,anmerkungen zur ,transkription3 ,im ,original gesperrt gedruckter ,text wurde mit ,tilde1 kursiv gedruckter ,text mit ,unterstrich markiert4 ,folgende offensichtliche ,druckfehler wurden korrigiert3 ,s4 #ge erklrt es als eine ,gefahr4 ,der 4 7,punkt7 wurde zu 1 7,komma7 gendert2 ,s4 #gh sonderen ,feinde allen ,lebens sonderen zu sondern2 ,s4 #ajj zur ,herrschaft gekommen ist 1wird ,leerzeichen vor ,komma entfernt und nach ,komma hinzugefgt2 ,s4 #aej sozialen ,ein-,dichtungen zu verwirklichen ,ein-,dichtungen zu ,einrichtungen4 ,auerdem wurden die ,funoten1 der ,lesbarkeit halber1 ans ,ende des zugehrigen ,absatzes verschoben4 ,,rabindranath ,,tagore ,,nationalismus ,m,,nchen ,,kurt ,,wolff ,,verlag ,einzig autorisierte deutsche ,ausgabe4 ,nach der von ,rabindranath ,tagore selbst veranstalteten englischen ,ausgabe ins ,deutsche bertragen von ,helene ,meyer-,franck #af4-be4 ,tausend ,copyright #aiah by ,neuer ,geist-,verlag in ,leipzig ,,nationalismus ,,im ,,westen ,die ,geschichte der ,menschheit gestaltet sich nach den ,schwierigkeiten1 denen sie begegnet4 ,diese stellen uns ,aufgaben1 die wir lsen mssen1 wenn wir nicht herabsinken oder zugrunde gehen wollen4 ,diese ,schwierigkeiten sind verschieden bei den verschiedenen ,vlkern der ,erde1 und die ,art1 wie sie sie berwinden1 macht ihren besonderen ,charakter aus4 ,die ,skythen des alten ,asiens hatten mit der ,kargheit ihrer natrlichen ,hilfsquellen zu kmpfen4 ,als die bequemste ,lsung erschien ihnen1 da sie ihre ganze ,bevlkerung1 ,mnner1 ,frauen und ,kinder1 zu ,ruberbanden organisierten4 ,und so wurden sie denen unwiderstehlich1 deren ,hauptleistung die friedlich aufbauende ,arbeit brgerlicher ,gemeinschaft war4 ,aber zum ,glck fr den ,menschen ist der bequemste ,weg nicht der ihm gemeste ,weg4 ,wenn er nur seinem ,instinkt zu folgen htte1 wie eine ,schar hungriger ,wlfe1 wenn er nicht zugleich sittliches ,wesen wre1 so wrden jene ,ruberhorden schon inzwischen die ganze ,erde verheert haben4 ,aber der ,mensch mu1 wenn er ,schwierigkeiten gegenbersteht1 die ,gesetze seiner hheren ,natur anerkennen1 deren ,nichtbeachtung ihm zwar augenblicklichen ,erfolg bringen kann1 aber ihn sicher zum ,untergang fhrt4 ,denn das1 was der niedern ,natur nur ,hindernis ist1 ist der hhern ,lebensform eine ,mglichkeit zu hherer ,entwicklung4 ,indien hat vom ,anfang seiner ,geschichte an seine ,aufgabe gehabt3 das ,rassenproblem4 ,ethnologisch verschiedene ,rassen sind in diesem ,lande in nahe ,berhrung miteinander gekommen4 ,die ,tatsache war zu allen ,zeiten und ist noch heute die wichtigste in unserer ,geschichte4 ,es ist unsere ,aufgabe1 ihr ins ,gesicht zu sehen und unsern ,menschenwert dadurch zu erweisen1 da wir sie im tiefsten ,sinne lsen4 ,solange wir nicht diese ,aufgabe erfllt haben1 wird uns ,glck und ,gedeihen versagt sein4 ,es gibt andere ,vlker in der ,welt1 die in der sie umgebenden ,natur ,hindernisse zu berwinden haben oder von mchtigen ,nachbarn bedroht sind4 ,sie haben ihre ,krfte organisiert1 nicht nur so weit1 da ihnen von der ,natur und von menschlichen ,nachbarn keine ,gefahr mehr drohen kann1 sondern da sie selbst durch ihre berschssige ,kraft zu einer ,gefahr fr andere geworden sind4 ,aber die ,geschichte unseres ,landes1 wo die ,schwierigkeiten innerer ,art sind1 ist eine ,geschichte bestndiger sozialer ,schlichtung und ,anpassung1 nicht eine ,geschichte zu ,verteidigung und ,angriff organisierter ,macht4 ,weder die farblose ,unbestimmtheit des ,kosmopolitismus noch die leidenschaftliche ,selbstvergtterung des ,nationalittskults ist das ,ziel der menschlichen ,geschichte4 ,und ,indien hat versucht1 seine ,aufgabe zu erfllen1 indem es einerseits die ,verschiedenheiten in eine soziale ,ordnung gebracht und andererseits das ,bewutsein der ,einheit im ,geist entwickelt hat4 ,es hat schwere ,fehler begangen1 indem es zu starre ,schranken zwischen den ,rassen aufrichtete und durch das ,kastenwesen gewisse ,stnde dauernd herabdrckte und zur ,minderwertigkeit verurteilte2 es hat oft den ,geist seiner ,kinder verkrppelt und ihr ,leben eingeengt1 um sie den sozialen ,formen anzupassen2 aber ,jahrhunderte hindurch hat es immer wieder neue ,versuche gemacht und ,ausgleichungen geschaffen4 ,indiens ,aufgabe war die einer ,wirtin1 die fr zahlreiche ,gste zu sorgen hat1 deren ,gewohnheiten und ,bedrfnisse alle voneinander verschieden sind4 ,dies bringt endlose ,schwierigkeiten mit sich1 deren ,hebung nicht nur ,takt erfordert1 sondern wahre ,teilnahme und das ,bewutsein der ,einheit des ,menschengeschlechts4 ,dieses ,bewutsein allgemein zu machen1 haben schon seit der frhen ,zeit der ,upanishads bis in unsere ,zeit groe religise ,lehrer geholfen1 deren ,ziel es war1 alle menschlichen ,unterschiede auszulschen im berstrmenden ,gottesbewutsein4 ,unsere ,geschichte besteht frwahr nicht in dem ,aufblhen und ,zerfallen von ,knigreichen1 in ,kmpfen um politische bermacht4 ,bei uns sind die ,berichte von solchen ,ereignissen verachtet und vergessen1 denn sie machen keineswegs die wahre ,geschichte unseres ,volkes aus4 ,unsere ,geschichte berichtet von sozialem ,leben und von der ,verwirklichung religiser ,ideale4 ,aber wir fhlen1 da unsere ,arbeit noch nicht getan ist4 ,die ,flut der ,welt ist ber unser ,land hingefegt1 neue ,elemente sind uns zugestrmt1 und ,anpassungen greren ,stils sind ntig4 ,wir fhlen dies um so mehr1 als die ,lehre und das ,beispiel des ,westens dem1 was wir fr unsere ,aufgabe halten1 gerade zuwiderluft4 ,im ,westen wird durch den nationalen ,mechanismus von ,handel und ,politik die ,menschheit schn ordentlich in ,ballen zusammengepret1 die ihren ,nutzen und hohen ,marktwert haben2 sie sind mit eisernen ,reifen umspannt1 mit ,aufschrift versehen und mit wissenschaftlicher ,sorgfalt und ,genauigkeit sortiert4 ,gott schuf doch wahrlich den ,menschen1 da er menschlich sei2 aber dieses moderne ,produkt ist so wunderbar regelmig zugeschnitten und poliert1 hat so sehr den ,charakter der ,fabrikware1 da der ,schpfer ,mhe haben wird1 es als ein geistiges ,wesen zu erkennen1 als das ,geschpf1 das er nach seinem gttlichen ,bilde schuf4 ,aber ich greife schon vor4 ,was ich sagen wollte1 ist dies4 ,nehmt es1 wie ihr wollt3 dieses ,indien hat seit wenigstens fnf ,jahrtausenden versucht1 in ,frieden zu leben1 und dies ,indien war ohne ,politik1 ohne ,nationalismus2 sein einziger ,ehrgeiz war1 diese ,welt als beseelt zu erkennen und jeden ,augenblick seines ,lebens zu leben in demutsvoller ,anbetung und im frohen ,bewutsein der ewigen und persnlichen ,verwandtschaft mit ihr4 ber diesen abgelegenen ,teil der ,menschheit1 der die ,harmlosigkeit des ,kindes und die ,weisheit des ,alters hatte1 brach die ,nation des ,westens herein4 ,bei allen ,kmpfen und ,rnken und ,betrgereien seiner frheren ,geschichte war ,indien selbst unbeteiligt geblieben4 ,denn seine ,heimsttten1 seine ,felder1 seine ,tempel1 seine ,schulen1 in denen ,lehrer und ,schler in ,einfachheit und ,frmmigkeit und stiller ,arbeit zusammenlebten1 seine ,drfer mit ihrer friedlichen ,selbstverwaltung und ihren einfachen ,gesetzen -- alles dies gehrte wirklich zu ,indien4 ,aber nicht seine ,throne4 ,sie berhrten es so wenig wie die ,wolken1 die ber sein ,haupt hingingen1 bald mit purpurner ,pracht gefrbt1 bald schwarz1 gewitterdrohend4 ,oft hatten sie ,verheerungen in ihrem ,gefolge1 aber sie waren wie ,naturkatastrophen1 deren ,spuren bald verschwinden4 ,aber diesmal war es anders4 ,diesmal war es kein bloes ,dahinjagen ber die ,oberflche seines ,lebens -- ein ,dahinjagen von ,reitern und ,fusoldaten1 von ,elefanten mit reichen ,schabracken1 weien ,zelten und ,sonnendchern1 von ,reihen geduldiger ,kamele1 die die ,lasten des kniglichen ,hofes trugen1 von ,fltenblsern und ,paukenschlgern1 ,marmordomen und ,moscheen1 ,palsten und ,grbern4 ,dies alles kam und ging sonst wie ,perlen von schumendem ,wein1 und mit ihm die ,geschichten von ,verrat und ,treue1 von pltzlichem ,aufstieg und jhem ,fall4 ,diesmal aber trieb die ,nation des ,westens die ,fhlhrner ihres ,mechanismus tief in den ,boden hinein4 ,deshalb1 sage ich euch1 mssen wir selbst ,zeugnis ablegen von dem1 was unser ,volk fr die ,menschheit bedeutete4 ,wir hatten die ,horden der ,mongolen und ,afghanen kennengelernt1 die in ,indien einfielen1 aber wir hatten sie kennengelernt als menschliche ,rassen mit ihren besonderen ,religionen und ,sitten1 ,neigungen und ,abneigungen -- wir hatten sie nicht als ,nation kennengelernt4 ,wir liebten und haten sie1 wie die ,anlsse es ergaben1 wir kmpften fr oder gegen sie1 sprachen mit ihnen in einer ,sprache1 die sowohl ihre als unsere war1 und halfen so an unserm ,teile mit1 das ,schicksal unseres ,reiches zu lenken4 ,aber diesmal hatten wir es nicht mit ,knigen1 nicht mit menschlichen ,rassen zu tun1 sondern mit einer ,nation -- wir1 die wir selbst keine ,nation sind4 ,wir wollen jetzt einmal aus unserer eigenen ,erfahrung heraus die ,frage beantworten3 ,was ist eine ,nation8 ,eine ,nation im ,sinne politischer und wirtschaftlicher ,vereinigung eines ,volkes ist die ,erscheinung1 die eine ganze ,bevlkerung bietet1 wenn sie zu einem mechanischen ,zweck organisiert wird4 ,die menschliche ,gesellschaft als solche hat keinen ber sie hinausreichenden ,zweck4 ,sie ist ,selbstzweck4 ,sie ist die ,form1 in der der ,mensch als soziales ,wesen sich von selbst ausdrckt4 ,sie ist die natrliche ,ordnung menschlicher ,beziehungen1 die den ,menschen die ,mglichkeit gibt1 in gemeinsamem ,streben ihre ,lebensideale zu entwickeln4 ,sie hat auch eine politische ,seite1 aber diese dient nur einem besonderen ,zweck1 dem der ,selbsterhaltung4 ,es ist die ,seite der ,macht1 nicht die des ,lebensideals4 ,und so war in frheren ,zeiten die ,politik nur ein besonderes ,gebiet1 das ,fachleuten vorbehalten war4 ,aber wenn mit ,hilfe der ,wissenschaft und der immer vollkommener werdenden ,organisation dies ,gebiet zu erstarken beginnt und reiche ,ernten einbringt1 dann wchst es mit erstaunlicher ,schnelle ber seine ,grenzen hinaus4 ,denn dann spornt es alle seine ,nachbargebiete zur ,gier nach materiellem ,gewinn und infolgedessen zu gegenseitiger ,eifersucht an4 ,und weil jeder den andern frchten mu1 mu jeder nach ,macht streben4 ,die ,zeit kommt1 wo es kein ,halten mehr gibt1 denn der ,wettbewerb wird hitziger1 die ,organisation nimmt immer grern ,umfang an1 und die ,selbstsucht wird bermchtig4 ,indem die ,politik aus der ,gewinnsucht und ,furcht des ,menschen ,vorteil zieht1 nimmt sie in der ,gesellschaft einen immer greren ,raum ein und wird zuletzt ihre beherrschende ,macht4 ,es ist wohl mglich1 da ihr1 durch die ,gewohnheit abgestumpft1 das ,gefhl dafr verloren habt1 da heutzutage die natrlichen ,bande der menschlichen ,gesellschaft zerreien und rein mechanischer ,organisation ,platz machen4 ,aber ihr knnt die ,zeichen davon berall sehen4 ,ihr seht1 wie ,mann und ,weib sich gegenseitig den ,krieg erklren1 weil das natrliche ,band1 das sie miteinander in ,harmonie verbindet1 gerissen ist4 ,der ,mann ist nur noch ,berufsmensch1 der fr sich und andere ,reichtmer erzeugt1 indem er bestndig das groe ,rad der ,macht dreht -- sich selbst und der allgemeinen ,bureaukratie zuliebe4 ,die ,frau mag hinwelken und sterben oder ihren ,lebenskampf allein ausfechten4 ,und so ist an die ,stelle von natrlichem ,zusammenwirken ,wettbewerb getreten4 ,so wandelt sich sogar die seelische ,beschaffenheit von ,mann und ,weib hinsichtlich ihrer ,beziehung zueinander1 und ihr ,verhltnis wird das roher1 kmpfender ,elemente1 nicht das von ,menschen1 die in einer auf gegenseitige ,hingabe gegrndeten ,vereinigung ihre ,ergnzung suchen4 ,denn die ,elemente1 die sich nicht mehr natrlich verbinden knnen1 haben den ,sinn ihres ,daseins verloren4 ,wie ,gasmolekle1 die in einem zu engen ,raum zusammengepret sind1 sind sie miteinander in bestndigem ,kampf1 bis sie das ,gef selbst zersprengen1 das sie einzwngt4 ,und dann denkt an jene1 die sich ,anarchisten nennen1 die den ,druck der ,macht auf das ,individuum in keiner ,form dulden wollen4 ,der ,grund ihrer ,auflehnung ist1 da die ,macht etwas zu ,abstraktes geworden ist2 sie ist ein wissenschaftliches ,produkt1 das in dem politischen ,laboratorium der ,nation erzeugt wird durch ,einschmelzung der menschlichen ,persnlichkeit4 ,und was bedeuten im wirtschaftlichen ,leben diese ,streiks1 die wie ,dornstrucher auf unfruchtbarem ,boden jedesmal1 wenn sie niedergeschlagen sind1 mit erneuter ,kraft wieder emporschieen8 ,was anders1 als da der ,reichtum erzeugende ,mechanismus immer mehr ins ,ungeheure anwchst und in keinem ,verhltnis mehr steht zu allen andern ,bedrfnissen der ,gesellschaft -- und da der wirkliche ,mensch immer mehr und mehr unter seinem ,gewicht erdrckt wird8 ,solch ein ,zustand bringt unvermeidlich bestndige ,fehden mit sich zwischen den ,elementen1 die nicht mehr von dem ,ideal des vollen ,menschentums beherrscht werden1 und ,kapital und ,arbeit sind in ewigem wirtschaftlichem ,kampf miteinander4 ,denn ,gier nach ,reichtum und ,macht kennt keine ,grenze1 und aus einem ,vergleich aus ,eigennutz kann nie endgltige ,vershnung werden4 ,sie mssen bis ans ,ende ,eifersucht und ,mitrauen brten1 und dies ,ende kann nur ein pltzlich hereinbrechendes ,verderben sein oder geistige ,wiedergeburt4 ,wenn diese ,organisation von ,politik und ,handel1 die man ,nation nennt1 allmchtig wird auf ,kosten der ,harmonie der hheren ,lebensformen1 dann steht es schlimm um die ,menschheit4 ,wenn ein ,familienvater sich dem ,spiel ergibt und die ,pflichten gegen die ,seinen an zweite ,stelle treten1 dann ist er nicht mehr ein ,mensch1 sondern eine von der ,gewinnsucht getriebene ,maschine4 ,dann kann er ,dinge tun1 deren er sich im normalen ,zustande schmen wrde4 ,wie beim einzelnen1 so ist es auch bei der menschlichen ,gesellschaft4 ,wenn sie nichts mehr ist als organisierte ,kraft1 so gibt es wenig ,verbrechen1 deren sie nicht fhig ist4 ,denn ,zweck einer ,maschine und das1 was ihr ihre ,daseinsberechtigung gibt1 ist der materielle ,erfolg1 whrend ,ziel und ,zweck des ,menschen allein das ,gute ist4 ,wenn diese ,organisationsmaschine anfngt1 groen ,umfang anzunehmen1 und die ,maschinenarbeiter zu ,teilen der ,maschine werden1 dann wird der persnliche ,mensch zu einem ,phantom verflchtigt1 alles was ,mensch war1 wird ,maschine und dreht das groe ,rad der ,politik ohne das leiseste ,gefhl von ,mitleid und sittlicher ,verantwortung4 ,es mag wohl vorkommen1 da selbst in diesem seelenlosen ,getriebe die sittliche ,natur des ,menschen noch versucht1 sich zu behaupten1 aber all die ,seile und ,rollen knarren und kreischen1 die ,fden des menschlichen ,herzens verstricken sich in dem ,rderwerk der menschlichen ,maschine1 und nur mit ,mhe kann der sittliche ,wille ein blasses1 verkmmertes ,abbild dessen1 was er erstrebte1 zustande bringen4 ,dies abstrakte ,wesen1 die ,nation1 regiert ,indien4 ,es werden bei uns eine ,art ,konserven angezeigt1 die hergestellt und verpackt sein sollen1 ohne von ,hnden berhrt zu sein4 ,diese ,beschreibung pat auf die ,art1 wie ,indien regiert wird2 auch hier ist fast nichts von einer menschlichen ,hand zu spren4 ,die ,gouverneure brauchen unsere ,sprache nicht zu kennen1 brauchen nicht in persnliche ,berhrung mit uns zu kommen1 auer in ihrer ,eigenschaft als ,beamte1 sie knnen aus hochmtiger ,entfernung unsere ,bestrebungen frdern oder hindern1 sie knnen uns auf einen bestimmten politischen ,weg fhren und dann am ,draht ihrer ,amtsmaschinerie wieder zurckziehen2 die englischen ,zeitungen1 deren ,spalten mit dem ,pathos1 das die ,sache verlangt1 ausfhrlich von ,unfllen auf den ,londoner ,straen erzhlen1 brauchen nur eine knappe ,notiz zu bringen von dem ,elend1 das weite ,strecken ,indiens heimsucht1 die zuweilen mehr ,raum einnehmen als die britischen ,inseln4 ,aber wir1 die wir regiert werden1 sind keine bloe ,abstraktion4 ,wir sind ,individuen mit lebendigem ,gefhl4 ,was in ,form einer leblosen ,politik zu uns kommt1 kann uns ins innerste ,lebensmark dringen1 kann unser ,volk vielleicht fr immer schwchen und hilflos machen1 ohne da auf der andern ,seite ein menschliches ,rhren sich fhlbar macht1 oder jedenfalls sich so fhlbar macht1 da es irgendwelche ,wirkung htte4 ,so umfassende und summarische ,handlungen von so furchtbarer ,verantwortung wird der ,mensch nie mit solchem ,grad von systematischer ,unbekmmertheit da begehen1 wo er individueller ,mensch ist4 ,solche ,handlungen werden nur mglich1 wo der ,mensch ein ,polyp von ,abstraktionen ist1 der seine sich schlngelnden ,arme mit ihren unzhligen ,saugscheiben weit nach allen ,seiten ausstreckt1 selbst in die ferne ,zukunft hinein4 ,unter solcher ,regierung der ,nation werden die ,regierten von ,mitrauen verfolgt1 und dies ,mitrauen erfllt eine gewaltige ,masse von organisiertem ,hirn und ,muskeln4 ,strafen werden zuerkannt1 die in unzhligen ,menschenherzen blutige ,spuren zurcklassen2 aber diese ,strafen werden von einer rein abstrakten ,gewalt ausgeteilt1 in der die menschliche ,persnlichkeit der ganzen ,bevlkerung eines fernen ,landes untergegangen ist4 ,ich will hier jedoch nicht die ,frage errtern1 insofern sie mein eigenes ,land angeht1 sondern ich will ber ihre ,bedeutung fr die ,zukunft der ganzen ,menschheit sprechen4 ,es handelt sich hier nicht um die englische ,regierung1 sondern um die ,regierung durch die ,nation -- die ,nation1 die die organisierte ,selbstsucht eines ganzen ,volkes ist und alles das von ihm verkrpert1 was am wenigsten menschlich und am wenigsten geistig ist4 ,wir haben intime ,erfahrung nur mit der englischen ,regierung gemacht1 und man darf wohl annehmen1 da1 soweit es sich um ,regierung durch eine ,nation handelt1 die englische noch eine der besten ist4 ,wir mssen auch in ,betracht ziehen1 da der ,osten den ,westen notwendig braucht4 ,wir ergnzen einander wegen unserer verschiedenen ,art auf das ,leben zu blicken1 die uns zu verschiedenen ,auffassungen von der ,wahrheit gefhrt hat4 ,wenn es daher wahr ist1 da der ,geist des ,westens wie ein ,sturmwind ber unsere ,felder hingefegt ist1 so hat er doch auch lebendigen ,samen mit sich gebracht1 der unsterblich ist4 ,und wenn wir in ,indien dahin kommen1 das1 was in der westlichen ,kultur dauernd ist1 in unser ,leben aufzunehmen1 so werden wir einst in der ,lage sein1 eine ,vershnung zwischen diesen beiden groen ,welten zustande zu bringen4 ,dann wird der drckende und verletzende ,zustand der einseitigen ,herrschaft ein ,ende haben4 ,und was mehr bedeutet1 wir mssen bedenken1 da die ,geschichte ,indiens nicht einer bestimmten ,rasse angehrt1 sondern da in ihrem ,verlauf verschiedene ,rassen daran schpferischen ,anteil genommen haben -- die ,drawiden und ,arier1 die alten ,griechen und die ,perser1 die ,muhammedaner des ,westens und die von ,zentralasien4 ,jetzt ist die ,reihe an den ,englndern1 dieser ,geschichte ihr ,recht zu geben und sie mit dem ,einschlag ihres ,lebens zu bereichern1 und wir haben weder das ,recht noch die ,macht1 dies ,volk zu hindern1 am ,geschick ,indiens mitzubauen4 ,daher geht das1 was ich ber die ,nation sage1 mehr die ,geschichte der ,menschheit an als die ,indiens im besonderen4 ,diese ,geschichte ist in ein ,stadium gekommen1 wo der sittliche ,mensch1 der ganze ,mensch1 fast ohne es zu wissen immer mehr und mehr dem politischen ,menschen und dem ,geschftsmenschen1 dem ,menschen des begrenzten ,ziels1 ,platz macht4 ,dieser ,vorgang1 der untersttzt wird durch die erstaunlichen ,fortschritte der ,naturwissenschaft1 wird immer riesiger und gewaltiger und bringt den ,menschen aus seinem sittlichen ,gleichgewicht1 indem er die menschliche ,seite seines ,wesens durch seelenlose ,organisation berwiegen lt4 ,wir haben seinen eisernen ,griff an der ,wurzel unseres ,lebens gesprt1 und um der ,menschheit willen mssen wir aufstehen und unsern ,warnungsruf erschallen lassen1 da dieser ,nationalismus eine furchtbare ,epidemie ist1 die die heutige ,menschheit erfat hat und an ihrer sittlichen ,lebenskraft zehrt4 ,ich schtze und liebe die ,englnder als ,menschen4 ,sie haben groherzige ,mnner erzeugt1 groe ,denker und groe ,mnner der ,tat4 ,sie haben eine groe ,literatur hervorgebracht4 ,ich wei1 da sie ,gerechtigkeit und ,freiheit lieben und die ,lge hassen4 ,sie sind rein in ihrem ,fhlen1 offen in ihrem ,wesen1 treu in ihrer ,freundschaft2 sie sind ehrlich und zuverlssig in ihrer ,handlungsweise4 ,die persnlichen ,erfahrungen1 die ich mit ihren ,gelehrten und ,literaten gemacht habe1 haben meine ,bewunderung erregt1 nicht nur fr ihre ,gedankentiefe und ,kraft des ,ausdrucks1 sondern auch fr ihre ritterliche ,menschlichkeit4 ,wir haben die ,gre dieses ,volkes gefhlt1 wie wir die ,sonne fhlen2 aber was die ,nation betrifft1 so ist sie fr uns ein dichter1 erstickender ,nebel1 der die ,sonne selbst verdeckt4 ,diese ,regierung durch die ,nation ist weder englisch noch irgendeinem andern ,volk besonders eigentmlich2 sie ist eine angewandte ,wissenschaft und daher1 wo auch immer sie gebt wird1 in ihren ,grundstzen mehr oder weniger sich hnlich4 ,sie ist wie eine hydraulische ,presse1 deren ,druck unpersnlich und deswegen von unfehlbarer ,wirkung ist4 ,die ,gre ihrer ,kraft kann bei den verschiedenen ,maschinen verschieden sein4 ,es gibt sogar solche1 die mit der ,hand getrieben werden und daher noch einen gewissen ,spielraum fr loseren ,druck lassen1 aber in bezug auf ,geist und ,methode sind die ,unterschiede gering4 ,wenn unsere ,regierung hollndisch oder franzsisch oder portugiesisch wre1 so wrde sie im wesentlichen doch dieselben ,zge haben wie jetzt4 ,vielleicht nur1 da in einzelnen ,fllen die ,organisation nicht so unerbittlich vollkommen wre und noch ein verlorener ,rest von ,menschlichkeit am ,rad der ,maschine hngenbleiben wrde1 bei dem unser pochendes ,herz ,antwort finden knnte4 ,bevor die ,nation zur ,herrschaft ber uns gelangte1 hatten wir andere fremdlndische ,regierungen1 und diese hatten1 wie alle ,regierungen1 auch etwas von der ,maschine an sich4 ,aber der ,unterschied zwischen ihnen und der ,regierung durch die ,nation ist wie der zwischen ,handweberei und ,maschinenweberei4 ,in den ,erzeugnissen des ,handwebstuhls drckt sich der ,zauber der lebendigen1 fhlenden ,menschenhand aus1 und sein friedliches ,summen ist in ,harmonie mit der ,musik des ,lebens4 ,aber die ,webemaschine ist starr und unerbittlich genau und monoton in ihrer ,arbeit4 ,wir mssen zugeben1 da in den frheren ,zeiten der persnlichen ,regierung ,flle von ,tyrannei1 ,ungerechtigkeit und ,erpressung vorkamen4 ,sie brachten ,leiden und ,unruhe1 und wir sind dankbar1 davon befreit zu sein4 ,der ,schutz des ,gesetzes ist nicht nur ein ,geschenk1 das uns zuteil wurde1 sondern auch eine wertvolle ,lehre4 ,er lehrt uns1 welche ,zucht ntig ist1 wenn die ,kultur ,bestand haben und der ,fortschritt dauern soll4 ,durch ihn wird uns klar1 da es eine allgemeine ,norm der ,gerechtigkeit gibt1 auf die alle ,menschen1 ohne ,rcksicht auf ihre ,kaste und ,farbe1 gleiches ,anrecht haben4 ,diese ,herrschaft des ,gesetzes in der gegenwrtigen ,regierung ,indiens hat ,ordnung hergestellt in diesem weit ausgedehnten ,lande1 das von ,vlkern verschiedener ,rassen und verschiedener ,sitten bewohnt wird4 ,sie hat es diesen ,vlkern mglich gemacht1 nher miteinander in ,berhrung zu kommen und sich zu hherem ,streben zu verbinden4 ,aber es ist der ,geist des ,westens1 nicht die ,nation des ,westens1 die in den verschiedenen ,rassen ,indiens die ,sehnsucht nach brderlicher ,vereinigung geweckt hat4 ,wo auch immer ein ,volk ,asiens eine hhere ,weisheit vom ,westen gelernt hat1 da geschah es gegen den ,willen der westlichen ,nation4 ,nur weil ,japan der ,herrschaft der westlichen ,nation hatte trotzen knnen1 konnte es sich die ,gaben der westlichen ,kultur in vollstem ,mae zu eigen machen4 ,und ,china1 das von dieser ,nation an der ,quelle seines moralischen und physischen ,lebens vergiftet worden ist1 kann es vielleicht noch gelingen1 dem ,westen seine besten ,lehren abzulauschen1 wenn die ,nation es nicht daran hindert4 ,erst jngst geschah es1 da ,persien1 durch den ,ruf des ,westens aus seinem jahrhundertelangen ,schlummer aufgeweckt1 sich erhob1 um sofort wieder von der ,nation niedergetreten und zum ,schweigen gebracht zu werden4 ,dieselbe ,erscheinung zeigt sich auch hier bei euch in ,amerika1 wo das ,volk gastfrei ist1 aber nicht die ,nation1 die einem ,gast aus dem ,orient so begegnet1 da er sich als ,vertreter seines ,vaterlandes vor euch gedemtigt fhlt4 ,wir in ,indien leiden unter dem ,konflikt zwischen dem ,geist des ,westens und der ,nation des ,westens4 ,die ,wohltaten der westlichen ,kultur werden uns von der ,nation mit dem knappsten ,mae zugeteilt4 ,sie versucht1 unsere ,ernhrung dem ,nullpunkt der ,lebensfhigkeit so nah wie mglich zu halten4 ,was unserm ,volk an ,erziehung gewhrt wird1 ist so krglich und armselig1 da es das ,anstandsgefhl eines europischen ,menschen empren mte4 ,wir haben gesehen1 wie in den westlichen ,lndern das ,volk auf jede ,weise ermutigt wird1 sich zu bilden1 und wie ihm jede ,gelegenheit gegeben wird1 sich tchtig zu machen fr den groen ,wettkampf auf dem ,weltmarkt1 whrend in ,indien das einzige1 was die ,nation fr uns tut1 ist1 da sie uns verhhnt1 weil wir zurckgeblieben sind4 ,whrend sie uns alle ,mglichkeiten verschliet und unsere ,erziehung auf das ,minimum beschrnkt1 das eine fremde ,regierung fr ihre ,durchfhrung braucht1 beruhigt diese ,nation ihr ,gewissen damit1 da sie uns herabzusetzen sucht1 indem sie geschftig die zynische ,weisheit verbreitet1 da ,osten ,osten und ,westen ,westen bleibt und die beiden nie eins werden knnen4 ,wenn wir glauben mssen1 was unser westlicher ,lehrer uns hhnend vorwirft1 da nach fast zwei ,jahrhunderten seiner ,vormundschaft ,indien nicht nur unfhig geblieben ist1 sich selbst zu regieren1 sondern auch auf geistigem ,gebiete keine ,originalitt hat aufweisen knnen -- mssen wir dies der ,art der westlichen ,kultur und unserer angeborenen ,unfhigkeit1 sie aufzunehmen1 zuschreiben1 oder dem berechnenden ,geiz der ,nation1 die die ,aufgabe der ,europer1 den ,osten zu zivilisieren1 auf sich genommen hat8 ,da das japanische ,volk ,gaben hat1 die uns fehlen1 geben wir gern zu1 aber da unser ,geist von ,natur unschpferisch ist im ,vergleich zu ihrem1 dies knnen wir selbst denen nicht zugeben1 denen zu widersprechen fr uns gefhrlich ist4 ,in ,wahrheit ist nmlich der westliche ,nationalismus nicht auf soziales ,zusammenwirken gegrndet1 sondern von ,anfang an und bis in seinen innersten ,kern vom ,geist des ,kampfes und der ,eroberungssucht beherrscht4 ,er hat die ,organisation der ,macht bis zur ,vollkommenheit entwickelt1 aber keinen geistigen ,idealismus4 ,er hat den ,geist des ,raubtiers1 das seine ,beute haben mu4 ,um keinen ,preis will er dulden1 da seine ,jagdgrnde in ,kulturland umgeschaffen werden4 ,ja1 im ,grunde kmpfen diese ,nationen miteinander nur um grere ,ausdehnung ihres ,jagdgebietes4 ,daher stellt sich die westliche ,nation wie ein ,damm auf1 um den freien ,strom der westlichen ,kultur in das nationslose ,land aufzuhalten4 ,weil diese ,kultur eine ,kultur der ,macht ist1 sucht sie sich abzuschlieen und will ihre ,quellen nicht ffnen1 die sie sich zur ,ausbeutung erwhlt hat4 ,aber trotz alledem ist doch das sittliche ,gesetz das ,gesetz der menschlichen ,natur1 und der sich abschlieenden ,kultur1 die sich von denen nhrt1 denen sie ihre ,wohltaten versagt1 wird ihre sittliche ,halbheit zum ,verderben4 ,die ,sklaverei1 die sie zchtet1 trocknet allmhlich die ,brunnen ihrer ,freiheitsliebe aus4 ,die ,hilflosigkeit1 zu der sie ihre ,opfer verdammt1 hngt sich mit ihrer ganzen ,schwere an sie1 und es wird ein ,tag kommen1 wo all die ,lnder der ,welt1 die die ,nation am ,eigenleben und an der ,selbsterhaltung hindert1 die furchtbarste aller ,lasten fr sie werden und sie in den ,abgrund ziehen4 ,wenn die ,macht so weit geht1 da sie1 um ungehindert ihren ,weg fortzusetzen1 alle ,hindernisse beiseite schiebt1 dann endet ihre triumphierende ,siegesfahrt mit jhem ,sturz4 ,ihr sittlicher ,hemmschuh gibt mit jedem ,tage1 ohne da sie es merkt1 immer mehr nach1 und der ,pfad1 auf dem sie so leicht dahinglitt1 wird ihr zum ,verhngnis4 ,von allen ,gaben der europischen ,kultur sind es nur ,gesetz und ,ordnung1 die uns die westliche ,nation mit freigebigem ,ma zugeteilt hat4 ,whrend die kleine ,saugflasche1 in der sie uns ,erziehung verabfolgt1 fast leer ist und die ,gesundheitspflege am ,hungertuch nagt1 sind ,einrichtungen wie die ,heeresorganisation1 das ,verwaltungs- und ,polizeiwesen1 die ,geheimpolizei1 das geheime ,spionagesystem zu abnormer ,krperflle gediehen und machen sich in jedem ,winkel unseres ,landes breit4 ,sie sind ntig1 um die ,ordnung aufrechtzuerhalten4 ,aber ist nicht diese ,ordnung ein rein negatives ,gut8 ,sollte ,ordnung nicht dazu da sein1 dem ,volke mehr ,mglichkeiten zu schaffen1 sich ungehindert zu entwickeln8 ,hat sie nicht die ,aufgabe der ,eierschale1 deren ,wert darin besteht1 da sie dem ,kchlein und seiner ,nahrung ,schutz gibt1 nicht darin1 da sie dem ,menschen in bequemer ,form eine ,frhstcksspeise bietet8 ,bloe ,verwaltung ist unfruchtbar1 ist nicht schpferisch1 da sie etwas ,lebloses ist4 ,sie ist eine ,dampfwalze1 die furchtbar an ,gewicht und ,kraft ist1 auch ihren ,nutzen hat1 aber nichts dazu tun kann1 den ,boden fruchtbar zu machen4 ,wenn sie1 nachdem sie ihr ungeheures ,werk getan hat1 uns die ,gabe des ,friedens bietet1 so knnen wir nur leise murmeln3 ,friede ist gut1 aber ,leben ist besser1 und das ist die ,gabe1 die ,gott uns verliehen hat4 ,andererseits fehlte es unsern frheren ,regierungen an vielen ,vorteilen der heutigen ,regierung4 ,aber weil sie nicht ,regierungen der ,nation waren1 war ihr ,gewebe so lose gewoben und lie ,raum genug1 da unser eigenes ,leben seine ,fden hindurchschieen und seine ,muster heimlich hineinweben konnte4 ,sicher hatten wir in jener ,zeit ,dinge zu ertragen1 die uns uerst unangenehm waren4 ,aber wir wissen1 da1 wenn wir barfu auf ,kieswegen gehen1 unsere ,fe sich allmhlich den ,launen der ungastlichen ,erde anbequemen1 whrend der kleinste ,kiesel uns plagt und nicht zur ,ruhe kommen lt1 sobald er in unsern ,schuh dringt4 ,und die ,regierung durch die ,nation ist solch ein ,schuh -- er schliet knapp an1 er regelt unsere ,schritte nach einem festen ,system und lt unsern ,fen so gut wie keine ,freiheit1 sich darin einzurichten4 ,wenn ihr daher eure ,statistiken aufweist1 die die ,anzahl von ,kieseln1 an die unsere ,fe frher stieen1 mit der geringen ,zahl unter dem gegenwrtigen ,system vergleichen1 so treffen diese kaum das ,wesentliche4 ,es handelt sich nicht um die ,zahl der ueren ,hindernisse1 sondern um die ,ohnmacht des einzelnen1 sie aus dem ,wege zu rumen4 ,diese ,beschrnkung der ,freiheit ist ein bel1 das nicht sowohl durch seinen ,umfang als durch seine ,art unertrglich wird4 ,und wir knnen nicht umhin1 den ,widerspruch zu sehen1 da1 whrend der ,geist des ,westens unter dem ,banner der ,freiheit dahinschreitet1 die ,nation des ,westens ihre eisernen ,ketten der ,organisation schmiedet1 die hrtesten und unzerbrechlichsten1 die je in der ,menschheitsgeschichte geschmiedet wurden4 ,als ,indien noch nicht unter der ,herrschaft der ,organisation stand1 waren die ,mglichkeiten1 da die ,zustnde sich verndern knnten1 gro genug1 um kraftvollen und mutigen ,mnnern das ,gefhl zu geben1 da sie ihr ,schicksal in ihre eigene ,hand nehmen konnten4 ,die ,hoffnung auf das ,unerwartete war immer da1 und ein freieres ,spiel der ,einbildungskraft1 sowohl auf ,seiten der ,regierenden als der ,regierten1 beeinflute den ,werdegang der ,geschichte4 ,wir standen nicht vor einer ,zukunft1 die wie eine kalte weie ,mauer von ,granitblcken der ,auswirkung und ,ausbreitung unserer ,krfte sich entgegenstellte1 wobei das ,hoffnungslose darin liegt1 da diese ,krfte infolge des knstlichen ,lhmungsverfahrens an der ,wurzel absterben4 ,denn jeder einzelne ,mensch in dem nationslosen ,lande ist vollstndig in der ,gewalt einer ganzen ,nation1 deren nie ermdender ,wachsamkeit -- da es die ,wachsamkeit einer ,maschine ist -- die ,mglichkeit menschlicher ,nachsicht und ,unterscheidung fehlt4 ,bei dem geringsten ,druck auf ihren ,knopf wird das ,ungeheuer ganz ,auge1 und kein einziger in der unendlichen ,menge der von ihr ,beherrschten kann ihrem scheulich starrenden ,aufpasserblick ausweichen4 ,und sobald nur ein klein wenig an der ,schraube gedreht wird1 fhlt die ganze groe ,bevlkerung1 ,mnner1 ,frauen1 ,kinder1 wie ihr ,griff sie fester umklammert und ihnen den ,atem raubt1 und kein ,entweichen ist mglich1 weder im eigenen ,lande noch selbst in irgendein fremdes ,land4 ,dieser bestndige ungeheure mechanische ,druck des ,leblosen auf das ,lebendige ist es1 worunter die heutige ,welt sthnt4 ,nicht nur die unterworfenen ,rassen1 sondern ihr selbst1 die ihr glaubt frei zu sein1 opfert tglich eure ,freiheit und ,menschheit dem ,gtzen ,nationalismus und lebt in der dumpfen1 vergifteten ,atmosphre von ,mitrauen1 ,gier und ,angst1 die sich ber die ganze ,welt erstreckt4 ,ich habe in ,japan gesehen1 wie das ganze ,volk sich freiwillig geistig zurechtstutzen und seine ,freiheit beschneiden lt von einer ,regierung1 die durch allerlei erziehliche ,manahmen ihre ,gedanken regelt1 ihre ,gefhle knstlich erzeugt1 argwhnisch aufpat1 wenn sie ,miene machen1 sich geistigen ,dingen zuzuwenden1 und sie auf engem ,pfade nicht zu ihrem wahren ,ziele fhrt1 sondern dahin1 wo sie sie nach ihrem ,rezept zu einer gleichfrmigen ,masse zusammenschweien kann4 ,und das ,volk fgt sich freudig und stolz in diese allgemeine geistige ,sklaverei1 weil es den krankhaften ,wunsch hat1 auch so eine ,kraftmaschine1 die man ,nation nennt1 zu werden und es andern ,maschinen an ,kollektiveigennutz gleichzutun4 ,wenn man so einen neu bekehrten ,fanatiker des ,nationalismus nach der ,weisheit seines ,strebens fragt1 so antwortet er3 ,solange ,nationen in dieser ,welt so um sich greifen1 haben wir nicht mehr das ,recht1 unser hheres ,menschentum frei zu entwickeln4 ,wir brauchen alle unsere ,krfte1 um dem bel zu widerstehen1 und das tun wir am besten1 wenn wir es uns selbst im hchsten ,grade zu eigen machen4 ,denn die einzige ,verbrderung1 die in der modernen ,welt mglich ist1 ist die ,spiegesellenschaft des ,banditentums4 ,die ,stiftung des ,bruderbundes zwischen ,japan und ,ruland1 die jngst mit so viel ,jubel in ,japan gefeiert wurde1 hatte ihren ,grund nicht in dem pltzlichen ,wiederaufleben des christlichen oder buddhistischen ,geistes1 sondern sie grndete sich auf etwas1 was nach den modernen ,glaubensstzen sicherer und zuverlssiger ist1 auf gegenseitige ,bedrohung4 ,man mu zugeben1 da dies das wahre ,bild der ,welt der ,nation ist1 und die einzige ,lehre1 die die ,vlker der ,erde daraus ziehen knnen1 ist1 da sie alle physischen1 geistigen und sittlichen ,krfte anstrengen sollten1 einander in dem groen ,ringkampf um die ,macht zu ,boden zu werfen4 ,in den alten ,zeiten richtete ,sparta sein ganzes ,augenmerk darauf1 wie es mchtig werden knnte2 es gelang ihm dadurch1 da es seine ,menschheit verstmmelte1 und es starb an der ,amputation4 ,aber es ist fr uns kein ,trost1 zu wissen1 da das ,verkmmern der menschlichen ,natur1 unter dem die heutige ,zeit leidet1 sich nicht auf die unterworfenen ,vlker beschrnkt1 da das bel bei den ,vlkern1 die sich frei glauben1 noch schlimmer ist1 weil es nicht als solches erkannt und ihm freiwillig ,raum gegeben wird4 ,wenn ihr eure hheren ,lebensgter um ,gewinn und ,macht verschachert1 so ist es eure freie ,wahl1 und meinetwegen steht da und freut euch ber euer wachsendes ,gedeihen1 whrend eure ,seele ,schiffbruch leidet4 ,aber werdet ihr nie ,rechenschaft ablegen mssen dafr1 da ihr die selbstschtigen ,triebe in ganzen ,vlkern auf den hchsten ,grad entwickelt und organisiert und dies gut nennt8 ,ich frage euch1 gibt es in der ganzen ,menschheitsgeschichte1 selbst in ihren dunkelsten ,perioden1 etwas so ,ungeheuerliches wie diese ,untat der ,nation1 die ihre ,pranken tief in das nackte ,fleisch der ,welt schlgt1 und deren einzige ,sorge ist1 da sie nur keinen ,augenblick den ,griff lockert8 ,ihr ,vlker des ,westens1 die ihr dieses ,ungeheuer ausgebrtet habt1 knnt ihr euch die trostlose ,verzweiflung derer vorstellen1 die diesem abstrakten ,gespenst des organisierenden ,menschen zum ,opfer gefallen sind8 ,knnt ihr euch an die ,stelle der ,vlker versetzen1 die zum ewigen ,verlust ihrer ,menschheit verdammt scheinen1 die nicht nur bestndig in ihrer ,menschheit gekrnkt werden1 sondern ,loblieder anstimmen mssen auf die ,gte eines mechanischen ,apparats1 der die ,rolle ihrer ,vorsehung spielt8 ,habt ihr nicht gesehen1 da1 seit es eine ,nation gibt1 die ganze ,welt vor ihr wie vor einer ,spukgestalt zittert8 ,wo es nur eine dunkle ,ecke gibt1 da hat man ,angst vor ihrer heimlichen ,bosheit1 und wo sie ihre ,augen nicht zu frchten brauchen1 da haben die ,menschen bestndig ,angst vor ihrem ,rcken4 ,jedes ,gerusch eines ,trittes1 jeder ,laut in der ,nachbarschaft lt alle vor ,schrecken zusammenfahren4 ,und diese ,angst ruft alles ,bse in der ,menschennatur wach4 ,sie bewirkt es1 da er sich seiner ,unmenschlichkeit fast nicht mehr schmt4 ,auf kluge ,lgen tut er sich etwas zugute4 ,feierliche ,gelbde werden ihm gerade durch ihre ,feierlichkeit zur lcherlichen ,farce4 ,die ,nation mit all ihrer ,ausstaffierung von ,macht und ,erfolg1 mit ihren ,fahnen und frommen ,hymnen1 ihren gotteslsterlichen ,gebeten in den ,kirchen und den prahlerischen ,donnerworten ihrer patriotischen ,grosprecherei1 kann doch die ,tatsache nicht verbergen1 da die ,nation selbst das grte bel fr die ,nation ist1 da alle ihre ,vorsichtsmaregeln gegen sie gerichtet sind und da die ,geburt jeder neuen ,nation in der ,welt in ihr die ,furcht vor einer neuen ,gefahr erweckt4 ,ihr einziger ,wunsch ist1 sich die ,schwche der brigen ,welt zunutze zu machen1 wie einige ,insektenarten1 die den ,opfern1 in deren wehrlosem ,fleisch sie ihre ,brut groziehen1 nur gerade so viel ,leben lassen1 da sie geniebar und nahrhaft sind4 ,daher ist sie immer bereit1 ihre giftige ,flssigkeit in die ,lebensorgane der andern ,vlker zu flen1 die nicht ,nationen und daher wehrlos sind4 ,aus diesem ,grunde hat die ,nation von jeher ihre reichste ,weide in ,asien gehabt4 ,das groe ,china1 mit seinem ,reichtum an alter ,weisheit und sozialer ,ethik1 mit seiner ,erziehung zu ,flei und ,selbstbeherrschung1 ist wie ein ,walfisch1 der die ,beutegier im ,herzen der ,nation erweckt4 ,schon sitzen in seinem bebenden ,fleisch die ,harpunen1 die die nie ihr ,ziel verfehlende ,nation1 die ,tochter der modernen ,wissenschaft und des ,egoismus1 nach ihm schleuderte4 ,sein klglicher ,versuch1 seine alten ,traditionen von ,menschlichkeit und seine sozialen ,ideale abzuschtteln und den letzten ,rest seiner erschpften ,krfte darauf zu verwenden1 sich fr die moderne ,welt tchtig zu machen1 wird bei jedem ,schritt von der ,nation vereitelt4 ,diese zieht die ,schlinge seiner finanziellen ,verpflichtungen immer fester um seinen ,leib und versucht1 ihn aufs ,trockene zu ziehen und in ,stcke zu zerlegen1 um dann hinzugehen und ffentlich ,dankgottesdienst zu halten1 weil ,gott verhindert hat1 da neben dem einen groen bel ein zweites aufkomme und es gefhrde4 ,und fr alles dies erhebt die ,nation ,anspruch auf den ,dank der ,geschichte und auf das ,recht1 die ,welt in alle ,ewigkeit auszubeuten1 und lt von einem ,ende der ,welt bis zum andern ,loblieder auf sich singen als auf das ,salz der ,erde1 die ,zierde der ,menschheit1 den ,segen ,gottes1 den er mit aller ,gewalt den ,nationslosen auf die nackten ,schdel schleudert4 ,ich wei1 welchen ,rat ihr uns gebt4 ,ihr werdet sagen3 ,schliet euch selbst zu einer ,nation zusammen und widersetzt euch den bergriffen der ,nation4 ,aber ist das der rechte ,rat8 ,der ,rat1 den der ,mensch dem ,menschen gibt8 ,warum sollte dies notwendig sein8 ,ich wrde euch gern glauben1 wenn ihr sagtet3 ,werdet besser1 gerechter1 wahrer in eurem ,verhltnis zu den ,menschen1 zgelt eure ,gier1 macht euer ,leben gesund durch grere ,einfachheit und zeigt mehr1 da ihr an das ,gttliche im ,menschen glaubt4 ,aber drft ihr sagen1 da nicht die ,seele1 sondern die ,maschine das ,wertvollste fr uns ist und da das ,heil des ,menschen davon abhngt1 da er es in der ,kunst1 sich dem ,rhythmus des toten ,rderwerks anzupassen1 zur ,vollkommenheit bringt8 ,da ,maschine gegen ,maschine1 ,nation gegen ,nation kmpfen mu in einem endlosen ,stiergefecht8 ,ihr sagt1 da diese ,maschinen ein bereinkommen treffen werden zu gegenseitigem ,schutz1 das sich auf ihre ,furcht voreinander grndet4 ,aber wo bleibt bei diesem ,bndnis von ,dampfkesseln die ,seele1 die ,seele1 die ihr ,gewissen und ihren ,gott hat8 ,und was soll aus dem groen ,teil der ,welt werden1 den anzugreifen keine ,furcht euch zurckhalten kann8 ,die einzige ,sicherheit1 die jene nationslosen ,lnder jetzt haben gegen die ,zgellosigkeit von ,schmiede1 ,hammer und ,schraubenzieher1 ergibt sich aus der gegenseitigen ,eifersucht der ,mchte4 ,aber wenn sie aus zahlreichen ,einzelmaschinen sich zu einer organisierten ,herdeneinheit verbinden1 um gemeinsam auf den ,gebieten des ,handels und der ,politik ihre ,gier noch besser stillen zu knnen1 welche leiseste ,hoffnung1 sich zu retten1 bleibt dann jenen andern1 die gelebt und gelitten1 geliebt und angebetet1 in tiefem ,sinnen und friedlicher ,arbeit ihre ,tage verbracht haben1 und deren einziges ,verbrechen es war1 da sie sich nicht organisierten8 ,aber1 sagt ihr1 das macht nichts1 was nicht widerstandsfhig ist1 mu zugrunde gehen1 das ist ,naturgesetz4 ,dann mssen sie eben sterben4 ,nein1 sage ich1 um eurer selbst willen sollen sie leben und werden sie leben4 ,es ist sehr khn von mir1 dies in unserer ,zeit zu sagen1 aber ich behaupte1 da die ,welt des ,menschen eine sittliche ,welt ist1 nicht weil wir bereingekommen sind1 es blindlings zu glauben1 sondern weil es wirklich so ist und weil es gefhrlich fr uns ist1 diese ,wahrheit nicht zu sehen4 ,und das sittliche ,gesetz im ,menschen kann nicht auf verschiedenen ,gebieten verschiedene ,geltung haben4 ,ihr knnt nicht daheim strenge ,strafen auf seine bertretung setzen und es drauen fr euch so dehnen1 da es sich euren ungezgelten ,begierden anpat4 ,habt ihr diese ,wahrheit nicht schon jetzt erkannt1 wo dieser grausame ,krieg seine ,klauen in die ,eingeweide ,europas geschlagen hat8 ,wo seine angehuften ,schtze in ,rauch aufgehen und seine ,menschheit auf den ,schlachtfeldern in ,stcke zerrissen wird8 ,ihr fragt erstaunt3 ,was hat ,europa getan1 da es dies verdient htte8 ,die ,antwort ist1 da der ,westen systematisch seine sittliche ,natur versteinert hat1 um eine solide ,grundlage zu haben1 auf der diese abstrakten ,ungetme die grte ,wirksamkeit entfalten knnen4 ,er hat die ganze ,zeit den persnlichen ,menschen darben lassen1 damit der ,berufsmensch gedeihe4 ,der einfache und natrliche ,mensch des mittelalterlichen ,europas mit all seinen heftigen ,leidenschaften und ,begierden versuchte1 eine ,vershnung zu finden in dem ,kampf zwischen ,fleisch und ,geist4 ,in der ganzen strmischen ,zeit seiner kraftvollen ,jugend haben die weltlichen und geistlichen ,mchte gleichzeitig auf den europischen ,menschen eingewirkt und ihn zu einer vollen sittlichen ,persnlichkeit gebildet4 ,europa verdankt alle seine menschliche ,gre jener ,zeit der ,zucht1 der ,zucht des noch unverkmmerten ,menschen4 ,dann kam das ,zeitalter des ,intellekts1 der ,wissenschaft4 ,wir wissen alle1 da der ,intellekt etwas ,unpersnliches ist4 ,unser ,leben und unser ,herz sind eins mit uns1 aber unser ,geist kann vom persnlichen ,menschen losgelst werden1 und nur dann kann er frei schweifen in der ,welt der ,gedanken4 ,unser ,intellekt ist wie ein ,asket1 der keine ,kleider trgt1 keine ,nahrung zu sich nimmt1 keinen ,schlaf kennt1 keine ,wnsche hat1 nicht ,liebe noch ,ha noch ,mitleid mit menschlichen ,unzulnglichkeiten fhlt1 der1 unberhrt durch alle ,wechselflle des ,lebens1 nur seinen ,gedanken nachhngt4 ,er grbt bis an die ,wurzeln der ,dinge1 weil er kein persnliches ,gefhl fr die ,dinge selbst hat4 ,der ,grammatiker geht durch alle ,poesie ungehindert zu den ,wurzeln der ,wrter1 denn er sucht nicht lebendige ,wirklichkeit1 sondern ,gesetz4 ,wenn er das ,gesetz gefunden hat1 kann er die ,leute lehren die ,worte zu meistern4 ,dies ist eine ,kraft1 eine ,kraft1 die ihren besondern ,nutzen hat und einem besondern ,bedrfnis des ,menschen entspricht4 ,die lebendige ,wirklichkeit aber ist die ,harmonie1 die die einzelnen ,teile eines ,dinges zu einem ,ganzen verbindet4 ,lst ihr dies ,band1 so fliegen alle ,teile auseinander1 bekmpfen einander und haben den ,sinn ihres ,daseins verloren4 ,die nach ,macht begierig sind1 suchen sich die sich bekmpfenden ,urelemente zu unterwerfen und sie gewaltsam durch enge ,kanle so zu leiten1 da sie den besonderen ,bedrfnissen der ,menschheit dienstbar werden4 ,es ist etwas ,groes um diese ,befriedigung der menschlichen ,bedrfnisse4 ,sie gibt ihm ,freiheit innerhalb der physischen ,welt4 ,sie gibt ihm ,herrschaft ber ,raum und ,zeit4 ,er kann in krzerer ,zeit etwas ausrichten und mit mehr ,vorteil einen groem ,raum einnehmen4 ,daher kann er leicht die berholen1 die in einer ,welt von langsamerem ,tempo und weniger ausgenutztem ,raum leben4 ,dies ,anwachsen der ,macht geschieht in immer schnellerem ,tempo4 ,und weil sie etwas vom ,menschen ,losgelstes ist1 wird sie bald die ganze ,menschheit berholen4 ,der sittliche ,mensch bleibt hinter ihr zurck1 weil er seinen ,blick auf die ,dinge selbst und nicht nur auf das unpersnliche und abstrakte ,gesetz der ,dinge richtet4 ,so ist der ,mensch1 wenn seine geistige und krperliche ,kraft sich weit ber seine sittliche ,kraft hinaus entwickelt1 wie eine ,giraffenkarikatur1 deren ,kopf pltzlich meilenweit ber ihren brigen ,krper hinaus emporgeschossen und kaum noch in ,verbindung mit ihm ist4 ,dieser gierige ,kopf mit seinem gewaltigen ,gebi hat alle ,gipfel der ,bume abgefressen1 aber die ,nahrung gelangt zu spt in die ,verdauungsorgane1 so da das ,herz an ,blutmangel leidet4 ,aber der ,westen selbst scheint in glcklicher ,unwissenheit ber diese ,disharmonie in seiner ,natur zu leben4 ,die erstaunliche ,gre seines materiellen ,erfolgs nimmt seine ganze ,aufmerksamkeit in ,anspruch1 und er wnscht sich ,glck zu seinem ,wachstum4 ,der ,optimismus seiner ,logik berechnet sein zunehmendes ,gedeihen nach der ,ausbreitung seines ,eisenbahnnetzes und sieht noch unendliche ,mglichkeiten4 ,er ist oberflchlich genug zu denken1 da alle ,morgen dem ,heute gleichen und ihm nur vierundzwanzig ,stunden hinzufgen4 ,er frchtet die ,kluft nicht1 die sich mit jedem ,tag weiter ffnet zwischen seinen sich fllenden ,vorratshusern und der hungernden ,menschheit4 ,seine ,logik wei nicht1 da tief unter den endlosen ,schichten von ,reichtum und ,behagen ,erdbeben sich vorbereiten1 die das ,gleichgewicht in der sittlichen ,welt wiederherstellen sollen1 und da eines ,tages der ghnende ,abgrund geistiger ,leere den ganzen aufgehuften ,reichtum dieser staubgeborenen ,dinge verschlingen wird4 ,der ,mensch in seiner ,ganzheit ist nicht mchtig1 sondern vollkommen4 ,wenn ihr ihn daher zu einer bloen ,kraft machen wollt1 so mt ihr seine ,seele soviel wie mglich beschneiden4 ,wenn wir ganze ,menschen sind1 so knnen wir nicht einander an die ,kehle fahren2 unsere sozialen ,instinkte1 die ,traditionen unserer sittlichen ,ideale hindern uns daran4 ,wenn man mich dazu bringen will1 da ich menschliche ,wesen hinschlachte1 so mu man die ,ganzheit meines ,menschentums durch etwas zerstren1 das meinen ,willen ttet1 mein ,denken lhmt1 meine ,bewegungen mechanisiert1 und dann wird aus der ,auflsung der vollen menschlichen ,persnlichkeit jene ,abstraktion hervorgehn1 jene zerstrende ,kraft1 die nichts mehr mit wahrer ,menschlichkeit zu tun hat1 und die daher leicht brutal wird4 ,nehmt den ,menschen heraus aus seiner natrlichen ,umgebung1 aus seinem reichen ,gemeinschaftsleben mit seinen sozialen ,pflichten und all seiner ,flle von ,liebe und ,schnheit1 und nichts ist mehr da1 was seine ,ganzheit zusammenhlt1 ihr knnt ihn stckweise in das ,rderwerk eurer groen ,maschine einfgen1 die dazu dient1 in riesigem ,mastabe ,reichtmer zu erzeugen4 ,macht einen ,baum zu einem ,holzblock1 und er wird euch ,feuer geben1 aber nicht lebendige ,blten und ,frchte4 ,diese systematische ,entmenschlichung ist auf dem ,gebiete des ,handels und der ,politik vor sich gegangen4 ,und aus den langen ,geburtswehen der mechanischen ,energie ist dieses vollentwickelte ,ungeheuer von erstaunlicher ,kraft und berraschendem ,appetit hervorgegangen1 das der ,westen auf den ,namen ,nation getauft hat4 ,wie ich schon sagte1 ist sie1 weil sie eine ,abstraktion ist1 mit der grten ,leichtigkeit dem ,vollmenschen als sittlichem ,wesen weit vorausgeeilt4 ,und da sie das ,gewissen eines seelenlosen ,gespenstes und die fhllose ,vollkommenheit eines ,automaten hat1 fhrt sie zu ,katastrophen1 die die vulkanischen ,ausbrche des jungen ,mondes durch ihre zerstrende ,wildheit beschmen4 ,die ,folge ist1 da das ,mitrauen von ,mensch zu ,mensch bestndig wie ,nesseln diese ,kultur an allen ,gliedern reizt4 ,jedes ,land wirft sein ,spionagenetz in die trben ,wasser des andern und fischt nach dessen ,geheimnissen1 die in den schlammigen ,tiefen der ,diplomatie ausgebrtet werden4 ,und was ist ihr geheimes ,wirken anders als das lichtscheue ,gewerbe der ,nation3 ,raub1 ,mord1 ,verrat und all die scheulichen ,verbrechen1 die in den tiefsten ,abgrnden der ,verderbtheit gezeugt werden8 ,da jede ,nation ihre eigene ,geschichte von ,raub und ,lge und ,treulosigkeit hat1 so kann im ,verkehr zwischen ihnen nur ,mitrauen und ,eifersucht gedeihen1 und internationale sittliche ,scham wird in einem ,grade blutarm1 da sie ganz jmmerlich anzusehen ist4 ,die ,nation hat auf ihrem ,dudelsack frommer ,entrstung so oft die ,melodie gewechselt1 je nachdem der ,wechsel der ,zeiten und der diplomatischen ,bndnisse es forderten1 da man es als amsante ,varietvorstellung im politischen ,tingeltangel genieen kann4 ,ich komme eben von einer ,reise nach ,japan zurck1 wo ich diese junge ,nation ermahnte1 an ihren hheren ,idealen der ,menschlichkeit festzuhalten und nie vom ,westen die organisierte ,selbstsucht des ,nationalismus als ,religion zu bernehmen1 sich nie an der ,schwche seiner ,nachbarn zu weiden1 nie gewissenlos den ,schwachen gegenber zu handeln1 an denen man ungestraft und mit billigem ,ruhm ,gemeinheiten begehen kann1 whrend man seine rechte1 von ,menschlichkeit strahlende ,wange zum ,ku der ,bewunderung denen reicht1 die die ,macht dazu haben1 ihr einen ,streich zu versetzen4 ,einige ,zeitungen lobten meine ,rede wegen ihrer poetischen ,eigenschaften1 whrend sie mit bezeichnendem ,seitenblick hinzufgten1 da es die ,poesie eines unterworfenen ,volkes sei4 ,ich fhlte1 da sie recht hatten4 ,japan hat in einer modernen ,schule gelernt1 wie man mchtig wird4 ,es hat seine ,lehrzeit beendet und will nun die ,frchte seiner ,ausbildung genieen4 ,der ,westen hatte mit der ,stimme seiner donnernden ,kanonen vor den ,toren ,japans gerufen3 ,es werde eine ,nation6 ,und siehe da1 es ward eine ,nation4 ,und nun1 da sie da ist1 warum habt ihr nicht im innersten ,herzen ein reines ,gefhl der ,freude und sagt1 da sie gut ist8 ,wie kommt es1 da ich in einer englischen ,zeitung eine uerung der ,bitterkeit las1 als ,japan sich seiner berlegenheit in der ,kultur rhmte -- etwas1 was die ,englnder sowie die andern ,nationen jahrhundertelang ohne zu errten getan haben8 ,weil der ,idealismus der ,selbstsucht sich bestndig mit einer ,dosis von ,eigenlob berauschen mu4 ,aber dieselben ,laster1 die ihnen bei sich selbst so natrlich und harmlos erscheinen1 fallen ihnen unangenehm auf und empren sie1 sobald sie sie an andern ,nationen gewahren4 ,wenn ihr daher die japanische ,nation1 nach eurem eigenen ,bilde geschaffen1 auf dem ,fahrwasser nationaler ,prahlerei vom ,stapel laufen seht1 so schttelt ihr den ,kopf und sagt3 ,es ist nicht gut4 ,ist ,japan nicht auch eine ,ursache1 da man hier bei euch die ,losung ausgegeben hat1 sich angesichts des neuen drohenden bels mit noch grerer ,schadenskraft zu rsten8 ,japan versichert1 da es sein bushido#a hat1 da es ,amerika gegenber1 dem es ,dank schuldet1 nie treulos handeln kann4 ,aber es wird euch schwer1 ihm zu glauben1 denn die ,weisheit der ,nation besteht nicht im ,glauben an die ,menschheit1 sondern im absoluten ,mitrauen4 ,ihr sagt euch1 da ihr es nicht mit dem ,japan des bushido1 mit dem ,japan der sittlichen ,ideale zu tun habt1 sondern mit der ,abstraktion der ,selbstsucht des ,volkes1 mit der ,nation2 und eine ,nation kann nur der andern trauen1 soweit ihre ,interessen zusammengehen1 oder wenigstens sich nicht entgegenstehen4 ,euer ,instinkt sagt euch1 da das ,eintreten eines neuen ,volkes in die ,arena der ,nationalitt das bel vergrert1 das alledem widerspricht1 was das ,hchste im ,menschen ist1 und das durch seinen ,erfolg beweist1 da ,gewissenlosigkeit der ,weg zum ,gedeihen ist -- und ,gutsein gut fr die ,schwachen1 und ,gott der einzig bleibende ,trost der ,unterworfenen4 #a bushido1 gewhnlich mit ,ritterlichkeit bersetzt1 das ungeschriebene ,gesetzbuch des japanischen ,rittertums 7der ,samurai71 berhaupt der ,inbegriff der moralischen ,grundstze des japanischen ,volkes4 ,ja1 dies ist die ,logik der ,nation4 ,und sie wird nie auf die ,stimme von ,recht und ,wahrheit hren4 ,sie wird diesen ,reigen sittlicher ,verderbtheit fortsetzen und ,stahl an ,stahl1 ,maschine an ,maschine fgen und all die holden ,blumen des frommen ,glaubens und der lebendigen ,ideale des ,menschen niedertreten4 ,aber wir lassen uns zu dem ,glauben verleiten1 da in unserer ,zeit mehr ,menschlichkeit herrsche als jemals frher4 ,der ,grund dieser ,selbsttuschung ist1 da unsere ,lebensbedrfnisse reichlicher befriedigt und unsere physischen ,leiden wirksamer gelindert werden als frher4 ,doch dies geschieht in der ,hauptsache nicht durch sittliche ,opferfreudigkeit1 sondern durch intellektuelle ,kraft4 ,an ,umfang ist dieses ,gute gro1 aber es kommt nicht aus der ,tiefe und geht nicht in die ,tiefe4 ,kenntnisse und ,leistungsfhigkeit sind mchtig gemessen an ihrer ,wirkung nach auen1 aber sie sind die ,diener des ,menschen1 nicht der ,mensch selbst4 ,ihr ,dienst ist wie die ,bedienung in einem ,hotel1 wo alles tadellos eingerichtet ist1 aber der ,wirt fehlt2 es ist mehr bequem als gastlich4 ,daher drfen wir nicht vergessen1 da die systematischen ,organisationen1 die sich nach allen ,seiten weithin ausbreiten1 zwar unsere ,macht strken1 aber nicht unsere ,menschlichkeit4 ,mit der zunehmenden ,macht der ,nation wchst ihre ,selbstanbetung und erhlt das bergewicht4 ,der einzelne lt die ,nation bereitwillig auf seinem ,rcken reiten1 und so geschieht das ,naturwidrige1 das so groes ,unglck im ,gefolge hat1 da der ,mensch mit allen ,opfern einen ,gott verehrt1 der sittlich viel tiefer steht als er selbst4 ,dies htte nie geschehen knnen1 wenn der ,gott so wirklich wre1 wie der ,mensch selbst4 ,lat mich hierzu eine treffende ,erluterung geben4 ,in einigen ,teilen ,indiens wird es der ,witwe als besonderer ,akt der ,frmmigkeit auferlegt1 sich alle vierzehn ,tage einen ganzen ,tag lang des ,essens und ,trinkens gnzlich zu enthalten4 ,dies fhrt oft zu sinnloser und unmenschlicher ,grausamkeit4 ,und doch sind die ,menschen von ,natur nicht in dem ,mae grausam4 ,aber da diese ,frmmigkeit nichts als ein toter ,begriff ist1 so ttet sie das sittliche ,gefhl des ,menschen vollstndig1 ebenso wie ein ,mensch1 der sonst kein ,tier unntig qulen wrde1 doch einer groen ,menge unschuldiger ,geschpfe furchtbare ,leiden verursacht1 wenn er sein ,gefhl mit der ,idee ,sport betubt hat4 ,weil diese ,ideen ,erzeugnisse des ,intellekts1 logische ,klassifikationen sind1 knnen sie den persnlichen ,menschen so leicht in ihren ,nebel einhllen4 ,und die ,idee der ,nation ist eins der wirksamsten ,betubungsmittel1 die der ,mensch erfunden hat4 ,unter dem ,einflu seiner ,dnste kann ein ganzes ,volk sein systematisches ,programm krassester ,selbstsucht ausfhren1 ohne sich im geringsten seiner sittlichen ,verderbtheit bewut zu werden -- ja1 es wird gefhrlich gereizt1 wenn man es darauf hinweist4 ,aber kann dies in alle ,ewigkeit so fortgehen1 da das sittliche ,gefhl des ,menschen immer mehr abstumpft8 ,wird es sich nicht irgendeinmal rchen8 ,wird diese riesige ,organisationsmaschine in dieser ,welt nicht eines ,tages auf eine ,schranke stoen1 die ihre rasende ,fahrt aufhlt und sie zertrmmert8 ,glaubt ihr denn wirklich1 da man das ,bse auf die ,dauer dadurch in ,schach halten kann1 da man es zu berbieten sucht1 und da kluge ,beratung den ,teufel in dem ,kfig der gegenseitigen ,vereinbarungen festhalten kann1 in dem man ihn provisorisch untergebracht hat8 ,dieser ,krieg der europischen ,nationen ist ein ,vergeltungskrieg4 ,der ,mensch als solcher mu sich mit allen ,krften dagegen wehren1 da tote ,dinge an ,stelle des ,herzens treten und ,systeme und ,staatskunst an ,stelle lebendiger ,beziehung von ,mensch zu ,mensch4 ,die ,zeit ist gekommen1 wo um der ganzen schmhlich mihandelten ,menschheit willen ,europa am eigenen ,leibe die furchtbare ,sinnwidrigkeit dessen1 was man ,nation nennt1 in ihrem ganzen ,umfange spren mu4 ,die ,nation ist lange auf ,kosten der verstmmelten ,menschlichkeit gediehen4 ,die ,menschen1 die vollkommensten ,geschpfe ,gottes1 gingen aus dieser nationalen ,fabrik zu groen ,scharen als ,krieg und ,geld machende ,drahtpuppen hervor1 lcherlich eitel auf die erbrmliche ,vollkommenheit ihres ,mechanismus4 ,die menschliche ,gesellschaft wurde immer mehr zu einem ,marionettentheater von ,politikern1 ,soldaten1 ,fabrikanten und ,bureaukraten1 die durch groartig funktionierende ,drahteinrichtungen hin- und herbewegt werden4 ,aber die ganze ,brut der ,selbstsucht3 ,ha und ,gier1 ,furcht und ,heuchelei1 ,argwohn und ,tyrannei1 ist auf die ,dauer nicht lebensfhig4 ,diese ,ungeheuer wachsen zu einer ,riesengre an1 aber das ,ebenma fehlt ihnen4 ,und der ,leib dieser ,nation1 der nicht aus ,fleisch und ,blut1 sondern aus ,stahl und ,dampf und ,amtsgebuden besteht1 kann zu einer immer phantastischeren ,ungeheuerlichkeit anschwellen1 bis endlich die ,migestalt ihren ganzen ,umfang nicht mehr zusammenhalten kann -- sie wird anfangen zu krachen und zu bersten1 keuchend giftige ,dmpfe und ,feuer auszuspeien1 und wir hren im ,donner der ,kanonen ihr ,todesrcheln4 ,in diesem ,kriege hat der ,todeskampf der ,nation angefangen4 ,ihr ganzer ,mechanismus ist pltzlich toll geworden und hat einen ,furientanz begonnen1 indem er seine eigenen ,glieder zerschmettert und in den ,staub wirft4 ,es ist der fnfte ,akt der ,tragdie des falschen ,scheins4 ,die irgendwelchen ,glauben an die ,menschheit haben1 knnen nur sehnlichst hoffen1 da die ,tyrannei der ,nation nicht ihre frhere ,gestalt unversehrt zurckerhlt3 ihre ,zhne und ,klauen1 ihre weitreichenden ,eisenarme und ihre ungeheure innere ,hohlheit1 wo alles ,magen ist und kein ,herz2 sie mssen hoffen1 da der ,mensch aus dem ,nebelmeer von ,abstraktionen1 das ihn einhllte1 zur ,freiheit der ,persnlichkeit neu geboren wird4 ,dieser furchtbare ,krieg hat den ,schleier gehoben1 und der ,westen steht ,antlitz in ,antlitz seiner ,schpfung gegenber1 der er seine ,seele geopfert hat4 ,jetzt mu er wissen1 was das fr eine ,schpfung ist4 ,er hat nie geahnt1 wie in seiner sittlichen ,natur ein ,proze von langsamem und unmerklichem ,absterben und ,verwesen vor sich ging1 der sich bald in skeptizistischen ,lehren kund gab1 bald und noch fter und anscheinend harmloser1 aber darum gefhrlicher1 in der ,ahnungslosigkeit von all der ,verstmmelung und ,schmach1 die er einem groen ,teil der ,menschheit zugefgt hat4 ,jetzt mu er die ,wahrheit durch eigene ,erfahrung lernen4 ,und dann werden unter seinen eigenen ,kindern solche aufstehen1 die sich aus der ,knechtschaft der gegenwrtigen ,illusion befreien1 aus dieser ,verderbtheit einer ,verbrderung1 die auf ,selbstsucht gegrndet ist4 ,sie werden erkennen1 da sie ,gottes ,kinder sind und nicht ,sklaven einer ,maschinerie1 die ,seelen in ,ware verwandelt und das ,leben in ,fcher einteilt1 die mit ihren eisernen ,klauen der ,welt das ,herz ausreit und nicht wei1 was sie getan hat4 ,und wir ,nationslosen1 deren ,haupt bis in den ,staub gebeugt ist1 wir wollen uns sagen1 da dieser ,staub heiliger ist als die ,ziegelsteine1 aus denen die ,macht ihr stolzes ,schlo aufrichtet4 ,denn dieser ,staub ist fruchtbar an ,leben und ,schnheit und ,erhabenheit4 ,wir wollen ,gott danken1 da es unser ,los war1 in ,schweigen die ,nacht der ,trbsal und ,verzweiflung hindurch zu wachen1 den ,hohn der ,stolzen und die ,last des ,gewaltigen zu tragen1 da wir in all dem ,leiden1 obgleich unser ,herz von ,zweifeln und ,furcht bebte1 dem blinden ,glauben an das ,heil durch die ,maschine widerstanden und festhielten an unserem ,vertrauen auf ,gott und die menschliche ,seele4 ,und wir hegen doch noch die ,hoffnung1 da1 wenn die ,macht beschmt von ihrem ,thron herabsteigt und der ,liebe ,platz macht1 wenn der ,morgen kommt1 wo die blutigen ,spuren1 die die ,nation zurcklie1 als sie durch die ,menschheit hinschritt1 hinweggewaschen werden1 man uns ruft1 auf da wir unser heiliges ,gef mit ,weihwasser bringen1 um die menschliche ,geschichte wieder zu reinigen und den zertretenen ,staub der ,jahrhunderte wieder mit ,fruchtbarkeit zu segnen4 ,,nationalismus ,,in ,,japan ,die schlimmste ,form der ,knechtschaft ist es1 wenn wir der ,verzagtheit anheimfallen1 denn sie raubt uns den ,glauben an uns selbst und damit jede ,hoffnung auf ,befreiung4 ,man hat uns wiederholt und mit einem gewissen ,recht gesagt1 da ,asien in der ,vergangenheit lebt -- es ist wie ein reiches ,mausoleum1 das alle seine ,pracht entfaltet1 um die ,toten unsterblich zu machen4 ,man hat von ,asien gesagt1 da es niemals den ,pfad des ,fortschritts beschreiten knne1 weil es nicht anders knne als den ,blick nach rckwrts richten4 ,wir nahmen diesen ,vorwurf hin und hielten ihn schlielich fr berechtigt4 ,ich wei1 da in ,indien eine groe ,anzahl unserer ,gebildeten die ,demtigung1 die in diesem ,vorwurf liegt1 nicht ertragen kann und nun ihre ganze ,fhigkeit zum ,selbstbetrug aufbietet1 um ihn in ein ,lob zu verwandeln und damit zu prahlen4 ,aber ,prahlerei ist nur ,schamgefhl unter falscher ,maske1 sie glaubt nicht wirklich an sich4 ,als die ,dinge so standen und wir ,bewohner ,asiens uns in den ,glauben hinein hypnotisierten1 da es immer so bleiben msse und auf keine ,weise anders werden knne1 erwachte pltzlich ,japan aus seinem ,schlummer1 holte mit ,riesenschritten die mig vertrumten ,jahrhunderte nach und stand bald mit seinen ,leistungen in der vordersten ,reihe seiner modernen ,zeitgenossen4 ,dies hat den ,zauber gebrochen1 in dem wir jahrhundertelang gebannt lagen1 als wir glaubten1 unser ,los sei nun einmal das ,los bestimmter ,vlker unter bestimmten ,himmelsstrichen4 ,wir hatten vergessen1 da in ,asien einst groe ,knigreiche gegrndet wurden1 da ,philosophie1 ,wissenschaft1 ,kunst und ,literatur bei uns blhten und alle groen ,religionen hier ihre ,wiege hatten4 ,man kann daher nicht sagen1 da in dem ,boden und ,klima ,asiens irgend etwas ist1 was geistige ,unttigkeit erzeugt oder im ,menschen den ,trieb zum ,fortschritt verkmmern lt4 ,jahrhundertelang haben wir in ,asien die ,fackel der ,kultur hochgehalten1 als der ,westen noch im ,dunkel schlummerte und dies kann doch nicht das ,zeichen von geistiger ,schwerflligkeit und engem ,horizont sein4 ,dann kam eine ,zeit1 wo das ,dunkel der ,nacht sich auf alle ,lnder des ,ostens legte4 ,der ,strom der ,zeit schien pltzlich stillzustehen1 und ,asien hrte auf1 neue ,nahrung zu sich zu nehmen2 es fing an1 sich von seiner ,vergangenheit1 das heit in ,wahrheit1 von sich selbst zu nhren4 ,es lag in ,totenstille da1 und die ,stimme1 die einst ewige ,wahrheiten mit lautem ,ruf verkndet und viele ,menschenalter hindurch das ,menschenleben rein gehalten hatte1 wie der ,ozean von ,luft die ,erde umsplt und reinigt1 -- diese ,stimme war verstummt4 ,aber das ,leben braucht auch seinen ,schlaf1 seine ,perioden der ,unttigkeit1 wo seine ,bewegungen aufhren1 wo es keine neue ,nahrung zu sich nimmt und von den ,vorrten seiner ,vergangenheit lebt4 ,dann wird es hilflos1 seine ,muskeln erschlaffen1 und es ist leicht1 es wegen seiner ,stumpfheit zu verhhnen4 ,im ,rhythmus des ,lebens sind diese ,pausen ntig1 damit das ,leben sich erneuern kann4 ,ein tatenvolles ,leben verausgabt sich bestndig1 verbrennt all sein l4 ,diese ,verschwendung kann nicht unbegrenzt weitergehen1 sondern immer mu ihr eine ,zeit der ,passivitt folgen1 wo keine ,krfte mehr verbraucht und keine ,abenteuer mehr unternommen werden drfen1 wo ,ruhe erste ,pflicht ist1 damit die ,lebenskraft allmhlich wieder wachsen kann4 ,unser ,geist neigt von ,natur zur ,sparsamkeit1 er liebt es1 ,gewohnheiten anzunehmen und sich auf ausgefahrenen ,gleisen zu bewegen1 die ihm die ,mhe sparen1 bei jedem ,schritt nachzudenken4 ,fertig bernommene ,ideale machen den ,geist trge4 ,er frchtet1 seinen ,besitz zu verlieren1 im ,ringen nach neuem ,erwerb4 ,er versucht1 ihn sich zu sichern1 indem er ihn in einer ,festung von ,gewohnheiten verschliet4 ,aber dies heit in ,wahrheit1 sich den vollen ,genu seines ,besitzes unmglich machen4 ,es ist ,geiz4 ,die lebendigen ,ideale drfen nicht die ,berhrung mit dem wachsenden1 wechselnden ,leben verlieren4 ,nicht innerhalb sie sorglich htender ,schranken sind sie wahrhaft frei1 sondern drauen auf der ,landstrae des ,lebens mit all ihren ,abenteuern und ,mglichkeiten neuer ,erfahrungen4 ,eines ,morgens blickte die ganze ,welt in ,staunen auf3 ,japan hatte in der ,nacht die ,mauern seiner alten ,gewohnheiten durchbrochen und trat triumphierend daraus hervor4 ,es war in einer so unglaublich kurzen ,zeit geschehen1 wie das ,wechseln eines ,gewandes1 nicht wie das langsame ,errichten eines neuen ,baues4 ,das neue ,japan zeigte zugleich das zuversichtliche ,kraftbewutsein des reifen ,alters und die ,frische und unendliche ,mglichkeitsflle neu erwachten ,lebens4 ,man frchtete damals1 da es sich nur um eine pltzliche ,laune der ,geschichte handelte1 um ein kindisches ,spiel der ,zeit1 eine ,seifenblase1 zwar vollkommen in ihrer ,rundung und ,farbenschnheit1 doch innen hohl und ohne ,gehalt4 ,aber ,japan hat endgltig gezeigt1 da die pltzliche ,offenbarung seiner ,macht nicht ein kurzlebiges ,wunder war1 eine zufllige und vorbergehende ,erscheinung im ,zeitenstrom1 aus der dunklen ,tiefe heraufgeschleudert1 um im nchsten ,augenblick mit den ,fluten hinweggerissen zu werden ins ,meer der ,vergessenheit4 ,denn ,japan ist alt und modern zugleich4 ,es hat sein ,erbe alter stlicher ,kultur1 jener ,kultur1 die dem ,menschen zur ,pflicht macht1 wahren ,reichtum und wahre ,kraft in sich selbst1 in seiner ,seele zu suchen1 jener ,kultur1 die ihm inneren ,halt gibt gegenber ,verlust und ,gefahr1 die ihn opferwillig macht1 ohne da er an das denkt1 was es ihn kostet1 oder auf ,lohn hofft1 die ihn lehrt1 dem ,tod zu trotzen und sich den unzhligen ,verpflichtungen zu unterwerfen1 die er als ,glied der ,gesellschaft seinen ,mitmenschen gegenber hat4 ,es besitzt das ,erbe jener ,kultur1 die uns in allen endlichen ,dingen die ,vision des ,unendlichen gegeben hat1 durch die wir erkannt haben1 da das ,weltall von ,leben und ,seele durchtrnkt ist1 da es nicht eine ungeheure ,maschine ist1 die einst vom ,teufel ,zufall zum ,vorschein gebracht oder von einem teleologischen ,gott geschaffen wurde1 der in einem fernen ,himmel lebt4 ,mit einem ,wort1 das moderne ,japan ist aus dem uralten ,osten entsprossen wie die ,lotusblume1 die sich leicht und anmutig in der ,luft wiegt und doch fest und tief in dem ,boden wurzelt1 dem sie entsprungen4 ,und ,japan1 dies ,kind des alten ,ostens1 hat doch keck nach allen ,gaben des modernen ,zeitalters gegriffen4 ,es hat seinen khnen ,geist gezeigt1 indem es die ,schranken der ,gewohnheit durchbrach1 welche ,trgheit nach und nach aufgerichtet hatte2 seine eigene ,tchtigkeit und ,wachsamkeit sollten hinfort seine ,sicherheit und sein ,schutz sein4 ,so ist es in ,berhrung gekommen mit dem ,leben der ,zeit und hat mit bewundernswertem ,eifer und erstaunlicher ,begabung die ,verpflichtungen der modernen ,zivilisation auf sich genommen4 ,dies ist es1 was dem brigen ,osten ,mut gemacht hat4 ,wir haben erkannt1 da ,leben und ,kraft in uns ist1 es gilt nur1 die trockene ,rinde abzuwerfen und nackt hineinzutauchen in den verjngenden ,strom der ,zeit4 ,wir haben erkannt1 da seine ,zuflucht zu toten ,dingen nehmen ,tod bedeutet1 und da nur der lebt1 der das ganze volle ,wagnis des ,lebens auf sich nimmt4 ,ich meinesteils kann nicht glauben1 da ,japan das geworden ist1 was es ist1 dadurch1 da es dem ,westen nachahmte4 ,wir knnen ,leben nicht nachahmen1 ,kraft nicht lange heucheln1 ja1 bloes ,nachahmen ttet die ,kraft1 die da ist4 ,denn es fesselt unsere wahre ,natur und hemmt uns berall4 ,es ist1 als ob wir ber unsere ,knochen die ,haut eines andern ,menschen zgen und so zwischen beiden einen ewigen ,kampf schfen4 ,die ,wahrheit ist1 da die ,wissenschaft nicht zur ,natur des ,menschen gehrt2 sie ist nur etwas ,erlerntes und durch ,schulung ,erworbenes4 ,wenn ihr die ,gesetze der ueren ,natur kennt1 so ndert das noch nichts an eurer menschlichen ,natur4 ,wissen knnt ihr von andern borgen1 aber nicht ,gaben des ,gemts4 ,aber in der ersten ,zeit unserer ,ausbildung1 wo wir noch nichts weiter tun als nachmachen1 knnen wir noch nicht zwischen ,wesentlichem und ,unwesentlichem1 zwischen bertragbarem und ,nichtbertragbarem unterscheiden4 ,es ist wie mit dem ,glauben des primitiven ,geistes an die ,zauberkraft zuflliger uerer ,formen1 in denen sich ihm eine ,wahrheit kundgibt4 ,wir frchten1 etwas ,wertvolles und ,wirksames zurckzulassen1 wenn wir nicht die ,schale mit dem ,kern verschlucken4 ,aber whrend unsere ,gier immer das ,ganze sich aneignen will1 verleiben unsere ,leben schaffenden ,organe die nhrenden ,stoffe dem ,krper ein1 und dies ist die rechte ,art1 wie ein lebendiger ,organismus von den ,dingen ,besitz nimmt4 ,wo ,leben ist1 da behauptet es sich sicher dadurch1 da es das auswhlt1 was es zu seiner ,erhaltung braucht1 und das ,schdliche zurckweist4 ,der lebendige ,organismus wchst nicht in seine ,nahrung hinein1 sondern seine ,nahrung wchst in ihn hinein4 ,und nur so kann er stark werden1 nicht indem er sie nur in sich anhuft oder indem er sich selbst aufgibt4 ,japan hat seine ,nahrung vom ,westen eingefhrt1 aber nicht seine ,lebensorgane4 ,japan kann nicht ganz in der wissenschaftlichen ,ausstaffierung1 die es vom ,westen bekommen hat1 untertauchen und zu einer bloen bernommenen ,maschine werden4 ,es hat seine eigene ,seele1 die sich vor allen andern ,bedrfnissen geltend machen mu4 ,da sie dies kann und da ,japan es versteht1 die neuen ,errungenschaften sich in rechter ,weise zu eigen zu machen1 das beweisen reichlich die ,zeichen krftiger ,gesundheit1 die wir an ihm wahrnehmen4 ,und ich hoffe aufrichtig1 da ,japan ber dem ,stolz auf seine modernen ,errungenschaften nie den ,glauben an seine ,seele verlieren wird1 denn schon jener ,stolz ist eine ,demtigung und fhrt am ,ende zu ,armut und ,schwche4 ,es ist der ,stolz des ,gecken1 der greren ,wert auf seine ,kopfbedeckung legt als auf den ,kopf selbst4 ,die ganze ,welt wartet1 um zu sehen1 was dieses groe ,volk des ,ostens nun anfangen wird mit den ,mglichkeiten und ,verpflichtungen1 die es aus den ,hnden der modernen ,zeit empfangen hat4 ,ist es nur eine ,nachbildung des ,westens1 so werden die groen ,erwartungen1 die es erweckt hat1 unerfllt bleiben4 ,denn es sind ernste ,fragen1 die die westliche ,zivilisation aufgeworfen und noch nicht ganz gelst hat4 ,der ,konflikt zwischen ,staat und ,individuum1 ,arbeit und ,kapital1 ,mann und ,frau2 der ,konflikt zwischen materieller ,gewinnsucht und ,bedrfnis nach geistigem ,leben1 zwischen der organisierten ,selbstsucht der ,vlker und den hheren ,idealen der ,menschlichkeit1 und all die schlimmen ,konflikte1 die sich ergeben aus dem ,gegensatz zwischen den riesigen ,organisationen des ,handels und des ,staates und den natrlichen ,instinkten des ,menschen1 die nach ,einfachheit1 ,schnheit und ,mue rufen -- dies alles soll in ,harmonie gebracht werden auf einem ,wege1 den noch niemand ahnt4 ,wir haben gesehen1 wie dieser groe ,strom der ,zivilisation sich staute und gehemmt wurde durch die ,trmmer1 die seine unzhligen ,kanle ihm zutrugen4 ,wir haben gesehen1 da bei all ihrer vielgepriesenen ,menschenliebe die ,zivilisation sich selbst als die grte ,bedrohung fr den ,menschen erwies1 eine weit schlimmere als die pltzlichen berflle nomadischer ,barbaren1 durch die die ,menschen in frheren ,zeitaltern litten4 ,wir haben gesehen1 da sie1 trotzdem sie mit ihrer ,freiheitsliebe prahlte1 schlimmere ,formen der ,sklaverei schuf1 als je in einer menschlichen ,gesellschaft blich waren -- eine ,sklaverei1 deren ,ketten unzerbrechlich sind1 entweder weil sie unsichtbar sind oder weil sie ,namen und ueren ,schein der ,freiheit haben4 ,wir haben gesehen1 wie der ,mensch im ,bann ihrer ungeheuren ,gemeinheit den ,glauben verliert an all die hohen ,ideale des ,lebens1 die ihn gro gemacht haben4 ,daher knnt ihr ,japaner nicht leichten ,herzens die moderne ,zivilisation annehmen mit all ihren ,tendenzen1 ,methoden und ,einrichtungen1 in der ,meinung1 da das alles dazu gehrt4 ,ihr mt euren stlichen ,sinn1 eure geistige ,kraft1 eure ,liebe zur ,einfachheit1 eure ,gefhle fr soziale ,verpflichtungen einsetzen1 um einen neuen ,weg zu bahnen fr diesen groen1 ungelenken1 mitnig rollenden ,triumphwagen des ,fortschritts4 ,ihr mt die ungeheuren ,opfer an ,menschenleben und ,freiheit1 die er bei jedem ,schritt auf seinem ,wege fordert1 auf das kleinste ,ma bringen4 ,viele ,menschenalter hindurch habt ihr auf eure eigene ,art gefhlt1 gedacht und gearbeitet1 euch gefreut und eure ,gtter verehrt4 ,diese eure ,art knnt ihr nicht wie ein altes ,gewand ablegen4 ,denn sie ist in eurem ,blut1 in dem ,mark eurer ,knochen1 in dem ,gewebe eures ,fleisches1 in den ,windungen eures ,gehirns1 und sie mu allem1 was ihr berhrt1 ihren ,stempel geben1 ohne euer ,wissen1 selbst gegen euren ,willen4 ,einst fandet ihr doch eine ,lsung fr die menschlichen ,probleme1 die euch befriedigte1 und ihr hattet eure eigene ,lebensphilosophie und eure eigene ,lebenskunst4 ,dies alles mt ihr jetzt auf die gegenwrtige ,lage anwenden1 und daraus wird eine neue ,schpfung entstehen1 keine bloe ,wiederholung -- eine ,schpfung1 welche ganz der ,seele eures ,volkes gehrt und welche sie stolz der ,welt darbietet als ihren ,beitrag zum ,wohl der ,menschheit4 ,von allen ,lndern in ,asien habt ihr in ,japan die ,freiheit1 das1 was ihr vom ,westen bekommen habt1 nach eurem ,sinn und eurem ,bedrfnis zu nutzen4 ,ihr habt das ,glck1 nicht eingeengt zu sein von auen2 daher ist eure ,verantwortlichkeit um so grer1 denn ihr antwortet im ,namen ganz ,asiens auf die ,fragen1 die ,europa der ,menschheit vorgelegt hat4 ,in eurem ,lande werden die ,versuche fortgefhrt1 wodurch der ,osten das ,bild der modernen ,zivilisation ndern wird1 indem er da ,leben einhaucht1 wo sie ,maschine ist1 an ,stelle kalter ,berechnung menschliches ,gefhl setzt1 nicht so sehr nach ,macht und ,erfolg fragt1 als nach harmonischem und lebendigem ,wachstum1 nach ,wahrheit und ,schnheit4 ,ich mu euch an jene ,zeiten erinnern1 als der ganze ,osten ,asiens von ,birma bis ,japan mit ,indien verbunden war durch das ,band engster ,freundschaft1 das einzig natrliche ,band1 das zwischen ,vlkern bestehen kann4 ,damals bestand eine unmittelbare ,verbindung von ,herz zu ,herz2 wir bildeten alle zusammen ein lebendiges ,nervensystem1 wir sprten gleichzeitig die tiefsten ,bedrfnisse der ,menschheit4 ,wir lebten nicht in ,furcht voreinander1 wir brauchten uns nicht zu bewaffnen1 um einander in ,schach zu halten4 ,nicht ,eigennutz und ,habgier trieb uns zueinander1 ,ideen und ,ideale wurden ausgetauscht1 ,gaben der hchsten ,liebe dargeboten und empfangen4 ,verschiedenheit der ,sprachen und ,sitten hinderten nicht die innigste ,seelengemeinschaft2 kein ,rassenstolz1 keine freche berhebung im ,bewutsein krperlicher oder geistiger berlegenheit strte unsere ,beziehung2 neue ,bltter und ,blten entsprossen dem ,boden unserer ,kunst und ,literatur unter dem ,sonnenlicht der ,menschenliebe1 und ,vlker von verschiedenen ,lndern1 ,sprachen und ,vergangenheiten bekannten sich zu dem1 was die hchste ,einheit der ,menschen bildet und das strkste ,liebesband4 ,wollen wir nicht auch daran denken1 da damals1 in jenem goldenen ,zeitalter1 als die ,menschen gemeinsam nach den hchsten ,lebenszielen strebten1 eure ,natur den ,balsam der ,unsterblichkeit fr sich aufspeicherte1 der eurem ,volk zur ,wiedergeburt in einem neuen ,zeitalter verholfen hat und ihm die ,kraft gegeben1 seinen alten verbrauchten ,leib abzutun und einen neuen ,leib anzulegen und unversehrt hervorzugehen aus der ,erschtterung der wunderbarsten ,umwlzung1 die die ,welt je gesehen hat8 ,die politische ,kultur1 die auf dem ,boden ,europas gewachsen ist und sich wie ppig wucherndes ,unkraut ber die ganze ,erde ausgebreitet hat1 grndet sich auf ,ausschlielichkeit4 ,sie ist immer darauf bedacht1 ,fremde in ,schach zu halten oder zu vernichten4 ,sie ist kannibalisch in ihren ,neigungen1 nhrt sich von dem1 was andere ,vlker notwendig zu ihrem ,leben brauchen1 und versucht1 deren ganze ,zukunft zu verschlingen4 ,sie frchtet immer1 da andere ,rassen auch zu ,bedeutung gelangen1 und erklrt es als eine ,gefahr1 und sie versucht1 alle ,keime von ,gre auerhalb ihrer ,grenzen zu ersticken1 indem sie die ,rassen1 die schwcher sind als sie1 zu ,boden wirft1 damit sie auf ewig in ihrer ,schwche verharren4 ,bevor diese politische ,kultur zur ,herrschaft kam und ihren hungrigen ,rachen weit genug ffnete1 um ganze ,erdteile zu verschlingen1 hatten wir wohl ,kriege1 ,plnderungen1 gewaltsame ,thronwechsel1 die ,elend im ,gefolge hatten1 aber nie sahen wir solche furchtbare und hoffnungslose ,raubgier1 solch ein gegenseitiges ,sichauffressen von ,nationen1 solche riesigen ,maschinen zum ,zerhacken ganzer ,erdteile1 nie sahen wir solche entsetzlichen ,ausgeburten von ,eifersucht1 die immer ihre scheulichen ,zhne und ,klauen bereit haben1 sich gegenseitig die ,eingeweide zu zerfleischen4 ,diese politische ,kultur ist wissenschaftlich1 nicht menschlich4 ,sie ist mchtig1 weil sie alle ihre ,krfte auf ein ,ziel richtet1 wie der ,millionr1 der ,geld erwirbt auf ,kosten seiner ,seele4 ,sie verrt das ,vertrauen1 schamlos spinnt sie ,lgennetze1 stellt riesige ,gtzenbilder der ,gier in ihren ,tempeln auf und ist sehr stolz auf die kostspieligen ,zeremonien ihres ,gottesdienstes1 den sie ,patriotismus nennt4 ,und man kann mit ,gewiheit prophezeien1 da solch ,treiben ein ,ende finden mu1 denn es gibt in dieser ,welt ein sittliches ,gesetz1 dem nicht nur der einzelne1 sondern auch die organisierten ,gemeinschaften unterworfen sind4 ,ihr knnt nicht diese ,gesetze im ,namen eurer ,nation bestndig verletzen und als ,individuen ihren ,segen genieen4 ,dies ffentliche ,untergraben der menschlichen ,ideale wirkt auf jedes ,mitglied der ,gesellschaft1 es macht allmhlich und unmerklich die ,menschen schwach und erzeugt jenes zynische ,mitrauen gegen alles1 was in der menschlichen ,natur heilig und ehrwrdig ist1 das sichere ,anzeichen von ,greisenhaftigkeit4 ,ihr mt bedenken1 da diese politische ,kultur1 diese ,religion des nationalen ,patriotismus1 noch nicht lange auf die ,probe gestellt ist4 ,die ,fackel des alten ,griechenlands ist in dem ,lande1 wo sie zuerst entzndet wurde1 erloschen4 ,roms ,macht liegt tot und begraben unter den ,trmmern seines groen ,reiches4 ,aber die ,kultur1 die sich auf die natrliche ,gesellschaft und auf die geistigen ,ideale der ,menschen grndet1 lebt noch in ,china und ,indien4 ,wenn sie1 an dem ,mastab der mechanischen ,kraft unserer heutigen ,zeit gemessen1 auch schwach und klein aussieht1 so gleicht sie doch den kleinen ,samenkrnern1 die ,leben enthalten2 sie wird emporsprieen und wachsen1 ihre wohlttigen ,zweige ausbreiten und ,blten und ,frchte hervorbringen1 wenn ihre ,zeit kommt und der befruchtende ,segen des ,himmels auf sie herabstrmt4 ,aber die ,trmmer von ,wolkenkratzern und zerbrochenen ,maschinen1 die traurigen ,reste von ,macht und ,gier1 kann selbst ,gottes ,segen nicht wieder aufrichten1 denn sie waren nicht ,kinder des ,lebens1 sondern ,feinde allen ,lebens -- sie sind ,spuren des ,aufruhrs1 der im ,kampf gegen das ,ewige zerschellte4 ,aber man macht uns den ,vorwurf1 da unsere ,ideale unbeweglich sind1 da sie nicht die ,triebkraft haben1 uns zu neuen ,ausblicken zu fhren und neue ,gebiete von ,wissen und ,macht zu erschlieen1 da die philosophischen ,systeme1 die ,hauptsttzen der morschen stlichen ,kultur1 alle ueren ,beweise verschmhen und in ihrer subjektiven ,gewiheit sich tricht zufriedengeben4 ,dies beweist nur1 da wir1 wenn unser ,wissen unklar ist1 geneigt sind1 dem ,gegenstand unseres ,wissens ,unklarheit vorzuwerfen4 ,fr einen europischen ,beobachter ist unsere ,kultur nichts als ,metaphysik1 wie fr einen ,tauben das ,klavierspiel nur ,fingerbewegung1 aber nicht ,musik ist4 ,er kann es nicht glauben1 da diese ,kultur eine tiefe1 lebendige ,wirklichkeit als ,grundlage hat1 auf der sich unser ,leben aufbaut4 ,unglcklicherweise ist der ,beweis fr die ,wirklichkeit eines ,dinges nur seine sichtbare ,vergegenwrtigung4 ,an die ,wirklichkeit eurer ,umgebung glaubt ihr1 weil ihr sie seht1 aber es ist schwer1 einem ,unglubigen zu beweisen1 da unsere ,kultur nicht ein nebelhaftes ,system von abstrakten ,spekulationen ist1 da sie uns etwas gegeben hat1 was positive ,wahrheit ist -- eine ,wahrheit1 die dem ,menschenherzen ,schutz und ,nahrung gibt4 ,sie hat einen innern ,sinn in uns entwickelt1 die ,gabe1 in allen endlichen ,dingen das ,unendliche zu schauen4 ,aber1 sagt der ,europer weiter1 ihr macht gar keine ,fortschritte1 in euch ist keine ,bewegung4 ,ich frage ihn3 ,woher wit ihr das8 ,fortschritte wollen nach ihrem ,ziel beurteilt werden4 ,der ,eisenbahnzug macht seine ,fortschritte auf die ,endstation zu -- das ist ,bewegung4 ,aber ein ausgewachsener ,baum hat keine ,bewegung dieser ,art1 sein ,fortschritt ist der ,fortschritt des ,lebens in ihm4 ,er lebt1 und sein ,streben zum ,licht tnt in seinen ,blttern und rinnt in seinem ,saft4 ,auch wir haben jahrhundertelang gelebt1 leben noch und streben nach einer ,wirklichkeit1 deren ,erfllung kein ,ende hat -- nach einer ,wirklichkeit1 die ber den ,tod hinausgeht und ihm erst einen ,sinn gibt1 die sich ber alles ,elend und alle ,trbsal dieser ,welt erhebt und in freudiger ,entsagung ,frieden und ,reinheit bringt4 ,die ,frucht dieses inneren ,lebens ist lebendige ,frucht4 ,nach ihr verlangt der ,jngling1 wenn er mde und staubbedeckt heimkehrt1 der ,soldat1 wenn er verwundet ist2 nach ihr verlangt man1 wenn der ,reichtum verprat und der ,stolz gedemtigt ist1 wenn das ,menschenherz in dem verwirrenden ,durcheinander der ,tatsachen nach ,wahrheit und im ,widerstreit seiner ,neigungen nach ,harmonie ruft4 ,ihr ,wert liegt nicht in ihrer ueren ,flle1 sondern in ihrer ,vollkommenheit4 ,es gibt ,dinge1 die nicht warten knnen4 ,wollt ihr kmpfen oder den besten ,platz auf dem ,markt haben1 so mt ihr euch in ,marsch setzen und laufen und strzen4 ,ihr spannt eure ,nerven aufs uerste an und seid immer auf dem ,posten1 wenn ihr ,gelegenheiten ergreifen wollt1 die sich nur im ,fluge erhaschen lassen4 ,aber es gibt ,ideale1 die nicht ein ,versteckspiel treiben mit unserm ,leben2 sie wachsen langsam vom ,samenkorn zur ,blte und von der ,blte zur ,frucht2 sie brauchen unendlich viel ,raum und ,himmelslicht1 um zu reifen1 und die ,frchte1 die sie tragen1 knnen jahrelang verschmht und vergessen liegen1 ohne da sie faulen4 ,der ,osten mit seinen ,idealen1 der in seinem ,busen das ,licht der ,sonne und das ,schweigen der ,sterne von ,jahrhunderten bewahrt1 kann geduldig warten1 bis dem ,westen1 der dem ,nutzen nacheilt1 der ,atem ausgeht und er stillsteht4 ,europa wirft1 whrend es eiligst zu seinen ,geschften fhrt1 einen verchtlichen ,blick aus dem ,wagenfenster des ,zuges auf den ,schnitter1 der auf dem ,felde sein ,getreide mht1 und in der rasenden ,geschwindigkeit der ,fahrt mu es ihm vorkommen1 als ob der da drauen sehr langsam wre und immer weiter zurckginge4 ,aber die ,geschwindigkeit nimmt einmal ein ,ende1 die ,geschfte verlieren ihren ,sinn1 und das hungernde ,herz ,europas jammert nach ,nahrung1 bis es endlich zu dem bescheidenen ,schnitter kommt1 der im ,sonnenschein seine ,ernte einbringt4 ,denn wenn auch das ,geschft und das ,kaufen und ,verkaufen oder die ,vergngungssucht nicht warten knnen1 die ,liebe wartet und mit ihr die ,schnheit und die ,weisheit im ,leiden und all die ,frchte frommer ,demut und glubiger ,hingebung4 ,und so wird der ,osten warten1 bis seine ,zeit kommt4 ,ich will jedoch nicht zgern1 das ,groe in ,europa anzuerkennen1 denn ,groes hat es ohne ,zweifel4 ,wir knnen nicht anders als es von ,herzen lieben und bewundern -- dies ,europa1 von dem sich in ,kunst und ,literatur ein unerschpflicher ,strom von ,schnheit und ,wahrheit ergiet1 alle ,lnder und ,zeiten befruchtend2 dies ,europa1 das mit titanischem ,geiste in nie ermdender ,kraft die ,hhen und ,tiefen des ,weltalls durchmit1 das unendlich ,groe und unendlich ,kleine mit seinem ,wissen umfat und alle ,krfte von ,herz und ,verstand dazu verwendet1 die ,kranken zu heilen und all das ,elend zu mildern1 das wir bis jetzt in hoffnungsloser ,resignation hinnahmen1 dies ,europa1 das die ,erde dahin bringt1 uns mehr ,frucht zu spenden1 als mglich schien1 indem es mit ,gte und ,gewalt alle groen ,krfte der ,natur in den ,dienst des ,menschen zwingt4 ,wahre ,gre wie diese kann nur auf ,geistesstrke beruhen4 ,denn nur der ,geist des ,menschen kann seines endlichen ,erfolges gewi1 allen ,schranken trotzen1 seinen ,scheinwerfer hinter das unmittelbar vor ,augen ,liegende richten1 freudig zum ,mrtyrer werden fr ferne ,ziele1 die er selbst nie erreichen kann und von denen er durch keinen ,fehlschlag sich abbringen lt4 ,im ,herzen ,europas fliet der reinste ,strom von ,menschenliebe1 ,gerechtigkeitsliebe und ,opferwillen fr hhere ,ideale4 ,jahrhundertelange christliche ,kultur hat es tief bis ins ,lebensmark durchdrungen4 ,wir haben gesehen1 wie zu allen ,zeiten in ,europa edle ,geister fr die ,rechte des ,menschen ohne ,rcksicht auf ,farbe und ,bekenntnis eintraten1 wie sie1 ,verleumdungen und ,schmhungen von ,seiten ihres eigenen ,volkes trotzend1 fr die ,sache der ,menschheit kmpften und ihre ,stimmen erhoben gegen die wilden ,orgien des ,militarismus1 gegen die ,raserei brutaler ,rachgier und ,raubsucht1 die bisweilen ein ganzes ,volk ergreift4 ,wir sehen1 wie sie immer bereit sind1 das ,unrecht wieder gutzumachen1 das ihre eigenen ,nationen frher andern zugefgt1 und wie sie vergebens versuchten1 die ,flut feigherziger ,ungerechtigkeit aufzuhalten1 die ungehindert weiter strmt1 weil der ,widerstand von ,seiten der ,geschdigten schwach und ohne ,wirkung ist4 ,sie sind da1 diese fahrenden ,ritter des modernen ,europas1 die den ,glauben nicht verloren haben an selbstlose ,liebe zur ,freiheit1 an die ,ideale1 die keine nationale ,selbstsucht und keine geographischen ,schranken kennen4 ,sie sind da1 und beweisen uns1 da die ,quellen ewigen ,lebens in ,europa nicht vertrocknet sind1 und von dorther wird immer wieder seine ,wiedergeburt kommen4 ,da jedoch1 wo ,europa zu bewut am ,werk ist1 das ,gebude seiner ,macht aufzurichten und seine bessere ,natur verleugnet und verspottet1 da huft es seine ,missetaten zum ,himmel auf und fordert ,gottes ,rache heraus1 indem es die giftige ,saat physischer und moralischer ,hlichkeit ber die ganze ,erde st und durch sein herzloses ,treiben des ,menschen ,gefhl fr das ,schne und ,gute freventlich verletzt4 ,europa ist uerst gut in seinem ,wohltun1 solange es seinen ,blick auf die ganze ,menschheit richtet1 und es ist uerst bse in seinem beltun1 sobald es seinen ,blick nur auf sein eigenes ,interesse richtet und alle ,kraft zur ,gre nur auf ,zwecke verwendet1 die dem ,unsterblichen und ,ewigen im ,menschen entgegen sind4 ,ostasien hat seinen alten ,pfad verfolgt und eine ,kultur entwickelt1 die nicht politisch1 sondern sozial ist1 nicht ruberisch und mechanisch wirksam1 sondern geistig und auf all die mannigfachen tieferen menschlichen ,beziehungen gegrndet4 ,es hat in stiller ,zurckgezogenheit fr die ,lebensprobleme der ,vlker ,lsungen ersonnen und hat sie im ,schutz seiner ,abgeschlossenheit1 kaum berhrt von dynastischen ,wechseln und ,einfllen fremder ,vlker1 ausgefhrt4 ,aber jetzt1 da die ,welt von auen ber uns hereingebrochen ist1 ist unsere ,abgeschlossenheit fr immer dahin4 ,und doch drfen wir dies nicht beklagen1 wie eine ,pflanze es nicht beklagen darf1 wenn sie aus dunkler ,erde zum ,licht emporgezogen wird4 ,jetzt ist die ,zeit gekommen1 wo wir die ,aufgabe der ganzen ,welt zu unserer ,aufgabe machen mssen2 wir mssen den ,geist unserer ,kultur mit der ,geschichte aller ,nationen der ,erde in ,einklang zu bringen suchen1 wir drfen uns nicht in trichtem ,stolz in der ,samenhlle und in der ,erdrinde1 die unsere ,ideale schtzen und nhrten1 festhalten1 denn beide1 ,hlle und ,rinde1 mssen durchbrochen werden1 wenn das ,leben in all seiner ,kraft und ,schnheit emporschieen soll1 um der ,welt im ,licht des ,tages seine ,gaben zu bieten4 ,diese ,aufgabe1 die ,schranke zu durchbrechen und in die ,welt hinauszutreten1 hat von den ,vlkern des ,ostens ,japan zuerst auf sich genommen4 ,es hat das ,herz ganz ,asiens mit ,hoffnung belebt4 ,diese ,hoffnung gibt uns die heimliche ,flamme1 die jedes ,schpfungswerk braucht4 ,asien fhlt jetzt1 da es sein ,leben beweisen mu1 dadurch1 da es lebendige ,werke schafft2 da es nicht mig schlafend daliegen oder1 durch ,furcht oder ,schmeichelei betrt1 in schwchlicher ,nachahmung dem ,westen huldigen darf4 ,dafr sagen wir dem ,land der aufgehenden ,sonne ,dank und bitten es feierlich1 immer dessen eingedenk zu sein1 da es die ,mission des ,ostens zu erfllen hat4 ,es mu dem ,herzen der modernen ,kultur den ,lebenssaft tieferer ,menschlichkeit einflen4 ,es darf sie nicht vom ,unterholz ersticken lassen1 sondern mu sie hinauffhren zu ,licht und ,freiheit1 zu reiner ,luft und weitem ,raum1 wo sie im ,licht des ,tages und im ,dunkel der ,nacht die ,stimme des ,himmels vernehmen kann4 ,auf da die ,erhabenheit seiner ,ideale allen ,menschen sichtbar werde wie sein schneegekrnter ,futschijama1 der aus dem ,herzen seines ,landes aufsteigt in die ,region des ,unendlichen und sich stolz von seiner ,umgebung abhebt1 schn wie ein ,mdchen in dem wundervollen ,schwung seiner ,linien1 und doch fest und stark und von ruhiger ,majestt4 ,,ii4 ,ich bin in vielen ,lndern gereist und ,menschen von allen ,klassen begegnet1 aber nirgends auf meinen ,reisen fhlte ich die ,gegenwart des ,menschlichen so stark wie in diesem ,lande4 ,in andern groen ,lndern waren die ,zeichen der ,macht des ,menschen weithin sichtbar1 und ich sah ungeheure ,organisationen1 die sich nach allen ,seiten wirksam zeigten4 ,die ,pracht und ppigkeit1 die dort herrscht in ,kleidung1 ,einrichtung und kostspieliger ,unterhaltung1 ist erschreckend4 ,man fhlt sich bei ihnen in die ,ecke gedrckt wie ein ungebetener ,gast beim ,festmahl2 halb ist man von ,neid erfllt1 halb atemlos vor ,staunen4 ,bei ihnen hat man nicht das ,gefhl1 da der ,mensch das ,hchste ist1 sondern man wird immer gegen einen ,haufen erstaunlicher ,dinge geschleudert1 die uns von den ,menschen trennen4 ,aber in ,japan ist nicht die ,entfaltung von ,macht und ,reichtum das herrschende ,lebenselement4 ,man sieht berall ,zeichen von ,liebe und ,bewunderung und nicht berwiegend von ,ehrgeiz und ,habsucht4 ,man sieht ein ,volk1 dessen ,herz sich erschlossen hat und sich verschwenderisch ausgibt in den einfachsten ,gerten des tglichen ,lebens1 in seinen sozialen ,einrichtungen1 in seinen sorgsam gepflegten und zur ,vollkommenheit ausgebildeten ,lebensformen und in seiner ,art mit den ,dingen umzugehen1 die nicht nur geschickt1 sondern zugleich in jeder ,bewegung anmutig ist4 ,was in diesem ,lande den grten ,eindruck auf mich gemacht hat1 ist die ,erkenntnis1 da ihr die ,geheimnisse der ,natur nicht durch methodisches ,zergliedern1 sondern unmittelbar durch ,anempfinden erfat habt4 ,ihr habt die ,sprache ihrer ,linien und die ,musik ihrer ,farben erkannt1 das ,ebenma in ihren ,ungleichmigkeiten und den ,rhythmus in der ,freiheit ihrer ,bewegungen2 ihr habt gesehen1 wie sie die ungeheuren ,scharen ihrer ,wesen fhrt und doch alle ,reibungen vermeidet1 wie selbst die ,widerstreite in ihren ,schpfungen in ,tanz und ,musik sich lsen1 wie ihr berflu die ,flle der selbstlosen ,hingabe ist1 nicht prahlerische ,verschwendung4 ,ihr habt erkannt1 da die ,natur ihre ,kraft in ,formen der ,schnheit aufbewahrt1 und diese ,schnheit ist es1 welche wie eine ,mutter alle ,riesenkrfte an ihrer ,brust nhrt1 indem sie sie in ttiger ,wirksamkeit1 und doch in ,ruhe hlt4 ,ihr habt erkannt1 da die ,lebenskrfte der ,natur sich vor ,erschpfung bewahren durch den ,rhythmus vollkommener ,anmut1 und da sie durch die ,zartheit ihrer geschwungenen ,linien die ,mdigkeit von den ,muskeln der ,welt nimmt4 ,ich habe gefhlt1 da ihr es vermocht habt1 diesen ,geheimnissen euer ,leben anzugleichen1 und da ihr die ,wahrheit1 die in der ,schnheit aller ,dinge liegt1 in eure ,seele aufgenommen habt4 ,ein bloes ,wissen von ,dingen kann man in kurzer ,zeit erwerben1 aber ihr ,geist kann nur erworben werden durch jahrhundertelange ,erziehung und ,selbstbeherrschung4 ,die ,natur von auen beherrschen ist viel einfacher als sie in ,liebe sich zu eigen machen1 denn dies kann nur ein wahrhaft schpferischer ,geist4 ,euer ,volk hat diese schpferische ,kraft gezeigt2 es erwarb nicht1 sondern es schuf2 es stellte nicht ,dinge zur ,schau1 sondern offenbarte sein eigenes inneres ,wesen4 ,dieser schpferische ,geist ist allen ,vlkern eigen2 er bemchtigt sich der ,menschennaturen und formt sie nach seinen ,idealen4 ,aber hier in ,japan scheint er seine ,aufgabe vollendet zu haben1 indem er in den ,geist des ganzen ,volkes einging und seine ,muskeln und ,nerven durchdrang4 ,eure ,instinkte sind zuverlssig geworden1 eure ,sinne scharf1 und eure ,hnde haben natrliche ,geschicklichkeit erlangt4 ,der ,schpfergeist ,europas hat seinen ,vlkern die ,kraft zur ,organisation gegeben1 die sich besonders in der ,politik1 im ,handel und in den wissenschaftlichen ,betrieben gezeigt hat4 ,der ,schpfergeist ,japans hat euch die ,schnheit in der ,natur gezeigt und euch die ,kraft gegeben1 sie im ,leben zu verwirklichen4 ,in jeder besonderen ,zivilisation drckt sich eine besondere menschliche ,erfahrung aus4 ,europa scheint am tiefsten den ,widerstreit der ,dinge im ,weltall empfunden zu haben1 dessen man nur ,herr wird1 indem man sie erobert4 ,daher ist es immer zum ,kampf gerstet und richtet seine ganze ,aufmerksamkeit darauf1 ,krfte zu organisieren4 ,japan dagegen hat in seiner ,welt die ,berhrung mit einem ,wesen gesprt1 vor dem seine ,seele sich in ,ehrfurcht beugt4 ,daher rhmt es sich nicht1 die ,natur zu beherrschen1 sondern bringt ihr mit unendlichem und freudigem ,bemhen die ,opfer seiner ,liebe dar4 ,seine ,verwandtschaft mit der ,welt ist die tiefere ,verwandschaft der ,seele4 ,dieses geistige ,liebesband verknpft es mit den ,hgeln seines ,landes1 mit dem ,meer und den ,strmen1 mit den ,wldern und ihrem ganzen ,reichtum an ,schnheit und ,stimmung2 es hat das ,rauschen und ,flstern und ,seufzen der ,wlder und das ,schluchzen der ,wellen in seine ,seele aufgenommen2 es hat in stillem1 staunendem ,schauen die ,sonne des ,tags auf ihrem ,pfad begleitet und den ,mond des ,nachts1 und es ist froh1 wenn es seine ,werksttten und ,lden schlieen darf1 um drauen in den ,obstgrten und ,kornfeldern die ,jahreszeiten zu begren4 -- ,und so sein ,herz der ,seele der ,welt ffnen1 ist nicht das ,vorrecht eines ,teils eurer bevorzugten ,klassen1 es ist nicht knstlich erworbenes exotisches ,kulturprodukt1 sondern es ist allen eigen1 allen ,mnnern und ,frauen aller ,stnde4 ,diese ,erfahrung eurer ,seele1 da ihr ein persnliches ,wesen im ,innersten der ,welt gesprt habt1 ist in eurer ,kultur verkrpert4 ,es ist die ,kultur der ,brderlichkeit4 ,so hat eure ,pflicht gegen den ,staat den ,charakter der ,kindespflicht angenommen1 und euer ,volk ist eine ,familie geworden1 deren ,haupt der ,kaiser ist4 ,eure nationale ,einheit grndet sich nicht auf ,waffenbrderschaft zu ,verteidigung und ,angriff1 oder auf ,spiegesellenschaft zu ruberischen ,abenteuern1 wobei jedes ,mitglied gleichen ,anteil an ,gefahr und ,beute hat4 ,sie ergibt sich nicht aus der ,notwendigkeit1 sich zu irgendeinem ber diesen ,kreis hinausgreifenden ,zweck zu organisieren1 sondern sie ist nur die ,ausdehnung des ,familiengefhls und der ,verpflichtungen des ,herzens auf ein nach ,raum und ,zeit viel weiteres ,feld4 ,eure ,kultur grndet sich auf das ,ideal der maitri#b1 -- maitri gegenber den ,menschen und maitri gegenber der ,natur4 ,und der wahre ,ausdruck dieser ,liebe ist die ,sprache der ,schnheit1 die die allgemeine ,sprache dieses ,landes ist4 ,sie macht es1 da ein ,fremder wie ich nicht mit einem ,gefhl des ,neides oder der ,demtigung all diesen ,offenbarungen von ,schnheit und ,liebe gegenbersteht1 sondern mit ,freude und ,frohlocken die ,herrlichkeit und ,gre des ,menschenherzens preist1 die sich in ihnen kundgibt4 #b ,sanskrit maitri ,freundschaft1 im ,buddhismus ,ausdruck fr ,wohlwollen 7eines der vier ,gefhle -- ,wohlwollen1 ,mitleid1 ,heiterkeit1 ,gleichmut -- die als ,vorbereitung auf das hhere geistige ,streben gepflegt werden sollen74 ,und aus diesem ,grunde frchte ich die ,vernderung1 die die japanische ,kultur bedroht1 wie eine ,gefahr fr mich selbst4 ,denn die ungeheure ,andersartigkeit des modernen ,zeitalters1 wo der ,nutzen das einzige ,band ist1 das die ,menschen verbindet1 sticht nirgends so klglich ab von der ,wrde und verborgenen ,kraft stiller ,schnheit wie in ,japan4 ,aber die ,gefahr liegt darin1 da die organisierte ,hlichkeit den ,geist bestrmt und den ,sieg davontrgt durch die ,wucht ihrer ,masse1 durch die ,hartnckigkeit ihres ,angriffs1 durch die ,macht des ,spottes1 den sie gegen die tieferen ,gefhle des ,herzens richtet4 ,ihre grobe ,aufdringlichkeit zieht gewaltsam unseren ,blick auf sich und bermannt unsere ,sinne1 -- und wir opfern auf ihrem ,altar wie der ,wilde dem ,fetisch opfert1 der ihm wegen seiner grauenhaften ,hlichkeit mchtig erscheint4 ,daher ist ihre ,nebenbuhlerschaft den ,dingen1 die still und tief und zart sind1 so gefhrlich4 ,ich bin sicher1 da es bei euch ,menschen gibt1 die kein ,gefhl fr eure ,ideale haben2 die nur gewinnen wollen1 nicht wachsen4 ,sie prahlen laut1 da sie ,japan modernisiert haben4 ,wenn ich ihnen auch zugebe1 da der ,geist eines ,volkes mit dem ,geist seiner ,zeit bereinstimmen mu1 so mu ich ihnen doch zu bedenken geben1 da das ,modernisierte ebensowenig das wahrhaft ,moderne ist1 wie ,versmacherei wahre ,dichtkunst4 ,es ist nichts als ,nachahmung1 nur ist die ,nachahmung lauter als das ,original und folgt ihm zu sklavisch4 ,wir mssen bedenken1 da die wahrhaft vom modernen ,geist ,beseelten es nicht ntig haben1 zu modernisieren1 ebensowenig wie die wahrhaft ,tapfern ,prahler sind4 ,das ,moderne besteht nicht in europischer ,kleidung oder in den hlichen ,gebuden1 worin man die ,kinder beim ,unterricht einsperrt1 oder in den viereckigen1 von parallelen ,fensterreihen durchlcherten ,huserksten1 worin die ,menschen zeitlebens eingekerkert sind4 ,und sicher zeigt sich der moderne ,geist nicht in den mit allen mglichen ,widersinnigkeiten beladenen ,damenhten4 ,diese ,dinge sind nicht modern1 sondern nur europisch4 ,das wahrhaft ,moderne ist ,freiheit des ,geistes1 nicht ,sklaverei des ,geschmacks4 ,es ist ,unabhngigkeit des ,denkens und ,handelns1 nicht ,unmndigkeit unter der ,vormundschaft europischer ,schulmeister4 ,es ist ,wissenschaft1 aber nicht ihre verkehrte ,anwendung im ,leben1 eine bloe ,nachahmung unserer ,lehrmeister in der ,naturwissenschaft1 die sie zum trichten ,aberglauben herabwrdigen1 indem sie ihre ,hilfe zu allen mglichen und unmglichen ,zwecken anrufen4 ,das ,leben1 das sich auf bloe ,wissenschaft grndet1 hat fr manche einen ,reiz1 weil es das ,wesen des ,sports hat3 es gibt sich als ,ernst und ist im ,grunde nur eine ,unterhaltung4 ,wer auf die ,jagd geht1 mu mglichst wenig von ,mitleid wissen1 denn sein einziges ,ziel ist1 das ,wild zu jagen und zu tten1 zu fhlen1 da er das strkere ,tier ist1 da seine ,vernichtungsmethode grndlich und wissenschaftlich ist4 ,und ein ,leben1 das in der ,wissenschaft aufgeht1 ist solch ein oberflchliches ,sportsleben4 ,es strebt mit ,geschick und ,grndlichkeit nach ,erfolg und kmmert sich nicht um die hhere ,natur des ,menschen4 ,aber die1 die roh genug sind1 wirklich glauben zu knnen1 da der ,mensch nichts weiter als ein ,jger und sein ,paradies ein ,paradies fr ,sportsleute ist1 und die danach ihr ,leben einrichten1 werden eines ,tages mitten unter ihren ,jagdtrophen von ,schdeln und ,skeletten mit rauher ,hand aus ihrem ,wahn herausgerissen4 ,ich will damit durchaus nicht sagen1 da ,japan nicht darauf bedacht sein sollte1 sich moderne ,waffen zu seiner ,verteidigung zu verschaffen4 ,aber dies sollte nie ber das1 was der ,selbsterhaltungstrieb verlangt1 hinausgehen4 ,japan mu bedenken1 da die wahre ,macht nicht in den ,waffen selbst liegt1 sondern in dem ,mann1 der diese ,waffen schwingt2 und wenn er in seinem eifrigen ,streben nach ,macht seine ,waffen auf ,kosten seiner ,seele vervielfltigt1 so ist er selbst in grerer ,gefahr als seine ,feinde4 ,lebendiges ist so leicht zu verletzen1 daher bedarf es des ,schutzes4 ,in der ,natur schtzt das ,leben sich durch ,hllen1 die selbst aus lebendigem ,stoff gebaut sind4 ,daher halten sie mit dem ,wachstum des ,lebens ,schritt1 oder sie lsen sich leicht ab1 wenn die ,zeit kommt1 und werden vergessen4 ,der wahre ,schutz des ,menschen sind seine ,ideale1 die in lebendigem ,zusammenhang mit seinem ,leben stehen und mit ihm wachsen4 ,aber zu seinem ,unglck sind nicht alle seine ,schutzhllen lebendig1 einige sind aus trgem und totem ,stahl gemacht4 ,daher mu der ,mensch1 whrend er sie gebraucht1 achtgeben1 da sie ihm nicht zu ,tyrannen werden4 ,wenn er so schwach ist1 da er sich kleiner macht1 um sich seiner ,schutzhlle anzupassen1 dann wird es ein langsamer ,selbstmord1 indem die ,seele nach und nach zusammenschrumpft4 ,wenn ,japan diese ,gefahr vermeiden will1 mu es den festen ,glauben an das sittliche ,lebensgesetz haben und berzeugt sein1 da die ,vlker des ,westens diesen ,pfad zum ,selbstmord gehen1 indem sie ihr ,menschentum ersticken unter dem ungeheuren ,gewicht ihrer ,organisationen1 um sich selbst in der ,macht und andere in ,sklaverei zu halten4 ,das ,gefhrliche fr ,japan ist nicht die ,nachahmung der ueren ,erscheinungen der westlichen ,kultur1 sondern die bernahme ihrer inneren ,triebkrfte4 ,seine sozialen ,ideale fangen schon an zurckzuweichen im ,kampf gegen die ,politik1 und es zeigt schon ,neigung zum politischen ,hazardspiel1 bei dem die ,beteiligten ihre ,seele einsetzen1 um das ,spiel zu gewinnen4 ,ich sehe ihr ,motto1 das sie von der ,naturwissenschaft bernommen haben3 ,das berleben des ,passendsten -- ich sehe es in groen ,buchstaben ber dem ,eingang ihrer gegenwrtigen ,geschichte1 das ,motto1 dessen ,sinn ist3 ,hilf dir1 und kmmere dich nicht darum1 was es andere kostet -- das ,motto des ,blinden1 der nur an das glaubt1 was er berhrt1 weil er nicht sehen kann4 ,aber die1 die sehen knnen1 wissen sich so eng mit den ,menschen verbunden1 da1 wenn sie andere schlagen1 der ,schlag auf sie zurckfllt4 ,die grte ,entdeckung1 die der ,mensch je gemacht hat1 ist die ,entdeckung des sittlichen ,gesetzes1 da der ,mensch der ,wahrheit um so nher kommt1 je mehr er sich in andern erkennt und empfindet4 ,diese ,wahrheit hat nicht nur subjektiven ,wert1 sondern sie offenbart sich in jeder ,lebenssphre4 ,und ,vlker1 die eifrig sittliche ,blindheit als ,vaterlandsliebe kultivieren1 werden jh und gewaltsam zugrunde gehen4 ,in frheren ,zeiten hatten wir die ,einflle fremder ,eroberer zu erdulden1 es gab ,grausamkeit und ,blutvergieen1 ,eifersuchtsintrigen und ,habgier4 ,aber die ,seele des ,volkes wurde von alledem nicht in ihrer ,tiefe berhrt1 denn das ,volk als ,ganzes war an diesem ,treiben nicht aktiv beteiligt4 ,diese ,dinge gingen nur aus dem ,ehrgeiz einzelner hervor4 ,das ,volk selbst1 da es frei war von der ,verantwortlichkeit fr die niedrige und verbrecherische ,seite jener ,abenteuer1 hatte davon nur den sittlichen ,gewinn1 da seine ,anlagen zum ,heldentum und zur ,menschlichkeit dadurch entwickelt wurden3 seine nicht wankende ,untertanentreue1 seine unbedingte ,hingabe an die ,pflichten der ,ehre1 seine ,fhigkeit1 sich ganz aufzuopfern1 und seine ,furchtlosigkeit gegenber ,tod und ,gefahr4 ,daher wurden die ,ideale1 die im ,herzen des ,volkes ihren ,sitz hatten1 nicht ernstlich gefhrdet durch die wechselnde ,politik der ,knige und ,heerfhrer4 ,aber jetzt1 wo der ,geist der westlichen ,zivilisation zur ,herrschaft gekommen ist1 wird in dem ganzen ,volk von ,kindheit an ,ha und ,ehrgeiz genhrt durch alle mglichen ,mittel3 dadurch1 da man die ,geschichte halb wahr oder unwahr darstellt1 da man falsche ,vorstellungen von andern ,vlkern erweckt und unfreundliche ,gefhle gegen sie grozieht1 da man ,ereignisse1 die um der ,menschlichkeit willen mglichst schnell vergessen werden sollten1 in ,denkschriften festhlt1 hufig auf ,kosten der ,wahrheit1 und so bestndig schlimme ,bedrohungen gegen ,nachbarn und fremde ,vlker schafft4 ,dies heit die ,menschlichkeit an ihrer ,quelle vergiften4 ,es heit die ,ideale entwerten1 die aus dem ,leben unserer ,grten und ,besten geboren sind4 ,es heit die ,selbstsucht als riesiges ,gtzenbild aufstellen fr alle ,vlker der ,erde4 ,wir knnen alles andere aus den ,hnden der ,naturwissenschaft annehmen1 nur nicht dieses ,elixir sittlichen ,todes4 ,glaubt doch keinen ,augenblick1 da das bel1 das ihr andern ,vlkern zufgt1 euch nicht anstecken wird1 und da die ,feindschaft1 die ihr rings um euch st1 fr alle ,zukunft eine ,schutzmauer fr euch werden knnte6 ,wenn man den ,geist eines ganzen ,volkes mit maloser ,eitelkeit auf seine berlegenheit erfllt1 wenn man es lehrt1 stolz zu sein auf sittliche ,stumpfheit und auf seinen durch ,unrecht erworbenen ,reichtum1 wenn man die ,demtigung besiegter ,vlker dauernd macht1 indem man ,siegestrophen zur ,schau stellt und sie in den ,schulen benutzt1 um im ,herzen der ,kinder ,verachtung fr andere grozuziehen1 so ahmt man dem ,westen da nach1 wo er ein eiterndes ,geschwr hat1 das immer weiter um sich frit1 bis in seinen ,lebenskern4 ,unsere ,nhrpflanzen1 die zu unserem ,lebensunterhalt ntig sind1 sind ,produkte jahrhundertelanger sorgfltiger ,auslese und ,pflege4 ,aber die ,pflanzen1 die wir nicht zu ,lebenssaft in uns umschaffen1 bedrfen nicht der geduldigen ,pflege ganzer ,menschenalter4 ,es ist nicht leicht1 ,unkraut loszuwerden1 aber es ist leicht1 durch dauernde ,vernachlssigung die ,nhrpflanzen wieder verwildern zu lassen4 ,so verlangte auch die ,kultur1 die sich so gtig eurem ,boden angepat hat und so mit eurem ,leben und eurer ,menschlichkeit verwachsen ist1 nicht nur in frheren ,zeiten fleiiges ,umgraben und ,jten1 sondern sie bedarf noch jetzt sorgfltiger ,arbeit und ,wachsamkeit4 ,das1 was nur modern ist1 wie die ,naturwissenschaft und die ,organisation1 lt sich verpflanzen2 aber das1 was zum ,wesen des ,menschen gehrt1 hat so zarte ,fasern und so zahlreiche und weitgreifende ,wurzeln1 da es stirbt1 wenn es aus seinem ,boden gerissen wird4 ,daher macht es mich besorgt1 wenn ihr mit rauher ,hand die politischen ,ideale des ,westens euren eigenen aufdrckt4 ,in der westlichen ,politik ist der ,staat ein abstrakter ,begriff und eine ,verbindung der ,menschen auf ,grund des ,ntzlichkeitsprinzips4 ,weil solche ,zivilisation nicht im ,gefhl wurzelt1 ist sie so gefhrlich leicht zu handhaben4 ,ein halbes ,jahrhundert hat fr euch gengt1 um diese ,maschine zu meistern1 und es gibt ,menschen unter euch1 die sie lieber haben als die lebendigen ,ideale1 die mit eurem ,volk geboren und jahrhundertelang von euch gepflegt wurden4 ,sie sind wie ,kinder1 die in der ,begeisterung des ,spiels glauben1 ihre ,spielsachen mehr zu lieben als ihre ,mutter4 ,wo der ,mensch am grten ist1 ist er unbewut4 ,eure ,kultur1 die aus eurem ,gemeinschaftsgefhl entsprungen ist1 wurzelt in der ,tiefe eines gesunden ,lebens1 wohin der ,spherblick der ,selbstbeobachtung nicht reicht4 ,aber eine rein politische ,zusammengehrigkeit ist durchaus bewut1 sie uert sich als ein pltzlich ausbrechendes ,fieber der ,angriffslust1 wie es sich jetzt gewaltsam eurer ,seele bemchtigt hat4 ,und die ,zeit ist gekommen1 wo ihr zu vollem ,bewutsein aufgerttelt werden mt1 damit ihr eure wahre ,lebensquelle noch rechtzeitig erkennt1 ehe es zu spt ist4 ,die ,vergangenheit wurde euch von ,gott geschenkt1 fr die ,gegenwart mt ihr selbst die ,wahl treffen4 ,daher mt ihr diese ,fragen an euch stellen3 ,haben wir die ,welt falsch verstanden und unsere ,beziehung zu ihr auf ,unkenntnis der menschlichen ,natur gegrndet8 ,hat der ,instinkt des ,westens recht1 der sein nationales ,wohl aufbauen will hinter einer ,mauer von ,mitrauen gegen die ganze ,menschheit8 ,ihr mt immer einen starken ,unterton von ,furcht gesprt haben1 wenn der ,westen von der ,mglichkeit sprach1 da ein stliches ,volk emporkommen knnte4 ,der ,grund dafr ist1 da die ,macht1 wodurch der ,westen herrscht1 eine bse ,macht ist4 ,solange er sie allein auf seiner ,seite hat1 ist er sicher1 whrend die brige ,welt zittert4 ,die gegenwrtige ,zivilisation ,europas mu1 wenn sie leben soll1 trachten1 den ,satan und seine ,mchte ausschlielich in ihrem ,dienst zu haben4 ,ihre ganze ,kriegsausrstung und ,diplomatie richten sich auf dies eine ,ziel4 ,aber all diese kostspieligen ,riten zur ,beschwrung des bsen ,geistes fhren auf einem ,weg ueren ,gedeihens zum ,rand eines ,abgrunds4 ,die ,schreckensfurien1 die der ,westen auf ,gottes ,welt losgelassen hat1 werden zu ihm zurckkommen und ihn selbst bedrohen und ihn zu immer furchtbareren ,rstungen treiben1 und er wird keine ,ruhe finden und alles vergessen und an nichts anderes denken knnen als an die ,gefahren1 die er fr andere bewirkt und die er selbst auf sich ldt4 ,dieser ,politik des ,teufels opfert er andere ,lnder4 ,er nhrt sich von den ,erschlagenen und wird fett davon1 solange die ,leichname frisch sind2 aber sie werden zuletzt faulen und ihr ,rachewerk beginnen1 indem sie weithin ihre unreinen ,stoffe verbreiten und die ,lebenskraft derer vergiften1 die sich von ihnen nhren4 ,japan hatte all seinen ,reichtum an ,menschlichkeit1 seine ,begeisterung fr ,heldentum und ,schnheit1 seine bewundernswerte ,kraft1 sich zu beherrschen und sein ,wesen in der ,kunst zum ,ausdruck zu bringen2 doch die westlichen ,vlker hatten keine ,ehrfurcht vor ihm1 bis es ihnen zeigte1 da die ,bluthunde des ,satans nicht nur in den ,hundehtten ,europas gezchtet werden1 sondern da man sie auch in ,japan zhmen und mit dem ,elend der ,menschen fttern kann4 ,sie geben ,japans ,gleichberechtigung nur zu1 wenn sie wissen1 da ,japan auch den ,schlssel besitzt1 um die ,schleusen der ,hlle zu ffnen und diese schne ,erde mit ihrer ,flut zu berschwemmen1 sobald es will1 und da es nach ihrer eigenen ,melodie den ,hllentanz von ,plnderung1 ,mord und ,frauenschndung tanzen kann1 whrend die ,welt zugrunde geht4 ,wir wissen1 da der sittlich noch unreife ,mensch nur vor dem ,gott ,ehrfurcht hat1 dessen ,tcke er frchtet4 ,aber ist dies das ,ideal des ,menschen1 zu dem wir mit ,stolz aufsehen knnen8 ,wenn nach ,jahrhunderten der ,zivilisation die ,vlker einander frchten wie in der ,nacht nach ,beute herumstreifende ,raubtiere1 wenn sie ihre ,tren ungastlich verschlieen und sich nur zum ,angriff oder zur ,verteidigung zusammentun1 wenn sie ihre ,handelsgeheimnisse1 ,staatsgeheimnisse1 ,rstungsgeheimnisse in ihren ,hhlen verbergen1 wenn sie den bellenden ,hunden der andern ,fleisch zur ,beschwichtigung bieten1 das ihnen nicht gehrt1 wenn sie gesunkene ,vlker1 die versuchen sich aufzurichten1 mit ,gewalt niederhalten1 wenn sie ihre ,sicherheit nur in der ,schwche der brigen ,menschheit sehen1 wenn sie schwcheren ,vlkern mit der ,rechten ,religion reichen und sie mit der ,linken berauben1 -- ist darin irgend etwas1 das uns zur ,nacheiferung anspornen knnte8 ,sollen wir unsere ,knie vor dem ,geiste dieser ,zivilisation beugen1 der ,samen von ,furcht1 ,gier und ,mitrauen und salbungsvolle ,lgen von seiner ,friedensliebe und seinem guten ,willen und von der allgemeinen ,brderlichkeit mit breitem ,wurf ber die ganze ,welt st8 ,knnen wir ohne ,mitrauen im ,herzen auf den ,markt des ,westens eilen1 um fr unser ,erbe jenes auslndische ,erzeugnis einzutauschen8 ,ich wei1 wie schwer es ist1 sich selbst zu kennen1 und da der ,mann1 der betrunken ist1 wtend seine ,trunksucht ableugnet2 doch der ,westen selbst denkt mit ,sorge ber seine ,schden nach und sucht nach ,heilmitteln4 ,aber er ist wie der ,schlemmer1 der nicht das ,herz hat1 seine ,unmigkeit im ,essen aufzugeben1 und der sich tricht an die ,hoffnung klammert1 er knnte seine ,verdauungsbeschwerden durch ,arznei heilen4 ,europa ist nicht gewillt1 seine unmenschliche ,politik und all die niederen ,leidenschaften1 die dazu gehren1 aufzugeben2 es glaubt nur an eine nderung des ,systems1 aber nicht an eine ,umwandlung des ,herzens4 ,wir wollen uns wohl ihre ,maschinen aneignen1 doch nicht mit dem ,herzen1 sondern nur mit dem ,hirn4 ,wir werden sie ausprobieren und ,schuppen fr sie bauen1 doch in unser ,heim und unsere ,tempel lassen wir sie nicht ein4 ,es gibt ,vlker1 welchen die ,tiere1 die sie tten1 heilig sind2 wir knnen wohl ,fleisch von ihnen kaufen1 wenn wir hungrig sind1 aber den ,kult bernehmen wir nicht mit4 ,wir drfen nicht die ,herzen unserer ,kinder vergiften mit dem ,aberglauben3 ,geschft ist ,geschft1 ,krieg ist ,krieg1 ,politik ist ,politik4 ,wir mssen wissen1 da das ,geschft dem ,menschen mehr sein mu als bloes ,geschft1 und ebenso ,krieg und ,politik4 ,ihr hattet eure eigene ,industrie in ,japan2 wie peinlich ehrlich und gediegen sie war1 sieht man an den ,erzeugnissen1 an ihrer ,feinheit und ,haltbarkeit1 an der gewissenhaften ,ausfhrung der kleinen ,einzelheiten1 die man beim ,einkauf kaum bemerkt4 ,aber die ,flutwoge des ,betrugs ist ber euer ,land gefegt von dem ,teil der ,welt her1 wo ,geschft ,geschft ist und ,ehrlichkeit dabei nur als die beste ,politik befolgt wird4 ,habt ihr euch nie geschmt1 wenn ihr saht1 wie die ,reklamezettel nicht nur die ganze ,stadt mit ,lgen und bertreibungen bekleben1 sondern auch in die grnen ,felder dringen1 wo der ,landmann seine ehrliche ,arbeit tut1 und auf die ,spitzen der ,hgel1 die das erste reine ,licht des ,morgens begrt8 ,es ist leicht1 unseren ,sinn fr ,ehrlichkeit und unser ,zartgefhl durch bestndiges ,reiben abzustumpfen1 whrend die ,lge im ,namen von ,handel1 ,politik und ,patriotismus mit stolzem ,schritt einherstelzt1 so da jeder ,protest gegen ihr fortwhrendes ,eindringen in unser ,leben als ,sentimentalitt gilt1 die eines rechten ,mannes unwrdig ist4 ,und so weit ist es gekommen1 da die ,nachkommen jener ,helden1 die um ihr ,leben nicht wortbrchig geworden wren1 die es verwerflich gefunden htten1 ,menschen um gemeinen ,vorteils willen zu betrgen1 die selbst im ,kampf die ,niederlage einem unehrenhaften ,sieg vorgezogen htten1 -- da diese ,nachkommen sich eifrig der ,lgen bedienen und sich nicht schmen1 dadurch ,vorteile zu gewinnen4 ,und dies ist bewirkt durch den ,zauber des ,wortes modern4 ,aber wenn reine ,ntzlichkeit modern ist1 so ist die ,schnheit ewig2 wenn niedere ,selbstsucht modern ist1 so sind die menschlichen ,ideale keine neuen ,erfindungen4 ,und wir mssen berzeugt sein1 wie modern auch die technische ,fertigkeit ist1 die den ,menschen um ,methoden und ,maschinen willen stutzt und verkrppelt1 alt werden wird sie nicht4 ,aber whrend wir versuchen1 uns von den ,anmaungen ,europas und von unserer eigenen ,verblendung zu befreien1 knnen wir leicht in den gegenteiligen ,fehler verfallen und durch ein allgemeines ,mitrauen gegen den ,westen unsere ,augen der ,wahrheit verschlieen4 ,wenn wir aus einer ,tuschung gerissen werden1 so treibt uns der ,rckschlag der ,enttuschung immer genau so weit von der ,wirklichkeit ab wie der erste ,schwung des ,wahns4 ,wir mssen versuchen1 zu der normalen ,gemtsverfassung zu kommen1 wo wir deutlich die ,gefahr fr uns sehen und vermeiden knnen1 ohne gegen die ,ursache der ,gefahr ungerecht zu sein4 ,wir sind immer von ,natur versucht1 ,europa in seiner eigenen ,mnze heimzuzahlen und ,verachtung mit ,verachtung1 ,bses mit ,bsem zu vergelten4 ,aber das hiee wieder einen der schlimmsten ,charakterzge ,europas nachahmen1 der sich in seinem ,betragen gegen die ,vlker zeigt1 die es als gelbe oder rote1 braune oder schwarze ,rassen bezeichnet4 7,hier ist brigens ein ,punkt1 wo wir stlichen ,vlker uns ebenso schuldig bekennen mssen1 da wir die ,menschheit beleidigten1 indem wir ,menschen1 die zu einem besonderen ,glauben1 einer besonderen ,farbe oder ,kaste gehrten1 mit uerster ,verachtung und ,grausamkeit behandelten47 ,nur weil wir uns vor unserer eigenen ,schwche frchten1 die sich durch den ,anblick der ,macht berwltigen lt1 versuchen wir1 eine andere ,schwche an ihre ,stelle zu setzen1 die uns blind macht gegen das1 was den wahren ,ruhm des ,westens ausmacht4 ,erst wenn wir das ,europa wahrhaft kennen1 das gro und gut ist1 knnen wir uns wirksam vor dem ,europa bewahren1 das niedrig und habgierig ist4 ,man wird leicht unbillig in seinem ,urteil1 wenn man dem menschlichen ,elend gegenbersteht1 -- und man wird pessimistisch in seinen ,theorien1 wenn das ,herz leidet4 ,aber nur der kann an der ,menschheit verzweifeln1 der den ,glauben an die hhere ,macht verliert1 die ihr wieder ,kraft gibt1 wenn sie am klglichsten darniederliegt1 und die aus ihren ,ruinen neues ,leben weckt4 ,wir mssen nicht verkennen1 da im ,westen eine lebendige ,seele ist1 die einen stillen ,kampf kmpft gegen die ungeheuren ,organisationen1 unter denen ,mnner1 ,frauen und ,kinder zermalmt werden1 weil ihr ,mechanismus keine geistigen und menschlichen ,gesetze kennt -- eine lebendige ,seele1 deren ,gefhl sich nicht ganz abstumpfen lt durch die gefhrliche ,gewohnheit1 rcksichtslos gegen die ,vlker zu verfahren1 fr die ihr die natrliche ,sympathie fehlt4 ,der ,westen htte sich nie zu der ,hhe erheben knnen1 die er erreicht hat1 wenn seine ,strke nur die ,strke des wilden ,tieres oder der ,maschine wre4 ,das ,gttliche in seinem ,herzen leidet bei den ,wunden1 die seine ,hand der ,welt schlgt1 -- aus diesem ,schmerz seiner besseren ,natur fliet der geheime ,balsam1 der all jene ,wunden heilen wird4 ,immer wieder hat er gegen sich selbst gekmpft und die ,fesseln gelst1 die seine eigenen ,hnde um hilflose ,glieder gelegt hatten2 und wenn er ein groes ,volk mit dem ,schwerte zwang1 das ,gift1 das er ihm bot1 zu trinken1 nur um schnden ,geldgewinn1 so rttelte er sich doch selbst auf zur ,erkenntnis seiner ,tat und suchte sie wieder gutzumachen4 ,dies zeigt1 da an scheinbar den1 unfruchtbaren ,stellen verborgene ,quellen von ,menschlichkeit flieen4 ,es zeigt1 da der wahre ,kern seiner ,natur1 der all diese ,feigheit und ,grausamkeit berleben kann1 nicht ,selbstsucht ist1 sondern ,ehrfurcht vor selbstlosen ,idealen4 ,wir wrden sowohl ,europa als auch uns selbst unrecht tun1 wenn wir sagten1 es htte den modernen ,osten nur durch die bloe ,schaustellung seiner ,macht bestrickt4 ,durch den ,rauch der ,kanonen und durch den ,staub der ,mrkte hat das ,licht seiner sittlichen ,natur hell geleuchtet und uns das ,ideal sittlicher ,freiheit gebracht1 das tiefere ,grundlagen hat als gesellschaftliche ,konventionen1 und dessen ,wirkungsbereich die ganze ,welt ist4 ,der ,osten hat durch seine ,abneigung hindurch instinktiv gefhlt1 da er viel von ,europa zu lernen hat1 nicht nur in bezug auf die materiellen ,mittel seiner ,macht1 sondern auch auf ihre inneren ,quellen1 die dem ,geist und der sittlichen ,natur des ,menschen angehren4 ,europa hat uns gelehrt1 da wir neben den ,pflichten gegen die ,familie und den ,stamm hhere haben gegen die ,allgemeinheit2 es hat uns die ,heiligkeit des ,gesetzes gelehrt1 das die ,gesellschaft unabhngig macht von der ,laune des einzelnen1 ihr dauernder ,fortschritt und allen ,menschen in allen ,lebenslagen gleiches ,recht sichert4 ,vor allem hat ,europa in jahrhundertelangem ,leiden und ,kmpfen das ,banner der ,freiheit hochgehalten1 der ,freiheit des ,gewissens1 der ,freiheit des ,denkens und ,handelns1 der ,freiheit fr seine ,ideale in der ,kunst und ,literatur4 ,und weil sich ,europa unsere tiefe ,achtung erworben hat1 ist es so gefhrlich fr uns geworden da1 wo es schwach und falsch ist1 -- gefhrlich wie ,gift1 das man uns in unsere beste ,speise mischt4 ,es gibt eine ,rettung fr uns1 auf die wir hoffen knnen3 wir knnen ,europa selbst als ,bundesgenossen anrufen im ,kampf gegen seine ,verfhrungen und gewaltsamen bergriffe2 denn da es immer sein sittliches ,ideal hochgehalten hat1 an dem wir es messen und seinen ,abfall ihm nachweisen knnen1 so knnen wir es vor sein eigenes ,gericht fordern und es beschmen1 und solche ,scham ist das ,zeichen wahren ,adelsstolzes4 ,doch wir frchten1 da das ,gift wirksamer ist als die ,speise1 und da das1 was sich heute als ,kraft uert1 nicht ,zeichen von ,gesundheit1 sondern vom ,gegenteil ist4 ,wir frchten1 da das ,bse1 wenn es so ungeheure ,formen annimmt1 einen verhngnisvollen ,zauber ausbt1 und wenn es auch sicher durch sein abnormes ,miverhltnis das ,gleichgewicht verliert1 so ist doch das ,unheil1 das es vor seinem ,sturz anrichtet1 vielleicht nicht wieder gutzumachen4 ,daher bitte ich euch1 habt die ,kraft des ,glaubens und die ,klarheit des ,geistes einzusehen1 da der schwerfllige ,bau des modernen ,fortschritts1 der durch die eisernen ,klammern der ,ntzlichkeit zusammengehalten wird und auf den ,rdern des ,ehrgeizes rollt1 nicht lange halten kann4 ,es werden sicher ,zusammenste kommen1 denn er mu auf den ,schienen der ,organisation laufen1 er kann seinen ,weg nicht frei whlen1 und wenn er einmal entgleist1 entgleist mit ihm der ganze ,wagenzug4 ,es wird ein ,tag kommen1 wo er in ,trmmer fallen und zu einer ernstlichen ,verkehrshemmung in der ,welt werden wird4 ,sehen wir nicht schon jetzt ,anzeichen davon8 ,hren wir nicht eine ,stimme durch den ,lrm des ,krieges1 durch das ,hageschrei1 das ,jammern der ,verzweiflung1 durch das ,aufrhren des unsagbaren ,schmutzes1 der sich jahrhundertelang auf dem ,boden der modernen ,zivilisation angesammelt hat1 eine ,stimme1 die unserer ,seele zuruft1 da der ,turm der nationalen ,selbstsucht1 der sich ,patriotismus nennt und sein ,banner des ,verrats frech zum ,himmel wehen lt1 ins ,schwanken geraten und mit gewaltigem ,krach zusammenstrzen wird1 durch seine eigene ,masse herabgezogen1 so da seine ,fahne den ,staub kt und sein ,licht erlischt8 ,meine ,brder1 wenn die roten ,flammen dieses gewaltigen ,brandes prasselnd ihr ,gelchter zu den ,sternen schicken1 setzt ihr euer ,vertrauen auf die ,sterne und nicht auf das vernichtende ,feuer4 ,denn wenn dieser ,brand sich verzehrt hat und erlischt und einen ,aschenhaufen als ,denkzeichen zurcklt1 wird das ewige ,licht wieder im ,osten leuchten -- im ,osten1 wo das ,morgenlicht der ,menschheitsgeschichte geboren ist4 ,und wer wei1 ob nicht dieser ,tag schon dmmert1 ob nicht am stlichen ,horizont ,asiens die ,sonne schon aufgegangen ist8 ,dann begre ich wie die ,snger meiner ,vorfahren das ,morgenrot dieser stlichen ,sonne1 die bestimmt ist1 noch einmal die ganze ,welt zu erleuchten4 ,ich wei1 meine ,stimme ist zu schwach1 sich ber den ,lrm dieser hastenden ,zeit zu erheben1 und es ist leicht fr jeden ,gassenbuben1 mir das ,wort unpraktisch nachzuwerfen4 ,es bleibt an mir kleben und lt sich nicht abwischen und bewirkt1 da alle achtbaren ,menschen ber mich hinwegsehen4 ,ich wei1 welche ,gefahr man bei der robusten ,menge luft1 wenn man ,idealist genannt wird1 heutzutage1 wo ,throne ihre ,wrde verloren haben und ,propheten ein ,anachronismus geworden sind1 wo das ,geschrei des ,marktes alle anderen ,stimmen bertnt4 ,doch als ich eines ,tages an der ueren ,husergrenze der ,stadt ,jokohama stand1 die von modernen ,dingen strotzte1 und die ,sonne langsam hinabtauchen sah in euer sdliches ,meer1 als ich es in seiner stillen ,majestt daliegen sah zwischen euren mit ,fichten bedeckten ,hgeln1 -- als ich den groen ,fudschijama am goldenen ,horizont verblassen sah wie einen ,gott1 der von seinem eigenen ,glanz berwltigt wird -- da quoll die ,musik der ,ewigkeit herauf zu mir durch das ,abendschweigen1 und ich wute1 da ,himmel und ,erde mit all ihrer ,schnheit auf seiten der ,dichter und ,idealisten sind1 und nicht auf seiten der ,marktleute mit ihrer derben ,verachtung fr alles ,gefhlswesen2 ich wute1 da der ,mensch1 nachdem er eine ,zeitlang seinen gttlichen ,ursprung vergessen hat1 sich wieder daran erinnern wird1 da der ,himmel stets in ,berhrung mit seiner ,erde ist und sie nicht fr immer den raubgierigen ,wlfen unserer heutigen ,zeit preisgibt4 ,,nationalismus ,,in ,,indien ,indiens wahre ,aufgabe liegt nicht auf dem ,gebiete der ,politik2 sie ist sozialer ,art4 ,und dies ist nicht nur in ,indien1 sondern in berwiegendem ,mae bei allen ,vlkern der ,fall4 ,ich glaube nicht an ein ausschlielich politisches ,interesse4 ,im ,westen hat die ,politik auf die ,ideale beherrschenden ,einflu gehabt1 und wir ,inder versuchen1 eurem ,beispiel zu folgen4 ,wir mssen bedenken1 da in ,europa1 wo die ,vlker von ,anfang an ihre ,rasseneinheit hatten und wo die ,natur den ,bewohnern nicht genug bot1 um ihr ,bedrfnis zu befriedigen1 die ,kultur ganz von selbst den ,charakter politischer und kommerzieller ,aggressivitt annehmen mute4 ,denn einerseits hatten sie keine innern ,schwierigkeiten1 und andererseits hatten sie es mit ,nachbarn zu tun1 die stark und raublustig waren4 ,so schien ihre einzige ,aufgabe zu sein1 nach innen fest zusammenzuhalten und nach auen eine wachsame und feindselige ,haltung zu wahren4 ,in frheren ,zeiten organisierten sie sich1 um zu plndern1 heute ist der ,geist1 der bei ihnen herrscht1 derselbe -- sie organisieren1 um die ganze ,welt auszubeuten4 ,aber seit den ersten ,anfngen unserer ,geschichte hat ,indien bestndig sein ,problem vor ,augen gehabt -- das ,rassenproblem4 ,jedes ,volk mu sich seiner ,mission bewut sein1 und wir ,inder mssen uns klarmachen1 da wir eine armselige ,rolle spielen1 wenn wir versuchen1 ,politik zu treiben1 nur weil wir es noch nicht fertig gebracht haben1 das zu leisten1 was die ,vorsehung uns aufgegeben hat4 ,vor dies ,problem der ,rasseneinheit1 das wir so viele ,jahre lang zu lsen versucht haben1 seid auch ihr hier in ,amerika gestellt4 ,viele ,leute in diesem ,lande fragen mich1 wie es mit den ,kastenunterschieden in ,indien sei4 ,aber wenn sie diese ,frage an mich richten1 so tun sie es gewhnlich mit berlegener ,miene4 ,und ich fhle mich versucht1 unseren amerikanischen ,kritikern dieselbe ,frage zu stellen1 nur mit einer kleinen ,abnderung3 ,was habt ihr eigentlich mit dem ,indianer und dem ,neger gemacht8 ,denn ihnen gegenber seid ihr ber euren ,kastengeist noch nicht hinausgekommen4 ,ihr habt gewaltsame ,methoden angewandt1 um andere ,rassen von euch fernzuhalten1 aber solange ihr hier in ,amerika nicht die ,frage gelst habt1 habt ihr kein ,recht1 ,indien zu fragen4 ,jedoch trotz der groen ,schwierigkeit hat ,indien etwas getan4 ,es hat versucht1 die ,rassen einander anzupassen1 die wirklichen ,unterschiede1 da wo sie existieren1 bestehen zu lassen und doch eine gemeinsame ,basis zu finden4 ,diese ,basis haben unsere heiligen ,mnner wie ,nanak1 ,kabir1 ,tschaitanja und andere gefunden1 die allen ,rassen ,indiens den einen ,gott predigten4 ,wenn wir die ,lsung unseres ,problems gefunden haben1 so haben wir damit zugleich geholfen1 das ,weltproblem zu lsen4 ,denn was ,indien gewesen ist1 das ist die ganze ,welt jetzt4 ,die ,welt ist im ,begriff1 durch die technischen ,erleichterungen zu einem einzigen ,lande zu werden4 ,und der ,augenblick kommt1 wo ihr auch nach einer ,basis fr eure ,einheit suchen mt1 die nicht politischer ,art ist4 ,wenn ,indien seine ,aufgabe gelst hat1 so hat es dies fr die ganze ,menschheit getan4 ,es gibt berhaupt nur eine ,geschichte -- die ,geschichte des ,menschen4 ,die ,geschichten der ,vlker sind nur einzelne ,kapitel dieser groen ,geschichte4 ,und wir ,inder wollen gern fr eine so groe ,sache leiden4 ,jedes ,individuum hat seine ,selbstliebe4 ,daher wird es von seinem tierischen ,instinkt getrieben1 nur um seines eigenen ,interesses willen mit andern zu kmpfen4 ,aber der ,mensch hat auch seine hheren ,instinkte3 ,mitgefhl und ,hilfsbereitschaft4 ,die ,menschen1 denen es an dieser hheren sittlichen ,kraft fehlt1 und die sich daher nicht mit andern zu einer ,gemeinschaft verbinden knnen1 mssen umkommen oder in einem ,zustande der ,erniedrigung leben4 ,nur die ,vlker haben fortgelebt und es zur ,kultur gebracht1 in denen dieser ,gemeinschaftsgeist stark lebendig ist4 ,so finden wir1 da vom ,anfang der ,geschichte an die ,menschen zu whlen hatten zwischen ,kampf und ,gemeinschaft1 ,eigeninteresse und ,allgemeininteresse4 ,in den ,zeiten unserer frhen ,geschichte1 als die geographischen ,grenzen des einzelnen ,landes nur klein und die ,verkehrsmglichkeiten gering waren1 hatte auch dies ,problem nur verhltnismig geringen ,umfang4 ,es gengte1 wenn die ,menschen ihr ,gemeinschaftsgefhl nur innerhalb der ,grenzen ihres abgesonderten ,gebiets entwickelten4 ,zu jenen ,zeiten schlossen sie sich zusammen und kmpften gegen andere4 ,aber es war dies sittliche ,gefhl der ,gemeinschaft1 das die wahre ,grundlage ihrer ,gre wurde1 auf der sich ,kunst1 ,wissenschaft und ,religion entwickeln konnten4 ,in jenen frhen ,zeiten war die wichtigste ,tatsache1 deren der ,mensch sich bewut sein mute1 da er in einer engeren ,rassengemeinschaft lebte4 ,wem diese ,tatsache wahrhaft in sein sittliches ,bewutsein eingegangen war1 der machte sich um die ,geschichte verdient4 ,die wichtigste ,tatsache der heutigen ,zeit ist1 da die verschiedenen ,menschenrassen in nahe ,berhrung miteinander gekommen sind4 ,und wieder haben wir zwischen zwei ,wegen die ,wahl3 die ,frage ist1 ob die verschiedenen ,vlkergruppen fortfahren sollen einander zu bekmpfen1 oder ob sie versuchen sollen1 eine ,grundlage fr ,vershnung und gegenseitige ,hilfe zu finden2 ob ewiger ,wettstreit oder ,zusammenarbeiten die ,losung sein soll4 ,ich bin gewi1 da die1 die mit der sittlichen ,kraft der ,liebe und dem ,ideal einer geistigen ,einheit unter den ,vlkern begnadet sind1 die am wenigsten von ,feindseligkeit den fremden ,nationen gegenber wissen und ,verstndnis und ,mitgefhl genug haben1 um sich in die ,lage der andern zu versetzen1 ich glaube1 da diese die ,geeignetsten sein werden1 ihren ,platz in dem kommenden ,zeitalter zu behaupten1 whrend die1 die bestndig ihren angeborenen ,trieb zu ,kampf und ,unduldsamkeit pflegen1 untergehen werden4 ,denn dies ist das ,problem1 das jetzt vor uns liegt1 und wir mssen unser hheres ,menschentum dadurch beweisen1 da wir es auf sittlichem ,wege lsen4 ,die riesigen ,organisationen1 die dazu dienen1 andere anzugreifen und ihre ,angriffe abzuwehren1 ,geld zu erringen1 indem man andere beiseite stt1 diese werden uns nicht helfen4 ,im ,gegenteil1 durch ihr zermalmendes ,gewicht1 ihre ungeheuren ,kosten und ihre erttende ,wirkung auf das lebendige ,menschentum werden sie unsere ,kraft in dem grozgigeren ,leben einer hheren ,kultur ernstlich gefhrden4 ,als die ,nation noch in der ,entwicklung begriffen war1 da war die sittliche ,kultur der ,brderlichkeit in geographische ,grenzen eingeschlossen1 weil damals jene ,grenzen auch wirkliche ,grenzen waren4 ,jetzt sind sie zu traditionellen ,linien geworden1 die nur in der ,einbildung bestehen und den ,charakter wirklicher ,schranken verloren haben4 ,so ist die ,zeit gekommen1 wo die sittliche ,natur des ,menschen in allem ,ernst mit dieser wichtigen ,tatsache rechnen oder sich verloren geben mu4 ,die erste ,folge von diesem ,wechsel der ,umstnde war1 da die niederen ,leidenschaften des ,menschen1 ,gier und wilder ,ha1 jh emporschumten4 ,wenn dies unbegrenzt weitergeht1 wenn die ,kriegsrstungen immer weiter bis ins ,phantastische und ,sinnlose gesteigert werden1 wenn ,maschinen und ,lagerhuser mit ihrem ,rauch und ,schmutz und mit all ihrer ,scheulichkeit diese schne ,erde einhllen1 so wird sie in einem ,weltbrand ein selbstmrderisches ,ende nehmen4 ,daher mu der ,mensch die ganze ,kraft seiner ,liebe und seines schauenden ,geistes anstrengen1 um eine neue sittliche ,ordnung aufzurichten1 die die ganze ,menschheit umfat und nicht nur einzelne ,nationen1 die immer nur einen ,bruchteil ausmachen4 ,der ,ruf ergeht heute an jeden einzelnen1 sich und seine ,umgebung vorzubereiten fr die ,morgendmmerung einer neuen ,weltperiode1 wo der ,mensch in der geistigen ,einheit aller menschlichen ,wesen seine ,seele entdecken wird4 ,wenn es berhaupt dem ,westen beschieden ist1 aus diesem ,gestrpp der tieferen ,abhnge sich zu dem geistigen ,gipfel der ,menschheit emporzuarbeiten1 so ist es1 glaube ich1 die besondere ,mission ,amerikas1 diese ,hoffnung ,gottes und der ,menschheit zu erfllen4 ,ihr seid das ,land der ,erwartung1 das ber das ,gegebene hinausstrebt4 ,europa hat seine geistigen ,gewohnheiten und ,konventionen4 ,aber ,amerika hat sich bis jetzt noch nirgends festgelegt4 ,mir ist klar geworden1 wie frei ,amerika von allen ,traditionen der ,vergangenheit ist1 und ich wei die ,neigung zum ,experimentieren als ein ,zeichen seiner ,jugend zu schtzen4 ,amerikas ,ruhm und ,gre grndet sich mehr auf die ,zukunft als auf die ,vergangenheit1 und wer die ,gabe des ,hellsehens hat1 wird das ,amerika der ,zukunft lieben mssen4 ,amerika hat die ,aufgabe1 dem ,osten gegenber die westliche ,kultur zu rechtfertigen4 ,europa hat den ,glauben an die ,menschheit verloren und ist mitrauisch und krnklich geworden4 ,amerika dagegen ist weder pessimistisch noch blasiert4 ,ihr wit als ,volk1 da1 wenn man das ,gute hat1 man das ,bessere und ,beste suchen kann1 und da man um so mehr zu wissen strebt1 je mehr man wei4 ,traditionen aber und ,gewohnheiten bewirken das ,gegenteil4 ,und es gibt ,gewohnheiten1 die nicht nur durch trges ,beharren hemmen1 sondern anmaend und aggressiv sind4 ,sie sind nicht bloe ,mauern1 sondern stachlige ,distelhecken4 ,europa hat jahrelang diese ,hecken von ,gewohnheiten grogezogen1 bis sie es dicht und stark und hoch eingeschlossen haben4 ,der ,stolz auf seine ,traditionen hat tief in seinem ,herzen ,wurzel geschlagen4 ,ich will nicht behaupten1 da dieser ,stolz unberechtigt ist4 ,aber jede ,art von ,stolz macht schlielich blind4 ,wie bei allen knstlichen ,reizmitteln ist seine erste ,wirkung eine ,erhhung des ,lebensgefhls1 aber bei vermehrter ,dosis wird das ,bewutsein getrbt und ein ,rausch erzeugt1 der es irrefhrt4 ,europas ,herz hat sich allmhlich verhrtet in dem ,stolz auf seine ,traditionen4 ,es kann nicht nur nicht vergessen1 da es der kultivierte ,westen ist1 sondern ergreift auch jede ,gelegenheit1 andern die ,tatsache ins ,gesicht zu schleudern1 um sie zu demtigen4 ,dadurch macht es sich unfhig1 sowohl dem ,osten sein ,bestes zu geben als auch im rechten ,geiste die ,weisheit aufzunehmen1 die der ,osten seit ,jahrhunderten aufgespeichert hat4 ,in ,amerika haben nationale ,gewohnheiten und ,traditionen noch nicht ,zeit gehabt1 ihre klammernden ,wurzeln um euer ,herz zu schlagen4 ,ihr habt bestndig die ,nachteile auf eurer ,seite empfunden und beklagt1 wenn ihr eure nomadische ,ruhelosigkeit mit den festen ,traditionen ,europas vergleicht1 jenes ,europas1 das das ,bild seiner ,gre so wirkungsvoll vom ,hintergrund seiner ,vergangenheit sich abheben lassen kann4 ,aber in dieser gegenwrtigen bergangszeit1 wo ein neues ,zeitalter der ,kultur seinen ,trompetenruf erschallen lt an alle ,vlker der ,welt in eine unbegrenzte ,zukunft hinein1 da wird gerade diese ,ungebundenheit euch befhigen1 seinem ,ruf zu folgen und das ,ziel zu erreichen1 das ,europa erstrebte1 aber zu dem es auf halbem ,wege steckenblieb4 ,denn es lie sich durch den ,stolz auf seine ,macht und durch die ,gier nach ,besitz von seiner ,bahn ablenken4 ,nicht nur die ,freiheit der einzelnen von festen ,denkgewohnheiten1 sondern auch die ,freiheit eurer ,geschichte von allen ,verwicklungen1 die sie htten beflecken knnen1 macht euch fhig1 die ,bannertrger der knftigen ,kultur zu sein4 ,alle groen ,nationen ,europas haben irgendwo in der ,welt ihre ,opfer4 ,dies erttet nicht nur ihre seelische1 sondern auch ihre intellektuelle ,sympathie1 die zum ,verstndnis fremder ,rassen so ntig ist4 ,die ,englnder knnen ,indien nie wahrhaft verstehen1 weil ihr ,geist in bezug auf dies ,land nicht frei von eigenntzigem ,interesse ist4 ,wenn man ,england mit ,deutschland oder ,frankreich vergleicht1 so findet man1 da es die kleinste ,anzahl von ,gelehrten aufzuweisen hat1 die indische ,literatur und ,philosophie mit einem gewissen ,grad von ,verstndnis und ,grndlichkeit studiert haben4 ,diese ,haltung von ,gleichgltigkeit und ,verachtung ist natrlich1 wo das ,verhltnis unnormal und auf nationalen ,stolz und ,egoismus gegrndet ist4 ,aber eure ,geschichte ist selbstlos gewesen1 und daher habt ihr ,japan helfen knnen1 als es nach westlicher ,kultur verlangte2 daher kann auch ,china in seiner gegenwrtigen so schwer wie noch nie bedrohten ,lage auf euch seine beste ,hoffnung setzen4 ,ja1 ihr tragt die ganze ,verantwortung fr eine groe ,zukunft1 weil ihr nicht in den ,klauen einer engherzigen ,vergangenheit zurckgehalten werdet4 ,daher mu von allen ,vlkern der ,erde ,amerika am festesten diese ,zukunft ins ,auge fassen2 es darf seinen ,blick nicht trben lassen1 und sein ,glaube an die ,menschheit mu jugendlich stark bleiben4 ,eine hnlichkeit besteht zwischen ,amerika und ,indien3 beide mssen verschiedene ,rassen zu einer ,einheit verschmelzen4 ,in meinem ,lande haben wir versucht1 etwas zu finden1 was allen ,rassen gemeinsam ist und worauf sich ihre wirkliche ,einheit grnden lt4 ,eine ,nation1 die diese ,einheit auf eine rein politische oder wirtschaftliche ,basis zu grnden sucht1 wird finden1 da diese ,basis nicht gengt4 ,denkende und einflureiche ,mnner werden entdecken1 worin diese geistige ,einheit besteht1 sie werden sich ihr ,bild im ,geiste ausmalen und es ihrem ,volk verknden4 ,indien hat nie den wirklichen ,sinn fr ,nationalismus gehabt4 ,obgleich man mich von klein auf gelehrt hat1 da der ,gtzendienst der ,nation fast noch besser ist als die ,ehrfurcht vor ,gott und der ,menschheit1 so bin ich1 glaube ich1 doch dieser ,lehre entwachsen1 und ich bin berzeugt1 da meine ,landsleute ihr ,indien in ,wahrheit dadurch gewinnen werden1 da sie gegen eine ,lehre kmpfen1 die ihnen sagt1 ein ,land stnde hher als die ,ideale der ,menschheit4 ,der gebildete ,inder versucht heutzutage ,lehren aus der ,geschichte zu entnehmen1 die den ,lehren unserer ,vorfahren widersprechen4 ,ja1 der ,osten versucht1 sich eine ,geschichte anzueignen1 die gar nicht das ,ergebnis seines eigenen ,lebens ist4 ,japan zum ,beispiel glaubt1 dadurch mchtig zu werden1 da es europische ,methoden bernimmt1 aber nachdem es sein eigenes ,erbe vergeudet hat1 wird es nur die geborgten ,waffen der ueren ,kultur in der ,hand behalten4 ,denn es hat sich nicht aus sich heraus entwickelt4 ,europa hat seine ,vergangenheit4 ,europas ,strke liegt daher in seiner ,geschichte4 ,wir in ,indien mssen uns klarmachen1 da wir nicht die ,geschichte eines andern ,volkes bernehmen knnen und da wir ,selbstmord begehen1 wenn wir unsere eigene ersticken4 ,wer seinem ,leben knstlich etwas ,fremdes aufsetzt1 der erdrckt es4 ,und daher glaube ich1 da es nicht gut fr ,indien ist1 wenn es sich mit der westlichen ,kultur auf ihrem ,felde zu messen sucht4 ,wenn wir dagegen der uns vom ,schicksal gewiesenen ,bahn treu bleiben1 so werden uns alle ,schmhungen1 mit denen man uns berhufen mag1 reichlich vergtet werden4 ,es gibt ,lehren1 die uns unterweisen und uns zu geistiger ,arbeit tchtig machen4 ,diese sind einfach und knnen mit ,nutzen erworben und angewandt werden4 ,aber es gibt andere1 die uns tiefer berhren und unsere ,lebensrichtung ndern4 ,bevor wir sie annehmen und ihren ,wert mit unserem eigenen ,erbe bezahlen1 mssen wir haltmachen und ernsthaft nachdenken4 ,es kommen in der menschlichen ,geschichte zuweilen ,perioden1 wo gewaltige ,ereignisse wie ,feuerwerke uns blenden durch ihre ,strke und ,schnelligkeit4 ,sie verlachen nicht nur die bescheidenen ,lampen unseres ,heims1 sondern auch die ewigen ,sterne4 ,aber lat uns durch ihre ,herausforderung nicht zu dem ,wunsch gereizt werden1 unsere ,lampen wegzuwerfen4 ,lat uns geduldig den gegenwrtigen ,schimpf ertragen und bedenken1 da diese ,feuerwerke wohl hellen ,glanz1 aber keine ,dauer haben wegen ihrer groen ,explosionskraft1 die die ,ursache ihrer ,strke1 aber auch zugleich die ihres schnellen ,erlschens ist4 ,sie verbrauchen ein verhngnisvolles ,quantum von ,energie und ,substanz im ,verhltnis zu dem1 was sie leisten und einbringen4 ,jedenfalls sind unsere ,ideale durch unsere eigene ,geschichte entwickelt worden1 und wenn wir ein ,feuerwerk aus ihnen machen wollten1 so wrde es doch nur klglich ausfallen1 da sie aus anderem ,stoff sind als eure1 wie auch ihr sittliches ,ziel ein anderes ist4 ,wenn wir den ,wunsch hegen1 unsere ganze ,habe gegen politischen ,nationalismus einzutauschen1 so ist dies ebenso unsinnig1 als wenn die ,schweiz ihr ,leben an die ,erfllung des ehrgeizigen ,wunsches setzte1 eine ,flotte zu bauen1 die es mit der englischen aufnehmen knnte4 ,der ,fehler1 den wir machen1 ist der1 da wir glauben1 es gbe nur einen ,weg zu menschlicher ,gre -- den1 den wir heute zu unserem ,schmerz als breite ,strae ber die ,welt des ,westens laufen sehen und auf dem freche ,anmaung die ,fhrerin ist4 ,wir mssen die ,gewiheit haben1 da eine ,zukunft vor uns liegt und da diese ,zukunft die erwartet1 welche reich an sittlichen ,idealen sind und nicht an bloen ,dingen4 ,und es ist das ,vorrecht des ,menschen1 fr ,frchte zu arbeiten1 die er noch nicht sogleich sammeln kann1 und sein ,leben nicht durch den ,erfolg des ,augenblicks bestimmen zu lassen oder auch durch eine vorsichtige1 in ihren ,zielen begrenzte ,vergangenheit1 sondern durch eine unendliche ,zukunft1 die unsere hchsten ,ideale in sich birgt4 ,wir mssen erkennen1 da die gttliche ,vorsehung selbst den ,westen nach ,indien fhrte4 ,und doch mu jemand kommen1 der dem ,westen den ,osten deutet und ihm klarmacht1 da der ,osten sein ,teil beizusteuern hat zur ,geschichte der ,kultur4 ,indien kommt nicht als ,bettler zum ,westen4 ,und mag auch der ,westen dies glauben1 so rate ich doch nicht1 da wir die westliche ,kultur verschmhen und uns in stolzer ,unabhngigkeit absondern4 ,nein1 lat uns uns innerlich mit ihm tief verbinden4 ,wenn die ,vorsehung ,england dazu ausersehen hat1 da es diesen ,bund1 diesen inneren ,bund1 stifte und leite1 so will ich mich dem in aller ,demut beugen4 ,ich habe einen groen ,glauben an die menschliche ,natur1 und so glaube ich auch1 da der ,westen seine wahre ,mission erkennen wird4 ,ich spreche mit ,bitterkeit von der westlichen ,kultur1 wenn ich sehe1 wie sie das ihr ,anvertraute verrt und ihrem eigenen ,ziel entgegenarbeitet4 ,der ,westen darf sich nicht zu einem ,fluch fr die ,welt machen1 indem er seine ,macht zu selbstischen ,zwecken braucht1 sondern dadurch1 da er die ,unwissenden belehrt und den ,schwachen hilft1 sollte er sich vor der ,gefahr schtzen1 die dem ,starken drohen kann1 wenn er den ,schwachen stark genug werden lt1 seinem ,eindringen zu widerstehen4 ,auch mu er seinen ,materialismus nicht als das ,hchste und ,letzte predigen1 sondern er mu erkennen1 da er sich um die ,menschheit verdient macht1 wenn er den ,geist von der ,tyrannei der ,materie befreit4 ,ich wende mich nicht gegen eine ,nation im besonderen1 sondern gegen ,nationen im allgemeinen4 ,was ist eine ,nation8 ,es ist die ,erscheinung eines ganzen ,volkes als organisierte ,macht4 ,diese ,organisation zielt bestndig dahin1 da die ,bevlkerung stark und leistungsfhig werde4 ,aber dies rastlose ,streben nach ,strke und ,leistungsfhigkeit entzieht der hheren ,natur des ,menschen1 die ihn aufopfernd und schpferisch machte1 ihre ,kraft4 ,seine ,opferfhigkeit wird von ihrem eigentlichen1 sittlichen und lebendigen ,ziel abgelenkt auf ein mechanisches und lebloses1 die ,erhaltung dieser ,organisation4 ,und doch fhlt er in der ,erreichung dieses ,zieles die ganze ,genugtuung sittlicher ,erhebung und wird daher der ,menschheit uerst gefhrlich4 ,er fhlt sich in seinem ,gewissen beruhigt1 wenn er seine ,verantwortlichkeit auf diese ,maschine schieben kann1 die eine ,schpfung seines ,intellekts und nicht seiner ganzen sittlichen ,persnlichkeit ist4 ,so kommt es1 da das ,volk1 welches die ,freiheit liebt1 in einem groen ,teil der ,welt die ,sklaverei fortbestehen lt mit dem wohltuenden ,gefhl des ,stolzes1 seine ,pflicht getan zu haben4 ,menschen1 die von ,natur gerecht sind1 knnen sowohl im ,handeln wie im ,denken grausam ungerecht sein und dabei das ,gefhl haben1 da sie den ,menschen nur zu dem verhelfen1 was sie verdienen4 ,menschen1 die sonst ehrlich sind1 knnen1 ohne zu wissen1 was sie tun1 andern dauernd ihr ,menschenrecht auf hhere ,entwicklung rauben und dabei die ,beraubten schmhen1 da sie keine bessere ,behandlung verdient htten4 ,wir haben im tglichen ,leben gesehen1 wie sogar kleine ,geschfts- und ,berufsorganisationen ,menschen1 die von ,natur nicht schlecht sind1 gefhllos machen1 und wir knnen uns wohl vorstellen1 welch eine ,zerstrung in der sittlichen ,welt angerichtet wird1 wenn ganze ,vlker sich mit rasendem ,eifer organisieren1 um ,macht und ,reichtum zu gewinnen4 ,der ,nationalismus ist eine sehr schwere ,gefahr4 ,er ist seit ,jahren die ,ursache von allen ,leiden ,indiens4 ,und da wir von einer ,nation regiert und beherrscht werden1 die in ihrer ,haltung ausschlielich politisch ist1 haben wir trotz des ,erbes unserer ,vergangenheit versucht1 den ,glauben in uns zu entwickeln1 da wir auch vielleicht eine politische ,aufgabe haben4 ,es gibt in ,indien verschiedene ,parteien1 die ihre verschiedenen ,ideale haben4 ,einige streben nach politischer ,unabhngigkeit4 ,andere glauben1 da die ,zeit dazu noch nicht gekommen ist1 aber sie meinen1 ,indien sollte die ,rechte der englischen ,kolonien haben4 ,sie wollen soweit wie mglich ,selbstregierung4 ,als die politische ,bewegung in ,indien anfing1 da gab es noch keinen ,parteistreit wie heute4 ,damals gab es eine ,partei1 die sich ,indischer ,kongre nannte4 ,sie hatte kein wirkliches ,programm2 sie wies auf einige ,mistnde hin und forderte ihre ,abstellung von seiten der ,behrden4 ,sie wnschte eine grere ,vertretung im ,regierungsrat und mehr ,freiheit in der ,gemeindeverwaltung4 ,sie verlangte lauter ,kleinigkeiten1 aber sie hatte kein aufbauendes ,ideal4 ,daher konnte ich mich fr ihr ,vorgehen nicht begeistern4 ,es war meine berzeugung1 da das1 was ,indien am meisten braucht1 schpferische1 aus seinem eigenen ,geist geborene ,arbeit ist4 ,und bei dieser ,arbeit mssen wir alle ,gefahren auf uns nehmen und selbst noch in des ,verfolgers ,rachen nicht aufhren1 unsere uns vom ,schicksal auferlegte ,pflicht zu tun1 und so durch ,leiden und ,mierfolg bei jedem ,schritt moralische ,siege gewinnen4 ,wir mssen denen ber uns zeigen1 da wir sittliche ,kraft und ,strke haben1 fr die ,wahrheit zu leiden4 ,haben wir aber selber nichts aufzuweisen1 so knnen wir nur betteln4 ,es wrde verderblich fr uns sein1 wenn uns die ,gaben1 um die wir bitten1 sogleich gewhrt wrden1 und ich habe meinen ,landsleuten immer wieder gesagt1 da sie sich zusammenschlieen sollen1 nicht um zu betteln1 sondern um ,mglichkeiten zu schaffen1 da unser ,geist der ,selbstaufopferung sich wirksam erweisen kann4 ,der ,indische ,kongre verlor jedoch an ,einflu1 da das ,volk bald sah1 wie nutzlos die ,halbheit seiner politischen ,bestrebungen war4 ,die ,partei spaltete sich1 und es bildeten sich die ,radikalen1 die die bisherige ,methode des ,bittens -- die leichteste ,methode1 sich der ,verantwortlichkeit gegen sein ,land zu entschlagen -- verwarfen und fr absolute ,freiheit des ,handelns eintraten4 ,ihre ,ideale grndeten sich auf die ,geschichte des ,westens4 ,sie hatten kein ,gefhl fr die besonderen ,probleme ,indiens4 ,sie erkannten die offenbare ,tatsache nicht an1 da unsere ,gesellschaftsordnung uns unfhig macht1 es mit den fremden ,vlkern aufzunehmen4 ,denn was wrde aus uns werden1 wenn ,england irgendwie aus ,indien vertrieben wrde8 ,wir wrden nur andern ,nationen zum ,opfer fallen4 ,dieselben sozialen bel wrden bestehen bleiben4 ,was wir in ,indien erstreben mssen1 ist dies3 wir mssen suchen1 mit den sozialen ,sitten und ,idealen aufzurumen1 die uns unsere ,selbstachtung genommen und uns von denen1 die uns beherrschen1 ganz abhngig gemacht haben -- mit dem ,kastensystem und mit der blinden und trgen ,gewohnheit1 uns auf die ,autoritt von ,traditionen zu verlassen1 die heutzutage vernunftwidrige ,anachronismen geworden sind4 ,ich lenke noch einmal eure ,aufmerksamkeit auf die ,schwierigkeiten hin1 mit denen ,indien zu kmpfen gehabt hat4 ,sein ,problem war das ,weltproblem im kleinen4 ,indien hat eine zu groe ,ausdehnung und beherbergt zu verschiedene ,rassen4 ,es sind in ihm viele ,lnder in einen geographischen ,behlter zusammengepackt4 ,es ist gerade das ,gegenteil von dem1 was ,europa in ,wahrheit ist3 ein einziges ,land1 das in viele ,lnder zerteilt ist4 ,so hat ,europa bei seinem ,wachstum und ,fortschritt den doppelten ,vorteil gehabt3 es hatte die ,strke der ,vielheit und die ,strke der ,einheit4 ,indien dagegen1 das von ,natur eine ,vielheit und nur durch ,zufall eine ,einheit ist1 hat immer unter dem losen ,zusammenhang der ersteren und unter der ,schwche der letzteren gelitten4 ,wahre ,einheit ist wie eine runde ,kugel1 sie rollt von selbst und trgt ihr ,gewicht mit ,leichtigkeit2 aber ,vielheit ist ein ,ding mit vielen ,ecken und ,kanten1 das man mit aller ,kraft ziehen und vorwrtsstoen mu4 ,es mu zu ,indiens ,rechtfertigung gesagt werden1 da es diese ,vielheit nicht selbst geschaffen hat1 es hat sie von ,anfang seiner ,geschichte an als eine ,tatsache hinnehmen mssen4 ,in ,amerika und ,australien hat ,europa sich sein ,problem dadurch vereinfacht1 da es die ,urbevlkerung fast ganz ausrottete4 ,und noch heute macht sich dieser ,ausrottungsgeist bei den ,europern bemerkbar1 indem sie ,fremde ungastlich ausschlieen1 sie1 die selbst als ,fremde kamen in die ,lnder1 die sie nun beherrschen4 ,aber ,indien duldete von ,anfang an die ,verschiedenheit der ,rassen1 und diesen ,geist der ,duldsamkeit hat es in seiner ganzen ,geschichte gezeigt4 ,in ihm hat auch sein ,kastensystem seinen letzten ,grund4 ,denn ,indien hat immer versucht1 eine soziale ,einheit zu entwickeln1 die alle die verschiedenen ,vlker zusammenhielt und ihnen doch die ,freiheit lie1 die bei ihnen bestehenden ,unterschiede zu wahren4 ,das ,band war so lose wie mglich1 und doch so fest1 wie die ,umstnde es gestatteten4 ,so ist etwas wie ein sozialer ,bund von ,vereinigten ,staaten entstanden1 dessen gemeinsamer ,name ,hinduismus ist4 ,indien hat gefhlt1 da ,rassenunterschiede sein mssen und sollen1 was auch ihre ,nachteile sein mgen1 und da wir nie die ,natur in enge1 uns bequeme ,grenzen zwingen knnen1 ohne es eines ,tages teuer bezahlen zu mssen4 ,soweit war ,indien im ,recht2 aber es bedachte nicht1 da die ,unterschiede1 die die ,menschen trennen1 nicht wie ,gebirgsgrenzen sind1 die fr immer bestehen1 sondern flieend mit des ,lebens ,flu und ,lauf1 ,gestalt und ,gre wechseln4 ,indien erkannte durch seine ,kasteneinteilung die ,unterschiede an1 aber nicht die ,wandelbarkeit1 die das ,gesetz des ,lebens ist4 ,indem es versuchte1 ,zusammenste zu vermeiden1 stellte es unbewegliche ,mauern als ,schranken auf und gab so seinen zahlreichen ,rassen die negative ,wohltat der ,ordnung und ,ruhe1 aber nicht die positive ,mglichkeit der freien ,bewegung und ,ausbreitung4 ,es lie die ,natur gelten1 wo sie ,verschiedenheiten geschaffen hatte1 aber hinderte sie1 diese ,verschiedenheiten im ewigen ,spiel ihrer schpferischen ,ttigkeit neu zu wandeln4 ,es wurde der ,buntheit des ,lebens gerecht1 aber es versndigte sich an seiner ewigen ,bewegung4 ,und so entfloh ihm das ,leben aus seiner ,gesellschaftsordnung1 und ,indien betet nun statt seiner den prchtigen ,kfig mit den vielen ,abteilen an1 wohinein es das ,leben sperren wollte4 ,dasselbe geschah1 als ,indien es versuchte1 die ,zusammenste der verschiedenen ,handelsinteressen zu vermeiden4 ,es wies bestimmte ,gewerbe und ,berufe bestimmten ,kasten zu4 ,dies hatte die ,wirkung1 da der endlose ,neid und ,ha des ,wettstreits fr immer beseitigt war -- dieses ,wettstreits1 der soviel ,grausamkeiten im ,gefolge hat und die ganze ,atmosphre mit ,lgen und ,betrug vergiftet4 ,aber auch hierbei legte ,indien1 das ,gesetz der ,wandlung auer acht lassend1 den ganzen ,nachdruck auf das ,gesetz der ,vererbung und setzte so allmhlich ,kunst auf ,kunstfertigkeit1 und schpferische ,kraft auf ,geschicklichkeit herab4 ,was jedoch dem westlichen ,beobachter entgeht1 ist die ,tatsache1 da ,indien1 als es das ,kastensystem schuf1 mit ganzem ,ernst und im vollen ,bewutsein seiner ,verantwortlichkeit daran ging1 das ,rassenproblem so zu lsen1 da alle ,reibung vermieden1 und doch jeder ,rasse innerhalb ihrer ,grenzen ,freiheit gewhrt wurde4 ,wir wollen zugeben1 da ,indien dies nicht in vollem ,mae gelungen ist4 ,aber eines mt ihr auch einrumen3 da der ,westen1 da er in bezug auf ,gleichartigkeit der ,rasse in einer viel gnstigeren ,lage ist1 dem ,rassenproblem nie seine ,aufmerksamkeit zugewandt hat1 und da er1 wenn er vor dies ,problem gestellt wurde1 sich leicht damit abfand1 ohne eine ernsthafte ,lsung zu suchen4 ,so macht er es auch jetzt1 wo er die ,asiaten systematisch von den ,ksten dieses ,landes fernzuhalten sucht und sie ihres ,rechtes beraubt1 ihren ,lebensunterhalt hier ehrlich zu erwerben4 ,in den meisten eurer ,kolonien lat ihr sie nur unter der ,bedingung zu1 da sie die niedern ,dienste von ,holzhauern und ,wassertrgern auf sich nehmen4 ,entweder verschliet ihr den ,fremden eure ,tren1 oder ihr wrdigt sie zu ,sklaven herab4 ,dies ist eure ,art1 das ,problem des ,rassenstreites zu lsen4 ,welche ,vorzge diese ,art auch haben mag1 ihr werdet zugeben mssen1 da sie nicht hheren sittlichen ,motiven entspringt1 sondern den niederen ,leidenschaften der ,gier und des ,hasses4 ,ihr sagt3 ,so ist die menschliche ,natur4 ,indien glaubte auch1 die menschliche ,natur zu kennen1 als es seine verschiedenen ,rassen durch feste soziale ,ranggrenzen voneinander absperrte4 ,aber wir haben durch teure ,erfahrung gelernt1 da die menschliche ,natur nicht das ist1 was sie scheint1 sondern da ihre ,wahrheit in ihren unendlichen ,mglichkeiten liegt4 ,und wenn wir in unserer ,blindheit die ,menschheit wegen ihres zerlumpten ,gewandes schmhen1 so lt sie diese ,verkleidung fallen1 und wir sehen1 da wir die ,gottheit geschmht haben4 ,die ,erniedrigung1 die wir in unserem ,stolz oder ,eigennutz andern antun1 fllt auf unsere eigene ,menschheit -- und dies ist die furchtbarste ,strafe1 denn wir spren sie erst1 wenn es zu spt ist4 ,nicht nur in eurer ,beziehung zu fremden ,vlkern1 sondern auch in der ,beziehung eurer verschiedenen ,gesellschaftsklassen zueinander habt ihr keine vershnende ,harmonie zustande gebracht4 ,der ,geist des ,kampfes und ,wettstreits darf ungezgelt seinen ,lauf nehmen4 ,und da er der ,sprling von ,habsucht und ,machtgier ist1 kann er nicht anders enden als mit gewaltsamem ,tode4 ,in ,indien wurde die ,herstellung von ,waren unter das ,gesetz sozialer ,ordnung gebracht4 ,ihre ,grundlage war ,zusammenwirken1 ihr ,ziel vollkommene ,befriedigung der sozialen ,bedrfnisse4 ,im ,westen ist ,wettstreit ihre ,triebkraft und ,erwerb von ,reichtum fr die ,einzelnen ihr ,ziel4 ,aber der ,einzelne ist wie die geometrische ,linie1 die nur eine ,ausdehnung hat4 ,sie hat keine ,breite und keine ,tiefe und kann nicht irgend etwas umfassen und dauernd halten4 ,und daher luft sie ewig suchend und unbefriedigt fort4 ,sie kann in ihrer endlosen ,verlngerung andere ,linien kreuzen und ,verwicklungen verursachen1 aber sie wird immer dnn und isoliert bleiben und das ,ideal der ,vollstndigkeit nicht erreichen4 ,bei allen unseren physischen ,begierden erkennen wir eine ,grenze4 ,wir wissen1 da1 wenn wir darber hinausgehen1 es auf ,kosten unserer ,gesundheit geschieht4 ,aber hat denn diese ,gier nach ,reichtum und ,macht nicht auch ,grenzen1 jenseits welcher das ,reich des ,todes ist8 ,verbrauchen die westlichen ,vlker bei diesen nationalen ,karnevalfesten des ,materialismus nicht den grten ,teil ihrer ,lebenskraft dabei1 da sie tote ,dinge schaffen statt lebendiger ,ideale8 ,und kann das eine wirkliche ,kultur sein1 die das ,gesetz der sittlichen ,gesundheit auer acht lt und dadurch1 da sie unaufhaltsam materielle ,stoffe in sich hineinschlingt1 zu scheulicher ,aufgedunsenheit anschwillt8 ,im sozialen ,leben sucht der ,mensch seine ,begierden zu zgeln und den hheren ,zwecken seiner ,natur zu unterwerfen4 ,aber im wirtschaftlichen ,leben kennen unsere ,begierden keine anderen ,schranken als die von ,angebot und ,nachfrage1 und diese knnen knstlich verrckt werden1 so da der ,einzelne seinen ausschweifenden ,gelsten1 soviel er will1 sich hingeben kann4 ,in ,indien legten unsere sozialen ,ideale unseren ,begierden ,zgel an -- vielleicht unterdrckten sie sie gnzlich --1 im ,westen jedoch treibt der ,geist der wirtschaftlichen ,organisation1 der kein sittliches ,ziel kennt1 die ,menschen zum fortwhrenden ,jagen nach ,reichtum2 aber ist dem keine heilsame ,grenze gesetzt8 ,die ,ideale1 die sich in den sozialen ,einrichtungen zu verwirklichen suchen1 haben ein doppeltes ,ziel4 ,einmal sollen sie unsere ,leidenschaften und ,begierden zgeln und dadurch unsere harmonische ,entwicklung mglich machen1 und dann sollen sie uns helfen1 in selbstloser ,liebe fr unsere ,mitmenschen zu wirken4 ,daher ist die ,gesellschaft der ,ausdruck jenes sittlichen und geistigen ,strebens1 das zur hheren ,natur des ,menschen gehrt4 ,unsere ,nahrung ist schpferisch1 sie baut unseren ,krper auf2 aber der ,wein1 der nur aufregt1 ist es nicht4 ,unsere sozialen ,ideale schaffen die menschliche ,welt1 aber wenn unser ,geist von ihnen abgelenkt wird auf ,gier nach ,macht1 dann leben wir in einem ,zustande des ,rausches und infolgedessen in einer naturwidrigen ,welt1 wo unsere ,kraft nicht ,gesundheit und unsere ,freiheit nur ,ungebundenheit ist4 ,daher kann uns die politische ,freiheit keine wahre ,freiheit geben1 solange der ,geist nicht frei ist4 ,ein ,automobil kann mir nicht ,freiheit der ,bewegung geben1 weil es eine bloe ,maschine ist4 ,wenn ich selbst frei bin1 so kann ich das ,automobil im ,dienst meiner ,freiheit brauchen4 ,wir drfen in der gegenwrtigen ,zeit nicht vergessen1 da die ,menschen1 die politische ,freiheit erlangt haben1 darum noch nicht frei zu sein brauchen1 sie sind nur mchtig4 ,die ,leidenschaften1 die ungezgelt in ihnen wirken knnen1 schaffen riesige ,organisationen einer ,sklaverei1 die sich fr ,freiheit ausgibt4 ,die sich ,gelderwerb als hchstes ,ziel gesetzt haben1 verkaufen1 ohne da sie sich dessen bewut sind1 ihre ,seele dem ,reichtum1 entweder einzelnen oder ,gemeinschaften4 ,jene1 die in ihre politische ,macht verliebt sind und sich an der ,ausdehnung ihrer ,herrschaft ber fremde ,rassen weiden1 liefern allmhlich ihre eigene ,freiheit und ,menschlichkeit den ,organisationen aus1 die ntig sind1 um andere ,vlker in ,sklaverei zu halten4 ,in den sogenannten freien ,lndern ist die ,mehrzahl des ,volkes nicht frei2 sie wird von der ,minderheit nach einem ,ziel hingetrieben1 das sie nicht einmal kennt4 ,dies wird nur dadurch mglich1 da die ,menschen die sittliche und geistige ,freiheit nicht als ihr ,ziel anerkennen4 ,sie schaffen mit ihren ,leidenschaften riesige ,strudel1 und wenn sie von der bloen ,geschwindigkeit ihrer wirbelnden ,bewegung ganz berauscht und schwindlig sind1 so halten sie dies fr ,freiheit4 ,aber das ,verhngnis1 das ihrer wartet1 ist so gewi wie der ,tod1 -- denn die ,wahrheit des ,menschen ist sittliche ,wahrheit1 und seine wahre ,befreiung geschieht nur im ,geiste4 ,die groe ,mehrzahl der heutigen ,nationalisten in ,indien ist der ,meinung1 da wir mit der ,entwicklung unserer sozialen und geistigen ,ideale endgltig fertig sind1 da diese ,arbeit des ,aufbaus der ,gesellschaft schon seit ,jahrtausenden bei uns getan ist1 und da wir jetzt unsere ganze ,schaffenskraft in politischer ,richtung bettigen knnen4 ,wir denken nicht im entferntesten daran1 unsere gegenwrtige ,hilflosigkeit auf soziale ,unzulnglichkeit zurckzufhren1 denn unser ,nationalismus hat den ,glauben1 da dies ,system schon fr alle ,zukunft zur ,vollendung gebracht wurde von unseren ,vorfahren1 die die bermenschliche ,gabe prophetischen ,schauens und die bernatrliche ,kraft der ,frsorge fr unendliche ,zukunft hatten4 ,daher machen wir fr alles ,elend und fr alle ,unzulnglichkeiten die geschichtlichen ,ereignisse verantwortlich1 die pltzlich von auen ber uns hereinbrachen4 ,und aus diesem ,grunde glauben wir1 da es unsere einzige ,aufgabe ist1 ein politisches ,wunder von ,freiheit auf dem ,flugsand sozialer ,sklaverei aufzubauen4 ,ja1 wir wollen den ,strom unserer eigenen ,geschichte abdmmen und aus den ,quellen der ,geschichte anderer ,vlker ,macht borgen4 ,die unter uns1 die dem ,wahn erlegen sind1 da politische ,freiheit uns frei machen wrde1 haben die ,lehre des ,westens als ,evangelium angenommen und ihren ,glauben an die ,menschheit verloren4 ,wir mssen bedenken1 da jede soziale ,schwche1 an der wir festhalten1 in der ,politik zu einer ,quelle von ,gefahren wird4 ,dieselbe ,passivitt1 die uns bei unseren sozialen ,einrichtungen an toten ,formen hngen lt1 wird in der ,politik starre ,kerkermauern um uns aufrichten4 ,die ,engherzigkeit1 die es mglich macht1 da wir einem groen ,teil der ,menschheit das drckende ,joch der ,minderwertigkeit auflegen1 wird sich in der ,politik als ,tyrannei und ,ungerechtigkeit behaupten4 ,wenn unsere ,nationalisten von ihren ,idealen sprechen1 so vergessen sie1 da bei uns dem ,nationalismus die ,grundlage fehlt4 ,dieselben ,leute1 die diese ,ideale hochhalten1 sind in ihrer sozialen ,haltung die ,konservativsten4 ,die ,nationalisten sagen z4 ,b43 ,seht die ,schweiz1 wo sich trotz der ,rassenunterschiede die ,vlker zu einer ,nation zusammengeschlossen haben4 ,aber ihr mt bedenken1 da sich in der ,schweiz die ,rassen vermischen und untereinander heiraten knnen1 weil sie eines ,stammes sind4 ,in ,indien ist dies nicht der ,fall4 ,und wenn wir von den verschiedenen ,nationalitten ,europas sprechen1 so denken wir nicht daran1 da dort die ,nationen nicht den physischen ,widerwillen gegeneinander haben wie unsere verschiedenen ,kasten4 ,gibt es irgendwo in der ,welt ein ,beispiel dafr1 da ,glieder eines ,volkes1 die ihr ,blut nicht mischen drfen1 doch ihr ,blut fr einander vergieen1 es sei denn gezwungen oder um ,sold8 ,und knnen wir jemals hoffen1 da diese moralischen ,schranken1 die der ,vermischung unserer ,rassen im ,wege stehen1 nicht auch ein ,hindernis fr unsere politische ,einheit sein werden8 ,auch drfen wir uns nicht verhehlen1 da unsere sozialen ,beschrnkungen noch immer so tyrannisch sind1 da sie die ,menschen zu ,feiglingen machen4 ,wenn mir jemand sagt1 er habe ketzerische ,ansichten1 wage aber nicht1 ihnen zu folgen1 weil er sonst gesellschaftlich gechtet wrde1 so verzeihe ich es ihm1 da er ein unwahres ,leben fhrt1 um berhaupt leben zu knnen4 ,dieser bei uns herrschende soziale ,geist1 der uns dazu treibt1 unseren ,mitmenschen das ,leben zur ,last zu machen1 wenn sie auch nur in der ,wahl ihrer ,nahrung von uns abweichen1 wird sich sicher in unserer politischen ,organisation behaupten und schlielich ,zwangsmaschinen erzeugen1 die jeden vernunftgemen ,unterschied und damit jedes wirkliche ,leben zermalmen werden4 ,und die ,tyrannei wird die unvermeidliche ,lge und ,heuchelei im politischen ,leben nur noch schlimmer machen4 ,ist denn der bloe ,name ,freiheit so wertvoll1 da wir um seinetwillen unsere sittliche ,freiheit opfern sollen8 ,die ,wirkung unserer ausschweifenden ,gewohnheiten zeigt sich noch nicht gleich1 wenn wir noch in der vollen ,kraft unserer ,jugend sind4 ,aber sie zehrt allmhlich diese ,kraft auf1 und wenn die ,zeit des ,abstiegs beginnt1 da haben wir unsere ,rechnungen zu begleichen und unsere ,schulden zu bezahlen und stehen bald vor dem ,bankrott4 ,noch knnt ihr im ,westen den ,kopf hoch tragen1 obgleich eure ,menschlichkeit aus dem ,rausch organisierender ,macht nicht mehr herauskommt4 ,auch ,indien konnte auf der ,hhe seiner ,jugend die ,last seiner sozialen ,organisationen1 die auf seine ,lebensorgane drckten1 tragen und hielt sich tadellos gerade dabei1 aber es ist ihm zum ,verhngnis geworden und hat seine lebendige ,natur allmhlich gelhmt4 ,und so ist es gekommen1 da die gebildeten ,schichten ,indiens kein ,gefhl haben fr seine sozialen ,nte4 ,sie sind gerade stolz auf die ,steifheit unseres sozialen ,rckgrats1 -- und weil das gesunde ,schmerzgefhl in den ,gliedern unseres sozialen ,organismus abgestorben ist1 so lassen sie sich zu dem ,glauben verleiten1 da alles in ,ordnung sei4 ,daher glauben sie1 da das politische ,feld jetzt der einzige ,spielraum fr alle ihre ,krfte ist4 ,sie machen es wie jemand1 dessen ,beine eingeschrumpft und unbrauchbar geworden sind und der sich einzureden versucht1 er fhle diese ,glieder nicht1 weil sie ganz wiederhergestellt seien1 nur die ,krcken seien nicht in ,ordnung4 ,dies ist es1 was ich ber die soziale und politische ,wiedergeburt ,indiens sagen wollte4 ,nun ein ,wort ber seine ,industrie4 ,man hat mich oft gefragt1 ob seit dem ,beginn der britischen ,herrschaft die ,industrie in ,indien sich gehoben habe4 ,ich mu daran erinnern1 da die britische ,regierung gleich am ,anfang unsere ,industrie unterdrckt hat und da wir seit der ,zeit keinerlei wirkliche ,hilfe oder ,ermutigung gefunden haben1 uns den ungeheuren ,handelsorganisationen der modernen ,welt gegenber zu behaupten4 ,die ,nationen haben entschieden1 da wir ein lediglich ackerbautreibendes ,volk bleiben und sogar den ,gebrauch der ,waffen fr alle ,zeiten verlernen sollen4 ,so wird ,indien in eine ,reihe leicht verdaulicher ,bissen verwandelt1 die jede ,nation1 auch wenn sie ein noch so unentwickeltes ,gebi hat1 zu jeder ,zeit verschlucken kann4 ,indien hat daher wenig ,gelegenheit1 seine ,originalitt auf dem ,gebiete der ,industrie zu zeigen4 ,ich meinesteils glaube nicht an die plumpen ,riesenorganisationen unserer heutigen ,zeit4 ,schon die ,tatsache ihrer ,hlichkeit zeigt1 da sie in ,disharmonie mit der ganzen ,schpfung sind4 ,die groen ,krfte der ,natur offenbaren ihre ,wahrheit nicht in ,hlichkeit1 sondern in ,schnheit4 ,schnheit ist das ,siegel1 das der ,schpfer unter seine ,werke setzt1 wenn er mit ihnen zufrieden ist4 ,alle unsere ,erzeugnisse1 die die ,gesetze der ,vollkommenheit frech verletzen und sich schamlos in ihrer hlichen ,plumpheit zeigen1 sind bestndig unter dem ,gewicht von ,gottes ,zorn4 ,wenn euer ,handel nicht die ,wrde der ,schnheit hat1 ist er unwahr4 ,die ,schnheit und ihre ,zwillingsschwester1 die ,wahrheit1 brauchen zu ihrer ,entfaltung ,mue und ,selbstbeherrschung4 ,aber die ,gewinnsucht kennt keine ,schranken1 wenn sie sich nur ausdehnen kann4 ,ihr einziges ,ziel ist ,hervorbringen und ,verschlingen4 ,sie hat weder ,mitleid mit der schnen ,natur noch mit lebendigen menschlichen ,wesen4 ,sie ist unbarmherzig bereit1 ohne auch nur einen ,augenblick zu zgern1 ,schnheit und ,leben zu zermalmen und sie zu ,geld zu machen4 ,diese hliche ,roheit im ,handel stand in ,verachtung bei unseren ,vorfahren1 die noch ,mue hatten1 das ,idealbild der ,menschheit ruhigen1 ungetrbten ,blickes zu schauen4 ,die ,menschen jener ,zeiten schmten sich mit ,recht des niederen ,triebes1 der nur auf ,gewinn geht4 ,aber in unserem ,zeitalter der ,naturwissenschaften hat das ,geld durch das ,gewicht seiner ,masse sich den ,thron erworben4 ,und wenn es nun vom ,gipfel seiner aufgehuften ,schtze aus die hheren ,instinkte des ,menschen verhhnt und die ,schnheit und alle edlen ,gefhle aus seiner ,nhe verbannt1 so unterwerfen wir uns ihm4 ,denn wir haben uns in unserer ,armseligkeit von ihm bestechen lassen1 und unsere ,einbildungskraft1 von seinem ,riesenumfang berwltigt1 kriecht vor ihm im ,staube4 ,aber gerade dieser ,riesenumfang und seine endlose ,kompliziertheit sind sichere ,zeichen seines ,versagens und seiner inneren ,schwche4 ,ein gebter ,schwimmer zeigt seine ,muskelkraft nicht durch heftige ,bewegungen2 seine ,kraft ist unsichtbar und uert sich in vollkommener ,anmut und ,ruhe4 ,was den ,menschen vom ,tier unterscheidet1 ist seine innere ,kraft und sein innerer ,wert1 die beide nicht von auen sichtbar sind4 ,aber die heutige ,handelskultur braucht nicht nur zuviel ,zeit und ,raum1 sondern ttet ,zeit und ,raum4 ,ihre ,bewegungen sind heftig1 ihre ,stimme laut und mitnend4 ,sie trgt ihren ,fluch in sich1 weil sie die ,menschheit1 auf der sie steht1 zu einer unfrmlichen ,masse zertrampelt4 ,sie ist rastlos bemht1 ,glck in ,geld umzuwandeln4 ,der ,mensch sucht seine ,menschlichkeit in die kleinste ,ecke zusammenzudrcken1 um fr ihre ,organisation ausgiebigen ,raum zu schaffen4 ,er spottet seine menschlichen ,gefhle zuschanden1 weil sie seinen ,maschinen im ,wege sein knnten4 ,in unserer ,mythologie haben wir die ,sage1 da der1 der sich ,kasteiungen auferlegt1 um die ,unsterblichkeit zu gewinnen1 ,versuchungen zu bestehen hat1 die ihm von ,indra1 dem ,herrn der ,unsterblichen1 geschickt werden4 ,wenn er sich von ihnen verlocken lt1 ist er verloren4 ,der ,westen hat seit ,jahrhunderten nach ,unsterblichkeit gestrebt4 ,indra hat ihm die ,versuchung geschickt1 um ihn zu prfen4 ,diese ungeheure ,versuchung heit ,reichtum4 ,der ,westen hat nicht widerstanden1 und seine menschliche ,kultur hat sich in der ,wste des ,maschinenwesens verirrt4 ,dieser ,handelsgeist mit seinem barbarisch hlichen ,schmuck ist eine furchtbare ,gefahr fr die ganze ,menschheit1 weil er das ,ideal der ,macht ber das der ,vollkommenheit stellt4 ,er lt den ,kultus der ,selbstsucht in schamloser ,nacktheit triumphieren4 ,unsere ,nerven sind zarter als unsere ,muskeln4 ,das ,feinste und ,wertvollste in uns wird hilflos und schwach1 wenn wir ihm den ,schutz nehmen1 den es gerade wegen seiner ,feinheit braucht4 ,wenn daher die gefhllose1 rohe ,macht in blinder ,wut ber die ,strae der ,menschheit hinstrmt1 so verscheucht sie durch ihre ,roheit die ,ideale1 die wir in jahrhundertelangem ,martyrium gehegt haben4 ,die ,versuchung1 die schon dem ,starken verhngnisvoll ist1 wird es dem ,schwachen noch mehr4 ,und daher kann ich sie bei uns in ,indien nicht willkommen heien1 wenn auch der ,herr der ,unsterblichen sie gesandt hat4 ,lat unser ,leben einfach in seiner ueren ,erscheinung und reich an innerem ,gewinn sein4 ,lat unsere ,kultur sich auf die feste ,basis sozialen ,zusammenwirkens grnden1 und nicht auf ,kampf und wirtschaftliche ,ausbeutung4 ,wie wir dies heute knnen1 wo wir in den ,zhnen des wirtschaftlichen ,drachen sind1 der unser ,lebensblut aussaugt1 dies zu finden1 ist die ,aufgabe der ,denker aller stlichen ,vlker1 die an die menschliche ,seele glauben4 ,es ist ein ,zeichen von ,ohnmacht und ,trgheit1 wenn wir ,lebensbedingungen annehmen1 die andere mit andern ,idealen uns auferlegen4 ,wir sollten uns aufraffen und die ,krfte der ,welt uns dazu dienstbar machen1 unsere ,geschichte zu ihrem eigenen ,ziel1 der ,vollkommenheit1 zu fhren4 ,aus dem ,gesagten wird man sehen1 da ich kein ,volkswirtschaftler bin4 ,ich will zugeben1 da es ein ,gesetz von ,angebot und ,nachfrage gibt und da der ,trieb des ,menschen immer dahin geht1 mehr haben zu wollen1 als gut fr ihn ist4 ,und doch halte ich an meinem ,glauben fest1 da es so etwas gibt wie die ,harmonie vollen ,menschentums4 ,wer sie hat1 der ist reich bei aller ,armut1 er ist ,sieger1 wenn er auch besiegt wird1 ihn fhrt der ,tod zur ,unsterblichkeit1 wo die ewige ,gerechtigkeit seine ,schmach in strahlenden ,triumph wandelt4 ,,der ,,sonnenuntergang ,,des ,,jahrhunderts ,geschrieben in bengalischer ,sprache am letzten ,tage des letzten ,jahrhunderts #a4 ,die letzte ,sonne des ,jahrhunderts versinkt in den blutigroten ,wolken des ,westens und im ,wirbelsturm des ,hasses4 ,die nackte ,selbstsucht der ,vlker tanzt in wahnsinniger1 trunkener ,gier zu den ,klngen der klirrenden ,schwerter und der heulenden ,rachegesnge4 #b4 ,doch der hungrige ,leib der ,nation wird im ,augenblick der hchsten ,raserei zerplatzen von ihrem schamlosen ,fressen4 ,denn sie hat die ,welt zu ihrem ,fra gemacht4 ,und whrend sie sie gierig beleckt und zermalmt und in groen ,bissen hinabschlingt1 ,schwillt sie mehr und mehr1 ,bis mitten in diesem unheiligen ,festmahl der ,strahl des ,himmels pltzlich herabfhrt und ihr brutales ,herz durchbohrt4 #c4 ,das purpurne ,leuchten am ,horizont ist nicht die ,morgenrte deines ,friedens1 mein ,mutterland1 ,es ist der ,widerschein des ,scheiterhaufens1 auf dem ein ungeheurer ,leichnam zu ,asche verbrennt2 die ,selbstsucht der ,nation1 die sich den ,tod gefressen4 ,dein ,morgen wartet hinter dem stillen ,dunkel des ,ostens1 ,er wartet geduldig und schweigend4 #d4 ,sei wach1 ,indien6 ,halt' dein ,opfer bereit fr den heiligen ,sonnenaufgang6 ,la deine ,stimme die erste sein1 die ihn begrt1 und singe3 ,komm ,friede1 du aus ,gottes groem ,schmerz geborene ,tochter1 ,komm mit deinem ,schatz von stillem ,glck1 ,komm mit dem ,schwert der ,tapferkeit1 ,komm mit dem ,kranz der ,sanftmut auf der ,stirn6 #e4 ,oh1 meine ,brder1 schmt euch nicht1 vor den ,stolzen und ,mchtigen zu stehen ,in dem weien ,gewande eurer ,einfalt6 ,eure ,krone sei die ,demut1 und eure ,freiheit die ,freiheit der ,seele4 ,auf der kahlen ,sttte eurer ,armut errichtet tglich von neuem ,gottes ,thron1 ,und wisset3 das ,ungeheure ist nicht das ,groe1 und ,stolz whrt nicht ewig4 ,,inhalt ,nationalismus im ,westen #e ,nationalismus in ,japan #fa ,nationalismus in ,indien #abj ,der ,sonnenuntergang des ,jahrhunderts #afd ,illustration ,gedruckt im ,sommer #aiba bei ,poeschel ,trepte in ,leipzig 99