,anmerkungen zur ,transkription ,zeichensetzung und ,rechtschreibung wurden weitgehend bernommen4 ,nur folgende offensichtlichen ,fehler wurden korrigiert3 ,auf ,seite #dd wurde ein ,punkt am ,satzende ergnzt3 ,die ,reformation war ein ,zeichen der ,zeit gewesen4 ,auf ,seite #dh wurde das ,wort um durch am ersetzt3 444 mute das ,land zuerst treffen1 das am meisten modernisiert war ,text der im ,original g e s p e r r t gesetzt ist1 ist hier so gekennzeichnet4 ,,novalis ,hymnen an die ,nacht 99 ,die ,christenheit oder ,europa ,illustration3 ,verlags-,signet ,im ,insel-,verlag zu ,leipzig ,hymnen an die ,nacht ,welcher ,lebendige1 ,sinnbegabte1 liebt nicht vor allen ,wundererscheinungen des verbreiteten ,raums um ihn1 das allerfreuliche ,licht -- mit seinen ,farben1 seinen ,strahlen und ,wogen2 seiner milden ,allgegenwart1 als weckender ,tag4 ,wie des ,lebens innerste ,seele atmet es der rastlosen ,gestirne ,riesenwelt1 und schwimmt tanzend in seiner blauen ,flut -- atmet es der funkelnde1 ewigruhende ,stein1 die sinnige1 saugende ,pflanze1 und das wilde1 brennende1 vielgestaltete ,tier -- vor allen aber der herrliche ,fremdling mit den sinnvollen ,augen1 dem schwebenden ,gange1 und den zartgeschlossenen1 tonreichen ,lippen4 ,wie ein ,knig der irdischen ,natur ruft es jede ,kraft zu zahllosen ,verwandlungen1 knpft und lst unendliche ,bndnisse1 hngt sein himmlisches ,bild jedem irdischen ,wesen um4 -- ,seine ,gegenwart allein offenbart die ,wunderherrlichkeit der ,reiche der ,welt4 ,abwrts wend' ich mich zu der heiligen1 unaussprechlichen1 geheimnisvollen ,nacht4 ,fernab liegt die ,welt -- in eine tiefe ,gruft versenkt -- wst und einsam ist ihre ,stelle4 ,in den ,saiten der ,brust weht tiefe ,wehmut4 ,in ,tautropfen will ich hinuntersinken und mit der ,asche mich vermischen4 -- ,fernen der ,erinnerung1 ,wnsche der ,jugend1 der ,kindheit ,trume1 des ganzen langen ,lebens kurze ,freuden und vergebliche ,hoffnungen kommen in grauen ,kleidern1 wie ,abendnebel nach der ,sonne ,untergang4 ,in andern ,rumen schlug die lustigen ,gezelte das ,licht auf4 ,sollte es nie zu seinen ,kindern wiederkommen1 die mit der ,unschuld ,glauben seiner harren8 ,was quillt auf einmal so ahndungsvoll unterm ,herzen1 und verschluckt der ,wehmut weiche ,luft8 ,hast auch du ein ,gefallen an uns1 dunkle ,nacht8 ,was hltst du unter deinem ,mantel1 das mir unsichtbar krftig an die ,seele geht8 ,kstlicher ,balsam truft aus deiner ,hand1 aus dem ,bndel ,mohn4 ,die schweren ,flgel des ,gemts hebst du empor4 ,dunkel und unaussprechlich fhlen wir uns bewegt -- ein ernstes ,antlitz seh' ich froh erschrocken1 das sanft und andachtsvoll sich zu mir neigt1 und unter unendlich verschlungenen ,locken der ,mutter liebe ,jugend zeigt4 ,wie arm und kindisch dnkt mir das ,licht nun -- wie erfreulich und gesegnet des ,tages ,abschied -- ,also nur darum1 weil die ,nacht dir abwendig macht die ,dienenden1 setest du in des ,raumes ,weiten die leuchtenden ,kugeln1 zu verknden deine ,allmacht -- deine ,wiederkehr -- in den ,zeiten deiner ,entfernung4 ,himmlischer1 als jene blitzenden ,sterne1 dnken uns die unendlichen ,augen1 die die ,nacht in uns geffnet4 ,weiter sehn sie1 als die blssesten jener zahllosen ,heere -- unbedrftig des ,lichts durchschaun sie die ,tiefen eines liebenden ,gemts -- was einen hhern ,raum mit unsglicher ,wollust fllt4 ,preis der ,weltknigin1 der hohen ,verkndigerin heiliger ,welten1 der ,pflegerin seliger ,liebe -- sie sendet mir dich -- zarte ,geliebte -- liebliche ,sonne der ,nacht1 -- nun wach' ich -- denn ich bin ,dein und ,mein -- du hast die ,nacht mir zum ,leben verkndet -- mich zum ,menschen gemacht -- zehre mit ,geisterglut meinen ,leib1 da ich lustig mit dir inniger mich mische und dann ewig die ,brautnacht whrt4 ,mu immer der ,morgen wiederkommen8 ,endet nie des ,irdischen ,gewalt8 unselige ,geschftigkeit verzehrt den himmlischen ,anflug der ,nacht4 ,wird nie der ,liebe geheimes ,opfer ewig brennen8 ,zugemessen ward dem ,lichte seine ,zeit2 aber zeitlos und raumlos ist der ,nacht ,herrschaft4 -- ,ewig ist die ,dauer des ,schlafs4 ,heiliger ,schlaf -- beglcke zu selten nicht der ,nacht ,geweihte in diesem irdischen ,tagewerk4 ,nur die ,toren verkennen dich und wissen von keinem ,schlafe1 als dem ,schatten1 den du in jener ,dmmerung der wahrhaften ,nacht mitleidig auf uns wirfst4 ,sie fhlen dich nicht in der goldnen ,flut der ,trauben -- in des ,mandelbaums ,wunderl1 und dem braunen ,safte des ,mohns4 ,sie wissen nicht1 da du es bist1 der des zarten ,mdchens ,busen umschwebt und zum ,himmel den ,scho macht -- ahnden nicht1 da aus alten ,geschichten du himmelffnend entgegentrittst und den ,schlssel trgst zu den ,wohnungen der ,seligen1 unendlicher ,geheimnisse schweigender ,bote4 ,einst da ich bittre ,trnen vergo1 da in ,schmerz aufgelst meine ,hoffnung zerrann1 und ich einsam stand am drren ,hgel1 der in engen1 dunkeln ,raum die ,gestalt meines ,lebens barg -- einsam1 wie noch kein ,einsamer war1 von unsglicher ,angst getrieben -- kraftlos1 nur ein ,gedanken des ,elends noch4 -- ,wie ich da nach ,hilfe umherschaute1 vorwrts nicht konnte und rckwrts nicht1 und am fliehenden1 verlschten ,leben mit unendlicher ,sehnsucht hing3 -- da kam aus blauen ,fernen -- von den ,hhen meiner alten ,seligkeit ein ,dmmerungsschauer -- und mit einem ,male ri das ,band der ,geburt -- des ,lichtes ,fessel4 ,hin floh die irdische ,herrlichkeit und meine ,trauer mit ihr -- zusammen flo die ,wehmut in eine neue1 unergrndliche ,welt -- du ,nachtbegeisterung1 ,schlummer des ,himmels kamst ber mich -- die ,gegend hob sich sacht empor2 ber der ,gegend schwebte mein entbundner1 neugeborner ,geist4 ,zur ,staubwolke wurde der ,hgel -- durch die ,wolke sah ich die verklrten ,zge der ,geliebten4 ,in ihren ,augen ruhte die ,ewigkeit -- ich fate ihre ,hnde1 und die ,trnen wurden ein funkelndes1 unzerreiliches ,band4 ,jahrtausende zogen abwrts in die ,ferne1 wie ,ungewitter4 ,an ihrem ,halse weint' ich dem neuen ,leben entzckende ,trnen4 -- ,es war der erste1 einzige ,traum -- und erst seitdem fhl' ich ewigen1 unwandelbaren ,glauben an den ,himmel der ,nacht und sein ,licht1 die ,geliebte4 ,nun wei ich1 wenn der letzte ,morgen sein wird -- wenn das ,licht nicht mehr die ,nacht und die ,liebe scheucht -- wenn der ,schlummer ewig und nur ein unerschpflicher ,traum sein wird4 ,himmlische ,mdigkeit fhl' ich in mir4 -- ,weit und ermdend ward mir die ,wallfahrt zum ,heiligen ,grabe1 drckend das ,kreuz4 ,die kristallene ,woge1 die gemeinen ,sinnen unvernehmlich1 in des ,hgels dunkeln ,scho quillt1 an dessen ,fu die irdische ,flut bricht1 wer sie gekostet1 wer oben stand auf dem ,grenzgebirge der ,welt1 und hinbersah in das neue ,land1 in der ,nacht ,wohnsitz -- wahrlich der kehrt nicht in das ,treiben der ,welt zurck1 in das ,land1 wo das ,licht in ewiger ,unruh' hauset4 ,oben baut er sich ,htten1 ,htten des ,friedens1 sehnt sich und liebt1 schaut hinber1 bis die vollkommenste aller ,stunden hinunter ihn in den ,brunnen der ,quelle zieht -- das ,irdische schwimmt obenauf1 wird von ,strmen zurckgefhrt1 aber was heilig durch der ,liebe ,berhrung ward1 rinnt aufgelst in verborgenen ,gngen auf das jenseitige ,gebiet1 wo es1 wie ,dfte1 sich mit entschlummerten ,lieben mischt4 ,noch weckst du1 muntres ,licht1 den ,mden zur ,arbeit -- flest frhliches ,leben mir ein -- aber du lockst mich von der ,erinnerung moosigem ,denkmal nicht4 ,gern will ich die fleiigen ,hnde rhren1 berall umschaun1 wo du mich brauchst -- rhmen deines ,glanzes volle ,pracht -- unverdrossen verfolgen deines knstlichen ,werks schnen ,zusammenhang -- gern betrachten deiner gewaltigen1 leuchtenden ,uhr sinnvollen ,gang -- ergrnden der ,krfte ,ebenma und die ,regeln des ,wunderspiels unzhliger ,rume und ihrer ,zeiten4 ,aber getreu der ,nacht bleibt mein geheimes ,herz1 und der schaffenden ,liebe1 ihrer ,tochter4 ,kannst du mir zeigen ein ewig treues ,herz8 hat deine ,sonne freundliche ,augen1 die mich erkennen8 fassen deine ,sterne meine verlangende ,hand8 geben mir wieder den zrtlichen ,druck und das kosende ,wort8 hast du mit ,farben und leichtem ,umri sie geziert -- oder war sie es1 die deinem ,schmuck hhere1 liebere ,bedeutung gab8 ,welche ,wollust1 welchen ,genu bietet dein ,leben1 die aufwgen des ,todes ,entzckungen8 ,trgt nicht alles1 was uns begeistert1 die ,farbe der ,nacht8 ,sie trgt dich mtterlich1 und ihr verdankst du all deine ,herrlichkeit4 ,du verflgst in dir selbst -- in endlosen ,raum zergingst du1 wenn sie dich nicht hielte1 dich nicht bnde1 da du warm wrdest und flammend die ,welt zeugtest4 ,wahrlich ich war1 eh' du warst -- die ,mutter schickte mit meinen ,geschwistern mich1 zu bewohnen deine ,welt1 sie zu heiligen mit ,liebe1 da sie ein ewig angeschautes ,denkmal werde -- zu bepflanzen sie mit unverwelklichen ,blumen4 ,noch reiften sie nicht1 diese gttlichen ,gedanken -- ,noch sind der ,spuren unserer ,offenbarung wenig -- ,einst zeigt deine ,uhr das ,ende der ,zeit1 wenn du wirst wie unsereiner1 und voll ,sehnsucht und ,inbrunst auslschest und stirbst4 ,in mir fhl' ich deiner ,geschftigkeit ,ende -- himmlische ,freiheit1 selige ,rckkehr4 ,in wilden ,schmerzen erkenn' ich deine ,entfernung von unsrer ,heimat1 deinen ,widerstand gegen den alten1 herrlichen ,himmel4 ,deine ,wut und dein ,toben ist vergebens4 ,unverbrennlich steht das ,kreuz -- eine ,siegesfahne unsers ,geschlechts4 ,hinber wall' ich1 ,und jede ,pein ,wird einst ein ,stachel ,der ,wollust sein4 ,noch wenig ,zeiten1 ,so bin ich los1 ,und liege trunken ,der ,lieb' im ,scho4 ,unendliches ,leben ,wogt mchtig in mir1 ,ich schaue von oben ,herunter nach dir4 ,an jenem ,hgel ,verlischt dein ,glanz -- ,ein ,schatten bringet ,den khlenden ,kranz4 ,o6 sauge1 ,geliebter1 ,gewaltig mich an1 ,da ich entschlummern ,und lieben kann4 ,ich fhle des ,todes ,verjngende ,flut1 ,zu ,balsam und ther ,verwandelt mein ,blut -- ,ich lebe bei ,tage ,voll ,glauben und ,mut ,und sterbe die ,nchte ,in heiliger ,glut4 ber der ,menschen weitverbreitete ,stmme herrschte vorzeiten ein eisernes ,schicksal mit stummer ,gewalt4 ,eine dunkle1 schwere ,binde lag um ihre bange ,seele -- ,unendlich war die ,erde -- der ,gtter ,aufenthalt1 und ihre ,heimat4 ,seit ,ewigkeiten stand ihr geheimnisvoller ,bau4 ber des ,morgens roten ,bergen1 in des ,meeres heiligem ,scho wohnte die ,sonne1 das allzndende1 lebendige ,licht4 ,ein alter ,riese trug die selige ,welt4 ,fest unter ,bergen lagen die ,urshne der ,mutter ,erde4 ,ohnmchtig in ihrer zerstrenden ,wut gegen das neue herrliche ,gttergeschlecht und dessen ,verwandten1 die frhlichen ,menschen4 ,des ,meers dunkle1 grne ,tiefe war einer ,gttin ,scho4 ,in den kristallenen ,grotten schwelgte ein ppiges ,volk4 ,flsse1 ,bume1 ,blumen und ,tiere hatten menschlichen ,sinn4 ,ser schmeckte der ,wein von sichtbarer ,jugendflle geschenkt -- ein ,gott in den ,trauben -- eine liebende1 mtterliche ,gttin1 emporwachsend in vollen goldenen ,garben -- der ,liebe heil'ger ,rausch ein ser ,dienst der schnsten ,gtterfrau -- ein ewig buntes ,fest der ,himmelskinder und der ,erdbewohner rauschte das ,leben1 wie ein ,frhling1 durch die ,jahrhunderte hin -- ,alle ,geschlechter verehrten kindlich die zarte1 tausendfltige ,flamme als das ,hchste der ,welt4 ,ein ,gedanke nur war es1 ein entsetzliches ,traumbild1 ,das furchtbar zu den frohen ,tischen trat ,und das ,gemt in wilde ,schrecken hllte4 ,hier wuten selbst die ,gtter keinen ,rat1 ,der die beklommne ,brust mit ,trost erfllte4 ,geheimnisvoll war dieses ,unholds ,pfad1 ,des ,wut kein ,flehn und keine ,gabe stillte2 ,es war der ,tod1 der dieses ,lustgelag' ,mit ,angst und ,schmerz und ,trnen unterbrach4 ,auf ewig nun von allem abgeschieden1 ,was hier das ,herz in ser ,wollust regt1 ,getrennt von den ,geliebten1 die hienieden ,vergebne ,sehnsucht1 langes ,weh bewegt1 ,schien matter ,traum dem ,toten nur beschieden1 ,ohnmcht'ges ,ringen nur ihm auferlegt4 ,zerbrochen war die ,woge des ,genusses ,am ,felsen des unendlichen ,verdrusses4 ,mit khnem ,geist und hoher ,sinnenglut ,verschnte sich der ,mensch die grause ,larve1 ,ein sanfter ,jngling lscht das ,licht und ruht -- ,sanft wird das ,ende1 wie ein ,wehn der ,harfe4 ,erinnrung schmilzt in khler ,schattenflut1 ,so sang das ,lied dem traurigen ,bedarfe4 ,doch unentrtselt blieb die ew'ge ,nacht1 ,das ernste ,zeichen einer fernen ,macht4 ,zu ,ende neigte die alte ,welt sich4 ,des jungen ,geschlechts ,lustgarten verwelkte -- hinauf in den freieren1 wsten ,raum strebten die unkindlichen1 wachsenden ,menschen4 ,die ,gtter verschwanden mit ihrem ,gefolge -- ,einsam und leblos stand die ,natur4 ,mit eiserner ,kette band sie die drre ,zahl und das strenge ,ma4 ,wie in ,staub und ,lfte zerfiel in dunkle ,worte die unermeliche ,blte des ,lebens4 ,entflohn war der beschwrende ,glauben1 und die allverwandelnde1 allverschwisternde ,himmelsgenossin1 die ,phantasie4 ,unfreundlich blies ein kalter ,nordwind ber die erstarrte ,flur1 und die erstarrte ,wunderheimat verflog in den ther4 ,des ,himmels ,fernen fllten mit leuchtenden ,welten sich4 ,ins tiefre ,heiligtum1 in des ,gemts hhern ,raum zog mit ihren ,mchten die ,seele der ,welt -- zu walten dort bis zum ,anbruch der tagenden ,weltherrlichkeit4 ,nicht mehr war das ,licht der ,gtter ,aufenthalt und himmlisches ,zeichen -- den ,schleier der ,nacht warfen sie ber sich4 ,die ,nacht ward der ,offenbarungen mchtiger ,scho -- in ihn kehrten die ,gtter zurck -- schlummerten ein1 um in neuen herrlichern ,gestalten auszugehn ber die vernderte ,welt4 ,im ,volk1 das vor allen verachtet zu frh reif und der seligen ,unschuld der ,jugend trotzig fremd geworden war1 erschien mit nie gesehenem ,angesicht die neue ,welt -- ,in der ,armut dichterischer ,htte -- ,ein ,sohn der ersten ,jungfrau und ,mutter -- ,geheimnisvoller ,umarmung unendliche ,frucht4 ,des ,morgenlands ahndende1 bltenreiche ,weisheit erkannte zuerst der neuen ,zeit ,beginn -- ,zu des ,knigs demtiger ,wiege wies ihr ein ,stern den ,weg4 ,in der weiten ,zukunft ,namen huldigten sie ihm mit ,glanz und ,duft1 den hchsten ,wundern der ,natur4 ,einsam entfaltete das himmlische ,herz sich zu einem ,bltenkelch allmchtger ,liebe -- des ,vaters hohem ,antlitz zugewandt und ruhend an dem ahndungssel'gen ,busen der lieblich-ernsten ,mutter4 ,mit vergtternder ,inbrunst schaute das weissagende ,auge des blhenden ,kindes auf die ,tage der ,zukunft1 nach seinen ,geliebten1 den ,sprossen seines ,gtterstamms1 unbekmmert ber seiner ,tage irdisches ,schicksal4 ,bald sammelten die kindlichsten ,gemter von inniger ,liebe wundersam ergriffen sich um ihn her4 ,wie ,blumen keimte ein neues fremdes ,leben in seiner ,nhe4 ,unerschpfliche ,worte und der ,botschaften frhlichste fielen wie ,funken eines gttlichen ,geistes von seinen freundlichen ,lippen4 ,von ferner ,kste1 unter ,hellas' heiterm ,himmel geboren1 kam ein ,snger nach ,palstina und ergab sein ganzes ,herz dem ,wunderkinde3 ,der ,jngling bist du1 der seit langer ,zeit ,auf unsern ,grbern steht in tiefen ,sinnen2 ,ein trstlich ,zeichen in der ,dunkelheit -- ,der hhern ,menschheit freudiges ,beginnen4 ,was uns gesenkt in tiefe ,traurigkeit1 ,zieht uns mit ser ,sehnsucht nun von hinnen4 ,im ,tode ward das ew'ge ,leben kund1 ,du bist der ,tod und machst uns erst gesund4 ,der ,snger zog voll ,freudigkeit nach ,indostan -- das ,herz von ser ,liebe trunken2 und schttete in feurigen ,gesngen es unter jenem milden ,himmel aus1 da tausend ,herzen sich zu ihm neigten1 und die frhliche ,botschaft tausendzweigig emporwuchs4 ,bald nach des ,sngers ,abschied ward das kstliche ,leben ein ,opfer des menschlichen tiefen ,verfalls -- ,er starb in jungen ,jahren1 weggerissen von der geliebten ,welt1 von der weinenden ,mutter und seinen zagenden ,freunden4 ,der unsglichen ,leiden dunkeln ,kelch leerte der liebliche ,mund -- ,in entsetzlicher ,angst nahte die ,stunde der ,geburt der neuen ,welt4 ,hart rang er mit des alten ,todes ,schrecken -- ,schwer lag der ,druck der alten ,welt auf ihm4 ,noch einmal sah er freundlich nach der ,mutter -- da kam der ewigen ,liebe lsende ,hand -- und er entschlief4 ,nur wenig ,tage hing ein tiefer ,schleier ber das brausende ,meer1 ber das bebende ,land -- unzhlige ,trnen weinten die ,geliebten -- ,entsiegelt ward das ,geheimnis -- himmlische ,geister hoben den uralten ,stein vom dunkeln ,grabe4 ,engel saen bei dem ,schlummernden -- aus seinen ,trumen zartgebildet -- ,erwacht in neuer ,gtterherrlichkeit erstieg er die ,hhe der neugebornen ,welt -- begrub mit eigner ,hand den alten ,leichnam in die verlane ,hhle1 und legte mit allmchtiger ,hand den ,stein1 den keine ,macht erhebt1 darauf4 ,noch weinen deine ,lieben ,trnen der ,freude1 ,trnen der ,rhrung und des unendlichen ,danks an deinem ,grabe -- sehn dich noch immer1 freudig erschreckt1 auferstehn -- und sich mit dir2 sehn dich weinen mit ser ,inbrunst an der ,mutter seligem ,busen1 ernst mit den ,freunden wandeln1 ,worte sagen1 wie vom ,baum des ,lebens gebrochen2 sehen dich eilen mit voller ,sehnsucht in des ,vaters ,arm1 bringend die junge ,menschheit1 und der goldnen ,zukunft unversieglichen ,becher4 ,die ,mutter eilte bald dir nach -- in himmlischem ,triumph -- ,sie war die ,erste in der neuen ,heimat bei dir4 ,lange ,zeiten entflossen seitdem1 und in immer hherm ,glanze regte deine neue ,schpfung sich -- und ,tausende zogen aus ,schmerzen und ,qualen1 voll ,glauben und ,sehnsucht und ,treue dir nach -- walten mit dir und der himmlischen ,jungfrau im ,reiche der ,liebe -- dienen im ,tempel des himmlischen ,todes und sind in ,ewigkeit dein4 ,gehoben ist der ,stein -- ,die ,menschheit ist erstanden -- ,wir alle bleiben dein ,und fhlen keine ,banden4 ,der herbste ,kummer fleucht ,vor deiner goldnen ,schale1 ,wenn ,erd' und ,leben weicht1 ,im letzten ,abendmahle4 ,zur ,hochzeit ruft der ,tod -- ,die ,lampen brennen helle -- ,die ,jungfraun sind zur ,stelle -- ,um l ist keine ,not -- ,erklnge doch die ,ferne ,von deinem ,zuge schon1 ,und ruften uns die ,sterne ,mit ,menschenzung' und ,ton4 ,nach dir1 ,maria1 heben ,schon tausend ,herzen sich4 ,in diesem ,schattenleben ,verlangten sie nur dich4 ,sie hoffen zu genesen ,mit ahndungsvoller ,lust -- ,drckst du sie1 heil'ges ,wesen1 ,an deine treue ,brust4 ,so manche1 die sich glhend ,in bittrer ,qual verzehrt ,und dieser ,welt entfliehend ,nach dir sich hingekehrt2 ,die hilfreich uns erschienen ,in mancher ,not und ,pein -- ,wir kommen nun zu ihnen1 ,um ewig da zu sein4 ,nun weint an keinem ,grabe1 ,fr ,schmerz1 wer liebend glaubt1 ,der ,liebe se ,habe ,wird keinem nicht geraubt -- ,die ,sehnsucht ihm zu lindern1 ,begeistert ihn die ,nacht -- ,von treuen ,himmelskindern ,wird ihm sein ,herz bewacht4 ,getrost1 das ,leben schreitet ,zum ew'gen ,leben hin2 ,von innrer ,glut geweitet ,verklrt sich unser ,sinn4 ,die ,sternwelt wird zerflieen ,zum goldnen ,lebenswein1 ,wir werden sie genieen ,und lichte ,sterne sein4 ,die ,lieb' ist freigegeben1 ,und keine ,trennung mehr4 ,es wogt das volle ,leben ,wie ein unendlich ,meer4 ,nur eine ,nacht der ,wonne -- ,ein ewiges ,gedicht -- ,und unser aller ,sonne ,ist ,gottes ,angesicht4 ,sehnsucht nach dem ,tode ,hinunter in der ,erde ,scho1 ,weg aus des ,lichtes ,reichen1 ,der ,schmerzen ,wut und wilder ,sto ,ist froher ,abfahrt ,zeichen4 ,wir kommen in dem engen ,kahn ,geschwind am ,himmelsufer an4 ,gelobt sei uns die ew'ge ,nacht1 ,gelobt der ew'ge ,schlummer4 ,wohl hat der ,tag uns warm gemacht1 ,und welk der lange ,kummer4 ,die ,lust der ,fremde ging uns aus1 ,zum ,vater wollen wir nach ,haus4 ,was sollen wir auf dieser ,welt ,mit unsrer ,lieb' und ,treue4 ,das ,alte wird hintangestellt1 ,was soll uns dann das ,neue4 ,o6 einsam steht und tiefbetrbt1 ,wer hei und fromm die ,vorzeit liebt4 ,die ,vorzeit1 wo die ,sinne licht ,in hohen ,flammen brannten1 ,des ,vaters ,hand und ,angesicht ,die ,menschen noch erkannten1 ,und hohen ,sinns1 einfltiglich ,noch mancher seinem ,urbild glich4 ,die ,vorzeit1 wo noch bltenreich ,uralte ,stmme prangten1 ,und ,kinder fr das ,himmelreich ,nach ,qual und ,tod verlangten4 ,und wenn auch ,lust und ,leben sprach1 ,doch manches ,herz fr ,liebe brach4 ,die ,vorzeit1 wo in ,jugendglut ,gott selbst sich kundgegeben ,und frhem ,tod in ,liebesmut ,geweiht sein ses ,leben4 ,und ,angst und ,schmerz nicht von sich trieb1 ,damit er uns nur teuer blieb4 ,mit banger ,sehnsucht sehn wir sie ,in dunkle ,nacht gehllet1 ,in dieser ,zeitlichkeit wird nie ,der heie ,durst gestillet4 ,wir mssen nach der ,heimat gehn1 ,um diese heil'ge ,zeit zu sehn4 ,was hlt noch unsre ,rckkehr auf1 ,die ,liebsten ruhn schon lange4 ,ihr ,grab schliet unsern ,lebenslauf1 ,nun wird uns weh und bange4 ,zu suchen haben wir nichts mehr -- ,das ,herz ist satt -- die ,welt ist leer4 ,unendlich und geheimnisvoll ,durchstrmt uns ser ,schauer -- ,mir deucht1 aus tiefen ,fernen scholl ,ein ,echo unsrer ,trauer ,die ,lieben sehnen sich wohl auch ,und sandten uns der ,sehnsucht ,hauch4 ,hinunter zu der sen ,braut1 ,zu ,jesus1 dem ,geliebten -- ,getrost1 die ,abenddmmrung graut ,den ,liebenden1 ,betrbten4 ,ein ,traum bricht unsre ,banden los ,und senkt uns in des ,vaters ,scho4 ,die ,christenheit oder ,europa ,es waren schne1 glnzende ,zeiten1 wo ,europa ein christliches ,land war1 wo eine ,christenheit diesen menschlich gestalteten ,weltteil bewohnte2 ein groes gemeinschaftliches ,interesse verband die entlegensten ,provinzen dieses weiten geistlichen ,reichs4 -- ,ohne groe weltliche ,besitztmer lenkte und vereinigte ein ,oberhaupt die groen politischen ,krfte4 -- ,eine zahlreiche ,zunft1 zu der jedermann den ,zutritt hatte1 stand unmittelbar unter demselben und vollfhrte seine ,winke und strebte mit ,eifer seine wohlttige ,macht zu befestigen4 ,jedes ,glied dieser ,gesellschaft wurde allenthalben geehrt1 und wenn die gemeinen ,leute ,trost oder ,hilfe1 ,schutz oder ,rat bei ihm suchten und gerne dafr seine mannigfaltigen ,bedrfnisse reichlich versorgten1 so fand es auch bei den ,mchtigeren ,schutz1 ,ansehn und ,gehr1 und alle pflegten diese auserwhlten1 mit wunderbaren ,krften ausgersteten ,mnner1 wie ,kinder des ,himmels1 deren ,gegenwart und ,zuneigung mannigfachen ,segen verbreitete4 ,kindliches ,zutrauen knpfte die ,menschen an ihre ,verkndigungen4 -- ,wie heiter konnte jedermann sein irdisches ,tagewerk vollbringen1 da ihm durch diese heilige ,menschen eine sichere ,zukunft bereitet1 und jeder ,fehltritt durch sie vergeben1 jede mifarbige ,stelle des ,lebens durch sie ausgelscht und geklrt wurde4 ,sie waren die erfahrnen ,steuerleute auf dem groen unbekannten ,meere1 in deren ,obhut man alle ,strme geringschtzen und zuversichtlich auf eine sichre ,gelangung und ,landung an der ,kste der eigentlichen vaterlndischen ,welt rechnen durfte4 ,die wildesten1 gefrigsten ,neigungen muten der ,ehrfurcht und dem ,gehorsam gegen ihre ,worte weichen4 ,friede ging von ihnen aus4 -- ,sie predigten nichts als ,liebe zu der heiligen1 wunderschnen ,frau der ,christenheit1 die1 mit gttlichen ,krften versehen1 jeden ,glubigen aus den schrecklichsten ,gefahren zu retten bereit war4 ,sie erzhlten von lngst verstorbenen himmlischen ,menschen1 die durch ,anhnglichkeit und ,treue an jene selige ,mutter und ihr himmlisches1 freundliches ,kind die ,versuchung der irdischen ,welt bestanden1 zu gttlichen ,ehren gelangt und nun schtzende1 wohlttige ,mchte ihrer lebenden ,brder1 willige ,helfer in der ,not1 ,vertreter menschlicher ,gebrechen und wirksame ,freunde der ,menschheit am himmlischen ,throne geworden waren4 ,mit welcher ,heiterkeit verlie man die schnen ,versammlungen in den geheimnisvollen ,kirchen1 die mit ermunternden ,bildern geschmckt1 mit sen ,dften erfllt und von heiliger erhebender ,musik belebt waren4 ,in ihnen wurden die geweihten ,reste ehemaliger gottesfrchtiger ,menschen dankbar in kstlichen ,behltnissen aufbewahrt4 ,und an ihnen offenbarte sich die gttliche ,gte und ,allmacht1 die mchtige ,wohlttigkeit dieser glcklichen ,frommen1 durch herrliche ,wunder und ,zeichen4 ,so bewahren liebende ,seelen ,locken oder ,schriftzge ihrer verstorbenen ,geliebten und nhren die se ,glut damit1 bis an den wiedervereinigenden ,tod4 ,man sammelte mit inniger ,sorgfalt berall1 was diesen geliebten ,seelen angehrt hatte1 und jeder pries sich glcklich1 der eine so trstliche ,reliquie erhalten oder nur berhren konnte4 ,hin und wieder schien sich die himmlische ,gnade vorzglich auf ein seltsames ,bild oder einen ,grabhgel niedergelassen zu haben4 ,dorthin strmten aus allen ,gegenden ,menschen mit schnen ,gaben und brachten himmlische ,gegengeschenke3 ,frieden der ,seele und ,gesundheit des ,leibes1 zurck4 ,emsig suchte diese mchtige1 friedenstiftende ,gesellschaft alle ,menschen dieses schnen ,glaubens teilhaftig zu machen und sandte ihre ,genossen in alle ,weltteile1 um berall das ,evangelium des ,lebens zu verkndigen und das ,himmelreich zum einzigen ,reiche auf dieser ,welt zu machen4 ,mit ,recht widersetzte sich das weise ,oberhaupt der ,kirche frechen ,ausbildungen menschlicher ,anlagen auf ,kosten des heiligen ,sinns1 und unzeitigen gefhrlichen ,entdeckungen im ,gebiete des ,wissens4 ,so wehrte er den khnen ,denkern ffentlich zu behaupten1 da die ,erde ein unbedeutender ,wandelstern sei1 denn er wute wohl1 da die ,menschen mit der ,achtung fr ihren ,wohnsitz und ihr irdisches ,vaterland auch die ,achtung vor der himmlischen ,heimat und ihrem ,geschlecht verlieren und das eingeschrnkte ,wissen dem unendlichen ,glauben vorziehn und sich gewhnen wrden1 alles ,groe und ,wunderwrdige zu verachten und als tote ,gesetzwirkung zu betrachten4 ,an seinem ,hofe versammelten sich alle klugen und ehrwrdigen ,menschen aus ,europa4 ,alle ,schtze flossen dahin1 das zerstrte ,jerusalem hatte sich gercht1 und ,rom selbst war ,jerusalem1 die heilige ,residenz der gttlichen ,regierung auf ,erden geworden4 ,frsten legten ihre ,streitigkeiten dem ,vater der ,christenheit vor1 willig ihm ihre ,kronen und ihre ,herrlichkeit zu ,fen1 ja sie achteten es sich zum ,ruhm1 als ,mitglieder dieser hohen ,zunft1 den ,abend ihres ,lebens in gttlichen ,betrachtungen zwischen einsamen ,klostermauern zu beschlieen4 ,wie wohlttig1 wie angemessen der innern ,natur der ,menschen diese ,regierung1 diese ,einrichtung war1 zeigte das gewaltige ,emporstreben aller andern menschlichen ,krfte1 die harmonische ,entwickelung aller ,anlagen2 die ungeheure ,hhe1 die einzelne ,menschen in allen ,fchern der ,wissenschaften des ,lebens und der ,knste erreichten1 und der berall blhende ,handelsverkehr mit geistigen und irdischen ,waren1 in dem ,umkreis von ,europa und bis in das fernste ,indien hinaus4 ,das waren die schnen wesentlichen ,zge der echtkatholischen oder echtchristlichen ,zeiten4 ,noch war die ,menschheit fr dieses herrliche ,reich nicht reif1 nicht gebildet genug4 ,es war eine erste ,liebe1 die im ,drucke des ,geschftslebens entschlummerte1 deren ,andenken durch eigenntzige ,sorgen verdrngt1 und deren ,band nachher als ,trug und ,wahn ausgeschrien und nach sptern ,erfahrungen beurteilt1 -- auf immer von einem groen ,teil der ,europer zerrissen wurde4 ,diese innere groe ,spaltung1 die zerstrende ,kriege begleiteten1 war ein merkwrdiges ,zeichen der ,schdlichkeit der ,kultur fr den ,sinn des ,unsichtbaren1 wenigstens einer temporellen ,schdlichkeit der ,kultur einer gewissen ,stufe4 ,vernichtet kann jener unsterbliche ,sinn nicht werden1 aber getrbt1 gelhmt1 von andern ,sinnen verdrngt4 -- ,eine lngere ,gemeinschaft der ,menschen vermindert die ,neigungen1 den ,glauben an ihr ,geschlecht und gewhnt sie1 ihr ganzes ,dichten und ,trachten den ,mitteln des ,wohlbefindens allein zuzuwenden1 die ,bedrfnisse und die ,knste ihrer ,befriedigung werden verwickelter1 der habschtige ,mensch hat so viel ,zeit ntig1 sich mit ihnen bekannt zu machen und ,fertigkeiten in ihnen sich zu erwerben1 da keine ,zeit zum stillen ,sammeln des ,gemts1 zur aufmerksamen ,betrachtung der innern ,welt brigbleibt4 -- ,in ,kollisionsfllen scheint ihm das gegenwrtige ,interesse nher zu liegen1 und so fllt die schne ,blte seiner ,jugend1 ,glauben und ,liebe1 ab und macht den derbern ,frchten1 ,wissen und ,haben1 ,platz4 ,man gedenkt des ,frhlings im ,sptherbst wie eines kindischen ,traums und hofft mit kindischer ,einfalt1 die vollen ,speicher sollen auf immer aushalten4 ,eine gewisse ,einsamkeit scheint dem ,gedeihen der hhern ,sinne notwendig zu sein1 und daher mu ein zu ausgebreiteter ,umgang der ,menschen miteinander manchen heiligen ,keim ersticken und die ,gtter1 die den unruhigen ,tumult zerstreuender ,gesellschaften und die ,verhandlungen kleinlicher ,angelegenheiten fliehen1 verscheuchen4 berdem haben wir ja mit ,zeiten und ,perioden zu tun1 und ist diesen eine ,oszillation1 ein ,wechsel entgegengesetzter ,bewegungen nicht wesentlich8 und ist diesen eine beschrnkte ,dauer nicht eigentmlich1 ein ,wachstum und ein ,abnehmen nicht ihre ,natur8 aber auch eine ,auferstehung1 eine ,verjngung1 in neuer1 tchtiger ,gestalt1 nicht auch von ihnen mit ,gewiheit zu erwarten8 ,fortschreitende1 immer mehr sich vergrernde ,evolutionen sind der ,stoff der ,geschichte4 ,was jetzt nicht die ,vollendung erreicht1 wird sie bei einem knftigen ,versuch erreichen1 oder bei einem abermaligen2 vergnglich ist nichts1 was die ,geschichte ergriff1 aus unzhligen ,verwandlungen geht es in immer reiferen ,gestalten erneuet wieder hervor4 ,einmal war doch das ,christentum mit voller ,macht und ,herrlichkeit erschienen1 bis zu einer neuen ,welt-,inspiration herrschte seine ,ruine1 sein ,buchstabe mit immer zunehmender ,ohnmacht und ,verspottung4 ,unendliche ,trgheit lag schwer auf der sicher gewordenen ,zunft der ,geistlichkeit4 ,sie war stehngeblieben im ,gefhl ihres ,ansehns und ihrer ,bequemlichkeit1 whrend die ,laien ihr unter den ,hnden ,erfahrung und ,gelehrsamkeit entwandt und mchtige ,schritte auf dem ,wege der ,bildung vorausgetan hatten4 ,in der ,vergessenheit ihres eigentlichen ,amts1 die ,ersten unter den ,menschen an ,geist1 ,einsicht und ,bildung zu sein1 waren ihnen die niedrigen ,begierden zu ,kopf gewachsen1 und die ,gemeinheit und ,niedrigkeit ihrer ,denkungsart wurde durch ihre ,kleidung und ihren ,beruf noch widerlicher4 ,so fielen ,achtung und ,zutrauen1 die ,sttzen dieses und jedes ,reichs1 allmhlich weg1 und damit war jene ,zunft vernichtet1 und die eigentliche ,herrschaft ,roms hatte lange vor der gewaltsamen ,insurrektion stillschweigend aufgehrt4 ,nur kluge1 also auch nur zeitliche ,maregeln hielten den ,leichnam der ,verfassung noch zusammen und bewahrten ihn vor zu schleuniger ,auflsung1 wohin denn z4 ,b4 die ,abschaffung der ,priesterehe vorzglich gehrte4 ,eine ,maregel1 die analog angewandt auch dem hnlichen ,soldatenstand eine frchterliche ,konsistenz verleihen und sein ,leben noch lange fristen knnte4 ,was war natrlicher1 als da endlich ein feuerfangender ,kopf ffentlichen ,aufstand gegen den despotischen ,buchstaben der ehemaligen ,verfassung predigte1 und mit um so grerm ,glck1 da er selbst ,zunftgenosse war4 ,mit ,recht nannten sich die ,insurgenten ,protestanten1 denn sie protestierten feierlich gegen jede ,anmaung einer unbequemen und unrechtmig scheinenden ,gewalt ber das ,gewissen4 ,sie nahmen ihr stillschweigend abgegebenes ,recht auf ,religionsuntersuchung1 -bestimmung und -wahl als vakant wieder einstweilen an sich zurck4 ,sie stellten auch eine ,menge richtiger ,grundstze auf1 fhrten eine ,menge lblicher ,dinge ein und schafften eine ,menge verderblicher ,satzungen ab2 aber sie vergaen das notwendige ,resultat ihres ,prozesses1 trennten das ,untrennbare1 teilten die unteilbare ,kirche und rissen sich frevelnd aus dem allgemeinen christlichen ,verein1 durch welchen und in welchem allein die echte1 dauernde ,wiedergeburt mglich war4 ,der ,zustand religiser ,anarchie darf nur vorbergehend sein1 denn der notwendige ,grund1 eine ,zahl ,menschen lediglich diesem hohen ,berufe zu widmen1 und diese ,zahl ,menschen unabhngig von der irdischen ,gewalt in ,rcksicht dieser ,angelegenheiten zu machen1 bleibt in fortdauernder ,wirksamkeit und ,gltigkeit4 -- ,die ,errichtung der ,konsistorien und die ,beibehaltung einer ,art ,geistlichkeit half diesem ,bedrfnisse nicht ab und war kein zureichender ,ersatz4 ,unglcklicherweise hatten sich die ,frsten in diese ,spaltung gemischt1 und viele benutzten diese ,streitigkeiten zur ,befestigung und ,erweiterung ihrer landesherrlichen ,gewalt und ,einknfte4 ,sie waren froh jenes hohen ,einflusses berhoben zu sein und nahmen die neuen ,konsistorien nun unter ihre landesvterliche ,beschtzung und ,leitung4 ,sie waren eifrigst besorgt1 die gnzliche ,vereinigung der protestantischen ,kirchen zu hindern1 und so wurde die ,religion irreligiserweise in ,staatsgrenzen eingeschlossen1 und damit der ,grund zur allmhlichen ,untergrabung des religisen kosmopolitischen ,interesses gelegt4 ,so verlor die ,religion ihren groen politischen friedestiftenden ,einflu1 ihre eigentmliche ,rolle des vereinigenden1 individualisierenden ,prinzips1 der ,christenheit4 ,der ,religionsfriede ward nach ganz fehlerhaften und religionswidrigen ,grundstzen abgeschlossen1 und durch die ,fortsetzung des sogenannten ,protestantismus etwas durchaus ,widersprechendes -- eine ,revolutionsregierung permanent erklrt4 ,indes liegt dem ,protestantismus bei weitem nicht blo jener reine ,begriff zum ,grunde1 sondern ,luther behandelte das ,christentum berhaupt willkrlich1 verkannte seinen ,geist und fhrte einen andern ,buchstaben und eine andere ,religion ein1 nmlich die heilige ,allgemeingltigkeit der ,bibel1 und damit wurde leider eine andere hchst fremde irdische ,wissenschaft in die ,religionsangelegenheit gemischt -- die ,philologie --1 deren auszehrender ,einflu von da an unverkennbar wird4 ,er wurde selbst aus dunkelm ,gefhl dieses ,fehlgriffs bei einem groen ,teil der ,protestanten zum ,rang eines ,evangelisten erhoben und seine bersetzung kanonisiert4 ,dem religisen ,sinn war diese ,wahl hchst verderblich1 da nichts seine ,irritabilitt so vernichtet1 wie der ,buchstabe4 ,im ehemaligen ,zustande hatte dieser bei dem groen ,umfange1 der ,geschmeidigkeit und dem reichhaltigen ,stoff des katholischen ,glaubens1 sowie der ,esoterisierung der ,bibel und der heiligen ,gewalt der ,konzilien und des geistlichen ,oberhaupts1 nie so schdlich werden knnen2 jetzt aber wurden diese ,gegenmittel vernichtet1 die absolute ,popularitt der ,bibel behauptet1 und nun drckte der drftige ,inhalt1 der rohe1 abstrakte ,entwurf der ,religion in diesen ,bchern desto merklicher1 und erschwerte dem heiligen ,geiste die freie ,belebung1 ,eindringung und ,offenbarung unendlich4 ,daher zeigt uns auch die ,geschichte des ,protestantismus keine herrlichen1 groen ,erscheinungen des berirdischen mehr1 nur sein ,anfang glnzt durch ein vorbergehendes ,feuer des ,himmels1 bald nachher ist schon die ,vertrocknung des heiligen ,sinns bemerklich2 das ,weltliche hat die ,oberhand gewonnen1 der ,kunstsinn leidet sympathetisch mit1 nur selten1 da hie und da ein gediegener1 ewiger ,lebensfunke hervorspringt1 und eine kleine ,gemeinde sich assimiliert4 ,er verlischt und die ,gemeinde fliet wieder auseinander und schwimmt mit dem ,strome fort4 ,so ,zinzendorf1 ,jakob ,bhme und mehrere4 ,die ,moderatisten behalten die ,oberhand1 und die ,zeit nhert sich einer gnzlichen ,atonie der hhern ,organe1 der ,periode des praktischen ,unglaubens4 ,mit der ,reformation war's um die ,christenheit getan4 ,von nun an war keine mehr vorhanden4 ,katholiken und ,protestanten oder ,reformierte standen in sektirischer ,abgeschnittenheit weiter voneinander1 als von ,mohammedanern und ,heiden4 ,die briggebliebenen katholischen ,staaten vegetierten fort1 nicht ohne den schdlichen ,einflu der benachbarten protestantischen ,staaten unmerklich zu fhlen4 ,die neuere ,politik entstand erst in diesem ,zeitpunkt1 und einzelne mchtige ,staaten suchten den vakanten ,universalstuhl1 in einen ,thron verwandelt1 in ,besitz zu nehmen4 ,den meisten ,frsten schien es eine ,erniedrigung1 sich nach einem ohnmchtigen ,geistlichen zu genieren4 -- ,sie fhlten zum erstenmal das ,gewicht ihrer krperlichen ,kraft auf ,erden1 sahen die himmlischen ,mchte unttig bei ,verletzung ihrer ,reprsentanten und suchten nun allgemach ohne ,aufsehn vor den noch eifrig ppstlich gesinnten ,untertanen das lstige rmische ,joch abzuwerfen und sich unabhngig auf ,erden zu machen4 -- ,ihr unruhiges ,gewissen beruhigten kluge ,seelsorger1 die nichts dabei verloren1 da ihre geistlichen ,kinder die ,disposition ber das ,kirchenvermgen sich anmaten4 ,zum ,glck fr die alte ,verfassung tat sich jetzt ein neu entstandener ,orden hervor1 auf welchen der sterbende ,geist der ,hierarchie seine letzten ,gaben ausgegossen zu haben schien1 der mit neuer ,kraft das ,alte zurstete und mit wunderbarer ,einsicht und ,beharrlichkeit1 klger als je vorher geschehen1 sich des ppstlichen ,reichs und seiner mchtigern ,regeneration annahm4 ,noch war keine solche ,gesellschaft in der ,weltgeschichte anzutreffen gewesen4 ,mit grerer ,sicherheit des ,erfolgs hatte selbst der alte rmische ,senat nicht ,plne zur ,welteroberung entworfen4 ,mit grerem ,verstand war an die ,ausfhrung einer greren ,idee noch nicht gedacht worden4 ,ewig wird diese ,gesellschaft ein ,muster aller ,gesellschaften sein1 die eine organische ,sehnsucht nach unendlicher ,verbreitung und ewiger ,dauer fhlen1 -- aber auch ewig ein ,beweis1 da die unbewachte ,zeit allein die klgsten ,unternehmungen vereitelt1 und der natrliche ,wachstum des ganzen ,geschlechts unaufhaltsam den knstlichen ,wachstum eines ,teils unterdrckt4 ,alles einzelne fr sich hat ein eigenes ,ma von ,fhigkeit1 nur die ,kapazitt des ,geschlechts ist unermelich4 ,alle ,plne mssen fehlschlagen1 die nicht auf alle ,anlagen des ,geschlechts vollstndig angelegte ,plne sind4 ,noch merkwrdiger wird diese ,gesellschaft1 als ,mutter der sogenannten geheimen ,gesellschaften1 eines jetzt noch unreifen1 aber gewi wichtigen geschichtlichen ,keims4 ,einen gefhrlichern ,nebenbuhler konnte der neue ,lutheranismus1 nicht ,protestantismus1 gewi nicht erhalten4 ,alle ,zauber des katholischen ,glaubens wurden unter seiner ,hand noch krftiger1 die ,schtze der ,wissenschaften flossen in seine ,zelle zurck4 ,was in ,europa verloren war1 suchten sie in den andern ,weltteilen1 in dem fernsten ,abend und ,morgen1 vielfach wiederzugewinnen1 und die apostolische ,wrde und ,beruf sich zuzueignen und geltend zu machen4 ,auch sie blieben in den ,bemhungen nach ,popularitt nicht zurck und wuten wohl1 wie viel ,luther seinen demagogischen ,knsten1 seinem ,studium des gemeinen ,volks zu verdanken gehabt hatte4 berall legten sie ,schulen an1 drangen in die ,beichtsthle1 bestiegen die ,katheder und beschftigten die ,pressen1 wurden ,dichter und ,weltweise1 ,minister und ,mrtyrer1 und blieben in der ungeheuren ,ausdehnung von ,amerika ber ,europa nach ,china in dem wunderbarsten ,einverstndnis der ,tat und der ,lehre4 ,aus ihren ,schulen rekrutierten sie mit weiser ,auswahl ihren ,orden4 ,gegen die ,lutheraner predigten sie mit zerstrendem ,eifer und suchten die grausamste ,vertilgung dieser ,ketzer1 als eigentlicher ,genossen des ,teufels1 zur dringendsten ,pflicht der katholischen ,christenheit zu machen4 ,ihnen allein hatten die katholischen ,staaten und insonderheit der ppstliche ,stuhl ihr langes berleben der ,reformation zu danken gehabt1 und wer wei1 wie alt die ,welt noch aussehn wrde1 wenn nicht schwache ,obere1 ,eifersucht der ,frsten und andern geistlichen ,orden1 ,hofintrigen und andere sonderbare ,umstnde ihren khnen ,lauf unterbrochen und mit ihnen diese letzte ,schutzwehr der katholischen ,verfassung beinah vernichtet htten4 ,jetzt schlft er1 dieser furchtbare ,orden1 in armseliger ,gestalt an den ,grenzen von ,europa1 vielleicht da er von daher sich1 wie das ,volk1 das ihn beschtzt1 mit neuer ,gewalt einst ber seine alte ,heimat1 vielleicht unter anderm ,namen1 verbreitet4 ,die ,reformation war ein ,zeichen der ,zeit gewesen4 ,sie war fr ganz ,europa bedeutend1 wenn sie gleich nur im wahrhaft freien ,deutschland ffentlich ausgebrochen war4 ,die guten ,kpfe aller ,nationen waren heimlich mndig geworden und lehnten sich im tuschenden ,gefhl ihres ,berufs um desto dreister gegen verjhrten ,zwang auf4 ,aus ,instinkt ist der ,gelehrte ,feind der ,geistlichkeit nach alter ,verfassung2 der gelehrte und der geistliche ,stand mssen ,vertilgungskriege fhren1 wenn sie getrennt sind2 denn sie streiten um eine ,stelle4 ,diese ,trennung tat sich immer mehr hervor1 und die ,gelehrten gewannen desto mehr ,feld1 je mehr sich die ,geschichte der europischen ,menschheit dem ,zeitraum der triumphierenden ,gelehrsamkeit nherte1 und ,wissen und ,glauben in eine entschiedenere ,opposition traten4 ,im ,glauben suchte man den ,grund der allgemeinen ,stockung1 und durch das durchdringende ,wissen hoffte man sie zu heben4 berall litt der heilige ,sinn unter den mannigfachen ,verfolgungen seiner bisherigen ,art1 seiner zeitigen ,personalitt4 ,das ,resultat der modernen ,denkungsart nannte man ,philosophie und rechnete alles dazu1 was dem ,alten entgegen war1 vorzglich also jeden ,einfall gegen die ,religion4 ,der anfngliche ,personalha gegen den katholischen ,glauben ging allmhlich in ,ha gegen die ,bibel1 gegen den christlichen ,glauben und endlich gar gegen die ,religion ber4 ,noch mehr -- der ,religionsha dehnte sich sehr natrlich und folgerecht auf alle ,gegenstnde des ,enthusiasmus aus1 verketzerte ,phantasie und ,gefhl1 ,sittlichkeit und ,kunstliebe1 ,zukunft und ,vorzeit1 setzte den ,menschen in der ,reihe der ,naturwesen mit ,not obenan1 und machte die unendliche schpferische ,musik des ,weltalls zum einfrmigen ,klappern einer ungeheuren ,mhle1 die vom ,strom des ,zufalls getrieben und auf ihm schwimmend1 eine ,mhle an sich1 ohne ,baumeister und ,mller1 und eigentlich ein echtes ,perpetuum mobile1 eine sich selbst mahlende ,mhle sei4 ,ein ,enthusiasmus ward gromtig dem armen ,menschengeschlechte briggelassen und als ,prfstein der hchsten ,bildung jedem ,aktionr derselben unentbehrlich gemacht -- der ,enthusiasmus fr diese herrliche1 groartige ,philosophie und insbesondere fr ihre ,priester und ihre ,mystagogen4 ,frankreich war so glcklich1 der ,scho und der ,sitz dieses neuen ,glaubens zu werden1 der aus lauter ,wissen zusammengeklebt war4 ,so verschrien die ,poesie in dieser neuen ,kirche war1 so gab es doch einige ,poeten darunter1 die des ,effekts wegen noch des alten ,schmucks und des alten ,lichtes sich bedienten1 aber dabei in ,gefahr kamen1 das neue ,weltsystem mit altem ,feuer zu entznden4 ,klgere ,mitglieder wuten jedoch die schon warm gewordenen ,zuhrer sogleich wieder mit kaltem ,wasser zu begieen4 ,die ,mitglieder waren rastlos beschftigt1 die ,natur1 den ,erdboden1 die menschliche ,seele und die ,wissenschaften von der ,poesie zu subern1 -- jede ,spur des ,heiligen zu vertilgen1 das ,andenken an alle erhebende ,vorflle und ,menschen durch ,sarkasmen zu verleiden und die ,welt alles bunten ,schmucks zu entkleiden4 ,das ,licht war wegen seines mathematischen ,gehorsams und seiner ,frechheit ihr ,liebling geworden4 ,sie freuten sich1 da es sich eher zerbrechen lie1 als da es mit ,farben gespielt htte1 und so benannten sie nach ihm ihr groes ,geschft ,aufklrung4 ,in ,deutschland betrieb man dieses ,geschft grndlicher1 man reformierte das ,erziehungswesen1 man suchte der alten ,religion einen neuern1 vernnftigern1 gemeinern ,sinn zu geben1 indem man alles ,wunderbare und ,geheimnisvolle sorgfltig von ihr abwusch2 alle ,gelehrsamkeit ward aufgeboten1 um die ,zuflucht zur ,geschichte abzuschneiden1 indem man die ,geschichte zu einem huslichen und brgerlichen ,sitten- und ,familiengemlde zu veredeln sich bemhte4 -- ,gott wurde zum migen ,zuschauer des groen rhrenden ,schauspiels1 das die ,gelehrten auffhrten1 gemacht1 welcher am ,ende die ,dichter und ,spieler feierlich bewirten und bewundern sollte4 ,das gemeine ,volk wurde recht mit ,vorliebe aufgeklrt und zu jenem gebildeten ,enthusiasmus erzogen1 und so entstand eine neue europische ,zunft3 die ,philanthropen und ,aufklrer4 ,schade1 da die ,natur so wunderbar und unbegreiflich1 so poetisch und unendlich blieb1 allen ,bemhungen sie zu modernisieren zum ,trotz4 ,duckte sich ja irgendwo ein alter ,aberglaube an eine hhere ,welt und sonst auf1 so wurde gleich von allen ,seiten ,lrm geblasen1 und womglich der gefhrliche ,funke durch ,philosophie und ,witz in der ,asche erstickt2 dennoch war ,toleranz das ,losungswort der ,gebildeten1 und besonders in ,frankreich gleichbedeutend mit ,philosophie4 ,hchst merkwrdig ist diese ,geschichte des modernen ,unglaubens1 und der ,schlssel zu allen ungeheuren ,phnomenen der neuern ,zeit4 ,erst in diesem ,jahrhundert und besonders in seiner letzten ,hlfte beginnt sie und wchst in kurzer ,zeit zu einer unbersehlichen ,gre und ,mannigfaltigkeit2 eine zweite ,reformation1 eine umfassendere und eigentmlichere war unvermeidlich und mute das ,land zuerst treffen1 das am meisten modernisiert war und am lngsten aus ,mangel an ,freiheit in asthenischem ,zustande gelegen hatte4 ,lngst htte sich das berirdische ,feuer ,luft gemacht und die klugen ,aufklrungsplne vereitelt1 wenn nicht weltlicher ,druck und ,einflu denselben zustatten gekommen wren4 ,in dem ,augenblick aber1 wo ein ,zwiespalt unter den ,gelehrten und ,regierungen1 unter den ,feinden der ,religion und ihrer ganzen ,genossenschaft entstand1 mute sie wieder als drittes tonangebendes vermittelndes ,glied hervortreten1 und diesen ,hervortritt mu nun jeder ,freund derselben anerkennen und verkndigen1 wenn er noch nicht merklich genug sein sollte4 ,da die ,zeit der ,auferstehung gekommen ist1 und gerade die ,begebenheiten1 die gegen ihre ,belebung gerichtet zu sein schienen und ihren ,untergang zu vollenden drohten1 die gnstigsten ,zeichen ihrer ,regeneration geworden sind1 dieses kann einem historischen ,gemte gar nicht zweifelhaft bleiben4 ,wahrhafte ,anarchie ist das ,zeugungselement der ,religion4 ,aus der ,vernichtung alles ,positiven hebt sie ihr glorreiches ,haupt als neue ,weltstifterin empor4 ,wie von selbst steigt der ,mensch gen ,himmel auf1 wenn ihn nichts mehr bindet1 die hhern ,organe treten von selbst aus der allgemeinen gleichfrmigen ,mischung und vollstndigen ,auflsung aller menschlichen ,anlagen und ,krfte als der ,urkern der irdischen ,gestaltung zuerst heraus4 ,der ,geist ,gottes schwebt ber den ,wassern1 und ein himmlisches ,eiland wird als ,wohnsttte der neuen ,menschen1 als ,stromgebiet des ewigen ,lebens zuerst sichtbar ber den zurckstrmenden ,wogen4 ,ruhig und unbefangen betrachte der echte ,beobachter die neuen staatsumwlzenden ,zeiten4 ,kommt ihm der ,staatsumwlzer nicht wie ,sisyphus vor8 ,jetzt hat er die ,spitze des ,gleichgewichts erreicht1 und schon rollt die mchtige ,last auf der andern ,seite wieder herunter4 ,sie wird nie oben bleiben1 wenn nicht eine ,anziehung gegen den ,himmel sie auf der ,hhe schwebend erhlt4 ,alle eure ,sttzen sind zu schwach1 wenn euer ,staat die ,tendenz nach der ,erde behlt4 ,aber knpft ihn durch eine hhere ,sehnsucht an die ,hhen des ,himmels1 gebt ihm eine ,beziehung aufs ,weltall1 dann habt ihr eine nie ermdende ,feder in ihm und werdet eure ,bemhungen reichlich belohnt sehn4 ,an die ,geschichte verweise ich euch1 forscht in ihrem belehrenden ,zusammenhang nach hnlichen ,zeitpunkten und lernt den ,zauberstab der ,analogie gebrauchen4 ,soll die ,revolution die franzsische bleiben1 wie die ,reformation die lutherische war6 ,soll der ,protestantismus abermals widernatrlicherweise als revolutionre ,regierung fixiert werden8 ,sollen ,buchstaben ,buchstaben ,platz machen8 ,sucht ihr den ,keim des ,verderbens auch in der alten ,einrichtung1 dem alten ,geiste8 und glaubt euch auf eine bessere ,einrichtung1 einen bessern ,geist zu verstehn8 ,o6 da der ,geist der ,geister euch erfllte1 und ihr ablieet von diesem trichten ,bestreben1 die ,geschichte und die ,menschheit zu modeln und eure ,richtung ihr zu geben4 ,ist sie nicht selbstndig1 nicht eigenmchtig1 so gut wie unendlich liebenswert und weissagend8 ,sie zu studieren1 ihr nachzugehn1 von ihr zu lernen1 mit ihr gleichen ,schritt zu halten1 glubig ihren ,verheiungen und ,winken zu folgen -- daran denkt keiner4 ,in ,frankreich hat man viel fr die ,religion getan1 indem man ihr das ,brgerrecht genommen und ihr blo das ,recht der ,hausgenossenschaft gelassen hat1 und zwar nicht in einer ,person1 sondern in allen ihren unzhligen individuellen ,gestalten4 ,als eine fremde1 unscheinbare ,waise mu sie erst die ,herzen wiedergewinnen und schon berall geliebt sein1 ehe sie wieder ffentlich angebetet und in weltliche ,dinge zur freundschaftlichen ,beratung und ,stimmung der ,gemter gemischt wird4 ,historisch merkwrdig bleibt der ,versuch jener groen eisernen ,maske1 die unter dem ,namen ,robespierre in der ,religion den ,mittelpunkt und die ,kraft der ,republik suchte2 auch der ,kaltsinn1 womit die ,theophilanthropie1 dieser ,mystizismus der neuern ,aufklrung1 aufgenommen worden ist2 auch die neuen ,eroberungen der ,jesuiten2 auch die ,nherung ans ,morgenland durch die neuern politischen ,verhltnisse4 ,von den brigen europischen ,lndern1 auer ,deutschland1 lt sich nur prophezeien1 da mit dem ,frieden ein neues hheres religises ,leben in ihnen zu pulsieren beginnen und bald alles andere weltliche ,interesse verschlingen wird4 ,in ,deutschland hingegen kann man schon mit voller ,gewiheit die ,spuren einer neuen ,welt aufzeigen4 ,deutschland geht einen langsamen1 aber sichern ,gang vor den brigen europischen ,lndern voraus4 ,whrend diese durch ,krieg1 ,spekulation und ,parteigeist beschftigt sind1 bildet sich der ,deutsche mit allem ,flei zum ,genossen einer hhern ,epoche der ,kultur1 und dieser ,vorschritt mu ihm ein groes bergewicht ber die andern im ,lauf der ,zeit geben4 ,in ,wissenschaften und ,knsten wird man eine gewaltige ,grung gewahr4 ,unendlich viel ,geist wird entwickelt4 ,aus neuen1 frischen ,fundgruben wird gefrdert4 -- ,nie waren die ,wissenschaften in besseren ,hnden und erregten wenigstens grere ,erwartungen2 die verschiedensten ,seiten der ,gegenstnde werden aufgesprt1 nichts wird ungerttelt1 unbeurteilt1 undurchsucht gelassen4 ,alles wird bearbeitet2 die ,schriftsteller werden eigentmlicher und gewaltiger1 jedes alte ,denkmal der ,geschichte1 jede ,kunst1 jede ,wissenschaft findet ,freunde und wird mit neuer ,liebe umarmt und fruchtbar gemacht4 ,eine ,vielseitigkeit ohnegleichen1 eine wunderbare ,tiefe1 eine glnzende ,politur1 vielumfassende ,kenntnisse und eine reiche1 krftige ,phantasie findet man hie und da1 und oft khn gepaart4 ,eine gewaltige ,ahndung der schpferischen ,willkr1 der ,grenzenlosigkeit1 der unendlichen ,mannigfaltigkeit1 der heiligen ,eigentmlichkeit und der ,allfhigkeit der innern ,menschheit scheint berall rege zu werden4 ,aus dem ,morgentraum der unbehilflichen ,kindheit erwacht1 bt ein ,teil des ,geschlechts seine ersten ,krfte an ,schlangen1 die seine ,wiege umschlingen und den ,gebrauch seiner ,gliedmaen ihm benehmen wollen4 ,noch sind alles nur ,andeutungen1 unzusammenhngend und roh1 aber sie verraten dem historischen ,auge eine universelle ,individualitt1 eine neue ,geschichte1 eine neue ,menschheit1 die seste ,umarmung einer jungen berraschten ,kirche und eines liebenden ,gottes und das innige ,empfngnis eines neuen ,messias in ihren tausend ,gliedern zugleich4 ,wer fhlt sich nicht mit ser ,scham guter ,hoffnung8 ,das ,neugeborne wird das ,abbild seines ,vaters1 eine neue goldne ,zeit mit dunkeln1 unendlichen ,augen1 eine prophetische1 wunderttige und wundenheilende1 trstende und ewiges ,leben entzndende ,zeit sein -- eine groe ,vershnungszeit1 ein ,heiland1 der wie ein echter ,genius unter den ,menschen einheimisch1 nur geglaubt1 nicht gesehen werden1 und unter zahllosen ,gestalten den ,glubigen sichtbar1 als ,brot und ,wein verzehrt1 als ,geliebte umarmt1 als ,luft geatmet1 als ,wort und ,gesang vernommen und mit himmlischer ,wollust als ,tod unter den hchsten ,schmerzen der ,liebe in das ,innre des verbrausenden ,leibes aufgenommen wird4 ,jetzt stehn wir hoch genug1 um auch jenen oberwhnten1 vorhergegangenen ,zeiten freundlich zuzulcheln und auch in jenen wunderlichen ,torheiten merkwrdige ,kristallisationen des historischen ,stoffs zu erkennen4 ,dankbar wollen wir jenen ,gelehrten und ,philosophen die ,hnde drcken2 denn dieser ,wahn mute zum ,besten der ,nachkommen erschpft1 und die wissenschaftliche ,ansicht der ,dinge geltend gemacht werden4 ,reizender und farbiger steht die ,poesie wie ein geschmcktes ,indien dem kalten1 toten ,spitzbergen jenes ,stubenverstandes gegenber4 ,damit ,indien in der ,mitte des ,erdballs so warm und herrlich sei1 mu ein kaltes starkes ,meer1 tote ,klippen1 ,nebel statt des gestirnvollen ,himmels und eine lange ,nacht die beiden ,enden unwirtbar machen4 ,die tiefe ,bedeutung der ,mechanik lag schwer auf diesen ,anachoreten in den ,wsten des ,verstandes2 das ,reizende der ersten ,einsicht berwltigte sie1 das ,alte rchte sich an ihnen1 sie opferten dem ersten ,selbstbewutsein das ,heiligste und ,schnste der ,welt mit wunderbarer ,verleugnung und waren die ersten1 die wieder die ,heiligkeit der ,natur1 die ,unendlichkeit der ,kunst1 die ,notwendigkeit des ,wissens1 die ,achtung des ,weltlichen und die ,allgegenwart des wahrhaft ,geschichtlichen durch die ,tat anerkannten und verkndigten und einer hhern1 allgemeinern und furchtbarern ,gespensterherrschaft1 als sie selbst glaubten1 ein ,ende machten4 ,erst durch genauere ,kenntnis der ,religion wird man jene frchterlichen ,erzeugnisse eines ,religionsschlafs1 jene ,trume und ,deliria des heiligen ,organs besser beurteilen und dann erst die ,wichtigkeit jenes ,geschenks recht einsehn lernen4 ,wo keine ,gtter sind1 walten ,gespenster1 und die eigentliche ,entstehungszeit der europischen ,gespenster1 die auch ihre ,gestalt ziemlich vollstndig erklrt1 ist die ,periode des bergangs der griechischen ,gtterlehre in das ,christentum4 ,also kommt auch1 ihr ,philanthropen und ,enzyklopdisten1 in die friedenstiftende ,loge und empfangt den ,bruderku1 streift das graue ,netz ab und schaut mit junger ,liebe die ,wunderherrlichkeit der ,natur1 der ,geschichte und der ,menschheit an4 ,zu einem ,bruder will ich euch fhren1 der soll mit euch reden1 da euch die ,herzen aufgehn1 und ihr eure abgestorbene1 geliebte ,ahndung mit neuem ,leibe bekleidet1 wieder umfat und erkennt1 was euch vorschwebte und was der schwerfllige1 irdische ,verstand freilich euch nicht haschen konnte4 ,dieser ,bruder ist der ,herzschlag der neuen ,zeit1 wer ihn gefhlt hat1 zweifelt nicht mehr an ihrem ,kommen und tritt mit sem ,stolz auf seine ,zeitgenossenschaft auch aus dem ,haufen hervor zu der neuen ,schar der ,jnger4 ,er hat einen neuen ,schleier fr die ,heilige gemacht1 der ihren himmlischen ,gliederbau anschmiegend verrt und doch sie zchtiger als ein andrer verhllt4 -- ,der ,schleier ist fr die ,jungfrau1 was der ,geist fr den ,leib ist1 ihr unentbehrliches ,organ1 dessen ,falten die ,buchstaben ihrer sen ,verkndigung sind2 das unendliche ,faltenspiel ist eine ,chiffernmusik1 denn die ,sprache ist der ,jungfrau zu hlzern und zu frech1 nur zum ,gesang ffnen sich ihre ,lippen4 ,mir ist er nichts als der feierliche ,ruf zu einer neuen ,urversammlung1 der gewaltige ,flgelschlag eines vorberziehenden englischen ,herolds4 ,es sind die ersten ,wehen1 setze sich jeder in ,bereitschaft zur ,geburt6 ,das ,hchste in der ,physik ist jetzt vorhanden1 und wir knnen nun leichter die wissenschaftliche ,zunft bersehn4 ,die ,hilfsbedrftigkeit der uern ,wissenschaften ward in der letzten ,zeit immer sichtbarer1 je bekannter wir mit ihnen wurden4 ,die ,natur fing an immer drftiger auszusehn1 und wir sahen deutlicher1 gewhnt an den ,glanz unserer ,entdeckungen1 da es nur ein geborgtes ,licht war1 und da wir mit den bekannten ,werkzeugen und den bekannten ,methoden nicht das ,wesentliche1 das ,gesuchte finden und konstruieren wrden4 ,jeder ,forscher mute sich gestehn1 da eine ,wissenschaft nichts ohne die andere sei1 und so entstanden ,mystifikationsversuche der ,wissenschaften1 und das wunderliche ,wesen der ,philosophie flog jetzt als rein dargestelltes wissenschaftliches ,element zu einer symmetrischen ,grundfigur der ,wissenschaften an4 ,andere brachten die konkreten ,wissenschaften in neue ,verhltnisse1 befrderten einen lebhaften ,verkehr derselben untereinander und suchten ihre naturhistorische ,klassifikation aufs reine zu bringen4 ,so whrt es fort1 und es ist leicht zu ermessen1 wie gnstig dieser ,umgang mit der uern und innern ,welt1 der hhern ,bildung des ,verstandes1 der ,kenntnis der erstern und der ,erregung und ,kultur der letztern sein mu1 und wie unter diesen ,umstnden die ,witterung sich klren und der alte ,himmel und mit ihm die ,sehnsucht nach ihm1 die lebendige ,astronomie1 wieder zum ,vorschein kommen mu4 ,nun wollen wir uns zu dem politischen ,schauspiel unsrer ,zeit wenden4 ,alte und neue ,welt sind in ,kampf begriffen1 die ,mangelhaftigkeit und ,bedrftigkeit der bisherigen ,staatseinrichtungen sind in furchtbaren ,phnomenen offenbar geworden4 ,wie1 wenn auch hier wie in den ,wissenschaften eine nhere und mannigfaltigere ,konnexion und ,berhrung der europischen ,staaten zunchst der historische ,zweck des ,krieges wre1 wenn eine neue ,regung des bisher schlummernden ,europa ins ,spiel kme1 wenn ,europa wieder erwachen wollte1 wenn ein ,staat der ,staaten1 eine politische ,wissenschaftslehre uns bevorstnde6 ,sollte etwa die ,hierarchie1 diese symmetrische ,grundfigur der ,staaten1 das ,prinzip des ,staatenvereins als intellektuale ,anschauung des politischen ,ichs sein8 ,es ist unmglich1 da weltliche ,krfte sich selbst ins ,gleichgewicht setzen1 ein drittes ,element1 das weltlich und berirdisch zugleich ist1 kann allein diese ,aufgabe lsen4 ,unter den streitenden ,mchten kann kein ,friede geschlossen werden1 aller ,friede ist nur ,illusion1 nur ,waffenstillstand2 auf dem ,standpunkt der ,kabinetter1 des gemeinen ,bewutseins ist keine ,vereinigung denkbar4 ,beide ,teile haben groe1 notwendige ,ansprche und mssen sie machen1 getrieben vom ,geiste der ,welt und der ,menschheit4 ,beide sind unvertilgbare ,mchte der ,menschenbrust3 hier die ,andacht zum ,altertum1 die ,anhnglichkeit an die geschichtliche ,verfassung1 die ,liebe zu den ,denkmalen der ,altvter und der alten glorreichen ,staatsfamilie und ,freude des ,gehorsams2 dort das entzckende ,gefhl der ,freiheit1 die unbedingte ,erwartung mchtiger ,wirkungskreise1 die ,lust am ,neuen und ,jungen1 die zwanglose ,berhrung mit allen ,staatsgenossen1 der ,stolz auf menschliche ,allgemeingltigkeit1 die ,freude am persnlichen ,recht und am ,eigentum des ,ganzen und das kraftvolle ,brgergefhl4 ,keine hoffe die andre zu vernichten1 alle ,eroberungen wollen hier nichts sagen1 denn die innerste ,hauptstadt jedes ,reichs liegt nicht hinter ,erdwllen und lt sich nicht erstrmen4 ,wer wei1 ob des ,kriegs genug ist1 aber er wird nie aufhren1 wenn man nicht den ,palmenzweig ergreift1 den allein eine geistliche ,macht darreichen kann4 ,es wird so lange ,blut ber ,europa strmen1 bis die ,nationen ihren frchterlichen ,wahnsinn gewahr werden1 der sie im ,kreise herumtreibt1 und von heiliger ,musik getroffen und besnftigt1 zu ehemaligen ,altren in bunter ,vermischung treten1 ,werke des ,friedens vornehmen und ein groes ,liebesmahl als ,friedensfest auf den rauchenden ,wahlsttten mit heien ,trnen gefeiert wird4 ,nur die ,religion kann ,europa wieder aufwecken und die ,vlker sichern und die ,christenheit mit neuer ,herrlichkeit sichtbar auf ,erden in ihr altes1 friedenstiftendes ,amt installieren4 ,haben die ,nationen alles vom ,menschen -- nur nicht sein ,herz8 -- sein heiliges ,organ8 ,werden sie nicht ,freunde1 wie diese1 an den ,srgen ihrer ,lieben1 vergessen sie nicht alles ,feindliche1 wenn das gttliche ,mitleid zu ihnen spricht -- und ein ,unglck1 ein ,jammer1 ein ,gefhl ihre ,augen mit ,trnen fllte8 ,ergreift sie nicht ,aufopferung und ,hingebung mit ,allgewalt1 und sehnen sie sich nicht1 ,freunde und ,bundesgenossen zu sein8 ,wo ist jener alte1 liebe1 alleinseligmachende ,glaube an die ,regierung ,gottes auf ,erden1 wo ist jenes himmlische ,zutrauen der ,menschen zueinander1 jene se ,andacht bei den ,ergieungen eines gottbegeisterten ,gemts1 jener allesumarmende ,geist der ,christenheit8 ,das ,christentum ist dreifacher ,gestalt4 ,eine ist als ,zeugungselement der ,religion1 als ,freude an aller ,religion4 ,eine als ,mittlertum berhaupt1 als ,glauben an die ,allfhigkeit alles ,irdischen1 ,wein und ,brot des ewigen ,lebens zu sein4 ,eine als ,glauben an ,christus1 seine ,mutter und die ,heiligen4 ,whlt1 welche ihr wollt2 whlt alle drei1 es ist gleichviel1 ihr werdet damit ,christen und ,mitglieder einer einzigen1 ewigen1 unaussprechlichen ,gemeinde4 ,angewandtes1 lebendiggewordnes ,christentum war der alte katholische ,glaube1 die letzte dieser ,gestalten4 ,seine ,allgegenwart im ,leben1 seine ,liebe zur ,kunst1 seine tiefe ,humanitt1 die ,unverbrchlichkeit seiner ,ehen1 seine menschenfreundliche ,mitteilsamkeit1 seine ,freude an ,armut1 ,gehorsam und ,treue machen ihn als echte ,religion unverkennbar und enthalten die ,grundzge seiner ,verfassung4 ,er ist gereinigt durch den ,strom der ,zeiten2 in inniger unteilbarer ,verbindung mit den beiden andern ,gestalten des ,christentums wird er ewig diesen ,erdboden beglcken4 ,seine zufllige ,form ist so gut wie vernichtet1 das alte ,papsttum liegt im ,grabe1 und ,rom ist zum zweitenmal eine ,ruine geworden4 ,soll der ,protestantismus nicht endlich aufhren und einer neuen1 dauerhaftern ,kirche ,platz machen8 ,die andern ,weltteile warten auf ,europas ,vershnung und ,auferstehung1 um sich anzuschlieen und ,mitbrger des ,himmelreichs zu werden4 ,sollte es nicht in ,europa bald eine ,menge wahrhaft heiliger ,gemter wieder geben1 sollten nicht alle wahrhafte ,religionsverwandte voll ,sehnsucht werden1 den ,himmel auf ,erden zu erblicken8 und gern zusammentreten und heilige ,chre anstimmen8 ,die ,christenheit mu wieder lebendig und wirksam werden und sich wieder eine sichtbare ,kirche ohne ,rcksicht auf ,landesgrenzen bilden1 die alle nach dem berirdischen durstige ,seelen in ihren ,scho aufnimmt und gern ,vermittlerin der alten und neuen ,welt wird4 ,sie mu das alte ,fllhorn des ,segens wieder ber die ,vlker ausgieen4 ,aus dem heiligen ,schoe eines ehrwrdigen europischen ,konziliums wird die ,christenheit aufstehn1 und das ,geschft der ,religionserweckung nach einem allumfassenden1 gttlichen ,plane betrieben werden4 ,keiner wird dann mehr protestieren gegen christlichen und weltlichen ,zwang1 denn das ,wesen der ,kirche wird echte ,freiheit sein1 und alle ntigen ,reformen werden unter der ,leitung derselben als friedliche und frmliche ,staatsprozesse betrieben werden4 ,wann und wann eher8 darnach ist nicht zu fragen4 ,nur ,geduld1 sie wird1 sie mu kommen1 die heilige ,zeit des ewigen ,friedens1 wo das neue ,jerusalem die ,hauptstadt der ,welt sein wird2 und bis dahin seid heiter und mutig in den ,gefahren der ,zeit1 ,genossen meines ,glaubens1 verkndigt mit ,wort und ,tat das gttliche ,evangelium und bleibt dem wahrhaften1 unendlichen ,glauben treu bis in den ,tod4 ,die beiden ,werke von ,novalis1 die dieser ,band enthlt1 gehren nicht nur nach ,form und ,inhalt aufs engste zusammen4 ,sie scheinen auch im selben ,jahre #agii entstanden zu sein4 ,fr das ,athenum1 fr das die ,hymnen in die hier wiedergegebene letzte ,fassung gebracht wurden1 war auch die ,christenheit bestimmt4 ,jedoch erst #ahbf wurde der ,aufsatz1 der dem ,dichter von protestantischer ,seite sehr verdacht worden ist1 ohne da man damit freilich seinen positiven ,gehalt traf1 der ffentlichkeit bergeben4 99 99 99 99 99 ,gedruckt in der ,spamerschen ,buchdruckerei zu ,leipzig