---------------------------------------- -------------------------- ,anmerkungen zur ,transkription ,kursiver ,text ist als kursiv markiert1 gesperrter ,text als gesperrt4 ,der ,name ,gau ist auch als ,,gauss in ,grossbuchstaben geschrieben4 ,inkonsistenzen wurden beibehalten1 wenn sie mehrfach verwendet wurden1 oder beide ,schreibweisen gebruchlich waren3 hannoversche -- hannversche ,euklid -- euclidischen ,im ,text wurden folgende nderungen vorgenommen3 ,s4 #e ,verhltnie in ,verhltnisse gendert4 ,s4 #f ,gedchtnie in ,gedchtnisse gendert4 ,s4 #f ,zahlenverhltnien in ,zahlenverhltnissen gendert4 ,s4 #ad vergrssert in vergrert gendert4 ,s4 #ag ,maasse in ,maae gendert4 ,s4 #ai ,anschlue in ,anschlusse gendert4 ,s4 #ai ,verhltnie in ,verhltnisse gendert4 ,s4 #bf ,beel in ,bessel gendert4 ,s4 #bi elektromagnetichen in elektromagnetischen gendert4 ,s4 #bi ,gttigen in ,gttingen gendert4 ---------------------------------------- -------------------------- ,illustration ,,gauss4 ,,ein ,,umriss ,,seines ,,lebens ,,und ,,wirkens ,,von ,f4 ,a4 ,t4 ,,winnecke4 ,,festschrift ,,zu ,,gauss' ,,hundertj,,hrigem ,,geburtstage ,,am #cj4 ,,april #ahgg1 ,,herausgegeben ,,durch ,,den ,,verein ,f,r ,,naturwissenschaft ,,zu ,,braunschweig4 ,,mit ,,einem ,,bildnisse ,,gauss'4 ,,braunschweig1 ,,druck ,,und ,,verlag ,,von ,,friedrich ,,vieweg ,,und ,,sohn1 #ahgg4 ,die ,herausgabe einer ,uebersetzung in franzsischer und englischer ,sprache1 sowie in anderen modernen ,sprachen wird vorbehalten4 ,am #cj4 ,april #aggg erblickte zu ,braunschweig in einem unscheinbaren ,hause auf dem ,wendengraben ,,carl ,,friedrich ,,gauss das ,licht der ,welt4 ,eine ,gedenktafel an jenem ,hause erinnert seit zwei ,jahrzehnten den ,vorbergehenden daran4 ,wenige jedoch werden wissen1 mit wie makellosem ,lichte der ,stern leuchtete1 welcher an jenem ,tage am geistigen ,firmamente der ,menschheit aufging1 wie viele in tiefer ,nacht verborgene ,schtze des ,geistes durch seinen hellen ,schein uns offenbar wurden1 ja wie wir alle -- nicht blo die ,mnner der ,wissenschaft -- noch tglich den ,einflu seiner belebenden ,strahlen empfinden4 ,die ueren ,verhltnisse1 unter denen ,gau aufwuchs1 waren keineswegs gnstig fr die ,entwickelung der hohen ,begabung1 welche der ,knabe schon in sehr zartem ,lebensalter zeigte4 ,der ,vater1 ,gerhard ,diederich ,gau1 geb4 #agdd1 war ein ,handwerker1 der vielerlei ,geschfte betrieb1 und zuletzt1 bis an seinen #ahjh erfolgten ,tod1 sich mit ,grtnerei beschftigte4 ,aus seiner ersten ,ehe besa er einen #agfh geborenen ,sohn ,georg 7gestorben zu ,braunschweig am #g4 ,august #ahed71 als er sich im ,jahre #aggf mit ,dorothea ,benze 7geb4 #agdb7 verheirathete4 ,carl ,friedrich ,gau war das einzige ,kind dieser ,ehe4 ,dorothea ,benze stammte aus dem fnf ,meilen von ,braunschweig gelegenen ,dorfe ,velpke1 woselbst ihr ,vater1 ,christoph1 ,steinhauer war4 ,sie erreichte das hohe ,alter von #ig ,jahren und verbrachte die letzten #bb ,jahre ihres ,lebens unter treuer ,pflege auf der ,gttinger ,sternwarte bei ihrem groen ,sohne1 dem ,stolze ihres ,alters1 der in inniger ,liebe an ihr hing4 ,zwischen ,vater und ,sohn scheint kein engeres ,verhltni bestanden zu haben2 der ,vater1 ein vollkommen achtungswerther ,mann1 war in seiner ,huslichkeit herrisch1 oft rauh und unfein4 ,hieraus ist jedoch niemals das leiseste ,miverhltni entstanden1 da der ,sohn1 in ,folge seiner hervorragenden ,begabung1 schon frh vom ,vater ganz unabhngig wurde4 ,sehr interessant sind einzelne ,zge aus der ,kindheit von ,gau1 wie er sie treu im ,gedchtnisse behalten hatte und in spteren ,lebensjahren im engsten ,freundeskreise gelegentlich mittheilte1 in lebendiger gemthlicher ,erzhlungsweise1 worin bei etwaiger ,wiederholung nie die geringste ,abweichung vorkam4 ,sartorius von ,waltershausen hat bald nach dem ,ableben des groen ,mannes manches dahin ,gehrige gesammelt und in dankenswerther ,weise ,gau zum ,gedchtni verffentlicht4 ,mge es gestattet sein1 ihm ,einiges nach zu erzhlen4 ,gau erlernte das ,lesen ohne ,unterricht1 indem er den ,einen und den ,andern der ,hausbewohner um die ,bedeutung der ,buchstaben bat2 er zeigte einen so bewunderungswrdigen ,sinn fr die ,auffassung von ,zahlenverhltnissen und eine so unglaubliche ,leichtigkeit und ,sicherheit im ,kopfrechnen1 da er dadurch sehr bald die ,aufmerksamkeit seiner ,eltern erregte4 ,er selbst pflegte oft scherzweise zu sagen1 er habe frher rechnen als sprechen knnen4 ,bei ,gelegenheit einer ,wochenabrechnung1 die sein ,vater mit den ,gesellen und ,tagelhnern abhielt1 bemerkte der unbeachtet zuhrende1 kaum dreijhrige ,knabe1 da sein ,vater sich verrechnet hatte und im ,begriffe stand1 falsche ,summen auszuzahlen1 und rief3 ,vater1 die ,rechnung ist falsch1 es macht soviel4 ,zum ,erstaunen aller ,anwesenden zeigte es sich bei sorgsamer ,neuberechnung1 da die von dem ,kinde angegebene ,summe die richtige war4 ,erst #aghd1 als ,gau schon sein siebentes ,lebensjahr zurckgelegt hatte1 wurde er zum ,unterricht in die ,catharinen-,volksschule geschickt4 ,hier wurde er zwei ,jahre lang durch ,bttner im ,lesen und ,schreiben unterrichtet1 ohne sich merklich vor seinen ,mitschlern auszuzeichnen4 ,nach ,verlauf von zwei ,jahren kam er in die ,rechenclasse und hier zog ,gau sehr bald die ,aufmerksamkeit von ,bttner auf sich4 ,es war nmlich eingefhrt1 da der ,schler1 welcher zuerst sein ,rechenexempel beendigt hatte1 die ,tafel in die ,mitte eines groen ,tisches legte2 ber diese legte der ,zweite seine ,tafel u4 s4 w4 ,der kleine ,gau war kaum in die ,rechenclasse eingetreten1 als ,bttner eine ,aufgabe dictirte1 welche in die ,sprache der ,algebra bersetzt nichts ,anderes war1 als die ,summation einer arithmetischen ,reihe1 fr deren ,ausfhrung die ,arithmetik eine sehr einfache1 rasch zum ,ziel fhrende ,weise lehrt4 ,bttner hatte die ,aufgabe kaum ausgesprochen1 als ,gau die ,tafel mit den im ,braunschweiger ,platt gesprochenen ,worten auf den ,tisch wirft3 ,ligget se' 7da liegt sie74 ,whrend die anderen ,schler emsig weiter rechnen1 geht ,bttner auf und ab1 die ,karwatsche in der ,hand1 und wirft von ,zeit zu ,zeit einen mitleidigen ,blick auf den kleinen ,gau1 der so rasch seine ,aufgabe beendigt hatte4 ,dieser sa dagegen ruhig1 schon eben so sehr von dem festen unerschtterlichen ,bewutsein durchdrungen1 welches ihn bis zum ,ende seiner ,tage bei jeder vollendeten ,arbeit erfllte1 da seine ,aufgabe richtig gelst sei und da das ,resultat kein anderes sein knne4 ,am ,ende der ,stunde wurden darauf die ,rechentafeln umgekehrt2 die von ,gau mit einer einzigen ,zahl lag oben2 sie gab die richtige ,lsung1 whrend viele der brigen falsch waren und alsbald mit der ,karwatsche rectificirt wurden4 ,bttner verschrieb hierauf eigens aus ,hamburg ein neues ,rechenbuch1 um damit den jungen aufstrebenden ,geist nach ,krften zu untersttzen4 ,bttner's ,gehlfe war in jenen ,jahren ein junger ,bartels1 ebenfalls ,braunschweiger von ,geburt4 ,dieser1 damals #ah ,jahre alt1 betrieb eifrig mathematische ,studien und zog den kleinen ,gau zu sich heran2 er schaffte die nothwendigen ,bcher herbei und machte ,gau1 nach ,bewltigung der elementaren ,dinge1 schon damals mit der ,lehre von den unendlichen ,reihen bekannt und fhrte ihn in das ,gebiet der ,analysis ein4 ,diese gemeinschaftlichen mathematischen ,studien wurden fr ,beider ,lebensrichtung bestimmend4 ,bartels ging1 nachdem er von #aghh an auf dem ,collegium ,carolinum studirt hatte1 als ,lehrer der ,mathematik nach ,reichenau in ,graubnden2 spter kam er als ,professor der ,mathematik an die ,universitt in ,kasan und wurde schlielich nach ,dorpat berufen1 woselbst er im ,jahre #ahcf verstarb4 ,seine ,tochter verheirathete sich mit dem berhmten ,astronomen ,struve4 ,auch ,gau verlie im ,jahre #aghh die ,volksschule1 um das ,gymnasium zu besuchen1 womit sein ,vater wenig einverstanden war4 ,da er schon vorher mit ,hlfe seiner lteren ,freunde sich in den ,anfngen der classischen ,sprachen ausgebildet hatte1 so wurde er1 seiner vorgerckten ,kenntnisse halber1 gleich in die zweite ,classe aufgenommen4 ,mit unglaublicher ,schnelligkeit bemchtigte er sich hier der alten ,sprachen und wurde zwei ,jahre spter nach ,prima versetzt4 ,inzwischen waren1 hauptschlich durch ,bartels1 hochstehende ,personen in ,braunschweig1 unter denen namentlich der ,geheime-,etatsrath von ,zimmermann genannt zu werden verdient1 auf die ungewhnliche ,befhigung des jungen ,gau aufmerksam geworden2 sie veranlaten1 da derselbe im ,jahre #agia dem ,herzoge ,carl ,wilhelm ,ferdinand vorgestellt wurde4 ,der hohe ,frst gewhrte1 in ,folge dieser ,vorstellung1 die ,mittel zur weitern ,ausbildung des vielversprechenden ,jnglings4 ,vom ,herzoge untersttzt bezog ,gau im ,jahre #agib das ,collegium ,carolinum4 ,dort erlernte er die neueren ,sprachen und vertiefte seine ,kenntnisse der alten4 ,es beschftigten ihn auch in jener ,zeit tiefgehende eigene mathematische ,studien2 denn schon wenige ,jahre spter war er im ,besitze von mathematischen ,wahrheiten1 die1 falls schon damals verffentlicht1 den jungen1 noch nicht zwanzigjhrigen ,mann sofort den ersten ,mnnern der ,wissenschaft zur ,seite gestellt haben wrden4 ,als ,gau im ,herbst #agie das ,collegium ,carolinum verlie1 um die ,universitt ,gttingen zu beziehen1 war er sich jedoch noch keineswegs klar darber geworden1 ob er der ,philologie oder der ,mathematik sein ,leben widmen solle4 ,mit ,interesse besuchte er die philologischen ,vortrge bei ,heyne1 whrend ihn die mathematischen ,vorlesungen des damals so berhmten ,kstner wenig anzogen4 ,kstner hatte1 uerte ,gau in seinen spteren ,jahren1 einen ganz eminenten ,mutterwitz1 aber1 sonderbar genug1 er hatte ihn bei allen ,gegenstnden auerhalb der ,mathematik2 er hatte ihn sogar1 wenn er ber ,mathematik 7im ,allgemeinen7 sprach1 aber er wurde oft ganz davon verlassen innerhalb der ,mathematik4 ,es lieen sich davon die lcherlichsten ,beispiele anfhren4 ,whrend also scheinbar sich ,gau in ,gttingen den classischen ,studien zuwandte1 war er in ,wirklichkeit mit den tiefsten mathematischen ,studien beschftigt1 wie daraus hervorgeht1 da er am #cj4 ,mrz #agif 7nach seiner handschriftlichen ,notiz7 entdeckte1 da ein #ag-;,eck in einem ,kreise geometrisch construirbar sei4 ,seit ,euklid's ,zeiten kannte man die geometrische ,theilbarkeit des ,kreises in drei und fnf ,theile und die daraus ohne ,weiteres abzuleitenden ,constructionen des #f-;,ecks1 #aj-;,ecks u4 s4 w4 ,aber obgleich gerade mit diesem ,theile der ,mathematik sich ein jeder ,geometer beschftigt1 so war es gewissermaaen ein ,dogma geworden1 da auer den erwhnten ,constructionen keine anderen geometrisch ausgefhrt werden knnten4 ,was seit zwei ,jahrtausenden dem ,blicke der grten ,mathematiker entgangen war1 der ,scharfsinn des jungen1 noch nicht #ai;jhrigen ,gau fand es heraus4 ,diese ,entdeckung1 welche er selbst in seinem sptern ,leben sehr hoch stellte1 bestimmte ihn1 sich fortan gnzlich dem ,studium der ,mathematik zu widmen2 sie ist jedoch nur ein specieller ,fall der wenige ,jahre spter von ihm in seinem ersten grern ,werke1 den unsterblichen ,disquisitiones arithmeticae1 gegebenen ,theorie der ,kreistheilung4 ,da bei der ,erfllung des ,gemthes mit so tiefsinnigen ,forschungen ,gau dem gewhnlichen studentischen ,treiben fern blieb1 ist selbstverstndlich2 er scheint in jener ,zeit nur einen sehr beschrnkten ,verkehr mit wenigen ,freunden gehabt zu haben1 unter denen zwei1 ein junger ,j4 ,j4 ,a4 ,ide1 ebenfalls ein ,braunschweiger1 und ,w4 ,bolyai aus ,maros ,vsrhely in ,siebenbrgen1 ebenfalls als ,mathematiker bekannt geworden sind4 ,ide 7geb4 #agge7 wurde im ,jahre #ahjc als ,professor der ,mathematik an die ,universitt in ,moskau berufen1 woselbst er jedoch schon #ahjf verstarb4 ,bolyai war ebenfalls etwas lter als ,gau1 der von ihm geuert haben soll1 ,bolyai sei der ,einzige gewesen1 der in seine metaphysischen ,ansichten ber ,mathematik einzugehen verstanden habe4 ,gau beschftigte sich schon seit seinem #af4 ,jahre mit mathematischen ,untersuchungen tiefsinnigster ,art1 welche an die ,erfolglosigkeit aller ,bemhungen anknpften1 einen ,beweis zu finden fr das eilfte ,euclidische ,axiom3 zwei ,gerade1 welche von einer dritten so geschnitten werden1 da die beiden inneren an einerlei ,seite liegenden ,winkel zusammen kleiner als zwei ,rechte sind1 schneiden sich hinreichend verlngert an eben dieser ,seite1 worauf sich die gewhnliche euclidische ,geometrie aufbaut1 welche man bis in dieses ,jahrhundert hinein fr die einzig mgliche ,form der ,raumwissenschaft gehalten hat4 ,indem ,gau die ,voraussetzung weiter verfolgte1 da das euclidische ,axiom nicht wahr sei1 erhielt er in consequenter ,verfolgung dieser ,voraussetzung eine ebenfalls in sich ganz widerspruchsfreie ,geometrie1 welche er die nicht euclidische nannte1 deren ,ergebnisse jedoch nur scheinbar als paradox erscheinen1 weil wir frhzeitig gewhnt werden1 die ,euclidische ,geometrie fr streng wahr zu halten4 ,leider sind jedoch nur ,andeutungen ber die hierauf bezglichen ,untersuchungen erhalten4 ,vielleicht finden wir ,bruchstcke der ,speculationen1 wie sie ,bolyai und ,gau in dieser ,richtung whrend ihrer ,universittszeit verfolgten1 in des ,erstern ,schriften1 welche die ,grundlagen zur ,wissenschaft von der absoluten ,raumlehre 7im ,gegensatz zur euclidischen7 enthalten1 und die erst in neuerer ,zeit die verdiente ,beachtung gefunden haben4 ,eine andere wichtige ,entdeckung datirt ebenfalls wahrscheinlich schon vor seinem ,studienaufenthalte in ,gttingen4 ,in einer seiner ,schriften giebt ,gau an1 da er seit dem ,jahre #agie an im ,besitz der ,methode der kleinsten ,quadrate gewesen sei1 ein ,princip zur consequenten ,ableitung der wahrscheinlichsten ,resultate einer ,beobachtungsreihe1 dessen ,anwendung auf die ,beobachtungswissenschaften von der allerhchsten ,bedeutung geworden ist4 ,in einem ,briefe an den ,astronomen ,schumacher sagt ,gau1 da er diese ,methode seit dem ,jahre #agid vielfach gebraucht habe4 ,jedenfalls war er schon sehr frh in dem ,besitze der unschtzbaren ,rechnungsweise1 ,gren1 die zufllige ,fehler involviren1 auf eine willkrfreie1 consequente ,art zu combiniren4 ,auch der ,beginn der arithmetischen ,untersuchungen1 welche den ,inhalt seines unsterblichen ,werkes ,disquisitiones arithmeticae bilden und durch dessen ,verffentlichung im ,jahre #ahja er mit einem ,schlage den ,rang neben den grten ,mathematikern aller ,zeiten einnahm1 fllt schon vor den ,anfang seiner ,studien in ,gttingen1 wie aus handschriftlichen ,notizen ber die ,zeit der ,entdeckung einzelner ,stze hervorgeht1 die ,gau seinem ,handexemplare dieses ,buches hinzugefgt hat4 ,diese ,notizen lehren1 da die ,entdeckung der geometrischen ,construction des #ag-;,eck1 deren ,zeitpunkt oben erwhnt wurde1 offenbar ,veranlassung geworden ist1 die liegen gebliebenen zahlentheoretischen ,untersuchungen wieder aufzunehmen4 ,diese ,untersuchungen scheinen ,gau in ,gttingen hauptschlich beschftigt zu haben2 denn als er im ,jahre #agih1 nach absolvirtem ,triennium1 nach ,braunschweig zurckkehrte1 legte er sogleich ,hand an die ,herausgabe derselben1 der sich aber zunchst noch allerlei ,schwierigkeiten entgegen stellten1 welche spter jedoch alle vom ,herzog ,carl ,wilhelm ,ferdinand1 dem die ,nachwelt fr seine hochherzige ,frderung des groen ,mannes stets dankbar verpflichtet sein wird1 aus dem ,wege gerumt wurden4 ,bald nach der ,rckkehr in seine ,vaterstadt traf ,gau die nthigen ,schritte1 um behufs ,herausgabe seines genannten ,werkes die ,bibliothek in ,helmstedt1 damals noch ,universittsstadt1 benutzen zu knnen1 und siedelte im darauf folgenden ,jahre fr eine ,weile ganz dorthin ber4 ,j4 ,f4 ,pfaff1 ein namhafter ,gelehrter1 war damals ,professor der ,mathematik in ,helmstedt1 und in seinem ,hause bezog ,gau ein ,zimmer1 arbeitete aber so angestrengt und ununterbrochen1 da er meistens nur gegen ,abend seinen ,hausgenossen zu sehen bekam4 ,auf gemeinsamen ,spaziergngen in die ,umgegend tauschten sie dann ihre ,gedanken ber mathematische ,gegenstnde aus4 ,weit entfernt1 als wre ihr gegenseitiges ,verhltni das von ,lehrer und ,schler gewesen1 wie man es wohl dargestellt findet1 hat ,gau spter selbst geuert1 er glaube bei diesen ,unterhaltungen mehr gegeben als empfangen zu haben4 ,im ,jahre #agii wurde ,gau auf seine ,inauguraldissertation3 ,demonstratio nova theorematis omnem functionem algebraicam rationalem integram unius variabilis in factores reales primi vel secundi gradus resolvi posse in absentia von der philosophischen ,facultt zu ,helmstedt zum ,doctor promovirt4 ,dieser erste strenge ,beweis 7alle bis dahin von den ,geometern gegebenen waren ungengend7 des wichtigsten ,lehrsatzes in der ,theorie der algebraischen ,gleichungen wurde von ,gau schon im ,october #agig entdeckt4 ,wie sehr dieser ,fundamentalsatz ,gau am ,herzen gelegen1 ersieht man daraus1 da er spter zu drei verschiedenen ,malen auf diesen ,gegenstand zurckgekommen ist1 indem er in den ,jahren #ahae und #ahaf zwei neue ,beweise dafr1 jeden aus ganz verschiedenen ,principien1 ableitete und bei ,gelegenheit der ,feier seiner #ej;jhrigen ,doctorwrde seinen ersten ,beweis vom ,jahre #agii in vernderter ,gestalt und mit erheblichen ,zustzen versehen zum ,gegenstande einer ,denkschrift machte4 ,in demselben ,jahre finden wir ,gau auch schon in ,correspondenz mit dem in jener ,zeit weit berhmten ,freiherrn v4 ,zach1 dem ,director der ,seeberger ,sternwarte4 ,die ersten ,mittheilungen an denselben sind leider von ,zach in den damals von ihm herausgegebenen geographischen ,ephemeriden nicht mitgetheilt2 sie betrafen eine ,anwendung der ,methode der kleinsten ,quadrate auf einen in jener ,zeitschrift abgedruckten ,auszug aus ,ulugh ,begh's ,zeitgleichungstafel1 die zu manchen ganz curiosen ,resultaten gefhrt hatte4 ,aus einer sptern1 #agii abgedruckten ,mittheilung geht hervor1 da ,gau seine ,principien fr ,ableitung des wahrscheinlichsten ,resultats aus ,beobachtungen1 zur ,bestimmung der ,figur der ,erde aus der damals von den ,franzosen unternommenen ,gradmessung angewandt hatte4 ,im folgenden ,jahre theilte er ,zach fr dessen neugegrndetes ,journal3 ,monatliche ,correspondenz zur ,befrderung der ,erd- und ,himmelskunde einen interessanten ,aufsatz ber die ,berechnung des ,osterfestes mit1 worin die cyklische ,festrechnung auf rein analytische ,vorschriften zurckgefhrt wird1 die auf den einfachsten ,rechnungsoperationen beruhen1 so da man1 unabhngig von allen ,hlfstafeln1 die oft nicht zur ,hand sind1 und ohne ,kenntni der ,bedeutung der sonst dabei gebruchlichen ,kunstwrter1 wie goldene ,zahl1 ,epacte1 ,ostergrenze1 ,sonnenzirkel und ,sonntagsbuchstabe1 sofort das ,datum findet1 auf welches ,ostern fllt4 ,da dieser ,aufsatz sich zunchst nur auf die ,festrechnung im ,julianischen und ,gregorianischen ,kalender bezog1 so vervollstndigte ,gau zwei ,jahre spter seine ,vorschriften1 indem er die ,regeln auch fr den jdischen ,kalender mittheilte4 ,im ,jahre #ahja erschienen die ,disquisitiones arithmeticae mit einer ,widmung an den ,herzog ,carl ,wilhelm ,ferdinand1 in welcher ,gau dankbar darlegt1 wie nur die groe ,gte und ,huld des weisen und tiefblickenden ,frsten ihm die ,mglichkeit gewhrt habe1 sich ganz der ,mathematik zu weihen4 ,es ist schon frher gebhrend hervorgehoben1 welche staunenswerthe ,leistung dieses erste grere ,werk von ,gau war1 und wie es allein gengen wrde1 seinen ,nachruhm fr alle ,zeiten zu sichern4 ,die ,tiefe der mathematischen ,entdeckungen von ,gau fand ihre richtige ,wrdigung nur in einem kleinen ,kreise von ,denkern1 der sich jedoch1 ,dank sei es dem von ihm gegebenen ,anstoe1 von ,jahr zu ,jahr vergrert hat4 ,dem grern ,publicum sollte er bald durch andere und nicht minder bemerkenswerthe ,leistungen bekannt werden4 ,am #a4 ,januar #ahja entdeckte ,piazzi in ,palermo einen ,stern achter ,gre1 der seinen ,ort unter den ,gestirnen betrchtlich vernderte und von ihm fr einen neuen ,kometen gehalten wurde4 ,piazzi gab von seiner ,entdeckung erst spt und unvollstndig ,kunde1 und der damalige langsame ,postenlauf1 noch dazu gestrt durch die kriegerischen ,zeiten1 bewirkte1 da die ,nachricht von der ,entdeckung erst in die ,hnde der brigen ,astronomen kam1 als schon die ,gegend am ,himmel1 in welcher sich der bewegliche ,stern aufhielt1 so nahe zur ,sonne gerckt war1 da ein ,aufsuchen desselben unmglich wurde4 ,glcklicherweise war jedoch ,piazzi im ,besitz eines der vortrefflichsten ,meinstrumente der damaligen ,zeit und hatte das ,gestirn damit so lange verfolgt1 bis ,mitte ,februar etwa1 als es sich im ,meridian beobachten lie1 unbegreiflicherweise aber versumt1 dasselbe auer dem ,meridiane aufzusuchen1 was noch mehrere ,monate lang mglich gewesen wre4 ,als die ,piazzi'schen ,beobachtungen bekannt wurden1 zeigte es sich bald1 da eine ,parabel in keiner ,weise ihnen gengte1 sondern da das ,gestirn in einer ,bahn sich bewegt hatte1 deren ,gestalt von der ,kreisform nicht sehr abweichend war4 ,die von verschiedenen ,astronomen ausgefhrte ,berechnung einer ,kreisbahn zeigte1 da von ,piazzi ein ,planet entdeckt sei1 der seine ,bahn zwischen ,mars und ,jupiter durchluft4 ,aber eine ,kreisbahn lie in den ,piazzi'schen ,beobachtungen sehr merkliche ,fehler brig1 so da man hieraus sofort den ,schlu htte ziehen mssen1 es sei erforderlich1 aus den vorhandenen ,beobachtungen die elliptische ,bahn des ,planeten zu berechnen4 ,man begngte sich aber1 die ,piazzi'schen ,beobachtungen als ungenau anzusehen1 und schickte sich an1 den ,planeten bei seinem ,wiedererscheinen am ,morgenhimmel mittelst einer auf die ,kreiselemente gegrndeten ,vorausberechnung aufzusuchen4 ,wie sich spter herausstellte1 gaben diese ,elemente den ,ort des ,planeten am ,himmel so fehlerhaft an1 da wenigstens der ,wiederentdecker desselben1 ,olbers1 versichert1 er wrde den ,planeten schwerlich gefunden haben1 da er seine ,nachforschungen bei alleiniger ,zugrundelegung der ,kreiselemente keinenfalls so weit ausgedehnt htte1 um die ,gegend mit einzuschlieen1 in welcher sich der ,planet wirklich aufhielt4 ,hierbei mu man wohl im ,auge behalten1 wie schwierig das ,herausfinden eines so kleinen ,planeten aus der groen ,menge anderer ,sterne1 von denen er sich durch sein ,aussehen nicht im geringsten unterscheidet1 fr die damalige ,zeit war1 die noch nicht die genauen ,himmelskarten der ,neuzeit besa4 ,auch ,gau hatte ,kunde von dem merkwrdigen ,wandelsterne erhalten4 ,er war im ,besitz von erheblichen ,zustzen zu den damals bekannten ,theorien der ,bewegung der ,himmelskrper um die ,sonne nach den ,kepler'schen ,gesetzen und wandte seine ,theoreme auf die ,erforschung der wahren ,bahn des ,piazzi'schen ,gestirnes an4 ,mit der uns schon bekannten ,arbeitskraft berechnete er verschiedene ,bahnen fr den neuen ,planeten und ruhte nicht eher1 bis er eine ,ellipse gefunden hatte1 welche die ,beobachtungen von ,piazzi1 die sich im ,gegensatz mit der gewhnlichen ,annahme als vorzglich genau erwiesen1 so gut wie mglich darstellte4 ,diese ,ellipse gab zur ,zeit1 als ,olbers das ,piazzi'sche ,gestirn wieder auffand1 den ,ort desselben am ,himmel eilf ,grad verschieden von den ,kreiselementen4 ,es wrde zu weit fhren1 wenn hier nher auseinandergesetzt wrde1 welche ,anerkennung von ,seiten der ,fachmnner ,gau in ,folge dieser vorzglichen ,leistungen zu ,theil wurde4 ,sowie er vor ,jahresfrist durch ,herausgabe der ,disquisitiones arithmeticae einen ,platz unter den grten ,mathematikern sich erobert hatte1 so stellte er jetzt sich ebenbrtig neben die bedeutendsten ,astronomen aller ,zeiten2 denn nicht allein das numerische ,rechnen oder die theoretischen ,entwicklungen1 welche er diesen ,rechnungen zu ,grunde legte1 sondern vorzglich die eminente ,urtheilskraft1 in wie weit aus den ,piazzi'schen ,beobachtungen zuverlssige ,resultate gezogen werden knnten1 erregt das ,staunen jedes ,sachkenners4 ,fast um dieselbe ,zeit1 als die ,ceres wieder entdeckt wurde1 erklrte noch der hochverdiente franzsische ,astronom ,lalande1 da er an keinen ,planeten glaube6 -- ,der klar hervortretende feine praktisch-astronomische ,tact mu um so mehr unsere volle ,bewunderung erregen1 als sich keine ,andeutung findet1 da ,gau vor dem ,jahre #ahjb sich beobachtend mit der ,astronomie beschftigt hat1 deren praktische ,seite ihm gleichfalls so ,vieles verdankt4 ,als die ,ceres wieder gefunden war und bald darauf die ,pallas von ,olbers entdeckt wurde1 deren ,bahn er wie frher die der ,ceres allmlig immer schrfer und schrfer berechnete1 finden wir nicht1 da ,gau ,ortsbestimmungen derselben gemacht htte4 ,ceres und ,pallas hat er im ,sommer #ahjb mit #cjj;facher ,vergrerung betrachtet1 ohne irgend einen ,unterschied ihres ,aussehens von ,fixsternen bemerken zu knnen4 ,diese ,beobachtung ist wahrscheinlich in ,bremen mit den ,instrumenten des vortrefflichen ,olbers gemacht1 bei dem ,gau im ,juni #ahjb von ,braunschweig aus zum ,besuch war und dessen ,beispiel ihm zeigte1 mit wie kleinen ,hlfsmitteln das ,talent ,groes leistet4 ,so finden wir denn auch bald darauf ,gau in der praktischen ,astronomie thtig4 ,am #h4 ,november #ahjb beobachtete er den ,vorbergang des ,mercur vor der ,sonne mit einem zweifigen ,achromaten von ,baumann4 ,nach der ,entdeckung der ,juno im ,jahre #ahjd betheiligte er sich eifrig an den ,ortsbestimmungen des ,planeten1 wozu er anfangs einen schlechten und besonders schlecht montirten ,achromaten benutzte1 bald aber ein sehr gutes ,spiegelteleskop von ,short anwenden konnte4 ,in ,folge des gewaltigen ,respectes vor dem genialen ,dr4 ,gau in ,braunschweig berlieen die ,astronomen ihm die ,bestimmung und ,ausfeilung der ,bahnen der kleinen ,planeten so gut wie vllig1 und die folgenden ,jahre erfllen in groem ,maae die ,berechnungen der ,elemente und deren ,vergleichung mit den ,beobachtungen fr die vier in den ersten ,jahren dieses ,jahrhunderts entdeckten ,planeten2 die ,ableitung ihrer ,strungen1 die eingehendste ,durcharbeitung aller sich auf die ,bahnbestimmung von ,himmelskrpern beziehenden ,methoden1 sowie die ,umformung seiner ursprnglichen ,ideen1 in das bewunderungswrdige ,kunstwerk1 welches spter als ,theoria motus corporum coelestium verffentlicht ist4 ,daneben erfate er enthusiastisch die praktische ,sternkunde1 behindert allerdings durch den ,mangel geeigneter ,instrumente4 ,schon #ahjb machte die russische ,regierung den ,versuch1 ,gau als ,astronom und ,director der ,sternwarte an die ,akademie in ,st4 ,petersburg zu ziehen4 ,hierdurch wurde der umsichtige ,olbers veranlat1 das ,gttinger ,universittscuratorium darauf aufmerksam zu machen1 wie wichtig es fr den ,ruhm der ,georgia ,augusta sein wrde1 einen ,mann zu besitzen1 den schon damals ganz ,europa bewunderte4 ,gau habe fr eine mathematische ,lehrstelle eine entschiedene ,abneigung3 sein ,lieblingswunsch sei1 ,astronom bei irgend einer ,sternwarte zu werden1 um seine ganze ,zeit zwischen ,beobachtungen und seinen tiefsinnigen ,untersuchungen zur ,erweiterung der ,wissenschaft theilen zu knnen4 ,da die hannoversche ,regierung im ,anfange des ,jahrhunderts beabsichtigte1 fr die ,universitt ,gttingen eine neue ,sternwarte zu errichten1 so htte man erwarten sollen1 da in ,folge dieser dringenden ,empfehlung eines so allgemein hochgeschtzten und vllig unparteiischen ,mannes wie ,olbers die ,berufung von ,gau nach ,gttingen erfolgt sei4 ,aber1 obgleich die ,verhandlungen mit ,petersburg sich zerschlugen1 so wurde doch ,gau zunchst nicht nach ,gttingen berufen1 sondern im ,jahre #ahje ,harding und erst im ,jahre #ahjg ,gau4 ,die ,grnde hierfr sind bislang nicht durchsichtig2 denn da die nahen ,beziehungen von ,gau zum ,herzog von ,braunschweig allein eine ,berufung verhindert htten1 die dem wohlwollenden ,frsten1 als im ,interesse von seinem ,schtzlinge liegend1 nur lieb sein konnte1 ist wohl kaum anzunehmen1 wie man daraus gefolgert hat1 da der ,ruf nach ,gttingen erfolgte1 als der ,herzog gestorben war4 ,inzwischen hatte ,gau sich am #i4 ,october #ahje mit ,johanne ,osthof aus ,braunschweig vermhlt1 mit welcher er vier ,jahre in glcklichster ,ehe verlebte und durch sie mit drei ,kindern beschenkt wurde1 deren erstes1 ein ,sohn1 noch in ,braunschweig geboren wurde1 das zweite1 eine ,tochter 7spter die ,gattin des berhmten ,ewald71 schon in ,gttingen bald nach seiner ,uebersiedelung4 ,gau trat seine ,professur an der ,georgia ,augusta1 der er auf die ,dauer eines halben ,jahrhunderts als weitleuchtende ,zierde angehren sollte -- trotz vieler spterer ,versuche1 ihn fr andere und glnzendere ,lebensstellungen in ,berlin1 ,wien1 ,paris und ,petersburg zu gewinnen --1 in einer ,zeit an1 wo die ,hand des fremden ,eroberers schwer auf ,deutschland lastete4 ,bevor er noch den geringsten ,gehalt als ,director der ,sternwarte bezogen hatte1 wurde von dem ,frankenkaiser eine ungeheure ,contribution ausgeschrieben1 von welcher ,gau einen ,betrag von #bjjj ,francs zu entrichten hatte4 ,obgleich dieser die drckende ,abgabe kaum erschwingen konnte1 so schickte er doch seinem ,freunde ,olbers1 der ihm die ,summe bersandte mit einem bedauernden ,briefe1 da ,gelehrte solchen schmligen ,brandschatzungen unterworfen seien1 dieselbe sofort zurck4 ,ebenso wenig nahm er die ,vermittelung von ,laplace an1 der ihm anzeigte1 die ,contribution sei in ,paris schon eingezahlt4 ,die hier hervortretende edle ,uneigenntzigkeit der ,gesinnung sollte jedoch sofort ihren ,lohn finden4 ,von ,frankfurt wurden ihm anonym #ajjj ,gulden als ,geschenk zugeschickt1 und erst eine sptere ,zeit hat offenbart1 da der ,frst ,primas der edle ,geber war4 ,der begonnene ,bau der neuen ,sternwarte ruhte selbstverstndlich in so schwerer ,zeit und ,gau sah sich auf die ,benutzung der veralteten ,instrumente aus dem ehemaligen ,festungsthurme1 wo die ,sternwarte zu ,tobias ,mayer's ,zeiten eingerichtet war1 beschrnkt4 ,seine erste ,gttinger ,schrift behandelt in genialer ,weise ein ,problem mit einem fehlerhaften ,hhenmesser1 die ,fehler desselben1 die ,polhhe des ,beobachtungsortes und die ,zeit zu bestimmen1 offenbar in engem ,anschlusse an die damaligen instrumentalen ,verhltnisse der ,sternwarte4 ,im ,jahre #ahji erschien die von den ,astronomen so sehnlich erwartete ,theoria motus1 worin ,gau1 unter ,zugrundelegung der ,kepler'schen ,gesetze1 seine ,methoden lehrte1 ohne ,voraussetzung ber die ,beschaffenheit der ,bahn1 unbekannte ,bahnen aus nahe liegenden ,beobachtungen zu bestimmen4 ,erst #dj ,jahre spter sind diese ,methoden ,gemeingut geworden1 als die sich hufenden ,entdeckungen von kleinen ,planeten die ,astronomen zwangen1 sich ihrer zu bemchtigen4 ,bis dahin waren es nur ,wenige1 die tiefer eindrangen in den kstlichen ,schatz geometrischer ,wahrheiten1 die darin enthalten sind4 ,fr dieses auf alle ,zeiten fundamentale ,werk erhielt ,gau im ,jahre #ahaj den ,lalande'schen ,preis des ,pariser ,instituts1 sowie eine ,denkmnze von der ,royal ,society in ,london und andere ,auszeichnungen4 ,die westphlische ,regierung1 welche sich nachgerade hinlnglich consolidirt zu haben glaubte1 setzte im ,jahre #ahaj eine ,summe von #bjjjjj ,franken zur ,vollendung des ,baues der ,sternwarte aus1 wodurch ,gau in der trben ,zeit nach dem ,verluste seiner ,frau ,zerstreuung zu ,theil wurde1 da er als ,astronom die vom ,klosterbaumeister ,mller entworfenen ,plne durchzuarbeiten hatte4 ,die ,vereinsamung von ,gau sollte jedoch nicht lange whren2 am #d4 ,august #ahaj verheirathete er sich mit der zweiten ,tochter des ,hofrath ,waldeck1 einer genauen ,freundin seiner verstorbenen ,frau1 von der er berzeugt war1 da sie ihm und seinen ,kindern die verewigte ,gattin und ,mutter vollkommen ersetzen wrde1 und so erstand die zerstrte ,huslichkeit wieder in glcklicher ,gestaltung4 ,in diese ,zeit fallen die groartigsten ,erfolge seiner directen ,lehrthtigkeit4 ,schon im ,jahre #ahjh war ,schumacher1 in gereifteren ,jahren nach schon vollendeten juristischen ,studien1 nach ,gttingen gekommen1 um dort sich in der ,mathematik und ,astronomie auszubilden2 #ahaj kamen ,gerling1 ,nicolai1 ,mbius1 ,encke1 welche alle als namhafte ,gelehrte in verdientem ,ansehen stehen4 ,die ,lehrthtigkeit war jedoch1 wie schon aus dem oben angefhrten ,bruchstcke eines ,briefes von ,olbers hervorgeht1 von jeher eine ,last fr ,gau2 er widmete sich ihr in den ersten ,jahrzehnten seines ,gttinger ,aufenthaltes in der ,form1 wie sie an deutschen ,universitten gebruchlich ist1 mehr1 als spter2 allerdings immer ungern und mit der oft wiederholten ,klage1 da ihm dadurch sehr viel ,zeit geraubt wrde1 da die ,vorbereitungen ihm so lstig und uerst zeitraubend seien4 ,wenn man bedenkt1 was ,mnner wie ,encke1 ,gerling1 ,mbius1 ,nicolai und ,andere aus ,gau'schen ,vorlesungen mit ins ,leben hinbergenommen haben 7denn man ist versucht1 ihre ,hauptleistungen1 dem ,keime nach1 auf ,gttinger ,anregungen zurckzufhren71 so begreift sich das wohl4 ,in seinen spteren ,jahren war ,gau nur schwer dazu zu bewegen1 ein ,colleg zu lesen2 jedoch war er1 unter ,beobachtung aller ,formen1 stets dem strebenden ,studirenden zugnglich4 ,der ,schreiber dieser ,zeilen gedenkt nicht selten mit dankbarer ,erinnerung mancher halben ,stunde aus den ,jahren #ahec und #ahed1 die der groe ,mann in anregender und wesentlich frdernder ,belehrung dem ,anfnger widmete1 welchem er gestattet hatte1 mit ,fragen bei dem ,selbststudium der ,theoria motus ihn zu behelligen1 ein ,thema1 auf das glcklicherweise diese ,erlaubni nicht beschrnkt blieb4 -- ,gau hatte nunmehr die stille sorgenfreie ,mue gefunden1 nach welcher er sich so lange gesehnt4 ,als etwas wahrhaft ,beneidenswerthes hat er im hohen ,alter1 nach des groen ,astronomen ,bessel's ,tode1 mit dem ihn eine mehr als vierzigjhrige ,freundschaft verband1 hervorgehoben1 da dieser in seinen jungen ,jahren ,gelegenheit gefunden habe1 groartige ,verhltnisse der wirklichen ,welt genau kennen zu lernen und dadurch die innere ,ueberzeugung mit sich getragen1 durch diese ,kenntnisse sich jeden ,augenblick eine solche ,stellung in der brgerlichen ,gesellschaft schaffen zu knnen1 in der er sich selbst erhielte4 ,er selbst habe1 bis zu einem vorgerckten ,alter1 nichts in sich selbst besessen1 was1 wie die ,welt sei1 einen sichern ,schutz auch nur gegen den ,hungertod htte geben knnen1 als das ,schulmeistern1 was ihm stets zuwider gewesen sei4 ,die jhrlichen ,bearbeitungen der ,vorausberechnung der kleinen ,planeten und die ,verbesserung ihrer ,bahnen bertrug ,gau von jetzt ab stets dem einen oder dem andern seiner talentvolleren ,schler4 ,er selbst beschftigte sich in dieser ,richtung hauptschlich damit1 fr die ,berechnung der ,strungen dieser ,himmelskrper ,methoden aufzustellen1 sowie fr die ,ermittelung der wahrscheinlichsten ,elemente ihrer ,bahnen1 worber er im ,jahre #ahaa und #ahah der ,societt der ,wissenschaften in ,gttingen classische ,denkschriften vorlegte4 ,um dieselbe ,zeit beschftigte sich ,gau mit dioptrischen ,studien1 nicht allein theoretisch1 sondern mit directer ,beziehung zur ,praxis1 wie er denn1 in ihm eigenthmlicher ,form1 an ,repsold im ,jahre #ahaj die ,krmmungsradien fr ein ,fernrohrobjectiv von #h ,fu ,brennweite und #e ,zoll ,oeffnung mittheilte4 ,diese ,studien nahm er im ,jahre #ahag wieder auf und zeigte damals die theoretische ,mglichkeit eines wesentlichen ,fortschrittes in der ,construction der ,fernrhre1 die aber unbeachtet blieb1 bis ,steinheil nach fast einem halben ,jahrhundert die ,formeln von ,gau praktisch anwandte und ganz vorzgliche ,resultate erzielte4 ,im ,jahre #ahdc legte er der ,gttinger ,societt seine dioptrischen ,studien vor1 wodurch er einem ,felde1 das durch die ,arbeiten von ,mnnern wie ,cotes1 ,euler1 ,lagrange und ,mbius fast erschpft erscheinen konnte1 eine neue ,ernte abgewann4 ,im ,jahre #ahad wurde die neue ,sternwarte bis auf den innern ,ausbau fertig2 jedoch wurden die dazu gehrigen ,wohngebude fr die ,astronomen erst im ,jahre #ahae begonnen4 ,von den ,instrumenten der alten ,sternwarte erhielt der durch ,tobias ,mayer's ,arbeiten so berhmt gewordene ,mauerquadrant einen ,platz auf dem neuen ,observatorium1 sowie auch das #aj-;fige ,herschel'sche ,teleskop noch auf lange ,jahre hinaus fr ,beobachtungen auer dem ,meridiane benutzt wurde4 ,die brigen1 von ,lilienthal nach ,gttingen gekommenen ,instrumente wurden kaum benutzt1 hchstens1 um ,besuchern den gestirnten ,himmel damit zu zeigen4 ,an ,stelle des einen von zwei im ursprnglichen ,plane projectirten ,passageninstrumenten wurde1 auf ,betreiben von ,schumacher ein ,meridiankreis von ,repsold angekauft1 der jedoch erst im ,jahre #ahah geliefert wurde2 denn ,repsold wollte ihn1 bevor er in solche ,hnde kam1 mit einer neuen ,theilung versehen4 ,im ,frhjahr #ahaf begab sich ,gau im ,auftrage der ,regierung nach ,mnchen1 wo damals die groen ,knstler ,reichenbach und ,fraunhofer erfolgreich mit den englischen ,mechanikern und ,optikern zu rivalisiren begonnen hatten1 um dort mit ihnen die ,construction zweier groer ,meridianinstrumente zu vereinbaren1 sowie verschiedene kleinere ,instrumente zu bestellen4 ,bei dieser ,gelegenheit besuchte ,gau mit ,reichenbach zusammen die schnen ,gegenden des ,salzkammergutes4 ,schon im ,sommer #ahad hatte brigens die ,gttinger ,sternwarte eine herrliche ,acquisition in einem ,reichenbach-,fraunhofer'schen ,heliometer gemacht1 zu dem freilich das ,stativ erst spter nachkam1 ein ,instrument1 welches #fj ,jahre spter1 am #h4 ,december #ahgd1 zur ,beobachtung des ,vorberganges der ,venus vor der ,sonnenscheibe auf der ,aucklandinsel gedient hat4 ,im ,herbste #ahaf konnte endlich die ,directorwohnung der ,sternwarte bezogen werden und im ,frhjahre #ahag traf eins der bestellten kleineren ,instrumente aus ,mnchen ein1 mit dem ,gau sofort1 obgleich der ,ausbau der ,sternwarte noch keineswegs vollendet war1 die ,beobachtungen begann4 ,bei der ,bestellung dieses ,instrumentes hatte ,gau wahrscheinlich schon die ,fortsetzung der von ,schumacher geplanten dnischen ,gradmessung von ,skagen bis ,lauenburg durch das ,hannversche im ,auge gehabt4 ,als ,schumacher im ,jahre #ahag seine ,messungen1 aufs ,groartigste untersttzt vom ,knige von ,dnemark1 begonnen hatte1 benutzte ,gau die ,durchreise des ,ministers von ,arnswald im ,august #ahag durch ,gttingen1 um demselben die ,zweckmigkeit der ,fortsetzung dieser ,arbeiten durch das ,hannver'sche darzulegen und reichte dann im ,herbste desselben ,jahres eine ausfhrliche ,denkschrift ein1 in welcher er schriftlich seine mndlichen ,auseinandersetzungen wiederholte4 ,es erfolgte aber darauf lange kein ,bescheid1 da die ,kunst des ,sollicitirens diejenige sei1 wozu er -- freilich zu seinem groen ,nachtheil -- am wenigsten ,talent habe noch passe4 ,nachdem ,schumacher -- dem obige ,kunst gelufiger war -- sich ins ,mittel gelegt1 so wurde zunchst von der ,regierung ,gau der ,auftrag ertheilt1 im ,herbst #ahah die zur ,verbindung der hannverschen ,triangulirung mit der dnischen nothwendigen ,winkelmessungen in ,lneburg vorzunehmen4 ,das war der ,anfang der langwierigen ,triangulirungsgeschfte1 mit denen ,gau bis ber das ,jahr #ahdh hinaus viel1 ja viel zu viel zu thun hatte4 ,mag man auch den ,gewinn der ,verlngerung des dnischen ,bogens um zwei ,meridiangrade nach ,sden sehr hoch stellen1 so war das eine ,arbeit1 die auch ,krfte secundren ,ranges sehr gut htten ausfhren knnen4 ,man mu nur in dem ,briefwechsel zwischen ,gau und ,schumacher lesen1 wie sehr ,ersterer viele ,jahre ,sommer fr ,sommer durch ,winkelmessungen absorbirt war1 um es lebhaft zu beklagen1 da ein solcher ,geist durch derartige ,arbeiten1 die von ,vielen zu machen waren1 gestrt wurde1 sich in ,mue mit ,dingen zu beschftigen1 die nur ,er uns lehren konnte4 ,dazu kommt noch1 da ,gau fast alle die erforderlichen ungeheuern ,rechnungen selbst gemacht hat1 vielleicht in ein ,viertel oder ein ,zehntel der ,zeit1 die andere gebraucht htten4 ,aber seine ,zeit war auch kostbarer als die ,zeit von vier oder zehn ,rechnern1 die schlielich genau dasselbe ,resultat erlangt haben wrden4 ,allerdings hat auch die ,wissenschaft1 in ,anla dieser ,gradmessungsarbeiten1 ,viel gewonnen4 ,dahin gehren die feinsinnigen ,untersuchungen ber die allgemeine ,abbildung einer gegebenen ,flche1 auf einer andern so1 da die ,abbildung dem abgebildeten in den kleinsten ,theilen hnlich wird4 ,es sind ferner auf die ,gradmessungsarbeiten zurckzufhren die ,disquisitiones circa superficies curvas 7#ahbg7 und die beiden ,abhandlungen ber hhere ,geodsie 7#ahdc und #ahdf74 ,ein groer ,uebelstand bei den ,gradmessungsarbeiten war es bislang gewesen1 da man die ,endpunkte der groen ,dreiecke1 in denen man die ,winkel zu messen hatte1 mit den gewhnlich angewandten ,mitteln entweder gar nicht oder nicht mit gengender ,sicherheit hatte sehen knnen4 ,man hatte daher zu dem ,auskunftsmittel gegriffen1 hell brennende mit ,reverberen versehene ,lampen auf den ,dreieckspunkten aufzustellen und die ,messungen bei ,nacht auszufhren4 ,abgesehen von der groen ,unbequemlichkeit und ,mhseligkeit wurde dadurch die ,arbeit des ,geodten zu einer gefahrvollen1 da nicht selten die ,signale auf hohen einsam gelegenen ,bergen errichtet sind1 die dem ,beobachter keinerlei ,schutz darbieten4 ,um so willkommener war eine ,erfindung von ,gau1 welche es ermglichte1 alle1 selbst die grten ,dreiecke bei ,tage zu messen3 das ,heliotrop4 ,diese in ihrer ,einfachheit so sinnreiche ,erfindung gestattet das ,sonnenlicht1 welches ein kleiner ber dem ,dreieckspunkte aufgestellter ,spiegel zurckwirft1 genau auf den andern ,dreieckspunkt zu senden1 so da der dort befindliche ,beobachter in der gewnschten ,richtung scheinbar einen knstlichen1 hellglnzenden ,stern erblickt1 der sich scharf mit dem ,winkelinstrumente einstellen lt4 ,von dieser seiner ,lieblingserfindung hat ,gau fter sehr bestimmt hervorgehoben1 da er zu derselben nicht durch einen reinen ,zufall1 sondern durch reifes ,nachdenken gelangt sei4 ,es sei wahr1 da er auf dem ,michaelis-,thurm in ,lneburg eine ,fensterscheibe eines ,hamburger ,thurmes habe blitzen sehen1 ein ,zufall1 welcher die praktische ,ausfhrbarkeit seines ,vorhabens noch bekrftigt habe1 aber schon lngst vorher sei die ganze ,erfindung im ,geiste fertig gewesen4 ,gau hielt es fr mglich1 mit ,hlfe von ,heliotropen eine telegraphische ,correspondenz zwischen ,mond und ,erde zu errichten und hatte in ,bezug auf diese ,frage sogar die ,gre der erforderlichen ,spiegel berechnet1 woraus sich ergab1 da eine solche ,correspondenz eventuel ohne groe ,kosten sich wrde einrichten lassen4 ,das wre eine ,entdeckung1 pflegte er zu sagen1 noch grer als die von ,amerika1 wenn wir uns mit unseren ,mondnachbarn in ,verbindung setzen knnten -- hielt es jedoch nicht eben fr wahrscheinlich1 da der ,mond eine mit hherer ,intelligenz ausgestattete ,bevlkerung besitze4 ,sonst hielt er geistiges ,leben auf der ,sonne und auf den ,planeten fr sehr wahrscheinlich1 wobei er hervorzuheben pflegte1 wie die an der ,oberflche der verschiedenen ,himmelskrper wirkende und in ihrer ,wirkung zu berechnende ,schwerkraft fr diese ,frage vom grten ,einflu sei1 woraus er z4 ,b4 folgerte1 da auf der ,sonne nur sehr kleine ,wesen1 verglichen mit uns1 existiren knnen1 bei einer dort mehr als #bh;fach greren ,schwerkraft1 als auf der ,erde4 ,um die ,zeit1 als die ,gradmessungsarbeiten ernstlich an ,gau herantraten1 trafen im ,jahre #ahai die ,schnen ,meridianinstrumente von ,mnchen ein1 deren ,aufstellung auf der ,sternwarte und deren eingehender ,untersuchung sich ,gau zunchst widmete4 ,obgleich dieselben auch1 wenigstens in den ersten ,jahren1 zu hufigen ,beobachtungen gedient haben1 so ist doch wenig von ihren ,leistungen in der astronomischen ,welt bekannt geworden4 ,es scheint auch1 als wenn es ,gau nicht fr angemessen hielt1 mit den damals staunenswerthen ,leistungen von ,bessel in ,concurrenz zu treten2 auch drfte vielleicht die schon oben aus einem ,briefe von ,olbers angezogene ,aeuerung1 da ,gau die praktische ,astronomie enthusiastisch liebte1 in sofern doch zu modificiren sein1 als ,gau nicht der unwiderstehliche ,drang inne wohnte1 sich mit den ,gestirnen zu beschftigen1 wie man ihn bei dem wahren beobachtenden ,astronomen findet4 ,es soll damit nicht der leiseste ,tadel gegen den ,mann ausgesprochen werden1 dessen praktische ,leistungen im ,gebiete der ,astronomie ebenfalls weit hervorragen ber die ,leistungen des ,durchschnittsastronomen der ,praxis1 sondern es soll nur die ,thatsache constatirt werden1 da das ,gttinger ,institut als ,sternwarte nicht das geleistet hat1 was man von einem mit so prachtvollen ,instrumenten ausgestatteten ,institute erwarten mute4 ,ein helles ,licht auf die hier obwaltenden ,verhltnisse wirft eine ,aeuerung von ,gau ber die ,erklrung eines optischen ,phnomens1 das auftritt1 wenn man die in einem ,quecksilberhorizonte reflectirten ,bilder von ,sternen beobachtet4 ,die ,auffindung dieser ,erklrung stellte er hher1 als einen ganzen ,jahrgang von ,beobachtungen1 deren ,nutzen er jedoch keineswegs verkenne4 ,in der ,that kann man bedauern1 da durch die praktische ,thtigkeit von ,gau1 gar hufig die ,mue gestrt ist1 deren er nach seinen wiederholten ,aeuerungen fr seine schpferische ,thtigkeit auf speculativem ,gebiete stets in vollem ,maae bedurfte4 ,wie sehr man in den damaligen ,regierungskreisen vor #dj ,jahren verkannte1 was man an ,gau in ,gttingen besa1 geht daraus hervor1 da ihn das ,ministerium des ,innern mit ,auftrgen von abschreckender ,weitlufigkeit behelligte1 die sich auf die ,revision des gesammten ,aichungswesens des ,knigreiches bezogen4 ,es ist zu bedauern1 da ,gau diese ,auftrge nicht einfach als seiner unwrdig ablehnte2 seine der ,welt unschtzbare ,zeit ist in ,folge dessen zum ,theil durch ,arbeiten absorbirt1 deren ,bedeutung schon jetzt1 selbst fr das praktische ,leben1 ganz geschwunden sind1 wenngleich die ,geistesfunken1 welche von ihm im ,contact mit den frher bei solchen ,gelegenheiten befolgten ,methoden sprhten1 noch lange dieses ,gebiet mit ihrem ,lichte erhellen werden4 ,es ist nicht ,zweck dieser kurzen ,schrift1 alle die groen ,gedanken zu verfolgen1 welche ,gau whrend seiner fast #ej;jhrigen ,thtigkeit in vielen der ,societt der ,wissenschaften berreichten ,denkschriften niedergelegt hat1 oder auch nur die ,titel dieser ,denkschriften aufzuzhlen2 noch weniger kann dem verborgenen ,aufblitzen seines ,genius nachgegangen werden1 wozu unter andern der ,briefwechsel1 den er mit ,schumacher gefhrt1 so vielen ,anla darbietet4 ,es sei nur gestattet1 noch ein groes ,arbeitsfeld zu erwhnen1 auf welchem das ,eingreifen von ,gau von fundamentaler ,bedeutung geworden ist4 ,schon im ,sommer #ahca hatte ,gau angefangen sich in ein ihm bis dahin ganz fremdes wissenschaftliches ,gebiet1 die ,krystalllehre1 hineinzuarbeiten4 ,es machte ihm ,mhe1 sich in der ,sache zu orientiren1 da die ,bcher1 welche er dabei zum ,fhrer genommen1 dieselbe mehr verwirrten als aufhellten4 ,gau ersann eine neue ,methode zur ,krystallbezeichnung1 im ,wesentlichen dieselbe1 welche spter von ,miller in ,cambridge bekannt gemacht ist und construirte eine ,vorrichtung1 mit deren ,hlfe am #abzlligen ,reichenbach'schen ,theodoliten die ,winkel der ,krystalle so genau1 wie mglich1 gemessen werden konnten4 ,von allen diesen ,untersuchungen3 ,beobachtungen1 ,rechnungen und ,zeichnungen1 ist nie das ,geringste zur ffentlichen ,kenntni gelangt2 denn schon im ,herbste desselben ,jahres trat bei ,gau1 in ,folge der ,berufung des damals noch jugendlichen1 spter so berhmten ,physikers ,weber an die ,gttinger ,universitt1 die ,bearbeitung rein physikalischer ,fragen in den ,vordergrund4 ,es entwickelte sich bald zwischen dem mehr als #ej;jhrigen hochberhmten ,mathematiker und dem noch nicht dreiigjhrigen ,physiker eine innige1 nie getrbte ,freundschaft1 der die ,wissenschaft denkwrdige ,arbeiten verdankt4 ,der ,stahl schlgt an den ,stein1 so bezeichnete ,gau spter ihr persnliches ,zusammenwirken in der ,mitte der dreiiger ,jahre1 das zum unendlichen ,schaden fr die ,menschheit im ,jahre #ahcg zerrissen wurde1 weil der ,knig von ,hannover ,mnner von ,ueberzeugungstreue1 die auch wagten dieselbe zu uern1 nicht als ,professoren in ,gttingen dulden wollte4 ,weber war einer von den ,gttinger ,sieben1 die in ,folge des ,verfassungsbruchs des ,knigs und ihres dagegen erlassenen ,protestes aus ,hannover verbannt wurden4 ,mit ihm verlieen ,albrecht1 ,dahlmann1 ,ewald1 ,gervinus und die beiden ,grimm die ,georgia ,augusta4 ,das ,gebiet der ,elektricitt und des ,magnetismus wurde zunchst nach allen ,richtungen durchforscht4 ,gau gab in ,folge hiervon die erste richtige ,theorie des ,erdmagnetismus1 wodurch er in den ,stand gesetzt wurde1 durch eine mathematische ,formel das gesammte vorhandene ,beobachtungsmaterial darzustellen1 also die ,declination und ,inclination der ,magnetnadel1 sowie die ,intensitt an jedem ,punkte der ,erde anzugeben4 ,die ,wichtigkeit1 durch ,beobachtungen zu jeder ,zeit diese ,constanten zu bestimmen1 fhrte ,gau auf die ,erfindung von ganz neuen ,beobachtungsmethoden und ,instrumenten1 mit denen man diese ,gren und ihre ,aenderungen in kurzer ,zeit mit einer nie geahnten ,schrfe bestimmen konnte4 ,die galvanischen ,versuche fhrten endlich zur ,entdeckung des elektromagnetischen ,telegraphen1 der zum ersten ,male in groen ,dimensionen im ,winter #ahcc bis #ahcd in ,gttingen praktisch ausgefhrt wurde1 indem von der ,sternwarte zum ,johannisthurme und von da zum physikalischen ,cabinette eine ,drahtleitung von mehreren ,tausend ,metern ,lnge gezogen wurde4 ,diese ,drahtleitung diente zu den interessantesten ,versuchen2 so wurden sehr bald ,worte und ganze ,stze hin und her telegraphirt und auch die spter so wichtig gewordene ,anwendung fr telegraphische ,lngenbestimmungen wurde implicite gemacht1 da die ,pendeluhr des physikalischen ,cabinets durch galvanische ,signale von der ,sternwarte aus gestellt wurde1 es also nur einer unabhngigen ,zeitbestimmung dort bedurft htte1 um die astronomische ,lngendifferenz zu ermitteln4 ,in einem ,briefe an ,schumacher bedauert ,gau die engen ,verhltnisse1 in denen er lebt1 da sich an seine theoretischen ,eroberungen im ,gebiete des ,elektromagnetismus1 auf die er mehr ,werth legte1 als auf die im ,gebiete des reinen ,magnetismus1 glnzende praktische ,anwendungen knpfen lieen4 ,knnte man1 so schreibt er #ahce1 ,tausende von ,thalern verwenden1 so glaube ich1 da z4 ,b4 die elektromagnetische ,telegraphie zu einer ,vollkommenheit und zu einem ,maastabe gebracht werden knnte1 vor der die ,phantasie fast erschrickt4 ,der ,kaiser von ,ruland knnte seine ,befehle ohne ,zwischenstation in derselben ,minute von ,petersburg nach ,odessa1 ja vielleicht nach ,kiachta geben1 wenn nur der ,kupferdraht von gehriger 7im ,voraus scharf zu bestimmender7 ,strke gesichert hingefhrt und an beiden ,endpunkten mchtige ,apparate und gut eingebte ,personen wren4 ,ich halte es nicht fr unmglich1 eine ,maschinerie anzugeben1 wodurch eine ,depesche fast so mechanisch abgespielt wrde1 wie ein ,glockenspiel ein ,musikstck abspielt1 das einmal auf eine ,walze gesetzt ist4 ,aber bis eine solche ,maschinerie allmlig zur ,vollkommenheit gebracht wrde1 mten natrlich erst viele kostspielige ,versuche gemacht werden1 die freilich z4 ,b4 fr das ,knigreich ,hannover keinen ,zweck haben4 ,um eine solche ,kette in einem ,schlage bis zu den ,antipoden zu haben1 wre fr #ajj ,millionen ,thaler ,kupferdraht vollkommen zureichend1 fr eine halb so groe ,distanz nur ein ,viertel so viel1 und so im ,verhltnisse des ,quadrats der ,strecke4 ,von groem ,interesse ist es auch1 zu ersehen1 da diejenigen ,methoden1 welche ,gau schon damals bei seinen ,gttinger ,versuchen anwandte1 dieselben sind1 auf die man jetzt bei der transatlantischen ,telegraphie wieder zurckzukommen scheint4 ,die ,zeit1 in welcher ,gau begann1 sich physikalischen ,problemen mit groer ,energie zuzuwenden1 fllt zusammen mit einer ,zeit schweren huslichen ,leides4 ,seine ,frau hatte schon lange an einem ,magenbel gekrnkelt4 ,nachdem eine ,katastrophe1 in ,folge welcher man glaubte ,hoffnung schpfen zu knnen1 und die in der ,that eine wesentliche ,besserung in dem ,zustande der ,leidenden herbeifhrte1 so da sie sich besser befand1 als seit ,jahren1 eingetreten war1 zeigte sich leider bald wieder das alte ,uebel1 nur in noch traurigerer ,gestalt1 und im ,september #ahca starb nach unbeschreiblichen ,leiden die arme ,dulderin4 ,gau wurde durch diesen ,verlust aufs ,tiefste erschttert und sehnte sich1 ebenfalls von einem ,schauplatze abtreten zu knnen1 wo die ,freuden flchtig und nichtig1 die ,leiden1 ,fehlschlagungen und schmerzlichen ,tuschungen die ,grundfarbe sind4 ,viele ,monate spter litt er noch an fortwhrender ,schlaflosigkeit bei ,nacht und ,abspannung am ,tage1 und konnte nicht absehen1 wann er sich wieder zu frischem ,lebensmuthe wrde aufrichten knnen4 ,wir greifen wohl kaum fehl1 wenn wir annehmen1 da hier ebenfalls ein ,motiv sich zeigt1 da ,gau veranlate1 neue1 ihm bis dahin fremde und in sich hoch interessante ,gebiete mit ,anstrengung aller ,geisteskraft zu betreten4 ,die philologischen ,neigungen1 welche ,gau in seiner ,jugend sogar der ,mathematik abwendig zu machen drohten1 traten in dem letzten ,jahrzehnte seines ,lebens wieder mit grerer ,lebendigkeit hervor4 ,versuchsweise hatte er sich ums ,jahr #ahdj mit ,sanskrit beschftigt1 das ihn aber wenig befriedigte2 spter erlernte er1 um seinen ,geist frisch und fr neue ,eindrcke empfnglicher zu erhalten1 die russische ,sprache1 bekanntlich fr denjenigen1 der nur germanische und romanische ,sprachen kennt1 eine sehr schwierige ,aufgabe4 ,ohne fremde ,hlfe brachte er es darin binnen wenigen ,jahren zu einer sehr groen ,fertigkeit1 so da er von da an mit ,vorliebe sich mit der russischen ,literatur beschftigte1 whrend ihm frher vorzugsweise von auslndischer ,literatur die ,lectre von ,walter ,scott's ,werken angezogen hatte4 ,unter unseren deutschen ,dichtern stellte er ,richter ohne ,frage in die erste ,reihe2 dagegen befriedigte ihn ,gthe's ,schreib- und ,denkweise weniger3 er sei ihm an ,gedanken zu arm und seine lyrische ,poesie1 deren ,werth und vollendete ,form er nicht verkannte1 schlug er nicht sehr hoch an4 ,noch weniger sagte ihm ,schiller zu1 dessen philosophische ,ansichten ihm mitunter vollstndig zuwider waren4 ,so nannte er ,die ,resignation ein gotteslsterliches1 durchaus moralisch verderbtes ,gedicht und hatte in seiner ,ausgabe mit ,fracturschrift und ,ausrufungszeichen das ,wort ,mephistopheles an den ,rand geschrieben4 ,alle philosophischen ,ideen hielt ,gau nur fr subjectiv und trennte sie1 da sie strenger ,begrndung entbehrten1 durchaus von der eigentlichen ,wissenschaft4 ,anerkennend hebt ,sartorius von ,waltershausen die religise ,duldsamkeit von ,gau hervor1 die er auf jeden aus der ,tiefe des menschlichen ,herzens entsprungenen ,glauben bertrug1 die aber durchaus nicht mit religisem ,indifferentismus zu verwechseln war4 ,im ,gegentheil nahm er an der religisen ,entwickelung des menschlichen ,geschlechts1 vornehmlich aber an der unsers ,jahrhunderts1 den allerinnigsten ,antheil4 ,in ,rcksicht auf die mannigfaltigen ,glaubensverschiedenheiten1 die hufig nicht mit seiner ,anschauungsweise bereinstimmen konnten1 hob er immer hervor1 da man nicht berechtigt sei1 den ,glauben anderer1 in dem sie ,trost in irdischen ,leiden und eine sichere ,zuflucht in den ,tagen des ,unglcks erblickten1 in irgend einer ,weise zu stren4 ,das ,streben nach ,wahrheit und das ,gefhl fr ,gerechtigkeit bildeten die ,grundlage von ,gau' religiser ,betrachtungsweise4 ,das geistige ,leben im ganzen ,weltall erfate er als ein groes1 von ewiger ,wahrheit durchdrungenes ,rechtsverhltni1 und aus dieser ,quelle schpfte er vornehmlich die ,zuversicht1 das unerschtterliche ,vertrauen1 da mit dem ,tode unsere ,laufbahn nicht geschlossen ist4 ,die unerschtterliche ,idee von einer persnlichen ,fortdauer nach dem ,tode1 der feste ,glaube an einen letzten ,ordner der ,dinge1 an einen ewigen1 gerechten1 allweisen1 allmchtigen ,gott1 bildete das ,fundament seines religisen ,lebens4 ,es giebt1 uerte er eines ,tages1 in dieser ,welt einen ,genu des ,verstandes1 der in der ,wissenschaft sich befriedigt1 und einen ,genu des ,herzens1 der hauptschlich darin besteht1 da die ,menschen einander die ,mhsale1 die ,beschwerden des ,lebens gegenseitig erleichtern4 ,ist das aber die ,aufgabe des hchsten ,wesens1 auf gesonderten ,kugeln ,geschpfe zu erschaffen und sie1 um ihnen solchen ,genu zu bereiten1 #hj oder #ij ,jahre existiren zu lassen8 -- so wre das ein erbrmlicher ,plan4 ,ob die ,seele #hj ,jahre lebt oder #hj ,millionen ,jahre1 wenn sie ein ,mal untergehen soll1 so ist dieser ,zeitraum doch nur eine ,galgenfrist4 ,endlich wrde es vorbei sein mssen4 ,man wird daher zu der ,ansicht gedrngt1 fr die ohne eine strenge wissenschaftliche ,begrndung so vieles ,andere spricht1 da neben dieser materiellen ,welt noch eine zweite rein geistige ,weltordnung existirt1 mit eben so viel ,mannigfaltigkeiten1 als die in der wir leben -- ihrer sollen wir theilhaftig werden4 -- ,die letzten ,jahrzehnte seines ,lebens verlebte ,gau in stiller1 ruhiger ,beschaulichkeit2 seit mehr als zwanzig ,jahren hatte er keine ,nacht auerhalb ,gttingens zugebracht4 ,vormittags erschien er regelmig im literarischen ,museum1 woselbst er eine groe ,anzahl von ,zeitungen durchsah1 in denen ihn1 auer den politischen ,nachrichten1 auch noch insbesondere die ,brsennachrichten ansprachen1 welche er aufmerksam im ,interesse seiner statistischen ,speculationen verfolgte4 ,ein ,glck ist es1 da ,niemand die eminente finanzielle ,begabung zeitig genug ahnte1 die ,gau besa1 und von der er z4 ,b4 einen so hervorragenden ,beweis bei der ,reorganisation der ,professorenwittwencasse in ,gttingen gegeben hat6 ,es wrden dadurch noch grere ,beeintrchtigungen seiner ,mue entstanden sein1 als die1 welche wir oben beklagten4 ,die meisten ehemaligen ,studirenden der ,georgia ,augusta aus dem zweiten ,viertel dieses ,jahrhunderts werden sich lebhaft das edle ,antlitz des groen ,mannes ins ,gedchtni zurckrufen knnen2 denn auf den meisten von ihnen wird sein leuchtendes blaues ,auge fragend geruht haben1 wenn sie zufllig ein ,blatt lasen1 nach dem ,gau ,verlangen trug1 und das sich dann ,jeder beeilte dem groen ,manne darzureichen4 ,auszeichnungen aller ,art wurden ,gau vielfach zu ,theil -- zeichnete doch ,jeder schlielich nur sich selbst aus1 wenn er einen solchen ,mann ehrte -- und vorzglich in groer ,zahl am #af4 ,juli #ahdi1 als der ehrwrdige ,greis sein #ej;jhriges ,doctorjubilum feierte4 ,an diesem ,tage erhielt er auch das ,ehrenbrgerrecht der ,stdte ,braunschweig und ,gttingen4 ,schon im ,jahre #ahdf findet sich in einem ,briefe an seinen ,freund ,schumacher das ,verlangen ausgesprochen1 seinen ,abschied zu nehmen1 um die letzten ,jahre seines ,lebens in freiester ,selbstbestimmung1 fern von der ,last aller ,berufsgeschfte1 verleben zu knnen4 ,nach seinem ,jubilum schien er berhaupt die ,absicht zu haben1 zu ruhen1 und klagte1 da seine ,arbeitszeit im ,vergleich mit frheren ,jahren merklich krzer werde4 ,seine innigsten ,freunde waren allmlig aus dem ,leben geschieden3 ,olbers #ahdj1 ,bessel #ahdf4 ,im ,jahre #ahea starb ,schumacher1 und ,gau vereinsamte mehr und mehr4 ,in den beiden folgenden ,wintern litt er viel an ,schlaflosigkeit und andere ,beschwerden des ,alters traten auf1 so da er endlich1 trotz seines geringen ,vertrauens in die medicinischen ,wissenschaften1 sich im ,januar #ahed veranlat sah1 rztlichen ,rath zu suchen4 ,leider zeigte es sich1 da das ,uebel1 an welchem ,gau litt1 ein ,herzfehler war und da man auf eine ,wiederherstellung kaum hoffen durfte4 ,die ,anwendung zweckmiger ,mittel besserte das ,befinden1 so da der ,sommer leidlich verlief4 ,im ,december #ahed zeigten sich jedoch sehr bedenkliche ,symptome2 nach mehrfachem ,hin- und ,herschwanken der ,krankheit entschlief ,gau am #bc4 ,februar #ahee4 ,am ,morgen des #bf4 ,februar begleitete ein langer ,zug von ,leidtragenden den groen ,todten von der ,rotunde der ,sternwarte zu seiner letzten ,ruhesttte4 ,das ,bildni des gewaltigen ,mannes ist am schnsten der ,nachwelt erhalten durch die ,denkmnzen1 welche der ,knig von ,hannover im ,jahre #ahef auf ihn prgen lie mit der ,widmung3 ,mathematicorum ,principi4 ,hiernach ist das diesen ,zeilen vorangestellte ,bild entworfen4