---------------------------------------- ---------------------- ,anmerkungen zur ,transkription ,gesperrter ,text ist als gesperrt markiert1 kursiver ,text als kursiv1 und ,fettdruck als fett4 ,tiefgestelle ,indizes sind mit markiert und mit einem fhrenden versehen1 wobei kein ,leerzeichen vor oder nach dem steht 7also etwa ,f#a74 ,hochgestellte ,indizes sind mit einem fhrenden markiert1 wobei kein ,leerzeichen vor oder nach dem steht 7also etwa v#c74 ,brche sind als #a_/b dargestellt1 bei ,zahlenangaben bedeutet #b-a_/b soviel wie #b1e 7und nicht #a1e74 ,die ,subtraktion ist hingegen mit freistehendem ,leerzeichen geschrieben 7wie #b - #a_/b #a-a_/b74 ,in mathematischen ,formeln wurden ,klammern hinzugefgt1 um die ,operatorbindung zu verdeutlichen4 ,das ,wurzelzeichen in ,formeln ist als sqrt dargestellt1 die dritte ,wurzel als #croot4 ,anmerkungen zu nderungen befinden sich am ,ende des ,buches4 ---------------------------------------- ---------------------- ,,die ,,luftschiffahrt der ,,gegenwart4 ,,die ,,luftschiffahrt ,,der ,,gegenwart4 ,von ,hauptmann ,,hermann ,,hoernes4 ,,mit ,,einer ,,tafel ,,und #afa ,,abbildungen4 ,illustration ,,wien1 ,,pest1 ,,leipzig4 ,a4 ,,hartleben',s ,,verlag4 #aijc4 ,,alle ,,autoren-,,rechte1 ,,insbesondere ,,das ,,recht ,,der ,,bersetzung ,,in ,,fremde ,,sprachen ,,vorbehalten4 ,,druck ,,von ,,friedrich ,,jasper ,,in ,,wien4 ,,vorwort4 ,nimmt man verschiedene ,zeitungsbltter zur ,hand1 so stt man fast jeden ,tag auf irgend eine ,notiz aronautischen ,inhaltes4 ,betrifft diese sportliche ,fahrten mit ,ballons oder ,berichte ber lenkbare ,ballons1 ,flugmaschinen oder simultane ,ballonfahrten u4 dgl4 m41 stets wird dem ,leser zugemutet1 auf einem ,gebiete bewandert zu sein1 das1 nach ,ansicht des ,laien1 eigentlich noch gar keine ,berechtigung hat1 das ,tagesgesprch zu bilden1 ist doch dem ,menschen die ,beherrschung des ,luftozeans noch immer nicht gelungen6 ,die rege ,beteiligung der ,presse an einem ,schmerzenskinde der ,menschheit lt uns aber erkennen1 wie tief das ,interesse an der ,sache der ,luftschiffahrt trotzdem allenthalben ist4 ,es uert sich nicht nur in der ,beteiligung an den zahlreichen ,luftschiffer-,vereinen und ,aro-,klubs1 an den ,auffahrten und wissenschaftlichen ,untersuchungen etc41 sondern wird auch besttigt durch die zahlreichen1 stets wiederkehrenden ,projekte1 ,anfragen und ,nachrichten aus dem ,laien-,publikum4 ,die ,erfahrung lehrt1 wie schwierig es solchen ,personen1 welche nicht fachmnnisch gebildet sind1 wird1 aus dem groen ,wuste der widersprechendsten ,nachrichten sich zurecht zu finden4 ,es war daher meine ,absicht1 in einer allgemein verstndlichen ,weise den ,umfang und das ,wesen der aronautischen ,bestrebungen der letzten ,jahre zu erlutern1 den ,leser mit den hervorragenderen ,leistungen auf dem ,gebiete des sogenannten ,kunstfahrens bekannt zu machen und ihn in weiterer ,folge ber die ,bestrebungen der ,aronautik 7,ballontechnik7 und ,aviatik 7,flugtechnik7 der allerletzten ,jahre zu informieren4 ,von einer ,behandlung der ,militr-,aronautik wurde abgesehen1 weil sie spter in einer eigenen ,schrift errtert werden soll4 ,eine rein theoretische ,behandlung des ,stoffes schien demnach von vorneherein ausgeschlossen4 ,die vorliegende ,schrift wendet sich somit nicht so sehr an die ,fach-,aronauten1 obwohl sie auch diesen1 wegen der darin enthaltenen bersichtlichkeit des ,stoffes und als ,nachschlagebehelf nicht unwillkommen sein drfte1 sondern an den groen ,kreis jener1 welche den ,bestrebungen der ,luftschiffahrt berhaupt sympathisch gegenberstehen4 ,entschieden hat bis jetzt ein in deutscher ,sprache abgefates ,werk1 welches die vielen ,gebiete der ,luftschiffahrt in einer auch dem ,laien verstndlichen ,weise errtert1 gefehlt4 ,diese ,lcke soll durch die ,herausgabe dieses ,buches nach ,mglichkeit ausgefllt werden4 ,als hauptschlichste ,quellen wurden bentzt3 vor allen die ,illustrierten1 aronautischen ,mitteilungen1 dann die ,zeitschrift fr ,luftschiffahrt1 ,velo1 l',auto-,velo1 ,allgemeine ,sportzeitung1 l',arophile1 ,aeronautics1 ,the ,aeronautical ,annual und meine eigenen ,schriften4 ,der sehr rhrigen ,verlagsbuchhandlung danke ich bestens fr ihre warme ,untersttzung4 ,so mge denn dieses ,werk hinaus in alle ,welten wandern und dem ,leser verknden1 was die ,luftschiffer treiben1 wie sie den ,gelehrten ntzen und was die ,flugtechniker arbeiten1 um einst dem entzckten1 nimmer ruhenden ,menschen freibestimmend das ,antlitz der ,erde aus dem ,reiche der ,lfte zu zeigen4 ,korneuburg4 ,,der ,,verfasser4 ,,inhalts-,,verzeichnis4 ,i4 ,kapitel4 ,vorbegriffe4 ,seite #a4 ,die ,luft #a #b4 ,der ,wind #b #c4 ,der ,luftwiderstand #c ,a7 ,allgemeines #c ,b7 ,experimente #e ,c7 ,resultate #f ,d7 ,folgerungen aus dem ,luftwiderstandsgesetze #g #d4 ,motoren #h #e4 ,luftschrauben #ad #f4 ,materialien #ah ,,ii4 ,kapitel4 ,interessante ,fahrten mit ,kugelballons4 #a4 ,einleitendes #ba #b4 ,zielfahrten #bb #c4 ,hochfahrten #bf #d4 ,weitfahrten #ce #e4 ,dauerfahrten #dc #f4 ,fahrten bei ,windstille #di ,,iii4 ,kapitel4 ,besonders interessante ,ballonfahrten4 #a4 ,die ,andresche ,nordpol-,ballonexpedition #ej #b4 ,ballonfahrten ber die ,alpen #fc #c4 ,bersons ,hochfahrt in ,england #fh #d4 ,graf de la ,vaulx' ,fahrt ber das ,mittellndische ,meer #gd #e4 ,fahrt ber die ,sahara #hb #f4 ,fahrt ber den ,groen ,ozean #hc #g4 ,jagd nach dem ,ballon #hf ,,iv4 ,kapitel4 ,meteorologische ,ballonfahrten4 #a4 ,einleitendes #ij #b4 ,beobachtungen vom ,fesselballon aus #ia #c4 ,registrierballons 7,ballons sonds7 #id #d4 ,die ,instrumentenfrage #aja #e4 ,simultane ,ballonfahrten #ajg ,v4 ,kapitel4 ,der lenkbare ,luftballon4 #a4 ,einleitendes #aaf #b4 ,wesen und ,theorie des lenkbaren ,ballons #abe #c4 ,parallelballons #acj #d4 berlastete ,ballons #acc #e4 ,die lenkbaren ,ballons von ,zeppelin1 ,severo1 ,dumont etc4 #acf #f4 ,neueste ,ballonprojekte #ade #g4 ,schluwort zu den lenkbaren ,ballons #aej ,,vi4 ,kapitel4 ,drachen4 #a4 ,einleitendes #aed #b4 ,verschiedene ,drachenkonstruktionen #aee ,eddy-,drache #aee ,hargrave-,drache #aeh ,lamson-,drache #afb ,zimmermann-,drache #aff ,russische ,drachen #afg ,nickelscher ,drache #afg ,kabel und ,kabelwinde #aga #c4 ,drachenaufstiege #agb #d4 ,drachen-,observatorien #agf #e4 ,drachenaufstiege mit ,menschen #agf ,,vii4 ,kapitel4 ,der persnliche ,kunstflug4 #a4 ,lilienthals ,versuche #agd #b4 ,der ,leiterdrache #aha #c4 ,die vielflgelige ,gleitmaschine #ahd #d4 ,die ,doppelflchen-,gleitmaschine #aid #e4 ,die ,doppeldeck-,gleitmaschine #aih #f4 ,wrights ,grundstze fr den ,gleitflug #aii #g4 ,weitere ,entwicklung des persnlichen ,kunstfluges #bja ,,viii4 ,kapitel4 ,flugmaschinen4 #a4 ,allgemeines #bjc #b4 ,drachenflieger #bjh ,die ,kreschen ,drachenflieger #bbh #c4 ,schraubenflieger #bcg #d4 ,schaufelradflieger #bdj #e4 ,segelradflieger #bdd #f4 ,flgelflieger #bdf ,schluwort #bej ,sachregister #bef ,,figurenverzeichnis4 ,figur ,seite #a ,friedrich ,ritter von ,loessl1 der bis jetzt erfolgreichste ,experimentator auf dem ,gebiete des ,luftwiderstandes #e #b ,der ,rhrenkessel von ,maxims ,drachenflieger #i #c ,hiram ,maxim1 seinen leichten1 #agj pferdestarken ,dampfmotor hebend #aj #d ,herrings leichter ,motor fr ,flugmaschinen #ab #e ,santos-,dumont1 den ,buchet-,motor seines ,ballons betrachtend #ac #f ,schrauben- und ,drachenfliegermodell von ,hargrave #af #g ,blick in die aronautische ,werkstatt von ,lachambre in ,vaugirard #ah #h ,schematische ,skizze des ,wasserstofferzeugungs-,apparates von ,tissandier #bj #i und #aj1 ,plaquette fr die ,sieger der aronautischen ,wettflge in ,paris #aijj4 ,besitzer ,graf ,henry de la ,vaulx #bb #aa ,auffahrt im ,park von ,vincennes4 ,abfahrt des ,herrn ,nirolleau #be #ab ,ballonfllung im aronautischen ,park von ,vincennes am #bd4 ,juni #aijj1 #h ,uhr frh #bh #ac ,gefllte ,ballons zum ,aufstiege bereit im aronautischen ,park von ,vincennes1 am #bd4 ,juni #aijj1 #c ,uhr nachmittags #bi #ad ,gaston ,tissandier1 berhmter franzsischer1 aronautischer ,schriftsteller #cj #ae ,gefllte ,kugelballons im aronautischen ,park von ,vincennes zur ,hochfahrt bereit #cb #af ,dr4 ,sring erreichte am #ca4 ,juli #aija mit ,berson zusammen die bis jetzt grte erstiegene ,hhe von #aj4ejj m #cd #ag ,ansicht der ,encinte von ,paris mit der ,ballonhalle und einem gefllten ,ballon im ,park von ,vincennes aus einer ,hhe von etwa #fjj m #cf #ah ,blick aus #bjj m ,hhe von einem auffahrenden ,ballon aus auf dem ,auffahrtsplatz1 wo noch acht gefllte ,ballons zur ,fahrt bereit stehen #dj #ai ,bilder der berhmtesten1 franzsischen ,kugelballons-,luftschiffer der ,gegenwart und zwar von links nach rechts3 ,graf ,castillon de ,st4 ,victor1 ,hervieu1 ,balsan1 ,faure1 ,graf de la ,vaulx1 ,juchms1 ,maison #dd #bj ,halbgefllte ,ballons im aronautischen ,park von ,vincennes am #ag4 ,juni #aijj1 #i ,uhr frh #df #ba ,fllung der ,ballons im arostatischen ,park zu ,vincennes am #ag4 ,juni #aijj1 #i ,uhr frh #dg #bb ,andre1 der ,fhrer der ersten ,luftballon-,nordpolexpedition #eb #bc ,frnkel1 ,teilnehmer an der ,andre-,expedition #ec #bd ,strindberg1 ,teilnehmer an der ,andre-,expedition #ed #be ,niels ,ekholm1 ist von der ,andreschen ,luftballon-,nordpolexpedition zurckgetreten #ef #bf ,ballonhalle mit geflltem ,ballon im ,viragohafen #eg #bg ,viragohafen mit ,umgebung4 ,auffahrtsstelle der ,andre-,expedition #ei #bh ,der ,ballonkorb des ,andreschen ,ballons #fj #bi ,der ,ballon ,wega zur ,abfahrt ber die ,alpen bereitgestellt #fc #cj ,blick vom ,ballon ,wega aus einer ,hhe von #dajj m bei seiner ,fahrt ber die ,alpen #ahii auf die ,rhonetalgletscher #fe #ca ,blick vom ,ballon ,wega aus auf den ,genfer ,see und dessen ,umgebung #ff #cb ,spelterinis ,auffahrt vom ,rigi aus #fg #cc ,ballonauffahrt von ,turin aus #fh #cd ,portrt von ,berson #gj #ce ,gefllter ,ballon an ,bord eines franzsischen ,schiffes #ge #cf ,die ,ausrstung des ,ballonkorbes des ,mditerranen ,nr4 ,i1 am ,vorabend der ,auffahrt #gg #cg ,der ,mditerranen auf seiner ,fahrt ber dem ,mittellndischen ,meere #gi #ch ,weg einiger ,ballons ber den rmel-,kanal #hd #ci ,fallschirmballon von ,louis ,capazza #hh #dj ,ballon mit ,drachenflchen #ib #da ,drachenballon aus der ,ballonfabrik ,a4 ,riedinger in ,augsburg auf der ,jubilums-,ausstellung in ,wien4 ,konstruktion von ,parseval und ,bartsch von ,sigsfeld #ic #db ,wilfrid de ,fonvielle1 berhmter1 aronautischer ,schriftsteller #ie #dc ,instrument zum ,messen der ,temperatur in groen ,hhen 7,thermophore7 #ajb #dd ,enveloppe meteorologischer ,instrumente fr ,ballons sondes #ajc #de ,instrument zum ,messen des ,luftdruckes in groen ,hhen 7,barograph7 #ajd #df ,enveloppe meteorologischer ,instrumente fr ,ballons sondes #aje #dg ,originalkurven von den selbstregistrierenden ,instrumenten vom #ai4 ,september #ahig aufgenommen #ajf #dh ,major ,moedebeck #aaa #di ,hauptmann ,gro #aab #ej ,henry ,giffard1 der ,erbauer des ersten lenkbaren ,dampf-,luftballons 7#aheb7 #aaf #ea ,drei berhmte1 franzsische ,ballon-,konstrukteure 7,dupuy de ,lme1 ,renard1 ,krebs7 #aag #eb ,portrt von ,charles ,renard #aah #ec ,renard-,krebsscher ,ballon vom ,jahre #ahhd1 erreichte #f m ,geschwindigkeit pro ,sekunde und kam unter sieben ,fahrten fnfmal wieder auf seinen ,auffahrtsplatz zurck #aai #ed ,die ,gondel des lenkbaren ,ballons ,schwarz von vorne gesehen #abj #ee ,die ,gondel des lenkbaren ,ballons ,schwarz von rckwrts gesehen #abb #ef ,graf von ,zeppelin #abc #eg ,das ,luftschiff des ,grafen von ,zeppelin in der ,luft #abd #eh ,querschnitt durch die schwimmende ,ballonhalle des ,grafen von ,zeppelin mit ausziehbarem ,flo1 auf dem der ,ballon montiert war #abe #ei ,verschiedene ,typen lenkbarer ,ballons1 und zwar3 #a4 sphroidaler ,ballon von ,giffard mit ,tragstange1 #b4 zylindrischer ,ballon von ,haenlein1 #c4 fischfrmiger ,ballon von ,renard-,krebs #abf #fj ,lenkbarer ,ballon von ,campbell aus dem ,jahre #ahhi #abg #fa ,lenkbarer ,ballon von ,debayeux #abh #fb ,der ,doppelballon von ,roz #aca #fc ,blick in den ,zwischenraum des lenkbaren ,ballons ,roz #acb #fd ,santos-,dumont1 der ,gewinner des ,deutsch-,preises #acg #fe ,santos-,dumont auf seiner ,fahrt zum ,eiffelturm #ach #ff ,santos-,dumont in seinem ,ballontraggerste des ,ballons ,nr4 #e1 aus seiner ,ballonhalle im ,aro-,klub ausfahrend #aci #fg ,landung des ,santos-,dumont ,nr4 #b im ,jardin d',acclimation in ,paris1 am #ah4 ,mrz #ahii #ada #fh ,aufstieg des lenkbaren ,ballons von ,santos-,dumont #adb #fi ,santos-,dumonts lenkbarer ,ballon ,nr4 #e auf der ,fahrt ber dem ,bois de ,boulogne #adc #gj ,lenkbarer ,ballon von ,santos-,dumont von unten gesehen #add #ga ,der ,ballon von ,santos-,dumont in der ,bucht von ,monte ,carlo manvrierend #ade #gb ,lenkbarer ,ballon ,bartolomeu de ,gusmo von ,severo #adf #gc ,severo #adg #gd ,generelle ,lngs- und ,querschnitte von ,severos ,ballon ,pax #adh #ge ,deutsch de la ,meurthe #adi #gf ,l',hoste1 franzsischer ,luftschiffer1 welcher den ,kanal ,la ,manche mehrmals mit seinem ,ballon berflogen hat #aej #gg ,schematische ,skizze von ,l',hostes ,lenkbarem ,ballon #aea #gh ,lenkbarer ,ballon ,cuyer #aea #gi ,p4 ,j4 ,janssen1 ,direktor des physikalisch-aronautischen ,observatoriums zu ,meudon #aeb #hj ,eddy-,drache1 wie er von ,baden-,powell zum ,aufheben von ,menschen ,verwendung findet #aef #ha ,dom- oder ,haubendrache #aeh #hb ,hargrave-,drache #aeh #hc ,hargrave-,drache #aei #hd ,hargrave-,drache #aei #he ,hargrave ,zellen-,drache #aei #hf ,hargrave-,drache #afj #hg ,zwei ,hargrave-,drachen neuesten ,modells #afa #hh ,hargrave-,drache #afb #hi ,chanutes ,system von gewlbten ,schachteldrachen #afb #ij ,vielzelliger ,drache von ,lecornu #afc #ia ,hargrave1 australischer ,flugtechniker #afd #ib ,lamsons ,multiple ,folding-,drache #afe #ic ,lamsonscher ,drache #afe #id ,lamsonscher ,drache in der ,luft #aff #ie ,seitenansicht von ,zimmermanns ,drachen #aff #if ,russischer ,drache #afg #ig ,nickels ,registrier-,drache4 ,ansicht von unten #afh #ih ,vorbereitungen zum ,aufstieg vom ,nickelschen ,drachen #afi #ii ,der ,nickelsche ,drache im ,aufsteigen begriffen4 ,links vor dem ,drachen steht ,offizial ,hugo ,nickel #aga #ajj ,kurven1 welche von an ,drachen befestigten ,apparaten aufgenommen werden #agd #aja ,aufstieg eines ,beobachters mit ,hilfe von ,hargrave-,drachen #ahj #ajb ,drache von ,millet mit ,korb fr einen ,beobachter #aha #ajc ,ingenieur ,otto ,lilienthal #ahc #ajd ,lilienthal mit seinem ,fcherfallschirmapparate #ahd #aje ,lilienthal im ,momente des ,abspringens mit seinem ,fallschirmapparate #ahd #ajf ,lilienthal mit einem seiner ersten ,fallschirmapparate in den ,lften #ahe #ajg ,lilienthal mit seinem ,fallschirmflieger im absteigenden ,aste seiner ,flugkurve von unten gesehen #ahg #ajh ,lilienthal mit seinem ,doppelsegelapparate in den ,lften #ahg #aji ,percy ,s4 ,pilcher #ahh #aaj ,der amerikanische ,flugtechniker ,octave ,chanute #aij #aaa ,leiterdrache von ,chanute 7,ladder ,kite7 #aia #aab ,chanute macht im ,jahre #ahif den ,absprung #aib #aac ,die vielflgelige ,gleitmaschine #aic #aad ,fallschirmflieger von ,chanute aus dem ,jahre #ahif #aid #aae ,die ,doppelflchen-,gleitmaschine #aie #aaf ,querschnitt durch eine ,gleitmaschine #aif #aag ,flugapparat von ,butusow #aig #aah ,kochs ,flgelflieger #aih #aai ,wilbur ,wrights ,flugdrache #aih #abj ,lamsonscher ,flieger #aii #aba ,patrick ,alexander1 aronautischer ,schriftsteller #bjd #abb ,aroplan von ,pnaud aus dem ,jahre #ahgb #bae #abc ,drachenflieger von ,henson #baf #abd ,hiram ,maxim #bah #abe ,maxims ,drachenflieger aus dem ,jahre #ahhi #bai #abf ,maxims ,drachenflieger1 ,querschnitt-,modell #ahhi #bai #abg ,landungsvorrichtung bei ,maxims ,drachenflieger #bbj #abh ,die ,unterseite des ,maximschen ,drachenfliegers mit einer ,gruppe von ,besuchern #bbj #abi ,maxims ,drachenflieger auf der ,rollbahn #bba #acj ,maxims ,drachenflieger1 letzte ,type #bba #aca ,flugapparat von ,ader #bbb #acb ,langley1 amerikanischer ,flugtechniker und ,mitglied des ,smithsonian-,institutes in ,washington #bbc #acc ,langleys ,arodrom #bbd #acd ,drachenflieger von ,carelli1 ,seitenansicht #bbe #ace ,draufsicht auf den ,drachenflieger von ,carelli #bbe #acf ,carellis ,drachenflieger1 von unten gesehen #bbf #acg ,drachenflieger von ,karos1 von der ,seite gesehen #bbg #ach ,drachenflieger von ,karos1 von oben gesehen #bbg #aci ,die drei ,ansichten des von ,samuelson ausgefhrten ,modelldrachenfliegers #bbg #adj ,hofmanns ,drachenflieger mit ,stelzenapparat #bbh #ada ,flugtechniker ,wilhelm ,kre #bbi #adb ,von ,kre projektierter ,drache #bbi #adc ,von ,kre projektierter ,drache1 im zusammengelegten ,zustande #bcj #add ,krescher ,drachenflieger1 ,projekt aus dem ,jahre #ahid #bcj #ade ,krescher ,drachenflieger #bcj #adf ,krescher ,drachenflieger1 ,modell #ahii-aija4 ,von der ,seite gesehen #bca #adg ,krescher ,drachenflieger1 ,modell #aijj-aija4 ,von oben und rckwrts gesehen #bcb #adh ,seitenansicht des ,kreschen ,drachenfliegers4 ,die ,tragflchen sind noch nicht montiert4 ,modell #aijb #bcc #adi ,ansicht des ,kreschen ,drachenfliegers1 ,modell #aijb4 ,von rckwrts gesehen #bcd #aej ,ansicht des ,kreschen ,drachenfliegers und seiner ,bauhtte4 ,modell #aijb4 ,von vorne gesehen #bce #aea ,perspektive ,ansicht des projektierten ,drachenfliegers von ,rosborg und ,nyberg mit ,eiskufen #bcf #aeb ,drachenflieger von ,whitehead 7,weikopf7 #bcf #aec ,schaufelflieger von ,koch #bdj #aed ,kochs ,schaufelrad-,flugmaschine4 ,seitenansichten und ,vorderansicht #bda #aee ,schaufelrad von ,kochs ,schaufelrad-,flugmaschine #bda #aef ,stahldrahtgerste des ,schaufelradfliegers von ,koch1 nach einer ,originalphotographie #bdb #aeg ,kochs ,schaufelrad-,flugmaschine4 ,draufsicht #bdc #aeh ,lngs- und ,querschnitt des ,segelradfliegers von ,wellner #bde #aei ,flgel-,fliegermodelle von ,pichancourt #ahhi #bdf #afj ,motor eines ,flgelfliegers mit fhrenden ,mechanismen #bdg #afa ,flgelradflieger4 ,modell von ,major ,moore #bdh ,i4 ,kapitel4 ,vorbegriffe4 #a4 ,die ,luft4 ,das ,studium der ,eigenschaften der atmosphrischen ,luft bildet die ,basis aller flugtechnischen ,betrachtungen4 ,im gewhnlichen ,leben nimmt man von der ,existenz der ,luft nicht viel ,notiz4 ,sie als einen wirklichen ,krper zu betrachten1 fllt uns in der ,regel nicht ein und doch mu man dies1 denn die einzelnen ,flugobjekte durchfliegen nicht nur die ,luft1 sondern diese ist auch jenes wichtige und gewichtige ,medium1 welches einerseits die erforderliche ,tragkraft liefert1 anderseits den zu berwindenden ,widerstand leistet4 ,es kann nicht ,aufgabe dieser ,zeilen sein1 die fr die ,flugtechnik so wichtigen ,eigenschaften der ,luft alle detailliert zu besprechen4 ,ihre eingehende ,behandlung fllt teils in das ,gebiet der ,physik1 teils in jenes der ,meteorologie und wrde fr sich allein einen stattlichen ,band ausmachen4 ,nur flchtig soll daher auf das weite ,gebiet dieses ,themas hingewiesen und jedem ernsten ,flugtechniker ans ,herz gelegt werden1 sich wohl vertraut zu machen1 nicht nur mit der ,zusammensetzung der ,luft1 sondern auch mit den so variierenden ,temperaturverhltnissen1 der ,abnahme der ,wrme mit der ,hhe1 den ,vorsichten bei der ,messung der ,temperaturen1 dem ,drucke und dem ,gewichte der ,luft1 dem ,einflusse der einzelnen ,faktoren auf die verschiedenen ,eigenschaften der ,luft1 der ,feuchtigkeit1 respektive dem ,wassergehalte der ,luft1 der ,bildung der ,niederschlge1 der ,bewlkung etc4 ,auch die akustischen1 optischen und elektrischen ,erscheinungen der ,atmosphre1 sowie insbesondere die ,elastizitt der ,luft1 sind ,eigenschaften1 welche den ,luftschiffer intensiv interessieren4 ,man nahm einst an1 die ,verhltnisse zwischen ,luft und ,wasser seien sehr hnlich1 was jedoch nicht in dem ,mae der ,fall ist1 als man1 besonders frher1 glaubte4 ,abgesehen davon1 da ja die ,luft circa #gggmal leichter als das ,wasser ist1 ist sie weit leichter zusammendrckbar als letzteres und ihm an ,elastizitt unendlich berlegen4 ,deshalb sind1 wie neuere ,forschungen immer mehr dartun1 die von ,experimenten mit ,wasser herrhrenden ,erfahrungsresultate keineswegs so ohne weiteres auch auf die ,luft zu bertragen4 ,von besonderer ,bedeutung ist das mit der ,hhe abnehmende spezifische ,gewicht der ,luft4 ,dieses ist sehr variabel1 also bei weitem kein konstanter ,wert1 sondern abhngig von der jeweilig herrschenden ,temperatur und dem ,barometerstande1 in geringem ,mae auch von dem vorhandenen ,grade der ,feuchtigkeit4 #b4 ,der ,wind4 ,ein weiteres1 sehr beachtenswertes ,element1 mit dem die ,flugtechnik rechnen mu1 ist der ,wind4 ,dieser ist nichts anderes1 als in ,bewegung begriffene ,luft4 ,er entsteht durch ,druckunterschiede in der ,atmosphre1 indem ,luft aus den ,bereichen hheren1 in die niederen ,druckes fliet4 ,whrend die ,meteorologie sich zumeist mit der ,ermittlung der ,hauptwindrichtung und der durchschnittlichen ,windgeschwindigkeiten1 deren tglichen ,perioden1 der ,verteilung des ,windes auf der ,erde und dem gesetzmigen ,auftreten beider1 den ,schwankungen u4 dgl4 befat1 studiert die ,flugtechnik auerdem noch die ,einwirkung des ,windes auf die ,flugobjekte1 die in kleinen ,intervallen auftretenden primren und sekundren ,schwankungen des ,windes1 der vertikalen und horizontalen ,richtung und der ,geschwindigkeit nach4 ,bezglich der ,windarten unterscheiden wir zwischen gleichmig wehendem ,wind1 welcher in der ,natur zumeist nur fr wenige ,augenblicke vorkommt und zwischen stoweisem ,wind1 welcher1 wenigstens in der ,nhe der ,erdoberflche1 als die ,regel angenommen werden mu4 ,alle ,berechnungen knnen sich nur auf die erstere ,gattung des ,windes beziehen2 jedoch mu man sich die letztere ,eigenschaft des ,windes dabei stets vor ,augen halten4 ,die ,unbestndigkeit der ,luftstrmungen zeigen uns 7in greren ,hhen7 nicht nur die ,wolken und die ,ballonfahrten an1 sondern auch 7in den niederen ,schichten der ,atmosphre7 der aus den ,schornsteinen aufsteigende ,rauch1 die wirbelnden ,bltter1 der ,staub1 das ,treiben des ,schnees1 das ,wogen der ,saatenfelder1 das ,rauschen der ,wlder etc4 ,zum ,messen der ,windgeschwindigkeiten hat man in neuester ,zeit besonders sinnreiche ,apparate konstruiert1 welche auch die in kleinen ,zeitrumen wiederkehrenden ,fluktuationen des ,windes zu beobachten gestatten4 ,es sei hier unter anderem auf die ,apparate von ,lilienthal1 ,wellner und ,langley kurz verwiesen1 sowie auf meine in der ,broschre ,ballonbeobachtungen und deren graphische ,darstellung enthaltenen ,anweisungen darber4 ,versuche und ,messungen ergeben1 da die ,windgeschwindigkeiten innerhalb nur weniger ,sekunden sehr bedeutend differieren1 so da 7wenn man sich die ,zeiten auf einer ,abszissenachse1 die ,geschwindigkeiten auf einer ,ordinatenachse auftrgt7 selbe durch grere oder kleinere ,wellenlinien wiedergegeben werden1 in deren auf- und absteigenden sten wieder sekundre ,schwankungen auftreten4 ,die bisherigen ,versuche zeigten1 da der ,ablenkungswinkel gegen die mittlere ,windrichtung oft #aj-bj und mehr ,grade betrgt1 die ,differenzen des ,neigungswinkels der jeweiligen ,windstriche gegen die ,horizontale bersteigen nicht selten selbst im ebenen ,terrain #e-f ,grade4 ,eine mechanische ,ausntzung dieses ,umstandes durch ,flugobjekte ist schwer denkbar4 ,trotzdem mu man diese ,eigentmlichkeit des ,windes sich stets gegenwrtig halten4 ,wer wei brigens1 ob diese sekundren ,schwankungen fr schnell fliegende ,luftschiffe wirklich von ,belang sind8 ,von besonderer ,wichtigkeit ist die ,geschwindigkeit und die ,richtung des ,windes1 welche fr die ,bahn des ,luftschiffes ber der ,erde von entscheidendem ,einflusse wird4 ,gleichmig wehender ,wind ist wohl auf die vertikale ,bahn des ,flugobjektes ohne ,einflu1 weil letzteres die ,geschwindigkeit des ,windes annimmt und alle ,rechnungen bezglich der ,tragfhigkeit1 ,bahn etc4 so auszufhren sind1 als ob gnzliche ,windstille herrschen wrde1 doch variiert die ,geschwindigkeit des zurckgelegten ,weges sehr bedeutend1 je nachdem ,mit- oder ,gegenwind weht4 ,es ist ein alter ,erfahrungssatz1 da gerade fr ,anfnger die sogenannte ,windfrage meist eine ,klippe bildet1 ber die zu kommen1 bei der groen ,zahl der auf diesem ,gebiete existierenden ,schriften hchst fraglichen wissenschaftlichen ,wertes1 oft recht schwer fllt4 ,detaillierte ,angaben ber ,richtung und ,geschwindigkeit des ,windes1 dessen ,hufigkeit und ,wechsel1 respektive ,zunahme mit der ,hhe und alle fr ,luftschiffahrt in ,betracht kommenden ,faktoren findet man in meinem ,buche ,lenkbare ,ballons auf den ,seiten3 #ei-ic1 ferner auf den ,seiten #ahh-bjc4 #c4 ,der ,luftwiderstand4 ,a4 ,allgemeines4 ,der ,luftwiderstand ist die ,ursache der in der ,luft verzgerten ,bewegung von ,flugobjekten im ,gegensatze zur ,bewegung im luftleeren ,raume4 ,das ,luftwiderstandsgesetz ist jener analytische ,ausdruck1 welcher den ,einflu smtlicher1 die absolute ,gre des ,luftwiderstandes bestimmenden ,elemente rechnungsmig darstellt4 ,hervorgerufen wird der ,luftwiderstand dadurch1 da das ,flugobjekt an die ,luft eine bestimmte ,menge ,energie bertrgt4 ,wie aus ,obigem hervorgeht1 ist der ,luftwiderstand eine ,kraft1 welcher bei ,bewegung des ,flugobjektes an demselben wirkt und einen ,verlust an ,energie hervorbringt4 ,dieser ,verlust mu1 nach dem bekannten ,satze von der ,arbeit1 wonach die ,aktion stets dasselbe ,ma an ,reaktion hervorbringt1 gleich sein der auf die ,luft bertragenen ,energie-,menge4 ,wie an jeder ,kraft1 ist auch an dem ,luftwiderstande zu unterscheiden zwischen der ,gre und der ,richtung derselben4 ,diese ,elemente hngen1 wie eine einfache berlegung lehrt1 ab von3 a7 der ,geschwindigkeit der ,bewegung2 b7 den ,dimensionen des ,krpers2 c7 der ,gestalt des ,krpers2 d7 der ,lage der jeweiligen ,achse2 e7 dem ,zustande der ,luft4 ,in der ,flugtechnik befassen wir uns im allgemeinen nur mit ,geschwindigkeiten bis zu #ej1 eventuell #hj1 im ,maximum #ajj ,meter per ,sekunde1 also mit geringen ,gren im ,gegensatze zur ,ballistik4 ,die ,gestalt der zu betrachtenden ,krper ist meist eine flchenartige oder doch eine aus einer ,kombination von ,flchen zusammengesetzte4 ,nur selten werden ,rotationskrper in ,anwendung kommen4 ,b4 ,experimente4 ,zur ,ermittlung des ,luftwiderstandsgesetzes wird ausschlielich der experimentelle ,weg eingeschlagen4 ,es wrde zu weit fhren1 alle ,methoden und darauf bezgliche ,daten hier auch nur auszugsweise wiederzugeben4 ,die ,vornahme dieser ,experimente soll stets in groen1 geschlossenen ,rumlichkeiten geschehen4 ,die ,resultate der in der freien ,atmosphre veranstalteten ,experimente sind infolge von ,wind und sonstigen ,witterungserscheinungen so voll von ,fehlerquellen1 da sie wenig brauchbar werden4 ,in diese ,kategorie gehren ,versuche von ,langley1 ,wellner1 ,cailletet1 ,collardeau1 ,touche1 ,lilienthal u4 a4 ,die ,experimente selbst teilen sich in solche mit ,rundlauf- und in solche mit ,wageapparaten gemachte ein1 ber deren ,gebrauch und ,verwendung man in von ,loessls ausgezeichneten ,schriften1 besonders in seinem ,hauptwerke3 ,die ,luftwiderstandsgesetze1 der ,fall durch die ,luft und der ,vogelflug1 ,wien #ahif1 die ,seiten #c-bc nachlesen wolle4 ,illustration3 ,fig4 #a4 ,friedrich ,ritter von ,loessl1 der bis jetzt erfolgreichste ,experimentator auf dem ,gebiete des ,luftwiderstandes4 ,bei allen werden ebene1 dnne ,flchen in gleichmige ,bewegung gesetzt und die sich hierbei ergebenden ,widerstnde ihrer ,gre nach durch wiederholt angestellte ,versuche ermittelt4 ,diese ,messungen erfordern einen groen ,aufwand von ,zeit1 ,mhe1 ,geduld1 ,flei1 ,accuratesse1 ,geld u4 dgl4 mehr und sind viele ,jahre hindurch in geradezu mustergiltiger ,weise von ,loessl ausgefhrt worden4 ,ein ,blick auf die hier beigefgte ,tafel1 welche eine ,anzahl von diesem hervorragenden ,experimentator verfertigter ,versuchsmodelle im ,bilde enthlt1 lt die aufgewendete ,arbeitsleistung ahnen4 ,c4 ,resultate4 ,infolge der oben besprochenen ,grnde anerkennt man heute als einwandfrei nur jene ,resultate1 welche von ,loessl bei seinen minutisen ,luftwiderstandsmessungen gefunden hat4 ,um die ,ergrndung dieses ,luftwiderstandsgesetzes machten sich auerdem noch folgende ,experimentatoren verdient3 ,newton1 ,bernoulli1 ,euler1 ,borda1 ,robins1 ,thibault1 du ,buat1 ,poncelet1 ,kummer1 ,didion1 ,piobert1 ,robin1 ,rouse1 ,hutton1 ,vince1 ,helie1 ,virlet1 ,majewski1 ,bashfort1 ,krupp1 ,wellner1 ,lilienthal1 ,langley1 ,maxim1 ,weisbach1 ,renard1 ,eytelwein1 ,gerlach1 ,lord ,raleigh1 ,smeaton etc4 etc4 ,aus dieser ,aufzhlung allein kann man schon ermessen1 wieviel auf diesem ,gebiete experimentiert wurde2 trotzdem sind noch bei weitem nicht alle ,fragen einspruchsfrei beantwortet4 ,die ,gre des ,luftwiderstandes ist innerhalb jener ,geschwindigkeitsgrenzen1 welche uns interessieren1 gleich gro1 ob sich nun eine ,flche mit einer bestimmten ,geschwindigkeit in ruhender ,luft vorwrts bewege1 oder ob dieselbe ,flche im ,raume feststehend1 von immer gleichfrmig bewegter ,luft mit derselben ,geschwindigkeit getroffen werde4 ,stets kommt es auf die relative ,bewegung zwischen ,luft und ,flugobjekt an4 ,mit ,hilfe von ,experimenten1 indem man ,flchen von bekannter ,gre mit variablen ,geschwindigkeiten umlaufen lie1 hat man gefunden1 da der ,luftwiderstand proportional der ,gre der bewegten ,flche sei und mit dem ,quadrate der ,geschwindigkeit der ,luft wachse4 ,von einem gewissen ,einflusse ist auch das ,gewicht der ,luft1 in dem die ,flchen- oder ,krperbewegungen vor sich gehen4 ,hierbei mu man sich gegenwrtig halten1 da das ,gewicht der ,luft von der ,temperatur und dem ,luftdrucke abhngig ist4 ,die geometrische ,figur der ,experimentalflche hat einen mehr untergeordneten ,einflu4 ,illustration3 ,kleine ,versuchsobjekte in dem ,loesslschen ,laboratorium fr ,luftwiderstands-,messung4 ,september #aijb4 ,vor der ,flche bildet sich ein sogenannter ,luftkegel1 das ist ein ,kegel ruhender komprimierter ,luft1 welche sich im ,zustande des statischen ,gleichgewichtes befindet und der die bewegte ,luft gleichsam keilfrmig ablenkt4 ber die uere ,luftreibung liegen noch sehr wenige ,daten vor1 im allgemeinen vernachlssigt man sie4 berhaupt ist dieses ,gebiet1 so grundlegend das ,luftwiderstandsgesetz fr die theoretische ,behandlung des ,gegenstandes genannt werden mu1 noch ein viel zu wenig durchforschtes4 ,allgemein ausgedrckt1 ist der ,luftwiderstand direkt proportioniert einem ,produkte1 bestehend aus dem spezifischen ,gewichte der ,luft1 der ,flche1 einem dieser entsprechenden ,koeffizienten1 dem ,quadrate der ,geschwindigkeit und umgekehrt proportioniert der ,accelleration der ,schwere4 ,im algebraischen ,gewande lautet diese ,formel3 ,r _/g ,f v#b1 worin bedeuten3 ,r den ,luftwiderstand in kg einer ,flche von beliebiger ,gestalt2 das spezifische ,gewicht der ,luft in kg1 bei der jeweilig herrschenden ,temperatur und dem betreffenden ,barometerstande2 g die ,accelleration der ,schwere2 ,f die ,flche in m#b2 einen von der ,form und ,lage der ,flche abhngigen ,koeffizienten4 ,bei ebenen ,flchen1 welche geneigt sind1 ist sin 1 d4 h4 gleich dem ,sinus des ,neigungswinkels2 v die relative ,bewegung zwischen ,luft und ,flche in ,meter per ,sekunde4 ,d4 ,folgerungen aus dem ,luftwiderstandsgesetze4 ,die ,arbeitsgleichung des ,luftwiderstandsgesetzes gibt uns wertvollen ,aufschlu ber die fr flugtechnische ,probleme so wichtigen ,arbeitsleistungen4 ,die ,experimente lehren uns1 da die ,arbeit mit der dritten ,potenz der ,geschwindigkeit wchst1 was wohl zu beherzigen ist4 ,aus den einzelnen1 hier nicht wieder gegebenen ,formeln lassen sich eine ganze ,reihe hchst wichtiger ,gleichungen entwickeln1 welche nicht nur ber die ,natur des ,luftwiderstandsgesetzes vieler einschlgiger flugtechnischer ,fragen ,aufklrung geben1 sondern uns berhaupt neue ,bahnen bei ,behandlung dieses ,gegenstandes erffnen4 ,wer sich fr dieses ,kapitel intensiv interessiert1 den verweise ich auf das ,loesslsche ,werk ber die ,luftwiderstandsgesetze pag4 #adi-agh und auf meine ,schrift3 ,das ,loesslsche ,luftwiderstandsgesetz und dessen ,anwendung auf die ,flugtechnik1 ,sonderabdruck aus den ,technischen ,blttern in ,prag4 #d4 ,motoren4 ,wir wollen nun eine kurze ,umschau ber die fr ballon- und flugtechnische ,zwecke brauchbaren ,motoren halten4 ,die ,motoren mssen die ,widerstandsarbeit leisten4 ,um ein ,gutachten ber die verschiedenen ,kraftspender abgeben zu knnen1 und die richtige ,wahl zwischen verschiedenen zu treffen1 mu man ,maschinentechniker sein4 ,aber selbst diesem fllt die ,abgabe eines ,urteiles bezglich der ,brauchbarkeit des einen oder des anderen ,motors oft recht schwer4 ,die ,bedingungen1 welche ein solcher erfllen mu1 sind meist recht komplizierter ,natur1 oft bis knapp an die ,grenze des ,erreichbaren gehend4 ,bekanntlich unterscheiden wir zwei ,hauptgruppen von ,motoren1 es sind dies3 #a4 die ,accumulatoren1 #b4 die eigentlichen ,motoren4 ,in erstere legen wir knstlich ,energie hinein1 7wir laden sie71 die theoretisch gleich der zu leistenden ,arbeit1 praktisch infolge der zahlreichen ,effektsverluste natrlich stets bedeutend grer sein mu4 ,dies sind knstliche ,accumulatoren4 ,die zweite ,gattung leistet eine ,arbeit infolge ,verwertung von natrlichen ,accumulatoren1 wie z4 ,b4 von ,kohle1 ,gas1 brennbaren len etc4 ,fr ,zwecke der ,luftschiffahrt kommen von knstlichen ,accumulatoren in ,betracht3 ,maschinen mit komprimiertem ,gas1 ,natronlaugenmaschinen1 ,dynamos mit elektrischen ,accumulatoren4 ,von eigentlichen ,motoren3 die ,dampfmaschinen1 die ,gas-1 ,petroleum- oder ,benzin-,motoren1 ,dynamos mit ,primrbatterien1 ,dampfturbinen4 ,welchen ,bedingungen sollen die fr flugtechnische ,zwecke gebauten ,maschinen entsprechen8 ,diese ,frage ist sehr schwer zu beantworten2 ich will versuchen1 die ,hauptbedingungen aufzuzhlen4 #a4 ,soll das ,gewicht der ,maschine im ,verhltnis zur ,leistung1 #b4 der ,verbrauch an ,material ein ,minimum sein1 #c4 sollen dieselben frei von verschiedenen ,sten sein1 #d4 mit variabler ,geschwindigkeit arbeiten knnen1 #e4 kompendis sein1 #f4 wenig ,reparaturen und ,bedienung erheischen1 #g4 ein ,versagen nahezu ausschlieen1 #h4 einfach bersichtlich und leicht zugnglich disponiert1 #i4 leicht auswechselbar und leicht reparierbar sein1 #aj4 durch eine lngere ,zeitdauer absolut sicher funktionieren1 #aa4 verhltnismig wenig ,gewicht an ,speisematerial bentigen4 ,illustration3 ,fig4 #b4 ,der ,rhrenkessel von ,maxims ,drachenflieger4 ,die ,punkte #a und #b lassen sich so zusammenfassen1 da man sagen kann3 ,eine ,flugmaschine soll pro effektiver ,ballon- oder ,flugmaschinen-,stundenpferdestrke ein ,minimum an ,gewicht erfordern4 ,da es zu weit fhren und dem ,zwecke dieser ,zeilen nicht entsprechen wrde1 wenn ich hier diese ganze ,frage eingehend behandeln wollte1 was einer anderen ,arbeit vorbehalten sein soll1 so will ich dieses ,thema nur in groen ,zgen besprechen4 ,bei der ,verwendung von ,dampfmaschinen mssen auf dem ,luftschiffe ,platz finden3 a7 der ,dampferzeuger1 7,dampfkessel71 b7 die ,speisung fr a u4 zw43 7 ,heizmaterial 7,kohle1 ,gas71 7 ,wasser1 c7 der eigentliche ,dampfmotor 7die ,maschine71 d7 die diversen ,nebenbestandteile1 wie ,armatur1 ,pumpen1 ,injektoren etc4 etc4 e7 der ,kondensator4 ,diese ,unterabteilungen zeigen1 wo man bei den einzelnen ,bestandteilen an ,gewicht sparen kann4 ,derzeit sind wohl die ,wasserrohrkessel die relativ leichtesten2 ,maxim hat eine geradezu brillante ,form derselben in die ,flugtechnik eingefhrt4 ,zu brauchen sind auch ,serpollets ,generatoren1 vielleicht werden sich auch die ,wrmetransmissionskessel von ,herz fr unsere ,zwecke verwenden lassen4 ,der ,ttigkeit des ,kesselbauers erffnet sich da ein neues und weites ,feld4 ,illustration3 ,fig4 #c4 ,hiram ,maxim1 seinen leichten #ahjpferdestarken ,dampfmotor hebend4 ,das ,wasser wird nur im chemisch reinen ,zustande mitgenommen werden drfen4 ,kohle oder ,kohlenstaub wird man nicht verwenden1 vielleicht dagegen ,heizlfeuerung4 ,in ausgiebigster ,weise wird man aber von ,petroleum und ,benzinfeuerung ,gebrauch machen4 ,die ,verbrennungen mssen vollkommene sein4 ,dem ,leichterwerden des ,luftschiffes durch ,verbrauch an ,brennmaterial ist ,rechnung zu tragen4 ,auer den vorbenannten natrlichen ,accumulatoren kommen noch die ,gasfeuerungen in ,betracht1 u4 zw4 dies besonders dann1 wenn es sich um lenkbare ,ballons handelt1 die ihren ,gasvorrat mit sich fhren4 ,besonders groen ,heizwert besitzt das ,wasserstoffgas mit #cddfj ,wrmeeinheiten4 ,wasserstoffgas im komprimierten ,zustande fr ,heizzwecke mit sich zu fhren1 ist einerseits wegen der doch immer nicht ausgeschlossenen ,explosionsmglichkeit gefhrlich und anderseits wegen des ,gewichtes der ,umhllung nicht rentabel4 ,fr flug- oder ballontechnische ,zwecke wird man ,dampfmaschinen nicht fr kleine ,betriebe bauen1 sondern nur von ca4 #cj-ej ,pferdestrken angefangen4 ,eine eingehende ,betrachtung der ,gewichtsverhltnisse lehrt nmlich1 da eine ,dampfmaschine pro effektive ,stundenpferdestrke gemessen1 um desto leichter ist1 je grer sie wird4 ,man hat bei derselben auf schnelle ,gangart1 mglichste konomie des ,dampfverbrauches1 ,freisein von ,sten1 ,vibration1 und einfache ,konstruktion zu sehen4 ,dies fhrt auf die ,verwendung von ,compoundmaschinen4 ,ein ,hauptaugenmerk wird auf die ,anordnung einer entsprechenden ,kondensation und zwar einer ,oberflchenkondensation mit ,luftkhlung zu richten sein4 ,ein sehr interessantes und lehrreiches ,beispiel eines ,flugmaschinenmotors bietet der von ,maxim konstruierte4 ,die ,rhrenkesselanlage samt ,wasserinhalt soll #ede kg1 die der zugehrigen ,compoundmaschine #bgb kg betragen1 und einen ,effekt von #cfc ,,hp geliefert haben4 ,der ,dampf- und ,kohlenbedarf betrgt nach meiner ,quelle ,north ,american ,review pro ,pferdestrke und ,stunde #aac kg4 ,es wrde sich somit das ,gewicht des ganzen ,motors samt ,brennmaterial und ,wasserbedarf fr eine ganze ,stunde auf circa #ae-ag kg belaufen4 ,einen anderen ebenfalls sehr leichten ,dampfmotor hat ,herring gebaut4 ,er wiegt nur etwa #ab kg und soll #g gebremste ,pferdestrken leisten4 ,seine ,admissionsspannung betrgt dabei #af ,atmosphren und die ,tourenzahl #dj ,umdrehungen pro ,sekunde4 ,eine andere ,serie ,motoren bilden die ,dampfturbinen4 ,sie haben den groen ,vorteil1 rotierende ,dampfmotoren und uerst kompendis zu sein4 ,in neuester ,zeit hat besonders ,de ,lavals ,dampfturbine sehr gute ,resultate aufzuweisen4 ,als ein belstand mu die groe ,anzahl von ,umlaufszahlen 7#bj4jjj-cj4jjj pro ,minute7 angesehen werden4 ,dies verlangt ausgiebige bersetzungen ins ,langsame und dadurch hervorgerufene groe ,effektsverluste4 ,auch ist der ,dampfbedarf ein etwas grerer1 als bei normalen ,dampfmaschinen4 ,es soll aber schon gelungen sein1 ihn gegenwrtig auf #aaf kg herabzubringen4 ,immerhin ist durch den ,entfall der hin- und hergehenden ,massen und dadurch1 da das ,eigengewicht des ,motors auf ein ,minimum reduziert werden kann1 diese ,dampfturbine fr flugtechnische ,zwecke beachtenswert4 ,ein #bjpferdiger ,de ,laval-,motor wiegt z4 ,b4 nur #cdj kg und nimmt samt dem bersetzungsgetriebe einen ,flchenraum von #ge_/ee cm ein4 ,illustration3 ,fig4 #d4 ,herrings leichter ,motor fr ,flugmaschinen4 ,das ,turbinenrad besitzt hierbei nur #ae cm ,durchmesser4 ,die #hh mm dicke ,welle macht #bb4jjj ,umdrehungen1 die auf #bbjj ,touren zum ,betriebe von ,dynamomaschinen heruntergebracht wird4 ,nur kurz sei der ,natrondampfkessel gedacht2 sie erzeugen weder ,gase noch ,rauch und haben den ,vorteil1 stets eine gleiche ,gewichtsquantitt zu besitzen4 ,die ,wrmequelle bildet die konzentrierte ,natronlauge4 ,die ,natronlsungen besitzen die ,eigenschaft bei gewisser ,konzentration und dadurch bestimmtem ,siedepunkt ,wasserdampf unter ,wrmeentwicklung aufzunehmen1 sie knnen mithin bentzt werden1 den ,auspuffdampf einer ,maschine zu kondensieren und durch die dabei entstehende ,erhitzung ,wasser zu verdampfen4 ,demnach findet bei dem ,natronkessel ein ,kreislauf statt1 der solange fortgesetzt werden kann1 bis die ,lauge bei einer bestimmten ,verdnnung ihren ,siedepunkt erreicht hat und aufhrt1 den ,auspuffdampf aufzunehmen4 ,durch ,verbindung mit ,wrmetransmissionskesseln drften sich1 wie ich glaube1 gnstige ,resultate erzielen lassen4 ,eine andere ,art von fr flugtechnische ,zwecke ins ,auge zu fassenden ,motoren sind die ,gas-1 ,petroleum- und ,benzinmotoren1 welche in die ,gruppe der ,explosionsmotoren rangieren4 ,sie haben den ,vorteil1 keinen eigenen ,kessel und ein sehr geringes ,gewicht an ,betriebsstoff 7circa #je kg pro ,pferd und ,stunde7 zu bentigen4 ,auch kann der ,luftkondensator1 der einen geringen ,vorrat von ,khlwasser hlt1 circa drei- bis viermal so leicht sein1 als bei einer gleich starken ,dampfmaschine4 ,illustration3 ,fig4 #e4 ,santos ,dumont den ,buchet-,motor seines ,ballons betrachtend4 ,da aber1 entweder im ,vier- oder im ,zweitakt1 nie doppelwirkend1 gearbeitet wird1 so fllt der eigentliche ,motor schwerer aus1 als die analoge ,dampfmaschine4 ,nachteilig erscheint die komplizierte ,steuerung1 die ,mischung mit ,luftzndung und der ,bedarf an ,khlwasser4 ,sie sind die ausgesprochenen ,luftschiffmotoren der ,zukunft4 ,ihre dermalige ,ausgestaltung verdanken sie unstreitig ihrer ,verwendung im ,automobilbau4 ,liest man ihre ,eigengewichte1 wie sie die einzelnen ,maschinenwerksttten angeben1 so glaubt man1 der jahrelange ,traum der ,luftschiffer nach dem leichten ,motor habe sich endlich verwirklicht4 ,so finden wir z4 ,b4 das ,gewicht einer ,pferdestrke von ,buchet-,motoren von #fc-gh kg differierend angegeben1 je nachdem man eine #bj1 #cj oder #dj pferdestarke ,maschine in ,betracht zieht4 ,mors liefert die ,pferdestrke zu einem ,gewichte von #cb bis #fb kg bei ,motoren von #ij-bjj ,pferden4 ,bourdiaux und ,delalande gar zu #ba-cc kg bei ,motoren von #ej1 respektive #bj ,pferden4 ,es schwindelt einem frmlich bei diesen ,zahlen4 ,in der ,wirklichkeit jedoch stellen sich die ,verhltnisse etwas anders4 ,zu dem ,gewichte des eigentlichen ,motors kommen nmlich noch die ,gewichte all der ,nebenbestandteile etc4 etc41 ohne welche der ,motor nicht funktioniert1 so da wir heute noch mit ,gewichten von #ag-bj kg pro #a ,luftschiffpferdestrke rechnen mssen4 ,immerhin schon ein ungeheuerer ,fortschritt gegen frhere ,jahre1 wo eine solche ,pferdestrke z4 ,b4 bei ,giffards ,ballon 7#aheb7 noch #bij kg1 bei ,tissandiers ,ballon 7#ahhc7 noch #ahf kg1 bei ,renard-,krebs 7#ahhd7 #gg kg und bei ,zeppelin1 ,daimler 7#aijj7 #cj kg wog4 ,auf dem ,gebiete der ,explosivmotoren wird erst seit circa #cj ,jahren intensiver gearbeitet und lassen die bis nun erzielten groen ,erfolge wohl noch eine weitere ersprieliche ,entwicklung erwarten4 ,von den elektrischen ,motoren drften in erster ,linie die ,accumulatoren in ,betracht kommen1 doch sind sie gegenwrtig noch ziemlich schwer4 ,das ,gewicht der elektrischen ,motoren setzt sich zusammen aus dem der ,dynamos1 ,getriebe1 ,accumulatoren1 ,regulatoren und ,schaltern4 ,aus diesen wenigen ,andeutungen geht klar hervor1 da die ,luftschiffahrt und die ,flugtechnik an die ,motoren zum ,teile mit ganz neuen1 bis jetzt fast bei keinen anderen ,betrieben 7,torpedoboote und ,automobile ausgenommen7 gestellten ,anforderungen herantritt1 welche ein intensives ,studium1 eigene ,versuche und separate ,erprobungen erfordern4 ,schon jetzt ist ,aussicht vorhanden1 da die ,maschinentechnik die ihr hier gestellten ,aufgaben mit ,erfolg lsen wird4 #e4 ,luftschrauben4 ,die ,luftschrauben gehren strenge genommen auch zu den ,motoren1 sie haben den ,zweck1 die eigentliche ,energieabgabe an die ,luft zu veranlassen und bewirken so die ,fortbewegung des ,fahrzeuges4 ,bei den ,luftschrauben dient die ,luft als ,schraubenmutter1 hnlich wie das ,wasser bei den ,wasserschrauben4 ,die ,luftschrauben erhalten von den sie betreibenden ,motoren die ,kraft1 das ,luftschiff entweder zu heben oder zu ziehen1 respektive vorwrts zu treiben1 oder beides zugleich4 ,diese ,wirkungsweise erfolgt je nachdem die ,achse der ,luftschraube entweder vertikal1 horizontal oder schief gestellt ist4 ,demnach lt sich die ,einteilung treffen in3 a7 ,hubschrauben mit vertikaler ,achse1 b7 ,zugschrauben mit horizontaler ,achse1 c7 ,druckschrauben mit horizontaler ,achse1 d7 ,universalschrauben mit geneigter ,achse4 ,die ,gattungen b7 und c7 lassen sich auch als ,vortrieb oder ,triebschrauben kurzweg zusammenfassen4 ,entscheidend fr die ,arbeitsleistung ist neben der wirkenden ,kraft auch die ,geschwindigkeit der ,schrauben4 ,als ,ma derselben gilt einerseits die minutliche ,zahl der ,umdrehungen1 anderseits die ,gre der ,geschwindigkeit des ,druckmittelpunktes4 ,wenn sich eine ,schraube bewegt1 so ist klar1 da die ,bewegung im ,mittelpunkte ,null1 die an der ,peripherie am grten sein wird4 ,zur rechnungsmigen ,verwertung aber ist allein jene ,geschwindigkeit geeignet1 welche dem ,druckmittelpunkte zukommt4 ,es sollen hier nur kurz jene ,punkte angefhrt werden1 welche bei der ,konstruktion von ,schrauben hauptschlich ,beachtung finden mssen4 ,es sind dies vor allen jene ,elemente1 die auf die ,entstehung der ,schrauben ,bezug haben1 wie die ,schraubenlinie1 die ,schraubenflche1 der ,schraubengang1 die ,erzeugungslinie und die ,richtlinie4 ,hiervon ist die ,erzeugungslinie von besonderer ,wichtigkeit2 einige empfehlen flachgewlbte1 dem ,vogelflgel hnlich gebaute zu verwenden1 andere hingegen ebene4 ,wie sie auf die ,achse aufzusetzen sind1 ob senkrecht oder unter welchen anderen ,winkel1 ist ebenfalls eine offene ,frage4 ,bezglich des ,schraubenflgels unterscheidet man die ,art und ,zahl der ,gnge1 die gnstigste ,flgelzahl1 die ,flche1 ,lage1 das ,material und die ,strke der ,flgel1 sowie die ,schraubennabe und die ,befestigung der ,flgel4 ,meist wird es wohl ziemlich einerlei sein1 ob man rechts- oder linksgngige ,schrauben verwendet1 oft und besonders bei ,hub- und ,universalschrauben werden beide ,gattungen gewhlt werden mssen4 ,die ,zahl der ,gnge darf zwei nicht berschreiten4 ,eigene ,versuche ergaben das mich anfangs berraschende1 aber sehr wohl erklrliche ,resultat1 da auch einflgelige1 gehrig ausbalanzierte ,schrauben mit ,erfolg zu verwenden sind4 ,bezglich der gnstigsten ,flchen der ,flgel1 der ,flgelkreisflchen1 der abgewickelten ,flgelflche1 der projizierten ,flgelflche und dem ,bruchteil der ,ganghhe liegen bei ,luftschrauben noch gar keine ,erfahrungen vor4 ,illustration3 ,fig4 #f4 ,schrauben und ,drachenfliegermodell von ,hargrave4 ,die abgewickelte ,flgelflche soll in der ,nhe der ,achse mglichst wenig ,flche besitzen1 desto mehr gegen das ,ende der ,flgel zu1 um den ,trgheitshalbmesser mglichst gro zu bekommen4 ,sie kann ,dreiecks- oder ,trapezform erhalten1 meist wird sie lnger als breit ausfallen4 ,sehr empfehlenswert sind nachstehend abgebildete ,schraubenformen1 welche fr groe ,tourenzahlen berechnet sind4 ,entschieden ist auch noch nicht die ,frage1 ob viele kleine ,flgel1 oder wenige1 groe ,flgelflchen vorteilhafter sind4 ,beide ,arten haben ihren ,vertreter4 ,auch bezglich des ,schraubendurchmessers sind sehr geteilte ,meinungen vorhanden4 ,whrend z4 ,b4 ,pichault und ,jarolimek nur solche von hchstens bis zu #je m ,durchmesser empfehlen1 hatten nachfolgende ausgefhrte ,schrauben folgenden ,durchmesser3 ,giffard #c4e m ,dupuy de ,lme #i4j m ,haenlein #d4f m ,tissandier #b4i m ,renard1 ,krebs #g4j m ,maxim #e4dc m was einem tatschlichen ,mittel von #e4d m entspricht4 ,auf einer ,achse kann endlich entweder nur eine ,schraube oder ein ,system unter sich versetzter ,schrauben aufgebracht werden4 ,auch darber fehlen leider ,versuche1 obgleich dies eine der allerwichtigsten flugtechnischen ,fragen ist4 ,es ist besonders zu bestimmen1 wie gro die ,entfernung der einzelnen ,flgel voneinander sein soll1 und wie viele man auf eine ,achse berhaupt aufsetzen kann4 ,sehr verschieden ist der ,wirkungsgrad einzelner ,schrauben2 die besten bis nun konstruierten hatten circa #ej-fj4 ,hervorzuheben ist die vermehrte ,hebewirkung der ,hub- und ,universalschrauben bei ,wind4 ,die einzelnen ,umlauf-,geschwindigkeiten betrugen bei den bis jetzt ausgefhrten ,schrauben bei3 ,giffard 7#aheb7 #c4e m ,dupuy de ,lme 7#ahgb7 #i4j m ,haenlein 7#ahgb7 #d4f m ,tissandier 7#ahhc-hd7 #b4he m ,renard-,krebs 7#ahhd-he7 #g4j m ,maxim 7#ahid7 #hj4j m ber die ,anbringung der ,schrauben1 ihre ,inbetriebsetzung1 ob durch ,riemen oder mit ,seilen1 bei denen ein empfindlicher ,effektverlust durch ,gleiten unvermeidlich ist1 oder durch ,friktions-1 eventuell ,zahnrder1 welche wieder ein bedeutendes ,gewicht beanspruchen1 ist noch fast gar nichts kalkuliert worden4 ,trotzdem ist die ,schraubenfrage eine der wichtigsten1 welche1 wie alle vorbenannten1 dringend eines eingehenden ,studiums bedarf4 ,nicht zuletzt kommt die ,frage nach der besten ,konstruktion der ,luftschrauben berhaupt1 ob nicht etwa gefcherte ,flgelflchen1 und welches ,material dabei in ,anwendung kommen soll4 ,wie man sieht1 erffnet sich hier der ,ttigkeit des ,experimentators ein weites ,feld4 #f4 ,die ,materialien4 ,die hauptschlichsten ,eigenschaften1 welche flugtechnischen ,zwecken dienende ,materialien besitzen sollen1 sind3 #a4 mglichst geringes spezifisches ,gewicht1 #b4 mglichst groe ,festigkeit1 #c4 entsprechende ,elastizitt4 ,von den einzelnen ,werksttten fr aronautische ,zwecke wollen wir hier nicht weiter sprechen4 ,die ,figur #g lt uns einen ,blick in das ,luftschifferatelier von ,lachambre1 einem ,pariser ,etablissement1 tun1 wo die lenkbaren ,ballons von ,santos ,dumont erzeugt wurden4 ,solche ,werksttten gibt es in ,paris mehrere1 die hervorragendste ist jene von ,surcouf1 dann nenne ich noch das ,atelier ,godard1 ,mallet ,yon und ,besanon2 in ,augsburg befindet sich das ausgezeichnete1 derartige ,etablissement von ,august ,riedinger4 ,illustration3 ,fig4 #g4 ,blick in die aronautische ,werkstatt von ,lachambre in ,vaugirard4 ,was die einzelnen ,baumaterialien betrifft1 so ist das relativ leichteste1 d4 i4 das bei gleichem ,gewichte und gleicher ,festigkeit leichteste ,material der ,stahl1 ihm drfte aber in dem ,magnalium ein erfolgreicher ,konkurrent erstehen4 ,fr flugtechnische ,zwecke finden hauptschlich ,verwendung3 #a4 ,stahl4 #b4 ,aluminium samt seinen ,legierungen1 wie ,magnalium1 ,patinium etc4 als ,ersatz fr ,gueisen etc41 ,aluminiumrhren fr ,oberflchenkondensatoren etc4 #c4 ,eschen- und ,tannenholz1 #d4 ,indische ,strauchgattungen1 #e4 ,papiermach1 vulkanisierter ,kautschuk1 #f4 ,seide1 ,perkal etc4 ,bei ,yon in ,paris sah ich eine sehr gute ,kombination aus ,furnierholz1 ,seide und ,stahlnetzen1 das ,ganze geleimt und in eine cylindrische ,form von circa #h m ,lnge und #cj cm ,durchmesser gebracht4 ,ich konnte diese ,stange mit einer ,hand leicht heben4 ,trotz ihrer ,leichtigkeit hatte sie dabei augenscheinlich eine ziemlich bedeutende ,festigkeit4 ,sehr leichte ,flgelflchen fr ,modelle knnen auf folgende ,art hergestellt werden3 ,man nimmt eine ,eschenstange1 setzt kammfrmig in ,abstnden von #b-c cm ,mittelrippen von #a-a4b m ,lnge ein1 und berklebt sie mit ,papier1 ,seide u4 dgl4 ,diese ,rippen erhlt man aus ,blttern ostindischer ,palmen1 welche auf den ,schiffen zur ,verpackung berseeischer ,gter bentzt werden4 ,aus diesen circa #a-a4b m langen ,blttern wird die ,hauptrippe herausgeschnitten und abgeschlt4 ,sie hat eine ,strke von #c-e mm und spitzt sich nach den ,enden hin auf circa #a mm zu4 ,die ,elastizitt der ,materialien spielt beim ,bau der ,luftschiffe eine bedeutend grere ,rolle als anderswo4 ,die ,schrauben-,tragflchen1 die mit der ,luft in ,berhrung kommen1 erfordern ein inniges ,anschmiegen an die ,luftmolekle zur ,vermeidung von ,wirbelbildungen4 ,ste und ,erschtterungen sind speziell beim ,landen unvermeidlich1 weshalb sprde1 glasharte ,krper nicht in ,verwendung kommen drfen4 ,zur ,gewichtserleichterung wird es sich fast ausnahmslos empfehlen1 die ,achsen1 ,wellen etc4 hohl1 und von ,versteifungsdrhten den ausgedehntesten ,gebrauch zu machen4 ,auch dieses ,kapitel ist noch sehr wenig durchgearbeitet1 worauf hier nur kurz verwiesen wird4 ,bei den heutigen ,maschinen kann das ,fundament fast immer sehr massig gemacht werden2 auf eine leichte ,bauart wird im allgemeinen nur bei den hin- und hergehenden ,massen der ,dampfmaschinen gesehen1 whrend sonst frmlich eine ,verschwendung an ,material platzgreift1 welches die vielen auftretenden ,ste aufnehmen soll und daher eher gesucht als vermieden wird4 ,bei der ,flugtechnik ist dies anders1 sie wandelt auch auf diesem ,gebiete1 gleich der ,automobilindustrie1 neue ,bahnen4 ,in dieses ,kapitel gehrt auch die ,erzeugung des fr lenkbare ,ballons erforderlichen ,traggases4 ,dieses ist entweder das leichteste aller ,gase3 ,wasserstoffgas1 oder3 ,leuchtgas1 oder3 ,wassergas4 ber die ,darstellungsart dieser ,gase enthlt das oben angezogene ,buch ,lenkbare ,ballons hinreichende ,daten4 ,illustration3 ,fig4 #h4 ,schematische ,skizze des ,wasserstofferzeugungs-,apparates von ,tissandier4 ,auch heute noch oft angewendet ist die ,erzeugung von ,wasserstoffgas aus ,schwefelsure durch ,fllung mit ,eisenfeilspnen4 ,die ,figur #h zeigt eine schematische ,skizze der hierbei erforderlichen ,apparate1 wie sie der berhmte ,luftschiffer ,gaston ,tissandier bei ,fllung seiner ,ballons anwendete4 ,nach und nach wird diese1 ich mchte sagen1 durch ihren unsinnigen ,materialverbrauch barbarische ,darstellungsart1 immer mehr durch das elektrische ,verfahren verdrngt1 welches auch den ,vorteil hat1 das ,gas reiner1 also tragfhiger und nicht durch arsenikhaltige ,beimischungen vergiftet1 zu liefern4 ,,ii4 ,kapitel4 ,interessante ,fahrten mit ,kugelballons4 #a4 ,einleitendes4 ,nachdem es heute noch keinen brauchbaren lenkbaren ,ballon gibt1 so mssen wir uns1 #aah ,jahre nach der ,erfindung des ,kugelballons durch ,montgolfire1 oder wenn man will1 #aic ,jahre nach ,bartolomeu ,loureno de ,gusmo1 welchen manche als ersten ,luftschiffer betrachten 7weil er sich in ,lissabon im ,jahre #agji mit einem ,ballon bis an die ,decke der ,casa del ,india erhoben hatte7 noch immer dieses unbeholfenen ,fahrzeuges bedienen1 wenn wir unseren ,weg durch die ,luft nehmen wollen4 ,es verlohnt sich der ,mhe1 eine ,reihe von ,ballonfahrten1 welche innerhalb der letzten acht ,jahre -- die frheren bemerkenswerten ,kugelballonfahrten setze ich als mehr oder weniger bekannt voraus -- mit ,kugelballons unternommen wurden1 hier gesammelt unseren verehrten ,lesern vorzufhren4 ,ein richtiger ,luftsport hat sich1 wenigstens bei uns1 doch erst in den letzten ,jahren entwickelt1 wozu die ,grndungen der einzelnen ,aroklubs wohl das meiste beigetragen haben4 ,ein besonderes ,interesse bieten die gelegentlich der letzten ,pariser ,weltausstellung veranstalteten ,ballonwettfahrten4 ,sie wurden von verschiedenen ,gesichtspunkten aus inszeniert und unterscheiden sich je nach dem ,zwecke1 den sie verfolgen1 in3 #a4 ,zielfahrten mit und ohne ,zwischenlandung1 #b4 ,hochfahrten1 #c4 ,weitfahrten1 #d4 ,dauerfahrten1 #e4 ,weit- und ,dauerfahrten4 ,im ,jahre #aijj fanden von ,paris aus1 gelegentlich der ,wettflge1 #aef ,ballonfahrten statt4 ,auer ,geldprmien wurden knstlerisch von ,vernon ausgefhrte ,plaquettes und von ,durois entworfene ,medaillen an die ,sieger ausgeteilt4 ,von den schnen ,plaquettes geben die ,fig4 #i und #aj gute ,abbildungen4 ,illustration3 ,fig4 #i4 7,aversseite47 ,illustration3 ,fig4 #aj4 7,reversseite47 ,plaquette fr die ,sieger der aronautischen ,wettflge in ,paris #aijj4 ,besitzer ,graf ,henry de la ,vaulx4 ,den groen ,preis1 ,plaquette in ,gold und #ajjj ,francs erhielt ,graf ,henry de la ,vaulx4 ,er erhielt auch die goldene ,medaille mit der ,inschrift ,france-,russie #cj4 ,september - #a4 ,oktober #a4bcg km4 -- #i4-aj4 ,oktober #aibb km #ce ,stunden #de ,minuten fr die lngste ,dauer- und ,weitfahrt4 ,im gleichen ,wettfluge erhielten die vergoldete ,silbermedaille3 ,jaques ,balsan1 die silberne ,medaille3 ,graf ,castillon de ,st4 ,victor4 ,fr die ,hochfahrt am #bc4 ,september erhielt ,j4 ,balsan und sein ,gehilfe ,louis ,godard die goldene ,medaille fr eine erreichte ,hhe von #hdag m4 #b4 ,zielfahrten4 ,bei den ,zielfahrten gilt es1 mit ,kugelballons in der grtmglichen ,nhe eines annhernd in der ,richtung des ,windes liegenden1 vorher gegebenen ,punktes zu landen4 ,es kann dabei auch gefordert werden1 in einem oder in zwei ,zwischenpunkten zu landen und eine oder mehrere ,personen daselbst auszusetzen4 ,abgesehen davon1 da dies sehr groe ,ansprche an den ,ballonfhrer stellt und ihn zwingt1 alle seine ,kenntnisse fr die ,lsung der gestellten ,aufgabe zu verwerten und dadurch zu einer ganz besonders guten aronautischen ,schule wird1 kann dieser ,fall auch im ,kriege vorkommen4 ,frankreich ist so glcklich1 ber sehr viele ,facharonauten zu verfgen1 welche im ,ernstfalle ihrer ,aufgabe voll und ganz gengen werden4 ,fr die ,zielfahrt mit ,zwischenlandung hat das sportliche ,ausstellungskomitee folgende ,regeln festgestellt3 ,der eigentliche ,bestimmungsort der ,zielfahrt wird in einer ,entfernung von ,vincennes1 dem ,auffahrtsorte der ,ballons1 fixiert1 welche der von dem herrschenden ,winde in zwei ,stunden zurckgelegten ,distanz gleich ist4 ,in zwei ,dritteln dieser ,entfernung wird ein ,punkt fr die ,zwischenlandung bestimmt4 ,wer nicht zweimal landet1 wird disqualifiziert4 ,die ,dauer des ,aufenthaltes am ersten ,landungsort darf eine ,stunde nicht bersteigen4 ,an den ,zwischenlandungsort und an den ,bestimmungsort werden von der ,jury ,kommissre abgesandt4 ,die ,konkurrenten haben in ,bezug auf ,ballast und ,absetzen von ,passagieren gnzlich freie ,hand4 ,auch knnen sie sich nach der ersten ,landung remorquieren lassen1 nur mssen sie in diesem ,falle auf ihren ,zertifikaten die ,strecke angeben1 wie weit sie sich auf diese ,weise transportieren lieen4 ,ein ,konkurrent1 der nach der ersten ,landung nicht mehr imstande ist1 aufzusteigen1 wird disqualifiziert4 ,diese ,zielfahrten sind eine wichtige ,probe fr die ,tchtigkeit des ,luftschiffers und kann ihre ,ausbung1 solange wir noch keinen lenkbaren ,ballon besitzen1 besonders den ,militrluftschiffern1 nicht warm genug empfohlen werden4 ,am #ae4 ,juli #aijj gab es die erste ,zielfahrt1 an der elf ,ballons teilnahmen4 ,jedem waren nur zwei ,stunden ,fahrt gestattet4 ,erster wurde ,geoffroy1 welcher #djj m weit vom ,ziele zur ,erde kam1 ,zweiter wurde ,graf de la ,vaulx1 der #hjj m entfernt vom ,ziele landete1 und ,dritter ,graf ,castillon de ,st4 ,victor1 welcher #g km vom ,ziele entfernt blieb4 ,bei der am #af4 ,september #aijj von ,vincennes bei ,paris aus unternommenen ,zielfahrt1 konnte sich jeder ,konkurrent selbst sein ,ziel aussuchen4 ,diesem kam de ,la ,valette mit seinem ,ballon ,ariel am nchsten4 ,er landete in ,le ,prieur #hjj m vom ,ziele4 ,die vielumstrittene ,zielfahrtkonkurrenz mit ,zwischenlandung1 welche am #ai4 ,august #aijj von ,vincennes aus stattfand1 gestaltete sich sehr interessant4 ,um die ,leistungen der ,konkurrenten zu vergleichen1 zog die ,jury auf der ,generalstabskarte sowohl um den ,zwischenlandungsort ,dammartin-en-,gole wie um das ,endziel ,nanteuil-le-,haudoin ,zonen1 und zwar die erste mit einem ,halbmesser von #aj km2 die ,radien der weiteren ,zonen wuchsen um je #e km4 ,neunzehn ,fahrten waren so einzuteilen1 whrend drei ,konkurrenten disqualifiziert wurden1 weil sie den ,fahrtbedingungen nicht entsprachen4 ,faure war der einzige1 der bei der ,zielfahrt vom #ai4 ,august sowohl in der ,gemeinde des fr die ,zwischenlandung bestimmten ,ortes1 als in der zum ,ziel gewhlten ,gemeinde gelandet ist4 ,er hat1 um ,dammartin zu erreichen1 nicht gescheut1 eine gnstige ,luftstrmung in #cjjj m ,hhe aufzusuchen4 ,jacques ,faure war der ,erste mit der besten ,gesamtleistung1 ,zweiter wurde ,graf de ,la ,vaulx und ,dritter ,mr4 ,pietri4 ,eine sehr interessante in dieses ,kapitel gehrige ,fahrt machte ,m4 ,carton vor einigen ,jahren nach einem genau nrdlich von ,paris gelegenen ,schlosse der ,ehrenlegion in ,ecouen4 ,an dem ,tage1 an welchem diese ,fahrt stattfand1 wurden zwei verschiedene1 bereinander liegende ,strmungen ausgelotet4 ,in den unteren ,regionen strmte die ,luft von ,sd-,west nach ,nord-,ost und in greren ,hhen von ,sd-,ost nach ,nord-,west4 ,die beiden ,strmungen bildeten also fast einen rechten ,winkel miteinander4 ,m4 ,carton stieg in seinem kleinen1 blo #djj m#c fassenden ,ballon ,gay-,lussac mit nur vier ,scken ,ballast auf4 ,er wurde zuerst von der unteren ,strmung nach ,nord-,west getragen4 ,durch ,auswurf von #ab kg ,ballast traf er in einer ,hhe von #abjj m die ,nord-,ost-,strmung4 ,durch mehrmaligen bergang aus den hheren in die tieferen ,schichten gelang es ,carton1 sich ,ecouen bis auf ungefhr #b km zu nhern4 ,er sah bereits den fr die ,landung festgesetzten ,zielpunkt vor sich liegen1 merkte aber gleichzeitig1 da bei der ,beibehaltung des unteren ,kurses der ,ballon ungefhr #ejj m westlich vom ,zielpunkte niedergehen wrde2 rasch entschlossen warf ,carton einen halben ,sack ,ballast aus und erhob sich nochmals auf eine ,hhe von #abjj m1 lie sich durch den ,sdostwind einige ,minuten in der ,richtung zum ,schlosse hin abtriften und landete genau im ,schlohofe1 der als ,ziel bestimmt wurde6 ,illustration3 ,fig4 #aa4 ,auffahrt im ,park von ,vincennes4 ,abfahrt des ,herrn ,nirolleau4 ,interessant ist auch die ,fahrt1 welche ,m4 ,carton am #ad4 ,juli #ahib in dem #hjj m#c fassenden ,ballon ,urania von ,calais aus unternahm2 er wollte den rmelkanal berfliegen und in ,england niedergehen4 ,der in den unteren ,schichten der ,atmosphre herrschende ,sdwind trug aber den ,ballon in die ,nordsee hinaus1 und an die ,mglichkeit einer ,landung in ,england war absolut nicht zu denken4 ,vor seiner ,auffahrt hatte ,m4 ,carton die1 wie sich zeigen wird1 sehr wertvolle ,beobachtung gemacht1 da die ,cirruswolken von ,nord-,nord-,ost nach ,sd-,sd-,west zogen4 ,da eine ,landung mitten im ,meere bei dem eingeschlagenen ,kurse unvermeidlich schien1 setzte ,m4 ,carton alles daran1 um die obere ,strmung zu erreichen2 er warf so lange ,ballast aus1 bis er in einer ,hhe von etwa #djjj-dbjj m die sd-sd-westliche ,strmung erreichte1 welche ihn wieder an die franzsische ,kste zurcktrug4 ,nach ,verlauf von drei ,viertelstunden erfolgte die ,landung sehr glatt beim ,kap ,gris-,nez4 ,bei dieser ,gelegenheit sei auch erwhnt1 da der derzeitige ,prses des ,wiener ,aroklubs1 ,viktor ,silberer1 wiederholt sehr gute ,zielfahrten absolviert hat1 so unter anderem am #aa4 ,september #ahhi1 wo er den bekannten ,sportsman ,herrn ,nikolaus von ,szemere im ,ballon vom ,aufstiegplatze auf der ,feuerwerkswiese im ,prater direkt zu der ,vollblutlizitation in der ,freudenau1 und zwar genau mitten unter die versammelten ,turfmen in den engen1 schmalen ,hof des ,etablissements ,weihappel1 wo die ,versteigerung stattfand1 brachte4 ,herr von ,szemere stieg dort aus1 mit den brigen ,insassen des ,ballons wurde aber die ,reise fortgesetzt4 ,die ,fig4 #aa gibt ein ,bild des aronautischen ,parks von ,vincennes1 wo eben ,monsieur ,nirolleau auffhrt1 whrend ein anderer ,ballon im ,abwgen begriffen1 nach einigen ,minuten dem ersten ,ballon in das ,reich der ,lfte folgt4 #c4 ,hochfahrten4 ,wir leben am ,grunde eines gewaltigen ,luftmeeres1 gegen welches das ,wassermeer1 was den ,rauminhalt betrifft1 fast verschwindet4 ,je hher wir steigen1 desto dnner wird die ,luft1 desto ungeeigneter unser ,organismus1 unter diesen ,verhltnissen zu existieren4 ,die ,hhe der ,luftsule betrgt wohl ber #ajj km 7bis gegen #acj km7 -- die genaue ,hhe anzugeben1 wird trotz aller wissenschaftlichen ,methoden1 welche dazu angewendet werden1 diese zu erforschen1 niemals gelingen -- aber schon in einer ,hhe von circa #ejjj m ist die ,dichte der ,luft so gering1 da bei jedem ,atemzuge nicht mehr jenes ,quantum ,sauerstoff der ,lunge zugefhrt wird1 das fr die normale ,respiration unbedingt erforderlich ist4 ,die ,folgen der ungengenden ,sauerstoffzufuhr sind bengstigende ,atembeschwerden1 ,schwindel und ,erbrechen2 auch nimmt die ,muskelkraft sehr bedeutend ab2 die ,aronauten werden schlielich ganz apathisch und sind kaum noch imstande1 die ,ventilleine zu ziehen4 ,um diesen ,gefahren zu entgehen1 wendet man jetzt die ,sauerstoffinhalation an4 ,der ,sauerstoff wird in stark komprimiertem ,zustande in einem ,metallgefe mitgenommen4 ,die ,erfahrung hat gezeigt1 da die direkte ,einatmung reinen ,sauerstoffes durch den ,mund mit ,hilfe eines ,kautschukschlauches1 welcher mit dem ,sauerstoffgefe verbunden ist1 gewisse ,nachteile besitzt4 ,die meisten ,menschen atmen nmlich in normalen ,fllen nicht durch den ,mund1 sondern durch die ,nase4 ,der durch den ,schlauch in die ,mundhhle geleitete ,sauerstoff gelangte infolgedessen nur teilweise in die ,lungen1 und die ,atmung der ,luftschiffer verbesserte sich deshalb oft nur sehr wenig4 ,der ,cailletetsche ,inhalationsapparat soll nun diesem belstande abhelfen4 ,der ,apparat besteht im ,wesen aus einer ,stahlflasche1 welche mit flssigem ,sauerstoff gefllt ist4 ,in diesen ,sauerstoffbehlter mnden zwei ,kautschukschluche2 an dem einen derselben ist ein kleiner ,kautschukballon angebracht1 wie solche allgemein zur ,zerstubung von ,flssigkeiten verwendet werden2 das andere ,kautschukrohr endigt unter einer ,maske4 ,diese besteht aus einem dnnen ,aluminiumbleche1 welches innen mit ,samt gefttert ist und den ,zweck hat1 ein ,anfrieren der ,maske an die ,haut zu hindern1 was bei der niedrigen1 in groen ,hhen gewhnlich herrschenden ,temperatur1 leicht mglich wre4 ,die ,maske bedeckt nur ,nase und ,mund1 so da die ,augen frei bleiben1 und wird mit ,bndern1 die sich am hinteren ,teile des ,kopfes schlieen1 befestigt4 ,der ,apparat funktioniert in folgender ,weise3 ,zuerst wird durch den kleinen ,kautschukballon in das ,gef1 in welchem sich der flssige ,sauerstoff befindet1 ,luft eingetrieben und hierauf der ,hahn1 welcher das andere ,kautschukrohr abschliet1 geffnet4 ,der ,sauerstoff1 welcher in ,gasform aus dem ,gef entweicht1 tritt zunchst gemischt mit ,luft in ein schlauchartiges1 greres ,reservoir und gelangt aus diesem unter die ,maske4 ,die ,beimischung von ,luft ist deshalb notwendig1 weil der ,sauerstoff1 rein eingeatmet1 ,angstgefhle und blichkeiten erzeugt4 ,graf ,castillon berichtet3 ,ich habe die ,maske fast zwei ,stunden lang anbehalten und atmete whrend dieser ,zeit ,sauerstoff mit einem gewissen ,zusatze gewhnlicher ,luft ein4 ,dank dieser ,vorrichtung befand ich mich fortwhrend ganz wohl1 whrend meine ,genossen1 welche den ,sauerstoff in der bisher blichen ,weise einatmeten1 leidend waren4 ,am #bd4 ,juni #aijj fand in ,paris die erste ,ballonhochwettfahrt statt1 an der acht ,ballons teilnahmen4 ,die ,luftschiffer hatten #be des ,kubikinhaltes in ,kilogramm als ,ballast zur ,verfgung4 ,hierbei erreichte ,balsan als ,erster eine ,hhe von #eejj m1 ,faure als ,zweiter eine solche von #dbej m4 ,es sind dies sehr mige ,ergebnisse4 ,bei der ersten ,hochwettfahrt waren #be des ,ballonvolumens 7in ,kubikmetern7 als verfgbarer ,ballast 7in ,kilogramm71 bei der zweiten ,hochwettfahrt #bj gestattet2 der zur ,regelung des ,auftriebes ntige1 brige ,ballast durfte nicht zum ,auswerfen verwendet1 sondern mute in den plombierten ,scken nach ,vincennes zurckgebracht werden4 ,illustration3 ,fig4 #ab4 ,ballonfllung im aronautischen ,park von ,vincennes am #bd4 ,juni #aijj1 #h ,uhr frh4 ,die ,ballons der ersten ,serie sollten nach den ,programmbestimmungen keine zu ungleichen ,volumina besitzen4 ,der ,auftrieb wurde mit #a festgesetzt4 ,jeder ,teilnehmer fhrte zwei ,hhenbarometer mit sich1 eines1 welches die ,hhen bis #ejjj m1 ein zweites1 welches die ,hhen zwischen #bjjj und #fjjj m angibt4 ,die ,fig4 #ab zeigt den ,vorgang bei der ,fllung von ,ballons im aronautischen ,park von ,vincennes bei ,paris gelegentlich der ,ballonwettfahrten4 ,der rechte ,ballon wurde eben zu fllen begonnen1 whrend der rckwrtige ,ballon schon halb voll ist4 ,die ,fig4 #ac zeigt drei zur ,auffahrt bereite1 vollgefllte ,ballons4 ,mit diesen ,ballons lassen sich aber keine groen ,hhen erreichen1 weil das ,gas keinen ,raum hat1 sich auszudehnen4 ,will man hoch steigen1 so mu man mit halbgefllten ,ballons auffahren4 ,diese dehnen sich whrend des ,aufstieges von selbst immer mehr und mehr aus1 weil die ,luft oben dnner ist und auch das ,gas dnner wird1 also ,raum zu seiner ,ausdehnung haben mu4 ,in der ,tat gelangten die ,ballons bei den ersten ,hochfahrten1 weil sie zu voll gefllt waren1 nicht in besonders groe ,hhen4 ,am #bi4 ,juli #aijj fand die zweite ,hochwettfahrt statt4 ,das ,wetter war vor der ,abfahrt sehr ungnstig2 durch starken ,regen wurde die ,manipulation der ,fllungen stark gehemmt4 ,illustration3 ,fig4 #ac4 ,gefllte ,ballons zum ,aufstiege bereit im aronautischen ,park von ,vincennes am #bd4 ,juni #aijj1 #c ,uhr nachmittags4 ,diesmal verlegten sich die ,aronauten nicht1 wie bei der ersten ,hochwettfahrt1 aufs ,warten1 sondern sie trachteten1 durch sofortiges ,auswerfen von ,ballast sobald wie mglich in groe ,hhen zu kommen und noch denselben ,abend zu landen4 ,die ,leistungen waren demzufolge auch im allgemeinen besser als am #bd4 ,juni1 doch blieb der damalige ,sieger ,balsan diesmal um #cjj m hinter seinem eigenen ,rekord zurck4 ,bei der dritten ,ballonhochwettfahrt am #bc4 ,september wurden schon bessere ,resultate erzielt4 ,von den zwlf ,konkurrenten erreichte ,balsan eine ,hhe von #hceg m1 ,juchms als ,zweiter eine solche von #fhag m und ,graf de ,la ,vaulx eine ,hhe von #fgfi m4 ,die ,hhen sind in dem ,berichte bis auf ,meter genau angegeben4 ,es ist dies aber ein ,irrtum1 weil es gegenwrtig noch nicht mglich ist1 die ,hhe mehr als auf #bj-cj m genau zu bestimmen4 ,illustration3 ,fig4 #ad4 ,gaston ,tissandier1 berhmter franzsischer aronautischer ,schriftsteller4 ,bei dieser ,fahrt war ,balsan von ,godard begleitet4 ,die groe ,entschlossenheit1 welche beide ,aronauten hierbei gezeigt haben1 ist von ,interesse4 ,bei jeder ,hochfahrt wird1 wie oben berichtet wurde1 reiner ,sauerstoff in eigenen ,tuben mitgenommen1 welcher in greren ,hhen zum ,teil permanent eingeatmet werden mu2 dies weist schon auf den gefhrlichen ,charakter der ,hochfahrten hin1 bei denen ,ohnmachten nicht selten vorkommen4 ,auch ,balsan wurde von diesem ,schicksal erreicht4 ,als er in ,ohnmacht gefallen war1 flte ihm ,godard aus seinem eigenen ,sack ,sauerstoff ein2 ,balsan erwachte darauf und fand nun ,godard in ,ohnmacht2 er sprang ihm in derselben aufopfernden ,weise bei4 ,fr den bewiesenen ,mut wurde ,balsan ein ,separatpreis -- eine goldene ,medaille -- zugesprochen4 ,mit einer gleichen ,medaille wurde ,balsans ,begleiter1 ,louis ,godard1 ausgezeichnet4 ,balsans ,fahrt reichte nahe an die vielbesprochene ,hochfahrt von ,sivel1 ,croc-,spinelli und ,gaston ,tissandier heran1 der ,fahrt1 welcher die beiden ,erstgenannten am #ae4 ,april #ahge zum ,opfer fielen4 -- ,balsans ,notizen entnahm ich noch ,folgendes3 ,um #c ,uhr #ee ,minuten erreichen wir #ehjj m mit einem ,ballastvorrat von #djj kg4 ,wir fhlen uns unwohl4 ,die ,zahl der ,pulsschlge ist von #fg auf #ha gestiegen2 wir halten nasse ,tcher vor den ,mund4 ,unsere ,gesichtsfarbe ist bla2 wir sehen trbe4 ,wir fhren drei ,sauerstoffscke mit uns4 ,es ist beschlossen1 da1 wenn einer ohnmchtig wrde1 sofort der ,andere die ,ventilleine ziehen solle4 ,um #d ,uhr #ah ,minuten schweben wir auf #fdej m4 ,die blasse ,farbe und das ,unwohlsein sind mehr oder minder verschwunden4 ,wir atmen beide ,sauerstoff ein2 sobald ein ,sack leer wird1 fllen wir ihn gleich wieder aus dem ,cylinder mit ,sauerstoff4 ,wir werfen zwei ,scke ,ballast aus4 ,um #d ,uhr #bj ,minuten zeigt das ,barometer #ffij m an4 ,es ist sehr kalt2 die ,temperatur betrgt #ah-bj unter ,null4 ,wir werfen noch zwei ,scke aus und kommen um #d ,uhr #bd ,minuten auf #fhbj m4 -- ,fr einen ,montgolfiren-,wettbewerb1 welcher fr den #a4 ,juli festgesetzt war1 sind keine ,nennungen erfolgt4 ,diese ,konkurrenz mute demnach entfallen4 ,als ,rekordhochfahrt wird noch immer von vielen diejenige von ,james ,glaisher mit dem ,aronauten ,coxwell am #e4 ,september #ahfb von ,wolverhampton aus unternommene ,fahrt betrachtet1 bei der sie angeblich #aa4jjj m hoch kamen4 ,amann hat nachgewiesen1 da die ,instrumente1 deren sich ,glaisher bediente1 ganz unrichtige ,resultate ergaben4 ,die einwandfreie grte ,hhe1 die von einem ,menschen je erreicht wurde1 betrgt #aj4ejj m4 ,sie wurde von dem in ,berlin lebenden sterreicher ,a4 ,berson und von ,dr4 ,r4 ,sring am #ca4 ,juli #aija mit dem ,ballon ,preuen erreicht4 ,dieser von der ,continental ,kautschuk- und ,guttapercha-,compagnie in ,hannover erbaute1 #hdjj m#c fassende ,ballon ist ,eigentum des aronautischen ,observatoriums des kniglich preuischen ,institutes in ,potsdam1 welches ihn vom ,baumeister ,enders zum ,geschenk erhielt4 ,se4 ,majestt1 der deutsche ,kaiser widmete #aj4jjj ,mark fr die damit anzustellenden ,experimente4 ,illustration3 ,fig4 #ae4 ,gefllte ,kugelballons im aronautischen ,park von ,vincennes1 zur ,fahrt bereit4 ber die ,fahrt selbst berichtet ,berson ,folgendes3 ,um #aj ,uhr #ej ,minuten erhob sich der ,ballon bei ganz schwachem ,nordwind und heiterer sommerlicher ,witterung4 ,mit einer ,vertikalgeschwindigkeit von rund #a-a_/b m per ,sekunde stieg er1 bis er bei #dejj m prall voll war2 von jetzt an wurden in kurzen ,intervallen meist zwei ,scke gleichzeitig abgeschnitten und dadurch ein fr die meteorologischen ,ablesungen sehr gnstiges stufenweises ,emporgehen erzielt4 ,die ,luft war nach unten sehr klar1 jedoch hinderten zahlreiche kleine ,kumuli1 die sich am ,horizont zu einer festen ,mauer zusammenschlossen1 die weite ,fernsicht1 welche in der ,maximalhhe bei idealen ,verhltnissen ein ,areal von etwa dem ,umfange des ,knigreiches ,preuen htte umfassen knnen4 ,die ,cirrusbewlkung nahm im ,laufe des ,tages zu1 die ,sonnenstrahlung war infolgedessen relativ gering2 ber #aj4jjj m befanden wir uns ungefhr in gleichem ,niveau mit den ,cirren4 ,diese ,beobachtung wird durch die ,wolkenhhenmessungen am ,potsdamer ,observatorium besttigt4 ,da alle krperlichen ,arbeiten im ,korbe mglichst eingeschrnkt wurden1 war unter #fjjj m ein ,bedrfnis nach ,sauerstoffatmung kaum vorhanden2 trotzdem wurden alle ,vorkehrungen zum ,schutze gegen die groen ,hhen recht frhzeitig getroffen4 ,bis gegen #ijjj m war in dieser ,weise der ,zustand relativ behaglich2 jedoch machte sich zuweilen -- zum ,teil wohl gerade begnstigt durch die ,bequemlichkeiten im ,korbe -- etwas ,schlafbedrfnis geltend1 das sich vollkommen ungezwungen durch die vorangegangene kurze ,nachtruhe von kaum #c-d ,stunden und den ermdenden ,aufenthalt auf dem ,ballonplatze seit #f ,uhr frh erklren lt4 ,diese ,mdigkeit ging jedoch allmhlich in eine nicht unbedenkliche ,apathie1 in ein vorbergehendes1 unbeabsichtigtes ,einschlummern ber1 von dem man sich allerdings durch ,aufruf oder ,schtteln erweckt1 sofort wieder vllig erholte1 so da alsdann die ,beobachtungen mit etwas berwindung1 aber doch ohne besondere ,anstrengung ausgefhrt werden konnten4 ,das ,einsaugen von ,sauerstoff erwies sich zur vollen ,belebung als ganz ausreichend4 ,irgendwelche schwere ,bewutseinsstrungen oder ,krankheitssymptome traten bei beiden ,insassen bis zur letzten ,beobachtungsreihe in #aj4bej m ,hhe nicht ein1 ,quecksilber-,barometer und ,anerod lieen sich bis auf ,zehntel-,millimeter ablesen2 das ,bild des ,aspirations-,psychrometers erschien im ,fernrohr ganz klar und machte -- trotzdem es umgekehrt war -- keine ,schwierigkeit bei der ,ablesung2 die ,notizen sind von denen in geringerer ,hhe in der ,schrift kaum verschieden4 ,die ,erschpfung bei krperlicher ,arbeit1 z4 ,b4 dem ,aufziehen des ,uhrwerkes am ,psychrometer1 ,aufsteigen auf den ,sitzkasten des ,korbes1 oder dem ,durchschneiden einer ,leine1 nahm dagegen rapid zu4 ber #aj4bej m sind die ,vorgnge den ,teilnehmern nicht mehr vllig klar4 ,jedenfalls zog ,berson1 als ihm der ,schlafzustand bei ,sring bedrohlich erschien1 zweimal das ,ventil und zwang dadurch den ,ballon zum ,abstieg1 brach jedoch dann ohnmchtig zusammen4 ,vor oder nach diesem ,ventilziehen versuchte auch ,sring in lichten ,augenblicken seinem schlafenden ,kollegen durch verstrkte ,sauerstoffatmung aufzuhelfen1 aber vergebens4 ,schlielich werden vermutlich beide ,insassen ihre ,atmungsschluche verloren haben und dann in eine schwere ,ohnmacht gesunken sein1 aus welcher sie ziemlich gleichzeitig bei etwa #fjjj m wieder erwachten4 ,die ,maximalhhe1 welche der ,ballon erreicht hat1 lt sich nicht mit ,sicherheit bestimmen4 ,nach dem ,barographen wren mindestens #aj4hjj m erreicht2 jedoch war die ,tinte eingefroren1 so da die ,aufzeichnungen ber #aj4jjj m derartig lckenhaft und schwach sind1 da man sie nicht als einwandfreies ,dokument gelten lassen kann4 ,illustration3 ,fig4 #af4 ,dr4 ,sring erreichte am #ca4 ,juli #aija mit ,berson zusammen die bis jetzt grte erstiegene ,hhe von #aj4ejj ,meter4 ,unmittelbar vor dem ,ventilziehen las ,berson mit schnellem ,blick am ,quecksilber-,barometer einen ,stand von #bjb mm ab1 was einer ,hhe von rund #aj4ejj m entspricht4 ,der ,ballon befand sich aber noch im ,steigen1 denn es waren eben vorher zwei ,sandscke abgeschnitten4 ,jedenfalls ist man berechtigt mindestens #aj4ejj m als ,maximalhhe anzunehmen4 ,die ,temperatur betrug bei #aj4jjj m -#dj ,c42 es ist das ein wenig wrmer1 als fr diese ,hhe im ,juli normal sein drfte4 ,es mu brigens betont werden1 da nach der noch vorhandenen ,ballastmenge1 der ,preuen unter gengender ,reservierung von ,abstiegsballast1 noch sicher #ajjj m mehr erreichen konnte1 also eine ,maximalhhe von #aa4ejj m bis #ab4jjj m4 ,damit jedoch ,menschen in so groen ,hhen dauernd ungefhrdet verweilen knnen1 ist auer ,sauerstoffatmung noch die ,mitnahme einer hermetisch abgeschlossenen ,ballongondel erforderlich1 welche nur mit groem ,gewichtsaufwand hergestellt werden kann4 ,dies fhrt uns aber auch hier zum ,gebrauche von ,riesenballons von etwa #aj4jjj-ae4jjj m#c4 ,da es hchst gefhrlich erscheint1 in solche ,hhen vorzudringen1 braucht man kaum besonders zu betonen4 ,mit ,recht bewundern wir den ,mut und die ,energie1 mit welcher die ,mnner der ,wissenschaft in derem ,dienste1 gleich ,soldaten im ,felde1 ihr ,leben zum ,wohle der ,menschheit aufs ,spiel setzen4 #d4 ,weitfahrten4 ,die weiteste ,luftreise1 welche bis vor drei ,jahren gemacht wurde1 war durch ,jahrzehnte jene geblieben1 welche #ahgj whrend der ,belagerung von ,paris der ,ballon ,la ville d',orlans vollbrachte1 mit dem die beiden ,franzosen ,paul ,rolier und ,deschamps von ,paris bis nach ,norwegen kamen4 ,im ,jahre #ahii haben zwei ,herren des ,pariser ,aro-,klubs eine ,fahrt unternommen1 mit der sie die obige ,leistung berboten1 indem sie von ,paris aufstiegen und bis nach ,schweden kamen1 wobei die von ihnen zurckgelegte ,strecke grer war als jene im ,jahre #ahgj4 ,die ,herren1 welche diese besonders weite ,ballonfahrt vollfhrten1 sind3 ,graf de ,saint-,victor und ,m4 ,mallet4 ber ihre ,reise lieferten sie folgenden interessanten ,bericht3 ,wir sind mit unserem #afjj m#c fassenden ,ballon ,centaure ,samstag1 den #cj4 ,september #ahii um #a_/d-g ,uhr abends aufgefahren4 ,das ,wetter war an jenem ,tage nicht ermutigend2 schon der ,vormittag war schlecht1 ebenso ein ,teil des ,nachmittags1 so da wir uns kaum recht an die ,fllung trauten4 ,die vom meteorologischen ,amt herausgegebene ,karte brachte1 wie gewhnlich1 nur ziemlich unbestimmte und unvollkommene ,angaben ber die atmosphrischen ,verhltnisse4 ,um #c ,uhr nachmittags besinnt sich das ,barometer endlich und steigt ein wenig1 die ,witterung scheint sich aufheitern zu wollen1 der ,wind lt nach1 und so entscheiden wir uns denn4 ,wir nahmen auer unserem ,proviant und den ,instrumenten auch drei ,schleifleinen in den ,korb mit1 deren ,lngen #ij1 beziehungsweise #ej und #ce m betragen1 dann einen ,anker und #djj kg ,ballast4 ,wir verzichteten aber auf ,wasseranker und ,flaschenposten1 da sie uns fr die kurzen berfahrten1 die wir beabsichtigten1 nicht ntig erschienen4 ,illustration3 ,fig4 #ag4 ,ansicht der ,encinte von ,paris mit der ,ballonhalle und einem gefllten ,ballon im ,park von ,vincennes aus einer ,hhe von etwa #fjj ,meter4 ,nach der ,abfahrt erhebt sich der ,centaure0 alsbald in eine ,hhe von #ejj m1 die er brigens auch whrend der ,nacht annhernd beibehlt4 ,die ,fahrtrichtung ist ,nord-,ost4 ,der ,himmel hellt sich auf1 und bald zeigen sich alle ,sterne4 ,doch ,eines beunruhigt uns3 am nrdlichen ,horizont bemerken wir in kurzen ,zwischenrumen ,wetterleuchten1 welche ,erscheinung brigens bis ,mitternacht vllig verschwunden war4 ,in rascher ,fahrt geht es ber ,compigne1 ,noyon und ,st4 ,quentin hinweg2 dann ndert sich die ,natur3 ringsumher strahlen die ,lichter der ,stdte1 ,fabriken und der ,hochfen2 die ,ttigkeit der ,menschen gibt sich lrmend kund4 ,jetzt kommen wir ber die ,grenze4 ,drei ,schsse belehren uns darber1 da uns die ,grenzwache signalisiert4 ,der ,centaure aber kmmert sich nicht um ,grenzen1 ,wache und ,verwaltung2 er setzt ruhig seine ,reise fort4 ,nach und nach wird es dunkel2 ,lichter und ,lrm sind hinter uns verschwunden4 ,jetzt spiegeln sich pltzlich die ,sterne auf der ,erde1 in breiten ,kanlen3 wir mssen in ,holland sein4 ,es ist ein merkwrdiger ,dekorationswechsel1 den wir da sehen4 ,wirklich ein ergreifender ,effekt6 ,und jetzt weite1 berschwemmte ,flchen2 wir setzen ber einen ,flu1 jedenfalls ist es der ,rhein1 und nun wieder unermeliche1 de1 zum ,teil mit ,wasser bedeckte ,ebenen4 ,um #a_/b-e ,uhr beginnt es ,tag zu werden2 die ,landschaft ndert sich nicht2 aus dem ,plan entnehmen wir1 da wir uns ber den ,moorlndern von ,hannover und ,oldenburg befinden4 ,wir fliegen mit einer ,schnelligkeit von mehr als #ajj km2 das ,anerod zeigt #ejj m ,hhe1 das ,thermometer zeigt #f ,wrme4 ,wir geben uns ganz den ,eindrcken der pfeilschnellen ,fahrt hin1 sorgenlos und vertrauend auf unseren ,ballon und die vielen ,scke ,ballast4 ,wir fliegen noch immer nach ,nord-,ost1 mssen also die ,eventualitt einer ,meerfahrt ins ,auge fassen4 ,wir erwgen die ,chancen1 und bald sind wir entschlossen3 wenn es darauf ankommt1 setzen wir bers ,meer hinweg4 ,wir erkennen den ,hafen von ,bremen1 wir kommen ber die ,elbe4 ,endlich bemerken wir in der ,ferne eine graue ,frbung1 die sich dann in ,blau verwandelt2 nach und nach knnen wir deutliche ,umrisse einer ,kste unterscheiden4 ,wir haben die ,ostsee vor uns4 ,links1 #bj km von uns entfernt1 liegt ein ,hafen2 wir schauen mit dem ,fernrohr hin und erkennen an den ,kriegsschiffen den ,kieler ,hafen4 ,um #i ,uhr geht der ,centaure ber die ,meeresflche1 wieder nicht achtend der ,hindernisse und ,gefahren4 ,wir hren das dumpfe ,luten einer ,turmglocke1 ,barken lsen sich vom ,ufer los und scheinen uns zu ,hilfe kommen zu wollen1 whrend wir in unserer ,gondel auf das ,gelingen der berfahrt lustig ,champagner trinken4 ,die ,feuchtigkeit und die ,klte ober dem ,meere verdichten in kurzer ,zeit das ,gas1 wodurch der ,ballon rasch ins ,fallen kommt4 ,wir haben uns aber fr diesen ,umstand vorgesehen1 der ,ballast ist bereit4 ,wir hemmen also das ,sinken bei #djj m ber dem ,meer4 ,der ,ballon steigt nun und bekommt sein ,gleichgewicht in einer ,hhe von #aejj m4 ,wir haben eine ,insel passiert2 jetzt sehen wir ringsumher die blaue ,unendlichkeit1 nur links am fernen ,horizont einen gelben ,streif2 das mu die ,insel von ,kopenhagen sein4 ,wir bewundern diese ewig schne ,szene auf hoher ,see1 ein ,bild1 das von #bjjj m ,hhe noch feenhafter erscheint2 das ,auge verliert sich in der ,unendlichkeit4 ,das ,meer kommt uns wie ein riesenhafter ,spiegel vor1 in dem sich unser ,ballon abbildet4 ,mit dem ,fernglase werden wir einiger ,schiffe gewahr1 die wie ,kinderspielzeuge aussehen4 ,hier bei diesem mchtigen ,anblick tritt es uns so recht vor ,augen1 wie schwach wir sind1 anvertraut einem gebrechlichen ,weidenkorb und den blinden ,elementen4 ,von unserer ,trumerei werden wir durch die ,wolken erweckt1 die sich jetzt bilden2 es sind leichte ,flocken1 die zerflieen1 sich wieder formen1 sich ballen2 die ,flocken tun sich zusammen1 sie verdichten sich schlielich -- wenn ihrer nur nicht zu viele werden6 ,glcklicherweise erlauben uns zahlreiche ,lcken in der ,wolkenschichte1 das ,meer zu beobachten4 ,endlich erblicken wir ,ksten1 denen wir uns rapid nhern2 nach dreieinhalbstndiger berfahrt schwebt der ,centaure ober dem ,schwedenlande und setzt seine ,reise in der gleichen ,schnelligkeit fort4 ,immer vorwrts so scheint er uns zuzurufen4 ,die ,wolken vermehren sich2 um sie zu meiden1 mssen wir uns auf eine ,hhe von #cjjj m begeben1 welche die ,maximalhhe unserer ,reise darstellt4 ,nur in seltenen ,zwischenrumen ist es uns vergnnt1 die ,erde zu sehen2 wir bewundern dann die ,seen und die ,waldungen1 die dem ,lande den sanften1 lieblichen ,charakter verleihen4 ,mehr als vier ,stunden schwebt der ,centaure so dahin1 bis sich die ,wolken in dem ,augenblick1 wo sich die ,sonne schon unter den ,horizont neigt1 verlieren und wir dadurch freien ,ausblick gewinnen3 wieder das ,meer4 ,eine ,insel in der ,ferne gibt uns ber unsere ,position ,aufschlu4 ,sollen wir noch einmal unser ,glck versuchen8 ,sollen wir uns bers ,meer wagen8 ,von dem ,ballast bleiben uns noch #bd kg1 aber die ,lebensmittel sind bald zu ,ende2 es bleiben nur noch eine ,leberpastete und eine ,flasche ,champagner4 ,mit der ,richtung1 in der wir uns bewegen1 mten wir die ,ostsee in ihrer ganzen ,lnge berqueren und im nrdlichen ,finnland1 in diesen verlassenen ,smpfen1 niederkommen4 ,nein1 diesmal wrden wir keinen ,erfolg haben2 sehr bewegten ,gemtes entschlieen wir uns zur ,landung4 ,wir suchen geeignete ,flchen1 sehen aber nur ,wlder4 ,doch das ,meer kommt nher1 wir mssen hinunter2 schon einige ,male sind wir ber ,wasser1 ber die ,arme eines ,fjords geflogen4 ,also nicht lange besinnen2 wir ziehen auf gut ,glck die ,ventilleine1 lassen beide ,schleifleinen1 die wir bis jetzt nicht gebraucht haben1 hinunter1 ebenso den ,anker4 ,unser ,korb senkt sich weich in die ,zweige einer prachtvollen ,tanne nieder4 ,der ,ballon legt sich zur ,seite2 eine zweite ,tanne durchdringt ihn teilweise4 ,ohne jeden ,sto ist die ,landung vor sich gegangen4 ,allerdings erbrigt es uns noch1 von dem gastlichen ,baum herunterzugelangen4 ,wir verlassen die ,gondel und beginnen unseren ,abstieg auf den sten4 ,mit vieler ,mhe und mit dem ,gefhle1 da der ,baum recht hoch sei1 klettern wir2 endlich sind wir unten4 ,die ,nacht ist eingebrochen1 wir mssen menschliche ,wohnungen finden4 ,wir irren im ,walde umher1 aber umsonst2 wir finden nicht einmal einen ,weg4 ,nach einer halben ,stunde ,suchens waren wir stark ermattet1 und mit einer gewissen ,angst fragten wir uns1 ob wir denn noch einmal auf unseren ,baum hinauf sollten1 um im ,korbe die ,nacht zu verbringen4 ,endlich sehen wir mit groer ,freude in der ,dunkelheit einige ,laternen funkeln4 ,wir rufen1 man antwortet uns2 es ist eine brave ,schwedenfamilie1 die uns zu ,hilfe gekommen ist4 ,die ,leute gestikulieren lebhaft und glauben1 es sei ,andre1 der wiederkehre1 so sehr hoffen sie darauf1 ihren mutigen ,landsmann eines ,tages zurckkommen zu sehen4 ,wir enttuschen sie leider4 ,nichtsdestoweniger nehmen sie uns gastfreundlich auf4 ,den nchsten ,morgen bentzten wir dazu1 den ,ballon von den ,bumen herunterzuholen und uns in die nchste ,stadt zu begeben1 den ,hafen ,vestewick1 wo uns zahlreiche ,reporter erwarten und wir groartig empfangen werden4 ,vive la ,france60 ,wir waren #bc-a_/d ,stunden in der ,luft gewesen und haben den ,weltrekord geschlagen1 indem wir #accj km zurcklegten4 ,in den ,weitfahrten stehen die ,franzosen obenan4 ,gelegentlich der ,ballonwettfahrten im ,jahre #aijj fand am #ab4 ,august die erste ,weitfahrt statt1 wobei sieben ,ballons starteten4 ,sieger wurde ,juchms mit dem ,ballon ,touring-,club1 zweiter3 ,graf ,castillon de ,st4 ,victor4 ,dadurch1 da der ,wind in der ,richtung zum ,atlantischen ,ozean wehte1 wurde den ,fahrten ein vorzeitiges ,ziel gesetzt4 ,am #i4 ,september #aijj fand die zweite ,weitfahrt statt1 bei der #ad ,ballons starteten4 ,sieger wurde ,graf de ,la ,vaulx1 der #dgc km in #bb ,stunden zurcklegte4 ,zweiter wurde ,balsan1 ,dritter3 ,faure4 ,illustration3 ,fig4 #ah4 ,blick aus #bjj ,meter ,hhe von einem auffahrenden ,ballon aus auf den ,auffahrtsplatz1 wo noch #h gefllte ,ballons zur ,fahrt bereit stehen4 ,am #cj4 ,september #aijj erfolgte wieder eine ,weitfahrt1 an der zehn ,ballons teilnahmen1 eine ,konkurrenz1 welche in ,bezug auf die allgemeine ,durchschnittsleistung ein groartiges ,resultat ergab4 ,diese ,ballons landeten nmlich in ,ruland1 in ,preuen1 in ,russisch-,polen1 in ,schleswig-,holstein1 in ,holland und in ,westfalen4 ,balsan kam nach ,danzig1 ,graf de ,la ,vaulx nach ,ruland1 nur ,contour landete in ganz entgegengesetzter ,richtung1 in ,hvre1 was auf die in verschiedenen ,hhen verschieden wehenden ,winde weist -- eine ,erscheinung1 mit welcher der wissenschaftlich gebildete ,luftschiffer rechnet4 ,bei der kombinierten ,weit- und ,dauerfahrt vom #i4 ,september berflog ,graf de ,la ,vaulx in #ce ,stunden #de ,minuten von ,paris aus ganz ,deutschland seiner geographischen ,lnge nach und landete in ,kiew4 ,er legte die #aibe km lange ,linie in #ce ,stunden #de ,minuten zurck1 was einer ,durchschnittsgeschwindigkeit von #da ,stundenkilometern oder #aad m per ,sekunde entspricht4 ber diese hochinteressante ,fahrt des ,ballons ,centaure und die seines nchsten ,konkurrenten des ,saint ,louis1 gefhrt von ,jacques ,balsan1 der in #bg ,stunden #ae ,minuten #acej km zurcklegte1 werden folgende interessante ,daten berichtet3 ,das verwitterte ,logbuch des ,centaure zeigt in den ,eintragungen dieser ,fahrt als grte ,hhe #ebjj m1 als niedrigste ,temperatur #bd ,zentigrade unter ,null4 #bd ,stunden nach der ,auffahrt brechen die ,notierungen ab2 eine von ,graf de ,la ,vaulx und ,graf ,castillon unterschriebene ,bemerkung sagt1 da die beiden ,aronauten die ,aufzeichnungen wegen der arktischen ,klte und des ,schlafbedrfnisses nicht mehr fortsetzen knnen4 ,mehrere ,male erhob sich der ,ballon auf #ejjj m4 ,jedesmal1 wenn #djjj m erreicht waren1 begannen die ,luftschiffer ,sauerstoff zu inhalieren1 wovon sie einen ziemlichen ,vorrat mitgenommen hatten4 ,nach #ce-c_/d ,stunden ununterbrochenen ,wachens entschlossen sie sich zu landen1 obwohl sie noch #b-a_/b ,scke ,ballast und viel ,proviant besaen4 ,sie htten auer den #b-a_/b ,scken ,sand auch ,seile und andere schwere ,gegenstnde auswerfen und auf diese ,weise weiterfahren knnen4 ,sie waren aber begreiflicherweise durch die lange1 anstrengende ,fahrt ganz erschpft und beendeten darum ihre ,reise4 ,sie landeten glcklich drei ,werst von ,korostischew4 ,der ,centaure hatte infolge seiner partiellen ,fllung mit ,wasserstoff 7#adjj m#c ,wasserstoff1 #bjj m#c ,leuchtgas7 eine groe ,hubkraft1 nmlich #afhj kg2 dadurch ist es den ,aronauten mglich gewesen1 #aajj kg ,ballast mitzunehmen1 whrend ,jacques ,balsans ,ballon ,saint-,louis 7#cjjj m#c71 welcher viel grer ist als der ,centaure 7#afcj m#c71 aber mit ,leuchtgas gefllt war1 eine ,tragkraft von #bajj kg besa und nur #aabj kg hochnehmen konnte4 ,der ,saint-,louis hat also im ,verhltnis bedeutend weniger ,ballast mitgenommen als der ,centaure und man mu diesen ,umstand zur ,beurteilung von ,balsans ,leistung mit in ,rechnung ziehen4 ,von der ,fahrt des ,saint-,louis erzhlt ,louis ,godard1 ,balsans ,begleiter1 ,folgendes3 ,gegen #g ,uhr morgens 7#aj4 ,oktober7 erreichte der ,saint-,louis ,koblenz1 nachdem er die ,nacht hindurch in einer ,hhe von #adjj-afjj m gefahren war4 ,die ,sonnenhitze brachte den ,ballon auf #djjj m4 ,wir sahen den ,centaure0 aus einer ,wolke vor uns herausragen1 und die zwei ,ballons wanderten nun den ganzen ,tag ber miteinander4 ,der ,saint-,louis verlor eine ,menge ,ballast infolge von ,temperaturschwankungen1 hervorgerufen durch hufige ,verdunkelung der ,sonne durch ,wolken4 ,um #c ,uhr nachmittags schwebten der ,saint-,louis und der ,centaure in einer ,hhe von etwa #fjjj m und waren voneinander kaum #ab km entfernt4 ,balsan machte alle mglichen ,versuche1 um die hohen ,schichten zu vermeiden1 denn unser ,sauerstoffvorrat ging zur ,neige4 ,wir arbeiteten den ganzen ,tag und hatten kaum ,zeit zu essen4 ,um #d ,uhr gelangte der ,centaure in eine neue ,luftstrmung1 welche ihn bald unseren ,blicken entfhrte4 ,wir kamen darauf in die ,nachbarschaft von ,posen oder ,breslau4 ,es blieben uns kaum #ij kg ,ballast brig4 ,der ,ballon schien sich in #ejj-gjj m ,hhe langsam zu bewegen4 ,die ,nacht brach herein4 ,wir setzten ber die deutsch-russische ,grenze1 doch nicht ohne ,gefahr4 ,wir hrten vier ,gewehrschsse und die ,kugeln zischten in unangenehmer ,nhe an dem ,ballon vorbei1 der jetzt mit einer ,geschwindigkeit von #gj km stlich fuhr4 ,hinter uns erhob sich ein ,sturm4 ,um #h ,uhr #ae ,minuten hatten wir nur mehr #cj kg ,ballast1 welche den ,regen1 der auf den ,ballon niederfiel1 nicht kompensieren konnten4 ,unter diesen ,umstnden war es angezeigt1 zu landen2 ,m4 ,balsan zog zu diesem ,zwecke die ,ventilleine4 ,trotz des starken ,windes brachten wir ohne ,schwierigkeit den ,centaure0 zum ,stillstande4 ,es waren bald einige ,bauern zur ,stelle4 ,der ,ballon wurde nach ,opoczno befrdert4 ,die beiden ,aronauten wurden dort sehr freundlich aufgenommen und fuhren am ,morgen des #aa4 ,oktober nach ,warschau1 um sich da von dem franzsischen ,konsulat ,reisepsse ausstellen zu lassen4 ,die ,luftschiffer hatten nicht erwartet1 in jener ,gegend zu landen1 und hatten daher keine derartigen ,psse mitgenommen4 ,in der folgenden ,tabelle sind die sechs besten ,weitfahrten bersichtlich zusammengestellt4 ,weitfahrten3 ,kilometer ,balloninhalt ,kubikmeter ,de ,la ,vaulx1 #i4 ,oktober #aijj #aibe #afcj;,a ,j4 ,balsan1 #i4 ,oktober #aijj #acej #cjjj ,rolier1 #bd4 ,november #ahgj #accf #cjjj ,castillon1 #cj4 ,september #ahii #accj #afcj;,a ,j4 ,faure1 #i4 ,oktober #aijj #iej #aeej ,h4 ,silberer und ,e4 ,carton1 #bc4 ,september #aija #hje #abjj ,a ,mit ,wasserstoffgas6 ,anschlieend daran1 erinnere ich1 da in ,ruland landende ,luftschiffer mit einer amtlich beglaubigten ,legitimation versehen sein mssen1 die ihre ,identitt bezeigt4 ,luftschiffer1 welche sich mit derartigen ,bescheinigungen nicht ausweisen knnen1 sowie jene ,personen1 welche in ,ballons nach ,ruland kommen1 um militrische ,rekognoszierungen vorzunehmen1 werden angehalten und ihre ,ballons verfallen der ,beschlagnahme4 ,die fr ,militrs hierfr bestehenden ,vorschriften sind diesen ja bekannt4 ,die ,legitimationen fr ,zivilluftschiffer werden in der ,weise hergestellt1 da auf die ,rckseite einer ,photographie in ,kabinetformat die ,mitgliedskarte geklebt und mit der ,identittsbesttigung seitens der k4 k4 ,polizeidirektion versehen wird4 #e4 ,dauerfahrten4 ,dauerfahrten sind jene1 bei welchen der ,ballon -- unbekmmert um den zurckgelegten ,weg -- am lngsten in der ,luft bleibt4 ,nachdem der ,ballon durch die ,hubkraft seines ,traggases sich in die ,luft erheben und in ihr schweben kann -- so ist es erklrlich1 da jene ,ballons am lngsten fahren werden1 welche die gasdichtesten ,hllen besitzen4 ,nachdem das ,gas stark diffundiert -- ,wasserstoffgas diffundiert mehr als ,leuchtgas -- so werden theoretisch ,wasserstoffgasballons bei gleicher ,tragkraft weniger weit fahren als ,leuchtgasballons4 ,hat man aber ,ballons von gleichem ,volumen1 so wird natrlich ein ,wasserstoffgasballon viel lnger fahren knnen1 weil er circa ber #e_/aa mal mehr ,ballast verfgt als sein ,konkurrent4 ,lassen sich daher zwei ,ballons von verschiedenem ,fllgas in eine ,wettdauerfahrt ein1 so sind alle diese ,verhltnisse wohl zu erwgen2 hierzu kommt dann allerdings noch ein sehr gewichtiger ,faktor3 die ,kunst des ,ballonfhrers1 jedem ,fahrthemmnisse rechtzeitig und mit den besten ,mitteln ,herr zu werden4 ,die ,konkurrenten haben sich selbstverstndlich mit allem ausgerstet1 was fr eine lange ,reise ins ,ungewisse notwendig ist4 ,nebst ,konserven und ,getrnken haben sie warme berkleider1 ,decken1 viele meteorologische ,instrumente und selbstverstndlich verschiedenes ,geld mit1 die meisten auch elektrische ,lampen1 kleine ,feldbetten und fr alle ,flle ,schwimmgrtel4 ,last not least3 recht viel ,ballast4 ,einer der ,konkurrenten fhrte den ,sand nicht in ,scken mit1 sondern einfach auf dem ,boden der ,gondel -- wie in einem ,vogelkfig -- ausgestreut2 er schpfte den ,sand nach ,bedarf heraus4 ,illustration3 ,fig4 #ai4 ,bilder der berhmtesten franzsischen ,kugelballons-,luftschiffer der ,gegenwart und zwar von links nach rechts3 ,graf ,castillion de ,st4 ,victor1 ,hervieu1 ,balsan1 ,faure1 ,graf de la ,vaulx1 ,juchms1 ,maison4 ,die sechs lngsten ,ballonfahrten1 welche die ,geschichte der ,luftschiffahrt verzeichnet1 sind derzeit3 ,dauer ,balloninhalt ,kilo ,stund4 ,min4 ,ballast ,de ,la ,vaulx1 #i4 ,oktober #aijj #ce #de #afcj #aajj ,j4 ,balsan1 #af4 ,september #aijj #ce #ji #cjjj 8 ,de ,la ,vaulx1 #bj4 ,oktober #ahii #bi #je #afcj 8 ,j4 ,balsan1 #bj4 ,oktober #ahii #bg #je #cjjj #aabj ,m4 ,farman1 #i4 ,dezember #aijj #bf #cj #ahej #fgj ,carton1 ,h4 ,silberer1 #cj4 ,aug4 #aija #bc #bd #abjj #cgj ,die fnf ersten ,fahrten wurden von ,paris aus unternommen1 die letzte von ,wien aus4 ,herbert ,silberer beschreibt diese ,fahrt in der ,allgemeinen ,sportzeitung vom #h4 ,september v4 ,j4 ,die hierbei beobachteten ,aureolen werden folgendermaen charakterisiert3 ,die erste ,form trat um #a_/b-a ,uhr auf4 ,um diese ,zeit schien der ,schatten des ,ballons mitsamt der ,gondel von einem sehr groen ,regenbogen 7,aureole7 ganz umgeben4 ,bald ging die ,erscheinung in die zweite ,form ber4 ,der ,farbenkreis ober dem ,schatten des ,ballons selbst verblate1 und der ,schatten unserer ,gondel wurde der ,mittelpunkt eines kleineren ,kreises1 der rechts1 links und unter der ,gondel intensiv1 ober der ,gondel1 wo der ,ballonschatten auffiel1 aber bla gefrbt war4 ,der ,farbenkreis war meist dreifach sichtbar4 ,rot1 orange1 gelb1 grn1 lichtblau1 indigo und violett dreimal in dieser ,reihenfolge so angeordnet1 da violett immer wieder in rot berging4 ,die dritte ,form der ,aureole1 welche erst von #c_/d-b ,uhr an auftauchte1 ist folgende3 ,der ,ballon und die ,gondel werden scheinbar nicht in ihrer ,form als ,schatten projiziert1 sondern es bildet sich um die ,sehachse des beschauenden ,auges als ,achse 7beziehungsweise um den ,augpunkt als ,mittelpunkt7 ein ,strahlenkreuz2 die ,strahlen sind schattenartig dunkel und reichen bis zu einem sehr groen weilichen ,ring hinaus4 ,dieser ,ring umfat im ,durchmesser vielleicht #ij ,grad1 vom ,auge des ,beschauers an gemessen4 ,er ist rein wei 7keine ,spur von ,spektralfarben7 und hebt sich ziemlich stark von der brigen ,wolkenflche ab4 ,mit etwa #a_/d-a_/e des ,radius von diesem ,ring ist der uere ,kreis der dreifachen ,aureole selbst beschrieben4 ,die ,aureole erstreckt sich nach innen ziemlich weit bis zum ,mittelpunkt4 ,die oben genannten1 dunklen ,strahlen dringen durch die ,aureole durch und gehen1 immer blasser werdend1 bis zu dem groen ,ring hinaus4 ,die ,strahlen bewegen sich1 wenn der ,beschauer seine ,stellung ndert4 ,interessant ist1 was ,graf de ,la ,vaulx ber das bei seiner ,dauerfahrt am #bf4 ,august #aijj ,gesehene1 speziell ber die in der ,nacht beobachteten ,leuchttrme schreibt4 ,er hielt sich ober den ,wolken auf und glaubte in nordsdlicher ,richtung der ,westkste der ,halbinsel ,cotentin entlang gefahren zu sein4 ,nach der ,farbe und ,stellung der ,leuchtfeuer zu urteilen1 ist er jedoch ber die ,minquiers im ,sden von ,jersey gekommen und durch dieselbe ,luftstrmung wieder auf das ,festland gebracht worden1 von welcher ,juchms nach ,mayennes getrieben wurde4 ,die erste ,wettfahrt am #ag4 ,juni #aijj war eine ,dauerfahrt1 an der elf ,ballons teilnahmen4 ,der grte davon hatte #bbbf m#c1 der kleinste #edj m#c ,inhalt4 ,das ,handicap erfolgte in der ,weise1 da der ,ballast nach dem kubischen ,inhalte des ,ballons berechnet wurde1 und zwar durfte jeder ,ballon nur ein ,fnftel seines ,kubikinhaltes in ,kilogramm ,sand mitfhren1 d4 h4 also ein ,ballon von #bjjj m#c ,rauminhalt durfte #djj kg ,freiballast mitfhren1 ein ,ballon von #ajjj m#c #bjj kg und ein ,ballon von #fjj m#c #abj kg4 ,was der ,ballon mehr an ,gewicht im ,korbe bentigte1 mute in plombierten ,scken mitgenommen werden1 die unerffnet und unbenutzt wieder zu ,hause abzuliefern waren4 ,illustration3 ,fig4 #bj4 ,halbgefllte ,ballons im aronautischen ,park von ,vincennes am #ag4 ,juni #aijj1 #i ,uhr frh4 ,die beiden ,figuren #bj und #ba geben uns eine ,vorstellung von dem bewegten aronautischen ,leben im ,park von ,vincennes gelegentlich der ,ballonwettfahrten in den ,jahren #aijj4 ,der ,sieger in dieser ersten ,fahrt wurde ,balsan mit #ah ,stunden #d ,minuten1 ,zweiter3 ,faure mit #af ,stunden #dg ,minuten4 ,am #bf4 ,august fand die zweite ,dauerfahrt statt4 ,es zeugt von den groen ,fhigkeiten und dem auerordentlichen persnlichen ,mute der ,pariser ,amateurluftschiffer1 da trotz des herrschenden ,sturmes nicht weniger als zehn ,ballons auffuhren4 ,selbstverstndlich konnte bei diesen ungnstigen ,witterungsverhltnissen von einer groen ,dauer der ,fahrt keine ,rede sein4 ,sieger wurde ,juchms mit #aa ,stunden #eb ,minuten4 ,am #af4 ,september starteten in ,paris #be ,ballons -- noch nie waren an einem ,tage zuvor gleichzeitig so viele in die ,luft gestiegen4 ,whrend der ,auffahrten des ,abends wurden ,versuche mit elektrischen ,scheinwerfern gemacht1 die vortrefflich gelangen4 ,in den ,gondeln der ,ballons waren elektrische ,glhlampen angebracht2 die fliegenden ,lichter lieen sich natrlich leicht und weit verfolgen4 ,zum ,schlusse wurden ,ballons steigen gelassen1 welche ,feuerwerkskrper enthielten und die ,nacht mit ihren bunten ,feuergarben wunderhbsch erleuchteten4 ,illustration3 ,fig4 #ba4 ,fllung der ,ballons im aronautischen ,park von ,vincennes am #ag4 ,juni #aijj1 #i ,uhr frh4 ,von diesen #be ,ballons machten #ag eine ,zielfahrt1 acht ,ballons je eine ,dauerfahrt1 wobei ,balsan #ce ,stunden #i ,minuten in der ,luft blieb4 ,am #i4 ,september gab es die letzte und groartigste ,fahrt1 nmlich eine kombinierte ,weit- und ,dauerfahrt1 bei welcher keine ,beschrnkung im ,ballast stattfand4 ,an dieser ,fahrt nahmen sechs ,ballons teil4 ,hiebei wurde die grte bisher zu verzeichnende ,leistung erzielt3 ,graf de ,la ,vaulx legte nmlich in #ce3de nicht weniger als #aibe km zurck und landete in ,kiew 7,ruland74 ,alle sechs ,ballons aber kamen erst auerhalb ,frankreichs zur ,erde4 ,balsan machte #acej km in #bg3ae1 ,faure #iej in #ai3be1 ,maion #fej in #af3cj1 ,hervieu #ehe in #ah3eh und ,juchms #eej km in #af3ce4 ,es ist daher kein ,luftschiffer unter #ejj km weit gefahren und keiner unter #af ,stunden oben geblieben4 ,graf de ,la ,vaulx berichtet1 da er bei der ,landung noch mehr als #ajj kg ,ballast im ,korbe hatte und mit ,leichtigkeit noch weiter htte fahren knnen4 ,er beendete seine ,fahrt nur deshalb1 damit er nicht ber die ,grenzzone hinaus1 ins innere ,ruland kme1 wo er dann durch die ,formalitten der ,ausstellung eines ,passes lange aufgehalten worden wre und an der bevorstehenden ,dauer- und ,weitfahrt nicht htte teilnehmen knnen4 ,die lokalen ,behrden haben nmlich nicht die ,befugnis1 ,reisepsse frs ,ausland auszustellen1 ohne da diese von ,st4 ,petersburg aus besttigt werden4 ,graf de ,la ,vaulx wre demnach zu einem sehr unliebsamen ,aufenthalt in ,ruland gezwungen worden1 umsomehr1 als er leicht in die ungeheueren1 sprlich bewohnten ,wlder ,innerrulands getrieben worden wre1 wo der ,transport des ,ballons groe ,schwierigkeiten verursacht htte4 ,die russischen ,bauern1 die zur ,landung herbeigeeilt waren1 glaubten zuerst1 der ,aronaut sei ein ,deutscher2 als sie aber hrten1 er sei ein ,franzose1 konnten sie sich vor ,enthusiasmus nicht halten2 sie strzten sich auf de ,la ,vaulx und kten ihm die ,hnde4 ,der berraschte ,kapitn des ,centaure konnte sich ihrer kaum erwehren4 ,die ,konversation ging anfangs nicht gar leicht von statten2 einige sprachen de ,la ,vaulx auf polnisch an1 andere auf russisch1 auf deutsch und auf schwedisch4 ,endlich fand sich ein ,edelmann aus der ,nachbarschaft1 der franzsisch konnte4 ,die ,fahrt von ,frankreich nach ,ruland war seit der ,alliance schon oft versucht worden1 aber niemals gelungen2 ,graf de ,la ,vaulx ist der ,erste1 der sie zuwege gebracht hat4 ,vom ,pariser ,aro-,klub wurde ihm zur ,erinnerung an die schne ,fahrt eine ,medaille verliehen4 ,von einem anderen ,konkurrenten1 ,jacques ,faure1 der mit dem ,ballon ,aro-,klub auffuhr1 wird folgende interessante ,landungsszene berichtet3 ,um #e ,uhr morgens erwrmten die ersten ,sonnenstrahlen den ,aro-,klub02 dieser erhob sich auf #ejjj m1 wo er bis #i ,uhr blieb4 ,nun hatte ,faure nur mehr einen halben ,sack ,ballast brig und war infolgedessen gezwungen1 herunterzugehen4 ,der ,wind wehte noch ziemlich stark1 doch ging die ,landung glatt von statten4 ,um sich noch ein wenig oben zu halten und die ,reise zu verlngern1 warf ,faure1 als er dem ,boden nahe war1 kurz entschlossen seinen ,proviant und die mitgenommenen ,champagnerflaschen aus1 denen bald auch die ,reisedecken und berkleider folgten4 ,nun begann sich ,faure auch auszuziehen1 bis er schlielich in sehr sommerlicher ,toilette und nach einer kurzen ,schleiffahrt ber etwa #cjj m auf einem ,acker landete4 ,er war nur wenige ,kilometer weit von der russischen ,grenze entfernt2 die von ,paris aus zurckgelegte ,strecke betrug #abej km4 ,faure hatte zu seiner ,fahrt ungefhr #bj ,stunden gebraucht4 #f4 ,fahrten bei ,windstille4 ,absolute ,windstille ist ein ,zustand1 den unsere ,atmosphre eigentlich nicht kennt4 ,wenn man also von ,windstille spricht1 so meint man so schwache ,windstrmungen1 welche unserem ,gefhle kaum merkbar sind4 ,es sind dies ,geschwindigkeiten1 die #a_/b-a m per ,sekunde nicht berschreiten und in unseren ,gegenden etwa an #bj-cj ,tagen im ,jahre vorkommen4 ,da man bei lange dauernden ,ballonfahrten keine weite ,weglnge zurckzulegen braucht1 erfuhr schon mancher ,luftschiffer zu seinem ,leidwesen4 ,nach ,beispielen dieser ,art darf man nicht lange suchen4 ,so kam ,oberleutnant ,sojka im ,jahre #ahij in #bc ,stunden nur von ,wien nach ,tulln1 wogegen ich selbst einige ,tage vorher 7in der ,nacht vom #aj4 auf den #aa4 ,juli #ahij mit dem ,ballon ,radetzky in ,gesellschaft des ,leutnants ,eckert7 in kaum #ab ,stunden in einer ,nacht von ,wien ber ,ungarn1 ,galizien1 ,ruland bis fast an die ,ostsee gekommen war4 ,graf de la ,vaulx landete nach #aestndiger ,fahrt am #d4 ,juni #aijj im ,weichbilde der ,stadt ,paris1 von wo er aufgefahren war4 ,graf de la ,vaulx stieg in ,begleitung von ,herrn und ,frau ,fugu de la ,fauconnerie gegen #e ,uhr frh mit seinem ,ballon ,le ,rve1 der #ajjj m#c fat1 in der ,gasanstalt zu ,landy auf4 ,der ,ballon erhob sich rasch auf eine ,hhe von #aejj m4 ,infolge des ,zusammentreffens von ganz eigentmlichen1 meteorologischen ,umstnden kreiste gerade zu jener ,zeit ein mchtiger ,zyklon ber der ,hauptstadt1 so da es den ,aronauten nicht gelang1 sich aus dem ,bannkreise von ,paris zu entfernen4 ,da man vor ,eintritt der ,nacht die ,landung bewerkstelligen wollte1 zog ,graf de la ,vaulx gegen #i ,uhr die ,ventilleine4 ,als der ,ballon ungefhr in einer ,hhe von #cj m schwebte1 warf man den ,anker aus4 ,,iii4 ,kapitel4 ,besonders interessante ,ballonfahrten4 #a4 ,die ,andresche ,nordpol-,ballonexpedition4 ,den ,nordpol zu erreichen1 wurden schon die verschiedensten ,mittel angewendet4 ,weil es auf dem ,eise schwer geht ber das massenhaft bereinander aufgestapelte1 nasse ,element zu gelangen1 will man ober und auch unter dem ,eise vorwrtsdringen4 ,eine ,expedition mit ,hilfe von ,unterseebooten gegen den ,nordpol ist eben in ,vorbereitung begriffen4 ,der ,gedanke1 den ,luftballon in der arktischen ,forschung zu verwerten1 hngt1 wie ,moedebeck in den ,illustrierten aronautischen ,mitteilungen des ,nheren ausfhrt1 innig mit der ,geschichte dieser ,forschung selbst zusammen4 ,als ,franklin im ,jahre #ahde mit den ,schiffen ,erebus und ,terror zur ,erforschung der nordwestlichen ,durchfahrt ,england verlie1 wies gleichzeitig der franzsische ,luftschiffer ,dupuis-,delcourt in einem ,berichte an sein ,ministerium darauf hin1 wie man mit ,hilfe des ,ballons leicht den ,nordpol erreichen knne1 und dem ,l',aronaute zufolge haben noch andere1 wie ,mareschal1 ,silbermann und ,gustave ,lambert1 auf die ,vorzge des ,ballons fr die berwindung aller den ,nordpolfahrern sich bietenden ,hindernisse1 aufmerksam gemacht4 ,whrend der zahlreichen ,expeditionen zur ,aufsuchung des unglcklichen ,franklin in den ,jahren #ahdh-ahej wurden den ,schiffen groe ,mengen kleiner ,nachrichtenballons mitgegeben1 die ein ,englnder ,shepherd erfunden und mit ,erfolg in ,england probiert hatte4 ,mit ,tausenden von bedruckten farbigen ,papierzetteln versehen1 wurden sie dem ,spiel der ,winde berlassen1 um ihren hilfekndenden ,inhalt ber die arktische ,inselwelt ,amerikas auszustreuen4 ,vermochten diese ,rettungsboten dem lngst ,toten auch keine ,hilfe mehr zu bringen1 so bewiesen sie doch den ausgesandten ,rettern1 wiewohl sie dazu befhigt gewesen wren1 denn man fand zufllig derartige ,zettel auf1 in ,entfernungen von #ej englischen ,meilen von ihrem ,auflaorte4 ,wenn auch die einmal angeregte ,idee der ,polarforschung mittels ,luftballons in verschiedenen ,romanen fortglomm1 so treffen wir das erste wissenschaftliche ,projekt dieser ,art doch erst im ,jahre #ahff1 wo ,dr4 ,e4 ,meissel1 ,direktor der stdtischen ,realschule zu ,kiel1 den ,nordpol mit ,hilfe eines kombinierten ,leuchtgas- und ,warmluftballons und verschiedener ,luftstrmungen erreichen wollte4 ,der ,leuchtgasballon sollte #bb4ejj m#c1 die unter ihm befindliche ,montgolfire #cgej m#c ,inhalt haben4 ,gasverluste wollte ,meissel durch auf #abe ,atmosphren komprimiertes1 flssiges ,ammoniakgas ersetzen4 ,zwlf ,mann sollten von ,petersburg aus in #g-a_/b ,tagen nach dem ,nordpol gelangen4 ,im ganzen waren fr die ,reise #bd ,tage und ,proviant fr #dj ,tage vorgesehen4 ,der bekannte franzsische ,luftschiffer ,sivel legte der ,socit franaise de navigation arienne ein interessantes ,projekt zur ,prfung vor4 ,er gedachte sich eines ,wasserstoffgasballons von #ah4jjj m#c ,inhalt zu bedienen4 ,abgesehen von der ,sorgfalt in der ,wahl und ,dichtung des ,ballonstoffes1 wollte ,sivel den ,gasballon auer mit einem ,netze1 noch mit einer darber befindlichen1 glockenartigen ueren ,hlle umgeben1 an deren unterem ,ende ein mit atmosphrischer ,luft gefllter1 stark gebauter1 ringfrmiger ,sack 7couronne7 befestigt war4 ,der ,polarballon sollte an einem #ejj-fjj m langen ,schlepptau fahren4 ,die ,gondel war gedeckt und gleichzeitig als ,boot und ,schlitten eingerichtet1 eine ,vereinigung1 die dadurch erzielt werden sollte1 da man dem ,boote zwei ,kiele gab4 ,fr die ,landung war eine ,ausrstung mit ,land- und ,wasserankern projektiert4 ,fr die ,expedition waren zehn ,personen in ,aussicht genommen4 ,die ,ausrstung mit ,lebensmitteln wurde fr drei ,monate vorgesehen4 ,der ,ballon sollte nicht ber #hjj m steigen1 was der ,luftring im ,vereine mit dem ,schlepptaue automatisch zu bewirken hatte4 ,ein englischer ,seeoffizier1 ,john ,p4 ,cheyne1 wollte1 gleich ,sivel mit dem ,schiff1 soweit als mglich vordringen und dann aber mit drei bereinander gefesselten ,ballons1 von nur je #ijj m#c1 mit sieben ,personen den ,nordpol erreichen4 ,im ,jahre #ahib traten die bekannten franzsischen ,luftschiffer ,hermite und ,besanon mit einem ,projekte hervor1 von ,spitzbergen aus mit fnf ,personen in #e-a_/b ,tagen den ,nordpol mit ,ballon zu erreichen4 ,der ,ballon sollte #ae4jjj m#c besitzen und #af kleine ,gasballons1 von je #ahj m#c ,inhalt1 als ,gasreservoirs1 die sich bei #hcj m ,hhe ffneten1 mitnehmen4 ,der ,ballon sollte ein #cjjj m#c groes ,ballonet haben und eine #afjj m lange ,schleifleine mit sich fhren4 ,proviant war fr #hj ,tage vorgesehen4 ,illustration3 ,fig4 #bb4 ,andre1 der ,fhrer der ersten ,luftballon-,nordpolexpedition4 ,der erste aber1 und hoffentlich auch der letzte1 welcher wirklich mit einem ,kugelluftballon die ,reise nach dem ,pol angetreten hat1 war ,andre mit seinen ,reisegefhrten ,frnkel und ,strindberg4 ,nachdem ,andre schon im ,jahre #ahif in ,spitzbergen den ,ballon gefllt1 aber weil gnstige ,winde nicht eintraten1 die ,abfahrt auf das nchste ,jahr verschoben hatte1 trat er die ,reise in das ewige ,eis und damit gleichzeitig1 wie wir heute leider als bestimmt annehmen mssen1 in das ,jenseits1 am #aa4 ,juli #ahig an4 ,vom #ai4-bb4 ,juni wurde der #ejjj m#c fassende ,ballon mit ,wasserstoffgas in #hi ,stunden gefllt4 ,illustration3 ,fig4 #bc4 ,frnkel1 ,teilnehmer an der ,andre-,expedition4 ,andre trat mit seinem ,vorschlage1 den ,nordpol mit ,hilfe des ,luftballons zu erreichen1 zuerst am #ac4 ,februar #ahie in einem ,vortrage in der ,kniglich schwedischen ,akademie der ,wissenschaften und zwei ,tage spter in einem hnlichen ,vortrage in der ,gesellschaft fr ,anthropologie und ,geographie in ,stockholm hervor4 ,vier ,bedingungen stellte er1 als zur glcklichen ,erreichung des ,zieles erforderlich1 hin3 #a4 ,der ,ballon mu eine so groe ,tragkraft besitzen1 da er drei ,personen mit ihrem ,gepck1 alle zu den ,beobachtungen erforderlichen ,instrumente1 ,lebensmittel fr vier ,monate1 ,gerte1 ,werkzeuge1 ,waffen u4 s4 w4 und ,ballast tragen kann2 alles zu einem ,gesamtgewichte von #cjjj kg berechnet4 #b4 ,der ,ballon mu so gasdicht sein1 da er whrend #cj ,tage sich in der ,luft schwebend halten kann4 #c4 ,die ,fllung des ,ballons mit ,gas mu in den ,polargegenden geschehen knnen4 #d4 ,der ,ballon mu bis zu einem gewissen ,grade lenkbar sein4 ,um die erste ,bedingung zu erfllen1 schlgt er einen mit ,wasserstoff gefllten ,ballon von doppelter1 gefirniter ,seide und #fjjj m#c ,volumen1 vor4 ,dadurch glaubt er auch die zweite ,bedingung ohne ,schwierigkeit erfllen zu knnen1 wenn er den ,ballon durch ,schlepptaue so balanziert1 da derselbe in einer mittleren ,hhe von etwa #bej m ber der ,erdoberflche schwebt4 ,illustration3 ,fig4 #bd4 ,strindberg1 ,teilnehmer an der ,andre-,expedition4 ,die wahrscheinliche1 mittlere ,geschwindigkeit des ,ballons in dieser ,hhe whrend der ,polarfahrt berechnet er zu #ge m in der ,sekunde1 d4 h4 #bg km in der ,stunde oder #fdh km in einem ,tage4 ,den ,grund1 warum ,andre eine ,minimalzeit von #cj ,tagen festgestellt hat1 whrend welcher der ,ballon schweben mte1 finden wir in den folgenden ,worten3 ,wenn die ,fahrt whrend #cj ,tage fortgeht1 so wird der durchlaufene ,weg1 nach den oben mitgeteilten ,berechnungen ber die wahrscheinliche mittlere ,geschwindigkeit des ,ballons1 etwa #ai4djj km betragen4 ,die ,reise aber von ,spitzbergen nach der ,behringsstrae1 eine ,strecke von #cgjj km1 erfordert nicht mehr als sechs ,tage1 d4 h4 ein ,fnftel der ,zeit1 whrend welcher der ,ballon schweben kann4 ,andre verlangte also von dem ,ballon als ,minimum eine fnffache ,sicherheit4 ,die erforderliche ,lenkung des ,ballons wollte ,andre mit ,hilfe eines ,segels und durch ,verschiebung des ,befestigungspunktes der ,schlepptaue erreichen4 ,ursprnglich sollte auch ,dr4 ,niels ,ekholm mit ,andre fahren4 ,er trat jedoch zurck1 weil letzterer der ,bedingung hinsichtlich der ,gasdichtheit des ,ballons nicht zur ,genge zu entsprechen vermochte4 ,nach ,ekholms ,ansicht wre der ,ballon fr das ,unternehmen zu klein gewesen und htte nach der ,probefllung1 welche am #bg4 ,juli #ahif vollendet war1 zuviel ,gas verloren4 ,nach ,messungen von ,ekholm betrug die ,abnahme der ,tragkraft #eji kg in #bj ,tagen1 obgleich whrend dieser ,zeit #ghj m#c ,wasserstoff nachgefllt wurden4 ,rechnen wir fr #a m#c ,wasserstoff eine ,tragkraft von #aa kg1 so betrgt also die ganze durch die ,nachfllung bewirkte ,vermehrung der ,tragkraft #heh kg und der ganze ,verlust an ,tragkraft in den #bj ,tagen #acfg kg oder #fhc kg pro ,tag4 ,aus diesen ,daten ergibt sich ein ,verlust an ,tragkraft in den ersten drei ,tagen1 also vor der ,firnissung von etwa #ajj kg pro ,tag1 in den acht letzten ,tagen aber 7#h4-af4 ,august7 von nur #fj kg pro ,tag4 ,wenn wir dagegen versuchen1 diesen ,verlust nur aus der ,nachfllung in den #ah ,tagen vom #bg4 ,juli bis #ad4 ,august zu berechnen1 so ergibt sich ein tglicher ,verlust von #dc m#c ,wasserstoff1 entsprechend einem ,tragkraftverluste von nur #dg kg pro ,tag4 ,ekholm berechnete aus diesen ,messungen1 da der ,ballon statt der geforderten #cj ,tage1 nur #ag ,tage sein ,gas in entsprechender ,weise tragfhig halten knne4 ,er teilte die ,hauptpunkte seiner ,bedenken rechtzeitig am #bf4 ,september #ahif der ,physikalischen ,gesellschaft in ,stockholm in einer ,abhandlung ber das ,gleichgewicht und die ,bewegung des ,andreschen ,polarballons mit1 in welcher er auch ausfhrte1 da die wahrscheinliche ,dauer der ,ballonreise von ,spitzbergen nach ,asien oder ,nordamerika etwa einen ,monat und bei ungnstigen ,winden noch mehr betragen wrde4 ,wegen der ,krmmungen der ,windbahnen und der geringen ,lenkbarkeit des ,luftschiffes mute nmlich die durchlaufene ,bahn wenigstens zwei- bis dreimal lnger als der gerade ,weg zwischen diesen ,lndern werden4 ,illustration3 ,fig4 #be4 ,niels ,ekholm1 ist von der ,andreschen ,luftballon-,nordpolexpedition zurckgetreten4 ,schlielich war auch die von ,andre konstruierte ,ablenkungsvorrichtung wenig befriedigend4 ,in der ,tat befanden sich der ,befestigungspunkt der ,schlepptaue und der ,mittelpunkt des auf das ganze ,system wirkenden ,winddruckes fast in derselben ,vertikallinie1 wodurch ein unbestimmtes und vielleicht selbst labiles ,gleichgewicht des ,luftschiffes um diese ,vertikallinie entstehen mute4 ,dieser ,fehler wurde schon im ,frhjahr #ahif von ,strindberg und ,ekholm bemerkt2 ,andre versprach zwar demselben soweit als mglich abzuhelfen4 ,der ,fehler schien aber noch im ,sommer #ahif unverbessert und blieb auch noch spter bestehen1 weil das ,luftschiff beim ,abfahren eine ,umdrehung machte1 so da der ,befestigungspunkt der ,schleppleinen sich voran1 d4 h4 an die ,leeseite stellte4 ,hierdurch wurde natrlich die ganze ,ablenkungsvorrichtung in ,unordnung gebracht4 ,das unbedingte ,vertrauen1 das ,andre seiner ,ballonausrstung schenkte1 zeigte sich unter anderem auch darin1 da er das ,anerbieten der freigebigen ,mcenaten3 ,alfred ,nobel und ,oskar ,dickson1 alle fr die von ,ekholm geforderten ,verbesserungen ntigen ,geldmittel zu seiner ,verfgung zu stellen1 ablehnte4 ,alfred ,nobel selbst schlug ,andre vor1 einen neuen1 greren ,ballon bauen zu lassen4 ,ebensowenig genehmigte ,andre den nicht nur von ,ekholm1 sondern auch von seinen anderen ,freunden gemachten ,vorschlag1 die ,tragkraft und ,undurchdringlichkeit des alten ,ballons in ,stockholm oder ,paris dadurch zu prfen1 da er denselben in einem ,ballonhaus mit ,wasserstoff fllen und whrend zweier ,monate wgen sollte4 ,illustration3 ,fig4 #bf4 ,ballonhalle mit geflltem ,ballon im ,virago-,hafen4 ,im ,winter des ,jahres #ahif-ahig vergrerte ,andre das ,volumen seines ,ballons um circa #cjj m#c1 indem er den ,ballon lngs des quators entzweischnitt und zwischen die beiden ,halbkugeln ein ringfrmiges1 gefirnites ,seidenband von #a m ,breite einfgte4 ,die ,fllung des ,ballons war am #bb4 ,juni #ahig in ,spitzbergen um #aa ,uhr abends beendet4 ,am #bd4 ,juni wurden #ajj m#c ,gas ausgelassen1 bis #aa4 ,juli im ganzen #ajej m#c ,gas nachgefllt4 ,in den ersten #ab ,tagen verlor der ,ballon1 wie ,messungen ergaben1 etwa #dg m#c1 in den letzten #e ,tagen zirka #gj m#c ,gas durch ,diffussion4 ,durch den am #g4 und #h4 ,juli herrschenden ,sturm wurde die ,hlle durch ,andrcken und ,reiben an der ,halle leider stark beschdigt1 so da er noch mehr ,gas pro ,tag einbte4 ,es ergibt sich somit ein tglicher ,verlust an ,tragkraft von #aaa kg4 ,wahrscheinlich war der ,verlust whrend der ,reise noch grer1 denn erstens erhielt der ,ballon bei der ,abfahrt einen heftigen ,sto gegen einen ,balken1 zweitens wird natrlich der ,verlust infolge der ,erschtterungen und des ,winddruckes vermehrt4 ,dazu kam noch das ,migeschick1 da ,andre schon bei der ,abfahrt zwei ,drittel der ,schlepptaue1 also #ffg kg1 verlor1 die auch als ,ballast dienen sollten4 7,im ganzen rechnete ,andre mit #agdi kg ,ballast47 ,dadurch stieg der ,ballon schon nach einigen ,minuten statt auf #cjj m bis auf #gjj-hjj m ,hhe4 ,wir mssen also auch im gnstigsten ,falle dieses ,gewicht von dem disponiblen ,ballastvorrate abziehen1 indem wir annehmen1 es sei ,andre gelungen1 die verstmmelten ,schlepptaue durch die #djd kg ,ballastleinen zu reparieren2 es bleiben also noch #ajhb kg1 welche1 durch #aaa kg dividiert1 nicht vllig zehn ,tage geben1 whrend welcher der ,ballon schwebend erhalten werden konnte4 ,nehmen wir ferner noch an1 es wurden1 im uersten ,notfalle1 die ,gondel samt deren ,inhalte1 die ,segel und fast alles vom ,inhalte des ,tragringes fortgeworfen1 was jedoch fr die ,reisenden eine ernste ,gefahr in sich barg1 so konnten noch #fej kg geopfert werden1 folglich der ,ballon noch weitere sechs ,tage schweben1 d4 h4 nahezu #af ,tage im ganzen4 ,diese ,berechnungen aber gelten nur1 wenn es ,andre gelungen ist1 die ,schlepptaue zu reparieren1 in welchem ,falle er also durch die ,freiluftfahrt nicht mehr als #ffg kg ,ballast verloren htte1 sonst wrde die ,tragkraft des ,ballons noch viel frher erschpft worden sein4 ,hieraus geht hervor1 da die ,expedition von ,anfang an keine ,aussicht hatte1 das ganze ,polargebiet1 wie es ,andre ursprnglich beabsichtigt hatte1 zu durchqueren4 ,nach der ,auffahrt ,andres1 ,frnkels und ,strindbergs am #aa4 ,juli #ahig segelte um #b ,uhr nachmittags der ,oernen 7,adler71 welcher die ,expedition nach ,spitzbergen gebracht hatte1 vom ,virago-,hafen1 dem ,ausgangspunkte der ganzen ,expedition 7unter #gi #dcd' nrdlicher ,breite und #aj #ebb' stlicher ,lnge von ,greenwich gelegen71 ab4 ,die ,geschwindigkeit des ,windes wurde etwa auf #dd km geschtzt4 ,folglich wre1 wenn der ,ballon fortwhrend in dieser ,weise sich bewegt htte1 der ,nordpol nach #be ,stunden und die ,behringsstrae nach #hc ,stunden 7#c-a_/b ,tagen7 erreicht worden4 ,illustration3 ,fig4 #bg4 ,virago-,hafen mit ,umgebung4 ,auffahrtsstelle der ,andre-,expedition4 ,am #ag4 ,august #ahig kam die erste ,nachricht von ,andre4 ,sie lautete3 #ac4 ,juli1 #ab ,uhr #cj mittags1 #hb #b' nrdlicher ,breite1 #ae #e' stlicher ,lnge4 ,gute ,fahrt nach ,ost1 #aj ,sd4 ,an ,bord alles wohl4 ,dies ist meine dritte ,taubenpost4 ,andre4 ,die ,trgerin dieser ,nachricht wurde am #ae4 ,juli vom ,kapitn des norwegischen ,fangschiffes ,alken unter dem #hj #dd' nrdlicher ,breite1 #bj #bj' stlicher ,lnge geschossen4 ,eine am #ad4 ,mai #ahii an der ,kste von ,island unter #fe #cd' nrdlicher ,breite und #ba #bh' westlicher ,lnge gefundene ,andre-,boje enthielt folgende von ,strindbergs ,hand geschriebene ,mitteilung3 ,boje ,nr4 #b4 ,diese ,boje wurde von ,andres ,ballon abgeworfen1 um #aj ,uhr #ee ,minuten abends4 ,g4 ,m4 ,t41 am #aa4 ,juli #ahig auf etwa #hb ,breite und #be ,lnge1 ,greenwich4 ,wir schweben #fjj m hoch4 ,alles wohl4 ,andre1 ,strindberg1 ,frnkel4 ,illustration3 ,fig4 #bh4 ,der ,ballonkorb des ,andreschen ,ballons4 ,in derselben ,boje befand sich eine ,karte mit dem in ,blei eingetragenen ,kurse1 den der ,ballon bisher genommen hatte1 welcher in gerader ,linie vom ,auffahrtspunkte ,virago-,hafen nach dem #hb nrdl4 ,breite1 #ai-a_/b stl4 ,lnge hinzeigt4 ,der neueste ,fund ist im nrdlichen ,norwegen1 am ,meeresufer der ,provinz ,finnmarken1 bei ,skjervoe ,ende ,august #aijj gemacht worden4 ,man fand eine ,andre-,boje mit einem ,zettel folgenden ,inhaltes3 ,boje ,nr4 #d als erste am #aa4 ,juli #aj ,uhr abends ,greenwicher ,normalzeit geworfen4 ,die ,reise ist bis jetzt gut gegangen4 ,wir fahren fort1 in einer ,hhe von ungefhr #bej m zu segeln4 ,richtung anfangs nrdlich1 zehn ,grad stlich1 spter nrdlich1 #de stlich4 ,vier ,brieftauben wurden um #e ,uhr #de ,minuten nachmittags abgesandt4 ,sie flogen westlich4 ,wir sind jetzt ber dem ,eise1 das sehr verteilt nach allen ,richtungen ist4 ,wetter herrlich4 ,laune ausgezeichnet4 ,andre1 ,strindberg1 ,frnkel4 ,der ,ballon war also nach fast zweitgiger ,fahrt nicht weiter als #bbj km gefahren4 ,aus der ,andreschen ,depesche scheint hervorzugehen1 da der ,wind am #ac4 ,juli um ,mittag in #hb nrdl4 ,breite und #ae stl4 ,lnge1 d4 h4 #bbj km gerade nrdlich von ,west-,spitzbergen1 ,n z ,w war4 ,nach ,schiffsleutnant ,celsing wehte gleichzeitig an der ,dnen-,insel ein miger ,nordwest4 ,aus dem ,tagebuche des ,eismeerschiffers ,edward ,johannesen sind die folgenden fr ,andre wichtigen ,windverhltnisse entnommen3 ,am #aa4 ,juli 7dem ,tage der ,abfahrt ,andres7 ,sdwest1 am #ab4 ,stille1 dann frischer ,west1 am #ac4 ,westnordwest1 dann ,sd1 am #ad4 ,sd1 am #ae4 starker ,sdwind1 am #af4 frischer ,sd1 am #ag4 ,west1 dann ,sd1 am #ah4 starker ,west1 am #ai4 bis #bd4 ,sd und ,sdwest1 vom #be4 ab whrend langer ,zeit nrdlich4 ,aus diesen ,windverhltnissen geht1 wie ,ekholm berichtet1 mit groer ,wahrscheinlichkeit1 hervor1 da eine ,cyklone 7barometrisches ,minimum7 vom #aa4 bis #ac4 ,juli nrdlich von ,spitzbergen von ,westen nach ,osten vorberging4 ,ihre ,gestalt war mutmalich lnglichrund mit der ,lngsachse in ,nordsd4 ,der ,ballon1 der bei der ,abfahrt #b_/c der ,schlepptaue verloren hatte und deshalb in einer ,hhe von etwa #gjj m frei schwebte1 folgte genau demselben ,wege wie der ,wind1 d4 h4 schief nach innen gegen das ,zentrum1 wo er nach einigen ,stunden still blieb und sich nahezu auf den ,boden senkte1 indem die an der stlichen ,seite des ,zentrums herrschende trbe ,witterung mit ,niederschlgen das ,ballongas abkhlte4 ,in dieser ,weise drfte der ,ballon bis zum ,abende des #ab4 oder zum ,morgen des #ac4 ,juli still geblieben sein4 ,wir knnen annehmen1 diese ,zeit wurde von ,andre dazu benutzt die ,schlepptaue und die ,ablenkungsvorrichtung in ,ordnung zu stellen1 was vielleicht durch die ,worte ,alles wohl an ,bord angedeutet wird4 ,dann wurde der ,ballon von den westlichen oder nordwestlichen ,winden erfat1 die an der ,rckseite der ,cyklone wehten1 und befand sich am ,mittage des #ac4 ,juli1 als das ,telegramm abgesandt wurde1 in dem ,gebiete dieser frischen ,winde4 ,am ,nachmittage desselben ,tages drehte sich der ,wind aber wieder nach ,sden zurck1 was offenbar daher rhrt1 da1 wie es der ,fall zu sein pflegt1 eine neue ,cyklone aus ,westen nahte4 ,durch ihren ,einflu wurde der ,ballon wieder eine ,strecke nach ,norden getrieben1 bis er auch in der zentralen ,stille dieser ,wirbel eine ,weile ruhig blieb4 ,vielleicht gelang es ,andre1 bis zu einem gewissen ,grade vermittelst der ,ablenkungsvorrichtung den zentralen ,teil zu vermeiden1 in diesem ,falle wrde das ,vordringen gegen ,norden etwas weiter gehen als sonst4 ,jedenfalls aber hat bei der ,ostwrtsbewegung der neuen ,cyklone die zentrale ,stille den ,ballon bald erreicht1 so da er wieder eine ,zeitlang unbeweglich verweilen mute4 ,dann drfte eine neue ,cyklone ihn abermals vorwrts getrieben haben u4 s4 w4 ,die wahrscheinliche ,bahn des ,ballons ist also eine zickzackfrmige ,linie mit ,anhaltspunkten bei den ,winkeln4 ,das in dieser ,weise gewonnene ,fortschreiten in geradliniger ,richtung war offenbar verhltnismig sehr langsam4 ,wenn wir die ,dauer der ,reise nach der ,strecke von #abj ,seemeilen berechnen1 die in den ersten zwei ,tagen durchflogen wurden1 so bekommen wir eine ,zeit von #cc ,tagen1 bis der ,ballon die #bjjj ,seemeilen von ,spitzbergen nach dem stlichen ,sibirien oder ,alaska durchlaufen htte4 ,der ,ballon aber hatte1 wie wir sahen1 nicht das ,vermgen so lange in der ,luft zu bleiben4 ,die ,reisenden muten also frher herunter und auf den mitgenommenen ,schlitten die ,heimreise aus der ,eiswste antreten4 ,die englische ,expedition ,jackson hat auf ,franz ,josefs-,land1 der ,berliner ,lokal-,anzeiger und die schwedische ,expedition selbst auf ,spitzbergen gengend ,lebensmittel hinterlassen1 deren ,aufbewahrungsort den ,luftschiffern bekannt war4 ,ob die ,armen schlielich von ,eskimos ermordet wurden1 wie eine ,version lautet1 oder auf andere ,weise ihrem ,schicksale zum ,opfer fielen1 wer wird das je ergrnden8 ,wir beklagen dieses ,verhngnis1 ohne es ndern zu knnen4 ,vor ,ausfhrung der ,expedition ertnten von berufenster ,seite genug warnende ,rufe1 welche leider ungehrt verhallten4 #b4 ,ballonfahrten ber die ,alpen4 ,die ,alpen in ihrer ganzen ,breite in den ,lften mit dem ,ballon zu berqueren1 wurde schon vielfach versucht1 ist aber eigentlich noch immer nicht gelungen4 ,trotzdem sind einige recht interessante1 in dieses ,gebiet gehrige ,fahrten zu verzeichnen4 ,illustration3 ,fig4 #bi4 ,der ,ballon ,wega zur ,abfahrt ber die ,alpen bereitgestellt4 ,die ,fahrt der ,wega ber die ,alpen1 welche am #c4 ,oktober #ahih von ,spelterini als ,ballonfhrer mit ,professor ,heim und ,dr4 ,maurer von ,sitten aus unternommen wurde1 gehrt in dieses ,gebiet4 ,der ,ballon ,wega1 ,fig4 #bi1 hatte #ahdd m ,durchmesser1 und einen ,fassungsraum von #ccej m#c1 bei #ajfe m#b ,oberflche4 ,er bestand aus sechsmal gefirniter ,seide1 trug einen ,ballonkorb von #ajc m ,hhe1 #ahe m ,lnge und #adc m ,breite und war mit #aebe kg ,sandballast ausgestattet1 von denen #adfe kg whrend der ,fahrt verbraucht wurden4 ,zur ,erzeugung des erforderlichen ,quantums ,wasserstoffgases wurden #cj4jjj kg ,schwefelsure und #bj4jjj kg ,eisenfeilspne verbraucht1 d4 h4 um circa #a kg ,steigkraft zu erhalten1 muten #ab-a_/b kg feste ,materialien verwendet werden -- ungerechnet bleiben dabei die erforderlichen ,behltnisse4 ber die ,fahrt selbst ist von ,dr4 ,heim ein sehr interessanter ,bericht erstattet worden1 aus dem ich ,nachfolgendes entnehme3 ,unsere ,ballonfahrt ist weder die hchste1 noch die weiteste1 die bisher ausgefhrt worden ist4 ,aber sie ist die erste1 die ein bedeutendes ,gebirge berquert hat und sie ist auch die erste1 deren ,bahn nicht nur auf wenige ,momente1 sondern sehr lange und sehr weit sich in ,hhen ber #ejjj und #fjjj m gehalten hat4 ,sie war ,hochfahrt1 ,weitfahrt1 ,schnellfahrt und ,dauerfahrt zugleich4 ,in geradezu klassischen ,worten1 die jedem ,luftschiffer aus der ,seele geschrieben sind1 schildert ,heim die ,bilder1 welche sich den khnen ,fahrern darboten4 ,in einer unendlichen ,pracht umgibt uns die ,welt1 und im ,vordergrunde aller ,gefhle steht die staunende ,bewunderung4 ,niemand kann ,worte finden1 dieses selige ,genieen im ,schauen zu schildern4 ,man ahnt auf dem ,boden unten nicht1 wie schn dies ,gewebe von ,wald und ,wiese1 von ,feld und ,wasser1 ,berg und ,tal1 ,fels und ,schnee ist1 wie duftend1 wie freundlich und lieblich die ,drfer und ,stdte aussehen1 als wre in ihnen eine ,snde unmglich1 und wie freundschaftlich und traulich die ,straen und ,wege die ,wohnsttten der ,menschen miteinander verbinden4 ,es ist wie eine herrliche ,dichtung1 was unter unserem ,auge vorberzieht4 ,ja1 ich erkenne die ,drfer1 die ,tler1 die ,berge2 sie sind mir ja alle vertraut1 aber sie sind doch anders1 sie sind wie verklrt1 so rein1 so farbenduftig4 ,ist alle diese ,pracht wirklich ,wahrheit8 ,ich taste am ,fahrkorb1 an den ,seilen1 ich taste an den ,gefhrten1 um zu versuchen1 ob ich vielleicht blo in einem schnen ,traume schlafe1 oder ob greifbare ,wirklichkeit mich umgebe4 ,im ,schauen gebannt1 ist es schwer1 anderes ber die ,lippen zu bringen1 als nur bestndige ,ausrufe der ,bewunderung und des ,entzckens4 ,ich habe es gesehen1 wie manche in eine ,art ,glcksrausch1 in ein ,gefhl unaussprechlicher ,seligkeit verfallen4 ,manche lachen1 andere weinen1 wieder andere werden stumm4 ,es ist schwer1 den ,geist zur wissenschaftlichen ,beobachtung zu sammeln4 ,man darf fast sagen3 vor ,staunen und ,entzcken steht einem der ,verstand still4 ,die paar ,stunden sind verronnen wie ebenso viele ,minuten4 ,wir haben auf manches ,einzelne genau geachtet1 aber in einer ,art ,sinnesbetubung durch die ,pracht1 habe ich1 trotz ,vorsatz1 noch viel mehr zu beobachten1 bersehen4 ,das ,entzcken lhmt4 ,ich glaube1 der ,dichter ist einmal im ,ballon gefahren1 der den ,adler hoch in den ,lften sagen lt3 ,ach war' doch immer das stolze ,glck1 ach mt' ich doch nimmer zur ,erde zurck40 ,illustration3 ,fig4 #cj4 ,blick vom ,ballon ,wega aus einer ,hhe von #dajj m bei seiner ,fahrt ber die ,alpen #ahii auf die ,rhonetalgletscher4 ,die ,fig4 #cj gibt uns ein schwaches ,bild des herrlichen1 vom ,ballon aus geschauten ,panoramas4 ,an der ,fig4 #ca erkennt man1 in welch groer ,hhe der ,ballon geschwebt haben mu1 wenn der ,ausblick so gewaltig weit erscheint4 ,beim ,blick vom ,ballon herab auf das ,land1 klare ,luft und hellen ,himmel vorausgesetzt1 berrascht stets am meisten die wunderbare ,kraft und ,harmonie der ,farben4 ,die ,wlder sehen aus1 wie das schnste1 saftigste ,moos1 die verschiedenen ,farbentnungen verschiedener ,baum- oder ,waldarten sind viel klarer zu sehen1 als in der ,regel unten auf der ,erde4 ,die ,farbunterschiede von ,kulturwiese und ,naturwiese1 von verschiedenen ,feldern1 ,obstbumen etc4 bilden ein herrliches ,gewebe4 ,dazu kommt1 da vom ,ballon gesehen1 man hufig jeden ,baum sich noch von seinem eigenen ,schatten abheben sieht4 ,die ,seen erscheinen mehr in ihrer tiefen blauen oder grnen ,eigenfarbe1 wenn wir nahe ber denselben stehen1 whrend sie uns1 unten an der ,erde betrachtet1 stets zu einem mehr oder weniger groen ,teil oder auch ganz gespiegelte ,himmelsfarben bieten4 ,alle ,farbenunterschiede in der ,landschaft erscheinen vom ,ballon aus viel strker und lebhafter1 viel farbenfrischer1 die ,luftperspektive ist viel geringer als unten4 ,dennoch ist das ganze nicht grell1 sondern ein wunderbarer harmonischer ,duft durchwebt es4 ,steigen wir hher und hher1 so werden die ,farbunterschiede geringer1 ein feiner ,dunstschleier legt sich allmhlich zwischen uns und die ,landschaft zu unseren ,fen4 ,bei ber #djjj m ,hhe hat er eine blaviolette ,frbung4 ,bei ber #fjjj m schien mir das ganze ,land unter uns stets leicht bla1 violett1 dumpf abgetnt zu sein4 ,es ist ein viel grerer ,genu1 in geringer ,hhe1 in #ajjj bis #bjjj m1 ber dem ,boden zu fahren1 als in #cjjj bis #ejjj m4 ,illustration3 ,fig4 #ca4 ,blick vom ,ballon ,wega aus auf den ,genfer ,see und dessen ,umgebung4 ,am #a4 ,august #aijj stieg ,spelterini vom ,rigifirst aus1 #adej m ber dem ,meere1 zu einer ,fahrt ber die ,alpen auf4 ,die ,fig4 #cb zeigt das malerische ,bild der ,situation1 in welcher sich der ,ballon vor der ,auffahrt befand4 ,zu allen den ,schwierigkeiten des ,hinaufschaffens des gesamten ,ballonmaterials und der #bjj ,gasflaschen1 aus denen der ,arostat gefllt wurde1 trat auch noch schlechtes ,wetter ein4 ,die fr den #bi4 ,juli projektierte ,fahrt konnte deshalb erst am #a4 ,august vor sich gehen4 ,zum ,glcke gelang es1 den ,ballon ber die ,wartezeit gefesselt zu erhalten4 ,bei dieser interessanten ,auffahrt war ,spelterini noch von ,emile ,gautier1 einem ,mitarbeiter des ,pariser ,figaro1 und von ,julius ,ernst aus ,winterthur begleitet4 ,der ,ballon flog nach ,nordosten und erhob sich nach einer ,stunde auf ungefhr #dafj m4 ,entzckend soll der ,anblick der vielen ,gletscher vom ,mont ,blanc bis zur ,ortlergruppe gewesen sein4 ,illustration3 ,fig4 #cb4 ,spelterinis ,auffahrt vom ,rigi aus4 ,am wunderbarsten empfindet man im ,kugel-,ballon die vollstndige ,ruhe und dazu die feierliche ,stille in der ,hhe4 ,beide wirken geradezu erhebend4 ,ob der ,ballon rasch steige oder falle1 ob er mit mehr als ,schnellzugseile dahinfahre1 das alles kann man gar nicht empfinden4 ,man fhlt sich selbst in der absolutesten ,ruhe4 ,erst wenn man ,punkte auf der ,erde unten fixiert1 sieht man dieselben sich verschieben1 um so langsamer in je grerer ,hhe man fhrt2 oder der ,erdboden scheint langsam tiefer zu sinken oder gegen uns heraufzusteigen1 die ,bume scheinen grer zu werden4 ,erst durch berlegung erkennt man daraus1 da man selbst fhrt1 steigt oder sinkt4 ,nur ganz selten1 etwa bei pltzlichem ,windwechsel oder bergang von einer ,windschichte in eine andere1 fhlt man einen ,moment ein ,wehen4 ,sonst bemerkt man selbstverstndlich nicht den leisesten ,luftzug1 da man ja gleich schnell mit dem ,wind geht4 ,das ,luftschiff pustet nicht und raucht nicht1 es schwebt stumm dahin1 sanft1 still1 ohne ,zittern1 ohne ,schwanken4 ,bei #bjjj m ber dem ,boden vernimmt man noch den ,lokomotivenpfiff oder das ,rasseln des ,bahnzuges ber eine ,brcke4 ,bei #ejjj m wird es fast vollstndig still4 ,man bemerkt zuerst mit ,erstaunen1 wie es berhaupt ist1 wenn gar kein ,gerusch ans ,ohr schlgt1 ein ,zustand1 den wir unten auf der ,erde kaum jemals erleben4 ,illustration3 ,fig4 #cc4 ,ballonauffahrt von ,turin aus4 ,auffahrten1 welche von ,italien aus unternommen werden1 fhren oft in das ,alpengebiet1 es ist bis jetzt aber noch nie gelungen etwa von der ,po-,ebene aus ber die ,alpen nach ,deutschland zu fliegen4 ,solch eine ,lufttour bei klarem ,wetter zu veranstalten1 mte in hohem ,grade lohnend sein4 #c4 ,bersons ,hochfahrt in ,england4 ,eine der interessantesten ,hochfahrten1 welche je gemacht wurden1 beschreibt ,berson in der ,zeitschrift fr ,luftschiffahrt unter dem ,titel3 ,in den ,fustapfen ,glaishers4 ,bis zum ,jahre #ahid gebhrte dem englischen ,gelehrten ,glaisher und dem englischen ,luftschiffer ,coxwell der ,ruhm1 am hchsten in die ,atmosphre eingedrungen zu sein4 ,durch die ,fahrt des ,phnix am #d4 ,dezember #ahid durch ,dr4 ,berson wurden sie darin geschlagen4 ,damals war ,berson von ,stafurt aus allein aufgestiegen und der ,ballon mit #bjjj m#c reinem ,wasserstoffgas gefllt worden4 ,schon #a-a_/b ,stunden nach der ,abfahrt erreichte er eine ,hhe von #fgej m bei -#bi4 ,hier begann er das erstemal mit der ,sauerstoffeinatmung1 was von vorzglicher ,wirkung begleitet war1 doch durfte die knstliche ,atmung von circa #hjjj m an1 ohne ,schwindel und gefhrliches ,nachlassen der ,krfte zu empfinden1 auf keine krzere ,zeit als auf hchstens fnf ,sekunden unterbrochen werden4 ,bei #hejj m war die grte ,erhebung erreicht1 die ,glaisher am #e4 ,september #ahfb an seinem ,barometer ablas1 worauf er in tiefe ,ohnmacht fiel1 aus der er erst erwachte1 als ,coxwell den ,ballon am weiteren ,steigen gehindert hatte4 ,in #ijjj m ,hhe wurden die ,cirrostratuswolken durchschritten1 welche merkwrdigerweise nicht1 wie man gemeiniglich annimmt1 aus ,eiskristallen1 sondern aus wohlgebildeten kleinen ,schneeflocken bestanden4 #b-a_/c ,stunden nach der ,abfahrt waren #iaej m ,seehhe erreicht1 die ,temperatur hatte -#dgi und der ,luftdruck betrug nur mehr #bca mm gegen #gfb mm am ,meeresspiegel4 ,berson fhlte sich1 wie er sagte3 lcherlich wohl1 viel wohler1 als kurz vorher1 dennoch durfte er nicht hher steigen1 wollte er nicht leichtsinnig und aronautisch durchwegs inkorrekt handeln4 ,er landete1 nachdem der ,ballon drei ,stunden gefallen war1 wohlbehalten in ,schnwald1 westlich von ,kiel4 ,um die in den ,sechzigerjahren von ,glaisher und ,coxwell unternommenen ,hochfahrten zu kontrollieren1 wurde beschlossen1 unter ganz hnlichen ,voraussetzungen wie bei ,glaisher1 auer in ,deutschland auch in ,england eine ,auffahrt zu machen4 ber diese1 im hchsten ,grade interessante1 am #ad4 ,september #ahih ausgefhrte ,hochfahrt berichtet ,berson u4 a4 folgendes3 ,fnf ,minuten nach #b ,uhr fing mit einem ,male der ,kristallpalast an mit den beiden ihn flankierenden ,trmen in die ,tiefe hinabzusinken1 ein ,gewirr von ,stimmen tnte herauf1 und ehe wir uns recht umsehen konnten1 lag eine ,provinz von ,husern und ,straen1 mit hundert wirr durcheinander laufenden ,eisenbahnlinien1 ,strom und ,landschaft und der fern verschwindende1 parkartige ,horizont ,sdenglands1 rasch sich verkleinernd1 tief zu unseren ,fen4 ,illustration3 ,fig4 #cd4 ,dr4 ,berson4 ,wir hatten infolge der1 auf den nahen und hoch gelegenen1 mit seinem imposanten ,zentralbau und seinen ,trmen selber eine bedeutende ,erhebung darstellenden ,kristallpalast1 wehenden ,windrichtung beim ,verlassen der ,erde einen krftigen ersten ,auftrieb nehmen mssen1 der wohl auch ein wenig strker als ntig ausgefallen war2 denn der ,ballon scho mit gewaltiger ,geschwindigkeit nach oben4 ,es rauschte ordentlich in der birnenfrmig herunterhngenden ,stoffmasse1 zwischen deren ,falten das rapid zur ,ausdehnung gezwungene ,gas mit mchtigem ,drucke einstrmte1 die ,leinen des ,netzes streckten sich und knisterten1 der schnellen ,gestaltnderung des ,ballons nachgebend1 der ,korb war in einem dauernden leichten ,zittern begriffen4 ,der in der ,luft im untern ,teile des ,ballons1 teilweise auch im ,fllgase mitgerissene ,wasserdampf kondensierte sich rasch in der rapid zunehmenden ,abkhlung und strmte von ,zeit zu ,zeit wie weilicher ,qualm aus dem ,fllansatze heraus4 ,schnell berflog das ,auge das ihm neue1 von dem mir gewohnten nord- oder mitteldeutschen grundverschiedene ,landschaftspanorama -- und so oft es zu den ,apparaten zurckkehrte1 fand ich das ,thermometer um eine ganze ,reihe von ,graden gefallen4 ,der ,exzelsior1 wie unser ,ballon -- nebst zahlreichen seiner ,brder -- hie1 stieg zeitweise mit einer vertikalen ,geschwindigkeit von #e bis #f m per ,sekunde empor -- und als er nach genau einer halben ,stunde die ,hhe erreicht hatte1 in welcher er voll und auch der erste ,auftrieb von circa #hj kg verbraucht war1 befanden wir uns bei einem ,barometerstande von #cae mm und einer ,temperatur von -#bf-a_/b in rund #gbjj m1 so da die mittlere ,geschwindigkeit seines ,aufwrtsfluges noch immer #d m in der ,sekunde betragen hatte4 ,eine halbe ,stunde lang stiegen wir also in jeder ,sekunde um ein ,stockwerk hher4 ,schon vorher1 bei etwa #fjjj m1 hatte mir ,m4 ,spencer zugerufen1 er fange an1 sich so komisch zu fhlen2 ich wute wohl aus frherer ,erfahrung1 was das zu bedeuten habe und gab ihm den ,rat1 sogleich mit der ,sauerstoffatmung zu beginnen4 ,er tat es mit ausgezeichnetem ,erfolge und wenige ,minuten spter folgte ich seinem ,beispiele4 ,ich kann es angesichts gegenteiliger1 meist vom grnen ,tische aus geuerter ,ansichten nicht krftig genug betonen1 in welch ausgezeichnetem ,mae ich noch bei jedem1 mit dem ich ,fahrten in groe ,hhen unternommen habe1 und bei mir selber1 die erfrischende1 krftigende1 ,energie und ,wohlbefinden in gleicher ,weise hebende ,wirkung der knstlichen ,sauerstoffzufhrung festgestellt habe4 ,in langsamer ,vorwrtsbewegung hatte der ,ballon indessen beinahe einen ,halbkreis beschrieben und schon vor drei ,uhr unter ,ballastauswurf #hjjj ,meter ,hhe berschritten4 ,die ,temperaturabnahme1 welche zunchst nur in den untersten #ajjj ,metern1 in der ,nhe der stark erhitzten ,erde1 schnell erfolgte1 dann aber bis ber #dejj ,meter mig war 7wenig ber #a_/b per #ajj m7 nahm nun ber diesen mittelhohen ,schichten immer mehr zu1 bis auf #j1h und ,o1#i per #ajj m -- und rasch sah ich1 trotz ,england und ozeanischem ,klima1 trotz einer ,wrme von #bg unten und barometrischem ,maximum und sdwestlicher ,luftstrmung1 meine ,thermometer 7,quecksilber- und ,alkohol-7 den in diesen ,hhen gewohnten1 und von uns auch erwarteten1 tiefen ,kltegraden zueilen4 ,schon unterhalb von #hjjj m war die ,temperatur unter -#cj gesunken und fiel noch immer rasch weiter4 ,wir hatten die ,themse stlich von ,london1 ja noch stlich der ,isle of ,dogs0 berflogen und schienen nun beinahe mit rein westlichem ,winde zu gehen4 ,aber diese ,feststellungen waren nur das ,ergebnis lngerer1 genauer ,verfolgung des ,weges2 fr den unmittelbaren ,blick des ,auges war weder eine ,bewegung des ,ballons bemerkbar1 noch auch hatte man aus dieser ungeheuren ,hhe den ,eindruck ber einem vereinzelten ,punkte der ,landschaft1 einem ,dorfe oder ,stromarme1 zu schweben4 ,dazu war denn doch das vom ,auge mit einem ,male umspannte ,panorama zu gro4 ,noch schien ganz ,london zu unseren ,fen zu liegen und doch glaubten wir in unmittelbarer ,nhe der meeresartig sich verbreiternden ,themsemndung zu sein2 in tiefen ,einschnitten griff die ,see mit den ,buchten von ,chatham und ,whitstable1 von ,maldon1 ,colchester und ,ipswich in das ,land hinein1 von dem wir die ,empfindung hatten1 da es uns gewissermaen unter unseren ,fen weggezogen werde4 ,whrend dem kundigen ,ballonfhrer aus geringeren ,hhen eine nur leicht gewellte ,hgellandschaft sich in ,schatten und ,farbenstufen verrt1 waren aus dieser ,erhebung die ,downs sowohl1 wie der ,wald und die ,hgel von ,hertfordshire und ,essex frmlich glattgestrichen2 in mchtigem ,bogen umspannte das ,meer mit mattsilbernem ,spiegel ,sdengland1 breit ausladend sah man den ,kanal von der ,strae von ,dover gen ,sdwesten sich ffnen und aus dem weilichen ,dunst des durchsonnten ,horizontes in feinen1 scharfen ,umrissen den dunkleren ,kstenstrich jenseits1 das ,land zwischen ,dnkirchen und ,dieppe sich abzeichnen4 ,ich habe auf hohen ,alpengipfeln oft das ,wort unvergelich gebraucht2 aber noch nie hatte ich es mit soviel ,recht vor mich hingemurmelt1 als bei diesem1 ,lnder und ,meere umfassenden ,anblicke4 ,vier ,minuten nach drei hie es ,halt61 nach und nach hatten wir den verfgbaren ,ballastvorrat verbraucht und nur vier mige ,sandsckchen von insgesamt #fj kg ,gewicht waren brig1 die denn doch fr den ,abstieg aufbewahrt werden muten4 ,wir befanden uns in #hcbj m ,hhe bei #bga mm ,luftdruck und -#cda ,lufttemperatur1 beide bei ,sauerstoffatmung1 die ich sogar gelegentlich auf volle ,minuten aussetze1 wenn sie mich bei der ,hantierung mit den ,apparaten strte1 ganz wohl und munter1 wenn auch freilich in der eigentmlichen1 mit ,worten nicht wiederzugebenden ,verfassung1 in welche der gesamte ,organismus1 der physische wie der geistige1 in dieser dnnen und kalten ,luft trotz aller ,palliative versetzt wird4 ,als nun der ,ballon nach ganz geringem ,fall wieder umbog und wir uns andauernd in dieser groen ,hhe hielten1 wurde bei der schon tiefstehenden ,sonne die ,klte besonders empfindlich1 um so mehr1 als wir uns im ,drange der ,vorbereitungen zur ,abfahrt gegen dieselbe gar nicht vorgesehen1 sondern die ,pakete mit warmer ,wollwsche friedlich auf dem ,rasen der ,anlagen zurckgelassen hatten und genau so gekleidet waren1 wie es fr einen heien ,sommertag in ,london eben pate -- was bei einer ,wrmeabnahme von #fa ,c4 allerdings nicht mehr gengte4 ,zur ,entschuldigung mu ich hinzufgen1 da ich nur sehr geringe ,hoffnung hatte1 zu zweien mit dem nicht sehr groen ,ballon tatschlich so erhebliche ,hhen und damit so tiefe ,temperaturen erreichen zu knnen4 ,aber bald ging der ,ballon wieder von selber herab1 was wir nun geschehen lieen2 ja1 als uns ein kurzes ,studium der scharf gezeichneten ,landkarte unter uns zu verraten schien 7bei der groen ,hhe und sehr langsamen ,vorwrtsbewegung war es schwer1 ,sicheres festzustellen71 da wir uns nun mit zunehmender ,geschwindigkeit dem gewaltigen1 breiten ,wassergeder der ,themsemndung 7dem ,sea ,reach der ,londoner7 nherten1 beschleunigten wir durch ,ventilziehen geflissentlich seinen ,fall4 ,ein krftiger ,aufprall auf die ,erde ist ja noch immer dem ,hinausgetragenwerden auf das offene ,meer -- der schlimmsten1 einzigen groen ,gefahr fr den ,luftschiffer -- vorzuziehen4 ,nun1 dieser ,aufprall blieb uns denn auch nicht erspart2 der ,ballon durcheilte einen ,kilometer nach dem anderen nach unten zu1 die oberen #djjj ,meter in #af1 die untere ,hlfte1 unter dem mildernden1 doch nicht ganz nach ,wunsch erfolgenden ,einflsse des sukzessive ber ,bord geworfenen ,ballastsandes1 in #bj ,minuten4 ,es gelang mir whrend des ,abstieges noch eine kurze1 doch zur ,kontrolle durchaus gengende ,reihe von ,beobachtungen auszufhren und meine ,instrumente beim schnellen ,heraneilen der ,erde so gut wie mglich zu verpacken4 ,ich werfe einen ,blick nach unten2 verschwunden sind wieder ,see und ,kste und schlielich sogar die ,themse1 im ,fluge dehnen sich und wachsen ,felder und ,wlder und ,weiler in die ,breite1 wir berfliegen noch das ,doppelgeleise einer ,bahnlinie1 der ,schleppgurt legt sich ringelnd auf den ,boden -- ein ,krach1 ein ,ruck nach oben und wieder ein ,aufprall1 krftig1 doch nicht zu arg2 eine ,minute spter schaue ich auf meine ,uhr und sage zu ,mr4 ,spencer3 um #c4ee sind wir gelandet4 ,dann folgen die gewhnlichen ,begleitbilder einer ,ballonlandung3 atemlos an den ,korb herankeuchende und fragende ,menschen1 vor ,aufregung hochrote ,kindergesichter1 wirre ,kommandorufe beim ,verpacken des ,arostaten1 kichernde ,dorfmdchen1 ein liebenswrdiger ,reverend1 der uns mit seiner ,familie herzlichst zum ,tee einladet1 alles wie bei uns1 alles ohne eine ,spur von dem bei uns in ,gesprchen so beliebten englischen ,phlegma4 ,es wird ,hhe gerechnet und ,temperatur beobachtet 7noch immer #bd7 und telegraphiert und gekabelt1 ,tee getrunken1 cake und jam gegessen und zum ,bahnhof gefahren2 und whrend alledem ,fragen1 ,fragen und endlose ,fragen beantwortet und ,gefhl von ,hitze und dicker1 dumpfer ,luft4 ,schon am nchsten ,tage schwamm ich auf der ,nordsee1 der ,heimat zu2 den gestern von oben so glatten ,spiegel bedeckte eine frische ,ostbrise mit ganz artigen ,wellenkpfen4 #d4 ,fahrt des ,mditerranen ber das ,mittellndische ,meer4 ,bedeutend ungefhrlicher als die ,andresche ,ballon-,nordpol-,expedition ist eine berquerung des ,meeres4 ,zu wiederholten ,malen ist zum ,beispiel der ,kanal ,la ,manche berflogen worden und wenn dabei auch schon ,menschenleben zum ,opfer fielen1 so ist der wahrscheinliche ,prozentsatz fr ein ,verunglcken doch viel geringer als bei arktischen ,ballonfahrten1 bei denen das ,opfer dreier1 mutiger ,mnner hoffentlich fr alle ,zeit genug ist4 ,will man mit ,hilfe des ,kugelballons ber ein ,meer gelangen1 so bieten sich uns zwei ,mittel dar4 ,man bentzt dazu entweder einen ,kugelballon als frei schwebendes ,luftschiff und vertraut sich nach genauen ,studien der meteorologischen ,verhltnisse dem gnstigen ,winde an1 hoffend er bewahre die ,treue1 oder man verankert den ,ballon mittels ,derivatoren im ,meere und macht so aus dem freien ,ballon einen ,fesselballon4 ,im letzteren ,falle knnen uns ,schiffe folgen1 und wenn der ,wind nachlt oder es sonst ntig erscheint1 uns aufnehmen4 ,die grte ,dauerfahrt1 welche je unternommen wurde1 ist die in ihrer ,endabsicht eigentlich miglckte ,fahrt des ,grafen de la ,vaulx1 am #ab4 ,oktober #aija von ,toulon aus begonnen1 mit dem ,vorhaben1 in ,afrika zu landen4 ,er ist bei dieser ,fahrt #da ,stunden in der ,luft gewesen4 ber dieses gewi sehr interessante ,unternehmen1 welches eine ,art ,gegenstck des ,andreschen darstellt1 ist folgendes zu berichten3 ,in dem ,ballon1 ,mditerranen genannt1 war ein zweiter kleiner ,ballon angebracht1 welch letzterer von der ,gondel aus mit ,luft aufzublasen war1 um dem groen ,ballon bei ,gasverlust die ,form zu bewahren4 ,der ,ballon besa zwei ,ventile2 ein groes ,ventil fr die ,landung und ein ,manvrierventil4 ,zur greren ,sicherheit war auch eine ,reivorrichtung vorhanden4 ,die ,mae des ,korbes betrugen #bhj #cbj cm4 ,er war mit wasserdichtem ,stoff ausgelegt und derart eingerichtet1 da er sich fr den ,fall seines ,aufsetzens auf das ,meer1 lange ,zeit wie ein ,boot an der ,oberflche halten wrde4 ,illustration3 ,fig4 #ce4 ,gefllter ,ballon an ,bord eines franzsischen ,schiffes4 ,leider traten1 wie wir aus den ,berichten des l',arophile entnehmen1 bei dem ,versuche zahlreiche ,schwierigkeiten auf1 welche nur zum ,teile behoben werden konnten4 ,schon bei der ,fllung1 welche durch einen fahrbaren ,wasserstoffgaserzeuger bewirkt wurde1 ergab sich die ,tragfhigkeit des ,wasserstoffgases1 statt1 wie berechnet1 zu #aa kg1 nur zu #jhd kg ,auftrieb pro ,kubikmeter4 ,infolge dieses ,umstandes mute ein groer ,teil der ,apparate zurckgelassen werden4 ,unter dem ,eindrucke der ungeduldig harrenden ,zuschauermenge und der ,befrchtung1 da ein neuer ,sturm ihnen alles in ,frage stellen knne1 haben die ,luftfahrer sich dann trotzdem entschlossen1 die ganz anders gedachte und geplante ,fahrt auszufhren4 ,so verlief die ,fahrt unter den denkbar ungnstigsten ,bedingungen4 ,von den ,schwimmapparaten wurde nur die groe ,holzschlange von #fjj kg ,gewicht 7serpent stabilisateur7 und der kleinere ,abtreibanker1 der noch nicht erprobt war1 mitgenommen4 ,jeder ,komfort1 elektrische ,zeichen1 ,waffen1 ,munition1 l zur ,beruhigung der ,wellen1 der stark wirkende ,abtreibanker u4 s4 w4 muten zurckgelassen werden4 ,am ,abend des #ab4 ,oktober fand mit #edj kg ,ballast in ,toulon von der ,rade des ,sablettes aus die ,auffahrt des ,mditerranen statt4 ,die ,versuchsballons1 welche ,graf de la ,vaulx eine halbe ,stunde vor der ,abfahrt steigen lie1 zeigten einen in der ,richtung zwar gnstigen1 aber sehr schwachen ,wind an4 ,um #aj3ej stiegen ,graf de la ,vaulx1 der ,fhrer der ,expedition1 und seine drei ,begleiter1 ,graf ,castillon de ,saint-,victor1 ,ingenieur ,henri ,herv und ,schiffsleutnant ,tapissier in die gerumige ,gondel1 ,m4 ,mallet leitete die ,auffahrt4 ,um #aa3ji ertnte sein lchez tout6 und majesttisch erhob sich der riesige ,ballon in die mondlose ,nacht4 ,man hoffte mit dieser ,ballastmenge bei entsprechender ,dichtigkeit des ,ballons sich fnf ,tage in den ,lften halten zu knnen4 ,gleich bei der ,abfahrt versenkten die ,luftschiffer den ,stabilisationsapparat ins ,meer1 der sie in einer ,hhe von etwa #be m ober dem ,meeresspiegel im ,gleichgewichte hielt4 ,der ,ballon glitt dahin1 die ,holzschlange auf dem ,wasser schleppend4 ,der folgende ,kreuzer ,du ,chayla konnte anfangs den still im ,dunkeln dahinfliegenden ,ballon mit seinem ,scheinwerfer nicht finden2 spter fuhr er1 ihn fortwhrend beleuchtend1 mit #ajjj m ,abstand hinterher4 ,der ,abtreibanker veranlate einen ,abtrieb von etwa #cj4 ,er schwamm in einer ,tiefe von #e-f m4 ,man setzte ihn ein1 als erkannt wurde1 da man sich der ,kste nhere4 ,seine ,wirkung war berraschend4 ,der ,ballon wurde sorgfltig ausgerstet4 ,die ,gondel war sehr stabil aufgehngt und zwar so1 da sie bei normalem ,winde stets in horizontaler ,lage blieb4 ber der ,gondel war ein ,stck ,leinwand mit einer ,hngematte als ,schlafzimmer fr die ,luftschiffer ausgespannt und auerhalb der ,gondel ein elektrischer ,accumulator fr den ,austausch der ,signallichter mit dem ,begleitschiff1 dem ,kreuzer ,du ,chayla1 angebracht4 ,illustration3 ,fig4 #cf4 ,die ,ausrstung des ,ballonkorbes des ,mditerranen ,nr4 #a4 am ,vorabend der ,auffahrt4 ,die beschrnkte ,lenkung des ,ballons sollten die sogenannten ,deviatoren bewerkstelligen1 von welchen es zweierlei ,typen gab4 ,maximal-,deviatoren1 das sind gebogene ,holzplatten1 die wie die ,leisten der ,fensterjalousien1 drehbar zwischen zwei ,parallelstangen befestigt sind und wagerecht von der ,gondel ins ,wasser herabhngen und deren ,stellung vom ,luftschiff aus geregelt werden kann4 ,sind sie in das ,wasser hinabgelassen1 so fllt und belastet das ,wasser die ,hhlung der ,platten derart1 da sie1 wie vorhergegangene ,versuche in der ,seine erwiesen haben1 dem ,ballon eine ,kursnderung von #hj gegen die von der ,luft auferlegte ,richtung geben knnen4 ,die ,deviatoren sollen nur bei ziemlich ruhiger ,see versucht werden4 ,die zweite ,art sind die ,minimaldeviatoren1 d4 h4 flache1 in derselben ,art angebrachte ,holzplatten1 die je nach ihrem von den ,luftschiffern gestellten ,neigungswinkel dem ,wasser zwar weniger ,widerstand leisten1 die aber den ,kurs des ,ballons1 namentlich hinsichtlich der ,geschwindigkeit1 immer noch erheblich beeinflussen knnen4 ,eine zweite1 besondere ,vorrichtung sind die ,stabilisatoren4 ,diese sollen die ,hhe des ,ballons whrend der ,fahrt regeln4 ,hierzu dient zunchst die sogenannte ,stabilisatorschlange1 eine ,art hlzerner ,schlauch von #d-a_/b m ,lnge und schwerem ,gewicht4 ,die ,schlange schwimmt vertikal im ,wasser4 ,soll der ,ballon sinken1 so wird ein ,teil der ,schlange aus dem ,wasser gezogen4 ,das dadurch entstehende ,mehrgewicht bewirkt ein ,sinken des ,ballons4 ,ein ,steigen wird natrlich umgekehrt bewirkt4 ,ein zweiter hydraulischer ,stabilisator sollte die ,wirkung ausgleichen1 welche die ,ausdehnung des ,wasserstoffgases durch die strahlende ,sonnenwrme hervorruft und die ein starkes ,steigen des ,ballons zur ,folge haben wrde4 ,dieser ,stabilisator besteht aus zwei zylindrischen ,rhren1 die je #aej l ,wasser fassen knnen4 ,die ,rhren sind an beiden ,enden durchbohrt und offen1 ohne jeden ,verschlu4 ,sie werden ins ,wasser hinabgelassen und knnen mittels einer ,luftpumpe entleert werden4 ,die ,folge ist1 da sofort das ,wasser in sie einstrmt4 ,durch eine andere ,einrichtung sind die ,luftschiffer auch in der ,lage gewesen1 selbst das ,meerwasser als ,ballast zu verwenden4 ,der ,fregattenkapitn ,serpette hatte den ,auftrag1 mit dem ,kreuzer ,du ,chayla dem ,ballon zu folgen4 ,der ,mditerranen hatte brigens noch einen zweiten ,begleiter1 nmlich die ,jeanne ,blanche eine ,vergngungsyacht eines ,m4 ,faulquier aus ,montpellier4 ,lngere ,zeit konnte man noch den ,ballon1 den der mchtige ,scheinwerfer des ,du ,chayla beleuchtete1 vom ,ufer aus sehen1 dann verschwand er in sd-sdwestlicher ,richtung4 ,eine ,ballondepesche1 durch ,brieftauben berbracht1 meldete3 ,schwache ,brise ,ost4 ,gute ,route4 ,bewegung sehr langsam auf die ,balearen zu4 ,illustration3 ,fig4 #cg4 ,der ,mditerranen auf seiner ,fahrt ber dem ,mittellndischen ,meere4 ,am zweiten ,abende der ,fahrt wurde der ,ballon durch einen starken ,ostwind nach der ,pyrenengegend getrieben4 ,als die ,aronauten erkannten1 da eine ,landung an der algerischen ,kste nicht mehr mglich wre1 faten sie im ,angesichte der felsigen1 spanischen ,kste um #d ,uhr #bj ,minuten den ,entschlu1 sich auf dem ,meere in der ,nhe des sie begleitenden ,kriegsschiffes ,du ,chayla niederzulassen4 ,mit einiger ,mhe gelang das ,manver in der ,gegend von ,p4 ,venders1 unweit der spanisch-franzsischen ,grenze4 ,die ,aronauten bestiegen den ,du ,chayla1 der sie nach ,toulon zurckbrachte4 ,die ,luftfahrt hatte #da ,stunden gedauert4 ,am #ac4 ,oktober #d ,uhr #dj ,minuten hatte man noch keinen ,ballast ausgeworfen1 was entschieden fr die ,gte des ,stoffes spricht4 ,die ,ortsbestimmung mit dem ,sextanten durch ,tapissier am #d4 ,oktober #g ,uhr vormittags gelang gut4 ,mit der ,aufnahme der ,passagiere des ,mditerranen an ,bord des ,du ,chayla war die ,fahrt dieses ,luftschiffes beendet1 das ,ziel -- in ,afrika zu landen -- aber nicht erreicht4 ,graf de la ,vaulx lie sich durch diesen ,mierfolg nicht abschrecken und unternahm am #bb4 ,september #aijb um #d ,uhr #cj ,minuten frh mit einem anderen ,ballon1 dem ,mditerranen ,nr4 #b1 eine neue ,auffahrt1 diesmal jedoch von ,palavas les ,flts bei ,montpellier aus4 ,der ,mditerranen ,nr4 #b fat #cdjj m#c4 ,seine ,hlle besteht aus franzsischer ,seide4 ,ein ,ballonet1 d4 i4 ein kleinerer ,innenballon von #aajj m#c ,fassungsraum soll die ,permanenz der ,form erhalten4 ,eine riesige1 #cc m hohe ,ballonhalle in ,palavas les ,flts bei ,montpellier1 von ,m4 ,carlier erbaut1 nahm das ,gefhrte auf1 bis ein gnstiger ,wind seine ,abfahrt erlaubte4 ,vom franzsischen ,marineminister wurde dem ,grafen de la ,vaulx der ,torpedojger l'pe unter dem ,kommando des ,schiffsleutnants ,moul vom #aa4 ,september an zur ,verfgung gestellt4 ,die mechanische ,ausrstung des ,mditerranen ,nr4 #b wurde im ,atelier ,duhanot erzeugt4 ,es waren dies vor allem der ,stabilisator1 welcher aus schweren ,holzblcken im ,gesamtgewichte von #ejj kg bestand1 welche untereinander durch zwei ,ketten zusammenhingen4 ,beginnt der ,ballon zu steigen1 so hebt er soviel ,blcke aus dem ,wasser1 als es seiner jeweiligen ,auftriebskraft entspricht4 ,er wird daher belastet und am weiteren ,steigen gehindert4 ,sinkt der ,ballon1 so legen sich die ,blcke ins ,wasser und der ,ballon wird entlastet1 sinkt also in der ,folge nicht soviel1 als ohne ,gebrauch des ,stabilisators1 welcher auf diese ,weise den ,ballon stets einige ,meter ober dem ,meere hlt4 ,die auch mitgenommenen ,hervschen ,deviatoren sollten im ,vereine mit einer sieben ,meter im ,durchmesser haltenden ,luftschraube1 welche mit ihrem ,gobron-,brilli-,motor vor der ,gondel angebracht ist1 dem ,ballon eine ,kursvernderung von ca4 #ij gestatten4 ,der ,motor war #bb ,pferde stark und wog dabei nur #adg kg1 wenn die ,angaben meiner ,quelle 7l',auto-,velo7 richtig sind4 ,es kmen da auf eine ,pferdestrke nur etwa #ff kg1 was ganz gut mglich ist4 ,die ,flgel der ,schraube1 welche von dem bekannten ,konstrukteur ,herv gebaut wurde1 bestehen aus schmalen1 um einige ,zentimeter voneinander abstehenden1 parallelen ,metallamellen4 ,infolge der ,verwendung des ,propellers lie man den ,ventilator1 welcher bei dem ersten ,ballon ,verwendung finden sollte1 entfallen4 ,bei dem ,aufstiege selbst1 war ,graf de la ,vaulx noch von dem ,grafen ,castillon de ,saint-,victor1 ,ingenieur ,herv1 ,m4 ,laignier und ,m4 ,duhanot begleitet4 ,ein ,detachement von ,soldaten des #b4 ,genie-,regimentes unter dem ,kommando des ,leutnants ,magnet leisteten bei der ,auffahrt die erforderlichen ,handgriffe4 ,in der ,hhe von ca4 #cjj m wurde mit ,hilfe von ,versuchsballons und ,strohrauch reiner ,nordwind konstatiert1 welcher jedoch an der ,oberflche des ,meeres eine mehr nordstliche1 gegen ,spanien zu wehende ,richtung besa4 ,der ,ballon1 welchem man aus fahrtechnischen ,grnden keine grere ,hhe erreichen lassen wollte1 segelte1 in der oben angegebenen ,weise verankert1 in einer ,entfernung von nur #f m ober dem ,wasser in der ,richtung gegen ,spanien dahin4 ,um sechs ,uhr frh driftete der ,ballon infolge bis dahin eingetretenen1 gnstigeren ,windes nach ,cette und ,cap d',agde ab4 ,dichter ,nebel entzog den ,mditerranen ,nr4 #b um #aj ,uhr frh den ,blicken der zahlreichen am ,lande anwesenden ,zuschauer4 ,er befand sich damals etwa #dj km sdlich der franzsischen ,kste4 ,am ,morgen des #bc4 ,september wurde der ,ballon von einem mittlerweile eingetretenen1 ausgesprochenen ,sdwinde erfat und an die franzsische ,kste zurckgetrieben4 ,um drei ,uhr #de ,minuten nachmittag landete er mit ,hilfe der ,reileine -- einer bei den ,franzosen sehr selten in ,gebrauch genommenen ,vorrichtung -- bei ,capite ca4 #e km von ,marseille entfernt1 auf einem sehr ungnstigen ,landungsterrain inmitten von ,weingrten4 ,auf der ganzen ,fahrt hatte sich der ,mditerranen nicht auf mehr als #gd km von der ,kste entfernt4 ,es war das am #bc4 ,september um #aj ,uhr vormittags1 um welche ,zeit ihn dann ein heftiger ,sdwind gegen ,terres ,grces trieb4 ,die ,gesamtdauer der ,fahrt betrug nur #ce ,stunden #de ,minuten1 d4 i4 um #e-a_/b ,stunden weniger als am #ab4 ,oktober vorigen ,jahres1 gelegentlich der ,auffahrt des ,mditerranen ,nr4 #a4 ,von dem ,hervschen ,deviator wurde kein ,gebrauch gemacht4 ,graf de la ,vaulx will im ,sommer #aijc seine ,mittelmeerfahrt wiederholen4 ,die groe ,ballonhalle in ,montpellier wurde am #a4 ,oktober #aijb durch einen ,wirbelwind vollstndig zerstrt4 ,interessant sind die ,bemerkungen des ,prsidenten des ,wiener ,aro-,klub1 ,viktor ,silberer1 bezglich des berfliegens des ,mittellndischen ,meeres4 ,er fhrte in einem ,vortrage im ,wiener ,aro-,klub seine ,ansicht dahingehend aus1 da es weit leichter sei1 mit dem ,ballon von ,afrika nach ,europa1 als umgekehrt von ,europa nach ,afrika zu gelangen1 erstens wegen der in ersterer ,richtung bestndiger herrschenden ,winde und zweitens weil man an der ,sdkste ,europas leichter wirtliche ,gestade -- also gute ,landungspltze -- als an der ,nordkste von ,afrika antrfe4 ,ich mu gestehen1 diese ,ansicht hat viel fr sich4 #e4 ,im ,ballon ber die ,sahara4 ,auch zum bersetzen von ,wstengegenden soll der ,ballon dienen4 ,schon viele ,jahre studierte man die ,frage des berfluges der ,sahara4 ,dieses ,projekt1 die ,sahara mittels des ,ballons zu berqueren1 ist gegenwrtig in ein neues ,stadium getreten4 ,nach dem ersten ,entwurfe1 von dem franzsischen ,hauptmann ,debureaux im ,jahre #ahid1 wrden die ,kosten dieser auf circa #bjjj bis #bejj km ,weglnge veranschlagten ,ballonfahrt 7,aufstieg in ,sabes1 ,tunis1 ,landung im ,flugebiet des ,niger projektiert7 sich auf circa #cjj4jjj ,franken belaufen4 ,der hierzu ausersehene ,ballon htte hiebei #ad4jjj m#c ,fassungsraum4 ,man will nun vorerst einen unbemannten1 aber mit selbstregistrierenden meteorologischen ,instrumenten ausgersteten ,ballon diesen ,weg machen lassen4 ,dieser1 der ,probefahrt dienende ,arostat1 ist mit einem automatischen ,gleichgewichtshlter und einem ,ballastentleerer versehen1 welche den an ,bord fehlenden ,aronauten ersetzen sollen4 ,zur ,herstellung des ,gleichgewichtes dient ein schweres1 starres ,lenkseil aus ,stahl 7von #ejj kg fr einen ,ballon von #cjjj m#c74 ,der automatische ,ballastauswerfer besteht aus einem #bdjj kg ,wasser fassenden ,behlter4 ,nhert sich der ,arostat auf mehr als #ej m der ,erde1 so lst sich auf automatischem ,wege #gj kg ,wasserballast in einem ,zeitraume von einer halben ,minute aus4 ,ferner ist der ,ballon auch mit einem automatischen ,ballonet versehen4 ,wenn man die ungnstigsten ,bedingungen annimmt1 so wrde der ,ballon mindestens zwlf ,tage in der ,luft sein4 ,aus den ,beobachtungen der ,sahara-,forscher geht bereinstimmend hervor1 da die ,nord-,nordwestwinde von ,oktober bis ,april jeden ,jahres sehr konstant ber der mittleren ,sahara-,gegend wehen1 wobei auch das ,wetter vollkommen gleichmig und schn ist4 ,diese ,winde werden das ,lenkseil mit einer mittleren ,geschwindigkeit von #bj km per ,stunde mitziehen4 ,auf diese ,weise kann der ,ballon in #bd ,stunden #dhj km zurcklegen1 er knnte daher die erforderliche ,strecke in rund fnf ,tagen durchfliegen4 ,wrde der ,ballon whrend dieser ,zeit ,schiffbruch erleiden1 so nimmt man an1 da der eine oder der andere der in der ,wste lebenden ,nomadenstmme dieses ,phnomen bemerken wrde und sich so durch ,erzhlungen darber die ,nachricht1 welchen ,weg der ,ballon zurckgelegt hat1 verbreiten knnte4 ,man hofft auf diese ,weise ein ,bild der ,wegrichtung1 welche der ,ballon genommen hat1 zu erhalten1 um die ,spur desselben1 sowie diesen selbst samt dem wertvollen in den ,registrierapparaten enthaltenen ,beobachtungsmateriale wiederzufinden4 ,dieser besprochene1 projektierte ,versuchsballon wrde nur den zwanzigsten ,teil eines groen ,ballons kosten und auch im ,falle des ,milingens der ,fahrt keine ,menschenopfer fordern4 ,die franzsische ,militrverwaltung hat ,debureaux einen ,ballon von #ihj m#c zur ,verfgung gestellt1 welcher1 von ,mallet ausgerstet1 zur ,zeit der ,ost-,west-,passate lanciert werden soll4 #f4 ,ballonfahrten ber den ,groen ,ozean4 ,fr mich steht es auer ,zweifel1 da man in kommenden ,tagen statt des ,wasserweges den ,luftweg zu ,passagierreisen whlen wird4 ber das ,wann wollen wir hier nicht unntige ,worte verlieren4 ,die ,ballonfahrten1 welche man heute ber ,meeresflchen ausfhrt1 bergen wegen der unendlichen ,wasserflche noch vielfach ,gefahren in sich1 die nicht unterschtzt werden drfen4 ,schon mehr als ein ,luftschiffer hat sein nasses ,grab in salziger ,flut gefunden4 ,nichtsdestoweniger wird auch diesem ,sporte1 denn mehr kann man es heute noch nicht nennen1 gegenwrtig ziemlich viel gehuldigt4 ,die ,tatsache kann aber nicht geleugnet werden1 da ,meere im allgemeinen der ,luftschiffahrt ,schranken setzen4 ,zumeist ist es die ,meerenge des ,kanal ,la ,manche1 welche zu berfliegen den ,ehrgeiz der ,luftschiffer bildet4 ,als erster1 welcher den ,weg ber diese ,wasserstrae in der ,luft nahm1 wird uns ,blanchard genannt1 ,l',hoste hat drei solcher ,fahrten unternommen4 ,l',hoste war der erste ,luftschiffer1 welchem es glckte von ,boulogne s4 ,m4 aus nach ,england ber den rmelkanal zu fahren4 ,das erstemal war dies am #i4 ,september #ahhc1 das zweitemal am #g4 ,august #ahhd der ,fall4 ,bei einem im ,vereine mit dem ,luftschiffer ,mangot unternommenen ,versuch am #ac4 ,november #ahhg sind diese beiden ,aronauten leider verunglckt4 ,bei seiner dritten ,fahrt von ,cherbourg aus 7#ahhf7 benutzte ,l',hoste einen ,schwimmer und ein ,segel4 ,die berfahrt selbst verdankte er aber auch diesmal lediglich einem gnstigen ,winde1 weil1 wie die ,erfahrung ergab1 das ,segel zu klein war1 um irgend einen ,effekt zu erzielen4 ,illustration3 ,fig4 #ch4 ,weg einiger ,ballons ber den rmel-,kanal4 ,im ,september desselben ,jahres machten nun ,herv und ,alluard eine ,fahrt von #bd ,stunden ,dauer von ,boulogne aus mit einem 7dviateur aquatique7 ,wasser-,abtrieb-,apparat und anderen ,apparaten fr eine teilweise ,lenkbarkeit1 die zu bedeutend gnstigeren ,resultaten fhrten4 ,es gelang den khnen ,fahrern1 nach den ,angaben ,hervs1 einen ,ablenkungswinkel von #fe-gi zu erreichen und nur diesem glcklichen ,umstande verdanken sie ihre schlieliche ,landung bei ,yarmouth4 ,ein anderer ,luftschiffer1 ,jacques ,faure1 hat von ,london aus eine mit seltenem ,wagemut ausgefhrte berfahrt ber den rmel-,kanal unternommen4 ,faure traf am #a4 ,september mit seinem ,freunde ,graf ,kergarion in ,london ein und begann am ,nachmittage um #b ,uhr mit der ,fllung seines #ajdc m#c groen ,ballons ,l',orient4 ,die ,aussicht auf die geplante berfahrt war anfnglich wegen sdlicher ,winde bei strmendem ,regen eine sehr geringe4 ,als abends gegen #f ,uhr der ,regen aber aufhrte und der ,wind aus ,westen blies1 wurde der ,entschlu gefat1 die ,fahrt zu wagen4 ,erst um #g ,uhr #cj ,minuten abends konnte das ,kommando ,los6 erfolgen4 ,bei der inzwischen eintretenden ,dunkelheit hielt ,faure sich niedrig1 um den ,kurs zu erkennen4 ,der ,leuchtturm von ,chatham1 sowie die von ihm berflogene ,stadt ,canterbury gaben den ,luftfahrern die ,sicherheit1 da sie auf rechter ,strae sich befanden4 ,gegen #aa ,uhr abends erreichten sie die ,meereskste4 ,bei nebeligem ,wetter flogen sie in einer ,hhe von etwa #gjj m weiter4 ,es war nichts zu erkennen als die ,lichter der ,leuchttrme der englischen ,kste und diejenigen der unter ihnen fahrenden ,schiffe4 ,um #b ,uhr #cj ,minuten frh erkannten sie die ,lichter von ,boulogne4 ,der ,ballon war etwas gegen ,sden abgetrieben worden und landete im ,dorfe ,alettes in der ,nhe von ,pas-de-,calais4 ,doch alle diese ,fahrten sind ,kinderspiele gegen die von ,graf de la ,vaulx geplante ,mittelmeerfahrt1 welche aber noch nicht gelungen ist1 und gegen eine von ,godard projektierte ,atlanticfahrt4 ,dieser will von ,new ,york aus den ,atlantischen ,ozean im ,luftballon bersetzen4 ,die ,distanz zwischen dem europischen und amerikanischen ,festlande betrgt circa #ejjj km4 ,godard hat hierbei die ,mglichkeit erwogen1 da der ,ballon im ,falle unerwarteter ,windstrmungen die ,fahrt in einem ,dreieck zurckzulegen htte1 dessen ,ecken ,new ,york1 das ,nordkap und das ,kap der guten ,hoffnung bilden4 ,die ,fahrtdistanz wrde dadurch auf #gejj km ausgedehnt werden4 ,der ,ballon1 mit dem ,godard diese ,reise durch die ,lfte unternehmen will1 soll ein ,volumen von #aa4jjj m#c besitzen4 ,mit reinem ,wasserstoffgas gefllt1 bese er eine ,tragkraft von #ab4ajj kg4 ,diese ,tragkraft soll in folgender ,weise ausgenutzt werden3 das komplette ,ballonmaterial wgt #ebej kg1 das ,gewicht der ,apparate und eines ,bootes betrgt #aaej kg4 ,nach ,einrechnung des ,gewichtes der zehn ,luftschiffer 7#hjj kg7 und der ,lebensmittel fr zwei ,monate 7#aejj kg7 bleibt noch ein freier ,auftrieb von #ddjj kg1 welcher teilweise durch ,ballast ausgeglichen werden mu4 ,die ,gondel wird #c m lang1 #be m breit und #b m tief sein4 ,die ,herstellungskosten des ,ballons werden auf etwa #bjj4jjj ,franken veranschlagt4 ,die ,ballonhlle wird aus doppelter ,seide hergestellt4 ,godard berechnet1 da sein ,ballon im ,laufe von je #bd ,stunden etwa #ae seines ,kubikinhaltes an ,gas verlieren drfte4 ,das wrde einen tglichen ,verlust von #afe m#c ,gas und von #ahae kg ,auftrieb geben4 ,diese ,verluste abgerechnet1 bleibt dem ,ballon eine ,reisefhigkeit von #bg ,tagen4 ,godard glaubt1 da er die ,fahrt bei schwachem ,winde in acht ,tagen1 und bei unvorhergesehenen ,abweichungen von der ,geraden1 in zwlf ,tagen werde zurcklegen knnen4 ,sosehr ich den ,enthusiasmus der ,berufsluftschiffer fr solche extravagante ,fahrten mitfhle1 so kann ich als klar denkender1 praktischer ,luftschiffer doch nicht diesen ,enthusiasmus teilen4 ,schon die ,mittelmeerfahrt des ,grafen de la ,vaulx zeigte uns die groe ,menge von ,schwierigkeiten1 mit welchen so eine ,ballonfahrt zu kmpfen hat4 ,andre hat seinen -- ich sage es frei heraus -- unzeitgemen ,wagemut mit seinem eigenen und dem ,tode seiner zwei ,gefhrten bezahlt4 ,der ,kugelballon ist nicht geeignet1 den ,kampf mit dem nassen ,elemente in der ,weise1 wie es ihm hier zugemutet wird1 aufzunehmen4 ,er ist als ,fesselballon verwendet1 zu schwach1 ,strmen zu trotzen1 und frei schwebend gebraucht ein ,spielball der ,winde4 ,darum bescheiden wir uns mit der groen ,rolle1 welche ihm trotzdem noch immer zufllt und lassen von ,bemhungen ab1 die einmal gelingen knnen und zehnmal milingen werden4 ,wenden wir unsere ,krfte daran1 den ,gasball lenkbar zu machen1 dann knnen mit viel mehr ,beruhigung und ,wahrscheinlichkeit eines guten ,gelingens1 ,meere und ,wsten berflogen werden4 #g4 ,die ,jagd nach dem ,ballon4 ,vielen ,luftschiffern ist wohl schon1 gleich mir1 der ,fall passiert1 da nach seinem ,ballon geschossen wurde1 sei es bei berschreiten der ,grenzen oder beim berfliegen von groen ,forsten4 ,dieser ,verirrungen bereifriger ,grenzwchter oder unbedachter ,jger sei mit diesen ,zeilen kurz gedacht1 sie sind es aber nicht1 welche uns im ,nachfolgenden beschftigen sollen4 ,unter ,jagd nach dem ,ballon oder ,ballonjagd kurzweg verstehe ich das ,einholen eines von einem bestimmten ,punkte aufgefahrenen ,freiballons durch ,zweirder oder ,automobile4 ,der ,touring-,club de ,france besitzt seinen eigenen ,ballon1 der den ,radfahrern ,gelegenheit bietet1 ihre ,ausdauer und ,findigkeit durch ,verfolgung seines ,fluges und ,auffinden seiner ,landungsstelle zu schulen1 aber es hat den ,anschein1 als ob diese ,art der ,verbindung von ,aronautik und ,radfahrsport nicht recht lebenskrftig wre4 ,den ,anstrengungen der ,verfolgung eines ,ballons sind doch immer nur wenige1 gut trainierte ,radfahrer gewachsen und letztere wieder sind lediglich gewohnt1 stumpfsinnig ihren pace makers nachzuradeln4 ,bei ,verfolgung eines ,ballons ist der ,radler gezwungen1 neben ,kraft und ,ausdauer auch ,intelligenz zu zeigen2 er mu sich orientiert halten im ,gelnde1 um ohne ,aufenthalt die krzesten und besten ,straen zu finden1 die in der ,windrichtung liegen1 welcher der ,ballon folgt1 abgesehen davon1 da er sich selbstverstndlich bemhen mu1 den ,ballon nicht aus dem ,auge zu verlieren2 andernfalls mu er seiner ,spur durch ,auskundschaften der ,landbewohner folgen1 was immerhin ,aufenthalt und ,miverstndnis in sich schliet4 ,diese ,jagd nach dem ,ballon mit ,zweirdern ist sehr schwierig1 und heute schon durch die ,ballonjagd mit ,automobilen verdrngt4 ,der ,automobilwagen ist imstande1 einem ,ballon auf weite ,entfernungen zu folgen4 ,er gestattet den ,mitfahrenden1 in ,ruhe die beste ,strae1 die sie zur ,verfolgung whlen mssen1 fr jeden ,fall rechtzeitig zu erwgen1 und er besitzt fast immer die ntige ,geschwindigkeit1 um einem ,ballon folgen zu knnen4 ,fr den ,automobilsport allein liegt die ,aufgabe und der ,reiz darin1 zuerst am ,landungsplatze des ,ballons zu sein4 ,den ,balloninsassen knnen die ,automobilgenossen hierbei oft eine wnschenswerte ,hilfe sein4 ,anderseits kann dem ,ballonfhrer die ,aufgabe gestellt werden1 sich nicht erreichen zu lassen1 und ein ,versuch in dieser ,beziehung ist vor kurzem von ,eugne ,godard und dem ,comte de la ,valette von pernay aus gemacht worden4 ,der ,ballon1 anfangs von ,godard gefhrt1 landete mitten in einem ,walde1 um der ,verfolgung durch die ,automobile des ,herrn ,lematre zu entgehen2 aber es war umsonst1 ,godard wurde gefangen genommen4 ,illustration3 ,fig4 #ci4 ,fallschirmballon von ,louis ,capazza4 ,nicht besser erging es dem ,grafen de la ,valette1 welcher demnchst die ,fhrung des ,ballons bernahm4 ,nach ,angabe der ,luftschiffer wre die ,windgeschwindigkeit eine zu geringe gewesen und dadurch die ,aufgabe dem ,automobilwagen sehr erleichtert worden4 ,der letztere soll eine auf #ajj km pro ,stunde geschtzte ,geschwindigkeit erreicht haben4 ,sehr interessante ,versuche hat der franzsische ,luftschiffer ,louis ,capazza gemacht4 ,er stieg von ,brssel aus auf1 nahm an1 diese ,stadt sei vom ,feinde belagert und er solle 7hnlich wie es in ,paris #ahgj_/ga tatschlich der ,fall war7 ,depeschen aus dieser ,stadt befrdern und die ,rckantwort durch ,brieftauben spedieren4 ,vor den ,toren der ,stadt warteten ,automobile auf den ,ballon1 um ihn abzufangen4 ,capazza erhob sich zu betrchtlicher ,hhe1 lie sich von den oben bekanntlich strker wehenden ,winden schnell forttreiben1 verwandelte dann den ,ballon durch ,zerreien in einen ,fallschirm und bewerkstelligte auf diese ,art stets erfolgreich und schnell seinen ,abstieg und konnte sich so seinen ,verfolgern entziehen4 ,man sieht1 die ,jagd nach dem ,ballon hat fr beide ,teile ihre ausgesprochenen ,reize1 bt ,blick und ,gewandtheit1 und kann einst im ,ernstfalle -- womit der ,krieg gemeint ist -- gute ,frchte tragen4 ,,iv4 ,kapitel4 ,meteorologische ,luftschiffahrt4 #a4 ,einleitendes4 ,die nderungen der ,witterungserscheinungen1 womit sich die ,meteorologie befat1 wird durch ,vernderungen der einzelnen meteorologischen ,elemente1 wie der ,temperatur1 der ,feuchtigkeit1 des ,druckes1 der ,elektrizitt in der ,atmosphre etc4 bedingt4 ,es mu daher dem ,meteorologen zur ,erfllung seiner ,aufgabe von hoher ,wichtigkeit sein1 den ,gang und die ,tendenz dieser nderungen rechtzeitig zu erfahren und womglich vorausahnend zu bestimmen4 ,um zur ,kenntnis der ,vorgnge in der ,vernderung der ,atmosphre zu gelangen1 begngte man sich bis vor kurzem1 ,beobachtungen bezglich der betreffenden1 ,einflu ausbenden1 primren ,erscheinungen auf der ,erde selbst anzustellen4 ,hierbei handelte es sich zumeist darum1 den ,gang der ,temperatur1 des ,druckes1 sowie der ,feuchtigkeit der ,luft und den ,wechsel des ,windes durch chronometrische ,registrierungen auf der ,erdoberflche zu bestimmen4 ,nun leben wir aber auf dem ,grunde eines ungeheuren ,luftmeeres und nehmen infolgedessen nur die ,auslufer oder die ,anfnge der meteorologischen ,einflsse wahr4 ,diese selbst vollziehen sich im allgemeinen in viel hheren ,regionen4 ,man errichtete daher auf den ,gipfeln hoher ,berge meteorologische ,observatorien1 wie z4 ,b4 auf dem ,sonnblick1 ,mont ,blanc1 ,brocken1 ,sntis1 ,pic du ,midi1 ,pikes ,peak1 ,ben ,nevis etc41 anderseits zog man auch hochaufragende ,trme1 so besonders den ,eiffelturm1 zu diesen ,zwecken heran4 ,da die ,gipfel der hohen ,berge weit in die ,luftmasse hineinragen1 geben die dortselbst angestellten ,versuche verllichere ,daten1 weil sie weniger von der umgebenden ,erde beeinflut sind4 ,dennoch macht sich auch bei diesen ,bergstationen die ,nhe der festen ,erde strend fhlbar4 ,die ,messungen zeigen nicht die wahren ,werte der ,temperatur1 ,feuchtigkeit und ,windgeschwindigkeit der ,atmosphre1 sondern sind sehr stark durch die ,bodenbedeckung und lokale ,erscheinungen beeinflut4 ,auch kann man von diesen ,hochobservatorien nicht den ,gang der nderungen der meteorologischen ,elemente -- die ,transformationen1 denen die ,luftteilchen auf ihrem ,wege durch den ,luftraum unterworfen sind -- verfolgen4 ,dazu eignen sich einzig und allein vom ,luftballon aus unternommene ,beobachtungen4 #b4 ,beobachtungen vom ,fesselballon aus4 ,anfangs bentzte man dazu ,fesselballons1 und zwar gewhnliche ,kugelballons1 welche an einem ,seile mit meteorologischen ,instrumenten hochgelassen wurden2 in neuester ,zeit dagegen ,drachenballons nach dem ,system ,parseval-,sigsfeld4 ,der in den ,jahren #ahib-ahid in ,berlin in ,verwendung gestandene gefesselte ,kugelballon ,meteor hatte1 sowie alle brigen ,kugelballons1 den groen ,nachteil der geringen ,stabilitt1 das heit er war groen ,schwankungen unterworfen1 und die gefundenen ,daten gaben daher auch nur ,durchschnittswerte4 ,ein lngeres ,verweilen in einem solchen ,fesselballon endete fast stets mit einer ,seekrankheit1 whrend dieser ,fehler bei dem ,drachenballon ,parseval-,sigsfeld1 wie er von ,moedebeck und ,hergesell in ,straburg und in ,berlin von ,amann zu ,beobachtungen verwendet wird und den ,wienern von der ,jubilumsausstellung her bekannt ist1 bedeutend verbessert erscheint4 ,es hat ziemlich lange gebraucht1 bis man von der ,erkenntnis der ,unzweckmigkeit des schdlichen ,verhaltens des ,kugelballons zu einer ,konstruktion gelangte1 welche diese belstnde nicht besa4 ,zuerst versuchte man oberhalb des ,ballons eine ,drachenflche anzubringen4 ,der auf sie ausgebte ,luftdruck sollte mit seiner hebenden ,komponente den ,gasdruck vermehren und so zu der gewnschten ,stabilitt verhelfen4 ,der ,umstand jedoch1 da die erforderlichen ,tragflchen sehr groe ,dimensionen erhalten muten1 um ausgiebig zu wirken1 brachte ,sigsfeld und ,parseval auf die ,idee1 dem ,ballon eine lngliche ,form zu geben1 welche sich erfahrungsgem von selbst in die ,richtung des herrschenden ,windes einstellt4 ,illustration3 ,fig4 #dj4 ,ballon mit ,drachenflchen1 wie er ursprnglich zur ,erhaltung einer entsprechenden ,stabilitt geplant wurde4 ,damit sich aber bei den naturgem eintretenden ,erschtterungen die ,hlle stets prall erhalte1 mute eine ,vorrichtung ersonnen werden1 welche dies bewirkt4 ,die beiden genannten ,ballonkonstrukteure erreichten diesen ,zweck durch die ,anbringung einer verhltnismig einfachen und1 was die ,hauptsache ist1 automatisch wirkenden ,vorrichtung4 ,sie fgten in den rckwrtigen ,teil des ,ballons eine schief verlaufende ,querwand1 welche durch einen herumgelegten ,fllsack nach ,bedarf mehr oder minder aufgebaucht werden konnte1 das ,gas somit mehr oder weniger1 wenn auch nur ganz schwach komprimieren konnte und so die ,gestalt der ,ballonform bestndig erhielt4 ,der ,fllsack hatte vorne auf der dem ,winde zugekehrten ,seite ein nach innen sich ffnendes ,ventil1 welches den ,fllsack jederzeit straff gespannt erhlt4 ,auf der ,rckseite des ,fllsackes befindet sich ein ,sicherheitsventil1 welches sich jederzeit dann automatisch ffnet1 wenn der ,luftdruck im ,fllsacke eine bestimmte ,grenze berschreitet4 ,derart kann also stets die abschlieende ,hlle sich nach ,bedarf ausdehnen und zwischen der ,kompression im ,wasserstoffgasballon und zwischen jener im ,luftsacke automatisch das richtige ,verhltnis bestehen4 ,illustration3 ,fig4 #da4 ,drachenballon aus der ,ballonfabrik von ,a4 ,riedinger in ,augsburg auf der ,jubilums-,ausstellung in ,wien4 ,konstruktion von ,parseval und ,bartsch von ,sigsfeld4 ,beiderseits des ,ballons angebrachte ,lappen und ,windruten1 hnlich dem ,schwanze der bekannten ,spielzeugdrachen1 helfen die ,stabilitt erhhen4 ,steigt man mit solchen ,drachenballons auf1 so sprt man ein bestndiges ,zerren1 ,schtteln1 ,reien und ,brausen1 das einer wohlttigen ,ruhe ,platz macht1 sobald sich der ,drachenballon1 was selten vorkommt1 seiner ,fessel eigenmchtig entledigt und eine ,freifahrt antritt4 ,leutnant ,milczewski des ,colbergschen ,grenadier-,regimentes ,nr4 #i und ,oberleutnant ,tauber der sterreichischen ,luftschifferabteilung lieferten diesbezglich interessante ,berichte 7,s4 ,,iii4 aron4 ,mitt4 #aijb1 pag4 #aji und #aaj4 ,a4 ,riedinger3 ,wie verhlt sich der ,drachenballon bei einer ,freifahrt74 ,diese ,drachenballons haben sich sehr gut bewhrt und trotz ihrer unsthetischen ,gestalt ,eingang in alle ,militrluftschiffer-,abteilungen gefunden4 ,sie sind ein sehr gutes ,hilfsmittel in ,hhen von #djj-ajjj m4 ,einen ,erfolg ersten ,ranges hat der franzsische ,forscher ,teisserenc de ,bort mit dem ,drachenballon erreicht1 den er bis zu der bisher von keinem dieser ,ballons erstiegenen ,hhe von #dcfj m auffahren lie4 #c4 ,registrierballons 7,ballons sonds74 ,eine andere ,art1 sich ,kenntnis ber die ,vorgnge der ,witterungserscheinungen in der freien ,atmosphre zu verschaffen1 besteht in der ,anwendung von ,ballons sonds1 auch ,ballons perdus genannt4 ,es sind dies kleine1 unbemannte ,ballons1 welche nur ihr eigenes ,gewicht und das der ihnen anvertrauten meteorologischen ,instrumente 7also keine ,beobachter oder ,passagiere7 hochzunehmen haben4 ,der erste ,urheber der ,idee des unbemannten ,ballons soll der1 leider fr die ,wissenschaft zu frh verstorbene ,pariser ,luftschiffer1 ,gaston ,tissandier1 gewesen sein1 der dem ,geheimrat ,assmann schon #ahhf diese ,idee enthusiastisch auseinandersetzte4 ,doch sollten noch #aj ,jahre bis zur ,verwirklichung vergehen4 ,anfnglich lie man die auch als ,kinderspielzeug bekannten1 kleinen ,pilotballons als ballons perdus aufsteigen1 um aus ihrer ,fahrt die ,richtung des ,windes kennen zu lernen4 ,nach und nach fabrizierte man sie auch in greren ,dimensionen4 ,besonders waren es auf diesem ,gebiete1 die bekannten ,franzosen ,g4 ,hermitte und ,g4 ,besanon in ,paris1 welche seit dem ,jahre #ahib von dem ,balkon ihrer ,wohnung auf dem ,boulevard de ,sbastopol aus fast tglich kleine1 nur einen ,kubikmeter fassende ,ballons mit ,fragekarten in die ,luft sandten und dabei neben interessanten ,resultaten ber die ,richtung und ,strke des ,windes der oberen ,luftstrmungen die wichtige ,erfahrung machten1 da wenigstens die ,hlfte dieser ,ballons in dem ,umkreise von #aej ,kilometer wieder gefunden wurden4 ,illustration3 ,fig4 #db4 ,wilfrid de ,fonvielle1 berhmter aronautischer ,schriftsteller4 ,dies fhrte zu dem ,gedanken1 solche ,ballons mit selbstregistrierenden ,instrumenten auszursten4 ,es wurden zu diesem ,zwecke grere ,ballons aus mit ,petroleum getrnktem ,papier von #bf bis #aac ,kubikmeter ,inhalt hergestellt1 welchen primitive ,registrierapparate fr ,luftdruck und ,temperaturextreme anvertraut wurden4 ,nach mehreren milungenen ,versuchen gelang es am #aa4 ,oktober #ahib1 einen aus ,goldschlgerhaut gefertigten ,ballon von nur #je ,kubikmeter ,inhalt mit einem #aej ,gramm schweren ,registrierapparate bis zu einer ,hhe von #abjj ,metern steigen zu lassen1 wobei der ,ballon eine ,strecke von #ge ,kilometern nach ,ost zurcklegte4 ,am #bh4 ,november desselben ,jahres erreichte man eine ,hhe von #ijjj ,metern4 ,hierbei wurde man bald auf die wichtige ,einwirkung der ,wrmestrahlung aufmerksam1 welche durch ,erwrmung der ,ballonhlle und dadurch auch des ,gases die ,ballons in hhere ,schichten trieb1 als sie ihrer ,gre und ihrem ,gewichte nach htten erreichen knnen4 ,infolgedessen entschlossen sich die unermdlichen ,forscher1 wie ,w4 de ,fonvielle in seinem interessanten ,buche3 ,les ballons sonds de ,mrs4 ,m4 ,hermitte et ,besanon et les ascensions internationales1 ,paris #ahih es nher ausfhrt1 an ,stelle des bisher bevorzugten ,papieres die zwar teueren1 aber auerordentlich leichten und viel mehr ,wrmestrahlen absorbierenden ,goldschlgerhutchen zu verwenden4 ,so entstand der erste #aac ,kubikmeter fassende ,ballon ,l',arophile1 ohne ,zweifel ein ,muster an ,leichtigkeit1 welches schwer zu bertreffen ist4 ,seine ,hlle wog nur #aa kg1 das ,netz #a kg1 die ,apparate #f kg4 ,dieser ,ballon erreichte am #ba4 ,mrz #ahic bei seiner ersten ,auffahrt eine ,hhe von roh #ae4jjj m und verbrannte nach seiner zweiten ,auffahrt4 ,es wurde nun ein neuer #ahj m#c fassender ,ballon gebaut ,l',arophile ,,ii1 der in den ,jahren #ahie bis #ahif aufstieg und bei #ae4jjj m eine ,temperatur von nur -#gj antraf4 ,am #e4 ,august #ahif stieg in ,paris wieder ein neuer ,ballon ,l',arophile ,,iii genannt1 auf1 der aber aus gefirniter ,seide verfertigt wurde1 #chj m#c ,inhalt hatte und am #ad4 ,november zum erstenmale gleichzeitig mit hnlichen ,ballons in ,straburg1 ,st4 ,petersburg und ,berlin auffuhr4 ,die ,versuche der ,franzosen auf diesem ,gebiete wurden bald in ,deutschland aufs eifrigste verfolgt und es entspann sich ein edler ,wettstreit1 von welchem die ,wissenschaft in hohem ,mae profitierte4 ,jeder dieser beiden ,nationen gebhrt in gleichem ,mae der ,ruhm1 zur ,entwickelung der wissenschaftlichen ,ballonfahrten beigetragen zu haben4 ,in ,deutschland war es besonders der ,berliner ,deutsche ,verein zur ,frderung der ,luftschiffahrt1 welcher unter der genialen ,fhrung ,dr4 ,amanns und der ttigen ,anteilnahme des ,hauptmanns ,h4 ,gro1 sowie ,dr4 ,bersons und anderer1 mit echt deutscher ,ausdauer und ,grndlichkeit sich dieses neuen ,zweiges der ,wissenschaft bemchtigte4 ,anfnglich legten diese ,ballons sonds auch ganz betrchtliche ,entfernungen zurck4 ,sie betrugen z4 ,b4 in einem ,falle #ajjj km1 in einem anderen #ijj km4 ,diese ,wege wurden von dem deutschen ,registrierballon ,cirrus durchmessen1 welcher einmal in ,bosnien1 ein andermal in ,ruland niederging und auch in ,dnemark und sterreich landete4 ,die erreichten ,hhen bei dem ,registrierballon ,cirrus betrugen am #f4 ,september #ahid #ah4ejj m1 am #bg4 ,april #ahie rund #bb4jjj m4 ,diese letztere ist die grte aller bis jetzt gewonnenen ,hhen4 ,der ,ballon setzte damals auf der dnischen ,insel ,laaland auf4 ,die ,minimaltemperatur betrug bei #iaej m ,hhe -#dgi ,celsius und bei der ,hhe von #ah4ejj m -#fg ,celsius1 bei #af4cbe m -#ec ,celsius4 ,diese ,ballons sonds kapseln sich gleichsam in die ,luftschichten1 in denen sie schweben1 ein und nehmen ihre ,geschwindigkeit an4 ,sie schweben auch whrend der grten ,strme vollkommen ruhig in der ,luft4 ,der ,ballon ist nur dann sehr heftigen perpendikulren ,schwankungen ausgesetzt1 wenn er innerhalb groer ,kumuluswolken in ,wirbelstrme gert1 was aber ungemein selten ist4 ,eine solche ,luftfahrt machte ich in ,gemeinschaft mit dem damaligen ,leutnant ,gro von ,berlin aus im ,september #ahhh mit4 7,siehe darber mein ,buch3 ,lenkbare ,ballons1 pag4 #bgj47 ,somit eignet sich der ,ballon vorzglich zum ,hhenobservatorium4 ,ein ,steigen und ,fallen des beobachtenden ,ballons ist durch ,ballastauswurf leicht zu bewerkstelligen4 ,diese freien1 wenn auch in ,bezug auf die ,richtung unlenkbaren ,ballons1 werden selbst dann noch fr meteorologische und physikalische ,zwecke von ,wert sein1 wenn das lenkbare ,luftschiff lngst erfunden ist4 ,von erhhtem ,nutzen sind diese ,ballonbeobachtungen1 wenn sie zu gleicher ,zeit von verschiedenen ,orten aus unternommen werden4 ,bei ,registrierballons1 auch ,ballons sonds genannt 7das sind solche ,ballons1 welche man mit ,instrumenten versehen1 ohne ,bemannung1 hochlt71 hat man statt der direkten ,ablesung solche auf photographischem ,wege oder mit ,hilfe mechanischer bertragungsvorrichtungen bewirkte angewendet4 ,je komplizierter aber ein ,apparat ist1 desto nher rckt die ,gefahr des ,versagens4 ,es darf daher den einzelnen ,beobachtungen im ,ballon kein sehr hoher ,wert beigelegt werden4 ,erst die ,vergleichung mehrerer ,beobachtungen wird zu sicheren ,schlssen berechtigen4 ,oft wird es das ,richtige sein1 mehrere1 in nicht weit auseinander liegenden ,zeitpunkten bei hnlichen ,barometerstnden gemachte ,thermometerablesungen zu einem ,mittel zu vereinigen1 desgleichen die ,barometerstnde etc41 um auf diese ,weise die annhernde ,durchschnittstemperatur 7oder ,druck1 ,feuchtigkeitsgehalt etc47 einer ,luftschichte von ziemlicher ,dicke und mittlerer ,hhe zu erhalten4 ,wie man sieht1 wirken bei diesen ,ballonbeobachtungen auerordentlich viele ,umstnde zusammen1 welche alle bercksichtigt werden mssen und deren ,kenntnis und richtige ,beurteilung von hohem ,werte sind4 ,in dieser ,hinsicht verdienen die ,amannschen ,beschreibungen und ,zusammenstellungen der ,resultate der ,ballonbeobachtungen geradezu mustergltig genannt zu werden4 ,am #e4 ,mai #aijb wurde der #bac4 ,registrierballon der internationalen ,kommission hochgelassen4 ,wir haben weiter oben die ,tatsache verzeichnet1 wonach ,ballons sonds oft recht weite ,fahrten zurckgelegt haben4 ,diese sind jedoch nicht das ,ideal der ,meteorologen4 ,die ,erforschung der freien ,atmosphre wird in vielen ,fllen viel besser durch ,apparate bewirkt1 welche schnell emporsteigen1 hierbei die ,temperatur1 ,luftdruck1 ,feuchtigkeit1 ,elektrizitt1 ,gehalt der ,luft etc4 etc4 beobachten1 u4 zw4 wo tunlich1 in greren1 bereinander gelegenen ,schichten1 und dann wieder unweit ihrer ,aufflugsstelle landen1 so da sie ihre ,resultate rasch abliefern4 ,dieses ersehnte ,ziel aller ,meteorologen ist im aronautischen meteorologischen ,observatorium in ,tegel bei ,berlin von ,amann und ,berson in geradezu idealer ,weise erreicht worden4 ,gelegentlich der dritten ,sitzung der ,internationalen ,kommission fr wissenschaftliche ,luftfahrten fhrte ,geheimrat ,amann einen ,gummiballon vor1 der nach einer neuen ,methode von der ,continental ,caoutchouc ,company in ,hannover hergestellt worden ist und ein ,non plus ultra von ,ausdehnungsfhigkeit darzustellen scheint4 ,bei dem ,versuch1 ihn durch einen ,blasebalg mit ,luft aufzupumpen1 zeigte er sich bei #cb cm ,durchmesser leicht angespannt1 aber erst bei einer ,vergrerung des ,durchmessers bis auf #acd cm platzte er4 ,das ergibt die #fh;fache ,vermehrung des ,volumens und bei ,anwendung von ,wasserstoffgas einen ,auftrieb1 welcher den ,ballon vor seiner ,vernichtung in ,hhen bringen wrde1 in denen ein ,druck von nur #ab-ac mm herrscht1 d4 i4 auf #ch km6 ,whrend die gebruchlichen ,gasballons von jeher durch den ,fllansatz offen gehalten werden und offen gehalten werden mssen1 daher beim ,aufstiege konstante ,gasverluste erleiden1 bestndig ,auftrieb verlieren und zuletzt in eine ,gleichgewichtslage gelangen mssen1 die ein weiteres ,steigen verbietet1 vermag ein vollstndig geschlossener ,gasballon1 weil er bei ,erwrmung und ,druckverminderung sich aufblht1 sehr schnell in groe ,hhen1 wo der ,widerstand immer geringer wird1 zu steigen4 ,allerdings ist schlieliches ,platzen sein ,los2 aber dies ,platzen ist beabsichtigt und dadurch in die ,berechnung gezogen1 da die mitgefhrten ,instrumente durch ,vermittlung eines ,fallschirmes sanft zur ,erde gelangen4 ,der ,erfolg hat diesen ,erwgungen1 nach allen ,richtungen vollstndig ,recht gegeben4 ,die ,auftriebkraft eines solchen sich blhenden ,ballons nimmt bestndig zu statt ab1 und es ist durch den ,grad der ,fllung ziemlich genau im voraus festzustellen1 wann der mit groer ,geschwindigkeit steigende ,ballon von seinem ,schicksal erreicht werden wird4 ,der ,aufstieg dauert selten mehr als eine ,stunde und in hchstens zwei ,stunden ist der ,ballon1 wenn er nicht durch den ,wind allzuweit verschlagen wird1 stets mit interessanter ,botschaft aus den hchsten ,regionen wieder da4 ,den das aronautische ,observatorium am #bb4 ,mai l4 ,j4 in ,tegel besuchenden ,mitgliedern der ,internationalen ,kommission fr wissenschaftliche ,luftfahrten stellte ,geheimrat ,assmann seine ,gummiballons vor1 deren drei zum ,aufstiege in der ,ballonhalle bereit waren4 ,nr4 #a stellte ein kleineres ,modell von #ahj m ,durchmesser im natrlichen1 d4 i4 unausgedehnten ,zustande dar1 welches nur um einen geringen ,betrag1 nmlich bis auf #b m ,durchmesser1 ausgedehnt und daher noch recht bedeutender ,aufblhung und zu entsprechend hohem ,steigen fhig war4 ,geheimrat ,assmann erklrte die sehr einfache ,einrichtung des ,ballons4 ,vom quator desselben und dort an drei symmetrisch am ,umfange verteilten ,punkten befestigt1 hngen drei ,schnre etwa #e m tief herab1 in welche der aus weiem ,stoff hergestellte ,fallschirm so eingehackt ist1 da die ,hacken sich von selbst aushacken1 sobald nach dem ,platzen des ,ballons der ,winkel1 den jene ,schnre fr gewhnlich mit dem korrespondierenden des ,fallschirmes bilden1 sich vergrert4 ,etwa #c m unter dem ,fallschirm1 also #h m unter dem ,ballon1 hngt der die ,instrumente enthaltende ,apparat1 mit einem groen ,plakat beklebt1 das dem ,finder ,belohnung verspricht und ihm ,anleitung fr ,behandlung des ,fundes und dessen ,rcksendung gibt4 ,der so vorgestellte ,ballon wurde alsbald und mit aller ,bequemlichkeit aus der ,ballonhalle herausgelenkt und aufgelassen4 ,er stieg mit groer ,geschwindigkeit unter dem ,einflusse des ,windes in schrger ,richtung aufwrts und verschwand1 nachdem er sich fr das ,auge bis zu einem sehr kleinen ,scheibchen verkleinert1 bei etwa #bjjj m ,hhe in den so tief herabhngenden ,wolken4 ,gleich darauf gelangte auch ,ballon ,nr4 #b1 etwa unter denselben ,verhltnissen zum ,aufstiege4 ,er war mit #b m natrlichem ,durchmesser1 etwas grer als ,nr4 #a1 aber bei seiner ,fllung gar nicht ausgedehnt worden1 so da er etwa #d m#c ,gas enthielt1 mit einem ,auftrieb #d-a_/b kg4 ,nach ,abzug des ,eigengewichtes von #c kg1 einschlielich der ,instrumente1 war im ,anfangsstadium ein ,netto-,auftrieb von #a-a_/b kg vorhanden1 der sich aber durch die ,ausdehnung des ,ballons1 welcher den vierfachen ,durchmesser erreichen kann1 ohne da der ,ballon platzt1 sehr bedeutend vermehrt4 ,was die ,beobachtungsergebnisse mit ,hilfe dieser ,ballons sonds anbelangt1 so sind sie in vieler ,hinsicht wissenswert4 ,leider gestattet es der ,raum dieses ,buches nicht1 darauf nher einzugehen1 deshalb nur kurz folgendes4 ,eine der interessantesten ,beobachtungen1 welche mit ihrer ,hilfe angestellt wurde1 berichtete ,herr ,teisserenc de ,bort aus ,paris in ,berlin und zwar machte er dortselbst ,mitteilungen ber die ,temperaturabnahme in den hohen ,regionen auf ,grund der ,beobachtungen an #beh ,ballons1 die #aa km erreicht oder berschritten haben1 und hieran anschlieend ber die ,luftstrmungen oberhalb der ,depressionen und der ,gebiete hohen ,luftdrucks4 ,alle diese ,aufstiege sind zur ,vermeidung der ,sonnenstrahlung bei ,nacht erfolgt1 im ganzen bisher #edj1 von denen die oben bezeichnete ,zahl bis in die grten ,hhen eindrang4 ,das bereinstimmende1 bemerkenswerte ,resultat ist1 da in der ,schicht ber #h bis #i km ,hhe die ,temperaturabnahme ungleich langsamer erfolgt1 da sie in der ,hhe von #aa km ganz aufhrt und da darber hinaus sogar ,erwrmung eintreten kann1 jedoch mit geringen ,schwankungen von #a-c auf und ab1 mit der ,wirkung1 da die ,temperatur durchschnittlich die gleiche bleibt4 ,im ,sommer scheint diese isotherme ,schicht etwas hher zu liegen1 nmlich erst bei #ac-ad km4 ,sie liegt niedriger in ,zeiten der ,depression1 aber bis #d km im ,vergleich hher in ,zeiten hohen ,druckes4 ,die ,zone dieser ,vorgnge liegt hher als die ,cirrus-,wolken4 ,als niedrigste ,temperaturen sind zur ,zeit hohen ,druckes -#fg und -#gb1 im ,mrz auch ausnahmsweise -#ge beobachtet worden4 ,ob damit ein absolutes ,minimum der ,lufttemperatur erreicht ist1 bedarf der weiteren ,prfung4 ber die ,ursachen der aufflligen ,erscheinung gibt es zunchst nur ,vermutungen4 ,liegt die ,wirkung eines sozusagen grandioseren ,charakters der ,luftverhltnisse in diesen groen ,hhen vor1 in welche die ,wirbelbewegung der unteren ,schichten nicht hinaufreichen und die groen ,strmungen ruhiger verlaufen1 oder soll man mit ,maxwell annehmen1 da es ,stadien der ,molekularbewegungen gibt1 in denen die ,schwere und ihre ,begleiterscheinungen aufgehoben sind8 ,auch ,geheimrat ,assmann ist1 unabhngig von dem franzsischen ,gelehrten1 der die oben aufgeworfenen ,fragen aufgestellt hat1 zu hnlichen ,ergebnissen gelangt4 ,er fhrte aus3 ,oberhalb #aj km herrschen in der ,tat schwankende ,temperaturen und es scheint1 da die ,wrmeabnahme aufhrt2 doch sind jenseits der vernderlichen ,schicht in ,hhen von #ag km und in jngster ,zeit von #ai-a_/b km wieder ,temperaturabnahmen konstatiert worden1 so da die ,mglichkeit eines absoluten ,temperaturminimums keineswegs fraglich erscheint4 #d4 ,die ,instrumentenfrage4 ,zur ,beobachtung der meteorologischen ,elemente in groen ,hhen1 wo die einzelnen ,werte bedeutende numerische ,verschiedenheiten gegen jene an der ,erdoberflche aufweisen1 muten die betreffenden ,instrumente erst entsprechend ihrem neuen ,zwecke vervollkommnet werden4 ,wie schon frher erwhnt1 handelt es sich bei den wissenschaftlichen ,ballonfahrten darum1 die einzelnen meteorologischen ,grundelemente1 wie die ,temperatur1 den ,luftdruck1 die ,feuchtigkeit und ,elektrizittsmenge etc4 auf ihrem ,wege durch die ,luft genau kennen zu lernen4 ,die ,werte dieser ,gren mssen uns in jedem ,zeitteilchen mit mglichster ,schrfe bekannt werden4 ,hierzu bedarf es aber einer ,reihe uerst subtiler ,instrumente1 welche in vielen ,fllen berdies noch selbst registrierend sein mssen4 ,solche ,instrumente gab es frher nicht1 sie muten erst geschaffen werden und sind zum ,teile noch zu erfinden4 ,so sehen wir auch hier1 wie sehr neue ,ideen wieder neuer ,mittel zu ihrer ,durchfhrung bedrfen4 ,um nicht zu weitlufig zu werden1 will ich hier nur kurz die ,mittel und ,wege anfhren1 welche man bentzt1 um gute ,temperaturbeobachtungen zu erhalten4 ,diese sind einerseits notwendig1 um die wahre ,ballonhhe 7die auch bei sorgfltiger ,instrumentenbeobachtung auf kaum mehr als #cj m genau bestimmt werden kann1 wie der ,mnchener ,gelehrte1 ,prof4 ,sohnke1 nachwies7 zu ermitteln1 anderseits um dieses meteorologische ,element selbst genau kennen zu lernen4 ,illustration3 ,fig4 #dc4 ,instrument zum ,messen der ,temperatur in groen ,hhen 7,thermophor74 ,beim gewhnlichen ,thermometer ist infolge des ,nachsinkens die ,bestimmung der ,wrmezustnde sehr schwer4 ,eine ,temperaturdifferenz von #a wird1 wie uerst sorgfltige ,beobachtungen lehrten1 etwa binnen einer ,minute bis auf #jb ausgeglichen4 ,lange ,zeit meinte man mit der freien ,aufhngung des gewhnlichen ,thermometers genug getan zu haben1 um ,werte von wissenschaftlicher ,bedeutung zu gewinnen4 ,nach und nach kam man jedoch zu der berzeugung1 da ihre ,angaben den vielfach wechselnden brigen ,bedingungen nicht entsprechen4 ,alle ,temperaturbeobachtungen vom ,ballon aus haben zwei mchtige ,feinde3 die ,wrmeausstrahlung der ,sonne und die nahezu vollkommene ,luftruhe1 in welcher der ,ballon und mit ihm alle ,instrumente sich befinden4 ,dies hatte man frher nicht beachtet4 ,die ,folge davon war die beinahe vllige ,wertlosigkeit der damaligen wissenschaftlichen ,ballonfahrten4 ,illustration3 ,fig4 #dd4 ,enveloppe meteorologischer ,instrumente fr ,ballons sonds4 ,um dies an einem ,beispiele zu illustrieren1 sei erwhnt1 da der ,direktor ,rotch des meteorologischen ,observatoriums auf dem ,blue ,hill bei ,boston in ,nordamerika im ,jahre #ahia im ,american ,meteorological ,journal einen diesbezglichen ,bericht ber die ,angaben des ,thermographen von ,richard ,frres in ,paris und des ,schleuderthermometers verffentlichte1 welches er bei zwei ,ballonfahrten erprobte4 ,der ,thermograph war am ,ringe des ,ballons aufgehngt und wurde soviel als mglich gegen die ,sonne geschtzt2 das ,schleuderthermometer aber wurde mglichst weit auerhalb des ,korbes mittels einer ,schnur schnell geschwungen4 ,hierbei ergaben die beiden1 stets zu gleicher ,zeit abgelesenen ,instrumente nachstehende1 total verschiedene ,daten3 ,thermograph3 #afb1 #agc1 #afe1 #agd1 #aed1 #afj1 #aee ,schleuderthermometer3 #aaj1 #ajj1 #ie1 #if1 #ajj1 #aja1 #hh ,differenz3 #eb1 #gc1 #gj1 #gh1 #ed1 #ei1 #fg ,bedenkt man1 da die verwendeten ,instrumente ausgesucht vorzgliche waren1 und die ,ablesungen genau die gleichen ,werte ergeben sollten1 und da die ,meteorologen sonst ,aufzeichnungen1 welche nur um ,zehntelgrade voneinander abweichen1 als unbrauchbar ausscheiden1 so wird man daraus ersehen1 wie vllig wertlos die ,ablesungen an gewhnlichen ,thermographen im ,ballon sind4 ,illustration3 ,fig4 #de4 ,instrument zum ,messen des ,luftdruckes in groen ,hhen 7,barograph74 ,auch das ,schleuderthermometer1 welches von den ,amerikanern und ,franzosen als ,normalthermometer bei ihren ,ballonfahrten verwendet wurde1 ergibt um #a bis #c zu hohe ,temperaturen1 wie man spter nachwies4 ,die ,ursache davon ist folgende3 ,der unlenkbare ,ballon fliegt in der ,luft eingekapselt dahin1 besitzt daher genau dieselbe ,geschwindigkeit wie der ,luftstrom1 in welchem er schwebt1 und befindet sich im ,verhltnis zu der ihn umgebenden ,luft in vlliger ,ruhe4 ,nun nimmt der ,ballon zufolge der ,sonnenausstrahlung bedeutende ,wrme,a auf 7es wurden im ,innern des ,ballons selbst ,temperaturen bis zu #ec beobachtet71 aber nicht nur der ,ballon1 sondern auch der ,korb1 die ,instrumente und der ,beobachter selbst nehmen eine abnorm hohe ,eigentemperatur an1 welche die den ,ballon umgebende ,luft erwrmt4 ,infolgedessen ist diese ,luft bedeutend wrmer als diejenige ,luftmasse1 in welcher der ,ballon schwebt und welche beobachtet werden soll4 ,a ,diese ,wrmezufuhr ist jedoch wieder dem ,aronauten sehr erwnscht1 sie dehnt das ,gas aus1 macht es daher tragfhiger4 ,man schlug aus diesem ,grunde vor1 den ,ballon schwarz zu frben1 damit er mglichst viele ,strahlen absorbiere4 ,um nun diese schdliche ,wrmeausstrahlung tunlichst zu eliminieren1 erscheint einerseits knstliche ,bewegung der die bestrahlten ,krper umgebenden ,luft1 also ausgiebige ,ventilation durchaus notwendig1 anderseits hat man die ,instrumente auerhalb der direkten ,wirkungssphre des ,ballons anzubringen4 ,illustration3 ,fig4 #df4 ,enveloppe meteorologischer ,instrumente fr ,ballons sonds4 ,diese ,erkenntnis fhrte zur dauernden ,aspiration der ,instrumente im ,freiballon durch ein automatisch wirkendes ,blasewerk4 ,in weiterer ,folge wurden auch die ,instrumente an ein #b-a_/b m langes ,gestnge auerhalb der ,gondel angebracht1 was wieder die ,notwendigkeit einer ,fernrohrablesung mit sich brachte4 ,um die ,konstruktion dieser ,aspirationsthermometer machten sich in erster ,linie der ,berliner ,meteorologe ,assmann und der ,mechaniker ,fuess u4 a4 verdient4 ,in ,paris ist es besonders der ausgezeichnete ,mechaniker ,richard ,frres1 welcher der ,instrumentenfrage1 untersttzt von den hervorragenden dortigen ,gelehrten1 sein ,augenmerk zugewendet hat4 ,die ,figuren #dc und #de zeigen derartige von ,richard ,frres stammende ,instrumente4 ,auch in ,mnchen befate man sich erfolgreich mit dieser ,frage4 ,so kommt es1 da man in der kurzen ,zeit von #aj ,jahren schon auf einem ungleich fortgeschritteneren ,standpunkte steht als vordem1 wo die ,erkenntnis1 da alle ,beobachtungen mit mglichst gleichmig zeigenden ,instrumenten zu machen seien1 sich noch nicht an allen ,orten ,bahn gebrochen hatte4 ,illustration3 ,fig4 #dg4 ,originalkurven von den selbstregistrierenden ,instrumenten vom #ai4 ,september #ahig aufgenommen4 ,bei ,besprechung der meteorologischen ,ballonfahrten drfen die ,verdienste von ,hauptmann1 jetzt ,major ,moedebeck1 ,professor ,hergesell und ,hauptmann von ,sigsfeld nicht unerwhnt bleiben4 ,es war keine kleine ,aufgabe1 all die oft widerstrebenden ,naturen und benachbarten ,nationen zu gemeinsamer ,arbeit unter einen ,hut zu bringen4 ,ist es schwer1 ,instrumente zu bauen1 welche in groen ,hhen sicher und schnell funktionieren1 so ist es auch keine leichte ,aufgabe1 diese ,instrumente bei ihrer ,landung auf der ,erde vor ,beschdigungen zu bewahren4 ,dieser ,zweck wird durch entsprechende federnde ,aufhngung der ,apparate innerhalb eigens fr sie gebauter ,hllen1 von denen die ,figuren #dd und #df ein ,bild geben1 erreicht4 ,auerdem erhielt aber jeder ,ballon noch eine ,art ,fahne1 welche die in verschiedenen ,sprachen abgefate ,aufforderung an den ,finder enthlt1 die ,instrumentenkasten unerffnet an das nchste meteorologische ,institut zu senden1 von wo ihm eine ,belohnung von #bj ,mark eingehndigt wird4 ,die ,figur #dg veranschaulicht die fr ,meteorologen so wichtige ,wrme-,luftdruck- und ,feuchtigkeitskurven1 wie sie die in einem ,ballon am #ai4 ,september #ahig hochgenommenen betreffenden ,apparate automatisch aufgezeichnet haben4 ,man sieht1 wie bei der oberen und unteren ,kurve der ,schreibstift fr kurze ,zeit seine ,funktion eingestellt hat und uns also ber die dortselbst herrschenden extremen ,verhltnisse unorientiert lie4 ,ein ,fall1 der leider fter als lieb ist1 vorkommt4 #e4 ,simultane ,ballonfahrten4 ,schon im ,august des ,jahres #ahid hat das internationale meteorologische ,komitee in ,upsala1 auf ,antrag ,dr4 ,assmanns aus ,berlin1 betont1 da es der ,untersuchung der ,atmosphre mittels systematischer ,ballonfahrten den grten ,wert beilegt4 ,hiermit war der ,ballon offiziell als ,hilfsmittel moderner1 meteorologischer ,forschung erklrt4 ,es war dies eine ,folge der zu ,anfang der ,neunzigerjahre in ,deutschland systematisch durchgefhrten ,ballonaufstiege4 ,im ,september #ahif fand in ,paris die alle fnf ,jahre wiederkehrende ,konferenz der ,direktoren der verschiedenen meteorologischen ,beobachtungsstationen statt4 ,diese ,versammlung verfolgt den ,zweck1 durch internationale ,vereinbarungen eine gewisse ,einheit und ,gleichmigkeit in die meteorologischen ,beobachtungen der ganzen ,erdoberflche zu bringen4 ,auf ,anregung der franzsischen ,luftschiffer beschftigte man sich auch unter anderem mit der ,frage der internationalen ,ballonfahrten1 wobei sich1 unter dem ,prsidium ,mascarts1 die ,franzosen ,mr4 de ,fonvielle1 ,teisserenc de ,bort1 ,hermitte und ,besanon1 die ,deutschen ,bezold1 ,erk und ,hergesell1 sowie der ,amerikaner ,rotch beteiligten4 ,das ,resultat dieser ,besprechung war in erster ,linie die ,anerkennung der ,notwendigkeit simultaner ,ballonfahrten von verschiedenen ,stellen der ,erdoberflche aus4 ,die ,konferenz war aber noch nicht in der ,lage1 bestimmte ,beobachtungsmethoden mit besonderen ,instrumenten zu empfehlen1 sondern lie den einzelnen ,forschern in dieser ,hinsicht vllige ,freiheit1 wnschte jedoch1 da bei den gleichzeitigen ,auffahrten auch mglichst identische ,instrumente verwendet werden4 ,sie betonte1 da die tunlichst schleunige ,verffentlichung der rohen ,beobachtungen von besonderer ,wichtigkeit sei4 ,die ,ausfhrung dieser ,beschlsse war keine leichte ,aufgabe4 ,es gelang aber der ,tatkraft der aus dieser internationalen meteorologischen ,konferenz hervorgegangenen ,spezialkommission1 vieler ,schwierigkeiten ,herr zu werden4 ,im ,jahre #ahih tagte die internationale aronautische ,kommission zu ,straburg1 bei welcher unter anderen die ,herren ,dr4 ,hergesell 7,vorsitzender7 und ,moedebeck 7,straburg71 ,assmann und ,berson 7,berlin71 ,besanon1 ,cailletet1 ,fonvielle 7,paris71 ,erk 7,mnchen71 ,kowanko1 ,rykatchew 7,st4 ,petersburg71 ,rotch 7,boston7 anwesend waren4 ,auerdem folgten #bj andere hervorragende ,fachmnner dem ,rufe der ,kommission und nahmen an den ,beratungen teil4 ,der ,schriftfhrer ,wilfrid de ,fonvielle wies in seiner ,antrittsrede darauf hin1 da die ,kommission durch die vier bis dahin stattgehabten1 internationalen ,aufstiege allein schon im moralischen ,sinne einen glcklichen ,erfolg erzielt habe1 indem die von der modernen ,physik erforschten ,gebiete der ,atmosphre durch diese ,auffahrten in ungeahnter ,weise erweitert wurden4 ,sowie die ,bojen des ,meeres dem ,ansturm der ,wogen siegreich trotzen1 widerstehen diese neuen ,bojen des ,luftmeeres dem ,anprall der ,strme4 ,das habe in jngster ,zeit der ,straburger ,ballon bewiesen1 welcher anllich eines gewaltigen ,orkanes im ,atlantischen ,meere triumphierend der enormen ,last niederdrckender ,schneemassen widerstand4 ,der ,erffnungsrede des ,rektor ,professor ,dr4 ,windelband ist folgender ,passus entnommen3 ,die internationale ,organisation der meteorologischen ,forschung bedeutet einen neuen ,schritt in jener allmhlichen ,ausweitung des geistigen ,horizontes der ,menschheit1 welche die ,geschichte der ,wissenschaften ausmacht4 ,erwachsen ist das menschliche ,denken in den engen und getrennten ,vorstellungskreisen der einzelnen ,vlker2 eine ausgleichende und berschauende ,einheitlichkeit hat es zuerst in der ,mittelmeerkultur gefunden2 aber erst im ,zeitalter der ,renaissance ist es dem ,menschen gelungen1 den ganzen ,planeten in seinen geistigen ,besitz zu bringen und seine ,stellung im ,weltall zu verstehen4 ,auf zahllosen ,wegen hat seitdem die ,wissenschaft daran gearbeitet1 auf diesem unseren ,lebensgrunde uns immer sicherer zu orientieren1 nun sind ,sie1 meine ,herren1 am ,werke1 auch die ,atmosphre1 die ihn umgibt1 zum ,besitz und zur ,werkstatt der ,wissenschaft zu machen4 ,die ,einsicht der ,naturforschung und die ,feinheit der ,technik1 welche unser ,jahrhundert geschaffen1 verwenden ,sie1 um dem beweglichsten der ,elemente die festen ,gesetze seiner ,bewegung abzufragen4 ,allein dies vermgen ,sie nur durch eine gemeinsame ,ttigkeit1 welche1 ber weite ,strecken nach einheitlichem ,plane verteilt1 keine ,grenzen der ,vlker oder der ,staaten kennt2 so kommt es in ihrer ,organisation beinahe symbolisch zum ,ausdruck1 wie die ,wissenschaft den ,menschen1 der von ,natur glebae addictus ist1 in eine hhere ,schicht geistiger ,gemeinschaft emporhebt4 ,die vorzglichsten ,ergebnisse der ,konferenz bestanden teils in der ,anweisung ber den ,gebrauch und die ,einrichtung der ,registrierballons1 teils in der ,einigung bezglich der ,grundprinzipien in der so wichtigen ,instrumentenfrage4 ,man hielt es jedoch fr verfrht1 sich fr irgendwelche bestimmte ,instrumente zu entscheiden4 ,unter ,aufrechterhaltung der auf ,grund allseitiger1 allgemeiner ,erfahrungen aufgestellten ,prinzipien1 sollte jeder einzelne mit mglichst vielseitigem ,instrumentarium arbeiten4 ,was die sogenannten wissenschaftlichen ,aufstiege betrifft1 so sind vom historischen ,standpunkte aus in erster ,linie die ,aufstiege der ,franzosen und ,englnder zu nennen4 ,besonders sind da die ,auffahrten des berhmten englischen ,gelehrten und khnen ,luftschiffers ,glaisher1 sowie des ,franzosen ,tissandier zu nennen1 welche viel ,beachtung fanden4 ,die neuesten ,untersuchungen aller dieser ,aufstiege haben jedoch zu der ,erkenntnis gefhrt1 da ihre wissenschaftliche ,ausbeute eine sehr bescheidene genannt werden mu4 ,es ist hier gewi am ,platze1 auf den groen ,aufschwung1 den die meteorologische ,luftschiffahrt im ,deutschen ,reiche genommen hat1 hinzuweisen4 ,an drei ,orten entwickelte sich diese1 eine zeitlang unabhngig voneinander1 und zwar3 in ,berlin1 ,mnchen und ,straburg4 ,in ,berlin fanden sich drei einander ergnzende ,faktoren zusammen1 welchen die ,wissenschaft der ,physik der ,atmosphre ihren glnzenden ,aufschwung verdankt4 ,es sind dies ein groer ,mcen1 groe ,gelehrte und die dortige ,militr-,luftschifferabteilung4 ,schon zu ,ende der ,achtzigerjahre wurde1 angeregt durch ,major ,buchholz und unter der tatkrftigen ,mithilfe von ,moedebeck u4 a41 eine ,reihe von ,ballonfahrten durchgefhrt1 welche ursprnglich militrischen ,zwecken dienend1 auch die ,bestimmung meteorologischer ,verhltnisse in ihr ,programm aufnahm4 ,mit einem ,worte1 es wurde schon damals daran gedacht1 diese ,ballonfahrten auch wissenschaftlichen ,zwecken dienstbar zu machen4 ,da man die gewonnenen ,resultate von ber #ajj ,ballonfahrten nicht verwenden konnte1 lag in der ,verwendung ungeeigneter ,instrumente zur ,bestimmung der ,temperatur-1 ,luftdruck- und ,feuchtigkeitgehalts-,verhltnisse4 ,an diesem ,fehler kranken alle vor den ,neunzigerjahren ausgefhrten ,ballonfahrten1 welche inklusive der berhmten ,glaisherschen ,hochfahrten deshalb nur mehr historisches ,interesse verdienen4 ,die ,erkenntnis dieses ,fehlers wurde aber trotzdem nicht zu teuer bezahlt4 ,man mute also darauf bedacht sein1 entsprechende ,instrumente zu finden1 was1 nach den ,anstrengungen vieler ,beteiligter1 endlich ,professor ,assmann und seinen ,mitarbeitern gelungen ist4 ,dazu aber gehrte vor allem auch ,geld zu ,versuchen1 und dieses stellte ,kaiser ,wilhelm ,,ii41 als hochherziger ,mcen1 in reicher ,weise bei1 indem er mehr als #ajj4jjj ,mark aus seiner ,privatschatulle fr einschlgige ,versuche zur ,verfgung stellte4 ,desgleichen forderte die kniglich-preuische ,luftschifferabteilung mit allen ihren reichen ,krften das ,unternehmen1 sowie die ,herren des meteorologischen ,institutes 7allen voran der ,direktor desselben1 von ,bezold71 welche der ,sache ihre wrmsten ,sympathien entgegenbrachten4 ,von groem ,werte war es auch1 da das knigliche meteorologische ,institut nicht nur aus seinen ,bestnden viele ,instrumente und ,apparate leihweise berlie1 sondern auch alle seine ,beobachter von den ,stationen hherer ,ordnung dazu veranlate1 bei jeder ,auffahrt1 von deren ,stattfinden sie telegraphisch benachrichtigt wurden1 ,beobachtungen ihrer ,instrumente in kurzen ,zwischenrumen auszufhren4 ,in den ,jahren #ahic und #ahid fanden von ,berlin aus nahe an #ej ,auffahrten statt1 wovon #f von dem ,ballon ,humboldt und nach dessen ,verbrennung 7hervorgerufen durch ein elektrisches ,phnomen bei der ,landung7 #bb ,fahrten von dem ,ballon ,phnix ausgefhrt wurden4 ,diese beiden ,ballons hatten sehr groe ,dimensionen und waren eigens fr diesen ,zweck gebaut4 ,ein besonderes ,verdienst um die ,luftschiffahrt im allgemeinen und um die ,frderung der meteorologischen ,luftschiffahrt in ,deutschland im speziellen gebhrt dem kgl4 preu4 ,major ,moedebeck1 dem ,grnder und ,herausgeber einer der gediegensten ,luftschifferzeitschriften der ,welt3 der ,illustrierten ,aronautischen ,mitteilungen1 dessen ,bild wir in ,fig4 #dh bringen4 ,illustration3 ,fig4 #dh4 ,major ,moedebeck4 ,die ,deutsche ,gesellschaft zur ,frderung der ,luftschiffahrt hat unter der direktesten und ausgiebigsten ,frderung ,sr4 ,majestt des ,deutschen ,kaisers im verflossenen ,decennium eine groe ,reihe von ,ballonfahrten veranstaltet1 die im hchsten ,grade interessant waren und auf dem ,gebiete der ,meteorologie geradezu epochemachende ,ergebnisse zutage frderten4 ,als ,resultat dieser zahlreichen ,studienfahrten erschien ein drei ,bnde starkes ,werk1 das den ,titel fhrt3 ,die wissenschaftlichen ,luftfahrten von ,r4 ,amann1 ,w4 ,berson1 und ,h4 ,gro4 ,das ,werk ist mit ,untersttzung des deutschen ,kaisers erschienen und ihm auch gewidmet4 ,es enthlt eine ,geschichte der wissenschaftlichen ,luftschiffahrten berhaupt und schildert dann #ge wissenschaftliche ,luftfahrten1 die in ,berlin in den ,jahren #ahhh-ahii stattgefunden haben4 ,es bietet die genaue ,beschreibung dieser ,fahrten1 sowie der ganzen ,ausrstung der dabei gebrauchten ,ballons1 der gemachten ,aufzeichnungen etc4 etc41 enthlt einen groartigen ,atlas mit graphischen ,darstellungen der ,flugbahnen und zahllosen ,illustrationen und ,tabellen mit allen ,beobachtungen ber ,luft1 ,temperatur1 ,verteilung des ,wasserdampfes1 ,wolkenbildung1 ,geschwindigkeit und ,richtung des ,windes1 ,sonnenstrahlung1 ,luftelektrizitt u4 s4 w4 ,die nchste internationale ,konferenz fand im ,jahre #aijj whrend der ,weltausstellung in ,paris statt4 ,dort wurde beschlossen1 da vom ,november #aijj an am ersten ,donnerstag eines jeden ,monats in ,paris1 ,trappes1 ,straburg im ,elsa1 ,mnchen1 ,wien1 ,krakau1 ,przemysl1 ,bath1 ,berlin und ,st4 ,petersburg zugleich ,aufstiege von bemannten und unbemannten ,ballons stattfinden4 ,diese ,auffahrten werden ,simultanfahrten genannt und bezwecken die wissenschaftliche ,erforschung der ,erdatmosphre und der ,vernderungen1 denen diese unterworfen ist4 ,zu dem ,behufe werden die ,ballons smtlich mit ,instrumenten zur ,messung des ,luftdruckes1 der ,temperatur und der ,feuchtigkeit ausgerstet4 ,illustration3 ,fig4 #di4 ,hauptmann ,gro4 ,die unbemannten ,ballons tragen in einem leichten1 zum ,schutz gegen die ,sonnenstrahlung mit ,silberpapier berzogenen ,korb verpackt1 selbstregistrierende ,apparate und steigen mit diesen in ,hhen1 welche1 wenigstens mit den jetzigen ,hilfsmitteln1 fr ,menschen unerreichbar sind4 ,in den bemannten ,ballons besteht die meteorologische ,ausrstung in einem ,quecksilberbarometer1 einem ,aspirationspsychrometer1 einem ,haarhygrometer und1 was auch nicht vergessen sein darf1 in einer ,uhr4 ,das ,aspirationspsychrometer ist ein ,thermometer1 dem durch ein ,windrdchen mit ,uhrwerk immer frische ,luft zugefhrt wird1 damit tatschlich die ,lufttemperatur und nicht die strahlende ,sonnenwrme gemessen wird4 ,das ,haarhygrometer dient zur ,bestimmung des perzentuellen ,feuchtigkeitsgehaltes der ,luft4 ,die ,ablesung und ,registrierung besorgt ein ,herr des meteorologischen ,institutes4 ,alle ,resultate der ,beobachtungen1 sowohl die der bemannten als auch die der unbemannten ,ballons1 werden von den meteorologischen ,anstalten der genannten ,stdte1 wo ,simultanfahrten stattfinden1 an das ,straburger ,institut geschickt4 ,dort werden sie gesammelt und von ,professor ,dr4 ,hergesell wissenschaftlich verarbeitet4 ,vereinzelt haben die ,beobachtungen1 wie schon erwhnt1 ziemlich wenig ,wert4 ,um von den schon zahlreich ausgefhrten ,simultanfahrten nur eine zu erwhnen1 fhre ich kurz die vom #ab4 ,mai #aija vor4 ,das hierbei durchforschte ,gebiet hat eine ,ausdehnung von fast zwlf ,parallelgraden und ber fnfzehn ,lngegraden4 ,der ,hauptzweck der ,fahrten war die ,beobachtung der atmosphrischen ,verhltnisse und ,vernderungen zur ,zeit der ,eismnner1 deren ,einflu nach den ,berichten des ,grafen de la ,vaulx1 dem ,lenker des ,pariser ,ballons ,aro-,klub1 auch in den hheren ,regionen sehr stark fhlbar war4 ,die ,beobachtungen wurden im ,aro-,klub von ,m4 ,vallot1 dem ,direktor des ,montblanc-,observatoriums1 in einer ,hhe von #cejj m angestellt4 ,ich freue mich1 konstatieren zu knnen1 da sterreich sich sehr lebhaft an diesen ,simultanfahrten beteiligt1 was in erster ,linie ein unbestreitbares ,verdienst des ,leiters der militr-aronautischen ,anstalt1 des ,hauptmanns ,hinterstoier und der ,wiener ,meteorologen 7,dr4 ,margules1 ,trabert1 ,valentin u4 a47 ist4 ,seine k4 und k4 ,hoheit ,herr ,erzherzog ,leopold ,salvator1 welcher der ,luftschiffahrt ein groes ,interesse entgegenbringt und schon viele ,freifahrten absolviert hat1 stellt zu diesen ,auffahrten seinen ,ballon ,meteor bei4 ,auch der ,wiener ,aro-,klub1 unter der ,leitung des ,altmeisters der sterreichischen ,luftschiffahrt1 ,viktor ,silberer1 beteiligt sich an diesen wissenschaftlichen ,luftfahrten4 ,diese ,simultanfahrten besitzen einen ganz auerordentlichen ,wert und es ist nur sehr zu wnschen1 da dies auch in der ,zukunft von allen beteiligten ,kreisen stets in so warmer ,weise empfunden werde1 wie es gegenwrtig der ,fall ist4 ,dann wird das groe1 internationale ,streben einst von herrlichem ,erfolge begleitet sein4 ,im ,jahre #aijb tagte die ,internationale ,kommission fr wissenschaftliche ,luftfahrten vom #bj4 bis #be4 ,mai in ,berlin4 ,ohne ,anspruch auf ,vollzhligkeit seien folgende ,namen von ,teilnehmern genannt3 ,cailletet 7,paris71 ,kovanko 7,st4 ,petersburg71 ,palazzo 7,rom71 ,rotch 7,boston71 ,rykatschew 7,st4 ,petersburg71 ,valentin 7,wien71 ,ebert 7,mnchen71 ,teisserenc de ,bort 7,paris71 v4 ,schrtter jun4 7,wien71 ,violle 7,paris71 ,alexander 7,bath71 ,kppen 7,hamburg71 ,bruce 7,london71 de ,fonvielle 7,paris71 ,vives y ,vich 7,madrid71 ,assmann 7,berlin71 ,berson 7,berlin71 ,linke 7,potsdam71 ,sring 7,berlin71 ,hergesell 7,straburg71 ,neureuther 7,mnchen74 ,die ,verhandlungen begannen unter dem ,ehrenprsidium ,sr4 ,knigl4 ,hoheit des ,prinzen ,friedrich ,heinrich am #bj4 ,mai vormittags #aj ,uhr1 im ,sitzungssaale des ,reichstagsgebudes4 ,die ,ergebnisse der diesjhrigen ,kommission waren sehr befriedigend4 ,es wurden unter anderem folgende ,beschlsse gefat3 ,die ,kommission drckt den ,wunsch aus1 da auf diplomatischem ,wege ,verhandlungen gepflogen werden1 um ihr zu ermglichen1 bei ihren ,auffahrten alle notwendigen wissenschaftlichen ,apparate unbehindert mitzufhren4 ,sollten bei ,landungen auf fremdem ,gebiete photographische ,platten ausnahmsweise ,anla zur ,beanstndung bieten1 so wren diese einer zustndigen ,behrde1 welche der internationalen ,kommission namhaft zu machen ist1 zur ,entwicklung und ,beurteilung abzuliefern4 ,die ,kommission hlt es fr eine dringende ,notwendigkeit1 da ein offizielles ,publikationsorgan geschaffen wird1 in welchem das ,beobachtungsresultat der ,simultanfahrten so schnell als mglich verffentlicht wird4 ,mit groem und verdientem ,beifalle wurde die ,mitteilung des ,herrn ,palazzo 7,rom7 aufgenommen1 da ,italien demnchst an der internationalen wissenschaftlichen ,erforschung der hohen ,atmosphre teilnehmen werde4 ,es sind drei ,stationen1 hauptschlich fr ,drachenbetrieb1 in der ,einrichtung begriffen1 eine #bbfe m hoch am ,monte ,cimone1 eine #bidb m hoch auf dem tna und eine dritte in ,mittelitalien in der ,nhe des ,forts von ,monte ,mario4 ,auch sei vom ,kriegsministerium befohlen1 da die ,auffahrten der ,offiziere der ,luftschifferabteilungen an den ,tagen der internationalen ,fahrten stattfinden sollen4 ,ferner wurde ,mitteilung gemacht von dem in ,einrichtung begriffenen neuen ,observatorium fr die ,physik der ,atmosphre auf dem ,monte ,rosa1 das bei #defj m ,hhe in seiner ,hhenlage nur durch das franzsische ,institut auf dem ,mont ,blanc bertroffen wird4 ,auch ber die ,vornahme luftelektrischer ,messungen ber ,verwendung von ,drachen und die ,mittel zur ,positionsbestimmung von ,freiballons und ber viele andere einschlgige ,gegenstnde wurden ,beratungen und interessante ,meinungsaustausche gepflogen4 ,die knftigen ,ziele der internationalen aronautischen ,kommission bewegen sich innerhalb weiter ,grenzen4 ,nur ber einen kleinen ,teil ,europas gelangten bisher die simultanen ,ballonfahrten zur ,ausfhrung4 ,erst in diesem ,jahre hat ,italien seinen ,beitritt dazu angemeldet und ist so ,reprsentantin des ,sdens geworden4 ,es gilt aber auch die nrdlichen ,lnder und besonders ,england heranzuziehen1 damit sich nach und nach ber den ganzen ,erdball ein ,netz von ,beobachtungsstationen verbreite4 ,auch der ,ozean mu diesen ,zwecken dienen4 ,nordamerika zeigt groes ,interesse fr diese ,forschungen und auch ,japan hat durch die ,entsendung eines ,delegierten in die ,kommission bewiesen1 wie ernst ihm diese ,kulturbestrebungen sind4 ,alles in allem genommen1 bemerkt auch der fernstehende ,beobachter1 welche mchtige ,rolle der ,ballon im ,dienste der ,physik der ,atmosphre bernommen hat1 und mit welchem ,geschicke sie ausgefhrt wird4 ,der schne ,wahlspruch unseres erhabenen ,monarchen ,viribus unitis hat sich hoch oben in den ,lften glnzend bewhrt4 ,v4 ,kapitel4 ,der lenkbare ,luftballon4 #a4 ,einleitendes4 ,wir wollen nun von den ,bestrebungen sprechen1 den ,luftozean uns dienstbar zu machen4 ,will man von einem ,punkte der ,erde nach einem anderen gelangen1 so bedarf man irgend einer ,strae1 auf der sich das ,fuhrwerk bewegt4 ,auf ,wasserwegen geschieht die ,fortbewegung mit dem kleinsten ,widerstande1 die ,fahrzeuge fassen groe ,lasten1 die ,transportkosten sind billig4 ,auf ,landstraen knnen nur kleine ,lasten in kleinen ,quantitten auf einmal befrdert werden1 die ,straen mssen gebaut und erhalten werden4 ,die ,fortbewegungsgeschwindigkeit ist eine geringe1 die ,transportkosten sind teuerer4 ,auf den ,eisenbahnen ist die ,geschwindigkeit eine groe1 aber die ,bau- und ,betriebskosten sind sehr bedeutend und der ,verkehr ausschlielich an den ,schienenweg gebunden4 ,illustration3 ,fig4 #ej4 ,henry ,giffard1 der ,erbauer des ersten lenkbaren ,dampf-,luftballons 7#aheb74 ,beim ,verkehr durch die ,luft entfllt eine gebaute ,strae auf der ,erde ganz1 also auch die ,kosten fr deren ,anlage und ,erhaltung4 ,man bedarf nur fast berall leicht errichtbarer ,abfahrts- und ,ankunftsbahnhfe und des ,vehikels selbst4 ,dabei ist die voraussichtliche ,geschwindigkeit eine kaum hinter jener der ,eisenbahn zurckbleibende4 ,einmal entriert1 wird die ,luftschiffahrt wohl bald gewaltige ,umwlzungen hervorrufen1 die aber mehr in einer ,erweiterung als in einer ,abnahme des ,verkehrs von anderen ,transportmitteln1 sich dokumentieren drfte4 ,es liegt mir ferne1 hier eine ,entwicklung der ,luftschiffahrt geben zu wollen1 es sei nur darauf hingewiesen1 da die ,facharonauten sich in zwei ,lager teilen1 in solche1 welche die ,frage mit ,hilfe von lenkbaren ,ballons und in solche1 die sie mit ,hilfe von ,flugmaschinen lsen wollen4 ,illustration3 ,fig4 #ea4 ,drei berhmte franzsische ,ballon-,konstrukteure4 ,wenden wir uns zunchst den lenkbaren ,ballons zu4 ,als ich vor einigen ,jahren behufs ,quellenstudiums die ,bnde der ,zeitschrift fr ,luftschiffahrt durchbltterte1 fiel mir die ,tatsache besonders merkwrdig auf1 da in ihren ersten ,jahrgngen fast durchwegs ,projekte ber lenkbare ,ballons besprochen wurden1 die alle anderen ,themen in den ,hintergrund drngten4 ,nach und nach werden jedoch diese ,artikel immer seltener und machen solchen ber dynamische ,luftschiffe ,platz4 ,an diesem ,rckschlage war besonders die ,nichterfllung der vielen ,hoffnungen1 die man auf frhere ,luftschiffprojekte setzte1 schuld4 ,wohl wird 7darber1 glaube ich1 ist man sich heute schon einig7 der lenkbare ,ballon nie ein allgemeines ,lasten-,verkehrsmittel werden1 dazu wrde er schon aus rein finanziellen ,grnden untauglich sein1 aber er ist fr sportliche1 postalische1 militrische und wissenschaftliche ,zwecke gut brauchbar4 ,vorausgesetzt natrlich1 da er ,geschwindigkeiten erlangen knne1 welche ihn befhigten1 die weiter oben geforderten ,bedingungen zu erfllen4 ,illustration3 ,fig4 #eb4 ,charles ,renard4 ,als unterste ,grenze seiner ,leistungsfhigkeit wrde ich eine ,eigengeschwindigkeit von #ad m per ,sekunde durch drei ,stunden hindurch nominieren4 ,frher befaten sich die ,franzosen 7siehe ,figuren #ej bis #eb7 sehr viel mit dem ,baue lenkbarer ,ballons1 auch in ,deutschland und sterreich wurden vereinzelt1 praktische ,versuche unternommen1 letztere konnten aber hauptschlich wegen ,geldmangel nicht zu einem gedeihlichen ,abschlusse gebracht werden4 ,illustration3 ,fig4 #ec3 ,der ,renard-,krebssche ,ballon vom ,jahre #ahhd1 erreichte #f ,meter ,geschwindigkeit per ,sekunde und kam unter sieben ,fahrten fnfmal wieder auf seinen ,auffahrtsplatz zurck4 ,man darf nicht erwarten1 ein solch groes ,unternehmen1 wie es die ,ausfhrung eines lenkbaren ,ballons ist1 msse mit einem ,wurfe gelingen4 ,dazu gehrt vielmehr jahrelange systematische ,arbeit4 -- ,vieles mu erprobt und dann ohne ,zaudern verworfen werden1 wenn man besseres ersann4 ,das ,geld fr ,experimente darf nicht fehlen4 ,das ,personale1 welches an dem ,ballon arbeitet1 wird sich erst im ,laufe der ,zeit die ntige ,routine den erforderlichen ,blick erwerben knnen4 ,deshalb mssen jene ,faktoren1 die an der ,herstellung des lenkbaren ,ballons ein ,interesse haben1 diese ,umstnde gut bercksichtigen und vordenken4 ,illustration3 ,fig4 #ed4 ,die ,gondel vom ,lenkbaren ,ballon ,schwarz von vorne gesehen4 ,die ,fortschritte in der ,motorentechnik und in der ,ballon-,konstruktion sind seit einigen ,jahren sehr groe1 so da man in ,bezug auf lenkbare ,ballons wieder mit ,vertrauen in die ,zukunft blickt4 ,die ,versuche mit lenkbaren ,ballons whren schon drei ,jahrhunderte hindurch4 ,es gibt eine groe ,klasse ,flugtechniker und wir finden ,kapazitten unter ihnen1 deren ,namen in der wissenschaftlichen ,welt von ganz bedeutendem ,klange sind1 die versichern1 es sei ganz unmglich1 dieses ,problem jemals zur ,zufriedenheit zu lsen4 ,dies war der ,grund1 weshalb ich in meinem ,buche ,lenkbare ,ballons diese einer eingehenden1 kritischen ,studie unterzogen habe1 welche als ,resultat ergab1 da bei voller ,bercksichtigung der ,wind- und sonstigen ,verhltnisse eine gedeihliche ,lsung der so lange gesuchten ,probleme schon mit den heutigen ,mitteln der ,technik ganz gut erwartet werden kann4 ,illustration3 ,fig4 #ee4 ,die ,gondel des ,lenkbaren ,ballons ,schwarz von rckwrts gesehen4 ,da es zu ,ende des vorvorigen ,jahrhunderts nicht mglich war1 ein praktisch verwertbares lenkbares ,luftschiff zu bauen1 ist einleuchtend4 ,damals waren die ,motoren noch sehr schwer2 die ,technik befand sich auf einer gegen heute relativ tiefen ,stufe2 anders stand die ,sache schon zu ,ende des kurz verflossenen ,jahrhunderts4 ,wir datieren daher den ,anfang ernster zu nehmender ,projekte erst mit den ,versuchen ,renard-,krebs #ahhd1 deren ,ballon unter sieben ,fahrten fnfmal an den ,anfangspunkt wieder zurckgekommen ist4 ,anfangs berschtzte man nicht nur in ,frankreich die ,erfolge von ,renard-,krebs bedeutend1 bis nach und nach eine groe ,ernchterung eintrat und die ,erkenntnis von der mit unzulnglichen ,mitteln unternommenen ,bewltigung dieser ,frage sich ,bahn brach4 ,trotz der ,erfolge von ,santos-,dumont bleibt aber bis heute das ,renard-,krebssche ,luftschiff in seinen ,grundzgen noch der relativ beste lenkbare ,ballon1 welcher sich in die ,lfte erhoben hat4 ,das ,aluminiumluftschiff des sterreichers ,schwarz1 von dessen ,gondel und ,traggestnge die ,figuren #ed und #ee ein recht anschauliches ,bild geben1 war mehr ein technisches ,kunstwerk1 denn ein wirklich ,erfolg versprechendes ,vehikel4 ,es ist im brigen1 wie speziell betont werden soll1 nicht so1 wie es sein ,erfinder projektierte1 in die ,luft gestiegen1 sondern ohne ,hubschraube1 also ohne einen seiner integrierendsten ,bestandteile4 ,auch hat sein ,fhrer1 ohne je eine ,freifahrt gemacht zu haben1 jener technischen ,fertigkeit entbehrt1 welche zur ,beherrschung eines solchen ,fahrzeuges absolut erforderlich ist4 ,was endlich das ,luftschiff des ,grafen von ,zeppelin 7,fig4 #eg-eh7 anbelangt1 so ist es unter drei ,fahrten einmal wieder an seinen ,ausgangspunkt zurckgekommen und hat damit gezeigt1 da unter entsprechenden ,verhltnissen auch dieses1 mit groen ,kosten gebaute und mit manchen technischen ,neuerungen ausgestattete1 ebenso instruktive wie interessante ,luftschiff zu reussieren imstande ist4 ,im groen und ganzen hat es sich aber1 so wie bei seinen ,vorgngern1 nur um ein ,experiment gehandelt1 allerdings um eines1 bei dem die ,reklametrommel -- nicht von ,zeppelin selbst1 und nicht auf seine ,veranlassung1 wohl aber von manchen seiner ,freunde -- allzuviel gerhrt worden ist4 ,wer sich fr dieses ,luftschiff interessiert1 den erlaube ich mir auf meine genau detaillierte ,beschreibung in der ,zeitschrift des sterr4 ,ingenieur-und ,architekten-,vereines 7auch bei ,lehmann und ,wentzel1 ,wien1 in ,separatabdruck erschienen7 und auf die ,seiten #ce-eb meines ,buches ,der lenkbare ,ballon1 ,rckblicke und ,aussichten zu verweisen4 ,der ,ballon wurde mit vieler ,fachkenntnis ausgefhrt und war gewi1 das steht auer allem ,zweifel1 ein recht interessantes ,studienobjekt4 ,es ist eine ,verurteilung desselben ebensowenig am ,platze1 als dessen ,verhimmlichung2 die ,wahrheit bleibt1 wie bei so vielen anderen ,dingen1 so auch hier1 ziemlich in der ,mitte4 ,es wre sehr instruktiv1 wenn das ,projekt ,zeppelin1 die relativ starke ,ballonhlle betreffend1 systematisch weiter verfolgt wrde4 ,general von ,hahnke berreichte bei ,gelegenheit eines ,vortrages des ,grafen von ,zeppelin demselben im ,namen des deutschen ,kaisers den ,roten-,adler-,orden #a4 ,klasse und eine kaiserliche ,kabinettsordre1 in welcher ,kaiser ,wilhelm ,,ii4 den ,grafen beglckwnschte und der militrischen ,luftschifferabteilung den ,befehl erteilte1 die ,versuche des ,grafen auch fernerhin in jeder ,weise zu untersttzen4 ,illustration3 ,fig4 #ef4 ,graf von ,zeppelin4 ,graf von ,zeppelin hat an den ,vorstand des ,vereines deutscher ,ingenieure das ,ersuchen gerichtet1 den ,ausschu1 der im ,jahre #ahif die technischen und wissenschaftlichen ,grundlagen seines ,luftfahrzeuges geprft und dem ,vorstande darber ausfhrlich berichtet hatte1 von ,neuem einzuberufen und ihn mit der ,prfung der seitdem durch die ,arbeiten ,zeppelins gewonnenen ,erfahrungen und ,fortschritte auf dem ,gebiete der ,luftschiffahrt zu beauftragen4 ,der ,vorstand wird diesem ,ersuchen unter der ,voraussetzung entsprechen1 da ,graf von ,zeppelin dem ,ausschusse die erforderlichen ,mitteilungen und ,berichte zur ,verfgung stellt1 und die wissenschaftlichen ,ergebnisse seiner ,arbeiten1 wie schon frher verabredet1 zur ,erweiterung unserer ,kenntnisse der ,allgemeinheit zugefhrt werden sollen4 ,illustration3 ,fig4 #eg4 ,das ,luftschiff des ,grafen von ,zeppelin in der ,luft4 ,man darf nicht vergessen1 da alle ,fahrten mit lenkbaren ,ballons1 welche bisher unternommen worden sind1 nur ,versuchsfahrten waren1 welche gar nicht den ,anspruch auf ,vollkommenheit erheben4 -- ,die in ,rede stehenden ,luftfahrzeuge waren alle nur ,modelle und ,studienobjekte1 an welchen wir die ,entwicklung der ,frage studieren knnen4 ,die groen ,verdienste1 welche sich ihre ,erbauer um die ,luftschiffahrt erworben haben1 sind von mir an anderen ,orten eingehend besprochen worden1 weshalb hier nur darauf verwiesen werden soll4 #b4 ,wesen und ,theorie des lenkbaren ,ballons4 ,wer sich fr das ,wesen und die ,theorie des ,lenkbaren ,ballons interessiert1 den erlaube ich mir auf mein vor einigen ,monaten abgeschlossenes ,werk3 ,lenkbare ,ballons1 ,rckblicke und ,aussichten erschienen bei ,w4 ,engelmann in ,leipzig1 zu verweisen1 wo ich die in ,rede stehende ,frage ausfhrlich behandelt habe4 ,der ,rahmen dieses ,bchleins erfordert ein1 wenn auch nur flchtiges ,eingehen auf dieses interessante ,gebiet der ,luftschiffahrt1 welcher ich eine groe ,zukunft verheie4 ,illustration3 ,fig4 #eh4 ,querschnitt durch die schwimmende ,ballonhalle des ,grafen von ,zeppelin mit ausziehbarem ,flo1 auf dem der ,ballon montiert war4 ,jeder lenkbare ,luftballon besteht aus einer ,reihe von ,bestandteilen1 welche sich in folgende vier ,gruppen zusammenfassen lassen3 #a4 ,hlle samt ,netz und ,haltetaue1 #b4 ,traggerst zur ,aufnahme des ,motors und der ,nutzlast1 #c4 ,motor1 inklusive ,schrauben1 ,steuer etc41 #d4 ,nutzlast4 ad #a4 ,die ,hlle hat den ,zweck1 das erforderliche ,traggas in sich aufzunehmen4 ,sie wird von den einzelnen ,konstrukteuren in sehr verschiedener ,form gebaut4 ,die ,figuren #ei veranschaulichen einzelne solcher ,grundformen4 ,allgemein gibt man der ,hlle1 welche je nachdem aus gefirnitem ,perkal1 ,seide1 ,kautschukstoff1 ,aluminium oder dgl4 gefertigt wird1 eine lngliche ,gestalt1 damit der ,stirnwiderstand so gering als mglich ausfalle4 ,die zur ,verfgung stehende ,auftriebskraft soll ziemlich gro1 der zu berwindende ,widerstand dagegen mglichst klein werden4 ,diese ,hlle1 welche entweder das ,gas in nur einer ,kammer 7,ballon7 oder in einem ,system von ,kammern enthlt1 berdeckt man mit einem ,netz 7,giffard71 welches der flchenartigen1 leichten ,hlle die erforderliche ,festigkeit verleiht1 oder mit einem ,netzhemd 7,renard-,krebs7 oder man schliet eine ,serie von ,ballons in eine groe1 gitterfrmig gebaute ,rhre ein 7,zeppelin71 und befestigt das ,netz mit ,hilfe von ,auslaufleinen oder ,haltestricken1 oder die ,rhre mit ,gittertrgern 7,schwarz7 an das ,traggerst des ,ballons4 ad #b4 ,dieses ,ballontraggerst hat sehr verschiedene ,formen4 ,es besa z4 ,b4 bei ,giffard1 ,dupuy de ,lme die ,form einer ,gondel1 bei ,zeppelin die ,form von zwei ,pontons4 ,bei ,renard hatte das ,ballontraggerst das ,aussehen einer aufgehngten ,landungsbrcke und ,dumont gab ihr eine hnliche aber modifizierte ,gestalt4 ,illustration3 ,fig4 #ei4 ,verschiedene ,typen ,lenkbarer ,ballons u4 zw43 #a4 sphroidaler ,ballon von ,giffard mit ,tragstange 7,quille71 #b4 cylindrischer ,ballon von ,haenlein1 #c4 fischfrmiger ,ballon von ,renard-,krebs4 ,wie verschiedenartig oft so ein ,ballontraggerst beschaffen sein kann1 davon geben die ,figuren #ec1 #ee1 #fj1 #fa und #ff gute ,beispiele4 ad #c4 ,aus diesen ,abbildungen kann auch ersehen werden1 wie verschieden die ,anbringung der ,triebschrauben sein kann4 ,bei ,campbell sehen wir zur ,vorwrtsbewegung des ,luftfahrzeuges sowohl vorn als auch rckwrts ,triebschrauben angeordnet und unter der ,ballonmitte eine wohl recht untechnisch konstruierte ,hubschraube1 hnlich1 wie sie schon von ,haenlein in den ,sechzigerjahren projektiert und patentiert wurde4 ,beim ,luftschiffe von ,debayeux ist von dem ,ballontraggerste ausgehend eine eigene ,vorrichtung zur ,ballonspitze angeordnet1 welche es ermglicht1 die ,triebschraube an der ,ballonhllenachse anzusetzen4 ,illustration3 ,fig4 #fj4 ,lenkbarer ,ballon von ,campbell aus dem ,jahre #ahhi4 ,was den ,motor selbst betrifft1 so kann er je nachdem entweder ein ,dampf-1 ,explosiv- oder ein elektrischer ,motor sein4 ,die ,anzahl der ,pferdestrken 7eine ,pferdestrke ist jene ,arbeitseinheit1 welche ausgegeben wird1 wenn #ge kg in einer ,sekunde einen ,meter hochgehoben werden1 oder1 jene ,leistung1 die verbraucht wird1 um ein ,kilogramm in einer ,sekunde #ge m hoch zu heben71 also seine ,energiemenge richtet sich nach dem zu berwindenden ,widerstande4 ,in meinem ,buche ber ,lenkbare ,ballons ist dieses ,thema auf den ,seiten #acj-acc ausfhrlich behandelt4 ad #d4 ,was die zu befrdernde ,nutzlast betrifft1 so soll sie stets in einem gewissen ,verhltnisse zur verausgabten ,auftriebskraft stehen4 ,ich selbst nehme sie mit #aj-bj dieser letzteren an4 ,renard-,krebs haben schon #ahhd mit ihrem ,ballon ,la ,france eine ,eigengeschwindigkeit von #f m per ,sekunde erreicht4 ,damit haben seine ,erbauer das ,problem der ,lenkbarmachung des ,ballons eigentlich schon gelst4 ,dies ist aber der ungleich leichtere ,teil1 der vor uns liegenden ,aufgabe4 ,der schwerere und bis jetzt noch nicht gelste ,teil besteht in der ,erreichung einer praktisch verwertbaren ,geschwindigkeit1 d4 h4 es handelt sich heute darum1 die ,geschwindigkeit des ,luftschiffes von #h m1 welche ,santos ,dumont erreicht hat1 auf mindestens #ad m per ,sekunde zu erhhen4 ,illustration3 ,fig4 #fa4 ,lenkbarer ,ballon ,debayeux4 ,der ,vorwrtsbewegung des ,luftballons stellt sich der durch die ,vorwrtsbewegung hervorgerufene ,luftwiderstand entgegen2 diesen zu berwinden1 ist ,sache des ,motors4 ,der ,ballon mu1 nicht nur sich selbst und die ,nutzlast1 sondern auch den ,motor mit in die ,lfte nehmen4 ,je geringer der ,motor bei gleicher ,strke an ,gewicht wird1 desto kleiner kann der ,ballon sein1 desto weniger ,widerstand wird er finden1 desto schneller also kann er sich vorwrtsbewegen4 ,theoretisch verhalten sich1 zwei gleiche ,ballons und gleichstarke ,motoren vorausgesetzt1 wovon der eine ,motor #a q1 der andere #b q wiegt1 die ,geschwindigkeiten wie #croot7q #a7 zu #croot7q #b74 ,alteriert wird dieses ,verhltnis durch den ,wirkungsgrad der ,maschine4 ,weiters wchst der ,luftwiderstand mit der ersten ,potenz der ,flche und mit dem ,quadrate der ,geschwindigkeit1 die ,arbeit dagegen mit dem ,kubus der ,geschwindigkeit4 ,um eine mglichst groe ,geschwindigkeit zu erzielen1 mu also die ,arbeitsleistung des ,motors beim geringsten ,eigengewichte eine mglichst hohe sein und anderseits soll die ,widerstandsflche mglichst klein werden4 ,ersteres ist ,sache des ,maschinentechnikers und soll hier nicht weiter behandelt werden4 ,letzteres bildet das ,bestreben des ,ballontechnikers4 ,dieser kann zu seinem ,ziele auf zwei ,arten kommen2 entweder wird er die ,widerstandsflche berhaupt mglichst klein machen oder ihr durch eine entsprechende ,konstruktion eine solche ,form zu geben trachten1 da der effektive ,stirnwiderstand so klein als mglich ausfalle4 ,das erstere lt sich durch eine ,verlngerung der ,form 7,zeppelin71 das letztere durch eine mglichste ,versteifung und zugespitzte ,gestalt des ,ballons 7,renard7 erzielen4 ,wieviel da noch zu machen ist1 zeigt am deutlichsten der ,umstand1 da der ,reduktionskoeffizient bei den besten bisher konstruierten ,wasserschiffen #a_/bj-a_/cj1 bei den ,luftschiffen dagegen gegenwrtig nur #a_/e-a_/f betrgt4 ,es fragt sich aber1 ob es mglich ist1 bei in der atmosphrischen ,luft sich fortbewegenden ,mechanismen1 berhaupt so kleine ,reduktionskoeffizienten 7der ,reduktionskoeffizient ist das ,verhltnis zwischen dem ,widerstande eines ebenen zu dem eines entsprechend zugespitzten ,krpers1 bei gleicher ,fortbewegungs-,geschwindigkeit7 zu erzielen4 ,um diesen ,zweifel zu beheben1 wren diesbezglich ,experimente mit dem ,loesslschen ,wageapparate vorzunehmen und sollen die hierbei allein in ,frage kommenden ,rotationskrper aus absolut formbestndigen1 ganz glatten ,versuchsobjekten bestehen4 #c4 ,die ,parallelballons4 ,man hat getrachtet1 dem ,problem der ,lenkbarmachung des ,ballons auf alle mgliche ,art und ,weise beizukommen4 ,das ,eingehen in die hier herrschenden ,verhltnisse hat unter allen ,umstnden etwas ,verlockendes an sich4 ,bei allen diesbezglichen ,kalkulationen handelt es sich darum1 mit dem geringsten ,konstruktionsgewichte auszukommen4 ,die zu erreichende ,geschwindigkeit soll mindestens #ad m pro ,sekunde betragen4 ,dazu soll der ,stirnwiderstand tunlichst klein1 die motorische ,kraft entsprechend gro sein4 ,verschiedene ,ballonkonstrukteure glauben dieses ,ziel mit ,hilfe von ,parallelballons erreichen zu knnen4 ,wenn man statt einer ,hlle1 zwei ,hllen anwendet1 so kann man diese entweder bereinander oder nebeneinander anbringen4 ,die erstere ,art ist meines ,wissens bei lenkbaren ,ballons noch nicht versucht worden2 sie drfte an der schwierigen ,konstruktionsdurchfhrung scheitern4 ,letztere ,art wurde von ,roz 7,fig4 #fb-fc7 angeordnet4 ,ein groer ,nachteil ist jedenfalls diesen ,parallelballons nicht abzusprechen4 ,es ist dies der ,umstand1 da im ,falle einer ,havarie auch nur einer ,hlle1 sich das ganze ,system schief stellt und eine bedenkliche ,verlegung des ,schwerpunktes eintritt4 ,als ,vorteile dieser ,konstruktion lassen sich anfhren3 floartige1 groe ,stabilitt 7im ,falle die ,hllen konstant und stets gleich tragfhig bleiben71 gnstige ,situierung der ,motoren und ,schrauben1 ihre zentrale ,lage etc4 ,nehmen wir an1 wir wrden zwei ,ballons nach ,type ,i 7#abe ,ballons meines ,werkes ,lenkbare ,ballons1 ,seite #id-aag7 mit einem vorderen ,durchmesser von #aj m und einer ,rumpflnge von #fj m als ,parallelballons verwenden1 so ergibt dies eine ,oberflche von rund #cijj m#b1 das heit1 man braucht zur ,herstellung von ,hllen fr einen ,fassungsraum von #hejj ,kubikinhalt #cijj m#b ,stoff4 ,hierbei betrgt der grte1 dem ,gegenwinde ausgesetzte ,querschnitt #aeg m#b4 7,siehe ,tabelle #a;a auf pag4 #ajg ,lenkbare ,ballons47 ,eine einfache ,rechnung zeigt1 da fr gleiche ,hubkraft und ,rumpflnge bei ,verwendung nur einer ,hlle der ,durchmesser des ,ballons #ace m haben mte und dabei nur #bhej m#b ,stoff bentigt wrde1 das heit um rund #ajej m#b weniger als bei ,verwendung von zwei ,parallelballons4 ,die grte ,querschnittsflche ergbe sich dabei nur mit #add m#b4 ,konstruiere ich aber den einfachen ,ballon mit nur #dj m ,rumpflnge1 so fordert er bei gleicher ,tragkraft einen ,durchmesser von ca4 #af m und eine ,hlle von #bejj m#b1 also noch weniger ,stoff2 dabei betrge aber die grte ,querschnittsflche rund #bjj m#b4 ,um #aeg1 respektive #add oder #bjj m#b mit einer ,geschwindigkeit von #ad m pro ,sekunde vorwrts zu bewegen1 dazu bedarf es rund #aae1 #aje1 #ade oder bei ,bercksichtigung aller ,widerstnde #bcj1 #baj1 respektive #bij ,ballonpferdestrken4 ,setzt man das ,gewicht einer solchen ,ballonpferdestrke mit #bj kg in ,rechnung1 so ergibt dies einmal ein ,mindererfordernis von #djj kg1 das andere ,mal ein ,mehrerfordernis von #abjj kg bei gleicher ,eigengeschwindigkeit des ,ballons fr den einfachen ,ballon gegenber dem ,parallelballon4 ,illustration3 ,fig4 #fb4 ,der ,doppelballon von ,roz4 ,dagegen erzielt man an ,gewichtsersparnis bei der ,hlle allein fr den einfachen ,ballon im ersten ,falle1 bei dem ,einheitsgewichte eines ,quadratmeters ,hlle von #a kg angenommen1 #ajej kg1 beim zweiten ,falle #acjj kg1 das heit1 der einfache ,ballon wre bei gleich groer ,eigengeschwindigkeit und ,hubkraft im ersten ,falle um #adej kg und im zweiten ,falle um mindestens #aej kg leichter herzustellen4 ,diese kleine ,ausfhrung soll nur zeigen1 wie interessant sich diese ,verhltnisse und ,gegenberstellungen unter gewissen ,annahmen gestalten4 ,nher darauf einzugehen1 fehlt hier der ,platz4 ,ein ganz klares ,bild ber die herrschenden ,gewichtsverhltnisse knnen allein graphische ,darstellungen geben4 ,der ,ballon ,roz sollte sich im ,herbste #aija in die ,luft erheben4 ,er war als ,doppelballon konstruiert1 bestehend aus zwei zigarrenfrmigen ,ballons von je #de m ,lnge und #ge m ,durchmesser4 ,die ,hllen waren in einem ,aluminiumrhrengerste untergebracht4 ,dieses hatte #de m ,lnge und war aus konzentrischen1 kreisfrmigen ,rhren aus gehrtetem ,aluminium in verschiedenen ,strken ausgefhrt4 ,jedes ,gerst scheint durch fnf ,zwischenwnde in sechs ,abteilungen geteilt gewesen zu sein4 ,demgem bestand der ganze ,ballon aus zwlf ,hllenkrpern von je #e m ,lnge4 ,die beiden ,ballons waren durch sechs hohle ,tuben1 in welchen ,gas kommunizieren konnte 7was schon #ahge von ,popper vorgeschlagen wurde71 von #e m ,lnge vereinigt4 ,an diesen ,tuben war auch die ,gondel an #ad ,aluminiumtrgern aufgehngt4 ,sechs mit ,kautschukrdern versehene ,fe1 welche noch durch ,federn elastisch gemacht waren1 erlaubten eine glatte ,fortbewegung des ,ballons auf dem ,boden4 ,illustration3 ,fig4 #fc4 ,blick in den ,zwischenraum des lenkbaren ,ballons ,roz4 ,die ,gondel hatte zwei ,etagen und #ab m ,lnge4 ,sie war halb ober-1 halb unterhalb der drei inneren ,traversen angebracht und spitz zulaufend4 ,das ,luftschiff besa fnf ,steuer und vier ,schrauben2 zwei ,schrauben sollten zur ,erreichung der ,hhe1 je eine zur ,vor- und ,rckwrtsfahrt dienen4 ,zwischen den beiden ,ballons und ber den drei oberen ,traversen ist ein #d m breiter1 fixer ,rahmen von #ab m ,lnge montiert4 ,dieser ist in #ab ,teile geteilt und aus ,aluminiumtraversen geformt4 ,an diese #ab ,traversen sind #ab ,seitenflchen von je #aaj m ,breite angebracht1 welche wieder an einem anderen inneren1 beweglichen ,rahmen befestigt sind und zwar derart1 da eine ,art ,rolette gebildet wird1 welche einerseits von der ,gondel aus dirigiert werden kann und anderseits selbstttig ihre ,stellung reguliert4 ,die ,schrauben besitzen #ca m ,durchmesser1 #e m ,steigung und eine ,tourenzahl von #cjj4 ,dieses ,luftschiff hat keine freie ,fahrt gemacht1 weil es zu schwer ausfiel und soll im ,sptherbste #aijb demontiert worden sein4 ,man knnte1 um nur noch ein ,beispiel anzufhren1 auch drei ,ballons miteinander koppeln1 deren ,achsen so wie die ,spitzen eines gleichseitigen ,dreieckes gegeneinander situiert sind1 damit wre die ,frage der praktischesten ,schraubenanbringung vielleicht am einfachsten gelst4 ,die ,gondel kme in die ,mitte und die ,schraube wrde auch tatschlich im ,widerstandsmittelpunkte angreifen knnen4 ,durch entsprechende ,prparierung der ,hllen wird man selbe feuerbestndig machen knnen und so die ,gefahr einer ,entzndung hintanhalten4 ,allerdings htte diese ,konstruktion aber wieder andere ,nachteile im ,gefolge4 #d4 ,der lenkbare entlastete und berlastete ,ballon4 ,whrend der lenkbare1 statische ,ballon sein ganzes ,gewicht allein vermge des ,gasauftriebes hebt und seine volle mitgefhrte maschinelle ,kraft ausschlielich zur berwindung des ,luftwiderstandes verwendet1 wird bei den lenkbaren1 entlasteten und bei den berlasteten ,ballons nur ein ,teil dieses ,gewichtes durch das mitgefhrte ,gas getragen1 ein anderer ,teil hingegen durch die ,arbeitsleistung des mitgenommenen ,motors4 ,man machte dem lenkbaren1 statischen ,ballon den ,vorwurf1 bei seinem ,mangel an aktivem ,gewichte1 besonders groe ,widerstandsflchen zu besitzen und keine praktisch verwertbaren ,geschwindigkeiten erlangen zu knnen4 ,arbeitet seine ,maschine nicht1 so wird er ganz zum ,spielball der ,winde4 ,der lenkbare1 entlastete ,ballon ist in ,verbindung mit einer drehbaren ,drachenflche gedacht4 ,bewegt sich dieser ,ballon alsdann in ,wellenlinien seinem ,ziele entgegen1 so nennt man ihn ,wellenflieger4 ,die ,zahl seiner ,anhnger ist gro1 weil man von der1 im brigen1 irrigen ,ansicht ausgeht1 da dadurch ein groer ,teil des ,stirnwiderstandes eliminiert und die beim schiefen ,abstiege erzeugte1 lebendige ,kraft zur fast vollen ,bewltigung des aufwrtssteigenden ,astes der ,flugkurve ausgentzt werden knne4 ,diese ltere ,methode findet ihre ,verfechter in manchen franzsischen ,aviatikern1 dann in ,miller von ,hauenfels1 ,platte u4 a4 ,als ,vorteil des berlasteten1 als ,wellenflieger gedachten ,ballons1 wird von seinen ,verteidigern angefhrt3 #a4 er finde weniger ,stirnwiderstand als der statische ,ballon2 #b4 seine ,unterflche knne zum ,tragen mit herangezogen werden4 ,wer sich nher ber diese ,ballontypen unterrichten will1 den verweise ich auf die ,projekte von ,clark #ahfe1 ,platte #ahhf und #ahic1 ,wellner #ahhf und ,miller von ,hauenfels #ahij4 ,platte situierte anfnglich eine ,flche zwischen einem ,kugelballon und der ,gondel1 dann machte er einen fischbauchfrmigen ,ballon und umgab ihn in der ,lngsachse mit einer drehbaren ,tragflche etc4 ,wellner endlich konstruierte einen keilfrmigen ,ballon mit breiter ,unterflche und schneidefrmigem ,bug4 ,nicht zu verwechseln mit diesen vorerwhnten1 entlasteten ,ballons ist der berlastete oder dynamische ,ballon1 welcher im ,zustande der ,ruhe vermge seines ,traggases allein nicht aufsteigen kann4 ,um sich zu erheben1 bedarf er einer motorischen ,kraft4 ,meist ist diese durch eigene ,hubschrauben wirkend gedacht2 ,santos-,dumont ordnet statt dieser schiefe ,tragflchen um den ,ballon an1 welche im ,vorwrtsfluge die erforderliche ,hubkraft liefern sollen4 ,der berlastete ,ballon fhrt nicht in ,wellenlinien1 sondern in gerader ,bahn4 ,das ,durchschnittsgewicht des rein statischen ,ballons betrgt ungefhr dasselbe wie jenes der atmosphrischen ,luft1 in welcher er schwebt1 beim dynamischen ,ballon ist dasselbe grer4 ,untersucht man die lebenden ,flugtiere bezglich des spezifischen ,gewichtes1 so findet man die mit ,bezug auf obiges gewi merkwrdige ,tatsache1 da dieses fast niemals die ,zahl #jg bersteigt1 bei weniger krftigen ,tieren aber oft nur #jb1 ja bei den ,insekten noch bedeutend kleiner wird4 ,da nun das absolute ,gewicht von der ,gre des spezifischen ,gewichtes abhngig ist1 so verfolgt die ,natur damit1 da sie den ,flugtieren ein so verschiedenes ,gewicht erteilt1 den ,zweck1 das absolute ,gewicht nach der jeweiligen ,muskelkraft genau zu regeln4 ,platte1 der ,hauptvertreter des entlasteten ,ballons1 argumentiert weiter 7siehe ,aronautische ,beobachtungen #ahgi und ,flugtechnische ,betrachtungen #ahic73 ,fr die ,menschen ist das wohl ein nicht zu bersehender1 sehr deutlicher ,fingerzeig dafr1 was sie zu tun haben1 um ihr absolutes ,gewicht nach der ,kraft der ,maschine zu regeln2 sie mssen eben das spezifische ,gewicht des ,flugkrpers genau so gro machen1 da sodann das absolute ,gewicht des ,flugkrpers nicht grer ist als der ,druck1 welchen die ,maschine auszuben vermag4 ,sei es nun wie immer2 besitzt der ,mensch die technischen ,mittel1 um den ,krper1 seinem ,flugapparate angemessen1 seiner ,kraft zu entlasten1 so wird er -- das begreift jedes ,kind -- sich von flacher ,erde durch eigene ,kraft in die ,luft erheben knnen2 besitzt er diese ,mittel nicht1 so ist keine ,aussicht vorhanden1 das ,flugproblem zur ,lsung zu bringen4 ,die ,mittel1 welche uns zur ,verfgung stehen1 um die ,flugapparate einerseits recht leicht und doch fest zu gestalten und anderseits ,maschinen zu bauen1 welche bei geringem ,gewichte eine groe ,leistungsfhigkeit entwickeln1 sind1 wie uns die bisherigen ,erfahrungen lehren1 nicht ausreichend1 um ,kraft und ,last in das richtige ,verhltnis zueinander zu setzen2 wir mssen daher notwendig zu dem einzigen noch brigen ,mittel1 die ,herbeifhrung der notwendigen ,gewichtsentlastung durch den ,auftrieb leichter ,gase zu erzwingen1 greifen4 ,diese ,zeilen sind jedenfalls recht interessant1 sie dokumentieren auch1 wie getrennt man sich in den ,lagern der ,flugtechniker noch mit den ,ansichten gegenbersteht4 ,was die dynamischen ,ballons1 welche sich nicht in ,wellenlinien fortbewegen1 anbelangt1 so halte ich sie fr sehr aussichtsvoll und zukunftsverheiend1 wenn auch noch kein bedeutendes derartiges ,projekt bis jetzt verffentlicht wurde4 ,solche oder hnliche ,ballons sind entweder mit fixen oder beweglichen ,drachenflchen verbunden gedacht 7,santos-,dumonts neuestes ,projekt1 oder jenes von ,parseval ,riedinger71 oder vielleicht noch besser in ,verbindung mit ,hubschrauben allein 7,haenlein1 ,schwarz74 ,diese liefern jenes ,ma von ,auftrieb1 welches der ,ballon zu seiner ,erhebung noch bedarf4 ,dazu sind natrlich wieder eigene ,motoren erforderlich4 ,es handelt sich darum1 ,gewicht zu ersparen4 ,das ,gewicht1 welches die ,motoren1 ,schrauben1 ,transmissionen etc4 bedrfen1 um ein gewisses ,ma von ,auftrieb zu liefern1 mu kleiner sein als das ,gewicht des berschusses der ,hlle1 gegenber einem statischen ,ballon und das durch das grere ,volumen bedingte ,mehrerfordernis an motorischer ,vortriebskraft4 ,auch dieses ,gebiet ist sehr interessant und noch fast gnzlich unbearbeitet4 ,nach meinen auf dem ,reibrette durchgefhrten ,konstruktionen und eingehenden ,rechnungen mu ich dem dynamischen1 lenkbaren ,ballon1 wie schon oben erwhnt1 eine groe ,zukunft verheien4 ,es ist bedauerlich1 da gerade hierber fast immer nur ,skizzen verffentlicht werden4 ,das ist zwar allerdings sehr einfach1 frdert jedoch die ,sache nicht1 weil eine befruchtende ,kritik unmglich ist4 ,angehenden ,luftschifftechnikern kann zur ,einschulung nicht dringend genug das ,entwerfen ganzer ,ballon-,konstruktionen und jenes von ,konstruktions-,details empfohlen werden4 #e4 ,die lenkbaren ,ballons von ,santos-,dumont4 ,gleich nach der1 wenn ich so sagen darf1 endgiltigen ,erfindung des ,luftballons durch die ,gebrder ,montgolfire wurde die ,welt mit einer ,unmasse von ,projekten lenkbarer ,ballons berschwemmt4 ,die damalige ,zeit war in ,bezug auf industrielle ,erzeugnisse noch nicht so weit1 da sie den an sie gestellten ,anforderungen gengen konnte4 ,anfangs der ,fnfziger- und ,siebzigerjahre des verflossenen ,jahrhunderts und dann um die ,mitte der ,achtzigerjahre gaben ,giffard1 ,haenlein und ,renard-,krebs der ,luftschiffahrt neue ,impulse4 ,die ,bestrebungen ,zeppelins sind noch in aller ,erinnerung4 ,nach und nach gelangte die ,industrie auf einen derartigen ,standpunkt1 da sie in der ,lage war1 auch weitergehenden ,ansprchen der ,aronauten zu gengen4 ,dies ist der eigentliche ,grund1 warum die ,versuche von ,santos-,dumont1 von welchen in der ,folge die ,rede sein soll1 von greren ,erfolgen als die seiner ,vorgnger begleitet waren4 ,illustration3 ,fig4 #fd4 ,santos-,dumont1 der ,gewinner des ,deutsch-,preises4 ,was ,santos-,dumont selbst anbelangt1 so ist er sicher einer der beherztesten1 khnsten und verwegensten ,luftschiffer1 die es je gegeben hat4 ,die ,art1 wie er von allem ,anbeginn mit seinem ,fahrzeuge hantierte1 lie sofort eine ganz seltene ,unerschrockenheit erkennen1 und was er seither damit geleistet1 wie er nach jedem ,unfalle1 den er erlitten1 stets sofort wieder aufs neue startete1 zeigt von einem ganz auerordentlichen ,mute und einer hchst seltenen ,zhigkeit4 ,dieser junge ,brasilianer1 klug und ausdauernd in seinen ,bestrebungen1 entwarf in der kurzen ,zeit von drei ,jahren1 der ,reihe nach acht verschiedene ,luftschiffe4 ,er begann mit dem ,baue eines ganz kleinen ,ballons von nur #djj m#c ,inhalt1 auf dessen ,tragstange er eine ,art ,sattel anbringen lie und so bei seiner ersten ,fahrt durch die ,luft ritt4 ,zu wiederholten ,malen platzte sein ,ballon und einmal uerte er sich sehr befriedigt darber1 er sei in einem ,ballon aufgefahren und1 nachdem dieser hoch in den ,lften gerissen war1 mit einem ,fallschirme herabgekommen4 ,illustration3 ,fig4 #fe4 ,santos-,dumont auf seiner ,fahrt zum ,eiffelturme4 ,im ,frhjahre #aija erhielt er vom ,pariser ,aro-,klub die ,interessen des ,deutsch-,preises pro #aijj mit #djjj ,franken zugesprochen4 ,santos-,dumont umkreiste den ,eiffelturm mit seinem ,ballon zu wiederholten ,malen und gewann schlielich den ,deutsch-,preis mit #ajj4jjj ,franken1 wovon er sofort #ej4jjj ,franken an die ,armen von ,paris verteilte und das andere an ,persnlichkeiten1 die sein ,unternehmen durch ,wort und ,tat untersttzten4 ,der #ajj4jjj ,franken-,preis1 von ,henri ,deutsch de la ,meurthe gestiftet1 sollte bekanntlich dem ,besitzer jenes ,luftvehikels zufallen1 das vom ,parke des ,aro-,klubs oder von einem gleich weit vom ,eiffelturme entfernt liegenden ,punkte aus aufsteigend1 nach der ,umkreisung der ,turmspitze innerhalb #cj ,minuten wieder am ,aufstiegsorte landet4 ,die zurckzulegende ,strecke betrgt ungefhr #aa km2 die mittlere ,fahrgeschwindigkeit des ,luftschiffes1 das den ,preis erringen sollte1 mute also wenigstens #bb km pro ,stunde oder #f-a_/i m pro ,sekunde betragen4 ,illustration3 ,fig4 #ff4 ,santos-,dumont in dem ,ballontraggerste des ,ballons ,nr4 #e aus seiner ,ballonhalle im ,aro-,klub ausfahrend4 ,von den bisher von ,santos-,dumont veranstalteten ,ballonfahrten sei einiger der interessanteren hier gedacht4 ,am #ab4 ,juli stieg ,dumont mit dem ,ballon ,nr4 #d von seinem bei ,saint-,cloud gelegenen ,luftschiffpark gegen vier ,uhr morgens auf und unternahm eine fnfmalige ,rundfahrt oberhalb des ,rennplatzes ,longchamps und des ,bois de ,boulogne4 ,das ,luftschiff kehrte dann zum ,aufstiegorte zurck4 ,santos-,dumont steuerte hierauf sein ,vehikel gegen den ,eiffelturm2 in der ,nhe desselben ri aber eines der ,tragseile1 so da der ,aronaut gezwungen war1 an die ,landung zu schreiten2 diese erfolgte beim ,trocadro4 ,nachdem der ,schaden auf der ,strae ausgebessert war1 erhob sich ,santos-,dumont zum zweiten ,male bis zur letzten ,etage des ,eiffelturmes und segelte um denselben herum1 worauf er zum ,aufstiegsorte in ,saint-,cloud zurckkehrte4 ,der am #h4 ,august unternommene ,aufstieg endigte mit einer ,katastrophe4 ,der ,aufstieg erfolgte bei vollkommener ,windstille4 ,das ,luftschiff nahm seinen ,kurs in der ,richtung zum ,eiffelturme1 umkreiste den ,turm zweimal und fuhr dann in einer ,hhe von ungefhr #cej-djj m wieder nach ,saint-,cloud zurck4 ,als das ,luftschiff das ,bois ber ,la ,muette passierte1 bemerkte man pltzlich1 da die ,fluggeschwindigkeit rapid abnahm2 gleichzeitig senkte sich der ,ballon sehr rasch1 bis schlielich das ,sinken sich in einen frmlichen ,niedersturz verwandelte4 ,der ,ballon fiel auf ein sechs ,stock hohes ,haus auf dem ,quai de ,passy und wurde vollstndig zerrissen4 ,die ,gondel blieb an einer ,mauer hngen1 und erst nach einer halben ,stunde gelang es der ,feuerwehr1 den khnen ,aronauten aus seiner hchst unbehaglichen ,situation zu befreien4 ,am #f4 ,september stieg ,santos-,dumont mit einem neuen ,ballonluftschiffe1 das schon seit mehreren ,tagen fahrbereit stand1 abermals auf4 ,der ,aufstieg selbst ging glatt vor sich4 ,von ,saint-,cloud aus steuerte ,santos-,dumont sein ,vehikel gegen den ,rennplatz von ,longchamps1 kreuzte mehrmals ber demselben und landete wenige ,minuten spter am ,eingange des ,kaskaden-,restaurants des ,bois de ,boulogne4 ,nach kurzer ,zeit stieg ,santos ,dumont wieder auf und wollte nach ,saint-,cloud zurckfahren4 ,der ,ballon soll anfangs auch faktisch gegen den freilich kaum merkbaren ,wind geflogen sein4 ,im ,rothschildparke blieb aber die tief herabhngende ,schleifleine in den ,zweigen eines ,baumes hngen4 ,da es nicht gelang1 die ,leine wieder los zu machen1 entleerte ,santos-,dumont den ,ballon und stieg auf den ,baum nieder1 wobei die ,gondel einige unbedeutende ,havarien erlitt4 ,mit einem rekonstruierten ,ballonluftschiffe stieg ,santos-,dumont am #aj4 ,oktober erneuert auf4 ,mehr als eine ,stunde manvrierte ,santos-,dumont oberhalb des ,rennplatzes von ,longchamps nach allen ,richtungen1 wobei der ,ballon dem ,steuer mit groer ,przision gehorchte4 ,die ,verbesserungen1 welche ,santos-,dumont an dem ,motor anbringen lie1 hatten sich in jeder ,hinsicht bewhrt1 der ,motor funktionierte diesmal tadellos4 ,santos-,dumont machte sich den ,spa und lud seine ,freunde fr drei ,uhr zum ,tee im ,kaskadencaf und versprach im ,ballon dortselbst einzutreffen2 er langte auch faktisch fast in demselben ,augenblicke am ,rendezvousplatze an1 wie seine ,freunde mit ihren ,automobilen4 ,illustration3 ,fig4 #fg4 ,landung und ,ri des ,ballons von ,santos-,dumont ,nr4 #b im ,jardin d',acclimation in ,paris am #ah4 ,mrz #ahii4 ,rasch bestieg ,santos wieder den ,korb seines ,vehikels und fuhr nach ,longchamps zurck2 er setzte in einer ,hhe von etwa #bjj m ber die ,seine1 flog ein wenig ber den ,park d',arostation hinaus1 kehrte aber pltzlich um und lenkte sein ,vehikel zum ,aufstiegplatze zurck4 ,die ,landung erfolgte ganz glatt1 knapp neben der ,ballonhalle4 ,wilfrid de ,fonvielle hielt der ,socit de ,navigation-,arienne einen ,vortrag ber das in ,rede stehende ,luftschiff1 ,type #f1 wobei er sich sehr richtig uerte1 da das neue ,luftschiff1 wenn man von der ,ballonhlle absieht1 im groen und ganzen eine ,wiederholung des ,ballons ,la ,france sei1 welcher seinerzeit von ,renard-,krebs konstruiert worden ist4 ,das ,verdienst des jungen ,brasilianers ist es1 den elektrischen ,motor1 der in den ,jahren #ahhd-ahhe ,verwendung fand1 durch einen zeitgemen ,benzinmotor ersetzt zu haben4 ,santos-,dumont hat mit einem ,ballon1 dessen kubischer ,inhalt nur ein ,drittel des ,renardschen ,ballons ausmacht1 eine um ein ,sechstel grere ,geschwindigkeit als ,renard erzielt4 ,dabei wiegt ,dumonts ,motor nur ein ,zehntel des ,renardschen und kann trotzdem zehnmal so lang arbeiten wie dieser4 ,illustration3 ,fig4 #fh4 ,aufstieg des lenkbaren ,ballons von ,santos-,dumont4 ,vielfach wird darauf hingewiesen1 da der ,gewinn einer ,fahrtgeschwindigkeit von #a m gegen die ,experimente von ,renard-,krebs kaum ein ,fortschritt zu nennen sei4 ,sehr richtig erwidert darauf ,viktor ,silberer in der ,allgemeinen ,sportzeitung3 ,man drfe bei der ,beurteilung der ,leistungen des ,vehikels von ,santos-,dumont nicht einzig und allein die erreichte mittlere ,eigengeschwindigkeit ins ,auge fassen1 sondern bedenken1 da ,santos-,dumont an einem vorher angegebenen ,tage eine ganz genau vorgeschriebene ,bahn zurckgelegt hat1 whrend bei der berhmten ,fahrt der ,la ,france vom #i4 ,august #ahhd diese ,forderungen nicht gestellt waren4 ,von diesem ,gesichtspunkte aus betrachtet1 bedeutet die letzte ,fahrt um den ,eiffelturm ganz zweifellos einen ,fortschritt gegenber den ,fahrten der ,la ,france4 ,wie gro die ,ehren sind1 die ,dumont durch den ,gewinn des ,deutsch-,preises einheimste1 geht aus nachfolgenden ,aufzeichnungen hervor1 die gewi von zeitgenssischem ,interesse sind4 ,der panamerikanische ,kongre1 der in ,new-,york tagte1 beglckwnschte ,santos-,dumont in einer eigenen ,kabeldepesche4 ,illustration3 ,fig4 #fi4 ,santos-,dumonts lenkbarer ,ballon ,nr4 #e auf der ,fahrt ber dem ,bois de ,boulogne4 ,der ,stadtrat von ,saint-,cloud hat den ,beschlu gefat1 eine der ,straen1 welche zum ,ballonpark fhren1 nach ,santos-,dumont zu benennen4 ,am #i4 ,november gab die ,alliance ,franaise zu ,ehren ,santos-,dumonts eine ,soire1 an welcher gegen #bjjj ,personen teilnahmen4 ,der ,prsident der ,republik ,brasilien1 ,campos-,sallas1 lie eine goldene ,ehrenmedaille fr ,santos-,dumont prgen4 ,der brasilianische ,kongre hat in einer auerordentlichen1 am #ac4 ,november abgehaltenen ,sitzung eine ,summe von #abe4jjj ,franken fr ,santos-,dumont votiert1 als ,anerkennung seiner auerordentlichen ,verdienste um die ,frderung der ,luftschiffahrt4 ,dumont hat seine ,versuche mit seinem ,luftschiffe in diesem ,frhjahre in ,monaco fortgesetzt und fnf ,fahrten ber dem ,meere unternommen4 ,die ,auffahrten fanden vom ,hangar ,bed de la ,condamine aus1 das ist einer am ,meeresufer erbauten #ea m langen1 #aa m breiten und #ae m hohen ,ballonhalle statt4 ,die ,fllung des ,ballons begann am #bb4 ,januar und dauerte ungemein lang4 ,man spricht von zwei ,tagen4 ,dumont machte folgende ,auffahrten3 ,erste am #bh4 ,januar um #aj ,uhr #de ,minuten bei ,windstille2 zweite ,auffahrt dauerte #dj ,minuten1 dritte am #aj4 ,februar um #b ,uhr #aj ,minuten1 ,dauer #bc ,minuten4 ,wind blies ziemlich stark2 vierte am #ab4 ,februar #b ,uhr nachmittags1 ,dauer #cj ,minuten2 fnfte und letzte ,auffahrt am #ad4 ,februar4 ,ballon platzte in der ,luft und sank ins ,meer4 ,illustration3 ,fig4 #gj4 ,lenkbarer ,luftballon von ,santos-,dumont von unten gesehen4 ,der ,motor und ein ,teil des ,ballontraggerstes fielen dabei ,neptun zum ,opfer4 ,glcklicherweise konnte ,santos-,dumont selbst gerettet werden4 ,damit hatten die ,monakoer ,fahrten des ,brasilianers ihr ,ende erreicht4 ,bekanntlich beabsichtigte ,santos-,dumont im ,monate ,februar 7inklusive einer zweistndigen ,rast auf ,korsika7 die ,fahrt von ,monako nach ,calvi auf der korsikanischen ,insel1 d4 i4 #djj km in #aj ,stunden hin und zurckzulegen4 ,bis zu der ,zeit1 wo diese ,zeilen geschrieben wurden1 hat ,dumont geplant1 einen neuen ,ballon zu bauen1 und wollte gelegentlich der ,krnungsfeierlichkeiten in ,london1 in ,brighton und in ,new-,york auffahren4 ,von einer ,durchfhrung dieser ,absichten hat bis jetzt nichts verlautet4 ,endlich sei erwhnt1 da nach ,santos-,dumonts ,system ein ,englnder1 ,mr4 ,spencer1 mit einem bei ,lachambre in ,paris gebauten ,ballon am #ai4 ,september #aijb eine erfolgreiche ,luftfahrt ber ,london 7,abfahrt in ,sydenham1 ,ankunft in ,yarrow7 unternommen hat4 ,illustration3 ,fig4 #ga4 ,der ,ballon von ,santos-,dumont in der ,bucht von ,monte ,carlo manvrierend4 ,weiters hatte ,new-,york am #a4 ,oktober #aijb das seltene ,schauspiel1 zwei lenkbare ,ballons sich zu gleicher ,zeit in der ,luft begegnen zu sehen4 ,der eine war der von ,santos-,dumont an ,mr4 ,edward ,c4 ,bosce verkaufte letzte ,apparat1 welcher in einer ,hhe von #cjj m um das nrdliche ,ende von ,brighton ,beach-,hotel und ,island segelte und nach #b-a_/b ,k ohne ,unfall landete4 ,der zweite ,apparat wurde von einem ,mr4 ,stevens gesteuert4 #f4 ,neueste ,ballonprojekte4 ,unzweifelhaft hat die ,aronautik durch ,santos-,dumont neue ,impulse erhalten4 ,vermehrt wurden diese noch durch die ,ausschreibung groer ,preise1 so durch den ,preis von ,deutsch 7#ajj4jjj ,franken7 und jenen von ,st4 ,louis 7#bjj4jjj ,dollars71 welch letzterer im ,jahre #aijd zur ,vergebung kommt1 u4 a4 ,ebenso augenscheinlich ist aber auch das ,migeschick1 welches die ,sache der lenkbaren ,luftschiffe seit dem ,mierfolge ,dumonts in ,monako verfolgt4 ,da ist in erster ,linie der ,tod des bedeutendsten deutschen ,aronauten ,bartsch von ,sigsfeld gelegentlich einer scharfen ,landung in diesem ,frhjahre zu verzeichnen und der ,absturz des ,luftschiffes ,pax1 bei dem sein ,erbauer ,severo und dessen ,mechaniker ,sach den ,tod fanden4 ,severo1 gleichfalls ein ,brasilianer1 verfolgte ,dumonts ,triumphe mit lebhaftem ,interesse1 meinte aber die ,lenkbarkeitsfrage in besserer ,weise durch ein eigenes ,projekt frdern zu knnen4 ,illustration3 ,fig4 #gb4 ,lenkbarer ,ballon ,bartolomeu de ,gusmo von ,severo4 ,schon vor einigen ,jahren baute er ein lenkbares ,luftschiff 7,figur #gb71 das die ,antriebpropeller in der ,ballonachse und ein festes ,ballontraggerst besa1 in ,buenos-,ayres4 ,dieser ,ballon soll zu schwer ausgefallen sein4 ,auf eigene ,kosten konstruierte er dann im ,jahre #aijb in ,paris sein ,luftschiff ,pax 7,figur #gd71 welches sich durch gedrngtere ,bauart und manche interessante ,details1 wie zum ,beispiel ein festes ,gerst im ,balloninnern mit darber gestlpter ,hlle1 horizontale ,steuerschrauben etc4 auszeichnete4 ,die ,arbeiten scheinen aber zu berhastet betrieben worden zu sein1 auch hatten die beiden ,lenker des ,pax in der ,fhrung eines ,luftschiffes nicht die erforderliche ,routine4 ,ein ,hauptfehler lag in der ,anwesenheit des mit explosiven ,gasen vollen ,schlitzes1 knapp unter welchem die beiden ,motoren arbeiteten4 ,durch eine unvollstndige ,explosion scheint ein ,funke diese ,gase entzndet und so die ,katastrophe herbeigefhrt zu haben4 ,man spricht davon1 da die brasilianische ,regierung das ,projekt ,severos durch eigene ,ingenieure in besserer ,form ausfhren lassen will4 ,diese ,regierung hat sich auch gelegentlich des ,unglcks in groartiger und hochherziger ,weise der ,hinterbliebenen angenommen und ,severo ein glnzendes ,begrbnis veranstaltet4 ,den ,angehrigen ,sachs lie sie ein ,legat von #be4jjj ,franken einhndigen2 ,severos ,witwe und ,kinder wurden von ,staats wegen versorgt4 ,ein interessantes ,projekt ist gegenwrtig in ,paris in ,ausfhrung begriffen4 ,es hat den bekannten ,groindustriellen ,deutsch de la ,meurthe zum ,urheber1 und den gewiegten ,aronauten ,tatin als ausfhrenden ,konstrukteur4 ,dieses ,luftschiff1 dessen ,hlle aus chinesischer ,seide besteht1 soll ein ,volumen von #bajj m#c bei einer ,lnge von #fj m und einem ,durchmesser von #h m erhalten4 ,die treibende ,kraft liefert ein #fc ,pferde starker ,mors-,motor von #cgj kg ,gewicht4 ,er macht #icj ,umdrehungen in der ,minute und soll nur #be kg pro ,stunde verbrauchen4 ,illustration3 ,fig4 #gc4 ,severo4 ,die ,hlle besitzt drei ,abteilungen und zwei ,ballonets1 welche fr die ,permanenz der ,form gewhrleisten sollen4 ,die ,gondel ist #g m von der ,hlle entfernt und auf #dj ,stahldrhten von je #b mm ,durchmesser aufgehngt4 ,sie mit #cj m in der ,lnge1 wiegt #bjj kg1 besteht aus #ba ,holztraversen und ist mit ,drhten versteift4 ,die ,gondel ist mit einem feinen ,seidenstoff berzogen1 damit sie der ,luft mglichst wenig ,widerstand bietet4 ,ein ,balancegewicht von #bej kg kann im ,innern der ,gondel auf einer #ab m langen ,schienenbahn verschoben werden4 ,die zweiflgelige ,schraube hat #g m ,durchmesser1 wgt #ajj kg und ist zum ,teil aus ,stahl gebaut4 ,man sieht im brigen1 da sich auch dieses neueste ,luftschiff auf althergebrachter ,bahn bewegt4 ,es verfgt1 im ,vergleich zu frheren ,projekten1 ber eine gewaltige ,arbeitsmenge und wird daher grere ,eigengeschwindigkeiten als jene erzielen knnen1 wenn sonst alles klappt4 hnliches gilt von dem ,luftschiffe1 welches ,l',hoste projektierte und das in ,figur #gg schematisch dargestellt ist4 ,es besitzt zwei wohl miteinander verbundene1 aber doch unabhngige ,gondeln1 von denen jede ihren eigenen #cj ,pferde starken ,motor und ,schraube besitzt4 ,die vordere ,schraube ist verstellbar4 ,auffallend gro ist das ,steuerruder4 ,illustration3 ,fig4 #gd4 ,generelle ,lngs- und ,querschnitte von ,severos ,ballon ,pax4 ,der ,ballon ist durch ,querwnde geteilt1 damit das von vielen ,seiten beobachtete1 schdliche ,schwanken des ,gases hintangehalten werde4 ,die ,querwnde bestehen aus einem starken ,gerippe von drei konzentrischen ,ringen aus ,rhren4 ,diese ,rhren sind durch ,speichen1 welche ihrerseits wieder mit ,schrauben reguliert werden1 fixiert4 ,ein ,stabilisator soll die stets horizontale ,lage des ,luftschiffes sichern4 ,zum ,schlusse soll noch ein recht abenteuerlich gestaltetes ,luftschiff ,erwhnung finden4 ,es ist dies der lenkbare ,ballon von ,cuyer1 welcher seinem ueren zufolge das ,aussehen eines umgestrzten ,pontons besitzt4 ,die untere breite ,flche ist als ,drachenflche verwertbar gedacht4 ,zwei mchtige ,luftschrauben1 welche ihren ,impuls von starken1 unter der ,hlle situierten ,motoren erhalten1 sollen die ,vorwrtsbewegung bewirken4 ,ein anderes zeitgenssisches ,projekt stammt von einem ,englnder ,barton1 dessen ,beschreibung man in meinem ,werke ,lenkbare ,ballons1 ,seite #cab1 nachlesen wolle4 ,in diesem ,buche finden sich im brigen noch die1 wenn auch mitunter kurzen ,beschreibungen von circa #ajj lenkbaren ,ballons4 ,siehe die ,seiten3 #ac-eh1 #bcc-bde1 #cjf-cad4 ,illustration3 ,fig4 #ge4 ,deutsch de la ,meurthe4 ,zum ,schlusse sei noch des ,ballons ,bradsky ,erwhnung getan1 welcher nun mit dem ,tode seines ,erfinders der ,geschichte angehrt4 ,sein kleines ,volumen von #hej m#c1 die geringe ,anzahl der mitgefhrten ,pferdestrken 7#af bei einem ,durchmesser des ,ballons von d #f m71 das ,vorhandensein nur einer ,vortrieb- und einer ,hubschraube1 gaben von allem ,anfange an in ,fachkreisen wenig ,hoffnung auf guten ,erfolg4 ,auch hier wurden1 sowie bei ,severo1 an dem fertigen ,ballon nachtrglich viele nderungen durchgefhrt1 so an der ,hlle1 an der ,aufhngevorrichtung etc4 ,zwei ,segeln von #ab m ,lnge und #a-a_/b m ,breite beiderseits des quators zur ,verhinderung des ,stampfens angebracht1 gaben ,veranlassung1 da man von einem ,ballon sprach1 welcher mit der ,luft nicht vollkommen equilibriert sei4 ,im groen ganzen bewegte sich das ,luftfahrzeug in der althergebrachten ,form der lenkbaren ,ballons1 nur wurde infolge des geringen ,ballonvolumens berall aufs uerste an ,gewicht gespart4 ,darum ersetzte ,bradsky auch die ,halteleinen durch ,klaviersaitendraht4 ,alle zusammen trugen anstandslos das ,gewicht des #ag-a_/b m langen1 armierten ,trgers1 in welchem die #e m lange ,gondel untergebracht war4 ,als jedoch die ,hubschraube zu arbeiten begann und das ,krftespiel sich fhlbar machte1 wurden diese ,drhte durch ,torsionskrfte und durch die schlagartigen ,erschtterungen stark beranstrengt1 so da einige ,drhte rissen1 worauf die anderen1 zu schwach1 die ,last zu halten1 nun umso schneller ihren ,dienst versagten4 ,illustration3 ,fig4 #gf4 ,l',hoste1 franzsischer ,luftschiffer1 welcher den ,canal ,la ,manche mehrmals mit seinem ,ballon berflogen hat4 ,der ,tod der beiden unglcklichen ,luftschiffer ist tief zu beklagen1 aber man kann sich der berzeugung nicht entschlagen1 da auch hier1 wie bei ,severo1 recht untechnisch vorgegangen wurde4 ,kapital aus diesen ,katastrophen gegen die lenkbaren ,ballons im allgemeinen zu schlagen1 wre schon deshalb unbillig1 weil es sich hier um ganz vereinzelte ,versuche handelt1 gegen welche schon vor der ,realisierung von berufener ,seite1 wie man jetzt sieht1 berechtigte ,einsprache erhoben wurde4 ,illustration3 ,fig4 #gg4 ,schematische ,skizze von ,l',hostes ,lenkbarem ,ballon4 ,noch im ,bau begriffen sind die ,luftschiffe der ,gebrder ,paul und ,pierre ,lebaudy1 ,marquis de ,dion1 ,dr4 ,barton und ,charles ,mary4 ,illustration3 ,fig4 #gh4 ,lenkbarer ,ballon ,cuyer4 #g4 ,schluwort zu den lenkbaren ,ballons4 ,das ,kapitel ,lenkbare ,ballons mchte ich nicht gerne schlieen1 ohne nochmals hervorzuheben1 welch groe ,zukunft ich diesen ,fahrzeugen dort prophezeie1 wo es gilt1 relativ grere ,lasten in die ,luft zu erheben4 ,wohl ist der ,leidensweg1 den sie bisher zurcklegten1 ein langer und dornenvoller gewesen1 und vielfach mit ,leichen bedeckt2 aber doch sehe ich in nicht weiter ,ferne eine glckliche ,zukunft winken4 ,illustration3 ,fig4 #gi4 ,p4 ,j4 ,janssen1 ,direktor des physikalisch-aronautischen ,observatoriums zu ,meudon4 ,auch in weiteren ,kreisen fngt die ,erkenntnis seiner praktischen ,verwendbarkeit zu reifen an4 ,man hat sich besonders durch den ,triumph der ,automobile und den der drahtlosen ,telegraphie gewhnt1 an die ,realisierung des ,unerhrtesten zu glauben4 ,warum soll der lenkbare ,ballon sich nicht auch als ntzlich und ausfhrbar erweisen8 ,keine ,naturerkenntnis spricht gegen ihn4 ,im ,gegenteile6 ,auf ,grund vieler ,berechnungen habe ich gezeigt1 da vom theoretischen ,standpunkte aus nichts der ,verwirklichung dieses fast ltesten1 menschlichen ,traumes entgegenstehe4 ,nach und nach verlieren auch die ,baumaterialien1 die ,motoren etc4 ihre gefrchteten und abschreckend hohen ,gewichte4 ,sein ,wesen ist durch viele ,experimente und ,studien uns nicht mehr so fremdartig wie frher4 ,mnner von groem ,opfermute finden sich1 um ihn zu realisieren1 alles ,bedingungen1 welche ein glckliches ,prosperieren dieses ,stiefkindes der ,technik mit ,bestimmtheit erwarten lassen4 ,der berhmte franzsische ,gelehrte ,janssen1 ,mitglied der ,akademie1 sprach gelegentlich der ,erffnungsrede des internationalen1 aronautischen ,kongresses am #ae4 ,september #aijj in begeisterten ,worten ber die ,zukunft der ,luftschiffahrt und ihre ,aufgaben4 ,aus dieser glnzenden ,rede sollen nachstehende ,zeilen hierhergesetzt werden1 welche beweisen mgen1 wie ernst man in hochwissenschaftlichen ,kreisen von der ,realisierbarkeit der ,beschiffung des ,luftozeans berzeugt ist4 ,schon im ,altertum hatten groe ,geister die ganze ,macht des flssigen ,elementes in den ,beziehungen der ,nationen vorausgesehen4 ,themistokles sagte3 ,der ,herr des ,meeres ist der ,herr der ,erde40 ,hat nicht dieser geniale1 schon zu jener ,zeit wahre ,ausspruch1 in unseren ,tagen eine noch viel packendere ,wahrheit8 ,welche bermacht hat eine benachbarte ,nation nicht aus der berlegenheit ihrer ,flotten zu ziehen gewut1 welche die ,meere beherrschen1 die ,erdteile einschlieen und es dahin zu bringen1 ,herren fast aller telegraphischen ,verbindungen auf dem ,erdball zu sein6 ,wenn nun das ,meer der ,nation1 die sich seiner zu bemchtigen verstand1 eine solche ,macht gab1 wie gro erst wird die ,gewalt derjenigen sein1 die sich zur ,herrin der ,atmosphre aufschwingt8 ,das ,meer hat seine ,grenzen und ,schranken1 die ,atmosphre kennt keine4 ,das ,meer gibt dem ,schiffer nur eine ,oberflche1 der ,luftschiffer gebietet ber die ganze ,tiefe des ,luftraumes4 ,das ,meer trennt ,erdteile1 die ,atmosphre verbindet und beherrscht alles4 ,man fragt sich nun1 was aus den politischen ,grenzen1 aus den ,schranken zwischen den verschiedenen ,staaten werden soll1 wenn ,armeen in luftfahrenden ,flotten dieselben mit vlliger ,gefahrlosigkeit werden berschreiten knnen8 ,wir sind ohne ,zweifel noch weit entfernt von den ,tagen1 die solche ,resultate sehen werden1 aber seien ,sie berzeugt1 da diese ,tage kommen und da der ,mensch nicht eher nachlt1 als bis ihm die vollstndige ,eroberung des ,luftraumes1 des letzten seinem ,ttigkeitsdrang gebliebenen ,bereiches1 gelungen ist4 ,,vi4 ,kapitel4 ,drachen im ,dienste der ,meteorologie4 #a4 ,einleitendes4 ,in neuester ,zeit wurden ,drachen vielfach zu meteorologischen ,beobachtungen herangezogen4 ,die groen ,erfolge sowohl technischer als auch wissenschaftlicher ,natur1 rechtfertigten ein nheres ,eingehen in ihr ,wesen4 ,schon im ,jahre #ageb stellte ,franklin seine bekannten ,drachenversuche an1 und vor etwa mehr als #fj ,jahren bildete sich in ,philadelphia eine ,gesellschaft1 der ,franklin ,kite-,klub genannt1 dessen ,mitglieder den ,drachenflug auf mehr oder minder wissenschaftliche ,weise betrieben4 ,ernster wurden diese ,versuche aber erst im letzten halben ,decennium in ,angriff genommen4 ,speziell sind es die ,experimente der ,amerikaner ,w4 ,a4 ,eddy1 ,rotch u4 a41 welche unser lebhaftes ,interesse erregen4 ,es gelang diesen ,mnnern1 sowie ,teisserenc de ,bort in ,paris und ,assmann in ,berlin nicht nur auerordentlich groe ,hhen zu erreichen1 sondern auch selbst registrierende1 meteorologische ,apparate stundenlang in groen ,hhen zu erhalten4 ,um diese ,instrumente auf eine ,hhe von #cjjj m und darber zu heben1 haben ,drachen1 sobald ,wind herrscht1 ber ,ballons nach ,a4 ,laurence ,rotch1 ,direktor des ,blue ,hille-,observatoriums 7,amerika71 folgende ,vorteile3 #a4 ,sie sind billiger und das ,risiko bei ,verlusten daher geringer4 #b4 ,ihre ,hhe kann durch ,triangulation genau bestimmt werden1 was bei einem ,freiballon selten ausgefhrt werden kann4 #c4 ,die ,thermometer sind gut untergebracht4 ,nicht nur ihre ,ventilation ist besser als in einem ,freiballon1 sie sind auch nicht beeinflut durch die strahlende ,wrme des erhitzten ,gassackes4 ,weiterhin gestatten whrend des ,aufstieges und ,abstieges zum ,zwecke der trigonometrischen ,hhenbestimmung gemachte ,pausen die ,anpassung der ,instrumente an die sie umgebende ,luft2 der schnelle ,flug eines ,freiballons durch die ,luft hat zur ,folge1 da die beim ,aufstiege erhaltene ,temperatur hher ist1 als die in gleichen ,hhen beim ,abstiege bestimmte4 ,bei ,drachen fallen beide ,temperaturreihen1 graphisch dargestellt 7plotted71 nahezu in diejenige ,linie1 welche dem adiabatischen ,temperaturgeflle entspricht1 wenigstens unterhalb der ,wolkenhhe 7cloud level74 #d4 ,auf- und ,abstiege knnen in kurzen ,zwischenrumen gemacht werden1 so da die ,zustnde verschiedener ,luftschichten nacheinander und fast gleichzeitig erhalten werden4 #e4 ,die ,aufzeichnungen erhlt man in einer relativ senkrechten ,linie ber der ,stationsbasis1 die mit ununterbrochen ttigen ,registrier-,instrumenten versehen werden kann4 ,infolge der zeitweisen ,pausen knnen die ,drachenaufzeichnungen bei genau bestimmten ,hhen eingehend mit den an der ,erde gemachten ,aufzeichnungen verglichen werden4 ,die unter vier und fnf angegebenen ,methoden gestatten1 die tglichen und nicht periodischen nderungen in verschiedener ,hhe der ,luft und auf dem ,erdboden zu studieren1 wie ,mr4 ,clayton es getan und im ,bulletin ,nr4 #b of the ,blue ,hill ,observatory unter dem ,titel ,beispiele der tglichen und zyklonischen nderungen der ,temperatur und relativen ,feuchtigkeit verschiedener ,hhen der freien ,atmosphre1 verffentlicht hat4 #b4 ,verschiedene ,drachenkonstruktionen4 ,a4 ,eddy-,drachen4 ,jedermann kennt den typischen ,drachen1 womit unsere ,knaben sich besonders zur ,herbstzeit vergngen4 ,tiefer ,sinn liegt oft im kindlichen ,spiele1 bewahrheitet sich auch bei dem ,drachen4 ,heute ist der ,drache aus den ,kinderhnden in die der ,gelehrten bergegangen und hat seine ,form hundertfach variiert4 ,im ,folgenden will ich nur einige der bekannteren ,typen kurz beschreiben4 ,douglas ,archibald baute1 gesttzt auf die bekannte ,tatsache des ,zunehmens der ,winde mit greren ,hhen1 im ,jahre #ahhd zwei seidene ,drachen1 die an derselben ,leine derart bereinander befestigt waren1 da der obere hinter dem darunter befindlichen festgemacht wurde4 ,er erreichte hierbei eine ,hhe von #fgj m und nahm ein ,anemometer hoch4 ,hierbei zeigte sich jedoch der ,nachteil1 da der untere ,drache in seinen ,bewegungen durch die ,ste des oberen stark beeintrchtigt wurde4 ,dies veranlate ,eddy1 im ,sommer #ahij in ,bergen ,point ,versuche mit sechseckigen1 geschwnzten ,drachen anzustellen1 von denen aber jeder mit einer besonderen ,leine versehen war1 welche dann ihrerseits wieder in progressiven ,abstnden an der ,hauptleine befestigt wurden4 ,bei einer ganz geringen ,windgeschwindigkeit von nur #e m pro ,sekunde erreichte ,eddy schon eine ,hhe von #abjj m4 ,illustration3 ,fig4 #hj4 ,eddy-,drache1 wie er von ,baden-,powell zum ,aufheben von ,menschen ,verwendung findet4 ,im weiteren ,verlaufe seiner ,experimente kam er dazu1 sogenannte malaysche ,drachen1 das heit solche ohne ,schwanz und mit etwas gewlbter ,unterflche zu verwenden4 ,diese ,eddy ,malay ,tailless ,kite1 wie er selbst sie nennt1 sind leichter und knnen sich nicht mit den ,schwnzen bei schwachen ,winden ineinander verwickeln4 ,sie steigen auch steiler in die ,hhe und mssen nicht1 wenn der ,wind an ,strke zunimmt1 7etwa von #d bis zu #ah m7 zur ,erde geholt werden4 ,auerdem knnen sie bei sehr geringen ,windstrken oder selbst bei ,windstille1 wenn nur die haltende ,person sich bewegt1 luft1 reitet oder fhrt1 ,verwendung finden4 ,sie bestehen nur aus zwei leichten1 gekreuzten ,stben und sind mit japanischem ,papier und chinesischer ,seide berdacht4 ,wer die ,weltausstellung in ,chicago besuchte1 hatte tglich ,gelegenheit1 viele solcher ,drachen ber dem malayischen ,dorfe in der ,luft stehen zu sehen1 wie sie die ,malayen in ihrer ,heimat bentzen4 ,der malaysche ,drache erreicht die erforderliche ,stabilitt durch eine sehr sorgfltige ,konstruktion4 ,ein in ,straburg verwendeter1 derartiger ,drache war #b m lang und breit4 ,die ,querstange wurde in einer ,entfernung von #jcf m von der vorderen ,spitze der ,lngsachse befestigt und nach rckwrts umgebogen4 ,diese ,umbiegung ist sehr wichtig1 weil sie das ,abflieen des ,windes berhaupt mglich macht4 ,das ,gestell war aus ,bambus1 der berzug aus japanischem ,papier4 ber die auf dem ,blue-,hill-,observatorium in ,gebrauch gestandenen ,eddy-,drachen gibt die folgende ,tabelle ,aufschlu4 ---------------------------------------- --------------------------- ,bezeichnung ,querschnitt ,beilufige ,total- ,gewicht des ,drachen ,lnge der der ,stangen ,gre der gewicht pro ,drachenflche des ,quadrat- ------------- ,drachens meter ,mittel-,quer- stange stange ---------------------------------------- ------------- ,meter ,millimeter,quadratmeter ,kilogramm ---------------------------------------- --------------------------- #e ,fu ,drachen #aeb #aeb #fc #abg #ajg #jd #jcg #f #ahc #ahc #id #aij #aec #jg #jdd #g #bac #bac #abg #bba #bjj #aa #jee #i #bgd #bgd #abg #bed #ccj #ah #jee ---------------------------------------- --------------------------- ,eine ganz eigenartige ,drachenkonstruktion ist der sogenannte ,dom-,drache1 welcher in der ,fig4 #ha abgebildet erscheint4 ,er besteht aus einer ber einem ,gerste gestlpten ,haube1 in die sich der ,wind ordentlich hineinlegen kann4 ,dadurch erklrt sich die groe ,hubwirkung dieses ,drachen4 ,er besitzt #bi m ,lnge und trgt einen ,mann mit ,leichtigkeit4 ,zu seiner ,vorwrtsbewegung jedoch wrde er sehr viel motorischer ,kraft beanspruchen1 deshalb lie ,chanute1 der amerikanische ,flugtechniker1 die ,experimente mit diesem ,system fallen4 ,b4 ,hargrave-,drachen4 ,einen bedeutenden ,impuls gab ,hargrave in ,australien der ,drachenkonstruktion durch die ,erfindung der ,kastendrachen4 ,er fand die mit ,z bezeichneten vielflgeligen ,drachen von #jajb #jcha m ,flche1 welche mit ihren ,flgeln um #ajh gegeneinander geneigt waren1 obwohl sie relativ gut flogen1 doch nicht stabil genug4 ,illustration3 ,fig4 #ha4 ,dom- oder ,haubendrache4 ,illustration3 ,fig4 #hb4 ,hargrave-,drache4 ,besser entsprachen solche mit gewlbten ,flchen1 am besten aber kastenfrmig gebaute4 ,die ,fig4 #hc-hg geben einige der versuchten ,typen wieder4 ,diese ,drachen werden an einem ,stabe angebracht und sind einer ,honigzelle hnlich geformt4 ,es soll ziemlich einerlei sein1 was fr ,abteilungen und welche ,zahl die ,zellen haben4 ,die rechtwinkeligen ,zellen sind am leichtesten zu konstruieren1 wenn der ,stock zwischen den beiden ,zellen in der ,mitte angebracht ist4 ,es sei auch gleichgiltig1 welche ,seite nach oben kommt4 ,illustration3 ,fig4 #hc4 ,hargrave-,drache4 ,illustration3 ,fig4 #hd4 ,hargrave-,drache4 ,diese ,drachen haben einen greren ,winkel als diejenigen1 welche ,kinder steigen lassen und die unter einem ,winkel von #de hochgehen4 ,illustration3 ,fig4 #he4 ,hargrave-,zellen-,drache4 ,beim ,drachen ,e ist die obere ,flche konvex nach aufwrts gebogen4 ,dieser ,drache hat einen doppelt so groen ,zug als ein gleich gebauter und gleich schwerer ,drache 7,f71 dessen obere ,flche aber eben ist4 ,der ,drache ,a war hnlich wie der ,drache ,b geformt1 nur noch mit sieben innerhalb der ueren ,hlle angebrachten1 runden ,zellen gefllt4 ,die folgende ,tabelle gibt einige ,daten ber diese z4 ,t4 oben abgebildeten ,hargrave-,drachen4 ,illustration3 ,fig4 #hf4 ,hargrave-,drache4 ,spaltenberschriften3 ,t3 ,type ,z3 ,zahl der ,zellen in jeder ,sektion 7,abteilung7 ,l3 ,lnge jeder ,zelle parallel zu dem betreffenden ,stab in ,zentimetern ,b3 ,breite jeder ,zelle in horizontaler ,lage in rechten ,winkeln1 in ,zentimetern ,h3 ,hhe jeder ,zelle in der ,vertikalen mit ,bezug auf die rechten ,winkel des ,stabes1 in ,zentimetern ,r3 ,radius der horizontalen1 mit ,kurven versehenen ,oberflche1 in ,zentimetern ,s3 ,lnge des ,stabes zwischen den ,abteilungen1 in ,zentimetern ,material3 ,material1 aus dem die ,oberflchen gemacht sind ,p3 ,der ,befestigungspunkt der ,schnur ist entfernt von der vorderen ,abteilung in ,zentimetern ,g3 ,gewicht des ,drachen in ,gramm ,t ,z ,l ,b ,h ,r ,s ,material ,p ,g ---------------------------------------- ----------------------- ,a #g #ej #ie #ie -- #fji ,papier #aja #ga ,b #a #adj #ccj #ccj -- #hch ,aluminium #bgi #dai ,c #af #gf #gf #gf -- #eeh ,kartenrand #afe #cj ,d #c #aja #ccg #aja #ad #hjj ,holz und ,papier #cje #cb ,e #a #aja #bij #afj #ad #ede #aij #ib ,f #a #aja #bij #afj -- #ede #aij #ib ,der ,hargravesche ,kastendrache1 wie er auf meteorologischen ,stationen sehr hufig angewendet wird1 besteht aus vier ,flchen und lt sich am besten mit einem oben und unten geffneten ,kasten vergleichen4 ,neuerdings hat ,hargrave noch eine ,form1 die in ,fig4 #hg dargestellten ,drachen1 konstruiert4 ,ein in ,straburg verwendeter ,hargrave-,drache1 beilufig nach ,fig4 #hh gebaut1 hatte folgende ,dimensionen3 ,ganze ,stablnge3 #ad m1 ,breite #aa1 respektive #jd m1 ,zwischenraum zwischen den beiden ,teildrachen #jf m4 ,auf dem ,blue ,hill-,observatorium kamen bis #ahig folgende ,hargrave-,drachen in ,verwendung3 ,illustration3 ,fig4 #hg4 ,zwei ,hargrave-,drachen neuesten ,modells4 ,column headings3 ,,wd3 ,weite des ,drachen in ,metern ,,ld3 ,lnge des ,drachen in ,metern ,,tz3 ,tiefe der ,zellen in ,metern ,,wz3 ,weite der ,zellen in ,metern ,h3 ,hubflche in ,quadratmetern ,quer-,abteilung3 ,quer-,abteilung der ,stangen in ,millimetern ,,tg3 ,totalgewicht des ,drachen in ,kilogrammen ,,gq3 ,gewicht pro ,quadratmeter der ,hubflche in ,kilogr4 ,quer-,abteilung ,,wd ,,ld ,,tz ,,wz ,h ----------------------- ,,tg ,,gq lateral longitudinal ---------------------------------------- ------------------------- #aeb #ahj #jeg #jeh #ceh #bdj #cbj #bdg #jfi #aab #acb #jdf #jda #ahd #bjj #bjj #aef #jhe #jia #abb #jda #jda #adi #dj #hj #jhb #jee #abb #ahb #jdf #jdf #bac #aaj #aaj #afd #jgg ,solche ,schachteldrachen verband ,chanute zu einem ganzen ,drachensystem 7,fig4 #hi74 ,es war nur #jgf m breit und bestand aus zwlf einzelnen ,hargrave-,drachen zu einem ,ganzen verbunden4 ,seine ,oberflche hatte etwas mehr als #ji m#b4 ,trotzdem betrug das gehobene ,gewicht bei einem ,winde von circa #ef km pro ,stunde1 das ist circa #afe m pro ,sekunde rund #bde kg inklusive des ,eigengewichtes des ,drachen von #ah kg4 ,der in der ,figur #ij1 abgebildete vielzellige ,drache von ,lecornu erhielt im ,jahre #aijj1 gelegentlich des aronautischen1 internationalen ,kongresses den ersten ,preis4 ,er ma etwa #ab m im ,gevierte und hatte #af ,zellen4 ,illustration3 ,fig4 #hh4 ,drache von ,hargrave4 ,breite3 #gf cm1 ,hhe3 #ch cm1 ,lnge 7#bhbjbh7 #gf cm4 ,illustration3 ,fig4 #hi4 ,chanutes ,system von gewlbten ,schachteldrachen4 ,c4 ,lamsonsche ,drachen4 ,der ,hargrave-,drache ist gelegentlich seiner ,versuche1 welche den persnlichen ,kunstflug betrafen1 von ,clayton noch vereinfacht und an ihm eine ,vorrichtung angebracht worden1 durch welche bei zunehmendem ,winde die ,oberflche des ,drachen erheblich verkleinert werden konnte4 ,so wurde er stabiler und eignet sich vorzglich dort1 wo hufige ,wirbelwinde auftreten4 ,er kommt daher wegen dieser seiner greren ,stabilitt von nun an als ,gipfeldrache in ,verwendung4 ,der ,kieldrache ist ein verbesserter malayischer ,drache1 mit einem an der ,vorderseite in der ,lngsachse angebrachten ,kiel2 der ,lamsonsche ,drache besitzt ,rippen und eine gekrmmte ,oberflche4 ,die ,zahl der ,drachen und die ,wahl ihres ,systems mu jederzeit von der zu erreichenden ,hhe und der ,art des ,windes abhngig gemacht werden1 erfordert daher schon bedeutende ,fachkenntnis4 ,das ,gewicht des ,drachen betrug etwa #gfj g fr den ,quadratmeter hebende ,oberflche4 ,illustration3 ,fig4 #ij4 ,vielzelliger ,drache von ,lecornu4 ,von den genannten ,experimentatoren wurden zahlreiche ,versuche ber ,vorzge der einzelnen ,drachentypen angestellt4 ,sie bezogen sich auf deren ,gre1 ,stabilitt1 ,steighhe und ,tragfhigkeit4 ,um nur eines ihrer ,resultate herauszugreifen1 sei erwhnt1 da bei einer ,windstrke von #aj m per ,sekunde per ,quadratmeter ,drachenflche ein ,zug von durchschnittlich #e kg ausgebt wird4 ,der ,lamsonsche ,drache ist eine aus dem ,hargrave-,drachen hervorgegangene ,konstruktion4 ,ihre ,form ist aus der ,figur #ic zu ersehen4 ,diese ,lamsonschen ,drachen sollen sich nach ,berichten von ,direktor ,rotch als die tragfhigsten erwiesen haben4 ,die ,abmessungen des in der ,figur #ic dargestellten ,drachens sind folgende3 ,weite oder ,flgelspannung #cce m1 ganze ,lnge #cej m1 ,breite der ,stirntrageflche vorn und hinten etwa #jgg m1 ,abstand zwischen den oberen und unteren ,flchen #jgb m und der ,raum zwischen der ,stirn- und der hinteren ,flche #abe m4 ,die ,tragflche betrgt etwa #fe m#b1 das ,gewicht #fc kg4 ,illustration3 ,fig4 #ia4 ,hargrave1 australischer ,flugtechniker4 ,die ,stirnflchen sind vermittelst der #ab ,lngsrippen scharf gekrmmt und so gesetzt1 da sie der ,oberflche eine leichte ,drehung oder ,schraubenform geben1 hnlich wie die ,flgel eines ,vogels sie haben4 ,die ,kurvenhhe betrgt etwa #cg cm1 sie nimmt nach den ,spitzen hin ab4 ,die ,leine ist etwa in der ,mitte zwischen der ,spitze und dem ,hauptarm befestigt4 ,das ,gestell ist aus amerikanischem ,tannenholze gefertigt und wird durch ,klaviersaitendrhte in seiner ,form gehalten und gespannt4 berzogen ist es mit dicht gewebtem1 baumwollenem ,battist4 ,illustration3 ,fig4 #ib4 ,lamsons ,multiplan-folding-,drachen4 ,lnge etwa #d m1 ,breite #b-a_/d m4 ,illustration3 ,fig4 #ic4 ,lamsonscher ,drache4 ,lamson versendet solche ,drachen zu einem ,preise von #dj ,dollars4 ,illustration3 ,fig4 #id4 ,lamsonscher ,drache in der ,luft4 ,d4 ,zimmermann-,drachen4 ,auer den vorbeschriebenen ,drachen gibt es noch eine groe ,anzahl1 auf die wir leider aus ,mangel an ,platz nicht nher eingehen knnen4 ,interessant sind auch die ,kiel-,drachen1 so genannt nach ihrem in der ,mitte befindlichen1 flchenartigen ,kiele1 wodurch der ,drache eine bedeutende ,stabilitt erhlt4 ,illustration3 ,fig4 #ie4 ,seitenansicht von ,zimmermanns ,drachen4 ,oft sind diese ,drachen auch recht abenteuerlich gestaltet4 ,man betrachte z4 ,b4 die ,figur #ie4 ,gewi ist es aber erstaunlich1 wieviel in der kurzen ,zeit auf dem ,gebiete der ,drachen geleistet wurde4 ,e4 ,russische ,drachen4 ,eine von der vorhergehend beschriebenen1 ganz verschiedene ,art von ,drachen sind die russischen4 ,ein solcher ist in der ,figur #if abgebildet4 ,sie sollen sich als sehr stabil und tragfhig erwiesen haben4 ,nach einem aus dem ,russischen von ,huther bersetzten ,berichte1 wird er in zwei verschiedenen ,gren gebaut4 ,die erste ,art dient ,aufstiegen bei einem ,winde von #g bis #i m1 die zweite ,art solchen1 bei denen der ,wind grer als #i m ist4 ,letzterer ist natrlich schwer gehalten4 ,die in der ,figur #if bemerkbaren ,stbe sind in eine ,hlse von ,perkal oder ,schirting eingesteckt4 ,eine genaue ,beschreibung zweier solcher ,drachen findet man auf den ,seiten #ae-af des ,jahrganges #ahii der ,illustrierten aronautischen ,mitteilungen4 ,illustration3 ,fig4 #if4 ,russischer ,drache4 ,der ,drache besitzt einen ,schwanz aus mehreren ,winddten4 ,die ,leine greift an einem ,haltestrick an1 welcher an einem unterhalb des ,drachen situierten ,querstabe 7einem ,zaum7 angebracht ist4 ,f4 ,die ,nickelschen ,drachen4 ,eine eigene ,kategorie unter den ,drachen bilden die ,nickel-,drachen 7,wien74 ,der ,nickelsche ,drache1 von welchem die ,figuren #ig bis #ii ein deutliches ,bild geben1 sind nach dem ,prinzipe der ,flchenteilung konstruiert und mit einem ,doppelsteuer1 d4 h4 einem horizontalen und einem vertikalen ,steuer versehen4 ,dimensionen der ,type ,a sind folgende3 ,lnge #h m1 ,breite #d m1 ,gesamtflche #abb m#b4 ,das ,hauptgestell besteht aus zwei mig in der ,drachenebene gebogenen ,fichtenstben und senkrecht darauf1 beiderseits befestigten ,querstbchen1 welche 7untereinander und mit den beiden ,stben durch ein brckenartiges ,gitterwerk aus ,stahldraht verbunden7 die ,achse bilden und ihr eine groe ,steifheit verleihen4 ,auf der ,achse sind in bestimmten ,abstnden #f ,paar flgelfrmige1 aus ,schirting und ,weidenruten hergestellte ,drachenflchen angebracht1 welche wieder untereinander mit der ,achse und mit den beiden ,steuern fest verbunden sind4 ,das ,gewicht dieses ,drachen betrgt blo #g-a_/b kg4 ,trotz dieses geringen ,gewichtes ist er verhltnismig fest und widerstandsfhig4 ,illustration3 ,fig4 #ig4 ,nickels ,registrier-,drache4 ,ansicht von unten4 ,die ersten ,versuche mit diesem ,drachen wurden am #ai4 ,august #ahii auf dem nchst ,krzeszowice 7in ,galizien7 stlich gelegenen ,hgel ,vinica vorgenommen4 ,es wehte ein miger ,nordost1 dessen ,geschwindigkeit zwischen #c-e m schwankte4 ,schon beim ,transporte konnte man die ganz bedeutende ,hebekraft des ,drachen wahrnehmen4 ,auf dem ,hgel angelangt1 wurde der horizontal bewegliche und mit einer ,bandbremse versehene ,haspel an einem in die ,erde getriebenen ,pfahl befestigt und von der auf #ajj kg ,zug erprobten ,leine in der ,windrichtung circa #ajj m abgewickelt4 ,nachdem der ,drache angebunden und die ,leine straff gespannt war1 wurde er langsam mit der ,spitze von der ,erde gehoben4 ,schon bei einem ,neigungswinkel von #de erhob er sich rauschend in die ,hhe und blieb bei steiler ,leine vollkommen ruhig stehen4 ,nun konnte die ,leine bei kontinuierlichem ,hhersteigen des ,drachen langsam bis auf ihre ganze ,lnge von #cdj m nachgelassen werden4 berraschend war1 wie ,nickel berichtet1 der erste ,aufstieg hauptschlich deshalb1 weil die sogenannte ,wage sich selbst unter den gnstigsten ,winkel einstellte1 was er einfach auf die ,art erzielte1 da der ,knoten der rckwrtigen ,wageschnur nicht festgeknpft1 sondern verschiebbar befestigt wurde4 ,mehrfach vorgenommene ,ballastproben ergaben bei einem ,winde von circa #e m eine ,tragfhigkeit von #h bis #aj kg1 wobei die ,leine mit #de kg nicht mitgerechnet erscheint4 ,illustration3 ,fig4 #ih4 ,vorbereitungen zum ,aufstiege von ,nickels ,drachen4 ,der ,nickelsche ,drache ,type ,c ist hnlich wie das oben beschriebene ,system der ,type ,a konstruiert1 hat aber etwas grere ,ausmae u4 zw4 #hb m ,lnge1 #de m ,breite1 #af m#b ,tragflche und #ae kg ,gewicht4 ,das ,gerippe besteht aus einer zweiteiligen1 aus oblonggekrmmten1 berkantigen ,stangen gebildeten ,achse1 welche mittels bikonvex profilierten ,traversen und darin eingelassenen ,sttzen eine gitterartige ,stahlverspannung trgt1 wodurch sie steif und torsionsfest erhalten wird4 ,auf dieser ,achse sind nebst dem ,horizontal- und ,vertikalsteuer mittels ,schrauben sechs ,armtrger befestigt1 welche beiderseits je drei parabolisch nach abwrts gekrmmte ,rippen tragen1 auf deren ,enden die mit ,ledertaschen versehenen ,flchenberzge aus mit ,wachs imprgniertem ,marzellin aufgesteckt werden knnen4 ,das ,horizontalsteuer ist #aj zur ,drachenebene geneigt4 ,auf der ,spitze ist noch ein kleines1 dreieckiges ,segel angebracht4 ,mittels aushngbarer ,stahldrhte sind die ,flchen und beide ,steuer so mit der ,achse fixiert1 da eine ,verschiebung in der ,drachenebene vermieden wird4 ,der ,drache ist leicht zerlegbar und kann von drei ,mann in zehn ,minuten montiert werden4 ,einen der subtilsten ,teile bildet die sogenannte ,wage1 richtiger das ,gehnge4 ,dieses ist dreiteilig und so eingerichtet1 da sich der hintere ,teil durch eine eingeschaltete ,federwage bei ,windberdruck verlngert1 wodurch der ,neigungswinkel verkleinert wird4 ,das ,hochlassen erfolgte ursprnglich durch einfaches ,hochheben der ,spitze bis zu circa #de gegen den ,wind4 ,bei dem greren ,gewichte1 der ,lnge der ,achse und der ,steifheit der ,tragflchen war dies nur schwer mglich und konnten namentlich ,seitenste des ,windes gar nicht pariert werden1 was bei der ,unstetigkeit der ,windrichtung wiederholt ein ,kentern und in den meisten ,fllen eine ,beschdigung des ,drachen nach sich zog4 ,aus diesem ,grunde befestigte ,nickel auf der ,spitze der ,achse eine kleine ,aluminiumfahne1 so da sich deren ,stange stets vertikal stellen konnte1 wodurch es ermglicht war1 in jedem ,augenblicke die ,windrichtung wahrzunehmen und die ,korrektion des ,standes zu bewirken4 ,um weiters das unheilvolle ,kentern zu verhindern1 wurden nahe der ,spitze zwei circa #aj m lange ,sturmleinen befestigt und zum ,hochheben des ,drachen eine #e m lange1 mit einer ,gabel versehene ,bambusstange verwendet4 ,am ,steuerhals ist berdies eine #bj m lange ,landungsleine angebracht4 ,das ,hochlassen erfolgt nunmehr in folgender ,weise4 ,nachdem vom ,haspel ein gengendes ,stck ,stahldraht in der ,windrichtung abgewickelt wurde1 kann das ,drahtende mittels ,karabiner an dem ,gehnge befestigt werden4 ,sodann wird der ,meteorograph daran gehngt und mittels der ,stange die ,spitze gehoben4 ,der ,steuermann hlt das ,vertikalsteuer am ,boden fest und je ein ,mann ergreifen die ,sturmleinen4 ,auf das ,kommando3 ,einrichten6 visiert der ,steuermann ber die ,windfahne und lt so lange den ,drachen rechts oder links bewegen1 bis die ,drachenachse und der ,stahldraht mit dem ,haspel in der ,richtung der ,windfahne stehen1 worauf er ,fertig6 ruft4 -- ,darauf lt man die ,sturmleinen solange nach1 bis der ,drache freischwebt4 ,ist der ,wind gnstig1 wird ,los6 kommandiert1 wobei die ,sturmleinen gleichzeitig freigelassen werden1 und der ,drache ruhig in die ,hhe steigt4 ,mit dem ,nickelschen ,drachen wurden bei ,windstille1 von einer acht ,meter hohen ,terrainwelle abspringend1 ,gleitflge bis auf #cj ,meter ,entfernung gemacht4 ,illustration3 ,fig4 #ii4 ,der ,nickelsche ,drache im ,aufsteigen begriffen4 ,links vor dem ,drachen steht ,offizial ,hugo ,nickel4 ,g4 ,kabel und ,kabelwinde4 ,bis zum ,jahre #ahif verwendete man hanfene ,drachenleinen4 ,diese besaen aber viele ,nachteile2 sie rissen bei greren ,windsten ab1 waren teuer und boten durch ihre verhltnismige ,dicke dem ,winde eine sehr groe ,angriffsflche4 ,dies fhrte zur ,verwendung von ,klaviersaitendraht4 ,dieser ist doppelt so fest und auerdem um die ,hlfte billiger als ,hanfleinen von demselben ,gewichte4 ,dadurch1 da der ,durchmesser der ,saite nur etwa #a_/f so gro ist als derjenige der ,hanfleine1 wurde die dem ,winddrucke ausgesetzte ,oberflche auch bedeutend reduziert4 ,ein solcher ,stahldraht besitzt einen ,durchmesser von #c_/d mm und etwa #acj kg absoluter ,festigkeit -- eine horrende ,ziffer -- dabei wgt ein ,kilometer nur #d-a_/b kg4 ,gegen eine gleich tragfhige #cjjj m lange ,hanfleine ist bei diesem ,stahldraht um #aa-a_/d m#b weniger ,flche dem auf sie einwirkenden ,winde ausgesetzt4 ,der praktische ,erfolg bei ,anwendung dieses ,stahldrahtes zeigte sich dadurch1 da bei der gleichen ,anzahl von ,drachen nunmehr doppelt so groe ,hhen erreicht wurden4 ,hier sei noch eines elektrischen ,phnomens ,erwhnung getan1 welches sich anllich dieser ,versuche zeigte4 ,sobald die als ,leine dienende ,klaviersaite auf circa #ajjj m aufgelassen war1 bemerkte man elektrische ,funken1 die von ihr ausgingen und unliebsame ,schlge erzeugten1 weshalb man die ,drahtleine mit der ,erde in leitende ,verbindung setzen mute4 ,diese ,funken waren bei ,schneestrmen besonders stark1 zeigten sich aber auch bei klarem und bei bedecktem ,himmel4 ,von groer praktischer ,bedeutung war endlich die ,verwendung einer ,dampfwinde an ,stelle der bisher gebrauchten von zwei ,mann bedienten ,handwinde4 ,das ,auflassen und ,einholen der ,drachen ist infolge der sich in der langen ,leinenleitung progressiv fortsetzenden ,ste mit ,schwierigkeiten verbunden und erfordert groe ,vorsicht4 ,es darf nur ganz allmhlich geschehen1 um den ,erschtterungen ,zeit zu lassen1 sich auszugleichen4 ,mit ,hilfe der ,dampfwinde wird diese ,manipulation gleichmiger1 wesentlich erleichtert und das ,material geschont4 ,hierzu trgt auch ein an der ,winde angebrachter ,apparat bei1 der ohne weiteres die ,lnge des abgelaufenen ,kabels und die ,hhe des ,drachen unter ,bercksichtigung der ,seildurchhngung abzulesen gestattet4 #c4 ,drachenaufstiege4 ,als das eigentliche ,vaterland jener ,drachen1 welche uns hier speziell interessieren1 mssen wir ,amerika bezeichnen4 ,dortselbst prfte ,eddy vom #bg4 ,juli bis #f4 ,august #ahid die malayischen ,drachen in grerem ,umfange auf dem bekannten1 meteorologischen ,observatorium1 das auf dem #aie m ber dem benachbarten ,atlantischen ,ozean gelegenen ,blue ,hill bei ,boston errichtet ist4 ,am #a4 ,august glckte es ihm1 ein ,system von sieben ,drachen #ajhj m hoch steigen zu lassen4 ,einige ,tage spter wurde ein fr diese ,zwecke umgenderter ,richardscher ,thermograph mitgenommen4 ,das ,instrument blieb volle vier ,stunden in der ,hhe von #dbe m4 ber die hierbei gemachten1 meteorologischen ,beobachtungen1 bei welchen auch das ,vorkommen groer ,luftwirbel unterhalb ,kumuli-,wolken nachgewiesen wurde1 berichtet der ,meteorologe ,helm ,clayton ausfhrlich4 ,am #f4 ,august versuchte man bei schwachen1 westlichen ,winden ,drachen in die ,hhe zu bringen und hatte es auch durch ,hin- und ,herziehen der ,leine erreicht1 einen ,drachen von #a-a_/b m ,durchmesser in einer geringen ,erhebung vom ,erdboden zu erhalten4 ,als nun um #b ,uhr #bj ,minuten eine ziemlich groe ,kumulus-,wolke sich dem ,zenith nherte1 begann der ,drache pltzlich in fast senkrechter ,richtung zu steigen1 solange1 bis die ,leine gnzlich abgelaufen war2 er folgte dann der ,wolke eine kurze ,strecke ber den ,zenith hinaus1 um hierauf schnell auf die ,erde hinabzustrzen4 ,die ,hhe1 welche der ,drache erreicht hatte1 betrug beilufig #cej m ber dem ,erdboden4 ,die interessanten und sehr instruktiven ,ergebnisse dieser ,drachenversuche veranlaten ,herrn ,a4 ,l4 ,rotch1 den bekannten ,meteorologen und ,besitzer des ,blue-,hill-,observatoriums1 dieselben weiter fortzusetzen4 ,unter seiner ,leitung haben nun nach einem ,berichte der ,boston ,commonwealth vom #i4 ,mai #ahif seine ,assistenten1 ,helm ,clayton1 ,fergusson und ,sweetland1 zahlreiche und mhsame ,untersuchungen angestellt1 die sich zunchst auf die ,art der zu verwendenden ,drachen bezogen4 ,hierbei sind nach drei ,seiten hin erfreuliche ,fortschritte zu verzeichnen4 ,diese beziehen sich auf die ,anwendung neuer ,drachensysteme1 eines ,stahldrahtkabels und einer ,dampfwinde4 ,ausgerstet mit allen diesen trefflichen ,apparaten1 erzielten die ,amerikaner ,resultate1 welche die ,welt in gerechtes ,erstaunen versetzten4 ,so gelang es ihnen schon bei dem am #ae4 ,oktober #ahig unternommenen ,versuche den ,meteorographen1 welcher zugleich die ,temperatur1 den ,luftdruck und die ,feuchtigkeit automatisch registrierte1 #ccgj m hoch ber den ,erdboden zu bringen4 ,der ,gipfeldrache stieg noch #dj m hher in die ,luft4 ,am ,ende des ,kabels befand sich ein ,lamsonscher und ein verbesserter ,hargrave-,drache von #ff1 beziehungsweise #cce m#b ,oberflche1 whrend die beiden anderen kleineren ,drachen ,hargravescher ,konstruktion von je #bac m#b ,flche in ,entfernungen von #bjjj bis #bejj m am ,haltedraht befestigt waren4 ,die gesamte hebende ,oberflche belief sich demnach auf mehr als #ad m#b4 ,die ,gesamtlnge des abgelaufenen ,kabels betrug #dfjj m1 und den ,maximalzug zeigte der ,dynamograph mit #fh kg an4 ,ausgestattet mit dem vorzglichen von ,fergusson gebauten ,baro-,thermo-,hydrographen wurde so der ,drache ein wertvolles ,inventarstck des meteorologischen ,observatoriums4 ,am #bf4 ,august #ahih erreichte ein ,lamson-,drache #cdjj m ber seinem ,aufstiegsort oder #cfhj m ber dem ,meeresspiegel4 ,mehrere kleinere ,hargrave-,drachen wurden an der ,hauptleine #afjj m unterhalb des ,leitdrachens befestigt1 um beim ,heben des ,drahtes mitzuwirken4 ,am #ai4 ,juli #aijj erreichte auf dem ,blue-,hill eine ,gruppe von sechs ,drachen die ,hhe von #dhdf m4 ,die ,drachen trafen bei ihrem ,aufstiege keine ,wolken an1 jedoch war der hchste ,drache schlielich kaum mit freiem ,auge zu sehen4 #gfjj m ,stahldraht wurden als ,kabel ausgegeben4 ,der ,meteorograph erreichte eine ,hhe von #dhae m ber dem ,meere4 ,die ,temperatur sank hier bis auf den ,nullpunkt4 ,gleichzeitig herrschte groe ,trockenheit und ein ,nordwestwind von #ab m per ,sekunde4 ,illustration3 ,fig4 #ajj4 ,kurven1 welche von an ,drachen befestigten ,apparaten aufgenommen werden4 ,es konnte nicht fehlen1 da die auf dem ,blue-,hill angestellten ,versuche in ,fachkreisen und darber hinaus die grte ,aufmerksamkeit erweckten1 um so mehr1 als die in kurzer ,zeit hierbei gewonnenen ,resultate weit ber das hinausgingen1 was man von diesen ,experimenten zunchst erwarten zu knnen glaubte4 ,die ,beschftigung auf diesem ,gebiete der ,aronautik hat infolgedessen einen neuen und mchtigen ,impuls erhalten1 ganz besonders in der ,heimat dieser ,versuche1 den ,vereinigten ,staaten von ,nordamerika4 ,so sind krzlich eine ,anzahl ,gelehrter1 an deren ,spitze der ,direktor des ,harvard-,observatoriums1 ,professor ,pickering1 und der frhere ,prsident des ,vereines amerikanischer ,zivilingenieure ,o4 ,chanute stehen1 in ,boston zu einer ,vereinigung zusammengetreten1 welche die ,vervollkommnung der ,drachentechnik zu ihrer ,aufgabe gemacht und zur ,frderung dieses ,zweckes ,preise fr die besten ,lsungen verschiedener spezieller ,fragen ausgesetzt haben4 ,professor ,marvin hat im ,laufe der ,zeit in den ,vereinigten ,staaten #af ,drachen-,stationen ber das ,land verteilt und eingerichtet1 von denen wichtige ,frderung fr den ,dienst der ,wetterprognose zu erwarten ist4 ,allerdings muten einige ,stationen wegen ,mangel an ,wind wieder aufgelassen werden4 ,mit ,freude und ,genugtuung erfllte es ,mr4 ,rotch und seine ,mitarbeiter am ,blue ,hill-,observatorium1 da die im ,jahre #ahif in ,paris tagende ,konferenz von ,direktoren meteorologischer ,institute den ,entschlu fate1 die ,anstellung von ,drachenversuchen1 wie solche auf dem ,blue-,hill-,observatorium gemacht werden1 auch anderwrts als sehr wnschenswert zu empfehlen4 ,der rhrige ,straburger ,luftschiffahrtsverein1 unter der bewhrten ,fhrung von ,dr4 ,hergessel und 7damals7 ,hauptmann ,moedebeck1 ist meines ,wissens der erste1 der diesem ,aufrufe gefolgt ist und die mhsamen1 aber auch ,erfolg verheienden ,drachenexperimente auf dem ,kontinente in ,angriff genommen hat4 ,hierauf hat ,teisserenc de ,bort in seinem ,observatoire de ,mtorologie dynamique in ,trappes bei ,paris sich diesem ,forschungszweige unter ,aufwendung betrchtlicher1 eigener ,mittel mit hervorragendem ,erfolge zugewendet4 ,einen groen ,fortschritt in ,drachenaufstiegen hat ,rotch dadurch erzielt1 da er in antizyklonalem1 fast windstillen ,wetter ,drachen auf einem ,dampfschiffe emporschickte4 ,am #bb4 ,august #aija stiegen auf einem ,dampfer1 der von ,boston aus mit #d-a_/b m p4 ,s4 unter einem ,winkel von #de gegen den ,wind fuhr1 drei ,hargrave-,drachen #hjj m hoch1 bei einer ,kabellnge von #aajj m4 ,leider war nicht mehr ,kabel an ,bord4 ,die ,versuche wurden zweimal -- am ,morgen und am ,abend desselben ,tages -- ausgefhrt4 ,die ,drachen erhoben und senkten sich so leicht und stetig1 da keinerlei ,gefahr fr ,drachen oder ,apparate vorhanden war4 ,rotch will nun1 wie er auf dem letzten aronautischen ,kongre detailliert ausfhrte1 den ,atlantischen ,ozean in der ,richtung auf die afrikanische ,westkste kreuzen1 um aus diesen ,breiten1 von deren ,verhltnissen in den hohen ,schichten der ,atmosphre wir so gut wie nichts wissen1 womglich ,beobachtungen ber die ,gegenpassate zu sammeln4 #d4 ,drachen-,observatorien4 ,in gewohnter energischer ,weise wurden die ,drachenaufstiege auch in ,berlin begonnen und dazu ein eigenes ,etablissement gegrndet1 welches ,geheimrat ,prof4 ,assmann leitet4 ,das aronautische ,observatorium des knigl4 meteorologischen ,institutes am ,tegeler ,schieplatze bezweckt1 an ,stelle der bisher nur gelegentlich ausgefhrten1 wissenschaftlichen ,luftschiffahrten eine feste ,organisation mit bestimmten1 ihr im ,budget zugewiesenen ,mitteln zu setzen1 um mit ,hlfe von ,drachenballons und ,drachen regelmig und ohne ,unterbrechung meteorologische ,untersuchungen der erreichbaren ,schichten der ,atmosphre vorzunehmen4 ,fr diesen ,zweck wurde ein ,grundstck an der ,grenze des ,tegeler ,schieplatzes zugewiesen1 auf dem spter die vom ,tempelhofer ,felde nach ,tegel verlegte militrische ,luftschiffer-,abteilung ,nachbarin wurde4 ,die ,errichtung dieses ,gebude-,komplexes1 dessen regelmiger ,betrieb im ,jahre #aija erffnet wurde1 ist nicht ohne erhebliche ,schwierigkeiten vor sich gegangen4 ,professor ,assmann und ,dr4 ,berson1 die vor endgiltiger ,feststellung der ,bauplne in ,paris waren1 um das dort vorhandene ,vorbild zu studieren1 erkannten bei dieser ,gelegenheit schon1 da die ,nachbarschaft hoher ,bume und eines viel benutzten ,schie- und ,exerzierplatzes besondere ,manahmen notwendig machen wrden1 um die ,kabel der ,ballons und ,drachen vor ,beschdigung zu schtzen und ,klagen wegen ,strung der militrischen bungen zu verhten4 ,es mute deshalb1 abweichend von ,paris1 wo das ,institut auf einer ringsum freien ,ebene gelegen ist1 ein ,turm von #bg m ,hhe in den ,bauplan aufgenommen werden1 von dessen ,plattform der ,aufstieg unbehindert vor sich gehen kann4 ,nchstdem hat auf dem ,gelnde ein ,dienstgebude mit den ntigen ,arbeitsrumen1 sowie ,wohnungen fr einen ,ballonwrter und zwei ,ballongehlfen1 eine ,ballonhalle und ein ,windenhaus ,platz gefunden4 ,letzteres1 ein #c-a_/b m im ,durchmesser haltendes1 achteckiges ,gebude mit ,glasdach1 enthlt die ,winde zum ,auflassen und ,einholen der ,ballons und ,drachen4 ,zum ,betriebe dieser ,winde dient eine im ,souterrain des ,dienstgebudes aufgestellte ,dampfmaschine1 die aus der ,fabrik des leider viel zu frh dahingerafften ,otto ,lilienthal hervorgegangen ist4 ,die ,dampfmaschine betreibt eine an derselben ,stelle befindliche ,dynamomaschine1 welche die ,anstalt mit elektrischem ,lichte versieht und zugleich eine ,accumulatorenbatterie speist1 von der nach ,bedarf ,elektrizitt zum ,antriebe eines die ,winde bettigenden ,elektromotors entnommen wird4 ,die letztere besitzt1 auer genauen ,registriervorrichtungen1 die in jedem ,augenblicke die ,lnge des abgelaufenen oder noch nicht aufgelaufenen ,kabels festzustellen erlauben1 als besonders wichtigen ,teil eine den ,zug des ,kabels aufzunehmende ,rolle1 wodurch bewirkt wird1 da letzteres in geringer und stets gleichbleibender ,spannung von der ,trommel ab- oder auf sie aufluft4 ,dies ist notwendig1 weil zeitweise bis #aj4jjj m ,draht auf der ,trommel ,platz finden1 welche sich durch ,hineindrcken der oberen in die unteren ,lagen verwirren wrden1 falls ein starker ,zug auf den ab- oder aufwickelnden ,draht ausgebt wrde4 ,natrlich ist auch fr ein ganz gleichmiges ,auflaufen1 ,windung neben ,windung1 automatische ,umkehr nach ,vollendung einer ,lage1 stets gleichbleibende ,umfangsgeschwindigkeit u4 s4 f4 gesorgt4 ,von der ,winde aus geht das den ,ballon oder ,drachen tragende ,kabel nach der ,plattform des ,turmes4 ,dort befindet sich die bei anderer ,anordnung neben der ,winde stehende1 sogenannte ,erdrolle1 deren ,einrichtung gestattet1 sie in jeder ,richtung einzustellen1 die der herrschende ,wind vorzeichnet4 ,die ,hinaufbringung der ,arostaten auf den ,turm1 sowie beim ,einziehen ihre ,herabfhrung auf die ,erde1 hat besondere ,vorrichtungen ntig gemacht1 welche indessen1 nach den ,berichten von ,assmann1 so zufriedenstellend funktionierten1 da eine ,berhrung mit dem ,turme1 die leicht ,aufenthalte und ,beschdigungen zur ,folge haben knnte1 ganz vermieden wird4 ,im brigen ist durch nachtrgliche ,verbreiterung des ,grundstcks auf #ajj m ein ,operationsraum von nahezu #ej m rechts und links des ,turmes gewonnen worden4 ,der zur ,zeit vorhandene1 mit ,wasserstoff gefllte ,drachenballon hat eine ,lnge von #aj m4 ,an ,drachen kommen alle mglichen ,systeme in ,verwendung1 u4 a4 viele ,hargrave-,drachen von #b-a_/b-e m#b4 ,als ,kabel dient beim ersteren verzinnter ,tiegelgustahldraht von #a4c mm ,durchmesser1 bei den anderen solcher von #j4g mm ,durchmesser4 ,der erstere besitzt eine ,festigkeit von #cjj kg und wgt pro #ajjj m #aj kg1 der letztere hat die ,reifestigkeit von #ij kg und wgt #c4g kg pro #ajjj m4 ,die mit ,registrierung versehenen ,instrumente fr meteorologische ,beobachtungen hngen vom ,kabel etwas unterhalb seiner ,befestigung am ,ballon oder ,drachen herab4 ,schwieriger als das ,auflassen von ,drachen ist hufig das ,einholen1 namentlich wenn inzwischen der ,wind abgeflaut hat1 weil dann1 um das ,fallen zu verhten1 durch sehr schnelle ,drehung der ,windentrommel knstlich ,wind erzeugt werden mu4 ,umgekehrt macht eingetretene ,verstrkung des ,windes das ,einholen1 welches einer weiteren ,verstrkung des ,windes gleichkommt1 fters zu einer1 mit groer ,vorsicht und sehr langsam zu bewirkenden1 oft schwierigen ,arbeit1 weil fr das ,kabel die ,gefahr der beranstrengung und somit des ,bruches naheliegt4 ,von groem ,interesse sind die anschaulichen ,schilderungen der ,ttigkeit dieses aronautischen ,observatoriums1 wie sie ,geheimrat ,professor ,assmann gelegentlich der ,sitzung des letzten internationalen aronautischen ,kongresses entworfen hat4 ,da bei dem ,inslebenrufen einer so neuen und eigenartigen ,schpfung auch kleinere ,unflle sich ereigneten1 ist wohl selbstverstndlich4 ,so z4 ,b4 rissen bei einem ,aufstiege auf #dcfj m fnf ,drachen mit circa #fjjj m ,draht ab und verletzten dabei einen ,knaben nicht unerheblich4 ,die beiden obersten ,drachen machten eine #adj km lange ,fahrt nach ,forst in der ,lausitz4 ,am bedenklichsten schien bei dem ,abreien der ,drachen die ,gefahr1 da der fortschleifende ,draht sich auf die ,drhte der dem ,observatorium bis auf #hjj m genherten elektrischen ,bahnen lege4 ,es sind deshalb die nchstgelegenen ,bahnlinien mit seitlichen1 zur ,erde abgeleiteten ,schutzdrhten versehen1 welche ein sofortiges ,durchbrennen eines diese und die ,starkstromleitung berhrenden ,drachendrahtes bewirkt1 worauf er stromlos herabfllt4 ,auerdem wird knftig dafr ,sorge getragen werden1 ,drhte1 beziehungsweise ,kabel von grerer ,bruchfestigkeit zu verwenden1 und in das ,kabel1 auer den ,hauptdrachen1 noch ,drachen mit ,leinen von geringerer ,festigkeit einzuschalten1 damit eventuell durch das ,abreien dieser ,sicherheitsdrachen der ,zug am ,kabel verringert werde4 ,die in ,berlin erzielten ,resultate reihen sich den ,erfolgen der ,amerikaner auf diesem ,gebiete wrdig an die ,seite4 ,so erreichten #fj ,drachen schon eine ,hhe von #ejjj m und #ce eine noch grere ,hhe4 ,leider fehlt es an ,platz1 hier auch noch eingehender die einschlgigen ,bestrebungen der ,franzosen zu behandeln4 ,es gengt1 zu sagen1 da auch sie den ,drachen in ihren ,dienst gestellt und vorzgliche ,resultate mit ihm erreicht haben4 ,besonders ist es wieder ,teisserenc de ,bort1 der darin ,hervorragendes leistete4 #e4 ,drachenaufstiege mit ,menschen4 ,im ,jahre #ahib begann der bekannte englische ,aronaut ,baden-,powell systematische ,versuche mit groen ,drachen1 um festzustellen1 ob man sie an ,stelle von ,fesselballons zum ,hochnehmen von ,menschen verwenden knne4 ,seine frheren ,versuche hatten zu folgenden ,ergebnissen gefhrt3 #a4 ,ein ,schwanz1 wie er im allgemeinen bei ,kinderdrachen angebracht wird1 ist unntig4 #b4 ,bei strmischem1 bigen ,winde kann man ,drachen vollkommen stabil in der ,luft halten1 wenn man sie an zwei ,leinen befestigt1 deren ,haltepunkte auf der ,erde etwas voneinander entfernt sind4 #c4 ,die beste ,drachenform1 mit ,hinsicht auf geringes ,gewicht1 leichte ,zusammenlegbarkeit1 groe ,hebekraft1 ist ein ,sechseck1 in welchem das ,gestell aus drei ,stangen von gleicher ,lnge besteht1 deren eine senkrecht stehend von den beiden andern gekreuzt wird4 ,schon im ,jahre #ahid gelang es ,baden-,powell am #bg4 ,juli einen ,menschen mit ,drachen in die ,luft zu heben4 ,bei einer ,versuchsreihe bentzte er ,drachen an zwlf verschiedenen ,tagen1 indem er das ,wetter nahm1 wie es gerade kam4 ,hierbei wurde an neun ,tagen ein ,mensch durch den ,apparat emporgehoben1 whrend nur an drei ,tagen hindurch der ,wind zu schwach war4 ,oftmals stiegen alle ,drachen bis zu #ajj-acj m empor1 welche einen ,menschen zu heben vermochten4 ,baden-,powell fand bei gewhnlichem ,wetter eine ,drachenflche von circa #ej m#b ausreichend1 um das ,gewicht eines ,menschen zu heben4 ,bei hohen ,aufstiegen befestigte er einen ,fallschirm ber der unter dem ,drachen aufgehngten ,gondel1 in welcher der ,beobachter ,platz nahm4 ,man kann entweder einen ,drachen oder fnf kleine bentzen4 ,das ,gewicht des ganzen ,apparates betrgt kaum fnfzig ,kilogramm und kann in einer ,rolle von #d m ,lnge durch #b-c ,mnner berallhin transportiert und in wenigen ,minuten 7#b-c7 wieder zum ,aufstiege klar gemacht werden4 ,in ,london erhlt man solche ,drachen fr circa #abjj ,kronen4 ,die ,fig4 #aja zeigt einen ,drachen nach ,system ,hargrave1 welcher einen ,beobachter1 den ,leutnant ,wise1 hochhebt4 ,major ,baden-,powell nahm seine ,drachen auch nach ,afrika mit4 ,im ,aronautical-,journal teilt er mit1 welch groe ,schwierigkeiten es zunchst bereitet hat1 sie berhaupt nach dem ,kriegsschauplatze zu befrdern4 ,nachdem sie als persnliches ,gepck zurckgewiesen worden waren1 ist es nur mglich geworden1 sie unter der ,bezeichnung von rztlichen ,zubehrstcken nach dem ,kaplande zu befrdern4 ,major ,baden-,powell hat sodann im ,lager am ,modder-,river verschiedene ,versuche gemacht1 besonders mit ,photographieren vom ,drachen aus4 ,diese ,versuche sollen erfolgreich gewesen sein4 ,weiterhin ist der ,drache zufllig fr die ,telegraphie ohne ,draht sehr ntzlich gewesen1 weil die damit beauftragten ,militrs bei ihrer ,ankunft nichts vorbereitet fanden1 um die ,empfangsdrhte hochzunehmen4 ,unter diesen ,verhltnissen waren die ,baden-,powellschen ,drachen von unschtzbarem ,werte1 denn sie erlaubten1 bald ber #acg km weit die ,telegraphie aufzunehmen1 whrend die ,marconischen ,apparate andernfalls vollkommen nutzlos im ,lager gelegen htten4 ,illustration3 ,fig4 #aja4 ,aufstieg eines ,beobachters mit ,hilfe von ,hargrave-,drachen4 ,einen anderen ,drachen1 womit ,menschen aufgehoben wurden1 baute ,millet4 ,bei diesem in ,fig4 #ajb abgebildeten ,drachen soll ein ,mann imstande sein1 im ,falle des ,reiens der ,leine den ,drachen sofort in einen ,fallschirm zu verwandeln1 indem die groen ,seitenflchen heruntergeklappt werden und nun die ,luft fangen4 ,ferner soll der ,insasse es in der ,hand haben1 zu steigen oder zu fallen4 ,der ,korb hngt deshalb auf einer losen ,rolle und man kann ihn mittels ,tauen nher an die ,hochlaleine heranziehen oder ihn ablassen4 ,dadurch wird die ,lage des ,schwerpunktes unter der ,drachenflche gendert und der ,drache bietet dem ,winde seine ,flche unter einem greren oder kleineren ,winkel dar2 er steigt also oder fllt4 ,sehr intensiv scheint man sich in ,ruland fr ,drachenaufstiege mit ,menschen zu interessieren4 ,als ,beweis dafr setze ich nachstehenden ,bericht1 welchen ein ,freund der ,illustrierten aronautischen ,mitteilungen diesen sendete1 hierher4 ,er schreibt u4 a43 ,es wurden vier flache1 sechseckige ,drachen des ,luftschifferparks1 die zum ,aufheben eines bemannten ,korbes ausreichen1 hochgelassen4 ,nachdem #djj m des ,seils abgelassen worden waren1 ergab sich ein ,zug von #bbj kg4 7,dynamometer ,konstruktion ,garut47 ,illustration3 ,fig4 #ajb4 ,drache von ,millet mit ,korb fr einen ,beobachter4 ,herr ,ulianin fhrte zwei sehr groe ,drachen vor1 die eine ,abnderung der ,hargrave-,drachen bilden und etwa #fj m#b tragender ,oberflche besitzen4 ,beide wurden hochgelassen und ihre ,seile miteinander verbunden4 ,am ,verbindungsknoten befestigte man eine leichte ,gondel1 von der zum ,anziehen zwei ,hilfsstricke nach unten liefen4 ,die ,aufstiege1 welche viele ,liebhaber fanden1 waren nicht hoch1 etwa #fj m und dauerten je #e ,minuten4 ,sie wurden #bjmal wiederholt4 ,unter anderen ,mitgliedern der ,konferenz hob man auch den ,herrn ,generalleutnant ,anossow1 ,kommandant der ,stadt ,kiew1 hoch4 ,alle die aufgestiegen waren1 erklrten einen solchen ,aufstieg fr vllig ungefhrlich4 ,die ,drachenkonstruktion erregte wegen ihrer groen ,stabilitt in der ,luft bei ,anwendung von zwei oder drei ,drachen ,aufsehen4 ,gleichzeitig wurde auch ein ,drachenfallschirm-,system ,niezchdanowsky gezeigt1 das sich ebenfalls bewhrte4 ,,vii4 ,kapitel4 ,der persnliche ,kunstflug4 #a4 ,lilienthals ,versuche4 ,durchblttert man die ,geschichte der ,luftschiffahrt1 so wird man schon im grauen ,altertume ,sagen von fliegenden ,menschen finden1 so z4 ,b4 bei den ,scythen und anderen ,vlkern4 ,obwohl die ,nachrichten hierber nicht reichlich flieen1 so lt doch manche ,andeutung darauf schlieen1 da mehr als ein ,experiment in dieser ,hinsicht mit ,erfolg gemacht worden ist4 ,diesen ,ausspruch dokumentieren nicht allein die uns aus allen ,weltteilen und von allen ,vlkern berlieferten ,sagen ber fliegende ,menschen1 sondern auch eine ,reihe meist unglcklich verlaufener ,bestrebungen1 welche geschichtlich beglaubigt sind4 ,der ,raum ist hier zu beschrnkt1 um durch ,namen und ,zahlen diese ,behauptung ausfhrlicher zu erhrten4 ,deshalb sollen nur die in dieser ,richtung in den letzten ,jahren erzielten ,erfolge besprochen werden4 ,in erster ,linie ist hierbei eines ,mannes zu gedenken1 der einen groen ,teil seines ,lebens1 und zuletzt dieses selbst1 der ,flugfrage opferte und es auch schlielich dazu gebracht hatte1 ber #cjj m weit sich in der ,luft fortzubewegen4 ,es ist dies der ,berliner ,maschinenfabrikant ,otto ,lilienthal1 dem alle ,flugtechniker die grte ,bewunderung und ,dankbarkeit zu zollen ,ursache haben4 ,lilienthal hat seine ,vorgnger in der ,ausfhrung des ,schwebefluges bedeutend berholt1 er war der erste1 der ihn systematisch betrieb1 und ,tausende von ,flugversuchen mit erstaunlicher ,khnheit und ,sicherheit ausfhrte4 ,das ,prinzip1 welches er verfolgte1 ist die ,ausfhrung des sogenannten ,drachenfluges1 wobei er von einer ,anhhe aus mit ,hilfe eigens zu diesem ,zwecke konstruierter ,segelflchen den ,flugsprung begann4 ,illustration3 ,fig4 #ajc4 ,ingenieur ,otto ,lilienthal4 ,anfangs baute ,lilienthal kleinere ,apparate und fgte den einfachen ,segelflchen ein schwanzartiges1 horizontales und ein darauf senkrecht stehendes1 vertikales ,steuer hinzu1 um hierdurch eine bessere ,einstellung gegen den ,wind zu erreichen4 ,im ,laufe der ,jahre konstruierte er dann eine groe ,anzahl von verbesserten und stets selbst erprobten ,apparaten4 ,sein im ,jahre #ahia hergestelltes ,modell bestand aus einem flgelartigen ,weidenholzgestelle1 das mit wachsgetrnktem ,schirting berzogen war4 ,die ,flgelflche wlbte sich im ,verhltnisse #a 3 #ab parabolisch1 hatte die ,gestalt ausgebreiteter ,vogelflgel und ma von ,spitze zu ,spitze sieben ,meter ,lnge1 #b-a_/b m der ,breite nach und hatte #ad m#b ,areal4 ,illustration3 ,fig4 #ajd4 ,lilienthal mit seinem ,fcher-,fallschirmapparate4 ,illustration3 ,fig4 #aje4 ,lilienthal im ,momente des ,abspringens mit seinem ,fallschirmapparate4 ,in diese ziemlich primitive1 #bj kg schwere ,vorrichtung hngte er sich mit seinen beiden ,unterarmen in entsprechende ,polsterungen des ,gestelles ein1 erfate zwei ,handgriffe1 nahm einen ,anlauf gegen den ,wind und schwebte kurze ,zeit darauf in der ,luft ber die ,kpfe der nie fehlenden ,zuschauer hinweg4 ,von fnf ,auffahrtspltzen1 welche aus #ae bis #cj ,meter hohen ,hgeln bestanden1 unternahm ,lilienthal im ,laufe von zehn ,jahren seine immer vollkommener sich gestaltenden ,versuche4 ,illustration3 ,fig4 #ajf4 ,lilienthal mit einem seiner ersten ,fallschirmapparate in den ,lften4 ,die ,lenkung bewirkte er durch einfache ,verlegung des ,schwerpunktes des ,krpers nach vorne oder rckwrts4 ,durch dessen ,verlegung nach links wurde sofort das infolge des strkeren ,luftdruckes gehobene linke ,flgelpaar gesenkt oder umgekehrt das rechte durch ,verlegung des ,schwerpunktes nach rechts4 ,mehr als einmal wurde bei den ,versuchen die ,ablenkung von der geraden ,flugrichtung soweit getrieben1 da ,lilienthal zeitweilig auf seinen ,ausgangsplatz zuflog4 ,sehr unangenehm machten sich bei diesen ,versuchen jedoch strker auftretende ,windste fhlbar1 weil dabei die ,gefahr vorlag1 da diese ,ste1 wenn auch nur einen ,augenblick1 den ,apparat von oben treffen knnten1 wodurch er unfehlbar in die ,tiefe gestrzt und zerschellt worden wre4 ,illustration3 ,fig4 #ajg4 ,lilienthal mit seinem ,fallschirmflieger im absteigenden ,aste seiner ,flugkurve1 von unten gesehen4 ,sollte bei migem ,winde gelandet werden1 so mute der ,apparat durch das ,zurcklegen des ,krpers vorne gehoben und die ,beine1 wie beim ,sprunge1 unmittelbar darauf schnell vorgeworfen werden4 ,bei etwas strkerem ,winde senkte sich der ,apparat ganz sanft zur ,erde4 ,zu ,beginn seiner ,experimente1 also in der ,periode der ,lernzeit1 waren unangenehme ,flle1 ,verstauchungen und ,verrenkungen nicht selten2 stets aber waren sie1 wie ,lilienthal selbst humoristisch erzhlte1 rasch wieder geheilt und er begann seine ,luftfahrten aufs neue mit ungebrochenem ,mute4 ,eine stattliche ,reihe von ,momentphotographien1 alle ,phasen dieses ,schwebefluges darstellend1 haben sowohl ,lilienthal selbst1 als ihm befreundete ,herren zum ,gegenstande4 ,oft erhob sich ,lilienthal1 dank glcklich ausgefhrter ,luftsprnge1 viel hher1 als es der ,hhe der ,abfahrtsstelle entsprach1 er machte kleine ,bgen nach rechts und links oder stand zeitweilig in der ,luft ganz still4 ,die ,dauer dieser ,luftsegelpartien betrug #aj bis #cj ,sekunden1 der ,fall #a 3 #aj1 manchmal sogar noch mehr4 ,in weiterer ,folge baute ,lilienthal einen ,apparat1 der zwei ,tragflchen von je #i m#b besa1 welche bereinander angeordnet waren1 nur #e-a_/b m ,spannweite besaen und von welchen die obere ,flche die untere etwas berragte4 ,illustration3 ,fig4 #ajh4 ,lilienthal mit seinem ,doppelsegelapparate in den ,lften4 ,auch mit diesem ,vehikel1 das leichter gegen den ,wind zu dirigieren war1 wurden zahlreiche ,luftfahrten veranstaltet4 ,eben ging ,lilienthal daran1 die ,flgel beweglich zu gestalten und mit ,hilfe eines kleinen ,motors1 der mit allem ,zubehre nur #dj kg wog und whrend vier ,minuten #b-a_/b ,pferdestrken leistete1 den ,ruderflug der ,vgel zu imitieren1 als den khnen1 zielbewuten ,mann1 zur ,trauer aller ,flugtechniker1 sein ,schicksal am #i4 ,august #ahif ereilte4 ,er strzte aus #ae m ,hhe mit seinem ,apparate kopfber zur ,erde und brach das ,rckgrat4 ,ob ein pltzlicher1 starker ,windsto1 oder ein ,gebrechen an den ,flgeln1 oder eine andere ,ursache das ,unglck veranlate1 ist bis heute nicht recht aufgeklrt4 ,lilienthal hat schon zu seinen ,lebzeiten viele ,nachahmer und ,abnehmer seiner ,apparate gefunden4 ,nach seinem ,tode forschte man den ,ursachen seines ,unglckes nach1 und glaubte1 ein ,stabilittsgebrechen habe die ,katastrophe herbeigefhrt4 ,illustration3 ,fig4 #aji4 ,ingenieur ,percy ,s4 ,pilcher4 ,ein ,schler ,lilienthals1 der englische ,flugtechniker ,pilcher1 welcher mit hnlichen ,apparaten wie ersterer zu ,stanford ,park bei ,market ,harborough manvrierte1 fiel leider gleich diesem einem gleichen ,schicksale am #cj4 ,september #aijj zum ,opfer4 ,neu ist die ,methode1 wie ,pilcher sich knstlich vermehrten ,wind schuf4 ,der ,apparat war an einer #c-djj m langen ,leine befestigt1 und wurde durch ein ,pferdegespann mit einem losen ,flaschenzuge gegen den ,wind gezogen4 ,an seinem ,todessturze war ein in der ,luft gebrochenes ,steuer schuld4 ,die ,fallhhe des sich jh nach vorne berschlagenden ,apparates betrug nur #aj m4 ,percy ,sinclair ,pilcher war seit #ahig eines der eifrigsten ,mitglieder der ,aeronautical ,society of ,great ,britain und beschftigte sich seit #ahid mit ,lilienthalschen ,apparaten1 von denen er einen kuflich erwarb4 #b4 ,der ,leiterdrache4 ,angeregt durch die erfolgverheienden ,versuche ,lilienthals1 beschftigten sich in ,amerika ,chanute und ,herring mit der ,frage des persnlichen ,kunstfluges4 ,es lag nahe1 sich zuerst hnlicher ,apparate wie der ,berliner ,flugtechniker zu bedienen1 speziell gilt dies von ,herring1 welcher direkt solche ,apparate gebaut hat4 ,bald jedoch wandelten sie eigene ,pfade1 und zeigte es sich auch hier1 da der ,schler den ,meister bertraf4 ,schon bevor ,lilienthal verunglckte1 gaben sie die ,flugversuche mit seinen ,apparaten auf1 weil sie ihnen zu wenig stabil erschienen4 ,sie stellten die ,frage nach der erforderlichen ,stabilitt allen anderen ,gesichtspunkten voran und behaupteten mit ,recht1 da zur ,frderung der ,sicherheit die ,stabilitt das erste ,problem sei1 welches1 unter zeitweisem ,ausschlu aller anderen ,probleme1 gelst werden msse4 ,das hauptschlichste ,streben sollte dahin gerichtet sein1 eine automatische ,stabilitt durch entsprechende ,konstruktion der ,maschine selbst zu erreichen4 ,wir bemerken da zwei wohl zu beachtende ,unterschiede4 ,whrend ,lilienthal die ,stabilitt seiner ,maschine durch entsprechende ,krperbewegungen erzielte1 blieb ,chanute in ihr fast unbeweglich1 zwang dafr aber seine ,maschine1 durch selbstttige ,verstellung ihrer ,flchen1 sich automatisch in der richtigen ,lage zu erhalten4 ,diesem ,gedankengange folgend1 bauten die ,amerikaner ,chanute und ,herring ihre ,maschinen zur ,vornahme der ,gleitflugversuche4 ,sie gingen von dem sogenannten ,leiterdrachen1 der bei jeder ,windstrke groe ,stabilitt gezeigt hatte1 aus4 ,diese ,leiterdrachen bestehen dem ,wesen nach aus drei hintereinander gestellten ,hargrave-,zellen4 ,jede ,zelle ist1 um zwei ,flgel herzustellen1 in zwei ,teile geschnitten4 ,die ,wurzel jedes ,flgels ist an dem ,hauptrahmen derart mit ,angeln befestigt1 da der ,flgel an demselben in horizontaler ,richtung nach vor- oder rckwrts schwingen kann4 ,diese ,bewegung wird jedoch durch ,gummischnre entsprechend gehemmt4 ,der ,hauptrahmen selbst ist in ,scharnieren beweglich und kann nach ,bedarf aus einer rechteckigen ,form in eine rhombische bergehen4 ,selbstverstndlich folgen die ,drachenflchen diesen ,bewegungen des ,hauptrahmens und bilden eine ,art von ,stufen1 daher der ,name der ,drachen4 ,illustration3 ,fig4 #aaj4 ,der amerikanische ,flugtechniker ,octave ,chanute4 ,die ,flgel sollen rckwrts und vorwrts1 innerhalb gewisser ,grenzen1 wie der ,wind wechselt1 schwingen und auf diese ,art die ,stellung des ,luftdruckmittelpunktes und auch den ,einfallswinkel des ,drachen verndern4 ,illustration3 ,fig4 #aaa4 ,leiterdrache von ,chanute 7,ladder ,kite74 ,der ,drache fliegt nach ,chanute mit einem ,einfallswinkel von ungefhr #cj1 wie wenn er am ,himmel befestigt wre4 ,nach diesem ,prinzipe bauten die beiden ,amerikaner eine ,anzahl von ,apparaten1 welche abwechselnd von ihnen selbst und von zwei ,assistenten gelenkt1 in den den1 unfruchtbaren ,sanddnen1 #dh km von ,chicago 7,illinois7 entfernt1 erprobt wurden4 ,sie berichteten ber ihre ,flge folgendes3 ,die ,maschine schwankte im ,winde und erforderte von dem ,ausbenden groe ,schnelligkeit und ,beweglichkeit um das ,gleichgewicht zu bewahren4 ,nachdem die ,maschine sehr hufig gebrochen und wieder hergestellt war1 haben wir sie endlich gnzlich fallen lassen1 nicht ahnend1 da binnen sechs ,wochen ,lilienthals bedauerlicher ,unfall unsern ,entschlu als den richtigen besttigen wrde4 ,durch diese ,mierfolge lieen sie sich aber nicht entmutigen1 sondern trachteten ihrem ,ziele auf eine andere ,weise beizukommen4 #c4 ,die ,vielflgel-,gleitmaschine4 7,multiple-winged-,gliding ,machine47 ,illustration3 ,fig4 #aab4 ,im ,jahre #ahif ausgefhrter ,flugsprung mit einer vielflgeligen ,gleitmaschine4 ,eine ihrer interessantesten ,maschinen1 die sie in der ,folge bauten1 war die ,multiple-winged1 welche aus zwlf bereinander gelagerten ,flgeln mit einer ,gesamtflche von #afde m#b bestand4 ,nach und nach eliminierte man die ,zahl der ,flgel1 konzentrierte nur vier ,paar bewegliche ,flgel von #aaeg m#b ,flche in der ,front und setzte darber eine feste1 konkave ,drachenflche von #agg m#b4 ,hinten befindet sich noch ein ,paar ,flgel 7#bgd m#b7 so angebracht1 da der rckwrtige ,teil beweglich ist4 ,der ,rahmen besteht aus geradgemaserter ,pechtanne1 die ,flgel sind mit japanischer ,seide berzogen und mit ,pyroxilin- 7,schiebaumwolle-7 ,firnis berstrichen1 welche die ,eigenschaft hat1 alle damit behandelten ,fabrikate einschrumpfen zu lassen4 ,der ganze ,apparat wiegt einschlielich des ,sitzes von ,netzwerk und zweier ,bgel1 die den ,zweck haben1 die ,flgel mit den ,fen rckwrts und vorwrts zu bewegen1 #aebe kg4 ,auch hier hing der ,ausbende mit den ,achselgruben ber dem ,hauptrahmen4 ,mit dieser ,maschine wurden circa #bjj ,gleitflge mit einem ,fall von #a 3 #d gemacht4 ,der ,apparat war im ,winde bis zu #ab m in der ,sekunde ganz sicher und lenksam1 auch waren die ,bewegungen des ,fahrenden auf #ej mm reduziert statt auf #abe mm1 wie bei den frheren ,maschinen4 ,noch bessere ,resultate erzielten die beiden ,experimentatoren mit einem im ,nachfolgenden beschriebenen ,fallschirmflieger4 ,der ,apparat ,fig4 #aac bestand in seiner endgiltigen ,entwicklung aus vier ,paar ,flgeln1 vorn bereinander gestellt und mit ,bndern zusammen verbunden1 die #aaeg m#b ,flche mit einer ,hhlung von #a_/af ihrer ,breite haben4 ,die ,flgel sind mit ihrer ,wurzel mittels einer vertikalen ,stange verbunden1 die in ,kugellagern ruht1 damit sie sich rckwrts und vorwrts bewegen knnen1 welch letztere ,bewegung durch entsprechende ,federn eingeschrnkt wird4 ,eine konkave1 feste ,drachenflche1 #agg m#b gro1 wird ber das ,ganze befestigt1 um die tragende ,flche bis auf #accd m#b zu vermehren4 ,es drfte1 wie ,chanute berichtet1 vielleicht besser sein1 diese ganze ,flche in den ,flgeln zu konzentrieren4 ,illustration3 ,fig4 #aac4 ,die vielflgelige ,gleitmaschine4 ,diese ,flgel sind in der ,praxis nicht bentzt worden1 da die ,dauer der ,gleitflge 7#g-h ,sekunden7 ihre ,anwendung nicht gestattete2 der ,ausbende hing mit den ,achselgruben ber dem ,hauptrahmen4 ,die ,hauptidee dieses ,apparates ist1 wie oben gesagt1 die1 da der ,ausbende ruhig bleiben kann1 und die ,bewegung von den ,flgeln ausgefhrt wird4 #d4 ,die ,doppelflchen-,gleitmaschine4 7,double surfaced47 ,bessere ,resultate wurden mit der ,doppelflchen-,gleitmaschine erzielt1 welche mit dem ,regulierapparat des ,mr4 ,herring versehen war4 ,sie glitt weiter und mit flacherem ,einfallswinkel als der ,vielflgel-,apparat 7multiple winged74 ,sie zeigte sich leicht lenkbar1 richtete sich selbst nach den ,vernderungen des ,windes derart1 da sie denselben ,einfallswinkel beibehielt1 und trug mit ,leichtigkeit ein ,gesamtgewicht von #ha kg 7#gj kg des ,lenkers7 bei ,winden1 die eine ,geschwindigkeit von #g-ad m pro ,sekunde hatten4 ,mit dieser ,maschine wurden ,hunderte von ,gleitflgen gemacht4 ,die folgenden sind von einer ,versuchsreihe ausgesucht1 die bei einem ,winde von #ach m pro ,sekunde gemacht wurden4 ,illustration3 ,fig4 #aad4 ,fallschirmflieger von ,chanute aus dem ,jahre #ahif4 ,die umstehende ,tabelle gibt uns ,kunde von der ,zeitdauer und ,weite der einzelnen ,flugsprnge4 ,lnge ,zeit ,gesamtfall ,kilogramm- in in ,einfalls- in ,anlage meter pro ,metern ,sekunden winkel ,metern des ,falls ,sekunde ---------------------------------------- ------------------------ #fjf #hj #aj #aje #a zu #ege #ajfca #gac #hg #g #cj' #ic #a #gfg #hfeh #ghj #ajb #h #aji #a #gah #hfee #ajie #adj #aj #ahi #a #ege #ajice ,illustration3 ,fig4 #aae4 ,die ,doppelflchen-,gleitmaschine4 ,mit dieser ,maschine1 sowie mit der noch besseren in der ,fig4 #aae abgebildeten ,double surfaced mit dem ,regulierungsapparate von ,herring1 wurden in den ,jahren #ahig und #ahih viele ,hunderte von ,gleitversuchen gemacht1 die trotz des oft bis #ad m starken ,windes jederzeit ganz gut ausfielen4 ,die ,handhabung der ,apparate ist sehr leicht zu erlernen1 so zwar1 da jeder gewandte junge ,mann sie in einer ,woche gebrauchen und gleichmig sichere ,gleitflge und ,landungen ausfhren konnte4 ,diese ,gleitflge hatten gewhnlich eine ,lnge von #ajj m1 mit einem ,fallwinkel von #i-a_/b4 ,der ,sport war so beliebt1 da man den ,apparat sofort wieder auf den ,hgel1 von dem aus man abflog1 hinauftrug1 sobald ein ,mann seinen ,flugsprung beendet hatte4 ,es ist leicht1 durch geringe ,bewegungen des ,krpers und der ,beine1 den ,flug wellenfrmig zu gestalten4 ,eine von den vor mir liegenden ,momentaufnahmen zeigt eine geringe ,steigung1 eine andere zeigt eine ,fahrt1 wo ein ,ausbender in die ,hhe gleitet1 um einigen ,zuschauern auszuweichen4 ,da er hierbei an ,geschwindigkeit verliert1 gewinnt er sie wieder1 indem er seine ,fe vorwrts wirft1 wodurch er die vordere ,kante der ,maschine herunterbringt4 ,illustration3 ,fig4 #aaf4 ,querschnitt durch eine ,gleitmaschine4 ,durch ,seitenbewegungen kann man nach rechts oder links steuern1 sogar beinahe1 wie ,chanute behauptet1 rechtwinklig gegen den ,wind4 ,dieses ist manchmal notwendig1 um ,bumen auszuweichen1 welche1 wie die ,photographien zeigen1 viel zahlreicher sind1 als den ,fliegern angenehm ist4 ,das ,landen wird ebenso wie bei ,lilienthal ausgefhrt4 ,der ,krper wird #aj-ae cm zurckgeworfen1 wodurch die vordere ,kante des ,apparates gehoben und der ,flug verlangsamt wird4 ,noch eine dritte ,maschine wurde zur selben ,zeit auf ,chanutes ,kosten gebaut4 ,es ist dies jene von ,mr4 ,william ,paul ,butusow4 ,sie bestand aus einem bootartigen ,rahmen1 ,fig4 #aag1 der mit ltuch bedeckt war4 ,der ganze ,apparat hatte #bdg m#b ,oberflche und wog #gbe kg4 ,mit weiterer ,detailausrstung kam er auf #hee kg4 ,der ,apparat von ,mr4 ,butusow1 sowie der seinerzeitige von ,le ,bris 7#ahgf71 hatte die ,nachahmung des ,fluges des ,albatros als ,grundgedanken4 ,er wog mit seinem ,lenker #ade kg und stieg in einem ,winkel von #b gegen eine ,windgeschwindigkeit von circa #aj-ab m pro ,sekunde auf4 ,illustration3 ,fig4 #aag4 ,flugapparat von ,butusow4 ,chanute schreibt in seinem interessanten ,aufsatze3 ,recent experiments in gliding flight in ,the ,aronautical ,annual #ahig1 pag4 #ec3 ,ich wei nicht1 wie viele solcher ,versuche ich noch auf hnliche ,weise anstellen werde4 ,sie waren alle auf meine ,kosten1 nur im ,drange des ,wissens ohne ,rcksicht auf pekuniren ,gewinn gemacht4 ,es scheint mir auch unmglich1 da in krzerer ,zeit eine wirklich vollkommene ,maschine gebaut werden wird2 dazu sind noch viele ,forschungen notwendig4 ,ich habe diese meine ,arbeiten und ,versuche hiermit niedergelegt1 so da ein anderer ,forscher vielleicht hier findet1 was er braucht4 #e4 ,die ,doppeldeck-,gleitmaschine4 7,doubledecked47 ,im weiteren ,verlaufe ihrer ,experimente kamen die ,amerikaner auf den ,standpunkt1 da der komplizierte ,schwanz an ihrer ,maschine berflssig sei4 ,es gengte ihnen1 an seinerstatt eine schwach schief gestellte ,flche4 ,die beiden ,hauptflchen knnen von den ,fahrern nach ,belieben unter gewissen1 aber beschrnkten ,winkeln whrend der ,fahrt selbst verstellt werden4 ,illustration3 ,fig4 #aah4 ,kochs ,flgelflieger4 ,auch liegt der ,luftschiffer in dem ,flugapparate1 hnlich wie es schon vor mehreren ,jahren ,koch 7siehe ,fig4 #aah7 vorgeschlagen hat4 ,die ,doppeldeckmaschine ,chanutes ist in der ,figur #aai schematisch dargestellt4 ,illustration3 ,fig4 #aai4 ,wilbur ,wrights ,flugdrache4 ,die ,steuerung der ,doppeldeckmaschine wird durch eine verschiedene ,neigung der ,flchen bewirkt4 ,versuche mit diesem ,apparate1 welcher von zwei ,startern in der ,hhe abgelassen wurde1 fanden #aijj in ,nord-,carolina in ,kitty ,hawk bei einem ,winde von circa #cj-ce km pro ,stunde statt4 ,der ,apparat hatte #aec m#b ,flche1 von #c ,neigung4 ,bei strkerem ,winde wurde er als ,drache aufsteigen gelassen und hebt bei einer ,flchen-,neigung von #ae-bj einen ,mann4 ,die ,flge gingen folgendermaen von statten4 ,bei einem ,winde von #bf-cb km wurde von einem circa #cj-ce m hohen1 #aj geneigten ,sandhgel beim ,rill ,devil ein ,anlauf genommen1 nach wenigen ,schritten schon schwebte die ,doppeldeckmaschine1 in der der ,fahrende lag1 in der ,luft und glitt dann ruhig und sicher bergab4 ,schon dem leichtesten ,drucke des ,steuerruders folgte der ,apparat1 der jederzeit wieder glatt unter einem ,winkel von #i-aj und ohne ,chok landete4 ,die ,versuche werden fortgesetzt4 ,illustration3 ,fig4 #abj4 ,lamsonscher ,flieger4 ,eine hnliche ,maschine hat ,lamson erdacht4 ,ihr ueres zeigt die ,figur #abj1 ber ihre ,funktion verlautet bis jetzt noch nichts ,bestimmtes4 ,ein franzsischer ,luftschiffer1 ,capitaine ,ferber1 ,mitglied des ,pariser ,aro-,klub und ,kommandant der #ag4 ,gebirgs-,batterie1 hat eine dem ,doppeldeckapparate hnliche ,maschine gebaut und damit in ,nizza im ,ganzen mit ,erfolg experimentiert1 wenn auch im ,laufe der ,experimente ein oder das andere ,mal ,havarien stattfanden4 ,er liegt in seinem ,flugapparate1 welcher aus zwei bereinander gelagerten ,flchen mit dem dazu erforderlichen ,gestelle besteht4 ,vier ,mnner lancieren die ,maschine von einem circa #bj m hohen ,hgel derart1 da sie mit ihr gegen den ,wind laufen und sie dann im gegebenen ,augenblicke freilassen4 ,so fliegt sie eine ziemliche ,strecke gegen den ,wind4 ,ferber hofft den ,rekord von ,wright von #aej m noch zu bertreffen4 #f4 ,wrights ,grundstze fr den ,gleitflug4 ,wright1 ein amerikanischer ,flugtechniker1 stellt folgende ,stze fr ,gleitflugmaschinen auf4 #a4 ,die ,hubkraft einer groen ,maschine1 welche in geringer ,entfernung vom ,erdboden im ,winde stehend gehalten wird1 ist viel kleiner als die ,lilienthal-,tabelle und unsere eigenen ,laboratoriumversuche es wrden erwarten lassen4 ,wenn die ,maschine sich gleitend durch die ,luft bewegt1 scheint der ,unterschied geringer zu sein4 #b4 ,die ,beziehung von ,zug zu ,hub ist fr gut geformte ,tragflchen bei ,einfallwinkeln von #e bis #ab geringer als bei einem ,winkel von #c4 #c4 ,der ,druckmittelpunkt liegt in gewlbten ,tragflchen bei #ij im ,mittelpunkte der ,flche1 rckt aber in dem ,mae allmhlich nach vorn1 wie der ,winkel kleiner wird1 bis ein kritischer1 von der ,form und ,wlbungstiefe der ,flche abhngiger ,winkel erreicht ist2 hiernach rckt er schnell nach der ,achterkante1 bis der ,winkel eintritt1 bei welchem kein ,hub mehr stattfindet4 #d4 ,groe ,tragflchen knnen unter gleichen ,umstnden mit wenig mehr ,schwierigkeit beherrscht werden als kleine1 wenn die ,regulierung durch die ,tragflchen selbst1 anstatt durch den ,krper des ,fahrers bewirkt wird4 #e4 ,der ,stirnwiderstand des ,rahmenwerks kann auf einen viel geringeren ,wert herabgebracht werden1 als man gewhnlich annimmt4 #f4 ,schwnze1 sowohl vertikale wie horizontale1 knnen beim ,gleit- und sonstigem ,fluge entbehrt werden4 #g4 ,die horizontale ,krperstellung des ,fahrers kann ohne ,gefahr angewendet werden und somit der ,stirnwiderstand auf etwa ein ,fnftel gegen die aufrechte ,stellung vermindert werden4 #h4 ,ein ,paar bereinander oder hintereinander angeordneter ,tragflchen ergibt weniger ,hub im ,vergleiche zum ,zuge1 als jede ,tragflche einzeln ergeben wrde1 selbst dann1 wenn der ,stirnwiderstand der ,verbindungsglieder in ,betracht gezogen wird4 #g4 ,die weitere ,entwicklung des persnlichen ,kunstfluges4 ,die weitere ,entwicklung dieses ,sportes drfte sich1 wie ich schon im ,jahre #ahih in der ,wochenschrift ,die ,zeit ausfhrte1 etwa folgendermaen gestalten3 ,nach und nach wird man von immer greren ,hhen immer weitere ,luftsprnge1 wie man diesen ,flug nennen kann1 unternehmen4 ,die ,lnge eines solchen ,sprunges hngt nmlich nur von der ,absprunghhe1 sowie von der ,strke des ,luftstromes und von der ,geschicklichkeit des ,insassen ab4 ,gelingt es1 diesen ,apparaten eine entsprechende ,stabilitt zu geben1 so knnen von hohen ,bergen1 ja selbst vom ,luftballon aus1 ,sprnge von einigen ,kilometern ,weite anstandslos bewirkt werden4 ,es kann daraus1 wenn nicht frher ein brauchbarer ,flugapparat erfunden wird1 ein neuer1 interessanter und beliebter ,sport entstehen4 ,diese ,versuche1 insoweit sie 7ich sehe da von dem sportlichen1 der ,unterhaltung dienenden ,zwecke ab7 die ,konstruktion und ,verbesserung derartiger ,apparate betreffen1 sind sehr zeitraubend und uerst mhevoll4 ,erst dann1 wenn endlich alle ,konstruktionsfehler ausgemerzt sein werden1 wird man daran gehen knnen1 ,motor- und ,forttreibapparate anzuwenden4 ,eben als der bedauerliche ,tod ,lilienthals viele ,luftsegler geneigt machte1 dessen ,methode in ,mikredit zu bringen und sowohl gleitende ,versuche als auch ,apparate mit konkaven1 bereinandergestellten ,flchen zu verwerfen1 haben ,chanute und ,herring gezeigt1 welch bedeutender ,verbesserungen diese ,apparate fhig sind4 ,ein neuer ,gedanke gab der ursprnglichen ,erfindung frische ,impulse4 ,vom theoretischen ,standpunkte aus ist fr uns ,menschen nur die ,ausfhrung des ,gleitfluges denkbar1 wollen wir mit ,hilfe unserer ,muskelkraft allein den ,flug durch die ,lfte wagen4 ,dieser ,gleitflug wird durch ,abspringen von hochgelegenen ,punkten aus begonnen und hierbei ein gewisses ,ma lebendiger ,kraft angesammelt1 welche ,arbeit dann1 unter ,ausntzung gnstiger1 uerer ,umstnde 7wie stoweise1 entgegenwehender ,wind1 der ,schwerkraft und derjenigen minimalen ,flugarbeit1 die der ,mensch mit ,hilfe seiner ,muskeln1 durch ,verschiebung der ,krperlage1 leisten kann71 verwertet wird4 ,dieser ,flugsprung prsentiert sich als eine ,nachahmung des ,fluges der ,flugbeutler1 ,flughrnchen1 ,heuschrecken u4 dgl4 ,tiere4 ,ein wirklicher ,fortschritt in der bezeichneten ,frage wre nur durch ,zuhilfenahme eines leichten ,motors zu erwarten4 ,auch auf diesem ,gebiete wird fleiig gearbeitet2 die ,versuche von ,stentzel1 ,moore etc4 bieten fr die ,flugtechniker1 wie wir spter sehen werden1 manches ,interesse4 ,in ein entscheidendes ,stadium sind diese ,experimente aber dermalen noch nicht getreten4 ,es gibt eben in dieser ,frage kein ,hasten und kein berstrzen1 sondern nur ein grndliches und konsequentes ,experimentieren1 welches gepaart mit energischem ,handeln allein zum ,ziele fhren kann4 ,,viii4 ,kapitel4 ,flugmaschinen4 #a4 ,allgemeines4 ,wenden wir nun unsere ,blicke einem anderen ,zweige der ,luftschiffahrt1 der ,aviatik zu1 das ist die ,lehre1 ohne ,hilfe eines ,ballons den ,weg durch die ,luft zu finden4 ,beim ,ballon ist es das ,traggas1 welches die hebende ,kraft liefert und der ,schwerkraft der ,erde entgegenwirkt4 ,es handelt sich bei den ,ballons nur darum1 ihnen eine entsprechende ,eigengeschwindigkeit in horizontaler ,richtung zu verleihen4 ,bei den ,flugapparaten mu die gleiche ,art der ,vorwrtsbewegung erzielt werden1 aber es kommt noch eine ,arbeit zur berwindung der ,schwerkraft hinzu1 welche ebenfalls geleistet werden mu4 ,diese ,arbeit kann nur in der ,bettigung einer ,kraft1 welche der ,schwerkraft entgegenwirkt1 bestehen1 und diese ,kraft mu erst durch maschinelle ,mittel geweckt1 also knstlich erzeugt werden4 ,nachdem sich der ,flugapparat in der ,luft fortbewegt1 so liegt es nahe1 die ,kraft des ,luftwiderstandes fr diese ,zwecke auszuntzen und zwar derart1 da man sich einen ,luftwiderstand knstlich schafft1 durch dessen berwindung die erforderliche ,hubarbeit geleistet werden kann4 ,eine zweite ,methode besteht in der ,ausntzung der ,reaktionswirkung explosiver ,prparate1 womit z4 ,b4 ,geschosse1 ,raketen etc4 durch die ,luft getrieben werden4 ,zur ,befrderung der ,menschen ist diese letzte ,methode aber dermalen nicht tauglich1 deshalb wird hier auch nur der erste ,fall behandelt4 ,ein ,luftwiderstand kann durch jede ,bewegung einer ,flche1 besitze dieselbe welche ,gestalt immer1 hervorgebracht werden1 diese ,flche braucht nur gegen die ,fahrtrichtung eine schiefe ,stellung einzunehmen4 ,die ,art und ,weise1 wie die ,flchen sich durch die ,luft bewegen1 ist charakteristisch fr die ,benennung der einzelnen ,flugapparate4 ,bleibt die ,flche im allgemeinen starr und dabei gegen die ,fahrtrichtung etwas nach aufwrts gerichtet1 so haben wir es mit ,drachenfliegern zu tun2 rotieren diese ,flchen um eine vertikale oder etwas schief gestellte ,achse1 so nennen wir solche ,flugapparate ,schraubenflieger2 bewegen sich die ,flchen schlagartig auf und ab1 etwa um eine horizontal oder annhernd horizontal gestellte ,achse1 so haben wir es mit ,flgelfliegern zu tun4 ,die ,flchen knnen aber auch um eine horizontale oder annhernd horizontale ,achse rotieren und dabei ihre ,lage zum ,horizont stetig ndern -- in diesem ,falle kommt ein ,schaufelradflieger zum ,vorschein4 ,jede dieser ,arten lt sich in ungezhlten ,variationen ausfhren und nicht nach ,hunderten1 sondern nach ,tausenden zhlen in jeder dieser ,gruppen die ,projekte1 von welchen man eine ,lsung der langgestellten ,frage erwartet4 ,illustration3 ,fig4 #aba4 ,patrick ,alexander1 aronautischer ,schriftsteller4 ,die ,literatur ber ,flugmaschinen ist ziemlich reichhaltig1 leider aber fehlen meist genaue ,konstruktionsplne und sind nur ,skizzen ber viele interessante1 ausgefhrte ,experimente vorhanden4 ,wer sich eingehender mit diesem ,thema befassen will1 der sei auf folgende zwei ,werke verwiesen3 ,griffith ,brewer und ,patrick ,y4 ,alexander3 ,aeronautics1 welches ,buch viele ,patente auch ber lenkbare ,ballons enthlt1 und ,chanute ,progress in ,flying ,machines1 welches viele ,flugmaschinen in sehr ausfhrlicher ,weise behandelt4 ,im ,november des ,jahres #aija fand im ,velodrome des ,parc des ,princes in ,paris eine ,ausstellung aviatischer ,apparate statt1 welche mit einem ,wettbewerbe verbunden war4 ,an diesem ,wettbewerbe1 welcher von den ,brdern ,delagneau1 mit ,untersttzung des ,aro-,club de ,france1 der ,socit ,franaise de navigation arienne und des ,direktors des meteorologischen ,observatoriums zu ,trappes1 ,teisserenc de ,bort1 veranstaltet wurde1 konnten sich alle ballonfreien1 dynamischen ,flugapparate 7appareils d'aviation plus lourds que l'air7 beteiligen4 ,alle an dem ,wettbewerbe teilnehmenden ,apparate wurden in eine der folgenden drei ,hauptklassen eingeteilt3 ,i4 ,schraubenflieger 7hlicoptres74 ,zu dieser ,klasse gehren alle ,apparate1 welche ihren ,auftrieb einzig und allein durch ,schrauben erhalten4 ,,ii4 ,flgelflieger 7orthoptres74 ,in diese ,klasse wurden alle jene ,apparate eingereiht1 welche sich mittels ,flgelschlgen nach ,art der ,vgel erheben4 ,,iii4 ,drachenflieger 7aroplanes74 ,zu dieser ,gruppe wurden alle ,apparate gerechnet1 bei denen die ,tragkraft durch ,luftverdichtung unterhalb unbeweglicher1 rasch durch die ,luft vorwrts bewegter ,drachenflchen entsteht4 ,fr die an dem ,wettbewerbe teilnehmenden ,apparate galt folgendes ,reglement3 ,i4 ,schraubenflieger4 #a4 ,apparate1 welche sich durch ,eigenkraft erheben4 a7 ,modelle von ,schraubenfliegern1 angetrieben durch ,motoren1 deren ,betriebskraft ,dampf1 ,benzin1 komprimierte ,luft u4 s4 w4 bildet4 b7 ,schraubenflieger-,spielzeuge1 angetrieben durch gespannte ,federn1 tordierte ,kautschukfden1 knstliche ,schmetterlinge1 fliegende ,kreisel4 #b4 ,apparate1 welche sich nicht durch ,eigenkraft erheben4 a7 ,schraubenflieger1 welche sich1 getrennt von ihrem ,motor1 nur ein einziges ,mal erheben2 b7 ,spielzeuge von ,schrauben ohne unabhngigen ,motor3 ,spiraliferen1 ,stropheors u4 s4 w4 ,,ii4 ,flgelflieger4 a7 ,knstliche ,vgel1 deren ,kraftmaschine durch ,dampf1 ,benzin1 komprimierte ,luft u4 s4 w4 gespeist wird4 b7 ,wissenschaftliche ,spielzeuge mit beweglichen ,flgeln1 angetrieben durch gespannte ,federn1 ,kautschukfden u4 s4 w4 ,,iii4 ,drachenflieger4 #a4 ,freie ,drachenflieger4 a7 ,drachenflieger1 angetrieben durch einen ,dampf- oder ,benzinmotor etc4 b7 ,drachenflieger-,spielzeuge1 bewegt durch gespannte ,federn1 tordierte ,kautschukfden etc4 c7 ,schleuder-eroplane3 ,pfeilflieger1 ,boomerangs4 #b4 ,kaptivdrachen4 a7 ,drachen zur ,anstellung meteorologischer ,beobachtungen4 b7 ,kinderdrachen von jeder beliebigen ,konstruktion3 orientalische1 japanische1 chinesische ,drachen1 rotierende ,drachen etc4 ,alle an dem ,wettbewerbe teilnehmenden ,apparate wurden in folgende zwei ,hauptgruppen eingeteilt3 #a4 ,gruppe3 ,apparate wissenschaftlichen ,charakters4 #b4 ,gruppe3 ,apparate zur ,demonstration oder ,spielzeuge4 ,an der ,konkurrenz konnten nur ,apparate teilnehmen1 welche sich vom ,boden erheben4 ,die ,jury nahm bei der ,prfung ,rcksicht auf die ,konstruktion1 die ,festigkeit und das ,gewicht der ausgestellten ,apparate und stellte genaue ,messungen an ber3 #a4 das gehobene ,totalgewicht2 #b4 die ,zeit1 whrend welcher der ,apparat sich in der ,luft erhlt2 #c4 die erreichte ,hhe2 #d4 die durchflogene ,strecke4 ,auch die ,stabilitt der ,apparate wurde einer speciellen ,prfung unterzogen4 ,aus dieser gewi nicht uninteressanten ,aufzhlung ersieht man schon die groe ,mannigfaltigkeit dieses ,gebietes der ,luftschiffahrt4 ,um nicht zu weitschweifig zu werden1 sei vorerst in einleitender ,weise nur einiger1 der von der ,presse am hufigsten erwhnten ,flugapparate gedacht4 ,zu ,anfang des vorigen ,jahrhunderts war es keinem ,experimentator geglckt1 ,flugapparate von auch nur #ej g ,gewicht mit mechanischen ,mitteln durch die ,luft zu treiben und alle diesbezglichen ,versuche beschrnkten sich auf unbedeutende ,spielereien4 ,zu ,anfang der ,siebzigerjahre konstruierten die ,franzosen ,pnaud 7ein ,schler des durch seine ,momentphotographien und hochinteressanten1 physiologischen ,studien auf dem ,gebiete des ,vogelfluges bekannten ,professors ,marey71 ,hureau de ,villeneuve und ,jobert ihre ersten mechanischen ,vgel1 welche sich aber alle ebenfalls in sehr bescheidenen ,grenverhltnissen bewegten und nicht mehr als einige ,zehntel ,kilogramm wogen4 #ahgi verfertigte ,pichancourt ein hnliches ,modell von fast #c_/d kg ,gewicht1 und ,tatin konstruierte einen vertikal aufsteigenden ,aroplan1 welcher durch zwei1 mit komprimierter ,luft angetriebene ,schrauben bewegt wurde und etwas ber #a kg wog4 ,nachfolger dieser ,franzosen finden wir von nun an in ,deutschland1 ,england und sterreich 7,kre7 mit hnlichen ,flugmodellen4 ,in ,italien kultivierte #ahgg ,forlanini die reinen ,schraubenflieger4 ,das von ihm mit ,hilfe von zwei ,schrauben und einer vertikalen ,flche mit ,dampf betriebene ,modell wog #ce kg1 hob sich #ac m hoch und schwebte #bj ,sekunden lang in der ,luft4 ,in ,amerika arbeitete ,phillips an jalousienartigen ,drachenfliegern1 in ,australien ,hargrave an ,flgelfliegern1 beide mit relativ gnstigem ,erfolge4 ,die ,maschine des letzteren flog im ,jahre #ahhi mit einer ,gesamtbelastung von #af kg mit #df ,flgelschlgen #aef m in horizontaler ,richtung durch die ,luft4 ,dieser kleine ,apparat wurde durch ,dampf in ,bewegung gesetzt4 ,ein anderes fliegendes ,modell von ,hargrave wog #ahe kg4 ,auch ,maxims und ,langleys ,apparate zhlen in diese ,gruppe4 #b4 ,drachenflieger4 ,alle ,anhnger der dynamischen ,luftschiffahrt behaupten bereinstimmend3 ,zum ,fliegen gehrt in erster ,linie ,gewicht4 ,ein ,ballon sei ein ,spielball des ,windes4 ,ihr1 von de la ,landelle ausgegebenes ,schlagwort lautet daher3 ,plus lourd que l'air6 ,unter den ,methoden1 welche mittels dieser ,art das ,fliegen realisieren wollen1 haben die ,drachenflieger die meisten ,anhnger4 ,sie alle haben das gemeinsam1 da sie gegen den ,horizont schrggeneigten ,flchen1 durch motorischen ,antrieb 7vermittels ,schrauben7 eine ,geschwindigkeit erteilen1 welche einen ,auftrieb hervorrufen1 der gro genug ist1 um die ganze auf dem ,apparate untergebrachte ,last im ,schweben zu erhalten4 ,die ,form der ,ausfhrung kann unendlich verschieden sein4 ,nach dem ,vorbilde der groen ,flieger soll die ,breitenform die der ,lnge berwiegen4 ,als ,hauptvorteil gegenber den ,ballons wird der geringe zu berwindende ,stirnwiderstand hervorgehoben2 dadurch soll groe ,geschwindigkeit erzielt werden1 welche groes ,tragvermgen hervorruft4 ,um bezglich dieser drei ,punkte klar zu sehen1 gebe ich folgende kleine ,zusammenstellung1 bezglich der ,tragkraft und des ,stirnwiderstandes einer unter verschiedenen ,neigungswinkeln und verschiedenen ,geschwindigkeiten vorwrts bewegten ,ebene4 ,angenommen1 wir htten eine ebene ,flche von #ajj m#b ,inhalt4 ,diese sei einmal #a1 dann #e und dann #aj gegen den ,horizont geneigt und werde in jeder dieser ,positionen einmal mit #aj m1 dann mit #bj1 #ej und #ajj m ,geschwindigkeit durch irgend eine auf sie wirkende ,kraft vorwrtsgetrieben4 ,wir nehmen weiters der ,einfachheit wegen an1 die ,flche sei eine mathematische1 ebene und habe eine ,lnge und ,breite von #aj m4 ,wieviel kann die ,flche in jedem der einzelnen1 gegebenen ,flle tragen8 ,also wieviel kann ihr ,eigengewicht mehr der motorischen und ,nutzlast betragen und wie gro ist in jedem dieser einzelnen ,flle der zu berwindende ,stirnwiderstand8 ,das ,gewicht darf -- horizontalen ,flug vorausgesetzt -- offenbar die grte ,vertikalkomponente des geweckten ,luftwiderstandes nicht bersteigen1 sondern mu ihr gleich sein4 ,in der folgenden1 nach den ,loesslschen ,grundformeln berechneten ,tabelle bedeuten die oberen ,ziffern den geweckten ,vertikalwiderstand ,ry1 also den ,auftrieb oder das in ,schwebe gehaltene ,gewicht1 die unteren den geweckten ,horizontal-1 also den ,stirnwiderstand ,rx2 beide in ,kilogrammen4 ,neigung der ,geschwindigkeit in ,meter per ,sekunde ,flche gegen ,auf- ,trieb ----------------------------------- die ,horizontale ,vor- #aj #bj #ej #ajj ---------------------------------------- -------------------------- #a ,ry #bag #hfh #edbe #bagjj ,rx #jd #aed #ie #chj #e ,ry #ajhj #dcbj #bgjjj #ajhjjj ,rx #id #cgf #bcej #idjj #aj ,ry #badj #hefj #ecejj #badjjj ,rx #cge #aejj #icge #cgejj ,sehr leicht lt sich daraus zum ,beispiel fr horizontale ,fahrt die erforderliche motorische ,arbeit 7,anzahl der ,pferdestrken ,n7 rechnen4 ,in der folgenden ,tabelle bedeuten die eingesetzten ,ziffern die ,anzahl ,pferdestrken1 welche ntig sind1 um diesen ,stirnwiderstand zu berwinden4 ,bei einer ,horizontalgeschwindigkeit ,flchen-,nei- von x-,meter resultiert ein gungswinkel ,pferde- ,aufwand an ,pferdestrken gegen die strke ---------------------------------- ,horizontale #aj #bj #ej #ajj ---------------------------------------- ----------------- #a #jje #jb #ac #ea #e ,n #ac #ej #caj #acjj #aj #ej #bjj #abej #ejjj ,trgt man auf der ,abszissenaxe fr einen bestimmten ,grad die ,geschwindigkeiten und auf der ,ordinatenaxe die ,hebekrfte1 respektive den zu berwindenden ,widerstand und die dazu ntige ,anzahl von ,pferdestrken auf1 so erhlt man in der dadurch entstehenden ,kurve ein bersichtliches ,bild ber deren ,verlauf4 ,diese wenigen ,andeutungen werden gengen1 um den fr die ,sache sich interessierenden1 besonders wenn er selbst ,bleistift und ,zirkel in die ,hand nimmt1 ber die ntigen ,anhaltspunkte zur ,beurteilung der bei ,drachenfliegern auftretenden1 hauptschlichsten ,faktoren1 das sind ber die ,flchenwinkel1 die ,geschwindigkeit1 ,arbeitskraft und ,hebewirkung1 zu orientieren4 ,das genaue ,einstellen und das ,beibehalten des ,flchenwinkels gegen die ,horizontale wird wohl praktisch schwer mglich sein2 es ist dies aber nicht von so groem ,belange als man meinen sollte4 ,der praktische ,flugtechniker sagt3 ,die ,flchen stellen sich von selbst in diejenigen ,winkel ein1 die ihren ,bewegungs- und ,stabilittsverhltnissen eben entsprechen4 ,darauf einzugehen1 wrde hier zu weit fhren4 ,will man mit ,aroplanen hher oder tiefer steigen oder horizontal fahren1 so gelten nachfolgende ,relationen3 ,es mu beim ,horizontalfluge ,ry ,g fallenden ,fluge ,ry ,g steigenden ,fluge ,ry ,g sein4 ,die ,erzeugung von ,ry1 d4 i4 dem ,auftriebe1 liegt in der ,hand des ,aroplanfhrers1 d4 h4 je nachdem er seine ,maschine strker oder schwcher arbeiten lt1 also schneller oder langsamer fhrt1 wird er mehr oder weniger ,hebekraft erzielen4 ,ist der ,drachenflieger mit einer ,schraube ausgestattet1 so lehrt eine einfache berlegung1 da einer gewissen ,umdrehungszahl der ,horizontalflug1 einer geringeren der abwrts gerichtete1 einer greren aber der ,aufwrtsflug entsprechen msse4 ,in die mathematischen ,relationen bei den verschiedenen ,luftschiffen einzugehen1 liegt nicht im ,zwecke dieser ,schrift1 es soll aber nicht versumt werden1 darauf hinzuweisen1 wie wichtig sie fr dieses ,fach sind4 ,kein ,flugtechniker darf daher diese ,studien vernachlssigen4 ,wenn man fr eine bestimmte ,leistung die ,gre des ,drachen rechnet1 so findet man meist1 da sie sehr volumins ausfallen werden4 ,so groe ,flchen zu konstruieren hlt aber schwer4 ,man ist daher bestrebt1 diese ,flchen kleiner zu bauen und durch entsprechende ,konstruktionen die gleich groe ,hebekraft zu erzielen4 ,den gewlbten ,flchen schreibt man eine solche ,eigenschaft zu4 ,luftwiderstandsversuche mit gewlbten ,flchen ergaben bei deren ,vortrieben1 im ,vergleiche zu ebenen1 einen unverhltnismig greren ,auftrieb1 welcher wchst1 je kleiner der ,neigungswinkel zur ,horizontalen wird4 ,allerdings wchst damit auch die ,gre der erforderlichen ,arbeit4 ,eine zweite ,art1 kleinere ,flchen zu erlangen1 besteht in ihrer ,teilung4 ,diese kann nun im horizontalen ,sinne geschehen1 durch ,nebeneinandersetzen mehrerer ,flchen1 oder dadurch1 da man die ,flchen bereinander setzt4 ,experimente ber die ,abstnde1 welche solche ,flchen im vertikalen ,sinne einnehmen sollen1 sind nur sehr sprlich und lckenhaft verffentlicht4 ,meist nimmt man an1 der ,abstand solle das ,doppelte der ,breite betragen1 damit bei einer ,fortbewegung im horizontalen ,sinne1 die ,summe der beiden ,flchen geradesoviel trage als eine einzige4 ,breite ,flchen haben mehr ,stirnwiderstand als lange1 auch darber sind die ,daten sehr sprlich4 ,einen groen ,einflu hat auch hier der ,reduktionskoeffizient4 ,behufs ,erzielung der ntigen ,stabilitt werden vertikale ,flchen angeordnet oder gegen die ,lngsachse schief geneigte4 ,diese sind zur ,verminderung der sonst unausbleiblichen ,schwankungen stets anzuwenden4 ,die ,vorwrtsbewegung endlich ist fast ausschlielich mit ,hilfe einer oder mehrerer ,schrauben mit horizontalen oder schwach gegen die ,horizontale geneigten ,achsen gedacht4 ,der ,haupteinwurf gegen die ,drachenflieger besteht in ihrem ,unvermgen1 in der ,luft stille zu stehen und in der ,gefhrlichkeit des ,landens4 ,auf freiem ,lande verankert1 widerstehen sie halbwegs schrferem ,winde noch viel weniger1 als der von den ,aviatikern so sehr verlsterte ,ballon4 ,die ,hauptbedingung fr ihre tadellose ,funktionierung ist eben das schnelle ,hinschieen im ,luftozean6 -- ,was geschieht aber dann1 wenn irgend ein wichtiger ,bestandteil bricht oder die ,maschine versagt8 -- ,die zur ,abfahrt erforderliche ,geschwindigkeit kann durch schnelle ,fahrt auf der ,erde1 vielleicht auf ,schienen oder dergleichen erreicht werden2 wie aber soll die ,landung vor sich gehen8 ,gewi werden heftige ,ste unvermeidlich sein4 ,lassen sie sich so abschwchen1 da sie der ,konstruktion nicht schaden und wenn ,vorrichtungen dazu angebracht sind1 wird der ,fhrer ,zeit und auch stets die ,geistesgegenwart haben1 sie anzuwenden8 ,man sieht1 welche ,flle von ,fragen da zu beantworten ist und da die ,theorie allein auf sie keine gengende ,antwort erteilen kann4 ,theorie und ,praxis mssen ,hand in ,hand gehen1 um ,erfolge zu erzielen1 wenn solche auf diesem ,gebiete berhaupt mglich sind4 ,dr4 ,w4 ,kppen errtert im #d4 ,hefte der ,illustrierten aronautischen ,mitteilungen vom ,jahre #aija ,flugmaschinen und ,drachen in lichtvoller ,art4 ,im ,nachstehenden folgen wir auszugsweise seinen ,darlegungen und werden dabei in instruktiver ,weise in dieses interessante ,gebiet weiter eingefhrt4 ,in ,bezug auf ,stabilitt sind die an ,drachen gestellten ,forderungen hnlich1 aber weitergehend1 wie die an ,flugmaschinen zu stellenden4 ,denn erstens mu ihre ,stabilitt eine vllig automatische sein1 whrend bei der ,flugmaschine die ,handlungen des ,insassen zu ihrer ,erreichung mitwirken knnen2 zweitens aber ist ein ,drache zeitweise einer viel greren relativen ,luftbewegung ausgesetzt1 als eine ,flugmaschine es sein wrde1 denn er mu seine ,stabilitt auch in einem ,winde von #bj m per ,sekunde wahren1 whrend eine ,flugmaschine in der ,luft kaum auf eine relative ,bewegung von mehr als #aj-ae m per ,sekunde eingerichtet zu sein braucht4 ,bei ,wind von weniger als #aj m per ,sekunde fliegen aber auch weniger vollkommene ,drachen stabil1 die strkeren ,wind nicht vertragen1 und es ist ein bekanntes ,verfahren1 ,drachen1 die bei starkem ,winde herabzuschieen drohen1 dadurch zu beruhigen1 da der die ,leine haltende ,mann die ,spannung in dieser verringert1 indem er einige ,schritte mit dem ,winde luft4 ,wir werden also sicher gehen1 wenn wir von jeder ,flugmaschine verlangen1 ihre ,stabilitt durch ruhigen ,flug als ,drache unter verschiedenen ,windstrken zu beweisen4 ,als einfachstes ,mittel1 eine ,flugmaschine vor dem ,abfluge in geeignete ,hhe zu heben1 ist deren ,aufstieg als ,drache anzusehen4 ,in dieser ,weise knnen auch ohne ,motor oder mit sehr einfachem ,motor 7fallendem ,gewicht7 ,flugmaschinen auf die ,gesetze ihres ,fluges und dessen ,steuerung untersucht werden4 ,als weitere ,forderung ist an eine ,flugmaschine die ,bedingung zu stellen1 da sie gengende ,tragflche besitze1 um den ,insassen auch ohne sein ,zutun und ohne ,motor1 als ,fallschirm1 unbeschdigt zu ,boden befrdern zu knnen4 ,ferner mu die ,flugmaschine den ,insassen in sich aufnehmen knnen und ihn nicht unter ihr hngend befrdern1 weil die letztere ,lage sowohl in der ,luft als beim ,landen die weit gefhrlichere ist4 ,von geringerer ,bedeutung ist es1 wenn an der ,flugmaschine beim ,landen gelegentlich einige leicht zu ersetzende ,stangen brechen4 ,zudem mssen ,schwerpunkt und ,druckmittelpunkt annhernd zusammenfallen4 ,man bedarf daher keiner ,gondeln4 ,der ,aufenthalt des oder der ,insassen mu im ,innern des ,gerstes1 zwischen den tragenden ,flchen sein4 ,da alle diese ,forderungen erfllbar sind1 hat sich bei den ,drachenaufstiegen1 welche die ,seewarte in ,hamburg zu meteorologischen ,zwecken veranstaltete1 gezeigt4 ,im ,herbste #aija hatte sich nmlich ein groer ,hargrave-,drache 7,marvin-,modell1 ,tragflche #f-a_/c m#b7 zweimal losgerissen und den in ihm befindlichen1 zart gebauten ,meteorographen in #f1 beziehungsweise #h-a_/b ,minuten aus einer ,hhe von #adgj m1 beziehungsweise #afej m zum ,erdboden hinabgetragen und ihn #fi1 beziehungsweise #ih km vom ,aufstiegsorte unbeschdigt gelandet4 ,dies ergibt einen ,fallwinkel von #ab1 respektive #i #cj'4 ,auch ein ,nickelscher ,drache hat sich in einem hnlichen ,falle gut bewhrt4 ,der ,drache selbst hat bei oder nach dem ,landen wohl einige leicht zu reparierende ,verletzungen erlitten1 der im ,drachen untergebrachte ,meteorograph aber ist beide ,male vllig unverletzt geblieben und hat1 whrend des ,fluges und auch auf dem ,boden liegend1 die nderungen von ,luftdruck1 ,temperatur und relativer ,feuchtigkeit aufgezeichnet2 und zwar zeigen die ,aufzeichnungen mit dem ,augenblicke des ,abreiens von der haltenden ,leine ein ,aufhren der heftigen ,bewegungen und ,erschtterungen1 denen der ,drache bis dahin im starken ,winde ausgesetzt gewesen war2 der freie ,flug ist mithin in sehr ruhiger ,weise vor sich gegangen4 ,die ,geschwindigkeit des ,falles betrug nach ,obigem durchschnittlich #da und #cc m per ,sekunde1 und zwar nahm sie whrend des ,falles von #d-e m per ,sekunde auf etwa #b m per ,sekunde ab4 ,die durchschnittliche1 horizontale ,geschwindigkeit des ,fluges war dagegen in diesen beiden ,fllen #adb und #aee m per ,sekunde4 ,ausfhrlicheres ber beide ,flge findet man in der ,zeitschrift ,prometheus1 ,nr4 #ehi und #eij 7,,xii #ag und #ah74 ,ebendort ist von ,kppen auch die ,frage der ,steuerbarkeit eines solchen ,drachen besprochen4 ,eine ,flugmaschine soll1 nach ,kppen1 auch ohne ,motor die ,fhigkeit besitzen1 sich relativ zur umgebenden ,luft1 wenn auch nicht aufwrts1 so doch vorwrts und rckwrts zu bewegen und nach links und rechts zu wenden4 ,wahrscheinlich wird sich ferner auch fr den freien ,flug aviatischer ,flugmaschinen ein ,hlfsmittel von ,vorteil erweisen1 das beim ,drachenfluge unter ,umstnden sehr gute ,ergebnisse liefert3 ,die ,fesselung mehrerer ,drachen aneinander4 ,diejenige ,fesselungsweise bietet am meisten ,aussichten1 bei welcher die ,leine des oberen1 kleineren ,drachen an den ,rcken des greren1 mit einem ,insassen bemannten ,drachen1 befestigt ist4 ,um dieses ,system von ,drachen1 beziehungsweise diesen ,drachenflieger willkrlich nach ,lsung der ,verbindung mit dem ,erdboden seine ,hhe erhalten oder vergrern zu lassen1 dazu wird im allgemeinen ein ,motor erforderlich sein4 ,was die ,form der ,drachen1 beziehungsweise ,drachenflieger betrifft1 so wre es das ,ratsamste1 zunchst bei dem so vielseitig erprobten ,modell des ,hargrave-,drachen1 beziehungsweise einer seiner ,modifikationen stehen zu bleiben4 ber die ,dimensionen eines ,drachenfliegers zum ,tragen eines ,mannes und des ,zubehrs geben folgende ,tatsachen einen ,anhalt3 ,fallschirmen zum ,tragen einer ,person 7durchschnittlich #gj kg7 pflegt man eine ,flche von #ch bis #aac m#b zu geben4 ,auf der ,versammlung der russischen ,naturforscher im ,jahre #ahih wurde1 wer wollte1 durch zwei ,hargrave-,drachen von #fj und #dj1 zusammen #ajj m#b1 vom ,boden emporgehoben4 ,baden-,powell dagegen verwendet zum ,heben eines ,mannes #d oder #e ,drachen von je #eb oder #fe m#b4 ,chanute gibt #jae m#b ,tragflche fr jedes ,kilogramm ,last als richtiges ,verhltnis fr den ,gleitflug an4 ,es gengen also etwa #ajj m#b ,tragflche1 sowohl zum ,heben eines ,menschen mittels ,drachenwirkung1 als zum nachfolgenden ,herabschweben4 ,diese ,flche wird man zweckmig so verteilen1 da etwa #gj m#b auf den ,hauptdrachen #bc m#b auf den oberen ,drachen und #g m#b auf einen1 diesen aufhebenden ,pilotdrachen kommen4 ,der mehrfach erwhnte ,marvin-,drache der ,hamburger ,seewarte hlt #f-a_/c m#b ,tragflche bei je #b m ,lnge und ,breite und #hb cm ,hhe4 ,will man fr den freien ,flug beide ,zellen mit je drei ,flchen versehen1 so wrden1 um die elffache ,tragflche zu erreichen1 die ,dimensionen dieses ,drachen nur zu verdreifachen sein1 auf je #f m ,breite und ,lnge und #b-a_/b m ,hhe4 ,als ,halteleine fr das ganze ,drachengespann gengt ein ,stahldraht von #af;fachem ,querschnitt des fr den ,marvin-,drachen benutzten1 also von #a_/b #af #h mm#b1 beziehungsweise von #cb mm ,durchmesser1 oder ein ,kabel von gleicher ,festigkeit4 ,als ,verbindungsleine zwischen dem ,hauptdrachen und dem ,oberdrachen wre1 der leichteren ,behandlung wegen1 ,hanfschnur von #e-f mm ,durchmesser zu nehmen4 ,ich fhre nun im ,folgenden einige tatschlich ausgefhrte ,modelle vor1 welche wirklich sich in die ,luft erhoben haben und ,zeugnis geben von dem ,fleie1 mit dem gerade dieses ,kapitel der ,flugtechnik behandelt wird4 ,illustration3 ,fig4 #abb4 ,aroplan von ,pnaud aus dem ,jahre #ahga4 ,pnauds erstes ,modell im ,jahre #ahga gebaut und ,planophore genannt1 besteht aus zwei symmetrischen ,flchen1 welche an einem ,stabe befestigt waren4 ,diese ,flchen bildeten das tragende ,element1 whrend eine kleine mit ,kautschuk betriebene ,schraube den ganzen ,apparat vortrieb4 ,er flog in #ac ,sekunden #fj m weit4 ,pnaud stellte mehrere ,variationen solcher ,flieger her1 welche auch mit kleinen1 vertikalen ,steuern ausgerstet waren und bei geschickter ,handhabung selbst im ,kreise durch ,tren1 ,fenster u4 dgl4 hereinflogen4 ,diese ,pnaudschen ,flieger sind niedliche ,spielzeuge und im gewissen ,sinne auch ,studienbehelfe4 ,die in dem ,kautschuk aufgespeicherte ,kraft ist eine relativ groe4 ,tatin baute #ahgi grere1 mit ,schrauben betriebene1 aufwrtssteigende ,aroplane4 ,bei einem ,modelle war die ,schraube in der ,mitte angebracht und durch ,kautschukschnre betrieben1 bei dem andern ,modelle1 das in ,meudon gezeigt wurde1 waren seitlich zwei mit komprimierter ,luft betriebene ,schrauben angebracht4 ,die ,geschwindigkeit des ,aufstieges betrug #h m in der ,sekunde4 ,das interessanteste der bis nun in kleinem ,stile gebauten ,drachenflieger sind aber unstreitig die von ,mr4 ,lawrence ,hargrave in ,sydney4 ,es handelt sich laut ,verffentlichungen im ,engineering sowohl um ,drachen-1 als auch um ,flgelflieger4 ,eines dieser ,modelle hatte eine ,gre von #ab m#b bei #a kg ,eigengewicht4 ,bei einer durch ,gummibnder ausgebten ,arbeitsleistung von #cj kg flog der ,apparat etwa #fj m horizontal4 ,illustration3 ,fig4 #abc4 ,drachenflieger von ,henson4 ,auch ,kre1 ein ,schler der ,franzosen1 und ,oberingenieur ,gerstner in ,wien1 bauten hnliche ,apparate1 welche zu wiederholten ,malen in ,vortragsslen geflogen sind4 ,von der zahlreichen ,menge ausgefhrter oder projektierter1 groer ,drachenflieger seien nur einige erwhnt1 weil sie fr die ,geschichte der ,drachenflieger von hervorragender ,bedeutung geworden sind4 ,eines der ltesten ,projekte stammt von ,henson aus dem ,jahre #ahdb4 ,diese ,flugmaschine sollte etwa #cjjj kg wiegen1 eine ,drachenflche von #acgj m#b und #be-cj ,pferdestrken besitzen4 ,eine andere ,drachen-,konstruktion1 die ein ,vorbild ,maxims gewesen sein mag1 stammt von ,stringfellow 7#ahfh74 ,sie hatte bereits drei bereinander gelegene ,drachenflchen4 ,schon ,wenham machte #ahff den ,vorschlag1 statt einer einzelnen ,aroplanflche1 deren mehrere1 bereinander liegende anzuwenden4 ,die ,luft ist ein auerordentlich elastisches ,medium1 das sehr leicht zu ,wirbelbildungen geneigt ist1 und diese wieder verursachen ,tragkraftverluste4 ,die ,luft mu bei ihrer ,bentzung mit ganz besonderer ,vorsicht behandelt werden1 was bei kleinen ,flchen viel leichter ankommt als bei groen4 ,deshalb schenkte auch ,philipps diesen geteilten ,flchen eine besondere ,aufmerksamkeit4 ,vor #cj ,jahren baute er ,tragflchen von #c_/d bis #a m ,breite1 fand jedoch1 da selbst diese anscheinend so geringe ,dimension noch zu breit sei und stellte nun bei seinen letzten ,versuchen ,tragflchen zusammen1 die er horizontal stellte und stark parabolisch krmmte1 vorne dick1 rckwrts aber ganz dnn auslaufen lie4 ,er nennt diese ,tragelemente ,mates4 ,sie besitzen nur eine ,breite von #ch mm und sind #fg m lang4 #hj solcher ,mates sind zu einem ,traggerste vereint4 ,von besonderer ,wichtigkeit ist die ,entfernung zweier ,latten voneinander4 ,diese betrgt bei ,philipps #ej mm1 also nur circa #ac der ,breitendimension4 ,diese #hj ,mates sind nun in einen eisernen ,rahmen eingespannt und geben so dem ,apparate das ,aussehen einer groen ,jalousie4 ,die ,flche wrde nach der ,rechnung #bjd m#b betragen4 ,in den betreffenden ,publikationen im ,engineering1 l',aronaute etc4 ist selbe mit #acb m#b angegeben4 ,es ist bedauerlich1 da bei ,verffentlichung gerade solcher1 lehrreicher ,experimente die ,angaben von ,zahlen so stark differieren4 ,diese ,flchen montierte er auf einem auf ,schienen im ,kreise fahrenden ,wagen und lie diesen durch eine ,luftschraube vorwrtstreiben4 ,bei einer ,geschwindigkeit von etwa #ah m per ,sekunde hob sich der mit #be1 7respektive bei einem anderen ,versuche mit #cf kg7 belastete ,wagen vom ,geleise ab4 ,er erhielt auf diese ,art wenigstens approximative ,anhaltspunkte ber die ,wirkung und das ,verhalten seiner ,tragflchen4 ,zu ,ende der ,achtziger- und anfangs der ,neunzigerjahre baute ,maxim mehrere ,drachenflieger1 dessen letzte ,type mit besonders groem ,kostenaufwande hergestellt wurde4 ,schon das in ,fig4 #abe dargestellte ,modell lt die gewaltigen ,konzeptionen des auf dem ,gebiete der ,schnellfeuerkanonen bekannten ,erfinders erkennen4 ,wir bemerken zwei groe ,drachenflchen in der ,mitte1 je zwei seitlich ausladende1 schief gestellte ,flugflchen und unten den ,motor1 welcher zwei mchtige1 vierflgelige ,schrauben antreibt4 ,der ganze ,apparat steht auf ,rdern und bewegt sich auf einer groen ,schienenbahn in ,baldwins-,park1 dem ,experimentierplatze des ,luftschiffers1 fort4 ,ein anderes ,modell desselben ,erfinders zeigen die ,figuren #abf-acj1 von welchen die ,figur #abi den ,apparat in schneller ,bewegung ber die ,schienen darstellt4 ,soviel mir bekannt ist1 flog diese ,maschine nicht4 ,der ,apparat besa nur eine einzige1 aber groe ,flche4 ,je zwei zweiflgelige ,schrauben1 von einem ,motor bewegt1 trieben die ,maschine1 so wie es die ,figur anzeigt1 auf dem ,geleise nach vorwrts4 ,illustration3 ,fig4 #abd4 ,hiram ,maxim4 ,der ,apparat war in einem groen ,schupfen untergebracht4 ,besuchte jemand ,maxim1 dem er sein ,studienobjekt zeigen wollte1 so lie er1 wie die ,zeitungen seinerzeit berichteten1 den ,kessel1 sobald der ,passagier an ,bord gekommen war1 heizen4 ,bald begann die ,dampfentwicklung4 ,wenn sie die ntige ,spannung besa und dadurch die ,maschine mit den ,schrauben in ,rotation versetzt hatte1 wurde das ,seil1 womit der ,apparat verankert war1 losgelassen und im selben ,augenblicke flog er schon ber das ,geleise4 ,hierbei ging ein eigenartiges ,beben und ,zittern durch alle ,teile des ,gerstes1 was durch den1 an den vielen ,rhren und ,leinen hervorgerufenen ,luftwiderstand und die rotierenden ,schrauben verursacht wurde4 ,am ,endpunkte des ,geleises angelangt1 erfolgte das ,anhalten des ,apparates durch das ,stoppen der ,maschine und die ber das ,geleise gelegten ,seile1 verhltnismig ziemlich ruhig4 ,der ,apparat wurde hierauf wieder in den ,schupfen zurckgeschoben4 ,ganz naturgem ist also diesem ,flugapparate ein ,rckwrtsbewegen nicht mglich und auch nicht ntig4 ,ein ,wenden in der ,luft besorgt das ,steuer4 ,illustration3 ,fig4 #abe4 ,maxims ,drachenflieger aus dem ,jahre #ahhi4 ,die ,fig4 #abh gewhrt uns in die ,details des ,flugapparates ,einblick4 ,man bemerkt das gewaltige ,gerst1 welches die ,flche und die ,schrauben sttzte1 und aus feinen ,stahlrhren gebaut war4 ,illustration3 ,fig4 #abf4 ,maxims ,drachenflieger4 ,querschnitt ,modell #ahhi4 ,die heiklichste ,frage bei den ,drachenschwebern ist die ,art der ,landung4 ,wie diese entsprechend gelst wird1 ob durch mglichst geringe ,flchenbelastung1 durch ,flchenverstellung1 ,fahren gegen den ,wind oder sonstwie1 darber verlautet noch wenig4 ,aus dem besagten ,aufsatze ist die in der ,fig4 #abg wiedergegebene ,landungsvorrichtung entnommen4 ,mit ihrer ,hilfe soll der ,chok der ,maschine bedeutend gemildert werden4 ,illustration3 ,fig4 #abg4 ,landungsvorrichtung bei ,maxims ,drachenflieger4 ,viele ,details wren sehr interessant1 mssen aber ,platzmangels halber unerwhnt bleiben4 ,nur ber die so wichtige ,mitnahme des ,kondensationswassers soll bemerkt werden1 da oben am ,gerste ein ,kondensator angebracht war1 welcher die ,aufgabe hatte1 den von der ,maschine verbrauchten ,dampf wieder zu kondensieren4 ,maxim hat auf diesem ,gebiete sehr viele ,versuche gemacht4 ,ein ,teil ist in einer sehr schnen ,abhandlung1 in der luxuris ausgestatteten1 hervorragendsten franzsischen ,zeitschrift ,revue de l',aronautique abgedruckt4 ,die seit dem ,jahre #ahib angekndigte ,fortsetzung ist leider bis heute noch nicht erschienen4 ,illustration3 ,fig4 #abh4 ,die ,unterseite des ,maximschen ,drachenfliegers mit einer ,gruppe von ,besuchern4 ,maxim experimentierte mehrere ,jahre und hat eine ,reihe von ,modellen ausgefhrt und erprobt4 ,natrlich machte er sich bei den spteren stets die ,erfahrung der ersteren zu ,nutze und so stellt jede neue ,type im gewissen ,sinne einen ,fortschritt gegen frhere dar4 ,es ist wohltuend1 die ,frage mit einer derartigen ,grndlichkeit und ,konsequenz behandelt zu sehen4 ,das letzte ,modell von ,maxim1 in gewaltigen ,dimensionen ausgefhrt1 bringt die ,fig4 #acj zur ,darstellung4 ,illustration3 ,fig4 #abi4 ,maxims ,drachenflieger auf der ,rollbahn4 ,illustration3 ,fig4 #acj4 ,maxims ,drachenflieger1 letzte ,type4 ,der ,apparat hatte in der ,mitte eine groe ,tragflche und seitlich noch fnf ,paar weit hinausreichende ,flgelflchen angeordnet4 ,die ,spannweite wird mit #cad m angegeben4 ,bei dem letzten ,versuche standen nur zwei ,paar ,flgel in ,verwendung1 so da die ,gesamttragflche sich auf #cgb m#b belief4 ,diese ,flchen hatten #g #ae' ,neigung gegen die ,fortbewegungsrichtung und wurden mit fast #ah m per ,sekunde vorwrts bewegt4 ,hierbei ergab sich ein ,auftrieb von #decf kg4 ,vom ,motor wog der ,dampfkessel mit ,wasserinhalt #ede kg4 ,die beiden ,kompoundmaschinen #bgb kg4 ,dieser nur #hag kg schwere ,motor soll #cfc ,pferdestrken geliefert haben1 ein kaum glaublich geringes ,motorengewicht4 ,die beiden zweiflgeligen ,schrauben hatten je #edc m ,durchmesser4 ,das ,gerst des ,drachenfliegers besteht aus einzelnen ,rhren von #be bis #ge und #ab cm ,durchmesser1 welche teils durch ,muffen1 teils durch ,stricke miteinander verbunden sind4 ,zur ,erzielung eines mglichst geringen ,widerstandes sollten sie bei spteren ,ausfhrungen eine elliptische ,gestalt bekommen4 ,illustration3 ,fig4 #aca4 ,flugapparat von ,ader4 ,von der ,verwendung des ,aluminiums dazu1 ist ,maxim abgekommen1 nachdem es sich herausstellte1 da diese ,rhren von gutem ,stahl bei gleicher ,widerstandsfhigkeit leichter gemacht werden knnen4 ,auch bezglich der ,dicke sind die ,rhren nicht gleich2 sie variieren von #jc bis #e mm4 ,sehr bemerkenswert ist die ,abfahrtsart des ,flugobjektes4 ,nachdem dasselbe erst bei greren ,geschwindigkeiten als etwa #af-ah m den erforderlichen ,auftrieb besitzt1 und diese ,geschwindigkeit nicht von der ,stelle aus auf einmal erreicht werden kann1 so folgt notgedrungen -- und dies gilt fr alle ,aroplane -- da der ,apparat1 bis diese ,geschwindigkeit erlangt ist1 sich auf dem ,boden fortbewegen mu4 ,es ist nichts natrlicher1 als das ,bestreben1 dabei die ,reibungswiderstnde mglichst zu verringern1 was darauf fhrt1 den ,aroplan auf ,rder zu stellen1 welche auf einer gleitsamen ,unterlage laufen4 ,die ,spurweite whlte ,maxim mit #d m4 ,das ,geleise hatte eine ,lnge von #fjj m4 ,da sein ,apparat jedoch vorlufig noch in steter ,erprobung stand1 so wurden ber die unteren ,schienen in ,abstnden von #aj cm1 ein zweites ,paar ,schienen gelegt1 die das ,niederhalten des etwa durch den ,auftrieb erfolgten ,aufstieges des ,flugmodelles bezwecken sollten4 ,illustration3 ,fig4 #acb4 ,langley1 amerikanischer ,flugtechniker und ,mitglied des ,smithsonian ,institutes in ,washington4 ,auch ermglicht dies allein ein genaues ,beobachten der erzielten ,resultate4 ,um aber auch ein ,auffliegen von dieser ,bahn zu gewhrleisten1 reicht das obere ,schienenpaar nur bis zu einer ,lnge von #dej m4 ,beim letzten ,versuche trieb die starke ,maschine den ,flugapparat derart krftig vorwrts1 da er nicht nur sein groes ,gewicht tatschlich in die ,luft erhob1 sondern noch einen so starken ,auftrieb entwickelte1 da er im ,auffluge die starken ,schienen1 welche dieses ,emporheben verhindern sollten1 durchbrach und durch die ,luft scho1 freilich nur kurze ,zeit1 dann kippte der ,apparat um1 strzte zu ,boden und zerbrach4 ,im ,gegensatze zu den ,apparaten von ,maxim und ,richet1 welche mit ebenen ,flchen experimentierten1 baute der ,franzose ,ader einen ,flugapparat1 welcher gebogene1 fledermausartige ,flugflchen besa4 ,er klafterte #ae m und wog leer #beh kg1 vollstndig belastet jedoch fast #ejj kg2 so da auf #a m#b ,flche #af-bj kg entfallen1 ein gewi recht ansehnliches ,gewicht4 ,zwei ,motoren von je #bj ,pferdestrken bewegten je eine vierflgelige ,schraube1 welche gegenlufig und voneinander vollkommen unabhngig laufen4 ,die hohe ,lage des ,luftkondensators wirkte auf die ,stabilitt sehr nachteilig4 ,in der ,tat kippte der ,apparat beim ,versuche um1 so da ber sein ,funktionieren nichts berichtet werden kann4 ,illustration3 ,fig4 #acc4 ,langleys ,arodrom4 ,eines der gelungensten von allen bis jetzt unternommenen ,flug-,experimenten ist das mit ,langleys ,arodrom ausgefhrte1 welches im ,jahre #ahif in ,amerika am ,patomakflusse die erste ,fahrt zurckgelegt hat4 ,dieses ,flugmodell besitzt vier leichte1 unbewegliche ,flgel1 welche aus einem mit ,seide berzogenen ,stahlgerippe gebildet sind4 ,die ,lnge dieser ,flgel betrgt von ,spitze zu ,spitze gemessen etwa #ci m1 ihre ,breite #a m4 ,zwei ,propellerschrauben von je #ab m ,durchmesser und #e cm ,steigung drehen sich in der ,minute ca #hjj-abjjmal um ihre ,achse4 ,vorne befindet sich eine ,art konisch zugespitzter1 mit ,luft gefllter ,zylinder1 welcher den ,apparat1 im ,falle einer ,landung auf dem ,wasser schwimmend erhalten sollte4 ,illustration3 ,fig4 #acd4 ,drachenflieger von ,carelli1 ,seitenansicht4 ,eine in einem gewissen ,sinne originelle ,maschine hat ,graf ,carelli entworfen3 ,zwei gewlbte ,tragflchen von fast #be m#b ,flche werden nebeneinander an einem ,gestelle1 welches auf ,rdern ruht1 angebracht und von je einer ,schraube durch die ,luft gezogen4 ,zur ,erhaltung der ,stabilitt dient eine groe ,scheibe von #g m#b ,flche1 welche an einer vertikalen1 durch den ,schwerpunkt placierten ,achse steckt und durch ihre ,rotation die schdlichen1 kleinen ,schwankungen hintanhalten soll4 ,illustration3 ,fig4 #ace4 ,draufsicht auf den ,drachenflieger von ,carelli4 ,das ,gesamtgewicht des ,apparates1 dessen ,draufsicht und ,seitenansicht die ,figuren #acd und #ace wiedergeben1 soll inklusive eines ,menschen #aej kg betragen4 ber im groen angestellte ,versuche verlautet nichts4 ,im kleinen erbaute ,modelle ergaben gnstige ,resultate4 ,bei dem in ,fig4 #acf abgebildeten1 nach ,carellis ,prinzip gebauten ,drachenflieger befindet sich ober der gewlbten ,flche1 welche von einer zweiflgeligen ,schraube gezogen wird1 eine rotierende ,scheibe4 ,dieses ,modell wog #hj kg1 hatte einen #be kg schweren ,motor und flog ca4 #ajj m weit4 ,rckwrts sieht man ein horizontales und ein vertikales ,steuer4 ,dieser ,drachenflieger wurde von ,leutnant ,vialardi ,evaristo gebaut1 dem ,herausgeber der italienischen ,fachzeitschrift ,l',aeronauta4 ,ein anderes von ihm gebautes ,modell von #e kg ,gewicht und #f m#b ,flche hat in #bj m ,hhe einen ,weg von #cej m zurckgelegt4 ,illustration3 ,fig4 #acf4 ,carellis ,drachenflieger von unten gesehen4 ,in ein anderes ,system reihen sich die ,drachenflieger von ,karos ein4 ,bei diesen ,apparaten werden die ,tragflchen durch zwei parallel nebeneinander rotierende1 flchenartige ,scheiben oder schwachgeneigte1 jalousieartige1 aufstellbare ,flchen ersetzt4 ,vor diesen ,flchen ziehen zwei gegenlufige ,schrauben den ,flieger durch die ,luft4 ,ich htte wohl sagen sollen3 die ,schrauben sind bestimmt den ,apparat durch die ,luft zu ziehen1 denn auch er ist1 so wenig wie seine ,vorgnger1 wirklich im ,groen ausgefhrt worden und geflogen4 ,das ,erheben von der ,erde aus ist mit ,hilfe der jalousieartig1 etwas aufgeschlossenen1 schraubenartig wirkenden ,flchen gedacht4 ,in der ,hhe angelangt1 werden die vorne befindlichen ,zugschrauben in ,bewegung gesetzt4 ,der ,apparat soll dann in ,wellenlinien seinem ,ziele zueilen4 ,diese ,wellenflieger haben mehrere ,vertreter1 obwohl sich die ,vgel des ,wellenfluges in der ,natur nur auf ganz kurze ,strecken bedienen4 ,ich halte ihn fr ganz aussichtslos4 ,illustration3 ,fig4 #acg4 ,drachenflieger von ,karos1 von der ,seite gesehen4 ,ein kleines1 fliegendes ,modell von #a m#b ,segelflche und #afg kg ,gewicht hat ,oberingenieur ,samuelson in ,schwerin hergestellt1 um mit seiner ,hilfe einige bei ,drachenfliegern giltige ,gesetze zu finden4 ,er hat mit diesem ,apparate aufs neue den folgenden1 von ihm schon #ahhj entdeckten ,satz besttigt gefunden3 ,beim schrgen ,fortschreiten eines dnnen1 flchenartigen ,krpers ist der ,normaldruck der ,luft an der ,vorderkante am grten1 nimmt proportional der ,entfernung von der ,hinterkante ab1 und ist in letzterer gleich ,null1 so da bei rechteckiger ,gestalt des ,flchenkrpers die ,mittellinie des ,normaldruckes in #a_/c der ,lnge von der ,vorderkante entfernt liegt4 ,illustration3 ,fig4 #ach4 ,draufsicht auf den ,drachenflieger von ,karos4 ,illustration3 ,fig4 #aci4 ,die drei ,ansichten des von ,samuelson ausgefhrten ,modelldrachenfliegers4 ,ein anderes von ,samuelson aufgestelltes ,flugprinzip lautet3 ,der ,normaldruck1 welchen ein in schrger ,richtung fortschreitender ebener ,flchenkrper durch die ,luft erleidet1 ist unabhngig vom ,neigungswinkel4 ,in ,berlin hat ,j4 ,hofmann das ,modell eines ,flugapparates konstruiert1 auf welches er viele ,hoffnungen setzt4 ,es wiegt #ce kg und flog wiederholt #aj m weit4 ,ein kupferner ,wasserkessel von #gb ,rhrchen und eine fr #aa-a_/b ,atmosphren ,druck ausgestattete ,verbundmaschine liefern die zur berwindung des ,luftwiderstandes erforderliche ,arbeit4 ,ein ,stelzenapparat ist bei der ,abfahrt1 respektive ,landung behilflich4 ,ein zehnmal greres ,modell soll in ,ausfhrung begriffen sein4 ,illustration3 ,fig4 #adj4 ,hofmanns ,drachenflieger mit ,stelzenapparat4 #c4 ,die ,kreschen ,drachenflieger4 ,kre1 ein ,russe1 der lange ,jahre in ,petersburg1 dann in ,paris lebte und dort ein ,schler ,pnauds war1 beschftigt sich1 gegenwrtig in ,wien domizilierend1 seit mehr als #cj ,jahren mit der ,konstruktion von ,drachenfliegern4 ,schon im ,jahre #ahhj gab er eine ,broschre ,aro-vloce heraus1 in welcher er einen ,drachenflieger projektierte4 ,im ,jahre #ahif verfertigte ,kre den in der ,fig4 #adb abgebildeten ,drachen von #jd m#b ,flche und #jc kg ,gewicht1 welcher unter einem ,winkel von #d-f sehr stabil in der ,luft schwebte4 ,seit dieser ,zeit verbesserte er seine ,apparate kontinuierlich4 ,in seiner aronautischen ,werksttte finden wir alle mglichen ,flugmodelle4 ,so in erster ,linie natrlich eine ,reihe von ,drachenfliegern1 dann aber auch ,flgel- und ,schraubenflieger-,modelle4 ,eine besondere ,vorliebe bekundet ,kre fr die ,drachenflieger4 ,seiner ,beharrlichkeit verdankte er es schlielich1 untersttzt von dem bekannten ,forscher auf arodynamischem ,gebiete1 ,chefingenieur von ,loessl und einigen seiner ,freunde1 die ,mittel zum ,baue von zwei groen ,drachenfliegern4 ,verfolgen wir die ,figuren #adb-aej1 so bemerken wir1 wie ,kre ganz richtig kontinuierlich vom kleinen ins grere projektierte und1 als er in die ,lage kam1 seine ,plne zu verwirklichen1 auch ausfhrte4 ,illustration3 ,fig4 #ada4 ,flugtechniker ,wilhelm ,kre4 ,die ,figur #add zeigt das ,projekt eines ,kreschen ,drachenfliegers aus frheren ,jahren4 ,auf einem bootartigen ,schlitten baut sich ein ,traggerst auf1 das zwei dortselbst angebrachte1 gewlbte ,flchen trgt4 ,schon hier bemerken wir ein horizontales ,steuer4 ,eine ,balanceflche ,b bildet eine ,art vorderes1 horizontales ,steuer4 ,der ,apparat ist durch ,schrauben vorwrts getrieben gedacht4 ,illustration3 ,fig4 #adb4 ,von ,kre projektierter ,drache4 ,aus dieser1 nicht ausgefhrten ,konstruktion entstand der ,plan zu dem nach ,fig4 #adf gebauten ,drachenflieger4 ,die gewlbten ,tragflchen ,b#a ,b#b ,b#c ,b#d prsentieren sich uns hier im ,querschnitte4 ,zwei gegenlufige ,schrauben ,e treiben den ,apparat vorwrts4 ,das ,vertikalsteuer ,d erhielt viel kleinere ,dimensionen4 ,das ,horizontalsteuer bekam eine fcherfrmige ,gestalt und berragte das untere ,steuer4 ,wie auf dem ,bilde zu sehen1 ist das ,flugschiff auf zwei schlanken ,aluminiumgondeln montiert1 die zugleich einen ,schlitten bilden4 ber diesem ,schlittenboote ist ein ,gerst aus dnnwandigen ,stahlrhren1 mit ,drhten versteift1 hergestellt und mit leichtem ,ballonstoff berzogen4 ,der vordere ,teil bildet einen glatten1 spitzen ,keil1 wobei die untere ,seite eine ntzliche ,drachenflche darstellt4 ber diesem ,keile sind drei gewlbte ,tragflchen stufenweise angeordnet1 vorne die kleinste1 rckwrts die grte4 ,illustration3 ,fig4 #adc4 ,projektierter ,drache von ,kre im zusammengelegten ,zustande4 ,illustration3 ,fig4 #add4 ,krescher ,drachenflieger4 ,projekt aus dem ,jahre #ahid4 ,illustration3 ,fig4 #ade4 ,krescher ,drachenflieger ex #ahih4 ,zwischen der zweiten und dritten ,tragflche befinden sich die beiden elastischen ,segelluftschrauben4 ,rckwrts ist ein horizontal liegendes ,steuer von #ad m#b angebracht1 mit welchem oben ein ,luftkiel1 respektive eine ,wetterfahne1 fest verbunden ist4 ,darunter befindet sich das vertikal stehende ,steuer und an derselben ,achse noch ein kleines ,eis- oder ,schneesteuer4 ,das horizontale1 sowie auch das vertikale und ,eis-,steuer werden mittels eines ,hebels durch die ,hand in ,ttigkeit gesetzt4 ,die ,wlbung der ,tragflchen zur ,sehne betrgt #a_/ab1 aber die ,enden der ,rippen sind elastisch und nachgiebig4 ,die drei gewlbten ,tragflchen mit der ,schnabelspitze haben zusammen #ij m#b 7ohne das horizontale ,steuer74 ,der ganze ,flugapparat wiegt ohne ,motor circa #cjj kg1 mit ,motor und zwei ,personen sollte er nicht ber #fej kg wiegen4 ,damit das ,flugschiff das ,wasser verlassen kann1 ist nach ,kre eine ,minimalgeschwindigkeit von #aj m pro ,sekunde erforderlich4 ,diese ,geschwindigkeit denkt sich ,kre auf dem ,wasser dadurch erzielt1 da1 sobald der ,flugapparat in ,bewegung kommt1 die groen ,tragflchen einen ,auftrieb 7z4 ,b4 bei #d m #ajj kg71 erhalten4 ,es wird also bei #d m ,geschwindigkeit pro ,sekunde das ,schlittenboot um #ajj kg entlastet4 ,die ,gondeln heben sich um soviel aus dem ,wasser1 weshalb der eingetauchte ,querschnitt kleiner wird4 ,es resultiert daraus auch ein kleinerer ,widerstand und ein ,wachsen der ,geschwindigkeit4 ,infolgedessen wchst aber wieder der ,auftrieb und so fort1 bis die ,last1 welche zuerst das ,wasser trug1 bei einer ,geschwindigkeit von ca4 #aj m pro ,sekunde allmhlich von der ,luft bernommen wird4 ,hat sich einmal der ,drachenflieger in die ,luft erhoben1 so erreicht er1 nach ,kre' ,behauptung1 mindestens eine ,geschwindigkeit von #af m pro ,sekunde4 ,illustration3 ,fig4 #adf4 ,krescher ,drachenflieger4 ,modell #ahii-aija4 ,von der ,seite gesehen4 ,wer die im ,reservoir des ,tullnerbachtales ausgefhrte mchtige ,flugmaschine1 wie ich1 im ,baue sah1 mute beim ersten ,eindrucke von der przisen1 fachgemen1 manuellen technischen ,arbeit entzckt sein4 ,es bot sich dem erstaunten ,blicke des ,ingenieurs in der ,tat etwas vllig ,neues1 ,bestrickendes dar4 ,dieser gigantische1 weitausragende ,bau mit seinen mchtigen ,flgeln schien nur des ,augenblickes zu warten1 um sich dem ihm vorher bestimmten ,elemente anzuvertrauen4 ,beim eingehenden ,studium jedoch stiegen der ,zweifel viele auf1 ob diese starren1 leicht gebauten ,formen es auch mit der ,gewalt des knstlich zu erzeugenden ,windes werden aufnehmen knnen4 ,die erforderliche ,anfangsgeschwindigkeit von #aj-ab m pro ,sekunde soll durch schnelles ,fahren ber das ,wasser erzielt werden4 ,will der ,apparat funktionieren1 so mte er auch bei strkerem ,winde aus seiner schtzenden ,htte ausfahren knnen4 ,ein ,geleise schreibt ihm dabei genau die zu wandelnde ,bahn vor1 bis er auf dem ,wasser sich selbst berlassen ist4 ,illustration3 ,fig4 #adg4 ,krescher ,drachenflieger4 ,modell #ahih-aija4 ,von oben und rckwrts gesehen4 ,bei ruhiger ,luft geht alles ganz glatt1 aber da erzielt auch der geschmhte1 lenkbare ,ballon ganz gute ,resultate und erhebt ,lasten1 die bis jetzt noch keine ,flugmaschine ungefhrdet wieder landete4 ,wie sich die ,sache aber bei ,wind verhlt1 darber lassen sich nur ,vermutungen aufstellen1 nachdem ,kre sich bis jetzt wohlweislich htete1 seine viele ,quadratmeter messenden ,flchen bei einem solchen zu lancieren4 ,der von einem #ce pferdestarken ,motor getriebene ,apparat machte bei stets sehr schwachen ,winden auf dem ,becken des ,tullnerbaches mehrere ,versuchsfahrten4 ,bei einer solchen ,probefahrt kenterte am #c4 ,oktober #aija der ,flugapparat infolge zu geringer ,stabilitt und versank in die ,tiefe4 ,frderer der ,luftschiffahrt setzten ,kre in den ,stand1 einen1 seiner ,meinung nach1 verbesserten ,drachenflieger zu bauen4 ,die neue ,type hnelt sehr der alten4 ,naturgem fanden alle beim ,baue des vorhergehenden ,apparates gemachten ,erfahrungen bei dieser neuen ,maschine ,verwertung4 ,dieser neueste ,apparat von ,kre erhielt eine um #a-a_/b m grere ,lnge als sein ,vorgnger1 ist also #ag-a_/b m lang4 ,statt der bisherigen drei ,flgelflchen sind vier angeordnet1 und zwar wird1 wie aus ,fig4 #adh ersehen werden kann1 eine neue vierte ,tragflche unter die bisherige dritte gesetzt4 ,illustration3 ,fig4 #adh4 ,seitenansicht des ,kreschen ,drachenfliegers4 ,die ,tragflchen sind noch nicht montiert4 ,modell #aijb4 ,diese beiden rckwrtigen ,flchen haben1 hnlich wie die ,hargrave-,drachen1 noch vertikale ,wnde1 welche den ,flugapparat stabilisieren helfen sollen4 ,die ,gesamtflche wird um rund #bj m#b vermehrt werden1 so da mehr als #ajj m#b ,flche fr ,tragzwecke ausgentzt erscheinen4 ,es kommen dann beilufig #i kg auf #a m#b ,flche zu heben4 ,die beiden ,aluminiumgondeln1 welche eine zu schwankende ,basis bilden1 hat ,kre durch ein breites ,boot ersetzt1 welches vorne und rckwrts mit ,luft ausgefllte1 wasserdichte ,schoten bekommen soll1 damit im ,falle eines ,kenterns der ,apparat nicht wieder versinke4 ,der ,daimler-,mercedes-,motor1 welcher bei der vorigen ,flugmaschine eingebaut war und in die ,tiefe des ,tullnerbach-,reservoirs versank1 wurde wieder verwendet4 ,er leistet #ce ,pferdestrken bei #cgj kg effektivem ,gewichte4 ,die ,fig4 #adh-aej geben ein ,bild des ,gerippes dieser neuen ,flugmaschine1 ,type #aijb1 welche am ,neusiedlersee ihren ,wert erweisen soll4 ,gewi begleiten ,kre auch dorthin unsere besten ,wnsche4 ,mge er die in der ,zeit von vier ,jahren beim ,baue seines ersten ,apparates gemachten ,erfahrungen zu ,nutzen und ,frommen der ,flugtechnik ausntzen und vor einer ,sysiphusarbeit bewahrt werden4 ,illustration3 ,fig4 #adi4 ,ansicht des ,kreschen ,drachenfliegers1 ,modell #aijb1 von rckwrts gesehen4 ,ich selbst zweifle gar nicht daran1 da es gelingen kann1 mit diesem ,drachenflieger sich aus dem ,wasser zu heben und auch eine glckliche ,landung auf dem ,wasser halte ich nicht fr ausgeschlossen -- wenngleich ich nicht meine1 dies werde die ,regel sein -- aber trotz alledem glaube ich nicht an die ,zukunft der ,drachenflieger in ihrer jetzigen ,form4 ,gerne gebe ich aber zu1 da die auf diesem ,gebiete veranstalteten ,versuche fr die ,flugtechnik von groem ,interesse werden knnen4 ,illustration3 ,fig4 #aej4 ,ansicht des ,kreschen ,drachenfliegers und seiner ,bauhtte ,modell #aijb1 von vorne gesehen4 ,der in ,fig4 #aea abgebildete ,drachenflieger von ,rosborg und ,nyberg soll vom ,eise weg seinen ,abflug ausfhren4 ,nhere ,daten ber diese etwas phantastische ,maschine fehlen bisher4 ,ist sie so gemacht1 da der ,wind ihr ,motor ist1 so mag sie unter ,umstnden gute und schnelle ,dienste1 aber nur auf dem ,eise1 leisten knnen4 ,wenn sich die von den ,illustrierten aronautischen ,mitteilungen im #d4 ,heft #aija gebrachten ,mitteilungen bewahrheiten1 so hat sich nachfolgend beschriebene ,flugmaschine von ,whitehead 7zu deutsch ,weikopf71 durch ihre beiden #bbe ,meter im ,durchmesser haltenden ,schrauben getrieben1 tatschlich ber #a km weit mit einem ,insassen vom ,boden erhoben1 ist also die erste ,flugmaschine1 welche einen ,menschen infolge der ihr innewohnenden1 motorischen ,kraft vom ,boden durch die ,luft gefhrt und wieder glcklich gelandet hat4 ,illustration3 ,fig4 #aea4 ,perspektivische ,ansicht des projektierten ,drachenfliegers von ,rosborg und ,nyberg mit ,eiskufen4 ,illustration3 ,fig4 #aeb4 ,drachenflieger von ,whitehead 7,weikopf74 ,gustav ,weikopf1 ein ,deutscher aus ,ansbach in ,bayern1 sandte den ,illustrierten aronautischen ,mitteilungen aus ,bridgeport in ,amerika folgenden1 sehr interessanten ,bericht3 ,meine ,maschine ist im wesentlichen einem ,vogel nachgebaut1 hat einen ,krper von #dh m ,lnge1 #ji m ,hhe und #jge m grter ,breite4 ,dieser ,krper ruht mit vier ,rdern am ,boden auf4 ,der ,durchmesser dieser ,rder betrgt #a m4 ,die ,vorderrder werden von einer zehnpferdekrftigen ,maschine angetrieben1 whrend die ,hinterrder frei laufen4 ,an jeder ,seite ist eine mit ,bambusrhren versteifte und mit ,seide berzogene ,tragflche angeordnet4 ,die ,spannweite betrgt #ajh m und der ,flcheninhalt der ,tragflchen #ej m#b4 ,die ,tragflchen sind an ihrer ,unterseite stark konkav und weisen keinerlei schlaffe ,stellen auf4 ,in der ,hhe der ,tragflchen steht quer im ,krper eine ,zweifach-,expansionsmaschine von #bj ,pferdestrken1 welche zwei ,propellerschrauben in entgegengesetzter ,richtung mit #gjj ,touren in der ,minute bewegt4 ,zur ,erhaltung der ,stabilitt des ,fahrzeuges in seiner ,lnge ist ein automatisch in ,funktion tretender ,apparat vorgesehen4 ,betriebsmaterial ist ,calciumcarbid1 beziehungsweise ,acetylengas4 ,der ,motor wiegt #ji kg pro ,pferdestrke und ist ein ,wunder1 was compendise ,bauart betrifft4 ,ich machte zwei ,versuchsfahrten mit meiner ,maschine4 ,bei beiden ,fahrten landete der ,apparat1 ohne im geringsten verletzt worden zu sein4 ,beim ersten ,versuche wurden #ajj kg ,ballast aufgenommen1 so da das ,gesamtgewicht #bbfe kg betrug4 ,als der ,motor arbeitete1 fuhr der ,apparat circa #cj m1 verlie dann den ,boden und flog circa #a-a_/b ,minuten4 ,beim zweiten ,versuche 7eine ,stunde spter71 nahm ich den ,ballast heraus und stieg selbst hinein4 ,das ,gefhl1 das ich hatte1 werde ich nie vergessen4 ,der ,erfolg war derselbe wie beim ersten ,versuche4 ,die ,dauer des ,fluges war #a-a_/b ,minuten und die durchflogene ,distanz #abgj ,meter4 #c4 ,schraubenflieger4 ,eine weitere groe ,gruppe von ,flugmaschinen bilden die ,schraubenflieger4 ,das ,charakteristische dieser ,flugmaschine ist der ,umstand1 da sie ihr ganzes ,gewicht allein durch eine einzige ,schraube oder durch ein ,system von ,tragschrauben in die ,luft erheben und durch sie forttreiben lassen kann4 ,soviel auf dem ,gebiete der ,drachenflieger experimentiert wurde1 so wenig wurde verhltnismig jenes der ,schraubenflieger kultiviert4 ,nachdem es nicht ,zweck dieses ,buches ist1 eine ,geschichte der dynamischen ,luftschiffahrt zu schreiben1 so begnge ich mich1 hier auf eine ,anzahl von ,projekten und ,experimenten hinzuweisen1 welche in dem sehr empfehlenswerten und interessanten1 #ahid in ,new-,york erschienenen ,buche von ,chanute ,progress in ,flying ,machines nher beschrieben sind3 ,ich erwhne von ihnen hier nur einige ,namen3 ,lannoy ,bienvenu 7#aghd71 ,degen 7#ahaf71 ,cossus 7#ahde71 ,auband 7#ahea71 ,bright 7#ahei71 de la ,landelle 7#ahfe71 ,ponton d',amcourt 7#ahfe71 ,pnaud 7#ahgj71 ,trouv 7#ahga71 ,dieuaide 7#ahgg71 ,melikoff 7#ahgg71 ,castel7#ahgh71 ,forlanini 7#ahgh71 ,trouv 7#ahhf71 ,jarolimek 7#ahic71 ,koch 7#aijb74 ,nur die folgenden1 besonders interessanten ,experimente seien kurz angefhrt3 ,fast vergessen ist heute das schne ,experiment von ,degen1 welcher einen ,hubschraubenflieger von #f kg konstruierte2 derselbe war mit einer leichten ,gondel aus ,rohr und ,seide ausgerstet und von einer zweiflgeligen ,schraube betrieben1 die durch ein ,uhrwerk bewegt wurde4 ,im ,juni #ahag stieg dieses hbsche ,modell im ,prater1 nachdem es ffentlich gezeigt worden war1 #afj m hoch4 ,in der ,hhe ffnete sich ein ,fallschirm und die ,gondel fiel langsam herab4 ,cossus1 #ahde1 baute einen ,groschraubenflieger mit drei nebeneinander situierten1 durch ,dampf betriebenen ,schrauben4 ,als ,beispiel eines gegenlufigen ,schraubenfliegers kann das ,modell von ,le ,bris #ahej und von ,bright #ahei -- so primitiv es ist -- angesehen werden4 ,die beiden ,schrauben standen bereinander und bewegten sich jede in entgegengesetzter ,richtung4 ,viel ,aufsehen erregte seinerzeit der gegenlufige ,schraubenflieger von ,de ,ponton d',amcourt4 ,er war mit einem ,schlangenrohrkessel und einer ,maschine von ,aluminium ausgerstet1 wog #b kg1 die ,strke des ,motors betrug #a_/b ,pferdestrke4 ,der ,schraubenflieger lief auf ,rdern und bewegte sich bei ,inbetriebsetzung seines ,motors sto- und sprungweise vorwrts4 ,de la ,landelle baute #ahfc einen ,apparat mit ,etagenflgeln4 ,als erstes ,beispiel einer ,kaptivschraube ist der ,apparat von ,castel anzusehen4 ,auf einem ,wagen mit hohem ,gerste befanden sich acht schmale ,schrauben1 wovon je zwei auf einer ,achse befestigt waren4 ,je zwei solcher ,etagenschrauben standen sich einander gegenber4 ,diese ,schrauben wurden mit komprimierter ,luft in ,bewegung gesetzt1 die ein ,schlauch zugeleitet hatte4 ,dieser ,schraubenflieger erhob sich und zerschellte beim ,experimentieren an einer ,wand4 ,der von ,prof4 ,forlanini im ,jahre #ahgg gebaute1 mit vier ,hubschrauben ausgerstete ,schraubenflieger war an einem ,gerste angebracht und wurde durch eine ,maschine1 die mittels berhitzten ,wasserdampfes betrieben wurde1 in rasche ,rotation gesetzt4 ,der ,motor war eine ,dampfmaschine4 ,als bertragungsmechanismus wurden ,zahnrder und ,kurbeln angewendet4 ,unten hing eine1 mit berhitztem ,wasserdampfe angefllte ,kugel4 ,das ,gewicht dieses ,generators betrug #a kg4 ,die ,schraubenoberflche war #b m#b4 ,die vom ,motor geleistete ,arbeit betrug #a_/c - #a_/b ,pferdestrke4 ,das ,gesamtgewicht belief sich auf #c-a_/b kg4 ,bei acht ,atmosphren ,spannung erhob sich das ,modell #ac m hoch und schwebte durch #bj ,sekunden lang in einem ,saale vorwrts4 ,auffallend erscheint das ,fehlen von ,nachrichten ber weitere ,versuche1 nachdem dieser als gelungen bezeichnet werden mu4 ,wenn wir diese ,projekte studieren1 und in das ,wesen der ,schrauben nher eingehen1 so finden wir1 da die ,hubschrauben und ,universalschrauben stets kleine ,neigungen1 die ,trieb- oder ,zugschrauben stets groe ,neigungen bekommen mssen4 ,vor ,konstruktion eines ,schraubenapparates mu die eingehende ,erprobung der dabei verwendeten ,schrauben1 und zwar in natura vorausgehen1 weil man hier nicht1 so wie bei ,wasserschrauben1 aus ,analogien schlieen darf4 ,es ist bedauerlich1 da fast gar keine ,detailprojekte ber ,schraubenflieger verffentlicht werden1 an denen man ,studien machen kann4 ,fr den geschulten ,flugtechniker ist kein ,gebiet so interessant1 wie dieses4 ,kein anderes ist aber auch fr den ,laien so schwer verstndlich1 weil ohne in die ,theorie der ,schrauben und in mathematische ,kalkulationen einzugehen1 sein ,verstndnis sehr schwer fllt4 ,vor der ,ausfhrung von ,schraubenfliegern mssen ,detailversuche ber die beste ,schraubenform1 ber die ,art und ,zahl der ,gnge1 die ,gestalt1 die ,lage1 den ,druckmittelpunkt der ,flgel1 ,art und ,gre der ,steigung etc4 vorangehen4 ber die hier in ,betracht kommenden ,details siehe mein ,buch3 ,lenkbare ,ballons pag4 #bji-bad1 wo ein ,teil dieser ,dinge angedeutet erscheint4 ,fr den ,fernerstehenden ist der ,gedanke1 ein ,versagen auch nur einer einzigen ,schraube knnte ein ,unglck zur ,folge haben1 recht peinlich4 ,betrachtet man die ,sache jedoch nher1 so steht es nicht so schlimm4 ,man ist ja nicht gentigt1 einer einzigen ,schraube allein sein ,leben anzuvertrauen1 sondern kann ein ,system von ,schrauben1 die ja auch nicht alle von einem einzigen ,motor getrieben werden mssen1 anwenden4 ,mir1 fr meine ,person1 scheint1 wie ich schon an anderen ,orten hervorgehoben habe1 der ,schraubenflieger unter allen ,flugmaschinen die meiste ,aussicht auf endgiltigen ,erfolg zu besitzen4 #d4 ,schaufelradflieger4 ,denkt man sich eine ,drachenflche durch ein ,schaufelrad vorwrts bewegt1 dessen ,achse senkrecht oder etwas schief zur ,fahrtrichtung gestellt ist1 so erhlt man den ,typus eines ,schaufelradfliegers4 ,illustration3 ,fig4 #aec4 ,schaufelradflieger von ,koch4 ,die ,schaufeln knnen nun entweder senkrecht zur ,achse des ,rades oder schief gegen dieselbe gestellt sein4 ,darnach lassen sich folgende ,typen aufstellen3 ,nach der ,lage der ,radachse zur ,fahrtrichtung3 a7 ,schaufelradflieger mit normal gestellten ,achsen2 b7 ,schaufelradflieger mit ebenen1 schief gestellten ,achsen2 c7 ,schaufelradflieger mit rumlich schief gestellten ,achsen4 ,nach der ,anordnung der ,schaufeln am ,rade3 d7 ,schaufelradflieger mit parallel zur ,achse gestellten ,schaufeln2 e7 ,schaufelradflieger mit schief zur ,achse gestellten ,schaufeln4 ,offenbar kommen auch hier1 wie bei den ,segelradfliegern1 nur #b_/e aller ,flchen zur ,wirkung4 ,es laufen somit stets #c_/e derselben tot mit4 ,das ganze ,gewicht der ,schaufeln wird immer ein sehr groes sein2 eine rationelle ,ausntzung aller ,flchen der ,schaufeln ist also unmglich4 ,illustration3 ,fig4 #aed4 ,kochs ,schaufelradflugmaschine4 ,seitenansichten und ,vorderansicht4 ,um einigermaen gnstige ,resultate zu erzielen1 wird man ,etagenflchen anwenden4 ,illustration3 ,fig4 #aee4 ,schaufelrad von ,kochs ,schaufelradflugmaschine4 ,der bekannte ,flugtechniker ,gustav ,koch in ,mnchen hat sich nebst vielen anderen ,zweigen seines ,faches auch dem ,studium der ,schaufelradflieger zugewendet4 ,in der ,figur #aee sehen wir ein dem ,oldhamrad nachgebildetes ,schaufelrad mit beweglichen ,schaufeln1 welche1 bei ihrer ,umdrehung auf die ,luft schlagend1 den erforderlichen ,auftrieb liefern sollen4 ,welche ,dimensionen aber ein solches ,luftschaufelrad erhalten soll1 erkennt man bei ,betrachtung der ,figur #aef4 ,dabei ist es noch fraglich1 ob der durch dasselbe hervorgerufene ,effekt wirklich gengt1 oder ob man das ,rad im gegenteiligen ,falle nicht noch grer und damit noch ungelenkiger machen solle8 ,dies ist der ,grund1 warum sich ,koch neuerdings auch den ,schraubenfliegern zugewendet hat4 ,illustration3 ,fig4 #aef4 ,stahldrahtgerst des ,schaufelradfliegers von ,koch4 ,nach einer ,originalphotographie4 ,in den ,figuren #aed und #aeg ist das ,modell eines von ,koch entworfenen und von dem ,ingenieur ,alexander ,schirmann konstruierten ,flugrades abgebildet4 ,koch gibt dazu einen ausfhrlichen ,motivenbericht1 dem wir auszugsweise nachfolgendes entnehmen3 ,das im ,velocipedradsystem konstruierte1 innerhalb eines doppelten ,stahlrohrrahmens gelagerte ,schaufelrad ist zugleich ,lauf- und ,schwungrad1 an dessen ,achse der mehrzylindrige ,benzinmotor1 wie berhaupt das ganze ,gewicht des ,apparates aufgehngt erscheint4 ,der dem ,rade adjustierte1 sogenannte ,oldham-,mechanismus bewirkt1 da die ,schaufeln whrend der ,rotation des ,rades sich auch ihrerseits drehen und zwar in dem der ,rotationsrichtung des ,letzteren entgegengesetzten ,sinne und so1 da die ,schaufeln whrend einer vollen ,umdrehung des ,rades nur je eine halbe ,tour machen4 ,illustration3 ,fig4 #aeg4 ,kochs ,schaufelradflugmaschine4 ,draufsicht4 ,infolgedessen funktioniert der untere ,teil der ,schaufeln1 wie die das ,wasser treffenden ,schaufeln des ,raddampfers1 rein vortreibend1 whrend die oberen die ,luft mehr oder weniger flach durchschneiden und die vorderen und hinteren ,schaufeln wie die ,flgel der ,luftschraube wirken4 ,die das ,umkippen am ,boden verhindernden1 mit ,laufrollen versehenen1 schiefstehenden ,stnder sind an ihrem oberen ,ende in der ,lngsrichtung des ,fahrzeuges beweglich1 so da der ,fhrer desselben den ,neigungswinkel der feststehenden1 hnlich wie beim ,gleitapparate angeordneten1 circa #ajj m#b messenden ,tragflchen und damit den ,grad des ,auftriebes whrend der1 den ,flug einleitenden kurzen ,fahrt1 am ,boden beliebig regulieren kann4 ,der ,fhrer ist hinter dem ,schaufel- und ,laufrade1 durch eine ,barrire davon getrennt1 postiert1 da er an dieser ,stelle den geringsten ,luftwiderstand findet und durch das ,rad nicht am ,ausblicke gehindert ist1 indem dessen ,schaufeln und ,speichen bei deren rascher ,rotation fr das ,auge verschwinden4 ,hat die ,fahrt am ,boden eine gewisse ,geschwindigkeit erreicht 7etwa #ae m pro ,sekunde71 wozu nach ,kochs ,meinung nur einige ,sekunden ,zeit und wenige ,pferdestrken erforderlich sind1 so vergrert der ,fhrer des ,fahrzeuges die ,neigung der hinteren1 durch die ,reaktionswirkung des ,motors niedergedrckten ,stnder1 das ,vehikel kommt dadurch in eine drachenartig nach hinten geneigte ,stellung und mu infolge des nun auftretenden ,luftdruckes gegen die ,unterseite der ,tragflchen wie ein ,drache aufsteigen4 ,mit dem ,verlassen des ,bodens entwickelt der ,motor erst seine volle ,kraft1 circa #bd ,pferdestrken1 welche1 nach ,kochs ,meinung1 sowohl nach den gepflogenen theoretischen ,ermittlungen1 als auch gem den gemachten1 praktischen ,erfahrungen mehr als hinreichen1 das ,fahrzeug durch ,beibehaltung der bei der ,fahrt am ,boden erlangten ,geschwindigkeit in der ,luft schwebend zu erhalten4 #e4 ,segelradflieger4 ,whrend die bis nun besprochenen ,systeme schon fast eine hundertjhrige ,geschichte hinter sich haben1 ist der ,segelradflieger noch nicht zehn ,jahre alt4 ,professor ,wellner fhrte ihn in der ,versammlung des sterreichischen ,ingenieur- und ,architekten-,vereines am #ae4 ,dezember #ahic das erste ,mal vor1 und der ,enthusiasmus1 mit dem er aufgenommen wurde1 war so gro1 da sich sofort ein ,komitee konstituierte1 das ,professor ,wellner bei ,ausfhrung seiner ,versuche materiell untersttzte4 ,die ,folge davon war die ,aufstellung und ,erprobung eines ,modellsegelrades im groen4 ,das ,segelrad besitzt im ,kreise trommelartig um die ,achse angeordnete ,tragflchen1 deren ,vorderkanten sich bei der ,rotation jedesmal in den oberen ,positionen nach auen1 also nach oben1 und in den unteren ,positionen nach innen1 also ebenfalls nach oben stellen4 ,dies geschieht am bequemsten durch ,anbringen eines festen ,exzenters mit ,exzenterstangen4 ,whrend die festen ,radarme umlaufen1 schieben die ,exzenterstangen die gelenkig drehbaren ,tragflchen derart in die richtigen ,lagen1 da die ,vorderkanten abwechselnd auswrts und einwrts gegen den mittleren ,umlaufskreis zu stehen kommen4 ,auf diese ,art wird sowohl im oberen als im unteren ,segelradhalbkreise in gnstiger ,weise ,hebekraft geliefert4 ,die ,mittelstellungen sind bergangspositionen oder ,leitlagen4 ,der ,mechanismus der ,segelrder ist demjenigen der ,morganrder bei ,raddampfern analog1 nur ist die ,wirkungsweise der schwingenden ,flchen eine andere4 ,wellner hlt den ,segelradmechanismus fr ganz ausgezeichnet1 gerade fr die ,zwecke1 welche eine dynamische ,flugmaschine zu erfllen hat4 ,die ,luft wird von oben und von den ,seiten herangezogen und nach unten geworfen1 wie es die ,linien und die ,pfeile auf dem ,bilde andeuten4 ,beizufgen wre noch1 da das ,luftmedium in dieser ,richtung ungemein empfindlich ist1 und eine geringfgige nderung der ,gangart eines ,motors schon gengt1 um relativ bedeutende ,ablenkungen zu erzeugen4 ,illustration3 ,fig4 #aeh4 ,lngs- und ,querschnitt des ,segelradfliegers von ,wellner4 ,wellner hat mit ,hilfe eines ,probesegelrades recht interessante ,versuche gemacht4 ,er ist von einer weiteren ,ausfhrung abgekommen1 weil die ,schwierigkeiten seiner ,herstellung im groen1 bei den heutigen ,baumaterialien noch unberwindliche sind4 ,wer sich nher fr diese ,apparate interessiert1 den verweise ich auf ,wellners ,originalabhandlung in der ,zeitschrift des sterreichischen ,ingenieur- und ,architekten-,vereines #ahic1 pag4 #ffa-fff1 #ahid pag4 #efa-eff und #egc-ege und auf meine ,besprechung in den ,technischen ,blttern1 ,prag #ahie1 ,,xxvi4 ,jahrgang1 #c4 und #d4 ,heft1 wo auch die ,versuchsresultate ,wellners kritisch beleuchtet sind4 #f4 ,flgelflieger4 ,die ,flgelflieger sind ,flugapparate1 welche ihre ganze motorische ,kraft durch das ,schlagen von eigenen ,flchen 7,flgeln7 erzeugen4 ,das ,charakteristische dabei ist das ,wachsen der ,geschwindigkeit von ,null bis zur ,maximalgre und dann wieder ein ,erheben1 um den ,schlag erneuert auszufhren4 ,die meisten ,vgel und ein ,teil der ,insekten bedienen sich mit groem ,erfolge dieses ,flugvorganges4 ,die ,flgel der ,tiere sind aber auerordentlich komplizierte ,gebilde1 teils von ,muskeln1 ,adern1 ,nerven durchzogen1 mit ,tastorganen 7,fledermuse7 ausgestattet1 die sich jedem ,lufthauche anschmiegen knnen1 respektive jedem ,winde accomodieren4 ,illustration3 ,fig4 #aei4 ,flgelfliegermodelle von ,pichancourt #ahhi4 ,ganz anders liegt die ,sache bei von ,menschen erzeugten ,flgeln4 ,diese sind auf einem relativ ungelenkigen ,gerste mit starren ,flchen bedeckt1 ohne ,gefhl ausgestattet4 ,deshalb ist es so schwer1 wirklich praktisch verwendbare ,flgel zu bauen4 ,einen ,motor samt dazugehrigem bersetzungsmechanismus1 welcher solche ,flgel in ,bewegung versetzt1 stellt die ,fig4 #afj dar4 ,an einem zweiarmigen ,hebel sind die ,flchen entsprechend montiert4 ,modelle von kleinen ,flgelfliegern haben u4 ,a4 ,jobert 7#ahga71 ,pnaud 7#ahgb71 ,hureau de ,villeneuve 7#ahgb71 ,kre gebaut4 ,grere ,projekte stammen von ,trouv 7#ahgh71 ,frost 7#ahij71 ,middleton etc4 ,pichancourt hat die in der ,figur #aei dargestellten ,modelle angefertigt4 ,auch andere haben sich auf diesem ,gebiete mit ,erfolg versucht1 so z4 ,b4 ,stentzel in ,hamburg1 ,hargrave in ,australien1 ,moore in ,england2 einen durchschlagenden ,erfolg hat aber noch niemand erzielt1 obwohl es eine bekannte ,tatsache ist1 da der durch ,schlagwirkung erzeugte ,luftwiderstand viel mehr ,auftriebskraft liefert1 als wenn dieselbe ,flche mit stets gleicher ,geschwindigkeit sich vorwrtsbewegt4 ,illustration3 ,fig4 #afj4 ,motor eines ,flgelfliegers mit fhrenden ,mechanismen4 ,die von ,stentzel konstruierte ,flugmaschine gleicht uerlich ziemlich genau einem riesigen ,vogel4 ,die aus ,stahlrippen mit ,mosettig-,battist berzogenen ,flgel1 welche spter durch seidene ersetzt wurden1 hatten eine ,spannweite von #fcf m und #afh m ,breite1 waren im ,verhltnis #a 3 #ab gewlbt und besaen inklusive ,steuer #habe m#b ,flche4 ,sie konnten eine ,schlagwirkung von einem ,winkel von #ij ausfhren4 ,ihr ,gewicht betrug inklusive der starren ,achse #aj kg4 ,leider mute ihr ,konstrukteur die ,versuche wegen ,geldmangels einstellen4 ,der #age kg schwere ,motor von drei ,pferdestrken bewegte den ,apparat1 welcher auf einem #ah m langen ,stahlkabel auf ,rdern lief4 ,die ,versuche ergaben nach ,stentzel folgendes ,resultat3 ,um das ,gesamtgewicht von #cd kg zum freien ,fluge zu bringen1 brauchte der ,apparat #fe ,atm4 #ae ,,hp4 ,dabei machte er pro ,sekunde #ad ,flgelniederschlge1 die so krftig waren1 da eine ,person von #ge kg ,gewicht momentan in ,schwebe gehalten wurde4 ,die ,flgel drcken auf die ,luft nach unten mit einer ,kraft von #ae1 nach oben mit #je derjenigen ,kraft1 mit der eine ebene ,flche von gleicher ,gre und bei gleicher ,geschwindigkeit auf die ,luft drckt4 ,die zu erlangende ,geschwindigkeit soll im ,mittel #ae m pro ,sekunde betragen #ed km pro ,stunde4 ,stentzel schreibt seinem ,apparate folgende ,vorzge zu3 ,eine vllig willkrliche ,anwendung des ,apparates in ,bezug auf motorische ,kraft1 ,flgelgeschwindigkeit1 ,schlagwinkel1 das beliebige bergehen vom ,arbeits- in den ,ruhezustand1 d4 h4 vom ,fliegen zum ,schweben und umgekehrt1 die groe ,stabilitt und ,sicherheit der ,konstruktion4 ,illustration3 ,fig4 #afa4 ,flgelflieger4 ,modell von ,major ,moore4 ,ein anderer ,experimentator3 ,moore1 hat sich den ,flughund 7,pteropos7 als sein ,vorbild genommen4 ,das ,durchschnittsgewicht eines ,kalongs betrgt #acej gr2 die ,flgelspannweite #abj m bei einer ,leibeslnge von #dj cm1 die ,flche der ,flughute #hadi cm#b2 die ,lnge der einzelnen ,flgel #eba cm4 ,auf ,grund zahlreicher ,messungen hat ,major ,moore ,formeln entwickelt1 welche die ,vernderungen der ,werte fr ,flche und ,lnge der ,flgel bei verndertem ,gewichte ergeben4 ,fr ein dem ,flughund gleiches ,tier von #ij kg ,gewicht erhalten wir eine ,lnge der ,flgel von circa #bcj m und eine ,flche von je #afj m#b4 ,die ,beobachtungen eines gefesselten ,kalongs in ,bezug auf die ,schnelligkeit1 mit der die ,flgelschlge ausgefhrt wurden1 ergaben drei ,schlge pro ,sekunde1 wobei ein ,weg von #fc m zurckgelegt wurde2 bei einmaligem ,auf- und ,abwrtsschlagen demnach #ba m4 ,ungefesselt in freier ,luft ist die ,geschwindigkeit eines ,kalongs natrlich eine weit grere4 ,auf ,grund eingehender ,studien der ,flugwerkzeuge fliegender ,tiere entwarf ,moore mehrere ,apparate4 ,bei seinem ersten ,modelle hatten die ,flgel eine ,neigung von #aa gegen den ,horizont4 ,mit einem ,elektromotor erzielte er #add ,flgelschlge4 ,der von ihm gebaute ,flgelflieger soll vier ,flgel besitzen und je ein horizontales und ein vertikales ,steuer4 ,das ,gesamtgewicht berechnet er auf ca4 #aac kg1 die ,flche der vier ,flgel auf #i m#b2 demnach kommen #ab-a_/b kg ,gewicht auf #a m#b4 ,die ,geschwindigkeit der ersten ,flugapparate sei auf #bc km pro ,stunde zu veranschlagen4 ,nach diesen ,ausfhrungen erbrigt es mir nur mehr1 auf die ,frage einzugehen1 ob es dem ,menschen je gelingen wird1 ohne ,zuhilfenahme eines ,motors wirklich zu fliegen4 ,dies glaube ich nach meinen ,studienergebnissen mit einem bedingungslosen ,nein beantworten zu mssen4 ,ich befinde mich damit in voller bereinstimmung mit vielen ,aviatikern1 wie z4 ,b4 ,jarolimek1 von ,loessl1 ,popper etc4 ,allerdings gibt es auch ,vertreter der gegenteiligen ,ansicht1 so z4 ,b4 ,freiherr von ,wechmar und andere1 welche behaupten1 der ,mensch knne mit ,hilfe seiner ,arm- und ,fumuskeln allein knstliche ,flgel in ,bewegung setzen4 ,eine ziemlich einfache ,vergleichsrechnung zeigt1 da die ,flgel in einer ,gre von #aj bis #ae m#b hergestellt und mit einer ,geschwindigkeit von circa #ab m per ,sekunde bewegt werden mten4 ,die hierzu ntige ,arbeit knnte selbst von einzelnen1 besonders starken ,individuen auch nur wenige ,sekunden lang nicht aufgebracht werden4 ,die hierbei zu leistende ,arbeit betrge etwa #bjj ,sekunden ,kilogrammeter4 ,dies wre selbst die ,muskelkraft des strksten ,athleten nicht zu leisten imstande4 ,der ,mensch ist eben von der ,natur genetisch nicht zum ,fliegen vorbereitet4 ,es folgt daraus in klarster ,weise1 da ein persnlicher ,kunstflug1 wie ihn der ,vogel und die ,fledermaus ausben1 dem ,menschen mit ,hilfe eines einfachen1 durch keine besonderen ,krfte bewegten ,flugapparates1 nicht auszufhren mglich ist1 weil kein ,mensch imstande ist1 auch nur ,flgel von #aj kg ,gewicht -- und diese wren schon ein ,meisterwerk der ,technik -- mit der ntigen ,kraft1 ,schnelligkeit und ,ausdauer zu bewegen4 ,schluwort4 ,wer sich fr ,aviatik interessiert1 wird unzhlige ,male die ,klage hren1 es sei seit hundert ,jahren kein nennenswerter ,fortschritt auf dem ,gebiete der ,luftschiffahrt und auf dem der ,flugtechnik zu verzeichnen4 ,dem oberflchlichen ,beobachter erscheint dieser ,ausspruch auch berechtigt1 denn tatschlich war bis heute1 die in bescheidenen ,grenzen gehaltenen lenkbaren ,ballons ausgenommen1 noch niemand imstande1 ein groes ,luftfahrzeug durch mehrere ,stunden frei und nach eigenem ,willen in einer vorher bestimmten ,richtung im ,luftozeane zu lenken4 ,und dennoch wird der geschtzte ,leser1 nachdem er den ,inhalt dieses ,bchleins sich zu eigen gemacht hat1 sich gestehen mssen3 auf dem ,gebiete der ,luftschiffahrt sei gerade in der letzten ,zeit ganz auerordentlich viel gearbeitet und auch vieles erreicht worden4 ,freilich1 der unlenkbare ,ballon weist noch immer seine alte ,gestalt1 die so sehr an eine ,kugel erinnert1 auf4 ,doch ist an ,material und ,ausgestaltung unzweifelhaft ein groer ,fortschritt zu verzeichnen4 ,die ,wissenschaft1 insbesondere die ,physik der ,atmosphre1 hat sich seiner bemchtigt und gro1 ja im gegenwrtigen ,momente berhaupt nicht absehbar gro1 ist der ,nutzen1 welchen er ihr brachte4 ,mit seiner ,hilfe ist es uns gelungen1 den ,schleier der ,geheimnisse ber die ,vorgnge in den hohen ,regionen zu lften4 ,dem ,ballon getreulich zur ,seite steht der ,drache1 welcher ber alle ,erwartungen in der kurzen ,zeit von circa #aj ,jahren sich zu einem auerordentlich wichtigen ,instrumentarium meteorologischer ,forschungen entwickelt hat und selbstregistrierende ,instrumente in ,hhen von mehr als #ejjj m nahm4 ,eben ist er daran1 auch unsere ,kenntnisse bezglich der atmosphrischen ,vorgnge ber den ,ozeanen in ausgiebiger ,weise zu bereichern4 ,so sehen wir ,ballon und ,drachen im edlen ,wettstreite miteinander verbunden1 um uns ,kunde von den ,vernderungen in der hohen ,atmosphre zu bringen1 deren ,wichtigkeit heute wohl der ,meteorologe allein ganz zu beurteilen vermag4 ,in ihren ,endresultaten kommen sie aber zweifellos allen ,menschen zugute4 ,was die lenkbaren ,ballons anbelangt1 so ist durch die ,fortschritte der mechanischen ,technologie und jene auf dem ,gebiete des ,motorbaues die ,aussicht1 endlich praktisch verwendbare ,geschwindigkeiten zu erzielen1 recht nahe gerckt4 ,in meinem ,buche3 ,lenkbare ,ballons1 ,rckblicke und ,aussichten1 erschienen bei ,wilhelm ,engelmann in ,leipzig1 habe ich auf ,grund von ber #bj4jjj ,rechnungen1 vielen ,konstruktionen und eingehenden ,detailstudien dargetan1 welcher groen ,zukunft auf diesem ,gebiete die ,luftschiffahrt entgegengehe4 ,alle unsere ,studien ermuntern uns1 auf den betretenen ,pfaden fortzuschreiten und nicht zu ruhen1 bis das ersehnte ,ziel erreicht ist4 ,ein anderes ,gebiet1 welches auch unsere ,aufmerksamkeit in ,anspruch nahm1 sind die ,flugmaschinen4 ,die an ,enttuschungen reiche ,geschichte der ,luftschiffahrt berichtet getreulich von allen ,arten dieser ,flieger4 ,die ,namen ihrer ,projektanten und ,erfinder sind zahllos wie der ,sand am ,meere1 und dabei tauchen diese1 meist abenteuerlichen ,projekte nur auf1 um alsbald wieder im ,dunkel zu verschwinden4 ,so wie in der ,natur wenige der im ,frhlinge geborenen ,blten der ,frucht entgegenreifen1 so gelangen auch nur wenige1 der voll idealer ,hoffnungen und khner ,erwartungen entstandenen ,plne zur ,ausfhrung4 ,eine ,unmasse von ,laien hatte sich seit jeher diesem phantastischesten aller ,gebiete1 welchem ein eigener ,zauber innewohnt1 zugewendet1 und vielleicht war eben die ,hingebung dieser ,unberufenen und die daraus resultierende ,aussichtslosigkeit des ,gelingens schuld daran1 da1 mit wenigen ,ausnahmen1 ,mnner der ,wissenschaft sich ferne hielten4 ,seit einigen ,jahren ist hierin ein unleugbarer ,fortschritt zu verzeichnen4 ,man kann dermalen auch schon von einer beachtenswerten ,entwickelung im ,baue von ,flugmodellen sprechen4 ,von den nur #jb kg schweren1 mit ,kautschukschnren betriebenen ,spielzeugen ausgehend 7#ahga71 ist man heute bis zu sechzigfach schwereren1 mittels ,dampf betriebenen ,modellen gekommen1 deren zurckgelegte ,weglnge und ,zeitdauer sich verhundertfachten4 ,gedenken wir noch jener rapiden ,vervollkommnung der ,technik1 welche unserem ,jahrhundert den ,stempel aufdrckt1 so lt sich auch daraus fr die ,flugtechnik ein gnstiger ,schlu ziehen4 ,alljhrlich gelingt es1 krftigere und dabei leichtere ,motoren zu erzeugen1 ,baumaterialien ohne grere ,gewichtszunahme fester zu gestalten4 ,die ,gesetze der ,stabilitt und des ,luftwiderstandes werden immer eingehenderen ,forschungen unterzogen4 ,in nicht mehr ferner ,zeit werden alle ,vorbedingungen geschaffen sein1 um den ,triumph der ,flug- und ,ballontechnik zu vollenden4 ,noch hlt die ,finanzwelt sich im allgemeinen ferne und abwartend1 ehe sie frdernd eingreift1 denn noch erscheinen die reellen ,erfolge gering im ,vergleiche zu den ,summen1 welche die ,versuche verschlingen4 ,aber auch hierin beginnt ein gedeihlicher ,umschwung einzutreten1 weil die ,erkenntnis reifte1 ohne pekunire ,opfer sei kein ,fortschritt erzielbar4 ,die ,technik verlangt vor allem grundlegende ,experimente4 ,die hiefr aufgewendeten ,mittel werden sich1 wenn richtig verwendet1 bald reichlich verzinsen4 ,excelsior6 ,,anhang4 ,die gebruchlichsten ,formeln zur ,berechnung von lenkbaren ,ballons und ,drachenfliegern4 ,a4 ,lenkbare ,ballons4 ,a 7_/g7 ,fv#c ,rv ,n 7#a_/ge7 7_/g7 ,fv#c 7#a_/ge77_/;g77d#b_/d7v#c ,no ,cd#bv#c d sqrt7,no_/7,cv#c77 v #croot7,no_/7,cd#b77 ,n_/7,c#a;d#bv#c7 ,hierin haben die ,buchstaben 1 g1 ,f1 v die auf ,seite #g angefhrte ,bedeutung4 ,ferner bedeuten3 ,a die erforderliche ,arbeitsgre zur ,fortbewegung einer ,flche ,f mit v ,meter ,geschwindigkeit1 ,n die erforderliche ,anzahl von ,pferdestrken hierzu4 ,reduktions-,koeffizient2 siehe ,seite #abi4 ,c ein ,koeffizient1 deren ,wert1 ,bedeutung und ,herkunft man in meinem ,buche3 ,lenkbare ,ballons1 ,c#a ein ,koeffizient1 pag4 #aha und #acb nachsehen wolle4 ,fr gewlbte ,flchen ist ,f in den folgenden ,formeln noch mit einem ,koeffizienten zu versehen1 dessen ,wert von der ,gre des ,winkels abhngig ist4 ,siehe darber ,lilienthals ,versuche und pag4 #ajf der #a4 ,auflage von ,moedebecks ,taschenbuch fr ,flugtechniker und ,luftschiffer4 ,b4 ,drachenflieger4 ,r _/g ,f v#b sin ,r _/g ,f v#b sin cos ,g ,f g_/ ,g _/ 7v#b sin cos 7 v sqrt7g_/ ,g _/ 7,f sin cos 77 ,rx _/ g ,f v#b sin#b ,a _/g ,f v#c sin#b ,rx v ,n #a_/ge _/ g ,f v#c sin#b ,c ,f v#c sin#b ,f ,n_/7,c v#c sin#b 7 v #croot7,n_/7,c ,f sin#b 77 sin sqrt7,n_/7,c ,f v#c77 ,hierin bedeuten noch3 ,g das in ,schwebe gehaltene ,gewicht1 ,neigungswinkel der ,drachenflche zur ,fahrtrichtung1 ,c ein ,koeffizient1 der aus #a_/ge _/g entstanden und bei 3 g #a 3 #h gleich #a 3 #fjj ist4 ,gegenwrtig erscheinende1 aronautische ,zeitschriften4 ,a4 ,in deutscher ,sprache4 ,illustrierte ,aronautische ,mitteilungen1 erscheint seit #ahig2 monatlich in ,straburg bei ,o4 ,trbner4 #aj ,mark4 ,wiener ,zeitschrift fr ,luftschiffahrt1 erscheint seit #aijb1 monatlich in ,wien1 ,annahof1 #ab ,kronen4 ,b4 ,in franzsischer ,sprache4 ,l',aronaute1 erscheint seit #ahff1 monatlich in ,paris1 #aj rue de la ,ppinire4 #h ,franken4 ,revue de l',aronautique1 erscheint seit #ahhh1 vierteljhrig in ,paris bei ,masson1 ,boulevard ,st4 ,germain #abj4 #aj ,franken4 ,l',arophile1 erscheint seit #ahic1 monatlich in ,paris1 #hd ,faubourg ,saint-,honor4 #ab ,franken4 ,l',aronautique1 erscheint seit #ahjb1 vierteljhrig in ,paris1 #hi rue ,chevallier4 #ae ,franken4 ,c4 ,in englischer ,sprache4 ,the ,aeronautical ,journal1 erscheint seit #ahig1 vierteljhrig in ,london1 ,w4 #ai1 ,campden ,house ,road1 ,kensington4 #d ,schilling4 ,flying1 erscheint seit #aija1 vierteljhrig in ,london1 ,oliffe ,sons4 #c ,bride ,street ,e4 ,c4 #aj ,schilling #h d4 ,the ,aeronautical ,world1 erscheint seit #aijb1 monatlich in ,glenoville1 ,ohio ,u4 ,s4 ,a4 #b ,dollars4 ,d4 ,in italienischer ,sprache4 ,l',aeronauta1 erscheint seit #aijj1 monatlich in ,mailand1 #ad ,corso ,loreto4 #ab ,lires4 ,e4 ,in ungarischer ,sprache4 ,az ,aeronauta1 erscheint seit #aijb1 monatlich in ,budapest1 ,,vi4 ,izabella-utcza4 #f ,kronen4 ,,sachregister4 ,a4 ,ablenkungswinkel des ,windes1 #c4 ,ablesung auf photographischem ,wege1 #ig4 ,abnahme der ,tragkraft von ,andres ,ballon1 #ee4 ,accumulatoren1 #h4 ,ader1 #bbd4 ,arodrom ,langleys1 #bbd4 ,aro-,klub1 #ba4 ,aro-,klub 7,ballon71 #dh4 ,aro-,club de ,france1 #bje4 ,aeronautical ,annual1 #aig1 #bec4 ,aeronautics1 #bjd1 #bec4 ,aronautisches meteorologisches ,observatorium in ,tegel1 #ih1 #agf4 ,aroplane1 hher oder tiefer steigen von1 #baj4 ,arovelos1 #bbh4 ,alexander1 #aac4 ,alexander ,patrick1 #bjd4 ,alken1 #ei4 ,allgemeine ,sportzeitung1 #adb4 ,alliance ,franaise1 #adc4 ,alluard1 #hd4 ,anbringung der ,schrauben1 #ag4 nderung der ,witterungserscheinungen1 #ij4 ,andre1 #eb4 ,andres ,ablenkungsvorrichtung1 #ef4 ,andres ,ballon1 ,irrwege von1 #fb4 ,andre ,ballonsfllung in ,spitzbergen1 #eh4 ,andre-,boje1 #fj1 #fa4 ,andre-,expedition1 ,ende der1 #fb4 ,andre-,nachricht1 ,erste1 #ei4 ,andresche ,nordpol-,ballonexpedition1 #ej4 ,andres wahrscheinliche ,fahrt1 #fa4 ,anerkennung der ,notwendigkeit simultaner ,ballonfahrten1 #ajh4 ,anerkennungen fr ,santos ,dumont1 #adc4 ,anossow1 #aha4 ,anzahl der ,pferdestrken bei lenkbaren ,ballons1 #abg4 ,arbeitsleistung des ,motors1 #abi4 ,aspiration1 ,dauernde1 #aje4 ,aspirations-,psychrometer1 #aab4 ,assmann1 #if1 #ih1 #aje1 #ajg1 #ajh1 #aac1 #aed1 #agf4 ,atelier ,duhanot1 #hj4 ,auband1 #bch4 ,auflassen von ,drachen1 #agg4 ,aufstieg eines ,beobachters mit ,hargrave-,drachen1 #ahj4 ,aufstiege von ,gummi-,ballons1 #ajj4 ,aufwand von ,pferdestrken bei ,fortbewegung einer ,flche1 #bji4 ,aureolen1 #de4 ,ausma von ,drachenflchen fr ,aufstiege von ,menschen1 #agi4 ,ausrstung des ,mditerranen1 #gf4 uere ,luftreibung1 #g4 ,aussichten ,andres1 den ,nordpol zu erreichen1 #eh4 ,aussichten des ,kreschen ,drachenfliegers1 #bcd4 ,aussichten lenkbarer ,ballons1 #aeb4 ,aussichten von ,kugelballons bei ,meeresfahrten zu reussieren1 #hf4 ,automatischer ,ballastauswerfer1 #hb4 ,automatisches ,ballonet1 #hb4 ,automatischer ,gleichgewichtshlter1 #hb4 ,b4 ,baden-,powell1 #agi4 ,ballastentleerer1 #hb4 ,ballon ,bradsky1 #adi4 ,ballons perdus1 #id4 ,ballon ,preuen1 #ca4 ,ballon ,radetzky1 #di4 ,ballon ,roz1 #aca1 #acb4 ,ballons sondes1 #id1 #ie4 ,ballons mit ,drachenflchen1 #ib1 #ace4 ,ballons mit ,hubschrauben1 #ace4 ,ballon und ,drache1 #bea4 ,ballon von ,santos-,dumont1 #acf4 ,ballon ,wega1 ,dimensionen1 #fd4 ,ballonfahrten ber die ,alpen1 #fc4 ,ballonfahrt ber den ,atlantischen ,ozean1 #he4 ,ballonfahrten ber den ,kanal ,la ,manche1 #hd4 ,ballonfahrten ber den ,groen ,ozean1 #hc4 ,ballonfahrt ber die ,sahara1 #hb4 ,ballonjagd1 #hf1 #hg4 ,ballontraggerst1 #abf4 ,balsan1 #bh1 #bi1 #dj1 #dc1 #dd1 #df1 #dg4 ,balsans ,notizen1 #ca4 ,barograph1 #ajd4 ,bartolomeu ,loureno de ,gusmo1 #ba1 #adf4 ,barton1 #adi4 ,bartsch von ,sigsfeld1 #adf4 ,bashfort1 #f4 ,bedingungen1 welche ein ,motor erfllen mu1 #h1 #i4 ,benzin-,motoren1 #h1 #ac4 ,beobachtungen vom ,fesselballon aus1 #ia4 ,beobachtungsergebnisse von ,ballons sondes1 #ajj4 ,bernoulli1 #f4 ,berson1 #ca1 #if1 #ih1 #ajh1 #aac4 ,bersons ,hochfahrt in ,england1 #fh4 ,besanon1 #ah1 #eb1 #id1 #ajg1 #ajh4 ,besatzung des ,mditerranen1 #gf4 ,beschlsse der internationalen ,kommission1 #aac4 ,beschreibung der ,kochschen ,schaufelradflugmaschine1 #bdc4 ,bestandteile1 in welche sich lenkbare ,ballons teilen1 #abe4 ,bezold1 #ajg1 #aaj4 ,bienvenu ,lannoy1 #bch4 ,blanche-,jeanne1 #gh4 ,blick vom ,ballon ,wega1 #fe4 ,blue ,hille-,observatorium1 #aed1 #aef4 ,bojen von ,andre1 #fj1 #fa4 ,borda1 #f4 ,boulevard de ,sbastopol1 ,ballon sondes ,auffahrten vom1 #ie4 ,bourdiaux und ,delalande1 #ac4 ,bradsky1 #adi1 #aej4 ,brasilianischer ,kongre1 #adc4 ,brasilianische ,regierung1 #adg4 ,breite ,flchen1 #baa4 ,brewer ,griffith1 #bjd4 ,bright1 #bch4 ,bruce1 #aac4 ,buat de1 #f4 ,buchet-,motoren1 #ac4 ,buchholz1 #aaj4 ,c4 ,cailletet1 #ajh1 #aac4 ,cailletetscher ,inhalationsapparat1 #bg4 ,campbell1 #abg4 ,campos-,sallas1 #adc4 ,capazza1 #hh1 #hi4 ,carelli1 #bbe4 ,carellis ,drachenflieger1 #bbe1 #bbf4 ,carton1 #bd1 #be4 ,castel1 #bch4 ,castillon de ,st4 ,victor1 #bb1 #bg1 #ce1 #ci1 #dc4 ,centaure1 ,ballon1 #ce1 #da4 ,chanute1 #aeh1 #afa1 #age1 #ahi1 #aij1 #aig1 #bje4 ,chanutes ,system von gewlbten ,schachteldrachen1 #afb4 ,cheyne1 #ea4 ,cirrus1 ,fahrten des1 #fg4 ,clayton ,helm1 #agc4 ,contour1 #dj4 ,cossus1 #bch4 ,coxwell1 #ea4 ,coxwell und ,glaishers ,hochfahrten1 #fi4 ,croc-,spinelli1 #ca4 ,cuyers lenkbarer ,ballon1 #adh1 #aea4 ,d4 ,dampfmaschine1 #h1 #i4 ,dampfturbinen1 #h1 #aa4 ,dampfwinde1 #agb4 ,daten ber ,hargrave-,drachen1 #afj4 ,dauer der ,fahrten des ,mditerranen1 #gi1 #ha4 ,dauer von ,gleitflgen1 #aic4 ,dauerfahrten1 #ba1 #dc4 ,debayeux1 #abg4 ,de ,buat1 #f4 ,degen1 #bch4 ,delagneau1 #bje4 ,de la ,landelle1 #bjh1 #bch4 ,de la ,valette1 #bd1 #hh4 ,de ,lavals ,dampfturbine1 #aa4 ,de la ,vaulx1 #bb1 #bc1 #bd1 #dj1 #dc1 #dd1 #de1 #dg1 #dh1 #di4 ,de ,ponton d',amcourt1 #bch4 ,de ,saint ,victor1 #bb1 #bg1 #ce1 #ci1 #dc1 #dd4 ,desbureaux1 #hb4 ,deschamps1 #ce4 ,deutsch de la ,meurthe1 #adg4 ,deutsch-,preis1 #aci4 ,deutscher ,verein zur ,frderung der ,luftschiffahrt1 #if4 ,deviator von ,herv1 #hj4 ,dviateur aquatique1 #hd4 ,dickson1 #eg4 ,didion1 #f4 ,dieuaide1 #bch4 ,die wissenschaftlichen ,luftfahrten von ,assmann1 ,berson und ,gro1 #aaa4 ,dimensionen von ,ballons sondes1 #ie4 ,dimensionen des ,ballons ,wega1 #fd4 ,dimensionen eines ,drachenfliegers zum ,tragen eines ,mannes1 #bad4 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#ajg1 #ajh4 ,erschpfung bei krperlich4 ,arbeit1 #cc4 ,erste ,andre-,nachricht1 #ei4 ,erste ,eindrcke bei ,besichtigung des ,kreschen ,drachenfliegers1 #bca4 ,erstes ,modell von ,pnaud1 #bae4 ,erzielung der ,stabilitt bei ,drachenfliegern1 #baa4 ,euler1 #f4 ,experimentatoren ber den ,luftwiderstand1 #f4 ,experimente ber den ,luftdruck1 #e4 ,explosiv-,motoren1 #ac4 ,eytelwein1 #f4 ,f4 ,fahrtbeschreibung der ,wega1 #fd4 ,fahrtdauer des ,mditerranen1 #gi1 #ha4 ,fahrt des ,mditerranen ber das ,mittellndische ,meer1 #gd1 #hj4 ,fahrt des ,phnix am #d4 ,dezember #ahid1 #fi4 ,fahrt des ,saint-,louis1 #da4 ,fahrt der ,wega1 #fc4 ,fahrten bei ,windstille1 #di4 ,fahrten des ,cirrus1 #ig4 ,fahrten des ,l',arophile1 #if4 ,fahrtentabelle ber ,gleitflge1 #aie4 ,fahrtergebnisse von ,chanute1 #aib4 ,fahrt von ,santos-,dumont am #ab4 ,juli #aija1 #aci4 ,fahrt von ,santos-,dumont am #h4 ,august #aija1 #adj4 ,fahrt von ,santos-,dumont am #i4 ,september #aija1 #adj4 ,fahrt von ,santos-,dumont am #aj4 ,oktober #aija1 #adj4 ,fahrt ,santos-,dumonts um den ,eiffelturm1 #ach1 #aci4 ,fahrten bei ,monako1 #add4 ,fahrt von ,monako nach ,calvi1 #add4 ,fallschirmballon von ,louis ,capazza1 #hh4 ,farman1 #dd4 ,faulquier1 #gh4 ,faure1 #bd1 #bh1 #dj1 #dc1 #dd1 #dg1 #dh1 #he4 ,ferber1 ,capitaine1 #aii4 ,fergusson1 #agc4 ,fesselung mehrerer ,drachen aneinander1 #bad4 ,feuchtigkeit-1 ,wrme-1 ,luftdruckkurven1 #ajg4 ,flchen der ,flgel1 #af4 ,flugapparat von ,ader1 #bbb4 ,flugapparat von ,butusow1 #aig4 ,flugarbeit1 die der ,mensch mit ,hilfe seiner ,muskeln leisten kann1 #bja4 ,flgelflchen1 ,leichte1 #ai4 ,flgelflieger1 #bjd1 #bje1 #bjf1 #bdf4 ,flughund1 #bdh4 ,flugmaschinen1 #bjc1 #bea4 ,flugmaschinenmotor von ,maxim1 #aa4 ,flugsprung1 #bja4 ,flugtechniker ,gustav ,koch1 #bda4 ,flugtiere1 ,lebende1 #acd4 ,flug1 ,wellenfrmiger1 #aif4 ,folgerungen aus dem ,luftwiderstandsgesetze1 #g4 ,fonvielle1 #ie1 #if1 #ajg1 #ajh1 #aac1 #adb4 ,forlanini1 #bjf1 #bch1 #bci4 ,forlaninis ,schraubenflieger1 #bci4 ,formel ber ,luftwiderstand1 #g4 ,frnkel1 #eb1 #ec4 ,franklin1 #aed4 ,franklin-,kite-,klub1 #aed4 ,frres1 ,richard1 #ajc1 #aje4 ,friedrich ,heinrich 7,prinz71 #aac4 ,fuess1 #aje4 ,fllsack von ,drachenballons1 #ib4 ,fllung des ,andreschen ,ballons in ,spitzbergen1 #eh4 ,fllung von ,ballons im aronautischen ,park von ,vincennes1 #bh4 ,fundament von ,maschinen1 #ai4 ,g4 ,gasfeuerung1 #aj4 ,gashltigkeit des ,andre-,ballons1 #ee4 ,gas-,motoren1 #h1 #ac4 ,gasverlust bei ,meeresfahrten1 #hf4 ,gasverlust durch ,diffusion1 #eh4 ,geoffroy1 #bc4 ,geometrische ,figur der ,experimentalflche1 #f4 ,gerlach1 #f4 ,geschwindigkeit des ,falles von ,hargrave-,drachen1 #bac4 ,geschwindigkeit1 ,erforderliche1 eines lenkbaren ,ballons1 #abh4 ,geschwindigkeit lenkbarer ,ballons1 ,verhalten der1 #abi4 ,gewicht der ,luft1 #b1 #f4 ,gewicht einer ,pferdestrke1 #ac4 ,gewlbte ,flchen1 #baj4 ,gipfeldrache1 #afc4 ,glaisher1 #ca1 #aji4 ,glaishersche ,hochfahrten1 #aaj4 ,glaisher- und ,coxwell-,hochfahrten1 #fi4 ,gobron-,brilli-,motor1 #hj4 ,godard1 #ah1 #ca1 #da1 #he1 #hg4 ,gondel von ,roz1 #acb4 ,griffith ,brewer1 #bjd4 ,gro 7,hauptmann71 #if1 #aab4 ,gre des ,luftwiderstandes1 #f4 ,gummiballon1 #ih4 ,h4 ,haarhygrometer1 #aab4 ,hahnke1 ,general1 #abc4 ,halteleine1 #bae4 ,hargrave1 #afd1 #bjg1 #baf4 ,hargrave-,drachen1 #aeh1 #afj4 ,hargrave-,drachen1 ,geschwindigkeit ihres ,falles1 #bac4 ,hargrave-,drache in ,straburg1 #afj4 ,hargrave-,drachen1 ,losreien von1 #bac4 ,hargrave-,drachen neuesten ,modelles1 #afa4 ,haubendrachen1 #aeh4 ,heizlfeuerung1 #aj4 ,helie1 #f4 ,helm ,clayton1 #agc4 ,hensons ,drachenflieger1 #baf4 ,hergesell1 #ajf1 #ajg1 #ajh1 #aab1 #aac1 #age4 ,hermetisch abgeschlossene ,ballongondel1 #ce4 ,herring1 #ahi4 ,herrings-,motor1 #ab4 ,hermite1 #eb1 #id1 #ajg4 ,herv1 #hd4 ,hervscher ,deviator1 #hj4 ,hervieu1 #dd1 #dg4 ,hinterstoier1 #aac4 ,hochfahrten1 #ba1 #bf4 ,hochlassen von ,nickel-,drachen1 #agj4 ,hoernes1 ,ballon-,nachtfahrt nach ,posen1 #di4 ,hoernes ,lenkbare ,ballons1 #abe1 #bea4 ,hofmann1 #bbh4 ,hofmanns ,drachenflieger1 #bbh4 ,hubschrauben1 #ae4 ,hlle1 #abe1 #acb4 ,hlle von ,roz1 #acb4 ,humboldt1 #aaj4 ,hureau de ,villeneuve1 #bjg1 #bdg4 ,hutton1 #f4 ,i4 ,im ,ballon ber die ,sahara1 #hb4 ,instrumentenfrage1 #aja4 ,instrumente von ,richard ,frres1 #ajf4 ,interessen des ,deutsch-,preises1 #ach4 ,internationale aronautische ,kommission in ,straburg1 #ajh4 ,internationale ,konferenz in ,paris1 #aab4 ,internationales meteorologisches ,komitee in ,upsala1 #ajg4 ,irrwege von ,andres ,ballon1 #fb4 ,j4 ,jagd nach dem ,ballon1 #hf4 ,janssen1 #aeb1 #aec4 ,jarolimek1 #bch4 ,jeanne ,blanche1 #gh4 ,jobert1 #bjg1 #bdg4 ,juchms1 #ci1 #dd1 #df1 #dg4 ,k4 ,kaiser ,wilhelm ,,ii41 #aaj4 ,kaptivdrachen1 #bjf4 ,karos1 #bbf1 #bbg4 ,katastrophe des ,pax1 #adf4 ,katastrophe von ,bradskys ,ballon1 #aej4 ,kergarion1 ,graf1 #he4 ,kieldrache1 #afc4 ,kiew1 #dg4 ,klaviersaitendraht als ,aufhngemittel1 #aga4 ,kleine ,flchen1 ,mittel -- zu erlangen1 #baa4 ,kochs ,flgelflieger1 #aih4 ,kochs ,schaufelradflieger1 #bdj1 #bda1 #bdc4 ,kochs ,stahldrahtgerste des ,schaufelradfliegers1 #bdb4 ,kompoundmaschinen1 #aa4 ,konferenz der ,direktoren der verschiedenen1 meteorologischen ,beobachtungsstationen in ,paris1 #ajg4 ,konstruktion der ,luftschrauben1 #ag4 ,konstruktion von ,kre ,drachenflieger1 #bcj1 #bcb4 ,konstruktion von ,weikopfs ,flugapparat1 #bcg4 ,koppen1 #aac1 #baa4 ,kovanko1 #ajh1 #aac4 ,krebs1 #aag1 #aba4 ,kre1 #bjg1 #bbh1 #bbi1 #bdg4 ,kre projektierter ,drache1 #bbi4 ,kresche ,drachenflieger1 #bbh4 ,krescher ,drachenflieger #ahii bis #aija1 #bca1 #bcb4 ,krescher ,drachenflieger ex #aijb1 #bcc4 ,kresches ,projekt aus dem ,jahre #ahid1 #bcj4 ,krupp1 #f4 ,kummer1 #f4 ,knstliche ,accumulatoren1 #h4 ,kurven1 aufgenommen von ,drachen1 #agd4 ,kurs des ,mditerranen1 #gi4 ,l4 ,labiles ,gleichgewicht eines ,luftschiffes1 #ef4 ,lachambre1 #ah4 ,ladder ,kite1 #aia4 ,l',aronauta1 #bbf1 #bec4 ,l',arophile1 #if1 #bec4 ,l',arophile ,,ii1 #if4 ,l',arophile ,,iii1 #if4 ,lager am ,modder-,river1 #ahj4 ,lambert1 #ej4 ,lamsonsche ,drachen1 #afb1 #afe1 #aff4 ,lamsonscher ,flieger1 #aii4 ,lamsons ,multiple ,folding-,drache1 #afe4 ,lancieren von ,flugapparaten1 #aii4 ,landung des ,mditerranen ,nr4 ,i1 #ha4 ,landungsbild nach ,bersons ,hochfahrt1 #gc4 ,landungsvorrichtung bei ,maxims ,drachenflieger1 #bbj4 ,langley1 #f1 #bjg1 #bbc4 ,langley ,arodrom1 #bbd4 ,lngs- und ,querschnitt des ,segelradfliegers von ,wellner1 #bde4 ,lannoy ,bienvenu1 #bch4 ,la ville d',orlans1 #ce4 ,lebende ,flugtiere1 #acd4 ,le ,bris1 #bch4 ,lecornu1 #afb4 ,legitimation fr in ,ruland landende ,luftschiffer1 #dc4 ,leichte ,flgelflchen1 #ai4 ,leichtestes ,material1 #ah4 ,leistungsfhigkeit eines lenkbaren ,ballons1 #aah4 ,leiterdrachen1 #ahi4 ,lematre1 #hh4 ,lenkbare ,ballons1 #ig1 #bea4 ,lenkbarer ,ballon ,bartolomeu de ,gusmo1 #adf4 ,lenkbarer ,ballon von ,cuyer1 #adh1 #aea4 ,lenkbare ,ballons1 ,rckblicke und ,aussichten1 #abe1 #bea4 ,lenkbarer ,ballon ,schwarz1 #abj1 #abb4 ,lenkbarer entlasteter ,ballon1 #acc4 ,lenkbarer statischer ,ballon1 #acc4 ,l'pe1 #hj4 ,le ,rve1 #di4 ,leuchtgas1 #bj4 ,l',hoste1 #hc1 #adh1 #aej1 #aea4 ,l',hostes lenkbarer ,ballon1 #aea4 ,lilienthal1 #f1 #agg1 #ahc4 ,lilienthal in den ,lften1 #ahe4 ,lilienthal mit seinem ,fcherfallschirmapparat1 #ahd4 ,lilienthals ,versuche1 #ahb4 ,linke1 #aac4 ,loessl1 #e1 #bbi4 ,loesslsche ,wageapparate1 #abi4 ,logbuch des ,centaure1 #da4 ,lord ,raleigh1 #f4 ,losreien von ,hargrave-,drachen1 #bac4 ,luft1 #a4 ,luftkondensator1 #ac4 ,luftdruck-1 ,wrme- und ,feuchtigkeitscurven1 #ajg4 ,luftfahrt ber ,london1 #ade4 ,luftkegel1 #g4 ,luftreibung1 uere1 #g4 ,luftruhe1 als ,feind von ,thermometer-,beobachtungen1 #ajb4 ,luftschiff ,pax1 #adf4 ,luftschrauben1 #ad4 ,luftsport1 #ba4 ,luftwiderstand1 #d4 ,luftwiderstandsgesetz1 #d4 ,luftwiderstand1 ,wachsen des1 bei lenkbaren ,ballons1 #abi4 ,luftwiderstand1 wovon er abhngig ist1 #d4 ,m4 ,magnet1 #ha4 ,maison1 #dd1 #dg4 ,majewski1 #f4 ,malayische ,drachen1 #aef4 ,mallet1 #ah1 #ce4 ,mangot1 #hd4 ,mareschal1 #ej4 ,marey1 #bjg4 ,marvin1 #age4 ,mascarts1 #ajg4 ,maschinen mit komprimiertem ,gas1 #h4 ,materialien1 #ah4 ,maxim1 #f1 #bjg1 #bag1 #bah4 ,maxims ,drachenflieger aus dem ,jahre #ahhi1 #bai4 ,maximal-,deviatoren1 #gg4 ,maximalhhe1 #cd4 ,mditerranen ,ausrstung und ,besatzung1 #gf4 ,mditerranen1 ,beschreibung des1 #gd1 #hj4 ,mditerranen1 ,fahrt des1 #gi1 #ha4 ,mditerranen1 ,tragfhigkeit des1 #ge1 #hj4 ,meeresfahrten von ,ballons1 #gd4 ,meiel1 #ea4 ,melikoff1 #bch4 ,messen der ,windgeschwindigkeit1 #c4 ,meteor ,kugelballon1 #ia4 ,meteorologische ,luftschiffahrt1 #ij4 ,meteorologisches ,observatorium1 #ij4 ,middleton1 #bdg4 ,milczewski1 #id4 ,millet1 #ahj4 ,minimal-,deviatoren1 #gh4 ,minimalgeschwindigkeit eines ,drachenfliegers1 #bca4 ,minimaltemperatur1 #ig4 ,mittel zur ,vorwrtsbewegung1 #baa4 ,modell von ,major ,moore1 #bdh4 ,modelle von ,gummiballons1 #ii4 ,moedebeck 7,major71 #ajf1 #ajh1 #aaa1 #age4 ,mglichkeit eines absoluten ,temperatursminimums1 #aja4 ,montgolfire1 #ba4 ,moore1 #bdh4 ,moores ,apparate1 #bdi4 ,mors-,motoren1 #ac1 #adg4 ,motoren1 #h1 #abe1 #abg4 ,motor1 ,arbeitsleistung1 #abi4 ,motor1 ,aufgabe des1 #abh4 ,maul1 #hj4 ,multiple-winged1 #aid4 ,multiple-winged ,gliding ,machine1 #aib4 ,n4 ,nachrichtenballons1 #ej4 ,nachsinken des ,thermometers1 #ajb4 ,nachteile des ,parallelballons1 #acj4 ,natrondampfkessel1 #ab4 ,neueste ,ballonprojekte1 #ade4 ,neureuther1 #aac4 ,newton1 #f4 ,nickelscher ,drache1 #afg1 #afh4 ,niels ,ekholm1 #ee1 #ef4 ,niezchdanowsky1 #aha4 ,nobel1 #eg4 ,nutzlast1 #abe1 #abg4 ,nyberg1 #bce4 ,o4 ,ozeanforschungen1 #aad4 ,ohne ,zuhilfenahme eines ,motors1 ,fliegen1 #bdi4 ,originalkurven von den selbstregistrierenden ,instrumenten1 #ajf4 ,p4 ,palazzo1 #aac1 #aad4 ,parallelballon1 #acj4 ,parseval1 #ia4 ,patrick ,alexander1 #bjd4 ,pax1 #adf4 ,pnaud1 #bjg1 #bch1 #bdg4 ,pnauds erstes ,modell1 #bae4 ,percy ,s4 ,pilcher1 #ahh4 ,petroleum-,motoren1 #h1 #ac4 ,pferdestrke bei ,giffards-,ballon1 #ad4 ,phillips1 #bjg1 #bag4 ,pichancourt1 #bjg1 #bdf1 #bdg4 ,pickering1 #agd4 ,pietri1 #bd4 ,piobert1 #f4 ,plaquette fr die ,sieger der aronautischen ,wettflge1 #bb4 ,platte1 #ace4 ,poncelet1 #f4 ,ponton d',amcourt1 #bch4 ,preise1 #adf4 ,preis von ,drachen1 #ahj4 ,preuen 7,ballon71 #ca4 ,primr-,batterien1 #h4 ,problem der ,lenkbarmachung1 #abh4 ,progress in ,flying ,machines1 #bjd1 #bch4 ,projekt ,zeppelin1 #abb4 ,propeller des ,mditerranen1 #ha4 ,prfung der ,tragkraft und ,undurchdringlichkeit des ,andre-,ballons1 #eg4 ,prfung von ,flugapparaten1 #bjf4 ,prfung von ,flugmaschinen1 #bab4 ,q4 ,querschnitt durch eine ,gleitmaschine1 #aif4 ,r4 ,rade des ,sablettes1 #gf4 ,raleigh1 #f4 ,reaktionswirkung explosiver ,prparate1 #bjc4 ,reduktionskoeffizient1 #abi4 ,regeln fr ,zielfahrten1 #bc4 ,registrierballons1 #id4 ,registrierballons #bac1 der internationalen ,kommission1 #ih4 ,renard1 #f1 #aag1 #aah1 #aba4 ,renard-,krebsscher ,ballon1 #aai4 ,resultate ber ,luftwiderstandmessungen1 #f4 ,revue de l',aronautique1 #bbj1 #bec4 ,richard ,frres1 #ajc4 ,richtung des ,windes1 #c4 ,riesenballons1 #ce4 ,robin1 #f4 ,rhrenkessel von ,maxims ,drachenflieger1 #i4 ,rolier1 #ce1 #dc4 ,rolle des ,ballons im ,dienste der ,physik1 #aae4 ,rosborg1 #bce4 ,rosborg und ,nyberg ,drachenflieger1 #bcf4 ,rotch1 #ajb1 #ajg1 #ajh1 #aac1 #aed1 #agc1 #age4 ,rouse1 #f4 ,roz1 ,doppelballon1 #aca1 #acb4 ,roz1 ,gondel von1 #acb4 ,roz1 ,hlle von1 #acb4 ,russische ,drachen1 #afg4 ,rykatschew1 #ajh1 #aac4 ,s4 ,saint-,louis1 #da4 ,samuelson1 aufgestelltes ,flugprinzip1 #bbg4 ,samuelsons ,modelldrachenflieger1 #bbg4 ,sandhgel beim ,rill ,devil1 #aii4 ,santos-,dumont1 #aba1 #acf1 #acg4 ,santos-,dumont ,auffahrten in ,monako1 #add4 ,santos-,dumont-,fahrt zum ,eiffelturm1 #ach4 ,santos-,dumonts ,verdienste1 #adb4 ,sauerstoffinhalation1 #bg4 ,schaufelradflieger1 #bjd1 #bdj4 ,schaufelradflieger von ,koch1 #bdj4 ,schirmann ,alexander1 #bdb4 ,schlafbedrfnis bei ,hochfahrten1 #cc4 ,schlepptaue1 #eh4 ,schleuderthermometer1 #ajc1 #ajd4 ,schluwort1 #bej4 ,schraubendurchmesser1 #af4 ,schraubenflieger1 #bjd1 #bje1 #bcg4 ,schraubenflgel1 #ae4 ,schraubenfrage1 #ag4 ,schrtter von1 #aac4 ,schwankungen des ,ballons1 #ig4 ,schwankungen des ,windes1 #c4 ,schwarz1 #aba4 ,schwarzscher1 lenkbarer ,ballon1 #abj1 #abb4 ,schwedische ,akademie der ,wissenschaften1 #ec4 ,schwimmapparat1 #gf4 ,segelradflieger1 #bdd4 ,serpent stabilisateur1 #gf4 ,serpollets ,generatoren1 #i4 ,severo1 #adg4 ,severos ,ballon ,pax1 #adh4 ,shepherd1 #ej4 ,sicherheitsdrachen1 #agh4 ,sigsfeld1 ,bartsch von1 #ia1 #ajf1 #adf4 ,sigsfeld-,parsevalscher ,drachenballon1 #ic4 ,silberer1 #bf1 #dc1 #dd1 #de1 #adb4 ,silberers ,ansicht ber ,mittelmeerfahrten1 #hb4 ,silbermann1 #ej4 ,simultane ,ballonfahrten1 #ajg1 #aab4 ,situierung der ,nutzlast bei ,drachenfliegern1 #bab4 ,sivel1 #ca1 #ea4 ,smeaton1 #f4 ,societ ,franaise de navigation arienne1 #bje1 #bec4 ,sohnke1 #ajb4 ,spelterini1 erste ,fahrt von ,rigifirst1 #ff4 ,spencer1 #ade4 ,sportzeitung1 #adb4 ,stabilisatoren1 #gh4 ,stabilisator1 hydraulischer1 #gh4 ,stabilitt der ,drachen1 #bab4 ,stahldrahtgerste des ,schaufelradfliegers von ,koch1 #bdb4 ,statische1 lenkbare ,ballons1 #acc4 ,stationen fr ,drachenbetrieb auf ,bergen1 #aad4 ,stentzel1 #bdg1 #bdh4 ,stevens1 #ade4 ,straburger ,luftschiffahrtsverein1 #age4 ,stringfellow1 #bag4 ,strindberg1 #eb1 #ed4 ,sring1 #ca1 #cd1 #aac4 ,surcouf1 #ah4 ,sweetland1 #agc4 ,t4 ,tabelle ber die sechs besten ,weitfahrten1 #db4 ,tabelle ber ,eddy-,drachen1 #aeg4 ,tagebuch des ,eismeerschiffers ,edward ,johannesen1 #fa4 ,tatin1 #adg1 #baf4 ,tauber1 #id4 ,teisserenc de ,bort1 #id1 #ajg1 #aac1 #aed1 #agi1 #bje4 ,temperaturabnahme in groen ,hhen ungleich langsamer1 #ajj4 ,temperatur-,beobachtungen1 #ajb4 ,themistokles1 #aec4 ,thermograph1 #ajc4 ,thermophor1 #ajb4 ,thibault1 #f4 ,tissandier1 #cj1 #ca1 #id1 #aji4 ,touring-,club1 der ,ballon1 #ci4 ,touring-,club de ,france1 #hg4 ,tragfhigkeit des ,wasserstoffgases bei ,mditerranen1 #ge4 ,traggas1 #bj4 ,traggerst1 #abe4 ,tragkraft einer ,flche bei verschiedener ,neigung und ,geschwindigkeit1 #bjh4 ,triebschrauben1 #abf4 ,trouv1 #bch1 #bdg4 ,typen lenkbare ,ballons1 #abf4 ,typen von ,schaufelradfliegern1 #bdj4 ,technische ,bltter1 #bde4 ,typus eines ,schaufelradfliegers1 #bdj4 ,u4 berlastete oder dynamische ,ballons1 #acd4 berschiffung des ,mittellndischen ,ozeans1 #hb4 ,ulianin1 #aha4 ,umlauf-,geschwindigkeit der ,schrauben1 #ag4 ,unbestndigkeit der ,luftstrmung1 #b4 ,unflle bei ,lilienthals-,versuchen1 #ahf4 ,universalschrauben1 #ae4 ,unlenkbare ,ballons1 #bej4 ,urheber der ,idee des unbemannten ,ballons1 #id4 ,ursache des ,luftwiderstandes1 #d4 ,v4 ,valentin1 #aac4 ,vallot1 ,direktor des ,montblanc-,observatoriums1 #aac4 ,vender1 #gi4 ,vergleich von ,parallel- und einfachen ,ballons1 #acj4 ,vergleich von ,thermograph und ,schleuderthermometer1 #ajc4 ,verkehr durch die ,luft1 #aaf4 ,verpflegsvorsorgen fr ,andres ,expedition1 #fb4 ,verschiedene ,drachenkonstruktionen1 #aei4 ,versuche mit elektrischen ,scheinwerfern1 #dg4 ,versuchsresultate ,wellners1 kritisch beleuchtet1 #bde4 ,verwendbarkeit lenkbarer ,ballons1 #aah4 ,vialardi ,evaristo1 #bbf4 ,vielflgel1 #aid4 ,vielflgelige ,gleitmaschine1 #aib1 #aic4 ,vielzelliger ,drache von ,lecornu1 #afc4 ,vince1 #f4 ,vincennes1 #bc4 ,violle1 #aac4 ,viragohafen1 #eg4 ,virlet1 #f4 ,vives y ,vich1 #aac4 ,vorbereitungen zum ,aufstiege von ,nickel-,drachen1 #afi4 ,vorgang bei ,luftwiderstandsmessungen1 #e4 ,vorrichtungen zum ,einholen der ,drachen1 #agg4 ,vorrichtungsmaregeln bei ,drachenaufstiegen1 #agh4 ,vorteil des berlasteten ,ballons1 #acd4 ,vorteile der ,parallelballons1 #acj4 ,vorteile von ,drachen gegenber lenkbaren ,ballons1 #aed4 ,vor- und ,nachteile der einzelnen ,verkehrswege1 #aaf4 ,vorwrtsbewegung1 ,mittel dazu1 #baa4 ,vorzge des ,ballons fr ,nordpolfahrer1 #ej4 ,w4 ,wrmeausstrahlung der ,sonne1 #ajb4 ,wrmeausstrahlung1 schdliche1 #aje4 ,wrme-1 ,luftdruck- und ,feuchtigkeitskurven1 #ajg4 ,wrmetransmissionskessel von ,herz1 #aj4 ,wasserabtrieb-,apparat1 #hd4 ,wassergas1 #bj4 ,wasserstofferzeugungs-,apparat1 #bj4 ,wasserstoffgas1 #aa1 #bj4 ,wega 7,ballon71 ,dimensionen1 #fd4 ,wega1 ,fahrt der1 #fc1 #fd4 ,weg einiger ,ballons ber den rmelkanal1 #hd4 ,weisbach1 #f4 ,weikopf1 #bcf4 ,weit- und ,dauerfahrten1 #ba4 ,weitfahrten1 #ba1 #ce4 ,wellenflieger1 #acc4 ,wellenfrmiger ,flug1 #aif4 ,wellners ,segelradflieger1 #bde4 ,wellners ,versuchresultate kritisch beleuchtet1 #bde4 ,wenham1 #bag4 ,wettflge1 #bb4 ,weltausstellung 7,paris71 #ba4 ,wellner1 #f1 #bdd4 ,wie man lenkbare ,ballons frdert1 #abj4 ,wilfrid de ,fonvielle1 #adb4 ,wind1 #b4 ,windarten1 #b4 ,windelband1 #ajh4 ,windfrage1 #c4 ,windgeschwindigkeit bei ,andres ,abfahrt1 #ei4 ,wirkungsgrad der ,schrauben1 #ag4 ,wise1 #ahj4 ,wrights ,flugdrache1 #aih4 ,wrights ,grundstze fr den ,gleitflug1 #bjj4 ,z4 ,zahl der ,gnge bei ,luftschrauben1 #af4 ,zeitschrift des sterreichischen ,ingenieur- und ,architekten-,vereines1 #bde4 ,zeppelin1 #aba1 #abb1 #abc4 ,ziele der internationalen aronautischen ,kommission1 #aad4 ,zielfahrten1 #ba1 #bb4 ,zimmermann-,drachen1 #aff4 ,zugschrauben1 #ae4 ,zukunft der ,drachenflieger1 #bce4 ,zukunft des dynamischen ,ballons1 #acf4 ,zukunft der lenkbaren ,ballons1 #aea4 ,zwischenlandungsort1 #bc4 ---------------------------------------- -------------------------- ,anmerkungen zur ,transkription ,inkonsistenzen wurden beibehalten1 wenn sie mehrfach verwendet wurden1 oder beide ,schreibweisen gebruchlich waren1 wie beispielsweise3 ,aronaute - ,aronaute ,hilfe - ,hlfe ,kovanko - ,kowanko ,monaco - ,monako mustergltig - mustergiltig ,primr-,batterien - ,primrbatterien ,reduktions-,koeffizient - ,reduktionskoeffizient ,wasser-,abtrieb-,apparat - ,wasserabtrieb-,apparat ,dezimalzahlen wurden meist mit hochgestelltem ,punkt 771 in einigen ,fllen mit tiefem ,punkt 747 geschrieben4 ,dieses wurde so beibehalten4 ,satzzeichen wurden ohne gesonderte ,erwhnung korrigiert4 ,die ,verwendung von ,kursivschrift fr ,maangaben wurde ohne gesonderte ,erwhnung vereinheitlicht4 ,im ,text wurden folgende nderungen vorgenommen3 ,s4 ,v bettigt durch besttigt im ,vorwort ersetzt4 ,s4 ,,vi ,uebersichtlichkeit durch bersichtlichkeit im ,vorwort ersetzt4 ,s4 ,,vii ,bartholomo de ,gusmao durch ,bartolomeu de ,gusmo ersetzt4 ,s4 ,,viii ,nikelscher durch ,nickelscher ersetzt4 ,s4 ,,ix ,seitenzahl von #f4 ,flgelflieger in #bdf gendert4 ,s4 ,x ,bouchet-,motor durch ,buchet-,motor ersetzt4 ,s4 ,x ,juchms durch ,juchms ersetzt4 ,s4 ,,xi ,rhonethalgletscher durch ,rhonetalgletscher ersetzt4 ,s4 ,,xi ,willfrid durch ,wilfrid ersetzt4 ,s4 ,,xii ,jansen durch ,janssen im ,figurenverzeichnis ersetzt4 ,s4 ,,xiv ,wibur durch ,wilbur im ,figurenverzeichnis ersetzt4 ,s4 ,,xiv ,smithonian durch ,smithsonian im ,figurenverzeichnis ersetzt4 ,s4 #c dass durch da ersetzt4 ,s4 #d ,secunde durch ,sekunde ersetzt4 ,s4 #f minutiosen durch minutisen ersetzt4 ,s4 #ag ,hnlein durch ,haenlein ersetzt4 ,s4 #bj arsenikhltige durch arsenikhaltige ersetzt4 ,s4 #ba ,bartholomeu ,laureno de ,gusmo durch ,bartolomeu ,loureno de ,gusmo ersetzt4 ,s4 #bd ,dammartin-en-,goele durch ,dammartin-en-,gole ersetzt4 ,s4 #ce ,orleans durch ,orlans ersetzt4 ,s4 #di den durch dem ersetzt4 ,s4 #ej aufgestappelte durch aufgestapelte ersetzt4 ,s4 #fg ,montblanc durch ,mont ,blanc ersetzt4 ,s4 #ha drifte durch driftete ersetzt4 ,s4 #ha vormittag durch vormittags ersetzt4 ,s4 #he ,chatam durch ,chatham ersetzt4 ,s4 #hi franzsiche durch franzsische ersetzt4 ,s4 #ij ,mont-,blanc durch ,mont ,blanc ersetzt4 ,s4 #ie ,willfried durch ,wilfrid ersetzt4 ,s4 #ajh ,wilfried durch ,wilfrid ersetzt4 ,s4 #aaa gediegendsten durch gediegensten ersetzt4 ,s4 #aag ,assmanns durch ,amanns ersetzt4 ,s4 #aag ,ballon-,construkteure durch ,ballon-,konstrukteure ersetzt4 ,s4 #abb reuieren durch reussieren ersetzt4 ,s4 #acc demonstriert durch demontiert ersetzt4 ,s4 #adj ronauten durch ,aronauten ersetzt4 ,s4 #ade #e4 ,neueste ,ballonprojekte durch #f4 ,neueste ,ballonprojekte ersetzt4 ,s4 #adf ,bartholomo de ,gusmao durch ,bartolomeu de ,gusmo ersetzt 7,beschriftung ,fig4 #gb74 ,s4 #aea #f4 ,schluwort zu durch #g4 ,schluwort zu ersetzt4 ,s4 #aeg malayschen durch malayischen ersetzt4 ,s4 #afj ,aus den ,tabellen hinter ,figur #hf und ,figur #hg sind die ,spaltenberschriften entfernt und in einer ,liste vor der ,tabelle aufgefhrt worden4 ,s4 #agb 1 hinter ,flche entfernt4 ,s4 #agd ,harward-,observatoriums durch ,harvard-,observatoriums ersetzt4 ,s4 #aha 1 hinter ,niezchdanowsky entfernt4 ,s4 #ahh 1 hinter gleich diesem entfernt4 ,s4 #aih ,wibur durch ,wilbur ersetzt 7,beschriftung ,fig4 #aai74 ,s4 #bag ,engeneering durch ,engineering ersetzt4 ,s4 #bbj 1 hinter ,fortsetzung entfernt4 ,s4 #bbi ,balanzeflche durch ,balanceflche ersetzt4 ,s4 #bch ,lanoy durch ,lannoy ersetzt4 ,s4 #bdh ,flge durch ,flgel ersetzt4 ,s4 #beb ,baumaterialen durch ,baumaterialien ersetzt4 ,s4 #beg ,bartholomo ,laureno de ,gusmo durch ,bartolomeu ,loureno de ,gusmo ersetzt4 ,s4 #beg ,bernouelli durch ,bernoulli ersetzt4 ,s4 #beg ,bieuvenu ,lanoy durch ,bienvenu ,lannoy ersetzt4 ,s4 #beg ,sebastopol durch ,sbastopol ersetzt4 ,s4 #beg ,dienaide durch ,dieuaide ersetzt4 ,s4 #bfj ,lanoy ,bieuveu durch ,lannoy ,bienvenu ersetzt4 ,s4 #bfa ,bartholomo de ,gusmo durch ,bartolomeu de ,gusmo ersetzt4 ,s4 #bfa ,l',epe durch ,l'pe ersetzt4 ,s4 #bfa ,malaysche ,drachen durch ,malayische ,drachen ersetzt4 ,s4 #bfb ,glidnig durch ,gliding ersetzt4 ,s4 #bfb ,pouton d',amcourt durch ,ponton d',amcourt ersetzt4 ,alle ,patrik ,alexander durch ,patrick ,alexander ersetzt4 ---------------------------------------- --------------------------