,,herzl-,,worte ,zusammengestellt von ,felix ,a4 ,theilhaber #a #i #b #a ,,welt-,,verlag 99 ,,berlin ,copyright #aiba by ,welt-,verlag 4 ,berlin ,einbandentwurf von ,menachem ,birnbaum ,gedruckt bei ,poeschel ,trepte 4 ,leipzig ,,theodor ,,herzl ,er ging zu den ,reichen und ,maechtigen der ,erde und sprach zu ,koenigen3 ,wir wollen hinausgeleiten1 sprach er1 das juedische ,volk1 das ,heer der ,hungernden und die ,unzahl der ,getriebenen und der ,zerquaelten aus dem bittern ,joch1 aus der schweren ,last der ,knechtschaft1 und ihnen geben ein ,heim zur ,erloesung1 eine ,staette des ,rechts und ein ,land des ,glueckes4 -- ,also sprach er4 ,als aber die ,grossen in ,israel seine ,kunde vernahmen1 lachten sie seiner und spotteten ,traeume die ,reden4 ,und sie eiferten gegen ihn und machten seinem ,werke einen schlechten ,namen4 ,nur etwelche wenige folgten seiner ,losung4 ,aus den ,reihen der ,jugend und aus den dunklen ,ghetti des ,ostens4 ,die gedachten des ,vergangenen zu neuen ,taten und kuerten den ,kommenden die ,erde1 die einst den ,vaetern gewesen4 ,aber der ,herrscher1 dem das ,land untertaenig1 hoerte nicht harten ,herzens und die ,tore der ,heimat standen nicht offen dem ,strome der ,irrenden4 ,hiefuer drueckten und draengten ,not und ,verfolgung nur noch mehr und von ,neuem4 ,die ,qualen der ,hoelle taten sich auf4 ,tausende wurden getoetet1 zu ,abertausenden geschlagen und zu ,millionen gejagt und getrieben4 ,blut floss1 und den ,schimmer einer ,freiheit ueberdunkelte die rohe ,gewalt boeswilliger ,feinde4 ,da ueberkam ,verzweiflung die bisher ,hoffnungsfreudigen4 ,schrecken griff ,platz im ,lager der ,eigenen4 ,und selbst etliche der ,juenger loeckten wider den ,meister und murrten laut4 ,und ihre wuchtigen ,worte fielen wie ,peitschenschlaege auf sein ,haupt4 ,er aber trug es ergeben und machte nur noch mehr die ,naechte zu ,tagen der ,arbeit und doppelte die ,muehen fuer sein armes1 betoertes ,volk4 ,denn nun brachen ,sorge und ,hingabe1 ,schmerz und ,liebe allzufrueh sein gehetztes ,herz4 ,allzufrueh4 ,also ist die ,geschichte des grossen ,fuehrers des juedischen ,volkes1 des ersten ,fuehrers seit den ,tagen ihrer ,vertreibung4 ,nunmehr werden seine deutungsreichen ,worte die ,taten des ,aufbruchs geleiten und ,erinnerung wecken1 da die ,verheissung anfaengt1 sich zu gestalten4 ,wilmersdorf1 in den ,tagen von ,san ,remo4 ,,felix ,a4 ,,theilhaber4 ,,von ,,zion ,,das ,,volk ,es ist ja mancher hingekommen1 der lachen wollte1 und dem das ,lachen verging1 als die juedische ,nation1 die arme1 gequaelte1 aus vielen ,wunden blutende1 die ,totgesagte1 ,totgeglaubte1 die dennoch nicht sterben kann und will1 ploetzlich vor ihm aufstand1 in der ganzen ,majestaet ihres ,leidens und mit dem ,glanze der ,hoffnung in ihren ,augen4 ,wir sind ein unglueckliches ,volk1 aber ein ,volk1 ein ,volk4 7,ergebnisse des ,kongresses47 ,wir sind ein ,volk -- der ,feind macht uns ohne unseren ,willen dazu1 wie das immer in der ,geschichte so war4 ,in der ,bedraengnis stehen wir zusammen und da entdeckten wir ploetzlich unsere ,kraft4 ,ja1 wir haben die ,kraft1 einen ,staat1 und zwar einen ,musterstaat zu bilden4 ,wir haben alle menschlichen und sachlichen ,mittel1 die dazu noetig sind4 7,der ,judenstaat47 ,ein ,volk kann warten4 ,es lebt laenger als ,menschen und ,regierungen4 7,der ,basler ,kongress47 ,da ist die tiefe ,wurzel aller ,uebel1 von denen die ,juden heimgesucht sind4 ,von aussen wird unsere ,solidaritaet angenommen1 und danach handeln unsere ,feinde4 ,fuer ,fehler und ,vergehen einzelner unter uns wird die ,gesamtheit haftbar gemacht1 aber im juedischen ,volke besteht das ,gefuehl der ,solidaritaet nicht -- noch nicht4 7,feuer in ,galizien47 ,dabei bemerkt man aus ,unwissenheit oder ,engherzigkeit nicht1 dass unser ,wohlergehen uns als ,juden schwaecht und unsere ,besonderheiten ausloescht4 ,nur der ,druck presst uns wieder an den alten ,stamm1 nur der ,hass unserer ,umgebung macht uns wieder zu ,fremden4 7,der ,judenstaat47 ,die ,grausamkeiten des ,mittelalters waren etwas ,unerhoertes1 und die ,menschen1 die der ,folter widerstanden1 muessen in sich etwas sehr ,starkes gehabt haben1 eine innerliche ,einheit1 die uns abhanden gekommen ist4 ,eine ,generation1 die vom ,judentum abseits aufgewachsen ist1 hat diese ,einheit nicht und kann ebensowenig mit unserer ,vergangenheit rechnen1 als in die ,zukunft blicken4 ,darum wollen wir uns wieder in das ,judentum zurueckziehen und uns aus dieser ,burg nicht mehr werfen lassen4 ,man mag diesen ,volksgedanken1 der da ist1 wegzulaecheln versuchen1 aber er ist da4 ,ihn wollen wir hochhalten und hochflattern lassen4 ,und nachdem wir dieses ,bekenntnis abgelegt haben1 nachdem wir gesagt haben1 dass wir ,juden sind1 dann erst wollen wir an der ,misere anderer teilnehmen4 7,rede in der ,oesterr4 ,union47 ,es genuegt nicht1 dass wir uns als ein ,volk fuehlen und erkennen2 nach dem ,volksbewusstsein muss auch der ,volkswille erwachen4 7,,ii4 ,kongressrede47 ,,die ,,nation ,wir sind eine ,nation4 ,wer befindet sich im ,widerspruch mit der ,geschichte8 7,dr4 ,guedemanns ,nationaljudentum47 ,so sind und bleiben wir denn1 ob wir es wollen oder nicht1 eine historische ,gruppe von erkennbarer ,zusammengehoerigkeit4 7,der ,judenstaat47 ,der ,feind aber ist der eiserne ,reifen der ,nation4 7,der ,zionismus47 ,wir wollen uns ferner nicht eine andere ,nationalitaet als ,maske vorbinden4 7,v4 ,kongressrede47 ,wir bleiben wahrnehmbar1 wir sind eine ,gruppe1 eine historische ,gruppe von ,menschen1 die erkennbar zusammengehoert und einen gemeinsamen ,feind hat1 das scheint mir die ausreichende ,definition fuer die ,nation zu sein4 ,ich verlange von der ,nation nicht eine ,gleichsprachigkeit oder vollkommen gemeinsame ,merkmale der ,rasse4 ,diese ganz ruhige ,definition genuegt fuer die ,nation4 ,wir sind eine erkennbar zusammengehoerende historische ,gruppe von ,menschen1 die durch den gemeinsamen ,feind zusammengehalten werden4 ,das sind wir1 ob wir es leugnen oder nicht1 ob wir es wissen oder nicht1 ob wir es wollen oder nicht4 7,rede in der ,oesterr4 ,union47 ,es beruht auf der ,erkenntnis einer ,anzahl von ,menschen1 dass sie durch geschichtliche ,umstaende zusammengehoeren und in der ,gegenwart aufeinander angewiesen sind1 wenn sie nicht zugrunde gehen sollen4 7,dr4 ,guedemanns ,nationaljudentum47 ,die ,motive der ,menschen sind so verschieden1 wie sie selbst4 ,zusammen bilden sie das ,dickicht der ,nation4 ,wer aber keinen freien ,ueberblick hat1 der sieht1 wie man zu sagen pflegt1 den ,wald vor lauter ,baeumen nicht4 7,m4 ,c4 ,montefiores ,ansichten47 ,diesen ,juden muesste man eine ,beschaeftigung im ,freien geben4 ,nun ist kein ,mensch reich genug1 um den ,transport der ,massen herbeizufuehren4 ,das kann nur erfolgen1 wenn man den ,gedanken in die ,massen hineinlegt1 wenn man den ,mann dazu anregt1 sich selbst zu helfen4 ,das ist ungefaehr so1 wie wenn ,sie einen ,elefanten aufheben wollten1 um ihn an einen andern ,ort zu bringen2 da brauchte man einen furchtbar grossen ,apparat dazu -- die ,elefantenjaeger aber kitzeln ihn mit einem ,stachel und lenken ihn dorthin1 wo sie ihn haben wollen4 ,dieser ,stachel1 mit dem wir die ,massen nach einem besseren ,punkte bringen wollen1 ist die nationale ,idee4 7,rede in ,wien47 ,s,t,a,a,t,s,b,ue,r,g,e,r,t,u,m ,wir haben ,vaterlaender1 das sind die1 wo wir ,staatsbuerger sind -- so weit man es eben gestattet -- aber wir haben kein ,mutterland4 ,und dieses ,mutterland sucht der ,zionismus mit der ,seele4 7,dr4 ,guedemanns ,nationaljudentum47 ,man gehoert einem ,vaterland nicht an1 sondern es gehoert einem2 jedem einzelnen gehoert das ganze ,vaterland4 ,wem aber sein ,vaterland nicht gehoert1 der ist uebel dran4 7,protestrabbiner47 ,vergebens bringen wir dieselben ,opfer an ,gut und ,blut wie unsere ,mitbuerger1 vergebens bemuehten wir uns1 den ,ruhm unserer ,vaterlaender in ,kuensten und ,wissenschaften1 ihren ,reichtum durch ,handel und ,verkehr zu erhoehen4 ,in unsern ,vaterlaendern1 in denen wir ja auch schon seit ,jahrhunderten wohnen1 werden wir als ,fremdlinge angeschrieen2 oft von solchen1 deren ,geschlechter noch nicht im ,lande waren1 als unsere ,vaeter da schon seufzten4 ,wer der ,fremde im ,lande ist1 das kann die ,mehrheit entscheiden2 es ist eine ,machtfrage1 wie alles im ,voelkerverkehre4 ,ich gebe nichts von unserem ersessenen guten ,recht preis1 wenn ich das als ohnehin mandatloser ,einzelner sage4 7,der ,judenstaat47 ,,judenpolitik ,durch unsere zweitausendjaehrige ,verstreuung sind wir ohne einheitliche ,leitung unserer ,politik gewesen4 ,das aber halte ich fuer unser ,hauptunglueck4 ,das hat mehr geschadet als alle ,verfolgungen4 ,denn es war niemand da1 der uns -- waere es auch nur aus monarchistischem ,eigennutz -- zu rechten ,maennern erzogen haette4 ,im ,gegenteil4 ,zu allen schlechten ,gewerben wurden wir hingedraengt1 im ,ghetto festgehalten1 wo wir aneinander verkamen1 und als man uns herausliess1 wollte man ploetzlich1 dass wir gleich die ,gewohnheiten der ,freiheit haetten4 7,theodor ,herzl und ,baron ,hirsch47 ,ein ,volk kann sich nur selbst helfen2 kann es das nicht1 so ist ihm eben nicht zu helfen4 7,,ii4 ,kongressrede47 ,nur bei uns ,juden straeuben sich noch manche aengstlich1 in der ,judenfrage ein ,politikum zu sehen4 ,diese ,angst aber wird uns mehr ,mitleid als ,zorn einfloessen1 wenn wir sie recht verstehen4 ,es ist eine ,platzfurcht1 die noch aus der engen ,judengasse stammt4 7,,vi4 ,kongressrede47 ,die ,judensache muss dem ,belieben vereinzelter ,personen -- wie gutwillig diese auch seien -- entrueckt sein4 ,es muss ein ,forum entstehen1 vor dem jeder fuer das1 was er in der ,judenfrage tut und laesst1 zur ,rechenschaft gezogen werden kann4 7,an ,hildesheimer2 bei ,a4 ,friedemann47 ,im uebrigen ist die ,politik bei uns in ,altneuland kein ,geschaeft oder ,beruf1 weder fuer ,maenner noch fuer ,frauen4 ,leute1 die von ihrer deklamierten ,ueberzeugung zu leben versuchen1 statt von ihrer ,arbeit1 werden rasch erkannt1 verachtet und unschaedlich gemacht4 7,altneuland47 ,von ,anfang an war ich der ,ansicht1 dass eine diplomatische ,initiative von ,england werde kommen muessen1 weil ,england1 wenn es -- gleichsam in der ,luftlinie -- nach ,indien blickt1 ,palaestina streifen muss1 und weil ,england heute noch eine gewisse serenity in der ,auffassung der ,judenfrage besitzt4 7,der ewige ,jude47 ,,der ,,zionismus ,wir sind sozusagen nach ,hause gegangen4 ,der ,zionismus ist die ,heimkehr zum ,judentum noch vor der ,rueckkehr ins ,judenland4 7,,ii4 ,kongressrede47 ,in einem ,worte ist unsere ,taetigkeit und ihr ,fortgang zusammenzufassen3 ,wir organisieren die ,judenheit fuer ihre kommenden ,geschicke4 7,,iv4 ,kongressrede47 ,ueberall soll man erfahren1 was der ,zionismus1 den man fuer eine ,art von chiliastischem ,schrecken ausgab1 in ,wirklichkeit ist3 eine gesittete1 gesetzliche1 menschenfreundliche ,bewegung nach dem alten ,ziel der ,sehnsucht unseres ,volkes4 7,,ii4 ,kongressrede47 ,der politische ,zionismus denkt nicht lediglich daran1 die notleidenden ,juden fortzuschaffen2 es muss auch im vorhinein dafuer gesorgt werden1 dass sie das heutige ,elend nicht mit einem unbestimmten1 unberechenbaren vertauschen4 7,der ,kongress47 ,bisher war unsere ,bewegung gleichsam im ,ghetto geblieben1 da hat sie freilich schon genug ,missverstaendnisse und ,kaempfe erregt4 ,nun ist sie ins ,freie hinausgekommen und beschaeftigt die oeffentliche ,meinung auf dem ganzen ,erdenrund4 ,viele ,hunderte von ,zeitungen haben sie ihren ,lesern in der eben vergangenen ,woche mitgeteilt4 ,es gibt noch tote ,stellen1 wo man ratlos schweigt2 auch das wird nicht mehr lange dauern4 ,wenn einmal die ,glocken zu laeuten anfangen1 muessen alle ,glocken laeuten4 7,ergebnisse des ,kongresses47 ,der ,zionismus fegt als reinigender ,sturm durch das ganze ,judentum4 ,die duerren ,aeste werden geknickt1 in den ,wipfeln muss ,raum sein fuer die ewig jungen ,triebe1 die hinauf wollen in das ,sonnenlicht4 7,m4 ,c4 ,montefiores ,ansichten47 ,so halten die ,zionisten sich fuer verpflichtet1 immer unter ,aufrechterhaltung ihrer ,prinzipien und ihres ,programmes1 wo immer es notwendig ist1 den ,versuch zu machen1 das harte ,los der unterdrueckten ,juden durch angemessene ,mittel zu mildern4 7,herzl vor der ,londoner ,fremdenkommission47 ,ich weiss nicht1 wann ich sterben werde1 aber der ,zionismus wird nie sterben4 ,seit den ,tagen von ,basel hat das juedische ,volk wieder eine ,volksvertretung2 folglich wird der ,judenstaat in seinem eigenen ,lande erstehen4 7,selbstbiographie47 ,die ,rolle der ,reichen in der ,gemeinde1 die ,gefuegigkeit mancher ,priester1 das zwitterhafte ,bestreben1 die alte ,tradition mit einem uebertriebenen ,nachahmen der ,landesgewohnheiten zu vereinigen1 die dreiste ,bettelhaftigkeit der wirtschaftlich ,schwaecheren -- fuer das alles hat der ,geschichtskundige ,erklaerungen voller ,nachsicht4 ,aber wenn wir der ,gemeinde auch nicht zuernen1 so sind wir doch weit entfernt1 uns von ihr beeinflussen zu lassen4 ,der ,zionismus stellt eine andere ,gemeinde des ,judentums auf1 eine neue1 groessere1 eine einzige4 ,und ein anderes repraesentatives ,system4 7,der ,basler ,kongress47 ,ich glaube1 ,ihnen sagen zu koennen1 dass wir dem ,judentum etwas gebracht haben2 der ,jugend eine ,hoffnung1 dem ,alter einen ,traum1 allen ,menschen etwas ,schoenes4 7#a4 ,berliner ,rede4 ,siehe ,a4 ,friedemann1 ,das ,leben ,theodor ,herzls47 ,ich weiss nicht1 ob ich selbst es erleben werde1 aber ich bin fest ueberzeugt1 dass ,leute meines ,alters die ,verwirklichung unseres ,wunsches sehen werden4 ,wir werden im ,lande ,israels als freie ,menschen wohnen4 ,ob ich selbst dabei sein werde oder nicht1 ist fuer die ,sache gleichgueltig4 ,aber wenn ich dabei sein werde1 so werde ich mich ueber nichts mehr so freuen1 von nichts mehr so hingerissen sein1 wie vom ersten ,baseler ,kongress im ,jahre #ahig4 ,denn das war das erste ,lebenszeichen des scheintoten juedischen ,volkes4 7,rede in ,london47 ,,von ,,der ,,idee ,niemand ist stark oder reich genug1 um ein ,volk von einem ,wohnort nach einem andern zu versetzen4 ,das vermag nur eine ,idee4 ,die ,staatsidee hat wohl eine solche ,gewalt4 ,die ,juden haben die ganze ,nacht ihrer ,geschichte hindurch nicht aufgehoert1 diesen koeniglichen ,traum zu traeumen3 ,uebers ,jahr in ,jerusalem6 ist unser altes ,wort4 ,nun handelt es sich darum1 zu zeigen1 dass aus dem ,traum ein tagheller ,gedanke werden kann4 7,der ,judenstaat47 ,von irgend einem ,einzelnen betrieben1 waere es eine recht verrueckte ,geschichte -- aber wenn viele ,juden gleichzeitig darauf eingehen1 ist es vollkommen vernuenftig1 und die ,durchfuehrung bietet keine nennenswerten ,schwierigkeiten4 ,die ,idee haengt nur von der ,anzahl der ,anhaenger ab4 ,die ,juden1 die wollen1 werden ihren ,staat haben und sie werden ihn verdienen4 7,der ,judenstaat47 ,durch den ,ernst und die ,ruhe unserer ,beratungen koennen wir das ,ansehen dieser ,tribuene immer hoeher heben4 ,durch ,unbesonnenheiten und ,gezaenke wuerden wir es rasch zerstoeren4 ,diese ,tribuene wird so hoch sein wie die ,reden1 die man auf ihr haelt4 ,unseren ,worten verleiht keine aeussere ,macht ,nachdruck2 wenn sie also irgend eine ,bedeutung haben sollen1 kann es nur von der inneren ,macht der ,idee kommen und von der ,reinheit der ,gesinnungen1 welche hier verkuendet werden4 ,das muss sich jeder von uns bestaendig vor ,augen halten1 wenn er hier fuer das juedische ,volk und zum juedischen ,volk sprechen will4 7,,iii4 ,kongressrede47 ,es ist merkwuerdig1 dass wir ,juden diesen koeniglichen ,traum waehrend der langen ,nacht unserer ,geschichte getraeumt haben4 ,jetzt bricht der ,tag an4 ,wir brauchen uns bloss den ,schlaf aus den ,augen zu reiben1 unsere ,glieder zu strecken und den ,traum in ,wirklichkeit zu verwandeln4 7,a ,solution of the ,jewish ,question47 ,alte ,gefangene gehen nicht gern aus dem ,kerker4 ,wir werden sehen1 ob uns schon die ,jugend1 die wir brauchen1 nachgewachsen ist2 die ,jugend1 welche die ,alten mitreisst1 auf starken ,armen hinaustraegt und die ,vernunftgruende umsetzt in ,begeisterung4 7,der ,judenstaat47 ,eine ,fahne1 was ist das8 ,eine ,stange mit einem ,fetzen ,tuch4 ,nein1 mein ,herr1 eine ,fahne ist mehr als das4 ,mit einer ,fahne fuehrt man die ,menschen1 wohin man will1 selbst ins ,gelobte ,land4 ,fuer eine ,fahne leben und sterben sie1 es ist sogar das ,einzige1 wofuer sie in ,massen zu sterben bereit sind1 wenn man sie dazu erzieht4 ,glauben ,sie mir1 die ,politik eines ganzen ,volkes -- besonders wenn es so in aller ,welt zerstreut ist -- macht man nur mit ,imponderabilien1 die hoch in der ,luft schweben4 7,herzl und ,baron ,hirsch47 ,auch das ,ideal wird immer neu geboren1 und es gibt ,renaissancen1 die unsereiner nicht mehr begreift4 7,altneuland47 ,wir verstehen1 dass fuer eine ,gemeinschaft von ,menschen das ,ideal ein ,nutzen1 ein ,vorteil -- sagen wir es heraus3 dass es unentbehrlich ist4 ,das ,ideal zieht uns hinan4 7,altneuland47 ,,mittel ,,und ,,wege ,unsere ,wochenschrift ist ein ,judenblatt4 ,wir nehmen dieses ,wort1 das ein ,schimpf sein soll1 und wollen daraus ein ,wort der ,ehre machen4 7,programm der ,welt47 ,die kuenstlichen ,mittel1 die man bisher zur ,ueberwindung des ,judennotstandes aufwandte1 waren entweder zu kleinlich -- wie die verschiedenen ,kolonisierungen -- oder falsch gedacht4 ,was ist denn damit getan1 wenn man ein paar tausend ,juden in eine andere ,gegend bringt8 ,entweder sie gedeihen1 und dann entsteht mit ihrem ,vermoegen der ,antisemitismus -- oder sie gehen gleich zugrunde4 ,das waere gerade so1 wie wenn man dem ,juden sagte3 ,da hast du eine ,armbrust1 zieh' in den ,krieg6 -- ,was8 ,mit einer ,armbrust1 wenn die anderen ,kleinkaliber-,gewehre und ,kruppsche ,kanonen haben8 ,die ,armbrust ist eine schoene ,waffe1 und sie stimmt mich elegisch1 wenn ich ,zeit habe4 ,aber sie gehoert ins ,museum4 7,der ,judenstaat47 ,kommt einer bei ,nacht und ,nebel heimlich heran1 so darf er sich nicht wundern1 wenn man ihm ,halt6 ,wer da8 entgegenruft4 ,und um so schlimmer fuer ihn1 wenn er darauf keine gute1 klare ,antwort geben kann4 ,uebrigens ist das auch gar nicht die ,situation1 in der irgend eine ,antwort unverdaechtig klingt4 ,wir machen es darum anders4 ,wir erklaeren unsere ,absichten am hellen ,tage1 den wir ,gott sei ,dank nicht zu scheuen haben4 7,,iii4 ,kongressrede47 ,um den ,kranken nur von einer ,seite auf die andere zu legen1 brauchte nicht so viel ,scharfsinn1 ,muehe und ,geld aufgewendet werden4 ,versuchen wir lieber1 ihn zu heilen4 7,,iii4 ,kongressrede47 ,waeren die ,professoren nicht so schrecklich zerstreute ,menschen1 die ihren ,regenschirm immer irgendwo im ,altertum stehen lassen1 sie muessten uns eigentlich zuschauen1 ob wir klug oder toericht schaffen4 ,selbst unsere ,fehler koennten manche ,lehre ergeben4 ,aber die ,herren ,professoren1 die das ,werdende nie verstehen1 kommen erst spaeter2 nachher freilich wissen sie alles besser als wir1 und sie erklaeren uns das ,gewordene4 7,unterwegs47 ,man findet juedisches ,geld in schweren ,massen fuer eine chinesische ,anleihe1 fuer ,neger-,bahnen in ,afrika1 fuer die abenteuerlichsten ,unternehmungen -- und fuer das tiefste1 unmittelbarste1 quaelendste ,beduerfnis der ,juden selbst faende man keines8 7,der ,judenstaat47 ,in der juedischen ,finanzmacht schlummern noch sehr viele ungenuetzte politische ,kraefte4 ,von den ,feinden des ,judentums wird diese ,finanzmacht als so wirksam dargestellt1 wie sie sein koennte1 aber tatsaechlich nicht ist4 ,die armen ,juden spueren nur den ,hass1 den diese ,finanzmacht erregt2 den ,nutzen1 die ,linderung ihrer ,leiden1 welche bewirkt werden koennte1 haben die armen ,juden nicht4 ,die ,kreditpolitik der grossen ,finanzjuden muesste sich in den ,dienst der ,volksidee stellen4 ,finden aber diese mit ihrer ,lage ganz zufriedenen ,herren sich nicht bewogen1 etwas fuer ihre ,stammesbrueder zu tun1 die man mit ,unrecht fuer die grossen ,vermoegen einzelner verantwortlich macht1 so wird die ,verwirklichung dieses ,planes ,gelegenheit geben1 eine reinliche ,scheidung zwischen ihnen und dem uebrigen ,teile des ,judentums durchzufuehren4 7,der ,judenstaat47 ,ich habe niemals ,wunder versprochen1 sondern nur die ,selbsthilfe als den ,weg der ,erloesung bezeichnet4 7,rede im ,makkabaeerklub47 ,,der ,,auszug ,dem deutschen ,kaiser werde ich sagen3 ,lassen ,sie uns ziehen6 ,wir sind ,fremde1 man laesst uns nicht im ,volke aufgehen1 wir koennen es auch nicht4 ,lassen ,sie uns ziehen6 ,ich will ,ihnen die ,mittel und ,wege angeben1 deren ich mich fuer den ,auszug bedienen will1 damit keine wirtschaftliche ,stoerung1 keine ,leere hinter uns eintrete4 7,theodor ,herzl und ,baron ,hirsch47 ,zum ,bleiben wie zum ,wandern muss die ,rasse zunaechst an ,ort und ,stelle verbessert werden4 ,man muss sie kriegsstark1 arbeitsfroh und tugendhaft machen4 ,nachher auswandern -- wenn es noch noetig ist4 ,von einem vollstaendigen ,auszug der ,juden kann wohl nirgends die ,rede sein4 ,die sich assimilieren koennen oder wollen1 bleiben zurueck und werden resorbiert4 7,,ii4 ,kongressrede47 ,vielmehr ist klar vorherzusehen1 dass in jedem ,lande der ,wert und das ,ansehen der ,juden steigen wuerde1 wenn ihre ,zahl abnaehme4 ,und wenn schliesslich nur die ,assimilierten zurueckbleiben1 wird man sie als die ,raritaet behandeln1 die sie sind4 7,m4 ,c4 ,montefiores ,ansichten47 ,bei einer solchen ,auswanderung gibt es auch viele starke1 tiefe ,gemuetsbewegungen4 ,es gibt alte ,gewohnheiten1 ,erinnerungen1 mit denen wir ,menschen an den ,orten haften4 ,wir haben ,wiegen1 wir haben ,graeber1 und man weiss1 was dem juedischen ,herzen die ,graeber sind4 ,die ,wiegen nehmen wir mit -- in ihnen schlummert rosig und laechelnd unsere ,zukunft4 ,unsere teueren ,graeber muessen wir zuruecklassen -- ich glaube1 von denen werden wir habsuechtiges ,volk uns am schwersten trennen4 ,aber es muss sein4 7,der ,judenstaat47 ,,die ,,wanderung ,aus den fuerchterlichen ,pferchen im ,osten ,europas brechen seit zwanzig ,jahren ununterbrochen ,hunderttausende verzweifelter ,menschen auf1 um anderwaerts ein ,stueck ,brot und ein bisschen ,freiheit zu suchen4 ,welcher ,mensch1 der nicht ein versteinertes ,herz in der ,brust traegt1 wird diese jammervolle ,wanderung aus dem ,elend ohne ,erschuetterung mit ansehen koennen8 ,aber diese halbverhungerten und ganz verzweifelten ,parias tragen nicht nur ihre eigene ,not um den ,erdkreis herum1 sondern auch die der anderen4 ,so fliehen sie vor dem ,hass und erzeugen ihn ueberall1 wo sie erscheinen4 ,kraft ihrer groesseren ,armut reissen sie den bisher ,aermsten das ,brot vom ,munde weg4 7,der ewige ,jude47 ,ich weiss es nicht1 ob wir noch in dieser ,generation die ,befreiung aus ,schimpf und ,elend erleben werden4 ,moeglich ist es1 vorausgesetzt1 dass wir klug und entschlossen sind4 ,aber das weiss ich1 dass schon das ,wandern auf diesem ,wege uns zu anderen ,menschen machen wird4 ,wir gewinnen unsere verlorene innerliche ,einheit wieder und mit dieser ein bisschen ,charakter1 und zwar unseren eigenen ,charakter4 ,keinen marranischen1 erborgten1 unwahren1 sondern unseren eigenen4 ,und dann erst wollen wir mit allen anderen rechtschaffenen ,menschen wetteifern in ,gerechtigkeit1 ,naechstenliebe und hohen ,freisinn1 wollen uns auf allen ,feldern der ,ehre betaetigen1 in ,kunst und ,wissenschaft es vorwaerts zu bringen trachten1 damit ein ,glanz von unseren ,taten auf die ,aermsten unseres ,volkes zurueckfalle4 7,rede in der ,oesterr4 ,union47 ,dazu muss vor allem in den ,seelen tabula rasa gemacht werden von mancherlei alten1 ueberholten1 verworrenen1 beschraenkten ,vorstellungen4 ,so werden dumpfe ,gehirne zunaechst meinen1 dass die ,wanderung aus der ,kultur hinaus in die ,wueste gehen muesse4 ,nicht wahr6 ,die ,wanderung vollzieht sich mitten in der ,kultur4 ,man kehrt nicht auf eine niedrigere ,stufe zurueck1 sondern ersteigt eine hoehere4 7,der ,judenstaat47 ,als die ,voelker in den historischen ,zeiten wanderten1 liessen sie sich vom ,weltzufall tragen1 ziehen1 schleudern4 ,wie ,heuschreckenschwaerme gingen sie in ihrem bewusstlosen ,zuge irgendwo nieder4 ,in den geschichtlichen ,zeiten kannte man ja die ,erde nicht4 ,die neue ,judenwanderung muss nach wissenschaftlichen ,grundsaetzen erfolgen4 7,der ,judenstaat47 ,die ,wanderung ist zugleich eine aufsteigende ,klassenbewegung4 7,der ,judenstaat47 ,wenn wir noch einmal aus ,mizraim wandern1 werden wir die ,fleischtoepfe nicht vergessen4 7,der ,judenstaat47 ,aber die ersten1 die glaeubig1 begeistert und tapfer hinuebergehen1 werden die besten ,plaetze haben4 7,der ,judenstaat47 ,diese1 die zoegernden spaeten ,nachzuegler werden hueben und drueben am schlechtesten daran sein4 7,der ,judenstaat47 ,,kolonisation ,um eine grosse ,ansiedlung zu begruenden1 muss man eine ,flagge und eine ,idee haben4 ,die waren nicht vorhanden1 darum konnte kein ,erfolg kommen4 7,herzl vor der ,londoner ,fremdenkommission47 ,aber selbst die ,kolonisierungsversuche wirklich wohlmeinender ,maenner haben sich bisher nicht bewaehrt1 obwohl es interessante ,versuche waren4 ,ich glaube nicht1 dass es sich dem oder jenem nur um einen ,sport gehandelt habe2 dass der oder jener arme ,juden wandern liess1 wie man ,pferde rennen laesst4 ,dazu ist die ,sache denn doch zu ernst und traurig4 ,interessant waren diese ,versuche insofern1 als sie im kleinen die praktischen ,vorlaeufer der ,judenstaats-,idee vorstellten4 7,der ,judenstaat47 ,das heilige ,land ist eine ,wueste4 ,aber es gibt ,oasen6 ,die ,oasen sind unsere juedischen ,kolonien4 7,der ,judenstaat47 ,um die ,juden aufs ,land zu ziehen1 mussten sie ihnen ein ,maerchen der ,goldgewinnung erzaehlen4 ,phantastisch konnte es so lauten3 ,wer ackert1 saet und erntet1 findet in der ,garbe ,gold4 ,ist ja auch beinahe wahr4 ,nur wissen die ,juden1 dass es ein kleines ,kluempchen sein wird4 ,so konnten sie ihnen vernunftmaessiger sagen3 wer am besten wirtschaftet1 bekommt eine ,praemie1 die sehr hoch sein kann4 ,vielleicht denkt jemand1 es werde eine ,schwierigkeit sein1 dass wir keine gemeinsame ,sprache mehr haben4 ,wir koennen doch nicht ,hebraeisch miteinander reden4 ,wer von uns weiss genug ,hebraeisch1 um in dieser ,sprache ein ,bahnbillet zu verlangen8 ,die dem allgemeinen ,verkehre am meisten nuetzende ,sprache wird sich zwanglos als ,hauptsprache einsetzen4 7,der ,judenstaat47 ,wie schnell oder wie langsam die von uns vorbereiteten ,wirkungen eintreten werden1 das koennen wir nicht bestimmen4 ,von uns hier haengt es nicht ab4 ,wir konnten nur die ,anlage herstellen4 ,die ,kraft koennen wir nicht liefern4 ,die ,kraft muss vom juedischen ,volk geliefert werden -- wenn es will4 7,v4 ,kongressrede47 ,wir sehen es folglich nicht als unsere ,aufgabe an1 die ,leute hinueberzuschaffen4 ,unsere ,aufgabe ist es3 drueben fuer sie bessere ,bedingungen herzustellen4 ,dann kommt1 wer will4 ,dann kommt1 wer ,arbeit und ,sicherheit fuer das ,erworbene sucht1 wer etwas mehr ,freiheit1 ,recht und ,ehre geniessen will1 als er jetzt hat4 7,die ,millionen der ,ica47 ,bei ihrer ,ankunft werden aber die ,einwanderer von den ,spitzen unserer ,behoerden feierlich empfangen werden4 ,ohne toerichten ,jubel1 denn das ,gelobte ,land muss erst erobert werden4 ,aber schon sollen diese armen ,menschen sehen1 dass sie zu ,hause sind4 7,der ,judenstaat47 ,,das ,,gelobte ,,land ,wir wollen aber den ,juden eine ,heimat geben4 ,nicht indem wir sie gewaltsam aus ihrem ,erdreich herausreissen4 ,nein1 indem wir sie mit ihrem ganzen ,wurzelwerk vorsichtig ausheben und in einen besseren ,boden uebersetzen4 7,der ,judenstaat47 ,die freie ,heimat6 ,wenn die ,bewegung entsteht1 werden wir die ,einen nachziehen1 die ,anderen uns nachfliessen lassen1 die ,dritten werden mitgerissen und die ,vierten wird man uns nachdraengen4 7,der ,judenstaat47 ,das erste ,ziel ist1 wie schon gesagt1 die voelkerrechtlich gesicherte ,souveraenitaet auf einem fuer unsere gerechten ,beduerfnisse ausreichenden ,landstrich4 7,der ,judenstaat47 ,noch vor einigen ,jahren wurde die ,goldgraeberei auf eine wunderlich einfaeltige ,weise betrieben4 ,wie abenteuerlich ist es in ,kalifornien zugegangen8 ,da liefen auf ein ,geruecht hin die ,desperados aus aller ,welt zusammen1 stahlen die ,erde1 raubten einander das ,gold ab -- und verspielten es dann ebenso raubmaessig4 ,heute6 ,man sehe sich heute die ,goldgraeberei in ,transvaal an4 ,keine romantischen ,strolche mehr1 sondern nuechterne ,geologen und ,ingenieure leiten die ,goldindustrie4 ,sinnreiche ,maschinen loesen das ,gold aus dem erkannten ,gestein4 ,dem ,zufall ist wenig ueberlassen4 ,so muss das neue ,judenland mit allen modernen ,hilfsmitteln erforscht und in ,besitz genommen werden4 7,der ,judenstaat47 ,wir sind bereit1 die ,bauzeit des ,judentums herbeizufuehren -- alles haben wir dazu in ,huelle und ,fuelle2 die ,menschen1 das ,material1 die ,plaene4 ,wir brauchen nur noch -- den ,bauplatz4 7,,ii4 ,kongressrede47 ,werden wir ,haeuser1 ,palaeste1 ,arbeiterwohnungen1 ,schulen1 ,theater1 ,museen1 ,regierungsgebaeude1 ,gefaengnisse1 ,spitaeler1 ,irrenhaeuser -- kurz ,staedte bauen und das neue ,land so fruchtbar machen1 dass es dadurch das ,gelobte wird8 7,theodor ,herzl und ,baron ,hirsch47 ,in dem alten ,lande wuenschen wir nur eine neue ,bluete fuer den juedischen ,geist4 7,,ii4 ,kongressrede47 ,das ,land unserer ,vaeter existiert also noch4 ,es ruht nicht auf dem ,boden eines ,meeres4 ,es gibt ,leute1 die dort leben und froehlich arbeiten4 ,die alte ,erde verjuengt sich dort unter den regsamen ,haenden4 ,sie traegt wieder ,blumen1 sie traegt wieder ,fruechte1 sie wird vielleicht auch eines ,tages1 das ,glueck und die ,ehre der ,juden tragen4 7,rede im ,makkabaeerklub47 ,da ist es1 ,juden6 ,kein ,maerchen1 kein ,betrug6 ,jeder kann sich davon ueberzeugen1 denn jeder traegt ein ,stueck vom ,gelobten ,land hinueber3 der in seinem ,kopf1 und der in seinen ,armen1 und jener in seinem erworbenen ,gut4 ,wir werden endlich als freie ,maenner auf unserem eigenen ,boden leben und friedlich in unserem eigenen ,heim sterben4 7,a ,solution of the ,jewish ,question47 ,,der ,,judenstaat ,der ,judenstaat6 ,welcher ,wahnwitz6 ,oder soll man sagen3 ,dummheit8 ,oder ist es nicht noch eher der ,spass eines ,humoristen1 der einmal die ,welt recht herzlich lachen machen moechte -- auf ,kosten seines eigenen ungluecklichen ,volkes8 7,rede im ,makkabaeerklub47 ,der ,judenstaat ist ein ,weltbeduerfnis1 folglich wird er entstehen4 7,der ,judenstaat47 ,dieses ,land1 das elende1 und das ,volk1 das elende1 zusammengefuehrt1 werden einen ,zustand ergeben1 dass beiden geholfen ist4 7,rede in ,wien47 ,es wird auch im ,judenstaat ,unglueckliche1 ,kranke und ,arme geben4 ,aber der ,druck1 der alle ,leiden noch bitterer macht1 wird aufhoeren1 und kein ,talent wird daran verderben1 dass es juedischen ,ursprungs ist4 7,rede im ,makkabaeerklub47 ,palaestina ist unsere unvergessliche historische ,heimat4 ,dieser ,name allein waere ein gewaltig ergreifender ,sammelruf fuer unser ,volk4 ,wenn ,seine ,majestaet der ,sultan uns ,palaestina gaebe1 koennten wir uns dafuer anheischig machen1 die ,finanzen der ,tuerkei gaenzlich zu regeln4 ,fuer ,europa wuerden wir dort ein ,stueck des ,walles gegen ,asien bilden1 wir wuerden den ,vorpostendienst der ,kultur gegen die ,barbarei besorgen4 7,der ,judenstaat47 ,sie werden doch wissen1 dass ich gegen die ,infiltration in ,palaestina bin -- wir wuerden dort nur neue massacrirbare ,armenier ansiedeln4 7,an ,samuel ,pineles2 bei ,a4 ,friedemann47 ,begreifen denn die juedischen ,gegner des ,judenstaates nicht1 dass wir schon durch das blosse ,aussprechen dieser ,forderung die ,achtung der ,welt erwerben8 ,wir haben mindestens so viel ,recht1 wie die anderen1 ein ,land als ,koerper unserer normalen ,existenz zu verlangen4 ,wir haben dieses ,recht erworben durch ,leiden1 die in der ,geschichte des menschlichen ,geschlechts beispiellos sind4 ,ein ,strom von ,blut hat unseren ,gang durch die ,jahrhunderte begleitet4 ,es waren sinnlose ,qualen1 wenn wir sie nicht in der ,hoffnung auf den ,judenstaat aushielten4 ,werfen wir unser ,judentum weg1 wie ein zerfetztes altes ,kleid1 wenn wir nicht an den ,judenstaat denken6 7,rede im ,makkabaeerklub47 ,israel6 ,andere ,voelker waren auch von ,missgeschicken heimgesucht1 aber es kommt ihnen immer wieder eine ungetruebte ,zeit4 ,jedem ,kriege folgt ein ,frieden4 ,nur das verstreute ,israel wird immer besiegt und kommt nach den ,niederlagen nicht zur ,ruhe4 ,die materielle ,sicherheit ist aber die ,grundlage der moralischen ,gesundheit und darum wuenschen wir mit aller ,inbrunst1 erstreben wir mit all unserer ,kraft fuer unser ,volk die materielle ,sicherheit1 die es nur auf seinen ,boden finden kann4 ,und die moralische ,gesundheit eines tatsaechlich in der ganzen ,welt verstreuten ,volkselements ist von ,wichtigkeit fuer die ganze ,welt4 7,tagebuch #ahih47 ,da sieht sie ihr altes ,land am ,mittelmeer herrlich gelegen1 mit kaltem1 gemaessigtem und warmen ,klima2 ein ,land1 aller ,kulturen faehig1 mit langruhenden ,bodenschaetzen und doch fuer andere nichts wert1 weil andere nicht die befruchtenden ,menschenstroeme hinzuleiten vermoegen1 die dem ,zionismus gehorchen4 ,und wenn wir nun nicht verzueckt oder verlogen in die ,wolken starren1 sondern ruhigen ,blickes nach jenem ,punkte hindeuten1 der wirklich die ,erloesung bedeutet1 so bedarf das keiner geheimen ,auslegungskuenste4 ,dort ist das ,zion der ,armen1 der ,jungen und auch der ,frommen4 7,dr4 ,guedemanns ,nationaljudentum47 ,,der ,f,ue,h,r,e,r ,wir haben einen ,grundsatz bei unseren ,weisen gefunden3 ,die ,ehren gebe man dem1 der sie nicht sucht6 7,altneuland47 ,ruhm besteht nicht im ,beifall der ,menge1 sondern im ,urteil der ,geschichte4 ,je groesser ein ,mensch ist1 desto laenger kann er darauf warten1 dass man ihn versteht1 sei es auch erst in fernen ,tagen4 7,a4 ,friedemann a4 ,o4 ,s4 #hc47 ,der ,einzelne1 der auch nur ,miene machte1 ein solches ,riesenwerk zu unternehmen1 koennte ein ,betrueger oder ein ,wahnsinniger sein4 7,der ,judenstaat47 ,ich meine nicht1 dass es etwas ,unrechtes sei1 wenn man sich mit ,geschaeften abgibt4 ,nur ein ,schriftsteller soll kein ,geschaeftsmann sein1 und beim ,diener einer ,volksbewegung ist es etwas ,unertraegliches4 7,rede in ,london47 ,die ersten ,maenner1 welche diese ,bewegung beginnen1 werden schwerlich ihr ruhmvolles ,ende sehen4 ,aber schon durch das ,beginnen kommt ein hoher ,stolz und das ,glueck der innerlichen ,freiheit in ihr ,dasein4 7,der ,judenstaat47 ,in dem1 was ich ,ihnen 7,baron ,hirsch7 sagen will1 wird ,ihnen manches einfach und manches phantastisch erscheinen4 ,mit ,einfachem und ,phantastischem fuehrt man die ,menschen4 7,theodor ,herzl und ,baron ,hirsch47 ,ja1 nur das ,phantastische ergreift die ,menschen4 ,und wer damit nichts anzufangen weiss1 der mag ein vortrefflicher1 braver und nuechterner ,mann sein und selbst ein ,wohltaeter im grossen ,stil4 ,fuehren wird er die ,menschen nicht1 und es wird keine ,spur von ihm bleiben4 7,theodor ,herzl und ,baron ,hirsch47 ,p,e,r,s,oe,n,l,i,c,h,e,s ,zum ,zionisten hat mich naemlich -- der ,prozess ,dreyfuss gemacht4 7,north ,american ,review #ahii nach ,thon47 ,wie ,kant aufschrieb3 ,an ,johann darf nicht mehr gedacht werden4 ,mein ,johann ist die ,judenfrage4 ,ich muss sie rufen und wegschicken koennen4 ,tagebuch vom #af4f4ahie4 7bei ,kellner47 7,von der ,abfassung des ,judenstaates47 ,ich hatte dann eine sehr ernste ,krisis durchzumachen2 ich kann sie nur damit vergleichen1 wenn man einen rotgluehenden ,koerper in kaltes ,wasser wirft4 ,freilich1 wenn dieser ,koerper zufaellig ,eisen ist1 wird er ,stahl4 7,selbstbiographie47 7,von der ,veroeffentlichung des ,judenstaates47 ,da ich mich nicht umstimmen liess1 rieten sie mir1 die ,idee wenigstens in der unverbindlichen und unterhaltenden ,form eines ,romanes vorzubringen mit ,liebesgeschichten1 menschlichen ,einzelschicksalen und einer ,malerei kuenftiger ,zustaende im ,judenlande4 ,das war ja auch mehr im ,einklang mit meiner bisherigen ,taetigkeit als ,stueckeschreiber und ,feuilletonist4 ,wohl sah ich ein1 dass dies ein gutes ,propagandamittel fuer die ,idee waere und mir die ,gefahr ersparte1 mich bis auf die ,knochen zu blamieren4 ,aber dann waere keine ,tat daraus geworden4 ,man haette in den ,salons und ,eisenbahncoupes davon gesprochen1 viele haetten ueber den launigen ,einfall gelacht1 und manche haetten vielleicht heimlich in das ,buch hineingeweint4 ,was war damit erreicht8 ,noch ein ,maerchen in tausend und einer ,nacht des ,leidens4 ,nein1 es sollte ,tag und ,tat werden4 ,aufruetteln mussten wir das juedische ,volk1 statt es einzulullen4 ,und wirklich1 es hat sich aufruetteln lassen4 7,der ,zionismus47 ,vor allem haben wir uns sozusagen ,roecke ohne ,taschen angezogen und haben es unmoeglich gemacht1 irgend einen ,vorteil fuer uns zu haben4 7,rede in ,wien47 ,ich habe nicht das ,majoritaetsbeduerfnis1 ich brauche keine ,majoritaet4 ,was ich brauche1 ist nur1 dass ich mit meiner eigenen ,ueberzeugung im ,reinen bin4 ,dann bin ich zufrieden1 selbst wenn kein ,hund von mir ein ,stueck ,brot annimmt4 7,stenogramm der ,sitzung des grossen ,a4 ,c4 vom #aa4;,,iv4#jd4 ,rede ,herzls gegen die ,charkower47 ,ich bin staerker als ,sie1 7zu seinem ,gegner7 darum bin ich versoehnlich1 weil ich weiss3 wenn wir streiten werden1 werde ich siegen4 7,stenographisches ,protokoll1 ,s4 #dgg47 ,in einem solchen guten ,moment1 im ,herbst #ahih war es1 dass ich in ,london meinen ,bruedern im ,eastend sagte1 dass ich die ,verwirklichung unserer ,hoffnungen fuer nahe bevorstehend halte4 ,das haette ich nicht sagen sollen4 ,man fiel ueber mich her wie ueber einen ,charlatan4 ,das ,urteil wird aber eine spaetere ,zeit sprechen1 der alle ,beweismittel vorliegen werden4 7,rede im ,makkabaeerklub47 ,ich1 der ich vielleicht ein ,stueck ,kuchen zu essen habe1 habe nicht das ,recht1 das ,stueck ,brot1 das ,armen angeboten wird1 abzuweisen1 weil ich es nicht will1 oder weil ich es nicht brauche4 7,a4 ,c4 ,sitzung #aa4 #d4 #aijd4 ,stenographisches ,protokoll47 4 4 4 ,dass ich an der ,guete unseres ,menschenmaterials nicht mehr zweifelte1 als ich die ,kraft des nationalen ,erwachens in mir selbst erlebte4 ,zur ,zeit1 als ,ihr -- und mein -- ,freund seine tief aus dem ,herzen kommenden ,worte niederschrieb1 war ich noch ein spoettischer ,jude1 der wahrscheinlich gelacht haette1 wenn ihm diese ,aufzeichnung zu ,gesicht gekommen waere4 ,aber es ist in mir eine ,wandlung vorgegangen1 die ich das ,glueck und den ,stolz meines ,lebens empfinde4 7,brief an ,gustav ,g4 ,cohen47 ,,vom ,,golus ,,die ,,assimilation ,unter ,assimilation verstehe ich woertlich1 was das ,wort bedeutet3 so aehnlich zu werden1 dass man sich in nichts unterscheidet4 7,herzl vor der ,londoner ,fremdenkommission47 ,die ,assimilierung1 worunter ich nicht etwa nur ,aeusserlichkeiten der ,kleidung1 gewisser ,lebensgewohnheiten1 ,gebraeuche und der ,sprache1 sondern ein ,gleichwerden in ,sinn und ,art verstehe1 die ,assimilierung der ,juden koennte ueberall nur durch die ,mischehe erzielt werden4 7,der ,judenstaat47 ,nun wuerde allerdings die staatsbildende ,bewegung1 die ich vorschlage1 den israelitischen ,franzosen ebensowenig schaden1 wie den ,assimilierten anderer ,laender4 ,nuetzen wuerde sie ihnen im ,gegenteile1 nuetzen6 ,denn sie waeren in ihrer chromatischen ,funktion1 um ,darwins ,wort zu gebrauchen1 nicht mehr gestoert4 ,sie koennten sich ruhig assimilieren1 weil der jetzige ,antisemitismus fuer immer zum ,stillstand gebracht waere4 ,man wuerde es ihnen auch glauben1 dass sie bis ins ,innerste ihrer ,seele assimiliert sind1 wenn der neue ,judenstaat mit seinen besseren ,einrichtungen zur ,wahrheit geworden ist1 und sie dennoch bleiben1 wo sie jetzt wohnen4 ,sie glaubten vornehmer auszusehen1 wenn sie sich nicht als ,juden zu erkennen gaben4 ,aber gerade dadurch zeigten sie die ,gesinnung von ,bedienten und ,freigelassenen4 ,und sie konnten sich noch ueber die ,geringschaetzung wundern1 die ihnen zu teil wurde1 da sie doch wahrlich keine ,selbstachtung an den ,tag gelegt hatten4 ,nachgekrochen waren sie den anderen1 und es ereilte sie dafuer die gerechte ,strafe3 sie wurden abgelehnt4 7,altneuland47 4 4 4 ,die ,leere und ,nutzlosigkeit der ,bestrebungen zur ,abwehr des ,antisemitismus4 ,mit ,deklamationen auf dem ,papier oder in geschlossenen ,zirkeln ist da nicht das mindeste getan4 ,es wirkt sogar komisch4 ,immerhin moegen -- neben ,strebern und ,einfaeltigen -- auch sehr wackere ,leute in solchen ,hilfscomites sitzen4 ,sie gleichen den ,hilfscomites nach und vor ,ueberschwemmungen und richten auch ungefaehr so viel aus4 7,nach ,kellner1 ,s4 #acg47 ,solange sie scheu und unaufrichtig von ,partei zu ,partei1 von ,nation zu ,nation taumeln werden1 nur um fuer das ein wenig ,schutz zu erlangen1 was sie fuer uneingestehbar halten1 naemlich fuer ihr ,judentum -- so lange wird man sie nicht achten noch lieben1 nicht einmal dulden4 ,wer sich fuer anderes ausgibt1 als er offenbar ist1 erregt ,misstrauen1 und dieses dumpfe ,gefuehl setzt sich herabsteigend bei den ,poebelmassen in ,gewalttaten um4 7,die entschwundenen ,zeiten47 ,an den ,siegesfeiern duerfen sie nicht als ,vollberechtigte teilnehmen1 und die ,niederlagen laesst man an ihnen aus1 so hueben wie drueben4 ,sie sind1 wie es auch ausgehe1 die ,geschlagenen4 7,die entschwundenen ,zeiten47 ,,mauschel ,mauschel ist der ,fluch des ,juden4 7,mauschel47 ,diese ,leute1 von denen man fortwaehrend hoert1 bald durch den ,skandal ihrer ,maitressen1 bald durch den ,triumph ihrer ,rennpferde1 bald durch die ,boersenmanoever1 mit denen sie den ,mittelstand der ,boerse zu ,proletariern machen1 bald durch die ,korruption1 die sie um sich her wie einen ,pesthauch verbreiten2 diese ,leute1 die man ueberall sieht1 nur nicht1 wo die armen ,juden in einem schweren ,kampfe stehen1 diese ,leute moegen sich in acht nehmen1 dass nicht in ihrem ,ruecken eine zweite ,volksbewegung gegen sie aufstehe1 numerisch schwaecher1 aber gerade darum verzweifelter als die erste4 ,ah ja1 es gibt sogenannte ,wohltaeter unter ihnen2 das heisst1 sie zuechten ,schnorrer4 ,das heisst1 sie schaden dem juedischen ,volke auch noch durch milde ,gaben aus denjenigen ,vermoegen1 die mitunter auf kompromittierende ,art entstanden sind4 ,ah ja1 die ,herren sind auch geschickt genug1 sich persoenlich vom ,antisemitismus loszukaufen3 durch ,gefaelligkeiten1 ,geld und ,opfer an ,ueberzeugung -- die letzteren kosten sie am wenigsten4 7,dr4 ,guedemanns ,nationaljudentum47 ,es sind die ,leute1 die im sicheren ,boot sitzen und den ,ertrinkenden1 die sich an den ,bootrand klammern moechten1 mit dem ,ruder auf die ,koepfe schlagen4 7,protestrabbiner47 ,es wird immer zu den grossen ,merkwuerdigkeiten gehoeren1 dass die ,herren gleichzeitig um ,zion beten und gegen ,zion auftreten4 7,,ii4 ,kongressrede47 ,fuer den schlimmsten ,fall richtet ,mauschel seinen ,blick ins ,weite1 aber nicht nach ,zion1 sondern nach irgend einem ,lande1 wo er allenfalls bei einer anderen ,nation unterschluepfen koennte4 ,dort angelangt1 spielt er nach kurzer ,zeit auf den ,chauvinisten hinaus1 erteilt ,unterricht im neuen ,patriotismus und verdaechtigt alle1 die nicht sind wie er4 ,dabei begeht er die wunderliche ,inkonsequenz1 sich von den ,juden loszusagen und zugleich in ihrem ,namen zu sprechen4 7,mauschel47 ,den sehnsuechtigen ,ruf3 ,uebers ,jahr in ,jerusalem6 hatte eine ,generation der anderen uebergeben1 und nur in den letzten ,jahrzehnten des nationalen ,verkommens war bei manchen ,rabbinern die waessrige ,deutung ueblich geworden1 das ,jerusalem dieses ,spruches solle eigentlich heissen ,london1 ,berlin oder ,chicago4 ,wenn man die juedischen ,ueberlieferungen in dieser ,weise auslegt1 dann bleibt freilich vom ,judentum nicht mehr viel anderes uebrig als das ,jahresgehalt1 das diese ,herren beziehen4 7,der ,zionismus47 ,die juedische ,mission ist etwas ,sattes1 ,behagliches1 ,gutsituiertes4 ,seit ,jahr und ,tag sehe ich mir die ,leute an1 die mir diese ,mission zur ,antwort geben1 wenn ich von der wachsenden ,not unserer ,armen rede4 ,diese ,missionaere befinden sich alle vortrefflich4 7,dr4 ,guedemanns ,nationaljudentum47 ,damit sie fuerder nicht mit den guten ,rabbinern verwechselt werden1 wollen wir die ,angestellten der ,synagoge1 die sich gegen die ,erloesung ihres ,volkes verwahren1 die ,protestrabbiner nennen4 7,leitartikel der ,welt #aj4g4ahig47 ,er ist der ,rabbiner des naechsten ,vorteils4 7,altneuland47 ,,der ,,kampf ,,gegen ,,den ,,zionismus ,aber dem ,judentum angehoeren1 das ,judentum sozusagen berufsmaessig ausueben und es gleichzeitig bekaempfen1 das ist etwas1 wogegen sich jedes rechtliche ,gefuehl auflehnen muss4 7,protestrabbiner47 ,die ,sache wird dennoch vielleicht nicht den kostbaren ,beifall der juedischen ,geldagenten finden4 ,diese werden sogar vielleicht durch ihre geheimen ,knechte und ,agenten den ,kampf gegen unsere ,jugendbewegung einzuleiten versuchen4 ,einen solchen ,kampf werden wir1 wie jeden anderen1 der uns aufgezwungen wird1 mit schonungsloser ,haerte fuehren4 7,der ,judenstaat47 ,wenn nun alle oder einige franzoesische ,juden gegen diesen ,entwurf protestieren1 weil sie sich bereits assimiliert haetten1 so ist meine ,antwort einfach3 ,die ganze ,sache geht ,sie nichts an4 ,sie sind israelitische ,franzosen1 vortrefflich6 7,der ,judenstaat47 ,man kann sich als ,abkoemmling des juedischen ,stammes von unserer ,bewegung fernhalten2 aber wir glauben nicht1 dass sich einer den ,beifall oder die ,achtung der ,nichtjuden erwerben kann1 der als ,jude die ,zionisten mit ,kot bewirft4 ,wer auf diese ,art beweisen will1 was er fuer ein echter ,marrane ist1 dessen schmaehliche ,liebedienerei ist umsonst4 7,ergebnisse des ,kongresses47 ,haette ich mich mit den chinesischen ,angelegenheiten befasst1 so wuerden mich die ,chinesen angegriffen haben4 ,allerdings bin ich zu juedischen ,sachen etwas besser legitimiert4 ,aber danach wird bekanntlich nicht gefragt4 ,wenn ich nun also auch die ,angriffe begreife1 so habe ich doch ,ursache1 mich ueber ihre ,heftigkeit und ,ungerechtigkeit zu wundern1 und ich habe das ,beduerfnis1 mich darueber bei meinesgleichen zu beschweren4 7,rede im ,makkabaeerklub47 ,es ist wahr1 diese internationalen ,finanziers sind reich genug1 das ,werk zu foerdern2 sie sind nicht reich genug1 es zu verhindern4 ,wenn sie alles kaufen koennen1 das ,stueck ,blech1 aus dem die ,feder eines unabhaengigen ,schriftstellers gemacht ist1 koennen sie nicht kaufen4 7,der ewige ,jude47 ,ich glaube1 wenn ich mich in den ,gedankenkreis eines ,herrn vom ,finanzgeschaeft versetze1 so stellt er sich unter einer ,aktie der juedischen ,kolonialbank etwas vor1 was die ,mitte haelt zwischen einer ,mitgliedskarte eines ,vereines gegen ,verarmung und ,bettelei und einer ,goldminenaktie auf dem ,saturn4 7,rede in ,wien47 ,es ist unerhoert und in fuenfzig ,jahren wird man diesen ,leuten auf das ,grab spucken1 wenn man es erfahren wird1 dass ich mit ,abdul ,hamid nahezu fertig war und nur die lumpigen ,gelder nicht bekommen konnte4 ,natuerlich duerfen wir heute unserem ,zorn und ,schmerz nicht ,luft machen1 denn dann erfuehre auch 4 4 4 unsere innere ,schwaeche und ich muss mich bemuehen ihn hinzuhalten1 ,zeit zu gewinnen1 ,wasser aus den ,felsen zu schlagen und ,gold aus dem ,kot zu kratzen4 7,an ,dr4 ,mandelstamm47 ,w,o,h,l,t,ae,t,i,g,k,e,i,t ,zunaechst ist da das ,prinzip der ,wohltaetigkeit1 das ich fuer durchaus falsch halte4 ,sie zuechten ,schnorrer4 ,charakteristisch ist1 dass bei keinem ,volke so viel ,wohltaetigkeit und so viel ,bettel vorkommt wie bei den ,juden4 ,es draengt sich einem auf1 dass zwischen beiden ,erscheinungen ein ,zusammenhang sein muesse4 ,so dass durch die ,wohltaetigkeit der ,volkscharakter verlumpt4 7,theodor ,herzl und ,baron ,hirsch47 ,es ist ein heimlicher ,jammer der ,assimilierten1 der sich in wohltaetigen ,unternehmungen ,luft macht4 ,sie gruenden ,auswanderungsvereine fuer zureisende ,juden4 ,diese ,erscheinung enthaelt einen ,gegensinn1 den man komisch finden koennte1 wenn es sich nicht um leidende ,menschen handelte4 ,einzelne dieser ,unterstuetzungsvereine sind nicht fuer1 sondern gegen die verfolgten ,juden da4 ,die ,aermsten sollen nur recht schnell1 recht weit weggeschafft werden4 ,und so entdeckte man bei aufmerksamer ,trachtung1 dass mancher scheinbare ,judenfreund nur ein als ,wohltaeter verkleideter ,antisemit juedischen ,ursprungs ist4 7,der ,judenstaat47 ,unsere jetzige verworrene ,privatwohltaetigkeit stiftet im ,verhaeltnis zum gemachten ,aufwand wenig ,gutes4 7,der ,judenstaat47 ,wir hatten unter unseren ,argumenten fuer den ,zionismus bisher ein sehr starkes in dem ,bankbruche der ,assimilation4 ,wir haben da ein neues bekommen3 die ,insolvenz der ,wohltaeter4 ,welche ,insolvenz6 ,ja1 wenn die reichen ,leute die ,zahlungen einstellen1 dann geht viel verloren4 7,,ii4 ,kongressrede47 ,ich sagte1 dass das ,system der juedischen ,wohltaetigkeit bankerott ist4 7,herzl vor der ,londoner ,fremdenkommission47 ,wohltaetigkeit an einem ganzen ,volke ausgeuebt1 heisst ,politik1 und die ,wohltaetigkeit1 die ein ,volk zu seinem eigenen ,gedeihen auszuueben versucht1 ist die ,politik dieses ,volkes4 ,es gibt keine ,politik1 die nicht von ,absichten der ,wohlfahrt durchdrungen ist4 7,rede in ,berlin47 ,einem ,volke kann man nicht philanthropisch helfen1 sondern einzig und allein politisch4 7,rede im ,makkabaeerklub47 ,argentinien ist eine ,art ,koenigsgrab fuer ,hirsch4 7,rede in ,berlin47 ,,das ,,leben ,,im ,,golus ,heute ist das juedische ,proletariat nicht nur das aermste und ungluecklichste1 sondern auch das unruhigste und das am meisten beunruhigende4 7,v4 ,kongressrede47 ,die causa remota ist der im ,mittelalter eingetretene ,verlust unserer ,assimilierbarkeit1 die causa proxima unserer ,ueberproduktion an mittleren ,intelligenzen1 die keinen ,abfluss nach unten haben und keinen ,aufstieg nach oben -- naemlich keinen gesunden ,abfluss und keinen gesunden ,aufstieg4 ,wir werden nach unten hin zu ,umstuerzlern proletarisiert1 bilden die ,unteroffiziere aller revolutionaeren ,parteien und gleichzeitig waechst auch nach oben unsere furchtbare ,geldmacht4 7,der ,judenstaat47 ,das ist wohl der ergreifendste ,zug in unserer ,volkstragik1 dass das hochkonservative ,volk der ,juden immer den revolutionaeren ,bewegungen zugejagt wird4 7,der ,basler ,kongress47 ,sind wir aber in der ,boerse1 so wird das wieder zur neuen ,quelle unserer ,veraechtlichkeit4 ,dabei produzieren wir rastlos mittlere ,intelligenzen1 die keinen ,abfluss haben und dadurch eine ebensolche ,gesellschaftsgefahr sind1 wie die wachsenden ,vermoegen4 ,die gebildeten und besitzlosen ,juden fallen jetzt alle dem ,sozialismus zu4 ,die soziale ,schlacht muesste also jedenfalls auf unserem ,ruecken geschlagen werden1 weil wir im kapitalistischen wie im sozialistischen ,lager auf den exponiertesten ,punkten stehen4 7,der ,judenstaat47 ,diese ,unruhen richten einen schweren ,schaden an in der misshandelten ,seele unseres ,volkes4 ,sie untergraben immer wieder das ,rechts- und ,ehrgefuehl1 sie machen die ,betroffenen zu ,feinden einer stiefmuetterlichen ,gesellschaft1 in der solches geschehen kann4 ,wundern wir uns nicht1 wenn die ,proletarier unter den ,proletariern1 von allen ,menschen die ,verzweifeltesten1 bei allen aeussersten ,umsturzparteien zu finden sind4 7,,ii4 ,kongressrede47 ,ueber kein ,volk sind so viele ,irrtuemer verbreitet1 wie ueber die ,juden4 ,und wir sind durch unsere geschichtlichen ,leiden so gedrueckt und mutlos geworden1 dass wir diese ,irrtuemer selbst nachsprechen und nachglauben4 ,eine der falschen ,behauptungen ist die unmaessige ,handelslust der ,juden4 ,nun ist es bekannt1 dass wir dort1 wo wir aufsteigende ,klassenbewegung mitmachen koennen1 uns eilig vom ,handel entfernen4 ,weitaus die meisten juedischen ,kaufleute lassen ihre ,soehne studieren4 ,daher kommt ja die sogenannte ,verjudung aller gebildeten ,berufe4 ,aber auch in den wirtschaftlich schwaecheren ,schichten ist unsere ,handelslust keineswegs so gross1 wie angenommen wird4 ,in den oestlichen ,laendern ,europas gibt es grosse ,massen von ,juden1 die keine ,handeltreibende sind und vor schweren ,arbeiten nicht zurueckschrecken4 7,der ,judenstaat47 ,die ,juden haben infolge der langen buergerlichen ,ehrlosigkeit eine oft krankhafte ,sucht nach ,ehre1 und ein juedischer ,offizier ist in dieser ,beziehung ein potenzierter ,jude4 7,der ,zionismus47 ,das roemische ,ghetto6 ,mit welchem haemischen und niedrigen ,hass man sie verfolgte1 die armen ,leute1 deren grosses ,verbrechen die ,glaubenstreue gewesen4 ,wir haben es jetzt viel weiter gebracht3 man macht dem ,juden nur mehr die krumme ,nase zum ,vorwurf1 sowie das ,geld1 auch wenn sie keines haben4 7,buch der ,narrheit7 ,nur die sichtbaren ,ghettomauern sind gefallen4 7,das neue ,ghetto47 ,das ,ghetto existiert noch ueberall1 wie unsichtbar auch seine ,mauern seien4 ,das ,ghetto besteht im ,misstrauen der ,gentiles1 im ,zusammenhocken der ,juden und in der ,scheu1 die ,zusammengehoerigkeit einzugestehen4 ,einer der vielen wunderlichen ,widersprueche unseres ,volkslebens ist3 dass wir weit auseinandergestreut und doch auf allen einzelnen ,punkten unbehaglich zusammengepresst sind4 7,der ewige ,jude47 ,,judennot ,auf die treibende ,kraft kommt es an4 ,und was ist diese ,kraft8 ,die ,judennot4 ,wir haben ohne ,gewinsel die ,judennot vor aller ,welt ausgebreitet und zugleich den ,vorschlag gemacht1 im allgemeinen ,interesse eine ,abhilfe aus unserer eigenen ,kraft heraus zu schaffen4 ,sind wir in unserer ,narretei sehr verbohrt1 wenn wir annehmen1 dass eine ,sprache von solcher ,offenheit die ,teilnahme aller anstaendigen ,menschen erregen muss8 7,ergebnisse des ,kongresses47 ,leben wollen diese ,aermsten1 und sie wollen ihre verhaermten ,weiber1 ihre kranken1 schwachen ,kinder nicht ,hungers verenden lassen4 ,wer wagt es1 einen ,stein auf sie zu werfen1 wenn sie im ,hausier- und ,wirtshandel nicht die moralischen ,eleganzen eines tadellosen ,gentleman haben8 ,wenn sie sich gegen das ,gesetz vergehen1 nimmt es sie schon gehoerig beim ,kragen4 ,und die moralischen ,eleganzen1 wer hat sie denn8 ,etwa die hochmuetigen ,emporkoemmlinge1 die von diesen galizischen ,ungluecksfaellen als von etwas ,fernem1 ausserhalb ihrer ,sphaere ,spielendem kuehl reden und die sich zu einer grossen solidarischen ,hilfsaktion fuer die leiblich und sittlich ,verkommenen ihres ,stammes nicht verpflichtet halten8 7,feuer in ,galizien47 ,das ,judentum ist eine ,massenherberge des ,elends mit ,filialen in der ganzen ,welt4 7,,iii4 ,kongressrede47 ,es gibt heutzutage vielleicht in der ganzen weiten ,welt keine verzweifelteren ,menschen als die armen galizischen ,juden4 7,feuer in ,galizien47 ,sie alle kennen den schauerlichen ,anlass1 diese rumaenische ,judenwanderung1 die wie eine ,blutspur durch ,europa gezogen ist4 ,wo war da das bisherige offizielle ,judentum1 wo waren die protokollierten ,grossen ,israels1 die ,stuetzen der ,gemeinschaft8 ,an ihren ,fruechten sollt ihr sie erkennen4 ,ein paar tausend ,fluechtlinge wurden mit ,ach und ,weh weitergeschoben -- und dann erklaert man sich unfaehig1 noch etwas zu tun4 ,die ,nachfolgenden wurden zu ,hunderten unter ,anwendung von ,waffengewalt zusammengestossen und in ,extrazuegen wieder an die ,grenze zurueckgeworfen1 der sie unter ,weherufen entkommen waren4 ,diese ,extrazuege waren die letzte ,anstrengung der ,barmherzigkeit4 7,,iv4 ,kongressrede47 ,seit den ,zeiten des ,altertums gibt es kein ,beispiel von ,heloten1 aber die ,juden in ,russland sind tatsaechlich ,heloten oder ,parias4 7,herzl vor der ,londoner ,fremdenkommission47 ,ist es zu verwundern1 wenn das namenlose ,elend sie auf ,abwege bringt8 ,manche ,erscheinung in diesen gequaelten ,massen spricht erschuetternd zu uns4 ,man hat unter anderem beobachtet1 dass galizische ,juedinnen in den letzten ,jahren auffallend zahlreich der ,prostitution zufallen4 ,sie kommen als ,ware nach allen ,weltgegenden in den schrecklichsten ,handel4 ,bedenkt man die alte ,reinheit des juedischen ,familienlebens1 so schnuert einem eine solche ,tatsache das ,herz zu4 7,feuer in ,galizien47 ,ich glaube der ,druck des ,antisemitismus ist ueberall vorhanden4 ,in den wirtschaftlich obersten ,schichten der ,juden bewirkt er ein ,unbehagen4 ,in den mittleren ,schichten ist es eine dumpfe ,beklommenheit4 ,in den unteren ist es die nackte ,verzweiflung4 7,der ,judenstaat47 ,im mittelalterlichen ,deutsch bedeutete das ,wort ,elend sowohl ,misere als auch ,exil1 und seit jeher waren die ,ausdruecke fuer die ,judenheit gleichbedeutend4 7,herzl vor der ,londoner ,fremdenkommission47 ,,der ,,untergang ,,der ,,westjuden ,in der ,judengasse waren sie ehrlos1 wehrlos1 rechtlos1 und als sie die ,gasse verliessen1 hoerten sie auf ,juden zu sein4 ,beides musste da sein3 ,freiheit und ,gemeingefuehl4 7,altneuland47 ,wer untergehen kann1 will und muss1 der soll untergehen4 ,die ,volkspersoenlichkeit der ,juden kann1 will und muss aber nicht untergehen4 ,sie kann nicht1 weil aeussere ,feinde sie zusammenhalten4 ,sie will nicht1 das hat sie in zwei ,jahrtausenden unter ungeheuren ,leiden bewiesen4 7,der ,judenstaat47 ,ich sprach schon von unserer ,assimilierung4 ,ich sage keinen ,augenblick1 dass ich sie wuensche4 ,unsere ,volkspersoenlichkeit ist geschichtlich zu beruehmt und trotz aller ,erniedrigungen zu hoch1 als dass ihr ,untergang zu wuenschen waere4 ,aber vielleicht koennten wir ueberall in den uns umgebenden ,voelkern spurlos aufgehen1 wenn man uns nur zwei ,generationen hindurch in ,ruhe liesse4 7,der ,judenstaat47 ,die ,abtruennigen entkamen dennoch nicht1 und es erging ihnen wie den ,fluechtigen aus einer verseuchten ,gegend4 ,sie waren verdaechtig und blieben gleichsam in der ,quarantaine liegen4 ,marranen hiessen im ,mittelalter die getauften ,israeliten in ,spanien4 ,das ,marranentum war die ,quarantaine der entflohenen ,juden4 7,altneuland47 ,ganze ,aeste des ,judentums koennen absterben1 abfallen2 der ,baum lebt4 7,der ,judenstaat47 ,,judenfrage ,die ,judenfrage besteht4 ,es waere toericht sie zu leugnen4 ,sie ist ein verschlepptes ,stueck ,mittelalter1 mit dem die ,kulturvoelker auch heute beim besten ,willen noch nicht fertig werden konnten4 ,die ,judenfrage besteht ueberall1 wo ,juden in merklicher ,anzahl leben4 ,wo sie nicht ist1 da wird sie durch hinwandernde ,juden eingeschleppt4 ,wir ziehen natuerlich dahin1 wo man uns nicht verfolgt2 durch unser ,erscheinen entsteht dann die ,verfolgung4 7,der ,judenstaat47 ,die ,judenfrage hat zwei ,aspekte1 einen geschichtlichen und einen aktuellen4 ,der historische laesst sich mit kuehler ,ruhe betrachten1 ja die akademische ,gelassenheit ist dabei sehr verdienstlich4 ,aber die aktuelle ,judenfrage vertraegt diese kuehle ,art der ,behandlung nicht4 ,hueben und drueben leidet und kaempft man1 hueben ist mehr ,leiden1 drueben mehr ,streiten4 ,kommt aber einer1 der dieses ,schauspiel mit ungetruebter ,seelenruhe betrachten1 man koennte sagen3 geniessen will1 so wird er in beiden ,lagern ,zorn erregen4 7,leroy-,beaulieu ueber den ,antisemitismus47 ,sich taufen lassen ist die individuelle ,loesung der ,judenfrage4 7,das neue ,ghetto47 ,das ist die ,frage1 die vor uns liegt4 ,die ,armen koennen nicht1 und die ,reichen wissen nicht4 7,die ,frauen und der ,zionismus47 ,die ,loesung der ,judenfrage liegt in der ,anerkennung der ,juden als ein ,volk1 und darin1 dass sie ein rechtlich anerkanntes ,heim finden1 wohin ,juden aus denjenigen ,teilen der ,welt1 in denen sie bedrueckt sind1 naturgemaess wandern4 7,herzl vor der ,londoner ,fremdenkommission47 ,die territoriale ,loesung der ,judenfrage bedeutet eine ,erleichterung fuer ,europa und die ,erloesung fuer uns4 7,der ewige ,jude47 ,und unser ,raisonnement ist das einfachste in der ,welt3 ,wenn das ,angebot an ,juden sinkt1 wird die ,nachfrage nach ,juden steigen4 ,man wird uns fuer mehr wert halten4 7,rede in ,london47 ,ich halte die ,judenfrage weder fuer eine soziale1 noch fuer eine religioese1 wenn sie sich auch noch so und anders faerbt4 ,sie ist eine nationale ,frage1 und um sie zu loesen1 muessen wir sie vor allem zu einer politischen ,weltfrage machen1 die im ,rate der ,kulturvoelker zu regeln sein wird4 7,der ,judenstaat47 ,,der ,,judenhass ,zwei ,erscheinungen fesseln unsere ,aufmerksamkeit durch die ,folgen1 von denen sie begleitet sind3 die hohe ,kultur und die tiefe ,barbarei unserer ,zeit4 ,ich habe diesem ,satze absichtlich eine paradox zugespitzte ,form gegeben4 ,unter hoher ,kultur verstehe ich die wunderbaren ,errungenschaften der ,technik1 mittel deren wir die ,natur unseren ,zwecken dienstbar machen2 unter der tiefen ,barbarei verstehe ich ,antisemitismus4 7,a ,solution of the ,jewish ,question47 ,die ,voelker1 bei denen ,juden wohnen1 sind alle samt und sonders verschaemt oder unverschaemt ,antisemiten4 7,der ,judenstaat47 ,die ,verfolgungen sind nicht mehr so boesartig wie im ,mittelalter8 ,ja1 aber unsere ,empfindlichkeit ist gewachsen1 so dass wir keine ,verminderung der ,leiden spueren4 ,die lange ,verfolgung hat unsere ,nerven ueberreizt4 7,der ,judenstaat47 ,das gewoehnliche ,volk hat kein historisches ,verstaendnis und kann keines haben4 ,es weiss nicht1 dass die ,suenden des ,mittelalters jetzt an den europaeischen ,voelkern heimkommen4 7,der ,judenstaat47 ,wir hoeren ,tag fuer ,tag die1 wie es scheint1 schwierige ,frage eroertern1 ob wir denn auch ,menschen seien wie andere4 ,es gibt ,leute1 welche mit ,entschiedenheit diese ,frage verneinen1 dann solche1 die mit ,einschraenkungen bejahen2 wenige sind ohne ,vorbehalt fuer uns1 und das ist menschlich erklaerbar4 ,das ,liebe deinen ,naechsten ist nichts ,alltaegliches -- haette es sonst ein derartiges ,aufsehen in der ,weltgeschichte erregt8 7,leroy-,beaulieu ueber den ,antisemitismus47 ,kischenew ist ueberall1 wo ,juden an ,leib oder ,seele gequaelt1 an der ,ehre gekraenkt1 am ,vermoegen geschaedigt werden1 weil sie ,juden sind4 7,,vi4 ,kongressrede47 ,wie kann man sich vorstellen1 dass die ,leute1 die uns als ,nachbarn nicht dulden wollen1 sich mit uns als ,familienmitglieder verbinden wuerden8 7,herzl vor der ,londoner ,fremdenkommission47 ,die ,juden wollen erloest werden von der ,angst vor immer wiederkehrenden ,verfolgungen4 ,denn selbst in den ,laendern1 wo unsere ,brueder augenblicklich nicht zu leiden haben1 ist ihre ,freude eine zitternde4 ,ich habe dafuer viele ,beweise4 ,jeder ,protest1 der von solchen ,gutsituierten gegen meinen ,plan erhoben wird1 ist ein ,beweis4 ,sie meinen1 mit ,unrecht1 dass ich die ,duldung gefaehrde1 die sie geniessen1 wenn ich vom ,judenstaat spreche4 ,und beim ersten judenfeindlichen ,ruf1 den irgend ein ,individuum ausstoesst1 fahren sie aus ihrer armseligen ,ruhe auf und blicken scheu um sich3 ,faengt es schon an8 7,rede im ,makkabaeerklub47 ,als ob die judenfeindliche ,bewegung dadurch irgendwie alteriert wuerde1 dass ihr ,schlagwort wissenschaftlich bemaengelt werden kann4 ,das ist ,gelehrtennaivitaet4 7,leroy-,beaulieu ueber den ,antisemitismus47 ,diese ,kraft1 die wir brauchen1 wird uns vom ,antisemitismus geliefert4 7,a ,solution of the ,jewish ,question47 ,dass du ein anstaendiger ,mensch bist1 wird dir niemand glauben1 weil du ein ,jud' bist4 7,altneuland47 ,,von ,,menschen ,,und ,,menschlichem ,,die ,,menschheit ,es ist vielleicht nicht die eleganteste ,gesellschaft1 wenn man mit ,bettlern und ,hungerleidern zusammen nach dem ,ziele strebt4 ,aber ich spreche ja nicht von der ,kanzel einer ,synagoge1 und so mag es mir gestattet sein1 zu sagen1 dass wir ,zionisten nicht davor zurueckschrecken1 mit ,bettlern und ,hungerleidern zu gehen1 wenn das ,ziel die ,gerechtigkeit ist4 ,vielleicht werden wir bei dieser ,gelegenheit die ,moeglichkeit sozialer ,verbesserungen entdecken und verwirklichen1 die auch den ,muehseligen und ,beladenen anderer ,voelker zunutze kommen4 ,dann erst werden wir wahre ,israeliten sein4 7,rede in ,london47 ,ich glaube an das ,aufsteigen der ,menschen zu immer hoeheren ,graden der ,gesittung2 nur halte ich es fuer ein verzweifelt langsames4 ,wollten wir warten1 bis sich der ,sinn auch der mittleren ,menschen zur ,milde abklaert1 die ,lessing hatte1 als er ,nathan den ,weisen schrieb1 so koennte darueber unser ,leben und das unserer ,soehne1 ,enkel und ,urenkel vergehen4 ,erfindungen und ,entdeckungen haben die ,menschen nicht duemmer gemacht und auch nicht schlechter4 ,man vervollkommnet die ,schiessgewehre1 aber als man noch mit ,streitaxt und ,morgenstern zu ,felde zog1 hatte man ebensowenig die ,absicht1 dem ,feinde das ,leben zu verlaengern oder es ihm suess zu machen4 7,buch der ,narrheit7 ,auch um das ,eisen aus dem ,schosse der ,erde zu holen1 ist ,gold erfordert worden4 ,schien es nicht1 als waere das ein theoretischer ,tausch8 ,eisen1 etwas ,wertloses1 gewiss kein edles ,metall6 ,aber der ,mensch hat seine ,arbeit und ,gedanken dazu gegeben1 und siehe1 das schlechte ,metall verwandelt seine ,gestalt3 es wird ,schiene und schlingt sich als ,band von ,land zu ,land1 es wird ,werkzeug und ,maschine1 ,saeule und ,traverse1 es schwingt sich als ,bruecke ueber den ,strom und gleitet trotz seiner ,schwere als ,schiff ueber das duftende ,meer nach neuen und alten ,gestaden4 7,rede im ,makkabaeerklub47 ,es waere unsittlich1 wenn wir einem ,menschen1 woher er auch komme1 welchen ,stammes oder ,glaubens er auch sei1 die ,teilnahme an unseren ,errungenschaften verwehren wollten4 ,denn wir stehen auf den ,schultern anderer ,kulturvoelker4 7,altneuland47 -- ,uns ist nichts ,menschliches fremd4 ,auch wir wollen an der ,besserung der allgemeinen ,zustaende mitarbeiten1 aber als ,juden1 nicht als unbestimmte ,menschen1 und was wir dann als ,juden tun1 das wird uns auch zur ,ehre gereichen4 7,rede in der ,oesterr4 ,union47 ,eine grosse ,helligkeit stroemte von der ,menorah aus4 ,die ,augen der ,kinder glaenzten4 ,unserem ,manne aber wurde das ,ganze zu einem ,gleichnis fuer die ,entflammung der ,nation4 ,erst eine ,kerze1 da ist es noch dunkel1 und das einsame ,licht sieht noch traurig aus4 ,dann findet es einen ,gefaehrten1 noch einen1 noch mehr4 ,die ,finsternis muss weichen4 ,bei den ,jungen und ,armen leuchtet es zuerst auf1 dann schliessen sich die andern an1 die das ,recht1 die ,wahrheit1 die ,freiheit1 den ,fortschritt1 die ,menschlichkeit1 die ,schoenheit lieben4 ,wenn alle ,kerzen brennen1 dann muss man staunen und sich freuen ueber das getane ,werk4 ,und kein ,amt ist beglueckender als das eines ,dieners am ,licht4 7,die ,menorah47 ,,die ,,menschen ,ein ,zustand1 wo jeder tun koennte1 was er will1 ist schwerlich zu ersehnen4 ,wenn das voruebergehende ,ich voellig sich ausleben duerfte1 ginge das ewige ,ich darueber zugrunde4 ,der ,einzelne muss darum gebaendigt werden4 ,die ,freiheit als etwas ,absolutes wuenschen kann nur ein ,schwaermer oder ein ,tor4 ,der ,einzelne1 der sich inmitten der ,gesellschaft schrankenlos ausleben will1 ist immer ein ,verbrecher4 ,die verschlafenen ,juristen von der ,universitaet sondern das gemeine ,verbrechen vom politischen4 ,die ,ketzerrichter urteilen klarer1 wenn sie auch das politische ein gemeines nennen4 ,vom ,staate aus gesehen verschwindet naemlich der ,unterschied4 ,und wer den ,einzelnen wie die ,gesamtheit mit demselben gelassenen ,blick anschaut1 der findet1 dass alle ,verbrechen politische sind4 ,die ,gesetze sind ja bloss die ,form -- die zeitweilige1 besserungsfaehige1 aber deutliche --1 in welcher die grosse ,persoenlichkeit eines ,volkes die ,beduerfnisse und ,bedingungen ihres ,daseins ausspricht4 7,palais ,bourbon47 ,die ,menge ist bekanntlich grossmuetig und boshaft1 intelligent und albern1 tollkuehn und feig -- alles in demselben ,augenblick -- sie weicht einem ,milchkarren vorsichtig aus und geht in die ,bajonette hinein1 sie lacht ueber einen ,witz und versteht keinen ,spass1 wird durch eine sentimental aufgedonnerte ,phrase geruehrt und jubelt einer ,grausamkeit zu4 7,philosophische ,erzaehlungen47 ,die ,menschen naehern sich einander nicht1 wenn es keinen ,notstand gibt1 und vielleicht haben darin alle recht4 ,das ,gemeingefuehl1 die ,gemeinbuergschaft erwachen nur in den ,katastrophen4 7,feuilletons7 ,die ,rechtlosigkeit des ,einzelnen ist dem ,kollektivismus und der unbeschraenkten ,monarchie gemeinsam4 ,nur laesst der ,kollektivismus etwas ,unkoerperliches1 ,ungreifbares ueber dem ,staate schweben1 und darum wird er als etwas ,dauerndes spaet oder nie in ,erfuellung gehen4 ,die ,massen denken niemals in ,ideen und immer in ,personen4 ,es ist aber eine der reizendsten ,antinomien1 dass gerade die gestaltlosen ,tyrannen verhasst sind4 ,kommt einmal der unbestimmte ,despot1 so ist das ,volk froh1 ihn durch einen bestimmten zu ersetzen4 ,er muesste sonst sich selbst zuernen1 sich selbst hassen1 sich selbst den ,untergang wuenschen wegen der ,haerten1 die vom ,herrschen untrennbar sind4 ,die richtige naive ,republik will einen ,grossherzog an der ,spitze haben4 7,feuill47 ,versammlungen werden wie andere nervoese ,wesen durch die ,farbe einer ,stimme gereizt und beschwichtigt1 aufgeruehrt und bezaubert4 7,p4 ,b47 ,das ,moralische faengt erst spaeter an3 naemlich beim ,bewusstsein6 ,beim ,ueberwinden des ,instinktiven4 7,das neue ,ghetto47 ,,allgemein ,v,oe,l,k,e,r,p,s,y,c,h,o,l,o,g,i,s,c,h, e,s ,wissen ,sie1 woraus das ,deutsche ,reich entstanden ist8 ,aus ,traeumereien1 ,liedern1 ,phantasien und schwarz-rot-goldenen ,baendern4 ,und in kurzer ,zeit6 ,bismarck hat nur den ,baum geschuettelt1 den die ,phantasten pflanzten4 7,theodor ,herzl und ,baron ,hirsch47 ,die ,schweiz kann einen nervoes machen6 ,dieses gepriesene ,land1 in welchem nur auf dem ,fruehstueckstische ,milch und ,honig fliesst1 besteht aus ,bergen1 ,taelern1 ,fremdenfuehrern1 ,wasserfaellen1 ,hotelrechnungen1 die aber hoch ueber der ,meeresflaeche sind1 ,tell-,statuen1 ,gletschern1 geschichtlichen ,erinnerungen1 umherziehenden englischen ,maedchenpensionaten und anderen ,reichen4 ,sehenswuerdigkeiten1 nichts als ,sehenswuerdigkeiten6 ,doch ist die ,bevoelkerung nicht hierher zu rechnen1 denn dieselbe stammt zum groessten ,teil aus ,amerika4 ,die ,nichtamerikaner sind ,mitglieder des ,deutschen ,theaters in ,berlin4 ,lediglich zur ,erzielung eines gewissen ,lokalkolorits sind in passenden ,zwischenraeumen auch ,eingeborene aufgestellt4 ,diese sind mit ,leichtigkeit daran zu erkennen1 dass sie entweder von einem ,bundesschiessen kommen oder zu einem ,saengerfest mit trikoloren ,stand- und ,redensarten eilen4 7,buch d4 ,n47 ,der deutsche ,schriftsteller hat mit ausserordentlichen ,schwierigkeiten zu kaempfen1 sobald er ,italien gruendlich beschreiben will2 dieses ,land ist schon viel zu sehr entdeckt4 7,buch d4 ,n47 ,asien ist das diplomatische ,problem des naechsten ,jahrzehnts4 7,,ii4 ,kongressrede47 ,mein ,gott1 wer luegt im ,sueden nicht8 ,dort klingen ,luegen nur wie ,maerchen4 7,p4 ,b47 ,aber mit demselben ,aufwande von ,lungenkraft und ,grobheit1 den ein ,packtraeger in ,aegypten macht1 um einen ,piaster mehr zu bekommen1 koennte er in einem zivilisierten ,lande mit ,leichtigkeit ,abgeordneter werden4 ,der ,wert der ,grobheit steigt naemlich mit der ,kultur eines ,volkes4 7,feuill47 ,die ,teilung der ,tuerkei wuenscht jetzt niemand1 denn das wuerde den ,weltkrieg bedeuten4 7,der ,kongress47 ,,die ,,franzosen ,die ,franzosen boxen mit ,faeusten und ,fuessen1 und so gebraucht ,pelletan in der ,debatte nebst der ,logik auch die ,sophistik4 7,p4 ,b47 ,die ,deputierten haben natuerlich1 wie alle ,franzosen1 eine ,lust am ,reden4 ,nirgends steht das gesprochene ,wort in solchem ,ansehen1 wie in diesem ,lande4 ,darum gibt es nirgends so viele und so gute ,plauderer1 ,deklamatoren1 ,vorleser1 ,zahnbrecher und ,volksredner1 wie hier4 7,p4 ,b47 ,seit ,freycinet ist kein so grosser mittelmaessiger ,mensch aufgetaucht1 wie ,herr ,raimond ,poincare4 ,sein ,name wird noch auf vielen ,ministerlisten stehen1 und zwar an der ,spitze4 7,p4 ,b47 ,in ,london bleiben die ,leute stehen1 wenn sie ,ball spielen sehen2 in ,paris1 wenn sie reden hoeren4 7,p4 ,b47 ,in ,frankreich ist entweder die ,bronze billig oder die grossen ,maenner sind es4 7,buch d4 ,n47 ,,die ,e,n,g,l,ae,n,d,e,r ,das macht ja die ,groesse ,englands aus1 dass es diese beiden ,kraefte gluecklich benuetzt3 im ,innern den starren1 konservativen ,juristengeist und nach aussen die bewegliche ,abenteuerlust des kaufmaennischen ,geistes4 7,p4 ,b47 ,wer es nicht schon wuesste1 dass die ,englaender das herrschende ,kulturvolk unseres ,zeitalters sind1 der wuerde es auf einem ,rennfelde erfahren4 7,feuill47 ,wenn man die ,wahl haette1 in welcher ,sprache man schreiben moechte1 um den treuesten und groessten ,leserkreis zu haben1 um ,macht auf die ,gemueter auszuueben und eine ,spur zu hinterlassen1 muesste man sich fuer das ,englische entscheiden4 ,franzoesisch klingt ja auch weit1 aber die ,franzosen haben kein ,gedaechtnis fuer den gestrigen ,tag ihrer ,literatur4 7,feuill47 ,die ,englaender haben recht das ,stachelige und ,gemuetliche des ,mark ,twain4 ,sein ,humor ist etwas ,ungeheures1 ,gewaltsames1 ,umwerfendes4 ,wahre ,bloecke der ,lustigkeit1 fuer ein ,volk berechnet1 das nicht laechelt4 ,wenn sich der ,mann englischer ,zunge zum ,lachen entschliesst1 will er gleich ausgiebig lachen1 auf einmal1 ordentlich und dass es kracht4 7,feuill47 ,englisch ist namentlich der ,ausbau der koerperlichen ,uebung nach der ,seite des ,geldgewinnes hin4 ,auf das ,spiel ist noch die ,wette gepfropft4 7,feuill47 ,einem ,englaender waere es in der ,tat unerfindlich1 wie man einen ,menschen in seiner ,freiheit1 in der ,pflege seines ,glaubens1 seiner ,sprache oder ,tradition behindern koennte4 ,und so begibt es sich1 dass ein ,volk1 welches das ,glueck hat1 von ,england unterjocht zu werden1 eine ,freiheit geniessen lernt1 von der es vorher keine ,ahnung hatte4 7,feuill47 ,,politik ,,und ,,regierungen ,wie eben ,geschichte wird1 ziellos und wahllos4 ,dabei muss der geschichtliche ,sinn denen anfliegen1 die sich ein wenig ,rechenschaft geben oder auch nur manchmal aus ihrem ,daemmern auffahren4 ,freilich kommen sogar mehrere zur ,regierung und verlassen sie1 ohne nachgedacht zu haben4 ,die werden auf die ,ministerbank geschwemmt1 wie ,austern auf eine ,bank1 und verharren da mit dem ,geistesleben einer ,auster1 bis man sie abkratzt4 7,p4 ,b47 ,ein ,regierungsmensch muss von dem ,grundsatze ausgehen3 das ,widrige1 das ich nicht ganz verhindern kann1 lasse ich unbehelligt laufen2 dann wird es sich verlaufen 4 4 4 ,aber diese halb gefesselten ,gedanken sind gefaehrlich4 ,denn sie zeigen die oeffentliche ,gewalt von zwei bedenklichen ,seiten3 in ihrer ,grausamkeit1 in ihrer ,ohnmacht4 7,p4 ,b47 ,die ,regierungen lernen nie aus den ,fehlern ihrer ,vorgaenger4 ,sie wissen noch immer nicht1 dass ein ,verbot der ,eingang zum ,ruhme ist4 7,p4 ,b47 ,der ,schacher mit dem ,einfluss ist durchaus nichts ,neues oder ,republikanisches oder ,parlamentarisches1 ,was waren denn die ,salons des ancien regime1 was war der ,hof8 ,winkelboersen und ,clearing-,house fuer den ,machthandel4 7,p4 ,b47 ,was waere das ,volk fuer ein mangelhafter ,souveraen -- wenn es naemlich ueberhaupt einer waere4 ,es raubt denen das ,ansehen1 die es hinaufhebt4 7,p4 ,b47 ,ich weiss so gut1 wie ein anderer1 dass der hohe ,zweck der ,demokratie ist1 das ,ueberragen ,einzelner zum ,wohle der ,gesamtheit zu zerstoeren4 7,p4 ,b47 ,mit ihrem ,neid und ihrer ,undankbarkeit leidet die ,demokratie keine ,groessen4 7,p4 ,b47 ,die ,konsequenz ist nun in der ,politik ein aehnlich hergerichteter ,begriff wie ,treu und ,glauben im ,handelsrecht2 es steckt auch ebensoviel dahinter4 7,p4 ,b47 ,in allen ,parlamenten der ,welt ist ja keiner1 der auf dem ,wege von der ,opposition zur ,regierung nicht ein wenig mit seiner ,vergangenheit gebrochen haette4 7,p4 ,b47 ,,nationalsoziales ,ich denke mir eine weisse ,fahne mit sieben goldenen ,sternen4 ,das weisse ,feld bedeutet das neue1 reine ,leben2 die ,sterne sind die sieben goldenen ,stunden unseres ,arbeitstages4 ,denn im ,zeichen der ,arbeit gehen die ,juden in das neue ,land4 7,der ,judenstaat47 ,der ,reichtum eines ,landes sind seine arbeitenden ,menschen4 7,altneuland47 ,der ,normalarbeitstag ist der ,siebenstundentag6 7,der ,judenstaat47 ,einzelne vorgeschrittene ,sozialpolitiker behaupten sogar1 dass der ,fuenfstundentag vollkommen ausreichen wuerde4 ,die ,society of ,jews und die ,jewish ,company werden ja darin reiche neue ,erfahrungen sammeln -- die den uebrigen ,voelkern der ,erde auch zugute kommen werden -- und wenn sich zeigt1 dass der ,siebenstundentag praktisch moeglich ist1 so wird ihn unser kuenftiger ,staat als gesetzlichen ,normaltag einfuehren4 7,der ,judenstaat47 ,die ,hereinziehung nichtjuedischer ,arbeitssklaven ins ,land wird die ,society zu vereiteln wissen durch eine gewisse ,boykottierung widerspenstiger ,industrieller1 durch ,verkehrserschwerungen und dergleichen4 ,man wird also die ,siebenstundentaegler nehmen muessen4 ,so naehern wir uns beinahe zwanglos dem ,normaltage von sieben ,stunden4 7,der ,judenstaat47 ,schwangere ,frauen sind von jeder ,arbeit befreit und werden vom ,truck reichlicher genaehrt4 ,denn wir brauchen in der ,zukunft starke ,geschlechter4 7,der ,judenstaat47 ,die ,beamten werden ,ehe- und ,kinderzulagen haben4 ,wir brauchen ,leute1 alle1 die da sind und alle1 die nachkommen4 7,der ,judenstaat47 ,in neuen ,kulturen heiratet man frueh4 ,das kann der allgemeinen ,sittlichkeit nur zustatten kommen1 und wir erhalten kraeftigen ,nachwuchs1 nicht jene schwachen ,kinder spaetverheirateter ,vaeter1 die zuerst ihre ,energie im ,lebenskampf abgenuetzt haben4 7,der ,judenstaat47 ,niemand braucht mehr aus ,not zum ,verbrechen zu schreiten1 wenn er arbeiten will4 ,aus ,hunger duerfen keine ,selbstmorde mehr begangen werden4 ,diese sind ja ohnehin eines der aergsten ,schandmale einer ,kultur1 wo vom ,tische der ,reichen den ,hunden ,leckerbissen hingeworfen werden4 7,der ,judenstaat47 ,wir haben unsere ,gesellschaft gleichsam ohne erbliche ,belastung eingerichtet4 7,altneuland47 ,bei uns im ,zukunftsstaat ,altneuland aber werden die ,kinder fuer die ,geschaefte der ,vaeter nicht belohnt und nicht bestraft4 ,fuer jede neue ,generation stellen wir wieder den ,anfang der ,dinge her4 ,darum sind saemtliche ,schulen von der ,elementarschule bis zur ,zions-,universitaet unentgeltlich1 und die ,schueler muessen bis zur ,reifepruefung in der ,mittelschule die gleiche einfache ,kleidung tragen4 ,wir glauben naemlich nicht1 dass es moralisch gut ist1 wenn ,rang oder ,reichtum der ,eltern die ,kinder in der ,schule unterscheidet4 ,das verdirbt alle4 ,die ,kinder der ,vornehmen werden hochmuetig und faul1 die ,kinder der anderen werden frueh verbittert4 7,altneuland47 ,aus der tiefen ,not entstehen ,krankheiten und sittliche ,verwahrlosung1 und die verduesterten ,gemueter werden ein ,naehrboden fuer alle aeussersten ,umsturzgedanken4 ,in der gesunden ,arbeit auf einer geliebten ,erde1 glauben wir1 ist das ,heil zu finden4 ,die ,arbeit soll unserem ,volke das morgige ,brot verschaffen und auch die ,ehre von morgen1 die ,freiheit von morgen4 7,,iii4 ,kongressrede47 ,,die ,,soziale ,,frage ,die soziale ,frage ist ein ,ergebnis von ,maschinen1 die frueher nicht da waren4 ,vor der ,dampfzeit waren ,eigentum und ,arbeit vereinigt4 ,jetzt sind sie geschieden4 ,auf der einen ,seite ,eigentum ohne ,arbeit1 auf der andern ,arbeit ohne ,eigentum an den ,arbeitsmitteln4 ,die ,maschine bekommt ,sklaven4 ,das ,weib wird dem haeuslichen ,herde1 die ,mutter den ,kindern entrissen4 ,dann macht man die ,kinder zu ,konkurrenten der ,eltern4 ,dabei wird das ,menschenmaterial verschwendet und verdorben4 7,p4 ,b47 ,der ,dampf hat die ,menschen um die ,maschinen herum in den ,fabriken versammelt1 wo sie aneinander gedrueckt sind und durcheinander ungluecklich werden4 ,die ,produktion ist eine ungeheure1 wahllose1 planlose1 fuehrt jeden ,augenblick zu schweren ,krisen1 durch die mit den ,unternehmern auch die ,arbeiter zugrunde gehen4 ,der ,dampf hat die ,menschen aneinandergepresst1 die ,anwendung der ,elektrizitaet wird sie vermutlich wieder auseinander streuen und vielleicht in gluecklichere ,arbeitszustaende bringen4 7,der ,judenstaat47 ,aus unserer ,natur entsteht ja alles ,uebel4 ,nachdem wir eine neue ,einrichtung gefunden haben1 verderben wir sie zunaechst4 ,dann entdecken wir1 dass wir damit unsere ,entwickelung gefaehrden und schwingen uns zu einer hoeheren ,einrichtung auf1 die allmaehlich auch verdorben wird4 ,und so1 so geht es langsam aufwaerts4 7,p4 ,b47 ,es braucht oft tausend ,jahre1 bis die ,menschheit mit all ihren ,weisen und ,starken das begreift1 was man einem kleinen ,kinde in zwei ,minuten erklaeren kann4 7,feuill47 -- -- -- ,das ,recht ist wie ein graues ,eisen1 ,und das ,erbarmen soll darauf die ,farben ,hinspielen als der ,sonnenstrahl4 7,die ,glosse47 ,,elend ,,und ,,soziale ,,teilnahme ,man wird von der ,arbeit muede wie vom ,muessiggang1 wenn auch viel spaeter4 7,buch d4 ,n47 ,das ,erwerben muss auch einmal ein ,ende nehmen1 damit man sich des ,erworbenen freue4 7,buch d4 ,n47 ,den ,hungrigen gehoert die ,welt4 7,altneuland47 ,vielleicht sind die ,hungrigen geistreicher als die ,satten4 7,p4 ,b47 ,es gibt ,gegenden auf dem allgemeinen ,schlachtfelde1 wo nicht nur die ,schwachen1 sondern auch die uebrigen zugrunde gehen4 ,alle6 ,es gibt ,grade des ,elendes1 die nicht mehr produktiv sind4 7,feuill47 ,manche wurden aus ,not ,journalisten und handelten mit oeffentlicher ,meinung4 ,noch andere tummelten sich in ,volksversammlungen herum1 hausierten mit wertlosen ,schlagworten4 7,altneuland47 ,aus dem1 was man nicht hat1 erwaechst die ,ueberzeugung4 7,feuill47 ,es gibt so viele ,existenzen1 die nur durch ,schmerzen bunt werden4 7,feuill47 ,wer um ,gnade flehen will1 muss sich dazu eines ,nebelhornes bedienen1 und um das ,herz der ,menschen zu erweichen1 braucht man wohl einen grossen ,hammer1 tausend ,zentner schwer1 und der muss unaufhoerlich niederfallen4 7,feuill47 ,aber es ist doch wunderbar1 wie objektiv man die ,ueberschwemmungen betrachtet1 wenn man ueber dem hoechsten ,wasserstande wohnt4 ,die ,psychologie des ,geborgenen waere ein huebsches ,kapital zur ,menschenkunde4 ,weit vom ,ziel ist gut vorm ,schuss1 sagt unser vortrefflicher ,freund1 das ,sprichwort4 ,und wenn man nun nach ,mitteln suchte1 um in den ,geborgenen hoehere ,grade der ,teilnahme hervorzurufen1 man faende wohl nur dieses3 ihnen die ,fuesse ins ,wasser einzutauchen4 ,sie wuerden alles gleich viel besser verstehen4 7,feuill47 ,einen ,menschen1 dem es schlecht geht1 erkennen die wenigsten 4 4 4 auf einmal sind alle kurzsichtig4 7,das neue ,ghetto47 ,wer in einem warmen ,zimmer sitzt1 muss ein ,dichter sein1 wenn er sich ,frostbeulen vorstellen soll4 7,rede in ,wien47 ,,die ,,utopie ,es waere ja keine ,schande1 eine menschenfreundliche ,utopie geschrieben zu haben4 7,der ,judenstaat47 ,als die ,eisenbahnzeit ueber ,europa kam1 gab es ,praktiker1 welche den ,bau gewisser ,linien fuer toericht erklaerten1 weil dort nicht einmal die ,postkutsche genug ,passagiere habe4 ,man wusste damals die ,wahrheit noch nicht1 die uns heute als eine kindlich einfache vorkommt3 dass nicht die ,reisenden die ,bahn hervorrufen1 sondern umgekehrt die ,bahn die ,reisenden hervorruft1 wobei freilich das schlummernde ,beduerfnis vorausgesetzt werden muss4 7,der ,judenstaat47 ,das liegt freilich in der ,zukunft1 wie die ,entwicklung des ,bahnverkehrs fuer die ,menschen der dreissiger ,jahre in der ,zukunft lag4 ,die ,eisenbahnen wurden dennoch gebaut4 ,man ist gluecklicherweise ueber die ,bedenken von ,praktikern der ,postkutsche hinweggegangen4 7,der ,judenstaat47 ,schon scheint das ,wort unmoeglich aus der ,sprache der ,technik verschwunden zu sein4 ,kaeme ein ,mann des vorigen ,jahrhunderts wieder1 er faende unser ganzes ,leben voll unbegreiflicher ,zaubereien4 7,der ,judenstaat47 ,was im ,kleinen unzweckmaessig oder undurchfuehrbar ist1 muss es noch nicht im ganzen sein4 ,ein kleines ,unternehmen kann unter denselben ,bedingungen ,verlust bringen1 unter denen sich ein grosses rentiert4 ,ein ,bach ist nicht einmal mit ,kaehnen schiffbar2 der ,fluss1 in den er sich ergiesst1 traegt stattliche eiserne ,fahrzeuge4 ,jeder ,finanzminister rechnet in seinem ,staatsvorschlage mit zukuenftigen ,ziffern und nicht nur mit solchen1 die er aus dem ,durchschnitt frueherer ,jahre oder aus anderen vergangenen und in anderen ,staaten vorkommenden ,ertraegen konstruiert1 sondern auch mit praezedenzlosen ,ziffern1 beispielsweise bei ,einfuehrung einer neuen ,steuer4 ,man muss nie ein ,budget angesehen haben1 um das nicht zu wissen4 ,wird man darum einen ,finanzgesetzentwurf fuer eine ,utopie halten1 selbst wenn man weiss1 dass der ,voranschlag nie ganz genau eingehalten werden kann8 7,der ,judenstaat47 ,von unseren ,gegnern wird behauptet1 es gaebe unuebersteigbare politische ,hindernisse1 aber das laesst sich auch vom kleinsten ,hindernis sagen1 wenn man keine ,lust hat1 es zu uebersteigen4 7,v4 ,kongressrede47 ,traum ist von ,tat nicht so verschieden1 wie mancher glaubt4 ,alles ,tun der ,menschen war vorher ,traum und wird spaeter zum ,traume4 7,altneuland47 ,wenn ihr aber nicht wollt1 so ist und bleibt es ein ,maerchen4 7,altneuland47 ,nicht jeder1 der gegen ,windmuehlen kaempft1 ist ein ,don ,quixote4 7,buch d4 ,n47 ,,zukunft ,hat nicht er selbst1 der grosse ,pessimist1 ,schopenhauer1 sich immer an seine kommende ,gemeinde gewendet8 ,auch er glaubte also ueber die ,verneinung hinweg an das ,zukuenftige4 ,dieses ist das ,einzige1 wovon man nicht enttaeuscht wird4 7,phil4 ,erz47 ,der ,weg in die ,zukunft muss durch das ,elend fuehren4 7,feuill47 ,wer die ,zukunft vorbereitet1 muss ueber die ,gegenwart hinwegblicken koennen4 7,phil4 ,erz47 ,wenn ich an die ,stelle eines alten ,baues einen neuen setzen will1 muss ich zuerst demolieren und dann konstruieren4 7,der ,judenstaat47 ,es weht ein ,fruehling aus den alten ,werken1 ,die unsern ,geist und unsern ,willen staerken4 ,die alte ,zeit ersteht in neuen ,bauten4 7,die ,glosse47 ,es gibt eine ,pflicht der ,intellektuellen1 wie es in alten ,zeiten ein ,noblesse oblige6 gab4 ,es ist die ,pflicht1 an der ,erhoehung des ,menschengeschlechtes mitzuwirken1 jeder nach seiner ,kraft und ,einsicht4 7,altneuland47 4 4 4 ,sie vergessen1 dass wir in kuenftigen ,zustaenden leben1 denn das ,heute ist die ,zukunft von ,gestern4 7,altneuland47 ,neue ,formeln koennen nicht oft genug ausgesprochen werden4 7,die ,aufgaben der ,bank47 ,wer begehrt1 ist jung4 7,p4 ,b47 ,die ,armut erhaelt lange jung4 ,was ist ,jugend anderes1 als ein ,lechzen1 eine immerwaehrende ,begierde8 ,beim ,haben beginnt die ,verdrossenheit1 das ,alter4 7,feuill47 ,,weisheit ,ein ,philosoph muss schweigen1 ein ,politiker reden koennen4 7,leroy-,beaulieu ueber den ,antisemitismus47 ,jede ,zeit hat ihre ,weisheit1 ihre ,weisen4 7,m4 ,c4 ,montefiores ,ansichten47 ,wer hat nicht1 selbst im guten ,glauben1 die gleichen ,dinge einmal weiss und einmal schwarz geschildert8 ,jeder ,tag hat seine ,beleuchtung4 7,p4 ,b47 ,ohne ,trost und haltlos und feige sind nur diejenigen1 die noch nicht weise und nicht mehr glaeubig sind4 7,feuill47 ,jedes ,tagebuch enthaelt eine ,pose4 7,feuill47 ,denn in dieser niederen ,welt 7und besonders in ,vocance1 wo kein ,wirtshaus ist7 haengen unsere besten ,entschluesse von den ,umstaenden ab4 7,p4 ,b47 ,das ,sprichwort ist das anonyme ,bekenntnis der ,menschen4 7,feuill47 ,ankuendigung ist alles4 ,man muss das ,publikum so lange mit der ,anpreisung einer ,sache belaestigen1 bis es an sie glaubt4 7,feuill47 ,esprit de conduit hat eigentlich viel ,aehnlichkeit mit dem esprit de l'escalier4 ,auf der ,treppe beim ,weggehen sind wir ja alle in der ,regel viel gescheiter1 als im richtigen ,augenblick4 7,feuill47 ,wer auf den ,tag lauert1 der verpasst die ,zeit4 7,p4 ,b47 ,die ,torheit ist die ewige ,jugend des menschlichen ,geschlechts4 ,aber wenn dich dein ,tatendrang schon nicht ruhen laesst und du um jeden ,preis die ,tueren einrennen willst1 so suche dir zu diesem ,zweck wenigstens die offenen aus4 7,buch d4 ,n47 ,wenn man sich in einen ,konflikt einlaesst1 huete man sich lediglich davor1 der ,schwaechere zu sein4 7,buch d4 ,n47 ,auf nichts blicken wir hochmuetiger herab als auf das1 was wir nicht verstehen4 7,buch d4 ,n47 ,,leben ,von einer ,wartestelle der ,omnibuswagen laesst sich mehr ,philosophie holen1 als aus manchem dicken ,buch4 7,feuill47 ,mit jeder unerzwungenen ,handlung suchen wir eine persoenliche ,befriedigung1 wenn wir nicht wahnsinnig oder heilig sind4 7,p4 ,b47 ,die einfoermige ,arbeit modelt den ,menschen1 der sie betreibt4 7,p4 ,b47 ,denn zur ,menschenkunst gelangen wir niemals durch die ,buecher2 wenn wir sie uns aneignen1 geschieht es nur im ,erleben und auf dem ebensowohl kostspieligeren als auch schmerzlicheren ,wege der ,erfahrung4 7,feuill47 ,die tausend ,jahre alten ,abgedroschenheiten des ,lebens sind unendlich interessant1 sobald sie uns selber widerfahren4 7,phil4 ,erz47 ,fuer jeden ,raufbold kommt ein ,tag1 wo er vom breiten ,stein in die ,gosse gestossen wird4 ,seine ,methode wird auf ihn selber angewendet4 ,er kann dagegen nicht viel einwenden4 ,oder sieht er spaet ein1 dass seine ,methode nicht die rechte war8 7,p4 ,b47 ,wir vergessen das ,leben nicht minder als den ,tod4 ,so fremd werden uns die ,stufen einer ,entwickelung1 die wir am eigenen ,leibe und ,geiste durchgemacht haben4 7,feuill47 ,denn um das ,leben zu ertragen1 brauchen die ,intelligenten einen ,gedanken und die ,einfaeltigen ein ,gefuehl4 7,feuill47 ,das ,leben ist schoen -- nur muss einem etwas dazu fehlen4 7,phil4 ,erz47 ,,liebe ,,und ,,hass ,die ,liebe beruht im wesentlichen auf der mangelhaften ,kenntnis der ,fehler des angebeteten ,gegenstandes1 das lehrt die ,erfahrung4 7,feuill47 ,keinen groesseren ,gegensatz gibt es im ,staate1 als den zwischen ,landmenschen und ,stadtmenschen1 und wir hassen gerne dasjenige1 was wir nicht verstehen4 7,feuill47 ,in dem ,augenblicke1 wo die ,frauenemanzipation durchgefuehrt ist1 wird sich die ,liebe auf das ,mass des unumgaenglich ,notwendigen herabmindern4 ,die ganze ,stellung der ,geschlechter zueinander wird verschoben werden4 7,feuill47 ,die ,arbeit wird schlecht erklaert1 und der ,zwang laesst sie viel haesslicher erscheinen1 als sie ist4 ,arbeit ist der angenehmste ,zeitvertreib auf der ,welt1 und nur die ,liebe liesse sich mit ihr vergleichen1 wenn die ,liebe ,dauer haette4 7,feuill47 ,mein ,schwert im ,wind4 ,hinaus in alle ,weiten6 ,die ,lieb' am ,sattelknopf1 so will ich reiten -- ,so jag' ich querfeldein nach meinem ,glueck4 7,die ,glosse47 ,,von ,,unsern ,,lieben ,n,ae,c,h,s,t,e,n ,am leichtesten ertragen wir diejenigen ,ungerechtigkeiten des ,lebens1 die anderen widerfahren4 7,buch d4 ,n47 ,dem1 der uns verdraengt hat1 vermoegen wir alles zu verzeihen1 nur seine ,vorzuege nicht4 7,buch d4 ,n47 ,das ist das wunderbare ,raetsel der ,achtung3 um ihrer teilhaftig zu werden1 muss man ein ,fremder sein4 ,durch nichts sinkt man derartig im ,ansehen der ,leute wie durch den taeglichen ,verkehr mit ihnen4 7,buch d4 ,n47 ,einzelne schlecht gelaunte ,moralisten behaupten1 dass es keine hilfsbereiten ,freunde gaebe4 ,o doch6 ,es gibt viele ,leute1 die einem helfen1 wenn man sie nicht mehr braucht4 7,buch d4 ,n47 ,dieser ,mann war zu aufrichtig1 um ,freunde1 zu anstaendig1 um ,feinde zu haben4 ,man schwieg ihn also tot4 7,buch d4 ,n47 ,der ,goenner betrachtet deine ,misserfolge als die deinigen1 deine ,erfolge als die seinigen4 7,buch d4 ,n47 ,wir haben miteinander unsere besten ,studien gemacht4 ,das knuepft ,menschen aneinander4 7,buch d4 ,n47 ,freunde schaden nicht immer4 7,buch d4 ,n47 ,ueber ,verlobungen lacht man im ,theater immer herzlich1 weil die ,schadenfreude uns allen angeboren ist4 7,buch d4 ,n47 ,von einem ,scheidenden3 -- ,durch die ,tuer1 die sich hinter ihm schliesst1 wird die ,erinnerung eintreten4 7,die ,causa ,hirschkorn47 ,,frauen ,,und ,,kinder ,fuer den ,ton in einer ,gesellschaft sind immer die ,frauen verantwortlich4 7,phil4 ,erz47 ,nichts ist den ,frauen lieber1 als wenn ihre ,ueberlegenheit recht deutlich hervortritt4 7,feuill47 ,so wahr ist es1 dass eine ,mutter1 auch wenn sie schon ganz schwach und hilflos ist1 noch immer die ,kraft hat1 ihres ,kindes ,glueck zu schaffen4 7,altneuland47 ,die ,kindheit unserer ,kinder ist wie ,musik1 die verschwebt und vorbei ist1 ehe wir uns darauf besonnen haben1 dass es etwas unendliches ,suesses war4 7,feuill47 ,die ,kinder sind unsere groessten ,lehrmeister4 7,phil4 ,erz47 ,was einer mit seinen ,kindern durchmacht1 ,schweres und ,geringes1 das machen alle durch4 ,er braucht es nur einfach1 wie es gekommen1 zu sagen1 und er spricht allen ,menschen aus der tiefsten ,seele1 als ob er ein ,dichter waere4 ,so wird unser ,dasein durch sie inniger4 ,was sind das fuer arme ,leute1 die keine ,kinder haben6 7,feuill47 ,schonungslos sind wir nur gegen die ,nahestehenden4 7,der ,fluechtling47 ,die ,kinder werden manchmal von ihren ,eltern erzogen1 die ,eltern immer von ihren ,kindern4 ,die junge ,frau wird durch ihr ,kind zur ,mutter4 7,buch d4 ,n47 ,,poesie ,,und ,,kunst ,das ist ja die ,poesie3 was darein gelegt wird4 ,fuer den ,montblanc genuegt ein ,farbendruck1 und seit gar bunt photographiert wird1 hat das eigene ,auge nichts mehr zu suchen beim ,allzugrossen4 ,aber ,corot malt zwischen zwei ,baeumen am ,weiher die ganze ,welt4 7,p4 ,b47 ,ein ,kuenstler ist immer ein ,egoist4 ,sich will er hervortun1 sich will er hervordichten1 sich hervormalen1 sich hervorsingen4 7,feuill47 ,ein ,arzt koennte sagen3 die ,dichtung ist das psychische ,aequivalent der ,liebe4 7,feuill47 ,los von der alten ,kunst6 hiess es1 und das leuchtete sofort vielen ein1 insbesondere denjenigen1 welche die alte ,kunst ueberhaupt nicht gekannt hatten4 ,worin die neue besteht1 habe ich nicht herausgefunden4 ,nur wenn ich die ,zuschauer von irgendeinem haesslichen1 verzerrten und sinnlosen ,werk in ,verzueckung stehen sah1 dachte ich mir im stillen3 ,das ist wahrscheinlich ,sezession4 ,denn dass ein ,kuenstler nur seinen eigenen ,traum bilden solle und nicht den seiner ,vorgaenger1 das ist so selbstverstaendlich1 dass man dafuer keine ,kampfrufe und ,parteinamen braucht4 7,feuill47 ,poesie und ,weisheit beginnen1 glaube ich1 dort1 wo man darauf verzichtet1 sie schriftlich festzuhalten4 7,feuill47 ,immer ist die ,sehnsucht in den ,werken der ,kunst1 ja vielleicht ist die ,kunst ueberhaupt nichts anderes als ,sehnsucht1 die gestaltet wird4 ,sie schafft sich das ,unerreichbare1 und dieses ist das ,einzige1 was wert ist1 verlangt zu werden4 7,feuill47 ,es dauert sehr lange1 bis eine ,melodie die ,welt erobert4 ,hat sie sich aber endlich in alle ,herzen hinein gesungen1 dann ist es auch um sie geschehen2 sie ist alt1 sie stirbt4 7,buch d4 ,n47 ,ein ,schriftsteller erhaelt erst dann die meisten ,gesuche um ,autogramme1 wenn er nicht mehr schreiben kann2 ich meine3 nichts ,rechtes4 7,buch d4 ,n47 ,jedes ,kunstwerk ist eine ,offenbarung -- des ,koennens oder des ,nichtkoennens4 7,buch d4 ,n47 ,,vom ,,theater ,es gibt eine machtvollere1 ja eine einzige machtvollste ,art der ,antikritik3 die ist das naechste ,stueck4 7,buch d4 ,n47 ,wenn ein ,stueck durchdringt1 behauptet sein ,verfasser nie1 dass diese ,tatsache auf die ,verstaendnislosigkeit und ,urteilsroheit der ,menge zurueckzufuehren sei4 ,wie kommt das8 7,buch d4 ,n47 ,das ,stueck hatte es dringend noetig1 verboten zu werden4 ,es waere sonst durchgefallen4 7,p4 ,b47 ,der ,realist will das ,publikum ohrfeigen1 der ,idealist will dasselbe berauschen4 ,manche ,leute ziehen einen ,rausch einer ,ohrfeige vor4 7,buch d4 ,n47 ,das ,publikum laesst sich nur von beruehmten ,leuten langweilen4 7,buch d4 ,n47 ,interessant ist nur das1 was hinter den ,kulissen gespielt wird4 7,buch d4 ,n47 ,der kuerzeste ,weg zum ,direktor fuehrt ueber die ,hintertreppe4 ,wenn jemand das ,betreten dieses ,pfades missbilligt1 so besorgt er sicherlich1 dass man ihm einmal da begegnen koennte4 7,buch d4 ,n47 ,der ,direktor einer ,schmiere ist immer zu sprechen und zuweilen laesst er sogar mit sich reden4 7,buch d4 ,n47 ,grabschrift fuer einen ,claqueur3 ,der ,vorteil liegt auf der ,hand4 7,buch d4 ,n47 ,komiker verstehen keinen ,spass4 7,buch d4 ,n47 ,,geld ,am ,anfang war nicht das ,geld1 am ,anfang war die ,idee4 ,zu verkaufen ist ja eigentlich alles in der ,welt -- nur der ,preis ist nicht immer zu erschwingen4 7,altneuland47 ,kapital ist angesammelte ,energie und folglich wie andere ,akkumulatoren fuer nuetzliche ,arbeit verwendbar4 7,feuill47 ,das ,geld ist eine gute1 schoene ,sache4 ,die ,menschen haben es nur verdorben4 7,altneuland47 ,der ,parvenu hat ein ,beduerfnis1 sich beglaubigen zu lassen1 dass er eben angelangt ist1 und er meint1 er muesse zur ,bescheinigung die haben1 die schon frueher oben waren4 ,daran haben alle ,satiren der ,dichter und alle ,revolutionen nichts geaendert4 7,feuill47 ,spielwut und ,sparwut sind nur verschiedene ,grade derselben ,passion4 ,g,r,oe,s,s,e ,die ,einzigen waren vermutlich nicht so selten1 wie man nach der ,geschichte glauben muesste4 ,es hat in den ,jahrtausenden wohl manchen ,caesar gegeben1 der nie dazu kam1 seinen gallischen ,krieg zu fuehren und zu beschreiben4 ,nur ,zeit1 ,ort1 ,umstaende lieferten selten das ,zusammentreffen von ,bedingungen1 das fuer die ,erscheinung der grossen ,person nicht minder wichtig ist1 als deren ,charakter4 7,feuill47 ,geistesriesen -- ganz abgesehen von ihrer praktischen ,unvernunft -- sind dem ,volke so fremd1 wie das ,volk ihnen4 7,p4 ,b47 ,ueber ,lakaien herrschen1 welch ein geringer ,traum6 ,nein1 maechtig ist1 wer den ,herren gebietet4 7,p4 ,b47 ,wenn der ,starke grossmuetig ist1 wo ist das ,verdienst8 ,aber der ,schwache6 ,da wird's ruehmlich4 7,das neue ,ghetto47 ,zur ,groesse fehlt dem ,helden ,ihres ,maerchens nur ,eins3 das ,verzeihen4 7,phil4 ,erz47 ,der ,dichterruhm kann von einigen entschlossenen ,leuten angefertigt werden4 ,oft nehmen sie sich dazu ein unterwuerfig und talentlos aussehendes ,individuum und machen es gewaltsam gross in den ,augen der ,menge4 ,diese glaubt darauf1 sie wird betaeubt1 sie muss4 ,dann kommen wieder andere und reissen den ,hinaufgerissenen herunter4 ,darueber freut sich die ,menge erst recht4 7,feuill47 ,es gibt nur eine ,art1 vornehm zu sein3 die besteht darin1 dass man viel von sich selbst verlangt und nicht das mindeste ,gewicht darauf legt1 ob die andern das anerkennen oder auch nur sehen4 7,feuill47 ,die ,unsterblichkeit muss wahrhaftig ein hoechst angenehmes ,gefuehl sein2 besonders solange man noch lebt4 7,p4 ,b47 ,grosse ,troester wird die ,menschheit immer brauchen6 ,solange sie leben1 nennt man sie ,narren1 ,tagediebe1 und wenn sie aufgehoert haben1 in beleidigender ,groesse unter uns herumzuwandeln1 nennt man sie ,genies4 7,buch d4 ,n47 ,,vom ,,alltag ,jedes ,werk hat ,fehler1 die nur sein ,erzeuger kennt2 jeder ,reichtum hat ,luecken1 die nur sein ,besitzer sieht4 7,buch d4 ,n47 ,man gratuliert zu einem ,erfolg6 ,wie ueberfluessig4 ,der ,erfolg ist ja schon die ,freude1 die nicht mehr uebertroffen werden kann4 7,buch d4 ,n47 ,die wartenden ,besucher sind in der nuetzlichsten ,weise gedemuetigt1 es macht sie muerbe und klein4 7,p4 ,b47 ,das ,harren demoralisiert4 7,p4 ,b47 ,furcht macht ,spalier4 7,buch d4 ,n47 ,kleider sagen immer etwas4 7,p4 ,b47 ,der ,haendedruck nach der ,mensur ist vielleicht das ,maennlichste an der ganzen ,fechterei4 7,die ,millionen der ,ica47 ,es gibt mehr ,appetit als ,huehner auf der ,erde4 7,p4 ,b47 ,in dieser von ,vernunft verpesteten ,welt kommt auf hundert ,konvenienz heiraten bloss ein ,selbstmord4 7,buch d4 ,n47 ,der ,bach sieht weniger grossartig aus1 wenn keine ,steine da sind1 ueber die er hinweg muss4 7,p4 ,b47 ,wer blossfuessig geht1 hat auf den ,sohlen eine dicke ,haut4 7,das neue ,ghetto47 ,,gott ,,und ,v,e,r,g,ae,n,g,l,i,c,h,e,s ,die ,bibel hat an ,moses nichts verschoent4 7,herzl #ahig bei ,kellner47 ,an einem frischen ,grabe sollte man nur weinen und schweigen4 ,die ,schwachen moegen sich in ,traenen ,luft machen1 die ,starken werden durch ihr ,schweigen das ,erhabene gruessen4 7,feuill47 ,unsere verschiedenen ,vorstellungen von ,gott1 ob sie die ,weite ,spinozas haben oder als suesse kleine ,abbreviatur im ,abendgebet eines kleinen ,kindes gelallt werden1 bedeuten ja im ,grunde wahrscheinlich alle dasselbe4 7,p4 ,b47 ,gott zerbricht die ,werkzeuge1 deren er sich bedient hat4 7n4 ,a4 ,friedemann47 ,die ,sehnsucht macht den ,messias4 7,altneuland47 ,was ist die ,erkenntnis wert1 die mit mir endigt8 ,und ich will mich vermessen1 mit dem ,unendlichen zu verkehren8 ,ich muss die ,erkenntnis ueber mich hinaus verlegen1 in mein ,geschlecht4 ,in meinen ,kindern rede ich heiter mit dem ,ewigen4 7,p4 ,b47 ,der ,verlag ,b4 ,harz1 ,berlin1 hat fuer die in seinen ,verlag uebergegangenen nichtzionistischen ,schriften ,herzls den ,abdruck der ,zitate freundlichst gestattet4 ,in dieser ,sammlung sind ,zitate aus folgenden ,werken wiedergegeben3 ,die ,causa ,hirschkorn1 ,lustspiel in einem ,akt1 als ,manuskript gedruckt4 ,wien1 im ,selbstverlag1 #ahhb4 ,der ,fluechtling1 ,lustspiel1 ,reclam-,univ4-,bibl4 #ahhg4 ,die ,glosse1 ,lustspiel4 ,buch der ,narrheit1 ,leipzig #ahhh ,buch d4 ,n44 ,das ,palais ,bourbon1 ,bilder aus d4 franz4 ,parlament1 ,leipzig #ahie ,p4 ,b44 ,das neue ,ghetto1 ,schauspiel1 #ahif4 ,der ,judenstaat1 ,versuche moderner ,loesung der ,judenfrage1 #ahif4 ,philosophische ,erzaehlungen1 ,berlin #aijj4 ,altneuland1 ,roman1 #aijc4 ,feuilletons1 ,berlin #aiaa4 ,herzls ,zionistische ,schriften4 ,das ,leben ,theodor ,herzls von ,adolf ,friedemann4 ,theodor ,herzl von ,dr4 ,osias ,thon4 ,zionistisches ,zentralbuero ,berlin4 ,die ,welt4 ,theodor ,herzls ,lehrjahre von ,leon ,kellner4 ,wien #aibj4 ,,inhalt ,,von ,,zion 4444444444444444444444444444444444444444 44444444444444 #g ,das ,volk 4444444444444444444444444444444444444444 44444444444444 #i ,die ,nation 4444444444444444444444444444444444444444 444444444444 #aa ,staatsbuergertum 4444444444444444444444444444444444444444 444444 #ac ,judenpolitik 4444444444444444444444444444444444444444 4444444444 #ad ,der ,zionismus 4444444444444444444444444444444444444444 444444444 #ae ,von der ,idee 4444444444444444444444444444444444444444 4444444444 #ah ,mittel und ,wege 4444444444444444444444444444444444444444 4444444 #ba ,der ,auszug 4444444444444444444444444444444444444444 444444444444 #bc ,die ,wanderung 4444444444444444444444444444444444444444 444444444 #be ,kolonisation 4444444444444444444444444444444444444444 4444444444 #bg ,das gelobte ,land 4444444444444444444444444444444444444444 444444 #bi ,der ,judenstaat 4444444444444444444444444444444444444444 44444444 #ca ,der ,fuehrer 4444444444444444444444444444444444444444 44444444444 #cd ,persoenliches 4444444444444444444444444444444444444444 444444444 #ce ,,vom ,,golus 4444444444444444444444444444444444444444 4444444444444 #ci ,die ,assimilation 4444444444444444444444444444444444444444 444444 #da ,mauschel 4444444444444444444444444444444444444444 44444444444444 #dc ,der ,kampf gegen den ,zionismus 444444444444444444444444444444444 #de ,wohltaetigkeit 4444444444444444444444444444444444444444 44444444 #dg ,das ,leben im ,golus 4444444444444444444444444444444444444444 4444 #di ,judennot 4444444444444444444444444444444444444444 44444444444444 #eb ,der ,untergang der ,westjuden 44444444444444444444444444444444444 #ee ,judenfrage 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#d993 ,tagebuch vom #af4 #f4 #ahie4 -- ,tagebuch vom #af4f4ahie4 - 99,s4 #cd1 ,z4 #c v4 u4993 das ,werk zu foerden -- das ,werk zu foerdern - 99,s4 #gb1 ,z4 #f v4 u4993 im ,zeichen dar ,arbeit -- im ,zeichen der ,arbeit - 99,s4 #gi1 ,z4 #aa993 traegt staatliche eiserne ,fahrzeuge -- traegt stattliche eiserne ,fahrzeuge - 99,s4 #hi1 ,z4 #i99 ja eine eine machtvollste -- ja eine einzige machtvollste - 99,s4 #ie1 ,z4 #aj993 ,buch d4 ,n4 -- ,buch d4 ,n44