,anmerkungen zur ,transkription3 ,schreibweise und ,interpunktion des ,originaltextes wurden bernommen2 lediglich ein offensichtliche ,druckfehler wurde korrigiert 7,zweites ,kapitel3 ,gemeine statt ,gemeinde74 ,der ,originaltext ist in ,fraktur gesetzt4 ,an einer ,stelle wurde stattdessen ,antiqua verwendet ,dieser ,text wurde so markiert4 ,gesperrt gesetzter ,text wurde so markiert4 ,gustav ,theodor ,fechner ,das ,bchlein vom ,leben nach dem ,tode ,indessen freut es immer1 wenn man seine ,wurzeln weiter ausdehnt und seine ,existenz in andere eingreifen sieht4 ,schiller am #d4 ,april #agig an ,goethe4 ,mit einem ,geleitwort von ,wilhelm ,wundt ,im ,insel-,verlag zu ,leipzig ,zuerst erschienen #ahcf ,geleitwort von ,wilhelm ,wundt ,die ,zeit1 da ,fechners philosophische ,schriften zuerst in die ffentlichkeit traten1 war fr ihre ,wirkung die denkbar ungnstigste4 ,als die drei ,bnde des ,zendavesta1 dieser umfassendsten ,darstellung seiner ,anschauungen1 im ,jahre #ahea erschienen1 beherrschten ganz andere ,interessen die wissenschaftliche ,welt4 ,die ,naturphilosophie hatte grndlich ,fiasko gemacht1 auch der ,stern der ,hegelschen ,philosophie war verblichen2 der ,pessimist ,schopenhauer harrte in ,frankfurt noch immer vergebens der ,wiederauferstehung seines vergessenen ,werkes1 an die damals auer ihm niemand glaubte4 ,ludwig ,feuerbach und in den folgenden ,jahren der in seinen ,spuren wandelnde physiologische ,materialismus kamen dem populren philosophischen ,bedrfnisse entgegen1 whrend sich die strengere ,wissenschaft auf ihre ,spezialgebiete zurckzog und die ,philosophie berhaupt meist fr einen berwundenen ,standpunkt ansah4 ,wie konnte da ein ,werk1 das sich schon auf dem ,titel als eine ,lehre von den ,dingen des ,himmels und des ,jenseits ankndigte1 als etwas anderes denn als ein phantastischer ,traum erscheinen1 der mit ,wissenschaft berhaupt nichts zu tun habe6 ,fechner hat schwer unter dieser ,ungunst der ,zeiten gelitten4 ,er ist nicht mde geworden1 die berzeugungen1 die er gewonnen und durch die er sich beglckt fhlte1 immer wieder in neuer ,gestalt der ,welt zu verknden4 ,dem ,zendavesta lie er kleinere ,schriften folgen1 in der ,hoffnung1 da die krzere ,form der ,verbreitung seiner ,gedanken frderlicher sei4 ,in dem ,vorwort zu der ,schrift ber die ,seelenfrage sagt er3 ,einem ,publikum1 das sich durchaus nicht aus dem ,bette alter ,ansichten zurechtfinden knne1 habe er zum erstenmal in seinem ,bchlein vom ,leben nach dem ,tode zugerufen3 ,steh auf6 ,als man ihn nicht gehrt1 da habe er wieder und wieder gesprochen3 ,steh auf6 ,jetzt rufe ich ein fnftes ,mal1 und1 wenn ich lebe1 werde ich noch ein sechstes und siebentes ,mal ',steh auf6' rufen1 und immer wird es nur dasselbe ',steh auf6' sein4 ,aber zum ,rufe1 der eine schlafende ,welt aufwecken soll1 gehrt ein starker ,atem2 ich bin nur ein ,atemzug in diesem ,atem4 ,am meisten verwahrt er sich gegen den ,namen eines ,phantasten4 ,einen ,phantasten1 so meint er1 nenne man mit ,recht denjenigen1 der irgendwo im ,himmel oder auf ,erden ,dinge als wirklich annehme1 die den sichergestellten ,gesetzen der ,erscheinungswelt widersprechen und fr die sich gar keine ,grnde in dem ,zusammenhang der ,erfahrung aufzeigen lieen4 ,in diesem ,sinne sei z4 ,b4 die ,lehre von der ,seelenwanderung phantastisch1 oder sei es phantastisch1 anzunehmen1 da die menschliche ,seele in einer ,sonne oder einem ,planeten oder irgendwo sonst in einer fernen ,welt weiterlebe4 ,phantastisch sei daher im ,grunde auch die ganze heute herrschende religise ,weltanschauung1 weil sie zwischen der ,welt unseres gegenwrtigen und der unseres knftigen ,daseins gar keine ,vermittelungen oder ,beziehungen anerkenne4 ,man zeige mir aber einmal1 so fragt er1 den ,punkt1 wo meine ,ansicht den feststehenden ,tatsachen widerspricht6 ,man wird diesen ,punkt nirgends finden4 ,im ,gegenteil1 was ich lehre1 das ist aus der ,anschauung der wirklichen ,natur und des wirklichen ,lebens geschpft4 ,allerdings ist es in dieser fr uns unmittelbar erfabaren ,wirklichkeit der ,dinge nicht selbst schon enthalten4 ,aber die ,philosophie ist ihm berhaupt nicht ,sache des ,wissens1 sondern des ,glaubens4 ,man kann eine ,weltanschauung nicht beweisen1 wie man einen mathematischen ,lehrsatz beweisen kann1 und man kann sie nicht empirisch aufzeigen1 wie man eine ,naturerscheinung beobachten kann4 ,in dieser ,beziehung stehen ihm ,philosophie und ,religion auf gleichem ,boden4 ,die ,philosophie steht aber zugleich in der ,mitte zwischen ,religion und ,wissenschaft4 ,sie hat beide zu vershnen1 indem sie eine ,weltanschauung entwickelt1 die mit den ,ergebnissen der ,wissenschaft im ,einklang bleibt1 whrend sie den religisen ,gemtsbedrfnissen ,befriedigung schafft4 ,man sieht1 ,fechner stellt der ,philosophie eine andere ,aufgabe1 als sie ihr von allen denen gestellt zu werden pflegt1 die dieselbe als eine wissenschaftliche ansehen4 ,von den groen ,philosophen der ,vergangenheit gibt es kaum einen1 der in ,fechners ,schriften seltener genannt wird als ,kant4 ,von der ,forderung ,kants1 die seitdem ein ,axiom der wissenschaftlichen ,philosophie geblieben ist1 ehe man ber das ,wesen der ,dinge selbst irgend etwas aussage1 msse vor allem die ,fhigkeit unseres ,erkenntnisvermgens zu solchen ,aussagen geprft werden1 von dieser ,forderung ist ,fechners ,philosophie vllig unberhrt geblieben4 ,man wrde sich in ihr vergeblich nach etwas umsehen1 was als ,erkenntnistheorie oder als ,ethik im wissenschaftlichen ,sinne1 als eine kritische ,untersuchung der ,prinzipien des menschlichen ,handelns1 angesprochen werden knnte4 ,darum wrde man aber auch diese ,philosophie mit einem falschen ,mastabe messen1 wenn man den der wissenschaftlichen ,philosophie an sie anlegen wollte4 ,dies will sie grundstzlich nicht sein4 ,vielmehr besteht sie ebensowohl in einer ,umdeutung der religisen ,glaubensinhalte wie in einer ,ergnzung der wissenschaftlichen ,ergebnisse1 wobei jene ,umdeutung und diese ,ergnzung in einer ,weise vorgenommen werden sollen1 da sich ,glaube und ,wissen zu einer einzigen1 in sich harmonischen1 den ,wissenstrieb wie das ,glcksbedrfnis des ,menschen befriedigenden ,weltanschauung vereinigen4 ,darum ist ,fechners ,philosophie wesentlich ,religionsphilosophie oder1 vielleicht noch treffender ausgedrckt1 ,theodizee4 ,aber sie ist keine ,theodizee im ,leibnizschen ,sinne4 ,sie macht nicht den ,versuch1 das christliche ,dogmensystem mit einer zunchst unabhngig von ihr entstandenen ,philosophie in ,einklang zu bringen4 ,dem ,dogma steht ,fechner vollkommen frei gegenber4 ,es ist ihm eine ,hlle1 die den religisen ,kern des christlichen ,glaubens hufiger verbirgt als schtzt4 ,um so mehr gilt ihm dieser ,kern selbst als ein unveruerliches ,gut der ,menschheit4 ,man wird nach allem dem ,fechner recht geben mssen1 wenn er den ,namen eines ,phantasten ablehnt4 ,in der ,tat1 seine ,philosophie ist phantasievoll1 aber phantastisch im ,sinne eines die ,wirklichkeit willkrlich verndernden ,spieles der ,phantasie ist sie nicht4 ,freilich bietet sie berall bloe ,denkmglichkeiten4 ,mehr zu leisten macht sie sich aber auch nicht anheischig4 ,die ,rechtfertigung dieses ,standpunktes sieht eben ,fechner darin1 da der ,glaube berhaupt nicht ein abgesondertes ,reich neben dem ,wissen sei1 sondern da er mitten in dieses hineinreiche1 zur ,verbindung und ,ergnzung seiner ,bestandteile unentbehrlich sei4 ,wenn wir annehmen1 da andere ,menschen ein ,bewutsein in sich tragen1 hnlich dem unsern1 oder da in fernen ,rumen und ,zeiten des ,weltalls nicht weniger wie in der uns umgebenden ,welt das ,gesetz der ,kausalitt gelte1 so seien auch solche fr die ,wissenschaft unentbehrliche ,voraussetzungen im ,grunde nur eine ,sache des ,glaubens4 ,vollends die ,annahmen ber die ,materie und ihre ,krfte1 ber die allgemeinsten ,gesetze der ,natur und des geistigen ,lebens1 sie verraten sich schon dadurch als ,glaubensstze1 da in ihnen keineswegs irgendeine ,einmtigkeit erzielt ist4 ,manche von ihnen hlt man offenbar nur darum fr gewi1 weil man sich an sie gewhnt hat4 ,bei diesem ,punkte setzt nun ,fechners ,philosophie ein4 ,er verlangt1 da man zwischen dem eigentlichen ,wissen und dem bloen ,glauben streng unterscheide und da man nicht ,glaubensinhalte deshalb schon als wahr annehme1 weil sie uns berliefert oder in allgemeiner ,geltung sind4 ,vielmehr1 so unentbehrlich der ,glaube sei1 um das ,wissen zu ergnzen1 so knne doch nur dies als das ,kriterium eines berechtigten ,glaubens angesehen werden1 da er eine solche ,ergnzung in befriedigender ,weise zustande bringe4 ,dieses ,kriterium versagt nun nach seiner festen berzeugung bei den ,glaubensinhalten der gewhnlichen ,weltansicht1 wie sie von der heutigen ,wissenschaft sanktioniert ist4 ,er sieht es dagegen in vollem ,mae erfllt bei seiner eigenen ,weltansicht1 die in den wesentlichsten ,beziehungen die ,umkehrung jener ist4 ,es ist das ,bewutsein dieses ,gegensatzes1 verbunden mit dem festen ,glauben an den beglckenden ,inhalt seiner ,lehre1 was ,fechners philosophischen ,schriften einen eigentmlichen ,reiz verleiht4 ,er will nicht blo durch ,argumente berzeugen1 sondern er hat etwas von dem ,geiste eines ,propheten in sich1 der die ,menschheit von eingewurzelten ,irrtmern befreien und sie des ,glckes der neuen ,gottes- und ,welterkenntnis teilhaftig machen mchte1 die sich ihm selbst offenbart hat4 ,erstes ,kapitel ,der ,mensch lebt auf der ,erde nicht einmal1 sondern dreimal4 ,seine erste ,lebensstufe ist ein steter ,schlaf1 die zweite eine ,abwechselung zwischen ,schlaf und ,wachen1 die dritte ein ewiges ,wachen4 ,auf der ersten ,stufe lebt der ,mensch einsam im ,dunkel2 auf der zweiten lebt er gesellig aber gesondert neben und zwischen andern in einem ,lichte1 das ihm die ,oberflche abspiegelt1 auf der dritten verflicht sich sein ,leben mit dem von andern ,geistern zu einem hhern ,leben in dem hchsten ,geiste1 und schaut er in das ,wesen der endlichen ,dinge4 ,auf der ersten ,stufe entwickelt sich der ,krper aus dem ,keime und erschafft sich seine ,werkzeuge fr die zweite2 auf der zweiten entwickelt sich der ,geist aus dem ,keime und erschafft sich seine ,werkzeuge fr die dritte2 auf der dritten entwickelt sich der gttliche ,keim1 der in jedes ,menschen ,geiste liegt und schon hier in ein fr uns dunkles1 fr den ,geist der dritten ,stufe tageshelles ,jenseits durch ,ahnung1 ,glaube1 ,gefhl und ,instinkt des ,genius ber den ,menschen hinausweist4 ,der bergang von der ersten zur zweiten ,lebensstufe heit ,geburt2 der bergang von der zweiten zur dritten heit ,tod4 ,der ,weg1 auf dem wir von der zweiten zur dritten ,stufe bergehen1 ist nicht finstrer als der1 auf dem wir von der ersten zur zweiten gelangen4 ,der eine fhrt zum uern1 der andere zum innern ,schauen der ,welt4 ,wie aber das ,kind auf der ersten ,stufe noch blind und taub ist fr allen ,glanz und alle ,musik des ,lebens auf der zweiten und seine ,geburt aus dem warmen ,mutterleibe ihm hart ankommt und es schmerzt1 und wie es einen ,augenblick in der ,geburt gibt1 wo es die ,zerstrung seines frheren ,daseins als ,tod fhlt1 bevor noch das ,erwachen zum uern neuen ,sein stattfindet1 so wissen wir in unserm jetzigen ,dasein1 wo unser ganzes ,bewutsein noch im engen ,krper gebunden liegt1 noch nichts vom ,glanze und der ,musik und der ,herrlichkeit und ,freiheit des ,lebens auf der dritten ,stufe und halten leicht den engen dunkeln ,gang1 der uns dahin fhrt1 fr einen blinden ,sack1 aus dem kein ,ausgang sei4 ,aber der ,tod ist nur eine zweite ,geburt zu einem freiern ,sein1 wobei der ,geist seine enge ,hlle sprengt und liegen und verfaulen lt1 wie das ,kind die seine bei der ersten ,geburt4 ,danach wird alles1 was uns mit unsern jetzigen ,sinnen uerlich und gleichsam nur aus der ,ferne nahe gebracht wird1 in seiner ,innerlichkeit von uns durchdrungen und empfunden werden4 ,der ,geist wird nicht mehr vorberstreifen am ,berge und ,grase1 er wird nicht mehr1 umgeben von der ganzen ,wonne des ,frhlings1 doch von der ,wehmut geqult werden1 da das alles ihm nur uerlich bleibt1 sondern er wird ,berg und ,gras durchdringen und jenes ,strke und dessen ,lust im ,wachsen fhlen2 er wird sich nicht mehr abmhen1 durch ,worte und ,gebrde einen ,gedanken in andern zu erzeugen1 sondern in der unmittelbaren ,einwirkung der ,geister aufeinander1 die nicht mehr durch die ,krper getrennt1 sondern durch die ,krper verbunden werden1 wird die ,lust der ,gedankenzeugung bestehen2 er wird nicht uerlich den zurckgelassenen ,lieben erscheinen1 sondern er wird in ihren innersten ,seelen wohnen1 als ,teil derselben1 in ihnen und durch sie denken und handeln4 ,zweites ,kapitel ,das ,kind im ,mutterleibe hat blo einen ,krpergeist1 den ,bildungstrieb4 ,die ,schpfung und ,entwickelung der ,gliedmaen1 womit es aus sich herauswchst1 sind seine ,handlungen4 ,es hat noch nicht das ,gefhl1 da diese ,glieder sein ,eigentum sind1 denn es gebraucht sie nicht und kann sie nicht gebrauchen4 ,ein schnes ,auge1 ein schner ,mund sind ihm blo schne ,gegenstnde1 die es geschaffen1 unwissend1 da sie einst dienstbare ,teile seines ,selbst sein werden4 ,sie sind fr eine folgende ,welt gemacht1 wovon das ,kind noch nichts wei2 es stt sie aus vermge eines ihm selbst dunkeln ,triebes1 der nur in der ,organisation der ,mutter klar begrndet liegt4#a ,aber so1 wie das ,kind zur zweiten ,lebensstufe reif1 die ,organe seines bisherigen ,schaffens abstreift und dahinten lt1 sieht es sich pltzlich als selbstkrftige ,einheit aller seiner ,schpfungen4 ,dieses ,auge1 dieses ,ohr1 dieser ,mund sind jetzt ihm zugehrig1 und wenn es erst nach dunkelem eingebornen ,gefhle dieselben schuf1 so lernt es jetzt deren kstlichen ,gebrauch kennen4 ,die ,welt des ,lichts1 der ,farben1 der ,tne1 der ,dfte1 des ,geschmacks und ,gefhls gehen ihm erst jetzt in den dazu erschaffenen ,werkzeugen auf1 wohl ihm1 wenn es sie brauchbar und tchtig schuf4 ,das ,verhltnis der ersten ,stufe zur zweiten wird gesteigert wiederkehren im ,verhltnisse der zweiten zur dritten4 ,unser ganzes ,handeln und ,wollen in dieser ,welt ist eben so nur berechnet1 uns einen ,organismus zu schaffen1 den wir in der folgenden ,welt als unser ,selbst erblicken und brauchen sollen4 ,alle geistigen ,wirkungen1 alle ,folgen der ,kraftuerungen1 die bei ,lebzeiten eines ,menschen von ihm ausgehen und sich durch die ,menschenwelt und ,natur hindurchziehen1 sind schon durch ein geheimes1 unsichtbares ,band miteinander verbunden1 sie sind die geistigen ,gliedmaen des ,menschen1 die er bei ,lebzeiten treibt1 verbunden zu einem geistigen ,krper1 zu einem ,organismus von rastlos weitergreifenden ,krften und ,wirkungen1 deren ,bewutsein noch auer ihm liegt und die er daher1 obwohl untrennbar mit seinem jetzigen ,sein zusammengesponnen1 doch nur im ,ausgangspunkte von demselben fr sein erkennt4 ,im ,augenblick des ,todes aber1 wo sich der ,mensch von den ,organen scheidet1 an welche seine schaffende ,kraft hier geknpft war1 erhlt er auf einmal das ,bewutsein alles dessen1 was als ,folge seiner frhern ,lebensuerungen in der ,welt von ,ideen1 ,krften1 ,wirkungen fortlebt1 fortwirkt und1 als einem ,quell organisch entflossen1 auch noch seine organische ,einheit in sich trgt1 die aber nun lebendig1 selbstbewut1 selbstkrftig wird und in der ,menschheit und ,natur mit eigener individueller ,machtvollkommenheit nach eigener ,bestimmung waltet4 ,was irgend jemand whrend seines ,lebens zur ,schpfung1 ,gestaltung oder ,bewahrung der durch die ,menschheit und ,natur sich ziehenden ,ideen beigetragen hat1 das ist sein unsterblicher ,teil1 der auf der dritten ,stufe noch fortwirken wird1 wenn auch der ,leib1 an den die wirkende ,kraft auf der zweiten geknpft war1 lange verfault ist4 ,was ,millionen gestorbener ,menschen geschaffen1 gehandelt1 gedacht haben1 ist nicht mit ihnen gestorben1 noch wird es wieder zerstrt von dem1 was die nchsten ,millionen schaffen1 handeln1 denken1 sondern es wirkt in diesen fort1 entwickelt sich in ihnen selbstlebendig weiter1 treibt sie nach einem groen ,ziele1 das sie selbst nicht sehen4 ,freilich erscheint uns dieses ideale ,fortleben nur als eine ,abstraktion und das ,fortwirken des ,geistes der gestorbenen ,menschen in den ,lebenden nur als ein leeres ,gedankending4 ,aber nur darum erscheint es uns so1 weil wir keine ,sinne haben1 die ,geister auf der dritten ,stufe in ihrem wahren1 die ,natur erfllenden und durchdringenden ,sein zu erfassen1 blo die ,anknpfungspunkte ihres ,daseins an unseres knnen wir erkennen1 den ,teil1 mit dem sie in uns hineingewachsen sind und der uns eben unter der ,form jener ,ideen erscheint1 die sich von ihnen in uns fortgepflanzt haben4 ,ob der ,wellenkreis1 den ein versinkender ,stein im ,wasser hinterlie1 um jeden ,stein1 der noch daraus hervorragt1 durch seinen ,anprall einen neuen ,wellenkreis erregt1 bleibt es doch ein in sich zusammenhngender ,kreis1 der alle erregt und in seinem ,umfang trgt2 die ,steine aber wissen nur um die ,zerstckelung der ,umfangskreise4 ,wir sind solche unwissende ,steine1 nur da wir1 ungleich festen ,steinen1 selbst jeder schon im ,leben einen zusammenhngenden ,kreis von ,wirkungen um uns schlagen1 der sich nicht blo um andere1 sondern in andere hinein verbreitet4 ,in der ,tat schon whrend seiner ,lebzeiten wchst jeder ,mensch mit seinen ,wirkungen in andere hinein durch ,wort1 ,beispiel1 ,schrift und ,tat4 ,schon als ,goethe lebte1 trugen ,millionen ,mitlebende ,funken seines ,geistes in sich1 an denen neue ,lichter entbrannten2 schon als ,napoleon lebte1 drang seines ,geistes ,kraft in fast die ganze ,mitwelt ein2 als beide starben1 starben diese ,lebenszweige1 die sie in die ,mitwelt getrieben1 nicht mit2 blo die ,triebkraft neuer diesseitiger ,zweige erlosch1 und das ,wachstum und die ,fortentwickelung dieser von einem ,individuum ausgegangenen1 in ihrer ,gesamtheit ein ,individuum wieder bildenden ,ausgeburten geschieht jetzt mit einem gleichen inwohnenden1 von uns freilich nicht zu erfassenden ,selbstbewutsein1 als frher ihr erstes ,hervortreiben4 ,noch leben ein ,goethe1 ein ,schiller1 ein ,napoleon1 ein ,luther unter uns1 in uns als selbstbewute1 schon hher als bei ihrem ,tode entwickelte1 in uns denkende und handelnde1 ,ideen zeugende und fortentwickelnde ,individuen1 jeder nicht mehr eingeschlossen in einen engen ,leib1 sondern ergossen durch die ,welt1 die sie bei ,lebzeiten bildeten1 erfreuten1 beherrschten1 und weit hinausreichend mit ihrem ,selbst ber die ,wirkungen1 die wir noch von ihnen spren4 ,das grte ,beispiel eines mchtigen ,geistes1 der noch in der ,nachwelt fortlebt und fortwirkt1 haben wir an ,christo4 ,es ist nicht ein leeres ,wort1 da ,christus in seinen ,bekennern lebe2 jeder echte ,christ trgt ihn nicht blo vergleichungsweise1 sondern wahrhaft lebendig in sich2 jeder ist seiner teilhaftig1 der in seinem ,sinne handelt und denkt1 denn eben nur ,christi ,geist wirkt in ihm dieses ,handeln und ,denken4 ,er hat sich ausgebreitet durch die ganzen ,glieder seiner ,gemeinde1 und alle hngen durch seinen ,geist zusammen wie die pfel eines ,stammes1 wie die ,reben eines ,weinstocks4 ,denn gleich wie ein ,leib ist und hat doch viele ,glieder1 alle ,glieder aber eines ,leibes1 wiewohl ihrer viele sind1 sind sie doch ein ,leib1 also auch ,christus 7#a4 ,kor4 #ab1 #ab74b ,aber nicht blo die grten ,geister1 sondern jeder tchtige ,mensch erwacht in der folgenden ,welt mit einem selbstgeschaffenen1 eine ,einheit unendlicher geistiger ,schpfungen1 ,wirkungen1 ,momente in sich befassenden ,organismus1 der einen grern oder kleinern ,umfang erfllen und mehr oder weniger ,fortentwickelungskraft haben wird1 je nachdem der ,geist des ,menschen selbst bei ,lebzeiten weiter und krftiger um sich griff4 ,wer aber hier an der ,scholle klebte und seinen ,geist nur brauchte1 seine ,materie zu bewegen1 zu nhren und zu vergngen1 von dem wird auch nur ein bedeutungsloses ,wesen brigbleiben4 ,und so wird der ,reichste der rmste werden1 wenn er sein ,geld nur austut1 um seine ,kraft zu sparen1 und der rmste der ,reichste1 wenn er seine ,kraft austut1 sein ,leben redlich zu gewinnen4 ,denn was jeder hier austut1 wird er dort haben1 und das ,geld dort nur gelten1 was es des ,geltenden geschaffen4 ,die ,rtsel unsers jetzigen ,geisteslebens1 der ,durst nach ,erforschung der ,wahrheit1 die uns zum ,teil hier nichts frommt1 das ,streben jedes rechten ,geistes1 ,werke zu schaffen1 die blo der ,nachwelt zugute kommen1 das ,gewissen mit der ,reue1 das uns eine unergrndliche ,angst wegen schlechter ,handlungen einpflanzt1 die uns doch hier keine ,nachteile bringen1 gehen aus ahnenden ,vorgefhlen hervor1 was uns alles dies in jener ,welt eintragen wird1 wo selbst die ,frucht unsrer kleinsten und verborgensten ,ttigkeit uns als ein ,teil unseres ,selbst anheimfllt4 ,das ist die groe ,gerechtigkeit der ,schpfung1 da jeder sich die ,bedingungen seines zuknftigen ,seins selbst schafft4 ,die ,handlungen werden dem ,menschen nicht durch uerliche ,belohnung oder ,strafen vergolten2 es gibt keinen ,himmel und keine ,hlle im gewhnlichen ,sinne der ,christen1 ,juden und ,heiden1 wohin die ,seele nach dem ,tode kme2 sie macht weder einen ,sprung aufwrts noch einen ,fall abwrts1 noch einen ,stillstand2 sie zerplatzt nicht1 sie zerfliet nicht in das ,allgemeine2 sondern nachdem sie die groe ,stufenkrankheit1 den ,tod1 berstanden1 entwickelt sie sich nach der unwandelbaren1 jede sptere ,stufe ber dem ,grunde der frheren aufbauenden ,folgerichtigkeit der ,natur auf der ,erde ruhig weiter fort in einem und zu einem hheren ,sein2 und je nachdem der ,mensch gut oder schlecht1 edel oder gemein gehandelt1 fleiig oder mig gewesen1 wird er im folgenden ,leben einen gesunden oder kranken1 einen schnen oder hlichen1 einen starken oder schwachen ,organismus als sein ,eigentum finden1 und seine freie ,ttigkeit in dieser ,welt wird seine ,stellung zu den andern ,geistern1 seinen ,schicksalsweg1 seine ,anlagen und ,talente fr das weitere ,fortschreiten in jener ,welt bestimmen4 ,darum seid rstig und wacker4 ,denn wer hier langsam geht1 wird dort lahm gehen1 und wer seine ,augen nicht auftut1 wird dort ein bldes ,gesicht haben1 und wer ,falschheit und ,bosheit bt1 wird seine ,disharmonie mit dem ,chor der wahren und guten ,geister als ,schmerz fhlen1 der ihn noch in jener ,welt treiben wird1 das bel zu bessern und zu heilen1 was er in dieser verschuldet1 und ihn nicht ,rast und ,ruhe finden lassen wird1 bis er auch seine kleinste und letzte beltat abgestreift und abgebt4 ,und wenn die andern ,geister schon lange in ,gott ruhen1 oder vielmehr leben als ,teilhaber seiner ,gedanken1 wird er noch umgetrieben werden im ,trbsal und in der ,wandelbarkeit des ,lebens auf der ,erde1 und sein ,seelenbel wird die ,menschen plagen mit ,ideen des ,irrtums und ,aberglaubens1 sie fhren zu ,laster und ,torheiten1 und indem er selbst dahinten bleibt auf seinem ,wege in der dritten ,welt zur ,vollendung1 wird er auch sie1 in denen er fortlebt1 zurckhalten auf ihrem ,wege in der zweiten zur dritten4 ,wie lange aber auch das ,unwahre1 ,bse und ,gemeine noch fortwirken und um seinen ,bestand mit dem ,wahren1 ,schnen1 ,rechten ringen mge1 es wird zuletzt durch dessen immer wachsende ,macht bezwungen1 durch seine eigenen mit wachsender ,kraft zurckschlagenden ,folgen vernichtet werden1 und so wird nichts von aller ,lge1 aller ,bosheit1 allem ,schmutz in der ,seele des ,menschen endlich brigbleiben4 ,nur das ist der ewige unvergngliche ,teil des ,menschen1 was an ihm wahr1 schn und gut ist4 ,und wenn nur ein ,senfkorn davon in ihm ist -- in wem aber keines wre1 der wre nicht --1 so wird es zuletzt gereinigt von ,spreu und ,schlacken durch das1 nur den ,bsen qulende1 ,fegefeuer des ,lebens auf der dritten ,stufe brigbleiben und1 wenn auch spt1 noch zum herrlichen ,baume wachsen knnen4 ,freut euch auch1 ihr1 deren ,geist hier gesthlt ist durch ,trbsal und ,schmerz1 euch wird die bung zugute kommen1 die hier im wackeren ,kampfe mit den ,hindernissen gegen euer ,fortschreiten gefunden1 und krftiger geboren in das neue ,dasein1 werdet ihr rascher und freudiger einholen1 was euer ,geschick euch hier versumen lie4 ,drittes ,kapitel ,der ,mensch verbraucht viele ,mittel zu einem ,zwecke2 ,gott dient ein ,mittel zu vielen ,zwecken4 ,die ,pflanze denkt1 sie sei blo fr sich da1 zu wachsen1 im ,winde sich zu schaukeln1 ,licht und ,luft zu trinken1 ,dfte und ,farben zu bereiten fr ihren eigenen ,schmuck1 mit ,kfern und ,bienen zu spielen2 -- sie ist auch fr sich da1 aber zugleich ist sie nur eine ,pore der ,erde1 worin sich ,licht1 ,luft und ,wasser begegnen und verwickeln in ,prozessen1 wichtig fr das ganze ,erdenleben2 sie ist da1 um fr die ,erde auszudnsten1 zu atmen1 ihr ein grnes ,kleid zu weben und ,menschen und ,tieren ,stoff zu ,nahrung1 ,kleidung und ,wrme darzubieten4 ,der ,mensch denkt1 er sei blo fr sich da1 sich zu vergngen1 zu wirken und zu schaffen fr sein eignes leibliches und geistiges ,wachstum2 -- er ist auch fr sich da1 aber zugleich ist sein ,leib und ,geist nur eine ,wohnung1 worein hhere fremde ,geister eintreten1 sich verwickeln und entwickeln und allerlei ,prozesse untereinander treiben1 die zugleich das ,fhlen und ,denken des ,menschen sind und ihre hhere ,bedeutung fr die dritte ,lebensstufe haben4 ,des ,menschen ,geist ist ununterscheidbar zugleich sein ,eigentum und das ,eigentum jener hheren ,geister1 und was darin vorgeht1 gehrt stets beiden zugleich an1 aber auf verschiedene ,weise4 ,gleichwie in dieser ,figur1 die kein ,abbild1 sondern nur ein ,symbol oder ,gleichnis sein soll1 der in der ,mitte stehende bunte 7hier schwarz scheinende7 sechsstrahlige ,stern als ein ,selbstndiges1 seine innere ,einheit in sich ,tragendes1 betrachtet werden kann1 dessen ,strahlen alle von seinem ,mittelpunkt abhngig und einheitlich dadurch verknpft sind1 anderseits aber doch wieder zusammengeflossen erscheint aus der ,verkettung der sechs einfach gefrbten ,kreise1 deren jeder auch seine innere ,einheit fr sich hat1 und wie jeder ,strahl desselben sowohl ihm selbst als den ,kreisen1 durch deren ,ineinandergreifen er entsteht1 angehrt1 so ist es mit der menschlichen ,seele4 ,illustration ,der ,mensch wei oft nicht1 woher ihm seine ,gedanken kommen1 es fllt ihm etwas ein2 es wandelt ihn eine ,sehnsucht1 eine ,bangigkeit oder ,lust an1 von der er sich keine ,rechenschaft zu geben vermag2 es drngt ihn eine ,macht zu handeln oder es mahnt ihn eine ,stimme davon ab1 ohne da er sich eines eignen ,grundes bewut ist4 ,das sind ,anwandlungen von ,geistern1 die in ihn hineindenken1 in ihn hineinhandeln von einem andern ,mittelpunkte aus1 als seinem eignen4 ,noch augenflliger werden ihre ,wirkungen in uns1 wenn in abnormen ,zustnden 7des ,schlafwachens oder geistiger ,krankheit7 das eigentlich gegenseitige ,abhngigkeitsverhltnis zwischen ihnen und uns sich zu ihren ,gunsten entschieden hat1 so da wir nur noch passiv aufnehmen1 was uns von ihnen zufliet1 ohne ,rckwirkung von unserer ,seite4 ,solange aber der menschliche ,geist wach und gesund ist1 ist er nicht das willenlose ,spiel oder ,produkt der ,geister1 die in ihn hineinwachsen oder aus denen er zusammengewachsen erscheint2 sondern das1 was ebendiese ,geister verknpft1 der unsichtbare urlebenskrftige ,mittelpunkt voll geistiger ,anziehungskraft1 in den alle zusammenstrmen1 in dem sich alle kreuzen und durch wechselseitigen ,verkehr miteinander die ,gedanken zeugen1 dieser ist nicht erst durch die ,kreuzung der ,geister entstanden1 sondern ist dem ,menschen als sein ,ureigentum bei der ,zeugung eingeboren2 und der freie ,wille1 die ,selbstbestimmung1 das ,selbstbewutsein1 die ,vernunft und der ,grund aller geistigen ,vermgen liegen hierin enthalten4 ,aber alles das liegt bei der ,geburt noch darin wie in einem unaufgeschlossenen ,keime1 erst harrend der ,entwickelung zum ,organismus voll lebensvoller individueller ,wirklichkeit4 ,sowie der ,mensch in das ,leben getreten ist1 spren es die fremden ,geister und drngen sich von allen ,seiten heran und suchen seine ,kraft zu der ihrigen zu machen1 um durch sie ein ,moment ihrer selbst zu verstrken1 aber indem ihnen dies gelingt1 wird zugleich dies ,moment ,eigentum des ,menschengeistes selbst1 wird ihm eingebildet und trgt zu seiner ,entwickelung bei4 ,die in den ,menschen eingewachsenen fremden ,geister sind ebensowohl1 obschon in anderer ,weise1 dem ,einflusse des menschlichen ,willens unterworfen1 als der ,mensch von fremden ,geistern abhngig ist2 er kann ebensowohl aus der ,mitte seines geistigen ,seins ,neues in die in ihm verknpften ,geister hineingebren1 als diese auf sein ,innerstes bestimmend einwirken knnen2 aber in dem harmonisch entwickelten ,geistesleben hat kein ,wille die ,obermacht ber den andern4 ,da jeder fremde ,geist nur einen ,teil seines ,selbst mit dem einzelnen ,menschen in ,gemeinschaft hat1 so kann der ,wille des einzelnen ,menschen nur einen anregenden ,einflu auf ihn haben1 der mit seinem ganzen brigen ,teile auer dem ,menschen liegt2 und da jeder menschliche ,geist eine ,gemeinschaft sehr verschiedener fremder ,geister in sich schliet1 so kann der ,wille eines einzelnen darunter auch nur einen anregenden ,einflu auf den ganzen ,menschen haben1 und nur1 wenn der ,mensch mit freier ,willkr sich ganz seines ,selbst an einzelne ,geister entuert1 wird er der ,fhigkeit verlustig1 sie zu bemeistern4 ,nicht alle ,geister knnen unterschiedslos in derselben ,seele zur ,einheit sich verknpfen2 darum streiten sich die guten und die bsen1 die wahren und die ,lgengeister um den ,besitz derselben1 und wer im ,streite siegt1 behlt das ,feld4 ,der innere ,zwiespalt1 der so oft im ,menschen ,platz hat1 ist nichts als dieser ,kampf fremder ,geister1 die seinen ,willen1 seine ,vernunft1 kurz sein innerstes ,wesen fr sich gewinnen wollen4 ,wie der ,mensch die ,einigung der in ihm wohnenden ,geister empfindet als ,ruhe1 ,klarheit1 ,harmonie und ,sicherheit seiner selbst1 empfindet er ihren ,kampf in sich als ,unruhe1 ,zweifel1 ,schwanken1 ,verwirrung und ,entzweiung seines ,innern4 ,aber nicht als mheloser ,preis oder trge ,beute fllt er den strkeren ,geistern in diesem ,streite anheim1 sondern mit dem ,quell selbstttiger ,kraft im ,mittelpunkte seines ,wesens steht er zwischen den entgegenstrebenden ,krften inne1 die ihn an sich ziehen wollen1 und streitet mit fr welchen ,teil er will1 und vermag so den ,sieg auch fr den schwchern ,antrieb zu entscheiden1 indem er ihm seine ,kraft gegen den strkeren beigesellt4 ,so bleibt das ,selbst des ,menschen inmitten des ,geisterstreites ungefhrdet1 solange er sich die angeborene ,freiheit seiner ,kraft bewahrt und nicht mde wird1 sie zu gebrauchen4 ,fllt er dennoch so oft den bsen ,geistern anheim1 so ist es darum1 weil die ,kraftentwickelung aus seinem ,innern mit ,mhseligkeit verbunden ist2 und so reicht1 um bse zu werden1 oft hin1 nur faul und lssig zu sein4 ,je besser der ,mensch schon ist1 um so leichter wird es ihm1 noch besser zu werden1 und je schlechter er ist1 um so leichter verdirbt er ganz und gar4 ,denn der gute ,mensch hat schon viel gute ,geister in sich aufgenommen1 die sich nun mit ihm verbnden gegen die zurckgebliebenen und die neu andrngenden bsen ,geister1 und ihm die ,kraftentwickelung aus seinem ,innern ersparen4 ,der ,gute tut das ,gute ohne ,mhe2 seine ,geister tun es fr ihn2 der ,schlechte mu aber erst aus innerer ,kraft alle bsen ,geister dmpfen und berwinden1 die ihm dabei entgegenstreben4 ,zudem sucht und knpft sich ,verwandtes an ,verwandtes und flieht sein ,gegenteil1 wenn es dasselbe nicht zwingt4 ,die guten ,geister in uns locken die guten ,geister auer uns1 und die bsen ,geister in uns das ,bse auer uns4 ,gern kehren die reinen ,geister in eine reine ,seele ein1 und an dem ,bsen in uns fat uns das ,bse auer uns4 ,haben die guten ,geister erst in unserer ,seele berhand genommen1 so flieht bald von selbst auch der letzte ,teufel1 der noch darin zurckgeblieben ist1 es ist ihm in der guten ,gesellschaft nicht geheuer2 und so wird die ,seele guter ,menschen eine reine himmlische ,wohnung fr selige darin beieinander wohnende ,geister4 ,aber auch die guten ,geister1 wenn sie verzweifeln1 den bermchtig gewordenen bsen eine ,seele abzustreiten1 berlassen sie ihnen allein1 und so wird sie zuletzt zu einer ,hlle1 einem ,orte blo fr die ,qualen der ,verdammten4 ,denn die ,pein des ,gewissens und die innere ,zerstrung und ,ruhelosigkeit in der ,seele der ,bsen sind ,schmerzen1 welche nicht diese allein1 sondern mit noch bitterem ,wehe die verdammten ,geister in ihnen fhlen4 ,viertes ,kapitel ,indem die hheren ,geister nicht blo in einzelnen ,menschen wohnen1 sondern indem jeder sich in mehrere hineinverzweigt1 sind sie es1 die diese ,menschen auf geistige ,weise verknpfen1 sei es zu einer ,form des ,glaubens1 oder einer ,wahrheit1 einer moralischen oder politischen ,bestrebung4 ,alle ,menschen1 die irgendeine geistige ,gemeinschaft miteinander haben1 gehren zum ,leibe eines und desselben ,geistes zusammen und gehorchen der ,idee1 die von ihm in sie eingegangen ist1 wie zusammengehrige ,glieder4 ,oft lebt eine ,idee in einem ganzen ,volke auf einmal1 oft wird eine ,masse ,menschen zu einer und derselben ,tat begeistert3 das ist ein mchtiger ,geist1 der sie alle berkommt1 in alle epidemisch hineinstrahlt4 ,freilich nicht blo durch die ,geister der ,toten geschehen diese ,verknpfungen1 sondern unzhlige neugeborene ,ideen wirken von den ,lebenden in die ,lebenden hinein2 aber alle diese ,ideen1 die vom ,lebenden in die ,welt gehen1 sind ja schon ,glieder seines knftigen geistigen ,organismus4 ,wenn nun zwei verwandte ,geister in der ,menschheit sich begegnen und durch ihre gemeinschaftlichen ,momente verwachsen1 indes sie sich zugleich durch ihre verschiedenartigen wechselseitig bestimmen und bereichern1 so treten zugleich die ,gesellschaften1 ,geschlechter1 ,vlker1 denen sie erst einzeln innewohnten1 in geistige ,gemeinschaft und bereichern sich durch ihr geistiges ,besitztum4 ,so geht die ,entwickelung des ,geisterlebens dritter ,stufe in der ,menschheit untrennbar mit der ,entwickelung1 dem ,fortschritte der ,menschheit ,hand in ,hand4 ,die allmhliche ,ausbildung des ,staats1 der ,wissenschaften1 der ,knste1 des menschlichen ,verkehrs1 die ,organisation dieser ,lebenssphren zu immer grern harmonisch gegliederten ,ganzen ist die ,folge dieses ,zusammenwachsens von unzhligen geistigen ,individualitten1 die in der ,menschheit leben und weben1 zu grern geistigen ,organismen4 ,wie mchten auch sonst jene groartigen ,sphren sich nach so unwandelbaren ,ideen herausgestalten aus dem wirren egoistischen ,treiben der einzelnen1 die mit ihrem kurzsichtigen ,auge in der ,mitte nicht den ,umfang und im ,umfang nicht die ,mitte erblicken1 wenn nicht die klar durch das ,ganze schauenden hhern ,geister durchwirkten durch das ,getriebe1 und indem sie sich alle um das gemeinsame gttliche ,zentrum drngen1 und dabei zusammenflieen mit ihren gttlichen ,teilen1 auch die ,menschen1 in denen sie wirken1 dem hhern ,ziele vereint zufhrten4 ,aber neben der ,harmonie der ,geister1 die sich freundlich begegnen und gatten1 besteht auch ein ,kampf der ,geister1 deren ,wesen im ,widerspruch ist1 ein ,kampf1 in dem alles in endlichem ,zwist ,befangene sich zuletzt aufreiben wird1 damit das ,ewige in seiner ,reinheit allein brigbleibe4 ,auch dieses ,kampfes ,spuren zeigt die ,menschheit auf im ,streit der ,systeme1 im ,ha der ,sekten1 in den ,kriegen und ,emprungen zwischen den ,frsten und ,vlkern und den ,vlkern untereinander4 ,in alle diese groen geistigen ,bewegungen tritt die ,masse der ,menschen hinein mit blindem ,glauben1 mit blindem ,gehorsam1 mit blindem ,ha1 mit blinder ,wut2 sie hrt nicht und sieht nicht mit den ,ohren und ,augen des eignen ,geistes2 sie wird getrieben von fremden ,geistern nach ,zwecken und ,zielen1 von denen sie selbst nicht wei1 sie lt sich fhren durch ,sklaverei und ,tod und greuliche ,drangsale1 wie eine ,herde folgend dem ,antriebe der hhern ,geister4 ,freilich gibt es auch ,menschen1 die mit klarem ,selbstbewutsein und mit innerer ,selbstndigkeit handelnd und leitend in diese groe ,bewegung eingreifen4 ,aber sie sind nur freiwillige ,mittel zu groen vorbestimmten ,zwecken2 durch ihr freies ,handeln zwar vermgend1 die ,art und ,schnelligkeit1 aber nicht das ,ziel des ,fortschritts zu bestimmen4 ,nur die haben ,groes in der ,welt gewirkt1 welche die geistige ,richtung der ,gegenwart1 in der sie lebten1 erkannt und ihr freies ,handeln und ,denken nach dieser ,richtung gelenkt haben2 wohl ebenso groe ,menschengeister1 die ihr widerstrebten1 sind untergegangen4 ,jene hat sich der ,geist1 der die besseren ,ziele setzt und bessern ,wege dazu kennt1 zu neuen ,mittelpunkten seiner bewegenden ,kraft ausersehen2 nicht als blinde ,werkzeuge1 sondern als solche1 welche aus eignem ,antriebe und mit eignem ,verstande seinen ,rechten und seiner ,weisheit dienen4 ,nicht der gezwungene ,sklave verrichtet den bessern ,dienst4 ,womit sie aber ,gott diesseits zu dienen beginnen1 das werden sie jenseits als ,teilhaber seiner himmlischen ,herrschaft weiter fhren4 ,fnftes ,kapitel ,wohl auf manchen ,wegen mgen die ,geister der ,lebenden und ,toten sich unbewut begegnen1 auf manchen auch nur bewut von einer ,seite4 ,wer kann diesen ganzen ,verkehr verfolgen und ergrnden4 ,sagen wir nur kurz3 sie begegnen sich1 wenn sie sich mit ,bewutsein begegnen1 und die ,verstorbenen sind da1 wo sie mit ,bewutsein da sind4 ,ein ,mittel gibts bewutester ,begegnung zwischen den ,lebenden und ,verstorbenen2 es ist das ,andenken der ,lebenden an die ,verstorbenen4 ,unsere ,aufmerksamkeit auf die ,verstorbenen richten1 heit ihre ,aufmerksamkeit fr uns wecken1 wie ein ,reiz1 der einen ,lebendigen trifft1 seine ,aufmerksamkeit gleichsam dahin lockt1 wo er ihn trifft4 ,ist doch unser ,andenken an die ,verstorbenen nur eine in uns bewut gewordene1 sich auf sie zurckwendende ,folge ihres diesseitigen bewuten ,lebens1 das jenseitige aber wird infolge des diesseitigen gefhrt4 ,auch wenn ein ,lebender an einen ,lebenden denkt1 mags einen ,zug auf dessen ,bewutsein geben2 doch er wirkt nichts1 weil dessen ,bewutsein noch ganz in den ,banden seines engen ,leibes gefesselt liegt4 ,das durch den ,tod entfesselte ,bewutsein aber sucht seine ,sttte und folgt dem ,zuge1 der darauf geuert wird1 so leichter und so strker1 je fter und je strker er zuvor darauf geuert ward4 ,wie nun ein und derselbe krperliche ,schlag stets zweiseitig vom ,schlagenden und vom ,geschlagenen zugleich gefhlt wird1 ist es nur ein ,bewutseinsschlag1 der in der ,erinnerung an einen ,verstorbenen zweiseitig gefhlt wird4 ,wir irren1 nur die diesseitige ,bewutseinsseite fr da haltend1 weil wir die jenseitige nicht spren2 und dieser ,irrtum hat ,folgen des ,irrtums und der ,versumnis4 ,einer ,geliebten ist der ,geliebte1 einer ,gattin der ,gatte1 einer ,mutter das ,kind entrissen worden4 ,umsonst suchen sie in einem fernen ,himmel das von ihnen abgerissene ,stck ,lebens1 strecken umsonst ,blick und ,hand ins ,leere nach dem1 was gar nicht wahrhaft von ihnen abgerissen worden ist2 nur der ,faden ueren ,verstndnisses ist abgerissen1 weil aus dem durch uere ,sinne vermittelten ,verkehr1 in dem beide sich verstanden1 ein innerer unmittelbarer durch den inneren ,sinn geworden ist1 in dem sie sich noch nicht verstehen gelernt4 ,einst sah ich eine ,mutter ihr noch lebendiges ,kind mit ngsten in ,haus und ,garten suchen1 das sie auf dem ,arme trug4 ,grer noch der ,irrtum jener1 die das verstorbene in einer fernen ,leere sucht1 wonach sie nur ins ,innere zu blicken htte1 um es bei sich zu finden4 ,und findet sie es da nicht ganz1 hatte sie es denn ganz1 da sie es uerlich auf dem ,arme trug8 ,die ,vorteile des ueren ,verkehrs1 das uere ,wort1 den ueren ,blick1 die uere ,pflege kann sie nicht mehr haben und geben2 die ,vorteile des inneren erst jetzt haben und geben2 sie mu nur wissen1 da es einen innern ,verkehr und ,vorteile eines solchen gibt4 ,man spricht mit dem nicht1 reicht die ,hand nicht dem1 von dem man meint1 er sei nicht da4 ,wit ihr aber alles recht1 so wird ein neues ,leben der ,lebendigen mit den ,toten beginnen1 und mit den ,lebendigen die ,toten zugleich dabei gewinnen4 ,denkt eines ,verstorbenen nur recht -- und nicht blo der ,gedanke an den ,verstorbenen1 der ,verstorbene selbst ist im ,momente da4 ,ihr knnt ihn innerlich beschwren1 er mu kommen1 ihn festhalten1 er mu bleiben1 haltet nur ,sinn und ,gedanken auf ihm fest4 ,denkt seiner mit ,liebe oder ,ha1 er wird es spren2 -- mit strkerer ,liebe1 strkerm ,ha1 er wird es strker spren4 ,sonst hattet ihr wohl ,erinnerung an die ,toten2 nun wit ihr sie zu brauchen2 knnt einen ,verstorbenen noch wissentlich mit eurem ,andenken beglcken oder plagen1 euch mit ihm vershnen oder unvershnlich streiten1 nicht euch blo wissentlich1 auch ihm4 ,tuts stets im besten ,sinne2 und sorgt nun aber auch1 da das ,andenken1 was ihr selber hinterlat1 euch knftig selber fromme4 ,wohl dem1 der einen ,schatz von ,liebe1 ,achtung1 ,verehrung1 ,bewunderung im ,andenken der ,menschen hinter sich gelassen4 ,was er frs diesseitige ,leben hinter sich gelassen1 gewinnt er mit dem ,tode1 indem er das zusammenfassende ,bewutsein fr alles gewinnt1 was die ,nachgelassenen von ihm denken2 hebt damit den ,scheffel1 von dem er im ,leben blo einzelne ,krner zhlte4 ,das gehrt zu den ,schtzen1 die wir fr den ,himmel sammeln sollen4 ,weh dem1 welchem ,verwnschungen1 ,fluch1 ein ,andenken voll ,schrecken folgen4 ,die ihm im ,diesseits folgten1 holen ihn im ,tode ein2 das gehrt zu der ,hlle1 die seiner wartet4 ,jedes ,wehe1 das ihm nachgerufen wird1 ist ein ihm nachgesandter ,pfeil1 der in sein ,inneres eindringt4 ,nur in der ,gesamtheit der ,folgen aber1 die das ,gute und ,schlechte aus sich selbst gebiert1 vollendet sich die ,gerechtigkeit4 ,wohl mssen die ,gerechten1 die hier verkannt werden1 davon noch im ,jenseits wie von einem uern bel leiden1 und den ,ungerechten wird ein ungerechter ,nachruhm als wie ein ueres ,gut zustatten kommen2 also halte deinen ,ruf hienieden mglichst rein1 und stelle dein ,licht nicht unter den ,scheffel4 ,aber unter den ,geistern des ,jenseits selbst hrt das ,verkennen auf2 was unten falsch gewogen wird1 wird oben recht gewogen1 und durch eine ,zulage auf der anderen ,seite berwogen4 ,die himmlische ,gerechtigkeit berbietet endlich alle irdische ,ungerechtigkeit4 ,was immer das ,andenken an die ,toten weckt1 ist ein ,mittel1 sie herbeizurufen4 ,an jedem ,feste1 was wir den ,toten geben1 steigen sie herauf2 um jede ,statue schweben sie1 die wir ihnen setzen2 bei jedem ,liede1 das ihre ,taten singt1 hren sie mit zu4 ,ein ,lebenskeim fr eine neue ,kunst6 wie war sie schon gealtert1 wie mde1 die alten ,schauspiele den alten ,zuschauern immer von neuem vorzufhren4 ,nun ffnet sich auf einmal gleichsam ber dem ,parterre mit der untern ,schicht der alten ,zuschauer ein ,kreis von ,logen1 aus dem sie eine hhere ,gesellschaft niederschauen sieht2 und nicht1 wie die unten1 sondern wie die oben es haben mchten1 zu schaffen1 ist fortan ihr hchstes ,ziel2 die unten aber sollen es haben wollen1 wie die es oben mchten4 ,die ,sptter spotten1 und die ,kirchen streiten4 ,es gilt ein ,geheimnis1 widervernnftig fr die einen1 bervernnftig fr die andern1 beides1 weil den einen wie den andern ein greres ,geheimnis ganz verborgen blieb1 aus dessen ,offenbarung endlich einfach und klar fliet1 woran der ,verstand der ,sptter und die ,einigkeit der ,kirchen gescheitert4 ,denn nur ein grtes ,beispiel einer allgemeinsten ,regel ists1 worin sie eine ,ausnahme von aller ,regel oder ber aller ,regel sehen4 ,nicht blo mit einem ,leib aus ,mehl und ,wasser geht ,christus bei seinem ,gedchtnismahle in die ,glubigen ein2 genie es recht mit dem ,gedanken seiner1 und er wird mit seinem ,gedanken nicht blo bei dir1 sondern in dir sein2 -- je mehr du an ihn denkst1 so mehr2 je strker1 mit so strkerer ,kraft wird er dich strken2 doch denkst du seiner nicht1 so bleibt es ,mehl und ,wasser und gemeiner ,wein4 ,sechstes ,kapitel ,die ,sehnsucht1 die jedem ,menschen inwohnt1 denen1 die ihm hier am liebsten waren1 nach dem ,tode wieder zu begegnen1 mit ihnen zu verkehren und das frhere ,verhltnis zu erneuern1 wird in vollkommnerem ,grade erfllt werden1 als je geahnt und versprochen worden4 ,denn nicht blo begegnen werden sich in jenem ,leben die1 welche in diesem durch ein gemeinschaftliches geistiges ,element verknpft waren1 sondern in eins zusammenwachsen werden sie durch dies ,element2 es wird ein ihnen gemeinschaftliches ,seelenglied werden1 das beiden mit gleichem ,bewutsein angehrt4 ,denn schon jetzt sind ja die ,toten mit den ,lebenden1 wie die ,lebenden selbst untereinander1 durch unzhlige solche gemeinschaftliche ,elemente verwachsen2 aber erst1 wenn der ,tod den ,knoten lst1 den der ,krper um die ,seele jedes ,lebenden zieht1 wird zur ,verknpfung des ,bewutseins auch das ,bewutsein der ,verknpfung treten4 ,jeder wird im ,augenblicke des ,todes erkennen1 da das1 was sein ,geist von frher ,verstorbenen aufnahm oder mit ihnen gemeinschaftlich hatte1 auch diesen ,geistern immer noch mit angehrt1 und so wird er nicht wie ein fremder ,gast in die dritte ,welt eintreten1 sondern wie ein lngst ,erwarteter1 dem alle1 mit denen er hier durch eine ,gemeinschaft des ,glaubens1 des ,wissens1 der ,liebe verknpft war1 die ,hnde entgegenstrecken werden1 ihn an sich zu ziehen als ein ihnen zugehriges ,wesen4 ,in gleich innige ,gemeinschaft werden wir auch treten mit jenen groen ,toten1 die lange vor unserer ,zeit die zweite ,lebensstufe durchwandert und an deren ,beispiel und ,lehre sich unser ,geist gebildet4 ,so1 wer hier ganz in ,christo lebte1 der wird dort ganz in ,christo sein4 ,aber seine ,individualitt wird nicht erlschen in der hhern ,individualitt1 sondern nur ,kraft gewinnen in ihr und jener ,kraft zugleich verstrken4 ,denn welche ,geister miteinander verwachsen durch ihre gleichen ,momente1 die gewinnen jeder des andern ,kraft zu ihrer eignen und bestimmen sich zugleich durch das damit zusammenhngende ,verschiedene4 ,so werden sich manche ,geister gegenseitig verstrken durch groe ,teile ihres ,wesens1 andre auch nur verknpft sein durch einzelne zusammenfallende ,momente4 ,nicht alle diese ,verknpfungen1 die auf die ,gemeinschaftlichkeit eines geistigen ,moments gegrndet sind1 werden bleiben2 aber die werden bleiben1 deren ,moment der ,wahrheit1 ,schnheit oder ,tugend angehrt4 ,alles1 was nicht die ewige ,harmonie in sich trgt1 wird1 wenn es auch dieses ,leben noch berdauert1 doch endlich in sich zerfallen und eine ,zerspaltung der ,geister bewirken1 die eine ,zeitlang dadurch zu einem verwerflichen ,bunde vereinigt waren4 ,die meisten geistigen ,momente1 die im jetzigen ,leben sich entwickeln und die wir in das folgende mit hinbernehmen1 tragen zwar einen ,kern des ,wahren1 ,guten und ,schnen in sich1 aber eingehllt durch viel ,zusatz des ,unwesentlichen1 ,falschen1 ,verkehrten und ,verderbten4 ,welche ,geister durch solche ,momente zusammenhngen1 die knnen verbunden bleiben oder sich trennen2 je nachdem sie sich beide vereinigen1 das ,gute und ,beste darin festzuhalten und das ,schlechte den bsen ,geistern1 bei ihrer ,scheidung von ihnen1 allein zurckzulassen oder je nachdem der eine das ,gute1 der andere das ,schlechte ergreift4 ,welche ,geister aber einmal sich einer ,form oder ,idee des ,wahren1 ,schnen oder ,guten in ihrer ewigen ,reinheit gemeinschaftlich bemchtigt haben1 die bleiben auch durch sie verbunden in alle ,ewigkeit und besitzen sie auf dieselbe ,weise als ,teil ihrer selbst in ewiger ,einigkeit4 ,das ,erfassen der ewigen ,ideen von den hhern ,geistern ist daher ein ,zusammenwachsen derselben durch diese ,ideen zu grern geistigen ,organismen2 und wie alle individualen ,ideen in allgemeinen und diese in allgemeinern wurzeln1 so werden zuletzt alle ,geister als ,gliedmaen mit dem grten ,geiste1 mit ,gott1 zusammenhngen4 ,die ,geisterwelt in ihrer ,vollendung wird daher nicht eine ,versammlung1 sondern ein ,baum von ,geistern sein1 dessen ,wurzel in dem ,irdischen eingewachsen ist und dessen ,krone in den ,himmel reicht4 ,nur die grten und edelsten ,geister1 ,christus1 die ,genien und ,heiligen1 vermgen unmittelbar mit ihrem besten ,teile bis zur innern ,hhe ,gottes hinanzuwachsen2 die kleineren und geringeren wurzeln in sie wie ,zweige in ste und ste in ,stmme ein1 und hngen so mittelbar durch sie mit dem1 was in dem ,hchsten das ,hchste ist1 zusammen4 ,so sind die gestorbenen ,genien und ,heiligen die wahren ,vermittler zwischen ,gott und den ,menschen2 sie sind zugleich der ,ideen ,gottes teilhaftig1 fhren sie den ,menschen zu1 zugleich empfinden sie die ,leiden1 ,freuden und ,wnsche der ,menschen1 und fhren sie ,gott zu4 ,hat sich doch der ,kultus der ,toten mit dem vergtternden ,naturkultus gleich im ,ursprunge der ,religion halb verschwistert1 halb geteilt2 die rohsten ,vlker haben das ,meiste1 die gebildetsten das ,hchste davon behalten1 und wo gb es heut noch eine1 die nicht ein groes ,bruchstck davon als ihr ,hauptstck bewahrte4 ,und so sollt es in jeder ,stadt einen ,tempel ihrer grten ,toten geben1 angebaut an den ,tempel ,gottes oder in ihm eingebaut1 indes man ,christus wie bisher mit ,gott selbst im selben ,zimmer wohnen lasse4 ,siebentes ,kapitel ,wir sehen jetzt durch einen ,spiegel in einem dunkeln ,wort2 dann aber von ,angesicht zu ,angesicht4 ,jetzt erkenne ich es stckweise2 dann aber werde ich es erkennen1 gleichwie ich erkannt bin4 #a4 ,kor4 #ac1 #ab4 ,der ,mensch fhrt hier zugleich ein ueres und ein inneres ,leben1 das erste allen sichtbar und vernehmbar in ,blick1 in ,wort1 in ,schrift1 in ueren ,handlungen und ,werken1 das letzte nur ihm selbst vernehmbar in inneren ,gedanken und ,gefhlen4 ,vom sichtbaren ist auch die ,fortsetzung ins uere sichtbar1 leicht verfolgbar2 die ,fortsetzung des unsichtbaren bleibt selber unsichtbar1 doch fehlt nicht4 ,vielmehr setzt mit dem ueren ,leben des ,menschen1 als sein ,kern1 das innere sich ber den diesseitigen ,menschen fort1 den ,kern des jenseitigen zu bilden4 ,in der ,tat1 was von dem ,menschen whrend seines ,lebens den ,lebenden sichtbar und sprbar ausgeht1 ist nicht das einzige1 was von ihm ausgeht4 ,so klein und fein eine ,erzitterung oder ,schwingung sei1 von der eine bewute ,regung in unserem ,haupte getragen wird1 das ganze ,spiel bewuter ,regungen aber wird von einem inneren ,spiele unseres ,hauptes getragen1 sie kann nicht anders erlschen1 als da sie ,fortwirkungen ihrer ,art in uns und endlich ber uns hinaus erzeugt2 wir knnen sie nur nicht ins uere hinein verfolgen4 ,so wenig die ,laute ihr ,spiel fr sich behalten kann1 es wird ber sie hinausgetragen1 so wenig unser ,haupt2 nur das ,nchste davon gehrt der ,laute und dem ,haupte4 ,welch unsagbar verwickelt ,spiel von ,wellen hoher ,ordnung1 die in dem ,spiele unserer ,hupter den ,ursprung haben1 mag ber dem groben niederen ,spiel1 was unserem ,aug und ,ohr drauen vernehmlich ist1 sich verbreiten1 vergleichbar feinsten ,kruselungen ber den groen ,wellen eines ,teiches1 oder ,zeichnungen ohne ,dicke ber der ,flche eines dickmaschigen ,teppichs1 der von ihnen die ganze ,schnheit und hhere ,bedeutung hat4 ,der ,physiker aber erkennt und verfolgt nur das ,spiel der ,wellen niederer ,ordnung drauen und kmmert sich nicht um das feinere1 was er nicht erkennt4 -- ,ob er es nicht erkennt1 doch kennt er das ,prinzip1 darf er die ,folge leugnen8#c ,also erschpft das1 was von den ,geistern durch die ,fortwirkungen ihres uerlich sprbaren diesseitigen ,lebens in uns eingegangen ist1 auch nicht ihr ganzes ,dasein2 sondern auf uns unfabare ,weise besteht in der ,natur zu diesem ueren ,teile ihres ,wesens noch ein innerer1 ja der ,hauptteil ihres ,wesens4 ,und htte ein ,mensch auf einer wsten ,insel sein ,leben gefhrt und beschlossen1 ohne je in anderer ,menschen ,leben eingegriffen zu haben1 er wrde doch nach seinem inneren ,wesen kernhaft fortbestehen1 einer knftigen ,entwickelung harrend1 die er im diesseitigen ,wechselverkehr mit anderen nicht finden konnte4 ,htte anderseits ein ,kind nur einen ,augenblick gelebt1 es knnte in ,ewigkeit nicht wieder sterben4 ,der kleinste ,moment bewuten ,lebens schlgt schon einen ,kreis von ,wirkungen um sich1 wie der krzeste ,ton1 der im ,moment erloschen scheint1 solchen um sich schlgt1 der den ,ton ins ,unendliche ber den nahe ,stehenden und ,hrenden hinaus trgt2 denn keine ,wirkung erlscht in sich selbst1 und jede zeugt in ,ewigkeit neue ,wirkungen ihrer ,art4 ,und so wird sich der ,geist des ,kindes von diesen bewuten ,anfngen aus wie der jenes vereinsamt gebliebenen ,menschen noch fortentwickeln2 nur anders1 als wr es von einem schon fortentwickelten ,anfang aus geschehen4 ,wie nun der ,mensch erst im ,tode das volle ,bewutsein dessen erhlt1 was er in andern geistig gezeugt1 wird er auch im ,tode erst zum vollen ,bewutsein und ,gebrauch dessen gelangen1 was er in sich selbst getrieben4 ,was er whrend seines ,lebens gesammelt an geistigen ,schtzen1 was sein ,gedchtnis erfllt1 was sein ,gefhl durchdringt1 was sein ,verstand und seine ,phantasie geschaffen1 bleibt ewig sein6 ,doch der ganze ,zusammenhang davon bleibt diesseits dunkel2 blo der ,gedanke schreitet mit einer lichten ,ampel hindurch und beleuchtet1 was auf der schmalen ,linie seines ,weges liegt1 das andere bleibt im ,dunkel4 ,nimmer wird der ,geist hienieden seiner ganzen innern ,flle auf einmal gewahr2 blo indem ein ,moment desselben ein neues zur ,verknpfung herbeilockt1 taucht es einen ,augenblick aus dem ,dunkel hervor und sinkt im nchsten wieder dahin zurck4 ,so ist der ,mensch ,fremdling in seinem eignen ,geiste und irrt darin herum1 dem ,zufall folgend oder mhsam am ,faden des ,schlusses seinen ,weg suchend1 und vergit oft seine besten ,schtze1 die abseits von der leuchtenden ,spur des ,gedankens versenkt liegen im ,dunkel1 was des ,geistes weites ,gefilde deckt4 ,aber im ,augenblicke des ,todes1 wo eine ewige ,nacht das ,auge seines ,krpers berzieht1 wird es zu tagen beginnen in seinem ,geiste4 ,da wird der ,mittelpunkt des innern ,menschen zu einer ,sonne entbrennen1 welche alles ,geistige in ihm durchleuchten und zugleich als inneres ,auge durchschauen wird mit berirdischer ,klarheit4 ,alles1 was er hier vergessen1 findet er da wieder1 ja er verga es diesseits nur1 weil es ihm voraus ins ,jenseits ging2 gesammelt findet er es nun wieder4 ,in jener neuen allgemeinen ,klarheit wird er nicht mehr mhsam zusammensuchen mssen1 was er verknpfen mchte1 und zerstckeln in seine ,merkmale1 was er scheiden mchte1 sondern mit einem ,augenschlage wird alles1 was in ihm selbst ist1 gleichzeitig von ihm erblickt werden in seinen ,verhltnissen der ,einheit und des ,widerspruchs1 des ,zusammenhanges und der ,trennung1 der ,harmonie und des ,zwiespalts1 nicht blo nach einer ,richtung des ,denkens1 sondern gleichzeitig nach allen4#d ,so hoch der ,flug und das ,auge des ,vogels ber dem langsamen ,kriechen der blinden ,raupe schwebt1 die nichts erkennt1 als was ihr trger ,schritt berhrt1 wird jene hhere ,erkenntnisweise sich erheben ber die unsre4 ,und so werden im ,tode mit dem ,leibe des ,menschen auch sein ,sinn1 sein ,verstand1 ja der ganze auf diese ,endlichkeit berechnete ,bau seines ,geistes untergehen1 als ,formen1 die zu eng geworden fr sein ,wesen1 als ,glieder1 die ihm nichts mehr ntzen in einer ,ordnung der ,dinge1 wo er alles1 was sie einzeln1 mhsam1 unvollkommen ihm schaffen und erschlieen mten1 auf einmal unvermittelt in sich haben1 schauen und genieen wird4 ,das ,selbst des ,menschen aber wird unversehrt in seiner vollen ,ausbreitung und ,entwickelung bestehen in jener ,zertrmmerung seiner zeitlichen ,formen1 und an die ,stelle jener erloschenen niedern ,ttigkeitsweise wird ein hheres ,leben treten4 ,beschwichtigt ist alle ,unruhe der ,gedanken1 die sich ja nicht mehr zu suchen brauchen1 um sich zu finden1 und nicht mehr zueinander zu bewegen1 um sich ihres ,verhltnisses bewut zu werden4 ,aber dafr beginnt nun ein hheres ,wechselleben von ,geistern1 mit ,geistern2 wie die ,gedanken miteinander in unserm ,geiste1 verkehren jene zusammen in dem hheren ,geiste1 den oder dessen alles verknpfende ,mitte wir ,gott nennen1 und unser ,gedankenspiel selbst ist nur eine ,verzweigung dieses ,verkehrs4 ,da wird es keiner ,sprache mehr bedrfen1 sich gegenseitig zu verstehen1 und keines ,auges1 den andern zu erkennen1 sondern wie in uns der ,gedanke den ,gedanken versteht und auf ihn einwirkt1 ohne ,vermittelung von ,ohr und ,mund und ,hand1 sich mit ihm verbindet oder von ihm scheidet ohne fremdes ,band und ohne ,scheidewand1 so heimlich1 innig und unvermittelt wird das ,wechselleben der ,geister untereinander sein4 ,und keinem wird im andern mehr etwas verborgen bleiben4 ,da werden alle sndigen ,gedanken1 die hier im ,dunkel des ,geistes schlichen1 und alles1 was der ,mensch in sich bedecken mchte vor seinesgleichen mit tausend ,hnden1 offenkundig werden allen ,geistern4 ,und nur der ,geist1 der hier ganz rein und wahr gewesen1 wird ohne ,scham in jener ,welt den andern entgegentreten knnen2 und wer verkannt gewesen hier auf ,erden1 der wird dort seine ,anerkennung finden4 ,und auch am eignen ,wesen wird der ,geist bei seiner ,selbstdurchschauung gewahren jede ,lcke und was noch unvollendet1 strend1 disharmonisch darin zurckgeblieben ist aus diesem ,leben1 und nicht blo erkennen wird er diese ,mngel1 sondern fhlen mit gleicher ,strke des ,gemeingefhls1 als wir unsre krperlichen ,gebrechen4 ,wie aber in uns der ,gedanke am ,gedanken sich reinigt von dem1 was unwahr in ihm ist1 und wie sich die ,gedanken verknpfen durch ihre gemeinsamen ,momente zu hhern ,gedanken1 und jeder sich dadurch ergnzt in dem1 was jedem fehlt1 so werden auch die ,geister in ihrem gegenseitigen ,verkehr die ,mittel ihres ,fortschritts zur ,vollendung finden4 ,achtes ,kapitel ,der ,mensch verkehrt whrend seines ,lebens nicht allein geistig1 sondern auch materiell mit der ,natur4 ,wrme1 ,luft1 ,wasser und ,erde dringen von allen ,seiten in ihn hinein und strmen nach allen ,seiten aus ihm wieder zurck1 schaffen und wechseln seinen ,leib2 aber indem sie1 die auer dem ,menschen nur nebeneinander hergehen1 sich in ihm begegnen und kreuzen1 knpfen sie einen ,knoten1 der des ,menschen leibliches ,gefhl und hiermit zugleich alles1 was noch innerlicher ist als dies ,gefhl1 abschliet vom ,gefhle der ,auenwelt4 ,nur durch die ,fenster der ,sinne vermag er noch aus seinem leiblichen ,gehuse in die ,auenwelt hineinzusehen und hineinzufhlen und wie mit kleinen ,eimern etwas daraus zu schpfen4 ,wenn aber der ,mensch sterben wird1 so wird sich mit dem ,verfaulen seines ,leibes jener ,knoten lsen1 und der ,geist1 nicht mehr durch ihn gefesselt1 wird sich nun mit vlliger ,freiheit durch die ,natur ergieen4 ,er wird nicht mehr blo die ,licht- und ,schallwellen empfinden1 wie sie an sein ,auge und ,ohr schlagen1 sondern wie sie im ther- und ,luftmeere selbst fortrollen1 nicht mehr blo das ,anwehen des ,windes und das ,anwogen des ,meeres gegen seinen darin gebadeten ,leib fhlen1 sondern in der ,luft und dem ,meere selbst rauschen2 nicht mehr uerlich im ,waldes- und ,wiesengrn wandeln1 sondern ,wald und ,wiese mit den darin wandelnden ,menschen fhlend durchdringen4 ,so geht ihm also nichts verloren im bergange zu der hhern ,stufe1 als ,werkzeuge1 deren beschrnkten ,dienst er missen kann in einem ,dasein1 wo er vollstndig und unvermittelt alles in sich tragen und empfinden wird1 was auf der niedern ,stufe ihm durch jene trge ,vermittelung nur einzeln und uerlich nahe trat4 ,was sollten wir auch in das folgende ,leben noch ,auge und ,ohr mit hinbernehmen1 um das ,licht und den ,schall zu schpfen aus dem ,borne der lebendigen ,natur1 da der ,wellenzug unseres knftigen ,lebens mit der ,licht- und ,schallwelle in eins gehen wird8 ,doch mehr6 ,das ,auge des ,menschen ist nur ein kleines sonnenhaftes ,fleckchen auf der ,erde und hat vom ganzen ,himmel nichts als lichte ,pnktchen4 ,das ,verlangen des ,menschen1 vom ,himmel mehr zu wissen1 wird hier nicht erfllt4 ,er erfindet das ,fernrohr und vergrert damit die ,flche und die ,tragkraft seines ,auges2 umsonst1 die ,sterne bleiben ,pnktchen4 ,nun meint er1 was das ,diesseits nicht gewhren kann1 im ,jenseits zu erlangen1 seine ,wibegierde endlich dadurch zu befriedigen1 da er in den ,himmel kommt und fortan alles klar erblickt1 was seinen irdischen ,augen hier verborgen blieb4 ,er hat recht2 nicht dadurch aber kommt er in den ,himmel1 da er ,flgel bekommt1 von einem ,gestirne zu dem anderen oder gar in einen unsichtbaren ,himmel ber den sichtbaren ,himmel zu fliegen2 wo gab es in der ,natur der ,dinge dazu die ,flgel2 nicht dadurch lernt er den ganzen ,himmel kennen1 da er nach und nach in immer neuen ,geburten von einem ,gestirne auf das andere getragen wird2 kein ,storch ist dazu da1 die ,kindlein von ,stern zu ,stern zu tragen2 -- nicht dadurch gewinnt sein ,auge die ,tragkraft fr die grten himmlischen ,weiten1 da es zum grten ,fernrohr gemacht wird2 das ,prinzip des irdischen ,sehens will nicht mehr reichen2 -- sondern dadurch gelangt er zu allem1 da er als jenseitiger bewuter ,teil des groen himmlischen ,wesens1 das ihn trgt1 an dessen ,lichtverkehr mit den andern himmlischen ,wesen bewuten ,anteil gewinnt4 ,ein neues ,sehen6 fr uns hienieden keines1 weil unseres hienieden keines fr den ,himmel ist4 ,im ,himmel schwebt die ,erde selbst als groes ,auge1 ganz eingetaucht in die ,lichtmeere der ,gestirne und rings sich darin wendend1 den ,wellenschlag aller von allen ,seiten zu empfangen1 der sich millionen- und aber millionenmal kreuzt und doch nicht strt4 ,mit diesem ,auge wird der ,mensch einst in den ,himmel sehen lernen1 indem der ,wellenschlag seines knftigen ,lebens1 womit er es durchdringt1 dem uern ,wellenschlag des thers1 der es umgibt1 begegnet und ihm entgegen mit feinsten ,schlgen durch die ,himmel dringt4 ,sehen lernen6 ,und wie viel wird der ,mensch noch nach dem ,tode lernen mssen6 ,denn mag er doch nicht meinen1 da er der ganzen himmlischen ,klarheit1 wozu das ,jenseits ihm die ,mittel bietet1 gleich beim ,eintritt mchtig sein wird4 ,auch diesseits lernt das ,kind erst sehen1 hren2 denn was es anfangs sieht und hrt1 ist unverstandener ,schein1 ist ,schall1 worin kein ,sinn1 zuerst sogar nur ,blendung1 ,betubung und ,verwirrung2 nichts anderes aber mag das ,jenseits den neuen ,sinnen des neuen ,kindes anfangs bieten4 ,nur was der ,mensch aus dem ,diesseits mitbringt1 den gesamten ,erinnerungsnachklang alles dessen1 was er diesseits getan1 gedacht1 gewesen1 sieht er mit dem bertritt auf einmal in sich klar erhellt1 doch bleibt er damit zunchst nur1 was er war4 ,auch meine niemand1 da die ,herrlichkeit des ,jenseits dem ,trichten1 dem ,faulen1 dem ,schlechten anders zugute kommen wird1 als da sie ihn den ,miklang seines ,wesens dazu empfinden lt und dadurch endlich ntigt1 sein ,wesen umzukehren4 ,schon in das jetzige ,leben bringt der ,mensch ein ,auge mit1 die ganze ,pracht des ,himmels und der ,erde zu schauen1 ein ,ohr1 die ,musik und ,menschenrede zu vernehmen1 einen ,verstand1 den ,sinn von alledem zu fassen2 was frommts dem ,trichten1 dem ,faulen1 dem ,schlechten8 ,wie das ,beste und ,hchste des ,diesseits1 ist auch das ,beste und ,hchste des ,jenseits nur da fr die ,besten und ,hchsten1 weil selbst nur durch die ,besten und ,hchsten verstanden1 gewollt und geschaffen4 ,also mag auch erst der hhere ,mensch des ,jenseits das ,verstndnis fr den bewuten ,verkehr des ,wesens1 das ihn trgt1 mit den andern himmlischen ,wesen gewinnen und selbst als ,werkzeug in diesen ,verkehr mit eintreten4 ,ob nicht endlich doch die ganze ,erde1 allmhlich immer engere ,kreise ziehend1 nach onen von ,jahren in den ,scho der ,sonne zurckkehren wird1 dem sie einst entronnen1 und von da ein ,sonnenleben aller irdischen ,geschpfe beginnen wird1 wer wei es2 und wozu not1 da wir es jetzt schon wissen8 ,neuntes ,kapitel ,die ,geister der dritten ,stufe werden in der irdischen ,natur1 von der die ,menschheit selbst ein ,teil ist1 wohnen wie in einem gemeinschaftlichen ,leibe1 und alle ,prozesse der ,natur ihnen dasselbe sein1 was uns jetzt die ,prozesse unseres ,leibes4 ,ihr ,leib wird die ,leiber der zweiten ,lebensstufe umfangen als eine gemeinschaftliche ,mutter1 gleichwie die ,leiber der zweiten ,stufe die der ersten umfangen4 ,nur das aber hat jeder ,geist dritter ,stufe von dem allen gemeinsamen ,leibe als seinen ihm eigenen ,teil1 was er im irdischen ,reiche fortentwickelt1 fortgebildet hat4 ,was in der ,welt durch eines ,menschen ,dasein anders geworden1 als wre er nicht dagewesen1 ist sein ferneres ,dasein auf der gemeinsamen ,wurzel alles ,daseins4 ,zum ,teil sinds feste ,einrichtungen und ,werke1 zum ,teil fortlaufende in sich kreisende und auf sich zurckschlagende ,wirkungen1 wie auch der jetzige ,leib aus ,festem und aus ,vernderlichem1 was an dem ,festen seinen ,anhalt hat1 besteht4 ,nun greifen aber alle ,daseinskreise1 welche das ,leben der jenseitigen ,geister tragen1 durcheinander1 und du fragst1 wie ist es mglich1 da so unzhlige sich kreuzen1 ohne sich zu stren1 zu irren1 zu verwirren4 ,frage doch erst1 wie ist es mglich1 da unzhlige ,wellenkreise sich in demselben ,teiche kreuzen1 da unzhlige ,schallwellen sich in derselben ,luft kreuzen1 da unzhlige ,lichtwellen sich in demselben ther kreuzen1 da unzhlige ,erinnerungswellen sich in demselben ,haupte kreuzen1 da endlich die unzhligen ,lebenskreise der ,menschen1 welche ihr ,jenseits tragen1 sich schon diesseits kreuzen1 ohne sich zu stren1 zu irren und zu verwirren4 ,vielmehr kommt nur dadurch ein hheres ,leben und ,weben der ,wellen1 der ,erinnerungen1 der diesseitig und endlich der jenseitig ,lebenden zustande4 ,was aber scheidet die ,bewutseinskreise1 die sich kreuzen8 ,nichts scheidet sie in irgendwelchen ,einzelheiten1 worin sie sich kreuzen2 sie haben alles einzelne gemein2 ein jeder hat es nur in anderen ,beziehungen als der andere2 das scheidet sie im ganzen und unterscheidet sie in hhern ,einzelheiten4 ,frage wieder1 was ,wellenkreise1 die sich kreuzen1 unterscheidet oder scheidet2 einzeln nichts2 doch unterscheidest du sie leicht selbst uerlich im ganzen2 noch leichter werden sich ,kreise1 die innerlich selbst bewut sind1 auch innerlich selbst unterscheiden4 ,vielleicht schon manchmal hast du aus einem fernen ,weltteil einen ,brief empfangen1 gekreuzt beschrieben nach ,lnge und nach ,quere4 ,was lt dich beide ,schriften unterscheiden8 ,nur der ,zusammenhang1 den jede in sich selber hat4 ,so kreuzen sich die geistigen ,schriften1 womit das ,blatt der ,welt beschrieben ist2 und jede liest sich selbst1 als htte sie den ,platz allein1 und liest zugleich die andern als solche1 die sie kreuzen4 ,nicht blo zwei ,schriften freilich1 unzhlige kreuzen sich in der ,welt2 der ,brief ist aber auch nur ein schwaches ,bild der ,welt4 ,wie aber kann das ,bewutsein seine ,einheit in so groer ,verbreitung seiner ,unterlage noch bewahren1 wie vor dem ,gesetz der ,schwelle des ,bewutseins noch bestehn8#e ,frag erst1 wie es seine ,einheit in der kleineren ,ausbreitung des ,leibes bewahren kann1 deren ,fortsetzung die groe doch nur ist4 ,ist denn dein ,leib1 ist dein ,gehirn ein ,punkt8 ,oder gibt es einen ,mittelpunkt darin als ,sitz der ,seele8 ,nein4#f ,wie's jetzt der ,seele ,wesen ist1 den kleinen ,zusammenhang deines ,leibes zu knpfen1 wirds knftig ihr ,wesen sein1 den greren des greren ,leibes zu knpfen4 ,gottes ,geist knpft sogar den ganzen ,zusammenhang der ,welt2 -- oder wolltest du auch ,gott in einem ,punkte suchen8 -- ,du wirst im ,jenseits an seiner ,allgegenwart nur grern ,teil gewinnen4 ,sorgst du aber1 da die ,welle deines knftigen ,lebens in ihrer ,ausbreitung nicht mehr an die ,schwelle reiche1 die sie diesseits bersteigt1 so denke auch daran1 da sie sich nicht in eine leere ,welt hinein verbreitet1 da snke sie wohl rettungslos in den ,abgrund1 sondern in eine ,welt1 welche als ewiger ,unterbau ,gottes zugleich dem ,deinigen sich unterbaut2 denn nur auf ,grund des gttlichen ,lebens vermag die ,kreatur berhaupt zu leben4#g ,so kann der ,zaunknig auf dem ,rcken des ,adlers leicht einen ,berggipfel berfliegen1 wozu er fr sich zu schwach wre1 und endlich von dem ,rcken des ,adlers aus den allgemeinen ,flug desselben noch ein ,stcklein berfliegen4 ,gottes aber ist der groe ,adler wie das kleine ,vglein4 ,wie aber kann der ,mensch nach dem ,tode des ,leibes1 des ,gehirnes missen1 des so kunstvoll gebauten1 das jede ,regung seines ,geistes trug1 das von den ,regungen des ,geistes noch weiter ausgebaut solche in immer grerer ,kraft und ,flle trug4 ,war es umsonst gebaut8 ,frage die ,pflanze1 wie sie des ,samenkornes missen kann1 wenn sie dasselbe sprengt1 ins ,licht zu wachsen1 des so kunstvoll gebauten1 was durch ,treiben des innern ,keimes sich noch weiter in sich selber ausgebaut4 ,war es umsonst gebaut8 ,doch wo ist drauen ein gleich kunstvoller ,bau1 wie dein ,gehirn1 der es im ,jenseits ersetzte1 und wo gar einer1 der es berbte2 doch soll das ,jenseits ja das ,diesseits berbieten4 ,aber ist nicht schon dein ganzer ,leib ein grerer und hherer ,bau1 als ,auge1 ,ohr1 ,gehirn1 nicht ber jedem ,teil8 -- ,so und unsagbar mehr berbietet die ,welt1 wovon die ,menschheit mit ,staat1 mit ,wissenschaft1 mit ,kunst und mit ,verkehr nur ein ,teil ist1 dein kleines ,hirn1 den ,teil von diesem ,teil4 ,sieh nur1 willst du zu einer hhern ,ansicht dich erheben1 in der ,erde nicht blo noch einen ,ball aus trocknem ,erdreich1 ,wasser1 ,luft2 sie ist ein greres und hheres einheitliches ,geschpf als du1 ein himmlisches ,geschpf1 mit wunderbarerm ,leben und ,weben in ihrem ,oberraum1 als du in deinem kleinen ,gehirn trgst1 womit du nur ein ,winziges zu ihrem ,leben beitrgst4 ,umsonst wirst du von einem ,leben nach dir trumen1 wenn du das ,leben um dich nicht zu erkennen weit4 ,was sieht der ,anatom1 wenn er in das ,gehirn des ,menschen blickt8 ein ,gewirr von weien ,fasern1 dessen ,sinn er nicht entrtseln kann4 ,und was siehts in sich selbst8 eine ,welt von ,licht1 ,tnen1 ,gedanken1 ,erinnerungen1 ,phantasien1 ,empfindungen von ,liebe und von ,ha4 ,so denke dir das ,verhltnis dessen1 was du1 uerlich der ,welt gegenberstehend1 in ihr siehst1 und was sie in sich selbst sieht1 und verlange nicht1 da beides1 das uere und ,innere1 sich im ganzen der ,welt mehr hnlich sehe1 als in dir1 der nur ihr ,teil4 ,und nur da du ein ,teil von dieser ,welt bist1 lt dich auch einen ,teil von dem1 was sie in sich sieht1 in dir sehen4 ,und fragst du endlich etwa noch1 was unsern weitern ,leib1 den wir so nennen1 erst jenseits erwachen lt1 nachdem wir ihn doch schon diesseits ins irdische ,reich hinausgetrieben1 und er schon jetzt die ,fortsetzung unsers engern ,leibes ist8 ,das selbst1 da dieser engere einschlft1 ja vergeht4 ,nichts als ein ,fall derselben allgemeinen ,regel1 die durchs ganze ,diesseits reicht1 ,beweis1 da sie auch noch darber hinaus reicht4 ,du ,zweifler willst ja immer nur vom ,diesseits schlieen1 also schliee4 ,die lebendige ,kraft des ,bewutseins entsteht nie wahrhaft neu1 geht niemals unter1 sondern kann wie die des ,krpers1 worauf sie ruht1 nur ihre ,stelle1 ,form1 ,verbreitungsweise zeitlich und rumlich wechseln1 heut oder hier nur sinken1 um morgen oder anderwrts zu steigen1 heut oder hier nur steigen1 um morgen oder anderwrts zu sinken4#h ,damit das ,auge wache1 du mit ,bewutsein sehest1 mut du das ,ohr in ,schlaf senken1 damit die innere ,gedankenwelt erwache1 die uern ,sinne schlafen lassen2 ein ,schmerz am kleinsten ,punkt kann das ,bewutsein deiner ,seele ganz erschpfen4 ,je mehr sich das ,licht der ,aufmerksamkeit zerstreut1 so schwcher wird das ,einzelne davon erleuchtet1 je heller es auf einen ,punkt trifft1 so mehr ins ,dunkel treten alle andern2 auf etwas reflektieren1 heit von anderm abstrahieren4 ,dein ,wachsein heut verdankst du deinem ,schlaf seit gestern1 je tiefer du heut einschlfst1 so munterer wirst du morgen erwachen1 und je munterer du gewacht hast1 so tiefer wirst du schlafen4 ,nun aber schlft der ,mensch diesseits im ,grunde stets nur einen halben ,schlaf1 der den alten ,menschen wieder erwachen lt1 weil noch der alte da ist2 erst im ,tode den vollen ,schlaf1 der einen neuen erwachen lt1 weil der alte nicht mehr da ist2 doch die alte ,regel ist noch da1 die einen ,ersatz des alten ,bewutseins fordert1 und dazu der neue ,leib als ,fortsetzung des alten2 also wird auch ein neues ,bewutsein da sein als ,ersatz und ,fortsetzung des alten4 ,als ,fortsetzung des alten6 ,denn was den ,leib des ,greisen noch die ,fortsetzung desselben ,bewutseins tragen lt1 welches der ,leib des ,kindes trug1 von dem er kein ,atom mehr hat1 wird auch den ,leib des ,jenseits noch dasselbe ,bewutsein tragen lassen1 was der ,leib des ,greisen trug1 von dem er kein ,atom mehr hat4 ,das ists1 da jeder folgende die ,fortwirkung dessen1 der das frhere ,bewutsein trug1 in sich aufgehoben hlt und dadurch gebaut ist4 ,also ist es ein ,prinzip1 welches das diesseitige ,leben von ,heute in ,morgen und vom ,diesseits ins ,jenseits sich fortsetzen lt4 ,und kann es ein anderes als ewiges ,prinzip der ewigen ,forterhaltung des ,menschen geben8 ,und so frage auch nicht3 was machts1 da ,wirkungen1 die du diesseits in die ,auenwelt gezeugt1 die ber dich hinaus sind1 dir mehr als irgendwelche andere1 die ber dich hinaus sind1 noch zugehren sollen4 ,das machts1 da jene vielmehr als diese von dir ausgegangen4 ,jede ,ursache behlt ihre ,folgen als ewiges ,eigentum4 ,im ,grunde aber waren deine ,folgen nie ber dich hinausgegangen2 sie bildeten schon die diesseits die unbewute1 nur des ,erwachens zu neuem ,bewutsein harrende ,fortsetzung deines ,wesens4 ,so wenig ein ,mensch je sterben kann1 der einmal gelebt1 knnte er je zum ,leben erwacht sein1 htte er nicht vorher gelebt2 nur da er vorher nicht fr sich gelebt4 ,das ,bewutsein1 womit das ,kind bei der ,geburt erwacht1 ist nur ein ,teil des ewig dagewesenen allgemeinen gttlichen ,bewutseins1 das sich in der neuen ,seele fr sich zusammengenommen4 ,wir knnen freilich die lebendige ,bewutseinskraft so wenig durch alle ,wege und ,wandlungen verfolgen1 als die lebendige ,krperkraft4 ,sorgst du aber1 das menschliche ,bewutsein werde1 weil aus dem ,allgemeinbewutsein herausgeboren1 auch wieder in ihm verflieen1 so sieh den ,baum an4 ,es hat lange ,jahre gedauert1 ehe die ,zweige aus dem ,stamme kamen2 einmal gekommen1 gehen sie nicht wieder in ihm unter4 ,wie wollte der ,baum wachsen und sich entwickeln1 wenn es geschhe2 auch der ,lebensbaum der ,welt aber will wachsen und sich entwickeln4 ,nach allem ist das die groe ,kunst des ,schlusses vom ,diesseits auf das ,jenseits1 nicht von ,grnden1 die wir nicht kennen1 noch von ,voraussetzungen1 die wir machen1 sondern von ,tatsachen1 die wir kennen1 auf die grern und hhern ,tatsachen des ,jenseits zu schlieen1 und dadurch den praktisch geforderten1 an hheren ,gesichtspunkten hngenden ,glauben von untenher zu festigen1 zu sttzen und mit dem ,leben in lebendigen ,bezug zu setzen4 ,ja1 brauchten wir den ,glauben nicht1 wozu ihn sttzen2 doch wie ihn brauchen1 htte er keine ,sttze4 ,zehntes ,kapitel ,des ,menschen ,seele ist durch seinen ganzen ,leib ergossen1 alsbald zerfllt er1 wenn sie von ihm weicht2 doch ihr ,bewutseinslicht ist bald hier bald da4#i ,nur eben sahen wirs im engen ,leibe hin und wider wandern1 wechselnd dem ,aug1 dem ,ohr1 dem innern und dem uern ,sinn zu leuchten1 um endlich im ,tode ganz darber hinaus zu wandern1 wie der1 dessen kleines ,haus zerstrt wird1 worin er lange hin und her gegangen1 auf immer in die ,weite zieht und eine neue ,wanderung beginnt4 ,der ,tod setzt keine andere ,scheide zwischen beiden ,leben1 als da er den engen ,schauplatz der ,wanderung mit dem weiteren vertauschen lt4 ,und so wenig in dem jetzigen ,leben das ,bewutseinslicht immer und berall zugleich ist1 wo es nacheinander sein und wohin es sich zerstreuen kann1 wird es im knftigen ,leben sein4 ,der ,schauplatz der ,wanderung ist nur unsglich grer1 die mgliche ,verbreitung weiter1 die ,wege freier und die ,aussichtspunkte hher1 alle niederen des ,diesseits unter sich begreifend4 ,selbst schon im jetzigen ,leben aber sehen wir ausnahmsweise1 in seltenen ,fllen1 das ,bewutseinslicht aus dem engeren ,leibe in den weiteren wandern und wieder heimkehren1 ,nachricht bringend von dem1 was in fernem ,raume oder1 in dessen weiten ,zusammenhngen wurzelnd1 in ferner ,zeit geschieht2 denn die ,lnge der ,zukunft fut auf der ,breite der ,gegenwart4 ,pltzlich ffnet sich eine ,spalte in der sonst immer verschlossenen ,tr zwischen ,diesseits und ,jenseits1 um schnell sich wieder zu schlieen1 der ,tr1 die im ,tode sich ganz ffnen wird1 und erst da sich ffnen soll1 um nie mehr sich zu schlieen4 ,auch frommts nicht1 vorher durch die ,spalte nur zu schauen4 ,doch die ,ausnahme von der diesseitigen ,lebensregel ist nur ein ,fall der greren ,lebensregel1 welche ,diesseits und ,jenseits zugleich umfat4 ,es kommt vor1 da der engere ,leib nach einer ,seite tief genug einschlft1 um nach anderer ber seine ,grenzen hinaus in ungewohnter ,weise zu erwachen1 und doch nicht so ganz und tief1 um nie mehr zu erwachen4 ,oder im weiteren ,leibe wird ein ,punkt so ungewhnlich stark erregt1 um in den engeren hinein eine die ,schwelle bersteigende ,wirkung aus einer sonst unzugnglichen ,ferne zu erstrecken4 ,damit beginnen die ,wunder des ,hellgesichts1 der ,ahnungen1 der vorbedeutenden ,trume2 lauter ,fabeln1 wenn der jenseitige ,leib und das jenseitige ,leben ,fabeln sind2 sonst ,zeichen des einen und ,vorzeichen des andern2 was aber ,zeichen hat1 ist da1 und was ,vorzeichen hat1 wird kommen4 ,doch sind es keine ,zeichen diesseitigen gesunden ,lebens4 ,das ,diesseits hat den ,leib des ,jenseits nur fr das ,jenseits zu bauen1 nicht schon mit dessen ,auge und ,ohr zu sehen und zu hren4 ,die ,blte gedeiht nicht1 die man vor der ,zeit aufbricht4 ,und ob man den ,glauben an das ,jenseits durch den ,glauben an diese ,spuren seines ,hineinleuchtens in das ,diesseits untersttzen kann1 so soll man ihn doch nicht darauf bauen4 ,der gesunde ,glaube baut sich auf ,grnden und schliet sich ab in hchsten ,gesichtspunkten des gesunden ,lebens1 indem er selbst zu seiner ,gesundheit und zum ,abschlu seiner hchsten ,gesichtspunkte gehrt4 ,du hattest seither gemeint1 die leichte ,gestalt1 in der ein ,verstorbener dir in der ,erinnerung erscheint1 sei blo dein innerer ,schein4 ,du irrst2 er selbst leibhaftig ists1 der in bewutem ,gange damit nicht blo zu dir1 sondern in dich eintritt4 ,die frhere ,gestalt ist noch sein ,seelenkleid2 nur nicht mehr beschwert mit seinem frhern festen ,leibe und trge mit ihm wandelnd1 sondern durchsichtig1 leicht1 der irdischen ,last entkleidet1 im ,momente jetzt hier jetzt da1 dem ,rufe jedes folgend1 der den ,toten ruft oder von selber sich dir stellend1 dann mut du des ,toten denken4 ,auch hat man sich ja immer die jenseitige ,erscheinung der ,seelen so leicht1 so krperlos1 so unabhngig von des ,raumes ,schranken gedacht1 und damit1 das ,rechte zwar nicht meinend1 das ,rechte doch getroffen4 ,auch hrtest du wohl von ,geistererscheinungen sprechen4 ,den rzten heien sie ,phantasmen1 ,halluzinationen4 ,sie sind es auch fr die ,lebenden1 doch zugleich wirkliche ,erscheinungen der ,toten1 die wir so nennen4 ,denn wenn schon die schwchern ,erinnerungsgestalten in uns es sind1 wie sollten es die soviel strkeren entsprechenden ,erscheinungen nicht sein4 ,warum also noch streiten1 ob sie das eine oder andere sind1 wenn sie zugleich das eine und das andere sind4 ,und warum dich knftig noch vor ,geistererscheinungen frchten1 wenn du dich vor den ,erinnerungsgestalten in dir1 die es schon sind1 nicht frchtest4 ,doch ganz fehlt nicht der ,grund dazu4 ,ungleich den von dir selbst gerufenen1 oder in den ,zusammenhang deines innern ,lebens von selbst leise und friedlich eintretenden1 hilfreich daran mit fortspinnenden ,gestalten kommen sie ungerufen1 berkommen dich mit nicht abwehrbarer ,strke1 scheinbar vor dich1 wirklich in dich tretend1 am ,gewebe deines innern ,lebens vielmehr zausend als fortspinnend4 ,ein krankhaft ,wesen zugleich des ,diesseits und des ,jenseits4 ,so sollen ,tote mit ,lebenden nicht verkehren4 ,es ist schon halber ,tod des ,lebenden1 die ,toten annhernd so deutlich1 so objektiv zu schauen1 wie sie sich untereinander schauen mgen2 darum das ,grausen der ,lebendigen vor solcher ,erscheinung der ,toten2 es ist zugleich ein halbes ,zurckversinken der ,toten aus dem ,reiche ber dem ,tode in das ,reich unter dem ,tode2 daher die ,sage -- und ob nicht mehr als ,sage8 -- da nur ,geister umgehen1 die nicht ganz erlst sind1 die noch mit einer schweren ,kette an dem ,diesseits hngen4 ,den ,unseligen zu scheuchen1 ruf' einen besseren und strkeren ,geist zu ,hilfe2 der beste und strkste aber ist der ,geist ob allen ,geistern4 ,wer hat in seinem ,schutz dir etwas an6 ,auch dazu stimmt die ,sage1 da vor dem ,anruf ,gottes jeder bse ,geist weicht4 ,inzwischen droht in diesem ,gebiete geistiger ,krankheit1 der ,glaube selbst zum ,aberglauben zu erkranken4 ,am einfachsten1 sich vor dem ,kommen von ,gespenstern zu bewahren1 bleibts immer1 an ihr ,kommen nicht zu glauben2 denn glauben1 da sie kommen1 heit schon1 ihnen auf halbem ,wege entgegenkommen4 ,wie sie einander selbst erscheinen mgen1 sagt ich4 ,denn dieselbe ,erscheinung1 die wider die ,ordnung des ,diesseits ist1 ist nur vorweggenommen aus der ,ordnung des ,jenseits4 ,licht1 voll1 klar und objektiv werden die ,bewohner des ,jenseits einander in der ,gestalt erscheinen1 wovon wir nur einen schwachen ,abklang1 eine dmmernde ,umrizeichnung in der ,erinnerung an sie haben1 weil sie einander mit dem ganzen vollen ,wesen durchdringen1 wovon nur ein kleiner ,teil in jeden von uns bei der ,erinnerung an sie eindringt4 ,nur da es jenseits wie diesseits der auf die ,erscheinung gerichteten ,aufmerksamkeit bedrfen wird1 um sie zu haben4 ,nun mag man immer fragen3 wie ist es mglich1 da1 die sich so durchdringen1 sich doch so gegenstndlich und begrenzt erscheinen4 ,aber frage erst1 wie ist es mglich1 da1 was als ,erscheinung eines ,lebenden in dich eingeht und in der ,erinnerung an einen ,toten dein ,gehirn durchdringt -- und anders nichts liegt deiner ,seele vor1 darauf zu fuen --1 dir als ,anschauung doch objektiv1 als ,erinnerung noch begrenzt erscheint4 ,die selbst nicht mehr begrenzte ,wirkung1 die der ,erinnerung unterliegt1 spiegelt dir doch noch die ,begrenzung der ,gestalt1 wovon sie anfangs ausgegangen1 vor4 ,du weit vom ,diesseits nicht1 warum2 wie kannst du es vom ,jenseits wissen wollen4 ,und so sage ich wieder3 schliee nicht von ,grnden des ,diesseits1 die du nicht kennst1 noch von ,voraussetzungen1 die du machst1 sondern von ,tatsachen des ,diesseits1 die du kennst1 auf die greren und hheren ,tatsachen des ,jenseits4 ,der einzelne ,schlu kann irren2 auch der1 den wir nur eben machten2 also hefte dich an keine ,einzelheit der ,zusammenschlu der ,schlsse in ,richtung dessen1 was wir vor allem ,schlu und ber allem ,schlu zu fordern haben1 wird unsers ,glaubens beste ,sttze von unten und ,fhrung nach oben sein4 ,fatest du aber den ,glauben gleich recht von oben1 leicht fiele dir der ganze ,glaubensweg herunter1 den wir herauf genommen4 ,elftes ,kapitel ,ja wie leicht wre alles fr den ,glauben1 knnte der ,mensch sich nur gewhnen1 in dem ,wort1 womit er seit mehr als tausend ,jahren spielt1 da er in ,gott lebt und webt und ist1 mehr als ein ,wort zu sehen4 ,dann ist der ,glaube an ,gottes und sein eigenes ewiges ,leben nur einer1 er sieht sein eigenes ewiges ,leben zum ewigen ,leben ,gottes selbst gehrig1 und in der ,hhe seines knftigen ber seinen jetzigen ,leben nur einen hhern ,aufbau ber einem niedern in ,gott1 wie er selbst schon solchen in sich hat2 er fat am kleinen ,beispiel das ,hhere und im ,zusammenhange beider das ,ganze1 wovon er nur der ,teil4 ,die ,anschauung in dir zerrinnt1 und die ,erinnerung steigt daraus in dir auf2 dein ganzes diesseitiges ,anschauungsleben in ,gott zerrinnt1 und ein hheres ,erinnerungsleben steigt daraus in ,gott auf2 und wie die ,erinnerungen in deinem ,haupte1 verkehren die ,geister des ,jenseits im gttlichen ,haupte4 ,nur eine ,stufe ber der ,stufe derselben ,treppe1 die nicht zu ,gott1 sondern in ,gott aufwrts fhrt1 der in sich zugleich den ,grund und ,gipfel hat4 ,wie leer war ,gott mit jenem leer gedachten ,worte1 wie reich ist ,gott mit seinem vollen ,sinne4 ,weit du denn1 wie das ,jenseits der ,anschauungen in deinem ,geiste mglich ist8 ,du weit nur1 da es wirklich ist2 doch nur in einem ,geiste ist es mglich4 ,also kannst du auch leicht1 unwissend wie es mglich ist1 an die ,wirklichkeit eines ,jenseits deines ganzen ,geistes in einem hhern ,geiste glauben2 du mut nur glauben1 da ein hherer ,geist ist und da du in ihm bist4 ,und wieder3 wie leicht wre alles fr den ,glauben1 wenn der ,mensch sich gewhnen knnte1 eine ,wahrheit in dem zweiten ,worte zu sehen1 da ,gott in allem lebt und webt und ist4 ,dann ist es nicht eine tote1 sondern eine durch ,gott lebendige ,welt1 aus welcher der ,mensch sich seinen knftigen ,leib erbaut und damit ein neues ,haus in ,gottes ,haus hineinbaut4 ,wenn aber wird dieser lebendig machende ,glaube lebendig werden8 ,da er lebendig macht1 wird ihn lebendig machen4 ,zwlftes ,kapitel ,du fragest nach dem ,ob2 ich antwortete mit dem ,wie4 ,der ,glaube erspart die ,frage des ,ob2 doch wird sie getan1 so gibt es nur die eine ,antwort darauf durch das ,wie2 und solange das ,wie nicht fest steht1 wird das ,ob nicht aufhren zu gehen und zu kommen4 ,hier steht der ,baum2 manch einzeln ,blatt davon mag fallen2 doch sein ,grund und sein ,zusammenhang ist fest und gut4 ,er wird immer neue ,zweige treiben1 und immer neue ,bltter werden fallen2 er selbst wird nicht mehr fallen2 wird ,blten der ,schnheit treiben1 und statt im ,glauben zu wurzeln1 ,frchte des ,glaubens tragen4 ,nachschrift ,die erste ,anregung zu der in dieser ,schrift ausgefhrten ,idee1 da die ,geister der ,gestorbenen als ,individuen in den ,lebenden fortexistieren1 ward mir durch eine ,unterredung mit meinem1 damals in ,leipzig1 jetzt in ,halle lebenden ,freunde1 ,professor ,billroth4 ,indem diese ,idee in eine ,reihe verwandter ,vorstellungen bei mir teils eingriff1 teils solche erweckte1 hat sich dieselbe auf vorstehende ,weise gestaltet und durch eine ,art notwendigen ,fortschritts zur ,idee eines hhern ,lebens der ,geister in ,gott erweitert4 ,inzwischen hat der ,urheber derselben1 wie in der ,religionsphilosophie berhaupt1 so namentlich in der ,unsterblichkeitslehre1 eine von der hier verfolgten ganz verschiedene und sich direkter an das kirchliche ,dogma anschlieende ,richtung genommen1 welche ihn sogar von jener ,grundidee groenteils oder ganz wieder abgefhrt hat1 daher ich1 indem ich ihn als ,schpfer derselben glaubte bezeichnen zu mssen1 doch nicht mehr als ihren ,vertreter zu nennen wage4 ,die eigenen ,ansichten dieses ,philosophen ber den betreffenden ,gegenstand wird man in einem1 demnchst von demselben zu erwartenden1 ,werke entwickelt finden4 ,,fussnoten3 #a ,dem ,physiologen lt sich bezeichnender sagen3 das schaffende ,prinzip des ,kindes liegt vor der ,geburt nicht in dem1 was nach der ,geburt von ihm fortleben wird1 was ja jetzt erst das ,abhngige ist1 das ,geschaffene1 sondern in dem1 was vom ,kinde bei der ,geburt in ,rckstand bleiben und verderben wird1 wie der ,leib des ,menschen im ,tode 7placenta cum funiculo umbilicali1 velamentis ovi eorumque liquoribus72 aus seiner ,ttigkeit1 als seine ,fortsetzung wchst der junge ,mensch hervor4 #b ,viele biblische ,parallelstellen hierzu sind zusammengestellt in ,zendavesta ,,iii1 ,s4 #cfc ff4 und den ,drei ,motiven und ,grnden des ,glaubens1 ,s4 #agh4 #c ,mag man das ,nervenspiel auf chemische oder elektrische ,prozesse zurckfhren1 immer wird man1 wenn nicht selbst ein ,spiel von ,schwingungen letzter ,teilchen darin zu sehen1 doch solches wesentlich dadurch erweckt oder davon mitgefhrt zu halten haben1 wobei das ,unwgbare eine wichtigere ,rolle als das ,wgbare spielen mag4 ,schwingungen aber knnen nur scheinbar erlschen1 indem sie sich in die ,umgebung ausbreiten1 oder1 wenn ja durch bergang ihrer lebendigen ,kraft in sogenannte ,spannkraft zeitweise erlschend1 doch nach dem ,gesetze der ,erhaltung der ,kraft einer ,wiederbelebung in irgendwelcher ,form harren4 #d ,schon bei ,annherungen an den ,tod im ,diesseits 7durch ,narkose1 oder im ,moment des eben drohenden ,ertrinkens1 oder im ,schlafwachen7 kommen ,annherungen an diese den geistigen ,inhalt auf einmal durchleuchtende ,klarheit vor1 wovon ,beispiel in ,zendavesta ,,iii1 ,s4 #bg und 7,flle bei drohendem ,ertrinken7 in ,fechners ,zentralbl4 fr ,naturwiss4 u4 ,anthropologie #ahec1 ,s4 #dc u4 #fbc verzeichnet sind4 #e ,dies erfahrungsmige ,gesetz der ,beziehung zwischen ,leib und ,seele besteht darin1 da das ,bewutsein berall erlischt1 wenn die leibliche ,ttigkeit1 woran es hngt1 unter einen gewissen ,grad der ,strke1 den man die ,schwelle nennt1 sinkt4 ,nach ,magabe nun1 als sie sich mehr ausbreitet1 kann sie auch leichter durch die damit eintretende ,schwchung darunter sinken4 ,wie das ganze ,bewutsein seine ,schwelle hat1 welche die ,scheide zwischen ,schlaf und ,wachen des ganzen ,menschen bildet1 so auch alles ,besondere im ,bewutsein1 worauf es beruht1 da whrend des ,wachens bald dies bald das im ,bewutsein auftaucht oder erlischt1 je nachdem die besondere ,ttigkeit1 woran es hngt1 die ,sonderschwelle bersteigt oder darunter sinkt4 ,vergl4 ,elemente der ,psychophysik ,kap4 #aj4 #ch4 #ci und #db4 #f ,vergl4 hierber ,elemente der ,psychophysik1 ,kap4 #cg1 und ,atomenlehre ,kap4 #bf4 #g ,um nicht einen scheinbaren ,widerspruch der obigen ,betrachtung mit der psychophysischen ,lehre von der ,mischungsschwelle 7worber das ,erluterndste in ,wundts ,philos4 ,stud4 ,,iv1 ,s4 #bjd und #baa7 bestehen zu lassen1 folgende ,bemerkung3 wenn die aus ,komponenten mannigfachster ,art zusammengesetzte psychophysische ,lebenswelle des ,menschen1 um diesen kurzen ,ausdruck fortzubrauchen1 sich in eine ,welt hineinverbreitete1 die nur andersartige ,komponenten enthielte1 so wrde freilich anzunehmen sein1 da sie durch ihre ,ausbreitung unter die1 hier in ,betracht kommende1 ,mischungsschwelle fiele4 ,da aber das psychophysische ,wellenmeer der ,welt unter seinen brigen ,komponenten auch solche enthlt1 welche mit denen der ,lebenswelle des ,menschen gleichartig sind1 und zwar von verschiedenster ,hhe oder ,intensitt1 also auch solche1 welche die ,mischungsschwelle schon bersteigen oder derselben nahe sind1 und durch die zutretenden gleichartigen nur um so mehr gesteigert werden1 so stellt sich das ,resultat der obigen ,betrachtung nur auf etwas grndlicherem ,wege wieder her4 #h ,unstreitig hngt dies1 dem sog4 ,gesetz der ,erhaltung der ,kraft im ,krpergebiete analoge1 ,gesetz auch mit demselben durch die ,grundbeziehung des ,geistigen zum ,krperlichen irgendwie zusammen1 ohne da dieser ,zusammenhang schon klargestellt ist1 oder das ,gesetz der ,erhaltung der ,bewutseinskraft schon psychophysisch aus dem ,gesetz der ,erhaltung der ,krperkraft ableitbar wre1 solange das ,grundwesen der psychophysischen ,ttigkeit selbst nicht klargestellt ist4 ,das ,gesetz mu also fr sich aus ,tatsachen1 wie sie oben folgen1 gefolgert werden2 und gewinnt1 ohne exakt in voller ,allgemeinheit bewiesen zu sein1 doch eine ,wahrscheinlichkeit dadurch1 die es geeignet macht1 ,aperus1 wie die1 um die es sich hier handelt1 zugrunde gelegt zu werden4 #i ,mit wissenschaftlichem ,ausdrucke wird man sagen knnen3 das ,bewutsein ist berall da und wach1 wenn und wo die der geistigen unterliegende leibliche1 sogenannte psychophysische ,ttigkeit jenen ,grad der ,strke1 den man die ,schwelle nennt1 bersteigt4 7,vgl4 ,s4 #dd ,anmerk47 ,hiernach kann das ,bewutsein in ,zeit und ,raum lokalisiert werden4 ,der ,gipfel der ,welle unserer psychophysischen ,ttigkeit schwankt gleichsam von einem ,orte zum anderen1 womit das ,bewutseinslicht seine ,stelle wechselt1 nur da er whrend des diesseitigen ,lebens immer blo innerhalb unseres ,leibes1 ja eines beschrnkten ,teils dieses ,leibes1 hin und wider schwankt und im ,schlafe ganz unter die ,schwelle sinkt1 ber die er im ,wachen wieder aufsteigt4 ,hierber vgl4 ,elemente der ,psychophysik ,,ii1 ,kap4 #dj und #da4 ,druck der ,spamerschen ,buchdruckerei in ,leipzig