,anmerkungen zur ,transkription3 ,das ,original ist in ,fraktur gesetzt4 ,im ,original in ,antiqua gesetzter ,text wurde mit markiert4 ,im ,original gesperrt gesetzter ,text wurde mit markiert4 ,im ,original fett gesetzter ,text wurde mit markiert4 ,doppelte ,anfhrungsstriche wurden durch 7unten7 und 7oben7 ersetzt4 ,einfache ,anfhrungsstriche wurden durch 7unten7 und 7oben7 ersetzt4 ,,jugend1 ,,liebe ,,und ,,leben ,krperliche1 seelische und sittliche ,forderungen der ,gegenwart von ,,emil ,,peters ,illustration3 ,dekoration ,volkskraft-,verlag ,konstanz am ,bodensee 99 99 99 99 99 99 ,bcher von ,emil ,peters aus dem ,volkskraft-,verlag in ,konstanz am ,bodensee3 ,strahlende ,krfte4 ,wege zu ,glck und ,erfolg durch ,charakter-1 ,willens- und ,menschenbildung4 ,mit ,titelbild von ,fidus4 #aj4 ,tausend4 ,geheftet ,m4 #e4ej4 ,gebunden ,m4 #g4gj4 ,geschenkband mit ,goldschnitt ,m4 #h4be4 ,porto bei direkter ,zusendung #be ,pf4 ,kranke ,seelen4 ,wege des ,lebens fr die ,einsamen und ,unverstandenen1 die ,ruhelosen und ,nervsen1 die ,unzufriedenen1 die ,unglcklichen1 und ,seelenleidenden4 ,mit ,bildnis des ,verfassers1 ,umschlagzeichnung und ,innenbildern von ,prof4 ,richard ,pfeiffer4 ,geheftet ,m4 #f4--4 ,gebunden ,m4 #h4be4 ,porto bei direkter ,zusendung #ce ,pf4 ,die das ,glck suchen4444 ,brcken von der sichtbaren in die unsichtbare ,welt und in die geheimen ,lebensgesetze der ,seele4 ,deckelzeichnung von ,e4 ,anslinger-,mnchen4 ,geheftet ,m4 #e4ej4 ,gebunden ,m4 #g4ej4 ,vornehmer ,geschenkband mit ,goldschnitt ,m4 #h4ej4 ,porto bei direkter ,zusendung #be ,pf4 ,unbekannte ,gedankenkrfte4 ,geistige ,lebensgesetze und seelische ,welten4 ,deckelzeichnung von ,e4 ,anslinger-,mnchen4 ,geheftet ,m4 #b4ge4 ,gebunden ,m4 #d4dj4 ,porto #ae ,pf4 ,kinderzeit4 ,frhliche ,erziehung4 ,ernstes und ,heiteres aus natrlicher ,erziehung4 ,mit #af ,bildern nach photographischen ,aufnahmen von des ,verfassers ,kindern4 ,geheftet ,m4 #e4--4 ,gebunden ,m4 #g4ej4 ,porto bei direkter ,zusendung #be ,pf4 ,schaffende ,menschen6 ,charakterbildung1 ,energie und ,erfolg in ,leben und ,arbeit4 ,umschlagzeichnung von ,e4 ,anslinger-,mnchen4 ,geheftet ,m4 #e4ej4 ,gebunden ,m4 #g4gj4 ,porto #be ,pf4 ,arbeit1 ,kraft und ,erfolg4 ,wege zur ,steigerung der ,leistungsfhigkeit in krperlichem und geistigem ,schaffen4 ,deckelzeichnung von ,e4 ,anslinger-,mnchen4 ,geheftet ,m4 #d4--4 ,gebunden ,m4 #f4--4 ,porto bei direkter ,zusendung #be ,pf4 ,die ,bcher sind auch in jeder guten ,buchhandlung zu haben4 ,ausfhrliche ,verzeichnisse der ,bcher von ,emil ,peters versendet der obenstehende ,verlag oder besorgt jede ,buchhandlung4 ,alle ,rechte vorbehalten4 ,copyright #aibj by ,volkskraft-,verlag ,konstanz am ,bodensee4 ,den ,druck besorgte die ,pierersche ,hofbuchdruckerei ,stephan ,geibel ,co4 in ,altenburg1 ,s4-,a4 ,diese ,buch ist auch in hbschem ,einband als ,geschenkband beim ,verlag oder in jeder ,buchhandlung vorrtig4 99 99 99 99 99 99 ,illustration3 ,dekoration ,vorwort zur zweiten ,auflage4 ,dies ,buch1 das in seiner ersten ,auflage ,wenn ihr ins ,leben tretet6 hie1 erscheint in seiner zweiten ,auflage unter neuem ,titel und in anderem ,gewande4 ,es entspricht darin mehr den ,vortrgen1 die ich allerorten hielt4 ,der ,gegenstand ist ernst und schwer in seiner ,darstellung4 ,es gibt ,dinge1 die so grenzenlos traurig und hlich sind1 da die ,feder oft zgert1 sie niederzuschreiben4 ,aber wer1 wie ich1 das ,menschenleben zu schneren1 hheren und edleren ,formen bringen will1 der darf1 wo er das ,licht zeichnet1 auch die ,schatten zu malen nicht vergessen4 ,jugend und ,liebe -- sie sind beide das ,licht1 das leuchtend und glckselig eine ,weile ber unserem ,wege steht4 ,aber ,irrtum und ,schuld verschlingen die unglckseligen ,hnde und reien die ,menschen in die ,tiefen1 wo in ,unglck und ,krankheit1 in ,nacht und ,chaos die ,liebe erstickt4 ,das ,hliche ist hier wahrlich nicht um des ,hlichen willen geschildert worden4 ,nein1 die ,feder stockt dabei1 und ,scham durchzog den ,sinn4 ,aber mutig galt es die ,aufgabe zu lsen und jungen ,menschen1 die klopfenden ,herzens vor dem ,wundergarten der ,liebe stehen1 den rechten ,weg zu zeigen4 ,wer das ,dunkel geschaut1 dessen ,auge ist dankbar fr das ,licht4 ,so soll dies ,buch verstanden sein4 ,nicht ein ,aufklrungsbuch im landesblichen ,sinne soll es sein4 ,es soll nicht mit kaltem ,verstande ,dinge sagen1 die zu wissen noch nicht sittliche ,kraft bedeuten4 ,weh uns1 wenn ,wissen und ,verstand der ,liebe die ,tiefen rauben1 wenn wir nicht mehr errten und die ,rtsel der ,liebe uns nicht mehr die ,pulse stocken machen6 ,nicht dem ,verstand und dem kalten ,wissen -- nein1 der ,seele wollte ich die ,geheimnisse junger ,liebe ablauschen4 ,was nutzt ,aufklrung1 wo die seelenvolle ,menschlichkeit1 die sittliche ,persnlichkeit fehlt6 ,erzieherisch ging ich zu ,werke1 von innen -- nicht von auen her4 ,worte und ,begriffe sind dem ,verstndnis junger ,menschen angepat4 ,eltern mgen das ,buch schulentlassenen ,jnglingen in die ,hand geben4 ,es soll ihnen ,wegweiser sein4 ,und wenn die traurigen und schreckensvollen ,dinge dieses ,buches auch mit ,wehmut ihre ,seele fllen und in den ,freudenkelch der ,jugend bittere ,tropfen fallen1 so wird die ,wahrheit doch denen nicht den ,zauber junger ,liebe rauben1 die frei von ,schuld und ,fehle mit diesem ,buche den glcklichen ,weg des ,reinen gehen4 ,neuenhagen 7,ostbahn7 bei ,berlin4 ,emil ,peters4 ,illustration3 ,dekoration ,erster ,teil4 ,die einsamen ,triebverirrungen der ,jugend4 ,einleitung4 ,wir wollen miteinander ber ,dinge sprechen1 ber die man eigentlich -- nicht spricht4 ,jedenfalls nicht allgemein und vor allem nicht so1 wie man ber andere ,dinge spricht4 ,das ist das ,geschlechtliche4 ,wie merkwrdig1 da es etwas im ,menschenleben gibt1 von dem es scheint1 da es verborgen werden mte4 ,und doch ist es nicht weniger natrlich1 als alles andere1 ja1 natrlicher und selbstverstndlicher wohl4 ,aber wer viel in der ,irre ging1 der findet nachher den rechten ,weg nicht mehr4 ,so haben die ,menschen in den geschlechtliche ,dingen durch viel1 viel ,irrtmer eine ,wirrnis geschaffen1 in der nun mancher nicht ein und aus wei4 ,er mchte fragen1 den oder jenen3 ,was ist's mit der ,geschlechtlichkeit8 ,mit all den aufsteigenden ,empfindungen1 die mich qulen und freuen1 die mir unruhige ,stunden machen und bunte ,bilder vorgaukeln8 ,aber wen soll er1 ja1 wen darf er fragen8 ,der ,frage folgt ,schweigen oder verlegenes ,lcheln4 ,das ,leben hat den ,erwachsenen die ,antwort schwer gemacht4 ,trbe ,ereignisse und ,reue verstellen der ,wahrheit den ,weg4 ,aber wer in ,gefahr war1 sollte den ,neuankommenden warnen4 ,wer strauchelte1 sollte verhten1 da auch der andere strauchelt4 ,darum ist es nicht gut1 wenn du noch unbelehrt und ungewarnt bist4 ,ich will niemandem einen ,vorwurf machen1 am allerwenigsten deinen ,eltern oder deinen ,lehrern4 ,sie haben dich gefrdert1 wie sie nur konnten4 ,aber dies ,geschlechtliche1 siehst du1 nimmt in allen ,dingen des ,lebens eine ,ausnahmestellung ein4 ,es schlummert in ihm -- und darum auch in dir -- etwas ,gefhrliches1 das man durch ,schweigen dmpfen mchte2 denn niemand kann sagen1 ob ,glck oder ,unglck daraus entspringt4 ,ich aber meine1 im ,dunkeln sei kein ,weg zu finden4 ,licht soll auf alle ,lebenswege fallen4 ,darum will ich dir die ,wahrheit sagen1 will mit dir ber ein paar ,lebensfragen sprechen1 damit dein ,leben ,halt und ,festigkeit und ,richtung bekommt4 ,und insbesondere will ich dir alle deine stummen ,fragen beantworten1 die scheu und geheimnisvoll-verlegen dem ,geschlechtlichen entsteigen und neugierig das ,geschlechtliche umflattern4 #a4 ,vom ,sinn des ,lebens4 ,hast du schon einmal darber nachgedacht1 welchen ,sinn wohl das ,leben haben knne8 ,ja1 hast du versucht1 die ,lebenserscheinungen denkend zu einer ,lebens-,anschauung1 zu einem ,lebensbild1 zu vereinigen und dein eigenes ,denken und ,tun mit diesem ,lebensbild in ,einklang zu bringen8 ,ich glaube nicht4 ,denn das ,elternhaus hat dich treusorgend bewahrt4 ,den ,tisch fandest du stets gedeckt1 und manche ,sorge ums ,alltgliche und um das1 was die nchsten ,tage bringen werden1 haben die ,eltern dir ferngehalten und allein ihre ,stunden damit ausgefllt1 whrend du lachen und scherzen oder schlafen konntest4 ,die ,schule setzte dir fertiges ,wissen vor4 ,du nahmst1 was andere gedacht1 und warst des eigenen1 tieferen ,denkens enthoben4 ,nun aber trittst du ins ,leben hinaus4 ,nun beginnt auch fr dich der ,kampf4 ,die ,pflichten mehren sich1 und der ,tag ist nicht mehr fern1 an dem auch deine ,schultern tragen sollen1 was ein ,mensch zu tragen vermag4 ,und zeitweilig noch mehr4 ,da gilt es1 ,krfte zu sparen und stark zu werden1 um mutig und aufrecht den ,lebensstrmen zu trotzen4 ,es mag ein banges ,zagen dich beschleichen1 wenn du daran denkst1 bald ganz auf dich allein gestellt zu sein4 ,du zweifelst1 ob deine ,krfte ausreichen werden4 ,aber sei getrost6 ,nicht als ein ,fertiger tritt der ,mensch an seine ,aufgaben heran1 sondern die ,pflicht steigert die ,kraft4 ,alles in der ,natur und im ,leben ist ein ,werden1 ein ,wachsen4 ,alles ,leben ringt nach ,vollendung und vollendet sich im ,kampf4 ,der ,starke triumphiert im ,kampf1 bleibt ,sieger4 ,den ,schwachen zerbricht das ,leben4 ,wohlan6 ,sei ein ,starker6 ,fasse ,mut1 und freue dich der wachsenden ,kraft6 ,kleine ,widerstnde geben dir ,mut1 dich an groen zu messen1 und ehe ein paar ,jahre ins ,land gegangen1 schaust du deinen ,weg zurck und lachst der ,zaghaftigkeit1 die dich heute beschleicht4 ,und da haben wir schon einen ,blick aufs ,ganze4 ,da sehen wir schon ,richtung und ,weg und ,ziel1 und langsam formt sich aus den ,nebeln der ,unreife und ,unklarheit ein ,lebensbild4 ,schau um dich in der ,natur6 ,roh und formlos ist der ,anfang4 ,gott aber blies allem seinen lebendigen ,odem ein4 ,was heit das8 ,das heit1 da in die brodelnden ,urgewalten das ,gesetz der ,entwicklung hineingeworfen wurde1 da eine unendliche ,harmonisierung den ,lauf des ,lebens begleitet1 da alles1 was in die ,bahn des ,lebens geworfen wird1 um seines ,daseins ,kreise zu vollenden1 dem ,gttlichen sich entgegen entwickeln soll4 ,so gehrst du nicht dir selbst1 du bist ein ,teil des ,weltgeschehens1 bist eine von den zahllosen ,formen1 in denen die ,natur das ,leben neu erzeugt1 und in dir schlummert der gttliche ,funke1 der dich zum ,menschen macht1 der ,funke1 der durch dein ,leben zur ,flamme angeblasen werden soll1 die dich lutert4 ,dieser gttliche ,funke ist dein ,gewissen1 ist das ,menschheitsgewissen1 jener oberste ,richter ber ,gut und ,bse1 der ,ewigkeitsgesetze geschrieben hat und heute wie vor ,tausenden von ,jahren herrscht4 ,die ,menschen leben um des ,besten willen4 ,die ,entwicklung geht den ,weg des ,guten2 denn das ,gute ist die ,entwicklung4 ,das ,schlechte stirbt in sich1 weil es dem ,gesetz der ,entwicklung widerstrebt4 ,so siehst du1 werden wir ,menschen durch ein geheimnisvolles und gewaltiges ,gesetz gefhrt4 ,dies ,gesetz1 der sittliche ,grundgedanke1 zeichnet der ,entwicklung ihren ,weg4 ,wer sich gegen dies ,gesetz vergeht1 sei es1 da er dem unkontrollierten ,genu des ,augenblicks huldigt1 oder im materiellen ,vorteil das ,gewissen schweigen heit1 der versndigt sich gegen die ,majestt der ,menschheit1 und er fhlt den leisen ,mahner in seinem ,innern1 der ihm sagt4 ,das durftest du nicht tun4 -- ,diese ,sauberkeit und ,klarheit des ,gewissens mut du dir erhalten1 denn damit hast du die ntige ,festigkeit in dir1 um jenen ,hohlkpfen und ,wichten zu begegnen1 die ihr ,leben auf sich selbst1 und damit auf nichts1 gestellt haben2 denn sie sind nichts1 und das ,ich1 das sie in ihrer ,phrase vom ,sichausleben in den ,vordergrund drngen1 ist wie eine taube ,nu4 ,je weniger fest und stark das ,leben im ,innern ist1 desto ruheloser und schwankender wird es nach auen4 ,darum gerade verfallen sie einem unruhevollen ,geschlechtsgenu und ertrnken ihr ,gewissen in ,lrm und ,alkohol und vielen ,phrasen von ,individualitt und ,mnnlichkeit4 ,diese ,worte aber sind nichts als ,angst und sind ein ,versuch1 den ,starken1 der wie ein stiller ,vorwurf neben ihnen herschreitet1 aus dem ,wege zu rumen1 das heit1 durch philosophische ,phrasen zu sich hinabzuzerren und fr ihre eigene ,hohlheit breitzuschlagen4 ,wenn du diesen ,menschen begegnest1 so wehre dich gegen sie6 ,wenn sie dir sagen4 ,der ,mensch gehrt sich selbst1 und niemand ist ,richter ber ihn1 so antworte ihnen3 ,nein6 das ,leben ist ein ,geschenk der ,natur4 ,niemand ist auf sich selbst gestellt1 niemand gehrt sich selbst4 ,feine ,fden verbinden die ,menschheit in ,glck und ,leid miteinander1 und jede schlechte ,tat vermehrt das ,leid und das ,unglck1 jede gute ,tat aber ist ein kleiner ,schritt weiter auf dem ,wege der ,bereicherung und ,verschnerung des ,lebens4 #b4 ,volkstum4 ,tiefgreifende ,besonderheiten haben von jeher die ,menschheit in ,rassen und ,vlker geschieden4 ,du gehrst dem deutschen ,volke an6 ,vergi das nicht6 ,und vergi nicht1 wenn du das ,wort ,deutsch sprichst1 da es nicht eben blo ein ,wort ist wie tausend andere1 sondern da es aus fernen ,jahrtausenden zu uns herbertnt mit ehernem ,klang1 einer ,fanfare gleich1 die schmetternd zum ,appell ruft4 ,deutsch sein6 ,diesem ,schlachtruf unterlagen die rmischen ,legionen in den finsteren germanischen ,wldern4 ,fr diesen ,begriff blutete ,deutschland aus immer wieder frischen ,wunden4 ,unter diesem ,zeichen siegten wir und wurde unser ,volk stark und gro4 ,deutsch sein6 das ist nicht ein bloes ,wort1 nein1 das ist ,blut und ,mark und ,saft von besonderer ,art4 ,die ,form des ,kopfes1 ,farbe und ,glanz des ,auges1 ,empfindung1 ,denken und ,tun3 all das ist deutsch1 ist anders als das der anderen ,vlker4 ,um dies ,deutschsein haben ,tausende auf rauchenden ,schlachtfeldern gelitten und gestritten1 ,tausende haben sich in der ,ferne in ,sehnsucht nach der ,heimat verzehrt1 und ,jubel und ,jauchzen erfllte ihre ,brust1 wenn sie an ,rckkehr denken durften4 ,deutsch sein6 dafr haben wir vier ,jahre lang dem ,ansturm einer ganzen ,welt standgehalten1 bis das ,aufgeben dieses ,deutschseins uns die ,waffen aus den ,hnden schlug1 uns wehrlos machte1 da wir zusammen brachen4 ,nun merke auf6 ,es gibt ,menschen von fremder1 heimatloser ,art um dich und charakterlose ,schwtzer1 die deinen ,rassen- und ,volksbegriff leugnen und zerstren mchten4 ,sie setzen viel hohle ,phrasen an die ,stelle des greifbaren ,volkstums4 ,la dir dies ,rassen- und ,volksbewutsein1 diesen vlkischen ,stolz1 nicht rauben6 ,schlage die ,bltter der ,weltgeschichte um6 ,blatt fr ,blatt erkennst du das gewaltige ,ringen der ,vlker um ihre angestammte ,art4 ,und du erkennst1 da nur dann ein ,volk stark nach auen sein kann1 wenn es zugleich stark nach innen ist1 gesund und fest in seinem ,kern und sittenstark4 ,die sittliche ,kraft in einem ,volke war stets auch seine politische ,kraft4 ,an der ,sittenlosigkeit1 in der geschlechtlichen ,ausschweifung1 gingen die ,vlker1 die ,staatengebilde zugrunde4 ,kennst du das ,beispiel ,roms8 ,lerne es frchten6 ,weit du1 da die morsche1 sinnliche rmische ,kultur dem ,ansturm ,odoakers erlag1 der mit den heldenhaften und sittenstrengen ,shnen der germanischen ,wlder heranrckte8 ,lerne dies deutsche ,volk um seiner groen ,vergangenheit und seiner ,tugenden willen lieben6 ,aber zugleich beobachte1 da der ,sittenverfall auch bei uns sich ausbreitet1 da zerstrende ,mchte an den alten1 festen ,grundlagen unserer ,volksart ttig waren1 und da wir lngst im ,innern morsch waren1 ehe die bermacht der ,feinde uns auf die ,knie zwang4 ,nun aber wollen wir wieder hochkommen1 wollen wieder die ,schmach von uns abwaschen1 wollen unsere ,kraft und unsere ,ehre wiedergewinnen -- und dazu mu jeder ,einzelne bei sich selber anfangen4 ,sittliche ,reinheit6 so heit der ,wahlspruch4 ,hier hast du ein zweites ,lebensziel3 ,liebe dein ,volk und lebe fr dich so1 wie du mchtest1 da das ,ganze sei3 stark und gesund und rein4 ,was ntzen all die schnen ,worte von ,vaterland und ,volk und ,ruhm und ,zukunft1 wenn nicht jeder ,einzelne sein ,teil ,verantwortung fr das ,ganze in sich trgt und danach lebt4 ,dem politischen ,ehrgeiz eines ,volkes mu eine gesunde und sittliche ,lebenshaltung die treibenden ,krfte geben4 ,darum ist es betrbend1 zu sehen1 wie ,staatsmnner und ,politiker starke ,worte machen und heftige1 erbitterte ,parteikmpfe ausfechten1 ohne doch der ,notwendigkeit zu gedenken1 da all dies ,mhen nur ein ,tageserfolg ist1 wenn er nicht aus der klug gepflegten ,volkskraft dauernd gespeist werden kann4 ,eine zahlreiche1 krperlich und sittlich starke ,jugend ist der ,lebensquell des ,volkes1 und dies ,bewutsein mu jeder junge ,mensch in sich tragen4 ,du siehst1 auch hier gehrst du nicht dir selbst4 ,ein zweiter ,wegzeiger ist in deinem ,leben4 ,er zeigt auf dein ,volk4 ,ihm gehrst du mit deiner ganzen ,art1 mit ,leib und ,seele1 mit dem ,wollen und ,wnschen4 ,und darum mu dein ,leben sich so gestalten1 da es deinem ,volke nicht ,schaden bringt4 #c4 ,die ,familie4 ,von der ,volkseinheit und -,eigenart trennt sich die ,einheit und ,eigenart der ,familie ab4 ,und hier erblht dem ,baume deutscher ,art die schnste ,blte3 das deutsche ,familienleben4 ,wie ist es besungen worden1 und wieviel schne ,erinnerungen an das ,elternhaus tragen wir mit uns in das ,leben hinein4 ,sorgende ,liebe erfllt die ,rume4 ,milde und ,strenge paaren sich1 um die ,buben und ,mdchen zu bilden zu tchtigen ,menschen1 damit sie einen ,platz im ,leben ausfllen knnen4 ,und jeder von ihnen tritt in das ,leben hinaus und wird und will wieder eine ,familie grnden4 ,was er zu ,hause ,gutes sah1 pflegt er weiter und verbindet's mit ,neuem4 ,wohl ihm1 wenn er nur ,gutes sah1 wenn recht viel gute ,erinnerungen ihn begleiten4 ,was die ,eltern ,gutes an ihren ,kindern gewollt1 das mssen die ,kinder zu erreichen trachten4 ,denn darin liegt ein ,dank fr die dahingegangenen ,geschlechter und ein groes1 starkes ,versprechen an die kommenden4 ,die ,eltern denken ,gutes von dir1 die ,brder und ,schwestern tun es auch4 ,wie kannst du darum ,schlechtes tun und dann ein schlimmes ,geheimnis mit dir herumtragen1 das zu verraten du kaum den ,mut findest8 ,die ,familie ist der ,hort der guten ,sitten4 ,ehre die ,sttte1 der du entstammst1 und tue nichts1 was nicht jeder wissen darf4 ,zum dritten ,mal stecke ich dir ein ,lebensziel1 zeige dir einen ,mastab und eine ,grenze deines ,tuns3 deine ,zugehrigkeit zur ,familie4 ,zum dritten ,male sage ich dir1 da du nicht dir selbst gehrst1 sondern gebunden bist im ,denken und ,tun an die ,gesamtheit1 an die ,familie1 an das ,volk1 an die ,menschen berhaupt4 ,dein ,wohl ist das der anderen4 ,die ,kraft und die ,ehre der ,gesamtheit liegen fr dein ,teil in deiner ,hand4 #d4 ,das ,ich und die ,freiheit4 ,du wirst mir entgegenhalten4 ,bin ich1 ich selbst1 denn gar nichts1 da ich nur aufgehen soll im ,ganzen8 ,da ich immer nur an die anderen denken soll8 ,ja1 du bist1 und dein ,ich soll stark und stolz dir zum ,bewutsein kommen4 ,nicht niederdrcken1 schwach und zage machen soll dich deine ,zusammengehrigkeit zur ,familie1 zu ,volk und ,menschheit1 nein1 aufrecht und freudig sollst du es empfinden2 denn in dir verkrpert sich die ,familie1 in deiner ,art erkenne ich ihre ,art1 in dir lebt die ,art des ganzen ,volkes1 in dir glht der heilige ,funke der ,menschheit4 ,das ,leben drngt sich immer wieder1 um neu zu erblhen1 in eine enge ,form1 das ist der persnliche ,mensch1 das ,individuum4 ,der persnliche ,mensch ist die hchste ,steigerung der ,natur1 ist der hchste ,wille der ,schpfung4 ,dieser persnliche ,mensch mu frei sein4 ,damit meine ich nicht jene rohe ,freiheit1 die sich hinwegsetzt ber gesetzliche und gesellschaftliche ,schranken4 ,das ist ,willkr und rohes ,triebleben4 ,diese rcksichtslose ,freiheit1 die da glaubt1 alles tun zu drfen1 was ihr in die ,sinne steigt1 ist doch nur bemitleidenswerte ,gebundenheit an die ,tiernatur4 ,ich meine vielmehr jene sittliche ,freiheit1 die mit einem geschlossenen ,willen sich der ,gedankenlosigkeit der ,menge entgegenstemmt4 ,die ,freiheit1 in der im ,gehorsam gegen selbstdiktierte sittliche ,gesetze der ,mensch triumphiert4 ,diese berlegenheit ber die ,gedankenlosigkeit1 das stumpfe ,triebleben1 die oberflchliche ,genusucht anderer1 ist wahrhaftig ,freiheit1 eine ,freiheit1 die in wichtigen ,lebensfragen nur sich selbst befiehlt und gehorcht1 keinem andern1 am allerwenigsten der ,menge4 ,der ,geist mu wach bleiben und mu mit heller1 scharfer ,kritik ber die ,regungen der ,sinne wachen4 ,der ,gedankenlose verliert sich an die stumpfen und dumpfen ,triebe der ,menge4 ,er glaubt dann ,freiheit gefunden zu haben und verlor doch nur sein ,ich1 seine ,persnlichkeit4 ,du siehst also1 da das ,ich nur triumphiert1 wenn es sich selbst ,gesetze gibt4 ,darum darfst du nicht aufgehen in der ,menge1 die dich hinabzieht1 sondern mut jenen ,grten nacheifern1 in denen unseres ,volkes ,art sich am reinsten verkrperte4 ,die ,menschen leben um des ,grten willen1 sagt ,carlyle4 ,in ihnen glht der gttliche ,funke des ,menschentums am strksten4 ,hast du ,vorbilder1 so gehst du mit deinem ,wollen auf in der ,menschheit1 im ,volk1 in der ,familie4 ,du hast damit starke und groe ,ideale in dein ,leben hineingestellt1 und diese ,ideale werden dich erziehen4 ,so1 siehst du1 ist das ausgeprgte ,ich1 ist der persnliche ,mensch1 der hchste ,wille zum ,guten4 ,indem du stolz dein ,ich erhebst1 beugst du dich unter das groe ,entwicklungsgesetz der ,menschheit4 #e4 ,die ,fortpflanzung4 ,alles ,leben hat nur eine ,quelle3 die ,fortpflanzung4 ,und sie ist umwoben und durchflochten von der ,liebe1 von jenem wunderbaren ,empfindungsgewoge1 das unser ,leben schn und glcklich macht2 oder auch hlich und traurig und unglcklich4 ,wie man's lebt4 ,die ,natur schuf zwei ,geschlechter4 ,und an dem ,gegensatz zwischen mnnlicher und weiblicher ,art erkennst du1 wie unbeholfen und roh die ,auffassung derer ist1 die das ,geschlecht nur als etwas ,krperliches sehen1 die beim ,worte ,geschlecht nur an ,geschlechtsorgane denken4 ,schon beim ,spiel der ,kinder unterscheidet sich der wilde ,wagemut des ,knaben von der stilleren ,art der ,mdchen4 ,das ist wie ein ,symbol frs ganze ,leben4 ,das ,geschlechtliche wurzelt tief in der ,seele1 und du darfst es nicht so ohnehin als das blo ,sinnliche auffassen4 ,denn es ist mit dem ganzen ,krper1 mit allen ,sinnen1 mit dem ,denken und ,fhlen innig verwebt und verschmolzen4 ,der ,mann denkt1 fhlt1 urteilt1 handelt anders als die ,frau4 ,das eben ist der tiefgreifende ,geschlechtsunterschied zwischen beiden1 der jedem eine andere ,stellung in der ,natur und in der ,welt und darum auch eine andere ,gefhlswelt gibt4 ,in ,mann und ,weib verschmilzt das geheimnisvoll-ewige ,sehnen der ,menschheit nach ,vollendung4 ,denn jedes der beiden ,geschlechter birgt eine ,hlfte menschlicher ,eigenschaften in sich4 ,der ,mann ,kraft1 ,mut1 ,wille1 ,entschlu1 ,edelmut1 ,ritterlichkeit2 das ,weib ,milde1 ,sanftmut1 ,mutterliebe1 ,gefhlstiefe2 beide aber ,treue1 ,schamhaftigkeit1 ,ehrgefhl4 ,das eine ,geschlecht sehnt sich nach dem andern1 um zu gewinnen1 was es nicht hat1 sich so zu ergnzen1 zu vervollkommnen4 ,dieser tiefe ,lebenswille der ,natur lebt in beiden1 und der ,fortpflanzung entsteigt das ,kind als eine hhere ,entwicklungsstufe4 ,es ist auch wieder entweder mnnlich oder weiblich1 aber es trgt von beiden ,eltern ein ,teil in sich4 ,ein gutes oder ein schlechtes1 je nachdem1 was das strkere war4 ,in der ,geschlechtlichkeit1 in der ,zeugung1 erhebt sich der ,mensch zur hchsten ,bedeutung4 ,er selbst wird ein ,schpfer1 wird ein ,neugestalter des ,lebens4 ,was ,menschheit1 ,volk und ,familie ihm gegeben haben3 ,leben1 ,kraft1 ,gesundheit1 ,menschenwrde1 das gibt er einem von ihm in ,liebe erzeugten ,wesen wieder4 ,darin liegt ein ,teil ,unsterblichkeit4 ,es gab eine ,zeit1 da erzhlte man dir vom ,storch1 der die kleinen ,kinder bringe und sie aus dem ,brunnen oder einem groen ,teich hole4 ,ja1 ja1 aus dem groen ,meer der ,schpfung sind sie ja gekommen2 aber es war nicht jener ,verlegenheitsstorch der ,fabel1 der sie brachte1 sondern die ,liebe1 die geschlechtliche ,verbindung deiner ,eltern1 die den ,werdekeim entfachte4 ,so wie die ,natur fr alles in unserem ,tun ein bestimmtes ,organ1 ein ,krperglied mit einem besonderen ,zweck1 schuf1 wie sie uns zum ,gehen ,beine und ,fe1 zum ,greifen ,arme und ,hnde1 zum ,sehen die ,augen1 zum ,kauen die ,zhne gab1 so verlieh sie auch dem gewaltigen ,sehnen nach ,liebe und ,zeugung1 das die ,menschen in sich tragen1 bestimmte ,organe1 durch die der ,wille der ,natur und das ,liebesgefhl der ,menschen einen krperlichen ,ausdruck finden kann4 ,diese ,geschlechtsorgane sind bei ,mann und ,frau ganz verschieden4 ,sie liegen teils auerhalb1 teils innerhalb der ,leibeshhle1 teils sind es ,brutsttten1 ,werksttten fr die ,erzeugung der ,keimzellen1 teils ,wege1 diese ,keimzellen zum ,ausstoen und zur ,vereinigung zu bringen4 ,beim weiblichen ,organismus liegen in der ,leibeshhle die sogenannten ,ovarien1 die ,eierstcke1 in denen whrend einer ,fruchtbarkeitszeit von etwa #cj ,jahren rund #djj ,eichen 7das ist allmonatlich eins7 reifen und ausgestoen werden4 ,beim ,manne wird der ,samen in den beiden ,hoden bereitet1 aber nicht nur #djj ,samenzellen1 sondern viele ,millionen4 ,die ,geschlechtserregung nun1 die den erwachsenen ,menschen von ,zeit zu ,zeit ergreift1 lt alle ,empfindung in die ,geschlechtsorgane strahlen4 ,alle ,wnsche schweigen4 ,alle ,krfte von ,krper und ,seele beugen sich dem groen ,zeugungswillen der ,natur und konzentrieren sich im ,zeugungsakt4 ,die ,geschlechtsorgane vereinigen sich1 und die mnnlichen ,samenzellen werden ausgestoen in die weiblichen ,organe und suchen in groer ,zahl das weibliche ,ei4 ,aber nur die strkste ,samenzelle1 die die grte ,kraft und ,lebensenergie hat1 erreicht -- allen anderen voraus -- die ,eizelle1 durchbohrt sie1 und die ,befruchtung ist geschehen4 ,jeder weiteren ,samenzelle ist dann der ,eintritt verwehrt4 ,hier sehen wir im kleinen und doch so gewaltig-groen ,zeugungswunder1 da das ,leben sich immer nur aus der verhltnismig grten ,kraft aufbaut1 da darum der ,strkste und ,beste das grte ,recht auf ,leben und ,zeugung besitzt4 ,der ,kampf der ,samenzelle um die ,eizelle ist wie eine ,darstellung des menschlichen ,lebenskampfes4 ,obwohl das alles so natrlich1 so gro und schn ist1 hat man dir die ,wahrheit nicht sagen wollen1 ist alle ,welt mit der ,geschichte vom ,storch1 mit ,unsicherheit und ,verlegenheit1 um dich herumgegangen4 ,warum8 wirst du fragen4 ,das hat zweierlei ,grnde1 einen guten und einen schlimmen4 ,der gute liegt in der ,sache selbst4 ,das ,geschlechtsempfinden gehrt nicht dem lauten ,lrm des ,alltags4 ,der feinfhlende ,mensch wird das1 was in ,schnheit und geheimnisvoller ,spannung in seinem ,innern aufkeimt1 was ihm das ,herz zum ,springen fllt1 und was so viel ,sehnsucht in ihm reifen lt1 er wird das alles nicht mit nchternem1 lautem ,wort in den ,kreis der alltglichen ,dinge ziehen4 ,dies ,geschlechtsempfinden1 das soviel ganz ,persnliches1 soviel unaussprechlich ,feines und ,zartes in sich birgt1 wird dem feinfhligen ,menschen sein ,allerheiligstes sein1 das er der ,welt und der ,neugierde anderer verbirgt4 ,darum ist das ,geheimnisvolle im ,geschlechtsleben eben gerade das ,menschliche1 die sthetische ,verfeinerung eines im ,anfang rohen und wilden ,triebes4 ,diese sthetisch-geheimnisvolle ,umschleierung ist unlsbar mit unserem ,glcksbestand verbunden2 denn das ,geschlechtliche1 das zugleich ,urgewalt und feinste ,kulturblte ist1 enthllt so sehr das innerst ,persnliche eines ,menschen1 da es sich nur schwer in ,worte fassen lt4 ,zwischen starken ,empfindungen und ruhig-erklrenden ,worten liegt immer ein ,widerstreit4 ,darum rang man nach ,worten1 um dir die ,wahrheit ber das ,geschlechtliche zu sagen1 und schlielich fand man die ,worte nicht und darum auch nicht den ,mut4 ,der andere und schlimmere ,grund aber ist der1 da der ,geschlechtstrieb in der ,allgemeinheit des ,volkes berstark und krankhaft geworden ist und sich nun dem ,leben und der ,persnlichkeit als etwas ,feindseliges entgegenstellt4 ,man frchtet1 ihn durch ,belehrung zu wecken1 und glaubt1 ihn durch ,schweigen im ,zaume zu halten4 ,das ist ein ,irrtum4 ,der groe und manchmal so hoffnungslose und traurige ,kampf mit dem krankhaft gesteigerten ,geschlechtstrieb brachte die tiefe ,zweiteilung von ,fleisch und ,geist4 ,die ,sinnlichkeit wurde ,snde genannt4 ,und sie ist doch nur ,natur4 ,dieses feindselige ,denken gegen die ,geschlechtlichkeit hat die ,prderei geboren1 die ngstlich darber wacht1 da auch nicht eine ,silbe ber diese ,dinge gesprochen werde1 und die doch wei1 da viel ,hliches geschieht4 ,es ist nicht gut1 etwas1 was in der ,natur liegt1 fr unnatrlich und sndig zu halten2 denn damit geraten wir in ,zweifel4 ,und wenn dieses ,etwas dann als ein starker ,trieb in uns ,menschen gro wird1 das mit unserem ,wesen1 unserem ,charakter sich verbindet und zuzeiten uns ganz allein auszufllen scheint1 so ist es richtiger1 einen festen1 klaren ,blick dem ,geschlechtlichen gegenber zu behalten1 um es zu beherrschen und zu bemeistern1 nicht aber ngstlich1 prde und verlegen zu sein1 den ,trieb fr tierisch zu halten und dadurch von einem ,konflikt in den andern zu strzen4 ,schliee dich nicht dieser unwahren1 lebensfeindlichen ,denkart an1 sondern erkenne im ,geschlechtstrieb die ,quelle alles ,empfindungslebens1 erkenne ihn als die ,grundmauer des ,lebens und die treibende ,kraft aller ,entwicklung4 ,sage nicht1 da er tierisch und hlich und sndig sei1 sondern da durch ihn der ,mensch erst wahrhaft ,mensch wird1 da durch ihn der gttliche ,wille des ,schpfers in jeden einzelnen ,menschen gelegt worden ist1 und da gerade im ,liebesgefhl und im ,liebesleben der ,reichtum der ,menschennatur sich entfaltet1 so wie im ,bltensegen des ,frhlings die ,natur in ihrer ,schpferkraft jubelt4 ,verstehe mich nicht falsch6 ,du sollst dem ,geschlechtstrieb stark und ehrlich und mutvoll gerade ins ,auge sehen4 ,sollst ihn erkennen als das ,schpfungswunder der ,natur und als die in dich selbst gelegte ,schpferkraft1 mit der du dem ,willen der ,natur dienen sollst4 ,aber darum darfst du nicht sagen3 ,dieser ,trieb ist mein ,recht6 ,habt ihr prde jedes ,wort von ihm vermieden1 so ist er doch in mir emporgewachsen1 und nun lebt er in mir1 und ich will und darf ihn bettigen4 ,schau um dich in der ,natur6 ,auch die jungen ,bume treiben ,blten1 aber sie tragen noch keine ,frucht4 ,in der ,natur herrscht ruhige und langsame ,entwicklung2 denn nur die ,ruhe ist ,kraft4 ,alles vorschnell ,entwickelte trgt schon den ,verfall in sich4 ,wenn im ,geschlechtlichen das ,leben sich aufbaut1 dann mu auch gerade das ,geschlechtliche den ,zerfall bringen1 wenn es dem ,mibrauch entgegentreibt4 ,das ist die groe ,wunde am ,leben der ,vlker3 der ,geschlechtsmibrauch6 ,daran sind sie zugrunde gegangen1 die ,kulturvlker des ,altertums1 und das ist es1 was heute noch die ,vlker zerstrt3 die ,vergeudung der ,geschlechtskraft6 ,denn ,geschlechtskraft ist ,lebenskraft6 ,wer das eine verschwendet1 der zerstrt das andere4 ,aus dem ,geschlechtsmibrauch kam die ,degeneration in die ,vlker4 ,die ,geschlechtlichkeit1 die der ,kraft und dem ,aufstieg des ,lebens dienen sollte1 wurde dem ,menschen zum ,verhngnis1 ja zum ,fluch4 ,die ,snden der ,vter wurden heimgesucht an den ,kindern bis ins dritte und vierte ,glied4 ,von allen ,lebewesen ist der ,mensch das einzige1 dessen ,geschlechtstrieb unter die ,herrschaft der ,vernunft gestellt wurde4 ,indes3 ,er nennt's ,vernunft und braucht's allein1 ,um tierischer als jedes ,tier zu sein6 ,gerade die ideale ,verbindung des ,krperlich-,sinnlichen mit der ,gesamtheit geistigen ,lebens1 eine ,verbindung1 die so viel ,schnheit und so viel ,mglichkeiten kluger ,beherrschung und sittlicher ,gesetze in sich birgt1 ist verhngnisvoll geworden2 denn das ,geistige 7,gedanke1 ,empfindung1 ,vorstellung1 ,kunst7 wird zum ,einfallstor des ,sinnlichen1 und bei gar zu vielen liegt die ,vernunft in ewiger ,fehde mit dem sinnlichen ,trieb4 ,das ist es1 was so viel schwles ,schweigen erzeugt3 ,die lstern lockende ,geschlechtsempfindung im ,innern1 mit der man ringt1 und das bse ,gewissen1 die trbe ,erinnerung an vieles1 was nicht gut war4 ,aber soll das weiter und immer so bleiben8 ,sollen wir ruhig danebenstehen1 wenn starke und mannhafte ,geschlechter im ,geschlechtsirrtum ihre ,kraft verlieren8 ,wenn wir sehen1 da junge ,menschen durch krankhafte ,erregungen zur ,erschpfung getrieben werden8 #f4 ,die ,verirrungen der ,jugend4 ,alle ,welt kennt das groe und traurige ,geheimnis1 das junge ,menschen mit sich herumtragen1 das drckende ,geheimnis der ,geschlechtsverirrung1 der ,onanie4 ,nur ganz wenigen ist der ,sinn frei davon geblieben1 und diese kennen nicht den bitteren ,kampf1 den der sittliche ,wille mit dem ,triebe fhrt1 der sich qulend und entnervend im ,krper und in den ,sinnen breit gemacht hat4 ,immer wieder rafft man allen ,willen zusammen1 immer wieder bumt sich der ,stolz auf1 und man sagt ,ich will nicht1 aber so oft ist dieser ,trieb der ,strkere4 ,es ist wie ein ,ringen um die ,oberherrschaft4 ,je schwcher das ,nervensystem und je nachgiebiger und schlaffer das ,denken1 desto mehr reit der sinnliche ,trieb die ,oberherrschaft an sich4 ,ein offenes1 freies ,wort wrde den ,kampf mildern1 ein ,freund1 ein ,vertrauter1 dem man von sich in diesen ,dingen sprechen kann1 wrde die seelische ,bedrcktheit verscheuchen und den ,mut heben knnen4 ,aber alle jungen ,menschen sind ratlos1 tragen ihr ,geheimnis weiter mit sich herum und -- verfallen weiter in der ,einsamkeit dem whlenden sinnlichen ,trieb4 ,dies traurige ,schauspiel mu vor allen ,dingen der ,einsamkeit und dem ,schweigen entrissen werden4 ,man mu darber sprechen1 deutlich und ernsthaft1 damit der ,vergeudung der ,lebenssfte ,hemmnisse in den ,weg gelegt werden1 damit die geschwchten ,krper wieder frischer und gesunder1 der ,wille wieder zuversichtlicher1 der ,mut wieder froher und das ,auge wieder klarer wird4 ,es soll alles aus dem ,leben heraus1 worber man sich schmen mu4 ,die ,onanie tritt oft schon in sehr frhem ,alter auf4 ,desto gefhrlicher ist sie4 ,dann handelt es sich aber um einen ,organismus1 der wahrscheinlich erblich geschwcht ist1 eine nervse ,anlage hat4 ,solch ein geschwchter ,organismus ist ungemein empfnglich fr alles ,sinnliche4 ,worte1 ,bilder1 die auf das ,erotische ,bezug haben1 sind wie ein ,feuerfunken in einen ,strohhaufen4 ,ja1 wie mit einem schwlen ,drang wird aus allen ,gesprchen1 aus ,bildern und ,bchern das ,geschlechtliche hervorgesucht4 ,diese grblerisch-ungesunde ,art raubt dem ,betreffenden viel frischen ,sinn fr das ,wirkliche1 viel ,arbeitskraft und ,lebensfreude4 ,immer lenkt das ,geschlechtliche seinen ,blick ab1 und es ist nicht jeder unter den jungen ,menschen stark genug1 sich frisch loszureien von der schwchlich-lsternen ,phantasiearbeit4 ,gehirn und ,zeugungsorgane scheinen sich da in einem schwchlichen und verderblichen ,reizabhngigkeitsverhltnis voneinander zu befinden4 ,und oft ist es so1 da die ,betreffenden von sinnlichen ,bildern geradezu verfolgt werden1 da sie harmlosen ,worten eine sinnliche ,bedeutung geben1 da sie ein angeschautes ,bildwerk oder eine ,plastik zu sinnlichen ,vorstellungen gebrauchen1 da sich in die ,lektre1 in das ,studium1 in das ,anhren eines ,vortrages oder namentlich der ,musik ein bestimmtes erotisches ,bild einschiebt1 von dem sie nur schwer wieder loskommen4 ,gewisse angeborene ,neigungen1 die sich am ,gesicht oft erkennen lassen1 spielen hier eine ,rolle4 ,das ganze ,leben scheint da in die fieberhafte ,geschlechtserregung hineingezogen zu werden1 und die ,gefahr der ,selbstbefleckung rckt immer nher4 ,nicht lange dauert es1 dann kommt es zu ,berhrungen der ,geschlechtsteile1 in denen diese ,empfindungen sich konzentrieren4 ,durch diese ,berhrungen und ,bewegungen kommt es zum krampfhaften1 konvulsivischen ,hhepunkt geschlechtlicher ,erregung1 und zum ersten ,male findet beim ,knaben ein ,verlust von ,samenflssigkeit1 beim ,mdchen eine starke ,absonderung gewisser ,drsen statt4 ,warum hat dir bisher niemand die ,gefahr gezeigt8 ,warum antwortete man deiner stummen ,frage nicht und gab dir ,anla1 dich mit deinen ,bekannten oder mit anderen insgeheim ber diese ,dinge zu besprechen8 ,und wie es so oft vorkommt1 kam's vielleicht da zur ,verfhrung4 ltere ,schulkameraden oder hlich denkende andere ,menschen1 ,dienstboten1 ,arbeitsgenossen usw4 vergngen sich oft damit1 in den jngeren den geschlechtlichen ,sinn zu wecken4 ,wenn's eine ,strafe fr sie gbe1 knnte sie nicht scharf genug sein4 ,gar zu viele wissen davon zu berichten1 da in der ,jugend die ,dienstboten fr sie die ,lehrer dieser geheimen ,fehler gewesen sind1 und sie fhlen es ganz genau1 welch ein ,ma von ,kraft sie dabei eingebt haben4 ,die besonderen ,brutsttten dieser geheimen ,verfehlungen aber sind die ,schulen4 ,und man sieht1 wie das bel sich in den ,klassen forterbt1 wie es von einem frivolen ,schler1 einer ,schlerin1 durch ,verfhrung auf die anderen bergehen kann4 ,ja1 die jngeren denken sich nicht einmal was dabei1 wenn die lteren sie dazu verleiten1 an versteckten ,orten mit den ,geschlechtsorganen zu spielen1 bis dann der geweckte ,trieb sich schwer wieder eindmmen lt und die ,erregungen zur willkrlichen ,gewohnheit werden4 ,das trbe1 schlaffe1 verlegene ,aussehen1 der unreine ,teint vieler ,kinder sollten ,eltern und ,lehrer darber belehren1 wie dieses bel der ,selbstbefleckung gerade in den ,schlerjahren und in den ,schulen ausgebreitet ist4 ,hte dich1 mit deinesgleichen oder berhaupt mit anderen ber das ,geschlechtliche zu sprechen1 wenn du nicht weit1 da sie dir wohlwollen4 ,und meide alle jene lsternen1 schmutzigen ,unterhaltungen1 die sich nur um das ,geschlechtliche bewegen4 ,in ,schulen1 ,internaten1 ,seminaren sind die ,gesprche der ,schler1 wenn sie allein sind1 oft von beschmender und emprender ,hlichkeit1 und man kann es kaum fassen1 wie das ,schamgefhl so weit erstickt werden konnte4 ,die ,lsternheit verzerrt die ,mienen1 und die ,unsauberkeit des ,denkens weicht oft nicht mehr von dem ,gesicht4 ,halte deine ,phantasie rein von schmutzigen ,vorstellungen1 dein ,denken gesund6 ,weise die leichtsinnigen ,zungen ernst und berlegen zurck und stelle eine geistige ,scheidewand zwischen dich und sie6 ,beschftige dich auch nicht mit sinnlich erregender ,lektre oder lsternen ,bildern1 die oft geheimnisvoll unter den ,schlern und ,schlerinnen verbreitet werden4 ,wenn ,eltern wten1 in welch eine sinnlich schwle ,atmosphre sich ,kinder verirren1 sie wrden offenere ,augen haben und die ,gefahren abzulenken suchen1 ehe es zu spt ist4 ,die ,reue ber das ,falsche und ,schdliche1 was man getan1 lt die ,erinnerung daran wachbleiben4 ,und es ist zu beobachten1 da wohl alle jungen ,menschen ,scham empfinden4 ,die frhliche ,offenheit1 mit der sie sonst alles ,tun vollziehen1 macht vor ihren sinnlichen ,fehlern halt2 denn hier sagt schon ohne alle uerliche ,belehrung der natrliche ,instinkt1 da man ,unrechtes tut1 und diese geheimnisvolle ,triebverirrung sucht stets ein ,versteck4 ,ja1 das ,bewutsein des ,unrechttuns ist so lebendig1 da bei den jungen ,menschen oftmals das schlechte ,gewissen sich in dem scheuen ,blick kundgibt1 der nichts mehr hat von der reinen1 unschuldigen ,natrlichkeit eines ,kinderauges4 ,sie glauben sich beobachtet und in ihrem geheimen ,treiben erkannt und werden deshalb oft verwirrt und untauglich fr gesellschaftlichen ,umgang4 ,sie lieben es1 allein zu sein1 zu grbeln1 weil sie mit der ,geschlechtskraft zugleich jene antreibenden ,krfte erschpfen1 welche einen jungen ,menschen in das ,leben hinaustreiben und seine sozialen ,fhigkeiten entwickeln4 ,so ist aus der ,erschpfung der in sozialer ,hinsicht antreibend wirkenden ,geschlechtskraft durchaus jene geistige und gesellschaftliche ,unfreiheit zu erklren1 die den richtigen ,onanisten oft durch das ganze ,leben hindurch verfolgt4 ,in gesunder ,geschlechtskraft liegen die ,wurzeln zu sozialer ,entwicklung4 ,der ,verlust der ,lebenssfte untergrbt die ,energie1 und das drckende ,bewutsein des geheimen geschlechtlichen ,unrechts prgt sich strend und hemmend der ,persnlichkeit und dem ganzen ,auftreten der ,betreffenden auf4 ,je fester aber diese einsame ,triebverirrung den jungen ,menschen umklammert1 desto schwerer wird es1 von der unsauberen ,gewohnheit zu lassen4 ,je hufiger ein menschlicher ,trieb rein krperlich und losgelst von seinen geistigen ,beziehungen bettigt wird1 desto mehr sinkt er ins ,krperliche hinab und verliert seine geistige ,beherrschung4 ,immer wieder triumphiert der dumpfe1 schwle ,geschlechtsdrang ber den sittlichen ,willen1 und jede ,niederlage schwcht den ,glauben an die eigene sittliche ,kraft1 zumal jeder einzelne ,akt der ,onanie die allgemeine ,kraft verringert und die nervs-geschlechtliche ,erregbarkeit vermehrt4 ,dann sieht es oft verworren und trostlos im ,innern solcher ,menschen aus4 ,und mancher hat schon vor mir gestanden mit trnendem ,auge und zuckendem ,munde1 weil die ,scham ber seine ,schwche ihm namenlose ,qual verursachte4 ,der ,onanist trumt sich selbst in die ,gewalt der sinnlichen ,empfindung hinein und treibt dadurch jedesmal wieder seinem ,fehler entgegen4 ,und doch wre es ratsamer1 wenn er sich vorher jenen ,zustand von ,mattigkeit1 herabgesetzter ,spannung1 schwcherer ,atmung und ,herzttigkeit1 ,reue und sittlichem ,elend vorstellen wollte1 der dem ,samenverlust folgt4 ,dies ,bild wre wohl imstande1 seine sinnliche ,erregung zu verdrngen4 #g4 ,die ,folgen der sinnlichen ,fehler4 ,man mu die ,gefahr in ihrem ganzen ,umfange kennen1 wenn man ihr berlegen begegnen will4 ,darum will ich dir vorerst einmal sagen1 welchen ,schaden diese krankhafte ,erregung mit dem ,samenverlust bringt4 ,ich will nicht bertreiben2 denn deine einsamen ,verirrungen haben dir ,sorge und ,angst genug gemacht4 ,und ich warne dich vor jenen albernen und dummen ,bchern1 die dir das ,gespenst eines schrecklichen krperlichen und geistigen ,verfalls vor die ,augen malen4 ,gerade die bertriebenen ,schreckbilder haben schon viel ,schaden angerichtet4 ,ich will die ,wahrheit ber die ,folgen nicht bertreiben2 aber du sollst die ,wahrheit auch nicht frchten4 ,also hre6 ,die einmalige ,onanie ist von einer starken ,erregung begleitet1 die alles ,leben rascher in dir antreibt4 ,die ,pulse fiebern1 das ,gesicht rtet sich1 der ganze ,krper ist angespannt und wird von dieser einen verzehrenden ,empfindung beherrscht4 ,es gibt aber ein ,gesetz in der ,natur und im ,organismus1 da jeder ,kraftsteigerung ein ,nachlassen der ,kraft1 jeder ,erregung eine ,erschlaffung folgt4 ,so auch hier4 ,und diese ,erschlaffung zeigt sich auch uerlich1 je mehr die ,onanie sich wiederholt1 in blassem ,aussehen oder bei gutem ,aussehen in merkwrdiger ,unreinheit der ,gesichtsfarbe1 in dunklen ,ringen unter den ,augen1 in dem ,erscheinen von ,pickeln auf der ,stirn1 in schwitzenden ,hnden und oft in gestrter ,verdauung4 ,es ist leicht einzusehen1 da ein ,schaden1 dem jugendlichen ,organismus zugefgt und in die ,wachstumsjahre fallend1 weit nachteiliger sein mu1 als wenn er in reiferem ,alter einen festen und krftigen ,krper trifft4 ,dies ist der ,fall bei den sinnlichen ,fehlern der ,jugend1 deren grte ,gefahr eben in der frhzeitigen1 unbehinderten und hufigen ,ausbung liegt4 ,denn es gibt viele ,knaben und ,mdchen1 die dem bel der ,selbstbefleckung lngere ,zeit hindurch mehrmals am ,tage verfallen4 ,der ,organismus zieht aber alle ,reservekrfte heran1 um dem ,schaden zu begegnen4 ,er berwindet ihn einmal1 zweimal1 zehnmal und noch fter4 ,der starke ,erregungsvorgang setzt sich aber schlielich im ganzen ,nervensystem fest4 ,denn das ,nervensystem ist dasjenige ,organ1 das alle diese ,vorgnge vermittelt4 ,die ,erregung wird also bleibend1 wird zu einer besonderen ,eigentmlichkeit des ganzen ,menschen4 ,eine ,zeitlang ist das ,leben dann von besonders kraftvollem ,ausdruck1 krperlich und geistig herrscht ,hochspannung4 ,das ist in den zwanziger ,lebensjahren1 und viele meinen da1 die ,onanie habe ihnen nichts geschadet1 weil sie womglich gut aussehen und keine ,klage ber mangelhafte ,gesundheit zu fhren haben4 ,trotzdem sie vielleicht gerade noch in dieser ,zeit hufiger onanieren4 ,aber gemach6 ,es ist immer oberflchlich1 die ,dinge nur so zu beurteilen1 wie sie im ,augenblick erscheinen4 ,es gibt keinen festen ,punkt in der ,natur und im ,leben1 alles ist ein ,werden oder ,vergehen4 ,nicht eine ,sekunde steht das ,leben still4 ,auch hier schreitet es weiter1 aber nicht mehr aufwrts1 sondern abwrts4 ,es beginnt die ,erschlaffung1 der ,kraftverlust4 ,wie ist das zu erklren8 ,kennst du ein elektrisches ,element8 ,das ist ein ,gef1 das verschiedenartige chemische ,stoffe enthlt1 durch die der elektrische ,strom erzeugt wird1 den dann der metallische ,draht an seinen ,verbrauchsort leitet4 ,so ist es mit der ,kraft im ,krper1 der ,lebenskraft4 ,sie entsteht und wird frei in der chemischen ,umwandlung des ,krperstoffes4 ,wir knnen also sagen1 ,lebenskraft sei tierische ,gewebselektrizitt4 ,speisest du mit den elektrischen ,elementen etwa eine ,klingelanlage oder sonst einen elektrischen ,betrieb1 so bedeutet jeder ,gebrauch eine elektrische ,entladung1 also eine vorbergehende ,erschpfung der ,elemente4 ,das ,element1 also die ,brutsttte des ,kraftstromes1 sammelt in der ,ruhe wieder die notwendige ,kraft4 ,wird es aber berstark1 ohne gengende ,zwischenpausen1 also mibruchlich benutzt1 so erschpft sich das ,element vollkommen1 wird also zerstrt1 unbrauchbar4 ,genau so ist es im ,krper1 der auch ein ,element1 eine allgemeine ,brutsttte fr ,lebenskraft ist4 ,die in den ,geweben erzeugte ,elektrizitt wird als ,kraft durch das ,nervensystem allen ,teilen des ,krpers zugefhrt4 ,die ,onanie bringt eine ,steigerung der gesamten ,lebensttigkeit1 eine schnellere ,entwicklung1 etwa so wie man ,pflanzen durch die schwle ,treibhaushitze zu schnellerem ,wachstum1 aber auch zu schnellerem ,verblhen bringt4 ,infolgedessen wird zwar im ,krper ,kraft verbraucht1 aber auch rascher neu erzeugt1 weil der junge1 in der aufsteigenden ,entwicklung stehende ,krper sich wie ein ,akkumulator immer wieder mit neu erzeugter ,kraft ladet4 ,schlielich aber erschpft sich die ,brutsttte und erschpft sich das ,krafthauptlager1 als das wir das zentrale ,nervensystem -- ,rckenmark und ,gehirn -- erkennen4 ,die ,geschlechtsorgane sind eine ,sttte fr elektrische ,entladungen4 ,und sicher ist1 da beim normalen ,zeugungsvorgang zwischen ,mann und ,weib eine ,strombertragung stattfindet1 die bei der ,befruchtung und fr dieselbe eine groe ,rolle spielt4 ,mann und ,weib sind ,gegenpole1 auch im rein elektrischen ,sinne aufgefat4 ,der ,stromentladung folgt eine ,ladung von seiten des ,gegenpols4 ,dem ,kraftverlust folgt ein ,zustrom an ,kraft1 und dieser ,vorgang fehlt bei der ,onanie gnzlich4 ,sie ist nur und ausschlielich ,entladung1 nur ,kraftverlust4 ,und wenn auch der junge ,krper eine ,zeitlang immer wieder den ,ausgleich schafft1 so vermag doch -- namentlich wenn die ,onanie zu hufig ausgebt wird -- der ,krperakkumulator sich nicht wieder gengend und vllig zu laden4 ,der ,kraftstrom wird immer geringer4 ,die ,kraft schwindet1 und die chronische1 also dauernde ,schwche schleicht heran und breitet sich im ganzen ,organismus aus4 ,im ,nervensystem zeigt sich dieser ,zustand in der ,vernderung der ,marksubstanz4 ,das ,nervenmark verliert seine ,geschmeidigkeit und gleichmige ,verteilung4 ,und weil es gewissermaen den ,strahlpunkt und den ,kernstoff des ,lebens bildet1 so kann man wohl verstehen1 da das ,leben selber1 nun1 wenn es seinen gar zu frhzeitigen ,hhepunkt berschritten hat1 langsam zurckgeht4 ,nun haben alle ,ttigkeitsgruppen des ,organismus im ,gehirn und im ,rckenmark ihre ganz bestimmte ,lagerung4 ,mit diesem ,teile steht die ,atmung und die ganze ,lungenttigkeit in ,verbindung1 mit jenem ,teil das ,herz1 mit einem dritten die ,haut1 und so fort4 ,die ,fortpflanzungsttigkeit hat zum groen ,teil ihren ,strahlpunkt im mittleren 7,kreuz-7 ,teil des ,rckenmarks4 ,an den ,kreuzschmerzen nach geschlechtlichen ,ausschweifungen und bei ,geschlechtskrankheiten ist das sehr wohl zu erkennen4 ,der ,grenzbezirk der ,geschlechtlichkeit im ,rckenmark ist aber nur sehr schwer zu trennen von demjenigen der ,verdauungs- 7,magen- und ,darm-7 ,ttigkeit4 ,und diese ,tatsache ist einerseits sehr folgenschwer fr den ,geschlechtsmibrauch1 andrerseits aber ein klarer ,beweis fr die ,richtigkeit der von ,dr4 ,damm aufgestellten ,behauptung1 da der ,geschlechtsmibrauch weit mehr als alle anderen ,schden als die ,hauptursache der ,degeneration1 d4 h4 des dauernden ,kraftverlustes1 anzusehen ist4 ,das gilt fr den einzelnen ,menschen genau so wie fr das ganze ,volk4 ,in der ,tat macht sich der ,kraftverlust meist zuerst in ,strungen der ,magen- und ,darmttigkeit bemerkbar4 ,und die geschwchte ,verdauungsttigkeit ist so bezeichnend fr das ,gesamtbild onanistischer ,folgen1 da wir auer der nervsen ,schwchung durch den krankhaften ,geschlechtsreiz auch eine auf gleicher ,ursache beruhende ,verminderung der inneren ,ausscheidung annehmen mssen4 ,denn das ,nervensystem bringt alle ,teile des ,organismus zueinander in rege ,beziehung1 und wenn die krankhafte ,geschlechtserregung sich eine ,zeitlang dem ganzen ,krper mitgeteilt hat1 dann tritt in allen ,teilen eine gewisse ,erschpfung ein4 ,der ,magen wird schwach und zeigt ,reizbarkeit und eine ,art von ,launenhaftigkeit1 die sich in ,merkwrdigkeiten des ,appetits uert4 ,zeitweilig schwindet der ,appetit1 zeitweilig aber auch tritt er heftiger hervor1 und man vermag zu beobachten1 da mancher geschlechtlich ausschweifende ,mensch einen auffallend gesteigerten ,appetit hat4 ,es scheint dann1 als wolle die ,natur den ,verlust wieder ersetzen4 ,aber da durch eine ,herabsetzung der inneren ,absonderungen die aufbauende ,kraft vermindert ist1 so kann die ,nahrung nicht anschlagen4 ,trotz guter ,ernhrung findet sich dann ein ,gefhl der ,schwche1 der ,mattigkeit und ,erschpfung ein1 was oft durch das ganze fernere ,leben hindurchgeht und oft allein vom ,magen seinen ,ausgang nimmt4 ,auch ,darmstrungen1 meist ,trgheit und ,verstopfung1 sind bezeichnende ,folgen geschlechtlichen ,mibrauchs1 und mancher ,verdauungsneurastheniker wird gestehen mssen1 da in oder nach den ,jahren der ,onanie seine ,verdauungsbeschwerden und seine ,mattigkeit begannen4 ,darunter leidet natrlich bald die ,ernhrung und der ,neuaufbau des ,krpers1 ebenso die ,blutbildung und das gute ,aussehen4 ,die ,herz- und ,muskelkraft und das ,muskelgewebe erleiden eine ,einbue1 und die ,freudigkeit an der ,krperarbeit1 an ,gymnastik1 ,sport und ,spiel lt nach4 ,es ist wohl zu verstehen1 warum gerade ein ,organ1 wie das ,herz1 das an allen ,erregungen des ,krpers und der ,sinne direkten und unmittelbaren ,anteil nimmt1 durch hufige und starke ,geschlechtserregungen besonders erschpft werden mu4 ,in der ,tat treten oft schon nach den zwanziger ,jahren nervse ,herzbeschwerden auf1 zunchst als beschleunigter1 oft ganz heftiger1 bengstigender ,herzschlag sich zeigend1 whrend spter eine gewisse ,herzschwche sich einstellen kann4 ,der verminderten ,stoff- und ,sfteumwandlung in den ,geweben folgt auch eine ,verminderung der ,wrmebildung1 und leichtes und fteres ,frsteln1 ,gefhl von ,unbehaglichkeit1 tritt auf4 ,kalte ,hnde und ,fe1 dazu beide leicht schwitzend1 stellen sich ein4 ,die ,hautttigkeit kann gleichfalls erschlaffen2 denn sie steht in regsten ,wechselbeziehungen zu den ,nervenzentren und vor allem zu der ,geschlechtsttigkeit4 ,ebenso wie sie durch ,rtung1 ,blutflle1 ,schwitzen usw4 an den ,geschlechtserregungen teilnimmt1 wird sich die organische ,erschlaffung auch durch herabgesetzte ,hautarbeit kennzeichnen4 ,es fehlt der ,haut die pralle1 blutreiche ,straffheit4 ,sie beteiligt sich nicht mehr regsam genug am allgemeinen ,stoffwechsel1 verliert ihre ,fhigkeit1 sich zusammenzuziehen und auszudehnen und dadurch der wechselnden ,witterung und pltzlichen ,klteeinflssen sich anzupassen4 ,sie frstelt leicht1 es bilden sich krankhafte ,schweie1 und namentlich im ,kreuzteil des ,rckens ist der ,wechsel von hei und kalt und jenes angstvolle ,schwchegefhl oft eine stndige ,erscheinung4 ,die ,unreinlichkeiten der ,haut1 ,pickel1 ,ausschlge1 die schon whrend der jugendlichen ,onanie so bezeichnend sind1 kann man bei den geschlechtlich erschlafften ,menschen oft im ganzen ,leben beobachten4 ,das ,haar verliert seinen ,glanz und seine ,triebkraft1 und bald beginnt es grau zu werden oder auszufallen4 ,da wir heute ,kahlkpfe selbst unter den jungen ,leuten sehen1 ist kein ,ruhmeszeichen fr unser deutsches ,volk4 ,denn wenn schon die ,jugend ,erscheinungen des ,alters trgt1 dann hat das ,volk den ,weg abwrts beschritten4 ,der ,haarausfall hngt ganz sicherlich auch mit der ,verminderung der ausdnstenden ,ttigkeit der ,haut zusammen1 deren ,gleichmigkeit eine notwendige ,bedingung der ,gesundheit ist4 ,der durch die erschlafften ,gewebe bewirkte unvollkommene ,stoffwechsel stellt eine ,vergiftung des ,krpers durch chemische und gasfrmige ,stoffe dar1 die den ,haarboden zerstren4 ,ebenso bedeutet aber auch die krankhafte ,schweibildung1 die in den ,folgen des geschlechtlichen ,mibrauches auftritt1 eine nervse und ,gewebserschlaffung4 ,da nun das ,leben und die mancherlei ,berufe groe ,anforderungen an die ,nervenkraft stellen1 denen der geschwchte ,organismus nicht mehr gewachsen ist1 so sehen wir bald das ,bild der ,nervositt in all den trben ,farben1 die uns jeder ,tag und sozusagen jeder ,mensch zeigt4 ,schlaflosigkeit1 ,unruhe1 ,zerfahrenheit1 ,zerstreutheit1 ,gedchtnisschwche1 ,mangel an ,konzentration und ,willenskraft1 ,melancholie und alle diese ,feinde eines gesunden1 frischen ,lebens stellen sich ein1 die geistige ,schwungkraft und ,arbeitsfreudigkeit der ,jugendjahre schwinden4 ,die ,denkkraft vermindert sich1 und der ,kampf zwischen ,wollen und ,knnen endet oft in der bitteren und verzweifelten ,erkenntnis des ,nichtmehrknnens4 ,wie viele sind es schon1 die mir diesen beklagenswerten ,zustand erzhlt haben1 viele1 die ganz genau wissen1 wie geistig munter sie frher waren1 und welch ein geistiges ,wrack sie nun geworden sind6 ,wie vielen habe ich in dieser ,lage schon ,trost und ,mut und ,rat fr eine ,lebensfhrung geben knnen1 die den ,krper wieder krftigt#a4 ,auch die ,lungen und ,bronchien leiden unter den erschpfenden ,erregungen und dem ,samenverlust4 ,ist die ,lunge von ,haus aus schwach1 so kann sie ernstlich erkranken4 ,ein durch sinnliche ,fehler erschpfter ,organismus ist ganz sicher ein besserer ,angriffspunkt fr die ,tuberkulose1 fr ,lungenentzndung und fr ungnstige klimatische ,einflsse als ein vollsaftiger ,organismus4 ,die krankhaften ,vernderungen des ,seelenlebens1 ,gereiztheit1 ,launenhaftigkeit1 belnehmen1 ,einbildung1 ,trbseligkeit und dergleichen machen den ,menschen sich selbst und gegenseitig das ,leben schwer4 ,wenn wir dann diese ,vernderung des ,charakters und die ,abschwchung des ,willens sorgfltig beobachtend verfolgen1 so ist es durchaus einleuchtend1 da bei einem so untergrabenen krperlichen und sittlichen ,fundament gewisse angeborene krankhafte ,neigungen1 wie ,unvertrglichkeit1 ,gehssigkeit1 ,neid1 ,trgheit1 ja selbst verbrecherische ,triebe1 eine ,steigerung erfahren knnen4 ,der ,mensch und sein ,leben sind nichts ,fertiges und ,unvernderliches1 sondern sind ein immerwhrendes ,werden1 ein ,etwas1 das sich aus ,anlage und ueren ,einflssen werdend ergibt4 ,sind die krperlichen ,grundlagen erschttert und die sittlichen ,hemmungen geschwcht1 so wird es einer krankhaften oder verbrecherischen ,neigung leichter gemacht1 zu triumphieren4 ,das erscheint mir durchaus logisch und besttigt sich auch durch die ,erfahrung4 berall hat die ,onanie einer schlechten ,anlage ,vorschub geleistet4 ,und wenn dann dem groen ,wollen und ,wnschen im ,leben sich ,schwche und ,krankheit in den ,weg stellen1 wenn die frhzeitige ,erschlaffung sich krperlich und geistig bemerkbar macht und der ,organismus1 den ,blick auf das ,lebensziel gerichtet1 auf halbem ,wege zusammenbricht1 dann zieht oft trostlose ,verzweiflung ins ,gemt4 ,reue und ,selbstanklagen zermartern den ,sinn2 denn es wurde ja vorzeitig im ,leben die ,kraft vergeudet1 die all dies groe ,wollen zur ,tat werden lassen sollte4 ,die ,reizempfnglichkeit des ,krpers wird mehr und mehr auf geschlechtliche ,eindrcke eingestellt1 und er beantwortet schlielich mit geschlechtlicher ,erregung auch solche ,reize1 die keinerlei geschlechtlichen ,charakter tragen und an einem gesunden ,organismus spurlos vorbergehen4 ,diese hufige ,geschlechtserregung halten viele in einem bedauerlichen ,wahn fr ,kraft4 ,sie ist aber meist das ,gegenteil1 ist nervse ,schwche4 ,diese hufigen ,erschtterungen von ,rckenmark und ,gehirn1 an denen alle ,organe1 ,herz1 ,lungen1 ,magen1 ,leber1 ,haut usw4 teilnehmen1 knnen schlielich jene uerste ,schwchung des ,nervensystems im ,gefolge haben1 die wir als ,neurasthenie kennen1 und die mit ihren ,erscheinungen endlich auch in das geschlechtliche ,leben hineinragt1 weil sie die geschlechtliche ,kraft zu vermindern und mancherlei ,strungen hervorzurufen vermag4 ,von diesen ,strungen erwhne ich vor allem die ,pollutionen1 jene nchtlichen ,samenergsse1 die als ,zeichen der ,lendenmarksschwche hufiger auftreten4 ,sie werden ausgelst durch viele uere und innere ,reize1 die an sich ganz unbedeutend sein knnen und beim ,gesunden auch tatschlich keinen ,eindruck machen4 ,hier aber wird der ,schlaf sehr durch wollstige ,trume gestrt1 und ,samenergsse vermehren die allgemeine ,mattigkeit und das ,gefhl des krperlichen ,elends4 ,der durch die sinnlichen ,verirrungen bewirkten krankhaften ,geschlechtserregung folgt fast mit ,sicherheit im spteren ,leben ein frhzeitiges ,sinken der ,geschlechtskraft4 ,und dieser disharmonische1 unnatrliche ,zustand1 der das ganze ,volk durchzieht1 raubt den ,menschen viel ,liebesglck und ,daseinsfreude und den ,ehen sehr viel1 oft alles1 von der inneren ,poesie4 ,bei der ausgedehnten und sehr feinen ,durchnervung des gesamten ,geschlechtssystems mu ja das ,nervensystem unter geschlechtlichen ,fehlern am meisten leiden4 ,das macht sich in der oft so grenzenlos matten und verzweifelten ,stimmung bemerkbar1 in ihrer raschen ,wandelbarkeit und ,sprunghaftigkeit1 sowie in einer ,reizbarkeit oder ,abgestumpftheit der ,sinne4 ,namentlich ,augen und ,ohren leiden4 ,denn whrend einerseits ,sehschwche1 und zwar ,kurzsichtigkeit1 ganz sicherlich in vielen ,fllen auf heftige ,onanie zurckzufhren ist1 finden wir andrerseits das ,ohrensausen als ein ganz auerordentlich verbreitetes ,zeichen nervser ,strungen4 ,auch der ,geschmack leidet und richtet sich darum oftmals auf ganz merkwrdige ,dinge4 ,vor allem ist oft das ,sttigungsgefhl verloren1 und dadurch kommt es zu berstarker ,nahrungsaufnahme4 ,nicht jeden trifft's so schwer4 ,und wen die ,vererbung mit groer ,kraft bedachte1 der vermag noch ,leistungsfhigkeit ins sptere ,leben hinberzuretten4 ,aber doch sollte niemand die ,gefahr verkennen und mit leichtem ,sinn und scherzendem ,wort ber diesen tiefinneren ,zusammenhang zwischen ,geschlechtskraft und ,lebensaufbau1 zwischen ,geschlechtsmibrauch und ,lebenszerfall hinweggehen4 ,wer nicht direkt und unmittelbar den ,schaden der ,kraftvergeudung versprt1 der darf darum nicht sagen1 es habe ihm gar nichts geschadet4 ,denn in den ,gesetzen des ,nervenlebens liegt es1 da die feindseligen ,reize zunchst eine ,kraftsteigerung bringen1 der aber frher oder spter das ,niedergehen der ,kraft folgt4 ,der ,krftige hat freilich mehr ,widerstand als der ,schwchling1 aber wohl jeder wird an einen ,zeitpunkt gelangen1 wo mit einem ,male seine ,widerstandskraft gegen ,arbeit1 ,unruhe1 ,klima und ,temperatur1 schwerere ,speisen1 rger und dergleichen geringer wird und er mehr oder weniger klar empfindet1 wie eng das mit der ,kraftverschleuderung in den ,jugendjahren zusammenhngt4 ,das ,geschlechtsproblem lst sich nicht allein in der ,zeugung und ,fortpflanzung4 ,nach auen zwar lt die ,geschlechterliebe in der ,tiefe der ,leidenschaft ein neues ,menschenleben entstehen4 ,aber ich wies schon darauf hin1 da in ihrer inneren ,wirkung die ,geschlechtlichkeit sowohl den mnnlichen wie den weiblichen ,charakter ausgestaltet4 ,werden die ,organe1 in denen der ,zeugungsstoff entsteht1 also beim ,manne die ,hoden 7,samenbereiter71 auf operativem ,wege entfernt1 wie es bei der ,entmannung in den morgenlndischen ,vlkern und teilweise auch bei abendlndischen geschah und geschieht1 so sehen wir von derselben ,stunde an eine vllig andere ,entwicklung des betreffenden ,individuums4 ,es entsteht ein von ,grund aus anderer ,charakter1 der etwas ,rckschrittliches1 ,unentwickeltes1 darstellt und teilweise unangenehme ,zge aufweist4 ,hier haben wir einen glnzenden ,beweis fr die entscheidende ,bedeutung des ,geschlechtlichen im ,menschenleben4 ,und wir erkennen1 da der ,geschlechtsmibrauch auch eine ,art ,entmannung ist2 denn er ist ,verlust der ,kraft auf andere ,weise4 ,die ,wissenschaft hat den hochwichtigen ,beweis erbracht1 da der ,krper in seinem ,innern auer den ,keimzellen in den ,keimdrsen noch durch einige andere ,drsen1 die an der ,entstehung des ,geschlechtsempfindens mitbeteiligt sind1 einen chemischen ,stoff erzeugt1 der im ganzen ,krper anregend und belebend wirkt4 ,darum verstehen wir1 warum die aufkeimende ,liebesempfindung des einen ,menschen zum andern so wunderbar frdernd auf ihn selber wirkt4 ,darum eben erkennen wir in dem ,liebes- und ,geschlechtsempfinden die ,quelle alles ,empfindens1 alles ,denkens und aller ,kraft berhaupt4 ,es ist der geheimnisvolle ,urquell all der wunderbaren ,spannung1 die die ,jugend vor dem ,alter auszeichnet4 ,gerade darum aber wirst du auch verstehen1 warum diese jugendliche ,spannung1 diese ,kraft und ,frische1 dieser schnell erfassende ,geist1 dieser rasche ,entschlu1 dieser feste ,wille1 dieser ,reichtum des ,empfindens1 warum das alles schwinden und der trbseligen ,schwche ,platz machen mu1 wenn in der hufigen ,onanie die ,zeugungskeime verschwendet werden und jenem wunderbaren chemischen ,lebensstoff der ,weg zu seiner ,wirksamkeit verlegt wird4 ,von allen ,seiten trmen sich ,grnde auf1 aus denen du selbst den ,schlu ziehen kannst1 da die geschlechtliche ,reinheit1 das ,freisein von geschlechtlicher ,ausschweifung1 die wichtigste ,entwicklungsfrage deiner ,jugend ist4 #h4 ,die ,hoffnung auf neue ,kraft4 ,glaube nicht1 da ich in irgendeinem ,punkte bertrieben habe1 oder da ich nur deshalb bertrieb1 um dich von falschem ,tun abzuschrecken4 ,und wenn du schon ein ,opfer krankhafter geschlechtlicher ,erregungen wurdest1 so mchte ich nicht1 da meine ,worte in dir ,verstrung1 ,angst und ,verzweiflung erregen4 ,das1 was geschah1 war nicht gut1 war schdlich4 ,gewi6 ,aber la es dich nicht niederdrcken6 ,trage nicht die ,ketten trber ,erinnerungen mit dir herum1 sondern schau auf die nchste ,zukunft4 ,wir ,menschen irren viel4 ,und wenn's geschah1 soll die ,erkenntnis niemanden niederdrcken1 sondern ,mut und ,entschlu geben zu einem kraftvolleren1 gesunderen ,leben4 ,der ,wille zum ,guten mu vorhanden sein1 der rasche1 frische ,wille4 ,la dich das ,bild der ,folgen nicht niederdrcken1 aber la es dir den energischen ,entschlu geben1 von heute ab den ruhigen1 verstndigen ,kampf gegen die einsame ,verirrung aufzunehmen4 ,zhme deine ,ungeduld und lasse nicht erneute ,trostlosigkeit einziehen1 wenn die ,schden der ,verirrungen nicht gleich verschwinden4 ,es braucht dazu oft viel ,zeit und viel ,geduld4 ,nicht jeder kehrt wieder zur ursprnglichen ,kraft zurck4 ,wenn's auch bei dir so ist1 so wisse1 da dein ,leben sich den krankhaft vernderten ,verhltnissen in deinem ,organismus anpassen mu4 ,verringerte ,kraft bedingt ein weniger ergiebiges ,leben4 ,dies alles1 also die ,grundlagen deiner zuknftigen ,lebensweise1 lernst du kennen aus ,dr4 ,alfred ,damms ,reizlehre1 und du kannst sie aufmerksam studieren in meinem ,buche ,der nervse ,mensch4#b ,lasse dich nicht tuschen durch die ,anpreisung von ,heilmitteln und von ,stoffen1 die entweder nur vorbergehend als ,reiz wirken und ,gesundung vorspiegeln oder aber einige ,erscheinungen unterdrcken und dadurch zu einem weniger sorgfltigen ,leben ,anla geben1 whrend doch zugleich die ,schwche weiter und geheimnisvoller sich im ,krper einnistet4 ,viele solcher ,mittel und ,medikamente erhhen nur den ,geschlechtstrieb4 ,aber es folgt spter eine um so tiefere ,erschlaffung4 ,die ,gesundung und ,krftigung kann immer nur aus dem ,organismus selbst kommen1 aus seinem verbesserten und vorsichtig berwachten ,lebensbetrieb4 ,das ist ein zwar langer und langsamer ,weg1 aber einer1 der sicher zum ,ziele fhrt4 ,versuche nur niemals durch ,reizmittel und starke ,antriebe irgendwelcher ,art deine ,schwche zu berwinden4 ,denn oft liegt gerade in dem ,gefhl der ,schwche ein ,bestreben des ,krpers1 ,herr zu werden ber einen krankhaften ,vorgang1 einen berreiz zu beseitigen1 eine besondere ,anpassung oder ,absonderung zu bewirken4 ,aus jenem obengenannten ,buche ber das ,nervenleben wirst du erkennen1 da der ,organismus ein einheitliches ,getriebe ist1 und da alle gnstigen oder ungnstigen ,einflsse nicht nur ein einzelnes ,organ1 sondern das ganze ,system treffen4 ,so kann also die ,krftigung nur eine allgemeine organische1 langsame1 aber umfassende sein4 #i4 ,die ,krftigung nach jugendlichen ,verirrungen4 ,die ,bekmpfung krankhafter ,sinnlichkeit4 ,was soll ich nun tun1 um mich wieder zu krftigen8 ,und wie werde ich des ,triebes ,herr1 der mich qult und unruhig mir im ,fleisch sitzt8 -- ,diese ,frage liegt dir auf den ,lippen1 und ich hre sie von ,tausenden deiner ,altersgenossen4 ,auch darber wollen wir sprechen4 ,der ,trieb kommt aus dem ,fleische1 aus dem chemisch-physikalischen ,getriebe des ,krpers1 und darum ist es wohl ein ,gebot der ,klugheit1 ihm zunchst mit den ,waffen der krperlichen ,pflege und der gesundheitlichen ,zucht beizukommen4 ,das wird nicht von allen ,seiten anerkannt1 und es gibt ,leute1 die viele ,worte machen und dicke ,bcher schreiben1 und entweder an der ,onanie und den einsamen ,leiden junger ,menschen mit ein paar ,worten vorbeigehen oder aber das ,krperliche dabei kaum beachten4 ,ich will diesen ,leuten keinen ,vorwurf machen1 so sehr der ,ernst der ,sache es rechtfertigen wrde4 ,aber ich sage es1 um dich ganz besonders auf die krperliche ,entstehung des ,geschlechtstriebes und damit auf die krperlichen ,heilungsmglichkeiten der ,onanie hinzuweisen4 ,pflege deinen ,krper6 ,halte dich gesund und frisch und straff6 ,ich sagte dir schon1 da ein geschwchtes und darum reizbares ,nervensystem den sinnlichen ,anreizen1 die von berall herkommen1 und die man nicht alle abwehren kann1 keinen ,widerstand entgegenzusetzen vermag4 ,es erliegt der geschlechtlichen ,erregung4 ,der gesunde ,krper1 der ,mark und ,saft hat1 bleibt eher im ,gleichgewicht4 ,alles ,gesunde ist in sich ruhig4 ,was gehrt zur gesunden ,lebensfhrung8 ,nichts weiter1 als die einfache ,befolgung der ,naturgesetze1 die sich fr den ,menschen aus der vergleichenden ,naturbeobachtung ergeben4 ,ein gesunder ,gebrauch der ,krfte und ,organe1 damit sie in ruhiger1 gleichmiger ,anstrengung erstarken4 ,aus ,atmung1 ,ernhrung1 ,muskelarbeit und ,ausscheidung setzt sich das krperliche ,leben zusammen4 ,atme planmig1 tief und ergiebig4 ,besser1 als du es bisher getan1 und grndlicher1 als es die meisten ,menschen tun4 ,atmung ist ,leben4 ,die ,atmung ist die dynamische1 das heit die ,antriebskraft fr den ganzen ,organismus4 ,von hier aus gehen die feinen ,schwingungen1 die berall die ,organe zur ,ttigkeit anregen4 ,der ,atem ist ,stoffwechsel4 ,denn wir entnehmen der ,luft den belebenden ,sauerstoff1 das ,brennmaterial des ,lebens1 und befreien im ,ausatmen den ,krper von der giftigen ,kohlensure4 ,die ,kohlensure ist ein lhmendes ,gift1 das1 wenn es zurckgehalten wird1 den ,krper erschlafft1 den ,aufbau in den ,geweben hemmt1 den ,geist trge macht und durch all dies der ,geschlechtserregung die ,tore ffnet4 ,tiefes ,atmen1 namentlich energisches ,ausatmen1 befreit den ,krper von der ,kohlensure4 ,darum atme grundstzlich dreimal jeden ,tag etwa #aj bis #ae ,minuten lang tief und ergiebig ein und aus4 ,etwa morgens gleich nach dem ,erwachen1 mittags vor dem ,essen und abends vor dem ,schlafengehen4 ,nimm dabei eine aufrechte ,haltung mit zurckgebogenen ,schultern an1 und wenn du glaubst1 gut ausgeatmet zu haben1 dann versuche zum ,schlusse noch -- ohne neuen ,atem zu nehmen -- den ,buchstaben e langsam singend herauszupressen1 solange du kannst1 dann wird der letzte ,rest verbrauchter ,luft aus der ,lunge entfernt sein1 und du kannst die wundersame ,saugkraft deiner ,lungen wieder in einem nun um so tieferen ,atemzug bewundern4 ,du wirst mir fr diesen ,rat dankbar sein1 wenn du erkennst1 welche ,wunder solch ein tiefes1 planmiges und vor allen ,dingen tgliches ,atmen an ,krper und ,geist zuwege bringt4 ,die zweite -- und sicherlich die wichtigste -- ,forderung liegt in der ,ernhrung4 ,die ,nahrung soll den ,krper aufbauen1 ihm seine ,wohlgestalt und die ,kraft zur ,arbeit geben4 ,als die erzeugende ,substanz der ,kraft gilt das ,eiwei4 ,und weil davon das ,fleisch besonders viel enthlt1 so ist seit langem in der ,wissenschaft1 und von da aus in den allgemeinen ,anschauungen1 der ,satz feststehend1 da ,fleisch ,kraft sei4 ,die praktische ,folge davon ist1 da alle ,welt gern und viel ,fleisch it4 ,je mehr das ,volk in seiner ,gesamtheit degeneriert1 desto mehr sucht es durch ,fleischnahrung seiner sinkenden ,kraft aufzuhelfen4 ,das ist verstndlich1 so gro auch wohl der ,irrtum ist4 ,und die ,vegetarier1 das sind die ohne ,fleisch und nur von ,pflanzenkost lebenden ,menschen1 haben durch glnzende ,siege bei sportlichen und gymnastischen ,veranstaltungen lngst jenen alten ,satz der ,medizin widerlegt4 ,unter den ,siegern bei solchen ,veranstaltungen sind die meisten ,vegetarier4 ,jedes ,nahrungsmittel hat seine ganz bestimmte chemische ,zusammensetzung1 und jeder von diesen chemischen ,stoffen hat eine besondere ,wirkung auf den ,krper und damit auch auf den ,geist4 ,sie knnen nun so wirken1 da sie die ,blutbeschaffenheit beeinflussen1 oder so1 da sie direkt das ,nervensystem erregen1 und schlielich so1 da sie bei der ,ausscheidung ihrer ,stoffwechselreste durch die ,nieren reflektorisch erregen1 d4 h4 erst die ,schleimhute der ,harnwege und von diesen aus die ,geschlechtsnerven erregen4 ,in jedem ,falle kann ein erregender ,einflu auf die ,geschlechtsempfindungen zustande kommen1 und das knnen wir vom ,fleisch mit ,bestimmtheit behaupten4 ,es wre mit dem ,fleisch nicht gar so schlimm1 wenn man nicht zwei belstnde nebeneinander sich ausbreiten she4 ,die ,grenzlinie fr eine normale1 ausreichende ,ernhrung hat sich lngst verschoben1 und die ,menge dessen1 was viele ,menschen essen1 geht weit ber das ,ma des fr sie ,zutrglichen hinaus4 ,namentlich wird zu viel ,fleisch gegessen4 ,andererseits fehlt aber das fr eine solch starke ,nahrungsmenge notwendige ,ma von ,bewegung1 zumal ,fleischnahrung an und fr sich trge macht4 ,so kommt also eine schdliche ,wechselwirkung zustande4 ,die ,pflanzenkost verlangt wegen ihres greren ,darmballastes mehr krperliches ,bewegen2 aber sie befhigt dazu auch in weit hherem ,mae1 denn ,pflanzenkost macht den ,krper frischer und beweglicher1 den ,geist und den ,willen frischer und mobiler4 ,pflanzenkost hlt auch die ,darmttigkeit rege1 whrend starke ,fleischnahrung nach einiger ,zeit ,darmtrgheit1 also ,verstopfung1 im ,gefolge hat4 ,dadurch entstehen giftige ,gase1 die die ,gewebe durchdringen und reizend und erregend auf die ,geschlechtsnerven einwirken4 ,das tut ja nun das ,fleisch schon an und fr sich1 und zwar durch ,stoffe1 die ohnehin in ihm enthalten sind1 und durch andere ,stoffe1 die durch den ,vorgang des ,schlachtens oder denjenigen des ,jagens in dem getteten ,tier erzeugt worden sind1 und die man schlechthin als ,angststoffe bezeichnen kann4 ,das ,vorhandensein und die ,wirkung dieser ,angststoffe ist durchaus keine ,phantasie1 sondern eine durch nichts hinwegzudisputierende ,tatsache4 ,jedem geistigen ,vorgang geht ein bestimmter ,stoffwechselvorgang parallel4 ,spritzt man den ,angstschwei eines gejagten ,tieres einem anderen ins ,blut1 so kann dasselbe sterben4 ,ja1 das gengstete ,tier kann ebenso wie der gengstete ,mensch am ,herzschlag sterben4 ,das ist nur und ausschlielich die ,wirkung der freigewordenen giftigen ,angststoffe4 ,es ist verstndlich1 da diese im ,fleisch enthaltenen1 durch das ,tten vermehrten ,stoffe auch auf den ,menschen ihre reizende und erregende ,wirkung entfalten4 ,dieser ,reiz ist1 weil widernatrlich1 ein berreiz1 und er wirkt berall da am strksten1 wo die ,widerstandsfhigkeit am geringsten ist4 ,wer zur ,trgheit neigt1 wird durch das ,fleisch noch trger1 wer jhzornig ist1 wird durch das ,fleisch noch mehr gereizt1 und so wird durch das ,fleisch auch die geschlechtliche ,reizbarkeit gesteigert und die ,onanie gefrdert4 ,der ,fleischgenu soll also auf das geringstmgliche ,ma herabgesetzt oder ganz ausgeschaltet werden4 ,es ist recht interessant1 da ,kinder1 die frhzeitig lebhaft nach ,fleisch verlangen1 zu frhzeitigem geistigem und krperlichem ,verfall neigen1 whrend andererseits ,kinder1 die sich dem ,fleisch widersetzen1 eine krftigere1 ruhigere1 berhaupt normalere ,entwicklung nehmen4 ,besonderer ,gunst erfreut sich ja das ,wildbret 7,hasen-1 ,rehbraten u4 dergl474 ,und doch ist gerade von unserem ,gegenstand aus vor dem ,fleisch des ,wildes zu warnen4 ,denn abgesehen davon1 da das ,wild vor dem ,tode gehetzt wurde1 lt man es meist vor der ,zubereitung noch tage-1 ja wochenlang 7drei ,wochen67 abhngen1 um einen bestimmten ,geschmack zu erzeugen1 den man haut got nennt4 ,dieser ,geschmack ist aber nur die ,folge eines ,zerfall- 7,verwesungs-7 ,vorganges1 der bestimmte ,zerfallsstoffe freiwerden lt1 deren ,geruch und ,geschmack dem unverdorbenen ,menschen hchst widerlich sind1 deren aufreizende ,wirkung auf den ,organismus jedenfalls sehr stark ist und nicht in ,frage gestellt werden kann4 ,denn ausgesprochenermaen ist das ja der ,zweck des ,wildbretgenusses4 ,noch vorsichtiger sollen alle diejenigen1 die unter geschlechtlichen ,anfechtungen leiden1 mit dem ,genu von ,wurst sein4 ,abgesehen davon1 da sie ein recht teures und an ,nhrwert dem ,preise durchaus nicht entsprechendes ,nahrungsmittel ist1 wird einigen und gerade den besseren ,sorten recht viel ,gewrz 7,pfeffer1 ,salz usw47 beigemengt1 dessen ,wirkung auf die ,geschlechtserregung durch alltgliche ,beobachtung bewiesen wird4 ,viel ,aufhebens wird ja in der ,ernhrung des ,volkes von ,fleischbrhe und ,fleischextrakt gemacht4 ,erstens herrscht darin die gedankenlose berlieferung und zweitens die suggestive ,macht der ungeheuren ,reklame1 die fr knstliche ,fleischextrakte gemacht wird4 ,es mu gesagt werden1 da der ,gehalt an eigentlichen ,nhrstoffen bei der ,fleischbrhe nur sehr1 sehr gering ist1 und man die anregende ,wirkung nur jenen ,auszugsstoffen zuschreiben mu1 ber deren reizende und erregende ,rolle wir schon sprachen4 ,wenn die ,fleischbrhe hier und da im medizinischen ,sinne als ,reizmittel ,verwendung findet1 so hat das seine ,grnde4 ,als ,nahrung aber ist die ,bouillon nicht das1 was man von ihr hlt4 ,sie gehrt mit zu jenen inneren ,geschlechtsreizen1 die um so gefhrlicher werden1 je weniger man sie in ihrem ,wesen kennt1 je hufiger und gedankenloser man sie also verwendet4 ,wer ber seine ,sinne wachen mu1 der darf sich nicht am guten ,willen gengen lassen1 sondern mu jene oft handgreiflichen ,triebkrfte seiner sinnlichen ,erregbarkeit abstellen1 damit nicht der ,geist den ,kampf gegen das -- ,fleisch im doppelten ,sinne zu fhren hat4 ,auch andere ,nahrungsmittel gibt es1 die in diesem ,sinne keineswegs unbedenklich sind4 ,ich nenne vor allem die ,eier4 ,sie scheinen die ,samenerzeugung zu steigern1 haben aber besonders eine ,wirkung auf den ,blutdruck4 ,hoher ,blutdruck drngt gewissermaen zur geschlechtlichen ,entspannung1 durch die er herabgesetzt wird1 weshalb alles1 was ihn steigert1 vermieden werden sollte4 ,das chemische ,medium dabei sind die ,alkaloide1 die als ,harnsure eine nach verschiedenen ,richtungen hin krankmachende ,wirkung entfalten4 ,sie sind aber auch im ,kaffee und im ,tee enthalten1 weshalb diese ,getrnke jedenfalls nicht gewohnheitsmig und nicht in starkem ,aufgu genossen werden sollten4 ,ein schwacher ,tee ist weitaus besser als der bliche ,kaffee1 der bei den meisten ,menschen ganz bedenklich die ,magenarbeit strt1 die ,nerven erregt und bei jungen ,menschen recht geeignet ist1 sinnliche ,bilder in die ,phantasie hineinzuspiegeln4 ,gewrze sind ber ein gewisses ,ma hinaus zu verwerfen4 ,denn als ,fremdstoff ben sie eine reizende ,wirkung auf die ,geschlechtsnerven aus4 ,werden die ,nahrungsmittel1 besonders die ,salate und ,gemse1 richtig zubereitet1 so verlangen sie nicht einmal so viele ,gewrze1 aber gerade weil man in der ,ernhrung den ,boden des ,einfach-,notwendigen verlassen und sich oft zur sogenannten ,delikatesse1 zur ,feinschmeckerei1 zur ,raffiniertheit verstiegen hat1 hat man den ,geschmack an einfachen und natrlichen ,nahrungsmitteln verloren und das ,nervensystem in einen bestndigen ,aufruhr1 in eine ,schtigkeit versetzt1 die heftig das verlangt1 an das es gewhnt wurde1 wenn es auch falsch war4 ,an diesem ,aufruhr ist das ,geschlechtsempfinden beteiligt4 ,es wird aus der gesunden ,ruhe aufgescheucht1 zu krankhafter ,erregung getrieben1 und es wre recht gut und frderlich1 wenn alle die jungen ,menschen1 die in heiem ,ringen um ihre sittliche ,wrde immer wieder der geschlechtlichen ,anfechtung verfallen1 ganz sorgfltig die ,nahrung prfen wrden1 damit die inneren ,geschlechtsreize unterbunden werden1 bevor man den sittlichen ,willen in den ,kampf schickt4 ,man darf behaupten1 da eine vegetarische ,dit weit mehr den natrlichen ,lebensgesetzen des menschlichen ,organismus angepat und darum nach jeder ,richtung hin geeignet ist1 ,unruhe und ,krankheit aus dem ,krper zu beseitigen und normale1 ruhige1 gesunde ,verhltnisse wiederherzustellen4 ,dem menschlichen ,geschlechtsleben ist der starke ,fleischgenu verderblich gewesen1 und eine ,rckkehr zu einfacher ,pflanzennahrung wird wieder gesunde ,ruhe und ruhige ,kraft bringen4 ,kennst du so die gefhrliche ,wirkung der mit der ,nahrung eingefhrten ,reizstoffe1 so mut du auch daran denken1 da die ,resterzeugnisse des ,verdauungs-1 ,assimilations- und ,stoffwechselvorganges gerade wegen ihres ,zerfallscharakters auch nichts anderes als schdliche ,reizstoffe sind4 ,sie mssen den ,krper sobald wie mglich verlassen4 ,nur dann1 wenn es geschieht1 kann man von einem gesunden ,stoffwechsel sprechen4 ,es geschieht aber nicht immer1 und die ,zahl der ,menschen ist ,legion1 die an ,darmtrgheit oder ,verstopfung leiden4 ber die ,ursachen dieses bels sprachen wir schon4 ,zu viel ,fleischkost und zu wenig ,bewegung1 also nervse und ,muskelerschlaffung4 ,spter wird die ,darmerschlaffung eine ,folge des geschlechtlichen ,mibrauches in der ,jugend4 ,mit diesen ,ursachen kennen wir zugleich auch die ,mittel zur ,beseitigung4 ,notwendig ist diese2 denn der gefllte ,darm bt rein mechanisch einen ,druck aus1 der sich in ,geschlechtserregung auslst4 ,grobes ,brot 7,schrot-1 ,graham-1 ,simons- oder ,molkenbrot71 ,gemse1 ,salate und reichlich ,obst fhren in den meisten ,fllen eine gute ,darmttigkeit herbei4 ,auch die gefllte ,blase steigert auf reflektorischem ,wege den ,geschlechtsreiz1 und namentlich junge ,mnner haben am ,morgen beim ,erwachen meist ,gliederregungen1 die mit dem ,harndrang zusammenhngen4 ,ist die ,harnblase entleert1 so ist meist auch die ,erregung verschwunden4 ,im ,hinblick darauf sollten junge ,mnner es vermeiden1 am ,abend viel zu trinken4 ,das ,trinken ist ja schon an sich sinnlos1 aber fr die ,zurckdrngung der ,sinnlichkeit besonders zu beachten4 ,den alkoholischen ,getrnken gegenber entschlieest du dich am besten zu vollkommener ,enthaltsamkeit4 ,bier1 ,wein1 ,schnaps1 ,likre und dergleichen haben keinen ,wert als ,nahrungsmittel und werden darin von den allereinfachsten ,dingen wie ,milch1 ,brot1 ,kse1 ,obst und ,obstsften bertroffen4 ,als ,reizmittel aber sind sie dem ,nervensystem verderblich1 dem ,geschlechtstrieb gefhrlich1 und darum ist es sinnlos1 sie zu trinken4 ,im ,kampf mit dem ,geschlechtstrieb mu man solche gefhrlichen ,gegner1 wie den ,alkohol1 zu allererst verscheuchen4 ,ich will an dieser ,stelle einiges ber das ,bett sagen2 denn auf sein ,schuldkonto ist manches von den sinnlichen ,verirrungen zu setzen4 ,mit zunehmender ,kultur wurden ,unter- und ,oberbett und auch die ,kissen immer weicher1 schmiegsamer4 ,dadurch wird die ,berhrung dieser ,dinge mit dem ,krper inniger1 und das ist angesichts der groen ,empfindsamkeit der ueren ,nerven nicht unbedenklich4 ,es entsteht unter den ,federbetten eine ,wrmestauung1 und ,wrme steigert berall das ,empfinden4 ,wenn nun aus gesteigerter ,wrme und ueren ,tastreizen sinnliche ,trume entstehen1 so geschieht es leicht1 da die ,hnde die geschlechtlichen ,organe berhren und eine ,geschlechtserregung unbewut im ,schlafe oder auch bewut herbeifhren4 ,mancher junge ,mensch wacht pltzlich vom ,schlafe auf in einem ,augenblicke1 wo der onanistische ,akt ganz oder teilweise vollfhrt ist4 ,diese ,gefahr ist ganz besonders gro morgens kurz vor oder nach dem ,erwachen1 wo die gefllte ,harnblase eine ,erregung verursacht und die ,bettwrme sinnliche ,bilder entstehen lt4 ,am ,morgen ist namentlich bei nervsen oder sonstwie leidenden ,menschen die allgemeine ,kraft und besonders die ,willenskraft noch gering4 ,beide wachsen erst an den ,arbeitspflichten des ,tages4 ,in dem ,trumen und ,hindmmern im ,bett nach dem ,erwachen liegt etwas riesig ,gefhrliches1 und es hat wohl schon ungezhlte ,tausende von jungen ,menschen ihrem guten ,vorsatz entfremdet4 ,es gilt hier1 wie in so vielen ,gefahren des ,lebens1 der ,satz4 ,principiis obsta4 ,widerstehe dem ,anfang6 ,wenn du erwachst1 so erhebe dich mit einem mannhaften ,entschlu6 ,stehe frisch entschlossen auf1 kleide dich an1 bewege dich und beginne zu arbeiten4 ,gib dich nicht eine ,sekunde dem sinnlichen ,hindmmern hin4 ,es ist immer ein ,ringen zwischen ,trieb und ,wille4 ,je mehr du den sinnlichen ,trieb trumend ansteigen lssest1 desto schwcher wird dein ,wille1 bis er schlielich ganz unterliegt4 ,mache es dir vor allem zum eisernen ,grundsatz1 die ,geschlechtsorgane nur dann zu berhren1 wenn die ,notdurft des ,leibes es verlangt1 sonst unter keinen ,umstnden4 ,jenes ,spielen1 das die angenehme leichte ,erregung herbeifhrt1 ist wie ein ,zunder in einem ,explosionsstoff4 ,du willst nicht die ,explosion1 aber es glht und glht1 bis mit einem ,male dein ,wille und dein moralischer ,widerstand zusammenbrechen unter der angetriebenen ,sinnlichkeit1 und es -- wieder einmal geschehen ist4 ,principiis obsta6 ,widerstehe dem ,anfang6 ,auch ,krankheitserscheinungen mancherlei ,art gibt es1 die geschlechtsreizend wirken4 ,von den schweren ,leiden1 wie ,lungenschwindsucht1 mit ihrer oft verzehrend-fieberhaften ,sinnlichkeit1 will ich nicht sprechen4 ,wohl aber von rtlichen ,strungen in der ,geschlechtsgegend1 die von einem mehr oder weniger heftigen ,juckreiz gefolgt sind4 ,entweder finden sich dann ,darmparasiten1 ,eingeweidewrmer mancherlei ,art1 oder es handelt sich um ,hautmilben oder ,hautleiden1 welch letztere von ,blasen-1 ,kntchen- oder ,borkenbildung gefolgt sind und ein oft frchterliches ,jucken und ,kratzen veranlassen4 ,wohl immer sind dies ,folgen von ,unsauberkeit1 und der wohlmeinende ,hygieniker hat ernstlich darber ,klage zu fhren1 da die wohlttige und gesundheitswichtige ,gewohnheit des ,badens noch nicht gengend weit im ,volke verbreitet ist4 ,auf ein einmaliges ,bad in der ,woche bildet man sich schon mancherlei ein4 ,aber fr junge ,menschen1 die ber geschlechtliche ,anfechtungen klagen und sich von der ,onanie befreien oder freihalten wollen1 gengt das keineswegs4 ,sie sollten die gar zu warmen ,bder meiden und allabendlich eine ,waschung des gesamten ,unterleibes einschlielich der ,oberschenkel und des unteren ,rckens mit khlem ,wasser machen und knnten1 wenn die sinnliche ,erregung nur schwer zu bndigen ist1 diesem ,wasser etwa ein ,fnftel ,kampferspiritus beimengen2 das khlt und beruhigt4 ,namentlich ist es dem jungen ,manne ratsam1 den vorderen ,teil des ,gliedes1 die ,eichel1 fter durch ,zurckziehen der ,vorhaut freizulegen und khl abzuwaschen4 ,dadurch entfernt man jenen ,ausscheidungsstoff1 der sich hier festsetzt und die ,geschlechtsnerven reizt4 ,die kluge ,gewohnheit des ,badens wird an ,wert und gesundheitlicher ,bedeutung noch bertroffen durch das ,luftbad4 ,es schliet eine natrliche ,form des ,lebens in sich und bringt viel ,kraftsteigerung fr das ,nervensystem4 ,es gehen viele ins ,luftbad1 die krank sind und sich von ihren ,leiden befreien wollen4 ,aber klger ist es wohl1 schon -- ehe man krank geworden -- einen ,teil der ,jugendjahre im ,luftbade zuzubringen1 um im krftigenden ,reiz der atmosphrischen ,luft1 im freien ,lauf und im frisch-frhlichen ,spiel die sinnliche ,lust einzudmmen und umzuwandeln in ,spannkraft des ,krpers und des ,geistes4 ,die sitzende ,lebensweise in den ,schulen1 ,bureaus1 ,werksttten und ,fabriken fhrt zu einer ,stockung des ,blutes und der ,sfte in den inneren ,organen und zur ,erschlaffung der ,muskeln und der ueren ,haut2 das hufige ,luftbaden schafft grndliche nderung darin und bringt1 namentlich wenn es grundstzlich auch im ,winter im ,freien genommen wird1 mit der ,abhrtung zugleich auch einen frischen offenen ,sinn1 der es fr verderblich und unmnnlich halten mu1 sich schlaffen1 sinnlichen ,trumereien hinzugeben4 ,um im ,luft- und ,sonnenbade ganz richtig zu handeln1 dir nicht zu schaden1 lies mein ,buch ,die ,heilkraft des ,luft- und ,sonnenbades4 ,rationelle ,krperpflege durch ,luft1 ,licht und ,wasser#c4 ,du findest darin eine ganz eingehende ,darstellung dieses vornehmsten ,gesundheitsmittels und genaue ,anweisungen fr dein ,verhalten4 ,da1 lieber ,leser1 sind wir berhaupt bei der ,frage der ,muskelarbeit angelangt1 und damit bei einer ,frage von so groer ,wichtigkeit1 da wir darber noch einiges sagen mssen4 ,das ,leben ist eine wunderbare ,einheit1 und tief im ,innern des ,organismus1 im ,chemismus der ,gewebe1 werden in geheimnisvoller ,weise die ,krfte frei1 die das ,leben zur ,entfaltung bringen4 ,im ewigen ,kampf ums ,dasein empfing jedes ,lebewesen1 empfing auch der ,mensch seine ganz bestimmte ,form1 seine krperliche und geistige ,organisation4 ,der ,kampf ums ,dasein zog die ,krfte bald hierhin1 bald dorthin und hat vor allen ,dingen in der ,notwendigkeit der ,krperarbeit und der krperlichen ,anstrengungen die ,muskeln stark und leistungsfhig gemacht4 ,mit einem ,male wurde die ,muskelarbeit zurckgedrngt4 ,durch die ,entfaltung der ,technik1 der ,industrie1 der ,wissenschaften1 wurden immer mehr geistige ,krfte verlangt1 whrend die ,krperkraft im ,kampf ums ,dasein von ,tag zu ,tag mehr ihre ,bedeutung verliert4 ,namentlich der ,jugend aber1 die ihres raschen ,wachstums und ,stoffwechsels wegen und ihrer ganzen ,anlage nach zu krperlicher ,bewegung drngt und darauf angewiesen ist1 wenn sie sich normal entwickeln soll1 ist das viele ,stillsitzen gefhrlich geworden4 ,die frei werdenden ,krfte finden keine ,verwendung1 keinen ,ausweg4 ,wrden sie in ,krperarbeit verwendet1 so wrde sich der ,krper dabei aufbauen1 wrde die gelsten ,stoffe sich selber als dauernden ,besitz anbauen1 wrde stark und krftig werden4 ,so aber suchen sich die herrenlosen ,krfte einen ,ausweg und werfen sich auf den ,geschlechtssinn1 den sie erregen und steigern und zur ,entladung drngen4 ,so ist vielfach die ,onanie eine ,entladung von ,krften4 ,aber diese ,krfte werden dem krperlichen und geistigen ,dauerbau entzogen1 und statt da sie in ihrer stetigen ,verwertung den ,organismus stark machen sollen1 fhren sie nun ein ,anwachsen1 eine ,zchtung des ,geschlechtstriebes herbei4 ,so verstehen wir es1 da eine starke ,geschlechtsbettigung eine verhehrende ,wirkung auf ,krper und ,geist hat4 ,ja1 gerade die in der ,gegenwart so beliebt gewordene ,methode der frhen geistigen ,erziehung der ,kinder frdert ihre sinnliche ,entwicklung malos4 ,die ,freude der ,mutter ber die regen geistigen ,interessen ihrer ,lieblinge ist verderbliche ,naivitt2 denn die geistige ,regsamkeit ist nervse ,entwicklung4 ,diese unsinnige ,erziehung3 geistiger ,drill bei krperlicher ,trgheit6 ,unaufhaltsam werden die ,kinder der ,geschlechtserregung zugetrieben4 ,die ,eltern sind blind1 sehen nichts und lassen zwischen ihren ,kindern oder zwischen den ,kindern und den ,dienstboten ,dinge geschehen1 ber die sie entsetzt sein wrden1 wenn sie nur ein einziges ,mal ,augen- oder ,ohrenzeugen wren4 ,und dabei sind es oft ,vter und ,mtter1 die mit grtem ,ernst1 mit sittlichen und religisen ,mitteln ihre ,kinder erziehen wollen und doch sie verderben4 ,nichts ist notwendiger in unserer ,zeit1 als diesen ,krftestrom wieder in sein natrliches ,bett zurckzulenken1 die natrlichen ,lebensbedingungen wiederherzustellen1 krperlich zu arbeiten4 ,oder1 wo das nicht ausgiebig mglich ist1 ,sport und ,gymnastik zu betreiben4 ,der gesunde ,instinkt der ,jugend hat das berall erkannt4 ,und berall in ,deutschland begegnet man jetzt den ,wandervgeln1 den ,pfadfindertrupps1 sieht man ,tennisspiel1 ,fu- und ,faustball u4 a41 gibt es ,turn- und ,sportvereine1 ,sommer- und ,wintersport1 ,berg- und ,wassersport4 ,so ist es recht1 und niemand sollte sich davon ausschlieen4 ,ein junger ,mensch1 der immer zu ,hause sitzt und nicht da drauen seine ,krfte bt1 seine ,lungen weitet1 hat keine rechte ,jugend gekannt4 ,und da gerade die blassen ,stillsitzer unter den ,onanisten so hufig zu finden sind1 beweist die ,gefahren der krperlichen ,unttigkeit4 ,die ,wandervgel1 die ,pfadfinder sind an ,zahl gewachsen4 ,aber zehnmal1 hundertmal so viel mten es sein4 ,ein nationales ,erwachen mte durch das ,volk1 mte vor allem durch die ,jugend gehen1 da wir mehr von den ,bchern und der blassen ,stubenhockerei und dem verdammten ,kneipen-1 ,sauf- und ,lumpenleben loskommen4 ,das deutsche ,volk wurde vor dem ,kriege leider immer reicher an ,theoretikern1 ,maulhelden und ,schlafmtzen und an jenen sthetischen1 saftlosen ,dekadenten1 die elegant und blasiert im ,caf saen1 ber ,gott und die ,welt rsonnierten und berlegen philosophierten1 aber selber im ,leben nirgendwo einen rechten ,platz ausfllten1 sondern nur die ,scheu vor der ,arbeit allerorten grozogen4 ,diese schlaffen ,kerle kriegen nur ,spannung1 wenn das ,erotische ihr ,auge oder ihr ,ohr trifft1 wenn die ,weiber das ,gesprchsthema bilden4 ,alles andere vermag ihre ausgelaugte ,intelligenz nicht mehr hervorzulocken4 ,la dir dies khl blasierte ,gesicht nicht imponieren6 ,wer zuletzt lacht1 lacht am besten4 ,la dir daran gelegen sein1 einen krftigen1 gesunden1 elastischen ,krper zu gewinnen1 den diese moderne ,schlaffheit und ,moralfaulheit nicht berwinden kann4 ,sparst du die ,geschlechtskraft1 so lenkst du sie um in alle ,organe deines ,krpers und baust dir aus dem geheimnisvollen ,lebensstoff ein ,leben1 das im ,alter die ,klugheit deiner ,jugend segnet4 ,es ist wahrlich keine ,schwarzseherei1 wenn ich darauf hinweise1 da auch das ,turnen in mancherlei ,hinsicht ,gefahren in sich trgt4 ,die ,geschlechtsorgane sind bei vielen1 namentlich bei den nervs veranlagten jungen ,menschen leicht reizbar4 ,darum ist es geraten1 zum ,beispiel beim ,klettern an ,stangen und ,tauen ,reibungen der sexuellen ,organe zu vermeiden4 ,wo eine ,gefahr besteht1 kann man nicht genug auf der ,hut sein4 ,in den ,schulen und beim ,militr wird ja auch auf einen korrekten ,kletterschlu geachtet4 ,vorzgliche ,beachtung verdient neben den ,wanderungen1 die den ,krper strken und den ,geist zugleich ablenken und ausfllen1 das ,schwimmen4 ,junge ,menschen1 deren sinnlicher ,trieb sich in den ,vordergrund drngt1 sollten fleiig das ,schwimmen ben2 denn es behebt die ,blutflle in den ,unterleibsorganen1 die oft die unmittelbare ,ursache der geschlechtlichen ,erregungen ist4 ,auch werden die sinnlichen ,vorstellungen und ,trume1 die aus solchen ,blutstauungen entstehen1 durch das ,schwimmbad energisch beseitigt und durch den niederschlagenden ,kltereiz stets auf einige ,zeit zurckgehalten4 ,ich empfehle aber rasches ,auskleiden1 energisches ,hineingehen ins ,wasser und schnelles ,wiederankleiden4 ,nichts aber ist nach allen ,seiten hin von so groem ,werte wie das tchtige ,luftbaden4 ,es vereinigt viele ,faktoren der ,gesundheitspflege und ,nervensthlung in sich und stellt die kraftvollste und unmittelbarste ,verwirklichung jenes ,zurck zur ,natur dar1 das seit ,rousseau immer lebendiger in die allgemeinen ,lebensanschauungen hineingetreten ist4 ,zeitweilig und regelmig sich im ,freien1 in abgeschlossenen ,luftbdern oder im einsamen ,wald1 der ,kleider zu entledigen und den nackten ,krper bei guter und schlechter ,witterung der ,luft auszusetzen1 das ist eine ,klugheit und eine ,wohltat zugleich4 ,ein ,kraftzuwachs ist der ,gewinn dieser ,klugheit4 ,und wenn das ,luftbad mit tchtiger ,bewegung1 ,laufen1 ,springen1 ,turnen oder -- wo es geht -- mit ,schwimmen verbunden wird1 dann verscheucht es sicherlich alle die wirren sinnlichen ,phantasien1 unter denen der blasse ,stubenhocker leidet4 ,der gewaltige ,bewegungsdrang der ,jugend will und mu entladen werden1 denn dieser ,bewegungsdrang ist ja eben ,jugend1 und in seiner ,bettigung liegt das ,geheimnis des ,wachstums1 der ,erstarkung4 ,wird alles ,krperliche1 ,spiel1 ,sport1 ,gymnastik1 ,schwimmen1 ,luftbad1 ,turnen1 unterbunden1 und zwingen ,elternhaus und ,schule zur ,stillsitzerei hinter den ,bchern1 dann stauen sich die ,jugendkrfte und entladen sich da1 wo krankhafte ,reizbarkeit ihnen ein ,tor ffnet1 in der ,geschlechtssphre4 ,wenn so die drngenden1 jugendaufbauenden1 lebengestaltenden ,krfte in der ,onanie einen ,ausweg gefunden haben1 dann verlangt der erschpfte ,organismus nicht mehr nach krperlicher ,kraftentladung4 ,dem erschlafften ,krper ist das ,stillsitzen ein ,bedrfnis1 eine ,wohltat1 und aus dem ,onanisten entwickelt sich oft in der ,schule der blasse1 folgsame ,streber1 der der ,stolz des ,lehrers ist und den doch das ,leben spter1 wenn er nicht mehr so recht vorwrtskommt1 darber belehrt1 da nicht allein geduldiges ,sitzen1 sondern ,entschlukraft1 ,mark und ,saft dazu gehren1 ein ,ziel zu erreichen4 ,dies sind aber ,werte1 die durch geschlechtliche ,reinheit in der ,jugend gewonnen werden4 ,besser noch und richtiger als alles1 wovon ich oben sprach1 besser als ,sport1 ist die ,arbeit1 die rauhe krperliche ,arbeit4 ,der ,sport hat noch kein ,volk gro gemacht1 sondern die ,arbeit1 die harte1 rauhe ,notwendigkeit4 ,denn ,sport verleitet berall zu ,rekordleistungen1 zu bertreibungen1 zu ,fexerei und -- ,schwindel4 ,der ,sport lt hier und da nichts mehr von seinem inneren ,werte merken und ist zum ,schaustck1 zur ,unterhaltung1 zum ,nervenkitzel geworden4 ,das beweisen -- die ,wetten und der ,totalisator4 ,die ,sucht nach wahnsinnigen ,gipfelleistungen ist eine ,erscheinung der ,neurasthenie eines ganzen ,volkes4 ,schlaffe ,nerven antworten nur auf starke ,reize4 ,der ,sport ist sicherlich die notwendige und wohlttige ,reaktion gegen ,schul- und ,schreibstuben- und ,fabrikarbeit4 ,aber der ,sportmatador hat viel zu sehr die bewundernden ,blicke auf sich gezogen und den ,sinn abgelenkt von der krperlichen ,arbeit1 die greifbare ,werte schafft4 ,geh aufs ,land hinaus und sieh die ,arbeit der ,bauern4 ,sie bestellen den ,acker1 und von den ,erzeugnissen ihrer ,arbeit1 von ,kartoffeln1 ,kornfrucht1 ,grnzeug1 ,obst und ,viehzucht nhrt sich das ganze ,volk4 ,ist das nicht wertvoller als sechs ,tage lang wie ein ,besessener im ,kreis herumzuradeln und klger noch1 als bei diesem ,unsinn zuzusehen8 ,aber im ,frhjahr und namentlich im ,herbst ist auf dem ,lande ,leutenot4 ,haben wir ,deutschen nicht genug ,hnde zum ,arbeiten8 ,ei1 jawohl6 ,aber sie stecken in den ,hosentaschen und sind -- manikrt4 ,und whrend der ,bauer am ,abend sorgend den drohenden ,himmel betrachtet und vor ,sonnenaufgang aufsteht1 um in harter ,arbeit1 mit ,frau und ,kindern und mit den wenigen ,krften1 die er bekommen kann1 den ,reichtum seiner ,fluren in den ,scheunen zu bergen1 sitzen in der ,stadt ,tausende im ,kaffeehaus1 spielen sie ,tennis- und ,fuball und tragen in sich den glckseligen ,gedanken von der ,gesundheit des ,sports4 ,ja1 gewi ist er gesund6 ,aber liee sich nicht ein weniges von all der spielenden ,kraft in ,ernst1 in ,arbeit umwandeln8 ,sollen wir geschlagenen ,deutschen nicht eine ganz neue ,zukunft bauen8 ,knnten nicht die jungen ,burschen1 die ,sportklubs1 die ,wandervgel und ,pfadfinder1 zum mindesten in den ,ferien1 einmal zu den ,bauern hinauswandern1 um zu arbeiten8 ,mu man immer spielen8 ,und vielleicht nur deshalb spielen1 weil zu jedem ,sport auch gleich ein schickes ,kostm erdacht wird8 ,ja1 die kostmlich-dekorative ,marke verdrngt oft sehr aufdringlich die innere ,kraft der ,sache4 ,die ,arbeit auf dem ,lande wre fr die jungen ,burschen aller ,stnde nicht nur gesundheitlich frderlich1 sondern auch ein krftiger ,faktor ihrer sozialen ,erziehung4 ,das deutsche ,volk war vor dem ,kriege auf jener ,stufe der ,degeneration angelangt1 wo in einem letzten ,aufflackern der ,krperkraft der ,gedanke an die ,arbeit im ,sport sthetisch kultiviert wurde4 ,alle ,welt litt und erkrankte an der krperlichen ,unttigkeit und der geistigen und nervsen berreizung4 ,alle ,welt schaffte sich nicht ,hunger und ,verdauungskraft in der ,arbeit1 sondern hatte die ,mahlzeiten zu einer ,haupt- und ,staatsaktion erhoben und litt am zu vielen ,essen4 ,das ,geschlechtliche war das ,ventil1 aus dem die krankhafte ,spannung entwich1 und der geschlechtliche ,mibrauch folgte der krperlichen ,unttigkeit und der ,unmigkeit des ,essens und ,trinkens auf dem ,fue4 ,aber das ging an die ,nervenkraft1 und alle ,welt ging in die ,sanatorien1 um -- die ,zeit weiter totzuschlagen4 ,das groe ,heilmittel fr die ,neurastheniker und die anderen ,leidenden1 die ,krperarbeit1 wollte niemand versuchen4 ,hatte der ,arzt eine berzeugung1 so mute er sie fr sich behalten1 sonst kostete sie ihn die ,kundschaft4 ,nur wenigen gelang es1 sich dem groen ,humbug mit ,erfolg entgegenzustemmen4 ,nun hat der ,krieg uns aus dem ,hindmmern aufgeschreckt1 uns den ,abgrund gezeigt1 an dem wir hintaumelten4 ,nun soll ernste1 strenge1 harte ,arbeit uns einen ganz neuen ,weg fhren4 ,aus ,arbeit und rauhen ,notwendigkeiten entstieg die ,kraft und erblhte das ,leben in tausend ,schnheiten4 ,nun war die ,kraft im ,schwinden1 und ihre ,wiedergeburt1 die ,regeneration1 mu auch erst wieder durch die rauhe ,notwendigkeit der ,arbeit1 durch ,einfachheit1 durch ,krpersthlung und durch geschlechtliche ,reinheit hindurchgehen4 ,die ,menschen haben sich an den ,anblick der krperlichen und seelischen ,leiden und an das hufige und allgemeine ,schmerzgefhl so sehr gewhnt1 da sie glauben1 ,schmerz und ,krankheit lgen in der ,natur der ,dinge und seien unvermeidliches und unabwendbares ,schicksal4 ,darum ertragen viele ihre ,leiden in gedankenloser ,ergebenheit oder fhren ,klage ber ihr persnliches ,unglck4 ,die heftigen1 impulsiven ,naturen murren auch wohl gegen das ,schicksal4 ,die wenigsten nur sind es1 die bei sich selbst nach den ,ursachen sphen und -- durch ,erkenntnis klug geworden -- in vorsichtigerer ,lebensfhrung alle die allgemeinen bel vermeiden4 ,von nichts aber drfen wir mehr berzeugt sein als davon1 da bei vernnftiger ,lebensfhrung ,krankheiten ganz auerhalb der ,lebensgesetze des menschlichen ,organismus liegen4 ,haben wir nur ein klein wenig natrlich denken gelernt1 so mssen wir erkennen1 da die ,natur ,gesundheit und ,glck gewollt hat1 und die ,irrtmer und ,fehler des ,lebens dem ,einzelmenschen schaden und von ihm aus die ,gesamtheit angreifen4 ,die ,verletzung der ,naturgesetze -- im ,geschlechtsleben mehr als anderswo -- verwirrt die ,wege der ,kraft1 der ,schnheit und des ,glckes1 die den ,menschen von der ,natur gewiesen sind1 und bringt ,krankheit1 ,schwche und ,tod4 ,wir ,menschen von heute aber haben etwas1 was niemand je vorher besa1 die klare ,erkenntnis von den wahren und eigentlichen ,ursachen des ,verfalls4 ,wir sehen mit ,entsetzen den ,geschlechtsmibrauch die ,kraft der ,menschen und der ,vlker zerstren und sammeln alle ,krfte1 um dieser zerstrenden ,gewalt zu begegnen4 ,die klare ,erkenntnis hat uns ,hoffnung1 ,mut und ,wille gegeben1 und das ,leben1 das vor uns liegt1 steht im ,zeichen einer neuen ,zeit1 in der in einem gesunden ,krper wieder eine gesunde ,seele lebt4 ,illustration3 ,dekoration ,zweiter ,teil4 ,der junge ,mann und das ,weibliche4 ,rtsel und ,irrtmer der ,liebe4 ,errtend folgt er ihren ,spuren ,und ist von ihrem ,gru beglckt4 ,das ,schnste sucht er auf den ,fluren1 ,womit er seine ,liebe schmckt4 ,schiller4 ,die alten ,griechen hatten einen ,gott1 den sie ,janus nannten1 und den sie sich mit zwei ,kpfen dachten4 ,wollten wir ,menschen die ,liebe darstellen1 wahrlich1 auch sie htte einen ,januskopf2 denn kein ,empfinden gibt's im ,leben1 das so sehr ,glck und ,leid1 ,jubel und ,trnen1 ,freude und ,trauer umschliet1 kein ,empfinden1 das mit so viel strmenden ,hoffnungen begann und mit so viel bitterer ,resignation endete4 ,heie1 groe ,jugendsehnsucht auf dem einen ,gesicht und begrabene und beweinte ,wnsche auf dem andern1 das ist der ,januskopf der ,liebe4 ,aller ,jammer1 alles ,elend1 alle ,krankheit entspringt dem ,irrtum4 ,in den ,geschlechtsirrtmern verlieren die ,menschen ihre ,kraft4 #a4 ,das ,erwachen der ,liebe4 ,um das #ae41 #af4 oder #ag4 ,jahr herum geschieht es1 da aus dem ,knaben ein junger ,mann wird und der ,krper alle jene bedeutsamen ,vernderungen erlebt1 die vereint den ,geschlechtscharakter bilden4 ,der ,krper entwickelt besondere ,triebkraft im ,wachstum1 und dieses rasche1 oft schuweise ,wachsen im ,knochenbau1 dem die ,muskelflle nicht ganz zu folgen vermag1 gibt der ,gestalt jene merkwrdige ,eckigkeit und ,unbeholfenheit1 die uns den jungen ,mann in den ,flegeljahren oft so lcherlich ungeschickt erscheinen lassen4 ,auf der ,oberlippe erscheint der erste ,bartflaum1 die sexuellen ,organe entwickeln sich strker2 es mehren sich die ,schamhaare2 die ,stimme verliert den kindlichen ,klang2 sie bricht und gewinnt jenen dunklen1 oft rauhen ,timbre1 aus dem man den ,stimmbruch eine ,zeitlang deutlich heraushrt4 ,dieser ganzen ueren ,entwicklung1 die einen ausgeprgt geschlechtlichen ,charakter trgt1 entspricht auch eine innere ,entwicklung4 ,denn das geistige ,leben wird beeinflut und gespeist von jenen inneren ,absonderungen der ,keimdrsen1 die in dieser ,zeit lebhafter zu arbeiten begonnen haben4 ,das ,geschlechtsgefhl ist nun nicht mehr blo allgemein krperlich1 sondern wird reicher an plastischen1 geistigen ,vorstellungen4 ,denn in demselben ,mae1 in dem das eigentlich ,mnnliche sich in dem jungen ,manne ausbildet und uerlich und innerlich ausprgt1 stellt sich sein ganzer mnnlicher ,organismus auf das ,weibliche in seiner ,umgebung ein4 ,mnnlichkeit und ,weiblichkeit bilden eben im kosmischen ,geschehen jene gewaltige ,polaritt1 aus der das weltenbewegende ,wunder der ,liebe entsteigt4 ,jeder ,pol sucht seinen ,gegenpol1 und alle die feinen und starken ,ausstrahlungen der ,mnnlichkeit suchen und finden das ,weibliche1 das sie mit dem gleichen ,gesetz anziehen und sich zu verschmelzen trachten4 ,so gewinnt das ,weibliche eine gewisse ,herrschaft ber das ,mnnliche1 das sich -- gebndigt durch unklare sinnliche ,wnsche -- dieser ,herrschaft gern beugt1 ja sich manche se ,tyrannei eines jungen ,mdchens gefallen lt und aus ,liebe und ,ritterlichkeit zu jedem ,dienst und -- jeder ,torheit fhig ist4 ,das sind etwa so die ,tanzstundenjahre4 ,eine kleine ,welt fr sich1 deren glckliches ,hoffen nie wiederkehrt4 ,je strker und unklarer diese mnnliche ,sehnsucht ist1 desto verlegener und ungeschickter kann der sonst ganz ruhige und sichere junge ,mann werden1 wenn in der ,gesellschaft ein junges ,mdchen all seinen strmend-sehnschtigen ,gefhlen ein naheliegendes ,ziel gibt4 ,dann ist es mit der ,ruhe vorbei4 ,er mchte den allerbesten ,eindruck machen1 die ,ritterlichkeit in ,person sein1 glaubt sich von allen ,anwesenden beobachtet und mchte sich doch um alles in der ,welt vor seiner ,angebeteten keine gesellschaftliche ,ble geben4 ,das geringste ,migeschick bringt ihn in unglaubliche ,verwirrung4 ,er steckt das ,tischtuch als ,serviette ins ,knopfloch1 schttet der ,dame die ,suppe aufs ,kleid1 wirft einen ,stuhl um und sucht verzweifelt nach einem ,gesprchsthema4 ,das ,liebesspiel hat begonnen1 und alle die grotesken ,verlegenheiten sind nur die grenzenlose ,verwirrung1 die das ,weibliche anrichtet in der ,seele des jungen ,mannes1 dessen erwachte ,geschlechtlichkeit sich in dieser neuen ,welt noch nicht zurechtzufinden wei4 ,und dann ergreift das ,weibliche immer mehr ,besitz vom ,denken und ,fhlen des jungen ,mannes4 ,es schrft auf der ,strae und in der ,gesellschaft seine ,augen fr ,jugend und ,schnheit1 ,grazie und ,charme4 ,es dringt in seine ,trume ein1 und whrend der gesunde1 wohlerzogene junge ,mann die ,schnheit dieser ,jugendjahre nicht ihres idealen ,gewandes entkleidet und die ,poesie der jungen ,liebe nicht in der sexuellen ,gier vernichtet1 kmpfen viele -- und namentlich diejenigen1 die den onanistischen ,geschlechtserregungen verfallen sind -- mit sexuellen ,vorstellungen4 ,und whrend bei dem einen die ersten ,regungen der ,liebe zugleich seinen mnnlichen ,stolz und seine sittliche ,selbstachtung wecken1 und ihm die ,liebe zur ,waffe gegen seine unreine ,verirrung wird1 gert der andere noch tiefer in die ,gewalt des krankhaften ,triebes4 ,hier findet der zgelnde ,wille und die ,klugheit einer gesunden ,lebensfhrung einen besonderen ,boden1 zumal es sich darum handelt1 jene nchtlichen automatischen ,samenergsse1 die sogenannten ,pollutionen1 in ihren physiologischen ,grenzen zu halten4 ,mancher junge ,mann wird verwirrt oder erschreckt1 wenn er in der ,nacht oder am ,morgen einen ,samenverlust beobachtet1 der von einer mehr oder weniger starken ,erregung1 von mehr oder weniger lebhaften sinnlichen ,trumen begleitet war4 ,den ,unwissenden und ngstlichen mag gesagt sein1 da die ,pollutionen nichts ,krankhaftes an sich haben1 sondern eine normale ,entscheinung sind1 wenn sie etwa alle #aj-bj ,tage sich hchstens einmal einstellen4 ,darber hinaus und besonders dann1 wenn der ,pollution am nchsten ,tag schlaffes1 schlechtes ,befinden1 blasses ,aussehen1 ,kopfschmerz1 ,kreuzschmerzen1 ,nervositt und dergleichen folgen1 haben wir es mit nervser ,schwche zu tun1 oder der ,samenergu war durch einen uerlichen oder innerlichen ,reiz1 jedenfalls aber durch einen ,fehler in der ,lebensfhrung1 herbeigefhrt worden4 ,in solchen ,fllen wirst du gut tun1 lieber ,freund1 alle die ,ratschlge zu befolgen1 die ich schon zur ,heilung der ,onanie gegeben habe1 und namentlich die ,abendmahlzeit nicht nach #f ,uhr einzunehmen und sie nur aus ,brot und ,frchten bestehen zu lassen4 ,wenn es mglich wre1 die ,menschen in ihrer ,allgemeinheit wieder zu einer gesunden und einfachen ,lebensweise zurckzufhren1 so mten wahrscheinlich die ,pollutionen entweder gnzlich schwinden oder auf ein uerst geringes ,ma zurckgehen4 ,aber diese ,erscheinungen hngen wohl mit der nervs gesteigerten ,erregbarkeit des ,lendenmarkes1 mit krperlicher ,unttigkeit und mit einer falschen ,ernhrung weit mehr zusammen1 als man auch nur ahnt4 ,wenn aber zum ,beispiel eine geschlechtliche ,erscheinung mit der ,ernhrung zusammenhngt und zugleich mit dieser gendert werden kann1 so ist es doch zum mindesten recht schwer1 zu sagen1 sie sei so1 wie sie ist1 normal4 ,keinesfalls aber lt sich aus solchen ,erscheinungen die ,anschauung herleiten1 da nun der ,organismus reif sei fr die ,fortpflanzungsttigkeit1 und da nun die ,geschlechtsbettigung fr den jungen ,mann zu einem persnlichen ,recht und zu einer gesundheitlichen ,forderung werde4 ,denn wenn auch -- was jedenfalls bestreitbar ist -- die ,pollutionen normale1 physiologische ,erscheinungen wren1 so knnten sie doch nur eine passiv-automatische bung und ,wachstumssteigerung eines ,triebes darstellen1 der seiner sozialen ,beziehungen und ,folgen wegen nicht allein in der krperlichen ,entladung begriffen werden kann4 #b4 ,die ,sittlichkeitsfrage4 ,hier haben wir mit einem ,male einen ,sprung mitten in die sogenannte ,sittlichkeitsfrage hinein getan4 ,denn der ,begriff des ,sittlichen hat sich stillschweigend und in seiner ganzen ,ausdehnung an das ,geschlechtliche angeschlossen4 ,diese ,sittlichkeitsfrage beschftigt sich im wesentlichen damit1 ob es einem jungen ,manne erlaubt sein kann1 vor der ,ehe und in noch jugendlichem ,alter geschlechtliche ,beziehungen zu unterhalten4 ,diese ,frage ist durchaus neueren ,datums4 ,denn erstens waren die sittlichen ,anschauungen von frher strenger und straffer1 zweitens hat die ,gesellschaft heute in allen ,fragen1 und somit auch in der sexual-moralischen1 die soziale und sittliche ,kritik ber das gedankenlose ,sichgehenlassen gesetzt1 und drittens ist gerade mit dem ,erwachen dieses kritischen ,geistes jener eigenwillige ,individualismus grogezogen worden1 der ber die ,rechte der ,persnlichkeit hinaus auch die ,ungebundenheit des ,trieblebens mit ,individualitt und anderen ,phrasen verteidigt1 die sozialen ,wurzelungen lockert und dieses ganze philosophische ,vorspiel nur beginnt1 um endlich und insbesondere dem vorehelichen ,geschlechtsleben eine unbeschrnkte ,freiheit zu verschaffen4 ,beilufig gesagt3 nur dem mnnlichen1 nicht dem weiblichen ,geschlechtsleben4 ,denn da das junge ,mdchen vor der ,ehe keusch zu leben habe1 ist eine so verbriefte1 so tiefempfundene sittliche ,forderung1 da ein ,sturm sich erhob1 als einige dem ,lager der ,frauenbewegung entstammende ,schriften auch diese ,schranke zu durchbrechen suchten4 ,nicht nur tiefe und bedeutsame biologische ,grnde1 sondern schlechterdings der sexuelle ,egoismus des ,mannes verlangen es1 da das junge ,mdchen vor der ,ehe seine ,jungfrulichkeit bewahre4 ,der gleiche ,sturm der ,verwunderung und ,entrstung erhob sich aber auch1 als vor nunmehr etwa #cj ,jahren in der ffentlichkeit klipp und klar gesagt wurde1 da es auch fr den ,mann die sittliche ,forderung der ,enthaltsamkeit gebe4 ,das traf die gedankenlosen ,gehirne wie ein scharfer ,sonnenstrahl1 der die ,augen blendet4 ,bis dahin hatte der ,mann dasselbe getan1 was er noch heute mit der gleichen aufreizenden ,selbstverstndlichkeit tut3 er hatte jede sich bietende ,gelegenheit zum ,geschlechtsgenu bereitwilligst benutzt4 ,die ,forderung der ,enthaltsamkeit war durchaus nicht neu4 ,die christliche ,religion und auch andere ,kulte hatten sie aufgestellt4 ,nur war die ,gedankenlosigkeit des ,alltags allmhlich ber das unerschtterliche ,gefge ethischer ,grundgedanken hinweggewuchert4 ,da fiel wie ein ,funke ins ,pulverfa jene ,erstauffhrung des ,bjrnsonschen ,dramas ,der ,handschuh durch die ,berliner ,freie ,bhne ,ende des ,jahres #ahhi4 ,die ,heldin dieses ,dramas1 ,svava1 erfhrt1 da ihr ,brutigam frher schon ,geschlechtsverkehr mit einem ,mdchen hatte1 und sagt sich von ihm los4 ,in der reichen literarischen ,nachfolge1 die diese ,arbeit fand1 finden wir den gleichen ,gedankengang namentlich in ,vera4 ,eine fr viele4 ,der starke und imponierende ,bjrnson hatte also sich selbst zum ,wortfhrer einer geschlechtsmoralischen ,forderung gemacht und sie dadurch1 da er sie auf der ,bhne abhandelte1 in den ,brennpunkt des allgemeinen ,interesses gerckt4 ,die ,presse griff denn auch diesen -- ,handschuh wie ein ,mann auf1 die einen mit ,hohnlachen und dem zeternden ,wortschwall einer angstvollen ,verteidigung1 die andern mit wohlwollender ,zustimmung4 ,genug1 der ,stein war ins ,rollen gekommen1 und ,bjrnson selbst sorgte dafr1 da die ,sache zumindest in den skandinavischen ,lndern nicht so bald zum ,stillstand kam4 ,man erinnert sich seiner eindrucksvollen1 faszinierenden ,persnlichkeit1 die berall den strengen ,sittlichkeitsgedanken1 die monogamische ,ehe1 in glnzender ,rede gegen jede geschlechtliche ,lauheit1 gegen jedes psychologisch oder philosophisch umschleierte ,triebleben verteidigte4 ,zur selben ,zeit begann die ,wissenschaft1 die bis dahin scheu und ngstlich dieses ,gebiet gemieden hatte1 sich doch damit aus biologischen und medizinischen ,interessen zu beschftigen4 ,die ,geschlechtswissenschaft 7,sexuologie7 sprte den geheimnisvollen ,gesetzen dieser menschlichen ,leidenschaft nach1 um alle ,zusammenhnge zu finden4 ,und mit einem ,male bersah man auch klarer als bisher die ungeheuren gesundheitlichen ,schden1 die das gedankenlose vielweiberische 7polygamische7 ,geschlechtsleben des ,mannes angerichtet hatte4 ,man erkannte den ,einflu alles ,geschlechtlichen auf die ,erziehung1 das ,denken berhaupt1 auf alle sozialen ,beziehungen1 auf die ,vererbung1 auf ,lebensgestaltung und ,lebensglck1 und es war wie ein jhes ,erwachen1 das den erschreckend neuen ,eindruck von der gewaltigen ,bedeutung alles ,geschlechtlichen in zahllosen ,schriften festhalten zu wollen schien4 ,und was bis dahin nie und nirgendwo geschehen war3 die ,frauen hatten aufgehorcht4 ,sie1 die bis dahin in der allgemeinen ,komdie der ,prderei die ,statisterie gemacht hatten1 gewannen nun mit einem ,male das ,bewutsein1 da es eine emprende ,ungerechtigkeit ist1 wenn der ,mann vom ,weibe voreheliche ,enthaltsamkeit verlangt1 whrend er sich selbst doch zu gleicher ,zeit recht munter amsiert und der ,frau als ,dank fr ihre sittliche ,bewahrung eine -- ,geschlechtskrankheit als ,morgengabe in die ,ehe bringt4 ,was ,wunder1 da gerade die ,frauen sich gegen diesen ,zustand auflehnten und mit groer ,energie die sexuelle ,frage der prden ,umschleierung entrissen4 ,wir stehen ja noch heute vor der ,tatsache1 da junge ,mnner1 wenn sie die ,schule und das ,elternhaus verlassen haben1 oft ohne alle ,gewissensbisse von den sich bietenden ,gelegenheiten zum ,geschlechtsverkehr ,gebrauch machen1 ohne der moralischen und sozialen ,gesetze zu gedenken1 welche sich natrlicherweise gegen den eigenwilligen geschlechtlichen ,individualismus auftrmen4 ,denn die ,beurteilung eines ,triebes1 der ber den ,einzelmenschen hinaus von sozialen ,folgen ist1 erschpft sich keineswegs in den ,wnschen und ,rechten des ,individuums1 sondern mu notwendigerweise eine soziale sein4 ,die tiefsitzende ,inkonsequenz beginnt aber schon mit der ,forderung der ,keuschheit der jungen ,mdchen1 und die sozialen und mehr noch die sittlichen ,zwiespalte fallen zusammen mit der gesellschaftlichen und seelischen ,verwirrung1 die ein ,mann im ,leben eines ,weibes anrichtet1 wenn sie der ,gegenstand seiner geschlechtlichen ,wnsche geworden ist4 #c4 ,geschlechtsleben und ,gesundheit4 ,das jugendliche ,geschlechtsleben mit den ,forderungen der ,gesundheit zu entschuldigen1 ist eine jener sophistischen ,ungereimtheiten1 die nur da entstehen1 wo die erotischen ,wnsche das ,gewissen zum ,schweigen bringen wollen4 ,es gibt gegenwrtig wenige ,fragen1 in deren ,beantwortung so heftige ,widersprche herrschen1 wie diejenige des ,nutzens oder ,schadens der vorehelichen ,geschlechtsenthaltsamkeit4 ,aber selbst wenn die ,wissenschaft sich zugunsten der -- ,frivolitt entscheidet und ,flle von ,schdigungen durch ,enthaltsamkeit bei der ,jugend aufzhlt1 so mte sie doch der degenerativen ,entwicklung ,rechnung tragen4 ,sie mte in ,rcksicht ziehen1 da die ,kultur weit von den physiologischen ,gesetzen der menschlichen ,natur abgerckt ist1 und da durch geschlechtlichen ,mibrauch1 durch die ,raffiniertheit und ,grenzenlosigkeit der ,ernhrung1 sowie durch krperliche ,unttigkeit eine sexualnervse ,reizbarkeit gezchtet wurde1 die das ordnende ,urteil trbt4 ,was aber ein sinnlich gesteigerter ,organismus verlangt1 das darf die ,wissenschaft nicht als allgemeines ,geschlechtsrecht im ganzen ,volke austeilen4 ,erkennt man1 da ein ,trieb durch ,mibrauch sich im ,organismus in den ,vordergrund drngte1 so mu man den ,begriff des ,natrlichen an diesem ,trieb arg beschneiden4 ,und selbst wenn man1 ohne der mibruchlichen ,steigerung zu gedenken1 den ,trieb mit ,recht natrlich nennt1 so vermag man ihn doch in keiner ,weise zu trennen von den seelischen1 sittlichen und sozialen ,krften1 die das ,wohl der menschlichen ,gemeinschaft und ihre ,entwicklung bedingen4 ,wird der ,geschlechtstrieb rein krperlich gezchtet1 so bringt er das ,menschengeschlecht rckwrts1 nicht vorwrts4 ,wenn ein ,mensch it und dabei den ,zweck des ,essens vergit und zur ,egier gelangt2 wenn er trinkt1 nicht weil der ,krper ,flssigkeit verlangt1 sondern weil er der ,leidenschaft des ,trinkens verfallen ist1 so werden die geistigen ,krfte in demselben ,mae schwinden1 in dem die krperliche ,sucht sich steigert4 ,so bedeutet auch der unerlaubte ,geschlechtsverkehr der ,jugend1 eben weil er die sozialen und sittlichen ,krfte nicht auslst1 eine ,hemmung der geistigen und charakteriellen ,entwicklung4 ,da die geschlechtlichen ,erschtterungen und die ,samenverluste einen noch nicht ausgereiften ,organismus in seiner ,entwicklung hemmen1 ist eine ganz allgemeine ,erfahrung4 ,es ist schon rein logisch und ohne jeden wissenschaftlichen ,beweis einzusehen1 warum jene geheimnisvollen ,lebensstoffe1 deren ,entstehung im ,krper zu einem solchen ,reichtum und berschwang des ,gefhls fhrt1 die das ,urgeheimnis der polaren ,spannung zwischen ,mann und ,weib in sich bergen1 und die in der ,leidenschaft ihrer ,vereinigung das ,wunder der ,menschwerdung vollbringen1 warum sie ohnedies dem ,organismus1 solange er sich in der ,entwicklung befindet1 seine ,spannung geben2 denn diese ,stoffe1 die immer wieder neues ,leben auf die ,bahn des ,werdens schleudern1 sind nicht nur ,ursubstanz des ,lebens1 sondern zugleich auch seine feinste ,blte4 ,sie behalten immer ihre gestaltende ,kraft4 ,und es liegt groe ,klugheit darin1 durch diese gestaltende ,kraft zunchst den eigenen ,organismus auf den mglichen ,hhepunkt seiner ,entwicklung zu bringen1 ehe man im bloen ,geschlechtsgenu ,rechte sucht1 die erst der mit sich selbst fertige1 vollendete ,organismus besitzt4 ,an den ,erscheinungen der ,geschlechtsreife 7,pubertt7 erkennen wir die treibende und gestaltende ,kraft jener ,lebensstoffe4 ,ein ,ausreifen nach allen ,richtungen ist es1 das wir beim ,erwachen der ,liebesempfindung staunend beobachten4 ,was spterhin das neue ,leben formt1 das verleiht einige ,jahre vorher der ,stimme ihren tieferen ,vollklang1 das treibt den ,bart als eins der ,zeichen der ,mannheit1 das gibt dem ,charakter seine ,festigkeit und dem ,geiste ,stolz und ,khnheit4 ,entfernen wir die ,keimdrsen 7,kastration7 so hrt alle diese ,entwicklung ins ,mnnliche mit einem ,male auf4 ,die treibenden ,krfte sind unterbunden4 ,die ,stimme bleibt dnn1 der ,bart wchst nicht1 der ,charakter bleibt weichlich1 ngstlich1 tatenlos oder verschlagen4 ,es mag darber gestritten werden knnen1 ob wir dem hufigen ,samenverlust allein die ,schden1 von denen die ,rede war1 zuschreiben sollen4 ,keinesfalls drfen wir aber der gewaltigen allgemeinen ,erschtterung vergessen1 die der ,organismus in der ,geschlechtserregung erleidet4 ,kommt sie schon in der ,jugend1 noch ehe der ,gesamtbau seine ordentliche ,kraft und ,festigkeit erlangt hat1 und wiederholt sie sich zu oft1 so verlieren die gar zu stark erregten ,nerven1 die in der ,erregung gar zu oft ausgedehnten ,blutgefe1 verliert das stark erregte ,herz1 verlieren die oft krampfhaft angespannten ,muskeln die ,fhigkeit1 wieder zu vollkommener ,ruhe1 zur physiologischen ,norm zurckzukehren4 ,alles erschlafft1 und diese ,erschlaffung ist traurige ,widerstandsunfhigkeit und ,empfindsamkeit4 ,und in demselben ,mae1 in dem die ,kraft und die ,energie zu tchtiger ,arbeit verloren gehen1 bemchtigt sich des ,organismus jene lsterne ,trumerei1 die selbst am ,tage alles ,geschlechtliche umkreist und gewissermaen mit angehaltenem ,atem auf der ,lauer liegt1 um alles ,geschlechtliche gierig einzusaugen und selbst das ,harmlose im ,gesprch1 im ,leben1 in ,bchern und ,bildwerken1 zum ,geschlechtlichen zu machen4 ,dann zehrt die ,sinnlichkeit von der krperlichen und geistigen ,kraft1 und es fehlt meist jenes notwendige ,ma krperlichen ,ausarbeitens1 um die gefhrlich wuchernde ,sinnlichkeit einzudmmen4 ,es ist sehr oberflchlich1 wenn ein junger ,mann seinen ,geschlechtsverkehr mit seiner scheinbaren ,reife1 mit den nchtlichen ,pollutionen und mit dem ,hinweis auf die ,erwachsenen entschuldigt4 ,denn erstens habe ich gezeigt1 da die scheinbare ,reife sehr wohl frhzeitige ,triebsteigerung sein kann1 die als nervse ,anlage sich genau so erblich bertrgt wie irgendeine ,krankheit4 ,da zweitens die ,pollutionen eine recht zweifelhafte ,erscheinung sind1 und da wir groe1 starke und gesunde ,mnner mit wenig oder gar keinen ,pollutionen1 dagegen oft schwchere1 nervse1 blasse ,jnglinge mit hufigen ,pollutionen antreffen1 sowie1 da die ,pollutionen durch ,onanie hervorgelockt werden knnen4 ,drittens1 da die ,jahre der ,geschlechtsreife beileibe nicht die ,rechte geschlechtlicher ,ttigkeit mit sich bringen1 sondern durch die ,steigerung der ,samenerzeugung und der inneren ,absonderungen dem ,krper die geschmeidige1 jugendliche ,kraft und ,biegsamkeit1 dem ,geist die ,frische und die ,fhigkeit schnellen ,erfassens und der ,seele ,tiefe und ,wrme verleihen sollen4 ,es mag als ,grundsatz gelten1 vor vollendetem ,lngenwachstum alle sexuellen ,krfte zu sparen4 ,die ,tierzchter haben reiche ,erfahrungen in diesen ,dingen gesammelt1 und keiner von ihnen wird ein nicht vllig ausgewachsenes ,tier zur ,fortpflanzung zulassen4 ,jeder von ihnen wei1 wie schwer dadurch das ,tier in seinem ferneren ,wachstum aufgehalten und wie empfindlich man schlielich die ganze ,rasse schdigen wird4 ,es mag auch nicht unerwhnt bleiben1 da1 wenn man kranken1 schwchlichen1 nervs erschlafften ,menschen ,samenflssigkeit unter die ,haut spritzt1 sie eine bedeutende ,vermehrung ihrer krperlichen und geistigen ,frische zeigen4 ,die ,athleten und die ,sportsleute1 die sich zu besonderen ,hchstleistungen vorbereiten1 mssen ,geschlechtsenthaltsamkeit beobachten4 ,ja1 diese ist ein ganz besonderes ,erfordernis des ,trainings4 ,wir erkennen daran das ,gesetz von der ,umwandlung der ,krfte im ,organismus1 und es darf als sicher gelten1 da die geschlechtliche ,selbstzucht nicht nur die krperlichen ,krfte mehrt1 sondern vor allem auch ,ausdauer und jenen uersten ,willen weckt1 der bei besonderen ,leistungen den ,ausschlag gibt4 ,sind aber nicht auch die ,jahre der ,jugend eine ,art ,training1 eine ,vorbereitung fr tchtige ,leistungen im ,leben8 ,sollte die ,jugend nicht ebenfalls alle die ,krfte sparen1 deren ,besitz die offenbare ,quelle fr krperliche und geistige ,leistungsfhigkeit ist8 ,wenn die ,eltern alle ,nahrungssorgen auf sich nehmen1 nur damit die ,krfte der ,jugend sich nicht zwischen ,entwicklung und ,daseinskampf zersplittern1 hat dann die ,jugend ein ,recht1 diese ,krfte trotzdem zu vergeuden1 und zwar in der ,geschlechtslust8 ,die ,spannung1 die durch ,enthaltsamkeit erzeugt wird1 ist ,triebkraft und hat sowohl hohen kulturlichen wie lebenssteigernden ,wert4 ,nichts ist sicherer1 als da die ,geschlechtsenthaltsamkeit der ,jugend und die ,migkeit der ,erwachsenen nicht nur fr den ,einzelnen ,sinn und praktische ,bedeutung haben1 sondern vielmehr fr ein ganzes ,volk von einschneidendem kulturlichem ,wert sind4 ,eine ,nation1 die ihr ,gewicht in die ,wagschale der ,geschehnisse werfen will1 mu ihre geschlechtlichen ,krfte sparen4 ,das mgen wir ,deutschen uns fr den mhsamen ,aufstieg1 der die nchsten ,jahrhunderte unserer ,geschichte ausfllen wird1 und fr unsere ganze ,zukunft merken4 #d4 ,die ,geschlechtsehre4 ,freilich wird ja ein junger ,mann1 wenn er ins ,leben hinaustritt1 in einen argen ,zwiespalt gebracht4 ,aus dem ,knaben wird ein ,mann1 und diese ,mnnlichkeit ist im dickflssigen ,strom einer geschmacklosen berlieferung leider gar zu sehr aus geschlechtlicher ,abenteuerei und ,renommisterei zusammengesetzt worden4 ,wer ein ,mann sein will1 glaubt1 etwas erlebt haben zu mssen und sieht mit berlegenheit und ,spott auf jngere ,kameraden herab1 die noch einen ,rest des ,schamgefhls aus den ,erziehungsjahren in sich tragen4 ,aber die freche ,grosprecherei und der ,spott der lteren verwirrt den ,jngeren4 ,zwar wei er ganz gut1 wie der anstndige ,mensch zu handeln hat4 ,aber sein ,wissen in diesen ,dingen ist ,stckwerk1 ist unklar1 unbestimmt1 seine ,persnlichkeit ohne ,entschiedenheit1 ohne ,festigkeit4 ,diesen ewigen ,verlockungen1 den spttelnden ,angriffen1 erliegt schlielich das gute ,gewissen4 ,ja1 der dumpfe1 nicht gezgelte ,geschlechtstrieb setzt sich in einem ,augenblicke ber ,dinge hinweg1 die bei ruhiger ,betrachtung hlich1 abstoend und emprend sind1 ber ,schmutz1 ,roheit und ernste ,krankheitsgefahr4 ,darin liegt die groe ,niedertracht der ,gesellschaft berhaupt1 da einer1 der eine ,dummheit macht1 den anderen zu sich herabziehen will2 denn die vergesellschaftete ,dummheit erstickt ihren eigenen ,vorwurf4 ,der ,pluralis erscheint ihr als ,entschuldigung1 und so holt sich denn die jugendliche ,mnnlichkeit weiter ihr ,rstzeug -- bei der ,dirne4 ,wie ist es doch sonderbar1 da ein junger ,mann1 kaum da er in das ,leben hinausgetreten ist -- und oft schon vorher -- ein ,geheimnis in sein ,leben hineintrgt1 das ihn in einen inneren ,widerspruch zu seiner gesamten ,erziehung bringt4 ,ein ,geheimnis1 dessen er sich -- wrde es offenbar -- vor aller ,welt schmen mte4 ,ja1 er selbst schmte sich1 und scheu und angstvoll1 da er um alles in der ,welt nicht gesehen wrde1 umschlich er das geheimnisvolle ,haus1 das die eigenen ,kameraden oder seine lsterne ,neugier ihm gezeigt1 und verschwand darin in einem gnstigen ,augenblick4 ,wre nicht der ,stolz in der sexuellen ,spannung erstickt1 so mte sich die ,wirklichkeit des bezahlten ,geschlechtsgenusses dem ,bewutsein in ihrer ganzen ,widerlichkeit aufdrngen4 ,ein ,weib1 das nicht mehr ,weib1 sondern wahlloser ,sinnlichkeitsgegenstand wahllos sich einfindender ,mnner ist1 das oftmals die einfachsten ,gesetze der ,reinlichkeit bersieht1 fr eine ,weile zu besitzen1 kann einen ,mann von wahrer ,mannhaftigkeit nicht locken4 ,was die jungen ,mnner zu diesen frhzeitigen geschlechtlichen ,verbindungen treibt1 ist ja auch bei aller ,sinnlichkeit tief im ,innern die ,sehnsucht nach ,liebe und das urewige ,rtsel des ,weibes4 ,aber diese zarten knospenden ,empfindungen1 die sich in der ,ehe1 in der ,familie1 in echter1 mannhafter ,liebe ausreifen sollen1 werden von den jungen ,mnnern in ,schmutz und gemeine ,niedertracht geworfen4 ,daher die verkmmerte ,empfindungswelt so vieler ,menschen1 die ihre eigene ,lebenspoesie zerstrt haben4 ,wnsche1 ,trume1 ,sehnsucht und ,vorstellungen drfen nicht in gar zu hlicher ,wirklichkeit erstickt werden1 sonst ist das ,ende seelische ,erschlaffung1 ,pessimismus4 ,die vorehelichen ,geschlechtsbeziehungen haben eine so ungeheure ,ausdehnung gewonnen1 da viele in ihnen eine ,art von normaler ,vorschule der ,ehe erblicken4 ,wie riesenweit ist aber der ,abstand zwischen ,bordell und ,familie1 zwischen der ,dirne und der ,mutter1 zwischen bezahltem ,geschlechtsgenu und der ,liebe zweier ,menschen1 die miteinander in ihrer ,kinder ,land einziehen6 ,kann dies ,gemisch von ,lsternheit1 geschlechtlichem ,schmutz1 alkoholischer ,frechheit und sittlicher ,erniedrigung1 das das ,dirnenleben durchzieht -- kann das die richtige ,vorbereitung sein fr die ,ehe1 in der das ,glck der ,gatten und das ,wohl der ,kinder aus ,kraft und ,reinheit kommen sollen8 ,man spricht viel und gern von dem ,kampf1 den die voreheliche ,geschlechtsentsagung mit sich bringt4 ,freilich ist es ja wohl am bequemsten1 diesen ,kampf durch die erste beste ,dirne zu beenden4 ,aber ist es denn gut1 ihn so rasch zu beenden8 ,ist nicht der ,kampf die treibende ,kraft aller ,entwicklung8 ,weckt er nicht alle verborgenen ,krfte8 ,wer die ,flinte ins ,korn wirft1 ist sittlich ein ,feigling4 ,dieser kampflose1 bezahlte1 bequeme ,geschlechtsgenu vor der ,ehe1 dessen sich junge ,mnner und auch junge ,mdchen bemchtigen1 schadet der ,ehe1 schadet den ,kindern2 denn er nimmt dem ,leben und dem ,geschlechtsgefhl die ,hochspannung4 ,er befriedigt die ,wnsche1 ttet die ,sehnsucht1 zerstrt ,illusionen4 ,enthaltsamkeit ist biologische ,spannung1 deren ,fehlen man den ,kindern vom ,gesicht herunterlesen kann4 ,wie bilden sich denn eigentlich ,charaktere8 ,in der ,entsagung1 im ,kampf mit sich selbst4 ,was ist denn berhaupt ein ,charakter8 ,ein ,mensch1 der seine tierische ,triebwelt unter die ,herrschaft seiner sittlichen ,erkenntnis gebracht hat und mit festem ,willen seiner ,erkenntnis folgt1 der durch ,willenskraft und ,folgerichtigkeit sich ,selbstachtung und ,selbstvertrauen erwarb4 ,solche ,charaktere1 solche ,persnlichkeiten braucht ein ,volk1 braucht das ,leben2 denn sie haben ,erfolg4 ,wie kann aber ein ,mensch ,selbstvertrauen und ,selbstachtung haben1 der im ,kern seines ,wesens1 im ,geschlechtsgefhl1 wider seine bessere ,erkenntnis handelt1 der in seinem ,tun sich immer wieder durch den ,geschlechtstrieb vom ,wege abreien lt8 ,tausende sagen4 ,es ist unmglich1 ihn zu bndigen6 ,aber wie viele davon haben's denn ehrlich versucht8 ,sind nicht die meisten bei der ersten ,versuchung umgefallen8 ,sie haben die ,geschlechtserregung kennen gelernt1 kennen sie durch die ,onanie und manches andere1 haben ihre ,phantasie mit ,sinnlichkeit erfllt4 ,das ,nervensystem birgt in sich ein ,gesetz der ,periodizitt4 ,erregungen wiederholen sich periodisch4 ,das macht den ,kampf zunchst so schwer4 ,wie selbst den ,magenkranken die dumme ,gewohnheit des dreimaligen tglichen ,hungerns qult und seine ,heilung strt1 so meldet sich im ,hirn und ,lendenmark das gewohnte ,geschlechtsgefhl1 und dem ,bewutsein wird der alberne und gefhrliche ,satz aufgedrckt ,ich kann den ,trieb nicht bndigen6 -- ,wer freilich den ,kampf aufgibt1 ehe er ihn begonnen hat1 was wei der von seinen ,krften6 ,treibe deine ,gefhle nur erst ein wenig zurck1 siege erst einmal1 dann noch einmal1 und es wchst das ,vertrauen1 und es wachsen die ,krfte4 ,die gesparte ,geschlechtskraft speichert sich in dir auf als ,spannkraft der ,nerven und ,muskeln1 als ,mut und geistige ,frische4 ,das alles sind deine ,waffen1 die darum immer strker werden4 ,wenn's sein kann1 sprich dich mit den ,eltern1 mit dem ,lehrer1 mit einem guten ,freund von gesundem ,denken und gutem ,charakter darber aus6 ,sei nicht wie jene1 die im geheimen sndigen und die ,nase rmpfen1 wenn ein ,wort ber ,geschlechtliches gesprochen wird4 ,das ,geschlechtliche soll weder im bsen noch im guten ,sinne das ,gesprchsthema sein2 aber ein offenes ,wort an rechter ,stelle hat oft befreiend gewirkt4 ,ein klares ,wort entreit oft junge ,menschen der schwlen ,phantasiearbeit4 ,betrachte das ,geschlechtliche als eine besondere ,kraft1 dich selbst ebenso1 und frage dich4 ,wer von uns beiden soll herrschen1 ich oder du8 ,du mut herrschen1 immer und allerwege666 ,schme dich nicht dieses ,triebes1 und sei niemals niedergeschlagen im ,kampf4 ,alles ,leben entsteigt dem ,liebeswollen4 ,aber die ,zeugung ist nicht die alleinige ,lsung dieses ,ewigkeitsrtsels4 ,eine allstndliche1 ununterbrochene ,neuzeugung im ,einzelorganismus ist es1 die wir vor allem diesem ,triebe verdanken4 ,der geheimnisvolle ,quell der inneren ,zeugungsorgane entsendet ununterbrochen ,stoffe1 die als ,spannkrfte wirken1 in ,krper und ,geist4 ,darum aber darf diese ,urquelle nicht verschttet werden4 ,wir verstehen jetzt sehr wohl1 warum der ,lebenslauf mit dem ,geschlechtsleben in der ,jugend zusammenhngt1 warum die ,geschlechtssparsamkeit in der ,jugend einen ,gewinn fr das sptere ,leben ergibt4 ,nicht nur fr unser kleines1 eigenes ,leben -- nein1 die ganze ,menschheit trinkt ihre ,verjngung aus diesem ,quell1 und jeder ,einzelmensch ist zum ,sachwalter der ,menschheitsgesundheit und ,menschheitswrde bestellt1 weil er einen ,teil der kosmischen ,liebeskraft in sich trgt4 ,der ,augenblick1 der ,mann und ,weib in der ,liebeserschtterung vereinigt1 erzeugt ein neues ,leben4 ,aber nicht dieser ,augenblick entscheidet1 sondern alles1 was ,vater und ,mutter in ihrem ganzen ,leben waren und taten4 ,davon hngen ,kraft und ,gesundheit des ,kindes ab4 ,sollte das nicht schon lange vor der ,ehe dem ,triebe ,zgel anlegen1 damit er nicht die ,kraft vergeudet1 die dem ,kinde darum fehlen wird8 ,wer sein ,kind anschaut und aus seinem ,gesicht die ,schwche liest1 mu der nicht niedergedrckt werden1 wenn er sich selbst daran schuldig wei8 ,wer an seinen ,kindern hliche ,zge1 ,lsternheit und ,verirrungen bemerkt1 mu der nicht entsetzt sein1 wenn er wei1 da sie nur seine eigene ,jugend von neuem beginnen8 ,es vererbt sich nicht nur ,kraft1 sondern auch ,schwche1 nicht nur ,krperliches1 sondern auch ,geistiges1 nicht nur gutes ,denken1 reines ,empfinden1 sondern auch geschlechtlich verirrtes ,denken1 ,charakterlosigkeit und ,ausschweifung4 ,nie kann ein ,mensch etwas anderes erzeugen1 als was er selber ist4 ,ein ,kind ist wie ,vater und ,mutter1 gut oder schlecht4 ,darum sei gut1 handle gut1 damit dein ,kind gut sei und gut handle6 ,la alles ,unsaubere aus deinem ,liebesempfinden heraus1 damit dein ,kind ein schnes1 reines ,empfinden habe6 ,gehe nicht den traurigen ,weg vom ,gott zum ,tier1 sondern geh den einzig menschenwrdigen ,weg1 auf dem ,gott den ,menschen zum ,herrn ber das ,tierische eingesetzt und ihm eine ,durchgeistigung und ,beseelung seiner ,triebe geboten hat4 ,denn ein geistiger ,grundsatz1 ein gttliches ,gebot1 herrscht in der ,welt6 ,erkennst du das1 so wird das ,geschlechtliche dir zur ,lebensschnheit1 und du wirst die ,kraft sparen1 die erst deiner ,reife dienen soll1 ehe sie dir in der ,ehe und in den reinen ,augen deiner ,kinder unendliches ,glck bringen wird4 ,es gibt ,grnde1 die dir die ,geschlechtsbeziehungen vor der ,ehe entschuldigen und beschnigen wollen4 ,und gewi ist1 an sich gesehen1 nicht alles hlich1 was nicht die ,ehe sucht4 ,aber ob's fr diese sptere ,dauergemeinschaft gut ist1 das ist der ,frage innerster ,kern4 ,und wenn auch die ,farbenspiele bestechender ,grnde den eigenschtigen ,liebesgenu umstrahlen -- macht uns die ,selbsttuschung besser8 ,vor dem unbestechlichen ,schiedsamt des ,menschenwohles sind die schimmernden ,entschuldigungsgrnde wie ,seifenblasen4 ,sthle die sittliche ,kraft deiner ,jugend in der ,entsagung6 ,je weniger du den ,geschlechtstrieb aufkommen lssest1 desto mehr verliert er das krperlich ,aufdringliche1 desto mehr verschmilzt er mit deiner ,seele1 deinem ganzen ,menschen4 ,mehr und mehr wirst du dann zu jenen ,menschen gehren1 deren krperliche ,liebe allein aus dem ,wunderborn der ,seele quillt1 und nicht zu denen1 deren ,seele schweigt1 whrend zugleich ihr ,krper von ,geschlechtserregung gepeitscht ist4 ,und du wirst ,achtung vor der ,frau und vor allem ,weiblichen haben4 ,die ,welt ist so1 wie wir sie sehen4 ,siehst du sie gut1 so ist sie gut4 ,siehst du sie schlecht1 so ist sie schlecht4 ,es ist eine traurige ,mannhaftigkeit1 die sich ihrer ,verachtung alles ,weiblichen rhmt1 weil sie ,siege errang1 die nur bezahlte ,willfhrigkeit waren4 ,wer nur die ,dirne kennt1 kennt nicht das ,weib1 und sein ,urteil ist ,anmaung4 ,es ist ,zeit1 da anstndige junge ,menschen den ,mut finden1 die frechen ,zotenreier und bramarbasierenden ,bordellhelden zum ,schweigen zu bringen4 ,wenn ein ,mann das ,weib1 das er liebt1 anschaut1 so drngen sich dazwischen gar leicht seine frheren ,erlebnisse4 ,dann werden sie begehrlich wieder lebendig1 und ,augen1 die im ,stolz leuchten sollten1 werden zu ,boden gerichtet1 weil ein ,geheimnis die schne ,wirklichkeit trbt4 ,wer nur zur ,befriedigung seiner ,sinnlichkeit den ,spuren des ,weibes folgte1 kann nur schwer die ,sinnlichkeit aus seinem ,fhlen1 seinen ,blicken scheuchen4 ,und er kennt nicht den wunderbaren ,einklang zweier ,seelen1 die in ihrer ,liebe unbewut den ,willen zum ,guten1 die groe1 allumfassende ,menschenliebe in sich tragen4 ,welch eine ,welt von ,schnheit verschliet sich mancher ,mensch1 weil die sinnliche ,schwerflligkeit seines ,krpers ihm den geistigen ,flug verwehrt6 ,manche ,seele hat sich in diesen rohen ,geschlechtsverbindungen verblutet und nur einen gierigen ,krper zurckgelassen1 in dem alles ,zarte1 ,schne1 alles ,weiche und ,feine1 erstickt ist4 ,das ist seelische ,verarmung -- das allerschlimmste ,menschenlos4 ,es ist ein ,leben1 das keine ,sonne1 keine ,wrme mehr hat4 ,warum nur schtzen wir diese wundervolle ,spannung der ,keuschheit nicht hher8 ,warum ist die ,jugendkeuschheit nur ein ,ideal fr das ,weib und nicht auch fr den ,mann8 ,warum warten junge ,mnner denn geradezu darauf1 diese ,reinheit von sich zu werfen1 und warum mu die vielgerhmte ,mnnlichkeit sich denn zuerst auf den gegensozialen ,wegen des ,dirnentums bewegen8 ,ist denn wirklich die ,geschlechtsehre des ,mannes eine andere als die des ,weibes8 sagt ,vera in ,eine fr viele4 ,und weiter4 ,ist die ,notwendigkeit der geschlechtlichen ,befriedigung in den jngsten ,jahren nicht ein wohlorganisierter ,schwindel8 ,oder ein groes ,irren der rzte8 ,kann die ,keuschheit je so furchtbare1 leben- und glckzerstrende ,krankheiten nach sich ziehen wie die ,unkeuschheit8 ,und weiter4 ,der ,mann verlangt von dem ,mdchen seiner ,wahl nicht ,keuschheit allein1 sondern auch einen unbefleckten ,ruf4 ,mit ,recht6 ,und das ,weib soll ihren ,gatten mit ,straendirnen teilen8 ,sie soll die ,schmerzen der ,mutterschaft tragen1 mit dem furchtbaren ,bewutsein1 da der ,vater ihrer ,kinder in gekauften ,umarmungen seine ,jugendkraft vergeudete -- -- -- sich nicht scheute vor dem ,schmutz1 vor ekelhaften ,krankheiten1 in gemeiner tierischer ,sinnlichkeit seine ,reinheit fortwarf 444 der ,vater ihrer ,kinder -- sage ich4 -- -- ,dies ,verabuch war trotz seiner ,hrten wie eine ,fanfare1 die eine neue ,zeit und eine neue ,menschheit ankndete4 ,die geschlechtssittlichen ,forderungen konnten seitdem nicht mehr unterdrckt werden4 ,wir werden an ihrer ,durchfhrung arbeiten mssen1 um den ,menschen durch ein reineres ,geschlechtsleben eine festere ,grundlage des ,glckes zu geben4 ,es wird eine ,zeit kommen1 in der das1 was die ,menschen heute belachen1 wie eine heie1 groe ,sehnsucht in ihnen lebt4 ,vielleicht erwchst diese ,sehnsucht gerade aus dem ,geschlechtselend unserer ,tage4 ,dies ,irren1 dies ,leiden und ,dulden in ,geschlechtsausschweifungen1 die dem ,manne ,unterhaltung1 dem ,weibe schandbare ,versklavung sind1 wird sicher einmal als entsetzliche ,last empfunden werden1 wenn die ,menschen ber den stumpfen ,materialismus hinaus die feinen1 geistigen ,gesetze erkennen lernen4 ,dann erst werden die ,menschen das ,mrchenland der ,liebe finden1 wenn kein hliches ,erinnern mehr ihre ,seele verwirrt4 ,das ,leben ist darum nicht verloren1 weil die ,jugend nicht rein und voll ,schnheit war4 ,ja1 mancher ,charakter formte sich erst aus trben ,erinnerungen1 aus ,fehl und ,schuld4 ,aber den meisten hat doch der ,dirnengeist die ,jugend vergiftet2 denn fr die ,seelenweichheit der ,jugend ist das ,geschlechtsabenteuer ein starker ,eindruck1 vielleicht in seiner rohen ,sinnlichkeit strker als das1 was spter ein reines1 liebendes ,weib gibt4 ,und von all den ,roheiten der bezahlten ,liebe wird etwas ins ,erinnern eingefgt und schiebt sich hlich in all die blhende ,schnheit1 die die ,liebe bringt4 ,wie viele ,frauen bereuen die ,ehe1 hassen und verachten den ,mann1 den sie doch einmal ber alles geliebt haben4 ,aber er hat sie getuscht4 ,mit ein wenig ,charakterlosigkeit und geschlechtlichem ,schmutz in seinem ,vorleben begann es4 ,das fra sich in ihm fest4 ,das durchwob sein ,inneres so1 da ihm die ,ehe zu rein1 zu langweilig erscheint4 ,zunchst verschweigt er sein ,vorleben4 ,dann kann dies trbe ,geheimnis nichts ,gutes fr seine ,ehe sein4 ,oder er sagt's seiner jungen ,frau4 ,dann werden ihre ,gedanken versuchen1 sich in dieser ihr innerlich fremden ,welt zurechtzufinden1 und unter ,trnen1 mit viel ,weh im ,herzen1 entwickelt sich die ,ehe aus -- einem ,verzicht4 ,oder aber die ,frau ist flach und oberflchlich1 dann lacht sie1 und es ist ihr alles gleichgltig4 ,die ,vera-,naturen aber sind zahlreicher1 als man glaubt1 ,frauen1 in deren ,innerem in solcher ,stunde eine ,saite angeschlagen wird1 deren ,ton fr immer dem ,ohr verklingt4 ,sie1 deren monogamischer ,instinkt hchstes ,feingefhl ist1 knnen nicht oder nur mit berwindung einem ,manne folgen1 der aus einer ganz anderen1 viel grberen ,gefhlswelt kommt1 und den die ,hlichkeit geschlechtlicher ,ereignisse1 ein anderes ,weib1 ein uneheliches ,kind1 von ihnen trennt4 ,zwar leben wir in einer ,zeit sittlicher ,neuordnung4 ,und ehe aus dem ,streit der ,meinungen das feste ,gefge der neuen1 gerechteren ,moral sich bildet1 wird groherziges ,verzeihen1 auch von seiten der ,frau1 dem ,manne den ,weg ebnen von den wirren ,geschlechtsirrtmern der ,jugend zur ,reinheit der ,ehe4 ,wie gro ist aber der ,jammer der vielen ,frauen1 deren ,mnner das heilige ,treuversprechen gebrochen haben1 weil die ,dirnenerinnerungen wie ,unkraut1 wie eine bse ,krankheit der ,phantasie1 in ihnen fortwucherten1 bis der ganze ,schmutz der ,untreue und der sittlichen ,verlumpung sich auf die ,ehe wirft und sie zerstrt6 ,von ungefhr kommen doch diese ,eheskandale nicht4 ,die ,untreue1 dieses rein krperliche1 gemeine1 geschlechtliche ,vernderungsbedrfnis hat sich der ,mann angezchtet bei den wechselnden ,dirnen und der treulosen ,zuflligkeit seiner ,verhltnisse4 ,und wer festigt dem ,weibe den ,begriff der ,treue1 wenn sie als ,mdchen einmal in dieses1 ein andermal in jenes ,mannes ,hnden war8 ,die geschlechtliche ,treulosigkeit vor der ,ehe baut dem ,treubegriff der ,ehe ein morsches ,fundament4 ,die moralisch-monogamischen ,forderungen1 die wie eine neue ,ordnung -- aber aus uralten ,entwicklungsgesetzen heraus -- von ,frauen erhoben worden sind1 knnen nicht mehr verstummen4 ,denn ,einehe 7,monogamie7 ist das ,gesetz des ,weiblichen1 ist der ,unterbau der ,ehe1 die sittliche ,grundlage der ,erziehung4 ,prof4 ,albert ,heim1 ,zrich sagt3 ,der monogamische ,instinkt ist von der ,natur erzchtet4 ,bricht ihn die ,menschheit im ganzen und dauernd wieder1 so bricht sie mit ihm zusammen4 ,je willenloser ein ,mensch sich dem ,geschlechtsempfinden hingibt1 desto mehr ist er ,sklave seiner unsauberen ,erinnerung geworden4 ,will er die ,erinnerung auslschen1 so braucht's einen mannhaften ,entschlu3 ,bis hierher6 ,nun nicht mehr weiter6 ,wer so ein neues ,leben auf dem festen1 frhlichen ,willen zum ,guten beginnt1 den wird das ,schlechte1 das er getan1 nicht in alle ,zukunft hinein verfolgen4 ,es ist abgetan1 und schn und rein leuchtet dir die ,zukunft4 ,der ,mensch ist ,wille6 ,die ,ehe ist ein ,idealzustand und trgt in sich den ,zweck und die ,mglichkeiten einer unendlichen ,vervollkommnung der ,menschheit4 ,die ,forderung der ,treue1 die wir fr die ,ehe aufgestellt haben1 entspricht dem uns eingeborenen sittlichen ,empfinden1 und diese tiefinnerliche ,moral ist immer diejenige1 welche dem ,fortschritt der ,rasse dient4 ,wenn darum ,stimmen laut wurden und namentlich gegen das unbedingt folgerichtige ,verabuch ,schriften ber ,schriften erschienen1 die gerade im ,geschlechtsleben vor der ,ehe eine ,art von ,luterung und ,ausreifung der ,persnlichkeit sehen1 so ist demgegenber auf das ,wort des positivistischen ,philosophen ,comte hinzuweisen1 da man sich nicht durch ,unsauberkeiten auf ein ,ideal vorbereiten kann4 ,unsauberkeiten sind es aber2 denn alles ,hliche1 das das menschliche ,geschlechtsleben erfat und berwuchert hat1 kam aus der ,verletzung der moralischen ,gesetze4 ,ja1 sicherlich nicht nur fr das ,geschlechtsleben1 sondern fr das ganze ,menschenleben ist nichts von so furchtbaren ,folgen gewesen als diese geschlechtliche ,unsittlichkeit1 diese ,treulosigkeit gegenber sittlichen ,gesetzen1 die in der gttlichen ,natur des ,menschen liegen4 ,mit jeder ,verletzung der ,moral schreiten wir rckwrts1 durchqueren wir das ,weltgesetz der ,entwicklung1 das nach oben und nicht nach unten1 nicht rckwrts1 fhrt4 ,mit jeder ,verletzung der ,moral greifen wir strend in die ,rechte und das ,wohl anderer ein4 ,denn es gibt keine persnliche ,sittlichkeit1 es gibt nur eine ,sittlichkeit1 die die ,gesamtheit frdert4 ,diese ,sittlichkeit haben auch tiefstehende ,vlker1 ja selbst ,tiere haben sie2 denn wir sehen die ,tiere handeln nach ,gemeinschaftsgesetzen4 ,die ,gemeinschaft der ,lebewesen braucht die ,geschlechtskraft1 und der blhende ,empfindungsreichtum der ,zeugung ist das groe ,wunder der ,natur4 ,aber sie braucht diese ,geschlechtskraft natrlich und rein und nicht als einen gegen das soziale ,wohl gerichteten ,eigennutz4 ,wer das nicht fhlt1 hat darum nicht das ,recht fr sich4 ,und der ,stolz junger ,menschen mte sich aufbumen gegen die schlaffe ,massenauffassung des ,alltags4 ,in hochentwickelten ,einzelmenschen nur leben die ,sittengesetze als gesunder ,rasseninstinkt1 und wir andern werden ihnen nacheifern1 wenn wir an ,carlyles ,wort denken3 ,die ,menschen leben um des ,besten willen6 ,prof4 ,a4 ,herzen sagt#d3 ,die wirkliche sittliche ,handlungsweise ist diejenige1 welche man als allgemeine ,verhaltungsmaregel aufstellen kann2 und diese ,regel wird sofort von jedem normalen kultivierten ,menschen angenommen werden1 der nicht mit geistiger oder sittlicher1 angeborener oder erworbener ,unzulnglichkeit oder mit ,wahnsinn behaftet ist4 ,wenn nun1 wie wir wissen1 die ,zeugungskraft und ,liebesfhigkeit ein ,hauptstamm des ,lebens ist1 dessen verschiedene ,abzweigungen wir ,menschen- und ,nchstenliebe1 ,spannkraft1 ,begeisterungsfhigkeit1 ,mut1 ,ritterlichkeit1 knstlerische ,kraft usw4 nennen1 mssen nicht alle diese ,krfte eine ,verschlechterung erfahren1 wenn die ,liebeskraft mit unreinem ,denken genhrt wird8 ,diese ,besudelung des ,liebeslebens ist schlimmer1 als die meisten ahnen4 ,und es ist darum wohl erklrlich1 da heute mehr ber diese ,dinge gesprochen wird1 als dem feinempfindenden ,menschen lieb sein kann4 ,aber wir mssen darber einmal zur ,klarheit kommen1 schon deshalb1 weil das ,wort vom ,sichausleben zur ,phrase geworden ist und unsere ,jugend verderbliche ,wege fhrt4 ,warum bewegt sich die ,wirklichkeit dieses ,sichauslebens denn nur immer im ,rahmen eines unsauberen ,geschlechtslebens und richtet sich nicht auf krperliche und geistige ,hchstentwicklung8 ,wten die jungen ,leute nur erst1 wie sie ihr eigenes ,glck schdigen1 weil die ,dirne ihnen die ,achtung vor dem ,weibe und allem ,weiblichen nimmt6 ,der ,glaube an die ,mutter hat einmal unsere ,jugend verschnt1 und diese schne ,erinnerung folgt uns in das ,leben4 ,was hat die ,mutter alles fr dich getan8 ,mit ,schmerzen hat sie dich geboren1 deinetwegen mute sie auf so vieles verzichten1 was dem ,manne das ,leben vielgestaltig macht4 ,das ,verhltnis von ,mutter und ,kind ist ein kleines ,heiligtum1 das der ,mann als ,gatte und ,vater schtzt4 ,in jedem ,weibe aber steckt die ,mutter4 ,jedes ,weib soll ,reinheit dem ,manne darbringen1 der sie zur ,mutter macht4 ,willst du vorzeitig in dies ,heiligtum eingreifen8 ,willst du1 der du als ,mann ,schtzer und ritterlicher ,hter des ,weibes sein sollst1 ihr ,verderber1 ihr ,verfhrer werden8 ,sei gut und voll ,achtung zu jedem ,weibe1 achte und ehre die ,mutter in ihr6 ,du wirst antworten1 da nicht immer der ,mann die ,schuld trage1 sondern oft das ,weib die ,verfhrerin sei1 und da die ,prostituierte nicht ,achtung verdiene1 sondern genommen werden msse1 wie sie ist4 ,ich will die ,dirne nicht besser machen1 als sie ist4 ,aber wie viele von denen1 die auf den ,straen sich verkaufen1 sind durch ,verfhrung1 ,elend1 schlechte ,erziehung in das ,schandgewerbe hineingetrieben worden6 ,darfst du die elende ,lage1 in die ein ,mensch durch eigene oder fremde ,schuld hineingetrieben wurde1 fr deine ,gensse mibrauchen8 ,und wenn du die ,prostituierte gar nicht achten kannst1 wenn sie dir verworfen erscheint und du dich darum der ,verantwortung berhoben glaubst1 so bleibt es fr dich entwrdigend1 mit einem ,menschen in ,beziehung zu treten1 den du verachtest4 ,aber mit der ,verachtung sollten wir vorsichtig sein4 ,im ,gewoge des ,lebens steigt einer nach oben1 der andere sinkt unter4 ,gute erbliche ,anlagen erleichtern das ,leben1 schlechte erschweren es4 ,dem ,weib1 das ,dirne wurde1 gab die ,vererbung wohl schlimme ,keime4 ,schlimme ,verhltnisse lieen das ,schlechte aufblhen4 ,aber mache sie nicht schlechter6 ,wenn du ihr ,gewerbe benutzest1 so bringst du sie -- wie so viele andere -- noch tiefer in den ,sumpf hinein4 ,warum wolltest du das tun8 #e4 ,das ,verhltnis4 ,das ,erwachen der ,liebe bringt der ,jugend ,gefahren und ,irrtmer4 ,je strker ausgeprgt der sinnliche ,trieb ist1 desto lebhafter werden ,beziehungen zu weiblichen ,wesen gesucht4 ,wie die ,sonne alles in ihre ,farben taucht1 so umspielt die ,erotik ,mann und ,weib4 ,eine freudig-festliche ,stimmung1 ,lichterglanz1 ein paar ,musikakkorde1 ein erregter ,tanz oder dergleichen1 und schon ist der ,liebesfunke zur ,flamme angefacht4 ,schon schiebt sich der ,begriff ewig in das eben geknpfte ,band ein4 ,manchmal ist's ja ein ,band frs ,leben1 hufig aber zerreit's schon frh1 und manchmal sieht der andere ,morgen schon ,ernchterung und ,reue4 ,aus diesen losen1 flchtigen ,beziehungen hat sich das herausgeschlt1 was ,tausende von ,mnnern kennen1 und was in unserer ,gesellschaft ein ffentliches ,geheimnis ist1 das ,verhltnis4 ,ein im ,grunde einfacher ,vorgang3 eine geschlechtliche ,beziehung zu einem ,mdchen1 das nicht ,dirne ist1 sondern ,brgerstochter1 ,verkuferin1 ,modistin1 ,schneiderin oder hnliches1 und das man eines ,tages verlt1 um eine andere zu heiraten4 ,sie gibt sich ihm hin1 weil seine bessere soziale ,stellung ihrer ,eitelkeit schmeichelt1 oder weil er die ihm geschenkte ,gunst bezahlt1 oder auch1 weil -- sie ihn liebt und glaubt1 von ihm geheiratet zu werden4 ,von seiner ,seite ist's nicht ,liebe1 sondern die ,gewohnheit des ,geschlechtsgenusses4 ,liebe nur1 wenn die sozialen ,abstnde die ,ehe unmglich machen4 ,manche ,tragik entsprang dieser ,wurzel2 das sogenannte ,verhltnis aber ist meist fr den jungen ,mann ein bequemer ,weg des ,geschlechtsgenusses1 der keine ernstliche ,verantwortung mit sich bringt4 ,an sich selbst denkt er1 und die ,geschlechtserregung mag ihm ja auch ,liebe vortuschen1 aber seine ,absicht geht gegen ein dauerndes ,band4 ,das kann nicht ,liebe sein4 ,und wenn die ,stunde der ,trennung kommt1 gibt's oft viel ,weh im ,herzen des jungen ,mdchens1 viel ,jammer und ,bitten und ,trnen1 weil doch die ,liebe des ,weibes1 das seinen ,leib hingab1 ein ,stck von ihrem ,leben ist1 whrend der junge ,mann sich von seinen ,geschlechtserlebnissen oft mit rcksichtsloser ,klte loslst4 ,knnen diese ,rohheiten ,vorbereitung auf die ,ehe sein8 ,zerstren sie nicht die ,gemtstiefe1 die einer ,ehe ,inhalt und ,schnheit gibt8 ,wird nicht die ,liebeskraft vergeudet1 die ungebrochen einem einzigen ,weibe gehren soll8 ,und was wird aus dem ,mdchen1 das verlassen ist8 ,findet sie einen anderen ,mann1 der sie heiratet1 so wird sie verschweigen mssen1 was sie erlebt4 ,was man verschweigen mu1 kann nicht gut gewesen sein4 ,oft aber geht sie aus einer ,hand in die andere und endet als ,dirne4 ,denk' einmal1 wenn es deine ,schwester wre6 ,welch ein entsetzliches ,geschick fr dich und deine ,familie6 ,und viele junge ,leute hufen1 nur weil sie genieen wollen1 solches ,leid auf die anderen1 die oft schwer daran zu tragen haben4 ,es liegt im ,verhltnis eine ,unehrlichkeit1 die die sittliche ,persnlichkeit untergrbt4 ,du verlierst die ,ehrfurcht vor dem ,weibe1 weil du es nicht mit ,achtung als ,mensch1 sondern mit ,sinnlichkeit als ,geschlechtswesen genommen hast4 ,es gibt gewissenlose ,schrzenjger1 deren dumme ,frechheit jahrelange ,erfolge hat1 weil selbst unter den ,freunden und ,kameraden niemand ihnen sagt1 da ihr ,tun nicht ,mannhaftigkeit1 sondern ,erbrmlichkeit ist4 ,wir mten fr mehr ,klarheit in unserem ,urteil sorgen4 ,an geistig hochstehenden1 wertvollen ,frauen prallt der schale ,witz solcher ,laffen ab2 sie knnen sich hchstens ihrer ,erfolge bei ,dirnen und charakterlosen ,elementen rhmen1 und auch da sind sie oft betrogene ,betrger1 ausgenutzte ,dummkpfe gewesen4 ,das ,verhltnis ndert seinen durch die ,erregung der ,sinnlichkeit immer wieder beschnigten ,charakter in demselben ,augenblick1 in welchem die hier ebenso notwendigen wie hlichen ,manahmen zur ,verhtung der ,befruchtung milungen sind1 und das werdende ,kind als eine angstvolle ,tatsache da ist1 das nun das wohlbehtete ,geheimnis dieser ,geschlechtsbeziehungen der ffentlichkeit zu enthllen droht4 -- ,und dann8 ,beim ,manne tdliche ,verlegenheit1 ,sorge fr ,ruf1 ,stellung1 ,name1 ,gedanken an ,trennung1 weil nun das ,verhltnis lstig wird4 ,beim ,mdchen jagende ,angst1 ,wunsch nach ,schutz1 ,furcht vor dem ,entdecktwerden und dazu krperliche ,leiden4 ,und dasselbe ,kind1 das zwei sich wahrhaft liebende ,menschen in der ,ehe erst recht fest aneinanderkettet1 trennt meist zwei ,menschen1 die den bloen ,geschlechtszweck ihres ,verhltnisses mit dem ,worte -- ,liebe zu entschuldigen suchten4 ,auf dem ,lande und bei der ,arbeiterschaft pflegt die unwillkommene ,liebesfrucht meist den ,entschlu zur ,ehe zu erzwingen4 ,man heiratet sich1 und das ist ehrlich4 ,damit bereitet man dem ,kinde ein ,nest1 ein ,heim1 und die junge ,mutter ist geschtzt vor ,sorgen und bsen ,lsterzungen4 ,aber in der ,stadt besteht fr alle besseren ,schichten die bequeme ,einrichtung der ,alimente4 ,die ,vatersorgen und die anstndige ,gesinnung werden abgelst durch ein geringes monatliches ,geldopfer4 ,gewi1 der ,gesetzgeber konnte vielleicht nicht anders4 ,er kann nur einige rechtliche ,ordnung schaffen4 ,aber er hat uns zu viele ,mglichkeiten geschaffen1 ,gemtswerte durch ,geldwerte abzulsen4 ,es wre falsch1 zu sagen1 da der ,leichtsinn des ,verhltnisses die ,pflicht zur ,ehe in sich trgt1 wenn das ,kind dem sinnlichen ,idyll ein jhes ,ende bereitet4 ,denn dann knnte die ,schwangerschaft eine ,leimrute sein1 mit der ein raffiniertes ,weib einen ,gimpel fngt4 ,ich will nur die ,verwirrung beleuchten und die ,rohheit zeigen1 die oft mit dem unehelichen ,kind sich entwickeln4 ,manche himmelstrmende ,liebe endet durch die ,abttung der ,frucht vor dem ,strafrichter4 ,die ,zahl der ,totgeburten bersteigt bei den unehelichen ,kindern berall in ,europa anderthalbmal diejenige bei den ehelichen4 ,manches eben geborene ,kind wird von der ratlosen1 verzweifelten ,mutter gettet oder an ,fremde abgegeben4 ,das ,hchste1 ,heiligste1 was wir ,menschen kennen1 die ,mutterschaft1 wird besudelt1 entehrt1 wird zum ,verbrechen4 ,grenzenloser ,jammer erstickt das ,gefhl des ,mdchens1 das ,mutter wurde und verlassen wurde4 ,rings um die groen ,stdte wohnt in lndlichen ,bezirken ein ,kreis von ,menschen1 die sich mit der ,pflege unehelicher ,kinder gegen einmalige oder periodische ,vergtung systematisch und beruflich beschftigen1 systematisch und beruflich aber auch unter dem ,deckmantel der ,pflege die -- ,ttung besorgen4 ,manchmal wei das die ,mutter nicht1 manchmal aber wei sie es4 ,das ,leid des unehelichen ,kindes ist zu oft gesungen worden1 als da ich dazu ,mollakkorde geben mte4 ,verbrechen und ,unehelichkeit1 ,prostitution und ,unehelichkeit1 das sind fast unlsbare ,zusammenhnge4 ,der ,unterbau des ,lebens und der ,charakterbildung1 die mit ,liebe und ,achtung durchzogene ,ehe1 fehlt dem unehelichen ,kinde4 ,gerade in den ,kinderjahren1 den ,jahren der ,weichheit und ,aufnahmefhigkeit1 der ,lenkbarkeit1 fehlen oft die festen ,grundstze gesunder ,erziehung1 herrschen oft ,willkr1 ,vernachlssigung und der verderbliche ,einflu der ,strae4 ,der ,vater fehlt1 die ,familie fehlt4 ,dem ,genu eines ,augenblicks entsteigt ein neues ,menschenleben1 das verfehlt und verdorben ist1 weil die ,verantwortung fehlte4 ,es ist oft1 als sei im ,geschlechtsleben das ,rechtsgefhl vollkommen geschwunden1 das doch beispielsweise in den kleinsten ,geschfts- und ,geldsachen so fein entwickelt ist4 ,wer ein ,geldstck stiehlt1 kann ins ,gefngnis kommen4 ,wer aber im ,geschlechtsleichtsinn einem andern ,menschen ,glck und ,namen1 ,ehre und ,leben stiehlt1 der kann sich auch ohne viel ,geschick durch die ,paragraphen hindurchwinden4 ,die gesetzeberatenden und gesetzemachenden ,mnner haben augenscheinlich zu wenig an das ,weib gedacht2 denn die ,rechtsprechung aller zivilisierten ,lnder lt dem ,manne berall da ,durchschlupfe1 wo sich das ,weib in den ,irrgngen der sexuellen ,doppelmoral fngt4 ,ja1 die napoleonischen ,gesetze ,frankreichs zeigen eine offenbare ,verachtung der ,frau4 ,diese ,verwirrung in ,geschlechtsfragen hat scheuliche ,zustnde gezeitigt4 ,irgendein junger ,mensch ist der ,verfhrer4 ,seine sexuellen ,wnsche sind lebendig geworden4 ,er lernt ein ,mdchen kennen1 und seine ,sinnlichkeit treibt ihm betrende ,lgen auf die ,lippen4 ,sie glaubt ihm und wird verfhrt4 ,in irgendeinem verschwiegenen ,winkel kommt sie nieder4 ,alle ,welt zeigt mit ,fingern auf sie3 sie hat ein ,kind4 ,warum nicht auch auf ihn8 ,es ist doch auch sein ,kind4 ,ein uneheliches ,kind kann die ,ursache sein1 da die ,mutter in chtung1 ,verzweiflung und ,tod getrieben wird1 da sie ein ,leben lang bt fr eine ,stunde voll glhender ,worte4 ,der ,mann aber kann am nchsten ,tage die gleiche ,komdie wiederholen4 ,und wenn dieser brutale ,egoismus soundso oft mal in das ,leben von soundso vielen ,frauen zerstrend eingegriffen hat1 dann deckt leicht eine glnzende ,heirat den ,schleier der gesellschaftlichen ,stellung ber die innere ,erbrmlichkeit4 ,wo bleibt hier das ,rechtsbewutsein1 die ,grundlage jeder menschlichen ,gemeinschaft8 ,wie viele ,mnner gibt es1 ,geschftsleute1 ,direktoren von ,theatern1 ,gesellschaften1 ,kaufhusern usw41 die ihre soziale ,macht und die soziale ,bedrngnis ihrer ,angestellten dazu ausnutzen1 die hbscheren jungen ,mdchen in ihre ,hand zu bekommen1 die aber bei der ,heirat sich doch nach einer ,frau von gutem ,ruf umsehen4 ,welch ein beschmender ,mangel an einfachem ,rechtsgefhl6 ,mancher ,mann1 der ein unschuldiges junges ,mdchen zur ,mutter gemacht hat1 ist dadurch wie ein wildes ,tier in das ,glck und den ,frieden einer ganzen ,familie eingebrochen4 ,und doch geht uns die ,phrase nicht aus den ,ohren1 die ,geschlechtsbeziehungen des ,mannes seien weniger verhngnisvoll als diejenigen des ,weibes4 ,wenn die ,mdchen1 die heiraten1 immer wten1 wie sehr die hlichen ,bilder der ,vergangenheit ihres ,geliebten den schnen ,phrasen des ,augenblicks widersprechen1 wenn sie wten1 wieviel himmelschreiendes ,unrecht1 begangen an anderen1 durch die ,ehe sanktioniert werden soll1 wenn sie wten1 wie oft es vorkommt1 da abseits von dieser ,ehe ein verlassenes1 verhrmtes ,weib in ,not und mit ,bitterkeit fr das ,kind des ,geliebten sorgt1 dann wrden ,schatten durch glckliche ,gesichter ziehen1 und in mancher ,frau wrde wohl die ,erkenntnis reifen1 da fr das ,glck der ,menschen und die ,schnheit der ,ehe die voreheliche ,reinheit des ,mannes genau so wichtig ist1 wie die ,reinheit des ,weibes4 ,immer ist die ,liebe die ,lebensgestalterin4 ,sie gestaltet es gut oder schlecht4 ,darum mu diese gestaltende ,kraft rein gehalten werden4 ,an der alljhrlichen ,zunahme der unehelichen ,geburten erkennen wir die ins ,grenzenlose gewachsene geschlechtliche ,gewissenlosigkeit der ,jugend4 ,der unehelichen ,mutter hat das ,kind die soziale ,lage sehr erschwert4 ,um so schutzbedrftiger sieht sie nach dem ,manne2 um so schmachvoller ist es1 wenn dieser sie verlt4 ,nur die ,ehe kann dem mtterlichen ,weibe und dem ,kinde ein sicherer ,hort sein4 ,darum lockern diese leichtsinnigen ,geschlechtsverbindungen das ganze ,gebude unseres sozialen ,fhlens1 ,denkens und ,handelns4 ,geschlechtliche ,ungebundenheit ruiniert ein ,volk2 denn sie ist eine ,roheit und eine ,gefahr fr den ,nachwuchs4 ,sie ist ein ununterbrochener1 geheimer und niedertrchtiger ,kampf gegen die ,einehe1 die als hchstes ,sittenideal unserer in uns schlummernden ,ethik entstiegen ist4 ,alles1 was die monogamische ,ehe frdert und vorbereitet1 ist zugleich sittliche ,ordnung1 ,festigkeit1 ,gesundheit1 ,kraft und ,menschenglck1 alles1 was sie strt1 bringt ,zerfall1 ,unglck1 ,proletariat1 ,krankheit4 ,das ist das uralte und urewige ,gefge der ,natur1 da der ,mann ,hter und ,schtzer von ,weib und ,kindern sein soll4 ,mag auch die ,strmung der ,zeiten die ,frau emanzipieren1 ihr soziale ,selbstndigkeit und ,unabhngigkeit geben wollen1 was vermag dies ,eifern vor dem gebietenden ,wort der ,natur6 ,das ,weib ist ,mutter6 ,das ist sein ,glck und sein ,ruhm1 aber auch die ewige ,bedingtheit ihrer ,lebensform1 ihre ewige und unabnderliche ,abhngigkeit vom ,mann4 ,und wer aus der traurigen ,nchternheit und grenzenlosen ,banalitt vieler ,ehen eine ,waffe zur ,bekmpfung der ehelichen ,gemeinschaft berhaupt sich herrichtet und in der freien ,liebe das ,heil sieht1 der sollte sich fragen1 ob denn die freie ,liebe etwas ndert an den ehernen ,naturgesetzen1 die die ,ehe geformt haben1 sollte sich fragen1 ob denn die ,menschen1 deren ,seelen matt sind und die kraftlos zu einem ,liebesideal aufschauen1 in einer ungebundenen ,liebe die ,verjngung finden1 die sie glcklicher machen kann4 ,das ,leben bedarf so sehr dieser ewigen ,verschmelzungs- und ,verjngungsprozesse durch ,mann1 ,weib und ,kind1 da sich die ,forderung der vorehelichen ,reinheit1 das ,ideal der ,treue und die ,tatsache der monogamischen ,ehe als biologische1 soziale und sittliche ,grundforderungen herausgebildet haben4 ,der ,vergleich mit der geschlechtlichen ,wahllosigkeit mancher ,ur- und ,primitivvlker ist nicht stichhaltig4 ,sie haben ein auf tiefster ,stufe stehendes ,geistesleben und kennen darum nicht die ,liebe1 knnen uns nicht ,mastab sein4 ,aber die ,liebe ist durch die ,jahrtausende hindurchgeschritten und steigerte stndig ihre ,seelenkraft1 vertiefte und verfeinerte sich1 und ward so eine duftige ,blte zartester ,seelenkultur4 ,jeder rohe krperliche ,akt1 dem die ,seele mangelt1 treibt sie wieder zurck bis dahin1 wo sie angefangen4 ,in dem unbewuten ,stammeln der im ,selbstvernichtungsrausch versinkenden ,liebenden ,nur du1 ewig du allein1 liegt unbewut die allerstrkste ,betonung der ,monogamie4 #f4 ,vor der ,ehe4 ,es kann nur einen ,weg der ,vorbereitung auf die glckliche ,ehe geben1 das ist der der eigenen ,reinheit und die bei aller unbewuten ,erotik geschlechtslose ,beziehung zu ,frauen4 ,wehe dem ,manne1 der im ,weiblichen nur das ,geschlechtliche sehen kann1 der fr dies eine seinen ,sinn steigerte und fr alles andere stumpf wurde4 ,ihm hat auch die ,ehe nur ,geschlechtsinhalt4 ,er kennt nicht die hchsten ,gensse1 die in der innigen ,ergnzung der besonderen geistigen ,persnlichkeit des ,mannes mit weiblicher ,art1 weiblichem ,denken liegt4 ,meide den ,umgang mit wertlosen ,frauen1 aber suche und pflege mit der ,freundschaft zu guten ,menschen besonders die geistigen ,beziehungen zu edler ,weiblichkeit4 ,deine ,mnnlichkeit1 dein ,auftreten1 deine ,lebensformen werden ausreifen1 wenn der ,hauch gesunder ,weiblichkeit dich umweht4 ,kannst du deine ,interessen mit einer ,freundin austauschen1 so bekommt deine ,anschauung noch eine andere1 sich ergnzende ,richtung4 ,und siehst du in der ,freundin eines ,tages die ,geliebte1 denkst du sie dir als ,gefhrtin des ,lebens1 nun1 so war's wohl ein guter ,entschlu4 ,aber prfe1 ehe du dich bindest6 ,hast du dich entschlossen1 so glaube nur nicht1 jetzt sexuelle ,rechte zu haben6 ,gerade dies ,poussieren1 diese hufigen ,geschlechtserregungen in allen ,winkeln und dunklen ,ecken1 diese ,liebkosungen sexueller ,art sind so verderblich fr das ,nervensystem4 ,so wenig ,haltung bewahren oft junge ,menschen1 da sie jedes ,alleinsein zu unsauberem ,denken und ,tun mibrauchen1 oft nur1 weil sie zu geistlos und zu sehr ohne inneren ,wert sind1 als da sie das ,alleinsein mit ,schnerem ausfllen knnten4 ,wenn so schon der ,jugend die ,poesie gestorben ist1 sollte man den ,schritt zur ,ehe nicht mehr wagen2 denn die ,ehe wird zum ,ekel4 ,lerne bewundernd zu lieben1 ohne zu begehren6 ,dann wird das1 was du liebst1 dir lange1 lange das ,schne bleiben6 ,liebe ist ,wunsch1 ist ,sehnsucht1 ist ,spannkraft der ,seele4 ,tte das alles nicht1 indem du vorschnell an dich reiest1 was deiner ,sehnsucht lebendiges ,ziel sein soll4 ,mag auch ein sinnliches ,begehren dich zu dem ,mdchen1 das du liebst1 hinreien1 falle ihm nicht zum ,opfer4 ,ihr entschleiert das ,bild zu ,sas6 ,solange die unerfllten sinnlichen ,wnsche in dir leben1 beschwingen sie deine ,liebe und treiben dir ,worte der ,poesie auf die ,lippen4 ,du siehst alles1 alles schn und farbenprchtig1 idealisierst die ,wirklichkeit1 hast ,jugend in dir2 denn ,jugend ist ,wunsch und poesievolle ,spannung4 ,die befriedigte ,liebe aber1 wenn sie nur krperliches ,begehren war1 wird arm an ,worten1 und es ist die tiefe ,tragik der ,liebe1 da sie in ihrem hchsten ,begehren stirbt4 ,sie kann sich selbst bekmpfen1 in der eigenen ,glut aufzehren1 und es braucht klare ,augen und einen festen ,willen1 sie in ,schranken zu halten4 ,wieviel unglckliche ,ehen entsteigen dieser geschlechtlichen ,voreiligkeit6 ,die ,erregung raubt ,besonnenheit und ,urteil4 ,ein ,kind ist entstanden und treibt die zwei leichtsinnigen ,menschen in die ,ehe hinein1 den ,mann oft gegen seinen ,willen4 ,was freieste ,entschlieung und seelische ,hochspannung zweier ,menschen sein sollte1 wird eine ,zwangsmanahme1 die aus innerer ,angst und aus ,furcht vor dem ,skandal geschah4 ,gerade wenn der ,wunsch nach dem ,weibe die ,sinne fllt1 sollte man mit ,entschlssen zgern4 ,was wir gar zu heftig begehren1 sehen wir nur in seinen ,vorzgen1 nicht auch in seinen ,schwchen und ,mngeln4 ,und manches ,mdchen1 das fr den ,geliebten gttlich war1 wird fr den ,gatten1 wenn der ,alltag der ,ehe den ,morgentau der ,liebe abstreifte1 mehr als irdisch4 ,darum prfe dich lange und zhme immer deine ,sinnlichkeit4 ,denn durchbricht sie die ,schranken1 so entscheidet sie oft ber ,dinge1 die noch gnzlich unentschieden sind1 und knpft oft ein ,band1 das besser ungeknpft bliebe4 ,so betrachtet1 wird dir die ,liebe zur beschwingenden ,kraft4 ,aus dem ,gegenspiel von ,erotik und ihrer ,beherrschung erwchst dir die ,achtung vor dir selbst und vor der ,weiblichkeit4 ,je grer diese doppelte ,achtung ist1 desto weiter rckst du ab von der ,prostitution und allem1 was aus ihr entspringt und mit ihr zusammenhngt4 #g4 ,schadet der ,jugend die ,enthaltsamkeit8 ,es wird viel und gern davon gesprochen1 da die geschlechtliche ,bettigung vor der ,ehe eine ,notwendigkeit sei1 eine ,forderung der ,gesundheit4 ,diese letztere solle ,schaden nehmen in der ,enthaltsamkeit4 ,die einen stellen diese ,these auf und verteidigen sie mit ,hartnckigkeit1 die anderen bestreiten sie energisch4 ,ich zgere keinen ,augenblick1 zu sagen1 da es viele ,flle von ,schden der ,enthaltsamkeit gibt1 ,schden1 die sich bei der geistigen ,arbeit1 im ,schlaf1 im ganzen geistigen und krperlichen ,leben berhaupt zeigen4 ,es wre falsch und widersprche der ,wissenschaft und den alltglichen ,vorkommnissen1 einer sittlichen ,absicht zuliebe physiologische ,erscheinungen rundweg leugnen zu wollen4 ,das erzeugt ,widersprche1 die zu ,waffen in der ,hand der ,gegner werden4 ,aber derartige ,schden treten erst bei der ,geschlechtsenthaltsamkeit der ,erwachsenen auf und haben fr die ,jahre der ,entwicklung1 fr die ,jugend1 nicht die mindeste ,geltung4 ,fr die ,jugend ist die ,enthaltsamkeit nicht nur nicht schdlich1 sondern eine ,grundbedingung vollkommener ,entwicklung4 ,in der ,tierzucht ist es ein ganz selbstverstndlicher ,grundsatz1 ,tiere niemals vor vollendeter ,reife zur ,geschlechtsbettigung zuzulassen1 weil man dadurch das ,tier schwcht1 seine ,leistungsfhigkeit 7z4 ,b4 bei ,rennpferden1 ,jagdhunden1 ,lasttieren7 vermindert und schlielich die ganze ,rasse herabzchtet4 ,zwischen ,fortpflanzungstrieb und ,lebensdauer besteht eben ein unlsbarer ,zusammenhang4 ,ganze ,vlker versinken in der ,widerstandslosigkeit gegen den ,geschlechtsreiz4 ,den ,indiern hat nichts so sehr die ,kraft genommen1 als die frhen ,heiraten1 die schon von ,kindern geschlossen werden4 ,es kann niemals gut sein1 wenn ein ,trieb sich so entwickelt1 da er alles beherrscht4 ,eine ,schwchung des ,ganzen mu die ,folge sein4 ,noch nie1 solange die ,welt steht1 hat die ,keuschheit so ungeheuren und entsetzlichen ,schaden angerichtet1 wie die ,ausschweifung4 ,die ,schden1 von denen man spricht1 sind aufgebauscht und werden zur bequemen ,entschuldigung fr den ,geschlechtstrieb1 den zu zgeln man nicht die ,kraft und den ,willen hat4 ,in diesem ,punkte gibt es so viele ,tuschungen1 als es ,behauptungen gibt4 ,denn alle die ,zustnde1 die man in den bequemen und gedankenlosen ,begriff nervs zusammenfat1 die ,unruhe1 ,schlaflosigkeit1 ,arbeitsunfhigkeit1 allgemeine ,schlaffheit1 ,verdauungstrgheit1 ,mimut1 ,gemtsbedrcktheiten u4 dergl41 die fast alle aus vllig unnatrlicher ,lebensart sich ergeben1 wenn die ,freuden der ,tafel ber die ,bedrfnisse des ,lebens hinausgehen und der ,krper nicht genug ,bewegung hat1 diese ,zustnde werden gern und vorschnell dem ,mangel an ,geschlechtsgenu zugeschrieben1 weil man so die ,sinnlichkeit1 mit ,grnden wohl versorgt1 auf den glatten ,boden eines vergngten ,lebens hinausschicken kann4 ,denn um ein ,vergngen handelt sich's wohl bei all den jungen ,mnnern1 die ihre leichtfertigen ,liebesabenteuer mit der ,flagge der bedrohten ,gesundheit verteidigen4 ,die gesamte ,art der ,menschheit1 zu leben1 zu arbeiten1 zu essen und zu trinken1 und demgem zu denken und zu fhlen1 ist so grundfalsch1 so von den natrlichen ,gesetzen abgewichen1 auf ,abwege geraten1 da auch unser ,urteil ber den ,geschlechtstrieb und seine uerungen notgedrungen falsch sein mu4 ,wie kann man aus ungesunden ,lebensformen physiologische ,gesetze folgern wollen8 ,es ist wohl gut1 auf einige uerungen von ,mnnern hinzuweisen1 die auf ,grund ihres wissenschaftlichen ,urteils und ihrer ,lebenserfahrungen gehrt zu werden verdienen4 ,dabei will ich verzichten auf die ,wiedergabe des bekannten ,schreibens der medizinischen ,fakultt der ,universitt ,christiania1 erstens1 weil es aus dem ,jahre #ahhg stammt1 und vor allem1 weil mehrfach angezweifelt worden ist1 ob in der ,tat die ganze ,fakultt es unterzeichnete4 ,tatsache aber bleibt1 da die jngeren norwegischen rzte in ihrem ,fachblatt das erwhnte ,urteil der ,fakultt zu ihrem eigenen gemacht haben4 ,der bekannte ,nerven- und ,irrenarzt ,prof4 ,dr4 ,aug4 ,forel sagt3 ,die angebliche ,nervositt resp4 physische ,erregbarkeit1 ,abspannung usw41 welche die ,keuschheit nach sich ziehen soll1 wird als ein ,hauptargument zur ,verteidigung der staatlichen ,frsorge fr weiberbedrftige ,mnner herangezogen4 ,ich bin in meiner rztlichen ,laufbahn von zahlreichen jungen ,neurasthenikern und ,hypochondern konsultiert worden1 welche frher keusch waren1 erst auf rztliche ,anordnung hin ,bordelle besuchten und vielfach dort venerisch angesteckt1 jedoch weder von ,neurasthenie noch von ,hypochondrie kuriert wurden4 ,einen irgendwie nennenswerten ,erfolg von dieser ,therapie habe ich selbst nie beobachtet4 ,zweifellos dagegen ist es1 da der ausposaunte angebliche ,schutz gegen ,syphilis 7von einem ,schutze gegen gonorrhische ,infektion wagt niemand zu sprechen71 verbunden mit den zahllosen ,lockungsmitteln1 welche die in diesen ,geschften pekunir interessierten ,personen zur ,vermehrung ihrer ,kundschaft anwenden1 die ,zahl der sich prostituierenden jungen ,mnner ungeheuer steigert2 es bildet sich unter denselben allmhlich die ,suggestion1 da die ,keuschheit ein unmgliches ,ding sei1 da ein keuscher ,jngling kein ,mann sei u4 dergl4 mehr4 -- ,zwar liefert berall die ,landbevlkerung1 ohne da wir an unsere ,vorfahren zu appellieren brauchten1 den ,beweis1 da ohne regulierte ,prostitution und ohne ,prostitutionshuser die ,mnner existieren und gesund bleiben1 sogar viel gesnder werden knnen4 ,es beweisen ferner zahlreiche ,einzelflle1 da die ,keuschheit ohne ,nachteil fr die ,gesundheit bestehen kann 444 ,doch wird dies meist ignoriert4 ,die ,prostitution ist kein ,heilmittel gegen die ,onanie4 ,beide bestehen sehr oft nebeneinander444444 ,tatsache ist 4441 da der ,geschlechtsreiz durch vermehrte ,befriedigung sich steigert1 zu einem immer hufigeren ,bedrfnis wird4 ,das erklrt die weitere ,tatsache1 da 444 sehr viel ,exzedenten daneben noch onanieren oder nchtliche ,pollutionen haben444 ,nie habe ich eine durch ,keuschheit entstandene ,psychose gesehen1 wohl aber zahllose solche1 die die ,folgen von ,syphilis und ,exzessen aller ,art waren444 ,wir mssen dabei bleiben1 da fr den jungen ,mann bis zu seiner ,verehelichung die ,keuschheit nicht nur ethisch und sthetisch1 sondern auch der ,prostitution gegenber hygienisch das ,zutrglichste ist4 ,auch der hervorragende ,psychiater ,prof4 ,dr4 ,eulenburg bezweifelt in seiner ,neuropathia sexualis1 da schon irgend jemand bei sonst vernnftiger ,lebensweise durch geschlechtliche ,abstinenz allein krank1 speziell neurasthenisch oder sexual-neurasthenisch geworden ist4 ,er sagt weiter3 ,ich halte diese immer wiederkehrenden1 phrasenreichen ,behauptungen fr vllig leeres und nichtssagendes ,gerede1 wobei es sich nur um gedankenloses ,miteinstimmen in den allgemeinen ,chorus oder -- noch schlimmer -- um ein bewutes ,kniebeugen vor ,vorurteilen handelt444 ,jene im ,laienpublikum auerordentlich beliebte und leider auch von gewissen rzten laut oder stillschweigend gebilligte ,meinung von der unbedingten ,schdlichkeit geschlechtlicher ,abstinenz wirkt zumal auf die heranwachsende ,jugend in hohem ,mae verderblich2 sie treibt diese dem illegitimen ,geschlechtsverkehr1 d4 h4 der ,prostitution1 geradezu in die ,arme444 ,das ,wort von den ,schden durch ,enthaltsamkeit ist am lautesten im ,munde derjenigen1 die die ,venus ,anadyomene 7sinnliche ,liebe7 kennen und ihr nicht entsagen wollen4 ,sie wissen nicht1 da das zur ,periodizitt neigende ,rckenmark aus einem gewhnlichen ,reiz ein gebieterisches ,recht macht4 ,findet man nicht im ,essen1 im ,trinken1 im ,rauchen und in allen ,lebensgewohnheiten genau dasselbe8 ,man entziehe nur einmal einem starken ,esser oder ,trinker sein gewohntes ,quantum1 und er wird -- obwohl die ,entsagung seinem ,organismus hchst dienlich ist -- ,unbehaglichkeiten1 ja ,qualen erleiden4 ,so ergeht's dem ,raucher1 so dem ,morphinisten4 ,ist darum in ihren ,wnschen1 ihren ,gefhlen1 ihren ,ansichten auch nur ein ,schimmer von ,recht8 ,wer das ,geschlechtsgefhl hufiger kennen lernte1 hat seinen ,organismus sozusagen darauf eingestellt4 ,wie ,wellenlinien durchzieht's die ,nervenzentren1 periodisch sie erregend4 ,dann bringt zunchst die ,enthaltsamkeit ,beschwerden1 wie allen1 die unbeherrscht und triebhaft leben4 ,aber nur zunchst4 ,bald stellt sich das ,nervensystem mit dem ganzen ,organismus auf diese neue ,marschroute ein1 und die inneren ,absonderungen vermehren bald merkbar die ,spannkraft des ,krpers und des ,geistes4 ,ja1 wer beobachten kann1 findet bald heraus1 da der die ,geschlechtskraft sparende ,organismus mit einem geringeren ,ma von ,schlaf und ,nahrung auskommt1 weil er trotz erhhter ,leistungsfhigkeit sparsamer wirtschaftet4 ,fr viele1 viele ,menschen ist der ,geschlechtsgenu ein jedesmaliger ,kraftverlust1 sie erschlaffen tagelang nachher1 und ,menge und ,wert ihrer ,arbeit leidet4 ,sie brauchen ,tage1 um durch ,ruhe und ,sorgfalt in der ,ernhrung wieder auszugleichen1 was sie in einer ,minute verloren haben4 ,trotzdem aber knnen sie nicht loskommen von dem entnervenden ,glauben an die ,notwendigkeit geschlechtlichen ,lebens4 ,freilich bedingt ein so besonders beherrschtes ,leben auch vernderte ,lebensgewohnheiten4 ,wenn du an ,kopfschmerzen leidest1 an unruhigem ,herzen1 an ,schlaflosigkeit und wsten ,trumen1 oder durch ,pollutionen erschlafft wirst und in all diesen ,dingen ,grnde fr ein voreheliches ,geschlechtsleben siehst1 dann handelst du wie ein ,kind1 das die eine ,dummheit durch die andere beseitigen will4 ,du sollst deine ,egewohnheiten ndern1 den ,alkohol meiden1 das ,rauchen einschrnken1 ,gewrze und gewrzte ,nahrung fortlassen und alles das beachten1 was wir schon beim ,kapitel der ,onanie miteinander besprochen haben4 ,und wenn der ,arzt in all den eben genannten ,strungen die ,zeichen eines zu hohen ,blutdruckes erkennt1 so sollte er seinen ,patienten nicht auf den gefhrlichen ,weg zur ,dirne senden1 sondern den ,blutdruck durch den gesnderen und klgeren ,rat der fleischlosen ,nahrung1 der ,vermeidung von ,kaffee und ,tee und ,alkohol herabsetzen4 ,kann diese gedankenlose ,suggestion der ,dirnennotwendigkeit sich bei der rztlichen ,autoritt ihr ,lebensrecht holen1 dann ist es kein ,wunder1 wenn die ,kpfe junger ,mnner erfllt sind von wilden1 ungezgelten und schmutzigen sexuellen ,vorstellungen1 die den erregten ,krper zu nchtlichen ,samenergssen und damit zur ,erschlaffung mit ,rckenschmerzen1 ,verdauungsschwche und ,melancholie treiben6 ,ein straffes ,halt der lsternen ,phantasie gebieten1 ,geist und ,krper in ernste1 energische ,arbeit einspannen1 das hlt den ,geist sauber und den ,krper gesund6 ,in ,klstern1 wo die ,frauen arbeiten1 hat man selten ,hysterie gefunden2 bei ,prostituierten dagegen ist sie hufig4 ,du wirst einsehen1 da gerade die wunderbare ,tatsache der inneren ,drsenabsonderungen der ,jugend die ,pflicht der ,keuschheit auferlegt4 ,denn der ,organismus1 der diese ,drsensekrete zu seiner ,entwicklung gebraucht1 kann nicht zu seiner vollen ,entwicklung kommen1 wenn ihm vorher das ,wachstumsmaterial entzogen wird4 ,und wenn dem ,krper die ,kraft genommen ist1 wie sollte er ,kraft seinen ,nachkommen geben knnen8 ,dem eigenen ,leichtsinn folgt die ,schwche der ,nachkommen1 und sie ist ein drckender ,vorwurf fr den1 der noch ein ,gewissen hat4 ,es ist nicht geschickt1 zur eigenen ,entschuldigung auf die ,mnner hinzuweisen1 die trotz ihrer sexuellen ,ausschweifung geistig gro1 bedeutend und machtvoll waren4 ,denn erstens sind solche ,mnner in der ,minderzahl1 zweitens htten sie bei grerer ,selbstzucht noch ,greres erreicht4 ,die ,zahl der ,groen aber1 die ihr persnliches ,leben unter die ordnende ,macht sittlicher und gesundheitlicher ,gesetze gestellt haben1 ist wesentlich grer1 und man braucht nur auf ,immanuel ,kant1 auf ,a4 v4 ,humboldt hinzuweisen1 um sexuelle ,enthaltung und geistige ,gre eindrucksvoll nebeneinander zu sehen4 ,jedenfalls hat frhzeitiger ,geschlechtsverkehr noch keinen groen ,mann gezeitigt4 ,dagegen fllt das ,auge berall auf ,menschen1 die durch vorzeitige ,vergeudung der ,zeugungskrfte an ,krper und ,geist verarmt und verkmmert und zu jedem geistigen ,hochflug unfhig geworden sind4 ,obermedizinalrat ,prof4 ,dr4 ,gruber in ,mnchen sagt3 ,an eine ,schdlichkeit der ,zurckhaltung des ,samens im ,krper ist nicht zu denken4 ,er weist darauf hin1 da die ,samenflssigkeit1 wenn sie als ,auszug aus ,tierhoden unter die ,menschenhaut gespritzt wird1 die ,leistungsfhigkeit der ,muskeln erhht und diese sich rascher erholen4 ,er weist ferner auf die ,enthaltung von ,gelehrten und ,knstlern hin und sagt3 ,whrend der ,zeit der ,enthaltung wird sicherlich ,samen aufgesaugt1 und seine ,bestandteile gelangen ins ,blut4 ,dies wirkt nicht schdlich1 sondern gnstig4 -- ,zweifellos gibt es ,menschen von so heftiger geschlechtlicher ,begierde1 da sie sich wie ein ,wesenszug ihrer besonderen ,persnlichkeit ausprgt und oft ihrem ,handeln eine bestimmte ,note gibt4 ,sie knnen sich nicht bezhmen1 sondern werden von ihrer ,begierde beherrscht4 ,solchen ,menschen erscheint der ,gedanke an geschlechtliche ,entsagung lcherlich1 und sie sind es auch1 die1 von ihrem eigenen ,zustand ausgehend1 ihren jugendlichen ,kameraden die ,gefahren der ,keuschheit anschaulich machen wollen4 ,sie geben oft einer ,unterhaltung den ,ton1 und die anderen schmen sich1 ihre ,unschuld zu zeigen oder gar zu verteidigen4 ,wir wollen nicht ,phariser sein und ,steine werfen auf diejenigen1 deren heftige1 unstillbare ,begierde die ,selbstbeherrschung bersteigt4 ,aber man soll in diesen ,dingen das ,herdenmige niederhalten1 damit nicht der eine zur gefhrlichen ,antriebskraft fr die anderen wird1 die zu spt den gefhrlichen ,weg1 den ,krankheitsjammer und das moralische ,elend erkennen1 in das ihre durch ein paar verfhrende ,worte angefachte ,sinnlichkeit sie hineingetrieben hat4 ,man kann1 durch ein ,irrlicht geleitet1 leicht in einen ,sumpf geraten4 ,ob aber die ,kraft zum ,herauskommen spter noch da ist1 ist nicht vorherzusagen4 ,prof4 ,dr4 ,albert ,heim hat in einer kleinen ,schrift1 ,das ,geschlechtsleben des ,menschen vom ,standpunkt der natrlichen ,entwicklungsgeschichte1 vortrefflich nachgewiesen1 da diese sexuelle ,planlosigkeit und ,willkr1 die wir in der zivilisierten ,menschheit finden1 nicht einmal beim ,tiere existiert1 da fr das in ,freiheit lebende ,tier durchaus keine ,geschlechtsfreiheit besteht1 da es vielmehr in polygamischer oder monogamischer ,ehe lebt4 ,er sagt3 ,und indem allmhlich die zeitliche ,beschrnkung der ,geschlechtsliebe auf ,brunftzeiten verschwunden ist1 die ,zeit der ,brutpflege und der ,erziehung der ,nachkommen sich immer verlngert hat1 wird die ,familie fester und dauernder und dadurch die lebenslngliche ,einzelehe immer natrlich-notwendiger4 ,in geschichtlicher ,zeit sehen wir in der ,menschheit selbst alle ,stufen von ,unregelmigkeit1 polygamischer1 monogamischer ,ehe sich fortschreitend entwickeln bis gegen die ,alleinherrschaft der lebenslnglichen ,einzelehe in ,praxis1 in ,sitte und in ,gesetz4 ,was die ,natur schon am ,tierreiche in verschiedenen ,zweigen aufsteigend entwickelt und mit verstrkter ,notwendigkeit dem ,menschen als ,erbe berbunden hat1 das wird sie nicht zurcknehmen knnen4 ,es gibt kein anderes ,rckwrtsschreiten als dasjenige zum ,untergang4 ,die monogamische ,lebensehe ist in ihrer ,ausbildung ein allgemeines ,naturgesetz1 und indem das ,sittengesetz der ,menschheit dieselbe fordert und anstrebt1 ist es eben nicht ein ,stck zivilisatorischer ,unnatur1 sondern ein ,stck ,natur4 ,ein ungehemmtes ,verfolgen seiner ,triebe ist kein ,naturrecht4 ,die freie ,natur gibt dies bei hheren ,tieren nirgends zu4 ,auch das ,tier wrde bei ,geschlechtsfreiheit rasch zugrunde gehen4 ,der auereheliche ,geschlechtsverkehr ist in der ,natur gar nicht vorgesehen2 er ist nur eine unglckliche ,abirrung der ,zivilisation1 ein ,irrtum6 ,je intensiver der ,geschlechtstrieb1 je beseligender seine ,befriedigung wird1 desto bestimmtere und engere ,schranken setzt ihm die ,natur1 desto hher und heiliger aber auch gestaltet sie die geschlechtliche ,verbindung2 sie wird zur ,liebe1 zur ,ehe4 ,beim ,menschen gibt uns ,liebe und ,gegenliebe1 nicht der ,geschlechtstrieb1 ,recht aus ,geschlechtsgenu4 ,das ,gerede vieler ,mnner von der ,unnatur der ,enthaltsamkeit und der monogamischen ,lebensehe ist also eitel ,sbelgerassel und steht im grellsten ,widerspruche mit den ,leitlinien der natrlichen ,entwicklung4 ,diesem ,gerede zuliebe wird die ,natur nicht umkehren1 sondern wer ihren ,entwicklungsgedanken zuwider lebt1 der wird an seinem ,laster verderben6 ,aus der ,natur1 aus ihren ,gesetzen1 kommen wir nimmer heraus6 ,illustration3 ,dekoration ,dritter ,teil4 ,die ,geschlechtskrankheiten4 ,ja1 wenn noch aus all dieser lstern-lockenden ,welt der geschlechtlichen ,ungebundenheit ,glck und ,kraft und ,schnheit kme6 ,wenn die ,wege des ,genusses nicht zur ,reue fhrten1 die oft fassungslose ,verzweiflung ist6 ,denn das voreheliche ,geschlechtsleben hat einen ,januskopf4 ,auf der einen ,seite das lchelnde ,antlitz des ,augenblicksgenusses und auf der anderen die grause ,kehrseite der venerischen ,krankheiten1 allen voran ,tripper 7,gonorrhe7 und ,syphilis4 ,weit du1 welche ,schrecken diese ,krankheiten fr den ,einzelnen1 welche ,geiel sie fr das ,volk sind8 ,ruinierte ,krfte1 zerstrte ,leben auf der ganzen ,linie4 ,nur ein paar ,zahlen sollen den ,umfang der venerischen ,seuche zeigen3 ,das ,kultusministerium in ,preuen versandte im ,jahre #aijj ,fragebogen1 die ,geschlechtskrankheiten betreffend1 an die rzte4 ,aus der ,beantwortung derselben ergab sich1 da am #cj4 ,april des genannten ,jahres #dajjj ,geschlechtskranke sich in rztlicher ,behandlung befanden4 ,darunter waren allein #aajjj an frischer ,syphilis ,erkrankte4 ,berlin zhlte allein #aafjj1 darunter #cjjj frisch ,syphilitische4 ,es kamen somit in ,preuen auf #ajjjj ,einwohner #bh ,geschlechtskranke1 in ,berlin #adb4 ,bercksichtigt man1 da ein ,drittel aller rzte die ,fragebogen unbeantwortet gelassen hatte1 und da zahllose ,erkrankte ohne eine ,ahnung von ihrem ,leiden herumlaufen oder aber leichtsinnigerweise nicht zum ,arzt gehen1 so kann man sehr wohl fr ,preuen eine ,zahl von #ajjjjj ,geschlechtskranken am ,tage annehmen4 ,professor ,brentano sprach #aijc in ,mnchen auf dem ,kongre der ,gesellschaft zur ,bekmpfung der ,geschlechtskrankheiten sogar von #agjjjj4 ,diese ,krankheiten kosten dem ,volke an ,mindereinnahmen und ,mehrausgaben 7fr ,behandlung7 viele ,millionen4 ,das ,elend1 das diese ,zahlen in sich einschlieen1 ist kaum zu schildern und hat etwas ,grauenhaftes1 wenn man sieht1 da ihm die ,menschen mit lchelndem ,leichtsinn entgegeneilen4 ,denn fast alle ,geschlechtskrankheiten 7#ij7 entstehen bei der ,prostitution oder durch die flchtigen ,verhltnisse mit ,kellnerinnen und dergl4 ,dr4 ,iwan ,bloch-,berlin berichtet 7,sexualleben71 da in ,berlin alljhrlich ein ,drittel aller ,kellnerinnen als geschlechtskrank aufgegriffen werden1 da unter den ,geschlechtskranken folgende ,skala besteht3 #cj ,kellnerinnen1 #be ,studenten1 #af ,kaufleute1 #i ,arbeiter1 #d ,soldaten4 ,da die ,studenten gleich hinter den ,kellnerinnen stehen1 spricht fr ihren bodenlosen ,leichtsinn4 ,der verstorbene ,leipziger ,nervenarzt ,dr4 ,mbius sagt 7,vermischte ,aufstze1 #ahih73 ,der1 der ,erfahrung hat1 mu zugeben1 da wenigstens acht von zehn1 die durch ,dirnen angesteckt worden sind1 nicht durch ,leidenschaft dazu gekommen sind1 sondern einfach durch ,leichtsinn und bermut1 ,verfhrung und ,betrunkenheit4 ,ja1 viele setzen sich kaltbltig der ,gefahr aus1 blo weil man ihnen eingeredet hat1 regelmiger ,geschlechtsverkehr sei zur ,gesundheit ntig4 ,wten die ,leute ganz klar1 wie gro die ,gefahr ist1 da sie bei jedem ,verkehr mit ,dirnen die ,gesundheit1 ja das ,leben auf das ,spiel setzen1 so wrden gewi viele sich zurckhalten4 ,deshalb halte ich es fr eine ernste ,pflicht aller ,wohlmeinenden und ganz besonders der rzte1 so oft und so nachdrcklich wie mglich die ,wahrheit ber die venerischen ,krankheiten anszusprechen1 ja den ,menschen ins ,ohr zu schreien4 ,jeder bedenke1 welche ,verantwortung er auf sich ldt1 wenn er diese ,dinge leichtsinnig behandelt4 ,sollten rzte lchelnd von ,kinderkrankheiten reden1 oder wohl gar zum ,besuche der ,dirnen ermuntern1 so darf man von ihnen sagen1 da sie viel schlimmer als die ,pest wirken4 ,weil ,wissen berall die starke ,waffe der ,sittlichkeit ist1 wollen wir hier kurz die hufigsten und schrecklichsten ,geschlechtskrankheiten darstellen4 ,es sind dies #a4 der ,tripper 7,gonorrhe71 #b4 der weiche ,schanker1 #c4 die ,syphilis4 ,der ,tripper ist eine uralte ,krankheit1 die schon ,moses zu ernsten ,maregeln veranlate4 ,das ,mittelalter hat eine groe ,ausdehnung des ,trippers erlebt1 aber die groen ,irrtmer ber diese ,krankheit waren fr die ,kranken von sehr trben ,folgen4 ,klarheit brachte erst die im ,jahre #ahgi gemachte ,entdeckung von ,prof4 ,neisser-,breslau1 da der ,tripper eine zunchst lokale ,entzndung der ,harnrhrenschleimhaut ist1 die auf bestimmten ,mikroorganismen 7,kleinwesen71 den ,gonoccoci ,neisseri oder ,tripperkokken1 beruht4 ,es gibt keine andere ,ursache fr den ,tripper oder die ,gonorrhe als den ,geschlechtsverkehr4 ,was man sonst darber redet1 ist falsch4 ,man kann ohne weiteres sagen1 da alle kuflichen ,dirnen geschlechtskrank sind1 und da die sittenpolizeiliche ,kontrolle 7,reglementierung7 nicht den geringsten ,schutz gegen die ungeheure ,ansteckungsgefahr gewhrleistet4 ,ein oder mehrere ,tage nach der ,ansteckung macht sich ein lstiges ,brennen und ,jucken in der ,harnrhre bemerkbar1 das hufige ,gliederektionen mit erhhtem ,schmerzgefhl bewirkt und besonders beim ,harnlassen sich steigert4 ,zugleich beginnt ein schleimiger ,ausflu1 der in kurzer ,zeit zu einem mehr oder weniger belriechenden grnlich-gelben ,eiter wird4 ,die ,menge dieser eiterigen ,absonderung hngt von der ,heftigkeit der ,erkrankung und von der gesamten ,krfte- und ,sftebeschaffenheit des ,patienten ab4 ,die ,harnrhrenmndung erscheint gertet4 ,wird bei der ,untersuchung der ,harn in ein ,glas gelassen1 so senkt sich der ,eiter darin in dicker ,schicht zu ,boden1 und man kann die ,gonokokken darin mit ,sicherheit feststellen4 ,die schmerzhaften ,gliederregungen1 der gestrte ,schlaf1 das ,angegriffensein des ganzen ,nervenapparates1 sind natrlich fr den ,patienten sehr angreifend4 ,der ,verlust an ,sften und ,krften lt sich wohl auch bei jedem heftigen ,tripper an dem schlechten ,aussehen des ,patienten erkennen4 ,je nach ,umstnden lt nach #c-d ,wochen die ,heftigkeit des ,ausflusses nach4 ,der ,eiter verliert seine ,dickflssigkeit und gewinnt wieder das ,aussehen wie zu ,beginn der ,krankheit2 er wird wsseriger und heller4 ,es kommt vor1 da ein leichter ,tripper verhltnismig lange ,zeit besteht und hartnckig erscheint1 da aber andrerseits hin und wieder ein sehr heftig auftretender ,tripper in kurzer ,zeit verschwindet4 ,das hngt ganz von ,konstitution und ,lebensweise und von der im ,krper wirkenden ,heilkraft ab4 ,meist hat der ,tripper seinen ,sitz zunchst in dem vorderen ,teil der ,harnrhre4 ,durch unrichtiges ,verhalten1 vor allem durch unzweckmige ,behandlung1 verbreitet er sich aber ber den hinteren ,teil der ,harnrhre1 und damit beginnt sein ernster ,charakter1 beginnen die ,gefahren des ,blasenkatarrhs1 der ,nebenhoden- und ,prostataentzndung usw4 ,jetzt knnen ,schden entstehen1 die im ganzen ,leben nicht wieder gutzumachen sind1 wenn nicht mit allem ,ernst die ,behandlung in die ,wege gefhrt wird4 ,wird die zweckmige ,behandlung versumt1 so geht der frische 7akute7 ,tripper in das chronische ,stadium ber4 ,damit gewinnt diese ,krankheit ihren wahrhaft heimtckischen ,charakter4 ,man kann deshalb nicht ernst genug raten1 sofort nach dem ,ausbruch der ,krankheit einen ,arzt aufzusuchen4 ,warnen mu man vor allem vor der ,selbstbehandlung1 die junge ,mnner auf den ,rat erfahrener ,freunde beginnen1 weil sie sich schmen1 zum ,arzte zu gehen1 oder weil sie ,strungen in ihrem ,berufe und ,entdeckungen seitens der ,angehrigen frchten4 ,wer sich nicht schmte1 sich die ,krankheit bei der ,dirne oder einem sonstwie unerlaubten ,geschlechtsumgang zu holen1 der sollte auch den ,mut besitzen1 sich durch einen erfahrenen ,arzt ausheilen zu lassen1 um sich selbst und seine sptere ,familie vor schlimmen ,folgen zu bewahren4 ,die ,selbstbehandlung ist ein ,leichtsinn und eine ,unklugheit1 weil durch sie oft die ,krankheit erst ins chronische ,stadium hineingetrieben wird4 brigens schtzt das rztliche ,berufsgeheimnis den ,patienten vor jedem bsen ,klatsch und vor gesellschaftlicher chtung4 ,das ist bei der herrschenden besonderen ,auffassung der ,geschlechtskrankheiten doppelt wichtig4 ,zwischen der medikamentsen ,behandlungsweise und der naturgemen entscheide ich mich unbedingt fr die letztere1 die in der rztlichen ,praxis mehr und mehr an ,anerkennung und ,wrdigung gewinnt4 ,ist der ,tripper erst einmal chronisch geworden1 so bietet er der ,behandlung weit grere ,schwierigkeiten4 ,im allgemeinen kann man die ,erkrankung als chronisch ansehen1 wenn sie einer zweckmigen ,behandlung nicht innerhalb drei ,monaten weicht4 ,dann wird der ,tripper zu einem langwierigen1 schleichenden ,leiden1 das monate- und jahrelang1 ja durchs ganze ,leben hindurch bestehen und schlielich tdliche ,erkrankungen hervorrufen kann4 ,jedenfalls haben die neueren klinischen ,erfahrungen das ,gesamtbild des ,trippers ganz wesentlich gefahrvoller erscheinen lassen1 als man es frher glaubte4 ,subjektiv sind die ,beschwerden zunchst nicht sonderlich gro und bestehen im wesentlichen darin1 da morgens die ,harnrhrenmndung verklebt ist und auf ,druck einen grau-weilichen ,schleimtropfen absondert1 in welchem die bakteriologische ,untersuchung manchmal ,gonokokken1 manchmal aber auch nur ,eiter nachzuweisen vermag4 ,das ,urinieren ruft hufig1 besonders nach dem ,genu scharfer ,speisen1 ,schmerzen hervor4 ,was aber dem chronischen ,tripper erst seinen heimtckischen ,charakter gibt1 das sind seine ,folgeerscheinungen1 von denen vorerst die gefhrlichen ,strukturen1 das sind ,verengerungen der ,harnrhre durch ,bindegewebswucherungen1 zu nennen sind4 ,dieselben sind oft ungeheuer schmerzhaft1 erschweren das ,harnlassen und knnen zu schweren ,nervenstrungen fhren4 ,zum zweiten ist zu nennen die sogenannte ,prostatitis2 das ist eine ,entzndung der zwischen ,harnrhre und ,blase liegenden ,vorsteherdrse1 die groe ,schmerzen hervorruft und mit einem starken ,eiterausbruch endet4 ,auch diese ,krankheit kann chronisch werden und ist dann verhngnisvoll fr die ,geschlechtsttigkeit1 da sie sexuelle ,neurasthenie hervorrufen kann4 ,bei ,vernachlssigung1 namentlich aber bei der leichtsinnigen ,selbstbehandlung und dem ,gebrauch innerlicher1 reizender ,mittel1 schliet sich dem ,tripper ein ,blasenkatarrh an1 ein im akuten ,stadium uerst schmerzhaftes ,leiden1 das mit fortwhrendem ,harndrang verbunden ist und sehr leicht chronisch werden kann4 ,dann kann es monate- und jahrelang bestehen1 ja whrend des ganzen ,lebens eine ,schwchung der ,blase und ihres ,schliemuskels hinterlassen und so zu einem ganz auerordentlich lstigen und hinderlichen ,leiden werden4 ,ja1 in der chronisch erkrankten ,blase bildet sich der entsetzlich schmerzhafte ,blasenstein1 der die den ,strukturen folgende ,harnverhaltung unter ,umstnden zur ,ursache schwerster ,blutvergiftungen1 ,vereiterungen und tdlicher ,prozesse werden lassen kann4 ,zu den schlimmsten ,folgekrankheiten des ,trippers gehrt die ,nebenhodenentzndung1 bei der im ,zeitraum von einem oder mehreren ,tagen einer der beiden ,hoden anschwillt auf das ,zwei- und ,dreifache seiner normalen ,gre1 sich hei und uerst schmerzhaft anfhlt und das ,gehen1 sowie jede ,bewegung unmglich macht4 ,wird die ,behandlung dieses ,entzndungsprozesses nicht energisch1 bei vlliger ,bettruhe1 in die ,hand genommen1 so bleiben ,verhrtungen zurck1 die jahrelang oder auch whrend des ganzen ,lebens bestehen bleiben4 ,vor allem aber besteht die ,gefahr1 da die ,entzndung beide ,hoden ergreift und dann durch ,zerstrung des ,hodengewebes1 das wir als die ,brutsttte der befruchtenden ,samenzellen anzusehen haben1 zur dauernden ,unfruchtbarkeit fhrt4 ,das geschieht tatschlich in #he aller ,flle von doppelseitiger ,hodenentzndung4 ,man stellt dann entweder ,azoospermie fest1 d4 i4 gnzliches ,fehlen von ,samenfden 7,spermatozoen71 oder aber unbewegliche1 also tote1 zur ,befruchtung unfhige ,samenfden4 ,so kann der ,leichtsinn des vor- und auerehelichen ,geschlechtslebens eine frchterliche ,strafe finden1 kann ein ,augenblick der ungezgelten ,sinnlichkeit1 der zum ,haus der ,dirne trieb oder eine jener zuflligen und wahllosen ,geschlechtsverbindungen bewirkte1 mit dem ,verlschen der ,zeugungsfhigkeit enden4 ,das ,wort ,vater verliert seinen ,klang1 und alles1 was es an ,schnheit und ,freude in sich einschliet1 ist begraben1 ehe es ins ,leben treten kann4 ,die edelste ,kraft wird eingebt1 und diese ,mglichkeit allein mte jeden ,leichtsinn im ,keim ersticken4 ,aber mit diesen festumrissenen ,folgekrankheiten erschpft sich der ,tripper nicht1 und wir werden noch sehen1 welch ein furchtbarer ,leichtsinn es ist1 vom ,tripper lchelnd als von einer ,kinderkrankheit zu reden1 wie es unter jungen ,leuten oft geschieht4 ,es besteht ja die verhngnisvolle ,anschauung1 da man einmal ein kleines ,tripperchen gehabt haben msse1 um gegen sptere ,ansteckungen gefeit zu sein4 ,das direkte ,gegenteil ist richtig2 denn wer einmal einen ,tripper hatte1 neigt in auerordentlichem ,mae zu weiteren ,ansteckungen1 weil die ,schleimhute ihre ,widerstands- und ,abwehrkraft eingebt haben4 ,leider bleibt der ,tripper nicht einmal auf die ,entzndung der ,geschlechtsorgane beschrnkt2 vielmehr wird durch den ,blut- und ,sftestrom das ,trippergift berall im ,krper umhergetragen und kann an allen ,organen schwere ,entzndungen hervorrufen4 ,seit man bei gewissen ,krankheitsformen den ,neisserschen ,gonokokkus gefunden hat1 liegen die ,zusammenhnge klar zutage4 ,darber sagt ,prof4 ,dr4 ,wy-,zrich#e3 ,so ist vor allem der ,tripperrheumatismus als eine sicher durch ,transport von ,gonokokken durch die ,blutbahn von der erkrankten ,schleimhaut der ,harnrhre nach den sersen ,huten der ,gelenke bedingte ,entzndung anzusehen2 wir verstehen1 da auch andere serse ,hute erkranken knnen2 wir wissen1 da gewisse schwere ,entzndungen der ,herzklappen unter ,umstnden mit all ihren weiteren ,komplikationen3 ,nierenerkrankungen1 ,gehirnerkrankungen1 ,lungenerkrankungen usw41 die ,folge einer ,gonorrhe sind2 doch auch ohne ,beteiligung des ,herzens knnen akute eiterige ,entzndungen im ,gehirn und ,rckenmark oder deren ,huten durch den ,gonokokkus sich ereignen und unrettbar den ,tod herbeifhren4 ,gewisse ,nasen- und ,ohrenerkrankungen1 ,dickdarmerkrankungen1 ,speicheldrsen- und ,knochenhautentzndungen sind durch ihn bedingt4 ,somit ist der ,tripper fr den ,mann oft als eine lebensgefhrliche ,krankheit erkannt worden1 und zwar zuweilen selbst dann noch1 wo er rtlich keine ,erscheinungen mehr oder nur noch ganz unbedeutende gemacht hat4 -- ,bliebe der ,tripper auf sich selbst beschrnkt1 so knnte man den ,gedanken hegen1 da der ,schuldige ben mu fr ,unwissenheit1 ,fehl1 ,leichtsinn und ,gewissenlosigkeit4 ,zwar ist oft die ,strafe zu hart2 denn nicht immer ist der ,einzelne schuld an seinem ,tun1 wenn ihm ein warnendes ,wort von ,eltern und ,lehrern fehlte4 ,und wenn die alkoholische ,lustigkeit einer ,tafelrunde bei der ,dirne endete1 so ben viele ihr ,leben lang den ,augenblick des ,leichtsinns1 der ausreichte1 eine ,geschlechtskrankheit zu bertragen4 ,mit ,trnen in den ,augen haben sie oft vor mir gestanden1 die jungen ,mnner1 die krperlich und seelisch an der geheimen ,hlichkeit ihrer venerischen ,krankheit leiden4 ,gar zu hart hatte sie's betroffen4 ,was aber sollen wir sagen1 wenn die ,unschuldigen leiden mssen1 ben fr den ,leichtsinn eines andern1 ben ein ,leben lang1 ben ohne ,schuld1 leiden1 wo sie liebten oder wo die ,liebe ihnen das ,leben gab8 ,denn der ,tripper ist ansteckend1 ist bertragbar auf die ,frau1 die liebend und voll ,vertrauen dem ,manne in die ,ehe folgt und von demselben ,manne1 dem sie all ihre ,jugend1 ihre ,frische dargeboten1 den ,krankheitskeim empfngt1 der sie von der gleichen ,stunde ab zur leidgequlten ,frau macht4 ,das ,gefhrliche des weiblichen ,trippers besteht darin1 da er sich nicht auf die ,harnrhre beschrnkt1 sondern alle ueren und inneren ,geschlechtsteile auf das heftigste erfassen kann4 ,das alles sind uerst schmerzhafte1 qulende1 strende ,leiden1 die sehr verschiedenartige ,erscheinungen machen knnen1 so da man frher oft eine andere ,diagnose stellte1 wo heute eine ,tripperansteckung zweifelsfrei feststeht4 ,ja1 von den sogenannten ,frauenleiden beruhen drei ,viertel wohl auf nichts anderem1 als auf venerischer ,ansteckung durch den ,mann4 ,denn der ,tripper geht tiefer in die inneren ,organe hinein und befllt besonders die ,gebrmutter1 am ,hals derselben beginnend und allmhlich sie ganz berziehend1 so da in solchen ,fllen die ,unfruchtbarkeit der ,frau eine unausbleibliche ,folge ist4 ,wieviel ,jammer und ,trnen hngen mit dem ,worte ,unfruchtbarkeit zusammen6 ,wieviel ungestillte ,muttersehnsucht1 wieviel bittere ,entsagung schliet es in sich ein6 ,ich habe ,frauen gesehen1 die weinten1 wenn sie ,kinder sahen1 sie herzten und kten1 weil ihnen selbst dies grte ,frauenglck versagt geblieben war4 ,und wie oft regnet es ,vorwrfe von seiten des ,mannes auf die arme ,frau herab1 deren ,herz nach einem ,kindchen jammert1 deren mtterliche ,kraft aber im ,keim erstickt wurde durch eine ,tripperinfektion4 ,entweder leidet der ,mann an ,azoospermie 7,fehlen von ,samentierchen7 infolge von tripperhafter ,hodenentzndung1 oder aber die inneren ,organe der ,frau sind durch die ,ansteckung angegriffen4 ,die heimtckische chronische ,form des ,trippers bietet selbst beim ,schwinden der ,symptome keine unbedingte ,sicherheit fr den ,glauben an ,heilung4 ,chronische ,tripper knnen in furchtbarer ,heftigkeit wieder akut werden4 ,ja1 es kommt vor1 da ein chronisch tripperkranker ,mann mit einer ,frau ,umgang hat1 diese aber gesund bleibt1 und die abgelagerten ,gonokokken beim nchsten ,mal rckwirkend beim ,manne einen akuten ,tripper erzeugen4 ,unwissenheit und ,schamgefhl hindern das weibliche ,geschlecht mehr noch als das mnnliche1 den ,tripper gleich nach ,ausbruch rztlich behandeln zu lassen4 ,das ist der ,grund1 warum der ,tripper bei der ,frau so verheerend wirkt4 ,denken wir nun daran1 da der ,tripper so ungeheuer verbreitet ist1 da nach den ,angaben des amerikanischen ,arztes ,noegerath von #ajjj ,mnnern #hjj einmal in ihrem ,leben an ,tripper erkrankt gewesen sind1 und da die meisten davon ihn nie wieder verloren1 so sehen wir mit einem ,schlage1 da es sich hier nicht um eine ,einzelkrankheit handelt1 der man bisher mit lchelndem ,spott gegenbergestanden hat1 sondern um eine furchtbare ,seuche1 die der ,kraft eines ganzen ,volkes ,wunden schlgt4 ,man lachte ber ,noegerath1 hielt ihn fr einen ideologischen ,schwarzseher4 ,aber seine aus der ,praxis des ,arztes gewonnenen unerbittlichen ,zahlen vermochten doch schlielich unter den deutschen rzten den ,indifferentismus und den ,gleichmut zu beseitigen1 womit man bisher diesen ,dingen gegenberstand4 ,man sah genauer hin1 beobachtete schrfer1 arbeitete gleichfalls statistisch und -- fand1 da ,noegerath recht hatte4 ,man erkannte mit einem ,male1 da man mit der angeblichen ,heilbarkeit des ,trippers gar zu optimistisch umgegangen war1 da der ,tripper geradezu ungeheuer hufig chronisch wird und auch dann noch bestehen kann1 wenn ihn selbst der ,arzt fr geheilt erklrt1 da er dann noch ansteckend auf die ,frau oder auf den ,mann wirkt4 ,man sah von da ab auch die ,frauenleiden mit ganz anderen ,augen an und fand in weit grerem ,umfange als bisher als ,ursache -- den ,tripper4 ,von den leichten ,formen des ,weiflusses an1 der sich oft schon ganz kurz nach der ,hochzeit einstellt1 bis zu den schweren ,entzndungen der ,eileiter1 ,eierstcke1 der ,gebrmutter und selbst des ,bauchfells1 berall fand man den ,gonokokkus1 und -- manches ,rtsel war gelst4 ,prof4 ,dr4 ,wy-,zrich sagt darber#f3 ,whrend der ,geschlechtsapparat des ,mannes nach dem ,bauchfellraum hin abgeschlossen ist1 kommunizieren die inneren ,schleimhute der ,geschlechtsorgane im weiblichen ,organismus direkt mit dem ,peritoneal- oder ,bauchfellsack4 ,infolgedessen greift der ,entzndungsproze1 den der ,tripper auf der ,schleimhaut des ,geschlechtsapparates der ,frau erzeugt1 leicht auch auf das ,bauchfell ber4 ,sowohl fr sich1 als auch in ,verbindung mit anderen ,mikroben 7,bakterien7 werden dadurch akute und chronische ,entzndungs- und ,eiterungsprozesse bedingt1 welche die ,frau schwer erkranken machen1 und welche leider oft in krzerer oder erst nach lngerer ,zeit den ,tod herbeifhren1 mindestens aber monate-1 ja jahrelanges ,kranksein und oft frs ganze ,leben ,leidendsein bedingen4 ,da diese ,zustnde oft einsetzen im ,anschlu an eine ,geburt oder einen anderen physiologischen oder auch pathologischen ,vorgang 7,menstruation1 ,abortus1 vorzeitige ,geburt71 so hat man frher1 als man die ,krankheitserreger noch nicht kannte1 jene ,vorgnge der tiologie beschuldigt1 die wahre ,ursache nicht erkannt4 ,erst seit der ,gonokokkus in solchen ,entzndungsprodukten mikroskopisch nachgewiesen werden konnte1 ist man auf die richtige ,fhrte gelangt und wei man1 da viele frher auf eine bse ,geburt zurckgefhrten tdlichen ,erkrankungen oder heutzutage oftmals zu schweren ,operationen oder in anderen ,fllen auch wiederum zu langem ,siechtum fhrenden ,affektionen junger1 blhender1 bis zu ihrer ,verheiratung absolut gesunder ,frauen -- auf einen nicht ausgeheilten oder geheilt erschienenen ,tripper des ,herrn ,gemahls zurckzufhren sind4 ,so finden wir's in allen ,gesellschaftsschichten4 ,wann wird es eines ,tages gelingen1 diese frchterlichen ,tatsachen in die ,herzen der mnnlichen ,jugend einzugraben1 damit sie ablt vom gewissenlosen geschlechtlichen ,leichtsinn6 ,in die ,ohren mten wir's ihr hineinschreien1 wieviel ,jammer das sexuelle ,amsement in die ,welt bringt4 ,als ,prof4 ,bumm in ,leipzig einst unter den ,hrern seines ,kollegs ,fragezettel bezglich eines etwaigen ,trippers verteilte1 antworteten #cf von #ec ,studenten mit ,ja4 ,das waren #gj4 ,die brigen #cj werden ihn leider frher oder spter auch noch bekommen haben4 ,wie viele von diesen ,trippern bleiben ungeheilt1 werden chronisch und richten in der ,ehe krperliche und seelische ,verwstung an6 ,noegerath hlt den ,tripper berhaupt fr -- unheilbar666 ,das ist zum ,teil die ,folge seines medikament-medizinischen ,standpunktes1 den wir nicht teilen4 ,aber da berhaupt ein ernster ,forscher und warmherziger ,menschenfreund wie ,noegerath zu einer solch furchtbaren ,auffassung kommt1 das ist's1 was uns erschreckt4 ,tatschlich trotzen viele ,tripper jeder ,behandlung4 ,der ,patient ist eine ,zeitlang trostlos4 ,dann gewhnt er sich an den ,krankheitszustand1 hlt ihn fr immer weniger ernst1 heiratet und -- steckt seine ,frau an4 ,damit beginnt dann fr die ,frau und fr die ,ehe die lange ,leidenskette1 schwere ,unterleibsleiden und unter ,umstnden ,unfruchtbarkeit4 ,prof4 ,flesch-,frankfurt a4 ,m4 sagt3 ,in meiner rztlichen ,ttigkeit habe ich es nur zu oft erlebt1 da unglckliche ,frauen der rmeren ,klassen1 wenn ,hunger und ,sorge wegen ihrer andauernden ,arbeitslosigkeit wegen ,unterleibsentzndung eingezogen waren1 da ,frauen der bemittelten ,klassen1 wenn ,kinderlosigkeit die ,ehe vergiftete1 sich den ,tod herbeiwnschten1 sich den schwersten ,operationen unterzogen1 und ihre ,mnner noch um ,verzeihung baten1 weil sie ihren ,mann unglcklich machten4 ,und der um ,vergebung ,angeflehte war fast immer1 ohne es zu ahnen1 der ,urheber des ,unglcks4 ,aber auch damit macht der ,tripper nicht halt4 ,das ,trippergift1 das in den ,geburtswegen einer ,frau abgelagert ist1 kann whrend des ,geburtsaktes in die ,augen des ,kindes kommen4 ,dann entsteht eine ,bindehautentzndung1 die das ,augenlicht zerstrt4 #fj von #ajj ,blinden haben ihr namenloses ,unglck aus dieser lebenttenden ,quelle4 ,gibt es ,worte fr soviel ,jammer8 ,tausende ben mit ,blindheit den ,jugendleichtsinn ihrer ,vter4 ,und dieses gedankenlose ,vorleben wird immer noch entschuldigt6 ,immer noch finden sich ,stimmen1 die von ,mnnlichkeit sprechen1 wenn ein junger ,mann geheime ,wege geht4 ,wren diese qualvollen ,frauenleiden nicht allesamt vorher ,mnnerleiden1 oder bliebe die ,krankheit auf den ,mann beschrnkt1 so knnte er sndigen1 wenn er fr sich allein ben will4 ,aber ,unschuldige ben6 ,unschuldige zu ,hunderttausenden6 ,hrt ihr's1 ihr jungen ,mnner8 ,lat dies ,leid der ,unschuldigen nicht grer werden6 ,das junge ,mdchen1 das still und in den ,trumen der ,jugend im ,elternhaus lebte1 vergiftet ihr6 ,ihre ,augen leuchten1 wenn ihr ,liebesworte sprecht6 ,und ihr ,herz wei nicht1 was ein junger ,mann im ,haus der ,dirne sah und tat4 ,es liegt ein bses1 aufreizendes ,unrecht in diesem ,vorleben4 ,mit einer niedertrchtigen ,disharmonie beginnt die ,ehe3 sie geschlechtlich unschuldig oder harmlos1 er weiterfahren1 sexuell blasiert und -- mit einem chronischen ,tripper behaftet4 ,nach kurzer ,ehe sind die frohen ,hoffnungen der ,brautzeit zusammengefallen4 ,aus dem frhlichen ,mdchen wurde eine mde1 kranke ,frau1 gereizt1 bellaunig oder todestraurig4 ,wir denken an das ,wort ,noegeraths1 der sagte3 ,es ist so weit gekommen1 da junge ,damen sich frchten1 in die ,ehe zu treten1 weil sie wissen1 da alle ihre ,bekannten erkrankt und nicht wieder gesund geworden sind4 ,die zweite in dem ,trio der ,geschlechtskrankheiten ist der weiche ,schanker 7,ulcus molle74 ,er ist ein meist an der ,eichel oder der ,vorhaut des ,geschlechtsgliedes durch ,ansteckung beim ,geschlechtsverkehr entstehendes ,geschwr1 das ein bis fnf ,tage nach der ,ansteckung sich mit ,jucken und ,brennen bildet und meist eine durch ,unreinlichkeit oder sonstwie verletzte1 eingerissene ,stelle der ,schleimhaut zur ,voraussetzung hat4 ,bei ,sauberkeit und unverletzter ,schleimhaut findet das ,schankergift keinen ,eingang4 ,an der entzndlich gerteten ,ansteckungsstelle bildet sich ein ,blschen1 das nach seinem ,zerfall einen ,eiter absondert und einen wulstigen aber weichen1 ein wenig ausgezackten ,rand bildet4 7,das syphilitische ,erstgeschwr hat harte ,rnder2 daher harter ,schanker genannt47 ,sehr hufig schwellen die ,drsen in der ,schenkelbeuge1 die sogenannten ,leistendrsen1 an 7,bubonen71 ja1 es kann zu ,vereiterungen derselben und zum ,durchbruch des ,eiters nach auen kommen4 ,ist auch der weiche ,schanker nicht von so ernstem und gefhrlichem ,charakter wie der harte1 so darf er doch nicht leichtsinnig aufgefat werden1 weil einerseits ble und hliche ,folgeerscheinungen auftreten knnen1 wie namentlich der phagednische 7d4 i4 der weiterfressende1 gewebszerstrende7 ,schanker1 und andrerseits alle venerischen ,krankheiten so merkwrdig vielgestaltig auftreten1 da selbst der erfahrene ,arzt nicht sicher vor ,tuschungen bleibt4 ,konstitution und zweckmiges ,verhalten entscheiden darber1 ob der weiche ,schanker harmlos bleibt und schnell ausheilt1 oder ob er der ,ausheilung hartnckigen ,widerstand entgegensetzt4 ,unsere ganz besondere ,aufmerksamkeit aber verlangt die ,syphilis 7,lues venera71 zumal ihr ,charakterbild nach jeder ,richtung hin in der ,geschichte und in der ,gegenwart schwankt4 ,die ,erscheinung der ,syphilis ist der sogenannte harte ,schanker 7,ulcus dure71 der in den weitaus meisten ,fllen durch den geschlechtlichen ,verkehr mit einer syphilitischen ,person entsteht1 und zwar dadurch1 da das syphilitische ,gift durch eine kleine ,schrunde1 einen kleinen ,ri in der ,haut eintritt4 ,die ,mglichkeit1 da eine solche kleine ,hautverletzung besteht oder beim ,geschlechtsumgang entsteht1 ist allerdings so gro1 und die ,ansteckungsfhigkeit der ,syphilis so ungeheuer1 da der geschlechtlichen ,verbindung mit einer syphilitisch kranken ,person fast stets eine ,ansteckung folgt4 ,das ,ansteckungsfeld ist zumeist der uneheliche ,geschlechtsverkehr4 ,dr4 ,blaschko-,berlin erzhlt1 da einmal von #aabi ,geschlechtskranken in seiner ,poliklinik 7#ajji ,mnner und #abj ,frauen7 die ,mnner ihre ,syphilis fast ausschlielich auerhalb der ,ehe1 die ,frauen innerhalb der ,ehe von den ,mnnern erworben hatten4 ,welch eine furchtbare ,anklage bedeutet das fr den ,mann1 welch ein entsetzliches ,martyrium schliet das fr die ,frau ein6 ,der ,jugendleichtsinn des ,mannes1 den ,weib und ,kind in der ,ehe ben mssen6 ,die ,verbreitung der ,syphilis hat ,zahlen angenommen1 die ,entsetzen wecken4 ,sie ist eine der furchtbarsten ,volkskrankheiten geworden1 die das ,interesse der rztlichen ,wissenschaft und der behrdlichen ,organe unausgesetzt beschftigt4 ,unsummen gehen in ,heilungskosten auf1 und das ,ende dieses unseligen ,zerstrungsprozesses in der ,menschheit ist nicht abzusehen4 ,in groen ,stdten schleicht das ,gespenst der ,syphilis durch alle ,straen4 ,wo die ,menschen dichter zusammenwohnen1 steigert sich das ,leben1 vermehren sich auch die ,krankheiten4 ,und die ,prostitution1 die die ,moral der ,mnner verschlingt1 speit dafr die ,geschlechtskrankheiten1 ,tripper und ,syphilis1 auf die ,menschheit aus4 ,dieser ,gifthauch trifft auch die ,bewohner des ,landes1 dessen junge ,shne in den ,stdten als ,soldat dienen oder ein ,handwerk1 ein ,geschft lernen und ausben oder die ,schulen1 die ,universitt besuchen und mit der ,kultur der ,stadt auch die ,syphilis in die ,heimat bringt4 ,der vierjhrige ,feldzug hat die ,zahlen der ,geschlechtskrankheiten ins ,frchterliche gesteigert4 ,die ,syphilis beginnt mit einem kleinen ,kntchen1 das #b-d ,wochen nach erfolgter ,ansteckung auftritt 7sogenannter ,primraffekt7 und bald zu zerfallen beginnt4 ,dabei bildet sich ein tiefer fressender ,untergrund und ein etwas erhhter ,randwulst4 ,beide sind hart1 weshalb man hier vom harten ,schanker spricht4 ,auch ,schwellungen der ,leistendrsen stellen sich ein4 ,die ,ansteckungsfhigkeit der ,syphilis ist eine ganz auerordentliche4 ,jedes ,hautritzchen gengt1 um das syphilitische ,gift eindringen zu lassen1 und zwar nicht nur an den ,geschlechtsteilen1 sondern berall am ,krper4 ,es gibt demnach eine auergeschlechtliche ,syphilis1 die bei #d aller ,syphilitiker vorliegt4 ,dieselbe wird ungemein leicht erworben1 beispielsweise durch ,kssen1 ,hndedrcken1 durch ,benutzung von ,handtchern1 ,bettwsche1 ,kissen1 ,polstern usw41 die vorher mit syphilitischen ,geschwren in ,berhrung kamen4 ,eine sekundenlange ,berhrung gengt -- und das ,gift ist in den ,krper eingedrungen und spielt seine verderbliche ,rolle4 ,wenn's ,schuld war1 kann man von ,shne sprechen4 ,was aber sagt ihr zu den ,unglcklichen1 die ohne ,schuld1 ganz ohne ,liebe und ,geschlechtsumgang die ,syphilis erwarben8 ,die unwissend1 schuldlos und wehrlos ein zerstrendes ,gift empfangen und es womglich monate- und jahrelang in sich tragen1 ohne den ,charakter der ,leiden zu ahnen1 die sie nacheinander heimsuchen8 ,ist das syphilitische ,erstgeschwr ausgeheilt1 so beginnt etwa nach #h-aj ,wochen die sekundre ,syphilis1 meist als roter ,fleckenausschlag1 als ,kntchen 7,papeln7 oder eiterige ,pusteln1 die sich ber den ganzen ,krper verbreiten und namentlich in ,hautfalten 7,schenkelbeuge1 ,geschlechtsgegend1 zwischen den ,fingern usw47 als nssende ,wunden auftreten knnen4 ,die ,absonderungen dieser ,ausschlge haben eine starke ,ansteckungsfhigkeit4 ,dazu gesellt sich ein ,schorf auf der behaarten ,kopfhaut1 der das ,haar bschelweise zum ,ausfallen bringen kann4 ,dazu stellt sich ,fieber ein1 ,mattigkeit1 ,abgeschlagenheit der ,glieder1 rheumatismushnliche ,schmerzen in den ,gelenken und den ,knochen 7namentlich in den langen ,arm- und ,schenkelknochen71 am ,tage ,frostschauer und in der ,nacht ,schweie1 dazu schwere ,gemtsverstimmungen4 ,in den ,schleimhuten zeigen sich vielerlei ,strungen1 vom einfachsten ,katarrh angefangen bis zu den ,papeln1 die zu eiterigen ,wucherungen 7sogenannten ,kondylomen7 werden knnen4 ,diese treten vor allem gern im ,rachen und im ,munde auf und haben eine ungeheure ,ansteckungsfhigkeit4 ,nie ist beim ,besuch einer ,prostituierten der ,besucher sicher1 da nicht irgendwo am ,krper ein ,kondylom ihm die tckische ,krankheit bertrgt4 ,hlicher und schlimmer noch sind die syphilitischen ,geschwre1 die noch in dem sekundren ,stadium auftreten und als schmerzhafte ,gewebszerstrungen berall im und am ,krper auftreten knnen4 ,so namentlich an den ,nasenflgeln und dem ,nasensteg1 in den ,mundwinkeln1 am ,zahnfleisch1 an der ,zunge1 den ,stimmbndern1 dem ,zpfchen usw4 ,wie viele ,redner1 ,snger1 ,schauspieler usw4 haben schon durch diese fressenden ,geschwre ihre ,stimme und damit ihre ,existenz und ihre ,lebensfreudigkeit verloren6 ,wieviel ,entstellungen des ,gesichts1 wieviel ,sprachstrungen haben allein diese ,ursache6 ,wohl selten ahnt jemand1 da der leichtfertige ,augenblicksgenu bei der ,dirne oder das zufllige ,geschlechtserlebnis der ,strae ein so grauenhaftes ,ende nehmen kann4 ,manchmal1 wenn der ,kranke sich schon ganz oder fast ganz geheilt glaubt1 bricht mit einem ,male die ,krankheit in voller ,strke wieder aus4 ,der ganze krperliche und seelische ,jammer ist wieder da1 und es ist wohl zu verstehen1 von welch grenzenloser1 dumpfer ,verzweiflung oft die ,unglcklichen befallen werden4 ,glaubt man aber die sekundre ,syphilis vllig geheilt1 ja1 versichert sogar der ,arzt1 da sie vllig geheilt sei1 so liegt auch darin nicht eine ,spur von ,sicherheit2 denn nach ,jahren oder ,jahrzehnten bricht die ,syphilis mit vllig verndertem ,charakter wieder aus und wird dann in der ,tat furchtbar4 ,sie ist in ihr drittes 7tertires7 ,stadium eingetreten und nimmt insofern einen gnzlich anderen ,weg1 als die sekundre ,syphilis ausschlielich die ,haut und die ,schleimhute befllt1 whrend im tertiren ,stadium vorwiegend die inneren ,organe 7,knochenhaut1 ,muskeln1 ,darmsystem1 ,leber1 ,nieren1 ,lungen1 ,gehirn und das ganze ,nervensystem7 erkranken4 ,bei der tertiren ,syphilis erscheinen runde oder ovale ,papeln1 die bald geschwrig zerfallen und rotbraune ,frbung gewinnen4 ,man nennt solch ein ,geschwr ,gumma4 ,mehrere ,gummata knnen zu einem einzigen ,geschwr sich vereinigen1 das sich tief in das ,gewebe hineinfrit4 ,das ist gerade das ,entsetzliche dieser ,gummata1 da sie die tieferen ,gewebsschichten und die inneren ,organe angreifen und diese zu geschwrigem ,zerfall bringen4 ,so wird hufig die ,nasenscheidewand durchgefressen1 und die im ,innern abgefressenen ,gewebsteile werden beim ,ruspern oder ,husten ausgestoen4 ,von den vorkommenden ,kehlkopfzerstrungen ist wohl ein reichliches ,teil auf tertire ,syphilis zurckzufhren4 ,die schrecklichen und widerlichen ,verwstungen der ,nase kann man ja hin und wieder auf der ,strae beobachten4 ,die ,knochen erfahren ,auftreibungen und ,verdickungen und werden stellenweise ausgefressen1 ausgehhlt1 so da dauernde und auffallende ,vernderungen zurckbleiben4 ,ja1 es kann beispielsweise der lange ,unterschenkelknochen so weit durchgefressen werden1 da er bei irgendeiner ,gelegenheit bricht4 ,besonders schmerzhaft und gefhrlich ist das ,gumma1 wenn es am ,schdelknochen sitzt4 ,dann frit es sich bis zu den ,hirnhuten durch1 durchlchert also die ,schdeldecke und kann das ,leben zerstren4 ,schwere ,nieren-1 ,leber-1 ,lungen- und ,herzerkrankungen treten bei der tertiren ,syphilis auf und knnen gleichfalls den ,tod herbeifhren4 ,ergreift die tertire ,syphilis das zentrale ,nervensystem1 so ist der ,kranke unrettbar dem ,tode verfallen4 ,das am ,schdel sitzende ,gumma frit sich durch den ,knochen hindurch oder treibt ihn auf2 daraus erklren sich die ,vorboten jener frchterlichen ,krankheit1 der ,gehirnerweichung1 die wohl in den meisten ,fllen den ,charakter der tertiren ,syphilis trgt4 ,diese ,vorboten sind3 dauernder ,kopfschmerz1 ,schwindel1 ,ohnmachtsanflle1 ,gedchtnisschwche1 tiefe ,gemtsverstimmung und die lange ,reihe jener merkwrdigen1 unberlegten und sinnlosen ,handlungen1 die oft bei einem frher klugen1 geistvollen ,menschen auftreten und den ,gehirnparalytiker verraten1 ehe noch die schreckliche ,krankheit zum furchtbaren ,ausbruch kommt4 ,da ein sonst sparsamer ,mann auf einmal ein unruhiger ,verschwender wird1 ein sittenstrenger ,mann zum wsten1 ausschweifenden ,erotiker1 erklrt sich nur durch teilweisen und fortschreitenden ,verfall des ,gehirns4 ,bei der ,rckenmarksschwindsucht ist ihr ,zusammenhang mit der ,syphilis 7oder mit ihrer ,quecksilberbehandlung87 so offenbar1 da man fast von ,ausnahmslosigkeit sprechen kann4 ,die bei ,tabes des oberen ,rckenmarkes auftretenden ,sehstrungen1 namentlich ,augenlhmungen und ,entzndungen der ,iris1 sind fast alle syphilitischen ,charakters4 ,es gibt keinen ,teil am und im ,krper1 der nicht von der ,syphilis ergriffen und zerstrt werden knnte4 ,zwar trifft die ,krankheit nicht jeden so schwer2 aber sie ist heimtckisch und unberechenbar1 und wenn ein von dieser ,krankheit befallener ,krper nicht gengend ,lebenskraft hat1 sich vernachlssigt und noch dazu ein ausschweifendes1 nervenzerstrendes ,leben fhrt1 so kann ihn die ,krankheit bei lebendigem ,leibe zum ,verfaulen bringen4 ,die ,syphilis ist erblich1 das ist ihr grtes ,schreckbild4 ,die ,nachkommen empfangen das ,gift im ,keim1 und dieser angefaulte ,keim wird -- wenn er nicht abstirbt -- zu einer faulen ,frucht4 ,dies ist das ,schrecklichste im ,leben1 der grauenvolle ,leichtsinn1 mit dem ein syphilitisch ,kranker das ,gift auf ,weib und ,kinder bertrgt und ,leben erweckt1 das morsch1 faul und unglcklich ist4 ,wieviel jammervolle ,menschen laufen umher1 denen die ,syphilis des ,vaters oder der ,mutter die ,kraft nahm und die ,flgel gebrochen hat6 ,das ist die fluchwrdigste ,tat1 deren ein ,mensch fhig ist4 ,die erbliche bertragung der ,syphilis geschieht durch syphilitische ,vergiftung der ,keimzellen4 ,die ,folgen sind ,absterben der ,frucht1 ,frhgeburten und ,fehlgeburten oder ganz elende1 schwchliche und erbrmliche ,kinder4 ,prof4 ,neumann machte im ,archiv fr ,kinderheilkunde folgende ,angaben ber die geradezu verheerenden ,wirkungen der vererbten ,syphilis3 ,es gebaren #ga ,mtter im sekundren ,stadium der ,syphilis insgesamt #ii ,kinder1 d4 h4 es standen so viele ,flle zur ,beobachtung4 ,dabei fanden sich3 #dj mal ,abortus1 #d ,frhgeburten1 #c ,totgeburten1 #bd ,kinder1 die gleich nach der ,geburt starben1 #e waren lebend1 aber syphilitisch1 und nur #b schienen gesund zu bleiben4 ,die ,sterblichkeit war also #ih ,prozent66 ,dies groe ,kindermorden bezeichnet berall den ,weg der ,syphilis4 ,zwar mildert sich das ,bild1 wenn die syphilitische ,ansteckung der ,mutter nicht vor der ,befruchtung oder zugleich mit ihr1 sondern spter erfolgte4 ,zwar ist dann immer noch die ,gefahr fr das ,kind gro2 aber es bleibt wahrscheinlich am ,leben4 ,ist aber einmal die ,syphilis im ,krper einer ,frau1 so ergreift sie die ,keimzellen1 die im weiblichen ,organismus in den ,eierstcken von ,jugend auf fertig ausgebildet sind1 und jedes nachher geborene ,kind wird geschdigt4 ,darin liegt die ,furchtbarkeit der ,syphilis beim ,weibe4 ,die ,samenzellen des ,mannes werden fortdauernd neu gebildet1 so da beim ,ausheilen der ,syphilis auch die ,erblichkeit erloschen ist4 ,das ist beim ,weibe nicht der ,fall1 weil immer in den fertigen und auf ,befruchtung wartenden ,eizellen ,syphiliskeime zurckgeblieben sein knnen4 ,eine einmal syphilitisch gewesene ,frau sollte darum nie wieder ,kinder bekommen4 ,und gerade hier sieht man die ganze ,schrecklichkeit dieser ,krankheit1 erkennt man1 wie sie alles ,mutterglck fr alle ,zeit ersticken kann1 und wie ein unschuldiges ,weib krank und unsagbar unglcklich werden kann1 weil der ,mann ihr in schrecklichem ,leichtsinn den ,keim einer ,krankheit bertrug1 die er in einer ,stunde des bloen ,vergngens erwarb4 ,arme1 arme1 bejammernswerte ,frauen1 die nichts ,bses taten und so schwer leiden mssen6 ,wie kam so bitteres ,unrecht in die ,welt8 ,und wie ist es auszudenken1 da es ,mnner gibt1 gewissenlos und verbrecherisch genug1 wissend ,leib und ,seele einer ,frau zu zerstren6 ,ein syphilitisch erblich zerstrtes ,kind ist das ,grauenhafteste1 was man sich vorstellen kann4 ,ein jammervolles ,leben1 das schuldlos eine schwere ,brde trgt4 ,eine ,haut1 die unter ,umstnden mit roten ,flecken1 ,blasen1 nssenden ,wunden und ,eiterbeulen bedeckt ist1 kranke1 wuchernde ,schleimhute1 chronische ,nasen- und ,ohrenkatarrhe mit eiternden1 stinkenden ,ausscheidungen1 dazu wohl auch ,taubheit1 ,blindheit1 ,knochenentzndungen und ,knochenauftreibungen mit schrecklichen ,formnderungen und ein rascher ,zerfall der ,zhne4 ,gehirn und ,rckenmark sind meist bei solchen unglcklichen ,kindern angegriffen1 und es zeigen sich schon frh teilweise oder vollstndige ,lhmungen1 ,krmpfe1 ,zuckungen1 ,epilepsie und vielerlei geistige ,strungen1 von einfachstem ,gedchtnisschwund und der ,gemtsbedrckung angefangen bis zu ,wahnvorstellungen1 fixen ,ideen1 furchtbaren ,ausbrchen und vlliger geistiger ,zerrttung4 ,illustration3 ,dekoration ,vierter ,teil4 ,der ,kampf um ,sittlichkeit und ,gesundheit4 ,das ist das ,schreckbild der ,geschlechtskrankheiten1 und wer je offene ,augen hatte1 der wird nichts fr bertreibung halten4 ,du kennst nun die ,gefahr4 ,und die ,gefahr wird deinen starken ,willen wecken1 und du beginnst den ,kampf4 ,den ,kampf8 ,gegen was8 ,gegen alles1 was dich bedroht2 denn ohne ,kampf geht es nicht ab4 ,wahrlich1 es gibt einen ,kampf zwischen triebhaftem ,leib und sieghaftem ,willen4 ,mensch sein1 heit ein ,kmpfer sein1 und dieser ,kampf ist der ,menschheit urewiges ,erbstck4 ,schmiede ,waffen fr diesen ,kampf6 ,und willst du die wirksamsten kennen1 so suche sie im ,widerstreit der ,krfte in deinem eigenen ,krper und ,geist4 ,auf ,arbeit sind alle deine ,krfte eingestellt4 ,sinnliche ,verschwendung zehrt an deiner ,arbeitskraft1 macht dich schlaff1 unlustig1 geistlos4 ,die ,arbeit aber zhmt und bndigt deine sinnlichen ,triebe4 ,darum stelle dein ,leben auf ,arbeit ein6 ,stecke dir ein ,ziel1 und setze an die ,erreichung dieses ,zieles alle deine ,krfte4 ,dann wird die ,arbeit ,inhalt und ,halt deines ,lebens1 sie wird dir ,sittlichkeit und ,grundlage der ,persnlichkeit werden4 ,vlker sind durch ,arbeit gro geworden1 sind mit ihrer ,arbeit gewachsen1 und es war stets ein ,zeichen des ,niederganges1 wenn ein ,volk sich teilte in ,arbeitende und ,miggnger4 ,denn unter diesen ,miggngern1 die nicht einen einzigen ,tag mit ernsten ,pflichten erwachen1 sondern sich treiben lassen von ihren ,stimmungen und ,einfllen1 fhrt die ,sucht nach ,unterhaltung ber ,sport und ,spiel zu ,liebesabenteuern und ,geschlechtserregungen4 ,und je weniger der ,krper durch den strengen ,willen und die rauhe ,notwendigkeit der ,arbeit gebndigt ist1 desto weichlicher und haltloser wird der ,charakter1 desto ungebrdiger und zgelloser die ,phantasie1 und eine wirre1 unsaubere ,sinnlichkeit erfllt den ,geist1 dem durch ,mangel an ,arbeit die straffen ,zgel genommen sind4 ,sicherlich gibt es ,menschen von ruhelosem ,arbeitsdrang1 ,menschen1 denen die ,arbeit zum ,laster1 zur ,krankheit1 zu einem neurasthenischen ,zwang wurde1 die ruhelos arbeiten mssen1 um die gejagten ,nerven zu befriedigen und um sich ber die entsetzliche ,leere ihres ,inneren hinwegzutuschen4 ,solche ,menschen sind uns nicht ,vorbild4 ,sie sind die eine ,ausschreitung1 der ,miggnger die andere4 ,wie wohltuend steht dazwischen der ruhig und kraftvoll ,arbeitende6 ,das1 was er schafft1 gibt ihm ,ernst und ,wrde1 gibt ihm ,stolz1 und in dieser ,wrde1 diesem ,stolz liegt die groe ,widerstandskraft gegen alles ,schlechte4 ,die ,arbeit ist eine innere ,spannung1 die ber ,migeschick hinweghilft und eine stille ,frhlichkeit um sich verbreitet4 ,wer sein ,geld durch ,arbeit erwarb1 wird es hher schtzen1 wird sparsamer sein als der ,miggnger1 der mit des ,vaters ererbtem ,gelde seine ,stunden totschlgt und aus berdru nach vielen ,genssen nur noch den ,geschlechtsgenu kennt4 ,dann ist's mit der ,arbeit vorbei1 denn ,arbeit verlangt ,kraft und innere ,sthlung1 und nichts zerstrt diese ,kraft so sicher1 wie die ,sinnlichkeit1 wenn sie unbeherrscht und krankhaft in ,leib und ,sinn whlt4 ,niemand wird eine gesunde ,sinnlichkeit abtten knnen4 ,und niemand soll es tun4 ,aber sie soll als bewegende ,kraft in der beherrschenden ,kraft des ,willens liegen und nicht durch bestndigen ,anreiz zu einer triumphierenden und den ,menschen versklavenden ,macht werden4 ,ernste ,arbeit entzieht dich vielen solchen ,anreizen1 und ein festes ,lebensziel fesselt deinen ,willen an diese ,arbeit4 ,schopenhauer schrieb #ahac in sein ,tagebuch3 ,an den ,tagen und ,stunden1 wo der ,trieb zur ,wollust am strksten ist1 444 gerade dann sind auch die hchsten ,krfte des ,geistes1 ja das bessere ,bewutsein zur greren ,ttigkeit bereit1 ob zwar in dem ,augenblicke1 wo das ,bewutsein sich der ,begierde hingegeben hat und davon voll ist1 latent2 aber es bedarf nur einer gewaltigen ,anstrengung zur ,umkehr der ,richtung1 und statt jener qulenden1 bedrftigen1 verzweifelnden ,begierde 7dem ,reich der ,nacht7 fllt die ,ttigkeit der hchsten ,geisteskrfte das ,bewutsein 7das ,reich des ,lichts74 ,in besagten ,zeiten ist wirklich das krftigste1 ttigste ,leben berhaupt da1 indem beide ,pole mit der grten ,energie wirken4 ,dies zeigt sich bei ausgezeichnet geistreichen ,menschen4 ,in besagten ,stunden wird oft mehr gelebt als in ,jahren der ,stumpfheit4 ,schiller hat diesen ,gedanken in wundervolle ,worte gekleidet3 ,leidenschaften sind schumende ,pferde1 ,angespannt an den rollenden ,wagen4 ,wenn sie entmeistert sich berschlagen1 ,zerren sie dich durch ,staub und ,erde4 ,aber lenkest du fest den ,zgel1 ,wird ihre ,kraft dir selbst zum ,flgel1 ,und je rger sie reien und schlagen1 ,um so herrlicher rollt dein ,wagen4 ,illustration3 ,dekoration ,dein ,leben gelte der ,arbeit6 ,in diesem ,zeichen wirst du siegen4 ,aber es gilt1 auf der ,hut zu sein1 um alles zu vermeiden1 was eine ,geschlechtserregung herbeifhren knnte4 ,je gesnder und normaler der ,organismus1 desto gleichmiger sind seine ,krfte in den ,nervenzentren verteilt4 ,der nervse1 berhaupt der geschwchte ,mensch hat meist eine ,schwche und leichte ,erregbarkeit im ,lendenteil des ,rckenmarkes4 ,hier ist der hauptschlichste ,sitz des ,geschlechtsgefhls4 ,alles1 was stark auf den ,organismus einwirkt1 trifft am meisten dies schwache und wegen seiner ,schwche leicht erregbare ,fundament4 ,darum werden nicht nur rein geschlechtliche ,dinge hier gefhrlich1 sondern auch ungnstige ,einwirkungen durch ,essen und ,trinken1 beranstrengung1 ,trgheit1 d4 h4 ,mangel an ,arbeit1 falsche ,lektre1 seelische ,erregungen usw4 ,natrlich ist der rein geschlechtliche ,reiz der weitaus strkste1 weshalb denn fr diese oft vorhandene ,schwche des ,lendenmarkes nichts unheilvoller und verhngnisschwerer wird als ,onanie oder vorzeitiger ,geschlechtsumgang4 ,das ,nervensystem neigt zur ,periodizitt1 und jede bung steigert die ,reizempfnglichkeit4 ,es ist deshalb nicht ohne weiteres richtig1 zu sagen1 da die ,bettigung den ,trieb befriedigt4 ,nein1 durch die ,geschlechtsbettigung wird oft erst ein ,bedrfnis geschaffen1 was in gleicher ,strke vorher nicht vorhanden war4 ber die rein krperlichen ,ursachen der ,geschlechtserregung haben wir schon im ersten ,teile gesprochen4 ,meide also das viele ,stillsitzen1 das den ,unterleibs- und ,geschlechtsorganen eine stockende ,blutberfllung gibt und das ,nervensystem in einen ,zustand von ,gereiztheit versetzt4 ,gerade das in den ,schulen1 in allen ,studienanstalten und in allen ,schreibstuben gebte dauernde ,stillsitzen ist eine verbreitete ,ursache der ,onanie und aller sinnlichen ,erregung berhaupt4 ,bei hoher geschlechtlicher ,reizbarkeit sind auch gewissen ,sportsbungen sinnlichkeitsreizende ,gefahren nicht abzusprechen4 ,das ist z4 ,b4 das ,klettern1 das ,reiten und das ,radfahren4 ,die ,bewegungen und ,reibungen der ,geschlechtsorgane sind bei vielen erregbaren jungen ,menschen nicht unbedenklich4 ,der beste ,kenner dieser ,dinge in ,deutschland1 ,dr4 ,rohleder in ,leipzig1 behauptet1 da infolge des ,reitens die ,onanie bei der ,kavallerie ungeheuer verbreitet sei4 ,und noch eins ist zu erwhnen1 das ist der ,tanz4 ,er hat schon entwicklungsgeschichtlich so viel geschlechtlich-symbolische ,zge1 da man auch seine sexualerregende ,wirkung wohl verstehen kann4 ,wenn du durch ihn in dieser ,richtung gefhrdet bist1 so schrnke ihn ein4 ,ja1 bringe unter ,umstnden deiner ,gesundheit das ,opfer1 ihn ganz zu lassen4 ,jedenfalls bringe nicht ,tanz und ,alkohol zusammen2 denn das leicht erregbare ,nervensystem ist diesem doppelten ,reiz nicht gewachsen4 ,achte auf das ,bett1 wie ich schon frher sagte4 ,la dein ,lager khl und hart sein und schlafe nicht lnger1 als es dir dienlich ist4 ,vor allem trume nicht im ,bett in die ,morgenstunden hinein4 ,bade fleiig6 ,halte den ,krper und namentlich die ,geschlechtsorgane sauber4 ,schwimme und turne1 wandere1 singe und sei frhlich6 ,an erster ,stelle soll in der ,pflege deines ,krpers das ,luftbad stehen4 ,ich hab's genau beschrieben in einem anderen ,buche3 ,die ,heilkraft des ,luft- und ,sonnenbades#g4 ,nackt in der ,luft sthlst du die ,nerven4 ,nur meide die starke ,sonne und trges ,herumliegen in der ,sonne4 ,es erschlafft den ,krper und kann sinnlich erregen4 ,hat es dich erschlafft1 so nimm ein khles ,flu- oder ,brausebad4 berhaupt sind khle ,bder und khle ,waschungen zutrglich1 wenn die ,gefahr der sinnlichen ,erregung naht4 ,hast du morgens beim ,erwachen ,erektion1 so stehe rasch auf1 mache eine khle ,abwaschung und kleide dich rasch an4 ,aber bertreibe diese ,dinge niemals1 weil sonst ,schwchung eintritt1 die doch wieder zu sinnlicher ,erregung fhrt4 bertreibe auch nicht bei gymnastischen und sportlichen ,dingen1 bei ,wanderungen und ehrgeizigen ,wettveranstaltungen4 ,alles berma fhrt zur ,disharmonie1 und nur in der ,harmonie aller ,krfte liegt die ,mglichkeit zu ihrer ,beherrschung4 ,und sei einfach und mig in deiner ,nahrung4 ,denke daran1 da jedes berma deine ,geschlechtsbegierde steigert1 und da namentlich ,fleisch1 ,fleischbrhe1 ,wurst1 ,eier und alter1 scharfer ,kse1 sowie ,gewrze1 die ,sinnlichkeit erregen und den ,kampf gegen diese namenlos erschweren4 ,wir ,menschen haben meist keinerlei ,vorstellung davon1 wie eng unser ganzes geistiges und ,gefhlsleben mit den ,stoffen zusammenhngt1 die wir als ,nahrung zu uns nehmen4 ,nichts zeigt unsere ,erdgebundenheit mehr1 als diese unbestreitbare ,abhngigkeit4 ,namentlich das ,abendessen sei einfach und mild4 ,du mut es frh einnehmen1 damit nicht die ,arbeit der ,verdauung deinen ,schlaf strt und eine ,phantasiettigkeit weckt1 die dir gefhrlich werden kann4 ,die einfachsten ,speisen sind die zutrglichsten4 ,ein gesunder ,geist und ein gesunder ,krper neigen zur ,einfachheit4 ,schwache ,nerven erzeugen ,unmigkeit und die ,sucht nach ,pikantem4 ,auch erregende ,getrnke haben direkten und unzweifelhaften ,einflu auf ,krper und ,geist und namentlich auf die ,geschlechtlichkeit4 ,und nichts gibt es1 das in dieser ,hinsicht so verderblich1 so furchtbar niederreiend ist wie der ,alkohol4 ,er ist ja innerhalb der menschlichen ,gesellschaft geradezu der ,quell aller unerlaubten1 unsauberen ,beziehungen1 alles unehrlichen1 schlechten ,denkens und aller niedrigen1 gemeinen ,handlungen geworden4 ,der ,alkohol ist des deutschen ,volkes angestammtes ,laster4 ,schon die alten ,deutschen verkauften im ,trunk ,haus und ,hof1 ,weib1 ,ehre und ,freiheit4 ,das ,trinken ist ,gewohnheit1 ,gesellschaftskodex1 eiserner ,bestand1 historisches ,gesellschaftsrecht geworden4 ,es herrscht berall und drckt allem ,handeln der ,deutschen seinen besonderen ,stempel auf4 ,eine fluchwrdige ,entwicklung1 in der man nicht wei1 was man mehr verachten soll1 die ,schlaffheit derjenigen1 die immer weiter trinken1 oder die ,gewissenlosigkeit des ,braukapitals1 das an allen ,straenecken zum ,trinken verleitet4 ,nirgendwo aber spielt der ,alkohol eine so verheerende ,rolle1 wie im ,nervensystem der ,menschen und vor allem im ,geschlechtsleben4 ,der ,alkohol ist1 weil ein dem ,krper durchaus fremder1 nicht assimilierbarer ,stoff1 ein berreiz1 der nicht nur den ,krper schwcht1 sondern vor allem hchst merkwrdige ,wirkungen an ,geist und ,seele entfaltet4 ,er bewirkt eine ,erregung1 die sich als gesteigerte ,phantasie1 als erhhter ,mut1 als ,fessellosigkeit des ,denkens1 als sexuelle und allgemeine ,unternehmungslust uert1 in ,wirklichkeit aber ,schwche ist1 denn der klaffende ,spalt zwischen gesteigertem ,wollen und geschwchtem ,knnen ist eine wesentliche alkoholische ,merkwrdigkeit4 ,vor allem aber reit der ,alkohol das nieder1 was die ,menschheit in jahrtausendealter ,kulturentwicklung aufgebaut hat und was das ,ziel aller ,erziehung und aller ,persnlichkeitsentwicklung ist1 jene feinen und klaren ,unterscheidungen zwischen ,gut und ,bse und jene ,hemmungen der ,einsicht1 der ,moral und des ,willens1 die sich gegen das ,schlechte1 das ,niedrige und ,rohe aufrichten4 ,fllt das alles1 so tritt der ,mensch in seiner ursprnglichen ,roheit und ,brutalitt wieder hervor1 wie wir es ja in der ,alkoholwirkung tatschlich sehen4 ,wo anders kann das deutlicher sich zeigen als in den geschlechtlichen ,dingen8 ,hier steigert der ,alkohol die ,begierde und wird zum ,kuppler1 weil er das ,verantwortlichkeitsgefhl ttet1 die sittliche ,wrde und ,selbstbeherrschung zurckdrngt und zu ,geschlechtsverbindungen treibt1 die in solcher ,art und solcher ,hufigkeit bei nchternem ,kopfe undenkbar wren4 ,der ,alkohol verleitet tatschlich zu den leichtsinnigsten ,geschlechtsverbindungen und gefhrlichsten ,abenteuern4 ,tausende von jungen ,mnnern erwerben ihre ,geschlechtskrankheit1 wenn sie angeheitert zum ,haus der ,dirne gehen4 ,ja1 die meisten haben wohl die ,bekanntschaft der ,prostitution erst mit erleichternder ,hilfe des ,alkohols gemacht4 ,forel machte unter seinen geschlechtskranken ,patienten eine ,statistik und fand1 da #ge davon sich unter dem ,einflu des ,alkohols angesteckt hatten4 ,je hher der ,alkoholgehalt eines ,getrnkes1 desto strker auch seine ,wirkung4 ,aber von den ,getrnken mit geringem ,alkoholgehalt1 wie z4 ,b4 ,bier1 werden oft solche ,mengen getrunken1 da trotzdem strkste ,wirkungen1 ,trunkenheit1 leichtsinnige ,geschlechtsverbindung1 venerische ,ansteckung1 geschlechtliche ,verirrungen u4 dergl4 zustande kommen4 ,und die ,statistik lehrt1 da die ,zahl der unehelichen ,geburten mit dem ,bierverbrauch in den einzelnen ,stdten steigt und sinkt4 ,von den ,sittlichkeitsdelikten kommt ein sehr hoher ,prozentsatz aus dem ,alkoholgenu4 ,und was diesen vielen und vielerlei ,ausschreitungen1 ,fehlern1 ,unbesonnenheiten und ,vergehen an ,unglck1 ,familienjammer und sozialem ,elend folgt1 das ist kaum zu bersehen4 ,hier gibt's fr den einsichtsvollen ,menschen nur einen ,weg1 den der ,enthaltsamkeit vom ,alkohol4 ,wie ,schreck fhrt's manchem durch die ,glieder1 wenn es heit1 er soll kein ,bier mehr trinken4 ,so fest sitzt es in seinen ,lebensbegriffen1 da ihn der ,verzicht ungeheuerlich anmutet4 ,und doch gibt's nicht den kleinsten ,vorteil1 der im ,alkohol wohnt1 sondern nur ,nachteil1 unbedingten1 unbegrenzbaren ,schaden4 ,was schdlich ist1 geht wider die menschliche ,vernunft4 ,darum rumen wir etwas aus dem ,weg1 was die ,menschen in ihrer gesamten ,entwicklung hindert1 und verzichten auf den ,alkohol4 ,in diesem ,verzicht liegt ,selbstachtung1 ,stolz1 ,wrde4 ,gute ,entschlsse machen den ,menschen reifer1 willenskrftiger1 sittlich freier4 ,und der ,verzicht auf den ,alkohol ist ein guter ,entschlu6 ,illustration3 ,dekoration ,meidest du den ,alkohol1 so meidest du von selbst jene hlichen ,sttten1 wo der ,alkohol bewut und planmig zur sinnlichen ,anreizung gebraucht wird1 die ,animierkneipen und alle anderen ,kneipen mit ,damenbedienung4 ,es liegt etwas unsglich ,hliches und ,niedriges1 etwas namenlos ,gemeines in diesen ,kneipen1 und es ist mir vllig unverstndlich1 wie ein junger ,mann in der ,dunstwolke dieser alkoholischen ,geilheit auch nur einen einzigen ,atemzug tun kann4 ,hier stehen wir auf der ,grenze1 wo die krperlichen ,anreize der ,geschlechtlichkeit in die geistigen bergehen4 ,und so1 wie du den ,krper freihalten mut von unsauberen ,dingen1 so gib auch dem ,geist nur und ausschlielich gute ,nahrung4 ,leicht mag das nicht sein4 ,denn die erotische ,hochspannung der ,kultur hat auch in die ,literatur und in die ,kunst einen erotisch-neurasthenischen ,ton hineingetragen4 ,die ,betonung des ,sexuell-,sinnlichen kommt dem ,interesse der ,menge entgegen4 ,sexuelle ,dinge werden breit1 mit zynischer ,behaglichkeit oder mit geschickt und elegant verborgener ,lsternheit geschildert oder gemalt4 ,vor nichts scheut man zurck1 und die ,schamlosigkeit macht sich breit unter dem ,deckmantel des ,realismus4 ,wir wollen ganz absehen von ,kolportageromanen1 die auf die niedrigsten ,instinkte spekulieren4 ,nein1 auch fhige ,schriftsteller1 begabte ,bildhauer und ,maler haben sich der ,erotik verschrieben und prostituieren ihre ,kunst1 um den billigen ,beifall der ,menge zu erhaschen4 ,wieviel ,unheil richten sie in jugendlichen ,kpfen an6 ,unruhige sinnliche ,wnsche werden geweckt1 sittliche ,begriffe gestrzt2 denn das1 was ohne ,zweifel schlecht ist1 wird durch diese erotische ,literatur interessant gemacht4 ,wieviel schlechte ,handlungen entsteigen der durch schlechte ,lektre verwilderten ,phantasie6 ,wie oft erfhrt der ,richter1 da ein schlechtes ,buch den ,antrieb zu einer sittlichen oder strafrechtlichen ,entgleisung gab6 ,die ,zahl der scheulichen ,witzbltter ist gro1 und selbst ,witzbltter1 denen manch ernstes ,wort eine ,bedeutung gab1 haben sich dem erotischen ,zynismus mit ,haut und ,haaren verschrieben4 ,die ,inseratenseiten wimmeln von ,anzeigen erotischer ,literatur1 von ,anpreisungen von ,aktzeichnungen1 die angeblich nur fr ,kenner oder ,knstler bestimmt sind4 ,aller ,schmutz kann in solchen ,inseratteilen abgeladen werden1 und die vielen ,anzeigen von ,heiratsgesuchen1 von ,wohnungen mit separatem ,eingang und dergleichen sind nur eine schwungvolle geldliche ,ausntzung der allgemeinen ,lsternheit4 ,schmach und ,schande ber eine ,presse1 die sich ihrer erzieherischen ,pflicht so wenig bewut ist6 ,am meisten hast du dich zu schtzen vor jener ,literatur1 die angeblich ,aufklrung verbreiten will in geschlechtlichen ,dingen und mit allerlei unverfnglichen oder auch verfnglichen ,titeln die ,neugier der ,jugend erregt4 ,ich wei aus vielen ,berichten1 die mir zugegangen sind1 wie solche ,bcher ,schaden anrichten4 ,die ,lsternheit und ,sinnlichkeit des ,verfassers steigt zwischen den ,zeilen auf und teilt sich dem ,leser -- ihn erregend -- mit1 so da mancher mir schon berichtete1 wie sehr ihn gerade diese ,aufklrungsliteratur zur ,onanie und sinnlichen ,gesprchen verleitete4 ,auch da1 wo der ,inhalt des ,buches an sich richtig und gut ist1 kann diese ,gefahr bestehen1 denn hier macht der ,ton die ,musik1 und ich stehe keineswegs bei denjenigen1 die da meinen1 man msse aus ,grnden der ,natrlichkeit den letzten zarten ,schleier der ,schamhaftigkeit von den geschlechtlichen ,dingen hinwegnehmen4 ,nicht das restlose ,wissen1 nicht die absolute ,entschleierung ist der beste ,schutz1 sondern die zarte1 poesievolle und doch kraftvoll-gesunde ,auffassung vom ,liebesleben1 jene innere1 tiefe und wahrhaftige ,schamhaftigkeit4 ,nicht im ,verstand liegt die ,sittlichkeit1 sondern in der ,seele4 ,darum haben diejenigen die hchsten sittlichen ,krfte1 die die strksten ,glaubenskrfte haben4 ,prostituiert ist auch die bildende ,kunst4 ,vorbei ist die ,hoheit der griechischen ,meister1 die mit der ,darstellung der ,nacktheit hchste ,schamhaftigkeit und sittliche ,wrde verbanden4 ,wir leugnen gar nicht die sinnlichen ,elemente des ,kunstgenieens4 ,aber die ,kunst soll unsere ,sinnlichkeit idealisieren1 durch das krperlich ,schne den ,enthusiasmus der ,seele wecken1 nicht aber die rohe ,sinnlichkeit entflammen und den aufstrebenden ,geist in die ,fesseln der qulenden ,krperlichkeit bannen4 ,eine gemeine ,kunst verfhrt zu einsamen ,triebverirrungen1 zu ,lsternheit und ,ausschweifung4 ,es ist nicht ratsam1 in ,kunstfragen den ,staatsanwalt und die ,polizei zur obersten ,instanz zu machen4 ,bessere ,richter einer gesunkenen1 feilen und geilen ,kunst sind guter ,geschmack1 anstndige ,gesinnung und ,selbstachtung4 ,das ,angebot wird durch die ,nachfrage hervorgelockt1 und jeder vernnftige ,mensch sollte es fr unter seiner ,wrde halten1 ein ,bildwerk zu betrachten oder gar zu kaufen1 das die ,lsternheit herausfordert4 ,der ,stolz mte sich auch aufbumen gegen den ,schmutz1 der sich in photographischen oder literarischen ,pikanterien breit macht4 ,warum gehen junge ,mnner nicht diesen gemeinen ,anreizen aus dem ,wege8 ,warum erschweren sie sich den ,kampf und lassen sich immer mehr herabziehen8 ,nicht die gewissenlosen ,hndler sollte man anklagen1 sondern die charakterlosen ,mnner1 die den ,schmutz begehren4 ,das ,denken in geschlechtlichen ,dingen ist sehr wohl ein ,mastab der allgemeinen ,kraft und ,sittlichkeit eines ,volkes berhaupt1 und es ist charakteristisch1 wenn wir aus ,frankreich hren1 da dort die ,vter ihren beim ,militr dienenden ,shnen zur ,unterhaltung pornographische ,photographien senden4 ,was aber soll man dazu sagen1 wenn sogar die dramatische ,kunst1 die den strksten ,einflu auf das ,volk hat1 ihre ,verantwortlichkeit verliert und im sexuellen ,zynismus landet8 ,die ,kunst geht nach ,brot1 und wenn der ,brotherr1 das ,publikum1 einen verkommenen ,geschmack hat und mit gierigem ,blick nach ,lsternheiten ,ausschau hlt1 dann darf man sich nicht wundern1 wenn die ,bhne franzsische ,ehebruchsdramen und zynisch-erotische ,vaudevilles auffhrt4 ,da ist der ,held der ,bhne nicht der stolze1 edle ,mensch1 nicht ,tell1 ,tasso oder ,posa1 sondern der seine ,frau betrgende ,ehemann1 der weichlich-erbrmliche ,don ,juan1 der in tausend ngsten vor dem ,entdecktwerden und in tausend ,nten von einer jammervollen ,situation in die andere gert1 und der uns dann als von den ,frauen besonders begehrt dargestellt wird4 ,sieht man1 wie vollbesetzt diese ,theater sind1 und wie im ,publikum die ,mienen ohne alle ,selbstbeherrschung gierig-lstern werden1 so kann man das ,gefhl von ,scham und ,emprung nicht unterdrcken ber ein ,volk1 das so seine groen ,mnner vergit1 und ber ,menschen1 die so sehr alles ,edle1 ,schne1 ,menschliche von der ,geilheit berwuchern lassen4 ,schule deinen ,geschmack und deinen ganzen inneren ,menschen an echter1 edler ,kunst und sei zu stolz1 ein ,spielball dieser lstern-geschftlichen ,spekulationskunst zu werden4 ,halte dich auch fern von den auf niedriger ,stufe stehenden ,variet-,theatern1 wo der ,humorist ein privilegierter ,zotenreier ist und die ,tnzerinnen mit dem ,mangel an ,kleidung den noch greren ,mangel an ,knnen verdecken1 wo ein rauch- und bierdunstiges ,lokal bis zum letzten ,platz mit ,mnnern angefllt ist1 und sogar ,frauen sich nicht scheuen1 ihr eigenes ,geschlecht auf der ,bhne prostituiert zu sehen4 ,warum sind die ,variets1 die ,singspielhallen1 die ,konzertcafs mit erotisch-winselnder ,geigenmusik berfllt1 und warum knnen sich ernste ,bhnen so schwer halten8 ,weil die ,massen korrumpiert sind1 und weil die wachsende ,degeneration die ,sinnlichkeit triumphieren lt und zugleich die ,selbstkritik schweigen heit4 ,diese bedrohlich angewachsene ,sinnlichkeit wird von dem ,kapital in raffinierter ,weise ausgeschlachtet4 ,ganze ,industrien rechnen ja mit dieser ,sinnlichkeit4 ,aber wieviel ,unheil richtet sie an6 ,wieviel ,nervenkraft und ,menschenglck wird dabei zerstrt6 ,es ist nicht ehrlich1 ,geld zu verdienen1 wenn ein anderer dabei geschndet wird4 ,aber niemand ist gentigt1 sich diesen ,schden hinzugeben4 ,setze an die ,stelle dieses wirren und wsten ,treibens deinen ,stolz1 deine ,wrde1 dein besseres ,ich und eine ernste ,arbeit mit festem ,lebensziel1 dann wird die ,gefahr deine ,krfte sthlen4 ,die ,arbeit ist die ,grundlage deines ,lebens1 und die ,stunden1 die nicht deinen ,pflichten gehren1 sondern dir selbst1 die sollst du ausfllen mit ,schnem1 mit guter ,lektre4 ,unser deutsches ,schrifttum ist reich an guten ,bchern4 ,du sollst die freien ,stunden benutzen1 gute ,kunst kennen zu lernen4 ,in ,museen und ,galerien ist ,gelegenheit dazu4 ,und vor allem sollst du die ,natur1 deine ,heimat1 kennen lernen und wandern1 damit dein ,krper stark und dein ,geist frhlich werde4 ,geh allem aus dem ,wege1 was dich herabzieht4 ,schaue nur ,schnes1 denke nur ,gutes1 handle nur edel1 dann wirst du den ,sinn und die ,schnheit des ,lebens in dir selbst finden1 weil du in ,harmonie mit dem ,weltprinzip bist4 ,illustration3 ,dekoration ,schluwort4 ,so bist du mir nun gefolgt1 lieber junger ,freund1 und wir haben das ,gebiet durchwandert1 das gleicherweise ,glck und ,unglck1 ,jubel und ,trnen1 ,schnheit und ,grauen umschliet1 in das fast alle ,menschen mit ,kraft und ,sehnsucht einziehen1 und in dem wir sie weiterwandern sehen mit ,krankheit1 ,schwche1 gebrochener ,seele1 verlorener ,jugend und beladen mit wirren und schwlen ,geheimnissen4 ,so viel ,jammer entsteigt der ,unwissenheit6 ,war's da nicht recht1 deine ,augen sehend zu machen8 ,ich habe dir nicht nur ,hliches zeigen und dich vor ,gefahren warnen wollen1 nein1 auch die ,schnheiten des ,liebesgefhls habe ich in dir keimen lassen1 weil ich wei1 da alle ,lebensschnheit nur in der ,natur steckt und die ,natur auch im ,menschen wohnt4 ,naturalia non sunt turpia6 ,nicht das ist die wahre ,sittlichkeit1 die einen ,gegensatz zwischen ,mensch und ,natur errichtet1 die vom ,menschen ein ,abtten seiner ,natur verlangt und ihn in einen letzten ,endes vergeblichen ,kampf zwischen ,tun und ,willen strzt4 ,nein1 die wahre ,sittlichkeit liegt im ,erkennen der erdgeborenen ,natur des ,menschen und in dem festen ,willen1 schrittweise und allmhlich auf hhere ,stufen zu gelangen4 ,weder haben diejenigen recht1 die leichtsinnig in den ,tag hineinleben1 die alles1 so wie es ist1 fr gut halten und vom ,baume des ,lebens so viel ,frchte herabnehmen1 wie sie erhaschen knnen1 noch knnen wir denjenigen folgen1 die in dsterem ,pessimismus alle ,lebensschnheit nicht sehen wollen und sich auf den ,himmel vorzubereiten whnen1 whrend doch zugleich ihr ,aszetismus ein gttliches ,gebot in den ,staub zieht4 ,zwischen diesen zwei ,irrenden steht der wahrhaft sittliche ,mensch1 der sein ,leben und seine ,persnlichkeit reich und kraftvoll entfaltet1 aber nicht eingreift in die ,rechte der anderen und nicht das ,wohl der ,nachgeborenen untergrbt4 ,dem die tiefe ,erkenntnis der biologischen ,zusammenhnge ein starkes ,selbstverantwortlichkeitsgefhl aufzwingt1 und der seine ,wnsche schweigen heit1 wenn ihre ,befriedigung die feinen geheimnisvollen ,fden verwirrt1 die alle ,menschen in ,glck und ,unglck miteinander verbinden4 ,da sehen wir die strengen ,grenzen zwischen individueller und sozialer ,ethik4 ,die eine lebt sowohl im ,aszetismus wie in der ,vergngungssucht der ,masse1 die sich in ihrem oberflchlichen ,individualismus eine ,kollektivethik geschaffen hat4 ,beide aber maen sich an1 selbst ,richter aller ,dinge zu sein4 ,hoch ber beiden steht die soziale ,ethik1 die von ,einzelnen in das ,volk getragen wird1 von jenen ,einzelnen1 in denen die schreiende sexuelle ,not der ,menschen ein ,echo fand1 und in denen das ,menschheitsgewissen1 jene feine und sichere ,unterscheidungskraft zwischen ,gut und ,bse1 lebte4 ,diese soziale ,ethik nimmt einem natrlichen ,triebe alles1 was ihn hlich macht und die ,menschennatur herabwrdigt1 und sie gestaltet sein uern so1 wie es das ,wohl der sozialen ,gesamtheit verlangt4 ,alle ,ethik hat ihre ,wurzeln im ,geschlechtsleben4 ,denn das ,geschlechtsgefhl ist die eigentliche ,urquelle aller menschlichen ,sympathiegefhle und aller sozialen ,organisationen berhaupt4 ,ist daher das ,geschlechtsleben krank und verdorben1 so mu der ganze ,bau des ,menschendaseins erschttert werden4 ,das ,geschlechtsleben ist die hchste und strkste ,entwicklungskraft der ,menschheit4 ,es hat der ,religion ,nahrung gegeben1 hat ,kultur1 soziale ,gemeinschaft und ,kunst entwickelt und dem ,geist seine feinsten ,blten gegeben4 ,aber es ist auch die ,kraft1 die wie keine andere die ,menschen hinabstt in ,schwche und ,elend1 in ,verwilderung und ,versumpfung1 in leiblichen und geistigen ,tod4 ,das ,geschlechtsgefhl ist dem ,menschengeschlecht ,himmel und ,hlle zugleich4 ,darin liegt sein tiefer1 eherner ,ernst4 ,aus dem ,geschlechtsgefhl quillen ,menschenwerte4 ,ein niedriges ,geschlechtsleben schafft ,krankheit und niedriges1 schlechtes ,denken4 ,ein reines ,geschlechtsleben dient der ,gesundheit1 adelt den ,menschen und veredelt die ,rasse4 ,diese ,reinheit vereinigt ,natrlichkeit mit feinstem ,schamgefhl1 gesunde ,kraft mit zartschner1 idealistischer ,auffassung4 ,das ist's1 wozu ich dich mit diesem ,buche hinfhren wollte4 ,nicht die ,natrlichkeit in jenem stumpfen ,sinne einer seelenlosen ,nchternheit1 die das ,geschlechtliche zu einer ,alltagsgebrde stempelt4 ,die dem ,liebesgefhl seine ,gefahren dadurch nehmen will1 da man es in der ,nchternheit krperlicher ,selbstverstndlichkeit erstickt4 ,nein1 diejenige ,natrlichkeit will ich dich lehren1 die zwar den krperlichen ,untergrund aller ,dinge sieht1 aber alle ,krperkultur nur als ,ausgangspunkt einer kraftvollen ,seelenkultur erkennt4 ,dem ,seelenkultus dienen wir6 ,der rohe ,krperkult dient letzten ,endes der ,form- und ,zgellosigkeit1 wenn der ,seele feinste ,strmungen nicht das krperliche ,tun durchwehen4 ,die ,seele allein birgt die wahre ,scham1 des ,geschlechtsempfindens zarteste ,blte4 ,so habe ich dir die ,wege deines ,tuns gewiesen4 ,unbeirrt und klaren ,auges kannst du in das ,leben hinaustreten4 ,trenne dich von der ,masse1 von denen1 die ideallos geworden sind1 folge dem ,stern deines besseren ,ich1 schreite mutig und siegreich durch alle ,gefahren6 ,vermehre nicht das ,unglck und den ,kummer der ,menschen1 sondern sei in deiner sittlichen ,kraft wie ein ,licht1 das ins ,dunkle strahlt und auch anderen ,menschen das ,leben verschnt4 ,so trenne ich mich von diesem ,buche und trenne mich von dir4 ,lebe wohl6 ,dein ,leben sei rein und ehrlich und voll ,glck6 ,und da es so sei1 gehe den einsamen ,weg der ,guten6 ,lebe wohl6 ,illustration3 ,dekoration ,funoten3 #a ,man lese ,arbeit1 ,kraft und ,erfolg1 ,wege zur ,steigerung der ,leistungsfhigkeit in krperlichem und geistigem ,schaffen4 ,von ,emil ,peters4 ,mk4 #d4be4 ,zu beziehen durch den ,volkskraft-,verlag1 ,konstanz am ,bodensee4 #b ,volkskraft-,verlag1 ,konstanz am ,bodensee4 #c ,volkskraft-,verlag1 ,konstanz am ,bodensee1 geh4 ,mk4 #b4ge1 geb4 ,mk4 #d4ej4 #d ,wissenschaft und ,sittlichkeit1 ,berlin #aijh4 #e ,die ,gefahren des auerehelichen ,geschlechtsverkehrs4 #b ,aufl4 ,mnchen #aijd4 ,a4 ,mller4 #f a4 a4 ,o41 ,s4 #f4 #g ,volkskraft-,verlag ,konstanz am ,bodensee1 geh4 ,mk4 #b4ge1 geb4 ,mk4 #d4ej4 ,porto #be ,pfg4 99 99 99 99 99 99 ,anmerkungen zur ,transkription3 ,schreibweise und ,interpunktion des ,originaltextes wurden bernommen2 lediglich offensichtliche ,druckfehler wurden korrigiert4 ,einige ,ausdrcke wurden in beiden ,schreibweisen bernommen3 andererseits 7,seiten #ch und #ci7 und andrerseits 7,seiten #bf1 #ca1 #ig und #ajf7 gesunderen 7,seite #cd7 und gesnderen 7,seite #ij7 gesunder 7,seite #ai7 und gesnder 7,seiten #hh und #aaf7 ,folgende offensichtliche ,druckfehler wurden korrigiert3 gendert wurde ,da ist die groe in ,das ist die groe 7,seite #ah7 gendert wurde ,buche ,der nervse ,mensch4 in ,buche ,der nervse ,mensch4#a 7,seite #cd7 gendert wurde den ,gonoccoci,neisseri oder in den ,gonoccoci ,neisseri oder 7,seite #if7 gendert wurde fhrt zur ,dishamonie1 und in fhrt zur ,disharmonie1 und 7,seite #aah7 gendert wurde ,volkskraf-,verlag1 ,konstanz am ,bodensee1 geh4 ,mk4 #b1ge1 geb4 ,mk4 #d1ej4 in ,volkskraft-,verlag1 ,konstanz am ,bodensee1 geh4 ,mk4 #b4ge1 geb4 ,mk4 #d4ej4 7,funote #c7