,anmerkungen zur ,transkription3 ,schreibweise und ,interpunktion des ,originaltextes wurden bernommen4 ,die am ,ende des ,buches angefhrten ,verbesserungen wurden in den ,text eingearbeitet4 ,weitere offensichtliche ,druckfehler wurden korrigiert2 eine ,liste der vorgenommenen nderungen findet sich am ,ende des ,textes4 ,im ,original gesperrt gedruckter ,text wurde mit markiert4 ,im ,original in ,antiqua gedruckter ,text wurde mit markiert4 ,im ,original fett gedruckter ,text wurde mit markiert4 ,das ,inhaltsverzeichnis befindet sich am ,ende des ,buches4 ,leibnitz' ,monadologie4 ,deutsch mit einer ,abhandlung ber ,leibnitz' und ,herbart's ,theorieen des wirklichen ,geschehens1 von ,dr4 ,robert ,zimmermann4 ,wien4 ,braumller und ,seidel4 #ahdg4 ,gedruckt bei ,j4 ,p4 ,sollinger4 ,sr4 ,excellenz dem hochgeborenen ,herrn ,hieronymus ,grafen von ,ltzow ,dreyltzow und ,seedorf ,viceprsidenten des k4 k4 ,general-,rechnungs-,directoriums1 ,commandeur des sterr4 kaiserl4 knigl4 ,leopold-,ordens 7,s4 ,c4 ,e4 ,k471 k4 k4 wirkl4 ,geh4 ,rath und ,kmmerer1 ,protectors-,stellvertreter bei der wechselseitigen ,capitalien- und ,renten-,versicherungsanstalt in ,wien1 stiftenden ,mitglied der ,gesellschaft des ,vereines zur ,ermunterung des ,gewerbsgeistes1 wirklichen ,mitglied der ,gesellschaft des vaterlndischen ,museums in ,bhmen1 ,ehrenmitglied des pomologischen und des ,schafzchtervereins1 ,mitglied des ,vereins zur ,befrderung der ,tonkunst und des nied4 sterr4 ,gewerbvereins1 ,herrn der ,herrschaft ,lochowic in ,bhmen c4 c4 c41 ehrfurchtsvoll zugeeignet vom ,verfasser4 ,noch vor ganz kurzer ,zeit dachte man1 wenn von deutscher ,philosophie die ,rede war1 beinahe ausschlielich an ,kant und seine ,nachfolger1 mit welchen das ,licht in der ,finsterni aufgegangen sei4 ,was vor ihm auf diesem ,felde geschehen1 ignorirte man entweder ganz1 oder man glaubte es mit dem ,namen ,wolffianismus und ,dogmatismus hinlnglich abgefertigt zu haben4 ,selbst ,leibnitz1 dem es ,manche nicht verzeihen konnten1 da er franzsisch geschrieben1 war zu groem ,theile ,tradition4 ,seine ,monaden waren populr1 seine ,theodice nannte man hie und da2 von seinem bedeutenden ,einflu auf die ,folge- und ,neuzeit war wenig die ,rede4 ,kant galt allgemein fr die ,pforte deutscher ,weltweisheit4 ,allein selbst dieser lief zuletzt ,gefahr1 ber seinen ,enkeln in den ,winkel gestellt zu werden1 und geno1 obgleich man ihm noch immer die ,ehre anthat1 ihn als ,pfrtner des philosophischen ,hrsaales zu betrachten1 kaum ein krgliches ,gnadenbrot4 ,dies hat sich im letzten ,decennium mit ,einemmale gendert4 ,eine pltzliche bibliographische ,thtigkeit ist ber die ,literatur gerathen2 der ,deutsche sammelt von allen ,seiten die ,schtze1 die er sonst bisweilen sorglos unbeachtet gelassen1 mannigfache ,editionen vergriffener ,meisterwerke aller ,art und jeder ,zeit werden veranstaltet1 und1 den ungnstigsten ,fall angenommen1 haben diesem literar-historischen ,treiben auch die beiseitegelegten ,schriften der vorkantischen ,periode die ,aufmerksamkeit zu danken1 die man von ,neuem ihnen zugewendet4 ,leibnitz' philosophische ,werke erschienen zum ersten ,mal vollstndig gesammelt von ,erdmann2 ,guhrauer schrieb dessen ,biographie und gab seine deutschen ,schriften heraus2 eine ,auswahl seiner historischen ,manuscripte ist auf dem ,wege4 ,sogar ,wolff1 der lang verunglimpfte1 gescholtene1 der ehrliche ,wolff par excellence gelangte wieder zu ,ehren2 wenigstens gab ,wuttke dessen interessante ,selbstbiographie heraus und verspricht eine ausgewhlte ,gesammtausgabe seiner zahllosen ,schriften4 ,die ,scholastiker werden aufgesucht1 gesichtet1 und ,mnner der uersten ,linken wie ,feuerbach halten ,leibnitz und ,bayle der ausfhrlichen ,wrdigung und ,besprechung werth4 ,auch die mehrfachen ,gesammtausgaben von ,kant1 die nun vollendete von ,j4 ,g4 ,fichte1 die ,auerbach'sche ,uebersetzung ,spinoza's1 die ,ausgaben ,mendelssohns gehren hieher4 ,es ist mglich1 da hieran das reinhistorische ,interesse1 das ,agens unserer ,zeit1 das nicht immer nach dem ,werthe1 sondern nach dem ,namen whlt1 bisher den grten ,antheil hat1 es wre sonst kaum zu begreifen1 wie man so pltzlich sollte zur ,erkenntni gekommen sein1 nachdem man das ,alte so oft geschmht1 verachtet1 an den ,pranger gestellt hatte2 aber da es das historische ,interesse allein gewesen sein sollte1 ist doch unwahrscheinlich4 ,auch innere ,grnde1 in der ,natur der ,sache selbst gelegene1 mssen mitgewirkt haben1 und wenn nichts ,anderes1 so verrth die ,rckkehr zu den alten verlassenen ,wohnsitzen wenigstens1 da den ,heimkehrenden in den prunkenden ,luftschlssern der ,speculation1 mit welchen sie sich so viel gewut1 nicht heimisch geworden sei4 ,nachdem sie lang im sen ,wahne gelebt1 endlich den ,stein der ,weisen gefunden zu haben1 stiegen auch daran ,zweifel auf1 und in dem so entstandenen ,schwanken und ,suchen nach ,wahrheit greifen sie endlich auch nach den verruten ,repositorien1 die sie so oft in die ,rumpelkammer verwiesen zu haben sich gerhmt hatten4 ,noch vor einem ,jahrzehend gab es eine ,schule in ,deutschland1 welche sich mit stolzem ,selbstvertrauen die herrschende nannte2 im gegenwrtigen ,augenblick ist diese ,schule zerstreut1 und von ,gegnern berflgelt1 deren ,ansichten sie fr lngst berwunden erklrt hatte4 ,es gibt keine herrschende ,schule mehr4 ,monadisten1 ,monisten und ,dualisten stehen sich streitend gegenber1 fast eben so1 wie vor anderthalb ,jahrhunderten ,leibnitz1 ,spinoza und ,descartes4 ,der ,idealismus und die ,identittsspeculation scheinen ihre ,rolle ausgespielt1 das ,denken besonnener1 ruhiger1 praktischer geworden1 scheint ,lust zu haben1 zum ,realismus zurckzukehren1 um wenigstens einen sichern ,boden unter den ,fen zu fhlen4 ,eine rvolution conciliatrice prophezeit ,willm in ,straburg in seiner ,preisschrift3 ,de la philosophie allemande1 qu'il est impossible de caractriser tant que ,mr4 de ,schelling n'aura pas achev l'oeuvre du systme definitif1 qu'il a promis l',europe4 ,der bisherige ,erfolg desselben scheint nicht zu verrathen1 da es das knftige ,schiboleth ausmachen werde4 ,jene ,revolution erwartet der ,franzose von dem ,realismus ,herbart's1 der auch seinerseits zum ,beweise dienen kann1 wie sich hnliche ,ruhepunkte im ,laufe des philosophischen ,gedankenganges wiederholen4 ,gegenwrtig hat der philosophische ,kreislauf sein ,ziel erreicht1 er ist in seinen ,anfang zurckgekehrt2 das wre eine traurige ,erfahrung1 wenn es sich buchstblich so verhielte4 ,allein auch wenn dem so wre1 und der menschliche ,geist wre auf einem seit siebzig ,jahren mit dem angestrengtesten ,eifer verfolgten ,wege am ,ende nur zu der ,ueberzeugung gelangt1 einen ,irrweg eingeschlagen zu haben1 ohne darum den ,muth zu verlieren1 unverdrossen und der erlangten ,uebung froh1 einen neuen vom ,anfang zu beginnen3 so wre dieser kraftvolle ,vorsatz um so viele ,aufopferung nicht zu theuer erkauft4 ,selbst wenn die besondere ,veranlassung des im ,jahre #ahdf gefeierten1 und auch in ,wien durch die ,stiftung der ,akademie der ,wissenschaften1 eines ,lieblingsgedankens des groen ,mannes1 verherrlichten zweihundertjhrigen ,geburtsfestes ,leibnitz'1 nicht hinzukme1 so drfte dennoch in einem ,zeitpunkte der ,art ein ,versuch1 durch ,herausgabe eines seiner wichtigsten ,schriftchen ein ,schrflein zum ,verstndni alter und neuer ,richtungen beizutragen1 um seiner selbst willen ,nachsicht und ,entschuldigung verdienen4 ,niemand ist dazu besser geeignet1 als eben dieser allumfassende ,denker1 welcher den sich anfeindenden ,parteien des ,idealismus und ,realismus gleich nahe steht1 in dem sich die ,keime aller seiner ,nachfolger und die ,spuren aller seiner ,vorgnger finden4 ,whrend seine angebornen ,ideen und sein ,hauptsatz3 nihil est in intellectu1 quod non fuerit in sensu1 nisi ipse intellectus1 sich in ,kant zum ,kategorienschema ausbildeten1 erschien ,fichte's streng teleologische ,weltordnung als eine natrliche ,tochter der ,leibnitz'schen ,monade1 darin sich das ,universum spiegelt1 und gerade so und nicht anders spiegeln mu1 soll der hchste ,zweck des ,menschen1 den der ,idealismus in die ,selbststndigkeit1 ,leibnitz aber in die ,befrderung des allgemeinen ,wohles setzte1 erreicht werden4 ,bei ,herbart endlich taucht das ganze ,monadensystem mit seiner indifferenten ,vielheit und wechsellosen ,starrheit wieder auf1 an der ,stelle des bildlichen ,spiegelns sich blos eines anderen ,hilfsmittels1 der zuflligen ,ansichten bedienend4 ,da sich von der ,identittsphilosophie wenig bei ,leibnitz findet1 ist leicht begreiflich2 denn er1 dem die ,mystiker ein ,gruel waren1 war auch der ,alleinheitslehre so abhold1 da er ,spinoza's ,werke noch in spteren ,jahren als absurdit bezeichnete4 ,trotzdem hat sich ,feuerbach bemht1 auch in ihm die ,embryonen des knftigen ,pantheismus und ,synkretismus nachzuweisen2 ob mit ,recht1 davon kann sich ,jeder berzeugen1 dem auch nur flchtig die ,hauptumrisse seines groartigen ,baues bekannt sind4 ,keines seiner ,werke bietet dazu eine bessere ,gelegenheit1 als das nachstehende1 dessen ,uebersetzung1 seit #abf ,jahren wieder die erste7#a71 dem ,publicum geboten wird4 ,whrend er in den meisten seiner anderen ,schriften einen bestimmten ,gegner oder eine besondere ,richtung vor ,augen hat1 gegen die er ankmpft oder sich vertheidigt1 wodurch selbst seine ,hauptwerke1 die ,theodice und die nouveaux essais1 nicht weniger als die zahlreichen ,flugschriften einen polemischen ,anstrich und ein persnliches ,geprge erhalten1 das dem allseitigen ,gesichtspunkte und allgemeineren ,verstndnisse des ,gegenstandes hufig nachtheilig werden kann1 gibt er in dieser trefflichen ,abhandlung einen vollstndigen ,ueberblick seines gesammten ,systemes1 lt ganz allein die ,sache selbst reden1 unbekmmert um fremde ,meinung und ,ansicht1 und entwickelt so den groartigen ,prachtbau seiner ,weltansicht1 an dem zwar das unbefangene ,auge manche ,risse und ,spalten entdeckt1 dessen ,fundamente aber ewig bleiben werden1 und der in seiner genialen ,unvollendung dem ,torso gleicht1 den kein ,bildhauer zu ergnzen wagte4 ,was er sonst hufig nur aphoristisch hinwarf mitten unter fremde1 bestrittene und geduldete ,ideen1 oder als geistreiche ,axiome aufstellte1 seine tiefsten zerstreuten ,gedanken und scharfsinnigsten ,combinationen1 das sammelte er hier wie in einem ,brennpunkte1 in dem1 am ,ende eines der ,wissenschaft und der ,welt wie kein anderes gewidmeten ,lebens1 alle ,strahlen seines ,geistes und ,wissens zusammenflossen4 ,er selbst uert sich ber das ,verhltni dieser seiner ,schrift zu seinen brigen auf hnliche ,weise in einem ,briefe an seinen ,freund ,remond de ,montmort7#b7 mit welchem er die ,zusendung des ,manuscripts an denselben begleitete3 ,j'ai espr1 que ce petit crit contribuerait mieux faire entendre mes mditations en y joignant ce1 que j'ai mis dans les journaux de ,leipsic1 de ,paris et de ,hollande4 ,dans ceux de ,leipsic je m'accomode assez au langage de l'cole1 dans les autres je m'accomode davantage au stile des ,cartsiens1 et dans cette dernire pice j'ai tch de m'exprimer d'une manire1 qui puisse tre entendue de ceux1 qui ne sont pas encore trop accotums au stile des uns ou des autres4 7#a7 ,so war es1 als diese ,worte geschrieben wurden4 ,gerade als diese ,schrift in die ,druckerei abging1 kamen dem ,verfasser die ,gelegenheitsschriften zur #bjj;jhrigen ,geburtsfeier ,leibnitz' in die ,hnde4 ,unter ihnen fand sich in ,schilling's ,leibnitz als ,denker die ,uebersetzung der ,monadologie nach ,erdmann's ,ausgabe4 ,da der ,herr ,verfasser inde sich nicht auf die ,vergleichung der verschiedenen ,ausgaben einlt1 so dnkte uns die nachstehende ,uebersetzung noch immer nicht berflssig4 7#b7 ,den ,jngeren4 ,es gab zwei ,brder dieses ,namens1 die beide mit ,leibnitz im ,briefwechsel standen4 ,der ltere1 ,pierre1 war ein ausgezeichneter ,mathematiker und lebte von #afgh bis #agai zuerst als ,canonicus1 dann als ,mitglied der ,akademie der ,wissenschaften4 ,von #aa ,briefen1 die ,dutens unter dem ,namen der ,montmort's auffhrt1 ist nach ,guhrauer's ,ansicht nur die lettre ,,viii4 ,opp4 o4 ed4 ,du4 ,v4 p4 #bi an ihn gerichtet1 die brigen an seinen ,bruder4 ,dieser war ,secretr des ,herzog-,regenten von ,orleans und ein eifriger ,freund der ,philosophie4 ,leibnitz schtzte ihn sehr hoch4 ,unbefangen von ,vorurtheilen1 frei von ,systemisirungssucht und unwissenschaftlicher ,pedanterei1 will er von ,unbefangenen gelesen und hofft von solchen verstanden zu werden4 ,nicht die ,wahrheit einer gewissen ,schule1 die ,wahrheit selbst wollte er lehren und vertheidigen1 und wie er fr seine eigene ,person keiner ,schule angehrte1 hat er auch keine hinterlassen4 ,dafr ist er auch nicht der einzige redliche ,wahrheitsforscher geblieben1 der noch bis auf die neueste ,zeit von der vornehmen ,abgeschlossenheit der ,mnner von ,fach und ,kaste an den schlichten1 befangenheitslosen ,sinn des einfachen ,gebildeten appelliren mu1 um die ,gerechtigkeit zu finden1 die von den literarischen ,sternkammern ihm vorenthalten wurde4 ,unwissenschaftlichkeit und falsche ,popularittssucht wird das ,bestreben gescholten1 auch solche ,wahrheiten1 die man noch nicht streng bewiesen in ein ,system einzureihen vermocht1 auf das philosophische ,gebiet zu ziehen4 ,lieber soll man engherzig und eitel genug sein1 nicht einzugestehen1 es gebe noch gar ,manches1 dessen ,grund wir nicht erkennen1 dessen ,wahrheit aber gleichwohl evident1 und dessen ,kenntni nutzbringend fr uns ist4 ,wir sind berzeugt1 da es fr jede ,wahrheit1 sobald sie dies wirklich ist1 sie stehe noch so scheinbar isolirt und unvereinbar mit anderen da1 einen ,platz in der ,wissenschaft gibt1 an welchen sie eingereiht und ihre ,verbindung hergestellt zu werden verdient1 auch wenn dieser noch von ,niemandem erkannt wird1 weil es unmglich ist1 da eine ,wahrheit jemals der anderen widerspreche4 ,ein bereilter ,schlu aber dnkt es uns1 aus dem bisherigen ,milingen1 irgend einen ,satz auf directem ,wege aus einem anderen abzuleiten1 kurzweg die ,unvereinbarkeit desselben mit den ,uebrigen zu folgern1 und einen von beiden fr irrig zu erklren4 ,leider begegnete dieser ,fall auch ,leibnitz1 und dies mag zum ,beweise dienen1 wie verlockend die ,versuchung sei4 ,sein ,lieblingskind1 die prstabilirte ,harmonie -- man knnte sie mit einem kostbar ausgemauerten ,marmorteiche vergleichen1 den ein ,knig erbaute1 um einen ,giebach aufzufangen1 ber den er mit dem ,zehntheil der ,kosten keine ,brcke zu schlagen wute -- die prstabilirte ,harmonie bleibt ein immerwhrendes ,denkmal des ,fehlschlusses3 es gebe keine uere ,wirksamkeit1 kein thtiges ,leben und ,schaffen in dieser ,welt einfacher ,monaden1 weil ein solches aus den vorausgesetzten ,principien direct abzuleiten nicht mglich war4 ,diesen letzteren zu ,gefallen widersprach er lieber der eigenen ,ueberzeugung und machte die augenscheinlichste ,thatsache der ,erfahrung zum ,irrthum1 blos weil er keine apriorische ,deduction derselben zu geben im ,stande war4 ,um seinem eingebildeten ,grundsatze treu zu bleiben1 verbannte er sogar die in seinem eigenen ,systeme liegenden ,antriebe hiezu1 die ihn bei einer glcklichen ,wendung seines ,gedankenganges auf einen1 der ,wahrheit wenigstens sehr nahe zu liegen scheinenden ,weg gebracht haben mten4 ,was ihm nicht gelungen war1 gelang spteren monadistischen ,denkern nicht in hherem ,grade4 ,wie und mit welchem ,erfolge sie es versuchten1 haben wir bei der ,wichtigkeit des ,gegenstandes in einer eigenen1 am ,schlusse hinzugefgten ,abhandlung darzustellen uns erlaubt4 ,wir glaubten1 es dabei als einen ,act der ,piett gegen den groen ,denker ansehen zu drfen1 auf die in seinen eigenen ,gedanken liegenden ,keime hinzudeuten1 welche bei lngerem ,verweilen und sorgfltigerer ,beachtung eine ,verstand und ,herz mehr befriedigende ,lsung anzubahnen versprechen4 ,inwiefern es uns gelungen ist1 dieselben anschaulich zu machen1 mssen wir der ,prfung ,anderer berlassen4 ,nach dieser kurzen ,rechtfertigung des ,unternehmens erbrigt uns noch die nthigen literar-historischen ,notizen ber die nachstehende ,schrift1 wie wir sie ,guhrauer's und ,erdmann's grndlichen ,forschungen verdanken1 hinzuzufgen4 ,leibnitz verfate das ,original der ,monadologie in franzsischer ,sprache1 wie der oben angefhrte ,brief uns lehrt1 whrend seines ,aufenthaltes in ,wien in den ,jahren #agac und #agad zunchst fr den ,gebrauch und auf ,veranlassung des groen ,eugen4 ,der ,brief ist von ,wien datirt am #bf4 ,august #agad4 ,er sagt darin3 ,maintenant je vous envoie un petit discours1 que j'ai fait ici pour le prince ,eugne de ,savoie sur ma philosophie4 ,des ,prinzen ,interesse an ,wissenschaft und ,kunst1 die er nicht blos aus ,liebhaberei1 sondern aus wahrer ,liebe pflegte1 ist bekannt und seine noch vorhandene ,bchersammlung in der k4 k4 ,hofbibliothek zu ,wien1 wie seine reichen ,kunstschtze geben gengendes ,zeugni davon4 ,neben mathematischen und ,kriegswissenschaften liebte er die ,philosophie und er konnte1 sagt ,guhrauer1 wie ,alexander sich glcklich schtzen1 da zu seiner ,zeit ein ,aristoteles gelebt habe4 ,er verschlo1 fhrt ,leibnitz' ,biograph fort1 die philosophische ,schrift1 die ,leibnitz fr ihn aufgesetzt hatte1 wie eine seiner grten ,kostbarkeiten und war zu eiferschtig darauf1 sie auch nur zu zeigen4 ,demungeachtet ist die ,schrift verloren gegangen1 und unter den prachtvollen rothen und blauen ,maroquinbnden des ,prinzen1 die einen abgesonderten ,theil der kaiserl4 ,hofbibliothek zu ,wien ausmachen1 findet sich keine ,spur mehr von dem schlichten ,manuscripte des deutschen ,gelehrten4 ,ja nicht blos die dem ,prinzen geschenkte ,abschrift1 sondern das ,original der ,abhandlung selbst schien bis auf die neueste ,zeit1 wo es ,erdmann wieder auffand1 von dem ,erdboden verschwunden4 ,oeffentlich erschien die ,schrift zuerst vier ,jahre nach ,leibnitz' ,tode in deutscher ,sprache unter dem ,titel3 ,des ,herrn ,gottfried ,wilhelm von ,leibnitz ,lehrstze ber die ,monadologie2 ingleichen von ,gott und seinen ,eigenschaften1 seiner ,existenz und der ,seele des ,menschen4 ,aus dem ,franzsischen von ,h4 ,khler4 ,jena 7nach ,anderen3 ,frankfurt am ,main7 #agbj4 ,derselbe ,khler gab in demselben ,jahre auch ,leibnitz' ,streitschriften mit ,clarke in deutscher ,uebersetzung heraus4 ,jene ,ausgabe1 die sehr selten geworden zu sein scheint1 ist mir nicht zu ,gesichte gekommen4 ,christian ,wolff bevorwortete sie und #agdj erschien eine neue ,auflage von derselben durch ,huth4 ,in welchem ,verhltnisse sie zu der ,handschrift ,leibnitz' selbst stand1 ist mir nicht bekannt4 ,wenn es aber wahr ist1 was ,erdmann1 der sie gesehen hat1 behauptet1 da die lateinische ,uebersetzung in den ,actis eruditorum nur eine ,version der deutschen ,uebersetzung sei1 so mssen schon in ihr hie und da ,abweichungen stattgefunden haben4 ,diese lateinische ,uebersetzung erschien unter dem ,namen3 ,g4 ,g4 ,leibnitzii principia philosophiae in gratiam principis ,eugenii conscripta in den actis eruditorum ,lipsiensium1 ,suppl4 tom4 ,,vii4 #agba sect4 ,,xi4 p4 #ejj-ead4 ,sie ist die bekannteste4 ,vllig gleich mit ihr lauten die ,abdrcke bei3 ,m4 ,g4 ,hansch3 ,principia philosophiae ,leibnitzii geometrico modo demonstrata4 ,francofurthi4 ,monath #agbh1 und ,lud4 ,dutens3 ,principia philosophiae seu theses in gratiam principis ,eugenii in ,leibnitzii ,opera omnia4 ,genevae de ,fournes4 #agfh4 tom4 ,,ii4 pag4 #bj-ca4 ,nachdem der ,urtext auf der k4 ,bibliothek zu ,hannover unter ,fascikeln alter ,schriften wieder entdeckt1 und auf diese ,weise vor fernerer ,verwechslung mit einem zuerst #agah publicirten1 stellenweise gleichlautenden ,schriftchen3 ,principes de la nature et de la grce gesichert worden1 nahm ihn ,erdmann zuerst in seine ,ausgabe3 ,leibnitzii opera omnia philosophica 7,berolini1 ,eichler1 #ahdj7 tom4 ,,ii4 ,seite #gjd-gab unter dem ursprnglichen ,titel3 la ,monadologie1 wieder auf4 ,diesen ,text haben wir unserer ,uebersetzung zu ,grunde gelegt4 ,die mehr oder minder wichtigen ,abweichungen1 die sich zwischen ihm und den lateinischen ,ausgaben finden1 sind unter demselben getreulich angegeben4 ,woher diese rhren1 ist zweifelhaft4 ,mglich1 da es verschiedene ,handschriften von ,leibnitz selbst gab1 nach deren einer die deutsche ,uebersetzung1 die ,mutter aller brigen1 gefertigt worden4 ,keinesfalls sind die ,varianten bedeutend und bestehen meist in geringfgigen ,zustzen4 ,der wichtigste ist jener 4 #cc ber die zuflligen ,wahrheiten4 ,von grerem ,interesse1 besonders fr die ,geschichte der ,philosophie1 sind die ,parallelstellen aus der ,theodice1 die ,leibnitz mit eigener ,hand am ,rande des ,originals bemerkt hat4 ,doch nahm der ,uebersetzer ,anstand1 dieselben beizufgen1 weil sie theils einen sehr ausfhrlichen ,commentar verlangt haben wrden1 theils lngst verlebte ,ansichten und ,meinungen betreffen4 ,desto lebhafter mssen wir wnschen1 da recht viele ,freunde der ,philosophie sich durch die ,verdeutschung des ,werkchens bewegen lieen1 einer ,schrift ihre ,theilnahme zu schenken1 welche der groe ,eugen so hoch hielt1 da er1 wie der ,graf ,bonneval erzhlt1 sie den ,freund nur kssen lie und dann wieder in sein ,kstchen einschlo1 wie ,alexander die gttlichen ,gesnge des monidischen ,sngers4 ,wien1 im ,juni #ahdf4 ,leibnitz' ,monadologie4 7,la monadologie2 ,monadologia seu principia philosophiae in gratiam principis ,eugenii conscripta47 #a4 ,die ,monade1 von der wir hier sprechen werden1 ist eine einfache ,substanz1 welche ,verbindungen mit andern eben solchen zu zusammengesetzten ,substanzen eingeht2 einfache1 d4 i4 ohne ,theile4 #b4 ,einfache ,substanzen mu es geben1 weil es zusammengesetzte gibt2 denn das ,zusammengesetzte ist nichts1 als eine ,anhufung oder ein aggregatum von ,einfachem4 #c4 ,wo keine ,theile sind1 da ist auch keine ,ausdehnung1 keine ,gestalt1 keine mgliche ,theilbarkeit2 die ,monaden sind die wahren ,atome der ,natur1 mit ,einem ,worte1 die ,elemente der ,dinge4 #d4 ,eine ,auflsung in ,theile ist bei ihnen niemals zu befrchten2 so wenig1 als sich berhaupt eine mgliche ,art und ,weise erdenken lt1 auf welche eine einfache ,substanz dem ,naturlaufe gem zu ,grunde gehen knnte4 #e4 ,gleich undenkbar ist es aus demselben ,grunde1 da eine einfache ,substanz auf natrlichem ,wege irgend einen ,anfang nehme2 weil sie ja nicht durch ,zusammensetzung gebildet wird4 #f4 ,anders als pltzlich kann daher die ,existenz der ,monaden weder anfangen noch enden2 sie mu beginnen durch einen ,act der ,schpfung 7cration71 aufhren durch einen ,act der ,vernichtung 7annihilation72 whrend das ,zusammengesetzte sich ,theil um ,theil bildet oder zu ,grunde geht4 #g4 ,zu erklren1 wie es mglich sei1 da eine ,monade in ihrem ,innern durch eine andere einen ,wechsel oder eine ,vernderung erfahre1 haben wir durchaus kein ,mittel4 ,denn es lt sich weder aus der einen in die andere etwas bertragen1 noch in dieser letzteren durch die erstere eine innerliche ,bewegung erzeugen1 die von auen geweckt1 geleitet1 vermehrt oder vermindert werden knnte1 wie dies bei zusammengesetzten ,dingen mglich ist1 wo die mehreren ,theile eine ,vertauschung oder ,verschiebung unter einander gestatten4 ,die ,monaden jedoch haben keine ,fenster1 durch welche irgend etwas ein- oder auszutreten vermchte4 ,die ,accidenzen drfen sich von ihren ,substanzen nicht ablsen1 wenn sie nicht haltlos im leeren ,raume1 etwa wie die sichtbaren ,schemen 7espces7 der ,scholastiker herumflattern sollen4 ,weder ,substanz noch ,accidenz kann von auen her ,eingang in eine ,monade finden4 #h4 ,inde mssen die ,monaden nothwendig auch ,qualitten an sich haben1 sonst wren sie keine seienden ,wesen 7tres2 entia74 ,unterschieden sich die einfachen ,wesen nicht durch ihre ,qualitten1 so wrde uns jedes ,mittel fehlen1 irgend einen ,wechsel an den ,dingen wahrzunehmen1 weil dasjenige1 was am ,zusammengesetzten erscheint1 nur von den einfachen ,bestandtheilen 7ingrediens7 herrhren kann4 ,die ,monaden aber1 sobald sie keine ,qualitten htten1 wren eine von der andern in gar nichts verschieden1 weil sie nicht einmal der ,quantitt nach differiren knnten4 ,folglich wrde1 den ,raum als erfllt vorausgesetzt1 jeder ,ort in der ,bewegung bestndig nichts anders als ein vollkommenes ,aequivalent dessen erhalten1 was er schon frher besa1 mithin jeder ,zustand der ,dinge jedem andern in allen ,stcken vllig gleich sein4 #i4 ,jede ,monade mu verschieden sein von jeder andern4 ,denn schon in der ,natur gibt es nicht zwei ,wesen1 die einander in allen ,stcken vllig gleich und wo wir auer ,stande wren1 eine innere oder auf eine innere ,bestimmung sich grndende ,verschiedenheit zu finden7#c74 7#c7 ,in den lat4 ,ausg4 lauten diese beiden ,paragraphe wie folgt3 ,,viii4 ,opus tamen est1 ut ,monades habeant aliquas qualitates1 alias non entia forent4 ,,ix4 ,imo opus est1 ut quaelibet ,monas differat ab alia quacunque4 ,neque enim unquam dantur in natura duo entia1 quorum unum ex asse convenit cum altero et ubi impossibile sit1 quandam reperire differentiam internam aut in denominatione intrinseca fundatam4 ,quodsi substantiae simplices etc4 etc4 ,eine ,wortstellung und ,capiteleintheilung1 die von dem franzsischen ,originale stark abweicht4 #aj4 ,fr ausgemacht nehme ich an1 da jedes erschaffene ,wesen1 folglich auch die erschaffene ,monade1 ein ,gegenstand der ,vernderung1 wie auch1 da dieser ,zustand des ,wechsels ein continuirlicher sei4 #aa4 ,daraus folgt1 da die naturgemen ,vernderungen der ,monaden aus einem innern ,princip in denselben abfolgen mssen1 weil ja eine uere ,ursache keinen ,einflu auf das ,innere der ,monas auszuben vermag4 #ab4 ,es ist aber auch nothwendig1 da auer diesem allgemeinen ,principe der ,vernderlichkeit wirkliche besondere ,vernderungen in jeder ,monas vorhanden seien1 und diese sind es1 welche die specifische ,verschiedenheit und bunte ,mannigfaltigkeit der ,monaden unter einander begnstigen 7il faut1 qu'il-y-ait un dtail de ce qui se change 444477#d74 7#d7 ,et generaliter affirmare licet1 vim non esse nisi principium mutationum4 ,zusatz in den lat4 ,ausgaben4 #ac4 ,dieses ,besondere 7dtail7 der ,vernderung 7in jeder einfachen ,monas7 umschliet eine ,vielheit in der ,einheit oder ein ,vielfaches im ,einfachen4 ,denn da jede natrliche ,vernderung stufenweise vor sich geht1 so ndert sich ,einiges und ,anderes bleibt1 und dadurch entsteht in jeder einfachen ,substanz eine ,mehrheit von ,zustnden 7affections7 und ,beziehungen 7rapports71 ungeachtet sie keine ,theile hat4 #ad4 ,der vorbergehende ,zustand1 der eine ,mehrheit in der ,einheit oder ,einfachheit umschliet und vorstellt1 ist kein anderer1 als den man gewhnlich ,vorstellung schlechtweg 7perception1 perceptio7 nennt1 und welcher1 wie spter klar werden wird1 von der bewuten ,vorstellung 7apperception1 apperceptio7 unterschieden werden mu4 ,die ,cartesianer haben hier arg geirrt1 indem sie alle unbewuten ,vorstellungen fr ein ,nichts erachteten4 ,dieser ,irrthum machte sie dann glauben1 die ,geister allein seien wahre ,monaden1 die ,thiere aber htten keine ,seelen1 oder wenn man es so nennen will1 ,entelechieen4 ,deshalb verwechselten sie auch1 wie das gemeine ,volk1 eine bloe lange ,betubung mit dem ,tode im strengsten ,sinn des ,worts1 und verfielen zugleich in das scholastische ,vorurtheil von dem ,vorhandensein gnzlich isolirter ,seelen1 was manches gengstigte ,gemth im ,glauben an die ,sterblichkeit der ,seelen noch bestrkte4 #ae4 ,jene ,thtigkeit des innerlichen ,princips1 welche die ,vernderung oder den ,uebergang von einer ,vorstellung zur andern bewirkt1 kann ,begehren 7appetition7 heien4 ,es ist zwar wahr1 da das ,begehren nicht immer zum ,besitze der ganzen ,vorstellung gelangt1 auf welche es hinzielt1 aber es erreicht doch immer etwas und kommt zu neuen ,vorstellungen4 #af4 ,wir selbst machen die ,erfahrung des ,vorhandenseins einer ,vielheit in der einfachen ,substanz1 sobald wir an uns wahrnehmen1 da auch der kleinste ,gedanke1 dessen wir uns bewut werden1 noch eine ,mannigfaltigkeit in seinem ,objecte enthalte4 ,wer immer daher nur die ,einfachheit der ,substanz zugesteht1 kann nicht umhin1 auch die ,vielheit in der ,monas anzunehmen und ,bayle htte hierin keine so bedeutenden ,schwierigkeiten suchen sollen1 wie er es in seinem ,wrterbuche 7,art4 ,rorarius7 gethan hat7#e74 7#e7 ,ueber diese ,einwrfe ,bayle's vgl4 die ,abhandlung am ,schlusse4 ,dieser ,rorarius1 geb4 zu ,pordenone in ,friaul um das ,ende des #aeten ,jahrhunderts1 war ,nuntius des ,papstes ,clemens ,,vii4 am ,hofe ,knig ,ferdinand's von ,ungarn4 ,einst uerte ,jemand in seinem ,beisein1 ,carl ,v41 der damals zur ,zeit des schmalkaldischen ,kriegs auf dem ,gipfel seiner ,macht stand1 komme an groartigen ,eigenschaften weder den ,ottonen noch ,friedrich ,barbarossa gleich4 ,mehr bedurfte es nicht1 um den ,rorarius zu einem ,buche zu veranlassen1 worin er mit groem ,aufwand von ,gelehrsamkeit zu beweisen suchte1 die ,thiere seien vernnftiger als die ,menschen und eine ,menge ,tatsachen aufhufte1 die den ,kunstflei der ,thiere und die ,bosheit des ,menschen darthun sollen1 das aber1 wie ,bayle meint1 gar nicht bel geschrieben gewesen sein soll4 #ag4 ,andererseits mu man gestehen1 da die ,vorstellungen1 und ,alles1 was von ihnen abhngt1 aus mechanischen ,grnden1 dergleichen krperliche ,gestalten und ,bewegungen sind1 unmglich erklrt werden knnen4 ,man stelle sich eine ,maschine vor1 deren ,structur so eingerichtet sei1 da sie zu denken1 zu fhlen und berhaupt vorzustellen vermge und lasse sie unter ,beibehaltung derselben ,verhltnisse so anwachsen1 da man hinein1 wie in das ,gebude einer ,mhle eintreten kann4 ,dies vorausgesetzt1 wird man bei ,besichtigung des ,innern nichts ,anderes finden1 als etliche ,triebwerke1 deren eins das andere bewegt1 aber gar nichts1 was hinreichen wrde1 den ,grund irgend einer ,vorstellung abzugeben4 ,die letztere gehrt ausschlielich der einfachen ,substanz an1 nicht der zusammengesetzten1 und dort1 nicht hier1 mu man sie suchen4 ,auch sind ,vorstellungen und ihre ,vernderungen zugleich das ,einzige1 was man in der einfachen ,substanz antrifft4 #ah4 ,den ,namen der ,entelechieen knnte man allen einfachen ,substanzen beilegen1 denn alle tragen in sich einen gewissen ,grad von ,vollkommenheit 7 7 und ihr vollkommenes ,sichselbstgengen 71 suffisance7 macht sie zu ,urhebern ihrer eigenen innern ,thtigkeiten1 so zu sagen zu unkrperlichen ,automaten4 #ai4 ,kommen wir berein1 ,seelen alles dasjenige zu nennen1 dem in obenerklrtem ,sinne die ,fhigkeit des ,vorstellens und ,begehrens zukommt1 so sind alle einfachen ,substanzen oder geschaffenen ,monaden ,seelen4 ,allein da ,empfindung schon etwas mehr ist1 als eine bloe ,perception schlechtweg1 so bin ich der ,meinung1 fr diejenigen einfachen ,substanzen1 welchen nur die letztere zukommt1 reiche der ,name3 ,monade oder ,entelechie hin1 und die ,bezeichnung3 ,seele 7me7 solle fr diejenigen vorbehalten werden1 deren ,vorstellungen deutlicher und vom ,erinnerungsvermgen begleitet sind4 #bj4 ,denn an uns selbst lernen wir durch die ,erfahrung ,zustnde kennen1 in welchen uns weder eine gehrige ,erinnerung1 noch irgend eine deutliche ,vorstellung zu ,gebot steht4 ,dergleichen sind ,schwche1 ,ohnmacht1 oder ein tiefer traumloser ,schlaf1 der uns gefangen hlt4 ,in diesen und hnlichen ,lagen unterscheidet sich die ,seele nicht merklich von einer bloen ,monade1 und steht nur insofern hher denn diese1 als jene ,zustnde bei ihr von keiner ,dauer sind1 sondern sie sich durch eigene ,kraft aus denselben emporzuraffen vermag4 #ba4 ,hieraus folgt inde ganz und gar nicht1 da die einfache ,substanz1 selbst so lange sie in diesen ,zustnden befangen ist1 jemals ohne ,vorstellungen sei4 ,sie kann es nicht sein1 schon aus den frher angegebenen ,grnden nicht2 denn sie kann weder zu ,grunde gehen noch fortbestehen1 ohne da sie dadurch irgendwie afficirt wrde1 und eben diese ,affection ist schon eine ,vorstellung in ihr4 ,ist nun eine groe ,anzahl dergleichen1 wenn auch nur schwacher und unbedeutender ,vorstellungen zugleich vorhanden und befindet sich unter ihnen keine deutlich bestimmte1 so verliert man 7wie man zu sagen pflegt7 den ,kopf1 gerade so1 als htte man sich mehrmahl nach einander und bestndig nach derselben ,seite hin im ,kreise gedreht1 wo uns dann der ,schwindel ergreift1 und die ,sinne so vergehen1 da wir nichts deutlich unterscheiden4 ,in einen ,zustand dieser ,art versetzt die thierischen ,organismen fr eine gewisse ,zeit der ,tod4 #bb4 ,weil ferner jeder gegenwrtige ,zustand einer einfachen ,substanz nothwendigerweise eine ,folge ihrer smmtlichen vorhergehenden ,zustnde und die ,gegenwart daher 7so zu sagen7 die schwangere ,mutter der ,zukunft ist3 #bc4 so ist es offenbar1 da die ,seele1 die1 sobald sie einmal aus der ,betubung wieder erwacht1 sogleich ,vorstellungen in sich selbst als daseiend wahrnimmt1 ihrer auch schon vor diesem ,wiedererwachen1 obgleich unbewut1 gehabt haben mu4 ,denn eine ,vorstellung kann auf natrlichem ,wege nicht anders entstehen1 als wieder durch eine ,vorstellung1 so wie eine ,bewegung nicht anders als durch eine andere vorangehende ,bewegung dem ,gange der ,natur gem erzeugt werden kann4 #bd4 ,htten wir also nicht ,vorstellungen von einem hheren ,grade der ,deutlichkeit1 die gleichsam ber die gewhnlichen ,perceptionen hervorragen1 so wrden wir uns ununterbrochen in einem ,zustande der ,betubung befinden4 ,ein solcher ist aber der ,zustand der gemeinen ,monade fortwhrend4 #be4 ,den ,thieren dagegen hat die ,natur schon hhere ,vorstellungen verliehen1 wie wir wenigstens aus der ,sorgfalt schlieen drfen1 mit der sie ihnen ,organe zugetheilt hat1 die dazu geeignet sind1 theils reichlichere ,lichtstrahlen1 theils zahlreichere ,luftschwingungen aufzunehmen1 um durch diese ,vereinigung grere ,wirkungen hervorzubringen4 ,aehnlich verhlt es sich mit ihrem ,geruchs- und ,geschmackssinne1 mit ihrer ,anhnglichkeit und vielleicht noch einer ,menge anderer ,sinne1 die uns alle unbekannt sind4 ,wie aber die ,vorgnge in der ,seele jene in den ,organen abbilden1 werde ich sogleich auseinander setzen4 #bf4 ,das ,gedchtni bringt die ,seelenthtigkeiten in eine ,art regelmiger ,aufeinanderfolge1 die der ,vernunft sehr hnlich sieht1 aber von ihr unterschieden werden mu4 ,so sehen wir1 da ,thiere1 sobald sie eine ,vorstellung von ,etwas haben1 das ihnen auffllt1 und wovon sie schon einmal eine hnliche gehabt haben1 auf dasjenige1 was damals mit der hnlichen ,vorstellung verknpft war1 aufmerksam und auf diese ,weise zu hnlichen ,empfindungen fortgeleitet werden1 wie sie damals hatten4 ,zeigt man z4 ,b4 dem ,hunde den ,stock1 so entsinnt er sich der ,schmerzen1 die er ihm einst verursachte1 heult und luft davon4 #bg4 ,die heftige ,einbildung1 die ihm hier ,schrecken einjagt und ihn aufscheucht1 kommt entweder von der ,strke oder der ,menge der vorhergehenden ,vorstellungen4 ,oft bringt ein einziger starker und lebhafter ,eindruck auf einmal die ,wirkung einer langgehegten ,gewohnheit oder vieler mit geringer ,kraft1 aber oft wiederholter ,vorstellungen hervor4 #bh4 ,so lange nun die ,aufeinanderfolge der ,vorstellungen vom ,gedchtnisse allein abhngt1 handeln die ,menschen wie die ,thiere1 hnlich den roh empiristischen ,aerzten1 die ohne ,theorie bloe ,routine besitzen4 ,in drei ,viertheilen unserer ,handlungen sind wir reine ,erfahrungsmenschen4 ,behaupten wir z4 ,b4 es werde morgen wieder ein ,tag sein1 so urtheilen wir der ,erfahrung nach1 weil dies bisher immer so der ,fall gewesen4 ,nur der ,astronom fllt dieses ,urtheil mit ,bewutsein der vernnftigen ,grnde4 #bi4 ,was uns von dem gewhnlichen ,thiere unterscheidet1 ist allein die ,erkenntni der wirklich nothwendigen und ewigen ,wahrheiten4 ,diese gibt uns ,vernunft und ,wissen1 denn sie erhebt uns zur ,erkenntni ,gottes und unser selbst4 ,diese allein auch nennen wir die vernnftige ,seele in uns oder den ,geist 7esprit74 #cj4 ,mittels der ,erkenntni der nothwendigen ,wahrheiten und ihrer ,abstractionen erheben wir uns endlich zu den ,acten des reflectirenden ,denkens1 zum ,gedanken des ,ichs und zu der ,betrachtung unseres ,innern4 ,auf dem ,wege des ,nachdenkens ber uns selbst gelangen wir dann zum ,begriffe des ,wesens1 der ,substanz1 des ,stofflosen 7immatriel7 und endlich ,gottes selbst1 indem wir einsehen lernen1 da was in uns beschrnkt vorhanden ist1 in ihm ohne ,grenzen sei4 ,und dieses ,denken verschafft uns die ,hauptgegenstnde unsrer weiteren ,untersuchungen4 #ca4 ,unsere ,schlsse sttzen sich auf zwei ,hauptgrundstze3 jenen des ,widerspruchs 7principe de la contradiction71 kraft dessen wir dasjenige fr falsch erklren1 was einen ,widerspruch enthlt1 und dasjenige fr wahr halten1 was dem ,falschen entgegengesetzt oder widersprechend ist2 #cb4 und auf jenen des zureichenden ,grundes 7principe de la raison suffisante71 kraft dessen wir schlieen1 da keine ,thatsache wahr oder wirklich1 kein ,satz wahrhaft sein knne1 ohne da ein hinreichender ,grund vorhanden ist1 warum es sich so und nicht anders verhalte1 obgleich diese ,grnde sehr hufig uns weder smmtlich bekannt sind1 noch es jemals werden4 #cc4 ,so gibt es auch zwei ,classen von ,wahrheiten1 jene der ,vernunft- und jene der ,erfahrungswahrheiten 7verits de fait74 ,die ,vernunftwahrheiten sind nothwendig und ihr ,gegentheil ist unmglich1 die ,erfahrungswahrheiten zufllig und ihr ,gegentheil mglich4 ,sobald eine ,wahrheit nothwendig ist1 lassen sich durch ,analyse ihre ,grnde auffinden1 indem man sie in ,begriffe 7ides7 und einfachere ,wahrheiten auflst1 bis man zu den ,grund- oder primitiven ,wahrheiten gelangt7#f74 7#f7 ,die ,stelle3 ,il-y-a aussi deux sortes des verits1 celles de raisonnement et celles de fait4 ,les verits de raisonnement sont ncessaires et leur oppos est impossible1 et celles de fait sont contingentes et leur oppos est possible fehlt in den lateinischen ,ausgaben4 #cd4 ,auf hnliche ,weise fhren die ,mathematiker ihre speculativen ,theorien und praktischen ,canones auf ,definitionen1 ,axiome und ,forderungen 7demandes7 zurck4 #ce4 ,endlich gibt es hier auch einfache ,begriffe1 von denen keine ,definition mglich ist1 ferner unbeweisbare ,lehrstze und ,forderungen1 mit ,einem ,wort1 erste ,grundstze1 bei denen ein ,beweis weder mglich noch nothwendig ist1 und dies sind die identischen ,stze1 deren ,gegentheil einen ausdrcklichen ,widerspruch enthlt7#g74 7#g7 ,die ,stelle3 dont l'oppos contient une contradiction expresse1 fehlt in den lateinischen ,ausgaben4 #cf4 ,ein solcher zureichender ,grund mu sich aber auch bei den zuflligen oder ,erfahrungswahrheiten aufzeigen lassen1 d4 i4 in der ,aufeinanderfolge der ,dinge1 die durch die geschaffene ,welt ausgebreitet liegen4 ,wo nicht1 so knnte die ,auflsung in ,theilgrnde wegen der unendlichen ,mannigfaltigkeit der ,naturdinge und der unendlichen ,theilbarkeit der ,krper sich in grenzenlose ,einzelnheiten verlieren4 ,so gibt es eine ,unzahl von ,dingen und ,bewegungen1 die zusammengenommen die bewirkende ,ursache meines gegenwrtigen ,schreibens ausmachen1 und ebenso eine unendliche ,menge gegenwrtiger und vergangener ,neigungen und ,stimmungen meines ,geistes1 die alle zur ,endursache desselben beitragen4 #cg4 ,weil aber jede dieser ,einzelursachen nur wieder weiter auf neue1 noch mehr in's ,einzelne gehende zufllige ,ursachen fhrt1 deren jede1 um abermals begrndet zu werden1 einer hnlichen ,analyse bedarf3 so kommt man damit allein nicht vorwrts1 und der wahre zureichende ,grund mu auerhalb der ,reihe 7series7 der zuflligen ,einzelursachen1 die sich bis in's ,unendliche fortsetzen kann1 gelegen sein4 #ch4 ,der letzte ,grund der ,dinge mu sich daher in einer nothwendigen ,substanz vorfinden1 in welcher smmtliche ,vernderungen formaliter 7minemment71 als in ihrem ,urquell1 ihren ,grund haben1 und diese ist es1 welche wir ,gott nennen4 #ci4 ,weil nun diese ,substanz der zureichende ,grund des ,ganzen und dieses in allen seinen ,theilen auf das ,engste verbunden ist1 so gibt es nicht mehr als ,einen ,gott1 und dieser gengt4 #dj4 ,ferner kann man schlieen1 da diese letzte ,substanz1 einzig1 allumfassend und nothwendig1 wie sie ist1 da sie nichts auer sich hat1 das von ihr unabhngig wre1 und selbst nichts ist1 als schlechthin die ,folge der ,mglichkeit ihres eigenen ,wesens1 auch keiner ,grenzen fhig sein darf1 und alle nur mgliche ,realitt besitzen mu4 #da4 ,hieraus folgt1 da ,gott absolut vollkommen ist4 ,denn die ,vollkommenheit ist nichts ,anderes1 als die ,gre aller positiven ,realitt1 absolut genommen1 mit ,beiseitesetzung aller ,grenzen und ,schranken der ,dinge in der ,welt4 ,und nur dort1 wo es keine ,schranken gibt1 also bei ,gott1 ist die ,vollkommenheit absolut unendlich7#h74 7#h7 ,die ,stelle3 la perfection est absolument infinie1 fehlt in den lateinischen ,ausgaben4 #db4 ,ferner folgt daraus1 da die ,geschpfe ihre relative ,vollkommenheit durch den ,einflu ,gottes besitzen1 ihre ,unvollkommenheiten dagegen durch ,schuld ihrer eigenen ,natur1 die sich der ,schranken nicht zu entuern vermag4 ,darin beruht ihr ,unterschied von der ,gottheit4 #dc4 ,es ist ferner wahr1 da ,gott die ,quelle ist nicht allein des ,seins 7existence71 sondern auch des ,wesens 7essence71 so weit es wirklich 7rel7 ist2 also dessen1 was wirklich ist in der ,mglichkeit 7rel dans la possibilit74 ,denn der gttliche ,verstand ist das ,reich der ewigen ,wahrheiten oder der ,begriffe1 von welchen diese beherrscht werden1 so da es ohne ihn nichts ,reelles in der ,mglichkeit1 und nicht nur nichts ,existirendes1 sondern sogar nichts ,mgliches gibt4 #dd4 ,dabei versteht sich1 da1 wenn es eine ,realitt gibt1 in dem ,wesen der ,dinge oder in ihren ,mglichkeiten1 oder selbst in den ewigen ,wahrheiten3 diese ,realitt sich sttzen mu auf etwas ,existentes und ,actuelles1 folglich auf die ,existenz des nothwendigen ,wesens1 in welchem die ,essenz die ,existenz einschliet1 und fr welches es hinreicht1 mglich1 um auch schon wirklich zu sein4 #de4 ,gott allein also 7das nothwendige ,wesen7 hat das ,privilegium mit ,nothwendigkeit zu existiren1 sobald er nur mglich ist4 ,und weil ,niemand die ,mglichkeit dessen lugnen wird1 was weder von ,schranken umschlossen1 noch durch irgend eine ,negation oder einen ,widerspruch gestrt wird1 so reiche das ,gesagte hin1 ,gottes ,dasein a priori zu erkennen4 ,wir haben dasselbe auch aus der ,existenz der nothwendigen ,wahrheiten bewiesen4 ,kurz zuvor aber auch a posteriori aus dem ,dasein zuflliger ,dinge1 die ihren letzten oder zureichenden ,grund nur in jenem nothwendigen ,wesen haben knnen1 das den ,grund seiner ,existenz in sich selbst trgt4 #df4 ,dabei braucht man aber gar nicht1 wie ,einige gethan1 sich einzubilden1 die ewigen ,wahrheiten seien1 weil abhngig von ,gott1 auch willkrlich und seinem ,belieben anheimgestellt1 wie ,descartes und nach ihm ,poiret7#i7 geglaubt zu haben scheinen4 ,dies gilt nur von den zuflligen 7contingentes7 ,wahrheiten1 deren ,princip die ,zutrglichkeit 7convenance7 oder die ,wahl des ,besten ist1 whrend die nothwendigen ,wahrheiten einzig von seinem ,verstande1 dessen innere ,objecte sie ausmachen1 abhngen7#aj74 7#i7 ,peter ,poiret1 geb4 #afdf zu ,metz1 gehrte anfangs zu den lebhaftesten ,anhngern des ,cartesius4 ,grund zu seiner ,berhmtheit legte er durch sein ,werk3 ,cogitationes rationales de anima et malo1 ,amsterdam #afhe4 ,darin bewies er unter ,anderem1 da eine ,seele nie ohne ,krper sein knne1 sondern jedesmal bei'm ,austreten aus demselben dasjenige ,organ1 mit welchem sie am innigsten und nchsten verknpft gewesen1 ihr unmittelbares ,seelenorgan1 mit sich nehme4 ,von diesem ,satze machte er spter mancherlei ,anwendung1 um die ,transfiguration u4 ,a4 auf natrliche ,weise zu erklren4 ,zuletzt ward er ein eifriger ,vertheidiger der mystischen ,schwrmerin ,antoinette ,bourguignon1 und suchte mit ,hilfe jenes ,satzes ihre ,visionen zu vertheidigen4 ,deshalb vielfach verfolgt und angegriffen1 starb er endlich nach fterem ,aufenthaltswechsel als ,expfarrer zu ,reimsberg bei ,leyden #agai4 ,bayle behandelt ihn als einen gelehrten1 aber exaltirten ,schwrmer1 wie er diesem scharfen ,verstandesmenschen auch nicht anders erscheinen konnte4 ,auch ist es ,schade1 da er den wahren und folgenreichen ,gedanken1 da eine ,seele1 um zu wirken1 eines ,organs1 und zwar eines solchen1 auf welches sie unmittelbar wirkt1 bedrfe1 eines solchen daher zu keiner ,zeit entbehren knne1 durch seine ,theilnahme an mystischen ,abenteuerlichkeiten verdchtigte und sich dadurch auch dort um das ,vertrauen brachte1 wo er die ,wahrheit sprach4 7#aj7 ,die ,stelle3 ,dont le principe est la convenance ou le choix du ,meilleur fehlt in den lateinischen ,ausgaben4 #dg4 ,so ist ,gott allein die ursprngliche ,einheit oder die einfache ursprngliche ,substanz1 deren ,productionen alle abgeleiteten oder geschaffenen ,monaden sind1 welche1 wenn man sich dieses ,bildes bedienen darf1 von ,moment zu ,moment durch bestndige ,ausstrahlungen 7fulgurations7 der ,gottheit entstehen1 welche in ihrer ,thtigkeit nur durch die wesentlich begrenzte ,empfnglichkeit der ,creatur beschrnkt wird4 #dh4 ,in ,gott ist die ,macht1 die ,quelle von ,allem1 was ist1 die ,erkenntni1 die den ganzen ,umfang der ,begriffe umfat1 und endlich der ,wille1 der nach dem ,princip der ,wahl des ,besten ,vernderungen bewirkt und ,neues schafft4 ,diese ,eigenschaften entsprechen in ,gott demjenigen1 was in den ,monaden das ,subject oder die ,grundlagen ausmacht1 dem ,vorstellungs- und ,begehrungsvermgen4 ,in ,gott aber sind sie absolut1 unendlich oder vollkommen1 whrend sie in den ,entelechieen oder geschaffenen ,monaden 7nach ,hermolaus ,barbarus ,uebersetzung3 perfectihabiis7 bloe ,nachbildungen der ,seinigen nach ,magabe der jeweiligen ,vollkommenheit der ,monade sind4 #di4 ,das ,geschpf soll nach auen so viel thtig sein1 als es ,vollkommenheit besitzt1 und von ,anderen in gleichem ,maae leiden1 als es unvollkommen ist4 ,man legt daher der ,monade ,thtigkeit 7action7 in dem ,verhltnisse bei1 als sie deutliche ,vorstellungen hat1 und ,schwche 7passion7 im ,verhltni1 je nachdem diese verworren sind4 #ej4 ,ein ,geschpf ist vollkommener als ein ,anderes1 sobald man an ihm etwas findet1 was den vollstndigen reinapriorischen ,grund dessen abgeben kann1 was an einem ,anderen geschieht und deshalb sagt man1 es wirke auf dies ,andere4 #ea4 ,aber unter den einfachen ,substanzen herrscht nur ein idealer ,einflu einer ,monade auf die andere1 und dieser gelangt zu seiner ,wirksamkeit nicht anders1 als durch die ,dazwischenkunft ,gottes selbst1 indem in seinem ,gedankenkreise jede ,monade mit ,recht verlangen kann1 da er bei ,anordnung und ,regelung der brigen von ,anbeginn der ,dinge her auch auf sie ,rcksicht nehme4 ,denn da keine geschaffene ,monade einen physischen ,einflu auf das ,innere einer anderen nehmen kann1 so bleibt dies als das einzige ,mittel brig1 um die eine in der ,abhngigkeit von der andern zu erhalten4 #eb4 ,daher sind auch zwischen den geschaffenen ,substanzen ,thtigsein und ,leiden wechselseitig4 ,denn ,gott findet1 sobald er zwei einfache ,substanzen vergleicht1 in jeder derselben ,grnde1 die ihn bestimmen1 die eine derselben der anderen anzupassen1 woraus folgt1 da diejenige1 die uns von einem ,gesichtspunkte aus als thtig erschien1 uns von einem anderen aus als leidend erscheinen kann2 und zwar thtig1 insofern dasjenige1 was man an ihr deutlich zu erkennen im ,stande ist1 dazu dient1 den ,grund dessen abzugeben1 was an der anderen vorgeht2 leidend aber1 insofern der ,grund dessen1 was so eben in ihr geschieht1 in demjenigen anzutreffen ist1 was so eben an der andern ,monade mit ,deutlichkeit unterschieden werden kann4 #ec4 ,da es aber unter ,gottes ,vorstellungen eine unendliche ,menge mglicher ,welten gibt1 und doch nur eine einzige davon zur ,wirklichkeit gelangen kann1 so mu es zu ,gottes ,wahl einen zureichenden ,grund geben1 der ihn zu der einen mehr als zu der andern bestimmte4 #ed4 ,dieser ,grund konnte sich nur in der ,zutrglichkeit vorfinden1 in den ,stufen der ,vollkommenheit1 welche diese ,welten besaen1 weil jede im geraden ,verhltnisse ihrer greren oder geringeren ,vollkommenheit 7mehr oder weniger7 das ,recht hat1 eine ihr angemessene ,existenz zu begehren4 #ee4 ,dies ist die ,ursache des ,daseins der besten ,welt1 welche ,gott vermge seiner ,weisheit erkannte1 vermge seiner ,gte whlte1 und kraft seiner ,macht erschuf4 #ef4 ,diese innige ,verknpfung 7liaison7 oder die 7vollkommene7 ,uebereinstimmung aller geschaffenen ,dinge mit jedem einzelnen und jedes einzelnen mit allen brigen macht1 da jede einfache ,substanz ,beziehungen 7rapports7 an sich trgt1 die ein ,abdruck aller ,uebrigen 7einfachen ,substanzen7 sind1 und folglich jede einzelne gleichsam als ein lebender immerwhrender ,spiegel des gesammten ,universums erscheint4 #eg4 ,und wie eine und dieselbe ,stadt1 von verschiedenen ,seiten angesehen1 immer als eine andere1 und gleichsam vervielfltigt erscheint1 so kann es geschehen1 da wegen der unendlichen ,menge einfacher ,substanzen es eben so viele verschiedene ,welten zu geben scheint1 die1 genauer besehen1 nichts ,anderes sind1 als die verschiedenen ,ansichten der einzigen von den verschiedenen ,standpunkten der einzelnen ,monaden angesehenen ,welt4 #eh4 ,hierin aber liegt das ,mittel1 die grtmgliche ,mannigfaltigkeit und doch in der grtmglichen ,ordnung zu erhalten1 oder1 was dasselbe ist1 der ,weg1 die grtmgliche ,vollkommenheit herzustellen4 #ei4 ,auch ist es nur diese ,annahme allein -- ich wage es1 sie fr bewiesen zu halten7#aa71 -- die das ,ansehen der ,gre ,gottes1 so wie es sich gebhrt1 wieder herzustellen vermag4 ,dies gesteht selbst ,bayle und bemerkt zu seinen ,einwrfen 7,dict4 hist4 crit4 art4 ,rorarius7#ab77 blos1 ich weise ,gott zu viel1 und mehr als zu leisten mglich1 zu4 ,aber er vermag nicht einen ,grund beizubringen1 warum diese allgemeine ,uebereinstimmung 7harmonie universelle71 welche macht1 da jede ,substanz mittels ihrer allseitigen ,beziehungen ein ,bild aller brigen liefere1 unmglich sein sollte4 7#aa7 ,die ,stelle3 ,que j'ose dire demontre1 fehlt in den latein4 ,ausgaben4 7#ab7 ,vgl4 die ,abhandlung am ,schlusse4 #fj4 ,man sieht brigens aus dem ,gesagten die ,grnde ein1 warum der ,lauf der ,dinge gerade der und kein anderer sein kann1 der er ist4 ,gott hat bei ,anordnung des ,ganzen ein ,auge auf jeden ,theil desselben1 auf jede ,monas insbesondere1 deren einmal vorstellende ,natur durch ,nichts genthigt werden kann1 gerade nur eine bestimmte ,partie der ,dinge auer sich vorzustellen4 ,nichtsdestoweniger ist es klar1 da diese ,gesammtvorstellung des ganzen ,weltalls im ,einzelnen nicht anders als verworren ausfallen und nur ein kleiner ,theil der ,dinge deutlich vorgestellt werden kann1 nmlich derjenige1 den jene ,dinge ausmachen1 welche jeder ,monade die nchsten1 oder im ,vergleiche mit ihr die grten sind2 sonst mte jede ,monade ,gott sein4 ,die ,beschrnktheit der ,monade liegt nicht in der ,zahl der ,gegenstnde1 welche sie vorstellt1 sondern in der besonderen ,beschaffenheit ihrer ,kenntni von denselben4 ,alle ,monaden gehen auf die ,erkenntni des ,unendlichen1 des ,ganzen aus1 aber sie sind beschrnkt und unterschieden von demselben durch die ,deutlichkeitsgrade ihrer ,vorstellungen4 #fa4 ,hierin kommen zusammengesetzte und einfache ,substanzen berein4 ,denn weil der ganze ,raum erfllt1 daher alle ,materie dicht ist1 ferner im erfllten ,raume jede ,bewegung auf entfernte ,krper eine dieser ,entfernung proportionirte ,wirkung ausbt1 so da jeder ,krper nicht nur von jenem ,krper afficirt wird1 der auf ihn wirkt1 und gewissermaen ,alles mitempfindet1 was diesem zustt1 sondern durch dessen ,vermittlung auch an den ,zustnden jener ,krper theilnimmt1 die mit dem ersten1 von welchem er unmittelbar berhrt wird1 in ,verbindung gerathen3 so folgt1 da diese ,mittheilung auf was immer fr eine ,entfernung hinaus sich fortpflanzen knne4 ,mithin empfindet jeder ,krper ,alles mit1 was im ganzen ,universum geschieht1 und der ,allsehende liest gleichsam in jeder einzelnen ,monade1 was in allen ,uebrigen geschieht1 geschah und geschehen wird4 ,so nimmt er in der ,gegenwart ,dinge wahr1 die der ,zeit und dem ,orte nach entlegen sind2 ihm sind1 wie ,hippokrates sagte3 4 ,aber in sich selbst kann eine ,seele nichts ,anderes lesen1 als was sie deutlich vorstellt4 ,daher kann sie auch nicht mit ,einemmale alle ihre ,bilder enthllen1 denn diese gehen in's ,unendliche4 #fb4 ,obgleich also jede geschaffene ,monade das ,universum vorstellt1 hat sie doch eine deutlichere ,vorstellung nur von dem ,krper1 der ihr selbst als ,individuum angehrt1 und dessen ,entelechie sie ist4 ,weil aber dieser ,krper durch seinen ,zusammenhang mit der den ,raum erfllenden ,materie auch mit dem ganzen ,universum in ,verbindung steht1 so stellt die ,seele1 indem sie ihren eigenen ,krper vorstellt1 das ,universum selbst vor4 #fc4 ,der ,krper einer ,monade1 dessen ,entelechie oder ,seele sie ist1 macht mit dieser ,entelechie dasjenige aus1 was man ein lebendes ,wesen 7vivant7 nennen kann1 mit einer ,seele verbunden jedoch dasjenige1 was wir ein ,thier 7animal7 nennen wollen4 ,der ,krper eines ,lebendigen sowohl als der eines ,thieres ist immer organisch1 denn jede ,monade ist in ihrer ,art ein ,spiegel des ,universums2 und weil dieses selbst nach einer vollkommenen ,ordnung eingerichtet ist1 so folgt1 da auch in den auf dasselbe bezglichen ,vorstellungen der ,seele1 folglich auch im ,krper1 als dem ,mittel1 mit ,hilfe dessen die ,seele das ,universum sich vorstellt1 eine solche herrschen msse4 #fd4 ,jeder derartige organische ,krper eines lebenden ,wesens ist eine ,art gttlicher ,maschine1 ein natrlicher ,automat1 der alle knstliche ,automaten unendliche ,mal bertrifft4 ,denn eine ,maschine von ,menschenhand hrt in ihren kleinsten ,theilen schon auf1 ,maschine zu sein1 und der ,zahn eines messingenen ,rades z4 ,b4 hat ,theile und ,bestandstcke1 die fr uns nichts ,kunstreiches mehr sind und nichts an sich tragen1 was noch in ,bezug zu dem ,nutzen der ,maschine stnde1 zu welcher das ,rad gehrt4 ,die ,maschinen der ,natur dagegen1 die lebenden ,krper1 sind noch bis in ihre kleinsten ,theile1 ja bis in's ,unendliche herab ,maschinen4 ,dies macht den ,unterschied aus zwischen ,natur und ,kunst d4 i4 zwischen der gttlichen ,kunst und der unseren4 #fe4 ,der ,urheber der ,natur konnte dies gttliche und unendlich vollkommene ,werk vollenden1 weil jeder ,theil der ,materie nicht nur1 wie schon die ,alten erkannten1 in's ,unendliche theilbar1 sondern auch wirklich ohne ,ende in ,theile und ,theile der ,theile untergetheilt ist1 deren jeder eigene ,bewegung hat4 ,sonst wre es unmglich1 da jeder ,theil der ,materie das ganze ,universum darstellte4 #ff4 ,hieraus sieht man nun1 da es noch in den kleinsten ,theilen der ,materie eine ,welt von ,geschpfen1 ,entelechieen und ,seelen gibt4 #fg4 ,jeder ,theil der ,materie kann angesehen werden als ein ,garten voll ,pflanzen oder ein ,teich voll ,fische4 ,aber jeder ,zweig der ,pflanze1 jedes ,glied des ,thieres1 jeder ,tropfen seiner ,sfte ist noch ein solcher ,garten und ein solcher ,teich4 #fh4 ,und obgleich ,erde und ,luft1 die sich zwischen den ,pflanzen eben so wie das ,wasser zwischen den ,fischen befinden1 selbst weder ,pflanze noch ,fisch sind1 enthalten sie deren doch in sich1 aber meist von einer fr unsere ,organe nicht mehr wahrnehmbaren ,feinheit4 #fi4 ,also gibt es nichts ,unangebautes1 nichts ,unfruchtbares1 nichts ,todtes im ,universum1 kein ,chaos1 keine ,verwirrung1 auer im ueren ,scheine2 fast wie uns aus der ,entfernung gesehen das ,treiben in einem ,teiche erscheinen wrde1 worin wir eine verwirrte wimmelnde ,bewegung der ,fische wahrnehmen1 ohne diese selbst zu unterscheiden4 #gj4 ,hieraus wird ferner offenbar1 da jeder lebende ,krper eine herrschende ,entelechie hat1 die im ,thiere zur ,seele wird2 aber die ,glieder jedes lebenden ,wesens sind voll von anderen lebenden ,wesen1 ,pflanzen und ,thieren1 deren jedes wieder seine eigene herrschende ,entelechie1 seine eigene ,seele hat4 #ga4 ,keineswegs aber darf man sich mit ,einigen1 die meine ,ideen miverstanden haben1 vorstellen1 da jede ,seele ihre eigene ,masse1 ihre besondere ,portion ,materie besitze1 und an diese fr immer gebunden sei1 da ihr also gewisse untergeordnete ,wesen unterworfen und zu ihrem immerwhrenden ,dienste bestimmt seien4 ,denn all diese ,krper sind wie ,bche in fortwhrendem ,flusse begriffen1 und bestndig gehen ,theile derselben ein und aus4 #gb4 ,also vertauscht die ,seele den ,krper nur ,theil um ,theil und stufenweise1 so zwar1 da sie niemals auf einmal von allen ihren ,organen sich entblt1 und es zwar hufig ,metamorphosen im thierischen ,leben gibt1 aber niemals ,metempsychosen oder ,seelenwanderungen4 ,gnzlich isolirte ,seelen gibt es eben so wenig1 als krperlose ,geister 7gnies72 ,gott ist von einem ,krper vllig frei7#ac74 7#ac7 ,die ,stelle3 ,dieu en est dtach entirement fehlt in den latein4 ,ausgaben4 #gc4 ,eben deshalb gibt es auch eben so wenig eine ,erzeugung1 die von ,grund aus neu wre1 als es einen vlligen ,tod in strengem ,sinne des ,worts gibt1 in welchem er eine vllige ,trennung der ,seele von 7jedem7 ,krper bedeutet4 ,was wir ,geburt 7gnration7 nennen1 ist ,enthllung und ,zunahme1 so wie der sogenannte ,tod blos ,verhllung und ,abnahme ist4 #gd4 ,die ,philosophen waren einst sehr verlegen um den ,ursprung der substantiellen ,formen1 der ,entelechieen und der ,seelen4 ,seit es sich jedoch heutzutage durch genaue ,untersuchungen an ,pflanzen1 ,insecten und anderen ,thieren gezeigt hat1 da organische ,krper in der ,natur niemals durch einen ,fulni- oder anderen chaotischen ,proce erst erzeugt werden1 sondern immer aus ,samen1 in welchem es ohne ,zweifel schon eine ,vorbildung 7prformation7 derselben gab1 so schlo man1 da nicht nur der organische ,krper vor der ,empfngni1 sondern sogar eine ,seele in ihm1 mit einem ,wort das ganze ,thier selbst schon da sei1 und da mittels der ,empfngni dieses ,thierchen nur fhig gemacht werde1 durch eine mit ihm vorgehende bedeutende ,umwandlung ein ,thier einer anderen ,gattung zu werden4 ,schon auerhalb des ,zeugungsprocesses erblickt man etwas ,aehnliches1 wenn man ,wrmer sich in ,fliegen1 ,raupen in ,schmetterlinge verwandeln sieht4 #ge4 ,diese ,thierchen1 deren einige durch die ,empfngni auf die ,stufe der hchsten ,thiergattungen erhoben werden1 kann man ,samenthierchen 7spermatiques7 nennen4 ,jene unter ihnen1 die in ihrer ,gattung verbleiben -- der bei weitem grere ,theil7#ad7 -- vermehren sich und gehen unter wie die groen ,thiere1 und es ist nur eine kleine ,zahl von ,auserwhlten1 die auf eine hhere ,lebensbhne bertreten4 7#ad7 c'est--dire1 la plupart fehlt in den lat4 ,ausgaben4 #gf4 ,aber dies wre nur die halbe ,wahrheit2 schon oben behauptete ich1 wenn ein ,thier auf natrlichem ,wege keinen ,anfang nimmt1 so knne es auch auf einem solchen nicht enden2 es gebe daher auf ,erden weder eine wahre ,geburt1 noch eine gnzliche ,vernichtung oder eigentlichen ,tod4 ,die ,schlsse1 die wir jetzt eben aus ,erfahrung abgeleitet und a posteriori gemacht haben1 stimmen vollkommen mit den frher a priori entwickelten ,principien berein4 #gg4 ,es ist also jetzt zu sagen erlaubt1 nicht nur1 da die ,seele als ,abbild eines unzerstrbaren ,weltalls1 sondern da auch ein jedes ,thier unzerstrbar sein msse1 obgleich seine ,maschine oft theilweise zu ,grunde geht und es seine organische ,hlle bald anzieht1 bald ablegt4 #gh4 ,diese ,grundstze geben uns nun auch ein ,mittel an die ,hand1 auf sehr natrliche ,weise die ,einheit1 oder besser1 die ,uebereinstimmung der ,seele und des organischen ,krpers zu erklren4 ,die ,seele folgt ihren eigenen ,gesetzen1 der ,krper den seinigen1 und beide treffen kraft der zwischen den ,substanzen vorherbestimmten ,harmonie 7harmonie pretablie7 zusammen1 weil sie beide ,darstellungen desselben ,universums sind4 #gi4 ,die ,seelen handeln nach den ,gesetzen der ,endursachen mittels ,begehren1 ,zwecken und ,mitteln4 ,die ,krper handeln nach den ,gesetzen der wirkenden ,ursachen1 oder der ,bewegung4 ,und diese zwei ,reiche1 jenes der ,endursachen und dieses der wirkenden ,ursachen1 sind untereinander harmonirend4 #hj4 ,descartes erkannte1 da die ,seelen den ,krpern keine ,kraft mittheilen knnten1 aus dem ,grunde1 weil sich in der ,materie immer dasselbe ,quantum von ,kraft vorfindet4 ,doch glaubte er1 es vermge die ,seele die ,richtung der ,krper abzundern4 ,zu seiner ,zeit wute man noch nichts von dem ,naturgesetze1 welches die ,beibehaltung derselben ,totalrichtung schon in die ,materie hineinlegt4 ,htte er dieses gekannt1 so wre er ohne ,zweifel auf das ,system der prstabilirten ,harmonie verfallen4 #ha4 ,dieses ,system bewirkt1 da die ,krper handeln1 als ob sie1 was unmglich ist1 gar keine ,seelen besen1 und die ,seelen handeln1 als ob sie keine ,krper htten1 und doch alle beide so handeln1 als wirkten die ,einen auf die ,anderen4 #hb4 ,in ,betreff der ,geister als der vernnftigen ,seelen1 meine ich nun zwar1 da das so eben von ,thieren und lebenden ,wesen ,gesagte auch von ihnen gelte1 nmlich da ,thier und ,seele nur mit der ,welt zugleich einen ,anfang und ein ,ende nehmen knnen2 allein es gilt doch bei den vernunftfhigen ,thieren insbesondere1 da ihre kleinen ,samenthierchen1 so lange sie nichts mehr sind1 als dies1 blos empfindende gewhnliche ,seelen haben1 die erst von dem ,augenblicke an1 da die unter ihnen ,auserwhlten1 um diesen ,ausdruck zu gebrauchen1 durch eine wirkliche ,empfngni zur menschlichen ,natur gelangen1 sich zur ,stufe der ,vernunft und zu den ,vorrechten des ,geistes erheben4 #hc4 ,unter anderen ,verschiedenheiten zwischen gewhnlichen ,seelen und eigentlichen ,geistern1 davon ich bereits einen ,theil aufgezhlt habe1 ist auch noch diese1 da die ,seelen im ,allgemeinen blos lebende ,bilder der geschaffenen ,welt1 die ,geister aber noch berdies ,abbilder der ,gottheit selbst als des ,urhebers der ,natur sind2 denn sie sind fhig1 das ,universum zu erkennen und in eigenen architektonischen ,probestcken theilweise nachzuahmen1 denn ein jeder ,geist ist in seinem ,kreise eine kleine ,gottheit4 #hd4 ,dies macht auch1 da die ,geister in gewisser ,art mit ,gott in ,gemeinschaft treten knnen1 und da er in ,rcksicht auf sie nicht blos in dem ,verhltni des ,erfinders zu seiner ,maschine 7wie zu seinen anderen ,geschpfen71 sondern in dem eines ,frsten zu seinen ,unterthanen1 oder besser1 eines ,vaters zu seinen ,kindern steht4 #he4 ,die ,gemeinschaft aller dieser ,geister macht zusammen die ,stadt ,gottes aus1 den vollkommensten mglichen ,staat unter dem vollkommensten ,monarchen4 #hf4 ,diese ,stadt ,gottes1 diese im wahren ,sinne des ,worts allumfassende ,monarchie1 eine moralische ,welt in der natrlichen1 das ,erhabenste und ,gttlichste der ,werke ,gottes1 ist zugleich dasjenige1 worin sein ,ruhm wahrhaft besteht1 weil dieser gar nicht vorhanden wre1 wenn seine ,gte und ,gre nicht von ,geistern erkannt und bewundert wrde4 ,in seinem ,verhltnisse zu dieser ,stadt ,gottes ist es vorzglich1 worin seine ,gte anschaulich wird1 whrend seine ,macht und ,weisheit sich allenthalben zeigen4 #hg4 ,wie wir oben eine vollkommene ,harmonie zwischen zwei ,naturreichen1 jenem der wirkenden und jenem der ,endursachen aufgestellt haben1 so mssen wir hier noch eine ,harmonie zwischen dem physischen ,reiche der ,natur und dem moralischen der ,gnade in ,betracht ziehen1 d4 i4 die ,uebereinstimmung1 die zwischen ,gott als ,baumeister des mechanischen ,weltgebudes und ,gott als ,regenten der gttlichen ,stadt betrachtet1 herrscht4 #hh4 ,diese ,harmonie macht1 da die ,dinge auf dem ,wege der ,natur selbst zu der ,gnade gefhrt werden1 und da diese ,erdkugel z4 ,b4 in demselben ,augenblicke auf natrlichem ,wege vernichtet und wieder hergestellt werden wrde1 in welchem es die ,regierung der ,geisterwelt zur ,zchtigung der ,einen oder zur ,belohnung der ,anderen verlangen mchte4 #hi4 ,man kann hinzufgen1 da ,gott als ,weltbaumeister sich selbst als ,gesetzgeber vollkommen befriedige1 und da daher die ,snder ihre ,strafe nach der ,ordnung der ,natur und nach dem mechanischen ,zusammenhange der ,dinge unter einander selbst mit sich tragen mssen1 und eben so die guten ,handlungen ihre ,belohnungen1 so weit sie die ,krper angehen1 auf mechanischem ,wege nach sich ziehen1 obgleich dies weder immer sogleich geschehen kann1 noch auch soll4 #ij4 ,endlich wrde es unter dieser vollkommenen ,regierung weder eine gute ,handlung ohne ,belohnung1 noch eine schlechte ohne ,strafe geben1 und ,alles mte zuletzt zum ,wohle der ,guten1 d4 i4 derjenigen ausschlagen1 welche zufrieden sind in diesem groen ,staate1 welche nach gethaner ,pflicht sich der ,vorsehung anheimstellen1 welche1 wie sich gebhrt1 den ,urheber alles ,guten lieben und nachahmen1 und sich an der ,betrachtung seiner ,vollkommenheiten mit jener wahren reinen ,liebe erfreuen1 die uns ein ,vergngen finden lt an der ,glckseligkeit des geliebten ,gegenstandes4 ,diese ,liebe ist es1 die weise und tugendhafte ,personen anspornt1 an allem dem mit allem ,kraftaufwande zu arbeiten1 was dem vermutheten oder vorangehenden ,willen ,gottes gem scheint4 ,diese ,liebe ist es1 die sie zufrieden sein lt1 was auch ,gottes geheimer1 bestimmter und bestndiger ,wille immer senden mag1 weil sie erkennen1 da wir bei gehriger ,einsicht in die ,ordnung des ,universums finden mten1 da diese alle ,wnsche1 auch die weisesten1 weit bersteigt1 und es unmglich ist1 sie besser zu machen2 -- besser zu machen1 nicht nur fr das ,ganze1 sondern fr uns selbst insbesondre1 wenn wir uns pflichtgem an den ,urheber des ,alls anschlieen1 an ihn1 nicht nur als den ,baumeister der ,welt und ,urgrund unseres ,daseins1 sondern als unsern ,herrn und ,endzweck1 der das ,ziel unseres ,wollens bleiben soll und der einzige ,urheber unsrer ,glckseligkeit4 ,ueber ,leibnitz' und ,herbart's ,theorieen des wirklichen ,geschehens4 ,eine ,abhandlung zur ,geschichte des ,monadismus4 ,unter den ,fragen der monadistischen ,metaphysik spielt jene1 ob in der wirklichen ,welt eine nach auen gehende 7transeunte7 ,wirksamkeit stattfinde oder nicht1 eine der wichtigsten ,rollen4 ,abgesehen von den seltsamen ,hypothesen ,leukipp's1 ,epikur's und ,demokrit's1 hat auch die gesammte neuere ,metaphysik1 selbst wenn sie sich nicht zur ,annahme der ,alleinheit oder des absoluten ,werdens wie ,spinoza bekannte1 von ,descartes und ,malebranche anzufangen bis auf ,leibnitz und ,wolff die ,mglichkeit einer solchen zwischen den geschaffenen ,substanzen1 also mit ,ausschlu der gttlichen1 bestritten1 und besonders ,leibnitz an ihrer statt seine berhmte oder berchtigte prstabilirte ,harmonie erfunden4 ,der ,widerspruch1 in den er bei dieser ,lugnung des ueren ,einflusses unter ,substanzen mit unserer ,gewohnheit und inneren ,nthigung gerieth1 einen solchen vorauszusetzen1 veranlate die ,skeptiker nach ,locke's und ,hume's ,vorgang1 den ,causalzusammenhang1 dessen ,erklrung so schwierig1 ja unmglich schien1 in eine bloe ,gewohnheit des denkenden und auffassenden ,subjects1 in eine ,regel der ,zeitfolge zu verwandeln4 ,kant ging noch weiter und indem er die ,frage nach dem ,wie des ,causalzusammenhanges zwischen den wirklichen ,dingen an sich ganz auer das ,bereich des menschlichen ,erkenntnivermgens verwies1 machte er dessen ,voraussetzung unsererseits zu einer bloen ,verstandeskategorie4 ,die ,idealisten sprachen ihr als einer solchen vollends alle ,verbindlichkeit fr das ,reale ab1 ohne des ,widerspruchs gewahr zu werden1 in den sie sich hiedurch mit ihrer gleichzeitigen ,annahme unberwindlicher ,schranken des ,ichs verwickelten1 welche auf nichts ,anderes als ein ,beschrnkendes von auen hinweisen konnten4 ,als sich der ,idealismus von einem blos subjectiven und particularen zum transcendentalen und absoluten erweiterte1 konnte es nicht weiter befremden1 da1 wo alle einzelnen ,wesen in der ,allheit eines ,einzigen verschwanden1 auch die ,wirksamkeit des ,einen auf das ,andere aufhrte1 und wo die ,immanenz und causa sui zum alleingiltigen ,princip erhoben wurden1 auch der ,begriff einer transeunten ,wirksamkeit keinen ,raum fand4 ,desto auffallender mu es erscheinen1 da gerade dasjenige ,system1 welches in neuerer ,zeit sich am meisten wieder dem vernnftigen ,monadismus der lteren ,schule angenhert hat1 an demselben ,problem eine ,klippe fand1 deren offene ,darlegung und ungelstes ,festhalten dem gesunden ,menschenverstande unmglich eine bleibende ,befriedigung gewhren kann4 ,diesem widerstrebt es offenbar1 das ,nichtdasein einer ueren ,wirksamkeit der ,substanzen anerkennen zu sollen4 ,gerade je krftiger sich eine ,seele fhlt1 je mehr sie sich bewut sein zu drfen glaubt1 durch ,wort und ,that nicht nur in sich allein1 sondern auch in andern von ihr unterschiedenen ,wesen ,wirkungen verschiedener ,art hervorzubringen und stndlich hervorgebracht zu haben1 um desto schwerer fllt es ihr1 pltzlich ihre ,unfhigkeit hiezu einzugestehen4 ,die ,erfahrung jeder ,minute scheint zu widersprechen4 ,ich will meinen ,arm heben2 im selben ,augenblicke werde ich gewahr1 da er sich hebt1 und geschieht dies nicht1 so empfinde ich das unangenehme ,gefhl eines ,hindernisses1 was mich um so mehr schlieen lt1 da ich1 derselbe1 der hier gehemmt wird1 es auch bin1 der in ,andern die ,wirkung ohne dies ,hemmni zu erzeugen vermag4 ,je schlichter und alltglicher diese ,erfahrungen sind1 desto schroffer erscheint der ,widerspruch der ,speculation mit denselben1 und er allein ist es oft gewesen1 der ,vielen das ,vertrauen zu einer tieferen philosophischen ,forschung raubte1 welche ein so augenscheinlich widersinniges ,resultat gab4 ,andrerseits ist es aber nicht wenig merkwrdig und sehr geeignet1 ,mitrauen gegen die eigene gewhnliche ,erfahrung zu erwecken1 wenn so viele und namentlich alle dem ,monadismus mehr oder weniger nahe stehende ,denker ihr in einem so wichtigen ,punkte beinahe einstimmig widersprechen4 ,liegt der ,grund dieser ,erscheinung im ,wesen des ,monadismus selbst1 oder nur in der bisherigen ,art und ,weise seiner ,auffassung8 ,das ist eine ,frage1 deren ,beantwortung uns nicht uninteressant und deren ,bejahung oder ,verneinung wesentlich zum ,credit oder ,micredit des ,monadismus berhaupt beitragen zu mssen scheint4 ,um diese ,beantwortung und die daraus flieende ,entscheidung mit hinreichender ,evidenz aussprechen zu knnen1 wollen wir in dem ,nachstehenden auf streng historischen1 aus den eigenen ,schriften der ,erfinder geschpften ,daten untersuchen1 auf welchem wahren oder falschen ,wege die beiden ,hauptreprsentanten dieser ,richtung1 ,leibnitz und ,herbart1 denen wir ,kant als ,uebergangspunkt und ein ,paar ,neuere als ,auslufer beifgen1 zu ihrem ,endausspruche gelangt sein mgen4 ,daraus wird sich1 wie wir hoffen1 mit hinreichender ,klarheit ergeben1 ob mit ihren ,darstellungen die mglichen ,wege erschpft1 oder vielleicht noch einer oder der andere zurckgelassen worden sei4 ,nach den beiden ,hauptansichten1 deren eine das ,wie eines ueren ,zusammenhanges unter den ,dingen an sich dahingestellt und nur fr uns ,menschen nicht erkennbar sein lt1 die andere dagegen diesen selbst fr an sich unmglich erklrt1 zerfllt das ,ganze eigentlich in zwei ,theile4 ,der erste liegt1 da wir es nur mit dem strengen ,monadismus zu thun haben wollen1 uns begreiflicherweise ferner ab und findet hier nur der ,vollstndigkeit wegen seinen ,ort4 ,desto ausfhrlicher mute der zweite in ,betracht gezogen werden1 der sich1 je nachdem der regelmige ,ablauf der inneren ,vernderungen und der dadurch entstehende ,schein eines wirklichen wechselseitigen ,einflusses als erzeugt durch die ,allmacht eines auerweltlichen vollkommensten ,wesens angesehen oder als ,folge nothwendiger ,denkformen jeder zusammenfassenden ,intelligenz betrachtet wird1 wieder in zwei ,abschnitte scheidet4 ,beide ,ansichten finden ,vertreter und ,fortbildner unter den ,neueren1 deren ,modificationen wir zum ,schlusse anfhren wollen1 bevor wir an den ,versuch einer selbstndigen ,betrachtungsweise der ,frage gehen4 #a4 ,die prstabilirte ,harmonie3 ,leibnitz4 ,auffallend ist es bei strenger ,betrachtung dessen1 was ,leibnitz selbst ber seine prstabilirte ,harmonie lehrt1 zu bemerken1 wie er blos durch das ,beiseiteliegenlassen eines ,gedankens1 dem er schon sehr nahe stand1 zu seiner ,hypothese fortgetrieben wurde1 die sich im ,verhltnisse zum brigen ,systeme wie ein todtes ,reis auf einem ursprnglich krftig treibenden1 aber gewaltsam gestutzten ,stamme ausnimmt4 ,leibnitz trug sein neues ,system zuerst ffentlich vor in einem ,aufsatze1 den er im ,jahre #afie in das ,journal des savans 7#bg4 ,juni7 unter dem ,titel3 ,systme nouveau de la nature et de la communication des substances aussi bien que de l'union1 qu'il-y-a entre l'me et le corps einrcken lie7#ae74 ,das ,problem der ,einheit zwischen ,krper und ,geist beschftigte damals alle ,denker1 und ,descartes1 oder vielmehr sein ,schler ,malebranche1 hatte um der specifischen ,verschiedenheit willen1 die er zwischen ,geist und ,materie annahm1 sich nicht anders zu helfen gewut1 als indem er die occasionelle ,einwirkung der ,gottheit1 die vermge ihrer ,allmacht ber alle ,beschrnkungen des ,wie hinaus war1 zu ,hilfe rief4 ,sobald eine ,vernderung in der ,seele da ist1 welcher eine im ,krper entsprechen sollte1 bewirkt ,gott1 da die letztere stattfindet1 und so umgekehrt4 ,occasionell heit diese ,einwirkung ,gottes deshalb1 weil ihr ,beschlu bei ,gott erst in dem ,augenblick eintritt1 wo sein ,beistand nthig wird1 also bei ,gelegenheit4 ,auf diese ,weise glaubte ,descartes1 bei seinem ,schwanken zwischen gnzlicher ,indifferenz des menschlichen ,willens und der ,vereinbarkeit desselben mit gttlicher ,prscienz1 das er zwar nie im ,systeme1 wohl aber in ,briefen ausgesprochen hat7#af71 die menschliche ,willensfreiheit zu retten1 whrend er dadurch zugleich die ,gottheit zu einem ,wesen machte1 in welchem ,entschlsse in der ,zeit entstehen und vergehen knnen4 7#ae7 ,erdmann1 ,s4 #abd-abh4 7#af7 ,sigwart3 der ,spinozismus1 ,s4 #ca4 u4 ff4 ,in jenem ,aufsatze nun bezieht sich ,leibnitz zunchst auf seinen ,brief an einen berhmten ,theologen1 dem er vor ,jahren die ,umrisse seiner ,theorie mitgetheilt1 der sie anfangs ziemlich paradox gefunden1 nachher aber doch einem ,theile derselben wenigstens seine ,billigung nicht habe versagen knnen4 ,dieser ist kein ,anderer1 als der berhmte ,anton ,arnauld1 der ,doctor der ,sorbonne und ,stifter von ,port-,royal1 mit welchem ,leibnitz von #afhf-ic in hufigem ,briefwechsel stand7#ag74 ,der ,brief selbst ist vom ,jahre #afij1 also fnf ,jahre vor dem oben erwhnten ,aufsatze1 mit dem er nahe bereinstimmt1 geschrieben1 und enthlt im ,wesentlichen ,folgendes7#ah73 ,kein ,krper hat ein eigentliches ,sein2 dieses kommt nur den untheilbaren1 anfangslosen und unvergnglichen ,substanzen zu1 die ihn ausmachen und die den ,seelen hnlich sind4 ,diese ,substanzen sind und bleiben immer1 wenn auch unter verschiedenen ,formen1 an organische ,krper gebunden4 ,jede von ihnen enthlt in ihrer eigenen ,natur ein ,gesetz der ,reihenfolge ihrer ,thtigkeiten sowohl1 als ihrer erfahrenen und jemals zu erfahrenden ,begegnisse4 ,daher kommen alle ihre ,thtigkeiten unbeschadet ihrer ,abhngigkeit von dem eigenen ,wesen der ,substanz her4 ,jede ,substanz drckt das ganze ,universum aus1 aber die eine deutlicher als die andere1 jede in ,bezug auf gewisse besondere ,dinge1 und von einem eigenthmlichen ,gesichtspunkte aus4 ,die ,einheit des ,krpers und der ,seele1 ja selbst die ,einwirkung einer ,substanz berhaupt auf die andere besteht nur in der vollkommenen wechselseitigen ,uebereinstimmung 7accord mutuel71 die sich ausdrcklich angeordnet von dem ursprnglichen ,schpfungsacte beider herschreibt1 und kraft welcher in jeder ,substanz in ,folge des ihr von ,anbeginn inwohnenden ,vernderungsgesetzes in jedem ,augenblick gerade diejenigen ,zustnde stattfinden1 welche von den brigen ,substanzen gefordert werden1 also die ,thtigkeiten der einen die ,vernderungen der anderen regelmig und unabhngig von einander begleiten4 ,das ,uebrige der ,stelle1 obgleich es schon eine ,andeutung der ,leibnitz sehr gelufigen ,idee eines moralischen ,geisterreichs unter ,gottes ,leitung enthlt1 gehrt nicht unmittelbar hierher4 7#ag7 ,guhrauer3 ,leibnitz c4 ,,ii4 ,s4 #ajh4 7#ah7 ,bei ,erdmann1 ,s4 #ajg-ajh4 ,leibnitz' ,briefwechsel mit ,arnauld1 herausg4 von ,grotefend4 ,hannover1 #ahdf4 ,s4 #acb4 ,genug1 schon zu jener ,zeit besa ,leibnitz die ,idee der prstabilirten ,harmonie1 die hier noch accord mutuel heit1 und hatte sich damit von ,descartes sowohl1 als von ,malebranche1 dessen ,anhnger ,arnauld war1 losgemacht4 ,sein ,verhltni zu dem ,ersteren bezeichnet er selbst in dem ,nouveau systme7#ai7 genauer3 ,ich nahm wahr1 sagt er1 da die bloe ,betrachtung einer ausgedehnten ,masse nicht hinreiche1 und da man hier noch eine ,kraft anzunehmen genthigt sei1 deren ,begriff1 obgleich die ,triebfeder der ,metaphysik1 doch leicht verstndlich ist4 -- ,es ist nmlich unmglich1 das ,princip der wahren ,einheit in der ,materie allein oder in ,demjenigen zu finden1 was durchaus passiv ist1 weil es nichts ,anderes ist1 als eine ,anhufung oder ,ansammlung von ,theilen bis in's ,unendliche4 ,eine ,menge kann ihre ,realitt nur in den wahren ,einheiten haben1 die ganz anderswoher kommen und etwas ganz ,anderes sind1 als bloe ,punkte1 aus welchen unmglich 787 das ,stetige zusammengesetzt sein kann4 ,um zu diesen ,einheiten zu gelangen1 sah ich mich gezwungen1 zu formellen ,atomen meine ,zuflucht zu nehmen1 weil ein materielles ,wesen nicht zur selben ,zeit materiell und doch vollkommen untheilbar oder wahrhaft eins sein kann1 sobald das ,wort materiell immer im ,sinne eines ausgedehnten ,zusammengesetzten genommen wird4 ,ich fand nun1 fhrt er fort1 da deren 7der substantiellen ,formen7 innere ,natur in der ,kraft bestehe1 und sie folglich etwas den ,vorstellungen und ,begehrungen ,analoges besitzen1 also auch unter den ,begriff3 ,seele1 me1 gefat werden mssen 4444 ,aristoteles nennt sie ,entelechieen4 ,ich nenne sie vielleicht passender primitive ,krfte1 die nicht blos das ,sein 7l'acte71 das ,complement der ,possibilitt1 sondern auerdem noch eine ursprngliche ,thtigkeit 7l'action7 besitzen4 ,er unterscheidet sie auf das schrfste von den gemeinen ,atomen4 ,die ,atome der ,materie widersprechen der ,vernunft1 auerdem da sie ja selbst noch aus ,theilen zusammengesetzt sind4 ,denn dadurch1 da diese ,theile an einander hngen1 hrt noch nicht ihre ,verschiedenheit als ,theile auf4 -- ,es gibt nichts als substantielle ,atome1 d4 i4 reelle und vollkommen theillose ,einheiten1 die die ,quellen der ,thtigkeit und als letzte ,elemente der ,substanzenanalyse die absoluten ,grundprincipe der ,zusammensetzung der ,dinge sind4 ,man knnte sie metaphysische ,punkte nennen4 444 ,sie haben etwas ,vitales an sich1 eine ,art von ,vorstellungen1 und ihre mathematischen ,orte oder ,punkte sind die ,gesichtspunkte1 von welchen aus sie das ,universum vorstellen4 7#ai7 ,erdmann1 ,s4 #abd4 ,von ,descartes also schied sich ,leibnitz durch den einfachen ,schlu3 ,wo es ,zusammengesetztes 7,krper7 gibt1 mu es ,einfaches geben4 ,der cartesianische ,dualismus verwandelte sich in einen ,monismus1 aber nicht der ,form und ,materie1 wie bei ,spinoza1 sondern blos der ,materie nach4 ,whrend dort die einzelne ,persnlichkeit und individuelle ,existenz sich in der unbegreiflichen baren ,alleinheit einer allumfassenden ungetrennten ,substanz aufheben sollte1 welcher das gesammte ,denken und die gesammte ,ausdehnung in unbeschrnkter ,flle als unendliche ,attribute zukommen1 entstand hier ein zahlloses ,heer gleichberechtigter einfacher ,wesen desselben ,stammes1 die nur gradweise unterschieden waren1 und unter denen das hchste ,wesen die allvollkommenste1 die ,hauptmonade1 le monarque war1 eine vollstndige ,demokratie der ,geister1 darin im ,gegensatze zum ,dualismus die ,standesvorrechte einer verhltnimig nur geringen ,anzahl hherer ,geister aufhrten und die ,pariaskaste der ,materie vom ,schauplatze des metaphysischen ,seins verschwand4 ,an ihre ,stelle traten die selbst- und freithtigen ,individuen2 das abendlndische ,princip der ,individualitt trat1 wie ,hegel7#bj7 sagt1 gegenber der orientalischen ,alleinslehre ,spinoza's1 und ,leibnitz verwirklichte auf diese ,weise einen ,gedanken1 den er schon als kaum sechzehnjhriger ,jngling in seiner ersten ,schrift3 dissertatio de principio individui7#ba71 damals noch unter vielem scholastischen ,mit- und ,beiwerk angeschlagen hatte4 7#bj7 ,encyclopdie1 herausgeg4 von ,henning4 ,i4 ,s4 #cja4 7#ba7 ,ueber diese1 lange ,zeit unbeachtete und selbst von ,leibnitz' ,historiographen ,ludovici nur unvollstndig gekannte ,schrift1 die sich nur mehr bei ,dutens 7ed4 ,genev47 findet1 uert sich ,guhrauer bei ihrer ,wiederherausgabe 7,berlin #ahcg1 ,s4 #aj73 ,man wrde ihrer endlich ganz vergessen haben1 htte nicht ,f4 ,h4 ,jacobi auf ,veranlassung seines ,streits mit ,mendelssohn durch seine wissenschaftliche ,parallele der ,systeme von ,spinoza und ,leibnitz dahin gefhrt1 auf jene ,dissertation als eine schon der ,aufgabe wegen merkwrdige ,schrift hingewiesen4 ,in der ,that war sie die ,klaue des ,lwen1 wie schon der alte ,thomasius in seiner ,vaterfreude ber den groen ,zgling vorempfinden mochte4 ,vgl4 auch ,l4 ,feuerbach3 ,leibnitz' ,philosophie c4 ,s4 #cb4 u4 ff4 ,so einfach jener ,schlu scheinen kann und wirklich ist1 so folgenreich ist er auch1 und wir werden spterhin ,gelegenheit genug haben1 uns zu berzeugen1 da dies gerade derjenige ,satz ist1 dessen nachherige ,verkennung das ,system von seinem eingeschlagenen ,wege abgefhrt hat4 ,wie leicht eine solche ,verkennung sich einschleicht1 davon gibt gleich die obige ,stelle1 die wir mit einem ,fragezeichen bemerkt haben1 einen ,beweis4 ,das ,stetige1 heit es dort1 knne unmglich aus ,punkten zusammengesetzt sein8 ,woraus sollte es denn8 ,der erwhnte ,schlu verlangt ja ausdrcklich1 das ,zusammengesetzte setze einfache ,bestandtheile voraus4 ,punkte aber sind nichts anderes1 als die einfachen ,bestandtheile des ,raumes4 ,gleichwohl behaupten z4 ,b4 die ,geometer durchgehends1 die stetige ,linie sei wieder nur aus ,linien zusammengesetzt1 also wieder aus ,zusammengesetztem1 was dem oben anerkannten ,satze offenbar widerstreitet4 ,denn die durch die ,theilung erhaltenen ,linien sind entweder zusammengesetzt1 haben also selbst noch ,theile1 sind daher nicht die letzten ,bestandtheile1 oder sie sind einfach1 und dann keine ,linien mehr1 sondern ,punkte1 unter denen man sich freilich keinen auch noch so winzigen physischen ,punkt vorstellen darf4 ,so wird der allgemeine ,satz zugleich anerkannt1 und seine ,realitt doch in seinen ,anwendungen gelugnet4 ,der ,grund dieser ,erscheinung scheint darin zu liegen1 da wir bei jeder unserer ,vorstellungen1 mitunter selbst bei solchen1 die gar keinen ,gegenstand haben1 uns ein ,bild 7,schema7 von diesem ,gegenstande mit der ,phantasie zu entwerfen gewohnt sind7#bb71 und uns von diesem gewhnlich leichter bestimmen lassen1 als von dem ,begriffe selbst4 ,wo wir ein solches ,bild nicht zu schaffen vermgen1 da gewinnt auch der ,begriff selten einen festen ,halt4 ,dieser ,fall tritt beim einfachen ,punkte1 beim einfachen ,zeittheile1 bei der einfachen ,substanz und berhaupt in beinahe allen ,fllen ein1 wo wir ein einfaches1 sinnlich nicht ,vorstellbares und nur im ,begriff zu ,fassendes vor uns haben4 ,er darf uns aber1 eben weil er nur in der ,einbildungskraft seinen ,sitz hat1 auch gar nicht irre an ,demjenigen machen1 was wir einmal unabhngig davon aus reinen ,begriffswahrheiten1 also mit ,nothwendigkeit erkannt haben4 ,darum bestand auch ,leibnitz mit ,beharrlichkeit auf dem ,dasein einfacher und folglich den ,geistern analoger ,substanzen als ,bestandtheile der ,materie1 ungeachtet er dieselben eben so wenig wie wir oben die einfachen ,punkte sinnlich nachweisen1 ja nicht einmal ein ,bild von demselben zur ,veranschaulichung entwerfen konnte4 7#bb7 ,drobisch3 ,empir4 ,psych4 ,s4 #eb u4 ff4 -- ,bolzano's ,wissenschaftslehre 7,sulzbach1 v4 ,seidel1 #ahcg71 ,,iii4 ,s4 #fj4 ,nachdem so die ,materie7#bc7 als selbstndiges ,ausgedehnte aufgehoben und zu einem objectiven 7nach ,herbart's ,ausdruck7 beim ,zusammenfassen der ,dinge mit ,nothwendigkeit sich aufdringenden1 gleichwohl nicht reellen ,scheine herabgesetzt worden1 schien die ,schwierigkeit1 welche ,descartes gegen die ,mglichkeit des ,einwirkens der ,geister als des ,unausgedehnten auf die ,materie als das ,ausgedehnte1 also generisch ,ungleichartige erhoben hatte1 und welche ,malebranche zur ,aufnahme des ,occasionalismus veranlate1 hinweggerumt zu sein4 ,es gab statt der unter sich ungleichartigen ,geister und ,materie durchgehends gleichartige einfache geistige ,wesen und alle ueren ,einwirkungen1 welche wir1 von der sinnlichen ,erfahrung genthigt1 auer uns wahrzunehmen glauben1 reducirten sich statt auf die ,einwirkung der ,geister auf die heterogene leibeigene ,materie1 auf die ,einwirkung homogener einfacher ,wesen auf und unter einander selbst4 ,zwischen den ,krpern nehmen wir ,einwirkungen wechselseitig wahr2 ,krper aber als solche sind nicht wahrhaft1 sondern nur die einfachen ,theile derselben sind2 die allein knnen es also auch sein1 welche hier wirken1 und die ,wirkungen1 welche wir zwischen den ,krpern wahrzunehmen glauben1 knnen nur die ,resultate derjenigen sein1 die zwischen den einfachen ,theilen derselben statthaben4 7#bc7 ,ueber ,leibnitz' frhere ,vorstellungen von der ,materie vgl4 die neuerliche treffliche ,abhandlung ,hartenstein's3 ,de materiae apud ,leibnitium notione commentatio4 ,leipzig1 #ahdf4 ,allein gerade hier erst fand ,leibnitz die eigentliche1 wie er meinte1 nicht zu hebende ,schwierigkeit4 ,es gibt1 sagt er7#bd71 im strengen metaphysischen ,sinne keinen reellen ,einflu einer ,substanz auf eine andere1 und man mu daher 7mit ,descartes7 allerdings zugeben1 da alle ,dinge sowohl als ihre ,eigenschaften fortwhrend durch ,gottes ,wirksamkeit erzeugt werden4 ,um aber das ,problem zu lsen1 ist es nicht genug1 wie der ,occasionalismus1 eine ,ursache im ,allgemeinen anzufhren und kurzweg einen deus ex machina anzunehmen2 denn wenn sich ,alles so von selbst macht ohne weitere mgliche ,erklrung1 so heit dies ganz eigentlich zum ,wunder seine ,zuflucht nehmen4 ,die ,philosophie aber mu ,grnde angeben und erkennen lassen1 wie die ,dinge bereinstimmend mit dem ,begriffe des ,gegenstandes1 um welchen es sich handelt1 nach der ,weisheit ,gottes sich entwickeln4 7#bd7 ,nouv4 systme1 ,s4 #abg4 ,nun verwarf er sowohl den reellen physischen ,einflu einer ,substanz 7,monade1 einfaches ,wesen7 auf die andere mittels ,uebergangs eines ,theilchens aus ,einem in's ,andere2 denn1 sagte er1 die ,monaden haben keine ,fenster1 durch welche irgend etwas ein- oder austreten knnte1 als den ,occasionalismus1 denn das heit einen deus ex machina einfhren in einer ganz natrlichen und gewhnlichen ,sache1 wo er vernnftigerweise nicht anders mitwirken sollte1 als er in jedem anderen natrlichen ,ereignisse mitwirkt47#be7 7#be7 ,,ii4 ,eclaircissement1 ,s4 #acd4 ,da er den physischen ,einflu der ,substanzen so kurz abfertigte1 grndete sich auf einen weitverbreiteten1 zum ,theil noch jetzt gang und gben ,irrthum4 ,fast allen seinen ,zeitgenossen und ihm selbst schien der physische ,einflu1 sollte er anders diesen ,namen verdienen1 nicht anders stattfinden zu knnen1 als indem sich von der einen 7thtigen7 ,substanz ein ,theil ablse und in die andere 7leidende7 ,substanz bergehe4 ,nun hatten die einfachen ,monaden weder ,theile1 von denen sich einer ablsen konnte1 noch ,ausdehnung1 um den abgelsten in sich aufzunehmen1 also -- gab es keinen physischen ,einflu7#bf74 ,descartes hatte folgendermaen geschlossen4 ,die ,seele kann auf ,materie nicht wirken1 weil sich nichts von ihr trennen kann1 denn sie ist einfach3 die ,materie nicht auf die ,seele1 denn diese ist ausdehnungslos1 kann also nichts ,ausgedehntes1 kein ,theilchen der ,materie1 das wieder ,materie ist1 aufnehmen4 ,so schien1 wenn man den physischen ,einflu mittels ,ueberganges materieller ,theile als die einzige ,mglichkeit realen ,einflusses der ,substanzen auf einander ansah und jenen mit ,recht fr unmglich erklrte1 sowohl sein ,occasionalismus als ,leibnitz' accord mutuel1 der blos ideale ,einflu berhaupt1 auer ,zweifel4 ,leibnitz selbst1 da er sich von mehreren ,seiten1 besonders von ,foucher1 lebhaft widersprochen sah1 suchte sich durch folgendes ,beispiel zu rechtfertigen1 das nach seiner ,gewohnheit1 die ,lieblingsgedanken hufig fast mit denselben ,worten zu wiederholen1 fter wiederkehrt3 denket ,euch zwei ,thurm- oder auch ,taschenuhren1 die vollkommen bereinstimmen4 ,dies kann auf dreierlei ,weise geschehen4 ,die erste besteht in dem wechselseitigen ,einflusse einer ,uhr auf die andere2 die zweite in der ,sorge eines ,menschen1 der auf beide bestndig ,acht gibt2 die dritte darin1 beide so kunstreich und kunstgerecht zu verfertigen1 da man in der ,folge ihrer ,uebereinstimmung gewi sein kann47#bg7 444 ,der ,weg des ,einflusses ist jener der gemeinen ,philosophie2 da man aber nicht begreifen kann1 wie materielle ,theile aus einer in die andere ,substanz bergehen knnen1 so ist dieser ,ausweg damit schon zu ,boden geschlagen4 ,der ,weg der bestndigen ,assistenz von ,seite des ,urhebers ist jener der occasionellen ,ursachen1 aber ich glaube1 da man hier einen deus ex machina in einer ganz natrlichen und gewhnlichen ,sache in's ,spiel bringt1 wo ,gott vernunftgem nicht anders wirksam sein kann1 als er es in allen brigen natrlichen ,ereignissen ist4 ,also bleibt nur eine ,hypothese brig3 der ,weg der ,harmonie2 ,gott hat vom ,anfang der ,dinge her jede von je zwei ,substanzen so eingerichtet1 da sie zufolge ihrer inwohnenden1 zugleich mit ihrem ,dasein empfangenen ,gesetze bestndig mit der andern dergestalt bereinstimmt1 als gbe es eine wechselseitige wahrhafte ,einwirkung zwischen beiden1 oder als htte ,gott bestndig seine ,hand im ,spiel7#bh74 7#bf7 ,es ist nicht uninteressant1 neben dieser ,beweisfhrung jene zu betrachten1 die ,m4 ,g4 ,hansch in seinen3 princ4 phil4 geometrico modo demonstrata liefert1 und durch welche er1 wie er in der ,widmung an den ,prinzen ,eugen ausspricht1 die ,lehre seines ,meisters erst recht festgestellt zu haben meinte4 ,sie heit dort3 ,theor4 ,,xv4 ,nulla monas derivativa physice influere potest in interius alterius monadis derivativae4 ,demonstr4 ,quandoquidem monades omnibus prorsus partibus carent 7per4 def471 in monadibus etiam derivativis nullae partes continuo mutare possunt locum suum 7per4 ax474 ,sed si in monadibus derivativis nihil prorsus datur1 quod locum suum continuo mutare possit1 nec intelligibili modo explicari potest1 quomodo in interiori monadum derivativarum motus ullus excitari1 dirigi1 augmentari aut diminui possit 7per4 def471 consequenter nulla in iisdem fieri potest per motum internum mutatio 7per4 def474 ,sed in cujus interiori nulla1 mediante motu interno1 fieri potest mutatio1 in illius interius etiam nihil physice influere potest 7per4 def474 ,quamobrem nulla omnino monas derivativa in interius alterius monadis derivativae physice influere potest4 ,q4 ,e4 ,d4 ,theorem4 ,,xvi4 ,in monadem creatam forinsecus nec substantia nec accidens intrare potest4 ,demonstr4 ,cum nihil in interius monadis creatae physice influere possit 7per4 theor4 praec471 nihil etiam in eandem ab extra ingredi potest1 nec substantia nec accidens 7per4 def47 in monadem creatam forinsecus intrare possunt4 ,q4 ,e4 ,d4 ,so fremdartig1 ja selbst abgeschmackt uns dieses ,quod erat demonstrandum erscheinen mag1 so kann doch ,niemand lugnen1 da dieser ,anhnglichkeit auch an die ueren unwesentlichen ,formen der ,mathematik das ,bestreben zu ,grunde lag1 das ,wesentliche der mathematischen ,methode1 die ,klarheit und ,bestimmtheit ihrer ,begriffe auch auf das philosophische ,denken zu bertragen4 ,da dieses ,bestreben1 welches die ,grundlage jeder wahren ,methode der denkenden ,forschung ausmachen mu1 auf mathematische ,form allenthalben zurckfhrt1 hat wenigstens zum ,theil schon ,herbart bewiesen4 7#bg7 ,,ii4 ,eclaircissem4 ,s4 #acd4 7#bh7 ,,ii4 ,eclaircissem4 ,fast mit denselben ,worten auch im ,,iii4 ,eclaircissem4 ,m4 ,foucher4 ,leibnitz' eigenthmlicher ,gang1 der sich allmlig durch und an seinen ,gegnern recht heranbildete1 macht es hier nthig1 einzuhalten und einen tiefern ,blick in sein ,system zu thun4 ,setzen wir an die ,stelle jener ,uhren die einfachen ,monaden4 ,diese haben ,krfte1 weil sie ,substanzen sind und zwar einfache ,substanzen2 denn ,leibnitz dehnt den ,umfang dieses ,begriffs so weit aus1 da er auch einen ganzen ,inbegriff von ,substanzen ,eine ,substanz nannte4 ,substanz aber ist ihm jedes ,wesen1 das der ,thtigkeit fhig ist1 und die ,substanz eines ,dinges selbst besteht in der ,kraft zu handeln und zu leiden7#bi74 ,statt ,substanz berhaupt verstehe man hier durchgehends einfache ,substanz1 denn die zusammengesetzte hat als solche keine ,kraft1 sondern nur insofern die sie ausmachenden einfachen ,bestandtheile zusammen eine gewisse ,summe von ,kraft besitzen4 ,die ,wesen sind aber der ,thtigkeit nicht nur fhig1 sondern auch in der ,that thtig1 denn3 ,thtigkeit ist unmglich ohne ,vermgen thtig zu sein2 aber auch ,vermgen wre ein leeres ,wort1 wenn es niemals in ,thtigkeit bergehen knnte7#cj74 ,sie sind ferner nicht nur zeitweilig1 sondern fortwhrend thtig1 denn nicht nur jedes ,thtige ist eine besondere ,substanz1 sondern auch jede einzelne ,substanz wirkt ohne ,unterbrechung fort1 selbst die ,krper nicht ausgenommen1 in welchen sich niemals absolute ,ruhe findet7#ca74 ,das ,letztere folgt aus dem ,ersteren2 sind die ,theile nicht in ,ruhe1 so ist es auch das ,ganze nicht1 wenigstens nichts absolut1 wenn auch seine relative ,lage gegen uere ,gegenstnde sich vielleicht nicht ndert4 ,jedoch beschrnken sich alle diese ,krfte auf die einfache ,substanz selbst2 nach auen knnen sie nicht wirken nach dem berhmt gewordenen ,grundsatze von den fehlenden ,fenstern der ,monaden4 ,innerhalb der ,monade selbst sind sie aber fortwhrend wirksam2 denn wre irgend eine es zu irgend einer ,zeit nicht1 so knnte sie es niemals sein1 weil es durchaus kein ,mittel gibt1 durch welches aus der ,einen in die ,andere ,etwas bertragen1 oder in der letzteren durch die erstere irgend eine innerliche ,bewegung von auen erzeugt1 geleitet1 vermehrt oder vermindert werden knnte7#cb74 ,sind aber die inneren ,krfte der ,monade fortwhrend thtig1 so erzeugen sie auch fortwhrend ,vernderungen in derselben1 so da der ,zustand des ,wechsels in der ,monade ein continuirlicher wird7#cc7 und1 da sie von auen nicht bestimmt werden knnen1 die naturgemen ,vernderungen der ,monade aus einem inneren ,princip in denselben abfolgen7#cd71 so da eine jede ihrer eingepflanzten ,naturkraft 7vim insitam7 und ihren der ,auenwelt angepaten ,gesetzen folgt1 worin die ,einheit der ,seele und des ,krpers besteht7#ce74 ,nach dem ,princip der indiscernibilium mu ferner jede ,monade verschieden sein von jeder anderen1 denn schon in der ,natur gibt es nicht zwei ,wesen1 die einander vollkommen gleich und wo wir auer ,stande wren1 eine innere oder auf eine innere ,beschaffenheit gegrndete ,verschiedenheit nachzuweisen7#cf74 ,diese ,verschiedenheit liegt bei den einfachen ,wesen in ihren ,qualitten4 ,ohne diese wrde jedes ,mittel fehlen1 irgend einen ,wechsel an den ,dingen gewahr zu werden1 weil ,dasjenige1 was am ,zusammengesetzten erscheint1 nur von den einfachen ,bestandtheilen 7ingrediens7 desselben herrhren kann4 ,bei ,monaden aber1 sobald sie gar keine ,qualitten htten1 wren eine von der andern ganz und gar nicht verschieden1 nicht einmal der ,quantitt nach differirend3 folglich wrde1 den ,raum als erfllt vorausgesetzt1 jeder ,ort der ,bewegung bestndig nichts ,anderes1 als ein vollkommenes ,aequivalent dessen erhalten1 was er schon frher besa1 mithin jeder ,zustand des ,dinges jedem ,anderen in allen ,stcken vllig gleich sein7#cg74 ,worin diese ,qualitten bestehen1 ob sie erkennbar seien oder nicht1 reell oder ideell1 darber spricht sich ,leibnitz nirgendwo entscheidend aus4 ,man kann annehmen1 da er darunter ,dasjenige verstanden habe1 was er dtail de ce1 qui se change nennt1 und worin der ,grund liegt1 da in jeder ,monade zu einem gegebenen ,zeitpunkt gerade diese und keine anderen ,zustnde stattfinden knnen1 als diejenigen1 welche in selbem ,zeitpunkt in ihr wirklich stattfinden4 ,der ,ausdruck ist jedenfalls etwas dunkel4 ,feuerbach ist der ,ansicht7#ch71 ,leibnitz verstehe unter demselben nicht sowohl das inwohnende ,gesetz der ,aufeinanderfolge und regelmigen ,selbsterzeugung der ,vorstellungen1 welches in jeder ,monade ein anderes sein mu1 soll sie andere ,vorstellungen als die brigen besitzen1 sondern vielmehr diese autonomischen ,vernderungen der ,monade selbst und wolle diese die ,qualitten derselben genannt wissen4 ,in diesem ,falle hat dann jede ,monade nicht eine1 sondern so viele ,qualitten1 als sie einzelne ,vernderungen besitzt1 also unendlich viel4 ,so viel steht gewi1 da dieses dtail de ce1 qui se change es ist1 was die specifische ,verschiedenheit und bunte ,mannigfaltigkeit der einzelnen ,monaden untereinander begrndet7#ci74 ,die ,vernderungen in der ,monade1 mgen sie selbst deren ,qualitten1 oder nur ,folgen des jeder ,monas als specielle ,qualitt immanenten individuellen ,vernderungsgesetzes sein1 sind ,kraftuerungen derselben und die ,monas ist vollkommen spontan1 sie ist selbst die eigene und einzige ,ursache ihrer ,handlungen4 ,denn1 wie schon ,aristoteles richtig bemerkte1 folglich hngt sie von nichts ,anderem ab1 als von ,gott und sich selbst4 7#bi7 ,principes de la nature et de la grce1 ,s4 #gad4 7#cj7 ,de ipsa natura1 ,s4 #aeg4 7#ca7 ,de ipsa nat4 ,s4 #aeg4 7#cb7 ,monadolog4 ,s4 #gje4 7#cc7 ,daselbst ,s4 #gje4 7#cd7 ,daselbst ,s4 #gje4 7#ce7 ,de ipsa natura1 ,s4 #aeg4 7#cf7 ,monadol4 ,s4 #gje4 ,die ,anekdote von den vergeblich gesuchten zwei vllig gleichen ,blttern im knigl4 ,hofgarten zu ,charlottenburg ist bekannt4 7#cg7 ,monadol4 ,s4 #gje4 7#ch7 ,leibnitz' ,phil4 c4 ,s4 #ea4 7#ci7 ,leibnitz' ,phil4 c4 ,s4 #ea4 ,daraus folgt schon von selbst1 was das fr ,vernderungen seien4 ,sie finden nur in einfachen ,wesen statt1 ohne ,veranlassung von auen1 als von innen kommende und innen bleibende1 also spontane1 vllig ideale ,bestimmungen2 dergleichen sind nur die ,vorstellungen4 ,diese und ihre ,vernderungen sind das ,einzige1 was man in den einfachen ,wesen antrifft4 ,in ihnen allein bestehen alle inneren ,thtigkeiten der ,monaden7#dj74 -- ,eine ,vorstellung1 fhrt ,leibnitz fort1 ist jener vorbergehende ,zustand1 der eine ,vielheit in der ,einheit umschliet2 denn da jede natrliche ,vernderung stufenweise vor sich geht1 so ndert sich in der ,seele 7der einzigen wahren substanziellen ,einheit und ,einfachheit7 ,einiges1 ,anderes bleibt4 ,dadurch entsteht in jeder einfachen ,substanz eine ,mehrheit von ,zustnden und ,verhltnissen1 ungeachtet sie keine ,theile hat 444 ,einer solchen ,vielheit werden wir uns schon bewut1 wenn wir wahrnehmen1 da selbst unser kleinster ,gedanke noch eine ,vielheit1 wenigstens seinem ,gegenstande nach1 enthalte7#da74 ,ob sich ,leibnitz hier nicht getuscht habe1 und ob es wirklich unter unseren ,vorstellungen keine einzige1 ob es nicht vielmehr sehr viele gebe1 die sich auf keine ,vielheit von ,gegenstnden1 sondern auf einen einzigen beziehen1 wollen wir fr jetzt dahingestellt sein lassen4 ,genug1 ,leibnitz erklrt ,zustnde1 welche eine ,vielheit 7von ,vernderungen7 in der ,einheit 7der einfachen ,monade7 einschlieen1 schlechtweg fr ,perceptionen und unterscheidet sie von den bewuten ,vorstellungen oder ,apperceptionen4 ,nach ihnen bestimmen sich die ,rangstufen der ,monaden4 ,jene1 die durchgehends nur ,perceptionen oder dunkle ,vorstellungen besitzen1 heien ,entelechieen1 ein ,name1 der ihres ,selbstgengens1 ihrer ,autarkeia wegen allen ,monaden zukommt 7 71 jene1 deren ,vorstellungen1 zum ,theile wenigstens deutlich und vom ,bewutsein begleitet sind1 ,seelen 7mes74 7#dj7 ,monadol4 ,s4 #gjf4 7#da7 ,daselbst ,s4 #gjf4 ,bis hieher haben wir die ,monaden als vllig freithtig betrachtet1 befinden uns aber zugleich noch in ,bezug auf die einzelne ,monade auf dem ,standpunkte eines vollkommenen ,idealismus1 der nur durch das jeder ,monade inwohnende ,gesetz ihres ,vernderungsablaufs1 welches in jeder ,monade ein anderes ist1 eine bestimmte ,richtung empfngt4 ,soll also eine ,art ,zusammenhang in diese mannigfachen und von einander wechselseitig gnzlich unabhngigen ,reihen von ,vernderungen gebracht werden1 so da sich mit der ,vernderung in der einen ,monas die correspondirende in der andern zugleich vorfinde1 was durch besondere ,einwirkung der ,einen auf die ,andere nicht geschehen kann1 und durch die blos gelegenheitliche der ,gottheit nicht geschehen soll1 damit das ,ganze nicht planlos zusammengewrfelt1 sondern vom ,standpunkt der hchsten ,weisheit aus geordnet erscheine3 so mu von diesen den ,monaden inwohnenden ,gesetzen aus gewirkt werden4 ,diese ,gesetze mssen so beschaffen sein1 da sich1 so oft nach dem in einer der ,monaden thtigen ,gesetze zu einem gewissen ,zeitpunkt ein bestimmter ,zustand eintritt1 in allen brigen ,monaden in ,folge ihrer ,gesetze die entsprechenden und anpassenden erzeugen4 ,zu deren ,auswahl gehrt erstens eine vollstndige ,erkenntni aller berhaupt mglichen ,gesetze dieser ,art1 deren wegen der unendlichen ,anzahl der ,monaden auch unendlich viele sind1 sammt den ,reihen von ,vernderungen1 welche in alle ,ewigkeit aus ihnen folgen1 also eo ipso eine unendliche ,erkenntni2 ferner ein unendlicher ,wille1 der aus der unermelichen ,menge mglicher ,gesetze und ,folgenreihen gerade diese gewhlt hat1 um eine zu jeder ,zeit vollkommenste ,welt zu schaffen2 und endlich eine unendliche ,macht1 um diese ,gesetze in den ,monaden auch wirklich zur ,thtigkeit zu bringen4 ,unendliche ,erkenntni1 vollkommenster ,wille und grte ,macht sind aber nur die ,attribute ,gottes1 dem allein wir die ,wahl und ,belebung der ,vernderungsgesetze der ,monaden und dadurch mittelbar das ,dasein aller aus diesen1 wie ,folgen aus ihren ,grnden1 zu jeder gegebenen ,zeit hervorgehenden ,wirkungen verdanken4 ,aus diesem ,grunde durfte ,leibnitz von ,gott1 dem ,urgrund aller ,dinge1 sagen3 er sei jene nothwendige ,substanz1 in welcher smmtliche 7mgliche und wirkliche7 ,vernderungen formaliter ihren ,grund und ,urquell haben7#db74 ,denn sein ,verstand ist die ,quelle der ewigen nothwendigen ,wahrheiten1 in welchen jene ,gesetze begrndet sind1 und welche ihn zu der ,wahl derjenigen bestimmten1 welche dem allgemeinen ,besten am zutrglichsten sind 7choix du ,meilleur74 ,in ihm ist die ,macht als ,quelle von ,allem1 die ,erkenntni1 die alle ,ideen umfat1 und der ,wille1 der verndert und schafft nach dem ,princip des allgemeinen ,besten7#dc74 ,gott mute wollen1 da das ,ganze so eingerichtet werde1 wie er erkannte1 da es am besten sei1 er mute es auch so vermgen4 ,alle jemals stattfindenden ,vernderungen sind lngst von ,anbeginn her in jeder ,monade oder vielmehr in dem ihr von ,gott eingepflanzten ,vernderungsgesetze virtuell vorhanden1 und laufen wie aufgezogene ,uhrfedern nacheinander ab4 ,auf diese ,weise wird die ganze reale ,welt mit allen wechselnden und bleibenden ,zustnden das ,abbild einer idealen ,welt von ,gesetzen in ,gottes ,verstande4 ,was sich in dieser idealen ,welt wie ,grund und ,folge verhlt1 wird in der realen zur 7scheinbaren7 ,ursache und ,wirkung4 ,denn ein ,geschpf heit vollkommener als ein anderes1 sobald sich an ihm ,etwas findet1 was den vollstndigen rein apriorischen ,grund dessen abzugeben vermag1 was an diesem ,andern geschieht1 und deshalb sagt man1 es wirke auf dieses ,andere7#dd74 ,das ,wirken ist ein bloes ,wort1 eine ,redensart1 ein gedachtes ,wirken1 denn ein reales soll ja absolut unmglich sein4 ,das was sich an dem ,ersten von der ,art findet1 da es die ,ursache eines ,zustandes an dem ,zweiten abgeben zu knnen scheint1 ist nur eine reale ,folge des innern ,gesetzes dieser ersten ,monade1 eine ihrer inneren wirklichen ,vernderungen1 ein ,theil ihres immanenten realen ,geschehens selbst4 ,der ,einflu aber unter den ,substanzen von ,monade auf ,monade ist blos ein idealer und dieser gelangt zu seiner ,wirkung nicht anders1 als durch die ,dazwischenkunft ,gottes selbst1 indem im ,kreise seiner ,ideen jede ,monade mit ,recht verlangen darf1 da er bei ,anordnung und ,regelung des ,weltgebudes auch auf sie und ihre jetzigen und knftigen ,vernderungen ,rcksicht nehme4 ,denn da keine geschaffene ,monade einen ,einflu auf das ,innere einer anderen nehmen kann1 so bleibt dies als das einzige ,mittel brig1 die ,eine in der ,abhngigkeit von der ,anderen zu erhalten 44444 ,daher sind auch zwischen den geschaffenen ,substanzen ,thtigsein und ,leiden wechselseitig4 ,denn ,gott findet1 sobald er zwei einfache ,substanzen vergleicht1 an jeder derselben ,grnde1 welche ihn bestimmen1 die ,eine in gewissen ,beziehungen der ,anderen anzupassen1 woraus folgt1 da dieselbe1 die uns von einem gewissen ,gesichtspunkt aus als thtig erschien1 von einem andern aus uns als leidend erscheinen kann2 und zwar thtig1 insofern dasjenige1 was man an ihr mit ,deutlichkeit wahrzunehmen im ,stande ist1 dazu dient1 den ,grund dessen anzugeben1 was an der ,anderen vor sich geht2 leidend aber1 insofern der ,grund dessen1 was so eben an ihr geschieht1 in demjenigen anzutreffen ist1 was an einer anderen ,monade mit ,deutlichkeit unterschieden werden kann7#de74 ,was wir also ,ursache und ,wirkung an verschiedenen ,substanzen nennen1 sind nur verschiedene ,bestimmungen1 welche die ,gottheit einer ,jeden von ,beiden mit ,rcksicht auf die ,anderen beigelegt hat4 ,ursache und ,wirkung sind sie nur fr uns1 nur fr den ,beschauer1 an sich sind beide ,bestimmungen gegen einander vllig indifferent1 und die ,gottheit mu ihre besonderen ,grnde gehabt haben1 sie an beiden ,monaden gerade so eintreten zu lassen1 da wir auf die ,vermuthung gelangen1 die ,eine sei die ,ursache der ,anderen4 ,diese ,grnde lassen sich in ,gottes ,verstande allerdings wie ,stze betrachten1 deren einer den andern zur ,folge hat1 so da z4 ,b4 die ,bestimmung a an der ,substanz ,a da sein mu1 weil die ,bestimmung b an der ,substanz ,b da ist1 und der ,satz3 a ist an ,a als ,grund des ,satzes3 b ist an ,b erscheint2 darum ist aber weder a die ,ursache von b1 noch b die ,ursache von a1 weil ja ein- fr allemal kein ,ding auf das andere wirken1 also auch keines die reale erzeugende ,ursache irgend einer ,bestimmung an einem andern werden kann4 7#db7 ,monadol4 ,s4 #gjh4 7#dc7 ,monadol4 ,s4 #gjh4 7#dd7 ,daselbst ,s4 #gji4 7#de7 ,monadol4 ,s4 #gji4 ,ursachen und ,wirkungen an verschiedenen ,substanzen sind daher blos todte ,bestimmungen1 die nur uneigentlich diesen ,namen verdienen1 und deren ,eine allenfalls gnzlich wegbleiben knnte1 ohne die andere wegfallen zu machen4 ,denn die ,ursache selbst ist in diesem ,falle ganz und gar nicht die ,bedingung des ,eintrittes der ,wirkung2 die letztere ist blos eine ,folge des ihrer ,monade von ,anbeginn her inwohnenden ,gesetzes1 so wie die 7scheinbare7 ,ursache an der andern ,monade gleichfalls nichts als eine ,folge des dieser letzteren inhaftenden ,gesetzes ist1 und nur der ,umstand1 da ,gott diese beiden ,gesetze von ,anfang her so gewhlt und eingerichtet hat1 da einst kraft derselben zu gleicher ,zeit an beiden ,monaden solche ,vernderungen eintreten mssen1 die zu einander im ,verhltnisse von ,ursache und ,wirkung zu stehen scheinen1 dieser ,umstand gibt ihnen den seit ,ewigkeit her prstabilirten ,zusammenhang4 ,wie es aber komme1 da wir trotz dieser vollkommenen realen ,unabhngigkeit jeder ,monade fr sich von aller ueren ursachlichen ,wirksamkeit und ihrer ausschlieenden ,schpferkraft smmtlicher inneren ,vernderungen aus sich selbst1 als den nothwendigen ,folgen ihrer immanenten ,vernderungsgesetze1 doch zu der ,vorstellung eines ursachlichen ,zusammenhangs der ,dinge untereinander gelangen1 davon gibt ,leibnitz die eigenthmliche ,erklrung3 ,diese innige ,verknpfung 7liaison71 oder die ,uebereinstimmung aller geschaffenen ,dinge 7die1 wie wir oben sahen1 durch den ,zusammenhang der idealen ,welt der immanenten ,gesetze untereinander entsteht7 mit jedem ,einzelnen und jedes ,einzelnen mit allen ,uebrigen macht1 da jede einfache ,substanz ,beziehungen an sich trgt1 die ein ,abdruck aller brigen ,substanzen sind1 und folglich jede einzelne gleichsam als ein lebender immerwhrender ,spiegel des ,universums erscheint7#df74 7#df7 ,monadol4 ,s4 #gji4 ,die ,gottheit als ,weltbaumeister erscheint hier unter dem ,bilde eines ,mosaikknstlers1 der aus den einzelnen ,monaden wie aus ,steinchen das ganze ,weltgebude zusammensetzt1 und dabei sehr wohl im ,sinne haben mu1 welche ,stellung jedes so oder anders gefrbte ,steinchen einnehmen msse1 um den gewnschten ,effect hervorzubringen4 ,jedes ,steinchen oder ,stiftchen befindet sich gegen jedes andere in einem bestimmten ,verhltni der ,lage und zwar gegen jedes in einem andern4 ,diese ,verhltnisse berblickt aber nur der ordnende ,knstler4 ,nur seinem ,geiste ist das ,ganze gegenwrtig nach ,zweck und ,absicht1 das ,steinchen steht in diesen ,verhltnissen1 ohne davon1 abgesehen von der inneren ,unfhigkeit1 eine ,kenntni zu haben4 ,insofern es aber in seinen eigenen ,verhltnissen steht1 wird es durch dieselben ,ursache gewisser ,bestimmungen an der ,lage aller brigen ,steinchen1 die smmtlich anders angeordnet sein knnten und sein wrden1 wenn dieses einzige ,steinchen mangelte4 ,die ,monaden nun haben untereinander und zum geordneten ,kosmos ein ganz hnliches ,verhltni wie die ,steinchen unter sich und zum ,mosaikbilde1 das sie ausmachen4 ,jede ,monade hat bestimmte ,verhltnisse zu jeder andern1 und wird dadurch ,grund gewisser ,bestimmungen an diesen4 ,in diesem ,sinne heit sie 7sehr uneigentlich7 ein ,spiegel derselben4 ,die ,verhltnisse sind aber fr dieselbe vllig uerlich1 vllig objectiv1 sie wei selbst von denselben nichts2 nur die oberste ,intelligenz des ,weltbaumeisters kennt sie vollstndig und vermag daher aus der ,lage und dem ,verhltni einer einzigen ,monade jene aller ,uebrigen zu erschlieen4 ,die ,verhltnisse1 in welchen eine ,monade steht1 und die ,bestimmungen1 welche sie dadurch an anderen ,monaden erzeugt1 deren ,erkenntni daher eine wenn auch nur geringe und undeutliche ,vorstellung von den letzteren gibt1 verhalten sich zu der ,monade selbst1 wie die ,bilder der sie umgebenden ,gegenstnde zu dem ,spiegel1 welcher dieselben auffngt4 ,diese sind fr den ,spiegel selbst ,nichts1 sie sind nur fr den ,beschauer ,etwas4 ,dieser gewahrt die ,bilder und schliet daraus auf das ,vorhandensein1 auf ,nhe und ,ferne der erzeugenden ,gegenstnde4 ,eben so wrde eine so vollkommene ,intelligenz1 wie jene des ,weltbaumeisters1 aus ,lage und ,beschaffenheiten einer einzelnen ,monade1 d4 i4 aus den an ihr befindlichen objectiven ,verhltnissen und ,beziehungen zu den brigen ,monaden die ,construction und ,anordnung des ganzen brigen ,weltalls zu beurtheilen im ,stande sein1 auf hnliche ,weise1 wie im geringeren ,grade ein ,maler aus wenigen ,strichen die ,anlage eines ,gemldes1 oder ein ,geometer aus der gegebenen ,lage einer ,linie und zweier ,winkel das ganze ,dreieck zu erkennen vermag4 ,so innig zusammenhngend und nach so bestimmten unverrckbaren ,gesetzen geordnet dachte sich ,leibnitz das ,universum4 ,gott whlte diese ,gesetze1 weil sie die einzigen waren1 welche die beste ,welt schaffen konnten1 die er kraft seiner ,heiligkeit schaffen wollte und kraft seiner ,macht zu schaffen vermochte2 jede andere htte dem ,begriffe ,gottes widersprochen4 ,dies war ihm so gewi1 da er darauf sein unerschtterliches ,vertrauen grndete1 das ,uebel in der ,welt sei ein nothwendiges ,uebel1 wenn es eines sei1 und zwar das kleinste aus allen mglichen ,uebeln2 im ,grunde sei es aber gar keines1 sondern erscheine uns als ein solches nur von unserm untergeordneten ,standpunkt aus1 whrend es auf das ,ganze irgend einen wohlthtigen ,einflu hat4 ,noch aber wrde dieses ,universum einen traurigen ,anblick darbieten4 ,die ,monaden sind wirklich noch nichts1 als todte ,spiegel1 die von ihren eigenen ,bildern 7,verhltnissen7 nichts wissen4 ,das einzige die ,letztern vorstellende ,wesen ist die ,gottheit und diese ist zugleich das sie am vollkommensten vorstellende ,wesen4 ,die vermittelnden ,stufen zwischen dem gnzlichen ,mangel alles ,vorstellens und dem vollkommensten ,vorstellen findet ,leibnitz in dem mehr oder minder deutlichen ,vorstellen1 wodurch die oben genannten ,kasten3 ,entelechieen1 ,seelen1 niedere und hhere ,geister sich unterscheiden4 ,man unterscheidet an der ,monade ein ,inneres und ,aeueres1 innere unabhngige1 spontane ,vernderungen und uere1 objective ,beziehungen und ,verhltnisse zu andern3 ,spiegelbilder4 ,um uns hier eines ,gleichnisses zu bedienen1 stellen wir uns einen ,mann vor1 der ber und ber in eine spiegelnde ,rstung gehllt ist und mit geschlossenen ,augen dasteht4 ,dieser ,mann hat ,vorstellungen von denen er wei1 aber von den ,bildern1 welche unterde die umgebenden ,gegenstnde auf seine ,rstung werfen1 wei er nichts4 ,seine ,vorstellungen sind von diesen ueren ,bildern ganz unabhngig1 sie sind1 mit ,leibnitz zu reden1 seine perceptiones1 die ,bilder seine repraesentationes4 ,jene sind ein ,inneres1 diese ein ,aeueres fr ihn1 und beide brauchen so wenig zu harmoniren1 wie die wirklich vorhandene ,welt mit der idealistischen isolirten ,weltanschauung1 die sich in jeder ,monade bildet1 zu harmoniren braucht4 ,der ,mann mag glauben1 sich in einem ,garten zu befinden1 whrend in seiner ,rstung sich der ,saal abspiegelt1 darin er sich in der ,that aufhlt4 ,idealismus und ,realismus werden hier scharf aus einander gehalten4 ,jede ,monade hat ihren aparten ,idealismus1 ihre singulre ,weltansicht1 ihre eigene mgliche ,welt1 whrend es doch nur eine einzige wirkliche ,welt gibt und geben kann4 ,soll nun nicht ein bestndiger ,conflict der getrumten ideellen mit der wirklichen ,welt entstehen1 so mu das ,aeuere in das ,innere verwandelt1 die objectiv 7gleichsam7 an der ,auenseite der ,monade als ,spiegelbild vorhandene ,vorstellung der wirklichen ,welt mu zur innern subjectiven gemacht1 die ,monade mu sich ihres ,spiegelbildes der wirklichen ,welt bewut werden4 ,in dem ,beispiel1 das wir oben zu ,hilfe nahmen1 wrde dies z4 ,b4 dadurch geschehen1 da der ,trger der ,rstung die an derselben befindlichen ,spiegelbilder gewahr und dadurch seines ,irrthums inne wrde1 sich im ,freien zu befinden4 ,bei der ,monade geschieht es durch eine ,art psychologischen ,prozesses1 der auch den ,grund zur ,trennung dunkler und deutlicher ,vorstellungen herleiht1 indem die blos uerlichen ,spiegelbilder dunkel1 diejenigen aber1 deren sich die ,monade bewut geworden1 ihre deutlichen ,vorstellungen heien4 ,das ,resultat dieses ,processes wird die ,ueberzeugung sein1 da die ,monas1 weil ihre innerliche ,weltanschauung nur das zum ,bewutsein gekommene ,spiegelbild der wirklichen ,welt sein kann1 die letztere so wie sie wahrhaft ist1 vorstellt1 ihr ,idealismus also mit dem wahren ,realismus identisch ist4 ,mglich wird dies ,resultat nur durch die prstabilirte ,harmonie1 vermge welcher die sich auf schpferischem ,wege in der ,monas entwickelnden ,vorstellungen keine andern sein knnen1 als welche virtuell in ihrem immanenten speciellen ,vernderungsgesetze prformirt sind4 ,dieses ,vernderungsgesetz hat ,gott in die ,monas hineingelegt1 der auch die wirkliche ,welt1 deren ,spiegelbild an der ,auenseite der ,monade haftet1 geschaffen hat4 ,es hiee an seinem ,wollen des allgemeinen ,besten zweifeln1 wollte man nicht annehmen1 da er das ,mutationsgesetz in jeder einzelnen ,monas so eingerichtet habe1 da in ihr nur ,vorstellungen sich erzeugen1 wie sie der wirklichen ,welt und der ,bestimmung der ,monas in dieser zu wirken und zu handeln1 angemessen sind4 ,der ,idealismus der einzelnen ,monas ist daher kein schlechthin freier1 sondern ein durch ihr immanentes ,mutationsgesetz bedingter1 und besteht nur in der ,unabhngigkeit von realer uerer ,einwirkung1 nicht aber von innerer4 ,das ,vernderungsgesetz selbst hat seinen ,grund in ,gott und zwar in dem praktischen1 dem ,willenselement desselben1 kraft dessen er das ,beste der ,welt will4 ,eine hnliche ,beschrnkung des absoluten ,idealismus trifft man bei ,fichte in seiner ,berufung auf die moralische ,weltordnung und die ,bestimmung des ,menschen1 wobei er nur die bei ,leibnitz noch mchtige und unvermeidliche ,persnlichkeit des ,weltordners hinweggedacht hat4 ,ohne daher eine ,einwirkung von irgend einer der brigen ,monaden direct zu erfahren1 steht jede ,monas in gewissen ,verhltnissen zu jeder derselben und erkennt diese ,verhltnisse kraft ihres immanenten ,mutationsgesetzes in grerer oder geringerer ,anzahl1 und mehr oder weniger deutlich4 ,ihre ,vorstellungen sind idealistisch1 aber ,gott hat dafr gesorgt1 da sie der wirklichen realen ,welt jederzeit entsprechen4 ,die ,abwesenheit des directen causalen ,zusammenhanges kann unter diesen ,umstnden unserer praktischen ,verpflichtung und wirklichen ,thtigkeit keinen ,schaden thun4 ,die ,dinge wirken nicht auf die ,seelenmonas1 diese aber empfindet sie und stellt sie vor1 gerade so als ob sie auf sie wirkten4 ,ohne von ihnen genthigt zu werden1 stellt die ,seelenmonas die ,dinge vor1 wie sie wirklich sind1 und dies in ,folge ihres immanenten ,vernderungsgesetzes1 da ,gott uns unmglich kann tuschen wollen1 welches letzten ,argumentes sich auch schon ,descartes bedient hat4 ,es ist nun klar1 wie wir zu der ,annahme eines causalen ,zusammenhanges gelangen4 ,dieser findet in ,wahrheit nicht statt1 aber er scheint stattzufinden4 ,wegen des gleichmig geordneten ,ablaufs von ,vernderungen in smmtlichen ,monaden treten gewisse ,vernderungen in mehreren gleichzeitig ein1 wiederholen sich dieselben gleichzeitigen mehrmals1 bis sich bei dem ,beschauer allmlig die ,idee ausbildet1 da diese gleichzeitig wiederkehrenden ,vernderungen zusammengehren1 die eine nicht ohne die andere sein kann1 zwischen beiden also dasselbe ,verhltni statthabe1 das wir sonst ,ursache und ,wirkung zu nennen gewohnt sind4 ,da wir dies blos als eine ,verknpfung der gleichzeitigen ,vernderungen beim ,beschauer1 keineswegs aber die eine als hervorgebracht durch eine besondere ,kraftuerung der andern ansehen1 so macht sich die ,causalitt hier schon als eine bloe ,regel der ,zeitfolge geltend1 wofr sie ,hume und die ,skeptiker spter ausdrcklich erklrten4 ,nach ,leibnitz bedeutet das ,causalverhltni zwischen a und b nichts ,anderes als3 die ,vernderungsgesetze zweier ,monaden sind so beschaffen1 da sobald in ,folge des einen in seiner ,monas der ,zustand a eintritt1 in ,folge des andern in der zweiten ,monas der ,zustand b eintreten mu4 ,dann heit der ,zustand a und jeder ihm hnliche die ,ursache des ,zustandes b und jedes ihm hnlichen und dieser die ,wirkung von jenem4 ,er heit aber nur so1 er ist es nicht1 denn beide sind vllig unabhngig von einander nach den immanenten ,mutationsgesetzen verschiedener ,monaden erfolgt4 ,leibnitz selbst nannte seine ,monaden geistige ,automaten4 ,wie diese der ,knstler1 nachdem er sie gehrig aufgezogen hat1 sich selbst berlt1 in der sicheren ,voraussetzung1 es werde jede ,schraube und jedes ,rdchen in denselben seinerzeit gehrig eingreifen1 um die ,bewegungen hervorbringen zu helfen1 die die ,maschine zu machen bestimmt ist3 gerade so berlt auch ,gott die ,monaden1 nachdem er ihnen die passenden ,gesetze eingeprgt hat1 ihrer ,selbstthtigkeit1 die ohne eigenes ,zuthun stets mit jener aller brigen zusammenstimmen mu4 ,die prstabilirte ,harmonie1 die wir so eben als statthabend zwischen den freischpferischen ,vorstellungen der ,monaden und den objectiven uerlich an denselben in ,folge des ,zusammenhanges der ,welt sich bildenden ,spiegelbildern dargestellt haben1 findet sich auch zwischen den ersteren und den krperlichen ,bewegungen4 ,vollkommnere ,monaden machen den ,mittelpunkt minder vollkommener aus1 wie die ,seele den des ,krpers4 ,die ,vollkommenheit aber richtet sich nach der greren oder geringeren ,menge deutlicher ,vorstellungen1 und scheidet darnach ,entelechieen1 ,seelen und ,geister1 welche letzteren sich schon bis zu abstracten ,begriffen und ,vernunfterkenntnissen zu erheben vermgen4 ,jede ,monade trgt ,beziehungen zu allen brigen ,monaden an sich1 sie spiegelt das ganze brige ,universum vor4 ,sollte dies bis in's kleinste ,detail mit vollkommenster ,deutlichkeit geschehen1 so mte jede einzelne ,monas ,gott sein1 denn dies wrde eine unendliche ,erkenntnikraft voraussetzen1 weil unendlich viele ,beziehungen vorhanden sind4 ,sie erkennt daher von diesen1 so lange sie blos ,entelechie ist1 alle1 sobald sie ,seele ist1 den grten ,theil ihrer ,beziehungen und ,verhltnisse zu andern nur verworren 7confuse74 ,deutlich erkennt eine ,seele nur einen kleinen ,theil derselben1 etwa die nchsten oder1 im ,vergleiche mit ihr selbst1 grten und mchtigsten4 ,die ,beschrnkung der ,monaden erstreckt sich daher nicht auf die ,gegenstnde1 welche sie vorstellt1 die bei allen dieselben sind1 nmlich das gesammte ,universum1 sondern auf die ,art und ,weise1 wie sie dieselben vorstellen4 ,natrlich folgt daraus1 da jede ,seele einen andern ,theil der sie umgebenden ,dinge deutlich vorstellt1 z4 ,b4 ihren eigenen ,krper7#dg74 ,da aber der ,raum stetig erfllt ist1 so pflanzt sich dieses deutliche ,vorstellen einer ,monade mittelbar durch das ganze ,all fort1 indem die von der ,monade a deutlich vorgestellten ,monaden selbst wieder andere deutlich vorstellen1 und so fort1 was ,leibnitz so ausdrckt3 ,da die ,materie zusammenhngend ist1 und jede ,bewegung im erfllten ,raume auf distante ,krper eine ,einwirkung im ,verhltni zu ihrer ,distanz ausbt1 so zwar1 da jeder ,krper nicht blos von dem ihm zunchst befindlichen afficirt wird und gewisser ,weise mitempfindet1 was diesem widerfhrt1 sondern durch dessen ,vermittlung auch mit jenen mitfhlt1 welche an den ihn unmittelbar berhrenden anstoen3 so folgt1 da diese ,einwirkung sich auf was immer fr eine ,distanz hinaus erstrecke1 und jeder ,krper alles mitempfinde1 was im ganzen ,universum geschieht7#dh74 ,deutlich also stellt die ,seele nur ihren ,krper vor1 und insofern dieser durch den ,zusammenhang aller ,materie im erfllten ,raume untereinander das ,universum ausdrckt1 stellt die ,seele1 indem sie ihren ,krper vorstellt1 das ,universum selbst vor7#di74 ,wie es nun komme1 da die ,vernderungen in den ,krpern1 ohne da die ,seele real auf denselben einzuwirken vermag1 doch regelmig erfolgen1 lt sich aus den regelmigen inneren ,vernderungen der einfachen ,monaden erklren1 welche die ,krper constituiren4 ,die ,krper1 als ,zusammengesetztes1 sind nicht wahrhaft2 an ihnen kann daher auch keine ,vernderung vorgehen1 sondern was wir eine ,vernderung an einem ,krper zu nennen pflegen1 ist nichts als das ,resultat aller gleichzeitig in den einfachen ,monaden1 welche den ,krper ausmachen und denen allein wahrhafte ,existenz zukommt1 vorgehenden oder vorgegangenen ,vernderungen4 ,herrscht aber1 wie vorausgesetzt1 zwischen den ,vernderungen in den einfachen ,wesen und ,theilen des ,krpers die prstabilirte ,harmonie1 so mu diese auch zwischen den ,summen der gleichzeitigen ,vernderungen in mehreren ,krpern1 also zwischen den 7scheinbaren7 ,vernderungen dieser ,krper selbst stattfinden4 ,das ,resultat der gleichzeitigen ,vernderungen in den einfachen ,theilen eines ,krpers1 welches dann eine ,vernderung des ,krpers selbst heit1 lt sich am richtigsten mit der ,summe vergleichen1 weil die einzelnen ,summanden1 die ,vernderungsreihen in den einfachen ,theilen1 von einander ganz unabhngig sind1 und einander wechselseitig aus ofterwhnten ,grnden durchaus nicht modificiren4 ,auf diese ,weise setzte ,leibnitz hchst geistreich und scharfsinnig die ,beschaffenheit des organischen ,wesens1 dessen organische ,gliederung bis in's ,einzelne und ,kleinste mit einer ,klarheit und ,wahrscheinlichkeit auseinander1 die seinem atomistisch-monadischen ,system so viel ,eingang verschaffte1 und von den ,resultaten der ,naturwissenschaften immer augenscheinlicher besttigt wurde4 ,jeder organischer ,krper1 sagt er1 ist eine ,art gttlicher ,maschine1 ein natrlicher ,automat1 der alle knstlichen unendliche ,mal bertrifft4 ,denn eine ,maschine von ,menschenhand ist es nicht mehr in ihren kleinsten und letzten ,theilen1 und es gibt z4 ,b4 an einem ,stegrade ,theile und ,bruchstcke genug1 die nichts ,kunstreiches mehr an sich und zum ,totalzwecke der ,maschine beinahe keinen ,bezug haben4 ,aber die ,maschinen in der ,natur1 ich meine die lebenden ,krper1 sind noch in ihren kleinsten ,theilen bis in's ,unendliche hinab ,maschinen4 ,und dies ist der ,unterschied zwischen gttlicher und menschlicher ,kunst7#ej74 ,und mit welcher ,begeisterung spricht er allenthalben von der ,belebung des ,weltalls bis in seine kleinsten ,theile1 obgleich ihn erst ,swammerdam's und ,leuvenhk's kaum begonnene ,forschungen auf diesem jetzt durch ,ehrenberg u4 ,a4 so reich angebauten ,felde untersttzten6 ,whrend er aber dieses that1 bersah er oder wollte er nicht sehen1 da zu einer wahren ,belebung auch wechselseitige ,thtigkeit und ,wirksamkeit gehre1 und jene ohne diese eigentlich keinen ,sinn habe4 ,oder werden wir wohl von ,belebung bei einem ,krper sprechen knnen1 dessen einzelne ,theile zwar sich selbstthtig bewegen1 deren keiner aber den andern bewegt1 indem keiner eine ,art freiwilliger ,herrschaft ber die andern ausbt1 die sich alle theilnahmslos1 und nur mit sich selbst beschftigt1 neben einander hintreiben1 oder vielmehr von immanenten ,gesetzen unwillkrlich und mechanisch getrieben werden4 ,dennoch hielt ,leibnitz an seiner prstabilirten ,harmonie mit einer ,zuversicht fest1 die ihn von ihr sagen lie3 sie sei die vernnftigste und zugleich diejenige ,annahme1 welche die hchste ,idee von der ,harmonie des ,universums und der ,vollkommenheit der ,wesen ,gottes gibt7#ea74 ,da ihm der ,occasionalismus hauptschlich um deswillen verwerflich dnkte1 weil er die ,gottheit zum ,werkzeuge blinder ,naturgewalt1 noch mehr1 weil er sie zum ,diener der ,willkr geschaffener ,wesen herabzuwrdigen schien1 der bei der ,hand sein mte1 sobald ,leib oder ,seele seiner bedrften1 der physische ,einflu aber mit der ,einfachheit der ,substanzen ihm in jedem ,sinne unvereinbar vorkam3 so bot ihm die prstabilirte ,harmonie dagegen unermeliche1 und wie er meinte gerade solche ,vorzge1 wie sie seinem edlen1 fr ,menschenwohl und echte ,religiositt glhenden ,herzen am willkommensten waren4 ,leibnitz war ein ,kosmopolit2 sein ,augenmerk traf immer das ,ganze2 die ,mathematik hatte dasselbe fr die ,wahrnehmung des regelrechten ,ganges in ,natur und ,menschenloos geschrft1 es bednkte ihn eine bare ,unmglichkeit1 da dies alles das ,werk eines blinden ,zufalls sein sollte4 ,genthigt1 sagte er1 zuzugeben1 da es unmglich sei1 da die ,seele oder irgend eine andere wahrhaft einfache ,substanz von auen her ,etwas empfange1 wenn dies nicht durch die ,allmacht ,gottes geschieht1 ward ich unvermerkt zu einer ,ansicht hingetrieben1 die mich berraschte1 die mir unvermeidlich schien und die wirklich groe ,vortheile und beachtenswerthe ,schnheiten gewhrt7#eb74 ,und an einem anderen ,orte heit es3 ,in ihr findet sich der groe ,gewinn1 da wir1 statt wie mehrere geistvolle ,mnner 7,descartes7 geglaubt haben1 blos scheinbar und auf eine ,weise frei zu sein1 die fr die ,praxis gerade hinreicht1 vielmehr sagen mssen1 wir seien nur dem ,scheine nach bestimmt1 und im strengen metaphysischen ,sinne vollkommen unabhngig von was immer fr ,einflssen aller brigen ,geschpfe 7aber nicht von innern74 ,diese ,ansicht stellt ferner die ,unsterblichkeit unserer ,seele in's hellste ,licht1 so wie die immer gleichfrmige ,erhaltung unserer ,individualitt1 die trotz aller ueren ,zuflle und so sehr auch das ,gegentheil wahr scheinen mag1 vollkommen von ihrer eigenen innern ,natur geregelt wird4 ,niemals hat ein ,system unsere ,erhabenheit mit mehr ,evidenz gezeigt4 ,jeder ,geist ist eine ,welt fr sich1 sich selbst genug1 unabhngig von jeder anderen ,creatur1 umfat er das ,unendliche1 stellt das ,universum dar1 ist so dauernd1 so bestndig und so in sich vollendet1 wie das ,universum der ,geschpfe selbst 4444 ,mit dieser ,annahme gelangt man zu einem ,beweise fr die ,existenz ,gottes von berraschender ,klarheit4 ,denn diese vollkommene ,zusammenstimmung so vieler ,substanzen1 die doch unter sich wechselseitig keinen ,verkehr haben1 kann nur von einer gemeinschaftlichen ,ursache kommen7#ec74 ,der letzte ,grund war fr ,leibnitz von entscheidender ,wichtigkeit1 denn auf diese ,existenz war zuletzt sein ganzes philosophisches ,gebude gegrndet4 ,ohne das ,dasein ,gottes fehlte der prstabilirten ,harmonie aller ,boden2 denn mit ihm fiel die ,mglichkeit des ,princips der ,wahl des ,besten hinweg1 von dessen ,realitt zuletzt ,alles abhing4 ,allein wer sieht nicht1 da der ,schlu von dem ,dasein einer prstabilirten ,harmonie1 die selbst nur unter der ,voraussetzung des ,seins der ,gottheit haltbar wird1 auf das letztere zurck durchaus keine ,kraft hat1 vielmehr ein vlliges ,hysteron ,proteron ist8 ,auch bedachte ,leibnitz nicht1 da wir ohne ,einwirkung von auen von dem ,vorhandensein anderer ,substanzen auer unserer eigenen1 also auch von der ,harmonie oder ,nichtharmonie der in denselben vorgehenden ,vernderungen mit unseren eigenen nichts wissen knnen2 da diese ,harmonie fr uns so lang eine bloe ,hypothese bleibt1 so lang wir nicht auf anderem ,wege den ,beweis fr die ,existenz eines ,wesens hergestellt haben1 welches bei der ausgemachten 787 ,unmglichkeit1 da eine ,substanz auf die andere wirke1 will1 da alles ,geschehen in mglichster ,uebereinstimmung zum ,wohle des ,ganzen und zur ,erreichung des grtmglichen ,besten mit beitrage4 ,allein ,leibnitz' galt die prstabilirte ,harmonie fr mehr als eine bloe ,hypothese1 weil sich auf keine andere ,weise die ,dinge gleich gut erklren lassen1 dagegen die grten ,schwierigkeiten1 die den ,denkern bisher aufgestoen1 vor ihr wie ,spreu vor dem ,winde verfliegen7#ed74 ,so fhrt er den ,beweis fr dieselbe immer nur aus ihren ,folgen fr das praktische ,erkennen und ,handeln1 fr die ,erkenntni ,gottes1 die ,unsterblichkeit der ,seele1 die menschliche ,freiheit1 als die ,angelpunkte1 um welche sich alles und jedes metaphysische ,denken bewege4 ,zum ,beweise ihrer ,wirklichkeit gengte es ihm1 ihre ,mglichkeit erwiesen zu haben4 ,denn1 sagte er1 warum knnte ,gott der ,substanz nicht eine solche ,natur oder innere ,kraft gegeben haben1 vermge welcher sie der ,ordnung nach 7etwa wie ein spiritueller oder formeller ,automat7 alles das aus sich producirte1 was ihr zustoen wird und kann1 d4 i4 alle jene ,scheine und ,aeuerlichkeiten1 die sie jemals haben und an sich tragen wird1 und dies ohne ,beihilfe irgend einer andern ,creatur8 ,um so mehr1 da die ,natur der ,substanz einen ,fortschritt oder ,wechsel mit ,nothwendigkeit begehrt1 und wesentlich einschliet1 ohne welche sie keine ,kraft zu handeln und thtig zu sein bese8 ,und da diese ,natur der ,seele eine reprsentative1 nmlich das ganze ,universum auf hchst bestimmte1 obgleich mehr oder minder deutliche ,weise vorstellende ist1 so wird natrlicherweise die ,folge der von der ,seele erzeugten ,reprsentationen der ,folge der im ,universum selbst stattfindenden ,vernderungen entsprechen4 ,wenn man aber1 so wie es geschieht1 selbst sobald man die ,seele als nach auen zu wirken fhig ansieht1 zugibt1 da der ,krper der ,seele angepat worden sei1 so ist es doch noch viel vernunftgemer1 zu sagen1 da die ,krper nur fr und wegen der ,seelen gemacht worden seien1 welche letzteren allein fhig sind1 in die ,gemeinschaft ,gottes einzugehen und seinen ,ruhm zu verknden7#ee74 7#dg7 ,vergl4 ,monad4 ,s4 #gji4 7#dh7 ,monadol4 ,s4 #gaj4 7#di7 ,monadol4 ,s4 #gaj4 7#ej7 ,monadol4 ,s4 #gaj4 7#ea7 ,nouveau systme1 ,s4 #abh4 7#eb7 ,nouv4 syst4 ,s4 #abg4 7#ec7 ,nouv4 syst4 ,s4 #abh4 7#ed7 ,nouv4 syst4 ,s4 #abh4 7#ee7 ,nouv4 syst4 ,s4 #abg4 ,der ,mechanismus1 dem dieses ,system das ,wort zu reden schien1 erregte schon seiner ,zeit lebhaften ,widerspruch1 am heftigsten den ,pierre ,bayle's1 jenes scharfsinnigen ,skeptikers1 dessen selbst fr unsere ,tage und ,verhltnisse noch unzweifelhafte und in manchen ,stcken berraschende ,bedeutung erst neuerlich ,feuerbach7#ef7 in seiner ,weise ins ,licht gesetzt hat4 ,da dieser ,streit einer der wenigen ist1 deren ,acten von beiden ,seiten uns vollstndig und von der ,hand der ,urheber selbst vorliegen1 so wollen wir sowohl die wesentlichsten ,einwendungen ,bayle's1 die meist jetzt noch ,geltung haben1 als die ,widerlegung ,leibnitz' in ,krze anfhren4 ,sie finden sich von ,seite ,bayle's in den beiden ,auflagen seines ,wrterbuchs7#eg71 von ,seite ,leibnitz' bei ,erdmann ,s4 #aej-aed4 ,bayle's ,einwendungen waren im ,auszug folgende3 #a4 ,aus dieser ,hypothese 7der prstabilirten ,harmonie7 wrde folgen1 da z4 ,b4 eine ,seele die ,empfindung des ,hungers haben mte1 auch wenn auer ihr und ,gott gar ,nichts1 also auch kein ,mittel vorhanden wre1 diesen ,hunger zu stillen1 weil ja die ,vernderungen in ihr ohne ,rcksicht und unabhngig von jenen des ,krpers blos nach einem immanenten ,gesetz erfolgen2 eine fortwhrende schmerzliche ,empfindung aber ohne ,mittel1 derselben zu steuern1 sei mit ,gottes ,gte und ,weisheit unvertrglich4 #b4 ,das ,dasein schmerzlicher ,empfindungen und unangenehmer ,gefhle in der ,seele vertrgt sich auf keine ,weise mit der ,spontaneitt der letzteren1 weil man nicht annehmen kann1 sie werde sich selbst ,schmerzen zufgen wollen4 #c4 ,der ,grund1 weshalb ,leibnitz des ,cartesius ,vermittlung zwischen ,geist und ,krper durch ,gottes ,beistand verwirft1 beruht auf falschen ,voraussetzungen2 denn indem die ,gottheit in diesem ,falle vermittelnd eingreift1 handelt sie nach allgemeinen1 somit 787 nothwendigen ,gesetzen1 daher keineswegs als bloer ,deus ex machina4 #d4 ,bayle fragt1 ob denn jene die innern ,vernderungen erzeugende und schaffende ,kraft der ,seele die ,reihe der ,vorstellungen kenne1 die sie erzeugen wird4 ,die ,erfahrung scheine dies ,letztere nicht zu besttigen1 weil wir ja nicht einmal je mit ,sicherheit anzugeben im ,stande sind1 welche ,vorstellungen wir etwa nach einer ,stunde haben werden4 ,die ,reihe der ,vorstellungen bestimme und regiere daher wohl irgend ein anderes ueres ,princip1 nicht die ,seele selbst4 ,ob dies selbst aber wohl etwas ,anderes sei1 als auch wieder ein deus ex machina8 #e4 ,mit welchem ,rechte1 fragt er weiter1 knne ,leibnitz wohl1 nachdem er kaum mit gewichtigen ,grnden erwiesen habe1 die ,seele sei einfach und untheilbar1 dieselbe pltzlich mit einer ,pendeluhr vergleichen8 d4 i4 sie zu einem ,wesen machen1 welches vermge seiner innern ,einrichtung verschiedene ,thtigkeiten haben kann1 wenn es sich der vielfachen ihm vom ,schpfer verliehenen ,vermgen bedient8 ,wohl sei zu begreifen1 da ein einfaches ,wesen1 so lange keine uere ,macht es abndert 7was ja bei ,monaden ohnedies unmglich ist71 nur ewig gleichfrmig 7uniformment7 handeln knne4 ,wre es dagegen zusammengesetzt1 wie es eine ,maschine1 wie eine ,pendeluhr1 ist1 so wrde es auch auf verschiedene ,weise handeln knnen1 weil die besondere ,thtigkeit jedes ,theils von ,moment zu ,moment die ,thtigkeit der brigen zu modificiren vermchte4 ,allein woher in der einfachen auf sich selbst beschrnkten ,substanz der ,grund des ,thtigkeitswechsels2 woher berhaupt und wie ist die ,vielheit in der ,einheit mglich8 7#ef7 ,pierre ,bayle nach seinen fr die ,gesch4 der ,philos4 und ,menschheit interessantesten ,momenten4 ,ansbach1 #ahch4 7#eg7 ,dictionn4 histor4 crit4 ed4 ,i4 ,rotterodami1 #afig4 ,,ii4 tom4 ,,ii4 part4 p4 #ife4 ,wie ganz nahe streift dieser letzte ,punkt an ,dasjenige1 was von der neuesten monadistischen ,schule gegen das ,vorhandensein mehrfacher ,vermgen und mehrfachen ,qualittenwechsels in der einfachen ,substanz vorgebracht worden ist6 ,auch hier wird die ,untheilbarkeit der einfachen ,wesen in andere wieder selbstndige ,wesen mit der seinsollenden ,unmglichkeit verwechselt1 an derselben ,substanz mehrere zugleich haftende oder einander ablsende ,beschaffenheiten zu unterscheiden4 ,in dem angefhrten ,beispiel aber wird bersehen1 da ja auch wenn wir ein ,zusammengesetztes vor uns htten1 darin ein ,theil den andern modificiren soll1 dies nur mglich ist1 wenn die einfachen ,wesen berhaupt die ,fhigkeit haben1 auf ,andere zu wirken4 ,statt also ,anstand zu nehmen1 wie eine ,vielheit in einer einfachen ,einheit ,raum finden knne1 htte vielmehr herausgehoben werden sollen1 wie widersprechend ein ,thtigkeitswechsel sei1 der nicht durch uere ,einwirkungen hervorgebracht werden1 sondern einzig in einer causa sui seinen ,grund haben soll4 ,leibnitz selbst erwiederte auf diese ,einwendungen in einem ,briefe ungefhr ,nachstehendes7#eh74 ,die ,erste derselben1 meint er1 beruhe auf einer metaphysischen ,fiction1 die im natrlichen ,laufe der ,dinge gar nicht eintreten knne4 ,allerdings habe ,gott jede ,monas unabhngig gesetzt von jeder andern1 allein es widerspreche seinen gttlichen ,eigenschaften1 nicht mehr als eine einzige ,substanz geschaffen zu haben4 ,in diesem ,falle mte er ferner die einzelnen ,substanzen gnzlich ohne ,verbindung und auer ,zusammenhang unter einander hingestellt haben2 jede htte ihre aparte ,welt fr sich1 etwa so wie man sich im ,traum eine ausmalt1 die nicht wirklich vorhanden ist4 ,aber selbst angenommen1 die ,seele sei ganz allein vorhanden1 sei es dennoch nicht unmglich1 da sie ,vernderungen erleide4 ,das ,letztere folge sogar aus dem ,naturgesetze1 da ein jedes ,ding seinen einmal erlangten ,zustand ohne ,hinzutritt einer ueren ,strung fortwhrend beibehalten msse4 ,was in ,ruhe sei1 bleibe in ,ruhe1 was in ,bewegung1 ,vernderung begriffen sei1 verndere sich fortwhrend7#ei74 ,die ,natur eines geschaffenen ,wesens sei es1 sich continuirlich zu verndern1 und dies zwar nach einem bestimmten ,mutationsgesetze1 von solcher ,beschaffenheit1 da eine hhere ,intelligenz mit ,hilfe seiner ,kenntni aus den gegenwrtigen alle knftigen ,vernderungen vorherzusehen und zu erschlieen vermge4 ,da nun dieses ,mutationsgesetz fr jede ,monas ein anderes sei1 weil jede andere ,vernderungen hat1 so mache es die ,individualitt jeder einzelnen ,monas in ,bezug auf das ganze brige ,universum aus1 und dieser ,bezug auf das ,universum sei es1 welcher die ,mglichkeit ausschliee1 da irgend eine einzelne ,substanz allein mit ,gott ohne ,andere in der ,welt vorhanden sei4 ,dabei kommt ,alles darauf an1 was man sich unter jenem ,mutationsgesetze denkt4 ,betrachtet man es als eine ,kraft1 welche ohne selbst beschrnkt zu sein1 die brigen ,krfte und ,vermgen der ,seele so leite1 da sie gerade bestimmte ,vernderungen hervorbringen1 so ist sie selbst die eigentliche ,substanz 7da sie doch als ,kraft eben ,etwas1 welches dieselbe besitzt1 voraussetzt1 also eigentlich nur ,adhrenz ist71 das eigentlich ,freithtige4 ,bedeutet es aber blos die ,nothwendigkeit1 da um der brigen ,monaden willen eine gewisse ,monade nur gewisse ,vernderungen haben drfe1 so erscheint ja diese letzte beschrnkt durch das ,dasein auer ihr befindlicher ,substanzen1 erleidet daher eine 7wirkliche1 ihre physische ,natur angehende1 nur nicht materiell transitorische7 ,einwirkung von denselben1 die ja eben durch die ,annahme des ,mutationsgesetzes vermieden werden sollte4 7#eh7 ,lettre l'auteur de l'histoire des ouvrages des savans1 contenant des eclaircissements de difficults1 que ,mr4 ,bayle a trouv dans le systme nouveau de l'union de l'me et du corps4 ,histoire des ouvrages des savans4 ,juillet1 #afih4 p4 #cbi4 ,bei ,erdmann ,s4 #aej-aed4 7#ei7 ,so allgemein ausgedrckt1 beweiset dieser ,satz mehr1 als ,leibnitz will1 und gegen ihn4 ,denn obgleich die gestoene ,kugel1 auch nachdem der ,sto aufgehrt hat1 fortfhrt1 den ,ort zu verndern1 also in der ,vernderung beharrt1 so ist es auf der andern ,seite eben so wahr1 da1 so lange keine uere ,strung eintritt1 die ,geschwindigkeit1 mit welcher sie ihren ,weg fortsetzt1 unverndert bleibe4 ,die ,monaden sind einer ,strung von auen nicht fhig1 ihr einmal angenommener ,zustand mu also derselbe fr alle ,zeiten bleiben4 ,war dieser ein ,zustand der ,ruhe1 so mu die ,monade fr alle ,zeit denselben ,zustand1 also dieselbe ,vorstellung behalten1 ein ,ausspruch1 dem die unmittelbarste innere ,erfahrung jeden ,augenblick auf das ,bestimmteste widerspricht4 ,war jener aber ein ,zustand der ,vernderung1 so whrt diese continuirlich fort1 so da in jedem ,zeitpunkt ein anderer ,zustand in der ,monas stattfindet1 und nicht zwei auch noch so nahe an einander gelegene ,zeittheile angebbar sind1 innerhalb welcher eine und dieselbe ,vorstellung in der ,seele beharrt1 was gleichfalls wohl ,jeder an sich selbst schon widerlegt gefunden hat4 ,es bleibt also nichts brig1 als uere modificirende ,wirkungen1 ,einwirkungen zuzugeben1 wenn man der gewissesten inneren ,erfahrung nicht auf's schneidendste widersprechen will4 ,gegen #b4 entgegnet ,leibnitz1 da spontane1 d4 h4 ohne fremde ,veranlassung aus eigenem ,vermgen erzeugte ,vernderungen um deswillen nicht immer freiwillige sein mssen1 und in den ,monaden als ,folgen der immanenten ,mutationsgesetze derselben auch in der ,that nicht sind1 es also keineswegs in der ,macht der ,seele stehe1 sich miflliger oder unangenehmer ,vorstellungen nach ,belieben zu entuern4 ,was #c4 angeht1 so behalte sein ,system immer noch genug ,vorzge vor dem cartesianischen1 selbst wenn es sich besttigte1 da dieses nicht so hufig zum ,wunder seine ,zuflucht nehme1 als der ,occasionalismus seiner ,natur nach nthig zu machen scheint4 ,denn whrend dieser sich mit der fortwhrenden ,ueberwachung zweier ,uhren 7,leibnitz' ,lieblingsgleichni7 vergleichen lasse1 die eigensinnig oder bel eingerichtet nie gleichfrmig gehen wollen1 gleiche die ,harmonie seiner ,substanzen vielmehr der ,concordanz zweier trefflich eingerichteten1 immer gleich gehenden ,uhren1 was eines groen ,knstlers gewi wrdiger sei6 ,um den vierten ,punkt zu entkrften1 bedrfe es nur einer ,unterscheidung zwischen deutlichen und verworrenen ,vorstellungen4 ,jede ,vorstellung1 die wir gehabt1 lt ,spuren in der ,seele zurck1 welche zur ,modification aller knftig eintretenden mit beitragen helfen1 ihrer ,menge aber wegen von uns nicht mehr deutlich erkannt und unterschieden werden4 ,ohne da der jedesmalige ,zustand der ,seele aufhre1 ganz natrliche ,folge aller vorhergegangenen zu sein1 kann doch nur eine hhere ,intelligenz 7also nicht die ,seele selbst7 die ,grnde erkennen1 die in den frheren ,zustnden liegen1 und um deren willen die spteren gerade so und nicht anders beschaffen sein knnen1 als sie es sind1 und nur eine solche kann daher mit ,sicherheit vorausbestimmen1 welche ,zustnde knftig noch in der ,seele eintreten werden4 ,auf den fnften1 bedeutendsten dieser ,einwrfe antwortet ,leibnitz1 man knne immerhin sagen1 die ,seele sei ein immaterieller ,automat2 was aber ihr einfrmiges ,thtigsein betreffe1 so msse man unterscheiden3 dies knne #a4 so viel heien1 als nach demselben ,gesetze fortwhrend thtig sein1 und in diesem ,sinn finde es bei jedem 7einfachen oder zusammengesetzten7 ,wesen wirklich statt1 oder es bedeute #b4 einfrmige1 d4 h4 einander bestndig gleiche ,vernderungen1 und in diesem ,sinne sei es falsch4 ,so schreite die ,bewegung in parabolischer ,linie bestndig nach demselben ,gesetze fort1 sei also wohl einfrmig im ersten1 keineswegs aber im zweiten ,sinne des ,worts1 denn die ,stcke der parabolischen ,bahn sind sich nichts weniger als hnlich4 ,auch habe die ,seele in jedem ,augenblick mehrere ,vorstellungen zugleich1 welche fr sie dasselbe bedeuten1 wie die ,mehrheit der ,theile fr eine ,maschine4 ,denn jede vorhergehende ,vorstellung habe ,einflu auf alle nachfolgenden4 ,ueberdies schliee jede wahrnehmbare ,vorstellung noch eine ,menge kleinere und weniger bedeutende ,vorstellungsacte in sich1 die sich nur nach und nach entwickeln und sichtbar werden1 wie schon aus der reprsentativen ,natur der ,seele folge1 welche mittels der ,verknpfung und des ,zusammenhangs aller ,theile des ,universums unter einander ,alles ausdrckt1 was im ganzen ,universum geschieht und geschehen wird4 ,diese ,lsung der ,frage1 wie eine ,vielheit in der ,einheit mglich sei1 steht und fllt mit der prstabilirten ,harmonie4 ,denn da gleich in vorhinein angenommen wird1 jede ,monas stehe zu jeder andern in einem andern ,verhltni1 also in unendlich vielen ,verhltnissen1 die sich smmtlich an der ,auenseite 787 der ,monade spiegeln und ihre objectiven dunkeln ,vorstellungen ausmachen1 so haben wir gleich von ,anbeginn her eine unendliche ,menge zugleich vorhandener1 wenigstens dunkler ,vorstellungen in der ,monas und ab esse valet conclusio ad posse4 ,es frgt sich nur1 ob es mit dem ,spiegeln seine ,richtigkeit habe4 ,aus der 7scheinbaren7 ,unmglichkeit einer ,vielheit in der ,einheit ist ,herbart's ganze abweichende ,theorie der ,seelenlehre geflossen1 welche die ,mehrheit der ,krfte und ,vermgen mit der ,einfachheit der ,seele fr unvereinbar erklrt1 und auf die wir zurckkommen werden1 wenn von den im ,begriffe des ,dinges mit mehreren ,merkmalen und der ,vernderung angetroffenen ,widersprchen die ,rede sein wird4 ,den obigen verwandt sind die spteren ,einwendungen ,bayle's in der zweiten ,auflage seines ,wrterbuchs und ,leibnitz' ,erwiederungen7#fj74 ,bayle vergleicht dort die ,monas mit einem ,schiffe1 das ohne von ,jemanden regiert zu werden1 sich kraft immanenter ,gesetze von selbst an den ,ort seiner ,bestimmung begibt und ,leibnitz meint darauf1 eine ,maschine dieser ,art zu verfertigen1 werde auch einem endlichen ,geiste wohl einmal mglich werden1 warum sollte es eine eben so construirte ,monas dem unendlichen ,wesen nicht sein8 ,wie aber ,jener die ,seele ,csars als ,beispiel anfhrt und fragt1 wie es denn komme1 da deren ,krper ohne ihr eigenes ,zuthun sich ihr so vollkommen anbequemt habe1 da sagt ,leibnitz geradezu3 ,mit ,einem ,wort1 ,alles macht sich im ,krper so als wre in ,bezug der einzelnen ,erscheinungen die verwerfliche ,lehre ,epikur's und ,hobbes'1 die ,seele sei ein materielles ,wesen1 vollkommen wahr1 als wre der ,mensch in der ,that ein bloer ,krper1 ein reiner ,automat4 ,klingt das nicht vllig so1 als htte sich ,leibnitz wirklich zu einem fatalistischen ,mechanismus bekannt1 dem er vergebens dadurch ausweichen will1 da er ihn von der ,gottheit abhngig macht1 welche ,alles auf's ,beste erkenne1 wolle und vermge1 und auf diese ,weise die blinde ,nothwendigkeit als eine weise1 vorbedachte und unverrckbare ,ordnung der ,dinge erscheinen zu lassen versucht8 ,mit ,recht scheint diese ,ansicht der ,vorwurf zu treffen1 das absolute ,werden und damit auch die ,unfhigkeit vernnftiger ,leitung und ,lenkung nicht von sich weisen zu knnen4 ,will sie das letztere1 und beruft sich ausdrcklich1 wie sie es thut1 auf die continuirliche ,einwirkung der unendlichen ,monas auf alle endlichen1 so trgt die ,hypothese einen zweiten ,widerspruch an sich1 der noch handgreiflicher aufliegt1 als der erstgenannte4 7#fj7 ,repliques aux reflexions contenues dans la seconde dition du dictionn4 hist4 crit4 de ,mr4 ,bayle4 ,erdmann1 ,s4 #ahc u4 ff4 ,gibt es nmlich einerseits keine andere ,mglichkeit physischen ,einflusses einer ,monade auf eine andere1 als in so materiell-transitorischer ,weise1 wie sie ,leibnitz ausdrcklich annimmt1 und darauf eben seine ,verwerfung desselben basirt1 ist es eben deshalb absolut unmglich1 da eine ,monade auf die andere wie immer ,einwirkungen ausbe oder von ihr erfahre1 wie gleichfalls mit klaren ,worten behauptet wird3 wie ist es1 mchten wir fragen1 denkbar1 da die ,gottheit selbst1 die ja1 wenn gleich die vollkommenste1 doch auch nur eine ,monas sein kann1 auf die brigen ,monaden einwirke1 was gleichwohl angenommen und worauf so viel ,gewicht gelegt wird8 ,kann es also helfen1 sich hinter die ,allmacht der ,gottheit zu flchten1 fr welche es gar keine ,beschrnkung des ,wie und also auch des mglichen ueren ,einflusses auf andere gebe8 ,kann selbst die ,allmacht das an sich ,unmgliche1 was die uere ,wirksamkeit zwischen ,monaden deren ,natur zufolge sein soll1 mglich und wirklich machen8 ,wre dies nicht eben so ungereimt1 als der ,gottheit die ,fhigkeit zuzumuthen1 machen zu knnen1 da zweimal zwei nicht mehr vier1 sondern fnf betrage8 ,um seinen eigenen ,principien treu zu bleiben1 htte ,leibnitz entweder auch die ,wirksamkeit der ,gottheit auf die brigen ,substanzen negiren1 oder er htte zugeben mssen1 jene materiell-transitorische sei keineswegs die einzige mgliche ,weise eines physischen ,einflusses zwischen den ,substanzen4 ,das ,erstere konnte er nicht thun1 so wenig als er wrde zugestanden haben1 die wirkliche ,einwirkung der ,gottheit auf die brigen ,substanzen sei von der ,art des ,uebergangs materieller ,theilchen etwa aus der ,substanz der ,gottheit in die geschaffene ,monade1 da ja beider ,natur einfach1 und jene ,gottes berdies noch unvernderlich ist4 ,es wre ihm also nichts brig geblieben1 als zuzugestehen1 die ,art der ,einwirkung der ,gottheit auf die ,substanzen sei anderer ,natur1 als jene materiell-transitorische1 die er verworfen hatte1 und bestehe wirklich4 ,wo liegt aber1 mchten wir jetzt weiter fragen1 der ,grund1 da die ,kraft nach auen zu wirken1 die wir so eben der unendlichen ,substanz in unendlichem ,mae1 nmlich auf alle brigen unendlich zahlreichen einfachen ,substanzen1 zugesprochen haben1 nicht auch in minder hohem ,grade den blos endlichen geschaffenen ,substanzen zukomme8 ,sind nicht diese so gut einfache ,substanzen1 wie jene8 ,sind sie von jener generisch und so verschieden1 da nicht ,krfte1 welche sie besitzen1 auch jener1 nur in einem unendlich hohen ,grade1 inwohnen knnen87#fa7 ,gibt doch ,leibnitz selbst zu1 da dieselben ,krfte1 die in der menschlichen ,seele als ,erkenntni- und ,willensvermgen auftreten1 sich auch an dem hchsten ,wesen1 nur im vollkommensten ,grade1 vorfinden4 ,warum sollte nun eine ,kraft1 welche ausdrcklich dem vollkommensten ,wesen inwohnt1 ohne welche dieses nicht sein wrde1 was es ist1 der menschlichen ,seele und jeder andern ,monade gnzlich fehlen1 da ja der ,grund hinwegfllt1 da einfache ,substanzen des ,uebergangs materieller ,theilchen aus einer in die andere unfhig seien8 7#fa7 ,so argumentirte schon ,canz 7,conz87 in den ,institutions ,leibnitziennes ou prcis de la monadologie 7par l'abb ,sigorgne71 ,lyon #agfh4 ,er sagt3 ,leibnitz gibt zu1 da ,gott auf die ,substanzen wirke und zwar3 non par la transfusion d'une des ses ralits dans nous1 cela est impossible2 mais par la limitation1 la production mme des nos sensations dcoulant de l'nergie de sa force et de l'efficace de sa puissance4 ,da diese ,wirksamkeit an ihm wirklich besteht1 so ist sie an sich mglich4 ,was nun an ihm als ,attribut in unendlichem ,grade vorhanden ist1 kann sich dasselbe nicht wenigstens in beschrnkterem ,mae auch bei den brigen ,monaden finden8 ,es gibt keinen ,grund1 daran zu zweifeln4 ,daraus1 da der ,mensch nicht ,alles vermag1 schlieen zu wollen1 er vermge gar ,nichts1 wre eben so fehlerhaft1 als umgekehrt daraus1 da er ,einiges vermag1 schlieen zu wollen1 er vermge ,alles4 ,auch tritt bei der bloen ,wirksamkeit im ,innern ganz dieselbe ,schwierigkeit ein1 wie bei jener nach auen1 und es ist gar kein ,grund vorhanden1 die erstere dem beschrnkten ,wesen beizulegen1 whrend man die letztere nur dem unendlichen vorbehlt4 ,die ,beschrnkung darf daher nicht die ,wirkung nach auen berhaupt1 sondern blos den ,grad des ,effects treffen1 den dieselbe hervorbringt4 ,jene reelle ,einwirkung kann ohne weiteres angenommen werden1 obgleich in ,wirksamkeit 7nergie7 und ,erfolg 7effet7 beschrnkt1 als eine ,kraft1 so und so viel zu bewirken und nicht mehr4 ,gottes ,weltordnung besteht darin1 jedem ,wesen so viel ,kraft zuzuweisen1 als ihm nach dem ,stande des ,ganzen zukommen darf4 ,auf diese ,weise kann ein ,wesen das andere modificiren1 begrnzen1 sie knnen sich wechselseitig beschrnken1 ohne da ,etwas aus ,einem in's ,andere bergeht4 ,der strkere ,krper unterdrckt die ,kraft des schwcheren1 der nicht mehr das ,gleichgewicht halten kann1 dadurch ein ,uebergewicht nach der andern ,seite hin erhlt1 und eine neue ,wirkung hervorbringt1 whrend der erstere1 dessen ,kraft nur theilweise gebunden ist1 keine so groe ,wirkung mehr wie frher ausbt4 ,dadurch entsteht das ,phnomen einer scheinbaren ,mittheilung der ,krfte4 ,whrend ,gott ,substanzen schafft1 schaffen 787 diese selbst nur ,modalitten und ,modus1 wie unsere ,seele z4 ,b4 ihren eigenen4 ,le corps resiste plutt1 qu'il n'agit non par sa masse1 mais par sa force1 d4 h4 die ,seele thut eigentlich selbst nichts1 sie verhindert blos1 da das1 was geschieht und ist1 nicht anders sei und geschehe1 als es in der ,that ist und geschieht4 ,die ,folge wird zeigen1 sowohl wie richtig die erste ,einwendung des alten ,tbinger ,professors1 als auch wie nahe verwandt seine eigene ,erklrungsweise mit der berhmten ,theorie der ,selbsterhaltungen ,herbart's sei4 ,dieser ,widerstand der ,substanzen1 der kein ,thun sein soll1 und doch verhindere1 da etwas anders sei1 als es ist1 was ist das anders1 als eine 7sogenannte7 ,selbsterhaltung8 ,man vergleiche nur1 was ,canz hier ber die ,mittheilung der ,wirkung sagt1 mit demjenigen1 was in ,hartenstein's ,metaphysik ber die ,erklrung der actio in distans 7,s4 #chj47 vorgebracht wird4 ,auf diese ,frage findet sich bei ,leibnitz keine ,antwort1 dagegen ist es offenbar1 wie sehr er der ,annahme einer ,einwirkung von ,seite der ,urmonas auf die geschaffenen ,monaden bedurfte1 um nur berhaupt zu der ,hypothese der prstabilirten ,harmonie zwischen den letzteren zu gelangen1 die ihm als ,metaphysiker ganz gleichgiltig htte bleiben knnen4 ,war es einmal1 und davon war ,leibnitz1 wie wir oben nachgewiesen1 berzeugt1 absolut unmglich1 da eine ,monas von der andern was immer fr eine ,vernderung oder ,einwirkung erleide1 so ist gewi auch fr jede derselben gleichgiltig1 ob ihre ,vernderungen unter einander harmoniren oder nicht4 ,sie knnen einander weder stren noch frdern1 ihre ,harmonie kann zu ihrer ,selbstentwickelung so wenig ,etwas beitragen1 als ihre ,disharmonie derselben schaden4 ,die prstabilirte ,harmonie ist daher nichts weiter als ein ,postulat1 das sich auf die ,voraussetzung des ,daseins des unendlichen ,wesens und dessen ,fhigkeit1 auf die ,monaden verndernd einzuwirken1 grndet4 ,beweisen wollte ,leibnitz das ,dasein derselben aus der ,existenz der ewigen ,wahrheiten4 ,diese letzteren selbst aber fate er nur als ,ausflsse des gttlichen ,verstandes und ,willens4 ,ohne ,gott1 sagt er ausdrcklich1 gibt es weder ein ,reelles in der ,mglichkeit1 noch etwas ,existentes1 ja berhaupt nicht einmal etwas ,mgliches7#fb74 ,und an andern ,orten3 ,zwar hngen die ,wahrheiten nicht von seiner ,willkr ab1 auer jenen1 deren ,grund im ,princip der ,wahl des ,besten liegt1 also auer den zuflligen oder ,erfahrungswahrheiten1 aber auch die nothwendigen ,wahrheiten hngen einzig von seinem ,verstande ab1 dessen innere ,objecte sie ausmachen7#fc74 ,weder die ,essenzen noch die sogenannten ewigen ,wahrheiten haben ein blos fingirtes ,dasein1 sondern sie existiren1 so zu sagen1 in einem ,ideenreiche in ,gott1 dem ,urquell alles ,seins und ,wesens4 ,da dies kein leeres ,wort sei1 beweist1 wenn nichts ,anderes1 die actuelle ,existenz der ,dinge4 ,in der ,reihe der ,dinge selbst findet man ihren letzten ,grund nicht1 sondern in den ewigen ,wahrheiten4 ,existentes aber1 wie es die ,dinge sind1 kann nur wieder in ,existentem gegrndet sein4 ,daher mssen auch die ewigen ,wahrheiten eine wahrhafte ,existenz in einem absolut nothwendigen metaphysischen ,subject besitzen1 welches ,letztere ,gott ist1 durch den alles1 was sonst bloe ,einbildung wre1 realisirt wird7#fd74 ,leibnitz sah zu wohl ein1 da man nicht behaupten drfe1 die ,wahrheit hnge von ,gottes ,belieben ab1 sei etwa nur ,wahrheit1 weil ,gott wolle1 da sie es sei1 was er eben ,descartes vorgeworfen hatte2 da er aber nichtsdestoweniger behauptet1 sie habe ihre ,existenz nur im gttlichen ,verstande1 so sah er sie dennoch in gewisser ,beziehung als von diesem abhngig an4 ,insofern nun das unendliche ,wesen alle ,wahrheiten erkennt1 diese ,erkenntnisse ,attribute desselben sind1 es selbst ein ,existentes ist1 so haben dieselben als wirkliche ,gedanken eines ,wirklichen allerdings gleichfalls ,wirklichkeit1 aber nur insofern sie wirkliche ,gedanken sind1 nicht als ,stze1 als ,stoff der ,gedanken an und fr sich betrachtet4 ,gott erkennt in seinem ,denken die ,wahrheiten1 d4 i4 diese selbst sind noch etwas von seinem ,denken derselben ,verschiedenes4 ,sie sind der ,stoff der ,erkenntnisse und von ihrem ,erkanntwerden gnzlich unabhngig1 wie denn ,niemand zweifeln wird1 ob der ,satz3 die ,erde bewegt sich um die ,sonne1 schon frher wahr gewesen1 ehe ,copernicus ihn dachte und aussprach4 ,schon damit er ihn denken konnte1 mute dieser ,satz vorhanden gewesen sein1 mute ihm wenigstens die ganz allgemeine ,seinsbestimmung eines ,etwas zubehrt haben4 ,niemand zweifelt1 wenn er zwei verschiedene ,personen das ,wort ,haus aussprechen hrt1 da beide hier die gleiche subjective oder dieselbe objective ,vorstellung 7wenn auch vielleicht bei ,jedem von einem anderen ,gemeinbilde begleitet7 in ihr ,bewutsein aufnehmen4 ,das ,wort dieselbe deutet darauf hin1 es finde hier nur eine doppelte psychologische ,auffassung der nmlichen logischen ,vorstellung statt4 ,diese ,vorstellung mu sich sonach von ihrer ,auffassung im ,denken sowohl1 wodurch sie ,gedanke eines wirklichen ,wesens wird1 als von dem ,gegenstande1 den sie vorstellt 7hier3 dem ,hause7 unterscheiden lassen4 ,ihr kommt weder die accidentielle ,existenz des wirklichen ,gedankens1 noch die actuelle des wirklichen ,gegenstandes zu3 sie besitzt lediglich ein ,sein1 das mit der sogenannten ,wirklichkeit nichts gemein hat1 das einem jeden ,etwas ohne ,ausnahme zugesprochen werden kann1 und das man kurz mit dem ,ausdrucke3 ,an sich sein7#fe7 bezeichnen knnte4 ,vorstellungen der ,art als ,stoff der gedachten ,vorstellungen mgen ,vorstellungen an sich heien4 ,stze nun1 die durchaus aus ,vorstellungen an sich als ,theilen bestehen1 sollen ,stze an sich1 und wenn sie wahre ,stze sind1 ,wahrheiten an sich heien4 ,da die ,wahrheit derselben nicht von unserer ,erkenntni derselben abhngt1 so kann es ihrer nicht nur viel mehrere geben1 als wir bereits erkennen1 sondern die ,vermehrung unsrer ,erkenntni wird nur dadurch mglich1 da der ,wahrheiten an sich eine weit grere ,menge vorhanden ist1 als der bereits erkannten ,wahrheiten4 ,auch ihre logische ,verbindung und ,zusammenhang ist dann nicht erst das ,werk unsrer ,erkenntni1 sondern besteht unter ihnen selbst objectiv und unabhngig von der vielleicht ganz zuflligen und abweichenden ,weise1 auf welche wir dieselben verknpfen1 in hnlicher ,art1 wie wir jetzt schon die synthetische ,abfolge und den ,erfindungsweg bei gewissen ,wahrheiten zu unterscheiden pflegen4 7#fb7 ,monadol4 ,s4 #gjh4 7#fc7 ,monad4 ,s4 #gjh4 7#fd7 ,de rerum origine1 ,s4 #adh4 7#fe7 ,nicht im ,hegel'schen ,sinne4 ,htte ,leibnitz dieses ,verhltni der ,begriffe1 ,stze und ,wahrheiten an sich berhaupt zu jedem dieselben auffassenden ,denk- und ,erkenntnivermgen beachtet1 so htte er nicht nthig gehabt1 zu besorgen1 da durch ,annahme eines unabhngigen ,reichs ewiger ,wahrheiten ,gottes ,allmacht und ,allvollkommenheit eine ,beschrnkung erfahren werde4 ,denn wenn gleich bei dem endlichen ,geiste von einem zeitlichen ,prius der ,wahrheit an sich vor der ,erkenntni derselben die ,rede seyn kann 7z4 ,b4 beim copernicanischen ,satze71 so ist dies ja nicht bei dem unendlichen der ,fall1 der ber die ,zeitbestimmung hinaus ist4 ,hier bedeutet die ,unterscheidung zwischen ,wahrheit an sich und der ,erkenntni derselben von ,seite ,gottes nichts weiter als die ,unterscheidung zwischen dem ,stoffe des ,gedankens und dem wirklichen 7bei der ,gottheit von ,ewigkeit her bestehenden7 ,denkacte desselben4 ,anders knnte die ,sache scheinen1 wenn von ,beschrnkung des gttlichen ,willens durch gewisse ,wahrheiten1 z4 ,b4 das oberste ,sittengesetz1 die ,rede ist1 und behauptet wird3 ,gott wolle und msse wollen1 was das ,sittengesetz gebietet1 nicht aber umgekehrt1 was er gebiete sei das ,sittengesetz4 ,allerdings ist das ,sittengesetz auch der ,inhalt des gttlichen ,willens1 nicht aber als htte das ,sittengesetz seinen ,inhalt eben nur1 weil ,gott es wolle1 der allenfalls auch ein anderes ,sittengesetz htte aufstellen knnen4 ,abgesehen davon1 da ja das allervollkommenste ,wesen ohne gewisse ,beschrnkungen1 welche in der ,natur der ,eigenschaften liegen1 die dasselbe neben einander in dem vollkommensten ,grade besitzen soll1 in welchem sie neben einander mglich sind1 nicht bestehen kann1 ist es hier ja abermals eine blos formelle ,unterscheidung zwischen ,gedanken und ,stoff des ,gedankens1 welcher den ,willen bestimmt1 der ja an und fr sich1 weil er der vollkommenste ist1 mit dem ,inhalte jener ,wahrheit1 welche das oberste ,sittengesetz ausmacht1 immer bereinstimmen mu4 ,wenn also auch der ,kriticismus dadurch1 da er das ,sittengesetz an und fr sich1 ohne es als ,willensuerung einer ,persnlichkeit zu betrachten1 der philosophischen ,beurtheilung unterwarf1 und als selbstndige unabhngige ,wahrheit an die ,spitze anderer ,wahrheiten stellte1 einen folgenreichen ,schritt auf das philosophische ,gebiet nach vorwrts that1 aber auch der antitheologischen ,neigung ,thr und ,angel ffnete1 das bloe ,gesetz an die ,stelle der darnach handelnden ,persnlichkeit zu setzen1 und die letztere gnzlich ber ,bord zu werfen1 so lt sich doch ,leibnitz andrerseits bei der wichtigen ,frage1 ob die ,wahrheit von fremdem ,willen oder nur von ihrer eigenen unverrckbaren ,natur abhnge1 von dem ,tadel nicht frei sprechen1 eine wenigstens zweideutige ,entscheidung geliefert zu haben4 ,inde dies wrde zu weit fhren4 ,genug ,leibnitz bestand auf der prstabilirten ,harmonie und setzte damit1 wie ,jemand seiner ,zeit sagte1 einem marmornen ,rumpf einen ,kopfe von ,sandstein auf4 ,whrend die ,monadenlehre krftig fortbestand1 in ,herbart einen neuen ,entdecker fand und fr knftige ,zeiten vielleicht eine neue ,epoche der ,metaphysik zu beginnen verspricht1 besteht die prstabilirte ,harmonie1 wie die von ,leibnitz so emsig gesuchte1 so hochgepriesene und niemals vollendete ,universalwissenschaft7#ff71 nur mehr als literarische ,curiositt und beide gingen mit ihrem groen ,erfinder zu ,grabe4 ,die prstabilirte ,harmonie hat1 sagt ,feuerbach1 nicht die ,bedeutung der ,begrndung einer ,realitt1 sondern nur die der ,erklrung eines ,phnomens4 ,ja sie drckt eigentlich nur aus und bezweckt nur eine ,harmonie zwischen der ,leibnitz'schen ,metaphysik und den gewhnlichen populren ,vorstellungen vom ,krper und seiner ,verbindung mit der ,seele4 ,auch fielen selbst seine frhesten ,schler zum ,theil schon in diesem ,punkte von ihm ab und wandten sich theils zum ,occasionalismus1 theils1 wie der frher genannte ,canz1 zu einer ,art physischen ,einflusses4 ,das ,letztere beweist wenigstens1 da schon frhzeitig jene materiell-transitorische ,vorstellungsweise desselben nicht fr die einzig denkbare angesehen zu werden begann4 ,wie aber auf ,leibnitz' ,grundlagen fuend und seinen eigenen ,principien getreu die prstabilirte ,harmonie vermieden1 und eine allen bisher erhobenen ,schwierigkeiten ausweichende ,ansicht vom physischen ,einflusse erreicht werden knne1 wollen wir am ,schlusse dieser historischen ,uebersicht in ,krze anzudeuten versuchen4 7#ff7 ,da der khne ,gedanke einer ,universalwissenschaft in seinem ,sinne unausfhrbar sei1 fhlte ,leibnitz gegen das ,ende seiner vielgeschftigen ,laufbahn wohl selbst1 nachdem er so oft die nie gelungene ,erfindung verkndigt hatte4 ,scharfsinnig ahnte er1 wo es zusammengesetzte ,begriffe gebe1 msse es einfache geben1 und es msse mglich sein1 habe man diese einmal smmtlich gefunden1 durch sehr einfache ,combinationen zu allen zusammengesetzten zu gelangen4 ,die ,universalzeichensprache1 die nach ,art der ,chinesen zusammengesetzte ,zeichen fr zusammengesetzte ,begriffe1 aus den einfachen ,zeichen der einfachen ,begriffe construirt1 war dann ein natrliches ,corollar4 ,allein abgesehen von der ,schwierigkeit1 vielleicht ,unmglichkeit1 jemals zu allen einfachen ,begriffen durch ,analyse zu gelangen1 sind ja doch auch nicht alle1 sondern nur ein verhltnimig sehr geringer ,theil unsrer zusammengesetzten ,vorstellungen hiezu geeignet1 nmlich nur jene1 deren ,bestandtheile selbst durchgehends wieder ,begriffe sind4 ,bei weitem die meisten aber1 z4 ,b4 alle sogenannten sinnlichen1 haben ,anschauungen unter ihren ,bestandtheilen4 ,der ,anschauungen aber gibt es unendlich viele1 deren jede von der andern verschieden ist1 deren jede auch durch ein eigenes ,zeichen bezeichnet werden mte1 mit deren ,zusammentragung man daher niemals fertig wrde4 ,der ,umfang der ,zeichensprache mte sich daher auf bloe reine ,begriffe beschrnken1 von denen wir niemals mit ,sicherheit wissen wrden1 ob wir auch alle einfachen1 auf welche sie sich zurckfhren lassen1 wirklich besitzen1 und ein hchst bedeutender1 ja gerade derjenige ,theil unsrer ,vorstellungen1 der fr uns die grte ,anschaulichkeit1 ,lebhaftigkeit und das nchste ,interesse hat1 wrde aus dieser ,zeichensprache ganz ausgeschlossen werden4 ,vgl4 auch ber diesen ,gegenstand ,exner3 ,leibnitz1 ,universalwissenschaft4 ,prag1 #ahdd4 #b4 ,die ,causalitt als ,kategorie3 ,kant4 ,das in ,leibnitz unlugbar vorhandene idealistische ,element1 das durch die prstabilirte ,harmonie und die von derselben postulirte ,voraussetzung eines allweisen1 hchst gtigen1 heiligen und allmchtigen ,schpfers mit dem ,realismus der gemeinen ,erfahrung in ,einklang gebracht worden1 tauchte in seinem groen ,nachfolger1 dem ,weisen von ,knigsberg1 unabhngiger wieder auf4 ,kant's ganze1 ber das ,gebiet der innern ,erfahrung hinausreichende ,metaphysik beschrnkte sich auf den ,satz vom zureichenden ,grunde4 ,nachdem ,leibnitz die ,vorstellungen zu nothwendigen ,schpfungen der ,monade ohne alle uere ,veranlassung gemacht1 ,locke und ,hume aber behauptet hatten1 alle ,vorstellungen1 die wir besitzen1 kmen von auen1 aus der ,erfahrung1 diese selbst aber lehre nichts von ,causalitt oder nothwendiger ,gesetzmigkeit der ,natur1 und das ,causalittsverhltni sei eine blos psychologische ,angewhnung1 schlo ,kant3 gerade der ,umstand1 da wir den ,begriff der ,causalitt in die ,erscheinung der ,dinge hineinlegen1 sei ,brgschaft dafr1 da dieser ,begriff ,giltigkeit und ,nothwendigkeit habe4 ,was aus der ,erfahrung stammt1 ist zufllig wie diese selbst2 was aus dem ,denken1 der gemeinsamen ,natur1 der ,vernunft stammt1 ist allgemein und nothwendig4 ,bisher1 sagt er7#fg71 nahm man an1 alle unsere ,erkenntni msse sich nach den ,gegenstnden richten2 aber alle ,versuche1 ber sie etwas a priori durch ,begriffe auszumachen1 wodurch unsre ,erkenntni erweitert wrde1 gingen durch diese ,voraussetzung zunichte4 ,man versuche es daher einmal1 ob wir nicht in den ,aufgaben der ,metaphysik besser damit fortkommen1 da wir annehmen1 die ,gegenstnde mssen sich nach unsrer ,erkenntni richten1 welches ja schon besser mit der verlangten ,mglichkeit einer ,erkenntni a priori zusammenstimmt1 die ber ,gegenstnde1 ehe sie uns gegeben werden1 etwas festsetzen soll4 ,es ist hiemit ebenso1 wie mit dem ersten ,gedanken des ,copernik bewandt1 der1 nachdem es mit der ,erklrung der ,himmelsbewegungen nicht gut fortwollte1 wenn er annahm1 das ganze ,sternenheer drehe sich um den ,zuschauer1 versuchte1 ob es nicht besser gelingen mchte1 wenn er den ,zuschauer sich drehen und die ,sterne in ,ruhe lie4 7#fg7 ,kritik der r4 ,v41 her4 v4 ,rosenkranz ,s4 #fgj4 ,vgl4 ,chalybus ,entwicklung d4 spec4 ,phil4 von ,kant bis ,hegel4 #c4 ,aufl4 #ahdc4 ,s4 #bb u4 ff4 ,diese ,wendung1 wenn sie auch noch empirische ,bestandtheile enthielt1 war brigens idealistisch4 ,das denkende ,subject empfngt weder die ,erscheinungswelt rein von auen1 noch producirt es dieselbe gnzlich aus sich selbst1 sondern es empfngt den ,stoff1 die ,elemente des ,denkens1 die ,empfindungen von den ,dingen1 fgt aber die ,verbindungen und ,verhltnisse derselben1 die ,form1 aus seinem eigenen ,verstande hinzu4 ,der ,verstand und seine ,gesetze bestimmen genau1 wie das ,wirkliche1 falls es vorhanden wre1 beschaffen sein mte1 aber sie knnen dies ,wirkliche nicht selbst schaffen1 sie knnen wohl die essentia1 aber nimmer die existentia a priori nachweisen1 oder1 um mit ,kant zu reden1 aus der bloen ,vorstellung eines ,dinges lt sich auf keine ,weise die ,wirklichkeit desselben heraus klauben4 ,diese ,wirklichkeit gibt sich daher das denkende ,subject nicht selbst1 sondern es findet sie vor1 aber auch nur durch ,wahrnehmung1 also auch nur durch ein zuflliges ,dasein eines bestimmten endlichen ,objects4 ,auch nach der lngsten ,erfahrung bleibt der ,fall denkbar1 da einmal das gerade ,gegentheil sich ereigne und das ,allgemeine1 fr immer ,giltige ist nur die ,folge unsrer eigenen ,verstandeseinrichtung4 ,wie dieser1 so lange sie dieselbe bleibt1 die ,dinge erscheinen mssen1 das wissen wir2 wie sie sind1 was sich alles ereignen knne und werde1 wissen wir nicht4 ,der ,stoff1 die ,empfindungen1 die wir in uns antreffen1 und kraft unserer ,verstandeskrfte verknpfen und trennen1 sind nur ,zustnde der ,seele2 wir knnen nie ber unsere ,vorstellungen hinaus1 nie die ,dinge selbst in unser ,bewutsein ziehen1 denn ,alles1 was wir von diesen kennen1 sind eben wieder nichts als ,vorstellungen4 ,uns bleibt daher nur der ,schlu brig3 dieser materielle ,stoff1 die ,empfindungen in uns mssen einen ,grund haben1 der wegen ihrer ,zuflligkeit und ,wandelbarkeit nicht in uns selbst1 in unseren ,verstandesgesetzen als dem ,allgemeinen und ,nothwendigen liegen kann1 sondern auer uns liegen mu1 von welchem wir aber nichts weiter wissen1 als da er da ist4 ,dieser uere ,grund sind die ihrer ,natur nach vllig unbekannten ,dinge an sich4 ,jede weitere ,erkenntni derselben wrde eine ,vorstellung1 daher wieder nur ein ,zustand unserer eigenen ,seele sein4 ,den ,schlu von dem ,dasein der nicht wegzulugnenden ,empfindungen im ,subjecte auf das ,vorhandensein der ,dinge an sich auer uns machen wir nach dem ,verstandesgesetze der ,causalitt4 ,wir ,menschen als ,menschen sehen die ,dinge unwillkrlich darauf an1 da sie sich wie ,ursachen und ,wirkungen verhalten1 so wie ,jemand1 der eine blaue ,brille trgt1 die ,gegenstnde im blauen ,licht erblickt1 die einem ,andern im weien erscheinen4 ,fr ,geister von anderer ,einrichtung als die unsre wrde das ,causalittsverhltni vielleicht gar nicht1 oder auf ganz andere ,weise vorhanden sein4 ,dieses so besonders geartete ,sehen ist aber nicht blos1 wie die ,skeptiker behaupten1 aus der ,erfahrung abstrahirte ,gewohnheit1 sondern ,folge einer natrlichen ,einrichtung unsres geistigen ,auges1 die vor aller wirklichen ,erfahrung da war4 ,spter1 wenn wir uns bei gebildeter ,reflexion der ,thtigkeitsformen des ,verstandes und ihrer ,gesetze bewut werden1 bezeichnen wir diese mit ,substantiven und bringen sie unter abstracte ,begriffe1 die sich der ,verstand selbst von seinen ,thtigkeiten macht1 nachdem diese schon seit lang vorhanden sind4 ,wird aber gefragt1 ob mit dem ,bewutsein1 da wir die ,causalitt selbst in die ,erscheinung hineinlegen1 uns auch irgend ein ,recht gegeben oder genommen sei1 das ,vorhandensein der ,causalitt unter den ,dingen an sich anzunehmen1 so schneidet ,kant die ,frage kurz durch den ,machtspruch ab1 da wir keine synthetischen ,urtheile a priori1 d4 h4 keine solchen zu fllen vermgen1 darin die ,verknpfung zwischen ,subject und ,prdicat nicht durch eine ,anschauung 7reine oder empirische7 vermittelt wird4 ,von ,dingen an sich knnen wir aber gar keine ,anschauung haben2 alles was wir von ihnen wissen1 sind bloe ,erscheinungen1 und in diese legen wir zwar die ,causalitt hinein1 aber eben nur vermge unserer eigenen ,verstandeseinrichtung4 ,eine ,erkenntni der ,dinge an sich1 die keine ,erscheinung derselben1 sondern ihr eigentliches ,wesen betreffe1 wre eine bersinnliche ,erkenntni1 und eine solche ist unmglich4 ,auf jene ,verstandeseinrichtung aber als apriorische ,synthesis der ,erscheinungen drfen wir daraus schlieen1 weil ohne sie gar kein zusammenhngendes ,bewutsein1 keine ,erfahrung mglich1 sondern ein atomistisches ,chaos einzelner ,wahrnehmungen allein vorhanden wre2 thatschlich aber gibt es eine geordnete ,erfahrung4 ,die ,gesetze unsrer ,verstandesoperationen1 substantivisch ausgedrckt1 sind die ,kategorieen1 und da sich die ,gesetze des ,verstandes als ,ordner der ,erfahrung zunchst bei den ,urtheilen1 also der ,verbindung getrennter ,vorstellungen uern1 so ergeben sich die verschiedenen ,haupt- und ,grundbegriffe nach den verschiedenen ,arten der ,urtheile4 ,unter diesen entspricht das ,hypothetische der ,kategorie der ,causalitt4 ,sie sind weder angeborne ,begriffe1 noch ,ideen in ,plato's ,sinne1 sondern durch ,reflexion selbst erzeugte abstracte ,bezeichnungen fr gewisse nothwendige ,thtigkeiten des ,verstandes1 fr ,auffassungsformen1 denen derselbe allen empfangenen ,stoff1 also alle sinnlichen ,empfindungen 7,anschauungen7 unterwirft4 ,der ,verstand selbst ist ein unproductives1 aber in diesen ,auffassungsweisen des empirischen ,stoffes fortwhrend thtiges ,vermgen1 eine innerliche leere ,kraft1 welcher durch das ,anschauungsvermgen der nthige ,erfahrungsvorrath von auen zur ,bearbeitung zugefhrt wird4 ,vergleicht man ,kant's ,ansicht mit jener ,leibnitz'1 so scheint es fast1 als habe er den ,standpunkt einer einzelnen ,leibnitz'schen ,monade gewhlt4 ,whrend aber in dieser smmtliche ,vorstellungen von innen infolge ihres ,mutationsgesetzes erzeugt werden1 fgt das ,kant'sche ,subject blos die ,form aus eigenem ,fonde hinzu und empfngt die ,materie von auen4 ,wie8 darber hat sich das kritische ,system nie aussprechen wollen und knnen4 ,der ,idealismus der ,monade nimmt dadurch1 da ihre freie ,thtigkeit blos auf die ,verknpfungs- und ,zusammenfassungsweise des unwillkrlich ,gegebenen beschrnkt wird1 ein realistisches ,moment an2 die ,unfhigkeit derselben von einer andern ,einwirkung zu erfahren oder auf sie auszuben1 wird aufgehoben1 aber die dem ,subjecte uern1 nur durch das ideale ,band der prstabilirten ,harmonie verbundenen einfachen ,monaden haben sich jetzt ihrer ,qualitt und ,wesenheit nach in vllig unbekannte und unerkennbare ,dinge verwandelt1 von denen wir -- das ,denkende -- eben nichts weiter wissen1 als da sie auf was immer fr eine ,weise ,ursache des in uns angesammelten ,erfahrungsstoffes sind4 ,daher erscheint bei ,kant das ,causalittsgesetz als eine durch unsre ,verstandeseinrichtung unwidersprechlich gebotene ,voraussetzung1 ber deren ,art und ,weise des ,stattfindens zwischen den realen ,wesen selbst wir brigens nichts aussagen knnen1 und die uns aller weitern ,fragen nach dem ,wie8 als unntzer1 unlsbarer ,spitzfindigkeiten berhebt4 ,ob sie durch prstabilirte ,harmonie1 durch ,occasionalismus oder durch physischen ,einflu erfolge1 kann uns gleichgiltig sein1 liegt jenseits der ,grenzen menschlicher ,erkenntni2 genug1 wir als ,menschen mssen die ,causalitt denken und in die ,dinge hineinlegen4 ,aber auch in dieser ,fassung ist es ein neues ,zeugni fr die ,unabweislichkeit des ,causalittsbegriffes1 da ein ,system1 das sich fr unvermgend erklrte1 das ,vorhandensein einer solchen ueren ,wirksamkeit zwischen den ,dingen an sich nachzuweisen1 die ,annahme desselben lieber der menschlichen ,verstandeseinrichtung 7wie ,leibnitz selbst der ,gottheit7 in's ,gewissen schob1 als sie aufheben wollte4 ,wie zwingend mu eine ,erfahrung sein1 die zu so gewagten ,annahmen verleiten kann6 ,ablugnungen der ,art beweisen beinahe mehr als directe ,beweise fr das stattfinden eines wirklichen causalen ,zusammenhangs unter den realen ,dingen1 mgen sie nun ,substanzen1 ,monaden oder ,dinge an sich heien4 ,an ,kant knpfen sich zwei ,richtungen an1 eine realistische und eine idealistische4 ,die erstere hielt sich an den im ,subject gegebenen materiellen ,stoff der ,empfindung und die ,dinge an sich1 die andre bildete den ,begriff der ,kategorieen aus und erweiterte ihre idealistische ,natur zunchst auch ber den durch ,erfahrung gegebenen ,stoff der ,vorstellungskraft4 ,bei unsrer ausschlielichen ,rcksichtsnahme auf monadistische ,systeme diente uns die ,betrachtung der ,kategorieen nur als ,uebergangspunkt zu dem an dieselben sich schlieenden realistischen ,systeme4 #c4 ,die ,theorie der ,selbsterhaltungen3 ,herbart4 ,wie der ,rauch auf das ,feuer1 so deutet der ,schein auf das ,sein1 sagt ,herbart7#fh74 ,kant hatte die ganze ,erfahrung fr bloe ,erscheinung erklrt und nachdem es ihm ungewi geworden war1 ob das ,denkende in uns ,substanz sei und eben so ungewi1 was fr ,dinge hinter den krperlichen ,erscheinungen stecken mchten1 lie er es bei der unbestimmten ,vermuthung bewenden1 hinter dem ,scheine mge wohl ein ,seiendes verborgen sein4 ,die entschiedene ,aufforderung1 jetzt die ,untersuchung zu beginnen und das ,seiende als ein solches zu bestimmen1 wie es sein mu1 damit die ,erscheinungen ihrerseits als solche und keine andern daraus hervorgehen1 diese ,triebfeder des metaphysischen ,denkens wirkte nicht auf ihn4 ,sie htte aber auf ihn wirken sollen4 ,wo etwas scheint1 mu ,etwas sein1 denn wo nichts wre1 knnte auch nichts scheinen4 ,auch die scheinbar nicht gegebenen ,bestimmungen der ,causalitt1 wie ,hume1 des ,raumes1 der ,zeit und der ,substantialitt1 wie ,kant meinte1 sind gegeben4 ,sobald wir willkrlich versuchen1 ,gre1 ,gestalt1 ,dauer anders zu denken1 wie bisher1 so tritt die ,nothwendigkeit wieder ein1 sie so zu denken1 wie sie sich geben4 ,wir sind an ,gestalt und ,dauer ebenso gebunden1 wie an ,beschaffenheiten der ,dinge1 z4 ,b4 ,gold fest1 ,wasser flssig zu denken4 ,diese ,vorschriften liegen in der ,erfahrung1 welche nicht allein in der rohen zusammenhangslosen ,materie vereinzelter ,empfindungen besteht2 sondern zugleich in den ,formen1 die ,kant nicht mehr zur ,erfahrung rechnete4 ,diese ,formen sind gegeben4 ,um aber den ,beschauer zu bestimmten ,formen zu nthigen1 mu ein ,reales vorhanden sein4 7#fh7 ,allg4 ,metaph4 ,i4 ,s4 #chj u4 ff4 ,aus denselben ,formen aber1 auf welche der ,schein als das ,gegebene hinweist1 erwachsen der ,metaphysik neue ,aufgaben4 ,sie sind zwar gegeben1 aber sie knnen nicht so bleiben1 wie sie gegeben sind1 denn sie sind widersprechend4 ,statt jedoch hieraus zu schlieen1 die ganze ,erfahrungswelt sei eine ,ungereimtheit1 welcher ,gedanke alle praktische ,wirksamkeit aufheben wrde1 zwingt uns diese ,erscheinung vielmehr1 den ,dingen oder im ,grund nur unserer gewi falschen ,auffassungsweise derselben eine andere ,gestalt zu geben1 damit sowohl das ,wissen als das ,glauben seine rechten ,pltze wieder erlangen mge7#fi74 7#fi7 ,allg4 ,metaph4 ,s4 #chd4 ,dadurch erhlt die ,metaphysik eine doppelte ,bestimmung2 einmal von der gegebenen ,erscheinung fortschreitend bis zu dem wahrhaft ,seienden zu gelangen1 das andremal zu zeigen1 auf welche ,weise sich aus den ,eigenschaften und ,verhltnissen des wahrhaft ,seienden allmlig eine gerade so beschaffene ,erscheinungswelt herausbilden msse1 wie wir sie eben besitzen4 ,das ,erstere ist eine analytische1 das ,letztere eine synthetische ,untersuchung4 ,um zu der ersteren zu gelangen1 stellen wir vor allem den ,begriff des wahrhaft ,seienden fest4 ,dieser besteht aus zwei gleich wichtigen ,begriffen1 den des ,sein und des ,was1 welchem das ,sein zugesprochen wird4 ,einem ,dinge das ,sein beilegen1 heit nichts anderes1 als es bei der einfachen schlechthinigen ,setzung desselben bewenden zu lassen7#gj74 ,diese ,setzung ist rein positiv1 sie darf also weder eine ,negation1 noch eine ,relation 7etwa auf ein ,setzendes7 enthalten4 ,eine solche wrde aber darin stecken1 sobald die ,setzung complicirt wre1 sich in mehrere ,setzungen auflsen liee1 deren ,eine nicht ohne die ,andere sein kann4 ,das ,sein besteht in ,bezug zu einem ,was4 ,wre dies nicht der ,fall1 so knnte man das ,sein selbst zum ,subject machen und aussprechen3 ,das ,sein ,ist4 ,allein dies hiee dem ,sein als ,subject das ,sein als ,prdicat beilegen1 was ein ,widerspruch wre4 ,der ,satz hebt sich also auf und3 das ,sein ,ist nicht1 nmlich nicht ohne ein ,was1 welchem es beigelegt wird4 ,diesem ,was mssen1 um ihm das ,sein zusprechen zu knnen1 verschiedene ,bestimmungen zukommen7#ga74 ,ein ,was1 welchem das ,sein beigelegt worden1 ist ein ,seiendes und die ,eigenschaften dieses ,was sind ,eigenschaften des ,seienden und das ,was dessen ,qualitt4 ,diese mu schlechthin einfach1 ohne ,mehrheit von ,bestimmungen1 ,theilen1 ,krften und ,eigenschaften sein2 denn bekmen wir auf die ,frage1 was das ,seiende sei1 eine ,mehrheit von ,bestimmungen zur ,antwort1 deren ,eine nicht ohne die ,andere sein knnte1 so htten wir nicht mehr ,eines1 sondern mehrere ,seiende1 whrend doch nur ,eines da sein soll4 ,wollen wir diese mehreren ,bestimmungen zur ,einheit verschmelzen1 whrend sie sich doch ihrer ,natur nach nicht auf eine ,einzige zurckfhren lassen1 so ist diese ,einheit nichts als eine ,form und sie setzen heit eigentlich ihre ,glieder und zwar selbst wieder als getrennte ,seiende setzen4 ,eine hhere ,einheit aber im ,sinne ,schelling's aus disparaten oder gar entgegengesetzten ,bestimmungen zusammenschweien1 heit einen ,thurm von ,einheiten ber einander bauen1 bis ,jederman deutlich sieht1 da die hheren ,einheiten sich allemal beziehen auf die niederen1 und da folglich je hher das ,kunstwerk in die ,luft steigt1 wir desto weiter von der ,sache abkommen7#gb74 ,die gnzliche ,einfachheit der ,qualitt verbietet demnach streng1 ,grenbestimmungen1 die ,theile voraussetzen1 ,unendlichkeit1 deren ,setzung nie vollendet werden knnte1 derselben beizulegen4 ,das ,seiende1 insofern es dies ist1 ist streng ,eins und nicht ,vieles2 wre es das ,letztere1 so wre es der einfachen ,setzung unzugnglich4 7#gj7 ,hauptpunkte der ,met41 her4 v4 ,hartenstein1 ,i4 ,s4 #bag4 ,allg4 ,met4 ,,ii4 ,s4 #hb4 ff4 7#ga7 ,hauptp4 der ,met4 ,s4 #bag u4 ff4 ,allg4 ,met4 ,,ii4 ,s4 #id u4 ff4 ,lehrb4 z4 ,einl4 in die ,phil4 #d4 ,aufl4 ,s4 #aic4 7#gb7 ,allg4 ,met4 ,,ii4 ,s4 #ii4 ,die ,nothwendigkeit des einfachen ,was kommt diesem daher nur insofern zu1 als es ein ,seiendes werden soll4 ,betrachten wir daher das ,was ohne ,sein nher1 so fllt diese ,beschrnkung hinweg4 ,so lang das ,was nicht als seiend gesetzt wird1 ist es uns unverwehrt1 dasselbe durch eine ,mehrheit von ,begriffen zu denken4 ,soll es aber als seiend gedacht werden1 so mu die ,qualitt einfach sein und daher mssen alle jene mehreren ,bestimmungen die ,fhigkeit haben1 sich auf eine einzige zurckfhren zu lassen1 die dann das ,was des ,gesetzten ausmacht4 ,dem ,was1 insofern es als seiend gedacht wird1 ist folglich jene ,mehrheit von ,begriffen1 mittels welcher es auerhalb des ,seins gedacht werden kann1 ganz zufllig1 sie ist eine blos zufllige ,ansicht von demselben7#gc74 ,jedes ,was1 sobald es nicht als dasjenige eines ,seienden angesehen wird1 lt sich auf mehr-1 vielleicht unendlich vielfache ,art mittels einer ,mehrheit von ,begriffen ausdrcken3 von jedem ,was kann es daher auch mehrere1 ja unendlich viele zufllige ,ansichten geben1 sobald wir die ,beschrnkung einhalten1 da sich jeder der complicirten ,ausdrcke des ,was auf eine strenge ,einheit msse zurckfhren lassen4 ,die zuflligen ,ansichten bedeuten nichts fr das ,seiende1 und sind nur ,mittel der philosophischen ,kunst1 die wir gebrauchen1 wie der ,mathematiker die ,transformationen seiner ,zahlenausdrcke7#gd74 7#gc7 ,hauptp4 ,s4 #bah4 ,allg4 ,met4 ,s4 #fd4 u4 ,s4 #aji4 7#gd7 ,strmpell3 ,erlut4 zu ,herbart's ,philos4 ,s4 #ajb4 ,wie viel es der ,seienden gebe1 ist unbestimmt2 da es ihrer mehrere gebe aber gewi4 ,der ,schein ist ein mehrfacher1 verschiedener1 er setzt also auch ein mehrfaches zu ,grunde liegendes ,seiende voraus4 ,denn gbe es nur ein einziges ,seiende1 folglich auch nur eine einzige ,qualitt1 so knnte aus dieser nichts ,verschiedenartiges noch irgend eine ,vernderung hervorgehen1 keine ,zu- oder ,abnahme des ,scheins liee sich erklren4 ,die mehreren ,seienden selbst sind einander gleichgiltig1 vllig indifferent1 nichts als absolutgesetzte einfache ,qualitten2 das ,system1 nach des ,erfinders eigenem ,ausdruck1 eine qualitative ,atomistik4 ,jedoch neben der ,forderung1 ein ,reales hinter dem ,scheine vorauszusetzen1 macht die ,erfahrung eine zweite1 nicht minder dringende an uns1 die auf demselben ,schlusse beruht1 wie oben die ,setzung der ,realen selbst4 ,wir nehmen ,vernderungen1 ,wechsel der ,erscheinungen wahr2 es scheint etwas zu geschehen1 es mu daher auch in der ,that etwas geschehen1 weil es sonst nicht scheinen knnte4 ,denn wenn man gleich1 um die ,mehrheit der erscheinenden ,beschaffenheiten1 den verschiedenartigen ,schein hinreichend zu erklren1 zur ,annahme einer ,mehrheit seiender ,wesen seine ,zuflucht nimmt1 so kann aus diesen doch ,nichts hervorgehen1 so lang sie nicht mit und zu einander in gewisse ,beziehungen treten4 ,auf diesem ,wege gelangen wir zu den ,problemen der ,inhrenz1 der ,vernderung und des wirklichen ,geschehens4 ,herbart bedient sich zu diesem ,zweck der von ihm sogenannten ,methode der ,beziehungen1 welche darin besteht1 da ,eigenschaften1 welche an einem einzigen ,wesen befindlich sich widersprechen und einander ausschlieen wrden1 einer ,mehrheit dieser ,wesen1 die sich wechselseitig modificiren1 ohne ,widerspruch beigelegt werden knnen1 so wie eine ,summe ,eigenschaften besitzt1 die ihren ,theilen fehlen4 ,diesem ,verhltni zwischen ,seienden entspricht in der ,logik der ,zusammenhang zwischen ,prmissen und ,schlusatz4 ,der letztere folgt nmlich aus keiner der ,prmissen fr sich1 sondern nur aus smmtlichen zusammengenommen4 ,wenden wir diese ,methode zunchst auf die ,inhrenz an4 ,an ,a wird a gesetzt3 d4 i4 die ,setzung des ,a soll jene von a enthalten4 ,allein ,a ist ein ,einfaches1 kann kein ,mannigfaltiges enthalten2 folglich mu ,a a sein1 whrend die ,forderung1 da das ,a als einfaches ,wesen ein esse1 das a als ,inhrenz ein bloes inesse besitzen soll1 dieser ,identitt widerspricht4 ,die ,einheit von ,a und a ist daher unmglich und wird dennoch verlangt2 hierin liegt der ,widerspruch4 ,an ihm haben wir zugleich ein ,beispiel jener treibenden ,widersprche in den gegebenen ,erfahrungsformen1 deren eine die ,inhrenz ist1 welche ,herbart als die ,principien des metaphysischen ,denkens betrachtet4 ,sobald uns ein offenbarer und gleichwohl unabweislicher 787 ,widerspruch der ,art gegeben wird1 ist es ,aufgabe des ,denkens1 diesen ,widerspruch zu heben1 und den mangelhaften ,begriff zu ergnzen4 ,der ,widerspruch liegt in ,a1 das mit a identisch sein soll und nicht identisch sein kann4 ,es kann also in beiden ,fllen unmglich dasselbe ,a sein2 es knnen aber nicht blos mehrere1 eine ,summe sein1 weil sich sonst derselbe ,widerspruch bei jedem einzelnen ,summanden nur wiederholen wrde3 sondern die mehreren ,a mssen auf was immer fr eine ,weise zusammengefat werden1 um a zu ergeben4 ,dies heit so viel1 da sobald der ,schein einer ,inhrenz vorhanden sei1 dieser auf das ,dasein einer ,mehrheit von ,realen hinweise1 welche auf eine ,weise zusammen sind2 ein ,begriff1 dessen ,natur erst spterhin klar werden kann4 ,hervor tritt aber der ,schein der ,inhrenz1 sobald wir die in der ,erfahrung gegebenen ,dinge betrachten4 ,von diesen nehmen wir nur ,merkmale wahr1 die auf ein ,ding weisen1 welches letztere weder vor den ,merkmalen irgendwie gegeben1 noch die bloe ,summe derselben ist1 denn existirt keines der ,merkmale fr sich allein1 so ist auch ihre ,summe als eine ,summe von ,nichtigem1 selbst ,nichts4 ,wir sehen daher das ,ding als dasjenige an1 dessen ,setzung die ,setzung der ,merkmale vertritt1 als -- ,substanz1 dessen ,setzung aber die ,zahl der ,setzungen der ,merkmale keineswegs um eine vermehrt1 sondern ihnen zusammengenommen gleich gilt4 ,hierin eben liegt der ,widerspruch4 ,die vielen ,setzungen sollen ,eine sein4 ,die ,lsung lautete oben3 ,wo ein ,schein der ,inhrenz entsteht1 da existirt eine ,mehrheit von ,realen4 ,in unserem ,falle jedoch entsteht ein mehrfacher ,schein von ,inhrenz3 es mu daher mehrere ,mengen von ,realen geben1 deren jede den ,schein eines andern ,merkmals1 einer andern ,inhrenz erzeugt7#ge74 ,damit wre aber nichts fr die ,einheit des ,dinges1 dessen mehrere ,inhrenzen wir in's ,auge fassen1 gethan1 welche eine ,grundbestimmung des ,problems ist4 ,man mu daher annehmen1 da die verschiedenen ,mengen ,realer in ,reihenform1 welche den ,schein der mannigfachen ,inhrenzen hervorbringen helfen1 ein gemeinschaftliches ,anfangsglied haben1 welches eben dasjenige ist1 das wir ,substanz nennen4 ,auf dieses wird der ,schein bezogen1 obgleich er ihm nicht anders als im ,verbundenem mit den andern ,gliedern der ,reihen zukommt4 ,die ,ursache des ,scheines von ,inhrenz an ,a liegt daher in dessen ,zusammensein mit mehreren anderen ,realen1 und daraus folgt der wichtige ,satz3 ,keine ,substantialitt ohne ,causalitt7#gf71 der nur so viel bedeutet3 ,jedes ,reale kann ,substanz werden1 sobald es mehreren ,reihen von ,realen zum gemeinschaftlichen ,anfangsgliede dient1 und mit diesen zusammen ,ursache gewisser verschiedener ,arten des ,scheines wird4 7#ge7 ,allg4 ,met4 ,,ii4 ,s4 #bah4 ,s4 #acj4 7#gf7 ,allg4 ,met4 ,,ii4 ,s4 #acd4 ,fragen wir nun3 was thun die ,ursachen und was leidet die ,substanz und wie hngt mit dieser das inhrirende ,accidenz zusammen1 das sie mit ,hilfe der brigen ,realen als ,ursachen soll erhalten haben87#gg7 ,bisher war vom ,thun und ,leiden noch keine ,rede2 die ,substanz so gut ein ,reales1 wie jede der hinzukommenden ,ursachen1 und die ,reihen unterscheiden sich dadurch1 da1 whrend das ,anfangsglied in allen dasselbe bleibt1 die brigen ,glieder in jeder andere sind1 weil jede ,reihe eine andere ,gattung ,scheines erzeugt und andere ,folgen andere ,grnde haben mssen4 ,eben so wenig folgt daraus ber das ,wie des ,zusammenhangs des ,accidenz mit der ,substanz etwas2 denn das ,accidenz ist nichts als ,schein1 und dieser blos einfache ,empfindung im denkenden ,subject und gar nicht in der ,substanz1 welcher wir denselben zuschreiben4 ,charakteristisch jedoch fr die auftretende ,causalitt ist es1 da sie keiner ,zeitbestimmung unterliegt1 die ,ursache ist weder frher noch spter als die ,wirkung1 sondern eben jetzt1 indem wir die ,inhrenz widersprechend finden1 erklren wir die ,substanz fr unzureichend1 ihre ,accidenzen zu begrnden und nehmen an1 da wenigstens so viel ,ursachen vorhanden sein mssen1 als ,accidenzen da sind4 ,statt einer zeitlichen ,succession der ,accidenzen als ,wirkungen nach den ,ursachen sind ,accidenzen und ,wirkungen ,einunddasselbe1 wenn sie auch einmal als der ,substanz allein1 das anderemal derselben mit den ,ursachen zusammen angehrend betrachtet werden4 ,die ,succession ist nur in unserem ,denken vorhanden1 das ein zeitliches ist und bei der ,substanz frher als bei den erzeugenden ,ursachen anlangt4 ,von einem zeitlichen ,prius der ,substanz vor den ,inhrenzen ist daher keine ,rede4 ,ursache und ,wirkung sind stets gleichzeitig2 eine ,ursache ist nur ,ursache1 sobald die ,wirkung beginnt1 und hrt es zu sein in dem ,augenblick auf1 da die ,wirkung verschwindet4 ,dies gilt ganz allgemein und da im gemeinen ,leben gewhnlich die ,gegenansicht herrscht1 hat seinen ,grund in der gemeiniglichen ,verwechslung der ,theilursachen mit der vollstndigen ,ursache4 ,whrend von jenen einige1 oft sogar die meisten der ,zeit nach frher vorhanden sind1 ist die vollstndige ,ursache erst in dem ,momente vorhanden1 in welchem auch schon die ,wirkung beginnt1 und diese daher mit jener gleichzeitig4 7#gg7 ,allg4 ,met4 ,,ii4 ,s4 #acg4 ,anders tritt das ,causalittsverhltni bei dem ,probleme der ,vernderung auf4 ,die ,inhrenz fhrte auf das ,zusammen mehrerer realer ,wesen1 von welchem wir weiter keinen ,begriff aufstellten1 als da wir das ,causalittsverhltni damit zusammenhngend fanden4 ,whrend aber hier ,mancher an dem ,satze1 keine ,substantialitt ohne ,causalitt1 ,ansto nehmen konnte1 leuchtet der ,satz3 keine ,vernderung ohne ,ursache1 ,jedem von selbst ein4 ,im ersten ,falle erscheinen die realen als ,ursachen zur ,substanz hinzutretenden ,wesen als ruhende2 keine thut1 keine leidet etwas1 allein bei der ,vernderung8 ,verndern ist doch ein ,thun2 die ,ursache einer ,vernderung mu thtig sein1 sonst ist sie ja nicht die ,ursache der ,vernderung2 sie mu wirken1 sonst entsteht keine ,wirkung2 eine ,ursache1 die nicht wirkte1 wre keine1 denn sie ist es nur1 insofern sie eine ,wirkung hat1 und die letztere nur ,wirkung1 insofern sie eine ,ursache hat4 ,allein von welcher ,beschaffenheit soll denn diese urschliche ,wirkung sein8 ,soll sie weder prstabilirte ,harmonie1 noch ,causa immanens1 weder blos psychologische ,gewohnheit1 noch allein ,regel der ,zeitfolge sein1 was bleibt uns brig1 wenn wir zugleich in keinen der ,widersprche verfallen wollen1 die ,herbart im ,thun und ,leiden einfacher ,wesen auffindet87#gh7 7#gh7 ,allg4 ,met4 ,,ii4 ,s4 #adh4 ,gehen wir die ,letzteren in ,krze durch7#gi74 ,es liegt im ,begriffe der ,vernderung1 da aus einer ,complexion mehrerer ,merkmale einige verschwinden1 andere zurckbleiben1 wohl auch neue an die ,stelle der verschwundenen treten1 so da es offenbar wird1 die ,eine dieser ,complexionen sei verschieden von der anderen4 ,zugleich soll aber auch die eine ,complexion identisch mit der andern sein1 sonst wren es vllig zwei verschiedene ,dinge1 nicht aber dasselbe ,ding in nur verndertem ,zustande4 ,das ,ding ist daher als ein solches1 welches dem ,complex von ,merkmalen a b c d vorausgesetzt wurde2 zugleich aber wird dasselbe ,ding auch einem andern ,complex als ,grundlage vorausgesetzt4 7#gi7 ,im ,sinne ,herbart's besonders klar bei ,hartenstein3 ,metaphys4 ,s4 #ha4 u4 ff4 ,hier liegen mehrere ,einwendungen nahe4 ,die wichtigste beginnt beim ,begriffe des ,seins und schiebt1 wie oben beim ,problem der ,inhrenz den ,begriff der ,substanz als des gemeinschaftlichen ,trgers der mehreren von ihr selbst verschiedenen ,merkmale1 so hier die ,substanz als ,dasjenige unter1 welches im ,wechsel der ,beschaffenheiten beharrt1 wie ,wolff und selbst ,kant gethan4 ,auf diese ,weise pflegt man das vernderliche ,ding als ein solches zu erklren1 dessen wesentliche ,eigenschaften beharren1 unwesentliche sich ndern4 ,herbart jedoch findet das ,wesen der ,dinge fr uns gnzlich unerkennbar und schlechthin unmglich1 da die einfache ,qualitt des ,seienden eine ,mehrheit 7auch wesentlicher7 ,eigenschaften enthalten knne4 ,er behauptet vielmehr1 weil jeder verschiedene ,schein auf ein verschiedenes ,sein hinweise1 seien auch die ,verschiedenheiten der ,merkmale1 die demselben ,ding zugeschrieben werden1 mit dessen ,identitt unvertrglich1 mgen sie zugleich oder nach einander an demselben gedacht werden4 ,im letzten ,falle drngt sich ein neuer ,einwurf auf1 der dem gesunden ,menschenverstand sehr gelufig ist4 ,dieser begreift mit ,recht nicht1 wie es etwas ,widersprechendes haben solle1 demselben ,ding in verschiedenen ,rcksichten verschiedene1 ja entgegengesetzte ,beschaffenheiten beizulegen4 ,er findet es eben so wenig befremdend1 da dasselbe ,ding zu verschiedener ,zeit einander ausschlieende ,beschaffenheiten besitze4 ,was nicht zugleich1 sondern das ,eine in ,abwesenheit des ,andern an demselben ,dinge auftritt1 das widerspricht sich nicht4 ,dabei wird angenommen1 es gebe einen ,trger der ,merkmale1 der zu einer ,zeit diese1 zu einer andern ,zeit jene sich ausschlieenden ,merkmale an sich trgt4 ,allein ,herbart will so wenig zugeben1 da das ,ansichtragen mehrerer ,merkmale mit der einfachen ,qualitt des ,seienden vertrglich sei1 als er zugesteht1 da es nur ,wirkliche von doppelter ,art geben knne1 nmlich solche1 die sich an ,andern1 und solche1 die sich nicht mehr an ,andern befinden1 und die man gewhnlich mit den ,worten ,adhrenz und ,substanz zu bezeichnen pflegt4 ,er sagt3 ,vernderung geschieht in der ,zeit und zwar eine bestimmte ,vernderung in bestimmter endlicher ,zeitdauer4 ,das ,geschehene mu sich daher durch diese ganze ,zeitdauer ausdehnen1 sonst gbe es innerhalb derselben leere ,zwischenrume1 in welchen keine ,vernderung stattfindet1 und das ,ganze wrde nicht eine1 sondern ein ,complex mehrerer ,vernderungen sein4 ,das ,quantum des endlichen ,geschehens wird daher gemessen an der endlichen ,zeitdauer desselben4 ,nun wei ,jeder1 da die ,zeit unendlich theilbar ist1 und sich deren letzte eine unendliche ,menge ausmachende ,theile so wenig angeben lassen1 als sich aus ihnen wieder durch ,zusammensetzung 787 eine endliche ,zeitdauer bilden lt4 ,daher kann auch das endliche ,quantum des ,geschehens weder in unendlich viele ,theile aufgels't1 noch aus diesen wieder zusammengesetzt werden4 ,denn jeder einfache ,zeittheil1 in welchem ,etwas geschieht 7kann in einem einfachen ,zeittheil berhaupt ,etwas geschehen871 mte sich wieder in ein ,vorher1 ,jetzt und ,nachher zerlegen und damit aussprechen lassen1 da er eben kein einfacher ,zeittheil sei4 ,dasjenige1 was geschieht1 wrde dadurch gleichfalls in ein ,geschehenes1 ,geschehendes und knftig ,geschehendes zerfallen4 ,nach ,art der ,eleaten wrde eine ,vernderung aus durchaus einfachen ,ruhepunkten1 ein ,geschehen aus ,geschehenem zusammengesetzt werden mssen4 ,da hiebei ausdrcklich zugestanden wird1 jede endliche ,zeitdauer sei unendlich theilbar1 bestehe also aus unendlich vielen ,theilen und nur uns sei es unmglich1 durch fortgesetzte ,theilung zu denselben zu gelangen1 so ist schwer einzusehen1 wie daraus folgen solle1 da es dergleichen einfache ,theile nicht wirklich gebe1 ganz unabhngig davon1 ob wir sie durch ,theilung einer endlichen ,zeitdauer erreichen oder nicht4 ,zusammengesetzt ist jede endliche ,zeitdauer denn doch gewi1 und ein ,zusammengesetztes kann ohne einfache ,theile nicht bestehen4 ,existiren diese aber1 gibt es einfache ,zeittheile1 so hrt es auf1 widersprechend zu sein1 da sich ein endliches ,quantum des ,geschehens durch eine endliche ,zeitdauer ausdehne1 weil der ,einwand aufhrt1 da die ,vernderung in diesem ,falle aus einzelnen ,ruhepunkten zusammengesetzt sein wrde4 ,denn diese unendlich vielen einfachen ,zeittheile1 welche die endliche ,zeitdauer a b ausmachen1 sind stetig1 d4 h4 es lassen sich unter ihnen nicht zwei angeben1 zwischen welchen nicht noch ein dritter wre4 ,sollen wir nun sagen knnen1 eine ,vernderung und zwar dieselbe habe durch den ganzen ,zeitraum a b gewhrt1 so mu der ,zustand des sich ,verndernden diese ganze ,zeit hindurch in jedem ,zeitmomente ein anderer gewesen sein1 als in jedem andern4 ,es drfen nicht zwei1 auch noch so nahe an einander gelegene ,punkte angebbar sein1 innerhalb welcher derselbe ,zustand geherrscht1 also das sich ,verndernde geruht htte1 die ,vernderung unterbrochen worden wre4 ,dies ist mglich1 weil es innerhalb der ganzen ,zeitdauer berhaupt nicht zwei ,punkte gibt1 zwischen welchen nicht noch ein dritter lge4 ,von den ,zustnden aber1 die die ,vernderung constituiren und in jedem ,zeitmomente andere sind1 kann man unmglich mit ,recht sagen1 da sie die ,vernderung aus ,punkten der ,ruhe zusammensetzen1 weil dieses letztere ,wort nur dort gebraucht werden darf1 wo derselbe ,zustand durch eine1 auch noch so kleine ,zeit ununterbrochen fortdauert1 eine solche aber1 bei der stetigen ,vernderung1 wo in je zwei noch so nahe liegenden ,zeittheilen andere ,zustnde vorhanden sind1 niemals angebbar ist4 ,allein ,herbart's ,synechologie ist nicht geneigt1 die ,stetigkeit des ,raumes wie der ,zeit anders als hchstens in ,form einer ,fiction zuzugestehen4 ,der ,zeitbegriff mu nach ihr vielmehr von der ,vernderung fern gehalten werden1 da er ,verwickelungen herbeifhrt1 die zwar nicht das vernderte ,ding selbst1 aber doch das ,quantum der ,vernderung betreffen4 ,das ,was des 7vernderlichen7 ,dinges wird nicht durch die ,zeitreihe1 whrend welcher es ihm zukommt1 sondern durch die ,eigenschaften gedacht1 die dasselbe zugleich oder nach einander ausmachen4 ,wrde die ,zeit1 in welcher es gedacht wird1 im ,was des ,dinges einen ,unterschied begrnden1 so htten wir1 da die ,zeitmomente im steten ,flusse sind1 niemals dasselbe ,ding1 auch wenn alle ,eigenschaften desselben bestndig bleiben wrden4 ,nur seine ,eigenschaften geben auf die ,frage nach dem ,was eines ,dinges ,antwort1 und ihr ,frher- oder ,sptersein macht hiebei keinen ,unterschied4 ,der ganze ,widerspruch liegt in nichts ,anderem1 als da mehrere sich ausschlieende ,bestimmungen in die ,identitt desselben einfachen ,was zusammengehen sollen4 ,dagegen sehen wir nach ,herbart die ,ursachen als dasjenige an1 was diesen ,widerspruch auf sich nimmt4 ,diese thun etwas2 das ,vernderte leidet nur2 diese sind ,schuld daran1 da das vernderte ,ding vorher ein anderes war1 jetzt ein solches ist4 ,es frgt sich nur nach der ,beschaffenheit dieser ,ursachen4 ,sie knnen nur entweder inner- oder auerhalb des ,leidenden befindlich sein1 eine ,einwirkung von innen oder auen auf dasselbe ausben1 nur transeunte oder immanente ,ursachen sein4 ,ist die ,ursache weder das ,eine noch das ,andere1 und das ,werden1 die ,vernderung gleichwohl vorhanden1 so mu letztere ohne ,ursache sein als absolutes ,werden4 ,die ,untersuchung dieses ,trilemma ist von entscheidenden ,folgen4 ,thun wir den weitesten ,schritt von dem ,vernderten selbst zu einem auer demselben befindlichen ,verndernden zuerst1 so frgt es sich3 was ist denn das ,leidende8 ,es erleidet ,vernderungen1 geht aus einer ,qualitt in die andere ber1 bleibt aber deungeachtet dieselbe ,realitt4 ,welche von den ,beschaffenheiten1 die in ewigem ,wechsel begriffen sind1 soll es denn sein1 die uns als ,antwort auf die ,frage nach dem eigentlichen ,was des ,vernderten gibt8 ,gar keine2 die wahre immer sich gleich bleibende ,qualitt ist unbekannt1 nicht qualittlos 7 71 sondern ein ,unbestimmtes 771 weiterer ,bestimmung fhig und ihrer gewrtig4 ,aus sich selbst ist dieser noch unbestimmte ,stoff unfhig1 seine eigenen ,bestimmungen zu erzeugen1 er bedarf zu dem ,ende als ,ursache derselben eine wirkende ,kraft4 ,wirkt diese und bewirkt dadurch die eben vorhandenen ,eigenschaften1 so mu sie fortwhrend gewirkt haben und ununterbrochen fortwirken1 um dieselben festzuhalten1 und so lang sie thtig ist1 kann kein ,wechsel der ,qualitten eintreten4 ,doch soll er das1 der ,erfahrung zufolge2 der ,begriff der ,kraft mu daher eine ,erweiterung erfahren4 ,nicht das1 was eben wirkt1 sondern auch dasjenige1 was unter gewissen ,umstnden wirken kann1 nennen wir im gemeinen ,leben ,kraft4 ,was bewirkt jedoch1 da dasjenige1 was unter gewissen ,umstnden wirken kann1 zu gewisser ,zeit auch in der ,that in ,wirksamkeit tritt1 und auf diese ,weise aus der ,mglichkeit in die ,wirklichkeit bergeht8 ,ohne ,zweifel ist das ,ding1 welches jetzt wirkt1 ein anderes geworden gegen dasjenige1 welches vorher nur wirken konnte4 ,also wieder eine ,vernderung an dem ,dinge1 wieder eine ,ursache1 die der ,kraft vorausgesetzt werden mu1 und die1 genauer besehen1 abermals eine ,kraft ist1 die wirken knnte und wirken wrde1 wenn eine andere auf sie belebend und bewegend einwirkte4 ,da sich dasselbe bei jeder wiederholten ,voraussetzung einer neuen ,kraft ergibt1 so ffnet sich auf diese ,weise ein ,rckschritt ins ,unendliche1 weil es nirgends eine ,kraft gibt1 die keiner bewegenden mehr bedarf1 das ,princip des ,vernderns in sich selbst trgt1 deren ,was der ,wechsel1 die ,vernderung selbst ist1 mit ,einem ,wort ein 4 ,kann man ein solches unbewegtes ,bewegendes setzen8 ,trgt der ,begriff eines schlechthin thtigen nicht einen ,widerspruch in sich8 ,in der unendlichen ,reihe der successiven ,bestimmung verhalten sich je zwei ,glieder zu einander wie ,thtiges und ,leidendes und das ,eine greift verndernd in den ,zustand des ,andern ein4 ,das ,thtige soll thun1 es ist also etwas von seinem ,thun1 seiner ,thtigkeit ,verschiedenes1 allein es ist auch wieder ein nicht davon ,verschiedenes1 denn eben nur durch das ,thun ist ein ,thtiges4 ,was es thut1 ist dem1 was es selbst ist1 fremd2 das ,thtige soll daher gedacht werden durch etwas1 was es nicht ist1 wodurch es also nicht gedacht werden darf1 und soll zugleich durch dasjenige nicht gedacht werden1 was es eigentlich und seinem ,wesen nach ist1 und wodurch es daher gedacht werden mu4 ,als absolutes ,thun aber1 ohne zugleich etwas zu sein1 welches thut1 vertrgt es keine absolute ,setzung4 ,denn ein ,thun enthlt unvermeidlich die ,beziehung auf ein ,thuendes1 und eine ,beziehung leidet keine absolute ,position4 ,dieselbe ,verwicklung wiederholt sich bei dem ,leidenden4 ,auch dieses ist abgesehen von seinem ,leiden ein ,etwas fr sich4 ,diese ,kette von ,widersprchen1 die sich bei jedem ,gliede der unendlichen ,reihe wiederholt1 und da jedes thtig und leidend zugleich ist1 sich sogar verdoppelt1 macht die ueren ,ursachen vllig 787 untauglich1 einen festen ,punkt im ,denken zu gewhren4 ,liegt aber der ,grund der ,vernderung nicht auerhalb des vernderten ,dinges1 so mssen wir ihn1 so lang noch berhaupt einer angenommen werden soll1 innerhalb desselben1 also in seiner ,selbstbestimmung suchen4 ,das ,ding erscheint hier zugleich als ,bestimmendes und ,bestimmtes2 dieselben ,widersprche1 die sich im ,begriff der uern ,ursache finden sollen1 kehren daher hier und verstrkt wieder4 ,auch hier entwickelt sich eine unendliche ,reihe1 indem jedes ,bestimmende im ,uebergang aus der ,unthtigkeit in ,thtigkeit als sich verndernd gedacht werden soll1 welcher ,uebergang neuerdings eine ,selbstbestimmung des ,bestimmenden voraussetzt1 in welcher dieses selbst als ,bestimmtes erscheint und ein ,bestimmendes verlangt4 ,bei diesem geht es eben so1 und die ,ungereimtheit wird dadurch noch grer1 da die ganze endlose ,reihe von ,selbstbestimmungen in einem und demselben ,dinge vor sich gehen soll1 whrend sie im frheren ,falle gliedweise auf ein auerhalb des ,bestimmten befindliches ,ding bertragen wurde4 ,um die ,reihe abzuschlieen1 kann man nicht umhin1 die erste ,selbstbestimmung absolut zu setzen1 wodurch aber die immanente ,ursache ins absolute ,werden sich verwandelt4 ,ins ,unendliche vervielfacht sich der ,widerspruch1 da das sich selbst bestimmende ,ding zugleich thtig und leidend sein1 da es nicht als zwei gedacht1 sondern in die ,identitt desselben ,begriffs verschmolzen werden soll4 ,auch wenn die ,prdicate nicht entgegengesetzt wren1 wrde doch schon die ,spaltung der einfachen ,qualitt in mindestens zwei ,theile1 den ,bestimmenden und ,bestimmten1 dazu hinreichen1 die ,selbstbestimmung von dem ,seienden abzuweisen4 ,so bleibt also nur noch brig die ,vernderung ohne ,ursache schlechtweg1 als absolutes ,werden zu setzen4 ,der ,wechsel selbst werde als ,qualitt dessen gedacht1 was sich verndert4 ,keine ,ungleichfrmigkeit1 kein ,ma1 kein ,aufhren1 kein ,anfangen findet statt2 denn dies alles mte einen wie immer beschaffenen ,grund haben1 und nach einem solchen darf hier nicht einmal gefragt werden4 ,das absolut ,werdende ist durchaus sich selbst gleich1 es wird1 ohne die geringste nhere ,bestimmung4 ,abgesehen davon1 da es eine ,ungereimtheit ist1 zu behaupten1 der ,wechsel sei die ,qualitt des ,realen 7denn der ,wechsel ist eine bloe inhaltsleere ,form1 die ohne die ,qualitten1 welche wechseln1 gar keinen ,sinn hat1 nichts weiter ist als ein ,begriff1 der auf das ,reale angewendet werden kann1 sobald erst ein solches und ,qualitten desselben wirklich vorhanden sind72 abgesehen von der ,unmglichkeit1 dort von ,wirkungen zu reden1 wo man keine ,ursachen derselben zulassen will3 kann ,herbart von seinem ,standpunkt aus nicht anders1 als eine ,qualitt des ,seienden1 die durch mehrere1 ja des bestndigen ,wechsels halber unendlich viele ,qualitten gedacht werden mte1 verwerfen4 ,damit scheint nun aber jede ,mglichkeit der causalen ,verbindung zwischen ,realen abgeschnitten4 ,leibnitz fate das ,problem transitiver ,wirksamkeit in seiner ,weise sehr bestimmt1 indem er es in die ,dreitheilung des physischen ,einflusses1 ,occasionalismus und der prstabilirten ,harmonie zerfllte1 die ersten zwei als unmglich nachwies und die dritte festhielt4 ,mit hnlicher ,entschiedenheit geht ,herbart noch weiter und versucht die ,unmglichkeit uerer ,ursachen1 der ,immanenz und des absoluten ,werdens nachzuweisen4 ,was kommt nun an die ,stelle8 ,entweder letzteres ,trilemma ist nicht vollstndig1 oder es gibt berhaupt keinen causalen ,zusammenhang unter den ,dingen1 keinen ,wechsel1 keine ,vernderung1 kein ,zunehmen und ,abnehmen1 alles ist starr1 leblos1 unbeweglich1 wo die ,natur und ,anschauung das ,gegentheil zeigt4 ,und ,herbart selbst sagt ausdrcklich7#hj73 ,niemand zweifelt1 da ,vernderungen in der ,natur gegeben werden4 ,nur fgt er einschrnkend hinzu3 ,man unterscheidet wesentliche und zufllige ,eigenschaften der ,dinge1 weil in der ,erscheinung einige ,merkmale bestndiger sind1 als andere4 ,wenn nun das ,gegebene 7die ,erfahrung7 so angesehen wird1 als gebe es uns die ,qualitten der ,dinge zu erkennen1 so liegt es am ,tage1 da die ,substanz als beharrlich im ,wechsel deshalb sehr leicht betrachtet werden konnte1 weil man meinte1 sie lasse sich an ihren wesentlichen ,eigenschaften festhalten1 mochten auch die zuflligen wechseln1 wie sie wollten4 ,wie es zugehen solle1 da sich zum ,wesentlichen das ,zufllige1 zum ,einheimischen das ,fremde geselle1 darber dachte man so genau nicht nach4 ,wenn einmal ein ,fremder im ,wirthshause der ,substanz einkehrte1 so war es ja kein ,wunder1 da er auch wieder ,abschied nahm4 ,das ,haus blieb stehen1 unbekmmert um die1 welche aus- und eingingen1 es gehrte fortdauernd seinen bleibenden ,einwohnern4 ,nun ist aber die ,wirthschaft schon geschlossen1 wenn die ,qualitt des ,seienden fr absolut einfach erklrt wird4 ,ja noch mehr1 wir haben darauf ,verzicht gethan1 die wahre einfache ,qualitt jemals im ,gegebenen zu erkennen4 ,gegeben sind ,complexionen von ,merkmalen1 diese nennt man ,dinge4 ,eine solche ,complexion sei a b c1 so setzen wir ihretwegen die ,substanz ,a2 allein dieses ,a in ,hinsicht seiner ,qualitt ist unbekannt4 ,wenn nun im ,gegebenen sich die ,vernderung ereignet1 da aus a b c jetzt die ,complexion a b d wird1 wollen wir dann sagen1 es sei in der ,qualitt eine ,vernderung vorgefallen8 ,wir knnen diese ,vernderung wenigstens nicht angeben3 die ,substanz1 welche dieselbe soll erlitten haben1 ist uns jetzt eben so unbekannt1 als vormals1 und wir sind zuletzt auf einen bloen ,wechsel der ,erscheinung beschrnkt4 7#hj7 ,allg4 ,metaph4 ,,ii4 ,s4 #aej4 ,also doch ein ,wechsel1 wenn auch nur in der ,erscheinung2 also eine ,vernderung zum wenigsten in dem ,subject1 welchem der ,schein erscheint6 ,woher rhrt diese8 ,ist sie durch uere1 durch immanente oder durch gar keine ,ursache erzeugt8 ,wie vertrgt sie sich mit der ,einfachheit der ,qualitt1 die ja auch dem denkenden ,subject zukommt1 in welchem der ,schein haftet und sich ndert8 ,das sind ,fragen1 die sich nach dem ,zugestndni1 da ,vernderungen wirklich stattfinden1 und der ausdrcklichen ,abweisung aller drei mglichen ,arten der ,causalverknpfung sehr natrlich aufdrngen4 ,statt aller ,antwort fhrt das ,system neuerdings die ,methode der ,beziehungen ein1 wie oben bei dem ,probleme der ,inhrenz4 ,wie dort der ,inhrenz verschiedener zugleich vorhandener ,merkmale mehrere ,reihen von ,realen vorausgesetzt wurden1 deren jede einem besondern ,merkmale zur ,basis diente1 und deren gemeinschaftliches ,anfangsglied die sogenannte ,substanz war2 so liegen hier den mehreren nacheinander seienden ,merkmalen mehrere ,reihen unter sich verschiedener ,realer zu ,grunde4 ,die ,identitt des vernderlichen ,dinges vor und nach der ,vernderung wird dadurch erhalten1 da das gemeinschaftliche ,anfangsglied aller ,reihen1 die ,substanz1 dasselbe verbleibt4 ,die brigen ,glieder der ,reihe1 die z4 ,b4 dem ,merkmale a zu ,grunde lag1 wechseln und anstatt ihrer tritt eine solche ,reihe von ,ursachen ein1 die mit der ,substanz zusammen das ,merkmal non a erzeugt u4 s4 w4 ,denn1 heit es7#ha71 schon ehe die ,vernderung eintrat1 war der ,complexion a b c wegen1 die wir als ungetheilt betrachteten1 irgend ein ,reales x gesetzt worden4 ,dieses kann auf keinen ,fall den ,platz einer ,folge einnehmen1 sondern wenn ,eins von beiden sein mu1 so gebhrt ihm1 als dem schlechthin ,gesetzten1 der ,platz des ,grundes4 ,jetzt sollte wegen der zweiten ,complexion ein anderes ,reale y gesetzt werden1 aber diese ,setzung ist nicht schlechthin zu vollziehen1 sie soll sich vielmehr an die erstere anlehnen1 weil das ,ding noch als dasselbe gegeben ist4 ,zusammenfallen sollte sie mit der ersten1 es sollte sein y x1 aber die ,position ist eine andere1 ihr ,gesetztes auch1 so gewi c nicht d1 und a b c nicht a b d ist4 ,hiemit ist die ,entscheidung gehrig vorbereitet4 ,was weiter zu thun ist1 wissen wir vermge der ,methode der ,beziehungen4 ,das x widerspricht sich selbst1 indem es dem y gleich und auch nicht gleich sein soll4 ,es ist also nicht identisch1 sondern ein ,vielfaches4 ,und nur indem mehrere x zusammengefat werden1 kann y1 welches in keinem ,falle ein ,reales1 sondern nur die ,folge der ,zusammenfassung mehrerer ,realen sein konnte1 daraus hervorgehen4 7#ha7 ,allg4 ,met4 ,,ii4 ,s4 #aed4 ,allein1 was bedeutet eben dieses ,zusammen8 ,die mehreren ,realen1 welche zu der ,substanz als ,ursachen hinzukommen1 um mit ihr zusammengefat die ,folge hervorgehen zu machen1 was ndern sie an der ,substanz1 was wird an ihnen selbst gendert durch dieses ,zusammen8 ,da das ,princip der ueren ,ursachen 7im gewhnlichen1 ,krfte und ,vermgen postulirenden ,sinne dieses ,worts7 mit solchem ,nachdruck ist abgewiesen worden1 so folgt daraus1 da von einem ,verndern an einem der ,realen durch die brigen1 mit welchen es zusammengefat wird1 keine ,rede sein knne4 ,ein ,reales wirkt nicht auf das andere4 ,es wirkt aber eben so wenig auf sich selbst1 weil die immanente ,ursache dem ,wesen des ,seienden widerspricht4 ,das ,reale kann ferner auch nicht den ,wechsel1 das ,werden selbst als eigenthmliche ,qualitt besitzen1 weil ein continuirlicher ,wechsel der ,beschaffenheit eine ,relation einschlieen1 somit der absoluten ,position des ,seienden widersprechen wrde4 ,auer den einfachen ,qualitten der ,seienden ist nichts vorhanden1 mit ihnen selbst aber kann nichts vorgehen4 ,sollten sie ein vom ,sein verschiedenes ,geschehen hervorbringen1 so mten sie von sich abweichen1 sich uern und dadurch auer sich gesetzt werden1 sich in der ,erscheinung offenbaren1 und dadurch wrde das ,reale selbst eine fremde ,gestalt annehmen4 ,im wirklichen ,geschehen kann und darf das ,seiende weder von sich abweichen1 noch sich uern1 noch erscheinen4 ,dies alles wre nichts als ,entfremdung seiner selbst von innen heraus2 also der ,ursprung dieser ,entfremdung wre ein innerer ,widerspruch2 und dessen sollen wir es nicht beschuldigen1 sondern es dagegen vertheidigen4 ,so bestimmt erklrte sich das ,system gegen jede entuernde ,thtigkeit der einfachen ,qualitten4 ,noch mehr1 es sagt ausdrcklich3 ,diese drfen wir gar nicht antasten4 ,sie knnen mit dem wirklichen ,geschehen nur mittelbar zusammenhngen4 ,sie knnen1 indem ,etwas geschieht1 weder wachsen noch abnehmen4 ,von jenem ,satze3 ,bei allem ,wechsel der ,erscheinung beharrt die ,substanz1 sollte die ,fortsetzung so lauten3 und weder ihre ,qualitt noch ihre ,quantitt wird von dem ,wechsel ergriffen4 ,und ebenso7#hb73 ,das ,reale ist in sich reif4 ,es bedarf gar keiner ,entwicklung4 ,kommt dennoch1 gleichviel wie1 das ,werden1 das ,geschehen hinzu3 so vermehrt sich das ,reale darum nicht im mindesten4 ,die ,wirklichkeit des ,geschehens ist schlechterdings gar nicht und in keinerlei ,sinn ein ,zuwachs zum ,realen1 oder ein ,gelangen zur ,realitt4 ,die ,redensart1 es komme hinzu1 darf berall nicht so genommen werden1 als ob hier eine ,addition mglich wre4 ,man addirt nicht ,linien zu ,flchen1 nicht ,flchen zu ,krpern4 ,gerade so soll man das wirkliche ,geschehen nicht addiren zum ,realen1 denn ,beides ist vllig ungleichartig4 ,die ,wirklichkeit des ,geschehens gibt einen ,begriff fr sich1 und die ,arten dieser ,wirklichkeit knnen unter einander verglichen werden4 ,aber fr das ,sein ist sie schlechthin ,nichts4 7#hb7 ,allg4 ,met4 ,i4 ,s4 #aid4 ,daraus wissen wir nun1 da alle ,begriffe des ,geschehens1 des ,wirkens und der ,vernderung1 die wir aus der ,sinnenwelt der ,erscheinung mitbringen1 etwa ein ,uebergehen eines ,theils der ,materie aus einem in den andern ,krper1 eine ,selbstbewegung1 ein auf dasjenige1 was wirklich d4 h4 in dem einzigen wahrhaft ,seienden oder dem der ,qualitt nach einfachen ,realen geschehen kann1 nicht bertragen werden drfen1 ohne dieses auch seines einfachen ,was zu berauben4 ,es scheint fast1 als sei damit so gut wie bei ,leibnitz das wirkliche ,geschehen an sich unmglich gemacht4 ,ein ,geschehen ist immer ein ,sich-ndern1 ein ,qualittswechsel1 das ,hervortreten eines ,zustandes1 der frher nicht da war4 ,nehmen wir diesen in der ,scheinwelt der ,sinne wahr1 so gibt uns eben diese ,wahrnehmung das ,recht zu schlieen1 da auch in ,demjenigen1 was nicht mehr bloer ,schein ist1 in dem ,seienden1 gleichviel dem unser eigenes ,ich ausmachenden oder dem auer uns befindlichen ,realen ,grnde vorhanden seien oder in ,thtigkeit treten mssen1 welche die ,vernderung des ,scheins erzeugen4 ,die letztere ist nicht von unserer ,willkr abhngig2 wir nehmen nicht nach ,belieben jetzt diesen1 dann jenen ,zustand desselben wahr1 welchen wir wnschen1 im ,gegentheil1 dieser ist uns1 nicht selten im geraden ,widerspruche mit unserm ,begehren1 gewisse vorhandene ,beschaffenheiten des ,scheins festzuhalten oder zu entfernen1 unabweislich gegeben1 was auf einen von unserer ,willkr durchaus unabhngigen ,grund desselben hindeutet4 ,geschehen1 verndern mu sich also etwas in dem ,zustande des wahrhaft ,seienden1 des ,realen1 wenn sich im ,scheine etwas ndern soll1 und dennoch kann ,nichts an ihnen geschehen1 d4 i4 kein ,qualittswechsel stattfinden1 ohne da das ,reale aufhrte1 mit sich identisch zu sein4 ,denn wo eine einzige ,qualitt das ,wesen des ,seienden ausfllt1 da hrt dieses auf zu sein1 sobald die ,qualitt verschwindet1 und es ist ein neues ,reale da1 sobald eine neue ,qualitt als seiend gesetzt wird4 ,die ,lehre von der ,einfachheit der ,qualitt des ,realen spielt bei ,herbart dieselbe entscheidende ,rolle1 wie bei ,leibnitz der ,satz von der ,fensterlosigkeit der ,monaden4 ,auf denselben ,punkt1 wie bei ,leibnitz die wechselseitige ,unzugnglichkeit der ,monaden1 versetzt uns bei ,herbart die der ,vernderung unfhige ,einfachheit der ,qualitt der ,realen4 ,wie wir uns dort1 bevor wir zur prstabilirten ,harmonie bergingen1 durch die ,impenetrabilitt der ,monaden zu diesem knstlichen ,wege der ,vermittlung genthigt sahen1 so werden wir hier zu einem hnlichen ueren ,hilfsmittel getrieben1 weil der natrliche ,weg -- der sich dem ,ergebnisse der gemeinen ,erfahrung anschliet -- durch die ,resultate des metaphysischen ,gedankenganges verboten zu werden scheint4 ,wir drfen uns aber nicht wundern1 wenn der ,enderfolg bei beiden ,denkern ein ganz verschiedener ist1 denn beide gehen von eben so verschiedener1 und nur in der ,hauptsache1 der ,annahme einer ,vielheit realer ,wesen1 bereinstimmender ,grundlage aus4 ,leibnitz1 der auf theologischem ,boden stand und mittels des ontologischen ,beweises vorher die ,existenz des vollkommensten1 d4 i4 desjenigen ,wesens bewiesen hatte1 dans lequel l'essence renferme l'existence ou dans lequel il suffit d'tre possible1 pour tre actuel7#hc71 war es leicht1 kraft der ,allmacht und ,allvollkommenheit desselben eine so regelmige ,anordnung des ,weltalls zu postuliren1 da die ,vernderungen im ,innern der einzelnen ,wesen1 ohne durch einander in der ,that hervorgebracht zu sein1 sich wechselseitig correspondirten4 ,dabei blieb unerklrt1 was fr eine ,art von ,causalverknpfung im ,innern der einfachen ,wesen1 auf welche gleichwohl so viel ,gewicht gelegt wurde7#hd71 berhaupt stattfinden knne1 und ,alles lief1 wie es bei einem ,systeme1 das die ,gottheit selbst als causa sui betrachtet1 nicht befremden kann1 auf die ,annahme der causa immanens in den einfachen ,wesen hinaus4 ,herbart aber betrachtet die einfachen ,realen als schlechthin gesetzt1 als einfache ,qualitten1 mit welchen die ,spaltung der causa immanens unvertrglich sei und kann daher bei jener ,annahme nicht stehen bleiben4 ,er schlgt einen ,weg ein1 der so leicht mizuverstehen ist1 da dies zu vermeiden nichts brig bleibt1 als ihn1 so viel thunlich1 mit des ,erfinders eigenen ,worten darzustellen4 7#hc7 ,monad4 ,s4 #gjh4 7#hd7 ,monad4 ,s4 #gjf2 ,thod4 4 #fjh1 4 #cfj4 ,der ,begriff1 auf welchen uns die ,methode der ,beziehungen behufs der ,erklrung des wirklichen ,geschehens verwies1 war3 das ,zusammen4 ,durch das ,zusammenfassen mehrerer ,realen1 hie es1 lasse sich sowohl der ,widerspruch der ,inhrenz als jener der ,vernderung in ,uebereinstimmung bringen2 was widersprechend sei an einem ,realen1 sei es nicht an einer ,mehrheit4 ,dieses ,zusammenfassen mehrerer ,realen bezieht sich zunchst nur auf die ,begriffe derselben2 diese sind einfach1 denn so sind die ,qualitten der ,seienden4 ,fassen wir nun aber eine ,mehrheit solcher einfachen ,qualitten1 z4 ,b4 ,a und ,b zusammen1 so erhalten wir eben nichts anders1 als eine ,summe1 aus welcher eben so wenig etwas ,weiteres wird1 als aus jenen einfachen ,richtungen der ,schwere und des ,gegendrucks einer schiefen ,flche7#he74 ,allein es gibt ein anderes ,mittel1 wechselseitige ,beziehungen zwischen den einfachen ,realen herzustellen4 7#he7 ,metaph4 ,,ii4 ,s4 #afd4 ,erinnern wir uns1 da die einfache ,qualitt jedes ,seienden sich auch unter einen aus mehreren ,theilen zusammengesetzten ,begriff bringen und durch denselben vorstellen lasse4 ,hiebei ist wohl zu unterscheiden3 der ,begriff1 der uns die ,qualitt des ,seienden ausdrckt1 ist zusammengesetzt1 sein ,gegenstand1 die ,qualitt selbst1 vllig einfach4 ,der zusammengesetzte ,begriff mu von der ,art sein1 da er dem einfachen ,begriffe der einfachen ,qualitt seines ,seienden gleichgilt1 ein ,wechselbegriff desselben sei1 und sich auf ihn zurckfhren lasse4 ,begriffe dieser ,art1 die dem ,was des ,seienden ganz zufllig sind1 nennt ,herbart zufllige ,ansichten4 ,sehr gern vergleicht er dieselben mit den ,componenten1 in welche sich eine jede ,kraft1 sobald sie als deren resultirende betrachtet wird1 zerlegen1 und aus welchen sie sich neuerdings zusammensetzen lt4 ,wie es hier vllig eins und dasselbe ist1 ob wir die ,kraft als eine einzige oder als resultirende mehrerer ,krfte betrachten1 was an ihrer ,natur an und fr sich gar nichts ndert3 so gleichgiltig ist es auch fr das ,was des ,seienden1 ob wir statt seines einfachen ,begriffs den oder jenen mehrtheiligen ,wechselbegriff desselben nehmen1 sobald der letztere nur auf den ersteren zurckgefhrt werden kann4 ,es ist nun durchaus keine ,unmglichkeit vorhanden1 da die zuflligen ,ansichten mehrerer ,realen gemeinschaftliche1 da sie entgegengesetzte1 gleiche oder auch disparate ,bestandtheile besitzen und dadurch andeuten1 da auch in den einfachen ,qualitten1 deren ,ausdrcke sie sind1 sich ,etwas wie ja und nein verhalte4 ,vielmehr kann7#hf7 ein solches ,verhltni der ,begriffe hier eben so gut angenommen werden1 als es factisch stattfindet in den einfachen ,empfindungen ,roth und ,blau oder cis und gis 7ber deren ,einfachheit sich freilich noch streiten liee74 ,jede dieser ,empfindungen ist so gut unabhngig und indifferent gegen die andere1 wie jede ,qualitt gegen die andere2 keine derselben hat ,theile1 so wenig wie irgend eine ,qualitt1 und doch steht jede in einem andern ,verhltni gegen jede andere4 ,roth z4 ,b4 ist dem ,blau mehr entgegengesetzt als dem ,violett1 dem ,gelb mehr als dem ,orange1 und doch hat die ,empfindung3 ,orange keine ,theile1 deren etwa mehrere dem ,roth gleichartiger sein knnten1 als dem ,gelb4 ,wasserstoff ist dem ,sauerstoff1 aber auch dem ,chlor und dem ,stickstoff entgegen2 diese ,gegenstze knnen sowohl nach ,beschaffenheit als ,gre verschieden sein4 7#hf7 ,allg4 ,met4 ,s4 #afd4 ,nehmen wir also an1 die einfache ,qualitt des realen ,a lasse sich ausdrcken durch die zufllige ,ansicht und die einfache ,qualitt des realen ,b durch die zufllige ,ansicht m n 1 wobei die entgegengesetzten ,zeichen des ,merkmals den ,gegensatz andeuten1 der in den einfachen ,qualitten ,a und ,b liegt1 ohne von diesen getrennt werden zu knnen1 denn sie haben weder ungleichartige noch gleichartige ,theile1 weil berhaupt keine ,theile4 ,es sind aber und m n zufllige ,ansichten1 als bloe ,begriffe1 die sich zusammenfassen lassen1 wobei die entgegengesetzten ,merkmale sich aufheben4 ,wir erhalten daher m n4 ,theile der zuflligen ,ansicht sind weggefallen1 andere geblieben4 ,ist dadurch an den ,qualitten ,a und ,b selbst ,etwas gendert worden8 ,sind von diesen ,theile weggefallen1 andere geblieben8 ,unmglich6 ,die ,qualitten haben gar keine ,theile1 sie mssen entweder gnzlich vernichtet werden1 oder ganz verbleiben1 eine theilweise ,zerstrung ist undenkbar4 ,sollten denn wohl ein paar ,wesen sich so verhalten1 da sie sich gegenseitig ganz aufhben8 ,da wre entweder ,eins positiv und das ,andere das ,negative dieser ,position1 folglich das letztere kein ,wesen3 oder beide wren sogar nur gegenseitige ,verneinungen1 also keines ursprnglich positiv1 was von realen ,wesen zu behaupten noch ungereimter sein wrde7#hg74 ,es ist daher ganz und schlechterdings unmglich1 da eine einfache ,qualitt durch was immer fr ,beziehungen zu einer andern1 die zuflligen ,ansichten beider mit eingeschlossen1 irgendwie afficirt werde2 jene ,zusammenfassung der zuflligen ,ansichten ist nichts mehr und nichts weniger als eine leere ,gedankenoperation1 die auf die realen ,qualitten gar keinen ,einflu bt1 fr sie nichts bedeutet4 ,gleichwohl gebietet uns die ,erscheinung1 indem sie uns ,inhrenzen und ,vernderungen aufdringt 7nach der ,methode der ,beziehungen7 die einfachen ,wesen zusammenzufassen4 ,aber was soll eigentlich zusammengefat werden8 ,nur die zuflligen ,ansichten und da diese zusammen sind1 soll als ,etwas den ,wesen selbst ganz ,zuflliges betrachtet werden4 ,geschieht dies1 nun so sollte sich ihr ,entgegengesetztes aufheben4 ,aber es hebt sich nicht auf1 denn es ist auf keine ,weise fr sich2 nur in unauflslicher ,verbindung mit ,demjenigen1 was nicht im ,gegensatze befangen ist1 gehrt es zu einem wahren ,ausdruck der ,qualitt dieser ,wesen4 ,sie bestehen in der ,lage1 worin sie sich befinden1 wider einander1 ihr ,zustand ist ,widerstand4 ,fragen wir1 worin dieser bestehe1 so heit es1 er lasse sich mit dem ,widerstand im ,druck vergleichen1 wo ,keines nachgibt1 obgleich ,jedes sich bewegen sollte7#hh74 ,fragen wir1 ob hiebei wirklich eine ,strung des ,zustandes der ,wesen erfolge1 so ist die ,antwort3 ,nein6 sie sollte erfolgen1 aber ,selbsterhaltung hebt sie dergestalt auf1 da sie gar nicht eintritt4 ,fragen wir endlich1 ob hier eine ,kraft1 ein ,vermgen im gewhnlichen ,sinne des ,worts thtig werde1 so heit es abermals3 ,nein6 denn hier ist kein ,angriff von einer ,seite1 kein ,leidendes gegenber einem ,thtigen2 nichts was darauf ausginge1 ,vernderungen hervorzubringen4 ,der innere ,gegensatz in den ,qualitten je zweier ,wesen ist es1 welchem beide zugleich widerstehen -- dieser ist zwischen beiden1 nicht aber in einem von beiden4 7#hg7 ,allg4 ,met4 ,,ii4 ,s4 #afi4 7#hh7 ,man vergl4 die ,note ber ,canz1 ,s4 #fi4 ,wenn hier fr das wirkende ,princip das ,wort ,selbsterhaltung gebraucht wird1 so mu man sich sehr hten1 dieselbe etwa als eine freiwillige ,thtigkeit anzusehen4 ,wre sie eine ,kraft1 mittels deren ,anwendung sich ein ,wesen gegen das andere auf geschehene ,veranlassung selbst erhlt1 die daher aus der ,ruhe in ,bewegung1 aus dem ,zustande der ,unthtigkeit in jenen der ,thtigkeit berzugehen fhig wre1 so wrde dies eine immanente ,vernderung in dem ,wesen selbst und auf diese ,weise den unzulssigen ,dualismus eines ,thtigen und ,leidenden im einfachen ,realen voraussetzen4 ,alle gemeinen1 aus der ,erfahrung geschpften ,begriffe von ,selbsterhaltung1 in welchen sie ,kraftaufwand voraussetzt1 mssen vermieden werden4 ,selbst die ,dynamik1 die dem ,krper nur so lang aufzusteigen erlaubt1 als die momentane ,wurfkraft noch nachwirkt1 macht hier keine ,ausnahme4 ,denn alle ,triebe und ,tendenzen1 alle realen und idealen ,thtigkeiten1 alle ,einbildungen und ,rckbildungen1 durch welche das ,reale ,formen annehmen soll1 die es nicht hat1 verrathen nur den am ,sinnlichen festklebenden ,geist1 der sich noch nicht im ,metaphysischen orientirt hat7#hi74 ,dies um so mehr1 da ,sein und ,geschehen vllig incommensurabel sind7#ij7 und nicht die mindeste ,aehnlichkeit haben4 ,wie sollte ein ,geschehen1 ein wie immer beschaffener ,wechsel das ,seiende treffen knnen1 da fr das ,seiende in ,hinsicht dessen1 was es ist1 nicht das geringste verndert werden darf8 ,es wre die vollkommenste ,probe einer ,irrlehre1 wenn dasjenige1 was wir ,geschehen nennen1 sich irgend eine ,bedeutung im ,gebiete des ,seienden anmate7#ia74 ,nicht anders drfen wir das wirkliche ,geschehen denken1 denn als ein ,bestehen wider eine ,negation4 ,da nun die ,negation in dem ,verhltni der ,qualitten je zweier ,wesen liegt1 so geschieht stets zweierlei zugleich3 ,a erhlt sich als ,a1 und ,b erhlt sich als ,b4 ,jede von diesen ,selbsterhaltungen denken wir durch doppelte ,negation1 welche unstreitig der ,affirmation desjenigen1 was jedes ,wesen an sich ist1 vllig gleich gilt4 ,allein diese doppelte ,negation ist dennoch unendlich vieler ,unterschiede fhig4 ,gesetzt mit ,a sei zusammen ,c p q 1 so wird auch jetzt ,a sich selbst erhalten1 aber nunmehr wird nicht 1 sondern die ,art und ,weise bestimmen1 wie es sich verhlt4 ,der ,gegensatz zwischen ,a und ,c ist ein anderer1 als der zwischen ,a und ,b4 ,die zuflligen ,ansichten sind nur die ,ausdrcke1 welche die ,wesen annehmen mssen1 um vergleichbar zu werden2 aber indem wir durch ihre ,hilfe zwei ,wesen vergleichen1 finden wir sogleich1 da in der ,vergleichung sich mancherlei ,punkte darbieten1 worin ,strung und ,selbsterhaltung ihren ,sitz haben knnen4 ,jedes ,wesen ist an sich von einfacher ,qualitt4 ,aber die vielfachen ,qualitten lassen sich vielfach vergleichen1 jede mit allen brigen4 ,dabei braucht nun nicht jede zufllige ,ansicht aus den ,gliedern 1 1 zu bestehen1 sondern der ,glieder knnen gar viele sein4 ,ferner braucht nicht jede ,vergleichung auf einerlei zuflliger ,ansicht zu beruhen1 sondern das ,wesen ertrgt unendlich viele zufllige ,ansichten1 so wie seine ,qualitt unendlich vieler ,vergleichungen fhig ist7#ib74 7#hi7 ,allg4 ,met4 ,,ii4 ,s4 #agc4 7#ij7 ,ebendas4 ,s4 #agb4 7#ia7 ,ebendas4 ,s4 #age4 7#ib7 ,allg4 ,metaph4 ,,ii4 ,s4 #age4 ,was folgt aus diesem allen8 ,drfen wir nun1 nachdem ,herbart selbst gesteht1 da jede ,selbsterhaltung oder jedes wirkliche ,geschehen1 welches in einem ,wesen vorgeht1 wenn es sich gegen ein anderes erhlt1 einen eigenthmlichen ,charakter habe1 welcher aber nur im ,gebiete des ,geschehens gilt1 da aber diese ,eigenthmlichkeit1 mithin jede ,mannigfaltigkeit1 die durch die ,selbsterhaltung des ,a gegen ,b1 ,c1 ,d u4 s4 w4 entsteht1 sammt dem ,geschehen verschwinde1 sobald man auf das ,seiende1 wie es an sich ist1 zurckgeht1 weil es in allen diesen ,fllen ,a ist1 welches sich erhlt und welches erhalten wird -- drfen wir nun annehmen1 da das ,geschehen etwas dem ,sinne vllig ,fremdes1 ein bloes ,product einer logischen ,vergleichung zwischen den begrifflichen ,ausdrcken verschiedener ,seienden sei1 welche an denselben bald gleichartige1 bald entgegengesetzte ,bestandtheile aufweist8 ,setzt die ,vergleichung der zuflligen ,ansichten nach ihren ,bestandtheilen1 deren ,resultat die geforderte1 aber unmgliche ,strung1 d4 i4 die ,selbsterhaltung sein soll1 setzt diese ein ,subject voraus1 von welchem sie vollzogen wird1 oder existirt sie frher1 ehe ein solches vorhanden ist und im ,denken den ,act der ,vergleichung durchfhrt8 ,oder ist der ,gegensatz zwischen den ,bestandtheilen und 1 eben so1 wie der unter den ,qualitten1 deren ,ausdrcke sie sind1 ein vllig objectives ,verhltni1 das weder erkannt noch von irgend einem denkfhigen ,subject gedacht zu werden bedarf1 um zu existiren und die ,selbsterhaltung als ,folge nach sich zu ziehen8 ,etwa wie die ,spiegelung der ,monaden in einander1 die auch nichts anders ausdrcken zu wollen scheint1 als da sich die ,monaden zu einander in ,beziehungen befinden knnen1 von denen sie selbst nichts oder nur sehr dunkel und unvollstndig wissen1 und die nur von der1 auerhalb der ,monadenwelt vorhandenen vollkommensten ,intelligenz vollstndig berschaut werden8 ,ein so objectives ,verhltni knnte allerdings zwischen den zuflligen ,ansichten stattfinden1 insofern man unter diesen zusammengesetzte1 mit theilweise gleichen1 theilweise entgegengesetzten ,merkmalen bestehende begriffliche ,ausdrcke der einfachen ,qualitten versteht4 ,ein solches wre aber dann eben nur ein ,verhltni zwischen ,begriffen1 was die realen ,wesen und somit auch ihr ,geschehen gar nichts anginge4 ,das ,unterscheidende zwischen solchen ,verhltnissen1 welche ,begriffe als solche berhaupt1 und jenen1 welche sie als zufllige ,ansichten seiender ,wesen zu einander haben1 findet das ,system darin1 da als ,begriffe betrachtet und zusammengefat ihre entgegengesetzten ,bestandtheile sich ohne ,schaden tilgen drfen2 als zufllige ,ansichten seiender ,wesen aber beharren mssen1 weil die ,wesen selbst1 deren ,ausdrcke sie sind1 als einfache ,qualitten beharren und sich weder tilgen noch schwchen knnen4 ,inwiefern aber dieses ,beharren der einfachen ,qualitt als ,act der ,selbsterhaltung und als wirkliches ,geschehen betrachtet werden knne1 gestehen wir aufrichtig nicht einzusehen4 ,es wre zu begreifen1 wenn das ,wort ,selbsterhaltung in dem gewhnlichen ,sinne genommen werden drfte1 welchen ihm der ,sprachgebrauch beilegt1 und in welchem es die selbstthtige ,anwendung einer eigenen ,kraft voraussetzt4 ,haben aber die ,realen ,krfte oder sind sie selbst ,krfte8 ,das erstere bestimmt nicht1 denn sie sind nichts als einfache ,qualitten1 denen jedes ,ansichtragen anderer ,qualitten widerspricht4 ,sind sie aber selbst ,krfte8 ,der ,umstand1 da sie sich im ,gegensatz zu einander befinden sollen1 welcher ,gegensatz seinen expliciten ,ausdruck in den evolvirten ,bestandtheilen ihrer zuflligen ,ansichten findet1 scheint dies zu verrathen4 ,worin dieser ,gegensatz der ,qualitten bestehe1 lt sich nicht sagen1 weil die ,qualitten selbst unerkennbar sind4 ,er findet aber -- das ,system selbst gesteht dies -- sein ,analogon in dem ,gegensatz-,verhltnisse1 in welchem sich einfache ,ton- oder ,farbenvorstellungen zu einander befinden4 ,betrachtet man aber die letztern als ,vorstellungen ihrem ,inhalte nach an und fr sich1 so findet sich kein ,grund1 warum sie einander entgegengesetzt heien sollen4 ,um entgegengesetzt zu sein ihrem ,inhalte nach1 mten sie erst hnlich sein1 d4 i4 sie mten einen oder etliche gemeinschaftliche ,bestandtheile haben4 ,sie haben aber gar keine ,bestandtheile1 denn sie sollen ja einfach sein4 ,sie sind also vielmehr1 z4 ,b4 roth und blau1 vllig disparat4 ,dennoch behauptet ,herbart3 ,das ,roth sei dem ,blau mehr entgegengesetzt1 als z4 ,b4 dem ,violett4 ,da dies nicht so viel heien kann1 als3 der ,begriff ,violett sei aus den ,begriffen ,roth und ,blau zusammengesetzt1 und deshalb dem ,begriffe ,roth verwandter als dem ,begriffe ,blau1 welches letztere vielmehr nur von den ,gegenstnden dieser ,begriffe1 den ,farben ,roth1 ,blau und ,violett gilt1 so hat dies nur insofern einen ,sinn1 da1 psychologisch betrachtet1 eine dieser ,farbenvorstellungen die andere leichter1 eine andere schwerer zu verwischen im ,stande ist4 ,in dieser ,bedeutung gesteht er aber selbst ein1 die ,farben-,tonvorstellungen u4 s4 w4 als ein ,system sich aufhebender entgegengesetzter ,krfte zu betrachten4 ,soll diese ,analogie fr die ,qualitten der ,seienden ,anwendung erhalten1 so scheint nichts natrlicher1 als diese ebenfalls als ,krfte1 und zwar als absolut gesetzte selbstndige fr sich bestehende ,krfte anzusehen1 was dann von der ,vorstellung1 die man sich von der einfachen ,substanz macht1 nicht so weit verschieden wre1 als das ,system anzunehmen geneigt ist4 ,als ,krfte betrachtet1 wrden diese ,qualitten wechselseitig gegen einander agiren1 reagiren oder sich mindestens auf gute ,weise selbsterhalten knnen4 ,ihre ,selbsterhaltungen wren ,wirkungen ihrer selbst1 und da1 je nachdem ihre ,existenz durch ein ,anderes mehr oder weniger in ,gefahr kme1 auch ein grerer oder geringerer ,kraftaufwand von ihrer ,seite erfordert wrde1 so wre es keineswegs unmglich1 da sich ,selbsterhaltungen verschiedenen ,grades1 also verschiedene ,zustnde im ,innern der ,realen vorfnden4 ,der ,weg daher sowohl zu einem wirklichen1 wie es diese ,kraftuerungen1 als auch mannigfaltigen ,geschehen1 wie es die ,verschiedenheit dieser ,kraftuerungen begrndeten1 wre damit gebahnt4 ,es ist uns aber an keinem ,orte in ,herbart's smmtlichen ,schriften eine ,stelle vorgekommen1 worin er sich offen und ausdrcklich fr die ,ansicht erklrte1 die ,qualitten der einfachen ,seienden seien ,krfte und diese folglich selbstgesetzte seiende ,krfte und die ,selbsterhaltungen deren ,actionen2 wohl aber solche1 die fr das ,gegentheil sprechen4 ,die oben 7,s4 #aja7 angezogene ,stelle beweist deutlich genug1 da man hiebei an ,krfte1 ,tendenzen1 ,triebe gar nicht denken drfe4 ,es ist nur eine vielleicht mit ,absicht beibehaltene ,amphibolie des ,ausdrucks1 die uns bei dem ,worte ,selbsterhaltung verleitet1 den gelufigen ,sinn des ,wortes unterzuschieben1 wo im ,grunde etwas ganz ,anderes gemeint wird4 ,der gemeine ,sprachgebrauch1 der einen ,unterschied zwischen ,selbsterhaltung und ,widerstand macht1 jene dem ,beseelten1 diesen der unbeseelten ,materie1 welcher keine ,kraft innewohnen soll1 7wenn dies berhaupt mglich wre und man nicht dann auch auf alle ,verschiedenartigkeit der ,materie z4 ,b4 des ,silbers vom ,golde1 ,verzicht leisten mte7 -- zuschreibt1 wrde den ,zustand1 der hier ,selbsterhaltung heit1 und mehr ein passiver als activer ist1 lieber ,widerstand geheien haben4 ,fr ,herbart jedoch bedeuten beide ,worte gleichviel3 ,der ,zustand der ,selbsterhaltung ist ,widerstand7#ic71 oder wie es ,strmpell ausdrckt3 wo ,wesen zusammentreffen1 kann jene erwartete ,strung nicht eintreten1 sondern jedes verharrt im ,drucke als das1 was es ist2 selbsterhlt sich im ,widerstande1 und diese seine ,selbsterhaltung als ein vorher nicht dagewesener1 jetzt aber durch den gegenseitigen ,gegensatz veranlater ,zustand ist das wirkliche ,geschehen7#id74 ,es ist damit1 wie mit dem ,zusammenstoe zweier ,kugeln1 jede bleibt eine ,kugel1 vorausgesetzt1 da keine zerspringt1 jede hat sich also selbsterhalten4 ,man pflegt aber gemeiniglich zu sagen1 sie sei erhalten worden4 7#ic7 ,allg4 ,met4 ,,ii4 ,s4 #agj4 7#id7 ,erlut4 zu ,herb4 ,phil4 ,s4 #ajd4 ,die zuletzt angezogenen ,stellen klren uns noch ber einige wichtige ,punkte auf4 ,frs ,erste ist es auer ,zweifel1 da die ,selbsterhaltungen1 obgleich aus bloen ,begriffsverhltnissen entspringend1 nicht nur metaphysische ,geltung haben1 sondern sogar das ,einzige sein sollen1 was dem wechselvollen ,geschehen der ,erscheinungswelt auf dem ,gebiete des reinen ,seins ,analoges geboten wird4 ,ausdrcklich beruft sich das ,system auf dieselben als ,wirkliches im ,seienden bei der ,construction der ,naturphilosophie und der starren ,materie und noch nachdrcklicher in der ,psychologie4 ,hier wird geradezu angenommen1 die ,selbsterhaltungen1 zugleich seiend als ,wirkliches in demselben 7einfachen7 ,realen1 verhalten sich gegeneinander als ,krfte1 hemmen und frdern einander1 sind einander auf dieselbe ,weise entgegengesetzt1 wie vorher die ,qualitten der einzelnen ,seienden selbst4 ,wie reimt sich nun diese gleichzeitige oder auch die successive ,vielheit des wirklichen ,geschehens im ,realen mit der ,einfachheit der ,qualitt desselben8 ,sind diese vielfachen ,selbsterhaltungen jede ,aeuerung einer besondern ,kraft1 sind sie alle ,aeuerungen einer ,kraft1 oder sind sie -- nach dem oben ,angefhrten das wahrscheinlichste -- ,aeuerungen gar keiner ,kraft8 ,ist jede eine ,kraft fr sich1 wie sie denn allerdings in dem ,systeme des ,wirkens und ,gegenwirkens der ,selbsterhaltungen unter einander als solche angesehen werden soll1 wie kommt dies einfache1 jeder ,mehrheit von ,qualitten unfhige ,seiende dazu1 ,trger einer ,vielheit von ,krften zu werden8 ,sind sie berhaupt ,krfte oder ,aeuerungen einer solchen1 so mu es ,zeitmomente gegeben haben1 wo diese ,krfte nicht in dieser ,aeuerung vorhanden waren1 wie jetzt2 es fand daher in dem ,zustande des ,realen eine innere ,vernderung statt1 ungeachtet eine solche mit seiner ,einfachheit fr incompatibel erklrt wurde4 ,als ,aeuerungen derselben ,kraft lieen sie sich ferner wohl unter einander addiren1 nicht aber durch ,gegensatz hemmen oder gar vernichten4 ,sind aber endlich die ,selbsterhaltungen ,aeuerungen gar keiner ,kraft1 sollen sie wohl gar nichts als die unerfllbaren ,forderungen der unter den zuflligen ,ansichten der ,wesen stattfindenden rein logischen ,verhltnisse sein3 treten sie da berhaupt aus dem ,bereich bloer ,begriffe heraus8 sind sie wirklich ein solches ,etwas1 das den ,zweck zu erfllen vermag1 die natrliche ,voraussetzung fr das wahrgenommene erscheinende ,geschehen abzugeben8 ,strmpell's ,zugestndni in der citirten ,stelle macht diese und hnliche ,fragen nicht unwichtig4 ,sind die ,selbsterhaltungen vorher nicht dagewesene1 jetzt veranlate ,zustnde im ,realen1 die also offenbar ,zeitbestimmungen unterliegen und unter einander verschieden sind1 so haben wir im einfachen ,realen zugleich eine ,mehrheit verschiedener ,zustnde und eine zeitliche ,vernderung1 also zwei verbotene ,dinge auf einmal4 ,treffen diese die einfache ,qualitt oder nicht8 ,wenn ja1 wie vertragen sie sich mit ihr8 wenn nicht1 was sind sie denn eigentlich selbst8 ,diese ,frage drngt sich noch lebhafter auf1 wenn wir das nach ,herbart's eigener ,aussage7#ie7 einzige uns zugngliche1 aber vllig gengende ,beispiel wirklicher ,selbsterhaltungen1 die ,vorstellungen desjenigen ,realen1 das unsre eigene ,seele ausmacht1 nher in's ,auge fassen4 ,zwar kennen wir die einfache ,qualitt unsrer ,seele so wenig als die jedes andern ,realen1 aber wir nehmen doch ihre ,aeuerungen am unmittelbarsten wahr7#if74 ,die ,seele ist die erste ,substanz1 die wir antreffen als reales ,subject1 auf dessen ,zusammensein mit ,andern der auch bei ihm stattfindende ,schein der ,inhrenz hinweist4 ,ihr eben so wenig wie jedem andern ,realen ist es wesentlich1 ,substanz zu sein2 sie wird es nur im ,zusammensein mit mehreren andern ,realen1 wobei die ,einheit der ,complexion erhalten werden soll4 ,daraus folgt schon1 da sie so gut wie jedes einfache ,reale schlechthin einfache ,qualitt besitzt1 durchaus ohne ,vielheit von ,krften1 ,anlagen1 ,vermgen1 ,trieben und ,tendenzen1 ohne irgend welche ,receptivitt und ,spontaneitt1 ohne ursprngliche angeborne ,vorstellungen und ,gefhle1 entblt von ,thtigkeiten und ,willensacten1 ohne irgend ein ,wissen von sich noch von ,etwas auer sich1 absolut leer und einfach ist4 ,zu ihrer ,substantialitt jedoch gehrt als nothwendiges ,correlat die ,causalitt und wo sie in ein vielfltiges und wechselndes ,zusammen mit realen ,wesen tritt1 da kann verschiedenartiges und wechselndes ,geschehen nicht ausbleiben4 ,alles wirkliche ,geschehen ist ,selbsterhaltung1 also auch dasjenige1 was in der ,seele geschehen kann4 ,die ,seele stellt vor1 bedeutet daher im ,grunde nichts weiter1 als3 sie erhlt sich in ihrer eigenen ,qualitt gegen ein anderes ,reale2 ,vorstellungen selbst sind1 metaphysisch betrachtet1 nichts als ,selbsterhaltungen2 je reicher der ,vorstellungskreis eines ,subjectes1 desto reicher und mannigfaltiger seine ,selbsterhaltungen4 ,die letztern empfngt sie weder als ,leidendes von einem uern ,thtigen1 wie die tabula rasa ,locke's1 noch erzeugt sie dieselben ohne uere ,veranlassung durch und aus sich selbst1 wie die ,monade1 sondern ihre innern ,zustnde als reiner ,ausdruck der ,art1 in welcher ein ,reales einer ,strung widersteht1 welche erfolgen wrde1 wenn sie knnte1 treten als einfache ,acte bei der ,voraussetzung des ,zusammen mit andern ,realen in solcher ,weise ein1 wie es durch die ,qualitten der ,realen selbst und deren ,verhltnisse unter einander mit ,nothwendigkeit geboten wird4 ,diese innern ,zustnde mssen als ,selbsterhaltungen nach der verschiedenen ,art der ,objecte1 gegen welche sich dieselbe richtet1 selbst verschieden sein4 ,eben weil die ,seele von sich selbst nicht abweicht1 aus ihrem eigenen ,was nicht vertrieben wird1 mu ein solches und anderes ,geschehen in ihr eintreten1 wenn sie veranlat wird1 sich gegen solche und andere ,reale aufrecht zu erhalten4 ,allein nun kommen wir auf das ,wesentliche4 ,was wird die ,folge sein1 wenn mehrere1 wie wir voraussetzen1 wohl gar1 wie es die ,natur der ,realen erlaubt1 entgegengesetzte ,selbsterhaltungen in demselben ,realen zusammenkommen7#ig78 ,kann zwischen solchen ,strung stattfinden oder nicht8 ,strung ist nur unmglich zwischen einfachen ,realen1 die ,selbsterhaltungen aber sind ,zustnde des ,realen1 nicht ,reale selbst1 und diese ,zustnde in demselben ,realen beisammen bringen ,strung hervor4 ,denn das ,entgegengesetzte ist ineinander1 der ,gegensatz gegenseitig1 und da kann gegenseitige ,strung nicht ausbleiben4 ,was zwischen seienden einfachen ,wesen trotz der unabweislichen ,forderung des ,gegensatzes um seiner absoluten ,unmglichkeit willen nicht geschehen konnte1 das mu unter den ,selbsterhaltungen der ,forderung gem eintreten1 weil die ,mglichkeit vorhanden ist1 da es erfolge4 ,das letztere kann es entweder dem ,quantum oder dem ,quale der ,selbsterhaltung nach2 die verschiedenen ,selbsterhaltungen knnen sich unter einander durch ihr ,was oder durch ihre ,gre stren4 ,im ersteren ,falle wrde ein ,mittleres entstehen1 nachdem sich die entgegengesetzten ,bestandtheile aufgehoben haben4 ,allein das ,seiende hat keine ,theile1 sie knnen sich daher eben so wenig als oben die entgegengesetzten ,bestandtheile der zuflligen ,ansichten von diesen trennen4 ,die ,strung kann daher nicht das ,was1 sondern einzig die ,wirklichkeit des ,geschehens treffen4 ,desungeachtet kann sie keine ,vernichtung des letztern sein1 denn wo ein ,positives durch ein im ,verhltni zu ihm ,negatives vernichtet werden soll1 so da nichts herauskommt als eben nur ,vernichtung1 da mu das ,negative weiter nichts sein als eben nur die ,negation des erstern1 das aber kann bei ,zustnden der ,realen1 die als ,selbsterhaltungen jede fr sich positiv sind1 nie stattfinden4 ,die ,wirklichkeit des ,geschehens wird durch die gegenseitige ,strung nur vermindert1 ein ,theil des ,geschehens1 das gefordert wird1 gehemmt1 es geschieht weniger als geschehen sollte4 ,weil es aber eben so unmglich wre1 da von den einfachen theillosen ,acten der ,seele1 den ,selbsterhaltungen1 ,theile unterdrckt1 andere unverletzt erhalten wrden1 als es unmglich war1 von den einfachen ,qualitten der ,seienden ,theile als aufgehoben1 andere als brigbleibend zu denken1 so mu das wirkliche ,geschehen in einem andern ,sinne unversehrt bleiben1 und der ,begriff des ,strebens1 welcher das ,auf- und das ,widerstreben in sich schliet1 ist die nothwendige ,ergnzung des ,begriffes der ,hemmung7#ih74 ,dieses ,streben ist gleichsam die ,selbsterhaltung der ,selbsterhaltungen4 ,diese sind wirkliche innere ,zustnde2 es lt sich ein ,geschehen sowohl als ein ,geschehenes in ihnen unterscheiden1 das dem ,was der ,realen entspricht2 und die ,ursache1 da die bei den realen ,wesen unmgliche ,strung bei den entgegengesetzten ,zustnden derselben wirklich vollzogen wird1 liegt einzig darin1 weil diesen die absolute ,position mangelt4 ,fr die gestrten und doch nicht vernichteten ,selbsterhaltungen wird der ,ausdruck des ,aufgehobenseins in hnlichem ,doppelsinn gebraucht1 wie bei ,hegel's dialektisch sich fortbewegendem ,begriff1 indem es auer dem ,zerstrt- auch noch ein ,aufbewahrtwerden bedeutet4 7#ie7 ,allg4 ,met4 ,,ii4 ,s4 #agf4 7#if7 ,vgl4 ,herbart3 ,lehrb4 z4 ,psych4 #b4 ,aufl4 ,s4 #bjj ff4 ,encykl4 ,s4 #bbh4 ,hartenst4 ,met4 ,s4 #ded ff4 ,drobisch3 ,empir4 ,psych4 ,s4 #cdj ff4 7#ig7 ,hartenst4 ,met4 ,s4 #bfc ff4 7#ih7 ,hartenst4 ,met4 ,s4 #bfd4 ,kann uns das ,angefhrte berzeugen1 da das ,system die in uns befindlichen ,vorstellungen in der ,that fr wirkliche ,zustnde in einem einfachen ,realen erklrt1 so erheben sich neue ,fragen4 ,wie knnen sich denn einfache theillose ,acte wie die ,selbsterhaltungen1 zum ,theil aufheben1 zum ,theil fortbestehen1 ein ,mehr oder ,minder der ,wirklichkeit zulassen1 wenn sie nicht ,krfte1 mechanische ,krfte sind8 ,sind sie dies aber1 woran befinden sich diese ,krfte8 ,an einer ,einheit1 die noch dazu eine ,einfachheit ist8 ,und wie befinden sie sich an ihr8 ,als zeitweilig unthtige1 zeitweilig thtige ,vermgen1 die einen ,grund voraussetzen1 um aus dem einen in den andern ,zustand berzugehen8 ,wo liegt dieser ,grund8 ,ist er ein uerer1 innerer1 oder gar keiner8 ,ist der ,uebergang aus dem ,zustand der ,ruhe in jenen der ,thtigkeit1 ist eine ,vernderung in der einfachen ,einheit mglich8 ,fragen1 die das ,system lngst verboten hat1 die sich aber nicht abweisen lassen1 sobald es einmal die in uns selbst befindlichen1 durch die innere ,erfahrung gegebenen ,vorstellungen und ,seelenzustnde als praktische ,beispiele seiner theoretischen ,lehre will angesehen wissen4 ,die innere ,erfahrung bietet uns aber nicht nur eine ,mehrheit1 sondern auch eine ,mannigfaltigkeit innerer ,zustnde dar1 eine ,mannigfaltigkeit1 die so gro ist1 da auch nicht zwei ,vorstellungen1 ,gefhle1 ,begehren u4 s4 w4 sich vollkommen gleichen1 nicht mindestens im ,grade oder in der ,lebhaftigkeit verschieden sind4 ,dennoch heit es7#ii71 alle ,selbsterhaltungen seien unter einander identisch1 weil es in allen ,fllen ,a ist1 welches sich erhlt1 und ,a1 welches erhalten wird1 und der ,widerspruch unsrer tglichen inneren ,erfahrung wird mit der ,berufung auf unsre menschliche ,beschrnktheit abgewiesen3 denn gesetzt ein ,beobachter stnde auf einem solchen ,standpunkt1 da er die einfachen ,qualitten nicht erkennt1 wohl aber in die verschiedenen ,relationen des ,a gegen ,b1 ,c1 ,d selbst mit verwickelt wird1 so bleibt ihm nur das ,eigenthmliche der einzelnen ,selbsterhaltungen1 nicht die bestndige ,gleichheit ihres ,ursprungs und ihres ,resultats bemerkbar4 ,aber ist damit1 da smmtliche ,vorstellungen in uns gleichen ,ursprung haben1 d4 h4 in demselben ,realen vorgehen1 auch schon bewiesen1 da sie unter einander smmtlich gleich sind8 ,und wenn nicht1 haben wir dann nicht von neuem eine widersprechende ,vielheit wirklicher1 unterschiedener1 entstehender und vergehender ,zustnde in dem einfachen1 mit sich identischen1 vernderungslosen ,seienden8 ,wir getrauen uns diese ,frage so wenig zu beantworten1 als eine andere1 was denn das fr eine ,wirklichkeit sei1 die den ,selbsterhaltungen im wirklichen ,geschehen zugeschrieben wird8 ,wirklichkeit schliet ein ,sein in sich1 das einzige ,sein jedoch1 welches vom ,systeme zugestanden wird1 kommt ausschlielich dem ,realen zu und ist mit dem ,geschehen vllig incommensurabel4 ,das wirkliche ,geschehen ist wirklich aber nicht in demselben ,sinne mit den einfachen ,realen4 ,in welchem also8 ,im accidentiellen8 ,aber von einer accidentiellen ,wirksamkeit darf ja bei ,herbart gar nicht die ,rede sein1 weil jedes ,sein die ,relation ausschliet7#ajj74 ,eine ,erklrung dieser ,wirklichkeit des ,geschehens haben wir nicht angetroffen4 7#ii7 ,allg4 ,met4 ,,ii4 ,s4 #agf4 7#ajj7 ,allg4 ,met4 ,,ii4 ,s4 #ajh ff4 u4 a4 ,o4 ,inde dies alles knnten wir bei ,seite setzen1 wenn nur berhaupt die ,nothwendigkeit der ,selbsterhaltung aus irgend einem realen und nicht blos logischen ,bedrfnisse klar wrde1 damit nicht1 wenn sie in der ,that aus nichts anderem als ,begriffsverhltnissen entspringen1 und nur fr solche ,bedeutung haben1 das ,wirkliche 7die innern ,seelenzustnde7 im ,nicht-,wirklichen 7den ,selbsterhaltungen7 begrndet scheine4 ,die ,vorstellungen sind nicht durch ,spontaneitt der einfachen ,qualitt der ,seele erzeugt1 denn jede neue ,vorstellung wrde dann eine ,aenderung derselben voraussetzen2 sie sind nichts als ,acte der ,selbsterhaltung der ,seele gegen andere ,reale1 mit welchen dieselbe zusammen ist1 und die ,strungen1 die sie durch die letztern kraft der in ihren ,qualitten liegenden ,gegenstze erleiden sollte4 ,allein ,strungen der ,realen durch ,reale knnen ja -- so fordert es die einfache ,qualitt der ,realen an und fr sich -- ein fr allemal gar nicht eintreten1 sie sind absolut unmglich6 ,wozu hat es daher die ,seele oder jedes ,reale berhaupt nthig1 sich gegen ,etwas selbst zu erhalten1 was an und fr sich gar nicht eintreten kann8 ,gegen ,etwas1 was nicht etwa nur deshalb nicht vor sich gehen kann1 weil die ,seele kraft ihrer ,selbsterhaltung es verwehrt und ,widerstand entgegengesetzt1 sondern was absolut und schlechterdings nicht statthaben kann1 die ,seele mag sich dagegen selbsterhalten oder nicht1 weil es dem ,begriff eines einfachen ,wesens widerspricht8 ,wre es nicht eben so1 als setzte sich ein ,blinder in ,vertheidigungsstand gegen einen ,feind1 der gar nicht vorhanden ist8 oder als zge ein ,sehender gegen eine leblose ,statue zu ,felde1 die er fr ein lebendes ,wesen ansieht8 ,so wenig er von der ,statue1 eben so wenig hat ja auch ein ,reales von andern zu frchten1 wenn es ganz und gar unmglich ist1 da eines durch das andere eine ,strung oder ,vernderung erfahre4 ,wo keine ,mglichkeit des ,angriffs1 da ist auch keine ,veranlassung des ,widerstandes4 ,nicht einmal ein mechanischer ,druck ist dort begreiflich1 wo beiden ,wesen die ,fhigkeit mangelt1 sowohl von andern einen ,druck zu empfangen1 als auf dasselbe einen solchen auszuben4 ,woher soll nun der wirkliche ,zustand der ,selbsterhaltung kommen8 ,in der ,that ist das der vornehmste ,zweifel1 den uns der ,begriff der ,selbsterhaltung1 wie er von ,herbart dargestellt wird1 einzuflen vermag4 ,wo in der ,natur der ,wesen kein realer ,grund zu demselben vorhanden ist1 wie lt sich da ein wirkliches ,geschehen erklren8 ,whrend einerseits die ,grnde berzeugend sind1 die dafr sprechen1 da wo ein scheinbares ,geschehen wahrgenommen worden1 diesem auch im ,gebiete des wahrhaft ,wirklichen ein solches entsprechen msse1 so ist es anderseits sehr zweifelhaft1 ob die ,selbsterhaltungen von der ,art sind1 als ,surrogat dieses wirklichen ,geschehens zu dienen4 ,da sie auf keine ,weise1 wie wir gesehen1 in den realen ,wesen selbst ihre veranlassende ,ursache finden knnen1 so scheint es offenbar1 da sie als der realen ,erfllung unfhige1 logische ,forderungen1 die in dem ,gegensatze der zuflligen ,ansichten und folglich ausschlielich in den ,begriffen der einzelnen ,seienden selbst liegen1 aus dem ,reiche der ,begriffe gar nicht heraustreten1 und so wenig reale ,gegenstndlichkeit haben1 als etwa die #a oder andere imaginre ,ausdrcke4 ,wenn es daher in den ,hauptpunkten der ,metaphysik heit7#aja73 ,durch das1 was von der ,negation nicht getroffen wird in jedem der ,wesen1 bleibt das ,wesen selbst2 also auch dasjenige1 was die zufllige ,ansicht von ihr getroffen darstellen wrde4 ,dies mag man den ,act der ,selbsterhaltung jedes ,wesens nennen4 ,eine reinere ,that als diese kann es berall nicht geben4 ,ihre ,voraussetzung ist die ,strung1 welche in ,rcksicht des ,was der ,wesen die ,mglichkeit zuflliger ,ansichten von der beschriebenen ,art2 in ,rcksicht des ,seins aber noch das ,zusammen selbst erfordert1 so liegt in dem ,worte3 ,strung1 eine nicht zu bersehende ,zweideutigkeit4 ,dies pflegt gewhnlich eine physische ,vernderung zu bezeichnen1 soll aber nichts anderes bedeuten1 als da sich in den zuflligen ,ansichten gewisser ,wesen1 also in bloen ,begriffen gewisse ,bestandtheile wie ,ja und ,nein zu einander verhalten1 die sich in der ,zusammenfassung aufheben und ein ,mittleres zurcklassen wrden1 welches wieder ein ,begriff ist4 ,dieser aber wrde ein ungiltiger sein1 whrend die vorangehenden1 aus deren ,verschmelzung er entstanden ist1 giltige waren1 denen wirkliche ,seiende entsprachen1 whrend diesem keines entspricht4 ,um daher giltige ,begriffe zu erhalten1 darf in den beiden ursprnglichen zuflligen ,ansichten nichts weggelassen1 noch aufgehoben werden1 sie mssen dieselben ,bestandtheile behalten1 wenn sie noch denselben ,gegenstand bezeichnen sollen und dies ist der ,act der ,selbsterhaltung der ,realen1 deren zufllige ,ansichten sie sind68 ,giltigkeit und ,ungiltigkeit oder was eben so viel heit1 ,gegenstndlichkeit und ,nichtgegenstndlichkeit eines ,begriffs sind ,beschaffenheiten desselben von logischer ,natur1 ,beschaffenheiten des ,begriffs1 keineswegs aber der ,realen4 ,wie soll nun dies blos logische ,verhltni der ,begriffe das einzige unter den ,realen statthabende wirkliche ,geschehen vertreten8 7#aja7 ,kleine ,schriften1 her4 v4 ,hartenst4 ,i4 ,s4 #bbe4 ,wir sollten meinen1 da diese ,schwierigkeiten1 die wir uns zu heben nicht getrauen1 offen genug darlgen4 ,da sie ,herbart nicht dahin zu bringen vermochten1 seiner metaphysischen ,ueberzeugung um ihretwillen1 wie sie auch immer beschaffen sein mochten1 untreu zu werden1 mag als ,beweis der ungemeinen ,festigkeit dienen1 mit welcher er an der ,behauptung streng einfacher ,qualitt des ,seienden1 der ,abwesenheit aller ,krfte1 ,triebe und ,vermgen und aller wie immer gearteten selbstthtigen ,wirksamkeit der ,realen nach innen und auen festhielt4 ,er begngte sich der ,erfahrung gegenber mit ,hartnckigkeit darauf zu bestehen1 da man von allen sinnlichen ,vorstellungen und ,einbildungen abstrahiren und sich an den inhalt- und bildlosen ,begriff des wirklichen1 mit dem ,sein incommensurabeln ,geschehens zu halten habe4 ,dieses ward dadurch freilich ein solches1 das von einem ,geschehen wenig mehr als den ,namen hat4 ,es ist weder ein ,qualittswechsel1 ein ,verndern1 noch verdient es mit ,recht den ,namen eines ,wirklichen1 denn es hat weder substantielles noch accidentielles ,sein1 es ist1 offen gestanden1 nichts weiter als eine ,art ,nothbrcke1 um die starren1 einander unzugnglichen1 im ,innern wechsellosen ,seienden mit den nicht wegzulugnenden psychologischen ,thatsachen inneren ,wechsels und innerer ,vielheit mglichst1 wenigstens im ,gedanken1 in ,harmonie zu bringen4 ,denn die ,realen sind an sich1 aber nicht fr einander1 und es ist absolut undenkbar1 da eines auf das andere im gewhnlichen ,sinne3 mittels bergreifender ,krfte wirke4 ,zugleich mssen sie aber auch fr einander sein1 denn das ,eine soll das ,andere vorstellen2 ,eines soll durch sein ,zusammen mit ,andern ,ursache werden1 da in ihm selbst ,vorstellungen von diesem ,andern aufkommen und die ,mglichkeit einer innerlichen ,entwicklung und ,fortbildung der ,realen angebahnt werde4 ,in dieses ,freinander treten sie aber nicht durch eigene reale ,thtigkeit1 denn eine solche haben sie nicht2 sondern blos durch ein ihnen uerliches zusammenfassendes ,denken1 nicht des einer bestimmten ,geisterclasse1 sondern einer externen ,intelligenz berhaupt4 ,als dergleichen ,formen erklrt das ,system zwar unmittelbar nur die rumlichen und zeitlichen1 die1 da sie gegeben und nicht von unserer ,willkr abhngig1 den ,realen als solchen aber desungeachtet nur angedichtet sind1 den ,namen des objectiven ,scheins fhren2 als nichts weiter stellen sich aber unserer ,meinung nach auch die ,selbsterhaltungen1 somit auch das ganze wirkliche ,geschehen dar4 ,das rumliche ,zusammen7#ajb7 d4 i4 das ,ineinandersein1 in demselben ,raumpunkte ,befindlichsein mehrerer einfachen ,realen ist die ,bedingung des ,causalverhltnisses1 und ohne dasselbe kann gar kein wirkliches ,geschehen in den ,realen statthaben4 ,man knnte fragen1 wie dies mglich sei1 da sich zwei oder mehrere einfache ,wesen in demselben einfachen ,raumpunkte befinden1 da ja doch letzterer eben nichts ist1 als der ,ort eines1 und zwar eines einzigen einfachen ,wesens4 ,allein eben weil die rumliche ,bestimmung des ,realen eine nur durch das zusammenfassende ,denken hinzukommende ist1 so will ,herbart1 da die ,realen an sich gegen dieselbe ganz indifferent sein sollen4 ,sie sind nicht im ,raume1 sondern sie werden im ,raume gedacht2 mssen im ,raume gedacht werden1 sobald sie berhaupt als mehrere gedacht werden1 und das nicht allein1 wie ,kant gemeint1 von der menschlichen1 sondern von jeder ,intelligenz berhaupt4 ,ihnen als ,wesen thut es daher nicht den geringsten ,eintrag1 ob wir mehrere von ihnen in demselben oder in verschiedenen ,raumpunkten denken1 denn wir denken sie ja eben blos so4 ,da dieser ,grund aufhrt1 sobald ,raum und ,zeit nicht als ,denkformen1 sondern als ,bestimmungen an den ,dingen selbst gedacht werden1 ist klar4 ,unter jener ,voraussetzung jedoch gilt es noch in voller ,strenge1 da ohne vollkommenes ,ineinandersein1 das eine gnzliche ,durchdringung voraussetzt1 gar kein ,causalverhltni stattfinden knne4 ,denn wenn zwei reale ,wesen in einer ,distanz ohne ,vermittlung sich befinden1 so mag dieselbe rational oder irrational sein2 es fehlt die ,bedingung der ,causalitt1 des ,zusammen1 und es geschieht nichts4 ,sind sie aber vollkommen zusammen1 so wissen wir schon1 da sie demgem sich in vollkommener ,strung und ,selbsterhaltung befinden7#ajc74 7#ajb7 ,allg4 ,met4 ,,ii4 ,s4 #bfi u4 a4 a4 ,o4 7#ajc7 ,allg4 ,metaph4 ,,ii4 ,s4 #bga4 ,mit dem ,begriff ,zusammen1 dessen ,errterung selbst schon in einen andern ,theil der ,metaphysik1 in die ,synechologie1 gehrt1 stehen wir an der ,grenze der ,herbart'schen ,ontologie4 ,die ,voraussetzung eines wirklichen ,geschehens als ,grundlage des ,scheinbaren fhrt bis zu dieser ,annahme1 kraft welcher es den ,wesen an und fr sich vllig gleichgiltig ist1 ob sie im ,zusammen oder ,nichtzusammen gedacht werden1 folglich da von demselben auch ihre ,selbsterhaltung abhngt1 ob sie sich im ,zustand der ,selbsterhaltung befinden1 oder nicht4 ,das scheinbare ,geschehen nthigt zur ,voraussetzung des wirklichen1 dieses bei der atomistischen ,theilnahmlosigkeit der ,realen zur ,voraussetzung des ,zusammen oder ,nichtzusammen1 der ,wechsel des ,geschehens zur ,annahme des ,wechsels des ,zusammen und ,nichtzusammen4 ,auf diesem ,zusammen und ,nichtzusammen als ,form des zusammenfassenden ,denkens beruht daher das smmtliche wirkliche ,geschehen1 das zweite dem ,sein nicht sub- sondern coordinirte ,element der ontologischen ,welt4 ,was sind nun diese ,formen8 ,vermgen sie ein wirkliches ,geschehen zu begrnden1 welche ,art der ,existenz kommt ihnen selbst zu8 ,besitzen sie1 um ein wirkliches ,geschehen zu erzeugen1 selbst eine ,art von ,wirklichkeit8 sind sie ,etwas an dem denkenden ,subjecte8 sind sie ,etwas an dem zusammengefaten ,objecte8 oder existiren sie auerhalb dieser aller1 aber nicht als ,wirkliche1 sondern als ,formen an sich1 als ,bedingungen1 die berhaupt erfllt werden mssen1 wenn etwas geschehen1 sich verndern und doch dasselbe ,ding bleiben oder ,wirkungen erzeugen und erfahren soll1 deren ,grund nicht in ihm selbst liegt8 ,selbst ,drobisch1 der sonst so getreue ,anhnger ,herbart's1 erhebt gegen das wirkliche ,geschehen den ,einwand1 da ,wirkliches aus bloem ,schein abgeleitet werde4 ,bei ,herbart1 sagt er7#ajd71 entstehen ,beziehungen aus ,beziehungen2 die wirklichen d4 i4 die ,selbsterhaltungen unter ,voraussetzung des ,gegensatzes der ,qualitten aus den formalen des ,ueberganges der ,wesen aus dem ,nichtzusammen in das ,zusammen vermge der ursprnglichen ,bewegung4 ,aber diese ,formen des zusammenfassenden ,denkens sind nicht wirklich1 sondern haben nur die ,geltung des objectiven ,scheins4 ,das wirkliche ,geschehen wird daher1 insofern es nicht schon von einem ursprnglichen ,zusammen herrhrt1 was wenigstens nicht bei allem der ,fall ist 7denn nach ,herbart7#aje7 befinden sich nur wenige ,wesen im ursprnglichen ,zusammen1 andere nicht71 mitbedingt von diesen ,zusammenfassungsformen1 also vom objectiven ,scheine4 ,das ,wirkliche ist daher mindestens theilweise abhngig vom ,schein1 das ,reelle vom ,nicht-,reellen1 whrend umgekehrt dieses von jenem abhngig sein sollte4 ,wirkliches1 meint er1 kann nur von ,wirklichem ausgehen1 und nimmt daher ,gelegenheit1 die ,formen des zusammenfassenden ,denkens als ,grnde des wirklichen ,geschehens1 selbst fr wirklich zu erklren1 -- eine ,wendung1 die wir im nchsten ,abschnitt nher untersuchen wollen4 ,sie ist zum wenigsten nicht herbartisch1 wie ,drobisch selbst gesteht1 da dieser vielmehr alle ,wirklichkeit ausschlielich in das wirkliche ,geschehen verlegt und nur aus ,concession fr den gemeinen ,sprachgebrauch von wirklicher ,zeit1 wirklichem ,raume1 und wirklicher ,bewegung spricht4 ,fr ihn sind ,raum und ,zeit bloe ,denkformen1 mit deren ,hilfe sich wohl eine ,vorstellung bilden lt1 wie die ,dinge gedacht werden knnen und sollen1 die aber zu dem wirklichen ,hergang unter den ,realen selbst nichts beitragen4 ,in jedem ,betracht1 heit es vom ,raume7#ajf71 ist dieser eine ,form der ,zusammenfassung1 welche1 wenn keine weitere ,bestimmung hinzukommt1 den ,dingen gar kein ,prdicat1 fr jeden ,zuschauer aber eine ,hilfe darbietet1 die ihm in vielen ,fllen ganz unentbehrlich wird1 und die er sich selbst erzeugt1 gem der gegebenen ,veranlassung4 ,eben so zufllig ist den ,realen dasjenige ,zusammen1 welches ihre ,selbsterhaltung veranlat4 ,schon die ,inhrenz fhrte dahin1 ein ,zusammen mehrerer ,realen anzunehmen4 ,gewi aber wird jedes derselben durch eine absolute ,position gedacht1 daher kann unmglich das ,zusammen der ,wesen eine ,bedingung ihres ,daseins ausmachen1 sondern es ist ihnen gnzlich zufllig4 ,sie knnten auch recht fglich nicht zusammen sein4 ,und da das ,zusammen nichts bedeutet1 als da ein ,jedes sich selbst erhlt gegen das ,andere3 so1 knnten wir jetzt fortfahren1 ist auch das ,geschehen den ,realen vollkommen zufllig1 ihnen eben so von unserm ,denken angedichtet1 wie die ,rumlichkeit und ,zeitlichkeit1 von der sie an und fr sich nichts wissen4 ,allein dies heit nur so viel1 als es kann auch recht fglich stattfinden1 da sie sich gegen einander nicht im ,widerstand befinden4 ,dabei darf nicht vergessen werden1 da in der ,reihe unsers ,denkens der ,begriff des ,zusammen die ,bedingung der ,annahme der ,selbsterhaltung ist1 dergestalt1 da sobald wir das ,zusammen der ,wesen einmal voraussetzen1 dann auch in der ,reihe unsers ,denkens die ,selbsterhaltung eines jeden als nothwendige ,folge auftritt2 an sich aber hat das bloe ,zusammen gar keine ,bedeutung7#ajg74 ,das ,zusammen ist der ,grund des ,selbsterhaltens und zugleich nicht wesentlich von diesem selbst verschieden4 ,jenes ist eine bloe ,form des ,denkens1 ein ,hinzugedachtes1 ,begriffliches2 dieses ist gleichfalls nichts ,wirkliches1 ,reales1 nichts was man eine ,that1 eine ,vernderung1 ein ,geschehen am ,realen selbst nennen knnte4 ,bei dem ,zusammendenken zweier ,prmissen fallen die termini medii hinweg2 es bildet sich der ,schlu aus ,theilen1 die getrennt schon in den ,prmissen vorhanden waren4 ,dies geschieht bei dem ,zusammenfassen einfacher ,realen1 aus welchen eine ,folge hervorgehen soll1 allerdings nicht2 aber keineswegs aus dem ,grunde1 weil diese ,realen sich gegen das ,verschwinden einzelner ,theile wehren1 sondern weil ein solches ,verschwinden bei ihnen an und fr sich unmglich ist4 ,da ,a durch das ,zusammen mit ,b nicht ,c wird1 ist nicht ,folge eines ,geschehens in ,a1 es ist die bloe ,folge des allgemeingiltigen1 aus den ,begriffen der einfachen ,qualitt des ,seienden geschpften ,satzes1 da berhaupt in ,a keine ,strung eintreten knne4 ,daraus folgt zugleich1 da eine ,selbsterhaltung des ,a gegen ,b keine andere sein knne1 als die gegen ,c1 oder gegen ,d u4 s4 w4 ,denn kann keine ,strung berhaupt eintreten1 weil reine ,begriffe es verbieten1 so ist es gleichgiltig1 ob diese nicht durch ,b1 nicht durch ,c oder nicht durch ,d u4 s4 w4 eintreten knne4 ,es ist nicht das ,reale ,a1 das in jedem dieser ,flle durch einen von den ,umstnden gebotenen ,kraftaufwand1 sondern es ist in allen dieselbe allgemeine ,wahrheit1 die das ,eintreten der ,strung verbietet4 ,was als ,geschehen und ,selbsterhaltung auf das ,reale bertragen und als ein ,mannigfaltiges an demselben betrachtet wird1 ist nichts als die ,unterordnung specieller ,anwendungen unter den allgemeinen ,satz3 ,das ,reale kann keine ,strung erfahren4 ,was das ,denken hier begeht1 ist die ,objectivirung eines blos logischen ,schlusses1 als wirkliches ,geschehen1 als ,that1 als ,vernderung4 ,diese ,objectivirung ist um so unberechtigter1 wenn diese sogenannten ,selbsterhaltungen unter verschiedenen ,umstnden verschiedene sein sollen1 wie sie uns die innere ,erfahrung in der ,seele unwiderleglich aufweist4 ,in allen ,fllen des wirklichen ,geschehens ist es derselbe ,satz3 es kann keine ,strung eintreten1 der immer wiederholt wird4 ,will man dies daher ein ,geschehen nennen1 so geschieht in allen ,fllen das ,nmliche4 ,es ist weder ,mannigfaltigkeit noch ,mehrheit der sogenannten ,selbsterhaltung oder besser des thatlosen ,fortbestehens denkbar1 dasselbe ist und bleibt allezeit1 es wird nur vervielfltigt gedacht4 ,so wenig irgend ein wirkliches ,ding dadurch zu mehreren wird1 da mehrere es zugleich anschauen1 so wenig geschieht in einem ,realen dadurch ,etwas1 da es mehrmal in den ,fall kommt1 den allgemeinen ,satz auf sich anwenden lassen zu mssen3 es knne in keinem ,realen eine ,strung eintreten4 7#ajd7 ,ueber ,monadologie und speculative ,theologie in ,fichte's ,zeitschrift fr ,phil4 u4 spec4 ,theologie1 ,bd4 ,,xiv4 ,heft ,i4 ,s4 #ic4 7#aje7 ,allg4 ,metaph4 ,,ii4 ,s4 #cch4 7#ajf7 ,allg4 ,metaph4 ,,ii4 ,s4 #bfc4 7#ajg7 ,allg4 ,metaph4 ,,ii4 ,s4 #aig4 ,wo liegt hier noch weiter ein ,unterschied zwischen wirklichem und scheinbarem ,geschehen1 oder vielmehr1 welches verdient mit mehr ,recht den letzten ,namen8 ,nicht dasjenige1 welches durch das zusammenfassende ,denken allein dem sich ununterbrochen gleichbleibenden ,realen angedichtet wird8 ,nicht dasjenige1 von welchem es heit1 es wre die vollkommenste ,probe einer ,irrlehre1 wenn dasjenige1 was wir ,geschehen nennen1 sich irgend eine ,bedeutung im ,gebiete des ,seienden anmate7#ajh78 ,nicht dasjenige1 welches nichts weiter ist1 als ein ,bestehen gegen eine ,negation1 welche nur den ,begriff1 nicht aber das ,wirkliche treffen kann8 ,nicht dasjenige1 welches im ,grund nur die ,wiederholung eines und desselben ,begriffssatzes in einzelnen ,fllen ist1 und das ,reale selbst gar nichts angeht8 ,oder was hat das ausdrcklich sogenannte wirkliche ,geschehen vor dem scheinbaren voraus8 ,dieses ist ein ,product unserer ,sinnlichkeit1 was strenggenommen nur im weitern ,sinne richtig ist1 da wir ja auch ,bewegung1 ,geschwindigkeit u4 s4 w4 nicht unmittelbar mittels der ,sinne1 sondern nur durch ,hilfe von ,schlssen aus dem ,wahrgenommenen den ,dingen beilegen1 es ist1 wie es den ,wesen auch begegne1 ihnen stets fremdartig und geschieht nur in den ,augen des ,zuschauers7#aji74 ,das wirkliche ,geschehen ist1 wie wir zu zeigen versuchten1 nichts weiter als ein ,erzeugni des zusammenfassenden ,denkens4 ,beide sind dem einfachen ,realen1 also dem einzig wahrhaft ,seienden1 gleichgiltig1 jenes wie dieses ,schein2 denn was bleibt dem wirklichen ,geschehen brig1 wenn es fr das ,sein gar nichts bedeuten soll8 ,etwa die ,wirklichkeit1 welche ihm beigelegt wird8 ,was ist diese1 wenn sie kein ,sein ist1 noch ein solches enthlt8 ,kann wohl etwas wirklich heien1 dem kein ,sein zukommt8 ,der ,sprachgebrauch wenigstens hlt beide ,begriffe fr identisch4 7#ajh7 ,metaph4 ,,ii4 ,s4 #bgb4 7#aji7 ,allg4 ,met4 ,,ii4 ,s4 #aif4 ,verschwindet aber der ,unterschied zwischen scheinbarem und wirklichem ,geschehen bei nherer ,betrachtung1 welchen ,grund haben wir dann noch1 die ,selbsterhaltungen1 so wie ,herbart sie darstellt1 fr ein wirkliches ,geschehen und zwar fr das allein mgliche zu halten8 ,es ist einer der wichtigsten und folgereichsten ,stze des ,systems1 da eine monadistische ,metaphysik ohne den ,begriff des ,geschehens neben jenem des ,seins nicht bestehen knne1 ohne in ,starrheit1 ,leblosigkeit und todte ,atomistik zu verfallen1 die dem tglich und stndlich sich unabweislich als gewi aufdringenden ,bewutsein ununterbrochener ,vernderung in der ,krper- und ,geisterwelt1 des regesten ,lebens und ,schaffens in derselben1 eben so oft aufs grellste widersprche4 ,ganz deutlich erkannte ,herbart den ,irrthum seines ,vorgngers1 um eines ,grundes willen1 den wir mehr des seltsamen ,ausdrucks als des noch obschwebenden ,inhalts wegen meist zu belcheln geneigt sind1 die ,monaden in des transitiven ,wirkens unfhige1 abgeschlossene1 streng innere ,welten verwandeln zu wollen1 und an die ,stelle emsiger ,wechselwirkung und wahrhaft realer ,thtigkeit eine dem ,wesen vllig uere1 eines ,schpfers1 der die ,freiheit und ,glckseligkeit seiner ,geschpfe will1 unwrdige a priori construirte ,harmonie zu setzen4 ,mit ,entschiedenheit behauptete er1 es msse ein wirkliches ,geschehen geben1 weil es ein scheinbares gibt1 wie es ein wahres ,sein geben msse1 weil sonst auch kein ,schein vorhanden sein knnte4 ,er suchte dieses wirkliche ,geschehen bei den wirklichen ,wesen1 den allein wahrhaft ,seienden1 den einfachen ,realen1 in der festen ,ueberzeugung1 da ein solches nur dort gesucht werden drfe1 wo es einzig stattfinden kann2 denn zwischen blos scheinbaren ,seienden knnte auch auf keine ,weise ein anderes als blos scheinbares ,geschehen statthaben4 ,irgend etwas mu geschehen1 denn gar ,vieles erscheint2 und das ,erscheinen liegt nicht im ,seienden1 sofern wir es nach seiner einfachen ,qualitt betrachten4 ,wenn nichts erschiene1 so wrden wir auch in der ,wissenschaft nicht einmal bis zum ,sein gelangen1 vielmehr gbe es dann gar keine ,wissenschaft2 gesetzt aber1 ein ,wunder htte uns gerade auf den ,punkt gestellt1 wo wir jetzt stehen1 so wrden wir von hier auch nicht einen einzigen ,schritt weiter vorwrts gehen1 sondern es dabei lassen1 da die realen ,wesen jedes fr sich und alle insgesammt seien1 was sie sind1 ohne das mindeste daran zu rhren und zu rcken4 ,aber derselbe ,schein1 welcher uns zwingt1 anzunehmen1 da ,etwas ist1 eben derselbe treibt uns noch weiter1 er treibt vom ,sein zum ,geschehen7#aaj74 ,je entschiedener aber sich das ,system fr die ,unentbehrlichkeit des ,geschehens ausspricht1 von desto grerem ,gewicht ist das ,unvermgen desselben1 die offene ,lcke widerspruchslos auszufllen4 ,bei ,leibnitz fand sich wenigstens im ,innern der ,monade ein wirkliches ,geschehen1 nach bestimmten ,gesetzen vor sich gehend1 dessen ,uebereinstimmung mit ,andern ohne eigene ,zuthat zu bewirken eben die ,aufgabe der prstabilirten ,harmonie war3 bei ,herbart finden wir weder im ,innern noch ,aeuern ,vernderungen4 ,im ,innern der ,monaden sind mannigfache ,krfte thtig1 jede gilt fr einen ,spiegel des ,universums1 besitzt zahllose ,beschaffenheiten und ,merkmale2 das ,reale hat weder1 noch ist es eine ,kraft1 besitzt durchaus keine ,mehrheit von ,beschaffenheiten1 spiegelt weder im eigentlichen noch im uneigentlichen ,sinn ,etwas ab1 es ist eben ganz isolirt1 starr1 unabhngig4 ,in jeder ,monas entwickelt sich eine reiche innere ,welt1 eine ,flle und ,mannigfaltigkeit psychischer ,bildung1 die von der untersten ,stufe der ,entelechie zur ,seele und bis zum vollkommensten ,geiste sich fortentwickelt2 in den einzelnen ,monaden treten gleichzeitig ,vernderungen ein1 welche sich wie die ,monaden zu ,krpern1 so zu neuen complicirten ,vernderungen zusammensetzend1 uns diejenigen ,wechsel erklren helfen1 welche wir an den sinnlichen ,gegenstnden wahrzunehmen glauben4 ,die ,realen machen zwar1 als ,seelen betrachtet1 gleichfalls auf eine innere ,bildung ,anspruch2 diese aber steht und fllt mit der ,zulssigkeit oder ,unzulssigkeit der ,selbsterhaltungen als eines mannigfachen wirklichen ,geschehens in der einfachen ,qualitt der ,seele4 ,ungeachtet der ,unmglichkeit1 da eine ,monas real auf eine andere wirke1 existirt ein idealer durch die ,verknpfung der ,gesetze1 welche die innern ,vernderungen der ,monaden begrnden1 gesetzter ,zusammenhang1 dessen ,trger und ,urheber die ,urmonas ist1 zwischen den ,monaden2 ein groartiges ,band schlingt sich durch die unbegreifliche unendliche ,wirksamkeit der ursprnglichen ,substanz1 deren ,efulgurationen alle brigen sind1 um diese letztern und das ,resultat ist ein obwohl von ,wechselwirkung entbltes1 doch in jedem einzelnen ,glied belebtes1 und uerlich weise und harmonisch eingerichtetes ,weltgebude4 ,bei ,herbart dagegen beruht das ,geschehen auf dem ,zusammendenken der ,wesen nach den ,regeln des objectiven ,scheins4 ,welche ,wesen zusammensind1 welche nicht1 welche zusammengedacht werden sollen1 welche nicht3 dies zu bestimmen1 liegt auerhalb der ,grenzen seiner ,metaphysik1 welche vom ,gegebenen nur bis zur ,annahme eines mehrfachen ,zusammen im ,allgemeinen zurckgeht4 ,ein ,theil der ,wesen1 heit es1 ist im ursprnglichen ,zusammen befindlich1 ein anderer tritt erst allmlig in dasselbe ein2 welcher und warum1 bleibt unerklrt4 ,denn es ist nicht die ,aufgabe der ,metaphysik zu erklren1 warum ,dies oder ,jenes sei oder geschehe1 sondern wie ,drobisch mit ,lotze's ,worten sagt7#aaa73 ,die ,metaphysik hat keine ,erzhlungen zu liefern1 aber die ,entstehung dieser ,welt1 deren einmal als vorhanden gegebene ,gesetze und ,regeln ihren einzigen ,inhalt bilden4 ,es mu festgehalten werden1 da der ,geist keine historischen ,voraussetzungen hat1 sondern jede ,entscheidung ber derartige ,probleme einen anderweitig vermittelten ,gedankengang voraussetzt1 oder es ist1 wie ,herbart selbst sagt1 die ,begreiflichkeit der ,erfahrung des ,gegebenen ihr ,anfangs- und ihr ,endpunkt und die ,erklrung desselben ihr einziger ,endzweck4 ,kann man aber hoffen1 eine vollstndige1 ja nur eine hinreichende ,erklrung des ,gegebenen geliefert zu haben1 so lang man sich begngt1 die ,mglichkeit des ,geschehens durch den continuirlichen ,wechsel eines mysterisen ,zusammen und ,nichtzusammen1 und die nicht minder rthselhafte ,strung erwiesen zu haben8 ,ist es wohl in einem ,system1 das so streng auf die ,form des ,gegebenen hlt1 da es sich veranlat sieht1 auf diese ,grnde hin die theoretisch dem ,zweifel so sehr ausgesetzten ,formen des zusammenfassenden ,denkens zu postuliren1 gestattet1 die ,formen der ,ordnung1 der ,regelmigkeit1 der ,zweckmigkeit nur in das ,gebiet des ,glaubens zu verweisen1 da es doch von ihnen nicht nachzuweisen vermag1 da sie nicht mit eben so viel ,recht als die ,formen des ,raums1 der ,zeit1 der ,bewegung und der ,geschwindigkeit gegeben sind8 ,das harte ,urtheil der ,halbheit1 das ,fichte d4 j4 ber das ,system ausspricht1 scheint in der ,that seinen ,grund in diesem seltsamen ,widerspruch zu haben1 dessen weitere ,ursachen und ,folgen zu entwickeln hier der ,ort nicht ist4 ,wenigstens ist so viel gewi1 da die ,weltanschauung der ,herbart'schen ,metaphysik dem ,verlangen einer verbindenden ,einheit und eines allumfassenden ,zusammenhangs1 der darum kein ,alles identificirender ,monismus zu sein braucht1 nicht ,befriedigung gewhrt4 ,das ,gegebene ist uns als ,ganzes1 ,geordnetes gegeben2 die ,realprincipien ,herbart's sind isolirt1 getrennt1 fr sich bestehend1 wirkens- und leidenlos1 unthtig1 ohne andres gemeinsames ,band1 als die ,formen des ihnen uern zusammenfassenden ,denkens1 von dem man nicht wei1 soll es als das wirkliche ,denken des ,individuums1 oder als die abstracte ,thtigkeit des ,denkens selbst1 oder endlich als ,stoff des ,denkens an sich1 als ,dasjenige gefat werden1 welches vorhanden sein mu1 um von irgend einer ,intelligenz menschlicher oder hherer ,natur berhaupt gedacht werden zu knnen4 ,da sie nicht blos als das ,erste genommen werden sollen1 ergibt sich leicht aus ihrer fr alle und jede ,intelligenz als bindend vorausgesetzte ,gewalt2 fat man sie als ,formen des abstracten ,denkens1 so steht der ,gedanke nah1 sie mit der logischen ,idee im ,sinne ,hegel's zu verschmelzen1 und in dieser die umfassende ,einheit fr die lose ,vielheit der isolirten ,realen zu erblicken4 ,auf diesem ,wege scheint sich eine bequeme ,vermittlung der ,alleinheitslehre und monadistischen ,grundlagen darzubieten4 ,dies scheint auch ,fichte's d4 j4 ,ansicht zu sein1 und auerdem1 da ,chalybus u4 ,a4 in einer solchen ,vermittlung das ,heil der ,philosophie sahen1 hat ,lotze sie in der ,that versucht4 ,andere dagegen1 wie ,drobisch1 in der ,verwerfung eines unpersnlichen ,denkens mit ,festigkeit beharrend1 suchten diese ,hinneigung zum ,monismus zu vermeiden und gleichwohl dem ,bedrfni einer zusammenhaltenden ,einheit ,genge zu leisten4 ,der ,betrachtung der beiden letzten ,versuche wollen wir den nchsten ,abschnitt widmen4 7#aaj7 ,allg4 ,metaph4 ,,ii4 ,s4 #afb4 7#aaa7 ,metaph4 von ,dr4 ,h4 ,lotze 7#ahda71 ,s4 #acf4 #d4 ,modificationen dieser ,ansichten4 ,aus der groen ,anzahl derselben1 die sich in den mannigfaltigsten ,formen wiederholt haben1 heben wir als charakteristisch nur die beiden neuesten heraus4 a7 ,modificationen der ,theorie der ,selbsterhaltungen4 ,drobisch7#aab74 7#aab7 ,enthalten in dem obenangefhrten ,aufsatze ber ,monadologie u4 specul4 ,theologie4 ,der ,mangel1 den ,drobisch an der ,theorie der ,selbsterhaltungen zu finden glaubt1 und den wir schon im vorhergehenden ,abschnitt 7,s4 #aae7 angefhrt haben1 besteht im ,wesentlichen darin1 da das wirkliche ,geschehen in bloen ,formen des objectiven ,scheins1 da also das ,wirkliche theilweise wenigstens1 so weit es seinen ,grund nicht in dem ,vorhandensein der wirklichen ,realen findet1 im bloen ,schein begrndet sein soll4 ,wre es mglich1 meint er1 falls wir ihn recht verstehen1 diesen ,uebelstand dadurch zu vermeiden1 da man das ,wirkliche durchgehends wieder aus ,wirklichem entstehen liee1 so wre die ,schwierigkeit beseitigt4 ,an den ,realen ist nichts zu rcken1 diese sind bereits ein ,wirkliches1 ein ,seiendes und daher fhig1 wieder ein ,wirkliches 7das wirkliche ,geschehen7 zu begrnden4 ,allein sie fr sich reichen dazu nicht hin1 so lang sie gegen einander indifferent bleiben1 ohne in wechselseitige ,beziehungen zu und mit einander zu treten4 ,der ,metaphysiker1 sagt er1 sieht ein1 da den ,erscheinungen nur durchaus auf einander bezogene ,wesen zu ,grunde liegen knnen1 denn smmtliche ,erklrungen uerer und innerer ,thatsachen beruhen auf dem ,grundsatz3 die ,wesen im vollkommenen oder unvollkommenen ,zusammen und in den durch ihren ,gegensatz bedingten1 und durch ,uebertragung der ,gegenstze vermittelten ,selbsterhaltungen und der wieder durch diese geforderten ueren ,lage zu denken4 ,diese ,beziehungen1 sie mgen von welcher ,art immer sein1 sind etwas von den realen ,wesen selbst ,unterschiedenes2 diese letzteren sind das absolute ,prius1 die absolut und beziehungslos gesetzten einfachen ,qualitten1 durch welche das stattfinden der ,beziehungen erst ,mglichkeit erlangt4 ,natrlicherweise ist dies ,prius kein zeitliches1 sondern nur dasjenige1 was den unbedingten ,grund ausmacht1 von welchem die ,beziehungen abhngig sind1 ohne selbst wieder umgekehrt von diesen ,beziehungen abhngig zu sein2 doch so1 da daraus1 weil die einfachen ,wesen ohne ,beziehungen existiren knnen1 noch gar nicht folgt1 da sie jemals ohne diese existirt haben1 d4 h4 da es irgend eine ,zeit gegeben1 zu welcher gar kein ,seiendes in ,beziehung zu irgend einem andern gestanden sei4 ,diese ,unbedingtheit in jeder ,rcksicht gehrt ganz vornehmlich zum ,wesen des ,herbart'schen ,realen und die absolute ,position soll eben so viel bedeuten1 da man nach einem weitern ,grund des ,gesetzten gar nicht zu fragen habe4 ,so will es wenigstens ,drobisch4 ,im ,gebrauche des ,worts3 absolute ,position ,sein steckt aber eine ,amphibolie4 ,entweder bedeutet die absolute ,setzung die subjective ,nthigung des denkenden ,subjects1 hinter dem beobachteten ,schein ein ,etwas voraussetzen zu mssen1 welches nicht mehr ,schein ist1 und dann ist damit erstens noch nicht ausgesagt1 da dies von uns ,vorausgesetzte schon ein in seinem ,sein nicht mehr von ,andern ,bedingtes sei2 zweitens ist diese subjective ,setzung keine absolute1 weil sie auf der ,voraussetzung des setzenden ,subjects beruht4 ,oder der ,ausdruck absolut ,gesetztes bedeutet ein ,ding1 dessen ,sein durch kein anderes bedingt ist1 und dann scheint es wenigstens widersprechend1 dasselbe fr eine bloe ,qualitt zu erklren4 ,denn ein quale ist ja nicht denkbar ohne ein quid1 ein ,wasfrein nicht denkbar ohne ein ,was in substantiver1 nicht adjectiver ,bedeutung4 ,im ,begriff der ,qualitt selbst liegt es1 ein ,etwas zu fordern1 dessen ,qualitt sie selbst1 und das von seiner ,seite zuletzt nicht mehr ,qualitt ist4 ,man knnte beide ,bedeutungen die subjective und objective ,setzung nennen und daher den ,schlu fllen1 da weder die subjective noch die objective ,setzung bloer ,qualitten eine absolute sei4 ,allein ,drobisch sagt ausdrcklich3 ,auerhalb des ,denkens ist das ,seiende die nicht durch ,anderes gesetzte ,qualitt2 denn 4444 wre sie durch ,anderes gesetzt1 so knnte sie als abhngig durch unser ,denken nicht als absolut gesetzt werden4 ,folgt aber daraus1 da das ,denken und zwar nur das ,denken eines gewissen ,systems1 -- denn das gewhnliche ,denken wei sehr gut1 da eine ,qualitt nicht ohne ein ,etwas1 welches dieselbe an sich trgt1 bestehen knne -- die ,qualitt als absolut setzt1 folgt daraus1 da sie dies in der ,that sei7#aac78 auch dann1 wenn dies ,absolutsetzen sich mit dem ,begriff einer ,qualitt kaum vereinbaren lt8 7#aac7 ,freilich drfte man dann1 einmal zu demjenigen gelangt1 was nicht mehr ,beschaffenheit ist1 sondern dergleichen nur an sich hat1 von demselben nicht mehr wissen wollen1 als da es eben ein ,etwas sei4 ,weitere ,antworten mten durch ,qualitten gegeben werden1 welche eben wieder nicht es selbst1 sondern nur die an ihm befindlichen ,beschaffenheiten ausdrckten4 ,allein noch bedenklicher ist die folgende ,schlureihe4 ,drobisch fhrt fort1 die ,qualitt lasse sich eben so wenig als durch sich gesetzt ansehen1 weil dies auf die unendliche ,reihe in der ,selbstbestimmung1 krzer gesagt auf die causa sui fhren wrde4 ,dies wollen wir gern zugeben4 ,wenn er aber daraus folgert1 da ,sein im objectiven ,sinn sei auf das ,seiende gar nicht anwendbar1 so scheint zu folgen1 da dem ,seienden keine andere als eine subjective1 an die ,voraussetzung des ,setzenden gebundene1 folglich keine absolute1 sondern nur eine bedingte ,setzung zukommen knne1 wodurch nach seinem eigenen frhern ,ausspruch die ,natur des wahrhaft ,seienden1 die unbedingte ,setzung vernichtet wrde4 ,die letztere ,meinung gewinnt an ,wahrscheinlichkeit1 wenn es weiter heit1 da einfache ,qualitten1 wenn sie weder dem ,wesen noch dem ,grade nach durch etwas ,anderes gesetzt zu werden vermgen1 in unserm ,denken schlechthin gesetzt werden mssen1 und nicht nur die absolute ,position die einfache ,qualitt1 sondern auch umgekehrt diese jene bedinge4 ,wird diese ,setzung durch ihre ,beschrnkung innerhalb unsers ,denkens nicht in der ,that unter stillschweigender ,voraussetzung des ,setzenden1 also subjectiv und relativ angenommen8 ,auch die ,grnde1 warum eine ,qualitt nicht durch eine andere gesetzt sein knne1 dnken uns wenigstens nicht unwidersprechlich4 ,die ,gesetzte mte in diesem ,falle1 meint ,drobisch1 die ,folge1 das sie ,setzende der ,grund sein4 ,grund und ,folge aber knnen nie anders als zusammengesetzt sein1 weil die ,folge nur eine neue ,verbindung der ,theile des ,grundes ist2 keine ,folge sei ein ,einfaches3 die einfache ,qualitt aber1 wie aus dem ,begriff der ,einheit von selbst folge1 keiner ,entstehung fhig4 ,die ,bedeutung1 in welcher hier ,grund und ,folge gebraucht werden1 ist im ,grund dieselbe1 fr welche man sonst die ,begriffe ,ursache und ,wirkung braucht4 ,denn es ist hier ein ,wirkliches1 das den ,grund eines andern ,wirklichen enthalten soll4 ,wie ,grund und ,folge in eigentlichem ,sinne knnen sich nur ,stze und zwar wahre ,stze verhalten4 ,wenn also auch diese jedesmal zusammengesetzt sein mssen1 weil ein jeder ,satz wenigstens drei constituirende ,bestandtheile verlangt1 warum sollte wohl ein ,widerspruch darin liegen1 da eine einfache ,ursache eine einfache ,wirkung habe8 oder eine wenn auch zusammengesetzte ,wirkung eine einfache ,ursache8 ,wir knnen uns auf diese ,fragen1 fr welche das ,vorstehende wenigstens keine ,widerlegung enthlt1 hier nicht weiter einlassen4 ,wichtiger fr unsern ,zweck sind die ,folgerungen1 die aus dem bisher im ,herbart'schen ,geist gefhrten ,raisonnement gezogen werden4 ,sie beziehen sich auf das ,verhltni der ,beziehungen zu den ,realen4 ,die ,beziehungen1 in welche die ,realen treten mssen1 um als ,grundlagen der ,erscheinungswelt gelten zu knnen1 sind nicht blos1 wie ,herbart will1 ,werke der ,reflexion1 des zusammenfassenden zuschauenden ,denkens1 es ist vielmehr bei weitem wahrscheinlicher1 ja es ist gewi1 da dieselben objectiv und an sich schon vorhanden sein mssen1 damit die ,reflexion sie aufzufinden und aufzufassen vermge4 ,die ,eigenthmlichkeit der ,zahl #h1 die dritte ,potenz der ,zahl #b zu sein1 kam ihr an und fr sich nicht erst durch ,vermittlung der ,reflexion zu1 wenn wir sie auch erst mit ,hilfe der letzteren erkennen4 ,dasselbe ist z4 ,b4 mit einem ,grenverhltni zwischen wirklichen ,dingen der ,fall4 ,nicht erst wird ,a grer als ,b1 weil wir es so denken1 sondern weil es grer ist1 darum denken wir es so4 ,nennen wir ,beschaffenheiten1 wie die vorstehenden1 die einem oder mehreren ,dingen nur in ,bezug auf ein ,drittes zukommen1 uere1 um sie von den ihm an und fr sich ohne ,bezug auf ein ,drittes angehrenden innern 7oder den ,eigenschaften7 zu unterscheiden3 so folgt1 da auch die uern ,beschaffenheiten dem ,dinge nicht erst vermge der angestellten ,reflexion1 sondern objectiv zukommen4 ,es wird daher auch ein ,ding nicht dadurch erst zum specifisch ,bestimmten1 da die ,reflexion die ,unterschiede desselben von andern ,dingen erkennt1 sondern damit diese an ihm erkannt werden knnen1 mssen sie in oder an ihm befindlich sein4 ,alle uern ,beschaffenheiten sind zugleich ,beziehungen1 weil sie alle ihrem ,trger nur in ,bezug und im ,verhltni zu gewissen dritten ,dingen zugeschrieben werden3 aber nicht alle ,beziehungen sind zugleich uere ,beschaffenheiten4 ,so die ,beziehungen1 die zwischen einem ,ding und dem ,ort oder dem ,zeitpunkt1 welchen es einnimmt1 stattfinden4 ,niemand behauptet1 das ,ding ,a1 das sich frher am ,orte a befand1 sei einzig dadurch1 da es sich jetzt am ,orte b befindet1 ein anderes geworden1 wenn sich auerdem gar nichts an demselben gendert hat4 ,dennoch lassen sich von demselben ,a zwei einander ausschlieende ,vorstellungen bilden4 ,die eine lautet3 ,ein im ,orte a befindlicher ,krper2 die andere3 ,ein im ,orte non a 7b7 befindlicher ,krper4 ,irgend ,etwas mu sich daher an ,a gendert haben1 was doch keine ,beschaffenheit sein kann2 denn in ,bezug auf diese soll sich gar nichts an ihm gendert haben4 ,was sich an ihm nderte1 ist der ,ort1 die ,raumbestimmung1 die keine ,beschaffenheit und doch ein ,vernderliches am ,dinge ist1 und die ,bestimmung heien soll4 ,der ,krper in a und der ,krper in b enthlt daher zwei sich ausschlieende ,raumbestimmungen1 was an sich genommen widersprechend ist1 denn derselbe ,krper kann nicht an zwei ,orten sein4 ,soll dies dennoch mglich sein1 so mu sich noch etwas an dem ,ding gendert haben1 was wieder keine ,beschaffenheit sein darf1 und das ist die ,zeit4 ,der ,krper ,a war im ,orte a zu einer ,zeit 1 die von der ,zeit 1 in welcher er im ,orte b war1 verschieden ist4 ,raum und ,zeit sind daher keine ,beschaffenheiten1 gewi aber noch weniger selbstndige ,wirkliche3 es gibt kein ,ding1 welches der ,raum und keines1 welches die ,zeit wre3 sie sind daher berhaupt nichts ,wirkliches4 ,sie sind aber auch nicht ,nichts2 sie sind in der ,that ,bestimmungen an den ,dingen und wir knnen das ihnen zukommende ,sein mit dem ,ausdruck ,dasein bezeichnen1 um es von dem ,wirklichsein der existirenden ,dinge und ihrer ,beschaffenheit zu unterscheiden4 ,wenn dem so ist1 so gibt es ,drobisch ohne ,zweifel vollkommene ,berechtigung1 seines ,vorgngers ,ansicht zu bestreiten1 da alle ,beziehungen unter den ,realen ohne ,ausnahme blos ,zuthaten der ,reflexion und das ,werk des zusammenfassenden ,denkens seien4 ,schon das ,zugestndni1 da es gnzlich beziehungslose ,seiende in der ,that nicht jemals msse1 ja nicht einmal knne gegeben haben1 wie denn auch ,herbart eingesteht1 einige ,reale seien allerdings von jeher in ursprnglichem ,zusammen befindlich gewesen1 deutet auf eine innere ,nthigung hin1 den ,ursprung der ,beziehungen an den ,wesen selbst1 und nicht in dem ihnen uerlichen zusammenfassenden ,denken zu suchen4 ,in der ,ueberzeugung1 ein gnzlich beziehungsloses ,seiende sei zum ,realgrund der ,erscheinungen untauglich1 erweitert ,drobisch das obige ,zugestndni bis zu der ,annahme1 alle ,wesen stnden von ,anbeginn her in ,beziehungen zu einander2 sie ohne solche zu denken1 sei eine bloe ,abstraction2 die ,beziehungen selbst aber seien nicht weniger ursprungslos als die ,seienden2 seien wie diese nicht durch ein anderes1 etwa durch ein zusammenfassendes ,denken gesetzt2 sie existirten von demselben eben so unabhngig1 wie die einfachen ,seienden und unterschieden sich von diesen nur dadurch1 da diese schlechthin und sie selbst unter ,voraussetzung der einfachen ,wesen gesetzt sind4 ,denn alles im ,denken absolut zu ,setzende sei auch objectiv nicht durch ,anderes gesetzt2 nicht aber sei umgekehrt alles nicht durch ,anderes ,gesetzte auch im ,denken absolut setzbar4 ,von der letzten ,art nun sind die ,beziehungen4 ,diese knnten nur durch etwas gesetzt werden1 was selbst entweder wieder ,beziehung wre oder nicht4 ,wenn nicht1 so knnten es nur die einfachen ,wesen sein4 ,allein diese sind jeder ,beziehung fremd1 tragen daher in sich durchaus keine ,nothwendigkeit in ,beziehungen zu treten4 ,etwas aber1 was nicht einfaches ,wesen und nicht ,beziehung wre1 kann eben so wenig ,grund der ,beziehungen werden1 weil jede ,vermittlung ihrer ,natur nach wenigstens zwei ,vermittlungen zwischen dem zu ,vermittelnden und dem ,mittelgliede schon voraussetzt4 ,beziehungen knnen daher nur aus ,beziehungen entstehen1 sind weder durch die einfachen ,wesen1 noch durch die zusammenfassende ,intelligenz gesetzt1 sondern sind ,regeln fr gewisse ,arten der ,zusammenfassung1 die auch dann statthaben und giltig sein mssen1 wenn selbst keine ,intelligenz sie wirklich zusammenfate1 z4 ,b4 die ,bewegung geschehe wirklich1 die chemische ,zersetzung nehme sich wirklich ,zeit4 ,whrend ,herbart1 der vielmehr einzig und allein alle ,wirklichkeit in das innere ,geschehen setzt blos aus ,concession fr den gemeinen ,sprachgebrauch von wirklicher ,zeit1 wirklichem ,raume und wirklicher ,bewegung spricht1 acceptirt ,drobisch diese ,concession bestens4 ,denn ist sie giltig1 sind die formalen ,bestimmungen des zusammenfassenden ,denkens nur ihrem ,begriffe nach1 in abstracto genommen1 objectiver ,schein1 in concreto aber mehr als dies1 wirklich1 giltig1 auch wenn keine ,intelligenz zusammenfate1 so bedeutet dieses nichts anderes1 als was wir eben zu beweisen suchten1 da die wirklichen inneren und ueren ,beziehungen der ,wesen aus jenen abstracten ,formeln nicht erst abgeleitet werden knnen und sollen1 sondern ein von dem intelligenten ,wesen unabhngiges objectives ,dasein besitzen4 ,so weit ,drobisch4 ,was er unter der ,wirklichkeit der ,beziehungen verstehe1 mssen wir gestehen1 ist uns nicht klar geworden4 ,da sie sich nicht auf alle ,beziehungen erstrecken knne1 ist nach dem1 was wir oben ber ,raum und ,zeit beibrachten1 nun wohl schon ohne ,erluterung ersichtlich4 ,diese sind in keinem ,betracht etwas ,wirkliches1 weder als ,beschaffenheit1 noch als selbstndiges ,ding4 ,sie sind ,bedingungen3 die ,zeit1 wenn es mglich sein soll1 da dasselbe ,ding entgegengesetzte ,eigenschaften besitze2 der ,ort1 um erklrlich zu finden1 warum ein gewisses vernderliches ,wesen bei bestimmtem endlichen ,ma von ,krften und binnen gegebener endlicher ,zeitdauer gerade diese und keine andere ,vernderungen an andern ,wesen erfahren oder bewirkt habe4 ,so ist es caeteris paribus nur die rumliche ,entfernung1 die die ,schuld trgt1 da ich dieselbe ,schrift in der ,entfernung von fnf bis sechs ,zoll vom ,auge sehr bequem1 bei mehr ,entfernung viel schlechter oder gar nicht lesen kann1 und der ,zeitverflu1 unter dessen ,annahme es denkbar ist1 da derselbe ,baum1 der jetzt ,bltter trgt1 nach vier ,wochen kahl und drr sei4 ,weder dieser ,zeitverflu noch jene ,entfernung existirt wirklich1 d4 i4 als ,beschaffenheit an dem ,dinge oder als ,ding fr sich1 noch auch als bloe ,denk- oder ,anschauungsform des ,individuums3 sondern ihnen beiden kommt nur jenes ,sein an sich zu1 das jedem ,etwas zukommt1 es sei ein ,wirkliches oder blos ,mgliches1 ein ,gedachtes oder ,ungedachtes1 und das wir ,s4 #ga ff4 auch den sogenannten ,vorstellungen1 ,stzen und ,wahrheiten an sich beilegten4 ,mssen wir also einerseits ,drobisch das ,verdienst einrumen1 das objective1 vom ,gedachtwerden unabhngige ,dasein der ,raum- und ,zeitbestimmungen richtig erkannt zu haben1 so knnen wir nicht zugeben1 da er dasselbe bei denselben ,bestimmungen mit dem ,worte ,wirklichkeit bezeichne4 ,abgesehen davon betrachten wir die ,region genauer1 in welche ,drobisch den ,wechsel und das ,geschehen versetzt wissen will4 ,alle ,wesen1 sagt er1 sind im ursprnglichen 7besser3 ursprunglosen7 ,zusammenhang1 oder stehen miteinander in unmittelbaren oder auch mittelbaren1 wenn gleich noch so entfernten wirklichen ,beziehungen1 und alle ,vernderung in der ,welt bedeutet nur eine ,umwandlung der entfernteren ,beziehungen in nhere1 der mittelbaren in unmittelbare oder auch umgekehrt dieser in jene4 ,man knnte versucht werden1 in dieser ,ansicht die rapports wieder zu erkennen1 in welchen sich die ,leibnitz'schen ,monaden von ,anbeginn her bald in nherem bald in entfernterem ,grade befinden1 die dem ,wechsel unterliegen1 bald nhere bald entferntere werden1 und dadurch den ,schein erzeugen1 als gingen diese ,vernderungen der wechselseitigen ,lage aus der ,freithtigkeit der ,monaden selbst hervor1 whrend sie doch nur nach dem ,gesetz der prstabilirten ,harmonie erfolgen4 ,allein in den ,monaden geschieht wenigstens innerlich in der ,that etwas4 ,in der ueren ,lage derselben ereignet sich vermge der prstabilirten ,harmonie keine ,vernderung1 ohne da zugleich die entsprechende im ,innern der ,monade statt hat4 ,das wirkliche ,geschehen beschrnkt sich nicht auf die ,verhltnisse und ,beziehungen der einfachen ,substanzen zu einander1 es besteht vielmehr ausschlielich im ,innern derselben4 ,bei ,drobisch findet gerade das ,gegentheil statt4 ,die einfachen ,qualitten1 das ,innere der ,seienden1 bleiben starr und unvernderlich2 was sich ndert1 sind allein die ueren ,beziehungen4 ,schlieen wir von diesen die rumlichen und zeitlichen1 weil sie keine ,wirklichkeit haben1 aus1 so bleiben als des ,wechsels fhige ,beziehungen blos jene brig1 welche wir auch frher schon unter dem ,namen3 uere ,beschaffenheiten1 charakterisirt haben4 ,unter diesen gibt es aber wenigstens einige1 die sich nicht ndern knnen1 ohne da sich auch in den sogenannten innern ,eigenschaften des ,dinges etwas ndert4 ,werden daher diese als einfache ,qualitten unvernderlich angenommen1 so kann auch kein ,wechsel in jenen uern ,beschaffenheiten stattfinden1 welche sich nicht ndern knnen1 ohne da eine innere sich gendert habe4 ,dies letztere scheint aber in der ,that bei allen ueren ,beschaffenheiten der ,dinge der ,fall zu sein4 ,dieser ,satz1 zusammengenommen mit der ,thatsache1 da rumlichen und zeitlichen ,bestimmungen keineswegs ,wirklichkeit zukommt1 beschrnkt den dargebotenen ,ausweg ungemein1 oder richtiger1 er hebt ihn vllig auf4 ,der eigentliche ,fragepunkt1 wie ein wirkliches ,geschehen zu denken sei1 und auf welche ,weise es mit der einfachen ,qualitt des ,seienden bestehen knne1 ist dadurch nicht erledigt4 ,noch immer ist das wirkliche ,geschehen auf ,beziehungen beschrnkt1 von welchen gerade der hier beinahe ausschlieend hervorgehobene ,theil1 die rumlichen und zeitlichen1 keine ,wirklichkeit hat4 ,dem eigenen ,einwande des ,hrn4 ,prof4 ,drobisch1 wie ,wirkliches aus ,nicht-,wirklichem entstehen knne1 ist damit noch kein ,genge geleistet4 ,statt der unbegreiflichen ,strung1 von welcher ,fichte d4 j4 meint1 es sei ungengend1 da der ,schpfer eines so tiefsinnigen ,systems sich ber diesen ,punkt nicht anders zu helfen wisse1 als durch die oberflchliche mechanische ,vergleichung mit dem wechselseitigen ,sichdrcken zweier ,krper3 statt dieser seinsollenden und nichtseienden ,strung haben wir neuerdings ein ,geschehen1 das richtiger wieder kein ,geschehen heien sollte1 weil es sich mit dem ,beharren der einfachen ,qualitt vertragen soll1 und welches kein wirkliches sein kann1 weil es sich auf nichts ,wirkliches grndet4 ,uebrigens sehen die ,ideen1 die ,hr4 ,prof4 ,drobisch ber diesen ,gegenstand verffentlicht hat1 wie er selbst sagt1 einem ,entwurfe zu hnlich1 um sie bereits als fertiges ,resultat ansehen zu knnen1 wie solches von einem so geistvollen und tiefeindringenden ,denker wie ,drobisch zu erwarten ist4 ,nachdem er so viel gewonnen1 das ,unhaltbare der blos durch ,reflexion hinzugethanen ,denkformen als ,basis realer ,erscheinungen mit ,deutlichkeit inne zu werden1 kann es ihm nicht schwer fallen1 auch ber die ,beschaffenheit derselben uns entschiednere ,vorstellungen zu liefern1 als bisher mit dem schwankenden ,begriff der ,wirklichkeit derselben der ,fall war4 b7 ,modification der prstabilirten ,harmonie3 ,lotze7#aad74 7#aad7 ,metaph4 von ,dr4 ,h4 ,lotze 7#ahda74 ,vielleicht wrde es den ,verfasser berraschen1 sein ,system als eine vernderte ,wiedergeburt der prstabilirten ,harmonie betrachtet zu sehen1 ungeachtet er sich der ,bezeichnung ,s4 #bgb selbst bedient und sagt1 die empirischen ,wissenschaften 444 haben sich keineswegs abzumhen1 aus den ,wellen der mathematischen ,bewegung den ,glanz des ,lichtes hervorzuzaubern1 als wre er selbst noch ein kosmologisches ,geschehen1 sondern sie mssen anerkennen1 da aus dem ,innern des ,wesens heraus nach einer vorher bestimmten ,harmonie bestimmten ,vernderungen des ,krperlichen bestimmte ,empfindungen entgegenkommen1 ohne nach den ,gesetzen massenhafter ,wirkungen von ihnen erzeugt worden zu sein4 ,wir haben daher in der ,that auch hier wieder kein anderes als ein ideales ,geschehen vor uns4 ,aber dieses ideale ,geschehen unterscheidet sich von jenem zwischen den ,monaden sehr auffallend dadurch1 da das letztere zwischen wahrhaft realen1 jenes aber zwischen nur idealen ,wesen vorgeht4 ,es knnte also wohl scheinen1 als mangelte die ,hauptbedingung einer prstabilirten ,harmonie1 die ,grundlage einer ,vielheit realer ,wesen4 ,an deren ,stelle und an die ,stelle desjenigen berhaupt1 was sonst das ,seiende heit1 setzt der ,verf4 dasjenige1 welches den ,schein der ,substantialitt in sich erzeugt1 den in sich selbst zusammenhngend geordneten ,schein1 welcher auf eine ,substanz hindeutet1 die wieder nichts anderes ist1 als dasjenige1 was den ,schein zusammenhlt1 das ,wesen1 das ,gesetz1 das ,system von ,grnden1 welches an dem ,scheine den ,schein der ,substantialitt als ,begrenztheit und ,bestimmtheit gegen ,anderes erzeugt4 ,daher erzeugt nur derjenige ,schein den ,schein der ,substantialitt1 der nach dem ,inhalte nicht eines1 sondern mehrerer allgemeiner ,begriffe angeordnet ist1 deren ,einheit die ,seite der ,einzelnheit1 deren ,vielheit die ,vielfltigkeit und ,zuflligkeit der ,beschaffenheiten an dem ,seienden ausmacht4 ,das vollstndige ,seiende setzt daher so viele ,grnde voraus1 als es ,bestimmungen an sich trgt1 und das eigentlich ,reale an ihm ist das ,gesetz1 welches sein ,wesen ausmacht1 alles ,uebrige ist ,schein4 ,treten nun dergleichen ,seiende in ,causalverbindung1 so ist es im ,grunde nicht der an beiden in gleicher ,weise befindliche ,schein1 sondern es sind die ,gesetze1 die ihr beiderseitiges ,wesen ausmachen1 welche in ein ,causalverhltni treten4 ,ursache1 heit es ,s4 #ajh1 ist nicht ein ,ding1 aus welchem in ,gestalt einer wirkenden ,kraft oder eines sonstigen ,uebergangs irgend eine ,mittheilung an ein anderes erfolgt2 sondern weil das ,ding in sich eine ,vielheit gesetzmig begrndeter ,eigenschaften1 ein ,system von ,grnden hat1 so werden die ,grnde dieses ,dings1 wenn sie in ,bezug zu einem andern treten1 mit den ,grnden dieses letztern zusammen den ganzen ,grund ausmachen1 aus welchem die ,wirkung als eine als seiend gesetzte ,folge hervorgeht4 ,auf dieselbe ,weise pflegt das ,hervorgehen des ,schlusatzes mit dem ,zusammenkommen zweier ,prmissen nach ,aufhebung des terminus medius dargestellt zu werden4 ,es ist eine ,uebertragung logisch-syllogistischer ,verhltnisse auf das ,causalverhltni zwischen wirklichen ,dingen1 wie sie schon in der ,methode der ,beziehungen erscheint4 ,auch ist ber die ,richtigkeit der ,sache kein ,zweifel1 so lange man ,prmissen und ,schlusatz als ,stze an sich betrachtet1 abgesehen1 ob sie jemand denke und ausspreche oder nicht4 ,wrden aber die ,prmissen als wirkliche ,gedanken1 und der ,schlusatz gleichfalls als wirkliches ,urtheil irgend eines ,individuums angesehen1 dann tritt zu dem ,verhltni des ,grundes zur ,folge1 das schon zwischen den ,stzen selbst1 wie sie ihrer ,natur nach sind1 statt hat1 noch jenes zwischen ,ursache und ,wirkung hinzu4 ,dann sind es nicht die ,prmissen allein1 dann ist es das ,denken derselben1 die ,thtigkeit1 das ,wirkende des ,denkenden1 welches hinzukommt1 um das wirkliche ,denken des ,schlusatzes hervorzubringen4 ,wirkliches kann nur durch ,wirkliches1 und zwar nur durch das ,wirken des ,wirklichen erzeugt werden4 ,davon knnen uns sehr alltgliche ,erfahrungen berweisen4 ,ein ,brief1 der geschrieben werden soll1 wird wenn auch ,papier1 ,feder1 ,gedanken u4 s4 w4 vorhanden sind1 gewi nicht fertig1 wenn man nicht schreibt4 ,damit steht der ,satz3 da sobald alle ,theilursachen vorhanden seien1 auch die ,wirkung vorhanden sein msse1 keineswegs im ,widerspruch1 er dient vielmehr zur ,besttigung4 ,auch die ,thtigkeit1 das ,wirken selbst ist eine von den ,theilursachen1 welche die ,ursache erst vollstndig machen4 ,uebersieht man dies1 so kommt das wieder nur daher1 da ,grnde und ,folgen mit ,ursachen und ,wirkungen verwechselt werden4 ,grnde bedrfen keiner ,thtigkeit1 um sobald sie da sind1 auch das ,dasein der ,folge hervorzubringen2 sie sind ja bloe ,stze1 nichts ,wirkliches1 und das ,verhltni zwischen ihnen und ihren ,folgen geht nicht deren wirkliches ,vorhandensein oder ,nicht-wirklich-,vorhandensein an1 sondern einzig und allein ihre ,wahrheit oder ,falschheit4 ,sobald der ,satz3 ,zweimal zwei ist vier1 wahr ist1 ist auch der ,satz3 ,zweimal vier ist acht1 wahr1 und der ,satz3 ,zweimal zwei ist fnf1 ist falsch4 ,bedient man sich aber doch hufig des ,ausdruckes1 der ,satz ,a enthalte den ,grund von der ,existenz des 7wirklichen7 ,dinges ,b1 so bedeutet dies nach solcher ,auslegungsweise nichts anderes als3 ,sobald der ,satz3 ,a ist1 wahr ist1 ist auch der ,satz3 ,b ist1 wahr4 ,abermal also begrnden diese ,stze nur die ,wahrheit gewisser anderer ,stze1 nicht aber das ,dasein1 die ,wirklichkeit gewisser ,dinge4 ,die ,wirklichkeit solcher existirenden ,dinge1 die berhaupt einen ,grund ihrer ,wirklichkeit haben1 kann nur in der ,existenz anderer begrndet sein1 und zwar nur in deren ,wirksamkeit1 denn ohne eine solche zu besitzen1 verdienten sie nicht wirkliche ,dinge zu heien4 ,er fhrt fort3 ,ursache und ,wirkung ist gar kein ,gegensatz4 ,ursache ist das ,ding1 wie es vor dem ,zusammenkommen mit der andern ,ursache1 welche jedoch zu demselben hinzupostulirt werden mu1 vorhanden war4 ,wirkung ist der ,eintritt in den ,proce und dieser selbst1 also ein ,geschehen4 ,scheint sich dies nicht selbst zu widersprechen8 ,ist das ,ding schon ,ursache vor dem ,hinzukommen des anderen1 so bedarf es dieses zweiten gar nicht mehr1 denn dann ist es sich selbst genug1 die ,wirkung zu erzeugen4 ,bedarf es dagegen dieser ,ergnzung1 dann ist es wenigstens noch nicht die ganze1 sondern hchstens eine ,theilursache4 ,dies um so mehr1 da es keinem ,dinge wesentlich ist1 ,ursache zu sein1 da es vielmehr dann erst ,ursache wird1 wenn es zu wirken anfngt1 und es zu sein aufhrt1 sobald sein ,wirken ein ,ende nimmt4 ,eine unthtige ,ursache1 ein ,ding1 das ,ursache wre und nicht wirkte1 ist ein logisches ,unding4 ,nicht der ,mensch ,a an und fr sich1 sondern insofern er schreibt1 thtig ist1 ist die ,ursache dieses ,briefes4 ,damit soll noch ganz und gar nichts ber die ,art und ,weise dieses ,wirkens ausgesagt1 sondern nur anschaulich werden1 da ein wirkliches ,ding ohne zu wirken auf keine ,weise ,ursache eines andern wirklichen ,dinges werden knne1 weil es eben erst ,ursache dadurch wird1 da es zu wirken beginnt und fortfhrt4 ,der ,verf4 tadelt aber sogar ,herbart1 den ,erfinder der ruhenden ,causalitt1 da er diese nicht consequent genug festgehalten und die ,substanzen als thtige1 sich selbst erhaltende ,wesen begriffen habe1 was allerdings noch zweifelhaft ist1 wenn es aber sich so verhielte1 als einer der dankenswerthesten und fruchtbarsten ,stze dieses tiefsinnigen ,geistes mte anerkannt werden4 ,denn da wir unsererseits nicht zu jenen gehren1 welche in der dialectischen ,bewegung des ,begriffs1 in der ,entuerung der logischen ,idee1 in der ,uebersetzung der ,bedingungen in die ,sache und dieser in jene als in die ,seite der ,existenz7#aae71 in dem ,umschlagen der ,begriffe in ihr ,gegentheil so wenig wie in einer unendlichen ,sichaufsichselbstbeziehung des ,absoluten ,ersatz finden fr eine wirkliche und reale ,thtigkeit wirklicher und realer ,wesen3 so knnen wir uns auch nicht leicht des ,gedankens einer stattfindenden selbstthtigen ,wirksamkeit der ,realen nach innen oder nach auen entschlagen1 um an deren ,stelle logische1 zwischen ,stzen an sich ausschlielich geltende ,schluformen auf das ,wirkliche zu bertragen und darin einzig wiederzufinden4 ,vielmehr dnkt uns dies eine neuerlich sehr hufig und nachtheilig gewordene ,verwechslung zwischen ,gegenstand und ,begriff1 ,sache und ,vorstellung1 einem ,wirklichen und einem bloen ,etwas an sich4 ,haben wir nicht bei jeder ,vorstellung in unsrem ,denken wenigstens dreierlei zu unterscheiden3 ,die gedachte ,vorstellung2 den ,stoff dieser ,vorstellung1 abgesehen von ihrem ,gedachtwerden1 somit an sich betrachtet2 und den ,umstand1 ob dieser ,vorstellung ein wirklicher ,gegenstand entspricht1 den letzten nicht so1 da dessen ,eigenschaften zugleich ,eigenschaften der ,vorstellung1 seine ,merkmale zugleich ,bestandtheile der letztern sein mten1 sondern einzig1 ob es einen wirklichen ,gegenstand gibt1 welcher durch diese ,vorstellung vorgestellt wird1 auf welchen sie sich bezieht8 ,gewi sind ,gegenstand und ,vorstellung desselben keineswegs identisch4 ,was daher vom ,gegenstande gilt1 mu nicht von der ,vorstellung1 was von dieser1 nicht umgekehrt vom ,gegenstande gelten4 ,dem ,etwas berhaupt knnen ,eigenschaften zukommen1 die dem wirklichen ,etwas fremd sind4 ,wenn unter jenem1 sobald es wahre ,stze an sich sind1 das ,verhltni von ,grund und ,folge herrscht1 kann unter wirklichen ,etwassen nur das ,verhltni der ,ursache und ,wirkung stattfinden4 ,da man beide so leicht verwechselt1 hat seinen ,grund zum ,theil darin1 da wir so wenig genau zu sprechen gewohnt sind1 da wir hufig von ,wirkungen sprechen1 wo wir nur von ,grnden oder ,folgen1 bloen ,stzen sprechen sollten4 ,sobald dies ,verhltni von ,grund und ,folge zwischen zwei ,stzen an sich1 die beide eine ,existenz aussagen1 vorhanden ist1 verhalten sich die beiden ,dinge1 deren ,existenz in denselben ausgesagt wird1 wie ,ursache und ,wirkung4 ,da ferner der eine dieser ,stze nicht ohne den andern wahr sein kann1 oder3 sobald der eine wahr ist1 es auch der andere sein mu1 so ist auch die darin ausgesagte ,existenz dieser beiden ,dinge im ,causalverhltni gleichzeitig2 somit ,ursache und ,wirkung gleichzeitig4 ,obgleich also beide ,verhltnisse3 zwischen den ,dingen jenes der ,ursache und ,wirkung1 zwischen den ,stzen1 die die ,existenz dieser ,dinge aussprechen1 jenes des ,grundes und der ,folge zu gleicher ,zeit stattfinden1 sind sie doch nicht ein und dasselbe4 ,da dem so ist1 kann uns zur ,genge wieder ein sehr nahe liegendes ,beispiel lehren4 ,unsere ,erkenntnigrnde weichen hufig von den wahren ,ursachen sehr ab1 ja sind zuweilen gerade verkehrt4 ,so pflegen wir zu sagen3 ,wenn das ,barometer steigt1 so wird es schn ,wetter1 wo das letztere als ,folge des erstern erkannt wird1 da es doch der ,grund desselben ist4 ,richtig mu also der ,satz so lauten3 ,wenn das ,wetter schn wird1 so steigt das ,quecksilber2 und hier ist abermals das wirkliche ,zunehmen des ,luftdrucks ,ursache1 das wirkliche ,steigen des ,barometers ,wirkung4 ,nicht aber ist der ,satz3 ,wenn der ,luftdruck sich vermehrt1 ,grund des wirklichen ,steigens des ,barometers1 noch umgekehrt der ,satz3 so steigt das ,barometer1 ,folge des wirklichen ,steigens des ,luftdrucks1 weil ,stze und ,wirklichkeiten einander ganz heterogen1 und weder diese durch jene1 noch jene durch diese hervorzubringen sind4 7#aae7 ,encyklop4 ,hegel's1 her4 v4 ,henning4 ,i4 ,s4 #cjf4 ,dies ist aber keineswegs so zu verstehen1 als ob der ,inhalt der ,stze an sich und ihre ,verhltnisse zu einander als ,grnde und ,folgen fr das ,dasein1 die ,anordnung1 das ,geschehen1 in der wirklichen ,welt gleichgiltig wren2 sie sind im ,gegentheil von der entschiedensten und folgenreichsten ,wichtigkeit fr dieselbe1 weil sie als ,stze an sich nicht nur den ,stoff aller mechanischen ,naturgesetze1 sondern auch den objectiven ,stoff aller ,gedanken1 ,urtheile und ,entschlieungen enthalten1 die durch ihre ,wirklichkeit im ,gemthe denkender und willensfhiger ,wesen auf 7deren7 ,handlungen und ,einwirkungen sowohl auf sich selbst als auf die ,auenwelt entscheidenden ,einflu ben4 ,was als ,satz an sich vorhanden1 auerhalb aller ,existenz1 nur eine ,verknpfung wie ,grund oder ,folge besitzen kann1 vermag als gedachter ,satz1 als wirklicher ,gedanke eines ,wirklichen schon auf ,wirkliches zu wirken und ,wirkliches hervorzubringen1 d4 i4 ein wahres ,verhltni zwischen ,ursache und ,wirkung zu begrnden4 ,um ein altes ,wort fr einen neuen ,begriff zu gebrauchen1 man knnte1 wenn unter mundus der ,inbegriff alles endlichen ,wirklichen1 des substantiellen und accidentiellen1 also auch alles wirkliche ,geschehen begriffen wrde1 die ,gesammtheit aller derjenigen ,wahrheiten1 die etwas ,seiendes ausdrcken1 sammt ihren objectiven ,grnden und ,folgen den mundus idealis nennen1 weil nichts sein und nichts geschehen kann1 dessen ,dasein oder ,geschehen nicht in einem ,satze ausgesprochen werden knnte4 ,der ,stoff dieses ,satzes1 den vielleicht noch ,niemand ausgesprochen1 vielleicht nicht einmal gedacht hat1 wie ,niemand jenen des ,copernicus dachte1 ungeachtet er bestand1 ehe dieser ihn ausgesprochen1 wre ein ,satz an sich1 und insofern dieser ,satz etwas aussprche1 was immer oder einstens wirklich ist und geschieht1 eine ,wahrheit an sich4 ,inde hier knnte man ,anstand nehmen4 ,unter den ,stzen an sich dieses mundus idealis wrden zum ,theil solche sich befinden1 die sich auf zu aller ,zeit existirende wirkliche ,dinge beziehen1 zum ,theil solche1 die von in der ,zeit entstehenden und vergehenden1 mit einem ,wort vernderlichen ,dingen etwas aussagen4 ,von der ,art der ,erstern sind offenbar alle solche ,stze1 die reinbegriffliche ,allgemeingiltigkeit haben1 z4 ,b4 von der ,existenz wirklicher ,dinge berhaupt1 von der ,existenz einfacher ,wesen u4 dgl4 ,zu den letztern gehren alle solche1 die eine ,erfahrungswahrheit aussprechen1 deren ,subjectsvorstellungen solche sind1 die sich auf individuelle ,gegenstnde beziehen1 also ,anschauungen oder gemischte ,begriffe4 ,da ,gegenstnde letzterer ,art in der ,zeit entstehen und vergehen1 so hat es den ,anschein1 als ob der ,satz an sich 7im mundus idealis71 der sich auf diesen ,gegenstand eben bezieht1 z4 ,b4 das ,dasein dieses ,baumes aussagt1 zu gewisser ,zeit1 nmlich wenn der ,baum wirklich existirt1 wahr1 zu einer andern1 wo dies nicht der ,fall1 falsch wrde1 da er sich daher verndere1 was wir von einem ,etwas1 das selbst keine ,existenz hat und auer aller ,zeit ist1 wie ein ,satz an sich1 nicht glauben zugeben zu knnen4 ,eine kleine ,vernderung in der ,natur des ,satzes an sich berhebt uns dieser ,schwierigkeit4 ,stze1 die sich auf ,gegenstnde beziehen1 welche zu gewisser ,zeit existiren oder geschehen1 zu anderer nicht1 nehmen1 um in ihrer ,wahrheit oder ,falschheit keine ,vernderung zu erleiden1 die ,zeitbestimmung mit in die ,subjectvorstellung auf4 ,der ,satz3 der ,baum blht1 ist so wie er da ausgesprochen wird1 weder wahr noch falsch1 denn dem ,baum ist es weder eigenthmlich1 immer zu blhen1 noch immer nicht zu blhen4 ,wenn dagegen der ,satz lautet3 der ,baum in diesem ,augenblicke blht1 kann er nur ,eines von beiden1 entweder wahr oder falsch sein1 je nachdem der ,baum in diesem ,augenblicke wirklich blht oder nicht4 ,blht er daher in dem ,augenblick t wirklich1 so ist auch der ,satz an sich3 der ,baum im ,augenblick t blht1 immer wahr gewesen1 und es nicht erst geworden in dem ,augenblick1 da der ,baum wirklich zu blhen anfing1 erleidet daher keine ,vernderung4 ,warum die ,zeitbestimmung sich nur in ,erfahrungsstzen findet1 ergibt sich daraus1 weil nur diese etwas von vernderlichen ,gegenstnden aussagen und nur bei solchen eine ,zeitbestimmung als ,bedingung1 unter welcher allein eine ,vernderung mglich ist1 ins ,mitleiden gezogen wird4 ,reine ,begriffsstze1 z4 ,b4 die ,summe aller ,winkel im ,dreiecke ist gleich zwei ,rechten1 enthalten keine ,zeitbestimmung1 weil an ihrem ,gegenstande keine ,vernderung vorgehen kann4 ,stze dieser ,art sind daher zu aller ,zeit wahr1 oder wie man allein richtig sagen mu1 ihre ,wahrheit ist auer aller ,zeitbestimmung4 ,bei ,leibnitz erscheint1 wie wir gesehen haben1 die ,annahme eines mundus idealis als ,vorbild der wirklichen ,welt im ,geiste ,gottes1 aber er betrachtete die allgemeinen und die ,erfahrungswahrheiten nicht an sich und unabhngig von ihrem ,gedachtwerden bestehend1 sondern einzig1 insofern sie in ,gott selbst als wirkliche ,ideen und ,gedanken ,ursachen der wirklichen ,welt werden4 ,es ist aber jetzt wohl hinlnglich klar1 da dieselben1 auch abgesehen von ihrer ,wirklichkeit als gedachte ,wahrheiten1 einzig den ,beschaffenheiten ihres an sich seienden ,stoffes nach untersucht werden knnen4 ,eben so leicht einzusehen drfte es sein1 da eben diese ,stze1 mgen sie nun allgemeine und nothwendige ,wahrheiten1 ,gesetze u4 s4 w4 heien1 nichts ,wirkliches hervorzubringen im ,stande sind1 sondern da dies nur die ,auffassungen derselben in den ,gemthern wirklicher ,wesen1 die als solche selbst etwas ,wirkliches sind1 vermgen1 indem sie dem denkenden ,wesen als ,bestimmungs- oder ,abhaltungsgrnde1 als ,richtschnur oder ,hilfsmittel fr sein ,handeln und ,denken dienen4 ,es ist ganz unmglich1 da nur an sich seiende ,gesetze ohne ,dazwischenkunft einer wirklichen ,persnlichkeit die wirkliche ,welt aus sich hervorgehen machen1 so wie es unmglich ist1 da ein ,nichtwirkliches ein ,wirkliches erzeuge4 ,allein dies ist nicht des ,verf4 ,ansicht1 der zwar ebenfalls eine ideale ,welt von ,gesetzen annimmt1 nach welchen sich der ,schein ordnet und zusammenfaltet1 um den ,schein der ,substantialitt hervorzubringen1 der aber diesem ,geschehen zugleich die allein wahre ,realitt zuschreibt4 ,die ,apodikticitt des ,daseins kommt allein dem ,sein-,sollenden1 dem ,guten zu 444 daher mu ,alles1 was wirklich sein soll1 in einer ,zweckbeziehung enthalten sein1 und 444 das ,verhltni zwischen unerflltem1 erflltem ,zweck und ,mittel ist das ,gesetz all' dieses ,zusammenhanges4 ,diese ,zweckbeziehung ist aber keine uerliche1 etwa auf ein zwecksetzendes ,wesen1 sondern eine den ,dingen selbst immanente1 sich in sich und durch sich selbst vollendende4 ,die ,gesetze im ,innern der ,dinge1 welche den ,schein zusammenhalten1 und zu einem scheinbar ,seienden machen1 bringen durch eigene ,kraft das ,wirkliche hervor1 indem sie in der eigenthmlichen ,inhaltsbestimmtheit der ,dinge ,theile eines ,grundes bilden1 welche wenn sie mit andern ,theilen desselben1 die von andern ,dingen als ,vehikel ihrer ,wirklichkeit getragen werden1 zusammenkommen1 den ganzen ,grund ausmachen1 aus dessen einzelnen ,bestimmungen durch wechselseitiges ,aufheben und ,verlschen oder anderweitige durch das ,zusammenkommen neubegrndete ,verhltnisse ein ,resultat als verwirklichte ,folge hervorgeht4 ,damit aber1 wie dies bei ruhender ,causalitt die ,folge sein mte1 nicht alle ,wirkungen ein fr allemal gleichzeitig erfolgen1 und nicht aller ,grund zur weitern ,fortentwicklung hinwegfalle1 damit sich also die ruhende ,causalitt in eine bewegte verwandle1 bedient sich der ,verfasser kosmologischer ,formen als der ,bedingungen1 unter welchen ,dinge1 welche vorher gegen den ,causalzusammenhang gleichgiltig waren1 erst wirklich in denselben eintreten4 ,welche ,dinge mittels derselben in die ,erscheinung treten1 dies zu entscheiden ist ,sache der ,zwecke als der treibenden und bewegenden ,macht6 ,gesetze also sind das eigentliche ,thtige4 ,wie dies mglich sei8 wie ,gesetze1 die im ,grunde nichts ,anderes sind als ,stze1 ,bewegung1 ,thtigkeit1 ,realitt besitzen1 wie ihnen diese sogar ausschlielich beigelegt werden knnen1 wenn es doch klar zu sein scheint1 da nicht das ,gesetz1 sondern das ,ding nach dem ,gesetze allein sich fortzuentwickeln1 zu bewegen und thtig zu sein vermge3 darber mu man von ,denen keine weitere ,erklrung fordern1 die nun einmal gleich uns das abstracte ,denken 7soll heien die ,wahrheiten an sich7 nicht als ein sich ,bewegendes und dialektisch sich ,entwickelndes zu begreifen im ,stande sind1 und welche wie wir die ,denkthtigkeit der ,individuen von dem ,stoffe des ,denkens3 den ,stzen1 ,vorstellungen und ,begriffen an sich1 die in diesem nur aufgefat werden1 streng unterschieden wissen wollen4 ,eben darum vermgen wir uns die ,zweckbeziehung nicht anders denn als eine von einem vernnftigen ,wesen gesetzte1 keineswegs als eine diesem immanente und unbewut treibende ,macht zu denken4 ,allerdings entsteht nicht jedes ,wirken nur eben durch ,erkenntni4 ,der ,stein z4 ,b4 wirkt1 indem er den ,pflanzenkeim des unter ihm liegenden ,samenkorns niederhlt1 auch wenn ,niemand die ,wahrheiten1 welche dies ,causalverhltni aussprechen1 denkt und erkennt4 ,umgekehrt gibt es nicht minder selbst falsche ,stze1 welche durch die ,auffassung in das ,gemth eines denkenden ,wesens ,wirkungen haben4 ,ein ,zweck aber1 also ein ,satz1 gewinnt nur dadurch ,wirklichkeit1 da er von irgend einem ,wirklichen gedacht oder gesetzt wird1 und nur als ,wirkliches vermag er auch wieder ,wirklichem das ,dasein zu geben4 ,dieser ,satz1 auf den wir berall zurckkommen1 ist der hier eigentlich entscheidende4 ,ist er richtig1 so kann berhaupt in keinem ,system ein wirkliches ,geschehen zugelassen werden1 wo es nicht wirkliche ,reale gibt1 und zwar solche1 die diesen ,namen verdienen1 die des wechselseitigen ,einwirkens auf einander fhig sind4 ,einen ,beweis dazu liefert das ,vorliegende4 ,fr den ,verf4 besteht das wahre eigentliche ,geschehen in der ,beziehung des ,erscheinenden auf sein ,inneres1 d4 h4 auf das ,gesetz1 welches den erscheinenden ,schein zusammenhlt4 ,das ,seinsollende1 welches allein ,apodikticitt des ,daseins hat1 erhlt sich durch diese gegen jede ,vernderung seiner ,lage als ,strung4 ,die ,voraussetzung der ,apodikticitt des ,daseins haben wir zu machen1 aber wir drfen nicht die ,selbsterhaltung auf einfache ,wesen mit unvernderlicher ,qualitt 7welche diese immer sein mag7 ausdehnen4 ,die ,qualitt mu1 um gestrt werden zu knnen1 zu dem ,seinsollenden1 dem ,guten1 welches das allein wahre ,seiende ist7#aaf71 gehren4 ,wo eine ,erscheinung sich organisch zusammengefgt hat1 wird sie als ein ideales ,wesen1 das eine ,apodikticitt seines ,daseins in der ,reihe anderer geniet1 sich erhalten gegen die ,strungen seiner kosmologischen ,grundlage durch andere4 ,die mechanische ,rckwirkung1 die sie vermge dieser ,basis gegen den ,ansto ausbt1 gehrt dem scheinbaren ,geschehen und wird nicht von ihr hervorgebracht1 sondern von den ,massen1 die nach mechanischen ,grnden sich verhalten1 wie sie auch in zuflligen ,gebilden sich verhalten wrden4 ,aber gegen die ,strung seiner idealen ,natur1 die der ,vernderung seiner kosmologischen ,grundlage unterliegen wrde1 leistet es ,widerstand1 indem es sich als seinsollendes ,wesen gegen die ,macht der eindringenden ,bewegung erhlt4 ,es setzt daher die ,umwandlung seiner mechanischen ,verhltnisse als ideale ,accidenzen in sich1 dem ,idealen1 und wirft sie eben so sehr aus sich als ein ,fremdes hinaus1 als es ihnen erst die ideale ,qualitt zuertheilt1 die sie zeigen4 ,die ,geschichte dieses ,widerstandes1 den die idealen ,wesen vermge ihrer mechanischen ,grundlage sich einander leisten1 indem sie jedes das andere unter einer von ihnen selbst gesetzten idealen ,form von sich abstoen1 ist das wahre eigentliche ,geschehen und in ihm erst thut sich der ,schauplatz aller ,erscheinung auf4 ,jedes hat seine ,erscheinung in dem andern2 dadurch da es von dem ,andern1 auf das es einwirkt1 vermittels der in diesem hervorgebrachten ,vernderungen gemessen1 und als ,fremdes1 dem idealen ,sinne des ,angegriffenen nicht ,zukommendes aus ihm herausgeworfen wird1 erlangt es die ideale ,qualitt1 die es zur wahren ,erscheinung macht4 ,die ,natur bringt so als ihren ,gipfel nothwendig die ,empfindung hervor2 erst in ihr kommt die schweigende unsichtbare ,welt der kosmologischen ,dinge zur wahrhaften ,erscheinung und die ,qualitt der ,sinne1 der ,glanz1 der ,klang1 der ,druck und die ,wrme bilden mit den ,gefhlen der ,lust und ,unlust diejenige ,grundlage des idealen ,geschehens1 zu der sich der todte und erscheinungslose ,zusammenhang des ,kosmologischen erhebt4 ,die sinnlichen ,qualitten sind das ,material1 dessen ,combination und ,entwicklung in sich als der ,schein des idealen ,geschehens das eigentliche ,erscheinen bildet4 ,dieses ist nicht1 so lang die ,wellen des mechanischen ,geschehens sich nicht bis an die ,schwellen des idealen ,wesens fortsetzen1 das die ,strung seiner eigenen mechanischen ,basis in ,gestalt jener ,qualitten auf idealem ,gebiete von sich abstt 444 ,klingen des ,schalles und ,glnzen des ,lichtes treten 7daher7 mit einem neuen ,anfang des ,geschehens auf idealem ,gebiet hervor1 indem das ideale ,wesen in ihnen seine eigene ,strung empfindet1 und an ihr das ,wesen der uern ,ursachen mit4 ,diese innere ,welt der qualitativen ,erscheinung ist eben deshalb nur da mglich1 wo ein ideales ,wesen vorhanden ist1 welches organische ,formen zu der gesetzmigen ,grundlage eines ,begriffs verbindend1 die uere ,einwirkung als ,strung dieses ,begriffs empfinden kann4 ,wo ,massen oder zufllige ,gebilde in ,conflict mit einander gerathen1 da wird das ,geschehen zwischen ihnen1 die keinen ,begriff der idealen ,welt zu vertreten und zu vertheidigen haben1 nur ein kosmologisches bleiben1 das nicht in ihnen1 sondern in einem ,dritten zur ,erscheinung kommt4 7#aaf7 ,vgl4 ,weie ber ,lotze3 ,fichte's ,zeitschrift4 ,,ix4 #h4 ,s4 #bfj4 ,die idealen ,wesen sind sonach die unerllichen ,bedingungen qualitativer ,erscheinung und wirklichen ,geschehens4 ,ihre ,beschaffenheit ist demnach entscheidend fr die ,art und ,weise1 wie wir das wirkliche ,geschehen zu denken haben4 ,welche ,vorstellung drfen wir uns nun von denselben machen8 ,sie sind bloe ,phantasiegeschpfe6 ,denn da die ,qualitt der ,empfindung nicht ein ,attribut des mechanischen ,processes ist1 der sie erregt1 sondern die ,folge aus ihm und einer andern ,prmisse1 welche aus der ,natur des idealen ,wesens fliet1 so mssen wir der ,phantasie gestatten1 ber die ,grenzen unserer ,sinnlichkeit hinauszuschweifen und ideale ,wesen zu denken1 welche die gleichen einwirkenden ,krfte in mannigfaltige verschiedene ,formen der ,empfindung projiciren4 ,wenn wir auf diese ,weise das ideale ,wesen1 das wir nach ,seite #bgc in dem ,bestreben1 die ,beziehungen1 welche die ,ontologie zwischen den ,seienden bietet1 aufzusuchen1 eben selbst gewesen sind1 wenn wir sonach unsere eigene ,existenz in ein bloes ,gebild der ,phantasie sich verflchtigen sehen1 drfen wir da nicht billig frchten1 den ,boden der ,metaphysik unter den ,fen verloren zu haben8 ,stehen wir nicht hier auf dem ,punkte1 statt der monadistischen ,vielheit specifisch verschiedener ,realen nur eine ,mehrheit unter sich verschiedener ,gesetze vor uns zu haben1 denen unmittelbare ,bedeutung fr das ,wirkliche ohne ,dazwischenkunft einer denkenden und handelnden ,persnlichkeit nur dann mit einigem ,rechte zugestanden werden kann1 wenn man ihr als lebendiger ,genesis oder dialektisch sich fortbewegender ,idee etwa ein ursprngliches wirkliches1 mit dem ,denken identisches ,sein zusprche1 wogegen sich aber der ,verf4 selbst entschieden ausspricht4 ,er will sie ausdrcklich als bloe 7an sich seiende7 ,gesetze angesehen wissen1 nach deren innerer ,nothwendigkeit sich der ,schein so ordnet1 da der ,schein der ,substantialitt1 der ,thtigkeit und der sinnlichen ,qualitt entsteht4 ,ist es aber nicht wahr1 da sobald alle realen ,grundlagen auer den ,gesetzen sich in ,phantasiegeschpfe auflsen1 auch ,dasjenige fehlt1 welchem der ,schein berhaupt erscheinen1 und das selbst nicht wieder weder ein ,zweck noch ein ,gesetz sein kann8 ,ein ,solches1 welchem der ,schein erscheint1 ist zum wenigsten der ,denker selbst4 ,wenn aber auch ,dieser nur ein ,phantasiegeschpf ist1 verliert dann die ,existenz des ,scheines berhaupt nicht allen ,halt8 ,kann ,etwas erscheinen1 wo ,niemand ist1 dem es erscheinen kann8 ,ja kann berhaupt nur etwas erscheinen1 wo ,nichts vorhanden ist1 an welchem es erscheinen kann8 ,fallen aber1 sobald derjenige fehlt1 welchem der ,schein erscheint1 nicht auch alle die ,grnde hinweg1 welche die ,anordnung dieses ,scheins nach ethischen ,principien1 und metaphysischen ,kategorien zur ,folge haben8 ,ja sogar die ,reflexion ber dieselben ist unmglich1 wenn kein ihrer fhiges ,wesen vorhanden ist4 ,inde dies wrde uns in eine ,kritik des ganzen ,standpunktes des ,verf4 verwickeln1 wo wir nur ein einzelnes ,princip des ,geschehens hervorzuheben uns vorgenommen haben4 ,dieses ist in der ,that von der ,art1 da es uns gestaltet1 den ,gang der ,untersuchung wenigstens dem ,wortlaut nach zu seinem ,anfangspunkt zurckzubiegen4 ,wir gingen von einer prstabilirten ,harmonie aus und stehen wieder bei einer solchen1 wenn sie auch mit der erstern wenig mehr als den ,namen gemein hat4 ,die erstere nimmt unvernderliche1 den ,realen von ,gott eingepflanzte ,gesetze 7insitae leges7 an1 nach welchen sich der ,ablauf der ,vernderungen in denselben immanent entwickelt2 die zweite betrachtet das sogenannte ,reale selbst nur als die scheinbare ,hlle des immanenten ,gesetzes1 das ohne von einer ,persnlichkeit eingepflanzt worden zu sein1 sich seiner eigenen innern bewegenden ,natur nach vollstndig erfllt4 ,die ,vernderungen in den ,monaden stimmen nach dem ,willen der vollkommensten ,persnlichkeit1 der ,choix du meilleur miteinander berein3 das wirkliche ,geschehen harmonirt bei ,lotze mit der vorstellenden ,empfindung vermge der ,natur der innern ,qualitt der letztern und des ,zusammenhangs1 welcher unter den idealen ,gesetzen herrscht1 welche das ,wesen des ,scheins ausmachen4 ,das ,uebergehen allgemeiner ,gesetze und ,essenzen in die ,wirklichkeit hngt nach ,leibnitz vom ,verstande und ,willen der ,gottheit ab1 welche das ,beste erkennt und das ,beste will3 nach ,lotze ist es der an und fr sich unbedingten ,werth oder ,unwerth habende oder nicht habende ,inhalt der ,gesetze1 von welchen einzig1 mit ,ausschlu aller nach ihnen handelnden oder setzenden ,persnlichkeit1 ihr ,uebergang in die ,wirklichkeit abhngt4 ,lotze's ,teleologie ist eine immanente1 ,leibnitz' und auch ,herbart's eine uerliche4 ,diese setzt eine ,persnlichkeit gegenber dem vorhandenen geschaffenen ,stoffe1 welche den ,zweck denkt und sich des ,stoffes zu seiner ,realisirung bedient4 ,jene setzt die ,zwecke als solche absolut1 die durch den ,durchgang durch die ,erscheinungswelt sich selbst vollenden und zur erfllten ,realitt verwirklichen4 ,wenn wir daher 7wie der ,verf4 selbst es will7 die ,bewegung des ,gedankens als belebtes oder lebendes ,ding ausschlieen1 so bleibt uns nichts brig1 als zu sagen3 ,ein ,gesetz ist1 so lange es von keinem vernnftigen ,wesen gedacht wird1 nichts weiter als ein ,satz1 der an und fr sich gar keine ,wirkung hervorzubringen vermag3 gedacht und erkannt geht es in die ,wirklichkeit ber1 und vermag ,handlungen und ,thtigkeiten vernnftiger ,wesen so zu bestimmen1 da diese ihm entsprechende ,vernderungen an andern wirklichen ,dingen hervorbringen4 ,es aber an und fr sich als ,satz1 als nicht wirklich ,existirendes1 ,grund wirklicher ,dinge und wirklichen ,geschehens werden zu lassen1 das lt sich mit der eigenen ,behauptung des ,verf4 nicht vereinen3 ,nur ,wirkliches knne ,wirkliches erzeugen4 ,damit stnden wir am ,rande unserer ,untersuchungen auf gegebenem ,gebiete1 so weit sie den ,monadismus betreffen4 ,strenggenommen gehrte das letztere ,system nicht mehr hieher1 wenn es sich nicht auf die ,voraussetzung einer ,mehrheit idealer ,wesen als ,trger des ,scheines sttzte1 in denen man aber wenig ,verwandtschaft mit ,monaden und ,realen mehr erkennen mag4 ,eher lieen sie sich mit den vagen ,dingen an sich der kritischen ,philosophie vergleichen4 ,jedenfalls ist das wirkliche ,geschehen an ihnen eben so transcendent1 wie an den ,dingen an sich1 ,monaden und ,realen1 und die immanente ,zweckbeziehung durch das ,bedrfni zusammenhaltender ,einheit gegeben4 ,entscheidend fr die ,zulssigkeit der von dieser ,ansicht aufgestellten ,theorie des wirklichen ,geschehens ist die ,erkenntni der ,nichtidentitt der ,verhltnisse zwischen ,grund und ,folge1 und zwischen ,ursache und ,wirkung1 und der ,unmglichkeit jenes1 das nur unter ,stzen als ,nicht-,existirendes gilt1 auf die wirklichen ,dinge zu bertragen4 ,gegen ,drobisch sind es hauptschlich zwei ,einwendungen1 die uns der ,bercksichtigung werth schienen2 die eine3 da ,raum- und ,zeitbeziehungen in keinem ,fall mit unter die wirklichen oder uern ,beschaffenheiten der ,dinge gerechnet werden drfen2 die andere3 da auch in den uern ,beschaffenheiten1 ,beziehungen und ,verhltnissen wenigstens gewisser ,dinge kein ,wechsel vorfallen knne1 wenn nicht auch in deren innern ,eigenschaften ein solcher stattfindet1 den aber die ,annahme einfacher unvernderlicher ,qualitt nicht erlaubt4 ,die ,bedenken gegen die ,theorie der ,selbsterhaltungen lassen sich in kurzem auf vier zurckfhren3 a7 ,die ,selbsterhaltungen der ,realen sind vllig berflssig4 ,denn ist einmal absolut unmglich1 da ein ,reales auf was immer fr eine ,weise in dem andern ,vernderungen hervorbringe1 wozu hat dieses nthig1 sich gegen jenes selbstzuerhalten8 b7 ,scheint aber dieser ,einwurf die ,selbsterhaltung mit einer ,thtigkeit der ,realen selbst1 was sie nicht sein soll1 zu verwechseln1 und ist nur diese absolute ,unmglichkeit ,strungen zu erleiden1 selbst die ,selbsterhaltung1 so ist im ,grund jede ,selbsterhaltung nichts weiter1 als ein specieller ,folgesatz aus dem allgemeinen ,satze3 ,es kann berhaupt keine ,strung stattfinden1 also berhaupt nichts anders als ein ,satz1 der keine reale ,bedeutung hat1 von der ,form3 ,a ist ,a4 c7 ,daher ist auch von keinem ,wechsel1 keiner ,vernderung der ,realen bei diesem ,geschehen die ,rede1 ungeachtet selbst ,lotze gesteht3 ein wahres ,geschehen sei nur dasjenige zu nennen1 welches zum ,ende ein qualitativ ,anderes als zum ,anfangspunkte hat4 ,die ,selbsterhaltung dagegen ist ein fortwhrendes ,sichselbstgleichbleiben des ,realen2 es tritt mehrmals in das ,verhltni1 sich ndern zu sollen2 aber die vorhandene ,unmglichkeit schneidet allen ,wechsel ein fr allemal ab4 ,ob es diese ,strung1 die es einmal durchaus nicht erleiden kann1 nicht durch ,c1 nicht durch ,d1 nicht durch ,e erleidet1 kann dem ,a an sich genommen hchst gleichgiltig sein4 ,will man aber diesen ,umstand als modificirend fr die ,selbsterhaltungen und die letztern wirklich als verschiedene innere ,zustnde im ,realen 7nach ,strmpell7 ansehen1 so d7 frgt es sich neuerdings1 wie sich eine solche ,vielheit wirklicher ,zustnde mit der streng einfachen ,qualitt der ,seele in ,einklang bringen lasse8 ,hiezu kommt1 da uns die ,vielheit wirklicher ,zustnde in der ,seele in unserm eigenen ,bewutsein gegeben wird1 und auf diese ,weise sich zugleich als ein ,ding mit mehreren ,merkmalen und der ,vernderung unterworfen zeigt4 ,bei der prstabilirten ,harmonie ist die ,abwesenheit des wechselseitigen ,einwirkens am auffallendsten1 der ,mechanismus und ,fatalismus1 der dadurch in den ,lauf des ,geschehens im ,innern und ,aeuern der ,monaden gebracht wird1 am widersprechendsten mit der tglichen gelufigen ,erfahrung4 ,nachdem einmal die falsche ,vorstellung von physischer ,wirkung als ,uebergang von ,materie beseitigt1 und wenigstens die ,mglichkeit offen gelassen ist1 da die vollkommenste ,monade ihrerseits auf alle andern und im vollkommensten ,grade zu wirken im ,stand sei3 da ist in der ,that kein weiterer ,grund vorhanden1 die ,fhigkeit der uern ,wirksamkeit1 wenn auch in minderem ,grade1 den unvollkommneren ,monaden abzusprechen4 ,wie sie an denselben gedacht werden knne1 wollen wir im nchsten ,abschnitt zu zeigen versuchen4 #e4 ,die ,wechselwirkung4 ,fassen wir zusammen1 was wir aus der bisherigen ,betrachtung der ,meinung ,anderer fr unsre eigene ,ueberzeugung gewonnen haben1 so sind dies vornehmlich zwei ,stze3 der eine1 da sie sich smmtlich dahin vereinigen1 ein wahres und wirkliches ,geschehen der ,erfahrung gem voraussetzen zu mssen2 der andere1 da die ,annahme eines solchen1 sobald sich die ,realen nicht ganz passiv und unthtig gegen dasselbe verhalten1 mit ihrer besondern ,beschaffenheit1 ihrer ,impenetrabilitt oder ihrer streng einfachen ,qualitt1 die aber selbst fr sich nichts weniger als unwidersprechlich sind1 im ,widerspruch stehe4 ,zugleich ergab sich jedoch auch1 da jeder der fr diesen ,widerspruch vorgebrachten ,grnde auf irgend eine ,weise einem ,zweifel unterliege1 welcher nicht allein aus der ,ungewohnheit des ,resultats1 sondern in der ,that aus offenbaren ,widersprchen ihrer selbst oder aus ihrer mangelhaften ,beweisfhrung entspringt4 ,knnen uns weder die ,selbsterhaltungen in ihrer ursprnglichen noch in ihrer vernderten ,gestalt1 weder das ideale ,geschehen des teleologischen ,idealismus1 noch jenes der eigentlichen prstabilirten ,harmonie mit ihren ,grnden ,ueberzeugung abnthigen3 so gewinnt dagegen der erstgenannte ,satz immer mehr ,boden1 der auer der thatschlichen ,anerkennung auch noch die ,besttigung des gesunden ,menschenverstandes fr sich hat4 ,wenn wir am ,gewlbe des ,himmels nicht minder als in dem feinsten ,zellgewebe des ,pflanzenkeims beinahe ununterbrochen den ,ablauf von ,vernderungen wahrnehmen1 die wir nicht ohne ,ursache zu denken vermgen2 wenn diese ,ursache gleichwohl1 wollen wir nicht in dasselbe ,ding als causa sui die anfangslose ,reihe des absoluten ,werdens hineinlegen1 nicht im vernderten ,dinge selbst liegen kann2 wenn es uns die unnatrlichste ,ueberwindung kostet1 dies anscheinende ,resultat der freiesten wechselseitigen ,thtigkeit fr nichts anders als den indifferenten mechanischen ,ablauf blinder ,naturgesetze zu halten3 so drfen wir noch einen ,versuch machen1 dem strittigen ,problem eine ,annahme unterzuschieben1 welche ohne in ,widerspruch mit ,erfahrung oder reinen ,begriffserkenntnissen zu treten1 uns ber jene ,schwierigkeiten hinauszuheben verspricht4 ,diese ,mglichkeit ist bei ,leibnitz1 gerade wo man es am wenigsten vermuthen sollte1 in der ,that vorhanden1 und wir haben sogleich im ,eingang unsrer ,darstellung darauf hingewiesen7#aag74 ,es htte nur bei ihm gestanden1 durch einen hchst einfachen ,gedanken1 dem er berdies sehr nahe war1 die blendende1 aber trostlose ,hypothese der ,harmonie gegen lebendige thtige ,wechselwirkung einfacher ,wesen zu vertauschen3 durch einen ,gedanken1 der in seinem ,system einen ,grundsatz ausmachte und diesem ganz1 wie man sagen knnte1 das ,dasein gegeben hatte4 ,ob ihn die nachstehende ,darstellung auch nur in ,einigem zu ersetzen vermge1 wagen wir gegen uns selbst kaum zu behaupten1 und bergeben sie daher mit groer ,schchternheit und vollkommenem ,bewutsein ihrer ,mngel und der vielen erst noch auszumachenden ,schwierigkeiten dem prfenden ,urtheil4 7#aag7 ,secretan 7la philos4 de ,leibnitz1 ,genve #ahda7 ist anderer ,ansicht und meint1 die prstabilirte ,harmonie ergebe sich mit ,nothwendigkeit aus ,leibnitz' ,definition der ,substanz als eines das ,universum reprsentirenden ,wesens1 welches sonach nicht ohne ,reprsentirendes sein knne1 und sei daher vom brigen ,system unzertrennlich4 ,allein lag nicht die ,frage viel nher3 ,wodurch bewirkt denn das ,reprsentirte1 da es reprsentirt wird8 ,doch wohl dadurch1 da es auf das ,reprsentirende einwirkt1 seine eigene ,reprsentation in demselben hervorbringt8 ,durch die ,annahme einer solchen ,einwirkung wre aber die prstabilirte ,harmonie vermieden1 oder die ,harmonie zwischen den einfachen ,wesen selbst berhaupt erst begreiflich geworden4 ,da diese ,vermittlung nirgend anderswo als beim physischen ,einflu1 so lebhaft sich ,leibnitz gegen denselben aussprach1 zu finden sein werde1 ist leicht vorauszusehen4 ,leibnitz hatte ganz recht1 zu behaupten1 es gebe nur die drei genannten ,arten1 den ,causalittszusammenhang einfacher ,substanzen zu begreifen3 physischen ,einflu1 prstabilirte ,harmonie und ,occasionalismus4 ,er htte noch krzer sein und aussprechen knnen1 es gebe deren nicht mehr als zwei3 die ,substanzen wirkten entweder auf einander ein oder sie wirkten nicht4 ,occasionalismus und prstabilirte ,harmonie waren nur der ,erfahrung gemachte ,concessionen1 ,nothbrcken1 um die allzu weite ,kluft krglich auszufllen4 ,herbart verschmhte es1 sich einer solchen zu bedienen1 er blieb lieber bei dem ,satze stehen1 da die ,dinge berhaupt jeder ,vernderung ihrer ,qualitt unzugnglich seien4 ,der ,widerspruch mit der tglichen ,erfahrung kmmerte ihn hiebei nicht1 weil er das apriorische reine ,denken hher anschlug1 und die ,erfahrung ganz und gar in das ,gebiet des ,scheins zu verweisen vorzog1 eh' er einen ,schritt im ,denken thun wollte1 fr welchen er keine apriorische ,berechtigung1 gegen den er wohl gar ,grnde zu haben glaubte4 ,der physische ,einflu bleibt somit allein brig1 wenn das ,nichtwirken der ,substanzen ausgeschlossen wird und es handelt sich nur darum1 denselben richtig aufzufassen4 ,leibnitz nahm den ,begriff offenbar zu eng1 denn nach seiner ,erklrung knnten nur ,wesen1 welche ,ausdehnung haben1 also zusammengesetzt und folglich ,krper sind1 physisch auf einander einwirken4 ,nur von solchen knnen sich ,theile ablsen und nur solche knnen dergleichen in sich aufnehmen4 ,das ,wort physisch bildete einen strengen ,gegensatz gegen die ,einwirkung geistiger ,naturen auf einander1 wie sie in der ,erziehung1 im ,unterricht1 in der ,mittheilung statthat4 ,da es fr ihn keine andern1 als einfache und zwar geistige ,wesen gab1 so hatte er mit der ,verwerfung des materiellen ,einflusses vollkommen recht3 nur war damit die ,mglichkeit eines ,einflusses derselben auf einander berhaupt noch nicht verworfen4 ,sein ,argument betraf die einfachen ,substanzen eigentlich gar nicht1 sobald deren ,einwirkungen auf einander nur nicht materieller ,art waren2 ,wirkungen anderer ,art auf einander auszuben war ihnen dadurch keineswegs verwehrt4 ,da nun die ,erfahrung ,wirksamkeit der ,substanzen forderte1 so setzte er sich im ,grund in unnthigen ,widerspruch mit derselben1 wenn er ihr ,stattfinden dort bestritt1 wo seine ,grnde fr das ,gegentheil keine ,anwendung mehr fanden4 ,whrend er die endlichen ,substanzen der ,fhigkeit1 nach auen ,wirkungen was immer fr einer ,art hervorzubringen1 fr verlustig erklrte1 gab er diese ,fhigkeit an der unendlichen ,substanz unbedenklich zu4 ,er gestand daher1 da wenigstens die unendliche ,substanz die ,fhigkeit nach auen zu wirken1 und alle ,endlichen die ,fhigkeit von ihr ,einwirkungen zu empfangen1 in der ,that besitzen1 da sonach eine ,art der ,einwirkung zwischen rein einfachen ,wesen nicht nur mglich sei1 sondern wirklich bestehe1 welche nicht materieller ,natur sei4 ,von welcher ,art sie sei1 zu erforschen1 oder gar eine ,beschreibung davon zu liefern1 dnkte ihm so unausfhrbar1 da er sie der ,allmacht des hchsten ,wesens zuschob1 fr welches ,nichts unmglich sei4 ,wird man aber selbst der ,allmacht etwas zumuthen drfen1 was an sich unmglich ist8 schliet nicht schon die hchste ,heiligkeit ,gottes mehreres an sich ,mgliche von dem ,kreise seines ,wollens und ,handelns aus8 ,nicht mehr noch die wechselseitige ,beschrnkung1 welche seine neben einander bestehenden ,eigenschaften der ,allmacht und ,heiligkeit einander auflegen8 ,gibt es ferner1 wenn wir auch nicht den ,umstand1 da die ,gottheit keinen ,schmerz empfinden1 ,nichts vergessen knne u4 dgl4 als eine ,schranke derselben ansehen wollen1 gibt es nicht auch dann eine ,menge theoretischer ,begriffswahrheiten1 welche den ,umfang dessen1 was ,gott hervorbringen kann1 beschrnken1 weil sich bei nherer ,betrachtung zeigt1 da es etwas an sich selbst ,unmgliches1 oder dem ,wohle des ,ganzen doch gar nicht ,zusagendes wre1 z4 ,b4 ein ,krper mit sieben gleichen ebenen ,seitenflchen begrenzt u4 dgl4 ,ist aber eine ,einwirkung von ,seiten der ,urmonas auf die brigen nicht nur an sich mglich1 sondern auch wirklich1 so lt sich fragen1 warum diese ,fhigkeit1 nur in minder vollkommenem ,grade1 nicht auch den endlichen ,substanzen zukommen solle8 warum diese1 da es an sich mglich ist1 da sie ,wirkungen von auen empfangen1 weil sie ja dergleichen von der vollkommensten ,substanz empfangen1 nicht auch uern ,einflssen von gleichfalls endlichen ,substanzen ausgesetzt sein drften8 ,bentzen wir diesen ,umstand1 so sind wir der ,nothwendigkeit enthoben1 bei der prstabilirten ,harmonie unsre ,zuflucht zu suchen4 ,leibnitz gesteht einfache ,wesen zu1 welche ,krfte1 und zwar mehrere1 der ,vernderung1 ,vermehrung und ,verminderung fhige ,krfte besitzen1 unter welchen sich primitive befinden1 welche unfhig jemals zu ruhen in fortwhrender ,thtigkeit begriffen sein mssen4 ,welche ,grnde knnen uns noch weiter nthigen1 die ,wirkungen dieser thtigen ,krfte als dem ,thtigen selbst ausschlieend immanent anzusehen8 ,der ,grund1 den das ,system dafr beibringt1 ist hinweggefallen4 ,die ,aeuerung dieser ,kraft nach auen braucht nicht materieller ,uebergang zu sein4 ,wir haben ein ,beispiel uerer1 nicht materieller transeunter ,wirkung an der ,wirksamkeit der ,urmonas3 warum soll eine hnliche nicht auch an den1 ihrer ,einfachheit nach1 von ihr nicht verschiedenen endlichen ,substanzen stattfinden knnen8 ,gibt es aber weiter keinen ,einwand gegen diese ,annahme 7und ,leibnitz fhrt in der ,that keinen weiteren an1 sondern liefert sogar selbst das ,beispiel der ,urmonas als des nach auen unendlich-,thtigen71 so kann es uns gestattet sein1 sie einmal versuchsweise an die ,stelle der entgegengesetzten ,annahme zu setzen4 ,wir erklren unter ihrer ,voraussetzung irgend ein ,vernderungsphnomen1 z4 ,b4 das des ,stosses4 ,von einer ,reihe dicht aneinander hngender ,kugeln werde die erste in ,bewegung gesetzt2 die letzte fliegt ab1 die mittleren bleiben in ,ruhe4 ,die erste hat1 da wir jetzt annehmen1 ein ,ding knne nach auen auf das andere wirken1 auf die letzte gewirkt1 von der sie durch so viele mittlere getrennt war4 ,was liegt hier nher1 als der ,schlu3 die ,wirkung der ersten auf die letzte sei durch die mittleren vermittelt worden2 die erste habe auf die zweite1 diese auf die dritte u4 s4 f4 bis auf die letzte gewirkt3 ,whrend die ,wirkung der ersten auf die letzte durch die mittleren ,kugeln vermittelt war1 wurde die ,wirkung der ersten auf die zweite durch keine weitere ,kugel vermittelt1 sie kann daher in ,bezug zu der vorigen eine unvermittelte heien4 ,mit der ,zurckfhrung der vermittelten auf unvermittelte ,wirkung haben wir sie in der ,that der ,erklrung nher gefhrt1 wir haben sie aber derselben zugleich so nahe gefhrt1 als dies berhaupt geschehen kann4 ,wer wird es bernehmen1 das ,unvermittelte noch weiter zu erklren1 d4 h4 dasjenige aufzuweisen1 durch welche es selbst wieder vermittelt worden sei8 ,wre dies nicht eben so1 als wollte man das ,einfache noch in ,theile zerlegen1 das ,axiom noch weiter begrnden8 ,nicht ,schwche unserer ,erkenntnikraft1 nicht ,beschrnktheit unsers ,verstandes1 die ,sache selbst verbietet uns weiter zu gehen4 ,es ist dies einer von jenen nicht seltenen ,stzen1 die keines ,beweises bedrfen1 weil sie an und fr sich jedem unbefangenen ,verstande einleuchten4 ,einen ,erfolg erklren1 heit angeben1 durch welche ,mittel er zu ,stande gekommen4 ,wenn er nun ohne weitere ,vermittlung eingetreten ist1 so ist es ja eine offenbare ,unmglichkeit ihn weiter zu erklren1 und eine eben so offenbare ,ungereimtheit dies zu wollen4 ,setzen wir daher an die ,stelle jener ,kugeln eine ,reihe dicht7#aah7 an einander liegender einfacher ,monaden und wir bemerken an dem ,endgliede derselben1 ,b1 eine ,vernderung1 deren ,grund wir am ,anfangsglied ,a wahrnehmen1 so schlieen wir1 ,a habe auf ,b verndernd eingewirkt4 ,es frgt sich1 ob diese ,wirkung eine vermittelte oder unvermittelte gewesen sei4 ,im letzteren ,falle bedarf sie keiner weitern ,erklrung1 und ist keiner solchen fhig1 im erstern lt sie sich auf unvermittelte ,wirkungen zurckfhren4 7#aah7 ,eine unzulssige ,annahme1 wie wir sogleich sehen werden1 die aber doch von ,denkern1 wie ,herbart1 ,fischer u4 a41 wenn auch versteckter ,weise1 gemacht wird4 ,denn wann sind ein paar ,monaden dicht aneinander8 ,wenn die linke ,seite der einen mit der rechten der andern zusammenfllt4 ,aber da mten sie erst zwei ,seiten1 also ,theile haben4 ,die ,antwort ist somit3 nie knnen sie so liegen1 da ihre ,orte nicht zwei verschiedene1 und somit eine ,entfernung zwischen ihnen wre1 welche man eben durch das ,wort3 dicht vermeiden will4 ,den ,beweis gleich nachher4 ,der ,beantwortung dieser ,frage mu die andere vorhergehen1 ob der ,raum stetig erfllt sei oder nicht8 ,leibnitz war der erstern ,ansicht4 ,der ,raum1 sagt er7#aai71 ist ein ,verhltni1 eine gewisse ,anordnung nicht nur der existirenden ,dinge1 sondern auch der nur mglichen1 als ob sie existirten4 ,seine ,wahrheit und ,realitt aber ist wie die aller ewigen ,wahrheiten in ,gott begrndet 4444 ,raum und ,zeit haben ihre ,realitt nur in ,gott1 und er kann die ,leere erfllen1 sobald es ihm gutdnkt1 insofern ist er allgegenwrtig 444 ,ich lasse kein ,leeres im ,raume zu 44 ,und um dem ,einwurf zu begegnen1 da dann auch die ,bewegung unmglich sein wrde1 ein ,einwurf1 der auch die cartesianischen ,wirbel veranlate1 fgt er hinzu3 ,wre die ,welt mit harten ,krperchen erfllt1 die sich weder schmiegen noch theilen knnten1 also mit eigentlichen ,atomen1 so wre ,bewegung im erfllten ,raume allerdings unmglich4 ,allein in der ,wirklichkeit gibt es gar keine ursprngliche ,hrte2 im ,gegentheil die ,flssigkeit ist ursprnglich1 und die ,krper zertheilen sich nach ,bedrfni1 weil kein ,hinderni da ist4 ,wie dem auch sei1 er konnte nicht leicht anders urtheilen1 ohne in ,widerspruch mit dem theokratischen ,charakter seines ,systems zu gerathen4 ,denn steht ein allweiser1 hchst gtiger und allmchtiger ,schpfer an der ,spitze der ,welt1 so wrde es seinem auf ,erzeugung der grtmglichen ,summe von ,wohlsein in derselben gerichteten ,sorgfalt widersprechen1 auch nur einen einzigen ,punkt im ,raume unbesetzt1 auch nur eine einzige ,mglichkeit des ,daseins eines ,geschpfes unerfllt zu lassen1 weil dadurch wenigstens ,ein ,wesen der ,gelegenheit beraubt wrde1 sich seines ,daseins und seiner ,glckseligkeit zu erfreuen4 7#aai7 ,nouv4 ess4 ,s4 #bdj4 ,ist nun1 wie wir mit ,leibnitz annehmen wollen1 der ,raum in der ,that erfllt in allen seinen ,punkten1 so existirt auch zwischen je zwei auf einander einwirkenden einfachen ,wesen1 seien sie nah oder fern1 eine stetig erfllte und zusammenhngende ,reihe von ,monaden4 ,auf hnliche ,weise1 wie sich bei den ,kugeln die ,einwirkung von der ersten auf die zunchst befindliche1 von dieser wieder auf die nchste u4 s4 w4 fortpflanzte1 wird nun auch die ,fortpflanzungsweise der ,wirkungen durch die ,monadenreihe gedacht4 ,die erste theilt sie der nchsten mit1 diese wieder der nchsten u4 s4 f4 ,da zwischen dem ersten und zweiten kein dritter ,atom1 der als ,vermittler dienen knnte1 aber auch der ,annahme zufolge1 da der ganze ,raum stetig erfllt sei1 kein leerer ,raum sich vorfindet1 so kann man diese ,wirkungen zwischen nchsten ,atomen als die unmittelbaren betrachten1 auf welche sich jede wie immer vermittelte transeunte ,wirksamkeit zurckfhren lassen mu1 und die selbst nicht mehr auf andere zurckgefhrt zu werden vermag4 ,unmittelbares erklren zu wollen1 widerstreitet ja seiner eigenen ,natur1 widerspricht jedem gesunden ,verstande4 ,im ,worte selbst liegt es schon1 da hier nichts weiter weder zerlegt noch selbst wieder ermittelt werden knne2 und dies und nichts anderes soll doch der ,ausdruck3 ein ,ereigni1 ein ,geschehen erklren1 bedeuten4 ,weder von der ,art noch von der innern ,beschaffenheit des unmittelbaren ,verkehrs lt sich weiter etwas mit ,wahrheit aussagen4 ,beide sind ganz und vollstndig bestimmt1 sobald man nur den ,act1 dessen ,stattfinden einmal erwiesen ist1 als einen unmittelbaren erkannt und anerkannt hat4 ,allerdings vermgen wir sie aus diesem ,grund weder empirisch nachzuweisen1 so wenig wie die einfachen ,wesen1 die die ,grundlage des ,wirklichen wie der ,erscheinung ausmachen1 noch sind wir im ,stande1 sie mit ,hnden zu greifen1 ja nicht einmal ein ,bild uns von denselben zu entwerfen1 so wenig als wir dies von einem einfachen ,raumpunkte zu thun vermgen4 ,das ,dasein unmittelbarer ,wirkungen beruht auf einem nothwendigen reinen ,vernunftschlusse1 sobald wir einmal der ,erfahrung zufolge ,wirkungen berhaupt zulassen4 ,selbst die seltsame ,hypothese1 jeder mgliche physische ,einflu sei berhaupt nur als ,uebergang materieller ,theilchen denkbar1 und auf dieses ,uebergehen lasse sich jede wo und wie immer in der ,welt stattfindende ,vernderung reduciren1 kann ohne ,voraussetzung unmittelbarer ,wirkungen nicht bestehen4 ,denn fragen wir1 was die ,ursache der ,ortsvernderung sei1 oder was diese selbst wieder fr ,wirkungen hervorbringe1 so mu man uns die ,antwort schuldig bleiben1 oder zugeben da in beiden ,fllen selbst unmittelbares ,einwirken von auen stattfindet4 ,eine ,ursache der ,ortsvernderung mu es ohne ,zweifel geben4 ,ist diese selbst eine unmittelbare1 so sind wir weitern ,suchens berhoben1 ist sie eine mittelbare1 so setzt sie neuerdings eine unmittelbare voraus4 ,und nur die letztere ist die wahre1 eigentliche ,ursache2 die mittelbare ,ursache ist nur die ,wirkung einer andern ,ursache4 ,gibt es aber auch nur ,ortsvernderungen in der geschaffenen ,welt1 und sollen sie nicht zweck- und ziellos sein1 ja sollen sie nur zu unserer ,kenntni berhaupt gelangen1 so mssen sie selbst neue ,vernderungen in uns1 d4 i4 ,vorstellungen nach sich ziehen1 und dies unmittelbar1 d4 i4 nicht wieder durch ,hilfe anderer ,ortsvernderungen4 ,wollen wir daher nicht alles thatschliche ,einwirken kurzweg ablugnen1 wollen wir nicht dem gesunden ,menschenverstande zum ,trotz behaupten1 es herrsche in der gesammten ,schpfung nirgendwo ein urschlicher ,zusammenhang unter den ,wesen1 so mssen wir das ,vorhandensein mannigfachen unmittelbaren ,einwirkens zugestehen1 weil es ohne diese kein vermitteltes und berhaupt gar kein transeuntes ,einwirken geben knnte4 ,vermitteltes fordert ,unvermitteltes so streng1 wie das ,zusammengesetzte das ,einfache2 jenes ohne dieses ist nicht denkbar1 geschweige wirklich4 ,dieser ,satz bedarf keines ,beweises2 er ist an und fr sich klar4 ,wenn er nicht selten bersehen und miverstanden wird1 so liegt der ,grund davon vielleicht weniger in ihm1 als in gewissen ,vorurtheilen1 die hufig viel mehr den ,gelehrten als dem schlichten ,verstande gelufig sind4 ,so gibt es gar manche ,geometer1 die mit dem einfachen ,punkte nicht recht umzugehen wissen2 bald wollen sie aus zwei oder drei solchen ,punkten1 wenn sie dieselben nur recht dicht an einander schieben1 eine ,linie 7etwa die kleinste gerade7 erzeugen2 bald sehen sie wohl ein1 da jede auch noch so kurze ,linie eine unendliche ,menge von ,pnktchen enthalten msse1 meinen aber wieder1 da diese ,menge bei ,linien von einer gleichen ,lnge auch eine gleiche sein msse2 ,einige sagen sogar1 die ,linie1 die ,flche1 der ,krper enthielten keine unendliche ,menge von ,punkten1 sondern nur eine ,anzahl von ,punkten1 die immer noch vermehrt werden knne1 oder es gebe nebst den ,punkten noch etwas ,anderes1 was die ,linie bildet1 und mehr dergleichen ,ungereimtheiten4 ,ist es aber darum1 weil wir den einfachen ,punkt nicht wahrnehmen1 weniger gewi1 da es solche gebe8 weniger gewi1 da es doch ein logischer ,grund verlangt1 weil ,zusammengesetztes ohne ,einfaches berhaupt gar nicht mglich ist8 ,wrde ein ,blinder1 der eine menschliche ,stimme hrt1 bei'm ,tasten nach derselben aber nur ,tische1 ,sthle und ,hausgerth berhrt1 ein ,recht haben zu vermuthen1 es sei kein ,mensch vorhanden1 obgleich er dessen ,stimme vernommen1 weil er ihn bei seinem ,herumtappen noch nicht berhrt hat1 ihn vielleicht gar nicht berhren kann1 weil dieser durch ein natrliches ,hinderni von ihm geschieden ist8 ,drfen wir demnach nicht einer ,folgerung1 welche sich mit ,nothwendigkeit aus einem als wahr anerkannten ,satz ergibt1 ungeachtet wir sie durch die ,sinne nicht zu verificiren im ,stande sind1 mehr und mit grerer ,sicherheit ,glauben schenken1 als der ,beschrnkung nicht nur unserer ueren ,sinnesorgane1 sondern auch unserer inneren1 der ,phantasie1 der ,einbildungskraft1 die von uern ,eindrcken der ,sinnenwelt geweckt und genhrt1 auch nur diesen hnliche wieder hervorzubringen vermag8 ,die ,erkenntni aus ,begriffen ist wohl auch abhngig von den ,tuschungen unserer1 von den ,sinnen geleiteten ,urtheilskraft1 von den ,irrthmern und ,tuschungen unsers menschlichen ,erkennens1 allein die ,abfolge einzelner ,wahrheiten unter einander1 ihr innerer objectiver ,zusammenhang1 ist vollkommen unabhngig von dem ,gedacht- oder ,erkanntwerden desselben4 ,so setzt der ,begriff des ,zusammengesetzten an und fr sich den ,begriff des ,einfachen voraus1 weil dieser in ihm als ,bestandtheil erscheint1 ohne welchen er selbst nicht sein wrde1 was er ist4 ,eben so verlangt der ,satz1 welcher das ,dasein des ,zusammengesetzten ausspricht1 als unabweisliche ,forderung jenen1 der das ,dasein des ,einfachen ausspricht4 ,ist der eine wahr1 so mu es auch der andere sein4 ,an dem ,dasein zusammengesetzter ,dinge1 ,krper u4 a4 zweifelt aber ,niemand4 ,der ,satz3 ,wo es ,vermitteltes gibt1 mu es ,unvermitteltes geben1 ist1 wie man leicht sieht1 nur eine ,variation des ,leibnitz'schen ,haupt- und ,fundamentalsatzes3 ,wo es ,zusammengesetztes gibt1 mu es ,einfaches geben4 ,den letztern hat ,leibnitz mit sieghafter ,klarheit vertheidigt und durchgefochten1 und sich mit dessen ,hilfe vom cartesianischen ,dualismus emancipirt4 ,was mochte es gewesen sein1 das ihn verhinderte1 sich der zweiten folgereichen ,anwendbarkeit desselben ,satzes bewut zu werden8 ,er1 welcher das ,dasein einfacher ,wesen mit so tiefer ,ueberzeugung anerkannte1 hatte den ,einwand nicht zu frchten1 da man unmittelbare ,wirkungen nicht zu denken vermge1 was hier nichts anders hiee1 als3 man sei nicht im ,stande1 sich ein sinnliches ,bild1 etwa wie von den materiellen ,theilchen des physischen ,einflusses1 von denselben zu entwerfen4 ,scheute er sich vor der ,lcke1 welche das ,denken hier brig zu lassen schien1 indem es sich auf ein1 nicht weiter erklrbares1 ,unvermitteltes berief8 ,konnte es ihm1 nachdem er das ,dasein des moralischen ,uebels als eine unausweichliche1 in der ,natur der ,sache und einer vernnftigen ,weltregierung begrndete1 und deshalb keineswegs mit ,schmerz oder ,unwillen zu ertragende ,nothwendigkeit geschildert hatte1 entgehen1 da hier eine gleiche in der ,natur der ,sache1 nicht auf der ,schwche unsers ,erkenntnivermgens beruhende ,nothwendigkeit stattfinde8 ,konnte ihn dies bewegen1 den ,versuch weiterer ,erklrung aufzugeben8 ,schreckte es ihn1 der mit der ,fackel der ,philosophie in so viele verborgene dunkle ,tiefen geleuchtet1 an diesem entscheidenden ,punkt gestehen zu sollen1 er stehe an den verschlossenen ,pforten eines ,geheimnisses8 ,dieses ,wort ist so schwer verpnt von der ,philosophie1 die es sich zur ,aufgabe macht1 ,alles ergrnden und ,alles erklren zu knnen1 und wird so hufig angewendet1 da es die ,mhe lohnt zu untersuchen1 was man dabei eigentlich denke4 ,ein ,geheimni bedeutet immer etwas ,unerklrliches1 ,unzugngliches1 ,verborgenes2 aber schon diese ,worte weisen darauf hin1 es betreffe nur das ,verhltni irgend einer ,sache1 einer ,wahrheit1 eines ,ereignisses zu unserer ,erkenntni oder zu unserem ,wahrnehmen und ,begehren4 ,nur weil die ,statue zu ,sais wirklich vorhanden1 aber fr jeden ,beschauer verschleiert war1 hie sie ein ,geheimni4 ,daher kann ein ,geheimni sich lsen1 verschwinden1 wenn unsere ,erkenntnikrfte steigen oder gnstige ,umstnde hinzukommen4 ,wo aber ,nichts vorhanden ist1 da ist auch von keinem ,geheimni die ,rede4 ,ein solches hat nur dann statt1 wo ein ,erkennen oder ein ,erklren an sich mglich ist1 und nur uns durch unsre mangelhafte ,erkenntnikraft oder durch ,schuld ungnstiger ,umstnde unmglich gemacht wird4 ,nicht das ,nichtwissen berhaupt1 sondern nur das ,nichtwissen ,desjenigen1 was an sich wibar ist1 ist ein ,geheimni4 ,bei den unmittelbaren ,wirkungen findet in der ,that kein ,nichtwissen des an sich ,wibaren statt4 ,sie sind an und fr sich ihrer ,natur nach nicht weiter erklrbar1 und ein jeder ,versuch1 sie auf einfachere ,vorgnge zurckzufhren1 mte eine ,ungereimtheit zu ,tage frdern4 ,sie sind weder ein ,geheimni noch eine ,fiction1 noch ein logisches ,unding2 sie sind1 sobald einmal ,wirkungen berhaupt angenommen werden1 eine unbestreitbare1 durch die ,beschaffenheit des ,begriffs der ,wirkung geforderte und gegebene ,thatsache1 an der selbst fr ein allwissendes ,wesen ,nichts zu erklren erbrigt4 ,es mgen auer den genannten noch ,grnde anderer ,art gewesen sein1 die ,leibnitz bewogen1 den diesem so nahe liegenden ,ausweg gerade entgegengesetzten1 den ,weg der prstabilirten ,harmonie einzuschlagen1 und mit soviel ,scharfsinn und ,beredsamkeit durchzufhren4 ,bei nherer ,betrachtung ergibt es sich1 da wenigstens einige derselben in dem nahen ,zusammenhang des ,problems der transeunten ,wirksamkeit mit den im ,raum- und ,zeitbegriffe auftauchenden ,verwicklungen und ,schwierigkeiten gelegen haben mgen4 ,die oben gegebene ,auflsung wre vllig befriedigend1 wenn es die ,annahme wre1 da es in allseitig stetig erflltem ,raume ,punkte gebe1 welche einander die nchsten1 und deren erfllende ,substanzen einander ebenfalls die nchsten sind4 ,die unmittelbare ,wirkung1 die in diesem ,falle zwischen nchsten ,substanzen stattfindet1 wre dann im eigentlichen ,sinne zwar eine actio transiens1 aber keine actio in distans1 weil keine ,distanz zwischen den ,substanzen1 die im nchsten ,raumpunkten sich befinden1 eingeschoben werden kann4 ,das ,nebeneinanderliegen der nchsten ,raumpunkte htte etwa nach ,art des ,herbart'schen reinen ,aneinander statt2 whrend dieser aber die wechselseitige vollkommene ,durchdringung und das vllige ,ineinandersein der einfachen ,wesen zur unerllichen ,bedingung des entstehenden wirklichen ,geschehens macht1 geht in unserm angenommenen ,falle eine wahrhaft unmittelbare bergehende ,wirksamkeit von der einen zu der auer ihr1 aber zunchst befindlichen ,substanz vor4 ,allein unglcklicher ,weise ist die ,annahme nchster1 d4 i4 solcher ,raumpunkte1 zwischen welchen ein dritter weder mglich noch wirklich ist1 eben so unrichtig1 wie die ,annahme einander zunchst und unmittelbar an einander befindlichen ,substanzen4 ,beide ,annahmen sind nicht gleich bedeutend4 ,man knnte zugegeben haben1 wie es jeder ,geometer thut1 der die ,stetigkeit des ,raumes nicht lugnet1 da es keine nchsten ,raumpunkte gebe1 die unmittelbaren ,wirkungen sonach nicht solche seien1 welche von ,substanzen ausgebt werden1 die sich in nchsten ,raumpunkten befinden3 dennoch knnte man behaupten wollen1 es lieen sich ,substanzen aufweisen1 die zwischen sich nur leeren ,raum und keine mittleren ,substanzen haben4 ,im ersten ,fall fnde blos eine actio transiens1 im letztern eine eigentliche actio in distans statt1 und jene ,substanzen wirkten unmittelbar aufeinander1 zwischen welchen es keine gibt1 die einer von beiden nher wre1 als sie es selbst einander sind4 ,dies hiee aber so viel1 es gebe leeren ,raum1 der ,raum sei nicht stetig erfllt4 ,wir wollen versuchen1 zu zeigen1 da die eine ,annahme so irrig sei1 wie die andere4 ,da mit diesen beiden ,stzen das ganze frhere ,raisonnement zu fallen scheint1 so ist es nthig1 sie ausfhrlich zu prfen4 ,was den erstern betrifft1 der sich auf die ,voraussetzung sttzt1 es gebe im ,raum nchste ,punkte1 so vergleichen wir1 was ,herbart's ,synechologie darber enthlt4 ,diese betrachtet die ,linie anfangs so gut wie der ,geometer als ,continuum und stt auf den ,satz1 der auch der ,antinomie der ,materie zu ,grunde liegt3 die ,linie ist unendlich 7ohne ,ende7 theilbar1 und3 sie ist nicht unendlich theilbar4 ,beide ,stze sind in einem gewissen ,sinne1 der aber bei jedem ein anderer ist1 wahr1 wre dieser ,sinn nicht bei jedem ein anderer1 so mte einer der beiden ,stze nothwendig falsch sein4 ,versuchen wir z4 ,b4 die ,linie ,a ,b durch ,anwendung gewisser1 immer kleiner anzunehmender ,maeinheiten zu theilen1 so gelangen wir niemals an's ,ende4 ,andrerseits wissen wir1 die ,linie sei ein ,zusammengesetztes2 ein solches knne aber nicht bestehen ohne einfache ,theile2 dergleichen mu daher auch die ,linie besitzen1 zu welchen wir jedoch durch fortgesetzte ,theilung niemals gelangen4 ,warum8 weil wir das ,einfache berhaupt nur zu denken1 aber weder anzuschauen und empirisch zu erreichen1 noch im ,bilde festzuhalten vermgen4 ,soll die ,linie daher einfache letzte ,theile wirklich enthalten1 dabei aber dennoch unendlich theilbar heien1 so kann dies letztere nur in ,bezug auf die von uns wirklich versuchte und fortgesetzte ,theilung der ,fall sein4 ,eine solche wirkliche ,theilung kann aber nur etwa bei materiellen ,linien stattfinden4 ,bei diesen jedoch gelangen wir sehr bald an's ,ende1 weil uns keine ,mittel weiter zu ,gebote stehen1 die ,theilung fortzusetzen4 ,dagegen hat jede ,linie1 unabhngig von uns und unserer wirklichen ,theilung an und fr sich einfache1 fr uns unerreichbare letzte ,theile1 schon deshalb1 weil sie ihrer ,erklrung nach ein ,ausgedehntes1 also ,zusammengesetztes sein mu und jeder ihrer ,punkte1 anzufangen von einer gewissen ,entfernung fr alle kleineren abwrts1 gewisse ,nachbarn hat1 woraus die unendliche ,menge ihrer ,punkte von selbst folgt4 ,es frgt sich1 von welcher ,art sind nun diese einfachen letzten1 selbst theillosen ,theile8 ,noch immer wiederholen einige ,geometer den ,satz3 die ,linie sei in's ,unendliche aus ,linien zusammengesetzt4 ,dieser ist nur richtig1 wenn man ihn so versteht1 da es zu jeder auch noch so groen ,anzahl von ,linien1 aus denen wir uns jede ,linie1 so klein sie wre1 zusammengesetzt denken1 noch eine grere gibt4 ,unrichtig aber ist er1 wenn er entweder so viel heit1 die ,linie habe keine einfachen ,theile1 oder ihre einfachen ,theile seien wieder ,linien4 ,es ist wahr1 da wir durch fortgesetzte ,theilung der ,linie immer nur wieder zu ,linien gelangen2 es ist aber auch eben so wahr1 da jede ,linie einfache ,theile haben msse1 weil sie ein ,zusammengesetztes ist4 ,diese einfachen ,theile knnen nun selbst nicht wieder ,linien sein1 weil sie sonst selbst ,ausgedehnte wren und aufhrten1 ihre ,bezeichnung zu verdienen4 ,sie sind eben nichts als einfache ,theile und fhren als solche den ,namen3 ,punkte4 ,es frgt sich ferner1 ob es dieser ,punkte in jeder 7begrenzten oder unbegrenzten7 ,linie eine endliche oder unendliche ,menge gebe8 ,sind ihrer nur endlich viele1 so tritt der ,satz der alten ,metaphysik in sein ,recht3 extensio linearum pendet a numero punctorum4 ,dennoch ist eine ,linie schon grer als eine andere1 sobald sie nur um einen einzigen ,punkt mehr besitzt1 als diese4 ,allein eine ,linie hat eine gewisse ,ausdehnung2 ein ,punkt als einfacher ,raumtheil hat keine ,ausdehnung4 ,wird nun eine ,ausdehnung1 die um eine ,null der ,ausdehnung vermehrt worden1 wohl grer heien drfen1 als sie frher war8 ,den citirten ,satz ,wolff's und ,baumgarten's erklrt auch ,herbart1 freilich blos in ,bezug auf die starre ,linie1 fr den seinigen und nimmt an1 die ,linie im intelligiblen ,raum bestehe aus einer blos endlichen ,anzahl reiner ,aneinander4 ,und ,fischer behauptet geradezu1 zwei ,punkte1 deren ,entfernung #j1 mten nicht in einander1 sondern knnten ganz wohl an einander gedacht werden4 ,denn nur fr die ,anschauung seien zwei ,punkte1 deren ,entfernung #j1 ein ,punkt1 also in einander4 ,da sie aber auch an einander gedacht werden knnten1 und in manchen ,fllen mssen1 lasse sich auer ,zweifel setzen7#abj74 ,da sie so gedacht werden knnen1 bewies der ,verf4 selbst1 indem er die ,stelle niederschrieb1 damit mute er aber noch keineswegs etwas ,wahres gedacht haben7#aba74 ,es lt sich vielmehr ganz streng beweisen1 da zwei ,punkte einander nie und nirgendwo so nahe sein knnen1 da nicht noch ein dritter zwischen ihnen ,raum fnde4 7#abj7 ,versuch einer logischen ,analyse des ,begriffs vom ,unendlichen4 7,vgl4 ,hartenst4 ,met4 ,s4 #bih47 ,wahrscheinlich hat der ,verf4 die ,berhrung krummer ,linien mittels ihrer ,tangenten im ,sinne1 die so innig sein soll1 da kein dritter ,punkt zwischen dem berhrenden und berhrten liegt4 ,wre aber die ,berhrung nicht viel inniger1 wenn der berhrende und der berhrte ,punkt ein und derselbe1 der ,tangente und der krummen ,linie gemeinschaftliche1 ,punkt wren8 7#aba7 ,vgl4 ,trendelenburg3 logische ,untersuch4 ,i4 ,s4 #aeg4 ,besteht aber die ,linie nicht aus einer endlichen ,anzahl von ,punkten1 so kann sie nur aus einer unendlichen bestehen4 ,jede begrenzte ,linie1 z4 ,b4 ,a ,b1 die eine bestimmte endliche ,lnge1 etwa die eines ,zolles hat1 erscheint daher in einer ,hinsicht endlich1 in einer andern unendlich2 jenes in ,bezug auf den ,abstand ihrer ,grenzpunkte von einander1 dieses in ,bezug auf die ,anzahl der ,punkte1 welche sie enthlt4 ,denkt man sich vollends den ,raum stetig erfllt1 so nimmt jede in noch so enge ,grenzen eingeschlossene ,linie eine unendliche ,menge von einfachen ,wesen auf1 weil keiner ihrer unendlich vielen ,punkte unbesetzt bleiben darf4 ,um die hier sich hufenden scheinbaren ,schwierigkeiten auf einen klaren ,ausdruck zu bringen1 betrachten wir nachstehendes ,problem3 ,nehmen wir ein ,dreieck ,a ,b ,c1 dessen ,scheitel in ,b1 dessen ,basis ,a ,c sei1 und ziehen in demselben in beliebiger ,entfernung die ,parallele zur ,grundlinie ,d ,e4 ,nun enthlt sowohl die ,grundlinie als die ,parallele nach dem ,frhern unendlich viele ,punkte4 ,verbinden wir ferner jeden ,punkt der ,a ,c durch eine ,gerade mit dem ,scheitel ,b1 so haben alle diese ,geraden einen ,punkt mit der ,d ,e gemein1 ohne mit einander zusammenzufallen1 da sie nicht mehr als den ,scheitelpunkt ,b mit einander gemein haben drfen4 ,nehmen wir endlich ,a ,c so erfllt an1 da sich in jedem ihrer ,punkte ein einfaches ,wesen befinde1 und bertragen wir die im ,punkte ,a vorhandene ,monas nach ,d1 die in ,c befindliche nach ,e1 und die in jedem beliebigen zwischen ,a und ,c gelegenen ,punkt ruhende ,monas nach dem ,durchschnittspunkt der ,linie ,b mit der ,d ,e1 so mssen alle in ,a ,c gewesenen ,monaden auch in der kleineren ,d ,e ,raum haben1 und da nicht zwei ,monaden in einem ,raumpunkte sein knnen1 weil ihn schon ,eine vollstndig erfllt1 so scheint zu folgen1 da die ,d ,e eben so viel ,punkte enthalten msse wie die ,a ,c4 ,nichtsdestoweniger wenn wir vom ,punkte ,e eine ,parallele ,e ,f zur ,d ,a ziehen1 schneidet diese auf der ,basis ,a ,c ein ,d ,e gleiches ,stck ,a ,f ab1 in welchem sich abermals jeder ,punkt mit einem entsprechenden der ,d ,e verbunden denken lt1 so da auch ,a ,f gleich viel ,punkte wie ,d ,e zu haben scheint4 ,nun ist ,a ,c offenbar ,a ,f ,f ,c ,d ,e und das ,stck ,f ,c fr sich betrachtet1 enthlt gleichfalls eine unendliche ,menge von ,punkten1 so da wir erhalten 1 was uns offenbar nthigt1 verschiedene ,gren der ,unendlichkeiten anzunehmen4 ,da wir nun die ,basis so gro denken knnen1 als wir nur wollen1 die ,parallele ,d ,e aber dem ,scheitel so nahe rcken1 und folglich so klein machen knnen1 als wir nur wollen1 so mu es zuletzt dahin kommen1 da dieselbe ,menge einfacher ,wesen1 die vorher die ,basis erfllte1 sich von der betrchtlich kleineren ,parallele in der ,nhe des ,scheitels aufnehmen lassen mu1 ohne da jemals zwei einfache ,wesen in denselben ,punkt zusammenfallen4 ,diese scheinbar sich immer steigernde ,widersinnigkeit bewog ,herbart1 zu ,fictionen seine ,zuflucht zu nehmen4 ,um ,etwas1 das hchstens paradox klingt1 d4 h4 nur scheinbar widersprechend ist1 weil es sich sinnlich nicht vorstellen1 sondern nur mit dem ,verstande erkennen lt1 nicht annehmen zu mssen1 nahm er an1 was ein offenbarer ,widerspruch ist4 ,das ,untheilbare ,aneinander soll in ein ,halbes-1 ,drittel- und ,viertelaneinander zerlegt gedacht werden1 um den sich anhufenden ,wesen ,platz zu machen4 ,indem er so die ,theilung ber die von ihm festgesetzte ,grenze hinaus1 wenigstens in ,gedanken fortsetzt1 gibt er stillschweigend zu1 da die ,annahme nchster ,punkte1 wie sie seine starre ,linie ausmachen1 zur ,lsung dieser und hnlicher ,schwierigkeiten nicht hinreiche7#abb74 ,es bleibt daher unverwehrt1 zu versuchen1 ob es mit dem ,gegentheil dieser ,annahme besser gelingen werde4 ,gibt es in der ,that keine nchsten ,punkte1 sondern enthalten je zwei auch noch so nahe an einander gerckte ,punkte noch einen dritten zwischen sich1 so enthlt auch jede noch so kleine rumliche ,entfernung noch eine schrankenlose ,unendlichkeit von ,raumpunkten4 ,wollten wir statt dessen behaupten1 beide ,linien1 sowohl die grere ,a ,c als die kleinere ,d ,e1 enthielten eine gleiche ,unendlichkeit von ,punkten1 so wrden wir eine ganz unberechtigte ,behauptung aufstellen1 weil wir blos aus dem ,umstande1 da zwei ,mengen in einem solchen ,verhltni stehen1 da wir verfahrend nach einer gewissen ,regel mit jedem ,gliede der ,einen ein und nur eines der ,andern und mit jedem ,gliede der ,andern ein und nur eines der ,erstern zu einem ,paare vereinigen knnen1 mit dem ,erfolge1 da kein ,glied der einen oder der andern ,menge mehrmal genommen1 auch keines bersprungen wird -- weil wir aus diesem ,umstande noch gar nicht berechtigt sind zu behaupten1 da beide ,mengen einander gleich seien1 sobald sie unendlich sind4 ,ein deutliches ,beispiel davon liefern die ,reihen der natrlichen ,zahlen und der nach denselben fortlaufenden ,potenzen von der ,zahl #aj4 ,wir wrden daher in dieselbe ,ungereimtheit verfallen1 zu welcher1 wie wir sahen1 der ,satz3 extensio linearum pendet a numero punctorum1 verleiten konnte4 ,vorsichtiger drfen wir uns nur folgendermaen ausdrcken3 fr jeden ,punkt in der ,a ,c gibt es einen entsprechenden in der ,d ,e4 ,dawider lt sich nichts einwenden1 weil zwischen je zwei ,punkten eine unendliche ,menge anderer noch eingeschoben werden kann4 ,jede ,linie daher1 welche man zu theilen und deren letzte ,theile man zu erreichen strebt1 lt sich mit der ,reihe der natrlichen ,zahlen vergleichen1 von denen je zwei zwischen sich eine unendliche ,reihe von ,brchen haben4 ,jedes ,paar der zunchst stehenden ,brche wird unter sich wieder durch eine unendliche ,reihe von ,brchen getrennt1 so da das ,ganze das ,ansehen eines ,fchersystems ineinander geschobener ,unendlichkeiten gewinnt1 in welchem das nachfolgende und aufwickelnde ,denken zuletzt den ,faden verlieren zu mssen glaubt4 ,allein welcher ,anhnger der starren ,linie wrde sich nicht struben gegen die ,annahme3 da durch ,herausnahme eines einzigen ,punktes c aus der ,mitte der begrenzten ,linie a b1 diese in zwei ,stcke getheilt wird1 deren jedes jetzt auf der ,seite gegen c hin unbegrenzt ist1 und sich dem ,orte dieses c in's ,unendliche nhert8 ,abgesehen davon1 da er schon die ,einschlieung unendlich vieler ,raumpunkte in endliche ,grenzen nicht zugesteht1 und eine ,linie nicht glaubt summiren zu knnen1 bevor er sie nicht durch endliche ,wiederholung des reinen ,aneinander construirt hat1 abgesehen davon1 wrde er nicht den ,kopf schtteln ber die ,behauptung1 die ,linie a b1 deren ,grenzpunkte ich hinweggenommen1 sei nun unbegrenzt und auf beiden ,seiten unendlich8 ,er wrde sich kaum von der ,vorstellung losmachen knnen1 da nach ,hinwegnahme der ,grenzpunkte a und b die beiden nchsten ,punkte z4 ,b4 c und d neue ,grenzpunkte werden1 sowie wenn man von einer ,reihe ,soldaten die beiden ,flgelmnner wegnimmt1 ihre nchsten ,nebenmnner an ihre ,stelle treten4 7#abb7 ,dies erkennt auch ,trendelenburg an3 ,log4 ,unt4 ,i4 ,s4 #afg4 ,da es in allen diesen ,fllen beinahe ausschlielich darauf ankommt1 ob man den ,satz1 es gebe nchste ,raumpunkte1 zwischen welchen kein dritter sei1 annehme oder verwerfe3 so wollen wir es jetzt versuchen1 den ,beweis fr das ,gegentheil desselben zu fhren4 ,denn je schwieriger es dem ,vorstellen wird1 ,unendlichkeiten1 und vollends vervielfltigte ,unendlichkeiten1 einfache 7letzte7 und unendlich zahlreiche ,punkte zu sondern und festzuhalten2 je mehr wir geneigt sind1 unsrer sinnlich-endlichen1 bildergewhnten ,einbildungs- und ,fassungskraft ausschlielich zu folgen und zu vertrauen3 um desto wichtiger ist es1 sich der apriorischen ,grnde bewut zu werden1 auf welchen ein ,satz1 den unsre nur ,endliches umfassende ,vorstellungskraft bestndig zu widerlegen scheint1 gefestigt ruht4 ,sind diese unwidersprechlich1 so vermgen wir fortan1 dort wenigstens wo es begreifliche ,erkenntni und strengwissenschaftliche ,schrfe gilt1 uns von falschen ,vorspieglungen und ,folgerungen1 zu welchen uns fehlerhafte ,einbildungen verleiten knnten1 zu verwahren4 ,im gemeinen ,leben allerdings knnen wir nicht verhindern1 da uns gewhnlich ,bilder unserer ,phantasie mehr leiten als scharfumrissene ,begriffe und da wir1 wie ,leibnitz sagt1 zu drei ,viertheilen unsers ,selbst ,empiristen sind2 wir erwarten1 fhrt er treffend fort1 jeden ,tag1 da die ,sonne aufgehen werde1 weil es bisher so geschehen1 aber nur der ,astronom kennt die vernnftigen ,grnde davon4 ,bevor wir aber zu unserer ,darstellung des ,beweises bergehen1 bedarf es zunchst einer nheren ,betrachtung des ,begriffs der ,aehnlichkeit4 ,aehnliche ,dinge heien im ,allgemeinen und im tglichen ,leben solche1 die theilweise gleich1 theilweise verschieden1 und dabei von solcher ,beschaffenheit sind1 da man sie leicht mit einander verwechselt4 ,der ,mathematiker jedoch und also auch der ,geometer bedient sich dieses ,worts in einer engern ,bedeutung1 und bestimmt die ,beschaffenheiten selbst genauer1 die ,dingen gemeinschaftlich sein mssen1 um in seinem ,sinne hnlich zu heien4 ,blo uerliche1 zufllig bereinstimmende ,beschaffenheiten reichen dazu nicht hin4 ,ein ,dreieck und ,viereck1 die beide zwei ,quadratzoll ,flchenraum haben1 werden darum noch nicht leicht verwechselt werden knnen4 ,dagegen werden zwei ,dreiecke1 deren ,seiten beiderseits unter einander ein ,verhltni wie #c 3 #d 3 #e haben1 mit ,recht schon hnlich heien drfen1 wenn auch die ,seiten des ,einen #c1 #d und #e ,zoll1 die des ,andern nur #i1 #ab und #ae ,linien lang sind4 ,denn das ,verhltni der ,seiten unter einander1 das mit ihrer ,maeinheit nichts zu thun hat1 ist dasselbe geblieben4 ,von dieser ,maeinheit1 sei sie nun ,metre1 ,zoll1 ,linie oder was immer sonst1 ist es ganz unmglich1 ,jemand einen ,begriff beizubringen1 wenn ich sie ihm nicht aufzeige1 sie ihn anschauen lasse1 ihm einen wirklichen ,magegenstand1 eine ,elle etwa oder etwas der ,art1 vorweise4 ,hat er aber einmal die ,anschauung der ,maeinheit1 so lt sich das ,verhltni einer gegebenen ,lnge zu derselben1 ohne weitere ,hinweisung auf einen bestimmten ,gegenstand1 durch bloe ,worte bezeichnen4 ,ich sage3 diese ,stange ist fnf ,fu lang1 und er hat die ,anschauung eines ,fues bereits gehabt1 so wei er1 was er sich bei fnf ,fu ,lnge vorzustellen habe4 ,die letztere ,eigenschaft1 sich durch bloe ,worte begreiflich machen zu lassen1 ohne der ,anschauung eines bestimmten ,einzelgegenstandes zu bedrfen1 ist das untrgliche ,kennzeichen solcher ,beschaffenheiten1 die sich durch reine ,begriffe auffassen lassen4 ,haben nun mehrere ,gegenstnde alle innern1 durch bloe ,begriffe ohne irgend eine ,anschauung1 ausdrckbare ,beschaffenheiten gemein1 wie oben die ,dreiecke das ,verhltni ihrer ,seiten unter einander1 so heien sie mathematisch-hnliche ,gegenstnde4 ,ist dies richtig1 so heit es auch soviel3 ,sobald zwei ,gegenstnde im mathematischen ,sinn1 in welchem wir fr jetzt das ,wort fortwhrend gebrauchen wollen1 hnlich sind1 mssen alle innern1 durch ,begriffe 7ohne ,zuziehung einer ,anschauung7 auffabare ,beschaffenheiten bei beiden dieselben sein1 und sie lassen sich nur durch unmittelbare ,anschauung oder durch ihre uern ,beschaffenheiten1 d4 i4 durch ihre ,verhltnisse zu bestimmten uern durch ,anschauung gegebenen ,gegenstnden1 von einander unterscheiden4 ,der ,sinn1 in welchem hier die ,worte ,anschauung und ,begriff genommen werden1 tritt wohl schon aus den angefhrten ,beispielen hinlnglich hervor1 dennoch wird es nicht berflssig sein1 besonders ber das ,erstere1 welches seit ,kant in so vielfacher ,bedeutung ,anwendung gefunden hat1 etwas beizufgen4 ,die ,art1 wie man das ,wort ,anschauung gewhnlich gebraucht1 wenn man ,vorstellungen1 wie3 diese ,rose1 dieses ,haus u4 dgl4 dadurch bezeichnet1 lt eine dreifache ,auslegung zu2 man kann bald nur das ,wort3 dieses1 bald3 ,rose1 ,haus c41 bald beide zusammen genommen hervorgehoben wissen wollen4 ,die zweite ,auslegung bezeichnet1 wie ,jedermann zugibt1 keine bloe ,anschauung eines einzelnen individuellen ,gegenstandes1 sondern in der ,that einen ,gemeinbegriff1 der viele ,gegenstnde1 die ,rosen1 ,huser u4 s4 w4 sind1 umfat4 ,von diesen vielen ,gegenstnden1 die unter denselben ,begriff fallen1 wollen wir aber zuweilen ,einen ausscheiden1 indem wir sagen1 da wir ihn anschauen2 dazu bedienen wir uns des ,demonstrativs3 diese ,rose 7und keine andere71 dieses ,haus1 u4 s4 w4 ,nach dieser 7der ersten7 ,auslegung wollen wir mit den beigefgten ,worten3 ,rose1 ,baum1 ,haus nur andeuten1 da dieser ,gegenstand1 den wir so eben anschauen1 unter den ,begriff3 ,rose1 ,baum u4 s4 w4 gehrt4 ,der ,accent ruht daher auf dem ,dies1 welches den angeschauten ,gegenstand von allen brigen ausscheidet und als ,gegenstand der ,anschauung bezeichnet1 gleichviel ob er ,rose oder ,baum oder etwas ,anderes ist4 ,angeschaut wird daher nur das reine ,dies1 der einzelne ,gegenstand4 ,die ,vorstellung dieses ,dies selbst ist eine einfache ,vorstellung1 in welcher sich weiter keine ,theile unterscheiden lassen1 ungeachtet ihr ,gegenstand sehr zusammengesetzt sein mag4 ,denn es ist keineswegs nothwendig1 da die ,theile des ,gegenstands auch durch ,theilvorstellungen in der ,vorstellung desselben reprsentirt werden4 ,so ist die ,vorstellung3 ,uhr gewi nicht aus den ,vorstellungen der ,theile einer ,uhr zusammengesetzt1 da diese letzteren bei verschiedenen 7z4 ,b4 ,wand-1 ,taschen-1 ,sonnen-1 ,sanduhren7 sehr verschieden sind4 ,fnde es in der ,that statt1 so mten auch einfache ,gegenstnde immer nur durch einfache ,begriffe vorgestellt werden4 ,davon macht aber schon die ,vorstellung der ,gottheit eine ,ausnahme4 ,diese als ,gegenstand ist eine einfache ,substanz1 ihr ,begriff als das ,wesen1 welches keinen ,grund seines ,daseins hat1 ist zusammengesetzt4 ,was wir daher ,anschauung nennen1 ist in der ,that eine einfache ,einzelvorstellung4 ,daraus folgt schon1 da nicht zwei ,anschauungen einige ,theile gemein1 andere verschiedenartig besitzen knnen1 da mithin je zwei ,anschauungen1 entweder ein und dieselbe1 oder in ,folge verschiedener subjectiver ,auffassung vllig disparat sein mssen2 da ferner die ,zustze3 ,rose1 ,baum u4 s4 w4 nur hinzugefgt werden1 um die ,gattung zu bezeichnen1 welcher der ,gegenstand des ,dies angehrt1 und ein ,dies vom andern fr die ,mittheilung mglichst zu unterscheiden4 ,denn ein einzelnes ,dies lt sich1 genau so wie es vorgestellt worden1 gar nicht mittheilen1 auer durch ,hinweisung auf den ,gegenstand selbst1 durch welchen es erzeugt worden1 und sogar die ,anschauungen desselben ,gegenstandes werden1 in verschiedenen ,seelen und unter verschiedenen ,umstnden empfangen1 einander nicht vllig gleich sein4 ,daher die ,verschiedenheit der sogenannten sinnlichen ,begriffe1 eigentlich der in verschiedenen ,individuen aus der ,erscheinung abstrahirten sinnlichen ,bilder2 die ,erfahrung1 da verschiedene ,menschen bei denselben ,worten ,verschiedenes denken u4 dgl4 m4 ,anschauungen heien sonach einfache ,einzelvorstellungen1 welche unter der ,form3 ,dies auftreten4 ,beide ,merkmale sind nothwendig1 denn es gibt einfache ,vorstellungen1 die nicht ,einzelvorstellungen sind1 und ,einzelvorstellungen1 die nicht einfach sind4 ,von der ersten ,art sind z4,b4 die ,begriffe3 ,grund1 ,folge1 ,ursache1 ,wirkung u4 ,a4 die einfach sind1 welchen aber viele1 theils wirkliche ,gegenstnde1 theils bloe ,stze an sich unterstehen4 ,von der letztern ,art ist1 wie schon erwhnt1 der ,begriff der unbedingten1 grundlosen ,substanz1 welche nur einen einzigen ,gegenstand -- die ,gottheit -- hat4 ,weder eine ,vorstellung der erstern noch der letztern ,art ist eine ,anschauung1 sondern sie sind ,begriffe4 ,begriffe heien im ,allgemeinen alle unsere ,vorstellungen1 welche nicht ,anschauungen1 also alle1 welche zusammengesetzt sind oder mehrere ,gegenstnde haben4 ,nach den ,bestandtheilen1 aus welchen sie zusammengesetzt sind1 zerfallen sie selbst wieder in gemischte und in reine ,begriffe4 ,erstere sind solche1 welche in ihren nhern oder entferntern ,bestandtheilen ,anschauungen enthalten2 letztere solche1 welche entweder einfach oder doch aus durchgehends reinen ,begriffen zusammengesetzt sind4 ,von der letzten ,art sind die meisten mathematischen4 ,um daher einen reinen ,begriff zu erklren1 bedarf es durchaus keiner ,hinweisung auf eine ,anschauung1 oder berhaupt auf ,etwas1 welches sich nicht mittels bloer ,worte1 ohne ,vorzeigung eines bestimmten ,gegenstandes1 mittheilen und begreiflich machen liee4 ,stze1 die aus reinen ,begriffen zusammengesetzt sind1 fhren den ,namen3 ,begriffsstze2 alle jene1 in welchen als nherer oder entfernterer ,bestandtheil eine ,anschauung ,platz greift1 gehren zu den ,erfahrungsstzen4 ,unter den ,begriffsstzen kann es nun1 wie begreiflich1 auch solche geben1 die aus durchgehends einfachen ,begriffen zusammengesetzt sind4 ,diese1 als die einfachsten1 werden sich am besten zu ,grundstzen und ,anfangsstzen eines wissenschaftlichen ,lehrgebudes eignen2 in welchem es ohnedies der wissenschaftliche ,gang erfordert1 vom ,einfachen zum ,zusammengesetzten fortzuschreiten4 ,wie folgenreich diese ,begriffsbestimmungen auch fr die ,geometrie sind1 davon gibt ihre ,anwendung auf den ,begriff der ,aehnlichkeit1 und dessen hinwieder auf den vorliegenden ,fall1 ein ,beispiel1 das anschaulich genug ist4 ,es ist von selbst klar1 da reine ,begriffe und reine ,anschauungen vllig incommensurabel sind1 und weder jene aus diesen1 noch diese aus jenen sich bilden knnen4 ,daraus folgt1 da ,wahrheiten1 welche aus bloen reinen ,begriffen zusammengesetzt sind1 nur wieder aus eben solchen ,wahrheiten objectiv abgeleitet werden knnen1 und eben so1 da sich in ,folgerungen aus gemischten1 d4 i4 aus ,anschauungen und ,begriffen bestehenden ,stzen wieder ,anschauungen vorfinden mssen4 ,wenden wir dies auf das ,verhltni zwischen den zeitlichen und rumlichen ,bestimmungen der ,dinge an4 ,beide verhalten sich zu einander wie ,grund und ,folge1 so da jene die ,bedingung abgeben1 da in diesen eine ,vernderung eintrete1 weil eine jede ,vernderung ,zeit bedarf4 ,man kann daher die letztern aus den erstern ableiten1 und aus dem unmittelbar ,vorhergehenden folgt1 da sobald sich in den zeitlichen ,bestimmungen 7dem ,grunde7 etwas vorfindet1 was nicht durch reine ,begriffe1 sondern nur durch ,anschauungen im vorerwhnten ,sinn ausgedrckt werden kann1 diesem hnliche1 nur durch ,anschauungen bestimmbare ,umstnde in der vollstndigen rumlichen ,folge entsprechen mssen4 ,eine solche ausschlielich durch reine ,begriffe nicht darstellbare ,zeitbestimmung ist z4 ,b4 die ,bestimmung eines einzelnen ,zeitpunktes4 ,sie lt sich nicht anders erreichen1 als durch ,angabe eines in diesem ,zeitmomente eben vorhandenen ,zustandes1 d4 i4 durch ,angabe eines ,dies1 einer ,anschauung4 ,nicht weniger unbestimmbar durch reine ,begriffe ist auch die absolute ,entfernung zweier ,raumpunkte von einander4 ,eine solche ist nur durch ,vergleichung mit einer einmal als gegeben angenommenen1 z4 ,b4 der ,dauer des ,pendelschwungs einer ,secundenuhr mglich4 ,die ,dauer eines ,pendelschlags aber wird nur durch ,anschauung gegeben4 ,die ,angabe der ,entfernung jedoch1 die irgend ein ,zeitpunkt von einem als fix gegebenen hat1 wrde noch nicht hinreichen1 denselben vollstndig zu bestimmen4 ,denn da die ,zeit ,ausdehnung besitzt1 so wrde es jederzeit zwei ,punkte auf den entgegengesetzten ,seiten des fixen geben1 welche von dem letztern gleiche ,entfernung htten4 ,um auch diese ,zweideutigkeit aufzuheben1 mu die ,angabe noch hinzukommen1 ob der zu bestimmende ,zeitpunkt frher oder spter als der fixe zu suchen sei4 ,auch dieser ,umstand lt sich nicht anders1 als durch ,anschauung bestimmen1 etwa dadurch1 da wir in dem ,momente1 da wir die ,vorstellung a haben1 uns erinnern1 auch die hnliche schon gehabt zu haben1 was daher nothwendig in einem vorhergehenden ,zeitpunkte geschehen sein mu4 ,die genannten drei ,angaben reichen jedoch hin1 jeden beliebigen ,punkt in der ,zeit vollstndig zu bestimmen4 ,den ,beweis davon liefert die ,chronologie1 die mittels der ,anschauung1 z4 ,b4 der ,geburt des ,heilands1 einen fixen ,punkt bestimmt2 durch die ,anschauung z4 ,b4 des scheinbaren ,sonnen- und wahren ,erdenlaufs die ,zeitdauer eines ,jahres mit1 und nun jeden andern ,punkt in der ,zeit durch das ,verhltni seiner ,entfernung von dem fixen ,punkt zu der ,lnge eines ,jahres und durch den ,umstand bestimmt1 ob dieser ,zeitpunkt frher oder spter als der ,zeitpunkt der ,geburt ,christi falle4 ,verhalten sich nun die ,raumbestimmungen zu den ,zeitbestimmungen wie ,folgen1 so mu es auch in ihnen ,umstnde geben1 die sich nur mittels ,anschauungen bestimmen lassen2 es knnen ihrer aber zugleich auch nicht mehrere sein1 als die ,zeitbestimmungen enthalten4 ,dennoch reichen bei ihnen nicht ein fixer ,punkt1 eine gegebene ,entfernung und das ,frher- oder ,sptersein des ,punktes zu1 sondern es mssen1 um jeden beliebigen ,punkt durch ,hilfe reiner ,begriffe seiner ,lage nach vollstndig festzustellen1 wenigstens vier ,punkte im ,raum durch ,anschauung gegeben sein4 ,denn da ,raumbestimmungen erst dann eintreten1 wenn ein ,verndertwerden oder ,verndern der ,substanzen vorausgesetzt wird1 dazu aber wenigstens zwei ,substanzen1 also auch zwei ,orte erfordert werden1 so haben wir statt des einen fixen ,zeitpunkts gleich ein ,system zweier ,punkte1 von denen jeder sich eben so wenig wie ein einzelner ,zeitpunkt anders als durch die ,anschauung1 die sich auf die gerade in demselben vorhandenen ,substanzen bezieht1 bestimmen lt4 ,daraus folgt sogleich1 da alle ,systeme zweier ,punkte1 weil sie nur durch ,anschauung gegeben1 also nur durch solche unterscheidbar sind1 daher alle innern durch reine ,begriffe darstellbaren ,beschaffenheiten gemein haben mssen1 einander hnlich sein werden4 ,die beiden fernern begrifflichen ,unbestimmtheiten in der ,zeit fhren eben so viele weitere im ,raume herbei4 ,soll aus dem ,wirken der beiden ,substanzen irgend eine ,vernderung1 z4 ,b4 ,ortsvernderung1 hervorgehen1 so ist dazu wenigstens noch ein ,ort erforderlich1 der zu den beiden ersten hinzukommt4 ,der durch ,begriffe nicht bestimmbaren ,entfernung zwischen zwei ,zeitpunkten entspricht daher die begriffliche ,unbestimmbarkeit dreier ,orte im ,raum4 ,an die ,stelle der dritten ,unbestimmtheit in der ,zeit1 des ,frher- oder ,spterseins1 tritt im ,raum noch die ,annahme eines vierten ,ortes1 dessen ,lage gegen die drei andern nicht durch reine ,begriffe bestimmt werden kann4 ,sind diese vier ,punkte1 welche den ,coordinaten des ,punktes nach den drei ,dimensionen des ,raumes entsprechen1 durch ,anschauung gegeben1 so lt sich1 wie bekannt1 jeder andere ,punkt im ,raume durch seine bloen ,verhltnisse zu den gegebenen ,stcken vollstndig bestimmen4 ,mit ,hilfe des ,vorhergehenden reducirt sich unsere ,aufgabe1 die ,unmglichkeit nchster ,raumpunkte zu erweisen1 auf einen ganz speciellen ,fall4 ,gelingt es nur von irgend einem bestimmten ,system zweier ,raumpunkte mittels reiner ,begriffe nachzuweisen1 da beide einen dritten zwischen sich haben1 so gilt das ,gleiche von allen ,systemen zweier ,punkte1 weil alle einander hnlich sind und dieselben innern ,beschaffenheiten besitzen4 ,es handelt sich sonach nur darum1 nichts einzumengen1 was nicht durch reine ,begriffe ausdrckbar ist1 natrlich mit ,ausnahme der vier aus der ,natur der rumlichen ,bestimmungen folgenden ,unbestimmtheiten4 ,wenn wir uns daher in der folgenden ,deduction der ,buchstaben zur ,bezeichnung gewisser ,punkte bedienen1 so geschieht dies nur der ,abkrzung wegen4 ,es sind keineswegs innerlich verschiedene1 sondern ,punkte und ,entfernungen von der ,art1 da ihnen auch beliebige andere substituirt werden knnen1 sobald sie nur dasselbe ,verhltni unter einander haben4 ,nehmen wir daher von einem beliebigen ,punkte ,o zwei ,richtungen ausgehend an in solcher ,weise1 da zwei in denselben liegende 7beliebige7 von einander verschiedene ,punkte ,m und ,n eine ,entfernung von einander haben1 welche der ,summe ihrer ,entfernungen vom gemeinschaftlichen ,ausgangspunkte ,o der ,richtungen gleich ist1 so da ,m ,o ,o ,n ,m ,n1 so heien die ,richtungen ,o ,m und ,o ,n entgegengesetzt1 und die ,punkte ,m und ,n selbst auf entgegengesetzten ,seiten des ,punktes ,o liegend4 ,ein ,punkt aber1 der so gelegen ist1 da man ausgehend von ihm nach zwei entgegengesetzten ,richtungen1 in der einen derselben zum ,punkte ,m1 in der andern zum ,punkte ,n gelangt1 heit zwischen diesen ,punkten ,m und ,n gelegen4 ,wir haben daher sogleich an dem eben construirten ,system der beiden ,punkte ,m und ,n ein ,system zweier ,punkte1 welche einen dritten zwischen sich besitzen4 ,und da nach dem ,vorhergehenden jedes ,system zweier ,punkte jedem andern eben solchen hnlich ist1 so folgt1 da die ,beschaffenheit1 welche sich mittels reiner ,begriffe ausdrcken lt1 wie folgt3 ,jedes ,system zweier ,punkte besitzt einen dritten so gelegenen1 da man in zwei von demselben ausgehenden entgegengesetzten ,richtungen fortschreitend1 in der einen nach dem einen1 in der andern nach dem zweiten ,punkte gelangt1 jedem ,system zweier ,punkte zukomme1 oder da je zwei ,punkte einen dritten zwischen sich haben1 oder da nicht zwei ,punkte einander die nchsten sein knnen4 ,dieser ,beweisfhrung lt sich wenigstens nicht vorwerfen1 was die ,gegner gern thun1 da der ,begriff einer jedesmaligen ,entfernung je zweier ,raumpunkte unter einander1 der erst erwiesen werden soll1 stillschweigend schon vorausgesetzt werde4 ,denn bei der ,annahme des ,systems zweier ,punkte ist von der ,entfernung derselben unter einander noch gar keine ,erwhnung geschehen4 ,die ,unbestimmbarkeit eines solchen ,systems durch reine ,begriffe1 wovon einzig die ,rede war1 ergibt sich aus andern ,grnden1 und zwar unmittelbar aus der ,unbestimmbarkeit des einfachen ,zeittheils durch reine ,begriffe4 ,wir gerathen daher gar nicht in die ,nothwendigkeit1 ein reines ,aneinander1 eine ,null der ,entfernung erst hinwegzurumen1 weil wir die ,frage nach der ,entfernung vllig bei ,seite liegen lassen4 ,die ,kraft des ,beweises sttzt sich vielmehr lediglich auf den ,begriff der ,aehnlichkeit1 mit dessen ,hilfe1 was von einem ,system zweier ,punkte durch den ,augenschein als giltig erwiesen worden1 auf alle ,systeme dieser ,art ausgedehnt wird4 ,als directe ,folgerungen flieen hieraus die ,stze3 da zwischen zwei ,punkten eine ,entfernung statthaben msse1 weil je zwei einen mittlern zwischen sich besitzen1 und eben so3 da alle ,entfernungen einander hnlich sein mssen1 weil es smmtlich ,systeme zweier ,punkte sind1 zu deren innern ,beschaffenheiten die ,entfernung gehrt4 ,nicht so streng direct1 wie der eben angefhrte1 aber doch mit hinreichender ,gewiheit1 lt sich behufs der ,widerlegung der zweiten ,auslegungsweise unmittelbarer ,wirkungen als ,wirkungen nchster ,substanzen1 zwischen welchen sich leerer ,raum befindet1 der ,beweis fr die stetige ,erfllung des ,raumes fhren4 ,allerdings wrde diese unmittelbar eine ,folge der ,existenz des allervollkommensten ,wesens sein1 dessen ,eigenschaften es verlangen1 da es1 um dem obersten ,sittengesetze zu gengen1 so viele ,wesen zur ,glckseligkeit geschaffen habe1 als nur berhaupt an sich mglich war4 ,ihre ,mglichkeiten zu existiren1 sind die ,orte1 an welchen sie existiren4 ,bliebe einer derselben unerfllt1 so ginge auch die ,mglichkeit eines der ,glckseligkeit fhigen ,wesens nicht in ,wirklichkeit ber4 ,wenn man diesen ,beweis vermeiden will1 weil er sich1 wie man glauben knnte1 auf theoretisch nicht streng genug erweisbare ,stze sttzt1 so liefert uns derselbe ,begriff der ,aehnlichkeit1 der in der ,geometrie von der folgenreichsten ,verwendbarkeit ist1 sogleich ,mittel zu einem andern4 ,nach dem oben ,erwhnten besitzt jedes ,system zweier ,punkte eine ,entfernung und sind alle ,entfernungen einander hnlich4 ,sind aber alle ,systeme zweier ,punkte einander hnlich1 so sind es auch alle einzelnen ,punkte des ,raums4 ,denn wren diese es nicht1 so wre die innere ,verschiedenheit der ,punkte1 aus welchen das ,system besteht1 auch eine innere ,verschiedenheit der ,systeme zweier ,punkte selbst1 und daher keineswegs die letztern smmtlich unter einander hnlich4 ,die ,aehnlichkeit aller einfachen ,raumpunkte hat zur ,folge1 da sich kein innerer1 in dem ,wesen irgend eines ,punkts liegender ,grund auffinden lt1 warum er weniger als ein anderer geeignet sein sollte1 zum ,ort eines einfachen ,wesens zu dienen4 ,es lt sich daher durchaus kein ,grund aus reinen ,begriffen namhaft machen1 warum1 wenn gewisse ,punkte erfllt sind1 nicht alle erfllt sein sollen4 ,da aber wenigstens einige ,punkte erfllt seien1 daran knnen wir um so weniger zweifeln1 als ja wenigstens unser eigenes ,ich1 unsre eigene ,seele irgend einen ,ort im ,raume einnimmt7#abc74 ,dem ,gegner der stetigen ,raumerfllung bleibt die ,last des ,beweises vorbehalten1 da es einen ,grund gebe1 um deswillen nicht alle ,orte des ,raumes gleichgut zur ,aufnahme einfacher ,substanzen geschickt sein sollen4 ,die ,auffindung eines solchen drfte um so schwieriger sein1 da die ,mglichkeit des allseitigen ,erflltseins des ,raumes eine absolute1 eine aus theoretischen ,wahrheiten abfolgende ist1 und auch praktische oder moralische ,grnde nicht dagegen1 wohl aber unter ,voraussetzung eines vernnftigen ,welturhebers1 sehr nachdrcklich dafr sprechen4 ,so sehr wir daher auch der ,meinung sind1 da sich fr die ,existenz des vollkommensten ,wesens1 welche in der frhern ,fassung des ,beweises vorausgesetzt wurde1 die entscheidendsten ,beweise angeben lassen2 so sollte der letztangefhrte ,grund selbst dem ,atheisten gengen1 da er einsehen mu1 da die ,mglichkeit allseitiger ,raumerfllung eine an sich absolut vorhandene1 und nicht erst durch die ,voraussetzung eines weisen ,welturhebers bedingte ist4 ,da aber eine ,mglichkeit in ihr selbst oder auer ihr liegende ,grnde verlangt1 warum sie nicht zur ,wirklichkeit gelangt1 so hat ,jeder1 der die stetige ,raumerfllung bestreitet1 die ,verpflichtung auf sich dergleichen nachzuweisen4 ,so lange dies nicht geschehen1 haben wir von unserer ,seite keinen ,grund1 von der ,annahme der allseitigen ,erfllung des ,raumes abzugehen4 ,kann die letztere daher auch nicht fr eine direct bewiesene gelten1 so grndet sie sich doch auf als wahr anerkannte1 rein apriorische ,stze1 die widerlegt sein wollen1 eh' sie selbst verworfen werden kann4 7#abc7 ,kant in den ,trumen eines ,geistersehers 7,s4 ,w4 v4 ,rosenkranz ,,vii47 lugnet zwar1 da ein geistiges ,wesen einen ,raum zu erfllen vermge1 gibt aber zu1 da materielle einfache ,wesen einen ,punkt im ,raume erfllen4 ,wesen 7,s4 #ch71 welche die ,eigenschaft der ,undurchdringlichkeit nicht an sich haben1 werden1 so viel man deren vereinigt1 niemals ein solides ,ganze ausmachen 4444 es sind immaterielle ,wesen1 und wenn sie ,vernunft haben1 ,geister4 ,denn1 fhrt er fort1 eine ,masse1 die einen ,kubikfu ausfllt1 wird ,niemand einen ,geist1 sondern ,materie nennen4 ,fge ich nun einen ,geist hinzu1 so mu entweder ein einfaches ,theilchen jener ,masse austreten1 damit der ,geist ,platz habe1 oder der ,letztere darf gar keinen ,raum darin einnehmen4 ,im erstern ,fall mu bei ,hinzuthat eines zweiten ,geistes ein zweites ,massentheilchen den ,raum verlassen1 ein drittes eben so1 und so geht es fort1 bis zuletzt ein ,klumpen von ,geistern da ist1 eben so undurchdringlich1 wie vorher die ,materie1 und daher von ihr ganz und gar nicht verschieden1 was man kaum zugeben wird4 ,bedarf der ,geist aber keinen ,platz1 so ist er auch immateriell und erfllt keinen ,raum4 ,ob brigens ,wesen letzterer ,art mglich seien1 lt ,kant dahingestellt4 ,wenn aber der ,satz richtig ist1 da zwei ,punkte einander niemals die nchsten sein knnen1 so ist das obige ,raisonnement schon deshalb auer ,giltigkeit1 weil gar keine ,nothwendigkeit vorhanden ist1 da wo der ,geist eintritt1 ein einfaches materielles ,wesen deshalb hinaus mte1 selbst wenn der ,geist einen ,ort1 wie ein materielles ,wesen ausfllte4 ,dies ,ausfllen ist aber doch sowohl vom ,geiste1 als von der materiellen ,einheit1 welcher letztern es ,kant selbst zugesteht1 nur bildlich zu verstehen4 ,gewhnlich braucht man dieses ,wort1 um damit das ,erfllen eines ,raumes anzudeuten1 der bereits eine gewisse ,ausdehnung hat4 ,ein einfacher ,raumtheil1 dergleichen der ,ort der materiellen ,einheit so gut1 wie der des ,geistes sein mu1 hat keine ,ausdehnung4 ,er ist nichts1 als der ,grund1 welcher zur ,erklrung dient1 warum ein einfaches vernderliches ,wesen binnen gewisser ,zeit gerade diese und keine andern ,vernderungen theils erleidet1 theils ausbt4 ,ein ,grund dieser ,art mu sowohl bei der materiellen ,einheit als beim ,geiste vorhanden sein1 denn beide sind vernderliche ,wesen4 ,oder wre der ,geist als ,immaterielles dies nicht8 ,dann mte er unvernderlich1 also unendlich1 also die ,gottheit selbst sein4 ,das sind wenigstens ,geister von der ,gattung unseres ,ich nicht4 ,warum sollte daher der ,geist keinen ,ort einnehmen knnen8 ,ja warum soll er nicht eben so gut seinen ,ort allein einnehmen knnen1 wie die materielle ,einheit thun soll8 ,warum soll endlich einem ,klumpen von ,geistern1 vorausgesetzt1 da er aus einer unendlichen ,menge von ,geistern besteht1 deren jeder nach dem ,vorhergegangenen seinen einfachen ,ort als vernderliches ,wesen einnimmt1 nicht ,ausdehnung1 ,massenhaftigkeit1 kurz jede der ,eigenschaften zukommen1 welche man gewhnlich der ,materie beilegt1 ohne da dadurch die einfachen ,geister1 die ihn ausmachen1 genthigt werden1 selbst ausgedehnt1 massenhaft1 etwa gar zusammengesetzt u4 s4 w4 zu sein8 ,knnen einem ,ganzen nicht ,eigenschaften zukommen1 die den ,theilen fremd sind8 ,wir brauchen dabei blos an sich neutralisirende chemische ,verbindungen zu erinnern4 ,tafel in der kleinen ,schrift ber ,kant's ,verhltnis zu ,swedenborg 7,tbingen #ahde7 hat diese ,ansichten ,kant's ber die ,immaterialitt und ,unrumlichkeit der ,seele erst neuerlich wieder aufgenommen4 ,auch er frchtet1 da die ,erkenntni der ,gleichartigkeit zwischen ,geistern und materiellen ,einheiten1 die ja doch auch nichts weiter sein knnen1 als einfache ,substanzen zum ,materialismus fhre4 ,richtiger wre es vielleicht3 zum ,spiritualismus1 denn sie vergeistigt auch die ,elemente der ,materie1 statt die ,geister zur ,materie herabzusetzen4 ,zwischen geistigen und materiellen ,einheiten kann keine andere als eine bloe ,gradverschiedenheit statthaben4 ,die ,annahme eines specifischen ,unterschieds ,beider in ,betreff ihrer innern ,beschaffenheit sowohl als ihrer rumlichen ,verhltnisse fhrt auf so seltsame ,annahmen1 wie ,tafel's 7nach ,herbart's ,vorgang7 gemachte ,voraussetzung eines doppelten ,raumes4 ,die immateriellen ,wesen sollen auerhalb des ,raumes sein1 und doch in ,verhltnissen1 die unter sich ,figuren1 ,gestalten und rumliche ,formen bilden4 ,sie befinden sich in einem ,analogon des ,raumes1 der keiner ist1 und doch wie ein solcher aussieht4 ,wie dadurch ,raum und ,zeit zu bloen1 die ,dinge selbst nichts angehenden ,denkformen werden1 haben wir oben schon in dem ,abschnitt ber die ,selbsterhaltung zu zeigen versucht4 ,stehen nun die zwei ,stze3 je zwei ,punkte haben einen dritten zwischen sich1 und3 der ,raum ist allseitig stetig erfllt1 apriorisch fest2 so beruht auf ihnen auch die ,lsung der vorangefhrten ,schwierigkeiten4 ,es darf nicht mehr befremden1 da wir durch wirkliche ,theilung nimmermehr zu ,punkten gelangen1 welche so beschaffen wren1 da wir die ,linie durch deren ,aneinanderlegung 767 zu construiren vermchten1 weil solche nchste ,punkte an sich unmglich sind4 ,wir drfen nicht mehr daran zweifeln1 da dieselben ,atome1 die bisher in unendlicher ,menge und stetigem ,zusammenhang einen weiter ausgedehnten ,raum erfllten1 auch in einem viel enger begrenzten ,raume ,platz finden knnen1 welchen sie gleichfalls stetig erfllen4 ,in allen diesen ,fllen ist es der ,umstand1 da zwischen je zwei ,raumpunkten noch ein dritter und dies fortgesetzt1 eine ganze unendliche ,menge von ,orten liege1 der unsere ,bedenklichkeiten behebt2 aber aufgeben mssen wir es desungeachtet aus demselben ,grunde1 zusammengesetzte ,raumdinge und den ,raum selbst etwa auf hnliche ,weise aus ihren einfachen ,bestandtheilen ,stck fr ,stck zusammensetzen und construiren zu wollen1 wie man ,sandkrner zu einem ,haufen zusammentrgt4 ,um dieses ,construiren handelt es sich aber auch gar nicht1 sondern um die ,erkenntni und den ,beweis gewisser ,wahrheiten4 ,sind diese einmal auer ,zweifel gesetzt1 welches bei ,erfahrungsstzen durch die ,erfahrung selbst und den ,augenschein1 bei ,begriffsstzen aber wieder nur durch bereits anerkannte ,begriffswahrheiten mglich ist2 widersprechen sie also keiner reinen ,begriffswahrheit1 sondern folgen vielmehr aus einer oder mehreren solchen3 so besitzen auch ihre ,gegenstnde die ,beschaffenheiten1 welche sie von ihnen aussagen1 mit ,nothwendigkeit1 und wir knnen dessen gewi sein1 selbst wenn wir sie an den ,dingen nicht empirisch nachzuweisen vermgen4 ,eine ganz andere ,frage ist es1 ob wir von diesen ,beschaffenheiten der ,dinge uns mittels unserer ,einbildungskraft ein wie immer vollstndiges ,bild zu entwerfen im ,stande seien1 und diese wird sich in sehr vielen ,fllen verneinen lassen4 ,vom ,einfachen1 vom ,unendlichen vermag sich das ,denken wohl einen ,begriff1 die ,einbildungskraft aber kein ,bild zu machen4 ,darum wre es gleichwohl irrig1 zu sagen1 da wir die ,begriffe des ,einfachen und ,unendlichen nicht htten4 ,haben wir sie nicht1 indem wir davon sprechen8 ,sagen wir nicht sogar von den ,gegenstnden1 den einfachen sowohl als den unendlichen1 manche unbezweifelte ,beschaffenheit aus1 ohne sie sinnlich wahrnehmen zu knnen1 z4 ,b4 gleich1 da wir uns von den erstern kein ,bild zu machen im ,stande sind1 oder da wir mit der ,zhlung des letztern niemals fertig werden u4 s4 w48 ,sagt man also wohl mit ,recht1 man knne diese ,begriffe nicht denken1 und die ,schwierigkeiten der ,raumconstruction seien deshalb unauflslich und die ,stetigkeit des ,raumes1 die sich aus streng apriorischen ,grnden darthun lt1 selbst verwerflich1 weil ihr die construirende ,einbildungskraft nicht zu folgen vermag8 ,gesteht doch selbst ,fischer1 obgleich er fr seine ,person nicht weniger dagegen handelt3 ,diejenigen1 deren wissenschaftliche ,beschftigung ganz im ,gebiete der ,anschaulichkeit liegt1 glauben ,mangel an ,deutlichkeit und ,befriedigung des ,verstandes zu finden1 wo sie die ,anschaulichkeit vermissen4 ,aber ,deutlichkeit ist ,sache des ,verstandes1 nicht des ,anschauungsvermgens1 und das1 was blos gedacht1 aber nicht angeschaut wird1 ist vollkommen deutlich1 wenn es mit vollem ,bewutsein gedacht wird und nach den ,gesetzen des ,denkens nicht anders gedacht werden kann7#abd74 ,dasselbe ist hier der ,fall4 ,zwei unumstliche ,lehrstze1 die sich streng erweisen lassen1 zwingen uns den ,raum stetig zusammenhngend und stetig erfllt zu denken2 das ,widerstreben unsers ,vorstellens entsteht aus natrlicher ,beschrnktheit unsrer ,einbildungskraft1 die das begrifflich ,gedachte auch bildlich anschauen will1 was bei einfachen ,punkten und unendlicher ,anzahl nicht gelingen kann4 ,whrend die ,einfhrung der reinen ,aneinander offenbar der erwiesenen ,begriffswahrheit1 da sich je zwei ,punkte nur entweder im ,ineinander1 wo sie derselbe ,punkt sind1 oder im ,auseinander1 wo dann ein ,zwischen nothwendig wird1 befinden knnen1 geradezu widerstreitet1 und auf diese ,weise richtige ,raumvorstellungen aus einer erweislich falschen abgeleitet werden sollen3 tritt unsre begriffliche ,erkenntni nur mit der fehlerhaften ,angewhnung unsrer ,phantasie in ,widerspruch1 an die ,stelle des begrifflich ,erfaten ein sinnliches ,schema schieben1 das ,unendliche verendlichen1 das ,nieanschaubare anschauen zu wollen4 ,diese sinnlich erreichbar und construirbar sein sollende ist die wahre schlechte ,unendlichkeit1 fr welche die ,dialektik mit so viel ,unrecht den ,proce in infinitum berhaupt und die unendliche ,zahlenreihe ausgegeben hat4 ,das ,unendliche einer ,zahlenreihe1 die unendliche einen ,krper oder ein ,raumding erfllende ,menge von ,punkten ist darum weder unbestimmt noch unbegrenzt4 ,sagen wir z4 ,b4 die ,reihe aller ,primzahlen1 so ist dadurch jedes ,glied1 das in diese ,reihe gehrt1 genau bestimmt1 und jedes ,ungehrige eben so ausgeschlossen1 wenn wir auch weder jedes einzelne ,glied mit ,namen1 noch ihrer aller ,summe anzugeben wissen4 ,spreche ich von dem ,inbegriff smmtlicher innerhalb des ,umfangs des ,dreieckes ,a ,b ,c in derselben ,flche gelegenen ,punkte1 so habe ich damit nicht nur alle auerhalb dieses ,umfangs vorhandenen1 sondern auch die ,punkte des ,umfangs selbst ausgeschlossen1 und dadurch die unendliche ,menge der innern ,punkte so genau bestimmt1 da kein ,zweifel mehr entstehen kann1 ob irgend ein wo immer belegener ,punkt zu den innern oder den uern1 oder den ,punkten des ,umfangs gehre4 ,auf gleiche ,weise bestimmt sich die unendliche ,menge der ,punkte1 welche die ,linie a b oder den ,krper ,a ,b ,c ,d ausmachen4 ,daraus erhellt1 da gar kein ,widerspruch in dem ,umstande liegt1 da z4 ,b4 die ,linie a b zugleich1 aber in verschiedener ,hinsicht1 endlich und unendlich2 die ,summe einer unendlichen ,reihe z4 ,b4 smmtlicher zwischen den natrlichen ,zahlen #a und #b gelegener ,brche -- einer endlichen ,gre3 der ,einheit gleich sei1 da somit ein ,unendliches nicht nur begrenzt1 sondern auch genau bestimmt sein knne4 7#abd7 ,abhandlungen zur ,atomenlehre 7,berl4 ,ak4 d4 ,w4 #ahbh1 ,s4 #hh74 ,die erwhnten ,schwierigkeiten1 die dem ,raumbegriffe und der ,erklrung des ,unendlichen angehren1 mgen einen ,theil von jenen ausgemacht haben1 die nicht nur ,leibnitz1 sondern auch manchen ,andern abschrecken konnten1 den von uns im ,sinne seiner ,grundstze angedeuteten ,ausweg einzuschlagen4 ,in der ,that1 ist unsere1 in ,uebereinstimmung mit den grten ,denkern1 wie ,plato1 ,aristoteles1 ,zeno1 ,euklides1 ,archimedes1 ,st4 ,augustin1 ,thomas von ,aquin1 ,scotus1 ,occam1 ,newton1 ,leibnitz1 ,boscowich u4 m4 a4 dem einzigen ,epikur und einigen ,neuen gegenber vertheidigte ,behauptung richtig3 so ist die bisher versuchte ,erklrung des uern ,einflusses1 mittels ,berufung auf unmittelbare d4 i4 wie man sich einbildete1 zwischen nchsten ,raumpunkten oder zwischen nchsten ,substanzen stattfindende ,wirkungen1 in einer wesentlichen ,rcksicht falsch und bedarf der ,verbesserung4 ,das ,sinnenfllige1 welches dieselbe dadurch erhielt1 da man sich beim unmittelbaren ,einflu die wirkende und leidende ,substanz in nchster ,nhe1 in unmittelbar aneinander anstoenden ,orten1 in einer kleinsten ,entfernung dachte1 so da die actio wohl eine transiens1 wohl gar in distans1 aber nur in der kleinsten ,entfernung1 nmlich in der des reinen ,aneinander war1 mssen wir vllig aufgeben4 ,denn sowohl die ,annahme1 es gebe nchste ,raumpunkte1 als jene1 es gebe einfache ,substanzen1 zwischen welchen sich leerer ,raum befinde1 verlangt eine ,unmglichkeit und steht mit wahren ,begriffserkenntnissen im ,widerspruch4 ,niemals kann die ,distanz1 auf welche die unmittelbare ,wirkung sich erstreckt1 eine kleinste werden1 weil1 so nahe wir uns auch zwei ,punkte gerckt denken mgen1 immer noch eine ganze ,unendlichkeit zwischen beiden liegt2 in keinem ,fall kann ein ,atom den andern berhren1 weil sie weder in demselben noch in zwei unmittelbar aneinander stehenden ,orten befindlich sein knnen7#abe71 nimmermehr kann eine ,durchdringung statthaben1 weil zwei einfache ,wesen nicht in einem einzigen ,orte sein knnen4 ,eben so wenig stichhltig ist auch die ,supposition1 die wir bisher gemacht1 da die ,einwirkung immer in der geraden ,linie erfolgen msse1 oder durch eine dazwischen liegende ,substanz aufgehoben wrde4 ,bleiben wir bei dem dort angefhrten ,beispiel von dem ,stoe dicht aneinander aufgehangener ,kugeln1 so ist es klar1 da die ,einwirkung der ,ersten auf die ,letzte nicht durch die mittlere vermittelt werden mu1 sondern eben so gut durch eine ,seitenbewegung der ersten ,kugel in halbkreisfrmiger ,schwingung erfolgen knne4 ,auch der ,sto der ,kugel auf der ,flche mittels des ,rckpralls von einer elastischen ,wand kann dasselbe beweisen4 7#abe7 ,vgl4 die ,anmerk4 ,s4 #adi4 ,ist dem also1 so scheint es fast1 als sei damit das ganze mhsam gewonnene ,resultat einer mglichen ueren 7unmittelbaren und folglich auch mittelbaren7 ,einwirkung der einfachen ,substanzen unter einander1 vllig ber den ,haufen geworfen4 ,wir mssen alle von sinnlichen ,wahrnehmungen und ,vorstellungsweisen hergenommenen ,gedanken fallen lassen2 weder ,uebergang materieller ,theilchen1 noch kleinste ,distanz1 weder ,berhrung noch ,durchdringung sind zulssig1 wenn es gilt1 den uern ,einflu zu erklren2 es bleibt uns1 wenn wir nicht die ,mglichkeit der uern ,einwirkung als solche vernichten wollen1 nichts brig1 als der ,begriff der unmittelbaren ,wirkungen allein ohne jeden weitern ,zusatz4 ,alles was wir von jetzt an von der ,vorstellung des unmittelbaren ,einflusses fern halten mssen1 waren nur ,versuche1 diesen widerhaarigen ,begriff auf irgend eine ,weise fr unsere ,einbildungskraft zurecht zu machen4 ,eine ,wirkung in die ,ferne bei der kleinsten ,distanz dnkt uns eher begreiflich1 als eine1 bei welcher die ,entfernung nur auf die ,gre des ,erfolgs ,einflu hat4 ,dabei vergessen wir in der ,regel1 da da alle ,entfernungen einander hnlich sind1 es fr den ,eintritt der ,wirkung selbst ganz gleichgiltig sein mu1 ob sie in grerer oder geringerer ,entfernung erfolgt4 ,die ,gre der ,entfernung ist ein rein zuflliger ,umstand4 ,denn da sie selbst nicht durch reine ,begriffe1 sondern nur durch ,vergleichung mit gewissen ,anschauungen bestimmt werden kann1 so kann es auch keine reine ,begriffswahrheit geben1 die untersagte1 da in einer ,entfernung von dieser oder jener ,gre noch eine unmittelbare ,wirkung stattfinde4 ,ein ,satz1 der dies ,verbot in ,bezug auf eine bestimmte ,entfernung enthielte1 wre kein reiner ,begriffssatz mehr1 weil diese bestimmte ,entfernung eine ,anschauung in denselben hineintrge4 ,was aber nicht durch eine reine ,begriffswahrheit verboten wird1 was nicht mit einer solchen im ,widerspruche steht1 das ist an sich mglich1 und bedarf eines hindernden ,grundes1 warum es nicht wirklich werden solle oder werden knne4 ,so das ,stattfinden uerer ,einwirkung in jeder beliebigen ,entfernung4 ,transeunte ,action durch ,berhrung sagt unserer an mglichste ,nahebringung und ,verdrngung krperlicher ,gegenstnde gewhnten ,phantasie mehr zu1 als uerer ,einflu ohne dieselbe4 ,allein was denken wir uns unter ,berhrung8 ,in der ,regel erklrt man1 dieselbe finde statt1 wenn gewisse ,theile zweier oder mehrerer ,krper sich in demselben ,raumtheile befinden4 ,allein dies ist schlechterdings unmglich1 weil nicht zwei 7wenn auch einfache7 ,wesen an demselben ,orte sein knnen4 ,legt man aber die ,berhrung zweier ,krper so aus1 da zwischen ihnen kein ,raum mehr ist1 so widerspricht dies dem erwiesenen ,lehrsatze1 da zwei ,punkte sich niemals die nchsten sein knnen4 ,im gewhnlichen ,leben wird unter ,berhrung zweier ,krper meist nur verstanden1 da sich zwischen denselben nur mehr ,luft oder ,wasser1 oder eine andere ihnen ungleichartige und sehr wenig dichte ,masse in sehr dnnen ,schichten befinde4 ,aber man mag unter ,berhrung dies oder was man sonst immer will1 verstehen1 so sieht man1 immer msse auch bei dem ,einwirken zweier ,krper auf einander1 bei sogenannter ,berhrung1 irgend ein unmittelbares ,einwirken einer oder mehrerer ,substanzen des ,einen auf eine oder mehrere des ,andern1 und somit eine actio in distans stattfinden1 weil es sonst nie zu einer vermittelten ,einwirkung kme4 ,mit dem ,grundsatze3 zwei ,wesen1 einfach oder zusammengesetzt1 knnen sich nicht in demselben einfachen oder zusammengesetzten ,raume befinden1 ist eigentlich auch schon die ,hypothese der ,durchdringung der ,krper und ,atome abgewiesen4 ,wir glauben sie dort wahrzunehmen1 wo im ,grunde nur die ,erscheinungen der ,porositt in feinerer ,gestalt vor sich gehen4 ,bei unserer ,ansicht von stetig erflltem ,raume erstreckt sich die ,porositt viel weiter1 weil es niemals zwei ,punkte gibt1 die nicht zwischen sich das ,eintreten eines dritten duldeten4 ,wenn sich aber die ,vertheidiger jener ,hypothese auf das ,zeugni der ,chemie berufen1 so spricht diese oder vielmehr die atomistische ,theorie in derselben ihnen gerade entgegen4 ,diese erkennt berall nicht ,mischung sondern ,mengung1 kein ,ineinandersein2 und die ,durchdringung erscheint als blos an zusammengesetzten ,krpern vor sich gehendes ,phnomen in ,folge der ,porositt4 ,dabei fllt es der ,chemie nicht ein1 die ,zahl der ,atome1 die einen ,krper constituiren1 absolut angeben zu wollen1 wie denn berhaupt1 was sie ,atome nennt1 nicht als ein absolut einfacher ,theil 7eine ,monade71 sondern als ein aus mehreren 7im ,grunde unendlich vielen einfachen ,theilen7 zusammengesetztes ,krperchen angesehen werden soll4 ,sie begngt sich vielmehr mit ,angabe des ,verhltnisses1 in welchem sich ,atome verschiedener ,gattung in ,bezug auf einen als ,mastab angenommenen ,stoff miteinander verbinden4 ,alles dieses1 wozu noch die ,vorstellung der ,geradlinigkeit der uern ,einwirkung kommt1 wie man sie aus den sichtbaren ,erscheinungen des ,stosses1 des ,schusses u4 dgl4 abstrahirt1 alles dies soll uns helfen1 ein ,bild der unmittelbaren ,einwirkung zur ,veranschaulichung zu entwerfen2 alles dies soll mit dazu beitragen1 eine ,erklrung des ,wie1 der ,art und ,weise1 wie dieselbe vor sich geht1 zu liefern1 whrend es gerade das ,wesen der unmittelbaren ,wirkung ist1 gar kein ,wie zuzulassen4 ,eine ,wirkung1 von welcher sich ein ,wie angeben liee1 wre eine vermittelte1 der ,erklrung fhige1 eine solche1 welche sich zerlegen lt1 also eine zusammengesetzte1 die selbst wieder fhig sein mte1 auf einfache1 unvermittelte zurckgefhrt zu werden4 ,unternehmen wir es daher1 die unmittelbaren ,wirkungen zu erklren1 so versuchen wir etwas1 das ihrem ,begriffe widerspricht2 etwas1 welches an und fr sich unmglich ist4 ,milingt uns daher die ,erklrung1 fhrt sie ,widersprche1 ,irrthmer und ,unrichtigkeiten herbei1 so ist dies nur eine ,folge unsrer ungereimten ,forderung3 das ,unerklrbare solle sich erklren lassen4 ,keineswegs aber darf uns dies ,milingen an der ,wahrheit des ,satzes selbst1 es gebe unmittelbare ,wirkungen1 irre werden lassen1 so wenig als das ,milingen aller ,versuche1 den reinen ,sauerstoff zu zerlegen1 uns zweifeln machen darf1 ob ein solcher ,stoff wirklich vorhanden sei1 vielmehr gerade zur vollkommensten ,besttigung dient1 es existire ein solcher1 und zwar als einfacher ,stoff4 ,lassen wir daher von jetzt an alle aus dem ,streben1 das begrifflich ,gedachte auch mglichst sinnlich zu vergegenwrtigen1 hervorgegangene ,erklrungsversuche bei ,seite1 und halten wir uns streng an den ,begriff der unmittelbaren ,wirkungen selbst4 ,zuvrderst ergibt sich1 da jede unmittelbare ,wirkung eine actio transiens et in distans1 und zwar in was immer fr eine endliche ,entfernung sein msse4 ,betrachten wir neuerdings den ,sto zweier ,kugeln4 ,es ist klar1 da der stoende ,krper nicht frher in den ,ort des gestossenen eindringen kann1 als bis dieser denselben verlassen hat4 ,wann wird dieser aber anfangen1 denselben zu verlassen8 ,sobald der ,erstere auf ihn einwirkt4 ,wie geschieht das8 ,sobald er ihn berhrt1 sagt die sinnliche ,wahrnehmung1 d4 h4 sobald beide einen ,punkt gemein haben1 wie z4 ,b4 die ,tangente und ihre krumme ,linie4 ,diese sinnliche ,betrachtungsweise mssen wir jetzt fernhalten4 ,denn lagen nicht die ,krper noch vor dem ,stosse ganz auseinander1 und jetzt sollen sie einen gemeinschaftlichen ,punkt besitzen8 ,sie mten sich also wohl durchdringen8 ,allein wre dann noch ein ,grund vorhanden1 da die gestossene ,kugel von der ,stelle weiche1 sobald die stossende sich vllig in dieselbe eindrngen kann8 ,folglich durchdringen sie einander nicht1 weder ganz noch theilweise1 haben keinen ,punkt gemein1 liegen also gnzlich auseinander4 ,gleichwohl weicht die ,eine1 ehe die ,andere sie berhrt1 vom ,platze1 erleidet daher eine ,wirkung aus der ,ferne4 ,wie gro darf die ,entfernung sein1 damit noch eine ,wirkung erfolge8 ,lt sich ein innerer ,grund angeben1 warum in einer gewissen ,entfernung dieselbe noch erfolgen knne1 in einer andern nicht mehr1 7natrlich abgesehen von den dieselbe schwchenden ueren ,einflssen1 welche sie vielleicht unserer ,wahrnehmung entziehen1 dennoch aber nicht vernichten und auf ,null bringen knnen78 ,keineswegs2 alle ,entfernungen sind einander hnlich4 ,mssen wir daher zugeben1 da eine ,substanz auf eine andere einwirken knne in einer gewissen ,entfernung1 sei sie auch noch so klein3 so besteht diese ,mglichkeit des ,einwirkens auch in jeder andern noch so groen ,entfernung1 nur der ,grad der ,einwirkung wird sich nach ,magabe dieser ,entfernung ndern mssen4 ,es enthlt daher nichts ,widersinniges1 zu behaupten1 da jede ,substanz1 die nur berhaupt nach auen wirkt1 auch bis in die grtmgliche ,entfernung hinaus unmittelbar zu wirken im ,stande sei4 ,dies ist aber auch ,alles1 was wir ber das ,wesen unmittelbarer ,wirkungen ihrer ,natur nach zu sagen vermgen4 ,sie weiter erklren und auseinander setzen wollen1 hiee sie in vermittelte1 nicht mehr einfache und unvermittelte ,wirkungen umwandeln4 ,die unmittelbare ,wirkung ist ein einfacher1 theilloser ,act1 dessen ,dasein nothwendig wird durch das factische ,vorhandensein zusammengesetzter und theilbarer ,acte1 und dessen weitere ,auseinandersetzung seiner einfachen ,natur entgegen ist4 ,sie ist aber der einzig mgliche und denkbare ,ausweg1 unser metaphysisches ,denken mit dem ,augenschein der sinnlichen ,erfahrung in ,uebereinstimmung zu bringen4 ,dies knnte gering scheinen2 vielleicht knnte ,jemand gerade darum ,mitrauen gegen sie hegen1 weil sie sich mit der ,erfahrung zu harmoniren bemht1 weil sie sich auf den ,augenschein beruft1 und auf diese ,weise nicht auf reinen ,begriffswahrheiten1 sondern auf bloen ,erfahrungs- und ,wahrscheinlichkeitsstzen zu beruhen scheint4 ,selbst wenn dies der ,fall wre1 wrde sie durch einen ,vergleich mit den ,hypothesen anderer ,systeme noch nichts verlieren4 ,abgesehen davon1 da diese meist geradezu der ,erfahrung1 dem ,augenschein1 der ,wahrscheinlichkeit widerstreiten3 haben wir auch nachzuweisen gesucht1 da sie gewissen unbestreitbaren ,begriffswahrheiten zuwider sind1 whrend die unsere nicht nur als an sich mglich1 weil sie der ,erfahrung entspricht1 als wahrscheinlich1 sondern als wirklich und nothwendig anerkannt werden mu4 ,wirft man ihr dagegen vor1 sie sei undenkbar2 denn sie verlange etwas ,einfaches1 ,unbegreifbares1 ,unerfaliches zu erfassen1 so erinnere man sich1 ob es wohl leichter sei1 die intellectuelle ,anschauung1 die pantheistische ,substanz1 die logische ,idee1 das ,absolute klar und anschaulich zu denken4 ,kann bei den letztern von einem klaren1 deutlichen ,denken nur berhaupt die ,rede sein1 wo die erste ,forderung damit beginnt1 so heterogene ,dinge1 wie ,denken und ,sein1 zu identificiren1 oder eine unendliche ,vielheit1 ,individualitt und ,mannigfaltigkeit in eine unbegreifliche ,einheit zu verschmelzen8 ,kein unbefangener ,verstand strubt sich gegen den von selbst klaren ,satz3 da es ,vernderungen gebe1 von welchem aus wir auf dem natrlichsten ,wege durch ,anwendung eben so unzweifelhafter reiner ,begriffswahrheiten3 ,wo es ,zusammengesetztes gibt1 msse es ,einfaches2 ,wo es ,vermitteltes gibt1 ,unvermitteltes geben1 zu der ,annahme unmittelbarer1 an und fr sich 7ihrem ,wesen nach7 nicht weiter erklrbarer1 ,wirkungen gelangten3 aber jedes gesunde ,denken emprt sich gegen jede ,identification des ,begriffs mit seinem ,gegenstande1 weil sie der unmittelbarsten ,erfahrung und dem schlichtesten ,verstandesurtheil widerstreitet und lcherlich wird1 sobald sie sich nur in die entfernteste ,nhe des wirklichen ,lebens wagt7#abf74 ,dawider war freilich kein anderes ,mittel brig1 als indem man den ,verstand selbst seiner unbestrittensten ,rechte entsetzte1 und im ,widerspruch die ,wahrheit fand1 womit man jedoch die ,henne todtschlug1 welche die goldenen ,eier legte4 ,nicht genug lt sich im schroffen ,gegensatz zu dieser khnen1 auf innerlich widersprechenden ,grundlagen beruhenden ,hypothesenbauerei der modernen ,weltweisheit der ,tiefsinn1 ,ernst und wahrhaft tief eindringende ,forschergeist ,herbart's hervorheben4 ,wenn desungeachtet auch er wie in so manchen ,punkten1 so besonders in jenem wichtigen ,theile der ,metaphysik1 dessen ,darstellung uns in diesem ,augenblick beschftigt1 nicht jede ,anforderung zu befriedigen vermag1 so liegt die ,schuld weniger darin1 da er ,schwierigkeiten leichtfertig bersprungen1 oder oberflchliche dialektische ,brcken darber geschlagen htte3 sondern vielmehr in der allzu groen ,gewissenhaftigkeit1 mit welcher er ,hindernisse und ,widersprche auch dort zu erblicken meinte1 wo fr ,andere1 die nicht weniger als er nach besonnener ,grndlichkeit streben1 keine vorhanden zu sein scheinen4 ,die einfache ,qualitt1 das reine ,aneinander machten ihm eine ,vermittlung1 wie die unsrige1 unmglich4 ,dennoch ist er es1 dessen gewichtiges ,zeugni uns zur erfreulichen ,besttigung unseres ,schlusses von den in der ,erfahrung stattfindenden vermittelten ,wirkungen auf die unvermittelten nicht mehr wahrnehmbaren1 zwischen den einfachen ,wesen1 dienen kann4 7#abf7 ,vgl4 ,exner3 ,psychol4 der ,hegel'schen ,schule a4 m4 a4 ,der hauptschlichste ,einwand nmlich1 der sich gegen unsere ganze bisherige ,deduction der unmittelbaren ,wirkungen erheben liee1 drfte der sein3 da wir bei unsrem ,beweise von der ,erfahrung ausgehen1 die uns das ,dasein wenigstens mittelbarer ,wirkungen darbietet1 und da daher unsere ganze ,schlufolge statt auf reinen erweislichen ,begriffsstzen1 auf bloen mehr oder weniger gewissen ,wahrscheinlichkeitsurtheilen beruht4 ,dabei liegt die ,ansicht zu ,grunde1 da von allen jenen ,stzen1 die von einem ,gegenstand der ,erscheinungswelt etwas aussagen1 keiner unmittelbare ,gewiheit habe4 ,die ,skepsis weist nach1 da wir nicht selten ganz falsche ,wahrscheinlichkeitsurtheile fllen1 da wir dem ,augenscheine trauend ,dinge zu erblicken oder zu hren meinen1 deren ,vorstellungen blos in der krankhaften ,beschaffenheit unserer ,organe ihren ,grund haben4 ,die ,sinnestuschungen sind oft unwidersprechlich4 ,daraus zieht sie den ,schlu1 da dem ,zeugni der ,sinne berhaupt nicht zu vertrauen sei1 da ,wahrnehmungsurtheile nur durch eine hufige1 vllig gleichlautende ,wiederholung einen ,grad von ,wahrscheinlichkeit zu ersteigen im ,stande sind1 welchen wir ohne merklichen ,nachtheil an die ,stelle der ,gewiheit setzen drfen4 ,ferner folgert sie1 da aus blos wahrscheinlichen ,stzen selbst mit ,zuziehung anderer zweifellos wahrer ,stze keine andere als wieder nur wahrscheinliche ,schlustze folgen knnen1 und da daher jeder ,schlusatz1 unter dessen ,prmissen sich auch nur ,ein aus bloer ,wahrnehmung geschpfter ,satz befindet1 niemals mehr als einen gewissen ,grad von ,wahrscheinlichkeit ersteigen1 d4 h4 niemals mehr als eine mehr oder minder plausible ,hypothese werden knne4 ,gegen diesen ,einwand lt sich fr den ersten ,anschein nichts einwenden4 ,es ist ganz und gar kein ,zweifel1 da aus wahrscheinlichen ,prmissen auch nur ein wahrscheinlicher ,schlusatz folgen knne4 ,wenn daher in unserm ,schlusse der ,obersatz folgendergestalt lautet3 ,sobald es vermittelte ,wirkungen gibt1 mu es unvermittelte ,wirkungen1 die sich nicht weiter erklren lassen1 geben2 so ist dies ein reiner und unumstlicher1 in allen ,fllen wahrer ,begriffssatz4 ,es gibt vermittelte ,wirkungen1 behaupten unsere ,gegner -- hat nur ,wahrscheinlichkeit1 weil er nur aus der ,erfahrung geschpft ist4 ,es ist ja mglich1 da wir diesen ,begriff und ,zusammenhang erst selbst in die ,erscheinung hineinlegen2 da in ,wahrheit gar nichts geschieht1 weder ,vermitteltes noch ,unvermitteltes2 wenigstens sind wir nicht im ,stande1 ein solches ,geschehen nachzuweisen1 ohne ,gefahr1 uns in einer ,sinnestuschung1 einem optischen ,betruge zu verfangen1 der unsre ganze ,erfahrungserkenntni annihilirt4 ,allein dies eben scheint uns zu viel behauptet4 ,wir besitzen in der ,that die unmittelbar gewisse unzweifelhafte ,erkenntni eines wirklichen1 nicht blos scheinbaren ,geschehens1 welches einen uern ,einflu zwischen ,substanzen mit ,nothwendigkeit fordert4 ,der oben angefhrte ,einwand wre schlagend1 wenn es die ,voraussetzung wre1 da alle ,erfahrungsstze1 d4 i4 solche1 die in ihren ,bestandtheilen1 nhern oder entferntern1 die ,anschauung irgend eines bestimmten individuellen ,gegenstandes enthalten1 eo ipso auch bloe ,wahrscheinlichkeitsstze seien4 ,dem ist unsrer ,meinung nach aber nicht so1 es gibt vielmehr welche darunter1 denen unmittelbare ,gewiheit zukommt4 ,betrachten wir die ,erfahrungsstze in der kurz zuvor gesetzten ,bedeutung als solche1 die auf irgend eine ,weise ,anschauungen unter ihren ,bestandtheilen enthalten1 so finden wir1 da sich nicht alle in dieselbe ,classe werfen lassen4 ,einige darunter sagen nichts weiter1 als das ,dasein einer gewissen ,vorstellung1 einer ,empfindung1 eines ,begriffs1 einer ,anschauung in uns selbst aus1 andere enthalten die ,aussage des ,vorhandenseins des ,gegenstandes1 welchen wir als ,ursache jener in uns daseienden ,vorstellung ansehen4 ,urtheile letzterer ,form1 z4 ,b4 dies1 was ich jetzt wahrnehme1 ist ein ,baum1 haben nur ,wahrscheinlichkeit4 ,es knnte ja auch blos das ,bild eines ,baumes1 ja es knnte vielleicht gar kein1 auerhalb unsres ,leibes vorhandener ,gegenstand und nur eine ,affection meines ,auges sein1 die in mir die ,vorstellung eines ,baumes erzeugt4 ,wenn ich in die ,ferne ausschauend ,etwas gewahre1 was wie eine menschliche ,figur aussieht1 und ich urtheile3 es sei in der ,that ein ,mensch1 so kann ich mich irren1 es knnte vielleicht nur eine ,bildsule sein4 ,dagegen kann ich mich nicht irren1 indem ich sage3 ich habe in diesem ,augenblick die ,vorstellung eines in der ,ferne befindlichen ,menschen4 ,diese habe ich ja in der ,that1 indem ich von ihr spreche4 ,das ,dasein dieser ,vorstellung in mir ist mir unmittelbar gewi1 nur nicht das ,dasein dieses oder jenes oder berhaupt eines sie hervorbringenden auerhalb unsres ,leibes selbst befindlichen ,gegenstandes4 ,alle ,erfahrungsurtheile von der ,form3 ,ich habe die ,vorstellung a1 haben unmittelbare ,gewiheit1 sind selbst unmittelbare1 nicht weiter vermittelte ,urtheile2 ,erfahrungsstze dagegen der ,form3 ,der ,gegenstand1 der die ,anschauung a in mir hervorbringt1 hat diese oder jene ,beschaffenheit2 er ist namentlich derselbe1 der auch die andern ,anschauungen b1 c1 welche ich gleichzeitig habe1 in mir hervorbringt1 kommen jederzeit nur durch ,vermittlung1 oft durch sehr vielfache ,vermittlung zu ,stande4 ,nicht die ,vorstellung3 ,rose1 empfange ich unmittelbar von auen1 wenn ich das ,urtheil flle3 ,dies ist eine ,rose1 sondern zunchst nur die ,empfindungen des ,roths1 des ,wohlgeruchs u4 s4 w4 ,kehren diese ,empfindungen1 7deren ,vorstellungen ,anschauungen oder ,diesse sind7 mehrmals und stets gleichzeitig wieder1 so schliee ich endlich1 da derselbe ,gegenstand1 der ,ursache der ,anschauung3 ,dieses ,roth1 ist1 auch ,ursache der ,anschauung3 ,dieser ,wohlgeruch u4 s4 w4 sei1 und so oft ich diese ,anschauungen vereinigt vor mir habe1 auch derselbe ,gegenstand3 eine ,rose1 vorhanden sein mag4 ,das ,urtheil3 ,dieser ,gegenstand ist eine ,rose1 sollte1 deutlicher ausgedrckt1 so lauten3 ,der ,gegenstand1 welcher die in mir eben vorhandenen ,anschauungen3 ,rthe1 ,wohlgeruch u4 s4 w4 hervorbringt ist ein solcher1 der wenn noch gewisse andere ,umstnde hinzukommen1 z4 ,b4 wenn ich den ,stengel desselben mit meinen ,fingern drcke1 die ,empfindung eines ,schmerzes hervorbringt u4 s4 w4 ,ein solches ,urtheil ist daher1 so hufig es auch fr das ,gegentheil genommen wird1 ein sehr vielfach vermitteltes4 ,unter seinen ,prmissen befinden sich nicht nur unmittelbar gewisse ,wahrnehmungsurtheile von der ,form3 ,ich habe die ,vorstellung dieses ,wohlgeruchs1 ich habe die ,vorstellung dieses ,roths u4 s4 w41 sondern auch reine ,begriffsstze1 z4 ,b4 die ,vernderung mu eine ,ursache haben u4 a4 ,die wichtigste ,rolle unter denselben aber spielt in den meisten ,fllen die ,gleichzeitigkeit der ,anschauungen3 ,dies ,roth1 ,dieser ,wohlgeruch u4 s4 w4 ,diese1 in einigen ,fllen wahrgenommen1 wird hierauf durch die ,induction auf alle ,flle ausgedehnt1 und das ,resultat dadurch ein nur wahrscheinliches4 ,von dieser ,art sind jedoch keineswegs die ,erfahrungsurtheile1 auf welche wir unsre ,beweisfhrung sttzen und deren ,gebrauch uns die ,gegner zum ,vorwurf machen4 ,diese sind durchgehends vielmehr unmittelbar gewisse ,wahrnehmungsurtheile von der ,form3 ,ich habe die ,vorstellung a4 ,mit ,hilfe dieser unmittelbar gewissen1 nicht blos wahrscheinlichen ,erfahrungsurtheile vermgen wir mit apriorischer ,gewiheit wenigstens so viel nachzuweisen1 da es auer unserm eigenen1 dem vorstellenden ,ich1 ,dinge geben msse1 welche auf dasselbe einwirken1 gleichviel ob unmittelbar oder mittelbar4 ,mit unmittelbarer ,gewiheit erkennen wir zunchst1 da wir ,vorstellungen haben1 da in uns ,zustnde vorhanden sind1 welche sich ndern1 entstehen und vergehen4 ,das letztere folgt daraus1 weil es unter ihnen welche gibt1 deren ,inhalt von der ,art ist1 da sie sich einander ausschlieen4 ,diese knnen nicht gleichzeitig in uns vorhanden gewesen sein1 wir mssen uns also verndert1 die eine ,vorstellung mu der andern den ,platz gerumt haben4 ,dieser ,vorgang kann nicht ohne einen ,grund vor sich gegangen sein1 welcher nur entweder in oder auer unserm eigenen ,ich gelegen sein kann4 ,die alte ,vorstellung kann nicht verdrngt werden1 die neue nicht in's ,bewutsein treten ohne in oder auer uns befindliche ,ursache4 ,wo kann nun diese ,ursache liegen8 ,nicht in unserm eigenen ,ich1 denn sonst mte dieses eine causa sui enthalten4 ,der ,begriff einer causa sui aber1 wie man ihn bisher immer verstanden und auch nicht anders verstehen kann1 ist schlechthin widersprechend4 ,denn ist es der richtige ,begriff von ,ursache und ,wirkung1 da ein wirkliches ,a nur in jenem ,falle die vollstndige ,ursache des wirklichen ,b genannt zu werden verdiene1 wenn die ,wahrheit3 ,a ist1 den objectiven ,grund der ,wahrheit3 ,b ist1 enthlt1 so ist die ,forderung eines ,wirklichen1 das causa sui sei1 identisch mit der ,forderung einer ,wahrheit3 ,a ist1 die ihr eigener ,grund1 d4 i4 der ,grund der ,wahrheit3 ,a ist1 sei4 ,nun kann aber eine ,wahrheit wohl ohne ,grund1 ein ,axiom1 eine ,grundwahrheit sein1 keineswegs aber ihr eigener ,grund1 d4 i4 ,grund und ,folge zugleich4 ,vielmehr folgt sowohl aus rein apriorischen ,grnden1 als aus natrlichen1 unwidersprechlichen ,thatsachen des ,bewutseins1 da die ,ursache der ,vernderungen in unserm ,vorstellungskreise zum ,theile wenigstens auerhalb unser selbst1 und nur teilweise1 bei den ,anschauungen z4 ,b4 nur zu sehr geringen ,theilen1 in uns gelegen sein msse4 ,denn betrachten wir ganz allgemein unser ,ich als vernderliche ,substanz1 deren ,vorstellungen entstehen und vergehen1 deren ,krfte also der ,zunahme und ,abnahme fhig sind3 so ist es klar1 da sie zu keiner ,zeit alle ,krfte1 und noch weniger alle in dem grten ,mae1 in welchem sie neben einander mglich sind1 besitze1 d4 i4 da sie nicht vollkommen ist4 ,wenn nichts anders1 so mu doch ,jeder von sich zugestehen1 da er nicht alle ,wahrheiten erkenne1 die es berhaupt gibt1 da er deren von ,tag zu ,tag mehrere zu erkennen im ,stande sei1 da also wenigstens seine ,erkenntnikraft eine im ,wachsen begriffene1 unvollendete sei4 ,der ,grund aber1 da er nicht alle ,wahrheiten erkennt1 kann doch unmglich in den ,wahrheiten selbst liegen4 ,von diesen kann keine der andern widersprechen1 sonst hrte eine oder die andere auf1 eine ,wahrheit zu sein4 ,es liegt daher in der ,beschrnktheit unserer ,erkenntnikraft4 ,wodurch wird aber die ,erkenntnikraft selbst beschrnkt8 ,warum ist sie nicht vorhanden in dem zur ,allvollkommenheit erforderlichen ,grade8 ,liegt der ,grund davon in dem ,wesen1 d4 i4 in seinen brigen ,krften8 ,dies wre nur dann mglich1 wenn die brigen ,krfte1 welche das ,wesen besitzt1 mit demjenigen ,grade der ,erkenntnikraft1 welcher zur ,allvollkommenheit des ,wesens verlangt wird1 im ,widerspruche stnden4 ,die brigen ,krfte sind jedoch keineswegs von der ,art1 da sie das ,dasein des zur ,allvollkommenheit nothwendigen ,grades der ,erkenntnikraft verbieten4 ,kann daher der ,grund1 weshalb ein ,wesen nicht vollkommen ist1 nicht in den ,krften desselben liegen1 so liegt er in dem ,wesen berhaupt nicht2 denn wo sollte er sonst liegen8 ,er mu sich folglich in einem anderen ,wesen1 das nicht anders als auerhalb des ,vernderlichen sein kann1 befinden4 ,das ,vernderliche mu daher fhig sein1 ,einwirkungen von auen zu empfangen1 oder1 was dasselbe ist1 es mu auerhalb unsers eigenen ,ich ,dinge geben1 welche nach auen zu wirken im ,stande sind4 ,von welcher ,beschaffenheit diese auer uns befindlichen ,dinge sind1 darber sagt diese ,untersuchung noch nichts4 ,sie spricht es nicht aus1 ob die in uns vorgehenden ,vernderungen von eben so unvollkommenen ,substanzen1 wie die unsre ist1 erfolgen2 ob sie theilweise1 oder wie ,leibnitz und ,descartes gemeint zu haben scheinen1 wenn man sie so auslegen darf1 gnzlich von dem vollkommensten ,wesen herrhren2 sie besttigt aber neuerdings1 was wir schon bei ,leibnitz angedeutet1 da1 sobald einmal zugegeben sei1 es gebe vernderliche und folglich endliche ,wesen1 auch nach einem auerhalb liegenden ,grunde dieser ,vernderungen geforscht und folglich die ,mglichkeit des ,einwirkens von auen angenommen werden msse4 ,noch viel entschiedener aber1 besonders fr ,jene1 welche gewohnt sind1 den ,anfangspunkt des philosophischen ,denkens1 wie seine ,besttigung1 in dem denkenden ,subjecte selbst zu suchen1 sprechen fr unsere ,behauptung einer ,einwirkung von und nach auen1 gewisse ,classen von ,vorstellungen1 welche wir in unserm ,bewutsein antreffen1 und die wir schon mehrmals als ,anschauungen bezeichnet haben4 ,es sind einfache ,vorstellungen1 die nur einen einzigen ,gegenstand haben4 ,unter diesen gibt es mitunter mehrere1 welche so beschaffen sind1 da wir es unmittelbar1 also auch mit voller ,gewiheit erkennen1 da sie von etwas auer uns ,befindlichem in unserm ,innern erzeugt werden4 ,dies gilt nicht von allen4 ,auch ,gegenstnde1 die sicher nicht auerhalb meiner sind1 z4 ,b4 meine eigenen ,seelenzustnde1 kann ich anschauen1 d4 i4 ich kann mir eine ,vorstellung davon bilden1 die einfach ist1 und einen einzigen ,gegenstand hat4 ,von der letztern ,art sind die ,vorstellungen1 welche wir in den unmittelbar gewissen ,wahrnehmungsurtheilen anwenden1 durch welche wir das ,dasein einer in uns befindlichen ,vorstellung aussagen1 z4 ,b43 ich habe die ,vorstellung3 ,dies ,roth4 ,der ,bestandtheil dieses ,satzes ist nicht die ,anschauung3 ,dies ,roth1 sondern die ,vorstellung dieser ,anschauung4 ,die ,anschauung selbst sowohl1 als die ,anschauung dieser ,anschauung sind in mir4 ,von der oben zuerst erwhnten ,art sind dagegen die ,anschauungen3 ,dieser ,wohlgeruch1 dieser ,schall1 dieses ,grn u4 s4 w4 ,diese weisen unmittelbar auf etwas auerhalb unseres ,ich ,befindliches hin1 durch welches sie angeregt werden4 ,dieses braucht eben nicht ein auerhalb meines ,leibes ,existirendes zu sein4 ,recht gut knnen diese ,anschauungen in meinem ,ich auch blos durch ,zustnde meines ,leibes1 krankhafte ,affectionen meiner ,sinnesorgane veranlat werden2 desungeachtet bleibt ihre ,ursache eine uere fr mein erkennendes ,ich1 und bringt durch seine ,thtigkeit in diesem eine ,vernderung hervor4 ,nur erst wenn wir ber den ,gegenstand selbst1 der sie in uns hervorbringt1 etwas aussagen wollen1 gerathen wir in ,gefahr1 zu irren4 ,welch anderweitige ,beschaffenheiten er habe1 das erkennen wir meist durch ,wahrscheinlichkeitsschlsse1 die hufig trgen1 uns z4 ,b4 eine ,rose vermuthen lassen1 wo statt ihrer nur eine ,anhufung gewisser ,stoffe in unserem ,gehirn existirt1 die jene ,vorstellung hervorruft u4 s4 w4 ,unmittelbar erkennen wir nur3 ,es gibt ,wirkliches auer uns1 durch dessen ,einwirkung ,anschauungen dieser ,art in uns erzeugt werden4 ,da ,urtheile1 wie das letzte1 von uns in der ,that gefllt werden1 gibt gewi ,jedermann zu2 ebenso1 da sie nicht von der ,form sind1 die wir kurz zuvor fr das bloe ,wahrscheinlichkeitsurtheil aufstellten3 derselbe ,gegenstand1 der die ,anschauung a in mir bewirkt1 ist 7wahrscheinlich7 auch ,ursache der ,anschauung b1 oder hat die ,beschaffenheit1 da er auch die ,anschauungen m1 n hervorbringen wrde1 wenn noch gewisse andere ,umstnde eintrten4 ,dieses ,urtheil ist offenbar sehr vermittelt und zwar durch ,vorderstze1 die ihrer ,natur nach einen blo wahrscheinlichen ,schlusatz gewhren1 weil einer unter ihnen von der ,form sein mu3 ,wenn gewisse ,erscheinungen a1 b 4444 mehrmals gleichzeitig sind u4 s4 w4 ,dagegen wird in einem der obenerwhnten ,urtheile ber die ,beschaffenheit des erzeugenden ,gegenstandes nicht mehr ausgesagt1 als da derselbe ein ,wirkliches sei2 ob dasselbe oder verschiedene ,wirkliche8 fordert eine ganz andere ,untersuchung4 ,dieses ,urtheil reicht sonach ber jede ,mglichkeit des ,irrthums hinaus1 es ist ein unmittelbar gewisses ,factum des ,bewutseins4 ,wer kann es lugnen1 da er ,dinge auer sich voraussetze2 da er urtheile1 da dergleichen ,dinge da sind1 da sie auf ihn einwirken2 da er diese ,urtheile auf ,nthigungen des uern ,sinnes flle1 auf den ,grund von ,vorstellungen hin1 von denen es sonst keinen ,grund gbe1 wenn er nicht auerhalb des ,vorstellenden selbst gelegen wre8 ,wer kann ferner anders1 als hchstens mit dem ,munde lugnen1 da er sehe1 hre1 rieche1 und da er deshalb ,gegenstnde setze1 welche er zu sehen1 zu hren und zu riechen meine8 ,zwang nicht dieses unwiderstehliche ,hinweisen der ,vorstellungen des uern ,seins auf auen befindliche ,gegenstnde sogar den strengen ,idealismus1 gewisse unbegreifliche ,schranken und ,gesetze des ,ich in der untern bewutlosen ,sphre unserer ,subjectivitt anzuerkennen1 in welchen sich das ,ich nachher als in gewissen ,bestimmungen d4 i4 ,empfindungen und ,vorstellungen befangen wahrnimmt8 ,und ,kant erklrte ausdrcklich1 die ,empfindungen seien von auenher empfangener ,stoff1 und unsre ganze ,kenntni von der ,auenwelt beschrnke sich auf den ,satz3 ,wren keine ,dinge auer uns1 so wren auch keine ,erscheinungen in uns4 ,nun sind diese1 also mssen auch jene sein4 ,ja whrend man bei ,leibnitz1 dem schon ,bayle vorrckte1 da im ,falle vollkommener ,spontaneitt der ,seele in ,betreff ihrer ,vorstellungen gar kein ,grund vorhanden sei1 mehr als eine ,monade anzunehmen1 mit ,recht fragen darf1 woher er denn von den mehreren ,monaden1 die er voraussetze1 mit einem ,wort1 von der ,auenwelt1 selbst von dem allervollkommensten ,wesen etwas wissen knnte1 wenn in aller ,strenge durchaus kein uerer ,einflu stattfinden drfe3 waren ,denker1 wie ,locke und ,herbart1 so durchdrungen von dem ,gefhle der ,abhngigkeit unsers ,vorstellens von der ,auenwelt1 da sie selbst so weit gingen1 zu behaupten3 alle unsere ,vorstellungen ohne ,ausnahme wrden von auenher erzeugt1 was wir unsrerseits nur von einem ,theile der ,anschauungen zu behaupten wagten4 ,denn obgleich es wahr ist1 da keine unsrer ,vorstellungen ohne irgend eine von auen gebotene ,veranlassung in uns entsteht1 so ist doch die ,art1 wie die ,auenwelt hiebei thtig ist1 bei verschiedenen ,classen von ,vorstellungen eine verschiedene1 und zwar werden jene ,anschauungen1 welche eine so stringente ,hinweisung auf die ,auenwelt enthalten1 durch wirkliche1 auer uns befindliche ,gegenstnde erzeugt2 sobald aber auch nur zwei derselben durch das ,wrtchen und verbunden werden sollen1 tritt dieser einfache ,begriff hinzu1 der offenbar nicht wie jene durch einen uern ,gegenstand1 sondern durch die eigene ,thtigkeit der ,seele auf ,veranlassung und bei ,gelegenheit jener ,anschauungen erzeugt worden ist4 ,ueberhaupt darf der ,ausdruck3 von auen erzeugt nicht so verstanden werden1 als wre hiebei unsre ,seele selbst vllig unthtig4 ,dies ist nicht einmal bei jenen ,anschauungen1 die von auen herkommen1 der ,fall1 und es ist deshalb nicht vllig richtig1 wenn man sie1 wie hufig geschieht1 als unwillkrliche1 uns ohne und hufig wider ,willen aufgedrungene ,vorstellungen bezeichnet4 ,denn gegen viele1 ja die meisten1 steht es gnzlich in unsrer ,macht1 uns zu verschlieen4 ,schliee ich die ,augen1 so werde ich die ,rose nicht sehen1 und daher auch die ,anschauung3 ,dies ,roth1 nicht empfangen4 ,ziehe ich1 um auch ein ,beispiel der ,anschauung eines innern ,gegenstandes zu gebrauchen1 meine ,aufmerksamkeit von der ,vorstellung #a oder dem ,urtheil1 da z4 ,b4 #a imaginr sei1 ab1 so gelangen diese ,gedanken nicht zur ,anschauung4 ,auf alle unsre ,anschauungen hat daher unser ,wille wenigstens mittelbaren ,einflu4 ,aber auch wenn dies nicht der ,fall wre1 so bliebe doch soviel erreicht1 als wir hier erreichen wollen3 wir finden unter den ,anschauungen in der ,that ,zustnde1 welche mit unmittelbarer ,gewiheit auf ,einwirkung von auenher schlieen lassen4 ,zu entscheiden1 welche ,anschauungen diese ,nthigung wirklich ausben1 weil wohl jede einen ,gegenstand hat1 dieser aber1 wie schon gesagt1 nicht jedesmal ein uerer sein mu1 sondern wohl auch ein innerer1 ein ,seelenzustand u4 s4 f4 sein kann2 denn ich vermag auch meine eigenen ,vorstellungen1 ,urtheile1 ,empfindungen1 ,wnsche u4 s4 w4 anzuschauen1 und mir ,anschauungen von ,anschauungen zu verschaffen2 zu prfen1 ob das ,eine oder das ,andere stattfinde1 ob das1 was ich eben jetzt anschaue1 etwas in mir oder nicht in mir ,befindliches1 sondern von auen auf mich ,einwirkendes sei3 dies vermgen wir und urtheilen wirklich darber4 ,dieses ,urtheil fllen wir sogar nicht mit bloer ,wahrscheinlichkeit1 sondern mit unmittelbarer ,gewiheit1 sofern wir uns nur nichts ,mehreres erlauben1 als zu behaupten1 da wir hier etwas anschauen1 was ein auer uns ,wirkliches ist1 nicht aber1 von welchen weiteren ,beschaffenheiten es sei1 ob eine ,rose1 oder ein ,blatt ,papier u4 s4 w4 ,die ,urtheile1 mittels welcher wir dies behaupten1 sind unmittelbar gewisse ,erfahrungsurtheile von der ,form3 ,dies1 was ich jetzt eben anschaue1 ist die ,wirkung eines auf mich einwirkenden ,wirklichen4 ,in diesem ,urtheil erscheint aber als ,subjectvorstellung nicht die ,anschauung selbst1 von welcher wir dies aussagen1 sondern eine ,anschauung von dieser ,anschauung4 ,diese ,subjectvorstellung ist daher selbst etwas in mir ,vorhandenes und stellt etwas in mir ,vorhandenes vor2 dieses ,letztere aber ist selbst die ,anschauung eines auer mir ,befindlichen1 nmlich des einwirkenden uern ,gegenstandes4 ,obgleich hier also ,gegenstand der ,vorstellung und diese selbst beides ,vorstellungen sind1 drfen sie dennoch nicht mit einander verwechselt werden4 ,die ,vorstellung1 welche den ,gegenstand der andern ausmacht1 tritt dadurch zu dieser ganz in dasselbe ,verhltni1 wie ein wirklicher sinnlicher ,gegenstand zu seiner ,vorstellung4 ,die ,vorstellung der wirklichen gedachten ,vorstellung3 ,dies ,haus1 ist von ihr nicht weniger verschieden1 als die ,vorstellung3 dies ,haus von dem wirklichen ,hause selbst4 ,durch die ,verwechslung beider ,dinge1 des ,gegenstandes der ,vorstellung mit dieser selbst1 sind vielfache ,irrthmer entstanden1 wie es nicht anders geschehen kann1 wenn man zwei vllig verschiedenen ,dingen dieselben ,eigenschaften beilegt4 ,auf ihr beruht hauptschlich der reine ,idealismus1 und noch greller der transcendentale1 bis die ,verwirrung in der vlligen ,identificirung des ,denkens und ,seins den ,gipfelpunkt erreicht4 ,denn wo soll dann ein klares ,denken noch herkommen1 wenn der ,begriff eben so gut die ,sache1 als die ,sache der ,begriff sein soll1 wenn ,sein und ,nichts und wieder ,sein und ,denken identisch sind4 ,auf diese ,weise wre das ,vorhandensein einer ,einwirkung von auen1 wenigstens auf eine einfache ,substanz1 wie unser 7des ,denkenden7 eigenes ,ich1 durch eine unwidersprechliche1 unmittelbar gewisse ,thatsache des ,bewutseins erwiesen4 ,auf dieses ,wort hin ist schon so viel gesndiget worden1 da man fast frchten mu1 durch seine ,anwendung ,mitrauen zu erregen4 ,es scheint sehr bequem und kann es auch in der ,that sein1 wo die ,begriffe fehlen1 sich mit ,berufung auf innere ,thatsachen auszuhelfen1 die ,einer eben so gut lugnen als der ,andere zugeben kann4 ,hat man doch sogar die transcendentale ,freiheit fr eine ,thatsache des ,bewutseins ausgegeben6 ,ein ,anders ist es aber mit jenen ,urtheilen1 die wir als unmittelbare ,erkenntni durch innere ,erfahrung angesehen wissen wollen4 ,niemand kann es1 er mte denn sich selbst ,lgen strafen wollen1 verneinen1 da er ,urtheile1 wie3 ich werde afficirt1 ich empfinde ,einwirkungen auf mich1 wirklich flle4 ,selbst ,denker1 welche1 wie ,leibnitz1 die ,mglichkeit der ,einwirkung nicht anerkannten1 vermochten sich im ,leben dieses ,urtheils kaum zu enthalten4 ,sie zweifelten am ,schreibtisch1 weil ihnen vorkam1 da der ,satz gewissen anerkannten ,begriffswahrheiten widerstreite1 aber sie wrden sich kaum so angelegenheitlich bemht haben1 denselben mit den scheinbarsten ,argumentationen zu bestreiten1 wenn er sich ihnen nicht so nachdrcklich von jeder ,seite her aufgedrngt htte4 ,wenigstens das ,urtheil1 da sie fortwhrend so afficirt werden1 als ob auf sie von auen gewirkt werde1 wrden sie mit allen ,andern zuzugestehen sicher bereit gewesen sein4 ,und mehr bedrfen wir nicht4 ,in dieser unmittelbar gewissen ,erkenntni1 da wir von auen afficirt werden1 liegt auch schon die ,brgschaft1 da dies wirklich geschehe2 von wem und wie8 darauf vermgen wir hier noch keine ,antwort zu geben4 ,wenn man gegen diesen ,beweis1 der zwar auf ,erfahrungsstzen1 aber auf unmittelbar gewissen beruht1 einwenden wollte3 jegliches ,urtheil1 welches wir fllen1 z4 ,b4 ,ich denke1 sei eine bloe ,sache der ,erfahrung1 und rein apriorisch sei ein ,beweis nur dann1 wenn er auch nicht einmal eine solche ,erfahrung enthalte3 so hrt damit die ,mglichkeit berhaupt auf1 irgend einen ,beweis zu fhren1 ja nur irgend eine richtige ,erkenntni zu erlangen4 ,denn ohne zu urtheilen vermag man auch nichts zu erkennen4 ,will man aber die letztere ,mglichkeit nicht gnzlich aufgeben1 so mu man zugestehen1 da eine ,deduction1 welche sich auf keine andere1 als unmittelbar gewisse ,wahrnehmungsurtheile sttzt1 wenigstens mehr als ,wahrscheinlichkeit zu liefern im ,stande sei4 ,ist einmal nur soviel auer ,zweifel1 da wenigstens wir selbst 7das denkende ,subject7 ,einwirkungen von etwas ,wirklichem1 das auer uns und von uns selbst verschieden ist1 erfahren1 so sind die weiteren ,fragen nach dem ,woher8 und ,wie8 des ,einwirkens nicht lnger unbeantwortlich4 ,das auer uns befindliche ,wirkliche kann1 als solches1 nur ein zweifaches sein1 entweder ein solches1 das noch an einem andern sich befindet1 oder ein solches1 bei welchem dies nicht mehr der ,fall ist4 ,ein weiterer ,fall ist nicht denkbar4 ,im erstern ,falle wollen wir es mit einem alten ,namen3 ,adhrenz1 im letztern ,substanz nennen4 ,wenn nun gleich ,dasjenige1 was zunchst auf uns einwirkt1 in den meisten ,fllen selbst nur eine ,adhrenz sein mag1 die sich vielleicht wieder an einer ,adhrenz befindet u4 s4 f41 so kann dies doch nicht ins ,unendliche hinaus sich erstrecken4 ,denn eine endlose ,reihe von ,dingen1 welche an andern sind1 ohne ein solches1 welches nicht mehr an andern ist1 eine endlose ,reihe von ,getragenen ohne ,trger ist ein klarer ,widerspruch4 ,zuletzt mu es dennoch irgend ein ,selbstndiges geben1 eine ,substanz1 von welcher wir1 durch ,vermittlung ihrer ,adhrenzen1 die ,einwirkung von auenher erleiden4 ,eine weitere ,frage1 deren ,beantwortung uns jedoch hier zu weit fhren wrde1 ist es dann1 ob es dieser auer uns befindlichen ,substanzen eine oder mehrere1 vielleicht sogar unendlich viele gebe1 ob sich unter diesen eine vollkommene befinde1 ob wir sowohl von dieser als von den unvollkommneren ,einwirkungen erleiden u4 s4 w4 ,alle diese ,stze1 wie noch mehr andere1 z4 ,b4 da es ,wirkliches berhaupt gebe1 da jedes ,wirkliche wirke1 da keine ,substanz zur selben ,zeit widerstreitende ,beschaffenheiten besitzen knne1 da sie daher1 wenn sich dergleichen an ihr aufzeigen lassen1 zu verschiedenen ,zeiten existirt haben mu u4 v4 d4 ,a41 bestehen aus so einfachen ,begriffen1 da sie theils unmittelbar1 theils nach sehr kurzer ,betrachtung jedem unbefangenen ,verstand einleuchten mssen1 selbst ohne da er sich der ,grnde1 auf welchen sie beruhen1 deutlich bewut geworden4 ,ja das ,letztere ist sogar hufig uerst schwierig1 wovon sogleich der ,satz von der uern ,einwirkung der ,substanzen das treffendste ,beispiel liefert2 und darum wird es dem ,denken1 sobald es einmal den ,grnden dieser scheinbar so einfachen ,wahrheiten nachgeht1 gar nicht schwer1 dieselben mit dem ,munde zu lugnen und allmlig ganz zu verwerfen1 weil es die ,grnde fr dieselben nicht aufzufinden vermag4 ,zum ,theil aber haben diese ,wahrheiten in der ,that gar keine ,grnde1 sondern sind ,grundwahrheiten1 zum ,theil liegen diese ganz anderswo1 als wo sie gewhnlich gesucht zu werden pflegen4 ,so viel ist jedenfalls gewi1 da das unverdorbene ,denken nicht erst die ,beweise des ,denkers erwartet1 um diese ,wahrheiten als solche anzuerkennen1 und der ,vorzug des ,vernnftigen besteht eben darin1 dergleichen ,wahrheiten1 wie er sie nur vernimmt1 mit ,beifall anzunehmen4 ,des ,denkers ,aufgabe ist es viel weniger1 diesen ,stzen allgemeine ,anerkennung zu verschaffen1 als vielmehr die falschen und scheinbaren ,gegengrnde und ,vorurtheile1 die man gegen dieselben vorgebracht hat1 hinwegzurumen4 ,dies hielten wir auch bei dem ,satze von der uern ,einwirkung der ,substanzen1 einer ,wahrheit1 an welcher im gemeinen ,leben ohnedies ,niemand zweifelt1 fr unsere vornehmste ,aufgabe4 ,die ,vorurtheile und irrigen ,vorstellungen1 denen namentlich das ,wie8 dieser uern ,einwirkung ausgesetzt war1 vermochten wir nicht krzer zu beseitigen1 als indem wir zu zeigen suchten1 da diese ,frage selbst schon an sich eine nichtige1 ein non-sens sei1 weil sie etwas ,ansichunmgliches zu wissen verlangt4 ,wir vermgen auch hier1 wo wir bereits erwiesen haben1 da wir ,einwirkungen von auen1 und zwar von wirklichen ,substanzen auer uns erfahren1 ber die ,art und ,weise dieser ,einwirkung nichts anders zu sagen4 ,sie ist ihrer ,natur nach unmittelbar1 oder wenn sie vermittelt ist1 lt sie sich wenigstens auf unmittelbare ,einwirkungen zurckfhren1 und diese ,zurckfhrung ist schon ihre ganze ,erklrung4 ,alle ,fragen nach ihrer fernern ,beschaffenheit1 nach ,berhrung1 ,durchdringung1 materiellem ,uebergang1 ,selbsterhaltung u4 s4 w4 mssen wir demnach als nicht zur ,sache gehrig ohne weiters abweisen4 ,unser ,satz lautet einfach so3 ,wir nehmen ,vernderungen in uns wahr2 unter diesen solche1 die unmittelbar auf auerhalb unseres ,ich befindliche ,wirkliche hinweisen1 von welchen sie als ,wirkungen in uns hervorgebracht werden2 diese ,wirklichen selbst mssen 7zum ,theil wenigstens1 d4 h4 mit ,ausschlu der ,adhrenzen7 ,substanzen sein2 die ,einwirkungen aber geschehen entweder unmittelbar oder sie lassen sich doch auf unmittelbare zurckfhren4 ,nachdem wir soviel erreicht1 dies von einer einzigen einfachen ,substanz1 jener1 welche unser eigenes 7des ,denkenden7 ,ich ausmacht1 zu erweisen1 erbrigt die ,frage3 ob diese ,fhigkeit1 ,einwirkungen von auen zu erleiden und also umgekehrt auch auszuben1 allen ,substanzen zukomme oder nicht4 ,darber wrde kein ,zweifel herrschen knnen1 wenn es ausgemacht wre1 ob zwischen smmtlichen ,substanzen hhern und niedern ,ranges nur eine ,grad- oder wirklich specifische ,verschiedenheit 7d4 h4 solche1 die sich nicht auf eine blos graduelle zurckfhren lt7 stattfinde4 ,wenn einige ,substanzen die ,fhigkeit nach auen zu wirken und von auen zu leiden besen1 andere nicht1 so wre dies allerdings eine specifische ,verschiedenheit unter denselben4 ,in der ,that waren viele ,denker dieser ,meinung und besonders die ,schriften des ,cartesius1 seiner ,anhnger und ,zeitgenossen liefern reichliche ,beispiele von widersinnigen ,behauptungen1 zu welchen die ,annahme specifischer ,verschiedenheit unter den ,substanzen verfhrt hat4 ,besonders war es der ,streit um die ,thierseelen1 welcher die ,gemther beschftigte und hufig bis zur ,parteiwuth entzndete4 ,whrend die ,einen den ,thieren alle und jede ,seelenfhigkeit1 ja die ,seele selbst absprachen1 geriethen ,andere ins entgegengesetzte ,extrem1 die ,thierseele sogar ber die ,menschenseele zu erheben1 und sie fr weit begabtere ,wesen als die letztern anzusehen4 ,leibnitz dagegen nahm sich der wesentlichen ,gleichheit aller ,substanzen auf das eifrigste an und hatte1 wie die bekannte ,anekdote im ,schlosse zu ,charlottenburg zeigte1 gar nichts dawider1 da auch aus den ,atomen1 die in dem ,kaffee1 den er eben trank1 enthalten sein mochten1 sich mit der ,zeit ,wesen hherer1 sogar menschlicher ,art entwickeln knnen4 ,selbst ,herbart1 dem man unter den ,neuern am nachdrcklichsten den ,vorwurf gemacht1 er betrachte z4 ,b4 die ,thiere als bloe ,maschinen1 erscheint als ,vertheidiger der wesentlichen ,gleichheit aller ,substanzen7#abg74 ,er gibt zu1 es sei keinem einzigen einfachen ,realen wesentlich1 ,substanz zu sein -- welches bei ihm nichts anderes heit1 als in ,causalzusammenhang mit andern ,realen zu treten1 in ,folge dessen ,selbsterhaltungen d4 i4 ,vorstellungen in dem ,ersten entstehen2 und diese ,eigenschaft knne unter ,hinzutritt gewisser ,umstnde einem jeden ohne ,unterschied zukommen4 ,vor allem aber gibt uns die ,erfahrung ,belege genug an die ,hand1 da sich das ,charakteristische der ,seele1 ihre innern ,zustnde1 wenn auch in verschiedenem ,grade an allen einfachen ,substanzen vorfinden1 und diese generisch durchgehends verwandt sind4 ,fast an allen organischen ,wesen trifft man ,organe und ,thtigkeiten an1 welche den menschlichen analog sind1 und in den unorganischen lt sich zum wenigsten keine sichere ,grenze festsetzen1 ber welche hinaus sie aufhrten1 noch organisch zu sein1 so da wir zuletzt genthigt werden1 auch in ihnen ,organismen1 wenn auch von minderer ,vollkommenheit1 anzuerkennen4 ,von ,vorstellungen aber haben wir eben gar keinen andern ,begriff1 als da es solche ,vernderungen seien1 welche im ,innern einfacher ,substanzen vorgehen4 ,leibnitz erklrt sie mit klaren ,worten fr das ,einzige1 was im ,innern einfacher ,substanzen vor sich gehen kann1 und worin alle innern ,thtigkeiten der ,monaden bestehen7#abh74 ,da nun alle ,substanzen1 mit ,ausnahme der allvollkommenen1 unvollkommene1 also vernderliche sind1 mithin ,vernderungen mit ihnen vorgehen1 die nach dem eben ,gesagten keine andern als ,vorstellungen 7im weitesten ,sinn7 sein knnen1 so folgt1 da alle ,substanzen ,vorstellungen haben und ohne ,ausnahme ,vorstellungskraft besitzen1 und daher generisch nicht unter einander verschieden sind4 ,allerdings darf man bei dem ,wort ,vorstellungen nicht an solche denken1 die wir gemeiniglich mit diesem ,namen bezeichnen1 und die meist schon bewute d4 i4 solche ,vorstellungen sind1 von denen wir wissen1 da wir sie haben4 ,diese ,vorstellungen werden vielmehr alle1 oder doch dem grten ,theil nach dunkle1 unbewute ,eindrcke sein knnen1 bloe ,perceptionen nicht ,apperceptionen2 unbestimmte ,empfindungen1 aber doch ,vernderungen im ,innern der ,substanzen1 aus welchen sich im ,laufe der ,zeit klare und deutliche entwickeln4 ,sind aber alle ,substanzen vorstellende und vernderliche ,wesen1 so werden sich bei jeder einzelnen die ,fragen nach einem ,grund ihrer ,vernderungen1 welcher nicht in ihr selbst liegen kann1 wiederholen1 und in jeder werden sich hchst wahrscheinlicher ,weise ,vorstellungen von hnlicher ,art wie unsere ,anschauungen oder ,diesse vorfinden1 welche eben so unmittelbar wie diese auf ein auenbefindliches1 einwirkendes ,wirkliche hinweisen4 ,zum wenigsten ist gar kein ,grund vorhanden1 warum es nicht der ,fall sein sollte1 da im ,gegentheil eben die ,anschauungen diejenigen ,vorstellungen sind1 welche dem grten ,theile nach gar nicht zu unserm ,bewutsein gelangen4 7#abg7 d4 h4 in ihren letzten ,grnden4 ,der ,abstand von einem ,tartuffe zu einem ,newton wrde noch immer gro genug bleiben4 7#abh7 ,monad4 4 #ag4 ,inde mge dies oder jenes der ,fall sein1 so gilt der bisher zu erweisen versuchte ,satz1 wenn nicht von allen1 doch wenigstens von denjenigen ,wesen1 welchen auch der ,dualismus die ,vorstellungs- und ,seelenfhigkeit nicht abspricht4 ,erweitert umfat daher unser ,satz von nun an alle endlichen vorstellenden ,substanzen1 weil sich um ihrer wesentlichen ,gleichheit willen kein ,grund angeben lt1 warum das ,vermgen nach auen zu wirken und von auen zu leiden auf einige derselben sich erstrecken solle1 auf andere nicht4 ,denn wissen wir einmal1 da alle endlichen und vorstellenden ,substanzen eben deshalb auch vernderlich1 und des ,wachstums ihrer ,krfte fhig sind1 so drfen wir auch schlieen1 da der ,zweck ihrer ,erschaffung kein anderer war1 als sich dieser ,zunahme ihrer ,fhigkeiten zu freuen und darin ,glckseligkeit zu genieen4 ,und wenn einige1 namentlich alle diejenigen1 welche auf uns einwirken1 und deren ,dasein wir eben nur aus diesen ihren ,wirkungen auf uns erfahren1 d4 i4 smmtliche ,erdengeschpfe nicht weniger als die uns bisher bekannten ,himmelskrper1 die ,kraft auf andere zu wirken1 und ,rckwirkungen von ihnen zu erfahren besitzen3 reicht dies nicht hin1 zu schlieen1 da hnliche ,krfte allen zukommen1 weil sie sonst zwecklos da wren1 wenigstens des ,guten nicht so viel genieen und in andern befrdern knnten1 als sie auf diese ,weise vermgen8 ,ist aber dies einmal auer ,zweifel1 so kann es auch keinem ,anstand mehr unterliegen1 da diese ,einwirkung unter den ,substanzen eine wechselseitige sein msse4 ,denn jede ,vernderung in dem ,vernderten setzt eine ,vernderung in dem ,verndernden1 von welchem die thtige ,kraft ausgeht1 voraus4 ,es gab eine ,zeit1 in welcher die ,vernderung im ,vernderten noch nicht da war1 das ,verndernde sie also noch nicht bewirkt hatte4 ,indem das letztere dieselbe frher noch nicht bewirkte und jetzt bewirkt1 hat es an sich selbst eine ,vernderung erfahren1 die es nicht erfahren haben wrde1 wenn es nicht jene ,vernderung im andern hervorgebracht htte4 ,ohne die letztere wre es daher selbst ein anderes geblieben4 ,insofern daher das ,vernderte da sein mu1 um eine ,vernderung vom andern zu erfahren1 welche ihrerseits wieder eine solche im ,verndernden1 das aus dem ,zustande der ,unthtigkeit in jenen der ,thtigkeit bergehen mu1 erfordert3 kann es selbst wieder als reciproke ,ursache dieser ,aenderung im ,verndernden angesehen werden4 ,darin liegt nichts ,widersprechendes2 denn die ,vernderung x im vernderten ,dinge ,a ist eine andere als jene y im verndernden ,dinge ,b4 ,das ,ding ,a ist also ,ursache der ,vernderung y in ,b1 und das ,ding ,b ,ursache der von y verschiedenen ,vernderung x an dem ,a4 ,der ,widerspruch wrde nur dann stattfinden1 wenn ,a ,ursache derselben ,vernderung in ,b wre1 welche ,b in ,a bewirkt1 wenn z4 ,b4 das ,a ,ursache des ,seins von ,b und ,b umgekehrt ,ursache des ,seins von ,a sein sollte4 ,in derselben ,beziehung kann ein ,ding nicht zugleich ,ursache und ,wirkung sein1 wohl aber in verschiedener ,beziehung4 ,wenn daher ,lotze der ,wechselwirkung vorwirft1 die ,ursache bedinge in ihr nicht nur die ,wirkung1 sondern die ,wirkung zugleich die ,ursache1 und es werde daher unter ,wirkung nicht das ,resultat des ,processes1 sondern das ,object verstanden1 an welchem dieses erzielt wird1 indem z4 ,b4 der ,geschlagene den ,schlagenden und dieser jenen bedinge3 so verwechselt er die ,vorstellung des gemeinen ,lebens1 welches hier1 wie hufig1 eine bloe ,theilursache3 den ,geschlagenen1 statt der ganzen ,ursache heraushebt1 mit der ausdrcklichen ,erklrung1 da dasjenige1 was in einem ,sinne ,wirkung1 in einem ganz andern ,sinn ,ursache sei2 weil beides andernfalls in der ,that widersprechende ,bestimmungen desselben ,dings sein wrden4 ,trifft z4 ,b4 die bewegte ,kugel a auf die ruhende b1 so gibt sie einen ,theil ihrer ,geschwindigkeit an diese ab1 so da sie selbst sich langsamer bewegt als frher1 die zweite aber sich bewegt1 die vordem geruht hat4 ,die ,abnahme der ,geschwindigkeit der ersten ist daher ,ursache der ,zunahme der letztern1 und die ,zunahme der ,geschwindigkeit der letztern die ,ursache der ,abnahme der ,geschwindigkeit der erstern4 ,auch ,hegels7#abi7 ,einsprache gegen diesen ,satz grndet sich auf die unrichtige ,voraussetzung1 da die ,wirkung in derselben ,beziehung1 in welcher sie dies ist1 auch wieder ,ursache sein solle4 ,allein um das obige ,beispiel beizubehalten1 ohne ,zweifel ist die ,vernderung1 welche in dem ,geschlagenen vorgeht1 eine andere1 als jene1 welche der ,schlagende erfhrt1 der ,geschlagene daher in einer ganz andern ,beziehung ,grund einer ,vernderung im ,schlagenden1 als jene ist1 in welcher er zugleich eine ,wirkung durch den ,schlagenden erleidet4 7#abi7 ,encyclop4 ,i4 ,s4 #cjf4 ,das ,ergebni der ganzen bisherigen ,untersuchung ist daher in wenig ,worten ,folgendes3 ,jede 7endliche1 vernderliche7 ,substanz wirkt auf jede andere und zwar unmittelbar in jeder ,entfernung1 in mancherlei ,weise1 anziehend1 abstoend1 verndernd2 sie wirkt aber auch mittelbar1 indem sie dadurch1 da sie auf irgend eine ,substanz unmittelbar wirkt1 ,einflu auf jene ,vernderungen nimmt1 welche diese selbst wieder ihrerseits unmittelbar in anderen ,substanzen bewirkt2 jede ,substanz erfhrt eben so von jeder andern mittelbarer oder unmittelbarer ,weise ,einwirkungen mannigfacher ,art2 sie erfhrt dergleichen nicht nur von den endlichen ,substanzen1 auf welche sie selbst einen mittelbaren oder unmittelbaren ,einflu ausbt1 sondern auch von der allvollkommenen1 in welcher sie1 weil diese unvernderlich ist1 ihrerseits keinerlei ,wirkung hervorzubringen vermag4 ,in ,bezug auf die allvollkommene ,substanz ist daher die ,thtigkeit jeder endlichen ,substanz einseitig1 nicht wechselseitig4 ,denn nur von der ungeschaffenen auf die geschaffenen kann eine ,einwirkung bestehen1 nicht aber umgekehrt1 weil die ungeschaffene auch unvernderlich ist4 ,man knnte hiebei den ,grund vermissen1 auf welchen sich das ,vorhandensein der nach auen wirkenden ,kraft in der allvollkommenen ,substanz sttzt4 ,allein wenn wir die ,kraft nach auen zu wirken bereits jeder unvollkommenen ,substanz beilegen1 welchen ,grund gbe es wohl1 sie der vollkommensten abzusprechen8 ,dies knnte nur der ,fall sein1 wenn sie irgend einer ihrer brigen ,krfte widerstreiten mchte4 ,das findet jedoch keineswegs statt1 ja ihr ,vorhandensein wird sogar aufs entschiedenste gefordert1 wenn die ,gottheit wirklich das allervollkommenste ,wesen sein soll1 weil sonst den unvollkommenen ,substanzen ein ,vermgen zukommen wrde1 das der allvollkommenen mangelt1 und weil ohne diese die ,gottheit aufhren mte1 ,schpfungskraft zu besitzen4 ,es gengt schon zu bemerken1 da das ,vorhandensein einer solchen ,kraft in ,gott mit keiner seiner brigen ,krfte in ,widerspruch stehen knne1 weil wir denselben analoge in uns selbst vereinigt antreffen4 ,der ,weg1 auf welchem wir zu diesem1 von den ,ansichten ,anderer bedeutend abweichenden ,resultat gelangt sind1 beruht im ,wesentlichen auf ,leibnitzisch-monadistischen ,fundamenten4 ,entscheidende ,wendepunkte sind jedoch fr denselben die ,begriffe3 unmittelbare ,wirkungen1 ,stetigkeit und allseitige ,erfllung des ,raums1 und die unmittelbar gewissen ,erfahrungsurtheile4 ,wer uns vorwerfen will1 da wir uns hiebei auf ein ,geheimni1 beim zweiten ,punkt auf ein im ,denken nicht ,erreichbares1 beim dritten auf ein schlechthin ,gewisses berufen1 und die ,deduction deshalb fr oberflchlich und unzureichend erklrt3 dem knnen wir nichts ,anderes entgegenhalten1 als was wir schon im ,laufe der ,untersuchung am rechten ,orte eingeschaltet1 und worin1 wie wir glauben1 eine gengende ,vertheidigung liegt4 ,nicht die ,nichterklrbarkeit eines an sich nicht ,erklrbaren1 wie es die unmittelbaren ,wirkungen sind1 scheint uns den ,namen eines ,geheimnisses zu verdienen2 dieser ist vielmehr dort am ,platze1 wo es ,etwas zu erkennen gibt1 welches wir bisher aus was immer fr ,grnden noch nicht erkannt haben1 aber mindestens bei fortgeschrittener ,vervollkommnung und gnstigen ,umstnden einst zu erkennen und erklren hoffen drfen4 ,dies ist aber bei unmittelbaren ,wirkungen keineswegs der ,fall2 diese werden und knnen wir niemals zerlegen und erklren1 weil ihre ,natur es verbietet4 ,eben so wenig dnkt uns die ,unmglichkeit1 einen gewissen ,begriff im ,denken zu erreichen1 d4 h4 sich eine anschauliche ,vorstellung von demselben zu entwerfen1 schon ein ,recht zu geben1 diesen ,begriff berhaupt fr ungereimt und widersprechend zu erklren4 ,der ,umstand1 da wir zu einfachen ,punkten weder durch wirkliche ,theilung gelangen1 noch durch fortgesetzte ,zhlung eine unendliche ,menge einzelner ,einheiten zusammen addiren knnen1 bietet keine hinreichende ,brgschaft weder dafr1 da es keine einfachen ,punkte in der ,that gebe1 noch dafr1 da sie in keinem endlich begrenzten ,raume in unendlicher ,anzahl vorhanden seien4 ,vielmehr belehren uns ,schlsse aus reinen ,begriffen auf das nachdrcklichste von dem ,gegentheil4 ,noch weniger aber knnen wir von der ,annahme unmittelbar gewisser ,erfahrungsurtheile ablassen1 sobald unter denselben keine andere1 als ,urtheile von der ,form3 ,ich habe die ,vorstellung a1 verstanden werden4 ,denn um dieses ,urtheil zu fllen1 mu ich die ,vorstellung a wirklich besitzen und nicht nur sie allein1 sondern sogar noch eine ,vorstellung von ihr selbst1 welche als ,bestandtheil in meinem ,urtheile erscheint4 ,ihr ,dasein ist daher so gewi1 als ich dieses ,urtheil wirklich flle2 mein ,urtheil hat daher unmittelbare ,gewiheit4 ,das ,auffallende in dieser ,behauptung verursacht nur das geringe ,gewicht1 das man bisher auf dieselbe gelegt hat1 und die ,verwechslung solcher ,urtheile mit den nur wahrscheinlichen ,erfahrungsstzen von der ,form3 ,derselbe ,gegenstand1 welcher ,ursache der ,anschauung a in mir ist1 ist auch zugleich ,ursache der ,anschauung b1 welche sie sich gefallen lassen mute4 ,urtheile dieser letztern ,art aber begngen sich nicht damit1 das ,dasein einer ,vorstellung in uns auszusprechen1 sie maen sich an1 ,etwas ber den ,gegenstand auszusagen1 von welchem diese ,vorstellung herrhren soll1 und gerathen auf diese ,weise in ,gefahr des ,irrthums4 ,obgleich daher unser ,satz zuletzt aus ,erfahrungsurtheilen der ersten ,form entspringt1 so knnen wir doch nicht zulassen1 da er um deswillen nur ,wahrscheinlichkeit besitzen solle4 ,seine ,prmissen1 ,erfahrungs- wie reine ,begriffsstze1 haben objective ,gewiheit1 denn theils lassen sie sich durch andere unwidersprechlich darthun1 theils sind sie unmittelbar gewi1 und leisten dann1 auch wenn sie ,erfahrungsstze sind1 denselben ,dienst1 wie reine unangefochtene ,begriffswahrheiten4 ,die einzige ,art von ,wahrscheinlichkeit 7besser3 ,gefahr zu irren71 die hier1 wie bei jedem ,schlieen und ,folgern unterluft1 ist die leider nur allzu hufige ,mglichkeit1 durch ,verwechslung eines im ,schlieen gewonnenen ,satzes mit einem andern blos hnlichen1 oder auf sonst eine ,weise irgendwo einen ,irrthum im ,schlieen1 eine ,art ,rechnungsfehler1 begangen zu haben4 ,aber diese ,wahrscheinlichkeit ist nicht wenig verschieden von derjenigen1 welche bei ,feststellung irgend eines ,factums in der ,naturbeschreibung1 ,experimentalphysik1 ,geschichte u4 s4 w4 7z4 ,b41 ob die ,iliade in der ,that von ,homer herrhre u4 dgl4 m471 in's ,spiel kommt4 ,in der letztern folgern wir aus ,vorderstzen1 die selbst schon von der ,form sind3 ,wenn1 1 wahr sind1 so sind u1 v 444 wahrscheinlich4 ,bei der erstgenannten subjectiven ,wahrscheinlichkeit jedoch liegt der ,grund der bloen ,wahrscheinlichkeit nur in der ,mglichkeit des ,irrthums im ,denken4 ,die ,abfolge der ,stze selbst ist von diesem ,denken vllig unabhngig2 sie sind1 gleichviel ob mittelbare ,erfahrungs- oder reine ,begriffsstze1 von der ,form3 ,wenn a1 b wahr sind1 so sind auch m1 n 444 wahr4 ,hier herrscht daher in den ,stzen selbst keine bloe ,wahrscheinlichkeit4 ,um diese aber auch im ,gedachtwerden der objectiven ,schlufolgen mglichst zu beseitigen und unsere ,zuversicht zu unsrer ,erkenntni zu erhhen1 bedarf es nur der ,erfahrung1 da mehrere ,menschen oder wir selbst zu verschiedenen ,zeiten und unter verschiedenen ,umstnden diese ,reihe von ,schlssen geprft und richtig befunden haben4 ,von einer ,prfung dieser ,art hat daher jeder neue ,versuch1 einen ,theil unsres ,gedankenschatzes zum deutlicheren ,bewutsein zu erheben1 sein ,urtheil1 seine ,besttigung oder ,verwerfung zu erwarten4 ,einer solchen sieht auch der vorstehende entgegen4 ,wenn wir gleich recht gut fhlen1 wie ,viele uns einwenden werden1 mit der ,zurckfhrung auf unerklrbare ,thatsachen sei eben nichts erklrt1 und ein ,beweis1 welcher ,schwierigkeiten negire1 statt sie zu lsen1 entbehre des wissenschaftlichen ,ernstes1 so hoffen wir desungeachtet1 eine unbefangene ,prfung1 ber die ,mngel der ,darstellung eines ersten ,versuches hinweg sehend1 werde hie und da ,ansichten entdeckt haben1 welche nherer ,betrachtung nicht unwerth sind4 ,der ,schreiber dieses wenigstens hat aus ihnen die ,ueberzeugung gewonnen1 sowohl da es eine ,ungereimtheit genannt zu werden verdient1 dort wo an sich nichts weiter zu erklren oder zu vermitteln ist1 eine weitere ,erklrung zu verlangen1 als auch da es unmglich ist1 den ,quellen unserer empirischen ,erkenntni nachgehend nicht endlich zu solchen ,urtheilen und ,vorstellungen zu gelangen1 welche1 die erstern unmittelbar unumstlich und gewi1 die letztern ihrer ,natur nach durch ,einwirkung auerhalb der ,seele1 wenn auch nicht immer des ,leibes1 befindlicher ,gegenstnde erzeugt sein mssen4 ,mit ,hilfe dieses und einiger der andern hier dargelegten ,begriffe ducht es uns nicht unmglich1 ohne an ,leibnitz' ,grundstzen etwas ,wesentliches 7etwa mit ,ausnahme der ,raumbegriffe1 die bei ihm ziemlich unklar sind7 zu vergeben1 vielmehr nur durch consequente ,festhaltung seines eigenen ,hauptprincips1 der odiosen ,annahme der prstabilirten ,harmonie auszuweichen und eine befriedigendere ,ansicht zu gewinnen1 fr welche nicht nur die ,naturwissenschaften1 sondern auch die ,astronomie mit ihrer ,gravitation und ,aequilibrirung der ,himmelskrper zu sprechen scheinen4 ,jene ,grundstze ,leibnitz'1 also die ,fundamente monadistischer ,metaphysik selbst zu untersuchen1 war hier nicht der ,ort und lag nicht in unserer ,absicht1 denn dies wrde beinah eine ,prfung der gesammten ,metaphysik erfordern4 ,noch erfreut sich dieselbe1 zahlreicher genialer ,versuche ungeachtet1 in den wenigsten ,lehren einer allgemeinen ,uebereinstimmung1 und im ,ganzen erstreckt sich das zweifellose ,wissen der ,denker noch wenig ber ,descartes' berhmtes3 cogito1 ergo sum hinaus4 ,whrend die ,naturwissenschaften von ,stunde zu ,stunde mehr ,boden gewinnen und berraschende ,fortschritte machen1 stockt die reine ,begriffswissenschaft1 welche ihnen die feste ,grundlage1 auf der sie fuen knnen1 erst geben sollte1 noch immer bei den zuerst sich darbietenden ,problemen4 ,manchmal der ,auflsung sich ganz nahe glaubend1 gewahrt sie sich kurz darauf weiter als je davon zurckgeworfen4 ,das letztere vielleicht gerade deshalb1 weil sie1 besonders in neuester ,zeit1 ,gefallen daran gefunden zu haben scheint1 gerade der zunchst liegenden1 und ihr nur um deswillen trivial dnkenden ,lsung1 weil sie dem gesunden ,menschenverstand am meisten zusagend ist1 immerdar aus dem ,wege zu gehen1 und das ,wort des ,rthsels auf geheimen1 nur fr ,auserwhlte gangbaren ,wegen1 die nicht immer jene des ,lichtes sind1 zu suchen4 ,wenn daher die ,frage nahe liegt1 warum die ,vorsehung es zulassen mge1 da das ,denken1 die eingeschlagene gerade ,bahn verlassend1 oft erst nach den seltsamsten und weitesten ,umwegen zu derselben zurckzukehren genthigt werde1 whrend es nur eines glcklichen ,griffes1 eines offenen ,blickes bedurft htte1 um die ,wahrheit auf dem krzesten ,wege zu finden3 so mag vielleicht einer der ,grnde der sein1 da sie uns das unschtzbare ,gut des schlichten geraden ,verstandes durch die eigene ,verwirrung am herbsten und eindringlichsten fhlen lassen will4 ,auf dem ,umwege waren vielleicht manche andere glckliche ,entdeckungen zu machen1 zu welchen wir ohne denselben nie gelangt sein wrden1 und wenn nichts ,anderes1 so macht das ,gefhl1 alle ,mglichkeiten des ,irrens erschpft zu haben1 unsern ,glauben an die endlich errungene ,wahrheit zuversichtlicher und fester haftend4 ,lessing's ,ausspruch1 er wolle lieber das redliche ,streben nach der ,wahrheit1 als die fertig zugerichtete 7wenn man sie nicht mit ,liebe erfat71 findet hier seine ,geltung4 ,durch den langen ,umschweif1 welchen das ,denken seit ,leibnitz durch die mannigfaltigsten ,gebiete genommen1 um endlich doch zu der ,ueberzeugung zurckzukehren1 da ohne ,wirksamkeit keine ,welt1 da die lebendige ,wechselthtigkeit einfacher ,wesen die conditio sine qua non sei1 wenn wir nicht in todten ,mechanismus und starren ,indifferentismus verfallen sollen1 dem durch extramundane wirkungslose ,bevormundung nicht abgeholfen werden kann1 wird es hoffentlich anschaulich genug geworden sein1 die ,wechselwirkung allein sei der passende ,ausweg1 den ,glauben des ,herzens und die ,zweifel des ,verstandes zu vershnen1 und der tglich gebieterisch sich vordrngenden ,erfahrung auf metaphysischem ,wege die ,hand zu reichen4 ,durch das ,wirken erst erhlt das ,sein ,leben1 wie die elektrische ,spannung der ,luft erst zum ,vorschein kommt1 wenn sie leuchtet und zndet4 ,ein ,sein1 das nicht wirkt1 ist ein todtes ,sein1 also gar kein ,sein1 und ein ,sein1 das nicht auf ,andere wirkt1 ein nutzloses ,sein2 denn kein ,wesen ist um seinetwillen1 sondern um des ,ganzen1 wie ein ,factor um des ,productes willen da4 ,nur einer kurzen ,beharrlichkeit htte es vielleicht bedurft1 um den ,monaden ,leibnitz' diesen weltbrgerlichen ,sinn einzuhauchen2 allein so schnell sollte die ,forschung nicht fortschreiten1 damit der ,einzelne nicht bermthig werde1 und um zehn ,irrthmer ist die ,wahrheit nicht zu theuer erkauft4 ,so mute die ,monadologie als ,betrachtung des ,weltganzen den ,platz rumen1 um ihn dem ,idealismus der einzelnen ,monade zu berlassen2 so mute ,leibnitz' genialer rhapsodischer ,dogmatismus gelutert werden durch eine scharfe ,prfung unsrer ,erkenntnikrfte und erst1 nachdem trotz ,kant's ,gegenrede dem denkenden ,geiste durch lange ,beobachtung gewi geworden1 er vermge wenigstens einige synthetische1 oder besser reine ,begriffswahrheiten1 die synthetischer ,natur sind1 und nicht minder ,erfahrungsurtheile einer gewissen ,gattung mit zweifelloser ,gewiheit zu erkennen1 ohne sie durch irgend eine ,art reine ,anschauung vermitteln zu mssen3 jetzt erst drfen wir uns ruhig und unbesorgt dem ,zuge unserer ,gedanken berlassen1 und wenn er uns zum ,monadismus zurckfhrt1 darin einen ,beweis fr die innere ,nothwendigkeit dieses ,gedankenweges sehen4 ,daraus folgt aber keineswegs1 da das ,denken genau die ,form des ,leibnitz'schen behalten msse1 obgleich auch der wichtigste1 fr die ,brauchbarkeit eines metaphysischen ,systems entscheidende ,gedanke darin1 wie wir zu zeigen suchten1 schon im ,keime lag4 ,welche ,form es auch immer annehmen mge1 da es ,leibnitz' ,grundstzen wenigstens in den ,hauptzgen hnlich sich gestalten werde1 dafr finden wir nicht nur in ,herbart's ,beispiel1 sondern auch in der merkwrdigen ,erscheinung1 da das ,denken1 welches so lange auf den abenteuerlichsten ,bahnen schweifte1 zu ihm als seinem ,anfangspunkte neuerdings zurckgekehrt1 die sichere und erfreuliche ,brgschaft4 ,verbesserungen4 ,s4 #d ,z4 #d v4 u4 ,vergleichung4 -- #g4 #d v4 u4 ,actis4 -- #bc4 #ai v4 u4 abzugeben4 -- #bf4 #ac v4 o4 sich vorstellt4 -- #dg4 #a v4 u4 das ,citat zu lschen4 -- #ee4 #ac v4 u4 ,idealismus4 -- #fb4 #e v4 o4 ,seelen4 -- #fe4 #aj v4 o4 kommt4 -- #gd4 #a v4 o4 einem marmornen ,rumpf einen4 -- #gi4 #aa v4 o4 in die ,dinge4 -- #id4 #ae v4 o4 non a4 -- #if4 #ag v4 o4 ein ,sich-ndern4 -- #aae4 #af v4 u4 formalen4 -- #aah4 #ag v4 u4 den ,wesen4 -- #acb4 #i v4 u4 welche die ,ursache erst4 -- #ach4 #g v4 o4 zwecksetzendes4 -- #add4 #ag v4 o4 ,vernderung der ,realen bei diesem ,geschehen4 -- #aff4 #b v4 o4 betrachtet zu streichen4 -- #aha4 #ag v4 u4 ,stelle4 -- #ahb4 #ae v4 u4 welchen4 ,inhalt4 ,einleitung #a ,leibnitz' ,monadologie4 7,la monadologie2 ,monadologia seu principia philosophiae in gratiam principis ,eugenii conscripta7 #i ,ueber ,leibnitz' und ,herbart's ,theorieen des wirklichen ,geschehens4 ,eine ,abhandlung zur ,geschichte des ,monadismus #cc #a4 ,die prstabilirte ,harmonie3 ,leibnitz #cg #b4 ,die ,causalitt als ,kategorie3 ,kant #ge #c4 ,die ,theorie der ,selbsterhaltungen3 ,herbart #gi #d4 ,modificationen dieser ,ansichten #abb a7 ,modification der ,theorie der ,selbsterhaltungen3 ,drobisch -- b7 ,modification der prstabilirten ,harmonie3 ,lotze #acj #e4 ,die ,wechselwirkung #ade ,im folgenden werden alle genderten ,textzeilen angefhrt1 wobei jeweils zuerst die ,zeile wie im ,original1 danach die genderte ,zeile steht4 werden verdient1 auch wenn dieser noch von ,niemanden erkannt wird1 weil werden verdient1 auch wenn dieser noch von ,niemandem erkannt wird1 weil oder ,entelechie hin1 und die ,bezeichnung3 ,seele 7ame7 solle fr oder ,entelechie hin1 und die ,bezeichnung3 ,seele 7me7 solle fr necessaires et leur oppos est impossible1 et celles de fait sont ncessaires et leur oppos est impossible1 et celles de fait sont 7#ad7 cest--dire1 la plupart fehlt in den lat4 ,ausgaben4 7#ad7 c'est--dire1 la plupart fehlt in den lat4 ,ausgaben4 prctablie7 zusammen1 weil sie beide ,darstellungen desselben ,universums pretablie7 zusammen1 weil sie beide ,darstellungen desselben ,universums sie das ,universum vorstellen4 sie das ,universum vorstellen4 zwischen beiden1 oder als htte ,gott bestndig seine ,hand im ,spiel7#bh74 zwischen beiden1 oder als htte ,gott bestndig seine ,hand im ,spiel7#bh74 carent 7per4 def71 in monadibus etiam derivativis nullae partes carent 7per4 def471 in monadibus etiam derivativis nullae partes interius monadis creatae physice influere possit 7per theor4 praec471 interius monadis creatae physice influere possit 7per4 theor4 praec471 ,gegenstnde vielleicht nicht ndert4 ,jedoch beschrnken sich alle ,gegenstnde sich vielleicht nicht ndert4 ,jedoch beschrnken sich alle ,autarkeia wegen allen ,monaden zukommt 7 71 jene1 deren ,autarkeia wegen allen ,monaden zukommt 7 71 jene1 deren ,ehrenberg u4 ,a4 so reich angebauten ,felder untersttzten6 ,whrend er ,ehrenberg u4 ,a4 so reich angebauten ,felde untersttzten6 ,whrend er 7#ee7 ,nouv4 syst4 ,s #abg4 7#ee7 ,nouv4 syst4 ,s4 #abg4 7#eh7 ,lettre l'auteur de l'histoire des ouvrages des savans1 7#eh7 ,lettre l'auteur de l'histoire des ouvrages des savans1 ,substanzen des ,uebergangs ma erieller ,theilchen aus einer in die andere ,substanzen des ,uebergangs materieller ,theilchen aus einer in die andere deren ,art und ,weise des stattfindens zwischen den realen ,wesen selbst deren ,art und ,weise des ,stattfindens zwischen den realen ,wesen selbst ,schelling's aus disparaten oder gar entgegensetzten ,bestimmungen ,schelling's aus disparaten oder gar entgegengesetzten ,bestimmungen zufllig1 sie ist eine blos zufllige ,ansicht von demselben7#gc74 ,jedem zufllig1 sie ist eine blos zufllige ,ansicht von demselben7#gc74 ,jedes ,erweiterung erfahren4 ,nicht das1 was eben wirkt1 sodern auch dasjenige1 ,erweiterung erfahren4 ,nicht das1 was eben wirkt1 sondern auch dasjenige1 7#hj7 ,allg4 ,metaph4 ,,ii4 ,s4 #aej 7#hj7 ,allg4 ,metaph4 ,,ii4 ,s4 #aej4 abnehmen4 ,von jenem ,satze3 ,bei allem ,wechsel der ,erscheinung beharrt abnehmen4 ,von jenem ,satze3 ,bei allem ,wechsel der ,erscheinung beharrt ,krper1 eine ,selbstbewegung1 ein auf dasjenige1 was ,krper1 eine ,selbstbewegung1 ein auf dasjenige1 was es factisch stattfindet in den einfachen ,empfingungen ,roth und ,blau oder es factisch stattfindet in den einfachen ,empfindungen ,roth und ,blau oder 7#hh7 ,man vergl4 die ,note ber ,canz41 ,s4 #ig4 7#hh7 ,man vergl4 die ,note ber ,canz1 ,s4 #fi4 einen eigenthmlichen ,charakter habe1 welcher aber nur im ,gebirte des einen eigenthmlichen ,charakter habe1 welcher aber nur im ,gebiete des metaphysische ,geltung haben1 sondern sogar das ,einzige sein solsen1 was metaphysische ,geltung haben1 sondern sogar das ,einzige sein sollen1 was fortbewegendem ,begriff1 indem es auer den ,zerstrt- auch noch ein fortbewegendem ,begriff1 indem es auer dem ,zerstrt- auch noch ein 7#if7 ,vgl4 ,herbart3 ,lehrb4 z4 ,psych4 #b4 ,aufl4 ,s4 #bjj4 ff4 ,encykl4 7#if7 ,vgl4 ,herbart3 ,lehrb4 z4 ,psych4 #b4 ,aufl4 ,s4 #bjj ff4 ,encykl4 7#ig7 ,hartenst4 ,met4 #bfc4 ff4 7#ig7 ,hartenst4 ,met4 ,s4 #bfc ff4 aus den einen in den andern ,zustand berzugehen8 ,wo liegt dieser ,grund8 aus dem einen in den andern ,zustand berzugehen8 ,wo liegt dieser ,grund8 irrational sein2 es fehlt die ,bedindung der ,causalitt1 des ,zusammen1 irrational sein2 es fehlt die ,bedingung der ,causalitt1 des ,zusammen1 scheinbares gibt1 wie es ein wahres ,sein gebe msse1 weil sonst auch scheinbares gibt1 wie es ein wahres ,sein geben msse1 weil sonst auch urspnglichem ,zusammen befindlich gewesen1 deutet auf eine innere ursprnglichem ,zusammen befindlich gewesen1 deutet auf eine innere ,gedachtes oder ,ungedachtes1 und das wir ,s4 #ga f4 f4 auch den sogenannten ,gedachtes oder ,ungedachtes1 und das wir ,s4 #ga ff4 auch den sogenannten wirklicher ,gegenstand entspicht1 den letzten nicht so1 da dessen wirklicher ,gegenstand entspricht1 den letzten nicht so1 da dessen ,mglicheit eines ,einflusses derselben auf einander berhaupt noch nicht ,mglichkeit eines ,einflusses derselben auf einander berhaupt noch nicht ,schwche unsers ,ernivermgens beruhende ,nothwendigkeit stattfinde8 ,schwche unsers ,erkenntnivermgens beruhende ,nothwendigkeit stattfinde8 ,porositt viel weiter1 weil es niemal zwei ,punkte gibt1 die nicht ,porositt viel weiter1 weil es niemals zwei ,punkte gibt1 die nicht zusammengetzten ,krpern vor sich gehendes ,phnomen in ,folge der zusammengesetzten ,krpern vor sich gehendes ,phnomen in ,folge der ,wesens verlangt wird1 im ,widerspruche standen4 ,die brigen ,krfte sind ,wesens verlangt wird1 im ,widerspruche stnden4 ,die brigen ,krfte sind auenher schlieen lassen4 ,zu entscheiden1 welche ,an-,anschauungen diese auenher schlieen lassen4 ,zu entscheiden1 welche ,anschauungen diese ,durchdringung1 materiellen ,uebergang1 ,selbsterhaltung u4 s4 w4 mssen ,durchdringung1 materiellem ,uebergang1 ,selbsterhaltung u4 s4 w4 mssen