 ,weil aber keine hhere ,kraft vorhanden war1 als die des ,liberalismus1 so fielen sie4 ,darin hatten sie ,recht1 da ohne nationale und politische ,einheit keine ,zukunft gedenkbar ist fr ,italien4 ,nur1 worin sie finden8 ,das ,papstthum1 wie die ,sachen stehen1 wirkt heutzutage zerstrend ein4 ,der ,kirchenstaat1 in der ,mitte von ,italien1 an beiden ,ksten hingestreckt1 den ,norden vom ,sden trennend1 lhmt alle ,einigung und erstickt das ,nationalgefhl1 das unter kirchlichen ,regierungen ohnedie kaum aufkeimt2 ja er schadet sogar der ppstlichen ,macht1 der er frher als ,unterlage gedient4 ,die neue ,ansicht hat in ,deutschland1 wie berall1 die geistlichen ,staaten skularisirt2 sie hat nicht gewagt1 auch in ,italien folgerecht zu sein4 ,in ,wahrheit aber1 da in unsern ,tagen die ,kirche nur in ideeller ,weise wirken kann1 da sie1 je gereinigter von irdischen ,tendenzen1 um so lebendiger wurde in den ,gemthern1 so scheint es1 als ob sie1 des letzten ,restes weltlicher ,herrlichkeit entblt1 verklrter aus der abgestreiften ,hlle hervorgehen wrde4 ,wie dem auch sei1 der ,kirchenstaat mu fallen1 wenn ,italien irgendwie zu politischem ,rang sich erheben soll4 ,anderseits1 ,italien verliert die europische ,bedeutung1 die es gewissermaen jetzt noch behauptet1 wenn mit dem ,kirchenstaat auch das ,papstthum fllt4 ,wie soll der erstere brechen1 das letztere stehen8 ,das ,schicksal des ,papstthums ist an das der katholischen ,kirche geknpft4 ,diese kann1 wie jenes1 eine andere werden im ,laufe der ,zeit2 fallen wird sie nur1 wenn das ,christenthum besiegt und die ,kirche vom ,staat verschlungen werden sollte4 ,es hngt aber der ,ausgang des ,kampfes1 und damit die ,gestaltung des ,papstthums1 von jener geistigen ,entscheidung ab1 die allein ber ,glaube und ,unglaube1 ber ,staat und ,kirche zu bestimmen vermag4 ,woher sie kommen mu1 das wissen wir4 ,so ist auf doppelte ,weise die ,zukunft von ,italien in deutsche ,hnde gelegt4 ,ohne das ,papstthum3 weil die romanische ,art der ,italiener zu antik ist1 um fr sich allein der hchsten modernen ,kraft1 der germanischen zu widerstehen1 um nicht materiell zu unterliegen4 ,mit dem ,papstthum3 weil die ,kirche von dem hchsten ,tribunal des modernen ,verstandes1 vom deutschen ,geiste1 ihr knftiges ,dasein erwartet1 weil die ,spitze des religisen ,lebens durch alle ,zeiten hindurch an die ,spitze des geistigen und staatlichen unauflslich gebunden ist4 ,nchstdem1 und in ,hinsicht auf die unmittelbare ,gegenwart1 ist die politische ,erziehung ,italiens den ,deutschen beschieden4 ,die uere ,verfassung1 die hnliche ,zersplitterung in grere und kleinere ,staaten bildet eine ,verwandtschaft zwischen ,deutschland und ,italien1 die den politischen ,phasen ,italiens ,ma und ,richtung geben wird4 ,kein ,land in ,europa zeigt eine knstliche ,vielheit1 welche der der deutschen und italienischen ,territorien zu vergleichen wre2 auch in ,spanien1 trotz der losen ,centralisation1 sind doch die ,provinzen organische ,theile1 jede der ,ausdruck ihres besonderen ,volksstammes4 ,es kann also nur ,deutschland1 bei gleich eigenthmlichen ,verhltnissen1 den ,italienern auf dem ,wege politischer ,konstruktion vorangehen2 in derselben ,weise1 wie dort die ,einheit der ,volksnatur zu der ,trennung der ,staaten sich verhalten wird1 mu frher oder spter auch ,italien sich gestalten4 ,die ,franzosen und ,spanier sind durch geistige ,zerrttung ermattet2 die ,italiener sind physisch herabgesunken und brauchen eine durchgreifende ,erneuerung4 ,ohne ,andrang nach auen und von auen kann kein ,volk sich lebendig erhalten4 ,im ,mittelalter findet man ,einen nationalen ,zug1 der die ,krfte ,italiens belebte2 es ist der ,zug nach der griechisch-slavischen ,halbinsel1 aus dem uralten ,zusammenhange der ost- und westrmischen ,welt entsprungen4 ,die neuere ,zeit hat das ,alles zu ,grabe getragen2 die ,trken waren zu schwach1 die ,griechen zu verderbt geworden1 um ,italien leiblich oder geistig aus dem ,schlummer zu wecken4 ,es ist eine der groen ,aufgaben der ,zukunft1 beide ,halbinseln in ein ,verhltni zu setzen1 wodurch das eine ,volk am andern1 bald gebend1 bald empfangend1 erstarken kann4 ,die ,einen1 durch trkische und slavische ,invasion1 sind barbarisirt1 die ,andern nach langer ,verfeinerung abgestorben3 vermischt sie beide1 so werden die letzteren an ,kraft1 die ersteren an ,kultur gewinnen1 und das um so leichter1 je hnlicher berhaupt ihre ,naturen organisirt sind4 ,in solcher ,weise wird ,italien den ,dank erstatten1 den es seit der ,mitte des fnfzehnten ,jahrhunderts den ,byzantinern schuldet4 ,damals1 als durch griechische ,anregung ein neues ,leben erblhte1 schien der antike ,geist1 verjngt in ,italien1 ,europa beherrschen und auf den ,trmmern des ,mittelalters sein altes ,reich erheben zu wollen4 ,aber es war nur ,vorspiel der modernen ,zeit1 es war die ,aussaat der ,reformation2 und je mchtiger seitdem der neue ,geist sich ,bahn gebrochen in ,europa1 um so schneller verwelkte die ,blthe1 verweste die ,kraft in ,italien4 ,wiederum aber1 wenn die ,spitze erst erreicht sein wird1 in der die neue ,zeit sich zu fassen strebt1 wird auch die ,vershnung gefunden werden der feindlichen ,elemente2 wie der moderne ,geist am ,beginn seiner ,laufbahn ,nahrung und ,strke gesaugt hat vom antiken1 so wird er1 am ,ziel derselben1 durch seine ,kraft den antiken verjngen1 und ,italien wird glcklicher sein4 ,in allen ,verhltnissen1 in jeder ,gestaltung ist uns jenes ,eine begegnet1 das wir bei ,betrachtung der deutschen ,geschichte als ihr hchstes ,ziel erkannt haben4 ,hinter den ,alpen wird die ,sonne hervorgehen1 in deren wunderbarem ,lichte das ,chaos der romanischen ,erde sich erhellen soll4 ,auch sonst in ,europa werden wir ihre ,strahlen fassen2 im ,westen war es nur geistige ,hlfe1 nur die ,kunde eines neuen ,evangeliums1 was die ,vlker ersehnen2 wir betreten jetzt den ,osten und es wird klar werden1 wie diese ,lnder eines unmittelbaren1 materiellen ,eingreifens bedrfen von germanischer ,hand4 ,ueberall andere ,spuren1 und von andern ,strahlen beleuchtet2 aber nach ,einem ,punkte hin1 und die ,eine ,sonne sendet sie4 ,kapitel ,v4 ,die ,trken4 ,indem wir zur zweiten ,vlkergruppe bergehen1 bietet sich zuerst ein ,volk dar1 dessen fremdartige ,erscheinung im europischen ,organismus erklrt sein will4 ,was die ,araber fr die ,westromanen 7in ,spanien71 was die ,mongolen fr die ,slaven in ,ruland gewesen1 das waren und sind die ,trken fr die griechisch-slavische ,halbinsel4 ,halb kaukasischer1 halb mongolischer ,art 7das ,land ihres ,ursprungs fat beide ,raen in sich71 von arabischer ,bildung erzogen1 stehen die ,trken zwischen ,mongolen und ,arabern eben so in der ,mitte1 wie zwischen ,romanen und ,slaven die griechisch-slavischen ,nationen4 ,als knftiger ,beherrscher von ,asien mute ,europa am sdwestlichen1 sdstlichen und stlichen ,ende asiatischen ,einflssen eine ,zeitlang unterliegen4 ,die ,araber in ,spanien1 durch die ,blthe orientalischer ,kultur und ,sitte1 wirkten belebend auf ,europa zurck2 die ,trken sollten durch verwildernde ,barbarei in den entseelten ,vlkern des byzantinischen ,reiches die ,kraft des ,widerstandes reizen4 ,seit dem ,aufstand der ,griechen ist ihre ,rolle ausgespielt4 ,der ,verfall1 der sich vor unsern ,augen entwickelt1 bietet zweierlei ,aussicht4 ,gelingt die ,reform1 wie sie ,mahmud gewollt und seine ,zglinge noch wollen1 so verlieren sich die ,osmanen unter der ,ueberzahl der von nun an gleichberechtigten ,rajahs2 ja es unterliegt das muhamedanische ,princip1 obgleich ihm ,viele der ,unterjochten zugehren1 der hheren ,lebenskraft des christlichen1 wie es im krftigsten ,theile der ,rajahs hervortritt4 ,denn ehe berhaupt an wahrhaftige ,reform zu denken ist1 mu die alttrkische1 orthodoxe ,partei beseitigt werden2 nach ihrem ,untergange1 wo sollte die ,kraft vorhanden sein1 dem europisch-christlichen ,andrang zu widerstehen8 ,gewi nicht in der aufgeklrteren1 modernisirten ,klasse der ,nation4 ,man sieht1 die beliebte ,theorie der ,integritt und ,regeneration des trkischen ,reiches beruht auf einer knstlichen ,tuschung4 ,wollte man glubig genug sein1 zu hoffen1 da die ,reform von einem langen ,frieden begnstigt1 da nicht im nchsten europischen ,kriege das ganze morsche ,gebude verschttet wird1 was wre das ,ende der ,reform8 ,ein anderes ,geschlecht1 andere ,sitten1 ein anderer ,staat wrde auf den ,trmmern erwachsen sein2 dem ,untergange der ,trkei wre wie durch ein ,wunder nur allein das alte ,haus ,osmans entronnen4 -- ,die ,geschichte aber zeigt und die menschliche ,natur besttigt es1 da niemals ein barbarisches ,volk freiwillig den ,vorurtheilen der ,denkart oder den ,vorrechten der ,rae zu entsagen vermag1 worauf seine ,herrschaft1 sein ,dasein1 sein ,ruhm sich gegrndet hat4 ,wohl knnen einzelne ,erleuchtete1 wie ,mahmud und ,reschid1 die angebornen ,fesseln sprengen2 ein ,volk1 das sich selbst verlugnen sollte1 ist ein ,unding4 ,also wird1 unter den vereinigten ,angriffen der eigenen ,unterthanen und der ,mchte ,europas1 der ,erbfeind der ,christenheit erliegen4 ,aber die ,zeiten sind vorbei1 da man im ,gefhl des ,greuels und in der ,hitze des ,glaubens muhamedanische ,vlker mit ,feuer und ,schwert verfolgte4 ,seit die ,mauren aus ,granada verjagt worden1 ist ,europa menschlicher geworden4 ,die ,trken1 wenn nicht vielleicht die ,gunst des ,schicksals eine neue ,heimath fr sie ffnet1 werden bleiben4 ,ihre ,altersschwche und der gebeugte ,stolz werden die ,vermischung erleichtern4 ,trotz aller ,barbarei sind sie von edler ,anlage1 insonderheit mit ,eigenschaften des ,charakters begabt1 woran die verdorbene ,natur der andern ,nationen sich erbauen kann4 ,alles1 was hier gesagt ist1 gilt nur der ,einen ,hlfte des trkischen ,reiches1 den ,lndern von der ,donau bis zum ,taurus4 ,die ist der kaukasische ,theil2 der andere1 den ich den vorwiegend semitischen nennen mchte1 ist in ,wahrheit schon losgerissen4 ,mehmed ,ali1 indem er ,aegypten1 ,syrien beherrschte1 ,mesopotamien und ,arabien zu beherrschen strebte1 folgte demselben ,instinkt1 der frhere ,eroberer geleitet hatte4 ,er ist der ,vorlufer einer europischen ,herrschaft2 der ,sieg1 den die ,trken mit streichischer und englischer ,hlfe erfochten haben1 war nthig1 um den ,europern auf schickliche ,weise den ,weg zu bahnen4 ,palstina1 als das heilige ,land1 als die ,sttte1 die der europischen ,christenheit gehrt1 wird von den ,germanen 7ihren ersten ,vertretern7 okkupirt werden2 nchst ihm1 zum ,schutze der christlichen ,vlkerschaften1 der brige ,theil von ,syrien2 endlich1 weil ,euphrat und ,tigris die ostindische ,strae bilden1 das alte ,mesopotamien4 ,das ,uebrige fllt den ,romanen anheim2 ,arabien allein hat eine ,zukunft4 ,der ,norden des trkischen ,reiches ist auf immer vom ,sden getrennt2 ,syrien auf der einen1 die unbesieglichen ,kurden auf der andern ,seite versperren den ,weg4 ,die ,vlker selbst1 in ,syrien und ,kurdistan1 emancipiren sich vom trkischen ,joch2 es ist ,alles bereit3 mehr ,verstand1 mehr ,schwung in der schwankenden ,politik der ,mchte1 und die ,revolution des ,orients ist vollendet4 ,schon kann ein khnes ,auge die ,zeit ersehen1 wo1 inmitten der asiatischen ,kste1 germanische1 vielleicht deutsche ,hoheit1 ,palstina beherrscht#ae4 ,die ,strke des heutigen europischen ,gemeinwesens leuchtet daraus vor ,allem hervor1 da die fremdartigste ,natur wider ,willen und ,neigung zur ,assimilation getrieben wird1 da sie sich eben dadurch mit eigner ,hand vernichten mu4 ,das ist das ,tragische in der qualvollen ,agonie des trkischen ,staats4 ,da heit ,mitleid ein baldiges ,ende wnschen4 ,wenn nun der letzte heterogene ,bestandtheil aus dem europischen ,organismus ausgeschieden sein wird1 dann erst hat ,europa sein ,wachsthum erreicht2 der ,krper ist vollendet nach allen ,theilen1 die ,glieder gnzlich ausgeprgt1 das ,ganze gesund und voll4 ,bald mu auch die innere ,seele zu der ,harmonie gelangen1 die dem ,leibe geworden4 ,wir sahen mehr als einmal und sehen es hier wieder1 wie jugendlich das scheinbar so gealterte ,geschlecht ist1 das ,europa bewohnt4 ,seine ,entwicklung mit sich nach andern ,abschnitten1 als die griechische oder rmische2 und heftige ,kmpfe1 tiefe ,leiden geben ihm den ,anstrich des ,alters1 wie er in den durchfurchten ,zgen eines ,jnglings liegt1 der viel gelebt und viel gerungen hat4 ,jetzt erst kommt die ,manneszeit2 der ,mann aber will sich vollenden im ,bewutsein und in der ,that4 ,das verkndigt laut und immer lauter der sinkende ,halbmond4 ,kapitel ,,vi4 ,ostromanien4 ,in den ,zeiten der ,vlkerwanderung war das rmische ,weltreich in zwei ,theile gespalten1 in den westlichen und stlichen2 eine organische ,trennung1 weil die zwei ,grundcharaktere des ,alterthums1 der rmische und der griechische1 sich darin ausprgten4 ,die ,barbaren1 welche die ,vorsehung zum ,umsturze der alten ,welt berief1 waren in zwei ,raen geschieden3 die germanische und slavische4 ,durch ,natur und ,lage wurden die ,germanen gegen das westliche1 die ,slaven gegen das stliche ,kaiserthum getrieben4 ,die ,vermischung der ,eroberer mit den ,unterjochten erzeugte dort die westromanische1 hier die ostromanische ,vlkergruppe4 ,in diesem ,sinne belegt die ,ueberschrift alle ,lnder von der ,moldau bis ,morea mit dem gemeinsamen ,namen ,ostromanien4 ,diese ,nationen sind es1 denen die ,erbschaft des trkischen ,reiches1 von der ,donau bis zum ,taurus1 bestimmt ist4 ,von all den ,mchten1 die mit eiferschtiger ,angst das osmanische ,siechthum pflegen1 um spter der ,frchte froh zu werden1 wird keine1 oder nur auf kurze ,zeit1 ihr ,gelste befriedigen4 ,alle ,combination zerstiebt1 wo die ,natur ihre ,rechte fordert2 wo sie1 wie hier1 nach langem ,druck sich fhlt1 mu auch der ,ehrgeiz ihr in die ,hand arbeiten4 ,die ,ostromanen stehen in ,wachsthum und ,vollendung hinter den ,westromanen so weit zurck1 als die ,slaven berhaupt hinter den ,germanen4 ,dazu die ,schwche des byzantinischen ,reiches1 dem jene ,kraft der ,erziehung fehlte1 die das westrmische noch am ,rande des ,todes bethtigte2 nach diesem ,jahrhunderte des trkischen ,drucks3 und man begreift1 warum hier ,alles erst in der ,entstehung begriffen1 warum die ,grnzlinie der einzelnen ,nationen kaum noch zu ziehen ist1 wie eine vierte ,gruppe ,europas erst jetzt sich zu bilden beginnt4 ,dennoch ist1 wie mir scheint1 jene sonst berall sichtbare ,dreiheit der ,stmme auch hier schon erkennbar4 ,gem den drei ,bestandtheilen der ,mischung1 tritt das slavische ,element in den ,serben1 das rmische in den ,wallachen1 das griechische in den ,neugriechen hervor4 ,den ,ersteren wird ,bosnien 7nebst einem ,theile ,albaniens71 den ,zweiten ,bulgarien1 den ,dritten ,macedonien und ,rumelien zufallen4 ,sie alle haben bereits eine ,art von ,selbststndigkeit4 ,den ,neugriechen1 als den ,urhebern der ,emancipation1 besonders aber als einem seefahrenden ,volke1 ist die erste ,rolle beschieden4 ,griechenland1 das junge ,knigreich1 wenn es erst zu wahrer politischer ,einheit gebracht ist1 hat alle ,mittel in ,hnden1 um eine groe ,macht zu werden in kurzer ,zeit4 ,sein ,handel1 seine ,stellung im ,mittelmeer1 seine gnstige ,lage mitten im ,schauplatz der orientalischen ,fragen knnen es dazu erheben4 ,es gibt nur ,eine ,vorbedingung1 ohne welche von alledem ,nichts erreicht werden kann3 das ist der ,umsturz des trkischen ,reiches4 ,eine halbbarbarische1 an ,ungebundenheit gewhnte1 durch ,druck verwilderte ,nation1 wie die neugriechische1 kann geeinigt werden nur durch eine gemeinsame ,unternehmung1 die dem ,nationalgeist entspricht4 ,ein ,zug wider den ,islam1 nach ,macedonien oder ,rumelien1 wre fr die ,neugriechen1 was den alten der trojanische ,krieg war4 ,die weitere ,zukunft mu die jonischen ,inseln1 die des gischen ,meeres1 mu ,kandia1 ,cypern und ,rhodus den ,griechen geben2 denn ein ,griechenland ohne ,griechen ist kein ,griechenland4 ,dann erst1 wenn die zerstreuten ,brder vereinigt sind1 wird von ,europa aus eine ,wanderung ergehen ber den ,hellespont und ber's gische ,meer1 wie vor alten ,zeiten3 ,kleinasien wird kolonisirt1 bevlkert1 von ,griechen1 von ,ostromanen1 von ,europern aller ,art europisirt werden4 ,der groe ,vlkerstrom von ,westen nach ,osten1 so lange gedmmt durch die trkische ,invasion1 wird auf's ,neue berfluthen1 und mu es2 denn ,europa allein kann ,leben schaffen1 wo jetzt der ,tod regiert4 ,griechenland hat nur zwei ,verbndete3 ,frankreich1 im ,interesse gemeinsamer ,verbindung gegen die englische ,herrschaft im ,mittelmeer1 und ,deutschland an und fr sich4 ,es ist nicht ,zufall1 da das griechische ,knigreich von einem ,baiern beherrscht1 da seine ,civilisation von ,baiern geleitet wird2 nicht ,zufall1 da ,oestreichs ,grnzlinie sich lngs der ostromanischen ,vlker hinstreckt4 ,ich bin weit entfernt1 die ,wirkungen1 die deutscher ,einflu in ,griechenland hervorgebracht1 zum ,ruhme deutscher ,nation zu erwhnen 7das verwehrt die ,lauheit der griechischen ,sympathieen auch abgesehen von den ,thatsachen7 oder den ,oestreichern einen ,einflu zuzuschreiben1 den sie zur ,zeit weder in ,serbien1 noch in der ,moldau oder der ,wallachei besitzen4 ,aber die ,keime sind da1 die ,grundlagen gelegt1 und eine deutsche ,politik kann ,groes daraus entwickeln4 ,klar ist nmlich3 die smmtlichen ,vlker der griechisch-slavischen ,halbinsel bedrfen1 weil erst werdend und ghrend1 weil in der ,entstehung begriffen1 einer oberleitenden ,erziehung4 ,diese zu geben1 fhlt sich ,ruland berufen4 ,dasselbe slavische ,blut1 dieselbe griechische ,religion1 das sind die ,bande1 womit es den grten ,theil der ,ostromanen an sich zu ketten hofft4 ,die ,anziehung ist tief genug2 und im gegenwrtigen ,augenblick herrscht ,ruland wahrhaftig in der ,moldau und ,wallachei1 es leitet ,serbien1 bestimmt theilweise ,griechenland und umgarnt die ,reste der ,trkei4 ,doch1 wie blendend auch diese ,erfolge seien1 es liegt ,etwas in dem ,wesen der sdlichen ,slaven1 das die ,hoffnung der nrdlichen zu nichte macht4 ,die ostromanischen ,nationen mssen1 vermge des angeborenen ,dranges ihrer ,natur1 zu den slavischen in dasselbe ,verhltni treten1 das zwischen ,germanen und ,westromanen herrscht4 ,wir sehen durch alle ,geschichte hindurch die beiden letzteren voll ,eifersucht1 voll ,wetteifers1 in bestndigem ,gegensatz jedwedes seine ,eigenthmlichkeit zu wahren1 wenn gleich die ,anziehung1 die zwischen beiden waltet1 einen unterbrochenen geistigen ,austausch hervorbringt4 ,ebenso werden die ,ostromanen1 wiewohl im innigsten ,verkehr mit den ,slaven1 doch diesen gegenber ihren besondern ,charakter auf's ,schrfste entwickeln4 ,der ,instinkt der ,selbsterhaltung1 bisher gegen die ,trken1 als die herrschende ,rae1 gerichtet1 wird nach ihrem ,falle gegen die ,nordslaven sich kehren1 weil gerade sie die einzigen sind1 von denen die ,gefahr des ,verschwimmens droht4 ,an diesem ,triebe wird der russische ,fortschritt den ,damm finden1 den die ,politik bisher vergebens gesucht hat2 das ,schreckbild einer russischen ,herrschaft im ,sden1 so trgerisch in unsern ,tagen1 erblat in dem wahren ,bilde1 wie es in den erwachenden ,griechen und ,serben die ,zukunft uns zeigt4 ,ich mu es hier den ,kleinglubigen1 die auf den ,schein der ,dinge1 nicht auf den ,kern sehen1 wieder sagen3 die urkrftig wirkende ,natur wird alle ,knste der ,politik zu ,schanden machen4 ,die russische ,protektion1 so begierig ergriffen als ,schutzwehr gegen den gemeinsamen ,erbfeind1 sinkt in sich selbst zusammen1 sobald verjngte ,vlker auf den ,ruinen stehen4 ,wenn heute ,konstantinopel von den ,russen erobert wrde -- unsere ,anschauung wre damit nicht umgestoen4 ,unter den ,futritten trkischer ,barbarei ist die neue ,saat erblht2 russische ,waffen vermgen sie nicht zu ersticken4 ,wohl sind die ,ostromanen slavischer ,natur1 und ,viele von ihnen griechischer ,religion2 aber alle ,grnzen zu berspringen1 die zwischen verschiedenen ,stmmen ,einer ,gattung ,gott gezogen1 alle ,hgel zu ebnen1 die er gesetzt hat1 die ganze stliche ,hlfte ,europas in einen slavisch-orthodoxen ,sumpf umzuwandeln1 das ist ein anderes ,ding1 dahin reicht keine russische ,kraft4 ,es gibt eine andere ,gromacht1 welcher die vormundschaftliche ,leitung gebhrt1 wenigstens im ,norden der ,halbinsel2 denn ,griechenland mchte sich selber leiten4 ,ich meine ,oestreich1 zunchst als ,beherrscher von ,ungarn1 sodann als erste deutsche ,macht4 ,ungarn1 mit seinem ,zubehr1 enthlt so viel wallachische und sdlich-slavische ,bestandtheile1 da eine ,rckwirkung auf diese ,gegenden von selbst daraus hervorfliet4 ,davon noch ,einiges1 wenn von ,ungarn selbst die ,rede sein wird4 ,was den deutschen ,einflu betrifft1 das heit inwiefern nach seinem deutschen ,charakter hier ,oestreich zu handeln befhigt sei1 warum berhaupt auf deutsche ,spuren 7wie oben in ,bezug auf ,griechenland7 ,gewicht gelegt werde1 darber seien noch einige ,worte gesagt4 ,sie werden blo denen verstndlich erscheinen1 welche mit uns der ,meinung sind1 da die ,geschichte nach einer bestimmten1 umfassenden ,organisation ,europas1 und durch ,europa der ,erde strebt1 da alle ,politik nach dem ,trieb der ,geschichte sich mit oder ohne ,willen regelt1 da es ,ideen gibt1 die auerhalb der diplomatischen ,berechnung liegen1 ohne doch trgerische ,gebilde zu sein4 ,und nur fr ,solche soll das ,folgende gesprochen sein4 ,ostromanien ist das ,land1 wodurch ,europa an den ,orient grnzt4 ,je inniger die ,bande werden1 die uns an das alte ,asien ketten1 je lebhafter die ,bewegung1 welche die ,vlker des ,westens nach ,osten treibt1 desto allgemeiner wird die ,bedeutung werden1 die die ,halbinsel des ,hmus fr ganz ,europa gewinnt4 ,sie ist der groe ,sammelplatz1 das ungeheure ,emporium der ,europer2 alle ,zungen1 alle ,nationen werden hier sich begegnen4 ,was sie fr ,europa1 das ist ,anatolien fr den ,orient3 ,land des ,uebergangs1 in dem ,vorderasiaten aller ,art1 ,kaukasier und ,semiten1 ,armenier und ,perser1 ,syrer und ,aegyptier1 vielleicht auch ,hinterasiaten zusammenstrmen4 ,der ,weltverkehr1 der auf diese ,weise sich bildet1 vernichtet nicht die eigenthmliche ,entwicklung der ,ostromanen2 im ,gegentheil1 die ,griechen sind nach ihrer ganzen ,anlage und durch merkantilisches ,talent besonders geeignet1 ihn zu vermitteln und durch ihre ,hnde zu leiten1 ohne doch in dem ,vlkergewhl zu verschwimmen4 ,die griechisch-slavische ,halbinsel1 mit ,einem ,wort1 ist die ,brcke von ,europa nach dem ,orient1 ,kleinasien die ,brcke vom ,orient nach ,europa4 ,man denke sich nun die europische ,republik als ,knigin des ,erdballs 7wenigstens der stlichen ,halbkugel7 und ihr gegenber die beherrschten ,lnder1 so ist offenbar3 ,ostromanien1 mit ,anatolien1 bildet den ,herrschersitz ,europas1 das groe ,areal1 von dem aus ,asien und ,afrika regiert wird2 ,konstantinopel1 die alte ,weltstadt1 ist die ,residenz der monarchischen ,gewalt1 welche von ,europa gebt wird4 ,so erhellt nun weiter3 dasselbige ,volk1 das innerhalb ,europas zu organischer ,oberleitung berufen ist1 wenn es berhaupt ein solches gibt1 mu sie auch hier1 im ,mittelpunkt europischer ,herrschaft1 erhalten4 ,es gibt aber nur ,eine ,stelle1 deren ,okkupation das ,alles verbrgt1 weil ihr ,besitz1 ohne doch die ,rechte der eingebornen ,vlker zu schmlern1 die sicherste ,basis fr europische ,macht und ,ordnung gewhrt4 ,diese ist ,byzanz1 in unsern ,tagen das ,grab der ,osmannen1 einst die groe ,freistadt der ,europer und ,sitz der germanischen ,hegemonie4 ,von hier aus kann ,asien geordnet1 kann ,europa im ,gleichgewicht erhalten1 knnen die griechisch-slavischen ,dinge geleitet werden4 ,wer ,konstantinopel besitzt1 ist ,schiedsrichter der ,welt2 und wiederum wehe uns1 wenn eine ,macht es bese1 welcher1 wie der russischen1 um ,schiedsrichter zu sein1 aller hhere ,beruf mangelt6 ,im ,alterthum1 zur ,zeit des rmischen ,reiches1 waren ,rom und ,byzanz die ,pole des ,erdkreises4 ,das wird sich im wunderbaren ,kreislauf der ,geschichte erneuern2 ,byzanz als der staatlich europischen1 ,rom als der kirchlich europischen ,gesellschaft hchster ,typus4 ,im ,hintergrund aber1 wie es einst beide mit dem ,tode bedroht1 wird bestimmend fr beide ,deutschland stehn4 ,von ,allem1 was die neue ,zeit anstrebt1 hat das ,mittelalter groe und wunderbare ,ahnungen aufgestellt4 ,in seiner blhendsten ,epoche1 als ,innocenz ,,iii4 regierte1 wurde in ,byzanz das lateinische ,kaiserthum errichtet4 ,aber wie die ,kreuzzge berhaupt1 so scheiterte auch diese ,intention an der haltlosen ,willkhr1 womit die ,kreuzfahrer1 gesondert vom brigen ,europa1 ihre ,bahn verfolgten1 an dem unersetzlichen ,mangel eines tieferen ,zusammenhangs mit dem heimathlichen ,organismus1 mit dem deutsch-rmischen ,kaiserthum1 das ihn berwachte und auch nach auen berwachen sollte4 ,unser ,jahrhundert vollende1 was das ,mittelalter gewollt4 ,nur ein organisirtes1 einiges1 geschlossenes ,europa kann die ,aufgabe erfllen1 die ,gott ihm zugewiesen hat3 die erstorbenen ,vlker in ,asien und ,afrika zu beleben1 die heranwachsenden in ,ostromanien zu erziehen4 ,kapitel ,,vii4 ,die slavischen ,vlker4 ,ungarn4 ,wir haben bisher die gemischten ,bevlkerungen ,europas durchwandert1 wir sahen in ,westromanien erschpfte1 in ,ostromanien kaum geborene ,nationen1 jene nach geistiger1 diese nach materieller ,kraft und ,sttze verlangend4 ,jetzt sind wir unter den ,urstmmen des stlichen ,europas1 und finden eine wundersame ,mischung von ,jugend und ,alter1 von ,leben und ,tod1 von ,uebermacht und ,ohnmacht1 von ,civilisation und ,barbarei2 dazu ein ,verhltni zum germanischen ,stamm1 welches die seltsamsten ,kontraste von ,abhngigkeit und ,freiheit1 von ,anschmiegung und ,opposition1 von ,verschwimmen und ,usurpation zeigt4 ,die ,slaven bilden1 wie wir im ersten ,kapitel gesehen1 das ostasiatische ,princip innerhalb ,europas4 ,als die ,germanen in der ,vlkerwanderung ber den ,westen und ,sden sich ergossen1 rckten sie vom ,osten her in ,deutschland nach4 ,die neue ,ordnung der ,dinge1 wie sie im karolingischen und im deutschen ,reich sich entwickelte1 erffnete sonach einen ,kampf des germanisch-europischen gegen das slavisch-asiatische ,princip1 der das ganze ,mittelalter hindurch gewhrt hat1 und in mittelbarer ,weise noch in unsern ,tagen gefhrt wird4 ,die streichische ,macht ist aus dem ,sturze ,ottokars von ,bhmen1 die preuische aus der ,unterjochung der ,slaven in ,brandenburg und in ,preuen hervorgegangen4 ,die ,polen und ,ungarn sind von ,deutschland aus christianisirt worden1 sie haben von daher zum ,theil ihre ,einrichtungen und ,gesetze erhalten2 es war eine ,zeit1 da sie deutsche ,reichsoberhoheit anerkannten4 ,schweden haben ber ,finnland1 ,esthland und ,liefland geherrscht2 endlich seit ,peter war es deutsche und romanische ,kultur1 waren es deutsche ,regenten1 die den russischen ,staat emporbildeten4 ,alle ,slaven sind durch ,westeuroper1 und vorwiegend durch deutsche erzogen worden4 ,europa wrde nicht ,europa sein1 wre dieses nicht geschehen4 ,fragt man aber1 warum die ,wenden1 die ,obotriten1 die ,czechen1 warum ,schlesien1 ,pommern1 ,preuen1 ,kurland1 ,liefland und ,esthland germanisirt worden1 warum dagegen ,polen1 ,ungarn und ,ruland1 die beiden ersten besonders trotz hufiger ,gefahren1 dem germanischen ,andrange zu widerstehen vermochten1 so gibt es keine ,antwort als die eine1 da nach unumstlichen innern ,gesetzen eben nur in jene drei ,vlker der nationale ,urtrieb gelegt worden1 da nur sie bestimmt sind1 den stlichen ,typus in seiner ,selbststndigkeit zu bewahren4 ,dieselbigen ,gesetze sind es1 nach welchem ,italien1 trotz aller ,usurpation der ,deutschen1 trotz aller noch dauernden ,abhngigkeit romanisch geblieben ist und bleiben wird1 nach welchen das burgundische ,reich1 so lange beherrscht von den deutschen ,kaisern1 an ,frankreich zurckfallen mute4 ,vielleicht darf man annehmen1 da in der ,urzeit germanischer und slavischer ,geschichte die ,grnzlinie beider ,stmme ohngefhr dieselbige gewesen1 wie die heutige durch tausendjhrigen ,kampf errungene2 und es erschiene dann der blutige ,krieg der germanischen ,welt gegen die slavische nur als ,wiedernahme des alten1 in der ,vlkerwanderung eingebten ,landes4 ,wie dem auch sei1 die ,geschichte hat im ,verlauf von ,jahrhunderten entschieden3 sie selbst berechtigt uns1 die ,lnder1 die sie germanisirt hat1 als ,glieder des germanischen ,organismus in ,anspruch zu nehmen4 ,und so thricht es wre1 ,ungarn oder ,polen fr ,deutschland vindiciren oder alle franzsischen ,provinzen wieder erobern zu wollen1 die einst zum deutschen ,reiche gehrt haben3 so naturgem und nothwendig ist es andrerseits1 ,schlesien und ,pommern1 ,bhmen und ,mhren1 ,preuen und die ,ostseeprovinzen als deutsche ,lnder zu betrachten1 die beiden letzteren aber fr die ,zukunft dem ,bunde zu vindiciren1 dem sie noch nicht eingefgt sind4 ,es ist damit nicht gesagt1 da die ,eigenthmlichkeit1 die jenen ,vlkern zum ,theil noch inwohnt1 die den ,bhmen z4 ,b4 als ,czechen immer bleiben wird1 vernichtet1 oder da slavische ,sprache1 wo sie noch ist1 und die ,reste des slavischen ,typus verfolgt werden sollen4 ,man mag unterscheiden zwischen deutschen und slavisch-deutschen ,stmmen 7gibt es doch auch romanisch-deutsche im sdlichen ,tyrol und jenseit des ,rheins73 nur vom slavischen ,organismus sind sie getrennt und von dem allein ist hier die ,rede4 ,es war natrlich1 da der bergreifende ,andrang des germanischen ,princips eine ,gegenwirkung hervorrief1 welche ihrerseits wiederum die ,grnzen bersprang4 ,der ,sto erzeugte den ,gegensto4 ,indem ,ungarn dem streichischen ,staaten-,conglomerate einverleibt1 indem ,polen von ,oestreich und ,preuen umschlossen wurde1 mute ,ruland1 nachdem es durch ,peter europisirt worden war1 als der reinste ,trger des slavischen ,typus1 von selbst jene ,richtung erhalten1 welche man heutzutage die panslavische nennt2 es wurde der ,retter des slavischen ,princips1 so freilich wie ,ruland rettet1 d4 i4 auf mongolische ,weise4 ,diese ,reaktion1 nothwendig wie so viele ,uebel1 womit die ,vorsehung anderen ,uebeln steuert1 aber seit lange schon ohne ,schranken und ,gesetz1 unnatrlich und ungeheuer1 wird von ,vielen fr den wahrhaftigen und bleibenden ,zustand der ,dinge gehalten4 ,es gibt ,leute1 die an eine zuknftige ,einheit des ,slaventhums vom ,eismeer bis zum jonischen ,meer1 an eine ,verschmelzung aller slavischen ,nationen unter russischem ,scepter glauben4 ,ihnen liegt ,zukunft und ,rettung ,europas in den jugendlichen1 frischen1 noch durch kein ,ueberma der ,kultur verdorbenen ,massen des russischen ,reiches4 ,ihnen scheint es1 als msse der ,geist der ,geschichte1 mde im germanisch-romanischen ,europa zu weilen1 sich auf die slavischen ,vlker herabsenken1 als msse1 nach dem natrlichen ,lauf der ,dinge1 der slavische ,stamm den ,germanen und ,romanen im ,sdwesten1 den ,trken im ,sdosten dasselbige werden1 was einst die ,macedonier den dorischen und jonischen ,griechen auf der einen1 dem persischen ,reich auf der andern ,seite geworden sind4 ,andere1 die noch ,verstand genug haben1 um zu sehen1 da ,jahrhunderte hingehen mssen1 ehe die ,slaven auf gleicher ,entwicklungsstufe mit dem westlichen ,europa stehen1 da1 wenn dieses auch geschehen sein wird1 ihre ,natur niemals mit der unsrigen sich ernsthaft messen kann1 frchten dennoch die ,uebermacht der ,barbarei1 ihre einheitliche und ungestrte ,kraft gegenber den zerrissenen ,tendenzen des ,westens1 und den absoluten ,willen1 welcher als ,ausdruck einer ganzen ,vlkerfamilie sich unwiderstehlich gegen die einzelnen ,nationen heranwlzen werde4 ,es ist wahr3 wo immer die ,grnzen1 die die ,natur zwischen den ,stmmen gezogen hat1 verwischt sind1 wo irgend eine der ,vlkerfamilien ,europas1 sei es auch die schwchste1 die slavische1 als solche geschlossen den brigen entgegentritt1 da ist ,gefahr vorhanden1 wirkliche1 drohende ,gefahr4 ,aber glcklicher ,weise liegt in dem ,organismus der slavischen ,vlker ein inneres ,gegengift4 ,die ,macht1 welche sich vermessen wollte in ,wahrheit eine slavische zu sein schlechtweg1 d4 h4 eine panslavische1 mte ein ,element gefunden haben1 welches1 erhaben ber den ,stammesunterschied1 die ,stmme von selbst aufheben1 in welchem als im ,familiengeist die ,nationalgeister freiwillig zusammenflieen wrden4 ,dieses ,element ist nicht im russischen ,reiche4 ,ruland ist panslavisch nur sofern es russisch ist1 sofern der russische ,charakter den slavischen zur ,zeit am krftigsten ausdrckt4 ,daher kann ,polen wohl unterjocht1 niemals vernichtet werden2 der polnische ,geist widerstrebt dem russischen1 weil dieser ihm nur als solcher1 nicht unter dem hhern ,gesichtspunkte des slavischen1 von ,anfang erscheinen konnte4 ,und selbst wenn es gefunden wre1 jenes ,element3 -- immer noch wrde ,ungarn in seiner ,eigenthmlichkeit entgegenstehn4 ,ungarn1 mit ,slavonien und ,kroatien1 im weitern ,sinne mit ,siebenbrgen1 bildet1 wie schon im ,eingange bemerkt1 ein besonderes ,glied in der slavischen ,reihe4 ,es ist das ,mittelland zwischen slavischen1 germanischen1 und ostromanischen ,vlkern4 ,demgem zhlt man #d ,millionen ,slaven 7die berwiegende ,zahl71 #a_/b ,mill4 ,deutsche1 #a ,mill4 ,wlachen1 und1 als den ,kern der ,bevlkerung1 der ,ungarn seinen ,charakter verleiht1 #c #a_/b ,mill4 ,magyaren4 ,die ,magyaren haben im ,laufe von ,jahrhunderten ber die slavischen ,einwohner nicht vermocht1 was andern ,eroberern in ,jahrzehnten gelang3 die sonst so schmiegsame slavische ,rae hat ihnen widerstanden4 ,ihre ,bestimmung ist nicht1 die ,andern zu magyarisiren1 einen ,urstamm aufzupflanzen in ,europa2 sie sollen verwachsen mit den andern1 aus allen vereinigt soll eine besondere ,gattung der stlichen ,gruppe entstehen4 ,das ist noch nicht geschehen4 ,ungarn ist in diesem ,stcke noch so jung1 wie die ostromanischen ,vlker1 erst im ,werden begriffen2 noch gibt es kein ungarisches ,volk4 ,ja1 gerade in unsern ,tagen drngt sich der ,zwiespalt von ,magyaren- und ,slaventhum heftiger als jemals hervor4 ,dieser ,zwiespalt ist es1 der den ,einflu der ,deutschen in ,ungarn1 ohne ,usurpation und ,gewalt1 von selbst begrndet4 ,er gibt den ,deutschen die natrliche ,rolle der ,vermittlung4 ,wie ,italien unter den westromanischen1 so ist ,ungarn unter den slavischen ,vlkern durch seine ,besonderheit an ,deutschland gebunden4 ,die ,magyaren bedrfen1 um das slavische ,element zu beherrschen1 die ,slaven um dem magyarischen zu widerstehen1 der deutschen ,hlfe4 ,beide in ,einklang zu setzen1 ein einiges ,volk zu schaffen1 ist die ,aufgabe der deutschen ,politik4 ,die ,vorsehung also1 nicht der ,zufall hat es gewollt1 da ein deutsches ,haus zugleich den ungarschen ,thron berkommen hat4 ,auch in staatlicher ,hinsicht erscheint naturgem1 fast nothwendig die deutsche ,einwirkung4 ,die ungarische ,konstitution1 die ungarischen ,gesetze sind ein rohes mittelalterliches ,gebude2 aber die ,freiheit hngt daran1 und jede ,vernderung ist unwillkommen1 weil sie die ,herrschaft der ,groen und das bestehende ,verhltni der ,raen erschttert4 ,eine fremde1 unparteiische ,hand ist nthig1 um den ,fortschritt zu leiten1 um die untern ,klassen zur ,emancipation und den ,brgerstand zu germanischer ,geltung zu erheben4 ,und in der ,that sieht man mit eigenem ,gefhl1 wie die streichische ,regierung nicht selten als ,verfechterin des ,fortschritts den mittelalterlichen ,ansprchen entgegentritt4 ,weiter aber1 auch die ungarische ,politik 7als solche1 nicht als ,bestandtheil der streichischen betrachtet7 ist mit der deutschen nach allen ,seiten verwebt4 ,so lang die trkische ,macht ,europa bedrohte1 waren ,deutsche und ,ungarn gegen sie verbndet4 ,jetzt nachdem sie gefallen1 haben beide dasselbige ,interesse nach ,ostromanien hin4 ,wenn ,ungarn sich selbst versteht1 so mu es1 wie einst in der ,epoche ,ludwigs des ,groen1 auf die sdslavischen ,lnder1 auf die ,moldau1 die ,wallachei und ,serbien einzuwirken trachten4 ,seine ,lage gebietet ihm1 die ,emancipation dieser ,vlker zu frdern1 sie sich zu verpflichten1 sie dem russischen ,arme zu entziehen4 ,das will auch ,deutschland2 und nur der innigste ,zusammenhang mit ,deutschland kann dieser ,bewegung nach ,sden europischen ,gehalt geben4 ,nicht anders ist es mit ,polen4 ,da der slavische ,theil von ,ungarn1 bei wachsender ,opposition beider ,elemente1 von ,ruland leicht angezogen werden kann1 da die ,magyaren nichts sehnlicher wnschen mssen1 als ein krftiges ,gegengewicht1 so lag die ,erhaltung von ,polen und liegt jetzt seine ,herstellung im tiefsten ,wunsche der ,magyaren4 ,die natrliche ,sympathie1 die alten historischen ,bande machen sie mehr oder weniger der ganzen ,nation wnschenswerth4 ,ungarns ,politik in ,beziehung auf die slavischen ,vlker kann ja berhaupt keine andere sein1 als die ,aufrechthaltung des natrlichen ,organismus1 d4 h4 die schrfste ,opposition gegen ,ruland als denjenigen ,staat1 der durch ,ausbreitung einer einzigen1 der russischen ,tendenz den ,organismus zerstrt1 der in ,polen seine ,zwecke erreicht hat1 der auch ,ungarn bedroht4 ,das ,alles verlangt auch1 wo nicht die streichische und preuische1 doch die deutsche ,politik4 ,die ,sympathie der ,deutschen war1 als ,polen fiel1 so lebhaft als die ungarische2 ihr ,interesse gegen ,ruland ist noch bedeutender4 ,ungarn ist der natrliche ,bundesgenosse von ,deutschland4 ,beide sind durch ,oestreich verknpft2 und sie wrden es selbst dann bleiben 7so sehr liegt's in der ,natur der ,vlker71 wenn ,ungarn von einheimischen ,regenten beherrscht wrde4 ,kapitel ,,viii4 ,polen4 ,ruland4 ,noch existirt die ,akte des ,wiener ,kongresses2 noch gibt es ein ,knigreich ,polen4 ,man hat nicht gewagt1 den letzten ,schein zu zerstren1 und die ,einverleibung auszusprechen4 ,wir1 die wir nicht auf das ,aeuere der ,dinge1 sondern auf die innere ,wahrheit schauen1 glauben auch jetzt noch an ein ,dasein von ,polen1 und reden darnach4 ,nach wie vor1 unzerstrbar so lang die russische besteht1 und gleichberechtigt mit ihr1 lebt die polnische ,rae4 ,von ihrer ,zukunft ist hier die ,rede4 ,polens ,schicksal kann den ,deutschen zeigen1 worin ihre ,kraft liegt4 ,die polnische ,republik ist denselben ,uebeln unterlegen1 welche die deutsche untergruben4 ,ein whlbares ,oberhaupt ohne ,macht und ,kraft1 durch steigende ,kapitulationen beschrnkt1 eine ,aristokratie voll unbndigen ,uebermuths1 unaufhrliche ,zwietracht1 endlose religise ,parteiungen1 berwiegende ,einflsse des ,auslandes1 ,zerstcklung durch mchtige ,nachbarn -- das ,alles und noch mehr hatten ,deutschland und ,polen gemein4 ,es fehlte1 um den ,untergang ihres ,reiches zu berleben1 den ,polen nur das ,eine3 der deutsche ,brger- und ,bauernstand4 ,denn whrend in ,deutschland der kleinste ,reichsfrst einen ,staat beherrschte mit vollkommner ,lebenskraft und mit ausgebildeten ,gliedern1 waren ,leibeigene ohne menschliche ,geltung das ,besitzthum der polnischen ,groen4 ,leibeigenschaft ist allberall das ,zeichen slavischer ,vlker 7vor kurzem sahen wir sie noch in ,meklenburg74 ,die polnischen ,edelleute und ,freien1 mit allem ,gefhl fr ,ehre und ,ruhm des ,vaterlandes1 mit aller ,aufopferung1 fanden nicht jene breite ,unterlage der ,volkskraft1 um in ,zeiten der ,noth darauf zu fuen2 sie waren zu verwhnt oder zu klein1 um sie auf ihre ,kosten zu schaffen4 ,kosciusko und die letzte ,revolution konnten nicht in ,jahren ndern1 was ,jahrhunderte bestanden hatte4 ,so viel zeigen die blutigen ,befreiungsversuche der ,polen3 ihre ,kraft ist unzerstrlich1 der nationale ,trieb ist unversiegbar1 ja nach langem ,druck haben sie sich beide ,male grer1 gereinigter von den ,schlacken der slavischen ,barbarei wiedererhoben4 ,verbannung1 ,verpflanzung1 ,konfiskation1 ,hinrichtungen1 ,verfolgung der polnischen ,sprache1 ,russificiren und ,konvertiren -- alle die ,mittel1 die ,ruland mit eherner ,konsequenz gebraucht hat und noch braucht1 sind unfhig1 die ,nationalitt1 die wunderbare ,ding1 zu zerstren4 ,es bleibt ein inneres1 unantastbares ,element4 ,aber freilich1 noch einmal die ,hlle zu durchsprengen und siegreich ins ,leben zu treten1 das ist dem ,kern des ,volkes versagt1 wo nicht von auen ,hlfe kommt4 ,woher soll sie kommen als von ,deutschland8 ,vielleicht kann man sagen3 als ,opfer seiner germanischen ,erziehung 7seiner aristokratischen ,organisation7 ist ,polen gefallen4 ,lat uns das gefallene aufrichten1 und zu neuem ,leben erziehen4 ,wir ,deutsche haben ,polen getheilt1 ,einiges an uns gerissen1 das ,andere den ,armen des ,drngers berliefert4 ,lat uns die ,schuld vershnen1 wie sie einzig geshnt werden kann4 ,dieselben ,hnde1 die ,polen zerstrt1 sollen es wieder aufbauen4 ,so viel sagt uns das ,gefhl des ,rechts1 die ,theilnahme fr ein unterdrcktes ,volk und das ,bewutsein unsrer deutschen ,natur1 die am ,aufbauen ihre ,lust hat und mit ,scham sich erinnert1 einmal zerstrt zu haben4 ,die ,politik sagt noch mehr4 ,polen vernichten1 heit die ,grundlagen vernichten1 auf denen die ,ordnung ,europas beruht4 ,kein ,volk in ,europa hat fr ,erhaltung dieser ,grundlagen tieferes und wesentlicheres ,interesse als das deutsche ,volk2 denn es bildet den ,mittelpunkt des groen ,gebudes4 ,kein ,volk empfindet so schmerzhaft jede ,verrckung1 jede ,erschtterung der organischen ,verhltnisse als das deutsche4 ,dehalb nennt man uns das konservative ,volk1 und unsere ,mchte die stabilen ,mchte -- und in diesem ,sinne sind wir's von ganzer ,seele4 ,wie ein ,fluch lastet die ,theilung von ,polen noch heute auf ,oestreich und ,preuen4 ,sie hat ,rulands ,krfte verdoppelt1 ohne die unsrigen zu strken2 indem wir den ,schwachen opferten1 beugten wir uns unter das ,joch des ,starken4 ,die eroberten ,provinzen hngen als schweres ,gewicht an den ,fersen der deutschen ,mchte1 die geschehene ,that hat sie unwiderstehlich in ,eine ,bahn mit ,ruland getrieben -- eine ,bahn1 worin sie ihm doch nur zu folgen vermgen1 ohne es zu erreichen oder zu berholen4 ,zwei mchtige ,vormauern sind ,polen und ,ungarn zwischen ,ruland und ,deutschland gelagert4 ,wir haben die letztere zu wenig benutzt1 die erstere mit eignen ,hnden umgerissen4 ,die ,wunden1 die ,deutschland sich selbst durch den ,fall von ,polen geschlagen1 wollen geheilt sein4 ,sie werden es1 wie das ,elend der ,polen selbst1 nur durch ,restauration4 ,von ,deutschland erwartet ,polen seine ,zukunft4 ,die ,polen haben ,ursache1 an ihrem ,vaterland zu verzweifeln1 wenn sie den ,schein der ,dinge betrachten4 ,frankreich hat zweimal1 unter ,napoleon und unter ,louis ,philipp1 die polnische ,sache verrathen2 ,england ist fern1 nur von der ,see her wirksam1 egoistisch berechnend2 und die deutschen ,gromchte1 wie sollten sie einer ,politik entsagen1 die sie seit einem ,jahrhundert verfolgt8 ,aber die ,zeit wird kommen1 schon bricht sie sich ,bahn1 wo ,oestreich und ,preuen einem hheren ,zuge folgen1 als dem engen1 der sie bisher geleitet1 wo sie1 deutsche ,mchte ganz und gar1 in deutschem ,geiste handeln4 ,die ,zeit wird kommen1 wo sie einsehn1 da tiefer als das absolutistische ,interesse in ihrem eignen ,blute ein anderes wurzelt -- das nationale1 allumfassende2 da ber konservativen und liberalen1 absoluten und revolutionren ,tendenzen hinaus die deutsche ,tendenz liegt -- die ,tendenz der ,gerechtigkeit1 der ,ordnung und der ,wahrheit1 jener innern ,wahrheit1 ohne welche alle ,konstruktionen der ,politik nur ein ,gemchte sind von ,staub und ,thon1 auf ,sand gebaut1 zum ,sturze bestimmt und im ,sturze den ,erbauer selbst in seine ,trmmer begrabend4 -- ,man wird einwenden1 da die ,herstellung ,polens den ,verlust von ,posen und ,gallizien bedingt#af2 da1 einem moralischen ,bedrfni zu gengen1 kein ,staat jemals sich selbst geopfert habe4 ,es ist wahr1 im ,angesicht der neuen ,geschichte einen so unerhrten ,edelmuth zu erwarten1 wre mehr als thricht4 ,aber ich spreche nur von einer ,politik1 die zwei lstige ,provinzen einem ,nachbar opfern wrde1 der1 wiedererstanden1 als ,bundesgenosse die deutschen ,staaten in ihren ,grundfesten krftigen wrde4 ,es ist von einer ,abtretung die ,rede1 welche dergestalt entschdigt werden kann1 da jedes ,opfer1 auch das kleinste1 verschwindet4 ,in den ,ostseeprovinzen liegt ,posens ,ersatz4 ,preuen hat den ,beruf1 diese noch immer deutschen ,lnder der russischen ,herrschaft zu entziehn1 sie dem ,vaterlande wiederzugeben4 ,oestreich behlt die ,buckowina1 dringt am ,pruth vor1 nimmt ,bessarabien1 besetzt die ,donaumndungen und umschlingt die griechisch-slavische ,halbinsel4 ,diese der russischen ,hegemonie zu entwinden1 ihre ,oberleitung zu bernehmen1 ist die hchste ,aufgabe der streichischen ,politik in unserer ,zeit4 ,die ,polen verhalten sich innerhalb ihres ,stammes zu den ,russen1 wie die ,skandinavier zu den ,deutschen1 oder die ,spanier zu den ,franzosen4 ,daher die lebhafteste ,rckwirkung zwischen beiden ,nationen4 ,der tiefe ,widerstand1 der im letzten ,kern der slavischen ,natur1 so bildsam sie sonst ist1 gegen den geistigen ,andrang des germanischen ,princips liegt1 ein ,widerstand1 der immer noch beharrlich im russischen ,volksgeiste wurzelt1 kann durch ,polen allein gebrochen werden4 ,polen ist durch groe ,ereignisse1 durch mannigfache deutsche ,einwirkung1 durchs ,unglck grogezogen worden1 ohne doch den slavischen ,charakter irgend verloren zu haben4 ,von ,polen aus kann wahrhafte1 die ,massen durchdringende slavische ,kultur sich nach ,ruland ergieen2 slavischer ,geist erstarkt schneller an slavischem1 als am fremden3 nur so mag ,europa bis in den fernsten ,osten europisirt werden4 ,polen sei frei -- und auch ,ruland wird freier werden4 ,soll ich noch des letzten ,ueberrestes polnischer ,freiheit1 der ,republik ,krakau gedenken8 ,man staunt ber die ,dinge1 die von dorther berichtet werden2 es scheint1 als habe man der alten ,stadt ihre ,freiheit gelassen1 um sich an der ,erniedrigung zu weiden oder um in kleinerem ,bilde den ,todeskampf von ,polen bestndig vor ,augen zu sehen4 ,man freut sich der ,rolle1 die zwei deutsche ,mchte als ,protektoren spielen und bewundert ihre ,hingebung4 -- ,ich komme zu ,ruland4 ,wir sahen in ,ungarn und ,polen zwei ,binnenlnder1 mit geringen ,ausgngen zur ,see1 ohne maritime ,anlagen1 das eine durch ,natur und fr immer1 das andere durch ,geschick und theilweise 7wie ,italien und ,spanien unter den ,westromanen7 an deutschen ,einflu gebunden4 ,jetzt ist von einem ausgebreiteten ,staate1 reich begabt mit kontinentalen und maritimen ,elementen1 von einem ,volke1 das in erster ,linie1 wie ,deutschland den germanischen1 ,frankreich den romanischen1 so den slavischen ,charakter ausdrckt -- es ist von einer ,gromacht die ,rede4 ,in der ,erstlingschaft des slavischen ,typus liegt ,rulands kolossale ,gre1 liegt seine entsetzliche ,schwche4 ,ruland ist die wundersamste ,erscheinung der neuen ,geschichte3 der modernste ,staat ,europas und doch der niedrigste unter allen4 ,versuchen wir1 ihn auf das natrliche ,ma zurckzufhren1 seine ,stellung organisch zu bestimmen4 ,das ,weitumfassende1 wie ,johannes ,mller sagt1 war von ,anfang an der ,charakter des russischen ,reiches4 ,wie schon in uralter ,zeit ,nowgorod und ,kiew1 im ,nord und ,sd1 die ,wiegen russischer ,geschichte gewesen1 so erstreckt sich auch heute noch ,rulands natrliche ,grnze von der ,ostsee zum schwarzen ,meere4 ,aber wie die ,natur durch weise ,fgung im ,norden durch den ,sund1 im ,sden durch den ,bosporus die ,meere verengt hat1 so sind aller slavischen ,macht die ,grnzen der ,ausbreitung schon ursprnglich vorgesteckt1 und jeder ,uebergriff ins germanisch-romanische ,vlkertreiben kann nur in unorganischen ,entwicklungen seinen ,grund finden4 ,erstaunlich ist die russische ,geschichte durch den pltzlichen ,aufschwung1 den ,iwan zuerst1 dann ,peter der ,groe ihrem ,volke gegeben4 ,der ,thron der ,ruriks1 von ,normannen aufgerichtet1 hatte die ,germanisirung von ,europa vollendet1 hatte vom uersten ,sdwest bis zum hchsten ,nordost dieselbe ,saat in alle ,lnder gepflanzt3 ,ruland konnte sich gleichartig mit dem brigen ,europa entwickeln4 ,da kam der mongolische ,einfall1 zerstrend und unterbrechend4 ,ohne ihn mute ,ruland1 wo nicht in den lateinisch-kirchlichen ,kreis1 doch in die europische ,gesammtbildung gezogen werden4 ,in ,ungarn und ,polen gestaltete das ,mittelalter sein eigenthmlich ,leben3 in ,ruland wurde es bersprungen4 ,iwan konnte wenig mehr1 als aus der tiefsten ,barbarei sein ,volk erretten2 auf ihn folgte ,nacht4 ,endlich wurde ,peter gesandt4 ,er trieb mit eisernem ,willen ,ruland in das modern-europische ,wesen hinein3 sein ,land zur ,gromacht zu erheben1 war er1 wie spter ,friedrich1 berufen2 aber whrend dieser auf tiefe innere ,grundlagen baute1 eignete ,peter die neuesten ,resultate des europischen ,verstandes einer ,nation ohne ,bildung und ,geschichte an4 ,in demselben ,lande1 wo der groe ,czaar die ,thronfolge nicht nach dem ,erbrecht1 sondern nach der geistigen ,befhigung ordnete1 wo er die ,kirche aufs unmittelbarste dem ,staat unterwarf 7zwei modern-philosophische ,neuerungen71 besitzt noch heutzutage der ,kaiser #ba ,millionen ,leibeigene4 ,die schreiende ,miverhltni zwischen den ,maximen der ,regierung und dem inneren ,kern des ,volkes1 zwischen ,haupt und ,gliedern ist es1 was nach allen ,seiten hin den russischen ,staat charakterisirt4 ,es ist genug1 den hier in ,krze bezeichneten ,entwicklungsgang der russischen ,geschichte sich scharf vors ,auge zu fhren1 um zu sehen3 da ,ruland1 wenn es sich selbst wahrhaftig und innerlich bilden will1 wieder zurckgehen mu auf die frheren ,zeiten1 und von neuem beginnen1 da die ,scheingre der ,wahrheit weichen1 da das heutige ,ruland in ,trmmer strzen mu1 damit aus dem ,staub sich ein neues erhebe#ag4 ,es ist nicht nur ,widerwille gegen die ,despotie1 ,ha gegen absolutes ,regiment1 was uns die ,weissagung des ,unterganges entlockt4 ,die ,despotie war nothwendig in ,ruland2 sie am leichtesten1 wenn sie im ,sinne des ,volks und fr das ,volk handelte1 konnte ,ruland erziehen4 ,statt dessen hat sie in ihrem ,sinne1 zu ihrem ,besten mit den ,massen gewirthschaftet4 ,religion1 ,industrie1 ,bildung1 alle ,kulturanstalten sind ihr nur die ,hebel der ,macht4 ,sie hat ,ruland aus sich herausgetrieben1 hat es umgemodelt von auen1 hat geerndtet1 wo sie sen sollte3 und darum trifft sie der ,fluch4 ,ruland mu in sich zurckgehen1 um von unten herauf im ,kerne des ,volks eine ,entwicklung zu beginnen1 die es langsam aber sicher der europischen ,kulturstufe zufhren kann4 ,wie nun die russische ,macht1 trotz aller innern ,schwche1 so gro geworden ist in ,europa8 ,man denke sich eine ,regierung mit allen ,hlfsmitteln der ,gewalt1 mit allen ,waffen des ,geistes1 die dem brigen ,europa zu ,gebot stehn1 und ihr gegenber zahllose ,tausende1 so gefgig dem ,willen des ,herrschers1 so bildsam fr alle und jede ,werke1 so formbar wie ,thon in des ,tpfers ,hand -- und das ,geheimni ist gefunden4 ,militrstaaten sind es ja1 die die neuere ,zeit in der stlichen ,hlfte ,europas aufgerichtet hat1 und ,ruland ist der grte unter ihnen4 ,und jene ,masse1 bei all ihrem ,geschick1 hat keinen ,funken selbsteignen ,strebens2 whrend andere ,militrmonarchien1 mit oder ohne ,willen1 dem ,zuge folgen1 der von den ,vlkern ausgeht1 whrend sie von der ,freiheit bewegt werden1 wonach in tausend ,arten die ,menschheit ringt1 steht die russische ,nation in fremdartiger ,barbarei der ,bewegung verschlossen4 ,es gibt aber nur ,eine ,macht1 welche die noch knechtischen ,gemther erheben kann1 die ,macht der ,kirche1 wenn sie1 erhaben ber weltlicher ,gewalt und unantastbar1 ,knige und ,bettler vor ,einen ,richterstuhl stellt4 ,so hat in ,wahrheit die katholische ,kirche die ,vlker des ,abendlandes in der ,freiheit erhalten3 die ,kirche war ,palladium gegen rohe ,gewalt1 weltliche ,hoheit diente1 wie die niedrigste ,armuth1 nur ,einem berirdischen ,willen4 ,davon ist ,nichts im griechischen ,christenthum2 die ,kirche ist das blinde ,werkzeug des ,herrschers1 der ,kaiser der ,gott der ,erde1 und so vermag weder ,geist noch ,gemth aus der ,nacht der doppelten ,sklaverei zu erstehen4 ,dazu die knechtische ,natur der ,slaven1 der tiefe ,aberglaube1 worin die griechische ,religion1 durch keine ,reinigung verjngt1 sich selbst berlassen1 versunken ist1 ihm gegenber die hohle franzsische ,aufklrung der hheren ,stnde -- welch eine ,nation1 ohne ,einheit1 ,leben und ,inhalt6 ,welchem ,zuge soll nun die russische ,regierung folgen8 ,vom ,volke wird ihr keiner mitgetheilt1 als der ,zug der ,barbarei1 der bewutlose ,trieb der ,gewalt1 derselbige1 der ,hunnen1 ,mongolen und andere gestachelt hat1 auszugehen1 ,reiche zu strzen und aufzurichten nach ,willkhr4 ,dieser ,trieb ist es ja1 der ihrer ,natur nach die russische ,regierung beseelen mu3 weil in der ,knechtschaft das ,geheimni der ,macht ruht1 weil die ,theilnahme an hherer ,entwicklung versagt ist1 was ,anders bleibt ihr1 selbst bei edlerem ,willen1 brig1 als nach gesteigertem ,wachsthum in ,europa und ,asien fort und fort und zgellos zu streben8 ,unbedingte ,machterweiterung1 das ist das ,princip der russischen ,politik2 hiefr wirkt sie mit eherner ,ausdauer1 mit einer ,kunst und ,energie1 worin ihr keine ,regierung ,europas gleichkommt4 ,moralische oder geistige ,rcksichten knnen sie nicht binden3 darin1 da sie kein ,mittel zu scheuen1 vor keiner ,unthat zu zittern hat1 darin ruht ihre ,strke#ah4 ,nicht nur sich gleichermaen auszubreiten1 auch nur ihre ,ausbreitung zu hindern1 sind andere ,mchte zu schwach4 ,fraget nicht1 wer die ,theilung von ,polen verschuldet hat4 ,sie mag in ,josephs oder in ,friedrichs1 in ,kaunitzs oder in ,heinrichs ,kopf entsprungen sein -- ,ruland hat sie verschuldet4 ,die ,gewiheit1 da ,ruland frher oder spter leichten ,sinnes das ganze ,polen zerstren werde1 diese ,gewiheit hat ,polen getheilt4 ,das ,princip der ,gewalt1 unertrglich auch dann1 wenn ein groes1 mannhaftes ,volk1 wie das rmische1 es handhabt1 ist fluchwrdig im neuern ,europa1 welches in allen ,stcken nach ,begrndung und ,organismus strebt1 in dem jede ,macht gehalten ist1 sich selbst zu erkennen1 und die ,grnzen1 die ihr ,gott gesetzt hat4 ,so will es die ,nemesis der ,geschichte4 ,vor tausend ,jahren begann in fanatischem ,bekehrungseifer die ,unterwerfung der slavischen ,vlker2 ,jahrhunderte durch war der ,nordosten ,deutschlands von slavischem ,blute voll4 ,dieses ,blut hat um ,rache geschrieen3 und jetzt gehen zwei deutsche ,mchte1 die eine mit1 die andere wider ,willen1 an russischer ,hand2 ,deutschland empfindet russische ,einflsse1 und kindische ,gemther ngsten sich unter der ,furcht vor dem russischen ,joch4 ,wahr ist es3 die grte ,macht der ,erde hat ,ruland in ,hnden3 ber ,deutschland1 ,skandinavien1 die ,trkei1 ,persien und ,ostasien erstreckt sich lastend sein ,arm2 ,england allein mag ihn dmmen4 ,wir frchten sie nicht1 diese ,herrschaft4 ,wenn ,deutschland sich selbst versteht1 hat es keine ,macht der ,welt zu frchten3 ,ein ,jahr1 vom ,geiste der wahren deutschen ,politik beseelt1 ,ein ,jahr1 mit verndertem ,system der deutschen ,mchte1 wrde hinreichen1 ,ruland auf immer zu demthigen4 ,das wei ,ruland1 und strebt einen geistigen ,weg sich zu bahnen in ,deutschland1 den es im ,herzen des ,volks nun und nimmermehr finden wird4 ,ich wende mich jetzt zur ,zukunft1 um in ihrem ,bilde ,ruland zu schauen4 ,polen ist die westliche1 ,preuen 7durch die ,ostseeprovinzen7 die nordwestliche1 ,oestreich 7durch ,ungarn1 ,moldau u4 s4 f47 die sdwestliche1 der ,kaukasus 7durch die ,tscherkessen7 die sdstliche ,vormauer gegen ,ruland#ai4 ,all diese ,grnzen hat ,ruland bersprungen1 oder ist im ,begriff1 sie zu berspringen4 ,ma und ,ziel wird ihm unser ,jahrhundert setzen4 ,von ,polen ist gesprochen worden4 ,ein europischer ,krieg vermag vielleicht allein1 auch ohne ,mitwirkung deutscher ,mchte1 ,polen zu befreien4 ,wir wollen die letztere hoffen2 aber1 wie ihm auch sei1 ,polen ist ein nagender ,wurm in den russischen ,eingeweiden1 und wenn die ,gefahr ber ,ruland kommt1 wenn der ,staat erkrankt1 so wird die ,schlange1 die es zertreten zu haben meint1 es in die ,ferse stechen4 ,der ,heerd der russischen ,politik1 der ,sitz der ,kultur1 wodurch sie gro geworden1 ,rulands ,kopf sind die ,ostseeprovinzen4 ,von hieraus zirkulirt das geistige ,lebensblut durch die ,adern des weiten ,reiches2 es ist das ,band1 wodurch ,ruland an ,deutschland gebunden wird1 der ,leiter1 der die ,deutschen berhaupt zur russischen ,regierung bringt4 ,die ,mnnichs1 die ,ostermanns1 die ,nesselrode sind ,deutsche2 wir selbst haben1 seit dem groen ,peter1 ,ruland grogezogen2 zu eignem ,unheil haben wir gezeigt1 was deutscher ,geist mit roher ,masse auszurichten vermag4 ,nehmt die ,ostseeprovinzen weg1 und ihr zwingt ,ruland1 der fremden ,hlfe zu entbehren1 mit eignem ,gehirne zu arbeiten1 in sich selbst zurckzugehen1 ihr zwingt es1 den ,volksgeist grndlicher zu wecken1 eine neue segensreichere ,bahn zu beginnen4 ,esthland1 ,liefland und ,kurland sind in ,kultur1 ,sitte und ,sprache nach dem ,theile der ,bevlkerung1 der dem ,lande den ,charakter gibt1 unbestreitbar deutsch2 ihre ,vereinigung mit ,ruland ist ,unnatur2 nur im deutschen ,bndni finden sie ,bestand4 ,deutschland gebhrt es1 die verlornen ,brder wieder an sich zu ziehn1 und ,ruland selbst erleichtert das ,werk4 ,lange geschont in ihren ,privilegien und im ,genu einer eigenthmlichen ,freiheit1 fangen diese ,provinzen an1 allmlig dem ,andrang der russificirenden ,tendenz zu unterliegen4 ,sie sind verloren fr ,ruland1 je mehr sie1 dadurch gestachelt1 sich in die ,arme des ,mutterlandes zurcksehnen1 das sie verschmhten1 so lange sie sich so frei1 als es in ,preuen z4 ,b4 nur immer sein konnte1 und durch berwiegende ,bildung so wichtig und vorragend im russischen ,reiche sprten4 ,wir haben oben bereits erwhnt1 wie ,preuen1 dessen stliche ,provinzen durch ,natur und ,geschichte den russischen so verwandt sind1 berufen sei1 sie dem deutschen ,einflu zurckzufhren4 ,es gibt ,dinge1 die nur aus langer ,gewohnheit unglaublich erscheinen1 obgleich sie an sich nicht nur glaublich1 sondern nothwendig sind4 ,dahin gehrt1 da ,preuen seine ,politik gegen ,ruland im angegebnen ,sinn verndere4 ,zeit und ,noth werden ,preuen belehren4 ,auch davon war oben die ,rede1 wie leicht es ,oestreich vermchte1 die ,donau bis zu ihren ,mndungen zu beherrschen und die ,halbinsel des ,hmus zu umgarnen2 wie im ungarschen ,volksgeist das ,bestreben liege1 an die ,stelle des russischen ,einflusses in ,ostromanien den eignen zu setzen4 ,das ,meiste ist hier schon gegeben2 nur zu sehen1 thut ,noth1 und darnach mit ,entschlossenheit zu handeln4 ,noch sind die ,tscherkessen aus jahrelangen ,kmpfen um ,freiheit und ,vaterland unbesiegt hervorgegangen4 ,wir widmen den tapfern ,stmmen des ,kaukasus eine lebhaftere ,theilnahme als den arabischen in ,algier1 und das mit ,recht1 theils weil dem nomadischen ,araber auch nach der ,eroberung des ,landes immer noch eine ,heimat bleibt1 theils weil wir mit ,vergngen in dem ,charakter1 der ,verfassung und der ,art der ,tscherkessen die krftige ,natur unserer ,vorltern1 freilich in asiatischer ,weise1 wiederfinden und die ,vorsehung bewundern1 die in dem ,grnzgebirge zwischen ,asien und ,europa den reinen kaukasischen ,urstamm so unversehrt erhalten hat4 ,es ist zu hoffen1 da die ,tscherkessen ausdauern1 bis sich den ,englndern ,gelegenheit bietet1 von ,sdasien aus den ,widerstand zu untersttzen und ,rulands ,fortschritte zu vereiteln4 ,ohne den ,kaukasus ist fr ,ruland keine bleibende ,sttte in ,persien2 was jenseits liegt1 das ist1 wie der indogermanische ,orient berhaupt1 der germanischen1 nicht der slavischen ,einwirkung beschieden4 ,also auf die ,schranken seines natrlichen ,daseins zurckgefhrt1 wie ausgebreitet1 welche ,gromacht bleibt immer noch ,ruland6 ,die weiten ,lnder ,ostasiens sind ihm zugewiesen3 auf ,turan1 auf die ungeheure mongolische ,hochebene soll es wirken4 ,ein edler ,beruf ist es1 hunderte von wilden ,stmmen zu zhmen1 ,nomaden an den ,ackerbau zu fesseln1 christliche ,gesittung allmlig 7durch verwandte ,horden7 unter ,mongolen und ,tataren zu bringen1 die bis auf diesen ,tag1 unberhrt von dem ,alles umfassenden ,arm ,europas1 die stliche ,welt von der westlichen scheiden4 ,ungemeines hat ,ruland hierin schon gethan2 von der ,krimm bis in den lappischen ,norden1 von da bis ,kamtschatka1 wie viele wilde ,vlker wohnen gehorsam unter seinem ,scepter6 ,diese ,tendenz scheint es auch zu sein1 die im ,geiste des russischen ,volkes selbst liegt3 ein flchtiger ,abenteurer hat dem ,czaar ,iwan halb ,sibirien erobert4 ,jene innere ,durchbildung1 welche allein ,leben statt der ,scheinbildung verleihen kann1 vermag dem slavischten der ,vlker nur wieder ein slavisches zu geben4 ,ein wiedergebornes ,polen1 ich wiederhole es1 stark und frei1 ohne ,leibeigene1 wrde auf dem ,wege der friedlichen ,berhrung ,ruland verndern1 wrde es mit der ,zeit vielleicht in die lateinisch-kirchliche ,gemeinschaft herberziehen4 ,die griechische ,kirche1 worauf jetzt der russische ,staat beruht1 hat keine ,zukunft vor sich4 ,was ihr eigenthmlich ist1 sind nicht die wenig verschiedenen ,dogmen1 sondern der vllige ,stillstand1 in den sie seit ,jahrhunderten versunken und der sie1 fr das ,volk wenigstens1 in aberglubischen ,heiligen- und ,gtzendienst herabdrckt4 ,das ,christenthum wurde von ,byzanz aus den ,russen gebracht4 ,damals und im ganzen ,mittelalter gab es zwei ,sphren der ,kultur1 und demgem zwei ,gestalten des ,christenthums3 die occidentalische und orientalische4 ,jetzt gibt es nur ,eine ,sphre mehr3 die christlich-europische2 ihr gegenber die arabisch-muhamedanische und indisch-bramanische4 ,das orientalisch- und russisch-griechische ,christenthum1 noch immer lebendig im ,orient durch die trkische ,invasion1 in ,ruland durch eingewurzelte ,tradition1 verliert seine letzte ,bedeutung1 so wie ,europa den ,orient berschwemmt und den russischen ,slavismus durchbrochen haben wird4 ,nur der ,geist kann dem ,geist widerstehen2 was vermag das lngst erstorbene griechische ,princip gegen katholisch-protestantisches ,leben8 ,die ,einheit der griechischen und lateinischen ,kirche1 so oft vergebens angestrebt1 ist kein leerer ,traum4 ,aber freilich1 im ,abendlande selbst mu1 ehe sie gedeihen kann1 der tiefe kirchliche ,zwist eine ,lsung gefunden haben4 ,der ,westen1 der den ,osten besiegen soll1 mu einigen ,geistes sein4 -- ,so fhrt die ,betrachtung russischer ,zukunft uns in den ,mittelpunkt germanischen ,lebens zurck1 und auf jene ,eine ,hoffnung1 in der berall das ,vlkerwohl beschlossen liegt4 ,deutschland vor ,allen 7um das ,gesagte in wenige ,worte zu fassen7 ist berufen1 ,rulands falsche ,gegenwart zu bekmpfen1 seine wahre ,zukunft herauszufhren4 ,kapitel ,,ix4 ,die germanischen ,vlker4 ,skandinavien4 ,ich betrete jetzt den germanischen ,boden1 und kann mich krzer fassen4 ,alle ,beziehungen sind hier einfacher2 wir sind wie im ,heimatlande4 ,unberechenbar ist der ,abstand1 der die ausgewirkte ,freiheit der ,stnde im germanischen ,norden von der slavischen ,leibeigenschaft trennt4 ,nirgend in ,europa gilt der ,bauer mehr als in ,schweden und ,norwegen2 die alte ,freiheit der ,gaue hat sich in den skandinavischen ,gehften erhalten4 ,in den slavischen ,lndern hat1 wie wir sahen1 die allen gemeinsame1 auf ,sklaverei gegrndete ,magnatenherrschaft dreifach verschiedenen ,ausgang genommen3 in ,ruland ist das ,czaarthum zur ,despotie herangewachsen1 in ,ungarn hat sich ein aristokratisch-konstitutionelles ,gleichgewicht gebildet1 ,polen ist das ,opfer republikanischer ,ungebundenheit geworden4 ,ein hnlicher ,verlauf zeigt sich1 bei ganz andern ,grundbedingungen1 in den germanischen ,lndern4 ,in ,deutschland hat 7nur nach der germanischen ,mannigfaltigkeit in oligarchischer ,weise7 das monarchische1 in ,england das aristokratische1 in ,skandinavien das demokratische ,princip vorwiegende ,geltung#bj4 ,die ersten beiden gleichen sich in dem ,unorganischen ihres ,daseins2 ,england und ,ungarn erfreuen sich konstitutioneller ,befriedigung2 ,polen und ,skandinavien erwarten eine ,zukunft4 ,diese liegt fr das ,land1 wovon wir sprechen1 in einer neuen kalmarischen ,union1 zu welcher ,norwegens frhere ,vereinigung mit ,dnemark1 seine jetzige mit ,schweden den ,uebergang bildet4 ,schweden und ,norwegen sind zu schwach1 zu sprlich bevlkert1 um eine wirkliche ,macht zu bilden2 ,dnemark isolirt1 verliert sich in ,europa4 ,alle drei in enger ,fderation1 unter schwedischer ,hegemonie1 knnen zu ,land und zur ,see die ,bedeutung erhalten1 die ihnen geziemt3 europische ,bedeutung4 ,dazu mitzuwirken1 gebietet natrliche ,freundschaft so sehr als eignes ,interesse dem deutschen ,volk4 ,england zur ,see1 ,ruland zu ,lande sind bestndig bereit1 so viel an ihnen ist1 die ,fortschritte ,skandinaviens zu lhmen1 jede hhere ,blthe zu zerdrcken4 ,rulands eiserne ,hand lastet schwer auf ,schweden und ,dnemark2 dort leiht es einer wankenden1 vom ,volkswillen untergrabenen ,aristokratie den sttzenden ,arm1 und hemmt die ,reformen2 hier ertrgt die russische ,politik lieber die ,lasten des ,sundzolls1 als sie die ,einfhrung einer ,konstitution gestattet1 welche von der einmthigen ,stimme der ,dnen begehrt wird4 ,glcklicher ist ,norwegen in bescheidener ,unabhngigkeit1 mit eigner ,verfassung2 nicht die letztere mit ihrer demokratischen ,freiheit verdient ,bewunderung1 sondern der ,volksgeist1 der sich nach wenigen ,jahren in eine ,charte eingelebt hat1 die andere ,vlker verwirrt haben wrde4 ,in ,skandinavien allein ist das lutherische ,bekenntni zu bestimmter kirchlicher ,gestaltung und zu ausschlielicher ,herrschaft gediehen4 ,diese ,intoleranz1 obgleich sie einerseits lange ,zeit hindurch ein einheitlich-religises ,bewutsein im ,volke erhielt1 hat doch andererseits die lebendige innere ,theilnahme an der geistigen ,kultur ,europas auf hnliche ,art geschwcht1 wie in ,spanien und ,portugal1 ohne dabei verhindern zu knnen1 da die franzsische ,aufklrung1 besonders in ,schweden1 die hheren und mittleren ,stnde1 theilweise auch das ,volk ergriffen hat4 ,in den ,debatten des schwedischen ,reichstages erkennt man oft genug das franzsische ,geprge4 ,in dieser1 wie in der obigen ,beziehung soll die deutsche ,bildung das natrliche und nothwendige ,gegengewicht halten4 ,man darf glauben1 da der russische ,druck in ,schweden wenigstens eine ,sehnsucht nach der ,verbrderung erweckt hat1 welche einst1 um der theuersten ,gter willen1 ,skandinavier und ,deutsche verband4 ,jene ,vlker sind unsre ,brder1 ,eines ,stammes mit uns1 sprechen fast dieselbe ,sprache2 gibt es irgend ,bndnisse1 welche die ,natur selbst an die ,hand gibt1 so ist es ein deutsch-skandinavisches4 ,deutscher ,einflu ist der ,tod des russischen1 er sichert vor englischem ,neid2 er bringt ,kraft1 ,selbststndigkeit und ,strke der uern1 ,gehalt und ,richtung der innern ,politik zurck4 ,mehr zu sagen1 ist berflssig1 wo ,gefhl und gesunde ,vernunft deutlicher sprechen1 als es mit ,worten geschehen mag4 ,kapitel ,x4 ,england4 ,durch insularische ,lage1 durch ,geschichte1 ,bevlkerung und ,sprache1 nimmt ,grobritannien im germanischen ,organismus eine gesonderte ,stellung ein4 ,germanisch von ,natur und ,charakter1 spricht es doch die romanische ,sprache1 und hegt immer noch in ,wales und in ,irland die celtischen ,elemente2 obschon zweiten ,ranges unter den ,vlkern seines ,stammes1 ist es doch die erste ,seemacht der ,welt1 frei und unabhngig durchaus1 fr sich und in sich gegrndet4 ,england bildet das ,mittelglied germanischen und romanischen ,lebens2 vermittelnd1 indem sie gibt nach beiden ,seiten und von beiden empfngt1 ist seine ,literatur2 vermittelnd seine politische ,entwicklung1 weil sie mit der germanischen ,freiheit moderne ,bestandtheile1 und mit der ,fderation die ,centralisation verbindet2 ein ,mittelding ist selbst die bischfliche ,kirche zwischen katholischem und protestantischem ,kirchenthum4 ,geistig und leiblich1 in jeder ,beziehung1 ist ,england geborene ,gromacht4 ,jenes gesunde ,gleichgewicht des monarchischen1 aristokratischen und demokratischen ,princips1 wonach andere germanische ,vlker in so wechselnden ,schwingungen hinstreben1 worauf das seit ,montesquieu so bewunderte richtige ,verhltni zwischen der ausbenden1 richterlichen und gesetzgebenden ,gewalt beruht1 hat die englische ,verfassung auf ihre ,weise gefunden4 ,ihr ist es gelungen1 ohne ,umwlzung den schwierigen ,uebergang von der stndischen ,gerechtsame zur reprsentativen ,volksvertretung zu finden4 ,whrend andere ,oligarchieen ,europas lngst verknchert und dem ,tode verfallen sind1 erhlt sich ewig jung1 weil fort und fort ergnzt aus dem ,kerne des ,volkes1 und doch ewig dieselbe1 als unerschtterter ,mittelpunkt des ,gemeinwesens1 die englische ,grund- und ,erbaristokratie4 ,ihr gegenber steht immer anregend und treibend1 die ,aristokratie des ,geistes1 wie sie1 zahlreicher als in irgend einem ,lande ,europas im ,unterhause hervortritt4 ,die ,macht des ,staates ist1 wie sie sein soll3 krftig genug1 um durchzugreifen1 duldet sie doch1 ohne wie anderwrts alles ,leben zu verschlingen1 eine ,menge von ,autonomieen in gesetzlichen ,kreisen4 ,nirgend ist man vor militrischer ,regierung1 nirgend vor bureaukratischer ,willkhr gesicherter als in ,england4 ,die ffentliche ,freiheit ist so unantastbar als sie immer sein kann1 die persnliche findet kaum ihres gleichen4 ,die ,duldung1 welche frher den verschiedenen ,religionsparteien vergnnt war1 fngt an zur ,berechtigung zu werden2 und doch besteht festgegrndet und in altem ,einflu die ,staatskirche4 ,bei einer im ,ganzen freien ,weltansicht bewahrt das englische ,volk jene religise ,piett1 worauf die ,lebenskraft und der ,stolz von ,altengland beruht4 ,endlich1 wenn heute1 was ,gott verhten wolle1 der ,dmon der ,revolution aus der schlummernden ,tiefe1 worin er verschlossen liegt1 zum zweiten ,mal entfesselt1 sich ber ,europa ergieen1 wenn die ,throne des ,kontinents wie ,spreu im ,sturme zerstieben wrden3 -- der englische knnte ruhig die ,geister beschwren2 er1 wenn denn alle fallen sollten1 wrde der letzte fallen2 denn er ist auf ,freiheit gegrndet#ba4 ,alles das wird mit ,recht an ,england bewundert2 und in der ,that1 seit der rmischen ,republik kennt die ,geschichte keinen ,staat1 in dem die innere ,entwicklung so ebenmig und glcklich1 und so gleichen ,schrittes mit der uern ,macht sich gestaltet htte4 ,vergebens aber wrde man die englische ,freiheit anderwrts nachzuahmen versuchen4 ,aus einer gesunden ,mischung der ursprnglichen1 der rmischen1 der schsischen1 der normannischen ,bevlkerung1 aus dem eigenthmlichen ,charakter der ,nation1 aus dem republikanischen ,sinn1 der sich in allen ,handelsvlkern entwickelt1 aus der isolirten ,lage1 aus hundert begnstigenden ,umstnden ist sie hervorgegangen3 lauter ,dinge1 die sich so wie hier nirgend wiederholen4 ,ebendehalb1 weil die englische ,freiheit nicht auf ,principien oder bewuten ,wahrheiten beruht1 bleibt die englische ,humanitt auf die ,heimat beschrnkt4 ,der ,englnder ist auswrts engherzig1 rcksichtslos und1 wie alle ,kaufleute1 auf den ,vortheil bedacht2 so ist auch die englische ,politik egoistisch durch und durch3 auerhalb ,england gilt ihr jede ,verfassung1 ja die ,tyrannei gleich1 wo sie nur ihrem ,zwecke dient2 selbst philanthropische ,maregeln1 wie die ,abschaffung der ,sklaverei werden nur dann durchgesetzt1 wenn das ,staatsinteresse gewinnt#bb4 ,dem ,englnder ist die ,freiheit ein ,eigenthum1 das ihm gerade gehrt2 von dem ,trieb der ,franzosen1 ,alles in ihrem individuellen ,lichte zu sehn1 ist er so weit entfernt1 als von der unbezwinglichen ,neigung der ,deutschen1 sich in geistige ,gemeinschaft mit andern ,nationen zu setzen3 er nimmt die ,auslnder1 wie er sie findet1 und benutzt ihre ,schwchen fr seinen ,zweck4 ,ich hebe die hervor aus zweierlei ,grnden4 ,erstlich1 weil es wichtig und nthig ist einzusehn1 da das englische ,gemeinwesen eine besondere1 lokale ,erscheinung bildet1 ein ,ding fr sich1 welches auf andere ,zustnde niemals angewandt werden kann2 da wir ,deutsche durch ,uebertragung englischer ,staatsformen 7soweit sie nicht im germanischen ,wesen berhaupt liegen7 so wenig selig werden knnen1 als uns franzsische gefrommt haben4 ,sodann1 weil ,manche der ,meinung sind1 ,england habe den ,beruf1 die socialen ,probleme zu lsen1 worum die europische ,geschichte sich bewegt1 und so ,europa zum ,frieden und zur ,vollendung zu fhren4 ,es ist die ein ,irrthum1 der durch den vermittelnden ,charakter erzeugt wird1 den ,england als romanisch-germanisches ,land bekleidet4 ,allerdings vermittelt ,england1 und zwar in so hohem ,grade1 da ein scharfes ,auge aus seinen ,zgen sich in ahnender ,uebersetzung das ,bild herausstellen mag1 welches einst die wahre europische ,vermittlung bieten soll2 aber immer nur in seiner1 in ausschlielicher ,weise4 ,die englische ,staatskirche ist in der ,that ein ,mittelding zwischen katholischen und protestantischen ,elementen3 aber wie thricht wrde es sein1 in ihr die ,vershnung der ,konfessionen erblicken1 durch einen ,aufbau von ihrer ,art den ,frieden stiften zu wollen4 ,eine ,ausgleichung zwischen dem alten ,feudalismus und dem modernen ,staat1 zwischen der ,erbaristokratie und dem ,geistesadel ist in der ,that in ,england gewissermaen gegeben3 wer aber wrde geneigt sein1 sie auf dem ,kontinente nachzuahmen oder nachzuschaffen8 ,impulse kann ,england geben1 frdernd und beschleunigend eingreifen in die ,entwicklung des ,kontinents3 umwandeln seine ,bahn oder sie vorzeichnen kann es nicht4 ,das ist nur den ,deutschen und ,franzosen beschieden2 nur der rein germanische oder der reine romanische ,geist trgt jene ureigne und zwingende ,kraft in sich1 welche1 schaffend oder zerstrend1 ,europa unaufhaltsam berstrmt4 ,die englische ,reformation1 die englische ,revolution1 die englische ,reform sind auf ,england beschrnkt geblieben2 und trotz all seiner ,macht1 bei all den unendlichen ,vorzgen1 besitzt ,england nicht entfernt jenes ideelle ,gewicht1 das ,frankreich noch in seiner ,zerrissenheit1 gleichviel ob mit ,recht oder ,unrecht1 ber ,europa ausbt2 ,deutschlands 7eines wahren ,deutschlands7 nicht zu gedenken4 ,england ist und bleibt eine ,insel3 genug1 wenn es die eignen socialen ,probleme lsen1 die eigne ,zukunft lichten kann4 ,wir ,deutsche1 wahrhaftig1 sollten endlich gewitzigt sein1 nach fremder ,hlfe zu schauen2 das ,schicksal liegt in unsrer ,hand2 wir selbst1 wir allein wollen es schaffen3 alles ,andere wre fr uns nur ,unsegen und ,thorheit4 ,so bewundernswrdig ,england erscheint1 so wahr es ist1 da unter allen ,staaten der ,gegenwart 7mit einziger ,ausnahme etwa des kleinen ,norwegens7 auf ihm allein das ,auge mit ,lust verweilen1 der ,geist sich ,trostes erholen kann3 so dster blickt dennoch seine ,zukunft1 und so zahlreich sind die ,uebel1 woran es krankt4 ,zwar1 sie sind nicht alle unheilbar4 ,die irische ,frage lt sich lsen1 wenn die englische ,engherzigkeit zu rechter ,zeit verstehen wird1 was noth thut4 ,die fremde ,element kann ,england mit sich verschmelzen1 wenn es durch ,gerechtigkeit und ,gte die ,schulden der frheren ,politik entshnt1 einer ,politik1 die an die russische ,behandlung von ,polen und an die barbarischen ,zeiten erinnert1 wo ,vlker auf ,vlker drngten und der erobernde ,stamm den unterjochten auszurotten oder in ,sklaverei zu knechten pflegte4 ,jeder ,fortschritt der irischen ,emancipation strkt die englische ,kraft1 weil sie die heterogenen ,bestandtheile verschwistert1 und man kann in diesem ,sinne ,o',conell ,englands ,schutzengel nennen4 ,aber es gibt noch andere1 mit der irischen zusammenhngende ,fragen4 ,wie wird der ,kampf1 welcher jetzt eben gegen die ,monopole der groen ,grundeigenthmer gefhrt wird1 sich endigen8 ,wie wird der ,mittelklasse1 wenn sie als industrielle ,aristokratie der erblichen gegenber tritt1 genuggethan werden1 ohne doch die ,fundamente der ,verfassung zu erschttern8 ,denn schon nahet die ,zeit1 und in unsern ,tagen bereitet sie sich vor1 wo die ,worte ,torys und ,whigs1 bisher die ,bezeichnung zweier ,adelsparteien1 ihre alte ,bedeutung verlieren1 wo das ,whigthum die brgerlichen1 das ,torythum die adeligen ,forderungen bezeichnen wird4 ,wie lange wird die ,hochkirche1 mit ihren verrosteten ,mibruchen1 mit den ungeheuern ,reichthmern1 mit der hochmthigen ,beschrnktheit dem ,andrang des gesunden ,verstandes widerstehen8 ,wo berhaupt und wann wird die demokratische ,bewegung1 wie sie seit den siebziger ,jahren des vorigen ,jahrhunderts gegen das feudale und kirchliche ,mittelalter in ,england anstrmt1 ihr ,ende finden8 ,in sich gewi nicht1 und eher nicht1 als sie in ,europa berhaupt zu ,ma und ,ziel fixirt sein wird4 ,und das geschieht nur durch eine ungeheure geistige ,macht1 durch ein neues1 ber den ,staat und die ,menschheit ergossenes ,licht1 worin die fordernden ,klassen sich kennen1 aber auch sich fassen lernen4 ,und dieses ,licht wird vom ,kontinent auftauchen4 ,zu dem kommt noch1 als das greste aller ,uebel1 der ewige ,fluch der ,handelsstaaten3 der ,gegensatz von ,luxus und ,elend1 von ,civilisation und ,erniedrigung1 von ,reichthum und ,armuth1 die tiefe ,materialitt1 worin die auf die ,spitze getriebene ,industrie die ,gemther versenkt2 die ,gruel der ,fabriken1 deren steigende ,vervollkommnung den ,menschen1 statt ihn zu befreien1 bisher noch hrter geknechtet hat2 und was daraus hervorgeht -- die ,menge der ,proletarier und die ,zuckungen der ,ochlokratie4 ,diese letztere ,gefahr ist es1 welche der englischen ,staatsschuld ihren lebensgefhrlichen ,charakter gibt4 ,eine finanzielle ,umwlzung wrde ,millionen von ,arbeitern brodlos machen1 und die ,grundvesten des ,staates auf's ,spiel setzen4 ,daher bleibt der englischen ,politik nichts brig1 als unaufhrlich1 fort und fort den ,handel1 und was ihn beschtzt1 die ,seemacht und die ,okkupationen auszubreiten4 ,aber schon lauert das ,verderben1 wo die ,politik eines groen ,staates von den ,verhltnissen statt sie zu leiten wider ,willen getrieben wird1 wo sie einem ,zuge nachjagt1 den sie zu beherrschen nimmer vermag4 ,denn wo ist ,ziel und ,ende der ,ausbreitung8 ,wann lsen sich die ,knoten1 die in tglich wachsender ,anzahl ber alle ,punkte der ,erde geschrzt werden8 ,ein einziger starker ,schlag3 und die ,bewegung kann wie ein ,lauffeuer in alle ,gngen des unermelichen ,gebu's sich ergieen4 ,die ,krise1 welcher ,england entgegengeht1 ist nicht heute1 nicht morgen da1 und schwerlich so lange ,europa ruhig bleibt2 aber wenn sie kommt1 so ffnet sie einen ,abgrund von ,gefahren4 ,und wehe fr ,england1 wenn dann keine strkeren ,bundesgenossen ihm in ,europa blhen als die heutigen3 oder wenn der einzige wahrhaftige1 den es besitzen kann1 nicht zu einer andern ,macht herangereift als er heute ist4 ,es knnte die ,zeit kommen1 wo diese ,macht ihre rettende und helfende ,hand ber's ,meer hinberbte den sinkenden ,brdern4 ,ich komme zu den auswrtigen ,dingen4 ,es liegt schon in dem oben berhrten ,zuge des englischen ,charakters1 da die ,herrschaft und der ,einflu1 den ,england in einem groen ,theile der ,erde ausbt1 zum ,heile der ,menschheit1 und um gedeihlich zu wirken1 bald beschrnkt1 bald berwacht werden mu4 ,england hat gleich ,ruland seine ,grnzen berschritten4 ,beide haben eine ausschlieliche1 universelle ,tendenz gemein1 die sie rcksichtslos verfolgen1 und welche dort auf der kontinentalen ,ausdehnung und physischen ,gre1 hier auf dem ,handel und der ,seemacht beruht4 ,wohl erscheint die ,uebermacht1 wie sie ,abscheu erregt1 wenn sie von einer rohen1 barbarischen ,masse kommt1 verzeihlicher1 wenn sie von einem groen1 freien ,volke ausgeht1 und ist es auch2 aber die gebhrende ,schranke soll ihr nicht weniger gesetzt werden4 ,wir haben hier drei ,dinge zu unterscheiden3 die ,kolonisation1 die ,herrschaft in ,asien und die englische ,politik in ,europa4 ,was die erste betrifft1 so ist ,england berufen1 die ,ansiedlung der ,europer in den zwei neuen ,welttheilen1 ,amerika 7wenigstens der nrdlichen ,hlfte7 und ,neuholland zu leiten4 ,in diesem ,beruf steht ihm ,deutschland zur ,seite4 ,die germanische ,rae1 hat ein ,englnder gesagt1 ist bestimmt1 die ,erde einzunehmen4 ,ein gleiches ,talent der ,kolonisation1 gleicher ,wanderungs- und ,ausbreitungstrieb und gleiches ,bedrfni einer ,ableitung ist den ,deutschen und ,englndern eigen4 ,die tiefe ,stufe1 worauf die ,wilden von ,neuholland stehen1 und die geringe ,anzahl1 welche jetzt die ,ureinwohner ,amerikas theils ursprnglich1 theils leider durch europische ,barbarei im ,verhltni zum ,lande bilden1 gibt ein natrliches ,anrecht zur ,okkupation4 ,in geregelter ,auswanderung und fortgesetzter ,kolonisation liegt das einzige ,heilmittel gegen die ,ueberflle und den ,pauperismus von ,europa4 ,es kann aber ein gesundes ,geschlecht und knnen blhende ,staaten nur dann sich entwickeln1 wenn neben dem unruhigen englisch-industriellen ,element1 und gleichberechtigt mit ihm1 das ackerbauende1 stabile1 deutsche sich festsetzt2 wenn es als ,grundlage die brigen ,bestandtheile durchdringt4 ,das hat gezeigt und zeigt tagtglich die ,geschichte des nordamerikanischen ,freistaates1 diese entsetzlichste aller ,geschichten1 die sich lediglich um ,aktien1 ,banken und ,papiergeld dreht und so lange drehen wird1 bis die dortigen ,deutschen aufhren werden1 das ,erbrecht ihres ,stammes unter die englische ,rae zu beugen1 und die daheim1 ihre ausgewanderten ,brder dem ,zufall und dem ,betruge zu berlassen4 ,es versteht sich brigens von selbst1 da alle ,kolonien im ,laufe der ,zeit der ,emancipation entgegengehn2 die europische ,politik soll sie pflegen1 bis sie einig1 konsolidirt und mndig sind1 und dann den ,regungen der ,freiheit weichen3 eine enge ,verbrderung des ,mutterlandes mit den entlassenen ,kindern ist ntzlicher als alle ,beherrschung der herangewachsenen4 ,in ,asien hat ,england die ,sendung erhalten1 die indo-germanischen ,vlker in den europischen ,kreis zu ziehen4 ,groe ,plane verbindet die ,vorsehung mit der ,eroberung von ,indien und der ,herrschaft der ,europer in ,persien4 ,die kaukasische ,vlkergruppe1 einst im griechisch-macedonischen1 und im rmischen ,reiche theilweise vereinigt1 dann so lange getrennt durch die ,ueberfluthung des ,muhamedanismus1 soll sich wieder vereinigen3 die bramanische ,weltanschauung1 so wunderbar durch ihr ,alter1 ihre ,unverwstlichkeit1 durch die tiefen ,keime der modernen ,religion und ,philosophie1 die persische des ,zendavesta1 einst die ,vorluferin des ,christenthums und zum ,theil schon mit ihm vermhlt1 seit lange nur unter wenigen schlummernd -- sie sollen von der europischen ,bildung berhrt1 so weit sie lebendig geblieben1 durch sie zu neuer ,ermannung getrieben1 so weit sie abgestorben sind1 vom ,christenthume assimilirt werden4 ,indien mu aus der leblosen ,erstarrung1 ,persien aus der tiefsten ,zerrttung durch europische ,bedrngni empor gehoben werden1 damit das eine zu gesunder ,ruhe1 das andere zu politischer ,kraft wieder zurckkehren1 beide aber durch ein dauerndes ,verhltni an die europische ,gemeinschaft gebunden werden mgen4 ,was die englischen ,eroberer gewollt1 war freilich nicht ,ausbreitung des ,christenthums1 der ,humanitt oder der ,civilisation2 von geistigem ,bewutsein war nie eine ,spur vorhanden3 ,habsucht1 ,geiz und die niedrigsten ,leidenschaften haben das angloindische ,reich errichtet1 und werden vielleicht das chinesische strzen4 ,die ,vorsehung spielt mit den kleinlichen ,trieben des ,menschen1 indem sie ihre groen ,werke damit vollfhrt4 ,soll aber ,englands ,mission segensreich wirken fr die ,menschheit1 soll sie nicht in unbefugte ,tyrannei sich verkehren1 wie die alten ,vlker und wie bisher das neuere ,europa sie gebt1 so mu ihm eine europische ,macht zur ,seite stehen1 krftig genug1 um die ,politik der ,gerechtigkeit und ,humanitt1 jene ,politik1 die eine schnere ,zukunft uns bringen soll1 in und auerhalb ,europas zu wehren4 ,die ,zwecke der ,vorsehung1 einmal erkannt1 sollen nicht entheiligt werden3 sie zur ,klarheit zu bringen1 ihre ,ausfhrung zu berwachen1 ist die ,sache der deutschen ,nation4 ,die ,besitzungen1 die sich unter den ,malayen ein deutscher ,stamm gegrndet hat1 geben ihr im ,sden von ,indien materielle ,anhaltspunkte4 ,man hat kaum mehr zu zweifeln1 da der ,besitz von ,ostindien zur ,umwlzung des chinesischen ,reiches treiben wird4 ,china ist der ,ausschu der religisen1 wissenschaftlichen und politischen ,kultur von ,ostasien3 das ,staaten-,conglomerat1 welches seiner ,herrschaft gehorcht1 gleicht in seinen ,spitzen1 dem ,kaiser und dem ,dalai ,lama1 halbweg der ,organisation des ,mittelalters4 ,mit ,chinas und ,japans ,erffnung fllt die letzte ,schranke der ,menschheit hinweg2 hinfort gibt es keine ,klasse mehr1 die sich abzuschlieen vermchte1 und die ,vlker gehen einer allgemeinen ,verbindung1 die ,erde der ,einheit entgegen#bc4 ,trauriger ist der ,anblick der englischen ,politik in ,europa4 ,was ,england immer vermag1 das geschieht1 um die industriellen ,krfte der kontinentalen ,lnder auszusaugen und an sich zu ziehen und die ,vlker auf den ,ackerbau zu beschrnken4 ,eine so drckende ,herrschaft hat es im ,mittelmeer gegrndet1 da ,portugal und ,sicilien zu ,kolonien herabgesunken sind1 da ,spanien1 ,unteritalien und ,griechenland der schwersten ,anstrengungen bedrfen1 um das zu werden1 worauf die ,natur sie selbst hingewiesen hat4 ,auch ,frankreich hat durch eine verkehrte ,politik der englischen ,mittelmacht zu viel eingerumt1 um ohne riesenhafte ,kmpfe sich selbst1 geschweige denn die andern1 von der englischen ,uebermacht im ,mittelmeer befreien zu knnen4 ,was aber noch mehr entrstet1 ist die herzlose ,gewandtheit1 womit ,england in den obengenannten kleineren ,staaten die inneren ,gebrechen bentzt1 die ,parteikmpfe ausbeutet1 jedes ,uebel zu seinem ,zwecke zu drehen versteht1 um jeden ,keim der uern ,blthe durchs innere ,gegengewicht zu zerknicken4 ,die ,behandlung1 die ein freies ,volk den jonischen ,inseln angedeihen lt1 erregt den bittersten ,unwillen2 man freut sich der ,hoffnung1 da eine frhere oder sptere ,zukunft die jonischen ,griechen befreien wird3 denn ohne die ,inseln ist nie und nimmer eine griechische ,macht gedenkbar4 ,russische und englische ,politik gleichen sich nur allzusehr4 ,nur in ,ruland ist es die ,regierung allein1 die ein konsequentes ,system der ,machtentwicklung verfolgt2 in ,england ist das ganze ,volk1 die ,kaufleute besonders1 von jenem ,instinkt beseelt1 und den ,ministern bleibt ,nichts zu thun1 als die ,grundlagen fortzufhren1 die von ihren ,landsleuten auf eigne ,hand gelegt werden4 ,es ist aber die ,herrschaft des ,mittelmeers eine ,lebensfrage fr ,west- und ,ostromanen1 welche ber kurz oder lang geschlichtet sein will2 und schon bereitet zwischen ,england und ,frankreich der ,kampf sich vor1 der in erster ,linie die ,frage entscheidet4 ,frankreichs ,isolirung in der orientalischen ,frage war der erste ,schritt3 der ,nationalinstinkt begriff dunkel1 warum es sich handle1 und das ,ministerium ,thiers streckte nach langer ,zeit zum ersten ,male1 gegenber der englischen ,suprematie1 mit ,klarheit die franzsisch-romanische ,tendenz hervor1 obwohl sie ihm nur zur widrigen ,komdie diente4 -- ,um in ,indien ,herr zu sein1 braucht ,england weder im ,mittelmeer allein zu dominiren1 noch ,aegypten an sich zu ziehen1 noch an der arabischen ,kste zu herrschen2 eine ,linie durch ,syrien1 und von da den ,euphrat hinab1 erhlt dieselbe ,verbindung und ist naturgemer1 weil sie ,persien berhrt4 -- ,england ist gro und mchtig genug1 von der ,natur mit hinreichenden ,vorzgen begabt um die erste ,seemacht zu bleiben1 ohne die einzige sein zu wollen2 um den grten ,handel der ,erde in der ,hand zu behalten1 bedarf es nicht1 der ,zerstrung aller andern ,industrien nachzujagen4 ,die ,romanen mgen ihre ,sache mit ,england verfechten2 wir haben das ,unsrige zu thun4 ,die neuste ,zeit hat in ,deutschland eine ,opposition gegen die englischen ,handelsmaximen hervorgerufen1 welche zu wichtigen ,dingen die ,bahn brechen wird4 ,deutschland ist aus dem ,schlafe erwacht1 der ,jahrhunderte durch den ,hollndern und ,englndern so se ,frchte getragen2 es erinnert sich1 was es einst gewesen1 was es wiederum werden kann und welch reiche ,keime einer ungemeinen merkantilen und industriellen ,gre in ihm schlummern4 ,zwar wird die ,opposition so lange sich auf den ,federkrieg beschrnken1 als noch ein deutsches ,knigreich sich zur englischen ,handelsprovinz herabwrdigt1 als nicht der ,zollverein die smmtlichen deutschen ,staaten und den ,vorposten von ,england1 ,holland1 umfat1 als noch keine ,flotte vorhanden ist1 um den ,handel zu schtzen und unsern ,ansprchen ,gewicht zu geben4 ,aber die ,bewegung hat begonnen1 und die ,agitation wird eher nicht endigen1 als bis ,deutschland als einige1 geschlossene ,handelsmacht von neuem ,geiste beseelt den ,englndern gegenbersteht2 bis diese mit eigenen ,augen sehen1 da die gutmthigen und albernen ,deutschen1 deren ,geschichte seit ,jahrhunderten es war1 von auen und innen berlistet zu werden1 einem andern ,volke ,platz gemacht4 ,dann erst knnen wir1 ebenbrtig in jeder1 auch in materieller ,beziehung1 ,offenheit und die ,rcksicht1 die dem deutschen ,namen gebhrt1 von den ,englndern erzwingen1 dann erst kann der groe germanische deutsch-englische ,bund geschlossen werden4 ,denn ,hand in ,hand1 gekettet durch die natrliche ,freundschaft der ,stmme1 verbunden durch die gegenseitige ,achtung1 verbrdert fr die gresten ,weltinteressen1 sollen ,england und ,deutschland gehen4 ,ein groartiges weltgeschichtliches ,verhltni soll das ihrige werden4 ,ueber die ,erde hin europische ,kultur und ,gesittung auszubreiten1 ist ,england1 als der erste ,seestaat1 vor allen vom ,schicksal erlesen2 von innen ,europa zu ordnen1 die ewigen ,gesetze einer organischen ,politik zu handhaben1 sie allenthalben in mittel- oder unmittelbarer ,weise zu bewachen1 ist1 als erste ,kontinentalmacht1 ,deutschland berufen4 ,dieses als das gesetzgebende1 jenes als das ausbende ,princip1 stehen sie inmitten ,europas2 die deutsche ,innerlichkeit allein vermag dem kaufmnnischen ,egoismus der englischen ,politik zu steuern1 der thatkrftige1 praktische ,sinn der ,englnder den ,idealismus der ,deutschen heilsam zu beschrnken1 whrend ,frankreich als ewig anregendes ,element mit nie rastender ,intention zwischen beide tritt4 ,ich wei wohl1 man wird das ,meiste von dem1 was hier gesagt worden1 weitaussehend1 trumerisch1 lcherlich finden1 in einem ,augenblicke1 wo ,deutschland auf so hundertfache ,art im ,handel und ,industrie noch den ,englndern gehorcht4 ,dennoch bin ich der ,meinung1 da unter den ,englndern selbst diejenigen1 welche ber ,deutschlands ,gegenwart und ,zukunft nachgedacht1 ,groes und ,ungemeines fr mglich erachten4 ,es herrscht in ,england ein gewisser ,instinkt ber deutsche ,dinge1 wie ihn kein anderes ,volk hat2 die ,englnder wissen1 was ,deutschland werden und sein knnte1 sobald es sich seiner selbst in vollem ,maae bewut wrde4 ,was an ihnen ist1 geschieht1 es zu verhindern4 ,diese argwhnische ,politik ist einigermaen verzeihlich2 denn derselbe ,instinkt sagt ihnen1 an der deutschen ,macht werde der englische ,egoismus seinen ,richter finden4 -- ,erquicklich in so schwerer ,zeit1 erhebend in der ,mitte zerfallender oder unterwhlter ,gemeinwesen war der ,anblick der englischen ,freiheit4 ,sie allein1 durch ihr gesundes ,mark1 bietet die ,gewhr1 da ,europa trotz unsglicher organischer ,leiden noch ,keime des ,lebens in sich trgt und der ,verjngung4 ,aber wie sie den ,britten allein gehrt1 wie weder in ihrem ,ursprung noch ihrem ,geiste die ,kraft liegt1 um die ,vlker zu beseelen1 so zeigt sie zugleich1 da1 wenn ,europa sich in der ,that verjngen soll1 aus einem andern ,stamme1 aus dem grten germanischen1 die neue ,freiheit auftauchen mu4 ,diese allbeseelende1 weltverjngende ,freiheit -- sie wird die ,frucht der ,wahrheit sein4 ,kapitel ,,xi4 ,holland1 ,belgien und die ,schweiz4 ,wenn ich drei so verschiedene ,staaten zugleich in den ,kreis der ,betrachtung ziehe1 so geschieht es1 weil sie nur ,einem1 ihre ,zukunft bestimmenden ,gesichtspunkte unterliegen4 ,sie alle waren ehemals ,glieder des deutschen ,reiches4 ,schweizer1 ,belgier1 ,hollnder mgen ihre ,nationalitt beweisen1 diese mag ihnen bleiben1 so weit den ,aberben eines groen ,stammes der ,name gebhrt4 ,durch ,lage1 ,geschichte und ,natur -- denn immer liegt ,natur der ,geschichte zu ,grund -- stehen sie dem deutschen ,charakter ferner1 als irgend eine andere deutsche ,provinz4 ,was aber wollen sie mehr8 ,wo ist europische ,eigenthmlichkeit8 ,sollen die ,fe1 die ,hnde sich sondern1 weil sie am fernsten vom ,herzen liegen8 ,darin liegt ja gerade der wunderbare ,reichthum germanischen ,lebens1 da die verschiedensten ,provinzialismen zu ,einem ,volke geeinigt sind4 ,wie wenig scheint der ,friese mit dem ,oestreicher1 der ,alemanne mit dem ,preuen gemein zu haben2 und sind nicht die ,hollnder den ,friesen1 die ,schweizer den ,alemannen verbrdert8 ,es sind alle nur die ,kinder der ,einen ,mutter4 ,zu der ,zeit1 da ,deutschland sich selbst abgestorben war1 da es keinen ,gemeingeist gab1 sondern nur ,provinzialgeister1 deren einseitiger ,trieb das ,einzelne erhhte1 das ,ganze untergrub3 damals konnte jene ,trennung sich ausbilden und ,leben gewinnen2 ja noch mehr1 sie war nothwendig und heilsam4 ,aber was am drren ,holze geschah1 wird nicht am frischen ergehn4 ,was geboren ward in der ,epoche des ,siechthums1 verfllt von selbst dem ,tode in ,zeiten der ,gesundheit4 ,deutschland hat das ,verhltni des ,provinzialgeistes zum ,muttergeist in seinem ,bewutsein wieder gefunden1 und je schrfer das ,bewutsein in der ,wirklichkeit sich ausprgen wird1 desto unaufhaltsamer werden die einzelnen ,glieder aufs ,neue in die ,gemeinschaft zurckgetrieben werden4 ,wie das deutsche ,reich berhaupt1 so ist auch der geographische ,gesammtkrper von ,deutschland dem ungebundenen ,triebe der ,freiheit und ,selbststndigkeit unterlegen4 ,er hat in sich selbst den ,entwicklungsgang abgespiegelt1 den ganz ,europa seit ,jahrhunderten genommen4 ,durch eine ,reihe von unberechtigten ,gestaltungen1 von naturwidrigen ,conglomeraten1 von zusammengewrfelten ,monarchien sollte ,europa erzogen werden4 ,das ,unorganische mute zur ,spitze getrieben sein1 damit ,europa zum klaren ,bewutsein der ,nationalitten1 zur ,erkenntni des ,einzelngeistes1 aus denen es besteht1 zum wahren ,organismus durchzudringen lerne4 ,so sollte auch ,deutschland1 welches im ,mittelalter ohne gerechtfertigten ,instinkt1 in willkrlichem ,drang sich rastlos auszudehnen strebte1 in ,trmmer zerfallen3 aber nur1 um herrlicher und gereinigter in ,klarheit sich wieder zu fassen4 ,zerstckelt und zerstreut1 mit abgerissenen ,gliedern1 voll ,ueberflle in den einzelnen ,theilen1 er selbst ein ,leichnam1 lag und liegt gewissermaen noch der germanische ,krper in ,mitten ,europas4 ,siehe1 da regt sich im ,innersten ein neues ,leben2 das ,herz fngt wieder an lebendig zu schlagen1 und frisches ,blut ergiet sich durch die ,adern4 ,die ,circulation hat begonnen2 werden die ,extremitten sich ihr entziehen knnen8 ,wollen sie kalt bleiben und todt8 ,denn die1 und nichts anders1 wrde ihr ,schicksal sein4 ,holland ist lngst nicht mehr was es war#bd4 ,die ,zeit seiner ,selbststndigkeit war glorreich aber kurz4 ,schon im zweiten ,viertel des achzehnten ,jahrhunderts folgte es1 wie ,friedrich der ,groe schreibt1 den ,englndern1 wie die ,schaluppe der ,spur des ,kriegsschiffes woran sie gebunden ist4 ,spter kam die ,einverleibung an ,frankreich4 ,neuerdings versuchte man vergebens1 es durch die ,vereinigung ,belgiens zur ,mittelmacht zu erheben4 ,zwischen ,england und ,deutschland1 zwischen den ersten ,seestaat ,europas und die von ,tag zu ,tag steigende deutsche ,handels- und ,industriemacht gestellt1 hat es keine ,wahl als dem ,einen oder ,andern sich anzuschlieen4 ,und auch von innen1 durch den heillosen ,zustand seiner ,finanzen geht es einer unvermeidlichen ,krisis entgegen4 ,kann die ,wahl in ,frage stehn8 -- ,als derjenige ,zweig des deutschen ,stammes1 der durch ,natur und ,lage fr ,seefahrt und ,handel vor allen geschickt war1 sollte ,holland einst von ,deutschland sich trennen1 um unabhngig die ,anlagen zu entwickeln1 worauf der ,reichsverband nur hemmend eingewirkt haben wrde4 ,jetzt wiederum mu es1 soll seine ,seemacht1 sein ,handel1 sein ,kolonialbesitz europische ,bedeutung wiedergewinnen1 in den engsten ,verband mit ,deutschland treten4 ,die hollndische ,marine mit einer deutschen verbunden1 das heit mit derjenigen1 welche sich in einem ,jahrzehent in ,deutschland entwickeln liee1 wrde bald1 7wenn auch nicht an ,zahl1 doch an ,bemannung und seemnnischem ,geist17 die erste des ,kontinents sein2 sie knnte in einer fernern ,zeit mit der englischen wetteifern4 ,seit die unnatrliche ,vereinigung ,belgiens mit ,holland gelst ist1 erneuert sich hier in geistiger ,weise der alte1 seit den ,tagen von ,verdun zwischen ,germanen und ,romanen gefhrte ,streit um ,lothringen4 ,die ,elemente friedlich zu sichten1 dazu taugt die ,konstituirung ,belgiens als ,knigreich -- eine provisorische ,maregel1 welche aber der erste europische ,krieg vernichten wird4 ,belgien war nie mehr1 denn eine ,provinz mit eigenthmlicher ,verfassung4 ,die ,zukunft wird entweder eine ,trennung der flmischen und wallonischen ,bestandtheile hervorrufen1 oder sie wird ganz ,belgien in den alten1 erst seit der ,revolution zerrissenen1 deutschen ,verband zurckfhren4 ,vielleicht wird das ,letztere geschehen4 ,vielleicht wird das erstarkte ,gefhl der ,einigkeit und das ,bewutsein1 wie leicht es den ,deutschen ist1 jede ,eigenthmlichkeit zu schonen1 wie unmglich den ,franzosen1 die ,trennung verhindern4#be ,in der ,schweiz hat der den ,germanen eigene ,freiheits- und ,sonderungstrieb1 die ,abneigung gegen die ,centralisation und die ungebundene ,mannigfaltigkeit des ,einzellebens die hchste ,spitze erreicht4 ,die ,eidgenossenschaft1 so herrlich und bewundernswerth1 so lang sie um ,anerkennung kmpfte und sich wachsend verstrkte1 sank schneller1 je mehr der ,eine negative ,trieb1 der so verschiedene ,bestandtheile vereinigt hatte1 nach erlangter ,selbststndigkeit sich verlor4 ,den uern ,gefahren des #agten und #ahten ,jahrhunderts konnte sie durch ihre kriegerische ,neutralitt widerstehen4 ,als aber mit der franzsichen ,revolution die innern ,strme sich in ,europa erhoben1 war es um die ,einheit geschehen4 ,die ,mediation konnte nur vorbergehend das ,frhere und das ,neuere vermitteln4 ,die ,restauration fhrte die alte ,zeit zurck2 und die ,julirevolution stellte beide gegenber4 ,seitdem ist die ,schweiz in bestndigen ,zuckungen2 die ,mannigfaltigkeit ist zur ,anarchie geworden1 die ,kantonalsouverainett und die ,bundesgewalt1 das konservative und liberale ,princip bekmpften sich ohne ,unterla1 und statt ,einer ,nation bietet die ,schweiz das peinliche ,schauspiel unzhliger ,autonomien1 deren kleinliches ,getriebe ,europa ermdet4 ,es war natrlich1 da der ,principiengeist in einem so buntgestellten ,lande1 als die ,schweiz es ist1 die tiefste ,zerrttung erzeugen mute4 ,der franzsische ,liberalismus hat auch hier nur zu whlen und zu zerstren1 nicht aufzubauen vermocht4 ,aber das ,schicksal der ,schweiz wrde ein leichtes gewesen sein1 htte nicht der deutsche ,kern sich mit allzuvielen romanischen ,bestandtheilen umgeben4 ,soll die ,schweiz verbunden bleiben1 so mu das deutsche ,element1 dasselbe das den ,bund geschaffen hat und noch heute die berwiegende ,mehrzahl bildet1 die brigen beherrschen und durchdringen4 ,die ,kraft1 die ,tendenz1 die dazu vonnthen ist1 kann ihm nur von ,deutschland aus geliehen werden4 ,wenn in ,deutschland die weltbewegenden ,fragen gelst sein werden1 wenn dort ein neues1 schaffendes ,princip sich erhoben haben wird1 dann wird auch die ,schweiz ,ruhe1 ,gesundheit und ,eintracht wieder finden4 ,die alten schweizerischen ,aristokratien muten fallen1 gleich den deutschen2 sie waren berreif geworden1 und die franzsische ,gleichheit war das ,werkzeug1 wodurch sie fielen4 ,die ,reformation1 welche von den ,deutschen ausgehen soll1 wird ,dauerndes an ihre ,stelle setzen2 sie wird bauen1 wo die ,revolution nur zerstren konnte4 ,aber nicht nur in geistiger1 auch in politischer ,weise wird die ,schweiz an ,deutschland gebunden werden4 ,da eine schweizerische ,nationalitt1 ber die deutschen1 franzsischen und italienischen ,bestandtheile hinausgehend und sie alle umfassend1 nicht vorhanden ist1 da bei der nchsten europischen ,krise die ,schweiz sich ,frankreich oder ,deutschland1 getheilt oder ungetheilt1 in die ,arme werfen mu1 da die ewige ,neutralitt der ,eidgenossenschaft vor der ,wirklichkeit zerstieben wird -- das sind ,dinge1 die die ,schweizer sich selbst gestehen mssen4 ,und wie die ,wahl dann fallen werde1 darber kann1 nach den ,vorgngen eines halben ,jahrhunderts1 kein ,zweifel sein4 ,ich hoffe1 da die ,gestaltung ,deutschlands selbst mich von dem ,vorwurfe freisprechen wird3 als laufe die ,zukunft1 die hier den ,hollndern1 ,belgiern und ,schweizern geweissagt wird1 in eine ,verflachung hinaus1 welche ber der egoistischen ,ausbreitung des deutschen ,elements die ,besonderheit der ,nationalcharaktere untergrabe4 ,das engste ,verhltni mit ,deutschland wrde in der ,verfassung1 der ,sprache1 den ,sitten und der ,wesenheit jener ,vlkerschaften nicht mehr verndern1 als durch die ,heilung bedingt ist1 die ihre ,gebrechen erfordern4 ,der republikanische ,geist1 wie er in der ,schweiz1 der konstitutionelle1 wie er in ,holland und ,belgien lebt1 widerspricht nicht1 er fgt sich in die ,mannigfaltigkeit des deutschen ,lebens4 ,auch kann es nicht derselbe ,grad von ,verbindung sein1 der die innersten ,theile von ,deutschland1 und derselbe1 der die ausgeprgtesten ,provinzialismen umfat4 ,natur und ,verhltnisse erlauben hier eine ungemein feine1 jeder ,individualitt entsprechende ,abstufung4 ,das vor allem ist in unserer ,anschauung gegeben1 da drei kleine ,staaten1 kraftlos jeder fr sich allein1 bei ,weltbewegungen der ,zerstrung ausgesetzt1 getragen von ,volksgeistern1 die die alte ,spannkraft zum ,theil verloren1 zum ,theil wahrhaftige und ureigene nie gewinnen knnen -- da diese neues ,leben und gedoppelte ,kraft erhalten1 indem sie dem groem ,stamme sich wieder vermhlen2 da ,deutschland dagegen1 stark durch das ,bewutsein seiner gebliebenen1 durch die ,einigung seiner abgefallenen ,kinder1 in der natrlichen ,flle seiner ,macht der hohen ,aufgabe gengen mge1 die ihm in ,europa bestimmt ist4 ,ich wei es wohl1 wer immer1 sei er ,hollnder1 ,belgier oder ,schweizer1 nur das jetzige ,deutschland anschaut1 wie es ist1 nicht jenes1 welches sein kann und sein wird3 dem mag die ,seele sich struben bei dem ,gedanken1 das theuer erworbene ,vorrecht der ,ahnen fr solchen ,preis zu opfern4 ,wenn aber die deutsche ,nation in geistiger und gemthlicher ,wiedergeburt sich verjngt1 wenn sie den ,zauber gefunden haben wird1 die ,wunden der ,vlker zu heilen1 wenn ganz ,europa einer groen organischen ,einheit entgegengeht1 in der der ,niedere dem ,hheren sich in natrlicher ,unterordnung fgt2 dann wird es ein ander ,ding sein1 ins frhere ,vaterland zurck zu gehn4 ,denn die alte ,freiheit bleibt und neue ,strke wird gewonnen4 ,kapitel ,,xii4 ,die ,pentarchie4 ,wir fanden im ,laufe der ,betrachtung die westromanischen ,vlker und die slavischen durch je ,eine1 die germanischen durch zwei natrliche ,gromchte vertreten4 ,wir fanden3 wie die germanische ,familie berhaupt zum vornehmsten ,einflu berufen sei in ,europa1 so sollte ,deutschland insbesondere1 als erstes ,glied der ,familie1 ein doppeltes ,gewicht in die ,wagschale legen4 ,und in der ,that3 die ,gegenwart selbst scheint diemal unsern idealen1 aus der tiefern ,natur geschpften ,forderungen zu gengen4 ,die europische ,pentarchie zhlt ,eine romanische1 ,eine slavische1 drei germanische1 und unter diesen zwei deutsche ,mchte4 ,wir fanden3 der germanisch-romanische ,westen von ,europa solle das unbedingteste ,uebergewicht haben ber den slavisch-griechischen ,osten1 wie der ,geist ber die ,masse4#bf ,und wirklich1 die westliche ,hlfte hat vier1 die stliche nur ,eine ,macht in ihrer ,mitte4 ,wir fanden3 innerhalb des ,westens solle das germanische ,princip herrschen bers romanische4 ,und steht nicht ,frankreich allein gegen ,oestreich1 ,preuen und ,england8 ,das alles klingt vortrefflich1 und ist doch nur ,lug und ,trug und ,tuschung4 ,die ,wirklichkeit der ,dinge spricht den ,zahlen ,hohn4 ,sie kennt kein deutsches1 kein germanisches1 kein west-europisches ,uebergewicht4 ,sie zeigt uns ,ohnmacht1 wo wir ,strke2 ,herrschaft1 wo wir ,schwche erwarten4 ,es ist nthig1 die ,ursachen dieses ,uebels zu beleuchten2 ehe das geschieht1 einen ,blick auf ,oestreich und ,preuen als ,gromchte zu werfen4 ,wenn hier1 im ,schwerpunkt von ,europa sich ,gebrechen entdecken1 so ist die ,erklrung schon halb gegeben4 ,und der ,gebrechen werden um so mehr sein1 je schwcher1 um so weniger1 je krftiger diese ,mchte die ,vertretung von ,deutschland1 an dessen ,stelle sie stehn1 in ,europa handhaben4 ,es fragt sich3 kann ,oestreich1 kann ,preuen eine deutsche ,politik verfolgen8 ,und verfolgen sie dieselbe in ,wahrheit8 -- ,zusammengesetzt aus den verschiedenartigsten ,bestandtheilen1 giebt es fr ,oestreich keine andere ,politik und hat1 ,josephs ,,ii4 ,zeit ausgenommen1 niemals eine andere gegeben1 als die konservative2 das heit1 ein ,verfahren1 welches die bestehenden ,grundlagen heilig hlt1 ,neuerungen abweist1 so lang sie nicht unumgnglich und unschdlich anzunehmen sind1 alle ,nationalitten und ,provinzialismen schont1 jeden auftauchenden ,einzeltrieb beseitigt1 und so das ,ganze in fortdauerndem ,gleichgewicht erhlt#bg4 ,diese ,maximen sind es1 die man streichisch nennen kann2 sie werden durch die ,conglomeration geboten1 in der keines der ,elemente den ,vorrang behaupten darf4 ,jede der ,tendenzen1 zur berwiegenden im ,reiche erhoben1 wrde die andern gegen sich reizen4 ,und abgesehen davon1 worauf sollte z4 ,b4 eine slavische ,politik 7obgleich die slavische ,bevlkerung die ,mehrzahl bildet7 sich sttzen8 ,auf ,bhmen und ,mhren1 die im deutschen auf ,croaten1 ,slaven und ,illyrier1 die im ungarischen ,verbande stehen8 ,worauf eine magyarische1 die nicht einmal fr ,ungarn unbedingte ,geltung hat1 wo slavische und magyarische ,elemente zur ,einheit gefhrt werden sollen8 ,worauf eine italienische1 bei der ,beschrnktheit des lombardischen und dalmatischen ,gebietes8 ,alle diese ,tendenzen in ,einer zu vereinigen1 die den einzelnen die gebhrende ,stellung gibt und sie smmtlich umfat1 das ist die ,aufgabe von ,oestreich4 ,und wie wird sie gelst8 ,nicht selbsteignen ,inhalt1 eigenthmliche ,richtung hat das streichische ,system2 es ist ein ,mittelding zwischen allen ,tendenzen1 mit feiner ,vorsicht allerdings und mit kluger ,migung ausgestattet1 und soweit geschickt1 um sich hinterher ohne ,schaden in die ,ereignisse zu fgen1 aber ohne den ,geist1 der die ,zukunft auffat und voraussichtlich die ,ereignisse lenkt1 und ohne die ,energie1 ,groes und ,mchtiges zu leisten4 ,joseph ,,ii4 fhlte das2 er wollte die ,staatsmaschine mit ,einem ,willen beseelen4 ,aber wie ging er zu ,werke8 ,seine ,absicht war1 die ,nationalitten hinwegzurumen1 und ein ,unding von streichischer ,einheit an ihre ,stelle zu setzen4 ,sein ,werk milang2 und die ,anhnger der matten ,stabilitt glauben sich unberwindlich gerechtfertigt1 wenn sie seinen ,namen heraufbeschwren4 ,und doch gibt es ,eine ,politik1 eine andere als die ,josephische1 in der jene ,verschmelzung von selbst gegeben ist1 mit den ,vorzgen des streichischen ,systems1 ohne seine ,schwankungen1 hher und lebensvoller3 es ist die deutsche4 ,was den ,westslaven frommt1 innige und friedsame ,durchdringung des deutschen und slavischen ,wesens1 ,erstarkung vor ,rulands ganz slavischen ,fortschritten1 will es nicht auch die deutsche ,politik8 ,kann sie nicht1 um den obigen ,zweck zu erreichen1 der ,sprache1 ,literatur und ,nationalitt der ,slaven die freieste ,entwicklung gestatten8 ,war es nicht dieselbe ,zeit1 welcher die ,bhmen noch heute mit der freudigsten ,erinnerung gedenken 7die ,epoche ,karls ,,iv47 und dieselbe1 in der deutscher ,geist und deutsche ,literatur mehr als jemals in ,bhmen geblht hat8 ,was die ,ungarn wollen1 liegt es nicht1 wie wir gesehn1 auch in der deutschen ,politik8 ,in ,italien will sie1 wie die ,italiener selbst1 eine krftige1 bewute1 ungezwungene ,nationalitt2 ein offenes und furchtloses ,verfahren1 um den alten ,groll zu vershnen und ,liebe zu stiften1 wo die ,furcht geherrscht hat2 und einen ,staatenbund1 an dessen ,spitze das lombardisch-venetianische ,knigreich gehrt4 ,was endlich die polnischen ,unterthanen ,oestreichs wnschen mssen1 die ,herstellung ,polens -- auch das ist von der deutschen ,politik geboten4 ,oestreich1 als ,gromacht im ,allgemeinen1 will eine wrdige1 weder feindliche noch gebundene ,stellung zu ,frankreich2 ein enges ,verhltni zu ,england1 dem alten ,bundesgenossen2 es sucht in ,italien den franzsischen ,einflu zu paralysiren1 an der ,donau und im ,orient sich steigend1 materiell und moralisch auszubreiten2 ,beherrscher so vieler slavischer ,vlker1 bedarf es der schrfsten ,selbststndigkeit gegen ,ruland1 so vieler deutscher ,provinzen1 der innigsten ,einigung mit ,deutschland4 ,alles dies1 liegt es nicht in den ,wnschen und ,bedrfnissen der deutschen ,nation8 ,lat nun sehen1 wie weit die streichische ,politik der deutschen gleicht1 wie weit ,oestreich in deutschem ,interesse handelt4 ,statt der germanischen ,allianz mit ,england finden wir eine prinzipielle ,verbrderung mit ,ruland4 ,die deutschen ,provinzen sind geistig und mechanisch von dem brigen ,deutschland abgesperrt4 ,die ,verschmelzung des deutschen und slavischen ,elements in ,bhmen und ,mhren wird eben dadurch verhindert4 ,in ,italien ein unsicheres1 von losen ,sttzen getragenes ,wesen4 ,hier1 wie in ganz ,deutschland erscheint ,oestreich als abwehrende1 negative1 strafende1 nicht als wohlthtig wirkende1 nationale ,macht4 ,der ,geist der ,regierung hat lngst die ,stufe berschritten1 auf den der komplicirte ,charakter des ,staates ihn stellt2 er konservirt nicht nur1 er frchtet die ,neuerungen auch wenn sie unschdlich1 er umgeht sie1 auch wenn sie unumgnglich sind4 ,das materielle ,wohl soll den ,vlkern die geistige ,freiheit ersetzen1 fr welche sie tagtglich reifer werden4 ,das patriarchalische ,verhltni der ,herrscher zu den ,vlkern hat aufgehrt2 die ,zeit hat es unterwhlt1 aber man denkt nicht daran1 ein hheres an die ,stelle zu setzen4 ,der ganze ,staat1 mit all den reichen ,elementen des ,lebens1 beruht am ,ende nur auf der ,waffengewalt4 ,wie wird es sein1 wenn die ,zeit herankommt1 in der berall in unserem ,welttheil die ,materie dem ,geist1 die militrische ,macht1 ohnmchtig1 einer hheren ,kraft wird weichen mssen1 wenn dann ,oestreich keine tiefere ,wurzel geschlagen hat im deutschen ,volke8 ,man wird so lange sumen1 der ,maschine lebendigeren ,odem einzuhauchen1 bis es zu spt ist1 bis sie verrostet1 um zusammenzustrzen im ersten ,anlauf der ,gefahr4 ,eine principielle ,verbrderung mit ,ruland1 habe ich oben gesagt1 und will hierber noch einige ,worte hinzufgen4 ,obwohl ,oestreich gegen den gemeinsamen ,feind im ,innern sich mit ,ruland verbndet hat1 so rettet es doch anderseits -- und dafr gebhrt ihm der ,dank des ,vaterlandes -- die deutsche ,ehre1 indem es den russischen ,entwrfen1 namentlich in der ,trkei entgegenarbeitet4 ,und hier ist es nun doppelt schmerzlich zu sehen1 wie die streichische ,politik1 auch bei gutem ,willen1 das ,ziel so wenig erreicht4 ,in der unverrckten ,erhaltung der ,trkei findet sie das ,mittel1 die russischen ,plane zu vereiteln4 ,die ,trkei aber ist dem ,tode verfallen2 sie trgt ihn in sich und keine ,macht der ,erde wird sie retten4 ,statt an die ,spitze der auflebenden christlichen ,vlker zu treten und die ,bewegung mit krftiger ,hand zu leiten1 verbndet sich ,oestreich mit dem ,erbfeinde und zwingt die ,insurgenten1 sich in ,rulands ,arme zu werfen4 ,statt dem ,zuge der ,natur und ,geschichte zu folgen1 will ,oestreich sttzen1 was nicht mehr zu sttzen1 und unterdrcken1 was nicht mehr zu unterdrcken ist4 ,oder ist ,griechenland weniger frei geworden1 weil es ,oestreich verhindern wollte8 ,die ,folge des unnatrlichen ,systemes ist1 da ,oestreich1 dessen sdliche ,linie in ihrer ganzen ,breite die slavisch-griechischen ,lnder beherrscht1 sich zu schwach fhlt1 den russischen ,fortschritten allein ,einhalt zu thun4 ,wenn ,england1 schreibt ,gentz im ,jahre #ahbh1 durch sein ,stillschweigen oder durch diplomatische ,subtilitten1 die nur ,verlegenheit und ,unentschlossenheit verrathen1 mit den russischen ,anmaungen kapitulirt -- von welcher ,seite soll dann die ,hlfe kommen8 ,oestreich1 welches keinen ermunternden ,wink ,englands unbeachtet lassen wrde1 ist leider nicht in der ,verfassung1 in der es sein mte1 um allein den ,fortschritten ,rulands ,schranken zu setzen4 ,preuen hat nicht die geringste ,neigung dazu2 wir knnen uns glcklich preisen1 wenn es im entscheidenden ,momente nur neutral bleibt4 ,man sieht an dieser1 nach ,oestreichs ,lage1 ,hlfsmitteln und ,sympathien fast unglaublichen ,schwche1 wohin eine ,politik fhrt1 die dem ,geist der ,geschichte widerstrebt1 statt ihn khnlich zu fassen4 ,die ,moldau und ,wallachei1 ,serbien und ,griechenland haben sich emancipirt ohne ,oestreichs ,zuthun1 die ganze ,trkei wird sich emancipiren1 und wenn ,oestreich noch ein ,jahrzehnt in demselben ,system beharrt1 so ist sein ,einflu im ,orient verloren1 und seine ,zukunft1 die einzige die als europischer ,macht ihm bleibt1 vernichtet4 ,wird ,oestreich das alte ,system in der kommenden ,zeit mit einer deutschen ,politik vertauschen8 ,ich wei es nicht4 ,so lange nicht die deutschen ,provinzen ,deutschland angehren mit ,herz und ,sinn1 von innen und auen1 so lange drei der edelsten ,stmme1 ,oestreicher1 ,tyroler und ,steiermrker1 alle so hoch begabt1 so reich an ,geist und ,gemth1 ausgeschlossen bleiben von dem lebendigen ,bande1 das die brigen ,deutschen umschlingt1 so lange ,bhmen und ,mhren in der ,entfremdung beharren1 worein sie seit den blutigen ,zeiten der ,ferdinande gebannt sind1 -- so lange gibt es keine solche ,politik4 ,es ist wahr3 die streichische ,monarchie ist von zahlreichen und tiefen ,schwierigkeiten umringt2 in ganz ,europa kein ,staat1 dessen ,leitung verwickelter1 gefhrlicher und knstlicher ist1 und es wre vermessen1 da stets den ,willen anzuklagen1 wo zum ,theil eine schwere ,nothwendigkeit herrscht4 ,das allein schmerzt1 diese theilweise ,nothwendigkeit von einem bewuten ,willen zum hchsten ,gesetze erhoben1 die natrliche ,schwere1 welche dem streichischen ,conglomerat anhngt1 nicht als leidiges ,uebel1 sondern als das oberste ,princip des ,staates betrachtet zu sehen4 ,ich komme zu ,preuen und bin hier berhoben den nmlichen ,beweis zu fhren4 ,preuen besitzt1 mit ,ausnahme von ,posen#bh1 lauter deutsche ,provinzen4 ,altpreuen1 das ,stammland seiner ,wrde1 obschon es nicht zum ,bunde zhlt1 ist ganz und gar deutsch durch ,geschichte1 ,natur und ,charakter seiner ,bewohner4 ,die ,rheinlande1 ,westphalen und die schsische ,provinz1 die es neuerlich beherrscht1 sind urdeutsche ,gebiete1 deren ,geschichte so alt ist als die deutsche berhaupt4 ,dehalb lebt ein ,zug in der preuischen ,politik1 dem sie kaum widerstehen kann1 von dem sie ewig und unabweislich gestachelt wird3 der ,zug eine deutsche ,macht zu sein von ganzer ,seele4 ,doch folgt sie nur langsam diesem ,zuge2 und dergestalt1 da sie oft genug nach auen hin von ,ruland geleitet wird1 nach innen dem ,anstoe gehorcht1 der von ,oestreich ausgeht4 ,steins kurze ,verwaltung und die ,jahre des ,befreiungskampfes hatten gezeigt1 wie ,preuen1 um gro zu sein1 ,nichts nthig habe1 als der ,natur seines ,volkes freieren ,spielraum zu erffnen4 ,sie hatten gelehrt1 da ,ein ,jahr im deutschen ,geiste gehandelt1 ,jahrzehnte von wohlgemeinter ,schwche berwiegt4 ,diese ,erfahrungen gingen vorber4 ,nochmals kam eine schwere ,zeit2 da wute man nimmer zu sichten zwischen den guten und den bsen ,geistern4 ,man erbebte vor jedem lebendigen ,gegensatz1 man zitterte vor dem ,rauschen eines ,blattes1 man bekmpfte gleich gewappneten ,riesen die ,windmhlen bethrter und trumerischer ,jnglinge2 ,offenheit1 ,zutrauen1 ,mnnlichkeit waren dahin4 ,und hiezu das unselige ,vermchtni1 da der groe ,friedrich im russischen ,bunde dem ,staat hinterlie4 ,was er1 getrieben von der ,noth der ,zeit1 und mit klarer ,ahnung der inliegenden ,gefahr geknpft hatte1 wurde ,regel des preuischen ,systems4 ,die ,nachfolger zogen das unheilvolle ,band noch enger zusammen4 ,in der ,politik1 sagt ,friedrich der ,groe irgendwo -- und dies ist eins seiner schnsten ,worte1 kenne ich keine andern ,verwandten als meine ,freunde4 ,was wrde er heute sagen8 ,wem viel gegeben ist1 von dem wird viel gefordert4 ,es mag weh thun1 ,oestreich seine eigenen ,wege wandeln zu sehen2 doch ,oestreich herrscht in auerdeutschen ,lndern und handelt1 wie wir gesehn1 in auswrtigen ,dingen doch oftmals mit deutscher ,intention4 ,aber ,preuen1 wie mag seine ,politik begriffen werden1 welche gehorcht hat1 wo sie gebieten#bi1 gefolgt1 wo sie bestimmen1 verloren1 wo sie erobern konnte -- drei ,dinge1 die ,preuen gegen ,ruland1 gegen ,oestreich und 7in geistiger ,weise7 gegen ,deutschland hin an den ,tag gelegt4 ,preuen ist die beste ,bureaukratie ,europas1 von bewundernswrdiger ,maschinerie1 und welche der ,wissenschaft1 den ,meinungen und dem ,leben so viele ,freiheit lt1 als eine ,bureaukratie ihrer engen ,natur nach es thun kann4 ,aber wer heit das8 ,bureaukratien sind die ,meisterstcke des vergangenen achtzehnten ,jahrhunderts1 und nicht der moderne ,liberalismus oder der ,geist der ,revolution1 sondern der germanische ,geist1 dem sie widersprechen1 wird sie unterhhlen#cj4 ,wenn ,oestreich undeutsch verharrt1 so bleibt es wenigstens eine ,macht von ,bedeutung im ,osten4 ,preuen1 wenn es nicht wagen wrde1 deutsch zu sein1 snke zum ,nichts herab1 und wie es berhaupt seit dem ,wiener ,kongre den pentarchischen ,charakter nur in begleitender und zustimmender ,weise bewhrt hat1 so wrde es bald auch nominell aus der ,reihe der ,gromchte schwinden4 ,so lange ,oestreich und ,preuen bureaukratische ,militrmchte bleiben1 werden sie durch ein inneres ,band an ,ruland gekettet4 ,und wiederum1 so lange sie mit ,ruland verbunden bleiben1 so lange werden sie von ,ruland beherrscht2 denn ,ruland ist unter den drei ,militrmchten die greste4 ,endlich1 so lange solch ein ,uebergewicht besteht1 kein wahrhaftiges ,deutschland1 kein geordnetes ,europa4 ,wir kehren zur ,pentarchie zurck4 ,da ,deutschland weder in innern noch in auswrtigen ,dingen gengend vertreten werde1 haben wir gesehen4 ,jetzt werden die tieferen ,ursachen dieser schiefen ,politik1 wie sie in den pentarchischen ,verhltnissen liegen1 sich enthllen4 ,der ,grundzug des politischen ,systems von ,europa ist1 seit dem ,untergang der kaiserlich deutschen ,macht des ,mittelalters1 die ,idee des ,gleichgewichts4 ,von der ,hegemonie1 die bis dahin geherrscht hatte1 sprang ,europa schnell zum uersten ,gegensatz hinber4 ,zur ,zeit ,maximilians schienen eine ,menge von ,staaten1 ,oestreich1 ,frankreich1 ,spanien1 ,england1 ,venedig1 die ,schweiz1 sich in gegenseitigem ,gleichgewicht zu halten4 ,bald erhob sich die habsburgische1 ihr gegenber die franzsische ,gromacht1 seit ,elisabeth trat ,england1 spter durch ,peter den ,groen ,ruland1 endlich ,preuen hinzu4 ,man war von der europischen ,republik zur ,aristokratie gekommen2 innerhalb der letzteren wuchs in der neuesten ,zeit1 nachdem ,napoleon die ,monarchie versucht hatte1 eine ,oligarchie heran4 ,ruland und ,england 7gewissermaen von ,frankreich paralisirt71 haben das ,uebergewicht errungen4 ,die ,geschichte selbst hat das ,gleichgewicht1 in dem unvernnftigen ,sinne1 indem es uns so oft gepredigt wird1 gerichtet4 ,ein ,gleichgewicht hat niemals in ,wahrheit bestanden1 wird niemals bestehen1 und in der ,that hat niemals ein ,staatsmann im ,ernste daran geglaubt oder darnach gehandelt4 ,nicht1 da alle ,staaten gleichviel wiegen an ,gewicht und ,geltung1 will ,europa3 ein organisches ,verhltni will es1 der kleineren ,staaten zu den mittleren1 der mittleren zu den groen1 der groen zu den grten4 ,nicht darauf beruht ,friede1 ,ordnung und ,blthe von ,europa1 da in endloser ,eifersucht jedwede ,macht die andere hemmt und beschrnkt1 da der kleinste ,uebergriff1 der unbedeutendste ,zufall den ganzen ,organismus bedroht und mondenlang die halbe ,welt in die peinlichste ,spannung versetzt4 ,in der ,familie wie im ,staat1 im kleinsten ,gemeinwesen wie im ganzen ,erdtheil liegt ,halt1 ,einheit und ,zusammenhang darin1 da jede ,natur die ,stelle einnimmt1 die ihr gebhrt1 da das ,groe gro1 das ,kleine klein1 da das ,ganze ber und unter einander geordnet sei nach der ursprnglich harmonischen ,verschiedenheit1 die ihm ,gott eingepflanzt hat4 ,denn nicht verflachende ,gleichheit1 sondern unendliche ,abstufung ist der ,charakter alles ,geschaffenen1 und wo da herrscht1 was herrschen1 wo gehorcht1 was gehorchen soll1 da allein lebt ,freiheit1 ,ordnung und ,gesundheit4 ,gebt allen ,staaten ,europas1 von ,portugal bis ,ruland1 die nmliche ,geltung1 und ihr werdet finden1 da ,eure ,gleichheit eben so unselig und verwirrender sein wrde1 als der rmische ,despotismus1 der die halbe ,menschheit geebnet und ,ein ,ungeheuer an ihre ,stelle gesetzt hat4 ,das ,gleichgewicht1 ich wiederhole es1 ist eine ungeheure ,tuschung1 geschickt genug gemacht1 um selbstschtige ,tendenzen mit dem ,mantel der ,theorie zu bedecken1 oder umgekehrt1 nichtswrdige ,schwchen mit dem ,scheine der ,aufopferung zu verhllen2 verwirklicht auf die ,dauer zu keiner ,zeit1 nicht einmal in unsrer1 welche die knstliche ,aufrechthaltung der ,unnatur sich zur ,aufgabe gesetzt hat#ca4 ,was wir in der ,pentarchie suchen1 sind die ,keime einer hheren ,ordnung der ,dinge1 eines natrlichen ,gleichgewichts1 wonach die ,eine ,familie ein ,uebergewicht behaupten kann1 ohne die andere zu drcken1 das ,eine ,volk in der ,familie vorangehen kann1 ohne das andere zu knechten4 ,von den deutlichen ,spuren einer germanischen ,hegemonie in der pentarchischen ,gestaltung sind wir ausgegangen2 und wollen sehen1 wodurch sie bis zum ,unmerklichen verwischt werden4 ,whrend die deutschen ,mchte weder den deutschen1 noch geschweige den germanischen ,willen ausdrcken1 vertritt ,frankreich in ,wahrheit den romanischen ,westen1 welcher mit ihm ,eine religise -- den ,katholizismus -- ,eine politische ,tendenz -- den ,liberalismus -- theilt4 ,aehnlicher ,weise hat ,ruland die ,einheit des ,ostens1 eine griechisch-absolute ,einheit usurpirt2 ,polen ist von ihm verschlungen1 ,ungarn durch die streichische ,politik verhindert1 sein eigenthmliches ,element herauszukehren4 ,so bildet der ,osten1 wie der ,westen1 eine einige geistig geschlossene ,macht4 ,wie ganz anders ,germanien4 ,oestreich ist katholisch1 ,preuen protestantisch1 ,england bischflich2 ,oestreich absolut1 ,preuen konservativ1 ,england hat seine ,freiheit1 wie seine ganze politische ,tendenz fr sich4 ,die beiden erstern sind durch keine ,verbindung mit ,england verknpft4 ,skandinavien steht allein1 und in sich selbst zersplittert4 ,die mitteldeutschen ,staaten sind durch ,vielheit schwach1 und berdem durch eine politische ,kluft -- die konstitutionelle ,verfassung -- von den ,westmchten geschieden3 ,belgien und die ,schweiz von romanischen ,einflssen durchkreuzt1 ,holland von selbstschtigen ,interessen geleitet4 ,nirgend eine germanische ,einheit1 nirgend ein germanischer ,wille4 ,diese ,zersplitterung1 an sich schon unheilvoll genug1 wird es doppelt und dreifach durch die ,konjunkturen der ,gegenwart4 ,es gibt in ,europa zwei ,bewegungen1 unabhngig und ohne ,zusammenhang1 neben und widereinanderlaufend1 deren jede in ihrer ,weise die ,stellung der ,staaten bestimmt4 ,die eine geht aus dem ,territorialinteresse1 die andere aus dem ,principienkampfe hervor4 ,der ,principienkampf hat die ,quadrupelallianz der ,tripelallianz gegenber gestellt4 ,das legitime ,princip hat ,ruland1 ,oestreich und ,preuen1 das liberale ,frankreich1 ,england1 ,spanien und ,portugal vereinigt4 ,diesen ,verbindungen widerspricht das ,territorialinteresse4 ,in ,afrika1 im ,mittelmeer1 im ,orient steht die englische ,politik der franzsisch-pyrenischen feindselig gegenber2 in ,polen1 in der ,trkei und an der ,donau luft das deutsche ,interesse dem russischen schnurstraks zuwider4 ,die ,principienfrage wird auf der rechten ,seite in erster ,linie von ,ruland1 auf der linken von ,frankreich vertreten2 die ,revolution1 wie die ,restauration1 die sich wechselnd ber ,europa ausbreiteten1 sind stets von ,frankreich oder von ,ruland ausgegangen4 ,das ,territorialinteresse wird in der mchtigsten ,ausdehnung einerseits von ,ruland1 anderseits von ,england gehandhabt4 ,in allen ,theilen von ,asien kmpfen ,ruland und ,england um eine ,herrschaft1 die keine der andern ,mchte in ,anspruch nimmt4 ,ruland also1 allein unter allen1 ist in doppelter ,art an die ,spitze gestellt2 die principielle und territoriale ,hegemonie vereinigt sich in seiner ,hand4 ,whrend auf der linken ,seite ,frankreich und ,england1 jedes in seiner ,sphre1 sich die ,wage halten1 sind auf der rechten die deutschen ,mchte durch ein zweifaches ,joch an die russische ,suprematie gebunden4 ,oestreich und ,preuen haben das ,territorialinteresse dem ,principienbndni geopfert3 ein doppelt unsglicher ,irrthum1 der sie ihrer materiellen ,kraft beraubt1 und die ideelle vernichtet1 indem er sie den brigen deutschen ,staaten entfremdet1 ja gegenber stellt4 ,die ,unnatur1 in ,deutschland wie in ganz ,europa hat den ,gipfel erreicht4 ,die ,allianzen der ,gegenwart sind hohl und nichtig in sich1 das ganze politische ,system auf ,sand gebaut4 ,es beruhen nmlich jene beiden ,interessen1 das ideelle und das materielle1 nur auf ,einem ,grunde3 auf der natrlichen ,organisation der ,vlker4 ,diese1 wie sie jeder ,familie ,europas einen gemeinsamen ,zug der ,ausbreitung mittheilt1 erzeugt1 nach ,maagabe der ,natur1 ihre ,verfassungen und ,principien4 ,da ,eine ,territorialbewegung1 in und auerhalb ,europas1 den germanischen1 ,eine den romanischen ,nationen gemein sei1 wre unnthig noch nachzuweisen2 einmal1 weil es aus der frheren ,betrachtung erhellt1 sodann weil in der ,politik selbst die ,ereignisse tagtglich mehr darauf hindrngen4 ,eine ,territorialfrage1 -- die orientalische -- hat das franzsisch-englische ,bndni bis in den ,grund gelockert1 sie hat ,england der ,quadrupelallianz entfremdet4 ,dieselbe ,frage wird je nher sie der ,lsung zuschreitet1 um so unvershnlicher das deutsche ,interesse im ,orient dem russischen gegenberstellen4 ,wenn erst die ,quadrupelallianz gestrzt ist1 wird gleich ihr die ,tripelallianz zerfallen4 ,der nchste europische ,krieg wrde ,england den deutschen ,mchten zutreiben1 und ein germanisches ,bndni herbeifhren4 ,es ist nicht anders mit der ,principienfrage4 ,aus dem romanischen ,geiste ist das demokratisch-liberale ,princip entsprungen1 im slavischen wurzelt das monarchisch-absolute2 dem germanischen ist das aristokratische eigen4 ,die ,gleichheit der ,franzosen ist ein ,unding1 wie die despotische ,gewalt der ,russen3 die ,wahrheit und ,freiheit1 wie sie die ,zukunft bringen wird1 liegt in der ,mitte von ,europa1 in ,germanien4 ,diese ,mitte soll nicht ein ,mittelding sein zwischen beiden1 ohne eigne ,kraft und widerlich schwankend zwischen dem ,ansto1 der bald von ,osten1 bald von ,westen kommt1 wie es bisher in ,deutschland gewesen4 ,geist und ,leben selbst1 soll sie ein neues ,princip aufpflanzen in ,europa1 auf den ,trmmern der erstorbenen ,welt1 und in den ,wsten der modernen1 welches dem demokratischen ,zuge ,recht und ,geltung verleiht1 ohne den monarchischen ,trieb1 als das letzte bindende ,element des ,staates1 zu untergraben4 ,ehe nicht solch eine ,vermittlung gefunden ist1 gibt es keine ,ruhe1 keinen ,frieden1 keine ,einheit in ,europa4 -- ,warum also1 ich wiederhole es1 ist weder in ,territorial- noch in ,principiensachen eine organische ,stellung der ,vlker und ,staaten vorhanden8 ,in der ersten ,beziehung1 weil ,deutschland nicht ist1 was es sein soll3 der einige1 geschlossene ,vorort der germanischen ,nationen4 ,in der zweiten1 weil ,deutschland noch nicht gefunden hat1 was es finden soll3 die ,vershnung der widerstrebenden ,tendenzen1 von denen es selbst in zwei ,theile zerrissen wird4 ,der ,kampf der ,principien1 so furchtbar und hoffnungslos1 weil keine ,partei zu siegen1 keine unterzugehen vermag1 raubt ,europa die innere1 der ,zwist der ,territorialinteressen raubt ihm die uere ,einheit4 ,jener hat eine peinliche ,unfhigkeit der ,staatsverwaltungen 7das ,juste-mileu71 dieses die ,unvermgenheit der ,politik1 auswrtige ,dinge zu schlichten1 7den ,statusquo7 erzeugt4 ,ohne ,einheit ihrer ,glieder1 zerrissen von schroffen ,gegenstzen1 ohne politische ,intentionen1 unklar ber das was sie soll1 unfhig in dem was sie will3 so ist1 als ,ganzes betrachtet1 die europische ,pentarchie4 ,und diese ,pentarchie vermit sich1 das ,schicksal zweier ,welttheile1 ja im weitern ,sinne die ,regierung der ,erde zu leiten4 ,die ,folgen liegen der ,welt vor ,augen4 ,eine ,frage taucht auf nach der andern1 und von ihr wahrhaftig wird sie nicht geschlichtet1 wenn sie nicht in sich selbst die ,schlichtung findet4 ,unendliches ,blut ist in ,griechenland vergossen worden1 weil es den ,mchten beliebt hat1 das erst nach ,jahren zu thun1 was endlich doch geschehen mute1 und sogleich htte geschehen sollen4 ,zahllose ,menschenleben sind in ,spanien geopfert worden1 weil es ihnen genehm war1 von beiden ,seiten gerade so weit zu interveniren1 um den ,krieg desto hartnckiger in die ,lnge zu ziehen4 ,welches ,princip ist es doch1 das ,belgien konstituirt und ,polen preisgegeben hat1 das die ,integritt der ,trkei verkndigt und dem ,pascha von ,aegypten die ,erblichkeit verleiht8 ,es sind weder ,principien noch ,grundstze1 noch auch allgemeine humane ,rcksichten vorhanden4 ,so hat man in der orientalischen ,sache wohl fr ,abdul ,medschid gearbeitet und fr ,mehmed ,ali1 fr sie und wider sie hat man hin und hergeredet1 geschrieben und gehandelt3 der unterdrckten ,vlker aber ist mit keinem ,worte gedacht worden1 weder der trkischen noch der gyptischen4 ,ueberhaupt1 diese ,frage des ,orients1 das schwere ,probestck1 an dem das heutige ,europa sich verbluten wird1 um einem neuen zu weichen1 sie zeigt allein schon die ganze ,hlflosigkeit des diplomatischen ,wollens und ,thuns4 ,was war im ,orient zu thun8 ,man wollte1 weil ein anderer ,ausweg vorerst nicht zu finden1 die ,erhaltung der ,pforte4 ,mehmed ,ali mute1 war seine ,macht hiemit vereinbar1 belassen1 war sie es nicht1 unschdlich gemacht werden4 ,jahre verflossen -- blutige ,jahre fr die ,vlker1 tdtliche fr die ,herrscher des trkischen ,reiches -- ehe man hierber zu einigen ,begriffen kam4 ,endlich wird eingeschritten3 und keines von beiden geschieht4 ,nach einer ,reihe kriegerischer ,grothaten sieht sich die gerettete ,pforte in neue und schwerere ,verwicklungen gestrzt1 ist ,mehmed ,ali in geheiligtem ,besitz des ,errungenen und gestrkt durch verdoppelte ,mittel der ,list1 der ,intrigue und des ,verderbens1 sind die syrischen ,provinzen der furchtbarsten ,anarchie1 die christlichen ,unterthanen der schndlichsten ,bedrckung preisgegeben1 ist ,europa in neue ,krisen verwickelt4 ,wohl gab es einen ,mittelweg3 trotz der ,pforte und trotz des ,pascha im ,interesse der christlichen ,bevlkerung zu handeln4 ,aber1 wie die ,protektion der ,pforte schon dem ,princip nach den christlichen ,interessen im ,orient zuwiderluft1 so wei man auch in dieser ,beziehung nur zu zgern4 ,der ,mangel an leitenden ,ideen ist so gro1 da die ,staatsmnner sie in den wichtigsten ,dingen von der ffentlichen ,meinung erwarten2 erst wenn diese sich unabweislich geltend macht1 wird gehandelt4 ,die ,pentarchie besitzt die oberleitende ,gewalt3 statt sie zu handhaben1 lt sie sich von den ,ereignissen so lange leiten1 bis der hchste ,punkt erreicht1 der dringendste ,augenblick gekommen ist2 dann endlich wird geschlichtet1 doch nicht um die ,sache selbst zu schlichten1 sondern sie vorlufig wenigstens so zu wenden1 da keine der fnf ,mchte sich beleidigt fhlt4 ,ein ,tribunal der ,vlker will sie bilden1 das ber die ,zwiste der ,nationen entscheidet2 und mit der richterlichen ,vollmacht verbindet sie die ausbende1 um berall den gefllten ,spruch in ,kraft zu bringen4 ,nur schade1 da ihr hiezu gerade die zwei ,dinge fehlen1 worin die ,befhigung lge3 die ,einheit sowohl als die geistigen und sittlichen ,regeln1 nach denen ,recht gesprochen werden soll4 ,ohne das1 wie mag sie zu ,gerichte sitzen8 ,wie anders1 als zum ,verderben der ,vlker8 ,in der ,that1 ihre ,wirksamkeit sollte darauf beschrnkt sein1 sich selbst in ,ordnung zu halten2 denn trotz unablssiger ,bemhungen1 vermag sie selbst dieses nicht4 ,die innern ,blen1 die zu verdecken sie sechsundzwanzig ,jahre vergebens gerungen hat1 treten offener als jemals in diesem ,augenblicke zur ,schau4 ,und gleichwohl hrt man nicht auf1 als ,vollendung politischer ,weisheit eine ,diplomatie zu rhmen1 deren hchste ,kunst in gelungenen ,ausflchten1 in vertagenden ,maaregeln besteht4 ,doch1 warum die menschlichen ,schwchen anklagen1 wo ein hheres ,schicksal schwer und ungeheuer auf den ,vlkern lastet1 vor dem die ,weisheit der ,regierenden so flchtig zerrinnt1 als die ,einfalt der ,thrichten8 ,groe ,dinge bereiten sich vor an allen ,enden der ,erde3 das semitische1 das indische1 persische und stliche ,asien wird nher und nher in den europischen ,kreis gezogen1 um von daher sich frische ,kraft zu erholen3 ,afrika fngt an1 sich uns zu erschlieen2 und wie im ,osten eine erstorbene1 im ,sden eine todte ,welt1 so harrt im ,westen1 ber dem ,ocean1 eine jugendliche1 kaum geborene der erziehenden ,hand1 um aus der kindlichen ,regellosigkeit1 worin sie sich verloren hat1 zur ,ordnung und ,freiheit zu gedeihen4 ,das alles ist dem kleinen ,erdtheil vorbehalten1 den die ,vorsehung bestimmt hat1 an der ,spitze der ,vlker zu stehen3 und eben dieser ,erdtheil ist von innern ,uebeln ohne ,zahl1 von tdtlichen ,wunden zerrissen4 ,die vor allem mssen geheilt sein -- oder seine ,herrschaft gereicht wie bisher so oft1 nur zum ,fluch und ,unsegen der ,vlker1 statt zu ihrem ,wohl und ,frieden4 ,es ist ein groer ,gedanke1 der dem pentarchischen ,system zu ,grund liegt4 ,aus den edelsten ,vlkern1 und den vollendetsten ,staaten soll eine ,macht sich heranbilden1 die als hchstes ,forum mit ,gerechtigkeit und ,kraft die ,weltangelegenheiten schlichtet4 ,es ist ein schner1 herrlicher ,traum1 jene ,einheit des ,menschengeschlechtes1 nach der die edelsten ,mnner sich von ,altersher gesehnt haben1 jener ungetrbte ,friede1 dem in unsern ,tagen die ,menschheit entgegenzugehen scheint3 und vielleicht mehr als ,traum4 ,das alles vermag die ,pentarchie nicht zu geben2 sie ist das knstlich gesttzte1 morsche ,gebude1 an das die tiefsten ,wnsche der ,zeitgenossen sich anranken1 und nur eben dadurch vor dem ,umsturz bewahrt4 ,aber so weit ,harmonie und ,friede in der menschlichen ,natur berhaupt liegt1 so weit jedes ,gemeinwesen sie in sich entwickeln kann2 so weit kann die ganze ,menschheit ihr ,ideal erreichen1 sobald ,europa selbst zu innerer ,einheit gelangt sein wird#cb4 ,dieses geschieht1 wenn die ,fragen gelst sein werden1 von denen die ,welt in ihren tiefsten ,tiefen bewegt wird1 wenn inmitten slavischer und romanischer ,tendenzen ein germanischer ,bund die hchste ,gewalt bernimmt1 wenn ein ,volk an die ,spitze des ,bundes tritt1 welches nach groen1 leitenden ,ideen die ,politik von ,europa regelt und eine ,macht aufrichtet1 die unantastbar ist und unvergnglich#cc1 weil das geistige und sittliche ,princip es ist1 worauf sie beruht4 ,seit ,jahrhunderten kennt die europische ,geschichte keine andere ,staatskunst1 als die ,knste des ,trugs1 der ,hinterlist und der ,selbstsucht2 keine ,vertrge1 als die1 so fr den ,vortheil des ,augenblicks ohne ,bedenken geschlossen sind1 um eben so gewissenlos gebrochen zu werden1 keine ,allianzen1 als vergngliche1 haltlose und denen das tiefere ,bewutsein fehlt1 keine ,kolonisation1 als die auf ,barbarei und ,vertilgung der menschlichen ,raen gegrndete4 ,wie wrde es sein1 wenn aus dem ,schutt so gehufter ,verbrechen eine neue ,politik sich erhbe1 mannhaft1 offen und edel1 ein ,abglanz der hhern ,weisheit1 deren ,absichten sie zu erkennen und zu vollstrecken strebte1 geheiligt durch die sittliche ,wrde1 von welcher ,thoren und ,elende sagen1 sie sei unvereinbar mit weltlichen ,dingen1 voll ,strke und ,wahrheit1 voll ,kraft und ,gerechtigkeit6 ,so viel ist gewi2 die alte ,politik geht ihrem ,untergange entgegen2 was bis jetzt gedauert1 schlgt keine ,wurzel mehr hinber in knftige ,jahrhunderte4 ,denn wie jedwede ,kunst1 wenn sie zur ,knstelei geworden1 zurckgehen mu auf die ,natur1 in welcher allein ursprngliches und wahrhaftiges ,leben liegt3 so wird auch die ,politik1 eben weil sie die hchste ,spitze der ,unnatur erreicht hat1 zu den ewigen ,quellen des ,rechts und der ,wahrheit hinabsteigen1 um das zu werden1 wozu sie berufen ist3 die ,erzieherin des ,menschengeschlechts4 ,kapitel ,,xiii4 ,deutschland4 ,wir haben ,europa durchwandert und stehen jetzt still4 ,was sich aus der ,betrachtung ergeben hat1 ist in ,kurzem folgendes3 ,in allen ,lndern ,europa's1 und zumeist in den zivilisirtesten1 ringt das ,bewutsein und der ,glaube der ,vlker1 ringt der ,instinkt und der ,wille der ,staaten nach neuen ,haltpunkten4 ,solche zu schaffen sind die ,einen zu erschpft1 die ,andern zu jung und zu unreif1 die ,dritten von zu einseitiger ,kraft4 ,deutschland allein ist durch ,natur und ,gegenwart befhigt1 ein ,princip zu erzeugen von europischer ,wirkung4 ,ganz ,europa strebt nach einer festen ,organisation seiner ,glieder1 und findet sie nur in natrlicher ,ueber- und ,unterordnung4 ,deutschland allein kann diese ,organisation dem ,welttheile geben1 weil nur eine germanisch-deutsche ,hegemonie jenes wahre ,gleichgewicht bestehen1 ja erst entstehen lt1 dem jede andere1 sei es englische1 franzsische oder russische zuwiderluft1 weil nur sie in den natrlichen ,grenzen bleiben kann1 aus welchen jede andere1 um zu herrschen1 heraustreten mu4 ,es ist also nun von dem ,volke die ,rede1 welches ,holland1 ,belgien und die ,schweiz in erster ,linie1 ,skandinavien in zweiter1 ,england in dritter ,linie sich verbnden1 welches den ,polen und ,ungarn ihre wahre ,bedeutung verleihen1 die ,russen ihrer falschen entkleiden1 welches ,frankreich und ,spanien neu beleben1 ,italiens ,zukunft bestimmen1 die griechisch slavische ,halbinsel organisiren1 die ,schicksale des ,orients leiten und die fortschreitende ,okkupation des ,erdkreises berwachen soll3 eine ,nation1 deren ,einwirkung hie und da geahnt1 selten gefrchtet1 nirgend begehrt wird1 deren ,gegenwart allen ,hoffnungen solcher ,art ,hohn zu sprechen scheint1 deren ,zukunft den ,vlkern verschlossen und von ihr selbst nur wenig begriffen ist4 ,denn in ,deutschland selbst findet die ,idee1 die hier gepredigt wird1 ihre ersten ,gegner4 ,zaghafte ,verkennung der eigenen ,natur1 eingerostete ,schwche1 hergebrachte ,faulheit1 zuweilen auch ,billigkeit und ,gefhl des ,rechtes1 mit dem nach bisherigen ,erfahrungen jede ,superioritt unvereinbar sei4 -- ,alles das erhebt sich schreiend gegen den ,gedanken einer deutschen ,hegemonie4 ,wie1 sagt man1 in einem ,augenblick1 wo ,deutschland seit ,jahren zum ersten ,male erwacht1 nach innerer ,vervollkommnung ringt1 wo es den ,willen gefunden hat sich selbst zu leben1 und schdlichen ,auenzwecken zu entsagen1 in diesem ,augenblick werden die erloschenen ,ideen des ,mittelalters aus dem ,staube der ,jahrhunderte hervorgezogen1 mit halb ,europa soll der ,kampf beginnen1 ,glck1 ,friede und ,wohlstand einem ,trugbilde geopfert werden1 dessen ,verwirklichung1 wre sie mglich1 uns zuletzt nur elend machen wrde4 ,wenn auch der ,gedanke selbst zu sehr in der ,luft schwebt1 um je fr seine ,ausfhrung ,bangen zu erwecken1 so verdient doch schon1 ihn nur gehegt zu haben1 den herbsten ,tadel1 denn nicht die ,ueberspannung der ,krfte1 sondern ihr richtiger ,gebrauch ist es1 was dem deutschen ,volke noththut4 ,darauf gibt es nur eine ,antwort3 ,nicht nach auen zu gehen1 ,eroberungen nachzujagen1 drauen die ,gre zu suchen1 die daheim nicht ist1 nicht dazu habe ich die ,deutschen ermahnt4 ,das aber habe ich gesagt3 wenn ,deutschland in sich und aus sich alle die ,krfte entwickelt1 die ihm ,gott gegeben hat1 wenn es sich selbst zu der ,stufe der ,vollkommenheit gefhrt haben wird1 die es erreichen will -- dann ist es im ,nu1 und eben dadurch zugleich die erste ,macht in ,europa4 ,so innig1 wollte ich zeigen1 ist der ,zusammenhang ,deutschlands mit ,europa1 so allumfassend sein ,einflu1 da es sich selbst nicht verndern kann1 ohne ganz ,europa zu verndern4 ,trachtet nach dem ,einen1 habe ich gesagt1 und alles andere wird ,euch von selbst zufallen4 ,seid einig1 wollte ich sagen -- und zwei ,gromchte werden von eurem ,willen beseelt und es wird nur eine ,macht sein mit zwei ,armen4 ,seid einig -- und ,holland wird euch den alten ,starrgeist opfern1 und was deutscher ,natur ist1 in ,belgien und der ,schweiz1 wird sich mit oder ohne ,verlangen nach dem neuen ,lichte kehren4 ,seid einig -- und ,skandinavien wird euere ,hand ergreifen4 ,seid einig -- und ,england wird euer ,bndni suchen in der ersten ,zeit der ,gefahr4 ,seid einig -- und ,ruland wird zittern1 und ,polen wird hoffen4 ,seid einig -- und ,oestreich auf die doppelte ,grundlage von ,deutschland und ,ungarn gesttzt1 wird euern ,willen zum ,gesetz erheben in der ,frage der ,orients4 ,seid einig -- und ,italien begehrt von ,euch seine ,zukunft2 ja durch ,eure ,einigkeit zwingt ihr ,portugal1 ,spanien und ,frankreich einig zu sein4 ,seid nur ihr selbst -- und ihr seid das erste ,volk der ,erde4 ,soll ich den ,zweiflern erst zeigen1 welche ,vorbedingungen der ,gre1 uere und innere1 materielle und geistige1 ,deutschland in sich trgt8 ,ein ,blick auf die ,karte sagt mehr1 als es mit ,worten geschehen kann4 ,sind wir nicht in der ,mitte des ,welttheils gesetzt1 als dessen natrliche ,mediatoren8 ,sind wir nicht das einzige ,land ,europa's1 das mit seinen vier ,enden1 wie ein ,riese hingestreckt1 alle ,vlkerfamilien zugleich berhrt8 ,liegt nicht ,polen und ,ungarn uns zur ,seite und ist nicht ,italien wie ein anderer ,zweig aus derselbigen ,wurzel mit uns verkettet8 ,zieht sich nicht ,eine ,linie deutscher ,pflanzungen von ,preuen bis nach ,finnland hinauf8 ,ist nicht der ,rhein ein deutscher ,strom1 und ist nicht durch unsere ,verbrderung mit ,ungarn auch die ,donau8 und wenn's die ,strme sind1 warum sollen nicht auch die ,mndungen unser sein8 ,liegt nicht die ,nord- und die ,ostsee1 das adriatische und das schwarze ,meer in unserm ,bereich8 ,und ist nicht der ,welthandel auf ,deutschland als eine seiner ersten ,straen mit ,nothwendigkeit gewiesen8 ,das sagt uns die ,karte1 -- und wenn wir weiter schauen1 welch' eine ,flle von ,macht liegt nicht in dem einzigen ,worte ,zollverein6 ,der ,zollverein1 wenn er erst die smmtlichen ,staaten umfat1 kann den ,hollndern1 ,belgiern und ,schweizern ,gesetze geben1 kann ,dnemark1 ,schweden und ,norwegen an seine ,spuren fesseln1 kann ,england zwingen mit uns1 statt gegen uns zu gehen4 ,es ist nicht genug1 da er uns erlse vom hollndischen und englischen ,joch1 da er unsern ,handel1 unsre ,industrie so gro und frei mache1 wie vor ,zeiten und die gesunkene ,achtung des deutschen ,namens in fhlbarer ,weise den ,nationen wieder einprge3 noch hher ist seine ,bestimmung1 er soll mit den reichen ,mitteln1 die ihm zu ,gebote stehen1 jenes germanische ,bndni herauffhren1 worauf unsere politische ,zukunft beruht4 ,und auch der ,schpfer einer ,seemacht kann er uns werden1 und mu er uns werden4 ,denn den ,handel1 den er geschaffen hat1 wird die ,nothwendigkeit selbst ihn lehren zu schtzen4 ,sie wird ihm zeigen1 da es kein freies ,verhltni1 kein selbststndiges ,bndni mit ,england gibt1 ohne die gleiche ,waffe1 da ein vorwiegend kontinentaler ,staat1 wie ,deutschland es ist1 einer ,seemacht so wenig entrathen kann1 als ein ,seestaat1 wie ,england es ist1 der ,landmacht es kann4 ,wenn die ,franzosen1 bei ihrem geringen nautischen ,talent1 zur ,see gro geworden sind1 wie vielmehr wir ,deutsche1 denen das ,geschick in so hohem ,mae angeboren ist4 ,was uns bisher gehindert1 war weder ,unlust noch ,armuth an ,mitteln2 es war die ,zersplitterung1 und da die greren ,staaten1 die auch einzeln zur ,see wohl ,einiges vermocht htten 7wie ,preuen7 in unverhltnimiger ,militrmacht sich erschpfen muten4 ,jedes ,volk1 dem die ,natur eine lange ,kstenstrecke und dazu ,talent fr ,handel und ,seefahrt verliehen hat1 kann sofort ohne ,anstrengung ein seemchtiges werden1 ja die ,rmer sind es allein auf die erstere ,bedingung hin geworden4 ,es ist lcherlich zu sagen1 eine doppelte ,streitkraft berschreite unser ,knnen1 und zersplittere die ,macht1 die in ,einem ,feld sich ungetheilt entfalten knne4 ,so lange dies nicht bewiesen ist1 glauben wir billig dem ,gegentheil1 das die ,geschichte gelehrt hat1 das unsere ,natur uns versichert#cd4 ,gerade eine ,seemacht wird1 weil sie nur von ,deutschland1 nicht von ,oestreich1 ,preuen und ,hannover ausgehen kann1 eine ,einheit nach ,auen begrnden1 von der jetzt noch kaum die ,ahnung vorhanden ist4 ,alles dieses1 sagt man weiter1 bestehe nicht ohne ,kolonieen1 welche zu erwerben in der jetzigen ,lage der ,dinge unntz und schwierig1 ja fast unmglich sei4 ,vielleicht htten wir bereits eine ,anzahl von ,kolonieen1 die in ihrer ,art gengend sein wrden1 wenn seit einem ,jahrhundert nur die deutsche ,auswanderung berwacht1 geleitet und auf gewisse ,punkte koncentrirt worden wre4 ,da dieses knftig geschehe1 ist eine der dringenden ,anforderungen1 unabweislich geboten durch die ,menschlichkeit1 welche fr die1 die das ,vaterland verlassen1 ein neues bereiten1 durch die ,klugheit1 welche daheim der ,uebervlkerung steuern soll1 ohne den ,volkscharakter drauen ,preis zu geben1 endlich durch die ,politik1 welche den deutschen ,namen auch auerhalb ,europa's zu beschtzen und gro zu machen hat4 ,es ist wahr1 fr eine gewisse ,hhe der ,macht sind ,kolonieen unentbehrlich4 ,ohne die ,lasten des ,mutterlandes zu tragen1 knnen wir durch die ,auswanderung ihre ,vortheile uns schaffen4 ,wenn die ,deutschen in ,amerika und ,australien auf bestimmte ,gebiete1 und zu so kompakten ,massen vereinigt werden1 da die ,sprache in ihrer ,reinheit und die ,nationalitt in ihrem ,wesen unversehrt bleibt1 so werden im ,laufe der ,zeit deutsche ,tchterstaaten heranwachsen1 welche1 obwohl unabhngig1 und auerhalb des nominellen ,verbandes1 doch dem ,mutterstaate durch die natrliche ,freundschaft des ,blutes so viel1 und noch mehr ersetzen knnen1 als ihm militrische ,stationen in den wichtigsten ,theilen der neuen ,welt1 und im ,sden von ,asien gewhrt haben wrden4 ,eine mchtige ,grundlage1 um ,groes darauf zu bauen1 ist in den nordamerikanischen ,freistaaten bereits gelegt4 ,das allein thut unumgnglich ,noth1 da von ,deutschland aus ,alles nach einem umfassenden ,plane einheitlich geleitet werde4 ,alsdann sind wir im ,stande ,kolonieen zu haben1 -- und wir werden sie haben4 ,nehmet dazu eine deutsche ,heerverfassung1 wie sie nach dem ,muster der preuischen in den brigen ,staaten eingefhrt werden kann1 eine ,volksbewaffnung1 in der die ,pflicht der ,waffen ,allen und ,jeden gemeinsam ist 7die einzige die dem deutschen ,naturell entspricht#ce17 und die materiellen ,bedingungen der ,gre sind gegeben4 ,dem ,westen gleich an kommercieller ,bedeutung1 dem ,osten an militrischer ,strke1 sind wir beiden vereinigt gewachsen1 weil wir beider ,strke in einem ,mae vereinigen1 wie kein anderes ,volk in ,europa4 ,ueber dem allem hat uns die ,vorsehung mit einer ,natur begabt1 welche1 obwohl verdunkelt und verhllt im ,laufe widriger ,zeiten1 dennoch bis auf diesen ,tag eine ,kraft in sich birgt1 die weder an ,art noch an ,umfang in der heutigen ,welt einen ,nebenbuhler zu scheuen hat4 ,wollte ,gott1 ich knnte sie schildern1 diese ,natur1 schildern wie sie ist in den innersten ,tiefen1 und den ,schleier hinwegheben1 dessen trbe ,hlle sie den ,augen der ,deutschen selbst verdeckt4 ,aus dem finstern ,umhange von tausend entstellenden ,fehlern wrde rein und klar ein wunderbares ,bild herauftauchen4 ,denn jetzt zwar liegen die schwachen ,seiten der ,welt vor ,augen1 und jene ,art von ,tugenden1 die sich nach dem gegebenen ,fall nur zu leicht in ,fehler wandeln1 aber den ,kern der ,natur1 den sieht sie nicht1 fat sie nicht und ahnt sie nicht4 ,noch ist deutsche ,treue und ,ehrlichkeit gepriesen1 und soll es1 so ,gott will1 immerdar bleiben2 doch die1 die sie zum ,theil spottend preisen1 wissen nicht1 da in den geduldigen ,gemthern eine ,strke und ,ausdauer wurzelt1 die am ,ende aus dem schlammigsten ,grunde ihre ,blthen treibt4 ,man bewundert wohl den deutschen ,geist und das deutsche ,wissen1 erstaunt ber die ,tiefe der ,gedanken und den unermdlichen ,flei1 der alle ,zeiten und ,vlker an sich zieht2 aber welch erschtternder ,thatkraft die denkende ,innerlichkeit1 welch allumfassender ,wirkung das hingebende ,verstndni fhig sei1 das ahnen sie nicht4 ,ja wir drfen es offen uns selber sagen3 die deutsche ,individualitt1 so sehr sie in einzelnen ,stcken von den brigen ,vlkern erreicht und bertroffen wird1 berragt1 als ,ganzes betrachtet1 sie alle4 ,es gibt nur zwei ,nationen in ,europa1 die mit der deutschen sich zu messen vermgen3 die englische und franzsische1 denn die andern smmtlich sind trotz eigenthmlicher ,vorzge niedriger gestellt4 ,mehr ,witz1 ,feinheit des ,geistes und logische ,leichtigkeit alles das was ,esprit heit1 haben die ,franzosen2 nichts destoweniger ist an ,strke1 ,umfang und ,tiefe der deutsche ,geist dem franzsischen hoch berlegen#cf4 ,die ,englnder haben1 was man gewhnlich ,charakter nennt1 in hherem ,grade1 aber das englische ,gemth ist hrter1 egoistischer1 unreiner als das deutsche1 und die reelle ,thatkraft der ,englnder wird von unserer idealen aufgewogen4 ,ja wre selbst der franzsische ,geist dem deutschen und der englische ,charakter dem deutschen ,charakter gleich oder berlegen3 -- immer noch wrde das deutsche ,volk einzig1 wrde es das grte bleiben durch das ihm eigene ,gleichgewicht beider ,elemente1 durch jene seltene ,harmonie von ,geist und ,gemth1 wie sie1 die ,rmer ausgenommen1 bei keinem ,volk der ,weltgeschichte erschienen ist4 ,diese ,harmonie ist so gro1 da uns beinahe keine ,eigenschaft zugemessen werden kann1 die nicht den ,geist und ,charakter zugleich trfe4 ,die ,tiefe1 ,piett1 die ,strke1 das ,langsame1 ,bedchtige1 ,durchdringende1 die ,allseitigkeit und ,schmiegsamkeit -- alles das1 und noch mehr1 ist beiden eigen4 ,daher ist unsere ,natur eine ganze1 vollendete1 aus ,einem ,stck gegossene2 daher jene wunderbare1 ,andern unerklrliche ,mischung von philosophischer ,strenge und religisem ,glauben1 spekulativer ,khnheit und kirchlicher ,frmmigkeit4 ,es ist unser ,grestes1 und was noch niemals in diesem ,mae vorhanden gewesen1 da unser ,denken keine ,grnze kennt1 unser ,zweifel1 wo es ,wahrheit gilt keine ,schranke1 wre sie noch so heilig geglaubt1 -- und wir doch bleiben wie die ,kinder gottesfrchtig und fromm2 da unser ,glaube so malos ist in der ,hingebung1 so ngstlich in der ,demuth1 -- und dennoch so trotzig den ,himmel bestrmt in der ,stunde der ,noth und mit so freier ,kraft den hchsten ,willen bezwingt4 ,ja auch wir ,deutsche haben einen ,muth1 -- es ist nicht der sinnliche ,muth der ,ehre1 nicht die ,begierde nach ,ruhm1 es ist auch nicht die schnelle ,entschlossenheit1 der praktische ,trieb des vollen ,lebens -- es ist der ,muth einer hhern ,begeisterung1 entzndbar nur fr die heiligen ,gter des ,lebens1 fr die ,wahrheit und das ,recht1 fr das geistige und nationale ,dasein1 unberwindlich und siegreich1 so lange er mit ,gott geht1 dem aber kraftlos das ,schwert entsinkt1 so wie er sich von ,gott verlassen1 oder nur in losem ,zusammenhange steht mit hheren ,zwecken4 ,und wie mit dem ,muthe1 so ist's mit allem ,thun und ,lassen des ,deutschen4 ,allberall will er eine hhere ,beziehung2 wo diese fehlt1 ist er lssig1 uneinig1 trge und elend1 wo sie ist1 krftig1 energisch und gro auch in den kleinsten ,dingen4 ,dehalb1 weil wir gewohnt sind1 alles ,beschrnkte zu heiligen durch hhere ,bande1 sind wir geborne ,weltbrger1 gehen hinaus ber den ,kreis des ,vaterlandes und suchen die ,menschheit1 ringen unaufhrlich zwischen ,patriotismus und ,kosmopolitismus umher4 ,und glaubet nicht1 da dieser ,zug zum ,allgemeinen1 eines der strksten ,merkmale des deutschen ,naturells1 sich jemals verlieren1 oder durch ein einseitiges ,bestreben vernichtet werden knne4 ,das1 was einmal unzerstrlich in der ,natur liegt1 wre vergebens ausreien zu wollen3 wohl aber soll unsere ,sorge sein1 ihm die rechte ,richtung1 den wahren ,gehalt zu geben4 ,wir lieben unser ,vaterland1 aber wir lieben auch die ,menschheit2 den selbstischen ,trieb wodurch der ,mensch dem ,stamme zugethan ist1 der ihn erzeugt hat1 wollen wir verklrt wissen durch allumfassende ,liebe4 ,je mehr daher an dem ,vaterlande selbst das ,schicksal der ,menschheit hngt1 desto heier1 je weniger1 desto schwcher lieben wir's4 ,ja es ist bitter zu sagen1 und doch ist's geschehen und wird ewig geschehen1 sobald eine andere ,nation uns vom ,willen der ,menschheit und vom ,wehen des ,weltgeistes beseelter erscheint als wir1 -- sobald auch verlassen wir uns selbst1 und eilen ihr zu4 ,so haben wir den ,franzosen gethan1 -- nicht dem kleinen beschrnkten1 franzsischen ,volk1 sondern dem ,geiste der ,menschheit1 den wir in ihrer ,philosophie1 in ihrer ,freiheit zu finden vermeinten4 ,darum ist der ,deutsche unendlich gro entweder1 oder unendlich klein2 und sein ,vaterland1 obwohl er sich so treu1 wie die andern alle dafr zu opfern wei1 wird ihm dann nur ,alles sein1 wenn er in ihm die ,menschheit zugleich lieben1 wenn er es als ,centrum der ,menschheit betrachten darf#cg4 ,o tadelt ihn nicht1 diesen groen herrlichen ,zug1 dies einzige ,geschenk1 das der ,hchste uns allein unter allen ,vlkern der ,geschichte und fr alle verliehen hat#ch4 ,denn obwohl wir schon ,jahrhunderte lang sein ,opfer gewesen1 so ist es doch1 einmal erkannt1 nur der ,stachel1 uns zum ,hchsten zu treiben1 nur der ewige ,mahner1 der uns gebietet1 entweder hin oder her zu schwanken zwischen dem ,vaterlande1 das uns theuer1 und der ,menschheit die uns theuer -- oder selbst die ,erstlinge der ,menschheit1 zu sein1 und den ,geist der ,geschichte mit unserm ,geiste zu verschmelzen1 damit wir uns selbst im ,ganzen1 und das ,ganze in uns umfassen mgen4 ,darum aber1 wenn das ,letztere geschieht -- wo ist eine ,kraft1 die sich dieser vergleichen liee1 wo eine ,gewalt1 die nicht vor dem ,hauche der dreifach gegrteten ,liebe1 der ,vaterlands-1 der ,menschheits- und der ,gottesliebe in den ,staub snke8 ,wenn so die deutsche ,natur im ,allgemeinen den ,stempel der geistigen ,oberhoheit trgt3 so ist sie berdie im ,einzelnen mit einer ,flle von ,talenten gesegnet1 wie sie in solcher ,vereinigung keine ,nation besitzt4 ,politische und militrische1 philosophische und wissenschaftliche1 poetische und knstlerische1 musikalische und sprachliche1 industrielle und nautische1 merkantile und technische ,gaben -- alles das ist uns so reichlich zugetheilt1 da wir es in den einzelnen ,stcken jedem ,volke gleich1 in einigen zuvor thun4 ,politische ,gaben habe ich zuvrderst gesagt1 und das mit ,absicht1 weil dem grten und wichtigsten ,talente der erste ,platz gebhrt4 ,es ist nicht von den diplomatischen ,knsten1 von dem ,spiele der ,intriguen die ,rede1 welche ,franzosen und ,italiener in ,europa gelehrt1 7obwohl wir leider auch hier unsere ,meister gehabt7 noch auch von der ,habsucht oder der ,gewalt1 welche leichtlich zum ,ziele kommt1 weil sie kein ,mittel scheut3 ich meine die ,politik als die hehrste aller ,knste4 ,wenn das ausgesprochenste ,talent zu organisiren und zu verwalten1 die ausgebreitetste ,uebersicht1 die grte ,allseitigkeit1 die angeborne ,leichtigkeit1 sich in alle auswrtigen ,verhltnisse und ,charaktere zu finden1 der hchste geschichtliche ,sinn1 und die reichsten ,flle der leitenden ,gedanken 7noch abgesehen von den moralischen ,bedingungen7 zur ,politik befhigt2 dann gewi ist kein ,volk ,europa's dazu in dem ,grade befhigt als das deutsche4 ,zu all diesen ,eigenschaften gesellt sich noch eine schon oben berhrte3 das gehaltene ,maa von intentionellem ,reize1 das unsern ,krften beigegeben ist4 ,unser ,wille berschreitet niemals unsere ,kraft2 ja vielleicht ist er zu trge fr sie4 ,das hat uns ,manches gekostet1 darin liegt zum ,theil das ,phlegma1 womit gemeinhin der ,deutsche charakterisirt wird1 darin1 da wir nur durch innere ,vorgnge getrieben werden knnen zu handeln1 ,groes zu thun1 die ,kraft zu brauchen1 nicht durch uern ,anreiz2 und ,thoren mgen die ,lebhaftigkeit der franzsischen ,intention bewundern1 wenn sie bestndig hinausgeht ber die innere ,kraft und bestndig wieder zurcksinkt2 uns ist jene ,eigenschaft der ,brge des deutschen ,berufs in ,europa1 der ,brge der ,hegemonie4 ,darin gerade1 da ,deutschland niemals die ,grnzen seiner ,sendung berspringen1 niemals erobern und umwlzen1 niemals in frevelhaften ,versuchen die ,welt erschttern wird1 darum findet ,europa den ,frieden1 die ,erde den ,segen4 ,ja die ,deutschen selbst wrden1 auch im ,besitze der hchsten ,macht1 sich nicht als regierende ,gewalthaber1 nur als die ersten ,diener einer hhern ,ordnung1 als die ,priester eines gttlichen ,reiches wrden sie sich betrachten4 ,konservativ sind sie1 und sollen sie sein im hchsten ,sinne des ,worts1 kein heiliges ,verhltni soll von ihnen betastet1 keine ,grnzen der ,natur verrckt werden4 ,im ,gegensatz zur ,diktatur1 welche ,rom einstmals gebt hat1 ist ,deutschland zum konstitutionellen ,knigthum in dem groen ,gemeinwesen bestimmt1 das ,europa heit4 ,gleich der frstlichen ,macht im wohlgeordneten ,staat1 soll das knigliche ,volk1 als die ,spitze des germanischen ,adels1 in ,eintracht mit den andern ,gewalten die oberste ,leitung fhren1 die bindende ,einheit wahren1 den aristokratischen ,druck der ,einen1 die demokratische ,unruhe der ,andern ermigen1 den ,mittelstand beschtzen1 den ,pbel erziehen1 ohne doch die ,freiheit ,aller zu beschrnken4 ,so ist ,deutschland das gesegnetste ,land ,europas1 wuchernd von innern und uern ,schtzen1 der ,mittelpunkt der civilisirten ,erde2 das deutsche ,volk1 das geistigste1 edelste1 in allen ,theilen gleich gebildetste1 talentvollste ,volk in ,europa1 ausgestattet mit kniglichen ,gaben1 das gottbegnadigtste1 das die ,geschichte kennt4 ,und dieses ,land ist der ,spielball der ,nationen1 dieses ,volk ohne ,leben und ,wrde -- ja beide1 ,deutschland und das deutsche ,volk1 sind in einem gewissen hchst wichtigen1 im offensiv-politischen ,sinne gar nicht vorhanden in ,europa4 ,wre dies nicht ,thatsache1 tglich fhlbare ,thatsache -- der ,verstand des ,verstndigsten knnte daran zerscheitern4 ,und er wrde es1 bliebe nicht eben der ,trost1 da die ,deutschen nur sehr klein oder sehr gro zu sein verstehen4 ,ich habe gezeigt1 was ,deutschland sein kann1 und sollte nun zeigen1 was es ist4 ,man erlasse mir den ,beweis unserer ,nichtigkeit zu fhren1 den ,abstand zu schildern4 ,sagt mir nichts von ,oestreich und ,preuen6 ,wenn sie ,deutschland in ,wahrheit vertreten1 warum herrscht doch die russische ,gewalt1 warum der englische ,egoismus in ,europa1 warum brstet sich franzsische ,anmaung8 ,wenn sie in auer-deutschem1 in eignem ,geiste handeln1 wie gehren sie hierher8 ,was jetzt vorhanden ist von ,deutschland gleicht einer unsichtbaren ,kirche1 vielleicht wirksam hin und wieder1 aber unfhig sich lebendig zu bethtigen und zum krftigen ,krper zu gestalten4 ,in dem einzigen ,worte ,ohnmacht1 ,ohnmacht nach ,innen1 ,ohnmacht nach ,auen1 kann sich das deutsche ,volk bespiegeln1 wie es leibt und lebt4 ,das ganze ,haupt ist krank1 das ganze ,herz ist matt4 ,wo das ,uebel im ,ganzen so tief liegt1 da fruchtet's weniger die einzelnen ,mngel zu beleuchten2 nicht als wre das nicht nothwendig oder der ,mhe werth1 sondern weil die ,beleuchtung hier nimmermehr wirkt1 was sie anderswo wirkt2 weil es zahllose ,dinge gibt1 worein die ,nation von oben bis unten die klarste ,einsicht hat1 deren ,abschaffung dem simpelsten ,verstande sich aufdrngt1 und welche dennoch fortwuchern trotz dem ausgesprochendsten ,willen der ffentlichen ,stimme4 ,die ,jahre zu berechnen1 welche auf dem herkmmlichen ,wege hingehen werden1 ehe der ,zollverein ,hannover und ,meklenburg bezwingt1 die ,jahrzehnten ehe er das ,meer und ganz ,deutschland umfat1 ehe er auch dann noch ohne kleinliche ,rcksichten und mit ,kraft zu handeln beginnt1 ehe unsere ,strme von ,zllen und ihre ,mndungen von ,lasten entledigt sind1 unsere ,auswanderung berwacht und organisirt ist1 ehe wir gleiche1 ffentliche ,gerichtsverfassung1 ehe wir gleiche1 volksthmliche ,wehrverfassung haben2 die ,jahrhunderte endlich1 ehe die auerordentlichen ,zeitlufte vorber sind1 in ,anbetracht derer die ,presse belastet worden ist -- alles das zu berechnen wre thricht4 ,denn da die ,nation ber die meisten ihrer ,gebrechen1 wenigstens der uern1 nur ,eine ,meinung hat seit ,jahren1 und dennoch unfhig ist1 diese ,meinung geltend zu machen1 so fehlt ihr wohl weiter nichts als die ,kraft4 ,der ,stader-,zoll allein1 ganz allein wre hinreichend1 den andern ,nationen die tiefste ,verachtung gegen unsere ,erbrmlichkeit einzuflen4 ,wenden wir uns hinweg von dem traurigen ,anblick und betrachten die ,aussicht1 die die ,zukunft uns bietet4 ,lat uns sehen1 welche ,art von ,entwicklung die innern ,zustnde ,deutschlands versprechen4 ,es gibt in den deutschen ,staaten zwei ,systeme1 die sich schroff gegenber stehen3 das monarchisch-konstitutionelle und das monarchisch-absolute4 ,die ,geschichte sagt uns1 da das erste1 obwohl in der heutigen ,gestalt kein deutsches ,erzeugni1 der deutschen ,natur mehr angemessen sei4 ,die ,rechte der ,freien an der ,staatsgewalt sind so alt als das deutsche ,volk1 und die stndische ,verfassung des ,mittelalters hat nicht nur ,gesetzgebung- und ,besteurungs-1 sie hat ,regierungsrechte und das ,recht des bewaffneten ,widerstandes gebt1 whrend die neuen ,konstitutionen der ,krone eine wahrhaftige ,souvernett gegeben haben4 ,diejenigen also1 welche nicht mde werden uns zu sagen1 es liege darin ein ,grund von ,freiheit1 der dem ,charakter des deutschen ,volks widerspreche1 verdienen mit ,verachtung abgewiesen zu werden4 ,ganz anders die kleinere ,zahl von ehrenwerthen ,mnnern1 denen die konstitutionelle ,verfassung widrig erscheint1 weil sie vom ,ausland her ohne tiefere ,begrndung auf deutschen ,boden verpflanzt worden1 und weil die deutschen ,kammern1 trotz den edlen ,bestrebungen1 die sich vielfltig geoffenbart1 trotz so mancher ,verhandlungen1 die an ,gediegenheit1 ,muth und ,kenntnissen allen andern gleich zu achten sind1 dennoch im ,ganzen und ,groen die ,sache des ,vaterlandes1 das ,wohl und die ,freiheit von ,deutschland nur wenig gefrdert haben4 ,sie haben ,recht#ci1 aber ,unrecht wrden sie haben1 zu verkennen1 da die ,gebrechen des konstitutionellen ,systems uns nicht berechtigen1 das absolute zu preisen4 ,jenes ist aus einer ,mischung des romanisch-liberalen ,princips mit der germanischen ,freiheit1 aus der ,zusammensetzung franzsischer und englischer ,bestandtheile hervorgegangen1 dieses aus der bureaukratisch-militrischen ,monarchie1 welche von ,richelieu und ,mazarin gegrndet1 von ,ludwig ,,xiv4 vollendet1 nach dem dreiigjhrigen ,kriege um sich gegriffen hat1 und freilich wohl durch die ,verfallenheit des alten stndischen ,staats vorbereitet gewesen ist4 ,beide also theilen den romanischen ,ursprung1 das letztere noch in hherem ,grade1 und wenn das eine uns in eine geistige ,verbindung mit ,frankreich setzt1 welche ihr ,uebles hat1 so bringt uns das andere in eine ,abhngigkeit von ,ruland1 welche dreifach von ,uebel ist4 ,genug3 welches von beiden das deutschere1 und daher unser wrdigere sei1 darber kann kein ,zweifel sein4 ,aber eben so wenig darber3 welches von beiden in der ,gegenwart das ,uebergewicht behaupte4 ,die ,gromchte1 mit andern ,worten1 das bureaukratische ,system1 beherrscht den ,bund4 ,es liegt in der ,natur der ,dinge1 da die zwei ersten ,staaten von ,deutschland die ,richtung der andern magebend bestimmen1 da das konstitutionelle ,system von dem ihm entgegengesetzten verhindert wird1 seine ,konsequenzen auszubilden4 ,in diesem ,zustande1 in so ungesundem ,zwiespalt1 kann ,deutschland nun und nimmer verharren4 ,entweder die stliche ,hlfte mu ber die westliche oder diese ber jene siegen4 ,da aber das undeutsche ,element zu kraftlos ist1 um das deutschere zu besiegen1 so bleibt nur der letztere ,fall4 ,und wie soll nun der ,sieg errungen werden8 ,woher soll ,euch die ffentliche ,meinung kommen1 so stark1 so allmchtig1 da sie ganz ,deutschland ergreift von oben bis unten1 unwiderstehlich und doch friedlich und gesetzlich8 ,wo findet ihr die geistige ,macht1 die solches vermag8 ,merket wohl3 ,eure ,kraft ist nur die verhltnimig grere1 sie steht nur als deutschere der minder deutschen1 nicht als deutsche der undeutschen gegenber4 ,und da die ,gromchte ,deutschlands ,beschirmer nach auen1 da sie die ,horte der ,nationalehre sind1 da es eure ,pflicht ist1 in der ,stunde der ,gefahr vertrauungsvoll nur ihnen zu folgen -- so haben sie berdie ein ,gewicht1 das ,euch fehlt und ihre ,schwche ersetzt4 ,wie also wollt ihr siegen1 als nur durch ein neues1 drittes deutsches ,element8 ,und woher es erhalten1 wo nicht auf dem ,wege des ,geistes8 ,doch es sei4 -- ,setzet1 das konstitutionelle ,system solle allenthalben1 wo es jetzt besteht1 eine ,wahrheit1 es solle nirgends mehr der ,deckmantel der ,willkhr oder das ,spielwerk der ,launen sein1 es solle ungehemmt seine ,blthen und ,frchte treiben2 setzet1 der ,westen von ,deutschland berwnde1 so gekrftigt1 den ,osten4 ,preuen habe seine ,stnde1 ,oestreich eine ,charte1 der ,bund die umgekehrte ,tendenz gewonnen2 setzet1 das ,unglaubliche1 ja das ,unmgliche -- und geht nun mit mir noch einen ,schritt weiter4 -- ,ihr seid einig geworden nach innen1 der ,zollverein umschlingt euch nach auen1 mehr und mehr erhebt sich eine deutsche ,politik1 immer mchtiger wird das ,nationalgefhl1 immer lebendiger die ,allmacht des ,bundes -- wie nun8 ,je hher die ,einheit1 desto grer die ,opfer1 die das einzelne ,glied dem ,ganzen zu bringen hat3 desto beschrnkter die ,souvernett der ,staate3 desto gebundener die ,wirksamkeit der ,kammern3 desto unmglicher die ,wahrung der konstitutionellen ,rechte4 ,das unvermeidliche ,resultat jeder ,bundesverfassung ist ,beschrnkung der stndischen ,steuerbewilligung in einem der wichtigsten ,punkte1 der will sagen1 ,beschrnkung der ,ausfhrbarkeit der guten ,verfassung4#dj ,armes1 armes ,vaterland6 ,die ,freiheit kannst du nur zum ,schaden der ,einheit1 die ,einheit nur auf ,kosten der ,freiheit erringen4 ,jeder ,fortschritt nach auen ist fr dich ein ,rckschritt nach innen1 und derselbe ,weg1 den du im ,schwei des ,angesichts zum ,ziele der ,vollendung gehst1 fhrt dich immer weiter von diesem ,ziele hinweg4 ,ja1 der ,staat berhaupt1 wie er heute ist1 widerspricht der ,gestaltung von ,deutschland4 ,denn was in frheren ,zeiten in ungeordneter ,freiheit lose zusammenhing1 ist in der neuen zum festgeschlossenen ,ganzen geworden2 in absoluten1 wie in konstitutionellen ,lndern bt die ,staatsidee ihre ,gewalt1 sie verlangt einheitliche ,grundlagen1 ,freiheit nach auen und unabhngige ,entwickelung2 zusammengesetzte ,monarchien bestehen eben so wenig vor ihr als zerrissene ,vlker4 ,einen ,staatenbund1 der in gemessenen ,graden sich abstuft1 so da in der ,spitze sich alles vereinigt und am ,ende nur ein ,wille das ,ganze beseelt1 -- den mag sie noch gestatten1 wo aber gleiche ,berechtigung herrscht1 da untergrbt die ,fderation sich selber4 ,je mehr die ,staaten sich bestreben wahrhaftig zu sein1 was sie sind1 desto loser wird die ,verbindung1 je enger die letztere1 desto unmglicher politische und sociale ,ausbildung4 ,das ,ganze blht nur1 wenn das ,einzelne1 das ,einzelne nur1 wenn das ,ganze welkt4 ,und hier ist es1 wo ein ,abgrund vor den ,blicken sich zu ffnen1 wo die ,zukunft des ,vaterlandes sich in ein undurchdringliches ,dunkel zu verhllen scheint4 ,wenn wir die frhere ,geschichte betrachten1 so zeigt sie uns1 da ,deutschland nur in den ,zeiten gro und mchtig gewesen1 da die ,reichsgewalt in ,eines ,hand vereinigt lag1 da die hchste ,blthe der germanischen ,freiheit von jeher mit dem tiefsten politischen ,elend verschwistert war1 und da die neuere ,zeit eine ,entwicklung geschaffen hat1 durch welche bereits aus den frhern dreihundert ,staaten eine kleinere ,zahl von sechs und dreiig geworden2 da endlich dieser ,zug1 wenn er in gleichem ,mae sich in den deutschen ,staaten forterhalten wrde1 allmhlig sie alle in ,eins verringern kann4 ,die ,einheit von ,deutschland -- wer unter uns wnschte sie nicht1 ja1 welcher ist von unsern ,frsten1 dem sie nicht als das hchste ,ziel1 als das theuerste ,gut erscheinen mte8 ,aber wie dazu gelangen8 ,unter den ,frsten1 wie unter dem ,volke sind ,versuche gemacht worden4 ,das erste deutsche ,frstengeschlecht1 das ,erzhaus1 hat zeitenweise den ,gedanken verfolgt1 durch immer steigende ,erweiterung seines ,einflusses die ,deutschen zur ,einheit zu fhren4 ,sehr thricht ist es1 wie viele gethan haben1 die streichische ,politik um eines ,gedanken willens1 der so nahe lag1 dessen ,durchfhrung so groartig und belohnend scheinen mte1 zu tadeln4 ,aber die damaligen ,zeiten waren hiefr nicht reif1 und wren sie gewesen -- so war die hhere ,gefahr vorhanden1 da ,deutschland in ,oestreich sich verloren haben wrde1 whrend ,oestreich in ,deutschland sich htte verlieren sollen4 ,es sollte nicht sein und eine weise ,fgung hat es verhindert1 welche nicht wollte1 da ,groes und ,herrliches mit ,verletzung heiliger innerer ,rechte erzielt werde4 ,seit der ,konstituirung des ,bundes hat ,oestreich auf alle ,plane der ,art1 auch fr ,sddeutschland 7der ,norden ist durch ,preuen gesperrt7 verzichtet1 und das mit ,recht4 ,denn da die deutschen ,staaten ,oestreichs nicht so geartet sind1 da sie den innern ,gang von ,deutschland vorbezeichnen knnten1 vielmehr durch ihre ,verbindung mit der groen ,monarchie darauf beschrnkt sind1 den brigen nachzugehen -- so wrde eine solche ,politik nur verderblich wirken4 ,ganz anders ist ,preuen gestellt4 ,preuen kann vorangehn2 es ist im ,zollverein bereits vorangegangen1 und wre fhig1 auch in der innern ,politik voranzugehn4 ,die deutsche ,hegemonie liegt 7wenn das letztere geschhe71 in seiner ,hand4 ,allein gerade dieser geistige ,einflu ist es1 der eine materielle ,ausbreitung den ,preuen so unmglich macht1 als den ,oestreichern4 ,die hchste ,idee der preuischen ,politik kann lediglich die sein1 in ,deutschland aufzugehn1 nicht umgekehrt ,deutschland preuisch zu machen4 ,wre die nicht an sich schon klar genug3 so fhlt man doch1 da jeder uere ,versuch im letzten ,grund an ,oestreich scheitern wrde1 und thut wohl1 nach diesem ,gefhle zu handeln4 ,so wird eine ,gromacht durch die andere1 und alle brigen ,staaten eben durch die ,gromchte gehindert1 in ,deutschland um sich zu greifen4 ,es ist keine partiale ,tendenz vorhanden1 welche mchtig genug wre1 das ,ganze zu berwltigen4 ,auch ,einzelne aus dem ,volke haben den ,gedanken gehegt1 die deutsche ,einheit zu schaffen1 aber der ,weg1 den sie einschlugen1 konnte nur ber ,leichen gehen4 ,die ,versuche1 die seit #ahae in diesem ,sinne gemacht wurden1 waren nicht nur unreif und kindisch1 sie waren auch naturwidrig1 und die ganze ,vorstellung1 die ihnen zu ,grunde lag1 beruhte auf einem tiefen ,irrthum#da4 ,ehe nicht die einzelnen ,staaten selbst so mchtig von dem ,gemeingefhl durchdrungen sind1 da die partiale ,tendenz in der allgemeinen aufgeht oder sich organisch einfgt1 ist keine ,einheit gedenkbar4 ,eine uere ,revolution1 gesetzt auch1 sie wre mchtig genug1 den bestehenden ,zustand aufzuheben und einen ,staat zu schaffen1 wrde unfhig sein1 die ,verschiedenheit der ,tendenzen aufzuheben4 ,das geeinigte ,deutschland wrde sofort wieder in hnliche ,theile zerfallen4 ,die partialen ,tendenzen1 der alten ,form beraubt1 worin sie gegossen waren1 wrden sofort sich neue erschaffen4 ,wir wrden unendlich verloren1 ,nichts gewonnen haben4 ,wenn es sonach den einzelnen ,staaten unmglich ist1 sich selbst zum ,ganzen zu erweitern1 dem ,volke noch unmglicher1 von unten herauf die einzelnen ,staaten ohne ihr ,zuthun aufzuheben -- was bleibt uns brig8 ,nur das eine1 da beide ,hand in ,hand gehen4 ,wenn die ,staaten selbst ihren beschrnkten ,trieb dem ,allgemeinen in so steigendem ,mae unterordnen#db1 da der erstere im letzteren verschwindet1 und wenn die ,vlker durch ein festgeschlossenes einheitliches ,bewutsein diesen ,proce beschleunigen und wo er nicht von selbst beginnt1 ihn dem ,staate mittheilen2 dann ist eine ,einheit gedenkbar1 welche1 obwohl nur innerlich1 doch durch gesteigerte ,wirksamkeit ,deutschlands nach auen1 durch groe ,ereignisse im ,laufe der ,zeiten1 der politischen gleich werden kann1 indem sie die ,energie des gewhnlichen ,centralstaates sich aneignet1 ohne seine ,fehler zu theilen#dc4 ,da aber von sechs und dreiig ,staaten nur die wenigern1 d4 h4 die greren eine ,seite des deutschen ,wesens 7eine ,staatsidee7 darstellen3 so ergibt sich als natrlicher ,gang1 da die kleineren1 je nach der innern ,verwandtschaft1 mehr und mehr in die greren verwachsen1 whrend letztere1 indem jeder in seiner ,weise den besondern ,ausdruck der ,einen ,gesammtheit bildet1 sich in ,ecksteine des groen ,ganzen verwandeln4 ,wie wollt ihr nun einen so deutschen ,sinn den ,regierenden und den ,gehorchenden zugleich einflen8 ,wie den ,einzelnen zumuthen1 sich fr's ,ganze zu opfern1 wenn nicht ein deutsches ,gesammtgefhl sich erhebt von so gewaltiger ,art1 wie es in frheren ,zeiten gar nicht gewesen ist8 ,wie eine ,politik erschaffen1 die nichts kennt1 als die deutschen ,rcksichten1 diesen letzteren alles andere schlechtweg hintansetzend8 ,die geschieht nicht auf dem gewhnlichen1 breit getretenen ,wege -- nur durch eine unerhrte1 harmonische ,bewegung der ,geister und ,gemther -- auf ,thronen wie in ,htten -- durch unzertrennliche ,einigkeit des gebildeten ,kerns der ,nation1 durch ein scharfes und inniges ,bewutwerden des ,berufs von ,deutschland4 ,deutschlands innere ,einheit ist bedingt durch die ,vereinbarung der politischen ,principien1 die uere durch die unbedingteste ,gleichheit des ,nationalwillens4 ,beides1 die ,vereinbarung und die ,gleichheit erfordert ein deutsches ,princip4 ,wenn wir1 vom ,ganzen absehend1 die inneren ,bestandtheile der ,staaten betrachten1 so tritt uns dieselbe ,forderung und noch lebendiger entgegen4 ,es ist zunchst die brgerliche ,gesellschaft selbst1 und die ,schichten des ,volkes1 aus denen der ,staat zusammengesetzt ist1 was uns mit der tiefsten ,besorgni erfllt4 ,zwischen dem ,knigthum1 als ,spitze1 und der ackerbauenden ,klasse1 als dem ,fundament des ,staates1 liegt der ,adel und der ,mittelstand -- die beiden ,stnde1 welche der brgerlichen ,gesellschaft ,seele und ,richtung geben4 ,nun hat die ,zeit den alten ,erbadel untergraben4 ,seine geistige ,bedeutung ist verloren1 und keine menschliche ,kraft vermag sie wieder hervorzuzaubern#dd4 ,er ist nur der ,schatten von dem1 was er war1 und mit ihm fehlt uns ein wesentliches1 unentbehrliches ,element des ,staats -- eine ,mittelmacht zwischen ,frst und ,volk1 wie sie frher von ihm gebildet worden ist4 ,wie wahr dieses sei1 zeigt ein ,blick auf die ersten ,kammern der konstitutionellen ,lnder in ,deutschland4 ,im ,gefhl der ,nothwendigkeit einer ,mittelmacht hat man die ,pairien geschaffen -- aber was sind sie8 ,der hohe ,adel der ersten ,kammern 7auch der reichsunmittelbare1 so sehr er sonst sein eigenthmliches ,interesse zu wahren hat7 verstrkt in der ,regel lediglich das monarchische ,element1 ja er steht oftmals dem ,volke noch absoluter entgegen als die ,krone selbst1 und indem er aufhrt1 selbstndiges ,mittelglied zu sein1 zerstrt er die ,harmonie des ,staatsgebudes und schrft den ,gegensatz1 den zu mildern seine ,bestimmung war4 ,vom bureaukratischen ,adel gilt die in noch hherem ,grade1 weil er sich mit dem ,throne mehr und mehr identificirt4 ,was unsere ,zeit beherrscht1 die wahre ,gromacht der ,staaten1 vornehmlich in ,deutschland und ,frankreich1 ist der ,mittelstand4 ,durch ,talente1 ,thtigkeit und ,erfindungen hat er unbestreitbar die ,herrschaft errungen4 ,aber wehe uns1 wenn im ,laufe der ,jahrzehnten diese ,herrschaft in gleichem ,mae und in gleicher ,weise1 wie bisher sich verbreitet4 ,ihr ,hebel ist der ,handel1 die ,industrie und der ,reichthum4 ,die gefallene ,erbaristokratie ist einer andern gewichen -- aber in ,wahrheit keiner bessern3 dem ,geld-,adel4 ,von diesem ,gift des ,mammons ist jeder ,fortschritt der ,civilisation getrnkt1 und je weiter wir der ,vervollkommnung uns zu nhern scheinen1 desto unwiederbringlicher gehen die hchsten ,gter der ,menschheit1 die alten ,tugenden und die alte ,kraft dem ,untergange zu4 ,alles lst sich auf in der allgemeinen ,sucht unserer ,tage1 in der ,sucht nach ,erwerb4 ,ja1 die edelsten ,bestrebungen des deutschen ,patriotismus1 jene ,reihe von vaterlndischen ,entwrfen1 die sich an den ,zollverein1 an deutschen ,handel und deutsche ,industrie knpft1 die ganze sonst so trstliche ,agitation1 fhrt uns nur eben noch tiefer an den ,abgrund1 sie wirft uns dem ,gtzen des ,tages1 der ,geldmacht1 in die versengenden ,arme4 ,dieses ,alles bedenkend1 sucht der redliche ,mann nach dem einzigen ,troste der brig bleibt1 nach der erquickenden ,hoffnung1 die uns so vielfach gerhmt und als das hchste ,zeichen der ,zeit gepriesen wird3 ich meine die ,macht der ,intelligenz4 ,doch ist's gerade dieser ,trost1 der uns in die tiefste ,trostlosigkeit zu versenken gemacht ist4 ,denn im ,gewirr der ,principien1 im ,gewhl der ,parteien1 in der ,fluth der ,leidenschaften1 ist die ,wahrheit verloren worden3 die ,intelligenz eine kufliche ,waare1 dem ,meistbietenden ,preis gegeben1 der ,geist das niedrige ,werkzeug der augenblicklichen ,plane -- ,alles verstrickt in einem grulichen ,knuel unreiner ,leidenschaften1 den die ,edelsten kaum mehr zu entwirren vermgen1 ,alles verwickelt in ein ,gewebe von ,lgen1 das auch die ,reinsten unbewut umfngt4 ,und mit der ,wahrheit1 wie immer1 ist auch die ,gesundheit dahin4 ,der ,geist1 wo nicht feil1 unterliegt doch der allgemeinen ,krankheit2 er beginnt ein buhlerisches ,spiel mit sich selbst zu treiben1 versenkt sich in heuchlerische ,schmerzen oder ekle ,selbstvergtterung2 das ,hchste und ,heiligste1 was ,gott dem ,menschen gegeben hat1 wird auf diese ,weise in einer ,art von ,selbstbefleckung entweiht4 ,unter allen ,wunden unserer ,zeit ist diese die tiefste4 ,denn die ,religion1 welche frherhin den ,geistern ihr ,maa1 den ,gemthern ihren ,halt und ihre ,wahrheit1 und allem menschlichen ,thun das ,geprge eines gesunden einheitlichen ,charakters gegeben hat1 ist durch den ,zweifel untergraben2 die ,moral1 von den alten ,gesetzen entbunden1 bleibt dem ,einzelnen berlassen1 und das heutige ,geschlecht geht frei und ungezgelt seine tausendfltige ,bahn4 ,talente1 die sonst das allgemeine ,beste befrdert haben wrden1 gehen dadurch unter1 und die ,intelligenz gereicht dem ,vaterlande fast ebenso sehr zum ,verderben als zum ,heile4 ,wenn erst der ,geist sich selbst verliert1 wenn die ,grundlage1 aus der er sich entwickeln soll1 ,frische und ,natrlichkeit der ,gemther1 zerfressen ist1 wenn er sich knstlich steigern mu1 um noch ,etwas zu sein#de -- dann ist das hchste ,verderben der ,civilisation erreicht1 und die ganze ,welt scheint gereift entweder zum ,tod oder zur ,vernichtung durch eine neue ,barbarei4 ,so herrscht in unsern ,tagen entweder die ,militrmacht1 das ist die ,gewalt -- oder das ,geld -- oder die ,lge#df4 -- ,das ist das frchterliche ,bild der heutigen ,zeit3 dasselbe ,bild1 das uns1 wenn wir in die ,geschichte zurckschauen1 die letzten ,stadien der grten ,epochen zur ewigen ,warnung enthllen4 ,denn die ,lge der ,sophisten und der entwickeltste ,luxus hat geherrscht als ,griechenland fiel2 militrische ,gewalt verbunden mit der pikanten ,verdorbenheit der ,geister und der ,hingebung an den ,comfort war bermchtig im sinkenden rmischen ,reich2 und die ,unwahrheit war es1 nebst jener geistigen ,buhlerei1 was am ,ende des ,mittelalters 7im ,zeitalter ,leos ,x47 die ,hierarchie dem ,untergang berliefert hat4 ,wer diese ,dinge nicht fhlt1 dem werden sie mit ,worten nicht in die ,seele getrnkt1 aber wer sie fhlt1 7und gewi sind deren nicht wenige7 der wird auch fhlen1 da unsere ,zeit1 wenn jemals eine1 der rettenden ,kraft von oben bedarf um nicht unterzugehen2 nach dieser ,kraft1 nach ,erlsung wird er seufzen4 ,was ist's also1 dessen die brgerliche ,gesellschaft bedarf1 um sich zu reinigen8 ,statt des alten erstorbenen ,adels will sie einen neuen1 hheren1 der zwischen ,vlkern und ,frsten lebendig vermittle1 gegen die ,geldmacht ein ungeheures geistiges ,gegengewicht1 damit die industrielle ,bewegung1 die uns ohne dieses ins ,verderben zu fhren droht1 einem hheren ,leben diene1 gegen die militrische ,gewalt das einfache aber unbesiegliche ,bewutsein freier ,brger und gegen die ,lge die ,wahrheit selbst4 ,denn die ,wahrheit allein1 wie sie frei macht von dem ,taumel der ,leidenschaft und dem ,gewirre der ,parteien1 kann auch dem ,geist die ,gesundheit wieder geben1 die er verloren hat1 seit das ,bestreben der neuern ,zeit1 in ihm allein das ,heil zu finden1 uns dem ,gemthe entfremdet und ihn1 gesondert1 seiner eigenen1 zehrenden ,unruhe berlassen hat4 ,jenes ,bestreben ist ein wahres1 und die ,civilisation1 um ihre ,spitze zu erreichen1 mte wirklich durch eine ,anzahl krankhafter ,auswchse hindurch gehen4 ,die ,ueberbildung fhrt uns zur ,natur zurck4 ,erst wenn der ,geist erreicht hat1 wornach er trachtet1 erst entledigt der schweren ,brde1 die er trgt1 kann er wieder gefunden1 und mit ihm tritt von selbst das ,gemth in seine alten ,rechte2 denn die ,harmonie stellt sofort sich wieder her1 und die hchste ,kunst ist gleich der hchsten ,einfalt4 ,das ,alles will sagen3 ein ,princip verlangt die ,zeit1 um die falschen ,gewalten zu zerstren1 neue zu schaffen1 und die ,wahrheit zu verknden4 ,wir sind noch nicht zu ,ende4 ,setzt1 die ,uebel1 wovon bisher die ,rede1 seien geheilt4 ,die brgerliche ,gesellschaft sei vollkommen in ihren ,bestandtheilen und ihrer ,verfassung2 setzt1 der ,staat knne ohne einen hhern ,durchgang sich selbst im ,laufe der ,zeiten genug thun3 so bleibt euch ,eine ,frage zurck1 ungelst und unauflslich1 sie allein gewichtig genug um alle ,vollkommenheiten1 die ihr nach ,jahrhunderten erreicht habet1 zu nichte zu machen -- ich meine das ,verhltni des ,staats zur ,kirche4 ,ein solches zu schaffen1 organisch1 bestimmt und friedsam1 wie es sein soll1 dahin reicht kein gewhnliches ,wissen1 wenn es noch so tief1 keine bisherige ,kunst1 ob sie noch so hoch ist4 ,wollt ihr die ,kirche belassen in ihrer ,wesenheit1 so steht euch ein ewiger ,kampf bevor1 denn der ,kirche ist unmglich der ,staat als gleich geschweige als berlegen anzuerkennen1 so lange sie ihres gttlichen ,ursprunges eingedenk sich selbst als von oben herreinragend in alle menschliche ,entwickelung1 als ,erzieherin des ,menschengeschlechts betrachtet4 ,wollt ihr sie aufheben1 so habt ihr die ,wahl1 entweder sie zu zerstren oder ihr durch euere ,kraft einen ,impuls zu geben von so gewaltiger ,art1 da sie selbst sich in dem ,staat zersetzt1 in freiwilliger ,opferung sich dem ,tode weiht4 ,jenes vermgt ihr nicht1 ihr mtet denn die ,axt an die ,wurzel legen#dg2 dieses noch weniger1 es wre denn1 da der ,glaube der ,menschen eine ,umwlzung erfhre1 wovon selbst die unglubigsten ,zeiten keine ,spur offenbaren4 ,in allen ,fllen1 die ,kirche mag bleiben oder fallen1 bedarf der ,staat1 um mit ihr ins ,klare zu kommen1 eines geistigen ,mittels1 von dem bis jetzt noch keine ,ahnung vorhanden4 ,was diese ,sache zur wichtigsten der ,zukunft macht1 ist nicht sowohl der uere ,kampf um die ,macht und ,kompetenz1 der seit ,jahrhunderten auf beiden ,gebieten gefhrt wird1 als vielmehr die tief eingreifende ,wirkung1 welche das ,verhltni des ,staats zur ,kirche auf ,erziehung1 ,bildung und ,gesittung1 auf ,schule1 ,unterricht und ,leben ausbt4 ,diese ,beziehungen allein1 zu geschweigen des innern ,einflusses auf ,glauben und ,weltansicht1 sind von so umfassender ,natur1 da ohne ihr ,feststehen weder die ,staatsordnung gedeihen1 noch die ,volkseinheit lebendig fortschreiten kann4 ,ja denket euch1 auch diese ,frage sei wie durch ein ,wunder geschlichtet1 wir wren im ,innern befriedigt1 nach auen im ,besitz einer anerkannten ,hegemonie1 das glcklichste1 freiste und grte ,volk -- selbst dann noch mtet ihr1 wenn auch nicht fr euch1 doch fr die ,vlker1 an deren ,spitze ihr gestellt seit1 einen ,gedanken1 eine ,idee1 ein ,wort verlangen1 um es als ,banner voranzutragen1 wo die uere ,macht euch verlt1 und eine tiefere ,anziehung vonnthen ist4 ,wo nichts ist als die uere ,macht1 da erkalten bald die ,herzen2 die ,macht der ,natur1 die euch die wahre ,berechtigung gibt1 vergessen sie1 wenn ihr nicht durch ein geistiges ,erzeugni tief und unauslschlich den ,eindruck der ,hoheit ihnen einprgt4 ,noch mehr aber ihr selbst1 wrdet im ,besitze der ,macht1 ob noch so gemigt von ,natur1 noch so gerecht und wohlwollend1 nur zu bald der ,versuchung unterliegen1 der kaum ein ,sterblicher widersteht4 ,die ,lockungen des ,uebermuths1 die ,gelste des ,despotismus wrden auch euch ergreifen und euern herrlichsten ,werken den bittern ,beigeschmack der ,snde einimpfen4 ,so knnte1 was ursprnglich zum ,segen der ,vlker bestimmt war1 zuletzt zu ihrem ,fluche werden4 ,davor schtzt euch und sie nur ein ,gesetz1 welches von hherer ,hand geschrieben1 unantastbar fr euch selbst und gleich heilig den ,andern1 als das ,palladium der ,zukunft in alle ,herzen geschrieben1 als das unumstliche ,testament an die ,spitze der ganzen kommenden ,entwickelung gestellt werden soll4 ,ueberhaupt jene neue ,aera1 auf die wir alle hoffen1 kann dadurch nicht geschaffen werden1 da1 wie frher ,frankreich1 dann ,england und ,ruland eine ,art von ,hegemonie errungen1 so die wechselnde ,laune des ,geschicks sich auf einige ,zeit zu ,deutschland neigte2 dergleichen ephemere ,zukunft wre nicht wrdig mit ,feuer gepredigt und mit ,liebe umfat zu werden3 ein flchtiger ,tagesglanz1 in dem weder das ,vaterland noch die ,menschheit sich sonnen knnte4 ,die wahre ,hegemonie mu von allen1 die vorher gewesen1 durch ,wesen1 ,bestand und ,wirkung geschieden sein3 nur auf die umfassendste ,grundlage1 aus dem tiefsten ,kern menschlichen ,denkens und ,wollens kann sie erhoben werden4 ,so weiset jede ,seite der ,gegenwart1 weiset jede ,frage der ,zukunft1 weisen die politischen und socialen ,gebrechen auf ein gemeinsames ,ziel4 ,und es wre thricht1 zu erwarten1 da irgend eines der groen ,probleme1 die uns vorgegeben sind1 sich abgetrennt von den brigen oder zu theilweiser ,genge lsen liee4 ,das bezeichnende ,merkmal der heutigen ,kultur1 ihr hchster ,vorzug und ihre tiefste ,gefahr liegt eben darin1 da unsere smmtlichen ,zustnde in wunderbarer ,verkettung sich durchkreuzen und umschlingen4 ,und das am mehrsten in unserm ,vaterlande und bei dem deutschen ,volk1 als dem innerlichsten unter allen4 ,fr uns gibt es keine uere ,gre ohne innere ,vollendung1 keine politische ,einheit ohne die ,einheit des ,glaubens und ,denkens1 keine sociale ,vervollkommnung ohne philosophische ,klarheit1 keine industrielle ,blthe ohne sittliche ,hoheit1 keine ,hegemonie ohne geistigen ,vorgang4 ,die feinsten ,verzweigungen des praktischen ,lebens schlagen ihre ,wurzeln in die untersten ,tiefen des ,geistes4 ,uns ist nur vergnnt1 entweder der ,welt ein ,schauspiel zu geben1 wie sie niemals gesehen hat1 und so ,groes hervorzubringen1 wie es noch keine ,geschichte kennt -- oder in elendem ,siechthume unsre ,uebel hinzuschleppen bis der ,tod uns erwartet4 ,was wir jetzt leben1 ist ein trauriges1 halbes1 freudloses ,leben2 was wir knnen1 ein ,kleines und ,weniges1 nicht zu heilen unsre ,wunden1 nur auf ,augenblicke den ,schmerz zu lindern2 was wir wollen1 ein ,wollen ohne ,vollbringen1 ohne ,halt1 ,begrndung und ,einheit4 ,mitten unter den hchsten ,gtern der ,kultur1 unter den ppigsten ,schtzen der ,civilisation1 umgeben von den lockendsten ,frchten der ,politik1 dulden wir tantalische ,qual2 die ,wasser des ,lebens rauschen in der ,tiefe und wir verschmachten vor ,durst4 ,wir gehen alle in der ,irre1 wie die ,schafe1 ein jeglicher seinen ,weg4 ,wir tappen nach der ,wand wie die ,blinden und tappen als die keine ,augen haben4 ,wir stoen uns in ,mittag als in der ,dmmerung2 wir sind im ,dstern wie die ,todten4 ,wir brummen ,alle wie die ,bren und chzen wie die ,tauben2 denn wir harren auf das ,recht1 so ist es nicht da1 auf das ,heil1 so ist es fern von uns4#dh ,in diesem ,dunkel scheinet uns nur jenes einzige ,licht4 ,es hat uns berall geleuchtet1 wo alle andern ,sterne verbleicht sind und dumpfe ,finsterni uns umfing4 ,noch einmal wie vor achtzehnhundert ,jahren mu das ,wort als der ,morgenstern aufgehen in den ,herzen der ,vlker1 mu es die ,welt erretten als eine ,kraft ,gottes1 selig zu machen alle die daran glauben4 ,lat uns nun in ,krze sehen1 von welcher ,art es sein msse4 ,so weit die ,eigenthmlichkeit unserer ,leiden auf die ,gestalt der ,heilmittel schlieen lt1 so weit knnen wir errathen1 wie etwa das ,princip beschaffen sein mge1 das die kommenden ,jahrhunderte beseligen1 das unsrige erlsen soll4 ,kapitel ,,xiv4 ,art und ,umfang des ,princips4 ,indem wir die letzte ,hoffnung der ,zeit ins ,auge fassen1 begegnet uns zuerst die ,frage3 ob etwas dem hnliches1 was wir suchen1 nicht schon vorhanden sei im ,reiche des ,geistes8 ,wir ,alle wissen1 da nur die deutsche ,philosophie den ,grundstein einer hheren ,zukunft uns legen kann4 ,wir ,alle glauben1 da die deutsche ,forschung1 so mhselig sie vorwrts schreitet1 so seltsam der unaufhrliche ,wechsel auch ,manchen bednken mag1 dennoch ihr stilles ,werk noch frdern werde1 bis sie1 der ,vollendung genesen1 aus der unbeachteten1 verborgenen ,htte heraustritt an's ,tageslicht1 um als ,sauerteig die ,masse der ,zeit zu durchdringen4 ,wir alle sind berzeugt1 da keine ,macht der ,welt im ,stande ist1 die ,freiheit der ,forschung zu hemmen1 da die ,philosophie1 wo sie nur die ,wahrheit sucht1 vor keinem ,resultate zu zittern braucht1 wre es auch allen ,meinungen des ,tages entgegen1 da endlich die einmal gefundene ,wahrheit sich ,bahn brechen mu durch tausend und aber tausend ,hindernisse1 um zur ,herrschaft zu gedeihen im ,leben4 ,wir alle sind der ,meinung1 da es nur ,einem vergnnt sein knne1 die hchste ,blthe der ,wissenschaft heraufzufhren#di1 und da die ,natur und ,persnlichkeit dieses ,einen der ungeheuern ,sendung entsprechen msse1 womit er betraut ist4 ,in dem ,allen sind wir1 wenigstens ,viele unter uns1 einig1 aber um so uneiniger im ,einzelnen4 ,denn whrend die ,einen der ,zukunft harren1 ergreifen die ,andern1 was vorhanden ist4 ,den ,letzteren scheint es kurzsichtig1 wo nicht sndlich1 an der ,wahrheit dessen zu zweifeln1 was von ihnen anerkannt worden2 und sie selbst sind wiederum in viele ,parteien gespalten1 deren jede die ,anderen bekmpft4 ,eine hnliche ,fehde zu beginnen1 dazu die einzelnen ,philosopheme nach ihrem logischen ,gehalt zu zergliedern1 liegt nicht in unserem ,bereich2 es wre1 selbst wenn wir wollten1 ein unerquickliches1 unfruchtbares ,geschft3 was uns berhrt1 ist die allgemeine ,wirkung auf die ,zeit und die ,menschen berhaupt4 ,die ,einigkeit1 welche ein deutsches ,princip uns bringen soll1 hat von all den vorhandenen ,systemen uns noch keines gebracht4 ,vielmehr sind in ,weltanschauung und ,glauben die ,deutschen zersplitterter als sie jemals gewesen#ej2 die ,mannigfaltigkeit1 und mit ihr die ,verwirrung1 hat den hchsten ,gipfel erstiegen4 ,dieses sei weder zum ,tadel1 noch zum ,lobe der bisherigen ,philosophie gesagt1 nur als einfache1 geschichtliche ,thatsache ausgesprochen4 ,wre sonach das1 was wir suchen1 schon vorhanden3 so mte nothwendig ,eines der jetzigen ,philosopheme die anderen bersiegen4 ,die knnte vielleicht erst nach ,jahrzehnten1 ja nach ,jahrhunderten geschehen3 denn die ,wahrheit pflegt langsam ,raum zu gewinnen3 gleichviel fr uns1 wenn nur ,hoffnung ist1 da es geschehe4 ,aus der ,mischung des ,vorhandenen1 das wei ,jedermann1 kann uns nimmermehr ,heil erwachsen4 ,nun sind aber1 wie die ,dinge stehen1 nur zwei ,systeme vorhanden1 welche als knftighin siegend mglicher ,weise gedacht werden knnen3 das ,schelling'sche und ,hegel'sche4 ,alle andern sind von diesen beiden berflgelt worden2 die frheren1 weil ,schelling und ,hegel auch von denen1 die nicht zu ihren ,schlern gezhlt sind1 als hhere ,phasen der groen ,entwicklung betrachtet werden#ea die gleichzeitigen und auer jener ,reihe in besonderer ,eigenthmlichkeit stehenden 7z4 ,b4 ,j4 ,j4 ,wagner1 ,herbart71 weil sie keine ,herrschaft in der ffentlichen ,meinung1 keinen ,einflu auf die ,wissenschaft errungen haben1 der jenen vergleichbar wre4 ,an jene beiden also sind wir beschrnkt1 den ,mastab der ,hoffnung anzulegen4 ,aber indem wir geneigt sind1 die zu versuchen1 tritt uns eine seltsame ,erscheinung entgegen4 ,das ltere und das neuere ,schelling'sche ,system1 die ,rechte1 das ,centrum und die linke ,seite der ,hegel'schen ,schule sind so ganz verschiedenartige ,dinge1 da es unmglich ist1 die ,ideen1 welche von beiden ,philosophemen in die ,welt gerufen worden1 als ,einheit anzuschauen4 ,was hat1 um das schrfste ,beispiel zu nehmen1 die ,orthodoxie1 ja der ,pietismus der ,hegel'schen ,rechte mit der antikirchlichen ,aufklrung der jngern zu thun8#eb ,wie1 fragen wir uns1 wo ist ,schelling1 wo ist ,hegel selbst -- wo ihr ,princip -- und kaum gefat1 entsagen wir unserem ,vorhaben2 denn es sind ja nur die alten1 lngst bekannten ,gegenstze der ,zeit1 die uns hier begegnen4 ,nicht die ,zeit zu beherrschen oder zu berwinden1 hat die bisherige ,philosophie vermocht3 sie selbst ist nur ein befangenes ,kind der ,zeit1 sie spiegelt nur eben in philosophischer ,weise1 in ihrer ,art die ,kmpfe der ,zeit zurck4 ,kaum geboren1 zersetzen sich die modernen ,systeme1 in dieselbigen ,bestandtheile1 die zu einigen oder zu bezwingen ihre ,absicht war2 kaum geprgt1 verfallen sie demselben zernichtenden ,einflu1 der allen ,geburten des ,jahrhunderts den ,stempel einer unauflslichen ,zwietracht aufdrckt4 ,nur zweierlei konnte im ,sinn der ,meister liegen3 entweder ,eine von den zwei ,tendenzen1 welche um die ,weltherrschaft kmpfen1 zum ,siege zu erbeben2 oder ein ,neues zu schaffen1 und hiedurch das ,bisherige zu vermitteln oder zu beseitigen4 ,wenn jenes1 wie so wenig gelang es ihnen1 da aus ihrem eignen ,schooe die besiegte ,tendenz mit erneuerter ,kraft hervorging2 wenn dieses1 was soll uns eine ,vermittlung1 deren ,inhalt so arm1 deren ,umfang so gering ist1 da sie selbst im ,nu den ,gegenstzen unterliegt1 die sie vermitteln wollte8 ,die neuere ,philosophie kann von allen ,erscheinungen1 welche die ,sehnsucht der ,zeit und der ,kampf der ,principien hervorgerufen hat1 die grte1 sie kann als solche bewundernswrdig und unsterblich sein1 sie kann die ,wahrheit stckweise geahndet und die ,grundlage fr eine hhere ,hand gelegt haben -- und sie ist das und hat das in der ,that -- was wir begehren1 ein neues1 lebendiges ,evangelium1 das ist sie nicht1 jene erlsende und richtende1 jene schlichtende und schaffende ,kraft1 welche die ,menschheit verlangt -- die hat sie nicht4 ,und woher sollte sie ihr auch eigen sein8 ,bei allem ,herrlichen1 da sie geleistet1 ist sie doch immer ,schule geblieben1 eingeschlossen in die engen ,schranken der ,form und der ,kaste1 verstndlich nur einem kleinen ,kreise des ,volkes1 gebunden an uere ,bedingungen1 ergreifend und erweckend nicht den ganzen ,menschen1 sondern nur etliche ,fcher des ,geistes1 endlich so gekettet an die ,terminologie1 da der formale ,gehalt das innere ,wissen bedingt1 ja leichtlich so sehr berwiegt1 da die ,wahrheit selbst1 das hchste ,ziel des menschlichen ,wollens1 zum logischen ,spielwerk herabsinkt#ec4 ,daher ist1 bei aller ,systematik1 jene wahre1 innere ,logik so selten zu finden1 welche1 ohne ein ,zuthun von knstlichen ,formeln oder rhetorischer ,darstellung oder phantasiereicher ,anschauung1 schon allein durch ihre nackte ,reinheit den ,geist belebt und erquickt2 was hievon vorhanden ist in den ,werken der ,meister1 verliert sich unter den ,hnden der ,schler1 deren grere ,masse sich im formalen ,gehuse einnistet1 alle ,wissenschaften damit bekleidet und sich dann bednken lt1 sie besitze die ,wahrheit1 weil sie ein ,gerippe von ,formeln und ,phrasen besitzt1 die von ihnen selbst nicht verstanden1 von der ,menge aber bewundert werden1 weil es in der ,menschen ,art liegt1 in ,allem1 was rthselhaft klingt1 einen tieferen ,sinn zu suchen#ed4 ,so geschieht1 da in neuerer ,zeit die systematische ,philosophie mehr des ,unheils anrichtet als sie ,segen bringt3 die ,mittelmigkeit unterliegt dem ,zauber der ,formeln1 ihre ,kpfe werden mit ,verwirrung1 ihre ,gemther mit ,schalheit erfllt2 und ein ,geschlecht wchst heran1 welches unter der stolzen ,einbildung1 die schwierigsten ,fragen zu bemeistern1 die entsetzlichste ,hohlheit verbirgt1 weil es1 durch jene uere ,fertigkeit verfhrt1 noch weniger gedacht und noch oberflchlicher empfunden hat1 als es ohne das vielleicht gethan haben wrde4 ,das ist nun zunchst nicht der ,meister ,schuld 7obwohl ,hegel durch seine ,form ,veranlassung genug gegeben hat71 wohl aber der heutigen ,philosophie berhaupt1 d4 h4 der zunftmigen ,stellung1 die sie unter den ,wissenschaften einnimmt1 und wodurch sie alle ,handwerker der ,zunft berechtiget1 an der ,wahrheit zu pfuschen4 ,endlich gesetzt auch1 der dogmatische ,gehalt der heutigen ,philosophie sei gengend -- was er in keiner ,weise ist --3 wo ist der ,uebergang von der ,idee zum ,leben8 ,wo die ,brcke zu den socialen und politischen ,dingen8 ,wo ist irgend eine ,heilkraft fr die ,gebrechen1 irgend ein ,eingriff in die ,entwicklung der ,zeit8 ,darin war ,fichte ein anderer ,mann und ganz einzig2 vor ihm lebte in frischer ,eigenthmlichkeit ein ,staat1 eine ,erziehung1 eine ,politik2 und obwohl jedes ,kind begreifen konnte1 wie unmglich es sei1 seine ,gedanken praktisch anzuwenden oder auszufhren1 so war doch in seinem ,geiste die ,brcke geschlagen1 sich wenigstens hatte er eine sociale ,ordnung geschaffen1 und in schwerer ,zeit konnte er sprechen zu seinem ,volk1 so sprechen1 da ihn als einen der ,retter aus tiefer ,noth die deutsche ,nation ewig heilig halten soll4 ,wenn sein ,denken1 sein ,wollen ein ,irrthum gewesen1 so war es doch ein groer1 herrlicher und lebensvoller ,irrthum4 ,die heutigen ,systeme sind kraft- und leblos2 wo sie wagen1 herauszutreten in's ,freie1 versinken sie im ,strudel der politischen ,parteiung4 ,und das wahrhaftig zum ,glck der ,zeitgenossen2 denn wehe uns1 wenn der modernen ,schelling'schen ,schule oder den alten oder den jungen ,hegelianern vergnnt wre1 nach ihrem ,sinne den ,staat zu modeln6 ,wir wrden in neue und tiefere ,verwirrung strzen2 die ,unklarheit1 noch leidlich auf dem ,gebiete des ,wissens1 wrde unertrglich1 wenn sie als politisches ,evangelium erschiene4 ,doch -- der ,hegelianismus selbst hat gefhlt1 wie wenig er berufen sei1 das ,leben und die ,wirklichkeit zu reformiren2 einer seiner begabtesten ,jnger hat ein ehrliches ,bekenntni der socialen ,unfhigkeit abgelegt1 und die guten ,deutschen fr die ,gegenwart an die franzsische ,revolution fr die ,zukunft auf die englische verwiesen#ee4 ,auch die hchste ,philosophie mu in strenger logischer ,gebundenheit ihre ,stze entwickeln1 auch sie kann nicht ,allen begreiflich sein1 auch sie wird zunchst nur den ,verstand der ,menschen berhren4 ,aber ihre ,logik mu1 unabhngig von scholastischen ,formeln und gelehrtem ,beiwerk1 jedem1 der klar zu denken vermag1 begreiflich1 ihr ,verstndni allen hheren ,naturen vergnnt sein1 welche1 gebildet oder ungebildet1 we ,standes und ,berufes sie sein mgen1 nach ,wahrheit verlangen#ef2 ihre ,wirkung soll alle ,seiten der ,seele erfassen1 so da die ,klarheit1 welche geistig ber ihr ausgegossen wird1 zugleich das ,gemth erwrmt und der ganze ,mensch gewandelt wird wie in ,verjngung und ,wiedergeburt4 ,ein tiefes1 gttliches ,element mu in ihr liegen1 welches1 auch abgesehen von aller systematischen ,entwicklung1 die verschiedensten ,naturen bewltigt1 die ,sehnsucht der ,geister und der ,herzen befriedigt2 gleichwie die ,religion nicht nur durch ihre ,dogmen1 sondern mehr noch durch einen innern1 kaum auszusprechenden ,eindruck die ,seelen ergreift4 ,das ,princip1 mit ,einem ,wort1 welches wir begehren1 mu von allen ,philosophemen1 die bisher gewesen1 nicht nur im ,grade1 sondern der ,wesenheit nach geschieden sein2 die ganze ,kette von ,systemen von ,spinoza an bis auf unsere ,tage ist eine der vielen ,vorarbeiten1 die der menschliche ,geist durchlaufen mute1 um zum ,ziele zu kommen3 die grte1 ausgesprochenste1 und organisch gerundet4 ,das letzte ,glied der ,kette1 ,hegel1 ist sowohl durch die berall sichtliche ,ahnung#eg1 die theils in seinen1 theils in seiner ,jnger ,ideen lebt1 als durch die trostlose ,unfhigkeit 7wie sie jetzt klar genug der ,welt vor ,augen liegt71 die lebendigste und sicherste ,weissagung der kommenden ,wahrheit4 ,der ,mann1 der die letztere uns brchte1 wrde unter die ,philosophen des ,tages hineintreten1 wie einst ,sokrates unter die ,sophisten#eh4 ,ich habe bisher von denen gesprochen1 welche des wahren ,princips bereits theilhaftig zu sein glauben2 aber ungleich grer ist die ,zahl der ,andern1 welche ein solches berhaupt nicht begehren1 weil ihnen das ,christenthum in seiner ,flle gengend erscheint4 ,wie weit dieses wahr sei1 wie weit nicht1 darber zu rechten1 ist hier nicht der ,ort2 aber so viel ist offenbar3 wenn auch ,einzelne1 und darunter treffliche und redliche ,zeitgenossen1 einer neuen ,erscheinung nicht bedrfen1 so kann damit nicht gesagt sein1 da nicht die ,zeit im ,ganzen eines solchen bedrfe4 ,ja1 sie selbst knnen1 bei vollem ,glauben1 ein hnliches ,verlangen hegen3 sei es1 damit der ,zweifel1 der seit ,jahrhunderten die ,religion untergrbt1 zum ,abschlu gefhrt#ei und der ,kampf zwischen ,philosophie und ,theologie geschlichtet werde2 sei es zur ,vershnung der ,konfessionen1 oder sei es um die socialen und politischen ,fragen zu lsen4 ,der letztere ,punkt insonderheit ist es1 in dem wir ,alle1 we ,glaubens wir sonst seien1 zusammentreffen4 ,das ,christenthum ist seiner ,natur nach unfhig1 ber diese ,dinge ,licht zu geben2 jede ,staatsverfassung gilt ihm das ,gleiche1 in ,despotieen wie in ,republiken gedeiht sein stilles ,walten1 und es ist gerade eines seiner grten ,merkmale1 da es unabhngig von allen ,einrichtungen berall dieselbe ,wurzel schlgt4 ,es ist nicht nur unmglch1 vom christlichen ,standpunkt aus den ,staat zu konstruiren3 noch mehr1 das ,christenthum zieht uns von dergleichen ,bemhungen ab4 ,ich komme damit auf einen ,gegenstand1 der in die untersten ,tiefen des ,lebens und der ,gesittung eingreift1 der uns mehr als alle andern ,dinge den furchtbaren ,zwiespalt unsrer ,civilisation offenbart4 ,die christliche ,religion hat von ,anfang an das irdische ,dasein als ein ,zwischending betrachtet1 das ,zweck und ,bedeutung nicht in sich trgt1 erst durch ein anderes1 hheres bekmmt4 ,hier unten ist ,snde1 ,elend und ,tod2 was hier geschieht1 ist befleckt von dem ,fluch der verdorbenen ,kreatur1 die ,erde ein ,jammerthal1 aus dem die ,seele sich sehnen mu befreit zu werden4 ,das ,christenthum1 mit ,einem ,wort1 hat niemals die ,erde geheiligt4 ,der ,trieb1 auf dem die ,fortpflanzung des ,geschlechts beruht1 obwohl von ,gott ursprnglich gegeben1 ist eine ,unvollkommenheit1 welche die ,auserwhlten um des ,himmelreichs willen besiegen knnen#fj4 ,wie sollte es nun das menschliche ,treiben berhaupt1 und die hchste ,spitze desselben1 den ,staat1 heiligen8 ,diese ,lehren des ,christenthums1 so gttlich wirksam in der verderbten1 durch ,sinnlichkeit untergegangenen rmischen ,welt und unter den rohen barbarischen ,massen1 muten in ,widerspruch treten zur menschlichen ,ordnung1 nachdem das ,bekenntni die allgemeine ,herrschaft errungen4 ,doch die ,kirche verhinderte den ,zwiespalt4 ,das ,christenthum war sichtbar geworden in der irdischen ,welt1 es hatte sich zu einem ,krper gestaltet1 der alle ,gebiete des ,lebens beherrschte1 den weltlichen ,mchten gebot1 und eben durch diese ,beherrschung das ,irdische zu sich heraufzog und verklrte4 ,die ,kirche selbst hat die alte ,kultur gerettet1 sie dem christlichen ,unterricht beigegeben2 allem konnte sie1 als ,erzieherin1 die ,weihe geben4 ,als aber die ,wissenschaft das ,gemeingut ,aller geworben1 als die ,kirche dem ,staat1 als endlich die ,religion der ,kritik unterlag -- da trat der ,zwiespalt offen und unvershnlich hervor4 ,so lange die ,gemthsanschauung des ,christenthums mit ihren ,dogmen auch den ,verstand befriedigte1 war die ,gefahr noch beseitigt2 der ,mensch wurde nach allen ,krften1 in seinem ganzen ,sein von der ,einen ,wahrheit ergriffen1 er blieb1 wenn auch der ,erde abgewandt1 doch gesunde1 lebendige ,persnlichkeit4 ,in unsern ,tagen ist ,alles verndert4 ,wer heute noch festhlt am alten ,glauben1 der mu die ,vernunft gefangen geben unter das hhere ,gesetz2 er versinkt in ein krankhaftes1 einseitiges ,gemthsleben1 und wohl ihm1 wenn er darin nicht untergeht4 ,das herrlichste1 was der menschliche ,geist hervorgebracht hat in ,poesie1 ,wissenschaft1 ,kunst und ,politik1 ist fr ihn nur mit dem schwarzen ,stempel der ,snde gezeichnet2 das ganze ,naturleben verschliet sich ihm1 und er wandelt auf ,erden1 wie einer der ihr bereits entrckt ist1 in trauriger und tragischer ,unnatur4 ,diese ,erscheinung ist es1 welche man gewhnlich mit dem ,namen ,pietismus bezeichnet4 ,wir wollen es uns nicht verhehlen1 wir ,protestanten ins ,besondere3 der so oft geschmhte1 von der ,menge so leichtsinnig mit dem ,vorwurfe der ,heuchelei abgefertigte ,pietismus#fa ergreift auch die edlen und tiefen ,gemther1 erfllt auch hhere ,seelen1 7bei denen freilich eine mehr unbewute als bewute ,freiheit des ,geistes ein natrliches ,gegengewicht hlt72 er wurzelt heutzutage mit ,nothwendigkeit in dem alten ,christenthum1 d4 h4 in dem ,miverhltnisse1 worein in ,beziehung auf letzteres unsere ganze ,kultur gerathen ist4 ,der ,pietismus wird eher nicht aufhren1 eine nothwendige ,krankheit der ,zeit zu sein1 als nicht der moderne ,verstand1 am ,ziele der ,forschung angelangt1 eine klare ,stellung zu der christlichen ,anschauung gefunden haben wird1 eine solche1 die dem ,gemthsleben seine ,rechte gibt1 ohne die ,gefangennehmung der ,vernunft dabei zu bedingen4 ,aber nicht nur das heutige ,miverhltni1 berhaupt jenen alten ,zwiespalt der religisen ,konsequenzen und des irdischen ,lebens soll die ,philosophie vershnen4 ,sie soll in das flchtige ,dasein einen bleibenden ,selbstzweck legen1 allen menschlichen ,hervorbringungen unvergngliche1 selbsteigene ,bedeutung verleihen1 und die ,ewigkeit ins ,leben hereintragen1 wie das ,christenthum das ,leben in die ,ewigkeit versetzt hat4 ,dem ,gemth ists eigen1 zu ahnden1 zu hoffen und zu sehnen1 ins ,unendliche sich zu verlieren2 der ,geist ergreift die ,gegenwart1 durchdringt das ,vorhandene und gibt ihm die hhere ,weihe4 ,so auch die ,religion und die ,philosophie4 ,diese hebt nicht auf1 was jene geschaffen1 aber sie thut ein ,neues hinzu1 sie zerstrt nicht das ewige ,leben1 aber sie schafft eine neue ,erde4 ,erst wenn der ,mensch der ,ewigkeit1 die vor ihm liegt1 mit freier ,seele gewrtig1 aber auch des ,augenblicks1 worin er befangen ist1 im ,innersten frhlich sein kann1 erst dann wird sich die ,menschheit eines vollkommenen1 gerechtfertigten ,daseins erfreuen4 ,wir wollen nun dem ,princip selbst noch nher treten4 ,die ,spekulation soll uns den ,grund der ,welt1 ihre gegenwrtige ,bedeutung und ihr ,endziel erschlieen4 ,sie soll die ,einheit des ,alls uns beweisen1 und aus ihr die ,trennung ,gottes und der ,welt1 des ,schpfers und des ,geschaffnen herstellen4 ,sie soll uns einen ,gott geben1 welcher sein ,bewutsein nicht nur in uns finde1 sondern in ihm selbst trage1 einen ,gott1 welcher schrankenlos und unendlich1 dennoch fr uns ein versnlicher sei1 das heit mit welchem ein unmittelbar persnliches ,verhltni uns mglich und nothwendig sei4 ,sie soll uns mehr als ,unvergnglichkeit1 sie soll uns die ,unsterblichkeit des ,ichs geben1 und seine ,erscheinungsformen konstatiren4 ,sie soll den ,gedankengang ,gottes in der ,schpfung nachweisen1 und seine ewig nothwendigen ,gesetze4 ,sie soll alle ,gegenstze1 welche die ,welt1 7somit auch die moralische ,welt7 bewegen1 auf ,einen ,gegensatz zurckfhren und diesen ,einen in der ,ureinheit auflsen3 also da im ewigen ,kampf selbst die ,vershnung liege und die ,nothwendigkeit zur ,freiheit werde4 ,endlich soll sie das ,verhltni der kosmischen ,massen zur organischen ,welt1 und der ,erde zum ,weltall einerseits1 zu den ,erdgeschpfen andrerseits zeigen#fb4 ,in ihr mu die bramanische und buddhistische ,weltanschauung aufgehen1 der ,polytheismus seine ,erklrung1 der ,monotheismus seine ,begrndung finden1 das ,christenthum aber gerechtfertigt werden als das hchste ,erzeugni der ,einen ,seite der menschlichen ,seele4 ,wie diesem mit ,nothwendigkeit das ,produkt der andern folgen mute1 wie beide sich bedingen und ergnzen1 in welcher ,ordnung sie gegenseitig gestellt sind1 mu klar hervorgehn4 ,doch -- ich habe bereits vorgegriffen4 ,wir stehen an dem ,punkte1 der uns zunchst berhrt4 ,was vor allem die ,zeit bedarf1 und wovon noch keine ,spur vorhanden1 ist die ,lehre vom ,geiste1 das ist die ,kenntni der geistigen ,gesetze1 auf denen aller ,organismus1 insbesondere der menschliche1 als der hchste beruht#fc4 ,die menschliche ,seele mu zergliedert1 ihr ,bau erkannt1 ihre ,funktionen nachgewiesen1 ihre ,entwicklung von der ,geburt bis zum ,tode nach den einzelnen ,stadien beschrieben werden4 ,erst wenn dieses geschehen sein wird1 gibt es ein wahrhaftiges ,wissen1 sowohl von dem1 was in uns ist1 als von den ,dingen auer uns1 als welche sich gegenseitig bedingen4 ,aus diesem geht aber einfach hervor die ,wissenschaft von den ,individuen1 d4 h4 die ,wissenschaft der mannigfaltigen ,geister und ,charaktere1 der verschiedenen ,klassen und ,abstufungen1 welche ,gott in die menschlichen 7somit in alle7 ,geschpfe gelegt hat1 und die ,auffassung jeder einzelnen ,persnlichkeit als ,einer1 untheilbaren1 urmigen ,natur4 ,der ,kenntni der einzelnen ,individuen folgt die der ,gesammtindividuen1 das ist der ,raen1 der ,vlker1 der ,nationen1 der ,stmme1 der ,familien4 ,auf der letztern beruht die ,vlker- und ,staatenstellung auf ,erden 7denn jeder vollkommene ,staat ist der ,ausdruck eines ,gesammtindividuums72 auf der ersteren die sociale ,ordnung innerhalb des ,staates2 aus jener entspringt die uere1 aus dieser die innere ,politik4 ,so wird die ,menschheit1 in diesem ,sinne zum ersten ,male1 die ,augen aufschlagen3 sie wird sich kennen lernen1 die ,zeit ihrer ,mndigkeit ist damit erfllet4 ,je mehr sie1 auf diese ,weise1 allmlig an ,selbstkenntni wchst1 je allgemeiner das psychologische ,bewutsein in den ,massen um sich greift1 desto mglicher wird es1 das ,hchste zu erreichen1 was die ,geschichte kennt -- den vollkommenen ,staat4 ,es soll nmlich der ,staat sein das ,abbild der natrlichen1 ewig dauernden1 von ,gott gepflanzten ,stufenordnung4 ,da1 wo die ,stnde des ,staats zusammenfallen mit den geistigen und moralischen ,klassen1 wo der ,adel wahrhaftigen ,adel1 wo der ,mittelstand die mittleren1 der niedere ,stand die niederen ,naturen und der ,pbel den innern ,pbel in sich begreift#fd2 -- da ist die uere ,ordnung vollendet1 weil sie die innere ausdrckt1 da ist das ,menschenwerk eins geworden mit der gttlichen ,stiftung1 da das ,reich ,gottes lebendig geworden auf ,erden4 ,dieses hchste ,ziel1 7welches wie ich glaube mit so wenigen ,worten scharf genug bezeichnet ist7 kann freilich nur im ,lauf der ,jahrhunderte1 nachdem die neue ,wahrheit ins ,fleisch und ,blut der ,menschen gedrungen1 zur ausgeprgten ,darstellung reifen4 ,aber genug1 wenn ein ,ideal nur vorhanden ist1 wonach mit sichrem1 unverrcktem ,schritte gestrebt werden kann2 und die ,wirkung schon allein der psychologischen ,lehre1 wre sie erst vorhanden1 wrde fr die ,gegenwart von unermelicher ,bedeutung1 fr die socialen und politischen ,fragen schlechthin entscheidend sein4 ,denn die demokratische ,gleichheit1 die im ,westen1 die absolute ,vollgewalt1 die im ,osten gepredigt wird1 sind beide dadurch wie mit ,einem ,schlage vernichtet1 als wiedersprechend dem ,charakter der menschlichen ,natur4 ,das ,knigthum 7die frstliche ,gewalt7 ist gerechtfertigt als die ,spitze der pyramidalischen ,ordnung2 die ,person des ,herrschers geheiligt als das ,symbol der ,gesammtindividuums1 welches der ,staat und das ,staatsvolk bildet4 ,zwischen ihm und dem ,volke1 7das durch ,vertreter spricht1 weil es in ,masse nicht reden kann7 steht als lebendiges1 ewig von unten ergnztes1 auf und ab wogendes und doch geschlossenes ,mittelglied die geborene ,aristokratie des ,geistes und ,charakters1 findbar und erkennbar mit ,sicherheit1 sobald die psychologischen ,gesetze ausgesprochen sind4 ,der ,geldadel fllt damit in ,nichts zurck4 ,der alte ,erbadel bleibt1 obwohl als bedeutend nur so weit1 als er mit dem geistigen ,adel sich zu paaren vermag4 ,die ,gewalten im ,staate sind scharf geschieden#fe1 weil jede auf einer besonderen innern ,funktion beruht4 ,die ,erziehung1 der ,unterricht und die ,volksbildung sind fortan auf die hhere ,kenntni der menschlichen ,seele gegrndet4 ,jedes ,talent1 jeder ,charakter kann ungehemmt das ,hchste erreichen1 dessen er von ,natur befhigt ist1 so bald der ,mastab der ,beurtheilung aus dem ueren1 materiellen1 ein inneres geworden4 ,dem ,staate wird mglich1 ,millionen zu kennen1 und unter ,millionen jedwede ,natur auf den ,platz zu stellen1 der ihr gebhrt4 ,die reichste ,entfaltung der einzelnen ,persnlichkeit widerspricht nicht der lebendigsten ,herrschaft der ,staatsidee 7welche ja auf tiefem psychologischem ,grunde fut72 die ,freiheit ist eins mit der ,ordnung2 und die ,mannigfaltigkeit des mittelalterlichen ,lebens vereinigt sich im kommenden ,staate mit der bindenden ,energie das antiken ,gemeinwesen#ff4 ,nicht minder umfassend wrde das psychologische ,gesetz die uere ,politik berhren2 das ,verhltni der ,vlker und ,reiche von ,europa1 die ,organisation der ,erde wre mit ihm gegeben4 ,die ganze ,menschheit bildet ein geschlossenes1 innig verbundenes ,system von ,gattungs-1 und diese wiederum von ,vlkerindividuuen4 ,wenn nun die ,bestandtheile des ,systems zergliedert1 wenn ihre ,stellung erkennt1 wenn jeder ,nation ihre ,natur gezeigt1 ihr ,beruf gewiesen ist1 so entsteht jene ,ueber- und ,unterordnung1 aus der1 wie wir an andern ,orten gesehen1 der ,friede1 die ,wohlfahrt und 7mit der ,zeit7 die ,staatseinheit des ,menschengeschlechts hervorgeht4 ,und hierin mu der erste ,welttheil den brigen vorangehen4 ,die ,familien und ,nationen ,europas mssen sich in ihrer ,wesenheit1 jede die andere anerkennen1 damit freiwillig gehorcht jede ,volksnatur1 so weit sie ein hheres ber sich findet1 und ohne ,uebermuth herrsche1 so weit sie zur ,herrschaft berufen ist4 ,eben hiedurch wird es mglich1 die niedern ,raen 7in ,afrika1 ,australien c47 zu erziehen und zu derjenigen ,stufe von ,civilisation zu fhren1 welche sie ihrem ,wesen nach erlernen knnen2 so wie andrerseits innerhalb eines ,nationalkrpers den einzelnen ,provinzialcharakteren die richtige ,geltung und die organische ,stellung zum ,ganzen zu geben4 ,so bleibt jede ,nationalitt in unverrckter ,eigenthmlichkeit an ihrem ,platze1 whrend doch ,alle ,ein groes ,band umschlingt2 das ,bestehende wird in tieferem ,sinne geheiligt2 die politische ,ordnung gestaltet sich zum ,abdruck des innern ,vlkerorganismus1 und die ,politik wird 7wie wir frher gesagt7 die ,vollstreckerin der gttlichen ,intentionen4 ,um das letztere ganz zu sein und um ihr ,verhltni zur ,kirche zu ordnen1 steht ihr noch ein anderes ,hlfsmittel zur ,seite4 ,wenn der ,entwicklungsgang der ,seele am ,einzelnen uns vor ,augen liegt1 so erffnet sich zugleich die ,geschichte des groen ,individuums1 welches ,menschheit heit4 ,die erhhete1 ungeahnte ,anschauung des ,geistes1 der bisher durch die ,vergangenheit gezogen1 wirft ihre ,strahlen zurck auf die ,gegenwart4 ,indem wir erfahren1 was die ,menschheit bisher gewollt und warum sie es gewollt1 welche ,stadien sie durchlaufen hat1 und in welchem ,stadium wir selbst uns bewegen3 so ergiet sich uns ein neues ,licht ber unser ,thun und ,treiben1 leuchtend genug1 um den ,weg1 der vor uns liegt1 auf ,jahrhunderte zu erhalten4 ,vor allem aber ist es ,eine ,gestalt1 worber die ,zeit belehrt sein will1 unbegriffen bis auf diesen ,tag1 geschmht von den ,einen1 vergessen von den ,andern1 mit ,nebel umhllt vor den ,augen der ,menge1 und auch denen noch unentrthselt1 die ihn als ihre ,gottheit tiefer im ,herzen tragen4 ,wie soll die ,geschichte begriffen werden1 so lange ,der1 welcher den ,eckstein aller bisherigen ,geschichte bildet und als ,eckstein stehen wird bis ans ,ende der ,tage1 entweder als wesenloses ,idol von der ,mehrzahl angebetet oder als mythische ,erscheinung von den ,denkenden verfolgt und zersetzt wird8 ,wie die neue ,zeit verstehen1 ohne den zu begreifen1 mit dessen ,stiftung unser ganzes ,sein verwebt1 unsre ganze ,kultur verknpft ist1 auf den ,ein ganzes ,volk lebendige ,weissagung gewesen1 durch den dasselbe ,volk ein lebendiger ,fluch tagtglich vor unsern ,augen wandelt8 ,christus mu als geschichtliche ,individualitt begriffen1 als psychologische ,persnlichkeit erlutert werden1 ehe wir das ,christenthum klar zu fassen vermgen#fg4 ,der ,menschensohn mu vor uns stehn1 heilig und erhaben1 wie er war und gelebt hat und gestorben ist4 ,alsdann wird erhellen1 wie er unter allen ,shnen ,gottes sich den ,eingeborenen nennen und als ,mittler zwischen ,gott und den ,menschen in ,wahrheit darstellen konnte1 warum er sich opfern und warum sein ,tod fr jene ,zeit sowohl als fr alle ,zeiten eine ,vershnung werden mute4 ,es wird sich zeigen1 wie weit die ,herrschaft eines solchen ,geistes ber andere ,geister sowohl als ber die ,natur1 wie weit die1 niemals vorher in solchem ,mae gewesene1 niemals hnlich wiederholte1 in ihm und um ihn waltende ,steigerung des ,gemthslebens jene ,vorgnge erzeugen konnte1 welche von der ,kirche als ,wunder bezeichnet#fh1 von einer ,kritik aber1 der die geheimen ,tiefen der menschlichen ,seele verborgen sind1 schlechtweg als ,mhrchen verworfen werden4 ,endlich wird erhellen1 wie an seinem ,wesen das ,dogma der ,dreieinigkeit sich entwickelt hat2 wie die ,gedankenreihe ,gottes in der ,schpfung zwei ewig nothwendige1 uranfnglich gedachte ,spitzen enthlt1 deren ,eine er selbst gewesen2 wie er den ,geist der ,wahrheit als kommenden geahnt1 als wirkenden schon gefhlt und als unerllich fr den ,bestand seiner ,stiftung erachtet2 wie dieser ,geist1 nachdem er als bildender ,verstand in den ,dogmen und der ,verfassung der ,kirche gewirkt1 sich zurckgezogen und seinen ,weg gewandelt3 um endlich als umfassendes ,princip zu erscheinen und als heiliger ,geist sich im ,staate zu verwirklichen4 ,also wird die ,philosophie von der ,religion1 der ,staat von der ,kirche anerkannt werden als gleich gttliche1 ja als hhere ,macht4 ,wollte die ,kirche sich dessen weigern3 sie wrde sich selbst vernichten1 wenn sie den ,geist verwrfe1 dem sie ihre ,rettung verdankt4 ,staat und ,kirche werden hinfort gemeinsam wirken im ,menschengeschlecht1 gerade so und nicht anders1 wie ,vater und ,mutter sich theilen in die ,erziehung der ,einzelnen4 ,wie aber der ,staat erwachsen wird zu einer organischen ,einheit unzhliger ,vlker und ,gemeinwesen1 so soll allerdings auch in der ,kirche lebendige ,einheit herrschen4 ,wie dorten der ,eine ,welttheil ber den andern1 die ,eine ,familie ber die andere1 das ,eine ,volk ber das andere sich stufenweise erheben wird1 also da ,eine ,nation auf den ,gipfel des ungeheuern ,baues gestellt ist1 so mu auch hier hierarchische ,ordnung sein1 und an ihrer ,spitze 7denn die ,kirche hat nicht mit den ,nationen1 sondern mit dem ,menschen als solchen zu thun7 ,ein sichtbares ,oberhaupt4 ,aber so wenig im ,staate von einer ,gewalt1 welche keine andere ,gewalten neben sich duldet1 knftighin gehrt werden wird3 eben so wenig kann das ,papstthum in seiner jetzigen ,gestaltung1 geschweige denn in den jetzigen ,ansprchen verharren4 ,mit andern ,worten3 die ,kirche berhaupt unterliegt1 so wie das ,princip in den ,geistern sich ,bahn gebrochen hat1 einer durchgreifenden ,umwandlung4 ,die rmische1 lutherische und reformirte ,konfession werden fallen1 um ,einer allgemeinen 7katholischen7 zu weichen4 ,wie diese ,entwicklung der ,dinge1 7welche uns heutzutage als unglaublich erscheinen mu7 gedenkbar sei -- darber noch einige ,worte4 ,die ,philosophie wird die verschiedenen dogmatischen ,auffassungsweisen des ,christenthums in sich aufsaugen2 sie wird die ,ideen1 welche den einzelnen ,konfessionen zum ,grunde liegen1 jede in ihrer ,wahrheit erklren1 alle insgesammt aber ihrer ,einseitigkeit entledigen1 indem die verschiedenen ,lehren1 wie die ,radien des ,kreises in ,einem ,mittelpunkt1 in ihr zusammenlaufen4 ,die ,zeit selbst hat sowohl durch die steigende ,duldung1 als durch innere ,vorgnge den dogmatischen ,unterschied der ,kirchen bereits ungemein gemildert4 ,es ist die in der katholischen ,theologie geschehen durch die ,bemhung1 ihre ,dogmen geistig zu verfeinern1 ihnen tiefere ,begrndung zu geben4 ,die reformirte und lutherische ,lehre sind sich schon bis zum ,unmerkbaren nahe gerckt1 wenigstens haben die noch vorhandenen streitigen ,punkte ihre ,spitze verloren4 ,der auf solche ,weise dem katholischen ,glauben fast einig gegenberstehende ,protestantismns hat wiederum1 nach der ,lage der ,dinge1 mit dem ersteren die mannigfachste ,berhrung4 ,denn da die groe ,parteispaltung zwischen rationalistischer und orthodoxer ,ansicht auf beiden ,seiten mit hnlicher ,macht eingedrungen ist3 so fhlt sich die linke ,seite der ,protestanten zu der ihr entsprechenden unter den ,katholiken1 und die rechte andererseits zu ihren ,geistesverwandten hingezogen2 wodurch eine ununterbrochene geistige ,verbindung zwischen beiden ,theilen erhalten und die ,annherung vorbereitet wird4 ,die dogmatische ,verwandtschaft1 um es an ,einem ,beispiel zu zeigen1 ist bereits lebendiger zwischen der katholischen und der lutherisch-orthodoxen ,lehre1 als zwischen der letztern und den rationalistisch-protestantischen ,ansichten4 ,die ,wirkung des kommenden ,princips mu sonach naturgemer ,weise diejenige sein1 da die ,denkglubigen 7welcher ,konfession sie angehren mgen17 der ,kirche entsagen1 und der ,philosophie und dem ,staate als einer andern ,kirche sich zuwenden#fi1 whrend alle diejenigen1 welche am christlichen ,symbole 7gleichviel1 welchem ,symbole7 und damit an der ,kirche festhalten1 sich im alten dogmatischen ,gehalte des ,christenthums wieder begegnen und finden werden4 ,ist das ,letztere geschehen3 so bleibt noch ,eine ,verschiedenheit zurck unter den ,konfessionen1 die einzige tief eingreifende1 schon heutzutage die kardinale ,verschiedenheit#gj3 ich meine die ,theorieen ber ,verfassung der ,kirche und ihre ,stellung zum ,einzelnen1 und der ,bestand der ,theorieen in der ,wirklichkeit4 ,die absolute ,monarchie der rmischen ,kirche1 das ,episkopalsystem des aufgeklrten ,katholicismus1 die ,beamtenrepublik der ,lutheraner und die ,demokratie der ,reformirten stehen sich unvershnt gegenber4 ,ob die ,kirche zwischen ,gott und den ,menschen vermittele1 oder ob der ,einzelne ohne ihre ,dazwischenkunft frei mit dem ,hchsten verkehre2 ob sie dem ,staat sich hingeben oder in eigenthmlicher ,organisation selbststndig verharren solle1 ob sie sichtbar sein msse oder unsichtbar sein knne1 das alles hngt mit den oben genannten ,differenzen aufs innigste zusammen4 ,und hier ist es nun1 wo der ,einflu der ,philosophie seine volle ,wirkung entfalten wird4 ,von ihr allein knnen die ,verfassungsfragen entschieden werden1 worber weder die ,urkunden1 noch der ,geist des ,christenthums ,aufschlu geben4 ,der ,geist der ,wahrheit1 indem er sich im ,staate verwirklicht1 erleuchtet mit seinem ,lichte zugleich das ,dunkel der kirchlichen ,gestaltung3 das ,bild des vollendeten weltlichen ,staates wird zugleich das ,vorbild des geistlichen4 ,die ,kirche mu konstitutionell werden1 wie der ,staat es ist2 sie mu gleich ihm ein ,gleichgewicht finden zwischen dem monarchischen1 aristokratischen und demokratischen ,element4 ,jene absolute ,vollgewalt1 welche die rmische ,partei dem ,papste vindicirt1 ist damit auf immer verloren1 es sind alle diejenigen gerichtet1 welche der ,kirche die vergangene weltliche ,tendenz des ,mittelalters wieder einflen und dem deutschen ,volke1 wie vor ,zeiten1 einen ,gtzen der ,knechtschaft und der ,zwietracht setzen wollen jenseit der ,alpen#ga4 ,wenn hierin der ,katholicismus sich gereinigt hat3 so wird dagegen der ,protestantismus erkennen1 da eine festgeschlossene1 einheitliche ,organisation allerdings der christlichen ,kirche vonnthen sei1 da sie1 um lebendig zu wirken in der ,welt1 einer zusammenhngenden ,verbindung und hierarchischer ,gliederung bedrfe1 und da ein sichtbares ,oberhaupt mit der ,freiheit des ,ganzen sich eben sowohl vertrage1 als das ,knigthum im ,staate mit der ,freiheit des ,volkes sich vertrgt4 ,er wird einsehn1 wie bei aller ,ungebundenheit der ,forschung des ,einzelnen doch eine ,kirche1 um ,kirche zu bleiben1 wenn sie nicht zerfallen soll in unendliche ,parteiungen1 ein ,bekenntni aufstellen mu1 welches den bindenden ,ausdruck ihres ,glaubens und ihrer ,einrichtung enthlt4 ,und da sowohl die ,dogmen als die ,verfassung1 nach dem lebendigen ,charakter des ,christenthums1 in den verschiedenen ,zeiten verschiedener ,aenderungen fhig und bedrftig sind3 so liegt es an der gesetzgebenden1 in den ,concilien ruhenden ,gewalt1 dem ,symbole und den ,satzungen1 dem ,bedrfnisse gem1 die entsprechende ,modification zu geben4 ,auf diese ,weise wird die katholische ,ansicht von der unbedingten ,gewalt der ,kirche zur freien und beweglichen2 den ,protestanten bleibt unbenommen1 die ,bibel als die einige ,quelle der christlichen ,lehre zu betrachten1 doch ists an ihnen1 zuzugestehn1 da diese ,quelle eine ,auslegung1 die ,auslegung einer kirchlichen ,macht erfordert und da einiges ,gewicht aus eben diesem ,grunde auch der kirchlichen ,ueberlieferung beiwohnt#gb3 gerade wie im ,staate das ,gesetz nicht bestehen knnte ohne die befugten ,ausleger und wie auch hier1 neben den geschriebenen ,statuten1 dem berlieferten 7,gewohnheits-7 ,rechte eine ,geltung gegeben wird4 ,dieses alles kann nur langsam geschehen1 im ,laufe der ,zeit und durch gesteigerte ,unbefangenheit der ganzen religisen ,anschauung4 ,die ,philosophie des achtzehnten ,jahrhunderts hat eine ,toleranz geschaffen1 die auf der ,gleichgltigkeit oder ,verachtung beruhte4 ,aus der des neunzehnten soll eine hhere ,toleranz hervorgehen1 welche zur ,vershnung treibt1 nicht weil sie die konfessionellen ,dinge von sich weiset1 sondern weil sie dieselben durchdringt und eben hiedurch die ,gemther zu warmer religiser ,gemeinsamkeit1 die ,geister zu voller und gerechter ,anerkennung erhebt4 ,es soll aber ,deutschland allen brigen ,lndern in dem groen ,werke der ,vershnung vorangehen1 als dasjenige ,land1 in dem die ,kirchenspaltung ihren ,ursprung genommen1 in dem die drei ,parteien sich in gleicher ,blthe erhalten1 in dem endlich heute noch ber kirchliche ,fragen am tiefsten gedacht1 aufs lebhafteste verhandelt und am meisten gestritten wird4 ,was hier1 im ,mittelpunkte des religisen ,lebens1 zur ,entscheidung kommt1 ergiet sich von selbst in die brigen ,theile von ,europa1 besonders ins germanische1 welches in der altlutherischen ,kirche ,skandinaviens1 in der presbyterianischen ,schottlands und in der englischen ,hochkirche die verschiedensten ,elemente beherbergt#gc4 ,die erste kirchliche ,aufgabe der ,zukunft mu also die sein1 eine deutsche ,nationalkirche zu schaffen1 zunchst um die ,deutschen zu einigen1 weiterhin aber als ,grundlage einer umfassenden1 europischen ,kircheneinigung4 ,denn die ,kirche mu zuvor gereinigt1 sie mu eine andere1 neue und hhere sein1 ehe ,europa der groen ,sendung gengen kann1 die ihm ber die ,erde hin angewiesen ist4 ,der ,staat kann erobern1 beherrschen1 civilisiren und organisiren1 die ,kirche aber soll durch ihre ,missionen den ,saamen einer innern ,umwandlung unter die barbarischen ,vlker streuen4 ,dieses ist unmglich1 der ,sieg und die ,ausbreitung des christlichen ,princips kann nicht gedeihen1 so lange die ,missionen von kleinlichem ,gesichtspunkt geleitet1 in kleinlichem ,geiste ausgefhrt1 durch bestndige ,zwietracht sich selbst zerrtten4 ,erst wenn es einst eine groe1 einige und umfassende ,mission gibt1 kann die ,erde durch die ,waffe des ,princip#gd unter civilisirten1 durch das ,christenthum unter wilden ,vlkern1 im hchsten ,sinne des ,herrn werden4 ,kapitel ,,xv4 ,beschlu4 ,es gibt in der ,geschichte des ,menschengeschlechts drei groe ,epochen der ,erziehung1 drei ,zeiten1 in welchen der gttliche ,geist1 obwohl bestndig und allenthalben wirksam1 doch mit besonderer und unmittelbarer ,fgung eingegriffen hat in die ,entwicklung des ,menschengeschlechts4 ,die erste ,zeit ist gewesen1 als ,moses die ltesten ,traditionen fixirte und den ,glauben an den ,einigen ,gott auf ,jahrtausende hinaus bewahrte1 indem er beides in einem durch ,gesetze1 ,verfassung und ,sitten abgeschlossenen ,volke niederlegte4 ,dies war das erste ,testament1 in welchem ,gott noch dunkel verhllt1 und als strenger ,vater den unmndigen ,kindern erschien -- nur vorbereitend1 nur ,grundlage fr die kommenden4 ,die zweite ,zeit war1 als ,christus die ,decke von den ,augen nahm1 als er aus der symbolischen ,hlle die reine religise ,anschauung hervorzog1 und einen ewigen ,bund der ,liebe aufrichtete zwischen ,gott und den ,menschen1 so da in ihm und durch ihn ,alle selig werden konnten4 ,die dritte ,zeit ist die unsrige4 ,mit dem dritten ,testamente ist die ,erziehung des ,geschlechts abgeschlossen3 die ,menschheit steht nicht nur liebend und vershnt1 sie steht auch bewut und frei dem ,vater gegenber1 das ,menschliche wird geheiligt1 und die dunkeln ,ahnungen eines gttlichen ,reiches auf ,erden1 welche in den ,bchern des zweiten ,bundes enthalten sind1 gehn der ,verwirklichung zu#ge4 ,das erste ,testament war nur ,einem ,volke gegeben1 das zweite den ,menschen schlechthin1 das dritte wird durch ,ein ,volk allen ,vlkern gegeben werden4 ,jenes ersten ,volkes ,schicksal ist uns allen bekannt4 ,gott hatte sich's auserlesen zu seinem ,eigenthum1 es begnadigt mit wunderbarer ,fhrung4 ,er hatte es grogezogen in der ,schule der ,knechtschaft1 ihm dann ein ,gesetz gegeben1 ihm viele ,helden und groe ,knige erweckt1 spter aber1 als es in ,zwietracht zerfiel1 sich spaltete und andern ,gttern nachging1 fremde ,unterjochung aufgelegt1 um reiner und geluterter daraus hervorzugehn4 ,die ganze ,geschichte des ,volkes1 sein ,kultus1 sein ,glaube1 seine ,helden und ,propheten1 seine heiligen ,bcher -- alles war eine ununterbrochene1 lebendige ,weissagung eines hheren1 neuen ,evangeliums4 ,als aber nun die ,zeit erfllet war1 als das ,wort erschien -- da berhrten sie den ,ruf des ,hchsten und schlugen den ,messias an's ,kreuz4 ,da ging in ,erfllung1 was ,moses ihnen verkndigt hatte3 sie wurden zerstreuet unter alle ,vlker der ,erde1 von einem ,ende der ,welt bis an's andere2 sie haben kein bleibendes ,wesen unter ihnen1 und ihre ,fusohlen keine ,ruhe2 der ,herr hat ihnen ein bebendes ,herz und verschmachtete ,augen und verdorrete ,seelen gegeben4#gf ,das zweite von jenen begnadigten ,vlkern bist du1 deutsches ,volk4 ,auch du bist ein auserwhltes ,geschlecht1 ein knigliches ,priesterthum1 ein heiliges ,volk1 ein ,volk des ,eigenthums dem ,herrn4 ,zwar in einem andern ,sinne1 denn jene waren gleichsam als das halsstarrigste1 verkehrteste und unwissendste unter allen auserlesen zu hervorstechenden ,werkzeugen der ,erziehung1 whrend du vor allen reich gesegnet bist an ,gaben des ,geistes und ,gemths1 am fhigsten ihn zu suchen und zu finden1 jene durch ein groes ,geschick begnadigt1 whrend du durch ,natur es bist4 ,aber doch hat der ,herr auch dich so wunderbar gefhrt1 hat auch deine ,kindheit in schwerem ,druck herangezogen1 hat auch dir den ,sieg verliehen und dich gro gemacht ber alle ,feinde1 auch dir im ,christenthum ein ,gesetz gegeben und dir vergnnt1 eine neue ,ordnung der ,dinge drauf zu grnden1 auch dir viel groe ,herrscher und ,richter erweckt1 auch ber dich1 als du von der eignen ,art zu lassen1 falscher nachzujagen und in ,zwietracht dich aufzulsen drohtest1 das ,joch einer fremden ,knechtschaft verhngt1 damit du reiner und herrlicher wieder auferstndest4 ,auch deine ,geschichte ist eine lebendige1 fortlaufende ,weissagung1 auch sie ist allenthalben erfllt von ,typen1 ,vorbildern und ,ahnungen einer kommenden ,herrlichkeit1 wenn du sie nur zu deuten verstehst4 ,sieh hin auf dein ,mittelalter4 ,hast du nicht in deinem ,kaiserthume das ,vorbild jener umfassenden ,hegemonie1 jener allgemeinen ,vlkerordnung8 nicht in deinen ,kreuzzgen die ,ahnung eines groen ,sieges ber die asiatische ,welt1 in deinen hierarchischen ,kmpfen eines gerechtfertigten ,verhltnisses von ,staat und ,kirche8 ,ist nicht dein seltsamer1 tausendfach abgestufter ,lehrerstaat der materielle ,typus jener wahrhaftigen geistigen ,staatsordnung1 nicht deine mittelalterliche ,aristokratie das ,vorzeichen eines hheren ,adels#gg8 ,und deine ,reformation1 ist sie nicht die ,weissagung eines grern ,princips1 welches gleich ihr die ,vlker durchdringen und ,europa verjngen soll8 ,ja1 mutest du nicht1 wie die ,juden durch persische und babylonische1 so durch europische ,knechtschaft hindurchgehn1 um reif zu werden fr deine hchste ,hervorbringung8 ,jetzt1 deutsches ,volk1 kommt nher und nher die ,zeit1 da an dich der hhere ,ruf ergehen wird4 ,in deine ,hnde hat der ,herr dein eigen ,schicksal und das der ,welt gelegt2 durch dich will er's entscheiden1 ob die ,vlker in leichtsinniger ,materialitt verderben oder in drckenden ,fesseln des ,geistes versinken1 ob sie an einer falschen ,freiheit verbluten oder in knechtischer ,niedrigkeit dahin sterben sollen1 ob die ,civilisation einer ,welt sich an den eignen ,wunden verzehren oder auf ,jahrhunderte hinaus der ,barbarei unterliegen soll3 -- oder ob ein neuer1 herrlicher ,frhling hereinbrechen soll ber das arme ,menschengeschlecht4 ,das ,alles hat er dir anheimgestellt1 weil du der ,heilung vor allen bedrftig1 weil dir die ,gefahr am ehesten droht1 weil1 wenn du dich nicht zu retten vermagst1 du1 in dem die frischesten1 moralischen und geistigen ,krfte schlummern1 berhaupt keine ,rettung mehr vorhanden ist4 ,wirst du nun auch sein1 wie jene1 deren unseliges ,loos es war1 niemals zu sein1 was sie htten sein sollen und sein knnen8 ,warum rufe ich dir die zu8 ,nicht als ob es in deiner ,macht stnde1 jenen ,gedanken hervorzuzaubern1 aus welchem allein eine neue ,zeit entsprieen kann3 dazu mu dir der ,hchste ,einen aus den ,deinigen erwecken und wird es thun2 sondern damit du dich bereitest auf eine groe ,zukunft und ausfllest die tiefe ,kluft1 die zwischen deinem ,sein und deinem ,knnen besteht1 damit wenn der ,weltgeist kmmt1 um ,wohnung zu machen unter dir1 er eine wrdige ,sttte finde -- ein einiges1 starkes1 enggeschlossenes1 stolzes1 nach dem ,grten begieriges ,volk1 ein ,volk1 das sich kenne und achte mehr denn bisher und wisse1 wozu es berufen ist unter den ,vlkern4 ,glaube nicht1 da dir's ,gott im ,schlafe bescheeren werde1 wie du lange geglaubt1 da er dich jemals mit einem ,glck berschtten werde1 dessen du dich nicht wrdig gemacht im ,schwei deines ,angesichts2 im ,schlaf gibt ers den ,kindern1 du aber sollst ein ,mann sein und mit ,manneskraft das ,schicksal an dich reien -- und das ist's gerade1 was du bisher so wenig gewesen und so selten gethan hast4 ,es ist zwar allerdings1 als ob die neue ,zeit sich schon hren liee1 ihr allmchtiger ,schritt klingt schon1 wenn auch noch aus der ,ferne1 zu uns herber4 ,ein herrlicher ,auferstehungsgeist glht und arbeitet in den deutschen ,landen1 ein anderer ,sinn ist erwacht und das ,wehen einer hoffnungsreichen ,zukunft zieht hin ber die deutsche ,erde4 ,der ,anfang ist geschehen1 der erste ,grund gelegt4 ,la diese heilige ,begeisterung1 deutsches ,volk1 nicht noch einmal zum ,gesptte werden1 wie es eine frhere schon geworden1 la sie nicht betasten von ungeweihten ,hnden1 nicht schnde mibrauchen zu ,parteienzweck1 als ein treffliches ,werkzeug fr die ,stunde der ,gefahr1 welches weggeworfen wird in sicheren ,zeiten1 oder als ,waffe in derer ,hand1 die dir von ,freiheit schwtzen und weiter nichts wollen als sich bereichern an deiner ,zerrttung4 ,la nicht erkalten1 was einmal glht1 nicht erschlaffen1 was einmal lebt2 strebe fort und fort1 ohne ,rast und ,ruhe1 als glte es 7wie es denn auch gilt7 dein ,dasein auf ,jahrhunderte4 ,wer immer kmpft fr ein gutes deutsches ,recht1 der thu' es ohne ,unterla und unerschtterlich1 es werde was da wolle -- und das ganze ,volk soll ihm zur ,seite stehen1 und ihn strken im ,kampf4 ,wer immer arbeitet fr die uere ,gre des ,vaterlandes1 sei es fr ,zollverein oder ,eisenbahnen oder ,volksbewaffnung1 wenn es nur vaterlndische ,zwecke sind1 degleichen und noch mehr1 wer es fr innere ,gre thut1 fr ,mndigkeit und gegen ,mibruche1 fr die ,heiligkeit des ,gesetzes und die ,reinheit der ,verwaltung1 fr ,frderung des ,unterrichts und der ,sitten oder frs freiere ,wort1 -- alle diese sollen unverrckt und unaufhaltsam1 wo nicht das ,gesetz sie aufhlt1 dem ,ziele nachjagen1 das sie einmal sich vorgesetzt4 ,und wo sie's nur im rechten ,geiste thun1 sollen sie nicht zagen oder zweifeln am ,erfolg2 denn alle die auf den ,herrn harren1 kriegen neue ,kraft1 da sie auffahren mit ,flgeln wie ,adler1 da sie laufen und nicht matt werden1 da sie wandeln und nicht mde werden4 ,es sind aber vorzglich drei ,mchte1 in welchen das ,wohl oder ,weh des ,vaterlandes liegt4 ,die erste sind die ,frsten und die1 die in ihrem ,rathe sitzen4 ,der ,frsten ,sache ist es1 voranzugehen in ,allem1 was die ,ehre1 den ,ruhm und die ,wohlfahrt ,deutschlands besonders nach auen betrifft1 und1 wie sie auch sonst zu den politischen ,fragen der ,zeit gestellt sein mgen1 das ,eine nicht zu vergessen1 was ,einer aus ihrer ,mitte ihnen zugerufen hat1 da die ,vlker nicht um ihrentwillen1 sondern sie um der ,vlker willen da seien4 ,ihre ,rathgeber aber sollen bedenken1 welch ein schweres ,gewicht der ,verantwortung auf ihnen liegt1 da die ffentliche ,meinung mit einem ganz andern ,mastabe sie1 mit einem andern ihre ,herren mit 7welche als sterbliche ,menschen auf die hchste ,hhe gestellt1 gerade zumeist dem ,straucheln ausgesetzt sind71 und da die ,nation um so hher sie ehren wird1 je weniger sie ihre ,stimme zu meiden1 oder mit der ,heiligkeit des ,thrones ihre ,fehler zu bedecken suchen4 -- ,die zweite ,macht sind die ,kammern4 ,diesen liegt es ob1 die allgemein deutschen ,interessen vor allem hervorzuziehen1 fr sie1 wenn es ,noth thut1 auch ,opfer zu bringen1 und es wohl zu wgen1 ehe sie schwierige 7und wie oft fruchtlose7 ,controversen beginnen2 wenn sie aber begonnen werden mssen1 ohne ,wanken mit dem ,recht zu stehen und zu fallen4 -- ,die dritte ,macht ist die ,presse4 ,ihr ist ,unendliches anvertraut1 sie kann die ,seelen regieren und die ,geister beherrschen4 ,sie soll daher deutsch sein im schrfsten1 ausgeprgtesten ,sinn1 deutsch vor allen provinziellen ,dingen und gegen allen auslndischen ,einflu2 welcher ,partei sie auch angehre1 ihre ,pflicht ist es1 nach auen zu nur ,eine ,stimme zu fhren1 wenn liberal1 dem ,westen1 wenn konservativ1 dem ,osten als deutsch gegenberzustehen1 und im ,innern unter allen ,kmpfen nur das ,eine ,ziel1 die ,einigkeit vor ,augen zu haben4 ,wenn dieses geschieht3 so knnen wir hoffen1 fr eine groe ,zukunft gerstet dazustehen und das ,schicksal wrdig zu empfangen1 es mag nun im sanften ,wehen oder im wilden ,sturme zu uns kommen4 ,vor allem aber1 deutsches ,volk1 steh' fest auf dir allein -- schau nicht um weder rechts noch links nach ,freunden und ,nachbaren1 geh unverrckt deinen eigenen ,weg1 und achte nicht auf die1 welche scheel seh'n zu ,deutschlands steigender ,wiedergeburt4 ,glaube sicherlich1 es ist keine unter den mchtigern ,nationen ,europas1 welche dich nicht lieber klein und niedrig sehen wollte denn herrlich und gro1 keine1 von der du dir ,heiles und ,freundschaft erwarten knntest1 um deinetwillen1 keine1 die dir nicht den ,weg erschweren mchte1 den du betreten hast4 ,so ists im ,frieden2 wie erst1 wenn die ,gewitterwolken sich entladen1 die jetzt schon schwl und dumpf ber unsre ,hupter hereinhngen8 ,es kann eine ,zeit kommen1 wo von allen ,grnzen her die ,wogen ber dich zusammenschlagen1 und der ,feind dich ngstigt in allen deinen ,thoren4 ,da wirst du keinen ,genossen haben als dich selbst1 keine ,hlfe als die der eigenen ,kraft4 ,denn die ,vlker1 welche dich mit ,freuden ehren werden1 wenn du einst sein wirst1 wozu du berufen bist1 werden sich dir entgegenwerfen1 ehe du's bist2 und um der ,erste zu sein in ,europa1 mut du dich vielleicht erproben vor ganz ,europa4 ,ein heier1 schwerer ,kampf -- und dann wird ,friede werden1 wahrhaftiger ,friede2 erst aber sollst du im ,feuer gelutert werden1 damit die ,schlacken von dir gehn und du erfunden werdest als reines ,gold4 ,darum1 seid einig1 haltet fest und eng an einander1 bis die hhere ,hlfe kommt4 ,thut ihr das ,eurige -- und ,gott1 der noch nie seine ,deutschen verlassen hat1 wird das ,seinige thun4 ,vergi es nie1 deutsches ,volk1 schreib' es dir tief ins ,herz und sag' es dir tglich und immer wieder3 die ,zeit1 welcher du entgegen gehst1 ist eine ,zeit auf ,leben oder ,tod1 jetzt oder nie ist deine ,stunde gekommen1 ist dir die ,wahl gegeben1 ,alles zu sein oder ,nichts4 ,vor dir liegt eine herrliche ,zukunft -- wo nicht1 die tiefste ,erniedrigung4 ,du bist das ,salz der ,erde4 ,wenn aber das ,salz verdummt1 was geschieht8 ,es ist hinfort zu ,nichts ntze1 denn da man es hinausschtte und lasse es zertreten4 ,noch einmal rufe ich dir zu1 mit den ,worten eines alten ,sehers3 ,mache dich auf1 und werde ,licht2 denn dein ,licht kommt und die ,herrlichkeit des ,herrn gehet auf ber dir4 ,denn siehe1 ,finsterni bedeckt das ,erdreich und ,dunkel die ,vlker2 aber ber dir gehet auf der ,herr1 und seine ,herrlichkeit erscheinet ber dir4 ,und die ,vlker werden in deinem ,lichte wandeln1 und die ,knige in dem ,glanz1 der ber dich aufgeht4 ,hebe deine ,augen auf1 und siehe umher3 diese alle versammelt kommen zu dir4 ,deine ,shne werden von ,ferne kommen1 und deine ,tchter zur ,seite erzogen werden4 ,dann wirst du deine ,lust sehen und ausbrechen1 und dein ,herz wird sich wundern und ausbreiten1 wenn sich die ,menge am ,meer zu dir bekehrt und die ,macht der ,vlker zu dir kommt4 ,,fussnoten #a ,man erlaube mir1 den ,untergang des ,reiches auf die ganze ,dauer der ,napoleonischen ,kriege auszudehnen4 #b ,ebendehalb1 weil er auf dem ,gipfel des ,mittelalters steht1 hat die ,sage sich an ,friedrich den ,rothbart geknpft4 ,er schlft und trumt so lange1 bis wieder eine ,zeit 7die neuere ,zeit7 den ,gipfel der ,vollendung erreicht4 ,dann erwacht er wieder als ,friedrich1 d4 i4 als ,friedebringer seines ,volks4 #c ,es ist bekannt1 da die ,starrheit der ,calvinischen ,consequenzen eine ,verschiedenheit der ,symbole1 somit eine ,bewegung innerhalb gewisser uerster ,grnzen erzeugte4 ,das ,eine ,symbol1 zu dem die ,lutheraner bald sich einigten1 erstarrte blder1 konnte vom ,geiste leichter bersprungen werden3 der philosophische ,fortgang knpft sich daher in hherem ,grade an den ,lutheranismus4 ,von ihm ist hier vorwiegend die ,rede1 weil die deutsche ,entwicklung1 weil der positiv philosophische ,trieb1 der die ,deutschen charakterisirt1 von ihm geleitet worden ist2 whrend die negative ,philosophie 7der ,deismus in ,holland und ,england1 die ,aufklrung in ,frankreich7 durch das reformirte ,princip vermittelt wurde4 #d ,es geht ,luthers ,schriften ohngefhr wie der ,bibel3 beide werden vernachlssigt1 weil sie religisen ,inhalts sind6 #e ,weil das reformirte ,princip seinem ,wesen nach ein romanisch-germanisches war1 so konnte kein dritter groer ,staat entstehen1 in dem es1 wie das katholische in ,oestreich1 das lutherische in ,preuen1 vertreten gewesen wre4 ,im ,gegentheil ist's bezeichnend1 da die ,pfalz1 als im ,westen gelegen1 die ,hegemonie der reformirten ,partei bernahm1 da gerade sie so oft von ,frankreich berzogen1 endlich verschlungen wurde4 #f ,nichts charakterisirt schrfer das deutsche ,wesen1 als der ,begriff1 den die ,sprache mit dem ,worte leicht-fertig verbindet4 ,leicht-fertig waren damals die ,franzosen1 und eben dehalb leichtfertig4 #g ,die systematische ,philosophie gehrt nicht hieher1 weil sie immer ,schule geblieben ist1 und als solche des unmittelbaren ,einflusses aufs ,volk ermangelt1 wie die ,literatur ihn hat4 ,doch seien hier einige ,worte ber den ,zusammenhang erlaubt1 der mir zwischen ihr und der ,entwicklung des protestantischen ,prinzips in ,deutschland und in der ,geschichte berhaupt stattzufinden scheint4 -- ,ich finde im ,leben des ,protestantismus zwei groe1 scharf geschiedene ,perioden3 die erste die ,zeit der ,emancipation von mittelalterlicher1 ppstlicher und kirchlicher ,autoritt1 ihr ,urbild ,luther2 die zweite die ,zeit der ,entfesselung des ,geistes schlechtweg1 ihr ,urbild ,lessing4 7,luther und ,lessing sind daher die ,marksteine aller deutschen ,geschichte seit dem ,anfang der neuern ,zeit4 ,auch das reformirte ,princip hat1 nur schneller und khner1 jene zwei ,stadien durchlaufen2 im ersten ,stadium fertiger als das lutherische und weltbewegender in der englischen ,revolution c41 im zweiten ,stadium negativer1 und ,mutter des ,deismus und ,skepticismus1 hat es seine ,geschichte bereits geendigt2 denn die negative ,weltanschauung ist gerichtet4 ,daher auch die ,union4 ,die lutherische ,tendenz dagegen1 wie sie in ,lessing ausgesprochen ist1 mit ihrem tiefen positiven ,kern1 hat ihre wahre ,zukunft erst vor sich74 ,demgem1 und gleichlaufend1 sind auch in der systematischen ,philosophie zwei ,phasen bemerkbar3 die erste bis ,kant die ,zeit der halben1 noch befangenen ,freiheit1 wie sie in ,descartes1 die zweite von ,kant an die ,zeit der vollkommnen ,emancipation von den christlichen ,fesseln1 wie sie in ,spinoza vorbildlich ist4 ,so erscheint ,leibnitz noch gebunden1 wenigstens theilweise1 von der ,autoritt der ,offenbarung und kirchlicher ,dogmen2 ein riesenhaftes ,wissen ersetzt bei ihm den ,mangel der spekulativen ,idee1 welche1 urfrei und urkrftig1 alle ,gebiete durchdringt2 und nach ihm sinkt unter ,wolf die ,philosophie in die alten scholastischen ,bande zurck4 ,davon befreit durch ,kant1 beginnt sie von nun an aufs schrfste1 in ihrer ,weise dieselben ,ideen auszusprechen1 welche gleichzeitig die literarische und politische ,welt bewegen4 ,so tritt in ,kant die ,aufklrung1 in ,fichte die ,revolution1 in ,schelling die ,restauration1 in ,hegel endlich das ,justemilieu hervor4 ,daher der ungeheure ,einflu der ,hegel'schen ,ideen in ,deutschland1 und ihre ,verwandtschaft mit dem preuischen ,staate 7welcher1 freilich jetzt viel restaurativer geworden1 ,schelling an sich zu ziehen sucht72 eben daher ihr ,zerflieen in unendlich verschiedene und entgegengesetzte ,ansichten4 ,es ist aber der ,friede1 welchen ,hegel zwischen ,glauben und ,unglauben gestiftet hat1 nur ein ,scheinfriede1 gleich dem des politischen status quo2 und die ,hegel'sche ,vershnung verhlt sich zu einer wahrhaftigen gerade so1 wie die knstliche1 trgerische ,protokollregierung unserer ,tage zu einer wahren1 natrlichen1 organischen ,friedenspolitik4 ,darf ich ein khnes ,bild gebrauchen1 ohne1 bei so ernsten ,dingen1 den ,verdacht leichtfertigen oder bermthigen ,spottes zu frchten1 so mchte ich sagen1 ,hegel und das politische ,justemilieu1 das ist3 die ,scheinwahrheit und der ,scheinfriede1 gehen der chten ,wahrheit1 dem chten ,frieden auf hnliche ,weise vorher1 wie in der ,stufenleiter der animalischen ,schpfung der ,affe dem ,menschen4 -- #h ,man hat ,gthe1 und das nicht mit ,unrecht1 seinen ,mangel an ,patriotismus vorgeworfen2 aber meist die ,anklage schief gestellt4 ,auch ,schiller war ,kosmopolit1 und kosmopolitisch ist berhaupt1 aus dem obigen ,grunde1 der ,charakter jener ,literatur2 nur war ,gthe auch als ,weltbrger kalt1 ohne ,begeisterung fr die ,freiheit1 ohne warme ,liebe fr die ,menschheit4 #i ,ich habe diese drei angefhrt1 nicht nur als die ,spitzen der ,literatur1 sondern insofern sie die gerichtlichen ,ideen der ,zeit reprsentiren4 ,wenn in ,jean ,paul dieses nicht so unmittelbar hervortritt1 als in den beiden ,anderen1 so drckt er doch in der schrfsten ,weise die ,versenkung des ,geistes1 das ,sinnen und ,trumen aus1 worein1 inmitten politischer ,ohnmacht1 der deutsche ,geist sich zurckgezogen hatte4 #aj ,da das ,princip hier nur in seinen allgemeinen ,wirkungen1 als das ,endziel der deutschen ,geschichte1 beleuchtet wird1 so verweise ich die ,leser auf die nhere ,errterung im zweiten ,theile4 #aa ,da die ,rmer in diesem ihrem ,charakter als ,staatsvolk1 d4 h4 in der ,entwicklung des ,staats und des ,rechts bisher noch unbertroffen sind1 so ist die ,herrschaft1 die sie im rmischen ,kaiserthum deutscher ,nation und durchs rmische ,recht noch ,jahrtausende nach ihrem ,fall ber ,europa ausgebt1 organisch begrndet4 ,wir werden uns eher nicht vom rmischen ,recht emancipiren1 als bis wieder ein weltumfassender ,staat1 bis jene vierte ,tendenz1 von der oben die ,rede1 ins ,leben tritt4 #ab ,deshalb ist1 wie wir spter sehen werden1 die heutige ,trkei der ,sitz des europischen ,weltreiches1 wie ,china des ,reiches der ,mitte4 #ac ,um die ,analogie der europischen ,familie mit der ,organisation der ,raen nachzuweisen1 knnte es bequemer scheinen1 von vorn herein die ,dreiheit 7in ,kaukasern1 ,semiten und ,mongolen71 da ja ohnedie die ,chinesen als eigene ,rae naturhistorisch nicht anerkannt sind1 zu statuiren1 und statt der acht ,welttheile nur sechs anzunehmen4 ,aber fr unsere ,anschauung ist die ,eigenthmlichkeit der ,sprache und der historischen ,entwicklung gewichtiger als jene ueren ,merkmale4 ,auch ist es unlugbar1 da trotz der ,dreiheit der europischen ,familien1 doch ,england als ,insel1 ,italien als ,sitz des alt- und neurmischen ,reiches1 ,ungarn als magyarisches ,land1 da diese1 sag' ich1 obwohl jedwedes ,glied einer ,dreiheit1 doch einen isolirten1 und zugleich zwischen zwei ,raen vermittelnden ,charakter tragen4 #ad ,deutschland hat eine ,forderung zu thun gegen ,frankreich2 die geht ans ,elsa1 und vielleicht noch weiter4 ,was noch deutsch geblieben in der ,sprache und im ,volkskern1 das gehrt nach innern ,gesetzen in den deutschen ,organismus4 ,drber hinaus gibt es kein ,recht mehr fr uns2 wo die ,nationalitt gewichen ist1 da will der historische ,verwandlungproze geachtet sein4 ,man hat im ,pariser ,frieden nur die ,revolution gezchtigt2 auch was die ,lilien gesndigt1 findet noch seinen ,tag4 ,ich habe diesen ,anspruch oben im ,text nicht erwhnt1 weil ich glaube1 da zu derselben ,zeit1 wo den ,franzosen thatkrftig unser ,verstndni geffnet wird1 ,alles1 was noch wahrhaft deutsch geblieben jenseit des ,rheins1 sich von selbst zum ,anschlu an ,deutschland drngen wird4 #ae ,dieses ,letztere1 so weit aussehend1 ja lcherlich es klingt1 ist nichts weniger als das1 selbst nach diplomatischen ,berechnungen der jetzigen ,krise1 geschweige denn vom ,standpunkt einer kommenden organischen ,politik4 ,jedermann wei1 wie unfhig die ,trken sind1 in dem wiedereroberten ,syrien ,ordnung zu schaffen2 wie dringend die ffentliche ,meinung die ,besetzung ,palstinas verlangt1 und wie leicht die ,mchte zu ,konsequenzen getrieben werden1 die ursprnglich nicht in ihrem ,willen lagen4 ,wenn also bei einer weitern ,krise1 wie zu hoffen steht1 ,palstina okkupirt werden sollte1 woher anders wrden die ,mchte1 nach ihrem in ,griechenland angewandten ,grundsatz1 einen ,administrator oder ,regenten verschreiben als aus ,deutschland8 -- ,das nur fr diejenigen1 die nur auf den nchsten ,moment schauen4 ,in den obigen ,zeilen freilich ist nicht von dem deutschen ,volke die ,rede1 welches1 weil total indifferent in der groen ,politik1 nach allen ,lndern seine ,prinzen lieferte1 sondern von dem1 welches als erste differente ,macht auch in ,asien einschreiten mu4 #af ,da ein neues ,polen die ehemals polnischen1 jetzt einverleibten russischen ,provinzen wieder erhalten mte1 brauche ich kaum hinzuzufgen4 #ag ,wenn ich hier nicht von den innern ,elementen der ,auflsung spreche1 die ,ruland in sich selbst1 in seiner ,verfassung und seinem gegenwrtigen ,zustande trgt1 so geschieht es1 weil der ,mangel an ,nachrichten hierber uns ein sicheres ,urtheil kaum mglich macht4 ,doch darf man1 nach frheren ,vorgngen und anderen ,andeutungen1 glauben1 da der ,keim des ,todes in ,rulands eigenen ,eingeweiden liegt und da ein ,umsturz der ,dinge von innen heraus nicht zu den unmglichen ,dingen gehrt4 #ah ,die mu man im ,auge behalten1 um die unendliche ,moralitt wrdigen zu knnen1 womit ,ruland fr die ,aufrechthaltung der ,ordnung und des ,gehorsams in ,deutschland bedacht war und bedacht ist4 ,die zrtliche ,frsorge der ,russen fr die deutsche ,stabilitt erinnert ganz und gar an die unvergleichliche ,weise1 womit nach ,matthus ,paris die ,mongolen1 als sie ,ao4 #abdc in ,ungarn1 ,oestreich u4 s4 w4 einfielen1 ankndigten3 sie seien ausgezogen propter furorem ,teutonicum1 sua 7der ,mongolen7 modestia temperandum4 7,siehe die ,briefe des ,freiherrn von ,stein an den ,freiherrn von ,gagern p4 #fh74 #ai ,noch konnte ich hinzufgen1 ,schweden1 durch ,finnland1 sei die nrdliche ,vormauer gegen ,ruland4 ,denn allerdings scheint der finnische ,volksstamm seiner ,natur nach mehr unter skandinavische als unter russische ,hoheit zu gehren4 ,doch mu ich mich hier1 aus ,mangel an nherer ,kenntni1 eines bestimmten ,urtheiles enthalten4 #bj ,auch innerhalb der drei skandinavischen ,stmme ist diese ,fluctuation zu bemerken4 ,in ,schweden hat das aristokratische1 in ,norwegen das demokratische1 in ,dnemark das monarchische ,element den ,vorrang4 #ba ,wollte ,gott1 da diese ,wahrheit von allen denen begriffen wrde1 die nicht wissen1 was zu ihrem ,frieden dient6 ,wollte ,gott1 sie mchten endlich an ,englands ,beispiel lernen1 was sie immer und immer nicht zu fassen vermgen3 da eine mnnliche1 krftige ,opposition nichts weniger sei als ,revolution1 da der ,staat1 um gesund zu bleiben1 ihrer bedarf1 da sie die ,throne nachhaltiger krftigt1 als die erlogene ,hingebung unsrer ,tage4 #bb ,dadurch war ,canning so einzig1 und hat in so hohem ,mae die ,bewunderung ,europas geerndtet1 da er dem ,egoismus der englischen ,politik eine allgemein humane ,richtung unterzuschieben suchte4 ,der ,versuch mute1 als unenglisch1 scheitern1 ,canning unterliegen4 -- ,was die im ,text berhrten ,eigenschaften der ,englnder im ,auslande betrifft1 so sind sie wohl niemals der ,welt glnzender vor ,augen gelegt worden als in unsern ,tagen4 ,anglisirte ,deutsche scheinen das ,unglaubliche leisten zu knnen4 ,was kann aber auch in ,deutschland nicht geleistet werden8 -- #bc ,da ,ruland durch die nchste und natrlichste ,berhrung an ,ostasien geknpft ist1 so kann der englische ,einflu hier zufllig und ungegrndet erscheinen4 ,aber es zeigt sich auch hier wieder1 da die ,mittelpunkte des ,vlkerlebens1 und ein solcher ist ,china1 berall1 wenigstens zunchst1 der germanischen ,einwirkung vorbehalten sind4 #bd ,das ,wenige1 was hier ber den ,zustand der drei ,lnder gesagt werden wird1 ist nur in folgender ,beziehung gesagt4 ,wenn die oben im ,allgemeinen aufgestellte ,behauptung richtig ist2 so mu in dem ,innern jener ,staaten selbst der ,keim zum ,anschlu an ,deutschland liegen2 das heit1 ihre ,lage mu der ,art sein1 da sie lediglich aus sich heraus keine ,zukunft mehr gebren knnen4 ,es ist also hinreichend daran zu erinnern1 da den ,hollndern durch ihre trostlosen materiellen ,aussichten1 den ,belgiern durch den ,geist des romanischen und germanischen ,elements1 den ,schweizern durch ihre schon vorhandene tiefe ,zerrttung die ,zukunft abgeschnitten ist4 ,das zugegeben1 bleibt den drei ,vlkern die ,frage brig3 ob es besser sei1 in unsicherer ,isolirung krankhaft zu verharren1 oder als eigenthmliche ,zweige des groen ,stammes lebendig aufzublhen8 ,und die ,antwort wird um so leichter sein1 als sie den relativen1 scheinbaren ,verlust der ,nationalfreiheit mit andern ,vlkern theilen werden1 weil ganz ,europa vom ,gleichgewichtssystem zum konstitutionellen bergehen wird4 #be ,die lt sich hoffen1 weil der deutsche ,theil der ,bevlkerung den wallonischen bei weitem berwiegt4 ,aber freilich wird1 wo es sich um ein ,land handelt1 in dem die gebildeten ,klassen die franzsische ,sprache als ,muttersprache reden1 vor ,allem erfordert1 da die deutsche ,kultur in ,belgien das verlorene ,terrain wieder gewinne2 und da zu diesem ,zwecke die ,deutschen ihren ,stammesbrdern mehr ,theilnahme widmen1 als bisher geschehen ist4 #bf ,die ,uebergewicht ist in der geographischen ,lage selbst1 durch das ,verhltni der ,seefhigkeit1 ausgesprochen4 ,whrend unter allen germanisch-romanischen ,lndern keines sich findet1 das nicht durch die ,natur auf ,schifffahrt und ,seemacht angewiesen wre1 ist unter den slavischen blos ,ruland1 unter den griechisch-slavischen nur ,griechenland dazu befhigt4 ,ohne ,seemacht aber keine wahrhaftige ,gromacht4 ,in dieser ,beziehung wird ,deutschland 7siehe weiter unten7 nicht nur unvollkommen1 sondern berhaupt nicht vertreten4 #bg ,um ,mivertndnissen vorzubeugen1 bemerke ich hier1 da die konservative ,politk1 so weit sie im ,charakter des streichischen ,staates liegt1 zwar durchaus jede revolutionre1 aber nicht die reformatorische ,tendenz ausschliet4 ,das hat ,maria ,theresia gezeigt1 die groe ,frau1 welche mit ihrem mnnlichen ,sinn1 ihrer ungeheuchelten ,religiositt1 ihrem ,herzen frs ,volk und ihrer ,einsicht in die ,forderungen der ,zeit noch heute die ,mnner beschmt4 #bh ,der sicherste ,schritt1 den ,preuen thun knnte1 um sich innerlich zu konsolidiren1 wre meiner ,ansicht nach die ,trennung ,posens von den brigen ,landen1 in der ,weise nmlich1 da der ,knig von ,preuen zugleich ,groherzog von ,posen wre1 wie einst die ,churfrsten von ,sachsen ,knige von ,polen waren4 ,die ,polen wrden dabei gewinnen1 die ,deutschen nichts verlieren2 es wre eine ,grundlage fr die ,zukunft4 #bi ,gebieten -- durch vernderte ,stellung gegen ,polen hin1 in den ,jahren #ahcj und #ahca2 wie noch heute durch ,posen4 #cj ,die ,einsicht in diese ,wahrheit ist es1 welche die ,stdteordnung in ,preuen gegrndet hat2 sie ist es auch1 welche neuerlich die ,provinzialstnde wieder belebt hat4 ,vielleicht wundert man sich1 da wir1 wo von ,preuen die ,rede ist1 zwischen der ,periode vor dem ,jahr #ahdj1 und der nach diesem ,jahre nicht scharf unterscheiden4 ,uns erscheint es ungerecht zu verkennen1 da frherhin schon dieselben1 ja noch grere ,keime gelegt waren als heute2 es handelt sich nur um ihre ,entwicklung1 und darber lt sich in diesem ,augenblicke noch kein kompetentes ,urtheil fllen4 ,jedenfalls ist in seinem ,charakter als ,gromacht nach auen ,preuen dasselbige geblieben4 ,wenn dieser ,staat1 trotz der ,freiheit seiner ,gemeinden1 trotz seiner ,provinzialstnde1 trotz seiner germanischen ,heerverfassung1 und unter dem redlichsten persnlichen ,willen1 bis #ahdj die ,mittel gefunden hat1 eine bureaukratische ,militrmonarchie zu bleiben1 warum sollt' er sie nicht auch nach #ahdj finden8 -- ,was brigens die konstitutionellen ,hoffnungen betrifft1 die man einige ,zeit gehegt hat1 so sollten wir ,deutsche nie vergessen1 da ,preuen1 wie es ist1 eine ,mitte bildet zwischen ,oestreich und den brigen deutschen ,staaten1 wodurch die ,gemeinschaft gefrdert wird4 ,stnde ,preuen an der ,spitze des konstitutionellen ,deutschlands1 so wrde die ,entfremdung von ,oestreich vollstndig werden4 ,schon jetzt haben so viele ,deutsche verlernt1 ihre ,landsleute in ,oestreich als ,brder zu betrachten2 dem ganzen ,westen liegt ,paris nher als ,wien4 ,wie wenn diese beklagenswerthe ,trennung noch erweitert wrde8 ,lieber kein einiges ,deutschland als eines ohne ,oestreich4 ,in diesem ,sinn also schulden wir ,preuen ,dank1 so wie fr die ,enthaltsamkeit1 mit der es verschmht1 ganz ,deutschland an sich zu ziehen2 was doch nur in seinem ,willen lge4 ,ueberhaupt1 es ist allewege wnschenswerther1 da ,deutschland zu den ,gromchten komme1 denn da diese zu ,deutschland kommen4 #ca ,den ,unterschied des wahren und falschen ,gleichgewichts zu veranschaulichen1 dient am einfachsten die ,analogie der menschlichen ,seele4 ,wenn wir von dem ,gleichgewicht aller ,seelenkrfte sprechen1 welches groen ,persnlichkeiten eigen ist1 so wird darunter nicht eine gleiche ,quantitt derselben oder ein gleichartiges ,ma der verschiedenen ,talente verstanden1 sondern die richtige ,vertheilung1 wonach diejenigen ,fhigkeiten1 welche den ,kern des ,manns bilden1 die brigen beherrschen1 ohne sie jedoch einseitig zu beschrnken oder in ihrer ,wesenheit zu unterdrcken3 whrend ein ,mensch1 der die homogensten ,gaben zugleich und alle in demselben ,grade bese1 uns als ,unding erscheinen wrde4 #cb ,wre nur erst1 sagt ,jean ,paul in seiner ,weise1 wo er von der ,hoffnung eines ewigen ,friedens spricht1 ,ein ,welttheil mit sich ins ,reine und in ,ordnung3 in den andern wrde sein ,zepter bald aus einem ,ladstock der ,kanonen-,kugelzieher werden1 und die ,hllenmaschine immobil machen1 statt wie jetzt mobil2 und da alle ,kriege nur malteser ,kriege gegen die ,unglubigen sind1 wrden sie wie die ,malteser aufhren4 7,dmmerungen fr ,deutschland74 #cc ,unvergnglich sage ich1 weil sie noch dauern kann1 wenn auch das ,volk1 das zuerst damit bekleidet war1 lngst dem ,tode verfallen ist4 #cd ,was sich in ,krze ber die ,nothwendigkeit und ,mglichkeit einer deutschen ,seemacht sagen lt1 ist schlagend zusammengefat in den ,erinnerungen des ehrwrdigen ,arndt p4 #cdc-cdh4 #ce ,wie ungengend das bisherige ,system der ,konskription in den brigen ,staaten sei1 wie entwrdigend es 7durch die ,sitte der ,ersatzmnner7 auf die ,armee1 wie drckend auf die vermgenslose gebildete ,klasse des ,volks einwirke1 und wie nthig es sei1 den ,wehrstand auf eine tiefere und edlere ,grundlage zu bauen -- die ist so allgemein klar geworden1 da es keiner weitem ,worte bedarf4 #cf ,vom franzsischen ,charakter spreche ich nicht1 weil seine frs ,gute wie frs ,schlechte gleich entzndbare1 wetterwendische ,erregbarkeit sich dem mnnlichen und tiefen ,gehalte des deutschen in keiner ,art zur ,seite stellen lt4 #cg ,daher ist fr den ,deutschen schon das bloe ,bewutsein seines ersten ,ranges unendlich wichtig1 und hat ihm der ,mangel an ,selbstkenntni mehr geschadet1 als irgend einem andern ,volke4 ,darum ist schon die ,ueberzeugung von dem ,berufe zur ,hegemonie1 schon der lebendige ,glaube daran hinreichend1 einen ,patriotismus von nie gekannter ,strke und damit eine ,umwlzung zum ,guten hervorzurufen4 ,darum endlich ist uns vor allen die ,wahl gegeben zwischen ,sein und ,nichtsein3 wir haben entweder ein ,vaterland ohne ,gleichen oder keines4 #ch ,jean ,paul1 den ich als ,kenner der deutschen ,natur 7nicht1 wie sich von selbst versteht1 als politischen ,gewhrsmann7 hier noch einmal anfhre1 hat auch diese ,seite unsres ,wesens vortrefflich zu wrdigen gewut4 ,man drohte1 schreibt er in einem zur ,zeit der tiefsten ,erniedrigung1 im ,jahre #ahji verfaten ,buche1 der ,erde schon oft ,universalmonarchieen4 ,obgleich in unsern ,jahrhunderten schwerlich eine andere1 als die des ,rechts und der ,vernunft sich errichten wird1 nicht aber eine ber beide ,erdhlften schlagfertig hngende ,wetterwolke3 so mchte man doch1 wenn es einmal einen ,universalmonarch auer unserm ,herrgott oder in ,rcksicht der ,thiere auer dem ,mensch geben soll1 der ,erde1 welche sich hier ,universum nennt1 anwnschen1 da er ein ,deutscher wre2 denn die ,allseitigkeit1 der ,weltsinn und der ,kosmopolitismus der ,deutschen fnde auf dem hchsten ,throne gerade die rechte ,stelle4 #ci ,alle ,arbeit der deutschen ,kammern ist die ,arbeit des ,sisyphus1 wenn sie den ,stein auf dem ,gipfel glauben1 so entrollt er ihren ,hnden2 und wohl uns1 wenn er nicht tiefer hinabfllt als er anfangs gelegen war1 oder nicht ein ,stckchen ,volksfreiheit auf dem ,rckwege gelegentlich zermalmt4 ,wie weit die ,migeschick von den ,kammern selbst1 wie weit von auen her verschuldet wird kann hier nicht entschieden werden4 ,aber das bleibt gewi3 mit dem augenblicklichen ,muthe1 der so oft zur ,schau gelegt wird1 ist ,nichts gethan1 wenn ihm nicht 7in ,dingen1 die einmal als ,recht erkannt sind7 eine eherne1 unerschtterliche ,beharrlichkeit folgt4 ,das ,schauspiel dieser letzteren haben die ,hannoveraner uns zum ,theil schon gegeben1 und werden es1 so ,gott will1 noch weiter geben -- zur ,freude jedes ehrlichen ,mannes in ganz ,deutschland4 #dj ,s4 ,dahlmann's ,politik4 ,kap4 #g4 4 #aii4 #da ,ich erwhne die demagogischen ,umtriebe nicht als ob sie die ,bedeutung wirklich gehabt htten1 die man ihnen beizulegen gewut hat1 sondern nur der ,idee wegen1 die sie ausdrcken4 #db ,merkwrdig genug ist es1 da derjenige ,staat in ,deutschland1 welcher durch den edlen und patriotischen ,willen1 der an seiner ,spitze steht1 unter allen am meisten geeignet wre1 allgemein deutsches ,gewicht zu erringen1 am ausgeprgtesten ,partialismus des ,volksgeistes leidet4 ,ich meine ,wrtemberg und die ,altwrtemberger4 #dc ,gewi gibt es kein ,land in ,europa1 welches mit der lebendigsten1 natrlichen ,einheit des nationalen ,verbandes so ausgeprgte ,provinzialitten verbindet als ,deutschland1 keines1 das so gut geeignet wre1 zwischen dem starren ,centralismus der heutigen ,staaten und dem reinen ,fderalismus zu vermitteln4 ,da wir hier uns nur mit dem ,allgemeinen beschftigen1 so gehrt es nicht hieher1 die einzelnen ,provinzialcharaktere durchzugehn4 ,doch bietet sich die ,gelegenheit1 darauf hinzudeuten1 wie der ,vlkerorganismus1 den wir zuerst auf dem ,kontinent berhaupt1 dann in ,europa gefunden haben1 in hnlicher ,art auch in ,deutschland1 als dem ,herzen ,europas1 wiederkehrt4 ,jene vier ,grundstmme 7welche im ,welttheil die vier ,familien bilden7 zeigen sich hier als frnkischer1 schwbischer1 schsischer und bairischer ,typus4 ,und wie die ,familie in je drei ,nationen1 so ist hier der ,stamm in je drei ,hauptarten gespalten3 der frnkische in ,ostfranken 7,maingebiet71 in ,westfranken 7,rheinpfalz1 ,mosel und ,niederrhein7 und in ,flamnder2 der schwbische in ,schwaben1 ,alemannen und ,schweizer2 der schsische in ,obersachsen 7,thringen und ,knigreich ,sachsen71 ,niedersachsen 7,hannover1 ,braunschweig1 ,westphalen7 und ,friesen2 der bairische in westliche ,baiern1 stliche ,baiern 7streichische ,rae7 und ,tyroler4 ,wir sahen in ,europa1 da je das dritte ,glied jeder ,familie eigenthmlich gestellt sei2 so tritt auch hier der ,besonderungstrieb hervor in den ,flamndern 7,belgien71 den ,friesen 7,holland71 den ,schweizern und den ,tyrolern4 7,daher frher gesagt worden1 da ,natur allerdings der ,separat-,geschichte jener drei ,lnder zu ,grund liege47 ,es versteht sich brigens von selbst1 da hiemit nur die germanischen1 nicht die germanisirten ,provinzen von ,deutschland gemeint werden4 ,die letztern in ,eins zu fassen1 war der ,beruf der zwei groen ,monarchieen4 #dd ,es ist damit nicht gesagt1 da der ,adel nicht materiell noch gehoben oder erhalten werden knne 7z4 ,b4 durch ,majorate74 ,auch gibt es allerdings selbst in ,deutschland noch einen ,adel von geistiger ,bedeutung3 in ,meklenburg und besonders in den deutschen ,lndern von ,oestreich4 ,aber die sind gerade diejenigen ,theile von ,deutschland1 wo noch die ,tradition des ,mittelalters herrscht1 sie knnen daher als ,mastab fr das1 was in der ,zeit liegt1 nicht gelten4 ,wenn man mir den englischen ,adel entgegenhlt1 so antworte ich3 er hat seine ,probe noch nicht berstanden2 und es darf berhaupt von der eigenthmlichen ,mischung mittelalterlicher und moderner ,institute in ,england nicht auf unsere ,zustnde geschlossen werden4 #de ,der ,beleg fr die ganze oben gefhrte ,klage findet sich zahlreich genug in der heutigen ,literatur3 in der ,heine'schen ,poesie1 im jungen ,deutschland1 im sthetischen ,kultus unsrer ,tage2 auch ,rahel und ,bettina1 die vielvergtterten1 berhaupt die ,berliner ,geistreichen erinnern nur zu lebhaft daran4 ,in den meisten dieser ,erscheinungen erregt die ,unnatur eben so viel ,grauen1 als das ,talent ,bewunderung4 #df ,gerade so1 wie in der politischen ,welt ,ruland 7die ,gewalt71 ,england 7das ,geld7 und ,frankreich 7die ,lge7 dominiren4 ,um zu zeigen1 wie dieser ,zusammenhang nicht oberflchlich1 sondern tief begrndet sei1 ziehe ich aus einem historischen ,werke1 worin mehr als in allen brigen das ,innere der ,dinge ans ,licht gestellt ist1 einige ,england betreffende ,worte an4 ,wir wollen nur in wenigen ,zgen bemerklich machen1 wie schon vor der franzsischen ,revolution ,england in demselben ,mae immer mehr aufblhte1 in welchem ,genusucht1 ,egoismus1 ,handelsgeist1 ,ueppigkeit1 ,geld1 ,eleganz des ,lebens und ,luxus-,bedrfni1 ,europa in viel schwerere ,ketten legte1 als die ,hierarchie1 ,ritterschaft und ,despotismus1 die oft in unsern ,tagen allein geschmht werden1 ja schmieden knnen4 ,nach der ,art1 wie seit ,ludwig ,,xiv4 ,staat und ,kriegswesen in ,europa eingerichtet worden1 hatte der ,mensch nach und nach seine ,bedeutung verloren1 ,geld schien einziges ,bedrfni1 weil man mit ,geld die stehenden ,heere1 die das ,ganze in ,ordnung halten sollten1 bezahlte1 mit ,geld die besoldeten ,diener ans ,vaterland knpfte1 mit ,geld die ,verrther erkaufte1 und mit ,geld den ,aufwand unterhielt1 der bald ,rang und ,verdienste berglnzte -- -- -- -- ,seit dieser ,zeit stieg der ,wohlstand der ,britten immer hher1 und der ,reichthum1 der erst spter auf der ,insel selbst nach und nach ,religion1 ,sitten und endlich auch den alten und edlen ,sinn der freien ,landbesitzer1 die bis dahin den ,kern der ,nation ausmachten1 verdarb1 gab ihnen die ,mittel1 alle ,thoren durch die zierliche1 reinliche1 reiche ,auenseite zu blenden1 und alle mchtigen ,schurken zu kaufen4 ,so ward ,europa zuerst von ,england1 in unsern ,tagen aber ,england und ,europa endlich zur groen ,schmach der lebenden ,generation vom ,gelde1 oder von ,leuten1 die es anschaffen knnen1 und von seinem ,gifte durch und durch verletzt sind1 abhngig4 ,wie das ,system der ,gewalt von ,ruland allenthalben gesttzt wird und mit ihm steht und fllt1 haben wir schon oben gesehen2 und da in ,frankreich die gewissenlose ,sophistik1 die ,kuflichkeit der ,talente und die ,verdorbenheit in ,literatur und ,leben den entwickeltsten ,grad erreicht hat1 ist uns allen bekannt4 #dg ,das heit1 die ,religion zerstren4 #dh ,jesaia #ei1 #aj4 #aa4 #di ,die glauben wir wenigstens1 wenn wir konsequent die ,sache betrachten und die ,geschichte zu ,rathe ziehn4 ,alle groen1 bewegenden ,ideen sind von ,einzelnen ausgesprochen worden1 welche1 was in der ,zeit schlummerte1 zum klaren ,ausdruck erhoben4 ,die ,wissenschaft vollends1 die alle ,strahlen der ,erkenntni in ,eins zusammenfassen soll1 kann nur aus ,einem ,kopfe entspringen4 ,es ist ein gewhnliches ,wort1 das ,reich des ,denkens und ,wissens sei eine ,republik4 ,ja wohl ,republik1 aber in der die ,diktatur zuweilen nthig ist4 ,siehe brigens1 was ,schelling ber diesen ,gegenstand sagt in der ,vorrede des kleinen ,buches vom ,ich4 #ej ,wollte man hieraus den ,schlu ziehen1 da die ,deutschen berhaupt nicht so bald zur ,klarheit gelangen knnen1 so wrde man sehr irren4 ,im ,gegentheil sagt die ,erfahrung1 da der denkende ,mensch gerade aus der tiefsten ,verwirrung und ,rathlosigkeit oft zur ,klarheit durchdringt4 ,und wie der ,einzelne1 so das ,volk4 #ea ,es wird damit nicht ein ,urtheil gesprochen1 als ob ,hegel und ,schelling an sich bedeutender wren als ,kant und ,fichte1 nur die ,entwicklung anerkannt4 #eb ,in dieser jngeren ,partei ist allerdings das meiste ,leben2 aber man ist deshalb nicht berechtigt1 sie als den wahren und die ,andern als den falschen ,ausdruck ,hegels anzusehn 7wodurch eine ,einheit der ,hegel'schen ,anschauung sich ergbe74 ,im ,gegentheil1 geht sie immer weiter von ,hegel hinweg und betrachtet sich bereits als eine neue ,phase1 welche ber ,hegel stehe1 wie ,hegel ber ,schelling4 ,zum ,theil geschieht die aus dem richtigen ,gefhl1 da man ber ,hegel hinausgehen msse1 um die ,philosophie zum lebendigen ,einflu auf die ,wirklichkeit zu fhren4 7,s4 weiter unten im ,text47 ,ich sage brigens absichtlich ,aufklrung1 weil die ,wort an eine bereits dagewesene ,weltansicht erinnert4 ,was diese ,jungen uns geben1 ist nur die alte ,aufklrung des achtzehnten ,jahrhunderts1 in neues philosophisches ,gewand gehllt4 ,die erwhne ich nicht1 als ob ich das ,groe der alten ,aufklrung verkennte1 sondern weil es widerlich ist zu hren1 wie die junge ,partei ihre ,weisheit als ganz neues1 unerhrtes ,evangelium predigt1 und weil ,viele durch den zuversichtlichen ,ton und die moderne ,kunstsprache verfhrt werden1 die zu glauben4 #ec ,beweis hiefr ist der grte ,theil der hegelianischen ,literatur4 #ed ,in der ,menschen ,art1 besonders aber in der ,deutschen ,art4 ,die ,neigung der ,deutschen1 sich tuschen zu lassen1 ist oft genug getadelt worden4 ,es ist ein ,stck der deutschen ,gutmthigkeit und scheint unzerstrlich zu sein4 ,eine andere ,nation wrde sich so viel nicht gefallen lassen1 als uns fast tglich zugemuthet wird4 #ee ,das ,buch1 worauf hier angespielt wird1 ist die europische ,triarchie4 ,man sieht hier1 wie weit es mglich sei1 mit dem ,hegelianismus auszureichen4 ,es hat brigens diese ,triarchie mit dem berchtigten ,werke ber die ,pentarchie 7womit ich es sonst in keiner ,weise vergleichen will7 einen merkwrdigen historischen ,zusammenhang2 und beide gleichen sich darin1 da sie die ,deutschen auf fremde ,hlfe verweisen4 ,wenn sich in ,europa keine andere ,politik erhebt1 als die der ,protokolle und des ,gleichgewichts und des status quo3 so hat der ,pentarchist ganz ,recht1 so entsteht in der ,that ein so widernatrliches ,system als er es predigt1 so gerth wirklich ,deutschland unter russisches ,protektorat4 ,andererseits1 wenn sich keine hhere ,philosophie erhebt als die ,hegel'sche1 so hat der ,triarchist in seiner ,weise ,recht1 so mssen wir auf die eigene ,thatkraft verzichten1 und das ,handeln den ,englndern und ,franzosen berlassen4 #ef ,so wie z4 ,b4 das ,christenthum anfangs nur sehr ,wenigen verstndlich1 diese ,wenigen aber zum ,theil ,zllner und ,fischer gewesen4 #eg ,ahnung nenne ich vor allem1 da im ,hegelschen ,system 7mehr als es je in frheren der ,fall war7 die verschiedensten ,meinungen und entgegengesetztesten ,richtungen sich begegnen4 7,die wird auch beim kommenden ,princip geschehen1 weil die ,wahrheit die einseitigen ,erkenntnisse smmtlich in ,eine ,weltanschauung zusammenfassen mu74 ,trostlose ,unfhigkeit nenne ich1 da alle diese unzhligen ,meinungen das ,hegel'sche ,system zersetzen1 statt von ihm gehalten und beherrscht zu werden4 ,der ,inhalt ist erbrmlich1 und die ,allseitigkeit nur formal4 #eh ,sophisten1 weil die ,redekunst damals ebenso gemibraucht wurde1 als heutzutage die systematische ,form1 und weil in beiden ,fllen die innere ,wahrheit der uern ,fertigkeit geopfert wird4 ,freilich ist hier mehr denn ,griechenland4 #ei ,eine ,philosophie1 die von vornherein darauf ausginge das ,christenthum mit dem ,zweifel zu vermitteln1 wre keine ,philosophie1 sondern ,scholastik4 ,wer die ,wahrheit ernstlich sucht1 der sucht sie ohne ,rcksicht auf den ,ausgang1 sie mag zum ,atheismus oder zum ,christenthum fhren4 ,aber das ,ende der wahren ,philosophie wird eben1 ohne da sie es sucht1 eine hhere ,vermittlung sein4 #fj ,siehe ,matthi #ai1 #ab4 ,alles das1 was hier scharf hervorgehoben ist1 liegt freilich mehr als innere ,konsequenz denn als ausgesprochenes ,dogma im ,christenthum2 und die ,weisheit des ,stifters hat niemals an die menschliche ,natur eine bertriebene ,forderung gestellt4 ,aber die ,ascetik1 die ,mnchsorden1 das ,clibat der ,priester -- alles das war doch nur nothwendige ,folge1 nicht ,ausartung des ,christenthums4 ,wer sich davon berzeugen will1 darf nur die protestantisch-kirchliche ,ansicht mit der katholischen vergleichen4 ,auch ,luther hat die ,priesterehe nicht dem ,clibat als solchem1 er hat sie nur der gem der menschlichen ,schwche mit dem ,clibat verknpften ,sittenlosigkeit vorgezogen4 ,nur in letzterer ,hinsicht ist ihm die ,ehe besser denn die ,nichtehe4 #fa ,es ist1 wenn man den oben angedeuteten ,gang bedenkt1 ganz naturgem1 da in unsern ,tagen die ,orthodoxie gewhnlich mit dem ,pietismus zusammenfllt1 obgleich beide ursprnglich sehr verschieden sind4 ,die ,heuchelei hat freilich hier gewonnenes ,feld1 wie berall1 wo ein inneres ,leben sich zu einer bestimmten uern1 leicht nachzuahmenden ,form ausprgt4 ,in der katholischen ,kirche ist der ,pietismus weniger mglich1 weil sie noch immer1 als eine sichtbare1 ins uere ,leben eingreifende ,macht1 mit ihrem ,kultus auch den sinnlichen ,menschen befriedigt4 #fb ,da die ,spekulation zunchst nicht hieher gehrt1 so konnte sie hier nur im ,allgemeinen berhrt werden4 ,wenn ich brigens scheinbar widersprechende ,dinge zusammen zu stellen scheine1 so ist die mit ,bedacht geschehen4 #fc ,mit dem gewhnlichen ,namen3 ,psychologie4 ,ich glaube nicht1 da ,jemand den ,muth hat1 diejenige ,psychologie1 die wir bis jetzt besitzen1 7dieses armselige ,conglomerat von ,notizen und ,beobachtungen7 nur eine ,wissenschaft zu nennen4 ,der bedeutendste ,geist der neuern ,zeit1 ,napoleon1 fhlte sich versucht1 jene ,gesetze zu suchen4 ,newton1 sagte er1 a trouv la philosophie de l'univers1 il faut encore trouver la philosophie du dtail4 ,aus seinen ,aeuerungen ergibt sich1 da er unter dem ,dtail den ,einzelgeist1 die organische ,persnlichkeit im ,gegensatz zur ,materie verstand2 zugleich sieht man daraus1 wie er sich geistig zu schwach fhlte1 sie zu finden4 #fd ,das ,bestreben1 den ,staat zum ,abdruck der innern ,ordnung zu machen1 ist das was sich durch alle ,staatsverfassungen von den ltesten bis auf die franzsische ,gleichheit hindurchzieht4 ,der ,mensch soll in dem ,range sein und bleiben1 den er ursprnglich von ,geburt einnimmt3 die war der lteste ,grundsatz1 aus welchem1 weil man die ,geburt materiell auffate1 die indischen und gyptischen ,kasten entsprangen4 ,rousseau ging von der richtigen ,ansicht aus1 da man1 um den wahren ,staat zu finden1 den ,ur- und ,naturzustand suchen msse4 ,statt aber diesen in der ,seele zu suchen1 suchte er ihn in der frhesten ,geschichte4 ,auch hier htte er ihn noch finden knnen 7denn die ,menschen waren von ,anfang an innerlich verschieden71 wurde aber dadurch getuscht1 da die frhesten ,menschen und die ,wilden1 7weil das ,bewutsein der innerlichen ,verschiedenheit bei ihnen noch weniger entwickelt ist7 noch mehr in der ,gleichheit verharren4 ,rousseau's ,ansicht wre nur dann die richtige1 wenn das ,menschengeschlecht von ,gott ursprnglich mit gleichen ,fhigkeiten geschaffen1 im ,laufe der ,zeit aber 7durch eine ,art von ,fall7 in die ,verschiedenheit ausgeartet wre2 welches1 wie jedermann wei1 undenkbar ist4 ,in jedem ,falle mute diese ,philosophie1 um sich im ,leben zu verwirklichen1 umwlzen4 ,das ,ideal1 welches oben aufgestellt ist1 knpft an das ,bestehende an1 und hat ,nichts zu thun1 als es allmlig zu vergeistigen4 ,die ,elemente sind alle vorhanden1 und die ,staatskunst besteht einfach darin1 sie nach und nach zu sichten4 ,das psychologische ,gesetz ist also vor allem fr die von ,wichtigkeit1 welche an der ,spitze der ,staaten stehen4 ,es kann diesem ,ideale bestndig im ,einzelnen nachgestrebt werden1 selbst wenn man im ,ganzen es fr unerreichbar hlt4 #fe ,z4 ,b4 die richterliche und vollziehende4 #ff ,da die republikanische ,verfassung nur in kleineren ,gemeinwesen gedeihen kann1 findet in dem ,obigen seine ,erklrung4 ,da1 wo entweder keine natrliche psychologische ,einheit besteht1 oder die ,zahl des ,staatsvolkes so klein ist1 da ein besonderer persnlicher ,ausdruck des ,gesammtindividuums nicht nthig wird1 kann das ,knigthum unterbleiben4 ,die alten griechischen ,republiken waren ,staaten der letztern ,art1 sie beruhten smmtlich auf ,provincialcharaktern4 ,wre die ganze griechische ,nation in ,einen ,staat vereinigt worden1 so htte dieser ,eine nothwendig monarchisch werden mssen4 ,die rmische ,republik ging zu ,grunde1 nachdem das ,staatsvolk an ,zahl bermig zugenommen hatte4 ,da aber das rmische ,volk von ,anfang an keine ,nation1 sondern ein eigenthmliches ,specialindividuum war1 so bekam hier die monarchische ,gewalt niemals die innerliche ,weihe des ,knigthums1 sondern blieb imperatorisch4 ,die ,republiken des ,mittelalters1 ,venedig und ,genua1 hatten in den ,dogen ihre monarchischen ,spitzen4 ,die ,fderativrepubliken endlich1 welche noch vorhanden sind 7,amerika und die ,schweiz7 gehren der ersten ,klasse an1 ihnen fehlt der psychologische ,gesammtcharakter4 ,die ,schweizer sind aus ,deutschen und ,welschen1 die ,amerikaner aus ,englndern1 ,deutschen1 ,romanen und andern ,europern gemischt4 ,alle ,ansiedlungen in fremden ,welttheilen werden daher so lange ,republiken bleiben1 bis aus der gemischten ,bevlkerung eine eigenthmliche ,nationaleinheit entsteht4 -- ,unter den bisherigen monarchischen ,verfassungen aber erscheint1 nach dem ,obigen1 die absolut-bureaukratische als nothwendige ,uebergangsform von der mittelalterlichen ,ungebundenheit zur ,einheit1 die konstitutionelle als ein ,versuch1 den wahren ,staat hervorzubringen4 ,die ,franzosen haben neuerlich sogar versucht1 eine geistige ,pairie zu schaffen1 die aber1 weil kein innerer ,mastab vorhanden1 viel schlimmer geworden ist1 als eine erbliche es sein wrde4 ,alle ,pairie soll eine ,gewalt sein1 die auf ,geburt1 ,natur und ,rang 7entweder leiblich1 oder geistig nach einem psychologischen ,gesetze7 beruht2 wo sie an ,aemter und willkrlich zu bestimmende ,verdienste geknpft ist1 geht ihr ,charakter verloren4 #fg ,es ist dies eines der dringendsten ,erfordernisse des knftigen ,princips4 ,wenn der ,trster kommen wird1 welchen ,ich euch senden werde vom ,vater1 der ,geist der ,wahrheit1 der vom ,vater ausgehet1 der wird zeugen von mir4 7,ev4 ,joh4 #ae1 #bf47 #fh ,und von ihr wohl immer als solche werden bezeichnet werden1 wenn auch ihre ,begrndung in der menschlichen ,natur wird nachgewiesen sein4 ,denn der ,gemthsanschauung erscheint 7wie das ,jeder an sich selbst1 an den ,vorfllen des ,lebens erproben kann7 sehr ,vieles als ,wunder oder wunderbar1 was dem ,verstand erklrlich ist2 und der ,eindruck bleibt1 wenn auch der letztere sich dawiderlegt4 ,was die ,kritik betrifft1 von der oben die ,rede ist1 so hat sie uns zum ,uebermae gezeigt1 was etwa alles nicht wahr sein knne in den ,evangelien4 ,dies war seiner ,zeit sehr verdienstlich4 ,jetzt mu gezeigt werden1 was alles wahr sein knne2 und die ist wahrscheinlich unendlich mehr1 als sich die ,weisheit der ,schule trumen lt4 #fi ,die ist von protestantischen ,theologen bereits hinreichend geschehen4 ,die ,anhnger des ,hegel'schen ,systems 7,baur1 ,rothe7 predigen das ,aufgehn der ,kirche im ,staat4 ,man steht an dieser ,selbstverzichtung1 da die vornehmste ,sendung des ,protestantismus nicht die war1 eine andere ,kirche zu schaffen1 sondern die1 den ,staat und die ,philosophie heraufzufhren4 #gj ,kardinale sage ich1 weil dieser ,punkt von ,theologen selbst als der hauptschlichste ,punkt der ,trennung in unsern ,tagen anerkannt worden ist4 #ga ,da das ,leben der katholischen ,kirche gegenber den andern ,konfessionen sich vorzglich an ihre ,einheit1 und die ,einheit ans ,papstthum knpft1 so ist diese ,partei zur ,zeit noch sehr lebendig1 und manche bedeutende ,menschen gehren ,ihr an1 welche ,hheres wollen1 ohne deutlich zu fhlen1 wie verderblich ihre ,bestrebung auf die ,einheit des ,vaterlandes wirkt4 ,die ganze ultramontane ,bewegung1 so viel sie auf der einen ,seite beitrgt1 um das katholische ,kirchenleben reger zu erhalten1 ist auf der andern nur das ,todes-,besser eines sterbenden ,wesens -- des mittelalterlichen ,primats4 #gb ,eine ,kirche ohne ,symbol ist unmglich1 eine ,konfession ohne ,bekenntni 7wie schon diese beiden ,worte zeigen7 ein ,unding4 ,das ,bekenntni kann sich ndern1 und wie weit die geschehen solle1 die ist ,sache der ,plenargewalt der ,kirche2 aber ein jeweiliger ,ausdruck des ,glaubens mu allezeit vorhanden sein4 ,es ist unbegreiflich1 wie die lteren rationalistischen ,theologen dieses verkannt haben2 die neueren sind konsequenter und geben die ,kirche geradezu auf4 ,die ,tradition erwhne ich1 nicht als ob der ,protestantismus ,unrecht gehabt htte1 sie als ,quelle zu verwerfen1 sondern weil ohne traditionelles ,leben keine ,kirche bestehen kann4 ,lessing hat sie brigens treffend verteidigt4 #gc ,schon frher ist erwhnt worden1 da die ,hochkirche den ,uebergang zum ,katholicismus bilde4 ,sie ist weder in den ,dogmen1 noch in der ,verfassung viel verschieden1 und neuerdings neigt sich eine zahlreiche ,partei1 7die der ,puseyisten71 besonders in den ,lehren von der ,stellung und der ,gewalt der ,kirche1 den katholischen ,ansichten zu4 ,das charakteristische der englischen ,kirche ist also hauptschlich ihre ,entfremdung von der europischen ,gemeinschaft1 ihre insularische ,ausschlielichkeit 7dasjenige1 worin ,ruland und ,england sich gleichen74 ,alles ,ausschlieliche aber wird durchbrochen werden1 dagegen die grte ,mannigfaltigkeit bleiben in der verschiedenen ,frbung der einzelnen ,nationalkirchen4 #gd ,siehe was oben ber das ,verhltni des ,prinzips zum ,bramanismns und ,buddhismus gesagt ist4 #ge ,da dieser ,entwicklungsgang hier nur im ,allgemeinen berhrt werden kann1 so verweise ich auf ,lessings ,erziehung des ,menschengeschlechts1 ein kleines1 sehr kleines ,buch1 in dem aber eine ganze ,philosophie der ,geschichte 7und eine fr die damalige ,zeit doppelt wunderbare7 enthalten ist4 ,alles1 was ,lessing von dem kommenden dritten ,evangelium sagt1 bitte ich den ,leser auf das ,princip anzuwenden1 von dem bestndig die ,rede war4 ,in der philosophischen ,sprache wrde man jene drei ,testamente die ,offenbarung des ,vaters1 des ,sohnes und des heiligen ,geistes nennen4 #gf #e ,mos4 #bh1 #fd4 #fe4 #gg ,weil der ,erbadel des ,mittelalters sehr hufig zugleich innerer ,adel war und geistig ber dem ,volke stand4