---------------------------------------- ------------------------ ,anmerkungen zur ,transkription ,kursiver ,text ist als kursiv markiert1 gesperrter ,text als gesperrt1 und ,fettdruch als fett4 ,brche sind als #a_/b dargestellt1 bei ,zahlenangaben bedeutet #b-a_/b soviel wie #b1e 7und nicht #a1e74 ,die ,druckermarken ,f,,rster ,,borries4 ,,zwickau auf ,seiten mit ,illustrationen sind nicht bernommen worden4 ,folgende ,inkonsistenzen wurden belassen1 da beide ,schreibweisen blich waren3 ,catechu-,bestnde -- ,catechubestnde ,clitandra-,arten -- ,clitandraarten ,eingeborenen -- ,eingebornen ,marschall-,inseln -- ,marschallinseln ,nutzprodukt-,werte -- ,nutzproduktwerte ,sdsee-,inseln -- ,sdseeinseln ,uganda-,bahn -- ,ugandabahn ,yucatan -- ,yukatan zugute -- zu gute ,im ,text wurden folgende nderungen vorgenommen3 ,s4 #ac kommen 444 fort in kommen 444 vor gendert4 ,s4 #ai garkeine in gar keine gendert4 ,s4 #ai vonseiten in von seiten gendert4 ,s4 #ba arrowroot in ,arrowroot gendert4 ,s4 #ba ,marantacea arundinacea in ,maranta arundinacea gendert4 ,s4 #bd ,kiautschu in ,kiautschou gendert4 ,s4 #bf an hinter bauen 444 ,kakao eingefgt4 ,s4 #bh ,kaffeernte in ,kaffeeernte gendert4 ,s4 #cc 7siehe nchste ,seite7 entfernt4 ,s4 #ce 7siehe nchste ,seite7 entfernt4 ,s4 #ci 7siehe nchste ,seite7 entfernt4 ,s4 #dd ,mariannen in ,marianen gendert4 ,s4 #di ,marschallinseln in ,marshallinseln gendert4 ,s4 #eh kolonialwirtschaftliche ,komit in #ei ,kolonialwirtschaftliche ,komitee gendert4 ,s4 #ei in gendert4 ,s4 #fc 7siehe nchste ,seite47 entfernt4 ,s4 #fd ,s4 guineenis in ,s4 guineensis gendert4 ,s4 #fe 7siehe nchste ,seite47 entfernt4 ,s4 #hb ,sumpfflanzen in ,sumpfpflanzen gendert4 ,s4 #hd wichstigste in wichtigste gendert4 ,s4 #he ,von hieraus in ,von hier aus gendert4 ,s4 #hf ,strophantussamen in ,strophanthussamen gendert4 ,s4 #hg ,teakkholz in ,teakholz gendert4 ,s4 #ib ,marschall-,inseln in ,marshall-,inseln gendert4 ,s4 #id ,strophantus in ,strophanthus gendert4 ---------------------------------------- ------------------------ ,d4 ,westermann ,die ,nutzpflanzen unserer ,kolonien ,alle statistischen ,angaben des ,buches werden durch einen alljhrlich auszugebenden ,nachtrag ergnzt und so stets auf dem ,laufenden erhalten bleiben4 ,dieser ,nachtrag ist gegen ,einsendung von #bj ,pfg4 von der ,verlagshandlung zu beziehen4 ,die ,nutzpflanzen unserer ,kolonien und ihre wirtschaftliche ,bedeutung fr das ,mutterland von ,d4 ,westermann4 ,mit #cf farbigen ,tafeln1 grtenteils nach der ,natur gezeichnet1 von ,k4 ,bock4 ,illustration ,berlin #aiji4 ,dietrich ,reimer 7,ernst ,vohsen74 ,alle ,rechte vorbehalten4 ,druck von ,j4 ,j4 ,augustin in ,glckstadt4 ,inhalts-,verzeichnis4 ,seite ,verzeichnis der ,tafeln #f ,einleitung #g ,i4 ,getreide #ac ,,ii4 ,knollenfrchte #ai ,,iii4 ,sdfrchte #bb ,,iv4 ,genumittel und ,gewrze #be ,v4 lfrchte #de ,,vi4 ,faserpflanzen #ef ,,vii4 ,kautschuk liefernde ,pflanzen #fi bersicht ber die ,erzeugung und den ,verbrauch des ,kautschuk #gg ,,viii4 ,klebegummi liefernde ,pflanzen #gi ,,ix4 ,guttapercha #hj ,x4 ,gerbhlzer #ha ,,xi4 ,arzneipflanzen #hc ,,xii4 ,nutzhlzer #hf ,zusammenfassende ,darstellung unserer wichtigsten kolonialen ,nutzpflanzen und ihrer ,werte #hh ,zusammenstellung der pflanzlichen ,nutzproduktwerte nach ihren ,erzeugungslndern #hh ,anhang3 ,die ,ausfuhr von ,tieren und tierischen ,stoffen1 ,mineralien usw4 #hi ,zusammenstellung der ,gesamtausfuhr unserer ,kolonien #ia ,deutschlands ,bedarf an kolonialen ,rohstoffen im ,jahre #aijf #ic ,register der ,nutzpflanzen #id ,verzeichnis der ,tafeln4 ,seite ,tafel #a4 ,mais #ad #b4 ,reis #af #c4 ,sorghum #ah #d4 ,jams #bj #e4 ,batate #bb #f4 ,banane #bd #g4 ,kakao #bf #h4 ,kaffee #bh #i4 ,tee #cj #aj4 ,kolanu #cb #aa4 ,vanille #cd #ab4 ,zimt #cf #ac4 ,zuckerrohr #ch #ad4 ,pfeffer #dj #ae4 ,ingwer #db #af4 ,tabak #dd #ag4 lpalme #df #ah4 ,kokospalme #dh #ai4 ,schibutter #ej #bj4 ,erdnu #eb #ba4 ,sesam #ed #bb4 ,telfairia pedata #ef #bc4 ,baumwolle #eh #bd4 ,kapok #fj #be4 ,sisalagave #fb #bf4 ,sansevierahanf #fd #bg4 ,jute #ff #bh4 ,ramie #fh #bi4 ,kickxia #gj #cj4 ,manihot ,glaziovii #gb #ca4 ,gummibaum #gd #cb4 ,hevea #gf #cc4 ,guttapercha #hj #cd4 ,mangroven #hb #ce4 ,cinchonarinde #hd #cf4 ,strophanthus #hf ,einleitung4 ,die vorliegende ,schrift verfolgt das ,ziel1 in weiteren ,kreisen unseres ,volkes ,verstndnis und ,interesse fr den volkswirtschaftlichen ,wert unserer ,kolonien zu wecken4 ,vor allem mchte sie auch der ,jugend einen ,einblick geben in die weiten ,gebiete neuer ,arbeit und nationaler ,aufgaben1 vor die wir durch den ,erwerb berseeischer ,besitzungen gestellt werden4 ,zu dem ,zweck ist das fr unsere ,kolonien wichtigste ,arbeitsgebiet1 der ,anbau und die ,gewinnung pflanzlicher ,erzeugnisse1 in den ,vordergrund gestellt und ausfhrlicher behandelt worden4 ,es war natrlich unmglich und lag auch gar nicht im ,rahmen dieses volkstmlich gehaltenen ,buches1 alle in unseren ,schutzgebieten vorkommenden ,nutzpflanzen zu besprechen4 ,es konnte sich nur darum handeln1 die zur ,zeit wichtigsten ,gewchse zu behandeln1 und zwar in erster ,linie die fr ,ausfuhr in ,betracht kommenden1 dann aber auch solche1 denen fr die ,ernhrung der ,eingeborenen eine hervorragende ,bedeutung zukommt4 ,da das ,buch vor allem die wirtschaftliche ,bedeutung unserer ,kolonialgewchse darstellen soll1 so sind diese nicht nur nach der botanischen ,seite hin kurz beschrieben1 sondern es wird auch auf die ,wachstumsbedingungen1 den ,anbau1 die ,kultur und insbesondere auch auf die ,verarbeitung und ,verwendung der pflanzlichen ,erzeugnisse eingegangen4 ,soweit mglich sind auch die jhrliche ,gesamterzeugung1 die ,welternte0 und der ,gesamtverbrauch sowie die ,werte beider angegeben worden4 ,besondere ,rcksicht ist jedoch1 der ,absicht des ,buches entsprechend1 auf den ,verbrauch und die ,erzeugung ,deutschlands und seiner ,kolonien genommen4 ,im zweiten ,teil werden die tierischen1 mineralischen und gewerblichen ,erzeugnisse zusammenfassend dargestellt1 so da auf diese ,weise eine ,gesamt-bersicht ber den derzeitigen wirtschaftlichen ,wert unserer berseeischen ,besitzungen ermglicht wird4 ,als einen besonderen ,vorzug wird man die ,bilder ansehen drfen1 die den ,text erst lebendig machen und eine anschauliche ,vorstellung der ,pflanze und ihres ,wachstums vermitteln4 ,die aus dem ,buche sich ergebenden ,tatsachen bieten dem ,kolonialfreund einige allgemeine1 gewi nicht bedeutungslose ,lehren1 von denen folgende kurz genannt seien3 #a4 ,der ,wert unserer ,kolonien beruht in erster ,linie in ihren ,bodengewchsen4 ,der ,anbau und die ,pflege der nutzbaren ,pflanzen wird deshalb stets die vornehmste ,beschftigung ihrer ,bewohner sein4 ,es gilt in dieser ,zeit des ,anfanges vor allem1 durch immer neue ,versuche diejenigen ,nutzpflanzen herauszufinden1 die dem ,produzenten mglichst stete und sichere ,ertrge versprechen4 #b4 ,der weitaus grte ,teil aller ,ausfuhrgter wird durch die ,arbeit der ,eingeborenen geschafften4 ,dies ist um so bemerkenswerter1 als die ,lnder im ,vergleich mit ,europa nur sehr dnn bevlkert sind und die ,eingebornen eben erst heraustreten aus ihrer jahrtausendelangen finsteren ,abgeschlossenheit1 die kein groer ,gedanke je erleuchtete4 ,sie standen bislang unter dem ,willkrregiment kleinlich selbstschtiger ,huptlinge und skrupelloser ,zauberpriester1 deren stets argwhnische ,eifersucht jeden ,fortschritt im ,keime erstickte4 ,jahrhunderte hindurch waren ,sklavenfang und ,sklavenausfuhr die einzige fr das ,ausland in ,betracht kommende wirtschaftliche ,bettigung dieser ,vlker4 ,die deutsche ,herrschaft1 deren ,streben es ist1 jedem ,eingebornen ,schutz und ,recht zu gewhren und sein allseitiges ,wohl zu frdern1 wird sich auch darin als segensreich erweisen1 da sie die ,krfte der ,bevlkerung1 geistige sowohl wie krperliche1 frei macht und steigert fr eine ,arbeit1 die der ,gesamtheit wie dem ,einzelnen zugute kommt4 ,tatschlich haben wir schon jetzt in weiten ,gebieten unserer ,kolonien eine ackerbautreibende ,bevlkerung1 die ,verstndnis und ,willigkeit zeigt1 ihren ,ackerbaubetrieb zu vergrern und zu verbessern4 ,aus amtlichen ,berichten geht hervor1 da die ,eingebornen vielerorts tatschlich nur darauf warten1 neue1 ihnen bisher unbekannte ,nutzpflanzen anzubauen1 und die bisherigen ,ergebnisse der ,eingebornenkulturen ermutigen vollauf zum ,weiterschreiten auf diesem ,wege4 ,unser eignes ,interesse fordert1 die ,eingebornen in ihrem ,streben nach wirtschaftlichem ,fortschritt zu untersttzen1 und da wo es noch nicht vorhanden ist1 zu wecken1 ihnen durch ,anleitung und ,unterricht1 durch berlassung von geeignetem ,saatgut sowie durch ,sicherung eines regelmigen und angemessen bezahlten ,absatzes ihrer ,erzeugnisse zu helfen und ,mut zu machen4 ,dabei soll durchaus zugegeben werden1 da es stets auch solche ,gewchse geben wird1 die wenigstens fr absehbare ,zeit durch den ,anbau auf europisch geleiteten ,pflanzungen bessere ,ertrge liefern4 #c4 ,ein unbedingtes ,erfordernis fr den ,aufschwung des wirtschaftlichen ,lebens ist der ,bau von ,eisenbahnen4 ,ohne sie ist es einfach unmglich1 die ,erzeugnisse der ,arbeit an die ,kste und damit in den ,handel zu bringen4 ,die ,eingebornen haben bisher in den seltensten ,fllen ber ihren eigenen ,bedarf hinaus ,anbau getrieben aus dem einfachen ,grunde1 weil sie nichts absetzen konnten4 ,bei dem ,transport aus dem ,innern bis an die ,hfen bersteigen bei den meisten ,erzeugnissen die ,verschickungskosten den ganzen ,wert der ,ware2 das mu natrlich jeden ,arbeitseifer hindern4 ,hierin wird nur durch die ,eisenbahn ,wandel geschafft4 ,was die ,eisenbahn tatschlich wirkt1 das sehe man aus der ,steigerung der ,togo-,ausfuhr #aijg in ,mais1 ,erdnssen und ,elfenbein4 #d4 ,unsere ,kolonien werden in immer steigendem ,mae ,bedeutung fr das heimatliche ,wirtschaftsleben erlangen4 ,wenn ihre ,ausfuhr im ,verhltnis zum ,bedarf ,deutschlands jetzt noch gering ist1 so hat das wenig zu sagen4 ,man bedenke1 da wir in den ,anfngen stehen und vielerorts ber die ,zeit des mhsamen und kostspieligen ,versuchens kaum hinaus sind4 ,die wichtigsten ,volkskulturen der ,eingebornen3 ,baumwolle1 ,mais1 ,erdnsse1 ,reis fangen gerade jetzt erst an1 einen frher nicht erhofften ,aufschwung zu nehmen4 ,ebenso sind die ,pflanzungen der ,europer zum groen ,teil noch nicht alt genug1 um ertragsfhig zu sein4 ,dieser ,zeitpunkt wird bei manchen erst in ,jahren eintreten4 #e4 ,besonders beachtenswert ist1 da schon jetzt ber #fc der gesamten ,ausfuhr aus unsern ,kolonien nach ,deutschland gehen1 also direkt dem deutschen ,wirtschaftsleben zugute kommen4 ,mit dem ,ausbau des ,eisenbahnnetzes wird dieser ,prozentsatz noch steigen2 heute ist den ,produzenten oft keine ,gelegenheit geboten1 ihre ,erzeugnisse an einen deutschen ,hafen zu bringen1 so wird z4 ,b4 ein groer ,teil der in ,deutsch-,ostafrika gewonnenen ,gter1 besonders die ,eingebornenprodukte1 mittels der ,ugandabahn befrdert und gelangt in den englischen ,verkehr4 ,es kann natrlich nicht unser ,ziel sein1 die ,erzeugnisse unserer ,kolonien ausschlielich nach ,deutschland zu leiten1 sondern sie mssen sich ihr ,absatzgebiet in freiem ,wettbewerbe auf dem ,weltmarkt suchen4 ,aber die statistisch nachgewiesene ,tatsache ist doch bedeutsam1 da alle berseeischen ,besitzungen europischer ,staaten den grten ,teil ihrer ,erzeugnisse an ihr ,mutterland absetzen1 da also auch in dieser unmittelbaren ,weise die ,werte der ,kolonien dem ,mutterlande zu gute kommen4 ,deutschland fhrt jhrlich fr mehr als zwei ,milliarden ,mark ,tropenprodukte ein4 ,auf dieser ,zufuhr auswrtiger ,rohstoffe beruht zum guten ,teil das ,blhen unseres ,handels und unserer ,industrie1 sie geben vielen ,tausenden von ,arbeitern1 ,kaufleuten und ,industriellen ,beschftigung und spielen berhaupt in unserm wirtschaftlichen ,leben eine so wichtige ,rolle1 da wir ohne sie gar nicht weiter bestehen knnten4 ,es kann uns deshalb nicht gleichgltig sein1 ob wir fr den ,bezug dieser ,produkte auf andere ,lnder und deren ,willigkeit angewiesen sind1 oder ob wir uns in den ,stand setzen1 wenn auch nicht alle1 so doch einen bedeutenden ,teil dieses ,bedarfes aus unsern eigenen ,besitzungen zu ziehen und so auch in diesem ,stck unabhngig und selbstbestimmend dazustehen4 ,dies ist kein unerreichbares ,ziel1 sondern es wird ein natrliches ,ergebnis der sich schon jetzt anbahnenden ,entwicklung sein4 ,wir brauchen an die ,entwicklungsmglichkeit unserer ,kolonien nicht mehr zu glauben1 sondern wir sehen sie vor ,augen4 ,haben unsere kolonialen ,besitzungen diese groe nationale ,bedeutung1 so drfen sie auch das ,interesse aller ,volkskreise beanspruchen4 ,und die ,beschftigung mit kolonialen ,dingen ist auch fr den nicht unmittelbar ,beteiligten in mancher ,weise gewinnbringend4 ,sie lenkt den ,blick aus der eigenen ,enge hinaus in einen weiten ,kreis neuer ,aufgaben1 sie gibt ,verstndnis fr die ,arbeit der ganzen ,welt und zeigt1 wie die ,interessen der ,vlker es verlangen1 freinander und miteinander zu arbeiten1 weil keines das andere entbehren kann1 sie lehrt bisher ,unverstandenes verstehen und gewhrt das beglckende ,bewutsein1 da auch das deutsche ,volk in allen seinen ,teilen mithelfen soll1 die ,lnder und ,vlker jenseits der ,meere zu entwickeln1 sie einzufhren in den ,weltverkehr und so ihre ,krfte nutzbar zu machen zum ,besten unseres ,vaterlandes und der ,menschheit4 99 99 99 99 99 ,herr ,professor ,dr4 ,volkens1 ,direktor der ,botanischen ,zentralstelle fr die ,kolonien am ,kniglichen ,botanischen ,garten und ,museum zu ,dahlem bei ,berlin1 hatte die ,freundlichkeit1 alle botanischen ,angaben des ,textes durchzusehen1 wodurch dieser manche wertvolle ,berichtigung und ,ergnzung erhielt4 ,auch wurde fr die ,anfertigung der ,illustrationen das gesamte in ,betracht kommende ,material des ,botanischen ,gartens und ,museums bereitwillig zur ,verfgung gestellt4 ,fr diese ,hilfe und das freundliche ,entgegenkommen sei ,herrn ,professor ,volkens auch an dieser ,stelle aufrichtig gedankt4 ,als ,hilfsmittel haben mir folgende ,verffentlichungen gedient3 ,semler1 ,h4 ,die tropische ,agrikultur4 ,zweite ,auflage4 ,wismar #aijj4 ,fesca1 ,m4 ,der ,pflanzenbau in den ,tropen und ,subtropen4 ,berlin #aijd4 ,engler1 ,a4 ,die ,pflanzenwelt ,ostafrikas4 ,berlin #ahie4 ,der ,tropenpflanzer4 ,jahrgang #aijg und #aijh4 ,jahresbericht ber die ,entwicklung der ,schutzgebiete in ,afrika und der ,sdsee im ,jahre #aijf_/g4 ,berlin #aijh4 ,statistisches ,jahrbuch4 ,berlin #aijh4 ,i4 ,getreide4 ,mais 7,tafel #a74 ,der ,mais ist eine der am weitesten verbreiteten ,getreidearten4 ,seine ,heimat ist das tropische ,amerika1 er wird aber gegenwrtig in allen ,erdteilen angebaut4 ,der ,mais1 auch ,welschkorn oder trkischer ,weizen genannt1 gehrt zur ,familie der ,grser2 sein ,halm wird bis zu #f m lang4 ,aus den ,blattwinkeln wachsen je #b-c kolbenartige weibliche hren hervor2 die mnnlichen hren1 groe1 pyramidenfrmige ,rispen1 bilden sich an der ,spitze des ,halmes4 ,obwohl ursprnglich eine tropische ,pflanze1 hat sich der ,mais doch auch dem gemigten ,klima angepat4 ,die grokrnigen ,arten kommen allerdings nur in warmen ,gegenden vor4 -- ,die ,maiskrner dienen in erster ,linie als ,viehfutter1 aber in vielen ,lndern bilden sie auch eine wichtige ,menschennahrung4 ,die halbreifen ,kolben werden gekocht oder gerstet1 und so die ,krner gegessen1 oder der ,mais wird zermahlen und gebacken4 ,der weitaus grte ,teil des ,weltbedarfes an ,mais wird in den ,vereinigten ,staaten von ,nordamerika geerntet4 ,sie erzeugen jhrlich etwa #bdjj ,millionen bushels 7ein bushel #be1d kg71 das sind fast #hj der gesamten ,welternte4 ,bei der hervorragenden ,bedeutung1 die der ,mais fr unsere ,viehzucht hat1 ist es natrlich eine auerordentlich wichtige ,frage1 ob unsere ,kolonien uns wenigstens einen bedeutenden ,bruchteil unseres ,maisbedarfes liefern knnen4 -- ,in ,togo und ,ostafrika wird dies ,getreide seit langem angebaut und bildet in manchen ,gegenden eines der ,hauptnahrungsmittel der ,eingeborenen4 ,nach ,kamerun1 ,sdwestafrika und den ,sdseeinseln ist er erst in neurer ,zeit gelangt1 doch brgert er sich auch hier schon ein4 ,die ,regierung sucht mglichst solche ,spielarten einzufhren1 die sich dem ,klima und ,boden anpassen und sichere ,ernten liefern4 ,in der ,regel wird ,mais jhrlich zweimal geerntet4 ,der ,anbau des ,maises geschieht nur durch die ,eingeborenen1 nicht in europischen ,pflanzungsbetrieben4 ,einen groen ,aufschwung hat die ,maiskultur in ,togo seit ,erffnung des ,eisenbahnbetriebes genommen4 ,als die ,eingeborenen sahen1 da sie ihr ,korn im ,lande zu einem annehmbaren ,preise verkaufen konnten1 gingen sie mit ,eifer daran1 grere ,mengen fr den ,absatz an die ,europer anzubauen4 ,je weiter der ,eisenbahnbau vorschreitet1 desto erfreulicher wird sich die ,ausfuhr heben1 und zwar nicht nur in ,togo1 sondern ebenso in ,ostafrika und ,kamerun4 ,togo fhrte im ,jahre #aije an ,mais aus3 #icffjjj kg im ,werte von #effjjj ,mk4 #aijg war die ,ausfuhr auf fast #bj ,millionen kg im ,werte von #aaiijjj ,mk4 gestiegen1 also ein groartiger ,aufschwung1 der fast allein der ,erffnung der ,eisenbahn ,lome-,palime zu danken ist4 ,auch ,ostafrika fhrte #aijg fr fast #bajjj ,mk4 ,mais aus4 ,seinen ,hauptbedarf an ,mais bezieht ,deutschland heute aus ,nordamerika1 nmlich fr #ejcigjjj ,mk4 und aus ,argentinien fr #bbieajjj ,mk4 ,die gesamte ,maiseinfuhr ,deutschlands im ,jahre #aijf hat einen ,wert von #aabgjjjjj ,mk4 ,illustration3 ,tafel #a4 ,mais 7,zea mays74 a7 ,ganze ,pflanze3 oben ,rispe der ,staubblten1 unten ,kolben mit ,stempelblten1 #a_/ae nat4 ,gr4 b7 ,reifer ,fruchtkolben1 #a_/d nat4 ,gr4 ,reis 7,tafel #b74 ,der ,reis gehrt ebenfalls zu den ,grsern4 ,sein ,halm wird etwa einen ,meter hoch1 die ,bltter erreichen eine ,lnge von #cj cm4 ,die einzelnen hren des ,bltenstandes bilden zusammen eine ,rispe4 ,die ,heimat des ,reises ist wahrscheinlich das tropische ,australien und ,afrika4 ,angebaut wurde er dagegen zuerst im sdlichen ,asien3 ,indien oder ,china4 ,in diesen beiden ,lndern bildet ja bis heute der ,reis eines der wichtigsten ,nahrungsmittel4 ,fr die ,kultur unterscheidet man zwei ,hauptarten3 den ,sumpfreis und den ,bergreis4 ,ersterer verlangt stark wasserhaltigen ,boden1 dagegen trockne1 warme ,luft2 letzterer gedeiht umgekehrt in wasserarmem ,erdreich1 bedarf aber groer ,luftfeuchtigkeit4 -- ,in der ,reiserzeugung steht ,asien obenan1 und hier wiederum ist es ,indien1 das die erste ,stelle einnimmt1 ,dreiviertel der gesamten ,welternte an ,reis kommen aus ,indien4 ,auch von ,java1 ,hinterindien und gypten wird viel ,reis ausgefhrt4 ,in ,deutsch-,ostafrika1 ,togo und wahrscheinlich auch im ,hinterland von ,kamerun ist die ,reiskultur den ,eingeborenen von altersher bekannt4 ,in ,togo gedeiht nur der ,bergreis1 ,ostafrika bietet besonders in seinen ,fluniederungen auch dem ,sumpfreis gnstige ,wachstumsbedingungen2 so wird hier ein ganz vorzglicher ,reis angebaut1 der in seiner ,qualitt entschieden ber dem aus ,indien eingefhrten steht4 ,die ,eingebornen verstehen sich gut auf die ,kultur des ,reises1 und es ist ganz zweifellos1 da sie den ,anbau bedeutend ausdehnen werden1 sobald ihnen eine ,absatzmglichkeit geboten wird4 ,die bisherige kleine ,ausfuhr 7#aijg3 #adajjj ,mk47 geht ber die englische ,uganda-,bahn4 ,nicht einmal das ,kstengebiet kann mit einheimischem ,reis versorgt werden1 sondern erhlt seinen ,bedarf aus ,indien1 das dadurch jhrlich riesige ,summen aus unserer ,kolonie zieht1 die mit ,vorteil im ,lande bleiben knnten4 -- ,durch die jetzt geplanten ,bahnbauten werden groe ,reisgebiete erschlossen1 in denen eine fleiige1 ackerbautreibende ,bevlkerung wohnt2 und wir drfen mit ,sicherheit hoffen1 da nach ,erffnung des ,bahnbetriebes die ,reisproduktion in ,deutsch-,ostafrika sich schnell heben wird1 so da sie nicht nur den inlndischen ,bedarf deckt1 sondern auch auf den ,weltmarkt gelangen kann4 ,auch ,togo wird ,reis ausfhren knnen1 sobald die jetzt im ,bau begriffene ,bahn nach ,atakpame fertig ist4 ,in ,kamerun hat die ,regierung an die ,eingebornen ,reissaat verteilen lassen1 um die ,kultur dieses ,getreides einzufhren4 ,die ,versuche sind durchaus gelungen1 und die ,eingebornen fangen an1 dem ,reisbau grere ,beachtung zuzuwenden4 ,deutschlands gesamte ,reiseinfuhr betrug im ,jahre #aijf3 #eccjjjjj ,mk4 ,deutsch-,ostafrika fhrte aus #aijf fr #abgjjj ,mk4 #aijg #adajjj ,illustration3 ,tafel #b4 ,reis 7,oryza sativa74 a7 ,ganze ,pflanze1 #a_/f nat4 ,gr4 b7 ,rispe mit reifen ,krnern1 #d_/e nat4 ,gr4 ,sorghum 7,tafel #c74 ,das ,sorghum ist ein sehr hohes ,gras mit starkem ,halm1 der bis zu sieben ,meter ,lnge erreicht4 ,der ,bltenstand bildet1 je nach der ,spielart1 entweder eine ,rispe wie beim ,hafer oder er ist kolbenartig1 also dem ,mais hnlich4 ,die ,krner sind #d-e mm lang und #c-e mm breit4 ,sie besitzen je nach der ,sorte verschiedene ,frbung von fast wei bis rot1 dunkelgelb und schwarz4 ,das ,sorghum liefert fr einen groen ,teil der ,menschheit die tgliche ,nahrung4 ,es ist ber weite ,teile ,asiens und ,afrikas verbreitet4 ,die #cjj ,millionen ,bewohner ,indiens und die #cfj ,millionen ,chinas nhren sich vorzugsweise von ,sorghumkorn1 nicht in erster ,linie von ,reis1 wie man frher annahm4 ,ebenso findet sich das ,sorghum durch fast ganz ,afrika in vielen ,spielarten4 ,es dient hier sowohl ,menschen als ,vieh zur ,nahrung4 ,wegen seiner groen ,verbreitung und seines massenhaften ,verbrauches in ,afrika hat es auch die ,namen ,negerkorn1 ,mohrenhirse1 ,kafferkorn1 ,guineakorn4 ,die arabische ,bezeichnung ist ,durra4 ,das ,sorghum nimmt mit trockenem1 mageren ,boden vorlieb und eignet sich deshalb vorzglicher als irgend eine andere ,pflanze zum ,anbau in solchen tropischen und halbtropischen ,gegenden1 wo auf eine krzere ,regenzeit eine langanhaltende ,trockenzeit folgt4 ,eine ,spielart des ,sorghum1 das sogenannte ,zuckersorghum1 dient hnlich wie ,zuckerrohr zur ,zuckergewinnung und wird zu dem ,zweck besonders in ,nordamerika kultiviert4 ,in unsern afrikanischen ,tropenkolonien wird das ,sorghum berall angebaut und spielt als ,brot- und ,futterkorn im ,haushalt der ,eingebornen eine wichtige ,rolle4 ,aus den ,krnern wird auch ein ,bier gebraut4 -- ,auf den europischen ,markt gelangt das ,sorghum nicht oder nur in geringen ,mengen4 ,im ,jahre #aijg fhrte allerdings ,deutsch-,ostafrika fr #bhdjj ,mk4 ,sorghum aus1 wohl meist in ,nachbarlnder4 ,anmerkung4 ,von manchen wird das ,sorghum den ,hirsearten zugezhlt4 ,neuerdings versteht man jedoch unter ,hirse nur die kleinkrnigen ,getreidearten1 von denen brigens auch verschiedene ,sorten in unsern ,kolonien angebaut werden1 z4 ,b4 die sog4 ,negerhirse 7,duchn1 ,pennisetum spicatum71 ,eleusine1 ,panicum und andere4 ,illustration3 ,tafel #c4 ,sorghum 7,andropogon ,sorghum74 #a_/ae nat4 ,gr4 ,,ii4 ,knollenfrchte4 ,maniok4 ,der ,maniok1 auch ,kassada1 ,kassava genannt1 ist ein ,knollengewchs aus der ,familie der ,wolfsmilchpflanzen 7,euphorbiaceen74 ,die ,maniokstaude wird #a-b m hoch1 hat meist mehrfach verstelte1 sprde1 holzige ,stengel1 fingerfrmig geteilte oder #clappige ,bltter und rispig gestellte1 unscheinbare ,blten4 ,die ,wurzelknollen sind denen der ,georgine hnlich1 sie stehen in ,bscheln beisammen1 erreichen eine ,lnge von #cj-dj cm und werden bis #e kg schwer4 ,roh enthalten die meisten ,sorten einen uerst giftigen ,saft1 sind also ungeniebar4 ,die ,heimat des ,maniok ist ,sdamerika4 ,in ,brasilien werden sieben verschiedene ,arten angebaut4 ,von ihrem ,stammlande aus hat sich die ,pflanze ber einen groen ,teil des tropischen ,asien und auch nach ,afrika verbreitet1 nach letzterem ,erdteil wahrscheinlich durch die ,kolonisationsttigkeit der ,portugiesen im #af4 und #ag4 ,jahrhundert4 ,der ,maniok ist mit geringem ,boden zufrieden1 verlangt nur wenige1 fast gar keine ,pflege und wird deshalb berall in den ,tropen gern angebaut4 ,auch in unsern ost- und westafrikanischen ,kolonien ist er stark verbreitet und bildet ein wichtiges ,nahrungsmittel4 ,seine ,verwendung ist eine mannigfaltige3 durch ,kochen1 auch schon durch sorgfltiges ,auswaschen1 wird der ,giftsaft entfernt1 und so kann die ,knolle in der verschiedensten ,zubereitung genossen werden4 ,in einem groen ,teil ,sdamerikas ersetzt sie unsere ,kartoffeln4 ,auch backt man aus ihnen ,brot oder ,kuchen oder geniet das ,mehl in ,wasser verrhrt4 ,vor allem liefern aber die ,wurzeln eine ausgezeichnete ,strke1 die von ,amerika und besonders von ,hinterasien aus als ein wertvolles ,produkt unter dem ,namen ,tapiokamehl1 ,manioksago1 ,brasilianisches ,arrowroot auf den ,weltmarkt kommt4 ,unsere ,kolonien produzieren ,maniok fast nur fr den ,eigenbedarf1 weil von seiten der ,europer bis jetzt keine ,nachfrage nach diesem ,artikel besteht4 ,togo hat immerhin im ,jahre #aijf schon #bejjjj kg im ,werte von fast #bbjjj ,mk4 ausgefhrt4 ,jams 7,tafel #d74 ,die ,jamsarten gehren zur ,familie der ,dioscoreen4 ,ihre ,heimat ist das sdliche ,asien1 das tropische ,afrika und ,amerika4 ,es sind ,kletterpflanzen mit krautartigem ,stengel1 spiralstndigen1 herzfrmigen ,blttern und groen1 fleischigen ,wurzelknollen1 die bis #ej kg schwer werden knnen4 ,als ,saatgut dienen vielfach kleine ,knollen1 die nicht unterirdisch1 sondern in den ,blattwinkeln entwickelt werden4 ,bald nach dem ,keimen wird an die junge ,pflanze ein ,stock1 spter eine lange ,stange gesteckt1 woran der dickbuschige ,stengel sich emporrankt4 ,der ,jams verlangt einen guten1 humusreichen ,boden1 mehrmaliges ,hacken und ,jten sowie tiefgrndiges ,lockern des ,bodens um die sich bildenden ,knollen herum4 ,aber trotz dieser ,mhen schtzen die ,eingebornen besonders in ,westafrika den ,jams hoch als das beste ,nahrungsmittel4 ,die ,knollen sind im ,geschmack den ,kartoffeln hnlich und haben auch annhernd den gleichen ,nhrwert4 ,sie werden geschlt1 zerschnitten1 gekocht und in ,pfeffer getunkt gegessen1 oder man stampft sie nach dem ,kochen in ,holzmrsern und formt sie dann zu ,kugeln2 so bilden sie den in ganz ,westafrika bekannten ,fufu01 der mit ,pfeffer- oder ,palmlsuppe genossen die delikateste ,speise der ,neger ausmacht und auch von ,europern gern gegessen wird4 ,der ,jams kommt1 wie ,maniok1 fr unsere ,kolonien in erster ,linie als ,volksnahrung in ,betracht2 ,togo fhrte zwar #aijf fr #gejj ,mk4 aus1 aber im ,handel ber die ,binnengrenze4 ,trotzdem wird er in der wirtschaftlichen ,entwicklung eine bedeutende ,stellung einnehmen2 im ,innenhandel von ,togo spielt er schon jetzt eine wichtige ,rolle2 dies wird nach ,erffnung der neuen ,eisenbahn noch mehr der ,fall sein2 es ist nicht ausgeschlossen1 da in absehbarer ,zeit groe ,landschaften sich ausschlielich auf die ,kultur hochwertiger ,erzeugnisse wie ,baumwolle1 ,mais1 lpalmprodukte etc4 beschrnken und dafr ihren ,bedarf an ,jams aus dem fr ,ausfuhrprodukte weniger gnstigen ,norden beziehen werden4 ,illustration3 ,tafel #d4 ,jams 7,dioscorea spec474 a7 ,oberer ,teil einer ,pflanze1 #a_/d nat4 ,gr4 b7 ,wurzelknollen1 #a_/d nat4 ,gr4 ,pfeilwurz4 ,pfeilwurz oder ,arrowroot nennt man ein ,strkemehl1 das aus den ,wurzelstcken verschiedener ,pflanzen aus der ,familie der ,marantaceen gewonnen wird4 ,die beste ,pfeilwurz liefert ,maranta arundinacea2 sie ist eine bis #c m hohe ,staude mit geradem1 schlankem ,stengel und langen1 oval-lanzettlichen ,blttern4 ,der fleischige ,wurzelstock verzweigt sich im ,boden1 seine einzelnen ,glieder1 ,finger0 genannt1 werden #be-de cm lang4 ,die ,pfeilwurz wird im tropischen ,amerika1 in ,ostindien1 ,afrika und ,australien kultiviert4 ,besonders in ,sdafrika hat sich in neuerer ,zeit der ,anbau sehr gehoben4 ,auch ,westafrika1 wie ,liberia1 ,sierra ,leone1 ,lagos produzieren ,arrowroot4 ,in ,deutsch-,ost- und ,westafrika wie auch auf den ,sdseeinseln sind ,klima und ,boden fr die ,anpflanzung der ,pfeilwurz oder fr die weitere ,ausdehnung der ,kultur geeignet4 ,in ,togo und ,kamerun gibt es verschiedene wildwachsende ,cannaarten1 die ebenfalls ,arrowroot liefern4 ,die ,erzeugung und der ,verbrauch an ,pfeilwurz ist ein bedeutender1 die ,bermudas-,inseln z4 ,b4 fhren jhrlich etwa #bejjj kg aus1 ,st4 ,vincent #bbjjj ,fa1 ,natal bis zu #cjjjjj kg1 ,queensland bis #aejjj kg1 ,tahiti mit ,nachbarinseln #bejjj kg4 ,die besten ,sorten kosten im ,grohandel eine ,mark das ,kilo4 ,anmerkung4 ,der ,name ,pfeilwurz ist bersetzung des englischen ,arrowroot1 und dies ist dem indianischen ,wort araruta ,wurzelmehl0 nachgebildet4 ,der ,name ,pfeilwurz0 ist also ganz irrefhrend4 ,batate 7,tafel #e74 ,eine fr die ,ernhrung der ,eingebornen in den ,tropen wichtige ,pflanze ist die ,skartoffel oder ,batate 7,ipomoea batatas74 ,die ,pflanze hat lange1 auf dem ,boden kriechende ,stengel1 tief eingeschnittene ,bltter und lange1 spindelfrmige1 an den ,enden spitze ,knollen1 die ein in den ,tropen und ,halbtropen sehr geschtztes ,nahrungsmittel liefern4 ,die ,heimat der ,batate ist das tropische ,amerika1 sie wird aber heute auch in ,afrika1 ,asien und auf den ,sdseeinseln vielfach angebaut4 ,kawa-,wurzel 7,piper methysticum7 ,ist eine in ,indien und auf den ,sdseeinseln vorkommende ,pfefferart1 aus deren ,wurzeln die ,eingebornen ein berauschendes ,getrnk bereiten4 ,die weichen ,wurzelstcke werden zu ,brei zerkaut und dieser mit ,wasser bergossen4 ,die ,mischung lt man gren2 sie liefert den ,bewohnern mancher ,sdseeinseln ein begehrtes ,getrnk4 ,die ,kawa-,wurzel kommt wild vor1 wird aber auch von den ,eingebornen angebaut4 ,samoa hat im letzten ,jahre nicht nur seinen eigenen ,bedarf gedeckt1 sondern auch noch #afijj kg im ,werte von #bedjj ,mk4 nach den ,nachbarinseln ausfhren knnen4 ,,iii4 ,sdfrchte4 ,dattelpalme4 ,die ,dattelpalme 7,phoenix dactylifera7 bildet einen schlanken1 bis #bj m hohen ,stamm2 einzelne ,exemplare sollen sogar eine ,hhe bis zu #dj m erreichen4 ,die ,krone besteht aus #dj-hj ,wedelblttern1 die bis zu #d m lang werden4 ,meist bildet sich in jedem ,jahr ein neues ,blatt1 whrend ein altes abstirbt2 dies fllt nicht ab1 wird aber1 wenn die ,bume sich in ,kultur befinden1 von ,menschenhand entfernt4 ,die ,blten der ,dattelpalme sind eingeschlechtig1 es sind also mnnliche und weibliche ,bume zu unterscheiden4 ,die ,bltenstnde beider ,bume bilden ,rispen1 jede ,rispe enthlt beim mnnlichen ,baum etwa #ab #jjj ,blten1 beim weiblichen #ajj-bjj ,fruchtanstze4 ,illustration3 ,tafel #e4 ,batate 7,ipomoea batatas74 ,erdboden durchschnitten1 um die ,knollen zu zeigen1 #a_/e nat4 ,gr4 ,die ,dattelpalme wird von altersher im nrdlichen ,afrika und im sdwestlichen ,asien angebaut2 hier ist deshalb wohl ihre ,heimat zu suchen4 ,sie gedeiht berall auf trocknen ,gebieten der ,subtropen1 bringt aber nur in besonders bevorzugten ,gebieten schmackhafte ,frchte4 ,die ,fortpflanzung geschieht selten durch ,samen1 in der ,regel durch ,wurzelschlinge4 ,im #f4-h4 ,jahre blht der ,baum zum erstenmal1 aber erst im #bj4 ,jahre liefert er volle ,ertrge2 diese knnen bis zum #gj4 oder #hj4 ,jahre andauern2 von da an wird der ,ertrag geringer und im ,alter von #ajj ,jahren stirbt der ,baum ab4 ,als ,durchschnittsernte rechnet man auf einen ,baum #ej kg jhrlich4 ,der ,nutzen der ,dattelpalme ist ein mannigfaltiger4 ,die ,frchte dienen in den ,anbaulndern den ,eingebornen roh1 getrocknet oder gekocht als ,hauptnahrung2 in ,krbe gepret oder in ,sand gegraben knnen sie zwei ,jahre aufbewahrt werden2 selbst in der brennenden ,sonnenhitze verderben sie nicht4 ,deshalb bilden ,datteln auf den ,karawanenreisen ein unentbehrliches ,proviantmittel4 ,auch nach ,europa werden jhrlich groe ,mengen ausgefhrt4 -- ,aus den ,frchten wird durch ,pressen der ,dattelhonig gewonnen1 der gegoren ein weinartiges ,getrnk darstellt2 ein solches erhlt man auch aus dem ,stamm durch ,anzapfen4 ,die ,herzbltter liefern den wohlschmeckenden ,palmkohl2 aus den ,wedeln fertigt man ,gewebe und ,taue1 die widerstandsfhig gegen ,salzwasser sind und deshalb in der ,schiffahrt ,verwendung finden4 ,auer in ihrer ,heimat wird die ,dattelpalme jetzt auch in ,mexiko1 ,kalifornien1 ,australien und ,sdafrika kultiviert4 ,von unsern ,kolonien kommen fr ihren ,anbau in erster ,linie ,sdwestafrika1 ,togo und ,ostafrika in ,betracht2 in einigen ,gegenden ,sdwestafrikas kommt sie ganz vorzglich fort und liefert auch befriedigende ,ernten1 selbst noch in ,hhe bis #ajjj m4 ,banane 7,tafel #f74 ,dieser ,pflanze begegnet man unter zwei ,namen1 ,banane und ,pisang1 die als je besondere ,art unterschieden werden1 und zwar pflegt man unter ,banane die kleinfrchtige1 roh genossene und unter ,pisang die grbere1 grofrchtige ,sorte zu verstehen4 ,diese ,unterscheidung ist botanisch unrichtig4 ,beide ,pflanzen sind nur ,spielarten derselben ,gattung ,musa sapientum4 ,die ,banane ist eine bis #f m hohe ,staude mit weichem1 aus den ,blattscheiden gebildetem ,stamm1 der auf der ,spitze eine palmenartige ,blattkrone trgt4 ,die prchtigen1 groen ,bltter werden bis #d m lang und #a_/c-a_/b m breit4 ,die ,blten sitzen an einem langen1 meist hngenden ,kolben4 ,die ,bananenstaude bringt nur ein ,fruchtbschel hervor1 das aber mit seinen ,frchten #cj-ej kg schwer wird und #fj-ajj ,einzelfrchte enthlt4 ,nachdem die ,frucht gereift ist1 stirbt die ,pflanze ab4 ,die ,banane pflanzt sich nur durch ,stecklinge fort4 ,die ,samenbildung ist durch die langjhrige knstliche ,kultur1 bei der alles ,gewicht nur auf die mglichst reiche ,entwicklung des ,fruchtfleisches gelegt wird1 ganz unterdrckt worden4 ,die ,heimat der ,banane ist die asiatische ,inselwelt2 sie wird aber wegen ihrer vorzglichen ,frchte jetzt fast im gesamten ,tropengebiet angebaut4 ,in manchen ,gegenden ,afrikas nhrt sich die ,bevlkerung beinahe ausschlielich von ,bananen2 auch in ,mittel- und ,sdamerika wie auf den ,sdseeinseln bilden sie ein wichtiges ,nahrungsmittel4 ,bis in die neueste ,zeit war die ,banane in ,europa wenig bekannt1 weil es wegen der geringen ,haltbarkeit der reifen ,frchte nicht gelingen wollte1 sie in ansehnlichem ,zustande auf den europischen ,markt zu bringen4 ,infolge der verbesserten ,transportverhltnisse ist dieser belstand fast ganz gehoben1 und die ,bananenausfuhr ist bedeutend gestiegen4 ,allein die ,vereinigten ,staaten von ,nordamerika fhren jhrlich fr fast #bj ,millionen ,mark ,bananen ein4 ,die ,frchte werden roh1 gerstet oder gekocht genossen4 ,die unreifen ,bananen liefern ein ,mehl1 aus dem man ,bananenbrot backt4 ,aus einer der ,banane verwandten ,art1 der ,musa textilis1 gewinnt man eine ausgezeichnete ,faser1 die als ,manilahanf in den ,handel kommt2 sie wird besonders von den ,philippinen in groen ,mengen ausgefhrt4 ,unsere smtlichen ,kolonien mit ,ausnahme von ,sdwestafrika und ,kiautschou erzeugen ,bananen in bedeutenden ,mengen1 und die ,kultur dieser ,pflanze kann noch weiter ausgedehnt werden1 zumal sie wenig ,arbeit erfordert und den ,eingebornen seit langem bekannt ist4 ,die ,ausfuhr nach ,europa ist wegen der weiten ,entfernung natrlich schwierig1 doch drfte die ,gewinnung von ,bananenmehl in grerem ,mastabe aussichtsreich sein4 ,manilahanf wird schon1 wenn auch noch in kleineren ,mengen1 aus unseren ,kolonien nach ,europa verschifft4 ,weitere ,sdfrchte1 die in unsern ,kolonien gedeihen und fr die ,zukunft vielleicht grere ,bedeutung erlangen werden1 sind u4 a4 ,ananas1 ,apfelsinen1 ,limonen1 ,zitronen4 ,illustration3 ,tafel #f4 ,banane 7,musa sapientum74 a7 ,baum mit ,fruchtstand1 #a_/fj nat4 ,gr4 b7 ,einzelne ,frucht1 #a_/d nat4 ,gr4 c7 ,abgeschlte ,frucht1 #a_/d nat4 ,gr4 ,,iv4 ,genumittel und ,gewrze4 ,kakao 7,tafel #g74 ,der ,kakaobaum1 zur ,gattung ,theobroma gehrig1 ist eine im tropischen ,amerika heimische ,pflanze4 ,er wird #f-aj1 selten bis #ae m hoch4 ,der ,baum treibt das ganze ,jahr hindurch ,blten und ,frchte1 die aus dem ,stamm und den lteren ,zweigen unmittelbar hervorsprieen4 ,die ,frchte haben die ,form einer ,gurke1 sind aber nicht ganz so gro2 jede ,frucht enthlt etwa #cj-fj ,samen1 die ,kakaobohnen4 ,der ,kakaobaum ist in seinem ,gedeihen auf den engeren ,tropengrtel beschrnkt4 ,er verlangt starke1 gleichmige ,wrme1 fruchtbaren1 tiefgrndigen ,boden und reichliche ,feuchtigkeit4 ,seine ,kultur erfordert sorgfltige ,pflege3 ,beschattung des jungen ,baumes1 ,reinhaltung des ,bodens1 ,abschneiden des berflssigen ,holzes1 ,dngung etc4 ,etwa vom #c4 ,jahr an treibt der ,baum ,blten1 doch soll man diese ausbrechen1 weil durch ein zu frhes ,fruchttragen der ,baum geschwcht wrde4 ,erst vom #f4-h4 ,jahr an kann man ernten1 im #aj4-ab4 ,jahr treten die vollen ,ertrge ein1 die bis zum #cj4-dj4 ,jahr andauern4 -- ,fr die ,erzeugung von ,kakao kommen hauptschlich ,amerika und ,asien mit den ,inseln1 neuerdings auch ,afrika in immer steigendem ,mae in ,betracht4 ,die reifen ,frchte werden gepflckt1 die ,bohnen herausgenommen und in ,schuppen oder ,gruben zum ,gren ausgeschttet4 ,die ,grung hat den ,zweck1 das anhaftende ,fruchtfleisch zu zerstren und die in den ,bohnen enthaltenen ,bitterstoffe zu entfernen4 ,darauf werden die ,bohnen gewaschen und zum ,drren ausgebreitet4 ,sind sie gehrig getrocknet1 so gelangen sie zur ,verschiffung4 ,in groen ,mhlen werden schlielich die ,kakaobohnen gemahlen und dienen dann zur ,herstellung des allbekannten ,getrnkes4 ,ein ,teil wird zur ,schokoladenbereitung verwendet4 ,die ,bohnen liefern ferner ein ,fett1 die ,kakaobutter1 die in der ,medizin vielfache ,anwendung findet4 ,von unsern ,kolonien kommen hauptschlich ,kamerun1 die ,sdseeinseln und ,togo fr die ,kakaokultur in ,betracht4 ,der ,anbau geschieht meistens durch europisch geleitete ,pflanzungsbetriebe1 doch bauen z4 ,b4 in ,togo auch die ,eingebornen selbstndig ,kakao an1 noch bedeutender ist die ,kakaokultur der ,neger auf der ,goldkste1 von wo sie nach ,togo gekommen ist2 dort erzeugte sie #aijf einen ,wert von #fjjjjjj ,mk41 und nach einer migen ,berechnung glaubt man in den nchsten ,jahren das #c-e fache dieser ,summe zu erreichen4 ,deutschland verbrauchte im ,jahre #aijf an ,kakaobohnen fr #dajjjjjj ,mk4 ,die ,ausfuhr unserer ,kolonien betrug #aijf3 ,kamerun #aafgjjj ,mk4 #aijg3 #bgjdjjj ,mk4 ,samoa #ajajjj #aafjjj ,togo #bbjjj #eajjj ---------------------------------------- ,zusammen #abijjjj ,mk4 #aijg3 #bhgajjj ,mk4 ,illustration3 ,tafel #g4 ,kakao 7,theobroma ,cacao74 a7 ,teil eines ,baumes1 #a_/h nat4 ,gr4 b7 ,frucht1 geffnet1 um die ,samen1 die ,kakaobohnen0 zu zeigen1 #a_/e nat4 ,gr4 c7 ,gerstete ,kakaobohne1 #d_/e nat4 ,gr4 ,kaffee 7,tafel #h74 ,die ,heimat des ,kaffeebaumes ist ,afrika4 ,angebaut werden fast ausschlielich zwei ,arten1 der sogenannte arabische1 der aber aus ,abessinien stammt und der ,liberia-,kaffee aus ,westafrika4 ,der liberianische ,kaffeebaum ist derber und grer als der arabische1 letzterer liefert dagegen die feineren1 besser bezahlten ,bohnen4 ,der erstere wird bis zu #ae m1 letzterer hchstens #e-f m hoch4 ,der liberianische blht fast das ganze ,jahr hindurch1 der arabische hat jhrlich nur eine ,bltenperiode1 die sich allerdings durch drei ,monate hinzieht4 ,der arabische ,kaffee ist besser fr hhere1 der liberianische besser fr tiefere ,lagen geeignet4 ,die ,frucht des ,kaffeebaumes hat die ,form einer ,kirsche1 unreif ist sie grn gefrbt1 spter rot4 ,jede ,beere enthlt zwei ,bohnen4 ,sind die ,frchte reif1 so werden sie gepflckt1 die ,bohnen herausgeschlt1 getrocknet und dann in den ,handel gebracht4 ,das ,hauptanbaugebiet fr ,kaffee liegt in den ,tropen4 ,der ,baum verlangt guten ,boden1 eine gleichmige ,wrme und ,feuchtigkeit4 ,eine direkte ,sonnenbestrahlung ist ihm in tieferen ,lagen schdlich1 deshalb lt man bei ,anlage von ,kaffeekulturen in gewissen ,abstnden die ,urwaldbume stehen1 oder wo solche nicht vorhanden sind1 pflanzt man eigene ,schattenbume an4 ,auch weiterhin verlangt der ,baum sorgfltige ,pflege4 ,im dritten oder vierten ,jahr ihres ,alters beginnen die ,bume zu tragen1 den ,vollertrag liefern sie vom #f4-h4 ,jahr an4 ,im ,alter von #ah-bj ,jahren pflegt der ,ernteertrag zurckzugehen2 dann mssen die ,bume durch ,neuanpflanzung ersetzt werden4 ,der ,baum liefert im ,durchschnitt jhrlich #a-a_/b - #b kg ,kaffee4 ,die grten ,kaffeepflanzungen haben ,sd- und ,mittelamerika1 ,westindien und die ,sundainseln1 unter denen besonders ,java hervorragt4 ,den groen ,hauptanteil an der ,welternte liefert ,brasilien1 dessen ,ausfuhr jhrlich fast #cij ,millionen ,mark erreicht1 ihm folgen ,venezuela mit #dh ,mill4 und ,niederlndisch ,ostindien mit #de ,mill4 ,mark4 ,unsere ,kolonien bringen noch keine groen ,ernten auf den ,markt1 da die ,kulturen teilweise noch zu jung sind4 ,besonders die ,landschaft ,usambara in ,ostafrika und die ,sdseeinseln bieten ,aussicht1 in ,zukunft einen bedeutenderen ,teil unseres ,kaffeebedarfes zu decken4 ,in ,ostafrika fhren auch die ,eingebornen des ,seengebiets selbst angebauten ,kaffee aus1 und zwar betrgt diese ,ausfuhr ein ,drittel der ganzen ,kaffeeernte des ,landes4 ,auch in ,kamerun 7z4 ,b4 in ,ossidinge7 sind neuerdings grere ,anpflanzungen von ,liberia-,kaffee gemacht worden4 ,deutschlands gesamte ,einfuhr an ,kaffee betrug #aijf #agjjjjjjj ,mk4 ,die ,ausfuhr aus ,ostafrika erreichte #aijf einen ,wert von #dbcjjj ,mk41 #aijg #edjjjj ,mk4 ,illustration3 ,tafel #h4 ,kaffee 7,coffea arabica74 a7 ,zweig mit ,blten1 #b_/e nat4 ,gr4 b7 ,zweig mit ,frchten1 #b_/e nat4 ,gr4 c7 ,frucht1 halb vom ,fruchtfleisch befreit1 um die ,bohnen0 zu zeigen1 #d_/e nat4 ,gr4 ,tee 7,tafel #i74 ,es gibt zwei verschiedene ,arten der ,teepflanze1 von denen die eine stattliche ,bume bildet1 die andere strauchartig ist4 ,der ,assam-,tee ist ein ,baum1 der eine ,hhe bis zu #ae m erreicht4 ,die ,bltter der ,teepflanzen sind meist lederartig glnzend und dunkelgrn1 die ,blte ist wei4 ,die ,frchte bilden eine ,kapsel mit drei ,fchern1 deren jedes einen runden ,samen enthlt4 ,die ,heimat des ,tees ist das sdstliche ,asien1 hier1 in ,china und ,japan1 wird er auch seit den ltesten ,zeiten angebaut4 ,er gedeiht in subtropischem und tropischem ,klima4 ,die ,tropenhitze bringt allerdings die ,bltter zu grerer ,entwicklung1 lt sie aber nicht die gleiche ,gte erreichen wie im subtropischen ,gebiet4 ,ausgezeichnet kommt dagegen die ,teepflanze fort in tropischen ,berglndern1 die gengende ,luft- und ,bodenfeuchtigkeit gewhren4 ,die ,fortpflanzung geschieht durch ,samen4 ,im ,alter von #c-e ,jahren fangen die ,strucher an1 ,ertrge zu liefern4 ,vollernten erhlt man etwa vom #aj4 ,jahr ab4 ,bei manchen ,arten nimmt der ,vollertrag schon vom #ae4 ,jahr an wieder ab1 andere liefern aber bis zum ,alter von #cj-dj ,jahren und noch lnger gute ,ertrge4 ,in ,japan soll es ,teestrucher geben1 die ber #cjj ,jahre alt sind4 ,zur ,teebereitung dienen nur die ,bltter4 ,diese knnen mit ,ausnahme des ,winters oder der ,trockenzeit fast das ganze ,jahr hindurch gepflckt werden4 ,je jnger und zarter die geernteten ,bltter sind1 desto besseren ,tee liefern sie4 ,auf einen ,hektar ,teepflanzung rechnet man durchschnittlich eine ,ernte von #cjjj kg ,teeblttern jhrlich1 auf den besten ,pflanzungen erntet man sogar bis #ajjjj kg4 -- ,die gepflckten ,bltter lt man zunchst in ,schuppen welken2 darauf werden sie1 frher allgemein mit der ,hand1 neuerdings auch in ,maschinen1 gerollt4 ,von den gerollten ,blttern formt man ,blle1 die man in ,kasten legt und durch die ,sonnenhitze gren lt4 ,dadurch erhalten sie den bekannten aromatischen ,geruch4 ,nach dem ,gren mssen alle ,bltter noch einmal gerollt werden1 und dann lt man sie in der ,sonne oder auch in fen trocknen4 ,nach dem ,trocknen ist der ,tee zur ,verpackung und zum ,versand fertig4 ,die grten ,teepflanzungen finden sich in ,ceylon1 ,china1 ,japan1 ,hinter- und ,vorderindien und den ,sundainseln4 ,auch in ,deutsch-,ostafrika und in ,kamerun sind kleine ,anbauversuche gemacht worden4 ,deutschlands jhrlicher ,bedarf an ,tee betrgt etwa #djjj ,tonnen im ,werte von fast #h ,millionen ,mark4 ,illustration3 ,tafel #i4 ,tee 7,thea chinensis74 ,zweig mit ,blten und ,frucht1 #c_/e nat4 ,gr4 ,kolanu 7,tafel #aj74 ,die ,kolanu stammt von dem zur ,familie der ,sterculiaceen gehrenden ,kolabaume1 dessen ,heimat das tropische ,westafrika ist4 ,der ,baum wird #aj-ah m hoch4 ,die rispenfrmig stehenden ,blten entspringen wie beim ,kakao oft unmittelbar aus dem ,stamm oder aus lteren ,zweigen4 ,aus den weiblichen ,blten bilden sich die aus #d-f ,kapseln bestehenden ,frchte1 die um den ,fruchtstiel sternfrmig angeordnet sind4 ,jede ,kapsel enthlt bis zu sechs ,samen oder ,nsse4 ,diese erreichen fast die ,gre einer ,kastanie2 ihre ,farbe ist gelbbraun oder rtlich4 ,der ,kolabaum kommt in ,westafrika wild vor1 wird aber auch seit langem von den ,eingebornen angebaut und hochgeschtzt wegen seiner ,frchte1 die als bestes ,mittel gegen ,hunger1 ,durst und ,mdigkeit gekaut werden4 ,auf ihren langen1 oft ,monate dauernden ,handelsreisen durch unbewohnte ,gebiete wrden die ,eingebornen ohne die ,kolanu1 deren ,genu fr lange ,zeit das ,gefhl von ,hunger und ,durst unterdrckt und vor ,ermdung schtzt1 nicht auskommen4 ,diese ihre erfrischenden ,eigenschaften verdankt die ,kolanu vor allem ihrem hohen ,gehalt an ,coffen und ,theobromin1 der sogar strker ist als beim ,kaffee2 aber auch wirkliche ,nhrstoffe wie ,strke1 ,zucker1 ,eiwei besitzt die ,kolanu in betrchtlichem ,mae4 ,als ,kaffee-,ersatz eignet sich ,kola trotz seines hohen ,coffen-,gehaltes nicht1 da beim ,rsten die ,hlfte des ,coffen verloren geht4 ,hauptschlich findet es ,verwendung in der ,heilkunde zur ,herstellung von ,kola-,pillen1 ,pastillen1 ,tinkturen1 ,extrakten1 ,kola-,wein und ,kola-,likren4 ,als ,zusatz zum ,kakao wird es in der ,schokoladefabrikation benutzt4 ,auch wird seine ,einfhrung in die ,armee versucht als ,strkungsmittel bei anstrengenden ,mrschen und ,gefechten4 ,den grten ,kolahandel betreibt das ,hinterland der ,goldkste1 vor allem die ,landschaft ,gondja4 ,von hier aus geht die ,kolanu in alle ,lnder des ,sudan1 kommt jedoch selten oder gar nicht nach ,europa4 -- ,durch ,negersklaven ist der ,kolabaum auch nach ,amerika verpflanzt worden4 ,dort wird er jetzt1 besonders auf den ,antillen1 vielfach und mit gutem ,erfolge angebaut4 ,der ,baum liefert vom #h4-aj4 ,jahre an volle ,ertrge1 das ist etwa #djjj ,nsse jhrlich2 auf dieser ,hhe hlt er sich bis zum #ej4 ,jahre4 ,westindische ,pflanzer sind der ,ansicht1 da1 wenn der ,preis der ,kolanu nur die ,hlfte des ,kaffeepreises erreiche1 die ,kolapflanzung die eintrglichere sei4 ,in ,deutsch-,togo und ,kamerun wird der ,kolabaum von den ,eingebornen kultiviert1 der grere ,teil der ,ernte bleibt aber im ,lande oder geht ber die ,binnengrenze4 ,seit einigen ,jahren haben auch ,europer in unsern ,kolonien ,kola-,pflanzungen angelegt1 und es ist wahrscheinlich1 da die ,ausfuhr der ,kolanu1 die im ,jahre #aijg in ,kamerun schon einen ,wert von #bajjj ,mk4 darstellte1 in der ,zukunft bedeutend steigen wird4 ,illustration3 ,tafel #aj4 ,kolanu 7,cola acuminata74 a7 ,zweig mit ,blten1 #a_/c nat4 ,gr4 b7 ,zweig mit jungen ,frchten1 #a_/d nat4 ,gr4 c7 ,reife ,frucht1 #a_/d nat4 ,gr4 d7 ,same1 #a_/c nat4 ,gr4 ,vanille 7,tafel #aa74 ,die ,vanille ist eine ,kletterpflanze aus der ,familie der ,orchideen2 ihre ,heimat ist das tropische ,amerika4 ,die ,pflanze rankt an ,bumen empor und bildet an diesen ,wurzeln1 die sie der ,rinde des ,baumes anlegt4 ,der ,stamm ist #b-c cm dick1 die ,bltter sind lang1 dunkelgrn und fleischig4 ,die groen1 traubenfrmig gestellten ,blten sind gelblichrot und wohlriechend4 ,die ,befruchtung der ,vanilleblten geschieht in ,amerika durch ein ,insekt1 in anderen ,erdgebieten1 wo dieses ,insekt fehlt1 mu sie knstlich herbeigefhrt werden3 ,man bertrgt den ,bltenstaub auf die weibliche ,blte mit ,hilfe eines spitzen ,hlzchens4 ,aus den weiblichen ,blten entstehen #bj-cj cm lange1 zylindrische ,schotenfrchte1 die mit einer groen ,zahl beraus kleiner1 schwarzer ,samenkrner gefllt sind4 ,die ,fruchtschoten werden gepflckt und getrocknet und bilden dann das bekannte ,gewrz ,vanille4 ,der ,vanillestrauch gedeiht fast nur in tropischen ,gebieten mit mglichst gleichmiger ,wrme4 ,sein ,anbau erfordert groe ,sorgfalt und viele ,arbeit4 -- ,als ,ertrag rechnet man gewhnlich #ajj-bjj kg marktfhiger ,ware auf den ,hektar4 ,am ltesten und auch heute noch bedeutend ist die ,vanillekultur in ,mexiko2 doch ist die ,hauptbezugsquelle jetzt die ,insel ,runion1 auf der die ,pflanze erst in neuerer ,zeit eingefhrt ist und ausgezeichnete ,ertrge bringt4 ,die ,ausfuhr betrgt hier jhrlich #ajjjjj kg1 in ,mexiko etwa #fjjjj kg4 ,das ,kilogramm hat im ,grohandel einen ,wert von #h-aj ,mk4 ,in ,deutsch-,ostafrika1 ,kamerun1 ,togo und ,samoa sind ebenfalls ,anbauversuche gemacht1 die besonders fr ,ostafrika aussichtsreich erscheinen4 ,obgleich hier die ,kulturen noch ganz in den ,anfngen sind1 lieferte das ,jahr #aijf doch schon eine ,ernte von #aif kg im ,werte von #dejj ,mk4 ,illustration3 ,tafel #aa4 ,vanille 7,vanilla planifolia74 a7 ,zweig mit ,blten1 #a_/d nat4 ,gr4 b7 ,schotenfrmige ,frucht1 #a_/c nat4 ,gr4 ,zimt 7,tafel #ab74 ,die ,heimat des ,zimtbaumes ist ,ceylon 7,cinnamomum ceylanicum74 ,der ,baum wird bis #aj m hoch2 die ste sind knotig und stehen fast wagerecht1 die ,rinde graubraun1 innen gelblichrot4 ,fast alle ,teile des ,baumes sind dem ,menschen ntzlich3 ,aus den ,wurzeln kann ,kampfer gewonnen werden1 das ,holz wird in der ,tischlerei verwendet1 die ,bltter und ,blten liefern ein ,parfm1 die ,wurzelschlinge ,spazierstcke2 das wichtigste ist aber die ,rinde3 sie gibt uns das bekannte ,gewrz4 ,zur ,gewinnung der ,rinde werden die ,bume im ,alter von #c-d ,jahren etwa #aj-ae cm ber dem ,boden abgeschnitten2 die ,rinde wird dann vom ,stamm geschlt1 getrocknet1 zubereitet und in alle ,welt verschickt4 ,die abgeschnittenen ,baumstmpfe treiben neue ,schlinge1 die in #a-a_/b bis #b ,jahren wieder geschnitten werden knnen4 ,so bleibt der ,baum eine ,reihe von ,jahren hindurch tragfhig4 ,die grten ,zimtkulturen hat ,ceylon4 ,von hier wird fast der gesamte ,zimtbedarf der ,erde gedeckt4 ,die ,ausfuhr ,ceylons betrug #ahif ber drei ,millionen ,pfund4 ,in ,deutsch-,ostafrika und ,kamerun hat man ,anbauversuche mit ,zimtbumen gemacht4 ,diese gedeihen gut1 haben aber bis jetzt keine nennenswerten ,ertrge gebracht4 ,illustration3 ,tafel #ab4 ,zimt 7,cinnamomum ceylanicum74 a7 ,zweig1 #a_/e nat4 ,gr4 b7 ,zweigstck mit abgeschlter ,rinde1 #d_/e nat4 ,gr4 c7 ,zimtstange01 d4 i4 getrocknete ,rinde1 #d_/e nat4 ,gr4 ,zuckerrohr 7,tafel #ac74 ,das ,zuckerrohr ist ein #c-f m hohes ,gras mit starken1 knotigen ,halmen1 die #c-e cm ,durchmesser haben4 ,die ,blte bildet eine ,rispe2 in kultiviertem ,zustande kommt die ,pflanze selten zur ,blte2 das ,bemhen des ,pflanzers geht dahin1 das ,blhen und ,samentragen berhaupt zu unterdrcken1 damit die brigen ,teile der ,pflanze sich um so krftiger entwickeln knnen4 ,die ,fortpflanzung geschieht durch ,stecklinge1 die aus dem ,halm geschnitten werden4 ,das ,zuckerrohr gedeiht am besten in feuchtwarmem ,klima2 sehr geeignet sind fr den ,anbau ,inseln und ,kstenstrecken4 ,es kommt in tropischem und subtropischem1 zum ,teil sogar noch in gemigtem ,klima fort4 ,zur ,zuckerbereitung dienen nur die ,halme2 diese schneidet man1 wenn das ,rohr reif ist1 am ,grunde ab2 die ,bltter werden ebenfalls entfernt und darauf die ,stengel in ,bndel gebunden und in die ,fabrik gefahren1 wo sie auf groen ,mhlen zermahlen und der ,saft ausgepret wird4 ,dieser ,saft wird nun auf das sorgfltigste gereinigt1 gekocht und zuletzt kristallisiert4 ,die grten ,zuckerrohr-,pflanzungen sind in ,amerika 7,nord1 ,mittel und ,sd7 und ,westindien1 ferner im sdlichen ,asien1 den ,sundainseln1 ,australien1 gypten und ,mauritius4 -- ,in unsern afrikanischen ,kolonien wird ,zuckerrohr ganz allgemein von den ,eingebornen zum eignen ,gebrauch angebaut4 ,in ,ostafrika1 besonders am unteren ,pangani1 hat diese ,kultur schon frher unter dem ,einflu der ,araber eine grere ,ausdehnung angenommen2 es gab dort eine ganze ,anzahl kleinerer ,zuckerfabriken4 ,in den letzten ,jahren ist die ,fabrikation und damit auch der ,anbau zurckgegangen1 weil die ,araber den ,verlust der unbezahlten ,sklavenarbeit nicht verschmerzen knnen und sie zur ,anstellung freier ,arbeiter weder ,energie noch ,kapital besitzen4 ,es ist aber denkbar1 da die ,zuckerindustrie hier einen neuen ,aufschwung nimmt1 wenn sie in europische ,hnde gelangt4 ,im ,jahre #aijf fhrte ,ostafrika ,rohrzucker aus im ,werte von #gjjjj ,mk41 #aijg #chjjj ,mk41 #aijc dagegen noch fr #bjjjjj ,mk4 ,die ,gesamteinfuhr ,deutschlands an ,rohrzucker ist schwer festzustellen1 da in den ,statistiken ,rohr- und ,rbenzucker nicht getrennt werden4 ,die ,weltproduktion an ,rohrzucker betrgt jhrl4 an #cdjjjjj ,tonnen 7 #ajjj kg71 davon erzeugt ,amerika #bajjjjj1 ,asien #gfbjjj1 ,afrika #ccdjjj ,tonnen4 ,illustration3 ,tafel #ac4 ,zuckerrohr 7,saccharum officinarum74 a7 ,bltenlose ,kulturform1 #a_/be nat4 ,gr4 b7 ,blhende ,pflanze1 #a_/ce nat4 ,gr4 ,pfeffer 7,tafel #ad74 ,es gibt #aj-ab verschiedene ,gewrzpflanzen1 die alle den gemeinsamen ,namen ,pfeffer tragen4 ,die meisten derselben sind ,strucher1 teils freistehend1 teils kletternd4 ,die in ,europa am meisten zur ,verwendung kommenden ,arten sind der weie und der schwarze ,pfeffer1 beide das ,produkt derselben ,pflanze 7,piper nigrum71 ersterer geschlt1 letzterer ungeschlt2 diese beiden werden auch gewhnlicher ,pfeffer0 genannt -- und der rote ,pfeffer 7spanischer ,pfeffer1 ,cayennepfeffer1 ,capsicum74 ,der gewhnliche ,pfeffer wird hauptschlich in ,indien und auf den ,sundainseln angebaut4 ,diese ,lnder bringen jhrlich ber #cj ,millionen ,kilo ,pfeffer auf den ,weltmarkt4 ,der rote ,pfeffer ist auch in den deutsch-afrikanischen ,kolonien berall anzutreffen und wird von den ,eingebornen1 die gern stark gepfefferte ,speisen essen1 fleiig gebaut4 ,man ist von seiten der ,europer der planmigen ,kultur in grerem ,umfange noch nicht nher getreten2 diese drfte aber lohnend sein1 da der ,pfefferstrauch leicht fortkommt und fast keine ,pflege verlangt4 ,in ,sansibar hat sich seit lnger als #cj ,jahren eine ,ausfuhr in diesem ,artikel entwickelt4 ,auch von ,sierra ,leone in ,westafrika werden jhrlich gegen #ajjjj ,pfund ,pfeffer verschifft4 ,neben dem roten ,pfeffer kommen in unsern afrikanischen ,kolonien noch der ,malagettapfeffer 7,paradieskrner1 ,guineakrner71 der ,aschantipfeffer und ,xylopia aethiopica1 ein ,baumpfeffer1 vor1 die alle fr den auswrtigen ,handel noch ,bedeutung erlangen knnen4 -- ,in neuerer ,zeit versucht man auch den indischen ,pfeffer auf den ,karolineninseln anzubauen4 ,deutschland verbraucht jhrlich fr fast #g ,millionen ,mark ,pfeffer4 ,illustration3 ,tafel #ad4 ,pfeffer 7,piper nigrum74 ,teil einer ,pflanze1 an einem ,baumstamm emporkletternd1 #d_/e nat4 ,gr4 ,ingwer 7,tafel #ae74 ,ingwer wird gewonnen aus den ,wurzelstcken einer ,pflanze der ,gattung ,zingiber1 deren ,heimat ,ostindien ist4 ,von den ,indiern wird die ,pflanze auch seit unvordenklichen ,zeiten kultiviert4 ,der knotige ,wurzelstock wird etwa daumendick und ist in frischem ,zustande fleischig4 ,die ,stengel erreichen eine ,hhe von #a-b m2 sie sind schilfartig und mit zwei ,reihen langer1 gerader ,bltter besetzt4 ,die ,blten sind klein1 wei mit roten ,streifen4 ,der ,ingwer gedeiht in den ,tropen2 hohe ,sonnenwrme1 starke ,luftfeuchtigkeit und ein lockerer ,boden sagen ihm am besten zu4 ,die ,fortpflanzung geschieht wie bei der ,kartoffel durch den ,wurzelstock1 der zu diesem ,zweck in kleine ,stcke zerschnitten wird2 jedes ,stck1 das mit ,augen versehen sein mu1 liefert eine neue ,pflanze4 ,diese braucht #i-aj ,monate1 bis sie ausgewachsen ist4 ,dann werden die ,wurzelknollen ausgegraben oder -gepflgt1 gereinigt und auf mannigfache ,art verwendet4 ,die ,wurzeln smtlicher ,ingwerarten dienen als ,arznei und ,gewrz und bilden in steigendem ,mae einen ,ausfuhrartikel nach ,europa4 ,der gezuckerte ,ingwer1 eine bekannte ,delikatesse1 wird aus den noch weichen1 halbreifen ,knollen gewonnen4 ,diese werden1 nachdem sie gereinigt sind1 ganz weich gekocht1 #b-c ,tage in kaltes1 frisches ,wasser gelegt und darauf mit kochendem ,sirup zweimal nacheinander bergossen4 ,sind die ,stcke gehrig getrocknet1 so werden sie verpackt und gelangen in den ,handel4 ,noch viel grer ist aber der ,verbrauch an ,ingwer in den ,erzeugungslndern2 er steht dort als ,gewrz im ,range meist dem ,pfeffer gleich4 ,in ,sdasien gilt der ,ingwer fr so unentbehrlich wie das tgliche ,brot1 da man dort glaubt1 die inneren ,organe des menschlichen ,krpers knnten ihre ,ttigkeit nicht ausben1 ohne tglich durch den ,genu von ,ingwer gestrkt zu werden4 ,das ,hauptproduktionsland fr ,ingwer ist ,britisch-,indien1 das jhrlich ber #aj ,millionen ,pfund ausfhrt 7,wert etwa #bejjjjj ,rupien74 ,von ,indien hat sich aber die ,kultur fast auf alle ,tropengebiete ausgedehnt4 ,so brachte ,jamaica #ahig #abcdjjj ,pfd4 im ,wert von #ffjjjj ,mk4 hervor4 ,auch im tropischen ,afrika wird ,ingwer vielfach von den ,eingebornen angebaut und gedeiht vorzglich4 ,nicht selten trifft man ihn verwildert an4 ,sierra ,leone fhrte in den achtziger ,jahren noch #aejjjjj ,pfund aus2 in den letzten ,jahren ist die ,ausfuhr hier gesunken4 ,england1 das den ,ingwer in erster ,linie zur ,herstellung des ,ingwerbieres verwendet1 fhrt jhrlich mehr als #ajjjjj ,zentner ,ingwer ein im ,werte von etwa #cejjjjj ,mk41 ,hamburg etwa #fccjjj kg4 ,man darf hofften1 da auch in unsern deutschen afrikanischen ,kolonien die ,ingwerkultur bald in grerem ,mastabe aufgenommen wird1 da sie gute ,aussichten bietet4 ,in ,ostafrika ist durch ,versuche festgestellt worden1 da sie durchaus befriedigende ,qualitten liefert4 ,illustration3 ,tafel #ae4 ,ingwer 7,zingiber officinale74 a7 ,ganze ,pflanze1 #a_/d nat4 ,gr4 b7 ,wurzelstock1 #d_/e nat4 ,gr4 ,tabak 7,tafel #af74 ,es gibt etwa fnfzig verschiedene ,arten der zur ,familie der ,solanaceen gehrigen ,tabakpflanze4 ,die meisten von ihnen sind in ,amerika heimisch4 ,fr den ,anbau des ,tabaks kommen aber eigentlich nur zwei ,arten in ,betracht3 der rtlich blhende echte oder gemeine ,tabak 7,nicotiana tabacum71 auch amerikanischer ,tabak genannt1 und der gelblich blhende ,bauerntabak 7,nicotiana rustica71 auch syrischer ,tabak geheien1 weil er in diesem ,lande am besten gedeiht und sehr viel angebaut wird4 ,aus diesen beiden ,arten haben sich aber wieder durch ,verschiedenheit von ,klima und ,boden eine ganze ,reihe von ,spielarten herausgebildet4 ,in ,amerika und ,europa wird fast nur der gemeine oder echte ,tabak angebaut4 ,dies ist eine einjhrige ,pflanze mit geradem ,stengel1 der bis #b m lang wird4 ,die lanzettlichen ,bltter sind oben dunkel-1 unten hellgrn2 am ,fue des ,stengels werden sie bis #ej cm lang und #aj-ae cm breit1 nach oben hin verkleinern sie sich4 ,jede ,pflanze hat etwa #aj-bj ,bltter4 ,die ,blten sind trichterfrmig und stehen in ,rispen4 ,der ,tabak gedeiht in der tropischen und auch in den wrmeren ,teilen der gemigten ,zone4 ,er bedarf einer mglichst gleichmigen ,luftfeuchtigkeit2 starke ,regenflle schaden der ,entwicklung der ,bltter2 ebenso ist ihm stehendes ,wasser sehr nachteilig4 ,der ,boden mu deshalb leicht durchlssig sein4 ,die ,fortpflanzung geschieht durch ,samen1 die in ,beete gest und deren ,pflnzlinge spter aufs ,feld verpflanzt werden4 ,der ,anbau des ,tabaks erfordert groe ,sorgfalt und ,pflege4 ,das ,wertvolle der ,tabakpflanze sind ihre ,bltter2 auf deren gnstige ,entwicklung mu deshalb alle ,mhe verwendet werden4 ,die reifen ,bltter oder die ganzen ,pflanzen werden abgeschnitten1 in ,bndel gebunden und getrocknet1 entweder an der freien ,luft oder durch ,feuerwrme in ,trockenhusern4 ,dann werden die ,bltter vom ,stengel abgebrochen und dabei zugleich nach ihrer ,qualitt sortiert4 ,die sortierten ,bltter werden wieder je zu kleinen ,bndeln vereinigt und so zum ,gren in geschlossenen ,rumen zu greren ,haufen aufeinander geschichtet4 ,nachdem darauf die ,bndel wieder gelftet und abgetrocknet sind1 sind sie fertig zum ,verpacken in ,fsser und zum ,versand4 ,fr ,deutschland ist ,bremen ein ,haupthandelsort fr ,tabak4 ,in ,bremen und ,umgegend gibt es die grten ,tabak- und ,zigarrenfabriken ,europas4 ,der ,verbrauch von ,tabak und dementsprechend auch sein ,anbau ist ein ganz bedeutender4 ,mitte der achtziger ,jahre betrug die ,gesamterzeugung an ,tabak auf der ganzen ,erde #edbjjjjjj kg1 davon entfallen auf die ,vereinigten ,staaten von ,nordamerika #bbb ,millionen1 auf ,britisch-,ostindien #agj ,millionen kg 7,deutschland #dj ,millionen kg74 ,deutschland fhrte #aijf fr #ajb ,millionen ,mk4 unbearbeiteter ,tabakbltter ein4 ,auf den ,kopf der ,bevlkerung kommen bei uns jhrlich fast #b kg ,tabak4 ,in den deutschen ,kolonien wird ,tabak vielfach von den ,eingebornen angebaut1 allerdings nicht einmal soviel1 da er ihren eigenen ,bedarf deckt4 ,aber auch die ,europer haben seine ,kultur in grerem ,mastabe in die ,hand zu nehmen versucht4 ,aus ,ostafrika wurden #aijf #bhhjj kg im ,werte von #bgejj ,mk4 7#aijg fr #fjjjj ,mk47 nach ,sansibar ausgefhrt1 die aber zumeist von ,eingebornen fr ,eingeborne erzeugt wurden4 ,in ,kamerun werden gegenwrtig ,kulturversuche mit ,havana-,tabak gemacht4 ,auf ,neu-,guinea gab es ,tabakpflanzungen greren ,umfangs2 da aber die ,arbeiterverhltnisse ungnstige waren1 sind sie zum grten ,teil wieder eingegangen4 ,die ,ausfuhr ist bis jetzt gering4 ,so verschiffte ,samoa #aijf #fhc kg im ,werte von #bjdi ,mk4 7#aijg fr #cjjj ,mk471 die ,westkarolinen #ij kg 7#bij ,mk471 #aijg #aejj kg 7#cjjj ,mk471 die ,marianen #faf kg 7#ijc ,mk472 zusammen aus den deutschen ,kolonien #cjahi kg im ,werte von #cjgdb ,mk4 7#aijg3 #fgjjj ,mk474 ,illustration3 ,tafel #af4 ,tabak 7,nicotiana tabacum74 ,v4 lfrchte4 lpalme 7,tafel #ag74 ,die lpalme 7,elaeis guineensis7 ist ein fr weite ,strecken ,westafrikas charakteristischer ,baum4 ,sie wird #aj-bj m hoch und hat eine schne1 breite ,krone aus ,fiederblttern4 ,die ,bltter oder ,wedel1 deren #bj-be an einem ,baum sitzen1 erreichen eine ,lnge von #d-f m1 die einzelnen ,fieder sind bis #a m lang4 ,die absterbenden ,wedel fallen vom ,baum ab1 lassen aber eine ,narbe zurck4 ,jeder ,baum trgt mnnliche und weibliche ,bltenkolben4 ,der ,fruchtstand sieht einer riesigen ,traube nicht unhnlich1 er wird bis #ej kg schwer und enthlt #aejj-bjjj rote oder rotbraune ,frchte1 die in ihrem ,innern einen harten ,kern in ,gestalt einer ,haselnu bergen4 ,die ,palmfrucht besteht aus dem ueren faserigen ,fruchtfleisch1 der ,kern entspricht dem unserer ,pflaumen4 -- ,im #f4 bis #h4 ,jahre seines ,alters beginnt der ,baum zu tragen1 etwa mit dem #aj4 ,jahre erreicht er seine volle ,tragkraft1 die bis zum #dj4-ej4 ,jahre anhlt4 ,sind die ,palmnsse reif1 so wird der ganze ,fruchtstand abgehauen1 die einzelnen ,frchte werden ausgebrochen und deren ueres ,fleisch wird getrennt4 ,dies geschieht1 indem sie in ,wasser gekocht oder durch ,liegen in der ,sonne erweicht und darauf in ,mrsern gestampft werden4 ,hierbei lst sich das ,fleisch von dem ,kern und zugleich tritt das l1 das in dem ,fruchtfleisch enthalten ist1 heraus4 ,dies l 7,palml7 wird teils von den ,eingebornen im ,haushalt verwendet1 teils an die europischen ,faktoreien verkauft4 ,aber auch die brig bleibenden ,kerne enthalten ein l 7,palmkernl71 das sogar noch wertvoller ist als das des ,fleisches4 ,dies wird von den ,eingebornen auf sehr primitive ,weise durch ,aufklopfen der ,kerne und ,auspressen des ,samens gewonnen2 der weitaus grte ,teil der ,kerne gelangt aber in den europischen ,handel4 ,die lgewinnung aus diesen geschieht dann in ,europa mittels eigens dazu konstruierter ,maschinen4 ,neuerdings bewirkt man mancherorts auch das ,abschlen des ,fruchtfleisches durch ,maschinen1 die in ,afrika an den ,produktionsmittelpunkten aufgestellt werden4 ,der ,verbrauch an ,palml in der heimischen ,industrie ist ein ganz bedeutender4 ,es wird hauptschlich verwendet zur ,seifen- und ,kerzenbereitung und zur ,herstellung von ,kunstbutter4 ,die ,abflle bei der lbereitung1 ,palmkuchen genannt1 geben ein ausgezeichnetes ,viehfutter4 ,in ihren ,heimatlndern bildet die lpalme fr die ,eingebornen eine der wichtigsten ,pflanzen4 ,das l dient ihnen als ,speise 7,palmlsuppe71 zur ,beleuchtung1 zum ,einreiben des ,krpers1 als ,arznei1 aus dem ,stamm gewinnen sie ,palmwein1 die ,blattrippen liefern ,material fr den ,hausbau1 zur ,bedachung1 zur ,herstellung von ,tren und ,fenstern1 aus den ,blttern werden ,krbe geflochten4 ,die ,heimat der lpalme ist das tropische ,westafrika4 ,ihre ,verbreitung erstreckt sich von ,senegambien bis an die ,nordgrenze ,deutsch-,sdwestafrikas4 ,man findet sie auerdem1 wenn auch nicht in so groen ,bestnden1 im inneren ,sudan und in ,ostafrika4 ,in ,westafrika bildet sie mancherorts weit sich erstreckende ,wlder4 ,eigentlich angebaut wird sie selten2 in der ,regel beschrnken sich die ,eingebornen darauf1 vor ,beginn der ,regenzeit die berflssigen ,wedel mit dem ,buschmesser zu entfernen und die ganze ,krone durch ,ausbrennen von ,ungeziefer etc4 zu reinigen4 ,doch werden in ,gegenden1 wo die ,palme nicht so hufig ist oder wo sie sich stark zu verringern droht1 von den ,eingebornen ,saatbeete angelegt und die jungen ,pflnzlinge im beschatteten ,buschwalde ausgepflanzt4 ,unsere ,kolonien ,togo und ,kamerun besitzen in ihren ausgedehnten lpalmwaldungen einen groen ,reichtum4 ,die ganze lgewinnung ist bis jetzt ausschlielich ein ,produkt der ,eingebornenarbeit2 die ,ttigkeit des ,europers beschrnkt sich darauf1 das l und die ,kerne den ,negern abzukaufen4 ,da aber1 wie schon erwhnt1 zur ,gewinnung des ,palmweines wenigstens in groen ,teilen ,westafrikas die ,palmen gefllt werden1 droht in absehbarer ,zeit eine erhebliche ,verringerung der ,bestnde4 ,um dem zu begegnen1 will die ,regierung den ,baum jetzt an geeigneten ,stellen anpflanzen4 ,zur ,hebung der ,ausfuhr dieses wertvollen ,artikels ist noch wichtiger der ,bau von ,eisenbahnen1 da aus ,mangel an ,befrderungsmitteln groe ,mengen ,kerne im ,innern der ,kolonien zugrunde gehen4 ,deutschland fhrte an ,produkten der lpalme ein im ,jahre #aijf3 ,illustration3 ,tafel #ag4 lpalme 7,elaeis guineensis74 a7 ,jngere ,palme1 #a_/ej nat4 ,gr4 b7 ,fruchtstand mit reifen ,frchten1 #a_/ac nat4 ,gr4 c7 ,reife ,frucht1 #d_/e nat4 ,gr4 d7 ,der noch von der ,steinschicht1 die oben zwei ,keimlcher zeigt1 umgebene ,kern1 #d_/e nat4 ,gr4 ,palml fr #cgfejjj ,mk4 ,palmkernl #ajcjjj ,palmkerne #cdcjajjj ------------------------- ,zusammen #chafijjj ,mk4 7,davon wurden wieder ausgefhrt nach anderen europischen ,lndern und ,nordamerika an ,palmkernl fr #aa ,millionen ,mk474 ,die ,ausfuhr unserer ,kolonien betrug #aijf aus a4 ,kamerun3 ,palmkerne #bjjjjjj ,mk4 #aijg3 #bhedjjj ,mk4 ,palml #ajjjjjj #aijg3 #acbhjjj b4 ,togo3 ,palmkerne #fhjjjj ,mk4 #aijg3 #ihajjj ,mk4 ,palml #ahjjjj #aijg3 #dahjjj -------------------------------------- ,zusammen #chfjjjj ,mk4 #aijg3 #eehajjj ,mk4 ,kokospalme 7,tafel #ah74 ,die ,kokospalme 7,cocos nucifera7 ist wie die lpalme ein ,baum der ,tropen4 ,ihre ,heimat ist wahrscheinlich das sdliche ,amerika2 sie hat sich aber von da fast ber das ganze ,tropengebiet verbreitet1 sehr oft wohl ohne ,zutun der ,menschen2 da sie nmlich am besten am ,meeresufer gedeiht und daher hier auch am hufigsten vorkommt1 werden ihre ,frchte leicht durch die ,meeresstrmung an fremde ,gestade getrieben und pflanzen sich dort fort4 ,ein warmes1 sonniges ,seeklima sagt der ,kokospalme am besten zu4 ,besonders auf den ,inseln der ,sdsee wchst sie ausgezeichnet4 ,doch gedeiht sie auch gut an den ,ksten ,sdamerikas und des tropischen ,asien und ,afrika4 ,im ,binnenlande ist ihr ,anbau selten eintrglich4 ,die ,kokospalme hat einen bis #bj m langen1 schlanken ,stamm1 der aber meist von der starken ,seebrise etwas gebeugt ist4 ,die ,blattwedel und die einzelnen ,blattfiedern sind strker als die der lpalme4 ,mnnliche und weibliche ,blten sitzen an demselben ,bltenstande4 ,aus den weiblichen entwickeln sich die ,frchte1 die ausgewachsen manchmal kopfgro sind4 ,die ,kokospalme zeigt oft an demselben ,baum gleichzeitig fast alle ,entwicklungsstufen der ,fruchtbildung von der ,blte bis zur ausgewachsenen ,nu4 ,die ,frucht besteht aus einer glnzend grnen ,haut1 einem dicken1 faserigen ,gewebe und der steinharten1 eigentlichen ,nu2 in ihr findet sich anfangs ein dnnmilchiger ,saft1 aus dem sich mit dem ,reifwerden das harte ,samenfleisch bildet4 ,die ,eingebornen der ,tropen pflanzen die ,kokospalme gern in oder bei ihren ,drfern an1 meist aber in kleineren ,bestnden1 seltener als grere ,pflanzungen4 ,diese werden in der ,regel von ,europern angelegt4 -- ,die ,aussaat geschieht durch ,nsse1 die in der ,regel zuerst in ,saatbeete gelegt werden4 ,die ,pflanze gebraucht #g bis #aj ,jahre1 bis sie anfngt1 ,frchte zu tragen4 ,die volle ,tragfhigkeit tritt meistens erst im #ab4 ,jahre ein und dauert bis zum #fj4-hj4 ,jahre4 ,jhrlich #d-f mal werden die ,nsse geerntet4 ,auf einen ,baum rechnet man jhrlich #fj-hj ,nsse4 ,die ,verwendung der ,kokosnu ist eine sehr mannigfaltige4 ,die ,milch der jungen ,frchte ist ein erfrischendes ,getrnk2 das ,nhrgewebe der reifen ,nu ist nicht nur fr die ,eingebornen ein wichtiges ,nahrungsmittel1 sondern auch ein bedeutender ,handelsartikel4 ,zur ,gewinnung desselben wird der harte ,kern von der ,faserhlle der ,frucht befreit1 aufgeschlagen1 das innere weie ,fleisch heraus- und in ,stcke geschnitten4 ,die getrockneten ,stcke heien ,kopra4 ,sie bildet einen bedeutenden ,ausfuhrgegenstand4 ,die ,kopra wird in europischen ,fabriken zu ,brei zermahlen und dann aus diesem l und ,fett gepret4 ,kokosl wird wie ,palml hauptschlich zur ,herstellung von ,kerzen und ,seifen verwendet4 ,kokosseife ist die einzige1 die auch im ,seewasser schumt2 sie ist deshalb bei ,seeleuten sehr beliebt4 ,ein ,teil des ,fettes kommt als ,kokosbutter und ,palmin in den ,handel und wird namentlich zum ,backen als ,ersatz fr die teure ,milchbutter verwendet4 ,die ,rckstnde bei der lgewinnung bilden als ,kokoskuchen ein vorzgliches ,futtermittel4 ,aus der harten ,schale der ,nu schnitzen die ,eingebornen ,trinkgefe und allerlei ,ziergerte4 ,auch in ,europa werden sie vielfach zu ,drechslerarbeiten verwendet4 ,die dicke1 faserige ,hlle der ,nu wird in der ,industrie auf mannigfache ,weise verwertet1 zu ,tauen1 ,matten1 ,lufern1 ,teppichen1 ,brsten1 ,besen1 ,pinseln etc4 ,das ,holz der alten ,bume ist zur ,herstellung feiner ,mbel sehr geschtzt und wird besonders nach ,england viel eingefhrt4 ,illustration3 ,tafel #ah4 ,kokospalme 7,cocos nucifera74 a7 ,palme mit ,frchten4 b7 ,ganze ,frucht1 geffnet1 um die dnne ,auen-1 die faserige ,mittel- und die hier nicht geffnete1 steinharte ,innenschicht der ,fruchtschale zu zeigen1 #a_/h nat4 ,gr4 c7 ,kern1 durchschnitten1 von der steinharten ,innenschicht der ,fruchtschale umgeben2 der ,kern umschliet hohlkugelfrmig die ,kokosmilch4 ,in allen unsern ,tropenkolonien wird die ,kokospalme angebaut4 ,die grten und wertvollsten ,bestnde besitzen die ,sdsee-,inseln1 wo sich neben den groen ,besitzungen der ,eingebornen auch europisch geleitete ,kokospflanzungen befinden4 ,auch an den ,kstenstrichen ,deutsch-,ostafrikas1 ,togos und ,kameruns gedeiht die ,kokospalme1 sie wird hier aber fast nur von ,eingebornen kultiviert1 in ganz unbedeutenden ,mengen auf europischen ,pflanzungen2 fast die ganze ,kopraausfuhr ,ostafrikas und ,togos sind ,eingebornenprodukt4 ,in ,ostafrika sind allerdings ziemlich bedeutende europische ,kopraplantagen1 sie werden aber nicht vergrert4 ,die ,ausfuhr unserer ,kolonien im ,jahre #aijf zeigt folgende bersicht3 ,samoa #ifjjjjj kg #bijjjjj ,mk4 #aijg #aefjjjj ,mk4 ,ostkarolinen #fbegjj #abcgjj #aijg #gijjj ,westkarolinen #cdhdjj #ghjjj #aijg #aafjjj ,palau #aagjjj #cbijj #aijg ,marianen #aabdjj #ccgjj #aijg ,marshallinseln #bhdgjjj #efijjj #aijg #djgjjj ,bismarckarch4 #daicjjj #acgejjj #aijg #aebbjjj ,k4 ,wilhelmsland #aigjjj #dccjj #aijg #bhejjj ,d4-,ostafrika #chdbjjj #ajhgjjj #aijg #acdejjj ,togo #bhjjj #gejj #aijg #aajjj ,auerdem im ganzen ,nsse fr reichlich #fjjj #aijg #ejjj ----------------------------------- ,zusammen #fbefajj ,mk4 #aijg #ecejjjj ,mk4 ,die ,gesamteinfuhr ,deutschlands an ,kopra betrug #afhghjjj ,mk42 also knnen wir schon jetzt mehr als ein ,drittel unseres ,koprabedarfes aus unsern eigenen ,kolonien decken4 ,schibutter 7,tafel #ai74 ,der ,schibaum 7,butyrospermum ,parkii7 ist im ,sudan heimisch4 ,hier findet er sich vom uersten ,westen -- ,senegambien -- bis an die ,ufer des ,nil1 meist im lichten ,buschwald4 ,der ,stamm ist rauh1 reich verstelt und hat eine breite1 aber nicht dichte ,krone4 ,die ,frucht hat die ,form einer ,pflaume4 ,die uere ,schicht besteht aus einem weichen1 wohlschmeckenden ,fleisch1 das von den ,eingebornen gern gegessen wird4 ,unter dem ,fleisch liegt der von einer hellgelb-braunen ,schale eingeschlossene ,kern2 er ist in seiner ,form der ,eichel hnlich1 aber grer4 ,der ,hauptwert der ,pflanze beruht eben in diesem ,kern1 der einen sehr reichen ,fettgehalt besitzt4 ,dies ,fett ist die ,schibutter01 von den ,franzosen ,karit oder ,galam genannt4 ,die reifen ,frchte werden von den ,eingebornen gepflckt4 ,durch ,klopfen wird die ,schale abgetrennt2 darauf zerstampft und kocht man die ,kerne1 wobei das ,fett sich sondert und von der ,flssigkeit abgeschpft werden kann4 ,die ,eingebornen ,afrikas gebrauchen das ,fett im ,haushalt zum ,backen1 ,kochen1 ,einreiben des ,krpers etc4 ,in der europischen ,industrie dient es zur ,herstellung von ,kerzen und ,seife4 ,es ist hierzu so geeignet wie das ,palml1 vor dem es noch den ,vorzug hat1 da es nicht gebleicht zu werden braucht4 ,in ,togo und ,kamerun kommt der ,schibaum in den ,steppen berall wild vor4 ,die ,eingebornen bauen ihn nicht an1 weil die wilden ,bestnde ihrem ,bedarf vollstndig gengen4 ,der ,absatz an die europischen ,faktoreien lohnt sich in den meisten ,fllen schlecht1 weil der ,baum vorzugsweise im ,innern vorkommt und der ,transport an die ,kste durch ,trger viel zu teuer ist4 ,es ist sehr wahrscheinlich1 da mit den besseren ,transportmitteln und der strkeren ,nachfrage auch das ,angebot an ,schinssen sich steigern wrde4 ,der ,anbau des ,baumes wrde den ,eingebornen keine ,schwierigkeiten machen1 zumal er mit sparsamem ,boden und geringer ,feuchtigkeit vorlieb nimmt4 ,die ,ausfuhr betrug #aijf aus ,togo #dbccc kg1 ,wert #bhecd ,mk41 aus ,deutsch-,ostafrika fr etwa #bjj ,mk4 ,illustration3 ,tafel #ai4 ,schibutter 7,butyrospermum ,parkii74 a7 ,zweig mit ,blten1 #a_/d nat4 ,gr4 b7 ,frucht1 #d_/e nat4 ,gr4 c7 ,geffnete ,frucht1 ,fruchtfleisch und ,kern zeigend1 #d_/e nat4 ,gr4 ,erdnu 7,tafel #bj74 ,die ,erdnu 7,arachis hypogaea7 gehrt zur ,familie der ,leguminosen2 ihre ,heimat ist wahrscheinlich ,brasilien1 sie wird aber seit ,jahrhunderten in fast allen tropischen ,lndern angebaut4 ,die ,erdnupflanze bildet ein niedriges1 sich am ,boden ausbreitendes ,kraut mit dreizhligen ,blttern und gelber ,blte4 ,sobald diese abgefallen ist1 wchst der ,bltenstiel1 an dessen ,ende der ,fruchtknoten sitzt1 in den ,erdboden hinein1 wo sich dann die ,frucht bildet4 ,diese besteht aus einer in der ,mitte etwas eingeschnrten ,hlle mit netzartiger ,oberflche1 in der zwei fast bohnengroe ,samen liegen4 ,die ,erdnu wird von den ,eingebornen der meisten ,tropenlnder fleiig angebaut1 da sie ein wichtiges ,nahrungsmittel bildet4 ,sie ist mit magerem1 selbst sandigem ,boden zufrieden und gedeiht auch ohne groe ,feuchtigkeit4 ,man pflanzt sie gewhnlich im ,beginn der ,regenzeit4 ,die jungen ,pflanzen mssen von ,unkraut freigehalten werden4 ,bei der ,ernte wird der ,boden leicht mit der ,hacke oder einem andern ,gert gelockert und die ,wurzeln mit den anhngenden ,frchten vorsichtig ausgehoben4 ,die ,samen oder ,nsse0 werden gerstet1 gekocht oder gemahlen und gebacken von den ,eingebornen gegessen4 ,in den europischen ,handel kommen sie wegen des ausgezeichneten les1 das sie enthalten4 ,dieses dient in erster ,linie zur ,seifebereitung1 daneben findet ein groer ,teil als ,speisel ,verwendung1 meist mit ,olivenl gemischt1 dessen herber ,geschmack durch das milde ,erdnul gelindert wird4 ,dies gemischte ,speisel kommt unter dem ,namen ,olivenl oder ,tafell in den ,handel4 ,in der ,regel werden die ,erdnsse dreimal ausgepret4 ,die erste ,pressung liefert das feinste ,tafell1 die zweite l zur ,seifebereitung1 die dritte ,schmierl4 ,die ,rckstnde bilden dann noch als lkuchen oder ,futterkuchen ein nahrhaftes ,viehfutter4 ,auch das ,erdnustroh wird vom ,vieh sehr gern gefressen4 ,der europische ,grohandel bezieht seinen ,bedarf an ,erdnssen zum weitaus grten ,teil aus ,westafrika1 erst in #b4 ,linie kommen ,ostindien und ,sdamerika fr die ,ausfuhr in ,betracht4 ,bemerkenswert ist die ,tatsache1 da fast die gesamte ,erdnukultur ,westafrikas in den ,hnden der ,eingebornen liegt1 also ein ,erzeugnis freiwilliger und selbstndiger ,negerarbeit ist4 ,um welche ,summen es sich dabei handelt1 zeigen folgende ,zahlen3 #ahcg betrug die ,erdnuausfuhr aus ,senegambien #fgjjjj kg1 #ahig #gfjjjjjj kg im ,werte von etwa #aejjjjjj ,mk4 ,sierra ,leone verschifft jhrlich etwa #cjjjj kg1 ,oberguinea etwa #ajjjjjjj kg 7#ahdj3 #abjj kg74 ,in ,togo1 ,kamerun und ,deutsch-,ostafrika ist der ,anbau der ,erdnu seit langem bekannt1 und es ist zweifellos1 da ihre ,kultur wegen der geringen ,anbauschwierigkeiten und der groen ,ergiebigkeit binnen kurzem einen bedeutenden ,aufschwung nehmen wird4 ,so haben sich im letzten ,jahre in ,togo die ,anpflanzungen der ,eingebornen fast vervierfacht1 und es ist fr dies ,jahr schon eine bedeutende ,ausfuhr von dort zu erwarten4 -- ,in den deutschen ,kolonien ist brigens auch der ,anbau der ,erdnsse ausschlielich ,volkskultur der ,eingebornen4 ,es fhrten aus #aijf3 ,ostafrika #bhjjjjj kg -- #cggjjj ,mk4 ,togo #hhjjj -- #aajjj ,kamerun #cjjj -- #bjj ----------------- ,zusammen #chhbjj ,mk4 ,in ,togo ist auch die ,ausfuhr dieses ,produktes im ,jahr #aijg ganz bedeutend gestiegen1 und zwar auf #cchjjj kg im ,wert von fast #djjjj ,mk4 ,die ,erdnueinfuhr ,deutschlands ist nicht sehr bedeutend1 fast die gesamte ,ernte wird nach ,sdfrankreich 7,marseille7 geschickt und von dort das gewonnene l oder die lprodukte weiter in den ,handel gebracht4 ,illustration3 ,tafel #bj4 ,erdnu 7,arachis hypogaea74 a7 ,pflanze mit ,blten und ,frchten1 #a_/d nat4 ,gr4 b7 ,frucht1 #d_/e nat4 ,gr4 c7 ,zwei ,samen1 #d_/e nat4 ,gr4 ,sesam 7,tafel #ba74 ,sesam ist eine ,pflanze1 die unserm ,fingerhut hnlich sieht4 ,sie erreicht eine ,hhe von etwa einem ,meter1 hat abwechselnd stehende1 lngliche ,bltter und kleine1 weie oder rtliche ,blten1 aus denen sich eine zweifcherige ,fruchtkapsel mit zahlreichen ,samen entwickelt4 ,die ,samen sind klein1 platt und je nach der ,abart wei1 gelb1 rot1 braun oder schwarz4 ,das ,sesam ist eine uralte ,kulturpflanze1 die seit unvordenklichen ,zeiten in ,indien angebaut wird4 ,auch in ,vorderasien1 ,china und in ,ostafrika bildet sie eine wichtige ,nutzpflanze4 ,auerdem kommt sie in ,westafrika vor und neuerdings sogar in ,amerika4 ,sie hat also fast das ganze ,gebiet der ,tropen und ,halbtropen erobert4 ,sesam gedeiht am besten in mglichst gleichmig warmem ,klima auf leichtem1 lehmig-sandigem ,boden4 ,sein ,anbau erfordert keine groe ,mhe und bringt in der ,regel reiche ,ertrge4 ,die ganze ,kultur der ,pflanze liegt in den ,hnden der ,eingebornen4 ,die ,samen werden in den ,anbaulndern der ,pflanze als ,brotkorn benutzt1 oder es wird das in ihnen enthaltene l ausgepret und im ,haushalt als ,speisel und zur ,beleuchtung verwendet4 ,fr den europischen ,handel kommt nur das ,sesaml in ,betracht4 ,meistens wird der ,samen nach ,europa verschifft und hier erst das l ausgepret4 ,der weitaus grte ,teil der ,ernte geht nach ,marseille2 hier befinden sich groe ,sesampressen1 in denen das l gewonnen wird4 -- ,das ,sesaml findet ,verwendung bei der ,kunstbutterbereitung1 der ,seifenfabrikation und als ,verschnitt des ,olivenls4 ,die ,rckstnde liefern ,viehfutter4 ,ostindien fhrt jhrlich gegen #b ,millionen ,zentner ,sesamsamen und #cjjjjj ,gallonen ,sesaml aus2 auch die ,ausfuhr aus ,china und ,vorderindien ist betrchtlich4 ,daneben ist noch die ,produktion ,westafrikas von ,bedeutung1 namentlich in ,senegambien und dem ,hinterland von ,lagos4 ,letztere ,stadt fhrte in den neunziger ,jahren jhrlich bis zu #gjjjjj kg im ,wert von #ajjjjj ,mk4 aus4 ,ostafrika scheint bis jetzt die einzige deutsche ,kolonie zu sein1 in der ,sesam in grerer ,menge angebaut wird1 und zwar hauptschlich in den ,bezirken ,lindi und ,daressalam4 ,der ,anbau geschieht nur durch ,eingeborne4 #aijf fhrte ,ostafrika aus3 #ecbjjj kg im ,wert von #aacjjj ,mk4 ,die ,ernte des ,jahres #aijd hatte einen ,wert von mehr als #cgdjjj ,mk4 7#aijg3 #acajjj ,mk474 ,deutschlands gesamte ,sesameinfuhr betrgt jhrlich #faejjjjj ,tonnen mit #ae ,millionen ,mark ,wert4 ,illustration3 ,tafel #ba4 ,sesam 7,sesamum indicum74 a7 ,teil einer ,pflanze4 b7 ,frucht4 ,telfairia pedata 7,talerkrbis7 7,tafel #bb74 ,im tropischen ,ostafrika kommt eine riesige ,schlingpflanze vor1 die sich an den ,bumen des ,urwaldes emporrankt4 ,ihre ,frucht hat die ,form eines langen ,krbis2 in der ,frucht liegen1 von einer netzartigen ,schale umgeben1 runde1 platte ,samen in ,talergre 7daher der ,name ,talerkrbis74 ,diese ,samen enthalten #ei ,prozent guten ,tafells4 ,von den ,eingebornen wird die ,pflanze angebaut2 die ,samen werden roh1 gerstet oder gekocht gegessen2 sie enthalten auer dem l viel ,eiwei1 sind also hervorragend nahrhaft4 ,auch in ,togo existiert eine verwandte ,pflanze mit hnlichen ,frchten4 ,die ,telfairia wrde1 in greren ,mengen angebaut1 einen sehr wertvollen ,ausfuhrartikel bilden4 ,zurzeit scheitert ihre ,einfhrung in die europische ,industrie daran1 da es noch keine ,maschine zum ,schlen der ,samen gibt1 und ,schlmaschinen wiederum knnen erst dann gebaut werden1 wenn eine grere1 dauernde ,anfuhr auf den ,markt gesichert ist4 ,,vi4 ,faserpflanzen4 ,baumwolle 7,tafel #bc74 ,die ,baumwolle ist eine der wichtigsten tropischen ,kulturpflanzen1 da sie in der ,weltindustrie in ungeheuren ,mengen verbraucht wird2 es ist deshalb fr eine tropische ,kolonie und fr deren ,mutterland von groer wirtschaftlicher ,bedeutung1 ob ,baumwolle in ihr gedeiht oder nicht4 ,die ,baumwolle gehrt zur ,familie der ,malvaceen4 ,ihre ,heimat ist das tropische ,asien1 ,afrika und ,amerika4 ,die ,pflanze bildet in der ,regel eine ,staude1 seltener kommt sie baumartig vor4 ,der behaarte ,stamm ist reich verstelt1 die ,bltter sind breit und gelappt1 die ,blten gelb oder rtlich1 manchmal auch wei4 ,die ,frucht bildet eine ,kapsel1 die bei der ,reife aufspringt4 ,sie enthlt schwarze1 runde ,samen und um diese und diesen anhngend einen ,ballen weicher1 meist weier oder gelber ,haare1 die ,baumwolle1 die beim ,platzen der ,fruchtkapsel dick hervorquellen4 ,illustration3 ,tafel #bb4 ,telfairia occidentalis4 a7 ,oberer ,teil einer ganz jungen ,pflanze1 die ,form der ,bltter zeigend1 #a_/d nat4 ,gr4 b7 ,frucht1 #a_/ad nat4 ,gr4 c7 ,same1 von der netzartigen ,schale befreit1 #d_/e nat4 ,gr4 ,am besten gedeiht die ,baumwolle in ,niederungen oder im ,flachlande mit gleichmig warmem1 nicht zu trockenem ,klima4 ,der ,boden darf nicht zu schwer1 mu vielmehr durchlssig sein2 ,lehmboden sowie eine dicke ,humusschicht sind ihr nachteilig1 dagegen verlangt sie einen mglichst hohen ,bodengehalt an ,kieselsure4 -- ,die ,fortpflanzung geschieht durch ,samen1 die man entweder in ,saatbeete oder sogleich auf das ,feld st4 ,es gibt ein- und mehrjhrige ,sorten2 letztere tragen #c-e ,jahre1 bevor sie erneuert werden mssen4 ,durch den ,einflu des ,klimas und der knstlichen ,zchtung haben sich eine ,menge von ,spielarten der ,baumwolle herausgebildet1 und es ist fr den ,pflanzer von grter ,wichtigkeit1 die fr sein ,feld geeigneten ,sorten herauszufinden4 ,neben dieser richtigen ,artenauswahl spielt die sorgfltige ,pflege -- ,dngung des ,bodens1 ,freihaltung der ,pflanzen von ,unkraut und von ,schdlingen -- beim ,gelingen der ,pflanzung eine groe ,rolle4 -- ,etwa #b-c ,monate nach dem ,blhen reifen die ,kapseln4 ,jetzt mu die ,baumwolle sofort gepflckt werden4 ,die nchste ,arbeit ist das ,entkernen2 in einfachster ,weise geschieht dies durch ,auszupfen mit der ,hand2 doch haben selbst die ,neger ,afrikas schon eine ,vorrichtung erfunden1 mittels der das ,entfernen der ,samen rascher von statten geht4 ,in europischen ,betrieben geschieht das ,entkernen mit der ,entkrnungs- oder ,ginmaschine1 die an den ,mittelpunkten der ,baumwollerzeugung1 den ,ginstationen0 aufgestellt werden4 ,die gereinigte ,baumwolle wird dann in ,ballen gepret und ist damit fr den ,versand fertig4 ,die weitere ,verwendung der ,baumwolle zu ,geweben der mannigfachsten ,art ist allgemein bekannt4 ,ein ,hauptort fr den europischen ,baumwollgrohandel ist ,bremen4 ,hier und in der ,umgegend gibt es auch groe ,baumwollspinnereien und -,webereien4 ,die ,baumwollernte der ganzen ,welt beluft sich auf #ccjj ,millionen kg im ,werte von etwa #bgjj ,millionen ,mk4 ,das weitaus bedeutendste ,land fr ,baumwollerzeugung ist ,nordamerika1 besonders die sdlichen der ,vereinigten ,staaten2 sie liefern nicht weniger als #fb1e der ,welternte2 ihm folgen ,ostindien mit #ae1 ,china mit fast #h und gypten mit #g1c4 ,afrika auer gypten liefert #b1a4 -- ,der ,baumwollverbrauch ,deutschlands stellte fr #aijf einen ,wert von #dhj ,millionen ,mark dar4 ,von den deutschen ,kolonien bieten ,ostafrika1 ,kamerun und ,togo1 vielleicht auch ,teile der ,sdsee-,inseln und der ,norden ,sdwestafrikas ,aussichten fr den ,anbau der ,baumwolle4 ,in ,ostafrika wird vorzugsweise in den ,bezirken ,kilwa1 ,bagamojo 7,rufidji7 und ,sadani1 ferner in ,muansa ,baumwolle gepflanzt4 ,in ,togo ist die sdliche ,kstengegend ungeeignet1 die besten ,erfolge haben bis jetzt die ,bezirke ,misahhe1 ,atakpame und ,kratschi erzielt1 doch wird auch weiter im ,norden die ,baumwolle von den ,eingebornen angebaut4 berhaupt ist sowohl in ,ost- als in ,westafrika die ,kultur der ,baumwolle seit alters bekannt4 ,die ,neger pflanzen sie aber nicht nur fr ihren eignen ,bedarf1 sondern fast die gesamte ,ausfuhr aus den ,kolonien stammt bis jetzt von den ,pflanzungen der ,eingebornen4 ,aus ,togo und ,ostafrika wird auerdem bereinstimmend berichtet1 da die ,neger ihre ,baumwollfelder bestndig vergrern und da in manchen ,gegenden1 die sonst keinen ,baumwollbau kannten1 sich dieser neuerdings einfhrt4 ,es ist deshalb zu begren1 da die ,regierung und das ,kolonialwirtschaftliche ,komitee sich bemhen1 durch ,unterricht und ,anleitung der ,eingebornen deren ,anbaumethoden zu verbessern1 ihnen diejenigen ,arten zugnglich zu machen1 die in ihrem ,lande reiche und sichere ,ertrge versprechen1 und fr lohnenden ,absatz zu sorgen4 ,in ,togo hat man mit diesem ,vorgehen schon gute ,erfolge erzielt3 ,die ,baumwollkultur der ,eingebornen hat sich in den letzten ,jahren zwar langsam1 aber stetig gehoben4 ,so wurden z4 ,b4 #aijd_/e #eai ,ballen1 #aije_/f #heg1 #aijf_/g #abjj ,ballen ausgefhrt1 das ist eine ,steigerung von #fj-a_/b4 7#aijb3 #adjjj kg1 #aijg3 #cjajjj kg47 ,daneben bestehen in ,togo und seit neuester ,zeit in grerem ,umfange in ,ostafrika europisch geleitete ,baumwollpflanzungen1 die aber bis jetzt keine bedeutenden ,betrge abwerfen4 ,illustration3 ,tafel #bc4 ,baumwolle 7,gossypium herbaceum74 #a_/h nat4 ,gr4 ,unsere koloniale ,ausfuhr betrug #aijg3 ,deutsch-,ostafrika #ahjj ,ballen ,togo #abje ,kamerun #b --------------------- #cjjg ,ballen #bej kg4 ,das ist ein ,wert von etwa #gjjjjj ,mk41 allerdings ein fast verschwindender ,bruchteil der ,gesamtsumme von #dhj ,millionen ,mk41 die ,deutschland jhrlich fr ,baumwolle ausgibt4 ,bedenkt man aber1 da #aijb unsere ,kolonien erst #hb ,ballen hervorbrachten1 in diesen fnf ,jahren also eine vierzigfache ,steigerung erreicht wurde1 so ist diese ,leistung doch schon achtungswert4 ,deutschland wird allerdings wohl kaum jemals im ,stande sein1 seinen ganzen ,baumwollbedarf aus eigenen ,gebieten zu decken1 aber doch wird es in energischer1 auch durch schlechtere ,erntejahre nicht entmutigter ,fortfhrung dieser ,kultur wenigstens eine gewisse ,unabhngigkeit von den ,willkrlichkeiten des amerikanischen ,marktes erlangen knnen4 ,nach der ,berechnung des ,kolonialwirtschaftlichen ,komitees kann allerdings durch ,einfhrung der ,pflugkultur und berhaupt eines in jeder ,hinsicht intensiven ,landwirtschaftsbetriebes der ,ertrag unserer kolonialen ,baumwollkultur bis auf jhrlich #b-a_/b ,millionen ,ballen gesteigert werden4 ,das wre sogar noch #a ,millionen ,ballen mehr1 als wir berhaupt verbrauchen4 ,diese ,berechnung ist zweifellos allzu optimistisch4 ,baumwollsaat4 ,die ,samen der ,baumwollpflanzen werden auf lmhlen gemahlen1 wodurch aus ihnen das ,baumwollsaatl gewonnen wird1 das in immer steigendem ,mae in der ,industrie ,verwendung findet4 ,es dient hauptschlich zur ,herstellung von ,kunstbutter und ,seife1 aber auch1 besonders in ,nordamerika1 als ,speisel2 das dort unter dem ,namen ,olivenl verkaufte ,tafell besteht zu #ij aus ,baumwollsaatl4 ,deutschland fhrt jhrlich fr #be-cj ,millionen ,mk4 ,baumwollsaatl ein1 zumeist aus ,amerika4 ,kapok 7,tafel #bd74 ,der ,kapokbaum1 auch ,seidenwollbaum genannt1 liefert ebenfalls eine ,art ,baumwolle4 ,er gehrt zur ,familie der ,bombaceen1 von der viele ,arten in den ,tropen ,amerikas1 ,asiens und ,afrikas heimisch sind4 ,am wertvollsten fr die ,baumwollgewinnung und auch am weitesten verbreitet ist die ,art ,ceiba pentandra1 auch ,eriodendron anfractuosum genannt4 ,dies ist ein riesiger ,baum mit starkem1 geradem ,stamm und breiten1 oberirdischen ,brettwurzeln4 ,die ,rinde ist an jungen ,bumen mit scharfen ,stacheln besetzt4 ,die ,bltter sind fingerfrmig geteilt4 ,der ,baum hat ein sehr weiches ,holz1 das aber trotzdem von den ,eingebornen mannigfach verwendet wird4 ,in vielen ,gegenden ,westafrikas hhlt man den ,stamm aus und gebraucht ihn als ,einbaum4 ,die ,frchte des ,kapokbaumes sind lnger gestreckt als die der ,baumwolle1 mehr gurkenhnlich1 sie enthalten wie diese ,samen1 die mit einem ,bausch von seidigen1 weichen ,haaren umkleidet sind4 ,wegen ihrer ,krze und ,gltte eignen sie sich wenig zum ,spinnen1 sind aber ausgezeichnet als ,polstermaterial1 wozu sie von den ,eingebornen schon lngst verwendet werden4 ,der ,baum kommt in ,togo1 ,kamerun1 ,ostafrika und auf ,neuguinea sehr hufig1 und zwar wild vor4 ,ein ,anbau seitens ,eingeborner findet nicht statt1 da sie ihren ,bedarf von den wilden ,bestnden decken knnen4 ,dagegen wird er besonders in ,neuguinea und ,ostafrika von ,europern als ,nebenkultur betrieben4 ,die ,kapokausfuhr aus unseren ,kolonien ist bis jetzt gering2 es sind aber im letzten ,jahre ,kapokproben auch aus ,togo nach ,deutschland zur ,untersuchung geschickt und als sehr wertvoll bezeichnet worden4 ,es kann deshalb die ,kapok1 wenn auch nicht ein hervorragender1 so doch ein nicht unbedeutender ,ausfuhrgegenstand aus unseren ,kolonien werden1 vor allem1 wenn der ,baum in ,pflege genommen und angepflanzt wrde1 was nicht schwer wre1 da er mit einfachem ,boden zufrieden ist und sehr schnell wchst4 ,den ,hauptbedarf an ,kapok liefert ,java2 von hier werden jhrlich etwa #cejj ,tonnen in den ,welthandel gebracht4 ,illustration3 ,tafel #bd4 ,kapok 7,ceiba pentandra74 a7 ,baum1 #gj m hoch4 b7 ,blatt1 #a_/d nat4 ,gr4 c7 ,blte1 #d_/e nat4 ,gr4 d7 ,frucht1 geffnet1 um die von seidenglnzenden ,fden1 den ,pflanzendaunen01 umgebenen ,samen zu zeigen1 #a_/e nat4 ,gr4 e7 ,einzelne ,samen mit und ohne ,wolle1 #d_/e nat4 ,gr4 ,die ,sisalagave 7,tafel #be74 ,dies ist eine in ,mittelamerika heimische1 am meisten auf der ,halbinsel ,yukatan angebaute ,faserpflanze4 ,den ,namen ,sisal hat sie von der gleichnamigen ,hafenstadt in ,yukatan1 die frher der ,hauptausfuhrort fr den ,sisalhanf war4 ,die ,sisalagave sieht den in unsern ,grten gezchteten ,agaven oder ,aloen hnlich4 ,sie hat einen kurzen1 ber den ,erdboden ragenden ,stamm1 aus dem die dicken1 fleischigen1 oft ber #a m langen ,bltter entspringen4 ,aus der ,mitte der ,blattkrone wchst ein riesiger1 holziger ,schaft von #c-e m ,lnge hervor4 ,an dem ,schaft bilden sich die rispenfrmig gestellten ,blten4 ,bald nachdem der ,schaft ganz ausgewachsen ist1 stirbt die ,pflanze ab4 ,die ,sisalagave kommt am besten fort in tropischem oder subtropischem ,gebiet mit nicht zu groer ,feuchtigkeit4 ,selbst in trockenem ,sandboden und auf felsigem ,gelnde gedeiht sie noch4 ,man kann sie daher auch dort noch mit gutem ,erfolg anbauen1 wo fr andere ,kulturpflanzen der ,boden zu gering ist4 ,die ,fortpflanzung geschieht entweder durch ,wurzelschlinge oder durch sogenannte ,brutknospen4 ,erstere schieen vom dritten ,jahr der ,pflanze reichlich als ,triebe des ,wurzelstocks aus dem ,boden hervor und brauchen nur abgegraben und verpflanzt zu werden4 ,die ,brutknospen sind ebenfalls ,pflnzlinge1 die sich1 anfnglich in ,form einer ,zwiebel1 an dem ,bltenschaft in groer ,zahl1 bis zu #cjjj an einer ,pflanze1 bilden1 oft schon an ihrem ,entstehungsort ,wurzel schlagen1 spter aber abfallen und ihre ,wurzeln in die ,erde senkend weiterwachsen4 ,dem ,pflanzer bietet sich also ,saatgut in ,menge dar4 ,ist die ,agave auf ihr ,feld gepflanzt1 so verlangt sie weiter keine ,pflege2 nur mu wenigstens anfangs das ,unkraut niedergehalten werden4 ,die wertvollen ,fasern1 der ,sisalhanf1 befinden sich in den ,blttern4 ,ist die ,pflanze fnf ,jahre alt1 so knnen bis zu ihrem #ae4-bj4 ,jahre zwei bis viermal jhrlich die reifen0 d4 i4 die ausgewachsenen ,bltter abgeschnitten werden4 ,mittels einer ,maschine trennt man die ,fasern von den ,fleischteilen des ,blattes4 ,nachdem die ,faser dann sorgfltig von allen fremden ,bestandteilen gereinigt1 getrocknet und gebleicht ist1 gelangt sie als ,sisalhanf in den ,handel4 ,ihre ,verwendung findet sie bei der ,herstellung von grberen ,geweben1 wie z4 ,b4 ,segeltuch und namentlich sehr guten ,tauen4 ,das ,haupterzeugungsland fr ,sisalhanf ist ,mexiko und hier vor allem die ,halbinsel ,yucatan4 ,es fhrt jhrlich #ejjjjj ,ballen im ,wert von #aj ,millionen ,dollar aus4 ,seit einigen ,jahren wird die ,sisalagave auch in den deutschen ,kolonien angebaut2 die grten1 von ,europern geleiteten ,sisalpflanzungen gibt es in ,ostafrika2 sie werden fr die wirtschaftliche ,entwicklung dieser ,kolonie sicher von grter ,bedeutung werden1 da die ,pflanze hier vorzglich gedeiht und der ostafrikanische ,sisalhanf infolge seiner sorgfltigen ,aufbereitung auf dem europischen ,markte sehr gute ,preise erzielt4 ,die ,pflanzungen haben deshalb in den letzten ,jahren stark zugenommen und vermehren sich immer noch4 ,die grten finden sich in den ,bezirken ,pangani1 ,tanga1 ,lindi und dem ,tieflande von ,wilhelmstal4 ,in ,pangani stehen etwa #cfjjjjj ,pflanzen auf den ,feldern1 in ,wilhelmstal ebenso viele4 ,wie schnell die ,ernten gewachsen sind1 zeigen folgende ,zahlen3 #aijc wurden ausgefhrt #dbbjjj kg #cbdjjj ,mk4 #aijf #ahbjjjj #acdhjjj #aijg hatte die ,ausfuhr einen ,wert von #bafbjjj ,fr die nchsten ,jahre darf man eine weitere bedeutende ,steigerung der ,ausfuhr erwarten4 ,illustration3 ,tafel #be4 ,sisalagave 7,agave rigida74 #a_/ac nat4 ,gr4 ,untere ,bltter sind abgeerntet4 ,sansevierahanf 7,tafel #bf74 ,der ,sansevierahanf1 auch afrikanischer ,hanf genannt1 ist eine der ,sisalagave hnliche ,pflanze aus der ,familie der ,liliaceen2 sie bildet aber keinen so hohen ,bltenschaft wie diese4 ,ihre ,heimat ist das tropische ,afrika1 wo sie bis heute wild wchst4 ,in ,deutsch-,ostafrika ist sie in mehreren ,arten vertreten1 von denen aber nur zwei 7,s4 cylindrica und ,s4 ,ehrenbergii7 auf ihr ,produkt ausgebeutet werden4 ,in ,westafrika dient dem gleichen ,zweck die ,s4 guineensis4 ,die ,sansevieren vermehren sich auer durch ,samen durch ,wurzelschlinge1 die in groen ,mengen um die ,pflanze herum emporschieen4 ,sie gedeihen am besten auf steinigen ,steppen im ,schatten des ,gebsches4 ,die ,pflanze erreicht ein hohes ,alter1 eine einmal gemachte ,anlage braucht deshalb erst nach vielen ,jahren erneuert zu werden4 ,anpflanzungen werden in den deutschen ,kolonien versucht4 ,die bis jetzt in ,ostafrika gewonnenen ,ernten stammen jedoch noch von wilden ,bestnden4 ,der ,hanf wird wie bei der ,sisalagave aus den dickfleischigen ,blttern gewonnen4 ,seine ,gewinnung ist schwierig1 weil die ,pflanze nur selten1 z4 ,b4 in den ,bezirken ,mpapua und ,wilhelmstal1 in groen1 geschlossenen ,bestnden1 meist vielmehr zerstreut und einzelstehend vorkommt4 ,auch die ,aufbereitung der ,faser macht viele ,mhe1 da sie bis jetzt mit der ,hand geschieht4 ,will man den ,betrieb gewinnbringend gestalten1 so mssen ,reinigungsmaschinen aufgestellt werden4 ,auch wrde es sicher lohnend sein1 ,pflanzungen in grerem ,mastabe anzulegen1 da die ,sanseviera einen ,hanf von hervorragender ,gte liefert4 ,ausgefhrt wurden von ,ostafrika #aijf_/g #aedjjj kg4 ,illustration3 ,tafel #bf4 ,sansevierahanf 7,sanseviera guineensis74 #a_/f nat4 ,gr4 ,weitere ,faserpflanzen1 die sich in unsern ,kolonien heimisch finden oder deren ,anbau in ihnen versucht wird1 sind3 ,jute 7,tafel #bg74 ,sie ist eine mehrjhrige ,pflanze1 wird #a-d m hoch1 der ,stengel ist am ,boden #a-d cm dick und wenig verzweigt4 ,die ,blten sind gelb1 aus ihnen bilden sich die ,fruchtkapseln1 die bei einer ,art cylindrisch1 bei einer anderen kugelrund sind4 ,die ,heimat der ,pflanze ist wahrscheinlich das sdliche ,asien1 ihr ,anbauland hauptschlich ,ostindien4 ,allein ,bengalen bringt jhrlich #eeijjjj ,ballen ,jute hervor4 ,illustration3 ,tafel #bg4 ,jute 7,corchorus capsularis74 #a_/d nat4 ,gr4 ,pandanus von dem sehr viele ,arten bekannt sind1 ist eine in den amerikanischen1 asiatischen und afrikanischen ,tropen heimische ,pflanzengattung1 deren ,vertreter meist einer vielfltig gabelig verzweigten ,palme hnlich sehen4 ,die ,eingebornen ,westafrikas1 besonders aber die der ,sdsee-,inseln1 benutzen ,pandanusbltter zu ,matten- und ,korbflechtereien1 manchmal auch zur ,herstellung von ,hten4 ,raphiapalme4 ,diese ,palme kommt an ,bchen und in ,smpfen ganz ,zentralafrikas und ,madagaskars vor4 ,der eigentliche ,stamm bleibt sehr kurz1 dagegen hat sie auerordentlich 7bis #bj m7 lange ,fiederbltter4 ,die ,blattstiele dienen als ,ersatz fr ,bambus beim ,hausbau1 auch als ,hngemattstangen finden sie ,verwendung4 ,diese ,blattstiele liefern eine grobe ,faser1 die unter dem ,namen afrikanische ,piassava in den ,handel kommt4 ,manilahanf ist schon bei ,besprechung der ,banane genannt worden4 ,jute und ,manilahanf werden versuchsweise in ,ostafrika1 ,togo und ,kamerun angebaut1 ,pandanus und ,raphiapalme sind auch in ,togo und ,kamerun heimisch4 ,eine nennenswerte ,ausbeute fr den bersee-,handel liefern sie noch nicht4 ,ramie 7,tafel #bh7 ,ramie1 auch ,chinagras genannt1 ist ein zu den ,urticaceen gehriges1 unserer ,brennessel nicht unhnliches ,kraut4 ,ein ,wurzelstock treibt bis zu #ae ,stengeln aus1 die eine ,hhe bis zu #b m erreichen4 ,indien1 die indische ,inselwelt und ,japan erzeugen groe ,mengen dieses wertvollen ,faserstoffes1 der mannigfache ,gewebe von den feinsten ,zeugen bis zum groben ,segeltuch liefert4 ,die ,verarbeitung der ,ramiefasern findet hauptschlich in ,england1 ,frankreich und ,deutschland statt4 ,deutschland fhrt jhrlich gegen #fjjjjj kg im ,wert von ber #djjjjj ,mk4 ein4 ,die bedeutendste deutsche ,ramiespinnerei ist in ,emmendingen in ,baden4 ,illustration3 ,tafel #bh4 ,ramie 7,boehmeria nivea74 #a_/e nat4 ,gr4 ,,vii4 ,kautschuk liefernde ,pflanzen4 ,vorbemerkung4 ,kautschuk wird aus der ,milch verschiedener ,pflanzenarten gewonnen4 ,um die ,milch zu erhalten1 zapft man die ,bume oder ,lianen an1 indem man sie mit einem ,messer anschneidet4 ,der weie ,saft1 der besonders oder ausschlielich aus der ,rinde heraustritt1 wird aufgefangen1 gekocht oder mit einer ,sure versetzt1 worauf sich der ,kautschuk als zhe1 elastische1 spter noch zu trocknende ,masse niederschlgt4 ,vorzglich sind es ,pflanzen aus den ,familien der ,euphorbiaceen1 ,moraceen und ,apocynaceen1 die ,kautschuk liefern1 und zwar kommen nur einzelne ,arten dieser ,familien fr ,kautschukgewinnung in ,betracht1 die alle in den ,tropen gedeihen1 der ,saft anderer ist zu kautschukarm1 um ein ,anzapfen lohnend zu gestalten4 ,am meisten ,kautschuk liefert ,amerika2 in zweiter ,linie steht ,afrika1 dessen ,kautschukerzeugung in den letzten ,jahren1 zusammen mit der wirtschaftlichen ,erschlieung des ,erdteils berhaupt1 einen bedeutenden ,aufschwung genommen hat4 ,auch auf den ,sdsee-,inseln sind ,kautschukanpflanzungen angelegt und schon kleinere ,ernten eingebracht worden4 ,es werden im folgenden die fr unsere ,kolonien wichtigsten ,kautschukpflanzen aufgefhrt4 ,kickxia 7,tafel #bi74 ,die ,kickxia ist ein hoher1 gerader ,urwaldbaum mit fast pyramidenfrmiger ,krone4 ,ihre ,rinde ist grau1 die ,bltter sind lanzettlich1 glatt1 die ,blten gelblich4 ,aus ihnen bilden sich die aus zwei ,kapseln bestehenden1 etwa #ae-bj cm langen ,frchte1 die eine groe ,zahl ,samen enthalten4 ,der ,kickxiabaum hat seine ,heimat im tropischen ,afrika4 ,er kommt vor auf der ,goldkste1 im ,lagos-,gebiet1 in ,sd-,nigerien1 ,kamerun bis an den franzsischen ,kongo4 ,die reichsten ,kickxiabestnde sollen sich im uersten ,sdosten ,kameruns und dem angrenzenden ,teil des franzsischen ,kongo befinden4 ,die ,kickxia ist erst in neuerer ,zeit entdeckt4 ,im ,jahre #ahid brachten eingeborne ,hndler aus dem ,lagos-,gebiet eine bis dahin unbekannte ,kautschuksorte zum ,verkauf an die ,kstenpltze4 ,bei nherer ,untersuchung erwies sich das neue ,produkt als sehr wertvoll2 es wurde gern gekauft1 gut bezahlt und infolgedessen bald in groen ,mengen von den ,eingebornen auf den ,markt gebracht4 ,lange kannte man die ,pflanze nicht1 die diesen ,kautschuk lieferte1 bis im ,jahre #ahih der ,deutsche ,paul ,preu am ,mungo-,flusse in ,kamerun die ,kautschuk liefernde ,kickxia-,art entdeckte1 die durch ihn den ,namen ,kickxia elastica erhielt4 ,von den ,franzosen und ,englndern wird sie gewhnlich nach einem auf der ,goldkste einheimischen ,namen ,funtumia elastica genannt4 ,die ,kickxia elastica ist sehr reich an stark kautschukhaltigem ,milchsaft4 ,die ,gewinnung des ,saftes geschieht auf zweierlei ,weise4 ,entweder der ,eingeborne klettert auf den ,baum und schneidet von der ,krone bis fast auf den ,erdboden einen ,kanal in die ,rinde des ,baumes und auerdem in bestimmten ,abstnden schrglaufende1 in den vertikalen ,hauptkanal einmndende ,seitenkanle4 ,der ausrinnende ,saft wird in einem ,topf am ,boden aufgefangen und nach dem ,gerinnen in ,ballen geformt4 ,wird bei diesem ,vorgehen mit einiger ,vorsicht verfahren1 schneidet man vor allem nicht durch die ,rinde hindurch in das ,holz des ,stammes ein1 so wchst der ,baum weiter und kann im folgenden ,jahre wieder angezapft werden4 ,die andere1 allerdings bequemere ,methode1 bei der einfach der ganze ,baum gefllt wird1 ist ein barbarischer und unvernnftiger ,raubbau1 der schon groe ,kickxiabestnde vernichtet hat und einen erheblichen ,rckgang der ,kautschukgewinnung in den nchsten ,jahren befrchten lt4 ,um dem entgegenzuwirken1 hat man die ,kickxia in ,pflanzungskultur genommen1 und es finden sich heute in ,kamerun und auf ,neuguinea groe1 in ,togo und ,ostafrika kleine ,anpflanzungen des ,kickxiabaumes4 ,illustration3 ,tafel #bi4 ,kickxia elastica4 a7 ,baum1 #a_/hj nat4 ,gr4 b7 ,zweig1 #a_/e nat4 ,gr4 ,landolphia4 ,diese ,pflanzengattung1 zur ,familie der ,apocynaceen gehrig1 kommt fr die afrikanische ,kautschukerzeugung in erster ,linie in ,betracht4 ,bis jetzt sind #ad ,arten von ihr als gute ,kautschuklieferanten bekannt geworden1 die ber das ganze tropische ,afrika verteilt sind4 ,die meisten von ihnen sind starke ,schlinggewchse 7,lianen7 mit holzigem ,stengel2 mittels ihres schlingenden ,stengels oder besonderer ,ranken klammern sie sich an benachbarte ,strucher oder ,bume und klettern an diesen bis in die hchsten ,baumwipfel empor4 ,ihre ,frchte sind meist gelb oder rot1 sie gleichen kleinen ,orangen und bilden eine ,lieblingsspeise der ,affen4 ,die ,landolphiapflanzen kommen hauptschlich in ,urwldern wildwachsend vor2 einige ,arten werden jedoch neuerdings auch angebaut4 ,zur ,gewinnung des ,saftes wird die ,liane angeschnitten1 worauf der ,saft ausfliet und mitunter schon an der ,luft gerinnt4 ,man formt ihn in ,klumpen oder ,kugeln bis zu ,kopfgre1 und so gelangt er in den ,handel4 ,einige ,arten enthalten den ,kautschuk nicht im ,stamm1 sondern in der ,wurzel1 in dem ,fall mu also diese angezapft werden4 ,hufig aber geben sich die ,eingebornen nicht die ,mhe1 die ,liane anzuschneiden1 sondern sie hauen sie einfach kurz ber dem ,erdboden ab und fangen den auslaufenden ,saft auf4 ,dies ist natrlich die bequemste ,art der ,gewinnung1 und er liefert auch eine einmalige grere ,ausbeute als das ,anzapfen2 aber die ,pflanze ist dabei verloren1 und bei der groen ,nachfrage und den hohen ,preisen des ,kautschuk liegt die ,gefahr nahe1 da durch diesen ,raubbau die ganzen ,bestnde an ,kautschuklianen vernichtet werden4 ,die ,kolonialregierungen suchen deshalb durch ,belehrungen und ,gesetze dies ,raubsystem einzuschrnken und die ,eingebornen zu einer vernnftigen ,behandlung der wertvollen ,kautschuklianen anzuleiten4 ,clitandra4 ,die ,clitandra-,arten sind denen der ,landolphia nahe verwandt4 ,erst in jngster ,zeit hat man ihren hohen ,wert fr die ,kautschukgewinnung erkannt1 und sie nehmen in dieser ,industrie schon heute eine bedeutende ,stellung ein4 ,der ,milchsaft ist bei ihnen auerordentlich reichlich vorhanden und zwar in derselben ,gte wie bei den besseren ,landolphiaarten4 ,die ,clitandren sind ebenfalls ,klettergewchse1 die in den ,urwldern der afrikanischen ,tropen gedeihen4 ,am hufigsten hat man sie bis jetzt im ,kongobecken und in ,kamerun angetroffen4 ,kenner empfehlen gewisse ,clitandraarten als die bestgeeigneten ,kautschukpflanzen zur ,kultur in ,westafrika4 ,die ,saftgewinnung geschieht wie bei der ,landolphia4 ,in ,togo und ,kamerun werden versuchsweise sowohl ,landolphia- und ,clitandra-,arten auf einigen europischen ,pflanzungen angebaut4 ,manihot ,glaziovii 7,tafel #cj74 ,diese ,pflanze ist nicht in ,afrika heimisch1 wird aber vielfach hier angebaut4 ,sie stammt aus dem tropischen ,sdamerika1 wo sie auch kultiviert wird4 ,der ,manihot bildet einen stattlichen ,baum von #aj-ae m ,hhe1 hat eine fast kugelige ,krone und blagrne1 gelappte ,bltter4 ,die ,bume werden manchmal schon angezapft1 wenn sie erst #c-d ,jahre alt sind4 ,geschieht dies mit ,behutsamkeit ohne grobe ,verletzung des ,holzes1 so kann die ,anzapfung eine ,reihe von ,jahren hindurch regelmig wiederholt werden4 ,der aus dem ,manihot gewonnene ,kautschuk wird nach dem ,namen seines engeren ,heimatlandes auch ,ceara-,kautschuk genannt4 ,besonders in ,ostafrika1 in den ,bezirken ,wilhelmstal1 ,lindi1 ,kilwa und ,moschi bestehen jetzt ausgedehnte ,pflanzungen mit ,manihotbumen1 allein in ,wilhelmstal z4 ,b4 ber eine ,million4 ,die meisten der ,bume sind aber noch nicht alt genug1 um ertragsfhig zu sein4 ,auch ,togo und ,kamerun besitzen ,manihot-,kulturen4 ,am besten sagt der ,pflanze trocknes1 steiniges ,gelnde zu1 wie es ,ostafrika1 ,togo und auch das ,hinterland von ,kamerun in weitem ,umfange bieten4 ,illustration3 ,tafel #cj4 ,manihot ,glaziovii4 a7 ,junger ,baum1 #a_/hj nat4 ,gr4 b7 ,zweig mit ,blten1 #a_/d nat4 ,gr4 ,ficus ,vogelii4 ,ficus ,vogelii ist ein in ganz ,westafrika von ,senegambien bis an den ,kongo vorkommender ,baum mit starkem1 stattlichem ,stamm1 mchtig breiter ,krone und groen ,blttern4 ,wegen seiner dichten1 schattenspendenden ,krone wird er von den ,eingebornen gern auf ,dorfpltzen angepflanzt4 ,vgel und ,affen fressen seine haselnugroen1 runden1 grnen ,frchte4 ,der ,saft der ,ficus ,vogelii liefert einen nicht gerade hervorragenden1 aber doch gut verkuflichen ,kautschuk2 er wird besonders gern mit besseren ,sorten gemischt in den ,handel gebracht4 -- ,in ,kamerun hat man angefangen1 den ,baum in ,kultur zu nehmen4 ,ficus elastica 7,tafel #ca74 ,sie ist eine auch bei uns als ,zierpflanze gehaltene und unter dem ,namen ,gummibaum allgemein bekannte ,art der ,gattung ,ficus4 ,ihre ,heimat ist ,sdostasien2 dort wird sie kultiviert als die in jenen ,gegenden beste ,kautschukpflanze4 ,in ,togo1 ,kamerun1 ,ostafrika und auf ,neuguinea macht man in den ,pflanzungen ,versuche mit dem ,anbau der ,ficus elastica4 ,besonders aus ,kamerun und ,neu-,guinea lauten die ,berichte ber ihr ,gedeihen recht gnstig4 ,der ,baum kommt dort selbst auf steinigem ,boden und an steilen ,abhngen gut fort4 ,die zahlreichen1 fast horizontalen ste des ,baumes ermglichen eine bequeme ,anzapfung4 ,aus den sten wachsen ,luftwurzeln und senken sich wieder in den ,boden ein4 ,diese werden so mchtig1 da sie fast die ,dicke des ,stammes erreichen und wie dieser angezapft werden knnen4 ,ein einziger ,ast der ,ficus elastica lieferte bei einer ,anzapfung in drei ,tagen #aad gr trocknen ,kautschuk4 ,illustration3 ,tafel #ca4 ,gummibaum 7,ficus elastica74 a7 ,alter ,stamm mit ,tafelwurzeln4 b7 ,sulenwurzel1 einen ,zweig sttzend4 c7 ,junger ,baum1 #a_/dj nat4 ,gr4 ,castilloa elastica4 ,die ,castilloa elastica ist ein ,baumriese des mittel- und sdamerikanischen ,urwaldes4 ,sie gehrt zur ,familie der ,moraceen1 ist also mit den ,feigen- und ,maulbeerbumen verwandt4 ,einzelne ,exemplare des ,baumes sollen bis #ej m hoch werden1 seine durchschnittliche ,hhe ist #bj-cj m4 ,die ovalen1 hellgrnen ,bltter werden bis #cj cm lang und #ah cm breit4 ,eigentmlich ist1 da der ,baum zweierlei ,arten von ,zweigen besitzt1 von denen die einen1 in der ,jugend gebildeten1 spter abgeworfen werden4 ,zahlreiche1 langjhrige ,versuche in den verschiedensten ,tropengegenden haben die ,tatsache ergeben1 da die ,castilloa mancherorts eine der sichersten und ergiebigsten ,kautschukpflanzen ist4 ,man hat sie deshalb vielfach in ,kultur genommen1 zumal die wilden ,bestnde in ,amerika durch den rcksichtslosen ,raubbau1 der beim ,abzapfen des ,saftes meist getrieben wird1 sich schon jetzt bedenklich vermindern4 ,die bequemste ,art der ,kautschukgewinnung besteht nmlich auch hier darin1 da der ,baum kurz ber der ,wurzel gefllt wird4 ,hierbei gewinnt der ,sammler eine fnf mal so groe ,menge ,saft als durch das schonende ,anzapfen1 das den ,baum erhlt und eine sptere regelmige ,wiederholung des ,anschneidens mglich macht4 ,die grten ,kulturen der ,castilloa befinden sich in der ,heimat des ,baumes1 in ,mittel- und ,sdamerika4 ,aber auch nach ,afrika und ,asien1 und so auch in die deutschen ,kolonien hat man den ,baum unter erheblichen ,mhen und ,unkosten verpflanzt4 ,am besten scheint er in dem feuchtwarmen ,kstenklima von ,kamerun1 in ,samoa und ,neuguinea fortzukommen4 ,in ,kamerun haben die ,kulturen unter einem ,bohrkfer sehr zu leiden1 was fr die ganzen ,anpflanzungen verhngnisvoll wird4 ,auf ,neuguinea lieferten dagegen die ersten ,anzapfungen recht ermutigende ,ergebnisse4 ,hevea 7,tafel #cb74 ,die ,hevea ist ein in ,brasilien heimischer 7daher auch ,hevea brasiliensis7 hoher1 schlanker ,waldbaum mit dreigeteilten ,blttern1 rispenfrmigen ,bltenstnden und groen1 dreiklappigen ,fruchtkapseln4 ,dieser ,baum liefert den sogenannten ,parakautschuk2 er wird in greren ,mengen als irgend eine andere ,kautschukart gewonnen und liefert den weitaus bedeutendsten ,teil des gesamten ,weltbedarfes4 ,auch seine ,qualitt ist ausgezeichnet4 -- ,die ,gewinnung ist eine hnliche wie bei den oben angegebenen ,arten4 ,der abgezapfte ,saft gerinnt jedoch nicht von selber1 wird vielmehr durch ,ruchern verdickt und dann an der ,sonne getrocknet4 ,der ,hevea-,baum verlangt ein heies1 feuchtes ,klima4 ,wegen seines hohen ,wertes hat man ihn nach anderen tropischen ,gegenden zu verpflanzen gesucht1 und es gibt heute in den ,tropen ,amerikas1 ,afrikas und ,asien ausgedehnte ,hevea-,pflanzungen4 ,in ,ceylon und ,malakka sind z4 ,b4 in den letzten ,jahren gegen fnf ,millionen ,hevea-,bume angepflanzt worden1 auf der malayischen ,halbinsel #c-a_/b ,millionen4 ,auch in unsern ,kolonien ist der ,baum in ,kultur genommen2 obgleich die ,pflanzungen noch jung und erst wenige ,bume ertragreich sind1 lassen sie doch schon jetzt gnstige ,resultate mit ,sicherheit erhoffen4 ,besonders das ,kstengebiet von ,kamerun mit seinen vielen ,fluarmen und feuchten ,niederungen1 ebenso ,samoa und ,neuguinea1 auch die ,flutler ,ostafrikas bieten der ,hevea gnstige ,wachstumsbedingungen1 und ihr ,anbau verspricht dort von groer ,bedeutung zu werden4 ,illustration3 ,tafel #cb4 ,hevea 7,hevea brasiliensis74 a7 ,blhender ,zweig1 #b_/e nat4 ,gr4 b7 ,heveastmme1 die ,art der ,anzapfung zeigend4 bersicht ber die ,erzeugung und den ,verbrauch an ,kautschuk4 ,der ,verbrauch an ,kautschuk ist in den letzten ,jahrzehnten in ganz ungeahnter ,weise gestiegen durch den beispiellosen ,aufschwung1 den die ,kautschukindustrie genommen hat4 ,es gibt heute kaum einen ,zweig der ,industrie1 der nicht in irgend einer ,form ,kautschuk verwendet4 ,der ,kautschuk begleitet den ,menschen tatschlich von der ,wiege bis zum ,grabe4 ,schon der ,sugling erblickt in dem ,gummisauger den geschtzten ,vermittler seines ,gedeihens1 behaglich streckt er sich auf seiner ,gummiunterlage1 frhlich greift er bald zur ,gummipuppe und spter zum ,spielball04 ,nicht aufzuzhlen sind die ,gebrauch-1 ,sport- und ,luxus-,gegenstnde aus ,kautschuk1 die der ,mensch im tglichen ,leben verwendet4 ,es sei nur erinnert an ,fahrrder und ,automobile4 ,die ,chirurgie1 ,orthopdie1 ,chemie1 ,elektrotechnik1 ,meteorologie1 ,luftschiffahrt1 sie alle brauchen das ,gummi in mannigfaltigster ,weise4 ,diese fast unbegrenzte ,verwendbarkeit des ,gummi ist erst erreicht worden durch die ,entdeckung1 da der ,kautschuk ,schwefel in sich aufnehmen kann und durch diese ,beimischung an ,elastizitt und ,widerstandsfhigkeit gegen hohe ,temperaturen bedeutend zunimmt4 ,man nennt dies ,verfahren vulkanisieren4 ,wird ,kautschuk mit wenig ,schwefel versetzt und dann kurz1 aber stark erhitzt1 so entsteht ,weichgummi01 durch ,zusatz einer greren ,schwefelmenge und darauf folgendes langandauerndes ,erhitzen erhlt man ,hartgummi04 ,es ist nur natrlich1 da mit dem gesteigerten ,bedarf an ,kautschuk auch die ,gewinnung mit ,riesenschritten vorwrtsgegangen ist4 ,als im ,jahre #ahdj der ,kautschuk in die ,industrie eingefhrt wurde1 betrug der ,jahresverbrauch #djj ,tonnen2 heute betrgt er #fagfj ,tonnen im ,werte von fast #djj ,millionen ,mark4 ,die ,erzeugung von ,kautschuk verteilte sich auf die verschiedenen ,ausfuhrlnder im ,jahre #aijj wie folgt3 ,amerika #cadff ,tonnen4 ,afrika #afjjj ,asien und ,ozeanien #bcci -------------- ,zusammen #dihje ,tonnen4 ,die ,weltproduktion betrug also im ,jahre #aijj rund #ejjjj ,tonnen2 #aijd war sie auf #fagfj ,tonnen gestiegen4 ,von der ,gesamterzeugung entfielen im ,jahre #aijf auf die deutschen ,kolonien3 ,ostafrika #cdbejj kg -- #bdjjjjj ,mk4 ,kamerun #aaebjjj -- #dfhgjjj ,togo #acdjjj -- #aafajjj ,neuguinea #dej -- #cgjj --------------------------- ,zusammen #afbhiej kg -- #hbeagjj ,mk4 7#aijg fr #ijjjjjj ,mk47 ,deutschlands ,einfuhr betrgt rund #aec ,millionen ,mark4 ,die ,gre der ,kautschukpflanzungen in den deutschen ,kolonien stellt folgende bersicht dar4 ,es sind bepflanzt3 ,in ,deutsch-,ostafrika #abej ha mit #aejjjjj ,bumen4 ,kamerun #gjj #ijjjjj ,togo #hj #dacjj ,neu-,guinea #aajj #fjcjjj ,samoa #dej #bfjfjj ---------------------------- ,zusammen #cehj ha mit #cdjdijj ,bumen4 ,,viii4 ,klebegummi liefernde ,pflanzen4 ,gummiakazie ,die ,akazien1 deren es etwa #dej ,arten gibt1 gehren zur ,familie der ,mimosen4 ,viele von ihnen sind den ,menschen ntzlich durch ihren ,gummisaft oder den in ihren ,rinden1 ,frchten etc4 enthaltenen ,gerbstoff4 ,es sind baum- oder strauchartige ,pflanzen mit gefiederten ,blttern1 kleinen kugligen oder hrenfrmigen ,bltenstnden und ,hlsenfrchten4 ,man findet ,akazien hauptschlich in ,australien1 ,sdasien und ,afrika2 sie kommen im tropischen und subtropischen1 selbst noch im gemigten ,klima fort und nehmen mit magerem ,boden vorlieb4 ,die in ,afrika zwischen dem #aj4 und #bj4 n4 ,b4 heimische ,gummiakazie 7,acacia senegalensis7 liefert das bekannte arabische ,gummi 7gummi arabicum74 ,ein gutes ,gummi gewinnt man auerdem aus der dreidornigen ,akazie 7,acacia glaucophylla7 in ,abessinien1 ,nubien1 dem ,somalilande und ,arabien1 und der abessinischen ,akazie4 ,der ,gummisaft der ,akazien wird nicht gezapft1 sondern er fliet von selber aus und erstarrt sogleich4 ,bei der ,senegal-,akazie wird das ,ausflieen bewirkt durch heftige ,winde1 die die ,baumrinde austrocknen und rissig machen2 durch diese ,risse dringt der ,saft an die freie ,luft und gerinnt hier alsbald4 -- ,der ,gummi wird von den ,eingebornen nicht nur an die ,europer verkauft1 sondern ist fr sie auch ein wichtiges ,nahrungsmittel4 ,die ,verwendung des ,senegalgummi in der heimischen ,industrie ist eine mannigfaltige4 ,man gebraucht es z4 ,b4 in ,zeugdruckereien zum ,verdicken der ,farben1 in ,kattun- und ,seidenfabriken zum ,appretieren1 als ,zusatz zu ,tinten und ,farben1 beim ,steindruck1 als ,kleb- und ,bindemittel etc4 ,deutschlands ,bedarf an ,gummi und ,gummilack stellt jhrlich einen ,wert von etwa #af ,millionen ,mark dar4 ,in ,togo1 ,kamerun und ,deutsch-,ostafrika kommen ,gummiakazien teilweise wildwachsend vor4 ,man hat aber auerdem auch nicht-einheimische ,arten in ,kultur genommen4 ,,ix4 ,guttapercha4 ,guttapercha 7,tafel #cc74 ,guttapercha ist wie ,kautschuk eine ,masse1 die aus dem ,saft verschiedener ,baumarten gewonnen wird4 ,guttapercha liefernde ,bume gibt es aber nicht in so groer ,anzahl wie die ,kautschukpflanzen4 ,es sind nur einige ,arten der ,gattung ,palaquium1 die fr die ,gewinnung in ,betracht kommen4 ,die ,heimat dieser ,bume ist die sdasiatische ,inselwelt4 ,sie kommen vor auf ,borneo1 ,sumatra und der malayischen ,halbinsel4 ,ganz neuerdings hat man ,guttaperchabume auch in ,deutsch-,neuginea gefunden4 ,es sind ,urwaldbume1 die eine ,hhe von #bj-be m erreichen4 ,ihre ,bltter sind oval1 lederartig1 glnzend grn4 ,aus den ,samen pressen die ,eingebornen ,sumatras ein ,speisel4 ,zur ,gewinnung des ,guttapercha werden fast in allen ,fllen die ,bume gefllt1 so da alte1 ganz ausgewachsene ,bume immer seltener werden4 ,die ,guttapercha-,erzeugung wrde bei diesem ,system der ,ausbeutung in allernchster ,zeit ganz bedeutend zurckgehen1 wenn nicht durch ,anpflanzung junger ,bume fr ,nachwuchs gesorgt wrde4 ,auch auf den deutschen ,sdseeinseln sind ,pflanzungen angelegt worden1 die1 da ,klima und ,bodenbeschaffenheit dem dort ja auch wild vorkommenden ,baum zusagen1 zu guten ,hoffnungen berechtigen4 ,der ausflieende ,saft gerinnt sofort an der ,luft2 er wird spter durch ,kochen und ,kneten gereinigt und verdickt1 erhrtet bei gewhnlicher ,temperatur zu holzharten ,klumpen4 ,eine besondere ,bedeutung fr die ,industrie hat ,guttapercha durch sein ,verhalten zur ,elektrizitt erlangt3 ,es ist ein fast vollstndiger ,nichtleiter der ,elektrizitt 7wie auch der ,wrme74 ,daneben wird es selber aber durch ,reiben stark negativ elektrisch4 ,diese ,eigenschaften haben ihm eine ausgedehnte ,verwendung in der ,elektrizitt verschafft4 ,die ganze ,unterseekabelindustrie hngt von der ,gutta ab4 ,gutta wird in der ,wrme nicht plastisch wie ,ton und ,kautschuk1 letzterer ist dafr aber elastisch4 ,gutta wird durch ,seewasser nicht verndert1 wohl aber ,kautschuk4 ,illustration3 ,tafel #cc4 ,guttaperchabaum 7,palaquium gutta74 a7 ,blhender ,zweig4 b7 ,frucht4 ,x4 ,gerbhlzer4 ,gerberakazien4 ,die besten ,gerberakazien sind in ,australien heimisch4 ,besonders geschtzt ist die ,acacia decurrens1 ein in ,sd- und ,ostaustralien hufig vorkommender1 in neuerer ,zeit auf ,anregung der englischen ,regierung auch in ,kultur genommener ,baum4 ,der ,gerbstoff ist in der ,rinde enthalten2 diese wird vom ,stamm abgeschlt und kommt gemahlen unter dem ,namen ,mimosarinde in den ,handel4 ,australien produzierte #ahic #adgcj ,tonnen ,mimosarinde im ,werte von #aheijjj ,mark allein von der ,acacia decurrens4 ,auch dieser ntzliche ,baum findet in unsern ,kolonien ein ihm zusagendes ,klima4 ,in ,ostafrika wird er angebaut1 und es ist gegrndete ,aussicht1 da vor allem in ,west-,usambara die ,kultur der ,gerberakazie eine wichtige ,rolle spielen wird4 ,zur ,untersuchung eingesandte ,rinden haben einen hohen ,tanningehalt1 nmlich #dd1 aufgewiesen4 -- ,die ,bume brauchen #e-h ,jahre1 bis sie die ersten ,ertrge liefern4 ,das ,abschlen eines ,teiles der ,rinde kann dann in bestimmten ,abstnden eine ,reihe von ,jahren hindurch wiederholt werden4 ,catechu-,akazie4 ,diese ,akazie kommt in ,indien und ,birma vor2 auerdem ist sie aber auch in einem groen ,teile ,ost-,afrikas verbreitet1 und zwar von ,abessinien bis zum ,sambesi und von der ,kste bis an das ,gebiet der groen ,seen4 ,sie ist ein #d-h m hoher ,baum mit brauner1 rissiger ,rinde1 schirmfrmiger ,krone und ,stacheln an den ,zweigen4 ,die ,bltter bestehen je aus #dj-ajj ,fiedern1 deren jede wieder aus #fj-hj sehr kleinen ,blttern zusammengesetzt ist4 ,in der ,trockenzeit fllt das ,laub ab4 ,das ,holz dieses ,baumes enthlt einen ,gerbstoff1 der unter dem ,namen ,catechu1 auch ,pegu-,catechu1 in den ,handel kommt4 ,zur ,gewinnung des ,catechu wird der ,baum gefllt1 das ,holz in kleine ,spne gehauen in einem ,topfe #ab ,stunden lang gekocht4 ,nach ,verlauf dieser ,zeit hat sich der ,gerbstoff mit dem ,wasser zu einer dunkelbraunen ,brhe verbunden4 ,diese wird nun durch abermaliges ,einkochen verdickt1 bis sie fest0 wird4 ,diese feste ,masse wird in ,formen getan und bleibt in ihnen bis zur vollstndigen ,verhrtung4 ,in solchen ,klumpen kommt das ,catechu in den ,handel4 ,vor dem ,gebrauch wird es durch heies ,wasser und ,chemikalien wieder aufgelst4 ,der ,catechu wird in der ,frberei in ,massen gebraucht1 sowohl als ,beize als auch zur ,erzeugung von dauerhaften schwarzen1 braunen und grnen ,farbenschattierungen1 und zum ,gerben von weichem1 geschmeidigem ,leder4 ,bis jetzt sind nur die ,catechu-,bestnde in ,indien ausgentzt worden und zwar in dem ,mae1 da die ,gewinnung in den letzten ,jahren sehr zurckgegangen ist4 7#ahif fr etwa #e ,millionen ,mark74 ,daraufhin hat jetzt die englische ,regierung verfgt1 da die ,catechu-,gewinnung geregelt und die ,bume in ,kultur genommen werden4 ,dagegen sind bisher die groen ,catechubestnde1 die in ,ostafrika sich finden1 noch gar nicht in ,benutzung genommen4 ,besonders im ,steppenwalde ,deutsch-,ostafrikas kommt der ,baum beraus zahlreich vor4 ,es ist deshalb sicher nur eine ,frage der ,zeit1 da man diese wilden ,bestnde nicht nur ausbeutet1 sondern auch den ,baum1 der dort alle seine ,wachstumsbedingungen erfllt findet1 anbaut4 ,mangroven 7,tafel #cd74 ,die ,mangrovenbume1 zur ,familie der ,rhizophoraceen gehrig1 sind ,sumpfpflanzen4 ,sie kommen vor am ,meeresufer1 besonders in breiten ,flumndungen4 ,oft stehen sie unmittelbar im ,wasser oder doch so1 da sie wenigstens whrend der ,flutzeit vom ,wasser besplt werden4 ,die ,bume fallen auf durch ihre meist bogenfrmigen1 oft auch knieartigen ,stelzwurzeln und ihre von den ,zweigen sich wieder in den ,boden senkenden ,luftwurzeln4 ,das ,holz der ,mangrovenbume ist auerordentlich hart und deshalb als ,nutzholz in verschiedenster ,weise verwendbar4 ,noch wichtiger ist aber die ,rinde2 sie enthlt ,gerbstoff und wird deshalb in immer steigenden ,mengen gewonnen und nach ,europa ausgefhrt4 ,mangroven sind ber einen groen ,teil der tropischen ,kstengebiete verbreitet4 ,auch ,deutsch-,ostafrika und ,kamerun besitzen groe ,mangrovenwlder4 ,deutsch-,ostafrika fhrte #aijg fr #cijjj ,mk4 ,gerbhlzer aus4 ,illustration3 ,tafel #cd4 ,mangroven 7,rhizophora mucronata74 a7 ,mangrovendickicht und junge ,pflanzen4 b7 ,blhender ,zweig4 c7 ,frucht1 am ,baum keimend4 d7 ,abfallender ,keimling2 die untere ,spitze bohrt sich in den ,schlamm4 ,,xi4 ,arzneipflanzen4 ,der ,kampferbaum4 ,der ,kampferbaum 7,cinnamomum ,camphora7 ist ein stattlicher1 lindenhnlicher ,baum mit starkem ,stamm und knorrigen sten4 ,besonders im ,holz und im ,mark finden sich ,zellen verteilt1 die einen unter bestimmten ,umstnden zu ,kampfer sich umgestaltenden ,stoff enthalten4 ,die ,heimat des ,kampferbaumes ist das stliche ,asien3 ,die ostchinesische ,kste1 ,formosa1 ,japan4 ,er verlangt warmes ,klima und mglichst feuchte ,luft4 ,zur ,gewinnung des ,kampfers mu der ,baum gefllt werden4 ,wenn mglich1 sucht man hierzu recht krftig entwickelte ,stmme aus2 den reichsten ,kampfergehalt sollen ,bume im ,alter von annhernd #ajj ,jahren besitzen4 ,das ,holz wird in kleine ,spne geschnitten und mittels ,wasser destilliert4 ,durch dies ,verfahren wird der ,kampfer und das ,kampferl aus dem ,holz gezogen4 ,die wichtigste ,verwendung des ,kampfers ist in der ,celluloid-,industrie1 ferner ist er ,bestandteil des rauchlosen ,pulvers4 ,er bildet auerdem ein wichtiges ,arzneimittel1 das sowohl innerlich als uerlich in vielen ,formen und ,zusammensetzungen angewendet wird4 ,beim ,destillieren sondert sich das ,kampferl von dem eigentlichen ,kampfer4 ,ersteres wird darauf noch einmal destilliert und sondert noch wieder ,kampfer ab4 ,der dann zurckbleibende ,rest wird gereinigt und findet bei der ,lackbereitung ,verwendung4 -- ,allein ,japan fhrt jhrlich fr #ab-ad ,millionen ,mark ,kampfer und ,kampferl aus4 ,in den deutschen ,kolonien 7,ostafrika1 ,togo1 ,kamerun und auf den ,sdseeinseln7 werden ,anbauversuche mit dem ,kampferbaum gemacht4 ,von ,ernten aus diesen zum ,teil recht gut vorankommenden ,kulturen kann zur ,zeit noch nicht die ,rede sein1 da der ,baum erst in hherem ,alter gute ,ertrge liefert4 ,man versucht neuerdings ,kampfer auch aus den ,blttern des ,baumes zu gewinnen4 ,cinchonarinde 7,tafel #ce74 ,die ,cinchonarinde oder ,chinarinde wird gewonnen von verschiedenen1 zur ,familie der ,rubiaceen gehrigen ,baumarten1 deren ,heimat die ,gebirge des westlichen ,sdamerika1 vor allem ,peru und ,bolivia sind4 ,die ,cinchonabume werden bis zu #cj m hoch2 ihre ,bltter sind sattgrn1 die ,bltenstnde rispenfrmig1 die ,blten von weier oder rtlicher ,farbe1 ihr ,duft erinnert an den der ,syringe4 ,die ,frucht besteht aus einer ,kapsel1 die zahlreiche kleine1 geflgelte ,samen enthlt4 ,die ,rinde dieser ,bume enthlt ,alkaloide1 die fr die ,arzneibereitung von auerordentlicher ,bedeutung sind4 ,das wichtigste und bekannteste dieser ,alkaloide ist das ,chinin1 das wegen seiner sicheren ,heilkraft gegen das ,malariafieber in der ,medizin eine groe ,berhmtheit erlangt hat4 ,in ,sdamerika kommt der ,baum wild vor und zwar hauptschlich in solchen ,gegenden1 die ein warmes und stark feuchtes ,klima haben4 ,da man aber voraussah1 da bei dem groen ,bedarf an ,chinarinde die wilden ,bestnde mit der ,zeit sich erschpfen wrden1 so dachte man rechtzeitig daran1 die wertvollsten ,arten der ,bume anzupflanzen4 ,diese ,anpflanzungen wurden in grtem ,mastabe auf ,ceylon gemacht1 spter auch auf ,java und in ,britisch-,indien4 ,im ,jahre #ahhb sollen in ,ceylon #ij ,millionen ,cinchonabume gestanden haben4 ,illustration3 ,tafel #ce4 ,cinchonarinde4 ,zweig mit ,blten1 #a_/d nat4 ,gr4 ,auch in ,deutsch-,ostafrika macht man gegenwrtig ,anbauversuche4 ,die ,gewinnung der ,rinde geschieht bei den ,indianern derart1 da der ,baum gefllt und dann die ,rinde vom ,stamm und den ,zweigen abgeschlt wird4 ,der ,baumstumpf treibt bald wieder junge ,schlinge1 die im ,alter von #f-h ,jahren ebenfalls ,ertrge liefern4 ,dies ,verfahren ist auch auf manchen ,pflanzungen beibehalten worden2 es hat den ,nachteil1 das man nach einer einmaligen ,ernte #f-h ,jahre lang bis zur nchsten warten mu4 ,auerdem entwickeln sich die ,schlinge meist nicht so schnell und nicht so krftig wie der ursprngliche ,stamm4 ,ein anderes ,verfahren besteht darin1 da man den ,baum stehen lt und nur alljhrlich einen ,teil seiner ,rinde abschlt1 wodurch er in seinem ,wachstum zwar aufgehalten1 jedoch nicht zerstrt wird4 ,auf diese ,weise erhlt man wohl geringere1 aber regelmig sich wiederholende ,ernten4 ,die gewonnene ,rinde wird getrocknet1 zerkleinert und in ,scke oder ,ballen verpackt in den ,handel gebracht4 ,die ,haupthandelspltze fr ,cinchonarinde sind ,london und ,amsterdam4 ,von hier aus geht aber der weitaus grte ,teil aller ,chinarinden nach ,deutschland1 um dort zu ,chininsalzen verarbeitet zu werden4 ,neuerdings wird jedoch das meiste ,chinin in ,indien und ,java in ,fabriken gewonnen1 die sich inmitten der ,pflanzungen befinden4 ,die ,ausfuhr an ,rinden geht darum zurck und gibt keinen ,mastab fr den ,konsum ab4 ,deutschlands ,einfuhr betrug #aijf3 #cfgh ,tonnen im ,werte von #dghajjj ,mk4 ,der grte ,teil davon stammt aus ,niederlndisch ,indien1 vor allem ,java4 ,die ,heimatlnder des ,cinchonabaumes1 ,peru1 ,bolivia stehen in der ,erzeugung schon lngst an letzter ,stelle4 ,strophanthus 7,tafel #cf74 ,es gibt etwa #be ,arten der ,gattung ,strophanthus1 die im tropischen ,afrika heimisch sind1 aber nur wenige von ihnen enthalten das bei der ,arzneibereitung verwendete ,strophanthin4 ,das beste ,strophanthin liefert der in ,togo hufig vorkommende ,strophanthus hispidus4 ,dies ist ein kletternder ,strauch mit breit elliptischen ,blttern1 die unten weich1 oben rauher behaart sind4 ,die ,frucht sieht einem langen1 an beiden ,enden spitzen ,krbis mit tief gefurchter ,oberflche hnlich4 ,gewhnlich sind zwei ,frchte nebeneinander4 ,die ,frucht enthlt zahlreiche kleine1 goldbraun schimmernde1 mit filzigem ,haar bekleidete ,samen4 ,die ,eingebornen benutzen die ,strophanthussamen zur ,herstellung von ,pfeilgift und auch bei ,giftproben 7,gottesurteilen074 ,es ist sichere ,aussicht vorhanden1 da die ,samen von ,strophanthus hispidus in den vorgeschriebenen ,arzneienschatz aufgenommen werden1 da gerade diese ,art das ,strophanthin in reinerer ,form als alle bisher bekannten ,arten liefert4 ,die ,ausfuhr von ,strophanthussamen aus ,togo wird dann zweifellos von ,bedeutung werden4 ,,xii4 ,nutzhlzer4 ,unsere ,kolonien besitzen in ihren ,baumbestnden1 die sich teils in dichten ,urwldern1 teils als lichtere ,steppenwlder finden1 einen groen ,reichtum an wertvollen ,nutzhlzern4 ,eine ,ausbeutung dieser ,schtze findet allerdings erst in geringem ,umfange statt1 weil die ,untersuchungen ber die fr die ,ausfuhr am besten geeigneten ,hlzer noch gar nicht abgeschlossen sind4 ,manche ,sorten sind berhaupt noch nicht genauer bekannt4 ,ein groes ,hindernis ist auch der ,mangel an ,verkehrswegen4 ,an greren schiffbaren ,flssen fehlt es in den meisten ,gegenden4 ,bevor deshalb nicht ,eisenbahnen den ,transport der ,hlzer an die ,kste ermglichen1 wird eine ,ausfuhr nach ,europa in grerem ,umfange ausgeschlossen sein4 ,allerdings findet schon jetzt eine ,ausntzung des ,holzes statt in der ,weise1 da zu den meisten europischen ,bauten in den ,kolonien nur einheimisches ,holz verwendet wird1 so da die ,holzeinfuhr aus ,europa bestndig abnimmt4 ,illustration3 ,tafel #cf4 ,strophanthus hispidus4 a7 ,zweig mit ,blten1 #b_/e nat4 ,gr4 b7 ,doppelfrucht1 #a_/d nat4 ,gr4 c7 ,samen1 der obere mit ,flugapparat1 #d_/e nat4 ,gr4 ,um auch fr die ,zukunft einen ausreichenden ,waldbestand zu sichern1 sorgt die ,regierung fr ,aufforstung besonders wertvoller ,bume auf geeigneten ,landstrecken4 ,eine ,aufzhlung auch nur der wichtigsten ,nutzhlzer unserer ,kolonien ist schon ihrer groen ,zahl wegen hier unmglich2 sie ist auch deshalb schwierig1 weil es fr die meisten ,bume noch keine allgemein eingefhrten ,namen gibt4 ,die ,hndler bezeichnen die afrikanischen ,hlzer meist in ,anlehnung an ihnen bekannte ,holzarten1 mit denen die neu eingefhrten gewisse hnlichkeiten besitzen1 auch ohne mit ihnen irgendwie verwandt zu sein4 ,einige der bekanntesten ,namen fr afrikanische ,nutzhlzer sind3 ,afrikanisches ,mahagoni1 ,afrikanisches ,rosenholz1 ,rotholz1 ,ebenholz1 ,teakholz1 ,zedern4 ,aus ,deutsch-,ostafrika wurden #aijf fr #bafcc ,mk4 ,nutzhlzer ausgefhrt1 aus ,kamerun #aahgid ,togo #bcdj -------------------- ,zusammen #adbgfg ,mk4 ,a4 ,zusammenfassende ,darstellungen unserer wichtigsten kolonialen ,nutzpflanzen und ihrer ,werte4 ,aufzhlung derjenigen pflanzlichen ,nutzprodukte aus unseren ,kolonien1 die gegenwrtig die grten ,werte fr die ,ausfuhr liefern1 mit ,angabe des ,gesamtwertbetrages1 in dem sie ausgefhrt werden 7nach der ,statistik von #aijf_/jg74 #a4 ,kautschuk #hbeajjj ,mk4 7#aijg3 #ijjjjjj ,mk47 ,kamerun #b4 ,kopra #fbddjjj 7#aijg3 #ecejjjj 7 ,sdsee-,ins4 #c4 ,palml u4 -,kerne #chabjjj 7#aijg3 #eehajjj 7 ,ostafrika #d4 ,sisalhanf #acdhjjj 7#aijg3 #bafbjjj 7 ,ostafrika #e4 ,kakao #abihjjj 7#aijg3 #bijjjjj 7 ,kamerun #f4 ,mais #gjjjjj 7#aijg3 #abjjjjj 7 ,togo #aijg #g4 ,kaffee #eccjjj 7#aijg3 #edjjjj 7 ,d4-,ostafrika #h4 ,baumwolle #dbejjj 7#aijg3 #gjjjjj 7 ,togo #i4 ,nutzhlzer #adcjjj 7#aijg3 #abjjjj 7 ,kamerun ,es sind nur solche ,produkte aufgefhrt1 die mindestens #ajjjjj ,mk4 ,ausfuhrwert gebracht haben4 ,hinter jedem ,produkt steht das ,land1 das den grten ,teil seiner ,ausfuhr geliefert hat1 das also ,haupterzeugungsland fr das betreffende ,produkt ist4 ,nach den ,ergebnissen von #aijg kommen zu dieser ,liste noch hinzu3 #aj4 ,erdnsse #cbjjjj ,mk4 ,deutsch-,ostafrika #aa4 ,sesam #acajjj ,b4 ,zusammenstellung der pflanzlichen ,nutzprodukt-,werte nach ihren ,erzeugungslndern4 ,es erzeugten an pflanzlichen ,nutzprodukten3 #a4 ,kamerun4 #hiddjjj ,mk4 #aijg3 #acefjjjj ,mk4 #b4 ,d4-,ostafrika #fdjijjj #aijg3 #fichjjj #c4 ,samoa #cjbgjjj #aijg3 #agajjjj #d4 ,togo #bgbfjjj #aijg3 #dbccjjj #e4 ,neu-,guinea #hcjjjj #aijg3 #bjjjjjj 7,altes ,schutzgebiet7 #f4 ,neu-,guinea #bhjjjj #aijg3 #cgijjj 7,inselgebiet7 ----------------------------------- ,zusammen #bbbafjjj ,mk4 #aijg3 #bhhbjjjj ,mk4 7,d4-,sdwestafrika fhrte #aijg fr #bjjj ,mk4 ,pflanzenprodukte aus47 ,anhang4 ,die ,ausfuhr von ,tieren und tierischen ,stoffen1 ,mineralien und an ,erzeugnissen des ,gewerbefleies4 ,i4 ,ausfuhr von ,tieren und tierischen ,stoffen4 ,diese zerfllt in drei ,hauptgruppen3 #a4 ,lebende ,tiere4 #b4 ,tierische ,nahrungsmittel4 #c4 ,tierische ,rohstoffe4 ,bei der ,ausfuhr lebender ,tiere handelt es sich hauptschlich um ,pferde1 ,maultiere1 ,maulesel1 ,esel1 ,rindvieh1 ,kleinvieh 7,schafe1 ,ziegen71 ,geflgel und wilde ,tiere4 ,die ,ausfuhr ist nicht bedeutend1 sie geht berdies nur zum kleinsten ,teil nach ,europa1 sondern ist in der ,hauptsache ein ,handel mit den ,grenzlndern4 ,nur wilde ,tiere werden gelegentlich an die zoologischen ,grten in ,europa verhandelt4 ,ganz hnlich ist es mit tierischen ,nahrungsmitteln 7,fleisch1 ,milch1 ,butter1 ,eier etc474 ,auch sie werden fast nur an die ,nachbarlnder verkauft4 ,dagegen ist die ,gewinnung tierischer ,rohstoffe von groer wirtschaftlicher ,bedeutung1 weil es sich hier z4 ,t4 um sehr wertvolle ,handelsgegenstnde handelt1 so vor allem ,elfenbein und ,tierhute1 ferner ,wolle1 ,hrner1 ,schildpatt1 ,muscheln1 ,federn 7,strauenfedern71 ,wachs1 ,flupferdzhne etc4 ,die ,ausfuhr an ,tieren und tierischen ,produkten erreichte folgende ,summen3 #a4 ,lebende ,tiere4 ,ostafrika #aeajjj ,mk4 7#aijg3 #ajijjj ,mk47 7,rindvieh1 ,geflgel7 ,togo #ghijj 7#aijg3 #hhjjj 7 7,rindvieh1 ,kleinvieh7 ,kamerun #effjj 7#aijg3 #edjjj 7 7 7 ---------------------------------------- -------------------- #bhfejj ,mk4 #b4 ,tierische ,nahrungsmittel4 ,ostafrika #afdejj ,mk4 7#aijg3 #aijjjj ,mk474 #afdejj ,mk4 #c4 ,tierische ,rohprodukte4 ,ostafrika #cejfjjj ,mk4 7#aijg3 #dbjjjjj ,mk47 7,hute7 ,kamerun #ijijjj 7#aijg3 #ajjjjjj 7 7,elfenbein7 ,sdwest-,a4 #cjjjjj 7#aijg3 #bbbjjj 7 7,hute1 ,strauenfed47 ,neuguinea #ahajjj 7#aijg3 #ghjjj 7 7,muscheln7 ,inselgebiet ,neuguinea #abbjjj 7#aijg3 #acjjjj 7 7,perlmutterschalen1 altes ,schutzgeb4 ,trepang#a7 ,togo #gcjjj 7#aijg3 #aegjjj 7 7,elfenbein7 -------------------------------- ,zusammen #ejiajjj ,mk4 #ejiajjj ,mk4 #a ,eine von den ,chinesen gegessene ,seeigelart4 7,der wichtigste tierische ,ausfuhrgegenstand ist bei jedem ,lande in ,klammern beigefgt47 ,die ,gesamtausfuhr aus dem ,tierreich stellt also einen ,wert dar von #a4 #bhfejj ,mk4 #b4 #afdejj #c4 #ejiajjj ------------------- ,zusammen #eedbjjj ,mk4 ,,ii4 ,die ,ausfuhr an mineralischen und fossilen ,stoffen4 ,ostafrika #bacjjj ,mk4 7#aijg3 #bacjjj ,mk47 7,glimmer u4 ,kopal7 ,sdwestafrika #dhjjj 7#aijg3 #adcbjjj 7 7,kupfererz7 ,kamerun #dejj 7#aijg3 #aeejj 7 7,kopal7 ,togo #aej 7#aijg3 -- 7 ----------------------- #bfefej ,mk4 7,der fr jedes ,land wichtigste ,gegenstand ist in ,klammern beigefgt47 ,,iii4 ,die ,ausfuhr an gewerblichen ,erzeugnissen4 ,unter diese berschrift fallen ,gegenstnde1 die von den ,eingebornen selber angefertigt sind1 also ,erzeugnisse ihres ,gewerbefleies oder ihrer ,kunstfertigkeit2 solche ,industrieerzeugnisse der ,eingebornen sind z4 ,b4 ,matten1 ,korbflechtereien1 ,lederwaren1 ,gewebe1 ,holzschnitzereien1 ,tpferwaren1 ,metallgerte4 ,ausgefhrt wurden aus ,ostafrika #dhjjjj ,mk4 ,togo #hjjjj ,sdwestafrika #cejjj #aijg3 #ajfjjj ,kamerun #cbcjj ,neuguinea 7,inselgebiet7 #fejj ---------- #fcchjj ,mk4 ,zusammenstellung der ,gesamtausfuhr unserer ,kolonien im ,jahre #aijf4 7,in runden ,zahlen47 ,pflanzliche ,stoffe #bcbjjjjj ,mk4 ,tierische ,stoffe #eedbjjj ,mineralische1 fossile ,stoffe #bffjjj ,gewerbliche ,erzeugnisse #fcdjjj ------------ ,zusammen #bifdbjjj ,mk4 oder rund #cj ,millionen ,mark4 #aijg3 #da ,millionen ,mark4 ,hiervon wurden nach ,deutschland eingefhrt fr #ai ,millionen ,mark1 das ist ber #fc4 ,die brigen ,waren gingen zum ,teil in afrikanische ,nachbargebiete1 zum ,teil nach anderen ,lndern ,europas und nach ,asien4 ,mit der weiteren ,erschlieung der ,kolonien durch ,eisenbahnen wird sich die ,ausfuhr mehr als bisher ber deutsche ,hfen und damit nach ,deutschland selber lenken4 ,die ,gesamtausfuhr unserer ,schutzgebiete in den ,jahren #aijj-aijf4 7,in tausend ,mark47 #aijj #aija #aijb #aijc #aijd #aije #aijf ,ostafrika #dbid #dfbc #ebhc #gjed #hiea #iiej #ajiie ,kamerun #ehhf #fbfd #ffeb #gefe #hjba #icae #iidf ,togo #cjei #cfia #daid #cfaf #ceea #cieg #daii ,sdwestafrika #ijh #abdb #bbac #cddd #bii #baf #chc ,neu-,guinea #ajji #adjc #aaba #abjf #aahd #acce #aefb ,karolinen1 ,marianen #bfd #dhc #dei #gga #dhj #ccd #dhc ,marshall-,inseln #eef #fgf #eje #ebb #ehc #gjj #egj ,samoa #abff #ajjf #afib #ache #afge #bjbi #cjbf ---------------------------------------- -------------------- ,zusammen #agbdb #aidjh #bbaai #beefc #bdgdd #bghcf #caafda #a ,der ,unterschied gegen die ,gesamtsumme auf ,s4 #ia erklrt sich dadurch1 da hier auch die ,geldausfuhr mitgezhlt ist1 dort aber nicht4 ,im ,jahre #aijg betrug die ,gesamtausfuhr #da ,millionen ,mk4 ,die ,gesamtausfuhr ist also von #ag ,millionen ,mk4 im ,jahre #aijj auf #ca ,millionen ,mark im ,jahre #aijf und #da ,millionen ,mark #aijg gestiegen4 ,die ,steigung ist eine stetig fortschreitende mit der einen ,ausnahme von #aijd1 wo durch den ,aufstand in ,deutsch-,sdwestafrika die ,ausfuhr dieser ,kolonie von #cdddjjj ,mk4 auf #biijjj ,mk4 sank4 ,obgleich dieser ,tiefstand bis heute anhlt1 war der dadurch entstandene ,ausfall an der ,gesamtausfuhr der ,kolonien doch schon im folgenden ,jahre durch die vermehrte ,produktion der brigen ,kolonien wieder wett gemacht4 ,deutschlands ,bedarf an kolonialen 7d4 i4 tropischen7 ,rohstoffen im ,jahre #aijf4 ,baumwolle #dhj1ej ,millionen ,mark ,tierische ,produkte #eae1jj ,nahrungs- und ,genumittel #dcc1jj lprodukte #bad1jj ,hanf #agb1ge ,kautschuk #aec1ej ,gerbstoffe und ,hlzer #ci1jj --------------------------- ,zusammen #bjjg1ge oder rund #b ,milliarden ,mark4 ,die ,gesamtausfuhr unserer ,kolonien an diesen ,rohstoffen betrug im gleichen ,jahre3 ,baumwolle #j1cd ,millionen ,mark ,tierische ,produkte #d1fc ,nahrungs- und ,genumittel #b1be lprodukte #aj1dc ,hanf #a1bh ,kautschuk #h1ab ,hlzer #j1ac --------------------------- ,zusammen #bg1ah oder #bg ,millionen #ahjjjj ,mark4 ,wir mssen also jhrlich noch fr fast zwei ,milliarden ,mark kolonialer ,rohstoffe im ,auslande kaufen4 ,alphabetisches ,verzeichnis der ,nutzpflanzen4 ,banane1 #bc4 ,batate1 #bb4 ,baumwolle1 #ef4 ,baumwollsaat1 #ei4 ,castilloa elastica1 #ge4 ,catechu-,akazie1 #ha4 ,cinchonarinde1 #hd4 ,clitandra1 #ga4 ,dattelpalme1 #bb4 ,erdnu1 #ea4 ,ficus ,vogelii1 #gc4 ,gerberakazien1 #ha4 ,gummiakazie1 #gi4 ,gummibaum1 #gd4 ,guttapercha1 #hj4 ,hevea1 #gf4 ,ingwer1 #da4 ,jams1 #bj4 ,jute1 #fe4 ,kaffee1 #bg4 ,kakao1 #ai4 ,kampferbaum1 #hc4 ,kapok1 #fj4 ,kautschuk1 #fi1 #gg4 ,kawa-,wurzel1 #bb4 ,kickxia1 #fi4 ,kokospalme1 #dg4 ,kolanu1 #ca4 ,landolphia1 #ga4 ,mangroven1 #hb4 ,manihot ,glaziovii1 #gb4 ,mais1 #ac4 ,manilahanf1 #fg4 ,maniok1 #ai4 lpalme1 #de4 ,pandanus1 #fg4 ,pfeffer1 #ci4 ,pfeilwurz1 #ba4 ,ramie1 #fh4 ,raphiapalme1 #fg4 ,reis1 #ae4 ,sansevierahanf1 #fc4 ,schibutter1 #di4 ,sesam1 #ec4 ,sisalagave1 #fa4 ,sorghum1 #ag4 ,strophanthus1 #hf4 ,tabak1 #dc4 ,talerkrbis1 #ee4 ,tee1 #bi4 ,telfairia pedata1 #ee4 ,vanille1 #cc4 ,zimt1 #ce4 ,zuckerrohr1 #cg4 ,illustration