---------------------------------------- ---------------------------- ,anmerkungen zur ,transkription3 ,gesperrter ,text ist als gesperrt markiert4 ,tiefgestelle ,indizes sind mit markiert und mit einem fhrenden markiert1 wobei kein ,leerzeichen vor oder nach dem steht 7also etwa ,f#a74 ,brche sind als #a_/b dargestellt1 bei ,zahlenangaben bedeutet #b-a_/b soviel wie #b1e 7und nicht #a1e74 ,die ,subtraktion ist hingegen mit freistehendem ,leerzeichen geschrieben 7wie #b - #a_/b #a-a_/b74 ,in mathematischen ,formeln wurden ,klammer hinzugefgt1 um die ,operatorbindung zu verdeutlichen4 ,ebenso wurde ein ,multiplikationspunkt 77 eingefgt1 wo diese gemeint war1 wenn zwei ,zeichen aufeinanderfolgend geschrieben wurden4 ,inkonsistente ,schreibweisen des ,autors 7wie l - ,oel oder ,greifersystem - ,greifer-,system7 wurden wie im ,originaltext beibehalten1 ebenso wie ungewhnliche 7wie ,bort7 oder falsche ,schreibweisen in ,anfhrungszeichen 7wie strapeziert74 ,es wurden folgende nderungen vorgenommen3 ,inhalt ,die ,darstellung von ,azetylen-,kalklicht 7#agj74 eingefgt4 ,s4 #bc ,fig4 #h in ,fig4 #i gendert4 ,s4 #cc se in sei gendert4 ,s4 #eb ,fig4 #ea in ,fig4 #be 7auf ,seite #ea7 gendert4 ,s4 #id magegend in magebend gendert4 ,s4 #bba des ,lampe in der ,lampe gendert4 ,s4 #bbb eine in einer gendert4 ---------------------------------------- ---------------------------- ,handbuch der praktischen ,kinematographie ,die verschiedenen ,konstruktions-,formen des ,kinematographen1 die ,darstellung der lebenden ,lichtbilder sowie das kinematographische ,aufnahme-,verfahren ,von ,f4 ,paul ,liesegang4 ,inhalt3 ,wesen und ,wirkungsweise des ,das ,arbeiten mit dem ,kinematographen4 ,kinematograph4 ,der ,kinematographen-,film4 ,ueber die ,feuersgefahr bei ,der ,lichtbilder-,apparat4 kinematographischen ,der ,bewegungsmechanismus4 ,vorfhrungen4 ,die ,tre4 ,vorfhrung und ,programm4 ,die ,blende4 ,verbindung von ,sprechmaschine ,das ,kinematographen-,werk4 und ,kinematograph4 ,die optische ,ausrstung4 ,fehlerhafte ,erscheinungen beim ,die ,lichteinrichtungen4 ,arbeiten mit dem ,die ,einstellung der ,lichtquelle4 ,kinematographen4 ,ausrstungsgegenstnde und ,die ,herstellung ,aufstellung des ,apparates4 kinematographischer ,aufnahmen4 ,mit #ace ,abbildungen4 ,ed4 ,liesegang's ,verlag1 ,m4 ,eger1 ,leipzig #aiaa4 ,copyright #aiaa by ,ed4 ,liesegang's ,verlag1 ,m4 ,eger ,leipzig4 ,vorwort zur ersten ,auflage4 ,ich will hier nicht die ,frage errtern1 wie gro die ,lcke ist1 die dies ,buch etwa auszufllen berufen sein mchte4 ,ob ein ,bedrfnis fr eine solche ,schrift vorhanden ist1 das zu entscheiden1 mu ich fglich der ,nachfrage berlassen4 ,veranlat wurde ich zur ,niederschrift durch vielfache ,beschftigung mit ,kinematographen1 wozu ich als ,mitarbeiter einer ,firma1 die auf diesem ,gebiete ttig ist1 reichliche ,gelegenheit fand4 ,ferner durch die ,beobachtung1 da so viele in der einen oder andern ,sache nicht recht ,bescheid wissen1 namentlich wenn es sich um die ,optik handelt4 ,und das ist ja schlielich kein ,wunder4 ,wem von allen denen1 die sich mit kinematographischen ,vorfhrungen befassen1 bietet sich die ,mglichkeit1 in allen ,fllen ,belehrung von ,mund zu ,mund und an ,hand des ,apparates zu erhalten6 ,wie mancher ist vllig auf schriftliche oder gedruckte ,mitteilungen angewiesen6 -- ,ihnen sei dies ,buch in erster ,linie gewidmet4 ,wenn auch andere hie und da ,rat darin suchen1 so ist sein ,zweck vllig erfllt4 ,ich wei1 der eine oder andere wird vermeinen1 da ich pro domo schreibe4 ,wer die ,werke meines seligen ,vaters1 meines ,bruders und meine eigenen frheren ,schriften kennt1 wei1 da solches nicht die ,art unseres ,hauses ist1 und wird dies ,bedenken nicht teilen4 ,ein ,vorwurf wird mir aber vielleicht nicht erspart bleiben3 da nmlich einige wichtige ,abschnitte fehlen4 ,man wird mir vorwerfen1 da ich nichts ber die ,anwendungen dieser ,kunst gesagt habe1 nichts ber die stereoskopische und ,dreifarben-,kinematographie1 nichts ber die vielerlei bemerkenswerten ,arbeiten1 die sonst auf diesem ,gebiete zu verzeichnen sind4 ,vermissen wird man insbesondere auch ein ,kapitel ber die ,geschichte des ,kinematographen4 -- ,all' das1 denke ich1 geht ber den ,rahmen dieses ,buches hinaus1 das ja lediglich eine praktische ,anleitung bieten soll4 ,doch mag ich jene interessanten ,abschnitte nicht vernachlssigt wissen3 sie sollen mir ,gegenstand einer besonderen ,arbeit sein4,a ,dsseldorf1 ,august #aijg4 ,der ,verfasser4 ,a ,eine kleine ,schrift1 die das ,gesamtgebiet der ,kinematographie kurz behandelt1 ist inzwischen erschienen 7vgl4 die ,anzeige ,seite #cbc74 ,vorwort zur zweiten ,auflage4 ,die vorliegende zweite ,auflage hat eine starke ,bearbeitung durchgemacht4 ,es sind zwar seit der ersten ,ausgabe nicht mehr als knapp #b-a_/b ,jahre verflossen2 doch wurden in dieser ,zeit die praktischen ,erfahrungen um ein gut ,teil bereichert4 ,namentlich handelt es sich dabei um kleine ,einzelheiten1 die an sich wenig hervorstechen1 aber fr die ,praxis von ,wichtigkeit sind4 ,mancherlei ,anregung zu ,ergnzungen erhielt ich durch willkommene ,anfragen von ,lesern des ,buches4 ,die allgemeine ,anordnung und ,art der ,abfassung habe ich beibehalten1 da sie den ,beurteilungen nach den ,zweck zu erfllen scheinen4 ,dsseldorf1 ,januar #aiaa4 ,der ,verfasser4 ,inhaltsverzeichnis4 7,die beigefgten ,zahlen bezeichnen die ,seiten47 ,seite ,vorwort ,,iii ,wesen und ,wirkungsweise des ,kinematographen #a ,der ,kinematographen-,film #aj ,der ,lichtbilder-,apparat #ac ,der ,bewegungs-,mechanismus #ah ,allgemeine ,anordnung 7#ah74 -- ,ruckweise bewegte ,zahntrommel 7,malteserkreuz7 7#bj74 -- ,der ,schlger 7#bc74 -- ,der ,greifer 7#bf74 -- ,klemmzug oder ,nockenapparat 7#ca74 -- ,auswahl der ,systeme 7#cc74 ,die ,tre #cf ,die ,blende #ci ,das ,kinematographen-,werk #dh ,allgemeine ,anordnung 7#dh74 -- ,der ,vorschub des ,filmbandes 7#ej74 -- ,die ,aufrollvorrichtung 7#ec74 -- ,filmspule und feuersichere ,trommel 7#ef74 -- ,vorrichtungen zum ,nachstellen des ,filmbildes 7#eh74 -- ,die ,schonung des ,filmbandes im ,mechanismus 7#fd74 -- ,selbstttige ,feuerschutzvorrichtungen 7#ff74 -- ,das ,antriebswerk 7#fi74 -- ,ausfhrung des ,kinematograph-,mechanismus und ,auswahl 7#ga74 -- ,das ,gerusch des ,kinematograph-,mechanismus 7#gc74 -- ,verbindung des ,werkes mit dem ,projektionsapparat 7#ge74 -- ,das ,khlgef 7#hd74 -- ,wrmeschutz durch ,gitter 7#hg74 ,die optische ,ausrstung #hh ,der ,kondensor 7#hh74 -- ,das ,objektiv 7#hi74 -- ,die ,brennweite und ihre ,bestimmung 7#ia74 -- ,objektiv1 ,distanz und ,bildgre 7#if74 -- ,groe ,lichtbilder auf kurze ,distanz 7#ii74 -- ,die ,anpassung des ,objektives an den ,apparat 7#aja74 -- ,auswechselbare ,objektive verschiedener ,brennweiten 7#aje74 -- ,objektiv-,formeln 7#ajf74 -- ,tabellen fr ,brennweite1 ,distanz und ,bildgre 7#aad74 ,die ,lichteinrichtungen #abb ,das elektrische ,bogenlicht 7#abb74 -- ,gleichstrom und ,wechselstrom 7#abc74 -- ,spannung1 ,stromstrke und ,widerstand 7#abc74 -- ,der ,transformator 7#abf74 -- ,der ,umformer 7#abi74 -- ,der ,quecksilberdampf-,gleichrichter 7#acb74 -- ,lichtmaschinen 7#ace74 -- ,die ,bogenlampe 7#acf74 -- ,der ,widerstand 7#ada74 -- ,zuleitung und ,sicherung 7#adb74 -- ,die ,schalttafel 7#adc74 -- ,stromstrke und ,helligkeit 7#adf74 -- ,die ,kohlenstifte 7#adg74 -- ,handhabung der ,bogenlampe 7#adh74 -- ,das ,kalklicht 7#aeb74 -- ,die ,stahlflasche 7#aei74 -- ,das ,druckreduzierventil 7#aei74 -- ,inhaltsmesser und ,inhaltsbestimmung 7#afj74 -- ,der ,kalklichtbrenner 7#afa74 -- ,die ,kalkstifte 7#afa74 -- ,das ,arbeiten mit ,leuchtgas und komprimiertem ,sauerstoff 7#afc74 -- ,anwendung von komprimiertem ,wasserstoff 7#afd74 -- ,das ,arbeiten mit dem ,gasator 7#afd74 -- ,das ,arbeiten mit dem thersaturator 7#aff74 -- ,fehlerhafte ,erscheinungen beim thersaturator 7#afh74 -- ,die ,darstellung von ,azetylen-,kalklicht 7#agj74 -- ,retorte zur ,selbstherstellung von ,sauerstoff 7#aga74 -- ,das ,waschgef 7#agb74 -- ,material zur ,sauerstoffentwicklung 7#agc74 -- ,die ,selbstbereitung von ,sauerstoff 7#age74 -- ,der ,sauerstoff-,generator 7#agg74 -- ,herstellung und ,verwendung von ,braunsteinkuchen 7#agg74 -- ,sauerstoff-,gasometer mit ,tauchglocke 7#agi74 -- ,wasserdruck-,gasometer 7#ahb74 -- ,selbstbereitung von ,wasserstoff 7#ahf74 -- ,die ,darstellung des ,kalklichtes bei ,anwendung von ,gasometer oder ,gassack 7#ahi74 ,die ,einstellung der ,lichtquelle #aic ,ausrstungsgegenstnde u4 ,aufstellung des ,apparates #aie ,das ,stativ 7#aie74 -- ,die ,projektionswand 7#aie74 -- ,der dunkle ,raum 7#bjj74 -- ,projektion bei ,tageslicht 7#bja74 -- ,aufstellung des ,apparates und ,anordnung der ,zuschauerpltze 7#bjb74 -- ,die ,vervollstndigung der ,ausrstung 7#bjd74 ,das ,arbeiten mit dem ,kinematograph #bjg ,handhabung des ,mechanismus 7#bjg74 -- ,aufrollen und ,umrollen des ,filmbandes 7#bab74 -- ,verwendung endloser ,films 7#bad74 -- ,das ,flimmern und ,mittel zur ,behebung bezw4 ,minderung dieses ,uebels 7#baf74 -- ,das ,flickern 7#bai74 -- ,die ,projektion stehender ,lichtbilder 7#bbj74 -- ,die ,behandlung und ,pflege der ,films 7#bba74 -- ,das ,verkleben und ,ausbessern der ,films 7#bbd74 -- ,die ,instandhaltung des ,mechanismus 7#bbi74 ,ueber die ,feuersgefahr bei kinematographischen ,vorfhrungen #bcc ,vorfhrung und ,programm #bde ,verbindung von ,kinematograph und ,sprechmaschine #bee ,fehlerhafte ,erscheinungen beim ,arbeiten mit dem ,kinematograph #bfj ,zerspringen der ,kondensorlinsen 7#bfj74 -- ,beschlagen der ,linsen 7#bfa74 -- ,schatten im ,bildfeld 7#bfa74 -- ,teilweise ,unschrfe des ,bildes 7#bfb74 -- ,vllig verschwommene ,bilder 7#bfc74 -- ,flimmern des ,bildes 7#bfd74 -- ,flickern des ,bildes 7#bfe74 -- ,regnen und ,ziehen des ,bildes 7#bfe74 -- ,falsche ,einstellung der ,blende 7#bfe74 -- ,vibrieren und ,tanzen des ,bildes 7#bff74 -- ,springen des ,bildes 7#bfh74 -- ,ueberhastete oder zu langsame ,bewegungen im ,lichtbilde 7#bfh74 -- ,rckwrts laufende oder schleifende ,rder 7#bfi74 -- ,fehlerhafte ,transportierung des ,filmbandes 7#bfi74 -- ,schieflaufen des ,filmbandes auf der ,transporttrommel 7#bfi74 -- ,schlechtes ,funktionieren der ,aufrollvorrichtung 7#bgj74 -- ,zerreien des ,filmbandes oder ,einreien der ,perforation 7#bgj74 -- ,einrisse an der ,perforation 7#bga74 -- ,kratzen auf dem ,film 7#bga74 -- ,ansammeln von ,staub auf dem ,filmband 7#bgc74 -- ,abspringen der ,schicht 7#bgc74 -- ,sprde- und ,brchigwerden der ,films 7#bgc74 -- ,fehlerhafte ,erscheinungen bei endlosen ,films 7#bgc74 -- ,entzndung des ,filmbandes 7#bgd74 ,die ,herstellung kinematographischer ,aufnahmen #bge ,der ,aufnahme-,apparat 7#bge74 -- ,das ,stativ 7#bhd74 -- ,aufnahme-,film1 ,perforiermaschine und ,mevorrichtung 7#bhe74 -- ,die ,handhabung des ,aufnahme-,apparates 7#bhh74 -- ,die ,aufnahme 7#bid74 -- ,aufnahme-,vorrichtungen fr besondere ,zwecke 7#bii74 -- ,hilfsmittel zur ,entwicklung der ,films 7#cjb74 -- ,der ,entwickler 7#cjf74 -- ,das ,entwickeln der ,films 7#cjh74 -- ,fertigmachen des ,negativs 7#cji74 -- ,fehlerhafte ,erscheinungen 7#caa74 -- ,der ,kopier-,apparat und das ,kopieren der ,films 7#cab74 -- ,fertigmachen der ,positivfilms 7#cae74 ,wesen und ,wirkungsweise des ,kinematographen4 ,wie kommen die lebenden ,bilder zustande8 -- ,es wird dazu eine groe1 ununterbrochene ,reihe von ,momentaufnahmen hintereinander gemacht2 der photographische ,apparat schiet sozusagen wie ein ,schnellfeuergeschtz los1 ohne eine ,pause zu machen4 ,die dadurch gewonnenen ,bilder werden dann ebenso schnell dem ,auge vorgefhrt und geben ihm die ,anschauung des lebenden ,bildes1 das alle ,bewegungen der ,szene getreulich wiedergibt4 ,zur ,vorfhrung eignet sich besonders die ,projektion auf einen groen ,schirm2 denn hier knnen viele ,personen auf einmal das stark vergrerte ,lichtbild betrachten4 ,wenn man sich nun den ,apparat ansieht1 welcher die ,aufnahmen macht1 und den ,vorgang des ,photographierens verfolgt1 so wird man wahrnehmen1 da doch zwischen den einzelnen ,momentaufnahmen immer eine kleine ,pause liegt4 ,die ,aufnahmen werden nmlich wie beim ,kodak hintereinander auf einen lichtempfindlichen ,film gemacht1 der hier sehr lang und schmal ist4 ,dieses ,filmband befindet sich auf einer ,rolle1 bewegt sich hinter dem ,objektiv her und wird dann auf eine zweite ,rolle aufgewickelt4 ,zu jeder ,aufnahme wird die ,bewegung des ,filmstreifens unterbrochen2 er bleibt einen ,augenblick 7nur einen ,bruchteil einer ,sekunde7 stehen1 wird rasch belichtet und dann stets um ein solches ,stckchen weitergezogen1 da sich ein ,bild genau an das andere reiht4 ,so bekommen wir auf dem ,filmbande viele ,hunderte1 ja ,tausende von kleinen ,bildern4 ,die ,weiterbewegung des ,film von einer ,aufnahme zur andern1 wenn sie auch noch so rasch geschieht1 nimmt nun immer eine gewisse ,zeit in ,anspruch1 und was jedesmal innerhalb dieser ,zeit passiert1 wird nicht photographiert4 ,die bewegte ,szene1 welche wir kinematographisch aufnehmen1 wird daher nur sprungweise in einer ,reihe von ,einzel-,momenten festgehalten4 ,bei der ,wiedergabe der kinematographischen ,aufnahme haben wir demgem auf dem ,projektionsschirm in ,wirklichkeit keine ununterbrochen fortgesetzte ,szene1 sondern nur eine groe ,reihe von ,einzelbildern dieser ,szene1 die rasch nacheinander gezeigt werden4 ,der ,film wird auch bei der ,projektion sprungweise weiterbewegt2 jedes ,bild wird einzeln als ,lichtbild auf den ,schirm geworfen1 steht einen geringen ,bruchteil einer ,sekunde still1 um sofort dem nchsten ,bilde ,platz zu machen4 ,und doch sehen wir nicht die ,hunderte oder ,tausende von ,einzelbildern jedes fr sich1 sondern nur ein einziges ,bild3 ,die ,bewegung der ,szene1 die in ,wirklichkeit sprungweise vorrckt1 erscheint uns ununterbrochen1 in sich geschlossen1 so wie wir sie in der ,natur wahrnehmen4 ,wie ist das zu erklren8 -- ,die ,erklrung dafr ist in einer ,eigenschaft1 man kann auch sagen einer ,unvollkommenheit unseres ,auges zu suchen4 ,wenn das ,auge einen ,eindruck aufnimmt1 wenn z4 ,b4 pltzlich ein ,gegenstand vor uns auftaucht1 so dauert es eine gewisse ,zeit1 bis uns die ,wahrnehmung des ,gegenstandes zum ,bewutsein gelangt4 ,wissenschaftlichen ,untersuchungen zufolge vergeht darber #a_/aj bis #a_/b ,sekunde4 ,ebenso lt das ,auge einen ,eindruck1 welchen es empfangen hat1 nicht sofort wieder fahren2 er bleibt eine kurze ,zeit1 wenn auch nur einen ,bruchteil einer ,sekunde1 haften4 ,bewegt man z4 ,b4 im ,dunkeln ein glimmendes ,streichholz durch die ,luft1 so sieht man bei langsamer ,bewegung einen sich weiterbewegenden leuchtenden ,punkt2 bei rascher ,bewegung des ,streichholzes aber sehen wir einen feurigen ,streifen3 unser ,auge kann dann die verschiedenen ,eindrcke1 die es so schnell nacheinander empfngt1 nicht mehr auseinander halten4 ,so erscheint uns auch der ,blitz und der gewhnliche elektrische ,funke1 der doch von einer ,stelle zur andern berspringt1 als ein einziges ,band4 ,die ,gesichtseindrcke brauchen nur hinreichend schnell aufeinander zu folgen1 dann vermgen wir sie nicht mehr zu unterscheiden1 und sie verschwimmen ineinander4 ,noch ein ,beispiel6 ,bewegt man die ,finger der ausgespreizten ,hand nahe vor dem ,auge sehr rasch hin und her und blickt dabei auf die belebte ,strae1 so nimmt man alles wahr wie sonst2 wir bemerken garnicht1 da unser ,auge jetzt nur stoweise von drauen ,eindrcke empfngt1 wir sehen keine ,unterbrechungen in den ,bewegungen der ,menschen und ,wagen1 wie sie doch tatschlich durch das regelmige ,abblenden der ,finger hervorgerufen werden4 ,nicht anders ist es bei der ,vorfhrung des ,kinematographen4 ,auch hier bekommen wir durch ,vermittlung der ,photographie stoweise zu sehen1 was drauen whrend der ,aufnahme vorging2 ist dabei die ,aufeinanderfolge der ,bilder hinreichend schnell1 so kann unser ,auge die einzelnen ,bilder nicht mehr unterscheiden1 sie verschwimmen ineinander und die ,bewegung im ,bilde wird flssig wie in der ,natur4 ,also auf einer ,tuschung des ,auges beruht dieser wunderbare ,effekt der lebenden ,lichtbilder4 ,wie schnell mu nun die ,weiterbewegung des ,filmbandes sein1 damit das ,auge einen einheitlichen1 ununterbrochenen ,eindruck erhlt8 -- ,da sagt die ,erfahrung3 man mu in der ,sekunde #ae bis #bj ,bilder zeigen4 ,es wird also von dem ,apparat eine ziemliche ,leistung verlangt4 ,ebenso schnell wie die ,vorfhrung mu natrlich die photographische ,aufnahme vor sich gehen1 sonst wird die ,bewegung unwahr4 ,wenn man beim ,photographieren z4 ,b4 nur #aj ,bilder in der ,sekunde machte und nachher bei der ,projektion #bj ,bilder in der ,sekunde zeigte1 so wrde jede ,bewegung in doppelter ,geschwindigkeit erscheinen1 ein gehender ,mann wrde laufen4 ,in ,kinematographen-,theatern wird dieser ,fehler zuweilen gemacht4 ,sowohl bei der kinematographischen ,aufnahme wie beim ,projektionsverfahren ist das ,bemerkenswerteste der ,bewegungs-,mechanismus4 ,der ,aufnahme-,apparat an sich entspricht der gewhnlichen photographischen ,kamera3 es ist ein lichtdichter ,kasten1 vorne mit ,objektiv versehen4 ,an der ,hinterseite1 der ,linse gegenber1 luft das ,filmband und wickelt sich von einer ,rolle zur zweiten ab2 eine drehbare ,verschlublende1 die im ,einklange mit dem in den ,kasten eingebauten ,bewegungs-,mechanismus arbeitet1 ffnet und schliet abwechselnd das ,objektiv4 ,die ,projektions-,einrichtung andrerseits besteht wie jeder ,lichtbilder-,apparat aus einem ,gehuse mit der ,lichtquelle1 die hier sehr hell sein mu1 dem ,beleuchtungslinsen-,system 7,kondensor7 und dem ,objektiv2 der ,bewegungs-,mechanismus ist vor dem ,kondensor derart angebracht1 da das ,filmbildchen gleichmig beleuchtet wird4 ,auch hier sorgt eine ,verschlublende dafr1 da whrend der ,weiterbewegung des ,filmbandes das ,licht abgesperrt wird4 ,in beiden ,fllen ist die ,aufgabe des ,bewegungs-,mechanismus dieselbe3 er soll das ,filmband ruckweise um ein immer gleiches kleines ,stckchen durch den ,apparat ziehen und dabei soll der ,film an der ,stelle1 wo das ,licht auftrifft1 #ae bis #bj mal in der ,sekunde einen ,moment ruhig stehen bleiben4 ,es liegt daher nahe1 denselben ,mechanismus sowohl bei der photographischen ,aufnahme wie beim ,projizieren zu benutzen1 und man hat auch ,apparate gebaut1 bei denen die beiderseitige ,verwendung vorgesehen ist4 ,aber diese ,kombination ist nicht empfehlenswert2 denn ein guter1 zweckmig konstruierter ,aufnahme-,mechanismus liefert uns1 in den ,projektions-,apparat eingesetzt1 keineswegs eine ideale ,wiedergabe der ,bilder4 ,die ,anforderungen an den ,bewegungs-,mechanismus sind nmlich in beiden ,fllen verschieden1 und sie sind namentlich sehr hoch bei der ,projektion4 ,im photographischen ,apparat1 also bei der ,aufnahme1 hat der ,mechanismus nur dafr zu sorgen1 da das ,filmband ruckweise durchgefhrt und gleichmig belichtet wird2 bei der ,projektion ist es damit nicht getan3 die ,wiedergabe der lebenden ,bilder soll vor allem auch unserem ,auge gefallen1 und unser ,auge ist kritisch4 ,wer hat nicht schon bei der ,vorfhrung mit dem ,kinematograph ein gewisses ,flimmern des ,lichtbildes wahrgenommen6 ,woher rhrt dieses ,flimmern und wie ist es zu vermeiden8 ,wir haben uns vorher klar gemacht1 wie die lebenden ,lichtbilder entstehen1 und gefunden1 da unser ,auge sich etwas vortuschen lt4 ,es wird da eine groe ,reihe von ,bildern rasch nacheinander vorgefhrt2 jedes ,bild bleibt einen ,moment stehen und wird dann gegen das nchste gewechselt4 ,jedesmal nun1 wenn der ,filmstreifen um ein ,bild weitergezogen wird1 tritt die ,verschlublende in ,ttigkeit und macht den ,projektionsschirm dunkel2 denn das ,weiterrutschen des ,filmbandes mu ja unserm ,auge verborgen bleiben4 ,nach jedem ,bilde gibt es also eine kurze1 dunkle ,pause4 ,aber unser ,auge1 wenn es sich auch tuschen lt und statt der sprungweise sich folgenden ,einzelbilder ein einziges ,bild mit ununterbrochener ,bewegung zu sehen glaubt1 merkt doch1 da etwas nicht in ,ordnung ist1 da etwas dabei anders ist als beim ,schauen in der ,natur3 es nimmt den ,wechsel zwischen ,hell und ,dunkel wahr1 es sagt uns3 das ,bild flimmert4 ,wer vorher1 als wir darber sprachen1 das ,experiment mit den ,fingern gemacht hat1 wird ein gleiches ,flimmern beobachtet haben4 ,machen wir es nun nochmals1 bewegen wir die ,finger der ausgespreizten ,hand nahe vor dem ,auge hin und her1 zuerst langsam und dann schneller6 ,da sehen wir3 bei langsamer ,bewegung ist das ,flimmern sehr unangenehm1 je schneller aber die ,bewegung wird1 desto weniger strt es4 ,da haben wir's3 wir mssen den ,apparat einfach rascher drehen6 ,und gewi1 wenn ,sie es jetzt probieren knnten1 wrden ,sie sehen1 da das ,flimmern dadurch schwcher wird4 ,das ist tatschlich ein einfaches ,aushilfsmittel1 um einen stark flimmernden ,kinematograph ruhiger zu machen4 ,aber dies ,mittel hat einen bsen ,nachteil3 die ,bewegungen im ,bilde werden unnatrlich rasch1 wirken berstrzt und auerdem ist die ,vorfhrung viel schneller zu ,ende4 ,wenn man da abhelfen wollte1 mte auch die kinematographische ,aufnahme entsprechend schneller gemacht werden2 statt #ae bis #bj ,bilder mten wir #dj oder mehr ,bilder in der ,sekunde aufnehmen4 ,das geht wohl1 doch dann wird das ,filmband zwei- oder noch mehrmal so lang1 und wohin sollen wir da kommen1 wenn die ohnehin so langen ,films noch um ein solches ,ma verlngert werden mten4 ,es ist also auf andere ,weise eine ,beseitigung oder wenigstens ,verminderung des ,flimmerns anzustreben4 ,und die lt sich erreichen durch entsprechende ,konstruktion des ,bewegungs-,mechanismus4 ,darauf bringt eine einfache ,ueberlegung4 ,nehmen wir an1 es wrden #ae ,bilder in der ,sekunde gezeigt2 wir wissen1 da jedes der ,bilder eine kurze ,zeit stehen bleibt und dann weiterbewegt wird4 ,fr ,ruhestellung und ,weiterbewegung zusammen steht mithin auf jedes einzelne ,bild die ,zeit von #a_/ae ,sekunde zur ,verfgung4 ,wenn wir nun ferner annehmen1 da der ,apparat zur ,weiterbewegung des ,bildes ebensoviel ,zeit braucht1 wie er dem ,bilde zur ,ruhe gnnt1 so bekommen wir auf dem ,projektionsschirm einen gleichmigen ,wechsel von ,hell und ,dunkel3 jedes ,lichtbild steht #a_/cj ,sekunde und dann folgt ihm eine ebenso lange dunkle ,pause4 ,bei einem ,apparat1 der in diesem ,tempo arbeitet1 wird man ein starkes ,flimmern wahrnehmen4 -- ,warum1 hre ich ,sie sagen1 macht man denn die dunklen ,pausen nicht krzer8 -- ,gewi1 in dieser ,frage liegt auch erfahrungsgem die ,lsung der ,aufgabe1 das ,flimmern zu verringern2 der ,apparat mu die ,bilder mglichst rasch wechseln1 dann werden die dunklen ,pausen recht kurz und jedes ,bild kann entsprechend lnger stehen bleiben4 ,wir nahmen an1 da fr ,ruhestellung und ,bildwechsel zusammen #a_/ae ,sekunde zur ,verfgung stnde4 ,wenn nun z4 ,b4 der ,apparat statt der ,hlfte dieser ,zeit nur #a_/e derselben zum ,wechseln des ,bildes braucht1 so bleiben #d_/e davon fr die ,ruhestellung des ,bildes brig2 der ,wechselvorgang nimmt dann immer nur #a_/ge ,sekunde in ,anspruch1 whrend jedes ,bild etwa #a_/ai ,sekunde stehen bleibt4 ,bei solchem ,tempo wird das ,flimmern schon bedeutend geringer2 es ist augenscheinlich1 da man das ,flimmern noch weiter verringern kann1 indem man den ,apparat noch schneller wechseln lt4 ,noch eins ist zu bedenken4 ,der ,vorgang des ,wechselns wird durch eine ,blende verdeckt4 ,im ,moment1 wo der ,wechselvorgang beginnt1 mu die ,blende aber schon das ,bild verschlossen haben und sie darf erst wieder ffnen1 nachdem die ,wechslung beendet ist4 ,es liegt auf der ,hand1 da die ,blende sowohl zum ,schlieen wie auch zum ffnen eine gewisse ,zeit braucht1 und diese beiden ,zeiten bedeuten fr uns einen ,verlust1 sie verlngern die dunkle ,pause4 ,man mu daher bestrebt sein1 die ,abblendevorrichtung so zu gestalten1 da sie zum ,schlieen und ffnen mglichst wenig ,zeit braucht4 ,wenn also der ,konstrukteur einen flimmerfreien ,apparat bauen will1 so mu er ihn nach diesen ,gesichtspunkten ausarbeiten4 ,er wird naturgem versuchen1 den ,wechsel der ,bilder mglichst schnell zu machen und damit die dunkle ,pause1 welche den eigentlichen ,anla zum ,flimmern gibt1 soweit es geht1 zu verkrzen4 ,aber andere ,fehler setzen ihm darin bald eine ,grenze3 je strker er das ,tempo macht1 desto grer werden die ,schwierigkeiten1 diese neuen ,fehler zu berwinden4 ,da ist zunchst das ,vibrieren des ,bildes4 ,jeder1 der fters bei kinematographischen ,vorfhrungen ,zuschauer war1 wird wohl schon ein mehr oder minder starkes ,vibrieren bemerkt haben3 das ,lichtbild1 anstatt ruhig zu stehen1 tanzt auf und ab4 ,dieser belstand wrde nicht auftreten1 wenn der ,apparat absolut exakt wechselte1 wenn also jedes ,bild genau an die ,stelle des vorhergehenden ,bildes gebracht wrde4 ,nun mu man bedenken1 der ,bildwechsel wird dadurch bewirkt1 da das ,filmband einen pltzlichen ,ruck erhlt2 bei dieser stoweisen ,vorwrtsbewegung wird aber der ,film das ,bestreben haben1 ein ,stckchen weiter zu fliegen als er soll1 und wenn man keine ,vorkehrungen dagegen treffen wrde1 so wre ein wildes ,auf- und ,abspringen des ,bildes die ,folge4 ,um da ,abhilfe zu schaffen1 mu man den ,film bei der raschen ,vorwrtsbewegung bremsen1 und dies geschieht durch ,federn1 welche auf das ,filmband drcken und es an der ,stelle1 wo das ,licht den ,film kreuzt1 festklemmen4 ,es ist aber leicht ersichtlich1 da es um so schwerer sein wird1 vllige ,abhilfe fr das ,vibrieren zu schaffen1 je strker der ,ruck ist1 je rascher also der ,apparat wechselt4 ,das ,vibrieren kann auch die ,folge einer mangelhaften ,ausfhrung des ,apparates sein1 indem ,teile des ,bewegungs-,mechanismus ,spiel haben4 ,man mu natrlich einen ,apparat exakter ,ausfhrung verlangen2 aber das ist nicht genug3 das ,werk mu auch dauerhaft gebaut sein1 damit es selbst bei langem ,gebrauch nicht ausleiert4 ,und dabei ist wieder zu bedenken1 da die ,beanspruchung des ,bewegungs-,mechanismus strker wird1 wenn man ihn1 um das ,flimmern zu vermeiden1 in rascherem ,tempo arbeiten lt4 ,von grter ,wichtigkeit fr den ,besitzer des ,kinematographen ist aber die ,schonung des ,filmbandes4 ,es gilt davon dasselbe wie vom ,mechanismus3 die ,beanspruchung wchst mit dem ,tempo4 ,der ,film wird nicht nur mit ungeheurer ,geschwindigkeit vorwrtsgerissen1 sondern auch noch1 um das ,vibrieren zu vermeiden1 gehemmt1 wodurch der ,ruck bei der ,weiterbewegung umso krftiger wird4 ,der ,konstrukteur1 welcher das ,flimmern auf das ,mindestma bringen will1 hat also auch noch die ,aufgabe zu lsen1 das ,filmband so zu fhren1 da es im ,bewegungs-,mechanismus keinerlei ,beschdigungen erleidet4 ,auf ,grund der ,erfahrungen1 die im ,laufe der ,jahre im ,bau von ,kinematographen gesammelt wurden1 ist man heute in der ,lage1 ,apparate herzustellen1 die allen diesen ,anforderungen in hohem ,mae gerecht werden4 ,eine durchaus befriedigende ,vorfhrung lt sich aber nur mit tadellosen ,films erzielen4 ,zuweilen sieht man auf der ,projektionswand ein heftiges ,flickern und ,regnen1 namentlich in den hellen ,teilen des ,bildes1 wie im ,himmel4 ,diese ble ,erscheinung1 die oft mit dem vorher besprochenen ,flimmern verwechselt wird1 rhrt von ,kratzen und ,schrammen im ,film sowie von ,lchern in der ,bildschicht her4 ,auch das ,tanzen des ,lichtbildes kann durch den ,film verursacht werden1 sei es1 da die ,perforation ausgeleiert ist oder da die ,bilder beim ,aufnehmen oder ,kopieren nicht in genau gleichmiger ,folge1 mit genau gleichen ,abstnden1 aufgetragen sind4 ,gegen solche ,fehler vermag der beste ,apparat nicht zu helfen4 ,bevor ich ,sie nun in die ,werksttte fhre1 um ,ihnen die ,konstruktion des ,kinematographen in ihren ,einzelheiten zu zeigen1 wollen wir uns das ,filmband nher ansehen4 ,der ,kinematographen-,film4 ,der ,kinematographen-,film1 wie er zur ,projektionsvorfhrung dient1 ist ein langer1 schmaler ,zelluloidstreifen1 welcher mit der photographischen ,bildschicht versehen ist4 ,darauf befinden sich die ,bilder1 und zwar steht immer eines unmittelbar ber dem andern4 ,fr die ,breite des ,filmbandes und die ,gre der ,bilder darauf sind jetzt allgemein die ,mae eingefhrt1 die ,edison bei seinem ,kinetoskop benutzte3 der ,film ist #ce mm breit1 die ,bilder darauf #be mm breit und #ai mm hoch4 ,illustration3 ,fig4 #a4 ,kinematographen-,film4 ,auf ein ,meter ,film kommen also ber #ej ,bilder1 auf ein #bj ,meter langes ,band ber #ajjj ,bilder1 und da in der ,sekunde #ae bis #bj ,bilder gezeigt werden1 so dauert die ,vorfhrung eines solchen ,bandes im ,durchschnitt etwa eine ,minute4 ,films von mehreren hundert ,meter ,lnge sind heutzutage nichts ,besonderes mehr4 ,der ungefhr #a_/b cm breite ,rand1 welcher rechts und links von den ,bildern bleibt1 ist in regelmiger ,folge mit ,lchern versehen1 man sagt3 perforiert1 und zwar so1 da auf jedes ,bild beiderseits #d ,lcher kommen4 ,diese ,perforation ist fr die ,weiterbewegung des ,bandes von groer ,bedeutung4 ,die ,trommeln1 ber welche der ,film luft1 werden nmlich am ,rande mit ,zhnen ausgerstet1 die in die ,lcher eingreifen1 und das ,filmband erhlt dadurch eine gleichmige1 sichere ,fhrung4 ,wie wir schon vorher berlegt haben1 mu die ruckweise ,weiterbewegung des ,filmbandes mit grter ,genauigkeit vor sich gehen2 denn sonst hat sie ein ,auf- und ,abspringen oder ,tanzen des ,bildes zur ,folge4 ,hier ein ,beispiel4 ,nehmen wir an1 das ,bild wrde in ,gre von #b #b-a_/b ,metern projiziert -- wir haben dann eine #ajj;fache ,vergrerung4 ,wenn nun beim ,wechseln der ,film nur um #a_/e ,millimeter zu wenig oder zu viel weiterbewegt wird1 so kommt dieser ,fehler auf dem ,schirm ebenfalls in #ajj facher ,vergrerung zum ,vorschein2 das ,bild1 welches nach erfolgter ,wechslung projiziert wird1 verschiebt sich also gegen das vorhergehende um #b ,zentimeter4 ,wenn wir ein #d #e ,meter groes ,lichtbild herstellen und der ,fehler bei der ,weiterbewegung gar #a_/b ,millimeter betrgt1 so wrde das ,bild auf dem ,projektionsschirm um #aj ,zentimeter springen4 ,die ,genauigkeit der ,bildwechslung1 deren ,notwendigkeit sich an diesen ,beispielen ermessen lt1 wird durch die ,perforation wesentlich erleichtert2 ja ohne die ,perforation wrde es kaum mglich sein1 ein hinreichend exaktes ,arbeiten zu erreichen4 ,man mu nmlich in ,rechnung ziehen1 da das ,filmband ,witterungseinflssen unterworfen ist und mit ,vernderungen im ,feuchtigkeitsgehalt der ,luft lnger bezw4 krzer wird1 da ferner auch das ,metall des ,bewegungs-,mechanismus bei ,temperaturvernderungen sich ausdehnt oder zusammenzieht4 ,diese ,abweichungen1 so gering sie auch sein mgen1 mten unbedingt ,fehler hervorrufen1 wenn sie nicht durch die bei jedem ,bilde regelmig wiederkehrende ,lochung ausgeglichen wrden4 ,es kommt noch dazu1 da die ,bildhhe bei ,films verschiedener ,fabrikate nicht absolut gleich ist2 der ,unterschied ist zwar oft bei oberflchlicher ,betrachtung kaum zu sehen1 er zeigt sich aber1 wenn man ein lngeres ,stck von zwei verschiedenen ,films gegeneinander hlt1 indem sich die ,lcher dann nach und nach gegeneinander verschieben4 ,auch hier schafft die ,perforation einen ,ausgleich2 sie macht es mglich1 solch verschiedene ,films mit einem und demselben ,apparat tadellos vorzufhren4 ,die ,form der ,lcher1 welche frher bei verschiedenen ,fabrikaten abweichend war1 ist jetzt durchweg eine einheitliche geworden1 und zwar stellt sie ein lngliches ,viereck mit abgerundeten ,ecken dar4 ,wenn man einen ,kinematographen-,film in die ,hand nimmt1 wird man leicht die ,schichtseite1 welche die photographischen ,bilder enthlt1 erkennen4 ,diese ,seite mu besonders geschont und gegen ,verkratzen geschtzt werden4 ,das ,zelluloid1 woraus der ,film besteht1 ist ferner sehr leicht entzndlich und verbrennt mit groer ,heftigkeit2 man mu deshalb entsprechende ,vorsicht walten lassen4 ,es wird jetzt indessen auch schwer brennbares ,filmmaterial hergestellt1 bei dem die ,brandgefahr fortfllt4 ,kinematographen-,films werden heute in groem ,mastabe fabrikmig hergestellt und es ist staunenswert1 welche ,auswahl an ,sujets da geboten wird4 ,wer die ,vorfhrung von lebenden ,lichtbildern unternimmt1 braucht sich daher nicht notwendigerweise mit der ,herstellung kinematographischer ,aufnahmen zu befassen1 es sei denn1 da er ,wert darauf legt1 eigene zu bringen4 ,wie die ,films angefertigt werden1 wird weiter unten beschrieben -- zunchst wollen wir uns den ,vorfhrungsapparat ansehen4 ,der ,lichtbilder-,apparat4 ,zur ,vorfhrung der lebenden ,lichtbilder gehren ein ,lichtbilder-,apparat und der ,bewegungs-,mechanismus2 man nennt letzteren1 oft auch die ganze ,einrichtung1 kurzweg ,kinematograph4 ,der ,projektions- oder ,lichtbilder-,apparat ist an sich nichts anderes als eine ,laterna ,magika2 die ,wissenschaft hat aber aus diesem alten ,kinderspielzeug ein vollkommenes und uerst wertvolles ,instrument gemacht1 das heute in ,hunderten von ,lehranstalten und bei ,tausenden von ,vortrgen dazu benutzt wird1 photographische ,glasbilder in starker ,vergrerung als ,lichtbilder auf eine weie ,wand zu werfen4 ,von dem ,werte dieser ,vorfhrungen kann man sich erst einen richtigen ,begriff machen1 wenn man einmal gesehen hat1 wie ein groer ,saal voll ,menschen die riesigen1 hell leuchtenden ,bilder betrachtet und gleichzeitig den ,erklrungen des ,vortragenden lauscht4 ,illustration3 ,fig4 #b4 ,lichtbilder-,apparat4 ,wie sieht nun ein solcher ,lichtbilder-,apparat aus8 ,was man von auen daran sieht1 ist recht einfach3 es ist ein ,lampenkasten oder ,gehuse1 an der ,seite mit einer ,tre1 hinten mit einer ,klappe versehen und oben mit einem ,kaminaufsatz2 vorne ist ein ,metallrohr1 woran ein zweites kleineres ,rohr steckt und zwischen ,gehuse und dem ersten ,rohr ein breiter ,schlitz1 das ist ,bhne1 worein die ,bilder geschoben werden4 ,die ,hauptsache aber steckt im ,innern1 und wenn wir den ,apparat ffnen1 so sehen wir im ,gehuse zunchst eine hellbrennende ,lampe4 ,das kann eine elektrische ,lampe sein1 oder eine ,kalklichtlampe1 eine ,azetylenlampe1 eine ,gas- oder ,spiritus-,glhlichtlampe oder auch eine ,petroleumlampe4 ,alle diese ,lichtarten werden im ,projektionsapparat verwendet1 aber sie sind nicht alle gleich gut4 ,am besten ist ein recht helles ,licht1 und da steht obenan das elektrische ,bogenlicht1 dann kommt das ,kalklicht1 in dritter ,linie das ,azetylenlicht4 ,gas- und ,spiritus-,glhlicht sowie ,petroleumlicht kommen zuletzt und sind zu ,vorfhrungen in greren ,rumen nicht mehr hell genug4 ,diese ,lampen werden wir spter noch genauer betrachten2 aber was gibt es im ,apparat weiter zu sehen8 ,fangen wir an bei dem vorderen1 kleinen ,rohrstck4 ,es enthlt zwei ,paar ,linsen1 von denen eines verkittet ist1 whrend das andere ,paar durch einen schmalen ,ring getrennt ist4 ,diese ,linsenzusammenstellung bildet einen wichtigen ,bestandteil des ,apparates3 sie dirigiert die ,lichtstrahlen derart1 da auf der ,wand das ,lichtbild entsteht4 ,ein ,zahntrieb am ,rohrstck dient dazu1 das ,bild scharf einzustellen4 ,whrend von der ,lichtquelle die ,helligkeit des ,lichtbildes abhngt1 wird durch die ,beschaffenheit dieses ,linsensystems1 das man ,objektiv nennt1 die ,schrfe des ,bildes bedingt4 ,ein weiteres ,linsenpaar1 ,kondensor genannt1 befindet sich vorne im ,gehuse2 es sind zwei groe1 gewlbte ,linsen1 die in eine ,messingfassung verschraubt sind4 ,diese dienen dazu1 mglichst viele ,strahlen der ,lichtquelle aufzufangen und durch das ,glasbild1 welches projiziert werden soll1 zur ,verarbeitung ins ,objektiv zu schicken4 ,die ,abbildung 7,fig4 #c7 zeigt schematisch die ,anordnung des ,lichtbilderapparates4 ,l ist die ,lichtquelle1 ,c der ,kondensor1 ,b das ,glasbild und ,o das ,objektiv4 ,r und ,s sind zwei ,rohrstcke1 welche sich bereinander schieben4 ,diese ,rohrstcke knnen aber auch fortfallen1 wenn man das ,objektiv durch einen ,trger ,t befestigt1 wie er in der ,figur durch punktierte ,linien angedeutet ist2 in diesem ,falle bleibt zwischen ,gehuse und ,objektiv ein freier ,raum4 ,illustration3 ,fig4 #c4 ,schema des ,lichtbilder-,apparates4 ,photographische ,glasbilder gibt's im ,handel in groer ,auswahl2 ja man bekommt kuflich und leihweise zusammengestellte ,serien von solchen ,bildern mit ausgearbeiteten ,vortragstexten aus allen ,wissenschaftsgebieten4 ,leider ist es zu keinem ,einheitsma fr diese ,glasbilder gekommen2 es gibt solche in der ,gre #h-a_/d #h-a_/d cm und #h-a_/b #aj cm4 ,diese ,formate geben aber nur die ,auenmae an2 das ,innenma1 d4 h4 das eigentliche ,bild selbst1 ist in beiden ,fllen dasselbe1 und zwar etwa #g #g cm4 ,es gibt ,bildhalter1 in welche man beide ,gren durcheinander einsetzen und rasch auswechseln kann4 ,die ,linsen des ,kondensors mssen1 um das ,glasbild bis in die ,ecken gleichmig zu beleuchten1 einen ,durchmesser von mindestens #aj cm haben2 vielfach nimmt man die ,linsen etwas grer4 ,wer sich nicht an das im ,handel eingefhrte ,innenma #g #g cm hlt1 sondern grere ,bilder verwendet1 ist natrlich auf einen entsprechend greren ,kondensor angewiesen4 ,darber spter mehr4 ,wir kommen nun zur kinematographischen ,projektion4 ,da hat der ,lichtbilderapparat dieselbe ,aufgabe zu erfllen1 nur tritt an ,stelle des ,glasbildes das viel kleinere ,filmbild4 ,von der ,konstruktion des ,bewegungsmechanismus1 der die ,filmbilder transportiert1 wollen wir zunchst absehen1 und nur berlegen1 an welcher ,stelle wir den ,film am besten durch den ,apparat fhren mssen4 ,da zeigt es sich1 da es unvorteilhaft ist1 wenn man den ,film direkt vor dem ,kondensor laufen lt1 also an der ,stelle1 wo sich sonst das ,glasbild befindet4 ,die ,abbildung ,fig4 #d gibt darber ,aufklrung4 ,f ist der ,film und f f eines der ,bildchen1 das gerade projiziert werden soll4 ,da dies ,bildchen nur #b #b-a_/b cm gro ist1 so wird nur ein geringer ,teil des ,lichtes1 welches der ,kondensor zum ,objektiv schickt1 das ,filmbild treffen2 die grte ,menge der ,strahlen geht unbenutzt drber und drunter und an den ,seiten des ,bildchens hinweg4 ,bei solch schlechter ,lichtausnutzung mu die ,projektion dementsprechend lichtschwach ausfallen4 ,illustration3 ,fig4 #d4 ,anordnung des ,filmbandes im ,lichtbilder-,apparat4 ,illustration3 ,fig4 #e4 ,dem ist aber leicht abzuhelfen4 ,wie aus der ,abbildung ersichtlich1 werden die ,lichtstrahlen vom ,kondensor in einem ,kegel zum ,objektiv geworfen2 wir brauchen daher den ,film nur ein ,stck nach dem ,objektiv hin zu bewegen1 um alles ,licht auf das ,filmbildchen zu konzentrieren und voll auszunutzen4 ,wenn wir also den ,bewegungsmechanismus so vor den ,lichtbilderapparat bringen1 da der ,film den ,strahlenkegel kreuzt1 wie es in ,figur #e angedeutet ist1 so werden wir ein mglichst helles ,lichtbild bekommen4 ,noch eines ist zu berlegen4 ,die kinematographische ,projektion erfordert eine strkere ,vergrerung als die ,projektion von ,lichtbildern1 da ja das ,filmbildchen viel kleiner ist als das ,glasbild4 ,die strkere ,vergrerung wird erreicht durch ,anwendung eines ,objektivs von krzerer ,brennweite2 man nennt die hierzu benutzten ,instrumente ,kinematograph-,objektive4 ,nachdem wir nun die ,anordnung des ,lichtbilderapparates kennen gelernt haben1 wollen wir zur ,behandlung des ,kinematograph-,mechanismus bergehen4 ,der ,bewegungsmechanismus4 ,allgemeine ,anordnung4 ber die ,anforderungen1 die an den ,bewegungsmechanismus zur ,projektion der kinematographischen ,bilder gestellt werden1 wurde schon gesprochen1 desgleichen ber die ,mittel zur ,lsung der verschiedenen ,aufgaben4 ,wir fanden3 der ,film mu ruckweise weiterbewegt werden1 und zwar derart1 da die ,zeit der ,weiterbewegung mglichst kurz ist1 indem durch ein starkes ,tempo der belstand des ,flimmerns verringert wird4 ,ferner mu man den ,film1 um das ,vibrieren oder ,tanzen des ,lichtbildes zu vermeiden1 an der ,stelle1 wo er vom ,lichte gekreuzt wird1 bremsen1 und dies geschieht durch ,federn1 die auf den ,rand des ,filmbandes drcken und es festklemmen4 ,schlielich hrten wir1 da die ,weiterbewegung des ,filmbandes durch eine ,blende verdeckt wird1 und diese ,abblendevorrichtung sollte so konstruiert sein1 da sie zum ,schlieen und ffnen mglichst wenig ,zeit braucht4 ,hiernach sind es also insbesondere drei ,teile1 denen wir unsere ,aufmerksamkeit zuwenden mssen3 erstens der ,mechanismus1 welcher die ruckweise ,weiterbewegung bewirkt1 zweitens die ,bremsvorrichtung und drittens die ,blende4 ,wenn wir ber die ,konstruktion dieser ,teile im klaren sind1 wird es uns leicht sein1 den ,apparat zu vervollstndigen2 denn es fehlt dann im wesentlichen nur das ,antriebswerk1 welches die ,teile verbindet1 sowie die ,ab- und ,aufrollvorrichtung fr das ,filmband4 ,eine wichtige ,anforderung an den ,apparat drfen wir aber dabei nicht auer acht lassen3 die ,schonung des ,filmbandes2 bei allen ,teilen1 die mit dem ,film in ,berhrung kommen1 mu hierauf ,rcksicht genommen werden4 ,illustration3 ,fig4 #f4 ,es wird das ,verstndnis wohl erleichtern1 wenn ich zunchst eine bersicht der ,anordnung gebe4 ,ich nehme dazu eine perspektivische ,abbildung 7,fig4 #f7 zu ,hilfe4 ,das ,filmband ist aufgerollt auf eine ,spule ,r und luft von dort zur ,projektionsstellung1 wo gleichzeitig die ,bremsung durch ,federn angebracht ist4 ,man bezeichnet diesen ,teil des ,apparates gewhnlich als ,tre 7in der ,abbildung mit ,t bezeichnet72 er kann aber gerade so gut ,fenster genannt werden1 da er eine ffnung fr die ,lichtstrahlen besitzt1 welche das ,filmband kreuzen4 ,darnach luft der ,film durch den ,bewegungsmechanismus1 der ihm die ruckweise ,weiterbewegung gibt und der in der ,figur durch die ,zahntrommel ,w angedeutet ist1 und gelangt schlielich zur ,spule ,s1 wo das ,filmband wieder aufgerollt wird4 ,vor dem ,objektiv ,o dreht sich die ,blende ,b1 welche dazu dient1 den jeweiligen ,bildwechsel zu verdecken4 ,der ,vollstndigkeit halber ist die ,laterne mit ,kondensor ,c und ,lichtquelle ,l mit eingezeichnet2 der ,strahlengang ist durch punktierte ,linien angedeutet4 ,in die ,skizze habe ich absichtlich nur die wesentlichen ,bestandteile des ,apparates aufgenommen1 um die bersichtlichkeit nicht zu stren4 ,was alles noch zur ,vervollstndigung eines durchgearbeiteten ,kinematographen gehrt1 werden wir spter finden4 ,die ruckweise ,weiterbewegung des ,filmbandes kann auf verschiedene ,weise erreicht werden4 ,es gibt sogar eine groe ,zahl von ,mglichkeiten1 diese ,aufgabe zu lsen1 doch findet man in der ,praxis verhltnismig nur wenige ,konstruktionen angewandt4 ,ich will mich auf die ,beschreibung dieser beschrnken und kann das um so mehr tun1 als die ,haupttypen darunter vertreten sind4 ,alle ,lsungen zu bringen1 wrde auch nur verwirren4 ,unter den ,konstruktionen1 welche besprochen werden sollen1 kann man vier ,arten unterscheiden3 bei der ersten erfolgt die ,weiterbewegung des ,filmbandes durch eine ruckweise bewegte ,trommel1 bei der zweiten wird der ,film mit ,hilfe eines ,exzenters vorwrts geschlagen oder gestoen1 bei der dritten wird der ,film durch ,greifer weiter gezogen1 whrend bei der vierten die ,weiterbewegung durch einen ,klemmzug erfolgt4 ,nach dieser ,einteilung wollen wir die ,wechselmechanismen betrachten4 ,ruckweise bewegte ,zahntrommel 7,malteserkreuz74 ,wie wir bereits erfuhren1 ist das ,filmband1 um die genaue ,weiterbewegung zu ermglichen1 an den ,rndern mit einer regelmigen ,lochung oder ,perforation versehen1 und die ,trommeln1 die zum ,transport des ,bandes dienen1 haben beiderseits einen ,kranz von ,zhnen1 die in die ,lcher eingreifen4 ,wenn man nun den ,film gegen eine solche gezahnte ,trommel legt und ihn durch eine federnd aufliegende ,rolle dagegen drckt1 so ist er gezwungen1 alle ,bewegungen der ,trommel mitzumachen4 ,illustration3 ,fig4 #g4 ,malteserkreuz4 ,eine der einfachsten ,vorrichtungen1 mittels welcher man der ,trommel und damit auch dem ,filmbande eine ruckweise oder1 wie man auch sagt1 intermittierende ,bewegung geben kann1 ist das sogenannte ,malteserkreuz1 dessen ,anordnung aus der ,abbildung ,fig4 #g ersichtlich ist4 ,auf der ,achse der ,trommel ,w1 fest mit letzterer verbunden1 sitzt eine sternfrmige ,scheibe ,s1 welche mit einer kreisfrmigen ,scheibe ,a in ,berhrung steht4 ,diese ,scheibe ,a1 die in der ,figur schraffiert dargestellt ist1 ist auf gleicher ,achse fest verbunden mit einer etwas greren1 ebenfalls kreisfrmigen ,scheibe ,b4 ,auf letzterer befindet sich ein ,stift ,e an der ,stelle1 wo die ,scheibe ,a mit einem kleinen runden ,ausschnitt versehen ist4 ,wenn man nun das ,scheibenpaar ,a ,b dreht1 so schleift zunchst die ,sternscheibe1 ohne sich zu bewegen1 auf der ,scheibe ,a1 bis der ,stift ,e in den ,stern eingreift2 die ,scheibe ,a gibt gleichzeitig infolge ihres ,ausschnittes an dieser ,stelle die ,sternscheibe frei1 letztere kann dem ,drucke des ,stiftes folgen und wird nun herumgedreht4 ,beim jedesmaligen ,eingriff des ,stiftes erhlt die ,sternscheibe und damit auch die ,zahntrommel #a_/d ,umdrehung4 ,wenn nun die ,trommel so bemessen ist1 da genau vier ,filmbildchen auf ihren ,umfang gehen1 so wird sie bei #a_/d ,umdrehung das ,filmband gerade um ein ,bild vorwrts bewegen4 ,durch diesen ,mechanismus wird also eine ruckweise ,bewegung der ,trommel und des ,filmbandes bewirkt2 es folgen sich in regelmigen ,intervallen ,ruhe und ,weiterbewegung um jeweils ein ,bild4 ,bemerkenswert ist dabei1 da die ,trommel in der ,ruhestellung absolut fest steht und dem ,film whrend dieser ,zeit eine unbewegliche ,lage sichert4 ,sobald nmlich der ,eingriff ,e die ,sternscheibe verlassen hat1 schleift letztere in innigem ,kontakt auf der ,scheibe ,a1 wodurch dem ,stern wie auch der ,trommel jede ,mglichkeit1 sich zu bewegen1 genommen ist4 ,das ,scheibenpaar ,a ,b mu vermittelst einer bersetzung einen gleichmigen ,antrieb erhalten1 derart1 da es #ae bis #bj ,umdrehungen in der ,sekunde macht2 es werden dann ebenso viele ,bildwechslungen stattfinden1 indem jede ,umdrehung der ,scheiben eine einmalige ,weiterbewegung des ,filmbandes bewirkt4 ,illustration3 ,fig4 #h4 ,wie ist nun bei dieser ,konstruktion das ,verhltnis zwischen ,zeit der ,weiterbewegung und ,zeit der ,ruhe8 -- ,dieses ,verhltnis hngt ab vom ,grenverhltnis der ,sternscheibe zur ,eingriffscheibe4 ,um eine lange ,ruhestellung und eine recht kurze ,weiterbewegung zu bekommen1 wie es zur ,erzielung flimmerfreier ,bilder erforderlich ist1 brauchen wir nur das ,scheibenpaar ,a ,b sehr gro zu nehmen4 ,die ,abbildung ,fig4 #h wird das veranschaulichen4 ,solange die ,sternscheibe ,s mit dem schraffierten ,teil der ,scheibe ,a in ,berhrung ist1 steht erstere still2 die ,wechslung wickelt sich whrend der kurzen ,zeit ab1 wo der ,eingriff bei dem nicht schraffierten ,teil in ,ttigkeit tritt4 ,man knnte durch weitere ,vergrerung des ,scheibenpaares ,a ,b ein beliebig starkes ,tempo erzielen1 doch gibt's da praktisch bald eine ,grenze2 denn der unvermeidliche ,schlag1 mit welchem der ,stift in den ,stern einsetzt1 wird in gleichem ,mae strker und stellt schlielich unerreichbare ,ansprche an ,material und ,konstruktion4 ,das ,malteserkreuz wird bei ,kinematographien vielfach angewandt4 ,die ,ausfhrung mu sehr exakt und gediegen sein1 wenn die ,transportierung des ,filmbandes genau ausfallen und der ,mechanismus auch bei lngerem ,gebrauch nicht durch ,abschleien untauglich werden soll4 ,die ruckweise ,weiterbewegung der gezahnten ,trommel lt sich noch auf andere ,weise bewirken1 und es sind verschiedene ,konstruktionen dazu ausgearbeitet worden1 die aber meist nur vorbergehend angewandt wurden4 ,ich will mich auf die ,vorfhrung einer derselben beschrnken2 sie beruht auf einer ,modifikation des ,schneckentriebes4 ,auf der gezahnten ,trommel ,w sitzt1 auf gleicher ,achse und fest damit verbunden1 eine ,scheibe ,s1 welche am ,rande in regelmigen ,abstnden eine ,anzahl ,einschnitte hat1 beispielsweise acht1 wie es die ,abbildung ,fig4 #i zeigt4 ,in diese ,einschnitte greift eine ,art ,schneckenrad ,r1 dessen vorspringendes ,gewinde sich aber nicht in gleichmiger ,drehung um das ,rad zieht1 sondern eine ,strecke lang auf der einen ,kante ,a geradeaus luft und dann rasch querber zur ndern ,seite ,b geht1 um dort wieder geradeaus zu laufen4 ,wenn sich nun das ,rad ,r dreht1 so wird die ,scheibe ,s mit der ,trommel eine ,zeit lang in ,ruhestellung bleiben1 bis die ,stelle kommt1 wo das ,gewinde herber springt4 ,der ,einschnitt der ,scheibe wird alsdann durch diese ,weiche vom ,geleise ,a auf das ,geleise ,b herbergerckt und ,scheibe nebst ,trommel werden dadurch um ein ,stck weiterbewegt4 ,so erhlt man bei jeder ,umdrehung dieses eigenartigen ,schneckenrades eine ruckweise ,weiterbewegung der ,trommel und es bietet keine ,schwierigkeiten1 dieselbe so zu bemessen1 da das ,filmband dabei jeweils um ein ,bild vorwrts gezogen wird4 ,illustration3 ,fig4 #i4 ,schnecke4 ,der ,schlger4 ,wir kommen nun nach der ,einteilung1 die ich oben gegeben habe1 zu den ,bewegungs-,mechanismen1 bei welchen das ,filmband mit ,hilfe eines ,exzenters vorwrts geschlagen oder gestoen wird4 ,da ist am meisten verbreitet das sogenannte ,schlgersystem1 eine ,anordnung1 bei welcher der ,exzenter direkt auf den ,film wirkt4 ,ich will versuchen1 die ,wirkungsweise an ,hand einer perspektivischen ,abbildung 7,fig4 #aj7 zu erklren4 ,w ist eine gezahnte ,trommel1 ,s eine ,scheibe mit einem darauf befestigten langen ,stift ,t4 ,der ,film luft um den ,stift und dann um die ,trommel1 gegen welche er durch federnde ,rollen1 die in der ,abbildung nicht wiedergegeben sind1 angedrckt wird4 ,die ,trommel bewegt sich mit gleichmiger ,geschwindigkeit vorwrts und zieht also auch den ,film ununterbrochen weiter2 desgleichen ist die ,scheibe ,s mit dem ,schlger ,t in fortwhrender ,bewegung4 ,illustration3 ,fig4 #aj4 ,schlger4 ,die ,wirkungsweise ist folgende4 ,der ,schlger ,t schlgt den ,film 7welcher oberhalb dieses ,mechanismus in einer ,bremsvorrichtung ,b eingeklemmt ist7 nach unten und bildet einen ,bausch4 ,whrend der ,schlger sich nun nach oben bewegt und den ,film wieder frei gibt1 um zu einem neuen ,schlage auszuholen1 zieht die ,trommel den jetzt schlapp hngenden ,film vorwrts und macht den ,bausch kleiner4 ,nun schlgt der ,schlger von neuem auf den ,film1 zieht ihn aus der ,bremsvorrichtung vorwrts und bildet wiederum einen ,bausch1 der genau so gro ist wie vorher4 ,und so geht es weiter3 der ,schlger reit den ,film regelmig um ein ,stck vorwrts und die gleichmig fortlaufende ,trommel verzehrt den ,bausch wieder4 ,wenn man nun annimmt1 da die ,trommel den ,film immer gerade um ein ,bild vorwrts bewegt in der ,zeit1 whrend welcher der ,schlger eine ,umdrehung macht1 so wird sie von dem ,bausch jedesmal ein ,bild fortziehen und der ,schlger1 welcher ja den ,bausch immer wieder auf die alte ,gre bringt1 mu den ,film aus der ,bremsvorrichtung ebenfalls stets um ein ,bild vorwrts schlagen4 ,auf diese ,weise bekommen wir die gewnschte ruckweise ,fortbewegung des ,filmbandes3 der ,exzenter schlgt den ,film vorwrts1 so da er um ein ,bild aus der ,bremsvorrichtung herausgezogen wird1 lt ihn dann ruhig stehen1 um ihn von neuem um ein ,bild weiter zu bewegen1 und so wechselt in steter ,folge ,weiterbewegung und ,ruhepause4 ,das ,geschwindigkeits-,verhltnis zwischen ,trommel und ,schlgerscheibe wird durch eine einfache ,zahnrad-bersetzung erreicht4 ,nehmen wir beispielsweise an1 da auf den ,umfang der ,trommel #f ,filmbilder gehen1 da sie also bei einer ,umdrehung den ,film um #f ,bilder vorwrts bewegt4 ,es mu dann die ,schlgerscheibe sechsmal so schnell laufen1 da sie ja stets einmal einschlagen soll1 wenn die ,trommel ein ,bild fortschafft4 ,um dies zu erreichen1 brauchen wir nur das ,zahnrad ,x1 worauf die ,trommel sitzt1 sechsmal grer zu machen wie das ,zahnrad ,y auf der ,schlgerscheibe 7vgl4 ,fig4 #aj74 ,die ,geschwindigkeit1 mit der die ,weiterbewegung des ,filmbandes erfolgt1 hngt von der ,gre der ,schlgerscheibe ab4 ,wenn wir die ,scheibe ,s vergrern und den ,schlgerstift wieder auf den ,rand1 also jetzt weiter von der ,mitte weg1 setzen1 so wird er heftiger auf den ,film schlagen und den ,bausch in krzerer ,zeit bilden4 ,auf diese ,weise ist es also mglich1 ein strkeres ,tempo zu erzielen und das ,flimmern zu vermindern4 ,es ist leicht zu verstehen1 da die ,bremsvorrichtung1 welche in der ,abbildung angedeutet ist und ber die wir nachher noch sprechen werden1 bei diesem ,bewegungs-,mechanismus eine groe ,rolle spielt4 ,denn durch den ,schlger wird der ,film mit groer ,gewalt vorwrts gerissen und die ,bremsvorrichtung hat ,not1 dafr ,sorge zu tragen1 da er auch nicht um den ,bruchteil eines ,millimeters zu weit fliegt1 denn sonst tanzt das ,lichtbild auf und ab4 ,diese ,aufgabe der ,bremsung wird natrlich umso schwieriger1 je grer man die ,schlgerscheibe1 je strker man also das ,tempo macht4 ,das eben beschriebene ,schlgersystem wird in der ,praxis vielfach angewandt4 ,als eine ,modifikation desselben ist der ,stoer anzusehen1 dessen ,anordnung und ,wirkungsweise die ,abbildung ,fig4 #aa veranschaulichen soll4 ,wir haben hier wiederum eine ,zahntrommel ,w1 welche den ,film ununterbrochen fortschafft1 und eine ,scheibe ,s1 die gleichfalls in steter ,bewegung ist4 ,die ,geschwindigkeiten beider ,teile sind wie vorher durch eine ,zahnradbertragung so geregelt1 da die ,scheibe jedesmal eine ,umdrehung macht in der ,zeit1 whrend welcher die ,trommel den ,film um ein ,bild vorwrts bewegt4 ,illustration3 ,fig4 #aa4 ,stosser4 ,statt da nun die ,scheibe ,s direkt auf den ,film wirkt1 bertrgt sie ihre ,bewegung auf eine ,stange ,p1 an deren ,ende sich ein ,querstck ,r befindet1 und schiebt diese hin und her4 ,wenn wir den ,film1 nachdem er aus der ,bremsvorrichtung ,b kommt1 um den ,querstab ,r ziehen und dann ber die ,trommel ,w laufen lassen1 so wird ihm die ,stange1 genau wie vorher der ,schlger1 in regelmigen ,zwischenrumen ,ste erteilen4 ,er zieht dadurch das ,filmband aus der ,bremsvorrichtung ,b heraus1 und zwar immer um ein ,bild1 da ja die ,trommel ,w bei jeder ,umdrehung der ,scheibe ,s den ,film um ein ,bild vorwrts bewegt4 ,nach jedem ,sto gibt's eine ,ruhepause4 ,der ,sto wird um so rascher1 die ,ruhepause um so lnger sein1 je grer man die ,scheibe ,s macht4 ,der ,greifer4 ,der dritte ,typus der ,bewegungsmechanismen wird charakterisiert durch eine ,gabel1 welche in die ,lcher des ,filmbandes eingreift1 den ,film um ein ,bild vorwrts zieht1 dann aus den ,lchern zurckspringt und wieder hochgeht1 um dies ,spiel in regelmigem ,gange zu wiederholen4 ,die ,gabel hat also eine ,bewegung in zweierlei ,richtung zu machen3 sie mu sich auf und ab und zweitens vor und zurck bewegen4 ,oben angekommen soll die ,gabel vorspringen1 um in die ,lcher des ,filmbandes einzugreifen2 unten angekommen soll sie zurckspringen1 damit sie die ,rckwrtsbewegung nach oben frei und ohne den ,film zu berhren ausfhren kann4 ,illustration3 ,fig4 #ab4 ,greifer4 ,es gibt eine ,reihe von ,ausfhrungsformen fr diese ,art des ,bewegungsmechanismus1 doch findet man dabei kaum prinzipielle ,unterschiede4 ,die ,auf- und ,abwrtsbewegung wird durch einen ,exzenter bewirkt4 ,in der ,abbildung ,fig4 #ab sehen wir oben die ,gabel ,g mit den ,zacken ,h ,h1 welche von einem ,metallstck ,k getragen wird2 unten die ,scheibe ,s1 die durch eine exzentrisch darauf angebrachte ,stange ,p mit dem ,teile ,k verbunden ist4 ,letztern wollen wir ,schlitten nennen2 er luft nmlich in einer senkrechten ,schlittenfhrung1 welche nicht abgebildet ist4 ,bei jeder ,umdrehung der ,scheibe ,s wird der ,schlitten mit der ,gabel einmal nach unten und wieder nach oben bewegt4 ,die ,abbildung zeigt die ,gabel in der ,mitte der ,auf- und ,abbewegung3 bei a ist ihre hchste und bei b ihre tiefste ,stellung4 ,die ,entfernung von a bis b entspricht einer ,bildhhe4 ,nun ist die ,gabel nicht fest mit dem ,schlitten ,k verbunden1 vielmehr kann sie sich mittels des ,stabes ,l darin vor- und zurckschieben4 ,eine ,feder ,f drckt die ,gabel nach rckwrts1 soda der ,stab ,l die ,scheibe ,e berhrt4 ,auf dieser ,scheibe sitzt aber eine ,platte ,m1 welche sie zur ,hlfte bedeckt4 ,wenn wir uns nun die ,scheibe ,e in ,drehung denken1 so wird sie die ,gabel solange nach vorn 7in der ,abbildung nach links7 halten1 als die ,stange ,l auf dem ,stcke ,m schleift2 erst wenn der unbelegte ,teil ,n der ,scheibe gegen die ,stange kommt1 wird die ,feder in ,wirkung treten und die ,gabel zurckdrcken4 ,die ,gabel wird also bei ,drehung der ,scheibe ,e abwechselnd vor- und zurckgeschoben4 ,illustration3 ,fig4 #ac4 ,greifer4 ,das ,werk arbeitet folgendermaen3 ,im ,augenblick1 wo der ,schlitten die hchste ,stelle erreicht hat und einen ,moment in ,ruhe ist1 da jetzt der ,exzenter zur ,rckwrtsbewegung umsetzt1 schiebt die ,scheibe ,e mittels der ,platte ,m die ,gabel vor1 soda diese in die ,perforation des ,filmbandes eingreift4 ,whrend der ganzen ,abwrtsbewegung wird die ,gabel nach vorn gehalten2 sie zieht also den ,film mit nach unten4 ,sobald aber die tiefste ,stelle erreicht ist1 kommt die ,stange ,l gegen den unbelegten ,teil ,n der ,scheibe1 die ,gabel wird durch die ,feder zurckgedrckt und lsst den ,film frei4 ,in dieser ,stellung bewegt sich die ,gabel hoch1 um oben wieder vorzurcken und den ,film zu fassen4 ,die ,gabel wird also den ,film ruckweise immer um ein ,bild weiterziehen4 ,bei einer vereinfachten ,konstruktion 7welche jedoch keineswegs eine ,verbesserung bedeutet7 hat die ,gabel ,hakenform1 wie die ,abbildung 7,fig4 #ac7 es zeigt4 ,sie ist dabei ferner federnd gelagert1 soda sie1 unten angekommen1 im ,moment1 wo sie sich zum ,rckgange nach oben anschickt1 sich selbst aus der ,perforation herausdrckt und dann am ,film entlang nach oben schleift1 um beim ,umsetzen zur ,niederbewegung wieder in die ,perforation einzugreifen4 ,es ist leicht ersichtlich1 da diese ,ausfhrung weniger ,aussicht auf exaktes ,arbeiten und auf ,schonung des ,filmbandes bietet4 ,bei dem ,bewegungsmechanismus mit ,greifer1 wie ich ihn hier beschrieben habe1 ist die ,zeit der ,weiterbewegung1 also des ,bildwechsels1 gerade so lange wie die ,ruhestellung des ,film1 denn die ,gabel bewegt sich in gleichen ,zeiten und ohne ,zwischenpause auf und ab4 ,um das ,flimmern des ,bildes zu vermindern1 erscheint es aber nach unsern frheren ,ueberlegungen erforderlich1 die ,vorwrtsbewegung rascher und die ,ruhepause lnger zu machen4 ,dies kann in der ,weise geschehen1 da man die ,exzenterscheibe ,s vergrert4 ,die ,gabel wird nun einen greren1 beispielsweise doppelt so groen ,weg auf und ab machen4 ,damit sie aber den ,film jeweils nur um ein ,bild vorwrts zieht1 sorgt man durch eine geeignete ,vorrichtung dafr1 da sie erst mittwegs whrend der ,abwrtsbewegung in die ,perforation eingreift4 ,der ,film wird dann whrend der ganzen ,aufwrtsbewegung und der ,hlfte der ,abwrtsbewegung der ,gabel in ,ruhe gelassen2 die ,ruhepause dauert also dreimal so lange als der ,bildwechsel4 ,durch weitere ,vergrerung der ,exzenterscheibe lt sich ein noch strkeres ,tempo erzielen4 ,man darf jedoch nicht bersehen1 da die ,gabel bei dieser ,anordnung nicht mehr mit ,ruhe in die ,perforation eingreift2 sie ist vielmehr in dem ,augenblick1 wo sie in die ,lcher einfassen soll1 in rapider ,abwrtsbewegung begriffen4 ,das ,eingreifen wird daher ein ,hacken1 was nur als unvorteilhaft angesehen werden kann1 wenn man an die ,schonung des ,filmbandes denkt4 ,zweckmiger erscheint daher eine ,anordnung1 welche in der ,abbildung ,fig4 #ad veranschaulicht ist4 ,die ,gabel 7nicht mit dargestellt7 wird hier durch einen ,rahmen getragen4 ,innerhalb dieses ,rahmens bewegt sich eine ,scheibe ,s1 welche die ,form eines ,kreisausschnittes mit abgerundeten ,ecken hat und die ,innenseite des ,rahmens oben und unten berhrt4 ,diese ,scheibe dreht sich um eine exzentrisch gelagerte ,achse1 soda der ,rahmen1 der in einer senkrechten ,schlittenfhrung luft1 bei ,drehung der ,scheibe abwechselnd gehoben und gesenkt wird4 ,sobald nun das kreisfrmige ,stck a b zum ,oberteil des ,rahmens kommt1 befindet sich dasselbe in seiner hchsten ,stellung und es bleibt dort so lange stehen1 bis dieses ,kreisstck vorbeigedreht ist4 ,in gleicher ,weise bleibt der ,rahmen in seiner tiefsten ,stellung eine ,zeitlang in ,ruhe1 da sich auch hier das kreisfrmige ,stck a b erst vorbeidrehen mu1 bis wieder die ,hochbewegung einsetzen kann4 ,illustration3 ,fig4 #ad4 ,wenn wir die ,bewegung des ,rahmens genau verfolgen1 so werden wir finden1 da er erstens eine ,zeitlang oben in ,ruhe ist1 zweitens nach unten bewegt wird1 drittens unten eine ,zeitlang stehen bleibt und viertens wieder steigt4 ,dabei nimmt die ,abwrtsbewegung ein ,drittel der gesamten ,zeit in ,anspruch1 whrend auf die ,ruhestellungen und die ,aufwrtsbewegung des ,rahmens zusammen zwei ,drittel der ,zeit kommen4 ,da nun der ,film bei der ,abwrtsbewegung des ,rahmens um ein ,bild vorwrts gezogen1 in der brigen ,zeit aber in ,ruhe gelassen wird1 so haben wir hier einen beschleunigten ,bildwechsel3 die ,ruhestellung des ,film dauert doppelt so lange als der ,wechselvorgang4 ,bei dem in ,abbildung ,fig4 #ae dargestellten ,bewegungsmechanismus ist das ,verhltnis ein noch strkeres1 indem die ,exzenterscheibe ,e als kleineres ,segment ausgebildet ist1 und zwar ist das ,verhltnis derart1 da auf die ,ruhestellung eine dreimal so lange ,zeit kommt als auf den ,wechselvorgang4 ,die ,wirkungsweise ist aus der ,abbildung leicht ersichtlich4 ,die ,gabel ,a1 welche den ,film transportiert1 sitzt an einem ,rahmen ,b ,b2 derselbe wird durch die segmentartige ,exzenterscheibe ,e1 die auf der ,achse ,f angebracht ist und sich zwischen den ,schienen ,c und ,d des ,rahmens bewegt1 abwechselnd gehoben und gesenkt4 ,in der hchsten und tiefsten ,stellung bleibt der ,rahmen eine gewisse ,zeitlang stehen2 whrenddessen wird er aber vermittelst der auf den ,achsen ,g und ,f exzentrisch sitzenden ,scheiben ,h und ,i nach auswrts bezw4 rckwrts bewegt1 derart1 da die ,gabel oben sich vorschiebt und in den ,film eingreift1 whrend sie unten zurckgeht und den ,film wieder freigibt4 ,illustration3 ,fig4 #ae4 ,greifer mit strkerem ,tempo4 ,da der ,greifer mit zweispitziger ,gabel den ,nachteil bietet1 da er einen beschdigten und an der ,perforation ausgerissenen ,film schlecht oder garnicht transportiert1 so hat man ihn auch1 wie die ,abbildung ,fig4 #ae es zeigt1 mit einer mehrteiligen ,gabel ausgerstet1 die auf jeder ,seite in zwei1 drei oder vier ,lcher auf einmal eingreift4 ,der ,klemmzug 7,nockenapparat74 ,wir kommen nun zur vierten ,vorrichtung1 bei welcher der ,film durch ,klemmzug weiterbewegt wird und die vielfach ,nockenapparat1 auch ,reibungsscheiben1 genannt wird4 ,der ,film wird hier ebenfalls unterhalb der ,belichtungsstelle ,b periodisch immer um ein ,bild vorwrts gezogen1 und zwar geschieht dies durch ,reibung mittels zweier ,trommeln w und ,w1 deren grere auf ihrem ,umfange ein aufgesetztes ,segment ,e besitzt4 ,normalerweise lassen die beiden ,trommeln dem dazwischen befindlichen ,film soviel ,spiel1 da er bei ihrer ,rotation nicht mitgenommen wird4 ,sobald aber das ,segment ,e an die ,berhrungsstelle kommt1 wird der ,film eingeklemmt und mit fortgerissen4 ,das ,segment ist nun so bemessen1 da es einem ,bilde entspricht2 auf diese ,weise wird bei jeder ,umdrehung der ,trommeln ein ,bild transportiert4 ,illustration3 ,fig4 #af4 ,aber ein genauer ,transport des ,filmbandes um jeweils ein ,bild kann durch diese ,anordnung allein nicht gewhrleistet werden2 um ein exaktes ,arbeiten zu erzielen1 mu man1 wie oben schon ausgefhrt wurde1 die ,perforation zu ,hilfe nehmen1 und man bedient sich hier folgender ,einrichtung4 ,oberhalb der ,belichtungsstelle ,b1 wo der ,film wie beim ,schlgersystem gebremst wird1 ist eine ,zahntrommel ,r angebracht1 ber welche der ,film luft1 und diese wird vom ,werk derart angetrieben1 da sie den ,film jedesmal genau um ein ,bild vorwrts bewegt1 in der ,zeit1 wo die beiden ,trommeln w und ,w eine ,umdrehung machen4 ,das ,system arbeitet nun hnlich wie der ,schlger1 aber gewissermaen umgekehrt4 ,whrend der ,film an der ,belichtungsstelle in ,ruhe ist1 schafft die ,trommel ,e oben den ,film um ein ,stck vorwrts und bildet einen ,bausch2 kommt nun das ,segment ,e in ,wirksamkeit1 so ziehen die ,trommeln den ,film stramm herunter und der ,bausch verschwindet1 wie es in der ,abbildung 7,fig4 #af7 angedeutet ist4 ,auf diese ,weise wechseln ,bauschbildung und ,fortbewegung des ,bandes4 ,da nun die ,zahntrommel ,e whrend jeder ,umdrehung der ,fortschalttrommeln w und ,w den ,film immer nur um ein ,bild vorwrts bewegt1 kann auch von letzteren nicht mehr ,film forttransportiert werden als jedesmal ein ,bild1 und dadurch ist ein sicheres ,arbeiten ermglicht4 ,um zu vermeiden1 da die ,trommeln weniger als ein ,bild herunterziehen1 kann man das ,segment ,e etwas grer machen1 derart1 da es zuletzt ein kleines ,stck auf dem ,film schleift2 damit die ,reibung hierbei nicht zu stark wird1 ordnet man das ,segment federnd an4 ,das ,verhltnis zwischen den ,zeiten1 welche einerseits auf den ,wechselvorgang und andererseits auf die ,ruhestellung des ,filmbandes fallen1 hngt hier direkt von der ,gre der ,trommel ,w ab3 je grer diese ist1 desto rascher geschieht die ,vorwrtsbewegung und desto mehr ,zeit bleibt fr die ,ruhepause brig4 ,zu weit darf man auch hier nicht gehen1 da sonst der ,film in die ,gefahr gert1 bei der pltzlichen ,zerrung beschdigt zu werden4 ,auswahl der ,systeme4 ,nachdem wir nun die verschiedenen ,konstruktionstypen kennen gelernt haben1 liegt die ,frage nahe3 welches ,system ist das beste8 -- ,das ist eine ,frage1 die naturgem immer wieder aufgeworfen wird1 ber die sich aber die ,fachkundigen keineswegs einig sind4 ,denn der eine bevorzugt je nach ,erfahrung oder vielleicht auch ,geschmack dieses ,system1 der andere jenes -- und keiner von ihnen wrde doch zugeben wollen1 da seine ,wahl eine schlechte sei4 ,jeder ,konstrukteur vielmehr1 der es ernst meint1 sucht sich dasjenige ,system heraus1 welches er zur ,ausarbeitung fr besonders geeignet hlt und das er glaubt auf eine mglichst hohe ,stufe der ,vollendung bringen zu knnen4 ,man mchte wohl sagen1 ber die verschiedenen ,systeme und ihren ,vorrang zu disputieren1 sei ein ,streit um des ,kaisers ,bart1 und das ist es auch wohl mehr oder minder4 ,vor allem mu man bercksichtigen1 da jedes ,system einen weiten ,spielraum in bezug auf die ,art der ,ausarbeitung bietet und da gerade die zweckmige ,ausarbeitung1 in ,verbindung natrlich mit guter ,ausfhrung1 fr die ,leistung ausschlaggebend ist4 ,wenn man sich die ,aufgaben vor ,augen hlt1 die an den ,kinematograph-,mechanismus gestellt werden3 ruhiges ,stehen des ,bildes1 hinreichend starkes ,tempo1 soda das ,flimmern auf ein ,minimum reduziert ist1 dabei ,schonung der ,films und mglichst geringe ,abnutzung des ,werkes2 wenn man ferner die ,arbeitsweise der verschiedenen ,systeme verfolgt1 so wird man finden1 da jedes ,system in bezug auf die ,lsung jener ,aufgaben seine ,eigenheiten hat1 indem es hier ,vorzge und dort ,schwierigkeiten bietet4 ,gewi mag nun bei dem einen das ,ma der ,schwierigkeiten ein greres sein als beim andern3 aber deshalb ein solches ,system an sich zu verwerfen oder ihm die ,mglichkeit der ,konkurrenz abzusprechen1 wre verfehlt4 ,es ist eben ,sache der ,ausarbeitung1 diese ,schwierigkeiten zu berwinden und gleichzeitig die ,vorzge auszuntzen4 ,eine zweite1 andere ,frage ist die3 wie steht es in der ,praxis mit ,ausarbeitung der verschiedenen ,systeme8 -- ,wenn man da umblickt1 ist es interessant zu beobachten1 da eines der ,systeme mit der ,steigerung der ,anforderungen immer mehr vernachlssigt wurde1 nmlich der ,greifer4 ,whrend er allerdings fr ,aufnahme-,apparate1 wo die ,anforderungen wesentlich andere sind1 besonders beliebt ist und wegen seiner sicheren1 gleichmigen ,arbeitsweise als sehr zweckmig befunden wird1 gelangt er bei ,projektions-,mechanismen in der ,tat verhltnismig nur wenig zur ,anwendung1 trotzdem gerade der erste erfolgreiche ,kinematograph mit einem ,greifer versehen war4 ,und nicht ohne ,grund sind ihm die ,konstrukteure weniger hold3 denn beim ,greifer ein hinreichend starkes ,tempo zu erzielen1 unter zufriedenstellender ,lsung der andern ,aufgaben1 erschien ihnen weniger leicht4 ,erklrlicherweise wandten sie sich lieber denjenigen ,systemen zu1 deren ,durcharbeitung eher zum ,ziele zu fhren versprach1 und das waren insbesondere das ,malteserkreuz und der ,schlger4 ,diese beiden ,typen findet man daher weitaus am meisten vertreten4 ,der ,nockenapparat1 der eine ,zeitlang das ,feld erobern wollte1 ist wieder in den ,hintergrund getreten4 ,vielfach begegnet man ,vorurteilen gegen eines dieser ,systeme und es wird auch wohl zuweilen ,propaganda fr und wider gemacht4 ,in manchen ,fllen mag ein mangelhaft ausgearbeitetes ,werk den ,besitzer zu der ,ansicht gefhrt haben1 das betreffende ,system sei minderwertig4 ,demgegenber betone ich nochmals1 da durchaus nicht die ,frage3 ist es dies oder jenes ,system1 ist es ein ,schlger oder ein ,malteser1 fr die ,leistung des ,apparates magebend ist1 sondern die ,art der ,ausarbeitung und der ,ausfhrung4 ,insbesondere ist das ,mitrauen gegen den ,schlger1 das von interessierter ,seite gro gezogen wird1 durchaus unbegrndet2 es ist im ,gegenteil erwiesen1 da bei einem zweckmig gebauten und gut gepflegten ,schlger die ,filmschonung eine vorzgliche ist1 ja1 da er auch verhltnismig stark beschdigte ,filmbnder noch sicher transportiert4 ,die ,tre4 ,wir knnen nun zur ,betrachtung des zweiten ,apparatteiles1 der ,tre mit der ,bremsvorrichtung1 bergehen4 ,ihre ,aufgabe besteht darin1 die ,filmbilder in ,projektionsstellung zu halten und zu verhindern1 da das ,band bei dem ,ruck1 den es bei jeder ,wechslung erhlt1 zu weit vorwrts fliegt4 ,illustration3 ,fig4 #ag4 ,die ,tre ist zweiteilig2 sie besteht aus einer am ,apparat fest angebrachten ,platte ,a und einer daran aufklappbaren ,platte ,b4 ,beide haben eine ffnung fr die ,lichtstrahlen1 welche an dieser ,stelle das ,filmbild kreuzen4 ,die ,platte ,a ist ferner in der ,richtung von oben nach unten mit einer vertieften ,bahn versehen1 worin das ,filmband luft1 whrend die ,platte ,b zwei ,lngsfedern ,f ,f besitzt4 ,legt man nun den ,film in die ,bahn der ,tre ein und klappt die ,platte ,b zu1 wobei sie in das ,schlo ,s einschnappt1 so drcken die ,federn rechts und links auf den ,rand des ,filmbandes und klemmen dieses fest4 ,bei genauer ,betrachtung wird man in der ,tre noch eine ,vorrichtung zur ,schonung des ,film finden4 ,der mittlere ,teil der ,bahn1 in welcher das ,filmband luft1 ist nmlich vertieft1 derart1 da der ,film nur an den beiden ,seiten aufliegt2 er luft sozusagen auf ,schienen und wird durch die ,federn dagegen gedrckt4 ,das mittlere ,stck des ,film1 welches das photographische ,bild enthlt und welches besonders gegen ,verkratzen geschtzt werden mu1 bewegt sich daher in der ,tre ganz frei und kommt mit keinem ,teile desselben in ,berhrung4 ,die ,abbildung 7,fig4 #ag7 zeigte die wesentlichen ,bestandteile der ,tre2 die ,ausfhrung kann aber auch anders sein4 ,so wird zuweilen die ,platte ,b an die ,platte ,a oben angehngt oder zum ,aufklappen nach unten eingerichtet4 ,oder es werden an der ,platte ,b auf beiden ,seiten statt einer langen ,feder deren mehrere kleine1 z4 ,b4 drei1 bereinander angebracht1 wobei allerdings eher ein ,verbiegen der ,federn und dadurch eine ,beschdigung des ,film zu befrchten ist4 ,die frher bliche ,verwendung von ,sammet zur ,auflage des ,filmbandes ist zu verwerfen1 da derselbe abschleift und sich auerdem ,teilchen darin festsetzen1 die den ,film verkratzen4 ,eine andere ,form der ,tre zeigt eine doppelte ,federung2 die ,lngsfedern sitzen dort auf einer ,platte1 die wieder federnd an der ,platte ,b befestigt ist4 ,oder es gelangt eine ,schienenplatte zur ,anwendung2 hierbei drcken die ,lngsfedern nicht direkt auf den ,film1 sondern diese wirken auf eine mit seitlichen ,schienen versehene ,platte1 welche mit den ,schienen den ,film rechts und links am ,rande anpret4 ,um den ,film in der ,tre recht fest einzuklemmen1 hat man wohl auch die ,schienen der ,bahn oben und unten mit ,vertiefungen 7natrlich abgerundet7 versehen1 in welche die ,federn ihn hineinpressen und die ihn zwingen1 dort einen kleinen ,knick zu machen4 ,zu weit darf man aber mit dem ,festklemmen des ,filmbandes nicht gehen2 denn je fester der ,film in der ,tre sitzt1 desto strker mu der ,bewegungsmechanismus an ihm reien1 um ihn vorwrts zu bekommen1 desto leichter kann also durch den ,ruck eine ,beschdigung erfolgen4 ,die ,strke der ,bremsung mu dem ,bewegungsmechanismus so angepat sein1 da das ,vibrieren des ,bildes nach ,mglichkeit verhindert und da gleichzeitig der ,film mglichst wenig strapeziert wird4 ,zu erwhnen ist noch eine zuweilen benutzte ,anordnung1 die darin besteht1 da der ,film bei seiner ,ruhestellung in der ,tre fest eingeklemmt und whrend des ,wechselvorganges freigegeben wird4 ,es geschieht dies mittels eines vom ,werke angetriebenen ,exzenters4 ,diese ,vorrichtung gelangte z4 ,b4 gelegentlich zur ,verwendung beim ,nockensystem1 wobei es dazu diente1 zu verhindern1 da einerseits der ,film zur falschen ,zeit von den ,trommeln mitgenommen wird und andrerseits1 da sich der ,bausch von oben in die ,tre einschiebt4 ,vielfach bringt man in gewissem ,abstande hinter der ,tre1 und zwar nach der ,laterne zu1 ein ,hitze-,schutzschild an2 diese ,platte ist mit ,asbest beschlagen und hat einen ,ausschnitt1 der gerade so gro ist1 da das zur ,beleuchtung des ,filmbildes erforderliche ,strahlenbndel hindurchgeht4 ,dieses ,schild soll die berflssigen ,lichtstrahlen auffangen1 welche sonst auf die ,metallteile der ,tre treffen und diese erwrmen4 ,bei der ,konstruktion der ,tre und deren ,einbau in den ,apparat ist darauf zu achten1 da der durchlaufende ,film nicht oben und unten1 wo er ein- bezw4 austritt1 gegen die ,kante schlgt und sich scheuert2 die ,platte wird dort entsprechend abgerundet oder es wird1 wenn ntig1 eine kleine ,rolle angefgt4 ,die ,blende4 ,den ,bildwechsel beim ,kinematograph1 also die ,zeit1 whrend welcher der ,film um ein ,bild weiterbewegt wird1 deckt man durch eine ,verschluscheibe ab1 fr die sich die allerdings auch sonst gebrauchte ,bezeichnung ,blende eingebrgert hat4 ,da die ,blende sich sehr rasch bewegen mu -- es werden ja #ae bis #bj ,bilder in der ,sekunde gezeigt -- so verwendet man 7jetzt wohl ausschlielich7 solche ,blenden1 die sich mit gleichmiger ,geschwindigkeit um eine ,achse drehen4 ,hauptschlich wird die ,scheiben- oder ,flgelform benutzt1 wie ,figur #ah sie darstellt2 weniger kommt die ,blende in ,form eines aufgeschnittenen ,zylinders 7,fig4 #ai7 zur ,anwendung4 ,die ,auf- und ,abbewegung ist auch versucht worden1 sie scheint sich aber nirgends eingebrgert zu haben -- kein ,wunder1 bietet doch die drehende ,bewegung den ,vorzug der ,einfachheit und ruhigeren ,betriebes4 ,illustration3 ,fig4 #ah4 ,illustration3 ,fig4 #ai4 ,die ,blende ist ein wichtiger1 aber auch unangenehmer ,teil des ,apparates3 sie verursacht auf dem ,projektionsschirm den ,wechsel zwischen ,hell und ,dunkel und damit das ,flimmern4 ,dies ,flimmern macht sich -- vorausgesetzt1 da die ,blende kleiner bleibt als ein ,halbkreis1 und man wird sie nach ,mglichkeit kleiner halten1 um zu groen ,lichtverlust zu vermeiden -- um so strker bemerkbar1 je grer 7relativ7 die ,blende ist4 ,die ,gre der ,blende hngt naturgem ab von der ,schnelligkeit1 mit welcher der ,film vorwrts bewegt wird1 und eben deshalb sucht man den ,bildwechsel mglichst rasch zu machen4 ,aber da gibt's1 wie wir oben sahen1 bald eine ,grenze3 wir knnen nicht das ,tempo beliebig stark und damit die ,blende beliebig klein machen4 ,die ,blende erfhrt auerdem dadurch eine ,vergrerung1 da sie schon schlieen mu1 ehe der ,wechselvorgang einsetzt1 und erst wieder ffnen darf1 wenn der ,bildwechsel bereits beendet ist4 ,denn in dem ,moment1 wo der ,film sich zu bewegen beginnt1 mu die ,blende das ,bildfeld schon ganz verdeckt haben und sie mu es ganz verdeckt halten bis zu dem ,augenblick1 wo der ,film wieder in ,ruhe kommt4 ,illustration3 ,fig4 #bj4 ,wie wir schon oben1 als wir ber das ,flimmern sprachen1 berlegten1 mu man daher bestrebt sein1 die ,abblendevorrichtung so zu gestalten1 da sie zum ,schlieen und ffnen mglichst wenig ,zeit braucht4 ,die ,blende wird aber um so schneller schlieen und ffnen1 je rascher sie sich dreht4 ,und dabei spielt die ,form der ,blende eine ,rolle4 ,eine ,blende mit zwei ,flgeln 7wie in ,fig4 #ah71 die bei jeder ,umdrehung zwei ,bildwechsel verdecken soll1 luft halb so schnell wie eine einflglige ,blende1 bei der auf jede ,umdrehung nur ein ,bildwechsel kommt4 ,aber auch die ,stellung der ,blendenachse kann hier von ,bedeutung sein4 ,das ,filmbild ist etwa #b-a_/b cm breit und #b cm hoch1 es ist also mehr breit wie hoch4 ,wenn die ,blendenachse seitlich angeordnet ist1 wie bei ,a in ,figur #bj1 so wird die ,blende das ,bild a b c d schneller verdecken1 als wenn die ,achse darber oder darunter1 wie bei ,b1 sich befindet2 denn die ,blende ,m hat1 um zu schlieen1 die ,strecke a b zu durchlaufen1 die ,blende ,n dagegen das lngere ,stck c b4 ,es ist hierbei allerdings vorausgesetzt1 da die ,blende sich nahe vor oder hinter der ,tre befindet4 ,zweckmiger ist aber offenbar die ,anordnung der ,blende an der ,stelle1 wo die ,strahlen vom ,kondensor sich kreuzen2 denn dort ist die engste ,stelle des ,lichtkegels und die ,blende kann hier am schnellsten das ,licht abdecken und wieder freigeben4 ,in der ,spitze des ,strahlenkegels gewahrt man ein ,bild der ,lichtquelle 7bei elektrischem ,bogenlicht des ,kraters72 das ,bild ist von der ,form der ,tre unabhngig und es ist daher bei dieser ,anordnung der ,blende ohne ,belang1 ob sie wie ,n von der ,seite oder wie ,m von oben her schliet4 ,es gibt einen ,weg1 das ,schlieen und ffnen noch rascher zu bewirken1 indem man nmlich zwei ,blenden anwendet1 die sich gegeneinander drehen4 ,wenn sich in der ,abbildung die ,blende ,m nach unten und die punktiert dargestellte ,blende ,r nach oben bewegt1 so wird das ,bild doppelt so schnell verdeckt1 als wenn eine der beiden ,blenden allein in ,ttigkeit ist4 ,kann man nun weiter etwas tun1 um das ,flimmern1 woran ja das ,zwischenschlagen der ,blende schuld ist1 zu vermindern8 -- ,da hat man allerlei versucht4 ,es lag zunchst nahe1 das bel des ,flimmerns bei der ,wurzel auszurotten1 indem man die ,blende gnzlich entfernte4 ,da wird auf der einen ,seite wohl geholfen1 aber es tritt eine andere fehlerhafte ,erscheinung auf3 der ,bildwechsel1 der jetzt unverdeckt vor sich geht1 bleibt unserm ,auge nicht verborgen4 ,zwar sieht man nicht1 wie sich die ,bilder auf der ,projektionswand weiter bewegen1 denn dazu ist die ,geschwindigkeit des ,wechselvorgangs zu gro2 jedoch es macht sich ein gewisses ,ziehen bemerkbar4 ,die ,art des ,filmbildes spielt hierbei eine groe ,rolle4 ,besonders ,bilder mit dunklem ,hintergrund1 vor denen sich eine helle ,stelle scharf abhebt1 nehmen sich1 ohne ,blende projiziert1 unvorteilhaft aus3 der ,lichteffekt zieht sich wie ein heller ,streif von unten nach oben ber das ganze ,bild4 ,weniger schlimm ist diese ,erscheinung bei durchweg hellen ,filmbildern mit wenig ,kontrasten2 es zeigt sich dabei eine ,art ,regen1 verursacht durch die dunkleren ,bildstellen1 welche beim ,wechselvorgang ber die hellen ,flchen hinstreichen4 ,die ,bilder verlieren an ,schnheit1 ,kraft und ,plastik4 ,der ,fortfall der ,blende bedeutet gleichzeitig einen ziemlichen ,lichtgewinn1 und dieser ,umstand wirkt nicht minder bestechend wie die ,beseitigung des ,flimmerns4 ,aber man darf nicht vergessen1 da dieser ,lichtgewinn von den ,lichtstrahlen herrhrt1 welche whrend des ,wechselvorganges auf den ,projektionsschirm gelangen2 gerade diese ,strahlen1 die sonst durch die ,blende verdeckt werden1 rufen das ,ziehen hervor4 ,man kann mithin sagen3 soviel wir hier an ,licht gewinnen1 um ebensoviel wird die ,wirkung des ,bildes beeintrchtigt4 ,es mu bei ,anwendung dieses ,radikal-,mittels einen ,unterschied machen1 ob der ,apparat den ,film beim ,bildwechsel sehr schnell oder verhltnismig langsam weiter bewegt4 ,ein ,apparat mit langsamem ,wechselvorgang1 oder wie wir oben sagten schwachem ,tempo1 wird mit und ohne ,blende wenig zufriedenstellend arbeiten3 mit ,blende1 die hier recht gro ist1 zeigt er ein starkes ,flimmern1 und ohne ,blende kommen die belstnde des unverdeckten ,bildwechsels gleichfalls recht unangenehm zum ,vorschein4 ,wenn hingegen das ,tempo des ,bewegungs-,mechanismus strker ist1 wenn die ,bildwechslung also rascher vor sich geht1 so wird nicht nur bei ,anwendung der ,blende das ,flimmern schwcher1 sondern es werden sich auch die fehlerhaften ,erscheinungen bei ,fortfall der ,blende in geringerem ,mae bemerkbar machen4 ,kurz3 bei einem stark flimmernden ,apparat hat die ,entfernung der ,blende auch starke belstnde im ,gefolge2 und je geringer das ,flimmern ist1 desto weniger wird auch die ,beseitigung der ,blende strend wirken4 ,wer ohne ,blende projizieren will1 sollte im ,auge halten1 da das ,ziehen des ,bildes bei dem einen ,film strker auftritt wie bei dem andern2 er wird gut tun1 ,prfungen in dieser ,hinsicht vorzunehmen4 ,bei dem ,bestreben1 das ,flimmern zu vermindern1 beschritt man nun auch einen ,mittelweg4 ,man versah die ,blende mit einer ,anzahl von ,lchern oder fertigte sie aus halbdurchscheinendem ,material1 wozu man z4 ,b4 eine blau oder violett gefrbte ,glimmerscheibe oder ,gelatineplatte verwandte4 ,dabei ging man von dem ,gedanken aus1 da das ,flimmern geringer werden mte1 wenn der harte ,gegensatz zwischen ,hell und ,dunkel abgeschwcht wird4 ,der ,projektionsschirm wird bei einer solchen ,blende whrend des ,bildwechsels nicht vllig verdunkelt1 sondern halbhell gehalten4 ,der ,gedanke ist richtig2 das ,flimmern macht sich weniger bemerkbar1 aber es tritt auch hier ein belstand auf1 wenn auch in geringerem ,mae als beim ,fortfall der ,blende4 ,unser ,auge soll die ,bilder1 welche rasch nacheinander auf den ,schirm geworfen werden1 zu einem einzigen lebenden ,bilde zusammenfassen2 da kann es nicht ausbleiben1 da es dies falsche ,licht1 welches nun zwischendurch auf den ,schirm gelangt1 mit dem ,eindrucke der ,bilder verschmelzt1 und die ,folge ist1 da die ,bilder flauer und weniger plastisch erscheinen4 ,dies diffuse1 dazwischengeworfene ,licht strt geradeso1 wie wenn ein stndiges ,nebenlicht auf das ,lichtbild fllt4 ,nun ist die ,frage3 vermag der ,vorteil1 den die ,aufhellung der dunklen ,pause durch ,verminderung des ,flimmerns bietet1 den genannten ,nachteil aufzuwiegen8 -- ,hierbei ist folgendes zu berlegen4 ,es mu ein ,unterschied sein1 ob die ,blende stark durchscheinend ist1 oder ob sie nur in schwachem ,mae ,licht durchlt4 ,im ersteren ,falle wird das ,bild strker unter dem falschen ,licht zu leiden haben1 whrend sich das ,flimmern weniger stark bemerkbar machen wird2 denn je strker das ,nebenlicht1 desto geringer das ,flimmern4 ,es kommt also darauf an1 zu wissen1 in welchem ,mae man die ,blende durchscheinend machen darf1 ohne da die ,wirkung des ,bildes in strender ,weise beeintrchtigt wird4 ,das lt sich natrlich nur durch ,versuche feststellen4 ,da zeigt es sich1 da eine schwache ,aufhellung1 wie sie z4 ,b4 eine ,metallblende mit einigen schmalen ,spaltffnungen gibt 7vgl4 ,fig4 #ba71 im allgemeinen nur wenig strt4 ,wie weit man dabei in ,zahl und ,gre der ffnungen gehen kann1 ist mehr oder minder ,geschmackssache4 ,wenn man aber eine derartige ,blende anwenden will1 so tut man auch hier gut1 sie nicht nur bei einem1 sondern bei verschiedenen ,films zu erproben3 bei hellen und dunklen1 bei solchen mit geringen und solchen mit starken ,kontrasten2 denn der strende ,einflu des falschen ,lichtes macht sich bei dem einen ,bilde strker geltend als beim andern4 ,von nicht geringem ,einflu ist dabei brigens die ,distanz1 auf welche man projiziert und nicht minder die ,lichtquelle4 ,die ,erfahrung zeigt1 da man die ,blende umso strker durchscheinend nehmen kann1 je grer die ,distanz und je schwcher die ,lichtquelle ist4 ,illustration3 ,fig4 #ba4 ,man hat nun noch ein ,mittel versucht1 das ,flimmern zu verringern1 und zwar beruht es auf dem gleichen ,gedanken3 den ,gegensatz zwischen ,hell und ,dunkel abzuschwchen4 ,doch wird hier nicht das ,dunkel aufgehellt1 sondern das ,hell verdunkelt4 ,auf den ersten ,blick mag es allerdings tricht erscheinen1 noch mehr ,licht abzuschneiden1 als es schon durch die ,blende geschieht4 ,doch mag ein gewisser ,lichtverlust wohl in ,kauf genommen werden1 wenn man dafr auf der andern ,seite einen ,vorteil gewinnt4 ,um die ,erklrung zu erleichtern1 mchte ich etwas ausholen4 ,wie wir oben sahen1 verursacht der ,wechsel zwischen ,hell und ,dunkel das ,flimmern4 ,unser ,auge kann wohl die ,filmbilder1 welche ihm stoweise mit kurzen ,zwischenpausen vorgefhrt werden1 zu einem einzigen ,bilde verschmelzen1 aber der ,wechsel zwischen ,hell und ,dunkel bleibt ihm nicht verborgen4 ,diese ,strung liee sich nun1 wie wir ebenfalls schon berlegten1 leicht beseitigen1 wenn man den ,apparat entsprechend schneller laufen lassen knnte2 man wrde dadurch einen rascheren ,wechsel zwischen ,hell und ,dunkel bewirken1 dem bei hinreichender ,geschwindigkeit das ,auge nicht mehr zu folgen mchte4 ,wenn man so weit gehen knnte1 wrde unser ,auge kein ,flimmern mehr wahrnehmen4 ,aber wir sind bei der ,wiedergabe der kinematographischen ,bilder an die ,geschwindigkeit gebunden1 mit welcher der ,film aufgenommen wurde1 und die ist3 etwa #ae ,bilder in der ,sekunde4 ,da suchte man denn auf andere ,weise einen rascheren ,wechsel zwischen ,hell und ,dunkel zu erreichen und fand ein einfaches ,mittel4 ,die ,blende des ,apparates wird mit einem weiteren ,flgel versehen1 welcher so angesetzt ist1 da er mitten whrend der ,ruhestellung des ,filmbandes1 also whrend das ,filmbild projiziert wird1 auf einen ,moment den ,schirm verdunkelt4 ,hatte die ,blende zuvor einen einzigen ,flgel1 welcher sich in etwa #a_/ae ,sekunde einmal drehte und einmal das ,bildfeld verdunkelte1 so gibt man ihr jetzt zwei ,flgel4 ,an ihrer ,geschwindigkeit wird nichts gendert4 ,der eine ,flgel verdeckt wie zuvor den ,wechselvorgang1 der neue ,flgel hingegen schlgt1 scheinbar unntz1 dazwischen4 ,doch gerade durch diesen ,zwischenschlag bekommen wir einen doppelt so raschen ,wechsel zwischen ,hell und ,dunkel1 und die ,folge ist1 da tatschlich das ,flimmern geringer wird4 ,dem zwischenschlagenden ,flgel gibt man die gleiche oder annhernd gleiche ,gre wie dem eigentlichen ,blendflgel4 ,eine noch bessere ,wirkung erzielt man durch zwei zwischenschlagende ,flgel1 die symmetrisch zum eigentlichen ,blendflgel angeordnet sind1 derart1 da die drei offenen ,ausschnitte gleiche ,gre haben4 ,nun die ,kehrseite der ,medaille6 ,welchen ,nachteil bringt uns diese ,blendvorrichtung8 ,es liegt klar auf der ,hand3 die zwischenschlagenden ,flgel bedeuten ,lichtverlust4 ,da ist die ,frage3 wie gro ist dieser ,lichtverlust und wie kann man ihn mglichst klein halten8 -- ,er wird offenbar um so geringer1 je kleiner man die zwischenschlagenden ,flgel macht4 ,deren ,ma hngt aber von der ,gre des eigentlichen ,blendflgels ab1 gegen den sie ein ,gegengewicht bilden sollen2 je kleiner diese ,blende also ist1 desto weniger ,lichtverlust werden uns die zwischenschlagenden ,flgel bringen4 ber die ,gre der ,blende habe ich weiter oben schon gesprochen und dargetan1 da sie bedingt ist durch die ,schnelligkeit1 mit welcher der ,bewegungs-,mechanismus den ,wechselvorgang besorgt4 ,fr den ,lichtverlust1 den das ,zwischenschlagen verursacht1 liee sich also dadurch ein ,ausgleich schaffen1 da man den ,wechselvorgang entsprechend beschleunigt4 ,aber man kann da nicht beliebig weit gehen3 wie schon oben hervorgehoben wurde1 gibt's bald eine ,grenze4 ,schlielich ist noch die ,mglichkeit zu erwhnen1 da man beide ,methoden zur ,verminderung des ,flimmerns1 deren eine die ,abschwchung des ,gegensatzes zwischen ,hell und ,dunkel durch ,aufhellung anstrebt1 whrend dies bei der anderen durch ,verdunkeln geschieht1 kombiniert4 ,so hat man zunchst auch schon die zwischenschlagenden ,flgel aus halbdurchscheinendem ,material1 insbesondere blaugefrbtem ,glimmer oder ,gelatine1 angefertigt1 aber es steht auch noch frei1 den ,hauptblendflgel mit einigen schmalen ,spaltffnungen zu versehen1 in der ,art1 wie es ,figur #ba zeigte1 oder ihn ebenfalls halbdurchscheinend zu machen und dadurch seine verdunkelnde ,wirkung abzuschwchen4 ,was die ,stellung der ,blende im ,apparat anbetrifft1 so ist diese auf ihre ,wirkungsweise nicht ohne ,einflu4 ,man bringt die ,blende vor dem ,objektiv oder vor oder hinter der ,tre an4 ,ihre ,anordnung nahe vor dem ,objektiv hat1 wie bereits gezeigt wurde1 den ,vorteil1 da sie dort in der ,spitze des ,strahlenkegels arbeitet2 an dieser ,stelle kann sie am schnellsten schlieen und ffnen4 ,in der ,regel gibt man der ,blende die ,flgelform4 ,bei ihrer ,gestaltung ist es von grter ,wichtigkeit1 das ,schwergewicht in die ,achse zu legen1 oder wie man sagt1 sie richtig zu balancieren4 ,denn wenn die ,blende nach einer ,seite schwerer ist1 wird sie schlagen und dazu neigen1 den ,apparat in ,vibration zu setzen4 ,eine solche ,vibration1 wenn sie auch nur schwach ist1 ruft auf dem ,projektionsschirm leicht eine ,unschrfe des ,bildes hervor1 die man gerne geneigt ist1 dem ,objektiv zuzuschreiben4 ,aus gleichem ,grunde ist eine gute ,lagerung der ,blendenachse erforderlich2 diese mu besonders fest und solide sein1 wenn sich die ,blende mit grter ,geschwindigkeit 7auf jeden ,bildwechsel eine ,umdrehung7 bewegt1 da sonst ein ,vibrieren unausbleiblich ist4 ,schlielich ist noch darauf hinzuweisen1 da die ,blende1 wenn sie ihren ,zweck erfllen und nicht direkt schdlich wirken soll1 genau eingestellt sein mu und da ferner ein zuverlssiger ,antrieb erforderlich ist1 der den ,flgel richtig fhrt und ihm kein ,spiel zu ,verschiebungen lt4 ,das ,kinematographen-,werk4 ,allgemeine ,anordnung4 ,wir haben nun die drei wesentlichen ,bestandteile des ,kinematographen kennen gelernt3 den ,bewegungs-,mechanismus1 die ,tre mit der ,bremsvorrichtung und die ,blende4 ,diese ,teile wollen wir jetzt zu einem ,apparate zusammenbauen und mit einem ,antriebe versehen4 ,wenn wir dann die ,wirkungsweise des ,instrumentes betrachten1 werden sich weitere ,einrichtungen1 die zur ,vervollkommnung von ,wichtigkeit sind1 von selbst ergeben4 ,fr diese ,betrachtungen ist es unwesentlich1 welche ,art der beschriebenen ,bewegungs-,mechanismen und welche ,blendenform wir nehmen3 ich kann daher etwas ,beliebiges herausgreifen4 ,illustration3 ,fig4 #bb4 ,zur besseren ,veranschaulichung nehme ich wieder eine ,abbildung 7,fig4 #bb7 zu ,hilfe4 ,es ist hier beispielshalber zur ,erzielung der ruckweisen ,weiterbewegung des ,filmbandes die ,malteserkreuz-,einrichtung genommen4 ,w ist die gezahnte ,trommel1 welche den ,film transportiert1 ,m das ,malteserkreuz1 auf gleicher ,achse und mit der ,trommel fest verbunden4 ,e ist die ,eingriffscheibe1 die bei jeder ,umdrehung das vierteilige ,malteserkreuz nebst der ,walze um #a_/d herumwirft und damit den ,film um ein ,bild weiter bewegt4 ,durch die ,rolle1 welche sich unten an der geffneten ,tre befindet1 wird der ,film gegen die ,transport-,trommel gedrckt4 ,es interessiert uns nun zunchst das ,antriebswerk4 ,dieses besteht hier aus einem groen ,zahnrad ,y1 der fest damit verbundenen ,kurbel ,k und dem kleinen ,zahnrad ,z1 das von ersterem angetrieben wird und auf gleicher ,achse mit der ,eingriffscheibe sitzt4 ,die bersetzung ist derart bemessen1 da das kleine ,rad bei ruhiger ,drehung der ,kurbel etwa #ae ,umdrehungen in der ,sekunde macht4 ,die ,abbildung zeigt uns ferner die 7geffnete7 ,tre ,t mit den ,bremsfedern und die ,blende ,b1 die sich vor dem ,objektive ,o bewegt4 ,es ist hier eine ,blende mit zwei ,flgeln angenommen2 ihr ,antrieb erfolgt durch ,kegelrder derart1 da sie ebenso schnell luft wie die ,eingriffscheibe4 ,zur ,vervollstndigung des gebrauchsfertigen ,instrumentes fehlt jetzt noch die ,filmspule ,s1 worauf sich das aufgerollte ,filmband befindet2 sie sitzt drehbar auf einem ,stift1 welcher durch einen ,arm getragen wird4 ,illustration3 ,fig4 #bc4 ,illustration3 ,fig4 #bd4 ,in der folgenden ,figur 7,no4 #bc7 ist das nach einer ,photographie hergestellte ,bild eines solchen ,kinematograph-,mechanismus wiedergegeben2 ein ,teil des ,werkes ist hier verdeckt1 man sieht aber noch ein ,schwungrad ,s1 das in der schematischen ,darstellung 7,fig4 #bb7 nicht eingezeichnet ist4 ,dieses ,schwungrad sitzt auf der ,achse der ,eingriffscheibe und dient dazu1 einen ruhigen ,gang herbeizufhren4 ,denn wie wir wissen1 arbeitet die ,eingriffscheibe stoweise auf das ,malteserkreuz1 und ohne die ausgleichende ,wirkung des ,schwungrades wrden sich die ,ste in unangenehmer ,weise auf die ,antriebskurbel bertragen4 ,fig4 #bd zeigt den gleichen ,apparat in der ,vorderansicht und mit eingesetztem ,film4 ,der ,vorschub des ,filmbandes4 ,wir wollen uns jetzt vergegenwrtigen1 wie das ,werk arbeitet4 ,der ,film sitzt oben auf der ,spule1 luft von dort durch die ,tre und dann ber die ,transporttrommel1 um unten frei auszutreten4 ,wenn wir nun die ,kurbel drehen1 so wird der ,film in der gewnschten ,weise1 ruckweise1 weiterbewegt1 und whrend jedes ,bildwechsels tritt ein ,flgel der ,blende vor das ,objektiv4 ,ob der ,apparat dabei wenig oder stark flimmert1 wollen wir auer ,spiel lassen2 denn wie dem belstand des ,flimmerns abzuhelfen wre1 haben wir ja besprochen4 ,es interessiert uns hier vielmehr die ,bewegung des ,filmbandes4 ,da beobachten wir folgendes4 ,die ,transporttrommel der ,malteserkreuz-,vorrichtung bewegt den ,film mit einem ,ruck um ein ,bild vorwrts und zieht ihn dabei aus der ,tre heraus1 wo er durch ,federn eingeklemmt ist4 ,oben aber mu der ,film nachfolgen und mit demselben ,ruck wird er daher von der ,spule heruntergezogen4 ,wenn nun auch die ,spule drehbar auf dem ,arm befestigt ist und dem immerhin heftigen ,zug leicht nachgibt1 so mu uns diese ,anordnung doch verbesserungsbedrftig erscheinen4 ,es ist da eine ,vorrichtung erwnscht1 die verhindert1 da der pltzliche ,ruck oben auf die ,spule bertragen wird1 und eine solche ,vorrichtung ist durchaus erforderlich1 wenn man ,films von grerer ,lnge 7es gibt solche von vielen hundert ,metern7 oder gar mehrere zu einem ,bande zusammengeklebte ,films zur ,anwendung bringt4 ,denn bei jedem ,bildwechsel wird der ganze ,film mit der ,spule stoweise in ,bewegung gesetzt2 je lnger aber der ,film1 umso schwerer ist die ,masse1 die da pltzlich bewegt werden soll1 und umso strker die ,wirkung des ,ruckes4 ,es soll damit nicht gesagt sein1 da ,apparate der ,art1 wie in ,fig4 #bc und #bd dargestellt1 untauglich seien2 sie sind vielmehr zur ,vorfhrung von ,films geringerer ,lnge1 die auf einer kleinen ,spule untergebracht werden knnen1 durchaus brauchbar4 ,es mte aber als verfehlt angesehen werden1 wenn man ein solches ,instrument fr grere ffentliche ,schaustellungen und namentlich fr hufige oder gar tagtglich unausgesetzte ,benutzung nehmen wollte4 ,hier sind die ,ansprche hher und es ist daher ein weiter ausgearbeiteter ,apparat am ,platze4 ,illustration3 ,fig4 #be4 ,dazu gehrt in erster ,linie die oben angedeutete ,vorrichtung1 die verhindert1 da beim jeweiligen ,bildwechsel der ,ruck bis oben auf die ,filmspule bertragen wird4 ,in ,fig4 #be ist dieselbe dargestellt2 sie besteht aus einer gezahnten ,trommel ,v1 die zwischen der ,spule ,s und der ,tre ,t angebracht ist und um welche der ,film herumgefhrt wird4 ,diese ,trommel wird vom ,werk derart angetrieben1 da sie ununterbrochen mit gleicher ,geschwindigkeit luft und auf jeden ,bildwechsel den ,film um ein ,bild vorwrts transportiert4 ,der ,film wird ferner so eingespannt1 was bei der ,handhabung nicht zu vergessen ist1 da er zwischen ,trommel und ,tre einen ,bausch bildet1 wie die ,abbildung es zeigt4 ,wenn nun das ,werk in ,betrieb gesetzt ist1 so wird die ,trommel ,v jedesmal1 so lange der ,film in der ,tre ruhig steht1 den ,bausch vergrern1 indem sie stndig ,film von der ,spule herunterholt und vorwrts schafft2 so oft aber der ,bildwechsel einsetzt1 wird der ,film von unten her um ein ,bild fortgezogen und der ,bausch wird verkleinert4 ,es leuchtet ein1 da bei dieser ,anordnung der ,transport des ,filmbandes ruhiger vor sich geht4 ,wie ich schon oben erwhnte1 ist die ,art des ,bewegungsmechanismus bei diesen ,betrachtungen unwesentlich4 ,in ,abbildung ,fig4 #bb hatte ich die ,malteserkreuz-,einrichtung angenommen2 um nun jetzt ein anderes ,beispiel zu geben1 habe ich dem in ,fig4 #be skizzierten ,apparat das ,schlgersystem gegeben4 ,die ,trommel ,w wird hier direkt mittels der ,kurbel ,k angetrieben2 sie ist so gro bemessen1 da sie bei ruhigem ,drehen #af ,bilder in der ,sekunde fortschafft4 ,inzwischen schlgt der ,exzenter ,e1 so oft ein ,bild transportiert wird1 auf den ,film und zieht ihn ruckweise weiter1 wobei die ,schlgerscheibe mit dem ,exzenter mittels der ,zahnrder ,x ,y in der oben besprochenen bersetzung angetrieben wird4 ,die ,vorschubtrommel ,v mu gerade so schnell laufen1 wie die ,trommel ,w2 denn sie soll oben ebenso viel ,film holen1 wie unten fortgeschafft wird4 ,ihr ,antrieb erfolgt durch die in der ,abbildung angedeuteten ,zahnrder v ,z oder mittels einer ,kette4 ,illustration3 ,fig4 #bf4 ,an ,stelle der ,vorschubtrommel tritt bei billigeren ,apparaten zuweilen eine federnde ,vorrichtung1 die verhindern soll1 da der ,ruck bei der ,weiterbewegung des ,filmbandes direkt auf die ,spule bertragen wird4 ,ihre ,konstruktion und ,wirkungsweise wird durch ,fig4 #bf erlutert4 ,zwischen ,spule ,s und ,tre ,t ist eine ,rolle ,r angebracht1 die durch einen federnden ,bgel ,f ,f getragen wird4 ,der ,film luft um diese ,rolle4 ,wenn nun ein ,bildwechsel stattfindet und der ,film von unten her vorwrts gezogen wird1 so nimmt der ,bgel den ,ruck auf und schlgt in die punktierte ,stellung herunter1 dabei das verlangte ,stck ,film hergebend4 ,sobald dann der ,wechselvorgang beendet ist1 schnellt der ,bgel wieder hoch und holt sich dabei von der ,spule soviel ,film1 als fr den nchsten ,bildwechsel gebraucht wird4 ,illustration3 ,fig4 #bg4 ,diese ,vorrichtung hat allerdings den ,vorzug groer ,einfachheit1 aber sie mu immerhin als ein ,behelf im ,vergleich zur ,vorschubtrommel angesehen werden1 da die ,wirkung des ,ruckes oberhalb der ,tre nicht beseitigt1 sondern nur geschwcht wird4 ,man hat versucht1 die federnde ,vorrichtung zu verbessern1 indem man sie doppelt wirkend machte4 ,der ,film luft bei dieser ,konstruktion um zwei ,rollen a und b1 wie dies aus ,fig4 #bg ersichtlich ist4 ,die ,rollen werden getragen durch zwei fest miteinander verbundene ,arme1 welche drehbar auf der ,achse c sitzen4 ,bei jedem ,bildwechsel pendelt die ,vorrichtung nach links herber in die punktiert eingezeichnete ,stellung1 und es gibt dabei jede der beiden ,rollen ein ,stck ,film frei2 darnach wird sie durch die ,feder f immer wieder in die ,anfangsstellung zurckgebracht4 ,die ,aufrollvorrichtung4 ,ich mu nun nochmals auf die ,abbildung ,fig4 #be zurckgreifen4 ,in dieser sind der bersichtlichkeit halber ,objektiv und ,blende1 sowie auch das ,gerst des ,apparates fortgelassen1 desgleichen das auf der ,achse der ,schlgerscheibe sitzende ,schwungrad1 das auch hier erforderlich ist1 wenn man einen mglichst ruhigen ,gang des ,werkes erzielen will4 ,dagegen zeigt die ,abbildung etwas ,neues3 die ,aufrollvorrichtung4 ,wir kommen damit zu der ,frage3 wo bleibt der ,film1 nachdem er das ,werk verlassen hat8 ,soweit ,films von geringerer ,lnge zur ,verwendung kommen1 kann die ,aufrollvorrichtung wohl entbehrt werden2 man lt den ,film dann in einen ,behlter1 z4 ,b4 einen ,korb1 laufen4 ,einfachere ,kinematograph-,konstruktionen1 deren ,preis niedrig gehalten werden soll1 sind daher zuweilen ohne ,aufrollvorrichtung4 ,illustration3 ,fig4 #bh4 ,zum ,aufrollen des ,film dient ebenfalls eine ,spule1 die unten auf einer durch einen ,arm getragenen ,achse sitzt4 ,diese ,spule mu vom ,werk aus in ,drehung versetzt werden2 man verfhrt dazu so1 da man sie mit ,hilfe eines ,anschlages fest auf die ,achse setzt1 letztere mit einer ,schnurscheibe versieht und mittels ,schnur oder ,drahtspirale antreibt4 ,wenn nun die ,spule sich fllt1 mu sie1 da die ,rolle allmhlich dicker wird1 immer langsamer laufen2 sie wird dann durch den ,film1 der sich zwischen ,trommel ,w und der ,spule stramm zieht1 gebremst und die ,schnur schleift auf der ,schnurscheibe4 ,mit der ,vergrerung der ,spule wchst aber auch die ,kraft1 die zum ,aufwickeln erforderlich ist2 diese ,kraft wird von der sich spannenden ,schnur oder ,spirale geliefert4 ,sie klemmt sich beiderseits in die ,schnurscheiben ein1 bis sie den ,gegendruck berwindet und die ,spule um ein ,stck vorwrts bewegt4 ,das ,aufspannen des ,bandes erfolgt dabei ruckweise1 aber durchaus zuverlssig4 ,es empfiehlt sich1 stets eine ,reserveschnur bezw4 ,drahtspirale bereit zu halten1 damit man nicht in ,verlegenheit kommt1 wenn sie einmal reien sollte4 ,die ,drahtspirale darf brigens nicht gelt oder geschmiert werden1 da sie sonst auf den ,scheiben gleitet2 man sollte sie vielmehr trocken halten1 damit die ,reibung eine gute bleibt4 ,vielfach wird auch ,friktionsantrieb verwandt4 ,der ,antrieb erfolgt dabei mittels ,gelenkkette oder ,zahnradbersetzung und zur ,mitnahme der ,spule dienen zwei gegeneinander gedrckte rauhe ,leder- oder ,filzscheiben1 oder eine zwischen zwei ,metallscheiben eingeklemmte ,lederscheibe4 ,wenn die ,spule sich fllt und langsamer laufen soll1 wird die ,reibung der ,scheiben berwunden und dieselben schleifen aufeinander4 ,nun ist aber zu bercksichtigen1 da in dem ,mae1 wie die ,rolle grer wird1 auch die ,zugkraft zum ,aufspannen des ,film zunehmen mu2 das ist aber beim ,friktionsantrieb nicht der ,fall4 ,man mu hier1 namentlich wenn es gilt1 groe ,spulen aufzuwickeln1 die ,friktion sorgsam einstellen1 was mittels einer ,regulierschraube geschieht3 die ,reibung darf nicht zu stark sein1 sonst wird im ,anfang der ,film zerrissen oder doch in der ,perforation beschdigt2 anderseits mu die ,reibung aber so stark sein1 da die ,kraft zum ,schlu noch fr die grere ,arbeitsleistung ausreicht4 ,man hat vielfach versucht1 ,einrichtungen zu konstruieren1 die eine mit der wachsenden ,leistung entsprechend zunehmende ,friktion herbeifhren sollen2 aber bisher scheint eine praktische ,lsung dieser ,aufgabe nicht vorzuliegen4 ,bei den ,aufwickelvorrichtungen fr ,papier- und ,zeugrollen hat man mit der gleichen ,schwierigkeit zu kmpfen4 ,man hilft sich da vielfach in der ,weise1 da man whrend des ,betriebes die ,reguliervorrichtung mit der ,hand fester anzieht und dadurch dem ,bedarf gem die ,friktion strker macht4 ,es ist zu bemerken1 da beim ,schlgersystem die gleichmig bewegte ,transporttrommel ,w 7,fig4 #be7 der ,aufrollvorrichtung ununterbrochen ,film zufhrt1 whrend der ,film bei andern ,systemen1 wie z4 ,b4 bei ,malteserkreuz-,apparaten1 stoweise den ,bewegungsmechanismus verlt4 ,da nun fr das geregelte ,aufrollen eine gleichmige ,zufhrung des ,filmbandes erforderlich ist1 mu man hier zwischen ,bewegungsmechanismus und ,aufrollvorrichtung eine gleichmig laufende ,trommel einschalten4 ,der in ,abbildung ,fig4 #bh dargestellte ,apparat zeigt diese ,anordnung2 wichtig ist es dabei1 da der ,film unten zwischen den beiden ,zahntrommeln einen ,bausch bildet4 ,filmspule und feuersichere ,trommel4 ,illustration3 ,fig4 #bi4 ,filmspule4 ,es ist noch einiges ber die ,filmspule zu sagen4 ,man macht sie meist zweiteilig1 und diese ,form ist recht zweckmig4 ,sie besteht dann1 wie ,fig4 #bi veranschaulicht1 aus zwei ,rohrstcken1 deren greres ,r sich ber das engere ,v schiebt1 und zwei daran angebrachten ,scheiben ,a und ,b4 ,diese ,anordnung gestattet ein bequemes ,einsetzen der ,filmrollen3 die ,spule wird auseinander genommen1 die ,filmrolle auf das breitere ,rohrstck gesteckt und die ,spule dann wieder zusammengeschoben4 ,an dem ,rohrstck ,r befindet sich noch ein federnder ,messinglappen1 hinter den man1 wenn die ,spule zum ,aufrollen gebraucht wird1 den ,anfang des ,filmbandes klemmt4 ,illustration3 ,fig4 #cj4 ,feste ,filmspule4 ,in ,figur #cj ist eine einteilige1 nicht auseinandernehmbare ,spule dargestellt2 man versieht diese1 wie die ,abbildung zeigt1 mit einer ,anzahl ,oeffnungen1 durch die man durchgreifen kann1 um den ,film hinter dem ,messinglappen zu befestigen4 ,illustration3 ,fig4 #ca4 ,zum ,aufrollen verwendet man zuweilen auch eine einfache ,holzrolle 7,fig4 #ca71 die zur ,befestigung des ,filmbandes ebenfalls mit einem federnden ,messingstck versehen ist und auf der ,achse durch einen ,anschlag gehalten wird4 ,da der ,film beim ,aufrollen stramm gespannt ist1 wickelt er sich1 selbst bei groen ,lngen1 glatt auf4 ,die ,anwendung dieser ,rolle ist aus ,fig4 #bh ersichtlich4 ,illustration3 ,fig4 #cb4 ,feuerschutztrommel4 ,um den leicht brennbaren ,film da1 wo er ab- und aufgewickelt wird1 gegen ,feuer zu schtzen1 hat man sogenannte feuersichere ,trommeln konstruiert4 ,es sind das vllig verschliebare ,blechbchsen1 in welche man die ,spule einbringt2 der ,film tritt durch einen ,spalt ein bezw4 aus und vor dem letztern befinden sich zwei ,fhrungsrollen1 die ein ,schleifen des ,bandes auf den ,spaltkanten verhindern4 ,wenn der ,film in ,brand gert1 soll sich das ,feuer hier selbst ersticken4 ,versuche haben allerdings erwiesen1 da der ,film1 wenn die ,flamme in die ,trommel schlgt1 dort weiter glimmt und dabei gefhrliche ,gase entwickelt1 die giftig und brennbar sind4 ,in der ,abbildung ,fig4 #cb ist die ,anordnung dargestellt2 sie zeigt eine geffnete ,bchse mit eingesetzter ,spule4 ,vorrichtungen zum ,nachstellen des ,filmbildes4 ,wir sind mit der ,ausarbeitung des ,kinematographen noch nicht fertig4 ,wenn man nmlich den ,apparat in ,betrieb nimmt und den ,film einspannt1 so wird man finden1 da es schwierig oder besser lstig und zeitraubend ist1 den ,film richtig in die ,tre zu bringen4 ,er mu ja so ber die untere ,transporttrommel gelegt werden1 da1 sowie die ,weiterbewegung eingesetzt hat1 immer ein ,bild nach dem andern genau in der ffnung der ,tre sich befindet4 ,nun kommen aber auf jedes ,bild vier ,lcher und da mag man den ,film leicht so einspannen1 da die ,bilder etwas zu hoch oder zu tief sitzen4 ,man kann sich da helfen1 indem man auf der ,transporttrommel an den ,stellen ,marken anbringt1 auf welche bei richtiger ,einspannung jeweils der ,anfang eines ,bildes kommen mu1 und zur ,erleichterung ev4 noch in dem ber die ,trommel gespannten ,filmstck die ,striche zwischen den ,bildern durch irgend welche ,zeichen besser kenntlich macht4 ,doch erfordert auch dieses ,verfahren einige ,aufmerksamkeit und ein ,versehen wird sich hchst unangenehm bemerkbar machen2 man mu in der ,vorfhrung abbrechen und den ,film neu einspannen4 ,man hat dies alsbald als belstand empfunden und allerlei ,mittel zur ,abhilfe ersonnen4 ,die einfachste ,methode1 welche man hufig angewandt sieht1 ist folgende4 ,die ,tre wird mit einer hheren ffnung versehen und darin ein nach oben und unten verschiebbarer kleiner ,rahmen angebracht1 welcher einen der ,bildgre entsprechenden ,ausschnitt besitzt4 ,wenn nun beim ,projizieren das ,filmbild nicht richtig in diesem ,fensterausschnitt steht1 so kann man durch ,verschieben des ,rhmchen nach oben oder unten abhelfen1 indem man dadurch die ffnung desselben genau vor das ,bild bringt4 ,das ,verstellen des ,rhmchen erfolgt mittels eines einfachen ,griffes oder eines ,hebels1 wie in ,fig4 #cc1 oder mit ,hilfe eines ,zahn- oder ,spindeltriebes4 ,illustration3 ,fig4 #cc4 ,so einfach dies ,verfahren ist1 so haften ihm doch auch ,mngel an4 ,zunchst wird man sehen1 da beim ,verschieben des ,rahmens auch das ,lichtbild auf dem ,projektionsschirm verschoben wird3 es wandert herauf oder herunter4 ,ferner wird bei diesem ,verfahren das ,filmbild aus der optischen ,achse gebracht2 die ,beleuchtung durch den ,kondensor wird weniger gut und auch die ,wiedergabe durch das ,objektiv kann dabei leiden4 ,man ging dann dazu ber1 mit dem ,rhmchen gleichzeitig das ,objektiv herauf bezw4 herunter zu stellen4 ,dadurch wird erreicht1 da die ,verschiebung des ,lichtbildes auf dem ,schirme eine ganz minimale wird und da gleichzeitig die ,mitte des ,filmbildes in der optischen ,achse des ,objektives bleibt4 ,allerdings wird auch hier das ,bild und mit ihm zusammen das ,objektiv aus der ,richtung des ,strahlenkegels gebracht1 und es kann dadurch unter ,umstnden eine ,beeintrchtigung der gleichmigen ,beleuchtung des ,lichtbildes erfolgen1 die sich aber durch ,nachstellen der ,lampe wieder gut machen lsst4 ,doch kann dieses ,verfahren noch einen andern ,nachteil mit sich bringen3 wenn man nmlich das ,objektiv auf- oder abwrts bewegt1 so wird seine ,stellung zur ,blende verndert1 und wenn die ,blendenachse1 wie dies meist der ,fall ist1 sich seitlich vom ,objektiv befindet1 so gibt es eine ,verschiebung1 die ein ungenaues ,einsetzen der ,blende zur ,folge hat2 die ,blende wird dann etwas zu frh oder zu spt vorschlagen4 ,dieser ,fehler lsst sich korrigieren durch eine entsprechende ,vergrerung der ,blendflgel2 er kann von vornherein vermieden werden1 wenn man die ,blendenachse senkrecht ber oder unter dem ,objektiv anbringt4 ,illustration3 ,fig4 #cd4 ,die gemeinsame ,verstellung von ,rhmchen und ,objektiv wird in der ,regel durch folgende ,anordnung erreicht4 ,das ,objektiv ist in ein ,rohrstck geschraubt1 welches durch eine vor der ,tre befindliche ,platte getragen wird1 und diese ,platte1 an der auch das ,rhmchen angebracht ist1 lt sich durch einen ,zahn- oder ,spindeltrieb heben und senken4 ,die ,abbildung ,fig4 #cd zeigt einen ,apparat1 welcher mit einer solchen ,einrichtung versehen ist2 durch ,drehen des am ,spindeltrieb angebrachten ,griffes ,g wird die ,platte mit ,objektiv und ,fensterrhmchen herauf oder herunter bewegt und dadurch das ,filmbild1 wenn es vorher nicht richtig sa1 genau vor die ffnung gebracht4 ,der dargestellte ,kinematograph ist nach dem ,schlgersystem gebaut3 unten sieht man die ,transporttrommel1 auf deren ,achse die ,antriebskurbel angebracht ist1 und links davon1 unterhalb der ,tre1 die ,schlgerscheibe4 ,oben befindet sich die ,filmspule und darunter die ,zahntrommel1 welche den gleichmigen ,vorschub des ,filmbandes besorgt4 ,vor dem ,objektiv arbeiten zwei vierflgelige1 sich gegeneinander bewegende ,blendscheiben4 ,eine andere ,lsung der ,aufgabe1 die falsche ,stellung des ,filmbildes in der ,trffnung zu korrigieren1 besteht darin1 da man das ganze ,werk in der ,hhenrichtung verstellbar macht1 wobei aber ,objektiv und ,tre nicht mit bewegt werden4 ,wenn dann beispielsweise das ,filmband zu tief in der ,tre sitzt1 so hebt man das ,werk an1 wodurch der ,film mitgehoben wird1 und da die ,tre stehen bleibt1 so schiebt er sich darin hoch1 und auf diese ,weise kann man ihn also leicht in die richtige ,stellung bringen4 ,der ganze ,mechanismus1 mit ,ausnahme von ,tre und ,objektiv1 wird zu diesem ,zweck an einer ,platte oder einem ,rahmen montiert1 der sich in einer ,fhrung hoch und tief stellen lt2 die ,verstellung geschieht mittels eines ,hebels oder eines ,triebes4 ,man hat dieses ,verfahren sowohl bei ,apparaten mit ,malteserkreuz1 wie auch beim ,schlgersystem angewandt2 es bietet den ,vorteil1 da die ,beleuchtung des ,lichtbildes in keiner ,weise ,einbue erleidet1 indem ,trffnung und ,objektiv nicht verstellt werden4 ,doch gibt es auch hier einen ,nachteil3 die ,blende wird mit dem ,werk gehoben oder gesenkt1 also vor dem ,objektiv verschoben4 ,die ,wirkung der ,blende wird mithin auch hier bei der ,korrigierung der ,bildstellung ungenau1 indem sie zu frh oder zu spt einsetzt -- es sei denn1 da die ,blendenachse senkrecht ber oder unter dem ,objektiv gelagert ist4 ,wenn wir die beiden letzten ,methoden zur ,korrigierung der ,bildeinstellung vergleichen1 so zeigt es sich1 da sie das gleiche ,ziel auf entgegengesetztem ,wege erreichen3 die erstere besteht darin1 ,trffnung und ,objektiv in der ,hhenrichtung zu verstellen1 whrend bei der zweiten ,methode das ganze ,werk mit ,ausnahme von ,tr und ,objektiv gehoben bezw4 gesenkt wird4 ,die ,einrichtung des ,filmbildes lt sich nun auch dadurch erreichen1 da man nur den eigentlichen ,bewegungs-,mechanismus oder ein ,glied desselben verstellbar anordnet4 ,bei einem ,apparat mit ,schlger z4 ,b4 gengt es1 wenn die ,schlgerscheibe aufwrts bezw4 abwrts bewegt wird2 whrend bei ,malteserapparaten die ,zahntrommel mit ,kreuz verstellbar zu machen ist4 ,dies ,verfahren erfordert1 da gleichzeitig die ,blendenstellung eine entsprechende ,korrektur erfhrt1 da die ,flgel sonst zu frh oder zu spt einsetzen werden1 wenn nicht die ,blendenachse senkrecht ber oder unter dem ,objektiv sitzt4 ,illustration3 ,fig4 #ce4 ,es ist nun noch eine andere ,methode anzufhren1 die sich namentlich beim ,schlgersystem leicht anwenden lt4 ,dabei wird zwischen die ,transporttrommel und die ,schlgerscheibe eine ,rolle eingeschaltet1 ber welche der ,film luft2 diese ,rolle kann mittels eines ,hebels oder ,triebes verstellt werden4 ,in der ,abbildung ,fig4 #ce ist die ,anordnung skizziert2 der bersicht halber habe ich den ,mechanismus1 mit ,hilfe dessen sich die ,rolle auf- und abbewegen lt1 fortgelassen4 ,w ist die ,transporttrommel1 ,e der ,schlger 7,exzenter71 ,t die ,tre und ,r die ,rolle4 ,wenn man nun die ,rolle in die punktiert angedeutete ,stellung ,s hebt1 so wird der ,film aus der ,tre ein ,stck vorwrts gezogen2 wenn man sie hingegen senkt1 so bleibt der ,film beim nchsten ,einschlagen des ,exzenters in der ,tre um ein ,stckchen zurck4 ,es kann also auf diese ,weise das ,filmbild1 falls es nicht genau in der ,oeffnung sitzen sollte1 richtig eingestellt werden4 ,man kann den ,film auch unterhalb der ,rolle ,r laufen lassen1 die dann entsprechend tiefer sitzen mu4 ,diese ,anordnung zeigt der in ,abbildung ,fig4 #cf dargestellte ,schlger-,apparat2 die links von der ,transporttrommel sichtbare ,rolle1 unterhalb welcher der ,film hergeht1 kann durch den groen ,knopf ,k mittels ,triebbersetzung verstellt werden4 ,auch bei ,malteserkreuz-,apparaten lt sich die ,verstellung des ,film mit ,hilfe einer solchen ,rolle in ,anwendung bringen1 indem die ,rolle zwischen ,tre und ,transporttrommel angebracht wird4 ,illustration3 ,fig4 #cf4 ,ich mchte hier noch ein ,hilfsmittel erwhnen1 das ebenfalls zur ,korrigierung der falschen ,bildeinstellung in der ,trffnung dient4 ,es besteht darin1 da die untere ,zahntrommel auf ihrer ,achse mittels eines ,triebes drehbar angeordnet wird4 ,die ,abbildung ,fig4 #cg zeigt eine solche ,konstruktion4 ,in einer einfacheren ,ausfhrung geschieht diese ,drehung mittels zweier ineinander greifender ,zahnrder4 ,es ist leicht einzusehen1 da das ,filmbild in der ,tre durch eine ,verstellung der ,transporttrommel auf ihrer ,achse auf- oder abwrts verschoben wird1 soda auf diese ,weise eine falsche ,bildeinstellung korrigiert werden kann4 ,die beschriebene ,anordnung lt sich aber nur bei ,ruhestellung des ,apparates anwenden1 da der ,triebknopf1 wenn die ,trommel in ,rotation befindlich ist1 wegen seiner exzentrischen ,stellung nicht mit ,sicherheit gehandhabt werden kann4 ,anders ist es bei der in ,abbildung ,fig4 #ch skizzierten ,konstruktion1 wo der ,triebknopf konzentrisch zur ,achse sitzt und whrend des ,betriebes ein ,anhalten des ,knopfes gengt1 um eine ,verschiebung der ,trommel herbeizufhren4 ,es ist dazu an der ,zahntrommel1 die sich lose auf der ,achse befindet1 ein ,zahnrad ,a angebracht whrend daneben fest auf der ,achse ein gleich groes ,zahnrad ,b sitzt4 ,in diese beiden ,zahnrder greift ein kleines1 breites ,zahnrad ,c1 das in dem aufgesteckten ,kopfe ,d gelagert ist4 ,hierdurch sind die ,rder ,a und ,b verkuppelt und beim ,betriebe luft die ,trommel mit der ,achse1 als wenn sie fest darauf se4 ,wenn man nun aber den am ,kopfe ,d angebrachten ,triebknopf bei ,ruhestellung des ,apparates dreht1 so bringt man das ,zahnrad ,c auf dem fest und stillstehenden ,rade ,b zum ,laufen und dadurch wird das ,rad ,a mit der ,trommel in entgegengesetzter ,richtung gedreht4 ,beim ,betriebe gengt es1 den ,knopf festzuhalten2 die ,achse mit dem ,rade ,b bewegt sich dann weiter1 das ,rad ,c gert in ,umdrehung und bewirkt mittels des ,rades ,a eine ,rckwrtsverschiebung der ,trommel4 ,illustration3 ,fig4 #cg4 ,illustration3 ,fig4 #ch4 ,die ,schonung des ,filmbandes im ,mechanismus4 ,bei der ,ausfhrung des ,apparates spielt die ,schonung des ,filmbandes eine groe ,rolle4 ,der ,film soll weder verkratzt noch gerissen oder gezerrt werden2 soll er berhaupt auf keine ,weise ,beschdigungen erleiden4 ,wie ich schon erwhnte1 wird die ,tre des ,apparates so hergerichtet1 da der ,film dort nur an den ,seiten aufliegt1 whrend das mittlere ,stck1 welches die ,bilder trgt1 ganz frei luft4 ,nach diesem ,prinzip werden nun nach ,mglichkeit die anderen ,apparat-,teile gebaut1 mit denen der ,film in ,berhrung kommt2 insbesondere sind die ,trommeln zwischen den beiden ,zahnkrnzen vertieft und desgleichen die ,rollen1 die den ,film gegen die ,trommeln drcken4 ,wenn auf diese ,weise die ,bildschicht gegen ,beschdigungen bewahrt bleibt1 so gilt es nun weiterhin1 das ,filmband selbst mglichst zu schonen1 denn die ruckweise ,weiterbewegung stellt bei ihrer groen ,geschwindigkeit immerhin ,anforderungen an das ,filmmaterial4 ,man mu naturgem sein ,augenmerk in erster ,linie auf den ,bewegungsmechanismus richten1 und zwar auf die ,stelle1 wo der ,film gefat und vorwrts gezogen wird4 ,wie wir wissen1 spielt bei der ,weiterbewegung die ,perforation eine groe ,rolle2 ja1 sie mu den ,ruck der ,weiterbewegung aushalten1 denn mit ,hilfe der ,lcher1 in welche der ,mechanismus eingreift1 wird das ,filmband vorwrtsgezogen4 ,werden beim ,transport nur zwei ,lcher der ,perforation gefat1 wie beim ,greifersystem mit einfacher ,gabel1 deren ,zinken rechts und links in ein ,loch eingreifen1 so konzentriert sich der ,ruck auf diese beiden kleinen ,stellen und diese sind daher1 falls in der ,weiterbewegung irgend ein ,hemmnis eintreten sollte1 stark gefhrdet4 ,zweckmiger mu ein ,mechanismus erscheinen1 bei welchem der bewegende ,teil in mehrere ,lcher gleichzeitig eingreift1 soda sich die ,gewalt des ,ruckes auf eine grere ,strecke des ,filmbandes verteilt4 ,man hat daher den ,greifer1 wie oben schon erwhnt1 auch mit einer mehrteiligen ,gabel versehen4 ,beim ,malteserkreuz- und ,schlgersystem fhrt man den ,film ein ,stck um die ,transporttrommel herum1 und namentlich bei dem letzteren ,system steht es ohne weiteres frei1 die ,trommel recht gro zu nehmen1 soda eine ganze ,reihe von ,zhnen gleichzeitig in die ,perforation fat und zum ,transport mitarbeitet4 ,diese ,anordnung hat noch einen ,vorteil3 sie bietet die ,mglichkeit1 ,films1 deren ,perforation beschdigt und zum ,teil eingerissen ist1 ohne ,strung durchlaufen zu lassen4 ,bei ,schlger-,apparaten ist noch in bezug auf die ,filmschonung die ,form des ,schlgers selbst zu beachten4 ,ein schmaler ,stift schlgt messerartig auf den ,film und reibt beim ,weitergehen darauf2 darum ist es gut1 eine breite ,rolle auf den ,schlgerstift zu setzen4 ,da die ,verwendung einer ,vorschubtrommel zweckmig und bei langen ,films erforderlich ist1 wurde bereits oben erwhnt4 ,wenn nun die einzelnen ,teile des ,apparates nach diesen ,gesichtspunkten hergerichtet sind1 so mssen sie schlielich auch derart zusammengestellt sein1 da dem ,film auf dem ganzen ,wege1 den er zu durchlaufen hat1 keinerlei ,hemmnisse geboten werden1 die zu ,beschdigungen ,anla geben knnten4 ,selbstttige ,feuerschutz-,vorrichtungen4 ,es ist hier noch eine ,einrichtung zu besprechen1 die sehr hufig bei ,kinematographen zur ,anwendung kommt1 und die dazu dient1 eine ,entzndung des ,filmbandes durch die ,strahlen zu verhindern4 ,das ,zelluloid1 woraus das ,filmband besteht1 ist ja leicht entzndlich und die ,lichtstrahlen1 die den ,film kreuzen1 sind bei starker ,lichtquelle von intensiven ,wrmestrahlen begleitet4 ,whrend der ,film durch den ,apparat bewegt wird1 ist allerdings nicht das geringste zu befrchten2 denn in der kurzen ,zeit1 die jedes ,filmbildchen in ,projektionsstellung verweilt1 vermag auch das strkste ,licht keine schdliche ,wirkung darauf auszuben4 ,vorsicht ist jedoch beim ,einsetzen des ,filmbandes am ,platze1 weil dann der ,film einige ,zeit in der ,tre ruhig steht und das in der ffnung befindliche ,stck der ,einwirkung der ,strahlen ausgesetzt ist4 ,illustration3 ,fig4 #ci4 ,feuerschutz mit ,regulator4 ,whrend man nun vielfach beim ,einsetzen des ,film die ,strahlen einfach durch einen am ,laterngehuse befindlichen ,schieber absperrt1 hat man auch ,einrichtungen zur ,anwendung gebracht1 die bei ,ruhestellung des ,apparates selbstttig eine ,absperrung des ,lichtkegels bewirken und dadurch eine ,entzndung des ,film infolge ,unachtsamkeit ausschlieen4 ,die ,abbildung ,fig4 #ci zeigt eine derartige ,konstruktion1 bei der man sich den ,regulator der ,dampfmaschine zunutze gemacht hat4 ,a ist eine leichte ,metallplatte1 welche die ,trffnung des ,apparates verdeckt und das darin befindliche ,filmstck gegen die ,strahlen schtzt4 ,sowie aber der ,mechanismus in ,bewegung gesetzt wird1 senkt sich die ,platte nach unten in die punktierte ,stellung und gibt die ,tre frei4 ,dies wird bewirkt durch den ,regulator ,b1 und zwar in folgender ,weise4 ,wenn der ,apparat in ,gang kommt1 wird die den ,regulator tragende ,stange in schnelle ,umdrehung versetzt2 die beiden ,kugeln schlagen infolge der ,zentrifugalkraft hoch und heben mit ihren ,armen das ,metallstck ,c1 woran mittels ,hebelbertragung die ,sperrplatte ,a befestigt ist4 ,man findet bei manchen ,apparaten diese ,platte direkt1 ohne ,hebel1 mit dem ,regulator verbunden1 derart1 da sie in einer ,fhrung hochgehoben wird4 ,diese ,anordnung zeigt aber in der ,praxis leicht einen belstand4 ,die ,platte wird nmlich durch die ,strahlen erhitzt und sie kann sich dadurch erfahrungsgem so stark ziehen1 da sie sich in der ,fhrung festklemmt und da der ,mechanismus versagt4 ,wie diese automatische ,feuerschutz-,vorrichtung mit ,regulator vom ,werk aus angetrieben wird1 ist aus ,fig4 #dj deutlich zu ersehen4 ,auch der auf gleichem ,prinzip beruhende ,regulator auf horizontaler ,achse1 wie man ihn bei ,phonographen sieht1 kommt beim ,kinematographen hufig zur ,anwendung4 ,illustration3 ,fig4 #dj4 ,apparat mit automatischem ,feuerschutz4 ,in einer anderen ,konstruktion1 die in ,fig4 #da dargestellt ist1 wird die automatische ,absperrung und ffnung des ,strahlenkegels mit ,hilfe einer kleinen ,luftpumpe bewirkt4 ,die ,pumpe ,p ist durch einen ,schlauch ,s mit einem schmalen ,zylinder ,c verbunden und in diesem befindet sich ein ,kolben1 an dem die ,sperrplatte ,a angebracht ist4 ,sowie man nun den ,apparat in ,gang bringt1 wird die ,pumpe durch eine vom ,werk angetriebene ,scheibe ,b in ,ttigkeit gesetzt2 sie pret durch den ,schlauch ,luft in den ,zylinder und hebt den ,kolben mit ,sperrplatte hoch1 soda diese die ,tre frei gibt4 ,diese ,einrichtung bedarf1 wenn sie auf die ,dauer zuverlssig arbeiten soll1 der ,wartung4 ,zylinder mit ,luftpumpe und ,kolben mssen gelt werden und man mu ,sorge tragen1 da der ,kolben nicht durch verdicktes ,oel festgeklemmt wird4 ,einfacher im ,betriebe ist die zuerst beschriebene ,konstruktion mit ,regulator4 ,illustration3 ,fig4 #da4 ,feuerschutz mit ,pumpe4 ,das ,antriebswerk4 ,das ,werk wird durch ,drehen einer ,kurbel in ,gang gesetzt4 ,wo eine besondere bersetzung fr den ,antrieb des ,bewegungs-,mechanismus erforderlich ist1 wie bei ,malteserkreuz-,apparaten 7vgl4 ,fig4 #bc und #bd71 whlt man diese derart1 da ein ruhiges ,drehen der ,kurbel gengt1 um die erforderliche ,zahl der ,bildwechslungen zu erzielen4 ,bei ,apparaten mit ,schlger setzt man die ,kurbel auf die ,achse der ,transporttrommel 7vgl4 #be und #cf7 oder auch der ,vorschubtrommel1 und wenn die ,trommeln so gro im ,durchmesser sind1 da auf ihren ,umfang acht ,filmbilder gehen1 so erhlt man bei ruhigem ,drehen 7etwa zwei ,umdrehungen in der ,sekunde7 die richtige ,geschwindigkeit2 denn es finden dann in der ,sekunde etwa #af ,bilderwechslungen statt4 ,wie weiter oben ausgefhrt wurde 7vgl4 ,seite #ef71 mu bei den andern ,systemen1 wenn sie mit einer ,aufrollvorrichtung versehen sind1 eine ,trommel eingeschaltet werden1 die der ,aufrollvorrichtung den aus dem ,bewegungs-,mechanismus austretenden ,film gleichmig zufhrt4 ,man kann in diesem ,falle die ,kurbel auf die ,achse dieser ,trommel setzen2 doch mu letztere dann hinreichend gro sein und bei jeder ,umdrehung eine gengende ,anzahl von ,bildern -- am besten etwa acht -- transportieren4 ,der ,antrieb des ,werkes mittels ,elektromotor bietet keinerlei ,schwierigkeiten4 ,die ,geschwindigkeit des ,motors1 der in der ,minute etwa #aejj bis #bjjj ,umdrehungen macht1 wird durch eine entsprechende bersetzung herabgemindert4 ,zur ,regelung der ,geschwindigkeit ist die ,anwendung eines regulierbaren ,widerstandes erforderlich4 ,es gengt im allgemeinen ein kleiner ,motor in ,strke von #a_/cj ,pferdekraft4 ,illustration3 ,fig4 #db4 ,der ruhige ,gang des ,werkes wird1 worauf ich schon oben aufmerksam machte1 dadurch gefrdert1 da man den ,bewegungs-,mechanismus mit einem ,schwungrad versieht1 und zwar gehrt dieses auf die ,achse des gleichmig rotierenden ,teiles1 welcher die ,ste fr die ,weiterbewegung erteilt4 ,es ist ferner vorteilhaft1 wenn die zum ,antrieb dienenden ,zahnrder schrg gefrste ,zhne haben1 weil solche ruhiger und sicherer ineinander greifen4 ,dieses sichere ,ineinandergreifen ist von grter ,wichtigkeit beim ,schlgersystem2 denn hier hngt von dem ,zahnrderpaar1 das ,transporttrommel und ,schlgerscheibe verbindet1 die ,genauigkeit des ,werkes ab 7vergl4 ,figur #aj74 ,der ,antrieb der ,vorschubtrommel1 welche den ,film von der ,spule gleichmig zur ,tre fhrt1 geschieht durch eine ,kette oder durch ,zahnradbertragung4 ,es wurde vielfach das kettenlose ,system als berlegen dargestellt4 ,durch solche ,anpreisungen soll man sich nicht irre fhren lassen2 denn fr die ,qualitt des ,apparates ist allein die ,ausfhrung magebend1 nicht aber die ,frage3 ,kette oder ,zahnrad4 ,ein gutes ,zahnrad ist besser wie eine schlechte ,kette und umgekehrt ist eine gute ,gelenkkette1 die sich nachspannen lt1 gewi einem minderwertigen ,zahnrad vorzuziehen1 dessen ,zhne bald abschleissen4 ,der ,antrieb mit ,kette ist aus ,fig4 #db ersichtlich1 whrend die ,abbildung ,fig4 #dj auch die ,nachstellvorrichtung fr die ,gelenkkette zeigt4 ,es luft dort eine ,rolle gegen die ,kette1 und zwar wird die ,rolle von einem ,arm getragen1 den man nachstellen kann1 wenn die ,kette sich lenkt und schlapp luft4 ,ausfhrung des ,kinematograph-,mechanismus und ,auswahl4 ,wir kommen nun zur ,ausfhrung des ,kinematograph-,mechanismus berhaupt4 ,da ist in erster ,linie auf soliden ,bau und festen ,zusammenhang der einzelnen ,teile hinzuweisen4 ,die rotierenden ,teile mssen gut gelagert sein4 ,denn jedes ,vibrieren macht sich auf der ,projektionswand in vielfach verstrktem ,mae geltend und bei zitternder ,bewegung wird das ,lichtbild derart tanzen1 da es unserm ,auge verschwommen erscheint4 ,die ,anordnung der einzelnen ,teile im ,mechanismus mu ferner mglichst zweckmig sein1 damit das ,einspannen des ,filmbandes rasch und sicher besorgt werden kann4 ,unzweckmig ist es z4 ,b4 auch1 wenn das ,einsetzen des ,film von der linken ,seite her zu erfolgen hat1 whrend sich die ,kurbel zum ,drehen auf der rechten ,seite des ,apparates befindet4 ,nun ein paar ,worte ber die ,auswahl der ,apparate4 ,wer die ,anschaffung eines ,kinematographen beabsichtigt1 mu ja zwischen ,modellen in den verschiedensten ,preislagen whlen1 und wer die ,wahl hat die ,qual6 ,fr ffentliche ,vorfhrungen1 namentlich in ,orten1 wo lebende ,lichtbilder nichts ,neues mehr sind1 mu der ,apparat den hchsten ,ansprchen gengen1 und die richten sich besonders auf ,flimmerfreiheit und ruhiges ,stehen der ,bilder4 ,der ,besitzer eines solchen ,apparates wird ferner bei der dauernden ,beanspruchung nur dann ,freude daran erleben1 wenn die ,films geschont werden und wenn das ,werk derartig gebaut ist1 da es nicht ausleiert4 ,es liegt auf der ,hand1 da da ein billiges ,modell nicht am ,platze ist4 ,wer nicht die ,mittel aufwenden will1 ein in jeder ,beziehung wirklich gediegenes ,instrument zu beschaffen1 dem mchte ich abraten1 die ffentliche ,vorfhrung lebender ,lichtbilder zu unternehmen2 denn er schdigt sich selbst wie auch indirekt seine ,berufsgenossen4 ,anders steht die ,sache natrlich1 wenn der ,kinematograph nur gelegentlich zur ,vorfhrung in kleineren ,kreisen dienen soll4 ,vereine1 die dann und wann ihren ,mitgliedern einige ,films zeigen wollen1 oder ,lehranstalten1 die den ,kinematograph als ,demonstrations-,instrument in die ,lehrmittel-,sammlung aufnehmen1 werden sich in der ,regel mit weniger hohen ,anforderungen begngen4 ,vor allem ist hier nicht ein ,apparat erforderlich1 der einem ,dauerbetriebe standhalten mu1 wie ihn das ,kinematographen-,theater mit sich bringt4 ,es besteht vielfach die ,ansicht1 groe ,lichtbilder lieen sich nur mittels eines riesengroen ,projektions-,apparates machen und so auch groe lebende ,bilder nur mit ,hilfe eines mchtigen ,kinematograph-,mechanismus4 ,demgegenber ist zu betonen1 da der kleinste und einfachste ,kinematograph ebenso groe ,bilder zu liefern vermag1 wie der grte1 wenn nur das ntige ,licht dahinter sitzt4 ber die verschiedenen ,apparat-,systeme und ihre ,auswahl wurde schon gesprochen4 ,ich wies darauf hin1 da die ,ansichten ber die ,frage1 welches ,system das beste sei1 auseinander laufen4 ,der objektive ,beurteiler kommt1 um dies zu wiederholen1 zu dem ,resultat3 ,das ,system macht nicht die ,qualitt aus1 sondern die ,art der ,ausarbeitung und ,ausfhrung1 wobei nicht ausgeschlossen sein soll1 da nicht die hchsten ,anforderungen mit einem ,system leichter oder schwerer zu erfllen sind1 als mit andern4 ,im groen und ganzen ist die ,zuneigung zu dem einen oder andern ,system auf ,seiten des ,anbietenden teils ,sache der berzeugung und teils des ,geschftsinteresses1 auf ,seiten des ,kufers ,sache des ,geschmacks und nicht zum mindesten des ,vertrauens4 ,das ,gerusch des ,kinematograph-,mechanismus4 ,der ,konstrukteur wird auch auf einen ruhigen ,gang des ,werkes1 der mglichst frei von ,gerusch ist1 ,wert zu legen haben4 ,dazu gehrt eine gute ,lagerung aller rotierenden ,teile und ein sicheres ,ineinandergreifen der ,zahnrder4 ,die grten ,schwierigkeiten bietet beim ,malteser-,apparat der periodische ,antrieb der ,transporttrommel3 man hat damit dem unvermeidlichen ,schlag des ,eingriffes in das ,kreuz zu rechnen4 ,dieser ,schlag wchst mit dem ,tempo4 ,malteser-,apparate1 die den ,film sehr rasch von ,bild zu ,bild weiterziehen1 werden nicht so frei von ,gerusch arbeiten knnen1 wie solche1 die ein langsameres ,tempo entwickeln4 ,letztere mgen durch einen ruhigen ,gang anfangs bestechen1 sie leiden aber an dem belstand1 da sie strker flimmern und da zur ,vermeidung des ,flimmerns der ,film mit bermiger ,geschwindigkeit durchgedreht werden mu1 wodurch eine bertriebene1 unnatrliche ,wiedergabe der ,bewegungen herbeigefhrt wird4 ,apparate des ,schlgersystems besitzen nur rotierende ,teile und diese knnen an sich ruhiger arbeiten2 es kommt aber der jeweilige ,schlag des ,exzenterstiftes auf das ,filmband hinzu4 ,wenn bei der ,ausfhrung des ,werkes das ,erforderliche zur ,vermeidung des ,gerusches geschehen ist1 so lt sich ein weiteres tun durch ,dmpfung4 ,eine solche wird bewirkt durch isolierte ,aufmontierung des ,werkes auf die ,unterlage1 z4 ,b4 mittels dicker ,filzstcke4 ,ungnstig ist infolge der ,resonanzwirkung die ,aufstellung des ,apparates auf einer hohlen ,unterlage1 z4 ,b4 einem ,kasten4 ,eine weitere ,dmpfung wird auch erzielt durch den bei teureren ,apparaten jetzt blichen ,einbau des ,malteserkreuzes nebst ,eingriffscheibe in einen lbehlter4 berhaupt darf man es an gehriger1 aber nicht bertriebener ,schmierung nicht fehlen lassen4 ,verbindung des ,werkes mit dem ,projektionsapparat4 ,nachdem der ,kinematograph-,mechanismus ausgesucht ist1 handelt es sich darum1 wie er an der ,projektionslaterne angebracht werden soll4 ,an sich bietet diese ,montierung keine ,schwierigkeit2 der ,kinematograph ist derart vor die ,laterne zu setzen1 da der ,lichtkegel das ,filmbild gleichmig beleuchtet4 ,weiter vorn 7,seite #af7 wurde schon eingehend darber gesprochen4 ,nun soll der ,apparat aber in der ,regel nicht nur zur kinematographischen ,projektion dienen1 sondern auch stehende ,lichtbilder zeigen1 und dazu ist es erforderlich1 da der ,kinematograph-,mechanismus durch die ,einrichtung zur gewhnlichen ,projektion ersetzt werden kann4 ,wie man da verfhrt1 will ich jetzt zeigen4 ,illustration3 ,fig4 #dc4 ,bei einem einfacheren ,kinematograph-,mechanismus begngt man sich vielfach damit1 ihn auf dem ,bodenbrett des ,apparates mit leicht lsbaren ,schrauben festzuklemmen1 wie es die ,abbildung ,fig4 #dc zur ,darstellung bringt4 ,das ,objektiv zur ,glasbilder-,projektion ist hier an einem ,rohrstck angebracht1 welches sich zur ,seite klappen lt4 ,diese ,anordnung ist einfach1 aber nur dann anwendbar1 wenn eine rasche ,aufeinanderfolge der beiden ,projektionsarten nicht erforderlich ist4 ,sie ist zweckmig in ,fllen1 wo der ,apparat hauptschlich zur ,projektion von ,glasbildern und nur gelegentlich zur ,darstellung lebender ,lichtbilder benutzt wird und wo ferner die ,anschaffungskosten niedrig gehalten werden sollen4 ,illustration3 ,fig4 #dd4 ,die beiden folgenden ,abbildungen 7,fig4 #dd und #de7 zeigen eine ,anordnung1 welche ein rascheres ,auswechseln gestattet4 ,kinematograph-,mechanismus und ,glasbilder-,projektionsobjektiv sind hier1 letzteres mittels eines ,trgers1 auf einem nach rechts und links verschiebbaren ,schlitten angebracht4 ,in ,fig4 #dd ist der ,schlitten so eingestellt1 da ,glasbilder projiziert werden knnen1 whrend sich in ,fig4 #de der ,kinematograph-,mechanismus vor der ,laterne befindet und das ,projektionsobjektiv zur ,seite gerckt ist4 ,der ,unterbau eines solchen ,apparates allein ist aus der ,abbildung ,fig4 #df ersichtlich4 ,illustration3 ,fig4 #de4 ,bei einer anderen ,anordnung wird der ,mechanismus auf eine ,platte montiert1 die sich zur ,seite drehen lt1 wobei das ,projektionsobjektiv1 welches seitlich am ,kinematograph befestigt ist1 in die richtige ,stellung vor die ,laterne kommt4 ,ein derartig gebauter ,apparat ist in den ,abbildungen ,fig4 #dg und #dh zur ,darstellung gebracht4 ,die erstere zeigt ihn bereit zur ,projektion lebender ,lichtbilder2 in der zweiten ,abbildung dagegen ist das ,kinematograph-,werk zur ,seite gedreht und das ,projektionsobjektiv befindet sich in ,arbeitsstellung4 ,illustration3 ,fig4 #df4 ,wesentlich ist es bei den ,auswechselvorrichtungen1 da der ,kinematograph-,mechanismus beim ,betriebe recht stabil steht1 da also die drehbare ,platte oder der ,schlitten fest gelagert ist und beim ,drehen der ,kurbel nicht hin und her schwankt4 ,diese ,forderung wird am sichersten erfllt1 wenn man das umgekehrte ,verfahren einschlgt3 ,kinematograph und ,projektionsobjektiv werden fest auf die ,grundplatte montiert und die ,laterne selbst wird dahinter in einer ,schlittenfhrung nach links oder rechts herbergeschoben4 ,die ,abbildung ,fig4 #di zeigt den ,unterbau eines solchen ,apparates1 whrend ,fig4 #ej die gesamte ,anordnung darstellt2 sie ist namentlich dann den erstgenannten ,methoden vorzuziehen1 wenn der ,mechanismus schwer gebaut ist4 ,tatschlich hat sie sich jetzt fast allenthalben eingebrgert4 ,es ist noch eine ,abnderung dieses ,prinzips zu erwhnen1 die darin besteht1 da man dem ,laterngehuse ungefhr die doppelte ,breite gibt und in seiner ,vorderwand nebeneinander zwei ,kondensoren1 einen fr die kinematographische und einen fr die ,glasbilder-,projektion1 anbringt2 es wird dann nur die ,lampe im ,apparat nach links oder rechts geschoben4 ,die ,abbildung ,fig4 #ea mag zeigen1 wie ein derartiges ,apparatgehuse aussieht4 ,illustration3 ,fig4 #dg4 ,illustration3 ,fig4 #dh4 ,illustration3 ,fig4 #di4 ,illustration3 ,fig4 #ej4 ,illustration3 ,fig4 #ea4 ,doppelgehuse4 ,der rasche bergang von der einen zur anderen ,projektionsart lt sich auch mit ,hilfe der ,vertikaleinrichtung des ,liesegang'schen ,universal-,projektionsapparates bewirken1 deren ,konstruktion aus ,fig4 #eb hervorgeht4 ,man sieht da vor dem ,apparatgehuse den sogen4 ,vertikalkasten4 ,die ,linsen des ,kondensors sind getrennt1 und zwar sitzt die vordere ,linse vorne am ,vertikalkasten1 whrend der andere1 aus ein oder zwei ,linsen bestehende ,teil des ,kondensors im ,gehuse des ,apparates untergebracht ist4 ,eine weitere ,kondensierungslinse befindet sich in der ,decke des ,vertikalkastens4 ,im ,kasten selbst ist ein drehbarer1 in zwei ,stellungen fixierbarer ,spiegel1 und oben1 zentrisch ber der ,linse1 ein ,projektionsobjektiv mit darauf gestecktem ,spiegel4 ,ist der innere ,spiegel hochgeklappt1 so gehen die aus dem ,gehuse kommenden parallelen ,strahlen ungehindert durch den ,kasten hindurch1 treffen die vordere ,kondensierungslinse und werden von ihr1 wie bei der gewhnlichen ,projektion1 in einem ,kegel nach vorn geworfen4 ,der einzige ,unterschied gegen die sonstige ,anordnung besteht darin1 da die ,linsen des ,kondensors weit auseinander stehen1 was die ,wirkung nicht wesentlich beeinflut4 ,klappt man nun den ,spiegel herunter in die ,stellung1 wie sie die ,abbildung zeigt1 so werden die ,lichtstrahlen gegen die oben im ,kasten befindliche ,linse reflektiert1 von dieser in das ,objektiv darber gelenkt und endlich vom zweiten ,spiegel auf die ,projektionswand geleitet4 ,dadurch wird von einem ,gegenstande1 den man auf die ,linse legt1 ein vergrertes ,lichtbild zur ,darstellung gebracht4 ,illustration3 ,fig4 #eb4 ,diese ,einrichtung lt sich hier nun in der ,weise verwenden1 da man den ,kinematograph vorne vor dem ,apparat1 also an ,stelle des ,projektionsobjektivs1 anbringt1 wie es die ,abbildung ,fig4 #ec andeutet4 ,die zu zeigenden ,glasbilder legt man dabei mittels eines ,halters oben auf die ,linse des ,vertikalkastens4 ,wenn der ,spiegel hochgeklappt ist1 haben wir kinematographische ,projektion2 um zur ,glasbilder-,projektion berzugehen1 brauchen wir nur den ,spiegel herunterzuklappen4 ,der ,wechsel von einer ,projektionsart zur andern kann also im ,augenblick geschehen4 ,illustration3 ,fig4 #ec4 ,in manchen ,fllen ist eine ,abnderung dieser ,konstruktion angebracht4 ,wenn nmlich der ,kinematograph-,mechanismus hoch gebaut oder mit einer groen ,filmspule versehen ist1 kann es leicht vorkommen1 da er den ,lichtstrahlen1 die bei der ,vertikalprojektion kegelfrmig gegen die ,wand geworfen werden1 strend im ,wege steht4 ,man legt dann den ,vertikalkasten um1 soda die ,strahlen im ,kasten zur ,seite abgelenkt werden und neben dem ,kinematograph1 nicht darber hinweg1 zur ,wand gehen4 ,illustration3 ,fig4 #ed4 ,doppelapparat mit ,kinematograph4 ,sehr bequem lt sich der ,wechsel zwischen ,glasbilder-,projektion und kinematographischer ,projektion mit ,hilfe des ,doppel-,apparates bewirken4 ,von den beiden ,laternen1 die entweder1 wie in ,fig4 #ed dargestellt1 bereinander angeordnet sind oder aber nebeneinander stehen1 ist eine mit dem ,kinematograph-,mechanismus versehen1 whrend die andere zum ,aufwerfen der ,glasbilder dient4 ber die ,form der ,projektionslaterne ist nicht viel zu sagen4 ,das ,gehuse1 in der ,regel aus blauem ,stahlblech gefertigt1 ist auf einer krftigen ,bodenplatte angebracht4 ,an der ,seite befindet sich eine ,tre mit ,beobachtungsfensterchen1 hinten eine ,schiebetre oder schrg stellbare ,klappe1 oben ein ,kaminaufsatz1 der die heie ,luft und die heien ,gase aus dem ,innern abziehen lt4 ,in der ,form des ,kamines wird oft gesndigt2 man gibt der ,laterne vielfach nach englischem ,muster einen zierlichen ,aufsatz1 der wohl dem ,zwecke entspricht1 ein elegantes ,aussehen zu schaffen1 der aber die heie ,luft nicht absaugt1 sondern vielmehr zurckdrckt und so eine geordnete ,ventilation unmglich macht4 ,bei ,anwendung einer krftigen ,lichtquelle sollte das ,gehuse hinreichend gerumig sein4 ,illustration3 ,fig4 #ee4 ,bildhalter4 ,in der ,vorderwand ist der ,kondensor angebracht und davor die ,bildbhne1 in welche der ,halter zur ,aufnahme der ,glasbilder pat4 ,die verschiedenen ,arten von ,bildhaltern will ich hier nicht besprechen1 sondern nur darauf hinweisen1 da ein ,halter zweckmig ist1 in dem man ,bilder der beiden ,handelsformate #h-a_/d #h-a_/d und #h-a_/b #aj cm durcheinander verwenden kann4 ,am meisten verwandt wird der ,doppelbildhalter1 wie ihn beispielsweise ,fig4 #ee zeigt4 ,es ist bei der ,beschaffung zu berlegen1 ob die ,erhitzung der ,laterne so gro ist1 da ein ,metallhalter dem gewhnlichen ,halter aus ,holz vorgezogen werden mu4 ,das ,khlgef4 ,illustration3 ,fig4 #ef4 ,khlgefsse4 ,illustration3 ,fig4 #eg4 ,durch die ,verwendung eines ,khlgefes ist es mglich1 die mit den ,lichtstrahlen aus der ,laterne austretenden ,wrmestrahlen aufzufangen und dadurch den ,film gegen zu starke ,erhitzung und ,entzndung zu schtzen4 ,das einfache ,khlgef1 welches in ,fig4 #ef dargestellt ist1 besteht aus einem ,metallkasten mit #b kreisrunden ,ausschnitten1 die durch ,spiegelglasplatten geschlossen sind4 ,die ,platten sind eingekittet oder durch zwischengeprete ,gummiringe gegen das ,metall gedichtet4 ,diese letztere ,anordnung hat den ,vorzug1 da man die ,glasplatten zum gehrigen ,reinigen herausnehmen und bei ev4 ,bruch leicht ersetzen kann4 ,damit nun das ,khlgef ausreichend wirkt und seinen ,zweck erfllt1 mu es eine ziemliche ,breite haben und ferner mu die ,khlflssigkeit gengend kalt bleiben1 da sie bei starker ,erhitzung ihre ,eigenschaft1 die ,wrmestrahlen zurckzuhalten1 verliert4 ,die erforderliche ,breite des ,khlgefes richtet sich nach der zur ,verwendung kommenden ,strke des ,bogenlichtes1 das ja in der ,regel benutzt wird4 ,ein dauerndes ,kaltbleiben der ,khlflssigkeit erzielt man am sichersten durch ,anschlu an die ,wasserleitung4 ,das ,gef wird dazu mittels zweier daran angebrachter ,hhne durch ,schluche einerseits mit der ,wasserleitung oder auch einem hochgestellten ,vorratsbassin1 andererseits mit dem ,abflurohr oder einem ,eimer verbunden4 ,der ,wasserhahn wird derart einreguliert1 da sich ein langsamer ,durchlauf ergibt4 ,einen ,ersatz fr diese ,anordnung bietet in gewissem ,mae die in ,figur #eg dargestellte1 nach ,angabe von ,oberingenieur ,ruppert konstruierte ,form4 ,es sind da nmlich beiderseits ,zirkulationsgefe angebracht1 die mit dem ,hauptgef durch ,kommunikationsrhren verbunden sind und ihm durch ,zirkulation immer wieder abgekhlte ,flssigkeit zufhren1 da die ,seitengefe auerhalb der ,laterne stehen und nicht erwrmt werden4 ,wenn man das einfache ,khlgef 7,fig4 #ef7 zur ,anwendung bringt und dabei ohne ,anschlu an die ,wasserleitung arbeiten will1 so wird es meist erforderlich erscheinen1 die ,khlflssigkeit nach einiger ,zeit1 etwa #a_/b bis #c_/d ,stunden1 zu erneuern2 besser tut man noch1 ein zweites ,gef zum ,auswechseln bereit zu halten4 ,als ,khlflssigkeit verwendet man in diesem ,falle abgekochtes1 destilliertes ,wasser2 nicht abgekochtes ,wasser setzt beim ,erwrmen ,luftblasen an4 ,wenn man ,glyzerin benutzen will1 welches auch empfohlen wird1 da es die ,wrmestrahlen stark absorbiert1 so nehme man nur chemisch reines ,glyzerin4 ,das ,khlgef wird vor die ,laterne1 also zwischen ,kondensor und ,film oder ,glasbild1 gestellt4 ,zweckmiger ist aber die von mir gegebene ,anordnung1 wonach der ,trog zwischen den ,linsen des ,kondensors angebracht wird2 sie hat den ,vorteil1 da die ,lichtstrahlen als annhernd paralleles ,bndel in senkrechter ,richtung durch die ,flssigkeit gehen und somit keinerlei ,ablenkung erfahren4 ,ferner knnen hierbei die ,glasbilder nher an den ,kondensor gebracht werden1 soda ,linsen der blichen ,gre zur ,erzielung einer gleichmigen ,beleuchtung gengen1 whrend die ,bilder sonst1 wenn das ,khlgef vor dem ,kondensor steht1 in gewissen ,abstand davon kommen und zu ihrer vlligen ,beleuchtung daher entsprechend grere ,linsen erforderlich sind4 ,die ,khleinrichtung wurde vielfach als unbedingt erforderlich fr die kinematographische ,projektion hingestellt1 und sie hat gewi viel fr sich2 denn der ,film kann dadurch1 vorausgesetzt1 da das ,gef hinreichend breit ist1 gegen ,beschdigung durch die ,strahlen1 namentlich gegen ,entzndung1 geschtzt werden4 ,von den ,vorfhrern wird das ,khlgef in der ,regel als berflssiges ,mbel betrachtet1 und bei sorgsamer ,handhabung erscheint es auch entbehrlich1 besonders wenn der ,apparat mit einer zuverlssig funktionierenden1 automatischen ,feuerschutzeinrichtung versehen ist4 ,wertvoll ist die ,khlung in ,fllen1 wo es gilt1 einzelne ,bilder aus den ,films zu projizieren1 wie das bei wissenschaftlichen ,auffhrungen vorkommen mag4 ,andererseits kann das ,khlgef geradezu gefhrlich werden1 wenn sich der ,vorfhrer vllig auf dessen ,wirkung verlt und es dabei versumt1 die ,flssigkeit rechtzeitig zu erneuern4 ,wrmeschutz durch ,gitter4 ,neuerdings wurde von der ,firma ,liesegang festgestellt1 da ein feines ,raster oder ,gitter in hohem ,mae die ,wrmewirkung der ,strahlen schwcht4 ,das ,raster -- am einfachsten dient diesem ,zwecke ein feinmaschiges ,drahtnetz -- wird zwischen ,kondensor und ,film eingeschaltet2 dadurch ist ein vollkommener ,schutz des ,filmbandes gegen ,entzndung gewhrleistet4 ,beim ,arbeiten mit hoher ,stromstrke mu allerdings das ,netz ntigenfalls doppelt genommen werden4 ,dies ,verfahren lt sich vorteilhaft anwenden1 wenn aus einem ,film einzelne ,bilder projiziert werden sollen4 ,zwar bringt die ,methode einen ziemlichen ,lichtverlust mit sich1 doch kommt dieser hier weniger in ,betracht1 als ja auch bei der normalen kinematographischen ,vorfhrung ein ,teil des ,lichtes -- nmlich durch die ,blendscheibe -- geraubt wird4 ,zweckmigerweise kann das ,drahtnetz an ,stelle der undurchsichtigen ,scheibe des automatischen ,feuerschutzes treten2 bei ,stillstand des ,werkes wird dann das ,netz selbstttig in den ,strahlengang eingeschaltet4 ,will man also ein einzelnes ,bildchen allein projizieren1 so braucht man das ,werk nur anzuhalten4 ,ferner bietet diese ,anordnung den ,vorzug1 da der ,vorfhrer beim ,einspannen eines neuen ,filmbandes ,licht hat4 ,die optische ,ausrstung4 ,der ,kondensor4 ,die optische ,ausrstung des kinematographischen ,wiedergabe-,apparates besteht aus ,kondensor 7,beleuchtungssystem7 und ,objektiv 7,vergrerungssystem74 ,wie ich oben gezeigt und durch ,abbildungen 7,fig4 #d und #e7 veranschaulicht habe1 ist die ,aufgabe und ,wirkungsweise dieser beiden ,teile beim ,kinematographen genau dieselbe wie bei jedem ,projektionsapparat4 ,der ,kondensor besorgt die geeignete ,beleuchtung des ,bildchens1 welches projiziert werden soll2 das ,objektiv gibt die scharfe ,vergrerung desselben4 ,illustration3 ,fig4 #eh4 ,doppelkondensor4 ,der ,kondensor besteht in der ,regel aus zwei plankonvexen ,linsen1 die in eine ,messingfassung verschraubt sind2 man nennt ein solches ,system ,doppelkondensor4 ,die ,linsen haben einen ,durchmesser von #aj cm oder mehr2 zur ,projektion der ,filmbilder wrde auch ein kleineres ,ma gengen1 meistens ist aber der ,kinematograph mit einer ,einrichtung zur ,projektion von ,glasbildern verbunden und die gebruchlichen ,mae derselben3 #h-a_/d #h-a_/d cm und #h-a_/b #aj cm1 beide mit etwa #g #g cm ,maskenausschnitt1 erfordern einen ,kondensor von mindestens #aj cm ,durchmesser4 ,grere ,glasbilder verlangen einen entsprechend greren ,kondensor1 das ,format #i #ab cm z4 ,b4 einen solchen mit #ae cm-,linsen4 ,namentlich bei ,anwendung grerer ,kondensoren ist eine ,form von ,vorteil1 die man als dreifachen oder ,triple-,kondensor bezeichnet2 der ,vorteil besteht darin1 da das ,linsensystem der ,lampe etwas genhert wird1 wodurch man eine bessere ,lichtausnutzung und mithin grere ,helligkeit erzielt4 ,es gibt verschiedene ,arten von ,triple-,kondensoren1 beispielsweise solche aus zwei plankonvexen ,linsen mit zwischengesetzter bikonvexer ,linse2 eine viel gebrauchte ,form besteht aus einem ,doppelkondensor1 dem eine etwas kleinere ,meniskuslinse vorgesetzt ist1 wie ,fig4 #ei zeigt4 ,die ,meniskuslinse1 die in der ,regel durch eine ,hartglasscheibe geschtzt wird1 ist dabei der ,lichtquelle zugekehrt4 ,illustration3 ,fig4 #ei4 ,dreifacher ,kondensor4 ,der ,kondensor ist in hohem ,grade der ,hitze der ,lichtquelle ausgesetzt4 ,an und fr sich schadet die ,erhitzung nun der ,linse in keiner ,weise2 doch ist das ,glas mehr oder minder empfindlich gegen pltzliche starke ,temperaturvernderungen1 da hierdurch ,spannungen in dem ,mae entstehen1 welche ein ,springen der ,linse zur ,folge haben knnen4 ,man sollte daher eine schnelle ,erwrmung und auch eine rasche ,abkhlung1 welch' letztere beispielsweise nach der ,vorfhrung durch ,luftzug von der geffneten ,tr erfolgen kann1 nach ,mglichkeit vermeiden4 ,ferner ist zu bercksichtigen1 da sich das ,glas wie jeder andere ,krper bei ,erwrmung ausdehnt2 die ,linsen mssen daher in der ,fassung etwas ,spiel haben1 also locker darin sitzen4 ,das ,objektiv4 ,fr den ,kinematograph kommt ebenso wie fr die ,glasbilder-,projektion als geeignetes ,instrument in der ,regel eine ,objektivkonstruktion zur ,verwendung1 die vor fast #gj ,jahren von ,petzval fr die ,zwecke der ,portrtphotographen errechnet wurde4 ,dieses ,objektiv besteht1 wie die ,abbildung ,fig4 #fj zeigt1 aus zwei ,linsensystemen1 deren vorderes aus zwei verkitteten ,linsen zusammengesetzt ist1 whrend das rckwrtige zwei durch einen ,ring getrennte ,linsen hat4 ,die ,glser sind in eine ,messingfassung verschraubt1 die zur ,erleichterung der scharfen ,einstellung des ,bildes mit einem ,zahntriebe versehen ist4 ,man achte ja darauf1 die ,linsen wieder in der richtigen ,reihenfolge einzusetzen1 wenn man sie zwecks ,reinigung aus der ,fassung herausgenommen hat4 ,als ,anhalt fr die ,lage der drei ,linsenteile merke man sich1 da alle gewlbten ,flchen nach vorne zeigen4 ,das ,putzen der ,linsen darf nur mit einem weichen ,tuch geschehen4 ,illustration3 ,fig4 #fj4 ,petzval'sches ,objektiv4 ,whrend von der ,lichtquelle die ,helligkeit des ,lichtbildes abhngt1 ist durch die ,qualitt des ,objektivs die ,schrfe der ,wiedergabe bedingt4 ,ohne gutes ,objektiv kann der beste ,apparat keine tadellosen ,bilder geben4 ,der besprochene ,petzvalsche ,objektivtypus gibt nun eine gute ,durchschnittsschrfe1 die in vielen ,fllen ausreichend erscheint4 ,eine hhere ,leistung aber1 eine wie man sagt geschnittene ,schrfe und dabei plastische ,zeichnung1 wird von den modernen lichtstarken ,instrumenten geliefert1 die man als ,anastigmate bezeichnet4 ,ein vortreffliches ,instrument dieser ,art ist beispielsweise das ,projektionsanastigmat ,triplar4 ,es wird in den ,kinematographentheatern leider noch zu wenig auf die ,verwendung eines wirklich tadellosen ,objektives gesehen4 ,man sollte sagen1 in einem ,unternehmen1 das ,tausende fr die ,ausstattung angelegt hat1 drften nicht rund #ajj ,mark gespart werden bei der ,beschaffung eines ,instrumentes1 von dessen ,wirkung die ,gte der ,schaustellung abhngt4 ,von der ,beschaffenheit des ,objektivs hngt auer der ,schrfe die ,gre des ,bildes ab1 welches man auf einen bestimmten ,abstand von der ,projektionswand erhlt4 ,wenn wir beispielsweise zwei verschiedene ,objektive nehmen und nacheinander am ,apparat anbringen1 so mag das eine bei einem ,abstande von #aj ,metern ein #c ,meter groes ,lichtbild liefern1 whrend man mit dem zweiten auf die gleiche ,entfernung hin ein nur #b ,meter groes ,bild bekommt4 ,und setzten wir diese ,versuche mit anderen ,objektiven fort1 so wrden wir ,instrumente darunter finden1 die noch kleinere oder aber grere ,lichtbilder liefern4 ,worin besteht nun der ,unterschied dieser ,objektive8 -- ,da sagt der ,optiker3 sie haben verschiedene ,brennweite1 und er sagt ferner3 wenn ich die ,brennweite eines ,objektives kenne1 so kann ich mit ,hilfe einer einfachen ,regel feststellen1 wie groe ,bilder man damit bekommt2 und umgekehrt kann ich leicht berechnen1 welche ,brennweite das ,objektiv haben mu1 um auf vorgeschriebene ,entfernung ein ,lichtbild bestimmter ,gre zu geben4 -- ,es drfte mithin wohl von ,wert1 jedenfalls aber von ,interesse sein1 zu wissen1 was man unter ,brennweite versteht4 ,die ,brennweite und ihre ,bestimmung4 ,illustration3 ,fig4 #fa4 ,brennglas4 ,am leichtesten lt sich der ,begriff der ,brennweite durch das bekannte ,experiment mit einer einfachen ,sammellinse1 dem sogen4 ,brennglase1 erklren1 wie es in ,fig4 #fa veranschaulicht ist4 ,wenn man eine solche ,linse gegen die ,sonnenstrahlen hlt und nun mit der anderen ,hand ein ,blatt ,papier dahinter bringt1 so wird man durch ,vor- und ,zurckschieben des ,blattes bald eine ,stelle finden1 wo die ,strahlen fast zu einem ,punkte zusammengezogen sind4 ,dieser hell leuchtende ,fleck ist nichts anderes als ein ,bildchen der ,sonne2 man hat die ,stelle ,brennpunkt genannt1 weil hier auch die mit den ,lichtstrahlen vereinigten ,wrmestrahlen konzentriert werden1 die das ,papier in ,brand setzen4 ,den ,abstand des ,brennpunktes von der ,linse oder richtiger von der ,mitte des ,glaskrpers bezeichnet man nun als ,brennweite4 ,wenn man dies ,experiment mit verschiedenen ,brennglsern macht1 wird es sich herausstellen1 da die ,brennweiten derselben nicht gleich sind2 es wird sich ferner zeigen1 da die strker gewlbten ,glser eine krzere ,brennweite haben als die flacher geschliffenen4 ,statt die ,linse gegen die ,sonne zu halten1 kann man sie auch gegen einen gut beleuchteten1 weit entfernten ,gegenstand1 z4 ,b4 einen ,schornstein1 richten1 wobei man das ,papierblatt vor- und zurckschiebt1 bis sich ein scharfes ,bild des ,schornsteines darauf zeigt2 das ,blatt deckt man mglichst gegen falsches ,licht ab1 um das ,bild deutlich erscheinen zu lassen4 ,es wird dem ,beobachter dabei auffallen1 da das ,bild auf dem ,kopfe steht4 ,der ,abstand des ,papiers von der ,mitte der ,linse ist gerade so gro wie bei dem ,experiment mit der ,sonne1 und wenn wir ihn messen1 haben wir also die ,brennweite4 ,bei diesem ,versuche ist es wichtig1 da sich der betreffende ,gegenstand1 wie oben erwhnt1 in groer ,entfernung befindet4 ,wenn man nmlich ,linse und ,papier auf einen nahen ,gegenstand einstellt1 so wird der ,abstand vom ,papier zur ,linse grer als die ,brennweite1 und zwar um so grer1 je nher man an den ,gegenstand heran kommt4 ,das lt sich leicht auf folgende ,weise demonstrieren4 ,man setzt in einem sonst dunklen ,raume auf den ,tisch eine brennende ,kerze und in einigen ,abstand davon ein weies ,kartonstck1 das man auf einem ,hlzchen befestigt hat1 soda es senkrecht steht4 ,bringt man nun die ,linse1 die man wenn mglich auch auf einem ,stnder befestigt1 dazwischen und schiebt nun den ,karton hin und her1 so wird man bald ein ,bild der ,kerze darauf bekommen4 ,rckt man nun die ,kerze nher an die ,linse heran1 so mu man den ,karton weiter fort schieben1 wobei das ,bild gleichzeitig grer wird4 ,bei weiterem ,experimentieren und fortwhrendem ,vergleichen der ,abstnde und ,bildgren kommt man zu einem interessanten ,resultat3 wenn nmlich ,kerze1 ,linse und ,karton derart aufgestellt sind1 da das ,bild der ,kerze gerade so gro wird wie die ,kerze selbst1 so sind auch die ,abstnde von ,kerze bis zur ,mitte der ,linse gleich gro1 und zwar ist jeder dieser ,abstnde genau doppelt so gro wie die ,brennweite2 daraus ergibt sich weiterhin1 da die ,entfernung des ,kartons von der ,kerze bei dieser ,einstellung viermal so gro wie die ,brennweite ist 7vgl4 ,fig4 #fb74 ,experiment und ,berechnung zeigen nun1 da sich ein zusammengesetztes ,linsensystem geradeso wie eine einfache ,linse verhlt1 welche die ,brennweite dieses ,systems hat4 ,wir knnen uns also die ,erfahrung1 die wir soeben mit dem ,brennglase gemacht haben1 fr unser ,projektionsobjektiv zunutze machen4 ,halten wir das ,projektionsobjektiv gegen die ,sonne oder richten es gegen einen entfernten ,gegenstand1 so bekommen wir ebenfalls auf einem dahinter gehaltenen ,blatt ,papier ein ,bild der ,sonne oder des ,gegenstandes4 ,wir werden aber in ,verlegenheit kommen1 wenn es nun gilt1 die ,brennweite zu bestimmen2 denn von welchem ,punkte des ,objektives an sollen wir sie messen8 -- ,der ,optiker klrt uns auf1 da das ,objektiv einen sog4 optischen ,mittelpunkt habe1 der fr die ,messung magebend sei1 doch diese ,aufklrung kann uns hier wenig helfen2 denn der optische ,mittelpunkt ist nicht zu sehen4 ,man hilft sich nun hufig damit1 da man die ,mitte zwischen den ,linsen des ,objektives aufsucht und den ,abstand des ,papiers bis dahin mit4 ,in vielen ,fllen ist diese ,art der ,brennweite-,bestimmung fr eine ungefhre ,orientierung durchaus gengend2 zuweilen kann man hierbei aber auch ein recht ungenaues ,resultat bekommen1 und wir tun daher gut1 nach einer anderen ,methode zu suchen4 ,illustration3 ,fig4 #fb4 ,was liegt da nher1 als auf das ,experiment1 wie es in ,fig4 #fb veranschaulicht wurde1 zurckzugreifen4 ,wir fanden dort1 da der ,abstand des ,gegenstandes 7hier der ,kerze7 vom ,bilde viermal so gro ist wie die ,brennweite1 wenn das ,bild auf ,gegenstandsgre eingestellt wird1 und wir hrten ferner1 da diese ,regel sowohl fr die einfache ,linse als auch fr jedes zusammengesetzte ,linsensystem gilt4 ,um die ,brennweite genau zu bestimmen1 brauchen wir diesen ,versuch nur mit dem ,projektionsobjektiv zu wiederholen2 allerdings wird man ihn in etwas anderer ,ausfhrung machen4 ,am schnsten geht es mit einer photographischen ,kamera1 an der man das ,objektiv anbringt2 auch der ,projektionsapparat kann dazu benutzt werden1 wenn er soviel ,auszug hat1 da man das ,objektiv in hinreichend groen ,abstand von der ,bildbhne bringen kann4 ,an ,stelle der ,kerze1 die hier ungeeignet ist1 nimmt man einen weien ,karton1 worauf man mittels ,tusche einen ,streifen von genau abgemessener ,lnge aufzeichnet oder ein entsprechendes ,stck schwarzen ,papieres aufklebt4 ,fr ,kinematographen-,objektive nimmt man den ,streifen beispielsweise #b cm lang1 fr ,glasbilder-,projektionsobjektive etwa #f cm4 ,nun stellt man1 wie es zum ,photographieren geschieht1 scharf darauf ein1 wobei man bei ,anwendung des ,projektionsapparates in die ,bildbhne ein ,stck mattes ,glas setzt und zur leichteren ,beobachtung von rckwrts her den ,kondensor heraus nimmt4 ,es gilt dann so lange hin und her zu rcken1 bis der ,streifen auf der ,mattscheibe in ,originalgre1 und zwar mglichst scharf erscheint2 zur besseren ,beurteilung der ,schrfe kann man neben dem ,streifen noch ein ,stck ,papier mit klarer ,druckschrift kleben4 ,hat man die richtige ,einstellung gefunden1 so mit man den ,abstand der ,mattscheibe vom ,karton und teilt ihn durch vier2 die ,brennweite ist nmlich genau gleich einem ,viertel dieses ,abstandes4 ,die ,arbeit des ,einstellens lt sich hierbei brigens bedeutend erleichtern1 indem man zuvor die ,brennweite nach der ersten ,methode ungefhr bestimmt und sich dadurch einen ,anhalt fr die ,abstnde von der ,objektivmitte zum ,karton und zur ,mattscheibe verschafft4 ,ferner ist es zweckmig1 auf die ,mattscheibe einen ,papierstreifen in genauer ,gre des ,einstell-,streifens zu kleben1 wonach man sich beim ,einstellen bezglich der ,bildgre richten kann4 ,bei ,verwendung eines photographischen ,apparates kann man auch so verfahren1 da man zunchst auf einen weit entfernten ,gegenstand einstellt und den ,kamera-,auszug markiert1 worauf man auf einen nahen ,gegenstand1 wie eben beschrieben1 in ,originalgre einstellt und den ,auszug wieder markiert4 ,der ,abstand der beiden ,marken ist dann die ,brennweite4 ,es verdient hervorgehoben zu werden1 da diese ,methoden der ,brennweiten-,bestimmung1 wenn man sie genau ausfhrt1 sehr exakte ,resultate geben4 ,die ,brennweite1 welche man auf diese ,weise gefunden hat1 bezeichnet der ,optiker als quivalente ,brennweite2 davon ist streng zu unterscheiden die sogen4 rckwrtige ,brennweite1 die den ,abstand der ,hinterlinse des ,objektives von dem ,bilde eines entfernten ,gegenstandes darstellt und daher krzer ist als die ersteren4 ,ein ,projektions-,objektiv von #ad cm quivalenter ,brennweite hat beispielsweise eine rckwrtige ,brennweite von etwa #i cm4 ,dieser ,hinweis ist notwendig1 weil diese beiden ,bezeichnungen hufig verwechselt werden und dadurch leicht ,irrtmer entstehen4 ,objektiv1 ,distanz und ,bildgre4 ,es ist wohl jedem1 der mit dem ,projektionsapparat zu tun hat1 bekannt1 da das ,lichtbild um so grer wird1 je weiter man mit dem ,apparat vom ,schirm zurckgeht2 wir hrten ferner oben1 da die ,strke der ,vergrerung abhngig ist vom ,objektiv1 da man auf eine und dieselbe ,entfernung hin auch ein greres oder kleineres ,lichtbild bekommen kann1 wenn ein entsprechend anderes ,objektiv genommen wird4 ,solche ,objektive unterscheiden sich1 worauf ich bereits hinwies1 durch die ,lnge ihrer ,brennweite1 deren ,begriff und ,bestimmung wir soeben kennen gelernt haben4 ,es besteht nun ein einfaches rechnerisches ,verhltnis zwischen ,brennweite1 ,bildgre und ,abstand1 das uns in manchen ,fragen raschen ,aufschlu gibt4 ,ich habe daraus die nachfolgende ,regel abgeleitet1 welche sowohl fr die ,glasbilder-,projektion wie fr die kinematographische ,projektion ,geltung hat2 es handelt sich dabei1 was ausdrcklich zu betonen ist1 stets um die quivalente1 nicht aber um die rckwrtige ,brennweite1 wie man sie vielfach in ,preislisten verzeichnet findet4 ,die ,regel lautet3 ,der ,abstand des ,apparates von der ,projektionswand ist stets ebensoviele ,male grer wie das ,lichtbild 7seiner ,hhe und ,breite nach71 als die ,brennweite grer ist wie das kleine ,glas- oder ,filmbild 7ebenfalls der ,hhe oder ,breite nach71 oder kurz ausgedrckt3 ,abstand verhlt sich zu ,lichtbild1 wie ,brennweite zu ,glas- oder ,filmbild4 ,nehmen wir beispielsweise an1 es sollten ,glasbilder abprojiziert werden1 deren ,maskenausschnitt #g cm hoch und breit ist1 und die ,brennweite f des ,objektives betrage #ad cm 7vgl4 ,fig4 #fc71 dann ist die ,brennweite doppelt so gro wie das ,bild2 mithin wird auch der ,abstand des ,apparates stets doppelt so gro wie das ,lichtbild auf der ,wand sein4 ,wir bekommen dann auf #c ,meter ,distanz ein #a1ej ,meter groes ,bild1 auf #f ,meter ein #c-,meter-,bild usw4 ,betrgt die ,brennweite #ba cm1 so haben wir ein ,verhltnis #a3c und wir erhalten1 wie die untere ,zeichnung in ,fig4 #fc andeutet1 ein #c ,meter groes ,lichtbild auf #i ,meter ,entfernung4 ,illustration3 ,fig4 #fc4 ,die kleinen ,filmbildchen beim ,kinematograph sind ungefhr #b cm hoch und #b-a_/b cm breit4 ,wenn der ,vorfhrer nun ein ,objektiv von #aj cm ,brennweite besitzt1 so ist die ,brennweite viermal grer als die ,breite des ,filmbildes und dementsprechend wird auch der ,abstand des ,apparates von der ,projektionswand viermal grer sein als die ,breite des ,lichtbildes4 ,auf #h ,meter ,entfernung gibt es also ein #b ,meter breites ,bild1 auf #aj ,meter ein #b-a_/b-,meter-,bild usw4 ,es ist dabei zu beachten1 da der ,abstand 7,apparat zur ,wand7 stets vom ,objektiv an zu messen ist4 ,die ,regel gibt uns nun auch noch anderen ,aufschlu4 ,wenn nmlich der ,vorfhrer ein neues ,objektiv braucht1 das fr eine andere ,distanz pat oder eine andere ,bildgre geben soll1 so kann er mit ,hilfe der ,regel leicht feststellen1 welche ,brennweite das neue ,objektiv haben mu4 ,es sei beispielsweise ein ,kinematographen-,objektiv erforderlich1 welches auf #ae ,meter ,distanz ein #c ,meter breites ,lichtbild werfe4 ,dann folgern wir einfach3 die ,distanz ist fnfmal so gro wie das ,lichtbild1 mithin mu auch die ,brennweite fnfmal so gro wie das ,filmbild sein4 ,das ,filmbild ist aber #b-a_/b cm breit1 mithin ist die erforderliche ,brennweite #e mal #b-a_/b gleich #ab-a_/b cm4 ,will der ,vorfhrer auch noch ,glasbilder projizieren1 die bei #ae ,meter ,abstand auf #c ,meter groe ,lichtbilder gebracht werden sollen1 so braucht er dazu ein ,objektiv1 dessen ,brennweite #e mal grer ist als das ,glasbild 7,hhe oder ,breite des ,maskenausschnittes72 bei ,bildern der normalen ,gre mit einem ,innenma von etwa #g #g cm mte die ,brennweite also #e #g gleich #ce cm sein4 ,der ,vollstndigkeit halber sei erwhnt1 da die ,rechnung einen kleinen ,fehler gibt4 ,ich habe nun eine weitere einfache ,regel aufgestellt1 die uns sagt1 wie gro dieser ,fehler ist1 soda derjenige1 welcher ein ganz genaues ,resultat haben will1 auch dieses leicht bestimmen kann4 ,und diese ,regel lautet3 ,das ,lichtbild1 dessen ,gre man errechnet hat1 wird in ,wirklichkeit um soviel kleiner1 als das zu projizierende ,glas- oder ,filmbild breit bezw4 hoch ist4 ,wenn wir also beispielsweise mit einem ,objektiv von #ba cm ,brennweite auf #i ,meter ,entfernung ,glasbilder projizieren1 so wird das ,lichtbild nicht #c ,meter gro1 wie die ,rechnung sagt1 sondern um #g cm kleiner1 also genau #b1ic m4 ,bei der kinematographischen ,projektion betrgt der ,fehler nur #b-a_/b cm2 whrend wir z4 ,b4 bei einer ,brennweite von #aj cm und einer ,distanz von #ab ,metern der ,rechnung nach ein #c ,meter breites ,lichtbild erhalten1 wird dieses in ,wirklichkeit #b1ig-a_/b m gro4 ,der ,fehler ist wohl hinreichend klein1 da man ihn vernachlssigen und sich der zuerst gegebenen ,regel anvertrauen kann4 ,groe ,lichtbilder auf kurze ,distanz4 ,dem ,vorfhrer bereitet es allemal ,kopfschmerzen1 wenn es gilt1 auf kurze ,distanz groe ,lichtbilder zu werfen4 ,und der ,optiker1 von dem ein entsprechendes ,objektiv dazu verlangt wird1 ist mit seinen ,kenntnissen ebenfalls zu ,ende2 er sagt3 es geht nicht1 ,sie mssen grere ,distanz nehmen oder sich mit kleineren ,lichtbildern begngen4 ,die ,bildgre hngt1 wie wir wissen1 von der ,brennweite des ,objektives ab2 je krzer die ,brennweite1 desto grer wird das ,bild1 bei gleicher ,distanz4 ,zur ,erzielung groer ,bilder auf kurze ,distanz brauchen wir also ein ,objektiv von recht kurzer ,brennweite4 ,bei der ,projektion von ,glasbildern mit #gg cm ,maskenausschnitt mu die ,brennweite beispielsweise #g cm sein1 wenn wir auf #c ,meter ,distanz ein #cc ,meter ,lichtbild oder auf #d ,meter ,distanz ein #dd ,meter ,bild -- kurz ein ,bild haben wollen1 das 7in ,hhe und ,breite7 so gro ist wie die ,distanz4 ,ein ,projektions-,objektiv von dieser ,brennweite zu bauen1 bietet an sich keine ,schwierigkeiten2 aber es wird die ,hauptforderung3 scharfe ,bilder zu liefern1 nicht erfllen1 denn das ,lichtbild wird bei ,benutzung dieses ,instrumentes nur in der ,mitte scharf sein1 nach dem ,rande zu aber verschwommen erscheinen4 ,der ,photograph hat allerdings ,objektive von verhltnismig noch viel krzerer ,brennweite1 sogenannte ,weitwinkel-,objektive1 die ihm geschnitten scharfe ,aufnahmen liefern4 ,aber diese ,instrumente mssen1 damit sie scharf auszeichnen1 sehr stark abgeblendet werden1 und mit solch kleiner ,blendenffnung sind sie fr ,projektionszwecke nicht zu brauchen4 ,das ,objektiv mu zur ,projektion nmlich von so groer ,oeffnung sein1 da der ,lichtkegel glatt hindurchgehen kann4 ,bei der ,projektion von ,glasbildern der angegebenen ,gre empfiehlt es sich im allgemeinen1 nicht unter eine ,brennweite von #ad cm herunter zu gehen4 ,ein solches ,objektiv gibt ,lichtbilder1 deren ,durchmesser halb so gro ist wie die ,distanz4 ,man wendet wohl noch krzere ,brennweiten an -- die krzeste ist etwa #aj cm1 wobei das ,lichtbild zwei ,drittel der ,distanz mit -- doch mu man dann zur ,erzielung einer scharfen ,auszeichnung unbedingt ein anastigmatisches ,objektiv nehmen4 ,besser steht man sich bei der ,benutzung von greren ,glasbildern1 z4 ,b4 des ,formates #i #ab cm4 ,da kann es gelingen1 mit einem ,objektiv von etwa #ae cm ,brennweite eine zufriedenstellende ,auszeichnung zu erzielen4 ,das ,lichtbild wird dann1 wenn der ,maskenausschnitt ca4 #aa cm breit ist1 ungefhr drei ,viertel der ,distanz gro4 ,bei der kinematographischen ,projektion verhlt es sich hnlich wie bei der ,projektion von ,glasbildern normaler ,gre3 als krzestes noch scharf arbeitendes ,objektiv ist ein solches zu bezeichnen1 welches ,lichtbilder von halber ,gre der ,distanz liefert2 die ,brennweite ist dabei etwa #e cm4 ,es ist brigens zu bercksichtigen1 da die ,distanz stets vom ,objektiv an zu messen ist2 man mu also den erforderlichen ,platz fr den ,apparat mit #a_/b bis #a ,meter hinzurechnen1 und dadurch wird das ,verhltnis noch ungnstiger4 ,dieser ,platz lt sich nun durch ein ,aushilfsmittel1 wenigstens zum ,teil1 wieder einholen1 indem man nmlich vor das ,objektiv einen ,spiegel bringt und um die ,ecke projiziert4 ,hat man gar einen groen ,spiegel zur ,verfgung1 so kann man dabei noch ein gut ,stck an ,distanz gewinnen2 der ,spiegel wird dazu schrg vor das ,objektiv gesetzt1 whrend der ,apparat selbst jetzt quer 7parallel zur ,wand7 steht und das ,licht auf den ,spiegel wirft1 der es gegen die ,wand hin ablenkt4 ,der ,spiegel mu allerdings recht klar und mglichst plan sein1 weil sonst die ,schrfe des ,lichtbildes leidet4 ,die ,anpassung des ,objektives an den ,apparat4 ,in der ,regel wird der ,apparat1 sei er nun fr ,glasbilder-,projektion oder fr kinematographische ,projektion oder auch fr beides eingerichtet1 komplett mit ,objektiv geliefert1 und der ,kufer hat keinerlei ,schwierigkeit1 klare und scharfe ,lichtbilder zu erhalten4 ,er braucht nur den ,zahntrieb des ,instrumentes einzuregulieren1 eventuell vorher mit dem ,rohrauszug1 den verschiedene ,modelle haben1 eine grobe ,einstellung vorzunehmen4 ,jedoch mag der eine oder andere ,besitzer eines ,apparates in die ,lage kommen1 sich ein anderes ,objektiv zu beschaffen1 und da mu er fr die richtige ,anpassung desselben verschiedenes beachten4 ,mit jedem ,objektiv bekommt man scharfe ,bilder nur dann1 wenn es eingestellt1 d4 h4 in richtigen ,abstand von der ,bildbhne gebracht wird2 dieser ,abstand ist bei der blichen ,objektiv-,konstruktion1 wie sie oben beschrieben wurde1 um so grer1 je lnger ihre ,brennweite ist4 ,er lt sich leicht folgendermaen finden4 ,wir richten das ,objektiv gegen einen hell beleuchteten ,gegenstand1 z4 ,b4 gegen ein ,fenster1 wobei wir die ,entfernung so gro nehmen1 wie die ,distanz des ,apparates vom ,schirm werden soll1 stellen dann ein scharfes ,bild des ,gegenstandes auf einem dahinter gehaltenen ,blatt ,papier ein und messen nun den ,abstand des ,objektives vom ,papier2 damit haben wir das gewnschte ,ma4 ,dieser ,abstand1 von der ,hinterlinse aus gemessen1 stellt1 wenn die ,entfernung des ,fensterrahmens gro ist1 die rckwrtige ,brennweite dar2 je kleiner man die ,distanz nimmt1 desto weiter rckt das ,objektiv von dem ,papier weg4 ,zu diesem ,versuch kann man auch den ,projektionsapparat benutzen2 man bringt dazu in die ,bildbhne ein ,blatt durchscheinenden1 weien ,papieres oder ein ,stck ,mattglas und entfernt den ,kondensor1 damit man das ,bild von rckwrts her beobachten kann4 ,der ,apparat wird1 in richtiger ,entfernung aufgestellt1 gegen das ,fenster gerichtet und das ,objektiv so eingestellt oder mit der ,hand davor gehalten1 da ein scharfes ,bild des ,fensterkreuzes erscheint4 ,illustration3 ,fig4 #fd4 ,apparat mit kurzbrennweitigem ,objektiv4 ,nehmen wir nun an1 es sei ein ,apparat vorhanden1 der mit einem ,objektiv von verhltnismig kurzer ,brennweite ausgerstet ist1 beispielsweise das in ,fig4 #fd dargestellte ,modell1 und es sei ein ,objektiv wesentlich lngerer ,brennweite dazu beschafft worden4 ,wenn der ,besitzer dies neue ,objektiv einfach an ,stelle des alten einschraubt1 so wird er sehr enttuscht sein1 denn soviel er auch am ,triebe hin und her schraubt3 er bekommt kein scharfes ,bild2 auch ein ,herausziehen des ,rohrstckes1 worin das ,instrument geschraubt ist1 wird hier nichts nutzen4 ,dem ,uebelstand ist natrlich leicht abzuhelfen2 das ,objektiv mu nur in den richtigen ,abstand von der ,bildbhne gebracht werden1 und dazu gehrt1 entsprechend der langen ,brennweite1 ein lngeres ,rohrstck1 wie es die zweite ,abbildung 7,fig4 #fe7 zeigt4 ,namentlich bei ,kinematographen wird der erwhnte ,fehler oft gemacht3 der ,besitzer bringt das neue ,objektiv einfach an ,stelle des alten1 ohne ,rcksicht auf dessen lngere oder krzere ,brennweite1 und der ,mierfolg wird dann gewhnlich den ,linsen zugeschrieben4 ,es ist brigens zu beachten1 da mancher ,kinematograph das ,anbringen eines kurzbrennweitigen ,objektives gar nicht zult1 indem die ,konstruktion nicht gestattet1 dasselbe hinreichend nahe an den ,film heranzubringen4 ,daher tut man gut1 seinen ,apparat vor ,beschaffung eines neuen ,objektives zu prfen und zu berlegen1 ob sich das ,instrument berhaupt daran verwenden lt1 und wie man es am besten anpassen kann4 ,illustration3 ,fig4 #fe4 ,apparat mit langbrennweitigem ,objektiv4 ,aber damit ist diese ,objektiv-,frage noch nicht erledigt4 ,es ist noch zu bercksichtigen1 ob auch der ,kondensor zur ,verwendung mit dem neuen ,objektiv geeignet ist4 ,der ,kondensor soll die ,lichtstrahlen durch das ,glasbild oder ,filmbild hindurch derart in einem ,kegel nach vorne werfen1 da sie glatt durch die ,linsen des ,objektives hindurchgehen1 ohne dessen ,rohrfassung zu berhren4 ,da mu es augenscheinlich einen ,unterschied machen1 ob sich das ,objektiv nahe am ,kondensor befindet oder weiter von ihm entfernt ist2 und in der ,tat1 wenn man einen ,apparat1 der ein kurzbrennweitiges ,objektiv hat 7wie in ,fig4 #fc71 mit einem solchen von langer ,brennweite versieht 7vgl4 ,fig4 #fd71 ohne dabei den ,kondensor zu ndern1 so wird es schwer halten oder berhaupt unmglich sein1 ein klares ,bildfeld ohne rotgelben ,rand zu erzielen4 ,der ,kondensor wirft in diesem ,falle die ,lichtstrahlen in einem fr das neue ,objektiv zu kurzen ,kegel nach vorne und es ist ein ,kondensor von lngerer ,brennweite erforderlich4 ,kondensor und ,objektiv mssen daher bezglich ihrer ,brennweite aufeinander abgestimmt sein4 ,illustration3 ,fig4 #ff4 ,in ,figur #ff ist dies veranschaulicht4 ,unter ,i sehen wir ein kurzbrennweitiges ,objektiv 7der ,einfachheit halber durch eine einzige ,linse dargestellt7 in ,verbindung mit dem normalen ,kondensor1 der die ,lichtstrahlen durch das ,objektiv hindurchschickt4 ,bei ,,ii ist ein langbrennweitiges ,objektiv vor denselben ,kondensor gebracht4 ,da zeigt es sich1 da das ,objektiv zu kurz kommt und den ,strahlenkegel nicht aufnimmt2 es fat nur den mittleren ,teil der ,strahlen4 ,damit die ,optik richtig arbeitet1 mu hier der ,kondensor ebenfalls eine lngere ,brennweite erhalten und1 wie es in ,,iii skizziert ist1 den ,strahlenkegel mit seiner ,spitze wiederum gegen das ,objektiv werfen4 ,auswechselbare ,objektive verschiedener ,brennweiten4 ,wer seine ,vorfhrungen nicht immer an einem und demselben ,platze macht1 sondern einmal in diesem1 einmal in jenem ,rume arbeitet und dabei gezwungen ist1 bald eine kurze1 bald eine groe ,distanz zu nehmen1 mu dementsprechend seinen ,apparat mit zwei oder mehreren ,objektiven ausrsten4 ,es wird in solchen ,fllen vielfach eine sogenannte ,auswechselfassung mit ,linsentuben verwandt4 ,die ,linsen der verschiedenen ,objektive sind dazu in glatte1 zylindrische ,rohre montiert1 welche in die mit ,zahntrieb versehene ,fassung passen und rasch gegeneinander ausgewechselt werden knnen4 ,solche ,einrichtungen werden fr die ,glasbilder-,projektion wie auch fr den ,kinematograph gefertigt2 ,fig4 #fg zeigt beispielsweise eine ,kinematograph-,objektiv-,fassung mit fnf verschiedenen ,linsentuben4 ,es gengt natrlich nicht1 die ,tuben einfach auszuwechseln3 ,dieselben mssen natrlich auch1 ihrer ,brennweite entsprechend1 in den richtigen ,abstand gebracht werden1 und es ist auch das zu bercksichtigen1 was ich im vorigen ,abschnitt ber das ,zusammenstimmen von ,kondensor und ,objektiv gesagt habe4 ,illustration3 ,fig4 #fg4 ,der ,photograph besitzt seit einer ,reihe von ,jahren ein ,instrument1 welches ihm ermglicht1 auf weitere ,entfernungen hin ,aufnahmen in verschieden starker ,vergrerung zu machen1 und zwar vom gleichen ,standpunkte aus2 es ist das ,teleobjektiv1 welches aus einem gewhnlichen photographischen ,objektiv1 z4 ,b4 einem ,aplanat oder ,anastigmat1 und einer zusammengesetzten ,negativlinse besteht4 ,letztere lt sich mittels eines ,triebes verschieben und dadurch wird die ,brennweite des ,systems verndert4 7,nheres darber findet man in des ,verfassers ,werk3 ,die ,fernphotographie #ahig74 ,dieses ,prinzip hat man nun auch fr die ,projektion nutzbar gemacht und so wurde ein ,projektions-,objektiv von vernderlicher ,brennweite geschaffen1 wie es in ,fig4 #fh dargestellt ist4 ,wir haben hier zunchst ein gewhnliches ,projektions-,objektiv von beispielsweise #ae cm ,brennweite1 welches allein verwandt auf kurze ,entfernungen gute ,dienste leistet2 fr grere ,distanzen schraubt man das 7in der ,abbildung punktiert wiedergegebene7 ,rohrstck mit dem ,negativlinsensystem an1 wodurch die ,brennweite lnger wird4 ,man kann nun die ,brennweite innerhalb gewisser ,grenzen verndern1 indem man mittels des ,triebes das ,negativelement verschiebt1 je nher man es an das ,objektiv heranbringt1 desto grer wird die ,brennweite4 ,so mag man einen ,spielraum von beispielsweise #be bis #ej cm erhalten4 ,eine solche ,konstruktion wird unter der ,bezeichnung ,multar fr die ,glasbilder-,projektion und in entsprechender ,zusammenstellung unter dem ,namen ,kine-,multar fr den ,kinematograph in den ,handel gebracht4 ,allerdings ist die ,lichtstrke dieser ,instrumente bei lngerer ,brennweite eine verhltnismig geringe4 ,illustration3 ,fig4 #fh4 ,objektiv-,formeln4 ,der ,vollstndigkeit halber gebe ich hier einige mathematische ,belege2 wer kein ,interesse fr die ,formeln hat1 mag diesen ,abschnitt ohne ,bedenken berschlagen1 denn die ,nutzanwendung fr die ,praxis habe ich in den vorherigen ,kapiteln niedergelegt4 ,illustration3 ,fig4 #fi4 ,wenn auf eine ,sammellinse ,sonnenstrahlen auffallen1 so werden diese derart abgelenkt1 da sie sich in einem ,punkte 7wenigstens annhernd7 sammeln4 7,fig4 #fi47 ,man bezeichnet diesen ,punkt 7,f7 als ,brennpunkt und den ,abstand desselben 7f7 von der ,linse als ,brennweite4 ,in ,wirklichkeit bekommt man an jener ,stelle ein ,bildchen der ,sonnenscheibe4 ,wenn wir nun eine irdische ,lichtquelle nehmen und diese zunchst in sehr groen ,abstand von der ,linse bringen1 so zeigt sich das gleiche3 wir erhalten im ,brennweiten-,abstand von der ,linse eine ,sammlung der ,strahlen1 die hier ein ,bildchen der ,lichtquelle abgeben2 das ,bildchen erscheint umgekehrt4 ,wenn wir die ,lichtquelle der ,linse nhern1 so da die ,strahlen nicht mehr wie vorher 7annhernd7 parallel auffallen1 so werden wir gleichfalls ein ,bildchen bekommen1 jedoch rckt dasselbe ber den ,brennpunkt hinaus1 und zwar wird der ,abstand 7b7 des ,bildchens von der ,linse um so grer1 je nher die ,lichtquelle herankommt4 ,dabei zeigt es sich1 da die ,gre des ,bildes in gleichem ,mae wchst wie der ,abstand 7a7 der ,lichtquelle geringer wird4 ,aus der beigegebenen ,abbildung 7,fig4 #gj7 ist das ,verhltnis1 welches zwischen ,gegenstandsgre g und ,bildgre w besteht1 leicht ersichtlich3 sie verhalten sich direkt wie deren ,abstnde a und b von der ,linse4 ,die ,formel lautet also3 w_/g b_/a4 ,illustration3 ,fig4 #gj4 ,die ,abstnde a und b stehen nun weiterhin in einem bestimmten ,verhltnis zur ,brennweite f1 und zwar wird dasselbe durch folgende ,formel ausgedrckt3 #a_/;a #a_/;b #a_/;f woraus sich ergibt3 b af _/ 7a - f74 ,stellen wir so ein1 da w g1 so wird auch b a und aus der oben gegebenen ,formel folgt dann3 b a #b;f4 ,darauf beruht die oben beschriebene ,methode der ,brennweiten-,bestimmung1 die darin besteht1 da man diejenige ,einstellung sucht1 bei welcher ,bild- und ,gegenstandsgre 7w und g7 gleich sind1 und dann den ,abstand von ,bild bis ,gegenstand durch #d dividiert1 indem derselbe gleich #d;f ist4 ,fr zusammengesetzte ,linsensysteme sind diese ,formeln ebenfalls anwendbar2 denn man kann sich jedes noch so komplizierte ,system durch eine einzige ,linse ersetzt denken1 welche die gleiche optische ,wirkung hat4 ,die ,brennweite dieser quivalenten ,linse hngt von der ,brennweite der einzelnen ,linsen-,bestandteile und den ,abstnden derselben von einander ab4 ,unser ,projektions-,objektiv besteht in der ,regel aus #d ,linsen1 die paarweise angeordnet sind1 soda man das ,instrument als ein ,doppel-,objektiv bezeichnet4 ,die ,anordnung ist in ,figur #fj auf ,seite #ij veranschaulicht2 der ,einfachheit halber wollen wir uns aber die beiden ,linsen-,kombinationen durch je eine ,linse ersetzt denken1 soda wir ein zweilinsiges ,objektiv bekommen1 wie es ,figur #ga andeutet4 ,illustration3 ,fig4 #ga4 ,die ,wirkungsweise dieses ,systems ist folgende3 ,die erste ,linse allein wrde ein ,bild ,w#a im ,punkte ,f#a hervorrufen2 dieses kommt aber nicht zu ,stande1 da die zweite ,linse die ,strahlen nach ,f#b ablenkt4 ,hier entsteht ein ,bild ,w#b1 welches kleiner ist als ,w#a4 ,eine quivalente ,linse1 welche imstande wre1 dieses ,system zu ersetzen1 mte ein ,bild in ,gre von ,w#b liefern2 ihre ,brennweite f mte daher soviel mal kleiner sein als die der ,vorderlinse 7f#a71 wie w#b kleiner ist als w#a4 ,mithin f_/f#a ,w#b_/,w#a4 ,da nun ferner1 wie leicht ersichtlich1 ,w#b_/,w#a ,n,f#b_/7,n,f#a7 ist1 so knnen wir schreiben f_/f#a ,n,f#b_/7,n,f#a7 oder f 7,n,f#b_/7,n,f#a77;f#a4 ,wenden wir auf die zweite ,linse1 deren ,brennweite f#b sei1 die allgemeine ,formel an unter ,bercksichtigung1 da hier der ,objekt-,abstand ,n,f#a negativ ist1 so bekommen wir3 #a_/7,n,f#b7 - #a_/7,n,f#a7 #a_/;f#b4 ,nun ist ,n,f#a f#a - d1 wenn wir mit d den ,abstand ,,mn der ,linsen bezeichnen2 also #a_/7,n,f#b7 - #a_/7;f#a - d7 #a_/;f#b1 woraus ferner folgt3 ,n,f#b f#b7;f#a - d7_/7f#a f#b - d74 ,dieses oben eingesetzt1 ergibt fr die quivalente ,brennweite den ,wert f f#a;f#b_/7;f#a f#b - d74 ,verlngern wir die einfallenden ,strahlen sowie die aus der ,hinterlinse austretenden ,strahlen bis zu ihren ,schnittpunkten ss1 so finden wir damit die ,stelle1 an der eine das ,system ersetzende ,linse steht2 ,s,f#b ist die quivalente ,brennweite4 ,der ,abstand ,n,f#b des ,bildes von der ,hinterlinse1 den man vielfach als rckwrtige ,brennweite bezeichnet1 ist1 wie es sich hier deutlich zeigt1 kleiner als die eigentliche ,brennweite4 ,wenn wir den oben gefundenen ,wert fr diesen ,abstand etwas umschreiben1 so bekommen wir ,n,f#b 77f#a - d7_/f#a7;f 7#a - d_/f#a7;f4 ,es ergibt sich daraus1 da ,doppel-,objektive von gleicher quivalenter ,brennweite nur dann dieselbe rckwrtige ,brennweite haben1 wenn sie in ,bezug auf die ,brennweite der einzelnen ,kombinationen und deren ,abstand gleichartig sind4 ,die ,angabe der rckwrtigen ,brennweite gengt daher keineswegs zur ,charakteristik des ,objektives2 insbesondere lt sich die ,bildgre1 welche das ,instrument gibt1 nur bei ,kenntnis der quivalenten ,brennweite bestimmen4 ,es sei hier auch der oben beschriebenen ,konstruktion gedacht1 welche dem photographischen ,tele-,objektiv nachgebildet ist und die aus einem gewhnlichen ,projektions-,objektiv in ,verbindung mit einem ,zerstreuungs-,linsen-,system besteht4 ,in der beigegebenen ,zeichnung 7,fig4 #gb7 habe ich der ,einfachheit halber das ,projektions-,objektiv durch eine einzelne ,sammellinse ersetzt1 welche die ,brennweite f des ersteren hat und daher wie dieses im ,punkte ,f ein ,bild w gibt4 ,das ,konkav-,linsen-,system 7ebenfalls durch eine ,linse dargestellt7 wirkt nun1 wie die ,skizze erkennen lt1 in der ,weise1 da sie den ,sammelpunkt ,f der ,strahlen weiter hinaus wirft und dabei das vom ,objektiv erzeugte ,bild w auf ,w vergrert4 ,illustration3 ,fig4 #gb4 ,die ,gren dieser beiden ,bilder verhalten sich wie deren ,abstnde v und 7f-d7 von der ,konkav-,linse2 die ,vergrerung ist mithin ,m ,w_/w v_/7f - d74 ,auf ,grund der allgemeinen ,linsen-,formel erhalten wir ferner3 #a_/v #a_/7;f - d7 -#a_/;f#c wenn f#c die ,brennweite des ,konkav-,linsen-,systems ist1 und daraus ergibt sich3 v f#c7;f - d7_/7f#c d - f#a72 mithin erhalten wir fr die ,vergrerung den ,wert3 ,m f#c_/7;f#c d - f74 ,da die ,brennweite des ganzen ,systems ,m-mal grer als die des vorderen ,objektivs 7f7 ist1 so haben wir3 ,mf ff#c_/7;f#c d - f74 ,durch ,verlngerung der aus der ,konkav-,linse austretenden ,strahlen bis zum ,schnitt mit den ,einfall-,strahlen bekommen wir wieder konstruktiv die ,brennweite ,s ,f 771 indem durch s s die ,lage der quivalenten ,linse gegeben ist4 ,die ,konkav-,linse bewirkt1 wie wir gesehen haben1 eine ,verlngerung der ,brennweite des als positives ,element verwandten ,projektions-,objektives und damit eine ,vergrerung des von diesem erzeugten ,bildes4 ,das ,charakteristische der ,konstruktion besteht aber darin1 da man es in der ,hand hat1 durch ,vernderung des ,abstandes d die ,gesamtbrennweite zu verndern4 ,dies ist aus den ,formeln leicht ersichtlich4 ,die oben gefundenen ,werte fr und ,m knnen wir nmlich auch schreiben3 ff#c_/7;d - 7f - f#c77 und ,m f#c_/7;d - 7f - f#c774 ,damit wir hierfr positive ,werte bekommen1 mu d grer sein als 7f - f#c71 ferner aber mu zur ,erzielung eines reellen ,bildes d kleiner sein als f4 ,nehmen wir d etwas kleiner als f1 so wird ,m nahezu #a und ungefhr f4 ,je krzer wir nun den ,abstand der ,linsen machen1 desto grer werden ,brennweite und ,vergrerung1 bis beide bei einem ,abstand d 7f - f#c7 unendlich gro werden4 ,die ,grenzen der ,vergrerung liegen also zwischen #a und unendlich4 ,den ,wert fr die rckwrtige ,brennweite hatten wir oben festgestellt2 wir knnen die betreffende ,formel auch folgendermaen schreiben3 v ,m7f - d7 ,mf - ,md - ,md4 ,der ,abstand des ,objektivs vom ,film bezw4 ,glasbild ist also1 wie es die ,zeichnung schon zeigt1 jetzt im ,verhltnis zur ,gesamt-,brennweite recht kurz1 und zwar ist er um ein ,stck gleich ,md krzer als die ,brennweite4 ,wir kommen nun zu den ,betrachtungen ber ,bildgre und ,distanz beim ,projektions-,verfahren sowie ber deren ,beziehung zur ,objektiv-,brennweite4 ,oben fanden wir1 da sich ,bild- und ,gegenstandsgre zu einander verhalten wie die ,abstnde zum ,objektiv4 ,dies gilt ohne weiteres auch fr die ,projektion2 als ,gegenstand ist das leuchtend gemachte ,glas- und ,filmbild anzusehen1 von dem die ,linse das ,lichtbild 7,w7 auf der ,wand erzeugt4 ,wenn wir die ,abstnde mit b bezw4 a bezeichnen1 so gilt also3 ,w_/,g a_/b4 ,nun wissen wir aus der ,formel1 die zwischen a1 b und der ,objektiv-,brennweite f besteht1 da b af_/7a - f7 ist1 mithin ergibt sich fr obiges ,verhltnis1 welches uns gleichzeitig die ,vergrerung 7,v7 angibt3 ,v ,w_/,g 7a - f7_/f4 ,diese ,formel lt sich vereinfachen1 wenn wir statt des genauen ,abstandes a 7,lichtbild vom ,objektiv7 mit einer ,distanz rechnen1 welche um ein ,stck gleich der ,brennweite f kleiner ist als a2 diese ,distanz wre also ,d 7a - f7 und die ,formel lautet jetzt3 ,v ,w_/,g ,d_/f4 ,die ,vergrerung 7,v7 ergibt sich also1 indem man die ,werte fr ,d und f durcheinander dividiert4 ,durch ,umschreiben der ,formel in folgende ,form3 welche lautet3 die ,distanz 7,d7 ist ebenso viel ,mal grer wie das ,lichtbild 7,w71 als die ,brennweite 7f7 grer ist wie das ,glas- oder ,filmbild 7,g74 ,bei ,anwendung dieser ,regel mu bercksichtigt werden1 da der wirkliche ,abstand 7a7 des ,lichtbildes vom ,objektiv 7bezw4 dem optischen ,mittelpunkt desselben7 um ein ,stck gleich der ,brennweite grer ist als ,d4 ,wenn wir also wissen wollen1 auf welche ,entfernung hin das ,objektiv ein ,lichtbild bestimmter ,gre liefert1 und erstere dann mit ,hilfe der ,regel ermitteln1 so mssen wir1 um zu einem genauen ,resultate zu kommen1 zu dem gegebenen ,werte noch die ,brennweite hinzuzhlen4 ,gilt es andererseits die ,gre des ,lichtbildes zu bestimmen1 welche das ,objektiv auf eine gegebene ,entfernung hin liefert1 und rechnen wir dabei diese ,entfernung vom ,objektiv 7bezw4 seinem optischen ,mittelpunkt7 aus1 wobei also in die ,formel statt des ,wertes von ,d derjenige von a eingesetzt wird1 so bekommen wir einen ,fehler4 ,whrend wir nmlich den ,wert erhalten ,w 7,g_/f7a1 so ist dieser in ,wirklichkeit ,w 7,g_/f77a - f7 7,g_/f7a - ,g2 mithin wird das ,lichtbild bei dieser ,rechnung linear um ein ,stck gleich der ,gre des ,glas- bezw4 ,filmbildes kleiner4 ,ich wies bereits darauf hin1 da sowohl bei der ,projektion von ,glasbildern1 wo das ,bild im ,lichten in der ,regel etwa #g cm mit1 besonders aber bei der kinematographischen ,projektion1 wo die ,breite des ,bildes nur #b-a_/b cm betrgt1 dieser ,fehler hinreichend klein ist1 da man ihn in der ,regel vernachlssigen kann4 ,bei ,feststellung der ,bildgre unter ,anwendung meiner vereinfachten ,regel verschlgt es also im allgemeinen nichts1 wenn man die ,distanz bis zur ,vorderlinse des ,objektivs rechnet1 statt bis zur ,brennweiten-,entfernung vor dem optischen ,mittelpunkt4 ,dagegen wird man bei ,ermittelung der ,distanz fr eine bestimmte ,bildgre den durch die ,regel gegebenen ,fehler wohl zu bercksichtigen haben1 wenn es sich um ein ,objektiv langer ,brennweite handelt4 ,bei den nach dem ,prinzip des ,tele-,objektivs konstruierten ,systemen ist insbesondere noch zu beachten1 da der optische ,mittelpunkt vor dem ,objektiv liegt1 und zwar um eine ,strecke gleich 7,m - #a7;d vor dem optischen ,mittelpunkt des als positives ,element verwandten ,objektives4 ,will man den ,abstand ,e des ,lichtbildes bis zur ,bildbhne des ,apparates berechnen1 so hat man den ,wert fr b hinzuzuzhlen2 er ist genau ,e 7f_/,g7,w f b4 ,da aber bei der ,projektion b in der ,regel nur um ein ,geringes grer ist als f1 so knnen wir ohne merklichen ,fehler schreiben3 ,e 7f_/,g7,w #b;f2 man hat also in diesem ,fall dem durch die ,regel gefundenen ,wert #b;f hinzuzufgen4 ,tabellen fr ,brennweite1 ,distanz und ,bildgre4 ,die beigegebenen ,tabellen habe ich berechnet auf die quivalente ,brennweite der betreffenden ,objektive2 damit ,miverstndnisse vermieden werden1 sei hier nochmals darauf aufmerksam gemacht1 da diese verschieden ist von der rckwrtigen ,brennweite 7,abstand der ,hinterlinse vom ,glas- oder ,filmbild71 wie solche hufig in ,katalogen angegeben wird4 ,als ,distanz gilt in diesen ,tabellen nicht der ,abstand der ,projektions-,wand vom ,objektiv1 sondern vielmehr die ,entfernung derselben bis zur ,bildbhne des ,apparates1 also bis zum ,glas- oder ,filmbild4 ,ich habe diese1 von der blichen ,form allerdings abweichende ,methode gewhlt1 weil sie fr den ,benutzer bequemer ist2 er findet hier die genaue ,distanz1 ohne da er sich um die ,lage des optischen ,mittelpunktes zu kmmern braucht4 ,zur weiteren ,bequemlichkeit sind die ,tabellen in dreifacher ,ausfhrung gegeben2 die eine bringt fr bestimmte ,brennweiten die ,distanzen1 die andere die ,bildgren in runden ,zahlen1 whrend die dritte als ,anhalt zur ,ermittelung der ,brennweite dienen mag4 ,bei den ,tabellen fr stehende ,lichtbilder ist angenommen1 da die ,glasbilder einen ,masken-,ausschnitt von #g #g cm haben2 es ist dies das ,durchschnitts-,lichtma der ,bilder mit der ,auengre von #h-a_/d #h-a_/d und #h-a_/b #aj cm4 ,die ,kinematograph-,tabellen geben die ,breite des ,lichtbildes auf dem ,projektionsschirm an2 die ,hhe desselben ist etwa um #a_/e kleiner4 ,ich habe dabei ferner vorausgesetzt1 da die ,breite der ,fensterffnung1 vor welcher das ,filmbild luft1 #bc mm betrgt2 es ist nicht die volle ,breite des ,bildes von #be mm in ,rechnung gezogen1 da letzteres doch nur so weit zur ,geltung kommt1 als es die ,oeffnung des ,fensters gestattet4 ,kinematographische ,projektion3 ,ermittelung der ,brennweite4 ,abstand der ,projektions- ,breite des ,lichtbildes in ,metern 7,breite der wand v4 ,film ,fensterffnung #bc mm73 7von der ,tre des #b1jj #b1ej #c1jj #c1ej #d1jj #e1jj #f1jj #g1jj #h1jj ,mechanismus7 ---------------------------------------- -------------- in ,metern quivalente ,brennweite des ,objektives in ,millimetern3 ---------------------------------------- --------------------------- #d1jj #de -- -- -- -- -- -- -- -- #d1ej #ea -- -- -- -- -- -- -- -- ---------------------------------------- --------------------------- #e1jj #ef #de -- -- -- -- -- -- -- #f1jj #fg #ed #de -- -- -- -- -- -- ---------------------------------------- --------------------------- #g1jj #gi #fc #ec #de -- -- -- -- -- #h1jj #ij #gb #fj #eb #de -- -- -- -- ---------------------------------------- --------------------------- #aj1jj #aab #ij #gf #fe #eg #df -- -- -- #ab1jj #ace #ajh #ia #gh #fh #ee #df -- -- ---------------------------------------- --------------------------- #ae1jj #afi #acf #aac #ig #he #fh #eg #di -- #bj1jj #bbe #aha #aea #acj #aad #ia #gf #fe #eg ---------------------------------------- --------------------------- #be1jj #bha #bbf #ahi #afb #adb #aad #ie #hb #ga #cj1jj #ccg #bga #bbg #aie #aga #acg #aad #ih #hf ,kinematographische ,projektion3 ,ermittelung des ,abstandes4 ,breite des ,lichtbildes quivalente ,brennweite des ,objektives in ,millimetern3 in ,metern 7,breite der #df #eh #fi #ha #ib #aae #ach #afa #ahd ,fenster- ---------------------------------------- -------------- ffnung ,abstand der ,projektionswand vom ,film 7von der ,tre des #bc ,millim47 ,mechanismus7 in ,zentimetern3 ---------------------------------------- --------------------------- #a1ej #cji #chg #dfd #eda #fah #ggc #ibh #ajhb #abcg #b1jj #dji #eab #fad #gaf #hah #ajbc #abbh #adcb #afcg ---------------------------------------- --------------------------- #b1ej #eji #fcg #gfd #hia #ajah #abgc #aebh #aghb #bjcg #c1jj #fji #gfb #iad #ajff #abah #aebc #ahbh #bacb #bdcg ---------------------------------------- --------------------------- #c1ej #gji #hhg #ajfd #abda #adah #aggc #babh #bdhb #bhcg #d1jj #hji #ajab #abad #adaf #afah #bjbc #bdbh #bhcb #cbcg ---------------------------------------- --------------------------- #d1ej #iji #aacg #acfd #aeia #ahah #bbgc #bgbh #cahb #cfcg #e1jj #ajji #abfb #aead #agff #bjah #bebc #cjbh #cecb #djcg ---------------------------------------- --------------------------- #e1ej #aaji #achg #affd #aida #bbah #bggc #ccbh #chhb #ddcg #f1jj #abji #aeab #ahad #baaf #bdah #cjbc #cfbh #dbcb #dhcg ---------------------------------------- --------------------------- #g1jj #adji #agfb #baad #bdff #bhah #cebc #dbbh #dicb #efcg #h1jj #afji #bjab #bdad #bhaf #cbah #djbc #dhbh #efcb #fdcg ,kinematographische ,projektion3 ,ermittelung der ,bildgre4 ,abstand der ,projektions- quivalente ,brennweite des ,objektives in ,millimetern3 wand v4 ,film 7von der #df #eh #fi #ha #ib #aae #ach #afa #ahd ,tre des ---------------------------------------- ---------- ,mechanismus7 ,breite des ,lichtbildes in ,zentimetern 7,breite der in ,metern ,fensterffnung #bc ,millimeter74 ---------------------------------------- ----------------------- #c1jj #ade #aae #ie #ha #gj #ee #de #ch #cc #c1ej #agj #ace #aab #ie #hc #fe #ed #de #ci ---------------------------------------- ----------------------- #d1jj #aie #aee #abi #aaj #ie #ge #fb #ec #de #e1jj #bde #aie #afb #ach #abj #ie #gi #fg #eh ---------------------------------------- ----------------------- #f1jj #bie #bce #aie #afg #ade #aae #ie #ha #gj #h1jj #cie #cae #bfb #bbd #aie #aee #abi #aaj #ie ---------------------------------------- ----------------------- #aj1jj #die #cie #cbi #bha #bde #aie #afb #ach #abj #ab1jj #eie #dge #cie #cch #bie #bce #aie #afg #ade ---------------------------------------- ----------------------- #ae1jj #gde #eie #die #dbd #cgj #bie #bde #baj #ahc #bj1jj #iie #gie #ffb #efg #die #cie #cbi #bha #bde ---------------------------------------- ----------------------- #be1jj #abde #iie #hbi #gaj #fbj #die #dab #cec #cjh #cj1jj #adie #aaie #iie #hec #gde #eie #die #dbd #cgj ,glasbilder-,projektion3 ,ermittelung der ,brennweite4 ,abstand der ,projektions- ,durchmesser des ,lichtbildes in ,metern 7,maskenausschnitt wand von der des ,glasbildes #g cm73 ,bildbhne 7vom #b1jj #b1ej #c1jj #c1ej #d1jj #e1jj #f1jj #g1jj #h1jj ,glasbild7 ---------------------------------------- -------------- in ,metern quivalente ,brennweite des ,objektives in ,millimetern3 ---------------------------------------- --------------------------- #d1jj #aca #ajf -- -- -- -- -- -- -- #d1ej #adg #aai #ajj -- -- -- -- -- -- ---------------------------------------- --------------------------- #e1jj #afd #acc #aaa -- -- -- -- -- -- #f1jj #aif #aei #acd #aae #aja -- -- -- -- ---------------------------------------- --------------------------- #g1jj #bbi #ahf #aef #ace #aah -- -- -- -- #h1jj #bfb #bab #agh #aed #ace #aji -- -- -- ---------------------------------------- --------------------------- #aj1jj #cbg #bfe #bbc #aib #afi #acf #aad -- -- #ab1jj #cic #cah #bfh #bca #bjc #afc #acg #aah #ajc ---------------------------------------- --------------------------- #ae1jj #dia #cih #ccd #bhh #bed #bjd #aga #adg #abi #bj1jj #fed #ecj #ddf #che #cch #bgb #bbh #aif #agb ---------------------------------------- --------------------------- #be1jj #hah #ffc #eeg #dha #dbc #cdj #bhe #bde #bae #cj1jj #iha #gie #ffi #egg #ejg #dji #cdb #bid #beh ,glasbilder-,projektion3 ,ermittelung des ,abstandes4 ,durchm4 des ,lichtbildes quivalente ,brennweite des ,objektives in ,millimetern3 in ,metern 7,maskenaus- #aje #adj #age #baj #bde #bhj #cej #dbj #dij schnitt des ---------------------------------------- -------------- ,glasbildes ,abstand der ,projektionswand von der ,bildbhne #g cm7 7vom ,glasbild7 in ,zentimetern3 ---------------------------------------- --------------------------- #a1ej #bdg #cbi #daa #dic #ege #feg #hbb #ihf #aaej #b1jj #cba #dbi #ecf #fdc #gej #heg #ajga #abhf #aejj ---------------------------------------- ---------------------------- #b1ej #cif #ebh #ffj #gic #ibe #ajeg #acba #aehe #ahdi #c1jj #dga #fbh #ghe #idb #aajj #abeg #aega #ahhe #baii ---------------------------------------- ---------------------------- #c1ej #edf #gbh #iaj #ajib #abgd #adeg #ahba #bahe #bedi #d1jj #fba #hbh #ajce #abdb #addi #afef #bjga #bdhe #bhii ---------------------------------------- ---------------------------- #d1ej #fif #ibh #aafj #acib #afbd #ahef #bcba #bghe #cbdi #e1jj #gga #ajbh #abhe #aedb #agii #bjef #begj #cjhe #ceii ---------------------------------------- ---------------------------- #e1ej #hdf #aabh #adaj #afib #aigd #bbef #bhbj #cche #cidi #f1jj #iba #abbh #aece #ahdb #badi #bdef #cjgj #cfhd #dbii ---------------------------------------- ---------------------------- #g1jj #ajga #adbh #aghe #badb #bdii #bhef #cegj #dbhd #diih #h1jj #abba #afbh #bjce #bddb #bhdi #cbef #djgj #dhhd #efih ,glasbilder-,projektion3 ,ermittelung der ,bildgre4 ,abstand der ,projektions- quivalente ,brennweite des ,objektives in ,millimetern3 wand von d4 ,bildbhne #aje #adj #age #baj #bde #bhj #cej #dbj #dij 7vom ,glas- ---------------------------------------- ----------- bild7 in ,durchmesser des ,lichtbildes in ,zentimetern ,metern 7,maskenausschnitt des ,glasbildes #g cm74 ---------------------------------------- ------------------------ #c1jj #ahf #acf #ajf #hf #gb #fa #df #cf #bi #c1ej #bai #afa #abf #ajc #hf #gd #ef #dd #fc ---------------------------------------- ------------------------ #d1jj #bec #ahf #adf #aai #ajj #hf #ff #ec #dc #e1jj #cai #bcf #ahf #aec #abi #aaa #hf #fi #eg ---------------------------------------- ------------------------ #f1jj #chf #bhf #bbf #ahf #aeg #acf #ajf #hf #gb #h1jj #eai #chf #cjf #bec #bae #ahf #adf #aai #ajj ---------------------------------------- ------------------------ #aj1jj #fec #dhf #chf #cai #bgb #bcf #ahf #aec #abi #ab1jj #ghf #ehf #dff #chf #cbi #bhf #bbf #ahf #aeg ---------------------------------------- ------------------------ #ae1jj #ihf #gcf #ehf #dhf #dae #cfa #bhf #bcf #bjj #bj1jj #acai #ihf #ghf #fec #eeg #dhf #chf #cai #bgb ---------------------------------------- ------------------------ #be1jj #afec #abcf #ihf #hai #gjj #faa #dhf #djc #cdc #cj1jj #aihf #adhf #aahf #ihf #hdc #gcf #ehf #dhf #dae ,die ,lichteinrichtungen4 ,zur ,darstellung lebender ,lichtbilder ist eine sehr krftige ,lichtquelle erforderlich1 die auerdem mglichst konzentriert sein mu4 ,es kommt hier in erster ,linie das elektrische ,bogenlicht in ,betracht und an zweiter ,stelle das ,kalklicht4 ,schwchere ,lichtquellen1 wie ,acetylen-1 ,gas- oder ,spiritusglhlicht und ,petroleumlicht1 sind zur ,benutzung bei greren ,vorfhrungen unzureichend1 sie knnen hchstens dann ,verwendung finden1 wenn die kinematographischen ,bilder vor einem kleinen ,zuschauerkreise und in schwacher ,vergrerung gezeigt werden4 ,ich werde daher im folgenden nur das ,bogenlicht und ,kalklicht behandeln2 wer sich fr eine der schwcheren ,lichtquellen interessiert1 findet darber ,nheres in dem ,werke ,die ,projektionskunst1 #ab4 ,auflage4 ,das elektrische ,bogenlicht4 ,um ,bogenlicht darzustellen1 bedarf man elektrischen ,starkstromes2 solcher wird in den greren ,stdten und auch in vielen kleineren ,orten von einer ,zentrale geliefert und durch ,kabel ins ,haus geleitet4 ,wandernde ,kinematographen-,unternehmen sind hufig mit einer ,einrichtung zur ,selbstherstellung von elektrischem ,strom ausgerstet2 eine solche besteht aus einer ,dynamomaschine1 die von einer ,lokomobile oder einem ,spiritus-1 ,petroleum- oder ,benzin-,motor angetrieben wird4 ,die ,lichterzeugung geschieht mittels einer ,bogenlampe1 und zwar in der ,weise1 da man den ,strom zwischen zwei ,kohlenstiften berspringen lt1 wobei er einen ,funkenstrom 7,lichtbogen7 bildet und die ,kohlenspitzen in intensive ,weiglut versetzt4 ,es geht nun aber nicht an1 da wir die ,lampe ohne weiteres mit dem ,leitungsnetz verbinden und den ,strom1 so wie die ,stadt ihn liefert1 dort verbrauchen3 wir mssen uns vielmehr zunchst ber die ,art des ,stromes orientieren und je nach seiner ,beschaffenheit noch besondere ,vorrichtungen anwenden4 ,dazu aber mu man folgendes wissen4 ,gleichstrom und ,wechselstrom4 ,der elektrische ,strom wird in dreierlei ,art hergestellt1 und zwar entweder als ,gleichstrom1 ,wechselstrom oder ,drehstrom4 ,der ,unterschied besteht darin1 da beim ,gleichstrom die ,elektrizitt stets in einer und derselben ,richtung luft1 whrend bei ,wechselstrom die ,richtung sich fortwhrend ndert1 und zwar umkehrt oder wechselt4 ,drehstrom stellt eine ,verbindung mehrerer ,wechselstrme dar -- man nennt ihn auch mehrphasigen ,wechselstrom im ,gegensatz zum gewhnlichen einphasigen ,wechselstrom2 fr uns rechnet er einfach als ,wechselstrom4 ,wie wir nachher sehen werden1 ist ,gleichstrom fr ,projektionszwecke bedeutend vorteilhafter als ,wechselstrom2 daher wird man1 wenn es gilt1 die ,elektrizitt mit eigener ,maschine herzustellen1 stets ,gleichstrom nehmen4 ,spannung1 ,stromstrke und ,widerstand4 ,nun ein zweites6 ,der elektrische ,strom1 wie er durch die ,leitung luft1 steht unter einem gewissen ,druck1 man sagt ,spannung1 und zwar hat man dem ,einheitsmae der ,spannung die ,bezeichnung ,volt gegeben4 ,zur ,messung der ,spannung und ,stromstrke dienen zwei ,instrumente3 das ,voltmeter und das ,ampremeter4 ,man mu sich vorstellen1 da die ,elektrizitt durch die ,leitung vorwrts gepret wird1 gerade so wie das ,wasser durch die ,rohrleitung4 ,und wie der ,druck der ,wasserleitung in den verschiedenen ,stdten nicht gleich ist -- hier haben wir z4 ,b4 #e oder gar #f ,atmosphren1 anderwrts nur #c ,atmosphren -- so ist der ,druck oder die ,spannung der ,stromleitung nicht allenthalben dieselbe3 viele ,zentralen liefern ,strom von #aaj ,volt1 manche solchen von #fe1 #abj oder #aej ,volt und hufig betrgt auch die ,spannung #bbj oder gar #ddj ,volt4 ,die ,bogenlampe braucht nun aber zum ,betriebe eine ,spannung von nur #de ,volt und bei ,wechselstrom weniger als etwa #dj ,volt2 der ,ueberschu an ,spannung mu vernichtet werden1 weil die ,lampe sonst nicht ruhig brennt4 ,dies geschieht mit ,hilfe eines ,widerstandes1 d4 h4 eines ,apparates1 der im wesentlichen aus einem ,rahmen mit aufgespannten ,spiralen aus ,eisen- oder ,neusilberdraht besteht2 dieses ,material ist im ,gegensatz zu ,kupfer ein schlechter ,elektrizitts-,leiter und bietet dem ,strom ,widerstand4 ,und geradeso wie eine lange1 enge ,rohrleitung den ,druck des flieenden ,wassers vermindert1 so wird durch den ,widerstand die ,spannung herabgesetzt1 indem der ,strom auf dem langen1 beschwerlichen ,wege sozusagen ermdet und geschwcht wird4 ,auer der ,spannung mssen wir auch die ,menge der ,elektrizitt1 welche in die ,lampe flieen soll1 regulieren2 von deren ,menge1 man sagt3 ,stromstrke1 hngt nmlich die ,helligkeit des ,lichtes ab1 und zwar brennt die ,lampe um so heller1 je mehr ,strom wir hineinschicken4 ,es ist nun leicht verstndlich1 da die ,stromstrke zunimmt1 wenn wir den ,druck 7die ,spannung7 des ,stromes erhhen1 und da umgekehrt weniger ,strom in die ,lampe flieen wird1 wenn wir die ,spannung herabsetzen4 ,unter welchem ,drucke aber die ,elektrizitt in die ,lampe strmt1 hngt von der ,gre des vorgeschalteten ,widerstandes ab3 je mehr ,widerstand wir einschalten1 desto geringer wird die ,spannung und desto schwcher infolgedessen auch die ,stromstrke4 ,der ,widerstand reguliert mithin gleichzeitig ,spannung und ,stromstrke4 ,es verhlt sich damit geradeso wie bei der ,wasserleitung3 wenn man da durch ,zudrehen des ,hahnes den ,druck mindert1 so wird gleichzeitig auch die ,menge des ausstrmenden ,wassers geringer4 ,die ,gre des ,widerstandes1 der erforderlich ist1 damit die ,lampe mit einer bestimmten ,stromstrke brennt1 lt sich leicht mit ,hilfe einer einfachen ,regel1 des sogenannten ,ohm'schen ,gesetzes1 ermitteln4 ,dasselbe lautet3 ,stromstrke ,spannung_/,widerstand oder anders ausgedrckt3 ,widerstand ,spannung_/,stromstrke4 ,wie als ,einheitsma fr die ,spannung das ,volt dient1 so hat man als ,einheitsmae fr ,stromstrke und ,widerstand das ,ampre und das ,ohm eingefhrt1 und man kann nun auch sagen3 ,ohm ,volt_/,ampre4 ,dieses ,gesetz gilt sowohl fr den ganzen ,stromkreis1 als auch fr jeden ,teil desselben2 an einem ,beispiel will ich zeigen1 wie man es anwendet4 ,der von der ,zentrale gelieferte ,strom habe eine ,spannung von #aaj ,volt1 wovon die ,lampe1 wie oben erwhnt 7wenn es sich um ,gleichstrom handelt71 nur etwa #de ,volt braucht1 soda #fe ,volt durch den ,widerstand vernichtet werden mssen2 es werde ferner verlangt1 da die ,bogenlampe mit einer ,stromstrke von #bj ,ampres brennt4 ,da nun diese gleiche ,menge ,elektrizitt durch den ganzen ,stromkreis1 also auch durch den ,widerstand luft1 so haben wir in letzterem eine ,stromstrke von #bj ,ampres bei #fe ,volt ,spannung und wir folgern daraus nach der oben angegebenen ,regel1 da er folgende ,gre haben mu3 ,widerstand #fe_/bj #c1be ,ohm4 ,wrde die ,spannung im ,leitungsnetze #bbj ,volt betragen1 so mu der ,widerstand #age ,volt vernichten und fr eine ,stromstrke von #bj ,ampres die ,abmessung3 #age_/bj #h1ge ,ohm haben4 ,der ,transformator4 ,die ,verwendung des ,widerstandes bringt augenscheinlich einen nicht unerheblichen ,stromverlust mit sich2 bei einem ,netze mit #aaj ,volt ,spannung werden #fe ,volt im ,widerstand in ,wrme umgesetzt und durchschnittlich nur #de ,volt fr den ,betrieb der ,lampe gebraucht1 bei #bbj ,volt verlieren wir #age ,volt1 also #d_/e1 und wenn die ,leitung #ddj ,volt hat1 betrgt der ,verlust gar #cie ,volt oder etwa #i_/aj1 soda hier also nur #a_/aj der aufgewandten und bezahlten ,elektrizitt ausgenutzt wird4 ,da fragt man sich3 gibt es denn kein zweckmigeres ,mittel als den ,widerstand8 ,ein solches finden wir in einfacher ,weise beim ,wechselstrom angewandt2 es ist der ,transformator1 welcher die ,spannung des ,leitungsnetzes auf die erforderliche ,voltzahl herabsetzt 7reduziert71 wobei man einen verhltnismig nur geringen ,energieverlust hat4 ,der ,transformator besteht aus einem -frmigen ,eisenkrper1 welcher aus einer ,reihe sehr dnner ,eisenbleche zusammengesetzt ist und der auf seinen beiden langen ,schenkeln je eine ,kupferdrahtwicklung trgt4 ,die eine ,spule1 die sog4 ,primrwicklung1 wird mit dem ,leitungsnetz verbunden1 whrend an die ,klemmen der zweiten1 welche man ,sekundrwicklung nennt1 die ,bogenlampe angeschlossen wird4 ,der durch die ,primre kreisende ,wechselstrom erzeugt nun in der ,sekundren einen ,wechselstrom von gleicher ,periodenzahl1 d4 h41 einen ,strom1 der die gleiche ,anzahl ,umkehrungen oder ,wechslungen in der ,sekunde macht wie der ,hauptstrom4 ,die ,periodenzahl1 welche bei ,bestellung eines ,transformators ebenso wie auch die ,spannung des ,leitungsnetzes angegeben werden mu1 betrgt jetzt in der ,regel #ej in der ,sekunde4 ,die ,aufgabe des ,transformators besteht aber darin1 die ,voltzahl des ,leitungsnetzes zu reduzieren4 ,damit nun der ,sekundrstrom eine niedrigere ,spannung erhlt1 ist es nur erforderlich1 der ,sekundrspule eine entsprechend kleinere ,anzahl von ,windungen zu geben als der primren4 ,von dem ,verhltnis der ,anzahl ,windungen1 welche die beiden ,spulen haben1 hngt es ab1 wie stark die ,spannung reduziert wird4 ,es ist dabei zu bercksichtigen1 da die ,bogenlampe bei ,wechselstrom #ce bis #dj ,volt braucht2 doch reduziert man die ,spannung nicht ganz so tief1 denn es ist zweckmig1 in die ,bogenlampenleitung einen kleinen ,widerstand einzuschalten1 der zur ,beruhigung dient und den ,spannungsberschu vernichtet4 ,die beigegebene ,abbildung ,fig4 #gc zeigt einen ,transformator mit teils durchbrochenem ,schutzdeckel2 rechts sieht man den ,eisenkrper mit den beiden ,spulen1 links den ,beruhigungswiderstand4 ,man kann einen solchen ,transformator auch mit einem regulierbaren ,widerstand kombinieren1 der eine nderung der ,stromstrke innerhalb mehr oder minder weiten ,grenzen gestattet4 ,illustration3 ,fig4 #gc4 ,der ,energieverlust ist bei ,anwendung eines solchen ,transformators verhltnismig gering2 als ,vorteil kommt noch hinzu1 da die ,lampe hierbei ruhiger brennt1 als wenn man mit einem ,widerstand arbeitet4 ,der ,umformer4 ,bei ,gleichstrom ist der ,transformator nicht anwendbar1 da die ,bedingungen zur ,erzeugung eines ,induktionsstromes nicht vorhanden sind4 ,um die ,spannung zu reduzieren1 mu man hier zu einer anderen ,einrichtung greifen1 die allerdings komplizierter und teurer ist1 jedoch im ,betriebe durchaus einfach ist und unter ,umstnden groe ,ersparnisse an ,strom bringt4 ,das ist der ,motorumformer2 er besteht aus einem ,elektromotor und einer ,dynamomaschine4 ,die beiden ,maschinen sind direkt gekuppelt2 der ,elektromotor1 der an das ,leitungsnetz angeschlossen wird1 treibt den ,dynamo an1 und dieser liefert nun einen ,strom von #fe bis #gj ,volt ,spannung zur ,speisung der ,bogenlampe4 ,auch hier wird in die ,bogenlampenleitung ein kleiner ,beruhigungswiderstand eingeschaltet1 der kleine ,schwankungen in der ,spannung ausgleicht und die berschssigen ,volts vernichtet4 ,es liegt auf der ,hand1 da man bei einer solchen ,einrichtung mit einem ,kraftverlust zu rechnen hat2 dieser betrgt etwa #dj4 ,neuerdings hat man eine rationellere ,konstruktion geschaffen1 den ,einanker- oder ,sparumformer1 bei dem sich der ,verlust nur auf #be bis #cj beluft4 ,dieser ,umformer enthlt ,elektromotor und ,umformer in einer einzigen ,maschine1 indem die beiden ,wicklungen auf einem ,anker untergebracht sind4 ,doch geben die aus zwei gekuppelten ,maschinen bestehenden ,umformer eine feinstufigere ,spannungsregulierung4 ,der ,wechselstrom gestattet1 wie wir oben sahen1 unter ,anwendung des ,transformators in sehr einfacher ,weise die ,spannung in der gewnschten ,weise zu reduzieren4 ,aber es darf nicht verschwiegen werden1 da ,wechselstrom zum ,betriebe der ,projektionsbogenlampe viel unvorteilhafter ist als ,gleichstrom2 selbst wenn man die ,stromstrke in entsprechender ,weise erhht1 bekommt man nicht das schne1 gleichmig ruhige ,licht1 wie es die andere ,stromart gestattet4 ,daher wird auch fr ,wechselstrom die ,anwendung eines ,umformers empfohlen und zwar eines ,motorumformers1 der ,gleichstrom von herabgesetzter ,spannung liefert4 ,eine solche ,einrichtung besteht aus einem ,wechselstrom-,elektromotor und einem direkt damit gekuppelten ,gleichstromdynamo4 ,der ,umformer kommt natrlich nur fr stationre ,anlagen in ,betracht2 ein ,wanderunternehmer1 der den ,strom heute hier1 morgen dort entnimmt und mit immer wechselnden ,stromarten und ,spannungen zu tun hat1 mu darauf verzichten4 ,ferner kann die ,beschaffung des ,umformers nur dort lohnend sein1 wo der ,stromverbrauch ein entsprechend groer ist1 wie in einem ,kinematographen-,theater2 es liegt auf der ,hand1 da beispielsweise ein ,verein1 der seinen ,apparat etwa alle paar ,wochen einmal braucht1 nicht rund tausend ,mark fr eine derartige ,einrichtung ausgeben wird1 um dadurch im ,jahre ein paar ,mark an ,strom zu sparen4 ,wie steht es nun mit der ,ersparnis1 die ein ,umformer bei stndigen ,betrieben zu geben vermag8 ,die ,hhe derselben kann man nach den folgenden ,ausfhrungen leicht selbst berschlagen4 ,es ist dabei zu bercksichtigen1 da man bei der ,umformung von ,wechselstrom in ,gleichstrom einen weiteren betrchtlichen ,gewinn insofern hat1 als man bei ,gleichstrom mit einer wesentlich niedrigeren ,stromstrke auskommt4 ,der ,verbrauch an ,elektrizitt wird von der ,stadt oder der ,gesellschaft1 welche den ,strom liefert1 mittels eines ,zhlers festgestellt1 und zwar nach ,watts gemessen1 in der ,regel aber in ,kilowatts1 das sind tausend ,watts1 ausgedrckt4 ,der ,preis fr den ,strom ist verschieden2 man bezahlt meist pro ,stunde #dj bis #fj ,pfennige fr das ,kilowatt4 ,es lt sich nun aber auch ohne ,zhler durch bloe ,rechnung leicht berschlagen1 wieviel ,strom die ,einrichtung verbraucht2 das ,watt ist nmlich gleich ,volt mal ,ampre4 ,wir brauchen also nur die ,spannung der ,leitung mit der ,stromstrke zu multiplizieren1 um die ,watts zu bekommen und zu ermitteln1 was der ,betrieb kosten wird4 ,haben wir beispielsweise unsere ,bogenlampe unter ,vorschaltung eines ,widerstandes an ein ,netz von #aaj ,volt angeschlossen und entnehmen eine ,stromstrke von #bj ,ampres1 so verbrauchen wir #bj mal #aaj #bbjj ,watt #b1b ,kilowatt1 und wenn die ,kilowattstunde wie in ,dsseldorf #de ,pfennige kostet1 wird sich der ,betrieb der ,lampe pro ,stunde auf #ii ,pfennige stellen4 ,arbeiten wir mit #cj ,ampres1 so haben wir pro ,stunde mit einer ,auslage #c1c mal #de ,mk4 #a1dh zu rechnen4 ,die ,kosten nehmen bei hherer ,spannung im gleichen ,verhltnis zu1 und hier zeigt sich der durch den ,widerstand bedingte ,verlust1 von dem ich oben bereits sprach1 in ,mark und ,pfennigen ausgedrckt1 noch eindringlicher4 ,so ist der ,stromverbrauch bei einer ,spannung von #bbj ,volt und einer ,stromstrke von #bj ,ampres gleich #bj mal #bbj #ddjj ,watt oder #d1d ,kilowatt1 die bei dem oben angefhrten ,dsseldorfer ,preis pro ,stunde ,mk4 #a1ih kosten1 whrend sich der ,betrieb bei einem ,anschlu an #ddj ,volt bei gleicher ,stromstrke pro ,stunde gar auf ,mk4 #c1if stellt4 ,auf ,grund solcher ,rechnungen ist es leicht festzustellen1 ob sich die ,beschaffung eines ,umformers lohnt4 ,nehmen wir einmal den letzterwhnten ,fall an1 wonach wir mit einer ,stromleitung von #ddj ,volt zu tun htten und zur ,darstellung der ,lichtbilder eine ,stromstrke von #bj ,ampres brauchten4 ,wenn wir nun einen ,motorumformer in ,anwendung bringen1 der die ,spannung auf #gj ,volt reduziert1 so hat er der ,lampe #bj mal #gj gleich #adjj ,watt oder #a1d ,kilowatt zu liefern4 ,dazu mu der ,umformer aber der ,leitung eine grere ,strommenge entnehmen1 denn1 wie wir gehrt haben1 schluckt er selbst ein gewisses ,quantum4 ,setzen wir diesen ,stromverlust auf #dj an1 was einem ,wirkungsgrad von #fj entspricht1 so finden wir die ,gesamtentnahme1 indem wir die oben gefundene ,kilowatt-,zahl mit #ajj_/fj multiplizieren2 sie wird also #a1d #ajj_/fj #b1c ,kilowatt betragen und bei einem ,preise von #de ,pfg4 eine stndliche ,auslage von ,mk4 #a1jc verursachen4 ,dem steht nach meiner vorherigen ,auseinandersetzung ein ,betrag von ,mk4 #c1if gegenber1 wenn man unter den gleichen ,verhltnissen mit einem ,widerstand arbeitet4 ,die ,ersparnis bei ,anwendung des ,umformers betrgt also in diesem ,falle pro ,stunde nicht weniger als ,mk4 #c1ae1 soda bei stndigem ,betriebe nicht nur die ,kosten einer solchen ,maschine bald aufgebracht sind1 sondern auf die ,zeit ein betrchtlicher berschu bleibt4 ,zur genauen ,durchfhrung dieses ,rechenexempels sind brigens noch die ,beleuchtungslampen zu bercksichtigen1 die in den ,stromkreis des ,umformers eingeschaltet sind4 ,bei ,anwendung eines ,einanker-,umformers1 der einen ,wirkungsgrad von #gj bis #ge hat1 ist der ,gewinn noch entsprechend grer4 ,die ,spannung des ,gleichstromes1 welchen der ,umformer liefert1 sollte nicht zu niedrig bemessen sein4 ,die ,bogenlampe braucht zwar durchschnittlich nur #de ,volt2 aber man mu wie gesagt auch einen gewissen ,ueberschu an ,volts vorsehen1 der durch einen ,widerstand zu vernichten ist4 ,die gelieferte ,spannung sollte mindestens #fe ,volt betragen1 besser noch etwas mehr4 ,wenn die ,spannung nmlich geringer ist1 so hat man bei der ,regulierung der ,bogenlampen einen zu kleinen ,spielraum3 man mu den ,lichtbogen auf der richtigen ,lnge halten und dazu hufig nachregulieren1 sonst lscht die ,lampe aus4 ,je hher die zur ,verfgung stehende ,spannung ist1 desto lnger kann der ,lichtbogen werden4 ,bedienungsvorschriften werden den ,maschinen von seiten der ,fabriken beigegeben2 es ist darauf zu achten1 da die ,anschlsse genau nach ,angabe gemacht werden4 ,der ,anlasser mu stets vllig eingeschaltet werden2 er darf nicht auf einem ,zwischenkontakt stehen bleiben4 ,andererseits mu zum ,abstellen der ,maschine das ,ausschalten des ,anlassers rasch erfolgen4 ,eine gute ,wartung der ,maschine1 insbesondere gehrige ,pflege des ,kollektors ist dringend geboten4 ,der ,quecksilberdampf-,gleichrichter4 ,illustration3 ,fig4 #gd4 ,in neuerer ,zeit ist ein ,apparat in den ,handel gebracht worden1 der es ermglicht1 ohne ,anwendung rotierender ,teile ,wechselstrom in ,gleichstrom zu verwandeln3 es ist der ,quecksilberdampf-,gleichrichter4 ,das ,prinzip des ,apparates beruht auf der ,erscheinung1 da ein mit ,quecksilberdampf geflltes1 luftleeres ,glasgef1 welches ,elektroden aus ,quecksilber und aus ,graphit oder ,eisen besitzt 7deren erstere1 die ,kathode beim ,betriebe hei sein mu im ,vergleich zur letzteren1 der ,anode71 den ,strom nur in der ,richtung vom ,graphit 7,anode7 zum ,quecksilber 7,kathode7 durchlt4 ,die ,anode wirkt somit wie ein einseitiges ,ventil4 ,die ,anordnung und ,anwendungsweise soll ,fig4 #gd veranschaulichen4 ,das ,glasgef1 das man als den wesentlichen ,teil des ,apparates ,gleichrichterkolben nennt1 ist mit #b ,anoden ,a und ,b aus ,graphit oder ,eisen versehen4 ,auer der eigentlichen ,arbeits-,kathode ,d besitzt der ,kolben noch eine kleine ,hilfskathode ,e1 die wie erstere ebenfalls aus ,quecksilber besteht und die zum ,inbetriebsetzen gebraucht wird4 ,der obere ,teil ,g des ,gefes wirkt als ,khlkammer4 ,h ,j ist ein ,transformator1 der gleichzeitig die ,spannung des ,netzes auf die erforderliche ,gebrauchsspannung herabsetzt4 ,der ,wechselstrom wird bei ,m und ,n in den ,transformator eingefhrt2 dessen ,enden sind mit den beiden ,anoden ,a und ,b verbunden1 whrend von der ,mitte des ,transformators eine ,leitung zum ,arbeitsfelde -- ,bogenlampe ,r -- und von dort zur ,kathode ,d fhrt4 ,die ,stromste1 die im ,transformator einmal in dieser1 dann in entgegengesetzter ,richtung verlaufen1 werden nun abwechselnd ber die ,anoden ,a und ,b durch den ,kolben zur ,kathode ,d und weiter durch die ,bogenlampe befrdert1 soda wir in der ,arbeitsleitung stets gleichgerichteten ,strom haben4 ,um diesen ,strom whrend des ,verlaufes der ,periode auf annhernd konstantem ,wert zu erhalten1 wird in den ,gleichstromkreis noch eine ,induktionsspule eingeschaltet2 sie ist in der ,figur der bersicht halber fortgelassen4 ,bei der fr ,drehstrom bestimmten ,anordnung besitzt der ,gleichrichterkolben drei ,anoden4 ,die ,abbildungen ,figur #ge und #gf zeigen ,vorder- und ,rckansicht des ,apparates4 ,der untere ,teil enthlt den ,transformator mit ,ausgleichspule1 oben sehen wir eine ,marmorschalttafel1 die vorne die erforderlichen ,spulen fr die selbstttige ,einschaltung des ,apparates sowie eine ,sicherung besitzt1 whrend auf der ,rckseite der ,gleichrichter-,kolben sitzt4 ,zur ,inbetriebsetzung mu erst ein ,strombergang im ,kolben herbeigefhrt werden4 ,dies geschieht mittels der ,quecksilberkathode ,e und zwar in der ,weise1 da man den ,kolben1 der an einem schwenkbaren ,halter angebracht ist1 leicht schttelt1 wobei das ,quecksilber der beiden ,kathoden in ,berhrung kommt1 um dann einen kleinen ,lichtbogen zustande zu bringen1 der den im ,ruhezustande herrschenden hohen ,widerstand berwindet4 ,illustration3 ,fig4 #ge4 ,illustration3 ,fig4 #gf4 ,quecksilberdampf-,gleichrichter4 ,der ,gleichrichter arbeitet geruschlos und bedarf beim ,betriebe keiner ,wartung4 ,der ,kolben ist der ,abnutzung unterworfen2 sein ,preis stellt sich auf #acj4-- ,mk4 bis #agj ,mk41 doch wird die ,lebensdauer auf mindestens #fjj ,stunden angegeben4 ,die ,rentabilitt des ,apparates1 der komplett bei einer ,leistung von #cj ,ampres fr ,anschlu an ,wechselstrom #ejj ,mk41 fr ,drehstrom #fdj ,mk4 kostet1 gestaltet sich unter ,bercksichtigung des ,kolbenersatzes recht gnstig4 ,lichtmaschinen4 ,illustration3 ,fig4 #gg4 ,die greren ,reiseunternehmen sind in der ,regel mit einer ,maschine zur ,selbsterzeugung von elektrischem ,starkstrom ausgerstet4 ,eine solche ,einrichtung besteht aus einem ,petrol-1 ,benzin- oder ,spiritusmotor und einem ,dynamo1 der je nach der ,konstruktionsart von dem ,motor mittels ,riemen angetrieben wird oder mit ihm direkt gekuppelt ist1 wie es ,fig4 #gg veranschaulicht4 ,auch ,lokomobilen kommen hier als ,kraftmaschinen vielfach zur ,anwendung4 ,man nimmt selbstverstndlich ein ,gleichstromdynamo1 da ja ,wechselstrom zum ,betriebe der ,lampe weniger geeignet ist1 und zwar am besten mit einer ,spannung von #fe oder #gj ,volt2 eine hhere ,spannung1 wie z4 ,b4 #aaj ,volt1 ist unrentabel1 denn sie bedingt einen greren ,stromverbrauch und damit sowohl eine grere ,maschine als auch hhere ,betriebskosten4 ,die elektrische ,anlage dient gleichzeitig dazu1 die ,fassade des ,theaters und das ,innere zu beleuchten2 auer der ,projektionslampe ist also noch eine ,reihe ,glhlampen und ,bogenlampen mit ,strom zu versorgen und von deren ,anzahl hngt die erforderliche ,strke der ,lichtmaschine ab4 ,zum bequemen ,transport wird die ganze ,ausrstung auf einen ,wagen montiert4 ,die ,bogenlampe4 ,wie oben erwhnt1 geschieht die ,darstellung des ,bogenlichtes mittels der ,bogenlampe in der ,weise1 da der ,strom zwischen zwei ,kohlenspitzen berspringt1 wobei sich ein ,lichtbogen bildet und die ,kohlenspitzen in intensive ,weiglut versetzt werden4 ,die ,kohlenstifte brennen dabei allmhlich ab1 und da der ,abstand der ,spitzen aufrecht erhalten werden mu1 ist ein ,nachschieben derselben erforderlich4 ,bei automatischen ,bogenlampen erfolgt dieser ,nachschub selbstttig durch einen ,mechanismus1 whrend man bei ,handregulations-,lampen die ,kohlen mit der ,hand nachstellt4 ,wenn man nun die ,wirkungsweise des ,bogenlichtes bei den verschiedenen ,stromarten betrachtet1 so zeigt sich zunchst bei ,gleichstrom1 da diejenige ,kohle1 in welche man den ,strom hineinfhrt und die man als positive ,kohle bezeichnet1 doppelt so rasch abbrennt als die andere negative4 ,ferner bildet sich an der positiven ,kohle dort1 wo der ,funkenstrom ansetzt1 eine ,aushhlung1 ein ,krater1 whrend gegenber an der negativen ,kohle eine ,spitze entsteht4 ,von diesem ,krater nun geht die ,hauptmenge des ,lichtes aus2 die ,intensitt des ,flammbogens und der negativen ,kohle kommen dagegen kaum in ,betracht4 ,den ,krater haben wir daher als eigentliche ,lichtquelle anzusehen4 ,der ,krater wirkt sozusagen wie ein ,reflektor und wirft die ,strahlen in ,form eines ,kegels2 da dies fr unsern ,zweck recht vorteilhaft ist1 wird die positive ,kohle zur ,frderung der ,kraterbildung mit einem ,docht aus weichem ,material1 welches schneller abbrennt1 versehen4 ,man nennt diese ,kohlen ,dochtkohlen1 die gewhnliche ,sorte dagegen ,homogenkohlen4 ,es ist nun leicht ersichtlich1 da bei der gewhnlichen ,anordnung1 wo die beiden ,kohlen senkrecht bereinander stehen1 und zwar die positive oben1 der ,lichtkegel nach unten fallen wird4 ,whrend diese ,anordnung fr ,straenbeleuchtung beispielsweise recht zweckdienlich ist1 kommt es fr den ,projektionsapparat vielmehr darauf an1 da die ,lichtstrahlen nach vorne1 gegen den ,kondensor1 geworfen werden4 ,daher gibt man hier den ,kohlen die in ,fig4 #gh angedeutete schrge ,stellung2 die untere1 negative ,kohle schiebt man dabei etwas gegen die obere vor1 damit der ,krater nach vorne zu gebildet wird4 ,wie die ,abbildung ebenfalls zeigt1 nimmt man die obere ,kohle dicker1 wodurch man ein gleichmiges ,abbrennen beider ,stifte erzielt4 ,illustration3 ,fig4 #gh4 ,beim ,wechselstrom liegt die ,sache anders4 ,hier kann man von einer positiven und negativen ,kohle nicht sprechen1 da die ,stromrichtung ja fortwhrend wechselt4 ,der ,abbrand beider ,kohlen ist derselbe1 man verwendet daher gleich starke ,kohlenstifte1 und zwar nimmt man sowohl oben wie unten ,dochtkohlen1 in deren ,spitzen sich ,krater bilden4 ,mit der ,ausnutzung des ,lichtes ist es beim ,wechselstrom nun schlecht bestellt2 denn das ,licht ist hier in zwei gleich helle ,kegel geteilt1 die von den beiden ,kratern ausgehen4 ,stellt man die ,kohlen senkrecht bereinander1 und dies ist eine viel gebrauchte ,anordnung1 so fllt der eine ,lichtkegel nach oben und der andere nach unten1 soda der ,kondensor von beiden nur einen ,teil auffngt4 ,bringt man die ,kohlen andererseits in sehr schrge ,stellung1 so arbeitet der ,strahlenkegel der oberen ,kohle direkt gegen den ,kondensor und wird voll ausgenutzt1 whrend aber das ,licht der unteren ,kohle ganz verloren geht4 ,eine etwas bessere ,ausnutzung sucht man zuweilen dadurch zu erzielen1 da man exzentrisch gebohrte ,dochtkohlen verwendet1 bei denen der ,docht auerhalb der ,mitte angeordnet ist4 ,diese spannt man1 senkrecht bereinander1 derart ein1 da die ,dochte dem ,kondensor zugekehrt sind2 die ,krater bilden sich alsdann an dieser ,seite und werfen mehr ,licht nach vorne4 ,eine unangenehme ,beigabe des ,wechselstromes ist das ,summen der ,lampe1 das namentlich bei hoher ,stromstrke strend wirkt4 ,illustration3 ,fig4 #gi4 ,die ,bogenlampen teilt man1 wie bereits bemerkt1 in automatische und solche mit ,handeinstellung4 ,die letzteren werden fr ,projektionszwecke in der ,regel vorgezogen2 denn abgesehen davon1 da sie sicherer und zuverlssiger funktionieren und sich leichter zentrieren lassen1 kann man bei ihnen die ,stromstrke und damit auch die ,helligkeit innerhalb weiter ,grenzen verndern4 ,um ,vorurteilen ,unkundiger zu begegnen1 sei bemerkt1 da die ,einstellung mit der ,hand keinerlei ,schwierigkeiten1 ,gefahren oder ,mhen mit sich bringt1 ja da der ,vorfhrer den kleinen ,handgriff1 der alle paar ,minuten zu erfolgen hat1 nach kurzer bung sozusagen automatisch besorgt4 ,wo eine automatische ,bogenlampe verwandt werden soll1 ist groer ,wert auf ein gediegenes und zuverlssig arbeitendes ,modell zu legen2 denn billige ,lampen dieser ,art erfordern erfahrungsgem oft mehr ,nachhilfe mit der ,hand als die ,handregulierlampen4 ,illustration3 ,fig4 #hj4 ,eine ,bogenlampe fr ,handeinstellung ist in der beigegebenen ,abbildung ,fig4 #gi zur ,darstellung gebracht4 ,k und ,l sind die ,halter1 in welche die ,kohlenstifte eingespannt werden4 ,der groe ,trieb ,m dient zur ,nachstellung der ,kohlen1 whrend der ,spindeltrieb ,s gestattet1 die obere ,kohle vor und zurck zu bringen und so einzuregulieren1 da der ,lichtkegel schn gegen den ,kondensor fllt4 ,ferner sind zwei auf einer und derselben ,achse vereinigte ,triebvorrichtungen zur ,zentrierung der ,lampe vorgesehen3 der ,trieb ,b zur ,einstellung der ,hhe und der ,trieb ,c zur ,regulierung der seitlichen ,richtung4 ,unten hat die ,lampe ein ,gelenk mit ,feststellschraube1 soda man sie fr ,gleichstrom schrg legen 7wie in der ,figur7 sowie zur ,verwendung mit ,wechselstrom senkrecht stellen kann4 ,am ,fue sind zwei ,polklemmen zur ,befestigung der ,zuleitungsdrhte angebracht4 ,whrend diese ,lampe in zwei ,modellen gefertigt wird1 die fr ,stromstrken bis zu #be ,ampres und darber verwendbar sind1 zeigt die nchste ,abbildung 7,fig4 #hj7 eine besonders stark gebaute ,konstruktion1 die besonders zum ,arbeiten mit hohen ,amprezahlen bestimmt ist4 ,wir finden hier dieselbe ,zentriervorrichtung mit zwei ,trieben ,b und ,c1 sowie auch den ,trieb ,m fr die ,nachstellung der ,kohlen und das ,gelenk zum ,umlegen2 die ,kohlenhalter ,k und ,l entsprechen ebenfalls denen der anderen ,lampe4 ,ein anderer ,lampentypus1 der in ,amerika schon lange heimisch ist und sich bei uns einbrgert1 weist eine wagerecht angeordnete ,oberkohle auf1 whrend die untere ,kohle senkrecht steht wie in ,fig4 #ha oder schrg nach unten gerichtet ist4 ,die ,nachstellung der ,kohlen geschieht durch einen ,trieb ,m4 ,bei ,anwendung von ,gleichstrom sitzt die positive ,dochtkohle oben2 der ,krater erhlt bei richtiger ,anordnung beider ,kohlen eine sehr gnstige ,lage und wirft sein ,licht direkt gegen den ,kondensor4 ,es ist beim ,betriebe darauf zu achten1 da die ,kohlenspitzen ihre richtige ,stellung zueinander 7obere ,kohle etwas zurck gegen die untere7 nicht verlieren4 ,brennt nmlich die untere ,kohle etwas zu stark ab1 so schiebt sich die obere allmhlich zu weit vor und der ,krater kommt nach unten2 brennt umgekehrt die obere zu rasch ab1 so stellt sich die untere ,kohle nach und nach zu hoch und sie wirft dann ,schatten4 ,damit man in solchen ,fllen die ,einstellung rasch korrigieren kann1 ist die ,lampe mit einer ,vorrichtung versehen1 mittels der sich die obere ,kohle allein regulieren lt2 bei ,fig4 #ha wird dazu der ,hebel ,h umgelegt1 worauf der ,trieb ,m die untere ,kohle nicht mitbewegt4 ,die ,triebe ,b und ,c dienen wiederum zum ,zentrieren des ,lichtpunktes4 ,illustration3 ,fig4 #ha4 ,diese ,lampenform eignet sich vornehmlich fr ,stromstrken bis zu #cj ,ampres2 sie gibt auch mit ,wechselstrom gute ,resultate4 ,der ,spannungsverbrauch ist hier hher als bei der anderen ,lampenform 7,fig4 #gi u4 #hj7 und man tut gut1 bei ,wechselstromnetzen mit #aaj oder #abj ,volt ,spannung direkt mit ,widerstand ohne ,transformator zu arbeiten4 ,der ,widerstand4 ,illustration3 ,fig4 #hb4 ,widerstnde werden in verschiedenen ,ausfhrungen angefertigt4 ,die ,widerstnde in ,rollenform1 die bei elektrischen ,anlagen 7,straen-1 ,saalbeleuchtung etc47 zur ,anwendung kommen1 sind fr unsere ,zwecke meist zu schwach1 indem dort stets zwei oder noch mehr ,bogenlampen hintereinander brennen und mithin eine wesentlich geringere ,spannung zu vernichten ist als bei ,einschaltung einer einzigen ,lampe4 ,wie man die ,gre des ,widerstandes1 also seine ,ohmzahl1 berechnet1 wurde oben ausgefhrt4 ,es sei noch bemerkt1 da die darin vernichtete ,elektrizitt in ,wrme umgewandelt wird2 damit nun die ,erhitzung der ,drhte nicht eine zu starke wird und diese nicht zum ,glhen kommen oder gar durchbrennen1 mssen sie der ,stromstrke entsprechend stark gewhlt sein4 ,daher darf auch nicht ein fr niedrige ,stromstrke bestimmter ,widerstand fr eine hohe ,amprezahl verwendet werden4 ,recht zweckmssig ist ein regulierbarer ,widerstand1 wie ihn z4 ,b4 die ,abbildung ,fig4 #hb zeigt4 ,durch ,drehen der ,kurbel kann man ,drahtspiralen ein- und ausschalten und dadurch die ,stromstrke verndern2 bei dieser ,anordnung hat man es also in der ,hand1 den ,bildern je nach ,bedarf mehr oder weniger ,licht zu geben4 ,das ist beispielsweise auch eine groe ,annehmlichkeit1 wenn man zwischen den ,films stehende ,lichtbilder zeigt1 die weniger ,licht brauchen4 ,fr ,wanderunternehmungen1 die immer mit verschiedenen ,stromverhltnissen zu tun haben1 empfiehlt sich die ,beschaffung eines ,universalwiderstandes1 der auf verschiedene ,netzspannungen gerichtet ist und beispielsweise einen ,spielraum von #fe bis zu #bej ,volt bietet4 ,der ,widerstand mu von ,zeit zu ,zeit daraufhin nachgesehen werden1 ob die ,kontakte sauber und die ,drahtspiralen fest angezogen sind4 ,zuleitung und ,sicherung4 ,der ,anschlu an die elektrische ,leitung mu an einer ,stelle geschehen1 wo der ,draht hinreichend stark ist1 soda dort die gengende ,anzahl ,ampres entnommen werden kann4 ,als ,anhalt mag dienen1 da man die ,leitungsdrhte in folgender ,weise beanspruchen darf3 solche von #a1h mm ,durchmesser bis zu #aj ,ampres1 von #b1c mm bis zu #ae ,ampres1 von #b1h mm bis zu #bj ,ampres1 und solche von #c1f mm ,durchmesser bis zu #cj ,ampres4 ,dabei ist ferner zu bercksichtigen1 da sowohl fr die ,hauptleitung wie auch fr jede ,zweigleitung auf der ,schalttafel eine ,sicherung vorgesehen ist1 die zum ,schutze der ,leitung dient4 ,wenn nmlich einmal durch ,unvorsicht zwei blanke ,stellen der ,drhte in ,berhrung kommen oder durch einen ,metall-,gegenstand verbunden werden -- der ,techniker nennt das ,kurzschlu -- so wird infolge des geringeren ,widerstandes pltzlich ein starker ,strom durch die ,leitung flieen1 der bei andauerndem ,kurzschlu den ,draht bermig erhitzen und durchbrennen wrde4 ,die ,sicherung nun besteht aus einem ,stck ,blei- oder ,silberdraht1 der bei einer bestimmten ,stromstrke durchschmilzt und dadurch den ,strom ffnet1 und zwar wird die ,sicherung der ,strke der ,leitung so angepat1 da eine berbelastung der letzteren unmglich gemacht ist4 ,die ,amprezahl1 welche die ,sicherung durchlt1 ist darauf aufgeschlagen4 ,man braucht also nur die ,sicherung nachzusehen1 um festzustellen1 ob die betreffende ,leitung fr den ,anschlu stark genug ist4 ,bei ,gleichstrom und ,wechselstrom hat man mit einer ,zuleitung zu tun1 die aus zwei ,drhten besteht2 an diese wird einfach angeschlossen4 ,bei ,drehstrom 7,mehrphasenstrom7 gibt es hingegen drei ,drhte1 an deren zwei man anschlieen mu1 um einphasigen ,wechselstrom zum ,betrieb der ,bogenlampe zu erhalten4 ,man setzt sich dieserhalb mit dem ,elektrizittswerk oder einem ,elektrotechniker in ,verbindung4 ,es kommt auch vor1 da ,gleichstrom drei ,leitungen besitzt2 wir haben dann das sogenannte ,dreileitersystem4 ,hier werden ebenfalls zum ,anschlieen nur zwei ,drhte benutzt3 ,die ,verwendung beider ,auenleiter gibt die normale hohe ,spannung des ,netzes1 z4 ,b4 #bbj ,volt1 whrend der ,anschlu an einen der ,auenleiter und den ,innenleiter 7,nullpol7 die ,hlfte der ,spannung1 im obigen ,beispiele also #aaj ,volt1 liefert4 ,man wird wenn irgend mglich die letztere ,anschluweite benutzen2 jedoch schreiben die ,elektrizittswerke in der ,regel fr ,entnahme hoher ,stromstrken die ,benutzung der beiden ,auenleiter vor1 da sonst eine zu starke und einseitige ,belastung des ,netzes eintreten kann4 ,die ,schalttafel4 ,bei stndigen ,einrichtungen wird fr den ,apparat eine besondere ,schalttafel angelegt1 worauf der ,widerstand bezw4 ,transformator1 eine ,sicherung1 ein ,ausschalter und ein ,stpselkontakt montiert sind2 letzterer dient zum ,anschlu der ,lampe4 ,zur ,vervollstndigung bringt man zuweilen noch ein ,ampremeter und ein ,voltmeter darauf an1 zwei ,instrumente1 welche ,stromstrke bezw4 ,spannung anzeigen4 ,fr ,kinematographen-,theater ist die ,benutzung eines ,ampremeters zu empfehlen4 ,die ,anordnung einer solchen ,schalttafel mit daran angeschlossener ,bogenlampe zeigt die beigegebene ,abbildung 7,fig4 #hc74 ,die ,drahtleitung von der ,schalttafel zur ,bogenlampe mu entsprechend stark sein2 in der ,regel benutzt man dazu eine verflochtene ,doppelschnurleitung4 ,ist die ,lampe nicht in der ,nhe der ,schalttafel1 so empfiehlt es sich1 beim ,apparat noch einen ,ausschalter anzubringen4 ,illustration3 ,fig4 #hc4 ,der ,widerstand wird vielfach auch getrennt von der ,schalttafel aufgestellt2 es wird dann zweckmig auf der ,tafel die ,reguliervorrichtung angebracht1 denn diese mu der ,vorfhrer zur ,hand haben4 ,man stelle den ,widerstand1 der beim ,betriebe warm wird1 nicht an einer ,stelle auf1 wo die ,films damit in ,berhrung kommen knnten2 auf jeden ,fall mu er zum ,schutze mit einem durchbrochenen ,blech berdeckt sein4 ,man befolge ferner nicht die gelegentlich gemachte ,empfehlung1 den ,widerstand drauen am ,hauskamin1 oben ber dem ,dache1 anzubringen4 ,dieser ,apparat sollte vielmehr an einen trocknen ,ort kommen4 ,besser ist der ,vorschlag1 ihn 7wenigstens im ,winter7 an einer ,stelle unterzubringen1 wo er mit seiner ,wrme als ,ersatz fr einen ,ofen dienen kann4 ,illustration3 ,fig4 #hc;a4 ,ein vollstndiges ,schema fr den ,anschlu zeigt ,fig4 #hc;a4 ,wir sehen da oben links einen ,hauptausschalter1 der gewissermaen den ganzen ,betrieb beherrscht4 ,von dort geht eine krftige ,leitung1 welche ,sicherung1 ,widerstand und auf der anderen ,seite einen ,ausschalter passiert1 zur ,bogenlampe4 ,eine punktierte ,abzweigung speist eine ,glhlampe zur allgemeinen ,beleuchtung und eine zweite den ,motor1 welcher zum ,antriebe des ,kinematograph-,werkes dienen soll2 der ,motor besitzt einen ,regulator und er ist fr sich gesichert4 ,stromstrke und ,helligkeit4 ,wer die ,anlage einer ,bogenlampen-,einrichtung plant1 mu sich darber klar werden1 welche ,stromstrke er braucht1 um zufriedenstellend helle ,lichtbilder zu erzielen4 ,da mag zunchst die folgende ,tabelle einen ,anhalt bieten1 worin die ,lichtstrke in ,normalkerzen bei verschiedenen ,stromstrken angegeben ist2 die ,helligkeit schwankt etwas mit der ,qualitt und ,strke der ,kohlenstifte4 ,ampres #c #d #f #h #aj ---------------------------------------- --------- ,lichtstrke ca4 #bgj #cgj #fjj #hej #aajj ,ampres #ab #ae #bj #be #cj ---------------------------------------- --------- ,lichtstrke ca4 #adjj #bjjj #ejjj #ajjjj #aejjj ,aus dieser ,tabelle kann man allerdings nicht ablesen1 welche ,amprezahl nun erforderlich ist1 wenn es beispielsweise gilt1 ein #c ,meter groes ,lichtbild in einem #ae ,meter langen ,raum zu werfen4 ,da mu man schon die praktische ,erfahrung reden lassen und die sagt folgendes4 ,angenommen1 da der ,apparat an dem einen ,ende des ,saales steht und die ,bilder ber die ,zuschauer hinweg zur andern ,seite wirft und das ,lichtbild in einer dem ,rume entsprechenden ,gre gehalten wird1 mu man pro ,meter ,distanz mit je anderthalb ,ampre ,stromstrke rechnen2 bei #bj ,meter ,entfernung kmen also z4 ,b4 #cj ,ampres heraus4 ,diese ,regel soll natrlich nur einen ungefhren ,anhalt bieten2 sie gilt ferner nur fr ,gleichstrom4 ,bei ,wechselstrom1 wo die ,lichtausnutzung ja wesentlich schlechter ist1 mu man eine mindestens um die ,hlfte grere ,amprezahl nehmen4 ,die ,kohlenstifte4 ber die ,kohlenstifte ist folgendes zu bemerken4 ,um ein schnes1 ruhiges ,licht zu erzielen1 mu man vor allem gutes oder lieber das beste ,kohlenmaterial verwenden4 ,da ist es falsch1 einige ,pfennige zu sparen und eine billigere ,sorte zu kaufen4 ,minderwertige ,kohlen schlacken1 machen durch ihre ,verunreinigungen den ,bogen unruhig und geben ein flackerndes ,licht4 ,gute ,kohlen haben einen metallischen ,klang und sind konomisch1 indem sie bei migem ,abbrand eine gute ,lichtausbeute geben4 ,wie oben bereits ausgefhrt1 kommen bei ,gleichstrom zwei ,kohlenstifte verschiedener ,art und verschiedener ,strke zur ,verwendung1 und zwar benutzt man fr die positive ,seite eine ,dochtkohle und fr die negative eine ,homogenkohle1 welch' letztere #b_/c so dick wie die ,dochtkohle ist4 ,bei ,wechselstrom braucht man oben und unten gleich dicke ,dochtkohlen4 ,die ,dicke der ,kohlenstifte richtet sich nach der ,stromstrke2 fr ,projektionszwecke habe ich die folgenden ,abmessungen als zweckmig befunden3 ,stromstrke fr ,gleichstrom negative fr ,wechselstrom in ,ampres positive ,dochtkohle ,homogenkohle beide ,dochtkohlen #e #i mm #f mm #i mm #aj #ab #h #ab #ae #ae #aj #ae #bj #ah #ab #ah #cj #ba #ad #ba #dj #bd #af #bd #ej #bg #ah #bg #fj #cj #bj #cj ,dnnere ,kohlenstifte liefern erfahrungsgem ein helleres ,licht1 aber sie brennen rascher ab2 bei zu geringem ,durchmesser brennen sie unruhig und zischen4 ,das ,material spielt dabei eine groe ,rolle4 ,weiche ,kohlen1 welche mehr ,ru enthalten1 geben mehr ,licht und brennen schneller ab als die harten1 mehr ,graphit enthaltenden ,sorten4 ,bei der in ,fig4 #ha dargestellten ,bogenlampenform mit wagerecht angeordneter ,oberkohle empfiehlt es sich1 ,kohlenstifte von geringerem ,durchmesser zu benutzen1 z4 ,b4 fr #bj ,ampres #ae mm ,dochtkohlen und #aj mm ,homogenkohlen1 bei #be bis #cj ,ampres #ah mm ,dochtkohlen und #ab mm ,homogenkohlen4 ,nimmt man ,dochtkohlen mit ,metalldocht1 so kann die ,strke noch etwas geringer sein4 ,handhabung der ,bogenlampe4 ,um die ,bogenlampe in ,betrieb zu nehmen1 steckt man1 nachdem die ,kohlen eingespannt und die ,drhte angeschlossen sind1 den ,stpselkontakt ein1 schliet den ,ausschalter und setzt die ,kurbel des ,widerstandes auf den ersten ,kontaktknopf4 ,bei der automatischen ,bogenlampe stellt sich alsdann der ,lichtbogen von selbst her2 hat man hingegen eine ,lampe mit ,handregulation1 so mu man die ,kohlenstifte durch ,drehen des ,triebes kurz zur ,berhrung bringen und dann sofort wieder einige ,millimeter auseinander drehen1 worauf sich der ,lichtbogen bildet4 ,alsdann stellt man die ,kurbel des ,widerstandes je nach ,bedarf auf weitere ,kontaktknpfe4 ,es ist nun1 wenn man mit ,gleichstrom zu tun hat1 hchst wichtig1 sich zu berzeugen1 ob auch die ,drhte richtig angeschlossen sind1 das heit1 ob der positive ,pol zur oberen und der negative ,pol zur unteren ,kohle gefhrt ist4 ,es gibt ein einfaches ,mittel1 dies zu erkennen4 ,nachdem die ,lampe kurze ,zeit gebrannt hat1 mu sich nmlich in der oberen ,kohle ein ,krater bilden1 whrend die untere spitzenfrmig anwchst2 dabei mu das ,licht nach vorwrts geworfen werden4 ,ein weiteres ,merkmal besteht darin1 da beim ,ausschalten die obere ,kohle infolge der strkeren ,erhitzung strker und lnger nachglhen mu1 als die untere4 ,zeigt es sich nun1 da sich an der unteren ,kohle ein ,krater bildet und da diese lnger nachglht als die obere1 so ist die ,verbindung falsch2 man steckt alsdann den ,stpselkontakt umgekehrt ein oder wechselt die ,drhte in den ,polklemmen der ,lampe4 ,wenn man bei ,herstellung des ,anschlusses nicht wei1 welches der positive und welches der negative ,draht ist1 so verbindet man auf gut ,glck und prft die ,richtigkeit in der eben beschriebenen ,weise4 ,nachher wird man dann gut tun1 die ,pole zu bezeichnen4 ,man kann brigens auch den positiven ,pol mit ,hilfe von ,lakmus-,papier 7,polfinder-,papier7 erkennen2 dieses wird angefeuchtet und die blanken ,drahtenden darauf gehalten1 jedoch achte man ja darauf1 da sich die ,drhte nicht berhren4 ,dasjenige ,ende1 welches das ,papier rot frbt1 ist der negative ,pol4 ,fr ,wechselstrom hat dies natrlich keine ,geltung2 denn dort gibt es ja keine positiven und keine negativen ,pole1 soda man die ,drhte nach ,belieben anschlieen kann4 ,neue ,kohlen zischen anfangs2 es mssen sich nmlich zunchst ,krater und ,spitze bilden1 bis die ,lampe ruhig brennt4 ,bei ,gleichstrom ist noch zu beachten1 da die obere ,kohle gegen die untere etwas zurck stehen soll1 wie es in ,fig4 #gh angedeutet ist4 ,dies geschieht1 damit sich der ,krater nach vorne bildet und das ,licht gleichmig gegen den ,kondensor wirft2 doch darf die obere ,kohle nicht soweit zurck stehen1 da die ,spitze der unteren einen ,schatten gegen die ,linse gibt4 ,whrend des ,betriebes mu man bei der ,handregulationslampe alle paar ,minuten die ,kohlenstifte nachstellen4 ,wie weit die ,kohlenspitzen voneinander entfernt sein mssen1 das hngt von der ,stromstrke und der ,dicke der ,kohlen ab4 ,in der ,praxis ergibt sich der richtige ,abstand ganz von selbst2 es zeigen sich nmlich bei zu kleinem und zu groem ,abstand folgende fehlerhafte ,erscheinungen4 ,wenn die ,kohlen einander zu nahe sind1 so macht sich ein lautes ,zischen bemerkbar2 die ,spitze der unteren ,kohle wird grer und wchst in den ,krater der oberen hinein 7vgl4 ,fig4 #hd71 soda schlielich beide ,kohlen zusammenbacken und nur noch rot glhen4 ,ist anderseits der ,abstand der ,kohlen zu gro 7,fig4 #he71 so nimmt zunchst die ,helligkeit des ,lichtes ab1 auerdem beginnt der ,lichtbogen auf den ,kohlenspitzen zu wandern und zu flackern1 wobei schlielich das ,licht auslscht4 ,dieses ,auslschen erfolgt umso frher1 je geringer die ,spannung 7,voltzahl7 ist4 ,illustration3 ,fig4 #hd4 ,illustration3 ,fig4 #he4 ,bei der in ,fig4 #ha dargestellten ,lampenform1 wo die positive ,dochtkohle wagerecht angeordnet ist1 mu man ebenfalls dauernd darauf achten1 da die beiden ,kohlenspitzen richtig zueinander stehen und eine gnstige ,lage des ,kraters herbeifhren4 ,wenn ntig1 ist zu korrigieren4 ,diese ,anordnung der ,kohlenstifte im rechten ,winkel gegeneinander ist vorteilhaft bei ,stromstrken bis zu #cj ,ampres4 ,die ,wahl der richtigen ,kohlenstrke -- das gilt allgemein -- ist von groer ,wichtigkeit3 sind die ,kohlen zu dick1 so erhlt man kein ruhiges ,licht1 indem der ,krater wandert2 benutzt man zu dnne ,kohlen1 so mu man infolge starken ,abbrennens hufig nachstellen1 die ,stifte glhen weit hinauf und entwickeln eine unntze ,hitze4 ,man spanne die ,kohlen im ,halter gut an4 ,werden sie bei kalter ,lampe lose eingesetzt1 so fallen sie1 nachdem die ,lampe erhitzt ist1 leicht heraus4 ,spannt man die ,kohlen andererseits bei heier ,lampe zu fest an1 so mgen sie beim ,abkhlen der ,halter brechen4 ,whrend es bei ,gleichstrom leicht ist1 dauernd eine gute ,lichtausnutzung zu erzielen1 bietet dies bei ,wechselstrom ,schwierigkeiten4 ,die erfahrenen ,vorfhrer arbeiten sich ihre ,methode aus1 mit der sie das beste ,licht bekommen1 und es ist wohl schwer zu sagen1 welche ,anordnung am besten ist2 denn die bung spielt dabei eine groe ,rolle4 ,vielfach stellt man die ,kohlen senkrecht bereinander1 sehr hufig findet man die ,gleichstromstellung1 wobei nur einer der beiden ,krater zur ,geltung kommt1 angewandt1 whrend andere wieder eine ,winkelstellung der ,kohlen bevorzugen4 ,der eine benutzt zwei ,dochtkohlen1 der andere zwei ,homogenkohlen1 der dritte findet es besser1 wie bei ,gleichstrom oben eine ,docht- und unten eine ,homogenkohle zu nehmen4 ,die ,winkelstellung erscheint auf jeden ,fall fr hohe ,stromstrken1 etwa ber #cj ,ampres1 weniger gut geeignet2 der ,lichtbogen ist schwerer ruhig zu halten und man verliert leicht die ,kontrolle ber den ,krater4 ,bei der senkrechten ,stellung der ,kohlen mu man den ,abstand der ,spitzen ziemlich gering halten2 andernfalls macht sich auf dem ,schirm ein dunkler ,streifen bemerkbar und auerdem neigt sonst der ,lichtbogen dazu1 herum zu tanzen4 ,macht man den ,abstand zu gering1 so leidet dadurch die ,helligkeit4 ,man mu die ,kohlen hufig nachstellen1 denn es ist sehr wenig ,spielraum im ,abstnde der ,spitzen1 und oft durch das ,fensterchen kontrollieren4 ,wenn der ,krater sich an falscher ,stelle1 z4 ,b4 nach rckwrts1 bildet1 so suche man durch ,verstellung der oberen ,kohle eine ,besserung herbeizufhren4 ,die ,triebverstellung sollte aber ganz langsam und vorsichtig1 nicht stoweise1 erfolgen1 denn der ,lichtbogen ist uerst empfindlich4 ,unter ,umstnden empfiehlt es sich1 wenn der ,krater verndert werden mu1 den ,lichtbogen auf einige ,minuten lnger zu machen4 ,auch bei neuen ,kohlen lasse man den ,bogen zuerst lang brennen4 ,viele ,vorfhrer feilen die beiden ,dochtkohlen auf einer ,lngsseite flach1 wobei sie die ,stifte in einen ,v-frmigen ,ausschnitt eines ,brettes legen1 und bringen die flachen ,seiten gegen den ,kondensor4 ,das gleiche3 ,begnstigung der ,kraterbildung nach vorne1 erzielt man mit exzentrischen ,dochtkohlen4 ,andere wieder arbeiten stets mit zugespitzten ,kohlenstiften1 um dadurch den ,lichtbogen stabiler zu halten4 ,die ,gleichstromstellung der ,kohlen bietet eine leichtere ,handhabung1 sie gibt aber eine etwas geringere ,lichtausnutzung und erfordert daher etwas mehr ,strom4 ,auch hier mu man hufig nachstellen und den ,abstand der ,spitzen mglichst gleichmig halten4 ,eingangs wurde darauf hingewiesen1 da man den ,widerstand nicht von vornherein auf die volle zur ,verwendung kommende ,stromstrke stellen solle4 ,beim ,znden der ,bogenlampe steigt nmlich die ,stromstrke momentan sehr stark an -- wenn z4 ,b4 in einem ,netze von #aaj ,volt man den ,widerstand auf #ej ,ampres gestellt hat1 so steigt sie ber #ajj ,ampres -- und dabei kann leicht die ,sicherung durchschlagen4 ,also stets den ,widerstand eingangs auf eine geringe ,stromstrke einstellen1 und erst nach dem ,znden weitere ,kontakte einschalten6 ,bekommt man beim ,znden kein ,licht1 so ist irgendwo der ,strom noch unterbrochen2 man prfe mit ,ruhe und systematisch alle ,drahtverbindungen und sehe die ,sicherungen nach4 ,man halte ,reservestpsel fr die ,sicherungen vorrtig4 ,die ,bogenlampe mu hinreichend oft gereinigt werden4 ,auf die ,zahntriebe gebe man besser ,talk als l4 ,aufgelagerter ,kohlenstaub kann ber die ,isolation hinweg die ,bildung eines ,lichtbogens veranlassen4 ,das ,kalklicht4 ,das ,kalklicht ist ein ,glhlicht1 und man kann es mit dem ,gasglhlicht vergleichen1 bei welch letzterem die mit ,luft gemischte ,leuchtgasflamme einen feinen ,glhkrper1 den ,glhstrumpf1 in ,weiglut versetzt4 ,zum ,unterschiede hiervon bedient man sich beim ,kalklicht eines massiven ,glhkrpers1 des ,kalkstckes1 und an ,stelle des luftgemischten ,leuchtgases1 das hier nicht krftig genug ist1 benutzt man eine ,mischung von ,leuchtgas und ,sauerstoff 7sozusagen stickstoffreier ,luft71 die im ,kalklichtbrenner eine intensive ,stichflamme liefert und1 gegen das ,kalkstck gerichtet1 ein herrliches1 blendend weies ,licht abgibt4 ,ich will hier nun zunchst einen berblick ber die ,darstellungsweise geben1 um nachher nher auf die ,einzelheiten einzugehen4 ,das ,kalklicht wurde von ,drummond im ,jahre #ahbf erfunden4 ,heute ist die ,darstellung desselben bedeutend bequemer gemacht1 indem man den ,sauerstoff in ,stahlflaschen verpackt bekommen kann1 whrend man ihn frher selbst entwickeln mute4 ,die ,verwendung dieses komprimierten ,sauerstoffes bietet noch den ,vorteil1 da man damit ein viel krftigeres ,licht erzielen kann4 ,man lt dazu den ,sauerstoff unter ziemlich starkem ,druck 7#a_/b bis #a ,atmosphre oder noch mehr7 in den ,starkdruckbrenner blasen1 wo er das von der anderen ,seite zugefhrte ,leuchtgas ansaugt1 sich damit mischt und nun eine ,stichflamme von mchtiger ,kraft erzeugt4 ,eine solche ,kalklicht-,einrichtung ist in der ,abbildung ,fig4 #hf dargestellt4 ,man sieht da den ,starkdruckbrenner1 auf den ein zylinderfrmiges1 durchlochtes ,kalkstck aufgesetzt ist1 und die mit komprimiertem ,sauerstoff gefllte ,stahlflasche1 woran ein ,druckreduzierventil und ein ,inhaltmesser geschraubt werden4 ,der ,sauerstoff ist nmlich unter einem ,druck von #ajj-abj ,atm4 eingefllt1 und da er nur mit etwa #a_/b-a ,atm4 in den ,brenner zugelassen wird1 mu der ,druck zunchst reduziert werden1 und dies geschieht durch das ,druckreduzierventil4 ,dasselbe ist mit einem ,manometer ,a versehen1 welches den ,arbeitsdruck des ,sauerstoffs anzeigt1 und hat ferner ein ,stellrad ,r zur ,einstellung des ,arbeitsdruckes3 je weiter man das ,stellrad ,r 7rechtsum7 dreht1 desto strker wird der ,arbeitsdruck und desto intensiver gleichzeitig das ,licht4 ,so kann man die ,helligkeit des ,kalklichtes1 auch whrend der ,vorfhrung1 innerhalb weiter ,grenzen bequem regulieren4 ,j ist der ,inhaltmesser1 mit dem man bestimmen kann1 wieviel ,sauerstoff die ,flasche noch enthlt1 ,k der ,verschluhahn der ,flasche1 der beim ,transport 7nachdem ,reduzierventil und ,inhaltmesser abgeschraubt sind7 durch eine bergeschraubte ,eisenkappe geschtzt wird4 ,bei ,h ist der ,schlauch aufgesteckt1 der zum ,brennerhahn ,s gefhrt wird1 whrend der linke ,brennerhahn ,l mit der ,leuchtgasleitung verbunden wird4 ,das ,kalkstck lt sich auf dem ,brenner mit einem ,triebe drehen1 so da man der ,stichflamme1 die nach und nach ein ,loch hineinfrit1 von ,zeit zu ,zeit eine neue ,angriffsflche bieten kann4 ,ein zweiter ,trieb gestattet die ,entfernung des ,kalkstckes von der ,brennerspitze einzuregulieren4 ,illustration3 ,fig4 #hf4 ,was tut man nun1 wenn kein ,leuchtgas vorhanden ist8 -- ,dasselbe wie bei ,glhlicht3 man nimmt eine ,brennflssigkeit und vergast sie4 ,jeder kennt das ,spiritus-1 ,petroleum- oder ,benzinglhlicht4 ,so hat man auch ,einrichtungen konstruiert1 bei denen ,spiritus1 ,alkohol oder ,petroleum verdampft wird und1 mit ,sauerstoff gemischt1 die ,stichflamme fr das ,kalklicht gibt4 ,aber diese schwer flchtigen ,brennstoffe sind hier schlecht zu regulieren1 sie arbeiten recht unzuverlssig und liefern auerdem kein besonders starkes ,licht4 ,die ,anwendung von ,benzin ist nicht zu empfehlen1 da dieses durch den ,sauerstoff zersetzt wird und lige ,bestandteile im ,brenner zurcklt1 wenn nicht gar die ,benutzung des ,benzins durch ,vermischung mit ,sauerstoff gefhrlich werden kann4 ,sehr gnstige ,resultate erzielt man dagegen mit ther1 und zwar reinem ,schwefelther4 ,um den ther in gasfrmigem ,zustande dem ,brenner zuzufhren1 mu man eine besondere ,vorrichtung anwenden1 und zwar hat man die ,wahl zwischen zwei verschiedenen ,apparaten3 dem ,gasator und dem thersaturator4 ,illustration3 ,fig4 #hg4 ,der ,gasator zunchst ist ein mehrteiliges ,gef1 das zu etwa #c_/d mit ther gefllt und durch einen ,schlauch mit dem linken ,hahn 7,l7 des ,starkdruckbrenners verbunden wird1 wie die ,abbildung ,fig4 #hg zeigt4 ,wenn man nun durch den rechten ,hahn 7,s7 einen krftigen ,sauerstoffstrom einblasen lt1 so bt der ,brenner auf den ,gasator eine saugende ,wirkung aus und dieser ,apparat tritt dann von selbst in ,ttigkeit4 ,unter der ,wirkung der ,saugkraft strmt nmlich durch eine kleine ffnung ,luft ein1 streicht durch die verschiedenen ,gefe und sttigt sich mit therdmpfen2 das ,gemisch1 das man als ,luftgas bezeichnet1 wird noch getrocknet und gelangt dann durch den ,schlauch in den ,brenner1 dort mit dem ,sauerstoff zu einer intensiven ,stichflamme sich vereinend4 ,der thersaturator1 der ebenfalls zur ,darstellung von ,kalklicht mit ,hilfe von therdmpfen dient1 arbeitet in anderer ,weise als der ,gasator4 ,er besteht aus einem in mehrere ,kammern geteilten ,gef1 das mit porser ,masse gefllt ist1 soda der eingefllte ther darin aufgesaugt wird4 ,der ,saturator hat zwei ,hhne2 einer wird mit dem linken ,brennerhahn verbunden1 whrend man durch den zweiten ,hahn ,sauerstoff in das ,gef leitet2 der ,sauerstoff drckt nun die therdmpfe1 die sich schon bei gewhnlicher ,zimmertemperatur entwickeln1 zum ,brenner vorwrts1 wo sie mit dem durch den rechten ,brennerhahn eingefhrten ,sauerstoff gemischt werden4 ,da bei dieser ,arbeitsweise der ,brenner keine ,saugkraft auszuben braucht1 kann man auch an ,stelle des ,starkdruckbrenners den sogenannten ,mischbrenner benutzen2 bei diesem ,mischbrenner fllt die ,injektor-,einrichtung1 durch welche die ,saugwirkung beim ,starkdruckbrenner hervorgerufen wird1 weg und die ,gase werden einfach in eine ,kammer zusammengefhrt1 von der sie gemischt durch ein ,rohr zur ,brennerspitze gelangen4 ,zur ,erzielung eines mglichst krftigen ,lichtes versieht man den ,brenner mit einer groen ,kammer und bringt in letztere auerdem noch eine ,einrichtung1 die eine mglichst vollkommene ,mischung der ,gase gewhrleistet4 ,fr das gleichmige ,arbeiten des ,saturators ist es eine wichtige ,bedingung1 da er whrend des ,betriebes keine zu starke ,abkhlung erleidet1 weil sonst die ,vergasung nachlt4 ,ntigenfalls1 besonders im ,winter1 wenn der ,apparat z4 ,b4 auf einer kalten ,bhne steht1 mu man dafr ,sorge tragen1 da dem ,saturator in entsprechendem ,mae von auen ,wrme zugefhrt wird2 man stellt ihn dazu neben die geffnete ,tr des ,skioptikons oder schlgt ihn in ein vorher gut durchwrmtes1 wollenes ,tuch4 ,welcher ther-,apparat ist nun mehr zu empfehlen8 wird der geneigte ,leser fragen4 -- ,nun1 mit dem ,saturator lt sich eine noch hhere ,lichtstrke erreichen1 doch wird man den ,gasator in der ,regel vorziehen2 denn er ist einfacher zu handhaben und das mit ihm erzielte ,licht ist so stark1 da es in den meisten ,fllen weitaus gengt4 ,es ist noch zu bemerken1 da man auch komprimierten ,wasserstoff bekommen kann1 der einen vorzglichen ,ersatz fr ,leuchtgas bildet1 ja dieses an ,wirkung bertrifft4 ,zu einer solchen ,einrichtung gehrt dann eine weitere ,stahlflasche mit ,druckreduzierventil und ,inhaltsmesser4 ,man wird den komprimierten ,wasserstoff da anwenden1 wo man unter allen ,umstnden die hchste ,lichtstrke haben will1 die sich mit ,kalklicht erzielen lt4 ,auch das ,azetylengas lt sich zur ,darstellung von ,kalklicht benutzen1 nachdem es gelungen ist1 einen geeigneten ,brenner zu konstruieren2 das erzielte ,licht ist auerordentlich intensiv4 ,zur ,darstellung des ,azetylens ist ein zuverlssig arbeitender ,entwickler erforderlich4 ,eine wichtige ,frage beim ,arbeiten mit ,kalklicht ist die1 wie lange eine ,sauerstofflasche ausreicht4 ,eine ,stahlflasche von der gewhnlichen ,gre1 die etwa #aj ,liter ,rauminhalt hat1 enthlt1 wenn der ,sauerstoff auf #abj ,atm4 komprimiert ist1 zirka #abjj ,liter ,gas2 sie reicht1 wenn man ein krftiges ,licht herstellt1 durchschnittlich fr #h ,stunden4 ,der ,verbrauch ist geringer1 wenn man den ,sauerstoff unter schwcherem ,druck zum ,brenner lt1 wobei das ,licht gleichzeitig weniger stark wird1 und umgekehrt steigt der ,verbrauch1 wenn man durch ,anwendung hheren ,druckes ein intensiveres ,licht erzeugt4 ,stahlflaschen mit #fjj ,liter ,inhalt reichen also durchschnittlich fr #d ,stunden und noch kleinere ,flaschen1 die #cfj ,liter fassen1 fr etwa #b-a_/b ,stunden4 ,wo der ,bezug von komprimiertem ,sauerstoff unmglich oder durch groe ,entfernung zu sehr erschwert ist1 wie z4 ,b4 in berseeischen ,lndern1 mu man den ,sauerstoff selbst herstellen1 wie dies frher allenthalben geschah4 ,man erhitzt dazu in einer ,retorte eine ,mischung von ,braunstein und chlorsaurem ,kali1 fhrt das entwickelte ,gas durch eine ,wasserflasche und fngt es in einem ,kautschuksack auf4 ,vereinfacht wird die ,sauerstoffbereitung durch ,verwendung eines ,gasometers in ,verbindung mit einem ,sauerstoff-,generator1 einer ,einrichtung1 welche den ,gassack berflssig macht und gestattet1 auch whrend des ,projizierens1 ohne ,strung der ,vorstellung1 ,sauerstoffgas nachzuentwickeln1 und zwar in beliebiger ,menge4 ,man braucht dazu nur ,braunsteinkuchen1 die man sich selbst herstellt oder fertig bezieht1 einzulegen und die ,flamme im ,generator zu entznden4 ,auf die ,anwendung des ,starkdruckbrenners wie auch des ,gasators mu man hierbei verzichten1 da hier bei weitem nicht der starke ,druck des komprimierten ,sauerstoffes zur ,verfgung steht4 ,man bedient sich des sogenannten ,sicherheitsbrenners1 bei dem ,leuchtgas und ,sauerstoff erst in der ,brennerspitze zusammengefhrt werden1 und wenn kein ,leuchtgas vorhanden ist1 des thersaturators in ,verbindung mit dem ,mischbrenner1 dem man durch eine groe ,mischkammer eine mglichst intensive ,wirkung gibt4 ,interessant ist eine neuere ,art der ,sauerstoff-,bereitung mit ,hilfe des ,oxyliths 7,sauerstoffstein71 einer ,masse1 die bei ,berhrung mit ,wasser ,sauerstoff abgibt4 ,bei ,verwendung des ,oxyliths ist ,vorsicht geboten1 indem dieses sich bei ,berhrung mit organischen ,substanzen1 z4 ,b4 ,brotkrumen1 entzndet und dadurch leicht einen ,brand veranlassen kann4 ,auch ist diese ,art der ,sauerstoff-,erzeugung verhltnismig teuer4 ,die ,stahlflasche4 ber das ,arbeiten mit komprimierten ,gasen ist zunchst folgendes zu bemerken4 ,stahlflaschen fr ,wasserstoff sind rot gestrichen und mit ,linksgewinde versehen2 desgleichen haben dazu gehrige ,druckreduzierventile und ,inhaltsmesser ,linksgewinde4 ,man hat dies vorgeschrieben1 damit ,verwechslungen mit den fr ,sauerstoff bestimmten ,behltern und ,instrumenten unmglich gemacht werden4 ,alle ,teile1 mit denen der ,sauerstoff in ,berhrung kommt1 mssen gnzlich frei von ,oel und ,fett gehalten werden1 weil dadurch eine gefahrbringende ,zersetzung des ,gases herbeigefhrt werden kann2 deshalb ist die ,verwendung der gewhnlichen ,kohlensureventile unter allen ,umstnden zu verbieten4 ,die ,stahlflaschen werden amtlich auf eine entsprechend hhere ,atmosphrenzahl abgeprft1 und zwar wird diese ,prfung vorschriftsgem alle drei ,jahre wiederholt2 das betr4 ,datum findet man darauf eingeschlagen4 ,die ,flaschen sind mit einem ,ventilhahn versehen1 dessen seitliche ,auslaffnung durch eine aufgeschraubte kleine ,messingkappe verschlossen ist4 ,zum ,schutze des ,hahnes beim ,transport dient eine groe darber geschraubte ,kappe4 ,es sei noch bemerkt1 da in ,deutschland gefllte ,sauerstoffflaschen jetzt auch als ,eilgut zugelassen sind und da leere ,flaschen zum halben ,frachtpreis befrdert werden4 ,das ,druckreduzierventil4 ,das ,druckreduzierventil1 welches den hohen ,druck des ,gases herabmindert1 wird mittels der ,mutter an die ,flasche angeschraubt1 wobei man den zugehrigen ,schraubenschlssel zum festen ,anziehen benutzt4 ,es ist dabei folgendes zu beachten3 ,in der ,mutter liegt gegen das ,rohrstck ein kleiner ,ring aus ,leder oder ,vulkanfiber1 der zur ,abdichtung dient und nicht fehlen darf1 da sonst an dieser ,stelle ,sauerstoff entweicht4 ,sollte der ,ring einmal verloren gehen1 so schneide man einen solchen aus einem ,stckchen ,leder oder wickle starken ,bindfaden um das ,rohrstck4 ,das ,druckreduzierventil ist auer der ,handstellschraube1 welche den ,arbeitsdruck reguliert1 und dem ,manometer1 welches diesen ,druck anzeigt1 noch mit einem ,sicherheitsventil versehen2 dieses macht einen berstarken ,arbeitsdruck unmglich und ist so eingestellt1 da der ,sauerstoff bei einem ,druck ber #a-a_/b ,atmosphren selbstttig abblst4 ,zum ,anschlu an den ,brenner ist ein abschraubbarer ,schlauchansatz vorgesehen1 worauf man den ,verbindungsschlauch am besten mit einem ,drahte befestigt4 ,inhaltsmesser und ,inhaltsbestimmung4 ,wenn ein ,inhaltsmesser zur ,verwendung kommt1 was sehr zu empfehlen ist1 so wird er zwischen ,stahlflasche und ,druckreduzierventil geschraubt1 wobei vorherige ,prfung1 ob der ,dichtungsring in der ,mutter vorhanden ist1 und festes ,anziehen mit dem ,schraubenschlssel nicht zu unterlassen sind4 ,der ,inhaltsmesser ist ein kleines ,manometer1 das zwar nicht direkt den ,inhalt angibt1 sondern den ,druck anzeigt1 unter welchem sich der ,sauerstoff in der ,flasche befindet4 ,daraus aber kann man den ,inhalt leicht berechnen4 ,der ,rauminhalt der meist gebrauchten ,flaschen ist nmlich ungefhr #aj ,liter2 ist nun der ,sauerstoff unter einem ,druck von #abj ,atmosphren angefllt1 so zeigt der ,inhaltsmesser auf die ,zahl #abj und der ,inhalt betrgt #aj #abj #abjj ,liter ,sauerstoff4 ,wird nun ,gas verbraucht und zeigt der ,inhaltsmesser nach einiger ,zeit beispielsweise auf #ie1 so wissen wir1 da noch #aj #ie #iej ,liter ,sauerstoff in der ,flasche enthalten sind4 ,den genauen ,rauminhalt findet man oben an der ,flasche eingeschlagen2 mit dieser ,zahl hat man die angezeigte ,atmosphrenzahl zu multiplizieren4 ,beim ,arbeiten mit dem ,inhaltsmesser ist der ,ventilhahn der ,stahlflasche langsam und vorsichtig zu ffnen1 weil bei schneller ffnung das ,instrument durch den pltzlich eintretenden ,gasdruck einen heftigen ,sto erhlt und dadurch ,schaden leiden kann4 ,der ,kalklichtbrenner4 ,der ,starkdruckbrenner1 welcher fr das ,arbeiten mit komprimiertem ,sauerstoff insbesondere in ,betracht kommt1 da er bei hchster ,leistung einfach zu handhaben ist1 wird in ,fig4 #hh dargestellt4 ,bei diesem ,brenner ist eine injektorartige ,vorrichtung zur ,anwendung gebracht1 dank welcher der unter starkem ,druck stehende ,sauerstoff das brennbare ,gas ansaugt und mit sich fortreit4 ,die beiden ,gase werden darauf nochmals in einer ,mischkammer gemischt und gelangen dann durch das gebogene ,rohr zur ,mndung4 ,vor der ,brennerspitze befindet sich ein ,stift1 worauf das durchbohrte ,kalkstck gesetzt wird4 ,mittels des ,triebes ,a kann man den ,kalkstift heben1 senken und drehen1 whrend der ,spindeltrieb ,b dazu dient1 die ,entfernung des ,kalkes von der ,brennerspitze zu regulieren4 ,illustration3 ,fig4 #hh4 ,die ,kalkstifte und ,kalkscheiben4 ,ueber die ,kalkstifte ist noch folgendes zu bemerken4 ,man bekommt solche im ,handel in zwei ,gren2 die grere ,sorte1 auch ,kalkkltze genannt1 ist fr diejenigen ,flle bestimmt1 wo man zur ,erzielung mglichst krftigen ,lichtes einen sehr hohen ,arbeitsdruck aufsetzt2 die dabei erzeugte grere ,stichflamme wird dann besser ausgenutzt1 als wenn man die gewhnliche kleinere ,sorte verwendet4 ,vielfach werden an ,stelle der zylinderfrmigen ,stcke auch ,kalkscheiben benutzt1 die in einen ,halter des ,brenners eingespannt werden4 ,illustration3 ,fig4 #hi4 ,da die ,kalkstcke ,feuchtigkeit anziehen und daher1 an freier ,luft liegend1 leicht zerbrckeln1 werden sie in luftdicht verschlossene ,bchsen verpackt 7vergl4 ,figur #hi72 auch mssen sie an einem nicht zu warmen ,orte aufbewahrt werden1 keinesfalls in der ,nhe eines ,ofens4 ,beim ,gebrauch ist es sehr wichtig1 den ,kalk erst langsam anzuwrmen1 also die ,leuchtgasflamme erst einige ,minuten allein brennen zu lassen1 damit die ,feuchtigkeit allmhlich ausgetrieben wird4 ,wrde man von vorneherein ,sauerstoff zugeben und die intensive ,stichflamme gegen den ,kalkstift richten1 so verwandelte sich das darin enthaltene ,wasser pltzlich in ,dampf und zersprengte den ,kalk in ,stcke4 ,whrend der ,erwrmung mu der ,stift von ,zeit zu ,zeit gedreht werden4 ,wenn die ,stichflamme eine ,zeit lang auf den ,kalk gewirkt hat1 brennt sie ein ,loch hinein und das ,kalkstck mu alsdann gedreht werden1 weil die angegriffene ,stelle an ,leuchtkraft verliert4 ,es empfiehlt sich1 whrend der ,projektion ein zweites ,kalkstck bereit zu halten1 damit ,ersatz zur ,hand ist1 falls der aufgesetzte ,stift zerstrt werden sollte4 ,man unterscheidet vielfach noch zwischen weichen und harten ,kalkstiften4 ,wenn man mit starkem ,gasdruck arbeitet1 sind unbedingt harte ,stifte erforderlich2 denn die weiche ,sorte wird viel rascher zerfressen und hlt der intensiven ,stichflamme kaum ,stand4 ,das ,arbeiten mit ,leuchtgas und komprimiertem ,sauerstoff4 ,wenn uns ,leuchtgas aus der ,rohrleitung und komprimierter ,sauerstoff aus der ,stahlflasche zur ,verfgung stehen1 so ist folgendermaen zu verfahren3 ,zunchst werden an die ,stahlflasche in der oben angegebenen ,weise ,inhaltsmesser und ,druckreduzierventil angeschraubt und letzteres durch einen krftigen ,schlauch mit dem rechten ,brennerhahn verbunden1 wobei man die beiden ,schlauchenden am besten mit ,drhten befestigt4 ,der linke ,brennerhahn wird mittels eines zweiten ,schlauches an die ,gasleitung angeschlossen4 ,bevor man den ,ventilhahn der ,stahlflasche ffnet1 wozu eine einmalige ,umdrehung gengt1 dreht man die ,stellschraube des ,druckreduzierventils 7links herum7 so weit heraus1 da sie keinen ,druck mehr auf die dahinter befindliche ,feder ausbt1 was man sogleich fhlt2 dadurch wird das ,ventil geschlossen und der ,sauerstoff einstweilen abgesperrt4 ,man setzt nun ein ,kalkstck auf1 und zwar derart1 da es einige ,millimeter von der ,brennerspitze absteht1 lt ,leuchtgas zu und entzndet die ,flamme1 die man zunchst klein brennen lt4 ,nachdem man das ,kalkstck gengend vorgewrmt hat1 ffnet man den ,gashahn vollstndig und stellt desgleichen den rechten ,brennerhahn ganz offen1 dann dreht man langsam die ,stellschraube des ,druckreduzierventils 7rechts herum7 hinein1 und zwar so weit1 bis eine ,stichflamme entsteht1 welche das ,kalkstck an der getroffenen ,stelle in krftige ,weiglut versetzt4 ,nun dreht man den ,leuchtgashahn am ,brenner so weit ab1 da die rotgelbe ,flamme um den ,kalkstift bis auf eine kleine ,spur verschwindet1 und zwar sucht man diejenige ,einstellung des ,hahnes zu gewinnen1 bei welcher das ,licht am hellsten erscheint4 ,eine weitere ,regulation der ,hhne ist alsdann nicht mehr ntig2 der ,sauerstoffhahn bleibt berhaupt stets vollstndig geffnet4 ,um die ,leuchtkraft des ,brenners zu steigern1 braucht man nur die ,stellschraube des ,druckreduzierventils weiter hineinzudrehen1 wodurch der ,arbeitsdruck erhht wird4 ,man hat es auf diese ,weise in der ,hand1 die ,helligkeit nach ,bedarf zu variieren4 ,die ,hhe des ,arbeitsdruckes1 den das ,manometer anzeigt1 schwankt in der ,regel zwischen #a_/d und #a ,atm41 doch kann man auch bis zu #a-a_/b ,atm4 gehen2 in letzterem ,falle ist natrlich der ,sauerstoffverbrauch entsprechend grer4 ,will man das ,licht abstellen1 so sperrt man zunchst den ,sauerstoff durch ,herausschrauben der ,stellschraube im ,druckreduzierventil ab1 schliet dann das ,ventil der ,stahlflasche und zuletzt den ,leuchtgashahn4 ,anwendung von komprimiertem ,wasserstoff4 ,wenn man an ,stelle von ,leuchtgas komprimierten ,wasserstoff benutzt1 so wird der linke ,brennerhahn mit dem ,druckreduzierventil der ,wasserstoffflasche verbunden2 nachdem die ,anschlsse gemacht sind1 lt man zuerst ,wasserstoff zum ,brenner und entzndet4 ,in der ,folge verfhrt man geradeso wie beim ,arbeiten mit ,leuchtgas4 ,das ,arbeiten mit dem ,gasator4 ,den ,anschlu des ,gasators an den ,starkdruckbrenner zeigt ,fig4 #ij4 ,als ,fllung fr den ,gasator wird reinster ,schwefelther 7spezifisches ,gewicht #j1gb7 benutzt4 ,auf ,vorsicht mit diesem leicht entzndlichen ,material sei besonders hingewiesen4 ,an ,stelle von ther kann man auch ,ligroin1 ,gasolin und leicht flssiges ,benzin verwenden2 jedoch ist das1 was man unter diesen ,namen im ,handel bekommt1 in vielen ,fllen zu schwer flchtig und ungeeignet4 ,allerdings sind diese ,materialien wesentlich billiger als ther4 ,der ,gasator wird zu #c_/d gefllt und fat dann etwa #dej ccm ther4 ,der ,verbrauch ist zwar pro ,stunde kaum grer als etwa #ajj ccm1 jedoch erleichtert die starke ,fllung die ,vergasung1 und da der ,rest in die ,flasche zurckgegossen wird1 geht nichts verloren4 ,nach dem ,fllen1 was nicht bei offenem ,licht geschehen darf1 mu der ,apparat wieder gut geschlossen werden4 ,illustration3 ,fig4 #ij4 ,um das ,licht darzustellen1 ffnet man beide ,hhne des ,brenners1 dreht die ,stellschraube des ,druckreduzierventils langsam hinein1 bis an der ,brennerspitze ein schwaches ,rauschen bemerkbar ist1 und zndet dann nach einigen ,augenblicken an4 ,die ,stichflamme1 welche dann entsteht1 stellt man zunchst auf einige ,minuten klein1 um das ,kalkstck vorzuwrmen2 alsdann werden beide ,hhne wieder geffnet und die ,stellschraube im ,druckreduzierventil so weit hineingedreht1 da der ,brenner das gewnschte ,licht gibt1 worauf man den ,brennerhahn wie beim ,arbeiten mit ,leuchtgas einreguliert4 ,mit ,hilfe der ,stellschraube des ,druckreduzierventils kann man auch hier die ,helligkeit des ,lichtes steigern und schwchen4 ,das ,auslschen des ,lichtes geschieht1 indem man zuerst den linken ,brennerhahn schliet und dann den ,sauerstoff an der ,stahlflasche absperrt4 ,der nicht verbrauchte ther wird in die ,vorratsflasche zurckgegossen4 ,das ,arbeiten mit dem thersaturator4 ber das ,arbeiten mit dem thersaturator ist folgendes zu sagen3 ,als ,fllung mu hier reinster ,schwefel-ther verwandt werden4 ,es empfiehlt sich1 das ,einfllen eine oder mehrere ,stunden vor dem ,gebrauch vorzunehmen1 weil der ther dann ,zeit hat1 von dem porsen ,material aufgesaugt zu werden1 und weil dann von vorneherein eine bessere ,vergasung garantiert ist4 ,nach dem ,einfllen wird die ,fllschraube fest angezogen4 ,die ,hhne des ,saturators halte man bei ,nichtgebrauch fest geschlossen1 da der ther auerordentlich leicht verdunstet4 ,abdichten der ,hhne durch ,fett oder dergleichen ntzt nichts1 da ther diese ,stoffe lst4 ,selbst bei krftigem ,verschlu wird1 wenn der ,apparat lngere ,zeit gefllt steht1 von dem ,inhalte durch ,ausdunsten etwas verloren gehen4 ,wieviel ther gebraucht wird1 hngt von der ,art des angewendeten ,brenners ab und von dem ,druck1 unter welchem man den ,sauerstoff zufhrt2 man wird im allgemeinen pro ,stunde nicht mehr als #ajj ccm verbrauchen2 jedoch empfiehlt es sich1 den ,inhalt reichlich zu bemessen1 da man whrend der ,vorfhrung nicht nachfllen kann4 ,die ,schlauchverbindung unterscheidet sich hier von der ,anordnung beim ,gasator dadurch1 da auch der ther-,saturator mit der ,stahlflasche verbunden wird4 ,der im ,saturator entwickelte therdampf soll nmlich zum ,brenner vorwrts getrieben werden1 und um dieses zu erreichen1 lt man einfach den ,sauerstoffdruck darauf wirken4 ,man mu gutes ,schlauchmaterial verwenden1 da ther den ,gummi auf die ,dauer angreift4 ,aus ,fig4 #ic 7s4 ,seite #ahj7 ist die ,schlauchverbindung ersichtlich1 nur ist dort an ,stelle der ,stahlflasche ein ,sauerstoff-,gasometer verwandt4 ,um das ,licht darzustellen1 verfhrt man hier folgendermaen3 ,man ffnet beide ,hhne des ,saturators sowie den linken ,hahn des ,brenners1 whrend der rechte ,brennerhahn einstweilen geschlossen bleibt4 ,dann dreht man1 nachdem der ,ventilhahn der ,sauerstoffflasche geffnet ist1 langsam die ,stellschraube des ,druckreduzierventils hinein1 bis sich ein schwaches ,sausen an der ,brennerspitze bemerkbar macht2 der in den ,saturator eintretende ,sauerstoff drckt nun die therdmpfe vorwrts und nach einigen ,augenblicken kann man entznden4 ,zunchst lt man die ,flamme einige ,minuten klein brennen1 um das ,kalkstck vorzuwrmen1 dann stellt man den linken ,brennerhahn weiter offen1 soda eine krftige ,flamme herausschlgt1 und ffnet nun langsam den rechten ,brennerhahn2 alsbald entsteht eine ,stichflamme und das ,kalkstck wird an der getroffenen ,stelle in ,weiglut versetzt4 ,durch ,einregulieren des linken ,brennerhahnes sucht man den besten ,lichteffekt zu erzielen4 ,die ,helligkeit des ,lichtes kann auch hier durch ,erhhung des ,arbeitsdruckes1 der mittels der ,stellschraube am ,druckreduzierventil reguliert wird1 gesteigert werden4 ,doch soll man dabei nur langsam vorgehen1 denn eine schnelle ,drucknderung hat in der ,regel ein ,zischen des ,brenners zur ,folge2 sollte sich ein solches ,zischen bemerkbar machen1 so mu man den rechten ,brennerhahn so weit schlieen1 bis das ,zischen aufhrt1 und ihn dann langsam und vorsichtig wieder ffnen4 ,an ,stelle des ,starkdruckbrenners kann hier auch der sogenannte ,mischbrenner verwendet werden1 der sich von ersterem dadurch unterscheidet1 da die injektorartige ,vorrichtung fehlt4 ,bei einem solchen ,brenner mu auer dem linken ,hahn auch der rechte ,brennerhahn zur ,erzielung des besten ,lichtes einreguliert werden1 whrend man diesen beim ,starkdruckbrenner stets ganz offen stellt4 ,um das ,licht auszulschen1 schliet man zuerst den linken ,brennerhahn und sperrt dann erst den ,sauerstoff ab2 wenn man in dieser ,weise verfhrt1 wird sich beim ,auslschen niemals ein ,knall bemerkbar machen1 was sonst unter ,umstnden eintreten kann4 ,whrend der ,vorfhrung ist dafr ,sorge zu tragen1 da der ther gleichmig vergast4 ,namentlich bei niedriger ,zimmertemperatur sowie bei strkerem therverbrauch ist es dazu notwendig1 dem ,saturator etwas ,wrme zuzufhren2 dieses geschieht1 indem man ihn neben oder hinter die ,projektionslaterne stellt oder in ein am ,ofen gut erwrmtes groes wollenes ,tuch wickelt4 ,eine zu starke ,erhitzung des ,saturators ist ebenso zu vermeiden wie eine zu starke ,abkhlung3 der ,apparat soll handwarm bleiben4 ,in der wrmeren ,jahreszeit sowie beim ,arbeiten mit schwcherem ,gasdruck geht die ,vergasung in der ,regel ohne ,wrmezufhrung vonstatten4 ,fehlerhafte ,erscheinungen beim thersaturator4 ,wenn man beim ,inbetriebsetzen kein ordentliches ,licht bekommt1 so ist anzunehmen1 da der ther zu schwach vergast4 ,der ,grund mu dann gesucht werden in zu niedriger ,temperatur oder in zu geringer ,fllung oder in unbrauchbarem ther4 ,kommt flssiger ther aus der ,brennerspitze heraus1 so ist bermig viel ther in den ,saturator gefllt 7der berschu mu dann abgeschttet oder herausgeblasen werden7 oder man hat den ,sauerstoff unter zu starkem ,druck aufgesetzt4 ,macht sich ein wiederholtes ,zucken des ,lichtes bemerkbar1 so hat sich wahrscheinlich etwas flssiger ther in der ,schlauchleitung vom ,saturator zum ,brennerhahn gesammelt4 ,der ,saturator ist in diesem ,falle bermig erwrmt worden1 was eine zu starke ,vergasung und damit ,niederschlagen des berschusses an therdmpfen im ,schlauche zur ,folge gehabt hat4 ,man stellt das ,licht ab und entfernt den ther aus dem ,schlauche4 ,lt whrend der ,vorfhrung die ,helligkeit nach und mu man1 um das ,licht beizubehalten1 den rechten ,brennerhahn nach und nach abdrehen1 so ist das ein sicheres ,zeichen dafr1 da die ,vergasung zu schwach geworden ist4 ,grund dafr3 entweder zu niedrige ,temperatur bezw4 zu starke ,abkhlung des ,saturators oder aber die therfllung geht zu ,ende4 ,entsteht andererseits whrend des ,projizierens um den ,kalk eine rtlichgelbe ,flamme1 so vergast der ther zu stark2 zeigt sich diese ,flamme trotz ,nachregulierens des ,hahnes wiederholt1 so ist die ,erwrmung des ,saturators eine zu starke und man mu fr ,abhilfe sorgen4 ,ein ,knallen des ,brenners1 d4 h4 ein ,auslschen des ,brenners1 kann nur bei falscher ,handhabung vorkommen1 und zwar auch nur dann1 wenn die ,vergasung des thers zu schwach geworden ist -- sei es infolge zu niederer ,temperatur bezw4 zu starker ,abkhlung des ,saturators oder weil die therfllung zu ,ende geht4 ,in diesem ,falle dringt nmlich ,sauerstoff durch den ,saturator hindurch und statt reinen therdampfes gelangt ein thersauerstoffgemisch zum linken ,brennerhahn4 ,wenn man nun zum ,auslschen des ,lichtes -- entgegen der ,regel -- zuerst den rechten ,brennerhahn schliet1 so schlgt die ,flamme unter einem kurzen1 scharfen ,knall zurck4 ,dieses ,zurckschlagen kann jedoch niemals eintreten1 solange der rechte ,brennerhahn geffnet ist1 und man beachte streng die ,vorschrift1 stets zuerst den linken ,hahn 7ther7 zu schlieen4 ,das ,zurckschlagen der ,flamme1 wenn es in der eben beschriebenen ,weise vorkommen sollte1 ist brigens mit keiner ,gefahr1 sondern lediglich mit einem mehr oder minder heftigen ,knall verbunden4 ,die ,darstellung von ,azetylen-,kalklicht4 ,bei der ,darstellung von ,kalklicht macht in solchen ,fllen1 wo eine ,leuchtgasleitung nicht zur ,verfgung steht1 das ,azetylen dem ,wasserstoff und ther erfolgreich ,konkurrenz1 nachdem es gelungen ist1 einen brauchbaren ,azetylen-,kalklichtbrenner zu konstruieren1 und zwar um so mehr1 als der erzielte ,lichteffekt ein sehr groer ist4 ,namentlich auf dem ,lande findet man zuweilen in der ,ortschaft oder in dem ,gebude eine ,azetylen-,zentrale1 der man das ,azetylen gerade so wie ,leuchtgas entnimmt1 um es mit einem ,schlauche dem ,brenner zuzufhren4 ,andernfalls mu man sich das ,azetylen selbst herstellen1 was mittels der im ,handel erhltlichen ,apparate1 die fr ,projektionszwecke gebaut werden1 sehr einfach vonstatten geht4 ,es sei besonders hingewiesen auf die sogen4 ,beagidpatronen1 die aus einem ,gemenge pulverisierten ,kalziumkarbids und ,paraffin oder dergl4 ,material bestehen und welche die ,darstellung des ,gases bequemer machen als mit ,kalziumkarbid4 ,der ,anschlu geschieht in der gleichen ,weise wie beim ,arbeiten mit dem ,starkdruckbrenner3 der rechte ,brennerhahn wird durch einen krftigen ,schlauch mit dem ,druckreduzierventil der ,stahlflasche verbunden2 in die ,schlauchleitung1 welche vom ,azetylenapparat zum linken ,brennerhahn fhrt1 ist eine sogenannte ,wolfsche ,flasche einzuschalten1 die etwa zu #a_/b mit ,wasser gefllt wird4 ,diese dient auf alle ,flle zur ,sicherung gegen einen ,rckschlag der ,flamme4 ,das ,kalkstck stellt man so ein1 da es sich etwa #aj mm weit von der ,brennerspitze befindet4 ,zum ,inbetriebsetzen lt man zunchst ,azetylen zu1 zndet an und lt nun sofort ,sauerstoff zu2 letzteres mu rasch geschehen1 da das allein brennende ,azetylen stark schwalcht4 ,den ,sauerstoff setzt man von vornherein mit einem krftigen ,druck von mindestens #a_/b ,atm4 auf4 ,mit geringerem ,druck arbeitet der ,brenner nicht gut4 ,das ,azetylen verwendet man mit dem ,druck1 wie es aus der ,leitung kommt2 bei ,anwendung eines kleinen ,tauchapparates kann man ein kleines ,gewicht auflegen1 wodurch das ,licht ein wenig gewinnt4 ,will man beim ,anznden das ,schwalchen ganz vermeiden1 so lt man zunchst ,sauerstoff zum ,brenner zu1 hlt ein brennendes ,zndholz vor die ,brennerspitze und dreht nun den ,azetylenhahn auf4 ,das ,gasgemisch entzndet sich dann mit einem ,puff4 ,es ist wichtig zu beachten1 da das ,kalkstck in einem ,abstand von #aj mm von der ,brennerspitze gehalten werden mu4 ,wenn das ,licht rot erscheint1 so ist ,azetylen im berschu vorhanden und man mu den ,azetylenhahn etwas abstellen4 ,doch darf man den ,hahn nicht zu weit zustellen1 vielmehr soll sich stets eine gelbrote ,flamme um das ,kalkstck zeigen4 ,dreht man zuviel ab1 so kann die ,flamme ausknallen4 ,dies kann namentlich beim ,anznden vorkommen2 es ist aber ohne ,gefahr4 ,wenn die ,flamme einmal zurckschlagen sollte1 so berzeuge man sich1 ob die ,siebe im ,brenner noch in ,ordnung sind4 ,dazu schraubt man die berfangmutter der ,mischkammer ab1 wodurch letztere freigelegt wird4 ,wenn die ,siebe durchgeschlagen oder herausgefallen sein sollten1 so kann der ,brenner nicht gut funktionieren4 ,zum ,auslschen drehe man zuerst den ,azetylenhahn zu und stelle dann erst den ,sauerstoff ab4 ,retorte zur ,selbstherstellung von ,sauerstoff4 ,die ,selbstherstellung von ,sauerstoff geschieht mit ,hilfe einer ,retorte1 in der eine ,mischung von chlorsaurem ,kali und ,braunstein erhitzt wird1 und einem ,behlter zum ,auffangen des dabei entwickelten ,gases4 ,frher war es blich1 den ,sauerstoff vor der ,vorfhrung auf einmal herzustellen1 und man benutzte dazu einen groen ,gassack2 auch heute wird zuweilen noch in dieser ,weise gearbeitet1 meist aber wendet man jetzt eine bequemere ,art an1 die gestattet1 whrend der ,vorfhrung selbst soviel ,sauerstoff nachzuentwickeln1 als man braucht4 ,dabei dient als ,behlter ein ,gasometer oder ein kleiner ,gassack4 ,wenn man allen ,sauerstoff von vornherein herstellen will1 so kommt eine eiserne ,retorte zur ,anwendung1 in welche das ,material pulverfrmig eingefllt wird4 ,die ,form der ,retorte spielt keine ,rolle2 vielfach macht man sie z4 ,b4 trichterfrmig4 ,wichtiger ist es aber1 da sie eine ,sicherheitsvorrichtung gegen zu starken ,gasdruck besitzt4 ,eine solche besteht beispielsweise aus einem nicht zu fest eingesteckten und mit ,waschleder berzogenen ,kork oder sie wird in der ,weise bewirkt1 da die ,abdichtung des ,retortendeckels mittels aufgekitteten ,gipses geschieht1 der bei starkem ,druck nachgibt4 ,auch kann die ,sicherheitsvorrichtung in einem federnden ,verschlu bestehen1 welcher den dicht aufpassenden ,deckel niederhlt4 ,ein zu starker ,gasdruck mag beispielsweise eintreten1 wenn die ,retorte umfllt und das ,pulvermaterial infolgedessen das ,abzugsrohr verstopft2 wenn dann keine ,sicherheit vorhanden ist1 kommt die ,retorte in ,gefahr1 zu platzen4 ,das ,waschgef4 ,illustration3 ,fig4 #ia4 ,aus der ,retorte fhrt man den ,sauerstoff mittels eines ,schlauches zunchst in ein zum ,teil mit ,wasser geflltes ,waschgef1 wie es die ,fig4 #ia zeigt1 welches zum ,khlen und ,waschen des ,gases dient1 und von diesem mit ,hilfe eines zweiten ,schlauches in den ,gassack4 ,die ,schluche nehme man nicht zu eng und ziemlich dickwandig1 um einem ,verstopfen vorzubeugen2 alle ,verbindungen schnre man mit ,bindfden fest4 ,die ganze ,anordnung ist in der ,abbildung ,figur #ib skizziert4 ,a ist die ,retorte1 die auf einem ,kohlenfeuer oder ,gasbrenner steht2 sie ist durch einen ,schlauch mit dem lngeren ,rohr ,c des mit ,wasser halbgefllten ,waschgefes verbunden1 und das krzere ,rohr ,d desselben wiederum mit dem ,gassack ,e4 ,letzteren legt man etwas hher1 damit die ,einfhrung von ,wasser in den ,sack vermieden wird4 ,illustration3 ,fig4 #ib4 ,material zur ,sauerstoffentwicklung4 ,zur ,entwicklung des ,sauerstoffes dient eine ,mischung von #d bis #e ,teilen chlorsaurem ,kali mit #a ,teil ,braunstein4 ,dabei ist ja zu beachten1 da der ,braunstein keine ,unreinigkeiten enthlt4 ,vor allem befindet sich hufig ,kohle darin1 und dieses ist recht gefhrlich2 denn es bildet sich dann ,kohlensure in so groen ,volumen1 da eine ,explosion unausbleiblich ist4 ,ein einfaches ,mittel1 die ,sauerstoffmischung auf ihre ,gefahrlosigkeit zu prfen1 gibt die vom ,verfasser bearbeitete zwlfte ,auflage der ,projektionskunst 7,ed4 ,liesegangs ,verlag1 ,m4 ,eger1 ,leipzig71 ein ,werk1 das zur nheren ,orientierung ber die ,sauerstoffbereitung empfohlen sei4 ,es heit dort3 ,wenn man eine frische ,partie ,braunstein kauft1 mischt man etwa #a_/b ,gramm davon mit dem entsprechenden ,verhltnis von chlorsaurem ,kali1 gebe die ,mischung in ein ,probierglschen und halte dies ber eine ,gas- oder ,lampenflamme4 ,ist das ,material ziemlich rein1 so zersetzt sich das ,salz und das ,gas entweicht rasch4 ,es mgen einzelne ,lichtfunken ber die ,oberflche der ,mischung hinstreichen1 die vielleicht von ganz geringen und unbedeutenden ,beimischungen kohlenartiger ,materie herrhren4 ,wenn jedoch eine hinreichende ,menge von ,kohle da ist1 so da eine ,explosion zu befrchten steht1 wird der ganze ,inhalt des ,glases in ,form einer ,flamme und brennender ,teilchen hinausgeworfen1 wie wenn eine ,rakete abbrennt1 aber viel heftiger4 ,ich brauche kaum zu sagen1 da man die ffnung des ,glases von sich abwenden mu2 es ist dann mit der ,probe auch nicht die geringste ,gefahr verbunden4 ,beim ,abwiegen des chlorsauren ,kalis sehe man darauf1 da keine ,papierstcke1 ,stroh oder sonstige ,stoffe organischer ,natur hineinkommen2 jede brennbare ,substanz knnte ,strungen erzeugen1 wenn auch in kleinem ,mae1 durch die ,entwicklung von ,chlorgas1 das auf die ,scke allmhlich zerstrend einwirkt4 ,die eigentliche gasliefernde ,substanz ist das chlorsaure ,kali2 man kann dieses auch allein verwenden1 doch braucht man dazu eine viel strkere ,hitze2 auerdem wird das ,material flssig1 wobei es strmisch kocht und spritzt1 so da dabei leicht das ,abzugsrohr verstopft werden kann4 ,durch ,zusatz von ,braunstein wird eine gleichmigere ,entwicklung herbeigefhrt4 ,man ist dabei nicht gezwungen1 ein bestimmtes ,mischungsverhltnis einzuhalten2 an ,stelle des oben angegebenen ,verhltnisses nimmt man vielfach z4 ,b4 eine ,mischung von #c ,teilen chlorsaurem ,kali mit #a ,teil ,braunstein4 ,an ,stelle des ,braunsteins kann man brigens auch gut gereinigten ,sand oder pulverisiertes ,glas zusetzen4 ,zuweilen fgt man auer ,braunstein noch ,kochsalz hinzu4 ,dieses bietet den ,vorteil1 da man es dann in der ,hand hat1 durch ,kleinermachen der ,flamme die ,entwicklung zu verlangsamen4 ,man nehme aber gut getrocknetes ,tafelsalz und gebe den ,zusatz erst bei ,gebrauch1 da das ,salz ,feuchtigkeit aus der ,luft anzieht1 wodurch ein ,rosten der ,retorte herbeigefhrt wird4 ,rostbildung scheint sich bei dieser ,methode berhaupt nicht vermeiden zu lassen4 ,es ist noch zu bemerken1 da bei ,anwendung des ,kochsalzzusatzes pulverisiertes ,kali zugenommen wird1 whrend man sonst kristallinisches vorzieht4 ,zum ,mischen breitet man das chlorsaure ,kali auf einem groen1 weien ,blatt ,papier aus1 prft das ,material auf ,reinheit und streut den ,braunstein darber1 worauf man beides mittels eines ,papiermessers oder ,holzstckes mengt4 ,da dieses eine schmutzige ,arbeit ist1 mischt man zweckmig eine grere ,menge auf einmal und bewahrt das gemischte ,material in kleinen ,behltern auf1 die jeweils soviel fassen1 als fr eine ,vorfhrung ntig ist4 ,als ,anhalt mag dienen1 da #a kg chlorsaures ,kali1 je nach ,qualitt und ,reinheit des ,salzes1 #bej bis #bge ,liter ,sauerstoff liefert2 in ,wirklichkeit bekommt man etwas weniger1 da man bei der ,darstellung mit einigem ,verlust zu rechnen hat4 ,der ,braunstein kann brigens immer aufs neue gebraucht werden1 wenn man den in der ,retorte verbleibenden ,rckstand durch ,auswaschen mit warmem ,wasser von dem anhngenden ,chlorkalium befreit und trocknet4 ,das fter gebrauchte ,material arbeitet sogar besser als frisches4 ,die ,selbstbereitung von ,sauerstoff4 ,wenn man die ,mischung in die ,retorte gebracht und diese ordnungsgem geschlossen hat1 so verbindet man die ,retorte zunchst1 wie oben angegeben1 mit dem ,waschgef und beginnt sie dann auf einem ,kohlenfeuer oder ,gasbrenner zu erhitzen4 ,durch die ,schluche blase man vorher durch1 um sich zu berzeugen1 da sie auch nicht verstopft sind4 ,die ,schlauchverbindung zwischen ,waschgef und ,gassack stellt man erst her1 nachdem die ,gasentwicklung sich durch ,aufsteigen von ,blasen im ,waschgef bemerkbar gemacht hat2 zuerst aber lt man noch etwas ,gas entweichen1 da dieses im ,anfang noch ,luft enthlt4 ,mit ,hilfe eines daran gehaltenen glimmenden ,streichholzes1 welches aufflammen mu1 kann man erkennen1 wann ,sauerstoff kommt4 ,den ,gassack mu man zuvor bei geffnetem ,hahn ausrollen1 um die ,luft daraus zu entfernen2 im ,winter tut man gut1 ihn etwas vorzuwrmen1 wodurch er geschmeidiger wird4 ,erfahrungsgem soll man zunchst langsam und nicht zu stark anheizen4 ,wenn die ,entwicklung in ,gang kommt1 dreht man die ,retorte von ,zeit zu ,zeit auf dem ,feuer1 um sie gleichmig zu erhitzen4 ,wird die ,entwicklung zu strmisch1 so stellt man die ,flamme etwas kleiner oder nimmt die ,retorte auf kurze ,zeit vom ,feuer2 zuletzt aber erhitzt man stark1 bis alles chlorsaure ,kali zersetzt ist4 ,in der ,regel macht die ,gasentwicklung zwischendurch eine ,pause1 um nach einigen ,minuten verstrkt wieder einzusetzen2 man warte dann ruhig oder stoe hchstens die ,retorte einmal an4 ,wann die ,gasentwicklung beendet ist1 lt sich daran erkennen1 da zum ,schlu keine ,blasen mehr durchs ,wasser gehen2 man schliet dann den ,hahn des ,gassackes4 ,bevor man aber die ,retorte vom ,feuer nimmt oder die ,flamme lscht1 ist es ntig1 den ,schlauch von der ,retorte abzuziehen2 denn es knnte sonst1 wenn die ,retorte kalt wird1 infolge der ,luftverdnnung aus dem ,waschgef ,wasser hineinsteigen und sie zum ,platzen bringen4 ,die ,retorte wird am besten gleich nach dem ,kaltwerden mit ,wasser grndlich gereinigt und durch ,wrme getrocknet4 ,bei neuem ,gebrauch mu sie kalt und trocken sowie ganz rein sein4 ,zeigt der ,rckstand in der ,retorte groe1 zusammengebackene ,stcke1 so hat man zu stark erhitzt und eine zu heftige ,entwicklung herbeigefhrt4 ,zur ,schonung des ,gassackes gegen ,abnutzung durch die chemische ,wirkung des ,gases ist es zweckmig1 in das ,waschwassergef einen ,elffel von doppelkohlensaurem ,kali zu geben4 ,der ,sauerstoff-,generator4 ,bei der eben beschriebenen ,anordnung mu man alles ,gas auf einmal entwickeln2 es ist nun1 wie oben schon angedeutet1 in der ,regel angenehm1 wenn man whrend der ,vorfhrung selbst nach ,bedarf ,sauerstoff nachentwickeln kann4 ,recht praktisch ist dazu die ,konstruktion des ,generators1 der in ,fig4 #ic weiter unten zu sehen ist4 ,er besteht aus einem einerseits verschlossenen ,eisenrohr1 auf dessen anderes ,ende ein genau aufgeschliffener ,deckel pat4 ,dieser wird durch einen bergreifenden ,bgel geschlossen1 welcher aber nicht direkt1 sondern mittels einer ,spiralfeder dagegen drckt4 ,dadurch ist eine ,art ,sicherheitsventil geschaffen2 denn bei berstarkem ,gasdruck gibt die ,feder nach1 der ,deckel hebt sich und das ,gas kann entweichen4 ,in den ,deckel ist das ,austrittsrohr fr den entwickelten ,sauerstoff eingeschraubt4 ,die ,retorte ruht in horizontaler ,lage auf einem eisernen ,gestell2 zur ,erhitzung dient ein darunter gesetzter ,spiritus- oder ,gasbrenner4 ,herstellung und ,verwendung von ,braunsteinkuchen4 ,zur ,darstellung des ,gases wird das gleiche ,material wie oben verwandt1 woraus man hier aber feste1 zylinderfrmige ,kuchen formt4 ,diese sogenannten ,braunsteinkuchen stellt man am besten aus einem ,gemisch von #d ,teilen chlorsaurem ,kali und #a ,teil ,braunstein her4 ,es wird soviel ,wasser zugesetzt1 da die ,masse feucht1 aber nicht na wird4 ,nachdem alles gut gemischt ist1 drckt man den ,teig in das dem ,apparat beigegebene ,rhrchen1 streicht das berstehende ab und drckt den ,kuchen mittels des zugehrigen ,kolbens aus der ,form heraus4 ,das ,trocknen der ,kuchen geschieht bei gelinder ,wrme oder an der ,luft4 ,nach dem ,trocknen werden sie in ein teigfrmiges ,gemisch von ,wasser und ,braunstein getaucht und nochmals getrocknet4 ,dies bewirkt1 da die ,kuchen beim ,gasentwickeln nicht am ,metall festbacken4 ,die trockenen ,kuchen sind reinlich in der ,handhabung und hart wie ,kohle4 ,wenn sie zur ,gasentwicklung gebraucht sind und aus der ,retorte genommen werden1 haben sie noch ihre frhere ,form2 sie sind nur angeschwollen4 ,es darf auch hier nur reiner ,braunstein1 der keinerlei ,verunreinigungen organischer ,natur enthlt1 benutzt werden4 ,man achte ferner darauf1 da die ,form recht sauber ist1 damit keinerlei ,oxydteile mit in die ,kuchen gebracht werden4 ,die ,braunsteinkuchen steckt man nicht direkt in die ,retorte1 sondern legt sie zwischen zwei muldenfrmige ,bleche1 welche zusammengelegt mit den darin befindlichen ,kuchen eine ,art ,rohr bilden und in die ,retorte hineinpassen4 ,hierdurch wird vermieden1 da die ,hitze des ,retortenmantels direkt auf die ,kuchen bertragen wird4 ,man legt also die ,kuchen1 wie angegeben1 zwischen die beiden ,bleche und zwar derart1 da zwischen ihnen ein kleiner ,abstand bleibt1 und schiebt das ,ganze dann in den ,generator2 je nach der ,lnge der ,kuchen gehen #d bis #f ,stck hinein4 ,durch diese ,anordnung ist es mglich1 die ,gasentwicklung zu lokalisieren1 und zwar wird jeweils nur derjenige ,kuchen zersetzt1 unter welchem sich der ,brenner befindet4 ,bevor man die ,retorte schliet1 berzeuge man sich1 da die ,abdichtungsflche recht sauber ist1 am besten geht man mit einem fettigen ,lappen darber4 ,man verfhrt nun in der ,folge in der ,weise1 da man die ,flamme zunchst unter das ,deckelende der ,retorte bringt1 und dann1 durch ,verschieben des ,brenners nach der anderen ,seite hin1 soviel ,gas entwickelt1 bis der ,sauerstoffbehlter gefllt ist4 ,dieses geschieht vor der ,vorfhrung4 ,whrend der ,vorfhrung entwickelt man in dem ,mae ,sauerstoff nach1 als er verbraucht wird1 indem man den ,brenner weiterschiebt und einen ,kuchen nach dem anderen zersetzt2 sobald die ganze ,fllung aufgebraucht ist1 bringt man eine neue ,ladung ,kuchen in die ,retorte4 ,hat man mit groem ,sauerstoffverbrauch zu rechnen1 so ist die ,verwendung zweier solcher ,generatoren zu empfehlen1 welche abwechselnd in ,ttigkeit treten2 man verbindet sie mit einem ,umschalthahn1 von wo aus das ,gas in den ,behlter gefhrt wird4 ,zum ,auffangen des ,sauerstoffes dient hier ein kleiner ,gassack oder ein ,gasometer4 ,beim ,gebrauch eines ,gassackes entspricht die ,anordnung der oben beschriebenen 7,figur #ib72 es ist ebenfalls ein ,waschgef einzuschalten4 ,damit man nun aber whrend der ,vorfhrung ungestrt nachentwickeln kann1 mu das ,einfhrungsrohr fr den ,sauerstoff mit einem ,rckschlagventil versehen sein1 weil sonst bei ,neuladung der ,retorte das ,gas aus dem ,sack entweichen wrde4 ,zur ,entnahme des ,sauerstoffes fr den ,brenner ist ein besonderer ,schlauchhahn am ,gassack vorzusehen4 ,sauerstoff-,gasometer mit ,tauchglocke4 ,vielfach wird der beschriebene ,generator in ,verbindung mit einem ,gasometer benutzt1 und zwar hat sich dafr die folgende ,form in langjhrigem ,gebrauche bewhrt4 ,es ist das eine ,konstruktion1 welche namentlich auch fr die ,reise sehr zweckmig ist1 weil sie sich wie ein ,koffer zusammenpacken lt 7,figur #id74 ,das ,gasometer ist aus verzinktem ,eisenblech konstruiert4 ,es besteht im wesentlichen aus einem ,behlter1 dessen unterer ,teil mit ,wasser gefllt wird1 und einer ,glocke4 ,der ,sauerstoff wird unten in das ,wasser geleitet1 steigt auf und sammelt sich unter der ,glocke1 die dadurch gehoben wird4 ,ein besonderes ,waschgef ist hier nicht erforderlich4 ,illustration3 ,fig4 #ic4 ,illustration3 ,fig4 #id4 ,damit nicht zu viel ,wasser gebraucht wird1 ist das ,gasometer mit einer zylinderfrmigen ,seele versehen1 welche etwa bis zur ,mitte der ,hhe des ,behlters reicht4 ,der ,raum1 der dadurch gewonnen wird1 und der im brigen stets trocken bleibt1 kann sehr gut zum ,verpacken von ,apparatteilen benutzt werden2 unten ist er durch einen ,deckel geschlossen4 ,der zylinderfrmige ,mantel der ,glocke ist nach oben hin fortgesetzt und bildet hier einen runden ,kasten1 der ebenfalls zum ,verpacken von allerhand ,gegenstnden verwandt werden kann4 ,der obere ,deckel des ,gasometers ist mit vier ,stangen versehen und bildet mit diesen eine ,art ,tisch4 ,die ,stangen sind unten durch einen ,ring verbunden4 ,wenn der ,apparat aufgestellt ist1 ragt dieses ,tischchen oben heraus2 der untere ,ring ist dann mit vier ,flgelschrauben an der ,wandung des ,behlters befestigt 7vergl4 ,fig4 #ic74 ,ist der ,apparat verpackt1 so liegt der ,deckel fest auf dem ,behlter und die ,stangen ruhen zwischen den ,wandungen des ,behlters und der ,glocke 7siehe ,fig4 #id74 ,zum ,gebrauche nimmt man zunchst den oberen ,deckel sowie die ,glocke heraus und fllt den unteren ,teil des ,behlters mit ,wasser bis etwa #c cm unter den ,boden der ,seele4 ,man braucht dazu meist nicht mehr als einen ,eimer ,wasser4 ,dann setzt man die ,glocke ein und lt sie ganz heruntersinken2 dazu mu der ,schlauchhahn geffnet werden1 damit die ,luft entweichen kann4 ,das ,einfllen von ,wasser kann auch durch eine ,verschluschraube in der ,glocke geschehen4 ,das obere ,gestell 7,tischchen7 wird angeschraubt1 der ,sauerstoffgenerator darauf gesetzt und alsdann durch einen ,gummischlauch mit demjenigen ,rohre 7ohne ,hahn7 innerhalb des ,kastens verbunden1 welches bis unten in das ,wasser herunterreicht4 ,beim ,gebrauch des ,gasometers werden in diesen ,kasten die ,gewichte zum ,beschweren der ,glocke gebracht2 man kann anstatt solcher auch ,wasser einfllen4 ,vor der ,vorfhrung entwickelt man in der oben beschriebenen ,weise soviel ,gas1 bis der innere ,blechkasten etwa noch eine ,hand breit von der ,platte des oberen ,gestelles absteht4 ,man lscht dann die ,flamme im ,generator aus und kann1 falls einige ,zeit brig bleibt1 die hierzu gebrauchten ,kuchen noch durch neue ersetzen4 ,bei ,beginn der ,vorstellung zndet man den ,brenner unter der ,retorte wieder an und lt die ,flamme klein brennen1 so da die ,gasentwicklung1 dem ,verbrauch entsprechend1 zunchst langsam vor sich geht4 ,zur ,ableitung des ,sauerstoffes aus dem ,gasometer befindet sich in dem inneren ,blechkasten ein zweites ,rohr mit ,hahn1 welches mit dem ,kalklichtbrenner durch einen ,schlauch verbunden wird4 ,wasserdruck-,gasometer4 ,es gibt noch eine andere ,form von ,gasometer1 die vornehmlich fr stndige ,einrichtungen1 wie ,theater und sonstige ,etablissements oder ,institute1 recht zweckdienlich erscheint4 ,dieses ,gasometer besteht aus einem zylindrischen1 allseitig geschlossenen1 starken ,behlter1 der1 wie die ,abbildung ,fig4 #ie zeigt1 folgendermaen ausgerstet ist4 ,unten sind drei ,hhne angebracht3 einer1 ,a1 zum ,einfhren des ,wassers1 der zweite1 ,b1 zum ,ablaufen des ,wassers und der dritte1 ,c1 zum ,einfhren des ,sauerstoffes1 whrend sich oben ein vierter ,hahn1 ,d1 zur ,entnahme des ,sauerstoffes befindet4 ,m ist ein ,manometer1 welches den ,druck angibt1 und ,w ein ,wasserstandsmesser4 ,die beiden ,wasserhhne werden mit der ,wasserleitung bezw4 ,kanalisation verbunden1 und zwar am besten durch eine feste ,rohrleitung4 ,man arbeitet mit dem ,apparat in folgender ,weise3 ,zunchst lt man den ,behlter ganz voll ,wasser laufen1 wozu man den ,hahn ,a sowie auch den ,hahn ,d ffnen mu1 und bereitet inzwischen die ,darstellung von soviel ,sauerstoff vor1 als zur ,vorfhrung erforderlich ist4 ,die ,retorte stellt man wenn mglich etwas hher als das ,gasometer1 damit nicht1 wenn man flschlicherweise bei offenstehenden ,hhnen die ,retorte ffnet1 das ,wasser in dieselbe hereinlaufen kann4 ,nachdem das ,gasometer gefllt ist1 was sich am ,wasserstandsmesser leicht erkennen lt1 schliet man beide ,hhne1 verbindet die zur ,entwicklung des ,sauerstoffes fertiggestellte ,retorte durch einen ,schlauch mit dem ,gaseinfhrungshahn ,c und entzndet den ,brenner2 man darf nun fernerhin ja nicht vergessen1 den ,wasserablaufhahn ,b zu ffnen1 damit der eintretende ,sauerstoff ,platz bekommt4 ,versehen in dieser ,hinsicht sind ausgeschlossen1 wenn man die beiden ,hhne ,b und ,c in einem ,schalthahn vereinigt1 der1 hnlich wie der ,sicherheitshahn beim ,gasbadeofen1 ,gaszufuhr und ,wasserablauf gleichzeitig kontrolliert4 ,illustration3 ,fig4 #ie4 ,wenn die ,entwicklung beendet ist1 schliet man die ,hhne4 ,bevor man nun ,sauerstoff aus dem ,gasometer entnimmt1 ffnet man den ,hahn ,a und lt so lange ,wasser einlaufen1 bis das ,manometer ,m denjenigen ,druck anzeigt1 mit welchem man arbeiten will4 ,der ,hahn ,d wird darauf mit dem ,kalklichtbrenner verbunden1 und nachdem das ,licht dargestellt ist1 ffnet man den ,ventilhahn ,a wiederum1 und zwar mu man ihn derart einregulieren1 da der vom ,manometer angezeigte ,druck konstant bleibt2 lt der ,druck nach1 so ist der ,hahn etwas weiter zu ffnen und umgekehrt4 ,die ,arbeit des ,einregulierens wird hierbei erspart1 wenn in das ,wasserzulaufrohr ein automatisch wirkendes ,reduzierventil eingeschaltet ist1 das man auf den gewnschten ,druck einstellt2 der ,sauerstoff tritt dann in gleichmig starkem ,strome aus dem ,gasometer zum ,brenner4 ,man kann auch so verfahren1 da man den vollen ,druck der ,wasserleitung auf das ,gas wirken lt und letzteres beim ,ausstrmen aus dem ,gasometer durch ein ,reduzierventil fhrt4 ,dazu wird der ,hahn ,a von vorneherein ganz offen gestellt und man wartet mit der ,gasentnahme1 bis das ,manometer die ,atmosphrenzahl der ,wasserleitung anzeigt und nicht mehr steigt2 auch beim ,betriebe bleibt der ,hahn ,a dann vllig geffnet4 ,das ,gasometer mu so gro sein1 da es gengend ,sauerstoff fat1 als fr eine ,vorfhrung notwendig ist4 ,wo der ,bedarf an ,sauerstoff ein anhaltend groer ist1 empfiehlt es sich1 zwei solcher ,gasometer nebeneinander aufzustellen1 welche durch ,umschalthhne miteinander verbunden sind und die man abwechselnd fllt und in ,betrieb nimmt4 ,der ,wasserstandsanzeiger gibt darber ,aufschlu1 wieviel ,gas jeweils im ,gasometer enthalten ist4 ,man ist brigens bei der ,verwendung zweier ,gasometer in der ,lage1 einen derselben vor der ,vorfhrung unter so starkem ,druck mit ,gas zu fllen1 als es die ,atmosphrenzahl der ,wasserleitung gestattet1 indem man dazu das zweite ,gasometer als ,pumpe gebraucht4 ,man verfhrt dabei folgendermaen3 man fllt beide ,gasometer in der oben angefhrten ,weise mit ,sauerstoff1 stellt dann den ,umschalthahn1 welcher die beiden oberen ,teile miteinander verbindet1 offen1 soda eine ,verbindung geschaffen ist1 und lt in das eine ,gasometer ,wasser laufen1 und zwar so lange1 bis smtliches ,gas in das andere ,gasometer herbergedrckt ist4 ,darauf schliet man die ,hhne1 lt das ,wasser aus dem ersten ,gasometer ablaufen1 fllt dieses aufs neue mit ,sauerstoff und fhrt diesen wiederum in den anderen ,behlter ber1 indem man ,wasser einstrmen lt4 ,dieses ,verfahren kann man so lange wiederholen1 bis der ,sauerstoff auf diejenige ,atmosphrenzahl zusammengepret ist1 unter welcher die ,wasserleitung steht4 ,hat die ,wasserleitung beispielsweise einen ,druck von #e ,atmosphren1 so kann man in einem ,gasometer von #ej ,liter ,inhalt #bej ,liter ,sauerstoff aufspeichern4 ,ist keine ,wasserleitung vorhanden1 so benutzt man zur ,herstellung des ,wasserdruckes ein mehrere ,meter hochgestelltes groes ,gef1 das man durch eine ,rohr- oder ,schlauchleitung mit dem ,wassereinfhrungshahn des ,gasometers verbindet4 ,je hher man das ,gef stellt1 desto strker wird der ,druck2 dabei mag als ,anhalt dienen1 da jedes ,meter ,hhe einem ,druck von #a_/aj ,atm4 entspricht4 ,es bietet auch hier keine ,schwierigkeit1 den ,sauerstoff unter so starken ,druck zu setzen1 da man mit dem ,starkdruckbrenner arbeiten kann4 ,an ,stelle des ,federmanometers wird bei dieser ,anordnung ein ,quecksilbermanometer angebracht2 ein ,druckreduzierventil ist hier nicht erforderlich1 zweckmig ist es aber1 die ,gasentnahme durch einen ,ventilhahn erfolgen zu lassen1 der eine feinere ,regulierung gestattet4 ,das ,wasser1 das man beim ,einfhren des ,sauerstoffes in das ,gasometer ablaufen lt1 kann man zum ,fllen des oberen ,behlters benutzen1 was bei stationren ,anlagen am besten durch sofortiges ,heraufpumpen geschieht4 ,auf einen ,punkt ist noch hinzuweisen4 ,beim ,betrieb lt hier der ,druck1 unter welchem der ,sauerstoff steht1 in gleichem ,mae nach1 wie das ,gas entnommen wird4 ,das kommt dadurch1 da der ,druck durch den ,abstand der ,wasserspiegel in den beiden ,behltern bedingt ist und da dieser ,abstand immer kleiner wird1 weil das ,wasser oben sinkt und unten steigt4 ,damit sich nun dieses ,nachlassen des ,druckes nicht auf den ,brenner und das ,licht bertrgt1 darf man den ,hahn ,d von vorneherein nicht ganz ffnen1 sondern mu ihn so einstellen1 da man gengend nachregulieren kann1 um den ,sauerstoffstrom in gleicher ,strke zu erhalten4 ,dieses ,nachlassen des ,druckes lt sich brigens1 wenigstens zum groen ,teil1 durch folgende ,vorrichtung vermeiden3 ,es wird oben in das ,gasometer und zwar dicht unter die ,decke ein kleines offenes ,gef eingesetzt1 in welches man das vom oberen ,behlter kommende ,rohr mnden lt2 nun luft das ,wasser zunchst in dieses ,gef und der ,druck rechnet sich nach dem ,abstand desselben vom ,wasserspiegel oben1 woraus ersichtlich ist1 da er in wesentlich geringerem ,mae als vorher abnehmen wird4 ,damit das ,wasser aus dem kleinen ,gef nicht herunter pltschert1 wird eine ,rohrleitung bis zum ,boden des ,gasometers vorgesehen4 ,wenn das ,gasometer mit einem abschraubbaren1 dicht schlieenden ,deckel vorgesehen wird1 so eignet sich die ,einrichtung besser fr die ,reise4 ,man kann dann den ,behlter1 nachdem er innen gut getrocknet ist1 fr den ,transport als ,koffer benutzen und mit ,apparatteilen verpacken4 ,der zweite ,behlter wird dann zweckmig so weit gemacht1 da sich der andere hineinstecken lt2 man kann sich brigens mit einem hinreichend groen ,waschkbel behelfen1 das man durch einen ,saugheber und ,schlauch mit dem ,gasometer verbindet4 ,da der ,druck bei dieser ,anordnung nicht so gro ist1 als da ihn der aus der ,retorte kommende ,sauerstoff nicht berwinden knnte1 so bereitet es hier keine ,schwierigkeit1 whrend des ,betriebes ,gas nachzuentwickeln4 ,wenn man so verfhrt1 kommt man mit einem wesentlich kleineren ,gasometer aus1 was fr die ,reise eine groe ,annehmlichkeit bereitet4 ,eine andere ,methode1 den ,sauerstoff unter starken ,druck zu setzen1 besteht darin1 da man ihn zunchst in einen ,gassack oder ,gasometer bringt und dann in einen starken1 allseitig geschlossenen ,behlter pumpt4 ,die ,selbstbereitung von ,wasserstoff4 ,wasserstoff erzeugt man auf kaltem ,wege durch ,zersetzung von ,wasser1 indem diesem ,schwefelsure und metallisches ,zink zugesetzt wird4 ,man bedient sich dabei einer ,retorte aus ,glas oder besser ,blei und leitet das entwickelte ,gas in einen ,sack2 dabei ist die ,einschaltung eines ,waschgefsses zu empfehlen1 weil sonst die ,verunreinigungen des ,wasserstoffes auf den ,kautschuksack zerstrend einwirken wrden4 ,in die ,retorte1 durch deren ,deckel ein kupfernes ,rohr mit ,trichteransatz geht1 wirft man etwa #bej gr ,zinkstcke und giet dann durch den ,trichter verdnnte ,schwefelsure ein4 ,diese wird zuvor in einem irdenen ,gef mit #e ,liter kaltem ,wasser bereitet1 dem man unter stndigem ,umrhren mit einem ,glasstab in kleinen ,portionen #fjj ccm ,schwefelsure zusetzt2 vor ,gebrauch mu diese ,mischung erst erkalten4 ,illustration3 ,fig4 #if4 ,illustration3 ,fig4 #ig4 ,das erste ,gas1 welches noch mit ,luft versetzt ist1 lt man durch das zuvor mittels ,schlauches verbundene ,waschgef entweichen2 nach #a-b ,minuten schliet man auch den ,gassack an1 nachdem man aus diesem durch ,ausrollen mglichst alle ,luft entfernt hat2 man vergesse nicht1 den ,hahn des ,sackes zu ffnen4 ,den ,sack mu man nach jedesmaligem ,gebrauch bei offenem ,hahn wieder gut ausrollen1 um allen ,wasserstoff daraus zu entfernen4 ,da man ungefhr doppelt soviel ,wasserstoff als ,sauerstoff gebraucht1 nehme man gleich einen gengend groen ,sack4 ,ein ,wasserstoffentwickler1 bei dessen ,verwendung kein ,gassack erforderlich ist und welcher whrend der ,vorfhrung nach ,magabe des ,verbrauches ,gas entwickelt1 ist in den ,abbildungen ,fig4 #if und #ig dargestellt4 ,dieser ganz aus ,kupferblech gefertigte ,apparat besteht aus einem ueren ,behlter ,c mit #b ,handhaben ,b und einem inneren ,zylinder ,a1 welcher sich mittels zweier ,haken ,i und ,h in ,c auf- und niederheben lt4 ,wenn der ,zylinder gehoben ist1 lt er sich1 wie die ,abbildung es zeigt1 auf #b ,stangen ,e und ,f feststellen4 ,in den ,behlter ,c wird ,wasser gegossen1 das mit ,schwefelsure angesuert ist1 whrend man in den ,zylinder ,a ,zinktafeln und ,abflle bringt1 die dann auf dem durchlcherten ,boden ,t ruhen4 ,soll der ,apparat in ,wirksamkeit treten1 so lt man den inneren ,zylinder herunter2 es entwickelt sich alsbald ,wasserstoff1 der durch ein ,bleirohr ,s abgeleitet wird4 ,d ist eine ,waschflasche4 ,der ,apparat wird direkt mit dem ,kalklichtbrenner durch einen ,schlauch in ,verbindung gesetzt1 da er whrend der ,vorfhrung selbstttig soviel ,gas liefert1 als verbraucht wird4 ,bei starkem ,gebrauch sinkt nmlich die ,glocke tiefer und es kommt mehr ,zink in die ,sure1 whrend bei geringem ,gebrauch die ,glocke steigt und das ,zink aus der ,sure heraushebt1 wodurch die ,entwicklung unterbrochen wird4 ,auf diese ,weise reguliert sich der ,apparat ganz von selbst4 ,zur ,fllung braucht man etwa #h ,liter ,wasser mit einem ,zusatz von ungefhr #b-a_/d ,liter roher ,schwefelsure 7stets die ,sure in das ,wasser gieen1 nicht umgekehrt674 ,es empfiehlt sich1 reichlich ,zink zu nehmen1 damit der ,vorrat nicht ausgeht2 es wird dadurch nicht mehr verbraucht4 ,wenn der ,druck nicht hinreichen sollte1 so hngt man oben an die ,glocke ,a ein entsprechendes ,gewicht an4 ,es ist ja zu beachten1 da man an das ,wasserstoffgasometer nicht mit einem ,licht herankommen darf4 ,die ,darstellung des ,kalklichtes bei ,anwendung von ,gasometer oder ,gassack4 ,wenn man zur ,darstellung des ,sauerstoffes eine ,einrichtung zur ,verfgung hat1 bei welcher das ,gas unter gengend starken ,druck gesetzt wird1 wie dieses namentlich bei dem vorher beschriebenen ,gasometer mit ,wasserleitungsanschlu der ,fall ist1 so geschieht die ,darstellung des ,kalklichtes in gleicher ,weise wie bei ,anwendung von komprimiertem ,sauerstoff4 ,als ,brenner kommt dann ebenfalls in erster ,linie der ,starkdruckbrenner in ,betracht2 man benutzt ihn sowohl1 wenn ,leuchtgas zur ,verfgung steht1 wenn man ,wasserstoff in dem eben angefhrten ,apparat entwickelt1 wie auch1 wenn man mit dem ,gasator arbeiten will4 ,bedient man sich eines thersaturators1 so kann auch der ,mischbrenner zur ,verwendung kommen4 ,in allen diesen ,fllen ist dank des starken ,gasdruckes die ,erzielung eines intensiven ,lichtes ermglicht4 ,anders liegt die ,sache1 wenn der ,sauerstoff unter geringem ,druck aufgespeichert und zum ,brenner geliefert wird1 wie namentlich bei ,anwendung des ,gasometers mit ,gasdruck4 ,hier ist die ,benutzung des ,starkdruckbrenners ausgeschlossen1 und man ist1 wenn ,leuchtgas aus der ,rohrleitung oder ,wasserstoff aus dem ,gasometer entnommen wird1 auf den sog4 ,sicherheitsbrenner angewiesen1 whrend bei dem ,arbeiten mit dem thersaturator der ,mischbrenner erforderlich ist4 ,letzterer kann auch zur ,anwendung kommen1 wenn man ,sauerstoff und ,wasserstoff in ,gasscken darstellt oder das ,leuchtgas ebenfalls in einen ,gassack fllt und dann beide ,scke gleich stark belastet2 dieser ,brenner erfordert nmlich1 da beide ,gase unter gleichem ,druck stehen4 ,dafr gibt aber der ,mischbrenner1 insbesondere in der ,form mit groer ,mischkammer1 ein wesentlich besseres ,licht1 als es der ,sicherheitsbrenner zu liefern vermag4 ,das ist in der ,konstruktion begrndet3 beim ,sicherheitsbrenner werden nmlich die beiden ,gase in getrennter ,rohrleitung bis zur ,brennerspitze gefhrt und ihre ,mischung findet erst in der ,flamme statt4 ,wo es auf groe ,intensitt ankommt1 mu man daher zusehen1 den ,mischbrenner zur ,anwendung zu bringen4 ,meist braucht man ihn in ,verbindung mit dem thersaturator1 da der ,betrieb damit einfacher erscheint1 als die ,selbstdarstellung von ,wasserstoff4 ,die ,handhabung des thersaturators und ,mischbrenners ist hier dieselbe1 wie sie oben bei ,anwendung komprimierten ,sauerstoffes beschrieben wurde4 ,es sei nochmals betont1 da man zum ,auslschen des ,lichtes stets zuerst den linken ,brennerhahn abstellen mu und da man dann erst den ,saturator absperren darf4 ,wenn man so verfhrt1 wird die ,flamme nicht zurckknallen1 wie dieses unter ungnstigen ,verhltnissen 7bei niedriger ,temperatur oder zu geringer ,fllung7 eintreten kann4 ,ferner gilt auch hier1 da das ,licht um so heller wird1 je strker man den ,arbeitsdruck des ,sauerstoffes macht1 je mehr ,gewicht man also auf den ,gassack oder das ,gasometer legt4 ,der gewhnliche ,mischbrenner lt allerdings nur geringen ,druck zu1 weil er sonst anfngt zu zischen4 ,fr starken ,druck und hohe ,leuchtkraft mu man den eben erwhnten ,brenner mit groer ,kammer nehmen4 ,die ganze ,anordnung bei ,anwendung des ,sauerstoff-,generators und ,gasometers ist weiter oben in ,fig4 #ic dargestellt4 ,wenn man mit ,leuchtgas oder ,wasserstoff arbeitet und dieses ebenso wie den ,sauerstoff aus einem ,gassack entnimmt1 so kann1 wie bereits oben gesagt1 ebenfalls der ,mischbrenner benutzt werden4 ,es ist hier aber darauf zu achten1 da die beiden ,gasscke stets unter gleichem ,druck sind2 denn sonst kann es vorkommen1 da der ,inhalt des mehr beschwerten ,sackes sich in den anderen ergiet1 wodurch sich eine gefhrliche explosive ,gasmischung bilden wrde4 ,einen ziemlich gleichmigen ,druck erhlt man1 wenn man die beiden ,scke aufeinander zwischen zwei ,bretter legt und beschwert4 ,immerhin empfiehlt es sich1 in die beiden ,gasleitungen je eine ,sicherheitsvorrichtung einzuschalten1 die ein ,zurckschlagen der ,flamme verhindert1 und zwar mglichst nahe beim ,brenner4 ,die einfachste ,vorrichtung dieser ,art ist das in ,fig4 #ih abgebildete ,sicherheitsrohr1 dessen mittlerer1 weiterer ,teil mit ,bimsstein gefllt ist1 whrend ihn nach beiden ,seiten hin feine ,drahtnetze abschlieen4 ,vor ,gebrauch berzeuge man sich durch ,hindurchpusten1 ob sich auch der ,bimsstein nicht festgestopft hat und den ,gasdruck schwcht4 ,sollte dieses der ,fall sein1 so schttelt man1 und wenn das nicht hilft1 so schraubt man das ,rohr auseinander1 lockert die ,stckchen und schttet1 wenn ntig1 etwas davon ab4 ,illustration3 ,fig4 #ih4 ber die ,darstellung des ,lichtes ist hier folgendes zu bemerken3 ,nachdem die ,wasserstoff- bezw4 ,leuchtgasflamme entzndet und das ,kalkstck vorgewrmt ist1 lt man den ,sauerstoff langsam zu1 bis das ,mischungsverhltnis zum ,wasserstoff das richtige zu sein scheint4 ,das anfangs unruhige ,licht wird nach einigen ,minuten ganz ruhig und regelmig4 ,um das reinste ,licht zu erhalten1 ist etwas bung erforderlich4 ,man ffnet beide ,hhne vollstndig1 dann schliet man den ,wasserstoff- 7resp4 ,leuchtgas-7 ,hahn so weit1 bis das ,licht intensiv und rein ist4 ,schlielich versucht man1 ob man etwas ,sauerstoff absperren kann1 ohne da das ,licht leidet4 ,zuviel von dem einen oder anderen ,gas erzeugt ,zischen1 was nicht stattfinden darf4 ,zuviel ,wasserstoff erkennt man an einer reichlichen roten ,flamme um das ,kalkstck1 whrend sich berschu von ,sauerstoff an der ,abwesenheit der roten ,flamme und mangelhaftem ,licht bemerkbar macht4 ,man merke sich ja1 da hier zum ,auslschen stets zuerst der ,sauerstoffhahn geschlossen werden mu4 ,bezglich des ,druckes1 unter welchen man die ,gase stellt1 gilt dasselbe1 was soeben ber das ,arbeiten mit dem thersaturator gesagt wurde4 ,eins ist noch zu beachten3 ,in dem ,mae1 wie die ,gasscke sich leeren1 lt auch der ,druck nach4 ,man tut daher gut1 die ,hhne der ,scke nach und nach weiter zu ffnen und wenn sie halb leer geworden sind1 ein weiteres ,gewicht von einem ,viertel des ursprnglichen darauf zu stellen4 ,beim ,sicherheitsbrenner1 den man benutzt1 wenn ,leuchtgas aus der ,rohrleitung oder ,wasserstoff aus dem ,gasometer entnommen wird1 verfhrt man in gleicher ,weise4 ,das ,zustandebringen des schnsten1 reinsten ,lichtes hngt auch hier ab von der richtigen ,regulierung der ,hhne1 von dem ,druck1 unter welchem die ,gase stehen1 und von der richtigen ,entfernung zwischen ,spitze des ,brenners und ,kalkstck4 ,falsche ,einstellung macht sich beim ,sicherheitsbrenner leicht durch einen schwarzen ,fleck im ,lichte bemerkbar2 wenn sich ein solcher zeigt1 mu man den ,sauerstoffhahn etwas abstellen4 ,bei ,benutzung von ,leuchtgas kann zuweilen ein ,nachregulieren am linken ,brennerhahn notwendig sein1 wenn sich nmlich der ,druck in der ,gasleitung ndern sollte4 ,eine solche ,druckvernderung macht sich besonders bemerkbar1 wenn die ,rohrleitung eng ist und in der ,nhe mehrere ,gasflammen angezndet oder ausgedreht werden4 ,erfolgreich wird auch ,azetylen-,kalklicht unter ,verwendung des ,sauerstoff-,gasometers oder ,gassacks hergestellt4 ,es wird dabei ein ,spezial-,brenner benutzt1 der dem ,sicherheitsbrenner hnlich ist und bei dem sich die ,gase erst auerhalb der ,brennerspitze treffen4 ,auch hier ist in die ,schlauchleitung1 die vom ,azetylenapparat zum ,brenner fhrt1 eine ,wolfsche ,flasche einzuschalten4 ,das erzielte ,licht ist sehr krftig4 ,die ,einstellung der ,lichtquelle4 ,auf eine genaue ,einstellung der ,lichtquelle ist der grte ,wert zu legen4 ,die ,lampe mu so im ,apparat stehen1 da auf der ,wand ein schnes1 gleichmig weies ,bildfeld erscheint1 wenn kein ,film oder ,bild eingesetzt ist4 ,bei falscher ,einstellung zeigen sich blaue ,flecken oder ein gelbroter ,rand1 fehlerhafte ,erscheinungen1 ber welche die untenstehende ,abbildung ,fig4 #ii ,aufschlu geben mag4 ,bei #a steht die ,lampe zu weit rechts1 #b zu weit links1 #c zu hoch1 #d zu tief1 #e 7gelbroter ,rand7 zu weit vom ,kondensor1 #f und #g 7blauer ,flecken7 zu nahe am ,kondensor und bei #h richtig4 ,als allgemeine ,regel kann man sich folgende merken3 ,wenn rundum ein blauer ,ring sich zeigt1 steht die ,lampe zu nahe am ,kondensor1 zeigt sich ein roter ,ring1 steht sie zu weit2 zeigt sich ein sichelfrmiger ,schatten1 so mu man die ,lampe immer in entgegengesetzter ,richtung bewegen1 also ist beispielsweise der ,schatten oben1 so mu man das ,licht etwas senken4 ,illustration3 ,fig4 #ii4 ,man gebe sich beim ,einstellen nicht mit halber ,arbeit zufrieden1 sondern zentriere recht sorgsam2 es ist ,sache einiger ,augenblicke und lohnt durch schne1 klare ,bilder4 ,manche ,kinematograph-,mechanismen haben eine ,einstellvorrichtung fr das ,filmbild1 die darin besteht1 da sich der ,rahmen1 in dem das ,bild sitzt1 heben oder senken lt4 ,wenn man nun whrend der ,projektion diese ,vorrichtung benutzt1 so wird es leicht vorkommen1 da sich nach der ,verstellung des ,rahmens in den beiden oberen oder unteren ,ecken ein gelbroter ,schatten zeigt4 ,diese ,erscheinung ist darauf zurckzufhren1 da man die ,rahmenffnung aus dem ,beleuchtungsfelde herausgebracht hat2 um sie zu vermeiden1 ist es erforderlich1 beim ,zentrieren der ,lichtquelle den ,rahmen nach oben und unten zu verstellen und die ,lampe so einzurichten1 da das ,bildfeld dabei stets ganz wei bleibt4 ,wenn dies nicht geht1 so mu man sich ntigenfalls dadurch helfen1 da man bei jeder ,verstellung des ,rahmens die ,lichtquelle nachzentriert und so die roten ,ecken beseitigt4 ,kann man kein gleichmig beleuchtetes ,feld erzielen1 so gilt es zu prfen1 woran der ,fehler liegt4 ,auf jeden ,fall ist dann die optische ,anordnung des ,apparates nicht richtig4 ,entweder ist der ,kinematograph-,mechanismus zu nahe oder zu weit vom ,kondensor oder aber die ,brennweite des ,kondensors pat nicht zu derjenigen des ,objektives4 ,in beiden ,fllen mu ,abhilfe geschaffen werden1 wenn man ein gutes ,resultat erzielen will4 ,ist der ,apparat mit einer ,einrichtung zur ,projektion stehender ,lichtbilder ausgerstet1 so mu die ,einstellung der ,lampe auch fr diese ,projektionsart stimmen4 ,ausrstungs-,gegenstnde und ,aufstellung des ,apparates4 ,das ,stativ4 ,das ,stativ1 worauf der ,apparat zur ,vorfhrung gestellt wird1 mu recht krftig und stabil sein1 damit der ,kinematograph beim ,hantieren nicht ins ,zittern gert1 wodurch ein unangenehmes ,vibrieren des ,lichtbildes verursacht wrde4 ,aber nicht nur das3 ,der ,apparat mu auch fest auf seiner ,unterlage stehen1 wenn ntig1 darauf verschraubt werden4 ,ein hohler ,kasten als ,untersatz ist zu vermeiden1 da er das unvermeidliche ,gerusch des ,bewegungs-,mechanismus verstrkt4 ,zuverlssig ist ein stark gebautes ,stativ in ,tischform1 wie es z4 ,b4 die ,abbildung ,fig4 #ajj zeigt2 es wird mit einem ,bort zum ,auflegen von ,sachen versehen1 worauf ev4 der ,elektromotor zum ,antrieb des ,werkes kommt1 whrend ,regulierwiderstand und ,schalter fr den ,motor an der ,seite angebracht werden4 ,in ,kinematographen-,theatern verwendet man vielfach eiserne ,stative4 ,fr die ,reise baut man zusammenlegbare ,tischstative1 die transportabel und doch vllig fest sind4 ,die ,projektionswand4 ,kinematographische ,lichtbilder werden meistens in der ,aufsicht gezeigt1 seltener durch einen transparenten ,vorhang geworfen1 wie dies vielfach bei der ,glasbilder-,projektion geschieht4 ,zum ,aufwerfen bedient man sich eines weien1 mglichst undurchsichtigen und glatten ,schirmes1 wie man solchen1 in geeigneter ,weise prpariert1 unter der ,bezeichnung ,reflexwand bekommt4 ,schirting oder ,leinwand sind ebenfalls recht brauchbar1 doch sind diese ,stoffe mehr oder minder lichtdurchlssig und sie werfen daher nur einen ,teil der ,strahlen zurck4 ,durch ,bestreichen mit weier ,farbe1 welche die ,poren schliet1 kann man die ,reflexionsfhigkeit erhhen1 und zwar wird dazu empfohlen ,zinkweileimfarbe oder ,strkekleister mit einem ,zusatz von ,magnesia1 whrend man von ,oelfarbe absehen mu1 da der ,auftrag brchig wird4 ,fr die ,reise sind solche prparierten ,wnde unbequem1 weil sie sich nur rollen1 nicht aber zusammenfalten lassen2 man nimmt da lieber einen waschbaren1 weien ,stoff1 wenn er auch etwas weniger stark reflektiert4 ,sehr schn erscheinen die ,bilder auf einer mit ,zinkwei gestrichenen oder mit ,gips ausgespachtelten ,mauerwand des ,vorfhrungsraumes4 ,illustration3 ,fig4 #ajj4 ,neuerdings hat man ,projektionsschirme in den ,handel gebracht1 deren ,reflexionskraft durch einen ,auftrag von ,aluminiumbronze in ,verbindung mit einem geeigneten ,bindemittel wesentlich erhht wird2 sie sind unter dem ,namen ,silberschirme oder ,totalreflexwnde bekannt4 ,der ,lichtgewinn ist ein ganz bedeutender4 ,er ist besonders hoch bei sehr glatter ,ausfhrung der ,oberflche2 doch ist bei starkem ,glanz der ,abfall der ,helligkeit nach der ,seite hin ein grerer1 so da seitlich sitzenden ,zuschauern das ,lichtbild weniger gut beleuchtet erscheint4 ,andererseits erhlt man auf matteren ,wnden dieser ,art1 deren ,reflexionskraft geringer ist1 ein ,lichtbild1 das innerhalb eines greren ,winkels in ungeschwchter ,helligkeit erscheint4 ,whrend fr schmale1 lange ,rume ein glatter1 stark reflektierender ,totalreflexschirm brauchbar ist1 mu fr breitere ,rume eine entsprechend mattere ,wand genommen werden4 ,infolge des groen ,lichtgewinns bieten diese ,schirme den ,vorteil1 da man mit einer weniger intensiven ,lichtquelle auskommt1 da man also erheblich an elektrischem ,strom oder ,sauerstoff sparen kann4 ,fernerhin gelangen auf der silbernen ,oberflche farbige ,lichtbilder schner und lebhafter zur ,wiedergabe4 ,wenn man die ,lichtbilder in der ,durchsicht zeigt1 wobei der ,apparat hinter dem ,schirm steht1 kommt es darauf an1 da der ,vorhang gut transparent ist2 ferner sollte der ,stoff mglichst ohne ,naht sein4 ,in der ,regel wird hier ,schirting benutzt1 den man in nahtlosen ,stcken bis zu #e ,meter ,breite bekommt4 ,will man aber ein zusammengenhtes ,tuch zur ,verwendung bringen1 so empfiehlt es sich1 die ,naht quer zu nehmen1 da sie so weniger strt1 als wenn sie von oben nach unten durchs ,bild geht4 ,der ,schirting wird zum ,durchwerfen des ,bildes krftig angefeuchtet1 da er in trockenem ,zustand zuviel ,licht verschluckt4 ,es ist aber nicht zu vergessen1 da die ,wand whrend der ,projektion trocknet1 namentlich in einem warmen ,raum1 wodurch die ,bilder mit der ,zeit an ,klarheit verlieren4 ,man tut dann gut1 eine ,pause einzulegen und die ,wand von neuem anzufeuchten4 ,setzt man dem ,wasser etwas ,glyzerin zu1 so trocknet der ,stoff weniger rasch auf4 ,zum ,anfeuchten bedient man sich einer krftigen ,spritze oder eines ,schwammes1 der auf eine ,stange gesteckt wird4 ,fr stndigen ,betrieb ist eine ,berieselung des ,schirmes praktisch4 ,das ,wasser tritt aus einer ,reihe von ffnungen in einem ,rohre aus1 das oben lngs der ,wand luft2 unten wird es in einer ,ablaufrinne aufgefangen4 ,fr die ,durchprojektion kommen ferner auch ,mattglasscheiben oder in geeigneter ,weise prparierte ,spiegelglasplatten in ,betracht1 die man auch gebogen hergestellt hat2 sie sind allerdings in greren ,abmessungen sehr kostspielig4 ,pauspapier1 das ebenfalls geeignet ist1 kann man nur bis zu anderthalb ,meter ,breite erhalten1 so da seine ,verwendung auf kleinere ,vorfhrungen beschrnkt bleibt4 ,man kann ,schirtingwnde in ,art des ,pausleinens dauernd transparent machen durch ,bestreichen mit reinem ,paraffinl4 ber den ,lichtfleck1 der sich bei der ,durchprojektion leicht zeigt1 ist ,nheres in dem nchstfolgenden ,abschnitt ber die ,aufstellung des ,apparates gesagt4 ,die ,projektionswand wird auf einen ,holzrahmen aufgespannt1 und zwar faltenfrei4 ,in ,kinematographien-,theatern sieht man zuweilen geschickt angeordnete und geschmackvolle ,dekorationen1 welche die ,wand umrahmen und die ,illusion hervorrufen1 als spiele sich die bewegte ,szene auf einer ,bhne ab4 ,wo der ,projektionsschirm nur zeitweilig zur ,benutzung kommt und anderen ,darbietungen ,platz machen mu1 wie in ,spezialitten-,theatern1 wendet man eine ,aufrollvorrichtung an4 ,fr die ,reise ist ein aus ,bambusstben zusammengesetztes ,rahmengestell recht praktisch1 das sich fr den ,transport nebst dem ,tuch in einem ,kasten verpacken lt4 ,wie die ,abbildung 7,fig4 #aja7 es andeutet1 kann ein solches geeignetes ,gestell von einer einzigen ,person ohne ,zuhilfenahme einer ,leiter aufgerichtet werden4 ,illustration3 ,fig4 #aja4 ,ein anderes1 namentlich auch auf der ,reise zuweilen zweckmiges ,verfahren1 den ,projektionsschirm aufzuspannen1 zeigt ,fig4 #ajb4 ,an der ,decke werden zwei ,rollen c und d angebracht und im ,boden zwei ,haken e und f4 ,nun befestigt man in den ,ecken a und b der ,wand zwei krftige ,stricke1 die ber die ,rollen laufen1 zieht die ,wand hoch und verknotet die ,stricke in den ,haken e f4 ,mit ,hilfe von dnneren ,schnren1 die abwechselnd durch die ,ringe des ,tuches und um die ,stricke geschlungen werden1 spannt man die ,wand beiderseits stramm an1 um schlielich die ,enden der ,schnre an den ,haken zu befestigen4 ,illustration3 ,fig4 #ajb4 ,der dunkle ,raum4 ,wenn die ,vorfhrung am ,tage stattfindet1 so mu man fr gehrige ,verdunklung des ,raumes ,sorge tragen4 ,handelt es sich um ein stndig fr ,projektionszwecke einzurichtendes ,lokal1 wie ein ,kinematographen-,theater1 so wird man die ,fenster beispielsweise durch eingepate ,rahmen1 die mit dichtem ,stoff bespannt sind1 abdichten4 ,bei vorbergehender ,benutzung des ,raumes mu man sich1 wenn kein besseres ,mittel zur ,verfgung steht1 mit ,blenden oder ,vorhngen behelfen4 ,lt sich dabei falsches ,licht nicht vermeiden1 so sorge man vor allem dafr1 da es nicht auf den ,projektionsschirm und mglichst auch nicht in die ,augen der ,zuschauer fllt2 eventuell schtze man den ,schirm dagegen durch ein seitlich aufgehngtes ,tuch4 ,auch das ,notlicht1 das bei ffentlichen ,vorfhrungen vorgeschrieben ist1 mu man so anbringen und abblenden1 da es in keiner ,weise strt4 ,eine gute allgemeine ,beleuchtung des ,saales fr die ,zeit vor und nach der ,vorfhrung sowie fr ,pausen darf man nicht vernachlssigen4 ,bei stndigen1 theatermigen ,einrichtungen empfiehlt es sich1 nahe beim ,apparat einen ,schalter anzubringen1 der gestattet1 im richtigen ,augenblick sofort hell oder dunkel zu machen4 ,wo eine solche ,bequemlichkeit nicht vorhanden ist1 sollte man fr eine rasche und unauffllige ,verstndigung mit dem ,beleuchtungsmann sorgen4 ,fr ffentliche ,vorfhrungen ist eine solche ,verstndigung mancherorts polizeilich vorgeschrieben1 damit bei ,feuersgefahr sofort hell gemacht werden kann4 ,projektion bei ,tageslicht4 ,dieses ,stichwort hat man in neuerer ,zeit viel gehrt4 ,es wurde mancherlei erfunden und patentiert4 ,der ,sturm hat sich bald wieder gelegt1 und was die praktische ,verwertung anbelangt1 sind unsere ,kenntnisse dieselben wie frher4 ,das ,publikum kann im erhellten ,rume oder auch im ,freien sitzen1 wenn man nur dafr ,sorge trgt1 da kein falsches ,licht auf den ,projektionsschirm gelangt4 ,handelt es sich um direktes ,tageslicht1 so deckt man dieses durch ,vorhnge gegen den ,schirm ab oder bringt diesen in den ,hintergrund eines schwarz ausgeschlagenen1 groen1 tunnelartigen ,kastens4 ,dienen ,glhlampen zur ,erhellung des ,raumes1 so versehe man diese nach vorne mit ,blendschirmen4 ,jedes falsche ,licht1 das auf die ,projektionswand fllt1 verschleiert das ,lichtbild1 dieses wird weniger krftig und plastisch -- der ,versuch ist leicht zu machen4 ,um einigermaen einen ,ausgleich zu schaffen1 mu man eine krftigere ,lichtquelle verwenden1 die das strende ,licht berwindet4 ,von ,wichtigkeit ist es fernerhin1 da die ,zuschauer nicht durch das ,licht1 das zur ,beleuchtung des ,raumes dienen soll1 geblendet werden4 ,bei der ,durchprojektion ist es nach einer ,erfahrung1 die schon vor ,jahrzehnten gemacht wurde1 auch zulssig1 da ein miges ,nebenlicht auf den transparenten ,schirm fllt1 vorausgesetzt1 da dieser gut transparent ist4 ,es fllt dann nmlich die ,hauptmenge dieses ,lichtes durch den ,schirm hindurch und gelangt nicht in die ,augen des ,publikums4 ,aufstellung des ,apparates und ,anordnung der ,zuschauerpltze4 ,die ,aufstellung des ,apparates richtet sich in erster ,linie darnach1 ob die ,bilder im auffallenden oder im durchfallenden ,lichte gezeigt werden sollen4 ,wie oben schon erwhnt1 pflegt man mit dem ,kinematographen in der ,regel aufzuwerfen2 der ,apparat steht dann vor dem ,schirm1 zwischen oder hinter dem ,publikum4 ,bei der ,wahl des ,platzes mu nun der ,vorfhrer nicht nur an sich1 sondern hauptschlich auch an die ,zuschauer denken4 ,der ,apparat soll ihnen nicht die ,aussicht versperren1 er soll nicht durch falsches ,licht ihre ,augen blenden und durch das unvermeidliche ,gerusch ihre ,ohren irritieren2 auch soll der ,vorfhrer nicht durch seine ,hantierungen die ,aufmerksamkeit auf sich lenken4 ,je weniger vom ,apparat und vom ganzen ,projektionsvorgang zu merken ist1 desto besser4 ,eine ,vorfhrung ist eigentlich erst dann als vllig gelungen zu bezeichnen1 wenn das ,publikum ungestrt im ,gensse der ,lichtbilder aufgehen kann4 ,bei ffentlichen ,vorfhrungen1 insbesondere bei stndigen1 theatermigen ,einrichtungen sind die ,sicherheitsbestimmungen zu beachten1 welche die ,polizei zum ,schutze gegen ,feuersgefahr erlassen hat4 ,da ist1 in ,deutschland wohl allenthalben1 ein feuersicheres ,huschen vorgeschrieben1 das sich hinter dem ,zuschauerraum in einem mehr oder minder groen ,abstand von der letzten ,reihe befindet4 ,der ,kinematograph wird darin aufgestellt und wirft das ,licht durch eine ffnung hinaus1 die im ,falle eines ,brandes verschlossen werden kann4 ,diese ,anordnung bietet gleichzeitig den ,vorzug1 da der ,apparat dem ,publikum verborgen bleibt4 ,solche ,eisenhuschen werden in transportabler ,form gebaut1 derart1 da die ,wnde aus je #b ,feldern bestehen1 die mittels ,keilen zusammengehalten werden4 ,in der ,rckwand ist eine ,tr angebracht1 whrend die ,vorderseite auer einer oder zwei ,projektionsffnungen zwei ,beobachtungsfensterchen besitzt4 ,um eine ausreichende ,ventilation zu erzielen1 wird die rckwrtige ,hlfte der ,decke aus ,drahtgeflecht hergestellt4 ,ein solches ,huschen ist etwa #b ,meter hoch bei #b ,meter ,breite und #b ,meter ,lnge4 ,wenn man durchprojiziert1 so gilt es nicht minder1 fr verdeckte ,aufstellung des ,apparates ,sorge zu tragen4 ,der ,schirm selbst bietet hier zwar eine gute ,deckung1 doch gengt diese nicht immer3 man mu1 wenn ntig1 den freien ,raum rechts und links vom ,schirm verhngen1 da sonst leicht die seitlich sitzenden ,zuschauer einen freien ,ausblick gegen den ,apparat haben und durch den ,lichtschein gestrt werden4 ,der ,vorfhrer tut gut1 seine ,anordnung hieraufhin vom ,zuschauerraum aus zu prfen4 ,genau genommen sollte der ,apparat so hoch gestellt werden1 da das ,objektiv senkrecht gegen die ,mitte des ,schirmes gerichtet ist4 ,in ,wirklichkeit ist aber eine geringe ,neigung auf- oder abwrts sowie auch in seitlicher ,richtung durchaus zulssig4 ,unter strkerem ,winkel gegen die ,wand zu projizieren1 mu indessen vermieden werden1 weil das ,lichtbild dann mehr oder minder verzerrt erscheint und teilweise nicht scharf wird4 ,beim ,durchwerfen des ,bildes zeigt sich zuweilen in der ,mitte ein strender1 greller ,lichtfleck4 ,man kann diesen belstand vermeiden1 indem man dafr sorgt1 da die ,strahlen1 die vom ,objektiv gegen die ,mitte des ,schirmes gerichtet sind1 in ihrer ,verlngerung ber die ,kpfe der ,zuschauer hinweggehen4 ,dazu braucht man nur den ,apparat1 wenn er in gleicher ,hhe mit dem ,publikum steht1 etwas aufwrts zu neigen4 ,wenn der ,apparat in einen starken ,winkel gestellt werden mu1 wird es erforderlich sein1 den ,schirm entsprechend nach rckwrts zu neigen4 ,nun noch einige ,worte ber die ,zuschauerpltze4 ,bei deren ,anordnung sei das ,prinzip magebend1 da jeder das ,lichtbild gut sehen soll2 es ist verfehlt1 wenn man darauf ausgeht1 nur recht viele ,sitze in dem ,saale unterzubringen4 ,die erste ,reihe darf nicht zu nahe an die ,projektionswand gerckt werden2 denn zum berblicken des ,bildes ist ein gewisser ,abstand erforderlich4 ,zweckmig ist es1 die ,sitzreihen amphitheatralisch ansteigen zu lassen1 wie es in ,hrslen blich ist2 wenn dies nicht geht1 so bringe man den ,schirm hinreichend hoch an1 damit die ,vorderleute nicht mit ihren ,kpfen die ,aussicht versperren4 ,da bequeme ,sitze dem ,publikum lieber sind als enge1 unbehagliche ,bnke1 versteht sich von selbst2 desgleichen drfte es selbstverstndlich sein1 da der ,eindruck einer noch so guten ,vorfhrung leiden wird1 wenn die ,ausstattung zu wnschen brig lt4 ,die ,vervollstndigung der ,ausrstung4 ,was zu einer kinematographischen ,einrichtung gehrt und welcherlei ,anordnungen zu treffen sind1 haben wir im groen und ganzen erfahren4 ,einige weitere ,ausrstungsgegenstnde1 welche der ,vorfhrer eines ,unternehmens nicht entbehren kann1 werden wir weiter unten noch kennen lernen2 insbesondere eine ,umrollvorrichtung und das ,material zum ,kleben von ,films4 ,ferner darf ein ,werkzeugkasten nicht fehlen1 der die zu ,reparaturen erforderlichen ,instrumente1 wie ,hammer1 ,universalzange1 ,feilen1 ,schraubenzieher1 ,bohrer1 ,reibahlen1 ,stemm- und ,schabeisen sowie diverse ,schrauben enthlt4 ,als ,ergnzung dazu dient das ,material zur ,instandhaltung des ,apparates1 wie ,oelknnchen1 ,brste1 ,pinsel und ,putzlappen1 spitze ,stbchen zur ,entfernung von ,schmutz aus dem ,werk1 ,poliermasse zum ,putzen der ,metallteile1 mit denen der ,film in ,berhrung kommt1 und weicher ,lederlappen zum ,reinigen der ,linsen4 ,illustration3 ,fig4 #ajc4 ,die ganze ,einrichtung sollte derart getroffen werden1 da der ,vorfhrer die beim ,betriebe erforderlichen ,gegenstnde und ,instrumente bequem zur ,hand hat4 ,so mssen ,schalter und ,widerstand fr ,bogenlampe1 ,regulator fr den ,elektromotor sowie der ,schalter zum ,erleuchten des ,raumes vom ,standpunkte des ,vorfhrers aus leicht erreichbar sein4 ,den anderen ,sachen1 die zur ,instandhaltung des ,apparates und zur ,pflege der ,films gehren1 ist ein bestimmter ,platz zu geben4 ,fr die ,reise bedarf man transportabler ,einrichtungen1 wie wir sie schon verschiedentlich erwhnt haben4 ,den ,apparat bringt man unterwegs in einem krftigen ,kofferkasten 7,fig4 #ajc7 unter1 der mit ,fchern fr einzelne ,teile versehen und ev4 auch als ,stativ verwendbar ist4 ,zum ,mitnehmen der wertvollen1 auf ,spulen gewickelten groen ,filmrollen gibt es verschliebare ,ksten1 wie sie ,fig4 #ajd veranschaulicht4 ,illustration3 ,fig4 #ajd4 ,das ,arbeiten mit dem ,kinematograph4 ,handhabung des ,mechanismus4 ,die ,handhabung des ,kinematographen ist im groen und ganzen recht einfach2 doch sollte man es deshalb nicht versumen1 alle ,teile des ,apparates genau kennen zu lernen und sich mit der ,bedienung durchaus vertraut zu machen1 bevor man daran geht1 eine eigentliche ,vorfhrung zu veranstalten4 ,nachdem der ,apparat aufgestellt ist1 mu zunchst die ,lichtquelle1 ber die wir vorher bereits gesprochen haben1 in ,betrieb gesetzt und so eingestellt werden1 da auf dem ,projektionsschirm ein gleichmig beleuchtetes ,bildfeld erscheint1 ohne blaue ,flecken und ohne gelbrote ,rnder4 ,dann gilt's den ,film einzuspannen4 ,wenn der ,apparat kein ,khlgef und keine automatische ,feuerschutz-,einrichtung besitzt1 so mu man beim ,einspannen eine ,vorsichtsmaregel treffen1 damit nicht die ,strahlen whrend dieser ,zeit den ,film beschdigen oder gar entznden4 ,recht zweckmig und einfach ist folgendes ,verfahren4 ,man bringt in die ,bildbhne des ,apparates einen ,bildhalter und setzt in eine der ,schieberffnungen ein ,stck ,mattglas1 whrend die andere ,oeffnung frei bleibt4 ,aus ,fig4 #ej ist diese ,anordnung ersichtlich4 ,man schiebt nun das ,mattglas vor den ,kondensor1 wodurch die ,strahlen zerstreut und derart geschwcht werden1 da sie dem ,film nichts mehr antun knnen4 ,gleichzeitig kommt das zerstreute ,licht1 das alle ,teile des ,mechanismus beleuchtet1 beim ,einspannen des ,film sehr zu statten4 ,zuweilen wird statt dessen eine am ,apparat angebrachte ,verschlu-,vorrichtung verwandt1 die dann aber alles ,licht abschneidet4 ,empfehlenswert ist auch die weiter oben erwhnte ,einschaltung eines ,drahtnetzes4 ,der ,film wird aus der ,bchse genommen und auf die ,spule gesteckt1 die1 wie ich weiter oben beschrieb1 in der ,regel zweiteilig ist und sich auseinandernehmen lt4 ,wenn der ,film zu eng aufgewickelt war1 so da er nicht auf die ,spule geht1 so stecke man den ,zeigefinger der rechten ,hand in die ffnung der ,rolle und drehe den ,film mit der linken ,hand von auen her zurck2 dadurch lockert sich die ,rolle und die ffnung kann allmhlich erweitert werden4 ,nachdem die ,spule auf den dafr bestimmten ,halter gesetzt und festgemacht ist1 zieht man ein ,stck ,film herunter1 um es in den ,mechanismus einzuspannen4 ,es ist dabei folgendes zu beachten4 ,der ,film mu stets umgekehrt1 d4 h4 die ,kpfe der ,bilder nach unten1 durch den ,apparat laufen4 ,ferner mu die ,schichtseite1 das ist die matte ,seite1 die beim aufgerollten ,film nach innen ist1 dem ,kondensor zugekehrt sein2 nur wenn man die ,lichtbilder durchwirft1 wenn man also einen transparenten ,schirm benutzt1 soll die ,schicht nach der anderen ,seite1 nach dem ,objektiv hin1 zeigen1 weil sie sonst auf dem ,lichtbilde seitenverkehrt 7rechts und links vertauscht7 erscheint4 ,auf einen ,punkt mu ich noch aufmerksam machen4 ,man stecke die ,filmrolle derart auf die ,spule1 da der ,film 7von der ,tre des ,apparates aus gesehen7 von oben her ber die ,spule kommt und nicht unter der ,spule her in den ,mechanismus luft4 ,in letzterem ,falle kann der ,film leicht in einer ,schlaufe herunterhngen und je nach der ,konstruktion des ,apparates ist er dann mehr oder weniger der ,gefahr ausgesetzt1 durch die ,blendflgel beschdigt zu werden4 ,bevor man den ,film einspannt1 berzeuge man sich1 ob auch alle ,teile1 mit denen er in ,berhrung kommt1 recht blank und sauber sind1 damit er beim ,durchlaufen keine ,beschdigungen erleidet4 ,beim ,einspannen1 das ich hier im einzelnen nicht beschreiben kann1 weil ja die ,handgriffe bei den verschiedenen ,konstruktionen mehr oder minder voneinander abweichen1 achte man besonders darauf1 da der ,film mit seiner ,perforation gut auf die ,zahntrommeln zu liegen kommt1 da die ,zhne schn in die ,lcher eingreifen und die dagegen drckenden ,rollen richtig anliegen4 ,wenn der ,apparat mit einer ,vorschubtrommel 7oberhalb der ,tre7 versehen ist1 so vergesse man ja nicht1 zwischen ihr und der ,tre einen ,bausch zu bilden4 ,man mache jedoch den ,bausch nicht zu gro1 denn ein groer ,bausch schlgt hin und her1 wodurch nicht nur der ,film leiden mag1 sondern auch eine ,abnutzung der ,zahntrommel herbeigefhrt werden kann4 ,einen weiteren ,bausch mu man dem ,film geben bei ,apparaten mit ruckweise bewegter ,trommel1 wie z4 ,b4 beim ,maltesersystem1 indem unten eine zweite ,zahntrommel angebracht ist1 welche den ,film der ,aufrollvorrichtung gleichmig zufhren soll1 und zwar gehrt der ,bausch zwischen diese beiden ,trommeln 7vergl4 ,fig4 #bh74 ,auch hier heit es3 den ,bausch nicht grer machen1 als es ein glatter ,transport des ,filmbandes erfordert4 ,es empfiehlt sich1 die ,einrichtung1 die zur ,nachstellung des ,film dient1 wenn das ,bild nicht genau in der ,oeffnung sitzt1 also den verstellbaren ,rahmen in der ,tre oder die verstellbare ,rolle1 oder welcher ,art diese ,einrichtung sonst auch sei1 von vorneherein auf die ,mitte zu stellen1 so da nach beiden ,seiten hin gleich viel ,spiel zum ,nachregulieren bleibt4 ,zweckmig ist es fernerhin1 wenn man an der ,transporttrommel des ,bewegungs-,mechanismus und am ,film selbst ,marken anbringt1 die beim ,einspannen als ,anhalt dienen und ein ,nachregulieren berflssig machen4 ,man macht dazu auf dem ,filmband an einer kurzen ,strecke im ,anfange desselben die ,linien zwischen den einzelnen ,bildern1 also ,fu- und ,kopfende derselben1 leicht kenntlich1 beispielsweise durch eingestochene ,lcher1 und versieht die ,transporttrommel mit entsprechenden ,strichmarken1 die sich mit obigen ,zeichen decken mssen1 wenn der ,film richtig in der ,trffnung sitzen soll4 ,bei erstmaliger ,benutzung des ,film schiebe man ihn in der ,tre auf und ab und prfe1 ob er gut dadurch geht2 denn es knnte vorkommen1 da ein ,film zu breit ist und sich in der ,tre klemmt4 ,nachdem die ,tre geschlossen und der ,film ber die ,transporttrommeln gespannt ist1 klemmt man den ,anfang des ,bandes hinter der ,feder der ,aufrollspule fest4 ,ist eine solche nicht vorhanden1 so stelle man vor den ,apparat einen ,behlter1 und zwar so1 da der ,film glatt hineinlaufen kann1 ohne da er unterwegs ,widerstand findet4 ,wenn der ,film nmlich nach dem ,austreten aus dem ,apparat aufgehalten wird1 so bauscht er sich infolge der ,stockung hoch und es besteht dann die ,gefahr1 da er das ,objektiv verdeckt und eventuell auch da der ,blendflgel ihn zerschlgt4 ,zum ,auffangen des ,filmbandes benutzt man einen ,kasten1 ,korb oder ,sack2 sehr empfohlen wird auch ein ,metallkasten mit abnehmbarem ,deckel1 in dem sich ein ,schlitz zum ,einfhren des ,film befindet4 ,ein solcher ,kasten bietet besseren ,schutz gegen ,beschdigung und vor allem gegen ,entzndung des ,bandes1 wie sie beispielsweise durch ein leichtsinnig zu ,boden geworfenes glimmendes ,streichholz oder ,zigarre hervorgerufen werden knnte4 ,heutzutage sind brigens auch die billigeren ,apparate meistens mit einer ,aufrollvorrichtung versehen4 ,nun ist alles zur ,vorfhrung bereit4 ,hat man sich beim ,einspannen des ,film zur ,zerstreuung der ,strahlen eines ,mattglases bedient1 so schiebe man in dem ,augenblick1 wo man zu drehen beginnt1 mit der linken ,hand den ,bildhalter herber1 soda die freie ffnung vor den ,kondensor kommt und das ,licht ungehindert passieren kann4 ,der ,anfnger tut gut1 zunchst ein paarmal langsam zu drehen und sich zu berzeugen1 ob auch der ,film allenthalben gut sitzen bleibt und glatt durch den ,apparat luft4 ,der ,vorfhrer mu sich alsdann durch einen ,blick auf die ,wand berzeugen1 da der ,film richtig in der ,trffnung steht und da das ,lichtbild scharf eingestellt ist2 wenn ntig mu er rasch nachhelfen4 ,die genaue ,einstellung des ,objektives besorgt man am besten vor dem ,einspannen des ,filmbildes1 indem man dazu von einem ,film ein kleines ,stckchen abschneidet und dieses in die ,tre einsetzt4 ,die ,geschwindigkeit1 mit welcher die ,kurbel des ,apparates zu drehen ist1 ergibt sich von selbst1 wenn man dabei das ,lichtbild beobachtet3 die ,bewegungen mssen natrlich erscheinen4 ,namentlich ein zu schnelles ,drehen sollte man mglichst vermeiden2 abgesehen davon1 da der ,film dann rascher durchgelaufen ist1 wirken die berhasteten und berstrzten ,bewegungen hchst unangenehm4 ,lieber etwas langsam drehen als zu schnell6 ,ja es wird empfohlen1 so langsam zu drehen1 als es die ,bildwirkung eben zult4 ,allerdings ist unseren obigen ,ausfhrungen zufolge zu beachten1 da bei grerer ,geschwindigkeit das ,flimmern geringer wird2 ein starkflimmernder ,apparat wird also1 wenn man langsamer dreht1 diesen belstand in erhhtem ,mae zeigen4 ,in der ,regel wird zu schnell gedreht4 ,whrend der ,vorfhrung mu der ,operateur das ,lichtbild im ,auge halten2 doch darf er nicht versumen1 auch den ,durchlauf des ,filmbandes durch den ,apparat zu berwachen4 ber den ,antrieb des ,werkes mittels eines ,elektromotors ist nur weniges zu sagen4 ,der ,elektromotor mu fr ,spannung und ,stromart des ,leitungsnetzes eingerichtet sein und wird an letzteres direkt angeschlossen4 ,in die ,zuleitung kommen eine ,sicherung1 ein ,ausschalter und ein ,regulierwiderstand4 ,dieser ,widerstand dient dazu1 die ,geschwindigkeit des ,motors derart zu regeln1 da die dargestellte ,lichtbilderszene natrliche ,bewegungen zeigt4 ,die ,verwendung des ,motorantriebs bedeutet fr den ,vorfhrer eine nicht zu unterschtzende ,entlastung1 wenn es sich wie in ,kinematographen-,theatern um stndige ,vorfhrungen handelt2 denn das ,drehen mit der ,hand ist auf die ,dauer immerhin recht ermdend4 ,aufrollen und ,umrollen des ,filmbandes4 ,hat man das ,filmband in einen ,behlter laufen lassen1 so mu es nach der ,vorfhrung wieder aufgerollt werden4 ,dabei ist nun zu beachten1 da das ,ende des ,film zuerst genommen wird4 ,ein einfaches und sicheres ,verfahren1 das richtige ,ende zu finden1 ist folgendes4 ,man greift in den ,behlter1 in welchen man das ,band hat laufen lassen1 nimmt irgend eine ,schlaufe daraus hoch und sieht zu1 nach welcher ,seite die ,fuenden der ,filmbildchen zeigen4 ,in dieser ,richtung ziehe man den ,film durch die ,hand1 bis man zu seinem ,ende kommt1 und nehme nun beim ,aufrollen dies ,ende zuerst4 ,illustration3 ,fig4 #aje4 ,die ,abbildung ,fig4 #aje zeigt einen ,film-,aufwinder1 welcher die ,arbeit des ,aufrollens sehr erleichtert4 ,auf die ,achse desselben wird die ,filmspule gesteckt und das ,filmende hinter deren ,feder geklemmt4 ,infolge der starken bersetzung geht das ,aufwinden rasch von statten4 ,man kann sich auch ohne ein solches ,instrument behelfen1 indem man die ,spule auf dem ,halter des ,apparates belt1 den ,film darin fest macht und nun die ,spule mit der ,hand herumschlgt oder durch eine aufgesteckte ,kurbel dreht4 ,wenn der ,apparat eine ,aufrollvorrichtung besitzt1 wie es jetzt in der ,regel der ,fall ist1 mu der ,film umgerollt werden1 bevor man ihn wieder vorfhrt1 denn beim ,aufrollen ist hier der ,anfang des ,film1 der zuerst durch den ,apparat laufen soll1 innen gekommen und das ,ende auen4 ,zum ,umrollen bedient man sich einer ,umrollvorrichtung1 wie sie ,fig4 #ajf zeigt1 oder man besorgt es mit ,hilfe des ,kinematograph-,mechanismus1 wobei man folgendermaen verfahren kann4 ,die ,spule mit dem aufgerollten ,film wird oben auf den ,filmhalter gesteckt1 whrend die leere ,spule unten auf die ,achse der ,aufrollvorrichtung kommt4 ,man zieht nun das ,ende des ,film direkt von der oberen ,spule 7nicht durch das ,werk hindurch1 sondern davor her7 zur unteren ,spule1 klemmt es darauf fest und dreht die ,kurbel4 ,die untere ,spule1 die dabei vom ,werk angetrieben wird1 luft mit und der ,film wird umgerollt4 ,das ist ein ,notbehelf1 der nur da angebracht ist1 wo der ,kinematograph gelegentlich gebraucht wird2 ein stndig arbeitendes ,unternehmen kann natrlich eine ordentliche ,umrollvorrichtung nicht entbehren4 ,illustration3 ,fig4 #ajf4 ,beim ,aufwinden und ,umrollen ist die ,schichtseite des ,film stets nach innen zu nehmen4 ,um eine gut gewickelte ,rolle zu bekommen1 legt man eine ,hand auf und bt damit eine ganz leichte ,bremsung aus4 ,ein festes ,aufspulen ist zu vermeiden2 denn man luft dabei ,gefahr1 ,schmutzteilchen1 die daraufsitzen sollten1 in den ,film hineinzupressen4 ,durch ein nachher umgelegtes ,gummiband hlt man die ,rolle zusammen4 ,verwendung endloser ,films4 ,an dieser ,stelle sei auch die ,verwendung der endlosen ,films besprochen4 ,es sind das ,filmbnder von etwa ein ,meter ,lnge1 deren ,enden miteinander verklebt sind1 soda man sie endlos durch den ,kinematograph drehen kann4 ,dabei wiederholt sich die darauf dargestellte ,szene im ,kreislauf immerwhrend2 denn die ,aufnahmen sind in geschickter ,weise so gemacht1 da das ,schlubild in den darauf folgenden ,anfangsbildern wieder eine natrliche ,fortsetzung findet1 da sie also scheinbar ohne ,anfang und ohne ,ende sind4 ,diese ,films sind natrlich fr groe ,schaustellungen nicht verwendbar2 sie eignen sich als billiger ,ersatz fr grere ,films namentlich zu ,demonstrationen1 beispielsweise in ,lehranstalten1 wo es darauf ankommt1 das ,prinzip des ,kinematographen praktisch zu erlutern1 und sie lassen sich auch sonst bei kleineren ,vorfhrungen zur ,ergnzung eines andern ,programms gut anbringen4 ,nicht jeder ,apparat ist zur ,projektion von endlosen ,films zu benutzen4 ,denn das ,werk mu so gebaut sein1 da man das geschlossene ,band in geeigneter ,weise einspannen kann2 auch ist ein verstellbarer ,spulenhalter erforderlich4 ,in der ,regel sind die teueren1 zu groen ,schaustellungen bestimmten ,modelle nicht dafr eingerichtet4 ,in welcher ,weise der endlose ,film in den ,mechanismus eingespannt wird1 hngt von dessen ,konstruktion ab4 ,bei ,apparaten mit ,malteserkreuz1 deren ,tre sich wie gewhnlich nach rckwrts ffnet1 lt man das ,band hinter der ,tre wieder hochgehen4 ,der ,film wird ber die ,spule gelegt1 soda er hinten herunterhngt1 und dann in die ,tre und ber die ,transporttrommel gespannt4 ,den hochgehenden ,teil des ,bandes legt man in einen seitlich angebrachten ,bgel damit er den ,lichtstrahlen nicht den ,weg versperrt4 ,nun mu man noch den ,spulenhalter1 der hier verstellbar ist1 so hoch stellen1 da der ,film1 ohne stramm gespannt zu sein1 sich glatt durch den ,mechanismus drehen lt4 ,die ,abbildung ,fig4 #ajg zeigt einen ,mechanismus mit ,schlger2 hier luft der ,film vorne1 neben dem ,objektiv1 wieder hoch4 ,das ,einspannen erfolgt in entsprechender ,weise4 ,bezglich ,einstellung des ,filmbildes gilt dasselbe1 was weiter oben gesagt wurde1 und es ist natrlich auch hier zu beachten1 da der ,film verkehrt1 ,kopf nach unten1 durch den ,apparat laufen mu4 ,illustration3 ,fig4 #ajg4 ,die endlosen ,films sind1 wenn man sie aus der ,dose nimmt1 mit mehr oder minder starken ,knicken und ,falten versehen1 welche den glatten ,durchlauf durch den ,mechanismus stren knnen4 ,man beseitigt sie dadurch1 da man den ,film ber einen ,stab oder ein hinreichend breites ,zwirnrllchen hngt und in die ,schlaufe unten ein zweites ,rllchen bringt1 woran man ein ,gewicht befestigt2 nach ein bis zwei ,stunden ist dann der ,film glatt4 ,das ,flimmern und ,mittel zur ,behebung bezw4 ,minderung des bels4 ,als eine unangenehme ,beigabe der kinematographischen ,lichtbilder wird das ,flimmern empfunden1 eine ,erscheinung1 deren auch der beste ,apparat nicht ganz ,herr zu werden vermag4 ,das ,flimmern ist eben in der ,natur des ,kinematographen begrndet2 es hat seine ,ursache in der sprungweisen ,aufnahme und ,wiedergabe und dem hierdurch veranlaten ,wechsel zwischen hell und dunkel4 ,was sich durch geeignete ,konstruktion des ,bewegungs-,mechanismus und ,formung der ,apparate tun lt1 um das ,flimmern mglichst zu verringern1 habe ich oben eingehend dargetan4 ,wenn nun auf ,grund dieser ,erfahrungen der ,apparat auf einen hohen ,grad der ,vollkommenheit gebracht ist1 so liegt es am ,vorfhrer1 das berbleibsel vom ,flimmern durch geeignete ,maregeln mglichst gering zu halten4 ,diese ,forderung mag unverstndlich erscheinen1 aber nur deshalb1 weil die ,gesichtspunkte1 die ich jetzt errtern will1 wenig oder garnicht beachtet werden4 ,der ,vorfhrer hat es tatschlich vielfach in der ,hand1 dem ,lichtbild eine grere ,ruhe zu geben1 und wenn er sich die ,mhe nicht verdrieen lt1 in dieser ,hinsicht zu wirken1 so kann er der ,dankbarkeit des ,publikums sicher sein2 denn gerade das ,flimmern ist es1 welches das ,auge des ,beschauers ermdet4 ,dem aufmerksamen ,beobachter wird es nicht entgehen1 da sich bei ein und demselben ,apparat und bei gleicher ,beleuchtung das ,flimmern einmal in strkerem1 einmal in schwcherem ,grade zeigt1 und er wird finden1 da der ,unterschied im ,film liegt2 bei dem einen ,film flimmert das ,lichtbild schlimmer als beim andern4 ,die unangenehme ,erscheinung tritt strker auf bei ,bildern mit ausgedehnten1 ganz weien ,flchen1 z4,b4 mit groem1 hellen ,himmel1 whrend sie sich bei ,szenen mit durchweg dunklem ,hintergrund weitaus geringer bemerkbar macht4 ,das ist leicht erklrlich4 ,das ,flimmern ist eine ,folge des steten ,wechsels von hell und dunkel2 je heller nun das ,bild ist1 desto schrfer wird der ,gegensatz zwischen hell und dunkel und desto strender wird der ,wechsel auf das ,auge4 ,am deutlichsten zeigt sich dies1 wenn man den ,film entfernt und1 die ,kurbel in richtiger ,geschwindigkeit drehend1 das weie ,gesichtsfeld beobachtet3 da wird das ,flimmern auffallend stark sein1 weil wir jetzt dem ,auge besonders intensive ,lichteindrcke geben1 denen stoweise die dunkle ,pause folgt4 ,was soll nun der ,vorfhrer tun1 wenn er ein ,bild mit groen1 weien ,flecken hat8 ,wie kann er hier das ,flimmern reduzieren8 -- ,da steht zunchst ein ,weg frei3 dem ,bild weniger ,licht geben6 ,dadurch wird der ,gegensatz im ,wechsel hell-dunkel geschwcht und das ,flimmern auffallend geringer4 ,da umgekehrt ein ,zuviel an ,licht das ,flimmern frdert1 lt sich durch ,prfung leicht feststellen2 damit stimmt auch die ,beobachtung berein1 da ein kleines ,lichtbild1 mit gleichem ,licht projiziert1 strker flimmert als ein groes ,bild1 indem ersteres wesentlich heller ist4 ,die ,schwchung des ,lichtes lt sich natrlich nur dann und nur soweit durchfhren1 als das ,bild in seinen dunkeln ,teilen nicht darunter leidet4 ,ist der ,film sehr hart gedruckt und verlangen die ,schattenpartien viel ,licht1 so mag dies ,verfahren unter ,umstnden mehr schaden als ntzen4 ,jedenfalls ist aber als ,regel festzuhalten3 dem ,film soll nicht mehr ,licht gegeben werden1 als ntig ist6 ,eine weitere ,beobachtung zeigt1 da ein gefrbter ,film in geringerem ,mae flimmert4 ,man kann dieses z4 ,b4 bei dem bekannten ,feuerfilm sehen1 der in seinem ersten ,teil1 ,anfahrt der ,feuerwehr etc41 mehr oder minder stark flimmert1 whrend die folgende ,szene1 die den ,brand des ,hauses darstellt1 und bei welcher der ,film rot gefrbt ist1 wesentlich ruhiger erscheint4 ,da htten wir also ein zweites ,mittel1 das darin besteht1 den ,film zu tnen4 ,der ,vorfhrer braucht sich nun nicht mit ,frberei-,versuchen zu befassen3 er kann vielmehr eine hnliche oder gleiche ,wirkung mit ,hilfe von ,farbscheiben erzielen1 die in den ,strahlengang eingeschaltet werden4 ,von dem ,effekt kann man sich sehr gut eine ,vorstellung machen1 wenn man den ,apparat1 ohne einen ,film einzusetzen1 dreht und die beleuchtete ,projektionsflche betrachtet3 das zuerst weie und stark flimmernde ,feld wird ruhiger1 sobald man eine farbige ,scheibe in den ,strahlengang bringt4 ,der ,einflu der verschiedenen ,farben auf das ,flimmern ist brigens keineswegs gleich3 gelb hilft wenig oder so gut wie gar nichts1 rot dagegen dmpft das ,flimmern auerordentlich stark1 gleichfalls violett und blau1 in noch etwas geringerem ,mae grn2 die ,tiefe des ,farbtons spielt dabei eine groe ,rolle3 je dunkler die ,farbe1 desto strker die beruhigende ,wirkung4 ,recht zweckdienlich ist zum ,tnen des ,bildfeldes eine mit verschiedenen ,farbfeldern versehene und drehbar angeordnete ,scheibe1 welche hinter der ,tre in den ,mechanismus eingesetzt wird4 ,die ,farbscheibe gehrt nmlich zwischen ,kondensor und ,film2 wenn man sie vor dem ,objektiv anbringt1 leidet das ,bild leicht an ,klarheit4 ,der ,vorfhrer soll sich nun nicht verleiten lassen1 eine solche ,scheibe aufs ,geratewohl zu benutzen4 ,ihre ,verwendung bei dem einen oder andern ,film mu vorher sorgsam studiert und probiert werden1 wenn man nicht in bertreibungen und ,geschmacklosigkeiten verfallen will4 ,es ist durchaus nicht meine ,absicht1 die ,farbscheibe als ,allheilmittel gegen das ,flimmern zu preisen und zu empfehlen1 ich wollte vielmehr nur auf die vielfache ,mglichkeit ihrer ,verwendung hinweisen und ,anregung zur hufigeren ,benutzung geben4 ,wer sich fr die ,bearbeitung und ,frbung der ,films selbst interessiert1 findet darber ,nheres weiter unten2 dort sind auch einige ,mitteilungen ber das ,kolorieren von ,films gemacht1 ein ,verfahren1 durch welches man aus gleichem ,grunde eine ,minderung des ,flimmerns erzielt4 ,wissenschaftliche ,untersuchungen ber das ,flimmern sowie auch ber das ,bewegungssehen sind neuerdings durch ,prof4 ,dr4 ,marbe1 ,direktor des ,physiologischen ,instituts der ,universitt ,wrzburg1 ausgefhrt worden4 ,die ,resultate sind niedergelegt in einer ,schrift ,theorie der kinematographischen ,projektionen 7,leipzig #aiaj71 welche ,interessenten empfohlen sei4 ,das ,flickern4 ,zuweilen gewahrt man auf der ,projektionswand ein heftiges ,flickern1 und zwar macht es sich namentlich in hellen ,stellen des ,bildes bemerkbar1 wie z4 ,b4 in den ,teilen1 welche den ,himmel darstellen4 ,diese ,erscheinung rhrt her von ,kratzen und ,schrammen im ,film1 sowie auch von ,lchern in der ,bildschicht2 dies bel ist oft viel schlimmer und strender als das geringe berbleibsel vom ,flimmern eines guten ,apparates4 ,ein paar einzelne ,fehler im ,film1 selbst grere1 bringen wenig ,schaden1 sie sind rasch vorber4 ,aber die ,menge kleiner ,kratzen und ,flecken ist schlimm2 sie erscheint dem ,auge wie ein ,gewirre tanzender ,mcken4 ,warum1 ist leicht erklrlich4 ,die rasch nacheinander gezeigten ,bilder gehen1 wie wir wissen1 in einander ber und die ,verschiebungen in den ,bildern geben sich unserem ,auge als ,bewegung kund4 ,normaler ,weise verlaufen diese ,bewegungen glatt und ununterbrochen2 wenn aber in zwei aufeinander folgenden ,bildern eine starke ,verschiebung eintritt1 so gibt es einen ,sprung4 ,das ist beispielsweise der ,fall1 wenn aus einem ,film eine ,anzahl beschdigter ,bilder herausgeschnitten ist2 an der ,klebestelle bekommen wir dann eine pltzliche ,versetzung1 die sich als heftige ,bewegung der ,person oder des ,gegenstandes unangenehm bemerkbar macht4 ,so ist es auch mit den ,flecken4 ,wrde eine ,anzahl aufeinander folgender ,bilder je einen ,fleck an derselben ,bildstelle haben1 so wre dieser ,fehler nicht schlimmer1 als ein ,fleck bei einem stehenden ,lichtbild2 wrden diese ,flecken in der ,reihenfolge der ,bilder nach und nach sich gegeneinander verschieben1 indem sie beispielsweise von ,bild zu ,bild immer nach oben sen1 so nhme das ,auge eine ,bewegung des ,fleckens nach aufwrts wahr1 die gewi schon recht strend sein wrde4 ,wenn aber der ,flecken einmal hier1 einmal dort im ,bilde sitzt1 so bekommen wir bei der ,projektion den ,eindruck1 als ob er hin und her tanzt2 denn unser ,auge nimmt ja die sprungweisen ,verschiebungen als heftige ,bewegungen wahr4 ,bei einem strapazierten ,film ist es nun in ,wirklichkeit noch viel schlimmer4 ,da gibt's auf jedem ,bild nicht einen1 sondern viele ,flecken und ,kratzen an beliebigen ,stellen1 und von jedem ,bild zum nchsten sind sie regellos gegeneinander verschoben4 ,wie soll sich da unser armes ,auge zurecht finden6 ,getreulich sucht es in all diese ,verschiebungen ,sinn zu bekommen und ,bewegungen daraus zu konstruieren4 ,und was es da kombiniert1 kann nichts anderes sein als ein tolles ,hin- und ,herspringen1 so recht dazu angetan1 um wirre zu machen und zu ermden4 ,hufig wird dies unangenehme ,flickern mit dem ,flimmern verwechselt und ungerechterweise dem ,apparat die ,schuld dafr gegeben4 ,tatschlich kann gegen diesen ,fehler1 der ja im ,film zu suchen ist1 der beste ,apparat nicht helfen4 ,wer sich davor bewahren will1 mu gute ,films verwenden und diese gut pflegen und schonen4 ,die ,projektion stehender ,lichtbilder4 ,in den meisten ,fllen wird der ,kinematograph mit einer ,vorrichtung zur ,projektion stehender ,lichtbilder versehen4 ,die verschiedenen ,ausfhrungsarten desselben habe ich schon weiter oben besprochen4 ,es erbrigt sich hier darauf hinzuweisen1 da zum ,einbringen und raschen ,auswechseln der ,glasbilder ein ,bildhalter erforderlich ist1 der in die ,bildbhne dicht vor den ,kondensor gebracht wird4 ,man hat vielerlei ,arten von ,bildhaltern konstruiert2 am einfachsten ist und bleibt der ,rahmen mit ,doppelschieber1 der zwei ,bilder aufnimmt und durch ,herberschieben ein rasches ,auswechseln ermglicht4 ,wo man mit hoher ,lichtstrke arbeitet und der ,bildhalter in ,gefahr kommt1 sehr hei zu werden1 sei die ,anwendung einer ganz aus ,metall ausgefhrten ,konstruktion empfohlen4 ,glasbilder bekommt man im ,handel in groer ,auswahl2 es sei bemerkt1 da sie in zwei verschiedenen ,formaten geliefert werden1 nmlich #h-a_/d #h-a_/d und #h-a_/b #aj cm4 ,man tut daher gut1 sich einen ,bildhalter zu beschaffen1 der beide ,bildgren durcheinander aufnimmt1 wie ihn die ,fig4 #ee zeigte4 ,das innere ,ma der beiden ,formate ist brigens in der ,regel nicht grer als #g #g cm1 so da eine ,kondensorgre von #aj bis #aa cm zur ,beleuchtung ausreicht4 ,der ,bildhalter kann1 worauf schon hingewiesen wurde1 auch gute ,dienste als ,verschlu fr den ,kinematograph leisten1 indem man in eine der ,schieberffnungen eine ,blechscheibe oder ein ,mattglas setzt4 ,fr die kinematographische ,projektion ist ein strkeres ,licht erforderlich als zur ,vorfhrung von ,glasbildern4 ,wenn man daher zwischendurch stehende ,bilder zeigt1 so empfiehlt es sich1 dafr die ,helligkeit der ,lampe etwas zu mindern1 vorausgesetzt1 da die ,beleuchtungs-,vorrichtung dieses zult4 ,die ,behandlung und ,pflege der ,films4 ,die ,frsorge fr die ,films spielt bei der kinematographischen ,projektion eine groe ,rolle und sie darf nicht auer ,acht gelassen werden1 wenn man an ihnen lngere ,zeit ,freude haben will4 ,zunchst gilt es1 schon bei der ,aufbewahrung der ,films ,vorkehrungen zu treffen1 damit das ,material in seiner ,qualitt keine ,einbue erleidet4 ,man mu es namentlich vermeiden1 die ,films an einem warmen und trocknen ,platz aufzuheben2 denn das ,celluloid verliert dadurch an ,geschmeidigkeit und wird auf die ,dauer sprde und brchig4 ,auch das ,abspringen der ,schicht wird durch ,aufbewahrung an einem ungeeigneten ,platz befrdert4 ,am besten hlt sich das ,material an einem khlen und feuchten ,ort1 und wo ein solcher nicht zur ,verfgung steht1 sollte man sich einen gut schlieenden ,zinkkasten verschaffen4 ,in den ,kasten kommt ein ,einsatz mit einer durchlcherten ,platte1 worauf die ,films gelegt werden1 und in den ,raum darunter bringt man ein angefeuchtetes ,stck ,filz oder einen feuchten ,schwamm1 der die ,films vor dem ,eintrocknen bewahrt4 ,nach ,bedarf mu der ,filz oder ,schwamm wieder angefeuchtet werden4 ,zuviel ,feuchtigkeit kann schdlich wirken1 indem dadurch die aus ,gelatine bestehende ,bildschicht in ,gefahr kommt1 schimmelig zu werden4 ber die schonende ,behandlung des ,filmbandes im ,apparat haben wir oben schon gesprochen2 es war dort davon die ,rede1 wie der ,mechanismus gebaut sein mu1 damit der ,film beim ,durchlauf keinen ,schaden leidet4 ,es gengt nun nicht1 wenn der ,apparat in der angegebenen ,weise konstruiert ist3 er mu auch in entsprechendem ,zustande gehalten werden4 ,und dazu gehrt in erster ,linie3 ,sauberhalten aller ,teile1 mit denen der ,film in ,berhrung kommt4 ,das ,celluloid setzt nmlich 7namentlich bei neuen ,films7 infolge der ,reibung bei der groen ,geschwindigkeit einen ,staub ab1 der sehr hart ist und sich zu einer ,kruste verfestigt4 ,diese ,kruste aber bildet ein ganz ausgezeichnetes ,schleifmittel1 das nicht nur den ,film verarbeitet1 sondern auch die betreffenden ,apparatteile angreift4 ,darum ist es dringend notwendig1 die ,auflageflchen in der ,tre und auf den ,trommeln und ,rollen hinreichend oft sorgfltig zu reinigen2 wenn mglich1 geht man jedesmal1 nachdem ein ,film durchgelaufen ist1 mit einer ,brste darber4 ,auf keinen ,fall darf man es unterlassen1 die ,teile zum ,schlu grndlich zu reinigen4 ,am meisten wohl werden in der ,praxis die ,films durch darauf geschmiertes l verdorben4 ,die ,apparate werden vielfach zu stark gelt1 ohne darnach gereinigt zu werden2 das l verbreitet sich ber die ,teile1 mit denen der ,film in ,berhrung kommt1 und nun erhlt der ,film einen klebrigen ,schmierberzug4 ,staub und ,schmutz1 der darauf liegt1 bleibt haften und wird dann in der ,aufrollvorrichtung fest darauf gepret4 ,es ist zu beachten1 da der ,film infolge von ,reibung leicht elektrisch wird und da er alsdann ,staub anzieht4 ,damit die ,staubentwicklung im ,raume eine mglichst geringe ist1 trage man fr hufige1 gehrige ,reinigung ,sorge4 ,ferner empfiehlt es sich1 die ,films nicht zu fest auf- und umzurollen4 ,bei festem ,aufrollen wird der daran haftende ,staub geradezu in den ,film eingepret1 denn der ,druck der ,filmlagen aufeinander ist ein ganz gewaltiger4 ,besonders schdlich ist es dabei1 wenn an dem ,film krnige ,schmutzteilchen sitzen1 da diese zu ,kratzen ,anla geben4 ,eine sachgeme ,behandlung der ,films verlangt fernerhin1 da man das ,band nach erfolgtem ,durchlauf daraufhin nachsieht1 ob es bei der ,vorfhrung irgendwie gelitten hat1 und da man schadhafte ,stellen1 die sich zeigen sollten1 ausbessert4 ,diese ,prfung kann man meist zweckmiger ,weise beim ,auf- oder ,umrollen des ,filmbandes vornehmen2 man lt dazu den ,film durch die ,hand gleiten1 wobei man die ,finger gegen die ,kanten legt und so ,einrisse leicht auffindet4 ,es empfiehlt sich1 dabei auf den ,tisch ein reines1 weies ,tuch zu legen und ,staub mglichst fernzuhalten4 ,zum ,reinigen des ,filmbandes von ,staub lt man es durch einen ,lederlappen laufen2 anhaftende ,schmutzteilchen und lschmiere entfernt man mit einem ,benzinlappen4 ,wenn man es versumt1 ,beschdigungen1 wie ,risse und schlechte ,klebstellen1 rechtzeitig zu reparieren1 so leidet der ,film immer mehr1 und ein beschdigter ,film1 der ungepflegt bleibt1 ist in kurzer ,zeit vllig ruiniert und unbrauchbar4 ,am strksten leiden erfahrungsgem ,anfang und ,ende des ,filmbandes2 bei fters benutzten ,films kndigt sich der ,schlu meist durch ein hssliches ,regnen an4 ,dieser belstand lt sich in der ,weise vermeiden1 da man vorne und hinten einige ,meter ,blankfilm -- am besten schwarzen ,film -- anklebt2 dann bleibt der eigentliche ,bildfilm geschont4 ,verknitterte ,films macht man glatt1 indem man sie ber heien ,wasserdampf1 der aus einem ,kessel kommt1 hlt und dabei mit der ,hand glatt streicht4 ,das ,verkleben und ,ausbessern der ,films4 ,das ,zusammenkleben von ,films geht bei richtiger ,handhabung und bei ,anwendung geeigneten ,klebstoffes leicht von statten4 ,das ,celluloid lt sich so schn kleben1 da ein ,klebstreifen von #c mm ,breite vollkommen gengt2 bei einiger bung kommt man mit einem noch kleineren ,stcke aus4 ,es ist zu bercksichtigen1 da der ,film an der ,klebstelle dicker und steifer ist und da er dort also beim ,durchlauf durch den ,apparat einen gewissen ,widerstand findet2 aus diesem ,grunde ist es vorteilhaft1 wenn die ,klebstelle recht klein gemacht wird4 ,die ,gelatineschicht mu auf einem der beiden ,filmstcke an der ,stelle1 welche verklebt werden soll1 vllig entfernt werden2 denn man erhlt nur dann eine feste ,verbindung1 wenn ,celluloid auf ,celluloid kommt4 ,ein ,punkt1 der ferner beim ,verkleben beachtet werden mu1 ist die ,innehaltung der ,perforation4 ,nicht nur mu der ,abstand der ,lcher an der ,klebstelle genau gewahrt bleiben1 sondern man mu auch zusehen1 da dort keine ,verschiebung in der ,reihenfolge der ,bilder eintritt4 ,wenn man beispielsweise aus dem ,film ein eingerissenes ,stck durch ,herausschneiden entfernen will1 so ist es erforderlich1 ein ,stck in ,gre eines ganzen ,bildes 7mit beiderseits vier ,lchern7 oder1 falls der ,ri darber hinaus geht1 in ,gre zweier oder mehrerer ,bilder wegzunehmen4 ,in dieser ,hinsicht das ,richtige zu treffen1 bietet keine ,schwierigkeit1 wenn man die ,klebstelle auf das ,fu- bezw4 ,kopfende der ,bilder verlegt3 es mssen sich dann also dort genau zwei ,bilder treffen4 ,die ,schnittstelle sollte aber nicht auf ein ,loch fallen1 sondern am besten mitten zwischen zwei ,lcher gelegt werden4 ,gilt es zwei ,films zusammenzukleben und befindet sich am ,ende des einen ,film ein mehr oder minder langes blankes oder schwarzes ,stck 7ohne ,bilder71 so mu man zunchst feststellen1 ob dies ,stck so lang ist1 da genau eine ,anzahl ,bilder 7gleichgltig wie viele7 darauf geht4 ,da auf jedes ,bild vier ,lcher kommen1 braucht man dazu nur die ,lcher zu zhlen2 ihre ,zahl mu1 wenn die ,verbindung richtig werden soll1 ein vielfaches von vier sein4 ,macht man hierbei einen ,fehler1 so wird bei der ,vorfhrung der angeklebte zweite ,film mit seinen ,bildern nicht richtig in der ,trffnung sitzen4 ,die richtige ,lnge des blanken ,stckes lt sich auch leicht durch ,messen von dem mit ,bildern versehenen ,filmteil kontrollieren4 ,es kann nun beim ,zusammenkleben zweier ,films vorkommen1 da ihre ,perforation in der ,anordnung zu den ,bildern verschieden ist1 indem bei dem einen ,film die ,lcher etwas hher am ,bilde sitzen als beim andern4 ,wenn man da genau ,bild an ,bild klebt1 wird an dieser ,stelle der ,lochabstand zu gro oder zu klein sein2 macht man anderseits die ,verbindung derart1 da die ,entfernung der ,lcher richtig ist1 so tritt eine kleine ,verschiebung der ,bilder ein4 ,es ist aber notwendig1 beim ,verkleben den ,lochabstand mglichst genau einzuhalten1 weil sonst der ,transport des ,bandes eine ,strung erleidet2 die ,verschiebung des ,bildes1 die sich dann beim bergang vom ersten zum zweiten ,film zeigt1 mu man hier daher mit in ,kauf nehmen und durch die betreffende ,vorrichtung des ,apparates korrigieren4 ,als ,klebstoff benutzt man ein ,lsemittel fr ,celluloid1 und zwar bewhrt sich sehr gut ,amylacetat1 dem man etwas ,celluloid zuzusetzen pflegt2 auch lassen sich ,aceton und ,eisessig verwenden4 brigens werden jetzt fr ,films geeignete ,klebmittel im ,handel vielfach angeboten4 ,man mu die ,flasche gut verkorkt halten1 da die ,substanzen stark verdunsten und dadurch an ,wirksamkeit verlieren2 eine praktische ,anordnung zeigt ,fig4 #ajh4 ,gummi1 ,kleister und dergl4 andere ,stoffe sind hier nicht zu brauchen4 ,illustration3 ,fig4 #ajh4 ,um einen beschdigten ,film zu reparieren1 verfhrt man nun folgendermaen4 ,wenn der ,film einen starken ,einri zeigt1 so schneidet man ihn genau auf der ,linie1 welche das nchste ,bild von dieser ,stelle trennt1 mit einer scharfen ,scheere oder mit einem ,messer und ,lineal durch und schneidet von dem einen ,ende den beschdigten ,teil in der ,nhe des daranstoenden ,bildes ab1 derart1 da ein ,streifen von etwa #c mm ,breite brig bleibt1 der zum ,ankleben an das andere ,filmende dient4 ,von diesem ,klebstreifen schabt man mit einem scharfen ,messer die ,gelatineschicht sorgfltig ab1 was besser vor sich geht1 wenn man die ,gelatine zuvor mit etwas ,wasser aufweicht4 ,man berzeugt sich1 da man beim ,aufeinanderlegen den richtigen ,lochabstand erhlt1 und bringt mittels eines feinen ,pinsels eine dnne ,lage des ,klebstoffes darauf2 desgleichen bestreicht man die betreffende ,stelle auf der ,rckseite des andern ,filmendes mit der ,klebmasse4 ,wenn man nun die beiden ,teile mit ,ruhe und ,vorsicht aufeinander legt und recht fest zusammendrckt1 so hat man in ganz kurzer ,zeit eine tadellose ,verbindung4 ,altes1 brchiges ,filmmaterial klebt nicht so gut4 ,man kann sich diese ,arbeit noch etwas erleichtern durch ,benutzung einer ,klemmvorrichtung1 wie sie in ,fig4 #aji abgebildet ist4 ,sie besteht sozusagen aus einer dreiteiligen ,presse1 deren ,mittelstck durch einen ,riegel verschlossen werden kann4 ,die untere ,platte ist mit zwei ,reihen ,zhnen versehen1 die genau der ,perforation des ,filmbandes entsprechen1 whrend die seitlichen ,deckelplatten entsprechende ,lcher haben4 ,zum ,verkleben bringt man die beiden ,filmenden auf diese ,platte1 derart1 da die zu verklebenden ,stcke aufeinander liegen1 und klappt die ,deckel rechts und links herunter1 wodurch ein ,verschieben der ,enden verhindert wird4 ,alsdann bestreicht man die ,klebstellen mit der ,klebmasse und schliet den mittleren ,bgel1 soda die ,filmstcke fest aufeinander gepret werden4 ,durch das ,eingreifen der ,zhne in die beiden ,filmenden wird der genaue ,abstand der ,lcher an der ,klebstelle garantiert und ferner bietet dieses ,einklemmen den ,vorteil1 da hier ein ,verrutschen der ,klebstcke aufeinander ausgeschlossen ist4 ,illustration3 ,fig4 #aji4 ,es ist noch eines zu beachten4 ,die ,filmenden sollten derart zusammengeklebt werden1 da beim ,durchlaufen durch die ,tre an der ,klebstelle die ,kante des oben angeklebten ,stckes nach vorne1 dem ,objektiv zu1 zeigt4 ,andernfalls knnte diese ,klebkante1 wenn sie nicht tadellos aufsitzt1 gegen die ,tre stoen und sich lockern4 ,da die ,schichtseite des ,film dem ,kondensor zugekehrt ist1 erhlt man eine richtige ,klebweise1 wenn man das etwa #c mm breite ,klebende1 das von der ,schicht befreit wird1 an demjenigen ,filmstck anbringt1 wo es an die ,kopfseite1 oberhalb eines ,filmbildchens zu liegen kommt4 ,manche ,vorfhrer machen die ,klebstelle schrg ber den ,film herber2 hierbei ist das oben gesagte ebenfalls zu beachten4 ,stellen im ,filmbande1 die stark verkratzt sind und sich bei der ,projektion unangenehm bemerkbar machen1 schneidet man am besten heraus1 und zwar verfhrt man dazu genau so1 wie eben beschrieben wurde4 ,wenn der ,film am ,rande einen kleinen ,einri hat1 so gengt es1 ein entsprechend groes1 blankes ,filmstck dagegen zu kleben1 nachdem man wenn ntig die ,einristelle zuvor ausgeschnitten hat4 ,diese kleinen ,einrisse zeigen sich meist an den ,lchern2 das aufzuklebende ,stck mu daher mit einem ,loch versehen sein und die ,lcher mssen genau zur ,deckung gebracht werden4 ,damit die ,teile gut aufeinander haften1 darf man nicht versumen1 sie nach ,aufstreichen des ,klebstoffes kurze ,zeit recht fest aufeinander zu pressen4 ,ein ev4 berstehendes ,stckchen an der ,klebstelle schneide man ab4 ,auch hier beachte man1 da beim ,kleben stets ,celluloid auf ,celluloid liegen mu4 ,nun kommt die ,prfung der ,klebstellen6 ,man kontrolliere dabei1 ob die ,stcke richtig aufeinandersitzen und ob die ,rnder bis in die ,ecken fest ankleben4 ,die ,rnder selbst schabt man1 wenn ntig1 mit einem ,radiermesser oder mit ,sandpapier ab1 damit der ,film an dieser ,stelle glatt wird und nicht ,gefahr luft1 beim ,durchlauf durch das ,werk irgendwo hngen zu bleiben4 ,eine ,nachprfung des geflickten ,film ist sehr zu empfehlen2 man tut gut1 das ,band bei dieser ,gelegenheit durch einen ,lederlappen laufen zu lassen1 der darauf sitzende ,schmutzteilchen entfernt4 ,allerdings mu man bercksichtigen1 da starke ,reibung das ,filmmaterial elektrisch macht1 wodurch es die ,neigung bekommt1 ,staubteilchen anzuziehen4 ,verschmierte ,films reinigt man vorsichtig mittels ,benzin4 ,zeigt der ,film auf der ,celluloidseite ,kratzen und ,schrammen1 so streicht man mit einem ,filzstreifen ,zaponlack darber2 man kann dadurch1 wenn auch nicht immer ganz1 so doch zum ,teil ,abhilfe schaffen4 ,bei ,kratzen1 ,lchern und sonstigen ,fehlern in der ,schicht gibt es kein anderes ,mittel als ,retusche4 ,stark verkratzte ,stellen schneidet man1 wie oben gesagt1 am besten aus4 ,nun noch eines6 ,was tut der ,vorfhrer1 wenn whrend der ,vorfhrung der ,film zerreit8 ,rasche ,abhilfe ist dringend notwendig1 wenn die ,strung nicht noch schlimmer werden soll4 ,das einfachste ,mittel besteht darin1 die beiden ,enden mit einem ,stck ,heftpflaster zusammen zu kleben2 wenn solches fehlt1 tut's auch ,freimarkenpapier4 ,man klebe aber das ,pflaster nur auf die ,celluloidseite1 nicht auf die ,schicht2 denn letztere wrde darunter leiden und man mte beim nachtrglichen ordnungsgemen ,verkleben diese ,stcke fortschneiden4 ,ein ,zusammenheften der ,filmenden mit einer ,nadel ist nicht zu empfehlen4 ,wenn man aber mangels anderer ,hilfsmittel eine ,nadel nehmen mu1 so lege man in der ,aufrollvorrichtung ein ,stck ,papier oder ,stoff unter und ber die ,flickstelle1 damit die ,filmlagen unter und ber der ,nadel nicht beschdigt werden4 ,die durchstochenen ,stellen mssen nachher fortgeschnitten werden und infolgedessen hat man bei diesem ,verfahren mehr ,verlust als bei der ,benutzung eines ,pflasters4 ,die ,instandhaltung des ,mechanismus4 ,es wurde schon darauf hingewiesen1 da alle ,teile des ,apparates1 mit denen der ,film in ,berhrung kommt1 recht sauber gehalten werden mssen1 weil sich dort ,celluloidstaub und ,gelatinekrner absetzen1 die sich nach und nach zu einer harten ,kruste verfestigen und die dann auf ,film wie ,apparat schdlich wirken4 ,namentlich neue ,films neigen dazu1 in der ,tre1 dort wo der ,film aufliegt1 eine feste1 harte ,masse anzusetzen1 und es kommt vor1 da der ,film dann mit einem pfeifenden ,gerusch durch den ,apparat luft4 ,man mu eine solche ,kruste sofort nach ,durchlauf des ,film entfernen2 sie sitzt so fest1 da ein hartes ,instrument1 z4 ,b4 ein meielartig zugeschrftes ,stahlplttchen1 das die ,breite des ,film hat und in die ,tre pat1 dazu erforderlich ist4 ,dies ,ansetzen einer harten ,kruste bei neuen ,films wird vermieden1 wenn man die ,schienen1 worauf der ,film luft1 um eine ,spur -- den ,bruchteil eines ,millimeters -- schrg feilt1 soda der ,film nach innen ein wenig mehr ,spiel hat4 ,ferner empfiehlt es sich1 auf die ,teile der ,tre1 worauf der ,film schleift1 etwas ,vaseline zu geben1 aber nur sehr wenig4 ,man reibt die ,vaseline darber und nimmt den berschu ab3 der ,hauch1 der darauf bleibt1 gengt4 ,jedesmal1 wenn eine ,filmrolle durch den ,apparat gelaufen ist1 gehe man mit dem ,finger ber die ,tre und berzeuge sich1 da die ,schienen bezw4 ,federn noch vollkommen glatt sind4 ,auch die brigen ,teile des ,werkes mssen regelmig sorgfltig gereinigt und gepflegt werden1 wenn der ,apparat nicht mit der ,zeit auf den ,hund kommen soll1 wie das leider durch ,vernachlssigung nicht selten geschieht4 ,smtliche ,lger der ,trommeln und ,rder sind zu len1 desgleichen die ,achsen oder ,fhrungen des automatischen ,feuerschutzes4 ,dabei gebe man nicht zu viel l auf und beachte1 da sich das l nicht ber den ,mechanismus verbreite4 ,malteserkreuz-,apparate1 die fr ,dauerbetrieb bestimmt sind1 werden jetzt mit einem lbehlter versehen1 in dem ,malteserkreuz und ,eingriffscheibe laufen4 ,bei zu starker ,fllung spritzt das l heraus4 ,es ist gut1 wenn der ,behlter einen ,ablauf hat1 der berflssiges l fortholt4 ,gerade durch das ,apparatl geschieht den ,films der meiste ,schaden4 ,bei der ,wahl des les sei man nicht gleichgltig4 ,ein l1 das sich verdickt1 ist untauglich4 ,man benutze ein dnnflssiges1 vor allem surereines l1 wie es z4 ,b4 fr die ,gasmotore gebraucht wird4 ,durch einen geringen ,zusatz von ,schweineschmalz oder ,knochenl 7aber reinem67 wird die ,schmierfhigkeit gehoben4 ,gutes l ist sparsamer im ,gebrauch als minderwertiges4 ,von ,zeit zu ,zeit -- bei ,dauerbetrieb jeden ,tag -- ist das l nebst dem darin angesetzten ,staub durch ,petroleum auszuwaschen2 man gebe das ,petroleum mit einem lknnchen ein und putze die herauslaufende ,schmiere sofort mit einem ,lappen ab4 ,besonders bei neuen ,maschinen1 an denen noch von der ,fabrikation her ,metallstaub haftet1 ist ein sorgfltiges ,auswaschen wichtig4 ,auf die ,zahnrder gibt man kein l4 ,man mag die ,zhne mit ,vaseline einschmieren1 dem ein kleiner ,graphitzusatz beigegeben ist4 ,auch ,bienenwachs wird empfohlen1 wenn die ,zahnrder durch langen ,gebrauch etwas ausgearbeitet sind2 hier heit es ebenfalls1 das berflssige mit einem ,lappen entfernen4 ,unter keinen ,umstnden darf der ,drahtspiralzug1 der vielfach benutzt wird1 um die ,aufrollvorrichtung anzutreiben1 geschmiert werden2 denn dann gleitet er auf den ,scheiben und transportiert nicht2 man halte den ,spiralzug vielmehr trocken1 damit eine krftige ,reibung entwickelt wird4 ,bei ,friktionsantrieb lege man von ,zeit zu ,zeit die ,lederscheibe1 wenn eine solche benutzt wird1 in ,benzin1 um das darauf gekommene l herauszuwaschen4 ,zur ,verhtung von ,rostbildung gehe man ber die anderen ,apparatteile mit einem fettigen ,lappen1 ohne sie dabei zu verschmieren4 ,wenn der ,apparat dem ,dauerbetrieb ausgesetzt ist1 wie er im ,kinematographentheater statt hat1 so werden verschiedene ,teile der ,abnutzung unterlegen sein4 ,da ist fr rechtzeitigen ,ersatz ,sorge zu tragen4 ,man habe ,obacht auf die ,zahntrommeln1 namentlich auf die kleine1 ruckweise bewegte ,zahntrommel des ,malteserkreuzapparates4 ,die ,zhne schleien aus2 sie werden mit der ,zeit hakenfrmig und reien dann in den ,film ein4 ,dieses ,aushhlen der ,zhne zeigt sich besonders bei der ,gabel des ,greiferapparates4 ,auch die brigen ,teile des ,bewegungsmechanismus mssen unter ,kontrolle gehalten und wenn ntig ersetzt werden4 ,besondere ,aufmerksamkeit widme man ferner der ,tre2 die ,druckfedern werden mit der ,zeit verschleien und ,ersatz bedingen4 ,beim ,einsetzen neuer ,federn beachte man1 da diese den ,film nicht zu fest1 aber doch hinreichend fest andrcken4 ,wenn der ,druck zu schwach ist1 vibriert der ,film und das ,bild tanzt innerhalb der ,einrahmung auf und ab4 ,bei zu starkem ,druck wird der ,film und namentlich seine ,perforation strapaziert4 ,es empfiehlt sich1 das ,werk von ,zeit zu ,zeit ,teil fr ,teil einer sorgsamen ,prfung zu unterziehen und zu kontrollieren1 ob alles noch richtig arbeitet1 ob die ,rollen richtig und gerade gegen die ,zahntrommeln sitzen usw4 ,diese ,mhe macht sich reichlich bezahlt2 wer sich ihr unterzieht und etwa auftretenden ,mngeln rechtzeitig abhilft1 hat stets einen gut laufenden ,apparat zur ,hand und ist davor gesichert1 da durch schlechtes ,funktionieren die ,films verdorben werden4 ber die ,feuersgefahr bei kinematographischen ,vorfhrungen4 ,eine ,reihe von ,unfllen1 namentlich aber das entsetzliche ,brandunglck auf dem ,pariser ,wohlttigkeitsbasar im ,jahre #ahig1 lenkten die ,aufmerksamkeit auf die ,frage3 wie steht es mit der ,feuersgefahr bei kinematographischen ,vorfhrungen8 ,insbesondere interessierten sich fr diese brennende ,frage die ,behrden1 denen es obliegt1 fr die ,sicherheit des ,publikums bei ffentlichen ,vorstellungen ,sorge zu tragen1 und sie ordneten ,sicherheitsmaregeln an1 um weitere ,unflle zu verhten4 ,es ist nun ebenso falsch1 eine ,gefahr bei kinematographischen ,vorfhrungen grundstzlich zu verneinen1 wie das verschiedentlich geschehen ist1 als andrerseits den ,kinematograph als ein uerst gefahrbringendes und womglich explosives ,teufelsinstrument hinzustellen1 wenn er auch dem ,auenstehenden1 der nur die ,unglcksberichte in den ,zeitungen liest1 als solches erscheinen mag4 ,mit der ,gefahr verhlt es sich hier gerade so wie bei vielen anderen ,sachen3 bei ,vorsicht ist sie fern1 aber sie naht1 wenn man unachtsam ist4 ,millionen von ,menschen brauchen tagtglich ,leuchtgas1 ,petroleum und ,streichhlzer1 und keinem fllt es ein1 dabei an ,gefahr zu denken4 ,und doch -- wie oft liest man von ,leuchtgas-,explosionen und von explodierten ,petrollampen1 stets ,folgen von ,unachtsamkeit4 ,wieviel ,unglck ist schon angerichtet worden durch achtlos beiseite geworfene1 noch glimmende ,zndhlzer6 ,ebenso ist es auch lediglich die ,unachtsamkeit1 die bei kinematographischen ,vorfhrungen ,unflle herbeifhrte4 ,welches sind hier nun die ,gefahrquellen8 -- ,sie sind1 wie schon frher erwhnt wurde1 in dem leicht entflammbaren ,material der ,films zu suchen4 ,aber in manchen ,fllen boten diese gar nicht den ,anla zum ,brand2 so ist namentlich bei dem groen ,pariser ,unglck die ,entstehung des ,feuers auf eine andere ,ursache zurckzufhren4 ,als ,lichtquelle wurde dort eine ther-,kalklichtlampe benutzt1 und es steht fest1 da die ,lampe whrend der ,vorfhrung anfing schlecht zu brennen4 ,der ,vorfhrer -- heit es in dem ,bericht -- nahm nun eine mit ther gefllte ,flasche1 um dem ,saturator neuen ,brennstoff zuzufhren1 und bat seinen ,gehilfen1 ihm zu leuchten1 da die ,lampe inzwischen ausgegangen war4 ,der ,gehilfe zndete ein ,streichholz an und im ,nu stand alles in ,flammen4 -- ,das war ein unsagbarer ,leichtsinn1 der nicht ohne furchtbare ,folgen bleiben konnte4 ,denn der ther sucht die ,flamme selbst auf ziemliche ,entfernung hin1 er zieht sie an wie ein ,magnet4 ,dazu kommt1 da der therdampf schwer ist und zu ,boden sinkt1 was ihn doppelt und dreifach gefhrlich macht4 ,gegen solch leichtsinnige ,handlungen gibt's nur die eine ,hilfe1 da man an den ,apparat zuverlssige ,leute stellt1 die gut unterrichtet sind und sich der ,verantwortung ihres ,amtes bewut sind4 ,ich will hier nicht alle die ,mglichkeiten durchgehen1 wann sonst ein ,brandunglck durch wer wei welchen ,leichtsinn entstehen kann1 sondern mich zu den besonderen ,gefahren wenden1 welche der ,betrieb des ,kinematographien mit sich bringt1 und diese sind1 wie bereits gesagt1 in dem leicht entflammbaren ,filmmaterial begrndet4 ,wodurch kann nun eine ,entzndung der ,films veranlat werden8 -- ,da mssen wir zunchst an die intensive ,hitze des ,strahlenbndels denken1 welches aus der ,laterne austretend das ,filmband beleuchtet1 um von ihm ein stark vergrertes ,lichtbild auf den ,projektionsschirm zu werfen4 ,nun1 solange der ,film durch das ,werk luft1 knnen ihm die ,strahlen nichts anhaben2 doch wenn der ,film ruhig im ,apparat steht1 vermgen sie eine ,entzndung herbeizufhren -- vorausgesetzt allerdings1 da der ,vorfhrer leichtfertig ist und den ,fehler macht1 die ,strahlen ungehindert einige ,zeit auf den ,film wirken zu lassen4 ,erhht wird in solchem ,falle die ,gefahr durch eine falsche und ungnstige ,einstellung der ,lampe4 ,bei richtiger ,zentrierung befindet sich nmlich die ,spitze des ,strahlenkegels1 welchen die ,laterne nach vorne wirft und der das ,filmbild kreuzt1 im ,objektiv oder vor demselben4 ,steht nun aber die ,lampe um ein gewisses ,stck zu weit nach rckwrts1 so richtet sich die ,strahlenspitze direkt gegen den ,film und letzterer wird dann1 wie von einer ,stichflamme getroffen1 im ,augenblick entzndet4 ,die ,maregeln1 durch welche eine ,entzndung des ,filmbandes durch die ,strahlen verhtet wird1 habe ich weiter oben eingehend besprochen und ich will sie hier nur kurz zusammenfassen4 ,zunchst wurde die ,anweisung gegeben3 man soll die ,zentrierung des ,lichtes vornehmen1 bevor der ,film in das ,werk eingespannt ist4 ,whrend des ,einsetzens ist der ,film ferner durch eine vorgeschobene ,metallscheibe1 durch ein ,mattglas oder ein feines ,drahtnetz gegen die ,wirkung der ,strahlen zu schtzen1 und zwar ist die ,scheibe erst wegzunehmen in dem ,augenblick1 wo das ,werk in ,gang gesetzt wird4 ,diese ,einrichtung wird womglich ergnzt durch einen selbstttigen ,feuerschutz1 wie er oben beschrieben wurde4 ,doch mu derselbe natrlich funktionsfhig gehalten werden2 denn wenn er aussetzt und bei ,ruhestellung des ,apparates das ,strahlenbndel nicht absperrt1 so kann eine solche ,sicherheitseinrichtung besonders gefhrlich werden1 weil sich der ,vorfhrer darauf verlt und in dieser ,hinsicht jede weitere ,vorsicht fr unntig hlt4 ,man findet zuweilen bei ,apparaten eine ,arretiervorrichtung1 mit der man die selbstttige ,feuerschutzscheibe geffnet feststellen kann1 damit man zum ,einstellen ,licht hat4 ,diese ,vorrichtung ist zu verwerfen2 denn es tritt dann leicht die ,gefahr ein1 da der ,vorfhrer die ,arretierung nicht lst und so den ,feuerschutz auer ,ttigkeit lt4 ,praktisch ist1 wie oben erwhnt1 an ,stelle der undurchsichtigen ,klappe ein feines ,drahtnetz1 das ,licht durchlt und doch schtzend wirkt4 ,in ,amerika ist vielfach eine ,feuerschutzvorrichtung in ,gebrauch1 die aus einer zwischen ,laterne und ,mechanismus angebrachten ,klappe besteht4 ,sie schliet normalerweise den ,strahlengang ab und mu vermittels eines ,tritthebels hochgehoben werden1 wenn man projizieren will4 ,der ,vorfhrer ist daher gezwungen1 whrend des ,betriebes seinen ,fu auf dem ,tritt zu halten2 bei einer ,gefahr verheienden ,strung ist er dann in der ,lage1 rasch und ohne jeden ,handgriff die ,stahlen abzuschlieen und den ,film in dieser ,hinsicht gegen ,entzndung zu bewahren4 ,ein ,schutz wird fernerhin durch einen ,khltrog erzielt4 ,es ist aber zu beachten1 da er seine ,wirksamkeit einbt1 wenn die ,khlflssigkeit hei geworden ist4 ,letztere mu also erforderlichenfalls rechtzeitig erneuert werden4 berhaupt mu auch hier der ,vorfhrer mit der ,funktion des ,khltroges bekannt sein2 da man dies nicht immer ohne weiteres voraussetzen kann1 habe ich in einem ,falle gesehen3 der ,khltrog stand ungefllt an seiner ,stelle und hinderte zur ,verwunderung des ,vorfhrers die ,strahlen nicht1 den ,film zu entznden4 ,ein ,schutz des ,filmbandes gegen die intensive ,hitze der ,strahlen ist1 wie gesagt1 insbesondere beim ,stillstande des ,film erforderlich2 solange er in ,bewegung ist und glatt durch den ,apparat luft1 hat man in dieser ,hinsicht nichts zu befrchten4 ,doch darf sich der ,vorfhrer deshalb nicht in ,sicherheit wiegen und seine ,aufmerksamkeit whrend der ,projektion nur dem ,lichtbilde oder gar einem ,schauerroman zuwenden4 ,denn dabei kann er unter ,umstnden schlechte ,erfahrungen machen4 ,wenn nmlich der vorgefhrte ,film einen starken ,ri oder eine schlechte ,klebstelle hat1 was ja allerdings nicht vorkommen sollte1 so kann leicht der ,fall eintreten1 da der ,film an dieser ,stelle unten im ,bewegungsmechanismus durchreit4 ,whrend der ,vorfhrer dann noch ahnungslos weiter dreht oder den ,motor weiter laufen lt1 bleibt das obere ,stck des zerrissenen ,filmbandes in der ,tre hngen1 und wenn nun keine ,sicherheitsvorrichtung vorhanden ist und der ,vorfhrer nicht rechtzeitig eingreift1 so gewinnen die ,strahlen ,zeit1 den ,film zu entznden4 ,damit der ,film whrend der ,vorfhrung in der ,tre stockt und so zu einer ,entzndung ,anla gibt1 ist es brigens nicht ntig1 da der ,film vllig zerreit2 dies wird auch eintreten1 wenn die ,perforation derart beschdigt ist und ausreit1 da der ,transportmechanismus das ,band nicht mehr mitnimmt4 ,auf diese ,weise soll mancher ,brand entstanden sein2 ein ,vorfhrer in ,glasgow hat dabei1 als er den in ,brand gesetzten ,film retten wollte1 sein ,leben eingebt4 ,es ist noch ein ,moment zu beachten4 ,wenn der ,film in der ,tre stockt1 sei es1 da er unten zerrissen ist oder da er infolge ausgerissener ,perforation nicht mehr transportiert wird1 und wenn dann das ,werk auch nur noch kurze ,zeit luft1 so transportiert die ,vorschubtrommel oben weiter1 und da der ,film in der ,tre festsitzt1 so wird der ,bausch zwischen ,trommel und ,tre immer grer4 ,er bildet sich zu einer groen ,schleife aus1 die1 rckwrts schlagend1 in ,gefahr kommt1 auf die ,laterne geworfen und dort in ,brand gesetzt zu werden4 ,man hat auch gegen diese durch ,stockung des ,filmbandes entstehende ,feuersgefahr ,sicherheitsvorrichtungen ausgedacht4 ,eine derselben geht von der eben besprochenen ,vergrerung des ,bausches aus4 ,es werden da zwei dicht hintereinander befindliche gebogene ,metallplatten derart angebracht1 da sie den ,bausch umschlieen2 die innere1 dem ,film zugekehrte ,platte ist leicht federnd beweglich angeordnet1 so da sie einem schwachen ,druck nachgibt4 ,wenn jetzt eine ,stockung des ,filmbandes eintritt und der ,bausch infolgedessen vergrert wird1 so drckt er die innere ,platte gegen die uere und bringt sie in ,berhrung4 ,nun sind beide ,platten an eine besondere elektrische ,stromleitung angeschlossen und in dieser befindet sich ein ,elektromagnet1 der1 in ,ttigkeit gesetzt1 einen ,ausschalter der ,lichtleitung ffnet und damit die ,bogenlampe auer ,betrieb setzt4 ,diese ,stromleitung ist normalerweise geffnet2 sowie aber die beiden ,platten in ,kontakt kommen1 wird der ,strom geschlossen und die ,lampe wird dann durch die angedeutete ,anordnung ausgeschaltet1 so da jede ,gefahr von dieser ,seite her beseitigt ist4 ,zweckmigerweise wird gleichzeitig selbstttig eine ,glhlampe eingeschaltet1 damit der ,vorfhrer ,licht hat und sofort fr ,abhilfe sorgen kann4 ,bei einer andern ,vorrichtung dieser ,art wird ebenfalls der elektrische ,strom zu ,hilfe genommen1 um bei eintretender ,gefahr die ,bogenlampe auer ,ttigkeit zu setzen4 ,die ,stromleitung wird hier zu einer ,trommel gefhrt1 worber der ,film luft1 und zu einer darauf drckenden ,metallrolle4 ,beide ,teile sind gegeneinander isoliert und werden ferner durch den ,film voneinander getrennt1 so da normalerweise der ,strom offen steht4 ,wenn nun aber der ,film reit und das abgerissene ,ende forttransportiert wird1 whrend das andere ,stck weiter oben im ,werk hngen bleibt1 so kommt die ,druckrolle mit der ,trommel in ,kontakt1 der ,strom wird geschlossen und durch die vorher beschriebene ,anordnung das ,licht selbstttig ausgeschaltet4 ,zur ,erhhung der ,sicherheit knnen zwei solcher ,kontaktvorrichtungen1 eine oben und eine unten im ,apparat1 angebracht werden2 es ist aber zu bemerken1 da diese ,einrichtung nur in ,ttigkeit tritt1 wenn das ,filmband ganz zerreit1 nicht aber bei ,filmstockungen1 die durch ,ausreien der ,perforation herbeigefhrt werden4 ,rein mechanisch1 ohne ,anwendung von ,elektrizitt1 arbeitet das folgende ,verfahren1 welches von der ,beobachtung ausgeht1 da der ,film zwischen unterer ,transporttrommel und ,aufrollvorrichtung stramm gespannt wird4 ,an dieser ,stelle lt man gegen den ,film eine ,rolle laufen1 die mittels eines ,hebels eine ,klappe ffnet und dadurch den ,strahlengang freigibt4 ,sobald nun der ,film reit1 senkt sich die ,rolle1 die ,klappe schliet und sperrt die ,strahlen ab1 so da das eventuell in der ,trffnung hngende ,ende gegen ,entzndung bewahrt ist4 ,eine in ,amerika vielfach bliche ,schutzvorrichtung besteht darin1 da das ,gehuse des ,apparates oben mit einem ,drahtgitter umschlossen wird1 welches sich in hinreichendem ,abstnde vom ,gehuse befindet und den ,film vor der ,berhrung mit den heien ,metallteilen bewahrt4 ,es ist nun die ,frage zu errtern3 wie steht es mit der ,gefahr der ,ausbreitung des ,feuers1 wenn das ,filmbildchen in der ,tre durch die ,strahlen entzndet ist8 -- ,einen gewissen ,schutz gegen eine rasche ,fortpflanzung des ,brandes bietet die ,tre selbst1 die den ,film nach allen ,seiten1 insbesondere nach oben und unten1 umschliet4 ,ich habe in dieser ,hinsicht mit verschiedenen ,apparaten eine ,reihe von ,versuchen angestellt1 wobei ,filmstcke eingesetzt und in der ,trffnung zur ,entzndung gebracht wurden4 ,es zeigte sich dabei folgendes4 ,bei ,apparaten1 wo die ,filmfhrung der ,tre oberhalb und unterhalb der ffnung einen ,kanal bildet1 der hinreichend enge und hoch ist1 brannte die ,flamme regelmig aus1 und zwar beschrnkte sich das ,feuer auf das freiliegende ,filmbildchen4 ,das ,ersticken der ,flamme erklrt sich dadurch1 da die hochziehenden ,brandgase den ,kanal fllen und der ,flamme dort die zum ,weiterbrennen erforderliche ,luft rauben4 ,wenn der ,film hingegen in der ,tre keine solch enge1 kanalartige ,fhrung findet1 so brennt er1 wie die ,versuche zeigten1 nach oben weiter und setzt dann das oberhalb der ,tre befindliche ,filmstck in ,feuer4 ,in der ,tre selbst1 oberhalb der ffnung1 lt der ,film dabei ,asche zurck1 whrend der fest eingeklemmte ,perforationsrand unversehrt bleibt4 ,nach unten pflanzte sich der ,brand in keinem ,falle fort2 die ,flamme brannte vielmehr im unteren ,teile der ,tre regelmig aus4 ,bei der ,fortpflanzung des ,feuers1 das durch ,einwirkung der ,strahlen an der beleuchteten ,stelle des ,filmbandes entstanden ist1 spielt noch ein weiteres ,moment eine groe ,rolle4 ,die ,flamme schlgt nmlich1 wenn sie vor der ,tre einen freien ,raum findet1 durch die ,trffnung vorne in die ,hhe und bringt das freiliegende ,filmteil oberhalb der ,tre augenblicklich zur ,entzndung4 ,ist die ,trffnung aber nach vorne durch ein ,rohrstck1 welches das ,objektiv trgt1 abgeschlossen 7vergl4 z4 ,b4 ,fig4 #cf71 so kann die ,flamme nicht hochschlagen und man ist in dieser ,hinsicht jeder ,gefahr enthoben4 ,bei ,apparaten1 wo sich das ,objektiv an einer besonderen ,trgervorrichtung befindet und der ,raum zwischen ,tre und ,objektiv frei liegt1 ist daher eine besondere ,sicherheitsvorrichtung am ,platze2 ich habe als solche ein ,schutzblech angegeben1 das1 oben an der ,tre angebracht1 der hochziehenden ,flamme ,halt gebietet4 ,man darf schlielich nicht auer acht lassen1 da die ,strahlen1 welche auf die ,metallteile der ,tre fallen1 eine ,erhitzung derselben herbeifhren1 und da dadurch sowohl die ,entzndung des ,filmbandes als auch die ,verbreitung des ,feuers eine gewisse ,frderung erfhrt4 ,es wird daher jetzt vielfach hinter der ,tre eine ,platte angebracht1 welche diese berflssigen ,strahlen auffngt4 ,die ,platte besitzt einen der ,trffnung entsprechenden ,ausschnitt und wird mit ,asbest bekleidet2 sie kommt in einigen ,abstand von der ,tre1 damit eine khlende ,luftschicht dazwischen bleibt4 ,es ist noch zu erwhnen1 da sich die verschiedenen ,films nicht gleich verhalten3 der eine zndet schneller als der andere2 namentlich ausgetrocknete ,films brennen heftiger und die ,gefahr der ,entstehung und ,weiterverbreitung des ,feuers ist daher bei ihnen grer4 ,ich habe im ,vorstehenden den ,weg angegeben1 wie man sich gegen die ,fortpflanzung des ,feuers1 wenn solches durch die ,wirkung der ,strahlen angerichtet ist1 sichern kann4 ,aber ich mchte ganz entschieden davor warnen1 sich auf die beschriebenen ,vorrichtungen blindlings zu verlassen4 ,gewi mag hundertmal oder noch fter das ,feuer in der ,tre ausbrennen1 gewi mag die ,aussicht1 da dies auch in spteren ,fllen geschieht1 durchaus berechtigt sein1 aber die absolute ,gewiheit1 da nicht auch einmal das ,gegenteil eintreten kann1 da nicht also der ,brand nach oben weiter zieht1 hat man damit noch keineswegs4 ,wie soll sich nun der ,vorfhrer verhalten1 wenn er durch ,unvorsichtigkeit das ,unglck hat1 da die ,strahlen den ,film zur ,entzndung bringen8 ,er kann in solchem ,falle keinen schlimmeren ,fehler machen1 als da er voreilig die ,tre des ,mechanismus ffnet2 denn dadurch wird der ,film freigelegt und das ,band steht augenblicklich lichterloh in ,flammen4 ,ferner mu er sich merken1 da durch ,blasen das ,feuer nur angefacht1 aber nicht gelscht wird4 ,am besten ist es1 die ,brandstelle scharf zu beobachten3 brennt die ,flamme1 wie erwartet1 in der ,trffnung aus1 so ist es gut2 sollte das ,feuer aber nach oben weiterglimmen1 so schneide oder reie man den ,film oberhalb und dann sicherheitshalber auch unterhalb der ,tre ab und bringe die abgeschnittenen ,teile in ,sicherheit4 ,das in der ,tre sitzende ,stck kann alsdann ohne weitere ,gefahr ausbrennen4 ,wenn der ,film allerdings in der ,tre keine hinreichend enge ,fhrung hat1 wenn also ein ,weiterflammen nach oben zu befrchten oder gar sicher zu erwarten ist1 so mu der ,vorfhrer sofort eingreifen4 ,er mu dann sein ,augenmerk darauf richten1 rasch den ,film oben durchzureien und in ,sicherheit zu bringen1 wenn er dazu berhaupt noch ,zeit findet4 ,um ein bergreifen eines solchen ,feuers auf die ,filmspule selbst zu verhten1 werden sogenannte feuersichere ,trommeln verwandt1 wie sie weiter oben beschrieben und abgebildet wurden4 ,das sind vollstndig verschliebare ,bchsen1 worin die ,filmspule untergebracht wird und aus welchen das ,filmband durch eine ,spaltffnung austritt4 ,bei ,brand soll sich hier das ,feuer selbst ersticken4 ,durch die gleiche ,einrichtung wird die ,filmspule unten auf der ,aufrollvorrichtung geschtzt4 ,es ist noch eine selbstttige ,lschvorrichtung zu erwhnen1 die darin besteht1 da durch das ,feuer eine ,schnur durchgebrannt wird1 welche ein mit ,wasser geflltes ,gef im ,gleichgewicht hielt1 das nun umkippt und einen ,wassersturz ber den ,film sendet4 ,soviel ber die ,gefahr der ,entzndung durch die ,strahlen der ,laterne6 ,wie steht es nun mit weiteren ,gefahren8 -- ,es liegt auf der ,hand1 da das feuergefhrliche ,material der ,films allerhand ,gelegenheit zu einem ,brande bietet1 wenn es der ,vorfhrer an der ntigen ,bedachtsamkeit und ,vorsicht fehlen lt4 ,er braucht nur ein glimmendes ,streichholz oder glhende ,zigarrenasche auf einen ,film zu werfen1 oder die ,zigarre selbst damit in ,berhrung zu bringen1 was ja durch die ,dunkelheit bei der ,vorfhrung begnstigt wird2 es gengt auch eine unvorsichtige ,hantierung mit einem ,licht oder mit dem ,filmbande1 um ein ,feuer herbeizufhren4 ,welcherlei ,flle da sonst noch mglich sind1 das auszudenken und aufzufhren wird berflssig sein4 ,wichtig aber ist die ,frage3 ,wie kann hier ,unglck vermieden werden8 -- ,nun1 am sichersten dadurch1 da man1 soweit es geht1 vorbeugt4 ,vor allem sollte in der ,nhe des ,apparates und der ,films nicht geraucht werden2 die zur ,vorfhrung bereitliegenden sowie die gezeigten ,films sollten in ,blechbchsen verschlossen aufbewahrt sein und nicht frei umher liegen4 ,wenn der ,apparat keine ,aufrollvorrichtung hat1 lasse man die ,films nicht lose auf die ,erde laufen1 sondern in einen ,behlter1 am besten aus feuersicherm ,material1 der durch einen mit ,spalt versehenen ,deckel verschlossen ist4 ,ferner werde auch dem ,widerstand der elektrischen ,lichteinrichtung ein derartiger ,platz angewiesen1 da der ,film niemals damit in ,berhrung kommen kann4 ,frei umherliegendes ,filmmaterial gibt nicht nur einem unvorsichtigen ,vorfhrer leicht ,anla zur ,brandstiftung1 sondern ist auch sehr gefhrlich fr die ,ausbreitung eines im ,apparate entstandenen ,feuers4 ,die ,hauptsache drfte aber wohl sein1 da der ,vorfhrer in jeder ,hinsicht mit dem ,apparate und dessen ,handhabung vertraut ist1 da er ber die ,feuergefhrlichkeit der ,films gut unterrichtet und da er erprobt zuverlssig ist4 ,fr ffentliche kinematographische ,vorfhrungen haben die ,behrden ,vorschriften erlassen1 welche darauf hinzielen1 die ,entstehung von ,brnden mglichst zu verhten1 das ,feuer1 wenn es einmal ausbrechen sollte1 auf seinen ,herd zu beschrnken und das ,publikum in allen ,fllen gegen ,gefhrdung zu sichern4 ,diese ,polizeibestimmungen weichen bei den verschiedenen ,bezirken im einzelnen teilweise voneinander ab1 laufen aber im groen auf dasselbe hinaus4 ,vor allem verlangen sie1 da der ,kinematograph in einem besonderen1 vom ,zuschauerraum getrennten ,raum untergebracht wird1 ber dessen feuersichere ,ausstattung hier und da noch besondere ,anweisungen gegeben sind4 ,als ,apparatraum dient meistens ein ,eisenblech- oder ,asbesthuschen4 ,brennbare ,stoffe aller ,art mssen aus diesem ,raum ferngehalten werden1 er darf nicht mit offenem ,licht erleuchtet werden1 und darin zu rauchen ist verboten4 ,die ,films sollen in feuersicherem ,behlter untergebracht sein4 ,fr die ,bekmpfung eines ,brandes sind gengende ,mengen von ,wasser und ,sand sowie eine ,flammdecke zum sofortigen ,gebrauch bereit zu halten4 ,was den ,apparat selbst anbetrifft1 so lauten die ,sicherheitsvorschriften im wesentlichen dahin1 da er eine ,blendscheibe besitzt1 die den ,film bei ,ruhestellung gegen die ,strahlen schtzt1 und da die ,spulen1 welche zum ,ab- und ,aufwickeln des ,filmbandes dienen1 sich in feuersicheren ,bchsen 7,trommeln7 befinden2 an einigen ,stellen wird auch die ,benutzung einer ,khlkvette zur ,pflicht gemacht4 ,die ,bedienung des ,apparates soll nur durch sachkundige ,leute geschehen1 und zwar bestimmen verschiedene ,bezirke1 da whrend der ,vorfhrung eine zweite ,person zur ,hilfeleistung zur ,hand sei4 ,ich habe hier die ,feuersgefahr bei kinematographischen ,vorfhrungen eingehend behandelt1 und zwar absichtlich4 ,eine so ausfhrliche ,darlegung erschien mir deshalb besonders wichtig1 weil in dieser ,hinsicht viel ,ungewiheit herrscht -- man findet bertreibungen auf der einen und ,sorglosigkeit auf der ndern ,seite4 ,in aller ,interesse ist es zu wnschen1 da sowohl eine bertriebene ,angst vor dem ,kinematograph einer ruhigen und sachlichen ,beurteilung ,platz macht1 als da namentlich auch die genaue ,kenntnis der ,gefahren allenthalben die gengende ,vorsicht im ,betriebe herbeifhrt4 ,allerdings werden sich ,kinematographen-,unflle nicht ganz ausrotten lassen4 ,es wird damit gerade gehen wie mit vielen ndern ,sachen3 hier passiert das ,unglck einem ,neuling1 der unerfahren und nicht unterrichtet ist1 dort einem sorglos gewordenen ,praktiker1 der1 weil es immer gut ging1 vertraut1 da es ohne ,zutun so weiter laufen msse2 auch wird es immer wieder einen fahrlssigen ,vorfhrer geben1 der sich ber die ,vorschriften hinwegsetzt und sich z4 ,b4 nichts daraus macht1 beim ,apparat zu rauchen und die ,filmbchsen als ,aschenbecher zu benutzen4 -- ,aber es kann doch vieles geschehen1 die ,zahl der ,unflle zu beschrnken3 durch ,auswahl geeigneten ,personals1 durch genaue ,unterweisung und durch strenge ,einhaltung der ,sicherheitsmaregeln4 ,noch eins6 ,die besonderen ,gefahren1 welche den kinematographischen ,vorfhrungen anhaften1 sind1 wie wir gesehen haben1 dem leicht entzndlichen ,filmmaterial1 dem ,zelluloid1 zuzuschreiben4 ,welch gewaltigen ,fortschritt die ,einfhrung eines unverbrennlichen oder doch schwer brennbaren ,filmmaterials bedeuten wrde1 ist leicht einzusehen4 ,die ,schwierigkeiten1 welche die ,herstellung eines solchen ,film bereitet1 sind auerordentlich2 viele ,versuche sind gescheitert4 ,es steht aber zu erwarten1 da das unter dem ,namen ,cellit bekannte ,material in nicht zu ferner ,zeit erfolgreich zur ,verwendung gelangt4 ,vorfhrung und ,programm4 ,auch bei der ,vorfhrung halte man an dem ,prinzip fest1 dem ,publikum den ,aufenthalt mglichst angenehm zu machen4 ,wer in dieser ,hinsicht gleichgltig ist1 wer da meint1 es geschehe genug1 wenn jeder ,zuschauer seinen ,sitzplatz habe und dann die ,bilder heruntergerasselt sehe1 der mag leicht mancherlei ,anla zur ,unzufriedenheit bieten1 und wenn er das ,auge offen hlt1 so wird er beobachten1 da er damit seinem ,unternehmen am meisten schadet4 ,es heit auch hier1 mit berlegung an die ,sache heranzugehen4 ,in erster ,linie mu der ,vorfhrer den ,apparat sowohl wie die ,lichteinrichtung durch und durch kennen und mit deren ,bedienung vllig vertraut sein4 ,es gengt nicht1 da er die ,einrichtung einmal tadellos vorfhrt3 er mu auch ber fehlerhafte ,erscheinungen ,bescheid wissen1 damit er solche zu vermeiden versteht1 und mu in der ,lage sein1 bei irgendwelcher ,strung1 ohne den ,kopf zu verlieren1 sofort ,abhilfe zu schaffen4 ,alle ,vorbereitungen1 wie ,einrichten des ,apparates1 ,zentrieren der ,lichtquelle und ,scharfeinstellen des ,objektivs1 sollten vorher erledigt werden1 und wenn etwas noch nach ,erscheinen des ,publikums zu geschehen hat1 so besorge man es mglichst unbemerkbar4 ,da man die ,zuschauer vor ,nebenlicht bewahren und mit dem ,gerusch des ,apparates mglichst verschonen mu1 sowie da die ,sitzpltze zweckmig anzuordnen sind1 habe ich oben schon gesagt4 ,vor allem lasse man das ,publikum nicht im ,dunklen sitzen1 wenn kein ,bild auf der ,projektionswand steht2 man sorge vielmehr fr ausreichende ,beleuchtung vor und nach der ,vorfhrung1 und zwar mu der ,raum hell gemacht werden1 sowie der ,apparat aufhrt zu spielen4 ,ferner richte man es so ein1 da die ,zuschauer niemals die weie ,wand zu sehen bekommen4 ,man vermeide es auch mglichst1 den ,beginn der ,vorstellung zu verschieben2 denn1 mssen die ,leute ber die angesetzte ,zeit hinaus warten1 so werden sie ungeduldig und unzufrieden4 ,kurz und gut3 man strebe darnach1 alles so gut zu gestalten1 da die ,zuschauer nichts auszusetzen haben2 wenn man dies im ,auge hlt1 findet sich der richtige ,weg von selbst und man wird gut dabei fahren4 ,wie eben schon gesagt1 mu man es unbedingt vermeiden1 die ,zuschauer die weie ,wand sehen zu lassen4 ,wenn die ,films aneinander geklebt werden1 wie dies meist blich ist1 so klebe man stets ein kurzes ,stck schwarzen ,film dazwischen4 ,spannt man die ,films einzeln ein1 so mu der ,vorfhrer aufpassen1 da er im rechten ,augenblick den ,verschlu schliet1 denn wenn er das ,ende des ,film hindurchdreht1 so kommt der wei beleuchtete ,schirm zum ,vorschein und das ,publikum wird pltzlich durch den grellen ,schein geblendet4 ,darunter leidet der ,eindruck auch des besten ,bildes4 ,der ,schlu eines jeden ,bildes lt sich brigens leicht dadurch kenntlich machen1 da man ein ,stck schwarzen ,film anklebt4 ,nun das ,programm6 -- ,ich denke hierbei an eigentliche kinematographische ,vorfhrungen1 wie solche z4 ,b4 in den zahlreichen ,kinematographen-,theatern veranstaltet werden4 ,wenn man sich da zunchst umsieht1 was auf dem ,gebiete der ,filmfabrikation geleistet wird1 so mu man geradezu staunen2 ,phantasie und ,unternehmungsgeist berbieten sich1 immer ,neues und ,originelles zu schaffen4 ,die ,auswahl an ,sujets ist ganz enorm2 leider aber findet sich manches ,stck darunter1 dessen ,vorfhrung lieber unterbliebe4 ,jeder ,leiter eines ,kinematographien-,unternehmens tut gut daran1 sein ,programm rein zu halten von solchen ,bildern1 die verrohend wirken und die ,sensationslust der ,menge zchten2 er halte fest an dem ,grundsatz1 nur ,darstellungen zu geben1 welche ,belehrung und ,unterhaltung im edlen ,sinne bieten4 ,fr die ,zusammenstellung des ,programms lt sich natrlich kein allgemein gltiges ,schema geben4 ,bei der ,auswahl der ,bilder mu man sich zunchst nach dem ,publikum richten4 ,in einer ,industriestadt z4 ,b41 wo man hauptschlich mit ,fabrikarbeitern zu rechnen hat1 wird man andere ,zusammenstellungen whlen1 wie in einem ,landstdtchen oder in einem ,militrplatz2 und fr ,kinder hinwieder wird man ein anderes ,programm machen als fr ,erwachsene4 ,in dieser ,hinsicht mag es vielleicht schwer sein1 von vorneherein das ,richtige zu treffen3 ,es gilt daher beobachten1 welcherlei ,bilder am besten gefallen4 ,ist man hierber im klaren1 so heit es nun1 ,sujets auszusuchen1 welche zusammen passen1 und diese dann in geeignete ,reihenfolge zu bringen4 ,da mu der ,leiter des ,unternehmens zeigen1 was ihm an ,erfahrung1 ,geschick und ,geschmack eigen ist2 er nehme diese ,arbeit nicht zu leicht1 denn der ,erfolg hngt doch in erster ,linie von seiner ,darbietung ab4 ,die ,bilder mgen an sich noch so schn sein1 werden sie wahllos bunt durcheinander gezeigt1 so kann ihre ,wirkung zerstrt werden2 der ,gesamteindruck der ,vorfhrung wird dann keinesfalls befriedigend ausfallen4 ,in der ,aufeinanderfolge der ,darstellungen sind harte ,gegenstze zu vermeiden2 es wre z4 ,b4 verfehlt1 auf einen ,film zum ,totlachen eine grausige ,tragdie zu bringen4 ,das ,programm soll in allen ,teilen abgestimmt und harmonisch sein2 diese ,forderung ist hier ebenso berechtigt wie bei einem ,konzert1 wo man nicht nur schne ,musik zu hren wnscht1 sondern auch eine geschmackvolle ,zusammenstellung auserlesener ,stcke verlangt4 ,ein erfahrener ,unternehmer wird nicht das ,beste zuerst bringen2 er wird vielmehr fr eine gewisse ,steigerung sorgen1 um dadurch das ,publikum in ,spannung zu halten4 ,auf keinen ,fall darf die ,vorfhrung auf die ,dauer ermdend wirken1 was z4 ,b4 eintreten kann1 wenn man des ,guten zuviel tut4 ,das ,einlegen von ,pausen ist unbedingt erforderlich4 ,in den ,kinematographen-,theatern wickelt sich das ,programm in der ,regel in einer bis anderthalb ,stunde ab1 und zwar wird es in drei ,abteilungen gebracht1 zwischen denen ,pausen von etwa #aj ,minuten liegen4 ,es ist blich1 jedes ,bild durch einen ,titel anzuzeigen2 diesen ,brauch halte man unbedingt bei4 ,besteht ein ,film aus mehreren ,abteilungen1 so empfiehlt es sich1 den bergang zu jeder neuen ,szene ebenfalls durch eine berschrift zu kennzeichnen4 ,gelegentlich wird es mglich sein1 das ,programm unter einem bestimmten ,motto herauszugeben1 und wenn das geschickt gemacht wird1 so gewinnt die ,vorfhrung dadurch unbedingt an ,interesse4 ,natrlich mu dabei ,eintnigkeit vermieden werden4 ,welche ,abwechslung lt sich z4 ,b4 schaffen in einem ,programm mit dem ,motto3 ,reise um die ,erde in so und so vielen ,szenen oder ,bildern6 ,da kann man ,landschaften1 ,panoramas1 ,straenszenen1 ,seestcke1 ,darstellungen aus dem ,volksleben1 ,jagd- und ,tierbilder1 und wer wei was sonst noch1 vereinen1 auch geeignete humoristische ,films lassen sich darin unterbringen4 ,es ist kein schlechter ,gedanke1 zwischendurch einige stehende ,lichtbilder zu zeigen1 welche auf das gemeinsame ,thema ,bezug haben4 ,das ,programm erfhrt dadurch eine treffliche ,ergnzung2 gleichzeitig wird so der ,zuschauer davor bewahrt1 durch die ewige ,bewegung auf der ,wand1 der das ,auge rastlos folgen soll1 zu ermden4 ,es gibt eine ,art ,erholungspause4 ,da man durch ,einschalten von ,nebelbildern das ,programm noch prchtiger ausgestalten kann1 darauf mchte ich hier immerhin aufmerksam machen4 ,der ,nebelbilderapparat besteht bekanntlich aus zwei oder drei ,projektionslaternen1 die unter einem ,winkel ber- oder nebeneinander so aufgestellt sind1 da ihre ,lichtkreise auf der ,wand sich decken1 und aus einem ,dissolver1 d4 h4 einer ,vorrichtung1 welche die ,bilder ineinander bergehen1 oder1 wie man sagt1 verschwinden lt4 ,die beigegebene ,abbildung 7,fig4 #aaj7 zeigt z4 ,b4 einen aus drei bereinander stehenden ,laternen gebauten ,apparat1 deren untere mit ,kinematograph versehen ist und lebende ,lichtbilder wirft1 whrend die beiden oberen zur ,darstellung von ,nebelbildern sowie auch einfachen stehenden ,lichtbildern dienen4 ,man kann die ,einrichtung auch so treffen1 da fr beide ,zwecke besondere ,apparate benutzt werden1 da man also eine ,laterne mit ,kinematograph fr sich aufstellt und daneben eine ,doppellaterne4 ,illustration3 ,fig4 #aaj4 ,mit dem ,nebelbilderapparat wird man an geeigneter ,stelle das eine oder andere ,effektstck einschalten4 ,es heit aber3 sorgsam ,auswahl treffen und nicht zu viel bringen4 ,am besten kommen diese ,effekte zur ,wirkung1 wenn die ganze ,vorfhrung nach einem bestimmten ,motiv zusammengestellt ist4 ,so wrde man in dem oben angedeuteten ,programm ,reise um die ,erde z4 ,b41 nachdem der ,kinematograph in lebendigem ,bilde die ,ausfahrt des ,ozeandampfers gezeigt hat1 ein ,effektbild ,sonnenuntergang auf dem ,meere bringen4 ,dazu projiziert zunchst die erste ,laterne ein prchtig koloriertes ,bild eines ,sonnenunterganges1 wie er sich uns vom ,schiff aus auf dem unendlichen ,ozean darbietet4 ,alsdann setzt man in die zweite ,laterne dasselbe ,bild1 jedoch als ,mondschein koloriert1 und dreht den ,dissolver2 das ,purpur des ,sonnenuntergangs geht nun allmhlich in ,blau ber1 und whrend die erste ,laterne langsam auer ,ttigkeit tritt1 gewinnt das dunkle ,blau immer strker an ,kraft1 ,mondschein schimmert auf den ,wellen4 ,ein derartiger ,effekt1 so einfach er sich erzielen lt1 ist von unbeschreiblicher ,wirkung2 das ,publikum wird um so mehr ,gefallen daran finden1 als das ,auge die ,ruhe eines solchen ,bildes zwischen den kinematographischen ,darstellungen recht wohltuend empfindet4 ,wenn ich es eben als zweckmig empfahl1 stehende ,lichtbilder bei der ,kinematographien-,vorfhrung zu ,gaste gehen zu lassen1 so mchte ich jetzt darauf hinweisen1 da umgekehrt der ,kinematograph eine prchtige ,ergnzung zu einer ,darbietung von einfachen ,lichtbildern wie auch von ,nebelbildern bildet und da er namentlich bei ,projektionsvortrgen vorzgliche ,dienste leisten kann4 ,denn das stehende ,lichtbild kann doch1 was ,anschaulichkeit betrifft1 an die kinematographische ,darstellung nicht heran4 ,wer noch nie am ,meere war1 erhlt wohl vom ,lichtbilde einen ,begriff von der unendlichen ,wasserflche1 aber erst der ,kinematograph zeigt ihm -- gleich der ,wirklichkeit -- wie die mchtigen ,wogen dahin gehen oder wie sie brandend und schumend gegen die ,kste schlagen1 zeigt ihm1 wie ein ,ozeandampfer hinausfhrt oder ein ,kriegsschiff manvriert4 ,das ,lichtbild greift eben nur einen einzelnen ,moment aus dem ,leben heraus1 whrend der ,kinematograph eine ganze ,episode wiedergibt und uns geradezu in die ,wirklichkeit versetzt4 ,daher sollte dieser ,apparat1 wo es angeht1 zur ,erhhung der ,anschaulichkeit bei ,lichtbildervortrgen herangezogen werden2 er kann da in vielen ,fllen von groem ,nutzen sein4 ,namentlich in ,spezialitten-,theatern1 wo der ,kinematograph sich als ,schlunummer eingebrgert hat1 ist es blich1 die ,vorfhrung der lebenden ,bilder mit ,musik zu begleiten4 ,wer in solchen ,fllen das ,programm aufzustellen hat1 hte sich davor1 in ,geschmacklosigkeiten zu verfallen und ,musikstcke zu whlen1 die zu den ,films nicht passen4 ,denn unter einer ungeeigneten ,begleitung mu der ,eindruck leiden1 wenn er nicht gar ein schlechter wird2 dann lieber keine ,musik6 ,es ist wiederholt darauf hingewiesen worden1 da den lebenden ,lichtbildern eigentlich etwas fehlt1 um wirklich lebendig zu wirken2 und gewi1 wenn da auf der ,wand in wundervoller und naturgetreuer ,darstellung ein mchtiger ,wasserfall herunter braust oder wenn die wilden ,wogen des sturmgepeitschten ,meeres gegen die ,kste donnern -- was sagen denn unsere ,ohren ob dieser geruschlosen ,darstellung6 ,je natrlicher und packender das ,bild ist1 je tiefer wir uns in die ,situation hineindenken1 desto mehr vermissen wir den ,laut2 jeden ,augenblick vermeint unser ,ohr das ,brausen oder ,donnern mte losbrechen und ist gewissermaen enttuscht ber die atemlose ,stille4 ,nicht nur aus der ,natur1 sondern auch vom ,theater her sind wir gewohnt1 gleichzeitig zu sehen und zu hren4 ,ja1 die ,bhne bringt das1 was der ,kinematographien-,vorfhrung fehlt3 die ,nachahmung des ,naturlautes2 dort knnen wir also lernen4 ,wer etwas in die ,geheimnisse der ,bhnentechnik eindringt1 wird finden1 da verhltnismig einfache ,mittel gengen1 um ausgezeichnete ,wirkungen hervorzurufen4 ,natrlich mu man sich auch hier vor bertreibungen hten2 es heit sorglich abwgen1 wann solche ,mittel berhaupt angebracht sind1 und dann ngstlich beachten1 da sie im richtigen ,augenblick einsetzen4 ,illustration3 ,fig4 #aaa4 ,um demjenigen1 der sich fr diesen ,gegenstand interessiert1 einen ,begriff zu geben1 will ich die eine oder andere ,vorrichtung kurz beschreiben4 ,die beistehende ,abbildung 7,fig4 #aaa7 zunchst stellt eine ,maschine dar1 mit der man das ,brausen des ,wassers nachahmen kann4 ,sie besteht aus einem einfachen hlzernen ,gestell1 welches eine ,trommel trgt2 diese ,trommel ist mit grobem ,glaspapier berspannt und lt sich mittels einer ,kurbel drehen4 ,oben ist schaukelartig1 rechts und links durch ,stifte gehalten1 ein langer1 flacher ,kasten aus ,weiblech aufgesetzt1 in welchen eine ,reihe ,ngel eingeschlagen ist2 diese gehen durch das ,metall in einen zweiten darunter angebrachten hlzernen ,boden4 ,auf den ,holzboden ist grobes ,glaspapier aufgespannt1 welches mit dem ,glaspapier der ,trommel in ,berhrung kommt4 ,wenn man nun mit der linken ,hand den ,kasten in schrger ,stellung festhlt und mit der rechten die ,kurbel dreht1 so gibt es ein ,gerusch1 das sich wie das unaufhrliche ,rauschen eines ,wasserfalles anhrt4 ,um das ,rauschen und ,brechen der ,wogen an einer steinigen ,kste nachzuahmen1 bringt man in den ,kasten eine ,anzahl kleiner ,steinchen und dicker ,schrotkugeln2 ferner braucht man dazu ein langes ,stck ,blech4 ,im ,augenblick1 wo die ,welle sich bricht1 lt man das ,blech durch einen ,druck von beiden ,seiten her sich durchbiegen1 soda es hin- und herschwingt1 wie dies die punktierten ,linien in ,fig4 #aab andeuten2 unmittelbar darauf gibt man der ,kurbel eine rasche ,drehung1 um das ,vorschieen des ,wassers auf den ,strand wiederzugeben1 und neigt dann den schrg stehenden ,kasten nach der ndern ,seite1 so da die ,steinchen und ,krner herber rutschen und rollen1 wobei sie immer gegen die eingeschlagenen ,ngel stoen4 ,hierdurch wird das ,zurckziehen des ,wassers und das ,nachrollen der ,steine trefflich imitiert4 ,mit derartigen ,vorrichtungen kann man vielerlei ,kombinationen machen2 natrlich mu die ,wirkung gehrig studiert und in ,verbindung mit dem ,bilde ausprobiert werden4 ,illustration3 ,fig4 #aab4 ,das ,rollen des ,donners lt sich sehr gut wiedergeben mit ,hilfe eines groen ,eisenblechs1 das etwa ein ,meter oder noch mehr lang und breit ist2 man stellt es mit einer ,kante auf den ,boden und drckt von oben derart darauf1 da es hin und her schwingt1 wie es bei dem oben benutzten ,blech 7,fig4 #aab7 geschah4 ,wind und ,sturm werden mit ,hilfe einer ,trommel zur ,darstellung gebracht1 die mit einer ,art ,schaufeln wie ein ,dampferrad versehen und drehbar angeordnet ist4 ,oben ber die ,trommel ist mglichst stramm ein ,stck schwerer grober ,seide oder auch ,segeltuch gespannt1 das bei rascher ,umdrehung der ,trommel das gewnschte ,gerusch gibt4 ,bei einer ndern ,ausfhrung sind auf der ,trommel an ,stelle der ,schaufeln scharfkantige ,leisten angebracht und um die ,trommel ist eine ,reihe von starken ,schnren gespannt1 die unten am ,gestell der ,maschine befestigt werden4 ,bei raschem ,drehen reiben die ,kanten ber die ,schnre und bringen das ,gerusch hervor4 ,zur ,not lt sich das ,heulen des ,windes auch in der ,weise nachahmen1 da man einen krftigen ,gartenschlauch um den ,kopf schwingt4 ,das ,prasseln des ,regens wiederzugeben1 dazu wird man bei kinematographischen ,vorfhrungen wohl selten in die ,lage kommen4 ,immerhin sei hier beschrieben1 wie man sich helfen kann4 ,es wird ein ,stck ,packpapier auf einen groen ,reif geklebt und eine ,handvoll ,krner darauf gebracht4 ,wenn man den ,reif nun rundum schwenkend von einer ,seite zur andern neigt1 rollen die ,krner auf dem ,papier herum und rauschen dabei wie der ,regen4 ,damit ein solcher ,effekt zur ,geltung kommt1 darf das ,gerusch des ,kinematograph allerdings nicht vorherrschend sein4 ,bei der jetzt blichen ,anordnung der ,kinematographen-,theater1 wo der ,apparat in einem isolierten ,vorfhrungsraum steht1 ist letzteres nicht zu befrchten4 ,illustration3 ,fig4 #aac4 ,geruschmaschine4 ,zur ,nachahmung der verschiedenen ,gerusche hat man auch ,apparate konstruiert1 die gewissermaen in komprimierter ,form alle mglichen ,vorrichtungen dieser ,art umfassen4 ,eine solche ,geruschmaschine ist in ,fig4 #aac dargestellt4 ,damit lt sich nun alles wiedergeben1 was man wnscht3 ,donnern und ,kanonen1 ,pferdegetrampel1 ,automobilgerappel1 ,trommelschlag1 ,flten1 ,glockenschlag und ,signal1 ,wasserfall und ,regen1 ,zerbrechen von ,glas1 ,kindergeschrei1 ,hundegebell usw4 ,verbindung von ,kinematograph und ,sprechmaschine4 ,eine weit natrlichere ,wiedergabe1 und zwar mit viel grerem ,spielraum bietet uns der ,phonograph2 er beschrnkt sich nicht auf die ,laute der ,natur1 sondern bringt auch ,musik1 ,rede und ,gesang4 ,die ,bemhungen1 ,kinematograph und ,sprechmaschine zu verbinden1 haben schon recht hbsche ,resultate gezeitigt4 ,beide ,apparate mssen natrlich exakt zu rechter ,zeit einsetzen und genau taktmig laufen1 wenn man nicht ein wirres ,durcheinander bekommen will4 ,diese ,forderung zu erfllen1 erscheint an sich einfach3 man braucht nur die ,rderwerke von ,kinematograph und ,sprechmaschine durch eine geeignete bersetzung zwanglufig miteinander zu verbinden1 dann mu der eine genau mit dem anderen gehen1 er kann nicht vorstreben oder zurckbleiben4 ,indessen bietet die praktische ,ausfhrung insofern zunchst eine ,schwierigkeit1 als man die ,sprechmaschine1 um die richtige ,wirkung zu erzielen1 beim ,projektionsschirm1 also weit vom ,kinematograph entfernt1 aufstellen mu4 ,besondere ,schwierigkeiten aber liegen in folgender ,bedingung3 die ,sprechmaschine mu mit einer bestimmten1 gleich bleibenden ,geschwindigkeit laufen1 damit der ,ton die richtige ,hhe erhlt1 und darin ist die ,maschine sehr empfindlich -- jede ,abweichung bringt einen ,miton4 ,nun ist der ,kinematograph ein unruhiger ,bruder2 er luft nicht so gleichmig3 da kommt z4 ,b4 einmal eine ,klebstelle im ,filmband1 die momentan eine geringe ,verzgerung der ,geschwindigkeit herbeifhrt4 ,in diesem ,augenblick schreit die ,sprechmaschine1 welche1 da sie fest mit dem ,kinematograph gekuppelt ist1 nun ebenfalls etwas langsamer luft2 der ,ton geht dabei herunter1 um dann aber sofort wieder in die ,hhe zu schnellen4 ,um diesen belstand zu vermeiden1 lt man die ,sprechmaschine1 so wie sie soll1 ruhig fr sich laufen und reguliert nun nach ihrem ,gang mittels einer ,anzeigevorrichtung die ,geschwindigkeit des ,kinematograph-,mechanismus4 ,man mu ferner auch noch mit der ,mglichkeit rechnen1 da einmal die ,nadel der ,sprechmaschine entgleist und in eine benachbarte ,schallfurche berspringt4 ,in solchem ,falle ist ein entsprechendes ,beidrehen des ,kinematographen erforderlich1 damit ,bild und ,ton wieder in ,einklang kommen4 ,der ,vorrichtungen1 die zur ,kontrolle des ,gleichlaufes dienen und die man ,synchronismen nennt1 gibt es verschiedene4 ,illustration3 ,fig4 #aad4 ,eine einfache ,anordnung zu diesem ,zwecke ist in ,fig4 #aad dargestellt4 ,das ,werk der ,sprechmaschine1 die mittels eines ,uhrwerkes oder eines ,elektromotoren angetrieben wird1 betreibt gleichzeitig einen kleinen ,kollektor3 es ist das eine ,trommel1 die auf ihrem ,umfange mehrere ,kontakte besitzt4 ,darauf schleift eine ,feder1 von der eine ,stromleitung zu einer elektrischen ,uhr fhrt4 ,wenn nun die ,sprechmaschine luft1 so erhlt die elektrische ,uhr bei jeder ,kontaktberhrung1 die die ,feder auf dem ,kollektor macht1 einen ,stromsto2 der in der ,uhr angeordnete ,elektromagnet stt dann mit seinem ,anker das ,steigrad weiter und mit diesem dreht sich der ,uhrzeiger jeweils um ein kleines ,stckchen vorwrts4 ,auf diese ,weise wird also der ,uhrzeiger durch die ,sprechmaschine in ,betrieb gesetzt1 und zwar hngt die ,geschwindigkeit1 mit der er sich bewegt1 von der ,umdrehungsgeschwindigkeit der ,sprechplatte oder -walze ab4 ,nun besitzt die ,uhr noch einen zweiten ,zeiger4 ,dieser wird durch ,zahnradbersetzung vermittels einer biegsamen ,welle angetrieben1 die an einer der rasch laufenden ,achsen des ,kinematograph-,mechanismus angebracht ist4 ,wenn man den ,kinematograph-,mechanismus dreht1 so luft dieser ,zeiger rund4 ,die gesamte ,anordnung ist nun derart getroffen1 da ,kinematograph und ,sprechmaschine richtig zusammen laufen1 wenn sich die beiden ,uhrzeiger mit gleicher ,geschwindigkeit drehen4 ,der ,vorfhrer braucht also beim ,betriebe nur die ,uhr zu beobachten und seinen ,mechanismus derart zu drehen1 da die ,uhrzeiger sich stets decken4 ,bleibt einer der ,zeiger zurck oder strebt er vor1 so mu der ,vorfhrer entsprechend rascher oder langsamer drehen4 ,erfolgt der ,antrieb des ,kinematographien mit ,motor1 so mu der ,vorfhrer je nach der ,verschiebung der ,zeiger den ,regulierwiderstand des ,motors entsprechend verstellen1 damit dessen ,geschwindigkeit geregelt wird4 ,zum ,betriebe der ,uhr gengt eine ,batterie von zwei ,trockenelementen4 ,in diesen ,stromkreis werden zur ,verstndigung zwischen ,vorfhrer und dem ,mann1 der die ,sprechplatte auflegt1 ,telephone mit ,anrufklingeln eingeschaltet4 ,die ,auslsung der ,sprechmaschine kann durch den ,vorfhrer von seinem ,stande aus bewirkt werden2 es ist eine derartige ,fernauslsung praktisch1 weil dann ein gleichzeitiges ,einsetzen beider ,apparate leichter zu erzielen ist4 ,man hat die ,uhr auch in der ,weise abgendert1 da nur ein einziger ,zeiger zur ,verwendung kommt1 der mittels ,differentialgetriebes gleichzeitig vom ,kinematograph-,mechanismus und durch ,vermittlung der elektrischen bertragung von seiten der ,sprechmaschine angetrieben wird4 ,hier mu bei ,gleichlauf der ,zeiger stillstehen4 ,schlgt er nach rechts oder links aus1 so wei der ,vorfhrer1 da der ,kinematograph zu rasch oder zu langsam luft1 und er mu dann entsprechend korrigieren4 ,eine andere ,anordnung benutzt statt der ,uhr drei ,glhlampen von verschiedenen ,farben1 die am ,kinematograph-,mechanismus oder dicht daneben angebracht sind4 ,bei richtigem ,laufe beider ,apparate brennt die mittlere ,lampe1 die wei sein mag2 luft der ,kinematograph vor oder bleibt er zurck1 so brennt die rote oder grne ,lampe rechts bezw4 links4 ,ein gnzlich anderes ,prinzip verfolgt ein ,system1 bei dem in der ,ecke der ,projektionswand ein rotierendes optisches ,signal erscheint1 das durch das ,werk der ,sprechmaschine in ,ttigkeit gesetzt wird und das der ,vorfhrer von seinem ,stande aus verfolgen mu1 um danach den ,lauf seines ,apparates zu regeln4 ,man hat auch ,vorrichtungen ersonnen1 die den ,gleichlauf selbstttig kontrollieren4 ,eine solche kann z4 ,b4 mit der elektrischen ,uhr1 die einen normalerweise ruhig stehenden ,zeiger besitzt1 verbunden werden4 ,wenn der ,kinematograph1 der durch einen ,motor angetrieben wird1 zu langsam luft1 so schlgt der ,zeiger nach links aus2 dabei berhrt er nun einen ,kontakt1 der durch ,schlieen eines ,stromkreises bewirkt1 da der ,regulierwiderstand des ,motors entsprechend verndert wird und da letzterer einen rascheren ,lauf annimmt4 ,ist die ,geschwindigkeit des ,mechanismus zu gro1 so schlgt der ,zeiger nach rechts aus und berhrt dabei einen zweiten ,kontakt1 der in umgekehrter ,weise auf den ,regulierwiderstand einwirkt und eine ,verlangsamung des ,motors herbeifhrt4 ,in der ,regel kommt bei der ,darstellung des ,tonbildes -- so nennt man diese ,vorfhrungen -- das ,grammophon zur ,verwendung1 das mit ,schallplatten arbeitet1 im ,gegensatz zum ,phonograph1 bei dem ,walzen benutzt werden4 ,die ,aufnahmen von ,bild und ,ton werden nicht gleichzeitig1 sondern getrennt vorgenommen1 und zwar erfolgt die eine an ,hand der anderen2 in der ,regel wird zuerst die ,tonaufnahme gemacht und darnach die kinematographische4 ,fehlerhafte ,erscheinungen beim ,arbeiten mit dem ,kinematograph4 ,zunchst mchte ich auch hier davon abraten1 sofort1 wenn der ,apparat beschafft ist1 ,vorstellungen zu geben1 wie dies vielfach oder gar meistens geschieht2 man nehme sich soviel ,zeit1 als ntig ist1 die ,konstruktion und deren ,handhabung in allen ,teilen grndlich kennen zu lernen4 ,wenn dabei ,mierfolge eintreten1 so prfe man ruhig und sachlich4 ,dabei mgen die folgenden ,ausfhrungen als ,anhalt dienen4 ,fehlerhafte ,erscheinungen bei der ,darstellung des ,lichtes habe ich hier nicht mit aufgenommen1 da solche in der ,beschreibung der ,lichteinrichtungen schon bercksichtigt wurden4 ,zerspringen der ,kondensorlinsen wird vielfach hervorgerufen durch zu rasche ,erhitzung derselben bei der ,inbetriebsetzung1 wie auch durch pltzliche ,abkhlung nach der ,vorfhrung4 ,man wrme die ,linsen langsam an1 indem man die brennende ,lampe erst nach und nach dem ,kondensor nhert1 und schtze sie andrerseits auch nach der ,vorfhrung1 wenn man die ,lampe ausgelscht hat1 gegen kalten ,luftzug4 ,die ,linsen sollen ferner nicht zu fest in der ,fassung sitzen1 sondern ,spiel haben fr die ,ausdehnung1 die mit der ,erwrmung erfolgt4 ,beim ,arbeiten mit ,kalklicht ist darauf zu achten1 da man das ,kalkstck rechtzeitig dreht2 die ,stichflamme frit nmlich ein ,loch darein und dieses kann bei unglcklicher ,stellung wie ein ,reflektor die ,flamme direkt gegen die ,linse werfen1 worauf letztere unfehlbar platzen wird4 ,auch ein ,sprung im ,kalkstck kann eine solche ,reflexion gegen den ,kondensor bewirken4 ,beim elektrischen ,bogenlicht gefhrdet der ,flammbogen1 namentlich bei hoher ,stromstrke1 die ,linse erfahrungsgem dann1 wenn man ihn zu gro werden lt4 ,es gilt das besonders fr solche ,flle1 wo man mit hherer ,spannung1 z4 ,b4 #bbj ,volt1 arbeitet2 bei niedriger ,spannung kann man den ,lichtbogen nicht so gro werden lassen1 da die ,lampe dann auslscht4 ,man stelle auf jeden ,fall die ,kohlen zeitig nach2 dies sollte man schon tun1 um das ,licht gleichmig zu halten4 ,beschlagen der ,linsen4 ,dieser ,fehler macht sich bei der ,projektion durch einen ,schleier ber das ,lichtbild bemerkbar4 ,er rhrt davon her1 da die ,kondensorlinsen kalt waren und bei der starken ,erwrmung sich ,wasserdampf darauf niedergeschlagen hat 7gerade so wie die ,brillenglser beschlagen1 wenn man aus der ,klte ins warme ,zimmer kommt74 ,man sorge von vorneherein fr ,vorwrmung der ,linsen2 dann tritt diese strende ,erscheinung nicht auf4 ,hat man ersteres versumt1 so mu man den ,niederschlag durch einen weichen ,lappen abreiben4 ,die ,linsen mssen ferner ,ventilation haben2 wenn diese ausreichend ist1 so zieht der ,wasserdampf ab4 ,schatten im ,bildfeld4 ,die ,fehler1 welche eine falsche ,zentrierung der ,lampe hervorruft1 sind auf ,seite #aic besprochen und durch eine ,abbildung 7,fig4 #ii7 veranschaulicht4 ,gelingt es nicht1 nach der dort gegebenen ,anweisung ein gleichmig weies ,bildfeld zu erzielen1 so ist die optische ,anordnung nicht richtig4 ,der ,kinematograph-,mechanismus mu alsdann in einen nheren oder greren ,abstand vom ,kondensor gebracht werden1 oder aber die ,brennweite des ,kondensors pat nicht zu derjenigen des ,objektives und es mu eine entsprechend andere ,linsenzusammenstellung fr den ,kondensor genommen werden4 ,unter ,umstnden kann auch eine geeignete ,hilfskondensierungslinse1 die gegen die ,tre des ,apparates kommt1 abhelfen4 ,gelbrote ,ecken oben oder unten im ,bildfeld zeigen sich zuweilen bei ,apparaten1 welche fr das ,filmbild einen verstellbaren ,rahmen besitzen1 und zwar tritt der ,fehler bei ,verstellung des ,rahmens dann auf1 wenn dieser aus dem ,beleuchtungsfeld gebracht wird4 ,man mu dann die ,lichtquelle nachzentrieren4 ,um diese ,erscheinung zu vermeiden1 zentriere man von vorneherein derart1 da das ,bildfeld bei jeder ,einstellung des ,rahmens gleichmig wei bleibt4 ,teilweise ,unschrfe des ,bildes4 ,zunchst prfe man nach1 ob die ,linsen des ,objektives richtig zusammengesetzt sind1 wie es die ,abbildung auf ,seite #ij angibt4 ,bei ,objektiven mit ,auswechselfassung ist ferner zu beachten1 da der ,linsentubus richtig eingesetzt wird3 die beiden durch einen ,ring getrennten ,linsen mssen dem ,kondensor zugekehrt sein1 whrend die verkittete ,linse nach vorne zeigen soll4 ,bei falscher ,zusammensetzung des ,objektivs bekommt man entweder nur die ,mitte des ,bildes scharf oder nur die ,randpartien4 ,ferner ist folgendes zu beachten4 ,hat man einen ,apparat1 bei dem die ,einrichtung des ,filmbildes durch ,verstellen der ,rahmenffnung nach oben und unten geschieht1 whrend dabei das ,objektiv nicht mit bewegt wird1 und ist letzteres fr kurze ,distanz bestimmt1 so vermeide man es mglichst1 den ,rahmen weit aus der ,mittelstellung zu entfernen4 ,bei den kurzbrennweitigen ,objektiven ist nmlich die scharfe ,zone entsprechend klein1 und durch ,verstellen des ,rahmens kommt man hier leicht in ,gefahr1 das ,bild ber diese ,zone herauszubringen1 wodurch dann der obere oder untere ,rand desselben unscharf wird4 ,man trachte also bei derartigen ,einrichtungen darnach1 den ,film von vorneherein so einzuspannen1 da nachher keine ,korrektur oder hchstens eine geringe notwendig ist4 ,objektive kurzer ,brennweite1 die zur kinematographischen ,projektion auf kurze ,entfernung benutzt werden und die hauptschlich beim ,durchwerfen des ,bildes zur ,verwendung gelangen1 neigen berhaupt dazu1 das ganze ,bildfeld nicht gleichmig scharf wiederzugeben4 ,wer in bezug auf die ,schrfe hohe ,ansprche stellt -- und solche sollte man im ,interesse der ,darbietung stellen -- mu sich ein teureres ,instrument beschaffen4 ,eine teilweise ,unschrfe des ,lichtbildes -- ,mitte scharf und ,rnder unscharf oder umgekehrt -- kann auch dadurch hervorgerufen werden1 da der ,film auerhalb der ,tre nicht absolut flach liegt1 sondern sich dort krmmt4 ,der ,film neigt dazu1 sich krumm zu ziehen1 und er kann dieser ,neigung folgen1 wenn die ,klemmvorrichtung der ,tre ihn nicht gengend hlt4 ,ein solches ,hohllaufen des ,filmbandes wird begnstigt durch einen zu breiten ,ausschnitt 7,fenster74 ,es ist da in dieser oder jener ,weise ,abhilfe zu schaffen4 ,auch mag es vorkommen1 da infolge sehr langer ,benutzung die ,aufschlagflchen 7,schienen7 der ,tre abschleien und in der ,mitte hohl werden4 ,alsdann wird das ,bild immer nur oben und unten scharf erscheinen oder nur in der ,mitte4 ,in solchem ,falle mu der ,apparat instand gesetzt werden4 ,unschrfe auf einer ,seite des ,lichtbildes1 rechts oder links1 tritt auf1 wenn der ,apparat schrg gegen die ,projektionswand gerichtet ist4 ,er sollte mglichst senkrecht gegen die ,mitte des ,schirmes zeigen4 ,der gleiche ,fehler wird durch unzentrische ,anordnung des ,objektives bewirkt4 ,vllig verschwommene ,bilder4 ,die ,ursache ist vielleicht darin zu suchen1 da der ,abstand des ,objektives zum ,film nicht richtig ist1 ein ,fehler1 der namentlich bei ,beschaffung eines neuen ,objektives hufig gemacht wird4 ,um sich zu vergewissern1 schraube man das ,objektiv ab1 halte es dem ,fenster gegenber so gegen die ,wand1 da ein scharfes ,bild der ,fenstersprossen auf einem an die ,wand gehefteten ,blatt weien ,papieres erscheint1 und messe dann den ,abstand des ,objektives zum ,papier3 in diesen ,abstand mu das ,objektiv vom ,film gebracht werden4 ,bei ,objektiven1 die fr kurze ,entfernungen bestimmt sind1 ist dieser ,abstand klein1 und da kann es bei manchen ,kinematograph-,mechanismen vorkommen1 da die ,konstruktion berhaupt nicht gestattet1 das ,instrument hinreichend nahe an den ,film heranzubringen4 ,eine ,unklarheit des ,bildes kann ferner dadurch herbeigefhrt werden1 da der ,apparat beim ,betrieb vibriert2 das ,lichtbild zittert dann und erscheint dem ,auge verschwommen4 ,um solches festzustellen1 prfe man die ,schrfe bei stehendem ,bild2 ist diese gut1 whrend das ,bild beim ,betriebe unklar wird1 so mu man fr bessere ,stabilitt des ,mechanismus sorgen2 insbesondere richte man seine ,aufmerksamkeit auf die ,blende und kontrolliere1 ob diese nicht schlgt und den ,apparat erschttert4 ,schlielich ist noch daran zu erinnern1 da auch falsche ,blendenstellung eine ,verschwommenheit des ,bildes verschulden kann4 ,schlgt nmlich die ,blende stets in dem ,augenblicke vor1 wo der ,film ruht1 und gibt sie das ,licht frei zu der ,zeit1 wo sich der ,film in ,bewegung befindet1 so gibt es auf der ,wand ein verwaschenes ,wirrwarr und es ist niemals mglich1 so ein klares ,bild zu erhalten4 ,wie die ,blende genau eingestellt werden mu1 darber ist weiter oben ausfhrlich berichtet4 ,flimmern des ,bildes4 ,wodurch das ,flimmern hervorgerufen wird1 diese ,frage habe ich eingangs ausfhrlich behandelt1 desgleichen habe ich dargetan1 was zur ,vermeidung bezw4 ,abschwchung dieser unangenehmen ,erscheinung geschehen kann4 ,hier sei nur kurz auf die verschiedenen ,punkte hingewiesen4 ,an dem ,flimmern ist der stete ,wechsel von ,hell und ,dunkel schuld1 der nicht zu vermeiden ist1 da der bergang von einem ,bild zum ndern durch eine ,blendescheibe verdeckt werden mu4 ,die ,strke des ,flimmerns hngt ab von der ,gre der ,blende und diese wieder von der ,konstruktion des ,bewegungs-,mechanismus4 ,von ,einflu auf die ,strke des ,flimmerns ist ferner die ,form der ,blende2 durch ,benutzung einer geeigneteren ,blende1 insbesondere einer solchen mit einem oder zwei zwischenschlagenden ,flgeln1 kann man unter ,umstnden in erheblichem ,mae ,abhilfe schaffen4 ,zu beachten ist weiterhin1 da ,bilder mit groen weien ,flchen strker flimmern als durchweg gedeckte ,szenen4 ,von ,wichtigkeit ist es1 meine oben gegebene ,regel einzuhalten3 nmlich dem ,film nur soviel ,licht zu geben1 als zur ,erzielung klarer ,bilder ntig ist2 denn jedes ,zuviel an ,licht frdert das ,flimmern ganz bedeutend4 ,ein weiteres ,hilfsmittel1 das ,flimmern zu dmpfen1 besteht in ,anwendung von ,farbscheiben sowie im ,frben oder ,kolorieren der ,films4 ,flickern des ,bildes4 ,das ,flickern rhrt her von vielen ,flecken und ,kratzen im ,film1 die wie toll hin und her springen1 namentlich in den hellen ,stellen des ,bildes4 ,gegen diesen ,fehler1 der mit dem ,flimmern oft verwechselt wird1 kann auch der beste ,apparat nicht helfen4 ,man kann sich vor dieser unangenehmen ,erscheinung nur bewahren durch ,verwendung reiner ,films1 die man schont und gut pflegt4 ,regnen und ,ziehen des ,bildes4 ,streifen im ,bilde1 die von oben nach unten gehen1 sind die ,folgen durchgehender ,kratzen und ,schrammen im ,film4 ,zieht das ganze ,bild auf der ,wand1 so ist anzunehmen1 da die ,blende fehlt oder nicht richtig steht4 ,falsche ,einstellung der ,verschlublende4 ,fr ein gutes ,funktionieren des ,apparates ist es unbedingt erforderlich1 da die ,blende richtig eingestellt ist4 ,der ,blendflgel mu in dem ,augenblick das ,objektiv verdeckt haben1 wo der ,film sich zu bewegen beginnt1 und er mu das ,objektiv wieder ffnen1 sobald der ,film die ,ruhestellung angenommen hat4 ,ist die ,blende falsch eingestellt1 so wird je nach dem ,grade der falschen ,einstellung der ,wechselvorgang ganz oder teilweise sichtbar gemacht1 whrend das ruhigstehende ,filmbild zeitweise verdeckt wird4 ,infolgedessen verliert das ,lichtbild an ,plastik und erscheint unter ,umstnden vllig verschwommen4 ,ein ,fehlen der ,blende macht sich durch ,mangel an ,plastik und durch ein ,ziehen oder ,regnen bemerkbar4 ,man mu1 falls eine solche ,erscheinung auftritt1 die ,stellung der ,blende kontrollieren1 und zwar geschieht dies folgendermaen4 ,nachdem ein ,film eingespannt ist1 dreht man das ,werk ganz langsam1 am besten am ,schwungrade1 und beobachtet den ,augenblick1 wo der ,film in der ,tre anfngt sich zu bewegen4 ,in diesem ,moment mu die ,blende das ,objektiv gerade verschlieen4 ,alsdann dreht man weiter und beobachtet den ,moment1 in dem der ,film wieder in ,ruhe kommt1 und kontrolliert1 ob die ,blende jetzt beginnt1 das ,objektiv zu ffnen4 ,hat die ,verschlublende zwei oder mehrere verschieden groe ,flgel1 so dient zum ,abdecken der grte4 ,vibrieren oder ,tanzen des ,bildes4 ,man mu da zweierlei unterscheiden3 ,erstens ein ,auf- und ,abgehen des ganzen ,lichtbildes auf dem ,projektionsschirme und zweitens ein ,vibrieren der ,bildkonturen allein1 wobei das ,bildfeld selbst stehen bleibt4 ,das ,auf- und ,abschwanken des ganzen ,bildfeldes1 wie man es zuweilen bei kinematographischen ,vorfhrungen mehr oder minder stark wahrnehmen kann1 hat seinen ,grund darin1 da es dem ,apparat an einer gengend festen ,aufstellung fehlt4 ,entweder ist dann der ,tisch oder der ,gegenstand1 worauf sonst der ,kinematograph steht1 wackelig oder der ,mechanismus ist nicht fest auf seiner ,unterlage montiert2 auch kann die ,befestigung des ,objektives unzureichend sein4 ,man mu bedenken1 da sich bei der starken ,vergrerung auch die geringste ,erschtterung des ,apparates bemerkbar macht4 ,nehmen wir nur ein ,beispiel3 das ,lichtbild sei #b-a_/b ,meter breit1 die ,vergrerung mithin #ajj fach2 es wird sich dann auch der ,fehler des ,vibrierens verhundertfachen1 und ein ,vibrieren des ,objektivs um #a_/b ,millimeter wird also z4 ,b4 ein ,schwanken des ,lichtbildes um #e ,zentimeter zur ,folge haben4 ,man kann dabei in der ,regel beobachten1 da das ,auf- und ,abwogen des ,lichtbildes in regelmigen ,perioden vor sich geht und mit der ,bewegung des ,armes beim ,drehen der ,kurbel zusammenfllt4 ,abhilfe ist leicht dadurch zu schaffen1 da man dem ,apparat die erforderliche ,stabilitt gibt4 ,wir kommen nun zu der ndern ,erscheinung1 dem ,tanzen des ,bildes innerhalb des ,bildfeldes1 dessen ,umrahmung dabei auf dem ,schirm unbeweglich bleibt4 ,fr diesen ,fehler gibt es verschiedene ,ursachen1 und zwar kann er zunchst im ,film selbst zu suchen sein4 ,wenn nmlich bei der ,aufnahme das ,stativ nicht absolut fest war und der ,apparat1 sei es auch nur im geringen ,mae1 wackelte1 so mu natrlich auch die ,wiedergabe mit dem ,projektionsapparat verwackelt herauskommen4 ,ferner kann ein ,vibrieren des ,lichtbildes entstehen1 wenn die ,perforation durch beranstrengung ausgeleiert ist2 denn in diesem ,falle wird das ,filmband nicht mehr mit der erforderlichen ,genauigkeit transportiert4 ,ob nun der ,film aus dem einen oder ndern ,grunde an dem ,vibrieren schuld ist1 ergibt sich leicht aus weiteren ,beobachtungen1 wobei man darauf achtet1 ob das ,bild bei anderen ,films ruhig steht4 ,zeigen aber smtliche ,films ein gleiches ,vibrieren1 so ist anzunehmen1 da die ,ursache der ,erscheinung wo anders liegt1 und zwar mu sie dann im ,apparate zu suchen sein4 ,da gilt es in erster ,linie1 die ,tre auf ihre ,wirkungsweise zu prfen4 ,wie oben ausgefhrt wurde1 ist es ,aufgabe der ,tre1 den ,film in der ,projektionsstellung festzuhalten und durch ,einklemmen zu verhindern1 da er bei der ruckweisen ,vorwrtsbewegung ein ,stckchen zu weit fliegt4 ,wenn nun aber die ,federpressung in der ,tre nicht stark genug ist und der ,film dort zu viel ,spiel hat1 so wird ein ,auf- und ,abtanzen des ,bildes die unausbleibliche ,folge sein4 ,man wird mithin1 um festzustellen1 ob hier der ,fehler liegt1 den ,film in der ,tre krftiger einklemmen1 was vielfach dadurch geschehen kann1 da man mit der linken ,hand die ,tre fester andrckt4 ,wo hat man nun weiter zu forschen1 wenn hierdurch keine ,abhilfe geschaffen wird8 ,ohne ,zweifel im ,bewegungs-,mechanismus4 ,es liegt auf der ,hand1 da nur bei uerst przisem ,arbeiten dieses ,mechanismus ein ruhiges ,stehen des ,bildes mglich ist und da jede ,ungenauigkeit ,strungen hervorrufen mu4 ,ungenauer ,gang des ,werkes kann begrndet sein in fehlerhafter ,ausfhrung oder in der ,ausleierung des einen oder anderen ,teiles4 ,worauf es bei den verschiedenen ,systemen ankommt1 ist oben in der ,beschreibung der ,konstruktionen bereits ausgefhrt4 ,bei ,schlger-,apparaten z4 ,b4 hngt das tadellose ,funktionieren ab von der ,transporttrommel1 der ,schlgerscheibe und dem sicheren ,ineinandergreifen der diese beiden ,teile verbindenden ,zahnrder2 beim ,malteserkreuz-,system von der ,zahntrommel mit dem ,kreuz und der darein arbeitenden ,eingriffscheibe4 ,wichtig ist dabei die feste ,lagerung der ,achsen und die ,vermeidung toten ,ganges4 ,springen des ,bildes4 ,man sieht zuweilen1 da das ,bild pltzlich springt1 d4 h4 einige ,zwischenszenen berschlgt4 ,diese ,erscheinung lt sich leicht erklren3 es ist aus dem ,film ein ,stck mit mehreren ,bildern1 die beschdigt waren1 ausgeschnitten2 man wird dann dort eine ,klebestelle finden4 ,allerdings knnen die ,bilder auch schon im ,aufnahmefilm 7,negativ7 entfernt worden sein2 in diesem ,falle ist am ,positivfilm1 wenn man ihn durch die ,hand zieht1 ohne weiteres nichts davon zu bemerken4 ,ein ,springen des ,filmbandes um den ,teil eines ,bildes1 wobei sich also das ,filmbild aus der ,trffnung verschiebt1 findet statt1 wenn der ,film falsch verklebt ist4 ,man mu den ,film dann zerschneiden und richtig zusammenkleben4 ,wie dies zu geschehen hat1 darber wurde oben eingehend berichtet4 berhastete oder zu langsame ,bewegungen im ,lichtbilde4 ,solche ,erscheinungen rhren einfach daher1 da der ,mechanismus zu schnell bezw4 zu langsam gedreht wird4 ,der ,vorfhrer mu das ,lichtbild im ,auge halten und die ,geschwindigkeit des ,drehens so bemessen1 da die ,bewegungen mglichst natrlich wiedergegeben werden4 ,wohl ist zur ,erreichung eines ,effektes gelegentlich eine ,verlangsamung oder ,beschleunigung zulssig4 ,vielfach wird der ,apparat zu rasch gedreht4 ,rckwrtslaufende oder schleifende ,rder4 ,bei ,szenen mit sich bewegenden ,fahrzeugen beobachtet man hufig1 da die ,rder zu stehen1 zu schleifen oder gar rckwrts zu laufen scheinen1 whrend das ,gefhrt vorwrts geht4 ,das ist eine optische ,tuschung1 die im ,prinzip des ,kinematographen begrndet ist4 ,insbesondere das ,stehen der ,rder ist leicht zu erklren4 ,die kinematographischen ,aufnahmen werden in gewissen ,zeitintervallen gemacht2 wenn nun whrend dieser ,zwischenzeiten das ,rad sich jeweils soviel weiterbewegt1 da immer eine ,speiche gerade an die ,stelle der folgenden gekommen ist1 so ist fr das ,auge keine ,verschiebung der ,speichen wahrzunehmen1 weil eine ,speiche aussieht wie die andere4 ,anders wrde es sein1 wenn eine der ,speichen eine von den andern abweichende ,form bese2 da wrde das ,auge sehen1 da diese ,speiche sich weiterdreht4 ,der ,vorfhrer kann dagegen nichts tun2 denn die ,erscheinung ist bei der ,aufnahme festgelegt und sitzt also im ,film4 ,fehlerhafte ,transportierung des ,filmbandes4 ,der ,film wird zeitweise von der ,transporttrommel nicht mitgenommen4 ,in solchem ,falle sind die ,zhne der ,trommel zu klein oder abgeschlissen oder die ,druckrollen sitzen nicht richtig auf4 ,gefrdert wird dieser belstand durch ,unregelmigkeiten im ,film1 wie schlechte ,klebstellen1 starke ,knicke und ,beschdigungen der ,perforation2 auch eine vom ,mae der ,zahntrommel abweichende ,perforation kann mit dazu beitragen4 ,schieflaufen des ,filmbandes auf der ,transporttrommel4 ,dieser ,fehler zeigt sich eher oben auf der ,vortransporttrommel als auf der ,trommel des ,bewegungsmechanismus4 ,er wird hervorgerufen durch einseitiges ,andrcken oder schiefes ,aufsitzen der ,druckrollen und wird gefrdert durch zu kleine oder abgeschlissene ,zhne und durch abweichende ,perforation4 ,man prfe ferner1 ob der ,film auch in gerader ,richtung von der ,spule auf die ,trommel luft und nicht etwa schief zugefhrt wird4 ,schlechtes ,funktionieren der ,aufrollvorrichtung4 ,die ,spule1 worauf der ,film aufgewickelt wird1 luft nicht gehrig mit4 ,das gibt eine unangenehme ,strung1 die beseitigt werden mu4 ,geschieht der ,antrieb der ,aufrollvorrichtung durch einen ,gummi- oder ,drahtspiralzug1 so wird man finden1 da dieser nicht gengend durchzieht und auf dem ,rade schleift4 ,das ,gummi oder die ,spirale mu also entsprechend strammer gespannt werden1 eventuell schneidet man aus der ,spirale ein ,stck heraus und fgt die ,enden wieder zusammen4 ,eine ,spirale aus dnnem ,draht fat meist besser als eine solche aus dickem ,draht2 sie darf nicht gelt werden1 weil sie dann leichter ber die ,rder gleitet4 ,bei manchen ,apparaten wird die ,aufrollvorrichtung durch eine ,kette oder vermittels ,zahnradbersetzung angetrieben1 und das ,mitnehmen der ,spule geschieht mit ,hilfe von ,friktionsscheiben4 ,dabei mu die ,reibung zwischen diesen ,scheiben hinreichend stark sein1 damit die zum strammen ,aufwickeln des ,filmbandes erforderliche ,kraft1 die brigens mit grer werdender ,rolle zunimmt1 berwunden wird4 ,ist die ,reibung nicht gengend1 was besonders dann eintritt1 wenn die ,reibungsflchen des dazu verwandten ,leders oder sonstigen ,materials sich geglttet haben1 so luft die ,spule nicht ordentlich mit4 ,man mu dann fr ,aufrauhung der ,flchen und eventuell ,anspannung der ,feder1 welche die ,scheiben gegeneinander drckt1 ,sorge tragen4 ,wird indessen die ,spule von der ,aufrollvorrichtung zu krftig vorwrts bewegt1 so kann dadurch anfangs ein ,zerreien des ,filmbandes herbeigefhrt werden4 ,zerreien des ,filmbandes oder ,ausreien der ,perforation4 ,dies wird durch eine ,stockung des ,film verursacht2 der ,film sitzt an irgend einer ,stelle fest1 unten zerrt aber der ,bewegungs-,mechanismus ihn vorwrts und die ,transporttrommel whlt nun mit ihren ,zhnen in der ,perforation1 diese ausreiend4 ,unter ,umstnden wird der ,film dabei ganz durchgerissen1 was namentlich dann leicht der ,fall ist1 wenn an der ,stelle schon ein ,einri vorhanden war4 ,wann wird nun eine solche ,hemmung des ,filmbandes eintreten8 ,in erster ,linie wird sie erfahrungsgem dadurch veranlat1 da man beim ,einspannen vergessen hat1 zwischen ,vortransporttrommel und ,tre eine hinreichend groe ,schlaufe zu bilden4 ,ferner kann dies eintreten1 wenn die ,filmspule oben sich auf der ,achse klemmt1 so da das ,band dem ,zuge nicht mehr folgen kann4 ,eine weitere ,ursache fr solche ,beschdigungen ist unter ,umstnden darin zu finden1 da der ,film streckenweise etwas zu breit ist1 und sich nun in der ,tre festklemmt1 und schlielich auch darin1 da der ,film mit einer eingerissenen ,stelle oder einer schlechten ,klebstelle beim ,vorschub oder in der ,tre hngen bleibt4 ,auch zu krftiges ,anziehen der ,aufrollvorrichtung kann1 wie erwhnt1 zum ,zerreien des ,filmbandes fhren4 ,einrisse an der ,perforation4 ,solche mgen dadurch entstehen1 da die ,perforation des ,filmbandes etwas abweicht vom ,mae der ,zahntrommel2 der ,abstand der ,lcher ist dann weiter oder enger als der ,abstand der ,zhne1 und der ,film wird daher auf der ,trommel gezerrt oder gebeult4 ,schlecht aufpassende ,perforation macht sich meist durch ein ,knistern bemerkbar4 ,wenn die ,ursache fr die ,beschdigung der ,perforation anderwrtig zu suchen ist1 so mu man den ,apparat in seinen einzelnen ,teilen genau daraufhin kontrollieren1 an welcher ,stelle der ,film derartige ,zerrungen erleidet1 die zu ,einrissen fhren knnen1 und prfen1 ob und wie dort ,abhilfe zu schaffen ist4 ,es ist dabei zu bercksichtigen1 da auch in dem besten ,apparat das ,filmmaterial bei sehr hufigem ,gebrauche schlielich der ,abnutzung unterworfen ist und da trockene1 sprde ,films schneller verschleien als gute1 geschmeidige ,films4 ,kratzen auf dem ,film4 ,wenn sich auf dem ,film ,lngskratzen zeigen1 die nirgends anders als im ,apparat entstanden sein knnen1 so mu man unbedingt fr ,abhilfe sorgen1 wenn man sich nicht sein ganzes ,filmmaterial verderben will4 ,da mu irgend eine ,stelle im ,mechanismus sein1 an der das ,filmband sich reibt2 insbesondere beachte man1 ob die von der ,vorschubtrommel gebildete ,schlaufe sich gegen die ,tre stt4 ,noch ein ,punkt ist anzufhren4 ,der ,film hat zuweilen verbeulte ,stellen2 solche entstehen unter dem ,eindrucke starker ,hitze und knnen dadurch hervorgerufen werden1 da das ,band einmal sehr langsam durch den ,apparat gedreht wurde1 oder gar zeitweilig stehen blieb1 wodurch dann die intensiven ,strahlen auf den ,film zu wirken vermochten4 ,diese durchgebogenen ,stellen werden naturgem dazu neigen1 sich gegen die tieferliegende ,bahn der ,filmfhrung zu drcken und es wird dort leicht infolge der ,reibung die ,schicht beschdigt4 ,dies wird um so eher geschehen1 wenn die ,gleitschienen oder ,federn1 worauf das ,band in der ,tre mit seinem perforierten ,rand luft1 abgenutzt und dnner geworden sind4 ,schmutzanstze auf den ,trommeln1 ,rollen und in der ,tre geben natrlich leicht zu ,kratzen ,anla2 deshalb ist ,sauberhalten des ,apparates durchaus erforderlich1 wenn dieser ,fehler vermieden werden soll4 ,man soll nicht unbeachtet lassen1 da beim ,aufwickeln und ,umspulen leicht dadurch ,kratzen entstehen knnen1 da der ,film ber den ,tisch oder sonst einen ,gegenstand schleift4 ,es ist ferner ,brauch1 den ,film fest aufzuspulen1 indem man die ,hand auf die ,rolle legt und damit eine ,bremsung ausbt4 ,was wird nun geschehen1 wenn sich ,schmutzteilchen auf dem ,film befinden8 ,sie werden ohne ,zweifel festgepret oder gar in den ,film hineingequetscht2 denn der ,druck1 den die eine ,lage auf die andere ausbt1 ist ein ganz gewaltiger4 ,da dadurch ,beschdigungen entstehen knnen1 drfte leicht erklrlich sein4 ,aus diesem ,grunde sollte man die ,rollen nicht zu fest aufspulen und nicht versumen1 das ,band zu reinigen1 indem man es leicht durch ein ,leder oder einen ,benzinlappen laufen lt2 ein nachher darumgelegtes ,gummiband hlt die ,rolle zusammen4 ,der ,lappen mu sauber sein1 denn krniger ,schmutz darin wird den ,film verkratzen4 ,kratzen auf der ,schichtseite des ,film machen sich im ,lichtbilde durch weie ,lngsstreifen unangenehm bemerkbar2 solche auf der ,zelluloidseite kommen weniger stark zur ,geltung4 ,ansammeln von ,staub auf dem ,filmband4 ,solches wird dadurch befrdert1 da man den ,film1 um ihn zu reinigen1 durch ein ,leder laufen lt2 das ,filmmaterial wird dadurch elektrisch gemacht und zieht infolgedessen ,staub an4 ,es empfiehlt sich daher1 mit dem ,leder eine ganz geringe ,reibung auszuben4 ,besonders haftet aber ,staub auf dem ,film1 wenn dieser durch l verschmiert wird1 wie es infolge zu starker ,schmierung und unsauberer ,haltung des ,apparates hufig vorkommt4 ,abspringen der ,schicht4 ,dieser ,fehler zeigt sich meist nur bei alten und abgenutzten ,films1 und namentlich dann1 wenn sie schlecht behandelt worden sind4 ,beobachtet man das ,abspringen der ,schicht bei neuem ,film1 so wird die ,ursache im ,film selbst liegen2 die ,emulsion haftet nicht gengend auf der ,zelluloid-,unterlage4 ,man sucht diese fehlerhaften ,stellen auf und schneidet sie heraus4 ,sprde und ,brchigwerden der ,films4 ,dies ist eine ,folge schlechter ,behandlung und tritt insbesondere ein1 wenn der ,film in einem trockenen und warmen ,raume aufbewahrt wird4 ,wie man verfhrt1 um das ,material geschmeidig zu halten1 ist in dem ,abschnitt ber ,behandlung des ,filmbandes ausgefhrt4 ,fehlerhafte ,erscheinungen bei endlosen ,films4 ,schlechtes ,transportieren kann hier hervorgerufen werden durch ,knicke oder ,falten im ,film1 die man vorher in der oben beschriebenen ,weise entfernen mu4 ,wenn der ,film zerreit oder die ,perforation einreit1 so mag daran zu strammes ,spannen schuld sein4 ,es ist zu beachten1 da die ,perforation der endlosen ,films hufig von der normalen ,perforation etwas abweicht und nicht genau auf die ,transporttrommel pat4 ,in solchen ,fllen mu die ,zahntrommel gegen eine andere ausgewechselt oder passend gemacht werden1 da sonst der ,film1 sei es bald oder auf die ,dauer1 leidet4 ,zu ,kratzen wird bei endlosen ,films leicht dadurch ,anla gegeben1 da man sie schlecht einspannt und ber irgend einen ,apparatteil schleifen lt4 ,entzndung des ,filmbandes4 ,die ,ursachen hierfr sind in dem ,abschnitt ber ,feuersgefahr eingehend behandelt4 ,die ,herstellung kinematographischer ,aufnahmen4 ,der ,aufnahme-,apparat4 ,zur ,herstellung kinematographischer ,aufnahmen dient ein photographischer ,apparat1 der mit einer ,film-,transportvorrichtung versehen ist4 ,der unbelichtete ,film wickelt sich von einer ,spule ab und wird nach der ,belichtung aufgerollt4 ,transport-,mechanismus und ,filmspulen sind lichtdicht in der ,kamera untergebracht2 in der ,vorderwand derselben befindet sich das ,objektiv und hinter letzterem bewegt sich die ,verschlublende4 ,die ,weiterbewegung des ,filmbandes geht ruckweise vor sich2 whrend jeden ,stillstandes gibt die ,blende das ,objektiv frei und es findet eine ,belichtung statt4 ,es liegt nahe1 einen und denselben ,bewegungs-,mechanismus fr ,aufnahme und ,projektion zu verwenden1 und dies geschieht auch zuweilen4 ,eine solche ,kombination ist fr die ,zwecke des ,amateur-,photographen im allgemeinen wohl dienlich2 wenn aber1 wie fr berufsmige ,arbeiten1 eine hohe ,leistung verlangt wird1 so sind getrennte ,apparate1 die beide fr ihre besondere ,aufgabe ausgebildet sind1 unbedingt vorzuziehen4 ,worauf kommt es nun beim ,aufnahme-,apparat an8 -- ,der ,mechanismus soll das ,band ruckweise derart vorwrts bewegen1 da bei ruhigem ,drehen #ae bis #bj ,bilder in der ,sekunde hergestellt werden4 ,dabei mu der ,transport ein absolut exakter sein2 denn wird der ,film einmal um eine ,idee zu wenig und das nchste ,mal zu weit vorwrtsgezogen1 so mu diese ,ungenauigkeit bei der ,projektion unbedingt ein ,vibrieren des ,lichtbildes zur ,folge haben4 ,das ,abrollen und selbstttige ,aufwickeln des ,bandes soll glatt und ohne ,strung von statten gehen2 ferner soll der ,film auf dem ganzen ,wege keinerlei ,beschdigung ausgesetzt sein4 ,wichtig ist es schlielich1 da sich der ,apparat den ,aufnahmeverhltnissen1 insbesondere der wechselnden ,beleuchtung und der ,geschwindigkeit des ,objektes in mglichst weiten ,grenzen anpassen lt4 ,ein ,punkt ist von groem ,belang3 es braucht keine ,rcksicht auf das ,flimmern genommen zu werden4 ,daher gilt es hier keineswegs1 wie beim ,wiedergabe-,apparat1 das ,tempo mglichst rasch zu gestalten1 d4 h4 die ,zeit der ,weiterbewegung im ,verhltnis zur ,ruhepause mglichst kurz zu machen2 man kann den ,transport vielmehr ohne berstrzung vor sich gehen lassen und gewinnt dadurch den ,vorteil1 da der ,mechanismus mit grerer ,ruhe und ,sicherheit arbeitet4 ,der ,aufnahme-,apparat hat es auerdem nur mit funkelnagelneuen ,films zu tun2 es wird nicht von ihm verlangt1 da er auch abgenutzte und womglich zum ,teil eingerissene ,filmbnder transportiert4 ,kinematographische ,aufnahmen lassen sich nur bei guter ,beleuchtung herstellen1 da ja die ,einzelbelichtungen uerst schnell erfolgen4 ,damit man nun aber nicht blo auf krftigen ,sonnenschein angewiesen ist1 mu der ,apparat mit einem sehr lichtstarken ,objektiv versehen werden1 das mglichst weiten ,spielraum bietet4 ,auerdem wird scharfe ,auszeichnung auch bei voller ffnung verlangt4 ,die zur ,projektion meist verwandten ,instrumente ,petzvalscher ,konstruktion reichen hier1 wenn es sich um gute ,leistungen handelt1 nicht aus2 es sind dazu anastigmatisch korrigierte ,objektive erforderlich4 ,wenn so die ,anpassung an die ,lichtverhltnisse durch ,verwendung eines geeigneten ,objektives geschieht1 so fllt der ,verschlublende die ,aufgabe zu1 sich der ,geschwindigkeit des aufzunehmenden ,gegenstandes anzuschmiegen4 ,in erster ,linie hat die ,blende den ,wechselvorgang des ,filmbandes vllig zu verdecken2 sie mu dazu vllig undurchsichtig sein1 und man lt sie in der ,regel in ,flgelform hinter dem ,objektiv rotieren1 derart1 da kein falsches ,licht auf den ,film gelangen kann4 ,eine gewhnliche ,flgelblende wrde nun1 vorausgesetzt1 da man stets dieselbe ,anzahl ,bilder in der ,sekunde aufnimmt1 immer gleiche ,belichtungen geben1 z4 ,b4 von #a_/cj bis #a_/dj ,sekunde4 ,eine solche ,exposition wird aber fr sehr rasch bewegte ,gegenstnde nicht kurz genug sein1 um diese scharf wiederzugeben4 ,der ,amateurphotograph1 welcher springende ,pferde1 vorbeisausende ,automobile und dergl4 photographiert hat1 wei das4 ,aus diesem ,grunde mu sich die ,verschluffnung entsprechend verkleinern lassen2 man fertigt dazu die ,blende in der ,regel aus zwei ,segmentteilen1 die gegeneinander verstellbar sind4 ,zur ,vervollstndigung der ,kamera gehrt insbesondere ein ,sucher1 welcher die ,aufnahmeszene zeigt4 ,namentlich fr rasches ,arbeiten ist es gut1 wenn der ,sucher nicht zu klein ist4 ,die fr ,berufsleute bestimmten ,apparate haben noch verschiedene ,einrichtungen1 wie ein ,zhlwerk1 welches angibt1 wieviel ,meter ,film belichtet sind1 und eine ,markiervorrichtung zur ,bezeichnung der ,stelle1 wo die ,aufnahme zu ,ende ist4 ,die ,films werden in der ,regel mit ,hilfe von ,kassetten eingesetzt1 die nach erfolgter ,aufnahme bei ,tageslicht ausgewechselt werden knnen4 ,bei den ,aufnahmeapparaten wird zur ,vorwrtsbewegung meist der ,greifer oder auch das ,malteserkreuz benutzt1 seltener der ,schlger4 ,das ,greifersystem1 welches fr das ,werk des ,vorfhrungsapparates weniger beliebt ist1 mu hier als besonders geeignet bezeichnet werden4 ,gut ausgefhrt1 garantiert es einen genauen ,transport des ,filmbandes um jeweils dieselbe ,strecke4 ,der ,vorschub des ,filmbandes von der ,spule zur ,belichtungsstelle und der ,transport von dort zur ,aufwickelspule geschieht zuweilen mit ,hilfe einer einzigen ,trommel1 wie es die ,abbildung ,fig4 #aae zeigt4 ,der ,film luft zuerst oben ber die ,trommel und wird nachher von dem unteren ,teil derselben transportiert4 ,zwischen ,trommel und ,tre mu das ,band sowohl oben wie unten eine hinreichend groe ,schlaufe bilden4 ,die in ,fig4 #aae dargestellte ,kamera1 die einfacherer ,art ist1 fat ,filmrollen bis zu etwa #ce ,meter ,lnge1 welche mittels ,kassetten bei ,tageslicht eingesetzt und ausgewechselt werden knnen4 ,der ruckweise ,transport des ,bandes geschieht durch einen ,greifer4 ,als ,objektiv ist ein festeingestelltes ,collinear f3#f1c vorgesehen4 ,um einen ,anhalt bezglich ,abmessungen und ,gewicht eines solchen ,apparates zu bieten1 sei mitgeteilt1 da dieses ,modell #bc-a_/b #ab #bc-a_/b cm gro ist und etwa #b-a_/b kg wiegt4 ,illustration3 ,fig4 #aae4 ,illustration3 ,fig4 #aaf4 ,die fr grere ,filmrollen bis zu #ej oder bis zu #ajj und mehr ,meter ,lnge verwendbaren ,apparate1 wie ein solcher in ,fig4 #aaf-aah abgebildet ist1 werden in der ,regel mit den oben erwhnten ,einrichtungen versehen1 die fr den ,fachmann eine groe ,annehmlichkeit bilden4 ,so hat dieses ,modell ein ,zhlwerk zur ,feststellung der ,lnge des belichteten ,film sowie eine ,markiervorrichtung1 welche die ,schlustelle der einzelnen ,aufnahmen kennzeichnet2 ferner ist ein ,geschwindigkeits-,anzeiger daran angebracht1 an welchem der ,photograph kontrollieren kann1 ob er die ,kurbel mit der richtigen ,schnelligkeit dreht4 ,auer einem ,sucher besitzt der ,apparat noch eine ,vorrichtung zur ,kontrollierung der ,bildschrfe2 man kann nmlich von rckwrts her durch eine ,art ,kanal1 der mitten durch die ,kamera luft1 vor der ,aufnahme die scharfe ,einstellung des ,objektivs prfen1 wozu man in die ,tre ein ,stck matten ,zelluloids oder ,pauspapier einsetzt1 worauf das ,bild sichtbar wird4 ,dieser durch den ,apparat laufende ,einstellkanal 7vgl4 ,fig4 #aag7 hat vorne ein verschiebbares ,teil1 das sich1 wenn die ,tre zum ,einlegen des ,filmbandes geffnet werden mu1 nach rckwrts schieben lt2 nach erfolgtem ,einspannen wird er wieder dicht gegen die ,tre angeschoben4 ,das an der ,rckseite des ,apparates austretende ,ende des ,rohres lt sich zum bequemeren ,anbringen des ,auges ein ,stck herausziehen4 ,zum ,verschlu dieser ,rohrffnung dient eine ,bchse1 die whrend der ,aufnahme aufgesteckt sein mu1 weil sonst der ,film von rckwrts ,licht empfngt und die ,bilder dadurch verschleiert werden4 ,illustration3 ,fig4 #aag4 ,der erwhlte ,linsensucher ist in die ,vorderwand des ,apparates eingesetzt1 whrend gegenber in der ,rckwand eine ,schauffnung angebracht ist1 welche gestattet1 von rckwrts her durch die ,kamera hindurch das ,sucherbild zu betrachten und es whrend der ,aufnahme bequem im ,auge zu halten4 ,fr den ,vorschub des ,filmbandes von der ,kassette zur ,tre und fr den ,transport desselben von der ,tre zur unteren ,kassette sind1 wie die ,fig4 #aag zeigt1 zwei getrennte ,zahntrommeln vorgesehen4 ,die ,verschlublende1 in der ,abbildung nicht ersichtlich1 besteht aus zwei gegeneinander verschiebbaren ,scheiben1 die eine ,verstellung der ,verschluffnung innerhalb weiter ,grenzen gestatten4 ,die ,kurbel 7,fig4 #aah7 lt sich bei diesem ,apparat an drei ,stellen ansetzen3 die erste ,stellung gibt #h ,belichtungen auf eine ,umdrehung1 so da man bei zwei ,umdrehungen in der ,sekunde1 die sich bequem ausfhren lassen1 die normale ,zahl von #af ,bildern erhlt4 ,die zweite ,stellung gibt #d ,bilder auf eine ,umdrehung und die dritte #a ,bild auf jede ,umdrehung4 ,diese letztere ,stellung kommt zur ,anwendung in solchen ,fllen1 wo die einzelnen ,belichtungen in gewissen ,zeitabstnden erfolgen mssen1 wie z4 ,b4 bei der ,aufnahme einer wachsenden ,pflanze4 ,illustration3 ,fig4 #aah4 ,die ,objektive1 welche zu kinematographischen ,aufnahmen benutzt werden1 haben in der ,regel eine ,brennweite von #ge mm4 ,krzere oder lngere ,brennweiten braucht man zu speziellen ,zwecken4 ,objektive von sehr kurzer ,brennweite sind mglichst zu vermeiden1 da diese ein nahes ,herangehen an die ,szene bedingen und infolgedessen bei solchen ,weitwinkelaufnahmen hliche perspektivische ,uebertreibungen entstehen3 die in der ,nhe befindlichen ,personen werden unnatrlich gro und weiter entfernte zu klein4 ,die ,verwendung lichtstarker anastigmatischer ,objektive ist unbedingt anzuraten1 und zwar nimmt man am besten ein derartiges ,instrument mit einem recht groen ffnungsverhltnis von beispielsweise ,f3#e1d1 ,f3#d1e oder ,f3#c1e1 damit man in der ,lage ist1 auch bei einer verhltnismig weniger gnstigen ,beleuchtung noch erfolgreich zu arbeiten4 ,wer fr alle ,flle gerstet sein will1 versieht sich mit mehreren ,objektiven verschiedener ,brennweite4 ,illustration3 ,fig4 #aai4 ,es sei hier in ,fig4 #aai noch ein weiterer1 auch zu fachmnnischen ,arbeiten bestimmter ,apparat vorgefhrt1 welcher dadurch charakteristisch ist1 da die beiden ,kassetten mit den ,filmrollen auen an der ,kamera angebracht werden4 ,der ,bewegungs-,mechanismus ist ebenfalls nach dem ,greifer-,system gebaut1 das zu ,aufnahmeapparaten berhaupt bevorzugt wird4 ,die ,fhrung des ,filmbandes vor und hinter der ,tre geschieht wie beim ersten ,apparat mittels einer einzigen ,trommel4 ,das ,modell hat ,zhlwerk und einen groen ,sucher4 -- ,zu erwhnen ist noch eine ,konstruktion1 bei welcher zwei ,films gleichzeitig exponiert werden knnen2 die ,verwendung eines solchen ,doppelapparates wird nur in speziellen ,fllen1 beispielsweise fr sehr wertvolle ,aufnahmen1 in ,betracht kommen4 ,man hat auch ,miniaturapparate gebaut1 bei denen ,films von kleineren ,abmessungen zur ,anwendung kommen und deren ,transportmechanismus gleichzeitig zur ,projektion dient4 ,die ,breite der ,films ist hier meistens #ae mm 7gegenber #ce mm ,breite der normalen ,films7 und die ,perforation besteht aus einer einzigen ,reihe schlitzfrmiger ,lcher1 die sich in der ,mitte des ,bandes auf der ,trennungslinie der einzelnen ,bildchen befinden1 wie es die beistehende ,abbildung 7,fig4 #abj7 zeigt4 ,es liegt auf der ,hand1 da sich diese kleinen ,films nicht fr grere ,vorfhrungen eignen2 solche ,apparate sind vielmehr nur fr die ,zwecke der ,amateurphotographen und zu ,darstellungen in kleineren ,kreisen bestimmt4 ,illustration3 ,fig4 #abj4 ,und da haben sie ihre ,berechtigung4 ,denn das ,arbeiten mit ,films der normalen ,gre ist fr ,liebhaberzwecke doch eine recht kostspielige ,sache2 die ,miniatur-,kameras mit ihren kleineren ,films machen das ,kinematographieren bedeutend billiger und ermglichen dies ,vergngen auch einem ,amateur1 der nicht gerade ein ,krsus ist4 ,illustration3 ,fig4 #aba4 ,die beistehende ,abbildung 7,fig4 #aba7 zeigt einen derartigen fr kleine ,films bestimmten ,apparat4 ,es sei bemerkt1 da bei diesen kleinen ,kameras der ,mechanismus auch fr die ,projektion verwendbar gemacht wird4 ,das ,stativ4 ,das ,stativ des ,aufnahme-,apparates mu1 wie bereits erwhnt1 besonders krftig und stabil gebaut sein1 damit auch die geringsten ,erschtterungen vermieden werden4 ,fr ,drauenarbeiten benutzt man in der ,regel die zusammenlegbare #c teilige ,form1 wie sie bei gewhnlichen photographischen ,kameras blich ist4 ,in speziellen ,fllen ist die ,verwendung eines massiven1 niedrigen1 ebenfalls dreibeinigen ,eisenstativs zweckmig4 ,illustration3 ,fig4 #abb4 ,illustration3 ,fig4 #abc4 ,zuweilen kommt es vor1 da der ,photograph mit der ,kamera dem ,aufnahme-,objekt folgen mu4 ,um hier ein gleichmiges ,nachfolgen zu ermglichen1 hat man ,stative mit drehbarer ,kopfplatte konstruiert1 welch letztere sich durch eine ,kurbel bewegen lt 7,fig4 #abc74 ,es ist allerdings keine leichte ,sache1 die ,kurbeln des ,apparates und des ,stativs gleichzeitig zu drehen3 wer das erfolgreich machen will1 mu eine ziemliche bung haben4 ,sicherer ist es1 den ,apparat durch einen ,gehilfen drehen lassen und selbst die ,kurbel am ,stativkopf zu handhaben4 ,die seitlichen ,bewegungen whrend der ,aufnahme drfen nur ganz langsam ausgefhrt werden1 da man bei rascher ,verschiebung leicht unscharfe ,bilder bekommt4 ,das hier abgebildete ,stativ ist1 wie die ,fig4 #abb zeigt1 fr den ,transport zusammenlegbar2 die ,kurbel kann man abnehmen und sowohl rechts wie links aufsetzen4 ,zweckmig ist es1 wenn sich die an der ,kurbelachse sitzende endlose ,schraube durch einen ,griff ausschalten lt1 soda man in der ,lage ist1 die nunmehr freigegebene ,platte mit der darauf geschraubten ,kamera rasch nach beiden ,seiten zu drehen4 ,eine solche ,vorrichtung kommt namentlich in ,fllen sehr zu statten1 wo es gilt1 recht schleunigst einzustellen4 ,fig4 #abg weiter unten zeigt das aufgestellte ,stativ mit aufgeschraubter ,kamera4 ,die folgende ,abbildung 7,fig4 #abd7 stellt eine auf das ,stativ schraubbare ,neigevorrichtung dar1 die ebenfalls mittels ,kurbel betrieben wird4 ,sie gestattet1 den ,apparat in jede beliebige ,neigung zu bringen und auch bei hoher ,aufstellung einem sich nhernden ,objekt zu folgen4 ,illustration3 ,fig4 #abd4 ,aufnahme-,film1 ,perforier-,maschine und ,messvorrichtung4 ber den ,film selbst ist noch einiges zu sagen4 ,der ,film besteht1 wie bereits frher erwhnt wurde1 aus einem ,zelluloidband2 dieses ist zur ,benutzung im ,aufnahme-,apparat mit einer lichtempfindlichen ,schicht1 die aus einer ,bromsilber-,gelatine-,emulsion besteht1 berzogen4 ,die ,schichtseite ist matt und daher bei ,dunkelkammerlicht leicht zu erkennen2 wenn man das ,einbringen in die ,kassette in einem vllig dunkeln ,raum vornimmt1 prfe man beide ,seiten mit der angefeuchteten ,fingerspitze3 die ,zelluloidseite fhlt sich glatt an1 whrend die ,schicht klebrig ist4 ,man kann den lichtempfindlichen ,film fertig perforiert im ,handel bekommen4 ,wer aber sehr viel davon verarbeitet1 fr den mag es sich unter ,umstnden lohnen1 die ,perforierung des ,bandes selbst auszufhren4 ,illustration3 ,fig4 #abe4 ,perforiermaschine4 ,die hierzu dienenden ,perforiermaschinen arbeiten entweder kontinuierlich1 indem die ,zhne einer ,trommel1 ber welche der ,film luft1 als ,stanzmesser ausgebildet sind1 oder intermittierend2 bei letzterer ,anordnung werden durch eine ,stanze beiderseitig immer ein1 zwei1 vier oder noch mehr ,lcher auf einmal ausgeschlagen1 der ,film dann um ein entsprechendes ,stck weiter geschoben1 worauf wieder die ,stanze in ,ttigkeit tritt usw4 ,die ,abbildung ,fig4 #abe zeigt eine ,maschine der ersteren ,art4 ,die ,stanzmesser1 welche aus gehrtetem ,stahl gearbeitet sind1 mssen gut scharf gehalten werden4 ,die intermittierend funktionierenden ,stanzmaschinen arbeiten bedeutend exakter als die rotierenden1 und mit ,rcksicht darauf1 da die ,perforation so genau wie mglich sein mu1 werden jetzt wohl nur noch die ersteren zur ,anwendung gebracht4 ,wer das ,perforieren lichtempfindlicher ,films ausbt1 mu in ,betracht ziehen1 da durch starke ,reibung des ,bandes sowie durch rasches und straffes ,aufrollen elektrische ,entladungen entstehen knnen1 insbesondere bei trockener ,witterung4 ,es empfiehlt sich aus diesem ,grunde1 die ,arbeiten vorsichtig und in einem nicht zu trocknen ,raume vorzunehmen4 ,diese ,entladungen machen sich erst beim ,entwickeln bemerkbar1 und zwar durch ,verstelungen in der ,bildschicht4 ,illustration3 ,fig4 #abf4 ,zhlwerk4 ,bei dieser ,gelegenheit sei noch einer ,vorrichtung gedacht1 die fr denjenigen1 welcher viel mit ,films zu tun hat1 keineswegs ein ,luxusgegenstand ist3 der ,memaschine4 ,sie besteht aus einem ,zhlwerk1 welches mit einer ,zahntrommel in ,verbindung steht und anzeigt1 wieviel ,meter ,film ber die ,trommel gelaufen sind4 ,ein solcher ,zhler kann zweckmigerweise an der ,film-,umrollvorrichtung angebracht werden1 wie es ,fig4 #abf veranschaulicht2 auch die ,perforiermaschinen werden meist damit versehen4 ,ohne ein solches ,zhlwerk kann man die ,lnge des ,film auch in folgender ,weise annhernd bestimmen4 ,man lt den ,film durch den ,kinematograph laufen und stellt fest1 wie viele ,bilder bei einer ,umdrehung der ,kurbel transportiert werden2 das sind hufig acht4 ,jedes ,bildchen ist nun ungefhr #ai mm hoch -- genau gehen #ec ,bilder auf ein ,meter1 soda eine ,umdrehung der #h-;,bilder-,trommel #ae cm 7genau #ae1a cm7 ,film fortschafft4 ,bei #ajj ,umdrehungen hat man also #ae ,meter4 ,die ,handhabung des ,aufnahme-,apparates4 ,die ,handhabung des ,aufnahme-,apparates1 insbesondere das ,einsetzen des ,filmbandes1 mu nach spezieller ,anweisung geschehen1 die sich nach der ,konstruktion der ,kamera richtet4 ,ich kann mich daher im groen und ganzen auf die ,mitteilung dessen beschrnken1 was im allgemeinen beim ,arbeiten mit der kinematographischen ,kamera zu beachten ist4 ,doch will ich nicht versumen1 auch ,einzelheiten anzufhren1 die beim ,gebrauch des einen oder anderen ,modells von ,wichtigkeit sind4 ,der ,negativfilm wird in der ,dunkelkammer bei sicherem rotem ,licht in die ,kassette eingebracht1 indem man ihn je nach der ,art der ,kassette entweder direkt auf die ,spule aufsetzt oder durch den ,schlitz in dieselbe einfhrt und darin aufrollt4 ,man mu dabei beachten1 da die ,schichtseite des ,film nachher beim ,einspannen in die ,kamera dem ,objektiv zugekehrt sein soll2 als ,anhalt mag dienen1 da sich beim aufgerollten ,film1 wie man ihn kauft1 die ,schichtseite nach innen befindet4 ,damit man fr das ,einspannen durch den ,mechanismus nichts vom ,negativfilm zu opfern braucht1 tut man gut1 vornean ein entsprechend langes ,stck ,blankfilm oder gebrauchten ,film anzukleben2 dieses sollte so bemessen sein1 da man dem ,werk zur ,prfung noch einige ,umdrehungen geben kann1 ehe der lichtempfindliche ,film in die ,tre gekommen ist4 ,ein ,meter gengt4 ,die geladene ,kassette1 aus deren ,schlitz das ,ende des angeklebten ,filmstckes heraushngt1 wird in der ,dunkelkammer sorgsam geschlossen4 ,das ,einsetzen der ,kassette in oder an die ,kamera sowie das ,einspannen des ,film geschieht dann bei ,tageslicht4 ,man kann wie beim gewhnlichen photographischen ,apparat mehrere ,kassetten zum ,auswechseln haben1 die man smtlich in der ,dunkelkammer ladet und mit auf die ,tour nimmt2 eine ,kassette mu man zum ,aufrollen der belichteten ,films leer halten4 ,nachdem ein ,film ganz exponiert ist1 dient die dadurch leer gewordene ,kassette zum ,aufrollen des zweiten ,films usw4 ,das durch den ,schlitz heraushngende ,filmende1 das man1 um es besser durchstecken zu knnen1 vorher mit der ,schere an den ,ecken abgeschrgt hat1 knickt man ein paarmal ein1 damit es nicht in die ,kassette zurckgleitet4 ,beim ,einspannen mu man1 wie schon gesagt1 darauf achten1 da die ,schichtseite des ,film dem ,objektiv zugekehrt ist4 ,man berzeuge sich ferner zuvor1 ob alle ,metallteile1 mit denen das ,band in ,berhrung kommt1 blank und sauber sind1 ob das ,sammetstck1 wenn sich ein solches in der ,trfhrung befindet1 frei von ,staub ist und keine herabhngenden ,fransen hat1 und ob die ,federn in der ,tre sanft und gleichmig aufdrcken4 ,unter keinen ,umstnden vergesse man den ,film oberhalb und unterhalb der ,tre einen ,bausch bilden zu lassen2 doch mache man die ,schlaufe auch nicht zu gro1 weil dann der ,film ,gefahr laufen kann1 gegen die ,kamerawand zu stoen4 ,es wird dann die zweite leere ,kassette in bezw4 an die ,kamera gesetzt1 und zwar derart1 da die ,spule derselben von der ,aufrollvorrichtung gut mitgenommen wird4 ,durch den ,schlitz fhrt man das ,ende des ,film ein und befestigt es auf der ,spule4 ,dazu wird der ,film nicht einfach hinter die ,feder der ,spule gesteckt1 denn so wrde er beim ,anziehen nicht halten4 ,vielmehr knickt man das ,ende des ,film zurck und klemmt das zurckgeknickte ,stck unter die ,feder4 ,man mu nun noch der ,kurbel eine oder zwei ,umdrehungen geben1 um sich davon zu berzeugen1 ob das ,band auch richtig und glatt transportiert wird1 ob die ,schlaufenbildung gut ist und ob das ,aufrollen ordnungsgem vonstatten geht4 ,es ist brigens auch darauf zu achten1 da die ,kurbel an der richtigen ,stelle eingesetzt wird2 die ,kameras haben nmlich in der ,regel zwei oder drei ,einsatzstellen1 deren eine fr ,aufnahmen in greren ,zeitintervallen dient1 indem dabei jede volle ,umdrehung nur ein einziges ,bild belichtet4 ,die ,scharfeinstellung des ,objektivs lt sich dadurch kontrollieren1 da man den ,film aus der ,tre zur ,seite biegt und ein ,stck mattes ,zelluloid oder ,pauspapier einsetzt1 das als ,visierscheibe dient2 darauf lt sich die ,schrfe des ,bildes gut beurteilen4 ,soll dies fr eine zweite ,aufnahme auf dasselbe ,filmband geschehen1 so geht dabei natrlich das freiliegende ,stck ,negativfilm verloren1 da es beim ffnen der ,kamera ,licht empfngt4 ,den ,negativfilm selbst kann man nur dann als ,ersatz fr die ,visierscheibe benutzen1 wenn die ,beleuchtung sehr krftig ist2 denn bei schwcherem ,licht erscheint das ,bild nicht hell genug4 ,bei ,apparaten1 welche einen quer durch die ,kamera laufenden ,einstellkanal besitzen1 darf man nicht vergessen1 das viereckige ,rohrstck1 das zum ffnen der ,tre zurckgeschoben wird1 wieder vorzuschieben1 soda es vorne dicht aufsitzt1 und ferner auf das offene ,rohrende in der ,rckwand die ,bchse aufzustecken4 ,wenn das nicht geschieht1 gelangt falsches ,licht auf den ,film und man bekommt verschleierte ,aufnahmen4 ,der ,apparat selbst mu sorgsam geschlossen werden4 ,den ,zhler stellt man vor ,beginn der ,aufnahmen auf ,null4 ,macht man zwei oder mehrere ,aufnahmen auf einen und denselben ,film1 so bezeichne man das ,ende jeder ,aufnahme durch ,einstiche mit einer ,nadel2 manche ,apparate sind dazu1 wie bereits oben erwhnt1 mit einer ,markiervorrichtung versehen4 ,die durchbrochenen ,stellen sind auch im ,dunkeln durch ,fhlen leicht zu finden2 dort wird das ,band durchgeschnitten1 damit man jede ,aufnahme einzeln entwickeln kann4 ,wie bei der ,handkamera bedient man sich auch hier des ,suchers1 um den ,apparat gegen die aufzunehmende ,szene zu richten4 ,bei der ,handkamera ist die ,arbeit allerdings einfacher1 indem die ,aufnahme in einem ,moment gemacht ist1 whrend sich beim ,kinematograph die ,reihenaufnahme naturgem ber eine gewisse ,zeit hin erstreckt1 innerhalb der man stndig mit ,hilfe des ,suchers kontrollieren mu1 ob die ,szene auch auf dem ,bild bleibt4 ,ntigenfalls folgt man mit der ,kamera nach4 ,wie aber schon bei ,besprechung des ,stativs erwhnt wurde1 drfen ,bewegungen des ,apparates whrend der ,aufnahme1 ob sie nun in seitlicher ,richtung oder nach oben oder unten geschehen1 nur langsam vorgenommen werden1 da rasche ,verschiebungen ,unschrfe im ,bilde herbeifhren4 ,es mag ferner nochmals darauf hingewiesen werden1 da das gleichzeitige ,arbeiten an den ,kurbeln des ,apparates und des drehbaren ,stativkopfes fr eine einzige ,person eine ,aufgabe ist1 die viele bung verlangt4 ,der ,anfnger tut gut1 das ,einsetzen und ,durchdrehen des ,filmbandes mit einem ,blankfilm oder gebrauchten ,film einzuben1 bevor er daran geht1 ein unbelichtetes ,band einzuspannen und ,aufnahmen zu machen4 ,auch das ,einhalten eines gleichmigen ,tempos beim ,drehen will gebt sein2 in der ,regel ist der ,mechanismus so beschaffen1 da zwei ,umdrehungen in der ,sekunde die richtige ,geschwindigkeit geben4 ,am besten schraubt man bei den bungen den ,apparat auf das ,stativ und versucht gleichzeitig1 wie man die ,kamera halten mu1 um ,vibrationen zu vermeiden2 denn die geringsten ,erschtterungen bei der ,aufnahme machen sich in der ,projektion durch ,tanzen des ,lichtbildes unangenehm bemerkbar4 ,es gehrt dazu vor allem ein krftiges und stabil gebautes ,stativ2 der ,apparat mu fest darauf geschraubt sein und das ,stativ sicher auf dem ,boden stehen4 ,man tut gut1 mit der linken ,hand fest auf den oberen ,teil des ,statives zu drcken1 whrend man mit der rechten ,hand dreht4 ,dabei achte der ,photograph ja darauf1 da nicht durch einen ,arm das ,objektiv verdeckt wird4 ,die ,abbildung 7,fig4 #abg7 zeigt den ,apparat auf ,stativ1 fertig zum ,gebrauch4 ,illustration3 ,fig4 #abg4 ,noch ein ,punkt ist zu beachten4 ,anfnger neigen leicht dazu1 unregelmig zu drehen1 derart1 da sie jedesmal im ,augenblick1 wo die ,kurbel am tiefsten steht1 einen ,moment stoppen4 ,diese unbeabsichtigten ,ruhepausen haben zur ,folge1 da bei jeder ,tiefstellung der ,kurbel eine lngere ,belichtung stattfindet1 und wenn beispielsweise die ,trommel bei jeder ,umdrehung #h ,bilder transportiert1 so wird jedes achte ,bild strker belichtet4 ,diese ,bilder kommen im ,negativfilm dunkler heraus als die andern1 und im ,positivfilm1 welcher danach kopiert wird1 entsprechend schwcher4 ,eine ,kontrolle der ,blendscheibe auf ihre genaue ,einstellung hin ist unter keinen ,umstnden zu versumen1 und zwar sollte man eine solche fters vornehmen4 ,die ,verschlublende mu so arbeiten1 da sie das ,objektiv genau zu der ,zeit verdeckt1 whrend welcher der ,film vorwrts bewegt wird4 ,hat sich die ,blende versetzt und gibt sie das ,objektiv im ,moment der ,weiterbewegung frei1 um die ,linse in der ,ruhepause zu verdecken1 so wird auf den in ,bewegung befindlichen ,film belichtet1 wobei natrlich nichts anderes als ein verdorbener ,film herauskommt4 ,ein solcher ,fehler ist um so verhngnisvoller1 wenn es sich1 wie das schon vorgekommen ist1 um eine wichtige ,aufnahme handelt1 die nicht wiederholt werden kann4 ,fehlresultate gibt es bei der ,aufnahme zuweilen dadurch1 da die ,linsen des ,objektives beschlagen sind4 ,die ,bilder werden dann flau und verschwommen2 es fehlen ,kraft und ,details4 ,das ,beschlagen geschieht hier aus gleicher ,ursache wie bei ,brillenglsern und ist namentlich zu befrchten bei warmem1 dunstigem ,wetter1 wenn die ,linsen khler sind als die ,luft4 ,man mu den ,niederschlag durch sanftes ,abreiben entfernen4 ,abgesehen hiervon ist auch ein regelmiges ,reinigen der ,linsen von ,staub erforderlich1 was am besten mit einem feinen ,pinsel geschieht4 ,alles in allem3 vor bereilter ,benutzung des ,apparates ist dringend zu warnen2 denn sie bringt ,verdru und kostet ,films1 und ,films kosten ,geld4 ,das ,werk mu gut instand gehalten werden2 vor ,gebrauch ist aller ,staub daraus zu entfernen4 ,namentlich die ,sammetdichtungen der ,kassetten mssen mit einem ,pinsel regelmig von ,staub gereinigt werden2 ausgefranste ,kanten sind durch ,entfernung der ,kanten wieder glatt zu richten4 ,wenn ntig1 ist der ,sammet durch eine neue ,einlage zu ersetzen4 ,das gleiche gilt von dem ,sammetstck1 das man bei den ,aufnahme-,apparaten zuweilen in der ,trfhrung findet4 ,alle ,metallteile1 mit denen der ,film in ,berhrung kommt1 halte man durchaus sauber4 ,auch versume man nicht1 die ,lager von ,zeit zu ,zeit zu len1 ohne aber dabei den ,mechanismus zu verschmieren4 ,der ,spiralzug1 der die ,aufrollvorrichtung bedient1 darf nicht gelt werden4 ,der ,photograph tut ferner gut1 eine ,werkzeugtasche mit sich zu fhren1 um in unvorhergesehenen ,fllen gerstet zu sein2 er sollte bei sich haben ,flachzange1 ,schraubenzieher1 ,hammer1 ,bohrer1 diverse ,reibahlen1 ,feilen und ,schrauben1 lknnchen1 ,brste und ,pinsel1 ferner einige ,ersatzteile1 wie ,spiralzug1 ,sammeteinstze fr die ,kassetten u4 dergl4 ,die ,aufnahme4 ,wenn die ,handgriffe gut einstudiert sind und klappen1 kann man zur ,herstellung von ,aufnahmen schreiten4 ,aber auch hier heit es3 ,halt -- keine berstrzung6 ,es ist hier mancherlei zu bedenken1 mancherlei zu beachten1 wenn die ,aufnahme zufriedenstellend ausfallen soll4 ,in erster ,linie arbeite man nur bei gutem ,licht2 ,aufnahmen bei schlechter ,beleuchtung bringen nur ,verlust an ,film und ,verdrielichkeit4 ,wie weit man da gehen darf1 unter welchen ,umstnden die ,aufnahme ,erfolg verspricht1 und wann keine ,aussicht mehr auf gut exponierte ,bilder besteht1 das hngt nicht nur von der ,strke der ,beleuchtung ab1 sondern auch von den zu photographierenden ,gegenstnden und von der ,lichtstrke des ,objektives4 ,die praktische ,erfahrung gibt da den besten ,fingerzeig4 ,man beachte1 da an der ,see das ,licht infolge des ,reflexes im ,wasser ungleich heller ist als im ,binnenlande4 ,der ,anfnger tut gut1 mit ,aufnahmen bei mglichst gnstigem ,licht zu beginnen4 ,aufnahmen gegen die ,sonne sind zu vermeiden2 auch ist es als unvorteilhaft anzusehen1 wenn die ,sonne direkt im ,rcken des ,photographen steht4 ,man richte es wenn mglich so ein1 da der ,gegenstand oder die ,szene schrg von vorne beschienen wird4 ,nun kommt die ,geschwindigkeit des ,objektes6 ,ein vorbeisausendes ,automobil mu beispielsweise wesentlich krzer belichtet werden1 als eine ,prozession4 ,um die krzere ,exposition zu erzielen1 wird die ,verschluffnung entsprechend kleiner gestellt4 ,man kann auch durch rascheres ,drehen krzere ,belichtungen herbeifhren2 aber es ist zu bercksichtigen1 da dann der ,film schneller zu ,ende ist und da er auch bei der ,projektion rascher durchgedreht werden mu1 um ein lebenswahres ,bild zu geben4 ,man wird daher die normale ,umdrehungszahl nach ,mglichkeit einhalten und nur im ,notfalle zu grerer ,geschwindigkeit1 etwa #ah bis #bj ,bilder in der ,sekunde1 bergehen4 ,bei ,beurteilung der ,geschwindigkeit ist noch folgendes zu bercksichtigen4 ,es macht einen ,unterschied1 ob das sich bewegende ,objekt in der ,nhe oder ob es in grerer ,entfernung ist1 ferner ob die ,bewegung in der ,richtung zur ,kamera vor sich geht oder quer zu ihr stattfindet4 ,der ,photograph mu die relative ,geschwindigkeit des ,objektes taxieren2 es kommt fr ihn darauf an1 wie rasch die ,bewegung im ,bilde selbst verluft1 und darnach mu er die ,verschlublende einstellen4 ,ein ,automobil z4 ,b41 welches sich in sehr groer ,entfernung vom ,apparate befindet1 wird1 auch wenn es mit groer ,geschwindigkeit fhrt1 sich im ,bilde nur langsam verschieben1 und diese ,verschiebung wird noch geringer sein1 wenn die ,bewegung in der ,richtung zur ,kamera erfolgt4 ,man knnte nun sagen3 wenn die ,verwendung einer greren ,verschluffnung bei der ,aufnahme rasch bewegter ,objekte unscharfe ,bilder zu bringen droht1 so wre es am einfachsten1 stets mit ganz kleiner ,verschluffnung zu arbeiten4 -- ,allerdings wrden dann ,fehler in dieser ,hinsicht ausgeschlossen1 aber man legte sich damit in anderer ,richtung eine groe ,beschrnkung auf4 ,man mu nmlich bedenken1 da die rasche ,belichtung entsprechend krftige ,beleuchtung bedingt3 das immerwhrende ,arbeiten mit kleiner ,verschluffnung wrde daher das ,photographieren bei weniger gutem ,lichte vllig ausschlieen4 ,solange man mit schner ,beleuchtung und langsam bewegter ,szene zu tun hat1 gibt es keine ,schwierigkeiten2 solche treten erst auf1 wenn es gilt1 bei weniger gnstigem ,licht ,objekte in relativ schneller ,bewegung aufzunehmen4 ,da heit es1 die ,verschluffnung hinreichend klein stellen1 damit der ,gegenstand scharf wird1 aber andererseits sie nicht so klein machen1 da zu viel ,licht abgeschnitten und die ,bilder unterbelichtet werden4 ,die ,belichtungszeit1 die man bei dieser oder jener ,verschluffnung erhlt1 lt sich leicht berechnen4 ,wenn die ffnung z4 ,b4 ein ,viertel des ,kreises einnimmt und wenn man ferner die ,kurbel mit normaler ,geschwindigkeit dreht -- #af ,bilder auf die ,sekunde -- so betrgt die ,belichtung jedes ,bildes #a_/d #a_/af #a_/fd ,sekunde2 macht die ,verschluffnung #a_/h ,kreis aus1 so bekommen wir ,belichtungen von #a_/abh ,sekunde4 ,zweckmig wird dazu die ,verschluscheibe mit einer ,teilung versehen1 welche die ,gre der ffnung in ,bruchteilen einer ,kreisflche angibt4 ,aber noch einen ,punkt hat der ,photograph in ,betracht zu ziehen4 ,das ,objektiv ist mit einer ,abblendevorrichtung versehen1 welche dazu dient1 bei ,aufnahmen mit groer ,tiefe dem ,bilde in allen ,teilen die erforderliche ,schrfe zu geben4 ,das ,objektiv gibt wohl ,gegenstnde1 die sich in verschieden weitem ,abstand vom ,apparat befinden1 gleichzeitig scharf wieder1 aber nur innerhalb gewisser ,grenzen2 hat man sehr nahen ,vordergrund und gleichzeitig ,ferne auf dem ,bild1 so mu man in der ,regel abblenden1 um beides scharf zu bekommen2 dies ist namentlich dann erforderlich1 wenn das ,objektiv eine groe ffnung hat und sehr lichtstark ist4 ,abblenden bedeutet aber gleichzeitig3 ,licht abschneiden2 also mu man auch in dieser ,hinsicht vorsichtig zu ,werke gehen4 ,das ,abblenden steht in direkter ,beziehung zur ,einstellung des ,objektives4 ,kameras mit weniger lichtstarken ,objektiven haben vielfach eine feste ,einstellung4 ,sonst ist eine ,vorrichtung mit ,zahntrieb oder ,archimedestrieb vorhanden1 welche mit ,hilfe einer ,skala gestattet1 die ,linse auf eine bestimmte ,entfernung scharf einzustellen4 ,bei manchen ,apparaten kann man die ,scharfeinstellung durch ,beobachtung des ,bildes auf einem eingesetzten ,stck matten ,zelluloid oder ,pauspapier kontrollieren4 ,auf welche ,entfernung mu das ,objektiv nun aber eingestellt werden1 wenn man beispielsweise sehr nahen ,vordergrund und ,ferne gleichzeitig auf das ,bild bekommt8 -- ,da ist durch ,berechnung herausgefunden worden1 da man sich am besten steht bei einer ,einstellung auf die doppelte ,entfernung des nchsten ,gegenstandes4 ,wenn dieser also z4 ,b4 #c ,meter weit entfernt ist1 sollte man das ,objektiv auf #f ,meter einstellen4 ,bei solcher ,einstellung kann man nmlich mit mglichst groer ffnung und mithin bester ,lichtausnutzung arbeiten2 stellt man nher oder weiter ein1 so mu man stets strker abblenden und verliert damit ,licht4 ,wrde man in obigem ,falle z4 ,b4 auf die ,ferne einstellen1 so ergibt es sich1 da dann eine doppelt so starke ,abblendung erforderlich wre1 um die gleiche ,schrfe in allen ,teilen des ,bildes zu erzielen1 und verdoppelte ,abblendung bedeutet viermal weniger ,licht4 ,die ,entfernung des ,vordergrundes wird man bei einiger bung mit hinreichender ,genauigkeit schtzen4 ,wenn nun der ,photograph alle diese ,punkte beobachtet1 wird er dann und wann in die ,brche geraten2 er wird sich sagen3 ,unter diesen ,verhltnissen bekomme ich eine unterbelichtete ,aufnahme2 entweder mu ich die ,verschluffnung oder aber die ,objektivblende grer machen1 um mehr ,licht auf den ,film zu bekommen4 -- ,im ersten ,falle ist zu befrchten1 da das bewegte ,objekt unscharf wird1 im zweiten ,falle wird ein ,teil der unbewegten ,szenerie mehr oder minder verschwommen4 ,welches von den beiden beln ist nun das geringere8 ,der ,erfahrung nach das erstere2 das ,auge ist sehr empfindlich fr unscharfe ,wiedergabe des feststehenden ,bildteiles1 dagegen sieht es ber ,unschrfe bei einem sich rasch bewegenden ,gegenstande eher hinweg4 ,allgemein gltige ,regeln lassen sich hier natrlich nicht aufstellen2 wenn das in ,bewegung befindliche ,objekt z4 ,b4 besondere ,aufmerksamkeit verdient1 so wird man gewi auf eine scharfe ,wiedergabe desselben nicht verzichten4 ,die ,sachlage mu von ,fall zu ,fall beurteilt werden4 ,kinematographische ,aufnahmen werden dadurch komplizierter1 da leicht etwas ,unvorhergesehenes eintreten kann4 ,bei einer ,straenszene mag z4 ,b4 pltzlich ein ,automobil mit grter ,geschwindigkeit heransausen1 worauf der ,verschlu nicht eingestellt ist1 oder es mag ein ,neugieriger bis dicht vor die ,kamera laufen1 wobei er dann durch seine unscharf und bergro wiedergegebenen ,gliedmaen das ,bild verunstaltet4 ,die ,aufnahme einer ,prozession oder eines festlichen ,aufzuges mag dadurch verdorben werden1 da sich einer aus der drngenden ,menge direkt vor den ,apparat schiebt und nun seinen ,buckel photographieren lt2 bei einer ,regatta kann man das ,unglck haben1 da im schnsten ,augenblick ein ,dampfer dazwischen fhrt und die ,aussicht versperrt4 ,die ,films sind kostspielig und jede milungene ,aufnahme bedeutet daher einen unangenehmen ,verlust4 ,daher ist besondere ,mhe fr die ,vorbereitung1 wie ,wahl eines geeigneten ,standpunktes1 wohl angebracht4 ,bei ,straen-,aufnahmen tut der ,photograph gut1 einige ,freunde oder ,gehilfen zum ,freihalten der ,schulinie mitzunehmen1 welche die ,passanten bitten1 nicht gerade mit der ,nase gegen den ,apparat zu rennen2 natrlich darf keiner von diesen ,freunden auf das ,bild kommen4 ,wenn mglich1 richte man es so ein1 da die ,figuren etc4 nicht nher als einige ,meter an die ,kamera heran kommen4 ,einstudierte ,szenen bieten1 wenn sie programmig sich abwickeln1 bei der ,aufnahme am wenigsten ,schwierigkeiten1 dagegen schaffen sie vorher viel ,mhe und ,arbeit4 ,die ,bedingung fr guten ,erfolg ist hierbei3 gut geschultes ,personal1 ein technisch und knstlerisch tchtiger ,regisseur und nicht zuletzt gute ,ideen4 ,besonders beliebt sind ,darstellungen humoristischer ,art1 aber auch ,trauergeschichten und ,dramen bieten vielfach dankbaren ,stoff4 ,was sich da erreichen lt1 das zeigen zur ,genge die ,vorfhrungen in den zahlreichen ,kinematograph-,theatern1 wo man manch geschmackvolles1 leider aber auch viele geschmacklose ,stcke zu sehen bekommt4 ,in den ,aufnahme-,ateliers braucht man zur ,untersttzung des ,tageslichtes eine mehr oder minder groe ,zahl von ,bogenlampen2 wegen ihrer aktinischen ,wirkung sind ,quecksilberbogenlampen besonders geeignet4 ,aufnahme-,vorrichtungen fr besondere ,zwecke4 ,mancherlei ,aufnahmen1 insbesondere die gesamten ,trickaufnahmen1 verlangen besondere ,vorrichtungen4 ,da gibt es z4 ,b4 ein ,bild1 worin ein ,mann die ,wnde hinaufkriecht und an der ,decke hinluft4 ,hierzu werden auf den ,boden des ,ateliers abwechselnd ,dekorationen gelegt1 welche die ,seitenwnde und die ,decke eines ,zimmers darstellen2 der ,mann kriecht oder luft darber und wird vermittels des ,apparates1 der hoch ber ihm montiert ist1 von oben her photographiert4 ,viele ,effekte werden durch ,unterbrechung der ,aufnahme erzielt4 ,wenn es z4 ,b4 gilt1 eine ,person zu verwandeln1 so schliet der ,photograph im festgesetzten ,moment das ,objektiv und hrt auf zu kurbeln4 ,nun wird die ,person durch eine andere ersetzt1 die natrlich dieselbe ,stellung einnehmen mu2 der ,photograph ffnet wieder das ,objektiv und kurbelt weiter4 ,in gleicher ,weise macht man die ,aufnahmen von ,gegenstnden1 die selbstttig sich bewegen2 von ,werkzeugen1 die ohne ,zutun arbeiten1 von ,streichhlzern1 die aus der ,dose wandern und sich zu ,figuren gruppieren1 von einem ,tonklumpen1 der sich zu einer ,bste formt4 ,hierzu wird jedes ,bildchen fr sich belichtet und nach jeder ,belichtung wird eine ,pause gemacht1 in der man den betreffenden ,gegenstand entsprechend weiter rckt oder verndert4 ,das ist eine langwierige ,arbeit2 sie wird erleichtert durch eine elektrische ,auslsung1 mittels welcher man den ,apparat zu jeder ,belichtung durch einfachen ,druck auf einen ,kontaktknopf in ,ttigkeit setzen kann4 ,schwieriger ist es1 ,personen allmhlich1 gewissermaen aus dem ,nebel1 erscheinen oder verschwinden zu lassen4 ,dazu mu das ,objektiv mit einer ,irisblende versehen sein und der ,apparat mu eine ,rcklaufvorrichtung besitzen1 derart1 da beim ,linksdrehen der ,kurbel der ,film zurckluft4 ,der ,photograph verfhrt folgendermaen4 ,wenn die ,szene so weit fortgeschritten ist1 da die ,figur in ,erscheinung treten soll1 so beginnt er die ,irisblende allmhlich zu schlieen4 ,die ,bilder empfangen der ,reihe nach immer weniger ,licht und werden schwcher und schwcher1 bis das ,objektiv ganz geschlossen ist und die ,aufnahme unterbrochen wird4 ,die ,figur1 welche erscheinen soll1 tritt nun an ihren ,platz4 ,inzwischen dreht der ,photograph die ,kurbel rckwrts und lt den ,film bis zu jenem ,punkt zurcklaufen1 wo er anfing1 die ,blende zu schlieen4 ,alsdann ffnet er wieder das ,objektiv1 kurbelt vorwrts und stellt dabei allmhlich die anfangs geschlossene ,irisblende offen1 wodurch die ,beleuchtung nach und nach zunimmt4 ,das betreffende ,filmstck wird mithin zweimal bereinander belichtet1 und zwar werden sich die ,belichtungen1 wenn der ,photograph mit der ,irisblende richtig verfhrt1 in jedem einzelnen ,bilde zu einer richtigen ,exposition ergnzen4 ,die ,figur aber1 die nur einmal dabei aufgenommen wurde1 und zwar anfangs mit kleiner und dann mit grer werdender ,irisblende1 wird in der ,reihenfolge der ,bilder ganz allmhlich immer krftiger werdend in ,erscheinung treten4 ,bei wissenschaftlichen ,aufnahmen hat man ebenfalls ,einzelbelichtungen anzuwenden1 wenn es gilt1 ,bewegungen1 die in der ,natur sehr langsam erfolgen1 wie z4 ,b4 das ,wachsen der ,pflanzen1 in beschleunigtem ,masse wiederzugeben4 ,je nach dem ,zeitumfange1 den der ,verlauf der ,bewegung einnimmt1 und der ,zahl der anzufertigenden ,bilder1 macht man alle ,minuten1 ,stunden oder ,tage eine ,aufnahme4 ,apparat und ,objekt mssen dabei an ,ort und ,stelle bleiben und es mu fr gleichbleibende ,beleuchtung gesorgt werden4 ,die ,exposition kann durch ein ,weckerwerk1 welches auf die oben erwhnte elektrische ,auslsung arbeitet1 automatisch erfolgen2 wenn die ,zeitabstnde gro sind und die ,lampe nicht stndig brennen soll1 so mag das ,werk gleichzeitig dazu dienen1 die ,lampe zu jeder ,belichtung ein- und auszuschalten4 ,die ,ausfhrung mikroskopischer ,aufnahmen mit ,hilfe des ,kinematographen erfordert zunchst ,kenntnisse und praktische ,erfahrung in der mikrophotographischen ,technik4 ,das ,mikroskop wird1 wie sonst an die ,kamera1 so hier an den kinematographischen ,aufnahmeapparat montiert1 der je nach der ,anordnung eine horizontale oder vertikale ,stellung erhlt4 ,schwierigkeiten bietet besonders die gengend krftige ,beleuchtung des lebenden ,prparates1 das unter der ,hitze der ,strahlen nicht leiden darf3 whrend man sonst nach ,sekunden oder ,minuten belichtet1 mssen hier innerhalb einer ,sekunde durchschnittlich #af ,aufnahmen gemacht werden4 ,die ,verschluscheibe1 welche normalerweise zwischen ,objektiv und ,film luft1 ordnet man nach dem ,vorgange von ,marey zweckmigerweise zwischen ,lichtquelle bezw4 ,kondensierungslinse und ,prparat an4 ,whrend der ,film sich weiterbewegt und die ,blendscheibe wirkt1 wird alsdann das ,licht nicht nur vom ,apparat1 sondern auch vom ,prparat abgesperrt1 soda letzteres einer weniger starken ,erhitzung ausgesetzt ist4 ,die kinematographische ,aufnahme sehr rascher ,bewegungen1 die eine wesentlich grere ,zahl von ,bildern -- bis zu mehreren ,tausend in der ,sekunde1 wie insbesondere bei fliegenden ,geschossen -- erfordern1 lt sich mit dem hier beschriebenen ,apparat nicht ausfhren4 ,man verwendet dazu ,vorrichtungen mit kontinuierlich laufendem ,filmband4 ,bei dem von ,geheimrat ,cranz konstruierten ,apparat bewegt sich der ,film mit einer ,geschwindigkeit von #ij m in der ,sekunde und es knnen #ejjj ,aufnahmen in der ,sekunde gemacht werden4 ,die ,belichtungen erfolgen mit ,hilfe eines elektrischen ,funkens4 ,gnzlich anderer ,art sind wiederum die ,einrichtungen zur ,herstellung kinematographischer ,rntgenaufnahmen4 ,hier hat man in der ,regel mit einem viel greren ,bildformat zu rechnen4 ,der ,apparat von ,dr4 ,rosenthal arbeitet mit ,filmblttern1 die einzeln in ,kassetten sitzen und die dann durch einen ,wechselmechanismus1 hnlich wie bei den ,magazin-,handkameras1 eines nach dem andern an die ,belichtungsstelle gebracht werden4 ,die noch unbelichteten und bereits belichteten ,films werden durch ,bleiplatten gegen die ,wirkung der ,rntgenstrahlen geschtzt4 ,die ,zahl der ,aufnahmen ist hier naturgem eine beschrnktere2 bei einer wohlgelungenen ,serie1 welche die ,ttigkeit des ,magens zeigt1 wurden #ab ,belichtungen innerhalb #bj ,sekunden gemacht4 ,hilfsmittel zur ,entwicklung der ,films4 ,die ,aufgabe1 ein ,filmband von vielen ,metern ,lnge in einem ,stck zu entwickeln1 mag auf den ersten ,blick selbst dem gebten ,photographen bengstigend schwierig erscheinen4 ,es ist aber gar nicht so schlimm damit3 man mu nur wissen1 wie es gemacht wird4 ,vor allem gehrt dazu eine ,vorrichtung1 auf welche der ,film spiralenfrmig aufgewickelt wird4 ,ohne jedes ,hilfsmittel das lange ,band in den ,entwickler zu bringen1 ist allerdings ein mehr oder minder gewagtes ,beginnen4 ,illustration3 ,fig4 #abh4 ,es sind verschiedenerlei ,einrichtungen im ,gebrauch4 ,vielfach benutzt man eine ,trommel1 worauf der ,film spiralfrmig gewickelt wird4 ,die erste ,abbildung 7,fig4 #abh7 zeigt einen einfachen1 aus lackiertem ,holz gefertigten ,zylinder1 der mittels einer durchgehenden ,achse beiderseitig von aufrecht stehenden ,armen getragen wird2 eine ,kurbel dient dazu1 ihn zu drehen4 ,die ,trommel braucht nicht ganz geschlossen sein2 man kann sie auch aus einzelnen ,speichen zusammensetzen1 doch bringe man die letzteren nicht zu nahe zusammen1 damit das ,innere sich gut reinigen lt2 denn die ,mglichkeit einer grndlichen ,reinigung ist sehr wichtig4 ,die ,trommel taucht mit ihrem unteren ,teile in einen ,trog1 der mit ,entwickler gefllt wird2 es dient dazu eine mit ,metall 7am besten ,blei7 ausgeschlagene ,holzwanne1 die man mglichst klein nimmt1 damit man mit wenig ,entwickler auskommt1 wobei aber der ,film nicht ,gefahr laufen darf1 sich an der ,innenseite der ,wanne zu reiben4 ,der ,film wird1 ,schichtseite nach auen1 spiralfrmig auf die ,trommel gewunden2 ,anfang und ,ende befestigt man mittels eines ,heftzweckes1 der aber nicht verrostet sein sollte4 ,es ist zweckmig1 wenn die ,trommel mit ,stiften versehen wird1 welche die einzelnen ,lagen des ,films auseinanderhalten2 denn der trocken aufgespannte ,film dehnt sich beim ,feuchtwerden aus und dadurch kommen sonst die locker gewordenen ,lagen in ,gefahr1 sich bereinander zu schieben4 ,illustration3 ,fig4 #abi4 ,in ,fig4 #abi ist eine ,trommel mit aufgespanntem ,filmband dargestellt4 ,die ,anordnung ist hier etwas anders als in der ersten ,abbildung3 die ,trommel ist aus ,metall gefertigt und mit ihrer ,achse auf den ,querwnden des ,troges gelagert4 ,eine ,trommel von #dj cm ,durchmesser nimmt beispielsweise auf jede ,umdrehung etwa #a1bj m ,film2 wenn sie #a m lang ist und man fr das ,band einen ,raum von #d cm rechnet1 was reichlich ist1 so werden ungefhr #cj ,meter ,film darauf gehen4 ,wo die ,herstellung von ,films in groem ,mastabe fabrikationsweise vorgenommen wird1 verwendet man dem ,bedrfnisse entsprechend auch viel grere ,trommeln1 z4 ,b4 solche von #a ,meter ,durchmesser bei #a-a_/b bis #b ,meter ,lnge1 die dann eine richtige ,seeschlange von ,film aufnehmen4 ,als zweckmig wird die ,verwendung von ,glastrommeln oder ,zylindern empfohlen2 da sie sich sehr leicht reinigen lassen4 ,der ,film wird auf dem ,glaszylinder beiderseitig durch ,klammern befestigt oder auf ,korkstcke1 die in entsprechende ffnungen des ,zylinders eingeklemmt sind1 mittels ,heftzwecken festgesteckt4 ,illustration3 ,fig4 #acj4 ,whrend der ,entwicklung wird die ,trommel gleichmig gedreht1 so da alle ,teile des ,filmbandes gleichmig mit ,flssigkeit benetzt werden4 ,man kann den ,film auf der gleichen ,trommel in die anderen ,bder 7,wasserbad und ,fixierbad7 bringen2 es ist jedoch besser1 ihn fr jeden ,proze auf eine andere ,trommel1 und zwar stets eine solche von grerem ,durchmesser1 umzurollen4 ,innerhalb der ,trommel kann man eine rote elektrische ,glhlampe unterbringen1 mit deren ,hilfe sich 7im transparenten ,licht7 das ,fortschreiten der ,entwicklung verfolgen lt4 ,dazu mu die ,trommel natrlich durchbrochen oder aus ,glas sein4 ,an ,stelle der ,trommel wird sehr hufig ein ,rahmen aus ,holz oder ,aluminium gebraucht1 worauf man den ,film in engen ,windungen aufspannt4 ,damit sich die ,rnder des ,bandes nicht berhren oder gar aufeinander schieben1 ist er oben und unten mit einer ,reihe von ,stiften versehen1 welche die ,windungen auseinander halten4 ,die ,enden werden mittels ,heftzwecken oder ,klammern befestigt4 ,der mit ,film bewickelte ,rahmen wird in den ,bdern geradeso wie eine ,trockenplatte behandelt4 ,man nimmt den ,entwicklungstrog so gro1 da der ,film vollstndig in die ,flssigkeit eintaucht1 und wendet den ,rahmen1 um eine gleichmige ,entwicklung zu erzielen1 nochmals darin um4 ,die ,filmfabriken verwenden vielfach hohe ,trge1 worin die in ,nuten eingeschobenen ,rahmen hochstehen1 und zwar eventuell zwei hintereinander4 ,zum bequemeren ,aufwickeln des ,films fertigt man einen ,bock1 worin sich der ,rahmen einspannen und dann drehen lt4 ,illustration3 ,fig4 #aca4 ,whrend ,fig4 #acj einen solchen ,rahmen zeigt1 ist in der nchsten ,abbildung 7,fig4 #aca7 eine dritte ,anordnung veranschaulicht1 die zur ,entwicklung kleinerer ,filmbnder ganz zweckmig ist4 ,sie besteht aus zwei zu einem ,kreuz vereinigten ,stben1 die mit einer ,anzahl etwa #d cm hohen ,stiften versehen sind4 ,der ,film wird mit einem ,ende in der ,mitte befestigt und dann1 ,schichtseite nach auen1 um die ,stifte geschlungen1 so da er eine rechteckige ,spirale bildet2 das letzte ,ende wird an dem zunchst befindlichen ,stifte befestigt4 ,in der ,regel ist das ,gestell mit einem ,griff versehen1 woran man es bequem in die ,schalen einsetzen kann4 ,der ,entwicklungstrog 7,fig4 #acb7 wird aus ,holz gefertigt und mit einem ,zink-1 oder besser einem ,bleieinsatz versehen1 der mit einem geeigneten ,lack ausgestrichen wird4 ,nicht minder brauchbar sind ,trge aus emailliertem ,eisenblech4 ,illustration3 ,fig4 #acb4 ,die ,entwicklung des ,film wird in einer ,dunkelkammer bei rotem ,licht vorgenommen2 man sorge dafr1 da die ,dunkelkammer dicht ist und nirgends ,licht von auen zult1 sowie ferner1 da die ,lampen nur spektral geprftes1 nicht aktinisches rotes ,licht liefern4 ,das ,dunkelzimmer und alle ,gerte darin mssen recht sauber gehalten werden4 ,die ,temperatur des ,raumes sollte der normalen ,zimmertemperatur entsprechen und gleichmig sein2 bei ,klte arbeitet der ,entwickler zu langsam1 bei ,wrme zu rasch4 ,der ,entwickler4 ,jeder gute1 langsam arbeitende ,entwickler kann benutzt werden4 ,aber namentlich bei ,anwendung der ,trommel sind ,entwickler zu vermeiden1 die beim ,oxydieren stark gefrbte ,produkte geben und dadurch ,farbschleier bewirken1 da der ,entwickler bei diesem ,verfahren besonders stark mit der ,luft in ,berhrung gebracht wird4 ,zu verwerfen ist daher insbesondere ,pyrogall mit ,ammoniak1 eine ,zusammensetzung1 die in ,england fr ,trockenplatten vielfach im ,gebrauch ist4 ,den ,pyro-,soda-,entwickler kann man1 wenn der ,film auf einen ,rahmen gespannt in das ,bad gebracht wird1 allenfalls zur ,anwendung bringen4 ,ein langsames ,arbeiten des ,entwicklers ist notwendig1 weil man sonst den ,proze nicht in der ,hand hat und auch leicht ungleichmige ,entwicklung eintreten kann4 ,das ,bild sollte in etwa #e ,minuten herauskommen und in #aj bis #ae ,minuten ausentwickelt sein4 ,sehr beliebt ist der ,hydrochinon-,metol-,entwickler1 welcher den ,vorteil bietet1 da man ihn wiederholt benutzen kann2 hierfr sei folgendes ,rezept angegeben1 nach dem man sich die erforderliche ,menge den ,verhltniszahlen gem ansetzt4 ,wasser #a ,liter ,metol #c gr ,hydrochinon #c gr ,schwefligsaures ,natron #ej gr ,kohlensaures ,natron #cj gr ,bromkali #a gr ,von anderer ,seite wird folgende ,zusammensetzung empfohlen3 ,wasser #b ,liter ,metol #c gr ,sulfit 7wasserfrei7 #fj gr ,hydrochinon #e gr ,pottasche #dj gr ,bromkali #b gr ,dieser ,entwickler arbeitet anfangs rasch1 spter langsamer4 ,wenn das ,bad schon zuviel ,brom enthlt und die ,negative zu hart werden1 so setzt man frischen ,entwickler zu1 oder wenn es zu alt wird1 ist es vollstndig zu erneuern4 ,ausgezeichnet ist auch folgendes1 speziell fr ,films ausgearbeitetes ,rezept des ,edinol-,entwicklers3 ,wasser #a ,liter krist4 ,natriumsulfit #bjj gr ,edinol #e gr ,hydrochinon #e gr ,wasserfreie ,soda #ej gr ,bromkali #b gr ,das ,entwickeln der ,films4 ,man tut gut1 zuerst ein kleines ,stck des ,filmbandes abzuschneiden und zur ,probe zu entwickeln1 um zu kontrollieren1 ob der ,entwickler fr die ,aufnahme gut ist4 ,zeigt es sich dabei1 da der ,film berbelichtet ist1 so gibt man in entsprechendem ,mae ,bromkalium in ,lsung #a3 #aj zu2 wenn der ,film unterbelichtet ist1 benutzt man den oben angegebenen ,entwickler unverdnnt4 ,in beiden ,fllen ist es zweckmig1 noch eine zweite ,probe vorzunehmen4 ,umfat der ,film mehrere verschiedene ,aufnahmen1 so schneide man ihn durch und entwickle jede ,aufnahme fr sich4 ,ferner empfiehlt es sich1 den ,film vor dem ,entwickeln in ein ,wasserbad zu bringen und gehrig einzuweichen1 weil er dann den ,entwickler besser und vor allem gleichmig annimmt4 ,luftblschen1 die sich nach dem ,bade auf dem ,film zeigen sollten1 sind mit einem breiten1 weichen ,pinsel zu entfernen4 ,das ,fortschreiten der ,entwicklung lt sich bei dem ,lichte der ,dunkelzimmerlampe zur ,genge beobachten2 man setze den ,film allerdings nicht zu viel und zu lange dem ,lichte aus4 ,wenn die ,entwicklung sich der ,vollendung nhert1 lst man ein ,ende des ,bandes ab1 damit man es1 gegen die ,lampe gehalten1 im durchfallenden ,lichte betrachten kann4 ,man beachte1 da wie bei ,trockenplatten das ,durchschlagen des ,bildes 7die ,sichtbarkeit von der ,rckseite her7 bei verschiedenen ,fabrikaten oft sehr ungleich ist4 ,fertigmachen des ,negativs4 ,der ,entwicklung folgt eine grndliche ,wassersplung2 es mu nicht nur die ,schicht ausgewaschen1 sondern auch alles1 was sich vom ,entwickler am ,rahmen oder an der ,trommel festgesetzt hat1 entfernt werden4 ,dann wird der ,film1 aufgespannt wie er ist1 in ein saures ,fixierbad gebracht1 wie man es im ,handel fertig bekommt oder das man beispielsweise nach folgendem ,rezept ansetzt3 ,unterschwefligsaures ,natron #bjj gr ,wasser #hjj gr ,nach der ,auflsung kommt hinzu3 ,wasser #fj gr ,natriumsulfit1 chem4 rein1 krist4 #f gr ,essigsure #ah gr ,pulverisiertes ,alaun #f gr ,nach etwa #aj bis #ae ,minuten wird in der ,regel das ,bromsilber entfernt und die ,fixierung beendet sein4 ,der ,film mu dann ber eine ,stunde gehrig mit flieendem oder fters erneuertem ,wasser ausgewaschen werden1 worauf man ihn auf #e ,minuten in ein ,glyzerinbad bringt1 das aus #a ,teil ,glyzerin auf etwa #dj ,teile ,wasser besteht4 ,dieses ,bad bewirkt1 da der ,film geschmeidig bleibt4 ,man lt ihn dann einige ,minuten abtrufeln und entfernt etwa sitzengebliebene ,glyzerintropfen1 die sonst beim ,eintrocknen ,rnder hinterlassen knnten4 ,nun lt man den ,film trocknen1 und zwar am besten in einem mglichst staubfreien1 luftigen ,raum4 ,ein kleiner elektrischer ,ventilator kann dabei gute ,dienste leisten4 ,wo die ,herstellung im groen betrieben wird1 richtet man einen besonderen ,trockenraum her1 der mit filtrierter ,luft ventiliert und in geeigneter ,weise erwrmt wird2 die ,films sind auf ,trommeln gespannt darin aufgehngt1 wie es die ,abbildung ,fig4 #acc zeigt4 ,auf einer ,trommel trocknet das ,band am schnsten auf2 man hat es dann nachher hbsch glatt und kann es leicht aufrollen4 ,den ,film zum ,trocknen auf dem ,rahmen und namentlich auf dem ,stiftgestell zu belassen1 ist mehr oder minder gefhrlich2 denn er schrumpft beim ,trocknen etwas ein und mchte infolge der dadurch entstehenden ,spannung ,beschdigungen erleiden4 ,hat man keine ,trommel zur ,verfgung1 so spannt man zwei ,bindfaden in einigem ,abstand nebeneinander und windet den ,film darum4 ,vor dem ,aufrollen putze man die ,zelluloidseite mit einem weichen ,lappen und berzeuge sich1 ob der ,film auch vllig trocken ist4 ,gleichzeitig prfe man ihn auf ,fehler und helfe erforderlichenfalls mit ,retouche nach4 ,der ,film wird mit der ,schichtseite nach auen aufgerollt4 ,illustration3 ,fig4 #acc4 ,die ,anwendung eines ,hrtebades1 wie ,alaun oder ,formalin1 hat hier keinen ,zweck1 da die ,gelatineschicht gegen ,hitze weniger empfindlich ist als das ,zelluloid4 ,verstrken erfolgt1 wenn es ntig sein sollte1 wie bei ,trockenplatten mit ,sublimat und ,nachbehandlung mit ,ammoniak2 ,abschwchen mit rotem ,blutlaugensalz und ,fixiernatron4 ,man darf die ,films nicht1 um ein rascheres ,trocknen zu erzielen1 in ,alkohol baden1 da dieser durch ,auslsen des ,kampfers das ,zelluloid verdirbt4 ,fehlerhafte ,erscheinungen4 ,fehlerhafte ,erscheinungen4 ,verschleierung des ,negativs ist ein ,zeichen dafr1 da falsches ,licht an den ,film gelangt ist2 das kann beim ,laden der ,kassette1 unter ,umstnden in der ,kamera selbst1 indem man beispielsweise bei dem in ,fig4 #aag abgebildeten ,modell vergessen hat1 das ,einstellrohr rckwrts durch die ,bchse zu schlieen1 oder beim ,entwickeln selbst geschehen4 ,man untersuche die ,dunkelkammer auf ,lichtsicherheit1 desgleichen prfe man die rote ,lampe4 -- ,flaue1 verschwommene ,bilder knnen dadurch entstanden sein1 da die ,linsen des ,objektivs beschlagen waren4 ber ,fehler1 die bei der ,entwicklung auftreten sollten1 unterrichtet man sich am besten in einem photographischen ,lehrbuch4 ,kratzen auf der ,schichtseite zeigen sich1 wenn das ,sammetstck1 welches sich in den ,kassetten und ev4 in der ,trfhrung befindet1 nicht vllig sauber gehalten ist4 ,kleine weie ,pnktchen werden verursacht durch anhaftende ,staubteilchen1 die den ,entwickler von diesen ,stellen fernhalten4 ,einreien der ,perforation ist die ,folge1 wenn man beim ,einspannen in den ,apparat die ,bauschbildung unterlt oder die ,schlaufe zu klein macht4 ,eine strende ,erscheinung1 die sich dann und wann zeigt1 sind elektrische ,entladungen4 ,sie machen sich beim ,entwickeln in der ,bildschicht bemerkbar durch ,verstelungen von der ,gestalt eines elektrischen ,funkens und treten insbesondere bei trockenem ,wetter auf4 ,den ,anla dazu gibt starke ,reibung am ,sammet der ,tre1 was der ,fall ist1 wenn die ,federn zu stark aufdrcken4 ,ferner knnen solche ,entladungen entstehen durch zu straffes ,auf- und ,abrollen des ,bandes von den ,kassetten-,spulen1 indem die ,windungen dann stark gegeneinander reiben und zur ,bildung von ,elektrizitt ,anla geben4 ,es liegt schlielich noch die ,mglichkeit vor1 da die ,entladungen beim ,perforieren des ,film entstanden sind4 ,der ,kopier-,apparat und das ,kopieren der ,films4 ,manche ,aufnahme-,apparate1 insbesondere die ,miniatur-,kameras1 sind zum ,kopieren des ,positivfilm nach dem ,negativfilm eingerichtet4 ,der ,vorgang ist in der ,regel derart1 da die beiden ,films auf ,spulen oben an der ,kamera angebracht werden1 dann zusammen1 ,schicht gegen ,schicht1 durch den ,bewegungs-,mechanismus laufen1 worauf der belichtete ,positivfilm auf eine dritte ,spule aufgerollt wird1 whrend man den ,negativfilm unten frei austreten und in einen ,behlter laufen lt4 ,die ,belichtung geschieht mit irgend einer knstlichen ,lichtquelle1 wie ,petroleum-1 ,gasglhlicht oder elektrischem ,glhlicht4 ,die ,benutzung des ,aufnahme-,apparates zum ,kopieren ist weniger zu empfehlen1 wenn bei ihm die ,weiterbewegung durch eine ruckweise1 bewegte ,zahntrommel geschieht1 wie dies z4 ,b4 beim ,malteserkreuz-,system der ,fall ist4 ,die ,trommel mu hier nmlich die beiden aufeinander liegenden ,films gleichzeitig transportieren1 und da das obere ,band einen weniger sichern ,halt darauf haben wird wie das untere1 so liegt die ,gefahr vor1 da es sich zeitweise1 wenn auch nur sehr wenig1 verschiebt4 ,zur ,erzielung eines genauen1 gleichmigen ,transportes1 wie er von grter ,wichtigkeit ist1 eignet sich weit besser das ,greifersystem1 da der ,greifer in die beiden aufeinander liegenden ,perforationen gleich sicher einfat4 ,deshalb wird auch der ,greifer gern zum ,transport bei solchen ,apparaten verwandt1 die speziell nur fr das ,kopieren der ,films gebaut sind4 ,kopierapparate1 bei denen die ,bnder kontinuierlich laufen1 sind ebenfalls weniger zuverlssig4 ,der ,vorzug des ,kopierapparates mit ,greifer1 wie ein solcher in ,fig4 #acd abgebildet ist1 zeigt sich namentlich in ,fllen1 wo die ,perforation des ,positivfilm und des zu kopierenden ,negativfilm nicht absolut identisch sind4 ,der ,greifer schafft hier einen ,ausgleich1 whrend eine kontinuierliche ,transportvorrichtung1 bei der beide ,films zusammen ber ,zahntrommeln laufen1 ,ungleichmigkeiten durch ,verschiebungen der ,films gegeneinander befrchten lt4 ,wenn ,positiv- und ,negativfilm mit einer und derselben ,maschine perforiert sind1 so kann doch eine1 wenn auch geringe ,differenz dadurch entstehen1 da der ,negativfilm in den ,bdern1 die er durchgemacht hat1 etwas geschrumpft ist4 ,illustration3 ,fig4 #acd4 ,der dargestellte ,kopierapparat hat oben eine ,kassette mit zwei bereinander befindlichen ,spulen2 der ,negativfilm kommt auf die untere ,spule1 und zwar die ,schichtseite nach auen1 whrend der ,positivfilm1 ,schicht nach innen1 oben eingesetzt wird -- natrlich in der ,dunkelkammer bei rotem ,licht4 ,alsdann zieht man beide ,films durch den ,schlitz1 schliet die ,kassette und legt die ,bnder in die ,transportvorrichtung2 zur ,kontrolle1 ob der ,greifer auch richtig fat1 gibt man der ,kurbel ein paar ,umdrehungen4 ,ein ,triebknopf an der ,seite des ,apparates dient dazu1 das ,fenster so einzustellen1 da sich genau ein ,bildchen des ,negativs innerhalb desselben befindet4 ,die ,films lt man unten in einen ,behlter laufen4 ,das ,kopieren geschieht am einfachsten in der ,dunkelkammer2 die zur ,belichtung dienende ,lampe mu dabei so abgedeckt sein1 da kein ,licht auf den austretenden ,positivfilm gelangt4 ,will man das ,kopieren bei ,tageslicht ausfhren1 so ist es erforderlich1 den ,auffang-,behlter fr die ,films lichtdicht an den ,apparat anzusetzen4 ,da der ,positivfilm in der ,regel weniger empfindlich ist als das zur ,aufnahme benutzte ,filmband1 knnen die ,arbeiten damit meistens bei gelbem ,licht vorgenommen werden4 ,beim ,kopieren gilt es in erster ,linie1 die richtige ,geschwindigkeit zu finden1 mit der man die ,kurbel drehen mu1 damit der ,positivfilm nicht zu schwach und nicht zu stark belichtet wird4 ,angaben knnen da nicht helfen3 man mu in jedem ,falle zuerst mit einem kleinen ,filmstck eine ,probebelichtung vornehmen und die ,probe1 wenn ntig1 wiederholen1 bis man das ,rechte getroffen hat4 ,dann kommt ein ,zweites3 gleichmiges ,drehen4 ndert man nmlich die ,geschwindigkeit1 so ist ungleiche ,belichtung unausbleiblich4 ,wenn man den ,apparat mit der ,hand betreiben will1 so tut vorherige bung gerade so not wie zur ,aufnahme4 ,hat man viel zu kopieren1 so empfiehlt sich ein ,antrieb mit ,elektromotor nebst ,regulierwiderstand4 ,gestattet der ,apparat1 den ,negativfilm whrend des ,kopierens1 von rckwrts her im ,auge zu halten1 so ist man unter ,umstnden in der ,lage1 ,mngel1 die in verschiedener ,dichte einiger ,partien bestehen1 durch rascheres bezw4 langsameres ,belichten oder ev4 durch ,vernderung der ,breite der ,belichtungsffnung oder durch ,nhern bezw4 ,entfernen der ,lampe auszugleichen4 ,wenn ein ,negativfilm aus mehreren verschieden dichten ,teilen besteht1 so kopiere man diese einzeln1 um sie nachher getrennt zu entwickeln4 ,lt man einen solchen ,film in einem ,stck durch den ,kopierapparat und durch den ,entwickler laufen1 so wird man unmglich ein in allen ,teilen gutes ,positiv erhalten4 ,die ,herstellung der ,titel geschieht in folgender ,weise4 ,man lt eine geeignete ,vorlage anfertigen durch ,druck oder ,zeichnung und macht darnach mittels der ,aufnahmekamera ein einziges kleines ,negativbildchen4 ,dieses wird im ,kopierapparat an der ,belichtungsstelle fest eingespannt1 derart1 da der ,positivfilm bei ruckweisem ,durchlaufen dagegen zu liegen kommt4 ,dann kopiert man wie sonst4 ,fertigmachen der ,positivfilms4 ,der ,positivfilm wird in der gleichen ,weise entwickelt1 fixiert und getrocknet wie der ,negativfilm4 ,es kann auch hier jeder gute ,entwickler genommen werden2 doch mu er recht klar arbeiten4 ,von ,entwicklern1 die dazu neigen1 ,farbschleier zu geben1 wie ,pyrogall1 wird man unter allen ,umstnden absehen4 ,recht geeignet ist z4 ,b4 der oben angefhrte ,hydrochinon-,metol-,entwickler1 dem man einen strkeren ,zusatz von ,bromkali beigibt2 empfohlen wird ferner der ,rodinal-,entwickler in einer wsserigen ,lsung #a3 #bj1 die man wiederholt gebrauchen kann4 ,wenn man den hierzu ebenfalls recht guten ,eisenoxalat-,entwickler anwendet1 so vergesse man nicht1 dem ,film direkt nach der ,entwicklung ein ,essigsurebad zu geben4 ,positivfilms fallen leicht zu dicht aus2 man achte besonders darauf1 da auch die ,schattenpartien schn klar bleiben4 ber das ,auswaschen und ,fixieren ist nichts ,besonderes zu sagen2 ein ,abschwchen geschieht1 wenn ntig1 mit rotem ,blutlaugensalz und ,fixiernatron4 ,zum ,schlu wird ebenfalls ein ,glyzerinbad angewandt4 ,in manchen ,fllen lt sich der ,film durch nachherige ,behandlung in einem ,tonbad bedeutend wirkungsvoller machen4 ,seestcke z4 ,b4 werden hufig sehr gehoben durch eine ,blautonung4 ,ein ,blaueisenbad gibt ,blau1 ein ,urantonbad ,braun und eine ,mischung beider ,grn1 whrend ,rot mittels eines ,kupfertonbades erzielt wird4 ,die erforderlichen ,substanzen werden von verschiedenen ,firmen in ,patronenform geliefert4 ,es seien jedoch hier einige erprobte ,rezepte angegeben4 ,fr das ,blaueisenbad setzt man zwei ,vorratslsungen an3 ,lsung ,i4 ,abgekochtes ,wasser #aj ,liter ,zitronensaures ,eisenoxyd-,ammon 7grn7 #ajj gr ,lsung ,,ii4 ,abgekochtes ,wasser #aj ,liter ,rotes ,blutlaugensalz #ajj gr ,zum ,gebrauch mischt man #e ,teile ,lsung ,i mit #a ,teil ,eisessig und #e ,teilen ,lsung ,,ii4 ,man belt den ,film je nach dem ,ton1 den man erzielen will1 in dem ,bade #a bis #e ,minuten2 der ,ton geht in dieser ,zeit von ,schwarzblau zu einem klaren ,blau ber4 ,darauf wscht man unter laufendem ,wasser #aj bis #ae ,minuten aus1 bis das ,wasser keine ,spuren von ,farbe mehr zeigt4 ,urantonbad fr braune ,tne1 wie man sie z4 ,b4 fr ,panorama-,aufnahmen und dergl4 gern nimmt1 setzt man folgendermaen zusammen3 ,vorratslsung ,i4 ,abgekochtes ,wasser #aj ,liter ,salpetersaures ,uran #ajj gr ,vorratslsung ,,ii4 ,abgekochtes ,wasser #aj ,liter ,rotes ,blutlaugensalz #ajj gr ,zum ,gebrauch mischt man #e ,teile ,lsung ,i mit #a ,teil ,eisessig und #e ,teilen ,lsung ,,ii4 ,bei diesem ,bad mu man darauf achten1 fleckige ,tonung zu vermeiden1 was bei einiger bung leicht erreicht wird4 ,ein ,grntonbad stellt man her1 indem man ,blaueisenbad und ,urantonbad zu gleichen ,teilen mischt oder auf #a ,teil des ersteren zwei ,teile des letzteren gibt4 ,besser noch ist es1 die ,bder nacheinander anzuwenden1 den ,film also zuerst blau zu tonen und darauf im ,urantonbad zu behandeln4 ,zu langes ,auswaschen ist zu vermeiden1 weil sonst das ,grn in ,blau ausbleicht2 dies geschieht brigens auch1 und zwar im ,laufe mehrerer ,tage1 wenn der ,film dem ,licht ausgesetzt ist4 ,das fr rote ,tne bestimmte ,kupfertonbad erfordert drei ,vorratslsungen1 die man folgendermaen zusammensetzt3 ,lsung ,i4 ,abgekochtes ,wasser #aj ,liter ,rotes ,blutlaugensalz #ejj gr ,lsung ,,ii4 ,abgekochtes ,wasser #aj ,liter ,kupfervitriol #ejj gr ,lsung ,,iii4 ,abgekochtes ,wasser #aj ,liter ,pottasche #bej gr ,zitronensure #bej gr ,zum ,gebrauch gibt man auf #h ,teile der ,lsung ,,iii #a ,teil ,lsung ,,ii und dann #a ,teil ,lsung ,i4 ,die ,mischung mu in der angegebenen ,reihenfolge geschehen2 beim ,zugieen rhre man um4 ,das ,tonen dauert hier lnger3 #e bis #cj ,minuten2 die ,farbe geht dabei von ,schwarzrot in ein reines ,rot ber4 ,die ,verwendung des ,bades verlangt groe ,aufmerksamkeit1 da leicht ,schleier entstehen2 auerdem wird hierbei die ,gelatine weich1 man mu deshalb darauf achten1 da die ,schicht sich nicht kruselt oder verkratzt wird4 ,ein groer belstand haftet diesen ,tonbdern an3 sie halten sich nur kurze ,zeit1 und zwar hchstens eine ,stunde4 ,man tut daher gut1 wenn man einen ,ansatz macht1 mehrere ,films bereitzuhalten1 und diese so rasch wie mglich zu behandeln1 damit die ,arbeit fertig ist1 bevor sich das ,bad zersetzt hat4 ,films1 die man tonen will1 mssen ganz reine ,weien haben und drfen keinerlei ,schleier zeigen2 ferner mu1 was berhaupt ntig ist1 alles ,fixiernatron durch grndliches ,auswaschen entfernt sein4 ,bei den oben beschriebenen ,prozessen werden die dunklen ,partien getont1 whrend die ,lichter wei bleiben4 ,man kann nun recht hbsche ,effekte auch durch ,frben der ganzen ,schicht bekommen1 was mit ,hilfe von wasserlslichen ,anilinfarben oder hnlichen ,farben geschieht4 ,das ,frben nimmt man nach dem ,auswaschen vor dem ,trocknen vor2 geschieht es spter1 so mu man die ,schicht des ,film zuvor durch ein ,wasserbad aufweichen1 damit die ,farbe gut und gleichmig aufgenommen wird4 ,nach dem ,frbebade sple man den berschu an ,farbe ab1 damit nicht ,ungleichmigkeiten oder z4 ,b4 durch ,eintrocknen von ,tropfen der ,lsung ,rnder entstehen4 ,durch ,tonen des ,film in einem der oben besprochenen ,bder und nachherige ,frbung kann man alle mglichen ,kombinationen erzielen4 ,tont man den ,film z4 ,b4 blau1 wobei die ,lichter wei bleiben1 und frbt ihn dann gelb1 so werden die ,lichter gelb1 whrend die vorher blaue ,farbe in ,grn bergeht4 ,eine ,behandlung in blauem ,tonbad mit darauffolgender ,rotfrbung gibt ein violettes ,bild mit roten ,lichtern2 eine solche ,zusammenstellung ist eventl4 zur ,darstellung von ,nachteffekten gut zu brauchen4 ,weiter oben habe ich darauf hingewiesen1 da sich bei harten kontrastreichen ,films mit scharfen ,lichtern das ,flimmern strker bemerkbar macht1 als bei ,bildern1 deren ,weien etwas gedeckt sind4 ,ich machte gleichzeitig darauf aufmerksam1 da man durch ,frben der ,films in einfacher ,weise ,abhilfe schaffen kann4 ,namentlich bei ,films1 deren ,bilder groe weie ,flchen zeigen und die deshalb besonders zum ,flimmern neigen1 sollte man diese ,methode hufiger anwenden4 ,fr jedes ,sujet wird sich leicht ein geeigneter ,farbton finden lassen2 natrlich mu man sich vor bertreibungen hten und sich in der ,regel auf zarte ,tnungen beschrnken4 ,bei den ,titeln wird das ,frben in der ,regel angewandt4 ,das ,gleiche kann man durch ,kolorieren erreichen4 ,das ,kolorieren der ,films geschieht mit ,hilfe von ,anilinfarben1 die man mittels eines feinen ,marderpinsels auftrgt4 ,die ,schicht mu dazu vorher mit ,wasser aufgeweicht werden1 damit sie die ,farbe gut aufnimmt4 ,das ,auftragen erfordert ,geschick und bung2 der ,anfnger bekommt leicht ,farbrnder und ,kleckse4 ,ein feines ,ausmalen aller ,details ist bei ,films meist nicht ntig2 man bekommt eine gute1 oft viel schnere ,wirkung durch ,auflage einiger ,farbtne4 ,durch viele1 in ,details gebrachte ,farben1 namentlich gegeneinander abstechende ,farben1 wird das ,bild leicht auseinander gerissen2 es ist wichtig beim ,kolorieren1 die ,gesamtwirkung stets im ,auge zu behalten und sich nicht zu sehr in ,einzelheiten zu verlieren4 ,noch auf eines sei dabei aufmerksam gemacht4 ,wenn man die ,films bis in die ,details ausmalt1 so ist es erforderlich1 die ,konturen peinlichst genau einzuhalten4 ,geht man nmlich in einem ,bild mit der ,farbe bis an die ,linie heran1 whrend man in anderen ,bildern darber hinwegstreicht oder nicht ganz herankommt1 so wird diese ,linie infolge des schwankenden ,farbenumrisses in der ,projektion hin und her pendeln1 was natrlich einen sehr schlechten ,eindruck macht4 ,auch aus diesem ,grunde ist es zweckmiger1 die ,farben nur in einigen ,tnen aufzusetzen4 ,in den groen ,fabriken geschieht das ,kolorieren mit ,hilfe sinnreicher ,maschinen4 ,bei diesem maschinellen ,verfahren mu man mehrere der ,films1 welche die betreffenden ,aufnahmen darstellen1 opfern4 ,aus diesen werden nmlich ,schablonen hergestellt2 fr jede ,farbe eine4 ,der ,arbeiter schneidet dazu mit groem ,geschick zunchst aus einem ,film1 ,bild um ,bild1 alle die ,stcke aus1 die rot werden sollen4 ,dieser ,schablonenfilm luft nun mit dem zu kolorierenden ,film1 wobei sich die ,bildteile beider genau decken1 durch die ,maschine und diese trgt mechanisch durch die ausgeschnittenen ,stcke rote ,farbe auf4 ,dann erhalten ein zweiter1 dritter und wer wei wie viele ,films mit ,hilfe derselben ,schablone den gleichen ,aufdruck in ,rot4 ,inzwischen ist der zweite ,schablonenfilm fertig geworden1 bei dem alle blauen ,stcke ausgeschnitten sind4 ,nun wird die ganze ,reihe mit diesem gedruckt1 worauf in gleicher ,weise die brigen ,farben daran kommen4 ,diese ,methode lohnt sich natrlich nur fr einen ,betrieb1 der eine groe ,anzahl ,films in kolorierter ,ausfhrung absetzen kann4 ,wenn der ,film fertig und vllig trocken ist1 mu man ihn einer genauen ,prfung auf etwaige ,fehler unterziehen4 ,recht strend sind helle ,flecken und ,risse in der ,schicht1 namentlich wenn solche in einer ,reihe aufeinanderfolgender ,bilder auftreten4 ,das gibt ein ,blitzen und ,blinkern1 wodurch das ,auge irritiert und ermdet wird4 ,man mu dann zusehen1 wieweit sich durch ,retusche ,abhilfe schaffen lt1 oder1 wenn es gar zu schlimm ist1 eine neue ,kopie herstellen4 ,alphabetisches ,inhaltsverzeichnis4 ,seite ,aequivalente ,brennweite #ie ,aethersaturator #aee1 #aff ,antriebswerk #fi ,aufnahme-,apparat #d1 #bge ,aufnahme-,apparat1 ,handhabung #bhh ,aufnahme-,film #bhe ,aufstellung d4 ,apparates #aie1 #bjb ,aufrollvorrichtung #ec1 #bab ,ausrstungsgegenstnde #aie1 #bjd ,auswahl der ,systeme #cc1 #ga ,auswechselbare ,objektive #aje ,automat4 ,feuerschutz #ff1 #bce ,azetylen-,kalklicht #aeg1 #aga ,bewegungsmechanismus #ah ,bildgre #if ,bildhalter #hd ,blende #g1 #ci1 #bfe ,blendscheibe #bgf1 #bib ,bogenlampe #acf ,bogenlampe1 ,handhabung #adg ,bogenlicht #abb ,bogenlicht1 ,helligkeit desselben #adf ,braunsteinkuchen #agg ,brennweiten-,bestimmung #ia ,copierapparat #cab ,doppelapparat #hc ,doppelkondensoren #hh ,dreifacher ,kondensor #hi ,druckreduzierventil #aec1 #aei ,dunkler ,raum #bjj ,einstellung der ,lichtquelle #aic ,elektrisches ,bogenlicht #abb ,endlose ,films #bad1 #bgc ,entwickler #cjf ,entwicklung der ,films #cjb1 #cjh ,frben der ,films #cah ,fehlerhafte ,erscheinungen #bfj1 #caa ,feuersgefahr #bcc ,feuersichere ,trommel #ef1 #bda ,feuerschutz-,vorricht4 #ff1 #bce ,film #aj ,film-,aufwinder #bab ,films1 ,behandlung #bba ,filmrahmen #cje ,filmspule #ef ,films1 ,verkleben derselben #bbd ,fixieren #cji ,flickern #h1 #bai1 #bfe ,flimmern #e1 #ci1 #baf1 #bfd ,gasator #aee1 #afd ,gassack #agc1 #ahi ,gerusch des ,apparates #gc ,geruschmaschine #bed ,gestell fr die ,wand #aii ,gitter #hg ,glasbilder #ae ,gleichrichter #acb ,grammophon #bei ,greifer #bf ,inhaltsmesser #aed1 #afj ,kalklicht #aeb ,kalklicht-,brenner #afa ,kalkstifte #aec1 #afa ,kamera #bge ,kinematogr4-,handhabung #bjg ,mechanismus #dh ,kinem4-,mech4-,instandhalt4 #bbi ,kinematograph-,werk #dh ,klebmittel #bbf ,klemmvorrichtung #bbg ,klemmzug #ca ,kohlenstifte #adg ,kolorieren der ,films #cai ,komprim4 ,sauerstoff #aec1 #afc ,wasserstoff #aeg1 #afd ,kondensor #ad1 #hh1 #bfj ,kopier-,apparat #cab ,korrigier4 d4 ,bildeinstellung #eh ,khlflssigkeit #he ,khlgef #hd1 #bcf ,lichtbilder-,apparat #ac1 #ge ,lichteindruck #b ,lichteinrichtungen #abb ,lichtmaschinen #ace ,lichtquelle #ad ,lichtquelle1 ,einstellung #aic ,malteserkreuz #bj ,mevorrichtung #bhg ,motorantrieb #gj ,nachstellung des ,bildes #eh ,nebelbilder #bdh ,neigevorrichtung #bhe ,nockenapparat #ca ,objektiv #ad1 #hi1 #bha ,anpassung desselben #aja ,optische ,ausrstung #hh ,formeln #ajf ,perforation #aj ,perforiermaschine #bhe ,phonograph #bee ,polizei-,vorschriften #bdc ,positivfilms #cae ,programm #bde ,projektions-,apparat #ac1 #ge -,wand #aie ,quecksilberdampf-,gleichrichter #acb ,regnen #h1 #db1 #bfe ,reflexwand #aig ,sauerstoff-,gasometer #agi1 #ahi -,generator #agg -,retorte #aga -,selbstherstellung #aeh1 #aga1 #age ,schalttafel #adc ,schlger #bc ,schonung der ,films #h1 #fd ,schwungrad #di ,selbsttt4 ,feuerschutz #ff1 #bde ,sicherheitsbrenner #ahi ,sicherheitsrohr #aia ,sicherheits-,vorrichtungen #bcg ,sicherung #adb ,spannung #abc ,sprechmaschine #bee ,spule #ef ,stahlflasche #aec1 #aei ,stativ #aie1 #bhd ,stehende ,lichtbilder #bbj ,synchronismus #bef ,tabellen #aad ,tageslicht-,projektion #bja ,tonbild #bei ,tonen der ,films #caf ,transformator #abf ,trockenraum #cji ,tre #ai1 #cf ,umformer #abi ,umrollvorrichtung #bjd1 #bab ,verkleben von ,films #bbd ,verstellbarkeit d4 ,filmbildes #eh ,verstellb4 ,transporttrommel #fc ,vertikaleinrichtung #ha ,vibrieren #g1 #bff ,vorfhrung #bde ,vorschub des ,filmbandes #ej ,vorschubtrommel #ea ,wrmeschutz #hg ,wand #aie ,waschgef #agb ,wasserdruck-,gasometer #ahb ,wasserstoff1 kompr4 #aeg1 #afd ,selbstbereitung #ahf ,werkzeugkasten #bje ,widerstand #ada ,windmaschine #bec ,wirkungsweise #a ,zhlwerk #bhg ,zuschauerpltze #bjb ,von demselben ,verfasser und im gleichen ,verlage erschien die von der ,presse auerordentlich gnstig beurteilte ,schrift3 ,das lebende ,lichtbild4 ,entwicklung1 ,wesen und ,bedeutung des ,kinematographen4 ,mit #ec ,abbildungen1 ,modellen fr ,wunderscheibe1 ,lebensrad und ,malteserkreuz sowie mit ,taschenkinematograph4 ,preis ,mark #b4--4 ,inhaltsbersicht des ,werkes4 ,vorwort ,die ,entwicklung des ,kinematographen ,einleitung -- ,die ,wunderscheibe und die ,geschichte ihrer ,erfindung -- ,das ,lebensrad 7,stroboskop1 ,phenakistiskop7 -- ,die ,wundertrommel -- ,taschenkinematograph und ,mutoskop -- ,verbindung von ,lebensrad und ,lichtbilderapparat -- ,die ,anfnge der ,bewegungsphotographie -- ,herstellung der ersten ,reihenaufnahmen durch ,muybridge -- ,frderung der ,reihenphotographie durch ,anschtz -- ,marey1 der ,begrnder der modernen ,kinematographie -- ,ausbau der modernen ,kinematographie ,wesen und ,wirkungsweise des ,kinematographen ,wirkungsweise des ,aufnahme-,apparates -- ,das ,filmband und seine ,fertigstellung -- ,wirkungsweise des kinematographischen ,wiedergabe-,apparates -- ,das ,flimmern und die ,mittel zur ,behebung -- ,konstruktion des ,transport-,mechanismus -- ,die ,malteserkreuz-,einrichtung -- ,andere ,bewegungs-,mechanismen -- ,kinematographen mit gleichmig laufendem ,filmband -- ,ausstattung des ,kinematograph-,mechanismus -- ,der ,aufnahme-,apparat ,das kinematographische ,aufnahme-,verfahren ,wie man mit der ,aufnahme-,kamera arbeitet -- ,aufnahme-,ateliers -- ,lebensgeschichte des ,kinematographenfilm -- ,wie die ,trickfilms hergestellt werden ,die ,bedeutung des ,kinematographen ,der ,kinematograph als ,forscher und ,lehrer -- ,macht der kinematographischen ,darstellung -- ,das ,kinematographen-,theater -- -- ,das ,tonbild -- ,fehlerhafte ,erscheinungen -- ,das lebende ,lichtbild in ,schule und ,vortragssaal -- ,was es an lehrhaften ,films gibt -- ,kinematographische ,aufnahmen fr ,kunstschulen -- ,der ,kinematographenfilm als geschichtliche ,urkunde -- ,das lebende ,lichtbild im ,dienste der ,reklame -- ,der ,kinematograph in der ,wissenschaft -- ,wirtschaftliche ,bedeutung des ,kinematographen ,die ,projektions-,kunst fr ,schulen1 ,familien und ffentliche ,vorstellungen mit einer ,anleitung zum ,malen auf ,glas und ,beschreibung chemischer1 magnetischer1 optischer und elektrischer ,experimente ,von ,dr4 ,paul ,ed4 ,liesegang4 ,mit #aec ,abbildungen4 #ab4 ,auflage4 ,in #aa4 ,auflage vollstndig umgearbeitet und vermehrt von ,f4 ,paul ,liesegang und ,dr4 ,berghoff4 ,preis ,mk4 #e4--1 gebunden ,mk4 #f4--4 ,inhaltsverzeichnis4 ,die ,projektionskunst4 ,die verschiedenen ,lichtquellen4 ,das optische ,system des ,projektions-,apparates4 ,der ,kondensor4 ,das ,objektiv4 ,der ,bildhalter4 ,dissolver4 ,stativ fr ,projektions-,apparate4 ,die ,wand4 ,der dunkle ,raum4 ,die ,zentrierung des ,lichtpunktes4 ,die ,gre des ,lichtbildes4 ,die ,aufstellung des ,projektions-,apparates4 ,der ,projektions-,apparat und die ,lichtquellen4 ,die ,bauart des ,skioptikons4 ,die ,petrol- oder ,skioptikon-,lampe4 ,die ,handhabung der ,skioptikon-,lampe4 ,gasglhlicht4 ,spiritusglhlicht4 ,das ,azetylen4 ,das ,kalklicht4 ,bereitung von ,sauerstoff4 ,die ,gasscke und ,verbindungsschluche4 ,sauerstoff-,generator mit ,gasometer4 ,komprimierter ,sauerstoff4 ,wasserstoff-,bereitung4 ,kontinuierliche ,herstellung von ,wasserstoff-,gas4 ,komprimierter ,wasserstoff4 ,die ,kalklichtbrenner4 ,die ,kalkzylinder4 ,sicherheits-,vorrichtungen gegen ,explosionsgefahr4 ,das ,projizieren mit ,kalklicht4 ,der ,aether-,saturator4 ,das elektrische ,bogenlicht4 ,das elektrische ,glhlicht4 ,die ,projektion undurchsichtiger ,gegenstnde4 ,nebelbilder-,apparate4 ,der ,kinematograph4 ,die ,herstellung der ,projektionsbilder4 ,a4 ,ohne ,hilfe der ,photographie4 ,statuen auf mattem ,glas4 ,astronomische ,tafeln4 ,b4 ,photographische ,projektionsbilder4 ,chlorbromsilberplatten4 ,abziehpapier4 ,aristoplatten4 ,pigment- 7,kohle-7 ,druck4 ,photorelief- oder ,woodbury-,druck4 ,das ,albuminverfahren4 ,das ,malen von ,glasbildern mit ,wasserfarben4 ,die ,umrisse des ,bildes4 ,die erste ,farblage4 ,die zweite ,farblage4 ,die dritte ,farblage4 ,das ,malen mit ,diaphanfarben4 ,farbige ,glasscheiben4 ,die ,projektion in natrlichen ,farben4 ,experimente mit der ,laterne4 ,darstellung von ,schneefall4 ,darstellung des ,blitzes4 ,der ,vorhang4 ,bewegliche ,bilder4 ,das ,cycloidotrop4 ,bewegliche ,schiffsbilder4 ,springbrunnen4 ,farbiger ,springbrunnen4 ,das ,kaleidoskop4 ,vorfhrung des ,pulsschlages4 ,physikalische ,experimente4 ,der ,projektions-,apparat4 ,mechanik flssiger ,krper4 ,diamagnetische ,erscheinungen4 ,akustik4 ,aus der ,optik4 ,darstellung der ,lichtbrechung4 ,totalreflexion4 ,spektral-,erscheinungen4 ,dunkle ,linien4 ,darstellung des ,regenbogens4 ,mischfarben4 ,kontrastfarben4 ,fluoreszenz-,erscheinungen4 ,interferenz-,erscheinungen4 ,polarisation4 ,doppelbrechung durch ,druck und ,wrme4 ,chemische ,versuche4 ,pflanzenphysiologische ,experimente4 ,experimente mit dem ,horizontal-,apparat4 ,das ,projektions-,mikroskop4 ,stereoskopische ,projektion4 ,die ,panorama-,projektion4 ,die ,laterne im ,dienste des ,theaters4 ,der begleitende ,vortrag4 ,,buchdruckerei ,,ed4 ,,lintz ,d,,sseldorf