,anmerkungen zur ,transkription3 ,schreibweise und ,interpunktion des ,originaltextes wurden bernommen2 lediglich offensichtliche ,druckfehler wurden korrigiert4 ,eine ,liste der vorgenommenen nderungen findet sich am ,ende des ,textes4 ,folgende ,zeichen sind fr die verschiedene ,schriftformen benutzt3 ,kleinschrift fett gedruckter ,text kursiv gedruckter ,text gesperrt gedruckter ,text hochgestellter ,text ,das ,abendmahl im ,zusammenhang mit dem ,leben ,jesu und der ,geschichte des ,urchristentums von ,lic4 ,dr4 ,albert ,schweitzer in ,strassburg i4 ,e4 ,erstes ,heft4 ,das ,abendmahlsproblem auf ,grund der wissenschaftlichen ,forschung des #ai4 ,jahrhunderts und der historischen ,berichte4 ,illustration ,tbingen und ,leipzig4 ,verlag von ,j4 ,c4 ,b4 ,mohr 7,paul ,siebeck74 #aija4 ,das ,recht der ,uebersetzung in fremde ,sprachen behlt sich die ,verlagsbuchhandlung vor4 ,c4 ,a4 ,wagner's ,universittsbuchdruckerei in ,freiburg i4 ,b4 ,seinem ,lehrer ,herrn ,prof4 ,d4 ,dr4 ,h4 ,j4 ,holtzmann gewidmet in aufrichtiger ,verehrung und treuer ,anhnglichkeit von seinem dankbaren ,schler ,albert ,schweitzer4 ,vorrede zu einer neuen ,untersuchung ber das ,abendmahl4 ,der ,anstoss zu der vorliegenden ,arbeit ging von ,,schleiermacher aus4 ,im ,jahre #ahig erhielt ich nmlich als ,thema fr meine schriftliche ,examensarbeit folgende ,aufgabe gestellt3 ,die ,abendmahlslehre ,,schleiermacher's soll dargestellt und mit den im neuen ,testament und in den ,bekenntnisschriften niedergelegten ,auffassungen verglichen werden4 ,ich hatte mich bis dahin mit der ,abendmahlsfrage gar nicht beschftigt und war ber die neuesten ,forschungen in keiner ,weise orientiert1 hatte auch keine ,zeit dies nachzuholen1 weil die ,arbeit innerhalb acht ,wochen abgeliefert werden musste4 ,so war ich einzig auf die ,texte und die bekenntnismssigen ,formulierungen der verschiedenen ,konfessionen angewiesen4 ,die ,,schleiermacher'sche ,dialektik ersetzte mir aber alles4 ,sie zergliedert nmlich das ,problem so1 dass es als ,ganzes und zugleich in allen ,details vor einem steht4 ,man braucht nur geschichtlich ,ernst zu machen mit dem dialektischen ,spiel1 das er mit vollendeter ,kunst zur ,beruhigung und ,vershnung der ,geister und zugleich zu seinem eigenen sthetischen ,ergtzen auffhrt1 dann ist man genau auf dem ,standpunkt der modernen historischen ,forschung angekommen4 ,ein ,satz besonders ist hier entscheidend4 ,in #aci #c der ,glaubenslehre redet er vom usseren ,verlauf unserer ,feier und zeigt1 wie wir uns bei der ,reproduktion der historischen ,umstnde naturgemss auf das ,wesentliche beschrnken mssen4 ,wollte man z4 ,b4 einen bedeutenden ,nachdruck auf den ,zusammenhang1 in welchem das historische ,mahl mit dem ,passahmahl stand1 legen1 so wrde man alsbald zur ,folgerung gedrngt werden1 dass das ,abendmahl jetzt nicht mehr das sein knne1 als was es ,christus gestiftet habe und also auch wohl nicht knne von ihm als eine selbstndige und immer dauernde ,institution fr die ,kirche verordnet sein4 ,dieses ,bedenken1 so fhrt er dann fort1 liegt so nahe1 dass es sich leicht in der evangelischen ,kirche lautbarer machen kann1 als bisher der ,fall gewesen1 und veranlasst natrlich die ,frage1 worauf unser ,glaube in dieser ,sache eigentlich beruhe4 ,schwerlich wird sich behaupten lassen1 dass aus den uns aufbewahrten ,worten ,christi diese ,absicht ganz bestimmt hervorgehe4 ,vielmehr enthalten einige unserer ,erzhlungen gar keinen solchen ,befehl 7,markus und ,matthus71 und in den andern ist er nur unbestimmt ausgedrckt 7,lukas und ,paulus72 und da die ,apostel aus den ,worten ,christi beim ,fusswaschen keinen solchen ,befehl entnommen haben1 so htten sie auch ,recht gehabt1 aus dem ,abendmahl ebensowenig eine bestimmte und allgemeine ,institution zu machen6 ,da nun aber offenbar ist1 dass sie das eine gethan haben und das andere nicht1 so knnen wir uns an das halten1 was sie eingerichtet haben11 ohne dass wir zu entscheiden brauchten1 ob ,christus ihnen ber das ,abendmahl noch andere ausdrckliche ,anweisungen gegeben1 oder ob sie dieselben aus seinen ,worten gefolgert oder nur durch den unmittelbaren ,eindruck der ,sache und durch die begleitenden ,umstnde anders bestimmt worden sind in ,bezug auf das ,abendmahl als in ,bezug auf das ,fusswaschen4 ,in dem letzten ,fall wrden wir dann das ,abendmahl nur nicht ganz in demselben ,sinn als eine unmittelbare ,einsetzung ,christi ansehen knnen1 immer aber doch glauben mssen1 dass sie in seinem ,sinn gehandelt haben1 wenn wir nicht auch in ihrem engsten ,berufskreise ihr kanonisches ,ansehen aufgeben wollen4 ,unsere ,abendmahlsfeier beruht in letzter ,linie nicht auf einer ausdrcklichen ,verordnung ,jesu6 ,,grafe ist also ganz unschuldig6 ,was er als ehrlicher ,historiker in der ,nachfolge anderer ,historiker1 von der ,wucht der ,thatsachen gedrngt1 bedchtig und schonungsvoll aussprach1 das hat ,,schleiermacher in seiner ,glaubenslehre keck hingeworfen4 ,whrend man aber dem eleganten ,spiel des ,dialektikers verstndnisvoll zunickte1 nahm man es dem ehrsamen ,historiker gar bel1 als er ungefhr dasselbe zu sagen wagte4 ,vielleicht auch haben die temperamentvollen ,gegner ,,grafe's diese ,seite in ihrem ,,schleiermacher berschlagen oder sie hielten dafr1 dass der betreffende ,abschnitt1 weil er zeitlich schon einige gute ,jahrzehnte zurckliegt1 auch in zweideutigen ,dingen als rechtglubig passieren drfe4 ,es ist merkwrdig3 ,in der ,theologie darf heutzutage einer fast alles sagen1 was er will1 wenn er es nur vornehm und geistreich mit einem gewissen eleganten ,skeptizismus thut4 ,fr den ehrlichen ,menschen1 der redet1 weil sein ,gewissen ihn zwingt1 ist man aber unnachsichtlich4 ,die ,behauptung1 die ,,schleiermacher zum erstenmal vollstndig klar ausgesprochen hat1 die dann aber fr ,jahrzehnte ganz unter den ,tisch fiel1 ist dazu angethan1 einen im kantischen ,sinn aus dem dogmatischen ,schlummer zu wecken4 ,sie zeigt nmlich1 dass nicht nur die kirchlichen1 sondern geradesogut die wissenschaftlichen ,abendmahlsauffassungen dem wirklichen ,thatbestand nicht gerecht werden4 ,die kirchlichen ,auffassungen setzen voraus1 dass ,jesus die ,feier zur ,wiederholung bestimmt habe1 knnen aber nicht nachweisen1 dass er es wirklich angeordnet hat1 da der betreffende ,befehl bei den ltesten ,zeugen fehlt4 ,eine ,reihe wissenschaftlicher ,auffassungen gehen davon aus1 dass die ,feier nicht zur ,wiederholung bestimmt war1 knnen aber dann nicht erklren1 warum sie doch schon in der allerersten ,gemeinde aufkam -- und das ist doch auch eine unbedingt feststehende ,thatsache4 ,der ,zusammenhang zwischen den beiden ,feiern1 der historischen und der ,gemeindefeier1 bleibt also gleich unbegreiflich1 ob man sie durch den ,wiederholungsbefehl direkt kausal miteinander verbindet oder ob man sich mit der ,konstatierung der reinen zeitlichen ,aufeinanderfolge begngt und die ,kausalitt dahingestellt sein lsst4 ,,schleiermacher ist der ,hume der ,kausalittsfrage im ,abendmahlsproblem4 ,der ,vergleich der verschiedensten und zeitlich so weit auseinanderliegenden ,abendmahlslehren mit der ,,schleiermacher'schen ,ansicht fhrte mich vor die ,frage1 was denn das ,beharrende bei diesem steten ,wechsel der ,auffassungen sei4 ,ist es nicht denkbar1 dass alle ,phasen1 in denen sich das ,abendmahlsproblem auswirkt1 durch dieselben ,gesetze beherrscht sind und dass also an diesen ,gesetzen die wahre historische ,auffassung sich zu erproben hat8 ,nachdem ich daher meine ,examensarbeit zu ,ende gefhrt und die mir in ,umrissen schon vorschwebende neue ,auffassung in allgemeinen ,strichen angedeutet hatte1 machte ich mich daran1 alle ,epochen der ,abendmahlsfrage -- die altchristliche1 die mittelalterliche1 die reformatorische und die moderne -- grndlich zu studieren1 fest entschlossen1 nicht eher mit der neuen ,auffassung an die ,oeffentlichkeit zu treten1 als bis ich sie fr alle ,epochen durchgefhrt htte und so die ,gewissheit bessse1 dass sie die ganze ,geschichte des ,abendmahls von der historischen ,feier bis in die neueste ,zeit erklrt4 ,zu dieser ,arbeit habe ich vier ,jahre gebraucht4 ,darum verffentliche ich1 was mir schon im ,herbst #ahig1 unabhngig von der modernen ,forschung1 feststand1 erst im ,herbst #aija1 im ,zusammenhang mit der ,darstellung und ,beurteilung der historischen ,abendmahlsforschung im #ai4 ,jahrhundert4 ,ich habe die ,stellung des ,problems an der wissenschaftlichen ,abendmahlsforschung im #ai4 ,jahrhundert entwickelt1 weil uns diese ,periode am nchsten liegt4 ,man htte aber geradesogut jede andere ,phase dazu benutzen knnen1 da die ,gesetze in allen dieselben sind4 ,die ,absicht dieser ,arbeit geht weiter als auf die ,aufstellung einer neuen historischen ,abendmahlsauffassung4 ,sie verfolgt den praktischen ,zweck1 die historische ,grundlage unserer modernen ,abendmahlsfeier abzugeben und das ,bestehende geschichtlich zu rechtfertigen4 ,es ist nmlich nicht zu leugnen1 dass unsere ,gemeindefeier1 nach dem jetzigen ,stand der ,wissenschaft1 in der ,luft hngt4 ,wenn der ,wiederholungsbefehl historisch nicht fundiert ist1 was soll dann unsere ,wiederholung bedeuten8 ,den ,glubigen zwar ficht diese ,sorge vorerst wenig an und soll ihn wenig berhren4 ,es ist nicht die ,sache der ,leute1 welche ber die ,brcke gehen1 sich ngstlich darum zu kmmern1 ob durch die ,fluten die ,fundamente nicht langsam unterwaschen worden sind1 sondern das liegt den ,architekten ob4 ,diese mssen1 wenn sie eine ,senkung auch nur von einem ,millimeter wahrnehmen1 unverzglich einer eventuellen ,katastrophe entgegenarbeiten1 sogar wenn den ,passanten die ,sache vorerst ganz belanglos scheint4 ,so muss auch die theologische ,wissenschaft auf das ,fundament des ,glaubens sehen und darauf achten1 ob nicht die historische ,grundlage der ,institution1 welche gleichsam die ,brcke vom ,vergnglichen zum ,unvergnglichen bildet1 durch den ,strom der ,zeit unterwaschen ist und ob nicht durch die historische ,weltanschauung eine ganz andere ,fundierung unserer ,abendmahlsfeier notwendig wird als bisher4 ,,schleiermacher hat gesagt1 dass das ,bedenken1 die ,berechtigung der ,wiederholung betreffend1 sich leicht in der evangelischen ,kirche lautbarer machen knnte1 als bisher der ,fall gewesen4 ,und wenn dies nun eintritt1 was dann8 ,solange das ,problem der ,berechtigung und ,notwendigkeit unserer ,abendmahlsfeier wissenschaftlich nicht gelst ist1 kann durch den geringfgigsten ,umstand eine die ffentliche ,meinung aufs usserste aufregende und unerquickliche dogmatische ,errterung dieser ,frage eintreten1 zu der der ,fall ,,grafe nur ein kurzes idyllisches ,vorspiel wre4 ,das ,schlimmste dabei wre1 dass diese ,errterung1 einmal in die ,oeffentlichkeit gezerrt1 notwendig resultatlos bliebe4 ,denn der wissenschaftlich denkende ,mensch wird diese ,frage immer wieder aufwerfen mssen1 whrend derjenige1 der sich mehr auf den ,standpunkt des kirchlichen ,glaubens stellt1 sie notwendig niederschlagen wird1 in dem richtigen ,empfinden1 dass solche theoretische ,bedenken eine so heilige und erhebende und durch den urchristlichen ,usus in ihrer ,art wieder so geschichtlich fundierte ,feier nicht gefhrden drfen4 ,der ,verteidiger wird sogar eigentlich die ,geschichte auf seiner ,seite haben4 ,denn1 wenn das ,abendmahl von ,anfang an in der christlichen ,gemeinde gefeiert worden ist1 so ist doch diese ,thatsache1 vollstndig objektiv betrachtet1 viel entscheidender als das ,fehlen des ,wiederholungsbefehls in zwei alten ,berichten4 ,wir haben es eben mit einer ganz unerklrlichen ,antinomie zu thun1 bei der man sich sehr hten muss1 irgend welche ,folgerungen gegen unsere ,feier zu ziehen1 besonders wenn man bedenkt1 dass man damit ein ,stck des ltesten und heiligsten ,bestandes des christlichen ,glaubens angreift4 ,nehmen wir vorerst lieber an1 dass uns der ,schlssel zur ,erklrung der historischen und der urchristlichen ,feier und zum ,verstndnis ihres ,zusammenhangs fehlt4 ,es ist die ,aufgabe der ,wissenschaft1 gefhrliche ,fragen in ,angriff zu nehmen1 ehe sie die ffentliche urteilslose ,meinung in ,unruhe bringen1 den ,zndstoff zu beseitigen und in der ,stille segensreiche ,arbeit zu thun4 ,als ,,schleiermacher in seiner ,glaubenslehre die damals nur in seiner dialektischen ,phantasie existierenden ,parteien vor sich beschied1 mutete er ihnen zu1 sich auf die ,anerkennung des kanonischen ,ansehens der ,apostel in ihrem engsten ,berufskreise zu vergleichen4 ,auf diesen ,vergleich kann man aber im ,ernst nicht eingehen4 ,das ,sprchlein bannt das ,gespenst nicht4 ,wir wollen den ,aposteln die gebhrende ,ehrfurcht sicher gern erweisen1 aber unsere ,abendmahlsfeier auf ihr kanonisches ,ansehen allein grnden1 das drfen wir nicht4 ,rcken wir die ,frage ins rechte ,licht4 ,unsere ,abendmahlsfeier entspringt dem ,vorgehen der ersten ,gemeinde1 zu der die ,apostel gehren4 ,in die ,geschichte bersetzt1 lautet die ,frage nach dem kanonischen ,ansehen der ,apostel in ihrem engsten ,berufskreise also folgendermassen3 ,welches waren die ,motive1 durch welche die erste ,gemeinde bestimmt wurde1 eine derartige im ,zusammenhang mit dem letzten ,mahl ,jesu stehende ,feier zu begehen8 ,war das ,willkr oder ,notwendigkeit8 ,daran schliesst sich eine zweite ,frage1 die ,,schleiermacher unbercksichtigt gelassen hat4 ,wenn die erste ,gemeinde aus bestimmten ,grnden die ,feier wiederholt hat1 gelten diese auch noch fr uns8 ,besteht in der historischen ,feier als solcher auch fr uns eine direkte ,notwendigkeit1 dass wir daraus irgendwie eine ,feier ableiten1 oder handelt es sich nur um etwas ,ueberkommenes8 ,darauf lautet die ,antwort der ,geschichte3 es war eine absolute ,notwendigkeit1 dass das ,abendmahl trotz des ,fehlens des ,wiederholungsbefehls bei der ersten ,gemeinde in ,aufnahme kam1 und diese ,notwendigkeit besteht auch noch fr uns zu ,recht4 ,unsere ,feier grndet sich nicht auf die geschichtliche ,ueberlieferung oder auf die unkontrollierbare ,autoritt bestimmter ,persnlichkeiten1 sondern direkt auf die historische ,feier4 ,so ist unser ,abendmahl berechtigt1 geboten und notwendig von sich selbst aus4 ,die neue geschichtliche ,erkenntnis fhrt aber nicht nur die ,vershnung hinsichtlich der ,berechtigungsfrage herbei1 sondern auch hinsichtlich der ,frage nach der ,bedeutung der ,feier4 ,niemand kann sich der ,einsicht verschliessen1 dass unsere ,feier eigentlich sehr drftig und unlebendig ist1 wenn sie nur auf die ,darstellung eines ,doppelgleichnisses durch die ,reproduktion einer historischen ,situation geht1 wo der ,pfarrer die ,stelle ,jesu und die ,glubigen die ,stelle der ,jnger einnehmen4 ,andererseits stellen die konfessionellen ,auffassungen ,zumutungen an ernste ,christen1 die sie entweder zur ,gedankenlosigkeit oder zur ,gewissenlosigkeit erziehen und den ,zweifel und ,spott geradezu herausfordern4 ,knnten beide ,auffassungen aus ihrer ,sprache heraustreten1 dann wrden sie darin bereinkommen1 dass der ,sinn der ,feier etwas ,geheimnisvolles ist1 wo der ,einzelne mit der feiernden ,gemeinschaft und der ,persnlichkeit unseres ,herrn in ein besonders heiliges ,verhltnis tritt4 ,nun zwingen aber die unglcklichen ,einsetzungsworte den ,einen durch die rein symbolische ,deutung hinter diesem ,geheimnis zurckzubleiben1 den ,andern durch die wrtliche ,deutung ber dieses ,geheimnis hinauszugehen und das ,unfassbare zu behaupten4 ,die ,vermittlungsversuche sind am schlimmsten daran4 ,in der ,sache und dem religisen ,gehalt nach mgen sie richtig sein1 aber in der ,deutung der ,gleichnisse sind sie gequetscht und geknstelt1 dass ein ,mensch mit ehrlichem ,verstand sie nicht zu ertragen vermag4 ,so wie die ,einsetzungsworte liegen und nach der ,rolle1 die man ihnen bisher in der ,feier zuwies1 sind nur die rein symbolische oder die krass realistische ,deutung zulssig4 ,was dazwischen ist1 ist vom ,uebel4 ,auch hier bringt die wahre geschichtliche ,erkenntnis die ,befreiung von der unnatrlichen ,alternative1 indem sie zeigt1 dass die ,stellung1 die man den ,gleichnissen in dem ,ganzen der ,feier anwies1 geschichtlich falsch ist4 ,die urchristliche ,feier beruht nicht auf den ,einsetzungsworten -- dies ist mein ,leib1 dies ist mein ,blut -- obwohl diese ,worte bei der historischen ,feier gesprochen worden sind4 ,also ist auch unsere ,auffassung unabhngig von diesen rtselhaften ,gleichnisworten4 ,diese kurzen ,andeutungen mgen zeigen1 dass diese ,arbeit in einem praktisch aufbauenden und vershnenden ,geiste geschrieben ist4 ,zwar wird man1 von den gewohnten ,auffassungen herkommend1 zunchst mannigfach an dieser ,untersuchung ,anstoss nehmen1 da sie die ,vershnung nicht durch eine neue ,vermengung oder ,verdunkelung1 sondern einzig und allein durch geschichtliche ,wahrhaftigkeit und ,unbefangenheit herbeifhren will4 ,wir mssen an die ,geschichte glauben1 d4 h4 wir mssen der ,zuversicht sein1 dass mit dem ,fortschritt der geschichtlichen ,erkenntnis zugleich die ,vertiefung und ,einigung im ,glauben notwendig verbunden ist1 obwohl es manchmal vorerst nicht den ,anschein hat4 ,in diesem ,glauben habe ich diese ,untersuchung begonnen und zu ,ende gefhrt4 ,diese ,arbeit erscheint in drei ,heften4 ,das erste behandelt das ,problem1 wie es sich aus der ,forschung des #ai4 ,jahrhunderts und aus den ,berichten ergibt4 ,das zweite sucht die ,grundlage der historischen ,feier in dem ,leben und in den ,gedanken ,jesu4 ,es stellt sich dar als die ,skizze einer neuen ,auffassung des ,lebens ,jesu4 ,das dritte behandelt das ,abendmahl in der urchristlichen und in der altchristlichen ,epoche und zeigt1 wie sich daraus die rmische ,messe und das griechische ,mysterium mit gleicher ,berechtigung und ,notwendigkeit entwickelt haben4 ,das erste und das zweite ,heft erscheinen miteinander4 ,das dritte wird denselben in thunlichster ,blde folgen4 ,zum ,schluss fhle ich mich gedrungen1 allen meinen ,freunden1 die mir bei dieser ,arbeit behlflich gewesen sind1 den ,herrn ,pfarrern ,a4 ,,ernst und ,r4 ,,will zu ,strassburg1 ,a4 ,,huck und ,,ed4 ,,unsinger zu ,schiltigheim und dem ,herrn ,vikar ,,alfred ,,erichson in ,strassburg1 meinen tiefgefhlten ,dank auszusprechen4 ,strassburg1 im ,august #aija4 ,inhaltsangabe des ersten ,heftes4 ,seite ,vorrede zu einer neuen ,untersuchung ber das ,abendmahl ,v-,,xii ,erster ,teil4 ,das ,abendmahlsproblem auf ,grund der wissenschaftlichen ,forschung des #ai4 ,jahrhunderts #a-dd ,erstes ,kapitel #a-e ,einleitung4 #a4 ,der ,skeptizismus in der ,abendmahlsforschung #a-b #b4 ,der ,ansatzpunkt #b-c #c4 ,die ,einzelfragen #c-e #d4 ,die vier ,typen der ,abendmahlsauffassungen #e ,zweites ,kapitel #e-g ,das ,vorspiel4 ,zwingli und ,calvin4 ,drittes ,kapitel #g-aj ,die doppelseitigen ,auffassungen mit ,zugrundelegung des ,darstellungsmoments und abgeleiteter ,geltendmachung des ,genussmoments4 #a4 ,die erste ,hlfte des #ai4 ,jahrhunderts4 ,,de ,,wette1 ,,ebrard und ,r,,ckert #g-h #b4 ,die zweite ,hlfte des #ai4 ,jahrhunderts4 ,,th4 ,,keim1 ,k4 ,v4 ,,weizs,,cker1 ,,willibald ,,beyschlag1 ,h4 ,,holtzmann1 ,,paul ,,lobstein1 ,w4 ,,schmiedel #h-aj ,viertes ,kapitel #aj ,ueberblick ber die ,auffassungen mit ,zugrundelegung des ,genussmoments4 ,fnftes ,kapitel #aa-ba ,die ,auffassungen mit einseitiger ,herausarbeitung des ,genussmoments4 #a4 ,die ,vorperiode4 ,,fr4 ,,strauss1 ,,bruno ,,bauer1 ,e4 ,,renan #aa-ac #b4 ,die modernen ,versuche4 ,w4 ,,brandt1 ,,fr4 ,,spitta1 ,a4 ,,eichhorn #ac-ad #c4 ,w4 ,,brandt #ad-ae #d4 ,,fr4 ,,spitta #ae-af #e4 ,kritik der ,auffassung ,,spitta's #af-ah #f4 ,a4 ,,eichhorn #ah-ai #g4 ,die neue ,thatsache #ai-bj #h4 ,die ,skepsis in der ,folge der einseitigen ,herausarbeitung des ,genussmoments #bj #i4 ,der logische ,grund der ,skepsis #bj-ba ,sechstes ,kapitel #ba-bf ,die doppelseitigen ,auffassungen mit ,zugrundelegung des ,genussmoments und abgeleiteter ,geltendmachung des ,darstellungsmoments4 ,,ad4 ,,harnack1 ,,erich ,,haupt1 ,,fr4 ,,schultzen1 ,r4 ,a4 ,,hoffmann4 #a4 ,allgemeines #ba-bb #b4 ,,ad4 ,,harnack #bb-bc #c4 ,,erich ,,haupt #bc-bd #d4 ,,fr4 ,,schultzen #bd-be #e4 ,r4 ,a4 ,,hoffmann #be-bf ,siebentes ,kapitel #bf-ca ,der gesetzmssige ,zusammenhang zwischen den ,einzelfragen4 #a4 ,der ,wiederholungsbefehl #bf-bg #b4 ,das ,abendmahl und die urchristliche ,gemeindemahlzeit #bg-cj #c4 ,die ,antinomie zwischen der historischen und der urchristlichen ,feier #cj-ca ,achtes ,kapitel #ca-cg ,die ,auffassungen mit einseitiger ,geltendmachung des ,darstellungsmoments4 #a4 ,das ,gefechtsfeld #ca-cb #b4 ,der ,verteidigungsplan4 ,p4 ,w4 ,,schmiedel #cb-cd #c4 ,die ,offensive4 ,,adolf ,j,,licher #cd-cf #d4 ,die ,skepsis in den ,auffassungen mit einseitiger ,geltendmachung des ,darstellungsmoments #cf-cg ,neuntes ,kapitel #cg-dd ,die neue ,problemstellung4 #a4 ,das ,ergebnis der ,untersuchung #cg-dj #b4 ,der neue ,weg #dj-dd ,zweiter ,teil4 ,das ,abendmahlsproblem auf ,grund der historischen ,berichte #de-fb ,zehntes ,kapitel #de-dh ,die textkritischen ,fragen4 #a4 ,cod4 ,d4 ,die textkritische ,hauptfrage #de-df #b4 ,abweichende ,lesarten #dg #c4 ,das ,ergebnis der ,textkritik #dg-dh ,elftes ,kapitel #dh-ej ,die ,eigenart des ,markusberichts 7,mk #ad #bb-bf74 ,zwlftes ,kapitel #ej-ef ,der ,vergleich der ,berichte4 #a4 ,das ,prinzip der ,gleichbildung #ej #b4 ,der matthische ,bericht 7,mt #bf #bf-bi7 #ej-ea #c4 ,der paulinische ,bericht 7,i ,kor #aa #bc-bf7 #ea-ec #d4 ,der lukanische ,bericht 7,lk #bb #ad-bj7 #ec-ee #e4 ,der justinische ,bericht 7,i ,apol #ff7 #ee-ef ,dreizehntes ,kapitel #ef-fb ,die ,authentie des ,markusberichts4 #a4 ,der ,beweis #ef-fj #b4 ,die ,folgerungen aus der ,authentie des ,markusberichts #fj #c4 ,das ,messianitts- und ,leidensgeheimnis im ,abendmahl #fj-fb ,erster ,teil4 ,das ,abendmahlsproblem auf ,grund der wissenschaftlichen ,forschung des #ai4 ,jahrhunderts4 ,erstes ,kapitel4 ,einleitung4 #a4 ,der ,skeptizismus in der ,abendmahlsforschung4 ,es gibt ,fragen1 welche in dem ,denken der ,menschheit auftauchen1 das volle geistige ,interesse einer ,epoche in ,anspruch nehmen und dann wieder zurcktreten1 ohne ihre ,lsung gefunden zu haben und ohne dass es klar ist1 wie sie ungelst an ,interesse verlieren konnten4 ,jahrhunderte gehen darber hin4 ,dann1 durch eine ,wendung in der ,geschichte1 wird dieselbe ,frage wieder in den ,vordergrund geschoben und das ,spiel wiederholt sich4 ,zu diesen intermittierenden ,vulkanen gehrt die ,abendmahlsfrage4 ,drei ,aktionsperioden sind bis jetzt zu verzeichnen4 ,die erste ist die lngste4 ,sie dauert ungefhr zehn ,jahrhunderte4 ,mit der ,dauer steht die ,intensitt im umgekehrten ,verhltnis4 ,wir haben keinen feuerspeienden ,berg1 sondern einen ,krater mit langsamem ,lavaausfluss4 ,einige ,erdstsse -- die frnkischen ,abendmahlskontroversen -- bezeichnen den ,schluss der ,aktionsperiode4 ,die ,art1 wie die ,frage in der ,reformationszeit neu auftaucht1 ist in hchstem ,grade berraschend4 ,man sollte meinen1 dass1 in dem gemeinsamen ,gegensatz aller reformatorischen ,auffassungen zur rmischen ,theorie1 die innerprotestantischen ,gegenstze gerade in dieser ,frage ,aussicht hatten1 bis auf weiteres latent zu bleiben4 ,statt dessen wird gerade die ,abendmahlsfrage der ,pol1 nach dem sich die ,gedanken orientieren4 ,diese zweite1 dogmatische ,periode1 war in ihrem eigentlichen ,verlauf ebenso kurz wie heftig4 ,sie umfasst kaum drei ,jahrzehnte4 ,dann wird die ,abendmahlsfrage fr die ,dogmatik eine ,frage neben andern4 ,,schleiermacher's ,glaubenslehre1 die wissenschaftliche ,begrndung der ,vermittlungsversuche1 behandelt sie fast anhangsweise4 ,die dritte ,periode wird durch die historisch-kritische ,forschung heraufgefhrt4 ,wir stehen mitten darin1 so aber1 dass die ,mittagszeit bereits hinter uns liegt4 ,schon kndigt sich nmlich die ,erschpfung an4 ,nachdem eine ,reihe der letzterschienenen ,abhandlungen die ,zuversicht1 das ,problem durch die historische ,kritik lsen zu knnen1 nicht mehr so entschieden zur ,geltung kommen liessen1 wie dies frher der ,fall war1 greift jetzt eine ausgesprochen skeptische ,stimmung ,platz1 deren ,sprache man in dem ,aufsatz ,,eichhorns's#a vernehmen kann4 ,an diesem ,skeptizismus ist etwas unbedingt ,berechtigtes4 ,er geht nmlich von der ,thatsache aus1 dass durch die ganze ,forschung des #ai4 ,jahrhunderts die ,lsung des ,problems ferner gerckt ist als je4 ,die ,schwierigkeiten sind gerade durch die historisch-kritische ,methode in viel strkerem ,masse hervorgetreten1 als man frher jemals ahnen konnte4 ,unberechtigt daran ist aber die ,art1 der historischen gewissenhaften ,kritik gegenber vornehm zu thun und aus der ,thatsache1 dass sie bis jetzt in dem ,problem nicht zum ,ziele gefhrt hat1 ihre ,inferioritt einer excentrischen berkritischen ,unkritik gegenber zu proklamieren4 ,statt dessen sollte man eher nach den ,grnden forschen1 warum die historische ,kritik die ,lsung dieser ,frage bisher nicht herbeifhren konnte4 #b4 ,der ,ansatzpunkt4 ,das ,abendmahlsproblem setzt sich aus einer ,reihe von ,einzelfragen zusammen1 die in den verschiedenen ,auffassungen verschieden beantwortet und verschieden mit einander in ,zusammenhang gebracht werden4 ,gewhnlich dreht sich nun die ,kritik um diese ,einzelfragen4 ,man untersucht1 ob die ,fassung der ,einsetzungsworte haltbar ist1 ob die ,exegese der ,gleichnisse richtig ist1 wie die betreffende ,abhandlung sich zur chronologischen ,frage stellt1 auf welche ,art sie den behaupteten oder verneinten ,zusammenhang zwischen ,abendmahl und ,passah begrndet und dergleichen4 ,der folgenden ,untersuchung kommt es mehr auf die ,gesamtauffassung an und auf den ,zusammenhang1 in welchem die ,einzelfragen unter einander stehen4 ,wchst eine ,abendmahlsanschauung aus einer ,reihe von selbstndigen ,entscheidungen ber die schwebenden ,einzelfragen heraus1 oder sind nicht diese ,einzelfragen durch einen inneren verborgenen ,mechanismus so mit einander verbunden1 dass mit der einen zugleich ber die andern entschieden wird8 ,welches sind die ,gesetze1 nach denen sich die ,einzelfragen im ,abendmahlsproblem gegenseitig bedingen8 ,das ist die ,frage1 welche uns beschftigt4 ,nur sie kann uns darber ,aufschluss geben1 warum die historisch-kritische ,methode nicht zum ,ziele fhren konnte4 #c4 ,die ,einzelfragen4 ,liegt die ,bedeutung der ,gleichnisse darin1 dass ,jesus das ,brot bricht und den ,wein im ,kelch herumreicht8 ,oder beruht sie darin1 dass die ,jnger dieses ,brot essen und diesen ,wein trinken8 ,hat er die ,worte ber ,brot und ,wein als ,gleichnisse gemeint1 oder will er damit andeuten1 dass die ,jnger seinen ,leib und sein ,blut durch den ,genuss sich irgendwie aneignen8 ,fand das ,mahl im ,zusammenhang mit dem ,passahmahl statt1 sodass fr die ,worte ,jesu und ihr ,verstndnis ,passahgedanken vorausgesetzt werden drfen8 ,erlaubt es die ,chronologie der ,evangelien1 ,jesum noch am ,passahabend im ,kreise seiner ,jnger zu sehen8 ,hat er den ,jngern befohlen1 die ,feier zu wiederholen8 ,was hat er ihnen zu wiederholen geboten8 ,ist es mglich1 dass der ,stifter ihnen zumutet1 seine eigenen ,worte zu wiederholen1 die nur in seinem ,munde und in jenem historischen ,momente einen ,sinn haben8 ,angenommen1 der ,wiederholungsbefehl ist nicht historisch1 wie kommen denn die ,jnger dazu1 die ,feier dennoch zu wiederholen8 ,wie ist es mglich1 dass im ,urchristentum ,paulus die ,wiederholung als auf den ,herrn zurckgehend in die ,darstellung der historischen ,feier eintrgt8 ,wie erklrt sich das ,fehlen des historischen ,berichts im vierten ,evangelium1 da doch ,kap4 #f die ,feier voraussetzt8 ,steht es im allgemeinen nicht so1 dass mit der ,annahme des ,wiederholungsbefehls das psychologische ,verstndnis der historischen ,feier unmglich wird1 whrend unter ,voraussetzung seines ,fehlens die ,wiederholung in der ersten ,gemeinde ganz unbegreiflich ist8 ,hat sich das ,abendmahl an ein ,passahmahl angeschlossen1 wie ist dann1 mit oder ohne ,wiederholungsbefehl1 die tgliche ,feier in der urchristlichen ,zeit begreiflich8 ,waren ,agape und ,herrenmahl getrennt1 standen sie in irgend einem ,zusammenhang1 oder waren sie identisch8 ,wie verlief berhaupt die ,herrenmahlsfeier im ,urchristentum8 ,wie sind die ,angaben der ,didache mit den paulinischen ,schilderungen und ,forderungen in ,i ,kor #aa zu vereinigen8 ,in welchem ,verhltnis stehen die ,kunde und die ,auffassung der historischen ,feier1 welche die ,didache und ,paulus voraussetzen1 zu dem ,bilde der historischen ,feier in den ,synoptikern8 ,wie erklrt sich das gnzliche ,zurcktreten des ,leidensgedankens und der ,situation der historischen ,feier in der ,didache8 ,welche ,bedeutung kam dem eschatologischen ,moment in der urchristlichen ,abendmahlsfeier zu8 ,in welchem ,zusammenhang steht das eschatologische ,schlusswort ,jesu von dem ,neutrinken im ,reich des ,vaters mit dem ,verlauf der historischen ,feier8 ,wie lassen sich die ,abweichungen der synoptischen ,berichte erklren8 ,die paulinische ,darstellung ist die chronologisch lteste2 der ,lukastext nach ,cod4 ,d der krzeste2 der ,markustext steht im ,zusammenhang mit der einfachsten und glaubwrdigsten evangelischen ,geschichtsdarstellung1 und der justinische ,bericht ist mglicherweise unabhngig von unseren ,evangelien4 ,welchem der vier grundverschiedenen ,texte gebhrt der ,vorzug8 ,in welche ,verbindung stellte das ,urchristentum die ,teilnahme am ,herrenmahl mit der ,vorstellung von der ,erlsung8 ,wir nehmen an1 die ,reproduktion der ,herrenworte bei der urchristlichen ,feier ist eine freie gewesen2 die ,bedeutung dieser ,worte konnte aber nur eine einzige sein4 ,wie ist es erklrlich1 dass wir aus der ganzen urchristlichen ,zeit1 ja eigentlich bis ins beginnende ,mittelalter hinein keine ,kunde von ,auseinandersetzungen ber den ,sinn dieser ,worte haben8 ,die ,einsicht1 dass die ,vorstellungen im ,urchristentum noch einen gewissen ,grad der ,flssigkeit aufweisen1 reicht zur ,erklrung der obigen ,thatsache nicht aus4 #d4 ,die vier ,typen der ,abendmahlsauffassungen4 ,bei der ,darstellung der wissenschaftlichen ,abendmahlsdebatte unterscheiden wir zunchst zwei ,hauptstrmungen4 ,wir teilen die ,abhandlungen danach ein1 ob sie fr ihre ,auffassung das ,darstellungs- oder das ,genussmoment zu ,grunde legen4 ,unter dem ,darstellungsmoment verstehen wir das ,handeln und ,reden ,jesu whrend der historischen ,feier2 unter dem ,genussmoment die ,bedeutung des ,essens und ,trinkens der ,teilnehmer1 wie sie sich aus dem ,wesen der ,feier ergeben soll4 ,neben den ,darstellungen1 die eines dieser beiden ,momente mit ,ausserachtlassung des andern einseitig herausarbeiten1 gibt es noch andere1 doppelseitige1 die eines der ,momente zu ,grunde legen1 dabei aber dem zweiten nebenschliche ,geltung zugestehen4 ,wir haben also im ganzen vier ,haupttypen1 zwischen denen die mannigfachsten ,vermittlungen mglich sind4 #a4 ,auffassungen mit einseitiger ,herausarbeitung des ,darstellungsmoments4 #b4 ,doppelseitige ,auffassungen mit ,zugrundelegung des ,darstellungsmoments und abgeleiteter ,geltendmachung des ,genussmoments4 #c4 ,auffassungen mit einseitiger ,herausarbeitung des ,genussmoments4 #d4 ,doppelseitige ,auffassungen mit ,zugrundelegung des ,genussmoments und abgeleiteter ,geltendmachung des ,darstellungsmoments4 ,im folgenden werden diese ,auffassungen dargestellt in der ,ordnung1 wie sie geschichtlich in die ,erscheinung getreten sind4 ,fussnoten3 #a ,das ,abendmahl im ,neuen ,testament von ,,albert ,,eichhorn1 7,leipzig #ahih71 ,hefte zur ,christlichen ,welt ,no4 #cf4 ,zweites ,kapitel4 ,das ,vorspiel4 ,zwingli und ,calvin4 ,das ,verdienst1 das ,abendmahlsproblem zuerst wissenschaftlich behandelt zu haben1 gebhrt ,,zwingli4 ,die ,bedeutung der historischen ,feier beruht nach ihm auf dem symbolischen ,handeln ,jesu4 ,durch das ,brechen des ,brotes und das ,darbieten des ,weines kndigt der ,herr seinen ,tod an4 ,er verordnet die ,wiederholung der ,feier1 damit die ,christen bei dem gebrochenen ,brot und dem vergossenen ,wein seines ,todes gedenken4 ,die ,schwche dieser ,auffassung liegt darin1 dass ,,zwingli den ,hauptnachdruck allein auf das ,handeln ,jesu legt4 ,er kann die historische ,feier erklren1 -- aber nicht die ,wiederholung1 bei welcher notwendig der ,nachdruck nicht auf dem ,handeln ,jesu1 sondern auf dem der ,teilnehmer1 dem ,genuss des ,brotes und des ,weines1 ruht4 ,es gelingt nicht begreiflich zu machen1 warum die ,jnger die ,gleichniselemente genossen und noch viel weniger1 warum auch sptere ,geschlechter bei der ,wiederholung noch essen und trinken und nicht bloss anschauen1 um sich an dem erzhlten und dargestellten ,abendmahlshandeln ,jesu zu erbauen4 ,dass ,,zwingli's ,lehre dogmatisch nicht befriedigen konnte1 lag in letzter ,linie an der ,einseitigkeit seiner wissenschaftlichen ,exegese4 ,so musste seine ,auffassung auch wissenschaftlich durch diejenige verdrngt werden1 welche dem ,genuss der ,teilnehmer einen ,platz neben dem darstellenden ,abendmahlshandeln ,jesu anweisen konnte4 ,dies leistete die ,abendmahlslehre ,,calvin's4 ,bei ihm liegt die ,symbolik zu gleichen ,teilen in dem begrndet1 was ,jesus mit den ,elementen vornimmt 7,brechen des ,brotes und ,ausgiessen des ,weines71 und in dem1 was die ,teilnehmer mit den ,elementen beginnen 7,essen des ,brotes und ,trinken des ,weines74 ,in dieser ,betonung der ,darbietung und der ,aneignung als der beiden ,grundmomente des ,abendmahls beruht die wissenschaftliche ,strke der calvinischen ,abendmahlslehre4 ,die historische ,feier kann er weniger gut erklren1 als es ,,zwingli gethan2 dafr ist es ihm aber mglich1 ihre ,wiederholung als notwendig darzuthun1 indem die ,wertung des ,genusses1 nicht allein der ,befehl ,jesu1 den ,zusammenhang zwischen der historischen und der wiederholten ,feier aufrecht erhlt4 ,es waren also nicht nur dogmatische1 sondern auch wissenschaftliche ,interessen1 welche den ,sieg der calvinischen ,abendmahlsauffassung ber die zwinglische bedingten4 ,die zum ,teil auf wissenschaftlicher ,grundlage beruhende ,auseinandersetzung zwischen diesen beiden ,ansichten bildete ein kurzes ,vorspiel zu der grossen historischen ,abendmahlsdebatte im #ai4 ,jahrhundert4 ,da die doppelseitige ,auffassung durch den ,sieg ,,calvin's ber ,,zwingli allgemein verbreitet war1 setzte die historische ,forschung die ,doppelseitigkeit voraus4 ,sie betonte hauptschlich das ,darstellungsmoment1 weil die exegetische ,anschaulichkeit dafr sprach4 ,so wurden zunchst die doppelseitigen ,auffassungen mit ,zugrundelegung des ,darstellungsmoments wissenschaftlich ausgeprgt4 ,drittes ,kapitel4 ,die doppelseitigen ,auffassungen mit ,zugrundelegung des ,darstellungsmoments und abgeleiteter ,geltendmachung des ,genussmoments4 #a4 ,die erste ,hlfte des #ai4 ,jahrhunderts4 ,de ,wette1 ,ebrard und ,rckert4 ,,de ,,wette vertritt die doppelseitige ,auffassung in seinen ,kommentaren4#b ,das ,brechen und das ,essen des ,brotes1 das ,ausgiessen und das ,trinken des ,weins bedingen zusammen die ,bedeutung der ,elemente bei der ,feier4 ,der ,hauptnachdruck liegt aber auf dem ,brechen1 dem darstellenden ,moment4 ,die ,betonung des ,genussmoments ist mehr nebenschlicher ,art4 ,von ,,august ,,ebrard#c wird auf den ,genuss der gleiche ,wert gelegt wie auf das ,brechen und ,ausgiessen4 ,beide ,momente gehren zusammen und bedingen sich gegenseitig4 ,jesus reicht das gebrochene ,brot zum ,essen und den ausgegossenen ,wein zum ,trinken dar4#d ,bei ,,ebrard ist die energische ,betonung des ,genussmoments durch seinen ,zusammenhang mit der reformiert-calvinischen ,auffassung begreiflich4 ,aus rein wissenschaftlichen ,grnden findet sich das strkere ,herausarbeiten desselben ,moments bei ,,immanuel ,r,,ckert4#e ,seine klassische ,schrift fasst den ganzen ,ertrag der wissenschaftlichen ,diskussion der ,abendmahlsfrage in der ersten ,hlfte des #ai4 ,jahrhunderts zusammen4 ,die ,handlung ,jesu und der ,genuss von seiten der ,teilnehmer werden in gleicher ,weise betont4 ,in jedem dieser beiden ,momente liegt eine besondere ,symbolik4 ,jesus bricht das ,brot und gibt es zum ,essen1 er giesst den ,wein ein und bietet ihn zum ,trinken dar4#f #b4 ,die zweite ,hlfte des #ai4 ,jahrhunderts4 ,th4 ,keim1 ,k4 v4 ,weizscker1 ,w4 ,beyschlag1 ,h4 ,holtzmann1 ,p4 ,lobstein1 ,w4 ,schmiedel4 ,in der zweiten ,hlfte des #ai4 ,jahrhunderts lsst sich eine breite und ruhige ,strmung verfolgen1 welche beide ,momente mit sich fhrt1 jedoch so1 dass das ,darstellungsmoment die ,grundstrmung1 das ,genussmoment die ,oberstrmung bildet4 ,folgende ,aussprche geben die ,richtung des ,stromes an4 ,,th4 ,,keim4 ,geschichte ,jesu von ,nazara4 #ahgb ,bd4 ,,iii ,s4 #bcb bis #bij 7,das ,nachtmahl ,jesu74 ,man hat den ,eindruck1 dass es sich fr ,jesus doch um etwas mehr handelte1 als nur um ein sprechendes ,sinnbild seines irgendwie zum ,heil der ,jnger zu brechenden und zu ttenden ,leibes vor den ,gsten aufzustellen1 man hat den ,eindruck einer ,gabe2 diese ,gabe liegt erstlich darin1 dass er in nachdrcklicher1 in endgltiger ,weise als den ,zweck seines bevorstehenden ,todes das ,heil der ,jnger nennt1 sodann1 dass er im ,zusammenhang damit die ,sinnbilder dieses ,heils den ,erben dieses ,heils nicht nur zum ,anschauen1 sondern geradezu zum ,nehmen und ,geniessen bergibt1 das ,besitztum des ,heilstodes und seine ,frchte in ihre ,hnde deponiert4 ,s4 #bgb4 ,,karl ,v4 ,,weizs,,cker4 ,apostolisches ,zeitalter4 #ahhf ,s4 #eif bis #fjb4 ,,weizs,,cker vertritt eine interessante ,differenzierung in der ,symbolik der beiden ,akte4 ,das ,brot ist das ,sinnbild der ,gegenwart ,christi in der ,gemeinde1 der ,wein aber das ,sinnbild seines ,todes1 durch welchen er das neue ,passahopfer geworden ist4 ,s4 #eih4 ,w4 ,,beyschlag4 ,das ,leben ,jesu4 #ahic ,bd4 ,,ii ,s4 #dcd-ddb4 ,der ,sinn der ,abendmahlsstiftung ist vollkommen klar3 ,sein ,leib1 der fr uns gebrochen1 sein ,blut1 das fr uns vergossen wird1 ist sein ,leben1 das er fr uns in den ,tod gibt1 -- fr uns dahingibt1 damit es in uns wirksam werde2 damit es1 vom inwendigen ,menschen angeeignet1 wie der ussere ,mensch ,speise und ,trank in sich aufnimmt1 ihm ,speise und ,trank ewigen ,lebens werde1 und so die in ,ihm gekommene ,erlsung1 den in ,ihm gekommenen neuen ,bund der ,gottgemeinschaft in uns vollziehe4 ,s4 #dci4 ,h4 ,,holtzmann4 ,biblische ,theologie4 #ahig ,bd4 ,i ,s4 #bif-cjd4 ,geschichtliche ,voraussetzung und bereinstimmendes ,resultat der letzten ,forschungen ist1 dass ,jesus seinen ,jngern ,brot und ,wein zum ,genusse dargereicht und dabei mit ,beziehung auf das gebrochene ,brot von seinem ,leib1 mit ,beziehung auf den ausgegossenen ,wein von seinem ,blut gesprochen1 letzteres insonderheit zugleich als ,bundesblut bezeichnet hat4 ,s4 #bif4 ,,paul ,,lobstein4 ,la doctrine de la sainte cne4 ,lausanne #ahii4 ,ceci est mon corps1 dit ,jsus en rompant le pain qu'il distribue ses disciples2 cette coupe est la nouvelle alliance dans mon sang vers pour vous1 leur dit-il en faisant circuler la coupe4 ,s4 #df4 ,le pain que ,jsus rompt pour les disciples et qu'il leur distribue1 ils doivent s'en nourrir3 ,de mme que je vous convie manger de ce pain1 ainsi vous tes appels vous assimiler le fruit de ma mort1 les effets salutaires de ce don de moi-mme1 de ce corps bris et livr pour vous4 ,s4 #dg4 ,,wilhelm ,,schmiedel4 ,die neuesten ,ansichten ber den ,ursprung des ,abendmahls4 ,protestantische ,monatshefte1 ,,iii4 ,jahrgang ,heft #d #ahii4 ,das ,bedeutsame ist in erster ,linie im ,brechen des ,brotes und ,ausgiessen des ,weines aus dem ,krug in den ,becher zu sehen4 ,die ,austeilung dieser ,speisen zum ,genuss schliesst sich als etwas zweites an4 ,um der ,hauptsache willen wre es nicht ntig gewesen3 aber da man einmal beim ,mahle sass1 war es naturgemss4 ,s4 #adg4 ,die gemeinsamen ,grundzge dieser ,darstellungen sind also folgende3 ,brot und ,wein sind ,leib und ,blut ,christi1 weil er an ihnen seinen ,tod und dessen ,heilswert versinnbildlicht hat4 ,dabei fordert er die ,jnger zum ,genuss auf2 das soll bedeuten1 dass ihnen die ,wohlthaten seines ,leidens zu gute kommen1 wenn sie verstehen1 sich dieselben anzueignen4 ,die ,wiederholung ist erfolgt zum ,teil1 weil der religise ,wert dieser ,handlung von den ,teilnehmern eingesehen wurde1 zum ,teil1 weil ,jesus durch einen ,befehl oder eine ,andeutung dazu aufforderte4 ,auf den ,zusammenhang mit dem ,passah wird ,wert gelegt1 ohne dass er jedoch fr die ,auffassung als absolut notwendig erklrt wrde4 ,ueberhaupt haben diese ,darstellungen etwas ,schwankendes4 ,sie vereinigen die mannigfachsten ,gesichtspunkte mit einander1 sodass es fast unmglich ist1 sie in kurzen ,stzen prcis wiederzugeben4 ,deshalb ist es auch nicht ratsam von ihnen auszugehen1 um die ,gesetze des ,zusammenhangs zwischen den ,einzelfragen aufzustellen4 ,die ,krisis in diesem ,zustand wurde erst durch die ,auffassungen mit ,zugrundelegung des ,genussmoments heraufgefhrt4 ,fussnoten3 #b ,vgl4 ,,de ,,wette's ,commentar zu ,matthus 7#ahcf7 und zu ,johannes 7#ahcg74 #c ,das ,dogma vom heiligen ,abendmahl und seine ,geschichte von ,dr4 ,,august ,,ebrard4 #b ,bde41 #ahde4 #d ,vgl4 ,bd4 ,i ,s4 #gi-abj4 #e ,das ,abendmahl1 sein ,wesen und seine ,geschichte in der alten ,kirche von ,dr4 ,,leopold ,,immanuel ,r,,ckert1 ,professor in ,jena1 #ahef4 #f ,vgl4 ,bd4 ,i ,s4 #fa-aca4 ,viertes ,kapitel4 ,ueberblick ber die ,auffassungen mit ,zugrundelegung des ,genussmoments4 ,greift man aus der ,geschichte der wissenschaftlichen ,abendmahlsuntersuchung die ,werke heraus1 welche in allgemeiner ,weise das ,genussmoment zu ,grunde legen1 so fgen sich folgende ,namen in bunter1 zusammenhangsloser ,reihe aneinander3 ,,david ,,fr4 ,,strauss1 ,,bruno ,,bauer1 ,e4 ,,renan1 ,,adolf ,,harnack1 ,,fr4 ,,spitta1 ,w4 ,,brandt1 ,,erich ,,haupt1 ,,friedrich ,,schultzen1 ,,rich4 ,,ad4 ,,hoffmann und ,,albert ,,eichhorn4 ,in dieser ,reihe haben wir keine natrliche ,kontinuitt1 wie in der vorher betrachteten4 ,bei nherem ,zusehen ergeben sich zwei ,epochen4 ,die erste fllt in die ,mitte des ,jahrhunderts 7,,fr4 ,,strauss1 ,,bruno ,,bauer1 ,e4 ,,renan74 ,die zweite beginnt am ,anfang der neunziger ,jahre 7,,harnack und ,,spitta7 und kommt noch vor ,ablauf des ,jahrzehnts zu ihrem naturgemssen ,abschluss 7,a4 ,,eichhorn74 ,,strauss1 ,,bruno ,,bauer1 ,e4 ,,renan1 ,w4 ,,brandt1 ,,spitta und ,,eichhorn bieten ,auffassungen mit einseitiger ,herausarbeitung des ,genussmoments4 ,,adolf ,,harnack1 ,,erich ,,haupt1 ,,friedrich ,,schultzen und ,r4 ,a4 ,,hoffmann vertreten die doppelseitigen ,darstellungen mit ,zugrundelegung des ,genussmoments und abgeleiteter ,geltendmachung des ,darstellungsmoments4 ,fnftes ,kapitel4 ,die ,auffassungen mit einseitiger ,herausarbeitung des ,genussmoments4 #a4 ,die ,vorperiode4 ,fr4 ,strauss1 ,bruno ,bauer1 ,e4 ,renan4 ,fr die ,auffassungen mit einseitiger ,herausarbeitung des ,genussmoments gibt es zwei ,perioden4 ,die erste liegt gegen die ,mitte des #ai4 ,jahrhunderts zu1 die zweite gegen das ,ende4 ,,friedrich ,,strauss bezeichnet die erste1 ,,friedrich ,,spitta die zweite4 ,,strauss#g fhrt aus1 dass die ,uebersetzung dies bedeutet1 wenn sie sich auf das1 was ,jesus mit den ,elementen thut1 beziehen soll1 bei weitem nicht ausreicht1 ja gar nicht im ,sinne der ,verfasser der ,evangelien gelegen haben kann4 ,den ,schreibern unserer ,evangelien war das ,brot im ,abendmahl der ,leib ,christi 444 htte man geschlossen1 dass das ,brot den ,leib bloss bedeute1 so wrden sie sich dadurch nicht befriedigt haben 7,s4 #dcf ff474 ,es ist kritisch nicht zulssig1 dass ,jesus seinen gewaltsamen ,tod mit ,bestimmtheit vor sich gesehen habe4 ,daher kann sich fr ihn die ,symbolik bei der letzten ,mahlzeit mit den ,jngern gar nicht auf seinen ,tod beziehen4 ,ebenso ist der ,wiederholungsbefehl fr unhistorisch zu halten2 dafr spricht das ,schweigen der beiden ersten ,evangelien und die ,erwgung1 dass berhaupt eine ,gedchtnisfeier natrlicher aus dem ,bedrfnis der ,zurckbleibenden1 als aus dem ,plan des ,scheidenden hervorgeht4 ,ein ,passahmahl war diese letzte ,mahlzeit mit den ,jngern auch nicht4 ,das eigentlich ,historische an der ganzen ,ueberlieferung ist das eschatologische ,schlusswort beim ,becher3 ich werde davon nicht mehr trinken1 bis ich ihn neu trinken werde mit euch in meines ,vaters ,reich4 ,in ,jesu ,gedanken bezieht es sich auf den nchsten ,passahwein1 nicht allgemein auf das ,essen und ,trinken4 ,von ,mahlzeiten im messianischen ,reich sprach er1 gemss den ,vorstellungen seiner ,zeit1 fters1 und so mag er erwartet haben1 das in demselben namentlich das ,passahmahl mit besonderer ,feierlichkeit werde begangen werden4 ,wenn er nun versichert1 dieses ,mahl nicht mehr in diesem1 sondern erst in jenem ,aeon zu geniessen1 so muss1 nach seiner ,erwartung1 bis zur ,feier des ,passah das messianische ,reich eintreten4 ,es ist dabei nicht ntig1 dass ,jesus das ,erscheinen des ,reiches an seinen ,tod geknpft dachte4 ,die ganze urchristliche ,abendmahlsauffassung erklrt sich daraus1 dass statt des messianischen ,reiches und seiner ,passahfeier -- der ,tod ,jesu eintrat4 ,die ,gemeinde feierte das ,passah4 ,es war natrlich1 dass sich der ,versuch darbieten musste1 demselben durch die ,beziehung auf den ,tod und das letzte ,mahl ,jesu 7welches kein ,passahmahl gewesen7 eine christliche ,deutung zu geben4 ,so erklrt sich das ,eindringen des ,leidensgedankens und der ,leidensweissagung in die historischen ,abendmahlsberichte4 ,die ,elemente erhielten eine ,beziehung auf den ,leib und auf das ,blut ,christi2 dabei wurde das ,wort ,jesu1 den ,genuss des ,passahweines betreffend1 allgemein auf das ,essen und das ,trinken bezogen und mit ,brot und ,wein als seinem ,leib und ,blut in ,verbindung gebracht4 ,so entstand die ,vorstellung von dem ,wiederholungsbefehl4 ,die ,neigung1 das ,gedchtnismahl vom ,passah loszulsen und fters zu begehen1 erklrt das ,aufkommen eines derartigen ,wortes4 ,diese geniale ,auffassung von ,,fr4 ,,strauss enthlt bereits alle ,faktoren1 welche die spteren1 das ,genussmoment einseitig betonenden ,abendmahlsdarstellungen kennzeichnen4 ,vor allem kommen hier in ,betracht die ,loslsung der historischen ,feier vom ,passahmahl1 das ,ausscheiden der ,leidensanspielungen aus den ,worten ,jesu1 die ,erklrung der ,wiederholung der ,feier ohne ,annahme des ,wiederholungsbefehles und die ,notwendigkeit1 alle als unhistorisch erkannten ,zge in den neutestamentlichen ,abendmahlsdarstellungen 7,anschluss an das ,passahfest1 ,beziehung auf den ,tod ,christi und ,wiederholungsbefehl7 aus der ,entwicklung der urchristlichen ,feier in einem ,zeitraum von nicht einmal zwei ,jahrzehnten zu erklren4 ,will man diese ,rckbildung nicht durch eine gewagte ,geschichtskonstruktion erweisen1 so bleibt nur wissenschaftliche ,skepsis in irgend einer ,form brig4 ,diesen ,weg hat ,,bruno ,,bauer#h betreten4 ,er setzt voraus1 dass die ,berichte besagen wollen3 der ,herr reichte seinen ,jngern seinen ,leib und sein ,blut zum ,genuss dar4 ,der ,wiederholungsbefehl ist eine ,zuthat aus spterer ,zeit mit abschwchender ,tendenz4 ,man fhlte1 dass man fr die historische ,feier den ,genuss so nicht aufrecht erhalten knne4 ,darum hob man die ,beziehung auf die ,zukunft1 die der ,formel an sich zu ,grunde liegt1 hervor4 ,jesus kann seinen ,jngern nicht sein ,fleisch und ,blut dargereicht haben1#i damit sie es assen2 also ist der ,bericht des ,markus ,phantasie1 und alle andern ,berichte sind ,nachbildungen dieser ,erfindung4 ,wie sehr gerade die ,vollziehung des ,genusses ,voraussetzung der ,,bauer'schen ,auffassung ist1 zeigt sich darin1 dass er dem ,matthus vorwirft1 er habe das bei ,markus konstatierte ,faktum des ,trinkens von seiten der ,jnger eigenmchtig in einen ,befehl ,jesu umgesetzt1 was schon eine ,milderung bedeute4 ,das eschatologische ,schlusswort lsst er unbeachtet und schneidet sich so den ,weg ab1 der ,,strauss aus den ,schwierigkeiten1 welche die einseitige ,betonung des ,genussmomentes nach sich zieht1 herausfhrte4 ,nach ,e4 ,,renan#aj hat ,jesus am letzten ,abend die gewhnliche gemeinsame ,mahlzeit mit dem ,brotbrechen im ,kreise seiner ,jnger gefeiert4 ,dans ce repas1 ainsi que dans beaucoup d'autres1 ,jsus pratique son rite mystrieux de la fraction du pain4 ,das eschatologische ,schlusswort ist fr ,,renan zweifelhaft und ohne ,bedeutung4 ,die synoptischen ,abendmahlsberichte erklren sich nur aus der ,entwicklung der spteren ,anschauungen1 fr welche das letzte ,mahl ein ,passahmahl war2 dadurch drangen der ,leidensgedanke1 die ,beziehung der ,elemente auf den ,leib ,jesu und die ,anordnung der ,wiederholung in die ,darstellung des letzten ,mahles ein4 #b4 ,die modernen ,versuche4 ,w4 ,brandt1 ,fr4 ,spitta1 ,a4 ,eichhorn4 ,vergleiche zum ,folgenden den verhngnisvollen ,vortrag von ,e4 ,,grafe 7,die neuesten ,forschungen ber die ursprngliche ,abendmahlsfeier4 ,zeitschrift fr ,theologie und ,kirche #ahie7 und die klare ,zusammenfassung von ,,rud4 ,,sch,,fer 7,das ,herrenmahl nach ,ursprung und ,bedeutung #ahig74 ,erst das letzte ,jahrzehnt des #ai4 ,jahrhunderts bietet eine ,abhandlung1 in der die bei ,,strauss1 ,,bauer und ,,renan angedeuteten ,gedanken sich in voller ,schrfe und ,konsequenz zu einem einheitlichen ,bilde entwickeln4 ,es ist die epochemachende ,arbeit ,,spitta's4 ,die ,werke von ,,ad4 ,,harnack und ,w4 ,,brandt gehen ihr zeitlich in der ,hervorhebung des ausschliesslichen ,mahlzeitscharakters der historischen ,feier voraus4 ,da jedoch ,,harnack schon mehr zu den doppelseitigen ,darstellungen mit ,zugrundelegung des ,genussmoments berleitet1 ist es rtlich1 ihn erst dort zu behandeln4 ,zudem hat er in der #c4 ,auflage seiner ,dogmengeschichte 7,bd4 ,i ,s4 #fd7 zu dem ,lsungsversuch ,,spitta's ,stellung genommen und seine eigene ,ansicht daraufhin neu formuliert4 #c4 ,w4 ,brandt4 ,die evangelische ,geschichte und der ,ursprung des ,christentums4 ,leipzig #ahic ,s4 #bhc ff4 ,die ,hauptbedeutung der historischen ,feier liegt in dem gemeinschaftlichen ,genuss4 ,durch das ,gleichnis beim ,abendmahl hat ,jesus die gemeinsamen ,mahlzeiten zum ,symbol der ,gemeinschaft gemacht4 ,in der ,bedeutung dieses ,symbols ist der ,grund der ,wiederholung zu sehen4 ,eine ,anspielung auf den ,tod ist1 wenn sie sich in dem ,wort1 welches das ,brotbrechen begleitete1 findet1 fr das ,wesen der ,feier bedeutungslos4 ,die ,aufnahme des ,leidensgedankens und die ,eintragung des ,wiederholungsbefehls in unsere ,berichte gehen auf eine ,verschiebung in der urchristlichen ,feier zurck4 ,diese ist dadurch bedingt1 dass nach dem ,jahre #gj wegen des ,fehlens des ,lammes ,brot und ,becher die vornehmsten ,ingredienzen des jdischen ,passahmahls bildeten2 dadurch wurde eine ,gleichgestaltung desselben mit der urchristlichen ,herrenmahlsfeier angebahnt4 ,so erklrt es sich1 dass die letztere durch das erstere im usserlichen ,verlauf und im ,gedankengehalt beeinflusst wurde4 ,in dieser ansprechenden ,skizze finden wir die schon bei ,,strauss bemerkten ,eigentmlichkeiten der das ,genussmoment ausschliesslich betonenden ,auffassungen wieder4 ,der ,wiederholungsbefehl fehlt1 und es kommt darauf an1 den ,leidenshinweis in unseren ,berichten auf die ,einwirkung spterer ,gemeindevorstellungen zurckzufhren4 ,ob der von dem ,verfasser angezeigte ,weg wirklich zum ,ziele fhrt1 ist fraglich4 ,sicher ist1 dass er eine grosse ,schwierigkeit nicht bercksichtigt hat4 ,wie konnten die ,jnger die ,worte des ,meisters in dem oben gebotenen ,sinn verstehen8 ,wie konnten sie berhaupt begreifen1 dass er bei der ,darreichung von ,brot und ,wein sie aufforderte1 seinen ,leib und sein ,blut zu geniessen8 ,es ist das unschtzbare ,verdienst ,,spitta's1 diese ,frage in den ,vordergrund geschoben zu haben4 #d4 ,fr4 ,spitta4 ,die urchristlichen ,traditionen ber ,ursprung und ,sinn des ,abendmahls 7zur ,geschichte und ,litteratur des ,urchristentums74 #ahic ,s4 #bjg bis #ccg4 ,der ,sinn der ,worte ,jesu liegt einzig und allein in der ,aufforderung zum ,genuss4 ,das ,genossene ist nach seinen ,worten sein ,leib und sein ,blut1 gerade dadurch1 dass es genossen wird6 ,das ,brechen und ,ausgiessen als die darstellende ,handlung1 welche den ,elementen eine veranschaulichende ,beziehung auf seinen ,tod geben soll1 lag seinen ,gedanken fern4 ,die historische ,feier war eine ,mahlzeit1 bei welcher nach dem gemeinsamen ,inhalt aller ,berichte die ,jnger auf seine ,aufforderung hin die dargereichte ,speise als seinen ,leib essen und den eingegossenen ,wein als sein ,blut trinken sollten und dies auch thaten4 ,,strauss und ,,bruno ,,bauer hatten denselben ,thatbestand als von den ,quellen geboten konstatiert1 wurden aber von hier aus gezwungen1 die historische ,thatschlichkeit des geschilderten ,vorganges in ,frage zu stellen und das ,zustandekommen der ,berichte sei es aus der ,geschichte des ,urchristentums 7,,strauss71 sei es aus der ,geschichte der ,entstehung der christlichen ,ueberlieferung berhaupt 7,,bruno ,,bauer7 zu erklren4 ,dass die ,jnger auf die ,aufforderung ,jesu hin damals seinen ,leib und sein ,blut genossen haben sollen1 ist fr sie eine unvollziehbare ,vorstellung4 ,,spitta kann den ,vorgang als historisch aufrecht erhalten durch ,zuhlfenahme eschatologischer ,gedankengnge4 ,anknpfend an die ,vorstellung des messianischen ,bundes1 hat ,jesus1 wie die bereinstimmenden ,zge aller ,berichte zeigen1 bei den ,einsetzungsworten an das ,essen und ,trinken beim messianischen ,mahl gedacht4 ,in der prophetischen und in der apokalyptischen1 in der ,sapientia- und in der rabbinischen ,litteratur stellt sich die ,vollendung des ,reiches in dem messianischen ,mahl dar1 wobei die genossene ,speise der ,messias selbst ist6 ,auf ,grund dieser ,vorstellung konnte ,jesus voraussetzen1 dass die ,jnger ihn verstehen wrden1 wenn er sie aufforderte1 beim ,essen ihn selbst zu geniessen4 ,was er ihnen bietet1 ist eine ,vorwegnahme des grossen messianischen ,mahles der ,endzeit4 ,in diesem ,gedanken konnten sie den ,leib des ,messias essen und ihn in seinem ,blut1 dem ,saft der ,trauben1 trinken4 ,das letzte ,mahl war kein ,passahmahl1 der ,leidensgedanke kam fr die ,symbolik der ,elemente nicht in ,betracht1 und der ,wiederholungsbefehl ist unhistorisch4 ,diese ,anschauungen sind spterer ,art und nur dadurch verstndlich1 dass infolge des inzwischen eingetretenen ,todes ,jesu die ,auffassung seiner ,worte bei der letzten ,mahlzeit sich notwendig ndern musste4 ,die ,feier wurde in ,analogie zu dem ,passahmahl gesetzt1 weil jetzt die ,deutung der ,worte vom ,leib und ,blut auf seine ,leiden unabweislich war4 ,damit drang die ,vorstellung einer ,stiftung notwendig mit ein4 ,bei ,paulus halten sich die ursprngliche und die auf das ,leiden bezogene ,auffassung noch das ,gleichgewicht4 ,i ,kor #aj #a ff4 und ,i ,kor #aj #ad ff4 kennen den ,leidensgedanken noch nicht und betonen das ,genussmoment4 ,i ,kor #aa #bc ff4 tritt das neue ,moment in ,sicht1 welches ,paulus bei der ,bekmpfung der korinthischen ,agapenskandale in die ,feier eintrgt3 die ,feier hat es mit dem ,tode ,jesu zu thun4 ,das ,neue ist also bei ,,spitta die ,heranziehung eigentmlich eschatologischer ,gedankengnge1 durch welche er eine ,feier als historisch aufrecht erhlt1 bei der der ,meister den zu ,tische ,liegenden ,brot und ,wein reichte mit der ,aufforderung1 seinen ,leib zu essen und sein ,blut zu trinken4 ,in dem ,wesen dieser ,feier lag es begrndet1 dass sie ohne ausgesprochenen ,wiederholungsbefehl ,aufnahme in der ersten ,gemeinde fand4 ,von hier aus scheint es dann nicht unmglich1 in der nun folgenden ,entwicklung das ,eintreten der ,faktoren begreiflich zu machen1 welche die neuen ,zge in der ,auffassung und ,wertung der ,feier bedingten4 #e4 ,kritik der ,auffassung ,spitta's4 ,die grosse ,bedeutung der ,untersuchung ,,spitta's beruht darin1 dass er die ,abendmahlsfrage nach einem einheitlichen ,gesichtspunkt aufgefasst und zu lsen unternommen hat4 ,alle ,einzelfragen stehen bei ihm in einer gegenseitigen1 engen ,wechselverbindung4 ,seine ,abhandlung bildet eine geschlossene ,kette1 bei der jedes ,glied nur im ,zusammenhang mit den andern in ,betracht kommt4 ,darin besteht der grosse ,fortschritt in seiner ,untersuchung den frheren gegenber4 ,die textkritischen und die exegetischen ,errterungen sind bei ihm sowohl ,grundlage als auch ,folge der ,gesamtauffassung4 ,man hat seine ,auffassung eine eschatologische genannt1 weil er1 wie ,,fr4 ,,strauss1 den ,gedanken der ,mahlzeit im messianischen ,reich zu ,hlfe nimmt1 um die historische ,feier verstndlich zu machen4 ,,strauss ging dabei vom synoptisch-eschatologischen ,schlusswort aus1 in welchem ,jesus die ,jnger auf das grosse ,mahl der ,endzeit verweist1 wo er wieder mit ihnen vereint sein wird4 ,der eschatologische ,charakter der ,,spitta'schen ,auffassung aber beruht nicht auf dem synoptischen ,wort1 sondern auf einer eschatologischen ,vorstellung vom ,endmahl1 welche aus den ,apokryphen und der ,weisheitslitteratur zusammengetragen ist4 ,dabei ergeben sich eine ,reihe schwerer ,widersprche mit dem synoptisch-eschatologischen ,schlusswort4 ,nach ,spitta bietet sich der ,messias beim ,mahle der ,endzeit den ,seinen zur ,speise und zum ,trank an4 ,nach den ,synoptikern weist ,jesus auf das ,endmahl hin1 wo er mit ihnen vom ,gewchs des ,weinstocks geniesst4 ,bei ,,spitta will er also ,speise und ,trank1 bei den ,synoptikern mitgeniessender ,tischgenosse sein6 ,bei ,,spitta wird der eschatologische ,hinweis sowohl fr die ,speise als fr den ,trank vorausgesetzt4 ,historisch ist aber das eschatologische ,schlusswort nur beim ,becher6 ,,spitta's ,eschatologie bezieht sich auf die ,aufforderung zum ,genuss des ,leibes und ,blutes4 ,das synoptisch-eschatologische ,wort steht damit in keinem ,zusammenhang1 sondern folgt erst auf den ,genuss4 ,,spitta's ,auffassung ist also ganz unabhngig vom synoptisch-eschatologischen ,schlusswort4 ,es figuriert auch nicht in seiner krzesten ,form der ,einsetzungsworte1 sondern diese lauten einfach3 ,nehmet1 esset1 das ist mein ,leib4 ,trinket alle daraus4 ,das ist das ,blut meines ,bundes1 das fr viele vergossen wird4 ,diese ,worte konstituieren die ,feier1 denn in der ,gemeinde wurde immer daran gedacht1 wie er damals darauf hingewiesen1 er sei jetzt und in alle ,ewigkeit die rechte ,speise und ,erquickung ihrer ,seele 7,s4 #bhi74 ,so wird das synoptisch-eschatologische ,schlusswort zum wehmtigen ,abschiedswort1 welches von dem ,jubelklang der eschatologisch siegesgewissen ,stimmung zum ,todesgang berleitet4 ,christus die rechte ,seelenspeise3 dieser ,gedanke ist modern4 ,die ,eschatologie ,,spitta's zielt dahin1 diesen ,gedanken durch eine ,zusammenstellung von alttestamentlichen und apokryphischen ,sprchen in knstlich-antikem ,licht spielen zu lassen1 damit er die ,aufforderung ,jesu zum ,genuss seines ,leibes und ,blutes fr die historische ,situation erklre4 ,verzichtet man auf dieses knstliche ,licht1 dann bleibt nur das skeptische ,dunkel4 ,das ist bei ,,eichhorn der ,fall4 #f4 ,a4 ,eichhorn4 ,das ,abendmahl im ,neuen ,testament4 ,hefte zur christlichen ,welt ,no4 #cf4 #ahih4 ,wenn wir unseren ,berichten trauen drfen1 hat ,jesus das erste ,abendmahl mit seinen ,jngern so gehalten1 dass er ihnen ,brot und ,wein ausgeteilt und sie seinen ,leib und sein ,blut gegessen und getrunken haben4 ,aller ,nachdruck fllt auf den ,genuss4 ,eine auf ,jesu ,handeln sich grndende ,symbolik kann bei der ,betonung des ,genusses nicht bestehen4 ,man darf nicht sagen1 dass das ,brechen des ,brotes auf das ,zerbrechen des ,leibes und das ,trinken des ,weins auf das ,vergiessen des ,bluts hindeutet4 ,die ,handlung1 die in ,wirklichkeit vorgenommen wird1 ist einfach das ,essen und ,trinken4 ,ist dies nun der durch die ,quellen gebotene ,sachverhalt1 so gibt es vorlufig keine ,mglichkeit1 die historische ,feier und das ,aufkommen ihrer ,wiederholung zu verstehen4 ,was auch ,jesus gesagt und gethan haben mag an jenem ,abend1 das ,kultmahl der ,gemeinde mit dem sakramentalen ,essen und ,trinken des ,leibes und ,blutes ,christi1 wie es in der ltesten ,christenheit ziemlich von ,anfang an sich ausgebildet hat1 ist von da aus nicht zu verstehen4 ,so wird ,,eichhorn1 weil er bei der eingestandenen ,bedeutung des ,genussmomentes von der ,heranziehung eschatologischer oder moderner ,anschauungen absieht1 notwendig zur ,skepsis gedrngt4 ,sie besteht in dem ausgesprochenen ,verzicht1 auf ,grund der vorhandenen ,berichte die historische und die wiederholte ,feier in ihrem ,zusammenhang zu begreifen1 wenn nicht eine neue1 von unseren ,berichten unabhngige ,thatsache ein ,datum liefert1 welches den ,ausgangspunkt der uns unverstndlichen ,entwicklung kenntlich macht4 -- ,gelingt es nicht1 in der gnostischen ,gedankenwelt ein sakramentales ,essen1 welches das ,vorbild des ,abendmahls abgeben knnte1 nachzuweisen1 sodass fr die lteste ,christenheit nicht das supranaturale ,essen und ,trinken als solches1 sondern nur die ,ersetzung einer andern bernatrlichen ,substanz durch ,christi ,leib und ,blut neu ist1 dann muss auf ein ,verstndnis der historischen ,feier und ihrer ,entwicklung zur ,gemeindefeier endgltig verzichtet werden4 #g4 ,die neue ,thatsache4 ,um dem ,skeptizismus zu entgehen1 postuliert ,,eichhorn eine neue1 ber den ,bestand unserer ,quellen hinausgehende ,thatsache4 ,seine ,vorgnger1 die mit ihm die ausschliessliche ,betonung des ,genusses gemein haben1 ersetzen dieses ,postulat durch eine angenommene ,thatsache4 ,d4 ,,fr4 ,,strauss erklrt das ,aufkommen der ,abendmahlsfeier im ,urchristentum1 und damit die ,entstehung unserer ,berichte1 durch das ,missverstndnis eines von ,jesu bei dem letzten ,mahl gesprochenen eschatologischen ,wortes von seiten der ,jnger4 ,,bruno ,,bauer verlegt die ganze ,entwicklung1 da er sie anders nicht erklren kann1 in die ,phantasie des ,urevangelisten4 ,,renan behilft sich mit der ,annahme eines schon frher von ,jesu gebten1 den ,jngern bekannten geheimnisvollen ,ritus des ,brotbrechens4 ,,spitta bringt eine eigenartige1 im ,grunde moderne eschatologische ,vorstellung an die synoptischen ,berichte heran1 welche mit dem dort gebotenen eschatologischen ,schlusswort in gar keiner ,beziehung steht4 ,w4 ,,brandt bertrgt moderne ,anschauungsweisen in die ,gedankenwelt ,jesu und seiner ,jnger1 ohne diese ,uebertragung aus den ,berichten begrnden zu knnen4 ,so bildet die ,untersuchung ,,eichhorn's den natrlichen ,schlusspunkt der scheinbar so zusammenhangslosen ,reihe der ,auffassungen mit einseitiger ,herausarbeitung des ,genussmoments4 ,durch die dialektische ,behandlung des ,problems entzieht er jeder knftigen ,darstellung von vornherein die ,berechtigung1 wenn sie nicht eine neue geschichtliche ,thatsache aufbringen kann1 die erklrt1 wie die ,anschauung aufkam1 dass ,jesus den ,jngern zumutete1 seinen ,leib und sein ,blut zu essen und zu trinken4 #h4 ,die ,skepsis in der ,folge der einseitigen ,herausarbeitung des ,genussmoments4 ,,eichhorn's ,postulat trgt auch nicht weiter als die behaupteten ,thatsachen seiner ,vorgnger4 ,er verlangt1 dass die ,vorstellung des supranaturalen ,essens und ,trinkens in einer schon vorhandenen religisen ,gedankenwelt nachgewiesen werde4 ,die nhere ,kenntnis des ,gnostizismus knnte nach seiner ,ansicht dazu fhren4 ,zugegeben1 dass ein solches supranaturales ,essen und ,trinken schon existiert htte1 so msste dargethan werden1 wie man im ,urchristentum dazu kam1 diesen ,gedanken ins ,abendmahl herberzunehmen4 ,inwiefern gab die historische ,feier ,ansatzpunkte dazu8 ,die von ,,eichhorn vorgeschlagene ,operation hngt ganz in der ,luft1 denn unsere ,berichte stehen einem solchen ,beginnen vollstndig fremd und ablehnend gegenber4 ,nun wre die ,umsetzung seines ,postulats in eine dementsprechende historische ,thatsache der einzige ,ausweg aus der ,skepsis4 ,gleich beim ersten ,schritt zeigt sich aber1 dass er vllig aussichtslos ist4 ,also muss eine ,darstellung1 welche von der ,voraussetzung ausgeht1 ,jesus habe die ,seinen bei ,brot und ,wein zum ,genuss seines ,leibes und ,blutes aufgefordert1 von vornherein1 unter allen ,umstnden auf die ,lsung des ,problems verzichten6 ,die konsequente ,herausarbeitung des ,genussmoments fhrt notwendig zur ,skepsis3 das ist der ,ertrag dieser ,darstellungen4 #i4 ,der logische ,grund der ,skepsis4 ,wenn in der wissenschaftlichen ,behandlung einer ,frage die ,skepsis sich einstellt1 so liegt dies immer daran1 dass sich in den ,voraussetzungen eine unbegrndete ,behauptung versteckt hat1 welche von da aus das menschliche ,denken neckt und in die ,irre fhrt4 ,die ,wissenschaft an sich kann nie zur ,skepsis fhren4 ,mit der ,aufdeckung der unerwiesenen ,voraussetzungsbehauptung ist die ,skepsis gehoben4 ,worin besteht diese nun in den obigen ,abhandlungen8 ,der ,fehler kann nicht in der ausschliesslichen ,geltendmachung des ,genussmoments beruhen4 ,dass das ,abendmahl von der urchristlichen ,gemeinde als ,mahlzeit bernommen und gefeiert wurde1 dass die ,handlung1 welche die urchristliche mit der historischen ,feier verbindet1 nicht in dem symbolischen ,handeln des ,stifters1 sondern in der ,handlung der ,teilnehmer1 dem ,essen und ,trinken besteht3 diese ,thatsachen werden durch die ,quellen geboten und durch das ,urchristentum besttigt4 ,nicht in der ,thatsache1 sondern in der ,art der ,wertung des ,genussmoments ist der ,fehler zu suchen4 ,smtliche obige ,darstellungen formulieren sie dahin1 dass ,jesus die ,jnger bei der ,darreichung von ,brot und ,wein aufgefordert habe1 seinen ,leib zu essen und sein ,blut zu trinken4 ,die ,skepsis beruht also in der ,verbindung des ,mahlzeitcharakters der ,feier mit den ,gleichnisworten1 denn damit ist eine ,aussage gegeben1 in der ,subjekt und ,objekt identisch sind3 der ,darbietende ist zugleich der ,genossene4 ,hier hrt das ,denken auf4 ,das ppige ,schlinggewchs historischer und exegetischer ,einflle ist keine ,brcke ber den ,abgrund des ,selbstwiderspruchs6 ,statt also von der ,konstatierung auszugehen1 dass ,jesus den ,seinen seinen ,leib und sein ,blut zum ,genuss dargereicht habe1 muss man damit beginnen1 diese ,voraussetzung selbst zu prfen4 ,ist es wirklich eine aus der urchristlichen ,feier und aus den ,berichten unumstsslich feststehende ,thatsache1 dass ,jesus ihnen dies in irgend einer ,form zugemutet hat8 ,wenn ja1 dann ist die ,lsung der ,abendmahlsfrage unmglich1 da wir dabei das wie aus unseren ,texten nie erklren knnen und jede freie ,deutung bei unseren ,berichten ohne ,rckhalt bleibt4 ,fussnoten3 #g ,,david ,,fr4 ,,strauss1 ,das ,leben ,jesu4 #a4 ,ausgabe1 ,tbingen #ahcf4 ,bd4 ,i1 ,s4 #cif-ddb3 ,das ,abendmahl4 #h ,,bruno ,,bauer1 ,kritik der evangelischen ,geschichte1 #ahdb4 ,kritik der ,evangelien1 #ahej1 ,bd4 ,,iii ,s4 #aia-bac4 #i ,kritik der evangelischen ,geschichte1 ,bd4 ,,iii ,s4 #bda3 ,ein ,mensch1 der leiblich und individuell dasitzt1 kann nicht auf den ,gedanken kommen andern seinen ,leib und sein ,blut zum ,genuss anzubieten4 #aj ,e4 ,,renan1 ,la vie de ,jsus #ahfc1 ,s4 #che ff4 ,sechstes ,kapitel4 ,die doppelseitigen ,auffassungen mit ,zugrundelegung des ,genussmoments und abgeleiteter ,geltendmachung des ,darstellungsmoments4 ,,ad4 ,,harnack1 ,,erich ,,haupt1 ,,fr4 ,,schultzen1 ,r4 ,a4 ,,hoffmann4 #a4 ,allgemeines4 ,diese doppelseitige ,reihe steht unter dem ,einfluss der ,auffassungen mit einseitiger ,herausarbeitung des ,genussmoments4 ,whrend die ,richtung1 die durch die ,namen ,r,,ckert1 ,,lobstein und ,,holtzmann gekennzeichnet wird1 von dem ,handeln ,jesu ausgehend den ,genuss der ,teilnehmer zu erklren versuchte1 verfahren die neuen doppelseitigen ,auffassungen umgekehrt4 ,sie stellen den ,genuss in den ,vordergrund und suchen dieses ,moment nun so zu formulieren und so zur ,geltung zu bringen1 dass auch das auf den ,tod hinweisende ,handeln ,jesu damit in irgend einer ,weise vereinbar ist und daraus seine ,erklrung empfangt4 ,das ,schwergewicht hat sich also von der einen auf die andere ,seite verschoben4 ,in letzter ,linie sind es exegetische ,bedenken1 welche die betreffenden ,verfasser dazu fhren1 auch dem ,leidensgedanken und dem ,handeln ,jesu ,rechnung zu tragen4 ,die ,worte sind mir zu mchtig1 sagt ,,harnack bei der ,wrdigung der ,auffassung ,,spitta's1 deren ,grundgedanke ihm zusagt1 whrend die ,exegese ihn nicht befriedigt4 ,es ist das ,motto auch der brigen doppelseitigen ,darstellungen4 #b4 ,ad4 ,harnack4 ,brot und ,wasser3 die eucharistischen ,elemente bei ,,justin 7,texte und ,untersuchungen ,bd4 ,,vii ,s4 #aag ff4 #ahia74 ,theologische ,litteraturzeitung #ahib ,s4 #cgc-cgh4 ,dogmengeschichte 7#c4 ,aufl47 ,bd4 ,i ,s4 #fd4 ,durch eine ,untersuchung1 ob ,wasser oder ob ,wein das eucharistische ,genusselement in der alten ,kirche waren1 kam ,,harnack im ,jahre #ahia dazu1 in entschiedener ,weise zu betonen1 dass in jener lteren ,zeit die ,symbolik sich nicht auf das ,wesen der ,elemente habe beziehen knnen1 sondern dass die ganze ,bedeutung der historischen und der urchristlichen ,feier auf der ,mahlzeit als solcher beruht habe4 ,das ,abendmahl muss eine wirkliche ,mahlzeit gewesen sein2 die in ,frage kommende ,handlung ist das ,essen und ,trinken4 ,jesu ,worte beziehen sich auf den ,genuss4 ,die wichtigste ,funktion des natrlichen ,lebens hat der ,herr geheiligt1 indem er die ,nahrung als seinen ,leib und sein ,blut bezeichnet hat4 ,so hat er sich fr die ,seinen auf immer mitten hineingestellt in ihr natrliches ,leben und sie angewiesen1 die ,erhaltung und das ,wachstum dieses natrlichen ,lebens zur ,kraft des ,wachstums des geistigen ,lebens zu machen4 ,mit diesem ,moment sucht nun ,,harnack noch ein anderes in ,beziehung zu setzen und dadurch diese allgemeine religise ,wertung des ,genusses zu spezifizieren4 ,der ,herr hat ein ,gedchtnismahl seines ,todes eingesetzt1 oder vielmehr1 er hat die leibliche ,nahrung als sein ,fleisch und sein ,blut1 d4 h4 als die ,nahrung der ,seele1 bezeichnet 7durch die ,sndenvergebung71 wenn sie mit ,danksagung in ,erinnerung seines ,todes genossen wird4 ,dieser ,satz ist fr ,,harnack's ,auffassung entscheidend4 ,oder vielmehr1 d4 h4 und wenn sind die ,rangiergeleise1 auf denen man von dem allgemeinen1 wunderbar tiefen ,gedanken herkommend1 dass der ,herr die wichtigste ,funktion des natrlichen ,lebens geheiligt habe1 umsetzt1 um die ,einfahrt zur historischen ,feier1 mit dem dort ausgedrckten ,leidensgedanken1 zu gewinnen4 ,der allgemeine ,mahlzeitcharakter seiner ,auffassung wird also nher bestimmt durch folgende ,stze3 #a4 ,es handelt sich um eine ,stiftung4 #b4 ,der ,wiederholungsbefehl ist irgendwie in der historischen ,situation enthalten4 #c4 ,die ,feier hat eine ,beziehung auf den ,tod des ,stifters4 #c4 ,erich ,haupt4 ,ueber die ursprngliche ,form und ,bedeutung der ,abendmahlsworte4 ,halle1 ,universittsprogramm #ahid4 ,indem ,jesus die zu ,tische liegenden ,jnger bei der ,darreichung des ,brotes und des ,weines auffordert1 seinen ,leib und sein ,blut zu geniessen1 will er sagen3 ,meine ,person ist ,trger der ,krfte eines hheren ,lebens1 welches so angeeignet werden und so zu einem ,bestandteil eurer ,personen werden will1 wie dies bei der irdischen ,nahrung der ,fall ist4 ,dies gilt aber ganz besonders von meinem bevorstehenden ,tode2 gerade die ,dahingabe meiner ,persnlichkeit wird euch die in ihr beschlossenen ,lebens- und ,heilskrfte in vollstem ,masse erschliessen und zu gute kommen lassen4 ,dieser ,grundgedanke deckt sich vollstndig mit dem ,,spitta's4 ,whrend aber letzterer ihm im ,munde ,jesu eine eschatologische ,wendung gab1 bertrgt ,,haupt diesen durch den ,ausdruck ,persnlichkeit als modern gekennzeichneten ,gedankengang auf die historische ,feier durch ,zuhlfenahme des ,leidensgedankens4 ,die ,eschatologie tritt dabei ganz zurck4 ,jesus hatte bei dem letzten ,mahle auch von dem grossen ,mahl der ,vollendung gesprochen4 ,indem nun das ganze ,mahl nachgebildet wurde1 fanden auch diese eschatologischen ,gedanken ihre ,stelle4 ,so ist bei ,,haupt das eschatologische ,moment nicht zur ,erklrung der ,wiederholung benutzt1 sondern erst aus der ,wiederholung selbst verstndlich4 ,durch die nebenhergehende ,geltendmachung des ,todesgedankens fr die ,erklrung der ,feier ist die ,beibehaltung des ,wiederholungsbefehls gegeben4 ,in der ,nacht des ,verrats hat der ,herr das ganze ,mahl unter den ,gesichtspunkt eines ,abschiedsmahls gestellt4 ,er will sein ,gedchtnis fr die ,zeit der ,trennung wachhalten4 ,somit ist nicht nur kein ,gegengrund dagegen1 dass ,jesus die ,wiederholung der ,handlung seinen ,jngern anbefohlen hat1 sondern ein dahin zielendes ,wort ist sogar aus inneren ,grnden hchst wahrscheinlich4 ,diese vorsichtige und zurckhaltende ,begrndung der ,beibehaltung des ,wiederholungsbefehls gibt den genauen ,gradmesser ab fr die ,beeinflussung des zu ,grunde gelegten ,genussmoments durch das ,darstellungsmoment und den ,leidensgedanken4 ,mit derselben ,vorsicht ussert ,,haupt sich auch ber das ,verhltnis zwischen dem wiederholten ,herrenmahl und der ,agape4 ,nicht zwei ,teile sollen diese gemeinsamen ,mahlzeiten haben1 einen profanen1 welcher der usseren ,sttigung dient1 und einen religisen1 welcher der ,erinnerung an ,christi ,tod gewidmet ist1 sondern ihre ganze ,zusammenkunft soll religisen ,charakter tragen1 und das ,herrenmahl im engeren ,sinne ist nur der ,hhepunkt des ,ganzen4 #d4 ,fr4 ,schultzen4 ,das ,abendmahl im ,neuen ,testament4 ,gttingen #ahie4 ,in dieser ,darstellung ist die ,hervorhebung des ,leidensgedankens und damit die ,bedeutung des darstellenden ,moments im ,handeln ,jesu aus der ,nebenstellung fast bis zur ,gleichstellung mit dem ,genussmoment gerckt1 wobei aber letzteres immer noch den ,ausgangspunkt bildet4 ,es spricht nichts dafr1 dass etwa ,jesus nur auf das ,essen ,gewicht gelegt habe und die ,beziehung auf seinen ,tod spterer ,zusatz sei4 ,umgekehrt ist es aber auch nicht wahrscheinlich1 dass ,jesus nur eine symbolische ,handlung bei jenem letzten ,mahl vorgenommen hat1 und dass die ,verbindung mit dem ,mahle nur durch den usseren ,anlass entstanden ist4 ,auch das ,brot ist nicht blosses ,symbol1 sondern auf ,grund des ,symbols zum wenigsten ,reprsentant und ,vermittler des ,leibes ,jesu4 ,das ,genussmoment und das darstellende ,moment werden durch den ,begriff des ,opfermahls zusammengehalten4 ,den ,jngern waren ,jesu ,gedanken aus der religisen ,vorstellungswelt ,israels bekannt und fasslich4 ,in dem ,begriff des ,opfermahls war die ,wiederholung unmittelbar gegeben und ebenso der ,empfang der in ihm gespendeten ,gabe4 ,so hat1 trotz des ,fehlens des ,wiederholungsbefehls1 ,jesus auch nach dem ,bericht des ,markus an eine ,wiederholung gedacht1 weil er eine ,gabe spendet1 die auch fr die fernsten ,zeiten ,wert hat4 ,wie bei ,,erich ,,haupt vermgen die eschatologischen ,gedanken auch bei ,,fr4 ,,schultzen sich nur anhangsweise ,geltung zu verschaffen1 nachdem die ,wiederholung der ,feier schon anderweitig feststeht4 ,die ,parousiegedanken bei dieser ,feier erklren sich bei der lebhaften ,sehnsucht der ,gemeinde nach der ,parousie leicht1 da das ,abendmahl auch nach ,i ,kor #aa #bf eine ,feier ist1 die in der ,wiederkunft ,christi ihr ,ziel erreicht hat4 ,die ,trennung von ,mahlzeit und ,abendmahl wird bereits fr die ,urgemeinde vorausgesetzt4 ,paulus prgt schon ,vorhandenes schrfer aus4 ,die spter erfolgte ,abtrennung der ,eucharistie von dem ,mahle erklrt sich viel einfacher1 wenn sie bereits ein besonderer ,teil derselben war1 als wenn man das ihr besonders ,eigentmliche gar nicht erkennen konnte4 #e4 ,r4 ,a4 ,hoffmann4 ,die ,abendmahlsgedanken ,jesu ,christi4 ,knigsberg #ahif4 ,bei ,,hoffmann tritt das ,darstellungsmoment noch strker hervor als bei ,,schultzen4 ,es wird geradezu eine zweifache ,art von ,teilnehmern vorausgesetzt4 ,das darstellende ,handeln geht auf die einen1 der ,genuss ist fr die andern bestimmt4 ,vergossen wurde sein ,blut fr das unglubige ,volk1 zu trinken gab er es den ,seinen4 ,mit letzterem will er sagen1 dass1 da das ,blut die ,seele ist1 seine ,seele in sie bergehen werde1 um ihnen zu ihrer bevorstehenden hohen ,mission ,kraft zu geben1 sie zu strken1 damit auch sie1 wenn der ,fall an sie herantritt1 imstande seien1 ihrerseits ihre ,seele als ,lsegeld fr andere dahinzugeben4 ,nicht seinen ,leichnam reicht er ihnen dar1 sondern seinen lebendigen ,leib als den ,trger des ihm innewohnenden gttlichen ,geistes4 ,in der urchristlichen ,feier kommt1 neben dem ,essen und ,trinken1 auch dem1 was ,jesus gethan hat1 dem ,brechen und ,danken -- in entsprechender ,wiederholung -- ,bedeutung zu4 ,dies war der ,standpunkt von ,,schultzen4 ,,hoffmann geht noch weiter4 ,das ,wesentliche der ersten ,mahlzeit war ohne weiteres nicht zu wiederholen1 eben die ,handlung des ,herrn1 wie sich in ihr seine berragende ,geistesgrsse1 seine ,kraft und ,leben ausstrmende ,gegenwart noch zum letztenmal ihnen dokumentiert hatte 7,s4 #ajf74 ,eine ,wiederholung ohne ,wiederholungsbefehl ist also undenkbar4 ,der ,wiederholungsbefehl muss sich vor allem auf den ,genuss bezogen haben1 da ,jesus zur ,erinnerung an ihn ein ,mahl eingesetzt hat4 ,es lsst sich nicht mehr ausmachen1 wie sich in der ersten ,zeit das ,abendmahl des nheren zur ,gemeindemahlzeit verhalten habe4 ,fr ,paulus jedenfalls war die feierliche ,gemeindemahlzeit mit dem ,abendmahl untrennbar verbunden4 ,der ,eschatologie kommt in der ,darstellung ,,hoffmann's keine ,bedeutung zu4 ,siebentes ,kapitel4 ,der gesetzmssige ,zusammenhang zwischen den ,einzelfragen4 #a4 ,der ,wiederholungsbefehl4 ,die historische ,feier ist eine ,mahlzeit3 darin liegt ihre ,wiederholung von selbst begrndet4 ,wenn ,jesus dem ,essen und dem ,trinken im gemeinsamen ,kreis der ,seinigen eine besondere1 irgendwie segensreiche ,bedeutung verleiht1 so ist hiermit ohne weiteres die ,wiederholung gefordert4 ,er braucht das nicht in einem ,befehl ausgesprochen zu haben4 ,dies ist der ,standpunkt der das ,genussmoment ausschliesslich betonenden ,darstellungen4 ,auch die doppelseitigen ,auffassungen1 welche das ,genussmoment zu ,grunde legen1 stimmen damit berein4 ,wenn die ,jnger ,jesum verstanden haben1 mussten sie von selbst diese ,feier wiederholen4 ,sofern hingegen das ,darstellungsmoment nebenbei betont wird1 ist nun aber die ,wiederholung gar nicht selbstverstndlich4 ,was ,jesus gethan1 das kann eigentlich nicht wiederholt werden4 ,so gehen diese doppelseitigen ,darstellungen von dem ,gedanken aus1 dass der ,wiederholungsbefehl eigentlich berflssig ist1 kommen aber dann dazu1 ihn doch irgendwie als mglich oder notwendig anzunehmen4 ,die ,frage bleibt fr sie also in der ,schwebe4 ,je strker der ,leidensgedanke und das ,darstellungsmoment fr die historische ,feier geltend gemacht werden1 mit desto grsserer ,entschiedenheit wird zur ,erklrung der eingetretenen ,wiederholung eine darauf hinzielende ,anweisung gefordert4 #b4 ,das ,abendmahl und die urchristliche ,gemeindemahlzeit4 ,in der ,gemeindefeier steckt ein ,doppeltes4 ,wiederholt wird eine gemeinsame ,mahlzeit4 ,dabei soll aber in irgend welchem ,masse ein historischer1 an sich einzigartiger ,moment reproduziert werden4 ,in welchem ,verhltnis steht das wiederholte ,herrenmahl zu den gemeinsamen religisen ,mahlzeiten des ,urchristentums8 ,nach den ,auffassungen mit einseitiger ,herausarbeitung des ,genussmoments sind beide identisch1 denn fr sie besteht ja auch die historische ,feier nur in der ,mahlzeit als solcher4 ,die doppelseitigen ,darstellungen aber kommen hier in dasselbe ,gedrnge1 wie mit dem ,wiederholungsbefehl4 ,auch sie1 sofern sie den ,mahlzeitcharakter zu ,grunde legen1 sollten eigentlich die ,identitt proklamieren4 ,nun betonen sie aber daneben auch das ,darstellungsmoment4 ,dann wird aber die ,gemeindefeier zur ,wiederholung einer bestimmten historischen ,situation1 welche nicht mehr durch die gemeinsame ,mahlzeit als solche reproduziert wird4 ,das wiederholte ,herrenmahl soll also jetzt von der gemeinsamen religisen ,mahlzeit irgendwie abheben1 jedoch nur soweit1 dass die letzthinige ,einheit beider festgehalten wird4 ,die ,schwierigkeit wchst mit der strkeren ,betonung des ,darstellungsmoments4 ,man erhlt folgende ,stufenleiter3 ,w4 ,,brandt3 ,jesus macht die gemeinsamen ,mahlzeiten zum ,symbol der ,gemeinschaft4 ,als nach seinem ,tode der ,glaube an ihn neu auflebte1 wurde natrlich das vom ,herrn selbst gegebene ,symbol der ,gemeinschaft besonders gepflegt4 ,gemeindemahlzeit und ,herrenmahl sind identisch4 ,,fr4 ,,spitta3 ,es wurde bei ,brot und ,wein immer daran gedacht1 wie er damals darauf hingewiesen1 dass er jetzt und in alle ,ewigkeit die rechte ,speise und ,erquickung ihrer ,seele sei4 ,die ,didache reprsentiert die urchristliche ,feier4 ,herrenmahl und ,agape waren danach identisch4 ,es ist verfehlt1 ,didache #i und #aj als ,einleitungsgebete zur eigentlichen ,abendmahlsfeier auffassen zu wollen4 ,,ad4 ,,harnack3 ,hier beginnt die ,differenzierung4 ,sie ist in dem klassischen ,satz mit den ,rangiergeleisen enthalten4 ,der ,herr hat ein ,gedchtnismahl seines ,todes eingesetzt1 oder vielmehr1 er hat die leibliche ,nahrung als sein ,fleisch und sein ,blut1 d4 h4 als die ,nahrung der ,seele bezeichnet 7durch die ,sndenvergebung71 wenn sie mit ,danksagung in ,erinnerung seines ,todes genossen wird4 ,so haben die ,apostel seine ,stiftung verstanden4 ,eine ,feier1 bei der alle diese nheren ,bestimmungen zum ,ausdruck kommen sollen1 ist aber keine einfache gemeinsame ,mahlzeit mehr1 sondern eine ,ceremonie4 ,jesus verhiess ihnen1 dass er mit der ,kraft seiner ,sndenvergebung bei jeder ,mahlzeit sein werde1 die sie zu seinem ,gedchtnis halten wrden4 ,wie wurde aber die gemeinsame ,mahlzeit als ,gedchtnismahl gekennzeichnet8 ,durch welche ,akte1 durch welche ,reden8 ,wie wurde die ,situation des historischen ,mahls reproduziert1 wo doch auch das ,abendmahl nur ein besonderer ,augenblick im ,verlauf der letzten gemeinsamen ,mahlzeit gewesen war8 ,,erich ,,haupt3 ,die ganze ,zusammenkunft soll religisen ,charakter tragen1 und das ,herrenmahl in engerem ,sinn ist nur der ,hhepunkt des ,ganzen4 ,weil ,,haupt das ,darstellungsmoment strker betont als ,,harnack1 kann er ,gemeindemahl und ,abendmahl nicht irgendwie in einander bergehen lassen1 sondern er muss das ,abendmahl als eine besondere ,situation auffassen1 die den ,hhepunkt der ganzen ,mahlvereinigung reprsentiert4 ,er kann nicht darum herumkommen1 die auf ,grund der ,stiftung wiederholte ,handlung von der religisen ,mahlzeit sich abheben zu lassen und doch wieder die letzthinige ,einheit beider festzuhalten4 ,so bleibt ihm nur das ,verhltnis der ,steigerung4 ,,spitta und ,,harnack bestreiten1 dass in ,didache #aj #f wenn einer heilig ist1 trete er herzu eine besondere ,feier beginnt4 ,,haupt muss seine ,steigerung auch hier wiederfinden und nimmt an1 dass diese ,worte die eigentliche ,abendmahlsfeier einleiten4 ,das ,herr1 komme doch bezieht sich auf die ,gegenwart des ,herrn im ,sakrament4 ,,fr4 ,,schultzen3 ,durch den ,begriff des ,opfermahls hlt er die beiden auseinanderstrebenden ,teile der ,feier zusammen4 ,er kann sie aber nicht mehr1 wie ,,erich ,,haupt1 in das ,verhltnis der ,steigerung setzen -- dazu ist die ,betonung des ,darstellungsmoments bei ihm schon viel zu stark -- sondern er muss die ,trennung konstatieren4 ,in dem ,begriff des ,opfermahls ist die ,wiederholung der ,mahlzeit unmittelbar gegeben und ebenso der stetige ,empfang der gespendeten ,gabe 7,s4 #gd74 ,wiederholt wird aber zweitens die ,handlung des ,veranstalters der ,opfermahlzeit1 als ,voraussetzung des ,empfangs und des ,genusses der ,teilnehmer4 ,die ,gabe1 die er ihnen zuwandte1 sollte den ,erfolg haben und hat ihn auch wirklich gehabt1 dass sie wiederholten1 was er gethan1 und damit auch ferner an dem ,segen seines ,opfertods ,anteil erhielten 7,s4 #if74 ,wie soll man sich aber vorstellen1 dass die ,jnger beim gemeinsamen ,mahl wiederholten1 was er gethan8 ,das bedeutet nichts anderes1 als dass das ,gemeindemahl und das ,abendmahl auf die ,trennung angelegt waren4 ,in ,i ,kor #aa macht ,paulus die schon vor ihm angebahnte ,scheidung nur strker geltend4 ,dass nachher die ,eucharistie vom ,mahle gnzlich losgelst wurde1 ist nur die geschichtliche ,vollendung des schon in der ,stiftung enthaltenen ,prozesses4 ,r4 ,a4 ,,hoffmann3 ,das ,darstellungsmoment tritt so stark hervor1 dass ,,hoffmann auf die ,lsung des ,problems verzichtet4 ,das ,wesentliche der ersten ,abendmahlsfeier war ohne weiteres nicht zu wiederholen1 eben die ,handlung des ,herrn 7,s4 #ajf74 ,auf den von ,jesus selbst vorgenommenen ,akt kann der ,wiederholungsbefehl nicht gehen4 ,ihn auf die ,handlung der ,teilnehmer1 das ,essen und ,trinken zu beziehen1 ist zwar grammatikalisch sozusagen unmglich4 ,da aber nichts anderes brig bleibt1 mssen wir eben annehmen1 ,jesus habe zum ,mittel der ,erinnerung an ihn ein ,mahl eingesetzt4 ,wie er das verstanden haben wollte1 ist nicht klar4 ,es ist stark mit der ,mglichkeit zu rechnen1 dass dasjenige1 was uns von den ,worten ,jesu bei der ,einsetzung seines ,mahles berliefert worden ist1 nicht alles reprsentiert1 was er wirklich zur ,aufklrung ber seine uns heutzutage so schwer verstndliche ,handlung gesprochen hat 7,s4 #aae74 ,wie man es mit der ,feier im ,urchristentum gehalten hat1 darber ist keine vollstndige ,klarheit zu gewinnen4 ,wir wissen nur1 dass das ,abendmahl in der ,urgemeinde eine wirkliche ,mahlzeit war1 wobei sehr wahrscheinlich ist1 dass das ,brotbrechen zugleich ,herrenmahl war 7,s4 #acg74 ,zusammenfassung4 ,die ,untersuchung ergibt folgenden ,satz3 ,bei ausschliesslicher ,geltendmachung des ,genussmoments sind die ,gemeindemahlzeit und das ,abendmahl identisch4 ,mit der nebenhergehenden ,betonung des ,darstellungsmoments wird die ,differenzierung zwischen beiden in steigendem ,masse notwendig1 bis zuletzt beide auseinanderfallen4 #c4 ,die ,antinomie zwischen der historischen und der urchristlichen ,feier4 ,es ist wohl nicht das geringste ,verdienst der grossartigen ,abhandlung ,,spitta's1 in voller ,schrfe das ,prinzip proklamiert zu haben1 dass eine ,abendmahlsauffassung nur dann ,wert hat1 wenn sie das ,wesen der urchristlichen ,feier1 wie es uns besonders in der ,didache begegnet1 erklrt4 ,dementsprechend bildet die urchristliche ,feier auch den ,hauptsttzpunkt seiner ,darstellung4 ,er wird ihr vollkommen gerecht1 da seiner ,auffassung zufolge das ,abendmahl eine ,freudenmahlzeit war4 ,indem er von einem ,wiederholungsbefehl und von einer ,abhebung des ,abendmahls von der ,gemeindemahlzeit absieht1 stimmt er vollstndig mit der urchristlichen ,ueberlieferung berein2 diese weiss ja auch nichts davon1 dass die ,feier eine auf den ,befehl ,jesu erfolgende ausgesprochene ,reproduktion jener historischen ,situation sein soll4 ,whrend ,,spitta so die urchristliche ,feier vollkommen erklrt1 vermag er aber der historischen in keiner ,weise auch nur annhernd gerecht zu werden4 ,das teilt er mit allen ,auffassungen1 welche das ,genussmoment einseitig herausarbeiten4 ,inwiefern die ,jnger ,jesum verstehen mussten und verstanden haben1 als er sie aufforderte1 seinen ,leib und sein ,blut zu geniessen3 das vermgen sie1 ohne unerlaubte ,kunstgriffe1 in keiner ,weise deutlich zu machen4 ,fr die historische ,situation bleibt ihnen nur der ,skeptizismus brig1 wobei sie sich trsten drfen1 wenigstens der urchristlichen ,feier gerecht zu werden4 ,mit den doppelseitigen ,auffassungen steht es folgendermassen3 ,je mehr sie das ,darstellungsmoment betonen1 desto besser und ansprechender knnen sie die historische ,feier erklren1 da sie nun den ,leidensgedanken und die ,symbolik des ,handelns ,jesu fr die ,deutung der ,gleichnisse verwerten knnen4 ,in demselben ,masse aber werden sie unfhig1 die urchristliche ,feier zu erklren4 ,mit dem ,darstellungsmoment ist ja der ,wiederholungsbefehl1 die ,bedeutung des ,leidensgedankens fr die ,feier und die ,differenzierung zwischen ,abendmahl und ,gemeindemahlzeit gegeben4 ,das alles luft aber der urchristlichen ,ueberlieferung schnurstracks zuwider4 ,diese weiss nichts davon1 sondern sie beschrnkt sich merkwrdigerweise auf den ,satz3 ,das ,abendmahl ist ein ,freudenmahl1 bei dem das darstellende ,handeln ,jesu in keiner ,weise irgendwie reproduziert wird4 ,die ,antinomie ist also unlsbar4 ,eine doppelseitige ,auffassung erklrt die historische ,feier nur in dem ,masse1 als sie die urchristliche nicht erklrt und umgekehrt4 ,dieser ,satz enthlt das ,grundresultat der ,untersuchung ber die doppelseitigen ,darstellungen4 ,infolge dessen mssen sie auf die ,lsung des ,problems verzichten1 da keine von ihnen1 und wre sie noch so geistreich1 ber diese ,antinomie hinauskommen kann4 ,letztere liegt eben in der bisherigen ,problemstellung selbst begrndet1 welche die urchristliche ,feier als eine entsprechende ,wiederholung der historischen auffassen will4 ,nun ist aber das ,wiederholte der ,geschichte zufolge dem ,ursprnglichen gar nicht hnlich4 ,die historische ,feier ist eine ,ceremonie im ,verlauf einer ,mahlzeit1 die urchristliche ist nur eine gemeinsame ,mahlzeit ohne entsprechende ,wiederholung der ,ceremonie4 ,damit ist ,antinomie unabweisbar gegeben4 ,nun steht aber fest1 dass die urchristliche auf die historische ,feier zurckgeht4 ,also ist das ,problem erst dann gelst1 wenn der ,zusammenhang beider erklrt wird1 ohne dass deshalb die ,gemeindefeier irgendwie eine entsprechende ,nachbildung der historischen ist4 ,die urchristliche ,abendmahlsfeier ist etwas ,selbstndiges4 ,achtes ,kapitel4 ,die ,auffassungen mit einseitiger ,geltendmachung des ,darstellungsmoments4 #a4 ,das ,gefechtsfeld4 ,die ,darstellungen mit ausschliesslicher ,betonung des ,genussmoments bedeuteten einen khnen ,vorstoss gegen die allgemein verbreitete ,auffassung1 welche durch die ,namen ,r,,ckert1 ,,holtzmann und ,,lobstein vertreten ist4 ,es konnte einen ,augenblick scheinen1 als htte die hergebrachte ,ansicht durch diesen unerwarteten1 geschlossenen ,angriff gegen die ,deutung der ,gleichnisse aus dem ,handeln ,jesu alle ihre ,positionen verloren4 ,jetzt aber1 wo die ,lage sich langsam klrt1 zeigt sich1 dass dies nicht der ,fall ist4 ,wohl mussten einige exponierte ,stellungen von dem angegriffenen ,teil aufgegeben werden4 ,dafr hat er sich aber in eine ,position zurckgezogen1 die als unberwindbar gelten darf4 ,die ,sache steht so1 dass der ,angreifer darauf verzichten muss1 diese befestigte ,stellung jemals zu erobern1 der ,angegriffene aber auf absehbare ,zeit nicht an eine ,aktion im freien ,felde denken kann4 ,zu den aufgegebenen ,positionen gehrt vor allem die ,stellung zur ,frage des ,passahmahls4 ,whrend bis in die #gj;er und #hj;er ,jahre das letzte ,mahl den ,synoptikern entsprechend fast allgemein als ,passahmahl aufgefasst wurde1 sucht man jetzt diese ,frage aus dem ,zusammenhang mit der ,gesamtauffassung herauszurcken4 ,man begngt sich mit einer vorsichtigen chronologischen ,erwgung1 ob das synoptische ,datum wahrscheinlich sei oder nicht4 ,aehnlich steht es mit dem ,wiederholungsbefehl4 ,auch die ,auffassungen mit ,zugrundelegung des ,darstellungsmoments suchen sich von der ,notwendigkeit eines auf die ,wiederholung hinweisenden ,wortes frei zu machen4 ,zugleich wird das ,genussmoment im ganzen doch entschiedener hervorgehoben als es bisher der ,fall war4 ,es bleibt jedoch immer in ,abhngigkeit vom ,darstellungsmoment und wird erst durch dasselbe verstndlich4 ,diese ,verschiebungen in der ,position kann man am besten in den successiven ,kundgebungen ,,lobstein's und ,,holtzmann's verfolgen1 soweit sie die ,abendmahlsfrage betreffen4 ,sie haben die ,verteidigungsstellung eingerichtet4 #b4 ,der ,verteidigungsplan4 ,p4 ,w4 ,schmiedel4 ,protestantische ,monatshefte #ahii3 ,die neuesten ,ansichten ber den ,ursprung des ,abendmahls4 ,dem etwas forschen ,vorgehen ,,eichhorn's gegenber unternahm es ,,schmiedel darzuthun1 wie die ,sachen eigentlich liegen4 ,er zeigt zunchst1 dass die chronologischen ,grnde gegen die ,mglichkeit1 dass das letzte ,mahl ein ,passahmahl war1 zusammengenommen allerdings einen grossen ,eindruck machen4 ,betrachtet man sie aber einen nach dem andern1 so verlieren sie bedeutend an ,energie4 ,die ,annahme1 dass ,jesus das gesetzliche ,passah feierte1 ist also nicht von der ,hand zu weisen1 da die entschiedenen ,aussagen der ,synoptiker den chronologischen ,einwrfen wohl das ,gleichgewicht halten knnen4 ,ueberdies lsst sich der ,passahgedanke in ansprechender ,weise zur ,erklrung der historischen ,feier heranziehen1 wobei mit der ,mglichkeit zu rechnen ist1 dass in ,jesu ,seele ,passah- und ,bundesgedanken zusammenflossen4 ,was die ,handlung betrifft1 die er vorgenommen haben soll1 ist anzunehmen1 dass das ,bedeutsame mindestens in erster ,linie das ,brechen des ,brotes und das ,ausgiessen des ,weines aus dem ,krug in den ,becher sei4 ,das ,austeilen dieser ,speisen zum ,genuss schliesst sich als etwas ,zweites an4 ,um der ,hauptsache willen wre es nicht ntig gewesen2 aber da man einmal beim ,mahle sass1 war es naturgemss4 ,es dient demselben ,zwecke wie das einem ,bundesopfer oder dem ,passahopfer nachfolgende ,mahl berhaupt1 der gemeinsamen ,aneignung und ,pflege des in dem ,opfer vorkommenden ,gedankens4 ,die ,frage1 ob der ,wiederholungsbefehl historisch ist oder nicht1 bleibt hier in der ,schwebe4 ,wre er sicher berliefert1 so wre er verstndlich4 ,aber ebenso begreiflich ist es1 dass ,jesus an eine ,wiederholung nicht dachte4 ,der genialen ,unbesonnenheit gegenber ist ruhiges ,abwgen absolut notwendig4 ,s4 #adh3 ,wir mssen noch darauf aufmerksam machen1 wie dringend es sich empfiehlt1 auf jeden dem unsrigen hnlichen ,versuch wohlwollend einzugehen1 wenn man nicht in unlsbare ,schwierigkeiten kommen will4 ,der hohe ,wert dieser ,stellung beruht nmlich in der ,sttze1 die sie in einer natrlichen ,exegese unserer neutestamentlichen ,abendmahlsberichte findet4 ,durch seine ,geltendmachung des ,darstellungsmoments kann ,,schmiedel jeden einzelnen ,zug der historischen ,situation1 jeden durch die ,exegese angedeuteten ,nebengedanken in seiner ,gesamtauffassung unterbringen4 ,es ist gelungen1 die ,mglichkeit1 dass ,jesus eine der ,beschreibung ungefhr entsprechende ,feier wirklich gehalten habe1 auf einen sehr hohen ,grad der ,wahrscheinlichkeit zu bringen4 ,die ,herleitung der ,berichte aus der spteren ,gemeindetheologie1 etwa gar mit ,benutzung ausserchristlicher ,analogien1 wird von selbst gegenstandslos4 ,jede derartige ,konstruktion muss zuerst den ,nachweis erbringen1 dass die von ihr behauptete ,umbildung sich in so kurzer ,zeit nach ,jesu ,tod habe einbrgern knnen4 ,damit erschpft sich aber der ,wert dieser ,verteidigungsstellung3 sie verfgt ber sicher schiessende1 gut placierte ,geschtze1 die aber nicht sehr weit tragen1 sodass vor den ,augen der ,belagerten die ,reiterschwrme der ,belagerer sich auf dem unbestrichenen ,terrain vergngt und unbehelligt tummeln4 ,es ist nmlich unmglich1 dass jemals eine mit der ,,schmiedel'schen verwandte ,auffassung erklren knne1 wie die von ihnen bis ins einzelne verstandene historische ,feier im ,urchristentum1 etwa noch gar ohne ,annahme eines dahinzielenden ,befehls ,jesu1 wiederholt worden ist4 ,denn das ,schwergewicht liegt ja fr sie in dem ,handeln ,jesu4 ,nun ist dieses ,handeln ,jesu in der urchristlichen ,feier gar nicht wiederholt worden1 weil dies unmglich ist4 ,der ,leidensgedanke fehlt ihr ja vollstndig4 ,sie ist eine ,mahlzeit1 bei welcher1 so viel wir wissen1 die ,ceremonie der historischen ,feier in keiner ,weise reproduziert wurde4 ,das ,nebenschliche1 das ,essen1 ist also ,hauptsache geworden und die ,hauptsache ist in der wiederholten ,feier ganz zurckgetreten4 ,ausserhalb des schmalen1 von den ,festungsgeschtzen beherrschten ,terrainstreifens ist also der geringste ,reitertrupp des ,angreifers gegen die wohlbewaffnete1 aber schwerfllige ,besatzung im ,vorteil1 wenn sie einen ,ausfall wagen sollte4 ,jede kecke ,konstruktion1 von ,,strauss bis auf ,,eichhorn1 kann das ,aufkommen und das ,wesen der urchristlichen ,feier besser erklren1 als die exegetisch gewissenhafte1 aus den ,berichten destillierte ,auffassung ,,schmiedel's4 ,nur halte die erstere sich ausser ,bereich des exegetischen ,verteidigungsfeuers1 wenn sie nicht durch den ersten ,schuss ausser ,gefecht gesetzt sein will4 ,frwahr ein merkwrdiger ,kampf1 wo es einen nicht ,wunder nimmt1 dass jeder als ,sieger thut1 obwohl der andere unbesiegt ist4 #c4 ,die ,offensive4 ,adolf ,jlicher4 ,zur ,geschichte der ,abendmahlsfeier in der ltesten ,kirche4 #ahib4 7,theologische ,abhandlungen1 ,k4 v4 ,,weitzs,,cker gewidmet47 ,j,,licher berhrt sich am nchsten mit ,,zwingli1 dessen ,auffassung er ins ,moderne bersetzt1 indem er auf die gegenwrtige ,form der ,fragen ,rcksicht nimmt4 ,es handelt sich um die einseitige ,geltendmachung des ,darstellungsmoments4 ,alle auf dem ,genussmoment beruhenden ,auffassungen legen ,jesu moderne ,gedanken unter4 ,was er bei jenem ,mahle zuletzt so besonders feierlich sagte1 muss fr jeden ,anwesenden unmittelbar verstndlich gewesen sein4 ,der ,vergleichspunkt muss also in dem liegen1 was er vor den ,augen der ,jnger mit den ,genusselementen vornimmt3 in dem ,brechen des ,brots und in dem ,ausgiessen des ,weins4 ,der ,sinn der begleitenden ,worte bezieht sich auf den bevorstehenden ,tod4 ,so wie dieser ,wein alsbald verschwunden sein wird1 so wird alsbald mein ,blut vergossen sein1 denn mein ,tod ist eine beschlossene ,sache2 aber1 fgt er trstend hinzu1 es wird nicht umsonst vergossen1 sondern fr viele und -- ein bildlicher ,ausdruck1 der in dem ,gedankenkreis des ,passahtages lag -- als ein ,bundesblut4 ,nur den ,gegenstand des ,geniessens vergleicht ,jesus hier und dort mit seinem ,leibe1 auf das ,geniessen reflektiert er gar nicht4 ,hchstens insofern das ,genussmoment aus dem vorhergehenden darstellenden ,moment irgend eine ,bedeutung empfngt1 kann man ihm problematische ,geltung zugestehen4 ,so hatte die ,feier ursprnglich einen wehmtig schmerzlichen ,charakter1 welcher nur aus der ,situation begriffen werden kann4 ,nun lsst die lteste ,ueberlieferung ,jesum durch nichts andeuten1 dass er jene sinnvolle ,handlung auch knftighin von seinen ,glubigen vollzogen sehen mchte4 ,wie hat man aber dann in der ,urkirche aus dieser historischen ,feier so schnell eine zu steter ,wiederholung bestimmte ,handlung machen knnen8 ,zuerst war es wohl ein inneres ,bedrfnis4 ,passahgedanken und ,abschiedserinnerungen wirkten mit4 ,bald fand die ,wiederholung im ,zusammenhang mit jedem ,mahle statt und es kam die ,vorstellung eines ausdrcklichen darauf hinzielenden ,gebotes ,jesu auf4 ,so weit es irgend ging1 wollte man die ,situation von ehedem reproduzieren1 nur dass man jetzt auf das zurckblickte1 was damals angekndigt werden sollte 7,s4 #bdg74 ,diese ,feier wurde nach dem ersten ,akt kurz das ,brotbrechen genannt4 ,bei der ,austeilung der sakramentalen ,elemente hat man wohl nicht von jeher die ,deutungs- respektive ,einsetzungsworte des ,herrn verbotenus wiederholt1 denn sonst wrde deren ,ueberlieferung nicht so viele ,differenzen aufweisen4 ,nach ,i ,kor #aa #bf hat man dabei nie versumt1 den ,tod des ,herrn zu verknden1 also immer wieder das erschtternde ,ereignis sich vor ,augen zu stellen und seine ,notwendigkeit1 wie seine segensreichen ,wirkungen zu errtern2 aber das geschah in freien ,formen4 #d4 ,die ,skepsis in den ,auffassungen mit einseitiger ,geltendmachung des ,darstellungsmoments4 ,die ,darstellung ,j,,licher's bedeutet fr die ,abendmahlsauffassungen mit konsequenter ,zugrundelegung des ,darstellungsmomentes das1 was die ,abhandlung ,,eichhorn's fr die das ,genussmoment zu ,grunde legenden ,auffassungen war4 ,beide zeigen durch die ,konsequenz ihres ,gedankenaufbaus1 dass die alleinige ,betonung des von ihnen zu ,grunde gelegten ,moments notwendig zum ,skeptizismus fhrt4 ,dies tritt bei ,,eichhorn darin zu ,tage1 dass er die historische ,feier1 von der urchristlichen ,gemeindefeier aus betrachtet1 nicht zu erklren vermag4 ,j,,licher kann die ,gemeindefeier von der historischen ,feier aus nicht erklren4 ,er hat ganz ,recht1 wenn er sagt1 dass die ,zugrundelegung des ,genussmoments die ,zuhlfenahme moderner ,gedanken zur ,erklrung der historischen ,worte ,jesu fordere4 ,heisst es aber nicht ebenso sehr moderne ,gedanken auf vergangene ,zeiten bertragen1 wenn man sich die urchristliche ,feier als gewollte1 mglichst genaue ,reproduktion der ,situation von ehedem begreiflich machen will8 ,j,,licher's ,auffassung knnte die zwinglische ,gemeindefeier erklren -- und da fehlte ihm noch der ,wiederholungsbefehl -- aber niemals die urchristliche religise ,gemeindemahlzeit4 ,die ,schwierigkeiten werden gerade durch seine scharfe und logisch einheitliche ,gesamtauffassung mit absoluter ,deutlichkeit herausgearbeitet4 ,er erlaubt sich nicht zwischen dem ,abendmahl im eigentlichen ,sinne und der ,gemeindemahlzeit zu unterscheiden4 ,mit diesem ,spielraum hatten die doppelseitigen ,darstellungen aller ,schattierungen operiert und damit die grssten ,schwierigkeiten berwunden4 ,die ganze ,gemeindefeier ist ,herrenmahlzeit -- so sagt ,j,,licher und stimmt dabei mit niemand so vollkommen berein als mit ,,spitta und ,,eichhorn4 ,damit ist aber die ,antinomie1 welche zum ,skeptizismus fhrt1 notwendig gegeben4 ,die ,gemeindefeier1 auf die ,j,,licher von seiner ,auffassung der historischen ,feier aus kommt1 ist eine ,fiktion1 welche der wirklichen urchristlichen ,mahlfeier geradezu widerspricht1 da die letztere keine ,reproduktion der ,situation von ehedem war4 ,wie die ,wiederholung aufgekommen1 vermag er in keiner ,weise darzuthun4 ,dass es zunchst wohl ein inneres ,bedrfnis war1 bei dem ,passahgedanken und ,abschiedserinnerungen mitwirkten3 diese problematische und gewundene ,annahme erklrt fr die ,wiederholung gar nichts4 ,nun knnte ,j,,licher durch den ,wiederholungsbefehl um die ,schwierigkeit herumkommen4 ,das erlaubt ihm aber sein exegetisches ,gewissen nicht4 ,obwohl er ihn absolut notwendig brauchte1 verzichtet er darauf1 weil er durch die beiden ltesten ,synoptiker nicht bezeugt ist4 ,seine ansprechende ,auffassung ist aus der exegetischen ,betrachtung der ,berichte erwachsen4 ,gerade die ,exegese beraubt ihn aber der einzigen ,mglichkeit1 die ,wiederholung der von ihm geschilderten ,feier im ,urchristentum auch nur einigermassen begreiflich zu machen4 ,die urchristliche ,feier als ,reproduktion der historischen ,situation ohne ,wiederholungsbefehl ist einfach undenkbar4 ,also stehen wir hier vor einer vollstndigen ,selbstauflsung4 ,um das ,aufkommen der urchristlichen ,feier zu erklren1 msste ,j,,licher eine unabhngig von den ,berichten gegebene ,thatsache postulieren -- wie ,,eichhorn es thut1 um das ,aufkommen des historischen ,berichts fasslich zu machen4 ,die konsequente ,geltendmachung des ,darstellungsmoments fhrt also zu derselben ,skepsis1 wie die einseitige ,herausarbeitung des ,genussmoments4 ,neuntes ,kapitel4 ,die neue ,problemstellung4 #a4 ,das ,ergebnis der ,untersuchung4 ,die ,auffassungen mit einseitiger ,betonung des ,genussmoments knnen nur die urchristliche1 nie die historische ,feier erklren4 ,die ,auffassungen mit einseitiger ,betonung des ,darstellungsmoments knnen nur die historische1 nie die urchristliche ,feier erklren4 ,die doppelseitigen ,auffassungen knnen die historische ,feier nur in dem ,masse erklren als sie die urchristliche nicht erklren1 und umgekehrt4 ,also vermag keine dieser ,auffassungen das ,abendmahlsproblem zu lsen1 da dieses gerade verlangt1 dass beide ,feiern in ihrem gegenseitigen ,zusammenhang begriffen werden6 ,durch diese ,stze werden nicht bloss die hier besonders analysierten ,auffassungen betroffen4 ,diese sind nur ,typen fr so und so viele andere1 die schon verffentlicht worden sind oder noch im ,zeitenschosse schlummern4 ,vergangen oder zuknftig3 alle werden sie durch die obigen drei ,stze schon im ,vorverfahren abgethan4 ,ehe sie berhaupt gehrt werden knnen1 mssen sie zuerst nachweisen1 dass sie etwas anderes sind als eine neue ,kombination von ,darstellungs- und ,genussmoment4 ,knnen sie das nicht1 so sind sie von vornherein abgewiesen1 denn dann vermgen sie das ,problem nicht zu lsen4 ,es kommt ja nicht auf ihr bestimmtes ,geprge oder auf die ,art1 wie sie sich historisch und exegetisch darstellen1 an1 sondern nur auf das ,verhltnis1 in dem das ,darstellungs- und das ,genussmoment darin zu einander stehen4 ,alles andere ist ,beiwerk4 ,jede ,auffassung ist durch die ,formel bedingt1 welche das von ihr angenommene ,verhltnis des ,darstellungs- zum ,genussmoment ausdrckt4 ,damit ist ja ihre ,stellung zu den ,einzelfragen -- dem ,wiederholungsbefehl1 der ,deutung der ,gleichnisse1 der ,form der angenommenen urchristlichen ,feier u4s4w4 -- entschieden4 ,man kann sie danach geradezu ausrechnen4 ,was die ,verfasser dann noch von dem ,ihrigen an geistreichen ,einfllen1 exegetischen ,funden und genialen ,inkonsequenzen hinzuthun1 das ist alles ohne ,belang4 ,ohne dass sie es wissen1 folgen sie ja einem inneren ,zwang4 ,weil sie mssen1 nehmen sie die schwersten exegetischen ,hindernisse6 ,weil sie nicht anders knnen1 bersehen sie schwerwiegende historische ,fragen6 ,weil sie die ,verschnrkelungen am ,erker nach freiem ,bednken entwerfen drfen1 sind sie -- und die andern mit ihnen -- geneigt zu vergessen1 dass ihnen der ,grundriss des ,baues aufgegeben ist4 ,unter den gegebenen ,voraussetzungen gibt es keine neuen ,abendmahlsauffassungen mehr4 ,ob auch eine aus einer exegetischen oder historischen ,beobachtung hervorwchst1 kann sie im ,grunde doch nichts anderes sein1 als die ,wiederholung oder ,modifizierung einer schon vorhandenen1 nmlich der1 mit welcher sie die ,formel ber das ,verhltnis der beiden ,momente gemein hat4 ,wollte man sich die ,mhe geben1 den ,stammbaum der vorhandenen ,auffassungen aufzustellen1 so wrde es nicht schwer halten1 jeder ihre ,vorfahren zu entdecken4 ,die ,darstellungen mit einseitiger ,herausarbeitung des ,genussmoments sind nur die wissenschaftlich-historische ,reproduktion der altgriechischen ,auffassung4 ,,zwingli hat die rmische ,theorie rationalisiert und ist von ,j,,licher ins modern-geschichtliche bertragen worden4 ,die doppelseitigen ,auffassungen geben die ,vermittlungsversuche zwischen der ,messe und dem griechischen ,mysterium und diejenigen der ,reformationszeit in historischer ,form wieder4 ,man kann also ruhig sagen1 dass alle mglichen ,kombinationen der beiden ,momente schon erschpft sind4 ,mit neuen ,auffassungen ist also nichts gethan2 neu daran ist immer nur der ,einfall1 nie die ,formel -- und auf letztere kommt es allein an4 ,darum fhrt die ,detailauseinandersetzung mit einer solchen neuen ,auffassung zu gar nichts4 ,das fr richtig und das fr falsch ,befundene hngen ja gesetzmssig zusammen3 eins ist nur insofern richtig1 als das andere falsch ist4 ,daran liegt es1 dass ,arbeiten in der ,art1 wie sie ,,rud4 ,,sch,,fer1 ,,clemen#aa und ,,schmiedel zu den neuesten ,aufstellungen geliefert haben1 trotz aller abwgenden ,gewissenhaftigkeit die ,forschung nicht in dem ,masse des aufgewandten ,scharfsinns vorwrts bringen4 ,aus dem1 was sie anerkennen1 lsst sich keine neue ,auffassung zusammenbauen1 und das1 was sie auszusetzen haben1 reicht nicht hin1 die andere zu verwerfen1 wenn man nichts ,besseres an die ,stelle zu setzen hat4 ,diejenigen1 welche unter den gegebenen ,verhltnissen neue ,abendmahlsauffassungen aufstellen1 rechnen ein ,exempel1 das bisher nie hat wollen aufgehen1 zum so und sovielten ,male durch4 ,ihre ,kritiker rechnen das ,exempel zum so und sovielten ,male nach4 ,auf geht es aber darum doch nicht4 ,es kann nie aufgehen4 ,darum ntzt es nichts1 immer mit ,eifer und ,sammlung von vorn anzufangen4 ,man muss den ,fehler nicht in der ,rechnung1 sondern im ,ansatz suchen4 ,die bisherigen ,auffassungen bringen es nicht ber dialektische ,behauptungen hinaus1 welche als ,ganzes aus den geschichtlichen ,thatsachen weder zu beweisen noch zu widerlegen sind4 ,es gilt also sich von der bisherigen ,problemstellung loszumachen4 ,wo liegt der ,grund des ,metaphysischen in der ,abendmahlsfrage8 #b4 ,der neue ,weg4 ,bisher galt der ,satz3 ,um das ,abendmahl zu erklren1 muss man von der ,deutung der ,gleichnisse ausgehen1 denn diese konstituieren das ,wesen der ,feier4 ,so suchte man sie aus dem ,genuss1 oder aus dem ,handeln1 oder aus beiden zusammen zu deuten -- und1 wenn man eine plausible ,erklrung gefunden hatte1 glaubte man den ,schlssel zum ,abendmahl zu besitzen4 ,nun gilt es aber zwei ,thren zu ffnen3 der betreffende ,schlssel passt aber jedesmal nur zu einer4 ,angenommen ,,spitta und die andern deuten die ,gleichnisse richtig auf das ,urchristentum3 der historischen ,situation entspricht aber ihre ,erklrung nicht4 ,angenommen ,j,,licher und die andern deuten sie richtig aus der historischen ,situation3 im ,sinne des ,urchristentums ist aber ihre ,erklrung nicht1 denn dort kommt in keiner ,weise zum ,ausdruck1 dass die ,handlung ,jesu den ,tod versinnbildlichte4 ,man hat aber allen ,grund zu fragen1 ob die ,gleichnisse aus der sie begleitenden ,handlung so ohne weiteres deutbar sind4 ,alle ,erklrungen werden ja auf ,umwegen erreicht6 ,wieso soll das ,brechen des ,brots die ,kreuzigung des ,leibes anzeigen8 ,ist diese ,erklrung etwa deswegen einleuchtender1 weil es die einzige ist1 welche die begleitende ,handlung offen lsst8 ,wer sagt uns1 dass es die ,jnger so verstanden haben knnen8 ,in der urchristlichen und altchristlichen ,epoche1 ja eigentlich bis auf ,,zwingli weiss kein ,mensch etwas von dieser ,deutung4 ,mit dem ,wort ber dem ,kelch steht es noch schlimmer4 ,hier muss man nmlich1 um dem ,gleichnis einen ,sinn abzugewinnen1 den ,vergleichspunkt zur ,handlung geradezu hinzuerfinden4 ,berichtet ist nur das ,herumreichen des ,kelches4 ,dieses ist aber fr das ,vergiessen des ,blutes nicht charakteristisch4 ,das einzig ,ertrgliche wre das ,ausgiessen in den ,kelch4 ,obwohl nun diese ,handlung in keinem ,berichte erwhnt ist1 haben es alle exegetischen ,deutungen1 welche auf dem ,darstellungsmoment beruhen1 mit dem ,ausgiessen des ,weines in den ,kelch zu thun4 ,aus der inneren ,zwangslage heraus schaffen sie frei ein ,analogon zum ,brotbrechen1 ohne sich darber zu rechtfertigen1 wie sie dazu kommen1 die ,situation in unerlaubter ,weise zu bereichern4 ,wo steht denn geschrieben1 dass ,jesus den ,wein in den ,kelch vor den ,augen der ,jnger bedeutungsvoll eingoss1 wie er das ,brot brach8 ,nirgends6 ,also beruht die exegetische ,deutung des zweiten ,gleichnisses auf reiner ,erfindung4 ,gestehen wir es offen ein3 es fehlt uns jegliche ,anleitung zu einer natrlichen ,deutung der ,gleichnisse4 ,ueber ,knstelei haben wir es dabei nicht hinausgebracht4 ,unser ,schlssel ist nur ein schlechter ,nachschlssel3 er passt zur ,not in das eine ,schloss1 aber nicht in beide4 ,und aus dieser ,notdeutung der ,gleichnisse wollen wir die ganze historische und urchristliche ,mahlfeier erklren6 ,wenn man in dieser ,notlage einmal den noch einzig mglichen ,ausweg ins ,auge fasste6 ,es geht nicht an1 die ,feier durch die ,gleichnisse zu erklren4 ,versuchen wir es mit dem umgekehrten ,verfahren1 nmlich die ,gleichnisse aus der ,feier zu erklren6 ,freilich1 am ,anfang scheint das nur das letzte verzweifelte ,rtteln an der verschlossenen ,thr4 ,aber berlegen wir die ,sache einmal ruhig4 ,beim ,abendmahl handelt es sich um die ,austeilung von ,seiten ,jesu1 um den ,genuss von ,seiten der ,jnger und um zwei ,gleichnisse1 welche mit dem ,vorgang zusammenfallen4 ,ich sage zusammenfallen6 ,in einer ,situation knnen ,handlungen und ,reden zeitlich zusammenfallen1 whrend sie in dem ,bericht nur in zeitlicher ,folge geschildert werden knnen1 weil die ,worte jedes ,nebeneinander notwendig in eine ,aufeinanderfolge auseinanderlegen4 ,so halten unsere ,berichte die ,reihenfolge3 ,austeilung1 ,gleichnis1 ,genuss inne1 als htte ,jesus zuerst symbolisch gehandelt1 dann ausgeteilt1 dann das erklrende ,gleichnis gesprochen1 worauf zuletzt die ,jnger verstndnisvoll gegessen htten4 ,versucht man es aber einmal1 sich den berichteten ,vorgang als ,scene vorzustellen1 so merkt man bald1 dass die suberliche chronologische ,folge stark illusorisch wird4 ,man denke sich die #ab ,menschen1 die wie auf eine innere ,verabredung hin mit dem ,essen des ihnen zugeteilten ,stckes warten1 bis ,jesus das ,gleichniswort gesprochen6 ,wie unnatrlich1 ja unmglich diese ,scene in der gedachten chronologischen ,folge der ,handlungen ist1 kann man in ,oberammergau sehen1 wenn sie ins ,leben bersetzt wird6 ,es lsst sich kaum etwas ,unnatrlicheres und ,geschraubteres denken4 ,fr den1 welcher eine berichtete ,situation mit dem ,blick des ,malers in der ,wirklichkeit zu schauen vermag1 bleiben nur zwei ,mglichkeiten4 ,entweder hat ,jesus jedem ,einzelnen das ,brot zugeteilt und dabei fr jeden ,einzelnen das ,gleichniswort wiederholt3 dann ist die chronologische ,folge so haltbar4 ,oder aber1 wie feststeht1 er hat allen zusammen ,brot ausgeteilt und das ,gleichniswort nur einmal gesprochen3 dann ist die chronologische ,folge1 mit der wir bisher operierten1 illusorisch geworden4 ,sie besagt dann nur1 dass ,jesus im ,verlauf der ,austeilung des ,brotes und whrend des ,herumreichens des ,bechers die ,gleichnisworte vom ,leib und vom ,blut gesprochen6 ,ob zu ,anfang1 in der ,mitte oder zu ,ende1 ob vor1 whrend oder nach dem ,essen und ,trinken3 das ist nicht auszumachen4 ,unsere ,berichte geben uns darber keinen ,aufschluss4 ,aus der angenommenen chronologischen ,folge haben die bisherigen ,auffassungen ohne weiteres eine causale gemacht4 ,man sagte3 ,die ,austeilung und das dabei vorkommende ,brechen und ,ausgiessen begrndet das ,gleichnis1 das ,gleichnis soll den ,jngern die ,bedeutung des ,genusses erklren1 und die ,bedeutung des ,genusses macht das ,wesen der ,feier aus4 ,aus einer angenommenen zeitlichen ,folge eine causale zu machen1 das ist ein ,fehler1 den das menschliche ,denken trotz aller ,warnungen immer und immer wieder macht und sich dadurch die grssten ,probleme schafft4 ,nun zeigt die ,geschichte1 dass gerade diese angenommene causale ,folge das ,abendmahlsproblem unlsbar macht4 ,andererseits beschrnkt sich unsere ,kenntnis von der ,situation darauf1 dass ,jesus im ,verlauf der ,austeilung die ,gleichnisse gesprochen hat4 ,also machen wir uns von dem ,vorurteil los1 als ob die ,gleichnisse die ,feier konstituierten1 und fassen das ,problem so1 dass die ,feier die ,gleichnisse erklrt4 ,anders ausgedrckt3 ,man meinte bisher1 dass ,jesus die ,jnger aufforderte1 das dargereichte ,brot und den herumgereichten ,wein zu geniessen1 weil er sie als seinen ,leib und sein ,blut bezeichnet hatte 7wobei freilich niemand sagen kann1 in welchem ,sinne sie mit ,brot und ,wein seinen ,leib und sein ,blut assen und tranken74 ,wir aber gehen jetzt davon aus1 dass ,jesus von dem ,brot und dem ,wein1 die seine ,jnger auf seine ,darreichung hin genossen1 sagt1 sie wren sein ,leib und sein ,blut1 gerade im ,hinblick darauf1 dass sie es auf seine ,darreichung hin geniessen6 ,sie essen also nicht seinen ,leib und trinken nicht sein ,blut1 sondern1 weil sie jenes ,brot essen und jenen ,wein trinken1 sagt er1 es sei sein ,leib und sein ,blut6 ,das ,gleichnis konstituiert also die ,feier nicht1 sondern es erwchst aus ihr6 ,die ,feier ist selbstndig6 ,sie besteht darin1 dass ,jesus unter ,danksagung seinen ,jngern das ,brot bricht und den ,kelch herumreicht und sie davon geniessen4 ,zum ,wesen der ,feier gehren die ,gleichnisse nicht1 sondern ,jesus spricht in diesen geheimnisvollen ,worten die ,bedeutung aus1 welche die ,feier fr ihn hat6 ,diese zweite ,eventualitt liegt gerade so gut in den ,berichten wie die erste4 ,nur ging man immer an ihr vorber1 weil die chronologische ,folge der ,handlungen in der schriftstellerischen ,darstellung die ,aufmerksamkeit ganz fr die erste gefangen nahm4 ,nun ist aber logisch festgestellt1 dass die bisherige ,annahme das ,problem vollstndig unlsbar macht4 ,also muss man es notgedrungen mit der zweiten probieren4 ,ueberdies spricht die ,geschichte gerade fr die zweite4 ,es steht fest1 dass die ,leidensgleichnisse in der urchristlichen ,feier keine ,rolle spielten4 ,sie wurden im ,verlauf der ,feier in keiner ,weise reproduziert6 ,dafr sprechen ,didache und ,paulus1 denn wenn sie aus dem alltglichen ,verlauf der ,feier bekannt gewesen wren1 bliebe ,i ,kor #aa #bc unverstndlich1 da hier dann etwas ,bekanntes in geheimnisthuerischer ,weise wiederholt wrde6 ,es stand also im ,urchristentum so3 ,man wusste wohl1 dass diese ,gleichnisse bei der historischen ,feier gesprochen worden waren1 die ,gemeindefeier leitete sich von dieser historischen ,feier ab3 aber doch fhlte man kein ,bedrfnis1 die historischen ,gleichnisse ,jesu dabei irgendwie zu reproduzieren4 ,also war die historische ,feier1 sofern sie sich in der ,gemeindefeier fortsetzte1 von den ,gleichnissen unabhngig1 da man sonst auch die ,gleichnisse wiederholt htte4 ,das ist durch die ,geschichte bezeugt4 ,darum hat es das ,abendmahlsproblem gar nicht mehr mit den beiden unmglichen ,fragen zu thun1 wieso ,jesus seinen ,jngern seinen ,leib zu essen und sein ,blut zu trinken gegeben habe und wie sie diese ,feier spter in entsprechender ,weise reproduzierten1 sondern das ,problem selbst ist ein ganz anderes4 ,es heisst nicht mehr3 ,was bedeuten die ,gleichnisse1 damit wir die ,feier erklren knnen8 sondern3 ,was bedeutete die ,feier1 damit wir die ,gleichnisse erklren knnen4 ,in welchem ,sinne war die ,austeilung von ,brot und ,wein beim letzten ,mahl ein so beraus feierlicher ,akt1 der sich auf ,jesu ,tod bezog8 -- von dieser ,frage hat die ,untersuchung auszugehen1 indem sie die ,gleichnisse vorerst ganz bei ,seite lsst4 ,es ist der einzige ,weg zur ,lsung des ,problems4 ,fussnoten3 #aa ,der ,ursprung des heil4 ,abendmahls von ,lic4 ,dr4 ,,karl ,,clemen4 #ahih4 ,hefte zur christl4 ,welt ,no4 #cg4 ,zweiter ,teil4 ,das ,abendmahlsproblem auf ,grund der historischen ,berichte4 ,zehntes ,kapitel4 ,die textkritischen ,fragen4 #a4 ,cod4 ,d4 ,die textkritische ,hauptfrage4 ,es handelt sich um den ,lukasbericht 7,lk #bb #ae-bj74 ,in der gewhnlichen ,fassung zeigt er ein eigentmliches ,geprge4 ,er bietet zunchst ein ,wort ber den ,passahgenuss in dem zuknftigen ,reiche4 ,darauf folgt ein hnliches ,wort1 den ,becher betreffend1 welches mit dem synoptisch-eschatologischen ,schlusswort nach ,markus und ,matthus bereinstimmt4 ,nachdem so gleichsam ein erster ,redegang ber das ,essen und ,trinken abgeschlossen ist1 kommt das ,wort ber dem gebrochenen ,brot und ber dem ,wein als ,bundesblut2 bei letzterem fehlt dann das bei den beiden lteren ,synoptikern den zweiten ,akt beschliessende eschatologische ,schlusswort4 ,wir haben also eine merkwrdige ,doppelheit3 zwei ,worte das ,essen1 und zwei den ,kelch betreffend4 ,von den beiden auf das ,essen bezogenen ,worten handelt nur das zweite von dem ,genuss des ,brots1 whrend das erste vom ,passah allgemein redet4 ,die ,doppelheit ist also hier nicht so auffllig1 wie in den beiden das ,trinken betreffenden ,worten1 welche sich beide auf den ,kelch beziehen4 ,das zweite nimmt sich wie ein ,nachtrag zum ersten aus1 da es ohne das eschatologische ,schlusswort steht1 die ,aufforderung zum ,genuss nicht enthlt und berhaupt in dieser ,form der ,feier keinen abrundenden ,abschluss gibt1 wie es das altsynoptische ,kelchwort thut4 ,als daher diese eigentmliche ,doppelheit in dem ,lukasbericht auffiel1 war die natrlichste ,korrektur schon gegeben3 das zweite ,kelchwort1 da die ,aufforderung zum ,genuss schon im ersten enthalten schien1 zu streichen1 dagegen das zweite ,wort ber dem ,brot1 das in seiner spezifischen ,eigenschaft vorher nicht erwhnt war1 zu belassen1 weil es die ,aufforderung zum ,genuss enthlt4 ,es ist die ,korrektur von ,cod4 ,d4#ab ,er schliesst mit den ,worten3 7,v4 #ai74 ,entschliesst man sich einmal zu diesem so natrlichen ,abstrich1 so liegt gar kein ,grund mehr vor1 das ,kelchwort mit seiner ,aufforderung zum ,trinken sich zwischen die beiden auf das ,essen bezogenen ,aussagen eindrngen zu lassen und sie unnatrlich auseinanderzureissen2 man moduliert nach der ursprnglichen synoptischen ,harmonie zurck1 sodass das eschatologische ,schlusswort beim ,kelch wieder ans ,ende kommt4 ,tritt dementsprechend ,v4 #ag und #ah hinter #ai1 so erhlt man einen ,bericht1 der sich von dem gewhnlichen nur dadurch unterscheidet1 dass er vor dem ,brotwort ein ,wort ber das ,passah bringt1 welches dem eschatologischen ,schlusswort ber dem ,kelch nachgebildet ist4 ,dieses ,verfahren findet sich bei b c4#ac ,die ,entstehung des ,abendmahlsberichtes des ,cod4 ,d4 beruht auf ,reflexion4 ,ueberhaupt bricht sich die ,ueberzeugung immer mehr ,bahn1 dass seine ,abweichungen durchweg diesen ,charakter tragen4 ,eine originelle ,vorstellung der historischen ,feier schwebt dieser ,berichtform gar nicht vor4 ,daher betrifft die ,grundfrage der ,textform des ,lukas gar nicht ,cod4 ,d1 sondern die gewhnliche ,lesart4 ,wie kommt ,lukas dazu1 den ,bericht so ins ,doppelte sich spiegeln zu lassen1 dass der ,versuch1 diese ,doppelheit als auf ein ,versehen zurckgehend zu korrigieren1 sich in ,cod4 ,d notwendig einstellen musste8 ,diese ,frage ist aber gar keine textkritische mehr1 sondern sie hngt mit der ,entwicklung der ,feier im ,urchristentum und der damit gegebenen ,verschiebung des ,bildes des historischen ,mahles zusammen4#ad #b4 ,abweichende ,lesarten4 ,die ,frage1 ob in den einzelnen ,fllen oder zu lesen ist1 hat keine ,bedeutung4 ,die beiden lteren ,synoptiker gebrauchen den ersteren1 ,paulus1 ,lukas und ,justin den letzteren ,ausdruck4 ,der ,grund der verschiedenen ,lesarten in ,mt #bf #bf ist leicht einzusehen4 ,partizipien und erzhlende ,verben hufen sich in einer ,weise1 dass man in keinem ,falle eine schwerfllige und ungriechische ,konstruktion vermeiden kann4 ,ob man nun liest3 1#ae oder ob man eines der ,partizipien auflst und die ,lesart erhlt3 #af bleibt sich gleich4 ,der ,satz ist in jedem ,falle formlos1 weil er eine ,hufung von ,handlungen auf einen ,moment enthlt1 deren zeitlicher und logischer ,zusammenhang sich sprachlich gar nicht wiedergeben lsst4 ,die ,varianten beruhen auf der empfundenen darstellerischen ,schwierigkeit1 die jeder auf eine andere ,weise zu berwinden suchte4 ,bei ,markus treten die stilistischen ,schwierigkeiten nicht so sehr hervor4 ,er vermeidet nmlich die namentliche ,nennung des ,spenders und der ,empfnger1 wodurch die matthische ,konstruktion so besonders ungelenk wird4 ,der paulinische und der justinische ,bericht sind von dieser ,schwierigkeit befreit3 sie vereinfachen die ,situation1 indem sie die ,darreichung 77 und die ,aufforderung zum ,genuss 77 auslassen4 ,das in ,mk #ad #bbag ist naive matthische ,nachbildung4 ,die alten ,zeugen bieten nur 4 ,der ,zusatz 1 den einige ,lesarten bei dem ,wort ber dem ,becher in ,mk #ad #bdah bieten1 beruht auf naiver ,nachbildung der paulinischen ,version4 #c4 ,das ,ergebnis der ,textkritik4 ,die ,verschiedenheit der ,lesarten ist nicht darin begrndet1 dass die eine mit ihren ,wurzeln historisch hher hinaufreicht als die andere4 ,sie gehen zum ,teil aus der ,schwierigkeit hervor1 welche die betreffenden ,auffassungen haben1 sich stilistisch darzustellen4 ,zum ,teil entspringen sie der ,tendenz1 die ,berichte einander gleichzubilden4 ,dazu war es aber schon zu spt3 die verschiedenen ,typen hatten schon eine zu scharfe historische ,ausprgung erhalten1 als dass es den nachbessernden ,versuchen htte gelingen knnen1 den ,einheitstypus herzustellen1 an dem die vorhergehende geschichtliche ,epoche sich vergebens abgearbeitet hatte4 ,den letzten ,versuch dieser ,gleichbildung bietet der textus receptus1 sofern er den ersten ,akt bei ,paulus nach ,analogie mit dem matthischen darstellt und dadurch eine ,aufforderung zum ,genuss eintrgt 7nehmet1 esset71 die in ,i ,kor #aa #bd ursprnglich fehlt4 ,die ,aufgabe der ,textkritik in der ,abendmahlsfrage besteht darin1 dass sie jeden der ,berichte in seiner charakteristischen ,eigentmlichkeit darstellt1 indem sie ihn von den ,spuren der versuchten litterarischen ,gleichbildung mit andern befreit4 ,diese ,aufgabe1 so bescheiden sie scheint1 ist von eminenter ,tragweite4 ,htte sich die ,gleichbildung der ,berichte wirklich durchgesetzt1 so wre das ,abendmahlsproblem unlsbar4 ,fussnoten3 #ab ,d1 a1 ff4 ,die ,ausgabe von ,,westcott und ,,hort hat diese ,lesart adoptiert4 #ac ,in derselben ,absicht lsst syrcu ,vers #bj aus und setzt dafr ,vers #ag und #ah ein4 #ad ,eine eingehende ,darlegung der ,textfragen1 welche den ,lukasbericht betreffen1 findet sich in der ,abhandlung von ,,erich ,,haupt4 #ae ,so 7sed ex korrigiert ab 7 ,,bdlz4 #af 4 #ag ,mk #ad #bb3 zu zugesetzt 7,,efhm74 #ah ,mk #ad #bd3 7,,bcdl74 ,elftes ,kapitel4 ,die ,eigenart des ,markusberichts 7,mk #ad #bb-bf74 ,der erste ,akt besteht einzig darin1 dass ,jesus unter ,gebet das ,brot bricht und es herumreicht2 zugleich spricht er das ,gleichniswort von seinem ,leib4 ,es fehlt1 wie bei ,matthus1 das uns aus ,paulus gewohnte und ber ,matthus hinaus das 4 ,ist so im ersten ,akt die ,aufforderung zum ,genuss in ,hinsicht auf das ,gleichnis nicht ausdrcklich ausgesprochen1 so fehlt sie im zweiten vollstndig4 ,es wird zuerst berichtet1 dass ,jesus allen den ,kelch nach dem ,gebetswort herumgereicht habe und alle daraus getrunken haben 7,mk #ad #bc74 ,darauf erst spricht er das ,gleichniswort von dem fr viele vergossenen ,blut 7,mk #ad #bd74 ,,bruno ,,bauer war meines ,wissens der erste1 der darauf hingewiesen1 dass ,markus statt der ,aufforderung zum ,trinken die ,konstatierung bietet1 dass alle getrunken haben4 ,er sieht darin nur eine ,abschwchung gegen ,matthus1 da ,markus sich scheue1 die ,aufforderung ,jesu in vollem ,umfang aufrecht zu erhalten4 ,dabei hat aber ,,bruno ,,bauer nicht bemerkt1 dass mit dieser ,konstatierung auch die gewhnliche chronologische ,folge vom ,gleichnis zum ,genuss sich verschiebt1 wodurch zugleich das uns gelufige kausale ,verhltnis zwischen ,gleichnis und ,genuss aufgehoben wird4 ,diesem ,bericht zufolge ist es unmglich1 dass ,jesus oder die ,jnger die ,bedeutung des ,trinkens aus dem ,gleichnis herleiten1 weil dieses ja erst auf das ,trinken folgt6 ,zu beachten ist ferner1 wie das weihevoll 77 und nachdrcklich gesprochene eschatologische ,schlusswort von dem ,neutrinken in dem ,reich des ,vaters sich eng an das ,gleichniswort anschliesst6 ,es bildet den ,hhepunkt der ,feier 7,v4 #be71 worauf alsbald der ,aufbruch erfolgt4 ,diese eigenartigen ,zge des ,markusberichts sind bisher nicht herausgearbeitet worden4 ,man hat ihn einfach nach den andern gedeutet4 ,alle ,berichte1 so nahm man ohne weiteres an1 bieten dieselbe ,thatsache4 ,beim letzten ,mahl hat ,jesus den ,jngern ,brot und ,wein so dargereicht1 dass sie die ,elemente irgendwie als seinen ,leib und sein ,blut assen und tranken4 ,das ,fehlen des bei ,markus erklrte man daraus1 dass es sich von selbst verstehe4 ,die ,eigentmlichkeit des zweiten ,akts hob man nicht einmal hervor1 weil man sie -- ohne sich davon ,rechenschaft zu geben -- nach ,matthus und den andern interpretierte4 ,diese ,annahme1 dass der ,markusbericht im ,grunde dasselbe besage wie die andern1 ist eine der unbewiesenen ,voraussetzungen1 mit denen die bisherigen ,abendmahlsauffassungen operierten4 ,wenn wir nmlich nur den ,markusbericht htten1 kme niemand auf den ,gedanken1 dass ,jesus seinen ,jngern ,brot und ,wein als seinen ,leib und sein ,blut ausgeteilt und sie zum ,genuss in diesem ,sinne aufgefordert habe4 ,man wrde die zeitliche ,folge im ersten ,akt nach der des zweiten auffassen und als ,thatbestand feststellen1 dass ,jesus im ,verlauf der ,austeilung des ,brotes das ,gleichnis von seinem ,leib und nach der ,herumreichung des ,bechers das ,gleichnis von seinem ,blut gesprochen habe4 ,wenn wir aber einen ,bericht haben1 wo ,jesus dem strikten ,wortlaut zufolge weder seinen ,leib noch sein ,blut zum ,genuss ausgeteilt hat1 so drfen wir ihn nicht1 als handle es sich um eine gewisse ,nachlssigkeit und ,sparsamkeit im ,ausdruck1 nach den andern auslegen1 sondern wir mssen ihn mit ihnen vergleichen und eine ,auseinandersetzung herbeifhren4 ,daraus ergibt sich dann die ,tragweite der ,abweichungen4 ,entweder handelt es sich um eine absolut unverstndliche ,schilderung1 die man1 weil sie mit dem feststehenden ,thatbestand absolut keine ,verwandtschaft hat1 als ,kuriosum nicht weiter zu beachten braucht1 oder -- wir haben den authentischen ,bericht vor uns1 von dem die ,untersuchung ausgehen muss4 ,diese ,alternative ist nicht zu umgehen1 sobald man sich die ,eigenart des ,markusberichts klar gemacht hat4 ,zwlftes ,kapitel4 ,der ,vergleich der ,berichte4 #a4 ,das ,prinzip der ,gleichbildung4 ,aeusserlich betrachtet zeigt sich die ,eigenart des ,markusberichts darin1 dass die beiden ,akte an ,umfang und ,gesichtspunkten verschieden sind4 ,der erste ist ganz kurz2 er beschrnkt sich auf das ,gebetswort1 das ,brechen zum ,austeilen und die ,gleichnisrede2 der zweite enthlt das ,gebetswort1 die ,austeilung1 die ,erwhnung des ,genusses1 die ,gleichnisrede1 den ,hinweis auf die ,heilsbedeutung des ,todes und das eschatologische ,schlusswort4 ,der ,vergleich zeigt1 dass bei den andern ,berichten die beiden ,akte in steigendem ,masse einander gleichgebildet werden1 sowohl dem ,umfang nach1 als auch hinsichtlich der ,gesichtspunkte1 die sie enthalten4 ,wir erhalten zwei ,parallelakte1 indem die ,handlungen und ,worte beim ,wein genau denen beim ,brot entsprechen4 ,diese ,gleichbildung erfolgt entweder so1 dass die ,momente des zweiten ,akts in den ersten eingetragen werden 7,matthus1 ,paulus1 ,lukas71 oder so1 dass der zweite ,akt nach ,analogie des ersten zusammengezogen wird 7,justin74 #b4 ,der matthische ,bericht 7,mt #bf #bf-bi74 ,matthus befindet sich auf dem ,wege zur ,gleichbildung4 ,durch das ist die ausdrckliche ,erwhnung des ,genussmoments in den ersten ,akt aufgenommen4 ,da im zweiten an ,stelle der ,konstatierung ebenfalls die ,aufforderung zum ,genuss getreten ist1 so entsprechen sich beide ,akte in diesem ,punkte vollkommen4 1 4 4 ,die ,gleichbildung ist aber noch nicht vollstndig vollzogen4 ,dem ersten ,akt fehlt ein dem ,wort ber die ,bedeutung des vergossenen ,bluts entsprechender ,hinweis 7 74 ,auch das eschatologische ,wort1 welches das ,gleichnis ber dem ,wein beschliesst1 ist beim ,brot noch nicht vertreten4 ,zudem zeigt das im zweiten ,akt stehen gebliebene 1 dass hier eine ,konstatierung in eine ,aufforderung umgesetzt worden ist4 ,bei der ,konstatierung muss ja notwendig erwhnt werden1 dass sie alle davon getrunken haben4 ,bei der ,aufforderung aber ist das selbstverstndlich1 oder -- wenn es die ,weihe der ,aufforderung nachdrcklich hervorheben soll -- wie kann es dann beim ,brot fehlen8 ,hier wre es wirklich gefordert1 da ,jesus nicht ohne weiteres annehmen kann1 dass alle das ,stckchen ,brot1 das er ihnen darbietet1 auch wirklich essen1 whrend er dem ,herumgehen des ,kelches mit dem ,auge folgt4 ,bei ,paulus1 ,lukas und ,justin ist dann das 1 als nicht mehr von ,belang1 auch wirklich ausgefallen4 ,die ,verbindung des eschatologischen ,schlussworts mit dem ,kelchwort nach rckwrts1 dem ,aufbruch zum ,leidensweg nach vorwrts ist bei ,matthus noch gewahrt4 ,jedoch ist es mit dem ,kelchwort nicht mehr durch das gewaltige in ,steigerung verbunden1 so dass es1 wie bei ,markus1 den ,hhepunkt der ganzen ,feier bildet1 sondern es ist nur mehr eine mit beigeordnete ,schlussbemerkung 7,markus 1 ,matthus 74 ,so befindet sich die ,gleichbildung bei ,matthus noch im ,fluss4 ,bei ,paulus ist sie schon viel weiter fortgeschritten4 #c4 ,der paulinische ,bericht 7,i ,kor #aa #bc-bf74 ,hinter jedem ,akt ist abschliessend angefgt3 4 ,durch ,uebernahme eines auf die ,bedeutung des ,todes hinweisenden ,worts 7 7 gleicht sich der erste ,akt dem zweiten an4 ,nur das hat keine ,parallele4 ,bei ,markus und ,matthus beschloss das ,wort von der ,wiedervereinigung beim ,mahl im zuknftigen ,reich den ,spruch ber dem ,becher4 ,nur scheinbar ist es bei ,paulus ausgefallen4 ,er setzt es vielmehr als ,abschluss bei beiden ,akten voraus3 1 1 7,v4 #bf74 ,bis dass er kommt -- darin liegt die ,erwartung des ,kommens des ,herrn und des ,anbruchs des ,reiches4 ,dies darf man fr die ,erklrung des nicht ausser ,acht lassen4 ,danach ist die doppelseitig3 nach rckwrts eine ,erinnerung an den ,tod ,jesu1 nach vorwrts ein ,gedenken an seine ,parusie4 ,die ,feier gilt dem ,gekreuzigten1 der als ,messias bei seiner ,ankunft offenbart werden wird1 als welcher er schon jetzt durch die ,auferstehung zur ,rechten ,gottes erhht ist4 ,bedenkt man nun1 dass die historische ,relation des eschatologischen ,schlussworts im zweiten ,akt abgefallen ist1 dass aber nach der ,vorstellung ,pauli beide ,akte mit der ,erwartung der ,parusie in ,zusammenhang stehen1 so liegt es nahe1 in dem 1 als ,konstatierung oder als ,wiederholungsbefehl gefasst1 die paulinische ,form des beiden ,akten beigesetzten eschatologischen ,schlussworts zu sehen4 ,fr den ersten ,akt ist dies eine knstliche ,angliederung1 da historisch dieser ,hinweis nur mit dem ,kelchwort in ,beziehung steht1 wo der ,genuss konstatiert ist2 der erste ,akt mit seinem ist gar nicht darauf angelegt4 ,daraus entsteht bei ,paulus eine unertrgliche grammatikalische ,verwirrung4 ,die ,parallele zu dem 1 das erwartete 1 fehlt in der ,form des von ,v4 #bd4 ,unter dem kann also fr den ersten ,akt nur das erwhnte ,brechen verstanden sein4 ,aus ,v4 #be und #bf geht aber hervor1 dass1 dem des zweiten ,akts entsprechend1 der ,genuss1 nmlich das ,essen1 darunter verstanden werden muss4 ,grammatikalisch allein berechtigt wre3 so oft ihr dieses ,brot brechet und diesen ,kelch trinket2 thatschlich aber soll es bedeuten3 so oft ihr dieses ,brot esset4 ,so ist auch das zu verstehen1 welches ,v4 #bf mit ,v4 #bd und #be zugleich verbindet1 sofern es als ,wiederholung der dort von ,jesu gemeinten ,handlung das ,essen und ,trinken voraussetzt4 ,die ,gleichbildung ist also trotz des latenten ,widerstandes des ersten ,aktes erreicht4 ,an beide ,gleichnisse schliesst sich das ,wort von der ,heilsbedeutung des ,todes und der eschatologische ,hinweis an4 ,dabei entgeht ,paulus durch die ,form1 in der er diesen ,hinweis bietet1 einer grossen ,schwierigkeit4 ,dieses ,wort ist in der ursprnglichen ,gestalt ein ,schlusswort4 ,fgt man es in dieser ,form dem ersten ,akt an1 so wird die ,handlung in der ,mitte auseinander gerissen1 da dann ,jesus schon beim ,brot die ,feier beschliesst4 ,diese ,schwierigkeit hat ,lukas gefhlt1 als er die paulinische ,vorstellung in den synoptischen ,bericht zu bertragen unternahm4 #d4 ,der lukanische ,bericht 7,lk #bb #ad-bj74 ,lukas bringt zuerst das eschatologische ,schlusswort in direkter ,rede fr beide ,akte4 ,fr das ,kelchwort lag die ,form der lteren ,synoptiker vor4 ,er nimmt die ,matthusform1 weil er die ,aufforderung zum ,genuss1 welche ,paulus nicht bietet1 voraussetzt4 ,durch die ,auslassung des ,wortes vom ,blut wird folgendes ,kelchwort hergestellt ,lk #bb #ag u4 #ah3 4 ,der ,versuch nimmt sich gut aus2 das hat zugesetzt werden mssen1 damit man die spter folgende ,darreichung des ,kelches 7,v4 #bj7 nicht vorwegnehme2 das eingefgte stellt in ,verbindung mit dem zur ,not einen logischen ,gedankenzusammenhang her2 das 7vgl4 ,mt #bf #bi7 blieb besser weg1 weil dieses ,adjektiv nachher als erklrender ,zusatz zu figuriert2 der ,farbenton der eschatologischen ,aussage ist etwas verblasst 7,matthus ' ,lukas 74 ,schwieriger war die ,formulierung des eschatologischen ,schlussworts fr den ersten ,akt1 da hier kein behauenes ,material vorlag und das ,wort ber dem ,brot seinen ,widerstand gegen die aufgezwungene ,verbindung mit irgend einem eschatologischen ,hinweis schon bei ,paulus hinreichend bekundet hatte4 ,ein einziger ,ausweg bot sich dar3 das eschatologische ,schlusswort1 da es einmal fr die ,handlung des ,essens gefordert war1 auf die ganze ,mahlzeit zu beziehen4 ,dieser ,fassung kam der ,gedanke zu ,hlfe1 dass mglicherweise die historische ,feier ein ,passahmahl gewesen2 das neukonstruierte eschatologische ,schlusswort fr das ,essen bezieht sich bei ,lukas also auf das ,passahmahl1 das ,jesus mit den ,seinen feiert4 #ae ' #af 4 ,die ,benutzung des ,passahgedankens ermglicht ,lukas1 eine ,mahlfeier darzustellen1 bei der sowohl das ,essen als das ,trinken einen eschatologischen ,hinweis erhalten4 ,dabei wird aber die historische ,feier auseinandergerissen6 ,zuerst kommen die beiden eschatologischen ,worte2 sie werden in den ,verlauf der ,passahmahlzeit gerckt4 ,das erste bildet zugleich eine stimmungsvolle ,einleitung4 ,von dem ,wort ber dem ,brot wird dadurch nichts vorausgenommen3 nur mit dem ,wort ber dem ,becher hat es seine ,schwierigkeit4 ,um das ,kelchwort1 welches dann bei der eigentlichen historischen ,feier eintritt1 von dem vorhergehenden1 welches im ,rahmen des ,passahmahls verlief1 genau abzuheben1 wird es in der paulinischen ,form berichtet3 3 soweit geht die ,uebereinstimmung4 ,nun ist aber der eschatologische ,hinweis nach ,paulus 7,i ,kor #aa #bd u4 #be etc47 schon beim ersten ,passah-,kelchwort verbraucht2 deswegen wird hier nach ,matthus zurckmoduliert und eingesetzt2 aus diesem ,grunde war schon an ,stelle des paulinischen das altsynoptische eingetreten4 ,der erste ,akt wird nach ,paulus beschrieben2 aus den ,synoptikern ist die ausdrckliche ,erwhnung der ,darbietung 7-7 eingedrungen4 ,das ist stehen geblieben1 weil das eschatologische ,wort hinsichtlich des ,essens sich auf das ,passahmahl allgemein bezieht4 ,der ,bericht des ,lukas erklrt sich litterarisch einfach als ein ,versuch1 die bei ,paulus erreichte ,gleichbildung der beiden ,akte unter ,zuhlfenahme des ,zusammenhangs der historischen ,feier mit dem ,passahmahl in die synoptische ,geschichtserzhlung zurckzutragen4 ,daraus resultiert dann folgender ,verlauf der ,feier3 ,jesus weist zu ,anfang des ,passahmahls darauf hin1 dass er es erst im ,gottesreiche wieder mit den ,jngern feiern wird4 ,solches wiederholt er beim ersten ,herumreichen des ,kelches4 ,bei einer ,brotdarreichung im ,verlaufe der ,feier spricht er das ,gleichnis von seinem ,leibe1 desgleichen beim ,kelch das ,gleichnis von seinem ,blute4 ,beide ,akte sind absolut gleich durch die ,geltendmachung des ,heilswertes der ,dahingabe 7,v4 #ai 1 ,v4 #bj 74 ,auch bei dieser ,gleichbildung geht es ohne stilistische ,hrte nicht ab1 sofern nmlich im zweiten ,akt von einem vergossenen ,kelch die ,rede ist1 whrend das ,blut gemeint ist4 ,wie bei ,paulus werden beide ,akte durch das abgeschlossen4 ,wir haben also eine bis auf den gemessenen ,rythmus in der ,sprache sich erstreckende ,gleichbildung4 ,freilich ist dabei der ,schluss der ,feier verloren gegangen4 ,das stolze ,wort von dem ,wiedertrinken in des ,vaters ,reich ist schon fr den ,anfang der ,passahfeier verbraucht1 statt dass es1 wie bei ,markus und ,matthus1 zum ,aufbruch berleitet4 ,dafr finden hier die ,episoden von der ,bezeichnung des ,verrters1 dem ,rangstreit und der ,verwarnung des ,petrus ihren ,platz 7,lk #bb #ba-ch71 wobei die ,schilderung des feierlichen ,aufbruchs nach dem ,lobgesang 7,mk #ad #bf ,mt #bf #cj7 unterbleibt4 ,er ging nach seiner ,gewohnheit an den ,oelberg 7,lk #bb #ci3 74 ,eine originelle ,auffassung von dem ,wesen der historischen ,feier liegt dieser ,darstellung nicht zu ,grunde4 ,in keinem ,falle ist sie aus dem ,bestreben hervorgegangen1 die ,trennung des ,abendmahls von der gemeinsamen religisen ,mahlzeit1 welche bei ,paulus angebahnt sein soll1 historisch zu begrnden6 ,dieser formlose ,bericht ist nur aus dem ,prinzip 7,lk #a #c7 zu erklren4 ,es ist daher nicht zu erwarten1 dass durch ,streichung oder ,versversetzung aus der lukanischen ,darstellung sich ein ,bericht gewinnen lsst1 der auf eine originelle ltere ,vorstellung der historischen ,feier zurckgeht4 ,mehr als durch solche ,versuche wird man dem ,wert der lukanischen ,darstellung gerecht1 wenn man das schriftstellerische ,geschick1 das sthetische ,feingefhl und den liturgischen ,schwung wrdigt1 von denen diese ,schilderung ,zeugnis gibt4 #e4 ,der justinische ,bericht 7,i ,apol4 #ff74 ,hier vollzieht sich die ,gleichbildung durch ,verkrzung des zweiten ,akts nach ,analogie des ersten4 ,die berichtete ,feier beschrnkt sich auf zwei rtselhafte ,worte ,jesu4 ,nach einem ,dankgebet ber dem ,brot spricht er3 dies ist mein ,leib1 desgleichen beim ,kelch3 dies ist mein ,blut 7 1 4 74 ,es fehlt das ,brechen des ,brots1 der ,hinweis auf den ,wert der ,dahingabe und die ,hervorhebung des erwarteten oder erfolgten ,genusses im zweiten ,akt4 ,auch das eschatologische ,schlusswort ist ausgefallen4 ,nur beim ersten ,akt findet sich das in der paulinischen ,form1 wobei aus 7,i ,kor #aa #bd7 geworden ist4 ,hier steigert sich aber der ,widerstand des ersten ,akts gegen einen derartigen ,eintrag bis zur ,unertrglichkeit4 ,worauf soll sich das beziehen8 ,auf das vorausgehende ,gebetswort8 ,das ,brechen ist nicht erwhnt1 der ,genuss vorausgesetzt1 aber nicht hervorgehoben4 ,so ist das hier fr die grammatikalische ,auslegung sinnlos und die ,erwhnung desselben bei dem ersten ,akt allein unverstndlich4 ,bei dieser verkrzten ,darstellung ist die ganze historische ,situation interesselos geworden4 ,zwar erwhnt ,justin ,dial4 #da1 #gj und #aag1 dass in der ,gemeindefeier auch die ,erinnerung an ,jesu ,tod mit hereinspielt4 ,in seinem ,bericht aber fehlt jede ,andeutung1 dass dieses ,mahl in der ,nacht vor dem ,tod stattgefunden hat4 ,aus dem justinischen ,bericht allein wssten wir also nur1 dass ,jesus bei einem ,mahle1 nachdem er das ,dankgebet ber dem ,brot gesprochen1 seinen ,jngern geboten habe1 diesen ,brauch zur ,erinnerung an ihn festzuhalten2 danach habe er fortfahrend das gesegnete ,brot als seinen ,leib und den gesegneten ,kelch als sein ,blut bezeichnet4 ,dreizehntes ,kapitel4 ,die ,authentie des ,markusberichts4 #a4 ,der ,beweis4 ,authentisch ist ein ,bericht1 welcher in keiner ,weise durch die ,vorstellung von der ,gemeindefeier beeinflusst ist4 ,der ,markusbericht ist authentisch1 weil sich dieser ,nachweis fr ihn fhren lsst4 ,worauf beruht die ,gleichbildung der beiden ,akte1 welche alle andern ,berichte1 wenn auch der ,art und dem ,grad nach verschieden1 im ,unterschied zu ,markus aufweisen8 ,auf dem ,einfluss1 welchen die altchristliche ,feier auf die ,vorstellung der historischen ausbt4 ,die ,gemeindefeier war eine ,mahlzeit1 bei der dem ,essen dieselbe ,bedeutung zukam wie dem ,trinken4 ,ganz natrlich bertrug sich dies auf die historische ,feier4 ,man wusste also nicht anders1 als dass ,jesus beim ,brot und beim ,wein in genau entsprechender ,weise gehandelt und geredet haben musste1 sofern in der abgeleiteten ,feier die gleiche ,wertung des ,essens wie des ,trinkens konstatiert wurde4 ,so war die ,gleichbildung der beiden ,akte fr die historische ,feier von der urchristlichen gefordert4 ,besssen wir nun den ,markusbericht nicht1 so wrden wir an der ,gleichheit der beiden ,akte nichts ,besonderes finden1 da dies auch unserem ,empfinden als das ,natrlichste erscheint4 ,alle modernen ,rekonstruktionsversuche der ursprnglichen ,einsetzungsworte vertreten die ,gleichbildung ebenfalls4 ,wir sind also auch geneigt1 die ,gleichheit der beiden ,akte ohne weiteres fr selbstverstndlich zu halten4 ,nun zeigt aber der ,markusbericht1 dass die ,gleichheit der beiden ,akte nicht selbstverstndlich ist4 ,also muss man entweder fr die ,ungleichheit derselben bei ihm oder fr die ,gleichheit bei den andern eine ,erklrung suchen4 ,dabei ergibt sich1 dass man wohl die andern aus dem ,markusbericht ableiten kann1 nicht aber umgekehrt4 ,matthus und ,paulus -- der ,lukasbericht ist ein rein litterarisches ,produkt -- stellen die ,feier nach dem zweiten ,akt des ,markus dar1 ,justin nach dem ersten4 ,bringt man bei jedem die ,gleichbildung der beiden ,akte entsprechend in ,abrechnung1 wozu die grammatikalischen ,hrten und ,unmglichkeiten ,anweisung geben1 so erhlt man jedesmal den ,markusbericht4 ,dabei zeigt sich in der ,gleichbildung der beiden ,akte noch eine gewisse ,entwicklung4 ,dass sie bei ,matthus noch nicht vollstndig durchgefhrt ist1 lsst erkennen1 dass die ,gleichheit der ,akte nicht das ,ursprngliche ist4 ,also muss sie ihren ,grund in der historischen ,anschauung der alten ,zeit haben1 welche diese ,berichte formuliert hat4 ,da dieser allein in dem ,mahlzeitcharakter der ,essen und ,trinken gleichwertenden ,gemeindefeier gegeben sein kann1 steht fest1 dass diese ,berichte durch das ,medium der altchristlichen ,auffassung der ,gemeindefeier hindurchgegangen sind4 ,markus steht ausserhalb dieses ,prozesses1 weil er die ,gleichbildung nicht aufweist2 also ist er authentisch4 ,dass die ,vorstellung der historischen ,feier bei ,paulus und ,justin in einem sehr hohen ,masse durch die ,auffassung der ,gemeindefeier bedingt ist1 liegt auf der ,hand4 ,der historische ,bericht ist bei ihnen ja nur ,mittel zum ,zweck4 ,er soll eine bestimmte ,anschauung von der ,gemeindefeier vertreten4 ,die ,art1 wie sie beide in ,verbindung setzen1 geht weit ber unsere ,begriffe hinaus4 ,wir verstehen die ,gemeindefeier immer nur als eine entsprechende ,wiederholung der historischen1 sofern sie aus der letzteren begrndet wird4 ,paulus und ,justin setzen beide gleich1 indem sie die ,gemeindefeier mit der historischen ,feier gegeben sein lassen4 ,dabei entstehen dann ,gedankengnge1 die fr uns ganz berraschend sind4 ,es handelt sich um ,i ,kor #aa #bf4 ,in ,v4 #bd und #be vollzieht ,jesus die ,einsetzung4 ,wer redet in ,v4 #bf8 ,das 1 sofern es sich zum ,vorhergehenden begrndend verhlt1 schliesst den ,subjektswechsel aus4 ,der ,ausdruck zeigt aber an1 dass die historische ,situation verlassen ist und ,paulus von der ,gemeindefeier redet4 ,dazu passt aber das nicht1 denn was fr die ,gemeindefeier gilt1 ist nicht eine ,begrndung zu den ,worten ,jesu1 sondern eine ,folgerung aus dem historischen ,spruch4 ,in diesem ,satz vollzieht also ,paulus den ,uebergang von der historischen ,feier zur ,gemeindefeier so1 dass er beide fr einen ,augenblick gleichsam zusammenschiebt4 ,darum schmilzt er zwei ,stze1 von denen der erste der historischen ,situation1 der zweite der ,darlegung ber die ,gemeindefeier angehrt1 ineinander4 #a4 ,jesus zu den ,jngern im ,anschluss an die ,gleichnisse3 denn 77 so oft ihr von diesem ,brot esset und von diesem ,wein trinket1 verkndet ihr meinen ,tod1 bis dass ich komme4 #b4 ,paulus der ,gemeinde das ,wesen ihrer ,feier aus der historischen erklrend3 ,darum 771 so oft ihr von diesem ,brot esset und von diesem ,wein trinket1 verkndet ihr des ,herrn ,tod1 bis dass er komme4 ,justin bietet ein ,seitenstck zu diesem schillernden ,uebergang4 ,er fasst in der berhmten ,darlegung ,i ,apol4 #fe und #ff die historische ,feier und die ,gemeindefeier in einem gemeinsamen ,ausdruck zusammen1 indem er sie bezeichnet als3 ' ' 7sc4 ,jesu7 4 ,dieser ,ausdruck bekundet eine ,gleichsetzung der beiden ,feiern1 die weit ber unseren ,begriff der entsprechenden ,wiederholung hinausgeht4 ,die ,speise bei der ,gemeindefeier ist1 wie bei der historischen1 durch ,jesu ,gebetswort geheiligt4 ,ein ,unterschied besteht also nicht4 ,was die ,gleichbildung der beiden ,akte anzeigt1 wird durch die ,argumentierung1 mit welcher ,paulus und ,justin die ,gemeindefeier mit der historischen ,feier verbinden1 besttigt3 ,sie sehen die historische ,feier nur in der ,beleuchtung der ,gemeindefeier4 ,solange die ,textvergleichung ausschliesslich auf die ,entdeckung der wahrscheinlichsten und ansprechendsten ,form der ,einsetzungsworte ausging1 bestand die ,vorstellung der ,mglichkeit einer paulinischen oder justinischen ,sondertradition zu ,recht1 da beide die ,einsetzungsworte in sowohl unter sich unabhngigen als von den beiden lteren ,synoptikern grundverschiedenen ,fassungen boten4 ,prft man aber die ,berichte als ,berichte1 frgt man sie1 ohne den verlockenden ,anpreisungen ihrer ,einsetzungsworte ,gehr zu geben1 was sie von dem ,verlauf und dem ,wesen des gesamten historischen ,vorgangs1 bei welchem diese ,gleichnisse geredet wurden1 wissen1 dann ist es mit der ,scheinoriginalitt aus4 ,es zeigt sich1 dass sie sich die historische ,feier der ihnen gelufigen ,gemeindefeier entsprechend vorstellen1 nur dass ,jesus dabei ,speise und ,trank austeilt und die bekannten ,gleichnisse redet4 ,also geht auch ihre ,fassung der ,einsetzungsworte nicht auf eine paulinische oder justinische ,sondertradition zurck1 sondern sie ist geschichtlich aus der vorausgesetzten ,gemeindefeier zu erklren4 ,paulus und ,justin differieren in ihren ,einsetzungsworten1 weil und insofern die justinische von der paulinischen ,gemeindefeier differiert4 ,zwischen beiden muss in der ,auffassung der ,feier eine ,wandlung eingetreten sein4 ,so fhrt die neue ,problemstellung eine neue ,auffassung der ,authentie mit sich1 welche sich nicht mehr auf ,meinungen1 sondern auf ,gesetze grndet4 ,als authentisch gilt nicht mehr die krzeste oder scheinbar klarste ,relation der ,einsetzungsworte1 sondern die ,darstellung des gesamten historischen ,vorgangs1 fr welche eine ,beeinflussung durch die ,gemeindefeier nicht nachgewiesen werden kann1 ob uns nun die betreffende ,einsetzungsformel zusagt oder nicht4 ,bisher galt es fr interessant1 mit einer gewissen skeptischen ,nonchalance die ,behauptung hinzuwerfen1 dass wir ber die ,authentie der ,berichte niemals etwas wissen knnen4 ,selbst wenn unter unseren ,berichten ein authentischer sich befnde1 so htten wir doch kein ,mittel1 ihn unter den andern herauszufinden4 ,durch die neue ,auffassung der ,authentie ist diese ,skepsis abgethan4 ,wir besitzen einen authentischen ,bericht4 ,wer es bestreiten will1 muss nachweisen1 dass der ,markusbericht ein durch die andern ,darstellungen desavouiertes ,phantasieprodukt ist4 ,authentisch oder sinnlos3 das ist die einzig offene ,alternative4 #b4 ,die ,folgerungen aus der ,authentie des ,markusberichts4 ,die neue ,auffassung der ,authentie bezeichnet den ersten ,erfolg der neuen ,problemstellung4 ,er ffnet dem neuen ,lsungsversuch den ,weg4 ,jesus forderte die ,jnger auf1 seinen ,leib zu essen und sein ,blut zu trinken3 dieser angenommene gemeinsame ,thatbestand aller ,berichte schien den ,weg zu versperren4 ,durch die ,authentie des ,markusberichts wird aber dieser ,scheinthatbestand ausser ,kraft gesetzt4 ,es ist historisch besttigt1 was aus der ,kritik der modernen ,auffassungen geschlossen wurde3 ,jesus hat seine ,jnger nicht aufgefordert1 seinen ,leib und sein ,blut zu geniessen1 sondern er hat die ,gleichnisworte im ,verlauf1 nicht vor dem ,genuss gesprochen4 ,das ,kelchwort kommt erst1 nachdem alle getrunken haben6 ,also haben wir einen ,bericht1 bei dem das ,wesen der ,feier nicht auf den ,gleichnissen1 sondern auf dem feierlichen ,vorgang beruht4 ,das hatte die neue ,problemstellung gefordert4 ,nun ist es ,thatsache geworden4 ,also ist das ,abendmahlsproblem fr die historische ,kritik lsbar4 #c4 ,das ,messianitts- und ,leidensgeheimnis im ,abendmahl4 ,die ,bedeutung der ,darreichung der ,genusselemente bleibt vorerst rtselhaft4 ,nur das ,negative ist klar1 dass nmlich die ,gleichnisse nicht aus der symbolischen ,handlung des ,brechens und aus dem vorausgesetzten ,ausgiessen des ,weins an sich erklrt werden drfen4 ,das darstellende ,moment spielt in den ,berichten keine ,rolle und verschwindet zuletzt ganz1 wie der justinische ,text zeigt1 wo das ,brechen nicht einmal mehr erwhnt wird4 ,wollte man die ,gleichnisse nach dem authentischen ,markustext deuten1 so msste man das erste aus dem ,brechen1 das zweite aus der ,thatsache1 dass alle ,jnger getrunken haben1 erklren4 ,man bekme also zwei ganz verschieden geartete ,gleichnisse4 ,die ,gleichnisse vom ,leib und ,blut mssen aber irgendwie den ,leidensgedanken enthalten4 ,dass ,jesus damit das ,geheimnis seines ,leidens zum letztenmal ausgesprochen hat1 ist in den ,umstnden dieses letzten ,zusammenseins gegeben4 ,wenn wir also die ,gleichnisse nicht richtig zu verstehen vermgen1 kann dies nur daran liegen1 dass wir das ,geheimnis des ,leidensgedankens falsch auffassen4 ,nun ist es die ,eigentmlichkeit aller modern-historischen ,abendmahlsauffassungen1 dass sie in der ,feier den eschatologischen ,gedanken nicht zur ,geltung bringen4 ,sie verwenden das ,wort von dem ,neutrinken in des ,vaters ,reich nicht als eine das ,wesen jenes letzten ,mahls mitkonstituierende ,aussage1 sondern machen daraus bestenfalls ein ,anhangswort4 ,im ,markustext nimmt es aber eine ,hauptstellung ein4 ,es ist das mit erhobener ,stimme feierlich und eindringlich gesprochene ,schlusswort der ,feier4 ,dabei hngt es mit dem ,wort vom vergossenen ,blut eng und unzertrennlich zusammen1 so dass es mit ihm einen einzigen ,gedanken zu bilden scheint4 ,diese enge ,verbindung zwischen dem ,todes- und ,wiederkunftsgedanken ist charakteristisch fr den zweiten ,akt der ,situation bei ,markus4 ,demselben ,zusammenhang begegnen wir aber auch bei ,paulus und zwar in beiden ,akten4 ,nach ihm -- und er beruft sich dabei ausdrcklich auf den historischen ,hergang -- besteht die ,bedeutung des ,essens und ,trinkens irgendwie in der ,verkndigung des ,todes des ,herrn zugleich mit der ,erwartung seiner ,parusie4 ,so oft ihr dieses ,brot esset und diesen ,wein trinket1 verkndigt ihr den ,tod des ,herrn1 bis dass er komme4 ,in der authentischen ,relation der historischen ,feier und in der ltesten ,relation der ,gemeindefeier haben wir also beidemal eine organische ,verbindung zwischen dem ,leidensgedanken und der eschatologischen ,erwartung4 ,es ist daher falsch1 das ,wesen der ,feier in der letzten ,aussprache des ,todesgedankens allein zu finden4 ,nicht von seinem ,tod1 sondern von seinem ,tod und der baldigen ,wiedervereinigung mit ihnen beim ,mahle im neuen ,reich hat ,jesus zu den ,seinen geredet4 ,das ,geheimnis seines ,todes1 welches bei dieser ,feier in der ergreifendsten und erhebendsten ,weise zum letztenmal von ,jesus ausgesprochen wurde1 enthlt den ,leidensgedanken im engsten ,zusammenhang mit der eschatologischen ,erwartung4 ,die modern-historischen ,abendmahlsauffassungen sind also unhistorisch1 weil der ,leidensgedanke1 mit dem sie operieren1 keinen ,zusammenhang mit der ,eschatologie aufweist4 ,darum knnen sie den wesentlichen ,grundzug der historischen ,feier und der ltesten ,gemeindefeier nicht zum ,ausdruck bringen4 ,um das ,wesen des letzten ,mahles zu begreifen1 bedarf es daher eines ,einblicks in den eschatologischen ,charakter des ,leidensgeheimnisses ,jesu4 ,diesen kann man nicht aus der ,feier selbst gewinnen1 da ,jesus dort das ,geheimnis im ,gleichnis ausspricht4 ,das ,gleichnis aber vermgen wir nicht zu deuten4 ,beim letzten ,mahl handelt ,jesus als ,messias1 und zwar als leidender ,messias4 ,wenn wir sein ,handeln nicht verstehen1 so liegt dies mithin daran1 dass wir sein ,messianitts- und ,leidensgeheimnis falsch verstehen4 ,das ,abendmahl kann nur aus dem ,zusammenhang des ,lebens ,jesu begriffen werden4 ,unsere ,abendmahlsauffassungen sind falsch -- also ist die ,auffassung des ,lebens ,jesu1 welche uns dazu gefhrt hat1 auch falsch4 ,das ,abendmahlsproblem ist das ,problem des ,lebens ,jesu6 ,eine neue ,abendmahlsauffassung kann nur aus einer neuen ,auffassung des ,lebens ,jesu hervorwachsen1 welche das ,messianitts- und ,leidensgeheimnis so enthlt1 dass sein feierliches ,handeln beim letzten ,mahle begreiflich und verstndlich wird4 ,ein neues ,leben ,jesu3 das ist der einzige ,weg zur ,lsung des ,abendmahlsproblems4 ,anmerkungen zur ,transkription3 ,die erste ,zeile entspricht dem ,original1 die zweite ,zeile enthlt die ,korrektur4 ,s4 ,,xv3 #c4 ,das ,ergebnis des ,textkritik #c4 ,das ,ergebnis der ,textkritik ,s4 #ac3 ,vergleiche zum folgenden den verhngnisvollen ,vortrag ,vergleiche zum ,folgenden den verhngnisvollen ,vortrag ,s4 #ag3 sondern auf einer eschatologichen ,vorstellung vom ,endmahl sondern auf einer eschatologischen ,vorstellung vom ,endmahl ,s4 #be3 wenn der ,fall an sie herantritt1 im stande seien1 ihrerseits ihre ,seele wenn der ,fall an sie herantritt1 imstande seien1 ihrerseits ihre ,seele ,s4 #ed3