,anmerkungen zur ,transkription3 ,orthographie und ,interpunktion des ,originaltextes wurden beibehalten1 auch die sprachlichen und typographischen ,aufflligkeiten des ,textes4 ,nur offensichtliche ,druckfehler wurden korrigiert4 ,eine detaillierte bersicht findet sich am ,ende der ,transkription4 ,der im ,vorwort erwhnte ,hinweis auf die letzte ,umschlagseite war in der dieser ,transkription zugrunde liegenden ,ausgabe nicht realisiert4 ,diese befand sich in gutem1 augenscheinlich intaktem ,zustand1 sodass eine ,fehlstelle nicht zu vermuten ist4 ,die gegen ,ende der ,transkription mit ,einrckung versehene ,textpassage ist im ,original in kleinerer ,schrift und engerem ,satz wiedergegeben4 ,im ,originaltext gesperrt gedruckter ,text wurde mit markiert4 ,im ,originaltext fett gedruckter ,text wurde mit markiert4 ,im ,originaltext in ,antiqua gedruckter ,text wurde mit markiert4 ,pflege und ,zucht der ,zwergpapageien und ,sittiche4 ,kurze ,anleitung zur ,behandlung und ,pflege von ,jean ,bungartz1 ,thiermaler1 ,ritter p4 p4 ,druck u4 ,verlag von ,ferd4 ,bungartz1 ,lechenich4 ,vorwort4 ,mit vorliegendem ,werkchen wird nicht beabsichtigt1 weder eine wissenschaftliche ,abhandlung noch eine eingehende ,errterung ber ,zucht c4 zu geben1 sondern dem ,liebhaber auf ,grund langjhriger ,beobachtungen und praktischer ,erfahrungen1 einen kurzgefaten ,rathgeber1 der alles wnschenswerthe in knapper ,form bringt1 an die ,hand zu geben4 ,wer sich eingehend mit ,zucht c4 befassen will1 mu sich dieserhalb schon an die reichhaltig vorhandene ,fachlitteratur wenden1 und wird in dieser sicher gute ,lehrer und ,frderer finden4 ,wir beschrnken uns lediglich auf das ,allgemeine der ,liebhaberei und hoffen trotz der kurzen ,fassung1 doch ein bersichtliches ,bild ber das ,ganze zu bringen4 ,ebenso sind wir gern bereit1 in allen auerordentlichen ,fllen1 ,rath zu ertheilen 7gegen ,einsendung von #ej ,pfg4 in ,briefmarken72 wie wir jederzeit ber reelle ,bezugsquellen von ,thieren1 ,kfigen1 ,futter und dergl4 ,auskunft zu geben bereit sind2 auch verweisen wir dieserhalb auf die letzte ,umschlagseite4 ,sollten ,liebhaber und ,zchter1 uns fr eine demnchstige ,auflage mit gemachten ,beobachtungen und erprobten ,erfahrungen untersttzen wollen1 so nehmen wir gern und mit ,dank derartige ,beitrge entgegen4 ,lechenich1 ,rheinpr4 #ahie4 ,jean ,bungartz1 ,thiermaler4 ,allgemeines4 ,das ,halten und die ,zucht der ,sittichen und ,zwergpapageien gewhrt dem ,vogelfreunde eine ,quelle der reichsten ,unterhaltung und auch die ,zucht kann1 wenn verstndig betrieben1 einen lohnenden ,ueberschu bringen2 dies gilt namentlich von der ,zucht des ,wellensittichs4 ,hlt man nun ,sittiche und ,zwergpapageien entweder im ,kfig1 in der ,voliere oder der ,vogelstube1 immer und zu jeder ,zeit wird man an den buntfarbigen ,papageichen und ihrem munteren ,treiben ,gefallen finden4 ,die ,zeit der ,brutperiode ist1 wenn man das ,glck hat ein gutes zuchtfhiges ,paar zu besitzen1 die interessanteste1 weil sie der ,abwechselung so viele bietet4 ,zunchst das ,aussuchen einer passenden ,nistgelegenheit1 dann die ,herstellung desselben1 nun das ,benehmen der sich zrtlich liebenden ,vgel1 dann das ,gelege und die ,aufopferung mit welchem das ,mnnchen sein ,weibchen fttert und endlich die ausgekommenen jungen ,vgel2 fliegen diese erst aus und beginnen selbststndig zu werden1 so ist die ,freude gewi keine geringe4 ,was die ,haltung kleiner ,papageien noch interessanter macht1 ist da einige ungemein zahm werden und auch wenige ,worte sprechen lernen4 ,so sahen wir noch krzlich einen sehr zahmen ,mnchsittich1 der ohne weiters auf den vorgehaltenen ,finger stieg und sich so apart liebenswrdig benahm1 da es eine wahre ,freude war1 dabei gab er angenehm zwitschernde ,tne von sich und auch wohl ,worte1 die inde schwer verstndlich waren4 ,befat man sich eingehend mit den ,sittichen und ,zwergpapageien1 hegt und pflegt sie1 so werden sie so zutraulich wie kein anderer ,vogel2 ja1 im ,kfige gehalten1 veranlassen sie den ,pfleger immerzu1 sich mit ihnen zu beschftigen4 ,da die meisten dieser ,vgel verhltnimig niedrig im ,preise stehen1 so ist selbst der unbemittelte ,vogelfreund in der ,lage1 sich den ,genu1 welchen die schnen ,vgel in der ,gefangenschaft gewhren zu gestatten und darauf mchten wir speciell durch diese kleine ,arbeit hinwirken4 ,behandlung und ,pflege4 ,gewhnlich hlt man ,sittiche1 wenigstens die kleineren1 und ,zwergpapageien paarweise1 da sie so besser ausdauern und bei geeigneter ,einrichtung auch zur ,fortpflanzung schreiten4 ,als ,aufenthalt giebt man ihnen einen gerumigen ,kfig1 eine groe geschtzte ,voliere im ,freien oder die ,vogelstube1 letztere gewhren den ,vorzug1 da man mehrere ,paare der verschiedensten ,sittiche c4 zusammen halten kann4 ,im ,kfig gewhnen sie sich leichter an den ,pfleger und werden auch zahmer wie in der ,voliere oder der ,vogelstube4 ,in diesem hlt es schwer1 weil sie sich der ,beobachtung mehr entziehen und auch die unmittelbare ,nhe ihres ,pflegers meiden4 ,setzt man aber im ,kfig zahm gewordene ,sittiche c4 in die ,vogelstube1 so behalten sie auch in dieser meist ihr zutrauliches ,wesen1 kommen auch wohl auf ,schulter oder ,hand geflogen und nehmen gereichte ,leckerbissen ohne ,scheu aus der ,hand an4 ,im ,allgemeinen ist die ,pflege wenig zeitraubend1 sofern man fr ,reinlichkeit sorgt1 sie vor ,klte und ,zugluft schtzt und ihnen gutes ,futter und was sonst nothwendig ist1 regelmig reicht4 ,pltzliches ,erschrecken1 hastiges ,angreifen1 herumjagen und dergl4 knnen die ,sittiche c4 nicht ertragen und es ist absolut nthig1 da man ihnen mit ,ruhe und ,vorsicht naht und beim ,reinigen der ,kfige c4 sie mglichst wenig strt4 ,gut gepflegte ,sittiche c4 empfangen ihren ,pfleger mit frhlichem ,gezwitscher oder einem selten lstig werdenden ,geschrei1 zeigen sich wenig ngstlich und vergngen fortwhrend durch anmuthiges ,gebahren4 ,luft und ,licht mu auch ihnen wie jedem andern ,thier in der ,gefangenschaft zugnglich sein1 damit sie sich wohl befinden und gedeihen4 ,ftterung4 ,das ,futter fr ,sittiche und ,zwergpapageien besteht aus einfachen ,smereien1 meist ,hirse1 ,kolbenhirse1 ,kanarien- oder ,spitzsamen1 geschlter ,hafer1 ,hanf1 aber diesen nur mig und bei den greren ,sittichen auch wohl kleiner ,mais 7,perlmais74 ,auerdem lieben sie ,obst1 namentlich ,beeren und unsere ,sittiche verzehren mit ,vorliebe das ganze ,jahr die ,beeren der ,eberesche sowohl frisch wie getrocknet4 ,halbreifer ,hafer in ,aehren1 ebenso ,grassmereien am ,halm sind besondere ,leckerbissen1 dabei gebe man ihnen ,zweige wovon ,weidenzweige mit ,knospen und ,blttern bevorzugt werden4 ,an diesen wird fleiig herumgeknabbert1 zarte ,knospen und ,blttchen verzehrt und das ,holz entrindet2 immerhin giebt ihnen dieses nebenbei eine angenehme ,beschftigung und erwnschte ,zerstreuung4 ,whrend der ,brutzeit gebe man den ,brutvgeln frische ,ameiseneier und ,eierbrod damit sie bei ,kraft bleiben und was besonders gern bei ,aufzucht der ,jungen genommen wird4 ,dagegen vermeide man ,zucker1 ,backwerk1 ,salat und ,kohl1 namentlich letztere sind eher schdlich als ntzlich4 ,am richtigsten bleibt immer ein ,gemisch von ,smereien1 wie wir es bei den einzelnen ,vgeln angeben4 ,noch sei erwhnt1 da man denselben eine ,sepiaschale in den ,kfig oder deren mehrere in die ,vogelstube hngt1 auch ,mauerkalk hineinlegt1 dessen sie whrend der ,brutperiode zur ,bildung der ,eierschalen bedrfen4 ,das ,trinkwasser mu stets abgestanden aber rein sein1 zu kaltes ist schdlich und verursacht ,krankheiten4 ,im ,uebrigen ist die ,ftterung wie aus ,vorstehendem zu ersehen eine einfache1 leichte und wenig kostspielige1 nur trage man dafr ,sorge1 da die ,smereien rein und bester ,qualitt sind1 denn schlechtes ,futter benimmt dem ,vogel die ,frelust und lt ihn abmagern4 ,zucht4 ,beabsichtigt man zu zchten1 so mu man zunchst dafr ,sorge tragen1 da man von einem zuverlssigen ,hndler oder ,zchter krftige1 gesunde und nicht zu alte ,zuchtpaare bezieht und bevor man sie in die ,vogelstube oder ,voliere einsetzt1 zunchst in einem gerumigen ,kfig eingewhnt1 in welchem sie unter gnstigen ,verhltnissen auch zur ,brut schreiten4 ,der sicherste ,beweis der ,paarung ist1 wenn die ,vgel die ,nestgelegenheiten untersuchen4 ,als solche eignen sich am besten die verschiedenen ,holznistkasten mit ,sitzstange und ,einschlupfloch4 ,verweilt einer des ,paares fter und lngere ,zeit in dem ,kasten oder wechseln sich beide hierin ab1 so darf man sicher sein1 falls keine ,strungen eintreten1 da sie zur ,brut schreiten4 ,man lasse sie ganz ungestrt1 denn die ,erfahrung hat gelehrt1 da sie oft bei der geringsten ,beunruhigung ,nest1 ,gelege etc4 verlassen und dann lange keine ,anstalten zu einer weiteren ,brut unternehmen4 ,im ,nistkasten1 dessen ,boden muldenfrmig vertieft sein mu1 ist weiter nichts anzubringen als wie eine ,schicht von ,sgespnen und diese auch nur einige ,millimeter hoch2 weiteres ,nistmaterial brauchen sie nicht1 hchstens der ,mnchsittich1 der allein freistehende ,nester aus dnnen ,reisern baut1 mu diese in gengender ,menge haben4 ,nach einiger ,zeit wird das ,prchen merkwrdig ruhig1 man sieht das ,weibchen seltener vor dem ,nest1 und auf der ,sitzstange hlt das ,mnnchen treulich ,wacht1 versorgt die ,brterin reichlich mit ,futter und sucht jede ,strung fern zu halten4 ,manche ,mnnchen sind whrend dieser ,zeit wenig umgnglich und sogar boshaft und bissig4 ,die ,neugierde mu man zgeln1 denn die ,nester drfen nicht nachgesehen werden1 es sei denn da es ein nach auen hngendes ,nest am ,kfig ist2 doch auch dies mu mit uerster ,vorsicht geschehen1 wenn man nicht will1 da das ,weibchen sein ,nest verlt4 ,die ,eier der kleinen ,papageien haben alle eine weie ,farbe und die der verschiedensten ,arten gleichen sich in ,form und ,farbe mehr oder weniger4 ,etwa in der vierten ,woche wird bei einem gut bebrteten ,gelege eine wesentliche ,aenderung eintreten4 ,das ,mnnchen wird unruhiger1 fliegt fortwhrend zum ,futternapf1 fllt den ,kropf und kehrt schleunigst zum ,nest zurck4 ,bei aufmerksamem ,lauschen hrt man leises ,pipsen oder ,gezwitscher2 die ,jungen sind ausgekommen -- aber auch jetzt noch und bis zum ,ausfliegen derselben ,geduld und mglichste ,ruhe4 ,erst wenn die ,jungen am ,flugloch erscheinen und um ,futter betteln1 kann man vorsichtig den ,deckel des ,kastens lften und nachschauen1 denn nun ist die ,zeit gekommen wo die ,jungen bald das ,nest verlassen werden4 ,dies ist fr den ,vogelfreund der interessanteste ,theil der ,brutperiode1 sieht er doch seine ,mhe und ,sorgfalt belohnt und kann sich nun an dem beginnenden ,familienleben ergtzen4 ,sobald die ,jungen das ,nest verlassen1 mu immer reichlich ,futter bereit stehen1 da sie bald selbst zur ,aufnahme desselben bergehen4 ,alle tieferen ,gefe mit ,wasser sind zu vermeiden1 damit die ,vgelchen nicht ersaufen1 hchstens kleine flache ,schssel oder besser noch pneumatische ,trinkgefe1 um somit jegliche ,gefahr zu beseitigen4 ,auch eignen sich flache ,schsseln besser zum ,baden der ,vgel4 ,vogelstube4 ,gerumige ,kfige1 ebenso ,zuchtkfige wie auch die verschiedenen ,nistkasten fhren jede bessere ,vogelhandlung1 und drfte deren ,beschreibung berflssig sein4 ,volieren werden meist nach einer ,zeichnung angefertigt und richtet sich deren ,herstellung nach ,raum1 ,lage und ,mittel1 dagegen soll die ,beschreibung einer einzurichtenden ,vogelstube hier kurz folgen4 ,zu einer ,vogelstube eignet sich jedes ,zimmer2 die beste ,lage ist nach ,sden oder ,sdwesten1 denn ,sonne und ,licht mu einfallen um den ,raum zu erhellen und zu erwrmen4 ,die ,fenster mssen von auen mit engem ,drahtgeflecht verschlossen sein1 damit dieselben bei gutem ,wetter geffnet werden knnen4 ,je nach der ,gre des ,raumes und der ,zahl der zu haltenden ,vgel1 kann man die ,vogelstube in ,abtheilungen einrichten und dies erzielt man leicht und ohne groe ,kosten durch ,rahmengestelle von ,holzlatten1 die mit engem ,drahtgeflecht berzogen werden4 ,auf diese ,weise lassen sich leicht ,absperrungen und besondere ,brutrume herstellen4 ,die ,wnde der ,vogelstube drfen weder in ,oelfarbe gestrichen noch mit ,tapete berzogen sein2 am besten ist glatter ,mrtelverputz und gekalkte ,wnde4 ,den ,fuboden mu man so herrichten1 da er nicht zu kalt ist und mit einer ,lage ,flu- oder ,bachsand versehen1 zudem fter reinigen um dem ,ungeziefer die ,gelegenheit zu nehmen1 sich einnisten zu knnen4 ,auch die ,holzlatten der ,rahmengestelle drfen nicht mit ,oelfarbe gestrichen sein1 weil ,papageien diese benagen und bleihaltige ,farben zu ,vergiftungen und schmerzlichem ,tode fhren4 ,das ,innere der ,vogelstube mu man entsprechend ausstaffiren und zwar durch hohle ,baumstmme1 ,grottensteine1 ,aesten die man allenthalben annagelt1 in ,tpfen oder ,kbel stehende ,strucher1 ,pflanzen c41 weiter durch aufzuhngende ,nistkasten in gengender ,zahl4 ,in der ,mitte der ,vogelstube ist ein kleines flaches ,wasserbassin anzubringen und kann man dies noch zu einem ,springbrunnen herrichten1 desto schner wird sich das ,ganze machen4 ,als ,trinkgefe nehme man die pneumatischen1 weil sich in diesen das ,wasser lnger frisch und auch sauber erhlt2 auch die ,fregeschirre sollten gegen ,beschmutzung geschtzt sein1 und es giebt deren viele die zweckentsprechend konstruirt sind4 ,oeftere ,lftung -- im ,sommer -- tglich mu stattfinden1 um die verdorbene ,luft durch frische zu ersetzen1 wie denn auch peinlichste ,reinlichkeit in der ,vogelstube herrschen sollte4 ,sittiche4 ,der ,wellensittich4 7,psittacus undulatus47 ,unter den ,sittichen ist der ,wellensittich einer der bekanntesten und verbreitesten in der ,vogelliebhaberei1 und seine ,zucht ist ebenso dankbar wie lohnend4 ,seine ,heimath ist ,australien1 woselbst er in ungeheuren ,schaaren zur ,brutzeit die grasreichen ,ebenen aufsucht und wenn diese nicht mehr gengend ,nahrung bieten1 nordwrts zieht4 ,die ,smereien der verschiedenen ,grasarten namentlich das ,knguruhgras bilden seine bevorzugte ,nahrung4 ,die ,nester werden in hohlen ,bumen1 in ,baumlchern und selbst in ,hhlungen des ,wurzelstockes von ,bumen angelegt4 ,das ,nest selbst ist kunstlos1 hchstens wird als ,unterlage etwas ,holzmull benutzt auf welchen die einfarbigen weien ,eier gelegt werden4 ,die ,bebrtung dauert #ah ,tage1 seltener mehr und die ,jungen bleiben #h ,tage blind4 ,nach dieser ,zeit sprossen die ,federn resp4 ,kiele hervor und die ,nestlinge verlassen erst mit vollstndiger ,befiederung das ,nest4 ,die ,brutzeit fllt bei uns gewhnlich in die ,wintermonate1 meist ,dezember4 ,hchst anmuthig ist das ,benehmen eines ,prchens ,wellensittiche im ,kfige oder auch in der ,vogelstube besonders zur ,brutzeit4 ,emsig an den ,stben des ,kfigs oder in den angebrachten ,aesten herumkletternd und nagend1 hurtig ber den ,boden hinlaufend1 gewandt zwischen den ,aesten und dem ,gebsch hindurch fliegend1 immer beweglich1 gegenseitig schnbelnd und liebkosend1 bietet ein ,paar dieser kleinen ,sittiche das ,bild der steten ,unruhe und ,beweglichkeit4 ,im allgemeinen vertrglich wird der ,friede nur dann gestrt1 wenn berzhlige ,weibchen die ,hecke ober ,vogelstube bewohnen4 ,dann beginnt ein ,verfolgen und ,befehden mit solcher ,hartnckigkeit und ,ausdauer1 wie man sie den sonst so liebenswrdigen ,vgeln nicht zutrauen sollte4 ,dagegen werden die ,mnnchen in ,ueberzahl selten zum ,verhngni1 im ,gegentheil1 sie suchen sich durch ,auffttern der noch nicht flggen und bereits ausfliegenden ,jungen ntzlich zu machen4 ,in der ,gefangenschaft bietet man dem ,wellensittich knstliche ,niststtten1 sog4 ,nistksten mit ,schlupfloch1 dessen ,boden eine seichte ,vertiefung hat4 ,nothwendig ist es inde1 da man mehr aufhngt wie ,paare vorhanden sind1 damit die ,vgel sich nach ,belieben eine ,brutsttte whlen knnen4 ,eines besonderen ,nistmaterials bedarf es nicht1 hchstens da man den ,boden des ,nestes einige ,millimeter hoch mit ,sgespne bedeckt4 ,die so hergestellten ,nester werden von den ,sittichen aufs eifrigste untersucht und endlich auch bezogen4 ,das ,gelege besteht in der ,regel aus #d-f ,eier seltener mehr1 die vom ,weibchen bebrtet werden4 ,dieses verlt nur zur ,reinigung das ,nest und wird whrend der ,brutperiode vom ,mnnchen aufs sorgsamste gefttert2 diese ,ftterung dauert auch noch fort1 wenn die ,eier ausgefallen sind1 und das zrtliche ,mnnchen versorgt jetzt auch noch die ,ftterung der ,jungen4 ,diese sind in den ersten ,tagen recht unansehnlich1 plump und nackt1 bedecken sich dann mit gelbweiem ,flaum1 aus dem nach #h-aj ,tagen die ersten ,kiele sprossen4 ,im weiteren ,verlauf der ,befiederung zeigen sich dann zunchst die gelben ,spitzen der ,schwungfedern bis nach etwa #cj ,tagen das ,federkleid ziemlich ausgebildet erscheint und der ,vogel das ,nest verlt4 ,die jungen1 bereits vollstndig ausgefiederten ,wellensittiche sind von den ,alten leicht zu unterscheiden2 whrend bei ,letzteren die ,stirn reingelb ist1 zieht sich bei den ,jungen die schwarze ,strichelzeichnung bis zum ,schnabel hin1 auch ist das ,federkleid im ,ganzen mattfarbiger4 ,sobald die ,jungen selbstndig sind1 mssen sie von den ,brutpaaren getrennt werden1 da diese oft noch zur zweiten und dritten ,brut schreiten und die erst ausgekommenen ,jungen nur ,anla zu ,strungen geben wrden4 ,diese sind mit #i ,monaten bereits fortpflanzungsfhig4 ,in der ,gefangenschaft fttert man den ,wellensittich mit ,hirse und ,kanariensamen je zur ,hlfte und mit geschltem ,hafer2 letzterer leistet zur ,brutzeit gute ,dienste4 ,als ,leckerei ist in der ,reife stehender ,hafer auf dem ,halm1 dann ,baumzweige1 von welchen ,weiden bevorzugt werden1 etwas kalkhaltige ,stoffe z4 ,b4 ,sepiaschalen zu reichen4 ,zu vermeiden ist ,hanf1 hchstens in ganz geringer ,quantitt fr entkrftete ,vgel1 ,salat1 alle ,kohlarten c4 ,die ,nahrung ist einfach und der ,wellensittich befindet sich dabei wohl4 ,alles hier in ,bezug auf ,haltung angegebene ist auch fr die brigen ,sittiche magebend4 ,die ,stimme des ,wellensittich ist ein angenehm zwitschernder ,gesang1 der niemals lstig wird2 einzelne ,exemplare lernen wohl auch einige ,worte sprechen4 ,ausgefrbte ,mnnchen sind an ,stirn1 ,oberkopf vom ,schnabel an bis zur ,mitte des ,kopfes1 an ,wangen und ,kinn hochgelb1 auf der ,mitte der ,wangen einige ,federchen prachtvoll hellblau wie ,punkte aussehend und an den beiden ,wangenseiten nach unten zu zwei hnliche ovale schwarze ,fleckchen4 ,vom ,oberkopf abwrts ber ,rcken1 ,schulter und ,flgel grnlichgelb1 fein schwarz quer gewellt1 auf den ,schultern und den ,flgeln ist die schwarze ,zeichnung halbkreisfrmig4 ,die ,schwungfedern sind schwrzlich1 hellgelb gesumt4 ,die ,unterseite des ,krpers1 ,brzel und ,hinterleib hellgrasgrn1 die zwei mittelsten verlngerten ,schwanzfedern dunkelblau1 die brigen ,schwanzfedern grnblau mit breitem1 gelbem ,mittelfleck4 ,schnabel grnlich horngrau1 ,wachshaut lebhaft dunkelblau glnzend1 ,fe blulich-grau mit schwarzen ,ngeln4 ,das ,weibchen ist ein wenig kleiner sonst gleich gefrbt wie das ,mnnchen1 nur sind die blauen ,wangen und schwarzen ,bartflecken kleiner und weniger grell von ,farbe2 auch ist die ,wachshaut des ,schnabels mehr grau4 ,abnorme ,frbungen sind ganz gelbe und gelblichweie ,wellensittiche4 ,der rothschultrige ,schnsittich4 7,psittacus pulchellus47 ,ein hbscher1 farbenprchtiger ,sittich auch ,trkisin genannt und aus ,australien stammend4 ,ein etwas trger1 mrrischer ,vogel1 der erst mit ,eintritt der ,dmmerung etwas an ,leben gewinnt und dann emsig in seinem ,kfig herumklettert4 ,im allgemeinen wird dieser ,vogel als wenig widerstandsfhig angesehen und dies mag auch bei den meisten frisch eingefhrten ,vgeln1 die durch ungeeignete ,ernhrung heruntergekommen sind1 der ,fall sein4 ,nach eigenen ,beobachtungen hlt sich aber dieser ,sittich einmal akklimatisirt bei entsprechender ,pflege jahrelang und wir haben selbst im ,winter in ungeheiztem ,zimmer ein ,paar ohne ,schaden durchgebracht4 ,dieses ,paar schritt auch zur ,brut1 brachte aber das ,gelege nicht durch4 ,der ,schnsittich ist ein reizend gefrbter ,vogel4 ,oberkrper dunkelgrn1 ,unterkrper lebhaft goldgelb1 ,gesicht rings um die ,augen und ,stirn himmelblau1 grner ,zgelstreif1 ,schulterfleck tiefroth1 ,oberflgel hellblau1 untere ,flgeldecken dunkelblau ebenso die ,schwingen1 die unterseits schwrzlich sind4 ,schnabel schwarz-grau1 ,fe rthlich-grau1 ,auge dunkel4 ,bei lteren ,mnnchen zeigt sich am ,bauch ein rthlicher ,fleck4 ,das ,weibchen ist weniger lebhaft gefrbt1 sieht im ,ganzen dsterer aus2 das ,grn auf dem ,rcken zieht ins graue ber1 die ,abzeichen an ,stirn und ,flgel sind matter und schmler und es fehlt der ,schulter- und ,bauchfleck4 ,futter wie ,wellensittich4 ,der ,alexandersittich 7,psittacus torquatus7 in der ,gre einer ,haustaube1 ist ziemlich hufig und unter den ,sittichen wohl der begabteste1 da er am ehesten und leichtesten ,worte nachsprechen lernt4 ,vor ,jahren besaen wir einen ,alexandersittich der ausnahmsweise zahm war1 mehrere ,worte sprach und einige kurze ,stze wie3 ,guten ,morgen ,papa c4 zusammenbrachte4 ,infolge seiner leichten ,zhmbarkeit1 nicht minder durch sein zutrauliches ,wesen und seine ,aufmerksamkeit wrde er1 fiel nicht sein beraus unertrgliches ,geschrei zu seinem ,ungunsten in die ,wagschale1 einer der beliebtesten ,sittiche sein1 die auch einzeln im ,kfig oder auf dem ,stnder gehalten werden knnen4 ,die ,heimath des ,alexandersittich ist ,afrika und ,asien1 woselbst er oft in ungeheuren ,schaaren die ,felder heimsucht4 ,er nistet in hohlen ,bumen1 ,erdlchern und selbst in der ,nhe menschlicher ,wohnungen1 in ,mauerlchern c4 ,in der ,gefangenschaft zchtet er unter gnstigen ,verhltnissen mit ,erfolg4 ,futter vorwiegend ,kanariensamen und ,hanf mit etwas weier ,hirse und ungeschltem ,hafer2 auch kleiner ,mais und mit ,vorliebe se ,frchte4 ,das ,gesammtgefieder ist grasgrn1 auf ,rcken und ,flgel dunkler und unterseits gelblicher4 ,ein schwarzer1 sich zu einem ,kinnbart herabziehender ,backenstreif grenzt an das rosarothe ,halsband1 das am ,hinterkopf ins hell lila-blau bergeht4 ,der ,schnabel ist karminroth1 die ,fe rthlich-grau4 ,das ,weibchen ist einfach grn und nur im ,alter wird bei ihm ein dunkelgrnes ,halsband sichtbar4 ,der ,pflaumenkopfsittich 7,psittacus cyanocephalus7 ein hbscher und etwas kleinerer ,sittich wie der ,vorige und nicht so lstig durch unangenehmes ,schreien1 wird aber gleich diesem zahm und sehr zutraulich4 ,heimath das indische ,festland und ,ceylon4 ,auch der ,pflaumenkopfsittich hat bereits mehrmals in der ,gefangenschaft erfolgreich gebrtet4 ,futter wie bei dem ,vorigen4 ,der ,kopf ist purpurroth1 nach dem ,hinterkopf zu pflaumenblau schillernd2 die ,kopfzeichnung wird von der grnen ,gesammtfarbe des ,vogels durch ein schwarzes ,halsband und ,bartstreif1 welches sich bis zum ,unterschnabel hinzieht1 getrennt4 ,auerdem ziert den ,nacken noch ein hellblau-grnes ,band4 ,schulterfleck roth-braun1 das brige ,gefieder mit ,einschlu des in eine lange ,spitze endigenden ,schwanzes grasgrn4 ,oberschnabel gelblich-wei1 ,unterschnabel schwrzlich und ,auge perlwei4 ,das ,weibchen ist unscheinbar gefrbt2 einfarbig grn mit aschblulich angehauchtem ,kopf und breitem grnem ,halsband4 ,gre wie die einer ,drossel4 ,man unterscheidet noch den rosenrothkpfigen ,edelsittich 7,psittacus rosiceps71 bei welchem der ,kopf mehr fahl rosa-roth ist und das grne ,nackenband fehlt4 ,der ,keilschwanz- oder ,kaktussittich 7,psittacus cactorum7 in der ,gre dem ,vorigen gleichkommend1 stammt aus ,brasilien1 wo er sich besonders in den mit hohem ,kaktus bestandenen ,gegenden in groen ,flgen aufhlt und an den saftigen ,frchten der ,kakteen und den ,beeren niedriger ,strucher gtlich thut4 ,auch dieser ,sittich wird bei guter ,behandlung zahm und zutraulich und lernt manchmal einige ,worte sprechen4 ,stirn und ,oberkopf brunlich1 ,zgel1 ,wangen und ,ohrgegend lebhaft grn1 ,kehle1 ,halsseiten wie der obere ,bauchtheil olivengrnlich ins braune berspielend2 ,unterbrust und ,bauch hochgelb1 alles brige ,gefieder grn und der ,schnabel weilich horngrau4 ,futter wie beim ,alexandersittich4 ,der ,nymphensittich 7,psittacus ,novae-,hollandaise7 einer der anmuthigsten und trotz seiner einfachen ,frbung einer der schnsten ,sittiche4 ,im ,innern ,australiens vorkommend1 vereinigen sich zu groen ,schaaren an den ,trnkpltzen1 laufen emsig nach ,nahrung suchend auf dem ,boden umher1 fliegen aufgescheucht durch das geringste ,gerusch auf die nchsten hochstehenden ,bume1 um bald wieder nach eingetretener ,ruhe dem ,futtersuchen nachzugehen4 ,in seiner ,heimath nistet er immer in der ,nhe von ,gewsser und lt whrend des ,fluges sein durchdringendes ,geschrei ertnen4 ,die ,nistzeit beginnt dorten in den ,monaten ,februar und ,mrz2 sie brten1 und zwar im ,gegensatz zu anderen ,sittichen das ,gelege1 gewhnlich in #d-f ,eier bestehend1 gemeinschaftlich aus1 wie auch die ,aufzucht seitens der ,alten getheilt wird4 ,doch fllt dem ,mnnchen hier der ,hauptantheil zu4 ,in der ,gefangenschaft beginnen sie oft bereits im ,september zur ,brut zu schreiten und meist ist diese erfolgreich4 ,der ,nymphensittich wird bei pfleglicher ,behandlung zahm und zutraulich und ist sonst ein ruhiger ,vogel1 der oft stundenlang auf einer ,stelle hockt2 gerth er dann in ,bewegung1 so klettert er behend von seiner ,stange herunter und trippelt mit hocherhobenem ,kopf1 angenehm pfeifende ,tne von sich gebend1 in seinem ,kfig umher4 ,kenntlich durch den auffallend hohen1 spitzen ,federbusch ist dieser wie das ,gesicht schwefelgelb1 letzteres mit rothem1 an dem ueren ,rande schwachverlaufendem ,backenfleck geziert1 die dem ,gesicht etwas keckes doch anmuthiges verleiht4 ,augen schwarz mit hellgrauem ,augenring4 ,schnabel schwarz-grau und ,fe grau-rthlich4 ,das brige ,gefieder ist hell aschgrau mit breiter1 weier ,flgelbinde1 ,schwingen dunkler schwrzlich-grau4 ,das ,weibchen ist fast gleich gefrbt1 doch ist die ,haube mehr gelblich-grau1 auch das ,gesicht und der ,wangenfleck erscheinen schmutziger4 ,gre die einer kleinen ,taube4 ,futter wie der ,alexandersittich4 ,der ,blumenau- oder ,grassittich 7,psittacus tirica7 ein einfarbiger1 grner1 aber uerst munterer und lebhafter ,sittich mit schriller1 gellender ,stimme1 der sich ber ganz ,brasilien oft in erheblich groen ,schaaren verbreitet4 ,im ,kfig oder in der ,vogelstube zeichnet er sich durch seine ,zerstrungswuth aus2 mit ,beharrlichkeit benagt er alles erreichbare ,holz1 ja selbst in unserer ,vogelstube den ,mrtel bis auf die ,steine4 ,sie gewhnen sich leicht an den ,pfleger und werden leidlich zahm4 ,sein ,gefieder ist einfarbig grasgrn1 auf dem ,rcken dunkler und der ,unterseite heller gefrbt und nur in den ,flgeln zeigt sich wenig blau4 ,das ,weibchen ist etwas dsterer gefrbt4 ,schnabel hell rthlich1 ,wachshaut wei-grau1 ,augen braun1 ,fe schmutzig fleischfarben4 ,der ,mnchsittich4 7,psittacus monachus47 ,ein einfach gefrbter ,sittich1 bekannt als arger ,schreier4 ,trotzdem er im allgemeinen nicht besonders liebenswrdig ist1 werden doch einzelne ,exemplare sehr zutraulich und zahm4 ,der ,mnch- oder ,quker-,sittich kommt in ,sdamerika ziemlich hufig vor1 vereinigt sich oft zu groen ,flgen und wird dann den ,plantagen durch seine ,verwstungen uerst schdlich4 ,er ist der einzige ,sittich der ein freistehendes ,nest baut4 ,dasselbe wird meist gemeinschaftlich angelegt und bezogen1 besteht aus ,reisern c4 und hat eine kugelige ,form2 das ,einschlupfloch wird seitlich angebracht4 ,das ,gelege besteht aus #c-d weilichen ,eiern4 ,der ,mnchsittich brtet auch in der ,gefangenschaft und ist ziemlich hart und ausdauernd4 ,futter wie der ,alexandersittich4 ,kopf1 ,vorderhals und ,brust sind perlgrau1 jede ,feder mit etwas dunklerem ,endsaum1 ,oberseite grasgrn1 ,mantel dunkel grn-brunlich4 ,unterbauch1 ,schenkel und untere ,schwanzdeckfedern gelblich-grn1 ,schnabel hellgrau und ,fe brunlich-grau4 ,der ,goldstirn- oder ,halbmond-,sittich 7,psittacus aureus7 einer der gemeinsten ,sittiche ,sdamerika's4 ,anmuthiger und sanfter ,vogel1 der einzeln im ,kfig gehalten sehr zahm und zutraulich wird2 auch wohl einige ,worte sprechen lernt4 ,er fllt weniger wie der ,vorige durch ,schreien lstig1 obschon er wie alle ,papageien von seiner ,stimme zuweilen unangenehmen ,gebrauch macht4 ,seit zwei ,jahren besitzen wir ein ,paar ,goldstirnsittiche1 die in einer groen ,voliere mit gengend ,nistgelegenheiten untergebracht sind1 ohne da sie bis jetzt ,anstalt zu einer ,brut gemacht haben4 ,dagegen haben sie sich als uerst widerstandsfhig erwiesen1 da sie den verflossenen strengen ,winter in ungeheiztem ,raum zubringen muten1 ohne irgend ,schaden zu nehmen4 ,futter wie der ,alexandersittich4 ,der ,goldstirnsittich hat an ,stirn und ,vorderkopf eine halbmondfrmige orangegelbe ,zeichnung und ein gleichfarbiger ,ring zieht sich um's ,auge2 der ,oberkopf ist blau-grn1 die ,oberseite des ,krpers dunkel grasgrn1 ,wangen und ,hals bis herunter zur ,brust blulich-gelb1 ,brust und ,bauch licht orangegelb4 ,schnabel schwarz und ,fe schwrzlich-grau4 ,das ,weibchen ist wenig kleiner und die ,kopfzeichnung matter1 sonst ist es schwer vom ,mnnchen zu unterscheiden4 ,der ,nanday-,sittich 7,psittacus nanday7 in ,paraguay heimisch4 ,dieser ,sittich wird sehr zahm und besonders gegen seines ,gleichen uerst zrtlich und vertrglich4 ,ihr ,benehmen ist ein drolliges1 da sie immerfort in ,bewegung sind2 knixend1 hpfend1 die ,federn strubend tanzen sie auf der ,sitzstange ihres ,kfigs umher und wenn sie auch schreien1 so ist ihr ,geschrei doch nicht so durchdringend wie bei manchen andern ,sittichen4 ,er hat die ,gre des ,goldstirnsittich1 erscheint aber etwas schlanker4 ,futter wie der ,vorige4 ,stirn1 ,oberkopf und ,wangen schwarz1 nach dem ,hinterkopf zu dunkelbraun1 ,oberseite grasgrn1 am ,brzel gelblicher1 ,kehle und ,oberkopf blulich-grn1 ,bauch und ,hintertheil gelb-grn1 ,schenkel scharlachroth1 ,flgel dunkelgrn1 ,schwingen indigoblau ebenso die ,schwanzfedern2 ,schnabel schwrzlich-grau und ,fe brunlich-grau4 ,der ,jenday-,sittich 7,psittacus jendaya7 ist in ,sdamerika vornehmlich in ,brasilien zu ,hause4 ,einer der angenehmsten ,sittiche die auch besonders durch ihre ,farbenpracht sehr geschtzt sind4 ,er lt sich leicht zhmen und ist dann einer der zutraulichsten ,kfigvgel4 ,futter wie der ,alexandersittich4 ,kopf1 ,hals und ,brust sind orangegelb1 an den ,seiten1 der ,bauch und ,hintertheil hyazintroth1 ein ebenso gefrbter ,fleck befindet sich an den unterseitigen ,flgeldecken2 der ,rcken1 die ,flgel und der ,schwanz sind schn gelblich-grn4 ,schnabel schwarz1 ,fe grau4 ,die ,frbung ist je nach ,alter ziemlichem ,wechsel unterworfen4 ,der ,rosella- oder ,buntsittich 7,psittacus eximus7 ein australischer ,vogel und wohl der farbenprchtigste ,sittich berhaupt4 ,in seinen ,eigenschaften unterscheidet er sich nicht wesentlich von seinen ,verwandten2 obschon im allgemeinen ein zugnglicher ,vogel1 der wenn auch nicht anhaltend1 so doch zuweilen sein unangenehmes ,geschrei ertnen lt und gegen andere ,sittiche wenig vertrglich erscheint1 wird er doch bei pfleglicher ,behandlung sehr zahm1 lernt aber selten einige ,worte sprechen4 ,auch der ,rosella-,sittich nistet in der ,gefangenschaft mit ,erfolg4 ,futter wie bei den ,vorigen4 ,kopf1 ,hals und ,brust hoch karminroth1 ebenso die unteren ,schwanzdecken2 ,wangen und ,kehle wei4 ,oberrcken und ,mantelschwanz breit gelb gesumt1 ,schwingen und ,flgeldecken blau1 ebenso der ,schwanz4 ,bauch und ,brzel grn1 ,schnabel wei-gelblich-grn1 der ,oberschnabel am ,grunde dunkel horngrau1 ,fe graubraun mit schwarzen ,krallen4 ,hat etwa die ,gre einer ,dohle4 ,vorstehend sind nur die gangbarsten ,sittiche wie sie der ,handel meist bringt1 angefhrt2 es kommen jedoch noch eine ,menge anderer ,sittiche1 wenn auch nur vereinzelt1 auf den ,markt1 die hier anzufhren1 wegen des beschrnkten ,raumes nicht angeht4 ,zwergpapageien4 ,zwergpapagei mit orange-rosenrothem ,gesicht oder rothkpfiger ,inseperable 7,psittacus pularius7 ist ein ,afrikaner und obwohl im ,sden vorkommend1 so doch auch hufig im ,westen ,afrikas anzutreffen4 ,der ,rosenpapagei wie er gewhnlich genannt wird1 ist wohl der schnste ,zwergpapagei1 dabei von ungemein liebenswrdigem ,benehmen1 so da er selten durch sein ,geschrei strend wird4 ,er hat die ,gre eines ,sperlings1 klettert vorzglich ist besonders zuthunlich untereinander und ein ,prchen ,rosenpapageien1 bieten in ihrer ,eintracht1 ihren ,liebkosungen und dergl4 ein ,bild ungestrten ,familienglcks4 ,auch dieser kleine ,papagei schreitet im ,kfig oder in der ,vogelstube zur ,fortpflanzung und die ,niststoffe tragen sie auf eine eigne ,art zu ,neste4 ,das ,weibchen steckt die zersplissenen ,holzspne zwischen die ,federn des ,rckens und trgt dieselben so zum ,nestbau4 ,der ,rosenpapagei ist nicht weichlich1 sogar gut ausdauernd und daher fr den ,kfig sehr zu empfehlen4 ,futter3 ,senegalhirse und ,kolbenhirse4 ,stirn scharlachroth1 ,wange und ,hals rosenroth1 ,brzel obere ,schwanzdecken himmelblau1 ,schwanzfedern am ,grunde roth1 mit folgender grner1 schwarzer und blulicher ,querbinde2 das brige ,gefieder grasgrn1 unterseits etwas heller4 ,schnabel gelblich wei-grau und ,fe blulich-grau4 ,der graukpfige ,zwergpapagei 7,psittacus canus7 kommt auf ,madagaskar vor und ist auf dem ,vogelmarkt eine hufige ,erscheinung4 ,sowohl im ,kfig wie in der ,vogelstube sind es ausdauernde ,vgel1 die auch mit ,erfolg nisten1 wenn die ,einrichtung ihres ,kfigs zweckentsprechend ist2 am besten gedeiht er in der ,vogelstube aber es ist nthig1 da diese an einer ,seite mit strauchartigen ,pflanzen besetzt und ihm allein angewiesen wird1 da er sich nach unseren ,erfahrungen1 von anderen ,arten zu leicht stren lt und dann seine ,brut vernachligt4 ,futter3 ,kanariensamen und weie ,hirse je zur ,hlfte4 ,das ,mnnchen ist grasgrn mit grauem ,kopf1 das ,weibchen einfach grn1 ,schnabel und ,wachshaut grau-wei1 ,fe grau mit schwarzen ,krallen4 ,der ,sperlingspapagei 7,psittacus passerinus7 ist in ,sdamerika heimisch und sehr hufig4 ,es sind allerliebste muntere ,vgel1 die eifrig an den ,drhten ihres ,kfigs oder in dem ,strauchwerk der ,vogelstube herumklettern4 ,ihre ,stimme wird nicht durch grelle ,tne unangenehm1 fast knnte man dieselbe als melodischen wenn auch armen ,gesang bezeichnen4 ,sehr ausdauernd1 schreiten leicht zur ,fortpflanzung und meist mit ,erfolg4 ,futter wie beim ,vorigen4 ,die ,gre ist die unseres ,sperlings1 doch erscheinen sie durch ihr volles ,gefieder etwas plumper4 ,farbe einfach saftig grn1 welches unterseits etwas heller ist1 nur ,brzel1 ,unterflgel und ,flgelrnder sind schn kobaltblau4 ,schnabel1 ,wachshaut und ebenso die ,fe hellgrau4 bersicht aller im ,text vorgenommenen nderungen in der ,reihenfolge ihres ,auftretens4 ,es wird folgendes ,format verwendet3 - die obere ,zeile enthlt jeweils den ,originaltextausschnitt - darunter der gleiche ,ausschnitt in der transkribierten ,version knnen die ,sittiche c4 nicht ertragen uud es ist absolut nthig1 knnen die ,sittiche c4 nicht ertragen und es ist absolut nthig1 wie jedem andern ,thier in der ,gefangenfchaft zugnglich sein1 wie jedem andern ,thier in der ,gefangenschaft zugnglich sein1 fllt den ,kropf uud kehrt schleunigst zum ,nest zurck4 fllt den ,kropf und kehrt schleunigst zum ,nest zurck4 ,die so hergestellten ,nester werden von den ,sittichen ,die so hergestellten ,nester werden von den ,sittichen dann ,banmzweige4 von welchen ,weiden bevorzugt werden1 dann ,baumzweige1 von welchen ,weiden bevorzugt werden1 hchstens in ganz geringer ,qnantitt fr entkrftete ,vgel1 hchstens in ganz geringer ,quantitt fr entkrftete ,vgel1 ,bartflecken kleiner nnd weniger grell von ,farbe2 ,bartflecken kleiner und weniger grell von ,farbe2 auch ,trkisin geuannt und aus ,australien stammend4 auch ,trkisin genannt und aus ,australien stammend4 ,das ,weibchen ist weniger lebhaft gefrbt1 ,das ,weibchen ist weniger lebhaft gefrbt1 die ,abzeichen an ,stirn und ,flgel sind matter nnd schmler die ,abzeichen an ,stirn und ,flgel sind matter und schmler ziemlich hufig nnd unter den ,sittichen wohl der begabteste1 ziemlich hufig und unter den ,sittichen wohl der begabteste1 ,auch der ,pflaumenkopssittich hat bereits mehrmals ,auch der ,pflaumenkopfsittich hat bereits mehrmals ,der ,keilschwanz oder ,kaktussittich ,der ,keilschwanz- oder ,kaktussittich ,wangen und ,ohrgegend lehhaft grn1 ,wangen und ,ohrgegend lebhaft grn1 sie brten1 nnd zwar im ,gegensatz zu anderen ,sittichen sie brten1 und zwar im ,gegensatz zu anderen ,sittichen von seiner ,stange herunter nnd trippelt von seiner ,stange herunter und trippelt ,der ,blumenau oder ,grassittich ,der ,blumenau- oder ,grassittich werden doch einzelne ,exemplare sehr zutraulich uud zahm4 werden doch einzelne ,exemplare sehr zutraulich und zahm4 ,der ,goldstirn oder ,halbmond-,sittich ,der ,goldstirn- oder ,halbmond-,sittich ,der ,goldstirnstttich hat an ,stirn nnd ,vorderkopf ,der ,goldstirnsittich hat an ,stirn und ,vorderkopf ,schenkel scharlachrolh1 ,flgel dunkelgrn1 ,schenkel scharlachroth1 ,flgel dunkelgrn1 ,schwingen und ,flgeldeckcn blau1 ebenso der ,schwanz4 ,schwingen und ,flgeldecken blau1 ebenso der ,schwanz4 tragen sie auf eine eigne ,art zu ,neste4 tragen sie auf eine eigne ,art zu ,neste4 ,stirn scharlachrot1 ,wange und ,hals rosenroth1 ,stirn scharlachroth1 ,wange und ,hals rosenroth1 das brige ,geefider grasgrn1 unterseits etwas heller4 das brige ,gefieder grasgrn1 unterseits etwas heller4 ,kanariensamen und weise ,hirse je zur ,hlfte4 ,kanariensamen und weie ,hirse je zur ,hlfte4 ist in ,sdamerika heimisch uud sehr hufig4 ist in ,sdamerika heimisch und sehr hufig4 in dem ,straucherk der ,vogelstube herumklettern4 in dem ,strauchwerk der ,vogelstube herumklettern4