,anmerkungen zur ,transkription3 ,fett gedruckter ,text wurde mit dem ,gleichheitszeichen markiert1 gesperrt gedruckter ,text mit ,unterstrich 1 unterstrichener ,text mit ,tilde 4 ,fr einfache ,anfhrungszeichen wurden und verwendet4 ,inkonsistente und altertmliche ,schreibweisen wurden beibehalten1 lediglich einige offensichtliche ,fehler wurden korrigiert 7z4,b4 ,moriz1 ,ausdrnck1 ,satzzeichenfehler74 ,die #j des angegebenen ,preises auf der ,titelseite war auf dem ,scan nicht lesbar1 aufgrund der darauf folgenden ,buchvorstellungen kann aber von einem ,preis von ,m4 #j1hj ausgegangen werden4 ,hherzchtung des ,menschen auf biologischer ,grundlage4 ,vortrag1 gehalten auf der #ha4 ,versammlung ,deutscher ,naturforscher und rzte in ,salzburg1 #aiji1 bedeutend erweitert und umgearbeitet4 ,von ,dr4 med4 ,,paul ,c4 ,,franze4 ,bad ,nauheim4 ,leipzig4 ,hof-,verlagsbuchhandlung ,edmund ,demme4 ,preis3 ,m4 #a1hj4 ,edmund ,demme1 ,hof-,verlagsbuchhandlung1 ,leipzig4 ,reformgedanken4 ,von ,dr4 ,meyer4 ,heft ,i4 #a4 ,die ,umwertung des bisherigen ,krankheitsbegriffes4 #b4 ,surenaturen4 #c4 ,wetterlage und ,gesundheit4 #d4 ,wissenschaftliche ,bedenken bezgl4 der ,geldreinigung an den ,kassen4 7#j1fj ,mark47 ,die kleine ,broschre enthlt so viel ,wissenswertes und zum ,teil ,neues1 da die ,lektre jedermann empfohlen werden kann4 ,reformgedanken4 ,von ,dr4 ,m4 ,meyer4 ,heft ,,ii4 #a4 ,besuch bei einem ,hundertdreijhrigen4 #b4 ,wesen und ,behandlung der ,gallensteinkrankheit4 #c4 ,das ,rtsel der ,genickstarre4 7,preis #j1hj ,mark47 ,interessant ist die ,schilderung des ,besuches bei einem ,hundertdreijhrigen4 ,wir erfahren1 wie der ,mann gelebt1 um dieses hohe ,alter erlangen zu knnen1 ferner gibt der ,verfasser ein klares ,bild von der ,behandlung der ,gallensteinkrankheit und lst endlich das ,rtsel ber ,entstehung1 ,ursachen und ,behandlung der ,genickstarre1 einer ,krankheit1 die in letzter ,zeit so vielfach bei uns auftrat4 ,reformgedanken4 ,von ,dr4 ,m4 ,meyer4 ,heft ,,iii4 ,ist der ,typhus eine ,infektionskrankheit8 7#j1fj ,mark47 ,in dem ,wandel der ,anschauungen1 welcher sich auf pathologischem ,gebiete in letzter ,zeit zu vollziehen beginnt1 hat man sich dazu verstanden1 manches ,krankheitsbild von einem vllig anderen ,standpunkte aus anzusehen4 ,dieses gilt auch fr den ,typhus1 der bisher fr eine ,ansteckungskrankheit angesehen wurde4 ,verfasser bt an dieser ,anschauung ,kritik und sucht ,gegenbeweise anzufhren1 wobei er wiederum das ,hauptgewicht auf die ,anregung der ,darmttigkeit legt1 die ,ursache in ,selbstvergiftung und die ,heilung resp4 ,verhtung in ,beseitigung der ,schlacken oder ,reinigung des ,blutes erblickt4 ,reformgedanken4 ,heft ,,iv4 #a4 ,die ,darmreinigung als ,heilfaktor4 #b4 ,die ,beziehungen zwischen ,darmttigkeit und lokaler ,krankheit4 #c4 ,ein ,beitrag zur ,behandlung der ,lungenentzndung4 ,von ,dr4 med4 ,max ,meyer4 7,preis #j1hj ,mark47 ,die ,erkenntnis1 da der krankhafte ,zustand des ,krpers hufiger das ,endergebnis fortgesetzter ,schdlichkeiten ist1 beginnt in letzter ,zeit immer mehr ,anhnger zu gewinnen4 ,was man bisher als ,ursache ansah1 die vermutete bakterielle ,ansteckung1 kann in vielen ,fllen nicht mehr als ausreichende ,ursache gelten4 rztliche ,forscher1 wie3 ,dr4 ,bunge1 ,dr4 ,lahmann1 ,dr4 ,borchard1 ,dr4 ,hueppe1 ,dr4 ,haig1 ,dr4 ,paczkowski1 ,dr4 ,walser etc4 klren uns darber auf1 da die meisten ,krankheiten in ,darmgiftbildung1 ,kohlensurebildung und ,stauung im menschlichen ,krper ihre ,ursache haben4 ,den ,vorgang dieser ,selbstvergiftung1 sowie deren ,einflu auf den gesamten ,organismus sucht uns die obengenannte ,broschre zu erklren1 sie ist deshalb sehr lesenswert4 ,reformgedanken4 ,von ,dr4 ,m4 ,meyer4 ,heft ,v4 #a4 ,die ,bedeutung der ,abkhlung und der ,feuchtigkeit fr die ,entstehung von ,krankheiten4 #b4 ber das ,wesen der ,erkltung4 7,preis #j1ej ,mark47 ,gemeiniglich wird mit dem ,ausdruck ungesundes ,wetter das nakalte ,wetter bezeichnet1 das wohl eigentlich den ,inbegriff klimatischer ,schdlichkeiten darstellt1 whrend man ,perioden von andersartigem oder direkt entgegengesetztem ,charakter fr gesundheitlich gnstig oder zum mindesten nicht krankmachend hlt4 ,ob und inwiefern das zutrifft1 darber gibt uns der ,verfasser ,aufschlu4 ,ebenso klrt er uns in kurzer interessanter ,weise auf ber das ,wesen der ,erkltung1 worber noch recht unklare ,begriffe herrschen4 ,da nun aber die genannten ,faktoren3 ,abkhlung1 ,feuchtigkeit und ,erkltung fr die ,entstehung von ,krankheiten eine sehr groe und wichtige ,rolle spielen1 so ist die ,lektre der billigen ,schrift zu empfehlen4 ,reformgedanken4 ,von ,dr4 ,m4 ,meyer4 ,heft ,,viii4 ,wie entsteht der ,krebs und wie ist er zu behandeln8 7#j1cj ,mark47 ,die schlimmste ,krankheit ist der ,krebs1 aber das ,allerschlimmste ist1 da sich die ,gelehrten ber ,entstehung und ,behandlung noch gar nicht einig sind1 deshalb ist es mit ,freuden zu begren1 wenn -- wie in vorliegender ,broschre -- von rztlichen ,denkern der ,versuch gemacht wird1 ,klarheit zu schaffen4 ,hherzchtung des ,menschen auf biologischer ,grundlage4 ,vortrag1 gehalten auf der #ha4 ,versammlung ,deutscher ,naturforscher und rzte1 #aiji1 bedeutend erweitert und umgearbeitet4 ,von ,dr4 med4 ,paul ,c4 ,franze ,arzt in ,bad ,nauheim4 #aiaj ,,edmund ,,demme1 ,hofverlagsbuchhandlung ,leipzig4 ,nachdruck verboten4 ,inhalts-,verzeichnis4 ,seite ,vorwort #e ,i4 ,aufstieg #f ,,ii4 ,biologische ,grundlegung #ab #a4 ,das ,material der ,artbildung1 die spontanen ,variationen1 und ihre ,erblichkeit #ab #b4 berschssige ,fruchtbarkeit #ad #c4 ,natrliche ,auslese und ,kampf ums ,dasein #ad #d4 ,das ,prinzip der natrlichen ,prdestination #ae #e4 ,keimauslese #ag #f4 ,geschlechtliche ,zuchtwahl #ag #g4 ,isolation #ah #h4 ,zusammenhang vorstehender ,grundstze mit der ,fortentwicklung der ,menschheit #ai ,,iii4 ,anwendung der ,grundstze auf die ,rassenzucht beim ,menschen #bd #a4 ,das ,material #be a4 ,die geistigen ,eigenschaften #be b4 ,die krperlichen ,eigenschaften #cd c4 ,die ,auserlesenen #dd d4 ,das ,organ des ,geistes #dg #b4 ,die ,erblichkeit #fb #c4 ,gengende ,fruchtbarkeit #fd #d4 ,auslese und ,reinzucht #fe a4 ,mittel1 durch welche die ,auserlesenen einander als solche erkennen knnen #fe b4 ,die formale ,seite der ,auslese #fh c4 ,die ,reinzucht #ga #e4 ,blutmischung und ,herkunft der ,varianten #gb #f4 ,der ,instinkt #ge ,,iv4 ,das ,system des ,geistes #ge ,illustration ,vorwort4 ,auf der #ha4 ,versammlung ,deutscher ,naturforscher und rzte in ,salzburg1 #aiji1 hielt ich unter dem gleichen ,titel1 den diese ,broschre trgt1 einen ,vortrag4 ,der ,aufforderung meines ,herrn ,verlegers1 die ,ausfhrungen der ,allgemeinheit zugnglich zu machen1 bin ich gern nachgekommen4 ,freilich mute dabei ber den ,umfang des ursprnglichen ,vortrags1 fr den nur etwa #bj ,minuten zur ,verfgung standen1 bedeutend hinausgegangen werden4 ,einerseits erhielt demnach das dort ,gesagte hier in der ,broschre eine grndlichere ,bearbeitung2 anderseits kam in dieser vieles ,neue hinzu1 das mit dem ,inhalt des ,themas eng zusammenhngt4 ,so sind z4 ,b4 die ,abschnitte ber die krperlichen ,eigenschaften1 das ,organ des ,geistes1 die ,ehereform1 das ,system des ,geistes hier zum ersten ,male verffentlicht worden4 ,mge die ,schrift der ,verbreitung der ,erkenntnis dienen1 da der ,mensch ein noch durchaus unvollstndig durchorganisiertes ,wesen ist1 und da er daher seinen bewuten ,willen zur ,erlangung hherer ,organisation im ,sinne des entwicklungstheoretischen ,fortschrittes verwenden sollte6 ,bad ,nauheim1 #ai4 ,januar #aiaj4 ,dr4 ,paul ,c4 ,franze4 ,i4 ,aufstieg4 onenhafte ,zeitlufe blicken herab auf das ,aufstreben lebendiger ,materie auf unserm ,planeten nach edleren und hheren ,formen des ,daseins3 das ist die ,entwicklungsgeschichte der ,organismen4 ,und mitten drin in diesem gewaltigen ,ringen steht der ,mensch1 der ,schpfung ,krone1 -- doch dies nur auf ,zeit1 und nimmermehr ihr ,ende1 vielmehr die bloe ,vorstufe eines ,geschlechts von ,halbgttern auf ,erden6 ,oder vielleicht richtiger3 der jetzige ,mensch ist nur ein unfertiges ,produkt auf dem ,weg zu wahrem ,menschentum4 ,der ,mensch als ein in seiner ,art vollendeter ,organismus mu erst noch kommen4 ,der wahre ,mensch wird dann eben jener ,halbgott sein4 ,dann aber haben wir mit ,unrecht unser ,augenmerk bisher fast nur auf die ,vergangenheit der ,entwicklung gerichtet statt auf die ,zukunft des ,menschen4 ,mchte doch daher das ,licht eines neuen ,tages ber die ,menschheit aufgehen1 ja1 mchte sogar diese ,stunde schon seine ,morgenrte sein6 -- -- -- ,dieser ,wunsch hat aber nur dann ,aussicht auf ,erfllung1 wenn die hchsten und heiligsten menschlichen ,erkenntnismittel den ,pfad erleuchten1 der gewandelt werden mu1 und wenn reiner ,wille die ,menschheit beseelt4 ,dreifach nmlich ist der ,hauptweg der ,erkenntnis4 ,erstens3 ,eingebung aus den ,tiefen des ,unbewuten1 ,intuition1 die von selber kommt und ihr ,licht vorauswirft4 ,auch ,verla auf diese selbstttige ,sprkraft des ,geistes bei der ,deutung der ,eindrcke3 denn ,deuten immerhin1 und beileibe nicht ideenlose ,aufschichtung von ,tatsachen1 wie die ,moderne es oft wohl mchte4 ,die ,ideen und ,eingebungen kommen dem genialen ,denker unwillkrlich zumeist bei der ,beobachtung von ,tatsachen1 und anderseits geht er absichtlich von diesen aus1 um zu ,ideen zu gelangen1 um den ,sinn des ,daseins zu erfassen und den rechten ,weg zu finden4 ,zweitens3 ,naivitt1 so weit als mglich1 in der unmittelbaren ,auffassung der ,tatsachen4 ,naivitt ist nichts anders als vollkommene ,aufrichtigkeit4 ,bei der ,wahrnehmung ist sie daher das ,hinnehmen der unverflschten1 durch kein eigenes ,hinzudenken vernderten ,erfahrung1 einerseits also das impressionistische ,einwirkenlassen der ,sinneseindrcke aus der ,auenwelt und anderseits die ,erfassung der reinen ,seelenvorgnge1 wie sie gerade im ,menscheninnern von selbst verlaufen3 gleichwie ein ,kind1 klug1 mit seelenvollen ,augen den bunten ,wechsel der ,natur aufnimmt1 rein von eigenen ,beimengungen des ,verstandes1 also tut es auch derjenige1 der von ,irrtmern frei bleiben will4 ,drittens3 ,logisches ,schlieen ebenfalls bei der ,deutung der ,erscheinungen und zur ,herstellung des vernnftigen ,zusammenhangs zwischen ihnen4 ,intuition1 ,naivitt und ,logik1 das ist das ,heiligtum unter den ,erkenntnismitteln4 ,und wir bedrfen des ,besten auf dem jetzt zu betretenden ,wege3 denn steil sind zwar immer der ,vollendung ,pfade2 doch diese1 die hier begangen werden1 sind furchtbar in ihrer ,steilheit und ,hhe6 -- -- -- ,seit den kosmogonischen ,theorien von ,kant und ,laplace und seit den ,lehren von ,lamarck und ,darwin betrachtet die ,wissenschaft1 ja1 man darf sagen die gebildete ,menschheit1 ,entwicklung als ein allgemeingltiges ,gesetz1 dem alles1 was wir kennen1 unterliegt3 sowohl die in ihrer ,pracht am ,himmel glnzenden ,sterne1 als auch die ,gefe des ,lebens einschlielich des ,menschen4 ,mgen jene ,theorien auch noch so unzulnglich sein -- gleichviel3 sie haben unsere ,erkenntnis unzweifelhaft erweitert4 ,der ,inhalt der ,deszendenztheorie im engeren ,sinne ist dieser3 ,von den niedersten ,lebewesen bis hinauf zum ,menschen hat eine allmhliche ,entwicklung stattgefunden4 ,es werden die ,bedingungen dieser ,entwicklungsrichtung aufgesucht und eben dadurch1 da sie gefunden werden1 wird der ,weg zur organischen ,vervollkommnung des ,menschen gewiesen4 ,zunchst geschieht das fr die ,vergangenheit1 dann aber auch fr die ,zukunft4 ,denn die ,kenntnis der zurckgelegten ,strecke gestattet gewisse ,schlsse fr die bevorstehende4 ,demnach stellen wir fest1 da die ,entwicklung eine bestimmte ,richtung hat2 sie geht von einfachsten und unvollkommensten zu immer zusammengesetzteren und vollendeteren ,formen des ,lebens4 ,innerhalb dieser allgemeinsten ,richtung treten aber beim ,menschen noch besondere ,merkmale als auffallende hervor4 ,das sind einerseits die ,steigerung des ,bewutseins1 des ,geistes oder der ,vernunft und die ,ausbildung des ,charakters1 des sthetischen ,gefhls und der knstlerischen ,gestaltungskraft1 anderseits die ,entfaltung der dem ,menschen eigentmlichen ,krperschnheit4 ,das aber ist innerhalb des ,reiches der ,lebewesen der ,lauf der ,natur1 die ,stromesrichtung des ,weltgeschehens3 ,aufstieg1 ,vervollkommnung1 ,steigerung und ,bejahung des ,daseins1 ,ttigkeit1 ,umformung von ,energien1 welch letzteres mit ,lust betont ist1 wenn es flieend und leicht von statten geht1 mit ,unlust dagegen1 wenn es gehemmt wird oder schwer verluft4 ,rein naiv und impressionistisch knnen wir sogar das eben ,gesagte als das ,gesetz des ,lebens aussprechen4 ,erst ein ,zurckgehen im ,denken hinter die reine ,erfahrung lt ,aussagen machen ber den ,wert der ,welt hinsichtlich ihres innersten ,prinzips und wirklichen ,wesens4 ,der ,naive fllt keine solchen ,werturteile darber3 er nimmt vielmehr im ,erkenntnisakt die ,wirklichkeit hin1 wie sie erscheint1 und gelangt so zur ,formulierung des ,gesetzes des ,lebens1 in dem allerdings noch kein utopistischer irdischer ,optimismus ausgesprochen ist1 sondern lediglich die ,lebensbejahung1 die ,notwendigkeit ttiger und freudiger ,mitarbeit an allen ,problemen der ,vervollkommnung1 mit andern ,worten die frhliche ,kampfesstimmung des mutigen ,streiters4 ,denn ,kampf ist das ,erdenleben4 ,aber es kann und soll sein ein freudiger1 siegesgewisser ,kampf1 in dem es ,friedenspausen und ,ruhmestage gibt1 dann nmlich1 wenn jeweils der ,lorbeer um die ,schlfen des ,siegers sich windet4#a -- -- -- ,wenden wir dann den ,blick ab von der ,auenwelt und nach innen1 so finden wir in unserm ,seelenleben mchtige ,auftriebe1 ,impulse nach der ,hhe1 gleichsam als drngte uns etwas ber unsere ererbte ,organisation hinaus3 es ist ein ,streben nach ,vervollkommnung1 das wir da in unserer eigenen ,tiefe erleben4 ,diese ,feststellung beruht auf der ,psychologie der unmittelbaren ,erfahrung3 der ,mensch ist einfach so eingerichtet1 da er in seinen besseren ,individuen dem ,willen zur ,vollkommenheit nimmer zu entrinnen vermag4 ,hier haben wir an einem ,punkte das ,seelenleben rein erfat3 unmittelbar und ohne alle berlegung steigt in dem ,tchtigen die ,sehnsucht nach hherem ,dasein empor bis an die ,oberflche des ,bewutseins6 ,das sind zwei vllig stichhaltige ,grnde dafr1 da das ,vervollkommnungsstreben auch bettigt werden mu1 und beiden wohnt eine innerlich ihnen anhaftende ,beziehung auf die ,allgemeinheit inne4 ,ich wiederhole die ,grnde und setze die genannte ,beziehung hinzu3 #a4 ,das ,gesetz des ,lebens1 das von der ,beobachtung des ,naturlaufs unmittelbar abgeleitet wurde1 besagt1 da die ,hauptrichtung der ,entwicklung auf ,steigerung der ,organisation geht4 ,fr den ,menschen geht daraus hervor1 da es in der ,richtung der ,entwicklung liegt1 wenn er seine vornehmsten ,eigenschaften weiter entfaltet4 ,diese aber sind die spezifisch menschlichen4 ,da die ,gesamtheit und nicht etwa nur ein einzelner davon betroffen wird1 versteht sich von selbst4 #b4 ,die ,erscheinungen der inneren ,wahrnehmung bei hher stehenden ,menschen besttigen durchaus das1 was von derjenigen der ,auenwelt abgeleitet wurde3 der ,mensch findet in sich einen zwingenden ,wunsch nach ,vervollkommnung vor4 ,das bezieht sich zunchst auf sein ,selbst1 aber zugleich auch auf die ,gesamtheit und uert sich in idealen ,bestrebungen der ,wissenschaft1 ,philosophie1 ,kunst1 ,religion und ,nchstenliebe1 in der ,verteidigung des ,vaterlands und ,mehrung seiner ,macht1 in dem ,nachjagen nach ,ruhm1 ,ehre und ,reichtum4 ,all dem liegt mehr oder weniger bewut in erster ,linie das ,verlangen zugrunde1 sich selber als ,persnlichkeit hherer ,ordnung1 als ,vollmenschen auszubilden und zu bettigen3 die ,wege der ,vollendung des ,selbstes und der ,gesamtheit fallen in ihrem ,verlaufe zusammen4 ,nach allem3 ,es drstet der ,mensch nach ,vervollkommnung1 und er blickt hinaus in das ,getriebe des ,weltgeschehens und liest von der ,natur den gleichen ,willen ab4 ,was aber bedeutet ,vervollkommnung8 ,ich definiere3 ,vervollkommnung ist weitere ,entfaltung der hchsten ,eigenschaften4 ,denn das gehrt zum ,begriff der ,vervollkommnung4 ,jetzt aber entsteht das ,problem des ,weges3 ,wie kann am sichersten1 wirksamsten und schnellsten das ,vervollkommnungsstreben des ,menschen in die ,tat umgesetzt werden8 ,die ,analysis der ,vervollkommnung ergibt1 da sie in traditionelle und erblich-organische zerfllt4 ,wie die berschrift aussagt1 ist es die ,aufgabe dieser ,schrift1 die letztere zu behandeln4 ,nur ein flchtiger ,blick sei daher der ,vollstndigkeit halber auf das ,wesen der ,tradition geworfen4 ,durch sein hochentwickeltes ,bewutsein1 sowie kraft seiner ,fhigkeiten der ,sprache und der ,schrift vermag der ,mensch die ,erfahrungen seines ganzen ,geschlechts aufzubewahren1 zu sichten1 zu ordnen1 zu vermehren und auf seine ,nachkommen bergehen zu lassen4 ,so bildet sich ein in stetem ,flu und fortdauernder nderung begriffener ,niederschlag der ,erfahrung der gesamten ,menschheit4 ,diesen ,niederschlag nennen wir die ,tradition oder berlieferung der ,menschheit4 ,sie umfat ,sitten und ,gebruche1 die naive berlieferung des ,volkes 7folklore71 ,natur- und ,geisteswissenschaften4 ,insbesondere sind es einzelne hervorragende ,mnner1 die von ,zeit zu ,zeit entstehen1 welche die ,tradition sprungweise auf eine hhere ,stufe heben und dadurch die ,menschheit veredeln4 ,solche ,mnner heien ,genien3 sie sind die ,lichtbringer und ,fhrer der ,menschheit4 ,einigermaen steigert ja auch die ,wissenschaft als solche ohne die direkte ,arbeit der ,genien die geistigen1 sittlichen und krperlichen ,werte der ,gesamtheit4 ,denn sie mehrt unsere ,erkenntnis von der ,wirklichkeit2 ,gewinn aber an ,wissen und an ,einsicht in die wahren ,vorgnge der ,natur gereichen natrlich den ,menschen zum sittlichen und krperlichen ,wohle4 ,das darf man nicht zu gering veranschlagen4 ,die ,vorteile1 die unserer ,gesundheit aus der ,wissenschaft erwachsen1 liegen allen klar vor ,augen4 ,weniger ,verstndnis jedoch haben viele dafr1 da auch die ,sittlichkeit durch ,wissen gewinnt2 deshalb seien zwei ,beispiele dafr angefhrt3 die humane ,gestaltung der ,rechtspflege und ,irrenfrsorge ist sicherlich mehr ein ,ergebnis wissenschaftlicher ,aufklrung als etwa der kirchlichen ,religion4 ,freilich scheint es mir1 ein noch mehr in die ,tiefe dringender ,blick zu sein1 wenn man einsieht1 da die genannten ,erscheinungen mit dem von innen heraus wirkenden ,vervollkommnungstrieb in ,zusammenhang stehen4 ,diese ,kraft befindet sich natrlich in steter ,wechselwirkung mit der ueren ,erfahrung und offenbart sich an ihr4 ,doch kann bei aller ,gerechtigkeit gegen die allgemeine wissenschaftliche ,ttigkeit nicht eindringlich genug vor ihrer berschtzung gewarnt werden4 ,es ist unmglich1 hier eine exakte ,rechnung vorzulegen3 aber viel ist es jedenfalls nicht1 was alle die ,nicht-,genien zusammen der ,menschheit an wirklichen und bleibenden ,werten gegeben haben4 ,sicherlich ruht jeder bedeutende ,fortschritt auf den ,schultern der ,genien6 -- -- -- ,der ,gegenstand dieser ,abhandlung aber ist die ,steigerung der erblichen ,organisation des ,menschen1 seine generative ,hherentwicklung4 ,es soll die ,richtung der ,entwicklung dadurch fortgesetzt werden1 da wir ,menschen mit ,hilfe unseres ,bewutseins den ,weg zu neuen und hheren ,formen der ,kreatur einschlagen1 als es deren eine bisher berhaupt auf der ,erde gegeben hat6 ,wie wir sahen1 steht diesbezglich das ,gebot der inneren ,stimme im ,einklang mit demjenigen1 das die ,naturbeobachtung ergibt4 ,ich wende mich nunmehr zu unserm soeben nochmals klar definierten ,thema4 ,,ii4 ,biologische ,grundlegung4 #a4 ,das ,material der ,artbildung1 die spontanen ,variationen1 und ihre ,erblichkeit4 ,das ,material der ,bildung von ,rassen1 ,varietten und ,arten sind sowohl in der ,natur1 als auch bei der knstlichen ,zchtung und beim ,menschen die spontanen ,variationen4 ,die ,voraussetzung dafr1 da aus ihnen ,dauerformen hervorgehen knnen1 ist ihre ,erblichkeit4 ,dies gilt fr spontane ,variationen greren und kleineren ,betrags4 ,erstere nennt man nach de ,vries ,sprungvariationen und ,mutationen4 ,inwiefern sie zur ,artbildung beitragen1 bleibe dahingestellt4 ,letztere sind die spontanen ,variationen im engeren ,sinne des ,wortes4 ,auf ihnen beruht sicherlich der grte ,teil der ,artbildung4 ,es verhlt sich mit ihnen folgendermaen3 ,jedes ,lebewesen kommt mit gewissen ,abweichungen seines ,baues von demjenigen seiner ,artgenossen auf die ,welt4 ,dies betrifft nicht nur den ganzen ,organismus1 sondern sogar auch seine einzelnen ,teile3 keine zwei ,bltter an einem ,baume sind einander ganz gleich1 und so ist es bei allen ,organen4 ,diese ,grundtatsache bildet den ,ausgangspunkt und die ,voraussetzung des ,darwinismus4 ,darwin nennt eben jene individuellen ,verschiedenheiten an ,pflanzen und ,tieren spontane ,variationen1 d4 h4 von selbst entstehende ,abnderungen4 ,er untersucht nicht die ,ursache ihrer ,entstehung1 sondern fngt bei ihnen an4 ,sie sind erbliche ,eigenschaften1 da es sich bei ihnen um ,angeborenes und nicht um ,erworbenes handelt4 ,es besteht nmlich in der ,wissenschaft eine ,kontroverse darber1 ob nur angeborene oder auch erworbene ,merkmale erblich seien4 ,sie ist bis jetzt dahin entschieden worden1 da erstere es sicher1 letztere im allgemeinen es nicht sind4 ,jedoch bezieht sich das nur auf ,erworbenes im engeren ,sinne des ,wortes1 z4 ,b4 auf ,verstmmelungen1 ,resultate der bung und ,vernachlssigung von ,organen1 z4 ,b4 der ,muskeln usw4 ,zweifellos prgen sich aber die ,eindrcke des ,lebens mehr oder weniger auch den ,keimzellen auf und sind dann erblich1 wie alle ,vernderungen an den ,keimzellen4 ,das ist eine ,voraussetzung der ,variabilitt selbst1 die ,darwin eben ununtersucht lt4 ,darber haben andere1 insbesondere ,semon#b gearbeitet4 ,darnach knnen die ,reize aus der ,auenwelt eine dauernde ,vernderung im ,organismus hinterlassen1 was ,semon ,engraphie nennt4 ,die ,vernderung selbst ist das ,engramm4 ,die ,reizwirkungen strahlen nun im ganzen ,organismus aus1 und zwar nicht nur im ,nervensystem4 ,denn sie spielen gerade bei ,pflanzen eine wichtige ,rolle4 ,forel sagt3 ,auf diesem ,wege kann eine1 wenn auch kolossal abgeschwchte ,engraphie schlielich auch die ,keimzellen treffen4 44444 ,und so lt sich die ,mglichkeit einer kolossal langsamen ,vererbung erworbener ,eigenschaften1 nach unzhligen 8 ,verf4 ,wiederholungen durch das mnemische ,prinzip erklren1 ohne da die von ,weismann betonten ,tatsachen ihre ,richtigkeit einben4 ,denn die ,einflsse der ,kreuzungen 7,konjunktionen7 und der ,zuchtwahl wirken natrlich ungeheuer viel rascher und intensiver verndernd als individuell vererbte mnemische ,engraphien4#c ,die engraphische ,wirkung braucht aber nicht immer die gleiche kolossale ,langsamkeit zu besitzen4 ,bei ,pflanzen geht die ,umwandlung oft recht schnell von statten4 ,auch bei ,tieren und ,menschen wird es sich verschieden verhalten1 je nach der ,art des ,reizes und der ,wichtigkeit der ,erfahrung3 das ,lebendige kann vielleicht in elektiver ,weise reagieren4 #b4 berschssige ,fruchtbarkeit4 ,ein groer ,geburtenberschu ist natrlich der ,entstehung verschiedenartiger ,variationen gnstig4 #c4 ,natrliche ,auslese und ,kampf ums ,dasein4 ,unter dem ,kampf ums ,dasein versteht man die ,gesamtheit der ,einwirkungen der ,auenwelt1 sowohl diejenigen der anorganischen ,natur1 als auch die aus der ,konkurrenz mit andern ,lebewesen entstehenden4 ,man kann ihn in den aktiven und passiven ,kampf ums ,dasein einteilen4 ,unter ersterem verstehe ich dann gewaltttige ,einwirkungen aller ,art1 sofern sie berhaupt ,auslesewert 7positiven oder negativen7 besitzen1 also vor allem den echten ,kampf als solchen mit andern ,geschpfen4 ,unter letzterem fasse ich die ,einflsse der toten ,umgebung und die des mehr friedlichen ,wettbewerbs um die ,existenzmittel zusammen4 ,darwin nimmt nun an1 da von den spontanen ,variationen die einen im ,kampf ums ,dasein ntzlich1 die andern hinderlich seien4 ,die ,trger der ersteren haben daher mehr ,aussicht1 in ihm zu siegen1 als diejenigen der letzteren4 ,jene werden daher im ,gegensatz zu diesen bis zum fortpflanzungsfhigen ,alter erhalten bleiben und ,nachkommen erzeugen1 somit ihre ,eigenart weitergeben1 whrend die andern aussterben4 ,das ist die natrliche ,zuchtwahl im ,kampf ums ,dasein4 ,demnach sind die ,voraussetzungen fr die natrliche ,zuchtwahl3 #a4 ,der ,kampf ums ,dasein1 #b4 ,erblichkeit der ,merkmale1 #c4 ,variabilitt1 #d4 groe ,fruchtbarkeit4 ,auf die ,kritik der ,darwinschen ,theorie will ich hier nicht nher eingehen1 sondern nur bemerken1 da der ,kampf ums ,dasein sich als unzulnglich zur ,herbeifhrung von ,auslese und ,reinzucht erwiesen hat4#d ,mgen aber die ,eindrcke1 die das ,individuum im ,laufe seines ,lebens empfngt1 auch in geringem ,mae durch ,engraphie die ,keimzellen beeinflussen und dadurch erblich werden1 mgen andere besondere ,prinzipien eingefhrt werden mssen1 um die ,auslese und ,reinzucht in der ,natur zu deuten -- gleichviel3 in jedem ,fall ist es sicher1 da durch dauernde ,auslese besonderer angeborener ,merkmale und die ,reinzucht der sie besitzenden ,individuen neue ,rassen und ,varietten sich hervorbringen lassen4 ,das ist durch die ,erfolge der knstlichen ,zchtung bei ,tieren und ,pflanzen bewiesen4 ,ferner sind diese angeborenen ,eigenschaften in der berwiegenden ,mehrzahl der ,flle sicher erblich4 ,daher bilden sie ein zuverlssiges ,material fr die ,reinzucht und ,bildung von ,dauerformen4 ,darin besteht also ein bleibendes ,verdienst ,darwins und seines ,mitarbeiters ,wallace1 gezeigt zu haben1 da die angeborenen spontanen ,variationen das hauptschlichste1 zuverlssigste und daher wertvollste ,material fr die ,bildung neuer ,formen darstellen4 ,jedenfalls gilt das fr die ,tierwelt1 whrend es bei ,pflanzen den ,anschein hat1 als ob die sogenannte unmittelbare ,bewirkung durch ,reaktion auf die ,umgebung nach dem ,prinzip der ,engraphie eine bedeutsame1 vielleicht wichtigere ,rolle spiele4 ,damit stimmt es denn auch berein1 da die ,zoologen heute meistens ,darwinianer1 die ,botaniker vielfach ,neu-,lamarckianer1 d4 h4 ,anhnger der letztgenannten ,theorie1 sind4 #d4 ,das ,prinzip der natrlichen ,prdestination4 ,die spontane ,variation1 die ein ,individuum mit auf die ,welt bringt1 bedingt in erster ,linie seine ,eigenart4 ,das aber ist gleichbedeutend mit einer ,art natrlicher ,vorausbestimmung4 ,im wesentlichen ist es schon bei der ,geburt eines ,geschpfes ausgesprochen1 ob es einen ,beitrag zur ,veredelung oder ,verschlechterung seines ,geschlechts bedeutet4 ,das gilt auch fr den ,menschen3 seine ,abstammung von einem bestimmten ,elternpaare bedingt seine ,tchtigkeit oder ,minderwertigkeit vor allen nachtrglichen ,einflssen1 die spter auf ihn durch ,umgang und ,erziehung einwirken4 ,wir sehen das tatschlich auf allen ,gebieten1 vornehmlich auf denen der ,erziehung1 der ,rechtspflege1 des genialen ,schaffens1 der ,beibringung neuer ,werte in ,wissenschaft1 ,ethik1 ,kunst usw41 dann aber auch im ,alltagsleben3 auch hierin offenbaren sich nur allzu deutlich die besonderen angeborenen ,gaben und ,mngel der ,einzelnen4 ,alle1 die eine grere ,anzahl ,untergebener unter sich haben1 werden das besttigen knnen1 vor allem also ,offiziere und ,leiter groer industrieller ,betriebe4 ,selbstverstndlich trifft das auch fr die krperlichen ,eigenschaften im engeren ,sinne ebenso zu1 fr ,gesundheit und ,schnheit4 ,nichts ist bezglich ihrer wertvoller fr ein ,individuum als die ,abstammung von einem kerngesunden ,elternpaare4 ,denn1 wenn nicht sehr ungnstige ,umstnde spter auf es einwirken -- z4 ,b4 mutwillige ,untergrabung der ,gesundheit --1 so wird es dann die grte ,aussicht auf eigene dauernde ,gesundheit und ,langlebigkeit haben und selbst nachteiligen ,einflssen gegenber sich widerstandsfhiger erweisen als andere4 ,umgekehrt knnen auch die besten hygienischen ,manahmen schlechte ,erbwerte der ,gesundheit und ,widerstandskraft nur mangelhaft ausgleichen1 gerade wie die ,schnheitspflege keine ,resultate zu liefern vermag1 die angeborener ,schnheit gegenber in die ,wagschale fallen4 ,freilich lt sich die natrliche ,anlage des ,menschen modifizieren4 ,so knnen ungnstige ,umstnde die ,ausbildung guter ,eigenschaften hintanhalten4 ,anderseits vermgen eine sorgfltige ,erziehung von ,jugend auf und eine geeignete ,umgebung einen von ,natur ,minderwertigen oft so zu bessern1 da er nicht direkt auf ,abwege gert4 ,aber im wesentlichen schlagen die angeborenen ,eigenschaften durch4 ,ebensowenig kann die beste ,erziehung aus einem dummen und unbegabten ,menschen einen ,entdecker1 ,erfinder oder ,knstler1 aus einem charakterlosen einen ,propheten und ,besserer des ,menschenlooses machen1 als umgekehrt ein hartes ,geschick im allgemeinen den ,genius zu unterdrcken oder am ,durchbrechen zu hindern vermag4 ,so hngt denn auch die ,zukunft der ,rasse von den ,erbwerten der ,eltern ab1 da sie mehr oder weniger auf die ,kinder bergehen4 ,wir gelangen also auch fr den ,menschen auf ,grund des sicher zutreffenden ,teiles des ,darwinismus und der ,erfahrung innerhalb der ,menschheit selbst zur ,these1 da jedes ,individuum schon bei seiner ,geburt die ,grundlagen seines spteren ,wertes in sich trgt4 ,ich nenne das ,das ,prinzip der natrlichen ,prdestination4 ,es gilt1 wie schon bemerkt1 hinsichtlich der ,haupteigenschaften des ,geistes und ,krpers4 ,beeinflubarkeit bleibt dennoch bestehen1 tritt aber an ,bedeutung sehr in den ,hintergrund4 #e4 ,keimauslese4 ,um gewissen ,schwierigkeiten1 in die der ,darwinismus gert1 zu begegnen1 hat ,weismann die ,theorie der ,keimauslese aufgestellt1 nach der schon die ,keime des ,lebens im ,organismus einen ,kampf zu bestehen haben4 ,davon ist jedenfalls so viel richtig1 da nur ein verschwindend kleiner ,teil aller entstehenden ,keimzellen zur ,hervorbringung neuen ,lebens verwertet wird und die andern wieder untergehen1 und da ,ursachen fr das verschiedene ,geschick derselben vorhanden sein mssen4 ,vielleicht sind es auch hier die krftigeren ,keime1 die erhalten bleiben4 ,im brigen besagt ,weismanns ,theorie anderes als dieses4 ,doch liegt das auerhalb des ,rahmens dieser ,abhandlung4 #f4 ,geschlechtliche ,zuchtwahl4 ,darwin fhrte das ,prinzip der geschlechtlichen ,zuchtwahl ein1 um gewisse ,eigentmlichkeiten der mnnlichen ,tiere zu deuten4 ,so sollen der ,gesang und das schne ,gefieder vieler mnnlicher ,vgel durch ,bevorzugung seitens der ,weibchen entstanden sein4 ,dafr spricht der ,umstand1 da beides zur ,zeit der ,paarung die hchste ,entfaltung erreicht4 ,ferner sind die ,waffen mancher mnnlichen ,tiere wie der ,hirsche vorwiegend zum ,kampf um die ,weibchen da4 ,der besser ,bewaffnete siegt und wird dann zur ,fortpflanzung zugelassen4 ,die ,schwche dieser ,theorie ist jedoch handgreiflich1 sofern sie die ,entstehung der genannten ,eigenschaften erklren soll4 ,wenn diese aber einmal auf einer gewissen ,ausbildungsstufe vorhanden sind1 dann mgen sie gewi zur ,bevorzugung bei der ,gattenwahl beitragen und dadurch erhalten und weiter entwickelt werden4 ,die ,auslese findet also nach ,darwin teils durch den ,kampf ums ,dasein1 teils durch die geschlechtliche ,zuchtwahl statt4 #g4 ,isolation4 ,vielleicht hat geographische ,absonderung von dem ,standort der ,artgenossen1 bezw4 beim ,menschen von dem gemeinsamen ,wohnsitze1 in der ,vergangenheit einen betrchtlichen ,anteil an der ,bildung von ,rassen1 ,varietten und ,arten genommen4 ,fr den ,menschen ist dies besonders wahrscheinlich1 wenn nicht sicher4 ,moritz ,wagner hat die ,theorie der ,isolation vertreten4 ,er sagt u4 a43 ,die ,bildung einer wirklichen ,variett1 welche ,herr ,darwin bekanntlich als beginnende ,art betrachtet1 wird der ,natur immer nur da gelingen1 wo einzelne ,individuen die begrenzenden ,schranken ihres ,standorts berschreitend sich von ihren ,artgenossen auf ,zeit rumlich absondern knnen4#e ,arten1 welche nicht wanderten1 sich also nicht vernderten1 starben allmhlich aus4#f ,die ttigeren und intelligenteren ,menschenpaare isolierten sich 44441 schwchliche und dumme ,menschenexemplare gingen damals wohl meist zugrunde4#g ,neue ,menschenrassen werden heute und in ,zukunft4 ,verf4 nicht mehr entstehen1 nur ,bastardrassen durch hufige ,mischung der jetzt bestehenden ,hauptrassen4 ,vllige ,isolierung einzelner ,familien und ,stmme durch eine lange ,reihe von ,generationen ist bei den jetzigen ,verkehrsverhltnissen nicht mehr mglich4 ,damit fehlt aber die ,grundbedingung der ,rassenbildung4#h ,die geographische ,absonderung htte demnach eine doppelte ,bedeutung3 #a4 ,durch sie wrde ,reinzucht innerhalb einer ,sippe durchgefhrt werden4 #b4 ,die vernderten ,lebensbedingungen wrden die ,organisation der ,individuen1 die sich ihnen durch die ,aufsuchung der neuen ,wohnsttten ausgesetzt haben1 modifizieren3 ,vernderte ,lebensbedingungen1 sagt ,wagner1 geben den ,ansto zu einer ,steigerung der individuellen ,variabilitt4 ,isolierung von den ,artgenossen beginnt dann den ,anfang einer ,rasse4#i #h4 ,zusammenhang vorstehender ,grundstze mit der ,fortentwicklung der ,menschheit4 ,fr den ,aufbau meines ,plans zur generativen ,hherentwicklung des ,menschen ist nun alles1 was in den besprochenen ,thesen der ,deszendenztheorie zweifelhaft ist1 belanglos4 ,ich bedarf vielmehr nur der feststehenden von ihnen4 ,dadurch gewinnen meine ,voraussetzungen ,gewiheit4 ,die ,grundstze#aj der ,bildung einer tchtigen ,rasse1 ,variett oder ,art sind demnach3 #a4 ,das ,vorhandensein des notwendigen ,materials in ,gestalt brauchbarer spontaner ,variationen4 #b4 ,die ,erblichkeit dieser ,variationen4 #c4 ,gengende ,fruchtbarkeit4 #d4 ,auslese4 #e4 ,reinzucht4 #f4 ,blutmischung 7hierauf wird spter bei der ,behandlung der menschlichen ,rassenbildung eingegangen werden74 ,beim ,menschen sind nun1 wie sofort ersichtlich1 alle diese ,erfordernisse ohne weiteres gegeben mit ,ausnahme der ,auslese und der ,reinzucht4 7,von der ,blutmischung sehen wir vorlufig ab1 da die ,frage spter erledigt wird74 ,das ,problem lautet also3 ,welche ,prinzipien fhren ,auslese und ,reinzucht herbei8 ,zunchst unterscheide ich bei dem ,angehen dieses ,problems nicht zwischen ,menschen und ,tieren4 ,es gibt folgende mgliche ,prinzipien der ,auslese und ,reinzucht3 #a4 ,den ,kampf ums ,dasein4 ,er zchtet rein mechanisch von dem ,zeitpunkte an1 wo die ,eigentmlichkeiten der ,einzelindividuen eine so hohe ,ausbildung erlangt haben1 da sie tatschlich von ,vorteil oder ,nachteil im ,leben sind4 ,wahrscheinlich ist dabei die negative ,seite die ,hauptleistung des ganzen ,kampfes ums ,dasein1 d4 h4 die ,ausmerzung der ,unfhigen4 #b4 ,geographische ,absonderung4 ,dieses ,prinzip wurde von ,moritz ,wagner eingefhrt1 um zu deuten1 wie die ,auslese und ,reinzucht zustandekommen knnen1 ohne allein auf den unzulnglichen ,kampf ums ,dasein angewiesen zu sein4 #c4 ,keimauslese4 #d4 ,instinkt4 ,es ist durchaus denkbar1 da die ,individuen1 die vermge ihrer erblichen ,eigenschaften zur ,bildung neuer ,formen besonders geeignet sind1 den ,instinkt besitzen1 sich untereinander zu paaren und ,reinzucht durchzufhren4 ,letzten ,endes kommt man keinesfalls um eine derartige ,annahme herum4 ,so haben denn ,naturforscher auch in der ,tat von einem ,rasseninstinkt der ,tiere gesprochen4 #e4 ,geschlechtliche ,zuchtwahl1 die solchen ,instinkt schon voraussetzt4 ,das sind die ,mittel1 die fr die ,herbeifhrung der ,auslese und der ,reinzucht denkbar sind2 zugleich machen sie das ,strittige im ,darwinismus1 bezw4 in seiner ,fortbildung seitens anderer aus4 ,von jenen kommen zwei fr die menschliche ,rassenzucht nicht in ,betracht1 nmlich der ,kampf ums ,dasein und die ,isolation4 ,der ,kampf ums ,dasein tritt als auslesender ,faktor im ,kulturzustand immer mehr zurck4 ,unsere humanen ,tendenzen gehen im ,einklang mit dem ,sittengesetz dahin1 ihn mehr und mehr auszuschalten4 ,es kann vom sittlichen ,standpunkt aus keine ,rede davon sein1 etwa absichtlich in ,zukunft die ,hrte des ,kampfes ums ,dasein aufrecht erhalten oder gar wieder vermehren zu wollen4 ,vielmehr mu jeder humane und sittliche ,mensch sein ,zurckgehen im ,kulturzustand freudigst begren4 ,dazu kommt noch1 da es hier gerade hinsichtlich seiner zu einer ,umwertung der ,werte kommt3 ,unsere hchsten ,werte sind neben ,gesundheit und ,schnheit vor allem die wissenschaftlichen1 sittlichen und sthetischen sowie ihre ,beziehungen zum ,leben4 ,wie schon erwhnt1 sind es insbesondere die ,genien1 die uns diese vermitteln4 ,nun sind diese keineswegs immer -- oder auch nur hufig -- gerade diejenigen ,menschen1 die in einem rcksichtslosen ,kampf ums ,dasein am besten bestehen wrden4 ,von ,krperschwche will ich ganz absehen4 ,schon ihre ,charaktereigenschaften hemmen sie in einem solchen ,kampfe3 gerade weil sie nicht skrupellose1 sondern gewissenhafte1 die ,kapital- und ,geldwirtschaft aus angeborenem ,idealismus hassende und daher wenig von ihr verstehende ,menschen sind1 sind sie fr den brutalen ,daseinskampf schlechter ausgerstet4 ,sie aber zu pflegen als das wertvollste alles ,menschenmaterials ist unsere ,hauptaufgabe4 ,die ,genien sind ,menschen1 die in eine weit fortgeschrittenere1 vollkommenere ,umgebung passen1 und die daher der ,stufe der ,unvollkommenheit1 in der sie jeweils leben1 nicht adaptiert sind4 ,nun ist es aber das ,hauptgesetz des ,kampfes ums ,dasein1 da diejenigen1 die sich nicht der ,umgebung anzupassen vermgen1 untergehen4 ,der ,genius jedoch ist deswegen seiner ,umgebung nicht angemessen1 weil er vollkommener als sie ist4 ,die ,schuld liegt also an der ,umgebung und nicht an ihm4 ,durch seine ,vollkommenheit nimmt er die ,tradition der ,zukunft vorweg1 wodurch er gerade seine ,mitmenschen spteren hheren und edleren ,formen des ,daseins entgegenfhrt4 ,er macht ferner die wissenschaftlichen ,entdeckungen1 die in der ,technik verwertet die ueren ,grundlagen der ,kultur bilden4 ,er gibt den ,menschen die herrlichen ,werke der ,kunst1 an denen sie sich erfreuen4 ,der ,kampf ums ,dasein kann demnach als zchtender ,faktor von irgendwie erheblichem ,belang im ,kulturzustand nicht in ,betracht kommen1 weil3 #a4 er ohnehin abnimmt1 #b4 ,sittengesetz und ,humanitt uns verpflichten1 dies zu untersttzen1 #c4 eine ,umwertung der ,werte stattfindet dahingehend1 da im ,kulturzustand der ,vlker der ,kampf ums ,dasein geradezu negativen ,auslesewert erhlt4 ,freilich ist auch das sinngem zu verstehen4 ,der passive ,kampf ums ,dasein scheidet auch innerhalb des ,kulturzustandes ununterbrochen die ,minderwertigsten aus1 insbesondere die ,abkmmlinge von ,alkoholikern1 ,tuberkulsen1 ,syphilitischen4 ,tot-1 ,fehlgeburten und ,kindersterblichkeit rumen hier mit furchtbarer ,strenge auf4 ,der ,kampf ums ,dasein verhindert so das ,festwerden von ,degenerationsmerkmalen4 ,er zeigt sich also auch hier in seiner ,wirkung als einen ausmerzenden ,faktor4#aa brigens kam ,darwin selber zur berzeugung des rcklufigen ,wegs des ,kampfes ums ,dasein bei den ,kulturvlkern4 ,nach ,ploetz berichtet ,wallace ber des alten ,darwin ,meinung3 ,in einer meiner letzten ,unterhaltungen mit ,darwin sprach er sich wenig hoffnungsvoll ber die ,zukunft der ,menschheit aus1 und zwar auf ,grund der ,beobachtung1 da in unserer modernen ,zivilisation eine natrliche ,auslese nicht zustande komme und die ,tchtigsten nicht berlebten4 ,die ,sieger im ,kampf um das ,geld sind keineswegs die ,besten oder die ,klgsten1 und bekanntlich erneuert sich unsere ,bevlkerung in jeder ,generation in strkerem ,mae aus den unteren als aus den mittleren und oberen ,klassen4#ab ,da ,isolation ausscheidet1 hat schon ,wagner selber betont3 die heutigen ,verkehrs- und ,industrieverhltnisse1 die zunehmende ,internationalisierung aller menschlichen ,interessen in ,wissenschaft1 ,ethik1 ,kunst und ,handel machen den ,gedanken an ,absonderung einfach absurd4 ,dazu kommen wieder besondere sittliche ,grnde3 #a4 ,die fr die ,absonderung behufs ,reinzucht zur ,bildung einer neuen hheren ,rasse in ,betracht kommenden ,individuen mten die edelsten und besten sein3 gerade sie sollen aber zur ,hebung der ,tradition unter der ,masse bleiben2 denn diese braucht das ,beispiel und die ,lehre der ,vollkommeneren4 ,diejenigen ,menschen1 welche blo die ,fhigkeit zum intellektuell-sittlichen ,aufstreben mit auf die ,welt bringen1 aber des ,anreizes zur ,entfaltung dieser ,eigenschaften bedrfen1 brauchen die ,vollkommensten1 die eben solche ,anreize geben4 #b4 ,die sich ,isolierenden und ihre ,nachkommen wrden selbst der ,kulturwerte1 die in der ,tradition der hheren ,vlker aufgespeichert sind1 verlustig gehen1 was allein schon den ,gedanken an solche ,absonderung von der brigen ,menschheit zu einem unsinnigen macht4 #c4 ,die hchste irdische ,idee berhaupt ist die der knftigen ,einheit und ,verbrderung der ganzen ,menschheit4 ,das ist der ,humanittsgedanke oder die ,idee der ,menschheit schlechthin4 ,ihr durch ,absonderung entgegenzuarbeiten1 wrde also der ,ethik und der ,vernunft widersprechen4 ,vielmehr mu es uns auch von ihrem ,standpunkt aus mit aufrichtiger ,freude erfllen1 da wir in der ,tat jetzt schon die ,menschheit in ,handel1 ,verkehr1 ,wissenschaft1 ja sogar auch schon in der ,politik auf einander sich nhernden ,pfaden dahineilen sehen4 ,ich fasse das zusammen3 ,rumliche ,absonderung der tchtigsten ,menschen behufs ,reinzucht kann heute aus folgenden ,grnden nicht mehr in ,frage kommen3 #a4 ,handel1 ,verkehr und die ,notwendigkeit der ,teilnahme an den ,kulturgtern machen es unmglich4 #b4 ,sittengesetz und insbesondere der ,humanittsgedanke verbieten es4 ,geschlechtliche ,zuchtwahl und ,instinkt1 nmlich der fr den geeigneten ,gatten1 worauf ich spter zu sprechen komme1 sind aber beim ,menschen vllig gesicherte ,mittel zur ,herbeifhrung von ,auslese und ,reinzucht4 ,ferner unterstehen auch die ,keime in gewissem ,grade dem ,einflu des bewuten ,willens4 ,kurz3 ,diejenigen ,prinzipien der ,deszendenztheorie1 die anfechtbar sind1 scheiden hinsichtlich der menschlichen ,rassenzucht entweder aus oder verlieren hier ihre ,ungewiheit und erlangen bezglich des menschlichen ,problems ,zuverlssigkeit4 ,es werden also hierbei diejenigen ,faktoren verwertet1 die entweder berhaupt feststehen1 oder es doch wenigstens bezglich des ,menschen tun4 ,demnach erhalten wir folgende ,tafel von ,grundstzen fr die menschliche ,rassenzucht3 #a4 ,das gute ,material in ,gestalt tchtiger spontaner ,variationen4 #b4 ,ihre ,erblichkeit4 #c4 ,gengende ,fruchtbarkeit4 #d4 ,geschlechtliche ,auslese der geeigneten spontanen ,variationen4 #e4 ,ihre ,reinzucht4 #f4 ,blutmischung4 #g4 ,instinkt4 ,,iii4 ,anwendung der ,grundstze auf die ,rassenzucht beim ,menschen4 ,der folgende ,teil der ,schrift widmet sich nunmehr der ,lsung des ,problems der ,vervollkommnung der erblichen ,organisation des ,menschen4 ,die ,lsung liegt in der ,befolgung der ,grundstze der ,rassenzucht1 die soeben aufgestellt worden sind4 ,wir haben diese also jetzt in ihren besonderen ,beziehungen auf den ,menschen zu betrachten4 ,zunchst sei die ,hauptthese ins ,gedchtnis zurckgerufen2 sie lautet3 ,der ,mensch mu nach ,vervollkommnung streben1 was durch ,entfaltung seiner hchsten ,eigenschaften verwirklicht wird4 ,diese sind ,erkenntnisfhigkeit1 ,charakter und hhere ,gefhle1 sowie die dem ,menschen eigentmliche ,krperschnheit4 ,diese ,eigenschaften stellen also das ,zuchtziel dar4 ,auch will ich gleich vorausschicken1 da ich keine ,voraussetzungen hinsichtlich der ,gte bestehender ,rassen fr den ,zweck der ,auffindung der zu zchtenden ,merkmale des ,vollkommenheitsideals mache4 ,nachtrglich wird es bisweilen ntig sein1 ,hinweise auf ,rassen und ,vlker zu geben1 von denen die ganze ,erfahrung in der ,geschichte und der ,vlkerpsychologie einfach die ,tatsache feststellt1 da sie gewisse hchste menschliche ,eigenschaften in vollkommenster ,ausbildung besitzen4 ,auf die ,erleichterung jedoch1 von diesen ,tatsachen als ,voraussetzungen auszugehen1 verzichte ich und suche die ,kennzeichen geistiger und krperlicher menschlicher ,vollkommenheit auf ohne die ,voraussetzung1 da es noch ,hhenunterschiede innerhalb der ,kulturvlker gebe4 #a4 ,das ,material4 ,das ,material bilden diejenigen spontanen ,variationen von ,mnnern und ,frauen1 welche die besten ,merkmale des ,geistes und des ,krpers tragen4 a7 ,die geistigen ,eigenschaften4 ,hier wird zunchst eine terminologische ,klarstellung dem ,leser fr das leichtere ,verstndnis alles nachfolgenden erwnscht sein4 #a4 ,geist1 geistig bedeuten gegenber ,krper1 krperlich den ,inbegriff alles ,geistigen1 ,seelischen1 ,psychischen berhaupt4 #b4 ,geist1 geistig gegenber dem ,rest des ,seelischen1 ,psychischen bedeuten die hhere geistige ,sphre1 das ,vernnftige1 ,logische4 #c4 ,das ,geistige berhaupt zerfllt in die ,sphren der ,erkenntnis1 des ,willens und des ,gefhls4 #d4 ,innerhalb jeder dieser drei ,sphren gibt es eine hhere und eine niedere ,stufe4 ,die hhere ,stufe auf allen drei ,sphren heit ,vernunft 7oder ,geist im ,sinne von ,no4 #b71 also ,vernunft in der ,erkenntnis1 vernnftiger ,wille und vernnftiges ,gefhl4 ,damit ist das rein ,logische1 ,unbedingte gemeint4 ,die niedere ,stufe auf jeder ,sphre umfat demgegenber das ,psychologische4 ,auf der ,erkenntnissphre besteht das ,psychologische aus ,intellekt1 ,verstand1 berlegung1 ,reflexion1 ,wahrnehmung1 ,vorstellung4 ,auf der ,willenssphre besteht es aus allen ,trieben1 allem ,streben1 ,wnschen1 ,sehnen und allem ,wollen berhaupt1 sofern sie nicht auf das rein ,logische1 ,allgemeingltige gehen4 ,auf der ,gefhlssphre umfat die psychologische ,stufe die sinnlichen ,gefhle der ,lust und ,unlust1 sowie ,lust an mangelhafter ,erkenntnis oder an der ,lge1 am mangelhaft ,guten oder am ,bsen1 am mangelhaft ,schnen oder am ,hlichen4 ,im nachfolgenden werde ich nun ,geist im ,sinne von ,no4 #a gebrauchen und ,vernunft1 vernnftig fr den ,sinn von ,no4 #b4 -- -- -- ,die geistigen ,merkmale1 die der ,auslese und ,reinzucht unterliegen sollen1 sind3 #a4 ,eine hochentwickelte ,fhigkeit der ,erkenntnis und des wahren ,urteilens1 des ,denkens1 des ,verstandes oder der ,intelligenz2 #b4 ,gte des ,charakters1 ,strke des ,willens1 ,energie1 ,entschlossenheit2 #c4 sthetisches ,gefhl und ,benehmen1 knstlerische ,gestaltungskraft4 ,darin ist das ,ideal begriffen4 ,wir werden spter sehen1 da das ,ideal natrlich nicht als unerlliche ,mindestforderung im praktischen ,leben aufrechterhalten werden kann4 ,es gibt besondere ,merkmale der geistigen ,vollkommenheit1 die zu kennen wichtig ist1 weil es die ,mglichkeit der rechten ,gattenwahl erleichtert4 ,ich fhre sie daher an1 jedoch ohne allen ,anspruch auf ,vollstndigkeit4 ,solche ,kennzeichen der ,geistes- und ,seelengre sind3 #a4 ,idealismus4 ,die ,bettigung von ,idealismus ist gleich dem ,streben nach ,vollkommenheit4 ,denn1 wer ,idealen nachjagt1 bekundet dadurch1 da er -- annhernd -- erreichbare ,vollkommenheit voraussetzt1 nach der er strebt4 ,er ist also in der allgemeinen ,grundrichtung seiner ,gesinnung vollkommen4 ,er bedarf rechter ,erkenntnis1 um die ,ideale zu erfassen1 der ,intelligenz fr die ,kleinarbeit auf dem ,wege1 der ,energie und ,charakterfestigkeit1 um unentwegt recht zu wollen und das ,gewollte durchzusetzen4 ,endlich ist ihm auch ,formgebungskraft unerllich1 wenn er bleibende ,werte fr die ,menschheit schaffen soll4 ,denn die ,ideale haften nur dann in den ,seelen der ,mitmenschen1 wenn sie in eine anschauliche ,form gegossen worden sind4 #b4 ,altruismus4 ,er ist ein ,bestandteil des ,idealismus und betrifft die hchste ,eigenschaft des ,charakters1 ,gte4 ,denn unter ,altruismus versteht man ,nchstenliebe4 ,sein psychologischer ,untergrund ist das unwillkrliche ,mitgefhl mit fremder ,freude und fremdem ,weh4 ,er ist des weiteren ein praktisch sehr wichtiges ,kennzeichen der ,seelengre1 weil er leicht auffindbar ist3 niemand kann lange seinen ,altruismus oder ,egoismus verbergen4 ,da im nachfolgenden viel von ,selbstverleugnung die ,rede sein wird1 so mu ich1 um nicht miverstanden zu werden1 meinen diesbezglichen ,standpunkt klarlegen4 ,das kann jetzt so gut geschehen als spter4 ,im ,mittelpunkt aller ,vervollkommnungslehre steht die ,persnlichkeit1 das ,individuum4 ,nichts1 was den wirklichen ,persnlichkeitswert steigert1 gehrt zum ,begriff des ,egoismus4 ,dies ,wort bezieht sich nur auf die ,befriedigung des ,selbstes mit materiellen ,gtern und in seinen niederen ,begehrungen4 ,aber auch die ,gesamtheit soll vervollkommnet werden4 ,dies geschieht1 wenn sie aus einer mglichst groen ,zahl vollkommener ,individuen besteht4 ,ferner ist ,selbstverleugnung sowohl das wirksamste ,mittel zur ,steigerung des wahren eigenen ,persnlichkeitswerts -- es wchst der ,mensch mit seinen ,zielen6 --1 als auch zur ,hebung der ,gesamtheit4 ,so fllt der ,weg zu den wahren ,werten des ,individuums und zu denen der ,gesamtheit zusammen4 ,selbstverleugnung bedeutet also nicht ,aufgebung des wahren ,selbstes1 sondern nur diejenige seiner ,behaftung mit niedrigem ,wollen4#ac #c4 ,ein melancholisch-ernster ,grundzug des ,wesens gepaart mit ,lebhaftigkeit4 ,schon den ,alten war der schwermtige ,ausdruck der ,geistesgewaltigen bekannt4 ,denn ,cicero lt ,aristoteles sagen3 ,omnes ingeniosos melancholicos esse4#ad ,das heit auf deutsch3 ,alle ,genien sind ,melancholiker4 ,weitere ,belege fr dieses merkwrdige psychologische ,phnomen fhrt ,e4 v4 ,hartmann an4 ,platon und ,kant haben sich entsprechend geuert4 ,schelling1 schreibt von ,hartmann1 sagt 7,werke ,i4 #g4 ,s4 #cii73 ,daher der ,schleier der ,schwermut1 der ber die ganze ,natur ausgebreitet ist1 die tiefe unzerstrbare ,melancholie alles ,lebens4 ,ferner hat er 7,werke ,i4 #aj4 ,s4 #bff-bfh7 eine sehr schne ,stelle1 welche ich ganz durchzulesen empfehle2 hier kann ich nur einige ,bruchstcke anfhren3 ,freilich ist es ein ,schmerzensweg1 den jenes ,wesen1 444 das in der ,natur lebt1 auf seinem ,hindurchgehen durch diese zurcklegt1 davon zeugt der ,zug des ,schmerzes1 der auf dem ,antlitz der ganzen ,natur1 auf dem ,angesicht der ,tiere liegt 444 u4 s4 w4#ae ,weitere ,stellen1 welche die ,tatsache der ,melancholie der ,genien besttigen1 finden sich bei ,schopenhauer4 ,woher sie stammt1 brauche ich hier nicht zu erlutern1 da es nur auf den ,nachweis ihres ,vorhandenseins ankommt4 ,sie mu als ein ,kennzeichen der ,geistesgre angefhrt werden1 weil es einfach ,wahrheit ist1 da die ,genien es besitzen4 ,damit will ich natrlich nicht die ,hervorbringung eines ,geschlechts von ,melancholikern befrworten4 ,vielmehr ist jener schwermtige ,ernst der ,geisteshelden sehr verschieden von der krankhaften ,melancholie1 wie sie ,gegenstand der ,nervenheilkunde ist4 ,es ist nichts anderes als die ,erkenntnis der ,wahrheit und das ,gefhl der ,einsamkeit in einer ihnen unterlegenen ,welt1 was sich im ,antlitz jener widerspiegelt4 ,deswegen ist der ,zug der ,schwermut auch mit jenem andern vergesellschaftet1 der ihre ,geistesfrische ausdrckt1 demjenigen der ,lebhaftigkeit4 ,auf diesen letzteren hat ,schopenhauer aufmerksam gemacht4#af #d4 ,objektivitt4 ,auch dies hat ,schopenhauer mit den ,worten hervorgehoben3 ,so ist denn ,genialitt nichts anders als die vollkommenste ,objektivitt4#ag ,bei allem ,erkennen ist nmlich stets ,interesse mit im ,spiel3 schon die bloe ,besttigung einer ,wahrnehmung als einer richtigen enthlt einen kleinen ,willensakt1 der mit ,lust betont ist4 ,es ist unbewute ,freude dabei1 und daher auch der unbewute ,wunsch1 da sich kein nachtrglicher ,irrtum herausstellen mge4 ,weit mehr noch ist dies jedoch bei ,erkenntnissen hherer ,art der ,fall1 die durch das eigentliche ,denken zutage gefrdert werden4 ,auerdem hat der ,mensch ohnehin ein ,interesse an der ,tatschlichkeit gewisser ,dinge und an dem ,nichtvorhandensein anderer4 ,deswegen besteht denn auch bei ihm die weitverbreitete ,neigung1 selber seine ,urteile zu flschen4 ,es ist daher die hchste ,stufe der ,erkenntnisfhigkeit1 unabhngig von den genannten psychologischen ,erscheinungen nach reiner ,wahrheit zu streben und das ,erkannte im gleichen ,sinne weiterzugeben4 ,das aber versteht man unter ,objektivitt4 ,deswegen hat ,schopenhauer recht1 wenn er ,objektivitt des ,urteilens als ,merkmal der ,geistesgre anfhrt4 #e4 ,selbstbeherrschung4 ,auf hheren ,stufen der menschlichen ,entwickelung wird der ,mensch zum ,herrn ber seine ,gemtsbewegungen1 ist nicht mehr ihr willenloser ,spielball4 ,er ist stark im ,schmerz1 besonnen in der ,freude1 ein ,beherrscher des ,zornes1 der ,liebe und des ,hasses und aller ,leidenschaften4 #f4 ,begeisterungsfhigkeit4 ,gleichwohl aber ist die ,fhigkeit tiefer1 bis auf den ,grund der ,seele reichender ,erregbarkeit ein unveruerliches ,erbstck wahrer ,geistesgre4 ,es ist die ,fhigkeit der ,begeisterung fr die ,ideale1 fr das ,wahre1 ,gute und ,schne1 sowie die der ,entrstung ber deren ,gegenteile1 ber ,lge1 ,bosheit1 ja sogar schon ber das blo ,niedrige und ,philistrse1 sowie ber das ,unsthetische4 ,nicht zu verwechseln mit jener ,begeisterung fr die wirklichen ,werte sind gewisse hysterische ,entladungen in der ,massenpsychologie des ,volkes oder sentimentale ,schwrmerei1 beides durchaus minderwertige ,erscheinungen4 ,echte ,begeisterung und ,entrstung sind kraftvoll1 gehen entschlossen alsbald in ,taten ber1 stehen unter der ,herrschaft der ,vernunft4 ,die ,entstehungsursache der ,begeisterung und ,entrstung gerade bei hochwertigen ,individuen ist in dem ,umstand zu suchen1 da das ganze ,nervensystem einem ,resonanzboden gleicht1 der im ganzen bei jedem neuen ,bewutseinszustand mitschwingt4 ,james sagt3 ,der ganze ,organismus kann als ein ,resonanzboden aufgefat werden1 den jede noch so geringe nderung des ,bewutseins im ganzen zum ,mitschwingen veranlassen kann4#ah #g4 ,impulsivitt4 ,forel fhrt diese unter den psychischen ,erscheinungen der ,minderwertigen an4#ai ,der sachverstndige ,irrenarzt hat auch zweifellos zunchst recht darin3 impulsives1 von der ,vernunft nicht beherrschtes ,handeln ist sicherlich ein ,minderwertigkeitssymptom und oft die ,ursache von ,unglck4 ,anders aber in ,menschen1 bei denen die ,vernunft beim ,impuls zugegen ist3 bei ihnen ist ,impulsivitt ein ,merkmal von ,seelengre4 ,gerade die ,geistesgewaltigen fassen ihre ,entschlsse rasch1 augenblicklich4 ,bei ihnen ist der ,blick so klar1 der ,instinkt so gut entwickelt1 da sie kaum der berlegung bedrfen1 um das ,rechte zu sehen und zu tun4 ,so sind die ,ideen unter den ,ideen und die ,taten unter den ,taten ,kinder des ,impulses und der ,eingebung3 nimmermehr wird das ,welterschtternde aus dem grbelnden ,verstande herausgeqult6 ,aus den ,tiefen des ,unbewuten zuckt ein ,blitzstrahl durch das ,bewutsein eines ,genius3 die ,idee ist geboren1 die ,tat beschlossen1 der ,weg beleuchtet6 #h4 ,besonnenheit ist nicht minder ein ,kennzeichen der ,geistesgre4 ,gerade sie gestaltet die ,impulsivitt zu einer ,segenspenderin1 was diese ohne jene nicht ist4 #i4 ,naive ,genialitt4 ,naivitt kommt hnlich wie ,impulsivitt auf zwei verschieden hohen ,stufen vor3 einmal auf der kindlichen3 dann beruht sie auf ,mangel an ,erfahrung und berlegung2 das andere ,mal auf der der ,geistesgre3 dann ist sie ein ,zeichen geluterter ,erkenntnisfhigkeit4 ,naivitt1 sagt ,eisler1 gehrt zu jedem wahren ,genie4#bj #aj4 ,instinkt4 ,zunchst die ,definition3 ,eisler sagt3 ,instinkt ist eine ,art des ,triebes1 eine ,regsamkeit des psychophysischen ,organismus1 die1 ohne ,bewutsein 7,wissen7 des ,endzieles eine zweckmige ,handlung 7,bewegung7 einleitet4 ,der ,instinkt beruht auf einer ,anlage des ,organismus1 die als ,produkt von ,willens- und ,triebbettigungen frherer ,generationen und der ,vererbung jener aufzufassen ist4 ,die ,instinkte gelten bald als unbewute ,intellekt- und ,willenshandlungen1 bald als bloe ,reflexbewegungen1 sie werden bald einer universalen ,vernunft zugeschrieben1 bald als ,produkte individueller ,erfahrung und ,gewohnheit1 bald endlich als vererbte mechanische ,triebe und ,dispositionen betrachtet4 ,im weiteren ,sinne heit ,instinkt die ,sprkraft des ,geistes4#ba ,ich unterscheide freie und feste ,instinkte4 ,erstere bestehen in der unmittelbaren ,eingebung und ,leitung durch das ,unbewute1 letztere zerfallen wieder in primre und sekundre3 primre ,instinkte sind angeborene zufllige spontane ,variationen1 die im ,laufe der ,geschlechter erhalten geblieben und fest geworden sind4 ,sekundre ,instinkte entstehen durch ,engraphie1 wenn im ,laufe vieler ,generationen gewohnheitsmige ,reaktionen1 welche die ,lebensverhltnisse in stets gleicher ,weise auszufhren zwangen1 organisch einverleibt worden sind4 ,in diesem ,zusammenhang meine ich mit ,instinkt beim ,menschen als ,kennzeichen der ,geistesgre das unmittelbare ,wissen um die ,wahrheit1 das ,rechte und ,schne4 #aa4 ,religiositt4 ,es ist eine ,tatsache1 da die grten ,mnner fast alle ein religises ,bewutsein irgendwelcher ,art gehabt haben4 ,darum mu ,religiositt als ein ,merkmal der ,geistesgre verzeichnet werden1 weil die ,erfahrung sie als solches aufzeigt4 ,so wird denn auch der ,mensch der ,zukunft nicht weniger1 sondern mehr religis sein als derjenige der ,gegenwart4 #ab4 ,schchternheit4 ,ebenso ist es eine ,tatsache1 da dreistes1 sicheres ,auftreten zwar oft den ,handlungsreisenden1 keineswegs aber gewhnlich den ,geistesgewaltigen auszeichnet4 ,freilich wird diese anfngliche ,schchternheit und ,zurckhaltung1 die er mit auf die ,welt bringt1 spterhin dann berwunden und macht unbeugsamem ,selbstbewutsein ,platz4 ,denn die ,gre seiner ,ideen senkt ihm nach ihrem ,durchbruch alsbald ,selbstvertrauen in seine ,seele nebst der ,kraft des ,willens zu ihrer ,ausfhrung4 #ac4 berschwenglichkeit4 ,goethe sagte3 ,allein das berschwengliche macht die ,gre4 #ad4 ,geniale ,schpferkraft4 ,das ist die hchste ,fhigkeit des ,menschen berhaupt und rein auf den ,mann beschrnkt4 ,das ist die ,sprache der ,erfahrung der gesamten ,menschheit4 ,da ,frauen nur deswegen von der ,genialitt ausgeschlossen seien1 weil sie bisher nicht gengende ,gelegenheit zur ,bildung und ,entfaltung ihrer geistigen ,gaben gehabt htten1 ist leeres ,gerede4 ,denn die ,musik und ,dichtkunst waren ihnen von jeher zugnglich1 und sie haben darin nichts von ,bedeutung geleistet4 ,ferner hat man in den ,vereinigten ,staaten von ,nordamerika das gewaltige ,experiment gemacht1 den ,frauen die gleichen ,voraussetzungen der ,bildung und der geistigen ,entfaltung zu verleihen wie den ,mnnern1 ja1 noch bessere1 weil der ,mann schon sehr frh vom ,geschftsleben absorbiert wird4 ,das ,resultat aber hinsichtlich geistiger ,leistungen des ,weibes in ,amerika ist ein ,nichts1 eine glatte ,null6 ,ja1 noch weit weniger3 es zeigt sich eine bedeutende ,schwankung unter die ,nullinie3 die echte ,amerikanerin ist klgelnder ,verstandesmensch geworden und hat dabei ihre spezifisch weiblichen ,tugenden1 die der ,selbstlosigkeit und ,aufopferung fr ,gatte und ,kind1 des ,mitgefhls1 eingebt4 ,der ,verstand aber ist ideenleer1 kalt berechnend1 ohne jegliche ,gre1 auf den eigenen ,vorteil bedacht4 ,man vergleiche die ,terminologie auf ,s4 #bf1 um sich den ,unterschied zwischen ,verstand und ,vernunft1 um welch letztere es sich also hier nicht handelt1 nochmals klar zu machen4 ,ferner empfehle ich die ,lektre von ,herricks neuem ,roman ,together1#bb in dem der scharf beobachtende ,verfasser eine sinnfllige ,schilderung der modernen ,amerikanerin gibt4 ,dieses ,experiment1 das die ,amerikaner am ,menschen selber angestellt haben1 kann mit ,recht als die ,krnung der experimentellen ,forschungsmethode bezeichnet werden4 ,bereits ist der ,zeitpunkt herangekommen1 wo das ,experiment so weit gediehen ist1 da der ,forscher dessen ,resultate ablesen kann4 ,sie sind die eben erwhnten6 -- -- -- ,ich definiere3 ,genie ist die ,fhigkeit1 groe neue ,ideen von bleibendem ,werte zu finden und ihnen ,form zu geben4 ,dies ist die allgemeinste und zugleich die bestimmteste ,definition des ,begriffs ,genie4 ,sie bezieht sich auf alle ,arten von ,genien4 ,immer handelt es sich bei echtem ,genie um jenes ,zusammentreffen3 ,erfassung des wertvollen ,neuen und seine ,gestaltung4 ,die gestaltende ,kraft ist einerseits das besondere ,merkmal des ,knstlers und anderseits etwas sehr ,charakteristisches am ,genie berhaupt4 ,doch gehrt bei ihm die bedeutende neue ,idee dazu und mu vorangehen4 ,demnach ist jeder ,genius seinem ,wesen nach auch ,knstler3 die ,gestaltungskraft ist eben das ,knstlerische an ihm4 ,doch ist nicht jeder ,knstler ein ,genie3 ,gestaltungskraft macht den ,knstler2 jedoch nur1 wenn es ,groes und ,neues ist1 das er formt1 ist er ein ,genie4 ,wir mssen also hiernach ,knstler im engeren und weiteren ,sinne unterscheiden3 erstere werden ausgemacht von den ,knstlern auf dem ,gebiete der eigentlichen ,kunst1 letztere von den ,genien4 #ae4 ,treue4 #af4 ,aufrichtigkeit1 ,offenheit1 ,wahrheitsliebe4 #ag4 ,moralischer ,mut4 #ah4 ,innere ,freiheit4 b7 ,die krperlichen ,eigenschaften4 ,die krperlichen ,merkmale1 die der ,auslese und ,reinzucht unterworfen werden sollen1 sind ,gesundheit und ,schnheit4 ,dabei bedeutet gesund nicht etwa robust und uerlich von ,kraft strotzend4 ,vielmehr ist eine gewisse ,feinheit des ,baues ein ,zeichen der ,vollkommenheit4 ,gesundheit ist also hier im reinen ,sinne des ,wortes zu nehmen1 als ,freiheit von ,krankheiten und erblichen ,nachteilen1 insbesondere hinsichtlich des letzteren ,punktes von ,tuberkulose1 ,syphilis und ,gehirnanomalien4 ,gesundheit mu in krperlicher ,hinsicht die ,grundlage der ,rassenzucht bilden4 ,hinsichtlich der ,schnheit des ,krpers knnen in weitgehendem ,mae die ,skulpturen der ,griechen ,anerkennung finden4 ,doch mu darauf aufmerksam gemacht werden1 da in den ,gesichtern jener ,statuen die ,abwesenheit von ,charakterausdruck auffllt3 die ,griechen stellten die reine ,schnheit als solche dar4 ,das erklrt jene ,erscheinung4 ,demnach werden wir die ,gesichter ihrer ,statuen nicht in allem als magebend ansehen knnen4 ,die griechische ,kunst ist ein absoluter ,idealismus1#bc also ,idealismus des ,schnen4 ,wir dagegen verlangen mit ,recht im ,gesicht des ,mannes auch den ,ausdruck des ,charakters und der ,geistesgre1 wie ihn ein scharfes ,profil1 feste ,zge1 hohe ,stirn zuwege bringen1 und wie er sich tatschlich bei den groen ,mnnern findet4#bd ,bei den ,statuen von ,frauen finden wir bei den ,griechen1 ebenso wie bei denjenigen von ,mnnern1 das wohlbekannte griechische ,profil3 gerade ,nase1 die sich unmittelbar in die gerade ,stirnlinie fortsetzt4 ,zugleich ist aber die gerade ,stirne nicht auch eine ganz senkrechte1 sondern neigt sich leicht zurck4 ,in der ,tat knnte das griechische ,profil nicht mit ,schnheit in ,einklang gebracht werden1 wenn dies nicht so wre4 ,denn bei senkrechter ,stirne wrde die ,nase1 wenn sie nicht aus der ,fortsetzung der ,stirnlinie hervortreten soll1 zu weit in das ,gesicht eingerckt werden mssen und daher dieses unschn erscheinen4 ,betrachtet man aber moderne ,frauen und ,mdchen der weien ,rassen1 so findet man fast allgemein1 da sie eine ganz senkrecht emporsteigende ,stirne haben4 ,dabei tritt die ,nase etwas hervor und verluft1 auch wenn sie selbst gerade ist1 nicht genau in der ,fortsetzung der ,stirnlinie wie bei den ,skulpturen der ,griechen4 ,diese senkrechte ,stirne aber verleiht dem weiblichen ,gesicht etwas ,hoheitsvolles und ,edles3 sie ist nichts anders als der sthetische ,ausdruck des sittlich ,reinen4 ,biologisch wird sie zurckgefhrt auf das ,stehenbleiben des weiblichen ,kopfes auf kindlicher ,entwicklungsstufe4#be ,beim ,weibe werden wir also abweichend von den ,griechen1 zwar nicht wie beim ,manne scharfe ,gesichtszge1 wohl aber die senkrechte ,stirn unter ,verzicht auf das rein griechische ,profil verlangen4 ,denn die senkrechte ,stirnlinie deutet ,charakter an1 und zwar den mehr passiven ,teil desselben1 die edle ,gesinnung und ,reinheit1 whrend die scharfen ,gesichtszge beim ,manne mehr die aktive ,seite des ,charakters1 die ,energie und ,willenskraft ausdrcken4 ,wie einerseits die ,erfahrung uns gezeigt hat1 da die grte geistige ,hhe1 das ,genie1 nur beim ,manne vorkommt1 so lehrt sie nunmehr anderseits1 da die maximale ,entfaltung von ,krperschnheit auf das ,weib beschrnkt ist4 ,die ,richtigkeit davon wird durch eine ,reihe von ,tatsachen besttigt4 ,so achten ,mnner gegenseitig aneinander ,genialitt1 ,frauen aneinander ,schnheit als die hchste ,gabe ihres eigenen ,geschlechts4 ,umgekehrt fhlt sich der ,mann am meisten von ,frauenschnheit1 das ,weib hauptschlich von hoher geistiger ,begabung des ,mannes angezogen4 ,wenigstens gilt das ,letztere fr hhere ,kulturvlker1 whrend auf primitiveren ,stufen krperliche ,strke und physischer ,mut ihr am meisten imponieren4 brigens entspricht auf hherer ,stufe die ,kraft des ,geistes derjenigen des ,krpers auf niederer4 ,ferner kommt es allenthalben in ,poesie1 ,kunst1 ,literatur und dem naiven ,bewutsein des ,volkes zum ,ausdruck1 da die ,menschen zu allen ,zeiten und an allen ,orten das ,weib als das ,symbol der ,schnheit schlechthin betrachtet haben und es noch tun4 ,plo sagt1 ber diesen ,gegenstand3 ,in einer ,hinsicht ist nun aber allerdings das ,weib dem ,manne berlegen1 nmlich in der ,schnheit der ueren ,krperform4 ,nur wenige gibt es1 die das bestreiten1 z4 ,b4 ,schopenhauer1 444 allein1 auch dieser ,vorzug des ,geschlechts ist ungemein ungleich auf die ,weiber verteilt4 ,eine ,annherung an das ,ideal weiblicher ,schnheit1 das wir uns unter dem ,einflusse einer geluterten sthetik gebildet haben1 ist nur unter hchst gnstigen ,verhltnissen mglich4#bf ,vom ,genie beim ,manne gilt das ,entsprechende ja ebenso sehr1 oder noch mehr4 ,unter ,anfhrung von ,arbeiten ,cordiers und ,ecksteins widerspricht nun ,plo der ,annahme des ,vorhandenseins allgemeiner ,schnheitsgesetze4 ,anders ,delauney1 den er dann nennt4 ,dieser behauptet1 da es allerdings allgemeine ,schnheitsregeln gibt1 sowohl fr die ,menschen1 wie fr die ,tiere2 sie begrnden sich durch die von ,claude ,bernard aufgestellten sogenannten organotropischen ,gesetze1 die in der ,entwicklung der ,form eines jeden ,organs gefunden werden2 es gibt fr jedes ,organ ein ,maximum der ,entwicklung1 welches die ihm eigene ,schnheit darstellt2 und in betreff der ,schnheit des ganzen ,individuums mssen die verschiedenen ,organe in einer bestimmten ,beziehung und in einem gewissen ,verhltnisse zueinander stehen4#bg ,die ,schnheit des ,weibes hngt auer von der ,rasse auch etwas von ihrer sozialen ,stellung ab4 ,bei niederen ,vlkern und in den unteren ,schichten der zivilisierten ,nationen findet man sie seltener1 bezw4 weniger entwickelt3 ,in den besseren ,teilen1 sagt ,plo1 unter den gut situierten ,klassen der ,bevlkerung erblicken wir fast berall auch schnere edlere ,gestaltung1 nicht blo bei ,mnnern1 sondern namentlich bei ,frauen4#bh 444 und so setzt sich oft in den mit ,glcksgtern hinreichend ausgestatteten ,familien als ,erbstck ein schnes und edles ,aussehen von ,generation zu ,generation fort4#bi ,der ,einflu der ,erblichkeit drfte hierbei zu gering veranschlagt sein4 ,doch haben sicherlich die ueren ,bedingungen1 unter denen ,menschen leben1 einen etwas umgestaltenden ,einflu auf ihr ,aussehen1 wie es ,ranke hinsichtlich des ,lngenwachstums fr die ,nordamerikaner nachgewiesen hat4#cj ,darwin fhrt die berlegene ,frauenschnheit auf den ,einflu der geschlechtlichen ,zuchtwahl zurck4 ,da die ,frauen whrend langer ,perioden ihrer ,schnheit wegen gewhlt worden seien1 meint er1 so sei es nicht auffallend1 da das ,weib ihre ,schnheit auch in grerem ,mae auf ihre weiblichen ,nachkommen vererbt habe als auf die mnnlichen4 ,so seien denn die ,frauen schner geworden als die ,mnner4#ca ,die ,mngel dieser ,begrndung liegen auf der ,hand4 ,aus welchem ,grunde zogen1 um die ,hauptsache zu erwhnen1 die ,mnner von jeher die schneren ,frauen vor8 ,wenn es wahr ist1 was ,eckstein sagt1 nmlich da ,schnheit einfach ein ,ausdruck von ,zweckmigkeit und ,gesundheit ist1 dann beantwortet sich die ,frage von selbst1 wie folgt3 ,die ,mnner kannten durch ,instinkt und ,erfahrung die ,merkmale der ,gesundheit und der ,zweckmigkeit fr die ,ausbung des natrlichen ,berufs der ,frau4 ,diese wren also identisch mit ,schnheit4 ,ihnen entsprechend trafen jene nun die ,gattenwahl im ,hinblick auf die bevorstehende ,mutterschaft4 ,auch ,stratz setzt ,gesundheit und ,schnheit einander gleich4#cb ,jedoch ist diese ebenso oberflchliche als gangbare ,behauptung leicht widerlegbar4 ,denn dasjenige an der spezifisch weiblichen ,schnheit1 was zugleich fr die ,leistungen der ,frau als ,mutter zweckmig ist1 beschrnkt sich auf die gute ,entwicklung der ,brste und des ,beckens4 ,nun werden freilich ,mnner durch diese ,krperteile1 insbesondere durch den ,busen1 sexuell angezogen4 ,jedoch zeigen sich darin immerhin nur die primitivsten ,triebe der ,liebe4 ,die hchsten uerungen weiblicher ,schnheit haben nicht den geringsten ,zusammenhang mit ,zweckmigkeit4 ,als solche verstehe ich3 die ,schnheit und den ,liebreiz des ,gesichts1 das prachtvolle ,haar1 die ,zartheit der ,glieder1 die ,kleinheit der ,hnde und ,fe1 die ,rundung der ,krperformen durch die strkere ,entwicklung des ,unterhautfettgewebes als beim ,mann1 das eigentmlich feine ,inkarnat1 die ,schnheit der ,bewegungen und der ,stimme4 ,dennoch ist all das zweifellos auch unter dem ,einflu der ,zuchtwahl entwickelt worden4 ,ebensowenig wie ,zweckmigkeit ist ,gesundheit die alleinige ,grundlage der ,schnheit3 ,chinesen und ,neger knnen hervorragend gesund sein4 ,dennoch mangeln ihnen alle ,merkmale fortgeschrittener ,schnheit4 ,demnach3 ,schnheit umfat ,gesundheit dem ,begriffe nach -- nicht immer im ,einzelfall --1 ,gesundheit aber nicht umgekehrt ,schnheit1 nicht nur nicht in der ,erfahrung1 sondern auch nicht dem ,begriffe nach4 ,es bleibt also nur die ,annahme brig1 da die ,mnner von vornherein im ,geiste das ,ideal weiblicher ,schnheit1 wenn auch zum grten ,teil zunchst unbewut1 besaen und ihm gem ihre ,wahl1 getrieben durch den ,instinkt1 trafen4 ,dann aber ist ,schnheit etwas durchaus ,objektives1 eine ,idee an sich4 ,zur ,sttzung dieses ,resultats meiner berlegung fhre ich einige ,ansichten von ,philosophen an#cc3 ,nach ,chr4 ,krause ist ,schnheit die reine1 klare und lebensvolle ,gotthnlichkeit endlicher ,naturen an ihrer ,endlichkeit4 ,die ,urquelle aller ,schnheit ist ,gott selbst und seine ,kraft1 in der alle ,dinge sich regen4 7,urb4 d4 ,menschheit1 #c1 ,s4 #da74 ,nach ,zeising ist die ,schnheit oder die ,idee der ,anschauung die als erscheinend aufgefate ,vollkommenheit4 7sthet4 ,forsch4 ,s4 #aha47 ,j4 ,h4 ,fichte erklrt3 ,alles ,schne beruht 444 auf der inneren ,zusammenstimmung 7,harmonie7 einer ,mannigfaltigkeit von ,teilen1 durch welche die ,teile zu einem geschlossenen ,ganzen werden4 7,psychol4 ,i1 ,s4 #fig74 ,v4 ,cousin bemerkt3 ,le sentiment du beau est sa propre satisfaction lui-mme 7,du ,vrai1 p4 #ada ff474 ,die ,schnheit ist ein ,ausdruck der geistigen und sittlichen ,vollkommenheit 7vergl4 d4 ,arbeiten von ,chaignet und ,l',evque74 ,das ,wesen des ,schnen liegt in der ,harmonie1 und zwar in einer ,harmonie zweifacher ,art3 #a4 in der ,harmonie des ,wahrnehmbaren unter sich1 also ,harmonie in ,formen1 ,farben1 ,tnen und ,bewegungen1 und #b4 in der ,harmonie zwischen ,form und ,inhalt1 also der harmonischen ,abstimmung des ,wahrnehmbaren auf seinen 7geistigen7 ,inhalt4 ,die ,schnheit des ,menschen ist also die harmonische ,abstimmung der ,krperteile 7hinsichtlich ,formen und ,farben7 aufeinander und auf den ,geist4 ,vollstndige ,harmonie zwischen ,geist und ,krper ist ,vollkommenheit -- doch nur unter der ,voraussetzung1 da der ,geist als solcher schon vollkommen ist4 ,die ,lust an solcher ,harmonie ist ,lust an der ,vollkommenheit4 ,streben nach ,vollkommenheit bedeutet demnach ,streben nach ,harmonie zwischen ,geist und ,krper als ,inhalt und ,form4 ,der hchste ,inhalt des ,menschen1 sein ,geist1 gegossen in die ihm angemessenste ,form des ,krpers3 das ist das vollkommene ,menschheitsideal4 ,der sichtbare ,teil davon ist die dem ,inhalt entsprechende ,form1 der ,leib1 der eben bei solcher ,erfllung seiner ,bestimmung sthetische ,lust erzeugt4 ,das ist in wenigen ,worten die ,wahrheit ber die ,schnheit des ,menschen1 und nicht jene flache ,auffassung1 die sie als bloes ,ntzlichkeitsprodukt aus dem ,kampf ums ,dasein hinstellen mchte6 -- -- -- ,das ,weib ist es nun1 wie wir schon sahen1 welche die maximale ,schnheit vertritt4 ,das schne ,weib erregt in geistig hochentwickelten ,mnnern uninteressiertes ,wohlgefallen an ihrer ,schnheit als solcher4 ,dies ist insbesondere auch beim ,knstler der ,fall4 -- -- -- ,stratz gelangt zu einem ,kanon der ,schnheit durch ,abzug alles ihr ,widersprechenden4 ,er sagt3 ,um lebende weibliche ,schnheit objektiv zu beurteilen1 mu man auf negativem ,wege vorgehen3 die ,fehler ausmerzen4#cd ,jedoch ist es klar1 da das zum mindesten den unbewuten geistigen ,besitz des ,schnheitsideals seitens des ,urteilenden schon voraussetzt4 ,denn1 wie htte er sonst ein ,kriterium fr das ,fehlerhafte8 ,doch hier interessiert uns nur die ,tatsache1 da ,stratz auf diesem ,wege zu einem ,kanon objektiver ,schnheitsmerkmale gelangt1 die er am ,schlusse seines ,werkes in einer ,tabelle zusammenfat4#ce -- -- -- ,die bereinstimmung der verschiedenen ,vlker in ihrer ,beurteilung idealer ,frauenschnheit scheint vorwiegend die ,farbe zu betreffen4 ,wir mssen zwei ,arten von sthetischen ,wirkungen unterscheiden3 solche durch ,harmonie und solche durch ,kontrast4 ,schnheit durch ,harmonie wird am vollendetsten von der ,blondine dargestellt4 ,in ihr erblickt auch ,stratz1 wenn ich ihn recht verstehe1 den ,typus maximaler ,frauenschnheit2 denn er sagt3 ,da starke ,pigmentanhufung ein gemeinschaftliches ,merkmal niedrig stehender ,rassen ist1 so kann man im allgemeinen blondes ,haupthaar als einen ,vorzug betrachten1 und namentlich bei der ,frau1 bei der durch den schwcheren ,gegensatz von ,blond und ,wei die ,harmonie der zarten ,bildung erhht wird4#cf ,der ,reiz der hellen ,farben1 ,wei1 ,rosig1 ,hellblau und ,blond1 dem zarteren ,krper des ,weibes eigen1 wirkt an und fr sich schon so mchtig1 da er vielen gleichbedeutend mit ,schnheit ist4#cg ,in der englischen ,sprache ist fair1 blond1 fr ,frauen gleichbedeutend mit schn4 ,die ,kontrastwirkung kommt zustande durch helle ,haut und dunkle ,haar- und ,augenfarbe3 ,eine brnette ,haut1 sagt ,stratz1 ist mit den dunklen ,augen und ,haaren zusammengestimmt und wirkt durch ,abtnung ebenso harmonisch wie die weie ,haut mit blondem ,haar und hellen ,augen4 ,bei ,zusammenstellung der weien ,haut mit schwarzem ,haar werden aber durch den ,kontrast die ,vorzge beider ,teile noch lebhafter sprechen4#ch ,wie wir oben fanden1 ist ,schnheit ,harmonie schlechthin1 unter der ,voraussetzung eines an sich vollkommenen ,inhalts1 der die ,abstimmung des uern auf ihn zu einem ,wert erhebt6 ,ohne diese ,voraussetzung macht ,harmonie noch keine ,schnheit aus4 ,der ,kontrast ist also mit der ,harmonie nicht als etwas ,ebenbrtiges mebar1 sondern nur eine ,methode der ,erzielung von ,wirkung auf das sthetische ,gefhl4 ,auch handelt es sich nicht um schne ,haut1 ,augen1 ,haare als ,einzeldinge1 sondern um die ,schnheit des ganzen menschlichen ,krpers4 ,es ist also unstatthaft zu sagen1 da eine helle ,haut nebst dunklen ,haaren die ,schnheit der einzelnen ,teile hervorhebe3 denn nach diesem ,grundsatz mte eine blonde ,negerin ebenso schn sein 7hinsichtlich ,farbenwirkung7 als eine schwarzhaarige ,europerin mit weier ,haut3 der ,kontrast wre in beiden ,fllen der gleiche und wrde die ,vorzge beider ,teile hervortreten lassen1 nmlich in diesem ,beispiel der blonden ,haare und der schwarzen ,haut der so vorgestellten ,negerin4 ,ferner mte nach dem andern ,beispiel von ,stratz betreffend die ,harmonie bei der ,brnetten eine ,frau von vollkommenen ,formen1 aber mit schwarzer ,haut1 schwarzen ,haaren und ,augen ebenfalls schn sein4 ,denn ,harmonie wre auch hier vorhanden4 ,offenbar wrden wir jene aber der ,blondine mit der ihr eigentmlichen ,harmonie nicht an die ,seite setzen4 ,warum nicht8 ,erstens1 weil die hellen ,farben der ,blondine auf den ,inhalt des ,menschen1 seinen ,geist1 der als ,lichtgestalt vorgestellt wird1 wenn man an einen wirklich edlen und hoheitsvollen ,charakter und ,helden denkt1 harmonisch abgestimmt sind4 ,zweitens1 weil die bei der ,blondine in ,frage kommenden ,farben wei1 blau und golden an sich schner sind als die ,farben braun und schwarz4 ,drittens1 weil blau und gelb annhernd sogenannte ,komplementrfarben sind1 die immer ,wohlgefallen erregen1 weil sie zusammen passen 7psychologisch3 sich zu wei ergnzen74 ,viertens1 weil die genannten drei ,farben auerdem noch harmonisch zueinander passen4 ,der blonde ,typ ist also als solcher derjenige grter menschlicher ,vollkommenheit1 den wir kennen1 vielleicht1 den es berhaupt geben kann4 ,einige ,stellen aus ,havelock ,ellis mgen nun das noch weiter bekrftigen4 ,auch sie beziehen sich vorwiegend auf die ,proklamierung der ,blondheit als des am meisten auffallenden objektiven ,schnheitskennzeichens4 ,ellis schreibt3#ci ,renier hat das ,frauenideal der provenalischen ,troubadoure untersucht3 ,sie vermeiden jede ,beschreibung der weiblichen ,form2 ihre ,beobachtungen beziehen sich zumeist auf die schlanke1 gerade1 frische ,erscheinung des ,krpers1 auf weie und rosige ,farbe4 ,auch die ,augen werden viel gepriesen2 sie sind s1 liebevoll1 hell1 lchelnd und heiter4 ,ihre ,farbe wird nie erwhnt4 ,der ,mund lacht1 ist karminrot1 und wenn er bei sem ,lcheln die weien ,zhne zeigt1 lockt er zur ,wonne des ,kusses4 ,das ,gesicht ist klar und frisch1 die ,haut wei1 das ,haar stets blond4 ,vom brigen ,krper ist selten die ,rede4 ,ebenso sei nach ,rowbothams ,schilderung des konventionellen ,ideals der ,troubadoure die ,dame stets von milchweier ,haut weier und frischer als frischgefallener ,schnee1 von einer besonderen ,reinheit des ,weien4 ,ihr fast immer mit ,blumen geschmcktes ,haar ist stets flachsfarben1 seidenweich1 vom ,glanze feinsten ,goldes schimmernd4 ,in den ltesten spanischen 767 ,romanzen ist nach ,ellis das ,haar von reinem ,golde oder einfach blond 4441 das ,gesicht wei und rosig1 die ,hnde wei 4444 ,er gibt ferner an1 da ,alwin ,schultz das ,ideal der deutschen ,dichter des ,,xii4 und ,,xiii4 ,jahrhunderts folgendermaen schildert3 ,sie mu mittelgro und schlank sein1 ihr ,haar blond wie ,gold 444 ,dunkles ,haar finde keine ,bewunderung4 ,die ,augen mten hell1 gewhnlich blau1 die ,haut solle wei1 bezw4 zart rosig sein4 ,adam de la ,halle aus ,artois schildert nach unserm ,gewhrsmann in einem ,gedicht aus dem ,,xiii4 ,jahrhundert seine ,geliebte als goldhaarig1 schwarzugig4 ,das sind nur einige der in der genannten ,quelle angefhrten ,schilderungen1 die auf die ,hervorhebung der ,blondheit und ihrer ,attribute als des ,ideals der ,frauenschnheit ausgehen4 ,ferner betonen nach ,ellis die italienischen ,dichter den ,vorzug des blonden ,haares4 ,johanna von ,aragonien1 die schnste ,frau des #af4 ,jahrhunderts1 hatte nach der ,beschreibung ihres ,arztes ,niphus1 des ,philosophen am ppstlichen ,hofe und ,freundes ,leos ,x41 langes goldiges ,haar und blaue ,augen1 rosig-weien ,teint4 ,gabriel de ,minuts ,geliebte hatte trotz ihrer sdlichen ,heimat blondes ,haar und blaue ,augen4 ,die ,beschreibung stammt aus dem ,jahre #aehg4 ,die griechischen ,knstler vergoldeten das ,haar ihrer ,statuen4 ,gtter und ,menschen sind bei ,homer oft blond3 ,venus ist es fast immer4 ,ellis fhrt dann fort3 ,es ist interessant1 da die ,musterung der weiblichen ,schnheitsideale in vielen verschiedenen ,lndern zeigt1 da sie alle ,merkmale enthalten1 welche dem sthetischen ,gefhle des modernen ,europers entsprechen1 und viele dieser ,ideale enthalten kein ,merkmal1 das mit unserm ,geschmacke ganz unvereinbar wre4 ,da die ,schnheit ein ,element der ,objektivitt enthlt1 ergibt sich auch daraus1 da ,mnner niederer ,rasse manchmal europische ,frauen schner finden als die ihres eigenen ,stammes4 ,wahrscheinlich ist unter den geistig und somit auch sthetisch am meisten entwickelten ,individuen niederer ,rasse diese ,vorliebe fr weie ,frauen zumeist zu finden4 ,nach allem3 ,menschliche ,schnheit1 gemessen am ,weibe1 weil diese sie in maximalem ,betrage besitzt1 ist objektiv4 ,das allgemeinste ,merkmal dieser ,objektivitt der ,schnheit ist die ,blondheit mit ihren ,attributen der weien ,haut und blauen ,augen4 c7 ,die ,auserlesenen4 ,nach diesem berblick ber die wertvollsten geistigen und krperlichen ,eigenschaften des ,menschen bleibt es mir noch brig1 im ,zusammenhang kurz den ,gesamthabitus des fr die ,auslese und ,reinzucht tauglichen ,mannes und ,weibes zu schildern4 ,das kann natrlich nur in groen allgemeinen ,umrissen geschehen und unter ,leitung folgender ,gesichtspunkte1 die im ,vorhergehenden aufgefunden worden sind3 ,die hchsten geistigen ,eigenschaften sind dem ,manne zugeteilt worden4 ,bei der ,beurteilung der geistigen ,merkmale werde ich daher vom ,manne ausgehen2 denn ich kann sie nur bei ihm in vollkommenster ,entfaltung sehen4 ,die hchste krperliche ,eigenschaft dagegen1 ,schnheit1 ist dem ,weibe zugefallen4 ,hinsichtlich des ,schnheitsideals werde ich also aus dem entsprechenden ,grunde wie oben mich am ,weibe orientieren4 ,wir werden also auch bei der ,auslese der ,tchtigsten natrlich vom ,manne die hchsten geistigen ,eigenschaften und von der ,frau die grte ,schnheit verlangen4 ,allein1 sowohl in geistiger1 als auch in leiblicher ,beziehung gibt es je einen ,faktor1 der an praktischer ,bedeutung alle andern berragt4 ,auf diese beiden ,faktoren werde ich daher bei beiden ,geschlechtern den gleichen ,wert legen und auerdem ihr ,vorhandensein als eine der ,mindestforderungen aussprechen1 die erfllt sein mssen1 um einen ,menschen noch als zur ,auslese geeignet erscheinen zu lassen4 ,dieser geistige ,faktor ist der ,charakter 7,wille1 ,gesinnung73 er ist der ,kern des ,menschen berhaupt1 seine ,seele4 ,es unterliegt zwar keinem ,zweifel1 da er in vollendetster ,ausprgung beim ,manne vorkommt2 doch ist der ,unterschied gegenber dem ,weibe bedeutend geringer als derjenige hinsichtlich der brigen ,geistesgaben4 ,es gibt erfahrungsgem auch ,frauen von auerordentlicher ,seelengre4 ,deswegen1 und weil der ,charakter den ,kern jedes ,menschen bildet1 ist es besser1 ber jenen kleinen ,unterschied hinwegzusehen und bei beiden ,geschlechtern die hchsten ,anforderungen an den ,charakter zu stellen4 ,jener oben genannte krperliche ,faktor ist ,gesundheit4 ,sie ist die leibliche ,grundlage aller menschlichen ,vervollkommnung4 ,vorzglichkeit des ,charakters und ,gesundheit sind also unerlliche ,bedingungen der ,zulassung zur ,auslese und ,reinzucht4 ,im brigen werden die ,merkmale der ,geistesgre1 die beim ,manne gefunden worden sind1 auch als ,mastab fr das ,weib genommen2 jedoch wird bei ihr nicht das ,hchste hierin verlangt4 ,ebenso werden die ,kennzeichen der ,schnheit des ,weibes fr den ,mann zugrunde gelegt1 doch auch wieder in untergeordneter ,weise4 ,demnach3 ,bei ,mann und ,weib stehen ,charakter und ,gesundheit im ,mittelpunkt2 beim ,mann kommt dann zunchst noch sonstige ,geistesgre1 beim ,weib ,schnheit in ,betracht4 ,die bertragung der ,merkmale des einen ,geschlechts auf das andere gilt nach allem ,vorausgegangenen sinngem und nur bedingt und allgemein1 nicht im besondern4 ,das ,idealbild des ,mannes wre etwa folgendes3 ,schlanke1 ziemlich hochgewachsene ,gestalt1 hohe ,stirn1 schmales ,gesicht1 scharfes ,profil1 ernster ,gesichtsausdruck4 ,haare blond2 doch tritt das hier etwas in den ,hintergrund4 ,charakterstrke1 ,gte1 ,idealismus1 ,altruismus1 ,wahrheitsliebe1 moralischer ,mut1 ,intelligenz1 ,genialitt1 sthetisches ,gefhl1 ,gesundheit4 ,zur ,erluterung mu ich hier nochmals auf den schon genannten ,aufsatz von ,o4 ,hauser verweisen3 ,der physische ,typus des ,genies des ,altertums4 ,hauser zeigt darin an der ,hand der ,beschreibung einer groen ,anzahl berhmter ,mnner aus dem ,altertum1 da die hohe1 schlanke ,gestalt1 ,blondheit und das scharfe ,profil mit der groen1 zumeist gebogenen ,nase das charakteristische ,aussehen der ,groen bilden4 ,das ,idealbild des ,weibes wre etwa dieses3 ,schlanke1 ziemlich hohe ,gestalt1 schmales ,gesicht1 gerade und senkrechte ,stirn1 deutliches1 aber regelmiges ,profil1 ,anmut1 ,blondheit oder ,annherung an sie4 ,gte und ,reinheit des ,charakters1 ,wahrheitsliebe1 ,altruismus1 ,intelligenz1 moralischer ,mut1 sthetisches ,gefhl1 ,gesundheit4 ,alle ,vervollkommnung findet nicht pltzlich1 sondern durch ,entwicklung statt4 ,demnach knnen wir zunchst nicht die hchsten ,eigenschaften des ,geistes und ,krpers1 also nicht ,genie und grte ,schnheit1 als unerlliche ,attribute derjenigen1 die der ,auslese und ,reinzucht als ,material dienen sollen1 verlangen1 sondern mssen mit ,bescheidenerem zufrieden sein4 ,wie schon erwhnt1 sollen daher ein vorzglicher ,charakter und ,gesundheit das ,mindestma des ,notwendigen sein4 ,doch mu selbstverstndlich krperliche ,wohlgestalt1 wenn auch nicht eigentliche ,schnheit1 ebenfalls dabei sein1 also eine schlanke1 gut gebaute1 nicht zu kleine ,statur1 sowie ein ,kopf und ,gesicht1 welche die im ,vorstehenden angegebenen ,merkmale der ,rasse noch deutlich erkennen lassen4 d7 ,das ,organ des ,geistes4 ,das ,organ des ,geistes ist das ,gehirn4 ,von seiner ,beschaffenheit hngen daher offenbar auch die geistigen und ,charaktereigenschaften ab1 die bei der ,reinzucht der ,vollkommensten ausgelesen und gesteigert werden sollen4 ,wir mssen daher der ,betrachtung des ,gehirns noch einen besonderen ,abschnitt widmen4 ,ploetz kommt zu dem ,schlusse1 da weder die ,zunahme der durchschnittlichen ,lebensdauer1 noch die ,vergleichung von ,schdeln der jetzigen und frheren ,geschlechter die ,frage entscheiden lt1 ob wir uns seit dem ,altertum vervollkommnet haben oder nicht4 ,die ,zunahme der ,lebensdauer ist eine tatschliche4 ,aber sie ist fr die ,beantwortung der ,frage nicht verwertbar1 weil man nicht entscheiden kann1 ob sie aus gesteigerter konstitutioneller ,kraft des ,menschen oder aus ,erleichterung der ueren ,bedingungen des ,daseins herzuleiten ist4 ,nach den vergleichenden ,messungen zu urteilen1 scheint eine ,vergrerung des ,gehirns stattgefunden zu haben4 ,doch sind die ,statistiken aus verschiedenen ,grnden1 namentlich auch wegen des zu geringen ,zahlenmaterials1 nicht endgltig beweisend4 ,ferner darf man ,zunahme des ,hirngewichts nicht ohne weiteres mit ,steigerung der ,gte gleichsetzen4 ,doch sprechen viele ,tatsachen dafr1 da beides in weitgehendem ,mae zusammenfllt4 ,so ist das ,wachstum des ,gehirns durch die ,tierreihe hindurch bis zum ,menschen die aufflligste ,erscheinung der ganzen ,entwicklungsgeschichte4 ,im hheren ,alter nehmen beim ,menschen ,volum und ,gewicht des ,gehirns ab und ,hand in ,hand damit auch seine geistigen ,krfte4 ,sehr hervorragende ,mnner haben oft besonders groe ,gehirne gehabt4 ,endlich hat man keinen ,fall auffinden knnen1 in dem ein auergewhnlich hochstehender ,mensch ein besonders kleines ,gehirn besessen htte4 ,da die geistige ,hhe nicht nur von der ,masse des ,gehirns1 sondern auch von seiner sonstigen ,beschaffenheit abhngt1 ist ja ,tatsache4 ,anzahl und ,tiefe der ,furchen spielen eine groe ,rolle1 weil von ihnen die ,gre der ,oberflche des ,grohirns abhngt1 und weil hier der ,sitz der hchsten geistigen ,fhigkeiten ist4 ,die vergleichenden ,messungen machen nun1 wie schon erwhnt1 eine ,zunahme der ,hirngre1 namentlich im ,stirnteil1 wahrscheinlich4#dj ,das weibliche ,gehirn ist durchschnittlich etwas kleiner als das des ,mannes4 ,browne fand1 da das mnnliche ,gehirn #bi1ga ,gramm mehr wiegt als das weibliche4 ,dabei hatte er den ,anteil in ,abzug gebracht1 der auf den ,unterschied der ,krpergre zu setzen ist1 wodurch bewiesen wird1 da der ,unterschied nicht nur ein relativer1 sondern ein absoluter ist4#da ,dieser ,unterschied tritt nach ,rdinger schon whrend des ,lebens im ,mutterleibe auf4 ,er sagt3 ,alle drei ,hauptdurchmesser des ,gehirns sind bei neugeborenen ,knaben grer als bei ,mdchen 444#db ,auch die ,windungen sind bei weiblichen ,gehirnen whrend des ,lebens im ,mutterleib bedeutend einfacher als bei mnnlichen2 der ganze ,stirnlappen macht daher bei ,mdchen den ,eindruck der ,gltte oder ,nacktheit4 ,trotz vieler individueller ,ausnahmen1 fhrt ,rdinger fort1 welchen man sorgfltigere ,bercksichtigung zuteil werden lassen mu1 kann man die ,tatsache1 da ganz verschiedene typische ,bildungsgesetze fr die ,grohirnwindungen der beiden ,geschlechter bestehen und schon im ftalen ,leben sich geltend machen1 nicht bestreiten4#dc ,sehr bemerkenswert sind die ,resultate1 zu denen ,j4 ,ranke gelangt4 ,sie beziehen sich auf die altbayerische ,landbevlkerung4 ,nach ihnen ist hier das ,gehirnvolumen bei den ,frauen im ,verhltnis zu ihrer ,krpergre relativ etwas grer als beim ,manne bezglich der seinigen4 ,jedoch kommt es bei ,mnnern hufiger vor1 da die ,hirngre den ,mittelwert berragt1 als da sie hinter diesem zurckbleibt4 ,anders bei den ,frauen3 bei ihnen besteht eine ,neigung zum ,zurckbleiben hinter dem ,mittelwert4 ,ranke sagt3 ,das psychische ,organ der ,mnner zeigt also vorwiegend eine das ,mittelma bersteigende ,entwicklung1 und die ,zahl besonders mchtig entwickelter ,gehirne ist relativ viel grer als bei ,frauen4#dd ,ranke findet nun einen ,zusammenhang zwischen diesen anatomischen ,unterschieden und den geistigen ,leistungen der beiden ,geschlechter3 beim weiblichen ,gehirn sind sie fr das ,durchschnittsweib etwas hher als diejenigen des mnnlichen ,gehirns fr den ,durchschnittsmann4#de ,browne untersuchte das spezifische ,gewicht der ,marksubstanz des ,gehirns an verschiedenen ,stellen und fand es berall bei beiden ,geschlechtern gleich1 nmlich #ajdd4 ,das spezifische ,gewicht der grauen ,hirnrinde aber1 in welcher man den ,sitz des ,bewutseins zu suchen hat1 betrug bei ,mnnern #ajcf-ajcg 7letzteres in den ,stirnwindungen71 bei ,frauen berall nur #ajcd4df ,plo schliet mit folgenden ,stzen3 ,jedenfalls scheinen uns die bisher aufgefundenen ,differenzen wichtig und charakteristisch genug1 um auch den eifrigsten ,verfechter der ,frauenemanzipation aus dem ,felde schlagen zu knnen1 besonders da1 wie ,rdinger gezeigt hat1 diese ,unterschiede angeborene und nicht erst im spteren ,leben erworbene sind4#dg ,in ,vorstehendem haben wir die anatomische ,erklrung fr die ,erfahrungstatsache1 da die hchsten ,geistesgaben nur beim ,manne vorkommen4 -- -- -- ,da es sich fr uns um ,weiterentwicklung des ,menschen handelt1 so mssen wir unsere ,aufmerksamkeit nunmehr der ,frage zuwenden1 wie dieser ,fortschritt im ,geistesleben und am ,gehirn statthaben knnte4 ,es mu sich um ,hherentwicklung der ,vernunft als des ,inbegriffs des hheren ,geisteslebens in allen seinen drei ,sphren handeln4 7,s4 die terminologische ,auseinandersetzung auf ,s4 #bf74 ,anatomisch mu eine weitere ,entwicklung der ,grohirnrinde dem zugrunde gelegt werden4 ,in ihr haben wir also die anatomischen ,bedingungen fr den ,fortschritt der ,menschheit zu hheren und edleren ,formen des ,daseins zu suchen4 ,von diesen berlegungen ausgehend bin ich zu der berzeugung gelangt1 da einige ,bemerkungen1 die ,schleich#dh ber die mutmaliche ,weiterentwicklung des ,grohirns gemacht hat1 manches ,richtige enthalten4 ,er geht von der ,beobachtung aus1 da das ,grohirn sowohl fr das unbewaffnete ,auge1 als auch unter dem ,mikroskop den ,eindruck der ,unfertigkeit und ,neuheit hervorruft gegenber den andern stammesgeschichtlich viel lteren ,teilen des ,zentralnervensystems4 ,auch seiner ,beschaffenheit nach ist es viel weicher1 breiartiger als letztere4 ,nun sind die ,ttigkeiten der lteren1 festeren ,abschnitte automatische1 unbewute3 sie gehen mit der ,unfehlbarkeit und ,sicherheit von statten1 die uns im allgemeinen alle automatischen ,funktionen zeigen4 ,ganz anders verhlt es sich mit den ,ttigkeiten des ,bewutseins1 die an die jngsten1 obersten ,teile des ,grohirns geknpft sind3 namentlich in unserm ,denken und ,erkennen irren wir fortwhrend4 ,schleich nimmt nun in ,anlehnung an den englischen ,philosophen ,h4 ,spencer an1 da es jeweils nur die jngsten1 in der ,entwicklungsreihe also am weitesten vorgeschobenen ,teile des ,nervensystems sind1 deren ,ttigkeiten mit ,bewutsein verknpft sind4 ,nach dieser ,theorie waren diejenigen ,funktionen1 die jetzt in uns und den hheren ,tieren unbewut1 selbstttig1 geworden sind1 einst auch mit ,bewutsein verbunden3 auch sie muten mhsam erlernt werden1 ebenso wie wir jetzt innerhalb der ,sphre der uns bewuten ,lebensuerungen lernend1 bend1 prfend und tastend vorgehen4 ,das ,riechen1 die ,atmung1 die ,herzttigkeit1 die ,verdauung usw4 htten also nach ,spencers ,ansicht einst in der stammesgeschichtlichen ,kindheit der ,organismenreihe unter der ,leitung des ,bewutseins erlernt werden mssen4 ,dieser ,ansicht trete ich nun allerdings nur sehr bedingt bei3 im allgemeinen stimme ich vielmehr ,james zu1 der annimmt1 da die ,reflexbewegungen zufllige angeborene ,idiosynkrasien1 die wegen ihrer ,ntzlichkeit im ,kampf ums ,dasein erhalten blieben1 sind4 ,sie fallen unter die ,rubrik meiner primren ,instinkte4 ,auer diesen mgen in geringerem ,grade auch bungsresultate im ,laufe langer ,zeiten automatisch geworden sein4 ,sie bilden dann meine sekundren ,instinkte4 ,die ,auslese der spontan entstandenen ,reflexhandlungen halte ich jedoch fr das ,wichtigere4 ,schleich glaubt ferner1 da die ,entwicklung des ,grohirns in dem ,sinne fortschreiten wird1 da auch unsere hheren geistigen ,ttigkeiten einst unbewut und automatisch sein werden1 ebenso wie es jetzt die niederen sind1 die von den lteren ,hirnteilen abhngen4 ,unser ,denken und ,handeln wrde dann mit der ,raschheit und ,sicherheit selbstttiger ,vorgnge stattfinden4 ,freilich darf der ,schlu nicht gemacht werden1 da das ,bewutsein nichts anders ist1 als der in der ,entwicklung am weitesten vorgeschobene1 in ,differenzierung begriffene ,teil des nervsen ,apparates berhaupt 444#di ,wir werden vielmehr unten sehen1 da ,bewutsein etwas ,besonderes ist4 ,abgesehen von diesen ,punkten aber scheint mir ,schleichs ,ansicht richtig zu sein und mit dem bereinzustimmen1 was wir nach dem bisherigen ,gang der ,entwicklung erwarten mten4 ,das ist folgendes3 #a4 ,die ,entwicklung wird vorwiegend nach der geistigen ,seite fortschreiten4 #b4 ,dies mu von der ,organisation der ,hirnrinde abhngig sein1 in der also eine ,verbesserung zu erwarten ist4 #c4 ,der ,fortschritt mu seinen ,ausdruck finden in der ,gewinnung grerer ,sicherheit und ,leichtigkeit im ,denken und ,handeln seitens der ,menschen4 ,bringen wir nun diese anatomischen berlegungen mit der ,psychologie in ,einklang1 so ergibt sich etwa folgendes3 ,unser ,bewutsein besteht aus einem ununterbrochenen ,flu von ,vorstellungen1 ,gefhlen und ,strebungen1 welch letztere beide den ,vorstellungen angegliedert sind4 ,da jede ,hauptvorstellung stets durch ,verschmelzungen und ,assoziationen von einem ,kranz anderer ,vorstellungen umgeben ist1 der ganze ,komplex jeweils das ,bewutsein ausmacht und dieser ganze ,komplex ein fortwhrend sich verndernder ist1 so gleicht unser ,bewutsein von der ,wiege bis zum ,grabe einem ununterbrochenen ,flusse1 in dem das einmal ,vorbergestrmte niemals zurckkehrt4 ,denn nie ist der ,komplex als ,ganzes wieder der gleiche1 der er frher einmal war2 der ganze ,komplex aber macht das ,bewutsein aus4 ,niemals treten einzelne ,vorstellungen1 z4 ,b4 bei der ,erinnerung1 ins ,bewutsein2 sie haben immer ihren ,kranz zugeordneter ,vorstellungen um sich1 und dieser wechselt ununterbrochen4#ej ,vorstellungen bilden die ,unterlage der ,erkenntnis3 sie sind also das ,material des ,erkenntnisaktes4 ,die ,auenwelt ist uns ebenso wie die ,erinnerung zunchst als ,vorstellung gegeben4 ,vorstellungen sind aber noch keine ,erkenntnis4 ,erst durch ihre ,verarbeitung entsteht letztere4 ,ein ,interesse besitzen wir jedoch nur an der ,erkenntnis selbst1 whrend die ,vorstellungen als solche nichts anders bedeuten als eine ,belstigung unseres ,bewutseins4 ,bei der ,wahrnehmung von ,gegenstnden zeigt sich nun der ,idealvorgang der ,gewinnung von ,erkenntnis3 denn in demselben ,augenblick1 in dem uns unsere ,sinnesorgane die ,empfindungen oder ,vorstellungen bergeben1 haben wir auch schon die ,erkenntnis des ,gegenstands4 ,die ,vorstellung der ,auenwelt und das ,wahrnehmungsurteil fallen also zusammen2 die ,erkenntnis aber liegt in letzterem4 ,daher definiert auch ,hfler1 dem ich mich anschliee3 ,wahrnehmung ,wahrnehmungsvorstellung ,wahrnehmungsurteil4#ea ,auf der niedersten ,stufe der ,denkttigkeit ist also der vollkommene ,vorgang bereits erreicht3 niemandem bereitet die ,beurteilung und ,erkenntnis der ,gegenstnde irgendwelche ,schwierigkeit1 sobald ihm einmal die zugehrigen ,empfindungen1 bezw4 ,vorstellungen gegeben sind4 ,zum ,verstndnis trage ich hier nach1 da ich auch diesbezglich die ,terminologie ,hflers annehme1 der definiert3 ,empfindungen sind ,wahrnehmungsvorstellungen von mglichst einfachem1 physischem ,inhalte4#eb ,deswegen setze ich also auch statt ,empfindungen ,vorstellungen4 ,bei den hheren ,graden des ,denkens ist aber der ,idealvorgang des ,erkennens noch lange nicht erreicht4 ,hierbei stren uns vielmehr folgende zwei ,umstnde3 #a4 ,nicht nur der ,vorstellungskomplex befindet sich in unserm ,bewutsein1 der fr die zu gewinnende ,erkenntnis wertvoll ist1 sondern auerdem sind uns noch eine grere oder geringere ,menge anderer ,vorstellungen bewut1 welche jenem assoziiert sind1 aber mit dem ,erkenntnisakt nicht zusammenhngen1 sondern ihn erschweren4 ,bei ,neurasthenikern kann das auerordentlich hohe ,grade erreichen und sie zum ,denken nahezu unfhig machen4 #b4 ,es liegt ein ,widerstand zwischen ,vorstellung und ,erkenntnis1 der erst berwunden werden mu4 ,beim hheren und fortgeschritteneren ,denken folgt die ,erkenntnis1 das ,urteil1 nicht sofort1 blitzartig1 automatisch auf das ,denkmaterial1 die ,vorstellungen1 wie es bei der ,wahrnehmung der ,fall ist4 ,dort bedarf es vielmehr einer gewissen ,anstrengung4 ,die geniale ,intuition1 die ja ebenso automatisch und blitzartig erfolgt wie das ,wahrnehmungsurteil1 ist nichts anders als dieselbe ,vollkommenheit auf der ,stufe der hheren ,denkttigkeit4 ,whrend aber bei der ,wahrnehmung ,sicherheit und ,verla besteht1 ist dies bei der genialen ,intuition nicht der ,fall3 sie kommt bisweilen und ein andermal wieder nicht und ist berhaupt nur bei einzelnen besonders hoch konstruierten ,gehirnen vorhanden4 ,im brigen qult sich der ,mensch mhsam von ,erkenntnis zu ,erkenntnis durch4 ,zu allem kommt noch die ,qual1 den der ,unlustanteil des im ,bewutsein befindlichen ,vorstellungskomplexes bedingt3 im ,anschlu an eine richtige ,erkenntnis steigt ein ganzer ,komplex von durch ,assoziation damit zusammenhngenden ,vorstellungen in unser ,bewutsein auf4 ,ein ,teil davon ist mit ,lust -- ein anderer mit ,unlust betont4 ,durch letzteren entstehen teils ntzliche ,warnungen2 aber teils bringt er auch unntigen ,kummer und unberechtigte ,sorge4 ,wiederum ist es der ,neurastheniker1 bei dem das die hchsten ,grade erreicht4 ,aber beim ,gesunden ist es mehr oder weniger auch vorhanden4 ,alle unsere ,lebenserinnerungen bestehen1 wie ,wundt sagt1 aus ,dichtung und ,wahrheit3 ,unsere ,erinnerungsbilder wandeln sich unter dem ,einflu unserer ,gefhle und unseres ,willens in ,phantasiebilder um1 ber deren hnlichkeit mit der erlebten ,wirklichkeit wir meist uns selbst tuschen4#ec -- -- -- ,wir mssen zwischen ,bewutsein schlechthin und dem ,sich-,bewutwerden eines ,vorgangs unterscheiden4 ,das letztere macht das dem ,menschen eigentmliche ,bewutsein aus1 wie ich zum ,verstndnis vorweg betonen will4 ,daher will ich zum ,unterschied das erstere mit dem ,kunstausdruck ,bewutsein an sich und das spezifisch menschliche ,bewutsein mit demjenigen empirisches ,bewutsein belegen4 ,empirisches ,bewutsein scheint nun nur dort vorzukommen1 wo sich ein ,widerstand geltend macht4 ,wir haben ,bewutsein von einem ,baume1 den wir sehen1 aber wir werden uns seiner nicht bewut1 solange nicht etwas ,besonderes an ihm unsere ,aufmerksamkeit erregt1 weil der ,vorgang glatt und widerstandslos verluft4#ed ,beim ,reden oder ,lesen des weiteren ist man sich seiner ,ttigkeit nicht bewut1 bis ein ,widerstand eintritt oder sonst etwas die ,aufmerksamkeit erregt4 ,deswegen hat ,james wiederum recht1 wenn er sagt3 ,alles ,bewutsein scheint von einer gewissen ,langsamkeit des ,prozesses in den ,gehirnzellen abzuhngen4 ,je rascher die ,strme sind1 desto weniger ,gefhl scheinen sie zu erwecken4#ee ,trotzdem aber entspricht es zweifellos dem tatschlichen psychologischen ,erfahrungsbestand1 auch bei solchen schnell und glatt verlaufenden ,vorgngen von ,bewutsein zu reden4 ,daraus folgt nun ein qualitativer ,unterschied unserer ,bewutseinszustnde3 ,das ,bewutsein1 das wir beim flieenden ,vorgang besitzen1 ist identisch mit dem ,bewutsein an sich1 das eben in unserer ,hirnrinde zum ,durchbruch kommt4 ,dasjenige ,bewutsein dagegen1 das wir dann haben1 wenn ,aufmerksamkeit oder sonstiger ,widerstand im ,spiele ist1 ist empirisches ,bewutsein4 ,trotz seiner qualitativen ,verschiedenheit kann es natrlich nur eine ,modifikation des ersteren sein4 ,demnach gibt es ,erkenntnis mit und ohne empirisches ,bewutsein4 ,ersteres nennen wir ,aufmerksamkeit4 ,dasselbe wre es zu sagen3 ,es gibt ,erkenntnis mit und ohne ,aufmerksamkeit4 ,ersteres ist dann der ,fall1 wenn ein ,widerstand damit verbunden ist4 ,dies aber macht empirisches ,bewutsein4 ,nach allem3 ,es gibt ein ,bewutsein an sich4 ,wo es nicht gehemmt wird1 ist es auch im menschlichen ,gehirn sich selber gleich 7oder hnlich74 ,wo es aber auf seinem ,weg durch das ,gehirn auf einen ,widerstand trifft1 da wird es eben dadurch verndert und bildet dann das empirische ,bewutsein4 ,demnach ist ,bewutsein an sich vergleichbar einem glatt dahinflieenden ,strome4 ,im ,bette dieses ,stromes aber befinden sich ,unebenheiten1 wie sie in einem wirklichen ,flusse durch ,felsen und ,steine dargestellt werden4 ,diese ,rauhigkeiten bietet die ,unvollkommenheit der ,gehirnkonstruktion dar3 auch an ihnen entstehen daher ,wirbel im ,strome des ,bewutseins an sich1 wie sie im wirklichen ,wasser an entsprechenden ,stellen vorkommen4 ,die ,wirbel im ,bewutseinsstrome heben sich von dem glatten ,strome ab und werden als ,besonderheiten kenntlich4 ,der ,inbegriff dieser ,besonderheiten1 also der ,rauhigkeiten an ,stellen des ,widerstands1 ist das empirische ,bewutsein4 ,wo aber der ,bewutseinsstrom ohne ,hemmungen durch das menschliche ,gehirn hindurchfliet1 da erleidet er natrlich keine wesentliche ,vernderung3 in diesem ,teil ist demnach unser empirisches oder menschliches ,bewutsein nicht verschieden von dem ,bewutsein an sich1 sondern bildet nur einen ,ausschnitt aus ihm4 ,wo aber ,wirbel entstehen1 da werden wir uns des ,bewutseins an sich bewut4 ,hier also ist unser empirisches ,bewutsein verschieden von dem ,bewutsein an sich3 denn in diesem als solchem sind ,hemmungen unbekannt4 ,das ergibt die unverflschte ,psychologie der unmittelbaren ,erfahrung6 -- -- -- ,bei der ,wahrnehmung von ,gegenstnden treten die ,lust- und ,unlustgefhle auch in das ,bewutsein ein4 ,letztere entsprechen gefhrlichen oder unangenehmen ,stellen in der ,auenwelt1 denen wir daher zu entgehen suchen4 ,es stehe z4 ,b4 ein schn blhender ,baum am ,rande eines ,abgrundes3 was wird bei der ,wahrnehmung stattfinden8 ,der ,baum wird uns mit einem ,lustgefhl erfllen1 von dem ,abgrund aber werden wir uns fernzuhalten trachten4 ,hier begegnet uns der ,wille in seiner primitiven und ursprnglichen ,form1 nmlich als ,bewegung4 ,in der ,tat ist ,bewegung berhaupt das ,wesen des ,wollens4 ,denn bei ,phantasievorstellungen 7im ,gegensatz zu ,wahrnehmungsvorstellungen7 ist es analog3 wir nehmen die lustbetonten ,vorstellungen dankbar an und wnschen1 von den unlustbetonten loszukommen4 ,in beiden ,fllen1 dem der ueren ,wahrnehmung und dem des ,phantasiebildes1 hat der ,wille die ,merkmale der ,bewegung an sich1 nmlich ,richtung4 ,allein1 innerhalb des ,umkreises der ,phantasiettigkeit gelingt die ,tat1 d4 h4 die ,ausfhrung der ,bewegung oder die ,einschlagung der ,richtung1 nicht so leicht als bei der wirklichen ,bewegung im ueren ,raume1 die1 wie wir sahen1 die ursprngliche ,willensuerung ist3 mit unfehlbarer ,sicherheit und ohne merkbare ,anstrengung vermgen wir1 von dem ,abgrund zurckzugehen1 sobald wir es wollen4 ,jedoch knnen wir nicht mit auch nur annhernd hnlicher ,sicherheit eine unangenehme ,vorstellung unterdrcken1 uns im ,geiste von ihr hinwegbewegen4 ,wenn wir aber die uere ,bewegung1 den ,willen auf primitiver ,stufe1 vollstndig beherrschen1 so ist nicht einzusehen1 warum das auf hheren ,stufen nicht auch der ,fall sein sollte3 die hhere ,willenssphre ist eben nur noch zu unvollstndig in unserm ,zentralorgan ausgebildet4 ,wir sollten demnach beim ,erkenntnisakte im ,gebiet der ,phantasie annehmen und behalten knnen3 #a4 die der ,erkenntnis unmittelbar zugrunde liegenden ,vorstellungen1 und #b4 die begleitenden ,lustvorstellungen2 dagegen sollten wir die ,unlustvorstellungen1 nachdem sie uns einmal bewut geworden sind und zur ,warnung gedient haben1 verlassen knnen4 ,der ,zusammenhang mit dem ,beispiele vom ,baume bei der ueren ,wahrnehmung ist ja klar3 das unter #a ,angefhrte entspricht den ,empfindungen des ,baumes1 das unter #b ,genannte denjenigen der schnen ,blte und das zuletzt ,gesagte dem ,abgrund4 -- -- -- ,die ,aufmerksamkeit ist mit einem ,mischgefhl aus ,lust und ,unlust verbunden3 insofern1 als sie uns ntzt1 und als alle ,steigerung der ,erfahrung von ihr abhngt1 ist sie entschieden lustbetont2 insofern aber1 als sie einen ,widerstand im glatten ,bewutseinsstrome bedeutet1 ist sie unlustbetont1 wie solche ,stellen es immer sind4 ,dieses ,mischgefhl kann man bei einiger bung in der ,selbstbeobachtung deutlich wahrnehmen4 ,wir knnen die ,aufmerksamkeit der ,stelle des ,bewutseins gleichsetzen1 an der die ,vorstellungen mit der ,heftigkeit von ,geschossen einschlagen und das ,wasser 7im ,beispiele des ,stromes7 aufspritzen machen4 ,ich fasse zusammen3 ,in jedem ,erkenntnisakt gibt es folgende angenehme ,faktoren1 die wir daher beizubehalten wnschen3 #a4 den glatten ,flu der ,erkenntnis1 #b4 die begleitenden ,lustanteile1 #c4 die ntzliche ,aufmerksamkeit1 und folgende unangenehme1 die wir daher aus dem ,bewutsein lieber ausschalten mchten3 #a4 die ,hemmungen der ,erkenntnis1 das zeitliche ,auseinanderfallen von ,vorstellungskomplex und zugehrigem ,urteil1 #b4 die ,unlustanteile1 die ,unfhigkeit1 den ,willen nach ,belieben von gewissen ,vorstellungen loszureien4 ,daraus folgen nachstehende ,forderungen fr die ,vervollkommnung unseres ,bewutseins3 ,der ntzliche und angenehme ,anteil sollte ihm als sicherer ,besitz gegeben1 der unntze und unlustbetonte ausgeschaltet werden4 ,beseitigung der ,widerstnde wrde beiden ,forderungen entsprechen2 nur der ,widerstand1 den die ntzliche ,aufmerksamkeit bildet1 mu auf allen ,stufen der ,entwicklung beibehalten werden1 weil er fr ihren ,fortschritt ntig ist4 ,denken wir uns das ,ende der ,entwicklung erreicht1 so wrde natrlich auch dieser ,teil der ,aufmerksamkeit1 als der letzte ,widerstand im ,bewutsein1 wegfallen3 das ,bewutsein eines vollkommenen ,wesens wre identisch mit dem ,bewutsein an sich4 ,die ,erfllung jener beiden ,forderungen1 bezw4 die ,ausschaltung der ,widerstnde 7mit ,ausnahme der ntzlichen ,aufmerksamkeit71 wrde uns die ,vorzge des automatischen ,denkens ohne dessen ,nachteil sichern6 ,als ,nachteil wre zu denken die ,festlegung der ,erkenntnisfhigkeit auf einer gewissen ,entwicklungsstufe oder fr eine bestimmte ,umgebung4 ,das darf aber nicht geschehen3 denn1 wie ,james sagt1 ist es das ,fehlen von festen ,reaktionen in ,gestalt von ,instinkten1 das die berlegenheit des ,menschen ber das ,tier1 ebenso wie diejenige des ,mannes ber das ,weib ausmacht4#ef ,doch sind natrlich gewisse instinktive ,reaktionen mglich1 die allgemeingltigen ,werten entsprechen1 z4 ,b4 denen der ,nchstenliebe und des ,mitleidens1 und die daher sehr wohl fest werden drfen und werden4 ,wir knnen also definieren3 ,ein vollkommenes ,vernunftwesen wrde teils durch die ,feinheit seiner ,hirnrinde1 teils durch ,fixierung allgemeingltiger ,willensantriebe und ,gefhlsregungen die ,reaktionen auf die ,werte des ,wahren1 ,guten und ,schnen als ,instinkte besitzen4 ,ersteres wrde wiederum den freien1 letzteres den festen ,instinkten entsprechen4 ,doch diese ,art annhernder ,automatie1 die ich dargestellt habe1 wre nur in einem sehr bildungsfhigen und feinen ,gehirn denkbar3 denn nur ein solches knnte so widerstandslos auf die ,vorstellungen und ,willensantriebe reagieren1 als es im ,vorstehenden verlangt wurde3 nur durch ein so fein reagierendes ,gehirn knnte das ,bewutsein an sich so glatt hindurchflieen1 wie es ein ,strom durch ein weiches1 felsenloses ,bett tut4 -- -- -- ,in weitgehendem ,mae zeigt es sich nun bei nherem ,zusehen1 da die ,widerstnde durch ,furcht und ,besorgnis hervorgerufen werden1 die ein ,ausdruck der ,selbstsucht sind3 ,selbstverleugnung ist daher eins der wertvollsten ,mittel zur ,ausschaltung der ,widerstnde4 ,unlustgefhle und die ,beschftigung mit den eigenen ,vorstellungen zerstieben vor der ,hinwendung des ,wollens auf das ,absolute und ,allgemeine wie ,spreu vor dem ,winde4 ,so entsteht auch eine ,art ,passivitt des ,bewutseins1 die das ,denken und ,erkennen sehr erleichtert4 ,demnach besitzen wir in rckhaltloser ,selbstverleugnung eine mchtige ,handhabe zur ,ausschaltung der das empirische ,bewutsein ausmachenden ,wirbel im ,strome des ,bewutseins an sich4 ,mu aber die ,selbstverleugnung1 um wirksam zu sein1 rckhaltlos sein1 so darf sie dennoch nicht grenzenlos sein3 die ,persnlichkeit soll bewahrt und erhht werden1 das empirische ,bewutsein als ntzlicher ,teil der ,aufmerksamkeit erhalten bleiben2 denn der ,mensch mu ,erfahrung sammeln1 wozu die ,aufmerksamkeit dient4 ,somit stehen die ,resultate unserer psychologischen berlegung der ,hauptsache nach im ,einklang mit denjenigen1 zu denen ,schleich auf ,grund seiner anatomischen und entwicklungstheoretischen ,betrachtung gelangt war3 nmlich1 da es auf ,hherentwicklung der ,hirnrinde und des von ihr abhngigen ,geisteslebens geht1 und da sie zur ,automatie des ,denkens1 ,wollens und ,fhlens fhren wird -- wenigstens in hohem ,grade4 -- -- -- ,die ,menschen fhlen das empirische ,bewutsein als etwas ,qualvolles4 ,die ,ursache fr diese merkwrdige ,tatsache erhellt aus ,vorstehendem3 es ist ja der ,inbegriff der ,widerstnde im ,gehirn4 ,da es ,tatsache ist1 geht daraus hervor1 da die ,menschen aller ,zeiten mit seltener ,einmtigkeit die verschiedensten ,mittel zu seiner ,unterdrckung angewendet haben3 der indische ,jogi hypnotisiert sich selbst1 der ,buddhist bt sich in den hchsten ,graden der ,willensverneinung1 alle ,vlker bentzen berauschende ,mittel irgendwelcher ,art4 -- -- -- ,nach ,eimers ,gesetz der mnnlichen ,prponderanz treten bei ,tieren die neuen ,merkmale zuerst bei lteren ,mnnchen auf4 ,da ,genialitt den fortgeschrittensten ,zustand des ,menschen bedeutet und sie rein auf den ,mann beschrnkt ist1 so findet dieses ,prinzip1 wie man von vornherein erwarten mte1 beim ,menschen eine glnzende ,besttigung4#eg ,nach ,vorstehendem mu jene in ,zusammenhang gebracht werden mit der ,entfaltung des ,gehirns in der ,richtung nach ,ermglichung einer mehr automatischen ,seelenttigkeit4 ,fr den ,fortschritt des ,menschen zu hherer ,organisationsstufe kme dann sehr viel darauf an1 da die bedeutendsten ,mnner eine mglichst groe ,anzahl von ,kindern erzeugten4 ,wie stimmt unsere gegenwrtige ,ordnung der ,dinge mit der ,erfllung dieser ,forderung berein8 -- -- -- ,ein berblick ber diese ganze psychologische ,auseinandersetzung sei noch zum ,schlusse hinzugefgt3 ,i4 ,unser ,bewutsein hat ,mngel2 es sind das folgende3 #a4 ,die ,langsamkeit des ,denkens4 #b4 ,die ,unfhigkeit1 den ,willen nach ,belieben von ,vorstellungen loszureien3 a7 ,von den ,gedanken und ,vorstellungen berhaupt1 die einem zur ,zeit unerwnscht sind4 b7 ,von den eigentlichen ,unlustgefhlen4 c7 ,von unntigem ,achten auf sich selbst4 d7 ,von ,vorstellungen1 denen berhaupt kein quivalent in der ,wirklichkeit entspricht 7die z4 ,b4 unbegrndete ,sorgen ausmachen74 ,,ii4 ,diese ,mngel sind gleichbedeutend mit ,hemmungen oder ,widerstnden im ,bewutseinsstrome4 ,,iii4 ,diese ,widerstnde erzeugen das empirische 7spezifisch menschlich-tierische7 ,bewutsein4 ,,iv4 ,aber ,bewutsein besitzen wir auch dann1 wenn die ,hemmungen fehlen4 ,daher unterscheide ich dieses letztere als ,bewutsein an sich von jenem empirischen ,bewutsein4 ,dieses ist ein ,spezialfall des ,bewutseins an sich1 eine ,modifikation von ihm4 ,v4 ,den idealen ,erkenntnisvorgang besitzen wir in der ueren ,wahrnehmung3 denn hierbei folgt die ,erkenntnis 7das ,urteil7 sofort auf die ,vorstellungen4 ,ebenso besitzen wir im ,verein damit den idealen ,willensvorgang in der ,bewegung im ,raume3 denn wir knnen ihn mit unfehlbarer ,sicherheit und scheinbar mhelos ausfhren4 ,bei dieser ,art von ,erkenntnis und ,willenshandlung fehlen ,widerstnde4 ,,vi4 ,dieses ,ideal sollte daher auch im hheren ,denken erreicht werden4 ,,vii4 ,der ,weg dazu besteht einmal in dem ,fortschritt der ,organisation der ,hirnrinde4 ,das andere ,mal knnen wir uns durch ,selbstverleugnung einigermaen dem ,ziele nhern4 ,denn durch sie wird in hohem ,grade der ,wille von den unerwnschten ,vorstellungen 7s4 ,i1 #b7 losgerissen4 ,,viii4 ,im brigen ist ,auslese das ,mittel zur ,erreichung des ,zieles seitens der ,menschheit4 ,,ix4 ,genialitt und ,altruismus sind die ,merkmale1 die offenbar in ,zusammenhang stehen mit der ,erreichung dessen1 was unsere psychologische ,analyse als erwnscht aufgezeigt hat4 ,x4 ,es lt sich annhernde ,automatie der ,bewutseinsvorgnge denken ohne ,aufgebung der ,fhigkeit zur ,bearbeitung neuer ,erfahrungsdata und neuer ,probleme4 ,,xi4 ,niemals wird es sich handeln um ,unbewutsein berhaupt3 denn ,bewutsein ist an sich etwas ,besonderes4 ,dagegen wird 7wahrscheinlich7 das empirische ,bewutsein immer mehr eingeschrnkt werden1 in dem ,mae nmlich1 als die ,widerstnde im ,gehirn mit seiner steigenden ,organisation abnehmen4 ,,xii4 ,die ,menschen fhlen das empirische ,bewutsein als etwas ,qualvolles und streben mit seltener ,einmtigkeit nach seiner ,unterdrckung4 ,,xiii4 ,der hhere ,mensch wird die ,werte als ,instinkte besitzen -- annhernd4 ,,xiv4 ,die ,weiterentwicklung des ,geisteslebens wird in der ,richtung stattfinden1 da ,selbstttigkeit auch in seinen fortgeschritteneren ,stufen ,platz greift1 wie es jetzt bei der ,wahrnehmung der ,fall ist4 ,die ,vorstellungen werden nicht mehr getrennt von und neben den ,erkenntnissen im ,bewutsein bemerkbar sein4 #b4 ,die ,erblichkeit4 ,zunchst sei auf das frher 7,s4 #ac7 ber die ,erblichkeit ,gesagte hingewiesen4 ,auch geistige ,eigenschaften sind wie andere angeborene ,merkmale erblich1 da ihre ,eigenart beim ,menschen von der ,beschaffenheit seines ,gehirns abhngt1 und diese mit auf die ,welt gebracht wird4 ,das stimmt auch mit der ,erfahrung berein3 nur das ,genie scheint eine ,ausnahme zu machen4 ,doch sind uns die einzelnen ,faktoren1 die bei der ,beurteilung der ,frage der ,erblichkeit des ,genies bercksichtigt werden mssen1 nicht gengend bekannt4 ,das ,genie ist die hchste ,spitze menschlicher ,entwicklung und ruht als solche auch auf der subtilsten anatomischen ,unterlage im ,krper4 ,die geringste ,inkongruenz in der den ,samen aufnehmenden ,eizelle wird eine ,ablenkung herbeifhren knnen4 ,auch kommt es gar nicht auf die ,vererbung derselben genialen ,fhigkeit1 wie sie der ,vater hat1 an1 sondern nur auf diejenige seiner geistigen ,hhe im allgemeinen4 ,ferner hat die ,menschheit bisher nicht die geringste ,rcksicht auf eine in geistiger ,hinsicht passende ,gattenwahl genommen4 ,die herrschenden ,anschauungen haben auch die ,hervorbringung mglichst zahlreicher spontaner ,variationen durch den genialen ,vater1 wie es dem ,manne ja die ,natur ermglicht hat1 und wozu ihn sein polygamer ,instinkt mit ,macht antreibt1 verhindert4 ,endlich wissen wir nicht1 ob jene ,redensart wahr ist1 die behauptet1 da das ,genie sich immer ,bahn breche3 vielleicht gehen viele ,genien -- wenn auch nicht die allergrten -- unter1 ohne ,gelegenheit gefunden zu haben1 sich als solche zu offenbaren4 ,wie ,forel angibt1 hat brigens ,alphonse de ,candolle in seiner ,histoire de la science et des savants den unzweideutigen ,beweis geliefert1 da die ,nachkommenschaft bedeutender und tchtiger ,menschen eine unverhltnismig grere ,zahl wiederum hervorragender und tchtiger ,menschen aufweist als diejenige der unbedeutenden1 444#eh -- -- -- ,die ,erblichkeit der ,merkmale ist natrlich eine unerlliche ,bedingung fr die ,bildung von ,dauerformen4 ,da ,milieumerkmale nur in geringem ,grade erblich sind1 so kommt es fr die ,verbesserung der ,rasse weitaus am meisten auf die angeborenen ,eigenschaften an4 #c4 ,gengende ,fruchtbarkeit4 ,je grer die ,fruchtbarkeit ist1 desto mehr verschiedene spontane ,variationen werden entstehen4 ,je mehr aber dies letztere der ,fall ist1 desto grer wird wiederum die ,aussicht fr das ,vorhandensein von wertvollen unter ihnen sein4 ,so hat denn auch wahrscheinlich fr die ,bildung der ,menschenrassen und verschiedenen ,tierformen ein starker ,geburtenberschu in der ,vergangenheit eine bedeutsame ,rolle gespielt4 ,bei dem hier zur ,hervorbringung einer hheren ,menschenform vorgelegten ,plane knnte jedoch die ,forderung von berschssiger ,fruchtbarkeit weitgehende ,einschrnkung erfahren1 weil die planvoll1 dauernd und bewut durchgefhrte ,gattenwahl allein schon die ,entstehung hochwertiger ,varianten gewhrleistet4 ,dennoch darf man in der ,herabsetzung der ,geburtenziffer selbstredend nicht zu weit gehen3 ein nicht allzu kleiner ,geburtenberschu bleibt immerhin wnschenswert4 ,denn das ist ja gerade ein ,unglck fr die ,kulturvlker1 da die hheren ,klassen so wenig ,kinder haben im ,vergleich zu den unteren4 ,auerdem findet ein fortwhrendes ,abstrmen der besten ,elemente1 namentlich vom ,lande1 nach den hheren sozialen ,schichten statt1 in denen sie1 bezw4 ihre ,nachkommen1 bald die ,gewohnheiten der neuen ,umgebung annehmen4 ,darin liegt denn in der ,tat ein unleugbarer degenerativer ,einflu3 es ist eine ,art ,aufsaugung und ,ausscheidung des besten ,materials4 ,auch hierin mte die neue ,lebensordnung also grndlichen ,wandel schaffen4 ,doch wrde sie dann mit der ,malthus'schen ,lehre1 selbst bei ,annahme der vollen ,gltigkeit derselben1 nicht in ,konflikt geraten3 denn es sollen sich nur die tchtigsten ,individuen strker fortpflanzen und die minderwertigsten mehr oder weniger davon abgehalten werden4 brigens wird jene ,lehre ja neuerdings auch stark angefochten4 ,auch liegt keineswegs im ,gesagten eine bermige ,inanspruchnahme der ,frau4 #d4 ,auslese und ,reinzucht4 a7 ,mittel1 durch welche die ,auserlesenen einander als solche erkennen knnen4 ,soll der ,plan1 durch ,auslese der ,vollkommensten und ,reinzucht zwischen ihnen eine hhere ,form des ,menschen hervorzubringen1 praktisch ausfhrbar sein1 so mssen die geeigneten ,partner einander als solche erkennen knnen4 ,ich deute daher einige ,mittel an1 die dazu dienlich sein drften1 jedoch ohne ,anspruch auf ,vollstndigkeit4 #a4 ,anlegung von ,stammbumen der geistigen ,aristokratie seitens der ,gemeinden1 in welche die ,partner ,einblick zu ihrer ,vergewisserung ber ihre gegenseitigen erblichen ,eigenschaften nehmen knnten4 ,natrlich mten diese ,stammbume zugleich auch ber den krperlichen ,zustand der ,vorfahren ,aufschlu geben4 #b4 ,beobachtungen der ,leistungen und des ,vorlebens des ,partners4 ,daraus sind gewisse ,schlsse auf seine geistigen ,eigenschaften mglich4 #c4 ,einprgung der ,merkmale der ,geistesgre1 wie sie in der betreffenden ,tafel niedergelegt sind4 #d4 ,einprgung der krperlichen ,eigenschaften1 wie ich sie unter ,,iii1 #a1 b und c angegeben habe4 #e4 ,ausbildung der ,fhigkeit1 den ,charakter zu beurteilen4 ,jeder ,mensch besitzt sie mehr oder weniger von ,natur4 ,das ,interesse an unserem ,plane wrde selbstttig diese ,fhigkeit rasch bedeutend steigern2 ,beschftigung mit ,anthropologie und ,psychologie1 auch mit der ,geschichte1 wrde das noch untersttzen4 #f4 ,der ,instinkt fr den geeigneten ,gatten4 ,dieser bildet weitaus das wichtigste ,mittel zur ,erkennung des passenden ,partners4 ,zunchst mu ich auf das in der ,tafel der ,kennzeichen der ,geistesgre ber den ,instinkt im allgemeinen ,gesagte verweisen 7,s4 #ca74 ,diesem sei noch folgendes ,nhere hinzugefgt3 ,jeder einigermaen gut organisierte ,mensch hat ein ,bewutsein von einem bestimmten ,typus des andern ,geschlechts1 der zu ihm am besten pat1 und zu dem er sich daher geschlechtlich hingezogen fhlt4 ,selbstredend wird dieser ,typus durch eine ,mehrheit von ,individuen dargestellt4 ,trifft ein ,mensch ein solches an1 so besteht die ,gefahr1 da er sich in es verliebt4 ,diese ,art von ,liebe ist identisch mit der in den ,romanen geschilderten4 ,sie ist das1 was die ,menschen im landlufigen ,sinne des ,wortes ,liebe oder ,verliebtheit nennen1 und was sie fr etwas besonders ,heiliges und ,ideales halten4 ,darin irren sie aber3 jene ,liebe beruht auf einer ,wahnidee1 was beweisbar ist3 sie erlaubt nmlich nur1 das eine ,individuum als geeigneten ,gatten anzuerkennen2 es ist aber klar1 da andere ,vertreter desselben ,typs ebenso geeignet wren4 ,es ist diese romanhafte ,liebe also eine zur ,gattung der ,paranoia gehrige ,wahnidee oder ,psychose4 ,dagegen ist ,zuneigung zu dem ganzen betreffenden ,typus als solchem berechtigt4 ,ebenso ist eine mehr geistige ,liebe berechtigt1 die zwar auf dem ,unterschied von ,mann und ,weib beruht1 auf der gegenseitigen ,ergnzung1 nicht aber auf dem ,geschlechtstrieb1 oder doch nur in sehr lockerem ,zusammenhang mit ihm steht4 ,je bessere ,rasse nun ein ,mensch besitzt1 desto deutlicher ist sein ,instinkt fr den geeigneten ,gatten ausgebildet4#ei ,nach allem3 ,der ,gatteninstinkt ist nicht identisch mit ,liebe1 sondern leitet den ,menschen in objektiver unbewuter ,erkenntnis zu den fr ihn tauglichsten ,partnern4 ,die ,liebe dagegen maregelt oft diesen ,instinkt und lenkt ihn ab3 ein ,mensch fngt an irgend einer1 oft genug nebenschlichen oder minderwertigen ,eigenschaft eines ,individuums vom andern ,geschlecht ,feuer4 ,es erregt zum ,beispiel irgend ein geistiger oder krperlicher ,zug an jemandem die fetischistische oder masochistische ,anlage des andern3 rasende ,liebe kann die ,folge sein1 die doch dann ganz gewi mit der ,erkenntnis eines geeigneten ,gatten nichts gemein zu haben braucht4 ,solch ein ,verliebter steht unter dem ,banne von ,auto- oder ,fremdsuggestion1 welch letztere als eben von dem ,gegenstand der ,liebe ausgehend zu betrachten ist4 ,daraus erklren sich denn auch die merkwrdigen ,verirrungen des ,gatteninstinkts4 ,sie kommen ja nicht selten auch bei ,frauen vor1 die doch sonst einen besonders feinen und sicheren ,gatteninstinkt besitzen2 gerade sie sind aber auch suggestibler1 was die ,verirrung leicht verstndlich macht4 ,normalerweise aber haben die ,frauen einen prchtigen ,instinkt fr den geeigneten ,gatten3 sie merken die hervorragendsten ,mnner sofort unter der ,masse heraus und sehnen sich innerlich nach der ,vereinigung mit ihnen4 ,hochorganisierte ,mnner haben auch einen recht guten ,gatteninstinkt1 sind aber dennoch weniger whlerisch als ,frauen4 ,dieser eigentmliche ,unterschied in der ,strenge der ,gattenwahl zwischen ,mnnern und ,frauen findet seine ,erklrung in der natrlichen ,verschiedenheit in der ,beschaffenheit beider und ihrer ,aufgaben fr die ,fortpflanzung4 ,mnner knnten leicht eine groe ,anzahl von ,kindern erzeugen und haben nach dem ,akte der ,zeugung keinen ,anteil mehr an der ,entstehung des ,kindes4 ,migriffe in der ,gattenwahl knnten sie daher1 was ihre physische ,fhigkeit anlangt1 leicht wieder ausgleichen4 ,frauen dagegen gestattet die ,natur hinsichtlich der ,zahl nur eine verhltnismig geringe ,anteilnahme an der ,hervorbringung der ,nachkommenschaft4 ,ihre ,hauptaufgabe besteht jedoch in der ,entwicklung des keimenden ,lebens4 ,sie haben daher ein groes ,interesse daran1 mglichst tchtige ,vter fr ihre ,kinder auszulesen4 -- -- -- ,die ,mglichkeit1 da die geeigneten ,gatten einander erkennen knnen1 darf also nicht in ,abrede gestellt werden4 ,der ,mensch mu nur die1 ihm dazu verliehenen ,mittel mit ernstem ,willen anwenden4 ,freilich werden ,irrtmer vorkommen4 ,das ist aber auf allen empirischen ,gebieten der ,fall und bedingt noch keine ,undurchfhrbarkeit ihrer ,aufgaben4 ,wenn in einer gewissen ,zahl von ,fllen das ,rechte getroffen wird1 so gelingt der ,fortschritt1 wie die allgemeine ,erfahrung lehrt4 ,auch hinsichtlich unseres ,planes wird es daher nicht anders sein4 b7 ,die formale ,seite der ,auslese4 ,die logischen ,konsequenzen aus allem ,vorstehenden wrden nun die ,forderung ergeben1 da die wenigen hervorragendsten ,mnner mit mglichst vielen verschiedenen ,frauen mglichst viele ,kinder zeugen sollten4 ,die praktische ,durchfhrung dieses ,postulats brauchte nicht zu der beide ,geschlechter entwrdigenden ,polygamie zu fhren4 ,auerdem wrde diese gar nicht einmal in idealer ,weise den rein theoretischen ,schlufolgerungen aus unsern berlegungen gerecht werden4 ,vielmehr wrde dies nur durch ,promiskuitt geschehen4 ,die ,durchfhrung der ,promiskuitt wre nicht etwa ein ,rckfall auf niedere ,stufen der ,entwicklung2 denn1 wie neuere ,forschungen zu ergeben scheinen1 besteht sie nirgends als der anerkannte ,zustand der formalen ,regelung der ,fortpflanzung und des ,geschlechtsverkehrs beim primitiven ,menschen4 ,vielmehr schliet sich dieser an seine nchsten ,verwandten in der ,tierreihe1 die menschenhnlichen ,affen1 an und lebt wie sie in ,ehe4 ,es lt sich daher viel eher vermuten1 da ,promiskuitt einem ganz weit fortgeschrittenen ,zustand der ,menschheit entspricht4 ,in der ,tat lt sich leicht der ,gedankengang durchfhren1 da die ,verwirklichung der hchsten sittlichen ,idee1 die es berhaupt in der ,philosophie gibt1 nmlich derjenigen der ,humanitt1 d4 h4 der ,einheit und ,verbrderung aller ,menschen 7nach ,erreichung einer uerst hohen ,organisationsstufe7 einzig und allein die ,promiskuitt noch zur ,regelung der geschlechtlichen ,beziehungen zult4 ,dennoch liegt es mir vollstndig fern1 derartige ,forderungen jetzt schon aufzustellen3 denn1 mag dem ,gesagten sein1 wie es will1 so viel mu jeder ,praktiker auf den ersten ,blick sehen3 heute ist die ,menschheit dafr nicht reif4 ,die ,einehe birgt in sich zahlreiche ,faktoren von uerstem ,wert fr die geistige1 sittliche und krperliche ,integritt und fr den ,fortschritt der ,rasse1 auf die im einzelnen einzugehen1 zu weit fhren wrde4 ,ich erinnere nur an das ,vorhandensein der ,geschlechtskrankheiten1 den ,wert der geistigen ,gemeinschaft zwischen einem ,mann und einer ,frau1 denjenigen der ,erziehung durch hochwertige ,eltern fr die ,kinder1 den notwendigen ,schutz1 den ,ehe und ,familie sowohl dem ,manne1 als auch dem ,weibe gewhren usw4 ,demnach mu die ,einehe als ,grundlage der ,gesellschaft 7jedenfalls vorerst noch auf absehbare ,zeit7 aufrecht erhalten bleiben1 und es kann sich nur um die ,einfhrung von ,reformen handeln1 welche sie in dieser ihrer zentralen ,bedeutung nicht gefhrden4 ,es liegt mir viel daran1 in diesen beiden ,punkten nicht miverstanden zu werden3 #a4 ,als ,logiker sehe ich die ,konsequenzen meiner ,resultate vllig klar4 #b4 ,als ,praktiker aber behaupte ich dennoch auf das bestimmteste1 da sie nicht in einseitiger ,weise unser ,handeln beeinflussen drfen1 da vielmehr die ,einehe als ,grundlage der ,gesellschaft bestehen bleiben mu4 ,der ,grund fr diese ,entscheidung liegt in der ,tatsache1 da es eben hier wie immer1 wo das ,praktische in ,frage kommt1 nicht nur eine1 sondern eine ,reihe von ,schluketten gibt4 ,das bersehen dieser ,tatsache ist es1 was so oft die ,reformatoren zu falschen und in ihrer ,wirkung schdlichen ,schlufolgerungen verleitet3 an einer ,stelle kommt pltzlich eine andere ,schlukette in ,betracht1 die der ersten ,halt gebietet4 ,es handelt sich dabei nicht etwa um ,widersprche1 sondern um die ,mannigfaltigkeit des ,gebietes der ,tatsachen1 des ,werdens und ,vergehens1 der ,erfahrung1 der ,natur1 des ,lebens1 die sich nicht in die ,zwangsjacke eines vereinzelten logischen ,gedankengangs einschnren lt4 ,aber gewisser ,reformen sind unsere1 auf das ,geschlechtsleben und die ,fortpflanzung sich beziehenden ,sitten und ,anschauungen freilich bedrftig4 ,ich beschrnke mich bei ihrer ,anfhrung streng auf den ,gesichtspunkt unseres ,zieles1 nmlich der ,rassenveredelung4 ,da fllt es zunchst auf1 da die zahlreichen hochwertigen ,frauen1 die nicht heiraten knnen1 dennoch zur ,fortpflanzung zugelassen werden sollten1 damit die hier schlummernden biologischen ,werte fr die ,menschheit nicht verloren gehen4 ,ferner mu die ,mglichkeit vorliegen1 unpassende und unfruchtbare ,ehen ohne ,nachteil fr die ,beteiligten lsen zu knnen4 ,ebenso mssen hochwertige ,menschenexemplare freie ,bahn zu ihrer ,verehelichung haben1 eventuell durch staatliche ,untersttzung4 ,demnach fasse ich kurz die notwendigsten ,reformen1 die eingefhrt werden sollten1 folgendermaen zusammen3 #a4 ,frsorge fr ,mtter und ,kinder1 zumal auerhalb der ,ehe4 #b4 ,anerkennung der ,gleichberechtigung unehelicher ,mtter und ,kinder4 #c4 ,erleichterung der ,bedingungen fr ,schlieung und ,trennung der ,ehen1 sofern dadurch dem ,wohl der ,rasse gedient wird4 ,da immer das ,interesse der ,gesamtheit vorausgesetzt wird1 um den ,vorschlgen ,berechtigung zu verleihen1 so mu hervorgehoben werden1 da die staatliche ,frsorge auch von ,rechts wegen nur dann in ,frage kommen knnte1 wenn es sich um hochwertiges ,menschenmaterial handelt4 ,um aber dann ,enttuschungen zu vermeiden1 mte dieser ,punkt vor der ,zeugung entschieden werden4 ,dies knnte wohl nur etwa so geschehen1 da ,kommissionen bestehend aus rzten und ,anthropologen eingesetzt wrden1 an die ein ,paar 7verheiratet oder ledig71 das ein ,kind zu zeugen wnscht1 sich zuvor wenden knnte1 um ein ,gutachten zu erlangen4 ,dieses wre selbstredend fr den ,staat bindend1 auch dann1 wenn sich nach der ,geburt das ,kind entgegen menschlicher ,berechnung als minderwertig herausstellen sollte4 -- -- -- ,es ist durchaus eine ,verkennung des ,menschen zu behaupten1 die ,einfhrung solcher gemigter und ganz vernnftiger ,reformen wrde die ,sittlichkeit gefhrden4 ,es liegt vielmehr die einzige ,mglichkeit zur ,rettung der ,menschheit aus ihrem ,egoismus und ihrer materialistischen ,versumpfung1 ihrem ,nachjagen nach niederer ,lust1 was alles zum ,untergang der ,menschheit fhren mu1 wenn ihm nicht grndlich ,einhalt geboten wird1 in der ,entfaltung einer groen neuen ,idee4 ,nur unter der ,herrschaft von ,ideen vermag sich die ,menschheit zu behaupten und fortzuschreiten4 ,unserer ,zeit aber fehlen mchtig auf die ,seelen der ,menschen einwirkende ,gedanken6 ,hier ist jetzt eine solche ,idee1 welche die ,menschheit bezglich ihrer hchsten ,werte bis ins ,mark hinein berhrt und ,allgemeingltigkeit besitzt6 ,so wird denn hier meines ,wissens zum erstenmal die brennende ,frage der ,ehereform unter dem ,gesichtspunkt des ,zieles behandelt1 desjenigen nmlich der ,vervollkommnung der ,menschheit1 ihres entwicklungstheoretischen ,fortschritts4 -- -- -- ,wir drfen des weiteren die ,augen nicht gegenber der ,tatsache verschlieen1 da die ,richtung1 in der sich das moderne ,weib entwickelt1 mit der ,erhaltung der ,rassentchtigkeit auf die ,dauer nicht vereinbar ist1 geschweige denn mit deren ,steigerung4 ,sie verliert immer mehr die ,liebe zu ihrem natrlichen ,beruf4 ,nur die ,einstellung unseres gesamten ,lebens unter den ,nimbus einer groen neuen ,idee kann sie wieder zur ,besinnung auf ihre natrliche ,bestimmung bringen3 sie mu einsehen1 da sie bei ,erfllung ihres eigentlichen ,berufs an der ,erreichung eines allgemeinen ,endzieles der ,menschheit mitwirkt4 ,dann wird sie die ,freude an diesem ihrem ,beruf zurckgewinnen4 ,dabei bleibt ihr noch ,zeit genug zu einer geistigen ,entfaltung1 die nicht ber das hinausstrebt1 was das ,weib in dieser ,hinsicht noch ohne ,schaden vertragen kann1 und die in diesen ,grenzen durchaus berechtigt und ein ,symptom des menschlichen ,fortschritts berhaupt ist4 c7 ,die ,reinzucht4 ,nicht nur ,auslese1 sondern auch ,reinzucht ist fr die ,entstehung der neuen und hheren ,menschenform ntig4 ,sie ist nicht mit ,eng- oder ,inzucht zu verwechseln2 darunter versteht man die ,paarung zwischen ,blutsverwandten4 ,unter der ,reinzucht der ,vollkommensten verstehe ich die ,paarung zwischen den vollkommensten ,mnnern und ,frauen ohne ,kreuzung mit niederen ,individuen4 ,dabei ist entfernte ,verwandtschaft freilich kein ,hindernis4 ,nur darf sich die ,gattenwahl nicht andauernd auf denselben kleinen ,kreis beschrnken4 ,denn fortgesetzte ,inzucht1 sagt ,chamberlain1 innerhalb eines sehr kleinen ,kreises1 das1 was man ,engzucht nennen knnte1 fhrt mit der ,zeit zur ,entartung und namentlich zur ,sterilitt4 ,zahllose ,erfahrungen der ,tierzucht beweisen das4#fj ,es mu sich bei den ,vollkommensten ein ,rassegefhl ausbilden1 kraft dessen sie die ,paarung mit andern ablehnen4 ,vlker und ,individuen1 ja wahrscheinlich schon ,tiere1 relativ reiner ,rasse haben in der ,tat ein solches ,rassegefhl4 ,fr uns sind heute die ,englnder das beste ,beispiel dafr3 wie mir ein gelehrter deutscher ,weltreisender erzhlte1 heiratet ein ,englnder in den ,kolonien nur uerst selten eine ,nichtenglnderin1 und dann meistens eine stammesverwandte ,deutsche oder ,skandinavierin4 #e4 ,blutmischung und ,herkunft der ,varianten4 ,die ,frage der ,blutmischung erledigt sich nach unsern bisherigen ,ausfhrungen fast von selbst3 zu vermeiden ist die ,kreuzung mit minderwertigen ,individuen und mit niedrigen ,rassen4 ,innerhalb der europisch-nordamerikanischen ,kulturvlker soll aber dann ein weiterer ,rassenunterschied nicht mehr magebend sein4 ,denn hier kommt es dann nur noch auf die individuelle ,tchtigkeit an3 lieen sich doch die ,merkmale geistiger und krperlicher ,vollkommenheit ohne die ,voraussetzung bevorzugter bestehender ,rassen auffinden2 wer sie auch immer besitzt1 soll demnach als ein fr die ,reinzucht der ,vollkommensten ,auserlesener gelten4 ,blutmischungen spielen bei der ,entstehung einer vorzglichen ,rasse offenbar eine bedeutsame ,rolle4 ,ich folge ,chamberlains ,ausfhrungen hierber4#fa ,darnach ist ,vermischung mit nahe verwandten hohen ,typen gnstig2 sie mu aber zeitlich eng begrenzt und dann von strenger ,reinzucht gefolgt sein4 ,mit zeitlicher ,beschrnkung1 schreibt ,chamberlain1 will ich sagen1 da die ,zufuhr neuen ,blutes mglichst schnell vor sich gehen und dann aufhren mu2 fortdauernde ,blutmischung richtet die strkste ,rasse zugrunde 7,s4 #bhd74 ,stehen die sich vermischenden ,formen einander fern1 so mu vollends die ,vermischung eine seltene und von sorgfltigster ,reinzucht gefolgte sein4 ,dies sind die allgemeinen ,grundstze1 wie sie bisher zur ,bildung der hochwertigsten ,rassen gefhrt haben4 ,ihre ,anwendung auf unser ,problem ist natrlich nur unter gewissen sinngemen ,modifikationen mglich4 ,wir drfen nmlich1 um ,begriffsverwirrung nicht aufkommen zu lassen1 nie unsern leitenden ,gesichtspunkt aus den ,augen verlieren4 ,es soll eine neue und hhere ,form des ,menschen nach besonderen ,grundstzen hervorgebracht werden3 die ,hauptrichtung der ,entwicklung soll weitergefhrt werden4 ,diese ,hauptrichtung besteht in der ,zunahme der geistigen ,fhigkeiten2 diese sollen also noch mehr vervollkommnet werden4 ,auerdem kommt dazu die weitere ,entfaltung der menschlichen ,krperschnheit als des sichtbaren ,ausdrucks des entwicklungstheoretischen ,fortschritts4 ,daraus ergibt sich aber naturgem ein freierer und unabhngigerer ,standpunkt fr die ,herkunft des ,auslesematerials1 der so formuliert werden kann3 ,wer auch immer an ,geist1 ,charakter und ,krperschnheit hervorragt1 bildet die ,vorstufe der neuen und hheren ,form und sei als ,auserlesener betrachtet4 ,doch habe ich in dem ,abschnitt ,die ,auserlesenen angegeben1 da ,hoheit des ,charakters und krperliche ,gesundheit bei guter ,durchschnittsintelligenz und ,annherung des ,krpers an die ,merkmale der ,vollkommenheit praktisch als gengend erachtet werden sollen4 ,darber bin ich dann im folgenden hinausgegangen1 ebenso wie auch die letzte ,formel die ,ansprche strenger fat4 ,ich bin mir des kleinen ,widerspruchs bewut2 doch lst er sich bei sinngemer ,auffassung dessen1 was ich meine1 auf4 ,wir mssen einmal das ,optimum1 das ,ideal klar zeichnen und das andere ,mal das zunchst ,erreichbare festhalten3 das ,optimum wre es1 wenn die hervorragendsten ,individuen allein als ,auserlesene gelten wrden4 ,da es aber zu wenige ,individuen von solcher ,vollendung gibt und die ,durchfhrung des ,postulats auch eine zu groe ,hrte gegen die brige gesinnungstchtige ,menschheit enthalten wrde1 da schlielich aller biologische ,fortschritt eben durch ,entwicklung geschieht1 so sehe ich bei der praktischen ,forderung von der ,durchsetzung des ,optimums ab1 mache also eine durch die ,tatsachen sich als ntig erweisende ,konzession4 ,wenn die ,menschheit einmal zielbewut den rechten ,weg berhaupt einschlgt1 dann wird es auf diesem allmhlich immer mehr der ,vollkommenheit und der ,erreichung des ,optimums entgegengehen4 ,die ,auserlesenen leben nun nicht rumlich auf bestimmten ,teilen der ,erde zusammen1 sondern knnen allenthalben in den hheren ,kulturvlkern gefunden werden4 ,demnach erhalten wir folgende ,formel fr die ,herkunft der ,varianten3 ,zerstreut durch die ganze ,kulturmenschheit findet sich eine ,anzahl geistig und krperlich hervorragender ,individuen3 sie bilden das ,material fr die ,reinzucht der ,vollkommensten4 ,diese ,forderungen wahren zugleich die ,notwendigkeit der ,blutmischung und der ,reinzucht4 ,denn nach ihnen werden sich innerhalb der hchsten ,kulturvlker ,angehrige verschiedener biologischer ,rassen zusammenfinden4 ,das werden aber einander nahe verwandte hohe ,formen im ,hinblick auf die ,merkmale sein1 die uns leiten4 ,diese ,eigenschaften kennzeichnen sie als eine ,art ,rasse fr sich trotz ihrer geographischen ,zerstreutheit innerhalb aller ,kulturvlker4 ,so haben wir bei ,innehaltung meiner ,grundstze die ,tatsache von ,blutmischung in biologischer ,hinsicht und von ,reinzucht bezglich der ,eigenschaften1 die das wahre ,wesen echten und hheren ,menschentums ausmachen4 -- -- ,nicht zu verwechseln sind ,intelligenz1 ,begabung1 ,weisheit1 ,genialitt mit ,gelehrtheit1 nicht ,tugend und ,gte des ,charakters mit bloer ,enthaltsamkeit von ,lastern oder gar nur von dem1 was zur ,zeit gesellschaftlich verpnt ist4 ,die ersteren sind angeborene ,erbwerte1 die anderen anerzogene ,eigenschaften4 ,es liegt mir fern1 die ,sache des ,bonzen und des ,moralphilisters zu verfechten6 ,ebensowenig darf sthetisches ,gefhl mit dem modernen sthetentum oder mit dem zusammengeworfen werden1 was ,r4 ,eucken sthetischen oder knstlerischen ,subjektivismus nennt4#fb ,wiederum ist jenes vorwiegend ein ,erbwert1 dieser dagegen eine nachtrglich angewhnte ,haltung1 und zwar ein ,entartungssymptom4 ,das sthetentum soll nach ,preisgabe des ,idealismus als einer ,weltanschauung den unrettbaren ,untergang im krassen und den1 doch immerhin noch ehrlichen ,materialismus decken4 ,da nun die ,werte1 auf die es uns ankommt1 erbliche sein mssen1 so kommen sie auch in allen ,klassen der ,bevlkerung vor1 nicht etwa nur bei den sozial hheren ,schichten4 ,doch sind sie innerhalb derjenigen ,klassen1 die ,generationen hindurch einer hheren ,bildung und sorgfltigeren ,charakterpflege teilhaftig gewesen sind1 etwas hufiger vorhanden als in andern4 ,so fhren also die ,grundstze der ,reinzucht der ,vollkommensten nicht zur ,beschrnkung des ,auslesematerials auf die hheren ,bevlkerungsklassen4 ,vielmehr finden sich die geeigneten ,varianten in allen ,schichten4 ,deswegen sei hier nochmals der ,nachdruck auf den ,wert des ,individuums gelegt4 ,wer auch immer tchtige ,erbwerte besitzt1 der sei als ein ,auserlesener1 als die ,vorstufe des ,heros betrachtet4 #f4 ,der ,instinkt4 ,in unserer ,tafel der ,grundstze 7,s4 #bd7 ist als letzter noch der ,instinkt genannt4 ber ihn ist aber nichts ,besonderes mehr zu sagen1 da er bereits an andern ,stellen behandelt worden ist4 ,,iv4 ,das ,system des ,geistes4 ,im ,vorausgehenden habe ich eine reinliche ,scheidung zwischen geistigen und krperlichen ,eigenschaften durchgefhrt4 ,ein solcher glatter ,dualismus zwischen ,geist und ,krper ist berall der ,standpunkt der reinen und unverflschten ,erfahrung3 als ,erfahrung ist er ,tatsache3 darber1 da unsere ,erfahrung uns nirgends ,monismus1 sondern auf allen ,gebieten den klar ausgesprochenen ,dualismus zwischen ,geist und ,materie gibt1 gibt es nichts zu unterhandeln1 zu diskutieren4 ,denn ,tatsachen stehen fest4 ,fr die ,psychologie besttigt ,james1 der mit ungeheurer ,strenge beflissen ist1 die wirkliche und reine psychologische ,erfahrung ohne ,beimengungen unseres ,denkens zu schildern1 diesen ,dualismus4 ,er sagt3 ,die ,stellung des ,psychologen gegenber dem ,erkennen 444 ist ein durchgreifender ,dualismus4 ,sie nimmt zwei ,elemente an1 den erkennenden ,geist und das erkannte ,ding und behandelt sie als nicht aufeinander zurckfhrbar4 444#fc ,erst wenn man jetzt im ,denken hinter die ,erfahrung zurckgeht und ,metaphysik treibt1 kommt man auf das ,gebiet der ,diskussion1 nmlich darber1 ob man das ,urprinzip der ,welt noch als eine ,zweiheit von ,geist und ,stoff oder als eine ,einheit auffassen soll4 ,im letzteren ,fall stehen -- allgemein gesprochen -- zwei ,lsungen zur ,verfgung1 der materialistische und der idealistische ,monismus4 ,wenn man einmal zur ,annahme eines idealistischen ,prinzips gelangt ist und dann noch behauptet1 es sei unstatthaft1 noch ,genaueres ber dessen ,wesen auszusagen1 so beruht das auf erkenntnistheoretischer ,vornehmtuerei3 vielmehr mu es dem gesunden ,menschenverstand auf den ersten ,blick klar sein1 da ein idealistisches ,prinzip der ,welt gleichbedeutend ist mit einem geistigen4 ,das lt sich auch noch sonst sehr triftig begrnden2 darber aber kann ich mich hier nicht verbreiten4 ,insbesondere erkenntnistheoretische ,erwgungen fhren nun zur ,annahme eines einheitlichen ,weltgrundes1 also des ,monismus1 und zwar des idealistischen oder ,monismus des ,geistes4 ,denn der materialistische ,monismus spielt zwar in den unklaren ,kpfen der ,masse noch eine groe ,rolle1 -- existiert in der wissenschaftlichen ,philosophie aber berhaupt nicht mehr6 ,windelband z4 ,b4 bezeichnet den ,versuch1 das ,bewutsein als ,nebenfunktion der ,materie aufzufassen1 als ,absurditt4#fd ,es hngen aber alle geistigen ,vorgnge im ,menschen von der ,beschaffenheit des ,organs des ,geistes in ihm1 seines ,gehirns ab4 ,das ist wiederum ,erfahrung1 also ,tatsache2 darum habe ich auch an allen ,stellen des ,vorhergehenden diesen ,standpunkt streng festgehalten3 er ist ja berhaupt die ,voraussetzung fr die ,ntzlichkeit von ,hherzchtung des ,menschen in geistiger und sittlicher ,hinsicht4 ,nicht aber erzeugt das ,organ des ,geistes den ,geist3 dies ergeben philosophische berlegungen -- und auch ,intuition4 ,diesen ,standpunkt habe ich besonders in dem ,abschnitt3 ,das ,organ des ,geistes vertreten3 ja1 ich habe ihn hier gewissermaen von der ,erfahrung ausgehend von neuem begrndet1 auf neue ,art die alte ,wahrheit wieder frisch aufgefunden4 ,niemand kann leugnen1 da in dieser ,abhandlung zwei streng wissenschaftliche ,standpunkte in reinster ,harmonie miteinander dastehen3 einmal der ,standpunkt naturwissenschaftlicher ,erfahrung1 da alle geistige ,bettigung im ,menschen von seinem ,gehirn abhngt2 das andere ,mal der ,standpunkt wissenschaftlicher ,philosophie und des gesunden ,menschenverstandes1 da der ,geist und das ,bewutsein an sich sind und nicht im ,gehirn erzeugt werden knnen4 -- -- -- ,ist der ,monismus des ,geistes ,wahrheit1 dann mu auch der ,mensch sich restlos als ,geist auffassen lassen1 -- und das geht in der ,tat zwanglos4 ,doch ist der ,gedankengang1 der dazu fhrt1 ein unabhngiger und beruht nicht auf der ,voraussetzung des ,monismus des ,geistes4 ,vielmehr hilft er ihn begrnden4 ,ich erinnere zunchst an die terminologische ,klarstellung 7,s4 #bf74 ,dort sahen wir1 da alles ,geistige berhaupt aus den drei ,grundklassen ,denken 7,erkennen etc471 ,wollen und ,fhlen besteht4 ,zum ,denken gehrt das ,gebiet der ,wahrheit1 zum ,wollen das des ,guten1 der ,sittlichkeit1 des ,charakters und der ,gesinnung1 zum ,gefhl das der ,schnheit4 ,denn das ,schne ist ,gegenstand des sthetischen ,gefhls4 ,des nheren ist es das ,schne in ,formen1 ,farben1 ,tnen und ,bewegungen1 das den ,gegenstand der sthetik ausmacht4 ,alles das aber ist sinnlich wahrnehmbar1 nmlich durch unsere zwei hchsten ,sinne3 ,gesicht und ,gehr4 ,das liegt schon in dem ,wort sthetik4#fe ,dann aber ist das ,schne im ,menschen nicht nur sein sthetisches ,gefhl1 sondern auch seine eigene sinnliche ,wahrnehmbarkeit3 diese aber wird dargestellt von seinem ,leib4 ,demnach ist der ,leib des ,menschen eine ,offenbarung des ,prinzips der ,schnheit1 also des ,geistes1 und der ,mensch ist restlos begriffen als eine ,funktion der drei ewigen ,ideen des ,wahren1 ,guten und ,schnen4 ,denn sein ,geist 7,erkenntnis1 ,wille1 ,gefhl7 und sein ,krper 7,schnheit als zum sthetischen ,gefhl gehrig7 gehen rein in ihnen auf4#ff ,um in der ,terminologie keine ,unklarheit aufkommen zu lassen1 bemerke ich1 da hierbei ,geist in beiden ,bedeutungen gemeint ist3 als ,gegensatz zur ,materie und als hheres geistiges ,prinzip4 ,wenn aber die ,zurckfhrung alles ,krperlichen auf ,geist als auf das an sich seiende ,prinzip der ,welt gemeint ist1 dann ist die zweite ,bedeutung die ausschlaggebende3 denn der ,geist an sich ist der reine ,geist im unbedingten1 absoluten ,sinne1 gleichbedeutend mit ,vernunft und ,logik4 ,nach der terminologischen ,auseinandersetzung mu es jedem klar sein1 da ,vernunft nicht ,verstand ist3 ,vernunft umfat das ganze ,geistesleben1 auch das ,gefhl1 nur ist hierbei aus ihm alles ,niedere und ,unberechtigte ausgeschieden3 ,vernunft1 ,logik und ,geist in seiner hheren ,bedeutung sind also der ,inbegriff des vollkommenen und idealen ,geisteslebens in allen drei ,sphren1 derjenigen der ,erkenntnis1 des ,willens und des ,gefhls4 ,den ,sphren entsprechend unterscheide ich denn auch theoretische1 praktische und sthetische ,vernunft4 -- -- -- ,ist nun der ,mensch eine ,funktion der ,ideen der ,vernunft oder des ,geistes 7jetzt immer in der zweiten ,bedeutung gebraucht71 dann geziemt es ihm auch1 sein ,wollen und ,handeln mit ,geist zu durchdringen1 logisch zu gestalten4 ,wir haben das ,ziel und den ,weg zu diesem zu unterscheiden4 ,das ,ziel ist ,vollkommenheit4 ,diese also besteht in der vlligen ,erhebung des ,menschen auf die ,hhe des ,wahren1 ,guten und ,schnen1 d4 h4 in der ,verkrperung dieser ,ideen in ihm4 ,demnach kann ich nunmehr die letzte und genaueste ,definition des ,zuchtzieles geben3 ,das ,zuchtziel ist die ,einbettung des ,geistes in den ,menschen4 ,ist somit das ,ziel alles ,lebens auf der ,erde die ,verwirklichung von ,geist in der ,kreatur1 dann besteht das vorhin ,gesagte zu recht3 auch der ,weg dazu mu auf die ,stufe des ,geistes oder der ,vernunft projiziert werden4 ,dies geschieht1 wenn der ,weg gewhlt wird1 den ich angegeben habe4 -- -- -- ,die ,liebe als die schaffende und erhaltende1 also dem ,gesetz des ,lebens entsprechende ,manifestation des ,geistes1 wird auch in einer durchgeistigten und nach logischen ,grnden handelnden ,menschheit selbstredend bestehen bleiben3 sie wird herrlichere ,frchte tragen denn je zuvor4 ,aber auch sie wird auf die ,stufe des ,geistes projiziert sein4 ,dann wird sie sich uern in ihrer ,reinheit1 nmlich als ,selbstverleugnung3 ,selbstverleugnung der ,gatten1 berhaupt des ,mannes und des ,weibes1 voreinander -- das ist die ,liebe zwischen ,mann und ,weib auf die ,stufe der ,vernunft bertragen3 das ist die ,logik in der ,liebe der ,geschlechter zueinander4 ,ein erbrmlicher ,wicht1 der sie in dieser ,reinheit fr etwas rmeres hlt als das1 was die ,menschen jetzt gewhnlich unter ,liebe verstehen6 -- -- -- ,so ist der ,mensch und all sein ,treiben1 alles1 was ihn angeht1 als ein ,ausschnitt aus einem groen ,system des ,geistes restlos begriffen1 und dies geschah in drei ,aussagen3 #a4 ,der ,mensch ist selber ganz eine ,funktion des ,geistes4 #b4 ,deshalb soll auch sein ,wollen und ,handeln durchgeistigt1 vernnftig sein4 #c4 ,die ,liebe uert sich auf dieser ,stufe als ,selbstverleugnung4 ,der ,mensch soll nach allem einsehen1 da die ,preisgabe seiner kleinlichen sentimentalen ,rcksichten und der ,aufschwung auf die ,hhe reinen ,geisteslebens ihn nicht rmer1 sondern weit reicher machen1 das ,dasein erst zu wahrem ,leben gestalten4 ,freilich bedarf es dazu einer heroischen ,auffassung des ,lebens von ,mann und ,weib und entschlossener ,abwendung vom ,philistertum1 der ,hinlenkung auch des ,willens auf das ,allgemeine und ,absolute1 auf die wahren ,werte der ,persnlichkeit4 ,so mge denn die ,blte der ,menschheit unter dem ,banner des ,geistes ber das ,philistertum hinwegschreitend den ,aufstieg zu grerer ,vollendung antreten6 ,illustration ,,fussnoten3 #a ,den ,leser1 der sich fr meine ,weltanschauung interessiert1 verweise ich auf mein ,buch3 ,idealistische ,sittenlehre und ihre ,grndung auf ,naturwissenschaft1 ,dieterich'sche ,verlagsbuchhandlung1 ,leipzig1 #b ,m4 #b ,richard ,semon3 ,die ,mneme als erhaltendes ,prinzip im ,wechsel des organischen ,geschehens4 ,leipzig1 #aijd1 ,verlag ,wilh4 ,engelmann4 ,ich benutze ,forels ,wiedergabe der ,lehre in seiner3 ,die sexuelle ,frage4 #aijg1 ,s4 #ac-ah4 #c ,forel1 a4 a4 ,o41 ,s4 #af und #ag4 #d ,eine kurze ,zusammenfassung der ,kritik findet sich in meiner ,idealistischen ,sittenlehre auf ,seite #be und #bf4 #e ,moritz ,wagner3 ber die ,darwin'sche ,theorie in ,bezug auf die geographische ,verbreitung der ,organismen 7,sitzungsberichte der ,k4 ,bayer4 ,akademie der ,wissenschaften1 #ahfh1 ,bd4 ,i1 ,seite #cgc74 #f ,seite #che4 #g ,wagner1 a4 a4 ,o41 ,seite #chf4 #h ,seite #cid4 #i ,seite #cge4 #aj ,vergl43 ,h4 ,s4 ,chamberlain3 ,die ,grundlagen des #ai4 ,jahrhunderts1 #aijg1 ,seite #bgg-bhi und ,w4 ,schallmayer3 ,vererbung und ,auslese im ,lebenslauf der ,vlker4 ,,iii4 ,bd4 von ,natur und ,staat1 #aijc4 #aa ,g4 ,vacher de ,lapouge3 ber die natrl4 ,minderwertigkeit der niederen ,bevlkerungsklassen4 ,politisch-,anthropologische ,revue1 ,,viii4 ,jahrgang1 ,no4 #i1 ,seite #dfb4 #ab ,a4 ,ploetz3 ,die ,tchtigkeit unserer ,rasse und der ,schutz der ,schwachen1 #ahie1 ,seite #abh und #abi4 #ac ,siehe darber meine ,idealistische ,sittenlehre ,seite #ib;ff4 #ad ,tusc4 disp4 ,i4 #cc1 zitiert nach ,r4 ,eisler3 ,wrterbuch der ,philosophischen ,begriffe1 #aijd1 ,i1 ,seite #cgb4 #ae ,e4 v4 ,hartmann3 ,philosophie des ,unbewuten1 #ahgb1 ,s4 #fca4 #af ,a4 ,schopenhauer3 ,die ,welt als ,wille und ,vorstellung1 #ahgg1 ,i4 ,band1 ,seite #bai4 #ag ,a4 a4 ,o41 ,seite #bah4 #ah ,james3 ,the ,principles of ,psychology1 #ahia4 ,im ,original heit es3 4444 the entire organism may be called a sounding-board1 which every change of consciousness1 however slight1 may make reverberate4 ,h4 ,band1 ,seite #dej4 #ai ,sexuelle ,ethik1 ,seite #bh4 #bj ,a4 a4 ,o41 ,i1 ,seite #gje4 #ba ,a4 a4 ,o41 ,i1 ,seite #eae4 #bb ,bei ,mac ,millan ,co41 ,new-,york etc41 #aijh4 #bc ,m4 ,sauerlandt3 ,griechische ,bildwerke1 #aijh4 #bd ,vergl4 ,o4 ,hauser3 ,der physische ,typus des ,genies des ,altertums2 ,politisch-,anthropolog4 ,revue1 ,,viii4 ,jahrgang ,no4 #i1 und ,h4 ,s4 ,chamberlain1 a4 a4 ,o41 ,seite #dhf und #ejj-eja4 #be ,h4 ,ploss3 ,das ,weib1 #ahif1 ,seite #ac4 #bf ,a4 a4 ,o41 ,seite #eb4 #bg ,a4 a4 ,o41 ,seite #eb4 #bh ,a4 a4 ,o41 ,seite #ed4 #bi ,a4 a4 ,o41 ,seite #ee4 #cj ,j4 ,ranke3 ,der ,mensch1 #ahhi1 ,,ii4 ,band4 #ca ,ploss1 a4 a4 ,o41 ,seite #eg4 #cb ,c4 ,h4 ,stratz3 ,die ,schnheit des weiblichen ,krpers1 #aijh ,seite #b4 #cc ,aus ,eisler1 a4 a4 ,o41 ,,ii1 ,seite #bii4 #cd ,a4 a4 ,o41 ,seite ,,xvii4 #ce ,a4 a4 ,o41 ,seite #cfj ff4 #cf ,a4 a4 ,o41 ,seite #bgf4 #cg ,a4 a4 ,o41 ,seite #bgh4 #ch ,a4 a4 ,o41 ,seite #bhj4 #ci ,havelock ,ellis3 ,die ,gattenwahl beim ,menschen1 deutsch1 #aijf1 ,seite #aha-aij4 #dj ,ploetz1 a4 a4 ,o41 ,seite #aag-abg4 #da ,ploss1 a4 a4 ,o41 ,seite #bb4 #db ,ploss1 a4 a4 ,o41 ,seite #bc4 #dc ,ploss1 a4 a4 ,o41 ,seite #bd4 #dd ,ploss1 a4 a4 ,o41 ,seite #be4 #de ,ploss1 a4 a4 ,o41 ,seite #be4 #df ,ploss1 a4 a4 ,o41 ,seite #be4 #dg ,a4 a4 ,o41 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,grundzge der ,rassenveredelung1 ,politisch-,anthropolog4 ,revue1 ,,viii4 ,jahrg41 ,no4 #i4 7,dezember #aiji74 #fj ,a4 a4 ,o41 ,seite #bhb4 #fa ,a4 a4 ,o41 ,seite #bgi-bhg4 #fb ,r4 ,eucken3 ,grundlinien einer neuen ,lebensanschauung1 #aijg4 #fc ,a4 a4 ,o41 ,i1 ,seite #bah3 ,the psychologists attitude towards cognition 4444 ,it is a thoroughgoing dualism4 ,it supposes two elements1 mind knowing and thing known1 and treats them as irreducible4 #fd ,w4 ,windelband3 ,lehrbuch der ,geschichte der ,philosophie1 #aijc1 ,seite #ebg4 #fe sthetik kommt von dem ,griechischen3 3 ich nehme mit den ,sinnen wahr1 oder 3 sinnlich wahrnehmbar4 #ff ,ich verweise hinsichtlich alles dessen nochmals auf meine ,idealistische ,sittenlehre und ihre ,grndung auf ,naturwissenschaft1 ,dieterich'sche ,verlagsbuchhandlung in ,leipzig1 #aiji1 ,preis ,m4 #b--4