,anmerkungen zur ,transkription ,kursiv gesetzer ,text wird zwischen ,unterstrichen 77 dargestellt2 gesperrter ,text steht zwischen ,rautensymbolen 774 ,die folgenden offensichtlichen ,fehler wurden im ,text korrigiert3 ,s4 #gj3 ,sterben -- ,streben ,s4 #ahi3 444 zu unserem persnlichen ,wesen kommen4 so finden wir 444 ,satzpunkt wurde durch ,komma ersetzt4 ,s4 #aii3 nach befreit4 ,anfhrungzeichen 77 wurde ergnzt4 ,s4 #bah3 ,wagschale -- ,waagschale ,dieser ,text enthlt eine ,reihe von ,zitaten1 die in ,sanskrit abgefasst und in lateinischer ,transliteration mit ,hilfe diakritischer ,zeichen dargestellt werden4 ,sollte ,ihr ,text-,editor bzw4 ,ihre ,textverarbeitungssoftware diese ,zeichen nicht sinnvoll anzeigen1 ist es notwendig1 eine ,unicode-fhige ,schrift zu verwenden4 ,das ,sanskrit-,zitat auf ,s4 #aig wurde wie im ursprnglichen ,text wiedergegeben4 ,das ,originalzitat nach http3_/_/fiindolo4sub4uni-goettingen4de_ /gretil_/#asanskr_/#aveda_/#asam_/#arv_/ rvpp#jeu4htm lautet3 viv ni deva savita du-itni par suva yat bhadram tat na suva ,,rabindranath ,,tagore ,,pers,,nlichkeit ,m,,nchen ,,kurt ,,wolff ,,verlag ,einzig autorisierte deutsche ,ausgabe4 ,nach der von ,rabindranath ,tagore selbst veranstalteten englischen ,ausgabe ins ,deutsche bertragen von ,helene ,meyer-,franck #a4-dj4 ,tausend ,copyright #aiba by ,kurt ,wolff ,verlag ,a4-,g4 in ,mnchen ,c4 ,f4 ,,andrews ,,gewidmet 99 ,,inhalt ,,was ,,ist ,,kunst8 #a ,,die ,,welt ,,der ,,pers,,nlichkeit #di ,,die ,,wiedergeburt #id ,,meine ,,schule #acd ,,religi,,se ,,betrachtung #ahb ,,die ,,frau ,,pers,,nlichkeit ,,was ,,ist ,,kunst8 ,wir stehen dieser groen ,welt ,auge in ,auge gegenber1 und mannigfach sind unsre ,beziehungen zu ihr4 ,eine derselben ist die ,notwendigkeit zu leben3 wir mssen den ,boden beackern1 uns ,nahrung suchen1 uns kleiden1 und zu allem mu uns die ,natur den ,stoff liefern4 ,da wir unausgesetzt bemht sein mssen1 unsre ,bedrfnisse zu befriedigen1 sind wir in bestndiger ,berhrung mit der ,natur4 ,so halten ,hunger und ,durst und all unsre physischen ,bedrfnisse die stete ,beziehung zu dieser groen ,welt aufrecht4 ,aber wir haben auch einen ,geist1 und dieser ,geist sucht sich seine eigene ,nahrung4 ,auch er hat seine ,bedrfnisse4 ,er mu den ,sinn der ,dinge finden4 ,er steht einer ,vielfltigkeit von ,tatsachen gegenber und ist verwirrt1 wenn er kein einheitliches ,prinzip finden kann1 das die ,verschiedenartigkeit der ,dinge vereinfacht4 ,der ,mensch ist so veranlagt1 da er sich nicht mit ,tatsachen begngen kann1 sondern gewisse ,gesetze finden mu1 die ihm die ,last der bloen ,zahl und ,menge erleichtern4 ,doch es ist noch ein drittes ,ich in mir neben dem physischen und geistigen1 das seelische ,ich4 ,dies ,ich hat seine ,neigungen und ,abneigungen und sucht etwas1 das sein ,bedrfnis nach ,liebe erfllt4 ,dies seelische ,ich gehrt der ,sphre an1 wo wir frei sind von aller ,notwendigkeit1 wo die ,bedrfnisse des ,krpers und des ,geistes keinen ,einflu haben1 wo nach ,nutzen oder ,zweck nicht gefragt wird4 ,dies seelische ,ich ist das ,hchste im ,menschen4 ,es hat seine eigenen persnlichen ,beziehungen zu der groen ,welt und sucht persnliche ,befriedigung in ihr4 ,die ,welt der ,naturwissenschaft ist nicht eine ,welt der ,wirklichkeit1 sondern eine abstrakte ,welt der ,krfte4 ,wir knnen sie uns mit ,hilfe unsres ,verstandes zunutze machen1 aber wir knnen sie nicht mit unsrer ,seele erfassen4 ,sie gleicht einer ,schar von ,handwerkern1 die1 wenn sie auch ,dinge fr uns als persnliche ,wesen herstellen1 doch bloe ,schatten fr uns sind4 ,aber es gibt noch eine andre ,welt1 die ,wirklichkeit fr uns hat4 ,wir sehen sie1 wir fhlen sie1 wir nehmen mit all unsern ,empfindungen an ihr teil4 ,doch wir knnen sie nicht erklren und messen1 und daher bleibt sie uns ewig geheimnisvoll4 ,wir knnen nur in freudigem ,erkennen sagen3 ,da bist du ja4 ,dies ist die ,welt1 von der die ,naturwissenschaft sich abwendet1 und in der die ,kunst ihren ,sitz hat4 ,und wenn es uns gelingt1 die ,frage1 was ,kunst ist1 zu beantworten1 so werden wir auch wissen1 was fr eine ,welt es ist1 mit der die ,kunst so nahe verwandt ist4 ,es ist an sich keine wichtige ,frage4 ,denn die ,kunst wchst wie das ,leben selbst aus eigenem ,antrieb1 und der ,mensch freut sich an ihr1 ohne da er sich genau klar macht1 was sie ist4 ,und wir knnten diese ,frage ruhig im ,untergrunde des ,bewutseins schlummern lassen1 wo alles ,lebendige im ,dunkel gehegt und genhrt wird4 ,aber wir leben in einem ,zeitalter1 wo unsre ,welt um und um gekehrt und alles1 was auf dem ,grunde verborgen lag1 an die ,oberflche gezerrt wird4 ,selbst den ,vorgang des ,lebens1 der ganz unbewut ist1 bringen wir unter das ,seziermesser der ,wissenschaft1 -- auf ,kosten des ,lebens selbst1 das wir durch unsre ,untersuchung in ein totes ,museumsexemplar verwandeln4 ,die ,frage ,was ist ,kunst8 ist oft aufgeworfen und auf verschiedene ,weise beantwortet worden4 ,solche ,errterungen bringen immer etwas von bewuter ,absicht in ein ,gebiet hinein1 wo sowohl das ,schaffen wie das ,genieen spontan und nur halb bewut ist4 ,sie gehen darauf aus1 unser ,kunsturteil mit ganz bestimmten ,mastben zu versehen4 ,und so hren wir heutzutage ,kunstrichter nach selbstgefertigten ,regeln ihr vernichtendes ,urteil fllen ber das1 was seit ,jahrhunderten als gro und unsterblich anerkannt wurde4 ,diese meteorologische ,strung in der ,sphre der ,kunstkritik1 die ihren ,ursprung im ,abendlande hat1 ist auch an unsre ,kste nach ,bengalen gekommen und trbt unsern klaren ,himmel mit ,nebel und ,wolken4 ,auch wir haben angefangen1 uns zu fragen1 ob ,schpfungen der ,kunst nicht danach beurteilt werden sollten1 entweder wie weit sie geeignet sind allgemein verstanden zu werden1 oder was fr eine ,lebensphilosophie sie enthalten1 oder wieviel sie zur ,lsung der groen ,zeitprobleme beitragen1 oder ob sie etwas zum ,ausdruck bringen1 was dem ,geist des ,volkes1 dem der ,dichter angehrt1 eigentmlich ist4 ,wenn also die ,menschen allen ,ernstes dabei sind1 fr die ,kunst ,normen und ,mastbe aufzustellen1 die gar nicht zu ihrem ,wesen gehren1 wenn man sozusagen die ,herrlichkeit eines ,flusses von dem ,gesichtspunkt des ,kanals aus beurteilt1 knnen wir die ,frage nicht auf sich beruhen lassen1 sondern mssen uns in die ,debatte einmischen4 ,sollten wir zunchst versuchen1 den ,begriff ,kunst zu definieren8 ,aber wenn man lebendige ,dinge zu definieren sucht1 so heit dies im ,grunde1 da man sein ,gesichtsfeld einengt1 um deutlicher sehen zu knnen4 ,und ,deutlichkeit ist nicht ohne weiteres die einzige oder wichtigste ,seite bei der ,wahrheit4 ,die ,blendlaterne gibt uns ein deutliches1 aber nicht ein vollstndiges ,bild4 ,wenn wir ein ,rad in ,bewegung kennen lernen sollen1 so macht es nichts1 wenn wir die ,speichen nicht zhlen knnen4 ,wenn es nicht auf die ,genauigkeit seiner ,form1 sondern auf die ,schnelligkeit seiner ,bewegung ankommt1 so mssen wir uns mit einem etwas undeutlichen ,bilde des ,rades begngen4 ,lebendige ,dinge sind eng verwachsen mit ihrer ,umgebung und ihre ,wurzeln reichen oft tief hinab in den ,boden4 ,wir knnen in unserm ,erkenntniseifer die ,wurzeln und ,zweige eines ,baumes abhauen und ihn in einen ,holzklotz verwandeln1 der sich leichter von ,klasse zu ,klasse rollen und in einem ,lehrbuch darstellen lt4 ,aber man kann doch nicht sagen1 da solch ein ,holzklotz1 weil er nackt und deutlich vor aller ,augen liegt1 vom ,baum als ,ganzem ein richtigeres ,bild gbe4 ,daher will ich nicht versuchen1 den ,begriff der ,kunst zu definieren1 sondern ich will nach dem ,grunde ihres ,daseins fragen und herauszufinden suchen1 ob sie um irgendeines sozialen ,zweckes willen da ist1 oder um uns sthetischen ,genu zu verschaffen1 oder ob sie entstanden ist aus dem ,bedrfnis1 unser eigenes ,wesen zum ,ausdruck zu bringen4 ,man hat sich lange um das ,wort ,l'art pour l'art gestritten1 das bei einem ,teil der abendlndischen ,kritiker in ,mikredit gekommen ist4 ,es ist ein ,zeichen1 da das asketische ,ideal des puritanischen ,zeitalters wiederkehrt1 wo ,genu als ,selbstzweck fr sndhaft gehalten wurde4 ,aber jeder ,puritanismus ist eine ,reaktion4 ,er kann die ,wahrheit nicht mit unbefangenem ,auge und daher nicht in ihrer wahren ,gestalt sehen4 ,wenn der ,genu die unmittelbare ,berhrung mit dem ,leben verliert und in der ,welt seiner knstlich und mhsam ausgearbeiteten ,konventionen immer whlerischer und phantastischer wird1 dann kommt der ,ruf nach ,entsagung1 die das ,glck selbst als eine ,schlinge des ,verderbens von sich weist4 ,ich will mich nicht auf die ,geschichte der modernen ,kunst einlassen1 ich fhle mich hierzu durchaus nicht kompetent1 doch ich kann als allgemeine ,wahrheit behaupten3 wenn der ,mensch seinen ,trieb nach ,freude zu unterdrcken sucht und ihn in einen bloen ,trieb nach ,erkenntnis oder ,wohltun umwandelt1 so mu der ,grund darin liegen1 da seine ,freudefhigkeit ihre natrliche ,frische und ,gesundheit verloren hat4 ,die sthetiker im alten ,indien trugen kein ,bedenken zu sagen1 da ,freude1 selbstlose ,freude1 die ,seele der ,dichtkunst sei4 ,aber das ,wort ,freude mu richtig verstanden werden4 ,wenn wir es analysieren1 so zeigt uns sein ,spektrum eine unendliche ,reihe von ,streifen1 deren ,farbe und ,intensitt je nach den verschiedenen ,welten unendlich verschieden ist4 ,die ,welt der ,kunst enthlt ,elemente1 die ganz offenbar nur ihr angehren und ,strahlen aussenden1 die ihre besondere ,leuchtkraft und ,eigentmlichkeit haben4 ,es ist unsre ,pflicht1 sie zu unterscheiden und ihrem ,ursprung und ,wachstum nachzugehen4 ,der wichtigste ,unterschied zwischen dem ,tier und dem ,menschen ist der1 da das ,tier fast ganz in den ,schranken seiner ,bedrfnisse eingeschlossen ist1 da der grte ,teil seiner ,ttigkeit zur ,selbsterhaltung und zur ,erhaltung der ,gattung ntig ist4 ,es hat1 wie der ,kleinhndler1 keinen groen ,gewinn auf dem ,markt des ,lebens1 sondern die ,hauptmasse seiner ,einnahme mu als ,zins auf die ,bank gezahlt werden4 ,es braucht den grten ,teil seiner ,mittel nur1 um sein ,dasein zu fristen4 ,aber der ,mensch ist auf dem ,markte des ,lebens ein ,grokaufmann4 ,er verdient sehr viel mehr1 als er unbedingt ausgeben mu4 ,daher hat das ,leben des ,menschen ein ungeheures berma von ,reichtum1 das ihm die ,freiheit gibt1 ,verantwortung und ,nutzen in weitem ,mae auer acht zu lassen4 ,an den ,bereich seiner ,bedrfnisse schlieen sich noch weite ,gebiete1 deren ,gegenstnde ihm ,selbstzweck sind4 ,die ,tiere brauchen bestimmte ,kenntnisse1 die sie fr ihre ,lebenszwecke anwenden mssen4 ,aber damit begngen sie sich auch4 ,sie mssen ihre ,umgebung kennen1 um ,obdach und ,nahrung finden zu knnen1 sie mssen die ,eigentmlichkeiten bestimmter ,dinge kennen1 um sich ,wohnungen bauen zu knnen1 die ,anzeichen der verschiedenen ,jahreszeiten1 um sich dem ,wechsel anpassen zu knnen4 ,auch der ,mensch braucht bestimmte ,kenntnisse1 um leben zu knnen4 ,aber der ,mensch hat einen berschu1 von dem er stolz behaupten kann3 das ,wissen ist um des ,wissens willen da4 ,dies ,wissen gewhrt ihm reine ,freude1 denn es ist ,freiheit4 ,dieser berschu ist der ,fonds1 von dem seine ,wissenschaft und ,philosophie lebt4 ,wiederum hat auch das ,tier ein gewisses ,ma von ,altruismus3 den ,altruismus der ,elternschaft1 den ,altruismus der ,herde und des ,bienenstocks4 ,dieser ,altruismus ist unbedingt ntig zur ,erhaltung der ,gattung4 ,aber der ,mensch hat mehr4 ,zwar mu auch er gut sein1 weil es fr die ,gattung ntig ist1 aber er geht weit darber hinaus4 ,seine ,gte ist nicht eine magere ,kost1 die nur gerade gengt1 um sein sittliches ,dasein kmmerlich zu fristen4 ,er kann mit vollem ,recht sagen1 da er das ,gute um des ,guten willen tut4 ,und auf diesem ,reichtum an ,gte1 -- die die ,ehrlichkeit nicht darum schtzt1 weil sie die beste ,politik ist1 sondern weil sie mehr wert ist als ,politik und es sich leisten kann1 aller ,politik ,trotz zu bieten -- auf diesen ,reichtum an ,gte grndet sich die ,sittlichkeit des ,menschen4 ,auch die ,idee ,l'art pour l'art hat ihren ,ursprung in dieser ,region des berflusses4 ,wir wollen daher versuchen festzustellen1 welche ,ttigkeit es ist1 aus deren berschu die ,kunst entspriet4 ,fr den ,menschen wie fr die ,tiere ist es ein ,bedrfnis1 ihre ,gefhle der ,lust und ,unlust1 der ,furcht1 des ,zorns und der ,liebe zum ,ausdruck zu bringen4 ,bei den ,tieren gehen diese ,gefhlsausdrcke wenig ber die ,grenzen der ,ntzlichkeit hinaus4 ,aber wenn sie auch beim ,menschen noch in ihrem ursprnglichen ,zweck ihre ,wurzel haben1 so sind sie doch aus ihrem ,boden hoch in die ,luft emporgewachsen und breiten ihre ,zweige nach allen ,richtungen weit in den unendlichen ,himmel4 ,der ,mensch hat einen ,vorrat an ,gefhlskraft1 den er fr seine ,selbsterhaltung nicht verbraucht4 ,dieser berschu sucht seinen ,ausflu in der ,kunstschpfung1 denn die ,kultur des ,menschen baut sich auf seinem berflu auf4 ,der ,krieger begngt sich nicht mit dem ,kampf1 zu dem ihn die ,notwendigkeit zwingt1 er hat auch das ,bedrfnis1 seinem gesteigerten ,kriegerbewutsein durch ,musik und ,schmuck ,ausdruck zu geben1 was nicht nur nicht notwendig1 sondern unter ,umstnden geradezu selbstmrderisch ist4 ,ein ,mensch von starker ,religiositt verehrt seine ,gottheit nicht nur mit aller ,andacht1 sondern sein religises ,gefhl verlangt nach ,ausdruck in der ,pracht des ,tempels und in dem reichen ,zeremoniell des ,gottesdienstes4 ,wenn in unserm ,herzen ein ,gefhl erregt wird1 das weit hinausgeht ber das1 was der ,gegenstand1 der es hervorbrachte1 in sich aufnehmen kann1 so schlagen seine ,wogen wieder auf uns zurck und erwecken unser ,bewutsein von uns selbst4 ,wenn wir arm sind1 ist unsre ganze ,aufmerksamkeit nach auen gerichtet1 auf die ,gegenstnde1 die wir zur ,stillung unsres ,bedrfnisses erwerben mssen4 ,aber wenn unser ,reichtum weit grer ist als unsre ,bedrfnisse1 so fllt sein ,licht auf uns zurck1 und wir haben das frohlockende ,gefhl1 da wir reich sind4 ,daher kommt es1 da von allen ,geschpfen nur der ,mensch sich selbst kennt1 weil sein ,erkenntnistrieb sich drauen nicht ausgibt und so zu ihm selbst zurckkehrt4 ,er fhlt seine ,persnlichkeit intensiver als andere ,geschpfe1 weil seine ,fhigkeit zu fhlen durch die ,gegenstnde auer ihm nicht erschpft wird4 ,dies ,bewutsein seiner ,persnlichkeit will sich zum ,ausdruck bringen4 ,daher offenbart der ,mensch in der ,kunst sich selbst und nicht die ,gegenstnde4 ,diese haben ihren ,platz in wissenschaftlichen ,lehrbchern1 wo er selbst sich ganz verbergen mu4 ,ich wei1 mancher wird ,ansto daran nehmen1 wenn ich das ,wort ,persnlichkeit gebrauche1 das einen so weiten ,sinn hat4 ,solche unbestimmten ,wrter knnen ,begriffe nicht nur verschiedenen ,umfangs1 sondern auch verschiedener ,art umschlieen4 ,sie sind wie ,regenmntel1 die in der ,halle hinter der ,haustr hngen und von zerstreuten ,besuchern1 die kein ,eigentumsrecht an sie haben1 weggenommen werden knnen4 ,als ,wissender ist der ,mensch noch nicht vllig er selbst1 durch sein bloes ,wissen offenbart er noch nicht sein ,wesen4 ,aber als ,persnlichkeit ist er ein ,organismus1 der von ,natur die ,macht hat1 sich die ,dinge aus seiner ,umgebung auszusuchen und sich zu eigen zu machen4 ,er hat seine ,anziehungs- und ,abstoungskraft1 durch die er nicht nur ,dinge um sich her anhuft1 sondern auch sein ,selbst hervorbringt4 ,die hauptschlichsten schpferischen ,krfte1 welche die ,dinge in unser lebendiges ,selbst umwandeln1 sind ,gefhlskrfte4 ,ein religiser ,mensch ist als solcher eine ,persnlichkeit1 aber er ist es nicht als bloer ,theologe4 ,sein ,gefhl fr das ,gttliche ist schpferisch4 ,aber sein bloes ,wissen um das ,gttliche lt sich nicht in sein eigenes ,wesen umwandeln1 weil ihm der schpferische ,funke des ,gefhls fehlt4 ,wir wollen versuchen1 uns klarzumachen1 worin diese ,persnlichkeit besteht und welcher ,art ihre ,beziehungen zur ueren ,welt sind4 ,diese ,welt erscheint uns als eine ,einheit1 und nicht als ein bloes ,bndel unsichtbarer ,krfte4 ,dies verdankt sie1 wie jeder wei1 zum groen ,teil unsern eigenen ,sinnen und unserm eigenen ,geiste4 ,diese ,welt der ,erscheinungen ist die ,welt des ,menschen4 ,sie erhlt ihre charakteristischen ,zge in bezug auf ,gestalt1 ,farbe und ,bewegung durch den ,umfang und die ,qualitten unsrer ,wahrnehmung4 ,sie ist das1 was unsre beschrnkten ,sinne eigens fr uns erworben1 aufgebaut und umgrenzt haben4 ,nicht nur die physischen und chemischen ,krfte1 sondern auch die ,wahrnehmungskrfte des ,menschen sind die in ihr wirksamen ,faktoren1 denn es ist eine ,welt des ,menschen und nicht eine abstrakte ,welt der ,physik oder ,metaphysik4 ,diese ,welt1 die durch die ,form unsrer ,wahrnehmung ihre ,gestalt erhlt1 ist doch erst die unvollkommene ,welt unsrer ,sinne und unsres ,verstandes4 ,sie kehrt als ,gast bei uns ein1 aber nicht als ,verwandter4 ,erst im ,bereich unsres ,gefhls machen wir sie uns ganz zu eigen4 ,wenn unsre ,liebe und unser ,ha1 unsre ,freude und unser ,schmerz1 unsre ,furcht und unser ,staunen bestndig auf sie wirken1 wird sie ein ,teil unsrer ,persnlichkeit4 ,sie wchst und wandelt sich1 wie wir wachsen und uns wandeln4 ,wir sind gro oder klein in dem ,mae1 wie wir sie uns einverleiben4 ,wenn diese ,welt verschwnde1 so wrde unsre ,persnlichkeit ihren ganzen ,inhalt verlieren4 ,unsre ,empfindungen sind die ,magensfte1 die diese ,welt der ,erscheinungen in die innere ,welt der ,gefhle umwandeln4 ,doch auch diese uere ,welt hat ihre besonderen ,sfte1 die ihre besonderen ,eigenschaften haben1 kraft deren sie unser ,gefhlsleben anregen4 ,eine ,dichtung enthlt solche ,sfte4 ,sie bringt uns ,vorstellungen1 die durch ,gefhle ,leben erhalten haben und die unsre ,natur als ,lebenssubstanz aufnehmen kann4 ,bloe ,mitteilung von ,tatsachen ist nicht ,literatur1 denn die bloen ,tatsachen hngen nicht mit unserm innern ,leben zusammen4 ,wenn man uns immer die ,tatsachen wiederholte1 da die ,sonne rund1 das ,wasser durchsichtig und das ,feuer hei ist1 so wre dies unertrglich4 ,aber eine ,schilderung der ,schnheit des ,sonnenaufgangs verliert nie ihr ,interesse fr uns1 denn hier ist es nicht die ,tatsache1 sondern das ,erlebnis des ,sonnenaufgangs1 was der ,gegenstand unsres dauerndes ,interesses ist4 ,die ,upanischaden lehren1 da wir den ,reichtum lieben nicht um des ,reichtums willen1 sondern um unsrer selbst willen4 ,das heit3 wir fhlen uns selbst in unserm ,reichtum1 und daher lieben wir ihn4 ,die ,dinge1 die unsre ,gefhle erregen1 erregen unser ,selbst-,gefhl4 ,es ist1 wie wenn wir die ,harfensaite berhren3 ist die ,berhrung zu schwach1 so spren wir nichts anderes als die ,berhrung selbst2 aber wenn sie stark ist1 so kehrt sie in ,tnen zu uns zurck und erhht unser ,bewutsein4 ,es gibt die ,welt der ,naturwissenschaft4 ,aus ihr ist alles ,persnliche sorgfltig ausgeschieden4 ,hier sind unsre ,gefhle nicht am ,platze4 ,aber zu der groen weiten ,welt der ,wirklichkeit stehen wir in persnlicher ,beziehung4 ,wir mssen sie nicht nur erkennen und dann beiseite lassen1 sondern wir mssen sie fhlen1 denn indem wir sie fhlen1 fhlen wir uns selbst4 ,aber wie knnen wir unsre ,persnlichkeit zum ,ausdruck bringen1 die wir nur durch unser ,gefhl kennen8 ,ein ,naturwissenschaftler kann das1 was er gelernt hat1 durch ,analyse und ,experiment bekannt machen4 ,aber was ein ,knstler zu sagen hat1 kann er nicht einfach durch lehrhafte ,auseinandersetzung ausdrcken4 ,um zu sagen1 was ich von der ,rose wei1 gengt die einfachste ,sprache1 aber ganz anders ist es1 wenn ich sagen will1 was ich bei der ,rose empfinde4 ,dies hat nichts mit ueren ,tatsachen oder ,naturgesetzen zu tun1 sondern ist eine ,sache des ,schnheitssinnes1 der nur durch den ,schnheitssinn wahrgenommen werden kann4 ,daher sagen unsre alten ,meister1 da der ,dichter ,worte brauchen mu1 die ihren eigenen ,duft und ihre eigene ,farbe haben1 die nicht nur reden1 sondern malen und singen4 ,denn ,bilder und ,lieder sind keine bloen ,tatsachen1 sie sind persnliche ,erlebnisse4 ,sie sind nicht nur sie selbst1 sondern drcken auch unser ,selbst aus4 ,sie lassen sich nicht analysieren und haben unmittelbaren ,zugang zu unserm ,herzen4 ,wir mssen allerdings zugeben1 da der ,mensch auch in der ,welt des ,ntzlichen seine ,persnlichkeit offenbart4 ,aber hier ist ,selbstoffenbarung nicht sein erster und wesentlicher ,zweck4 ,im ,alltagsleben1 wo wir zumeist durch unsre ,gewohnheiten bestimmt werden1 sind wir sparsam damit1 denn dort ist unser ,seelenbewutsein im ,zustand der ,ebbe2 es hat eben ,flle genug1 um in den ,rinnen seiner ,gewohnheit dahinzugleiten4 ,aber wenn unser ,herz in ,liebe oder in einem andern groen ,gefhl voll erwacht1 dann hat unsre ,persnlichkeit ihre ,flutzeit4 ,dann mchte sie ihr innerstes ,wesen offenbaren1 -- nur um der ,offenbarung willen4 ,dann kommt die ,kunst1 und wir vergessen die ,forderungen der ,notdurft und die ,vorteile der ,ntzlichkeit1 -- dann suchen die ,trme unsres ,tempels die ,sterne zu kssen und die ,tne unsrer ,musik die ,tiefe des ,unaussprechlichen zu ergrnden4 ,die ,energien des ,menschen1 die in zwei getrennten ,bahnen1 der des ,nutzens und der der ,selbstoffenbarung1 nebeneinander herlaufen1 haben immer das ,bestreben1 sich zu treffen und zu vereinen4 ,um unsre ,gebrauchsgegenstnde lagert sich nach und nach eine ganze ,schicht von ,gefhlen1 die die ,kunst einladen1 sie zu offenbaren4 ,und so tut sich im verzierten ,schwert des ,kriegers sein ,stolz und seine ,liebe kund1 und im prunkenden ,weinkelch die ,kameradschaftlichkeit festlicher ,gelage4 ,in der ,regel zeichnet sich das ,bureau des ,rechtsanwalts nicht gerade durch ,schnheit aus1 und das ist begreiflich4 ,aber in einer ,stadt1 wo die ,menschen stolz sind auf ihr ,brgertum1 mssen die ffentlichen ,gebude durch ihre ,bauart diesen ,stolz zum ,ausdruck bringen4 ,als der ,sitz der britischen ,regierung von ,kalkutta nach ,delhi verlegt und dies die ,hauptstadt wurde1 beratschlagte man ber den ,baustil1 den die neuen ,gebude haben sollten4 ,einige waren fr den indischen ,stil der ,mongolenzeit -- den ,stil1 der aus der ,vereinigung des mongolischen und des indischen ,geistes entsprungen war4 ,man bersah dabei die ,tatsache1 da jede echte ,kunst ihren ,ursprung im ,gefhl hat4 ,sowohl das mongolische ,delhi wie das mongolische ,agra bringen in ihren ,bauten menschliche ,persnlichkeit zum ,ausdruck4 ,die ,mongolenkaiser waren ,menschen1 nicht bloe ,verwaltungsbeamte4 ,sie lebten und starben1 liebten und kmpften in ,indien4 ,das ,andenken an ihre ,herrschaft lebt nicht in ,trmmern von ,fabriken und ,amtsgebuden1 sondern in unsterblichen ,werken der ,kunst1 nicht nur der ,baukunst1 sondern auch der ,malerei1 der ,musik1 des ,kunsthandwerks in ,stein und ,metall und der ,webekunst4 ,aber die britische ,regierung in ,indien hat nichts ,persnliches4 ,sie ist amtlich und daher abstrakt4 ,sie hat nichts in der wahren ,sprache der ,kunst auszudrcken4 ,denn ,gesetz1 mechanische ,tchtigkeit und ,ausbeutung gestaltet sich nicht zu steinernen ,heldengedichten4 ,lord ,lytton#a1 der zu seinem ,unglck mit mehr ,phantasie ausgestattet war als ein indischer ,vizeknig braucht1 versuchte eine der mongolischen ,staatsfeierlichkeiten1 die ,durbar#b-,zeremonie1 nachzumachen4 ,aber solche ,staatsfeierlichkeiten sind ,kunstwerke4 ,sie haben ihren natrlichen ,ursprung in der wechselseitigen persnlichen ,beziehung zwischen dem ,volk und seinem ,monarchen4 ,wenn sie nachgemacht werden1 tragen sie alle ,anzeichen der ,unechtheit4 ,wie sich ,zweckmigkeit und ,gefhl in verschiedenen ,formen zum ,ausdruck bringen1 sehen wir1 wenn wir die ,kleidung des ,mannes mit der der ,frau vergleichen4 ,der ,mann vermeidet im allgemeinen alles berflssige1 was nur als ,schmuck dient4 ,die ,frau dagegen whlt von ,natur das ,dekorative1 nicht nur in ihrer ,kleidung1 sondern auch in ihrem ,benehmen und in ihrer ganzen ,lebensart4 ,sie mu schn und harmonisch sein1 um das zu offenbaren1 was sie in ,wahrheit ist1 denn sie ist durch die ,aufgabe1 die sie in dieser ,welt hat1 konkreter und persnlicher als der ,mann4 ,sie will nicht nach ihrem ,nutzen gewertet werden1 sondern nach der ,freude1 die sie gibt4 ,daher ist sie immer darauf bedacht1 nicht ihren ,beruf1 sondern ihre ,persnlichkeit zum ,ausdruck zu bringen4 ,da nun der ,ausdruck der ,persnlichkeit und nicht der irgendeiner abstrakten oder analysierbaren ,sache auch das ,hauptziel der ,kunst ist1 so bedient sie sich mit ,notwendigkeit der ,sprache der ,malerei und ,musik4 ,dies hat uns zu der falschen ,annahme gefhrt1 da die ,hervorbringung von ,schnheit das ,ziel der ,kunst sei4 ,doch die ,schnheit ist fr die ,kunst nichts weiter als ein ,mittel1 sie ist nicht ihr ganzer und letzter ,sinn4 ,infolgedessen hat man oft die ,frage errtert1 ob nicht die ,form mehr als der ,stoff das wesentliche ,element der ,kunst sei4 ,mit solchen ,errterungen kommt man ebensowenig zum ,ziel1 als wollte man ein bodenloses ,fa mit ,wasser fllen4 ,denn man geht dabei von der ,vorstellung aus1 da die ,schnheit das letzte ,ziel der ,kunst sei1 und da der ,stoff an sich nicht die ,eigenschaft der ,schnheit haben kann1 fragt man sich1 ob nicht die ,form der wesentliche ,faktor der ,kunst sei4 ,aber auf dem ,wege der ,analyse werden wir das wahre ,wesen der ,kunst nie entdecken4 ,denn das wahre ,prinzip der ,kunst ist das ,prinzip der ,einheit4 ,wenn wir den ,nhrwert gewisser ,speisen wissen wollen1 so mssen wir die ,bestandteile1 aus denen sie sich zusammensetzen1 untersuchen2 aber ihr ,geschmackswert besteht in ihrer ,einheit und lt sich nicht analysieren4 ,sowohl ,stoff wie ,form sind ,abstraktionen1 die wir vornehmen2 der ,stoff fr sich genommen fllt der naturwissenschaftlichen ,betrachtung zu1 die ,form als solche fllt unter die ,gesetze der sthetik4 ,aber wenn sie unlsbar eins sind1 finden sie die ,gesetze ihrer ,harmonie in unsrer ,persnlichkeit1 die ein organischer ,komplex von ,stoff und ,form1 ,gedanken und ,dingen1 ,motiven und ,handlungen ist4 ,daher sehen wir1 da alle abstrakten ,ideen in der wahren ,kunst nicht am ,platze sind2 um ,zutritt zu gewinnen1 mssen sie persnliche ,gestalt annehmen4 ,so kommt es1 da die ,dichtkunst ,worte zu whlen sucht1 die voll von ,leben sind1 ,worte1 die nicht nur der bloen ,mitteilung dienen und durch bestndigen ,gebrauch abgegriffen sind1 sondern in unserm ,herzen ,heimatrecht haben4 ,zum ,beispiel ist das deutsche ,wort ,bewutsein noch nicht aus seinem scholastischen ,verpuppungszustand zum ,schmetterlingsdasein vorgedrungen1 daher kommt es in der ,poesie selten vor1 whrend das ihm entsprechende indische ,wort cetana lebendige ,kraft hat und in der ,dichtkunst ganz heimisch ist4 ,dagegen ist das deutsche ,wort ,gefhl von ,leben durchblutet1 aber das bengalische anubhti findet in der ,dichtung keinen ,zutritt1 weil es nur ,sinn1 aber keinen ,duft hat4 ,und so gibt es auch naturwissenschaftliche und philosophische ,wahrheiten1 die ,farbe und ,geschmack des ,lebens gewonnen haben1 und andere1 die abstrakt und unpersnlich geblieben sind4 ,solange sie dies sind1 mssen sie wie ungekochte ,gemse beim ,festmahl der ,kunst drauen bleiben4 ,solange die ,geschichte sich die ,naturwissenschaft zum ,vorbild nimmt und sich in ,abstraktionen bewegt1 bleibt sie auerhalb der ,domne der ,literatur4 ,aber wenn sie ,begebenheiten darstellt1 stellt sie sich dem ,epos an die ,seite4 ,denn die ,darstellung von ,begebenheiten bringt uns die ,zeit1 in der sie sich zutrugen1 persnlich nahe4 ,durch sie wird jene ,zeit fr uns lebendig2 wir fhlen ihren ,herzschlag4 ,die ,welt und des ,menschen ,persnlichkeit stehen sich ,antlitz in ,antlitz gegenber wie ,freunde1 die ihre innersten ,geheimnisse austauschen4 ,die ,welt fragt den innern ,menschen3 ,freund1 siehst du mich8 liebst du mich8 -- nicht als einen1 der dir ,nahrung und ,genu verschafft1 nicht als einen1 dessen ,gesetze du entdeckt hast1 sondern als persnliches ,wesen8 ,der ,knstler antwortet3 ,ja1 ich sehe dich1 ich kenne und liebe dich1 -- nicht weil ich deiner bedarf1 nicht weil ich deine ,gesetze zu meinen eigenen ,machtzwecken brauchen will4 ,ich kenne die ,krfte1 die in dir wirken und treiben und die zu ,macht fhren1 aber das ist es nicht4 ,ich sehe und liebe dich da1 wo du mir gleich bist4 ,aber wie knnen wir wissen1 da der ,knstler dieses ,welt-,ich erkannt und von ,angesicht zu ,angesicht geschaut hat8 ,wenn wir jemand zum erstenmal begegnen1 der noch nicht unser ,freund ist1 so bemerken wir zahllose unwesentliche ,zge1 die beim ersten ,blick unsre ,aufmerksamkeit anziehen2 und in dem ,gewirr der verschiedenen ,einzelheiten verlieren wir den1 der unser ,freund werden sollte4 ,als unser ,schiff an der japanischen ,kste landete1 befand sich unter den ,passagieren ein ,japaner1 der von ,rangoon in die ,heimat zurckkehrte1 whrend wir andern zum erstenmal in unserm ,leben diese ,kste betraten4 ,es war ein groer ,unterschied in der ,art1 wie wir ,ausschau hielten4 ,wir sahen jede kleine ,besonderheit1 und unzhlige bedeutungslose ,dinge zogen unsre ,aufmerksamkeit an4 ,aber der ,japaner tauchte sogleich in die ,persnlichkeit1 in die ,seele des ,landes ein1 wo seine eigene ,seele ,befriedigung fand4 ,er sah weniger ,dinge als wir1 aber was er sah1 war die ,seele ,japans4 ,zu ihr konnte man nicht gelangen1 indem man eine mglichst groe ,masse von ,einzelheiten ins ,auge fate1 sondern durch etwas ,unsichtbares1 das tiefer lag4 ,weil wir all jene unzhligen ,dinge sahen1 sahen wir ,japan nicht besser als er1 im ,gegenteil1 die ,dinge verbauten uns das eigentliche ,japan4 ,wenn wir jemand1 der nicht ,knstler ist1 bitten1 irgendeinen besonderen ,baum zu zeichnen1 so versucht er1 jede ,einzelheit genau wiederzugeben1 aus ,furcht1 die ,eigentmlichkeit knne sonst verloren gehen2 er vergit1 da die ,eigentmlichkeit des ,baumes nicht seine ,persnlichkeit ist4 ,doch wenn der wahre ,knstler kommt1 so kmmert er sich nicht um die ,einzelheiten und geht auf das1 was wesentlich und charakteristisch fr den ,baum ist4 ,auch unser ,verstand sucht fr die ,vielheit der ,dinge ein inneres1 einheitliches ,prinzip2 er sucht sich von den ,einzelheiten zu befreien und in den ,kern der ,dinge einzudringen1 wo sie eins sind4 ,aber der ,unterschied ist der3 der ,naturwissenschaftler sucht ein unpersnliches ,einheitsprinzip1 das sich auf alle ,dinge anwenden lt4 ,er zerstrt zum ,beispiel den menschlichen ,leib1 der etwas ,individuelles ist1 um der ,physiologie willen1 die unpersnlich und allgemein ist4 ,aber der ,knstler erkennt das ,eigenartige1 das ,individuelle1 das im ,kern des ,universalen ist4 ,wenn er den ,baum ansieht1 so sieht er im ,baum das ,einzigartige1 nicht das allgemein ,typische wie der ,botaniker1 der alles in ,klassen einteilt4 ,es ist die ,aufgabe des ,knstlers1 die ,eigenart dieses einen ,baumes darzustellen4 ,wie macht er das8 ,nicht indem er die besondere ,eigentmlichkeit aufweist1 die der ,miklang der ,eigenart ist1 sondern die ,seele1 die ,persnlichkeit des ,baumes1 die ,harmonie ist4 ,daher mu er den ,zusammenklang dieses einen ,dinges mit allen ,dingen ringsum zum ,ausdruck bringen4 ,die ,gre und ,schnheit der orientalischen1 besonders der japanischen und chinesischen ,kunst besteht darin1 da die ,knstler diese ,seele der ,dinge erkannt haben und an sie glauben4 ,das ,abendland glaubt wohl an die ,seele des ,menschen1 aber es glaubt nicht wirklich1 da das ,weltall eine ,seele hat4 ,doch dies ist der ,glaube des ,morgenlandes1 und alles1 was der ,osten der ,menschheit an geistigem ,gut gebracht hat1 ist von dieser ,idee erfllt4 ,daher haben wir ,bewohner des ,ostens nicht das ,bedrfnis1 auf ,einzelheiten ,nachdruck zu legen1 denn das ,wesentliche ist fr uns die ,weltseele1 ber die unsre ,weisen nachgesonnen und die unsre ,knstler zum ,ausdruck gebracht haben4 ,weil wir im ,osten den ,glauben an diese ,weltseele haben1 wissen wir1 da ,wahrheit1 ,macht und ,schnheit da zu finden sind1 wo ,schlichtheit ist1 wo der innere ,blick nicht durch ,auendinge gehemmt wird4 ,daher haben all unsre ,weisen versucht1 ihr ,leben einfach und rein zu gestalten1 weil sie so in einer ,wahrheit leben1 die1 wenn auch unsichtbar1 doch wirklicher ist als das1 was durch ,umfang und ,zahl sich aufdrngt4 ,wenn wir sagen1 da die ,kunst es nur mit persnlichen ,wahrheiten zu tun hat1 so wollen wir damit nicht die philosophischen ,ideen ausschlieen1 die scheinbar abstrakt sind4 ,sie sind ganz heimisch in unsrer indischen ,dichtung1 da sie mit allen ,fasern unsres persnlichen ,wesens verbunden sind4 ,ich mchte hier ein ,beispiel zur ,erklrung geben4 ,das ,folgende ist die bersetzung eines indischen ,liedes1 das eine ,dichterin des ,mittelalters gedichtet hat und das das ,leben besingt4 ,ich gre das ,leben1 das wie das keimende ,saatkorn ,mit dem einen ,arm hinauf in das ,licht1 mit dem andern hinab in das ,dunkel greift2 ,das ,leben1 das eins ist in seiner uern ,form und in seinem innern ,saft2 ,das ,leben1 das immer wieder emportaucht und immer wieder entschwindet4 ,ich gre das ,leben1 das kommt1 und das ,leben1 das scheidet2 ,ich gre das ,leben1 das sich offenbart1 und das in ,verborgenheit schlummert2 ,ich gre das ,leben1 das wie der ,berg in reglosem ,schweigen gebannt ist1 ,und das ,leben1 das wie ein ,feuermeer auftobt2 ,das ,leben1 das zart ist wie ein ,lotus1 und das ,leben1 das hart ist wie ,donnerkeil4 ,ich gre das ,leben des ,geistes1 um das ,licht und ,dunkel sich streiten4 ,ich gre das ,leben1 das seine ,heimstatt gefunden1 und das ,leben1 das drauen in der ,fremde irrt2 ,das ,leben1 das freudejauchzend dahintanzt1 und das ,leben1 das leidmde seine ,strae schleicht2 ,das ewig schaukelnde ,leben1 das die ,welt zur ,ruhe wiegt1 ,das tiefe1 stille ,leben1 das hervorbricht in brausenden ,wogen4 ,diese ,idee vom ,leben ist keine bloe logische ,abstraktion2 sie ist der ,dichterin ebensosehr lebendige ,wirklichkeit wie die ,luft dem ,vogel1 der sie bei jedem ,flgelschlag fhlt4 ,die ,frau hat das ,geheimnis des ,lebens in ihrem ,kinde tiefer gesprt1 als der ,mann es je gekonnt4 ,diese ,frauennatur in der ,dichterin hat gefhlt1 wie berall in der ,welt das ,leben sich regt4 ,sie hat seine ,unendlichkeit erkannt -- nicht auf dem ,wege verstandesmiger berlegung1 sondern durch die ,erleuchtung ihres ,gefhls4 ,daher wird dieselbe ,idee1 die fr den1 dessen ,lebensgefhl auf eine enge ,sphre beschrnkt ist1 bloe ,abstraktion bleibt1 fr einen ,menschen mit weitem ,lebensgefhl leuchtend klare ,wirklichkeit4 ,wir hren oft1 da die ,europer den indischen ,geist als metaphysisch bezeichnen1 weil er immer bereit ist1 sich ins ,unendliche aufzuschwingen4 ,aber man mu dabei bedenken1 da das ,unendliche fr ,indien mehr ist als ein ,gegenstand philosophischer ,spekulation2 es ist uns ebensosehr ,wirklichkeit wie das ,sonnenlicht4 ,wir knnen ohne es nicht leben1 wir mssen es sehen und fhlen und unserm ,leben einverleiben4 ,daher begegnen wir ihm immer wieder in der ,literatur und in der ,symbolik unsres ,gottesdienstes4 ,der ,dichter der ,upanischad sagt3 ,auch nicht das leiseste ,sichregen von ,leben wre mglich1 wenn nicht der ,raum von unendlicher ,freude erfllt wre#c4 ,diese ,allgegenwart des ,unendlichen war ebenso wirklich fr ihn wie die ,erde unter seinen ,fen1 ja sie war es noch mehr4 ,ein ,lied eines indischen ,dichters aus dem #ae4 ,jahrhundert#d gibt diesem ,gefhl ,ausdruck3 ,dort wechseln ,leben und ,tod in rhythmischem ,spiel1 ,dort sprudelt ,entzcken und strahlt der ,raum von ,licht1 ,dort ertnt die ,luft von ,musik1 dem ,liebeschor dreier ,welten1 ,dort brennen ,millionen ,lampen von ,sonnen und ,monden1 ,dort schlgt die ,trommel und schwingt sich die ,liebe im ,spiel1 ,dort erklingen ,lieder der ,minne1 und ,licht strmt in ,schauern herab4 ,unsre indische ,dichtung ist zum grten ,teil religis1 weil ,gott fr uns kein ferner ,gott ist4 ,er ist uns ebenso nahe in unserm ,heim wie in unsern ,tempeln4 ,wir fhlen seine ,nhe in allen menschlichen ,beziehungen der ,liebe und ,freundschaft1 und bei unsern ,festen ist er der ,ehrengast4 ,in der ,bltenpracht des ,frhlings1 in den ,gewitterschauern des ,sommers1 in der ,frchteflle des ,herbstes sehen wir den ,saum seines ,mantels und hren seine ,tritte4 ,wo immer wir wahrhaft verehren1 verehren wir ,ihn2 wo immer wir wahrhaft lieben1 lieben wir ,ihn4 ,im ,weibe1 das gut ist1 fhlen wir ,ihn2 im ,mann1 der wahr ist1 erkennen wir ,ihn2 in unsern ,kindern wird er immer wieder geboren1 ,er1 das ,ewige ,kind4 ,daher sind religise ,lieder unsre ,liebeslieder1 und unsre huslichen ,erlebnisse wie die ,geburt eines ,sohnes oder die ,einkehr der ,tochter aus dem ,hause des ,gatten ins ,haus der ,eltern und ihr erneutes ,scheiden haben in der ,dichtung symbolische ,bedeutung erhalten4 ,so erstreckt sich das ,gebiet der ,dichtkunst bis in die ,sphre1 die in geheimnisvolles ,dunkel gehllt ist1 und gibt ihr ,licht und ,sprache4 ,es gewinnt immer mehr ,raum1 wie der menschliche ,geist auf dem ,gebiete der ,wahrheit4 ,es greift nicht nur in die ,geschichte1 in die ,naturwissenschaft und ,philosophie ber1 sondern auch in unser soziales ,leben1 in dem ,mae1 wie sich unser ,bewutsein weitet und unsre ,umgebung liebend und verstehend umfat4 ,in der klassischen ,literatur der alten ,zeit gab es nur ,heilige1 ,knige und ,helden4 ,sie warf ihr ,licht nicht auf die ,menschen1 die im ,dunkel liebten und litten4 ,aber wie das ,licht des menschlichen ,geistes seinen ,schein ber einen immer greren ,raum wirft und in verborgene ,winkel dringt1 so geht auch die ,kunst ber ihre ,schranken hinaus und dehnt ihre ,grenzen in unerforschte ,gebiete aus4 ,so verkndet die ,kunst des ,menschen ,siegeszug ber die ,welt1 indem sie ,symbole von ,schnheit aufrichtet an ,orten1 wo sonst keine ,stimme ertnt und keine ,farbe leuchtet4 ,sie webt ihm sein ,banner1 unter dem er vorwrtsschreitet im ,kampf gegen ,leere und ,trgheit und weit und breit in ,gottes ,schpfung die ,rechte des ,lebens geltend macht4 ,selbst der ,geist der ,wste hat seine ,verwandtschaft mit ihm anerkannt1 und die einsamen ,pyramiden stehen da als ,denkmler des erhabenen ,schweigens1 in dem sich die ,natur und der menschliche ,geist begegneten4 ,das ,dunkel der ,hhlen hat der ,menschenseele seine ,stille gegeben und ist dafr heimlich mit dem ,kranz der ,kunst gekrnt4 ,glocken luten in ,tempeln1 in ,drfern und volkreichen ,stdten und verknden1 da das ,unendliche dem ,menschen keine bloe ,leere ist4 ,dies ,sichausbreiten der menschlichen ,persnlichkeit hat keine ,grenze1 und selbst die ,mrkte und ,fabriken unsrer ,zeit1 selbst die ,gefngnisse1 in die man ,verbrecher einsperrt1 und die ,schulen1 in die man ,kinder einsperrt1 werden durch die ,berhrung der ,kunst gemildert und verlieren etwas von ihrer unerbittlichen ,lebensfeindlichkeit4 ,denn des ,menschen ,persnlichkeit ist immer bestrebt1 allem1 wozu sie nhere ,beziehung hat1 den ,stempel ihres ,geistes aufzudrcken4 ,und die ,kunst ist der grne ,pflanzenwuchs1 der zeigt1 wie weit der ,mensch sich die ,wste zu eigen gemacht hat4 ,wir haben schon gesagt1 da berall1 wo die ,beziehung unsres ,herzens zur ,welt ber das ,notwendige hinausgeht1 ,kunst geboren wird4 ,mit andern ,worten3 wo unsre ,persnlichkeit ihren ,reichtum fhlt1 entfaltet sie sich in ,schnheit4 ,was wir fr unsre ,bedrfnisse brauchen1 wird ganz verbraucht und hinterlt keine ,spur4 ,was ber sie hinausgeht1 nimmt ,gestalt an4 ,bloe ,ntzlichkeit gleicht der ,hitze1 sie ist dunkel4 ,wenn sie ber sich hinausgeht1 wird sie wei und leuchtend1 dann hat sie ihren ,ausdruck gefunden4 ,nehmen wir zum ,beispiel unsre ,freude am ,essen4 ,sie ist bald erschpft1 sie gibt uns keine ,ahnung von dem ,unendlichen4 ,daher hat sie1 obwohl sie allgemeiner und weiter verbreitet ist als irgendeine andre ,leidenschaft1 im ,reich der ,kunst keinen ,zutritt4 ,da geht es ihr wie dem ,einwanderer an der amerikanischen ,kste1 wenn er mit leerem ,beutel kommt4 ,in unserm ,leben haben wir eine endliche ,seite1 wo wir uns mit jedem ,schritt ganz ausgeben1 und wir haben eine andre ,seite1 wo unser ,streben1 unsre ,freude und unsre ,opfer unendlich sind4 ,diese unendliche ,seite des ,menschen offenbart sich in ,symbolen1 die etwas von dem ,wesen der ,unsterblichkeit haben4 ,in ihnen sucht sie ,vollendung zum ,ausdruck zu bringen4 ,daher verschmht sie alles1 was nichtig und schwach und widersinnig ist4 ,sie erbaut sich zum ,wohnsitz ein ,paradies und whlt dazu nur solche ,baustoffe1 die die ,vergnglichkeit des ,irdischen abgestreift haben4 ,denn die ,menschen sind ,kinder des ,lichts4 ,sobald sie sich ganz erkennen1 fhlen sie ihre ,unsterblichkeit4 ,und in dem ,mae1 wie sie sie fhlen1 dehnen sie das ,reich der ,unsterblichkeit auf jedes ,gebiet des menschlichen ,lebens aus4 ,und das ist nun der ,beruf der ,kunst3 die wahre ,welt des ,menschen1 die lebendige ,welt der ,wahrheit und ,schnheit1 aufzubauen4 ,der ,mensch ist ganz er selbst1 wo er seine ,unendlichkeit fhlt1 wo er gttlich ist1 und das ,gttliche ist das ,schpferische in ihm4 ,daher ist er schpferisch1 sobald er zu seinem wahren ,wesen gelangt4 ,er kann wahrhaft in seiner eigenen ,schpfung leben1 indem er aus ,gottes ,welt seine eigene ,welt macht4 ,das ist in ,wahrheit sein eigener ,himmel1 der ,himmel zur ,vollendung gestalteter ,ideen1 mit denen er sich umgibt2 wo seine ,kinder geboren werden1 wo sie lernen1 wie sie leben und sterben1 lieben und kmpfen mssen1 wo sie lernen1 da das ,wirkliche nicht nur das uerlich ,sichtbare ist und da es andre ,reichtmer gibt als die ,schtze der ,erde4 ,wenn der ,mensch nur die ,stimme hren knnte1 die aus dem ,herzen seiner eigenen ,schpfung aufsteigt1 wrde er dieselbe ,botschaft vernehmen1 die in alter ,zeit der indische ,weise verkndete3 ,hrt auf mich1 ihr ,kinder des ,unsterblichen1 ihr ,bewohner der himmlischen ,welten1 ich habe den ,hchsten erkannt1 der als ,licht von jenseits der ,finsternis kommt#e4 ,ja1 es ist der ,hchste1 der sich dem ,menschen offenbart hat und durch den dieses ganze ,weltall fr ihn mit persnlichem ,leben erfllt ist4 ,daher sind ,indiens ,pilgersttten dort1 wo unser ,herz in der ,vereinigung von ,strom und ,meer oder im ewigen ,schnee der ,bergesspitzen oder in der ,einsamkeit des ,seegestades etwas von dem ,wesen des ,unendlichen sprt4 ,dort hat der ,mensch in seinen ,bildnissen und ,tempeln dies ,wort hinterlassen3 ,hrt auf mich1 ich habe den ,hchsten erkannt4 ,erforschen knnen wir ihn nicht1 nicht in den ,dingen dieser ,welt1 noch in ihren ,gesetzen2 doch wo der ,himmel blau ist und das ,gras grn1 wo die ,blume ihre ,schnheit und die ,frucht ihren ,wohlgeschmack spendet1 wo nicht nur der ,wille zur ,erhaltung der ,gattung1 sondern ,freude am ,leben und ,liebe zu allen ,wesen1 ,mitgefhl und ,selbstverleugnung herrscht1 dort offenbart sich uns der ,unendliche4 ,dort prasseln nicht nur ,tatsachen auf uns nieder1 sondern wir fhlen1 wie das ,band persnlicher ,verwandtschaft unsre ,herzen ewig mit dieser ,welt verbindet4 ,und dies ist ,wirklichkeit1 ist ,wahrheit1 die wir uns zu eigen gemacht haben1 ,wahrheit1 die ewig eins mit dem ,hchsten ist4 ,diese ,welt1 deren ,seele sehnschtig nach ,ausdruck sucht in dem endlosen ,rhythmus ihrer ,linien und ,farben1 ,musik und ,bewegung1 in leisem ,flstern und heimlichen ,winken und all den ,versuchen1 das ,unaussprechliche ahnen zu lassen1 -- diese ,welt findet ihre ,harmonie in dem unaufhrlichen ,verlangen des menschlichen ,herzens1 in seinen eigenen ,schpfungen den ,hchsten zu offenbaren4 ,dieses ,verlangen macht uns verschwenderisch mit allem1 was wir haben4 ,solange wir ,reichtmer ansammeln1 legen wir uns ,rechenschaft ab von jedem ,pfennig2 wir rechnen genau und handeln sorgfltig4 ,aber sobald wir unserm ,reichtum ,ausdruck geben wollen1 kennen wir keine ,schranken mehr4 ,ja1 niemand unter uns hat ,reichtmer genug1 um das1 was wir unter ,reichtum verstehen1 voll zum ,ausdruck zu bringen4 ,wenn wir versuchen1 unser ,leben gegen den ,angriff des ,feindes zu schtzen1 sind wir vorsichtig in unsern ,bewegungen4 ,aber wenn wir uns getrieben fhlen1 unsrer persnlichen ,tapferkeit ,ausdruck zu geben1 so nehmen wir freiwillig ,gefahren auf uns1 wenn es uns auch das ,leben kostet4 ,im ,alltagsleben sind wir vorsichtig mit unsern ,ausgaben1 aber bei festlichen ,gelegenheiten1 wenn wir unsre ,freude ausdrcken1 sind wir so verschwenderisch1 da wir selbst ber unsre ,mittel hinaus gehen4 ,denn wenn wir uns unsrer eigenen ,persnlichkeit intensiv bewut sind1 haben wir kein ,auge mehr fr die ,tyrannei der ,tatsachen4 ,wir sind mavoll und zurckhaltend dem ,menschen gegenber1 mit dem uns nur ,klugheitsinteresse verbindet4 ,aber wir fhlen1 da alles1 was wir haben und geben knnen1 fr die noch nicht genug ist1 die wir lieben4 ,der ,dichter sagt zu der ,geliebten3 ,mir ist1 als sei ich vom ,anfang meines ,daseins an in den ,anblick deiner ,schnheit versunken gewesen1 als htte ich dich seit ,jahrtausenden in meinen ,armen gehalten1 und doch ist meine ,sehnsucht noch nicht gestillt4 ,die ,steine mchten in ,zrtlichkeit schmelzen1 wenn der ,saum deines ,mantels sie streift4 ,er fhlt1 da seine ,augen wie ,vgel ausfliegen mchten1 um die ,geliebte zu sehen4 ,vom ,standpunkt der ,vernunft aus sind dies bertreibungen1 aber vom ,standpunkt des ,herzens aus1 das von den ,schranken der ,tatsachen befreit ist1 sind sie wahr4 ,ist es nicht ebenso in ,gottes ,schpfung8 ,dort sind ,kraft und ,stoff auch bloe ,tatsachen2 sie knnen gemessen und gewogen werden1 und es wird genau ,buch ber sie gefhrt4 ,allein die ,schnheit ist keine bloe ,tatsache2 sie lt sich nicht verrechnen1 sie lt sich nicht auf ihren ,wert abschtzen und verzeichnen4 ,sie ist ,ausdruck4 ,tatsachen sind die ,becher1 die den ,wein halten1 er verdeckt und berrinnt sie4 ,die ,schnheit ist unendlich in ihren ,kundgebungen und berschwnglich in ihrer ,sprache4 ,und nur die ,seele1 nicht die ,wissenschaft1 kann diese ,sprache verstehen4 ,sie singt wie jener ,dichter3 ,mir ist1 als sei ich vom ,anfang meines ,daseins an in den ,anblick deiner ,schnheit versunken gewesen1 als htte ich dich seit ,jahrtausenden in meinen ,armen gehalten1 und doch ist meine ,sehnsucht noch nicht gestillt4 ,so sehen wir1 da unsre ,welt des ,ausdrucks der ,welt der ,tatsachen nicht genau entspricht1 da die ,persnlichkeit nach allen ,richtungen ber die ,tatsachen hinausgeht4 ,sie ist sich ihrer ,unendlichkeit bewut und schafft aus ihrem berflu heraus1 und da in der ,kunst die ,dinge nach ihrem ,ewigkeitswert gemessen werden1 verlieren die1 die im gewhnlichen ,leben wichtig sind1 ihre ,wirklichkeit1 sobald sie auf das ,piedestal der ,kunst erhoben werden4 ,der ,zeitungsbericht von irgendeinem huslichen ,ereignis im ,leben eines ,geschftsmagnaten ruft vielleicht in der ,gesellschaft groe ,aufregung hervor1 doch im ,reich der ,kunst verliert er alle seine ,bedeutung4 ,wenn er dort durch irgendeinen grausamen ,zufall neben ,keats' ,ode auf eine griechische ,urne geriete1 mte er in ,scham sein ,gesicht verbergen4 ,und doch knnte dasselbe ,ereignis1 wenn es in seiner ,tiefe erfat und seiner konventionellen ,oberflchlichkeit entkleidet wrde1 noch eher einen ,platz in der ,kunst finden als die ,unterhandlungen ber eine groe chinesische ,geldanleihe oder die ,niederlage der britischen ,diplomatie in der ,trkei4 ,ein bloes ,familienereignis1 die ,eifersuchtstat eines ,gatten1 wie ,shakespeare sie in einer seiner ,tragdien schildert1 hat im ,reich der ,kunst greren ,wert als die ,kastenordnung in ,manus ,gesetzbuch#f oder das ,gesetz1 das den ,bewohner des einen ,weltteils hindert1 auf einem andern menschlich behandelt zu werden4 ,denn wenn ,tatsachen nichts als die ,glieder einer ,kette von ,tatsachen sind1 weist die ,kunst sie zurck4 ,wenn jedoch solche ,gesetze und ,verordnungen1 wie ich sie eben erwhnte1 uns in ihrer ,anwendung auf einen bestimmten ,menschen gezeigt werden1 wenn wir die ganze ,ungerechtigkeit und ,grausamkeit und das ganze ,elend1 das sie im ,gefolge haben1 sehen1 dann werden sie ein ,gegenstand fr die ,kunst4 ,die ,anordnung einer groen ,schlacht mag eine wichtige ,tatsache sein1 aber fr den ,zweck der ,kunst ist sie unbrauchbar4 ,aber was diese ,schlacht einem einzelnen ,soldaten bringt1 der von seinen ,lieben losgerissen1 auf ,lebenszeit verkrppelt wird1 das hat fr die ,kunst1 die es mit der lebendigen ,wirklichkeit zu tun hat1 den hchsten ,wert4 ,des ,menschen soziale ,welt gleicht einem ,nebelsternsystem2 sie besteht zum grten ,teile aus abstrakten ,begriffen wie3 ,gesellschaft1 ,staat1 ,nation1 ,handel1 ,politik und ,krieg4 ,im dichten ,nebel dieser ,begriffe ist der ,mensch verborgen und die ,wahrheit verwischt4 ,die ganz unbestimmte ,idee des ,krieges allein schon verdeckt unserm ,blick eine ,menge von ,elend und trbt unsern ,wirklichkeitssinn4 ,die ,nation ist schuld an ,verbrechen1 die uns entsetzen wrden1 wenn man einen ,augenblick den ,nebel um sie verscheuchen knnte4 ,die ,idee ,gesellschaft hat zahllose ,formen von ,sklaverei geschaffen1 die wir nur dulden1 weil sie unser ,gefhl fr die menschliche ,persnlichkeit abgestumpft hat4 ,und im ,namen der ,religion konnten ,taten verbt werden1 fr die die ,hlle selbst nicht ,strafen genug haben kann1 weil sie fast den ganzen fhlenden ,leib der ,menschheit mit einer gefhllos machenden ,kruste von ,glaubensbekenntnissen und ,dogmen berzogen hat4 berall in der ,menschenwelt leidet die ,gottheit darunter1 da die lebendige ,wirklichkeit des ,menschen unter der ,last von ,abstraktionen erstickt wird4 ,in unsern ,schulen verbirgt der ,begriff ,klasse die ,individualitt der ,kinder1 sie werden nur ,schler4 ,wir empfinden es gar nicht mehr1 wenn wir sehen1 wie das ,leben der ,kinder in der ,klasse erdrckt wird1 wie ,blumen1 die man in einem ,buch pret4 ,in der ,regierung hat die ,bureaukratie es nur mit ,klassenbegriffen und nicht mit ,menschen zu tun1 und so verbt sie unbedenklich ,grausamkeiten im groen4 ,sobald wir einen wissenschaftlichen ,grundsatz wie den der natrlichen ,auslese als ,wahrheit anerkennen1 verwandelt er sofort die ganze ,welt der menschlichen ,persnlichkeit in eine trostlose ,wste von ,abstraktionen1 wo alle ,dinge furchtbar einfach werden1 weil sie ihres ,lebensgeheimnisses beraubt sind4 ,auf diesen weiten ,nebelstrecken erschafft die ,kunst ihre ,sterne4 ,durch sie erkennen wir uns als ,kinder des ,unsterblichen und als ,erben der himmlischen ,welten4 ,was ist es1 das dem ,menschen trotz der unleugbaren ,tatsache des ,todes doch die ,gewiheit der ,unsterblichkeit gibt8 ,es ist weder seine physische noch seine geistige ,organisation4 ,es ist jene innere ,einheit1 jenes letzte ,geheimnis in ihm1 das aus dem ,zentrum seiner ,welt nach allen ,seiten ausstrahlt1 das in seinem ,krper und in seinem ,geiste ist und doch ber beide hinausgeht1 das sich durch alle ,dinge1 die ihm gehren1 offenbart und doch etwas anderes ist als sie2 das seine ,gegenwart fllt und die ,ufer seiner ,vergangenheit und ,zukunft berflutet4 ,es ist die ,persnlichkeit des ,menschen1 die sich ihrer unerschpflichen ,flle bewut ist1 die den scheinbaren ,widerspruch in sich trgt1 da sie mehr ist als sie selbst1 mehr als von ihr sichtbar und erkennbar ist4 ,und dies ,unendlichkeitsbewutsein im ,menschen strebt immer nach unvergnglichem ,ausdruck und sucht sich die ganze ,welt zu eigen zu machen4 ,die ,werke der ,kunst sind ,gre1 die die menschliche ,seele dem ,hchsten als ,antwort sendet1 wenn er sich uns durch die dunkle ,welt von ,tatsachen hindurch in einer ,welt unendlicher ,schnheit offenbart4 ,,die ,,welt ,,der ,,pers,,nlichkeit ,die ,nacht ist ein dunkles ,kind1 das eben vom ,tag geboren ist4 ,millionen von ,sternen stehen dicht gedrngt um seine ,wiege und beobachten es1 regungslos1 damit es nicht aufwacht4 ,so will ich fortfahren1 aber die ,naturwissenschaft unterbricht mich lachend4 ,sie nimmt ,ansto an meiner ,behauptung1 da die ,sterne stillstehen4 ,doch wenn ich mich irre1 so bin nicht ich schuld daran1 sondern die ,sterne selbst4 ,es ist ganz offenbar1 da sie stillstehen4 ,es ist eine ,tatsache1 die sich nicht wegdisputieren lt4 ,allein die ,wissenschaft hat nun einmal die ,gewohnheit1 zu disputieren4 ,sie sagt3 ,wenn du meinst1 da die ,sterne stillstehen1 so beweist dies nur1 da du zu weit von ihnen entfernt bist4 ,ich antworte prompt3 ,wenn ihr sagt1 da die ,sterne umherrasen1 so beweist das nur1 da ihr ihnen zu nahe seid4 ,die ,naturwissenschaft ist erstaunt ber meine ,verwegenheit4 ,aber ich bleibe hartnckig bei meiner ,behauptung und sage1 da1 wenn die ,naturwissenschaft sich die ,freiheit nimmt1 den ,standpunkt der ,nhe zu whlen und den der ,ferne zu miachten1 sie mich nicht tadeln darf1 wenn ich den entgegengesetzten ,standpunkt einnehme und die ,glaubwrdigkeit der ,nhe bezweifle4 ,die ,naturwissenschaft ist unerschtterlich berzeugt1 da der ,anblick aus der ,nhe der zuverlssigste ist4 ,aber ich zweifle1 ob sie in ihren ,ansichten konsequent ist4 ,denn als ich sicher war1 da die ,erde unter meinen ,fen flach sei1 da belehrte sie mich eines ,bessern1 indem sie mir sagte1 da der ,anblick aus der ,nhe nicht das richtige ,bild gbe und da man ,abstand nehmen msse1 um zur vollkommenen ,wahrheit zu gelangen4 ,ich will ihr gern zustimmen4 ,denn sehen wir nicht an uns selbst1 da wir1 wenn wir unserm ,ich zu nahe bleiben1 es mit den ,augen der ,selbstsucht sehen und eine flache und isolierte ,ansicht von uns gewinnen1 aber wenn wir ber uns hinausgehen und uns in andern sehen1 so erhalten wir ein rundes und zusammenhngendes ,bild1 das uns unser wahres ,wesen zeigt8 ,aber wenn die ,naturwissenschaft berhaupt glaubt1 da der ,abstand von den ,dingen uns ein richtigeres ,bild von ihnen gibt1 so mu sie auch ihren ,aberglauben von der ,ruhelosigkeit der ,sterne aufgeben4 ,wir ,kinder der ,erde gehen in die ,schule der ,nacht1 um einen ,blick auf die ,welt als ,ganzes zu werfen4 ,unser groer ,meister wei1 da wir den vollen ,anblick des ,weltalls ebensowenig ertragen knnten wie den ,anblick der ,mittagssonne4 ,wir mssen sie durch ein geschwrztes ,glas sehen4 ,die gtige ,natur hlt das dunkle ,glas der ,nacht vor unsre ,augen und lt uns das ,weltall aus der ,ferne sehen4 ,und was ist es1 was wir sehen8 ,wir sehen1 da die ,welt der ,sterne stillsteht4 ,denn wir sehen diese ,sterne in ihrer ,beziehung zueinander1 und sie erscheinen uns wie ,ketten von ,diamanten um den ,hals einer schweigenden ,gottheit4 ,aber die ,astronomie reit wie ein neugieriges ,kind einen einzelnen ,stern von der ,kette los und stellt dann fest1 da er umherrollt4 ,wem soll man nun glauben8 ,die ,glaubwrdigkeit der ,sternenwelt kommt nicht in ,frage4 ,man braucht nur seine ,augen aufzuheben und ihnen ins ,antlitz sehen1 so mu man ihnen glauben4 ,sie bringen keine scharfsinnigen ,beweisgrnde vor1 und das erscheint mir immer als bester ,beweis der ,zuverlssigkeit4 ,sie geraten nicht auer sich1 wenn man ihnen nicht glaubt4 ,aber wenn ein einzelner von diesen ,sternen von der ,tribne des ,weltalls heruntersteigt und der ,mathematik verstohlen sein ,geheimnis ins ,ohr flstert1 so sehen wir1 da die ,sache sich ganz anders verhlt4 ,daher wollen wir khn behaupten1 da beide ,aussagen gleich wahr sind4 ,lat uns annehmen1 da die ,sterne auf der ,ebene des ,abstands stillstehen und auf der ,ebene der ,nhe sich bewegen4 ,auf die eine ,weise angesehen1 sind die ,sterne in ,wahrheit regungslos und auf die andere in ,bewegung4 ,nhe und ,ferne sind die ,hter zweier verschiedener ,reihen von ,tatsachen1 aber beide sind einer ,wahrheit untertan4 ,wenn wir daher uns auf ,seite der einen stellen und die andere schmhen1 so verletzen wir die ,wahrheit1 die beide umfat4 ,von dieser ,wahrheit sagt die ,ischa-,upanischad#g3 ,sie bewegt sich4 ,sie bewegt sich nicht4 ,sie ist fern4 ,sie ist nahe4 ,der ,sinn ist der3 ,wenn wir die ,wahrheit in ihren einzelnen ,teilen1 die uns nahe sind1 verfolgen1 so sehen wir sie sich bewegen4 ,wenn wir die ,wahrheit von einem gewissen ,abstand aus als ,ganzes berblicken1 so steht sie still4 ,es ist1 wie wenn wir ein ,buch lesen3 alles in ihm ist in ,bewegung1 so lange wir den ,inhalt von ,kapitel zu ,kapitel verfolgen1 doch wenn wir damit fertig sind1 wenn wir das ganze ,buch kennen1 steht es still und umfat zugleich alle ,kapitel in ihren gegenseitigen ,beziehungen4 ,es gibt im ,geheimnis des ,daseins einen ,punkt1 wo ,gegenstze sich vereinen1 wo ,bewegung nicht nur ,bewegung und ,ruhe nicht nur ,ruhe ist1 wo ,idee und ,form1 ,inneres und ueres eins werden1 wo das ,unendliche endlich wird1 ohne seine ,unendlichkeit zu verlieren4 ,wenn diese ,einheit aufgehoben ist1 verlieren die ,dinge ihr wahres ,wesen4 ,wenn ich ein ,rosenblatt durch ein ,mikroskop betrachte1 sehe ich es ausgedehnter als es mir gewhnlich erscheint4 ,je mehr ich seine ,ausdehnung vergrere1 um so unbestimmter wird es1 bis es im unendlichen ,raum weder ein ,rosenblatt noch sonst etwas ist4 ,es wird erst ein ,rosenblatt1 wo das ,unendliche in einem bestimmten ,raum ,endlichkeit wird4 ,wenn wir die ,grenzen dieses ,raumes weiter oder enger ziehen1 so beginnt das ,rosenblatt seine ,wirklichkeit zu verlieren4 ,wie mit dem ,raum1 so ist es auch mit der ,zeit4 ,wenn ich durch irgendeinen ,zufall die ,schnelligkeit der ,zeit in bezug auf das ,rosenblatt steigern knnte1 indem ich1 sagen wir1 einen ,monat in eine ,minute verdichtete1 whrend ich selbst dabei auf meiner normalen ,zeitebene bliebe1 so wrde es mit solcher rasenden ,geschwindigkeit vom ,punkt des ersten ,erscheinens bis zum ,punkt des ,verschwindens eilen1 da ich nicht imstande wre1 es wahrzunehmen4 ,wir knnen sicher sein1 da es ,dinge in dieser ,welt gibt1 die andre ,geschpfe wahrnehmen1 aber die fr uns nicht da sind1 da ihre ,zeit der unsern nicht entspricht4 ,unsre ,geruchsnerven halten nicht ,schritt mit denen des ,hundes1 daher existieren viele ,erscheinungen fr uns gar nicht1 die ein ,hund als ,geruch wahrnimmt4 ,wir hren zum ,beispiel von mathematischen ,wunderkindern1 die in unglaublich kurzer ,zeit schwierige ,aufgaben ausrechnen4 ,ihr ,geist arbeitet in bezug auf mathematische ,berechnungen auf einer andern ,zeitebene nicht nur als unserer1 sondern auch als ihrer eigenen in den brigen ,lebensgebieten4 ,es ist1 als ob der mathematische ,teil ihres ,geistes auf einem ,kometen lebte1 whrend die andern ,teile ,bewohner dieser ,erde sind4 ,daher ist der ,vorgang1 durch den sie zu ihrem ,resultat kommen1 nicht nur uns unsichtbar1 sondern auch sie selbst sehen ihn nicht4 ,es ist eine ganz bekannte ,tatsache1 da unsre ,trume oft in einem ,zeitma dahinflieen1 das ganz verschieden von dem unsres wachen ,bewutseins ist4 ,fnfzig ,minuten der ,sonnenuhr unsres ,traumlandes sind vielleicht fnf ,minuten unsrer ,stubenuhr4 ,wenn wir von dem ,terrain unsres wachen ,bewutseins aus diese ,trume beobachten knnten1 so wrden sie wie ein ,schnellzug an uns vorbeirasen4 ,oder wenn wir vom ,fenster unsrer schnell dahinfliehenden ,trume aus die langsamere ,welt unsres wachen ,bewutseins beobachten knnten1 so wrde sie mit groer ,geschwindigkeit hinter uns zurckzuweichen scheinen4 ,ja1 wenn die ,gedanken1 die sich in andern ,hirnen bewegen1 offen vor uns lgen1 so wrden wir sie anders wahrnehmen als jene selbst1 da unser geistiges ,zeitma ein anderes ist4 ,wenn wir den ,mastab unsrer ,zeitwahrnehmung nach ,belieben vergrern oder verkleinern knnten1 so wrden wir den ,wasserfall stillstehen und den ,fichtenwald wie einen grnen ,niagara schnell dahinrauschen sehen4 ,so ist es fast ein ,gemeinplatz1 wenn wir sagen1 die ,welt ist das1 als was wir sie wahrnehmen4 ,wir bilden uns ein1 unser ,geist sei ein ,spiegel1 der mehr oder weniger genau das zurckwirft1 was sich drauen ereignet4 ,im ,gegenteil1 unser ,geist selbst ist der eigentliche ,schpfer4 ,whrend ich die ,welt beobachte1 erschaffe ich sie mir unaufhrlich selbst in ,zeit und ,raum4 ,die ,ursache der ,mannigfaltigkeit der ,schpfung ist1 da der ,geist die verschiedenen ,erscheinungen in verschiedener zeitlicher und rumlicher ,einstellung wahrnimmt4 ,wenn er die ,sterne in einem ,raum sieht1 den man bildlich als dicht bezeichnen knnte1 so sind sie nahe beieinander und bewegungslos4 ,wenn er die ,planeten sieht1 so sieht er sie in weit geringerer ,raumdichtigkeit1 und da erscheinen sie weit voneinander entfernt und in ,bewegung4 ,wenn wir die ,molekle eines ,eisenstckes in einem ganz andern ,raum sehen knnten1 so wrden wir sehen1 wie sie sich bewegen4 ,aber da wir die ,dinge in ihren bestimmten ,raum- und ,zeitmaen sehen1 ist ,eisen fr uns ,eisen1 ,wasser ist ,wasser und ,wolken sind ,wolken4 ,es ist eine ganz bekannte psychologische ,tatsache1 da durch nderung unsrer geistigen ,einstellung ,gegenstnde ihr ,wesen zu verndern scheinen2 was uns angenehm war1 wird uns zuwider1 und umgekehrt4 ,in einem gewissen ,zustande der ,verzcktheit haben die ,menschen in der ,kasteiung ihres ,fleisches ,genu gesucht4 ,die auerordentlichen ,leiden der ,mrtyrer scheinen uns bermenschlich1 weil wir die geistige ,haltung1 unter deren ,einflu man sie ertragen1 ja ersehnen kann1 noch nicht an uns erfahren haben4 ,in ,indien hat man oft gesehen1 da ,fakire ber glhendes ,eisen gingen1 wenn solche ,flle auch wissenschaftlich noch nicht untersucht sind4 ,man kann verschiedener ,meinung sein ber die ,wirksamkeit der ,glaubensheilung1 die den ,einflu des ,geistes auf die ,materie zeigt1 aber seit den frhesten ,zeiten haben ,menschen an sie geglaubt und danach gehandelt4 ,unsre sittliche ,erziehung grndet sich auf die ,tatsache1 da durch unsre vernderte geistige ,einstellung unsre ,perspektive1 ja in gewisser ,hinsicht die ganze ,welt eine andre wird1 worin alles einen andern ,wert bekommt4 ,daher wird das1 was fr einen ,menschen wertvoll ist1 solange er sittlich unentwickelt ist1 schlimmer als wertlos fr ihn1 wenn er zu einer hhern ,sittlichkeit gelangt4 ,walt ,whitman zeigt in seinen ,gedichten eine groe ,geschicklichkeit1 seinen geistigen ,standpunkt zu wechseln und damit seiner ,welt eine neue und von der der andern ,menschen verschiedene ,gestalt zu geben1 indem er die ,verhltnisse der ,dinge umordnet und ihnen dadurch eine ganz neue ,bedeutung gibt4 ,solche ,beweglichkeit des ,geistes wirft alle ,konventionen ber den ,haufen4 ,daher sagt er in einem seiner ,gedichte3 ,ich hre1 man macht mir den ,vorwurf1 ich wolle die ,institutionen zerstren4 ,doch was sind mir ,institutionen8 ,was habe ich mit ihnen zu schaffen1 und was sollte mir ihre ,zerstrung8 ,nur eine ,institution gibt es1 die ich grnden will1 ,in dir1 ,mannahatta1 und in jeder ,stadt dieser ,staaten1 im ,binnenlande und an der ,kste1 ,in ,feldern und ,wldern und auf der ,see1 ber jedem ,kiel1 der ihre ,wasser durchschneidet2 ,ich will sie grnden ohne ,haus1 ohne ,hter und ohne ,satzungen3 ,die ,institution treuer ,bruderliebe4 ,solide ,institutionen von massivem ,bau lsen sich in der ,welt dieses ,dichters in ,dunst auf4 ,sie ist wie eine ,welt von ,rntgenstrahlen1 fr die manche festen ,dinge als solche nicht bestehen4 ,dagegen hat die ,bruderliebe1 die in der gewhnlichen ,welt etwas ,flieendes ist1 wie die ,wolken1 die ber den ,himmel hinziehen ohne eine ,spur zurckzulassen1 in der ,welt des ,dichters mehr ,festigkeit und ,dauer als alle ,institutionen4 ,hier sieht er die ,dinge in einer ,zeit1 wo die ,berge wie ,schatten dahinschwinden und wo die ,regenwolken mit ihrer scheinbaren ,vergnglichkeit ewig sind4 ,hier erkennt er1 da die ,bruderliebe wie die ,wolken1 die keines festen ,fundamentes bedrfen1 ,halt und ,dauer hat1 ohne ,haus1 ohne ,hter und ohne ,satzungen4 ,whitman steht auf einer andern ,zeitebene1 seine ,welt fllt noch nicht in ,trmmer1 wenn man sie aus den ,angeln hebt1 weil sie seine eigene ,persnlichkeit zum ,zentrum hat4 ,alle ,geschehnisse und ,gestalten dieser ,welt haben ihre ,beziehung zu dieser zentralen schpferischen ,kraft1 daher sind sie auch ganz von selbst untereinander verbunden4 ,seine ,welt mag wohl ein ,komet unter ,sternen sein und ihre eigene ,bewegung haben1 aber sie hat auch ihre eigene ,gesetzmigkeit durch die ,zentralkraft der ,persnlichkeit4 ,es mag eine verwegene1 ja eine tolle ,welt sein1 deren exzentrischer ,schweif eine ungeheure ,bahn beschreibt1 aber eine ,welt ist es4 ,doch mit der ,naturwissenschaft ist es anders4 ,denn sie versucht1 jene zentrale ,persnlichkeit ganz auszuschalten1 durch die die ,welt erst eine ,welt wird4 ,die ,naturwissenschaft stellt einen unpersnlichen und unvernderlichen ,mastab fr ,raum und ,zeit auf1 der nicht der ,mastab der ,schpfung ist4 ,daher wirkt seine ,berhrung so vernichtend auf die lebendige ,wirklichkeit der ,welt1 da sie zu einem leeren ,begriff wird und ihre ,dinge sich in ,nichts auflsen4 ,denn die ,welt ist etwas anderes als ,atome und ,molekle oder ,radioaktivitt und andere ,krfte1 der ,diamant ist etwas anderes als ,kohlenstoff1 und ,licht ist etwas anderes als ,schwingungen des thers4 ,auf dem ,wege der ,auflsung und ,zerstrung wird man nie zur ,wahrheit der ,schpfung gelangen4 ,nicht nur die ,welt1 sondern ,gott selbst wird von der ,naturwissenschaft seiner ,wirklichkeit entkleidet2 sie unterwirft ihn im ,laboratorium der ,vernunft1 wo jede persnliche ,beziehung aufhrt1 einer chemischen ,analyse und verkndet als ,resultat1 da man nichts von ihm wei noch wissen kann4 ,es ist eine bloe ,tautologie1 zu behaupten1 da ,gott unerkennbar ist1 wenn man den1 der ihn allein kennt und kennen kann1 die menschliche ,persnlichkeit1 ganz auer ,betracht lt4 ,es ist1 als ob man von einer ,speise sagte1 sie sei ungeniebar1 wenn niemand da ist1 sie zu essen4 ,unsre trocknen ,moralisten machen es ebenso1 sie lenken unser ,herz von dem ,ziel seiner ,sehnsucht ab4 ,statt uns eine ,welt zu erschaffen1 in der die sittlichen ,ideale in ihrer natrlichen ,schnheit leben1 versuchen sie1 unsre ,welt1 die wir uns1 wenn auch noch so unvollkommen1 selbst erbaut haben1 zu verkmmern4 ,statt menschlicher ,persnlichkeiten stellen sich moralische ,grundstze vor uns auf und zeigen uns die ,dinge im ,zustande der ,auflsung1 um zu beweisen1 da hinter ihrer ,erscheinung abscheulicher ,trug ist4 ,aber wenn man die ,wahrheit ihrer uern ,erscheinung beraubt1 so verliert sie damit den besten ,teil ihrer ,wirklichkeit4 ,denn die ,erscheinung ist es1 durch die sie zu mir in persnlicher ,beziehung steht1 sie ist eigens fr mich da4 ,von dieser ,erscheinung1 die nur ,oberflche zu sein scheint1 die aber von dem innern ,wesen ,botschaft bringt1 sagt euer ,dichter3 ,der erste ,schritt schon brachte mir soviel ,freude6 ,das bloe ,bewutsein1 all diese ,formen1 die ,kraft der ,bewegung1 ,das kleinste ,insekt oder ,tier1 die ,sinne1 das ,schauen1 die ,liebe -- ,was brachte der erste ,schritt schon an ,staunen und ,freude6 ,ich bin noch nicht weiter gegangen und mcht' es auch kaum1 ,ich mchte nur immer verweilen und in ekstatischen ,liedern lobpreisen6 ,unsre wissenschaftliche ,welt ist unsre ,welt des ,verstandes4 ,sie hat ihre ,gre und ihren ,nutzen und ihre ,reize4 ,wir wollen ihr gern die ihr gebhrende ,huldigung erweisen4 ,aber wenn sie sich rhmt1 die wirkliche ,welt erst fr uns entdeckt zu haben und ber alle ,welten der einfltigen ,geister lacht1 dann erscheint sie uns wie ein ,feldherr1 der1 durch seine ,macht berauscht1 den ,thron seines ,knigs usurpiert4 ,denn die ,welt in ihrer lebendigen ,wirklichkeit ist das ,reich der menschlichen ,persnlichkeit und nicht des ,verstandes1 der1 mag er noch so ntzlich und gro sein1 doch nicht der ,mensch selbst ist4 ,wenn wir ein ,musikstck als das1 was es in ,beethovens ,geist war1 vollkommen erkennen knnten1 so knnten wir selbst jeder ein ,beethoven werden4 ,aber weil wir sein ,geheimnis nicht ergrnden knnen1 so knnen wir auch bezweifeln1 da etwas von ,beethovens ,persnlichkeit in seiner ,sonate lebt1 -- obgleich wir uns wohl bewut sind1 da ihr wahrer ,wert in ihrer ,wirkung auf unsre eigene ,persnlichkeit besteht4 ,doch es ist noch einfacher1 diese ,tatsachen zu beobachten1 wenn diese ,sonate auf dem ,klavier gespielt wird4 ,wir knnen die schwarzen und weien ,tasten der ,klaviatur zhlen1 die ,lnge der ,saiten messen1 die ,kraft1 ,geschwindigkeit und ,reihenfolge in den ,bewegungen der ,finger feststellen und dann triumphierend behaupten1 dies sei ,beethovens ,sonate4 ,und nicht nur das1 wir knnen vorhersagen1 da1 wo und wann auch immer der ,versuch in der beobachteten ,weise wiederholt wird1 auch genau dieselbe ,sonate wieder ertnt4 ,wenn wir die ,sonate nur immer von diesem ,gesichtspunkt aus betrachten1 so vergessen wir leicht1 da ihr ,ursprung und ihr ,ziel die menschliche ,persnlichkeit ist und da1 wie genau und vollkommen auch die technische ,ausfhrung sein mag1 diese doch noch nicht die letzte ,wirklichkeit der ,musik umfat4 ,ein ,spiel ist ein ,spiel1 sobald ein ,spieler da ist1 der es spielt4 ,natrlich hat das ,spiel seine ,regeln1 die man kennen und beherrschen mu4 ,aber wenn jemand behaupten wollte1 da in diesen ,regeln das wahre ,wesen des ,spiels lge1 so mten wir das ablehnen4 ,denn das ,spiel ist das1 was es fr die ,spieler bedeutet4 ,es wechselt seinen ,charakter nach der ,persnlichkeit der ,spieler3 fr einige hat es den ,zweck1 ihre ,gewinnsucht zu befriedigen1 andern dient es zur ,befriedigung ihres ,ehrgeizes2 einigen ist es ein ,mittel1 die ,zeit hinzubringen1 und andern ein ,mittel1 ihrem ,hang zur ,geselligkeit zu frnen2 und noch andere gibt es1 die ganz frei von eigenntzigen ,zwecken nur seine ,geheimnisse studieren wollen4 ,und doch bleibt bei allen diesen mannigfachen ,gesichtspunkten das ,gesetz des ,spiels immer das gleiche4 ,denn die ,natur des wahren ,seins ist die ,einheit in der ,mannigfaltigkeit4 ,und die ,welt ist fr uns wie solch ein ,spiel1 sie ist fr uns alle die gleiche und doch nicht die gleiche4 ,die ,naturwissenschaft hat es nur mit der ,gleichartigkeit zu tun1 mit dem ,gesetz der ,perspektive und ,farbenzusammenstellung und nicht mit dem ,gemlde --1 dem ,gemlde1 das die ,schpfung einer ,persnlichkeit ist und sich an die ,persnlichkeit dessen wendet1 die es sieht4 ,die ,naturwissenschaft will aus ihrem ,forschungsgebiet die schpferische ,persnlichkeit ganz ausschalten und ihre ,aufmerksamkeit nur auf das ,medium der ,schpfung richten4 ,was ist dieses ,medium8 ,es ist das ,medium der ,endlichkeit1 durch das der ,unendliche sich uns offenbaren will4 ,es ist das ,medium1 das seine selbstauferlegten ,begrenzungen darstellt1 das ,gesetz von ,zeit und ,raum1 ,form und ,bewegung4 ,dies ,gesetz ist die ,vernunft1 die allen gemeinsam ist1 die ,vernunft1 die den endlosen ,rhythmus der schpferischen ,idee leitet1 wenn sie sich uns in immer wechselnden ,formen offenbart4 ,unsre ,einzelseelen sind die ,saiten1 die bei den ,schwingungen dieser ,weltseele mitschwingen und in der ,musik von ,raum und ,zeit ,antwort geben4 ,diese ,saiten sind untereinander verschieden an ,tonhhe und ,klangfarbe und sind noch nicht zur ,vollkommenheit gestimmt1 aber ihr ,gesetz ist das ,gesetz der ,weltseele1 des ,instrumentes1 auf dem der ewige ,spieler seinen ,schpfungstanz spielt4 ,durch diese ,seeleninstrumente1 die wir in uns haben1 sind auch wir ,schpfer4 ,wir schaffen nicht nur ,kunst und soziale ,organisationen1 sondern auch uns selbst1 unsre innere ,natur und unsre ,umgebung1 deren ,wesenserfllung von ihrer ,harmonie mit dem ,gesetz der ,weltseele abhngt4 ,freilich sind unsre ,schpfungen bloe ,variationen der groen ,weltmelodie ,gottes4 ,wenn wir ,dissonanzen hervorbringen1 so mssen sie sich entweder in ,wohlklang auflsen oder verstummen4 ,unsre ,schpferfreiheit findet ihre hchste ,freude darin1 da sie ihre eigene ,stimme in den ,chor der ,welt-,musik einfgt4 ,die ,naturwissenschaft traut dem gesunden ,verstand des ,dichters nicht recht4 ,sie weist die paradoxe ,behauptung1 da das ,unendliche ,endlichkeit annehme1 zurck4 ,ich kann zu meiner ,verteidigung sagen1 da diese ,paradoxie viel lter ist als ich4 ,es ist dieselbe ,paradoxie1 die an der ,wurzel allen ,seins liegt4 ,sie ist ebenso geheimnisvoll und einfach zugleich wie die ,tatsache1 da ich imstande bin1 diese ,wand wahrzunehmen1 was im letzten ,grunde ein unerklrliches ,wunder ist4 ,kehren wir noch einmal zu der ,ischa-,upanischad zurck1 um zu hren1 was der ,weise ber den ,widerspruch des ,unendlichen und des ,endlichen sagt4 ,er sagt3 ,die geraten ins ,dunkel1 die sich nur mit der ,erkenntnis des ,endlichen beschftigen1 aber die geraten in ein noch greres ,dunkel1 die sich nur mit der ,erkenntnis des ,unendlichen beschftigen4 ,wer die ,erkenntnis des ,endlichen sucht um ihrer selbst willen1 wird die ,wahrheit nicht finden4 ,denn diese ,erkenntnis ist ihm nur eine tote ,mauer1 die ihm das ,drben verbaut4 ,sie hilft ihm nur zu materiellem ,gewinn1 aber sie leuchtet ihm nicht4 ,sie ist wie eine ,lampe ohne ,licht1 wie eine ,geige ohne ,musik4 ,man kann ein ,buch nicht kennen lernen1 wenn man es mit und wgt und seine ,seiten zhlt oder sein ,papier chemisch untersucht4 ,eine neugierige ,maus kann sich in das ,innere eines ,klaviers hineinnagen und zwischen seinen ,saiten herumstbern1 soviel sie will1 der ,musik kommt sie dadurch nicht nher4 ,so machen es die1 die das ,endliche um seiner selbst willen suchen4 ,aber die ,upanischad lehrt uns1 da das alleinige ,streben nach ,erkenntnis des ,unendlichen in ein noch tieferes ,dunkel fhrt4 ,denn das schlechthin ,unendliche ist ,leere4 ,jedes ,endliche ist etwas4 ,vielleicht ist es nur ein ,scheckbuch ohne ,guthaben auf der ,bank4 ,aber das schlechthin ,unendliche hat weder ,geld noch ,scheckbuch4 ,wie tief das geistige ,dunkel des primitiven ,menschen auch sein mag1 der in der berzeugung lebt1 da jeder ,apfel nach seiner ,laune zu ,boden fllt1 es ist noch nichts gegen die ,blindheit dessen1 der sein ,leben im ,grbeln ber das ,gesetz der ,schwere verbringt1 ohne den fallenden ,apfel zu sehen4 ,daher lehrt die ,ischa-,upanischad3 ,wer da wei1 da die ,erkenntnis des ,endlichen und ,unendlichen eins ist1 berschreitet den ,abgrund des ,todes mit ,hilfe der ,erkenntnis des ,endlichen und erringt ,unsterblichkeit durch die ,erkenntnis des ,unendlichen4 ,das ,unendliche und das ,endliche sind eins wie ,lied und ,gesang4 ,das ,singen ist das ,endliche1 das durch bestndiges ,streben das ,lied1 das vollkommen ist1 hervorbringt4 ,das schlechthin ,unendliche ist wie ,musik ohne alle bestimmten ,tne und daher ohne ,sinn4 ,das schlechthin ,ewige ist ,zeitlosigkeit1 ein leeres ,wort1 das nichts sagt4 ,die ,wirklichkeit des ,ewigen umfat alle ,zeiten4 ,daher heit es in der ,upanischad3 ,die geraten ins ,dunkel1 die nur nach dem ,vergnglichen streben4 ,aber die geraten in ein noch tieferes ,dunkel1 die nur nach dem ,ewigen streben4 ,wer da wei1 da ,vergngliches und ,ewiges eins sind1 der berschreitet den ,abgrund des ,todes mit ,hilfe des ,vergnglichen und gewinnt ,unsterblichkeit mit ,hilfe des ,ewigen4 ,wir haben gesehen1 da die ,formen der ,dinge in ihrem mannigfaltigen ,wechsel keine absolute ,wirklichkeit haben4 ,ihre ,wirklichkeit ist nur in unsrer ,persnlichkeit4 ,wir haben gesehen1 da ein ,berg oder ein ,wasserfall etwas ganz anderes oder auch nichts mehr fr uns sein wrde1 wenn unser ,geist seine ,einstellung in bezug auf ,zeit und ,raum nderte4 ,wir haben ebenfalls gesehen1 da diese relative ,welt keine ,welt der ,willkr ist4 ,sie ist persnlich und allgemein zugleich4 ,meine ,welt ist meine eigene1 eine ,welt meines ,geistes1 und doch ist sie nicht etwas ganz anderes als die ,welt der andern4 ,sie hat also ihre ,wirklichkeit nicht in meinem ,einzel-,ich1 sondern in einem unendlichen ,ich4 ,wenn wir das ,naturgesetz an die ,stelle dieser ,wirklichkeit setzen1 so lst sich die ganze ,welt in ,abstraktionen auf2 dann besteht sie nur noch aus ,elementen und ,krften1 ,ionen und ,elektronen2 sie verliert ihre uere ,erscheinung1 man sieht und sprt sie nicht mehr2 das ,welt-,drama mit der ,sprache der ,schnheit verstummt1 die ,musik schweigt1 die ,bhne steht im ,dunkel da wie ihr eigenes ,gespenst1 ein wesenloser ,schatten1 dem der ,zuschauer fehlt4 ,hier mchte ich wieder den ,dichterpropheten ,walt ,whitman reden lassen3 ,als ich den gelehrten ,astronomen hrte1 ,als seine ,zahlen und ,beweise in langen ,reihen mich anstarrten1 ,als ich die ,sternkarten und ,zeichnungen nun selbst vergleichen und messen sollte1 ,als ich dasa im ,hrsaal und den ,astronomen ,mit groem ,beifall seinen ,vortrag halten hrte1 ,wie ward mir da so seltsam mde und elend zumute6 ,bis ich mich hinausschlich und einsam meines ,weges ging1 ,hinaus in das geheimnisvolle ,dunkel der feuchten ,nacht1 ,und nur von ,zeit zu ,zeit einen stillen ,blick ,nach oben sandte zu den ,sternen4 ,die ,prosodie der ,sterne1 ihre rhythmische ,bewegung1 lt sich durch ,zeichnungen an der ,wandtafel darstellen1 aber die ,poesie der ,sterne liegt in der schweigenden ,begegnung der ,seele mit der ,seele1 beim ,zusammenflu von ,licht und ,dunkel1 wo das ,unendliche die ,stirn des ,endlichen kt1 wo wir die ,musik des groen ,welt-,ich von dem gewaltigen ,orgelwerk der ,schpfung in endloser ,harmonie erbrausen hren4 ,es ist vollkommen klar1 da die ,welt ,bewegung ist4 7,das ,sanskritwort fr ,welt bedeutet die sich ,bewegende47 ,all ihre ,formen sind vergnglich1 aber das ist nur ihre negative ,seite4 ,durch all ihre ,wandlungen geht eine ,kette von ,verwandtschaft1 die ewig ist4 ,es ist wie in einem ,geschichtenbuch1 ein ,satz folgt auf den andern1 aber das positive ,element des ,buches ist der ,zusammenhang der ,stze in der ,geschichte4 ,dieser ,zusammenhang offenbart1 da in dem ,verfasser ein persnlicher ,wille wirksam ist1 wodurch eine ,harmonie mit der ,persnlichkeit des ,lesers hergestellt wird4 ,wenn das ,buch eine ,sammlung losgelster ,worte ohne ,bewegung und ,sinn wre1 so knnten wir es mit ,recht ein ,zufallsprodukt nennen1 und in diesem ,fall wrde es in der ,persnlichkeit des ,lesers keinen ,widerhall finden4 ,ebenso ist auch die ,welt in all ihren ,wandlungen kein flchtiger ,schein1 der uns entgleitet1 sondern offenbart uns gerade durch ihre ,bewegung etwas1 was ewig ist4 ,zur ,offenbarung einer ,idee ist ,form unbedingt ntig4 ,aber die ,idee1 die unendlich ist1 kann nicht in ,formen ihren ,ausdruck finden1 die schlechthin endlich sind4 ,daher mssen die ,formen sich bestndig wandeln und bewegen1 sie mssen vergehen1 um das ,unvergngliche zu offenbaren4 ,der ,ausdruck als ,ausdruck mu bestimmt sein1 und das kann er nur in der ,form2 aber als ,ausdruck des ,unendlichen mu er zugleich unbestimmt sein1 und das kann er nur in der ,bewegung4 ,daher geht die ,welt in allen ihren ,gestalten immer ber diese hinaus1 sie zerbricht immer wieder achtlos ihre eigenen ,formen1 um zu sagen1 da sie ihren ganzen ,sinn doch nie fassen knnen4 ,der ,moralist schttelt traurig den ,kopf und sagt1 da die ,welt eitel ist4 ,aber diese ,eitelkeit ist nicht ,leere1 nein1 diese ,eitelkeit selbst schliet ,wahrheit in sich4 ,wenn die ,welt stillstnde und damit endgltig wrde1 dann wrde sie zu einem ,gefngnis verwaister ,tatsachen1 die die ,freiheit der ,wahrheit verloren htten1 der ,wahrheit1 die unendlich ist4 ,daher hat der moderne ,denker darin recht1 da in der ,bewegung der ,sinn aller ,dinge liegt1 weil dieser ,sinn nicht gnzlich den ,dingen selbst innewohnt1 sondern dem1 worauf sie hindeuten1 wenn sie ber ihre ,grenzen hinauswachsen4 ,dies meint die ,ischa-,upanischad1 wenn sie sagt1 da weder das ,vergngliche1 noch das ,ewige fr sich einen ,sinn hat4 ,erst wenn wir sie im ,einklang miteinander erkennen1 gelangen wir ber das ,vergngliche hinaus und erfassen das ,ewige4 ,weil diese ,welt die ,welt unendlicher ,persnlichkeit ist1 ist es das ,ziel unsres ,lebens1 uns in eine vollkommene und persnliche ,beziehung zu ihr zu setzen4 ,so lehrt die ,ischa-,upanischad4 ,daher beginnt sie mit dem ,verse3 ,wisse1 da alles1 was in dieser ,welt lebt und webt1 von der ,unendlichkeit ,gottes getragen wird1 und geniee das1 was er dir hingibt4 ,begehre keinen andern ,besitz4 ,das heit1 wir sollen erkennen1 da die ,bewegungen dieser ,welt nicht sinnlos und zufllig sind1 sondern zu dem ,willen eines hchsten ,ich in ,beziehung stehen4 ,ein bloes ,wissen um die ,wahrheit ist unvollkommen1 da es unpersnlich ist4 ,aber ,freude ist persnlich1 und der ,gott meiner ,freude ist ,bewegung1 ,handeln1 ,selbsthingabe4 ,in dieser ,hingabe hat der ,unendliche die ,gestalt des ,endlichen angenommen und ist daher ,wirklichkeit geworden1 so da ich meine ,freude in ihm haben kann4 ,im ,schmelztiegel unsrer ,vernunft verschwindet die ,welt der ,erscheinungen1 und wir nennen sie ,tuschung4 ,dies ist die negative ,seite des ,erlebens4 ,aber unsre ,freude ist positiv4 ,eine ,blume ist nichts1 wenn wir sie zergliedern1 aber sie ist in ,wahrheit eine ,blume1 wenn wir uns an ihr freuen4 ,diese ,freude ist etwas ,wirkliches1 weil sie etwas ,persnliches ist4 ,und die ,wahrheit kann in ihrer ,vollkommenheit nur durch unsre ,persnlichkeit erkannt werden4 ,und daher lehrt die ,upanischad3 ,weder ,verstand noch ,worte knnen ihn fassen4 ,aber wer die ,freude ,brahmas erkannt hat1 fr den gibt es keine ,furcht mehr4 ,das ,folgende ist die bersetzung eines andern ,verses aus der ,ischa-,upanischad1 der von der passiven und aktiven ,natur ,brahmas handelt3 ,er1 der ,fleckenlose1 ,krperlose1 ,unverwundbare1 ,reine1 dem kein bel anhaftet1 geht in alles ein4 ,der ,dichter1 der ,beherrscher des ,geistes1 der in allen ,gestalten ,lebende1 aus sich selbst ,geborene1 spendet den endlosen ,jahren vollkommene ,erfllung4 ,die negative ,natur ,brahmas ist ,ruhe1 die positive ist ,bewegung1 die in alle ,zeiten wirkt4 ,er ist der ,dichter1 dessen ,instrument die ,seele ist1 er offenbart sich in ,schranken1 und diese ,offenbarung hat ihren ,grund nicht in irgendeinem uern ,zwange1 sondern in der berflle seiner ,freude4 ,daher ist er es1 der durch endlose ,zeiten all unser ,verlangen stillen kann1 indem er sich selbst hingibt4 ,mit dieser ,erkenntnis haben wir auch den ,sinn und ,zweck unsres ,daseins gefunden4 ,bestndige ,selbsthingabe ist die ,wahrheit unsres ,lebens1 und je vollkommener unsre ,selbsthingabe ist1 um so vollkommener ist unser ,leben4 ,wir mssen dies unser ,leben in all seinen ,ausdrucksformen zu einem ,gedicht gestalten2 es mu von unsrer ,seele zeugen1 die unendlich ist1 und nicht nur von unserm irdischen ,besitz1 der keinen ,sinn in sich selbst hat4 ,das ,bewutsein des ,unendlichen in uns tut sich in der ,freude kund1 mit der wir uns aus der ,flle unsres berflusses hingeben4 ,dann ist unser ,leben ein unaufhrliches1 selbstentsagendes ,sichausstrmen wie das ,leben des ,flusses4 ,lat uns leben4 ,lat uns die wahre ,lebensfreude kosten1 die ,freude des ,dichters1 dessen ,seele sich in sein ,gedicht ergiet4 ,lat uns unser unvergngliches ,wesen in allen ,dingen um uns her zum ,ausdruck bringen1 in der ,arbeit1 die wir tun1 in den ,dingen1 die wir gebrauchen1 in den ,menschen1 mit denen wir zu tun haben1 in unsrer ,freude an der ,welt1 die uns umgibt4 ,lat unsre ,seele alles um uns her mit ihrem ,wesen fllen und in allen ,dingen ,gestalt werden und ihren ,reichtum offenbaren1 indem sie das hervorbringt1 was der ,menschheit ewig ,bedrfnis ist4 ,dies unser ,leben ist mit den ,gaben des unendlichen ,gebers angefllt4 ,die ,sterne singen ihm ihr ,lied1 der ,morgen berstrmt es tglich mit segnendem ,licht1 die ,frchte bieten ihm ihre ,se dar1 und die ,erde breitet ihren ,grasteppich aus1 damit es darauf ruhe4 ,so lat seine ,seele bei dieser ,berhrung der unendlichen ,seele in den vollen ,strom ihrer ,musik ausbrechen4 ,daher sagt der ,dichter der ,ischa-,upanischad3 ,wenn du in dieser ,welt schaffst und wirkst1 so solltest du wnschen1 hundert ,jahre zu leben4 ,so und nicht anders soll dein ,wirken sein4 ,la nicht dein ,werk an dir haften4 ,nur wenn wir unser ,leben voll leben1 knnen wir darber hinauswachsen4 ,wenn die ,lebenszeit der ,frucht erfllt ist1 die ,zeit1 wo sie im ,winde tanzend und in der ,sonne reifend den ,saft aus dem ,zweige sog1 dann fhlt sie in ihrem ,kern den ,ruf des ,jenseits und bereitet sich zu einem weiteren ,leben4 ,aber die ,weisheit des ,lebens besteht in dem1 was uns die ,kraft gibt1 es aufzugeben4 ,denn der ,tod ist das ,tor zur ,unsterblichkeit4 ,daher heit es3 ,tu deine ,arbeit1 aber la nicht deine ,arbeit dich festhalten4 ,denn die ,arbeit ist nur ,ausdruck deines ,lebens1 solange sie mit seinem ,strom fliet2 doch wenn sie sich festklammert1 wird sie zum ,hemmnis und zeugt nicht von deinem ,leben1 sondern nur von sich selbst4 ,dann ist sie wie der ,sand1 den der ,flu mitfhrt3 sie hemmt den ,strom deiner ,seele4 ,die ,ttigkeit der ,glieder gehrt zur ,natur des physischen ,lebens1 doch wenn die ,glieder sich im ,krampf bewegen1 so sind die ,bewegungen nicht in ,harmonie mit dem ,leben1 sondern eine ,krankheit1 wie eine ,arbeit1 die einen ,menschen umklammert und seine ,seele erdrosselt4 ,nein1 wir drfen unsre ,seele nicht tten4 ,wir drfen nicht vergessen1 da unser ,leben das ,ewige in uns zum ,ausdruck bringen soll4 ,wenn wir unser ,bewutsein des ,unendlichen entweder durch ,trgheit verkmmern lassen oder durch leidenschaftliches ,jagen nach vergnglichen und nichtigen ,dingen ersticken1 so sinken wir ins ,ur-,dunkel des ,gestaltlosen zurck wie die ,frucht1 deren ,same tot ist4 ,das ,leben ist unaufhrliche ,schpfung1 es findet seinen ,sinn1 wenn es ber sich hinaus ins ,unendliche wchst4 ,doch wenn es stillsteht und ,schtze aufhuft und immer wieder zu sich selbst zurckkehrt1 wenn es den ,ausblick auf das ,jenseits verloren hat1 so mu es sterben4 ,dann wird es aus der ,welt des ,wachstums ausgestoen und zerfllt mit all seiner ,habe in ,staub4 ,von solchem ,leben heit es in der ,ischa-,upanischad3 ,die ihre ,seele tten1 gehen dahin ins ,dunkel der sonnenlosen ,welt4 ,auf die ,frage3 ,was ist die ,seele8 gibt die ,ischa-,upanischad folgende ,antwort3 ,sie ist das ,eine1 das1 obgleich bewegungslos1 schneller ist als der ,gedanke2 die ,sinne knnen es nicht erreichen2 whrend es stillsteht1 berholt es die1 die dahineilen2 in ihm sind die flieenden ,krfte des ,lebens enthalten4 ,der ,geist hat seine ,schranken1 die ,sinnesorgane sind jedes fr sich mit seinen ,aufgaben beschftigt1 aber es ist ein ,prinzip der ,einheit in uns1 das ber die ,gedanken des ,geistes und ber die ,funktionen der ,krperorgane hinausgeht1 das in seinem gegenwrtigen ,augenblick eine ganze ,ewigkeit umfat1 whrend durch seine ,gegenwart der ,lebenstrieb die ,lebenskrfte immer weiterdrngt4 ,weil wir dies ,eine in uns fhlen1 das mehr ist als alles1 was von ihm umfat wird1 das im bestndigen ,wandel seiner ,teile sich gleich bleibt1 knnen wir nicht glauben1 da es sterben kann4 ,weil es eins ist1 weil es mehr ist als seine ,teile1 weil es ein bestndiges berleben1 ein bestndiges berflieen ist1 fhlen wir1 da es jenseits der ,schranken des ,todes ist4 ,dies ,bewutsein der ,einheit und ,ganzheit ber alle ,schranken hinaus ist das ,bewutsein der ,seele4 ,und von dieser ,seele sagt die ,ischa-,upanischad3 ,sie bewegt sich1 und sie bewegt sich nicht4 ,sie ist fern1 und sie ist nah4 ,sie ist in allem1 und sie ist auerhalb von allem4 ,dies heit1 die ,seele erkennen als jenseits aller ,schranken des ,nahen und ,fernen1 des ,innen und ,auen4 ,ich habe dies ,wunder aller ,wunder erkannt1 dies ,eine in mir1 das das ,zentrum alles wahren ,seins fr mich ist4 ,aber ich kann mit meiner ,erkenntnis hier nicht stehenbleiben4 ,ich kann nicht sagen1 da es ber alle ,grenzen hinausgeht und doch von mir selbst begrenzt wird4 ,daher heit es in der ,ischa-,upanischad3 ,wer alle ,dinge in der ,seele und die ,seele in allen ,dingen sieht1 der braucht sich nicht mehr zu verbergen4 ,wir sind in uns selbst verborgen1 wie eine ,wahrheit in den einzelnen ,tatsachen verborgen ist4 ,wenn wir wissen1 da dies ,eine in uns zugleich das ,eine in allen ist1 dann erst haben wir die letzte ,wahrheit erkannt4 ,aber diese ,erkenntnis von der ,einheit der ,seele darf kein bloes abstraktes ,wissen sein4 ,nicht jene negative ,art des ,universalismus1 die weder sich selbst noch andern angehrt4 ,nicht eine abstrakte ,seele1 sondern meine eigene ,seele mu ich in andern erkennen4 ,ich mu erkennen1 da1 wenn meine ,seele ausschlielich mein wre1 sie noch nicht zu ihrem wahren ,wesen gelangt wre1 da aber wiederum1 wenn sie nicht zuinnerst mein wre1 sie berhaupt keine ,wirklichkeit htte4 ,auf dem ,wege der ,logik wren wir niemals zu der ,wahrheit gelangt1 da die ,seele1 die das ,prinzip der ,einheit in uns ist1 in der ,vereinigung mit andern ihre ,vollendung findet4 ,wir haben diese ,wahrheit durch die ,freude1 die sie gibt1 erkannt4 ,denn unsre ,freude ist1 uns in andern wiederzufinden4 ,wenn ich liebe1 mit andern ,worten1 wenn ich mein eigenes ,wesen wahrer und reiner in andern erkenne als in mir selber1 dann bin ich froh1 denn das ,eine in mir kommt zu seiner ,verwirklichung1 indem es sich mit andern vereint1 und darin hat es seine ,freude4 ,daher braucht das ,prinzip der ,einheit in ,gott die ,vielen1 um die ,einheit zu verwirklichen4 ,gott gibt sich in ,liebe allen hin4 ,die ,ischa-,upanischad sagt3 ,du sollst genieen1 was ,gott hingibt4 ,er gibt bestndig hin1 und ich bin voll ,freude1 wenn ich fhle1 da er sich selbst hingibt4 ,denn diese meine ,freude ist die ,freude der ,liebe1 die aus meiner ,selbsthingabe an ihn entspringt4 ,da1 wo die ,upanischad uns ermahnt1 diese ,hingabe ,gottes zu genieen1 fhrt sie fort3 ,la dich nicht gelsten nach dem ,besitz anderer4 ,denn die ,begierde hemmt die ,liebe4 ,sie geht in einer der ,wahrheit entgegengesetzten ,richtung und gelangt zu der ,tuschung1 da unser ,ich unser letztes ,ziel sei4 ,daher hat die ,verwirklichung unsrer ,seele eine sittliche und eine religise ,seite4 ,das ,sittliche besteht in der bung der ,selbstlosigkeit1 in der ,zgelung der ,begierden2 das ,religise in ,mitgefhl und ,liebe4 ,beide ,seiten sollten nie getrennt1 sondern immer vereint gebt werden4 ,die ,entwicklung der rein sittlichen ,seite unsrer ,natur fhrt uns zu ,engherzigkeit und ,hrte1 zu ,intoleranz und ,pharisertum2 die einseitige ,entwicklung des ,religisen fhrt uns zum ,schwelgen im ungezgelten ,spiel der ,phantasie4 ,indem wir dem ,dichter der ,upanischad soweit gefolgt sind1 haben wir den ,sinn alles wahren ,seins gefunden3 ,die ,endlichkeit ist die ,form1 in der sich der ,unendliche hingibt4 ,die ,welt ist der ,ausdruck einer ,persnlichkeit1 ebenso wie ein ,gedicht oder ein anderes ,kunstwerk4 ,der ,hchste gibt sich selbst in seiner ,welt und ich mache sie zu der meinen1 wie ich mir ein ,gedicht zu eigen mache1 indem ich mich selbst darin wiederfinde4 ,wenn meine eigene ,persnlichkeit das ,zentrum meiner ,welt verlt1 so verliert diese in einem ,augenblick ihr ganzes ,wesen4 ,daraus erkenne ich1 da meine ,welt nur in ,beziehung zu mir existiert1 und ich wei1 da sie meinem persnlichen ,ich durch ein persnliches ,wesen gegeben ist4 ,die ,naturwissenschaft kann wohl ihre ,feststellungen darber machen1 wie dieses ,geben vor sich geht1 aber die ,gabe selbst erfat sie nicht4 ,denn die ,gabe ist die ,seele1 die sich der ,seele schenkt1 daher kann nur die ,seele sie sich durch ,freude zu eigen machen1 aber nicht die ,vernunft durch ,logik4 ,daher ist es immer das sehnlichste ,verlangen des ,menschen gewesen1 den ,hchsten zu erkennen4 ,vom ,anfang seiner ,geschichte an hat der ,mensch in der ganzen ,schpfung die ,berhrung eines persnlichen ,wesens gesprt und versucht1 ihm ,namen und ,gestalt zu geben2 er hat sein ,leben und das ,leben seines ,geschlechts mit ,sagen von ihm umwoben1 ihm ,altre gebaut und durch unzhlige heilige ,bruche ,beziehung zu ihm hergestellt4 ,dies ,ahnen und ,fhlen eines persnlichen ,wesens hat dem zentrifugalen ,triebe im ,menschenherzen den ,impuls gegeben1 in einem unerschpflichen ,strom von ,gegenwirkung hervorzubrechen in ,liedern und ,bildern und ,gedichten1 in ,statuen und ,tempeln und ,festlichkeiten4 ,dies ,gefhl war die ,zentripetalkraft1 die die ,menschen bewog1 sich in ,haufen und ,stmmen und ,gemeindeorganisationen zusammenzuschlieen4 ,und whrend der ,mensch seinen ,acker pflgt und seine ,kleider webt1 heiratet und ,kinder aufzieht1 sich um ,reichtum abmht und um ,macht kmpft1 vergit er nicht1 in ,worten von feierlichem ,rhythmus1 in geheimnisvollen ,symbolen1 in majesttischen ,steinbauten zu verknden1 da er im ,herzen seiner ,welt dem ,unsterblichen begegnet ist4 ,im ,leid des ,todes und im ,schmerz der ,verzweiflung1 wenn das ,vertrauen verraten und die ,liebe entweiht wurde1 wenn das ,dasein fade und sinnlos wird1 streckt der ,mensch1 auf den ,trmmern seiner ,hoffnungen stehend1 die ,hnde zum ,himmel1 um durch das ,dunkel seiner ,welt hindurch die ,berhrung dieses ,einen zu spren4 ,der ,mensch hat die ,beziehung seines ,ichs zu diesem ,welt-,ich auch unmittelbar erfahren1 unmittelbar1 nicht durch die ,welt der ,formen und ,wandlungen1 die ,welt der ,ausdehnung in ,raum und ,zeit1 sondern in der innersten ,einsamkeit des ,bewutseins1 in der ,welt der ,tiefe und ,intensitt4 ,durch diese ,begegnung hat er die ,schpfung einer neuen ,welt gefhlt1 einer ,welt von ,licht und ,liebe1 die keine ,sprache hat als die ,musik des ,schweigens4 ,von dieser ,welt hat der ,dichter#h gesungen3 ,es gibt eine endlose ,welt1 o mein ,bruder1 ,und ein namenloses ,wesen1 von dem nichts gesagt werden kann4 ,nur der1 der ihre ,ufer erreicht hat1 wei3 ,sie ist anders als alles1 wovon man hrt und sagt4 ,da ist nicht ,form1 nicht ,stoff1 nicht ,lnge1 nicht ,breite1 ,wie kann ich dir sagen1 welcher ,art sie ist8 ,kabir sagt3 ,keine ,zunge kann sie mit ,worten schildern1 und keine ,feder kann sie beschreiben4 ,wie soll der ,stumme auch klar machen1 welche ,se er gekostet hat8 ,nein1 es kann nicht geschildert1 es mu erlebt werden2 und wenn dem ,menschen dies ,erlebnis zuteil geworden ist1 singt er#i3 ,das ,innen und das ,auen sind zu einem ,himmel vereint1 ,das ,unendliche und ,endliche sind eins geworden2 ,ich bin trunken vom ,anblick des ,alls4 ,der ,dichter hat das wahre ,sein erlangt1 das unaussprechlich ist1 wo alle ,widersprche sich in ,harmonie gelst haben4 ,denn dies wahre ,sein1 die letzte ,wirklichkeit1 liegt in der ,persnlichkeit1 nicht in ,gesetz und ,stoff4 ,und der ,mensch mu fhlen3 wenn dies ,weltall nicht die ,offenbarung einer hchsten ,persnlichkeit wre1 so wre es ein ungeheurer ,betrug und eine bestndige ,schmach fr ihn4 ,er mu wissen1 da unter einer solch ungeheuren ,last von ,fremdheit seine eigene ,persnlichkeit gleich am ,anfang zermalmt und zu einer leeren ,abstraktion geworden wre1 fr die selbst die ,grundlage eines ,geistes fehlte1 der sie htte konzipieren knnen4 ,der ,dichter der ,upanischad bricht am ,ende seiner ,lehren pltzlich in ein ,lied aus1 das in seiner tiefen ,schlichtheit das lyrische ,schweigen der weiten ,erde in sich trgt1 wenn sie die ,morgensonne anschaut4 ,er singt3 ,in dem goldnen ,gef verbirgt sich das ,antlitz der ,wahrheit4 ,o du ,spender des ,lebens1 decke es auf1 da wir das ,gesetz der ,wahrheit erkennen4 ,o du ,spender des ,lebens1 der du aus eigener ,kraft wirkst und schaffst1 der du die ,schpfung lenkst1 du ,herr aller ,kreaturen1 breite aus deine ,strahlen1 sammle all dein ,licht1 la mich in dir das heiligste aller ,wesen schauen1 -- den ,einen1 der da ist1 der da ist1 das wahre ,ich#aj4 ,und am ,schlu singt dieser ,dichter der unsterblichen ,persnlichkeit vom ,tode3 ,der ,lebensodem ist der ,odem der ,unsterblichkeit4 ,der ,leib wird zu ,asche4 ,o mein ,wille#aa1 gedenke deiner ,taten6 ,o mein ,wille1 gedenke deiner ,taten6 ,o ,gott1 o ,feuer1 du kennst alle ,taten4 ,fhre uns auf guten ,wegen zur ,vollendung4 ,halte die ,snde von uns fern1 die krumme ,wege wandelt4 ,dir bieten wir unsern ,gru4 ,hiermit endet der ,dichter der ,upanischad1 der vom ,leben zum ,tode und vom ,tode wieder zum ,leben gepilgert ist2 der die ,khnheit gehabt hat1 in ,brahma das unendliche ,sein und das endliche ,werden zugleich zu sehen2 der verkndet1 da wahres ,leben ,arbeit bedeutet1 ,arbeit1 in der sich die ,seele ausdrckt2 der uns lehrt1 da unsre ,seele ihr wahres ,wesen in dem hchsten ,wesen findet1 indem sie sich selbst aufgibt und eins mit dem ,all wird4 ,die tiefe ,wahrheit1 die der ,dichter der ,upanischad verkndet1 ist die ,wahrheit des einfltigen ,herzens1 das das geheimnisvolle ,leben mit tiefer ,liebe liebt und nicht an die ,endgltigkeit jener ,logik glauben kann1 die mit ihrer zersetzenden ,methode das ,weltall an den ,rand der ,auflsung bringt4 ,erschien mir nicht das ,licht der ,sonne heller1 der ,glanz des ,mondes weicher und tiefer1 wenn mein ,herz in pltzlicher ,liebe aufwallte in der ,gewiheit1 da die ,welt eins ist mit meiner ,seele8 ,wenn ich die heraufziehenden ,wolken besang1 so fand der prasselnde ,regen seinen leidenschaftlichen ,ausdruck in meinen ,liedern4 ,vom ,anfang der ,geschichte an haben die ,dichter und ,knstler dieses ,dasein mit den ,farben und der ,musik ihrer ,seele getrnkt4 ,und dies gibt mir die ,gewiheit1 da ,erde und ,himmel aus den ,fibern des ,menschengeistes1 der zugleich der ,allgeist ist1 gewoben sind4 ,wenn dies nicht wahr wre1 so wre ,poesie ,lge und ,musik ,tuschung1 und die stumme ,welt wrde des ,menschen ,herz fr immer in ,schweigen erstarren machen4 ,der groe ,meister spielt die ,flte3 der ,atem ist sein1 das ,instrument ist unsre ,seele1 durch die er seine ,schpfungslieder ertnen lt2 und daher wei ich1 da ich kein bloer ,fremdling bin1 der auf der ,reise seines ,daseins in der ,herberge dieser ,erde ,rast macht1 sondern ich lebe in einer ,welt1 deren ,leben mit dem meinen eng verknpft ist4 ,der ,dichter wute1 da das ,sein dieser ,welt ein persnliches ,sein ist1 und sang#ab3 ,die ,erde ist seine ,freude1 seine ,freude ist der ,himmel2 ,seine ,freude ist der ,glanz von ,sonne und ,mond2 ,seine ,freude ist der ,anfang1 die ,mitte und das ,ende2 ,seine ,freude ist das ,schauen1 das ,dunkel und das ,licht4 ,ozean und ,wogen sind seine ,freude2 ,seine ,freude ist die ,sarasvati1 die ,jamuna und der ,ganges4 ,er ist der ,all-,eine3 und ,leben und ,tod1 ,vereinigung und ,trennung sind ,spiele seiner ,freude4 ,,die ,,wiedergeburt ,fr uns ist die leblose ,natur die ,seite des ,daseins1 die wir nur von auen sehen4 ,wir wissen nur1 wie sie uns erscheint1 aber wir wissen nicht1 was sie in ,wahrheit ist4 ,dies knnen wir nur durch die ,liebe erfassen4 ,aber da hebt sich der ,vorhang1 das ,leben erscheint auf der ,bhne1 das ,drama beginnt und wir verstehen seinen ,sinn an den ,gebrden und der ,sprache1 die den unsern gleich sind4 ,wir erkennen das ,leben1 nicht an seinen ueren ,zgen1 nicht durch ,zerlegung in seine einzelnen ,teile1 sondern durch die unmittelbare ,wahrnehmung1 die auf innerer ,verwandtschaft beruht4 ,und dies ist wirkliche ,erkenntnis4 ,wir sehen einen ,baum4 ,er ist durch die ,tatsache seines individuellen ,lebens von seiner ,umgebung abgesondert4 ,sein ganzes ,streben geht dahin1 diese ,besonderheit seiner schpferischen ,individualitt gegenber dem ganzen ,weltall aufrecht zu erhalten4 ,sein ,leben grndet sich auf einen ,dualismus -- auf der einen ,seite diese ,individualitt des ,baumes1 und auf der andern das ,weltall4 ,aber wenn dieser ,dualismus in sich ,feindschaft und gegenseitige ,ausschlieung bedeutete1 so gbe es fr den ,baum keine ,mglichkeit1 sein ,dasein zu behaupten2 er wrde von der vereinten ,gewalt dieser ungeheuren ,krfte in ,stcke gerissen werden4 ,jedoch dieser ,dualismus bedeutet ,verwandtschaft4 ,je vollkommener die ,harmonie des ,baumes mit der ,auenwelt1 mit ,sonne1 ,erdboden und ,jahreszeiten ist1 je vollkommener entwickelt sich seine ,individualitt4 ,es wird verhngnisvoll fr ihn1 wenn diese gegenseitige ,beziehung gestrt wird4 ,daher mu das ,leben an seinem negativen ,pol die ,abgesondertheit von allem andern aufrecht halten1 whrend es an seinem positiven ,pol die ,einheit mit dem ,weltall wahrt4 ,in dieser ,einheit liegt seine ,erfllung4 ,im ,leben eines ,tieres ist auf der negativen ,seite das ,element der ,abgesondertheit noch entschiedener1 und deswegen ist auf der positiven ,seite die ,beziehung zur ,welt viel weiter ausgedehnt4 ,das ,tier ist von seiner ,nahrung viel mehr abgetrennt als der ,baum4 ,es mu sie suchen und kennenlernen1 getrieben von ,lust und ,schmerz4 ,daher steht sie in engerer ,beziehung zu seiner ,erkenntnis- und ,gefhlswelt4 ,dasselbe gilt in bezug auf die ,trennung der ,geschlechter4 ,diese ,trennung und das daraus folgende ,streben nach ,vereinigung bewirken ein gesteigertes ,lebensgefhl und ,ichbewutsein bei den ,tieren und bereichern ihre ,persnlichkeit durch die ,begegnung mit unvorhergesehenen ,hindernissen und unerwarteten ,mglichkeiten4 ,bei den ,bumen wird die ,trennung von ihrer ,nachkommenschaft jedesmal zu einer endgltigen1 whrend bei den ,tieren die ,beziehung bestehen bleibt4 ,so gewinnt das ,lebensinteresse der ,tiere durch diese ,trennungen noch an ,weite und ,intensitt und ihr ,bewutsein umfat ein viel greres ,gebiet4 ,dies weitere ,reich ihrer ,individualitt mssen sie bestndig durch die mannigfachen ,beziehungen zu ihrer ,welt behaupten4 ,jede ,hemmung dieser ,beziehungen ist verhngnisvoll4 ,beim ,menschen ist dieser ,dualismus des physischen ,lebens noch mannigfaltiger4 ,seine ,bedrfnisse sind nicht nur grer an ,zahl und erfordern daher ein weiteres ,feld fr ihre ,befriedigung1 sondern sie sind auch komplizierter und verlangen eine tiefere ,kenntnis der ,dinge4 ,dies gibt ihm ein strkeres ,bewutsein seiner selbst4 ,sein ,geist tritt an ,stelle der ,triebe und ,instinkte1 die die ,bewegungen und ,ttigkeiten der ,bume und ,tiere leiten4 ,dieser ,geist hat auch seine negative und positive ,seite der ,absonderung und der ,einheit4 ,denn einerseits trennt er die ,gegenstnde seiner ,erkenntnis von dem ,erkennenden ab1 dann aber lt er beide durch die ,erkenntnis eins werden4 ,zu der ,beziehung von ,hunger und ,liebe1 auf die sich das physische ,leben grndet1 tritt in zweiter ,reihe die geistige ,beziehung4 ,so machen wir uns diese ,welt auf doppelte ,weise zu eigen1 indem wir in ihr leben und sie erkennen4 ,aber es gibt noch einen andern ,dualismus im ,menschen1 der sich nicht aus der ,art seines physischen ,lebens erklren lt4 ,es ist der ,zwiespalt in seinem ,bewutsein zwischen dem1 was ist1 und dem1 was sein sollte4 ,das ,tier kennt diesen ,zwiespalt nicht2 bei ihm besteht der ,widerstreit zwischen dem1 was es hat1 und dem1 was es begehrt1 whrend er beim ,menschen zwischen dem1 was er begehrt1 und dem1 was er begehren sollte1 besteht4 ,unsre ,begierden entspringen unserm natrlichen ,leben1 das wir mit den ,tieren teilen1 aber das1 was wir begehren sollten1 gehrt einem ,leben an1 das weit darber hinausgeht4 ,so hat im ,menschen eine ,wiedergeburt stattgefunden4 ,wenn er auch noch sehr viele ,gewohnheiten und ,triebe seines ,tierlebens beibehalten hat1 so liegt doch sein wahres ,leben in der ,sphre dessen1 was sein sollte4 ,durch diese ,tatsache wird eine ,verbindung1 aber auch zugleich ein ,widerstreit geschaffen4 ,viele ,dinge1 die gut fr das eine ,leben sind1 sind schdlich fr das andere4 ,daraus entsteht die ,notwendigkeit eines innern ,kampfes1 der in des ,menschen ,persnlichkeit das hineinbringt1 was man ,charakter nennt4 ,aus dem ,triebleben fhrt er den ,menschen zum ,zweckleben4 ,dies ist das ,leben der sittlichen ,welt4 ,hier gelangen wir aus der ,welt der ,natur in die des ,menschentums4 ,wir leben und wirken und haben unser ,sein im ,allgemeinmenschlichen4 ,das ,menschenkind wird in zwei ,welten zugleich hineingeboren1 in die ,welt der ,natur und in die ,menschenwelt4 ,diese letztere ist eine ,welt von ,ideen und ,einrichtungen1 von ,erkenntnisschtzen und durch ,erziehung erlangten ,gewohnheiten4 ,sie ist durch rastloses ,streben von ,jahrtausenden1 durch ,mrtyrerleiden heldenhafter ,menschen erbaut4 ,ihre verschiedenen ,schichten sind ,niederschlge von ,entsagungen zahlloser ,einzelwesen aller ,zeitalter und ,lnder4 ,sie hat ihre guten und bsen ,elemente1 denn die ,ungleichheiten ihrer ,oberflche und ,temperatur machen den ,flu des ,lebens reich an berraschungen4 ,dies ist die ,welt der ,wiedergeburt des ,menschen1 die auernatrliche ,welt1 wo der ,dualismus des ,tierlebens und der ,sittlichkeit uns unsrer ,persnlichkeit als ,mensch bewut macht4 ,alles1 was dies ,menschenleben daran hindert1 die ,beziehung zu seiner sittlichen ,welt vollkommen zu machen1 ist vom bel4 ,es bedeutet ,tod1 einen viel schlimmeren ,tod als den ,tod des natrlichen ,lebens4 ,in der ,welt der ,natur wandelt der ,mensch mit ,hilfe der ,wissenschaft die ,tyrannei der ,naturkrfte in ,gehorsam4 ,aber in seiner sittlichen ,welt hat er eine schwerere ,aufgabe zu erfllen4 ,er hat die ,tyrannei seiner eigenen ,leidenschaften und ,begierden in ,gehorsam zu wandeln4 ,und in allen ,zeiten und ,lndern ist dies das ,ziel menschlichen ,strebens gewesen4 ,fast alle unsre ,institutionen sind das ,resultat dieses ,strebens4 ,sie geben unserm ,willen die ,richtung und graben ihm ,kanle1 damit er ungehindert und ohne unntzen ,kraftverlust seinen ,lauf nehmen kann4 ,wir haben gesehen1 da das physische ,leben allmhlich in das geistige hineinwuchs4 ,die geistigen ,fhigkeiten der ,tiere sind vollkommen in ,anspruch genommen von der ,sorge fr ihre unmittelbaren ,lebensbedrfnisse4 ,diese ,bedrfnisse sind beim ,menschen mannigfaltiger1 und daher bedarf er grerer geistiger ,fhigkeiten4 ,so kam er zu der ,erkenntnis1 da die ,welt seiner unmittelbaren ,bedrfnisse eins ist mit einer ,welt1 die weit ber seine unmittelbaren ,bedrfnisse hinausgeht4 ,er erkannte1 da diese ,welt nicht nur seinen ,leib mit ,nahrung versieht1 sondern auch seinen ,geist2 da er durch seinen ,geist auf unsichtbare ,weise mit allen ,dingen verbunden ist4 ,was der ,intellekt in der ,welt der ,natur ist1 das ist der ,wille in der sittlichen ,welt4 ,je freier und weiter er wird1 desto wahrer1 weiter und mannigfacher werden auch unsre sittlichen ,beziehungen4 ,seine uere ,freiheit ist die ,unabhngigkeit von ,lust- und ,schmerzempfindungen1 seine innere ,freiheit ist die ,befreiung aus der ,enge der ,selbstsucht4 ,wir wissen1 da1 wenn der ,intellekt von den ,banden des ,eigennutzes befreit ist1 er die ,welt der allgemeinen ,vernunft erkennt1 mit der er in ,harmonie sein mu1 um seine ,bedrfnisse ganz befriedigen zu knnen2 ebenso erkennt auch der ,wille1 wenn er aus seinen ,schranken befreit ist1 wenn er gut wird1 d4 h4 wenn er alle ,menschen und alle ,zeiten umfat1 eine ,welt1 die ber die sittliche ,welt der ,menschheit hinausgeht4 ,er entdeckt eine ,welt1 wo alle ,lehren unsres sittlichen ,lebens ihre letzte ,wahrheit finden1 und unser ,geist erhebt sich zu dem ,gedanken1 da es ein unendliches ,medium der ,wahrheit gibt1 durch das das ,gute seinen ,sinn erhlt4 ,da ich mehr werde durch die ,vereinigung mit andern1 ist keine bloe mathematische ,tatsache4 ,wir haben erkannt1 wenn verschiedene ,menschen sich in ,liebe1 die das ,band vollkommener ,einheit ist1 zusammenschlieen1 so wird nicht einfach ,kraft zu ,kraft gefgt1 sondern das1 was unvollkommen war1 findet seine ,vollendung in der ,wahrheit und daher in der ,freude2 was sinnlos war1 solange es isoliert war1 findet seinen vollen ,sinn in der ,vereinigung4 ,diese ,vollendung ist nicht etwas1 was sich messen oder analysieren lt1 sie ist ein ,ganzes1 das ber die ,summe seiner ,teile hinausgeht4 ,sie erffnet uns das tiefste ,geheimnis aller ,dinge1 das zugleich jenseits aller ,dinge liegt1 wie die ,schnheit einer ,blume weit mehr ist als ihre botanischen ,tatsachen2 wie der ,sinn der ,menschheit selbst sich nicht im bloen ,herdenleben erschpft4 ,diese ,vollendung in der ,liebe1 die vollkommene ,einheit ist1 ffnet uns das ,tor der ,welt des ,unendlichen1 der sich in der ,einheit aller ,wesen offenbart2 der ,verlust1 ,selbstaufopferung und ,tod mit reicherem ,gewinn und hherem ,leben krnt2 der durch seine eigene ,flle die ,leere der ,entsagung in ,flle wandelt4 ,dies ist der grte ,dualismus in uns1 der ,dualismus des ,endlichen und ,unendlichen4 ,durch ihn werden wir uns der ,verwandtschaft bewut zwischen dem1 was in uns ist1 und dem1 was ber uns hinausgeht1 zwischen dem ,gegenwrtigen und ,zuknftigen4 ,dies ,bewutsein dmmerte in uns auf mit unserm physischen ,leben1 wo ,trennung und ,vereinigung stattfand zwischen unserm ,einzelleben und der allgemeinen ,welt der ,dinge2 es vertiefte sich in unserm geistigen ,leben1 wo ,trennung und ,vereinigung stattfand zwischen unserm individuellen ,geist und der allgemeinen ,welt der ,vernunft2 es erweiterte sich1 wo ,trennung und ,vereinigung stattfand zwischen unserm ,einzelwillen und der allgemeinen ,welt der menschlichen ,persnlichkeit2 es fand seinen letzten ,sinn in der ,trennung und ,harmonie unsrer ,einzelseele mit der ,all-,seele4 ,und auf dieser ,stufe der ewigen ,trennung und ,wiedervereinigung beider bricht der ,mensch aus in das wundervolle ,lied3 ,dies ist der hchste ,pfad1 ,dies ist der hchste ,schatz1 ,dies ist die hchste ,welt1 ,dies ist die hchste ,wonne#ac4 ,das ,leben ist in bestndiger ,verbindung mit diesem ,hchsten4 ,die ,welt der ,dinge und ,menschen bewegt sich bestndig in mannigfachen ,weisen nach diesem ,rhythmus1 doch sie selbst kennt seinen ,sinn nicht1 bis er sich ihr in der vollkommenen ,vereinigung mit dem ,hchsten offenbart4 ,so nahe die ,beziehung des noch ungeborenen ,kindes zum ,mutterleibe auch ist1 so hat sie doch noch nicht ihren letzten ,sinn gefunden4 ,wenn auch alle seine ,bedrfnisse ihm dort bis ins einzelnste befriedigt werden1 so bleibt sein grtes ,bedrfnis noch ungestillt4 ,es mu in die ,welt von ,licht und ,raum und freiem ,handeln hineingeboren werden4 ,diese ,welt ist in jeder ,hinsicht so gnzlich verschieden von der des ,mutterleibes1 da das ungeborne ,kind1 wenn es die ,fhigkeit zu denken htte1 sich nie eine ,vorstellung von jener weiteren ,welt machen knnte4 ,und doch hat es seine ,glieder1 die erst in der ,freiheit von ,luft und ,licht ihren ,sinn bekommen4 ,so hat auch der ,mensch in der ,welt der ,natur alles1 was er zur ,ernhrung seines ,ichs braucht4 ,dort ist sein ,ich seine ,hauptsorge -- das ,ich1 dessen ,interesse von dem der andern abgesondert ist4 ,wie mit seinem ,ich so ist es auch mit den ,dingen seiner ,welt2 sie haben fr ihn keine andere ,bedeutung als die des ,nutzens4 ,aber es entwickeln sich ,fhigkeiten in ihm wie die ,glieder beim ungeborenen ,kinde1 die ihm die ,kraft geben1 die ,einheit der ,welt zu erkennen -- die ,einheit1 die der ,seele und nicht den ,dingen eigen ist4 ,er hat im ,schnheitssinn und in der ,liebe die ,fhigkeit1 an andern mehr ,freude zu finden als an sich selbst4 ,die ,fhigkeit1 die ihn irdische ,freuden verschmhen und ,schmerz und ,tod auf sich nehmen lt1 treibt ihn1 unaufhaltsam vorwrts zu streben und fhrt ihn zu ,erkenntnissen und ,taten1 die scheinbar keinen ,nutzen fr ihn haben4 ,dies fhrt zum ,widerstreit mit den ,gesetzen der ,welt der ,natur1 und das ,prinzip der ,auslese der ,tauglichsten ndert seinen ,sinn4 ,und damit kommen wir zu dem ,dualismus1 durch den der ,mensch am meisten leidet3 dem ,dualismus von ,natur und ,seele4 ,das bel1 das den natrlichen ,menschen verletzt1 ist der ,schmerz1 aber das bel1 das seine ,seele verletzt1 hat einen besonderen ,namen erhalten1 es heit ,snde4 ,denn wenn es auch durchaus nicht als ,schmerz empfunden wird1 so ist es doch ein bel1 ebenso wie ,blindheit oder ,lahmheit fr den ,embryo nichts bedeutet1 aber nach der ,geburt zu einem groen bel wird1 das den ,zweck des ,lebens hemmt4 ,das ,verbrechen richtet sich gegen den ,menschen1 die ,snde richtet sich gegen das ,gttliche in uns4 ,was ist dieses ,gttliche8 ,es ist das1 was seinen eigentlichen und wahren ,sinn im ,unendlichen hat1 was in dem embryonischen ,leben des ,ichs nicht die letzte ,wahrheit sieht4 ,die ganze ,geschichte der ,menschheit ist eine ,geschichte von ,geburtswehen1 eine ,geschichte von ,leiden1 wie kein ,tier sie je durchzumachen hat4 ,die ,menschheit hat keine ,ruhe1 all ihre ,triebkrfte drngen sie vorwrts4 ,wenn sie sich auf ihrem ,wohlstand zur ,ruhe legt1 ihr ,leben durch ,konventionen einschnrt1 ihre ,ideale zu verhhnen beginnt und all ihre ,krfte auf die ,vergrerung ihres ,ichs verwendet1 dann beginnt ihr ,verfall und ,tod2 alles1 was sie an ,kraft hat1 wirkt nur noch zerstrend1 denn sie braucht diese ,kraft nur1 um ,zurstungen fr den ,tod zu machen1 weil sie nicht an unsterbliches ,leben glaubt4 ,fr alle andern ,kreaturen ist das natrliche ,leben alles4 ,leben1 die ,gattung fortpflanzen und sterben1 das ist ihr ,daseinszweck4 ,und damit sind sie zufrieden4 ,sie rufen nie sehnschtig nach ,erlsung1 nach ,befreiung aus den ,schranken des ,lebens2 sie fhlen sich nie eingeengt und erstickt und schlagen verzweifelt gegen die ,grenzmauern ihrer ,welt2 sie wissen nicht1 was es heit1 ein ,leben des berflusses aufgeben und durch ,entsagung den ,eintritt ins ,reich himmlischer ,wonne zu gewinnen4 ,sie schmen sich nicht ihrer ,begierden und empfinden sie nicht als unrein1 denn sie gehren zu ihrem vollen ,leben4 ,sie sind nicht grausam in ihrer ,grausamkeit1 nicht gierig in ihrer ,gier1 denn ,grausamkeit und ,gier reichen nicht weiter als die ,gegenstnde derselben1 die an sich endlich sind4 ,aber der ,mensch hat seine ,unendlichkeit1 und daher verachtet er jene ,leidenschaften1 die seine ,unsterblichkeit nicht anerkennen4 ,im ,menschen hat das ,leben des ,tiers seinen ,bereich geweitet4 ,er ist an die ,schwelle einer ,welt gekommen1 die erst durch seinen eigenen ,willen und seine eigene ,kraft geschaffen werden mu4 ,er ist ber das rezeptive ,stadium hinaus1 wo das ,ich versucht1 alles1 was es umgibt1 in sein eigenes ,zentrum zu ziehen1 ohne selbst etwas zu geben4 ,jetzt beginnt des ,menschen schpferisches ,leben1 wo er von seinem berflu spendet4 ,durch unaufhrliches ,entsagen soll er wachsen4 ,alles was die ,freiheit dieses endlosen ,wachstums hemmt1 ist ,snde1 das bel1 das seiner ,unsterblichkeit entgegenarbeitet4 ,diese schpferische ,kraft im ,menschen hat sich schon von ,anfang seines ,lebens an gezeigt4 ,denn selbst sein physischer ,bedarf wird ihm in der ,kinderstube der ,natur nicht gebrauchsfertig vorgesetzt4 ,von seinen ersten ,tagen an ist er geschftig gewesen1 sich aus dem ,rohmaterial1 das um ihn herumliegt1 seinen ,lebensbedarf zu bereiten4 ,selbst seine ,speisegerichte sind seine eigene ,schpfung1 und im ,gegensatz zu den ,tieren wird er nackt geboren und mu sich seine ,kleidung selbst schaffen4 ,dies beweist1 da der ,mensch aus der ,welt der ,naturzwecke in die ,welt der ,freiheit geboren ist4 ,denn ,schaffen bedeutet ,freiheit4 ,wir leben in einem ,gefngnis1 wenn wir in dem leben mssen1 was schon da ist1 denn es bedeutet in etwas leben1 was etwas anderes ist als wir selbst4 ,dort mssen wir ohnmchtig es der ,natur berlassen1 mit uns zu schalten und walten und fr uns zu whlen1 und so kommen wir unter das ,gesetz der natrlichen ,auslese4 ,aber in unsrer eigenen ,schpfung leben wir in dem1 was unser ist1 und dort wird die ,welt mehr und mehr eine ,welt unsrer eigenen ,auslese2 sie bewegt sich mit uns im gleichen ,schritt und gibt uns ,raum1 wohin wir uns auch wenden4 ,so kommt es1 da der ,mensch sich nicht mit der ihm gegebenen ,welt begngt2 er strebt danach1 sie zu seiner eigenen ,welt zu machen4 ,und er legt den ganzen ,mechanismus des ,weltalls auseinander1 um ihn zu studieren und wieder nach seinen eigenen ,bedrfnissen zusammenzusetzen4 ,er lehnt sich auf gegen den ,zwang der ,naturgesetze4 ,sie hemmen bei jedem ,schritt die ,freiheit seines ,laufes1 und er mu die ,tyrannei der ,materie erdulden1 die seine ,natur sich strubt als endgltig und unvermeidlich anzuerkennen4 ,schon in der ,zeit seiner ,wildheit versuchte er durch ,zaubermittel die ,ordnung der ,dinge zu durchbrechen4 ,er trumte von ,aladdins ,wunderlampe und von mchtigen ,geistern1 die ihm gehorchen und die ,welt auf den ,kopf stellen muten1 wenn es ihm einfiel4 ,denn sein freier ,geist stie immer wieder gegen ,dinge1 die ohne ,rcksicht auf ihn eingerichtet waren4 ,er mute sich scheinbar in die ihm aufgezwungene ,naturordnung fgen oder sterben4 ,aber im tiefsten ,herzen konnte er doch trotz der ihn widerlegenden harten ,tatsachen nicht daran glauben4 ,daher trumte er von einem ,paradiese der ,freiheit1 vom ,mrchenlande1 vom ,heldenzeitalter1 wo der ,mensch in bestndigem ,verkehr mit ,gttern lebte1 vom ,stein der ,weisen1 vom ,lebenselixier4 ,obgleich er nirgends das ,tor finden konnte1 das in die ,freiheit fhrte1 suchte er doch unermdlich tastend danach1 er hrmte sich in ,sehnsucht ab und betete inbrnstig um ,befreiung4 ,denn er fhlte instinktiv1 da diese ,welt nicht seine endgltige ,welt ist und da seine ,seele nur eine sinnlose ,qual fr ihn bedeuten wrde1 wenn es nicht eine andre ,welt fr ihn gbe4 ,die ,naturwissenschaft hat die ,fhrung in der ,rebellion des ,menschen gegen die ,herrschaft der ,natur4 ,sie versucht1 der ,natur den ,zauberstab der ,macht zu entwinden und ihn dem ,menschen in die ,hand zu geben2 sie will unsern ,geist aus der ,sklaverei der ,dinge befreien4 ,die ,naturwissenschaft hat ein materialistisches ,aussehen1 weil sie damit beschftigt ist1 den ,kerker der ,materie zu zerbrechen1 und auf seinem ,trmmerhaufen arbeitet4 ,beim ,einfall in ein neues ,land ist ,plnderung die ,losung des ,tages4 ,doch wenn das ,land erobert ist1 werden die ,dinge anders1 und die1 die eben noch raubten1 werden zu ,polizisten und stellen ,frieden und ,ordnung wieder her4 ,die ,naturwissenschaft beginnt eben erst den ,einfall in die materielle ,welt1 und alles hascht gierig nach ,beute und verleugnet schamlos die wahre ,natur des ,menschen4 ,aber die ,zeit wird kommen1 wo die groen ,krfte der ,natur jedem ,einzelnen zu ,gebote stehen1 und wo mit wenig ,kosten und ,mhe fr die elementaren ,lebensbedrfnisse aller gesorgt werden kann4 ,wo es fr den ,menschen ebenso leicht sein wird zu leben wie zu atmen und sein ,geist frei ist1 sich seine eigene ,welt zu schaffen4 ,in frheren ,zeiten1 als die ,naturwissenschaft den ,schlssel zum ,vorratshause der ,naturkrfte noch nicht gefunden hatte1 hatte der ,mensch doch schon den stoischen ,mut1 die ,materie zu verachten4 ,er sagte1 er knne sich ohne ,nahrung behelfen und knne auch die ,kleidung als ,schutz gegen ,klte entbehren4 ,er war stolz darauf1 seinen ,leib zu kasteien4 ,es war ihm eine ,lust1 offen zu verknden1 da er der ,natur nur sehr wenig von dem ,zoll zahlte1 den sie von ihm forderte4 ,er bewies1 da er die ,angst vor ,schmerz und ,tod1 mit deren ,hilfe die ,natur ihn zu knechten suchte1 aufs uerste verachtete4 ,woher dieser ,stolz8 ,warum hat der ,mensch sich von jeher gegen die demtigende ,zumutung aufgelehnt1 seinen ,nacken unter physische ,notwendigkeiten zu beugen8 ,warum konnte er sich nie damit ausshnen1 die ,beschrnkungen1 die die ,natur ihm auferlegte1 als unbedingt geltend hinzunehmen8 ,warum konnte er in seiner physischen und sittlichen ,welt die khnsten ,unmglichkeiten versuchen1 ohne je1 trotz wiederholter ,enttuschungen1 eine ,niederlage zuzugeben8 ,vom ,standpunkt der ,natur aus betrachtet1 ist der ,mensch tricht4 ,er traut der ,welt1 in der er lebt1 nicht ganz4 ,er hat vom ,anfang seiner ,geschichte an ,krieg mit ihr gefhrt4 ,er scheint sich durchaus an allen ,ecken stoen und verletzen zu wollen4 ,es ist schwer1 sich vorzustellen1 wie die sorgsame ,meisterin der natrlichen ,auslese ,schlupflcher lassen konnte1 durch die solche berflssigen und gefhrlichen ,elemente in ihre ,wirtschaft hineingelangen und den ,menschen ermutigen konnten1 dieselbe ,welt1 die ihn erhlt1 zu durchbrechen4 ,aber das junge ,vglein benimmt sich genau so unbegreiflich tricht1 wenn es die ,wand seiner kleinen ,welt durchbricht4 ,es hat doch mit der unbeirrbaren ,sicherheit des ,instinkts gefhlt1 da jenseits seines lieben ,schalenkerkers etwas auf ihn wartet1 das seinem ,dasein ,erfllung bringen wird1 wie seine ,phantasie sie nie trumen kann4 ,so glaubt auch der ,mensch fast blindlings seinem ,instinkt1 da er1 wie dicht auch die ,hlle sein mag1 die ihn hier umgibt1 doch aus dem ,mutterschoe der ,natur in die ,welt des ,geistes geboren werden soll1 in die ,welt1 wo er seine schpferische ,freiheit erlangt1 wo er an der ,schpfung des ,unendlichen teilnimmt1 wo er im ,zusammenwirken mit dem ,unendlichen schafft1 wo seine ,schpfung und ,gottes ,schpfung in ,harmonie eins werden4 ,in fast allen ,religionssystemen gibt es ein groes ,feld des ,pessimismus1 wo das ,leben als ein bel und die ,welt als ,fallstrick und ,trug angesehen wird1 wo der ,mensch in der ,welt um ihn her seinen erbittertsten ,feind sieht4 ,er fhlt den ,druck der ,dinge so intensiv1 da er glaubt1 es msse ein bser ,geist in der ,welt sein1 der ihn versuche und mit arger ,list ihn ins ,verderben zu reien trachte4 ,in seiner ,verzweiflung beschliet der ,mensch dann1 sich ganz von der ,natur abzuwenden und zu beweisen1 da er sich selbst gengt4 ,aber dies ist der heftige und schmerzhafte ,kampf des ,kindeslebens gegen das ,leben der ,mutter an der ,schwelle seiner ,geburt4 ,er ist grausam und zerstrend und sieht in dem ,augenblick wie ,undank aus4 ,aller religise ,pessimismus ist schwrzester ,undank1 der den ,menschen treibt1 nach dem zu schlagen1 was ihn so lange mit seinem eigenen ,leben getragen und genhrt hat4 ,und doch macht uns die ,tatsache1 da es eine so unmgliche ,paradoxie gibt1 nachdenklich4 ,wir sind zu ,zeiten geneigt1 unsre ,geschichte ganz aus den ,augen zu verlieren und zu glauben1 solche ,anflle von ,pessimismus seien mit ,absicht und berlegung von gewissen ,mnchen und ,priestern hervorgerufen1 die in einer ,zeit der ,gesetzlosigkeit unter unnatrlichen ,bedingungen lebten4 ,wir vergessen dabei1 da ,verschwrungen ,erzeugnisse der ,geschichte sind1 aber die ,geschichte nicht ein ,erzeugnis von ,verschwrungen4 ,die menschliche ,natur wird von innen heraus mit ,heftigkeit getrieben1 sich selbst den ,krieg zu erklren4 ,und wenn diese ,heftigkeit auch nachlt1 so ist der ,schlachtruf doch noch nicht ganz verstummt4 ,wir mssen wissen1 da bergangsperioden ihre ,sprache haben1 die man nicht buchstblich nehmen darf4 ,wenn die ,seele sich zum erstenmal im ,menschen bemerkbar macht1 so betont sie ihren ,gegensatz zur ,natur mit solcher ,heftigkeit1 als wre sie bereit1 einen ,vernichtungskrieg gegen sie zu beginnen4 ,aber dies ist die negative ,seite4 ,wenn die ,revolution1 die die ,freiheit aufrichten will1 ausbricht1 hat sie das ,aussehen der ,anarchie4 ,doch ihr wahrer ,sinn ist nicht die ,zerstrung der ,regierung1 sondern die ,freiheit der ,regierung4 ,so ist auch die ,geburt der ,seele in die geistige ,welt nicht die ,auflsung der ,beziehung zu dem1 was wir ,natur nennen1 sondern vollkommene ,verwirklichung dieser ,beziehung in der ,freiheit4 ,in der ,natur sind wir blind und lahm wie ein ,kind vor seiner ,geburt4 ,aber im geistigen ,leben sind wir frei geboren4 ,und sobald wir aus der blinden ,knechtschaft der ,natur befreit sind1 steht sie uns im hellen ,licht gegenber1 und wo wir bisher nichts als ,hlle sahen1 erkennen wir jetzt die ,mutter4 ,aber was ist das ,endziel der ,freiheit1 zu der des ,menschen ,leben gelangt ist8 ,sie mu ihren ,sinn in etwas haben1 ber das hinaus wir nicht zu forschen brauchen4 ,die ,antwort ist dieselbe1 die uns das ,leben des ,tieres gibt1 wenn wir nach seinem letzten ,sinn fragen4 ,wenn die ,tiere ihren ,hunger und ihre andern ,begierden befriedigen1 so fhlen sie1 da sie sind4 ,und das ist auch unser ,sinn und ,ziel3 zu wissen1 da wir sind4 ,das ,tier wei es1 aber sein ,wissen ist wie ,rauch1 nicht wie ,feuer1 es kommt als blindes ,gefhl1 nicht als ,erleuchtung1 und wenn es auch die ,wahrheit aus ihrem ,schlummer aufweckt1 so lt es sie doch im ,dunkel4 ,es ist das ,bewutsein1 das anfngt1 das ,ich vom ,nicht-,ich zu unterscheiden4 ,es hat gerade genug ,umfang1 um sich als ,mittelpunkt zu fhlen4 ,auch das letzte ,ziel der ,freiheit ist zu wissen1 da ich bin4 ,doch dieses ,ich-,bewutsein ist ein anderes3 es ist das ,bewutsein der ,einheit mit dem ,all im ,gegensatz zu dem der ,abgesondertheit von allem andern4 ,diese ,freiheit findet ihre ,vollendung nicht in der ,extensitt1 sondern in der ,intensitt1 in der ,liebe4 ,die ,freiheit1 zu der das ,kind gelangt1 wenn es aus dem ,mutterleibe geboren wird1 besteht nicht darin1 da es sich seiner ,mutter vlliger bewut wird1 sondern da es zum intensiven ,bewutsein ihrer in der ,liebe gelangt4 ,im ,mutterleibe wurde es genhrt und warm gehalten1 aber es war in seiner ,einsamkeit ganz auf sich selbst beschrnkt4 ,nachdem das ,kind in die ,freiheit geboren ist1 bringt die wechselseitige ,beziehung der ,liebe zwischen ,mutter und ,kind dem ,kinde die ,freude des vollkommensten ,bewutseins seines ,ichs4 ,diese ,mutterliebe gibt seiner ganzen ,welt ihren ,sinn4 ,wenn das ,kind nur ein vegetierender ,organismus wre1 dann brauchte es sich nur mit seinen ,wurzeln in seiner ,welt festzuklammern und knnte gedeihen4 ,aber das ,kind ist eine ,persnlichkeit1 und diese ,persnlichkeit strebt nach vollkommener ,verwirklichung1 die nie in der ,gefangenschaft des ,mutterleibes geschehen kann4 ,sie mu frei sein1 und diese ,freiheit findet ihre ,erfllung nicht in sich selbst1 sondern in einer andern ,persnlichkeit1 und dies ist ,liebe4 ,es ist nicht wahr1 da die ,tiere keine ,liebe empfinden4 ,aber sie ist zu schwach1 um das ,bewutsein so weit zu erleuchten1 da es ihnen die ganze ,wahrheit der ,liebe offenbaren knnte4 ,ihre ,liebe ist ein leises ,glhen1 das ihr ,ich erhellt1 aber nicht die ,flamme1 die ber das ,geheimnis des eigenen ,ichs hinausgeht4 ,ihr ,bereich ist zu eng umgrenzt1 um bis an die paradoxe ,wahrheit zu reichen1 da die ,persnlichkeit1 die das ,bewutsein der ,einheit im eigenen ,selbst ist1 doch erst in der ,einheit mit andern ihre ganze ,wahrheit findet4 ,diese ,paradoxie hat den ,menschen zu der ,erkenntnis gefhrt1 da die ,natur1 in die hinein wir geboren werden1 nur eine unvollkommene ,wahrheit ist wie die ,wahrheit des ,mutterleibes4 ,die volle ,wahrheit ist1 da wir im ,scho der unendlichen ,persnlichkeit geboren werden4 ,unsere wahre ,welt ist nicht die ,welt der ,naturgesetze1 der ,gesetze von ,kraft und ,stoff1 sondern die ,welt der ,persnlichkeit4 ,wenn wir das vollkommen erkannt haben1 haben wir unsre wahre ,freiheit gefunden4 ,dann verstehen wir das ,wort der ,upanischad3 ,erkenne alles1 was in der ,welt lebt und wirkt1 als von ,gott umschlossen1 und geniee1 was er dir hingibt#ad4 ,wir haben gesehen1 da das ,bewutsein der ,persnlichkeit mit dem ,gefhl der ,abgesondertheit von allen andern beginnt und in dem ,gefhl der ,einheit mit allen gipfelt4 ,selbstverstndlich ist das ,bewutsein der ,abgetrenntheit auch zugleich mit einem ,bewutsein der ,einheit verbunden1 denn es kann nicht fr sich allein existieren4 ,das ,leben1 wo das ,bewutsein der ,abgesondertheit an erster und das der ,einheit an zweiter ,stelle steht1 und wo infolgedessen die ,persnlichkeit eng und vom ,licht der ,wahrheit nur matt erleuchtet ist1 -- dies ,leben ist das ,leben des ,ichs4 ,aber das ,leben1 wo das ,bewutsein der ,einheit der erste ,faktor ist1 und wo daher die ,persnlichkeit weit und vom ,licht der ,wahrheit hell erleuchtet ist1 dies ,leben ist das ,leben der ,seele4 ,die ganze ,aufgabe des ,menschen liegt darin1 vom ,ich-,bewutsein zum ,seelenbewutsein zu gelangen1 seinen inneren ,krften die ,richtung auf das ,unendliche zu geben und so von der ,verengung des ,ichs in der ,begierde zur ,ausweitung der ,seele in der ,liebe fortzuschreiten4 ,dies ,seelenbewutsein1 das das bewute ,prinzip der ,einheit1 der ,mittelpunkt aller ,beziehungen ist1 ist das wahre ,sein und daher das letzte ,ziel alles ,strebens4 ,ich mu auf diese ,tatsache den grten ,nachdruck legen1 da diese ,welt nur in ihrer ,beziehung zu einer zentralen ,persnlichkeit ,wirklichkeit hat4 ,ohne diesen ,mittelpunkt fllt sie auseinander1 wird zu einem ,haufen von ,abstraktionen1 wie ,kraft und ,stoff1 und selbst diese1 die blassesten ,spiegelungen des ,seins1 wrden in absolutes ,nichts verschwinden1 wenn das denkende ,ich im ,mittelpunkt1 zu dem sie durch eine gewisse ,vernunftharmonie in ,beziehung stehen1 fehlte4 ,aber es gibt unzhlige solche ,zentren4 ,jedes ,wesen hat seine eigene kleine ,welt1 deren ,zentrum es ist4 ,daher stellt sich uns unwillkrlich die ,frage3 ,gibt es ebensoviele unberbrckbar voneinander verschiedene ,wirklichkeiten8 ,unsre ganze ,natur lehnt sich auf gegen die ,bejahung dieser ,frage4 ,denn wir wissen1 da das ,prinzip der ,einheit in uns die ,grundlage alles wahren ,seins ist4 ,daher ist der ,mensch vom trben ,dmmerlicht seiner ,fragen und ,vorstellungen durch all seine ,zweifel und ,errterungen zu der ,wahrheit gekommen1 da es einen ewigen ,mittelpunkt gibt1 zu dem alle ,persnlichkeiten und daher die ganze ,welt der ,wirklichkeit ihre ,beziehung hat4 ,dies ist ,mahn purua1 die eine hchste ,persnlichkeit2 es ist ,satya1 die eine hchste ,wahrheit2 es ist ,jnna1 der die hchste ,erkenntnis in sich hat und daher sich selbst in allem erkennt2 es ist ,sarvnubh1 der die ,gefhle aller ,wesen in sich und daher sich in allen ,wesen fhlt4 ,aber dieser ,hchste1 der ,mittelpunkt alles ,seins1 ist nicht nur ein passives1 rezeptives ,wesen1 er ist nanda-rpam amta yad vibhti -- die ,freude1 die sich in ,formen offenbart4 ,sein ,wille ist es1 der schafft4 ,der ,wille findet seine hchste ,erfllung nicht in der ,welt des ,gesetzes1 sondern in der ,welt der ,freiheit1 nicht in der ,welt der ,natur1 sondern in der geistigen ,welt4 ,dies erkennen wir an uns selbst4 ,unsre ,sklaven tun1 was wir ihnen befehlen1 und versehen uns mit dem1 was wir brauchen1 aber unsre ,beziehung zu ihnen ist unvollkommen4 ,wir haben unsre ,willensfreiheit1 die nur in der ,willensfreiheit anderer ihre ,harmonie finden kann4 ,wo wir selbst ,sklaven sind1 in unsern selbstschtigen ,begierden1 da befriedigt uns das ,sklaventum in andern4 ,denn die ,sklaverei entspricht unserm eigenen ,sklaventum und lt uns in ihm ,genge finden4 ,als daher ,amerika seine ,sklaven befreite1 befreite es in ,wahrheit sich selbst4 ,wir finden unsre hchste ,freude in der ,liebe4 ,denn in ihr sehen wir die ,willensfreiheit anderer verwirklicht4 ,bei unsern ,freunden begegnet ihr ,wille unserm ,willen in vollkommener ,freiheit1 nicht im ,zwang der ,not oder der ,furcht2 daher findet unsre ,persnlichkeit in dieser ,liebe ihre hchste ,verwirklichung4 ,weil die ,wahrheit unsres ,willens in seiner ,freiheit besteht1 daher ist auch reine ,freude nur in der ,freiheit mglich4 ,wir finden ,freude in der ,befriedigung unsrer ,bedrfnisse1 aber diese ,freude ist negativer ,art4 ,denn das ,bedrfnis ist eine ,sklaverei1 von der wir durch die ,befriedigung des ,bedrfnisses befreit werden4 ,aber damit ist auch die ,freude zu ,ende4 ,es ist anders mit unsrer ,freude an der ,schnheit4 ,sie ist positiver ,art4 ,im harmonischen ,rhythmus finden wir die ,vollendung4 ,dort sehen wir nicht die ,substanz oder das ,gesetz1 sondern die reine ,form1 die mit unsrer ,persnlichkeit in ,harmonie ist4 ,aus der ,knechtschaft bloen ,stoffes und bloer ,linien geht das hervor1 was ber alle ,schranken hinaus ist4 ,wir fhlen uns sogleich frei von der tyrannischen ,sinnlosigkeit der ,einzeldinge1 -- jetzt geben sie uns etwas1 was zu unserm eignen ,selbst in persnlicher ,beziehung steht4 ,die ,offenbarung der ,einheit in ihrer passiven ,vollkommenheit1 die wir in der ,natur finden1 ist die ,schnheit2 die ,offenbarung der ,einheit in ihrer aktiven ,vollkommenheit1 die wir in der geistigen ,welt finden1 ist die ,liebe4 ,diese besteht nicht in der ,harmonie der ueren ,formen1 sondern in der ,harmonie der ,willen4 ,der ,wille1 der frei ist1 bedarf zur ,verwirklichung seiner ,harmonie andrer ,willen1 die auch frei sind1 und darin liegt die ,bedeutung des religisen ,lebens4 ,der ewige ,mittelpunkt alles ,seins1 das hchste ,wesen1 das seine ,freude ausstrahlt1 indem es sich in ,freiheit hingibt1 mu andre ,freiheitszentren schaffen1 um sich mit ihnen in ,harmonie zu einen4 ,die ,schnheit ist die ,harmonie1 die sich in ,dingen verwirklicht1 die durch das ,naturgesetz gebunden sind4 ,die ,liebe ist die ,harmonie1 die sich in ,willen verwirklicht1 welche frei sind4 ,im ,menschen sind solche ,freiheitszentren geschaffen4 ,er soll kein bloer ,empfnger von ,gaben der ,natur sein2 er soll sich voll ausstrahlen im ,schaffen seiner ,kraft und in der ,vervollkommnung seiner ,liebe4 ,sein ,ziel mu der ,unendliche sein1 wie der ,unendliche in ihm sein ,ziel hat4 ,die ,schpfung der natrlichen ,welt ist ,gottes eigene ,schpfung1 wir knnen sie nur empfangen und dadurch uns zu eigen machen4 ,aber bei der ,schpfung der geistigen ,welt sind wir ,gottes ,partner4 ,bei dieser ,arbeit mu ,gott warten1 da unser ,wille mit dem seinen bereinstimmt4 ,nicht ,macht ist es1 was diese geistige ,welt aufbaut2 nirgends1 auch nicht in dem entferntesten ,winkel1 gibt es in ihr ,passivitt oder ,zwang4 ,das ,bewutsein mu alle ,nebel der ,tuschung abgestreift haben1 der ,wille mu von allen ,gegenkrften der ,leidenschaften und ,begierden befreit sein1 bevor wir an ,gottes ,schpfungswerk teilnehmen4 ,solange wir nur ,empfnger seiner ,gaben sind1 hat unser ,verhltnis zu ihm noch nicht seine volle ,wahrheit gefunden1 denn es ist einseitig und daher unvollkommen4 ,wie er uns aus seiner eigenen ,flle gibt1 sollen auch wir ihm von unserm berflu geben4 ,daraus quillt reine ,freude1 nicht nur fr uns1 sondern auch fr ,gott4 ,in unserm ,lande haben die ,wischnusnger diese ,wahrheit erkannt und sie khn verkndet1 indem sie sagten1 erst in den ,menschenseelen fnde ,gott die ,erfllung seiner ,liebe4 ,in der ,liebe mu ,freiheit sein1 daher mu ,gott nicht nur warten1 bis unsre ,seele freiwillig den ,einklang mit seiner ,seele sucht1 sondern er mu auch leiden1 wenn sie dieser ,harmonie widerstrebt und sich gegen ihn auflehnt4 ,daher hat es bei der ,schpfung der geistigen ,welt1 an der der ,mensch in ,gemeinschaft mit ,gott arbeiten mu1 ,leiden gegeben1 von denen die ,tiere keine ,ahnung haben knnen4 ,beim ,stimmen der ,instrumente haben die ,saiten oft in schrillen ,dissonanzen aufgeschrien1 und oft sind sie gerissen4 ,wenn wir die ,mitarbeit des ,menschen am ,werke ,gottes von dieser ,seite sehen1 so erscheint sie uns sinnlos und schdlich4 ,das ,ideal1 das im ,herzen dieser ,schpfung ist1 lt uns jeden ,fehler und ,miton wie einen ,dolchsto empfinden1 und die ,seele sthnt und blutet4 ,oft hat die ,freiheit sich in ihr ,gegenteil gewandelt1 um zu beweisen1 da sie ,freiheit ist1 und der ,mensch hat gelitten1 und ,gott mit ihm1 auf da diese ,welt des ,geistes gelutert und rein aus ihrem ,feuerbade hervorgehen mge1 mit leuchtenden ,gliedern wie ein gttliches ,kind4 ,es hat ,heuchelei und ,lge gegeben1 grausame berhebung1 die sich ber die ,wunden entrstet1 die sie selbst geschlagen1 geistlichen ,hochmut1 der im ,namen ,gottes den ,menschen schmht1 ,machthochmut1 der ,gott lstert1 indem er ihn seinen ,verbndeten nennt2 jahrhundertelang hat man den ,schmerzensschrei der ,gequlten gewaltsam erstickt und ,menschenkinder ihres rechten ,armes beraubt1 um sie fr alle ,zeit wehr- und hilflos zu machen2 man hat die ,felder mit dem blutigen ,schwei der ,sklaverei gedngt1 um ,leckerbissen darauf zu bauen1 und seinen ,reichtum aufgerichtet auf ,mangel und ,hungersnot4 ,aber ich frage3 ,hat dieser ,riesengeist der ,verneinung gesiegt8 ,ist das ,leiden1 das er im ,herzen des ,unendlichen hervorgerufen hat1 nicht seine grte ,niederlage8 ,und wird sein gefhlloser ,stolz nicht in jedem ,augenblick seines aufgeblasenen ,daseins selbst durch das ,gras am ,wege und die ,blumen auf dem ,felde beschmt8 ,trgt nicht das ,verbrechen an ,gott und ,menschen seine ,strafe selbst als ,krone der ,hlichkeit auf dem ,haupte8 ,ja1 das ,gttliche im ,menschen lt sich durch ,erfolg oder ,organisationen seines ,gegners nicht einschchtern2 es setzt sein ,vertrauen nicht auf die ,gre seiner ,macht und auf kluge ,vorsicht4 ,seine ,strke liegt nicht in ,muskel- oder ,maschinenkraft1 nicht in ,klugheit der ,politik1 noch in ,robustheit des ,gewissens1 sondern in seinem ,streben nach ,vollendung4 ,wenn auch das ,heute es verhhnt1 so hat es doch die ,ewigkeit des ,morgen auf seiner ,seite4 ,dem ,anschein nach ist es hilflos wie ein neugebornes ,kind1 aber seine nchtlichen ,leidenstrnen setzen alle unsichtbaren ,krfte des ,himmels in ,bewegung1 sie rufen in der ganzen ,schpfung die ,mutter wach4 ,kerkermauern fallen ein1 ungeheure ,berge von ,reichtmern strzen1 vom ,miverhltnis ihrer eigenen ,last umgerissen1 kopfber in den ,staub4 ,die ,geschichte der ,erde ist die ,geschichte von ,erdbeben und ,sintfluten und vulkanischen ,ausbrchen1 und doch ist sie bei alledem die ,geschichte der grnen ,felder und der murmelnden ,bche1 der ,schnheit und des fruchtbaren ,lebens4 ,und die geistige ,welt1 die aus dem ,leben des ,menschen und dem ,leben ,gottes emporwchst1 wird diese ,zeit der ersten ,kindheit1 wo sie immer wieder hilflos zu ,fall kommt und sich verletzt1 hinter sich lassen und eines ,tages in der ,kraft der ,jugend auf festen ,fen stehen1 in frohem ,genu der ,schnheit und ,freiheit ihrer ,bewegung4 ,das ,leiden gerade ist unsre grte ,hoffnung4 ,denn es ist der ,sehnsuchtsschrei der ,unvollkommenheit1 der von ihrem ,glauben an ,vollkommenheit zeugt1 wie der ,schrei des ,kindes von dem ,glauben an die ,mutter4 ,dies ,leiden treibt den ,menschen dazu1 mit seinem ,gebet ans ,tor des ,unendlichen1 des ,gttlichen in ihm zu pochen und so seinen tiefsten ,instinkt1 seinen unmittelbaren ,glauben an das ,ideal zu beweisen1 den ,glauben1 mit dem er dem ,tode mutig entgegentritt und allem entsagt1 was zu seinem engeren ,selbst gehrt4 ,gottes ,leben1 das sich in seine ,schpfung ergiet1 hat das ,leben des ,menschen berhrt1 das nun auch der ,freiheit zustrmt4 ,immer wenn in die ,harmonie des ,schpfungsliedes hinein eine ,dissonanz schrillt1 ruft der ,mensch aus3 ,asato m sad gamaya1 ,hilf mir aus dem ,nichtsein zum wahren ,sein4 ,er gibt sein ,selbst hin1 da es fr die ,musik der ,seele gestimmt werde4 ,auf diese ,hingabe wartet ,gott1 denn die geistige ,harmonie kann nur durch ,freiheit entstehen4 ,daher ist die freiwillige ,hingabe des ,menschen an den ,unendlichen der ,anfang der vollkommenen ,vereinigung mit ihm4 ,erst dann1 durch das ,medium der ,freiheit1 kann ,gottes ,liebe voll auf die ,menschenseele wirken4 ,diese ,hingabe besteht in der freien ,wahl unsrer ,seele1 ihr ,leben dem ,werke ,gottes zu weihen1 die ,welt des ,naturgesetzes in eine ,welt der ,liebe umzuwandeln4 ,in der ,geschichte des ,menschen hat es ,augenblicke gegeben1 wo sein ,leben mit der ,musik von ,gottes ,leben in vollkommener ,harmonie zusammenklang4 ,wir haben gesehen1 wie des ,menschen ,persnlichkeit in restloser ,selbsthingabe aus berquellender ,liebe ihre ,vollendung fand1 indem sie selbst gttliches ,wesen erlangte4 ,es sind ,menschen in dieser ,welt der ,natur geboren1 mit menschlichen ,begierden und ,schwchen1 die dennoch bewiesen haben1 da sie in der ,welt des ,geistes atmeten1 da die hchste ,wirklichkeit die ,freiheit der ,persnlichkeit in der vollkommenen ,vereinigung der ,liebe ist4 ,sie machten sich frei von allen selbstschtigen ,wnschen und ,begierden1 von allen engen ,vorurteilen der ,kaste und der ,nationalitt1 von der ,menschenfurcht und der ,knechtschaft der ,glaubensdogmen und ,konventionen4 ,sie wurden eins mit ihrem ,gott im freien1 ttigen ,wirken mit ihm4 ,sie liebten und litten4 ,sie boten ihre ,brust den ,pfeilen des ,bsen und bewiesen1 da der ,geist unsterbliches ,leben hat4 ,groe ,knigreiche wechseln ihre ,formen und verschwinden wie ,wolken1 ,institutionen zerflieen in der ,luft wie ,trume1 ,nationen spielen ihre ,rolle und versinken in ,dunkel1 aber jene ,einzelwesen tragen das unsterbliche ,leben der ganzen ,menschheit in sich3 ,ihr ,leben fliet wie ein ewiger1 gewaltiger ,strom durch grne ,felder und ,wsten und durch die langen1 dunklen ,hhlen der ,vergessenheit in die tanzende ,freude des ,sonnenlichts hinein und bringt im endlosen ,lauf der ,jahre ,wasser des ,lebens an die ,tren von ,millionen ,menschen1 das ihren ,durst lscht und ihre ,leiden heilt und sie reinigt vom ,staub des ,alltags1 und singt mit heller ,stimme durch den ,lrm der ,mrkte das ,lied des ewigen ,lebens1 das ,jubellied3 ,dies ist der hchste ,pfad1 ,dies ist der hchste ,schatz1 ,dies ist die hchste ,welt1 ,dies ist die hchste ,wonne4 ,,meine ,,schule ,als ich mich den ,vierzigern nherte1 erffnete ich eine ,schule in ,bengalen4 ,das hatte man sicherlich nicht von mir erwartet1 der ich den grten ,teil meines ,lebens damit zugebracht hatte1 ,verse zu machen4 ,daher dachten die ,menschen natrlich1 da diese ,anstalt wohl keine ,musterschule werden wrde2 jedenfalls aber wrde sie etwas unerhrt ,neues sein1 da ich mich so ganz ohne alle ,erfahrung an das ,unternehmen gewagt hatte4 ,dies ist der ,grund1 warum ich so oft gefragt werde1 was denn eigentlich die ,idee ist1 die meiner ,schule zugrunde liegt4 ,die ,frage setzt mich sehr in ,verlegenheit1 denn ich darf nichts ,alltgliches darauf antworten1 wenn ich die ,erwartung der ,fragenden befriedigen will4 ,ich will jedoch der ,versuchung1 originell zu sein1 widerstehen und mich damit begngen1 nur wahr zu sein4 ,ich mu gleich gestehen1 da es schwer fr mich ist1 diese ,frage berhaupt zu beantworten4 ,denn eine ,idee ist nicht etwas wie ein festes ,fundament1 worauf man ein ,gebude errichtet4 ,sie ist mehr wie ein ,samenkorn1 das auch nicht gleich1 so wie es anfngt zu keimen und zu wachsen1 auseinandergelegt und erklrt werden kann4 ,nun aber verdankt diese ,schule ihren ,ursprung gar nicht irgendeiner neuen ,erziehungstheorie1 sondern einfach der ,erinnerung an meine eigene ,schulzeit4 ,wenn diese ,zeit fr mich eine unglckliche war1 so liegt der ,grund dafr nicht nur in meiner persnlichen ,anlage oder in den besonderen belstnden der ,schulen1 die ich besuchte4 ,es kann schon sein1 da ich1 wenn ich etwas robuster gewesen wre1 mich dem ,druck allmhlich angepat und es schlielich bis zum ,abschlu des ,universittsstudiums gebracht htte4 ,aber ,schulen sind nun einmal ,schulen1 wenn auch einige besser sind als andere1 je nach dem ,mastab1 den sie an sich legen4 ,die ,vorsehung hat dafr gesorgt1 da die ,kinder sich von der ,milch der ,mutter nhren4 ,sie finden ihre ,mutter und ihre ,nahrung zu gleicher ,zeit1 und ,krper und ,seele kommen zugleich zu ihrem ,recht4 ,so lernen sie gleich die groe ,wahrheit1 da die wahre ,beziehung des ,menschen zur ,welt die persnliche ,liebe ist und nicht das mechanische ,kausalgesetz4 ,einleitung und ,schlu eines ,buches haben hnlichen ,charakter4 ,in beiden wird die ,wahrheit als ,ganzes vor den ,leser hingestellt1 ohne da die ,einzelheiten entwickelt werden4 ,der ,unterschied ist nur1 da diese ,wahrheit uns in der ,einleitung einfach erscheint1 weil sie noch nicht analysiert ist1 und am ,schlu1 weil die ,analyse vollstndig ist4 ,zwischen beiden entfaltet sich die ,wahrheit1 hier verwickelt sie sich1 stt sich an ,hindernissen und bricht ganz auseinander1 um sich endlich in vollkommener ,einheit wiederzufinden4 ,so wird auch dem ,menschen gleich beim ,eintritt in die ,welt der ,weisheit letzter ,schlu in dieser einfachen ,form offenbart4 ,er wird in eine ,welt geboren1 die fr ihn intensivstes ,leben ist1 wo er als ,einzelwesen die volle ,aufmerksamkeit seiner ,umgebung in ,anspruch nimmt4 ,wie er heranwchst1 geht ihm die naive ,sicherheit in der ,auffassung der ,wirklichkeit verloren1 er kann sich in der ,kompliziertheit der ,dinge nicht mehr zurechtfinden und trennt sich von seiner ,umgebung1 oft im ,geiste des ,widerspruchs4 ,doch wenn so die ,einheit der ,wahrheit zerbricht und ein hartnckiger ,brgerkrieg zwischen seiner ,persnlichkeit und seiner ,umgebung anhebt1 so kann ,sinn und ,ziel doch nicht ewige ,zwietracht sein4 ,um diesen ,sinn und den rechten ,schlu fr sein ,leben zu finden1 mu er ber den ,umweg des ,zweifels wieder den ,weg zur schlichten1 vollkommenen ,wahrheit finden1 zur ,einheit mit der ,welt durch das ,band unendlicher ,liebe4 ,daher sollte man dem ,menschen in seiner ,kindheit sein volles ,ma vom ,trunk des ,lebens geben1 nach dem ihn so unaufhrlich drstet4 ,das junge ,gemt sollte ganz von dem ,gefhl durchdrungen werden1 da es hineingeboren ist in eine ,menschenwelt1 die in ,harmonie ist mit der umgebenden ,welt4 ,und dies gerade ist es1 was unsere herkmmliche ,schule mit berlegener ,weisheitsmiene streng und hochmtig bersieht4 ,sie reit die ,kinder mit ,gewalt aus einer ,welt1 die voll ist von dem geheimnisvollen ,wirken ,gottes1 voll von ,hindeutungen auf persnliches ,leben4 ,aus bloen ,grnden der ,schulzucht weigert sie sich1 das einzelne ,kind zu bercksichtigen4 ,sie ist eine ,fabrik1 die eigens dazu eingerichtet ist1 ,waren von mglichst gleichfrmigem ,schliff herzustellen4 ,sie zieht eine gerade ,linie nach dem ,durchschnittsma1 und dieser ,linie folgt sie1 wenn sie die ,kanle des ,unterrichts grbt4 ,aber das ,leben hlt sich nicht an die gerade ,linie1 es hat seinen ,spa daran1 mit dieser ,durchschnittslinie auf- und abzuwippen1 und ldt so den ,zorn der ,schule auf sein ,haupt4 ,denn nach der ,auffassung der ,schule ist das ,leben vollkommen1 wenn es sich behandeln lt1 als ob es tot sei1 so da man es nach ,belieben symmetrisch zerlegen kann4 ,das war es1 worunter ich litt1 als ich zur ,schule geschickt wurde4 ,denn pltzlich entwich meine ,welt rings um mich her und machte hlzernen ,bnken und geraden ,wnden ,platz1 die mich mit dem leeren ,blick des ,blinden anstarrten4 ,der ,schulmeister hatte mich nicht geschaffen1 das ,unterrichtsministerium war nicht zu ,rate gezogen1 als ich in diese ,welt kam4 ,aber war das ein ,grund1 das ,versehen meines ,schpfers an mir zu rchen8 ,doch die ,sage lehrt uns ja1 da man nicht im ,paradiese bleiben darf1 wenn man vom ,baum der ,erkenntnis it4 ,daher mssen die ,kinder der ,menschen aus ihrem ,paradiese in ein ,reich des ,todes verbannt werden1 in dem der ,geist der ,uniform herrscht4 ,so mute mein ,geist sich in die enge ,hlle der ,schule zwngen lassen1 die wie die ,schuhe der ,chinesin meine ,natur bei jeder ,bewegung berall drckte und quetschte4 ,ich war glcklich genug1 mich ihrer zu entledigen1 bevor mein ,gefhl ganz abstarb4 ,obgleich ich nicht die volle ,buzeit abzudienen brauchte1 die die ,menschen meines ,standes auf sich nehmen mssen1 um ,zutritt zu der ,gesellschaft der ,gebildeten zu erlangen1 so bin ich doch froh1 da mir ihre ,plage nicht ganz erspart blieb4 ,denn so habe ich an mir selbst das ,unrecht erfahren1 das die ,kinder der ,menschen erleiden4 ,die ,ursache dieses ,unrechts ist1 da der ,erziehungsplan der ,menschen dem ,plan ,gottes zuwiderluft4 ,wie wir unsre ,geschfte betreiben1 ist unsre ,sache1 und daher knnen wir in unserm ,geschftsbureau schaffen und wirken1 wie es unserm besonderen ,zweck entspricht4 ,aber solch ein ,geschftsbetrieb pat nicht fr ,gottes ,schpfung4 ,und die ,kinder sind ,gottes eigene ,schpfung4 ,wir sind in diese ,welt gekommen1 nicht nur1 da wir sie kennen1 sondern da wir sie bejahen4 ,macht knnen wir durch ,wissen erlangen1 aber zur ,vollendung gelangen wir nur durch die ,liebe4 ,die hchste ,erziehung ist die1 welche sich nicht damit begngt1 uns ,kenntnisse zu vermitteln1 sondern die unser ,leben in ,harmonie bringt mit allem ,sein4 ,aber wir finden1 da man diese ,erziehung zur ,harmonie in den ,schulen nicht nur systematisch auer acht lt1 sondern da man sie konsequent unterdrckt4 ,von klein auf werden wir so erzogen und unterrichtet1 da wir der ,natur entfremdet und unsre innere und uere ,welt in ,gegensatz zueinander gestellt werden4 ,so wird die hchste ,erziehung1 die ,gott uns bestimmte1 vernachlssigt1 und man nimmt uns unsre ,welt1 um uns dafr einen ,sack voll ,wissen zu geben4 ,wir berauben das ,kind seiner ,erde1 um es ,erdkunde zu lehren1 seiner ,sprache1 um es ,grammatik zu lehren4 ,es hungert nach ,heldengeschichten1 aber man gibt ihm nchterne ,tatsachen und ,daten4 ,es wurde in die ,menschenwelt geboren1 aber es wird in die ,welt lebender ,grammophone verbannt1 um fr die ,erbsnde1 in ,unwissenheit geboren zu sein1 zu ben4 ,die ,natur des ,kindes lehnt sich mit der ganzen ,kraft des ,leidens gegen solch ,elend auf1 bis sie schlielich durch ,strafen zum ,schweigen gebracht wird4 ,wir alle wissen1 ,kinder lieben den ,staub der ,erde2 ,leib und ,seele dieser kleinen ,geschpfe drsten nach ,luft und ,sonnenschein wie die ,blumen4 ,sie sind immer bereit1 den ,einladungen zu unmittelbarem ,verkehr zu folgen1 die fortwhrend aus der ,welt an ihre ,sinne gelangen4 ,aber zum ,unglck fr die ,kinder leben ihre ,eltern in ihrer eigenen ,welt von ,gewohnheiten1 wie sie ihr ,beruf und die gesellschaftliche ,tradition mit sich gebracht haben4 ,das lt sich in mancher ,beziehung nicht ndern4 ,denn die ,menschen sind durch die ,verhltnisse und durch das ,bedrfnis nach sozialer ,gleichfrmigkeit gezwungen1 sich nach einer bestimmten ,richtung hin zu entwickeln4 ,aber unsre ,kindheit ist die ,zeit1 wo wir noch frei sind -- oder sein sollten -- frei von dem ,zwang1 uns innerhalb der engen ,grenzen zu entwickeln1 welche berufliche und gesellschaftliche ,konventionen aufgerichtet haben4 ,ich erinnere mich noch sehr gut1 welch unwilliges ,erstaunen ein erfahrener ,schuldirektor1 der den ,ruf hatte1 vorzgliche ,disziplin zu halten1 zeigte1 als er sah1 wie einer meiner ,schler auf einen ,baum kletterte1 um oben auf der ,gabelung eines ,astes seine ,aufgaben zu lernen4 ,ich mute ihm zur ,erklrung sagen3 die ,kindheit ist die einzige ,zeit1 wo ein zivilisierter ,mensch noch die ,wahl hat zwischen den ,zweigen eines ,baumes und einem ,wohnzimmerstuhl2 sollte ich1 weil mir als einem ,erwachsenen dies ,vorrecht versagt ist1 es darum dem ,knaben rauben8 berraschend ist es1 da derselbe ,direktor ganz damit einverstanden war1 da die ,knaben ,botanik studierten4 ,er legt ,gewicht auf eine unpersnliche ,kenntnis von dem ,baume1 weil das ,wissenschaft ist1 aber er hlt nichts von einer persnlichen ,bekanntschaft mit ihm4 ,diese wachsende ,erfahrung bildet allmhlich den ,instinkt1 der das ,ergebnis der ,methode ist1 nach welcher die ,natur ihre ,geschpfe lehrt4 ,die ,knaben meiner ,schule haben eine instinktive ,kenntnis von der ueren ,erscheinung des ,baumes gewonnen4 ,durch die leiseste ,berhrung wissen sie1 wo sie auf einem scheinbar ungastlichen ,baumstamm ,fu fassen knnen2 sie wissen1 wie weit sie sich auf die ,zweige wagen drfen1 wie sie ihr ,krpergewicht verteilen mssen1 um den jungen sten nicht zu schwer zu werden4 ,meine ,schler verstehen es1 den ,baum auf die bestmgliche ,weise zu benutzen1 sei es nun1 da sie seine ,frchte pflcken1 auf seinen ,zweigen ausruhen oder sich vor unerwnschten ,verfolgern in ihnen verbergen4 ,ich selbst bin in einem gebildeten stdtischen ,heim aufgewachsen und habe mich mein ganzes ,leben lang so benehmen mssen1 als ob ich in einer ,welt lebte1 in der es keine ,bume gbe4 ,daher betrachte ich es als einen ,teil meiner ,erziehungsaufgabe1 meinen ,schlern in vollem ,mae begreiflich zu machen1 da ,bume in diesem ,weltsystem eine wirkliche ,tatsache sind1 da sie nicht nur dazu da sind1 um ,chlorophyll zu erzeugen und die ,kohlensure aus der ,luft zu nehmen1 sondern da sie lebendige ,wesen sind4 ,von ,natur sind unsre ,fusohlen so gemacht1 da sie die besten ,werkzeuge zum ,stehen und ,gehen auf der ,erde sind4 ,von dem ,tage an1 wo wir anfingen1 ,schuhe zu tragen1 setzten wir die ,bedeutung unsrer ,fe herab4 ,dadurch1 da wir ihre ,verantwortlichkeit verminderten1 nahmen wir ihnen ihre ,wrde1 und jetzt lassen sie sich ,socken und ,pantoffeln von allen ,preisen und ,formen oder ,unformen gefallen4 ,es ist1 als ob wir ,gott ,vorwrfe machten1 da er uns nicht ,hufe gegeben hat1 statt der mit schner ,empfindungsfhigkeit ausgestatteten ,sohlen4 ,ich will gar nicht die ,fubekleidung vllig aus dem ,gebrauch der ,menschen verbannen4 ,aber ich mchte doch dafr eintreten1 da man den ,fusohlen der ,kinder die ,erziehung1 die ihnen die ,natur kostenlos gibt1 nicht vorenthalten soll4 ,von allen unsern ,gliedern sind die ,fe am geeignetsten1 mit der ,erde durch ,berhrung vertraut zu werden4 ,denn die ,erde hat ihre fein geschwungenen ,konturen1 die sich nur ihren echten ,liebhabern1 den ,fen1 zum ,kusse darbieten4 ,ich mu wiederum gestehen1 da ich in einem respektablen ,hause aufwuchs1 wo meine ,fe von klein auf sorgfltig vor der nackten ,berhrung mit dem ,staube gehtet wurden4 ,wenn ich versuche1 es meinen ,schlern im ,barfugehen gleichzutun1 dann wird es mir schmerzhaft klar1 welch dicke ,schicht von ,unwissenheit in bezug auf die ,erde ich unter meinen ,fen trage4 ,ich suche mit unfehlbarer ,sicherheit die ,dornen aus1 um darauf zu treten1 in einer ,weise1 da es eine wahre ,lust fr die ,dornen ist4 ,meinen ,fen fehlt der ,instinkt1 den ,linien zu folgen1 die am wenigsten ,widerstand bieten4 ,denn selbst die ebenste ,erdflche hat ihre winzigen ,hgel und ,tler1 die nur fein gebildete ,fe spren4 ,ich habe mich oft gewundert ber das scheinbar zwecklose ,zickzack von ,wegen1 die ber vollkommen ebene ,felder fhrten4 ,und es ist noch unbegreiflicher1 wenn man bedenkt1 da ein ,fupfad nicht durch die ,laune eines ,einzelnen entsteht4 ,wenn nicht die meisten ,fugnger genau dieselbe ,laune htten1 so knnten solche augenscheinlich unzweckmigen ,steige nicht entstehen4 ,aber die wahre ,ursache liegt in den feinen ,eingebungen von seiten der ,erde1 denen unsre ,fe unbewut folgen4 ,die1 denen solche natrlichen ,beziehungen nicht abgeschnitten sind1 knnen die ,muskeln ihrer ,fe mit groer ,schnelligkeit dem geringsten ,winke anpassen4 ,so knnen sie sich gegen das ,eindringen von ,dornen schtzen1 selbst wenn sie auf sie treten1 und sie knnen ohne das geringste ,unbehagen barfu ber einen ,kiesweg gehen4 ,ich wei1 da es in der ,praxis heutzutage ohne ,schuhe1 ohne gepflasterte ,straen und ohne ,wagen nicht geht4 ,aber sollte man die ,kinder nicht in ihrer ,erziehungszeit die ,wahrheit erfahren lassen1 da die ,welt nicht berall ,gesellschaftszimmer ist1 da es so etwas wie ,natur gibt1 und da ihre ,glieder fr den ,verkehr mit ihr wunderbar geschaffen sind8 ,es gibt ,leute1 welche glauben1 da ich durch die ,einfachheit der ,lebensweise1 die ich in meiner ,schule eingefhrt habe1 das ,ideal der ,armut1 das das ,mittelalter beherrschte1 predigen will4 ,ich kann diesen ,gegenstand an dieser ,stelle nicht nach allen ,seiten errtern2 aber wenn wir ihn vom ,standpunkt der ,erziehung aus betrachten1 mssen wir da nicht zugeben1 da die ,armut die ,schule ist1 in der der ,mensch seinen ersten ,unterricht und seine beste ,erziehung empfngt8 ,selbst der ,sohn eines ,millionrs wird in hilfloser ,armut geboren und mu die ,aufgabe seines ,lebens von ,anfang an lernen4 ,er mu gehen lernen wie das rmste ,kind1 wenn er auch die ,mittel hat1 ohne ,beine durch die ,welt zu kommen4 ,die ,armut bringt uns in die engste ,berhrung mit dem ,leben und der ,welt1 denn als ,reicher leben1 heit meistens durch ,stellvertreter leben und infolgedessen in einer ,welt von geringerer ,wirklichkeit4 ,dies mag gut sein fr unser ,vergngen oder unsren ,stolz1 aber nicht fr unsre ,erziehung4 ,der ,reichtum ist ein goldener ,kfig1 in dem den ,kindern der ,reichen ihre natrlichen ,gaben knstlich erttet werden4 ,daher mute ich in meiner ,schule1 zum ,entsetzen der ,leute mit kostspieligen ,gewohnheiten1 fr diese groe ,lehrmeisterin -- diese ,drftigkeit der ,ausstattung -- sorgen1 nicht um der ,armut selbst willen1 sondern weil sie zu persnlicher ,welterfahrung fhrt4 ,mein ,vorschlag ist1 da jedem ,menschen in seinem ,leben ein begrenzter ,zeitraum vorbehalten sein mte1 wo er in ursprnglicher ,einfachheit das ,leben des ,naturmenschen lebt4 ,die geschftigen ,kulturmenschen mssen das ungeborene ,kind noch in ,frieden lassen4 ,im ,leib der ,mutter hat es ,mue1 die erste ,entwicklungsstufe vegetativen ,lebens durchzumachen4 ,aber sobald es geboren ist1 ausgerstet mit allen ,instinkten fr die nchste ,stufe1 nmlich fr das natrliche ,leben1 da strzt sich sofort die ,gesellschaft mit ihren kultivierten ,gewohnheiten darauf und reit es aus den offenen ,armen von ,erde1 ,wasser und ,himmel1 von ,luft und ,sonnenlicht4 ,zuerst strubt es sich und weint bitterlich1 und dann vergit es allmhlich1 da ,gottes ganze ,schpfung sein ,erbe ist2 dann schliet es seine ,fenster1 zieht die ,vorhnge herab und ist stolz auf das1 was es auf ,kosten seiner ,welt und vielleicht gar seiner ,seele angehuft hat4 ,die ,welt der ,zivilisation mit ihren ,konventionen und toten ,dingen beherrscht die ,mitte des tglichen ,lebenslaufs4 ,anfang und ,ende desselben sind nicht ihr ,reich4 ,ihre ungeheure ,kompliziertheit und ihre ,anstandsregeln haben ihren ,nutzen4 ,aber wenn sie sie als ,selbstzweck ansieht und es zur ,regel macht1 da dem ,menschen kein grnes ,fleckchen bleibt1 wohin er aus ihrem ,gebiet von ,rauch und ,lrm1 von drapierter und dekorierter ,korrektheit1 fliehen kann1 dann leiden die ,kinder1 und bei der ,jugend entsteht ,weltmdigkeit1 whrend das ,alter es verlernt1 in ,frieden und ,schnheit alt zu werden1 und nichts weiter als verfallene ,jugend ist1 die sich ihrer ,lcher und ,flicken schmt4 ,es ist jedoch gewi1 da die ,kinder1 als sie bereit waren1 auf dieser ,erde geboren zu werden1 kein ,verlangen hatten nach einer so eingeengten und verhangenen ,welt ueren ,anstands4 ,wenn sie geahnt htten1 da sie ihre ,augen dem ,licht nur ffneten1 um sich in der ,gewalt des ,schulbetriebes zu finden1 bis sie die ,frische ihres ,geistes und die ,schrfe ihrer ,sinne verloren haben1 so wrden sie es sich noch einmal berlegt haben1 bevor sie sich auf die menschliche ,lebensbahn wagten4 ,gottes ,einrichtungen haben nicht die ,anmaung spezieller ,einrichtungen4 ,sie haben immer die ,harmonie der ,ganzheit und des ununterbrochenen ,zusammenhanges mit allen ,dingen4 ,was mich daher in meiner ,schulzeit qulte1 war die ,tatsache1 da die ,schule nicht die ,vollstndigkeit der ,welt hatte4 ,sie war eine besondere ,einrichtung fr den ,unterricht4 ,sie konnte nur fr ,erwachsene passen1 die sich der besonderen ,notwendigkeit solcher ,orte bewut und bereit waren1 mit dem ,unterricht die ,trennung vom ,leben in den ,kauf zu nehmen4 ,aber ,kinder lieben das ,leben1 und es ist ihre erste ,liebe4 ,es lockt sie mit all seinen ,farben und seiner ,bewegung4 ,und sind wir unsrer ,weisheit so sicher1 wenn wir diese ,liebe ersticken8 ,kinder werden nicht als ,asketen geboren1 da sie geeignet wren1 sich sogleich der ,mnchszucht zu unterwerfen1 indem sie ihr ,streben ganz auf den ,erwerb von ,kenntnissen richten4 ,ihr erstes ,wissen sammeln sie durch ihre ,liebe zum ,leben1 dann entsagen sie dem ,leben1 um ,wissen zu erwerben1 und endlich kehren sie mit reicher ,weisheit zum volleren ,leben zurck4 ,aber die ,gesellschaft hat ihre eigenen ,einrichtungen getroffen1 um den ,geist der ,menschen nach ihrem besonderen ,muster zuzustutzen4 ,diese ,einrichtungen sind so dicht gefgt1 da es schwer ist1 eine ,lcke zu finden1 wo die ,natur hineinkommen kann4 ,eine ganze ,reihenfolge von ,strafen droht dem1 der es wagt1 gegen irgendeine dieser ,einrichtungen zu verstoen1 und gelte es auch sein ,seelenheil4 ,daher heit1 die ,wahrheit erkennen1 noch nicht1 sie praktisch anwenden1 da der ganze ,strom des herrschenden ,systems ihr entgegenluft4 ,so kam es1 da ich bei der ,frage1 welche ,erziehung ich meinem ,sohn geben sollte1 in ,verlegenheit war1 wie ich sie praktisch lsen knnte4 ,das erste1 was ich tat1 war1 da ich ihn aus der stdtischen ,umgebung fortnahm und in ein ,dorf brachte1 wo er1 soweit es heutzutage mglich ist1 ein ,leben in natrlicher ,freiheit leben konnte4 ,da war ein ,flu1 der als gefhrlich bekannt war2 hier konnte er nach ,herzenslust schwimmen und rudern1 ohne durch die ngstlichkeit der ,erwachsenen gehindert zu werden4 ,er verbrachte seine ,zeit drauen im ,feld und auf den unbetretenen ,sandbnken1 und niemand stellte ihn zur ,rede1 wenn er zu spt zum ,essen kam4 ,er besa keinen von jenen ,luxusgegenstnden1 die ,knaben seines ,standes sonst haben und von denen man meint1 da sie sie anstndigerweise haben mssen4 ,ich bin sicher1 da die ,leute1 denen die ,gesellschaft die ,welt bedeutet1 ihn wegen dieser ,entbehrungen bemitleideten und seine ,eltern tadelten4 ,aber ich wute1 da ,luxusgegenstnde fr ,knaben eine ,last sind1 die ,last der ,gewohnheiten anderer1 die ,last1 die sie um des ,stolzes und ,vergngens ihrer ,eltern willen tragen mssen4 ,doch als ,einzelner1 mit beschrnkten ,mitteln1 konnte ich meinen ,erziehungsplan nur zum ,teil ausfhren4 ,immerhin hatte mein ,sohn ,bewegungsfreiheit2 es waren nur sehr wenige von den ,schranken geblieben1 die der ,reichtum und die ,gesetze ueren ,anstandes zwischen den ,menschen und der ,natur aufrichten4 ,so hatte er eine bessere ,gelegenheit1 diese ,welt wirklich kennen zu lernen1 als ich sie je gehabt habe4 ,aber eine ,frage beschftigte mich1 die mir wichtiger schien als alles andere4 ,das ,ziel der ,erziehung ist nicht1 dem ,menschen einzelne ,kenntnisse zu vermitteln1 sondern ihn zur ,erkenntnis der ,wahrheit als ,ganzes zu fhren4 ,frher1 als das ,leben noch einfach war1 da waren all die verschiedenen ,elemente des ,menschen in vollstndiger ,harmonie4 ,aber als das ,intellektuelle sich vom ,seelischen und ,physischen trennte1 legte die ,schulerziehung den ganzen ,nachdruck auf die intellektuelle und physische ,seite des ,menschen4 ,wir widmen unsre ganze ,aufmerksamkeit der ,vermittlung von ,kenntnissen und bedenken nicht1 da wir durch diese einseitige ,ausbildung des ,intellekts einen ,bruch herbeifhren zwischen dem intellektuellen1 physischen und seelischen ,leben des ,kindes4 ,ich glaube an eine geistige ,welt1 nicht als etwas1 was auerhalb dieser ,welt ist1 sondern als ihre innerste ,wahrheit4 ,mit jedem ,atemzuge mssen wir diese ,wahrheit fhlen3 da wir in ,gott leben4 ,als ,kinder dieser groen ,welt1 die erfllt ist von dem ,geheimnis des ,unendlichen1 knnen wir unser ,dasein nicht als eine flchtige ,laune des ,zufalls ansehen1 das auf dem ,strom der ,materie einem ewigen ,nichts zutreibt4 ,wir knnen unser ,leben nicht ansehen als ,traumgebilde eines ,trumers1 fr den es nie ein ,erwachen gibt4 ,wir sind als ,persnlichkeiten geschaffen1 fr die ,stoff und ,kraft nichts bedeuten1 wenn sie nicht auf eine unendliche ,persnlichkeit bezogen werden1 deren ,natur wir in gewissem ,mae wiederfinden in der menschlichen ,liebe1 in der ,gre des ,guten1 im ,martyrium der ,heldenseelen1 in der unaussprechlichen ,schnheit der ,natur1 die nicht eine rein physische ,tatsache1 sondern nur der ,ausdruck einer ,persnlichkeit sein kann4 ,die ,erfahrung dieser geistigen ,welt1 die uns nicht zuteil wird1 weil wir von klein auf gewhnt werden1 sie zu bersehen1 mssen die ,kinder dadurch gewinnen1 da sie ganz darin leben2 sie kann ihnen nicht durch theologische ,belehrung zugnglich gemacht werden4 ,aber wie dies geschehen soll1 ist heutzutage ein schwieriges ,problem4 ,denn die ,menschen haben es fertig gebracht1 ihre ,zeit so zu besetzen1 da sie gar nicht ,mue haben1 darber nachzudenken1 wie ihre ganze ,ttigkeit nur ,bewegung ist1 ohne wahren ,sinn1 und wie heimatlos ihre ,seele ist4 ,in ,indien halten wir noch die berlieferung von den ,waldkolonien groer ,lehrer in hohen ,ehren4 ,diese ,orte waren weder ,schulen noch ,klster im heutigen ,sinn des ,wortes4 ,sie bestanden aus ,heimsttten1 wo ,mnner mit ihrer ,familie lebten1 deren ,ziel war1 die ,welt in ,gott zu sehen und ihr eigenes ,leben in ihm zu begreifen4 ,obgleich sie auerhalb der menschlichen ,gesellschaft lebten1 so waren sie ihr doch1 was die ,sonne den ,planeten ist1 der ,mittelpunkt1 von dem sie ,leben und ,licht empfing4 ,und hier wuchsen die ,knaben auf im nahen ,anschauen des ,ewigen1 bevor man sie fr geeignet hielt1 ,haupt einer ,familie zu werden4 ,so war im alten ,indien ,schule und ,leben vereinigt4 ,da wurden die ,schler nicht in der akademischen ,atmosphre von ,gelehrsamkeit und ,wissenschaft oder in dem verstmmelten ,leben mnchischer ,abgeschlossenheit erzogen1 sondern in der ,atmosphre lebendigen ,wirkens und ,strebens4 ,sie brachten das ,vieh auf die ,weide1 sammelten ,brennholz1 pflckten ,obst1 waren gtig zu allen ,geschpfen und nahmen zu an ,geist zugleich mit ihren ,lehrern4 ,dies war mglich1 weil der ,hauptzweck dieser ,orte nicht der ,unterricht war1 sondern denen ,zuflucht und ,schutz zu bieten1 die ein ,leben in ,gott leben wollten4 ,da diese berlieferung von dem familienhaften ,zusammenleben von ,lehrern und ,schlern nicht eine bloe romantische ,erdichtung ist1 sehen wir noch an vereinzelten ,schulen1 die ein berbleibsel dieses einheimischen ,erziehungssystems sind4 ,dies ,system ist1 nachdem es ,jahrhunderte hindurch seine ,unabhngigkeit bewahrt hat1 jetzt im ,begriff1 der bureaukratischen ,kontrolle der ,fremdherrschaft zu erliegen4 ,diese catusph1 wie man auf ,sanskrit die ,universitten nennt1 haben nicht den ,charakter einer ,schule4 ,die ,schler leben im ,hause ihres ,lehrers wie die ,kinder des ,hauses1 ohne fr ,wohnung1 ,kost und ,erziehung zu bezahlen4 ,der ,lehrer geht seinen eigenen ,studien nach1 indem er ein ,leben der ,einfachheit lebt und seinen ,schlern bei ihrem ,studium hilft1 was er nicht als sein ,geschft betrachtet1 sondern als einen ,teil seines ,lebens4 ,dies ,ideal einer ,erziehung1 die darin besteht1 da der ,schler an dem ,leben und hohen ,streben seines ,lehrers teilnimmt1 lie mich nicht los4 ,die kerkerhafte ,enge unsrer ,zukunft und die ,trostlosigkeit unsrer beschnittenen ,mglichkeiten drngten mich nur noch mehr zu seiner ,verwirklichung4 ,die in anderen ,lndern mit unbegrenzten ,aussichten auf weltlichen ,gewinn begnstigt sind1 knnen sich solche ,dinge zum ,ziel der ,erziehung setzen4 ,der ,spielraum ihres ,lebens ist mannigfach und weit genug1 um ihnen die ,freiheit zu gewhren1 die sie zur ,entfaltung ihrer ,krfte brauchen4 ,aber wenn wir die ,selbstachtung bewahren sollen1 die wir uns und unserm ,schpfer schulden1 so darf unser ,erziehungsziel nicht hinter dem hchsten ,ziel des ,menschen berhaupt1 der grten ,vollkommenheit und ,freiheit der ,seele zurckbleiben4 ,es ist klglich1 wenn man nach kleinen ,gaben irdischen ,besitzes haschen mu4 ,lat uns nur trachten nach dem ,zugang zum ,leben1 das ber alle ueren ,lebenslagen erhaben ist und ber den ,tod hinausgeht1 lat uns ,gott suchen1 lat uns leben fr jene endgltige ,wahrheit1 die uns frei macht von der ,knechtschaft des ,staubes und uns den wahren ,reichtum gibt3 nicht ,reichtum an toten ,dingen1 sondern an innerem ,licht1 nicht an ,macht1 sondern an ,liebe4 ,solche ,befreiung der ,seele haben wir in unserm ,lande gefunden bei ,menschen1 denen jede ,bcherweisheit fehlte und die in vollstndiger ,armut lebten4 ,wir haben in ,indien das ,erbe dieses ,schatzes geistiger ,weisheit4 ,lat das ,ziel unsrer ,erziehung sein1 es vor uns auszubreiten und die ,kraft zu gewinnen1 im ,leben den rechten ,gebrauch davon zu machen1 auf da wir es einst1 wenn die ,zeit kommt1 der brigen ,welt darbieten als unsern ,beitrag zu ihrem ewigen ,heil4 ,ich war ganz in meine literarische ,ttigkeit vertieft1 als dieser ,gedanke mich mit schmerzhafter ,heftigkeit packte4 ,ich hatte pltzlich ein ,gefhl wie jemand1 der unter einem ,alpdruck sthnt4 ,nicht nur meine eigene ,seele1 sondern die ,seele meines ,landes schien in mir nach ,atem zu ringen4 ,ich fhlte klar1 da das1 was uns not tut1 nicht materieller ,art ist1 nicht ,reichtum1 ,behagen oder ,macht1 sondern ein ,erwachen zum vollen ,bewutsein unsrer seelischen ,freiheit1 der ,freiheit1 ein ,leben in ,gott zu fhren1 wo wir nicht in ,feindschaft leben mit denen1 die nicht anders knnen als kmpfen1 und nicht im ,wettbewerb mit denen1 deren einziges ,ziel ,geldgewinn ist1 wo wir vor allen ,angriffen und ,schmhungen sicher sind4 ,zum ,glck hatte ich schon einen ,platz bereit1 wo ich meine ,arbeit beginnen konnte4 ,mein ,vater hatte auf einer seiner zahlreichen ,reisen sich diesen einsamen ,ort erwhlt1 der ihm geeignet schien zu einem ,leben stiller ,gemeinschaft mit ,gott4 ,diesen ,ort hatte er mit allem1 was zum ,lebensunterhalt ntig war1 denen gestiftet1 die ,ruhe und ,abgeschlossenheit fr religise bungen und ,betrachtungen suchten4 ,ich hatte etwa zehn ,knaben bei mir1 als ich dorthin ging1 und begann mein neues ,leben ohne irgendwelche frhere ,erfahrung4 ,die ,gegend1 die unsre ,einsiedelei umgibt1 ist weites offenes ,land1 ganz kahl bis an den ,horizont hin1 nur da hier und da ein paar verkmmerte ,dattelpalmen oder ,dornstrucher die ,ameisenhgel zu berragen suchen4 ,jenseits der ,felder und tiefer als diese erstreckt sich eine ,flche mit zahllosen ,erdhgeln und kleinen ,hgelchen von rotem ,kies und ,kieseln von allen ,formen und ,farben1 die von schmalen ,regenrinnen durchschnitten wird4 ,in geringer ,entfernung nach ,sden zu1 nahe beim ,dorfe1 sieht man durch eine ,reihe von ,palmen hindurch die stahlblaue ,flche des ,wassers glitzern1 das sich in einer ,vertiefung des ,bodens angesammelt hat4 ,ein ,pfad1 den die ,dorfleute bentzen1 wenn sie ihre ,einkufe in der ,stadt machen1 schlngelt sich durch die einsamen ,felder und schimmert rtlich in der ,sonne4 ,die ,reisenden1 die diesen ,pfad hinaufkommen1 knnen schon in der ,ferne auf dem hchsten ,punkt des welligen ,hgellandes die ,spitze eines ,tempels und das ,dach eines ,gebudes sehen4 ,denn hier liegt inmitten von ,myrobalanenhainen die ,einsiedelei ,santi-,niketan1 zu der eine ,allee von stattlichen ,salbumen hinanfhrt4 ,und hier hat sich nun seit mehr als fnfzehn ,jahren die ,schule entwickelt4 ,manchen ,wechsel und manche ernste ,krisis hat sie erlebt4 ,da ich den blen ,ruf hatte1 ein ,dichter zu sein1 wurde es mir sehr schwer1 das ,vertrauen meiner ,landsleute zu gewinnen und dem ,verdacht der ,bureaukratie zu entgehen4 ,wenn ich am ,ende einen gewissen ,erfolg hatte1 so liegt es daran1 da ich ihn nie erwartete1 sondern meinen eigenen ,weg ging1 ohne auf ,beifall1 ,rat oder ,hilfe von auen zu warten4 ,meine ,mittel waren auerordentlich gering1 da das ,unternehmen mich tief in ,schulden gestrzt hatte4 ,aber diese ,armut selbst gab mir ,kraft und lehrte mich1 mein ,vertrauen auf die ,macht der ,idee zu setzen1 statt auf uere ,hilfsmittel4 ,da die ,entwicklung der ,schule meine eigene ,entwicklung bedeutete und nicht die bloe ,verwirklichung meiner ,theorien1 so wandelten sich ihre ,ideale auch whrend ihres ,reifens1 wie eine reifende ,frucht nicht nur grer wird und sich tiefer frbt1 sondern auch in der ,beschaffenheit ihres ,fleisches ,vernderungen erfhrt4 ,als ich anfing1 hatte ich die ,idee1 da ich einen wohlttigen ,zweck verfolgte4 ,ich arbeitete angestrengt2 doch die einzige ,befriedigung1 die ich hatte1 war1 da ich mir ausrechnete1 welche ,opfer an ,geld und ,kraft und ,zeit ich brachte1 und dabei meine unermdliche ,gte bewunderte4 ,aber was dabei herauskam1 hatte wenig ,wert4 ,ich baute nur immer ein ,system auf das andere auf1 um nachher alles wieder umzureien4 ,so tat ich im ,grunde nichts anderes1 als meine ,zeit ausfllen2 was ich schuf1 war innerlich leer4 ,ich wei noch1 wie ein alter ,schler meines ,vaters kam und zu mir sagte3 ,was ich hier sehe1 ist wie ein ,hochzeitssaal1 wo alles bereit ist1 nur der ,brutigam fehlt4 ,der ,fehler1 den ich gemacht hatte1 war1 da ich meinte1 mein eigener ,zweck sei dieser ,brutigam4 ,aber allmhlich fand mein ,herz diesen ,mittelpunkt4 ,er war nicht in der ,arbeit1 nicht in meinen ,wnschen1 sondern in der ,wahrheit4 ,ich sa allein auf der oberen ,terrasse des ,hauses ,santi-,niketan und schaute auf die ,baumwipfel der ,salallee vor mir4 ,ich lste mein ,herz los von meinen eigenen ,plnen und ,berechnungen1 von den ,kmpfen des ,tages1 und hob es schweigend hinauf zu dem1 dessen ,gegenwart und ,frieden den ,himmel durchflutete1 und allmhlich wurde mein ,herz von ihm erfllt4 ,ich begann1 die ,welt rings um mich her mit den ,augen meiner ,seele zu sehen4 ,die ,bume erschienen mir wie stille ,lobgesnge1 die aus dem stummen ,herzen der ,erde aufstiegen1 und das ,rufen und ,lachen der ,knaben1 das durch die ,abendluft zu mir herauftnte1 erklang mir wie ein ,quell von lebendigen ,tnen1 der aus der ,tiefe des ,menschenlebens aufstieg4 ,ich vernahm die ,botschaft in dem ,sonnenlicht1 das meine ,seele in ihrer ,tiefe berhrte1 und ich fhlte ein ses ,gestilltsein in den ,lften1 die das ,wort des alten ,meisters zu mir sprachen3 ,ko hy evnyt ka prnyt yady ea ka nando na syt4#ae ,wer knnte je in dieser ,welt leben und hoffen und streben1 wenn der ,raum nicht mit ,liebe gefllt wre4 ,und als ich dann den ,kampf um ,erfolg und meinen ,ehrgeiz1 andern wohlzutun1 aufgab und das eine1 was not tut1 begriff2 als ich fhlte1 da der1 der sein eigenes ,leben in ,wahrheit lebt1 das ,leben der ganzen ,welt lebt1 da klrte sich die trbe ,atmosphre ueren ,kampfes1 und die natrliche ,schpferkraft brach sich ,bahn zum ,kern aller ,dinge4 ,und wenn es jetzt noch mancherlei ,oberflchliches und ,wertloses im ,betrieb unsrer ,anstalt gibt1 so hat es seine ,ursache in dem ,mitrauen gegen den ,geist1 das uns noch immer anhaftet1 in der unausrottbaren berzeugung von unsrer eigenen ,wichtigkeit1 in der ,gewohnheit1 die ,ursache unserer ,fehlschlge anderswo als bei uns zu suchen1 und in dem ,bestreben1 alle ,lockerheit und ,schlaffheit in unsrer ,arbeit dadurch wieder gutzumachen1 da wir die ,schrauben der ,organisation fester anziehen4 ,aus eigener ,erfahrung wei ich1 da da1 wo der ,eifer1 andere zu belehren1 allzu gro ist1 besonders wenn es sich um geistige ,dinge handelt1 das ,ergebnis drftig und nicht ganz wahr ist4 ,alle ,heuchelei und ,selbsttuschung bei unsern religisen berzeugungen und bungen sind die ,folge von dem bereifer geistlicher ,mentoren4 ,auf geistigem ,gebiet ist ,erwerben und ,spenden eins2 wie die ,lampe andern ,licht gibt1 sobald sie selbst leuchtet4 ,wenn ein ,mensch es zu seinem ,beruf macht1 seinen ,mitmenschen ,gott zu predigen1 so wird er viel mehr ,staub aufwirbeln1 als zur ,wahrheit fhren4 ,religion lt sich nicht in der ,form von ,unterricht mitteilen1 sondern nur durch religises ,leben selbst4 ,so bewhrt sich das ,ideal der ,waldkolonie jener ,gottsucher auch heute noch als die wahre ,schule religisen ,lebens4 ,religion ist nicht etwas1 was man in ,stcke zerlegen und in bestimmten ,wochen- oder ,tagesrationen austeilen kann als eins der verschiedenen ,fcher des ,schulprogramms4 ,sie ist die ,wahrheit unsres ganzen ,seins1 das ,bewutsein unsrer persnlichen ,beziehung zum ,unendlichen2 sie ist der wahre ,schwerpunkt unsres ,lebens4 ,sie kann uns in unsrer ,kindheit zuteil werden1 wenn wir ganz an einem ,orte leben1 wo die ,wahrheit der geistigen ,welt nicht durch eine ,menge von ,notwendigkeiten verdunkelt wird1 die sich ,bedeutung anmaen2 wo das ,leben einfach ist und reich an ,mue1 an ,raum und reiner ,luft und an dem tiefen ,frieden der ,natur1 und wo die ,menschen in festem ,glauben den ,blick auf das ,ewige gerichtet haben4 ,nun wird man mich fragen1 ob ich in meiner ,schule das ,ideal erreicht habe4 ,ich mu darauf antworten1 da die ,erreichung unsrer hchsten ,ideale sich schwer nach uern ,mastben messen lt4 ,ihre ,wirkung lt sich nicht gleich an ,resultaten nachweisen4 ,wir tragen in unsrer ,einsiedelei den ,ungleichheiten und ,mannigfaltigkeiten des menschlichen ,lebens in vollem ,mae ,rechnung4 ,wir versuchen nie1 eine ,art uere ,gleichfrmigkeit zu erzielen1 indem wir die ,verschiedenheiten der ,anlage und ,erziehung unsrer ,schler auszurotten suchen4 ,einige von uns gehren zur ,sekte des ,brhma ,samdsch1 einige zu andern ,hindu-,sekten1 und einige von uns sind ,christen4 ,da wir uns nicht mit ,bekenntnissen und ,dogmen beschftigen1 entstehen aus der ,verschiedenheit unsres religisen ,glaubens durchaus keine ,schwierigkeiten4 ,auch wei ich1 da das ,gefhl von ,ehrfurcht fr das ,ideal dieser ,schule und fr das ,leben1 das wir hier fhren1 unter denen1 die sich in dieser ,einsiedelei versammelt haben1 an ,ernst und ,tiefe sehr verschieden ist4 ,ich wei1 da unsre ,begeisterung fr ein hheres ,leben doch noch immer nicht weit hinausgekommen ist ber unser ,trachten nach weltlichen ,gtern und weltlichem ,ruhm4 ,und doch bin ich vollkommen gewi und habe zahlreiche ,beweise dafr1 da das ,ideal unsrer ,einsiedelei von ,tag zu ,tag immer mehr in unsrer ,natur ,wurzel fat4 ,ohne da wir es merken1 werden die ,saiten unsres ,lebens zu immer reinerem1 seelenvollerem ,klang gestimmt4 ,was es auch war1 das uns zuerst hierher fhrte1 durch alle ,disharmonie tnt doch unaufhrlich der ,ruf3 ntam1 ivam1 advaitam -- du ,gott des ,friedens1 ,allgtiger1 ,einziger6 ,die ,luft scheint hier von der ,stimme des ,unendlichen erfllt1 die dem ,frieden des frhen ,morgens und der ,stille der ,nacht tiefen ,sinn gibt und durch die weien ,scharen von shiuli-,blumen im ,herbst und mlat-,blumen im ,sommer das ,evangelium von der ,schnheit predigt1 die anbetend sich selbst als ,opfer darbringt4 ,es ist schwer fr die1 die nicht ,inder sind1 sich klar zu machen1 welche ,vorstellungen sich alle mit dem ,wort rama1 ,waldheiligtum1 verbinden4 ,denn es blhte wie die ,lotusblume in ,indien unter einem ,himmel1 der freigebig ist mit ,sonnenlicht und ,sternenglanz4 ,indiens ,klima ruft uns ins ,freie2 die ,stimme seiner mchtigen ,strme ertnt in feierlichem ,gesang2 die endlose ,weite seiner ,ebenen umgibt unsre ,heimsttten mit dem ,schweigen einer andern ,welt2 die ,sonne steigt am ,rand der grnen ,erde auf wie eine ,opferflamme1 die das ,unsichtbare auf dem ,altar des ,unbekannten entzndet1 und sie steigt am ,abend im ,westen herab wie ein prchtiges ,freudenfeuer1 mit dem die ,natur das ,ewige begrt4 ,in ,indien ist der ,schatten der ,bume gastlich1 der ,staub der ,erde streckt seine braunen ,arme nach uns aus1 die ,luft schlgt liebend ihren warmen ,mantel um uns4 ,das sind die unwandelbaren ,tatsachen1 die immer wieder zu unsrer ,seele sprechen1 und daher empfinden wir es als ,indiens ,aufgabe1 durch diese ,verbundenheit mit der ,seele der ,welt die menschliche ,seele als eins mit der gttlichen ,seele zu erkennen4 ,diese ,aufgabe hat in den ,waldschulen der alten ,zeit ihre natrliche ,form gefunden4 ,und sie treibt uns an1 das ,unendliche in allen ,gestalten der ,schpfung1 in den ,beziehungen menschlicher ,liebe zu suchen2 es zu fhlen in der ,luft1 die wir atmen1 in dem ,licht1 dem wir unsre ,augen ffnen1 im ,wasser1 in dem wir baden1 in der ,erde1 auf der wir leben und sterben4 ,daher wei ich -- und wei es aus eigener ,erfahrung --1 da die ,schler und ,lehrer1 die sich in dieser ,einsiedelei zusammengefunden haben1 an ,freiheit des ,geistes tglich wachsen und immer mehr eins werden mit dem ,unendlichen1 nicht durch irgendwelchen ,unterricht oder uere bungen1 sondern kraft der unsichtbaren geistigen ,atmosphre1 die diesen ,ort umgibt1 und des ,andenkens an einen frommen ,mann1 der hier in inniger ,gemeinschaft mit ,gott lebte4 ,ich hoffe1 es ist mir gelungen1 darzulegen1 wie das bewute ,streben1 das mich leitete1 als ich meine ,schule in der ,einsiedelei grndete1 allmhlich seine ,selbstndigkeit verlor und eins wurde mit dem ,streben1 das die ,seele dieses ,ortes ist4 ,mit einem ,wort3 mein ,werk erhielt seine ,seele durch den ,geist der ,einsiedelei4 ,aber diese ,seele hat ohne ,zweifel ihre uere ,gestalt in der ,einrichtung der ,schule4 ,und ich habe alle diese ,jahre hindurch versucht1 in dem ,lehrsystem dieser ,schule meine ,erziehungstheorie zu verwirklichen1 die sich auf meine ,erfahrung von der ,kindesseele grndet4 ,ich glaube1 wie ich schon vorher andeutete1 da das unbewute ,empfinden bei den ,kindern viel ttiger ist als das bewute ,denken4 ,eine groe ,menge der wichtigsten ,lehren ist uns durch jenes vermittelt4 ,die ,erfahrungen zahlloser ,generationen sind uns durch seine ,wirksamkeit in ,fleisch und ,blut bergegangen1 nicht nur ohne uns zu ermden1 sondern so1 da sie uns froh machten4 ,diese unterbewute ,fhigkeit des ,gewahrwerdens ist ganz eins mit unserm ,leben4 ,sie ist nicht wie eine ,laterne1 die man von auen anzndet und putzt1 sondern wie das ,licht1 das der ,glhwurm durch die ,ausbung seiner ,lebensfunktionen erzeugt4 ,zu meinem ,glck wuchs ich in einer ,familie auf1 wo der ,sinn fr ,literatur1 ,musik und ,kunst instinktiv geworden war4 ,meine ,brder und ,vettern lebten im freien ,reich der ,gedanken1 und die meisten von ihnen hatten natrliche knstlerische ,anlagen4 ,durch solche ,umgebung angeregt1 begann ich frh zu denken und zu trumen und meine ,gedanken zum ,ausdruck zu bringen4 ,in bezug auf religise oder soziale ,anschauungen war unsre ,familie frei von aller ,konvention1 da sie wegen ihrer ,abweichung von orthodoxen ,glaubenslehren und ,sitten von der ,gesellschaft in den ,bann getan war4 ,dies machte uns furchtlos in unsrer geistigen ,freiheit1 und wir wagten neue ,versuche auf allen ,gebieten des ,lebens4 ,so war die ,erziehung1 die ich in meiner frhesten ,kindheit hatte1 ,freiheit und ,freude in der bung meiner geistigen und knstlerischen ,krfte4 ,und weil dies meinem ,geist lebhaft zum ,bewutsein brachte1 wo sein natrlicher ,nhrboden war1 wurde die ,schleifmhle des ,schulbetriebes so unertrglich fr mich4 ,diese ,erfahrung aus meiner frhen ,kindheit war alles1 was ich an ,schulerfahrung hatte1 als ich an mein ,unternehmen ging4 ,ich fhlte1 da das ,wichtigste und ,notwendigste nicht die uere ,lehrmethode1 sondern der lebendige ,odem der ,kultur selbst war4 ,zum ,glck fr mich gewann ,satish ,chandra ,roy1 ein hochbegabter junger ,student1 der sich auf sein ,staatsexamen vorbereitete1 lebhaftes ,interesse fr meine ,schule und machte es sich zur ,lebensaufgabe1 meine ,idee auszufhren4 ,er war erst neunzehn ,jahre alt1 aber ein ,mensch von hohem ,geistesfluge1 mit einer fr alles ,groe und ,schne wunderbar empfnglichen ,seele4 ,er war ein ,dichter1 der sicher unter den ,unsterblichen der ,weltliteratur seinen ,platz gefunden htte1 wenn er am ,leben geblieben wre2 aber er starb schon mit zwanzig ,jahren und konnte so unsrer ,schule seine ,kraft nur ein kurzes ,jahr lang widmen4 ,bei ihm hatten die ,knaben nie das ,gefhl1 auf ihr ,unterrichtsfach beschrnkt zu sein1 sondern es war1 als ffnete er ihnen alle ,tore der ,welt4 ,mit ihm gingen sie in den ,wald1 wenn im ,frhling die ,salbume in voller ,blte standen2 dann deklamierte er ihnen1 ganz berauscht von ,begeisterung1 seine ,lieblingsgedichte4 ,er las ihnen ,shakespeare und selbst ,browning -- denn er war ein groer ,verehrer ,brownings -- und erluterte ihnen mit wunderbarer ,kraft des ,ausdrucks die ,dichtungen in bengalischer ,sprache4 ,niemals zweifelte er an der ,verstndnisfhigkeit der ,knaben1 er sprach und las ihnen ber jeden ,gegenstand1 der ihn selbst interessierte4 ,er wute1 da es durchaus nicht ntig war1 da die ,schler alles wrtlich und genau verstanden1 sondern da ihr ,geist aufgerttelt und ihre ,seelen geweckt wurden1 und dies gelang ihm immer4 ,er war nicht1 wie andre ,lehrer1 ein bloer ,vermittler von ,bcherwissen4 ,er gestaltete seinen ,unterricht persnlich1 er schpfte aus seiner eigenen ,tiefe1 und daher war das1 was er den ,schlern bot1 lebendige ,nahrung1 die die lebendige menschliche ,natur sich leicht aneignet4 ,der wahre ,grund seines ,erfolges war seine intensive ,teilnahme an dem ,leben1 an den ,ideen1 an allem um ihn her1 vor allem an den ,knaben1 die mit ihm in ,berhrung kamen4 ,er schpfte seine ,begeisterung nicht aus ,bchern1 sondern aus der unmittelbaren ,berhrung seiner empfnglichen ,seele mit der ,welt4 ,der ,wechsel der ,jahreszeiten hatte auf ihn dieselbe ,wirkung wie auf die ,pflanzen4 ,er schien in seinem ,blut die unsichtbaren ,boten der ,natur zu spren1 die immer durch den ,weltenraum eilen1 in der ,luft schweben1 am ,himmel schimmern und aus den ,wurzeln der ,grashalme aus der ,erde herauftnen4 ,seine ,literaturstudien hatten nicht den ,modergeruch der ,bibliothek an sich4 ,er hatte die ,gabe1 die ,ideen so greifbar deutlich und lebendig vor sich zu sehen1 wie er seine ,freunde sah4 ,so hatten die ,knaben unsrer ,schule das seltene ,glck1 ihren ,unterricht von einem lebendigen ,lehrer und nicht aus ,bchern zu erhalten4 ,haben nicht unsre ,bcher1 wie die meisten ,dinge des tglichen ,gebrauchs1 sich zwischen uns und unsre ,welt gestellt8 ,wir haben uns gewhnt1 die ,fenster unsres ,geistes mit ihren ,seiten zu verdecken und ,bcherphrasen als ,pflaster auf unsre geistige ,haut zu kleben1 so da sie fr jede direkte ,berhrung der ,wahrheit unempfindlich geworden ist4 ,wir haben uns aus einer ganzen ,welt von ,bcherweisheit eine ,festung gebaut mit hohen ,ringmauern1 wohinter wir uns verschanzt haben und vor der ,berhrung mit ,gottes ,schpfung sicher sind4 ,gewi wrde es tricht sein1 den ,wert von ,bchern im allgemeinen zu bestreiten4 ,aber man mu auch zu gleicher ,zeit zugeben1 da ,bcher ihre ,grenzen und ihre ,gefahren haben4 ,jedenfalls sollten den ,kindern in den ersten ,jahren ihrer ,erziehung die ,wahrheiten1 die sie zu lernen haben1 auf natrlichem ,wege1 das heit durch die ,menschen und die ,dinge selbst vermittelt werden4 ,da ich hiervon berzeugt bin1 habe ich alles1 was ich konnte1 getan1 um in unsrer ,einsiedelei eine geistige ,atmosphre zu schaffen4 ,ich mache ,lieder1 aber ich mache sie nicht eigens fr die ,jugend zurecht4 ,es sind ,lieder1 die ein ,dichter sich zu seiner eigenen ,freude singt4 ,so sind die meisten meiner ,gitanjali-,lieder hier entstanden4 ,diese ,lieder singe ich1 so wie sie mir erblhen1 den ,knaben vor1 und sie kommen scharenweise1 um sie zu lernen4 ,sie singen sie in ihren ,muestunden1 in ,gruppen unter freiem ,himmel sitzend1 in ,mondscheinnchten oder im ,schatten der drohenden ,juliwolken4 ,alle meine spteren ,dramen sind hier entstanden und unter ,teilnahme der ,knaben aufgefhrt4 ,ich habe ihnen lyrische ,dramen fr ihre ,jahresfeste geschrieben4 ,sie drfen immer dabei sein1 wenn ich den ,lehrern irgend etwas von meinen neuen ,sachen in ,prosa oder ,versen vorlese1 welchen ,inhalts es auch sei4 ,und von dieser ,erlaubnis machen sie ,gebrauch1 ohne da der geringste ,druck auf sie ausgebt wird1 ja1 sie sind sehr traurig1 wenn sie nicht aufgefordert werden4 ,einige ,wochen vor meiner ,abreise von ,indien las ich ihnen ,brownings ,drama ,luria und bertrug es1 whrend ich las1 ins ,bengalische4 ,es nahm zwei ,abende in ,anspruch1 aber die zweite ,versammlung war ebenso zahlreich wie die erste4 ,wer gesehen hat1 wie diese ,knaben ihre ,rollen spielen1 ist berrascht1 wie stark sie als ,schauspieler wirken4 ,das kommt daher1 weil sie nie eigentlichen ,unterricht in dieser ,kunst gehabt haben4 ,sie erfassen instinktiv den ,geist der ,dichtung1 obgleich diese ,dramen keine bloen ,schuldramen sind und ein feines ,verstndnis und ,mitempfinden erfordern4 ,bei aller ngstlichkeit und berkritischen ,empfindlichkeit1 die ein ,dichter der ,auffhrung seines ,stckes gegenber hat1 war ich nie enttuscht von meinen ,schlern1 und ich habe selten einem ,lehrer erlaubt1 die ,knaben in ihrer eigenen ,darstellung der ,charaktere zu stren4 ,hufig schreiben sie selbst ,stcke oder improvisieren sie1 und dann werden wir zu der ,auffhrung eingeladen4 ,sie haben ihre literarischen ,vereine und haben mindestens drei illustrierte ,zeitschriften1 die von drei ,gruppen der ,schule geleitet werden4 ,die interessanteste dieser ,zeitschriften ist die der ,kleinen4 ,eine ganze ,anzahl unsrer ,schler haben ein beachtenswertes ,talent fr ,zeichnen und ,malerei gezeigt4 ,wir entwickeln dies ,talent nicht mit ,hilfe der alten1 hier in den ,schulen noch immer blichen ,kopiermethode1 sondern lassen die ,schler ihrer eigenen ,neigung folgen und helfen ihnen nur dadurch1 da wir hin und wieder ,knstler zu uns einladen1 die die ,knaben durch ihre eigenen ,arbeiten anregen und begeistern4 ,als ich meine ,schule anfing1 zeigten die ,knaben keine besondere ,liebe zur ,musik4 ,daher stellte ich zuerst noch keinen ,musiklehrer an und zwang die ,knaben nicht1 ,musikstunden zu nehmen4 ,ich sorgte nur fr ,gelegenheiten1 wo die1 die fr diese ,kunst begabt waren1 sie ben und zeigen konnten4 ,dies hatte die ,wirkung1 da das ,ohr der ,knaben sich unbewut bte4 ,und als nach und nach die meisten von ihnen groe ,neigung und ,liebe zur ,musik zeigten und ich sah1 da sie bereit sein wrden1 regelrechten ,unterricht darin zu nehmen1 berief ich einen ,musiklehrer4 ,in unsrer ,schule stehen die ,knaben des ,morgens sehr frh auf1 bisweilen vor ,tagesanbruch4 ,sie besorgen selbst das ,wasser fr ihr ,bad4 ,sie machen ihre ,betten4 ,sie tun alle die ,dinge1 die den ,geist der ,selbsthilfe in ihnen entwickeln4 ,ich glaube an den ,wert regelmiger religiser ,betrachtung1 und ich setze morgens und abends eine ,viertelstunde dafr an4 ,ich halte darauf1 da diese ,zeit innegehalten wird1 ohne jedoch von den ,knaben zu erwarten1 da sie so tun1 als ob sie in religise ,betrachtungen versenkt wren4 ,aber ich verlange1 da sie still sind1 da sie ,selbstbeherrschung ben1 wenn sie auch1 statt an ,gott zu denken1 die ,eichhrnchen beobachten1 die die ,bume hinauflaufen4 ,jede ,schilderung solcher ,schule kann nicht anders als unzulnglich sein4 ,denn das ,wichtigste von ihr ist ihre ,atmosphre und die ,tatsache1 da es keine ,schule ist1 die den ,knaben von autokratischen ,behrden aufgezwungen ist1 in der sie ihr eigenes ,leben leben sollen4 ,sie nehmen teil an der ,schulverwaltung1 und in ,straffllen verlassen wir uns meistens auf ihren eigenen ,gerichtshof4 ,zum ,schlu mchte ich meine ,zuhrer warnen1 ein falsches oder bertriebenes ,bild von dieser ,einsiedelei mit nach ,hause zu nehmen4 ,wenn man so seine ,ideen vortrgt1 so erscheinen sie ganz einfach und vollkommen4 ,aber ihre ,verkrperung in der ,wirklichkeit ist nicht so klar und vollkommen1 weil das ,material lebendig und mannigfach und immer wechselnd ist4 ,es treten uns ,hindernisse entgegen sowohl in der menschlichen ,natur wie in den ueren ,umstnden4 ,einige von uns vergessen nur zu leicht1 da die ,geister der ,knaben lebendige ,organismen sind1 und andere sind von ,natur geneigt1 das ,gute mit ,gewalt durchsetzen zu wollen4 ,die ,knaben ihrerseits sind nicht alle in gleichem ,mae empfnglich1 und so haben wir manchen ,mierfolg zu verzeichnen4 ,vergehen treten unerwartet auf1 die uns an der wirkenden ,kraft unsrer ,ideale zweifeln lassen4 ,es kommen trbe ,zeiten1 voll von ,rckschlgen und ,zweifeln4 ,aber dies ,schwanken und diese ,konflikte gehren nun einmal zum wahren ,bilde des wirklichen ,lebens4 ,lebendige ,ideale knnen nicht als ,uhrwerk aufgezogen werden1 das nun jede ,sekunde genau angibt4 ,und wer den festen ,glauben an ein ,ideal hat1 mu die ,wahrheit desselben dadurch beweisen1 da er sich durch die niemals ausbleibenden ,widerstnde und ,mierfolge nicht vom ,wege abbringen lt4 ,ich fr mein ,teil halte mehr von dem ,prinzip des ,lebens1 von der ,seele des ,menschen1 als von ,methoden4 ,ich glaube1 da das ,ziel der ,erziehung die sittliche ,freiheit ist1 die nur auf dem ,wege der ,freiheit erreicht werden kann1 obgleich die ,freiheit ihre ,gefahren und ihre ,verantwortung hat1 wie das ,leben berhaupt sie hat4 ,ich wei gewi1 wenn auch die meisten ,menschen es vergessen zu haben scheinen1 da ,kinder lebendige ,wesen sind1 lebendiger als ,erwachsene1 die schon in einer ,rinde von ,gewohnheiten stecken4 ,daher ist es fr ihre geistige ,gesundheit und ,entwicklung unbedingt ntig1 da man sie nicht in ,schulen steckt1 deren einziger ,zweck der ,unterricht ist1 sondern da sie in einer ,welt leben1 deren leitender ,geist die persnliche ,liebe ist4 ,solch eine ,welt ist die ,einsiedelei1 der rama1 wo die ,menschen sich im ,frieden der ,natur zu dem hchsten ,lebensziel vereint haben2 wo sie sich nicht nur frommen ,betrachtungen hingeben1 sondern auch mit offenen ,augen in die ,welt schauen und ttig wirkend in ihr schaffen2 wo man den ,schlern nicht unausgesetzt den ,glauben beibringt1 da die ,selbstvergtterung der ,nation das hchste ,ideal fr sie ist2 wo sie begreifen lernen1 da diese ,menschenwelt ,gottes ,knigreich ist1 dessen ,brger zu werden sie streben sollen2 wo ,sonnenauf- und -untergang und die stille ,herrlichkeit der ,sterne nicht tglich unbeachtet bleiben2 wo der ,mensch freudig teilnimmt an den ,festen1 die die ,natur mit ihren ,blten und ,frchten feiert1 und wo jung und alt1 ,lehrer und ,schler sich an denselben ,tisch setzen und das tgliche ,brot wie das ,brot des ,lebens miteinander teilen4 ,,religi,,se ,,betrachtung ,es gibt ,dinge1 die wir von auen bekommen und als ,besitz an uns nehmen4 ,aber mit der religisen ,betrachtung ist es umgekehrt4 ,hier treten wir mitten in eine groe ,wahrheit ein und werden von ihr in ,besitz genommen4 ,lat uns im ,gegensatz dazu sehen1 was ,reichtum ist4 ,geld reprsentiert eine entsprechende ,summe von ,arbeit4 ,vermittelst des ,geldes kann ich die ,arbeit vom ,menschen loslsen und sie in mein ,eigentum verwandeln4 ,ich erwerbe sie von auen und wandle sie in eigene ,kraft um4 ,oder nehmen wir das ,wissen4 ,es gibt eine ,art1 die wir von andern bernehmen1 und eine andre ,art1 die wir uns durch ,beobachtung1 ,experimente und ,nachdenken erwerben4 ,alles dies sind ,versuche1 uns etwas1 was wir nicht haben1 zu eigen zu machen4 ,bei diesen ,dingen sind unsre geistigen und physischen ,krfte in ganz entgegengesetzter ,weise ttig als bei der religisen ,betrachtung4 ,die hchste ,wahrheit knnen wir nur erfassen1 indem wir uns in sie versenken4 ,und wenn unser ,bewutsein ganz in sie eingetaucht ist1 dann wissen wir1 da sie kein bloer ,besitz ist1 den wir erworben haben1 sondern da wir eins mit ihr sind4 ,so werden durch solches ,versenken1 wo unsre ,seele ihre wahre ,beziehung zur hchsten ,wahrheit findet1 auch alle unsre ,handlungen und ,worte1 unser ganzes ,wesen wahr4 ,ich mchte hier einen ,text anfhren1 der uns in ,indien zu solcher ,versenkung dient4 ,om bhr bhuva sva4 tt savitr vreyam bhrgo devsya dhmahi dhyo y na pracodyt#af4 ,om4 ,das heit ,vollkommenheit2 es ist in der ,tat das symbolische ,wort fr das ,unendliche1 ,vollkommene1 ,ewige4 ,der ,laut an sich schon ist vollkommen und stellt die ,ganzheit aller ,dinge dar4 ,all unsre religisen ,betrachtungen beginnen mit ,om und enden mit ,om4 ,es soll den ,geist mit der ,ahnung der ewigen ,vollkommenheit erfllen und ihn aus der ,welt der engen ,selbstsucht befreien4 ,bhr bhuva sva4 ,bhr bedeutet die ,erde4 ,bhuva bedeutet die mittlere ,region1 den ,luftraum4 ,sva bedeutet die ,region der ,sterne4 ,erde1 ,luft- und ,sternenraum4 ,mitten ins ,herz dieses ,weltalls sollst du deinen ,geist richten4 ,du sollst dir gegenwrtig halten1 da du im ,unendlichen geboren bist1 da du nicht nur einem besonderen ,fleck dieser ,erde angehrst1 sondern der ganzen ,welt4 ,tt savitr vreyam bhrgo devsya dhmahi4 ,lat uns nachdenken ber die anbetungswrdige ,kraft des ,weltschpfers4 ,das ,wort ,schpfer ist durch bestndigen ,gebrauch abgegriffen4 ,aber wir mssen uns die ,unermelichkeit des ,weltalls ins ,bewutsein rufen1 wenn wir sagen1 da ,gott das ,weltall aus seiner unendlichen ,schpferkraft erschafft1 nicht durch eine einmalige ,schpfungstat1 sondern unaufhrlich1 jeden ,augenblick4 ,alles dies ist ein ,ausdruck des ewigen ,schpferwillens4 ,dieser ist nicht wie das ,gesetz der ,schwere oder andere ,naturgesetze etwas ,abstraktes1 das wir nicht verehren knnen und das auf unsre ,verehrung keinen ,anspruch erheben kann4 ,sondern unser ,text sagt1 da jene ,kraft anbetungswrdig ist1 da sie unsre ,verehrung fordert1 weil sie einem hchsten ,wesen angehrt und keine bloe ,abstraktion ist4 ,wodurch offenbart sich diese ,kraft8 ,auf der einen ,seite durch ,erde1 ,luftraum und ,sternenhimmel1 auf der andern durch unser ,bewutsein4 ,es besteht eine ewige ,verbindung zwischen uns und der ,welt1 weil diese ,welt in unserm ,bewutsein erst ihre volle ,verwirklichung findet4 ,ohne dies ,bewutsein und ohne das hchste ,bewutsein als ,quelle und ,mittelpunkt1 knnte es keine ,welt geben4 ,gottes ,kraft strahlt von ihm aus und strmt als ,bewutsein in mir und in der ,auenwelt4 ,wir selbst trennen gewhnlich diese beiden ,welten1 aber in ,wahrheit sind sie zwei ,seiten derselben ,schpfung1 sie sind gleichen ,ursprungs und daher eng miteinander verbunden4 ,so vergegenwrtigt mir diese ,betrachtung1 da mein ,bewutsein und die weite ,welt auer mir eins sind4 ,und worin besteht diese ,einheit8 ,sie besteht in der groen ,kraft1 die zugleich mich und die ,welt auerhalb meiner mit ,bewutsein durchstrmt4 ,durch solche ,versenkung erwerbe ich nicht etwas fr mich1 sondern ich gebe mich selbst auf und werde eins mit der ganzen ,schpfung4 ,dies ist also unser ,text1 und wir richten unsre ,gedanken ganz auf ihn und wiederholen ihn immer wieder1 bis unsre ,seele still ist und nichts uns mehr zerstreut4 ,in diesem ,zustand kann kein ,verlust1 keine ,angst1 kein ,schmerz uns berhren1 wir sind frei4 ,dies bedeutet also religise ,versenkung3 wir tauchen ganz ein in die hchste ,weisheit1 wir leben und weben in ihr und haben in ihr unser ,sein4 ,ein anderer ,text1 der in unsrer ,schule den ,knaben zu ihrer tglichen ,andachtsbung dient1 lautet3 ,om4 ,pit no 'si1 pit no bodhi4 ,namas te 'stu#ag4 ,pit no 'si4 ,du bist unser ,vater4 ,pit no bodhi4 ,gib uns das ,bewutsein1 das ,erwachen zu der ,gewiheit1 da du unser ,vater bist4 ,namas te 'stu4 ,fr nama lt sich schwer ein genau entsprechendes ,wort finden1 vielleicht kommt ,verneigung oder ,verehrung seiner ,bedeutung am nchsten4 ,meine ,anbetung dir -- la sie wahr werden4 ,dies ist der erste ,teil des ,textes unsrer ,andachtsbung4 ,ich will versuchen1 zu erklren1 was ich darunter verstehe4 ,pit no 'si4 ,der ,text beginnt mit der ,versicherung1 da ,gott in ,wahrheit unser ,vater ist4 ,aber diese ,wahrheit ist in unserm ,leben noch nicht als solche erfat und zum ,ausdruck gekommen1 und das ist die ,ursache all unsrer ,unvollkommenheiten und ,snden und all unsres ,elends4 ,daher beten wir1 da sie in unserm ,bewutsein ,wirklichkeit werde4 ,dann schliet der ,vers mit ,namas te4 ,la meine ,anbetung wahr werden6 ,weil ,anbetung die ,haltung ist1 die uns ihm gegenber gebhrt4 ,wenn ich diese groe ,wahrheit -- ,pit no 'si -- vollkommen erkannt habe1 dann bringt mein ,leben sein wahres ,wesen zum ,ausdruck1 durch demtige ,selbsthingabe und anbetende ,verehrung4 ,beim ,gebet brauchen wir mitunter ,worte1 die zwar unserm ,empfinden ,ausdruck geben1 die wir aber doch nur mechanisch uern1 ohne uns in dem ,augenblick ihre volle ,bedeutung klarzumachen4 ,solch ein ,wort ist ,vater4 ,daher versuchen wir in dieser ,betrachtung seinen ,sinn in seiner ganzen ,tiefe zu erfassen und unser ,herz in ,einklang mit seiner ,wahrheit zu bringen4 ,wir knnen diese ,welt als das nehmen1 als was sie uns erscheint4 ,wir knnen in unserm ,geiste die ,vorstellung haben1 sie sei eine ,welt der ,kraft und des ,stoffes2 dann wird unsre ,beziehung zu ihr die rein mechanische ,beziehung der ,naturwissenschaft4 ,aber auf diesem ,wege gelangen wir nie zu der hchsten ,wahrheit1 die im ,menschen offenbar wird4 ,denn was ist der ,mensch8 ,er ist ein persnliches ,wesen4 ,das ,naturgesetz kmmert sich darum nicht4 ,das ,naturgesetz hat es mit der ,physiologie und ,psychologie1 mit dem ,mechanismus unsrer ,natur zu tun4 ,und wenn wir zu unserm persnlichen ,wesen kommen1 so finden wir kein ,naturgesetz1 das es uns erklren knnte4 ,daher hat die ,naturwissenschaft keine ,ahnung von dem1 was die ,grundlage unsres ,wesens ist4 ,fr sie wird die ganze ,welt zur ,maschine1 und so kann sie nicht auf den ,gedanken kommen1 in dem ,schpfer den ,vater zu sehen oder die ,mutter1 wie wir ,inder ihn oft nennen4 ,wenn wir in der ,welt nur ein ,zusammenwirken verschiedener ,krfte sehen1 so kann von ,anbetung keine ,rede sein4 ,aber wir sind nicht nur ,gegenstnde der ,physiologie und ,psychologie4 ,wir sind ,mnner und ,frauen4 ,und wir mssen versuchen zu erkennen1 welchen ,sinn es fr uns und fr die ganze ,welt hat1 da wir ,menschen sind4 ,die ,existenz meines ,krpers erklrt die ,naturwissenschaft aus allgemeinen ,gesetzen4 ,so erkenne ich1 da mein ,krper nicht eine isolierte ,schpfung ist1 sondern ein ,teil eines groen ,ganzen4 ,dann komme ich zu der weiteren ,erkenntnis1 da auch das ,denken meines ,verstandes im ,einklang mit allen ,vorgngen in der ,welt steht1 und so kann ich mit ,hilfe meines ,verstandes all die groen ,gesetze1 die das ,weltall regieren1 erkennen4 ,aber die ,naturwissenschaft verlangt1 da ich hier stehen bleibe4 ,fr sie haben ,krper und ,geist ihren ,hintergrund in dem ,weltall1 aber fr die ,persnlichkeit gibt es keinen solchen ,hintergrund4 ,jedoch unser ,gefhl wehrt sich gegen solche ,behauptung4 ,denn wenn diese unsre ,persnlichkeit keine ewige ,beziehung zur ,wahrheit hat1 wie alles andre1 was fr eine ,zufallserscheinung ist sie denn8 ,wozu ist sie denn berhaupt da und wie ist ihr ,dasein mglich8 ,diese ,tatsache meiner ,persnlichkeit bedarf zu ihrer ,sttze der ,wahrheit der unendlichen ,persnlichkeit4 ,durch die unmittelbare ,wahrnehmung des ,ichs in uns sind wir zu der groen ,entdeckung gekommen1 da es ein unendliches ,ich geben mu4 ,dann stellt sich uns die ,frage3 ,wie ist unsre ,beziehung zu diesem unendlichen ,ich8 ,in seinem innersten ,herzen findet der ,mensch die ,antwort1 da es die engste aller ,beziehungen1 da es die ,beziehung der ,liebe ist4 ,es kann keine andere sein1 denn es gibt keine vollkommene ,beziehung auer der der ,liebe4 ,die ,beziehung zwischen ,knig und ,untertan1 zwischen ,herr und ,diener1 zwischen dem ,gesetzgeber und denen1 die dem ,gesetz gehorchen1 -- alle solche ,beziehungen sind einseitig und dienen einem besonderen ,zwecke4 ,sie umfassen nicht das ganze ,wesen4 ,aber die ,beziehung zwischen dem ,einzel-,ich und dem ,welt-,ich mu vollkommen sein4 ,denn nur in der ,liebe findet unsere ,persnlichkeit vollkommene ,befriedigung1 und daher mu auch unsre ,beziehung zu der unendlichen ,persnlichkeit die der ,liebe sein4 ,und so hat der ,mensch gelernt zu sagen3 ,unser ,vater4 ,gott ist nicht nur unser ,knig oder unser ,herr1 er ist unser ,vater4 ,das heit1 es ist etwas in ,ihm1 woran wir teilhaben1 etwas ,gemeinsames zwischen diesem ewigen ,ich und dem endlichen kleinen ,ich4 ,aber man knnte noch fragen1 warum wir denn das ,wort ,vater gebrauchen1 das doch eine persnliche ,beziehung zwischen menschlichen ,wesen ausdrckt8 ,warum suchen wir nicht nach einem anderen ,wort8 ,ist dies nicht zu klein und begrenzt8 ,das ,wort ,vater schliet in unsrer ,sanskritsprache den ,begriff ,mutter mit ein4 ,sehr oft gebrauchen wir dies ,wort in seiner ,dualform ,pitarau1 das ,vater und ,mutter bedeutet4 ,der ,mensch wird in die ,arme der ,mutter geboren4 ,wir kommen nicht einfach so auf die ,erde1 wie der ,regen aus der ,wolke kommt4 ,das ,groe fr uns ist1 da wir von ,vater und ,mutter ins ,leben geleitet werden4 ,es zeigt1 da unsre ,beziehung zur ,welt von vornherein eine persnliche ist4 ,und so finden wir auch unsre ,beziehung zum ,unendlichen4 ,wir wissen1 da wir aus der ,liebe geboren sind1 unsre ersten und nchsten ,beziehungen sind die der ,liebe1 und wir fhlen1 da unser ,verhltnis zu den ,eltern das wahre ,symbol ist fr unser ewiges ,verhltnis zu ,gott4 ,diese ,wahrheit mssen wir uns jeden ,augenblick gegenwrtig halten4 ,wir mssen wissen1 da wir auf ewig mit unserm ,vater verbunden sind4 ,dann erheben wir uns ber die ,nichtigkeit der ,dinge1 und die ganze ,welt bekommt fr uns einen ,sinn4 ,daher ist das erste ,gebet1 da wir ,gott als ,vater erkennen4 ,du1 der du die unendliche ,welt von ,sternen und ,welten schaffst1 ich kann dein ,wesen nicht erfassen1 und doch wei ich eines ganz gewi3 ,du bist ,pit1 bist mein ,vater4 ,das ,kindchen wei noch nicht viel von dem1 was die ,mutter tut1 aber es wei1 da es seine ,mutter ist4 ,so wei ich auch sonst nichts von ,gott1 aber das ,eine wei ich3 ,er ist mein ,vater4 ,la mein ganzes ,bewutsein von diesem ,gedanken durchglht sein3 ,du bist mein ,vater4 ,jeden ,tag la dies das eine ,zentrum all meiner ,gedanken sein1 da der ,hchste1 der das ganze ,weltall regiert1 mein ,vater ist4 ,pit no bodhi4 ,la mich im ,licht dieser groen ,wahrheit erwachen3 ,du bist mein ,vater4 ,la mich all meine ,gedanken wie ein nacktes ,kind in deine ,arme legen1 da du sie den ,tag ber behtest und beschtzest4 ,und dann3 ,nama4 ,meine vllige ,selbsthingabe wird ,wahrheit werden4 ,hierin findet die ,liebe des ,menschen ihre hchste ,freude4 ,namas te1 nama -- ,anbetung dir -- la es wahr werden6 ,ich bin mit dem unendlichen ,ich verbunden1 und daher ist meine wahre ,haltung nicht ,stolz oder ,selbstzufriedenheit1 sondern ,selbsthingabe4 ,namas te 'stu4 ,dies ist noch nicht der ganze ,text1 der meinen ,schlern zu ihren ,gebeten und ,betrachtungen dient4 ,dies ,gebet ist nmlich verschiedenen ,stellen unserer ltesten ,schriften1 der ,veden1 entnommen4 ,es steht nirgends im ,zusammenhange4 ,aber mein ,vater1 der sein ,leben dem ,dienste ,gottes weihte1 sammelte diese ,worte aus dem unerschpflichen ,schatzhaus unsterblicher ,weisheit1 den ,veden und ,upanischaden4 ,der nchste ,vers lautet3 ,m m hisi4 ,triff mich nicht mit dem ,tode4 ,wir mssen uns genau den ,sinn dieses ,gebetes klar machen4 ,ich sagte1 da der erste ,vers lautete3 ,du bist mein ,vater4 ,dies ist der ,anfang und das ,ende aller ,wahrheit4 ,in sie mssen wir ganz hineingeboren werden1 wenn unser ,leben seine ,erfllung finden soll4 ,doch wenn es auch wahr ist1 da wir mit unserm ,vater in alle ,ewigkeit verbunden sind1 so ist doch eine ,schranke da1 die uns hindert1 diese ,wahrheit ganz zu erfassen und dies ist die grte ,quelle unsrer ,leiden4 ,die ,tiere haben auch ihre ,schmerzen1 sie leiden durch die ,angriffe von ,feinden und durch physische ,unvollkommenheit1 und dies ,leiden spornt sie noch mehr an1 nach ,befriedigung ihrer natrlichen ,lebensbedrfnisse zu streben und gegen ,hindernisse anzukmpfen4 ,dies ,streben und ,kmpfen an sich ist ,freude4 ,und wir knnen sicher sein1 da sie in ,wahrheit ihr ,leben genieen1 weil durch jenen ,ansporn ihre ganze ,lebensenergie geweckt wird4 ,sonst wrde ihr ,leben wie das der ,pflanzenwelt sein4 ,das ,leben braucht zu seiner ,erfllung ,hemmnisse1 um im bestndigen ,kampf gegen diese materiellen ,widerstnde sich seiner eigenen berlegenheit und ,wrde bewut zu werden4 ,aber all diese ,hemmnisse werden von den ,tieren als ,schmerz empfunden4 ,allein der ,mensch hat noch eine tiefere ,leidensquelle4 ,auch er mu seinen ,lebensunterhalt suchen und sich gegen all die ,feindseligkeiten der ,natur und der ,menschen behaupten4 ,aber das ist nicht alles4 ,das ,wunder ist1 da der ,mensch1 der in derselben ,welt geboren ist1 wie die ,tiere1 der dieselben ,lebensprobleme zu lsen hat wie sie1 noch etwas anderes hat1 um das er kmpft und sorgt1 obgleich er es nie ganz zu erfassen vermag4 ,nur in flchtigen ,augenblicken sprt er seine unmittelbare ,berhrung1 und mitten im ,genu seines ,reichtums1 in ,luxus und uerem ,behagen1 umgeben von allen ,schtzen dieser ,welt fhlt der ,mensch doch immer1 da diese ,dinge ihm nicht gengen1 und aus der ,tiefe seines ,herzens ringt sich das ,gebet1 das er nicht an die ,naturkrfte der ,erde richtet1 an ,luft oder ,feuer1 sondern an ein ,wesen1 das er nur dunkel ahnt -- das ,gebet3 ,rette mich1 triff mich nicht mit dem ,tode6 ,wir meinen damit nicht physischen ,tod1 denn wir alle wissen1 da wir sterben mssen4 ,der ,mensch fhlt instinktiv1 da dies ,leben nicht sein endgltiges ,leben ist1 da er nach einem hheren ,leben trachten mu4 ,und dann ruft er zu ,gott3 ,la mich nicht in diesem ,tal des ,todes4 ,hier findet meine ,seele keine ,befriedigung4 ,ich esse und schlafe1 und finde doch weder ,sttigung noch ,ruhe4 ,ich darbe mitten in all diesem ,reichtum4 ,wie das ,kind nach der ,nahrung schreit1 die aus dem eigenen ,leben der ,mutter quillt1 so schreit unsre ,seele nach der ewigen ,mutter3 ,errette mich vom ,tode1 gib mir ,leben von deinem ,leben4 ,ich darbe6 ,hier finde ich keine ,nahrung1 und der ,tod breitet schon seine ,schwingen ber mich4 ,errette mich6 ,vvni deva savitar duritni pr suva6#ah ,o ,gott1 mein ,vater1 nimm diese ,welt von ,snden von mir6 ,wenn dies ,selbst alles fr sich zu gewinnen sucht1 dann stt es sich bestndig wund4 ,denn das ,leben der engen ,selbstsucht ist gegen seine wahre ,natur2 sein wahres ,leben ist ein ,leben der ,freiheit1 und daher verletzt es unaufhrlich seine ,flgel an den ,kfigwnden4 ,das ,selbst kann in solchem ,gefngnis kein ,genge und keinen ,sinn finden4 ,es ruft aus3 ,ich gelange nicht zu meiner ,erfllung6 ,es schlgt gegen die ,stbe des ,kfigs1 und seine ,schmerzen sagen uns1 da nicht das ,leben des ,ichs1 sondern das weitere ,leben der ,seele sein wahres ,leben ist4 ,dann rufen wir3 ,zerbrich dies ,gefngnis1 ich sage mich los von diesem ,ich4 ,zerbrich alle seine ,snden1 all sein selbstschtiges ,wnschen und ,trachten1 und nimm mich als dein ,kind an1 -- dein ,kind1 nicht das ,kind dieser ,welt des ,todes4 ,yd bhadr tn na suva#ai6 ,gib uns das1 was gut ist4 ,sehr oft sprechen wir dies ,gebet und bitten unsern ,vater1 uns das zu geben1 was gut ist1 aber wir wissen nicht1 wie ,furchtbares uns zuteil wrde1 wenn ,gott uns unsre ,bitte in vollem ,mae gewhrte4 ,es gibt nur sehr wenige unter uns1 die1 wenn sie erkennen1 was das hchste ,gute ist1 noch darum bitten knnen4 ,nur der kann es1 der sein ,leben gereinigt und es aus den ,ketten des ,bsen befreit hat1 der furchtlos ,gott bitten kann1 sein ,werk an ihm zu tun4 ,er1 der sagen kann3 ,ich habe meinen ,geist von allen selbstschtigen ,impulsen und von aller ,angst und ,sorge des engen ,lebens im ,ich befreit1 und nun kann ich voll ,zuversicht beten3 ,gib mir1 was gut ist1 in welcher ,gestalt es auch sei1 sei es ,leid1 ,verlust1 ,schmach1 ,verlassenheit -- ich werde es mit ,freuden hinnehmen1 denn ich wei1 es kommt von dir4 ,aber wie schwach wir auch sein mgen1 dies mu unser ,gebet sein4 ,denn wir wissen1 da1 wer in ,gott seinen ,vater erkannt hat1 alles1 was aus seinen ,hnden kommt1 willig hinnimmt1 und mte er auch in ,leid und ,elend versinken4 ,das ist wahre ,freiheit4 ,denn ,freiheit ist nicht da1 wo nur ueres ,glck ist4 ,sondern wenn wir ,gefahr und ,tod1 ,mangel und ,leid ,trotz bieten knnen und uns doch frei fhlen1 wenn wir nicht den geringsten ,zweifel haben1 da wir in unserm ,vater leben1 dann kommt alles wie eine frohe ,botschaft zu uns1 und wir knnen es mit ,demut und ,freude empfangen und unser ,haupt in ,dankbarkeit beugen4 ,nma ambhavya#bj4 ,anbetung dir1 von dem alle ,freuden des ,lebens kommen4 ,wir heien sie froh willkommen1 all die verschiedenen ,strme der ,freude1 die du durch verschiedene ,kanle uns zuleitest1 und wir neigen uns in ,anbetung vor dir4 ,mayobhavyaca4 ,anbetung dir1 von dem die ,wohlfahrt der ,menschen kommt4 ,wohlfahrt enthlt beides1 ,freude und ,leid1 ,gewinn und ,verlust4 ,dir1 der du mit ,schmerz1 ,sorge und ,not unser ,leben segnest1 -- dir sei ,anbetung4 ,nma ivya ca ivtarya ca#bj4 ,anbetung dir1 dem ,gtigen1 dem ,allgtigen4 ,dies ist der vollstndige ,text4 ,der erste ,teil ist das ,gebet um ,erkenntnis1 da wir nicht nur in der ,welt der ,natur1 in der ,welt von ,erde1 ,luft und ,wasser leben1 sondern in der wahren ,welt der ,seele1 in der ,welt der ,liebe4 ,und wenn wir erkannt haben1 da wir von dieser ,liebe getragen werden1 dann empfinden wir die ,disharmonie unsres ,lebens1 das von ,liebe nichts wei4 ,wir empfinden sie erst1 wenn wir ,gott als unsern ,vater erkannt haben4 ,aber sobald wir zu dieser ,erkenntnis gekommen sind1 fhlen wir die ,disharmonie unsres ,lebens so stark1 da sie uns vernichtet und wir dies ,leben als ,tod empfinden4 ,wir knnen es nicht mehr ertragen1 sobald wir uns bewut werden1 da die ,liebe unsres ,vaters uns umgibt4 ,dann kommt das ,gebet um ,befreiung aus der ,gewalt der ,dinge und um das hchste ,gut1 um die ,freiheit in ,gott4 ,und dann der ,schlu4 ,wir beugen uns in ,anbetung vor ,ihm1 in dem alle unsre ,freuden sind1 in dem die ,wohlfahrt unsrer ,seele ist1 in dem das ,gute ist3 ,om1 ,snti1 ,snti1 ,snti4 ,om4 ,,die ,,frau ,wenn die mnnlichen ,geschpfe ihrer natrlichen ,neigung zum ,kmpfen nachgeben und einander tten1 so lt die ,natur dies zu1 weil die weiblichen ,wesen ihrem ,zweck unmittelbar1 die mnnlichen ihm dagegen nur mittelbar dienen4 ,sparsam1 wie sie ist1 liegt ihr nicht besonders an der ,erhaltung der hungrigen ,brut1 die mit znkischer ,gefrigkeit ber alles herfllt und doch sehr wenig dazu beitrgt1 die ,rechnung der ,natur zu bezahlen4 ,daher knnen wir beobachten1 wie in der ,insektenwelt die ,weibchen dafr sorgen1 da die mnnliche ,bevlkerung sich auf die kleine ,zahl beschrnkt1 die zur ,erhaltung der ,art unbedingt notwendig ist4 ,weil nun aber den mnnlichen ,wesen in der ,menschenwelt so wenig ,pflichten und ,verantwortung der ,natur gegenber blieben1 so waren sie frei1 anderen ,beschftigungen und ,abenteuern nachzugehen4 ,man definiert den ,menschen als das ,tier1 das ,werkzeuge macht4 ,dies ,werkzeugmachen liegt nicht mehr im ,plan der ,natur4 ,ja1 durch unser ,vermgen1 ,werkzeuge zu machen1 sind wir imstande1 der ,natur ,trotz zu bieten4 ,der mnnliche ,mensch1 der den grten ,teil seiner ,krfte frei hatte1 entwickelte dies ,vermgen und wurde furchtbar4 ,so ist es gekommen1 da1 wenn auch auf den ,gebieten des natrlichen ,lebens das ,weib noch den ,thron behauptet1 den die ,natur ihr zuerkannt1 auf geistigem ,gebiet der ,mann seine eigene ,herrschaft errichtet und ausgedehnt hat4 ,denn zu diesem groen ,werk brauchte er ,bewegungsfreiheit und innere ,ungebundenheit4 ,der ,mann machte sich diese verhltnismige ,freiheit von physischer und seelischer ,gebundenheit zunutze und ging unbelastet an die ,erweiterung seines ,lebensgebiets4 ,hierbei beschritt er den gefahrvollen ,weg gewaltsamer ,umwlzungen und ,zerstrungen4 ,immer wieder wurde von ,zeit zu ,zeit alles1 was er mit groem ,flei angehuft1 hinweggefegt und der ,strom des ,fortschritts an der ,quelle verschttet4 ,und wenn auch der ,gewinn betrchtlich war1 so war im ,vergleich damit der ,verlust noch ungeheurer1 besonders wenn man bedenkt1 da mit dem ,wohlstand eines ,volks oft auch seine ,geschichte unterging4 ,aus diesen wiederholten ,katastrophen hat der ,mensch die ,wahrheit gelernt1 wenn er sie sich auch noch nicht vllig zunutze gemacht hat1 da er bei allem1 was er schafft1 das sittliche ,gleichma wahren mu1 wenn sein ,werk nicht untergehen soll2 da ein bloes unbegrenztes ,anhufen von ,macht nicht zu wahrem ,fortschritt fhrt2 da ,ebenma des ,baues und ,harmonie mit seiner ,basis zu wirklichem ,gedeihen ntig sind4 ,dies ,ideal der ,festigkeit und ,dauerhaftigkeit ist in der ,natur der ,frau tief gegrndet4 ,es macht ihr niemals ,freude1 nur immer weiterzueilen und dabei ,pfeile eitler ,neugierde mitten ins ,dunkel hinein zu schieen4 ,sie wirkt instinktiv mit allen ihren ,krften dahin1 die ,dinge zu einer gewissen ,vollendung zu bringen1 -- denn das ist das ,gesetz des ,lebens4 ,wenn auch in der ,bewegung des ,lebens nichts endgltig ist1 so ist doch jeder ,schritt desselben ein vollstndiges rhythmisches ,ganze4 ,selbst die ,knospe hat ihr ,ideal vollkommener ,rundung1 ebenso die ,blume und die ,frucht4 ,aber ein unvollendetes ,gebude hat nicht das ,ideal der ,ganzheit in sich4 ,wenn es sich daher unbegrenzt immer weiter ausdehnt1 so wchst es ber sein ,ma hinaus und verliert das ,gleichgewicht4 ,die mnnlichen ,schpfungen intellektueller ,kultur sind babylonische ,trme1 sie wagen es1 ihrer ,basis zu trotzen1 und strzen daher immer wieder ein4 ,so wchst die ,menschheitsgeschichte auf ,trmmerschichten empor1 es ist kein ruhig fortschreitendes ,wachsen unmittelbar aus der mtterlichen ,erde4 ,der gegenwrtige ,krieg gibt ein ,bild davon4 ,die wirtschaftlichen und politischen ,organisationen1 die nur mechanische ,kraft darstellen1 die aus dem ,intellekt geboren ist1 sind geneigt zu vergessen1 da ihr ,schwerpunkt in dem ,mutterboden des ,lebens liegen mu4 ,die ,gier1 ,macht und ,besitz anzuhufen1 die ihr ,ziel niemals vollstndig erreichen kann1 die nicht im ,einklang steht mit dem ,ideal sittlicher und geistiger ,vollkommenheit1 mu schlielich mit eigener ,hand ihren schwerflligen ,bau einreien4 ,im gegenwrtigen ,stadium der ,geschichte ist die ,kultur fast ausschlielich mnnlich2 es ist eine ,kultur der ,macht1 welche die ,frau abseits in den ,schatten gedrngt hat4 ,daher hat diese ,kultur ihr ,gleichgewicht verloren und taumelt nur von einem ,krieg zum anderen4 ,ihre ,triebkrfte sind zerstrender ,art1 und ihr ,kultus fordert eine erschreckende ,zahl von ,menschenopfern4 ,diese einseitige ,kultur strzt eben wegen ihrer ,einseitigkeit mit ungeheurer ,schnelligkeit von ,katastrophe zu ,katastrophe4 ,und endlich ist die ,zeit gekommen1 wo die ,frau eingreifen und diesem rcksichtslosen ,lauf der ,macht ihren ,lebensrhythmus mitteilen mu4 ,denn die ,aufgabe der ,frau ist die passive ,aufgabe1 die der ,erdboden hat1 der nicht nur dem ,baum hilft1 da er wachsen kann1 sondern auch sein ,wachstum in ,schranken hlt4 ,der ,baum mu die ,freiheit haben1 sich ins ,leben hineinzuwagen und seine ,zweige nach allen ,seiten auszubreiten1 aber all seine tieferen ,bande werden vom mtterlichen ,boden geborgen und festgehalten1 und nur dadurch kann der ,baum leben4 ,unsre ,kultur mu auch ihr passives ,element haben1 auf dem sie tief und fest gegrndet steht4 ,sie mu nicht bloes ,wachstum1 sondern harmonische ,entfaltung sein4 ,sie mu nicht nur ihre ,melodie1 sondern auch ihren ,takt haben4 ,dieser ,takt ist keine ,schranke1 er ist das1 was die ,ufer dem ,flu sind3 sie geben seinen ,wassern1 die sich sonst im ,morast verlieren wrden1 dauernden ,lauf4 ,dieser ,takt ist ,rhythmus1 ein ,rhythmus1 der die ,bewegung der ,welt nicht hemmt1 sondern sie zu ,wahrheit und ,schnheit rundet4 ,die ,frau ist in weit hherem ,mae mit den passiven ,eigenschaften der ,keuschheit1 ,bescheidenheit1 ,hingebung und ,opferfhigkeit begabt als der ,mann4 ,die passiven ,eigenschaften der ,natur sind es1 die ihre ungeheuren ,riesenkrfte zu vollendeten ,schpfungen der ,schnheit umwandeln1 -- die die wilden ,elemente zhmen1 da sie mit zarter ,frsorge dem ,leben dienen4 ,diese passiven ,eigenschaften haben der ,frau jene groe und tiefe ,seelenruhe gegeben1 die so ntig ist1 um das ,leben zu heilen1 zu nhren und zu hegen4 ,wenn das ,leben sich nur immerfort ausgbe1 so wre es wie eine ,rakete1 die in einem ,blitzstrahl aufsteigt und im nchsten ,augenblick als ,asche niederfllt4 ,das ,leben aber soll einer ,lampe gleichen1 die noch weit mehr ,leuchtkraft in sich birgt1 als ihre ,flamme zeigt4 ,und die passive ,natur der ,frau ist es1 in der dieser ,vorrat von ,lebenskraft aufgespeichert ist4 ,ich habe an einer anderen ,stelle gesagt1 da man bei der ,frau des ,westens eine gewisse ,ruhelosigkeit beobachtet1 die nicht ihrer wahren ,natur entsprechen kann4 ,denn ,frauen1 die besonderer und gewaltsamer ,anregung in ihrer ,umgebung bedrfen1 um ihre ,interessen wachzuhalten1 beweisen nur1 da sie die ,berhrung mit ihrer eigenen1 wahren ,welt verloren haben4 ,offenbar gibt es im ,westen eine groe ,anzahl von ,frauen1 die1 ebenso wie die ,mnner1 alles1 was gewhnlich und alltglich ist1 verachten4 ,sie sind immer darauf aus1 etwas ,auergewhnliches zu finden1 und strengen alle ihre ,krfte an1 eine unechte ,originalitt hervorzubringen1 die1 wenn sie auch nicht befriedigt1 doch berrascht4 ,aber solche ,anstrengungen sind nicht das ,zeichen wahrer ,lebenskraft4 ,und sie mssen den ,frauen verderblicher sein als den ,mnnern1 weil die ,frauen mehr als die ,mnner die ,trger der ,lebenskrfte sind4 ,sie sind die ,mtter des ,menschengeschlechts1 und sie haben ein lebendiges ,interesse an den ,dingen1 die sie umgeben1 eben an den ,dingen des alltglichen ,lebens2 wenn sie dies ,interesse nicht htten1 mte die ,menschheit untergehen4 ,wenn sie dadurch1 da sie bestndig ,anregung von auen suchen1 einer ,art geistiger ,trunksucht verfallen1 so da sie ohne ihre tgliche ,dosis sensationeller ,erregung nicht mehr auskommen knnen1 so verlieren sie das feine ,empfinden1 das sie von ,natur haben1 und mit ihm die schnste ,blte ihrer ,weiblichkeit1 und zugleich die ,kraft1 die ,menschheit mit dem zu versehen1 was sie am ntigsten braucht4 ,des ,mannes ,interesse fr seine ,mitmenschen wird erst wirklich ernst1 wenn er sieht1 da sie besondere ,fhigkeiten besitzen oder von besonderem ,nutzen sein knnen1 aber eine ,frau fhlt ,interesse fr ihre ,mitmenschen1 weil sie lebendige ,geschpfe1 weil sie ,menschen sind1 nicht weil sie einem besonderen ,zweck dienen knnen oder weil sie eine ,fhigkeit haben1 die sie besonders bewundert4 ,und weil die ,frau diese ,gabe hat1 bt sie solchen ,zauber auf unsre ,seele aus2 die berschwngliche ,flle ihres ,lebensinteresses ist so anziehend1 da sie allem an ihr1 ihrer ,rede1 ihrem ,lachen1 ihrer ,bewegung1 ,anmut verleiht2 denn ,anmut fliet aus dieser ,harmonie mit dem ,leben1 das uns umgibt4 ,zum ,glck fr uns hat unsre ,alltagswelt die feine und unaufdringliche ,schnheit des ,alltglichen1 und wir brauchen nur unser eigenes ,empfinden offen zu halten1 um seine ,wunder zu begreifen1 die nicht in die ,augen fallen1 weil sie geistiger ,art sind4 ,wenn wir durch den ueren ,vorhang hindurchblicken1 so finden wir1 da die ,welt in ihren alltglichen ,erscheinungen ein ,wunder ist4 ,wir erfassen diese ,wahrheit unmittelbar durch die ,gabe der ,liebe1 und die ,frauen erkennen durch diese ,gabe1 da der ,gegenstand ihrer ,liebe und ,zuneigung trotz seiner zerlumpten ,hlle und scheinbaren ,alltglichkeit unendlichen ,wert hat4 ,wenn die ,frauen die ,teilnahme am ,alltglichen verloren haben1 dann schreckt die ,mue sie mit ihrer ,leerheit1 weil1 nachdem ihr natrliches ,empfinden abgestumpft ist1 sie nichts mehr in ihrer ,umgebung finden1 das ihre ,aufmerksamkeit beschftigt4 ,daher schwirren sie von einer ,ttigkeit zur anderen1 nur um die ,zeit auszufllen1 nicht um sie zu ntzen4 ,unsre alltgliche ,welt ist wie eine ,rohrflte1 ihr wahrer ,wert liegt nicht in ihr selber1 sondern in der ,musik1 die der ,unendliche durch ihr leeres ,innere ertnen lt1 und die alle die vernehmen1 welche die ,gabe und die ,ruhe des ,gemts haben1 auf sie zu hren4 ,aber wenn die ,frauen sich gewhnen1 jedes ,ding nach dem ,wert einzuschtzen1 den es fr sie selbst hat1 dann knnen wir darauf gefat sein1 da sie wtend gegen unsern ,geist ,sturm laufen1 um unsre ,seele von der stillen ,begegnung mit dem ,ewigen fortzulocken und uns dahin zu bringen1 da wir versuchen1 die ,stimme des ,unendlichen durch den sinnlosen ,lrm rastloser ,geschftigkeit zu bertuben4 ,ich will damit nicht sagen1 da das husliche ,leben das einzige ,leben fr eine ,frau sei4 ,ich meine1 da die ,welt des ,menschlichen die ,welt der ,frau ist1 sei es die husliche ,welt oder sei es drauen im ,leben1 solange nur ihre ,bettigung dort dem ,menschen gewidmet ist1 und nicht abstraktes ,streben nach ,organisation4 ,alles rein ,persnliche und ,menschliche ist das ,gebiet der ,frau4 ,die husliche ,welt ist die ,welt1 wo jedes ,individuum nach seinem eigenen ,wert geschtzt wird2 hier gilt nicht der ,marktwert1 sondern der ,wert1 den die ,liebe gibt1 das heit der ,wert1 den ,gott in seiner unendlichen ,gnade allen seinen ,geschpfen beilegt4 ,diese husliche ,welt hat ,gott der ,frau zu eigen gegeben4 ,sie kann die ,strahlen ihrer ,liebe nach allen ,seiten weit ber ihre ,grenzen hinaus leuchten lassen1 ja1 sie kann selbst aus dieser ihrer ,welt hinaustreten1 wenn der ,ruf an sie ergeht1 da sie als ,weib sich drauen bewhre4 ,aber eins ist gewi1 und diese ,wahrheit darf sie nie vergessen3 im ,augenblick1 wo sie geboren ist und die ,mutterarme sie zuerst umschlieen1 da ist sie im ,mittelpunkt ihrer eigenen1 wahren ,welt1 in der ,welt rein menschlicher ,beziehungen4 ,die ,frau sollte ihre ,gabe gebrauchen1 durch die ,oberflche hindurch ans ,herz der ,dinge zu gelangen1 wo in dem ,geheimnis des ,lebens ein unendlicher ,reiz verborgen liegt4 ,der ,mann hat diese ,gabe nicht in dem ,mae4 ,aber die ,frau hat sie1 wenn sie sie nicht in sich erttet1 -- und daher liebt sie die ,geschpfe1 die nicht wegen ihrer hervorragenden ,eigenschaften liebenswert sind4 ,der ,mann hat seine ,pflichten in seiner eigenen ,welt1 wo er bestndig ,macht und ,reichtum und ,organisationen aller ,arten schafft4 ,aber ,gott hat die ,frau gesandt1 da sie die ,welt liebe4 ,und diese ,welt ist eine ,welt alltglicher ,dinge und ,begebenheiten1 keine ,mrchenwelt1 wo die schne ,frau ,jahrhunderte schlft1 bis sie von dem ,zauberstab berhrt wird4 ,in ,gottes ,welt haben die ,frauen berall ihren ,zauberstab1 der ihr ,herz wach hlt -- und dies ist weder der goldene ,zauberstab des ,reichtums1 noch das eiserne ,zepter der ,macht4 ,alle unsre geistigen ,fhrer haben den unendlichen ,wert des ,individuums verkndet4 ,der berhandnehmende ,materialismus der heutigen ,zeit ist es1 der die einzelnen den blutdrstigen ,gtzen der ,organisation erbarmungslos opfert4 ,als die ,religion materialistisch war1 als die ,menschen ihren ,gttern dienten1 weil sie ihre ,tcke frchteten oder dadurch ,reichtum und ,macht zu erlangen hofften1 da war ihr ,kultus grausam und forderte ,opfer ohne ,zahl4 ,aber mit der ,entwicklung unsres geistigen ,lebens wurde unser ,gottesdienst der ,gottesdienst der ,liebe4 ,in dem gegenwrtigen ,stadium der ,kultur1 wo die ,verstmmelung von ,individuen nicht nur gebt1 sondern verherrlicht wird1 schmen die ,frauen sich ihres weiblichen ,gefhls4 ,denn ,gott hat sie mit seinem ,evangelium der ,liebe gesandt als ,schutzengel der einzelnen1 und in diesem ihrem gttlichen ,beruf bedeuten ihnen die einzelnen mehr als ,heer und ,flotte und ,parlament1 mehr als ,kaufhuser und ,fabriken4 ,sie haben hier ihren ,dienst in ,gottes eigenem ,tempel der ,wirklichkeit1 wo ,liebe mehr gilt als ,macht4 ,aber weil die ,mnner in ihrem ,stolz auf ,macht angefangen haben1 lebendige ,dinge und menschliche ,beziehungen zu verspotten1 so schreien eine groe ,anzahl von ,frauen sich heiser1 um zu beweisen1 da sie nicht ,frauen sind1 da sie ihrem wahren ,wesen treu sind1 wenn sie ,macht und ,organisation vertreten4 ,sie fhlen sich heutzutage in ihrem ,stolz verletzt1 wenn man in ihnen nur die ,mtter der ,menschheit sieht1 die ihren einfachen ,lebensbedrfnissen und ihrem tieferen seelischen ,bedrfnis nach ,mitgefhl und ,liebe dienen4 ,weil die ,mnner mit salbungsvoller ,frmmigkeit den ,dienst ihrer selbstgefertigten ,gtzenbilder3 ,staat1 ,nation usw41 predigen1 zerbrechen die ,frauen beschmt den ,altar ihres wahren ,gottes1 der vergebens auf ihr ,opfer dienender ,liebe wartet4 ,schon lange sind unterhalb der festen ,rinde der ,gesellschaft1 auf die die ,welt der ,frau gegrndet ist1 ,wandlungen vor sich gegangen4 ,neuerdings ist die ,kultur mit ,hilfe der ,wissenschaft in wachsendem ,mae mnnlich geworden1 so da man sich um das ,wesen und die ,eigenart der einzelnen immer weniger kmmert4 ,die ,organisation greift ber auf das ,gebiet persnlicher ,beziehungen1 und das ,gefhl mu dem ,gesetz weichen4 ,es hat von mnnlichen ,idealen geleitete ,gemeinschaften gegeben1 in denen der ,kindesmord herrschte1 der grausam das weibliche ,element der ,bevlkerung soweit wie mglich niederhielt4 ,dasselbe1 nur in anderer ,form1 geschieht in der modernen ,kultur4 ,in ihrer zgellosen ,gier nach ,macht und ,reichtum hat sie die ,frau fast ganz aus ihrer ,welt gedrngt1 und das ,heim mu von ,tag zu ,tag immer mehr dem ,geschftszimmer ,platz machen4 ,sie beansprucht die ganze ,welt fr sich und lt der ,frau fast keinen ,raum mehr4 ,sie schdigt sie nicht nur1 sondern verhhnt sie4 ,aber der ,mann kann durch seinen ,machtwillen die ,frau nicht ein fr allemal zum bloen ,zierstck herabwrdigen4 ,denn sie ist der ,kultur nicht weniger notwendig als er1 vielleicht mehr4 ,in der ,entwicklungsgeschichte der ,erde sind groe verheerende ,umwlzungen ber sie hingegangen1 als die ,erde noch nicht die lockere ,weichheit ihrer ,reifezeit erreicht hatte1 die allen gewaltsamen ,kraftentfaltungen ,trotz bietet4 ,und auch die ,kultur des materiellen ,wettbewerbs und des ,kampfes der ,krfte mu einem ,zeitalter der ,vollkommenheit weichen1 dessen ,kraft tief in ,gte und ,schnheit wurzelt4 ,zu lange schon steht der ,ehrgeiz am ,steuer unsrer ,geschichte1 so da der einzelne sein ,recht erst jedesmal den ,machthabern mit ,gewalt entwinden und die ,hilfe des ,bsen in ,anspruch nehmen mu1 um das zu erlangen1 was gut fr ihn ist4 ,aber solche ,zustnde knnen immer nur eine ,zeitlang dauern1 denn die ,saat1 die die ,gewalt ausgestreut hat1 liegt wartend und heimlich wachsend in den ,rissen und ,spalten und bereitet im ,dunkel den ,zusammenbruch vor1 der hereinbricht1 wenn man es am wenigsten erwartet4 ,obgleich daher in dem gegenwrtigen ,stadium der ,geschichte der ,mann seine mnnliche berlegenheit behauptet und seine ,kultur mit ,steinblcken aufbaut1 ohne sich um das ,prinzip des wachsenden ,lebens zu kmmern1 so kann er doch die ,natur der ,frau nicht ganz in ,staub zermalmen oder in totes ,baumaterial umwandeln4 ,man kann wohl der ,frau ihr ,heim zertrmmern1 aber sie selbst1 ihre ,art1 kann man nicht tten4 ,was die ,frau zu erlangen sucht1 ist nicht nur die ,freiheit1 sich ihren ,lebensunterhalt zu verdienen1 indem sie dem ,mann die ,alleinherrschaft im ,erwerbsleben zu entreien sucht1 sondern sie kmpft auch gegen seine ,alleinherrschaft auf dem ,gebiete der ,kultur1 wo er ihr tglich das ,herz bricht und ihr ,leben verdet4 ,sie mu das verlorene soziale ,gleichgewicht wiederherstellen1 indem sie das volle ,gewicht ihrer ,weiblichkeit der mnnlichen ,schpfung gegenber in die ,waagschale wirft4 ,der ,riesenwagen der ,organisation fhrt kreischend und krachend auf der ,heerstrae des ,lebens dahin1 ,elend und ,verstmmelung auf seinen ,spuren zurcklassend1 denn was kmmert's ihn1 wenn er nur eilig weiterkommt4 ,daher mu die ,frau in die zerquetschte und zertrmmerte ,welt der ,einzelwesen eintreten und sie alle als die ,ihrigen in ,anspruch nehmen1 die ,unbedeutenden und ,unbrauchbaren4 ,sie mu die schnen ,blumen des ,gefhls liebend schtzen vor dem ttenden ,spott kalter1 kluger ,tchtigkeit4 ,sie mu all das ,ungesunde und ,unreine hinwegfegen1 das die organisierte ,machtgier in der ,menschheit hervorrief1 als sie sie ihrer natrlichen ,lebensbedingungen beraubte4 ,die ,zeit ist gekommen1 wo die ,verantwortung der ,frau grer ist als je zuvor1 wo ihr ,arbeitsfeld weit ber die ,sphre huslichen ,lebens hinausreicht4 ,die ,welt ruft durch ihre geschmhten ,individuen ihre ,hilfe an4 ,diese ,individuen mssen wieder in ihrem wahren ,wert erkannt werden1 sie mssen wieder ihr ,haupt zur ,sonne heben drfen und durch die erbarmende ,liebe der ,frau den ,glauben an die ,liebe ,gottes wiedergewinnen4 ,die ,menschen haben die ,widersinnigkeit der heutigen ,kultur gesehen1 die auf ,nationalismus gegrndet ist1 d4 h4 auf ,volkswirtschaft und ,politik und den daraus folgenden ,militarismus4 ,sie haben gesehen1 da sie ihre ,freiheit und ,menschlichkeit aufgeben muten1 um sich den ungeheuren mechanischen ,organisationen anzupassen4 ,so knnen wir hoffen1 da sie ihre kommende ,kultur nicht nur auf wirtschaftlichen und politischen ,wettbewerb und ,ausbeutung grnden werden1 sondern auf soziales ,zusammenwirken aller ,vlker1 auf die geistigen ,ideale der ,nchstenliebe und gegenseitigen ,hilfe1 und nicht auf die wirtschaftlichen ,ideale des grtmglichen ,nutzungswerts und der mechanischen ,tchtigkeit4 ,und dann werden die ,frauen an ihrem wahren ,platz sein4 ,weil die ,mnner so riesige und ungeheuerliche ,organisationen zustande gebracht haben1 sind sie zu dem ,glauben gekommen1 da diese ,macht1 andere zu verdrngen1 ein ,zeichen von ,gre und ,vollkommenheit sei4 ,dieser ,glaube hat bei ihnen so fest ,wurzel geschlagen1 da sie schwer die ,unwahrheit ihres gegenwrtigen ,fortschrittsideals erkennen werden4 ,aber die ,frau kann mit ihrem unverflschten ,gefhl und mit der ganzen ,kraft ihrer ,menschenliebe an diese neue ,aufgabe1 eine geistige ,kultur aufzubauen1 gehen1 wenn sie sich nur einmal ihrer ,verantwortlichkeit bewut wird2 denn freilich1 wenn sie oberflchlich und kurzsichtig ist1 wird sie ihre ,mission verfehlen4 ,und gerade weil die ,frau von dem ,mann beiseite gedrngt war und gewissermaen im ,dunkel lebte1 wird ihr jetzt in der kommenden ,kultur volle ,entschdigung werden4 ,und jene menschlichen ,wesen1 die sich ihrer ,macht rhmen und mit ihrer ,ausbeutung nirgends haltmachen wollen1 die den ,glauben an den wahren ,sinn der ,lehre ihres ,herrn und ,meisters1 da die ,friedfertigen das ,erdreich besitzen sollen1 verloren haben1 sie werden in der nchsten ,lebensgeneration zuschanden werden4 ,es wird ihnen ergehen1 wie es in den alten1 vorgeschichtlichen ,zeiten den groen ,ungeheuern1 den ,mammuts und den ,dinosauriern erging4 ,sie haben ihr ,erbe auf dieser ,welt verloren4 ,sie hatten ,riesenmuskeln fr ungeheure krperliche ,leistungen1 aber sie muten ,geschpfen weichen1 die weit schwchere ,muskeln hatten und weit weniger ,raum einnahmen4 ,und so werden auch in der kommenden ,kulturperiode die ,frauen1 die schwcheren ,geschpfe -- schwcher wenigstens nach ihrer ueren ,erscheinung --1 die weniger muskuls sind und immer zurckstanden1 immer im ,schatten dieser groen ,geschpfe1 der ,mnner1 lebten1 ihren ,platz einnehmen1 und jene greren ,geschpfe werden ihnen weichen mssen4 ,,fussnoten3 #a ,edward ,robert ,bulwer-,lytton1 ,sohn des ,dichters ,edward ,bulwer und selbst ,dichter1 #ahgf-hj ,vizeknig von ,indien4 #b pers4 durbr oder darbr1 ,audienz1 ffentlicher ,empfang der mongolischen ,frsten4 #c ,taittiriya -- ,upaniad #b1 #g1 #a4 #d ,kabr1 einer der ,begrnder der neueren indischen ,mystik1 ,sohn eines armen muhammedanischen ,webers in ,benares1 lebte von etwa #addj bis #aeah4 ,ein ,schler ,rmnandas1 verkndete er seine ,religion der ,gottesliebe1 in der indische und muhammedanische ,vorstellungen zusammenflossen1 wurde von beiden ,lagern als ,ketzer verfolgt und schlielich #adie aus ,benares verbannt4 ,seine ,lieder wurden aus schriftlichen ,quellen und mndlicher berlieferung von ,kshiti ,mohan ,sen1 einem ,lehrer an ,tagores ,schule1 gesammelt und in vier ,bnden herausgegeben4 ,danach hat der ,dichter selbst eine ,auswahl ins ,englische bertragen3 ,songs of ,kabir4 ,translated by ,rabindranath ,tagore4 ,london #aiae4 ,kabir pflegt seine ,lieder zu zeichnen1 indem er am ,anfang der letzten ,strophe seinen ,namen nennt 7vgl4 ,s4 #hi74 -- ,die angefhrte ,stelle aus ,,xvii1 p4 #fb f4 #e ,s4 ,sdhan ,s4 #bh4 7,der ,anfang gveda #aj1 #aac1 #a47 #f ,die lteste erhaltene ,kodifizierung der indischen ,rechtssatzungen und ,sitten2 berhmtes ,lehrgedicht1 das unter dem ,namen ,manu's1 des mythischen ,vaters des ,menschengeschlechts1 geht4 #g ,eine der schnsten und der krzesten ,upanischaden 7,texte der altindischen ,mystik71 gewhnlich nach dem ersten ,wort als ,i-,upaniad bezeichnet4 ,s4 ,sechzig ,upanishads des ,veda1 aus dem ,sanskrit bersetzt von ,paul ,deussen4 7,leipzig #aije47 ,s4 #ebc-h4 #h ,songs of ,kabir 7s4 ,s4 #cb7 ,,lxxvi1 p4 #aba4 #i ,ebenda ,,xvii1 p4 #fg4 #aj ,der ,schluss ist kaum richtig wiedergegeben4 ,genauer ,deussen3 ja1 ich sehe sie1 deine lieblichste ,gestalt2 und jener dort1 der ,mann dort1 ich bin es selbst6 7,tagore3 he is ,i ,am47 #aa ,das vieldeutige ,wort kratu ist eher mit ,geist wiederzugeben4 #ab ,songs of ,kabir ,,lxxxii1 p4 #abi4 #ac ,esya param gati1 ,esya param sampat1 ,eo 'sya paramo loka1 ,eo 'sya parama nanda4 7,bhad rayaka-,upaniad #d1 #c1 #cb74 #ad ,vgl4 oben ,s4 #gf4 #ae ,taittirya-,up4 #b1 #g1 #a4 #af ,mit ,ausnahme der #d ersten ,worte die berhmte ,gyatr 7gveda #c1 #fb1 #aj71 s4 ,sdhan ,s4 #ae4 #ag ,du bist unser ,vater4 ,sei unser ,vater6 ,anbetung sei dir6 7bodhi kann sei und erwache1 merke auf etwas bedeuten4 ,die ,erklrung des ,textes nimmt es in letzterem ,sinne1 zu dem ,verb budh -- erwachen1 bewut werden1 wissen74 #ah gveda #e1 #hb1 #e4 #ai gveda #e1 #hb1 #e4 #bj ,vjasaneyi-,sahit #af1 #da4 ,ebenso die folgenden ,zitate4 ,illustration ,gedruckt im ,sommer #aiba bei ,poeschel ,trepte in ,leipzig 99