,,klagen ,,eines ,,knaben ,,von ,,carl ,,ehrenstein ,,leipzig ,,kurt ,,wolff ,,verlag #aiaf ,sechster ,band der ,bcherei ,der jngste ,tag4 ,zweite ,auflage ,,copyright #aiaf ,,by ,,kurt ,,wolff ,,verlag ,,leipzig ,,gedruckt ,,bei ,e4 ,,haberland ,,in ,,leipzig-,r4 ,,meinem ,,bruder ,,albert ,und hundert ,jahre nach dem ,tode dessen1 der kein ,erlser war1 kam ich in den ,krper eines anderen ,menschen4 ,der ,trger meines ,krpers wurde ,caj ,rolo genannt4 ,er war in ,sklaverei zur ,sklaverei geboren4 ,von ,geburt an bis zum ,tode kannte er nur ,heulen und ,zhneklappern4 ,mutter schlug ihn1 ,vater auch4 ,aufseher stie ihn4 ,kinder warfen ihn her und hin4 ,hunde bissen ihn1 und traurig fragte er sich immer3 ,warum8 ,als er so gro wie ein ,spaten war1 mute er einem solchen dienen4 ,bevor noch ,sonne schien1 und lange nachdem sie erloschen war1 ununterbrochen1 hindurch den langen ,zeitraum eines ,tages und einer halben ,nacht1 mute er das ,werkzeug bedienen4 ,und oft schlug ihn da der ,spaten auch4 ,einst1 als er wieder von allen geschlagen war1 weinte der ,knabe und dachte zu sich3 ,soll ich ,armer denn zeit meines ,lebens1 da ich in ,sklaverei geboren wurde1 ,sklave sein1 gekrnkt werden von ,menschen1 ,tieren1 ,dingen8 ,soll nie ,sonne mich ruhend sehen1 nie ,freuden und ,mdchen mich freuen8 ,soll ich ewig arbeiten und nie leben8 ,kann ich das ,leben nicht finden1 so will ich den ,tod suchen6 ,der ,knabe ging aber aus1 das ,leben zu finden1 -- nicht den ,tod zu suchen1 doch kam er an ein weites ,wasser1 und da setzte er ber -- das ,leben 4 4 4 ,ich flog ber das ,wasser4 ,lange schwebte ich mit ,vgeln in der ,luft1 bis ich mich hinablie1 in dem ,krper eines befruchteten ,weibes zu landen4 ,menschen kamen und tteten im ,namen dessen1 dessen ,namen sie geraubt1 und dessen ,worte3 ,fget eurem ,nchsten nicht bles zu6 sie nicht erhrt hatten1 das ,weib 4 4 4 ,ich entging der ,frucht und flog in ein fernes ,meer zum ,lande der schwarzen ,menschen4 ,dort fand ich ,leute vor1 die sich ,missionre der groen ,seele nannten1 die aber ,missionre nur des eigenen ,leibes waren4 ,sie verwirrten die ,seelen der ,eingeborenen1 verwsteten ihre ,krper und ,lnder4 ,ich war in den ,krper eines ,negers gekommen4 ,chwala nannte ihn die ,mutter1 als sie ihn sah4 ,sie liebte ihn und tat ihm ,gutes4 ,kamen die ,weien zu dieser ,familie4 ,den ,vater vergifteten sie mit heiem ,wasser1 der ,mutter zerschmetterten sie den ,kopf mit einem eisernen ,kreuz1 die ,schwestern fesselten sie und nahmen sie in ihre ,huser1 und ,chwala und seinen jungen ,brdern zerschnitten sie die ,sehnen im ,knie und warfen sie in die ,bergwerke zur ,arbeit4 ,in dauernder ,nacht1 unter der ,erde1 mute ,chwala graben4 ,faules ,wasser bekam er zu trinken1 faule berbleibsel zu essen4 ,manchmal1 wenn die ,aufseher besonders stark mit dem heien ,wasser gefllt waren1 bekam er nichts als ,faustschlge4 ,seine ,wunden im ,knie eiterten4 ,eiter fra ,fleisch und ,knochen4 ,der ,krper war aber stark und starb nicht4 ,ein ,aufseher war ber ,chwala sehr erbost4 ,in einer ,nacht verlangte er von ihm1 er mge ihm die ,fe kssen4 ,chwala stand auf und stolperte4 ,da schlug ihn der ,aufseher mit dem ,eisenknauf seiner ,peitsche auf die ,schlfe1 in das ,hirn hinein4 ,chwala fiel hin1 und der ,tod kam zu ihm 4 4 4 ,wieder flog ich auf1 flog ber weites1 weites ,wasser und kam zu einem noch nicht von ,weien bedreckten ,lande4 ,ich kam zu einem hohen ,volke4 ,sie liebten die ,sonne und den ,frieden4 ,putamajo hie meine ,trgerin4 ,und wieder kamen jene1 die sich ,diener nennen und machten sich das ,volk zum ,diener4 ,raubend vernichteten sie ,volk und ,land4 ,mit ,putamajos ,krper belustigten sie sich1 bis er verging 4 4 4 ,ich fliege weiter1 komme an jemandem vorbei4 ,blut quillt ihm aus den ,seiten1 ,trnen aus den ,augen1 und ob der ,schmerzen seiner ,seele weint er und sagt3 ,ich habe noch umsonst gelebt und gelitten4 ,ich aber hre das ,wort3 noch -- und nehme es mit mir im ,fluge 4 4 4 ,ich fliege4 ,weit8 ,ich will nicht mehr wandern1 will ruhen4 ,wird einer mden ,seele bald eine weie ,taube von einer emporgekommenen ,erde berichten8 ,ist noch immer schlechtes ,wasser ber der ,erde8 ,schreit niemand3 ,land6 ,land68 ,ich will nicht mehr wandern1 will ruhen4 99 99 99 99 99 ,an einem ,teiche ging ich vorbei1 in dem schwammen ,enten und quakten4 ,sie schienen mit dieser ihrer ,beschftigung zufrieden zu sein1 denn ihr ,quaken klang gesttigt4 ,manchmal kam jemand1 ttete eine ,ente und a sie1 und die ,ente schwamm nicht mehr und lie auch das ,quaken sein1 und schien auch mit ihrer jetzigen ,beschftigungslosigkeit zufrieden zu sein1 denn ihr ,nichtquaken kam aus sattem ,magen und klang mir gesttigt 4 4 4 ,ein ,land ging ich entlang1 in dem waren ,menschen und quakten4 ,sie schienen mit dieser ihrer ,beschftigung zufrieden zu sein1 denn ihr ,quaken kam aus vollem ,magen und klang gesttigt4 ,manchmal kam jemand1 ein ,tod1 ttete einen ,menschen und a ihn4 ,der ,mensch lie dann das ,quaken sein und war auch damit zufrieden1 denn sein ,quaken der ,ruhe klang mir gesttigt 4 4 4 ,heute werde ich an den ,teich gehen und die ,enten fragen1 warum sie schwimmen1 quaken und zufrieden sind4 ,heute werde ich in das ,land gehen und die ,menschen fragen1 warum sie sind1 quaken und zufrieden sind4 ,heute werde ich zum ,tod gehen und ihn fragen1 warum er ist1 ,dinge ttet1 sie it und dann zufrieden rlpst4 ,heute werde ich den ,schreiber dieser ,worte fragen1 warum er lebt1 quakt und unzufrieden ist 4 4 4 ,und sie alle werden mir sagen3 ,wir quaken1 weil wir quaken4 ,wir sind1 weil wir sind4 ,wir quaken1 solange wir sind1 sind wir nicht mehr1 so lassen wir es sein4 ,zufrieden oder unzufrieden quaken wir1 sind wir1 weil es uns so gefllt und gut dnkt4 ,qua1 qua 4 4 4 4 4 4 99 99 99 99 99 ,mich schmerzt mein ,kopf1 mein ,krper ist mde1 ich mchte mich auf den ,boden fallen lassen und aufhren1 mich aufrecht zu erhalten4 ,doch ich darf es nicht1 der ,lehrer scheint mit mir sprechen zu wollen1 ich mu ,aufmerken markieren1 und deshalb nicke ich des fteren mit dem ,kopf und lchle1 als wre das1 wovon der ,lehrer spricht1 mir sehr einleuchtend und als wrde ich ihm groes ,interesse entgegenbringen4 ,gut ist es1 da ich dabei nicht direkt auf den ,lehrer schaue1 die ,leere und ,starre meiner ,augen mte dem ,lehrer sagen1 da mein ,lcheln eine ,lge ist4 ,doch wei ich1 im ,notfalle knnte ich auch meine ,augen aus ihrer ,starre reien1 mit ihnen lcheln1 mit ihnen lgen4 ,es scheint1 der ,lehrer will es1 er spricht mich an4 ,ich mu seine ,worte erst in meinem ,hirn aufnehmen1 denn sinnlose ,laute hrt bisher nur mein ,ohr4 ,es ist mir endlich geglckt1 und schon sagt mir mein hilfreicher ,nachbar1 was der ,lehrer zu hren wnscht4 ,gut1 da der ,lehrer schon von mir ablt1 sonst htte ich ihn noch gefragt -- was die ganze ,zeit mich schon bedrckt -- wozu das alles ist1 wozu ich im ,trauerspiel ,schule1 dessen ,dauer ohne erlsendes ,ende zu sein scheint1 mitspielen mu1 weshalb das ,stck berhaupt aufgefhrt wird1 und warum es durch so viele tote ,saisons geschleppt wird4 ,doch ich wei1 nie werde ich den ,lehrer fragen1 denn aufschreiend wrde ich ihm auf seine ,lgenantwort antworten3 ,non vitae1 sed scholae discimus666 ,er wrde das aber nicht verstehen1 wie auch1 wenn ich ihm sagen wrde1 da die ,schule und das ,leben1 beides1 ,lgen sind4 ,unverstndig wrde mein ,verstand seinem ,unverstand scheinen1 deshalb unterlasse ich alles ,sprechen und lebe weiter in der ,schule1 wie ich im ,leben weiterleben werde1 eben weil ich noch nicht tot bin4 99 99 99 99 99 ,er war ,repetent4 ,ich hatte ,nachprfung gehabt4 ,wir gefielen einander und wurden ,freunde4 ,gegenseitig schrieben wir die ,schularbeiten von einander ab1 machten uns auf ,fehler aufmerksam4 ,doch bei der lateinischen ,schularbeit zeigte er mir einen ,fehler nicht1 und als er die bessere ,note bekam1 lchelte er4 ,zur ,strafe dafr1 da er mir die ,freundschaft beschmutzt hatte1 beschmutzte ich ihm das ,lineal4 ,er verlangte1 da ich es reinige1 ich tat es nicht4 ,schulrecht und ,schlerstolz hatte ich4 ,und als er mir mit ,klage beim ,lehrer drohte1 sagte ich ihm verchtlich1 er mge nach seinem ,belieben verfahren1 ich mge ihn nicht mehr4 ,ich wandte mich von ihm ab und meiner ,beschftigung zu1 verfolgte ,harun al ,raschid durch tausendundeine ,nacht4 ,der ,verrter an meiner ersten ,freundschaft zeigte mich und meine ,tat dem ,lehrer an4 ,solche ,schandtat verstand ich nicht und nahm das ,urteil des ,lehrers wortlos entgegen4 ,der ,lehrer htte mich doch nicht verstanden1 wenn ich ihn ber ,schulrecht belehrt htte4 ,nach dieser ,affre sandte mir der ,judas einen ,unterfreund und bot mir neuerdings seine ,freundschaft an4 ,ich wies sie ab4 ,und wandelte allein1 ber dieses ,vorgehen meines ,freundes a4 ,d4 nachdenkend4 ,und dieser ,schurke lie eine schurkische ,rachetat folgen4 ,am nchsten ,morgen stand er auf und sagte dem ,lehrer1 sein ,reizeug fehle ihm1 noch vor dem ,unterricht htte er es besessen1 wie ,augenzeugen bezeugen knnten4 ,und er wandte den ,verdacht1 ihm das ,reizeug gestohlen zu haben1 auf mich1 und der ,lehrer1 der mir nicht gefiel1 und dem ich deshalb nicht gefiel1 gab ihm recht und sagte zu mir3 ,sie scheinen der ,dieb zu sein6 ,der ,lehrer hatte die ,angelegenheit vorher nicht geprft1 mich nicht sprechen lassen4 ,dieb hie er mich vor der ganzen ,klasse1 ,dieb echoten die ,schler1 und der ,verrter grinste mich an4 ,ohne ,trne1 weinend1 fiel ich in die ,bank 4 4 4 99 99 99 99 99 ,ich sitze vor der ,uhr und starre sie an4 ,das ist meine tgliche ,beschftigung4 ,ihr werdet sagen1 das sei eine nutzlose ,beschftigung4 ,o nein1 das ist nicht wahr1 denn ich werde dafr bezahlt4 ,ja1 etwas eintnig ist sie1 da die ,uhr nur eine ,gangart hat1 in der sie seit ihrer ,erschaffung geht und in immer gleicher ,tonlage und ,tonart zu mir spricht4 ,aber das macht mir nun nichts mehr4 ,ich habe mich damit abgefunden1 d4 h4 ich mute1 denn wrde ich mit meiner ,beschftigung nicht zufrieden sein1 so wrde man mir sie nehmen1 ich wrde nichts bezahlt bekommen1 knnte nicht weiter leben und arbeiten1 um zu arbeiten4 ,es ist nmlich jetzt so schwer1 ,arbeit zu finden1 alle ,arbeiten sind vergeben4 ,die ,mondanstarrer brauchen keinen neuen1 und auch bei den ,auf-die-,erde-,spuckern sind alle ,posten besetzt4 ,deshalb trachte ich1 meinen ,vorgesetzten keinen ,anla zur ,klage zu geben und starre die ,uhr gut an4 ,ich glaube1 niemand kann das so gut wie ich4 ,manchmal1 um mich ein wenig zu unterhalten1 folge ich den ,sekunden- und ,minutenzeigern mit meinen ,zeigefingern1 obwohl das sehr strenge verboten ist4 ,doch ich wurde noch nie auf diesen ,abwegen betroffen1 denn1 kommt jemand zu mir in meine ,zelle1 so gebe ich1 bevor er noch bei mir ist1 schon wenn ich das geringste ,gerusch von ,tritten hre1 schnell die ,finger von der ,uhr und starre sie vorgeschriebenermaen bewegungslos an4 ,doch immer1 wenn ich meine ,finger denen der ,uhr folgen lasse1 schaut sie mich spottend an1 denn sie wei1 da meine ,finger nicht soviel aushalten knnen wie ihre und da ich meine ,finger bald fallen lassen werde4 ,auch meine ,augen halten nicht soviel wie die ,uhr aus1 mde fallen mir oft die ,lider ber meine ,augen4 ,doch sofort reie ich die ,lider empor1 und meine ,augen starren die ,uhr an1 denn ich will meine ,pflicht erfllen und will nicht die ,leute1 die mich bezahlen1 betrgen1 indem ich ihnen fr ihr ,geld nicht den vereinbarten ,gegenwert leiste4 ,eigentlich3 wozu ich die ,uhr anstarren mu1 wei ich nicht4 ,aber dies wei mein ,herr4 ,denn er spricht sehr gro davon1 und ich ahne1 auch ich werde bald meine ,arbeit verstehen und zu wrdigen wissen4 ,sagte mir doch gestern der ,herr1 wenn ich grer sein werde1 wrde ich all dies verstehen1 und bis dahin erflle ich getreulich meine ,pflicht1 worob mich mein ,herr auch lobt und liebt4 ,und ich warte1 da meine ,jahre kommen1 mich lter und grer machen1 mir das ,verstndnis fr ,arbeit und andere ,dinge geben4 99 99 99 99 99 ,mein ,wecker schrillt mir in die ,ohren4 ,mein ,tag fllt mich an4 ,ins ,gefngnis4 ,arbeite1 ,sklave6 ,ich der ,herr1 peitsche dich mit ,befehlen4 ,du bist meine ,hur fr ,dirnenmonatslohn4 ,sklave1 sklave mehr6 ,schneller1 sonst gibt es ,peitsche6 ,hier nimm deinen ,lohn6 ,leck mir die ,hand6 ,sklave schufte6 ,schneller6 ,diese ,bcher auf deinen ,kopf6 ,schleppe sie den ,tag6 ,hre ,sklave1 ich bin auch in der ,nacht dein ,herrdmon6 ,trage sie nachts in deine ,trume auch6 ,ich sitze auf deinem ,bauch4 ,ich rauche dich an4 ,drossle und presse dich4 ,fresse dich4 ,bei lebendem ,leben4 ,sthnst du ,sklave8 ,mein ,fu ist auf deinem ,kopf4 ,ich reie dich nieder an deinem ,schopf4 ,werfe und schlage dich4 ,denn du bist mein ,sklave4 ,mir verkauft frs tgliche ,brot4 ,um ,schandenlohn4 ,ich gebe dir auch ,hohn4 ,brichst du zusammen1 werfe ich dich fort4 ,in den ,ab-,ort des ,lebens4 ,in den ,arbeitstod4 ,nicht in den wirklichen1 ,trichter4 ,nein4 ,weiter renne du dann1 aber als kranker ,hund in der ,mhle deines ,lebens1 das du mir verkauft hast4 ,weiter gehe in deiner ,krankheit4 ,in die ,arbeit4 ,du entkommst mir nicht aus dem ,gefngnis4 ,flchtest du fr kurze ,zeit1 grre ,last werfe ich auf dich4 ,langsam werde ich dein ,licht ausblasen4 ,und entznden werde ich es mit der ,peitsche4 ,sklave6 sklave6 99 99 99 99 99 ,gefangen bin ich1 kann nicht entkommen1 wo ich mich auch hinwende1 sind ,tage4 ,enteile ich vorwrts1 laufe ich hintwrts1 ich komme zu ,tagen4 ,sie lassen mich nicht aus1 eingekerkert bin ich von ihnen1 von allen ,seiten4 ,bleibe ich ruhig1 bewege ich mich nirgendhin1 es hilft mir nichts1 die ,tage kommen ber mich4 ,ein bser ,zauberer1 dem etwas angetan zu haben ich mich nicht entsinne1 mu mich verflucht1 zu ewigen ,tagen verdammt haben4 ,die ,tage1 sie sind ohne ,unterschied1 sie gleichen einander1 wie ein ,tag dem andern4 ,ich kann sie nicht voneinander unterscheiden1 auseinander halten1 sie sind ,meer1 das keinen ,rand hat1 ,raum ohne ,ende1 greifen ineinander1 keine ,marke zu merken1 zu erkennen4 ,in diese ,tage bin ich gesetzt1 kann nicht aus ihnen4 ,es wird mich nicht von ihnen erretten1 wenn ich vielleicht nicht mehr wissen werde1 da ich bin1 der ich bin1 wenn ich tot sein werde1 wenn ich in andere ,formen umgeformt werde4 ,der ,kerker der ,tage1 der ,kerker der ,zeiten und ,rume wird weiter bestehen1 ewig sein4 ,denn es ist keine ,aussicht dafr vorhanden1 da jemand kme und ,zeit und ,raum vernichte1 tte4 99 99 99 99 99 ,einmal1 ja1 da mu es doch ganz anders gewesen sein als jetzt4 ,ich erinnere mich4 ,die ,lampe brannte hell1 der ,ofen war warm und im ,zimmer war eine zufriedene1 gesttigte ,stimmung4 ,der ,vater kam lchelnd ins ,zimmer1 es war abends1 er kam aus der ,fabrik1 in der tagsber er gearbeitet hatte4 ,die ,mutter empfing ihn mit guten ,worten1 und auch die andern begrten ihn freudig4 ,im ,zimmer war es wohnlich1 ein runder ,tisch1 ein ,teppich darunter1 ,gardinen vor den ,fenstern 4 4 4 ,und neben der ,mutter war eine ,wiege1 und in der ,wiege1 da war ich4 ,und damals1 als ich noch in der ,wiege lag1 da war eben alles anders als jetzt4 ,jetzt ist es dunkel im ,zimmer1 keine ,wrme ist darinnen und keine ,wohnlichkeit4 ,finster ist der ,vater1 kommt er nach ,hause1 und finstre ,worte bekommt er4 ,friede ging von denen im ,zimmer1 und ,ha kam zu ihnen4 ,und mir ist es kalt1 so kalt4 ,ich bin nicht mehr in der ,wiege4 ,halberwachsen bin ich1 und soll verdienen4 ,und dieses ist mein ,tod1 denn als ich in der ,wiege war1 da wiegten mich andre ,worte und ,trume als3 ,verdienen1 ,dienen4 ,und als ich noch ein ,embryo war1 da dachte ich nicht daran1 da ich geboren werden wrde1 um zu dienen1 und nicht um zu leben4 ,und jetzt1 da ich erwachsen bin1 bin ich noch weniger als zuvor gesinnt zu dienen1 ,herr will ich sein4 99 99 99 99 99 ,ich warte auf ,dinge4 ,und sie ereignen sich nicht4 ,ich wei nicht1 was fr ,dinge sich da ereignen sollen4 ,aber ich warte4 ,will mir nicht sagen1 da es nutzlos sei1 zu warten4 ,kein ,ereignis gab mir ein ,stelldichein4 ,und deshalb wird keines kommen4 ,leer luft mein ,leben4 ,ohne ,inhalt4 ,warum werfe ich es nicht wie ein inhaltloses ,buch von mir8 ,warum gehe ich nicht aus dem ,theater1 da mir das ,stck nicht gefllt8 ,es ist in mir die ,furcht des ,tieres vor dem ,tode4 ,das frchtet das ,unbekannte4 ,und hngt an dem ,bekannten4 ,trotzdem1 da dies ,bekannte das ,schlechteste des zu ,denkenden ist1 und das ,unbekannte nur besser sein kann4 ,und das ,tier sthnt in mir4 ,ich kann ihm nicht helfen4 ,es will mit dem ,leben ringen4 ,doch das stellt sich ihm nicht1 und der ,tod sich nicht mir4 ,das ,tier in mir will leben4 ,und kein ,leben wird ihm gegeben4 ,ohnmchtig schlafft es durchs ,leben4 ,und neben dem ,tier gehe ich einher4 ,es aber ist mein ,treiber4 ,es treibt mich schlecht4 ,es treibt mich allein4 ,und der ,trieb ist fr zwei4 ,ich will ein zweites ,tier4 ,will ,wrme1 ,sonne4 ,ein ,mdchen4 ,doch die ,dinge wollen nicht mich4 ,und so mu ich warten4 99 99 99 99 99 ,mdchen1 du1 ich liebe dich4 ,sagen werde ich es dir nie1 denn zu groe ,trauer gebar dir ,liebe schon1 und du wrdest meiner ,liebe nicht glauben1 wrdest nicht glauben1 da ich nur ,mensch bin und da mein ,tier tot ist4 ,wie geschah es1 liebes ,kind1 da dich ,tierfeuer schon einmal sengte und du trotzdem nochmals dem ,feuer zu nahe kamst8 ,wolltest du1 da du schon unten warst1 unten bleiben8 ,waren dir schon alle ,dinge nebenschlich1 so sich mit dir ereigneten8 ,warum lieest du die ,befleckung deines ,krpers zu8 ,sicherlich fandest du sie angenehm1 wutest noch nicht um das ,erwachen zum hlichen ,leben4 ,so geschah es1 da du aus dir ,nichtgewesenem ,wesenheit gabst4 ,nicht lieb wars dir1 und trotzdem3 nochmals httest du1 wre es wohlweislich nicht verhindert worden1 unempfindlichem ,nichtlebendem zum ,lebenstod verholfen4 ,warum ereigneten sich diese ,dinge8 ,lieest du dich denn vom ,zeuger deiner ,qualen gerne zu weiteren drngen8 ,wolltest du ihm sagen und zeigen3 ,sieh6 welche ,schmerzen du mir zufgst1 und sieh3 ich ertrage sie6 ,wolltest du ihn so deinen ,schmerz fhlen lassen8 ,auf alle meine ,fragen wird mir wahrscheinlich nicht ,antwort werden1 denn wir werden einander wohl nie mehr sehen4 ,du ,licht1 das mir von ferne leuchtet1 und so mir nicht leuchtet1 o1 la doch dich und deine ,strahlen nher zu mir kommen1 auf da mir ,wrme werde4 ,warum ist wohl meine ,liebe zu dir1 ,mdchen8 ,weil du mir wie eine ,jdin schienst1 die ich in ,england sah1 mit rotem ,haar1 oder weil mein ,auge ,ruhe fand an deinem1 und an der ,stille deines ,krpers8 ,ich wei nicht1 warum meine ,liebe ist1 aber sie ist4 ,nur eines gibt ,schmerz meiner ,liebe1 da du vielleicht sie nicht willst4 ,und ich will dich nicht beleidigen durch das ,anbieten meiner ,liebe4 ,und da ich dir nicht meine ,liebe sagen werde1 so werde ich ohne deine sein1 die du mir aber vielleicht auch nicht geben wrdest1 wenn ich dir meine ,liebe sagen wrde4 ,so ist mein ,leben1 aussichtslos4 ,zu ewigem ,nichtsprechen bin ich verurteilt4 ,und es gibt keinen ,richter1 an den ich mich wegen ungerechten ,rachspruchs wenden kann1 denn der ,richter1 der beim jngsten ,gericht amtieren und sich rchen wird1 der ist bis dahin still und tot4 ,und auch mein ,leben kann nicht seinen ,spruch erwarten1 denn dann wird es tot sein1 wie jetzt ,gott4 99 99 99 99 99 ,regen1 ,wind1 ,sturm1 ihr seid mir lieb 4 4 4 4 ,im ,sturme kletterte ich auf die hohe ,fhre und lie mich auf ihrem hchsten ,aste nieder1 und lie mich wiegen und werfen vom ,sturm4 ,der ,wind sauste durch den ,wald ber die ,wiese zu mir auf die ,anhhe1 und ich1 auf der ,fhre stehend1 sang und schrie im ,sturm 4 4 4 4 ,ich war ,herrscher4 ,auf einem ,schiff4 ,ich kmpfte mit dem ,feind4 ,ich besiegte alle4 ,der ,sturm hrte auf4 ,die ,sonne gab schne ,wrme4 ,die ,ameisen zogen wieder den ,baum auf und ab4 ,in ihre ,hhlungen4 ,ich sah ihnen lange zu4 ,ich stieg vom ,baum1 ging zu einem der ,bergwerke der ,ameisen4 ,der ,duft der ,ameisen1 der feuchten ,wiese1 des ,waldes und des nassen ,heues war mir angenehm4 ,nachdem ich den ,ameisen1 den kleinen1 schwarzen1 zugesehen1 ging ich zum ,ameisenbergwerk der roten4 ,bald waren die ,roten und ,schwarzen im ,kampf4 ,ich war die ,ursache der ,vlkerschlacht4 ,ein ,heerfhrer der ,schwarzen schrie unaufhrlich3 ,rettet die ,ungeborenen1 die ,zukunft6 ,mir ward dies bald zu eintnig1 und zwei ,ameisenvlker wurden ausgerottet4 ,dann ging ich auf die ,wiese und trumte vom ,mdchen meiner ,trume4 ,ich bin mit ihr zusammen4 ,ich spreche zu ihr4 ,und sie ist mir gut 4 4 4 ,ich steuere ein starkes ,schiff im groen ,meer4 ,sie sitzt vor mir in langen ,gewndern1 und ihre ,augen leuchten schn zu mir 4 4 4 ,friede habe ich1 ,freude1 ,lilith 4 4 4 ,lilith1 darf ich mit dir sprechen und dir sagen1 da ich dich liebe8 4 4 4 ,keine ,antwort werde ich erhalten1 denn ich werde nicht fragen1 wissend und frchtend1 da du mich ablehnen wrdest 4 4 4 ,und so werde ich dir nie sagen knnen1 wie wert du mir bist1 da du das ,mdchen meiner ,trume und meines ,denkens bist1 da ich seit den ,tagnchten meiner ,kindheit immer deiner gedacht1 da ich die ,augenblicke1 da ich dich gesehen habe1 aufbewahre und sie mir immer hervorhole1 um schn von dir zu trumen1 da du der ,anfangsgedanke meiner ,trume bist1 da der ,gedanke an dich vielleicht mein letzter sein wird 4 4 4 4 ,dies alles werde ich dir nicht sagen1 denn du wrdest es mir nicht glauben 4 4 4 4 ,so werde ich von dir nur immer trumen1 denn ich werde nie mit dir sprechen 4 4 4 4 ,trumen1 trumen4 ,mein ,leben ist trumen1 mein ,trumen mein ,glck 4 4 4 4 ,und mein ,leben ist tot4 ,du wirst mir nicht helfen1 denn du wirst niemals wissen um meine ,not 4 4 4 4 ,ich hungere nach deiner ,liebe4 ,und ich werde verhungern1 denn ich werde nicht betteln4 ,ich kann mich nicht beugen und bitten4 ,das ,nein frchtend4 ,und ich wte mich nicht zu benehmen1 abgelehnt 4 4 4 ,ohne ,denken wrde ich vor dir stehen1 dumm und lcherlich 4 4 4 ,ich will keine ,niederlage1 deshalb keinen ,kampf4 ,du unterschtzest und geringschtzest mich sicherlich als ,gegner4 ,und so kann ich dir nicht sagen1 da ich der ,strkere bin 4 4 4 ,nur im ,traum4 99 99 99 99 99 ,lilith6 ,ich gre dich1 aber den ,hut nehme ich nicht ab1 so wirst du nicht wissen1 da ich dich gre4 ,und du staunst1 wie auch darber1 da ich mich trotzdem neben dich setze und nicht mit dir spreche4 ,weit du noch1 wie vor vielen ,jahren1 als wir wie heute in der ,elektrischen fuhren1 ich1 da du mich nicht sahst1 dich berhrte1 grte und dann mit dir nichts sprach1 weil meine ,zunge dumm ist4 ,wie du schnell auf dem ,eise warst und ich immer auf dem ,boden4 ,aber ,schnurspringen konnte ich besser als du4 ,du hast mich ,bier holen gesehen und ,einkufe mit der ,markttasche besorgen4 ,wie fuhr ich auf dem ,velozipedkarussell so schnell -- und du lachtest4 ,und als ich abstieg1 bemerkte ich1 da die ,sohle meines ,schuhes im ,begriffe war1 ihn zu verlassen1 getrennt von ihm leben wollte1 und rchender ,richter war ich4 ,uns hatte sie entzweit1 in meinem ,jhzorn tat ich mit ihr und dem ,schuh desgleichen4 -- ,es irrt der ,mensch1 solang' er richtet6 ,deiner ,puppe brach ich lachend den ,kopf ab1 und als du weintest1 da1 nein1 ich will mich an meinen ,gefhlsausdruck nicht erinnern1 an mich verfrbende ,ereignisse4 ,ich kenne dich nicht1 dein ,denken und ,dichten4 ,in einem anderen ,hause wohnst du1 und nur manchmal kamst du in unsern ,hof und da verkroch ich mich oft und spielte nicht mit dir4 ,ich kenne blo deinen ,namen1 der mir ,fetisch ist1 und ich liebe dich1 weil ich von meiner ,kindheit an von dir geliebt sein wollte4 ,ich bin schwerkrank1 morgen werde ich operiert werden4 ,lilith1 ,todesengel1 komm1 ksse mich4 99 99 99 99 99 ,einziges ,mdchen meiner ,kindheit1 der wenigen ,spiele1 die wir selten gespielt1 ,zeugin meiner ,scheu und ,furchtsamkeit1 ich sah dich heute1 und wann werde ich dir wieder begegnen und dir sagen knnen1 da du mich lieben sollst1 da ich bei dir ,frieden suche1 meinen ,kopf an dir ruhen lassen will1 du mich kssen sollst und zu mir sprechen6 ,meine geliebten ,sterne in schwarzer ,nacht ber uns6 oder am ,meeresstrand im ,sand1 von den tnenden ,wogen nicht berhrt1 allein mit dir6 ,und ich werde zu dir weinen und du wirst mich liebkosen1 und wirst mir ,mutter sein1 denn meine ,mutter war es nicht4 ,freude1 ,liebe kenne ich nicht4 ,und ich bin doch so gut1 ,gott liebte mich1 das wei ich1 und er war der einzige4 ,wirst du es nun sein8 ,denn ihn habe ich abgesetzt4 ,er ist ,gottgeist und ich verlange nach ,menschkrper4 ,aber ich wei1 mein ,wille wird nicht geschehen1 wie berall auf ,erden1 mein ,wunsch wird ,traum bleiben1 ohne dich werde ich das ,leben sein lassen1 ohne ,leben und ,lieben sterben4 99 99 99 99 99 ,flieht eine ,krhe und schreit3 ,kahl1 kalt1 ,tod4 4 4 4 ,ein nackter ,baum ist in meinem ,garten4 ,die ,winterkrankheit kam ber ihn1 und bar seiner grnen ,kleidung schauert er im ,winde4 ,mein ,garten ist leer1 und ihn friert4 ,eine ,krhe flieht vor ihm und ber ihn und schreit3 ,kahl1 kahl4 ,auf dem ,baume ein leerer1 umgestlpter ,handschuh4 ,einst scheint er einem ,mdchen gehrt zu haben1 im ,sommer drfte er zum ,baume geflogen sein4 ,baum1 ,garten1 ,krhe1 sie wissen von einem ,frhling1 einem ,sommer1 einem ,herbst4 ,sie wissen im ,winter3 ,sommer wird sein4 ,der ,handschuh wei von einem ,sommer1 einem ,mdchen4 ,und ich1 ich wei nur von einem ,winter4 ,der dauert nun schon mein ganzes ,leben4 ,kein ,frhling kommt1 keinen ,frhling1 keine ,jugend hatte ich1 kein ,sommer wird mir werden4 ,kalt1 kalt1 krht es um mich4 ,ich bin im kahlkalten ,zimmer1 bin leer und umgestlpt1 ,handschuh auf dem ,baume4 ,doch in sein ,sein griff ein ,mdchen ein1 warf sie ihn auch fort1 so wei er doch von einem ,mdchen1 dem er gehrte1 das ihm ward4 ,ich aber wei von keinem ,mdchen1 keines griff in mein leeres ,leben ein1 keines brachte mir ,sommer1 ,sonne1 nein1 sie lassen mich alle dem kalten ,winter1 lassen mich frieren im ,leben1 allein sein4 ,auer meinem ,winter kenne ich noch eins3 einen ,namen4 ,lilith1 er ist der ,name eines ,mdchens und eines ,engels4 ,das ,mdchen ist das ,mdchen meiner ,mrchen und ,trume1 der ,engel ,todesengel4 ,wenn es mir zu kalt ist1 sage ich mir den ,namen des ,mdchens und trume mir ein ,mrchen4 ,das ,mrchen wrmt mich ein wenig4 ,wird es aber in meinem ,winter zu kalt werden1 so da ,blut in meinem ,thermometer gefriert1 wird kein ,mrchenmdchen mich aus der ,klte erlsen4 ,wird ein ,engel kommen1 ,lilith1 der ,tod1 mich befreien aus meiner kalten ,nacht4 ,der ,winter wird zwar vorber sein1 aber keine andere ,zeit wird mir sein4 ,nichts wird mehr sein1 kein ,winter1 kein ,mrchen1 kein ,mdchen1 kein ,engel1 kein ,tod4 ,flieht eine ,krhe und schreit3 ,kahl1 kalt1 ,tod4 99 99 99 99 99 ,mir als ,abstmmling alter ,priesterfamilie verbeut es das ,gebot1 mich dem ,acker ,gottes1 in den diesseitige ,frchte fr jenseitige ,blte gepflanzt werden1 zu nhern oder auf ihm zu weilen4 ,nicht des ,verbotes halber war ich gern dort1 sondern weil der ,friede des ,ortes auch mir ,frieden gab1 ,frieden mit mir4 ,ich lag dort im ,grase neben zwei ,grbern4 ,sah zur ,sonne1 gedeckt durch ein ,tuch1 und schaute die schnsten ,farbenwunder4 ,wirkliche ,pegasusse1 geflgelte ,heupferde lieen ,musik aus sich ertnen4 ,grillen vertrieben mir mit ihren ,tnen meine ,grillen4 ,bienen flogen zu ,disteln1 ,schmetterlinge schwrmten4 ,kein ,mensch strte1 die ,tiere freuten mich4 ,und ich war voll ,ruhe und ,friedens mit mir4 ,hie und da lagen ,grasbschel auf den ,steinen der ,grber1 aber immer und berall konnte das ,auge1 nach und nach1 graue ,grabschnecken von den grauen ,steinen unterscheiden 4 4 4 ,im ,grabe1 neben dem ich lag1 war seit geraumer ,zeit ein ,mdchen gefangen4 ,ich hatte es einst1 da es noch vom ,leben gefangen war1 beleidigt4 ,es kam einmal in meinen ,garten1 ,wind hatte ihm ein schnes ,tchlein1 ,kleid einer ,puppe1 zu mir vertrieben4 ,mdchen verlangte das ,tchlein von mir1 zaghaft4 ,ich hob das ,tchlein von der ,erde1 unrein wie es war1 und warf es auf das ,mdchen1 sein ,haar beschmutzend4 ,traurig sah das ,mdchen auf mich ob meiner ,untat1 traurig ging es von mir1 ohne ,wort1 und des ,mdchens ,augen sagten mir1 da sein ,mund sich mir geffnet und zu mir gesprochen htte1 wr ich nicht so bs gewesen 4 4 4 ,ihre klagenden ,augen erschienen mir wieder4 ,ich sah sie1 durch ,glas hindurch1 das auf ihnen lag4 ,einen ,einschnitt hatte sie auf der ,stirne1 einen auf ihrer ,brust4 ,damit die ,seele aus ihr knne1 glaube ich1 wurde so ihr ,krper verletzt4 ,weshalb aber ,glas ihre ,augen deckte1 wei ich nicht4 ,vielleicht auch1 da ich ,glas und ,schnitte sah1 die nicht vorhanden waren4 ,leute1 die ein ,recht auf das kleine ,mdchen zu besitzen whnten1 wlzten sich und heulten vor dem ,mdchen1 das traurig dalag auf der ,bahre1 vor seinem ,grabe4 ,ein ,rabe krchzte ber die ,menschen und floh den ,friedhof1 dessen ,ruhe durch unruhige1 lebende ,menschen gestrt war4 ,lange ,zeit nachher1 als schon keine ,spuren der ,menschen mehr am ,orte des ,nichtseins zu entdecken waren1 ging ich hin und bat das ,mdchen1 mir die ,untat zu verzeihen4 ,ich opferte ihr1 sie zu vershnen1 meine ,gedanken und ,worte4 ,und ich glaube1 sie nahm das ,opfer an1 selten lasse ich mir ihr trauriges ,gesicht1 ihre trauernden ,augen erscheinen4 99 99 99 99 99 ,weite ,ebene1 ruhig wie ,see1 wenn ,wind nicht weht1 ist4 ,tag ist tot4 ,nacht lebt4 ,knabe ohne ,schlaf traumwebt4 ,mdchen zu ihm kommt4 ,legt ,krper zu ,krper4 ,knabe weint3 ,du bist gut4 ,liegen und trumen4 ,gedanken3 ,sterne sind schn1 wie ,wunder herrlich4 ,ruhe ist gro4 ,knabe3 ,mdchen1 bist du fraulich schon1 oder noch jungfrulich8 ,bist du ,frau3 ,deinen ,krper1 ,wunder will ich schauen4 ,bist du jungfrulich3 ,heiliger ,tempel bist du1 den ich anbeten will4 ,knabe wacht auf4 ,klte und ,tod4 ,ich habe dich oft gesehen und mit dir gesprochen4 ,habe von dir deinen ,krper verlangt4 ,aber du sagtest immer3 ,nein4 ,ich verstand nie1 weshalb du nicht einwilligtest4 ,bin ich denn hlich1 dumm1 nicht verlangenswert8 ,ach so6 da ich dich verlange1 weisest du mich zurck4 ,was du haben kannst1 willst du nicht4 ,und htte ich dir gezeigt1 da ich dich nicht will1 du wrdest gewut haben1 da ich ,trauben1 die ich nicht gekostet1 sauer wei4 ,oder wrdest1 da ich dir dann nicht mehr begegnet wre1 mich bald vergessen haben4 ,und ich bin ja auch nicht der einzige1 der dich begehrt4 ,du findest das ,geschlecht unschn1 willst ,mdchen bleiben4 ,aber ich wei1 du wirst heiraten4 ,einen ,geistproleten1 ,geldbesitzer4 ,und ich1 der ich ein armer ,geisteskapitalist bin1 werde dich nicht kaufen knnen4 ,nur ein goldbeladenes ,kamel zieht durchs hr ins ,himmelreich ein4 ,wenn ich deinen ,namen hrte1 mein ,herz1 das schmerzte mich1 der ,hals war zugepret1 und ich1 ich schmhte dich4 ,weil ich dich nicht kssen darf und kann1 mu ich dich schlagen1 hassen4 ,aber ich will dich nicht hassen1 ich will dir meine ,liebe zeigen4 ,und da du mich nicht lt1 verpanzere ich mich in mir1 hohnlchle4 ,und glaube1 ich werde nie mehr lieben knnen4 ,da man mir meine ,liebe immer aufs neue zertrat1 ri ich sie aus mir1 verschlo die ,wunde mit ,eis und ,eisen4 ,kann nicht sagen3 ,ich liebe dich1 denn ich glaube es nicht mehr4 ,liebe1 ,leben und ,glas1 wie schwer bricht das4 ,und ihr1 die ihr mich gebrochen1 an euch1 an euch werde ich mich rchen4 ,rchender ,richter werde ich sein1 ,schrill wie ,klavier1 das zerstrt1 so grell schreit meine ,liebe nun4 ,ich hasse1 mein ,gesicht ist verzerrt1 meine ,zhne knirschen 4 4 4 ,gott war es1 der aus ,luzifer ,satan schuf 4 4 4 4 99 99 99 99 99 ,merkwrdig ist es1 eigentlich3 ,immer schreie ich nach einem ,mdchen1 nach einem ,tod1 und verlange diese ,dinge1 obwohl ich mir diese ,dinge doch1 ohne nach ihnen zu schreien1 einfach nehmen knnte1 ohne ein ,wort darber zu verlieren4 ,und deshalb deucht mir1 da es mir eigentlich nicht um diese ,gegenstnde zu tun ist1 sondern da mir das ,schreien darnach behagt1 ,mittel mir ,zweck geworden4 ,denn wollte ich wirklich ,mdchen1 ,tode1 ich knnte doch zu einem ,mdchen gehen und fr geringes ,geld geringes ,mdchen eine kleine ,dauer haben4 ,ist es die zu kurze ,zeit des ,besitzes1 was mich davon abhlt1 knnte mich ja die ,dauer eines ,todes1 die von unbegrenzter ,zeit ist1 entschdigen4 ,nein1 es scheint1 ich will es umgekehrt3 ,mdchen fr unbeschrnkte ,zeiten1 ,tode fr begrenzte4 ,doch glaube ich nicht1 da die ,dinge1 dem ,gesetz der ,trgheit folgend1 meines ,willens wegen aus ihrer ,bahn weichen werden in die1 welche ich ihnen vorschreibe4 ,und so werde ich auch des ,ferneren schreien3 ,ein ,mdchen1 einen ,tod4 ,man achte darauf1 da ich ,mdchen vor ,tod schreie1 denn ich knnte ja auch ungestrt umgekehrt schreien1 aber ich brlle das nur so1 weil ich auch sonst1 um den ,kellner mit den ,speisen an mich zu locken1 schreie3 ,kellner1 zahlen6 ,doch auch durch diesen ,kniff konnte ich bis jetzt noch keinen ,kellner1 kein ,essen kdern 4 4 4 99 99 99 99 99 ,schmerzen fhle ich4 ,und die ,schmerzen freuen mich4 ,wenn ,schmerz zu meinem ,herzen kommt1 mich sticht1 erhoffe ich den letzten ,stich4 ,doch der ,tod will mich nicht einstechen4 ,ich scheine ihm zu wertlos 4 4 4 ,der ,tod spielt mit mir ,schach4 ,ich gab ihm die ,dame vor4 ,und noch immer will er mich nicht matt machen4 ,und davon bin ich matt4 ,will die ,partie aufgeben4 ,er nimmt aber nicht an4 ,will der ,tod mich leben lassen1 wo das ,leben mich nicht leben lt8 ,gibt mir der1 von dem ich nichts will8 ,ja4 ,denn so ist es immer4 ,da ich das ,leben will1 will es mich nicht4 ,vor den ,toren1 zwischen den ,toren zweier ,hllen bin ich1 und kein ,teufel lt mich ein4 ,ich bitte ,gott1 der ,teufel mge mich erhren4 ,doch beide sind taub4 ,beleidigt1 irgend einer ,tat wegen1 die ich nicht mehr wei4 ,so ward ich aus allen ,hllen der ,welten ausgeschlossen4 ,fr die ,dauer meiner ,spielzeit4 99 99 99 99 99 ,der ,tod kommt auf einen ,markt4 ,er gleicht einem ,hausierer mit seinem ,kram und spricht wie ein solcher4 ,billige ,tode1 noch nie dagewesene1 sensationelle ,tode4 ,bei mir bekommen ,sie jeden ,tod4 ,prompte und reelle ,bedienung4 ,ich bin ohne ,konkurrenz4 ,bei mir sterben ,sie garantiert gut4 ,was haben ,sie davon1 wenn ,sie sich teures ,leben1 teure ,krankheiten anschauen8 ,das kostet ,sie nur viel ,geld4 ,heben ,sie sich doch lieber das ,geld und das ,leben fr den ,tod auf4 ,ich wei berhaupt nicht1 weshalb1 wozu und wieso ,sie leben4 ,das ,leben ist eine schlechte ,gewohnheit4 ,hren ,sie mir doch mit dem ,leben auf4 ,glauben ,sie1 es macht gar so einen schnen ,eindruck1 wenn ,sie unaufhrlich sich oder andern in der ,nase bohren8 ,ich sage ,ihnen1 das schnste und beste ,weihnachts- oder ,geburtstagsgeschenk ist z4 ,b4 so ein ,revolver4 ,sehr billig1 und ein uerst amsantes ,gesellschaftsspiel fr sechs ,personen4 ,hier habe ich auch etwas fr grere ,gesellschaften3 einen ,krieg mit drei ,schlachten tglich4 ,kaufen ,sie1 kaufen ,sie4 ,kaufen ,sie nicht heut'1 so morgen4 ,ich warte4 ,ich habe immer ,zeit4 ,wenn ,sie mich brauchen3 -- ,karte gengt1 komme sofort4 ,der ,tod geht weiter1 immerwhrend1 seine ,waren preisend und ausrufend4 99 99 99 99 99 ,klte dringt auf mich von allen ,seiten ein4 ,schliet mich ein und will mich erdrcken4 ,ich verkrieche mich in mich hinein1 wie eine angegriffene ,schnecke in ihr ,haus4 ,doch ich wei3 nutzlos ist es4 ,und ich frchte den ,augenblick1 da ich aus mir treten1 die kraftlose ,verschanzung aufgeben werde1 und mich1 aufschreiend vor innerem1 wesenlosem ,weh1 der ,klte preisgeben werde4 ,ohnmchtig werde ich zusammensinken4 ,klte wird wie ein ,vampyr ,wrme1 ,leben aus mir saugen und mich leblos lassen4 ,wozu wurde ich in den ,kampf gesetzt8 ,nutzlos mu ich ,kampf-,hasser kmpfen und fallen4 ,im ,tode lallen3 ,wozu8 ,wozu kriech' ich weiter8 ,warum8 ,warum la' ich mich nicht fallen8 ,in den unbekannten ,abgrund1 ihn zu ergrnden8 ,den grundlosen ,grund des ,lebens zu finden4 ,und ich falle4 ,bin auf dem ,grund4 ,und es ist kein ,grund4 ,der ,abgrund1 der ohne ,grund ein ,abgrund ist1 wie jeder ,grund hier auf ,erden ohne ,grund ist1 grundlos nimmt er mich nicht in sich auf4 99 99 99 99 99 ,die ,finger meiner linken ,hand bewegten sich auf der ,platte des ,tisches4 ,gingen an sein ,ende4 ,stiegen von dort in die ,luft1 waren rastlos in ,bewegung und schrien rastlos3 ,wir sind die fortschreitenden ,finger4 ,wir sind die ,fortgeschrittenen4 ,wir gehen zur ,sonne4 ,wir kommen zur ,zukunft4 ,wir werden immer weiter schreiten4 ,die ,finger meiner rechten ,hand bewegten sich nicht4 ,schwer lagen sie auf der ,platte des ,tisches4 ,und keine ,worte kamen von ihnen4 ,und keine ,bewegung4 ,und ich1 ich sah zu4 ,da die ,finger der linken ,hand sich bewegten1 die der rechten aber nicht1 beides war mir gleich1 und beides gleich-gltig4 ,nutz- und zwecklos beides mir4 ,denn sie werden tot sein1 und wrden sie auch immer weiter leben1 sich bewegen oder auch nicht1 es wre mir dieselbe ,gleichgltigkeit fr diese ,ereignisse4 ,doch wnsche ich meinerseits3 ,das mir ,gleichgltige1 und das sich gleichbleibende ,schauspiel1 mge mich nicht mehr lange zum ,zuschauer haben1 denn meine ,augen schmerzen1 ich will sie schlieen4 99 99 99 99 99 ,whrend des ,seins der ,tage zweier ,jahre sah ich auf meinem ,weg ins ,schulgefngnis stets ein ,mdchen auf der ,strae gehen1 dem ich meine ,liebe geben mute4 ,denn die ,ruhe ihres ,antlitzes1 wie die ihres ganzen ,wesens1 nahm mir meine ,ruhe und gaben mir die ,unruhe1 das ,leid1 die ,liebe4 ,ich traf sie bei der ,kirche des ,ortes1 in die sie verschwand1 und ich neidete sie ,gott1 der mir sie nahm1 denn sicherlich1 sie gab sich ihm1 und deshalb wird sie sich nicht mir geben4 ,der ,krper des ,mdchens war in ein blaues ,kleid gehllt1 und ich nannte sie deshalb1 da mir ihr ,name unbekannt war1 in meinen dichtenden ,trumen ,blaumdchen4 ,blaumdchen trug einen ,hut1 dessen ,farbe1 wie auch die einer weithin sichtbaren ,feder1 ebenfalls die blaue war4 ,und tglich auf meinem ,gang zur ,schulsklaverei freute mich der ,schmerz1 ,blaumdchen wieder zu sehen4 ,mich schien sie nie anzusehen1 und ich glaube deshalb1 da sie von mir nichts wei4 ,nicht immer wagte ich sie anzusehen1 denn manchmal hielt mich eine ,scham1 deren ich mich schmte1 davon ab4 ,ich wei nicht genau die ,farbe ihres ,haares4 ,ich wei nur1 da ihr ,haar vom ,winde zerzaust war4 ,nachdem ich schon viele ,monate ,blaumdchen bei der ,kirche gesehen hatte1 wollte meine ,neugier wissen1 von wannen das ,mdchen zur ,kirche komme und wohin sie sich hernach begebe4 ,und so raffte mich einmal der ,entschlu auf1 dem ,mdchen zu folgen4 ,und ihre ,schritte fhrten uns zu einer ,fabrik1 von wo sie nach elf ,stunden in ein ,haus ging1 das in einem anderen ,viertel des ,vorortes lag4 ,blaumdchen ist also ein braves ,bibelkind1 betet und arbeitet4 ,als ich zu diesem ,wissen kam1 wurde ich aus dem ,schulgefngnis in ein berseeisches ,geschftsgefngnis deportiert4 ,blaumdchen aber blieb1 und nur in meinen ,trumen konnte ich sie sehen1 bis ich nach einem ,jahre wieder an ihren ,ort zurckkam und das ,mdchen mir wieder in ,wirklichkeit ward4 ,das heit3 sie wurde mir nicht1 denn als ich eines ,tages meine ,scheu und ,feigheit berwand und ,blaumdchen hflich fragte1 ob sie mir erlaube1 sie und ihr ,denken kennen lernen zu drfen1 da verwies sie es mir4 ,und ich schme mich1 da hernach sie mich tglich sehen mute1 denn mein ,weg in mein neues ,gefngnis kreuzte den ihren1 einen andern ,umweg gibt es nicht als den um das ,leben1 und diesen werde ich begehen1 denn ich will mit meiner ,person niemanden in seinen ,wegen stren4 99 99 99 99 99 ,es lutet4 ,wer will zu mir8 ,ich erwarte niemand1 ,ein ,bettler wird es sein1 der von mir ,armen ,dinge verlangen wird1 die ich nicht geben kann4 ,vielleicht jemand1 der fragt1 wo oder ob hier ,herr ,meijar wohnt4 ,sonst wte ich niemand1 der es sein knnte1 oder etwas von mir mchte4 ,kein ,brieftrger bringt mir ,botschaft1 denn niemand ist1 der mir sie senden knnte4 ,niemand kann zu mir kommen1 niemand von mir etwas wnschen1 das ich erfllen knnte1 und so werde ich nicht ffnen4 ,schreie4 ,ach so3 ,rauch dringt in mein offenes ,fenster4 ,das ,haus wird wohl brennen4 ,mag es brennen und ich4 ,leute versuchen die ,tr aufzubrechen4 ,merkwrdig3 wie ich lebe1 das ist den ,leuten gleichgltig1 wie ich aber sterbe1 nicht4 ,um mein ,leben kmmerte sich niemand1 niemand trat bei mir ein1 obwohl ich gern geffnet htte1 und da nun der ,tod zu mir kommen will1 verhindern sie ihn am ,eintritt4 ,warum8 ,der ,tod ist doch der einzige ,besuch1 den ich erwarten kann4 ,da sind schon ,leute4 ,sie haben mich gerettet4 ,wozu8 ,damit ich noch einige ,zeit warten soll1 bis der ,tod mich abholt und zu sich in sein ,haus nimmt1 ohne da die ,leute einen ,grund sehen werden1 gegen den ,tod einzuschreiten1 ihn zu verhindern1 zu mir zu kommen4 ,ich werde dann nicht verbrannt sein1 sondern nur verhungert4 99 99 99 99 99 ,die ,tinte ist zur ,neige gegangen1 ein schmutziger ,satz ist am ,boden des ,tintenfasses brig geblieben4 ,ich fhle3 auch die ,tinte in meinem ,krper ist zur ,neige gegangen1 nur ein schmutziger ,satz ist briggeblieben4 ,und der ,rest erstarrt4 ,und meine ,finger erstarren4 ,und meine ,augen erstarren4 ,und keine ,hilfe kommt1 niemand giebt ,tinte in mein ,fa1 und die ,leere im ,fa schlgt ihm den ,boden aus4 ,denn den ,auendruck kann ich nicht mehr ertragen4 ,ich falle in mir zusammen1 erdrckt von der ,leere meines ,lebens4 99 99 99 99 99 ,er ttete sich nicht1 weil er dazu zu tapfer und gewi auch zu feige war4 ,ihr ,kind aber ttete er1 weil er es1 weil er sie liebte4 ,das ,kind war schn1 hlich aber wre sein ,leben gewesen1 seine nun niemals werdende ,zukunft wute er aus den nicht materiellen ,gtern der ,mutter zu lesen4 ,und das ,kind wre schwere ,last der ,mutter gewesen1 wenn auch liebe1 se4 ,so befreite er die ,mutter von der ,last des ,kindes und das ,kind von der ,last des ,lebens4 ,die ,mutter wird ihm zrnen4 ,das ,kind aber nicht1 das wei er1 denn er sah1 wie ihm das ,kind dankbar zulchelte4 ,mehrere ,stunden sa er nun bei der ,kindesleiche4 ,der ,mutter versprach er treue ,hut1 und sein ,wort1 er hat es gehalten1 hat das ,kind vor dem ,leben behtet4 ,bald nun mssen sich ,dinge ereignen1 der ,mutter ,klagen und ,weheschreie wird er hren1 die ,leute1 die sich das ,unrecht hiezu nehmen1 werden ihn greifen und gefangen nehmen1 werden ihn tten oder auch nicht4 ,er wird zu allem lcheln1 wei er doch sein ,recht4 ,nur die ,mutter mchte er noch einmal kssen1 denn er wird mit ihr vielleicht nie mehr zusammen sein4 ,die ,leiche lchelte ihn an1 er beugte sich zu ihr1 kte sie und schlief neben ihr ein4 ,den ,schlaf des ,gerechten4 99 99 99 99 99 ,ich will diesem meinem ,leben1 das kein ,leben ist1 ein ,ende machen4 ,selbstmrder will ich nicht werden4 ,obwohl ich mein ,leben morde4 ,und die mich tten1 die anderen1 tten1 das will ich auch nicht4 ,weltverbesserer1 ,antianarchist sein1 das will ich auch nicht4 ,ich will nur mein ,leben bessern4 ,ich will nicht lnger arbeiten1 um dadurch in der ,lage zu sein1 weiter arbeiten zu knnen4 ,mich widert die ,eintnigkeit meiner ,tage und ,nchte an4 ,mein ,tun und ,nichttun ist immer das gleiche4 ,mein ,schlaf1 mein ,essen1 mein ,nichtruhen immer dasselbe 4 4 4 ,doch wenn mein ,kopf voll sein wird1 wird mein ,verstand berlaufen4 ,und ich komme vielleicht dann in eine ,krperbewahranstalt fr ,geistlose4 ,unselig bin ich4 ,reicher an ,geist und werde dann selig werden4 ,denn mein ist der ,umnachteten ,asyl4 ,warum entlaufe ich nicht in einem ,anfall von ,geistesumtagung meinem ,gefngnis3 ins ,freie8 ,wann wird mich das ,leben in den ,tod lassen1 da es mich nicht zu sich lt8 ,wann8 ,wann werde ich meinen ,tod erleben1 der mein erstes und letztes ,erlebnis sein wird8 ,wann8 ,kommt der ,tod nicht zu mir1 will ich ihm entgegenkommen 4 4 4 ,ich ging in einen ,waffenladen und verlangte einen ,revolver mit ,patronen1 scharf geladen4 ,dann wnschte ich1 ihn auf dem ,schiestand einzuschieen4 ,der ,hndler setzte mir ein ,ziel4 ,ich scho versuchsweise nach der ,scheibe4 ,und traf4 ,ich scho nach dem ,hndler4 ,und traf4 ,ich habe ihn gettet1 um mein totes ,leben zu tten4 ,denn nun werde ich leben4 ,die ,polizei wird nach mir jagen4 ,ich freue mich4 ,mein ,leben wird nicht mehr de sein4 ,abwechslung werde ich endlich haben4 ,vor ,gericht gestellt1 werde ich anklagen4 ,in ein ,gefngnis werde ich kommen4 ,oder in eine ,irrenaufbewahrungsanstalt4 ,und ich werde meinem alten ,leben entgangen sein4 ,ich werde ,ruhe haben und in ,ruhe denken knnen4 ,sollte es mir im ,gefngnis nicht behagen1 so werde ich mir ein anderes suchen4 ,denn ich wei3 solange ich im ,lebens-,gefngnis bin1 kann ich nicht frei sein 4 4 4 ,sie klagen mich an1 weil1 ich gettet habe4 ,ich klage euch an4 ,ihr habt mein ,leben gettet4 ,eure ,weltordnung hat mich zum lebenslnglichen ,sklavendasein verurteilt4 ,und ich wollte mich befreien4 ,und es ist mir geglckt4 ,denn glaubt nicht1 da mir eure ,gefngnisse ,gefngnisse sind4 ,ich werde in ihnen kein ,arbeitstier sein4 ,ich werde frei sein4 ,ich werde keine ,arbeit verrichten mssen1 die mir fern und fremd ist4 ,ich werde keinen haben1 der sich vor mein ,leben setzt4 ,keinen ,vorgesetzten4 ,keinen ,herrn4 ,doch wei ich1 da meine ,freiheit im ,gefngnis1 obwohl sie grer sein wird als in der bisherigen ,freiheit1 nur eine bedingte ist4 ,denn solange ich im ,leben gefangen bin1 kann ich nicht freier ,herr sein4 ,werde nicht mein eigener ,herr sein knnen4 ,andere werden mich immer daran verhindern 4 4 4 ,wird mein ,leben1 immer so grau und trb sein1 so trb wie meine ,kindheit1 wie meine ganze ,jugend8 4 4 4 ,meine ,jugend hatte keine ,jugend 4 4 4 ,feuer und ,flamme wre ich1 htte ich eine ,flamme 4 4 4 ,doch alles um mich her ist erloschen4 ,ich auch4 ,alles ist kalte1 graue ,asche4 ,und ich bin gezwungen zu warten1 bis der ,tod sie auseinandertreibt 4 4 4 ,bis ,wind kommt und mich in alle ,richtungen blst 4 4 4 99 99 99 99 99 ,eine hliche1 mit vertrockneten ,grasbscheln -- die in groen ,zwischenrumen stehen1 vielmehr halb auf der ,erde liegen -- bewachsene ebene ,flche dehnt sich entlang eines schmutzigen1 tiefen ,teiches aus4 ,beim ,wasser sitzt ein krankes ,kind4 ,grind bedeckt seinen ,kopf1 ,ausschlag sein ,gesicht1 ,rippen drohen den mit drrer ,haut berzogenen ,krper zu zerreien4 ,aus verklebten ,augen schielt das ,kind4 ,die ,leiden des ,kindes machen mich mitleiden4 ,die ,hlichkeiten der ,natur um uns her1 die des ,kindes und meine1 sie lassen mich alles hassen4 ,ich wnsche1 alles ,garstige mge vertilgt werden4 ,alles ,leidende1 das ohne ,hoffnung auf ,erlsung leidet1 alle1 die nicht mehr vom kommenden ,wunder etwas erwarten1 da sie wissen1 da keines kommen wird1 und die deshalb auch nicht mehr trumen vom ,wunder3 alle1 die eine hliche ,wunde sind1 die keine ,zeit und kein ,leben heilt1 sie alle sollen gettet werden4 ,ihre ,wunde soll durch den ,tod geheilt werden4 ,das dachte ich und stie das ,kind mit dem ,fu ins ,wasser4 ,rcklings fiel es in den ,teich1 breitete seine ,arme aus1 schielte aus seinen armen ,augen auf mich1 und versank stumm4 ,ich starrte auf das ,wasser1 auf die ,blasen1 die zur ,oberflche kamen1 starrte und sah dann nichts4 ,dann lie ich mich fallen4 ,nicht in das ,wasser1 nein1 auf die gesprungene ,erde1 auf das verdorrte ,gras4 ,meine ,augen starrten zum ,himmel4 ,schwarze ,wolken fuhren rasend ber dunklen ,horizont4 ,donner krachten4 ,ein ,blitz zerri zerzackend die ,luft4 ,meine ,augen starrten ungeblendet in das ,wetterleuchten und ,blitzen4 ,ich zog eine halbvolle ,flasche aus der ,tasche1 lie sie fallen1 dann ein ,messer1 lie es fallen1 dann zog ich mich zum schmutzigen ,wasser1 und lie mich fallen 4 4 4 ,nicht in den ,tod 4 4 4 ,stand auf4 ,ging weiter4 ,dem ,leben zu4 ,dem ,tode entgangen1 gehe ich4 ,wohin8 ,ins ,unbekannte 4 4 4 ,,ende