,,erotika ,,biblion von ,honor ,gabriel ,riquetti ,graf von ,mirabeau ,,hyperionverlag ,anagogie ,bekanntlich,a haben unter den zahllosen ,ausgrabungen der ,altertmer von ,herkulanum die ,handschriften die ,geduld und den ,scharfsinn der ,knstler und ,gelehrten erschpft4 ,die ,schwierigkeit besteht in dem ,aufrollen der seit zweitausend ,jahren durch die ,lava des ,vesuvs halbvernichteten ,schriften4 ,sowie man sie berhrt1 zerfllt alles in ,staub4 ,indessen haben ungarische ,mineralogen1 die geduldiger und gewandter als die ,italiener sind1 ,vorteile aus den ,erzeugnissen1 die der ,mutterscho der ,erde darbietet1 zu ziehen1 der ,knigin von ,neapel ihre ,dienste angeboten4 ,die ,frstin1 eine ,freundin aller ,knste1 die den ,wetteifer geschickt anzufeuern versteht1 hat die ,knstler liebenswrdig aufgenommen3 sie aber strzten sich auf diese unsglich schwierige ,arbeit4 ,zuerst kleben sie eine dnne ,leinwand ber eine dieser ,rollen2 wenn das ,leinen trocken ist1 hngt man es auf und legt gleichzeitig die ,rolle auf einen beweglichen ,rahmen1 um ihn unmerklich zu senken1 je nachdem die ,abwicklung vor sich geht4 ,um sie zu erleichtern1 streicht man mit einem ,federbart einen ,faden ,gummiwassers auf die ,rolle1 und allmhlich lsen sich ,teile davon ab1 um sich unverzglich auf die ausgespannte ,leinewand zu leimen4 ,funote ,a3 ,der ,titel dieses ,buchs wird nicht allen ,lesern verstndlich sein und manche werden keinen ,zusammenhang zwischen ihm und dem ,stoff finden4 ,nichtsdestoweniger wrde ein anderer nicht zu ihm passen2 und wenn wir ihn griechisch gelassen haben1 wird man den ,grund dazu leicht verstehen4 ,diese mhselige ,arbeit nimmt soviel ,zeit in ,anspruch1 da man im ,laufe eines ,jahres kaum einige ,bltter abrollen kann4 ,die ,unannehmlichkeit1 nur allzu oft ,handschriften zu finden1 die nichts enthalten1 htte auf dieses schwierige und mhselige ,unternehmen verzichten lassen1 wenn so viele ,anstrengungen nicht schlielich durch die ,entdeckung eines ,werkes belohnt worden wren1 das bald den ,scharfsinn von einhundertfnfzig ,akademien ,italiens herausgefordert hat,a4 ,funote ,a3 ,deren ,namen zum mindesten seltsam sind4 ,akademien in ,bologna3 ,abbandonati1 ,ansiosi1 ,ociosi1 ,arcadi1 ,confusi1 ,difettuosi1 ,dubbiosi1 ,impatienti1 ,inabili1 ,indifferenti1 ,indomiti1 ,inquieti1 ,istabili1 ,della ,notte1 ,piacere1 ,sienti1 ,sonnolenti1 ,torbidi1 ,verpentini4 ,in ,genua3 ,accordati1 ,sopiti1 ,resvegliati4 ,in ,gubio3 ,addormentati4 ,in ,venedig3 ,acuti1 ,allettati1 ,discordanti1 ,disgiunti1 ,disingannati1 ,dodonci1 ,filadelfici1 ,incruscabili1 ,instancabili4 ,in ,rimini3 ,adagiati1 ,entrupelli4 ,in ,pavia3 ,affidati1 ,della ,chevia4 ,in ,fermo3 ,raffrontati4 ,in ,molisa3 ,agiati4 ,in ,florenz3 ,alterati1 ,humidi1 ,furfurati1 ,della ,crusca1 ,del ,cimento1 ,infocati4 ,in ,cremona3 ,animosi4 ,in ,neapel3 ,arditi1 ,infernati1 ,intronati1 ,lunatici1 ,secreti1 ,sirenes1 ,sicuri1 ,volanti4 ,in ,ancona3 ,argonauti1 ,caliginosi4 ,in ,urbino3 ,assorditi4 ,in ,perugia3 ,atomi1 ,eccentrici1 ,insentati1 ,insipidi1 ,unisoni4 ,in ,tarent3 ,audaci4 ,in ,macerata3 ,catenati1 ,imperfetti1 ,chimerici4 ,in ,siena3 ,cortesi1 ,giovali1 ,prapussati4 ,in ,rom3 ,delfici1 ,humoristi1 ,lincai1 ,fantastici1 ,negletti1 ,illuminati1 ,incitati1 ,indispositi1 ,infecondi1 ,melancholici1 ,notti1 ,vaticane1 ,notturi1 ,ombrosi1 ,pellegrini1 ,sterili1 ,vigilanti4 ,in ,padua3 ,delii1 ,immaturi1 ,orditi4 ,in ,drepano3 ,difficilli4 ,in ,brescia3 ,dispersi1 ,erranti4 ,in ,modena3 ,dissonanti4 ,in ,syrakus3 ,ebrii4 ,in ,mailand3 ,cliconii1 ,faticosi1 ,fenici1 ,incerti1 ,miscosti4 ,in ,recannati3 ,disuguali4 ,in ,candia3 ,extravaganti4 ,in ,pezzaro3 ,eterocliti4 ,in ,commachio3 ,flattuanti4 ,in ,arezzo3 ,forzati4 ,in ,turin3 ,fulminales4 ,in ,reggio3 ,fumosi1 ,muti4 ,in ,cortone3 ,incogniti4 ,in ,rossano3 ,incuriosi4 ,in ,brada3 ,innominati1 ,tigri4 ,in ,acis3 ,intricati4 ,in ,mantua3 ,invaghiti4 ,in ,agrigent3 ,mutabili1 ,offuscati4 ,in ,verona3 ,olympici1 ,unanii4 ,in ,viterbo3 ,ostinati1 ,vagabondi4 ,wenn irgendein ,leser begierig ist1 diese ,namenreihe zu vermehren1 braucht er nur ein ,werk von ,jarckins nachzuschlagen1 das #agbe in ,leipzig gedruckt worden ist4 ,der ,verfasser hat nur die ,geschichte der ,akademien von ,piemont1 ,ferrara und ,mailand geschrieben4 ,er zhlt ihrer fnfundzwanzig allein in letzter ,stadt auf4 ,die ,liste der anderen ist endlos1 und ihre ,namen sind die einen noch seltsamer als die anderen4 ,es handelte sich um eine mozarabische ,handschrift1 die geschrieben ist in den fernen ,zeiten1 wo ,philippus von der ,seite des ,eunuchen von ,candacia fort geraubt wurde,a2 wo ,habacuc1 an den ,haaren,b emporgetragen1 ,daniel das ,mittagbrot fnfhundert ,meilen weit trug1 ohne da es kalt wurde1 wo die beschnittenen ,philister sich ,vorhute machten,c1 wo ,hintern von ,gold ,hmorrhoiden heilten,d 4 4 4 4 4 ,ein gewisser ,jeremias ,shackerley1 ein ,rechtglubiger laut der ,handschrift1 nutzte die ,gelegenheit fr sich aus4 ,er war gereist1 und von ,vater auf ,sohn war nichts in der ,familie1 einer der ltesten auf der ,welt1 verloren gegangen1 da sie nicht unzuverlssige berlieferungen aus dem ,zeitabschnitt aufbewahrte1 wo die ,elefanten die kltesten ,teile ,rulands bevlkerten1 wo ,spitzbergen wundervolle ,orangen hervorbrachte1 wo ,england nicht von ,frankreich getrennt war1 wo ,spanien noch am ,festland von ,kanada hing durch das groe1 ,atlantis geheiene ,land1 dessen ,namen man kaum bei den ,alten wiederfindet1 das uns aber der scharfsinnige ,herr ,bailly so gut zu schildern wei4 ,shackerley wollte auf einen der entferntesten ,planeten1 die unser ,system bilden1 gebracht werden,e1 doch setzte man ihn nicht auf dem ,planeten selber nieder1 sondern lud ihn auf dem ,ring des ,saturn ab4 ,dieser ungeheure ,himmelskrper war noch nicht in ,ruhe4 ,auf seinen niedrig gelegenen ,teilen gabs tiefe und strmische ,meere1 reiende ,sturzbche1 strudelnde ,gewsser1 beinahe immerwhrende ,erdbeben1 die durch das ,einsinken von ,hhlen und hufige ,vulkanausbrche hervorgerufen wurden1 wirbelnde ,dampf- und ,rauchsulen1 ,strme1 die unaufhrlich durch die ,erschtterungen der ,erde und ihren wtenden ,anprall gegen die ,gewsser der ,meere erregt wurden1 berschwemmungen1 ,austreten der ,flsse1 ,sintfluten ,lava-1 ,erdpech-1 ,schwefelstrme1 die die ,gebirge verheerten und sich in die ,ebenen strzten1 wo sie die ,gewsser vergifteten2 das ,licht aber war durch ,wasserwolken1 durch ,aschenmassen1 durch glhende ,steine1 die die ,vulkane auswarfen1 verdunkelt 4 4 4 4 ,also sah es auf diesem noch ungestalten ,planeten aus4 ,einzig der ,ring war bewohnbar4 ,sehr viel dnner und mehr abgekhlt erfreute er sich bereits seit langem der ,vorteile der vollkommenen1 empfnglichen1 weisen ,natur2 aber man erblickte von dort aus die furchtbaren ,vorgnge1 deren ,theater der ,saturn war4 ,funote ,a3 ,aet41 ,kap4 #h1 #ci4 ,spiritus ,domini rapuit ,philippum et amplius non vidit eunuchus4 ,funote ,b3 ,daniel1 ,kap4 #ad1 #cb4 ,erat autem ,habacuc prophaeta in ,judaea1 et ipse coxerat pulmentum 4 4 4 ,et ibat in campum ut ferret messoribus4 #cc4 ,dixit que angelus ,domini ad ,habacuc3 fer prandium quod habes in ,babylonem ,danieli4 #ce4 ,et apprehendit eum angelus ,domini in vertice eius1 et portavit eum capillo capitis sui1 posuitque eum in ,babylone4 ,isaac1 ,baron de ,sacy1 hat capillo mit3 die ,haare bersetzt4 ,luther schreibt3 oben beym ,schopf2 was derselbe ,fehler ist4 ,denn ,habacuc an einem ,haar dahingetragen zu haben1 ist ein greres ,wunder als an den ,haaren2 auf alle ,flle aber ging die ,fahrt schnell von statten4 ,funote ,c3 ,maccab4 #a4 #af4 ,i v4 ,i c4 ,et fecerunt sibi praeputia4 ,was ,isaac1 ,baron de ,sacy1 mit3 ,sie nahmen von sich die ,zeichen der ,beschneidung bersetzt4 ,die ,septuaginta sagt ganz einfach3 sie machten sich ,vorhute4 ,die ,kirchenvter haben ebenso bersetzt4 ,doch als die ,jansenisten auf der ,bildflche erschienen1 behaupteten sie1 da man die ,vorhute jungen ,mdchen nicht in den ,mund legen knnte1 wenn man sie die ,bibel aufsagen lt4 ,im ,gegenteil dazu erklrten die ,jesuiten1 auch nur ein einziges ,wort in der ,bibel zu verndern1 sei ein ,verbrechen4 ,der ,baron de ,sacy hat also umschrieben1 und der ,pater ,berrhuyer hat ,sacy der ,ketzerei geziehen und behauptet1 er habe ,luthers ,bibel benutzt4 ,tatschlich bedient sich ,luther in seiner ,bibel des ,wortes ,beschneidung4 ,und hielten die ,beschneidung nicht mehr4 #a #b #c #d #e #f ,et ont gard la coupure point davantage4 #a #b #c #d #e #f ,luther hat wahrlich schlecht bertragen4 ,das ,wunder1 wie man es auch bersetzt1 bestand darin1 da man sich eine ,vorhaut machte4 ,nun war die ,sache im ,texte der ,septuaginta wirklich wunderbar und ist es durchaus nicht in der bersetzung der ,jansenisten4 ,funote ,d3 ,buch der ,knige1 lib4 ,,vii1 ,kap4 #f1 ,vers #ag4 ,hi sunt autem ani aurei quos reddiderunt pro dilecto domino4 ,funote ,e3 ,ich zweifle nicht1 da irgendeine halbgelehrte oder starrsinnige ,kritik in der ,folge dieses ,berichts ,shackerley fr viel erfahrener in der ,astronomie halten wird1 als es sich mit der genauen ,schilderung eines von ,herkulanum zeitgenssischen ,werkes vertrgt4 ,doch bitte ich zu bedenken1 da erstens die mystische ,auslegung der heiligen ,schrift eine von ,jeremias ,shackerley gemachte ,enthllung ist1 ganz wie 4 4 4 ach6 ja3 ganz wie ,sankt ,johannes die ,apokalypse auf der ,insel ,pathmos geschrieben hat1 da zweitens kein ,mensch in ,herkulanum aus dieser ,handschrift hat klug werden knnen1 die wohl vor ,jesu ,christi ,geburt geschrieben worden ist1 wie wir auch ganz ratlos der ,apokalypse gegenberstehen1 die die ,zahl #fff 4 4 4 4 4 auf der ,stirn hat1 eine ,zierde1 die selbst fr einen franzsischen ,ehemann einzig sein wrde1 was durchaus nicht die ,echtheit unseres gelehrten ,manuskripts in ,frage stellt4 ,und da man drittens nur die unbestreitbare ,geschichte der vorsintflutlichen ,astronomie des ,herrn ,bailly nachzulesen braucht1 um sich davon zu berzeugen1 da ,shackerley alles wissen konnte1 was er gewut zu haben schien 4 4 4 ,endlich erklre ich aus sechsunddreiigtausend ,grnden1 die anzufhren allzu weitschweifig sein wrde1 da1 wer an ,jeremias ,shackerley zweifelt1 als ,ketzer verbrannt werden mte4 ,form und ,bildung dieses ,ringes erschienen ,shackerley so ungewhnlich1 wie ihm nichts auf dem ,erdboden gleich seltsam erschienen war4 ,erstens machte unsere ,sonne1 die auch fr die ,bewohner dieses ,landes die ,sonne ist1 fr sie kaum den dreiigsten ,teil von dem aus1 den sie fr uns darstellt4 ,fr ihre ,augen erzeugte sie die ,wirkung1 die bei uns der ,morgenstern hervorbringt1 wenn er im hchsten ,glanze steht4 ,merkur1 ,venus1 ,erde und ,mars knnen von dort aus nicht unterschieden werden1 doch vermutet man ihr ,vorhandensein4 ,einzig der ,jupiter zeigt sich dort1 und zwar etwas nher1 als wir ihn sehen1 mit dem ,unterschiede1 da er ,wandlungen durchmacht1 wie sie die ,mondscheibe uns zeigt4 ,er war ebenfalls einer seiner ,trabanten1 und aus diesem ,zusammentreffen gleichmiger ,vernderungen ergaben sich seltsame und ntzliche ,erscheinungen4 ,seltsame3 indem man den ,jupiter im ,wachsen und seine vier kleinen ,monde bald im ,wachsen1 bald im ,abnehmen1 oder die einen zur ,rechten und die anderen sich mit dem ,planeten selber vermischen sah4 ,ntzliche1 indem ,jupiter manchmal die ,sonne mit seinem ganzen ,gefolge passierte1 was eine ,menge von ,berhrungspunkten1 nacheinander folgende ,eintauchungen und ,austritte mit sich brachte1 die fr die ganz regelmigen ,beobachtungen nichts zu wnschen brig lieen4 ,ebenso war die ,deduktion der ,parallaxen aufs genaueste berechnet worden1 dergestalt1 da trotz der ,entfernung des ,ringes oder des ,saturns oder der ,sonne1 welche nach dem gelehrten ,jeremias ,shackerley nicht viel weniger als dreihundertdrei ,millionen ,meilen betrgt1 man seit unzhligen ,jahrhunderten dort mehr ,fortschritte auf dem ,gebiete der ,astronomie als auf der ,erde gemacht hatte4 ,die ,sonne wirkte schwach2 doch das ,fehlen ihrer ,wrme wurde durch die des ,saturnballes ausgeglichen1 der sich noch nicht abgekhlt hatte4 ,der ,ring empfing von seinem ,hauptplaneten mehr ,licht und ,wrme1 als wir hier unten erhalten1 denn schlielich hatte der ,ring ja in sich selbst1 in seinem ,zentrum1 den ,saturnglobus1 der neunhundertmal grer als die ,erde ist1 und war fnfundfnfzigtausend ,meilen von ihm entfernt1 was dreiviertel der ,entfernung des ,mondes von der ,erde ausmacht4 ,um den ,ring herum1 in groen ,zwischenrumen1 sah man fnf ,monde1 die manchmal alle auf derselben ,seite aufgingen4 ,nach ,shackerleys ,behauptung ist es unmglich1 sich einen hinreichenden ,begriff von diesem glnzenden ,schauspiele zu machen4 ,der so gut gelegene ,ring bildete gleich einer ,hngebrcke einen kreisfrmigen ,bogen1 man konnte ihn auf seinem ganzen ,umfange bereisen1 ebenso vermochte man von ,ferne um den ,saturnball zu reisen1 dergestalt aber1 da der ,reisende diesen ,ball stets auf der gleichen ,seite behielt4 ,die ,breite des ,ringes betrgt nicht weniger als den ,durchmesser unseres ,erdballs1 ist aber gleichzeitig so dnn1 da dieser ,durchmesser fr den1 der ihn von der ,erde aus wahrnehmen will1 unsichtbar ist4 ,darum gleicht er einer ,messerklinge1 deren dnne ,schneide man von weitem aus betrachtet4 ,shackerley kannte die ,erscheinungen1 die man hier unten feststellen kann1 sehr genau1 erwartete aber1 sich wenigstens rittlings auf der ,schneide dieses ,ringes fortbewegen zu knnen4 ,wie berrascht war er jedoch1 als er sah1 da dieser so geringe ,durchmesser1 der unserem ,auge entgeht1 eine ebenso groe ,entfernung wie die von ,paris nach ,straburg ausmachte1 denn dieses ,beispiel wird schneller und genauer den ,begriff der ,ausdehnung geben als die ,wegmessungen1 die ,shackerley vornahm1 fr die es einige tausendseitiger ,erklrungen bedrfte1 bis man sie unbestreitbar abgeschtzt htte4 ,folglich knnte es auf dem unteren konkaven ,rande kleine ,knigreiche geben1 welche die ,politiken unseres ,erdballes1 wenn er ihnen zur ,verfgung stnde1 herrlich in ein blutiges und durch zahllose ruhmreiche ,rnke denkwrdiges ,theater verwandeln knnten4 ,die ,bewohner dieses ,teiles1 die man die ,antipoden des ueren ,ringrckens nennen kann1 die ,bewohner des ,inneren1 sage ich1 hatten den ungeheuren ,saturnball zu ihren ,hupten aufgehngt2 der ,ring aber bewegte sich wieder ber diesen ,ball hinweg und ber den ,ring hin strebten die fnf ,monde4 ,kurz1 die ,bewohner des ,inneren sahen ihre rechte und linke ,seite1 wie wir die unsrigen auf der ,erde sehen2 der ,horizont aber von vorn1 ebenso wie der von hinten1 waren sehr verschieden von denen1 die wir hier unten erblicken4 ,auf zehn ,meilen verlieren wir auf ,grund der ,biegung unseres ,erdballes ein ,schiff aus den ,augen2 auf dem ,saturnring aber geht diese ,biegung in entgegengesetzter ,weise vor sich1 sie erhebt sich1 statt sich zu senken2 da aber der ,ring den ,saturn in einer ,entfernung von fnfzigtausend ,meilen umgibt1 folgt daraus1 da dieser ,ring in der ,form eines ,wulstes einen ,umkreis von mindestens fnfhunderttausend ,meilen hat4 ,seine ,biegung erhebt sich also unmerkbar4 ,der ,horizont1 der sich auf unserer ,erde senkt1 erscheint dort auf einige ,meilen ,entfernung dem ,auge eben1 dann erhebt er sich ein weniges1 die ,gegenstnde verkleinern sich2 anfangs noch erkenntlich1 verwischen sie sich schlielich3 man erblickt nur noch die ,massen2 kurz1 diese ,erde erhebt sich in der ,entfernung zu ungeheuren ,weiten1 indem sie kleiner wird4 ,so sehr1 da dieser ,ring1 der durch die ,tuschungen der ,optik in der ,luft endigt1 fr das ,auge den ,umfang unseres ,mondes erhlt und kaum in dem ,teile gewahr wird1 der sich ber dem ,haupte des ,beobachters befindet1 denn er macht fr ihn mehr als die doppelte ,entfernung des ,mondes von der ,erde aus1 das heit1 fast zweihunderttausend ,meilen4 ,ich will nicht von den vermehrten ,phnomenen reden1 die alle diese an ihren beiderseitigen ,eklipsen aufgehngten ,krper hervorrufen2 ,shackerley kannte sie schon auf der ,erde und hatte sie recht beurteilt4 ,ihr ,himmel war wie unserer1 in allen ,sternbildern gab es keine ,verschiedenheit1 aber eine ,unzahl ,kometen erfllte den ungeheuren und unschtzbaren ,zwischenraum1 der zwischen ,saturn und den ,sternen bestand1 von denen man die nchsten ahnte4 ,da die ,anziehungskraft des ,saturnglobus teilweise die des ,ringes im ,gleichgewicht hielt1 war die ,schwerkraft dort sehr vermindert2 man marschierte ohne ,anstrengung1 und die geringste ,bewegung schaffte die ,masse fort4 ,wie eine ,person1 die badet1 nur das gleiche ,volumen des ,wassers1 das sie einnimmt1 verdrngen kann1 bewegt man sich dort durch unfhlbaren ,antrieb4 ,ebenso brauchten die ,krper1 um sich zu vereinigen1 sich nur zu streifen4 ,sie nherten sich ohne ,druck1 alles war beinahe luftig4 ,die zartesten ,empfindungen dauerten fort1 ohne die ,organe abzustumpfen4 ,man kann sich denken1 da diese ,art zu sein1 groen ,einflu auf die moralische ,kraft der ,bewohner dieses planetarischen ,bogens hatte4 ,so war denn eines der ,wunder1 das ,shackerley am meisten berraschte1 die ,vervollkommnungsfhigkeit der ,lebewesen1 die den seltsamen ,ring bewohnten4 ,sie erfreuten sich sehr vieler ,sinne1 die uns unbekannt sind2 die ,natur hatte zu groe ,vorteile in das ,system all dieser groen ,krper gelegt1 als da sie sich bei der ,zusammensetzung derer1 die sie bestimmt hatte1 sich all dieser ,schauspiele zu erfreuen1 mit fnf ,sinnen htte zufrieden geben knnen4 ,hier steigert sich ,shackerleys ,verwirrung ins ,ungeheure4 ,er besa ,kenntnisse genug1 um die groen ,wirkungen dieser verschiedenen und schwebenden ,krper zu verstehen und zu schildern4 ,er scheiterte aber1 als er die ,lebewesen beschreiben wollte4 ,so findet man denn in dem mozarabischen ,manuskript nicht all die ,klarheit1 all die ,einzelheiten1 wie man sie sich in dieser ,beziehung gewnscht htte4 ,wenigstens haben die ,abbandonati in ,bologna1 die ,resvegliati in ,genua1 die ,addormentati in ,gubio1 die ,disingannati in ,venedig1 die ,adagiati in ,rimini1 die ,furfurati in ,florenz1 die ,lunatici in ,neapel1 die ,caliginosi in ,ancona1 die ,insipidi in ,perugia1 die ,melancholici in ,rom1 die ,extravaganti in ,candia1 die ,ebrii in ,syracus und alle1 die man um ,rat befragt hat1 darauf verzichtet1 die bersetzung klarer wiederzugeben4 ,wahrlich1 die brgerliche und religise ,untersuchung wird sich vielleicht in etwas in solche ,schwierigkeit hineinversetzen knnen4 ,indessen mu man gerecht sein1 nichts ist schwieriger zu erklren1 als ein ,sinn1 der uns fremd ist4 ,man hat ,beispiele ,blindgeborener1 die mit ,hilfe der ,sinne1 die ihnen blieben1 ,wunder in ihrer ,blindheit verrichtet haben4 ,nun gut6 ,einer von ihnen1 ein ,chemiker und ,musiker1 der seinen ,sohn ,lesen lehrt1 kann keine andere ,erklrung fr einen ,spiegel wie folgende geben3 er ist ein ,gegenstand1 durch den die ,dinge auerhalb ihrer selbst erhaben hervortreten knnen4 ,seht1 wie abgeschmackt dennoch diese ,definition ist1 die die ,philosophen1 die sie ergrndet haben1 sehr scharf und gar erstaunlich fanden,a4 ,ich kenne kein ,beispiel1 das geeigneter wre1 die ,unmglichkeit zu zeigen1 ,sinne1 mit denen man nicht versehen ist1 auszudrcken2 indessen stammen alle ,gefhle und moralischen ,eigenschaften von den ,sinnen ab1 folglich knnte man sich bei dem1 was es ber die ,moral der ,wesen einer von unserer so verschiedenen ,art zu sagen gbe1 nur auf ,beobachtungen sttzen1 die sich auf sie beziehen4 ,funote ,a3 ,tatschlich1 welcher ,gedankenfeinheit hat es nicht bedurft1 wie der berhmte ,herr d',alembert nach dem geistvollen und manchmal erhabenen ,diderot bemerkt1 um dahin zu gelangen8 ,der ,blinde lernt alles nur durch den ,tastsinn kennen2 er wei1 da man sein ,gesicht nicht sehen kann1 obwohl man es zu berhren vermag4 ,die ,sehkraft1 folgert er1 ist also eine ,art ,tastsinn1 der sich nur auf die ,gegenstnde erstreckt1 die verschieden vom ,gesicht und von uns entfernt sind4 ,der ,tastsinn gibt ihm berdies noch den ,begriff des ,hervortretens4 ,daher ist der ,spiegel ein ,werkzeug1 welches uns auerhalb von uns selbst erhaben hervortreten lt4 ,das ,wort erhaben ist kein ,pleonasmus4 ,wenn der ,blinde sagte1 auerhalb von uns selbst hervortreten lt1 wrde er eine ,abgeschmacktheit noch dazu sagen1 denn wie einen ,gegenstand begreifen1 welcher die ,dinge verdoppeln kann8 ,das ,wort erhaben pat nur auf die ,oberflche2 also heit fr uns auerhalb von uns selbst erhaben hervortreten lassen1 die ,darstellung unseres ,krpers auerhalb von uns selbst bewerkstelligen4 ,diese ,bezeichnung ist stets ein ,rtsel fr den ,blinden1 doch sieht man1 da er das ,rtsel1 so gut es ihm mglich war1 zu vermindern gesucht hat4 ,im brigen steht zu hoffen1 da die ,gewohnheit1 die uns unsere ,reisenden und ,geschichtsschreiber aufgezwungen haben1 sie das1 was nur von ,sitten1 ,gesetzen und ,gebruchen handelt1 vernachlssigen und sogar gnzlich auer ,acht lassen zu sehen1 unsere ,leser1 ,shackerley gegenber1 nachsichtig machen wird1 der immerhin den ,freipa eines hohen ,alters fr sich hat1 ohne welchen man vielleicht kein ,wort von dem1 was er gesagt1 glauben wrde4 ,war er doch fr seine ,zeitgenossen -- und in vieler ,hinsicht ist er es auch fr uns -- in der ,lage eines ,mannes1 der nur einen oder zwei ,tage lang gesehen hat und sich in einem ,volk von ,blinden aufhlt2 er mte gewilich schweigen oder man mchte ihn fr einen ,narren halten1 da er eine ,menge geheimnisvolle ,dinge verknden wrde1 die es in ,wahrheit nur fr das ,volk wren2 aber so viele ,menschen sind ,volk und so wenige ,philosophen1 da man durchaus nicht sicher geht1 nur fr die zu handeln1 zu denken und zu schreiben4 ,shackerley hat indessen einige ,beobachtungen gemacht1 deren ungewhnlichste hier folgen sollen3 ,er bemerkte1 da das ,gedchtnis bei den ,lebewesen des ,saturns sich niemals trbte4 ,die ,gedanken teilten sich bei ihnen ohne ,worte und ohne ,zeichen mit4 ,keine ,sprache gabs1 infolgedessen nichts ,geschriebenes1 nichts ,ausgesagtes2 wie viele ,tore waren den ,lgen und den ,irrtmern verschlossen6 ,die verschwenderischen1 unzhligen ,kleinigkeiten1 die uns entnerven1 waren ihnen unbekannt4 ,sie hatten alle nur denkbare ,bequemlichkeit1 um ihre ,gedanken zu bertragen1 um ihrer ,ausfhrung eine erstaunliche ,schnelligkeit zu geben1 um alle ,fortschritte ihrer ,kenntnisse zu beschleunigen2 es schien1 da bei dieser bevorzugten ,art sich alles durch ,instinkt und mit der ,schnelligkeit des ,blitzes vollzog4 ,da das ,gedchtnis alles behielt1 lebte die berlieferung mit unendlich viel grerer ,treue1 ,genauigkeit und ,bestimmtheit fort als bei den verwickelten und unendlichen ,mitteln1 die wir anhufen1 ohne irgendeine ,art von ,sicherheit erreichen zu knnen4 ,jeder ,krper hat seine ,ausstrmungen2 die der ,erde sind ganz nutzlos4 ,auf dem ,ringe bilden sie eine stets auf betrchtliche ,entfernungen hin wirksame ,atmosphre2 und diese ,emanationen1 von denen ,shackerley nur einen ,begriff geben konnte1 indem er sie mit den ,atomen verglich1 die man mit ,hilfe von ,sonnenstrahlen1 die in ein dunkles ,zimmer eingefhrt werden1 unterscheidet1 diese ,emanationen1 sage ich1 antworteten auf all die ,nervenbschel des ,gefhls des ,individuums4 hnlich den ,staubfden der ,pflanzen1 den chemischen ,verwandtschaften strmten sie in die ,emanationen eines anderen ,individuums ber1 wenn die ,sympathie sich da begegnete2 was1 wie man sich leichtlich denken kann1 die ,sensationen1 von denen wir uns nur ein sehr ungenaues ,bild machen knnen1 ins ,unendliche vervielfltigte4 ,zum ,beispiel geben sie die ,wonnen zweier ,liebenden wieder1 hnlich denen des ,alphaeus1 der1 um sich der ,arethusa zu erfreuen1 welche ,diana eben in einen ,quell verwandelt hatte1 sich in einen ,flu verzauberte1 um sich noch inniger mit seiner ,geliebten zu vereinigen1 indem er seine ,wogen mit ihren vermischte4 ,diese lebhafte und fast unendliche ,kohsion so vieler fhlbarer ,molekle brachte notwendigerweise in diesen ,wesen einen ,lebensgeist hervor1 den ,shackerley durch ein mozarabisches ,wort ausdrckt1 das die ,akademie der ,innamorati mit dem ,worte elektrisch bersetzt hat1 obwohl die ,phnomene der ,elektrizitt in diesen zurckliegenden ,zeiten noch nicht bekannt waren4 ,alles war in diesen ,gegenden ohne ,pflege im berflu und derartig vorhanden1 da der ,besitz dort ebenso nutzlos wie lstig geworden wre4 ,man fhlt1 da1 wo es keinen ,besitz gibt1 auch sehr wenige ,ursachen zu ,zwistigkeiten und ,feindschaften vorliegen knnen1 und da die vollkommenste politische ,gleichheit herrscht1 vorausgesetzt1 da solche ,wesen eines politischen ,systems bedrfen4 ,ich wei nicht1 was ihre ,ruhe trben knnte1 da ihre ,bedrfnisse mehr im ,vorbeugen als im ,befriedigen liegen1 wenn der ,geschmack des ,verlangens ihnen nicht abgeht und sie das ,gift des berdrusses nicht zu frchten haben4 ,auf dem ,saturnringe bertragen sich die ,kenntnisse durch die ,luft auf sehr betrchtliche ,entfernungen hin1 auf demselben ,wege1 auf dem sich das ,sonnenlicht fortpflanzt1 das bekanntlich in sieben ,minuten zu uns kommt4 ,eine ,einatmung1 oder anders ein gemigter ,hauch gengt1 um einen ,gedanken mitzuteilen4 ,davon geht der bewunderungswrdige ,wettstreit unter den unendlichen ,vlkern aus1 die dieses ,verstndnisses und dieser auf dem ganzen ,ringe allgemein verbreiteten ,harmonie zufolge sich nur mit ihrer gemeinsamen ,glckseligkeit beschftigen1 die niemals im ,widerspruch mit der eines einzelnen ,individuums gestanden hat4 ,diese1 besonders fr die ,menschheit so seltsamen ,wesen erfreuten sich also eines ewigen ,friedens und eines unwandelbaren ,wohlbefindens4 ,die ,geschicklichkeiten1 die auf das ,glck und die ,erhaltung der ,art abzielten1 waren so vervollkommnet1 wie man sie sich nur denken und sich selber wnschen kann1 und man hatte dort nicht den geringsten ,begriff von den verheerenden1 durch den ,krieg erzeugten ,kunstgriffen4 ,so hatten die ,ringbewohner nicht die ,wechsel von ,vernunft und ,wahnsinn durchzumachen1 die unsere ,gemeinschaften so verschwenderisch mit ,gut und ,bse vermischt haben4 ,die groen ,talente in der furchtbaren ,wissenschaft1 diese hervorzubringen1 waren1 weit entfernt davon1 bei ihnen bewundert zu werden1 dort nicht einmal bekannt4 ,die unfruchtbaren oder knstlichen ,vergngungen herrschten dort ebensowenig wie der falsche ,ehrbegriff1 und ihr ,instinkt hatte die glckseligen ,wesen mhelos gelehrt1 was die traurige ,erfahrung so vieler ,jahrhunderte uns noch vergeblich anzeigt1 ich will sagen1 da der wahre ,ruhm eines intelligenten ,wesens ,kenntnisse sind und der ,friede sein wahres ,glck ist4 ,das ist alles1 was eine rasche ,lektre von ,shackerleys ,reise mir zu behalten erlaubte1 den ,habacuc am ,ende seiner ,fahrt bei den ,haaren ergriff und in ,arabien niedersetzte1 wo er ihn aufgehoben hatte4 ,wenn das ,auseinanderfalten und die bersetzung dieses kostbaren ,manuskripts vollendet sein wird1 will ich dem weisen ,europa eine nicht minder authentische ,ausgabe als die des heiligen ,buches der ,brahmanen vorlegen1 die ,herr ,auquetil ganz gewi von den ,ufern des ,ganges hergebracht hat1 denn ich schmeichle mir1 die mozarabische ,sprache beinahe ebenso gut zu knnen1 wie er den ,zent oder den ,pelhvi versteht4 ,die ,anelytroide ,ohne ,widerspruch ist die ,bibel eines der ltesten und seltsamsten ,bcher1 das es auf ,erden gibt4 ,die meisten ,einwnde1 auf die sich ,leute sttzen1 die nicht zu glauben vermgen1 da ,moses ein gttlicher ,ausleger gewesen ist1 scheinen mir sehr unzureichend4 ,nichts ist zum ,beispiel mehr ins ,lcherliche gezogen worden als das ,sinnliche der heiligen ,bcher1 das einen tatschlich als sehr mangelhaft anmutet4 ,aber man zieht den ,zustand dieser ,wissenschaft in den ersten ,menschenaltern gar nicht in ,erwgung1 fr die das ,buch ja schlielich verstndlich sein mute4 ,das ,sinnliche war damals das1 was es noch heute sein wrde1 wenn der ,mensch niemals die ,natur erforscht htte4 ,er sah den ,himmel fr ein ,azurgewlbe an1 auf welchem ,sonne und ,mond die wichtigsten ,gestirne zu sein schienen2 erstere brachte stets das ,tageslicht1 letzterer das der ,nacht hervor4 ,man sah sie erscheinen oder sich auf einer ,seite erheben und auf der anderen verschwinden oder untergehen1 nachdem sie ihren ,lauf vollendet und ihr ,licht einen bestimmten ,zeitabschnitt ber hatten leuchten lassen4 ,das ,meer schien von derselben ,farbe wie das ,azurgewlbe1 und man glaubte1 da es den ,himmel berhre1 wenn man es von weitem betrachtete4 ,alle diesbezglichen ,gedanken des ,volkes halten oder knnen sich nur an diese drei oder vier ,eindrcke halten2 und wie fehlerhaft sie auch sein mgen1 man mu sich nach ihnen richten1 um sich zu seinem ,standpunkt herabzulassen4 ,da das ,meer sich in der ,ferne mit dem ,himmel zu vereinigen schien1 mute man sich natrlich einbilden1 da es obere und untere ,gewsser gbe1 deren eine den ,himmel anfllten1 die anderen das ,meer4 ,und um die oberen ,gewsser zu halten1 gab es ein ,firmament1 will sagen1 eine ,sttze1 eine starke und durchscheinende ,wlbung1 durch die man die azurnen oberen ,gewsser erblickte4 ,hier ist nun1 was der ,text der ,genesis sagt3 ,es werde eine ,feste zwischen den ,wassern1 und die sei ein ,unterschied zwischen den ,wassern4 ,da machte ,gott die ,feste1 und schied das ,wasser unter der ,feste von dem ,wasser ber der ,feste4 ,und ,gott nannte die ,feste ,himmel 4 4 4 ,und alle unter der ,feste versammelten ,wasser nannte er ,meer4 ,klar ist1 da man auf diese ,ideen beziehen mu3 #a4 die ,katarakte des ,himmels1 die ,tren und ,fenster des festen ,firmaments1 die sich auftun1 wenn die oberen ,gewsser auf die ,erde fallen sollen1 um sie zu berschwemmen1 #b4 den gemeinsamen ,ursprung von ,fischen und ,vgeln1 erstere durch die unteren ,wasser hervorgebracht1 die ,vgel durch die oberen ,gewsser1 weil sie sich auf ihrem ,fluge der ,azurwlbung nhern1 von welcher das ,volk glaubt1 da sie nicht viel hher ist als die ,wolken4 ,ebenso glaubt dies ,volk1 da die ,sterne1 die wie ,ngel in die ,wlbung geheftet1 viel kleiner als der ,mond1 unendlich viel kleiner als die ,sonne seien4 ,es unterscheidet die ,planeten von den ,fixsternen nur durch den ,namen3 die umherschweifenden ,sterne4 ,zweifelsohne werden aus diesem ,grunde die ,planeten in der ganzen ,schpfungsgeschichte nicht erwhnt4 ,alles dies ist in ,rcksicht auf den gewhnlichen ,menschen dargestellt worden1 bei dem es sich nicht darum handelt1 ihm das wirkliche ,system der ,natur zu erklren1 sondern fr den die ,belehrung dessen hinreichte1 was er dem hchsten ,wesen schuldete1 indem man ihm dessen ,erzeugnisse als ,wohltaten zeigte4 ,all die erhabenen ,wahrzeichen der ,weltorganisation1 wenn man so sagen kann1 drfen nur mit der ,zeit sichtbar werden1 und das oberste ,wesen sparte sie sich vielleicht als das sicherste ,mittel auf1 den ,menschen an sich zu gemahnen1 wenn sein ,glaube1 von ,jahrhundert zu ,jahrhundert sich vermindernd1 kraftlos1 schwankend und fast zunichte geworden wre2 wenn er entfernt von seinem ,ursprung1 ihn schlielich vergessen wrde1 wenn er an das groe ,schauspiel des ,weltalls gewhnt1 aufhren sollte1 dadurch gerhrt zu sein und wagen wrde1 den ,schpfer nicht kennen zu wollen4 ,die groen aufeinander folgenden ,entdeckungen festigten und vergrerten den ,gedanken an dies unendliche ,wesen in dem ,menschengeiste4 ,jeder ,schritt1 den man in der ,natur tut1 erzeugt diese ,wirkung1 indem er einen dem ,schpfer nher bringt4 ,eine neue ,wahrheit wird ein groes ,wunder1 ein greres ,wunder zum hheren ,ruhme des hohen ,wesens als alle1 die man uns auffhrt1 weil die1 selbst wenn man sie gelten lt1 nur ,glanzlichter sind1 die ,gott unmittelbar und selten aufsetzt4 ,statt wie bei den andern1 bedient er sich des ,menschen selbst1 um die unbegreiflichen ,wunder der ,natur zu entdecken und kund zu tun1 die in jedem ,augenblick hervorgebracht1 zu jeder ,zeit und fr alle ,zeiten zu seiner ,betrachtung aufgezhlt1 den ,menschen unaufhrlich1 nicht allein durch das gegenwrtige ,schauspiel1 sondern mehr noch durch die aufeinander folgenden ,entwicklungen an seinen ,schpfer gemahnen mssen4 ,das ist's1 was unsere unwissenden und dnkelhaften ,theologen uns lehren mten4 ,die groe ,kunst besteht darin1 immer die ,kunde von der ,natur mit der der ,theologie zu vermischen1 nicht darin1 heilige ,dinge und ,vernunft1 ,glaubenstreue und ,philosophie unaufhrlich gegeneinander auszuspielen4 ,eine der ,quellen des ,mikredits1 in den die heiligen ,bcher gerieten1 sind die gewaltsamen ,auslegungen1 die unsere so hochfahrende1 so abgeschmackte1 mit unserem ,elend so bereinstimmende ,eigenliebe allen ,stellen zu geben wute1 die wir uns nicht zu erklren vermgen4 ,von da sind die bildlichen ,bedeutungen1 die ungewhnlichen und unschicklichen ,gedanken1 die aberglubischen bungen1 die seltsamen ,gebruche1 die lcherlichen oder ungereimten ,entscheidungen1 ausgegangen1 in denen wir untergehen4 ,all die menschlichen ,narrheiten sttzen sich auf ,stellen1 die den ,auslegern ,widerstand entgegensetzen1 die sich abplagen1 hartnckig sind und nichts wissen1 wie wenn das hchste ,wesen dem ,menschen nicht die ,wahrheiten zu geben vermocht htte1 die er nur in knftigen ,jahrhunderten kennen lernen1 wissen und ergrnden sollte4 ,in dem ,augenblick1 wo wir gelten lassen1 da die ,bibel fr den ,weltkreis geschaffen worden ist1 soll man erwgen1 da man heute sehr viel mehr ,dinge tut1 die man -- vierzig ,jahrhunderte sind inzwischen verstrichen -- damals nicht kannte1 und da man in vierhundert weiteren ,jahren ,geschehnisse kennen wird1 die wir nicht wissen4 ,warum also vorgreifend urteilen wollen6 ,kenntnisse erwirbt man stufenweise fortschreitend1 und sie erschlieen sich nur in unmerklichem ,vorwrtsgehen1 welches die ,umwlzungen der ,reiche und der ,natur verzgern oder beschleunigen4 ,nun heischt das ,verstndnis der ,bibel1 die seit einer so groen ,zahl von ,jahrhunderten vorhanden ist -- gibt es doch wenige ,dinge von einem ebenso hohen ,alter anzufhren -- vielleicht noch eine lange ,periode von ,anstrengungen und ,nachforschungen4 ,einer der ,artikel der ,genesis1 die dem ,menschenverstande ungewhnlich zugesetzt hat1 ist der ,vers siebenundzwanzig des ersten ,kapitels3 ,und ,gott schuf den ,menschen ihm zum ,bilde1 zum ,bilde ,gottes schuf er ihn2 und schuf sie einen ,mann und ein ,weib4 ,es ist sehr klar1 und es ist sehr augenscheinlich1 da ,gott ,adam als ,zwitter geschaffen hat2 denn nach dem folgenden ,verse sagt er zu ,adam3 ,seid fruchtbar und mehret euch1 und fllet die ,erde4 ,dies wurde am sechsten ,tage bewerkstelligt4 ,erst am siebenten ,tage schuf ,gott das ,weib4 ,ungeheures tat ,gott zwischen der ,erschaffung des ,mannes und der des ,weibes4 ,er lie ,adam alles kennen lernen1 was er geschaffen hatte3 ,tiere1 ,pflanzen usw4 ,alle ,tiere erschienen vor ,adam4 ,adam,a bemerkte sie alle2 und der ,name1 den ,adam jedem der ,tiere gegeben hat1 ist sein wirklicher ,name4 ,adam,b gab also einem jeglichen ,vieh und ,vogel unter dem ,himmel und ,tier auf dem ,felde seinen ,namen usw4 ,bis dahin ist das ,weib noch nicht erschienen2 es ist unerschaffen4 ,adam ist immer ,zwitter4 ,er hat allein fruchtbar sein und sich vermehren knnen4 ,und um die ,zeit zu verstehen1 whrend welcher ,adam die beiden ,geschlechter in sich hat vereinigen knnen1 gengt es1 darber nachzudenken1 was diese ,tage1 von denen die ,schrift spricht1 sein knnen1 diese sechs ,tage der ,schpfung1 dieser siebente ,tag der ,ruhe usw4 ,funote ,a3 ,kapitel ,,ii1 ,vers #ai4 ,funote ,b3 ,kapitel ,,ii1 ,vers #bj4 ,es kann wirklich nur niederschmetternd wirken1 da beinahe alle unsere ,theologen1 alle unsere ,mucker den groen1 den heiligen ,namen ,gottes mibrauchen2 jedesmal ist man verletzt1 da der ,mensch ihn herabwrdigt1 da er die ,idee des ersten ,wesens schndet1 indem er ihr die des ,hirngespinsts seiner ,meinungen unterschiebt4 ,je tiefer man in den ,busen der ,natur eindringt1 desto hher ehrt man ihren ,schpfer4 ,eine blinde ,ehrfurcht aber ist ,aberglaube2 einzig eine aufgeklrte ,ehrfurcht gebhrt der wahren ,religion4 ,um in lauterer ,weise die ersten ,taten zu verstehen1 die uns der gttliche ,interpret hat zuteil werden lassen1 mu man1 wie es der beredte ,buffon tut1 mit ,sorgfalt die ,strahlen auffangen1 die von dem himmlischen ,lichte ausgegangen sind4 ,anstatt die ,wahrheit zu verdunkeln1 kann ihr das nur einen neuen ,grad von ,glanz hinzufgen4 ,worauf kann man1 wenn man dies voraussetzt1 aus den sechs ,tagen1 die ,moses so genau bezeichnet1 indem er sie einen nach dem anderen zhlt1 schlieen1 wenn nicht auf sechs ,zeitspannen1 sechs dauernde ,zwischenrume8 ,diese mangels anderer ,ausdrcke durch den ,namen ,tag angezeigten ,zeitspannen knnen nicht mit unseren wirklichen ,tagen in ,verbindung gebracht werden1 da drei dieser ,tage nacheinander verstrichen sind1 bevor die ,sonne erschaffen worden ist4 ,diese ,tage waren demnach unseren nicht hnlich1 und ,moses zeigt das klar an1 indem er sie von ,abend bis ,morgen rechnet1 whrend man die ,sonnentage von ,morgen bis ,abend rechnet und rechnen mu4 ,diese sechs ,tage waren also weder den unsrigen hnlich1 noch untereinander gleich1 sie waren der ,arbeit angemessen4 ,es waren demnach nur sechs ,zeitspannen4 ,wenn also ,adam den sechsten ,tag als ,zwitter erschaffen und das ,weib erst am ,ende des siebenten hervorgebracht worden ist1 so hat ,adam all die ,zeit ber1 die es ,gott gefallen hat1 zwischen diese beiden ,zeitpunkte zu legen1 in sich selber und durch sich selber erzeugen knnen4 ,dieser ,zustand der ,androgeneitt ist weder den ,philosophen des ,heidentums und seinen ,mythologien1 noch den ,rabbinern unbekannt gewesen4 ,die einen haben behauptet1 ,adam sei auf der einen ,seite als ,mann1 auf der anderen als ,weib erschaffen worden1 aus zwei ,krpern zusammengesetzt1 die ,gott nur zu trennen hatte4 ,die anderen1 wie ,plato1 haben ihm eine runde ,figur von ungewhnlicher ,kraft gegeben2 so wollte denn auch das ,geschlecht1 das von ihm ausging1 den ,gttern den ,krieg erklren4 -- ,jupiter in seinem ,zorn wollte es vernichten4 -- ,gab sich aber damit zufrieden1 den ,menschen zu schwchen1 indem er ihn spaltete1 und ,apollo dehnte die ,haut aus1 die er am ,nabel zusammenband4 ,davon geht die ,neigung aus1 die ein ,geschlecht nach dem anderen hinzieht1 dank dem sehnschtigen ,wunsche sich zu vereinigen1 den beide ,hlften verspren1 und die menschliche ,unbestndigkeit infolge der ,schwierigkeit1 die jede ,hlfte empfindet1 seinem ihm entsprechenden ,teile zu begegnen4 ,erscheint uns ein ,weib liebenswrdig1 so halten wir es fr die ,hlfte1 mit der wir erst ein ,ganzes ausmachen4 ,der ,herr sagt uns3 die da1 die ist's2 bei der ,prfung aber1 wehe1 ist sie's zu oft nicht4 ,zweifelsohne behaupten auf ,grund einiger dieser ,ideen die ,basilitier und die ,carpocratier1 da wir in dem ,zustande der unschuldigen ,natur so wie ,adam im ,augenblicke der ,schpfung geboren werden und infolgedessen seine ,ble nachahmen mssen4 ,sie verabscheuen die ,ehe1 behaupten1 die eheliche ,vereinigung wrde ohne die ,snde niemals auf ,erden stattgefunden haben1 halten den gemeinsamen ,genu des ,weibes fr ein ,vorrecht ihrer ,wiedereinsetzung in die ursprngliche ,unschuld1 und setzen ihre ,dogmen in einem kstlichen1 unterirdischen ,tempel in die ,tat um1 der durch fen erwrmt ist1 und den sie1 ,mnner und ,weiber1 ganz nackt betreten4 ,da war ihnen alles bis zu ,vereinigungen erlaubt1 die wir ,ehebruch und ,blutschande nennen1 sobald der lteste oder das ,haupt ihrer ,gemeinde die ,worte der ,genesis3 seid fruchtbar und vermehret euch ausgesprochen hatte4 ,tranchelin erneuerte diese ,sekte im zwlften ,jahrhundert2 er predigte offen1 ,hurerei und ,ehebruch wren verdienstvolle ,handlungen2 und die berhmtesten dieser ,sektierer wurden in ,savoyen die ,turlupins genannt4 ,mehrere ,gelehrte leiten den ,ursprung dieser ,sekten von ,muacha her1 der ,mutter ,afas1 des ,knigs von ,juda1 der ,hohenpriesterin des ,priapus3 wie man sieht1 heit das zu weit zurckgreifen4 ,diese doppelte ,kraft ,adams scheint noch in der ,fabel vom ,narzi angedeutet zu sein1 der1 von ,liebe zu sich selber trunken1 sich seines ,bildes erfreuen will und schlielich einschlummert1 da er bei dem ,werke scheitert,a4 ,funote ,a3 ,das zeigt sogar der ,ursprung des ,wortes3 ,narzi1 das von ,griechisch3 ,narch ,schlummer abstammt4 ,um deswillen wurde die ,narzisse die den unterirdischen ,gottheiten heilige ,blume4 ,daher kommt's auch1 da man vor ,alters den ,furien ,narzissengirlanden darbot1 weil sie die ,verbrecher lhmten1 einschlferten4 ,alle diese ,zweifel1 alle diese ,untersuchungen ber ,gensse1 die unserer wirklichen ,natur zuwiderlaufen1 haben zu einer groen ,frage ,veranlassung gegeben1 zu wissen3 an imperforata mulier possit concipere8 ob ein verschlossenes ,mdchen heiraten kann8 ,man kann sich denken1 da gelehrte ,jesuiten1 wie die ,patres ,cucufa und ,tournemine1 dieser ,frage auf den ,grund gegangen1 und da sie fr die ,bejahung gewesen sind4 ,gottes ,werk1 sagen sie1 kann auf keinen ,fall in einer ,weise vorhanden sein1 die jenseits der ,grenzen der ,natur steht2 ein scheinbar der ,vulva beraubtes ,mdchen mu also im ,anus ,mittel und ,wege finden1 um dem ,triebe der ,fortpflanzung1 der ersten und unzertrennlichsten der ,funktionen unserer ,existenz1 genug zu tun4 ,cucufa und ,tournemine sind angegriffen worden2 das mute sein4 ,der ,spanier ,sanchez aber1 der auf einem ,marmorstuhle sitzend dreiig ,jahre seines ,lebens ber diese ,fragen nachgedacht hat1 der niemals weder ,pfeffer noch ,salz noch ,essig zu sich nahm1 der1 wenn er zu ,tische sa1 stets seine ,fe in die ,luft streckte,a1 ,sanchez hat seinen ,mitbrdern mit einer ,beredtsamkeit1 die man nicht glauben mchte1 das ,nachdenken ber eine derartig empfindliche ,materie verboten4 ,nichtsdestoweniger ist die ,eifersucht gegen die ,jesuiten so mchtig gewesen1 da die ,ppste einen fr junge ,mdchen1 die diesen ,weg in ,ermangelung eines anderen betreten lassen wollten1 aufgesparten ,fall daraus gemacht haben4 ,bis ,benedikt ,,xiv41 aufgeklrt durch die ,entdeckungen der ,pariser ,fakultt1 den aufgesparten ,fall aufgehoben und den ,gebrauch der ,hinterpost im ,sinne der ,patres ,cucufa und ,tournemine erlaubt hat4 ,funote ,a3 ,salem1 piper1 acorem respuchat4 ,mensae vero accumbebat alternis semper pedibus sublatis4 ,siehe3 ,elogium thom4 ,sanchez2 gedruckt am ,anfang des ,werkes3 ,de ,miatrimonio4 ,antwerpen bei ,murss #afeb in folio4 ,und wenn man sich einen ,begriff machen will von den erbaulichen ,fragen1 die dieser ,theologe und viele andere aufgeworfen haben1 mag man im einundzwanzigsten ,disput seines zweiten ,buches nachlesen4 ,tatschlich hat ,herr ,louis1 stndiger ,sekretr der chirurgischen ,akademie1 im ,jahre #agee die ,frage ber die ,verschlossenen behandelt2 er hat bewiesen1 da die ,anelytroiden empfangen knnten1 und die in seiner mit ,vorrecht gedruckten ,these angefhrten ,flle beweisen es4 ,trotz dieser ,urkundlichkeit unterlie es das ,parlament nicht1 die ,these des ,herrn ,louis als gegen die guten ,sitten verstoend anzugreifen4 ,der groe und nicht minder scharfsinnige und boshafte ,chirurg mute seine ,zuflucht zur ,sorbonne nehmen2 und bewies dann leichtlich1 da das ,parlament eine ,frage beurteile1 die seine ,zustndigkeit ebensowenig angehe wie die ,beurteilung eines ,brechmittels4 ,und auf diese ,erklrung hin gab das ,parlament keinerlei ,antwort4 ,aus all diesem ergibt sich eine fr die ,fortpflanzung der menschlichen ,art sehr wichtige und nicht weniger eigentmliche ,wahrheit fr den groen ,haufen der ,leser3 da nmlich viele junge unfruchtbare ,frauen darauf angewiesen sind und sogar nach bestem ,wissen und ,gewissen beide ,wege versuchen drfen1 bis sie sich der wahren ,strae1 die der ,schpfer in sie hineingefhrt hat1 vergewissert haben4 ,die ,ischa ,marie ,schrmann hat das ,problem bearbeitet3 ,eignet sich das ,literaturstudium fr das ,weib8 ,die ,schrmann beantwortet es mit einem ,ja1 will1 da das ,weib keine ,wissenschaft1 selbst die ,theologie nicht1 ausschliet1 und fordert1 da das schne ,geschlecht sich der universellen ,wissenschaft widmen msse1 weil das ,studium eine ,gelehrsamkeit verleihe1 welche man nicht durch die gefhrliche ,hilfe der ,erfahrung erwerben knne1 und selbst wenn dabei etwas ,unberhrtheit verloren gehe1 wrde es recht sein1 ber gewisse ,zurckhaltungen hinwegzukommen zugunsten dieser frhreifen ,klugheit1 die auerdem von dem ,studium befruchtet wrde1 dessen berlegungen lasterhafte ,gedanken abschwchten und ablehnten und die ,gefahr der ,gelegenheiten verringerte4 ,die ,frauenerziehung ist bei allen ,vlkern1 selbst bei denen1 die fr die gebildeten durchgehen1 so vernachlssigt worden1 da es sehr erstaunlich ist1 wenn man trotzdem ihrer eine so groe ,zahl1 die durch ihre ,gelehrsamkeit und ihre ,werke berhmt sind1 kennt4 ,seit ,boccaccios ,buche von den berhmten ,frauen bis zu den dicken ,quartwlzern des ,mnchs ,hilerion ,coste1 haben wir eine groe ,zahl ,namenregister von dieser ,art2 und ,wolf hat uns einen ,katalog der berhmten ,frauen geschenkt1 im ,anhange der ,fragmente hervorragender ,griechinnen1 die in ,prosa geschrieben haben,a4 ,juden1 ,griechen1 ,rmer und alle ,vlker des modernen ,europas haben berhmte ,frauen gehabt4 ,funote ,a3 ,er hat die ,fragmente der ,sappho und das ,lob1 das ihr gezollt wurde1 einzeln verffentlicht4 ,es ist daher erstaunlich1 da bei der angeblichen bereinstimmung der ,vortrefflichkeit des ,mannes und des ,weibes verschiedene ,vorurteile der ,vervollkommnungsfhigkeit der ,frauen gegenber entstanden sind4 ,je mehr man diese so ungewhnliche 7denn das ist sie doch so unendlich1 weil der ,gegenstand der ,anbetung der ,mnner durchaus ihre ,sklavin sein soll7 ,sache erforscht1 desto klarer wird es einem1 da sie sich hauptschlich auf das ,recht des ,strkeren1 den ,einflu der politischen ,systeme und besonders auf den der ,religionen sttzt1 denn das ,christentum ist die einzige1 die dem ,weibe in genauer und klarer ,weise alle ,rechte der ,gleichheit einrumt4 ,ich habe keine ,lust1 die ,errterungen wieder aufzunehmen1 die ,pozzo in seinem ,werke ,das ,weib besser als der ,mann wenig galant ,paradoxe genannt hat4 ,doch ist es so natrlich1 da man1 wenn man den ,wert dieser ,himmelsgabe1 die man die ,schnheit nennt1 berlegt1 sich dieses lebhafte und rhrende ,bild so tief einprgt1 da man bald begeistert wird2 und wenn man dann die heiligen ,bcher liest1 ist man nicht weiter erstaunt1 da das ,weib die ,ergnzung der ,werke ,gottes ist1 welches er erst nach allem1 was da ist1 erschaffen hat1 wie wenn er htte anzeigen wollen1 da er sein erhabenes ,werk durch das ,meisterwerk der ,schpfung beschliee4 ,von diesem vielleicht religiseren als philosophischen ,gesichtspunkt aus will ich das ,weib betrachten4 ,nicht in ,hitze ist das ,weltall erschaffen worden4 ,es ist in mehreren ,malen geschehen1 damit seine wunderbare ,gesamtheit bewiese1 da1 wenn der alleinige ,wille des hchsten ,wesens ,vorbild ist1 er der ,herr des ,stoffs1 der ,zeit1 des ,handelns und der ,untersuchung war4 ,der ewige ,geometer handelt ohne ,notwendigkeit wie ohne ,bedrfnis2 er ist niemals weder beengt noch behindert gewesen4 ,man sieht1 wie er whrend der sechs ,zeitspannen der ,schpfung die ,materie ohne ,mhe1 ohne ,anstrengung formt1 gestaltet1 bewegt1 und wenn eine ,sache von der anderen abhngt1 wenn zum ,beispiel das ,entstehen und ,gedeihen der ,pflanzen von der ,sonnenwrme abhngt1 es nur geschieht1 um den ,zusammenhang aller ,teile des ,weltalls anzuzeigen und seine ,weisheit durch diese wunderbare ,verkettung zu enthllen4 ,alles jedoch1 was die ,bibel von der ,schpfung des ,weltalls kndet1 ist nichts im ,vergleich mit dem1 was sie ber die ,erschaffung des ersten vernunftbegabten ,wesens sagt4 ,bis dahin ist alles auf ,befehl geschehen2 als es sich aber darum handelte1 den ,menschen zu schaffen1 wechselt das ,system und die ,sprache mit ihm4 ,da gibt's nicht mehr das gebieterische und pltzliche1 da ertnt ein abgewogenes und seres1 obwohl nicht minder krftiges ,wort4 ,gott hlt mit sich selbst ,rat1 wie um sehen zu lassen1 da er ein ,werk hervorbringen will1 welches alles berbieten soll1 was er bis dahin ins ,leben erweckt hat4 ,lat uns den ,menschen machen1 sagt er4 ,es ist klar1 da ,gott mit sich selbst spricht4 ,es ist ein ,unerhrtes in der ganzen ,bibel1 kein anderer wie ,gott hat von sich selber in der ,mehrheit gesprochen3 ,lat uns machen4 ,in der ganzen ,schrift spricht ,gott nur zwei- oder dreimal so1 und diese auergewhnliche ,sprache hebt nur an sich kundzutun1 als es sich um den ,menschen handelt4 ,nach dieser ,erschaffung verstreicht eine betrchtliche ,zeit1 bevor das neue doppelgeschlechtliche ,wesen den ,lebensodem empfngt2 erst in der siebenten ,zeitspanne geschieht's4 ,adam hat lange in dem ,zustande lauterer ,natur existiert und besa nur den ,instinkt der ,tiere4 ,als aber der ,atem ihm eingeflt worden war1 sah sich ,adam als den ,knig der ,erde1 er machte sich seine ,vernunft zunutze und er gab allen ,dingen einen ,namen4 ,es sind also zwei verschiedene ,schpfungen2 die des ,menschen1 die seines ,geistes2 und einzig hier erscheint das ,weib4 ,sie ist nicht aus dem ,nichts erschaffen1 wie alles1 was vorhergeht2 sie entsteht aus dem ,vollkommensten1 was vorhanden ist4 ,es blieb nichts mehr zu schaffen4 ,gott zog aus ,adam die hchste ,reinheit seines ,wesens heraus1 um die ,welt mit dem vollkommensten ,wesen zu verschnen1 das noch erschienen ist1 mit dem er das gttliche ,werk der ,schpfung vervollstndigte4 ,das ,wort1 dessen sich der hebrische ,gesetzgeber bedient1 um dies ,wesen zu bezeichnen1 erscheint noch einmal in virago,a wieder1 das sich im ,franzsischen nicht bersetzen lt1 das das ,wort ,frau nicht wiedergibt1 und das sich nur durch die ,idee der mnnlichen ,fhigkeit empfinden lt4 ,denn vir heit ,mann1 und ago ich handle4 ,frher sagte man vira,b und nicht virago4 ,die ,septuaginta aber erklrt1 da sich der ,sinn des ,hebrischen durch das ,wort vira nicht wiedergeben liee1 sie hat ago,c hinzugefgt4 ,funote ,a3 ,genesis1 ,kap4 ,,ii1 ,vers #bc4 ,funote ,b3 ,vira von vir4 ,funote ,c3 ,im ,deutschen hat sich das ,wort in ,mnnin erhalten1 das von ,mann kommt4 ,mnnin ist vira und nicht virago4 ,man wird sie ,mnnin heien 7,genesis ,,ii1 ,vers #bc71 ,luther4 ,es erstaunt mich daher nicht1 da die ,schrmann die ,beschaffenheit des schnen ,geschlechts so sehr herausstreicht und sich gegen die ,sekten entrstet1 die es herabsetzen4 ,das ,gleichnis1 dessen sich die ,schrift bedient1 indem sie das ,weib aus ,adams ,rippe formt1 will nichts anderes dartun1 als da dies neue ,geschpf nur eins sein soll mit der ,person seines ,gatten1 dessen ,seele und ,alles sie ist4 ,nur die ,tyrannei des strkeren ,geschlechts hat die ,gleichheitsbegriffe verndern knnen4 ,im ,heidentume wurden diese ,begriffe durchaus unterschieden1 da die ,alten beide ,geschlechter mit der ,gottheit verbanden3 das ist ohne ,rcksicht auf das ganze ,system in der ,mythologie genau dargetan worden4 ,wenn die ,heiden den ,menschen vom ,augenblicke seiner ,geburt an unter den ,schutz der ,macht1 des ,glckes1 der ,liebe und ,notwendigkeit stellten1 denn das wollen ,dynamis1 ,tyche1 ,eros und ,ananke besagen1 so war das wahrscheinlich nur eine sinnreiche ,allegorie1 um unsere ,stellung zu erklren1 denn wir verbringen unser ,leben mit ,befehlen1 ,gehorchen1 mit ,wnschen und mit ,nachstreben4 ,in anderem ,falle htte es bedeutet1 den ,menschen recht ausschweifenden ,fhrern anzuvertrauen1 denn die ,macht ist die ,mutter der ,ungerechtigkeiten1 das ,glck die der ,launen2 die ,notwendigkeit bringt ,freveltaten hervor und die ,liebe steht selten in bereinstimmung mit der ,vernunft4 ,wie verhllt auch die ,dogmen des ,heidentums sein mgen1 keine ,zweifel bestehen ber die ,wirklichkeit des ,kults der ,hauptgottheiten2 und der der ,juno1 der ,frau und ,schwester des ,gtterobersten1 war einer der allgemeinsten und geschtztesten4 ,das ,epitheton ,weib und ,schwester zeigt ihre ,allmacht zur ,genge3 wer die ,gesetze gibt1 kann sie bertreten4 ,das berhmte und nicht minder bequeme geheime ,mittel1 seine ,jungfernschaft wiederzugewinnen1 indem man sich in der ,quelle ,canathus auf dem ,peloponnes badete1 war einer der schlagendsten ,beweise von dieser ,macht1 die alles bei den ,gttern wie bei den ,menschen rechtfertigt4 ,das ,bild von der ,rachsucht der ,juno1 unaufhrlich auf den ,theatern dargestellt1 verbreitete den ,schrecken1 den diese furchtbare ,gttin einflte4 ,europa1 ,asien1 ,afrika1 zivilisierte wie barbarische,a ,vlker verehrten und frchteten sie um die ,wette4 ,man sah in ihr eine ehrschtige1 stolze1 eiferschtige ,knigin1 welche die ,weltherrschaft mit ihrem ,gatten teilte1 all seinen ,beratungen beiwohnend und von ihm selber gefrchtet4 ,eine so allgemeine demtige ,verehrung1 die zweifelsohne nichts mit der sehr viel schmeichelhafteren zu tun hat1 die man der ,schnheit darbrachte1 die geschaffen war1 zu verfhren und nicht zu erschrecken1 beweist zum wenigsten1 da in den ,gedanken der ersten ,menschen der ,weltenthron von beiden ,geschlechtern geteilt wurde,b4 ,ein berhmter ,schriftsteller des verflossenen ,jahrhunderts ist noch weiter gegangen2 es hat ihm keine ,schwierigkeit bereitet zu sagen1 dieser ,vorrang der ,juno vor den anderen ,gttern war die wirkliche ,macht1 aus der die bermige ,verehrung der heiligen ,jungfrau hervorging1 auf die die ,christen verfallen sind4 ,erasmus selber hat behauptet1 da der ,brauch1 die ,jungfrau nach ,predigtbeginn auf der ,kanzel zu gren1 von den ,alten herrhre,c4 ,gewhnlich suchen die ,menschen mit den geistigen ,ideen des ,kults sinnliche ,ideen zu verbinden1 die sie rhren und bald hernach erstere unterdrcken4 ,sie beziehen1 und sind wohl gezwungen1 alles auf ihre ,ideen zu beziehen4 ,nun wissen sie1 da man aus der ,niedrigkeit wie aus dem ,wohlwollen der ,knige nichts anderes gewinnt1 als was deren ,minister beschlossen haben2 sie halten ,gott fr gut1 aber hinhaltend und bilden sich nach den irdischen ,hfen den ,himmelshof4 ,danach ist der ,kult der ,jungfrau leichter zu fassen fr den ,menschenverstand als der des ,allmchtigen1 der ebenso unerklrlich wie unfabar ist4 ,funote ,a3 ,sie wurde besonders in ,gallien und in ,germanien unter dem ,titel ,gttin-,mutter verehrt4 ,funote ,b3 ,man wird im ,altertume viele ,gebruche finden1 die diese ,meinung erhrten4 ,in ,lacedaemonien zum ,beispiel legte1 wenn man die ,ehe vollzog1 das ,weib ein ,mnnerkleid an1 weil das ,weib es ist1 die die ,mnner zur ,welt bringt4 ,funote ,c3 ,in ,aegypten hatte in den ,heiratsvertrgen zwischen ,knigen die ,frau das ,ansehen des ,gatten4 7,diod4 d4 ,sic4 ,i1 ,i4 ,kap4 ,,xxvii usw474 ,sobald das ,volk von ,ephesus erfahren hatte1 da die ,vter des ,konzils entschieden htten1 da man die ,jungfrau die ,heilige nennen durfte1 gerieten sie vor ,freude auer sich4 ,seitdem hat man der ,mutter ,gottes einzige ,verehrungen gezollt2 alle ,almosen flieen ihr zu1 und ,jesus ,christus bekommt keine ,opfergaben mehr4 ,diese ,inbrunst hat niemals vllig aufgehrt4 ,es gibt in ,frankreich dreiunddreiig ,kathedralen und drei erzbischfliche ,kirchen1 die der ,jungfrau geweiht sind4 ,ludwig der ,dreizehnte weihte ihr seine ,person1 seine ,familie und sein ,knigreich4 ,bei der ,geburt ,ludwigs des ,vierzehnten sandte er das ,gewicht des ,kindes in ,gold an ,unsere ,frau von ,loretto1 die1 wie man ohne gottlos zu sein1 glauben darf1 sich sehr wenig in ,anna von sterreichs ,schwangerschaft hineingemischt hat4 ,noch ungewhnlicher als all das ist1 da man im zweiten ,jahrhundert der ,kirche dem heiligen ,geiste weibliches ,geschlecht gegeben hat4 ,tatschlich ist ruats tuach1 was auf ,hebrisch ,geist heit1 weiblichen ,geschlechts1 und die1 welche dieser ,meinung waren1 nannten sich ,eliesaiten4 ,ohne dieser unrichtigen ,meinung irgendwelchen ,wert beizumessen1 mu ich bemerken1 da die ,juden keine ,begriffe von dem ,mysterium der ,dreieinigkeit gehabt haben4 ,selbst die ,apostel sind von dem ,dogma der ,einheit ,gottes ohne ,abnderungen fest berzeugt gewesen2 nur in den letzten ,augenblicken hat ,jesus ,christus dies ,mysterium offenbart4 ,wenn nun ,gott eine der drei ,personen der ,dreieinigkeit auf die ,erde schicken wollte1 konnte er sie senden1 ohne sie in ,fleisch und ,blut zu verwandeln2 er konnte die ,person des ,vaters oder des heiligen ,geistes wie des ,sohnes senden2 er konnte sie in einem ,manne wie in einem ,weibe ,mensch werden lassen4 ,die gttliche ,wahl traf eine ,art ,aufmerksamkeit oder ,vorzug fr das ,weib4 ,jesus ,christus hat eine ,mutter gehabt1 er hat keinen ,vater gehabt4 ,die erste ,person1 mit welcher er sprach1 war die ,samaritanerin1 die erste1 der er sich nach seiner ,wiederauferstehung zeigte1 war ,maria ,magdalena usw4 ,kurz1 der ,heiland hat stets eine fr ihr ,geschlecht sehr ehrenvolle ,vorliebe fr die ,frauen gehabt4 ,eine wahrhaft schmeichelhafte ,huldigung aber fr ihn1 eine wahrhaft segensreiche ,erfindung fr die menschliche ,gesellschaft wrde es sein1 wenn man die geeigneten ,mittel fnde1 der ,schnheit den ,lohn der ,tugend zu verleihen1 sie selber dazu anzufeuern1 auf da alle ,menschen angespornt wrden1 ihren ,brdern ,gutes zu tun1 sowohl durch die ,freuden der ,seele1 als auch durch die der ,sinne1 damit alle ,fhigkeiten1 mit denen das hchste ,wesen unsere ,art begabt hat1 wetteiferten1 uns gerechte und wohlttige ,gesetze lieben zu lassen4 ,unmglich ist es nicht1 dies vom ,patriotismus1 der ,weisheit und der ,vernunft so lebhaft ersehnte ,ziel eines ,tages zu erreichen2 aber1 ach ,gott1 wie weit sind wir noch davon entfernt6 ,die ,tropoide ,die ,verderbnis der ,sitten1 die ,bestechlichkeit des menschlichen ,herzens1 die ,verirrungen des ,menschengeistes sind von unseren ,sittenrichtern derartig abgedroschene ,gegenstnde der ,behandlung1 da man meinen sollte1 das augenblickliche ,jahrhundert sei ein ,greuel der ,verwstung1 denn die franzsische ,sprache besitzt keinen noch so krftigen ,ausdruck1 dessen sich ,nrgler nicht bedienten4 ,wenn man indessen einen flchtigen ,blick auf die vergangenen ,jahrhunderte tun will1 auf eben die1 welche man uns als ,beispiele anpreist1 so wird man1 daran zweifle ich nicht1 viel ,beklagenswertes finden4 ,unsere ,auffhrung und unsere ,sitten zum ,beispiel taugen mehr als die des ,volkes ,gottes4 ,ich wei nicht1 was unsere ,salbaderer sagen wrden1 wenn sie unter uns eine so schmutzige ,verderbtheit shen1 wie die1 welche mit dem schnen ,jahrhundert der ,patriarchen in ,einklang steht4 ,ich sage nichts darwider1 da ,moses ,gesetze weise1 billig1 wohlttig gewesen seien1 aber diese an der ,stiftshtte angebrachten ,gesetze1 deren ,zweck es anscheinend gewesen ist1 den ,bund der ,hebrer unter sich durch den ,bund der ,menschen mit ,gott zu verknpfen1 beweisen unwiderleglich1 da dies auserwhlte1 geliebte und bevorzugte ,volk sehr viel bresthafter als jedes andere gewesen ist1 wie wir in der ,folge dieses ,aufsatzes beweisen wollen4 ,man denkt nicht genug daran1 da alles relativ ist4 ,keine ,grndung kann gem dem ,geiste ihrer ,einrichtung gefhrt werden1 wenn er nicht nach dem ,gesetz der ,schuldigkeit gelenkt wird1 das nichts anderes wie das ,gefhl dieser ,schuldigkeit ist4 ,die wirkliche ,kraft der ,autoritt ruht in der ,meinung und im ,herzen des ,untertanen1 woraus folgt1 da fr die ,handhabung der ,herrschaft nichts die ,sitten ergnzen kann3 es gibt nur gute ,leute1 die die ,gesetze handhaben knnen1 aber es gibt nur ehrliche ,leute1 die ihnen wahrhaft zu gehorchen wissen4 ,denn auer1 da es sehr leicht ist1 ihnen auszuweichen1 auer da die1 deren einziges ,gewissen sie bilden1 der ,tugend und selbst der ,billigkeit recht fernstehen1 wei der1 der ,gewissensbissen trotzt1 auch den ,strafen ,trotz zu bieten1 die eine sehr viel weniger lange ,zchtigung als erstere sind1 denen zu entgehen man ja auch immer hoffen kann4 ,wenn aber die ,hoffnung auf ,straflosigkeit zur ,anfeuerung zu ,gesetzesbertretungen gengt1 oder wenn man zufrieden ist1 wofern man es nur bertreten hat1 ist das ,hauptinteresse nicht mehr persnlich und alle einzelnen ,interessen vereinigen sich gegen es3 dann haben die ,leiter unendlich viel mehr ,macht1 die ,gesetze zu schwchen1 als die ,gesetze1 die ,laster zu unterdrcken4 ,und es endigt damit1 da man dem ,gesetzgeber nur noch scheinbar gehorcht4 ,zu dem ,zeitpunkte sind die besten ,gesetze die unseligsten1 da sie nicht mehr vorhanden sind1 sie wrden eine ,zuflucht sein1 wenn man sie noch befolgte4 ,ein schwacher ,schutz indessen6 ,denn die vermehrten ,gesetze sind die verachteteren1 und neue ,aufseher werden ebenso viele neue bertreter4 ,der ,einflu der ,gesetze steht daher stets im ,verhltnis zu dem der ,sitten1 das ist eine bekannte und unwiderlegbare ,wahrheit1 das ,wort ,sitten aber ist recht unbegrenzt und verlangt nach einer ,erklrung4 ,sitten sind und mssen in der einen ,gegend ganz anders als in der anderen1 und bezugnehmend auf den ,nationalgeist und die ,natur der ,herrschaft sein4 ,der ,charakter der ,verweser hat auch groen ,einflu auf sie1 und auf all diese ,beziehungen ,rcksicht nehmend1 mu man sie betrachten4 ,wenn der ,preis der ,tugend zum ,beispiel dem ,raube zuerkannt wird1 wenn gemeine ,menschen wohlangesehen sind1 die ,wrde unter die ,fe getreten1 die ,macht von ihren ,austeilern herabgesetzt1 die ,ehren entehrt1 wird die ,pest sicherlich alle ,tage zunehmen1 das ,volk seufzend schreien3 ,meine ,leiden rhren nur von denen her1 die ich bezahle1 um mich davor zu bewahren6 und zu seiner ,betubung wird man sich in die ,verderbnis strzen1 die man berall ans ,licht zerren wird1 um das ,gemurmel zu bertnen4 ,wenn dagegen die ,verwahrer des ,ansehens den dunklen ,kunstgriff der ,verderbtheit verschmhen und einen ,erfolg nur von ihren ,bemhungen erwarten und die ffentliche ,gunst nur von ihren ,erfolgen1 dann werden die ,sitten gut sein und einen ,ersatz fr das ,genie des ,oberhaupt es bilden2 denn je mehr ,spannkraft die ffentliche ,meinung hat1 desto weniger bedarf es der ,talente4 ,selbst ,ruhmsucht wird mehr durch ,pflicht als durch widerrechtliche ,besitznahme gefrdert1 und das ,volk1 berzeugt1 da seine ,oberen nur fr sein ,glck wirken1 entschdigt sie durch seinen ,eifer1 fr die ,befestigung der ,macht zu arbeiten4 ,ich habe gesagt1 die ,sitten mten im ,verhltnis zur ,natur der ,regierung stehen2 von diesem ,gesichtspunkt aus mu man sie also auch beurteilen4 ,tatschlich mu in einer ,republik1 die nur durch ,sparsamkeit bestehen kann1 ,einfachheit1 ,gengsamkeit1 ,nachsicht1 der ,geist der ,ordnung1 des ,eigennutzes1 selbst des ,geizes die ,oberhand haben1 und der ,staat mu in ,fhrnis geraten1 wenn der ,luxus die ,sitten verfeinern und verderben wird4 ,in einer begrenzten ,monarchie dagegen wird die ,freiheit fr ein so groes und fr ein stets so bedrohtes ,gut angesehen werden1 da jeder ,krieg1 jede zu ihrer ,erhaltung1 zur ,verbreitung oder ,verteidigung des ,nationalruhmes unternommene ,handlung nur wenige ,widersprecher finden wird4 ,das ,volk wird stolz1 edelmtig1 hartnckig sein1 und ,ausschweifung und die zgelloseste ppigkeit werden die ,allgemeinheit nicht entnerven4 ,in einer ganz absoluten ,monarchie wrde der strengste und vollkommenste ,despotismus herrschen1 wenn das schne ,geschlecht dort nicht den ,ton angbe4 ,galanterie1 ,gefallen an allen ,freuden1 allen ,frivolitten ist ganz natrlich und ohne ,gefahr ,nationaleigenschaft1 und vage ,redereien ber diese moralischen ,unvollkommenheiten sind sinnlos4 ,unter solcher ,voraussetzung wollen wir im ,fluge prfen1 ob unsere ,sitten und einige unserer ,gebruche1 nach einem ,vergleiche mit denen mehrerer berhmter ,vlker1 noch als so abscheulich erscheinen mssen,a4 ,auf den ersten ,blick in den ,levitikus sieht man1 bis zu welchem ,mae das jdische ,volk verderbt gewesen ist4 ,bekanntlich stammt das ,wort ,levitikus von ,levi ab1 welches der ,name eines von den brigen getrennten ,stammes war1 da er hauptschlich sich dem ,kult widmete4 ,von ihm kommen die ,leviten oder ,priester und das heutige ,kleidungsstck her1 welches diesen ,namen trgt1 ohne ein sehr authentisches ,denkmal unserer ,ehrerbietung zu sein4 ,moses behandelt in diesem ,buche die ,weihen1 die ,opfer1 die ,unreinheit des ,volkes1 den ,kult1 die ,gelbde usw4 ,funote ,a3 ,man soll weiter unten in der ,linguanmanie noch auffallendere ,dinge als die ,sitten des ,volkes ,gottes sehen1 die wir darlegen wollen4 ,ich will im ,vorbergehen bemerken1 da die ,form der ,weihen bei den ,hebrern sonderbar war4 ,moses machte seinen ,bruder ,aaron zum ,hohenpriester4 ,dazu entkehlte er einen ,widder1 tauchte seinen ,finger in das ,blut und fuhr mit ihm ber ,aarons rechte ,ohrmuschel und ber seinen rechten ,daumen4 ,wenn man heutigentags den ,kardinal ,rohan1 den ,bischof von ,senlis in der ,kapelle weihen und ihn mit dem ,finger ganz warmes ,blut auf das ,ohrlppchen streichen sieht,a1 kann man nicht mehr umhin1 sich die ,gravre des ,abb ,dubois zur ,zeit der ,regentschaft ins ,gedchtnis zurckzurufen1 man sieht ihn zu ,fen eines ,mdchens knien1 die von dem unreinen ,ausflu nimmt1 der die ,weiber alle ,monate qult1 um ihm damit die ,priestermtze rot anzustreichen und ihn zum ,kardinal zu machen4 ,das ganze fnfzehnte ,kapitel des ,levitikus handelt von nichts anderem wie der ,gonorrhoe1 unter der die ,hebrer sehr zu leiden hatten4 ,gonorrhoe und ,lepra waren ihre minder unangenehmen ,unreinheiten2 und sie hatten ihrer wirklich mehr als genug1 als da sie sich noch so viele zu erdenken gebraucht htten4 ,ein ,weib war zum ,beispiel unreiner1 wenn sie ein ,mdchen zur ,welt gebracht hatte als einen ,jungen,b4 ,das ist eine ebensowenig vernnftige wie seltsame ,eigentmlichkeit4 ,die ,hebrer trieben mit ,dmonen unter ,ziegengestalt,c ,hurerei2 diese ungehobelten ,dmonen machten da von einer elenden ,verwandlung ,gebrauch4 ,funote ,a3 ,levitikus1 ,kap4 #h1 ,vers #bd4 ,funote ,b3 ,levitikus1 ,kap4 #ab1 ,vers #e4 ,funote ,c3 ,levitikus1 ,kap4 #ag1 ,vers #g4 ,ein ,sohn lag bei seiner ,mutter und leistete seinem ,vater ,beistand,a2 wir befinden uns noch nicht auf dieser ,stufe der ,sohnesliebe4 ,ein ,bruder sah ohne ,gewissensbisse seine ,schwester in der tiefsten ,vertraulichkeit,b4 ,ein ,grovater wohnte seiner ,enkeltochter bei,c2 das war nicht sehr anakreontisch4 ,man schlief bei seiner ,tante,d1 bei seiner ,schwieger,e1 seiner ,stiefschwester,f1 was da nur kleine ,snden waren2 endlich erfreute man sich seiner eigenen ,tochter,g4 ,die ,mnner befleckten sich selber vor dem ,molochstandbild,h2 spter fand man1 da dieser leblose ,samen der ,statue unwrdig sei2 man machte ein ,ende damit1 indem man ihr ein neugeborenes ,kind als ,opfer darbot4 ,wie die ,pagen der ,regentschaft dienten die ,mnner sich untereinander als ,weiber,i4 ,sie benutzten alle ,tiere ,j1 und das schne ,geschlecht lie sich von ,esel1 ,maultieren usw4,k befriedigen4 ,was um so unsittlicher war1 als man den ,priesterstamm dahin entwickelt zu haben schien1 da er die schlecht versorgten ,weiber fr sich einnehmen mute4 ,man nahm unter die ,leviten keine ,hinkenden1 ,verwachsenen1 ,triefugigen1 ,leprsen auf1 ebenso keine ,menschen1 die eine zu kleine1 schiefe ,nase hatten1 man mute eine schne ,nase besitzen,l4 ,funote ,a3 ,levitikus1 ,kap4 #ah1 ,vers #g4 ,funote ,b3 ,levitikus1 ,kap4 #ah1 ,vers #i4 ,funote ,c3 ,levitikus1 ,kap4 #ah1 ,vers #aj4 ,funote ,d3 ,levitikus1 ,kap4 #ah1 ,vers #ab4 ,funote ,e3 ,levitikus1 ,kap4 #ah1 ,vers #i4 ,funote ,f3 ,levitikus1 ,kap4 #ah1 ,vers #ae4 ,funote ,g3 ,levitikus1 ,kap4 #ah1 ,vers #af4 ,funote ,h3 ,levitikus1 ,kap4 #ah1 ,vers #ba3 ,de semine tuo non dabis idolo ,moloch2 und ,kap4 #bj1 ,vers #c3 ,qui polluerit sanctuarium4 ,funote ,i3 ,levitikus1 ,kap4 #ah1 ,vers #bb3 ,cum masculo coitu faemino4 ,funote ,j3 ,levitikus1 ,kap4 #ah1 ,vers #bc3 ,omni pecore4 ,funote ,k3 ,mulier jumento4 ,bekanntlich heit in der heiligen ,schrift jumentum ,hilfstiere3 adjuvantes von daher abgeleitet1 franzsisch jument1 die ,stute4 ,funote ,l3 ,levitikus1 ,kap4 #bj1 ,vers #ah4 ,an dieser ,musterkarte sieht man1 wie es um die ,sitten des ,volkes ,gottes bestellt war2 gewilich kann man sie nicht mit unserem ,lebenswandel vergleichen4 ,meines ,bednkens kann man nach dieser ,skizze einer ,parallele1 die sich noch weiterfhren liee1 keinen allzu lauten ,einspruch gegen die ,vorgnge heutiger ,tage erheben4 ,die ,freigeister bertreiben nicht gerade viel weniger1 wenn sie von unseren aberglubischen ,gebruchen reden1 als die ,priester1 wenn sie gegen unsere ,laster zu ,felde ziehen4 ,wir haben den traurigen ,vorteil1 was die ,wut des ,fanatismus anlangt1 von keiner anderen ,nation bertroffen zu werden2 der ,wahnsinn des ,aberglaubens jedoch hat in anderen ,religionen noch weiter um sich gegriffen4 ,bei uns sieht man keine ,menschen1 die beschaulich auf einer ,matte sitzend ins ,blaue hinein warten1 bis das himmlische ,feuer ihre ,seele berkommt4 ,man sieht keine vom ,teufel ,besessenen1 die niederknien und die ,stirn gegen die ,erde schlagen1 um den berflu aus ihr hervorzulocken1 keine unbeweglichen ,ber1 die stumm sind wie die ,statue1 vor der sie sich demtigen4 ,man sieht hier nicht vorzeigen1 was die ,scham verbirgt1 unter dem ,vorwande1 da ,gott sich seines ,ebenbildes nicht schme2 oder sich bis zum ,gesichte verschleiern1 wie wenn der ,schpfer ,abscheu vor seinem ,werke htte4 ,wir drehen uns nicht mit dem ,rcken gen ,mittag1 um des ,teufelswindes willen2 wir breiten nicht die ,arme nach ,osten aus1 um dort das ,strahlenantlitz der ,gottheit zu entdecken4 ,wir sehen1 wenigstens in der ffentlichkeit1 keine jungen ,mdchen unter ,trnen ihre unschuldigen weiblichen ,reize zerstren1 um die bse ,lust durch ,mittel zu besnftigen1 die sie zu oft nur noch mehr herausfordern4 ,wieder andere1 ihre geheimsten ,reize zur ,schau stellend1 warten und fordern in der wollstigsten ,stellung die ,annherung der ,gottheit heraus4 ,um ihre ,sinne abzuschwchen1 heften sich junge ,leute einen ,ring1 der im ,verhltnis zu ihren ,krften steht1 an ihre ,geschlechtsteile4 ,wieder andere wollen der ,versuchung durch die ,operation des ,origines entgehen und hngen die ,beute dieses grlichen ,opfers am ,altar auf 4 4 4 ,mit all diesen ,verirrungen haben wir wirklich nichts zu tun4 ,was wrden unsere ,salbaderer sagen1 wenn die1 wie um ihre ,tempel1 um unsere ,kirchen gepflanzten heiligen ,haine das ,theater aller ,ausschweifungen wren8 ,wenn man unsere ,frauen verpflichtete1 sich preiszugeben1 wenigstens einmal1 zu ,ehren der ,gottheit8 ,und man knnte ja sehen1 ob die dem schnen ,geschlechte natrliche ,frmmigkeit ihm erlaubte1 zu ,zeiten1 wo es der ,brauch verlangte1 sich dort ihm zu fgen4 ,der heilige ,augustin berichtet in seiner ,gott-,stadt,a1 da man auf dem ,kapitol ,frauen erblicke1 die sich den ,freuden der ,gottheit weihten1 von denen sie gemeiniglich schwanger wrden4 ,es ist mglich1 da auch bei uns mehr als ein ,priester mehr als einen ,altar schndet2 aber er verkleidet sich wenigstens nicht als ,gott4 ,der berhmte ,kirchenvater1 den ich eben anfhrte1 fgt in demselben ,werke mehrere ,einzelheiten an1 die beweisen1 da1 wenn die ,religionen bei den ,modernen viele ,verfhrungen bemnteln1 der ,kult der ,alten wenigstens nicht im mindesten so anstndig war wie der unsrige4 ,in ,italien1 sagt er1 und besonders in ,lavinium1 trug man bei den ,bacchusfesten mnnliche ,glieder1 denen die angesehenste ,matrone einen ,kranz aufsetzte1 in feierlichem ,zuge herum4 ,die ,isisfeste waren genau so anstndig4 ,funote ,a3 ,buch #f1 ,kapitel #i4 ,an gleicher ,stelle fhrt der heilige ,augustinus in langer ,reihe die ,gottheiten auf1 die bei der ,hochzeit den ,vorsitz fhren4 ,wenn das ,mdchen sein ,versprechen gegeben hatte1 fhrten die ,matronen sie zum ,gotte ,priapus,a1 dessen bernatrliche ,eigenschaften man kennt4 ,man lie die junge ,verheiratete sich auf das ungeheure ,glied des ,gottes setzen1 dort nahm man ihr den ,grtel ab und rief die dea virginiensis an4 ,der ,gott ,subigus unterwarf das ,mdchen dem ,entzcken des ,gatten4 ,die ,gttin ,prema befriedigte sie unter ihm1 um zu verhindern1 da sie sich allzu viel bewegte4 7,wie man sieht1 war alles vorgesehen1 und die rmischen ,mdchen wurden gut vorbereitet47 ,schlielich kam die ,gttin ,pertunda1 was soviel wie die ,durchbohrerin heit1 deren ,geschft war es1 sagt ,sankt ,augustinus1 dem ,manne den ,pfad der ,wollust zu ffnen4 ,glcklicherweise war dieses ,amt einer weiblichen ,gottheit eingerumt worden1 denn1 wie der ,bischof von ,hippona sehr gescheit bemerkt1 wrde der ,ehemann nicht gern geduldet haben1 da ein ,gott ihm diesen ,dienst erweise und ihm an einem ,orte ,hilfe zuteil werden liee1 wo man ihrer nur allzu hufig nicht bedarf4 ,funote ,a3 ,buch #f1 ,kapitel #i4 ,noch einmal3 sind unsere ,sitten minder anstndig als die da8 ,und warum dann unsere ,fehler und unsere ,schwchen bertreiben8 ,warum ,schrecken in die ,seele der jungen ,mdchen und ,mitrauen in die der ,ehemnner pflanzen8 ,wre es nicht besser1 wenn man alles milderte1 alles ausshnte8 ,die braven ,kasuistiker sind entgegenkommender4 ,lest unter so vielen anderen den ,jesuiten ,filliutius1 der mit einem auerordentlichen ,scharfsinn sich darber auslt1 bis zu welchem ,punkte die wollstigen ,berhrungen gehen drfen1 ohne strafbar zu werden4 ,er entscheidet zum ,beispiel1 ein ,ehemann habe sich sehr viel weniger zu beklagen1 wenn sich sein ,weib einem ,fremden in einer wider die ,natur gehenden ,weise hingibt1 als wenn sie einfach mit ihm einen ,ehebruch begeht und die ,snde tut1 wie sie ,gott befiehlt1 weil1 sagt ,filliutius1 auf erstere ,weise das legitime ,gef1 ber welches der ,ehemann ausschlieliche ,rechte hat1 nicht berhrt wird 4 4 4 ,o1 welche kstliche ,himmelsgabe ist ein friedsames ,gemt6 ,die ,thalaba ,eines der schnsten ,denkmler der ,weisheit der ,alten ist ihre ,gymnastik4 ,besonders dadurch scheinen sie begieriger gewesen zu sein1 vorzubeugen als zu strafen4 ,eine groe ,klugheit in politischer ,beziehung6 ,die ,feinde1 sagten die ,athener1 sind dazu geschaffen1 die ,verbrechen zu bestrafen1 die ,brger die ,sitten hochzuhalten4 ,daher die voraussehende und heilsame ,aufmerksamkeit der ,jugenderziehung gegenber4 ,der erste ,ausbruch der ,leidenschaften und ihr ,ungestm verursachen diesem heftigen ,alter die strksten ,erschtterungen2 es bedarf einer mnnlichen ,erziehung1 deren ,strenge jedoch durch bestimmte ,vergngungen gemildert sein mu1 die mit dem groen ,gegenstande1 ,mnner zu bilden1 im ,einklang stehen4 ,nun gab es dort nur krperliche bungen1 bei denen ,arbeit und ,freude glcklich vermischt waren1 die zum ,teil stndig den ,krper und infolgedessen auch die ,seele beschftigten1 erfreuten und krftigten4 ,in ,lndern1 wo die ,glcksgter recht ungleich verteilt sind1 werden stets die niedrigen ,schichten der ,gesellschaft einigermaen von der ,bedrftigkeit geqult1 von der man nicht zu befrchten braucht1 da sie ,betubung durch ,miggang und ,verweichlichung zur ,folge hat4 ,fast unvermeidlich fallen ihr aber die ,reichen zum ,opfer1 wenn eine allgemeine und ffentliche ,einrichtung sie nicht einer ttigen ,erziehung unterwirft1 die bestndig zum ,wetteifer anfeuert und ein ,schutzwall gegen das ist1 was im ,reichtum1 in seinem ,genu und seiner ,entartung unaufhrlich zu entnerven sich bestrebt4 ,krftige und edelmtige ,gefhle knnen selten in geschwchten ,krpern leben1 und die ,seele eines ,spartiaten wrde bel in einem ,sybaritenleibe untergebracht sein4 ,alle ,vlker1 die reich an ,helden waren1 sind ebenso die gewesen1 deren kriegerische ,erziehung1 krftige ,einrichtungen1 vollkommene1 und gem den politischen ,ansichten geleitete ,gymnastik ,kraft und ,wetteifer strkten4 ,diese kostbaren ,einrichtungen sind heute fast ins ,vergessen geraten4 ,in ,paris zum ,beispiel gibt es gut und gern vierzigtausend von der ,polizei zur ,erziehung der ,jugend eingeschriebene ,mdchen1 aber es gibt in dieser ungeheuren ,hauptstadt nicht eine einzige gute ,reitschule1 wo man lernen kann1 wie man zu ,pferde sitzen soll2 keinerlei bungen pflegt man da1 wenn es sich nicht um ,fechten1 ,tanzen1 ,ballspielen handelt1 und die haben wir schdlich genug sich auswachsen lassen4 ,daraus1 und aus recht vielen anderen ,dingen1 die ich nicht alle anzufhren beabsichtige1 folgt1 da unsere ,leidenschaften oder vielmehr unsere ,verlangen und ,geschmcker 7denn wir haben keine ,leidenschaften mehr7 vor allem ber jede moralische ,tugend den ,sieg davontragen4 ,das heftigste unter diesen ,verlangen ist zweifellos das1 welches ein ,geschlecht nach dem anderen trgt4 ,diesen ,hunger haben wir mit allem1 was da beseelt oder unbeseelt erschaffen worden ist1 gemein4 ,die ,natur hat als zrtliche und frsorgliche ,mutter an die ,erhaltung all dessen1 was da ist1 gedacht4 ,doch unter den ,menschen1 diesen ,wesen der ,wesen1 die zu oft nur mit ,vernunft begabt zu sein scheinen1 um sie zu mibrauchen1 ist das eingetreten1 was man niemals bei den anderen ,tieren bemerkt hat3 sie tuschen nmlich die ,natur1 indem sie sich der ,lust erfreuen1 die mit der ,fortpflanzung der ,art verbunden ist1 und lassen dabei das ,ziel dieses ,reizes auer ,acht4 ,so haben wir den ,zweck von den ,mitteln getrennt2 und der ,drang der ,natur1 durch die ,bemhungen unserer ,einbildungskraft verlngert1 lastet auf uns ohne ,rcksicht auf ,zeiten1 ,orte1 ,umstnde1 ,gebruche1 ,kult1 ,sitten1 ,gesetze1 kurz alle ,fesseln1 die dem ,menschen auferlegt sind4 ,er hat sich nicht lnger um die ,gewohnheit der ,staaten und der ,alter gekmmert2 denn die ,greise werden enthaltsam1 doch selten keusch4 ,die ,art und ,weise1 die ,zwecke der ,natur zu vereiteln1 hat verschiedene ,grnde gehabt3 den ,aberglauben1 der mit seiner hlichen ,maske fast alle unsere ,laster und ,narrheiten deckt1 verschiedene moralische ,ursachen1 selbst die ,philosophie4 ,ketzer in ,afrika enthielten sich ihrer ,weiber und ihr unterschiedliches ,verfahren bestand darin1 keinen ,handel mit ihnen zu haben4 ,sie sttzten sich erstens darauf1 da ,abel rein gestorben sei1 und nannten sich ,abelianer1 und zweitens darauf1 da der ,apostel ,paulus predigte1 man sollte mit seinem ,weibe sein1 wie wenn man keins htte,a4 ,ein aberglubischer ,wahnsinn kann nicht weiter verwundern2 der ,mibrauch der ,philosophie in dieser ,hinsicht aber ist sehr sonderbar und ein ,werk der ,zyniker4 ,es ist seltsam1 da unterrichtete ,menschen von gebtem ,verstande1 nachdem sie in der menschlichen ,gesellschaft die ,sitten des ,naturzustandes haben einfhren wollen1 nicht bemerkt oder sich so wenig ,sorge darum gemacht haben1 wie lcherlich es ist1 verdorbenen und schwachen ,menschen die burische ,grobheit der ,jahrhunderte tierischen ,lebens aufpfropfen zu wollen4 ,selbst durch eine so groteske ,philosophie oder durch die ,liebe1 welche die ,urheber dieser ,doktrin einflten1 verfhrte ,frauen opfern ihr die ,schande und die ,scham1 die tausendmal tiefer im weiblichen ,herzen wurzelt als die ,keuschheit selber4 ,funote ,a3 ,an die ,korinther #f1 #g1 #h1 #bi4 ,solange als es sich um die eheliche ,pflicht handelte1 hatten die ,zyniker immer noch einige ,sophismen anzufhren4 ,als aber ,diogenes1 der wenigstens mit einiger ,vernunft faselte1 diese ,moral auf den ,grund seiner ,tonne befrderte1 was konnten da seine ,sophismen sein8 ,der ,hochmut1 den ,vorurteilen zu trotzen1 die ,art ,ruhm -- der sklavische ,mensch ist in allem und stets ein ,freund der ,unabhngigkeit --1 die sich daran knpfte1 waren allem ,anscheine nach die wirklichen ,beweggrnde4 ,der ,makel des ,geheimnisses1 der ,schande1 der ,finsternis1 wrde ihm beleidigende ,namen und ,nachstellungen eingetragen haben1 seine ,schamlosigkeit bewahrte ihn davor4 ,wie kann man sich einbilden1 da ein ,mensch denkt1 was er tue und am hellen ,tage sagt1 sei schlecht in ,worten und in ,werken8 ,wie kann man einen ,menschen verfolgen1 der kalt behauptet3 ,es ist das ein sehr mchtiges ,bedrfnis2 ich aber bin glcklich in mir selber zu finden1 was andere ,menschen zu tausenderlei ,ausgaben und ,verbrechen veranlat4 ,wenn alle ,welt wie ich wre1 wrde weder ,troja gefallen1 noch ,priamus auf ,jupiters ,altar die ,kehle abgeschnitten worden sein6 ,diese und sehr viele andere ,grnde scheinen einige seiner ,zeitgenossen verfhrt zu haben4 ,galienus sucht ihn mehr zu rechtfertigen als zu verdammen4 ,wahr ist's1 da die ,mythologie in gewisser ,weise den ,onanismus geheiligt hatte4 ,man erzhlt1 da ,merkur1 da er ,mitleid mit seinem4 ,sohne ,pan hatte1 der ,tag und ,nacht durchs ,gebirge streifte1 von heftiger ,liebe zu seiner ,geliebten,a gepackt1 deren er nicht froh werden konnte1 ihm diese fade ,erleichterung bezeichnete1 die ,pan dann die ,hirten lehrte4 ,noch merkwrdiger als des ,galienus ,duldsamkeit ist die der ,lais1 die an ,diogenes1 diesen ,diogenes1 der sich durch so viele ungeteilte ,freuden befleckte1 ihre ,gunst verschwendete1 die ganz ,griechenland mit ,gold aufgewogen haben wrde1 und um seinetwillen den liebenswrdigen und weisen ,aristipp betrog4 ,wrde ,lais1 wenn ihm dasselbe ,abenteuer wie dem ,mdchen zugestoen wre1 die1 nachdem sie den ,zyniker allzu lange hatte warten lassen1 merkte1 da er sie sich aus dem ,kopf geschlagen hatte und ihrer nicht mehr bedurfte1 sich dem ,onanismus gegenber etwa strenger bezeigt haben8 ,woher das ,wort ,onanismus stammt1 wei man3 ,in der heiligen ,schrift lt ,onan seinen ,samen auf die ,erde fallen,b1 seine ,grnde jedoch drften denen des ,diogenes vorzuziehen sein4 ,juda hatte von ,sua drei ,shne3 ,her1 ,onan und ,sela4 ,er wollte ,nachkommenschaft haben1 fhrte sich seltsam dabei auf1 kam aber zum ,ziele4 ,seinen ltesten ,sohn ,her lie er ,thamar heiraten2 als ,her ohne ,kinder gestorben war1 wollte ,juda1 da ,onan seine ,schwgerin beschlafe unter der ,bedingung1 da er seinem ,bruder ,samen erwecke1 der nach dem ,namen des ltesten ,her genannt werde4 ,onan weigerte sich1 und um den ,zweck der ,natur ein ,schnippchen zu schlagen1 hub er1 jedesmal wenn er bei ,thamar lag1 an1 sein ,trankopfer beiseite zu schtten4 ,er starb4 ,juda lie ,thamar seinen dritten ,sohn ,sela heiraten1 der auch kinderlos starb4 ,juda wurde halsstarrig und nahm das ,geschft1 dessen er sehr wrdig gewesen zu sein scheint1 auf sich1 denn er schwngerte seine ,tochter derartig1 da ,zwillinge in ihrem ,leibe erfunden wurden4 ,der erste wies seine ,hand vor1 um welche die ,wehenmutter einen roten ,faden band1 weil er der ltere sein mute4 ,aber der kleine ,arm zog sich wieder zurck und das andere ,kind erschien zu erst und man nannte es ,perez,c4 ,funote ,a3 ,das ,echo4 ,funote ,b3 ,genesis1 ,kapitel #ch4 ,funote ,c3 ,der1 welcher das ,band trug und als zweiter geboren ward1 erhielt den ,namen ,zara1 was so viel wie ,osten heit4 ,die ,vter wollen ,noah in ,perez sehen1 ,noah das ,bild ,jesu ,christi1 der erschienen ist wie der kleine ,arm und dessen ,leib nur fr das neue ,gesetz geboren werden durfte4 ,was aber die ,vter klarer als all das sahen1 ist1 da durch die ,begebenheit mit dem ,samen1 den ,onan beiseite warf1 ,jesus ,christus von der fremden ,ruth1 der ,courtisane ,rahab1 der ,ehebrecherin ,bathseba und von ,vater auf ,tochter von der blutschnderischen ,thamar abstammen mu,a4 ,doch zur ,sache zurck4 ,man sieht1 da dem ,onanismus1 wenn er auch nicht geheiligt wurde1 immerhin durch groe und alte ,beispiele das ,wort geredet worden ist4 ,die moralischen ,grnde1 die ihn am hufigsten herausfordern1 sind entweder die ,furcht1 ,wesen1 die der besonderen ,umstnde halber unglcklich werden wrden1 das ,leben zu geben1 oder die ,angst vor ,seuchen erzeugenden ,berhrungen4 ,denn ohne da es durchaus bewiesen ist1 meint man1 da das ,gift auf die ,teile des ,krpers1 die vollkommen mit der ,haut bekleidet sind1 nicht1 sondern nur auf die von ihr entblten1 einwirkt4 ,funote ,a3 ,sacy1 ,seite #hag1 ,ausgabe in #h4 ,diese und viele andere ,umstnde verleiten dazu1 dem so lebhaften ,triebe1 der den ,menschen zur ,fortpflanzung seines ,ichs drngt1 nur nachzugeben1 indem er die ,absicht der ,natur auer ,acht lt2 und die ,mittel sie zu tuschen1 sind bei den einen zur ,leidenschaft1 bei vielen anderen zum ,bedrfnis geworden4 ,der ,schlaf erregt in den ,zlibatren die wollstigsten ,trume4 ,die ,einbildung1 geschrft und geschmeichelt durch diese trgerischen ,illusionen1 die zu einer verstmmelten ,wirklichkeit fhren1 die aber wieder der ,unannehmlichkeiten entbehrt1 welche ein vollkommeneres ,glck oft so gefhrlich machen1 hat eifrig nach dieser ,weise gegriffen1 ihr ,begehren hinters ,licht zu fhren4 ,beide ,geschlechter1 auf solche ,art die ,bande der ,gemeinschaft zerreiend1 haben diese ,vergngungen nachgeahmt1 die sie sich ungern versagen und indem sie sie durch ihre eigenen ,anstrengungen ersetzten1 haben sie gelernt1 sich selbst zu gengen4 ,diese einzelnen und erzwungenen ,vergngungen sind dank der ,bequemlichkeit1 sie zu stillen1 zur heftigen ,leidenschaft geworden1 welche die ,macht der der ,menschheit so gebietenden ,gewohnheit zu ihrem ,nutzen ausgebeutet hat4 ,dann sind sie sehr gefhrlich geworden1 gefhrlicher als so lange sie nur durch das ,bedrfnis geregelt wurden1 da sie eine mehr wollstige als hitzige ,einbildungskraft erzeugt haben4 ,kein ,unfall ist die ,folge gewesen1 kein physisches ,leiden hat dieser ,hang gezeitigt1 und die ,moral wrde ihm gegenber in gewissen ,fllen einige ,duldsamkeit obwalten lassen knnen,a4 ,die alten ,richter1 vielleicht weniger ngstlichen1 aber philosophischen ,richter1 dachten1 wenn man ihm in diesen ,grenzen genge tte1 wrde man die ,enthaltsamkeit nicht verletzen4 ,galienus behauptet1 wie man gesehen hat1 da ,diogenes1 der ffentlich seine ,zuflucht zu diesem ,hilfsmittel nahm1 sehr keusch wre2 er wendete dies ,verfahren nur an1 sagt er1 um den belstnden der ,samenverhaltung zu entgehen4 ,doch kommt es wohl sehr selten vor1 da man in dem1 was man den ,sinnen einrumt1 das richtige ,ma einhlt4 ,je mehr man sich seinem ,verlangen berlt1 desto mehr schrft man es2 je mehr man ihm gehorcht1 desto mehr reizt man es4 ,dann bestimmt die von ,schwche vergiftete und stndig in wollstige ,gedanken versunkene ,seele die tierischen ,triebe1 sich der ,ausschweifung hinzugeben4 ,die ,organe1 die das ,vergngen hervorrufen1 werden durch die wiederholten ,berhrungen beweglicher1 den ,abschweifungen der ,einbildung gegenber gelehriger2 stndige ,erektionen1 hufige ,pollutionen und die ,folgen eines unmigen ,lebens stellen sich ein4 ,oft kommt es vor1 da die ,leidenschaft in ,wut ausartet4 ,die ,gegenstnde1 die ihr gleichartig sind und sie nhren1 bieten sich unaufhrlich dem ,geiste dar2 nun1 man kann sich nicht vorstellen1 bis zu welchem ,grade dieses ,achten auf einen einzigen ,gegenstand entnervt1 schwcht4 brigens zieht die ,lage der ,geschlechtsteile1 selbst ohne ,pollution1 eine groe ,verschwendung der animalischen ,triebe nach sich4 ,pollutionen treten zu hufig auf2 selbst wenn ihnen keine ,samenentleerungen folgen1 schwchen sie unendlich4 ,es gibt auffallende und unbestreitbare ,beispiele dieser ,art4 ,zu beachten ist noch1 da das ,verhalten der ,onanisten nicht wenig zur ,schwchung1 die sich aus ihren ungeteilten ,handlungen ergibt1 und zur ,reizbarkeit ihrer ,organe beitrgt4 ,die ,natur kann nimmer weder ihrer ,rechte verlustig gehen noch ihre ,gesetze unbestraft verletzen lassen4 ,geteilte ,freuden werden selbst im berma eher von ihr ertragen als eine unfruchtbare ,list1 durch welche man ihrer ,herr zu werden sucht4 ,die ,befriedigung des ,geistes und des ,herzens hilft zu einer schnelleren ,wiedergutmachung der ,verluste als die1 welche die ,rusche der ,einbildungskraft verursachen und niemals ersetzen knnen4 ,funote ,a3 ,der ,marquis von ,santa ,crux1 zum ,beispiel1 beginnt sein ,buch ber die ,kriegskunst mit den ,worten1 da es die erste1 fr einen groen ,general durchaus notwendige ,eigenschaft sei1 zu 4 4 4 weil das einer ,armee und besonders in einer ,kriegsstadt alle ,klatschereien und ,seuchen erspare4 ,die ,moral ist aber stets der ,leidenschaft gegenber schwach4 ,wenn dieser seltsame ,geschmack bekannt ist1 ist man mehr damit beschftigt1 ins ,werk zu setzen1 was ihn befriedigen kann1 als darber nachzudenken1 was ihn zurckdrngen knnte2 und man hat herausgefunden1 da beide ,geschlechter1 sich gegenseitig bedienend1 den einzelnen ,genu den ,reizen eines gegenseitigen ,genusses vorziehen mten4 ,diese seltsame ,kunst wurde zu allen ,zeiten und wird noch in ,griechenland gepflegt4 ,es ist dort blich1 sich nach dem ,mahle zu versammeln4 ,man legt sich im ,kreise auf einen ,teppich1 alle ,fe sind nach dem ,mittelpunkte gerichtet1 wo man in der kalten ,jahreszeit einen ,dreifu aufstellt1 der eine ,kohlenpfanne trgt4 ,ein zweiter ,teppich deckt euch bis an die ,schultern zu3 da finden die jungen ,griechinnen das ,mittel1 sich1 ohne da man's merkt1 die ,schuhe auszuziehen und den ,mnnern mit ihren ,fen einen ,dienst zu leisten1 zu dem sich viele ,weiber sehr unbeholfen ihrer ,hnde bedienen4 ,tatschlich ist solch eine ,gabe nicht allen verliehen4 ,in ,paris haben einige ,leute nach einer vollendeten ,erfahrung und einer ,menge ,versuchen ein besonderes ,studium daraus gemacht4 ,auch die jungen ,mdchen1 die vom edlen ,wetteifer beseelt sind1 nach einem ,rufe dieser ,art zu trachten1 tragen eifrig ,sorge1 ,unterricht zu nehmen2 doch sind sie nicht alle mit ,erfolg gekrnt4 ,sicher ist es1 da sich hier ,schwierigkeiten von mehr als einer ,art in den ,weg stellen4 ,es handelt sich nicht um ein ,gefhl1 das sich auf das ,wesen des ,mdchens bertrgt1 welches nichts tut als es hervorzurufen4 ,es ist nur eine ,sensation1 die sie durch den ,sto ihres ,krpers mitteilt1 es ist eine ,sensation1 die der ,mann in sich selber durch die ,einbildungskraft dieses ,mdchens genieen und die um so kstlicher werden mu1 als sie durch ihre ,kunst den ,genu verlngern kann4 ,diese ,wonne erlischt mit dem ,akt1 weil sie der ,mann allein fhlt4 ,die ,kstlichkeiten des natrlichen ,vergngens dagegen gehen voraus und folgen dem innigen ,verein der ,liebenden4 ,das ,mdchen1 die den teilweisen ,genu leitet1 darf sich also nur damit befassen1 eine ,situation1 die ihr fremd ist1 zu fhren1 reizen1 unterhalten1 dann einstweilen aufzuheben1 die ,wirkung mehr hinauszuschieben als zu beschleunigen und noch sehr viel weniger sie hervorzurufen4 ,alle diese ,zrtlichkeiten mssen mit unsglich zarten ,nuancen abgestimmt sein2 die gefllige ,priesterin darf sich nicht dem hitzigen berschwange berlassen1 der ihr freistnde1 wenn sie mit dem ,opferer vereinigt wre4 ,man begreift wohl1 da dies ,vorgehen hitzigen jungen ,leuten gegenber nicht am ,platze ist1 die ihr ,ungestm leitet und die in dieser ,art ,lsten nur die ,verzckung der ,wonne suchen2 man kann sie nur mit denen ausben1 bei denen in einem reiferen ,alter das lebhafte ,feuer des ,temperaments abgeschwcht und die ,einbildungskraft gebter ist3 sie wollen sich des ,vergngens mit allen ,sensationen und den ,schattierungen erfreuen1 die diese ,art von ,lust bietet4 ,unter den ,mnnern1 ebenso auch unter den ,weibern1 besteht eine sehr groe ,temperamentsverschiedenheit2 manche sind von einer ,geilheit1 fr die man keine ,worte findet4 ,die1 welche sich mit ,temperament zu1 begngen wissen und eine bedeckte ,eichel haben1 bewahren eine der alten ,satire wrdige ,geilheit4 ,der ,grund davon ist sehr einfach3 die ,eichel1 die der ,sitz der ,wollust ist1 erhlt sich dank dem stndigen ,verharren in der lymphatischen ,flssigkeit1 die sie schlpfrig macht1 ihre kostbare ,empfindlichkeit1 statt da sie1 wie bei denen1 die sie entblt tragen1 die man beschnitten hat1 oder bei denen die ,vorhaut von ,natur aus zu kurz ist1 mit dem ,alter hart und schwielig wird1 denn bei denen ist die vorbereitende ,flssigkeit1 die sie absondert1 ganz umsonst da4 ,nun wird aber ein in der ,kunst des ,thalaba bewandertes ,mdchen sich einem ,manne dieser ,klasse gegenber nicht wie mit einem anderen auffhren4 ,stellt euch die beiden ,handelnden nackt in einem mit ,spiegeln umgebenen ,alkoven und auf einem ,lager mit einem ,himmelbett vor4 ,das eingeweihte ,mdchen vermeidet es zuerst mit grter ,sorgfalt1 die ,zeugungsteile zu berhren3 ihre ,annherungen sind zart1 ihre ,umarmungen s1 die ,ksse mehr zrtlich als lasziv1 die ,zungenbewegungen abgemessen1 der ,blick wollstig1 die ,umschlingungen der ,glieder voll ,anmut und ,weichheit2 sie kitzelt mit den ,fingern leicht die ,brustwarzen1 bald merkt sie1 da das ,auge feucht wird1 fhlt1 da sich die vllige ,erektion eingestellt hat1 dann legt sie den ,daumen leicht auf das uere ,ende der ,eichel1 die sie in ihrer lymphatischen ,flssigkeit gebadet findet1 mit der ,daumenspitze fhrt sie leise zu ihrer ,wurzel hinab1 kommt zurck1 fhrt wieder hinunter1 fhrt um den ,kranz4 ,sie hlt ein1 wenn sie merkt1 da die ,sensationen sich mit allzu groer ,schnelligkeit vermehren4 ,sie wendet dann nur allgemeine ,berhrungen an1 und das nur nach gleichzeitigen und unmittelbaren ,berhrungen der ,hand1 dann mit beiden und dem ,nhern ihres ganzen ,krpers2 da die ,erektion zu hitzig geworden1 merkt sie in dem ,augenblick1 in welchem man die ,natur handeln lassen oder ihr helfen oder sie reizen mu1 um zum ,ziel zu gelangen1 weil der ,krampf1 der den ,mann berkommt1 so lebhaft und der ,empfindungshunger so heftig ist1 da er zur ,ohnmacht fhren wrde1 wenn man ihm nicht ein ,ende machte4 ,um aber diese ,weise der ,vollendung1 diese ,kraft des ,genusses zu erlangen1 mu das ,mdchen sich aus dem ,spiele lassen1 um alle ,nuancen der ,wollust1 die die ,seele des ,thalaba durchluft1 studieren1 befolgen und verstehen1 um die aufeinander folgenden ,verfeinerungen anwenden zu knnen1 die diese ,genusteigerungen1 die sie erzeugt1 verlangen4 ,man gelangt in dieser ,kunst gewhnlich nur bis zu einer ,stufe der ,vollendung1 teils durch ein feines ,gefhl1 teils durch eine genaue ,berhrung1 die bei diesen ,gelegenheiten die einzigen und wirklichen ,richter sind 4 4 4 ,was aber wird das ,resultat dieses ,werkes der ,wollust sein 4 4 4 ,wird es ,martial1 der ausgelassene ,martial8 4 4 4 ,ich hre ihn rufen3 ,ipsam crede tibi naturam dicere rerum1 ,istud quod digitis1 ,pontice1 perdis1 homo est,a4 ,und es ruft dir zu die ,natur1 sie selbst3 ,halte ein2 ,was deine ,hand vergiet1 verdiente ein ,mensch zu sein6 ,das ist schn und wahr2 indessen sind ,dichter nicht in ,dingen magebend1 die von der ,vernunft entschieden werden mssen4 ,der ,haupt- und vielleicht der einzige ,grundsatz der ,natur ist3 schlecht ist1 was schadet4 ,der ,ehebruch steht der ,natur nicht so fern und ist ein sehr viel greres bel als der ,onanismus4 ,der knnte nur der ,jugend ,gefahr bringen1 wenn er ihre ,gesundheit angreift2 aber fr die ,moral kann er oft sehr ntzlich sein4 ,der ,verlust von etwas ,samen an sich ist kein sehr groes bel1 er ist nicht einmal ein so groes wie der von etwas ,dnger1 der einen ,kohlkopf htte hervorbringen knnen4 ,sein grter ,teil ist von der ,natur selber dazu bestimmt1 verloren zu gehen4 ,wenn alle ,eicheln ,eichen werden wollten1 wrde die ,welt ein ,wald werden1 in dem man sich nicht bewegen knnte4 ,kurz1 ich sage mit ,martial3 ,ihr sollt euch also eurem ,weibe nicht nhern1 wenn sie hohen ,leibes ist1 denn3 ,istud1 quod vagina1 ,pontice perdis1 homo est4 ,wenn ihr sie so fasten lat1 seid ihr ein rechter ,dummkopf und werdet ihr gar viel ,verdru bereiten1 was vom bel ist4 berdies werdet ihr1 bevor sie niederkommt1 alles sein1 was ein ,ehemann werden kann1 was im ,vergleich damit etwas wenig ist4 ,funote ,a3 ,epigramme #db1 ,buch #i4 ,die ,anandrine ,die berhmtesten ,rabbiner sind der ,meinung gewesen1 da unsere ersten ,vter beide ,geschlechter in sich vereinigten und als ,zwitter geboren wurden1 um die ,fortpflanzung zu beschleunigen4 ,doch nachdem eine gewisse ,zeit verstrichen1 hrte die ,natur auf1 so fruchtbar zu sein1 zu der ,zeit1 wo die ,pflanzenstoffe nicht mehr fr unsere ,nahrung ausreichten und die ,menschen anfingen1 sich des ,fleisches zu bedienen4 ,im ,anfange war es sicher so1 und wir haben in diesen ,ausfhrungen,a gesehen1 da ,adam zweigeschlechtlich erschaffen worden ist4 ,gott gab ihm eine ,gefhrtin2 doch die ,schrift sagt nicht1 ob ,adam bei diesem ,wunder eine seiner ,eigenschaften verlor4 ,da die ,genesis sich also in keiner genauen ,weise ber diesen ,gegenstand uert1 hat das ,system der ,rabbiner lange ,zeit eine groe ,anhngerschaft gehabt4 ,man hat ein gemigteres ,system aufgestellt1 das einigen ,leuten wahrscheinlicher vorgekommen ist4 ,da es nmlich drei ,arten von ,wesen in dem ersten ,zeitraum gegeben habe1 die einen mnnlich1 die anderen weiblich1 andere mnnlich und weiblich in einem2 da aber alle ,individuen dieser drei ,arten jedes vier ,arme und vier ,beine1 zwei ,gesichter1 eines gegen das andere gekehrt und auf einem einzigen ,halse ruhend1 vier ,ohren1 zwei ,geschlechtsteile usw4 gehabt htten4 ,sie gingen aufrecht2 wenn sie aber laufen wollten1 schossen sie ,purzelbaum4 ,in ihre ,ausschweifungen1 ihre ,keckheit1 ihren ,mut teilten sie sich2 daraus aber ergab sich ein groer belstand3 jede ,hlfte versuchte unaufhrlich sich mit der anderen zu vereinigen1 und wenn sie sich trafen1 umarmten sie sich so eng1 so zrtlich mit einem so kstlichen ,vergngen1 da sie sich zu keiner ,trennung mehr entschlieen konnten4 ,ehe sie sich voneinander rissen1 starben sie lieber ,hungers4 ,funote ,a3 ,siehe die ,analytroide4 ,das ,menschengeschlecht sollte zugrunde gehen4 ,gott tat ein ,wunder3 er trennte die ,geschlechter und wollte1 da die ,wonne nach einem knappen ,zeitraume wiche1 damit man etwas anderes tte1 als einer an dem anderen festkleben4 ,daher kommt es1 und nichts ist einfacher1 da das weibliche ,geschlecht1 getrennt von dem mnnlichen ,geschlechte1 eine glhende ,liebe zu den ,mnnern bewahrt hat1 und da das mnnliche ,geschlecht unaufhrlich darnach trachtet1 seine zrtliche und schne ,hlfte wiederzufinden4 ,doch gibt es ,weiber1 die andere ,weiber lieben8 ,nichts ist doch natrlicher3 es sind die ,hlften der damaligen ,weiber1 die doppelt waren4 ,desgleichen haben gewisse ,mnner1 die ,verdoppelung anderer ,mnner1 einen ausschlielichen ,geschmack fr ihr ,geschlecht bewahrt4 ,es ist nichts ,wunderliches dabei1 obwohl diese vereinten und entzweiten ,mnnerpaare sehr wenig anziehend erscheinen4 ,seht doch1 wie sehr einige ,kenntnisse mehr oder weniger zu mehr oder weniger ,duldung fhren mssen6 ,ich wnschte1 da diese ,ideen den moralisierenden ,maulhelden ,ehrfurcht einflten4 ,man kann ihnen gewichtige ,autoritten anfhren2 denn dies ,system1 das in ,moses seinen ,ursprung hat1 ist von dem erhabenen ,plato sehr erweitert worden4 ,und ,louis ,leroi1 kniglicher ,professor zu ,paris1 hat ber diese ,materie ungeheure ,kommentare verfertigt1 an denen ,mercerus und ,quinquebze1 die ,lektoren des ,knigs fr ,hebrisch1 erfolgreich mitgearbeitet haben4 ,man wird wohl nicht rgerlich sein1 hier ,louis ,lerois' eigene ,verse angefhrt zu sehen3 ,im ersten ,alter1 da die ,welt von ,kraut ,und ,eicheln lebte1 hat sie froh geschaut ,drei ,menschenarten3 zwei1 sie sind noch jetzt1 ,die dritte aber war zusammengesetzt ,aus ,mann und ,weib4 ,es ist wohl jedem klar1 ,da ihr der ,schnheit ,form zu eigen war4 ,der ,gott1 der sie erschuf mit reicher ,hand1 ,schuf sie so schn er sich darauf verstand4 ,zwei ,kpfe2 ,fe1 ,arme hatten viere ,diese vernunftbegabten schnen ,tiere4 ,der ,rest bleibt ungesagt1 denkt ihn euch schn1 ,denn besser wre er gemalt zu sehn4 ,und jeder ,teil freut seines ,leibs sich so3 ,denn wandt er sich1 sah er gekt sich froh1 ,sah sich umarmt1 wenn er den ,arm ausspannte1 ,dacht' er1 der andere schon die ,antwort nannte4 ,in sich1 was er zu seh'n begehrt'1 er sah ,und was er haben wollte1 war schon da4 ,stets trugen seine ,fe schnell den ,leib ,dorthin1 wo ihm erblhte ,zeitvertreib2 ,und hatte er mibraucht sein bestes ,gut1 ,wie leicht entschuldigte ihn da sein ,mut6 ,fr ihn gabs weder ,rechnung noch ,bericht1 ,und ,ehrbarkeit und ,schande kannt' er nicht4 ,der einfach sich aus seiner ,seele stahl1 ,der ,wunsch1 erfllte sich in ,doppelzahl4 ,wer das bedenkt1 zu sagen ist bereit3 ,damals1 ja1 herrschte die ,glckseligkeit ,des goldnen ,alters1 o1 welch schne ,zeit6 ,in ihrem ,vorwort zum ,neuen ,himmel bekennt ,antoinette ,bourignon sich auch zu diesem ,system1 welches solcher ,art zu sein scheint1 da es vom schnen ,geschlecht bedauert wird4 ,sie mit dem ,sndenfalle diese ,trennung in zwei ,teile zu und sagt1 sie habe in dem ,menschen das ,werk ,gottes verunstaltet und statt ,menschen1 die sie sein sollten1 seien sie ,ungeheuer von ,natur aus geworden1 in zwei unvollkommene ,geschlechter geteilt1 unfhig1 ihresgleichen allein hervorzubringen1 wie sich die ,pflanzen hervorbrchten1 die darin sehr viel begnstigter und vollkommener wren1 als das ,menschengeschlecht1 das dazu verdammt sei1 sich nur durch die sehr kurze ,vereinigung zweier ,wesen fortzupflanzen1 die1 wenn sie dann einige ,wonnen empfanden1 dies hohe ,werk der ,vervielfltigung nur mit groen ,schmerzen vollenden knnen4 ,wie es sich auch mit diesen ,gedanken verhalten mag1 wir haben noch in unseren ,tagen hnliche ,erscheinungen gesehen1 die den ,glauben untersttzen1 da ,mose's berlieferung kein ,hirngespinst gewesen ist4 ,eine der erstaunlichsten ist die eines ,mnches zu ,issoire in der ,auvergne1 wo der ,kardinal von ,fleury im ,jahre #agci den ,siegelbewahrer ,chanvelin des ,landes verweisen lie4 ,dieser ,mnch besa beide ,geschlechter2 man liest im ,kloster folgende diesbezglichen ,verse3 ,ein junges ,mnchlein ohne ,lug -- ,ich selber habe ihn gesehen -- ,des ,manns und ,weibs ,geschlechtsteil trug1 ,sah ,kinder auch von ihm entstehen4 ,und einzig nur durch sich allein ,zeugte1 gebar er wie die ,weiber1 ,tat sich dazu kein ,werkzeug leihn ,der wohlverseh'nen ,mnnerleiber4 ,indessen besagen die ,klosterregister1 da dieser ,mnch sich nicht selber schwngerte2 er wre nicht ,handelnder und ,leidender in ,eins gewesen4 ,er wurde den ,gerichten ausgeliefert und bis zu seiner ,entbindung gefangen gehalten4 ,nichtsdestoweniger fgt das ,register folgende bemerkenswerte ,worte hinzu3 ,dieser ,mnch gehrte dem hochwrdigen ,herrn ,cardinal von ,bourbon2 er besa beide ,geschlechter und jedes von ihnen half sich dergestalt1 da er von ,kindern schwanger ward4 ,ich wei1 da man einen ,unterschied zwischen dem eigentlichen ,hermaphroditen und dem ,androgynen machen kann4 ,androgyne und ,hermaphrodit1 reine ,erfindungen der ,griechen1 die alles im schnsten ,lichte darzustellen wuten und darstellen wollten1 sind von allen ,dichtern1 die reizende ,beschreibungen von ihnen machten1 nach ,lust gefeiert worden1 whrend die ,knstler sie unter den liebenswrdigsten ,formen darstellten1 die im hchsten ,grade geeignet waren1 ,gefhle der ,wollust zu erwecken4 ,pandora hatte nur durch die ,vollkommenheiten ihres ,geschlechts ,erfolg4 ,der ,hermaphrodit vereinigte in sich alle ,vollkommenheiten beider ,geschlechter4 ,er war die ,frucht der ,liebschaft zwischen ,merkur und ,venus1 wie aus der ,etymologie des ,namens hervorgeht,a4 ,nun war ,venus die ,schnheit in der ,vollendung1 bei ,merkur kamen zu seiner persnlichen ,schnheit noch ,geist1 ,kenntnisse und ,talente hinzu4 ,man mache sich einen ,begriff von einem ,individuum1 in dem all diese ,eigenschaften sich vereinigt finden1 und man wird den ,hermaphroditen1 wie ihn die ,griechen dargestellt wnschten1 vor sich sehen4 ,die ,androgynen dagegen sind1 unter der wahren ,beachtung ihres ,namens1 nur ,teilnehmer an den beiden ,geschlechtern1 die man ,hermaphroditen genannt hat1 weil die ,alten vorgaben1 da ,merkurs und ,venus ,sohn beide ,geschlechter htte4 ,aber es ist darum nicht minder wahr1 da1 da es zu allen ,zeiten ,weiber gegeben hat1 die groen ,vorteil aus dieser androgynen bereinstimmung gezogen haben1 sie sich kostbar zu machen gewut haben4 ,lucian lt in einem seiner ,dialoge zwischen zwei ,hetren die eine zur anderen sagen3 ,ich habe alles1 wessen es bedarf1 um deine ,wnsche zu befriedigen6 worauf die antwortet3 ,du bist also ein ,hermaphrodit8,b ,der ,apostel ,paulus wirft dies ,laster den rmischen ,weibern vor,c4 ,nur mit ,mhe vermag man zu glauben1 was man im ,athenaeus ber ,ausschweifungen dieser ,art liest1 die ,weiber begangen haben,d4 ,aristophanes1 ,plautus1 ,phaedrus1 ,ovid1 ,martial1 ,tertullian und ,clemens ,alexandrinus haben sie in mehr oder minder offener ,weise bezeichnet1 und ,seneca berschttet sie mit den furchtbarsten ,flchen,e4 ,gegenwrtig sind vollkommene ,hermaphroditen sehr selten2 folglich scheint die ,natur diese androgynen ,menschen nicht mehr hervorzubringen4 ,zugeben mu man aber1 da man hufig auf ,folgen dieser ,teilung in zwei ,wesen1 die wir eben auseinandergesetzt haben1 stt3 zu allen ,zeiten1 sowohl im ltesten ,altertume1 als auch in den neueren ,zeiten nher liegenden ,jahrhunderten1 hat man die entschiedenste ,liebe von ,weib zu ,weib beobachtet4 ,lykurg1 der gestrenge ,lykurg1 der ber so krause wie erhabene ,dinge nachdachte1 lie ffentlich ,spiele auffhren1 die man ,gymnopaedieen nannte1 bei denen die jungen ,mdchen nackend erschienen3 laszivste ,tnze1 ,posen1 ,annherungen1 ,verflechtungen wurden ihnen beigebracht4 ,das ,gesetz bestrafte die ,mnner1 die die ,khnheit besaen1 ihnen beizuwohnen1 mit dem ,tode4 ,diese ,mdchen wohnten beieinander1 bis sie sich verheirateten3 der ,zweck des ,gesetzgebers war hchstwahrscheinlich1 sie die ,kunst des ,fhlens zu lehren1 die die der ,liebe so sehr viel schner macht1 ihnen alle ,abstufungen der sinnlichen ,empfindungen1 die die ,natur angibt oder fr die sie empfnglich ist1 beizubringen1 kurz sie unter sich sie derart ben zu lassen1 da sie eines ,tages zum ,frommen der menschlichen ,art all die ,verfeinerungen anzuwenden wuten1 die sie sich gegenseitig zeigten4 ,kurz1 man lehrte sie verliebt zu sein1 ehe sie einen ,liebhaber hatten2 denn man ist ohne ,liebe verliebt1 wie man oft versichert1 da man liebt1 ohne verliebt zu sein4 ,habe kein ,temperament1 das will2 liebe nicht1 wenn du willst2 das ist eine ,moral von der ,art1 wie sie ,lykurg in seinen ,gesetzen enthllt2 das ist die ,moral1 die ,anakreon wie ,rosenbltter zwischen seine unsterblichen ,tndeleien gestreut hat4 ,wer htte je gedacht1 gleiche ,grundstze bei ,anakreon und ,lykurg zu finden8 ,vor dem ,dichter von ,theos hatte ,sappho sie in ein praktisches ,system verwandelt und dessen ,symptome beschrieben4 ,o1 welch eine ,malerin und ,beobachterin war diese ,schne1 die von allen ,feuern der ,liebe verbrannt wurde6 ,funote ,a3 ,lucian ,i1 ,gtterdialog ,,xv1 #b4 ,diodor4 ,sic4 ,i1 #d4 ,pag4 #beb4 ,ed4 ,westhling4 ,funote ,b3 ,hetrengesprche #e4 ,funote ,c3 ,an die ,rmer ,i4 ,funote ,d3 ,buch ,,iv1 ,kap4 #ae4 ,funote ,e3 ,dii illas deaeque mala perdant6 ,adio perversum commentae genus impudicitae6 ,viros meunt 7,epist4 ,,xcv74 ,sappho1 die man nur noch aus ,fragmenten ihrer schwlen ,gedichte und aus ihren unglcklichen ,liebschaften kennt1 kann man als die berhmteste ,tribadin ansehen4 ,zur ,zahl ihrer zrtlichen ,freundinnen rechnet man die schnsten ,weiber ,griechenlands1 die sie zu ,gedichten begeisterten4 ,anakreon versichert1 man fnde in ihnen alle ,merkmale der ,liebeswut4 ,plutarch zieht eine dieser ,dichtungen als ,beweis heran1 da die ,liebe eine gttliche ,wut ist1 die heftigere ,verzckungen hervorruft1 als die der ,priesterin in ,delphi1 der ,bacchantinnen und der ,priester der ,cybele2 man beurteile darnach1 welche ,flamme das ,herz verzehrte1 das also begeisterte,a4 ,sappho aber1 die so lange in ihre ,gefhrtinnen verliebt war1 opferte sie dem undankbaren ,phaon auf1 der sie der ,verzweiflung in die ,arme warf4 ,wrde es nicht besser fr sie getaugt haben1 in den ,eroberungen wie in den ,vertrautheiten fortzufahren1 die durch die ,geschlechtsgleichheit und die ,sicherheiten1 die sie bietet1 so erleichtert wurden und die ihres ,geistes ,schwung ihr so mhelos verschaffen konnte8 ,umsomehr als sie mit all den ,vorzgen begabt war1 die man sich fr diese ,leidenschaft1 fr die sie die ,natur bestimmt zu haben scheint1 wnschen kann1 denn sie hatte eine so schne ,clitoris1 da ,horaz der berhmten ,frau das ,beiwort mascula gab1 was so viel bedeutet wie ,mannweib4 ,funote ,a3 ,zu ,fen der ,sapphostatue von ,silanion liest man3 ,sappho1 die ihre ,geilheit selber besungen hat1 und die bis zur ,raserei verliebt war4 ,es scheint1 da die ,schule der ,vestalinnen als das berhmteste ,serail der ,tribadinnen1 das es je gegeben hat1 angesehen werden kann1 und man darf ruhig behaupten1 da der ,sekte der ,androgynen in der ,person dieser ,priesterinnen die grten ,ehren zuteil geworden sind4 ,das ,priesteramt war keine der blichen1 einfachen und bescheidenen ,einrichtungen in seinen ,anfngen1 welche von der ungewissen ,frmmigkeit abhngen und ihren ,erfolg nur der ,laune verdanken4 ,es zeigte sich in ,rom mit dem erhabensten ,pomp3 ,gelbde der ,jungfrulichkeit1 ,hut des ,palladiums1 ,anvertrauung und ,unterhaltung des heiligen ,feuers,a1 ,symbol der ,erhaltung der ,herrschaft1 ehrvollste ,vorrechte1 ungeheurer ,einflu1 ,macht ohne ,grenzen4 ,wie teuer aber ist all das bezahlt worden mit der vlligen ,beraubung des ,glcks1 zu dem die ,natur alle ,lebewesen beruft1 und mit den furchtbaren ,todesstrafen1 die der ,vestalinnen harrten1 wenn sie ihrem ,rufe unterlagen6 ,wie wrden sie1 jung und all der ,lebhaftigkeit der ,leidenschaften fhig1 ohne ,sapphos ,hilfsquellen dem entgangen sein1 wo man ihnen die gefhrlichste ,freiheit lie und der ,kult selber in ihnen die wollstigsten ,gedanken wach rief8 ,denn bekanntlich opferten die ,vestalinnen dem ,gotte ,fascinus1 dargestellt unter der ,form des gyptischen ,thallum2 und es gab seltsame feierliche ,handlungen1 die bei diesen ,opfern obwalten muten3 sie hefteten dies ,bildnis des mnnlichen ,gliedes an die ,wagen der ,triumphatoren4 ,so war das heilige ,feuer1 das sie unterhielten1 bestimmt1 sich auf wahrhaft belebenden ,wegen im ganzen ,reiche fortzupflanzen2 ein solcher ,gegenstand der ,betrachtung war wenig geeignet1 den ,blicken junger ,mdchen ausgesetzt zu sein1 die ,jungfrulichkeit gelobt hatten6 ,funote ,a3 ,vesta kommt aus dem ,griechischen und bedeutet so viel wie ,feuer4 ,die ,chalder und alten ,perser nannten das ,feuer avesta4 ,zoroaster hat sein berhmtes ,buch ,avesta1 ,hter des ,feuers1 genannt4 ,die ,haustre1 der ,eingang heit ,vestibl1 weil jeder ,rmer ,sorge trug1 das ,feuer der ,vesta an seiner ,haustre zu unterhalten4 ,daher kommt es zweifelsohne1 da man den ,eintritt in die ,vagina das ,vestibl der ,vagina nennt1 wie wenn es der ,ort1 wre1 wo man das erste ,feuer dieses ,tempels unterhlt4 ,man sieht1 da die ,tribaden des ,altertums berhmte ,vorbilder hatten4 ,in seinen palmyrenischen ,altertmern fhrt der ,abb ,barthelemi die ,gewnder an1 mit denen sie ffentlich prunkten3 es waren nach ihm,a die ,enomide und die ,callyptze4 ,die ,enomide wand sich eng um den ,krper und lie die ,schultern frei4 ,was die ,callyptze anlangt1 so kennt man sie nur dem ,namen nach wie die ,crocote1 die tarentinische ,lobbe1 die ,anobole1 das ,eucyclion1 die ,cecriphale und die in lebhaften ,farben gemalten ,tuniken1 die sehr deutlich die ,glut der ,tribaden anzeigten1 die unausgesetzt lstern waren wie die ,wellen1 die sich folgen1 ohne jemals zu versiegen4 ,den ,situationen entsprechend1 in denen sie sich befanden1 legten sie diese ,kleidungsstcke an4 ,die ,callyptze war fr die ffentlichkeit bestimmt1 die ,enomide trugen sie1 wenn sie ,besuche bei sich empfingen4 ,der ,tarentine bedienten sie sich auf ,reisen1 die ,crocote war fr das ,haus1 wenn sie sich einsamer ,beschftigung widmeten4 ,die ,anobole fr ,tribaderie unter vier ,augen1 die ,cecriphale fr nchtliche ,stelldicheins1 das ,eucyclion1 um ausgelassene ,gesellschaften abzuhalten1 die gemalten ,tuniken fr groe ,verbrderungen1 ,orgien1 und die ,farbe der ,tunika zeigte den ,dienst an1 mit dem die ,tribade1 die sie trug1 fr den ,tag beauftragt worden war4 ,jede ,art des ,beistandes hatte ihre besondere leuchtende ,farbe4 ,funote ,a3 ,zweifelsohne wird mir ein ,unterrichteter hier mehr als eine ,schwierigkeit machen 4 4 4 ,aber man wrde nie zu ,ende kommen1 wenn man auf alles antworten mte4 ,es gibt bestimmte ,flle1 in denen die ,tribadie von sehr weisen ,physikern anempfohlen wurde4 ,bekanntlich konnte ,david seine ,brunst nur durch ,weiber wiedergewinnen1 die auf seinem ,leibe tribadierten4 ,was ,salomo anlangte1 so benutzte er zweifelsohne seine dreihundert ,beischlferinnen nur dazu1 sie in seiner ,gegenwart ,evolutionen im groen machen zu lassen4 ,in unseren ,tagen stellt man die idiopathische ,glut im ,mannesleibe durch die ,spiele einer ,masse ,weiber wieder her1 in deren ,mitte sich der niederlt1 der seine ,krfte wiedererlangen will4 ,dies ,heilmittel war von ,dumoulin immer erfolgreich angeraten worden4 ,man wei1 da der ,kranke1 sobald er die idiopathischen ,wirkungen der ,brunst fhlt1 sich zurckziehen mu1 um das ,weiglhen1 das sich einzustellen scheint1 sich beruhigen und krftiger werden zu lassen1 anderenfalls wrde er eine entgegengesetzte ,wirkung erzielen4 ,dies ,system fut darauf1 da der ,mensch nur der ,gegenwart des ,objektes bedarf1 um die ,art der ,hitze1 um die es sich handelt1 zu verspren1 die ihn mehr oder minder stark bewegt1 je nachdem er mehr oder minder schwach ist4 ,im allgemeinen hlt die ftere ,wiederkehr dieser ,glutanwandlungen ebensolange oder lnger als die ,krfte des ,mannes an4 ,das ist eine der ,folgen der ,mglichkeit1 pltzlich an gewisse angenehme ,sensationen einzig bei der ,besichtigung der ,gegenstnde1 die sie einen haben empfinden lassen1 zu denken oder sie sich ins ,gedchtnis zurckzurufen4 ,so sagte1 wer behauptet1 da1 wenn die ,tiere sich nur zu bestimmten ,zeiten paarten1 es nur geschhe1 weil sie ,tiere seien1 ein sehr viel philosophischeres ,wort1 als er dachte4 brigens ist bei der ,tribadie wie in allem das berma schdlich1 es entnervt statt anzureizen4 ,es kommen auch manchmal bei diesen ,arten von ,ausbungen ,untersuchungen zufolge merkwrdige und furchtbare ,dinge vor4 ,vor einiger ,zeit geschah es in ,parma1 da ein ,mdchen1 die sich angewhnt hatte1 mit ihrer guten ,freundin zu tribadieren1 sich einer dicken ,nadel mit einem ,elfenbeinknopf von ,daumenlnge bediente1 die bei den ,sten auf einen falschen ,weg gelangte und in die ,harnblase geriet4 ,sie wagte ihr ,abenteuer nicht einzugestehen1 duldete und litt1 sie urinierte ,tropfen fr ,tropfen2 am ,ende von fnf ,monaten hatte sich bereits ein ,stein um die ,nadel gebildet1 die man auf den blichen ,wegen herauszog4 ,in den ,klstern1 den weiten ,theatern der ,tribadie1 geschehen sehr viel hnliche ,dinge2 hier ist's ein ,ohrlffel1 da eine ,haarnadel1 anderswo eine ,strickscheide oder eine ,klistierrhre1 wieder wo anders ein ,tropfglas von ,knigin von ,ungarwasser1 ein kleines ,weberschiffchen1 eine ,kornhre1 die von selber hochsteigt1 die die ,vagina kitzelt und die das arme ,nnnchen nicht mehr herausziehen kann4 ,man knnte einen ,band hnlicher ,anekdoten liefern4 ,herr ,poivre lehrt uns in seinen ,reisebeschreibungen1 da die berchtigtsten ,tribaden der ,erde die ,chinesinnen seien2 und da in diesem ,lande die ,weiber von ,stand wenig gehen1 tribadieren sie in den ,hngematten4 ,diese ,hngematten sind aus einfacher ,seide mit ,maschen von zwei ,finger im ,quadrat gefertigt1 der ,krper ist wollstig darin ausgestreckt1 die ,tribaden wiegen sich hin und her und reizen sich1 ohne die ,mhe zu haben1 sich bewegen zu mssen4 ,ein groer ,luxus der ,mandarinen ist's1 in einem ,saal inmitten von ,wohlgerchen zwanzig solcher schwebenden ,tribaden zu haben1 die vor ihren ,augen einander ,wonne bereiten4 ,der ,harem des ,groherrn hat keinen anderen ,zweck2 denn was sollte ein einziger ,mann mit so vielen ,schnen anfangen8 ,wenn der bersttigte ,sultan sich vornimmt1 die ,nacht bei einer seiner ,frauen zu verbringen1 lt er seinen ,sorbet im ,zimmer der ,rundungen1 wie man es nennt 7,all' hachi71 auftragen4 ,dessen ,mauern sind mit den laszivsten ,malereien bedeckt2 am ,eingange in dies ,gemach sieht man eine ,taube1 und auf der ,seite1 wo man hinausgeht1 eine ,hndin gemalt1 ,symbole der ,wollust und ,geilheit4 ,inmitten der ,malereien liest man zwanzig trkische ,verse1 die die dreiig ,schnheiten der schnen ,helena beschreiben1 von denen ,herr de ,saint-,priest krzlich ein ,fragment mit diesen ,einzelheiten gesandt hat2 das ,fragment war von einem ,franzosen aus dem ,quartier von ,pera bersetzt worden,a4 ,funote ,a3 ,man merkt wohl1 da ,herrn de ,saint-,priest seine ,wrde hinderte1 dafr einzustehen2 und irgendein durch diese ,nichtanerkennung ermutigter ,litterat wird mit mir behaupten1 da diese ,verse ganz einfach eine ,nachahmung aus3 ,silva nuptialis von ,j4 de ,nevisan sind4 ,hier sind sie3 ,trigenta haec habeat quae vult formosa vocari ,femina2 sic ,helenam fama fuisse refert2 ,alba tria et totidem nigra2 et tria rubra puella1 ,tres habeat longas res totidemque breves1 ,tres crassas1 totidemque graciles1 tria stricta1 totampla ,sint ibidem huic formae1 sint quoque parva tria1 ,alba cutis1 divei dentes1 albique capilli1 ,nigri oculi1 cunnus1 nigra supercilia4 ,labia1 gene atque ungues rubri4 ,sit corpora longa1 ,et longi crines1 sit quoque longa manus1 ,sintque breves dentes1 aures-pes2 pectora lata1 ,et clunes1 distent ipsa supercilia4 ,cunnus et os strictum1 strigunt ubi singula stricta1 ,sint coxae et cullum vulvaque turgidula1 ,subtiles digiti1 crines et labra puellis2 ,parvus sit nasus1 parva mamilla1 caput ,cum nullae aut raro sint haec formosa vocari1 ,nulla puella potest1 rara puella potest4 ,aber ich bitte mir zu sagen1 wo steckt die ,unmglichkeit1 da diese ,verse ins ,trkische bersetzt im ,harem sind8 4 4 4 ,kurz1 man begehre nicht auf gegen ,tatsachen4 ,ich will diese ,verse nicht zu bersetzen versuchen2 sie sind von keinem ,dichter gemacht worden4 ,diese arithmetische ,berechnung1 diese dreiig1 streng drei zu drei angefhrten ,eigenschaften1 wrden allen ,schwung erstarren lassen4 ,man schtzt ,reize1 die man anbetet1 nicht ab1 man berauscht sich1 man brennt1 man bedeckt sie mit ,kssen2 nur dann fesselt man4 ,eine ,schne1 welche die ,vorzge1 mit denen sie geschmckt ist1 an den ,fingern abgezhlt werden sieht1 hlt den ,zhler fr einen dummen ,tropf und wrde selber eine traurige ,figur machen4 ,es gibt ihrer mehr als dreiig1 es gibt ihrer mehr als tausend4 ,wie1 wenn man ,helena nackt sieht1 behlt man einen klaren ,kopf8,a 4 4 4 ,aber die ,trken sind ja nicht galant4 ,funote ,a3 ,und wie sollte man mit ,grazie und ,anstand ,worte wie cunnus1 clunes1 culus1 vulva in ,verse bringen8 ,man wrde sich an einem blen ,orte kaum mit ,ehren daraus ziehen4 ,und die ,liebe will doch in einem ,tempel bedient werden4 ,der ,sultan betritt diesen ,saal1 in dem die ,stummen alles vorbereitet haben4 ,er hockt in einer ,ecke nieder1 wo er sich auf die ,erde legt1 um die ,stellungen von einem gnstigen ,gesichtswinkel aus zu sehen4 ,raucht drei ,pfeifen und whrend der ,zeit1 die er darauf verwendet1 erscheint1 was ,asien an ,vollkommenstem hervorbringt1 nackt im ,saal4 ,sie paaren sich zuerst nach dem ,bilde der schnen ,helena1 dann vermischen sie sich und bilden ,gruppen und ,stellungen1 zu denen die ,mauern ihnen ,beispiele geben1 die sie dank ihrer ,gewandtheit bertreffen4 ,unter anderen gibt es in diesem wollstigen ,raume auch sieben ,gemlde ,bouchers1 deren eines die von ,caravaggio ersonnenen ,stellungen darstellt2 und der letzte ,sultan lie sie in ,natur nach dem ,maler der ,anmut ausfhren4 ,o1 wenn man so viele ,mhen aufwendete1 um die ,sitten zu bilden1 wie um sie zu verderben1 um ,tugenden zu schaffen1 wie ,begierden zu erregen1 dann wrde der ,mensch bald die hchste ,stufe der ,vollendung1 fr die die ,natur empfnglich ist1 erreichen6 ,die ,akropodie ,die ,natur mht sich bei der ,erzeugung der ,lebewesen auf sehr verschiedenen ,wegen2 sie ist des ,willens1 da sich das ,menschengeschlecht durch die ,mitwirkung zweier ,individuen erneuert1 die sich in den hauptschlichsten ,bestandteilen ihrer ,organisation gleichen und bestimmt sind1 dabei durch besondere ,mittel1 die jedem zu eigen sind1 mitzuwirken4 ,ebenso beschrnkt sich das ,wesen eines ,geschlechts nicht auf ein einziges ,organ1 sondern erstreckt sich durch mehr oder minder merkbare ,abstufungen auf alle ,krperteile4 ,das ,weib z4 ,b4 ist nicht nur ,weib an einer einzigen ,stelle2 es ist es in all den ,gesichtspunkten1 von denen aus es ins ,auge gefat werden kann4 ,man mchte sagen1 die ,natur habe alles an ihm der ,anmut und der ,reize wegen geschaffen1 wenn man nicht wte1 da es einen sehr viel wesentlicheren und edleren ,zweck hat4 ,infolgedessen entsteht in allen ,wirkungen der ,natur die ,schnheit auf ein ,gesetz hin1 das in die ,ferne strebt1 und indem sie schaffen will1 was gut ist1 schafft sie notwendigerweise zu gleicher ,zeit1 was gefllt4 ,das ist das ,hauptgesetz1 das die besonderen ,abnderungen nur beeintrchtigen1 zumal ,leidenschaften1 ,geschmacksrichtungen1 ,sitten1 die einer direkten ,beziehung zu den ,gesetzgebungen und ,regierungen unterworfen1 stets aber der physischen ,beschaffenheit1 die in diesem oder jenem ,klima obwaltet1 untergeordnet sind1 sich mehr oder weniger von der dem ,menschen widerstrebenden ,natur entfernen4 ,so werden in heien ,lndern die dunklen1 kleinen1 mageren1 lebhaften1 geistreichen ,menschen weniger arbeitsam1 weniger krftig1 frhreifer und minder schn als die in den kalten ,lndern2 ,liebe wird da ein blindes hitziges ,verlangen1 ein glhendes ,fieber1 eine verzehrende ,notdurft1 ein ,schrei der ,natur sein4 ,in den kalten ,lndern wird diese weniger physische und moralischere ,leidenschaft ein sehr mavolles ,bedrfnis1 ein berlegtes1 erwogenes1 analysiertes1 systematisches ,gefhl1 eine ,frucht der ,erziehung sein4 ,schnheit und ,nutzen1 oder alle ,schnheiten und ,nutzen sind also nicht miteinander verknpft1 ihre ,beziehungen entfernen sich voneinander1 schwchen sich ab1 verndern sich2 die ,menschenhand leistet fortwhrend der ,aktivitt der ,natur ,widerstand1 manchmal beschleunigen unsere ,bemhungen auch ihren ,lauf4 ,das wechselseitige ,gesetz der physischen ,liebe zum ,beispiel ist in den nrdlichen und mittglichen ,lndern durch die menschlichen ,einrichtungen sehr geschwcht worden4 ,wir sind der ,natur zum ,hohn in ungeheure ,stdte eingepfercht und haben ebenso die ,klimata durch fen -- ,werke unserer ,erfindung1 deren stndige ,anstrengung unsglich machtvoll arbeitet -- verndert4 ,in ,paris1 das eine selbst im ,vergleich mit unseren mittglichen ,provinzen recht niedrige ,temperatur hat1 sind die ,mdchen eher mannbar als in den selbst ,paris benachbarten ,landstrichen4 ,diese mehr schdliche als etwa ntzliche ,prrogative1 die sich an die ungeheure ,hauptstadt knpft1 hat moralische ,grnde1 die sehr hufig den physischen ,grnden gebieten4 ,die krperliche ,frhreife wird von der frhzeitigen bung der intellektuellen ,fhigkeiten bedingt1 die sich mit der ,zeit nur zum ,nachteil der ,sitten schrfen4 ,die ,kindheit ist krzer1 die frh entwickelte ,jugend wird erblich1 die tierischen ,funktionen und die ,fhigkeit1 sie auszuben1 verstrken sich 7denn sich vervollkommnen wrde nicht das richtige ,wort sein7 von ,menschenalter zu ,menschenalter4 ,nun stehen die krperlichen ,anlagen mit den geistigen ,fhigkeiten in einer ,beziehung zueinander1 die von der ,generation vererbt sein kann4 ,das ist eine groe ,wahrheit1 die zur ,genge fhlbar macht1 von welcher ,wichtigkeit eine klug ausgedachte nationale ,erziehung fr die ,gesellschaften sein wrde6 ,vielleicht wre es vor allem fr das verfhrerische ,geschlecht notwendig1 da es ,arbeit leiste2 denn bei fast allen zivilisierten ,vlkern1 wo es dem ,anscheine nach geknechtet ist1 gebietet es in ,wirklichkeit dem herrschenden ,geschlechte4 ,es gibt ,weiber1 und das in sehr groer ,zahl1 bei denen die ,wirkungen der ,empfindlichkeit die ,spannkrfte jedes ,organes umsomehr heben1 als dies ,wesen1 fr das die ,natur erstaunliche ,kosten aufgewandt hat1 vervollkommnungsfhig ist6 ,die venerischen ,krmpfe1 die das ,wesen der ,geschlechtsfunktionen ausmachen1 die fruchtbaren ,trankopfer werden besser noch vom moralischen als mechanischen ,standpunkte aus ins ,auge gefat4 ,zweifelsohne hngen sie von der mehr oder minder groen ,empfindlichkeit des wunderbaren ,zentrums,a ab1 das periodisch aufwacht und sich wieder beruhigt4 ,welchen ,einflu aber hat es nicht auch auf alle ,teile des ,wesens6 ,wenn das ,vergngen dort wohnt1 scheint die empfindsame1 angenehm erregte ,seele sich ausdehnen1 aufblhen zu wollen1 um die ,wahrnehmungen inniger in sich aufnehmen zu knnen4 ,dieses ,aufschwellen verbreitet berall das kstliche ,gefhl einer ,vermehrung des ,seins2 die auf den ,ton dieser ,empfindung gestimmten ,organe verschnen sich1 der an die se ,gewalt1 die in den gewhnlichen ,grenzen seines ,seins entsteht1 gekettete ,mensch will nichts weiter1 wei nichts weiter als zu fhlen4 ,setzt den ,kummer an die ,stelle der ,freude1 und die ,seele zieht sich in ein ,zentrum zurck1 das zu einem unfruchtbaren ,kerne wird und alle ,krperfunktionen verschmachten lt4 ,ebenso wie ,wohlbefinden und des ,geistes ,zufriedenheit1 ,freude1 ,aufblhen der ,seele1 ,lebhaftigkeit1 ,verschnerung des ,krpers1 ,genugtuung1 ,lcheln1 ,frohsinn oder die se und zarte ,freude der ,empfindsamkeit und ihre wollstigen ,trnen und ihre kraftvollen ,umarmungen1 und ihre heien ,freuden1 die der ,trunkenheit gleichkommen1 erzeugen1 ebenso lassen das ,mhen des ,geistes und seine ,beunruhigungen die ,seele sich in sich selber zurckziehen1 lhmen den ,krper1 erzeugen moralische und physische ,schmerzen und ,schwche und ,niedergeschlagenheit und ,trgheit4 -- ,der wre folglich weder nrrisch noch strafbar1 welcher nach dem ,beispiele eines asiatischen ,despoten1 aus anderen ,beweggrnden freilich1 den ,philosophen und ,gesetzgebern vorschlge1 neue ,vergngen ausfindig zu machen1 und ausriefe3 ,epikur war der ,mnner weisester3 ,wollust ist und mu die allmchtige ,triebfeder unserer ganzen ,art sein4 ,funote ,a3 ,die ,gebrmutter4 ,es gibt ,spielarten unter den erschaffenen ,wesen1 die auergewhnlich sein wrden1 wenn man die ,resultate einer bestndigen1 unermdlichen1 authentischen ,beobachtung,a bekmpfen knnte1 doch die aufgeklrte ,naturlehre mu ein ewiger ,fhrer der ,moral sein4 ,und daraus ergibt sich1 da fast alle ,zwangsgesetze schlecht sind1 da die ,lehre der ,gesetzgebung nur nach allen brigen ,lehren ausgebildet werden kann4 ,der ,mensch aber1 der der ,erbfeind1 der eifrigste ,parteignger1 der groe ,frderer und das bemerkenswerteste ,opfer des ,despotismus ist1 hat zu allen ,zeiten alles richten1 alles lenken1 alles reformieren wollen4 ,daraus ergibt sich die ,menge der so ungerechten und so krausen ,gesetze1 der unerklrlichen ,einrichtungen und ,gebruche jeglicher ,art4 ,an ihrem ,platze1 in solcher ,zeit1 zu solchen ,umstnden1 an dem und dem ,orte aber hat der ,tyrann der ,natur die ,natur ohne ,rcksicht auf ,zeiten1 auf rtlichkeit und auf ,umstnde fortpflanzen und verzgern wollen4 ,unserer ,ansicht nach ist die ,beschneidung eines der ungewhnlichsten ,gebruche1 die er sich ausgedacht hat4 ,mehrere ,vlker haben sie aus ,grnden1 die ihrer ,ordnung und ,natur entsprechen1 vollzogen1 und das ist natrlich und klug4 ,andere haben sie ohne ,notwendigkeit als eine religise ,observanz angenommen1 und das scheint vernunftwidrig4 ,die gypter sahen sie als eine ,sache des ,gebrauchs1 der ,sauberkeit1 der ,vernunft1 der ,gesundheit und der physischen ,notwendigkeit an4 ,tatschlich behauptet man1 es gbe ,mnner1 die eine so lange ,vorhaut htten1 da sich die ,eichel nicht von selber entblen knnte1 woraus sich eine speichelnde ,ejakulation ergbe1 die ein betrchtliches bel fr das ,schpfungswerk bedeute4 ,eine ,vorhaut solcher ,art zu verkleinern1 ist gewilich ein vernnftiger ,grund4 ,da aber diese ,vorhaut ein ,gegenstand hoher ,verehrung bei dem auserwhlten ,volke ,gottes gewesen ist1 scheint mir sehr sonderbar4 ,funote ,a3 ,wer wrde zum ,beispiel denken1 da die ,brunst der ,biene tausendmal strker ist als die des ,elefanten8 ,tatschlich ist ,abrahams ,vorhaut,a das ,siegel der ,vershnung1 das ,zeichen des ,bundes1 der ,pakt zwischen dem ,schpfer und seinem ,volke2 eine ,vorhaut1 die hart geworden sein mute1 denn ,abraham zhlte neunundneunzig ,jahre1 als er sich die ,schnittwunde beibrachte2 er tat desgleichen dann an seinem ,sohne und an allen ,mnnern usw4 ,moses ,weib beschnitt ebenfalls ihren ,sohn2 das ging nicht ohne ,hader vor sich1 und sie entzweite sich mit ihrem ,gatten1 der sie darnach nie wieder sah,b4 ,diese ,zeremonie nahm man damals nur fr einen bildlichen ,ausdruck1 denn man sprach von beschnittenen ,frchten,c1 von der ,beschneidung des ,herzens usw4,d ,und sie wurde whrend der ganzen ,zeit aufgehoben1 welche die ,juden in der ,wste waren4 ,so lie denn ,josua beim ,ausgange aus der ,wste eines schnen ,tages das ganze ,volk beschneiden4 ,vierzig ,jahre ber hatte man die ,vorhute nicht beschnitten1 und nun gab's ihrer auf einen ,schlag zwei ,tonnen voll,e4 ,als das ,volk ,gottes ,knige hatte1 tat man noch sehr viel mehr3 man heiratete fr ,vorhute4 ,saul versprach ,david seine ,tochter und forderte hundert ,vorhute als ,leibbeding,f4 ,david aber1 der ein ,held und edelmtig war1 wollte sich bei dieser kstlichen ,gabe keine ,grenzen setzen lassen und brachte ,saul zweihundert ,vorhute,g1 dann heiratete er ,michal4 ,man wollte sie ihm streitig machen1 aber seine ,forderung war gerecht1 und er erhielt sie fr seine ,vorhautsammlung,h4 ,funote ,a3 ,genesis ,,xvii1 #bd4 ,funote ,b3 ,exodus ,,iv1 #be4 ,funote ,c3 ,levitikus ,,xix1 #bc4 ,funote ,d3 ,deut4 ,x1 #af4 ,funote ,e3 ,josua ,v1 #c und #g4 ,funote ,f3 ,knige ,,xviii1 #be4 ,funote ,g3 ,knige ,,xviii1 #bg4 ,funote ,h3 ,,ii4 ,knige ,,iii1 #ad4 ,groe ,streitigkeiten sind dieser ,vorhute wegen entstanden4 ,man betrachtete die ,beschneidung nicht nur als ein ,sakrament des alten ,glaubens1 indem sie ein ,zeichen des ,bundes ,gottes mit ,abrahams ,nachkommenschaft war1 man wollte auch1 da dieser ,hautlappen1 den man vom mnnlichen ,gliede abschnitt1 den ,kindern die ,erbsnde erlasse4 ,die ,kirchenvter sind geteilter ,ansicht hierber gewesen4 ,der heilige ,augustinus1 der diese ,meinung vertritt1 hat alle die gegen sich1 die ihm vorausgingen1 und nach seiner ,zeit den heiligen ,justinus1 ,tertullian1 den heiligen ,ambrosius usw4 ,deren ,hauptbeweisgrund leuchtet sehr ein4 ,warum1 sagen sie1 schneidet man den ,weibern nichts ab8 ,die ,erbsnde befleckt sie alle genau so wie die ,mnner2 man mte ihnen mit gutem ,recht ja mehr abschneiden als denen1 denn ohne ,evas ,neugierde htte ,adam nimmer gesndigt4 ,die ,patres ,conning und ,coutu haben nach ,herrn ,huet behauptet1 nichts wre weniger vernnftig1 als da man die ,weiber beschnitte4 ,tatschlich erklrt ,huet nach ,origines klipp und klar1 man beschnitte fast alle gypterinnen,a und schnitte ihnen einen ,teil der ,clitoris ab1 die bei der ,annherung des mnnlichen ,geschlechts im ,wege wre2 berdies erlitten sie dieselbe ,operation aus ,religionsprinzip1 um den ,wirkungen der ppigkeit ,einhalt zu tun1 weil ,kitzel und ,erregung minder zu frchten sind1 wenn die ,clitoris weniger hervorragt4 ,funote ,a3 ,circumcisio feminarum sit refectione ,griechisch3 ts gymphs 7imo clitoridis7 quae pars in australium milieribus ita excrescit1 ut ferro sit coercenda4 ,paul ,jove und ,mnster versichern1 da die ,beschneidung bei den ,weibern der ,abessinier gebruchlich sei4 ,in diesem ,lande ist sie sogar ein ,zeichen des ,adels fr das ,geschlecht2 auch nimmt man sie dort nur bei denen vor1 die von ,nicaulis1 der ,knigin von ,saba1 abzustammen behaupten4 ,die ,frage der ,weiberbeschneidung ist also noch sehr wenig entschieden1 und die ,gelehrten knnen sich noch darber auslassen4 ,eine recht verfngliche ,operation mte es geben1 wenn man beschneiden wollte1 wo es nichts mehr abzusbeln gibt4 ,wie zum ,exempel wollte man bei den ,vlkern vorgehen1 die aus ,sauberkeit oder ,notwendigkeit die ,beschneidung vorgenommen hatten und zum ,judentum bertraten1 so da man sie des ,bundes wegen nochmals beschneiden mte8 ,anscheinend begngt man sich dann damit1 der ,rute einige ,tropfen ,blutes abzuzapfen an der ,stelle1 wo die ,vorhaut abgeschnitten worden ist4 ,und dies ,blut nannte man das ,blut des ,bundes4 ,doch dreier ,zeugen bedurfte es1 um dieser ,zeremonie den ,stempel der ,echtheit zu geben1 wenn man keine ,vorhaut mehr aufzuweisen hatte4 ,die abtrnnigen ,juden dagegen sind bestrebt1 an sich die ,spuren der ,beschneidung zu tilgen und sich ,vorhute zu machen4 ,der ,text der ,makkaber beweist das ausdrcklich4 ,sie haben sich ,vorhute gemacht und haben den ,bund getuscht,a4 ,der ,apostel ,paulus scheint im ersten ,briefe an die ,korinther zu frchten1 da die zum ,christentum bertretenden ,juden desgleichen tten6 ,wenn1 sagt er1 ein ,beschnittener zum neuen ,glauben berufen ist1 soll er sich keine neue ,vorhaut machen,b4 ,der heilige ,hieronymus1 ,rupert und ,haimon streiten die ,mglichkeit solchen ,tuns ab und glaubten1 da die ,spuren der ,beschneidung sich nicht verwischen lieen4 ,die ,patres ,conning und ,coutu jedoch haben mit ,recht und durch ,tat bewiesen1 da die ,sache mglich ist4 ,mit ,recht durch die ,unfehlbarkeit der heiligen ,schrift1 durch ,tat durch die ,gewhr des ,galienus und ,celsus1 die behaupten1 da man die ,spuren der ,beschneidung auszulschen vermchte4 ,bartholin,c zitiert ,oegnieltus und ,fallopus1 die das ,geheimnis gelehrt haben1 dies ,mal in dem ,fleische des ,beschnittenen zu vertilgen4 ,buxdorf ,sohn besttigt in seinem ,brief an ,bartholin dies ,geschehen selbst durch ,beweise von ,juden4 ,da diese ,materie berdies zu wichtig war1 als da religise ,menschen einige ,zweifel darber htten bestehen lassen wollen1 haben die ,patres ,conning und ,coutu am eigenen ,leibe das von den eben erwhnten rzten angegebene ,verfahren erprobt4 ,die ,haut an sich ist bis zu einem ,mae dehnbar1 da man es kaum zu glauben vermchte1 wenn nicht die der ,frauen in ,schwangerschaft und die aus der ,haut lebender ,wesen gemachten ,gewnder alltgliche ,beweise lieferten4 ,oft sieht man auch ,augenlider schlaff werden oder sich ungewhnlich ausdehnen4 ,nun ist die ,haut der ,vorhaut durchaus der der ,augenlider hnlich4 ,funote ,a3 ,iman4 ,ch4 ,i1 #af4 ,fecerunt sibi preputia et recesserunt a testamento sancto4 ,funote ,b3 ,i4 ,korinther ,,vii1 #ah4 ,funote ,c3 ,de morb4 biblio4 ,da die ,patres ,conning und ,coutu das genau eingesehen hatten1 lieen sie sich gesetzmig beschneiden2 und als die ,wurzel ihrer ,vorhaut geheilt war1 befestigten sie ein so schweres ,gewicht an ihr1 wie sie es aushalten konnten1 ohne eine ,zerrung hervorzurufen4 ,die unmerkliche ,spannung und ,rosenleinreibungen lngs der ,rute erleichterten die ,verlngerung der ,haut bis zu dem ,mae1 da ,conning in dreiundvierzig ,tagen sieben und ein viertel ,zoll gewann4 ,coutu1 der eine hrtere ,haut besa1 konnte nur fnf und einen halben ,zoll vorweisen4 ,man hatte ihnen eine ,bchse aus doppeltem ,weiblech hergestellt und an dem ,grtel befestigt1 da sie urinieren und ihren ,geschften nachgehen konnten4 ,alle drei ,tage besichtigte man die ,ausdehnung1 und die besichtigenden ,patres1 die ,kommission ad hoc genannt1 legten fast genau solche ,register ber das ,erscheinen von ,connings neuer ,vorhaut an1 wie man es an der ,pont ,royal getan hat1 um das ,wachsen der ,seine zu messen4 ,demnach ist's also genau bewiesen1 da die ,bibel hinsichtlich der ,mnner die ,wahrheit verkndigt hat2 hinsichtlich der ,weiber aber haben ,conning und ,coutu nicht die volle ,genugtuung erhalten knnen4 ,kein ,weib wollte erlauben1 da man ihr ein ,gewicht an die ,clitoris hnge2 wie es denn auch heute keine gibt1 die sich etwas von ihr abschneiden lt1 weder aus ,angst vor der ,annherung des ,mannes 7denn es gibt ,auswege1 die jedes ,hindernis zu umschiffen wissen1 wie sich leichtlich begreifen lt7,a1 noch im ,zeichen des ,bundes1 weil es ,tatsache ist1 da sie sich alle vermischen1 ohne einer ,verringerung zu bedrfen4 ,man ist heute weit davon entfernt1 ber die ,verlngerung einer ,clitoris betrbt zu sein 4 4 4 ,o1 der ,fortschritt der ,kunstgriffe in unserem ,jahrhundert ist ungeheuer6 ,bekanntlich schneiden die ,trken die ,haut ab und berhren sie nicht mehr1 whrend die ,juden sie zerreien und so leichter heilen4 brigens machen die ,kinder ,mahomeds die grte ,feierlichkeit aus dieser ,operation4 ,als ,amurat ,,iii4 im ,jahre #aeha seinen ltesten ,sohn von vierzehn ,jahren beschneiden lassen wollte1 schickte er einen ,gesandten an ,heinrich ,,iii41 um ihn zur ,beiwohnung der ,zeremonie mit der ,vorhaut einzuladen1 die im ,monat ,mai des folgenden ,jahres in ,konstantinopel feierlich begangen werden sollte4 ,die ,liguisten und besonders ihre ,prediger griffen die ,gelegenheit dieser ,gesandtschaft beim ,schopfe1 um ,heinrich ,,iii4 den ,trkenknig zu nennen und ihm vorzuwerfen1 er sei der ,pate des ,groherrn4 ,die ,perser beschneiden ,kinder im ,alter von dreizehn ,jahren zu ,ehren ,ismaels2 doch die merkwrdigste ,methode hinsichtlich dieser ,sitte bt man auf ,madagaskar aus4 ,dort schneidet man das ,fleisch dreimal nacheinander ab1 die ,kinder leiden sehr darunter1 und der ,verwandte1 der die abgeschnittene ,vorhaut als erster aufhebt1 schluckt sie hinter4 ,herrera meldet1 da man bei den ,mexikanern1 wo man brigens weder ,mohammedanismus noch ,judentum kennt1 den ,kindern gleich nach der ,geburt ,ohren und ,vorhaut abschneidet1 woran viele sterben4 ,funote ,a3 ,die ,methode der ,windhndin4 ,das ist das ,bemerkenswerteste1 was sich ber diese ,materie anfhren lt4 ,man wei nicht1 ob ,furcht vor ,reibung und ,reizung1 die sie zur ,folge haben1 die ,juden der ,bequemlichkeit beraubte1 was wir ,hosen nennen1 zu tragen1 sicher ist's aber1 da die ,israeliten keine trugen1 worin unsere nicht reformierten ,kapuziner das ,volk ,gottes nachgeahmt haben4 ,da indessen die ,erektionen bei gewissen ,zeremonien in ,verwirrung htten setzen knnen1 war es vorgeschrieben1 sich dann eines ,wrmtuches zur ,aufnahme des ,geschlechtsteils zu bedienen,a4 ,aron hat den ,befehl dazu erhalten4 ,indem ich dieses ,stck beende1 fllt mir ein1 da die ,geschichte der ,vorhute nicht recht anakreontisch ist2 wenn man sich jedoch in den heiligen ,bchern unterrichten will1 was gewilich eines jeglichen ,christen ,pflicht ist1 mu man einen krftigen ,magen haben2 denn man stt da auf ,stellen1 die von ungleich derberer ,kost sind als die von mir aufgetischten4 ,wenn man zum ,exempel den ,david verfolgenden ,knig ,saul seinen ,leib,b in einer ,hhle erleichtern1 in deren ,tiefe ersterer versteckt war1 und den recht leise herausschleichen und mit der grten ,gewandtheit das ,hinterteil von ,sauls ,kleide abschneiden1 dann sobald der ,knig sich wieder auf den ,weg gemacht1 ihn ihm nacheilen sieht1 um ihm zu beweisen1 da er ihn leichtlich htte pfhlen knnen1 da er aber zu edel war1 um ihn von hinten zu tten1 wenn man das sieht1 sage ich1 ist man erstaunt4 ,aber man fllt von einem ,erstaunen ins andere1 man sieht ,zug um ,zug auf diesem ungeheuren und heiligen ,theater ,menschen1 die sich von ihren ,ausscheidungen,c nhren und ihren ,urin,d trinken4 ,tobias wird durch ,schwalbendreck blind4 ,esther bedeckt sich das ,haupt mit dem ,schmutzigsten1 was es auf ,erden gibt,e4 ,die ,faulen bewirft man mit ,kuhdreck,f4 ,jesaias sieht sich gentigt1 die ekelhaftesten ,ausscheidungen des ,menschenkrpers zu vertilgen,g4 ,reiche gibt's1 die mit ,kot beworfen werden,h1 andere wieder besudelte man gar im ,tempel mit diesem ,unrat2 endlich stt man auf ,ezechiel1 der dies seltsame ,ragout1 das durch ein ,wunder ,gottes1 welches nicht jedermann seiner ,gte wrdig erscheint1 sich in ,kuhmist verwandelte,i1 auf sein ,brot strich,j 4 4 4 ,wenn man all das sieht1 dann erstaunt einen nichts mehr4 ,funote ,a3 ,levitikus1 ,kap4 ,,vi1 #aj4 ,faeminalibus lineis4 ,funote ,b3 ,b4 d4 ,knige ,i1 ,kap4 ,,xxiv1 #d4 ,erat quae ibi spelunca quam impressus est ,saul1 ut purgeret ventrem4 ,funote ,c3 ,b4 d4 ,knige #d1 ,kap4 ,,xviii1 #bg4 ,comedant stercora sua et bibant urinam suam4 ,funote ,d3 ,tobias ,,ii1 #aa4 ,funote ,e3 ,esther ,,xxii1 #b4 ,funote ,f3 ,jesaias ,,xxxvii1 #ab4 ,funote ,g3 ,tren4 ,,iv1 #e3 ,amplexati sunt stercora4 ,funote ,h3 ,mal4 ,,ii1 #c4 ,funote ,i3 ,ezech ,,iv1 #ae4 ,funote ,j3 ,ibid4 ,,iv1 #ab4 ,kadhesch ,die ,macht der ,gesetze hngt einzig von ihrer ,weisheit ab1 und der ,volkswille erhlt sein grtes ,gewicht durch die ,vernunft1 die sie diktiert hat4 ,um deswillen hlt es ,plato fr eine beraus wichtige ,vorsichtsmaregel1 ,edikten eine vernnftige ,einleitung vorauszuschicken1 die auf ihre ,gerechtigkeit und gleichzeitig auf den ,nutzen1 den sie bringen1 hinweisen4 ,tatschlich ist das erste ,gesetz1 die ,gesetze zu respektieren4 ,die strengen ,bestrafungen sind nur ein eitles und strafbares ,zufluchtsmittel1 die von beschrnkten ,kpfen und bsen ,herzen ersonnen sind1 um den ,schrecken an die ,stelle des ,respektes1 den sie sich nicht verschaffen knnen1 zu setzen4 ,auch ist es ganz allgemein bekannt und durch die ausgedehnteste ,erfahrung nicht widerlegt1 da ,strafen in keinem der ,lnder so hufig sind wie in denen1 wo es ihrer frchterliche gibt1 so da die ,grausamkeit der ,leibesstrafen untrglich die ,menge der ,missetter bezeichnet1 und da man1 indem man alles mit gleicher ,strenge ahndet1 die ,schuldigen1 die oft nur schwache ,menschen sind1 ,verbrechen zu begehen zwingt1 um der ,bestrafung ihrer ,fehler zu entgehen4 ,nicht immer ist die ,regierung ,herr des ,gesetzes1 stets aber ihr ,gewhrsmann2 und welche ,mittel stehen ihr nicht zur ,verfgung1 um sie beliebt zu machen6 ,die ,gabe zu herrschen ist demnach nicht unsglich schwer zu erwerben1 denn sie besteht nur darin4 ,wohl wei ich1 da es noch leichter ist1 alle ,welt zittern zu machen1 wenn man die ,macht in den ,hnden hat1 aber sehr leicht ist es auch1 die ,herzen fr sich einzunehmen1 denn das ,volk hat seit langen ,zeiten gelernt1 groe ,stcke auf seine ,hupter zu halten all des bels wegen1 das sie ihm nicht tun1 und sie anzubeten1 wenn es von ihnen nicht gehat wird4 ,wie dem auch sein mge1 jeder gehorsame ,tropf kann wie ein anderer die ,missetaten bestrafen1 ein wahrer ,staatsmann aber wei ihnen zuvorzukommen4 ,mehr auf den ,willen als auf die ,tat sucht er seine ,macht auszudehnen4 ,wenn er es durchsetzen knnte1 da jedermann ,gutes tte1 was bliebe ihm da zu tun8 ,das ,meisterwerk seines ,wirkens wrde es sein1 dahin zu gelangen1 da er in ,unttigkeit verharren knnte4 ,daher gibt es keine grere ,ungeschicklichkeit als ,prahlerei und ,mibrauch der ,macht4 ,die hchste ,kunst besteht darin1 sie zu verheimlichen 7denn jede ,machtuerung ist dem ,menschen unangenehm7 und vor allem nicht nur die ,menschen so zu gebrauchen zu wissen1 wie sie sind1 sondern es dahin zu bringen1 da sie sind1 wie man sie ntig hat4 ,das ist sehr leicht mglich2 denn die ,menschen sind auf die ,dauer so1 wie sie die ,regierung gemacht hat3 ,krieger1 ,brger1 ,sklaven2 sie bildet alles nach ihrem ,willen1 und wenn ich einen ,staatsmann sagen hre3 ,ich verachte dieses ,volk1 so zucke ich die ,achseln und antworte bei mir selber3 ,und ich verachte dich1 weil du es nicht schtzenswert zu machen verstanden hast4 ,darin bestand die groe ,kunst der ,alten1 die uns in den moralischen ,kenntnissen ebenso berlegen gewesen zu sein scheinen1 wie wir ihnen in den physikalischen ,wissenschaften ber sind4 ,ihr hchstes ,ziel war es1 die ,sitten zu lenken1 ,charaktere zu bilden1 vom ,menschen zu erlangen1 da es ihm1 um zu tun1 was er tun sollte1 zu denken gengte1 da er es tun mte4 ,o1 welch ein ,triebrad der ,ehre1 der ,tugend1 des ,wohlstandes wrde die also durch ein einziges ,prinzip vollkommene ,gesetzgebung sein6 ,die alten ,gesetze waren dergestalt die ,frucht hoher ,gedanken und hoher ,vorstze1 in einem ,wort das ,produkt des ,genies1 da ihr ,einflu die ,sitten der ,vlker1 fr welche sie gemacht worden waren1 berlebt haben4 ,wie lange1 zum ,exempel1 hat nicht das von den alten ,gesetzgebern eingeprgte ,vorurteil gegen unfruchtbare ,ehen nachgewirkt8 ,moses lie den ,mnnern kaum die ,freiheit1 sich zu verheiraten oder nicht4 ,lykurgos bedeckte die mit ,schimpf1 welche sich nicht verheirateten4 ,es gab sogar eine fr ,lacedaemon eigentmliche ,feierlichkeit1 bei der die ,weiber sie mutternackt zu ,fen der ,altre fhrten und sie der ,natur eine ehrenwerte ,bue zahlen lieen1 die sie mit einem sehr strengen ,verweise begleiteten4 ,diese so berhmten ,republikaner waren in ihren ,vorsichtsmaregeln so weit gegangen1 da sie gegen die sich zu spt ,verheiratenden,a und gegen die ,ehemnner1 die ihre ,weiber nicht gut behandelten1 ,verordnungen verffentlichten,b4 ,man wei1 welche ,aufmerksamkeit gypter und ,rmer aufwendeten1 um die ,fruchtbarkeit der ,ehen zu begnstigen4 ,funote ,a3 ,griechisch3 ,ephigaia4 ,funote ,b3 ,griechisch3 ,kachogamia4 ,wenn es wahr ist1 da in den ersten ,zeiten der ,welt ,weiber vorhanden waren1 die ,unfruchtbarkeit vorgaben1 wie aus einem angeblichen ,fragmente eines angeblichen ,buches ,enoch hervorgeht1 so knnen auch ,mnner dagewesen sein1 die sich ebenso ein ,geschft daraus machten3 die ,anzeichen dazu sind aber nichts weniger als gnstig4 ,damals war es vor allem ntig1 die ,welt zu bevlkern4 ,das ,gebot ,gottes und das der ,natur legten beiden ,arten von ,personen die ,verpflichtung auf1 zur ,vermehrung des ,menschengeschlechtes beizutragen1 und man hat allen ,grund zur ,annahme1 da die ersten ,menschen es sich eine ,hauptangelegenheit sein lieen1 diesem ,gebote ,folge zu leisten4 ,alles1 was uns die ,bibel von den ,patriarchen meldet1 ist1 da sie ,weiber nahmen und gaben1 da sie ,shne und ,tchter in die ,welt setzten1 und dann starben1 wenn sie nichts ,wichtiges mehr zu tun hatten4 ,ehre1 ,ansehen1 ,macht bestanden damals in der ,zahl der ,kinder2 man war sicher1 sich durch ,fruchtbarkeit groe ,hochachtung zu erwerben1 sich bei seinen ,nachbarn ,geltung zu verschaffen1 selbst einen ,platz in der ,geschichte zu haben4 ,weder die der ,juden hat den ,namen ,jairs vergessen1 der dreiig ,shne im ,dienste des ,vaterlandes stehen hatte1 noch die der ,griechen die ,namen ,danaus und ,egyptus1 berhmt durch ihre fnfzig ,shne und fnfzig ,tchter4 ,unfruchtbarkeit galt damals fr beide ,geschlechter als eine ,schande und fr einen unzweideutigen ,beweis des ,fluches ,gottes4 ,man sah es hingegen fr einen authentischen ,beweis seines ,segens an1 eine groe ,kinderschar um seinen ,tisch herum zu versammeln4 ,die nicht heirateten1 wurden als ,snder wider die ,natur angesehen4 ,plato duldet sie bis zum ,alter von fnfunddreiig ,jahren1 verweigert ihnen aber die mter und weist ihnen die letzten ,pltze bei den ffentlichen ,zeremonien an4 ,bei den ,rmern waren die ,zensoren hauptschlich damit beauftragt1 diese einsame ,lebensweise zu verhindern,a4 ,die ,zlibatre konnten weder ein ,testament machen noch ,zeugenschaft ablegen,b4 ,die ,religion untersttzte darin die ,politik4 ,die heidnischen ,theologen belegten sie mit auergewhnlichen ,strafen im anderen ,leben2 und in ihrer ,doktrin war es das grte der bel1 aus dieser ,welt zu gehen1 ohne ,kinder zu hinterlassen1 denn dann wurde man der grausamsten ,dmonen ,beute,c4 ,funote ,a3 ,coelibes esse prohibendos4 ,funote ,b3 ,ex alii tui senta tu equum habes1 tu uscorem habes8 testa4 ,funote ,c3 ,ex vitam calamitas et impietas accidit1 illi qui ubsque filii a vita discedit1 et daemonibus maximas dat poenas post obitum4 ,doch gibt es keine ,gesetze1 die einer vollendeten ,ausschweifung ,einhalt zu gebieten vermgen4 ,auch trotz der ,einschrfungen der ,gesetzgeber ging man im ,altertum recht hufig den ,zielen der ,natur aus dem ,wege4 ,die ,geschichte sagt nicht1 wie und durch wen die ,liebe zu jungen ,knaben entstanden ist1 die so allgemein wurde4 ,aber eine so eigenartige und dem ,scheine nach krause ,geschmacksrichtung trug den ,sieg ber die ,strafgesetze1 die auerordentlichen ,steuern1 die ,beschimpfungen und ber die ,moral und die gesunde ,physis davon4 ,demnach mu dieser ,reiz ja allgebietend gewesen sein4 ,diese krause ,leidenschaft hat einen ,ursprung1 der mich sehr eigentmlich anmutet4 ,ich glaube1 da das ,unvermgen1 mit dem manchmal die ,natur jemanden schlgt1 sich mit zgellosen ,temperamenten verbndete1 um sich zu krftigen und fortzupflanzen4 ,nichts ist einfacher4 ,unvermgen ist immer ein sehr schimpflicher ,makel gewesen4 ,bei den ,orientalen hatten die mit diesem ,stempel der ,schande bezeichneten ,mnner den brandmarkenden ,titel3 ,eunuchen des ,himmels1 ,eunuchen der ,sonne1 von ,gottes ,hand erschaffene ,eunuchen4 ,die ,griechen nannten sie ,invaliden4 ,die ,gesetze1 die ihnen ,frauen zusprachen1 erlaubten diesen ,frauen auch1 sie zu verlassen4 ,die zu diesem zweideutigen ,zustande1 der in seinen ,anfngen sehr selten aufgetreten sein mu1 verdammten ,mnner1 die von beiden ,geschlechtern in gleicher ,weise verachtet wurden1 sahen sich verschiedenen ,demtigungen ausgesetzt1 die sie zu einem finsteren und zurckgezogenen ,leben zwangen4 ,die ,notwendigkeit gab ihnen mancherlei ,mittel ein1 all die zu beseitigen und sich schtzenswert zu machen4 ,losgelst von den unruhigen ,regungen der fremden ,liebe1 der ,physis1 der ,selbstachtung1 unterwarfen sie sich dem ,willen anderer und wurden als so ergeben1 so bequem erfunden1 da jedermann sie haben wollte4 ,der wtendste der ,despotismen vermehrte ihre ,zahl sehr bald2 ,vter1 ,herren1 ,herrscher maten sich das ,recht an1 ihre ,kinder1 ihre ,sklaven1 ihre ,untertanen diesem zweideutigen ,stande zuzufhren4 ,und die ganze ,welt1 die seit ,anbeginn nur zwei ,geschlechter kannte1 sah die zu ihrem ,erstaunen unmerklich in drei beinahe gleiche ,teile geteilt4 ,wunderlichkeit1 berdru1 ,ausschweifung1 ,gewohnheit1 besondere ,grnde1 eine geheuchelte oder khne ,philosophie1 ,armut1 ,habsucht1 ,eifersucht1 ,aberglaube wirkten bei dieser ungewhnlichen ,umwlzung mit4 ,aberglaube1 sage ich1 weil die herabwrdigendsten1 lcherlichsten1 grausamsten ,handlungen stets von gallschtigen ,fanatikern ausgedacht sind1 die traurige1 dstere1 unbillige ,gesetze diktieren1 bei denen ,beraubung ,tugend und ,verstmmelung ,verdienst ausmacht4 ,bei den ,rmern wimmelte es von ,eunuchen4 ,in ,asien und ,afrika bedient man sich ihrer noch heute zur ,bewachung der ,weiber2 in ,italien hat diese ,scheulichkeit die ,vollendung eines eitlen ,talents zum ,gegenstande4 ,am ,kap schneiden die ,hottentotten nur eine ,testikel aus1 um1 wie sie sagen1 ,zwillinge zu vermeiden4 ,in vielen ,lndern verstmmeln die ,armen sich1 um keine ,nachkommenschaft zu haben1 damit ihre unglcklichen ,kinder nicht eines ,tages das doppelte ,elend verspren3 des ,hungertodes zu sterben oder die ,ihrigen ihn sterben zu sehen4 ,es gibt so viele ,arten von ,eunuchen6 ,wenn man nur die ,vollkommenheit der ,stimme in ,betracht zieht1 entfernt man lediglich die ,testikeln2 die ,eifersucht aber in ihrem grausamen ,mitrauen schneidet alle zur ,fortpflanzung dienenden ,teile fort4 ,mit ziemlich sicherem1 gutem ,ausgange kann man das nur vor der ,geschlechtsreife tun2 dabei gibt's doch noch viele ,gefahren4 ,nach dem fnfzehnten ,lebensjahre kommt kaum der vierte ,teil mit dem ,leben davon4 ,welch schreckliche ,wunde hat man der ,menschheit beigebracht6 ,die berhmtesten sind ,aetiopier2 sie sind so hlich1 da ,eiferschtige sie mit ,gold aufwiegen4 ,die vollkommen ,unfhigen nennen sich ,kanaleunuchen1 weil sie1 ihrer ,rute beraubt1 die den ,wasserstrahl nach drauen fhrt1 sich gentigt sehen1 sich einer ,ergnzungsrhre zu bedienen1 da sie den ,strahl nicht wie die ,weiber loslassen knnen1 deren ,vulva im ,besitz ihrer vollen ,spannkraft ist4 ,die hingegen nur ihrer ,testikeln beraubt sind1 erfreuen sich jeglicher ,heizung1 die die ,begierde entflammt1 und knnen sich in gewissem ,sinne sehr fhig nennen 7besonders wenn man sie erst operiert1 nachdem ihr ,organ sich vollkommen entwickelt hat7,a1 doch mit der betrblichen ,nebenerscheinung1 da1 da sie sich niemals befriedigen knnen1 die venerische ,hitze bei ihnen in eine ,art ,wut ausartet2 sie beien die ,weiber1 die sie mit kostbarer ,bestndigkeit lieben4 ,funote ,a3 ,ergo expectatos3 ac jussos crescere primium4 ,testiculos1 postquam coeperunt esse bilibres1 ,tonsoris ducimo tantum capit ,heliodorus4 7,iuv4 ,i1 #b74 ,man mge im #cfe4 bis #cgi4 ,verse dieser ,satyre ber den ,vorzug nachlesen1 den die rmischen ,damen den ,eunuchen gaben1 und welchen ,vorteil sie aus ihnen zogen4 ,wie man sieht1 hat diese ,eunuchenart den doppelten ,vorteil1 ohne ,gefahr den ,freuden der ,weiber und den entarteten ,geschmacksrichtungen der ,mnner zu dienen4 ,ehedem wurden alle ,knaben ,georgiens an ,griechen verkauft und die ,mdchen bevlkerten die ,serails4 ,man versteht1 da man in diesem schnen ,klima ebenso viele ,ganymede wie ,venusse findet2 und wenn irgend etwas diese ,leidenschaft in den ,augen derer1 die ihr nicht frnen1 entschuldigt1 wird es zweifelsohne die unvergleichliche ,schnheit dieser ,modelle sein4 ,bekanntlich versteht man heute unter dem ,worte3 die ,snde wider die ,natur alles1 was auf die ,nichtfortpflanzung der ,art ,bezug nimmt1 und das ist weder richtig noch gut gesehen4 ,sodomie1 in ihrer bereinstimmung mit der ,stadt der heiligen ,schrift1 zum ,exempel ist sehr verschieden von einer einfachen ,pollution4 ,obwohl dieser seltsame ,geschmack1 den man gleich vielen anderen mit dem ,worte3 ,entartung bezeichnet1 hauptschlich in den zivilisiertesten ,lndern verbreitet gewesen ist1 bringt die ,geschichte nichts ,strkeres vor1 als in der heiligen ,schrift berichtet worden ist4 ,alle die ,stdte der ,pentapolis wurden derartig unsicher von ihm gemacht1 da kein ,fremdling dort erscheinen konnte1 der nicht seinen ,begierden zur ,beute fiel4 ,die beiden ,engel1 welche ,loth besuchen wollten1 wurden augenblicks von einer ,volksmenge berfallen,a4 ,vergebens gab ,loth ihr seine ,tchter preis4 ,diese ungewhnliche ,handlung gastfreundschaftlicher ,tugend hatte keinen ,erfolg4 ,die ,sodomisten hatten ,mnnerhinterteile ntig,b und die ,engel entrannen ihnen nur der pltzlichen ,finsternis zufolge1 welche die ,zuchtlosen daran hinderte1 einander zu erkennen4 ,funote ,a3 ,genesis ,,xix1 #d4 ,aber ehe sie sich legten1 kamen die ,leute der ,stadt ,sodom1 und umgaben das ,haus1 jung und alt1 das ganze ,volk aus allen ,enden 4 4 4 #d 4 4 4 ,ut cognoscamus eos4 ,funote ,b3 ,die ,sodomiter dachten wahrscheinlich wie ein moderner hoher ,herr4 ,ein vertrauter ,kammerdiener teilte ihm mit1 da auf der ,seite1 die er bevorzuge1 seine ,geliebte genau so ausshe wie seines ,herrn ,ganymede 4 4 4 was man fr ,lasten ,goldes nicht haben knnte2 er knnte 4 4 4 die ,weiber 4 4 4 ,weiber1 rief der ,herr1 das ist gerade so wie wenn du mir eine ,hammelkeule ohne ,knochen auftragen wolltest6 ,dieser ,zustand hielt nicht lange an4 ,denn zwlf ,stunden spter ging alles in einem ,schwefelregen unter1 bis auf ,loth und seine ,tchter1 die1 in einer ,hhle verborgen1 glaubten1 da die ,welt im ,feuer vergehen wollte1 wie sie bei der ,sintflut in ,wasser ersuft worden war4 ,und die ,furcht1 keine ,nachkommenschaft zu haben1 bestimmte die ,tchter1 die anscheinend nicht auf die ,folgen ihrer frischen ,schndung rechneten1 so schnell wie mglich von ihrem ,vater welche zu erlangen4 ,die ltere widmete sich als erste diesem frommen ,opfer2 sie legte sich auf den ,biedermann ,loth1 den sie berauscht gemacht hatte1 ersparte ihm alle ,mhe bei diesem von der ,liebe zur ,menschheit dargebrachten ,opfer und gebrauchte ihn1 ohne da er etwas davon merkte,a4 ,in folgender ,nacht tat ihre ,schwester desgleichen2 und der gute ,loth1 der ebenso leicht zu tuschen wie schwer zu erwecken gewesen zu sein scheint1 hatte mit diesen unfreiwilligen ,handlungen so groen ,erfolg1 da seine ,tchter neun ,monate nach diesem ,erlebnisse zwei ,knaben zur ,welt brachten1 ,moab1 den ,gebieter des ,moabiterstammes,b1 und ,ammon1 den der ,ammoniter4 ,unabhngig von der ausdrcklichen ,zeugenschaft des ,apostel ,paulus,c wei man1 da die ,rmer sehr weit gingen in den ,ausschweifungen der ,pderastie4 ,bemerkenswert aber ist1 da nach den ,worten des groen ,apostels die ,weiber dem ,vergngen wider die ,natur greren ,vorzug einrumten als dem1 das sie herausfordern4 -- ,et feminae imitaverunt naturalem usum in eum usum qui est contra naturam3 ,im zweiundzwanzigsten ,verse des siebenten ,kapitels unten auf der ,seite liest man diese ,worte4 ,und der folgende ,vers hat ,caravaggio den ,gedanken zu seinem ,rosenkranz eingegeben1 der sich im ,museum des ,groherzogs von ,toskana befindet4 ,man sieht da etwa dreiig eng verschlungene ,mnner 7turpiter ligati7 im ,kreise1 die sich mit der wollstigen ,glut umarmen1 welche der ,maler seinen zgellosen ,kompositionen zu geben wute4 ,funote ,a3 ,genesis ,,xix1 #cc3 ,dormivit cum patre1 at ille non sensit ne quando accubuit filia1 nec quando surrexit4 ,funote ,b3 ,moab war der ,sohn der ersteren1 ,ammon wurde von der zweiten geboren4 ,funote ,c3 ,apostel ,paulus an die ,rmer ,i1 #bg3 ,masculi1 delicto naturali usu faeminae as exarserunt in desiriis suis in invicem1 masculi in masculos1 turpitudinem operantes let mercidem quam oportuit erroris sui in somatipsis recipientes4 ,im brigen ist die ,pderastie auf dem ganzen ,erdball bekannt gewesen3 ,reisende und ,missionare beglaubigen es4 ,letztere berichten sogar einen ,fall dreifacher ,sodomie1 der ,doktor ,sanchez' ,scharfsinn in ,verwirrung gesetzt und gewetzt hat4 ,hier ist er3 ,marco ,polo hat in seiner geographischen ,beschreibung1 die #aeff gedruckt worden ist1 die ,schwanzmenschen des ,knigreichs ,lambri beschrieben4 ,struys hatte von denen der ,insel ,formosa und ,gemelli ,carreri von denen der ,insel ,mindors1 in der ,nhe von ,manilla1 gesprochen4 ,so viele ,autoritten waren mehr als hinreichend1 um die jesuitischen ,missionare zu bestimmen1 vorzugsweise in diesem ,lande ,bekehrungen zu unternehmen4 ,tatschlich brachten sie welche von diesen ,schwanzmenschen mit1 die infolge einer ,verlngerung des ,steibeins wirklich ,schwnze von sieben1 acht und zehn ,zoll trugen1 die empfindlich waren und1 was ihre ,beweglichkeit anlangte1 alle ,bewegungen machten1 die man einen ,elefantenrssel vollfhren sieht4 ,nun legte sich einer dieser ,schwanzmnner zwischen zwei ,weiber schlafen1 von denen eine1 die im ,besitz einer groen ,clitoris war1 es so einrichtete1 da sie ihre ,clitoris pderastisch unterbrachte1 whrend der ,schwanz des ,insulaners sieben ,zoll in das legitime ,gef ragte4 ,der ,insulaner -- er war recht gefllig -- lie es geschehen und nherte sich1 um alle seine ,fhigkeiten in ,wirksamkeit zu bringen1 der anderen ,frau1 und erfreute sich ihrer1 wo die ,natur dazu einladet 4 4 4 ,das war gewilich eine herrliche ,gelegenheit zur bung seiner ,talente fr den ,frsten der ,kasuistiker4 ,sanchez urteilt3 ,was den ersten ,fall anlangt1 sagte er1 die doppelte1 wenngleich in ihren ,endzwecken unvollstndige ,sodomie1 weil weder ,schwanz noch ,clitoris das ,trankopfer vollziehen konnten1 so handelten sie in nichts wider den ,willen ,gottes und die ,stimme der ,natur2 im zweiten ,falle handelte es sich um einfache ,hurerei4 ,ich denke mir1 hnliche ,schwnze wrden mehr als einem ersprielichen ,zwecke in ,paris dienen1 wo die ,verbreitung der ,pderasten betrchtliche ,fortschritte macht1 wenn sie auch weniger blht als zu ,zeiten ,heinrichs ,,iii41 unter dessen ,herrschaft ,mnner sich gegenseitig unter den ,portiken des ,louvre herausforderten4 ,bekanntlich ist diese ,stadt ein ,muster der ,polizeiverwaltung4 ,infolgedessen gibt es ffentliche ,orte1 die zu diesem ,treiben bestimmt sind4 ,die jungen ,mnner1 die sich dieser ,profession widmen1 sind sorgfltig in ,klassen geteilt2 denn die reglementarischen ,systeme erstrecken sich auch bis dahin4 ,man prft sie4 ,die zu handeln und leiden verstehen1 die schn1 rosig1 wohlgebaut1 fleischig sind1 werden den groen ,herren aufgespart1 oder sie lassen sich teuer von ,bischfen und ,finanzmnnern bezahlen4 ,die1 welche ihrer ,testikeln beraubt sind1 oder wie der ,kunstausdruck lautet 7denn unsere ,sprache ist keuscher als unsere ,sitten71 die kein ,webergewicht haben1 aber geben und empfangen1 bilden die zweite ,klasse4 ,sie sind ebenfalls teuer1 weil sich die ,weiber ihrer bedienen1 whrend sie den ,mnnern dienen4 ,die keiner ,erektion mehr fhig1 weil sie zu verbraucht sind1 obwohl sie alle zum ,vergngen notwendigen ,organe haben1 schreiben sich als ,nur-,patienten ein1 und aus ihnen setzt sich die dritte ,klasse zusammen4 ,wer ihren ,vergngungen vorsitzt1 tritt den ,wahrheitsbeweis ihrer ,ohnmacht an4 ,zu diesem ,zwecke legt man sie ganz nackt auf eine am unteren ,ende offene ,matratze1 zwei ,mdchen liebkosen sie nach bestem ,knnen1 whrend eine dritte den ,sitz des venerischen ,verlangens mit frischen ,brennesseln schlgt4 ,nach viertelstndigen derartigen ,versuchen fhrt man in ihren ,anus roten spanischen ,pfeffer ein1 der eine betrchtliche ,reizung ausbt4 ,auf die durch die ,brennesseln hervorgerufenen ,hitzblattern streicht man scharfen ,caudebecer ,senf und hlt die ,eichel in ,kampfer4 ,die all diesen ,prfungen widerstehen und keine ,spur von ,erektion aufzuweisen haben1 dienen als ,patienten fr dreifachen ,preis4 ,o1 wie recht tut man1 die ,aufklrungsfortschritte unseres philosophischen ,jahrhunderts zu rhmen6 ,behemah ,unzucht mit ,tieren1 -- ,dieser ,titel ist dem ,geiste zuwider und beschimpft die ,seele4 ,wie ist's mglich1 sich ohne ,abscheu vorzustellen1 da es einen so verderbten ,geschmack in der menschlichen ,natur geben kann1 wenn man bedenkt1 wie sehr sie sich ber alle ,lebewesen zu erheben vermag8 ,wie sich klar machen1 da ein ,mensch sich so hat wegwerfen knnen8 ,was1 alle ,reize1 alle ,wonnen der ,liebe1 all ihren berschwang 4 4 4 hat er einem verchtlichen ,tiere vor die ,fe legen knnen6 ,und der ,physis dieser ,leidenschaft1 diesem begehrenden ,fieber1 das auf solche ,abwege geraten kann1 haben die ,philosophen ohne jegliches ,schamerrten die ,moral der ,liebe unterordnen knnen6 ,allein ihre ,physis ist gut1 haben sie gesagt,a4 -- ,nun1 schn1 lest ,tibull und lauft dann und schaut euch diese ,physis in den ,pyrenen an1 wo jeder ,hirt seine begnstigte ,ziege hat1 und wenn ihr die scheulichen ,vergngungen des rohen ,bergbewohners genugsam betrachtet habt1 wiederholt noch einmal3 ,in der ,liebe ist einzig die ,physis gut4 ,ein sehr philosophisches ,gefhl nur kann einen verpflichten1 seine ,augen einen ,augenblick auf einem so seltsamen ,gegenstande ruhen zu lassen1 weil dies ,gefhl1 indem es ,kraft gibt1 alle ,gedanken sich aus dem ,kopf zu schlagen1 welche ,erziehung1 ,vorurteile und ,gewohnheit uns ,zug fr ,zug einprgen1 mehr als eine ,ansicht1 nach der man sich richten kann1 mehr als eine ,erfahrung gibt1 deren ,ergebnisse ntzlich und seltsam werden knnen4 ,funote ,a3 ,buffon4 ,die besondere ,form1 durch welche die ,natur ,mann und ,weib charakterisiert hat1 beweist1 da der ,geschlechtsunterschied nicht von einigen oberflchlichen ,verschiedenheiten abhngt1 sondern da jedes ,geschlecht das ,resultat vielleicht so vieler ,verschiedenheiten ist1 wie es ,organe im ,menschenleibe gibt1 wennschon sie nicht alle in gleicher ,weise sinnlich wahrnehmbar sind4 ,unter denen1 die auffallend genug sind1 um sich bemerkbar zu machen1 gibt es welche1 deren ,nutzen und ,zweck nicht genau festgestellt worden ist4 ,hngen sie im wesentlichen vom ,geschlechte ab1 oder sind sie eine notwendige ,folge der ,anlage der ,hauptbestandteile,a8 ,das ,leben heftet sich an alle ,formen1 behauptet sich jedoch mehr in den einen als in den anderen4 ,die widernatrlichen menschlichen ,produkte haben mehr oder weniger ,leben1 die aber1 die es in allzu ungewhnlicher ,weise sind1 gehen bald zugrunde4 ,so wird die so weit wie mglich aufgeklrte ,anatomie entscheiden knnen1 bis zu welchem ,punkte man ,ungeheuer sein1 will sagen1 von der seiner ,art angemessenen ,gestaltung sich entfernen kann1 ohne die ,fortpflanzungsfhigkeit zu verlieren1 und bis zu welchem ,punkte man es sein kann1 ohne die1 sich selbst zu erhalten1 zu verlieren4 ,das ,studium der ,anatomie ist selbst noch nicht auf dieses ,feld gelenkt worden1 wozu man diesen ,irrtum der ,natur oder vielmehr diesen ,mibrauch seiner ,begierden und ,fhigkeiten1 die viehische ,handlungen veranlassen1 benutzen knnte4 ,funote ,a3 ,die ,krmmung des ,rckgrats zum ,exempel bei einem ,buckligen zieht die ,unordnung der anderen ,teile nach sich1 was ihnen allen eine ,art von hnlichkeit gibt1 die man ,familienhnlichkeit nennen knnte4 ,die widernatrlichen ,produkte verschiedener ,tiere bewahren eine besondere bereinstimmung mit beiden ,arten1 indem sie allmhlich die ,fortpflanzungsfhigkeit verlieren4 ,die widernatrlichen ,produkte der ,menschheit sollten uns berdies lehren1 bis zu welchem ,punkte die vernunftbegabte ,seele sich1 wenn man so sagen kann1 auf die sinnliche ,seele bertrgt oder sich in ihr entwickelt4 ,es ist merkwrdig1 da die ,wissenschaft solche ,nachforschungen auer ,acht gelassen hat4 ,der wesentlich begrndende ,teil unseres ,seins1 der uns in der ,hauptsache vom ,tier unterscheidet1 ist1 was wir ,seele nennen4 ,ihr ,ursprung1 ihre ,natur1 ihre ,bestimmung1 der ,ort1 wo sie ihren ,sitz hat1 sind ein unerschpflicher ,quell fr ,probleme und ,meinungen4 ,die einen lassen sie beim ,tode zugrunde gehen1 andere trennen sie von einem ,ganzen1 mit dem sie durch ,ausgieung vereinigt1 wie das ,wasser einer schwimmenden ,flasche1 deren ,inhalt1 wenn man sie zerbricht1 sich mit der ,wassermenge vereinigen wird4 ,diese ,ideen sind ins ,unendliche abgendert worden4 ,die ,pythagorer gaben die ,ausgieung nur nach den ,wanderungen zu2 die ,platoniker vereinigten die lauteren ,seelen und reinigten die anderen in neuen ,krpern4 ,von da gehen die beiden ,seelenwanderungsarten aus1 die diese ,philosophen lehren4 ,was die ,streitigkeiten ber die ,natur der ,seele anlangt1 so sind sie ein weites ,feld der menschlichen ,narrheiten2 ,narrheiten1 die selbst ihren eigenen ,autoren unverstndlich sind4 ,thales behauptet1 die ,seele bewege sich in sich selber1 ,pythagoras1 sie sei ein ,schatten1 der mit der ,mglichkeit des in sich selbst ,bewegens begabt sei4 ,plato hlt sie fr eine geistige ,substanz1 die sich mit harmonischer ,regelmigkeit bewege4 ,aristoteles1 mit seinem barbarischen ,worte ,entelechie bewaffnet1 erzhlt uns von dem ,einklang der ,gefhle insgesamt4 ,heraklit hlt sie fr eine ,ausdnstung1 ,pythagoras fr eine ,absonderung der ,luft1 ,empedokles fr ein ,gemisch der ,elemente1 ,demokrit1 ,leukipp1 ,epikur fr eine ,mischung von1 ich wei nicht welchem ,feuer1 ich wei nicht welcher ,luft1 von1 ich wei nicht welchem ,wind und einem anderen ,vierten1 dessen ,name mir nicht bewut ist4 ,anaxagoras1 ,anaximenes1 ,archelaus setzten sie aus dnner ,luft zusammen4 ,hippones aus ,wasser1 ,xenophon aus ,wasser und ,erde1 ,parmenides aus ,feuer und ,erde1 ,boetius aus ,feuer und ,luft1 ,critius brachte sie ganz einfach im ,blute unter1 ,hippokrates sah in ihr nur den im ganzen ,krper ausgedehnten ,geist1 ,mark-,antonin hielt sie fr ,wind1 und ,kritolaus1 durchschneidend1 was er nicht auflsen konnte1 nahm eine fnfte ,substanz an4 ,man mu zugeben1 da eine derartige ,nomenklatur nach ,parodie aussieht1 und mchte beinahe glauben1 da diese groen ,geister sich ber die ,majestt ihres ,stoffes lustig machten1 wenn man sieht1 da das ,resultat ihres ,nachdenkens so lcherliche ,definitionen waren1 wenn man1 nur die berhmtesten ,modernen lesend1 hinsichtlich dieser ,materie klarer she als durch die ,trumereien der ,alten4 ,das bemerkenswerteste ,resultat ihrer ,meinungen in dieser ,art ist1 da man bis auf unsere modernen ,dogmen niemals die geringste ,idee von der ,geistigkeit der ,seele gehabt hat1 ob man sie gleich aus unsglich zarten ,bestandteilen zusammensetzte,a4 ,alle ,philosophen haben sie fr materiell gehalten1 und man wei1 was beinahe alle ber ihre ,bestimmung dachten4 ,wie dem auch sein mge1 theoretische ,narrheiten1 selbst geistvolle ,hypothesen werden uns nimmer ebensogut unterrichten wie gut geleitete physische ,experimente4 ,damit will ich noch nicht glauben1 da sie uns lehren knnen1 welches die ,natur der ,seele oder der ,ort ist1 wo sie haust2 aber die ,abstufungen ihrer ,schattierungen knnen unsglich seltsam sein1 und das ist das einzige ,kapitel ihrer ,geschichte1 das uns zugnglich zu sein scheint4 ,unendlich khn wrde die ,behauptung sein1 da ,tiere nicht denken knnen1 obwohl der ,krper unabhngig von dem1 was man ,seele nennt1 das ,prinzip des ,lebens und der ,bewegung besitzt4 ,der ,mensch selber ist oft ,maschine3 ein ,tnzer macht die verschiedensten1 in ihrer ,gesamtheit geordneten ,bewegungen in sehr genauer ,weise1 ohne im geringsten auf jede dieser ,bewegungen im einzelnen acht geben zu knnen4 ,der ausbende ,musiker tut fast ein gleiches3 der ,willensakt spricht nur mit1 um die ,wahl von dieser oder jener ,weise zu treffen4 ,der ,ansto wird den tierischen ,gemtern gegeben1 das brige vollzieht sich1 ohne da sie dabei denken4 ,zerstreute ,menschen1 ,somnambulen verharren oft in einem wahrhaft automatischen ,zustande4 ,die ,bewegungen1 die fr die ,bewahrung unseres ,gleichgewichts sorgen1 sind gewhnlich ganz unwillkrlich1 ,geschmacksrichtungen und ,abneigungen gehen bei ,kindern dem ,urteile voraus4 ,ist die ,wirkung uerer ,eindrcke auf unsere ,leidenschaften1 ohne ,hilfe eines ,gedankens1 einzig durch die wunderbare bereinstimmung der ,nerven und ,muskeln nicht sehr unabhngig von uns8 ,und doch verbreiten all diese krperlichen ,bewegungen einen sehr entschiedenen ,ausdruck im ,gesichte1 das in ganz besonderem ,einklange mit der ,seele steht4 ,funote ,a3 ,man wei1 wie sehr die ,kirchenvter selber geteilter und schwankender ,ansicht ber diese ,materie gewesen sind2 ,sankt ,irenus sagt ohne irgendwie zu zaudern1 da die ,seele ein ,hauch sei1 analog dem ,krper1 den sie bewohne1 und da sie unkrperlich nur in ,ansehung der rohen ,krper sei4 ,tertullian erklrt sie ganz einfach fr krperlich4 ,sankt ,bernhard behauptet in einer sehr merkwrdigen ,unterscheidung1 da sie ,gott nicht sehe1 da sie aber des ,umgangs mit ,jesu ,christo pflege4 ,die vom einfach mechanischen ,gesichtspunkt aus betrachteten ,tiere wrden also schon denen1 die ihnen die ,gabe des ,denkens absprechen1 eine groe ,zahl ,aufschlsse verschaffen2 und es wrde nicht sehr schwer zu beweisen sein1 da ein groer ,teil ihrer selbst erstaunlichsten ,handlungen der ,denkkraft nicht bedrfte4 ,wie aber soll man begreifen1 da einfache ,automaten einander verstehen1 verabredetermaen handeln1 demselben ,zwecke nacheifern1 mit ,menschen im ,einklang stehen1 fr ,erziehung empfnglich sind8 ,man richtet sie ab1 sie lernen1 man befiehlt ihnen1 sie gehorchen1 man droht ihnen1 sie frchten sich1 man schmeichelt ihnen1 sie sind zrtlich3 kurz1 die ,tiere zeigen uns eine ,menge spontaner ,handlungen1 bei denen sie sich als ,abbilder der ,vernunft und ,ungezwungenheit zeigen1 um so mehr als sie minder gleichfrmig1 abwechslungsreicher1 eigentmlicher1 weniger voraussehend1 an momentane ,gelegenheit gewhnt sind2 ja es gibt ihrer1 die einen entschlossenen ,charakter haben1 die eiferschtig1 rachschtig1 lasterhaft sind4 ,eins von beiden mu richtig sein3 entweder hat es ,gott ,vergngen bereitet1 lasterhafte ,tiere zu bilden und uns in ihnen recht hassenswerte ,beispiele zu geben1 oder sie haben gleich dem ,menschen eine ,erbsnde1 die ihre ,natur verdorben hat4 ,der erste ,satz steht im ,widerspruch mit der ,bibel1 die sagt1 da alles1 was aus ,gottes ,hand hervorgegangen ist1 gut und vortrefflich war4 ,wenn aber die ,tiere so waren1 wie sie heute sind1 wie knnte man sagen1 da sie gut und vortrefflich waren8 ,oder ist es gut1 da ein ,affe bsartig1 ein ,hund neidisch1 eine ,katze falsch1 ein ,raubvogel grausam ist8 ,man mu sich an den zweiten ,satz halten und eine ,erbsnde bei ihnen vermuten2 eine grundlose ,vermutung1 die ,vernunft und ,religion emprt4 ,nochmals3 es ist also durchaus unmglich1 durch theoretische ,schlsse die ,demarkationslinie zwischen ,mensch und ,tier zu ziehen4 ,unsere ,seele hat zu wenige ,berhrungspunkte1 als da es selbst fr die ,naturlehre leicht1 wre1 bis zu ihr durchzudringen1 nur ihre ,substanz und ihre ,natur zu streifen2 man wei nicht1 wo man ihren ,sitz festlegen soll4 ,die einen haben angegeben1 sie sei an einem besonderen ,orte1 von wo aus sie ihre ,herrschaft ausbt4 ,descartes nahm die groe ,zirbeldrse an1 ,vicussens das eirunde ,zentrum1 ,lancifi und ,herr de la ,peyronie den ,rauhkrper1 andere die ausgekehlten ,krper4 ,das ,klima1 seine ,temperatur1 die ,nahrungsmittel1 dickes oder dnnes ,blut1 tausend rein physische ,ursachen bilden ,obstruktionen1 die ihre ,art des ,seins beeinflussen4 ,so knnte man1 die ,voraussetzungen weiterfhrend1 die ,wirkungen bis ins ,unendliche variieren und an ,hand der ,ergebnisse beweisen wie die ,erfahrung genugsam zeigt1 da es keinen ,kopf gibt1 er mag so gesund sein wie er will1 der nicht eine recht verstopfte ,rhre htte4 ,seltsam interessant und ntzlich wrde es also sein1 zu erfahren1 bis zu welchem ,grade ein durch seine ,vermischung mit dem ,tiere aus der ,menschenart herabgesetztes ,wesen mehr oder weniger vernnftig zu sein vermag4 ,das ist vielleicht die einzige ,weise1 auf die man die ,natur umzingeln knnte1 der man so einen ,teil ihres ,geheimnisses zu entreien vermchte4 ,um aber dahin zu gelangen1 mte man die ,produkte beobachten1 ihnen eine passende ,erziehung geben1 und diese ,arten von ,naturerscheinungen sorgsam studieren4 ,mutmalich wrde man aus diesem ,wirken mehr ,gewinn fr den ,fortschritt der ,kenntnisse des ,menschen ziehen als aus den ,bemhungen1 ,stumme und ,taube sprechen zu lehren und einem ,blinden die mathematischen ,wissenschaften beizubringen4 ,denn die zeigen uns nur die gleiche ,natur1 ein bichen weniger vollkommen in ihren ,bestandteilen1 da das ,subjekt1 das man zu vervollkommnen sich mht1 eines oder zweier ,sinne ledig ist4 ,die ,frucht einer ,vermischung mit dem ,tiere jedoch weist sozusagen eine andere ,natur vor1 die aber aus ersterer entstanden ist und wrde ,licht in verschiedene der ,punkte bringen1 um deren ,erforschung alle denkenden ,wesen so sehr bemht sind4 ,es ist schwerlich in ,zweifel zu ziehen1 da es ,produkte der menschlichen ,natur mit den ,tieren gegeben hat2 und warum sollte es denn keine geben8 ,unzucht mit ,tieren war bei den ,juden so hufig1 da man befahl1 die ,frucht mit dem ,erzeuger zu verbrennen4 ,die ,jdinnen hatten vertrauten ,umgang mit ,tieren,a1 und das ist meiner ,meinung nach sehr seltsam4 ,ich verstehe1 wie ein burischer oder verderbter ,mann1 berwltigt von der ,wut des ,bedrfnisses oder den ,ruschen der ,einbildung sich ber eine ,ziege1 eine ,stute1 selbst eine ,kuh hermacht1 nichts aber kann mich mit dem ,gedanken vertraut machen1 da ein ,weib sich von einem ,esel den ,bauch aufschlitzen lt4 ,indessen lautet ein ,vers des ,levitikus,b3 ,welches ,tier es auch sei4 ,woraus deutlich erhellt1 da die ,jdinnen sich jeder ,art von ,tieren ohne ,unterschied hingaben1 und das ist unfabar4 ,wie dem auch sein mge1 es scheint gewi1 da es ,produkte von ,ziegen und ,menschenart gegeben hat4 ,die ,satyre1 ,faune1 all diese ,fabelwesen sind eine sehr bemerkenswerte ,folge davon4 ,satar heit auf arabisch ,ziegenbock4 ,und der ,sndenbock wird von ,moses nur angeordnet1 um die ,israeliten von der ,vorliebe abzubringen1 die sie fr das geile ,tier hatten,c4 ,da im ,exodus gesagt worden ist1 da man der ,gtter ,antlitz nicht sehen knnte1 waren die ,israeliten berzeugt1 da sich die ,dmonen unter ihrer ,gestalt sichtbar machten,d2 und das ist der ,griechisch3 ,phasmaxsagon1 von dem ,jamblique spricht4 ,auch im ,homer trifft man auf diese ,erscheinungen4 ,manethon1 ,dionysius von ,halikarnass und viele andere weisen sehr bemerkenswerte ,spuren von diesen ungeheuerlichen ,produktionen auf4 ,funote ,a3 ,exodus ,,xxii1 #ai4 ,levitikus ,,vii1 #ba2 ,,xviii1 #bc4 ,funote ,b3 ,levitikus ,,xx1 #ae4 ,funote ,c3 ,maimonides lt sich in3 der ,mohr ,nevochin1 p4 ,,iii4 c4 ,,xlvi1 ber den ,bockkultus aus4 ,funote ,d3 ,levitikus ,,xvii1 #g4 ,exodus ,,xxxiii1 #bj und #bc4 ,man hat spter die ,incubusse und ,succubusse mit diesen wirklichen ,produkten verwechselt4 ,jeremias spricht von bengstigenden ,faunen,a1 ,heraklit hat ,satyre beschrieben1 die in den ,wldern,b lebten und sich gemeinsam der ,weiber erfreuten1 deren sie sich bemchtigten4 ,eduard ,tyson hat in gleicher ,weise ,pygmen1 ,cynocephalen und ,sphinxe behandelt1 dann beschrieb er die ,orangutangs und die ,aigapithekoi1 welche die ,affenklasse bilden1 die sich der menschlichen ,art vllig nhert2 denn ein schner ,orangutang zum ,exempel ist schner als ein hlicher ,hottentotte4 ,mnster hat in seinem ,werke ber die ,genesis und den ,livitikus alle diese ,monstren aus dem ,griechisch3 dsagomosr gemacht und die ,dinge sehr viel seltsamer gefunden als die ,rabbiner4 ,endlich gibt ,abraham ,seba diesen ,faunen,c ,seelen1 woraus sich ergibt1 da man ihre ,existenz nicht weiter ableugnen kann4 ,funote ,a3 ,jeremias ,l1 #ci4 ,faunis sicariis und nicht ficariis1 denn ,faune1 die ,feigen haben1 will nichts heien4 ,indessen bersetzt er ,saci so2 denn die ,jansenisten prunkten mit der grten ,sittenreinheit2 ,berruyer aber hlt an sicarii fest und macht seine ,faune sehr aktiv4 ,funote ,b3 ,in seiner ,abhandlung3 ,griechisch3 peri a pisan1 ,kap4 ,,xxv4 ,funote ,c3 ,in seinem ,tseror hammor 7,fasciculus myrrhae7 betitelten ,werke4 ber die ,centauern und ,minotauern liegen wahrlich keine ebenso genauen ,nachrichten vor1 aber die ,unmglichkeit besteht nicht mehr1 da es auch ,produkte anderer ,arten gegeben hat,a4 ,im verflossenen ,jahrhundert ist viel von einem gehrnten ,manne die ,rede gewesen1 den man dem ,hofe zeigte4 ,man kennt die ,geschichte des wilden ,mdchens1 einer ,nonne in ,chlons1 die noch lebt und sehr wohl in einem ,verwandtschaftsverhltnisse mit den ,waldbewohnern stehen knnte4 ,der verstorbene ,herr ,herzog hatte in ,chantilly einen ,orangutang1 der ,mdchen vergewaltigte2 man mute ihn tten4 ,jedermann hat gelesen1 was ,voltaire ber die afrikanischen ,ungeheuer schrieb4 ,allem ,anscheine nach ist dieser ,erdteil1 den man recht wenig kennt1 das bliche ,theater dieser widernatrlichen ,begattungen4 ,gewilich mu man ihre ,ursache in der ,hitze suchen1 die in diesen ,gefilden bermiger ist als an jeder anderen ,stelle des ,erdglobusses1 weil der ,mittelpunkt ,afrikas1 der im quatorialgebiete ist1 viel entfernter vom ,meere liegt als die anderen ,teile der ,erde1 die unter gleichen ,breitengraden liegen4 ,die ungeheuerlichen ,paarungen drften dort also ziemlich blich sein4 ,dort mag die wahre ,schule der ,vernderungen1 der ,herabwrdigungen,b und vielleicht der physischen ,vervollkommnung der ,menschenart sein4 ,ich sage ,vervollkommnung1 denn was wrde es ,schneres unter den beseelten ,wesen geben als die ,form der ,centauern zum ,exempel8 ,unser berhmter ,buffon hat in dieser ,beziehung alles getan1 was ein ,privatmann1 der ber keine groen ,mittel verfgt1 sich gestatten kann4 ,wir haben die ,folge dieser ,verschiedenheiten bei den ,hundearten1 der ,paarung verschiedener ,tierarten1 in der ,geschichte der ,produkte der ,maulesel1 einer ganz neuen ,entdeckung1 usw4 ,aber der groe ,forscher hat uns seine ,erfahrungen ber die ,vermischungen der ,menschen mit ,tieren nicht mitgeteilt1 und sie mten gedruckt werden1 damit die ,mglichkeit bestnde1 seine erhabenen ,ansichten zu verfolgen1 und damit wir1 wenn wir ein so herrliches ,genie verlieren1 nicht der ,frchte seiner ,ideen verlustig gingen4 ,funote ,a3 ,indessen pat sich zum ,beispiel die ,vulva der ,khe weniger dem mnnlichen ,gliede an als die der ,ziege oder der ffin4 ,auch werden die groen ,tiere weniger leicht trchtig4 ,funote ,b3 ,wenn der ,knig von ,loango in ,afrika auf seinem ,throne sitzt1 ist er von einer groen ,schar ,zwerge umgeben1 die durch ihre ,unfrmigkeit bemerkenswert sind4 ,sie kommen in seinen ,staaten sehr hufig vor4 ,sie sind nur halb so gro wie die gewhnlichen ,menschen1 haben einen sehr dicken ,kopf und sind nur mit ,tierhuten bekleidet4 ,man nennt sie ,mimos oder ,bakkebakke4 ,wenn sie um den ,knig sind1 mischt man weie ,neger der ,kontrastwirkung wegen unter sie4 ,das mu ein sehr seltsames ,schauspiel abgeben1 das zu nichts nutze ist2 wenn aber der ,knig von ,loango diese ,rassen mischte1 wrde man vielleicht sehr merkwrdige ,resultate erzielen4 ,unzucht mit ,tieren ist weiter in ,frankreich verbreitet1 als man annimmt1 glcklicherweise nicht aus ,neigung1 sondern aus ,bedrfnis4 ,alle ,hirten in den ,pyrenen sind ,tierschnder4 ,einer ihrer kostbarsten ,gensse ist es1 sich der ,nasenlcher einer jungen ,kuh zu bedienen1 die zu gleicher ,zeit ihre ,testikeln beleckt4 ,in diesen wenig begangenen ,gebirgsteilen hat jeder ,hirt seine ,lieblingsziege4 ,man wei das durch die baskischen ,priester4 ,und wahrlich gerade durch diese ,priester mte man die geschwngerten ,ziegen berwachen und ihre ,produkte sammeln lassen4 ,der ,intendant von ,auch knnte leicht zu diesem ,ziele gelangen1 ohne das ,beichtgeheimnis zu verletzen,a 7ein bser ,religionsfrevel auf alle ,flle71 er knnte sich diese ungeheuerlichen ,produkte durch seine ,priester verschaffen4 ,der ,priester wrde seinem ,beichtkinde seine ,geliebte abverlangen1 die er dem ,unterabgeordneten einhndigen wrde1 ohne den ,namen des ,liebhabers zu nennen4 ,ich sehe keine ,unannehmlichkeit daraus entstehen1 ein bel1 das man nicht mehr zu verhindern wte1 zum ,nutzen der ,fortschritte der ,kenntnis der ,menschen auszubeuten4 ,funote ,a3 ,schade ist es1 da die ,rmer nicht wie wir die ,ohrenbeichte hatten2 sonst wrden wir alle ihre kleinen huslichen ,geheimnisse wissen1 wie man unsere wei4 ,man wrde wissen1 ob die ,rmer ebenso roh die ,ehe entehrten1 wie wir es tun4 ,kurz1 wir wissen nicht einmal ,einzelheiten ber ,unterhaltungen in ,brgerkreisen4 ,nichts mte lustiger sein als die ,gesprche einer ,familie1 die am ,morgen dem ,priapus geopfert hat4 ,die jungen ,mdchen und ,burschen der ,familie mssen den ,rest des ,tages ber merkwrdige ,gedanken gehabt haben4 ,die ,anoscopie ,bekanntlich haben in allen ,jahrhunderten die ,gaukler1 ,charlatane1 ,wahrsager1 ,politiker oder ,philosophen 7denn alle ,sorten sind darunter vertreten7 mehr oder minder ,einflu ausgebt4 ,die unaufhrlich zwischen ,furcht und ,verlangen hin- und her geworfene ,menschennatur bietet so viele ,fallen fr den ,gebrauch derer1 die ihr ,ansehen oder ihr ,glck auf der ,leichtglubigkeit von ihresgleichen aufbauen1 da es stets fr sie im uferlosen ,ozeane der menschlichen ,narrheiten einige glckliche ,entdeckungen zu machen gegeben hat4 ,und wenn man es dabei bewenden lassen wollte1 die alten ,zaubereien1 die verjhrten ,torheiten in ein neues ,gewand zu kleiden -- dieser ,kder steht so herrlich in ,einklang mit der unwissenden und dummen ,habgier des ,volkes1 fr das er besonders bestimmt ist1 da seine ,wirkung unfehlbar ist --1 knnten einige ,nichtswisser und ,halunken die ,ausber einer ,kunst sein1 durch die die ,menschen so leicht zu betrgen sind4 ,philosophie und eine etwas mehr gepflegte ,experimentalphysik reien zweifelsohne eine groe ,anzahl aus ihrem ,irrtum1 doch stets wird nur ein kleiner ,teil sein1 wer sie oder den ,fortschritt der ,kenntnisse vom ,menschen durchdringen kann4 ,das ,wort ,wahrsager findet man sehr hufig in der ,bibel1 was die alte ,bemerkung rechtfertigt1 da es unter den heiligen ,schriftstellern wenige oder keine ,philosophen gegeben hat4 ,moses verbietet es strengstens1 die ,wahrsager zu befragen4 ,wer1 sagt er1 sich nach den ,wahrsagern und ,zauberern umsehen wird1 indem er ,unzucht mit ihnen treibt1 dem werde ich meinen ,kopf gegen seinen stoen6 ,es gibt mehrere ,arten von ,zauberern1 die in der ,bibel angezeigt sind4 ,chaurnien heit im ,hebrischen so viel wie die ,weisen4 ,dieser ,ausdruck aber war sehr doppelsinnig und lie verschiedene ,bedeutungen von wahrer ,klugheit1 falscher1 bser1 gefhrlicher1 verstellter ,klugheit zu4 ,so gab es zu allen ,zeiten ,menschen1 die weltklug und geschickt genug waren1 um sich ,anzeichen von ,weisheit zu ihrem ,nutzen1 zum ,durchsetzen ihrer ,leidenschaften zu geben1 um ,studium1 ,wissenschaft und ,talent die einzige ,anwendung zu nehmen1 die sie ehrt1 will sagen zur ,erforschung und ,fortpflanzung der ,wahrheit4 ,die ,mescuphinen waren die1 welche in geschriebenen ,dingen die verborgensten ,geheimnisse errieten2 ,horoskopsteller1 ,traumdeuter1 ,wahrsager gingen ebenso zu ,werke4 ,die ,carthuminen waren die ,zauberer2 durch ihre ,kunst blendeten sie die ,augen und riefen scheinbar phantastische oder wirkliche ,vernderungen bei den ,gegenstnden oder in den ,sinnen hervor4 ,die ,asaphinen benutzten ,kruter1 besondere ,apothekerwaren und ,opferblut fr ihre aberglubischen ,handlungen4 ,die ,casdinen lasen die ,zukunft aus den ,gestirnen2 sie waren die ,astrologen jener ,zeiten4 ,diese ehrenwerten ,leute1 die sicherlich unsere ,comus nicht aufwogen1 waren in sehr groer ,anzahl vorhanden4 ,sie hatten an den ,hfen der grten ,knige der ,welt einen ungeheuren ,einflu4 ,denn der ,aberglaube1 der den ,despotismus so gut bediente1 hat sich immer seinen ,gesetzen unterworfen1 und am ,busen dieses schrecklichen ,bundes1 der alle ,leiden der ,menschheit mit sich brachte1 hat der ,triumph des ,aberglaubens stets geblht4 ,die ,diener der ,religion waren zu geschickt1 als da sie den geringsten ,teil ihrer ,macht aus den ,hnden gegeben htten3 mit ,sorgfalt wachten sie ber alles1 was ,bezug auf das ,wahrsagen hatte1 sie gaben sich in jeder ,beziehung fr die ,vertrauten der ,gtter aus und umgrteten sich leicht das ,stirnband der ,meinung der ,menschen1 die nichts wissen1 ja nichts von der ,weisheit ahnen1 die beinahe das letzte ist1 worauf des ,menschen ,eifer sich strzt4 ,von allen ,vlkern1 die sich unter das ,joch des ,aberglaubens erniedrigt haben1 ist keines ihm mehr zugetan gewesen als das der ,juden4 ,in ihrer ,geschichte wrde man eine unendliche ,flle von ,einzelheiten ber ihre nrrischen und frevelhaften ,verfahren zusammenstellen knnen4 ,die ,gnade1 die ,gott ihnen erwies1 indem er ihnen ,propheten sandte1 um sie seinen ,willen zu lehren1 wurde fr diese plumpen und neugierigen ,menschen eine ,falle1 der sie nimmer entgingen4 ,das ,ansehen der ,propheten1 ihre ,wunder1 der freie ,zutritt1 den sie bei den ,knigen hatten1 ihr ,einflu auf ffentliche ,entscheidungen und ,angelegenheiten stellten sie dermaen hoch in der ,menge1 da die ,begier1 teilzuhaben an diesen ,auszeichnungen1 indem man sich die ,gabe der ,weissagung anmate1 zu einer so verheerenden ,leidenschaft sich auswuchs1 da1 wenn man von gypten gesagt hat1 dort sei alles ,gott1 es eine ,zeit gab1 wo man von ,palstina sagen konnte1 alles dort sei ,prophet gewesen4 ,zweifelsohne gab es mehr falsche als wahre2 man wei sogar mit aller ,bestimmtheit1 da die ,juden besondere ,zauber und ,zaubertrnke hatten1 um die ,prophetengabe einzuflen1 zu denen sie menschliches ,sperma1 ,menstrualblut und eine wahre ,musterkarte anderer ebenso nutzlos wie ekelhaft zu verschlingender ,dinge benutzten4 ,wunder aber sind in den ,augen des ,volkes eine so leicht zu handhabende ,sache1 und die fromme ,dunkelheit der ,reden1 der apokalyptische ,ton1 der schwrmerische ,akzent wirken so mchtig1 da die ,erfolge der wahren und falschen ,propheten1 die ihre ,zuflucht zu den ,knsten und okkulten ,wissenschaften nahmen1 sich die ,wage hielten4 ,aus allem schpften sie ,hilfsquellen1 und es gelang ihnen1 ,altar gegen ,altar zu errichten4 ,moses selber sagt uns im ,exodus1 da ,pharaos ,zauberer wahre oder falsche ,wunder bewirkt htten1 da aber er1 der ,abgesandte des lebenden ,gottes und von dessen ,allmacht untersttzt1 ihrer sehr viel wirksamere ins ,werk gesetzt htte1 die gypten schwer zu ,boden gedrckt haben1 weil das ,herz seines ,knigs verhrtet war4 ,wir mssen sie fromm glauben und uns vor allem beglckwnschen1 nicht ,zuschauer dabei gewesen zu sein4 ,heute1 wo die ,illusion derer1 die da ,taschenspielerknste machen1 alles1 was die ,mechanik vorweist und was sehr geeignet ist1 zu berraschen und irrezufhren1 die erstaunlichen ,geheimnisse der ,chemie1 die zahllosen ,wunder1 die das ,studium der ,natur und die schnen ,versuche bewirkt haben1 die tagtglich einen kleinen ,teil des ,schleiers lften1 der ihre geheimsten ,handlungen bedeckt1 heute sage ich1 wo wir von all dem bis zu einem bestimmten ,grade unterrichtet sind1 stnde es zu befrchten1 da unser ,herz sich verhrtete wie das des ,pharao2 denn wir kennen unendlich viel weniger den ,dmon als die ,geheimnisse der ,physik1 und wie man bemerkt hat1 scheint es1 da dank dem ,geschmack an der ,philosophie1 der uns nach und nach die selbst bisher unbersteigbarsten ,schranken berennen und berwinden lie1 das ,reich des ,dmons alle ,tage mehr zusammensinkt4 ,vielleicht wrde die mglichst detaillierte ,geschichte der ,seher1 ,rnkeschmiede1 ,propheten und ihrer ,auffhrung und ,wahrsagereien jeder ,art1 beschrieben oder durch das strenge und scharfsichtige ,auge eines ,philosophen enthllt1 ein sehr seltsames ,buch ergeben4 ,doch unter allen denen1 die er den geffneten ,augen der ,nationen vorfhren knnte1 wrde es keine wunderlichere als die geben1 die vor einer traurigen ,katastrophe eine ,gesellschaft bewahrte1 welche ihres ,eifers fr die ,verbreitung des ,glaubens wegen berhmt ist und die1 zu berzeugt1 da dieser ,glaube genge1 um das ,dunkel der ,zukunft zu durchdringen1 mit einem sehr unklugen ,leichtsinn in eine ,verpflichtung einging1 die sie ohne die unvermutete ,hilfe eines sehr seltsamen ,horoskopes nicht wrde erfllt haben knnen4 ,eine nach ,china gesandte ,jesuitenschar predigte dort die wahre ,religion1 als eine furchtbare ,drre das ,kaiserreich in ein ungeheures ,grab verwandeln zu wollen schien4 ,die ,chinesen sollten umkommen2 und mit ihnen die ,jesuiten1 die vergebens von dem ,despoten angerufen wurden1 htten sie nicht ein ,wunder1 das sie mit erstaunlichem ,scharfsinn voraussagten und das die ,gesellschaft ,jesu in diesen trostlosen ,gefilden fr immer berhmt gemacht hat1 bewirkt4 ,ein moderner ,dichter hat diese ,anekdote in einer reizvolleren ,weise1 als wir es tun knnten1 erzhlt1 und wir beschrnken uns darauf1 seine ,verse abzudrucken1 ohne seine ,ungebundenheiten zu billigen3 ,des groen ,loyola khne ,sprossen1 ,die euch zerschmettert hat ,port ,royal1 ,euch1 die mit ,krieg umlauert' unverdrossen1 ,auf ,nicolaus sich sttzend1 einst ,pascal2 ,ihr1 die ihr ,romas ,waffen fr euch ntzend1 ,in ,arnauld grifft die ,augustiner an1 ,und die ,gemeinheit eurer ,plane sttzend1 ,auf ihn herabzogt schweren ,kirchenbann1 ,die an ,quesnel ihr1 ,brules wrdigem ,sohn1 ,euch oft mit ,peitschenhieben bitter rchtet2 ,aus seinen ,bchern lesend voller ,hohn ,gefhle1 die ,molina einst gechtet1 ,habt ihr ,clemens den elften aufgebracht1 ,da er den ,brand warf auf sein mchtiges ,buch4 ,ihr1 die ihr euch nach ,china aufgemacht ,um ,christi ,glauben -- heilig der ,versuch -- ,an des ,confucius ,stelle dort zu setzen1 ,dem in ,pagoden man mit listigem ,wort ,zweideutig dient1 so wie es ,priester schtzen4 ,verderber der ,moral ihr fort und fort1 ,die ihr erweitert stets des ,heiles ,pfade ,und die ihr1 leitend auf dem ,blumensteg ,die ,ber1 die euch schickt des ,himmels ,gnade1 ,unkraut st aus auf ,gottes ,feld und ,weg4 ,ihr1 des ,jahrhunderts listige ,schmeichlerschar1 ,des ,lugs und ,trugs elende ,knstler ihr1 ,maskiert seid ihr1 dennoch der ,maske bar ,fr jeden1 doch willkommen dort und hier1 7,kein ,ort ist auf der ganzen ,erdenrunde ,wo ihr nicht eure dunkle ,rolle spielt74 ,gebt von den ,mitteln uns doch1 bitte1 ,kunde1 ,durch die des ,trugs ,kunst ihr so gut erzielt ,beim ,christenvolke wie bei allen ,heiden6 ,wenn eurem ,mrtyrerbuche glaubt mein ,mut1 ,in dem die ,lge prunkt mit euren ,leiden1 ,dann rtet ,indien sich von eurem ,blut4 ,orakelt da auf einem ,dreifu khn1 ,und der auf ,wunder gierige ,heide sieht ,sie nach dem ,willen seiner ,wnsche blhn4 ,der hagre ,tod1 bleifarben ist er1 zieht ,die ,hand von seiner ,beute1 wenn ihr's wollt4 ,durch euch das ,blut1 das er gerinnen lt1 ,in allen ,adern neubelebend rollt4 ,auf den ,befehl von einem ,knirpse pret ,der ,wolken ,blau zu ,regen sich zusammen4 ,ihr macht des ,windes ,brausewut zu nichte4 ,ein ,wort von euch1 der ,blitz hrt auf zu flammen4 ,und darauf schrieb ich nieder die ,geschichte1 ,ihr ,ehrenwerten1 die ihr hren sollt3 ,nach ,lima1 in ,golconda1 wo die ,erde ,den reichen ,stein in ,flusses ,sande rollt1 7,man schleift ihn1 da zurckgestrahlet werde ,das ,licht vielhundertfach7 kam eine ,schar ,ignatiusschler1 pflanzte ,christi ,wort ,in der ,indianer ,seele wunderbar4 ,die ,shne nun an ,indiens ,uferbord ,katechisierten wahrlich sie sehr fein4 ,die ,franziskaner1 die mit ihnen kamen1 ,weihten die ,weiber in die ,lehre ein2 ,herrlich ging auf des ,christenglaubens ,samen ,dank dieser ,teilung1 so da unser ,gott ,die neue ,erbschaft trat mit ,prchten an4 ,die ,macht wuchs stndig1 und es ward ein ,spott ,der ,dmon1 jener feiste ,broncemann1 ,den ,bonzentorheit dort anbeten lie1 ,durch des ,franziskus und ,ignatius ,sprossen2 ,und seine ,rechte schwanden berdies4 ,die neuen ,pflanzen aber dort genossen ,gar vieler ,gottesgnaden ,honigseim4 7,doch der sichtbaren ,gnade se ,last ,nur sprlich troff1 war zh wie ,vogelleim1 ,der kleine ,snger fesselt an den ,ast47 ,dank mancher schnen ,worte1 guter ,streiche1 ,hielt man fr ,heilige sie1 und sie verehrt ,das ,volk1 das sie bekehrt in jenem ,reiche4 ,golcondens ,herrscher wurde das gelehrt4 ,erzheide war der1 der von seinem ,teufel ,so gut bedient war1 da er immer den ,unreinen ,geist anbetet sonder ,zweifel4 ,die neu'n ,apostel wollte er nun sehn1 ,die seines ,teufels ,nebenbuhler waren4 ,er glaubte1 da sie ihm ,orakel sagen1 ,ihm wie ,herodes ,wunder offenbaren4 ,das ,kreuz vor ihn die weisen ,patres tragen ,und kndigen von dem1 der fr uns starb1 ,und lstern schnde ,satans ,gtzenbild4 ,des ,knigs ,laune aber das verdarb1 ,und ihre ,reden machten bald ihn wild4 ,ihr ,herrn1 sprach er1 wenn man so lacht der ,gtter ,und einen neuen ,gtzendienst preist an1 ,sttzen sich auf ,beweise wohl die ,sptter4 -- ,sechs ,monde schon mein armes ,land gewann ,kein ,trpfchen ,regen4 ,ich verlange nun ,von euch1 da ,euer ,gtze regnen lt1 ,und sollt' er's nach drei ,tagen ,frist nicht tun1 ,so nehm' ich ,euch als bse ,lgner fest1 ,bedenkt das6 ,unsre ,kuttentrger schrien ,vergebens1 da das ,gott versuchen hiee2 ,den ,knig berzeugte nicht ihr ,mhn4 ,an solchem ,zeichen sich erkennen liee1 ,so er1 ob ,euer ,gott der ,herr der ,welt ist6 ,die ,mnche muten es ihm denn zusagen4 ,wie's um das ,barometer wohl bestellt ist1 ,sehn tglich nun voll ,eifers nach die ,zagen2 ,das zeigte stets nur schnes ,wetter an4 ,sein ,bndel schnrte eiligst jeder ,pater4 ,mrtyrer werden8 ,nein1 das will kein ,mann4 ,den sie als ,pfand gelassen nun1 der ,frater ,der gar fr sie die ,kosten sollte zahlen1 ,er fragte sie1 weshalb sie so verfhren8 ,weh1 schrien sie1 der ,frst droht uns mit ,qualen1 ,ein ,eisenband soll unsern ,kragen zieren6 ,bei ,loyola1 ist das alles8 schrie ,verdrossen der1 und schlug in seine ,hnde1 ,geht hin und sprecht3 ,es regnet morgen frh1 ,es wre sonst mit mein'm ,latein zu ,ende6 ,nicht ,lge war des neu'n ,elias ,wort4 ,es trmten ,wolken sich vom ,meer her auf1 ,fruchtbarer ,regen fiel am ,morgen dort1 ,in neuem ,grn entstand das ,land darauf4 ,die von ,golconda schrien ,wunder und ,priesen den ,pater unter ,hndefalten4 ,zu frohen ,mnchen sprach des' leiser ,mund1 ,confratres1 liebe1 wenn ich ,wort gehalten1 ,so dankt ,ihr's einem ,liebesleiden1 das ,fr ,euch der ,himmel mir ausdrcklich schickte2 ,das stets1 eh' auftat sich das ,regenfa ,des ,himmels1 mich ganz gottserbrmlich zwickte4 ,bleibt's aber trocken1 lindert sich der ,schmerz ,und hrt fast auf6 ,doch das ,golcondens ,herrn ,anzuvertrauen1 hat man nicht das ,herz4 ,so glaubte man im ,lande gut und gern1 ,da dieses ,wunder ihrer ,heiligkeit1 ,nicht aber ,frucht war einer bsen ,pest2 ,mit der der alte ,schlaukopf seiner ,zeit ,vergiftet sich4 -- ,da ,bses also lt ,gutes entstehen1 ist dieses ,leiden worden ,ein ,dauergeschenk dem ,jesuitenorden4 ,allen ,spa beiseite1 -- man sieht1 welchen ,nutzen dieses seltsame ,barometer sowohl ,china wie den ,missionaren brachte1 die sich dadurch zu ihrer berhmten ,klage ber die ,lavements veranlat sahen4 ,die ,chinesen kennen diese ,art ,einspritzung1 die man durch den ,after in die ,gedrme macht1 erst seit dem ,auftauchen der ,jesuiten in ihrem ,kaiserreiche1 drum nennen es die ,vlker dort1 wenn sie sich seiner bedienen1 das ,heilmittel der ,barbaren4 ,als die ,jesuiten sahen1 da das unedle ,wort ,lavement das ,klistier abgelst hatte1 gewannen sie den ,abt von ,saint ,cyran und setzten ihren ,einflu auf ,ludwig ,,xiv4 daran1 um durchzusetzen1 da das ,wort ,lavement auf die ,liste der unanstndigen ,ausdrcke gesetzt wrde1 so da der ,abt von ,saint ,cyran sie beim ,pater ,gargasse tadelte1 den man die ,helena des ,kriegs zwischen ,jesuiten und ,jansenisten nannte4 ,ich aber1 sagte der ,pater ,gargasse1 verstehe unter ,lavement nur ,gurgeln3 die ,apotheker sind's1 die dem ,worte die unschickliche ,bedeutung gegeben haben6 ,man ersetzte also das ,wort ,lavement durch ,heilmittel4 ,da ,heilmittel zweideutig ist1 erschien es als anstndiger2 und das ist so ganz unsere ,schicklichkeitsart,a4 ,ludwig ,,xiv4 gewhrte dem ,pater le ,tellier diese ,gnade4 ,der ,frst forderte keine ,lavements mehr1 er forderte sein ,heilmittel4 ,und die ,akademie bekam den ,auftrag1 dies ,wort mit seiner neuen ,bedeutung in ihr ,wrterbuch zu setzen 4 4 4 ,ein wrdiger ,gegenstand fr eine ,hofkabale6 ,funote ,a3 ,in unseren ,tagen hat man auf hnliche ,weise ,havarie 7,haferei7 an die ,stelle von ,lustseuche gesetzt4 ,allem ,anscheine nach wurde die schimpfliche1 ,harnrhrenentzndung genannte1 ,krankheit das ,jesuitenbarometer im ,vaterlande des ,confucius4 ,wie es heit1 war diese ,krankheit1 die sich im ,jesuitenorden von ,pater auf ,pater fortpflanzte1 nichts anderes als das1 von dem die ,schrift sagt3 und der ,herr schlug die aus der ,stadt und vom ,lande in den ,after,a4 ,zur ,heilung dieser ,krankheit haben die ,jesuiten eine ,messe in einem zu ,ehren des heiligen ,hiob gedruckten ,mebuche4 ,nichts gibt es1 was mit ihrer ,moral nicht in ,einklang zu bringen wre2 denn es ist gewi1 da ihre ,kasuistiker den ,mut aufbringen1 der ,gefahr der ,harnrhrenentzndung zu trotzen1 geschweige denn sich ihr auszusetzen1 wenn sie des ,glaubens sind1 da das ,werk ,gottes dabei beteiligt sein knnte4 ,man liest in der ,sammlung des ,jesuitenpaters ,anufin ein merkwrdiges ,geschehnis1 das einem ihrer ,novizen sich ereignete1 der sich mit einem jungen ,manne erlustierte und inmitten seiner lebhaften ,unterhaltung von einem ,confrater berrascht wurde4 ,dieser hatte die ,klugheit besessen1 durchs ,schlsselloch zu beobachten und sich still zu verhalten4 ,als aber die ,geschichte zu ,ende und der ,novize fortgegangen war1 sagte er zu seinem ,kameraden3 ,unglcklicher1 was hast du eben gemacht8 ,ich habe alles gesehen2 du verdientest1 da ich dich anzeigte2 noch ganz entflammt bist du von der ppigkeit 4 4 4 du kannst dein ,vergehen nicht ableugnen6 -- ,ach1 mein lieber ,freund1 antwortete der ,schuldige mit einem festen und heftigen ,tone1 wit ,ihr denn nicht1 da der ein ,jude ist8 ,ich will ihn bekehren oder er soll ,jesu ,christi ,feind bleiben4 ,habe ich nicht1 wenn ich dieses oder jenes annehme1 alle ,ursache ihn zu verfhren1 entweder um ihn zu retten oder um ihn noch schuldbeladener zu machen8 ,bei diesen ,worten wirft sich der ,novize1 der ihn beobachtet hatte1 berzeugt1 besiegt1 von ,bewunderung durchdrungen1 vor ihm nieder1 kt seinem ,confrater die ,fe und macht seinen ,bericht4 ,und der handelnde ,novize wurde unter die in den ,werken des ,allmchtigen ,wirkenden einregistriert4 ,funote ,a3 ,buch der ,knige1 ,i4 ,kap41 ,vers #bf4 ,die ,linguanmanie ,wenn man alle ,leidenschaften des ,menschen auf ihre anfnglichen ,neigungen zurckfhrte1 alle ihre ,idiome auf ihre ,muttergedanken1 wenn ich so sagen darf1 indem man diese alle der ,schattierungen1 die sie entstellt haben1 und jene all der ,bedeutungen beraubte1 mit denen ihre ,symptome berladen worden sind1 wrden die ,wrterbcher weniger umfangreich und die ,gesellschaften minder verderbt sein4 ,wie viel hat nicht zum ,exempel die ,einbildung den ,kanevas der ,natur mit ,liebe bestickt8 ,wenn ihre ,krfte sich damit zufrieden gegeben htten1 die moralischen ,illusionen zu verschnern1 wrden wir uns dazu beglckwnschen4 ,aber es gibt sehr viel mehr liederliche ,einbildungen als gefhlvolle ,einbildungen1 und darum gibt's unter den ,menschen mehr ,ausschweifung als ,zrtlichkeit1 darum hat man jetzt eine ,masse ,beiworte ntig1 um alle ,schattierungen eines ,gefhls auszudrcken1 das lau oder hei1 lasterhaft oder heroisch1 edelmtig oder strafbar nach allem aber nie die mehr oder minder lebhafte ,neigung eines ,geschlechts zum anderen ist oder sein wird4 ,schamlosigkeit1 ,geilheit1 ,unzucht1 ,liederlichkeit1 erotische ,melancholie sind sehr verschiedene ,eigenschaften und doch im ,grunde nur mehr oder minder scharfe ,schattierungen der gleichen ,empfindungen4 ,geilheit und ,unzucht zum ,beispiel sind durchaus natrliche ,fhigkeiten zur ,lust1 denn mehrere ,tierarten sind geil und unzchtig2 unkeusche aber gibt es nicht4 ,unkeusche ,gesinnung ist unzertrennlich von der vernunftbegabten ,natur und nicht vom natrlichen ,hang wie die ,unzucht4 ,unkeusche ,gesinnung drckt sich durch die ,augen1 in der ,haltung1 in den ,gesten1 in den ,reden aus2 sie kndigt ein sehr hitziges ,temperament an1 ohne da die beweisende ,tatsache ganz gewi ist1 sie verspricht aber viel ,vergngen an der ,lust und hlt ihr ,versprechen1 weil die ,einbildung der wirkliche ,herd der ,lust ist1 die der ,mensch durch ,studium und ,verfeinerung der ,wonnen variiert1 verlngert und ausgedehnt hat4 ,schlielich aber wollen diese und andere derartige ,benennungen nichts weiter als einen ,heihunger anzeigen1 der dazu verfhrt1 ohne ,maen und ohne die ,zurckhaltung1 die vielleicht dem greren ,teile der menschlichen ,institution natrlicher ist1 als man annimmt1 zu genieen1 zu suchen2 ohne die ,zurckhaltung1 die man ,scham nennt1 die verschiedensten1 die geschicktesten und die sichersten ,mittel zu suchen1 sage ich1 den ,feuern1 die einen verbrennen1 deren ,glut aber so verfhrerisch ist1 da man sie1 nachdem man sie gelscht hat1 wieder herausfordert1 genugzutun und auszulschen4 ,dieser ,zustand hngt einzig und allein von der ,natur und von unserer ,leibesbeschaffenheit ab4 ,er ist der ,hunger1 das ,bedrfnisgefhl1 ,nahrung zu sich zu nehmen1 das durch ein berma von ,sinnlichkeit zur ,gefrigkeit fhrt1 und durch die allzu lange ,beraubung der ,befriedigungsmittel in ,wut ausartet4 ,das ,verlangen nach ,lust1 das ein ebenso natrliches ,bedrfnis ist1 obwohl es weniger oft und gem der ,verschiedenheit der ,temperamente mehr oder weniger hitzig sich einstellt1 steigert sich manchmal bis zum ,wahnsinn1 bis zu den grten physischen und moralischen ,ausschweifungen1 die alle nach dem ,genusse des ,objekts streben1 durch das die glhende ,leidenschaft1 von der man erregt ist1 vielleicht gestillt wird4 ,dies verschlingende ,fieber heit bei den ,weibern ,nymphomanie,a1 bei den ,mnnern wrde man es1 wenn sie ihm ebenso unterworfen wren1 wie jene1 ,mentulomanie nennen1 doch leistet ihre ,bildung dagegen ,widerstand1 und mehr noch ihre ,sitten1 die1 weniger ,zurckhaltung und ,zwang heischend1 und die ,scham nur nach der ,zahl der ,verfeinerungen rechnend1 mit denen die menschliche ,geschicklichkeit die ,reize der ,natur zu verschnern oder abzuschattieren verstanden hat1 sie weniger den ,verheerungen der allzu zurckgeschraubten oder allzu gesteigerten ,wnsche aussetzen4 ,da brigens unsere ,organe viel empfnglicher fr augenblickliche ,regungen als die des anderen ,geschlechts sind1 kann die ,intensitt der ,begierden selten ebenso gefhrlich sein1 wiewohl die ,mnner ebensogut wie die ,weiber an ,krankheiten leiden1 die einer beinahe hnlichen ,ursache entspringen,b1 von denen aber eine mnnliche ,leibesbeschaffenheit1 die leichter schlaff wird1 nicht ebenso lange heimgesucht zu werden braucht4 ,trostlos wrde es sein1 scheulich wrde es sein1 wollte man die so wunderlichen ,wirkungen der ,nymphomanie aufzhlen4 ,vielleicht trgt die ,unregelmigkeit der ,einbildungskraft sehr viel mehr zu ihr bei als die venerische ,energie1 die das ,subjekt1 das von ihr befallen worden ist1 von ,natur aus mitbekommen hat4 ,tatschlich ist der ,kitzel der ,vulva durchaus nicht ,nymphomanie4 ,der ,kitzel kann wahrlich eine ,empfnglichkeit fr diese ,manie sein1 man braucht darum aber nicht gleich zu glauben1 da sie ihm stets folgen mte4 ,er reizt1 er zwingt1 mit den ,fingern an die erregten ,kanle zu fassen1 sie zu reiben1 um sich ,linderung zu verschaffen1 wie man es bei allen ,krperteilen tut1 die man in derselben ,absicht anfat1 um die ,ursachen des ,reizes zu heben4 ,wie lebhaft und erwnscht dieses ,kitzeln1 diese ,berhrungen auch sein mgen1 man nimmt sie wenigstens ohne ,zeugen vor4 ,die dagegen1 welche die ,nymphomanie hervorruft1 trotzen den ,zuschauern und ,umstnden4 ,daraus geht hervor1 da der ,kitzel sich nur in der ,vulva festsetzt1 whrend die unsinnige ,manie der ,sinnenlust ihren ,sitz im ,gehirn hat4 ,die ,vulva jedoch berliefert ihm auerdem den ,eindruck1 den es mit ,abnderungen empfngt1 die geeignet sind1 die ,seele mit einer ,menge unzchtiger ,gedanken zu durchtrnken4 ,dort nhrt sich das ,feuer selber2 denn die ,vulva ist ihrerseits unabhngig von dem ,einflu der wollustgierigen ,seele1 von jedem ,gefhlseindruck angegriffen und wirkt auf das ,gehirn zurck4 ,so wird die ,seele immer tiefer von unzchtigen ,sensationen und ,gedanken durchdrungen1 die1 da jene nicht allzu lange bestehen knnen1 ohne sie zu ermatten1 ihren ,willen bestimmt1 der ,unruhe nachzugeben1 die sich an die ,verlngerung jedes allzu lebhaften ,gefhls heftet und alle erdenklichen ,mittel anzuwenden1 um zu diesem ,ziele zu gelangen4 ,funote ,a3 ,griechisch3 ,ninphman4 ,funote ,b3 ,die ,satyriasis1 der ,priapismus1 die ,geilheit4 ,es ist unglaublich1 wie sehr die durch die ,leidenschaft geschrfte menschliche ,geschlechtlichkeit die ,mittel des ,vergngengewhrens oder vielmehr das ,verhalten beim ,vergngen variiert hat4 ,denn es ist stets das gleiche1 und wir haben gut kmpfen gegen die ,natur1 ber ihr ,ziel werden wir nimmer hinausgehen4 ,sie scheint in ,wahrheit viele ,reizmittel zu ihrer ,verlngerung,a verteilt zu haben1 sicher ist es aber1 da die ,gehirnfasern sich unabhngig von irgendeiner unmittelbaren ,einwirkung der ,natur ausdehnen4 ,alles1 was die ,einbildungskraft erhitzt1 reizt die ,sinne oder vielmehr den ,willen1 dem die ,sinne sehr hufig nicht mehr gengen1 und die werden mindestens ebenso stark von ihm untersttzt1 da die ,einbildungskraft niemals ohne das lebhafteste1 glhendste ,temperament1 die am besten gestimmten ,sinne1 die besten ,hilfen des ,alters und der ,umstnde bestehen kann4 ,funote ,a3 ,sennert erwhnt eine ,frau1 die1 nachdem sie etwas aufgelsten ,borax getrunken hatte1 nymphoman wurde1 und ,mller rt1 mit aromatischen len vermischten ,moschus auf irgendeine ,art einzufhren1 um die ,vagina schlpfrig zu machen4 ,da es weiter das ,eigentmliche aller ,leidenschaften der ,seele ist1 mit ,rcksicht auf den ,widerstand so hitzig wie mglich zu werden und die ,nymphomanie nicht leicht zu befriedigen ist1 so wird sie schlielich unersttlich4 ,weiber1 die von ihr befallen sind1 kennen kein ,ma mehr2 und das fr einen schwachen ,widerstand so schn geschaffene ,geschlecht1 das mit allem ,entzcken der furchtsamen ,scham prunkt1 entehrt in dieser scheulichen ,krankheit seine ,reize durch die schmutzigste ,prostitution4 ,es fordert heraus1 sucht auf1 greift an2 die ,begierden stacheln sich an durch das1 was anscheinend hinreichen mte1 um sie zu ersticken1 und das tatschlich gengen mte1 wenn der einfache ,kitzel der ,vulva den ,genu erregte4 ,wenn aber das ,gehirn der ,herd des ,verlangens ist1 so steigert es sich unaufhrlich2 und die mehr ermattete als gesttigte ,messalina,a jagt ohne anzuhalten der ,lust und der ,liebe nach1 die sie mit ,abscheu flieht4 ,funote ,a3 ,mox lenone suas jam dimittente puellas ,tristisubit4 ,sed quod potuit tamen ultimam cellam ,clausit1 ad huc ardens rigidae tentigine vulvae ,et resupina jacens multorum absorbuit cetus ,et lassata viris1 necdum satiata recessit4 7,inv4 ,i1 ,,ii4 ,sat4 #f47 ,indessen mu man das zugeben3 ,die ,beobachtung hat uns einige ,phnomene in dieser ,art gezeigt1 die das einfache ,werk der ,natur zu sein scheinen4 ,herr von ,buffon hat ein junges ,mdchen von zwlf ,jahren gesehen1 sie war dunkelbraun1 hatte eine lebhafte und gesunde ,gesichtsfarbe1 war von kleiner1 aber ziemlich fetter ,figur1 war bereits ausgewachsen und mit einem hbschen ,busen geschmckt1 die einzig beim ,anblick eines ,mannes die unanstndigsten ,handlungen vornahm4 ,die ,gegenwart der ,eltern1 deren ,vorwrfe1 die strengsten ,zchtigungen1 nichts hielt sie davon zurck4 ,sie verlor indessen die ,vernunft nicht1 und ihre scheulichen ,anwandlungen hrten auf1 wenn sie mit ,frauen zusammen war4 ,kann man annehmen1 da dieses ,kind seinen ,instinkt bereits mibraucht hatte8 ,gewhnlich haben braune ,mdchen von guter ,gesundheit und krftiger ,leibesbeschaffenheit1 die jungfrulich sind1 und vor allem die1 welche durch ,verhltnisse anscheinend dazu bestimmt sind1 es ewig zu bleiben1 junge ,witwen1 ,weiber1 die wenig krftige ,mnner haben1 die meiste ,anlage zur ,nymphomanie4 ,und das allein wrde beweisen1 da der ,hauptherd dieser ,krankheit in einer allzu geschrften1 allzu gebieterischen ,einbildungskraft ruht1 da aber auch die widernatrliche ,unttigkeit der mit ,kraft und ,jugend versehenen ,sinne eine ihrer hauptschlichen ,triebfedern ist4 ,billig ist es also1 da jedes ,individuum seinen ,instinkt befragt1 dessen ,antrieb stets zuverlssig ist4 ,wer immer darauf bedacht ist1 seinesgleichen zu zeugen1 hat entschieden das ,recht es zu tun4 ,der ,schrei der ,natur ist die allgemeine ,gebieterin1 deren ,gesetze zweifellos mehr ,achtung verdienen1 als alle die knstlichen ,ideen von ,ordnung1 ,regelmigkeit und ,prinzipien1 mit denen uns unsere tyrannischen ,grillen auszeichnen1 und denen man sich unmglich sklavisch unterordnen kann1 die nur unglckliche ,opfer oder widrige ,heuchler schaffen und nichts weiter fr die ,moral wie fr die ,physis regeln1 als die ,widersprche der ,natur jemals befehlen knnen4 ,die physischen ,gewohnheiten ben eine sehr dingliche1 sehr despotische und oft sehr furchtbare ,macht aus und setzen einen fters grausamen beln aus1 statt da sie einen gegen sie wappnen4 ,die menschliche ,maschine darf nicht besser arbeiten als das sie umgebende ,element1 sie darf wirken1 sich gar ermden1 sich ausruhen1 unttig sein1 je nachdem das ,krftegefhl es bestimmt4 ,es wrde eine sehr abgeschmackte und sehr lcherliche ,forderung sein1 das ,gesetz der ,gleichheit befolgen und stets vor derselben ,schssel sitzen zu sollen1 whrend alle ,wesen1 mit denen man in inniger ,berhrung steht1 in stndigem ,wechsel leben4 ,vernderung ist notwendig1 und wre es nur1 um uns auf die heftigen ,ste vorzubereiten1 die manchmal die ,grundmauern unseres ,seins erschttern4 ,unsere ,krper sind wie die ,pflanzen1 deren ,stengel sich inmitten der ,strme durch das ,rtteln widriger ,winde krftigt4 ,leibesbewegung1 eine gut ausgedachte ,gymnastik wrde zweifelsohne das wirksamste ,mittel gegen die gefahrvollen ,folgen eines unttigen ,lebens sein2 dies ,mittel jedoch wird nicht in gleicher ,weise von beiden ,geschlechtern angewandt4 ,die ,reitkunst zum ,exempel scheint nicht sehr geeignet fr die ,frauen1 die sie nur unter ,gefahr oder unter ,vorsichtsmaregeln ausben knnen1 die die bung beinahe unzweckmig machen4 ,es ist so wahr1 da die ,natur sie nicht fr diese ,leibesbung bestimmt hat1 da sie dabei blo die ,reize zu verlieren scheinen1 die ihnen zu eigen sind1 ohne die des ,geschlechtes zu gewinnen1 das sie nachahmen wollen4 ,der ,tanz scheint mit der den ,frauen eigentmlichen ,anmut vereinbar1 die ,weise aber1 in der sie sich ihm hingeben1 ist oft mehr geeignet1 die ,organe zu entnerven als zu krftigen4 ,die ,alten1 welche sich auf die groe ,kunst verstanden1 die ,sinnenfreude in den ,dienst des ,krpers zu stellen1 haben aus der ,tanzkunst einen ,teil ihrer ,gymnastik gemacht3 sie wandten die ,musik an1 um die ,bewegungen der ,seele zu beruhigen oder zu lenken4 ,sie verschnten das ,ntzliche und machten die ,wollust ersprielich4 ,doch wenn beim ,entstehen politischer ,krperschaften die ,vergngungen der ,strenge der ,einrichtungen unterstellt wurden1 aus denen diese ,krperschaften ihre ,macht zogen1 entarteten sie sehr schnell mit den ,sitten,a4 ,und wenn die ,alten sich zuerst damit befaten1 alles zusammenzusuchen1 was die ,krfte mehren und die ,gesundheit bewahren konnte1 so verfielen sie nur darauf1 die ,freuden zu erleichtern und auszudehnen zu suchen2 und hier hat man nochmals ,gelegenheit zu bemerken1 wie sehr wir sie preisen1 um uns selber zu verleumden4 ,welche ,parallele lt sich zwischen unseren ,sitten und der ,skizze ziehen1 die ich eben hinwerfe8 ,funote ,a3 ,ich zweifle zum ,exempel1 da die ,corycomachie oder die ,coricobolie1 welche die vierte ,sphristik der ,griechen war1 bei ihnen gebruchlich geblieben ist1 als sie das eleganteste ,volk der ,welt geworden waren4 ,man hngte einen ,sack voll schwerer ,krper an der ,decke auf1 griff ihn mit beiden ,hnden und brachte ihn so weit fort1 als der ,strick sich auszudehnen vermochte2 darauf lieen sie den ,sack los1 folgten ihm1 und wenn er gegen sie zurckkam1 gingen sie zurck1 um sich nicht der ,wucht des ,anpralls auszusetzen1 und stieen ihn dann wieder mit ,gewalt zurck4 7,siehe ,burette1 ber die ,gymnastik der ,griechen und ,rmer47 ,ich glaube auch nicht1 da eine solche bung nach dem ,geschmack der ,stutzerinnen eines anderen ,jahrhunderts gewesen wre4 ,wenn ein ,weib eine halbe ,stunde ,coricobole gespielt hatte1 trockneten entweder ,mdchen oder ,knaben1 je nach ,geschmack der ,spielerin1 sie mit ,schwanenpelz ab4 ,diese jungen ,leute hieen ,jatraliptae4 ,die ,unctores schtteten darauf ,essenzen ber sie4 ,die ,fricatores reinigten die ,haut4 ,die ,alipari zupften die ,haare aus4 ,die ,dropacistae bearbeiteten die ,krper und brachten die ,schwielen fort4 ,die ,paratiltriae waren kleine ,kinder1 die alle ,leibesffnungen1 ,ohren1 ,anus1 ,vulva usw4 suberten4 ,die ,picatrices waren junge ,mdchen1 die dafr zu sorgen hatten1 alle die ,haare1 welche die ,natur ber den ,krper verstreut hat1 auszuzupfen1 um ihr ,wachstum zu verhindern1 das dem ,eindringen entgegensteht4 ,die ,tractatrices endlich kneteten wollstig alle ,gelenke1 um sie geschmeidiger zu machen4 ,eine so vorbereitete ,frau bedeckte sich mit einem jener ,schleier1 die laut dem ,ausdruck eines ,alten einem gewebten ,lufthauche glichen und den vollen ,glanz der ,schnheit durchschimmern lieen4 ,sie schritt ins ,gemach der ,wohlgerche1 wo sie sich beim ,klang der ,instrumente1 die eine andere ,art ,wollust in ihre ,seele gossen1 dem berschwange der ,liebe hingab4 ,erstrecken sich bei uns die ,verfeinerungen des ,genusses bis zu diesem bermae von ,gesuchtheiten,a8 ,funote ,a3 ,eine bescheidene ,nomenklatur eines sehr kleinen ,teils ihres ,lexikons der ,wollust1 wenn ich so sagen darf1 mag diese ,frage entscheiden3 ,die ,coricobole1 war eine ,sacktrgerin4 ,die ,jatraliptes1 die ,schwanenpelzabtrockner4 ,die ,unctores1 die ,wohlgeruchspenderinnen4 ,die ,fricatores1 die ,frottiererinnen4 ,die ,aractatrices1 die ,walkerinnen oder ,kneterinnen4 ,die ,dropacistae1 die ,schwielenentfernerinnen4 ,die ,alipsiaires1 die ,haarauszieher4 ,die ,paratiltres1 die ,vulvareiniger4 ,die ,picatrices1 ,auszupferinnen der ,vulvahaare4 ,die ,samiane1 das ,parterre der ,natur 7siehe weiter unten74 ,die ,hircisse1 der ,verkauf an die ,alten4 ,die ,clitoride1 die ,zusammenziehung der ,clitoris4 ,die ,korintherin1 die ,beweglichkeit der ,gewinde4 ,die ,lesbierin1 die den ,cunnilingus vollzieht4 ,die ,sphnissidienne1 die ,vorreiterin4 ,die ,phicidissienne1 die ,pollution der ,kinder4 ,sardanapalizein1 ,liebe zwischen ,eunuchen und ,mdchen4 ,die ,conrobole ,griechisch3 chuiropl 7wenn man etwas ,griechisch kennt1 versteht man mich74 ,chalcidizein1 ,lecken der ,testikeln4 ,fellatrizein1 ,saugen am ,eichel4 ,ein ,beweis1 da sie viel abgebrhter als wir waren1 ist1 da es fast nicht eines dieser ,wrter gibt1 das wir nicht gezwungen sind durch ,umschreibung wiederzugeben4 ,zum ,beweis unserer ,harmlosigkeit in ,sachen der ,ausschweifung wre es mglich1 durch ,anfhrung alter ,schriftsteller eine ,unzahl von ,stellen anzubringen1 die unsere leidenschaftlichsten ,satyre in ,erstaunen setzen wrden4 ,wir haben schon in einem ,stck dieser ,ausfhrungen im ,abri gezeigt1 auf welche ,ausschweifungen sich das ,volk ,gottes verstand,a4 ,erasmus hat in griechischen und rmischen ,autoren eine ,menge ,anekdoten und ,sprichwrter gesammelt1 die ,dinge vermuten lassen1 vor denen die khnste ,einbildung sich erschreckt4 ,ich will einige von ihnen anfhren4 ,funote ,a3 ,man lese in der ,tropoide nach1 wo ich eine sehr groe ,zahl anderer ,bibelstellen noch htte anfhren knnen4 ,man findet zum ,exempel im ,buche der ,weisheit ,salomonis 7,kap4 ,,xiv1 ,vers #bf7 mehrere ,tadel wegen ,unzucht1 strflicher ,fehlgeburten1 ,schamlosigkeiten1 ,ehebruchs usw4 ,jeremias 7,kap4 ,v1 ,vers #ac7 predigt gegen die ,liebe zu jungen ,knaben4 ,ezechiel spricht von blen ,husern und ,prostitutionsmerkmalen an den ,straeneingngen 7,kap4 ,,xxvi1 ,vers #bd--bg7 usw4 ,wir haben zum ,beispiel keine blen ,orte1 die uns eine ,idee von dem geben knnten1 was man in ,samos das ,parterre der ,natur nannte4 ,es waren ffentliche ,huser1 wo sich ,mnner und ,weiber durcheinander allen ,arten von ,ausschweifungen berlieen3 denn das wrde prostituieren heien1 das ,wort der ,wollust1 das sich hier anwenden liee4 ,beide ,geschlechter boten hier ,modelle der ,schnheit an1 und daher kommt der ,name3 ,parterre der ,natur,a4 ,die ,alten wandten die ,reste ihrer ,geilheit noch an anderen ,orten ntzlich an4 ,sie waren derartig schamlos1 da man sie mit ,tieren verglich1 die den ,geruch1 die ,hitze und die ,geilheit der ,ziegenbcke besaen,b4 4 4 4 ,verum noverat ,anus caprissantis vocare viatica4 ,funote ,a3 ,erasmus1 ,seite #eec4 -- ,samiorum flores4 -- ,ubi extremam voluptatum decerperet4 -- ,griechisch3 ,xaminchod1 die ,samionante4 -- ,puellae veluti flores arridantes da libidinem invitabant4 ,funote ,b3 ,ani hircassantes4 ,griechisch3 ,graus chaprasa4 ,erasmus #bfi4 ,de juvente1 cuianus libidinosa omnia suppeditabat1 quo vicissim ab illo voluptatem cui feret4 ,nota et hircorum libido1 odorque qui et subantes consequitur4 ,auf der ,insel ,sardinien1 die weder jemals ein sehr blhendes noch sehr volkreiches ,land gewesen ist1 leitete der ,name des ,ancon genannten ,ortes sich von dem der ,knigin ,omphale ab1 die ihre ,frauen miteinander tribadieren lie1 sie dann ohne ,unterschied mit ,mnnern zusammensperrte1 die auserlesen waren1 um in allen ,arten von ,kmpfen zu glnzen,a4 ,man wei1 was der orientalische ,despotismus die ,menschlichkeit und die ,liebe gekostet hat2 in allen ,zeiten hat er die bedrckt und jene herabgewrdigt4 ,sardanapal,b ist einer der elendesten ,tyrannen jener ,gefilde1 von dem der ,gedanke und der ,brauch kam1 die ,prostitution der ,mdchen und ,knaben zu vereinigen4 ,funote ,a3 ,griechisch3 ,gluchun agchna4 ,ancon4 ,erasmus #cce4 ,omphalem regina per vim virgines dominorum cum eorum servis inclusisse ad stuprum1 in sola haberetur impudica4 ,lydia antem eum locum1 in quo faeminae constuprabantur ,griechisch3 gluchun agchna appelasse1 sceleris atrocitatem mitigantes verbo4 ,man sieht1 da selbst in solchen ,dingen der ,despotismus nichts mehr hat erfinden knnen4 ,funote ,b3 ,griechisch3 ,sardanapapalos4 ,erasmus #gbc4 ,caeterum deliciis usque adeo effaeminatus1 ut inter eunuchos et puellas ipse puellari cultu desidere sit solitus4 ,korinth konnte ,samos den ,vorrang streitig machen in der ,vervollkommnung der ffentlichen ,prostitution2 sie war dort derartig hochgeschtzt1 da es dort ,tempel gab1 in denen man unaufhrlich ,gebete an die ,gtter zur ,vermehrung der ,prostituiertenzahl richtete,a4 ,man behauptete1 da sie die ,stadt gerettet htten4 ,im allgemeinen aber gingen die ,korinther dafr durch1 beinahe ausschlielich die ,kunst der ,biegsamkeit und der wollstigen ,bewegungen zu beherrschen,b4 ,man erkannte sie an einer bestimmten ,krperhaltung und ihrer besonders zierlichen ,figur4 ,die ,lesbierinnen werden bei der ,erfindung oder der ,sitte genannt1 den ,mund zu dem hufigst angewandten ,wollustorgan gemacht zu haben,c4 ,verschiedene ,vlker zeichneten sich ebenfalls durch sehr merkwrdige ,sitten aus1 die bei ihnen hufiger vorkamen als bei allen anderen1 dergestalt da das1 was heute nur das ,laster dieses oder jenes ,individuums ist1 damals das bestimmte ,merkmal eines ganzen ,volkes war4 ,funote ,a3 ,erasmus #hbg4 ,ut dii augerent meretricum nummerum4 ,erasmus fgt hinzu1 da die ,venetianerinnen zu seiner ,zeit unzchtige ,mdchen per excellence wren4 ,nusquam uberior quam apud ,venetos4 ,funote ,b3 ,griechisch3 ,kuiroplis die ,canabole mit ,griechisch3 choiros4 ,erasmus #gcg4 ,corinthia videris corpore questum factura4 ,in mulierem intempertivius libidinantem4 ,de mulieribus ,corinthi prostantibus dictum et alibi4 ,dictum et autem ,griechisch3 choiropl1 novo quidem verbo1 quod nobis indicat quaestum facere corpore4 ,funote ,c3 ,griechisch3 ,lesbiazein4 ,lesbiari1 die ,lesbierin4 ,antiquitus polluere dicebant4 ,erasmus #gca4 ,griechisch3 choiros enim cunnum significat 7quae combibones jam suos contaminet ,aristophanes in ,vespis7 ,erasmus #gca4 ,aiunt turpitudmem quae per cos agitur1 fellationes opitur1 aut irrumationis primum iomnium faeminum fuisse profestam3 et apud illas primum omnium faeminarum tale quiddam passam esse4 ,das charakteristische ,talent der ,lesbierinnen war am weiblichen ,geschlechtsteil saugen1 daher3 mihi at videre labda juxta ,lesbios 7,aristophanes ,griechisch3 lasbalesbiour1 fellatrix74 ,die ,fellatrix1 die am ,eichel saugt1 war noch ein ,beiwort der ,lesbierinnen1 wo es blich war1 mit dieser ,zeremonie zu beginnen4 ,erasmus #hjj4 ,fallatrium indicat 4 4 4 quae communis ,lesbiis quod ei tribuitur genti etc4 ,,nb4 ,es gab -- einige ,jahre mag es her sein -- ein reizendes ,mdchen in ,paris1 das ohne ,zunge geboren war und mit erstaunlicher ,geschicklichkeit durch ,zeichen sprach2 sie hatte sich dieser ,prostitutionsart gewidmet4 ,herr ,louis hat sie in dem ,buche ber ,aglossoftomographie beschrieben4 ,so stammt von der ,bevlkerung der ,insel ,euboea1 die nur ,kinder liebte und sie in jeder ,weise prostituierte1 der ,ausdruck chalcidieren,a4 ,ebenso schuf man den ,ausdruck phicidissieren1 um eine recht ekelhafte ,laune zu bezeichnen,b4 ,man drckte die ,gewohnheit1 welche die ,bewohner von ,sylphos1 einer ,insel der ,cykladen1 hatten1 die natrlichen ,freuden durch die des ,anus zu untersttzen1 mittels des ,wortes siphiniassieren aus,c4 ,funote ,a3 ,griechisch3 ,kalchidizein1 ,chalcidissare4 ,erasmus3 ,gens 7,chalcidicenses7 male audisse ob foedos puerum amores4 ,funote ,b3 ,griechisch3 ,phichidizein1 ,phicidissare4 ,sich die ,testikeln von jungen ,hunden lecken lassen 7,sueton74 ,funote ,c3 ,griechisch3 ,siphiniazein1 ,siphiniassare 7,plein4 ,i1 ,,iv1 #ab74 ,erasmus #fij4 ,pro eo quod et tannum admovere postico1 sumptum esse a moribus siphuiorum4 ,so fand man in den ,jahrhunderten des ,verderbnisses1 wo man alles erprobte1 ,worte1 um alles auszumalen4 ,daher das cleitoriazein,a oder die ,verschmelzung von zwei ,clitoris1 eine ,handlung1 die ,hesychtus und ,suida sich die ,mhe gemacht haben uns zu erklren1 indem sie uns lehren1 da diese ,handlung wie das ,laichen des ,karpfens mit seinesgleichen vor sich geht3 eine ist in ,bewegung1 whrend die andere anhlt und umgekehrt 7darum das ,sprichwort non satis liques71 daher der ,ausdruck cunnilinguus1 den ,seneca so ableitet4 ,die ,phnizier unterschieden sich von den ,lesbiern1 indem erstere sich die ,lippen rot frbten1 um den ,eingang in das wahre ,heiligtum der ,liebe vollkommener nachzuahmen1 whrend die ,lesbier1 die nur ,schminke in der ,farbe der ,spuren der ,liebesopfer auflegten1 weie hatten,b4 ,und das ist nicht die ungewhnlichste ,weise1 auf die man die ,lippen geschmckt hat1 denn ,sueton berichtet1 da der ,sohn des ,vitellius sie mit ,honig bestrichen habe1 um zur ,vermehrung seiner ,lust die ,eichel seines ,lieblings zu saugen1 indem er so die zarte ,haut1 die diesen ,krperteil umgibt1 schlpfrig machte1 sollte der ,speichel des mit ,honig bestrichenen ,handelnden den ,liebesergu anziehen4 ,das war ein bekanntes und auf erschpfte ,mnner wirkendes ,aphrodisiaticum,c4 ,aber ,vitellius nahm diese ,zeremonie alle ,tage ffentlich an denen vor1 die sich dazu hergaben,d1 was nicht seltsamer ist1 als die ,trankopfer 7semen et menstruum71 die laut ,epiphanius gewisse ,weiber1 ehe sie sie hinterschluckten1 den ,gttern darboten,e4 ,ich endige diese merkwrdige ,rekapitulation1 um die ,moralisten zu fragen1 ob die ,alten sehr viel besser waren als wir1 und die ,gelehrten1 welche ,dienste sie den ,mnnern und den ,gebildeten geleistet zu haben glauben1 wenn sie diese und so viele hnliche ,anekdoten in den ,archiven des ,altertums ausgegraben haben8 ,funote ,a3 ,griechisch3 ,kleitoriazein4 ,erasmus #fai4 ,de immondica libidine4 ,unde natum proverbium1 non satis liquet1 libidinosa contractatio4 ,funote ,b3 ,phoenicissantes labra rubicunda sibi reddebant2 sie ,lesbiassantes alba labra semene4 ,martial ,lib4 ,i4 ,cunnum carinus linguis estamen pallet4 ,cattulus ad ,gellicum4 -- ,nescio quid certe est1 an vere fama susurrat4 ,grandia te remedii tenta vorare viri4 ,sic certe est4 ,clamant virronis rupta miselli ,lilia1 demulso labra notata sero4 ,funote ,c3 ,hier4 ,mercurial4 ,funote ,d3 ,quotidie ac palam4 -- ,arterias et fauces pro remedio fovebat4 ,funote ,e3 ,hier4 ,merc4 liber ,,iv1 pg4 #ic4 -- ,scribit ,epiphanius faeminas semen et menstruum libare ,deo et deinde potare solitas4 ,finis4 ,das ,erotika ,biblion des ,grafen ,mirabeau wurde ins ,deutsche bertragen von ,paul ,hansmann4 ,gedruckt wurde diese ,ausgabe fr den ,hyperionverlag1 ,berlin1 von der ,buchdruckerei ,imberg ,lefson ,g4 m4 b4 ,h41 ,berlin1 in zwlfhundert numerierten ,exemplaren3 die ,exemplare #a bis #ajj wurden auf echtes ,btten1 die ,exemplare #aja bis #abjj auf feinstes ,velinpapier abgezogen4 ,das ,titelblatt zeichnete ,erich ,hoffmeister1 den ,einband ,emil ,preetorius4 ,dies ist ,exemplar ,no4 #ibh ,anmerkungen zur ,transkription ,offensichtliche ,druckfehler wurden korrigiert4