,alexej ,remisow ,legenden und ,geschichten ,leipzig ,kurt ,wolff ,verlag ,bcherei ,der jngste ,tag ,band #fj_/fa ,gedruckt bei ,dietsch ,brckner ,weimar ,berechtigte bertragung von ,arthur ,luther ,inhalt ,legenden ,adams ,schwur ,die ,geburt ,christi ,die ,leiden der heiligen ,jungfrau ,die ,leiden des ,heilandes ,geschichten ,der ,hofjuwelier ,maka ,die ,krawatte ,legenden ,als ich meine ,tage in der ,lehre bei einem weisen ,greise verbrachte1 zndete ich einst in der ,nacht in tiefer ,seelenverwirrung eine ,kerze an und schlug ein ,buch auf1 das der ,greis1 mein ,meister1 in meiner ,stube liegen gelassen hatte4 ,ich wandte die vergilbten1 mit ,unzialschrift bedeckten ,bltter um und begann zu lesen4 ,und die ,sterne gingen mit dem nchtlichen ,dunkel1 der ,morgen graute1 ich aber las und las und hatte nicht gehrt1 da man drben von der ,erlserkirche lngst schon zur ,frhmesse gelutet hatte4 ,und der weise ,greis1 mein ,meister1 gab mir seinen ,segen1 da ich ,euch aus jenem wunderbaren1 mit ,unzialschrift geschriebenen ,buche einige ,gleichnisse1 ,geschichten und ,sagen erzhle4 ,adams ,schwur #a4 ,geht und glaubt nicht1 da ihr je zurckkommen knntet6 ,und flucht eurem ,gotte nicht4 ,euer ,zorn wrde machtlos sein und auf euch zurckfallen4 ,und das feurige ,schwert in der ,hand des ,cherubs flammte auf4 ,die ,pforte des ,paradieses fiel zu4 ,verzweifelt warfen sich ,adam und ,eva nieder und weinten4 ,sieben ,tage weinten sie1 ohne die ,augen aufzuschlagen1 ohne sich vom ,boden zu erheben4 ,und sie vernahmen die ,stimme ,gottes3 ,ich breite meine ,gnade ber euch aus4 ,die ,stunde der ,verheiung wird kommen1 und ich werde euch das ,paradies wiedergeben4 ,sie hoben die ,augen auf1 aber sie sahen ,gott nicht wie frher4 ,an der ,pforte des ,paradieses stand der ,cherub1 grimmig1 mit dem flammenden ,schwert4 ,und sie baten den ,cherub1 ihnen zu sagen1 wann ,gott kommen und ihnen das ,paradies wiedergeben werde4 ,fnftausend fnfhundert und acht ,jahre werden vergehn1 sprach der ,cherub1 und ,gott wird euch befreien4 ,jetzt aber geht1 sage ich euch1 und wagt nicht zurckzukommen4 ,und flucht eurem ,gotte nicht4 ,denn euer ,zorn wrde machtlos sein und auf euch zurckfallen4 ,und sie gingen demtig1 um nie mehr zurckzukommen4 ,und die ,schlange kroch ihnen nach4 ,sie aber erkannten die ,schlange nicht4 ,denn die ,schlange war schner gewesen als alle ,tiere1 und jetzt kroch sie auf dem ,bauche2 sie hatte reden knnen1 und nun war sie stumm4 ,sie konnte ,adam und ,eva nur vorwurfsvoll ansehen4 ,trbe ,tage wechselten mit bangen ,nchten4 ,das ,leben war schwer4 ,die unfruchtbare1 von ,gott verfluchte ,erde war eine ,wste4 ,in der ,behausung der ersten ,menschen war es eng und finster4 ,wilde ,tiere bedrohten sie4 ,sehnsucht1 ,angst1 ,mdigkeit 4 4 4 ,o weh1 du mein schnes ,paradies6 weinte ,adam und weinte ,eva4 ,sie konnten das ,leben im ,paradies nicht vergessen1 immer wieder dachten sie daran1 und dann gingen sie bis zur ,mauer des ,paradiesgartens1 knieten nieder und weinten4 ,und die ,schlange war mit ihnen4 ,sie war schner gewesen als alle ,tiere1 und alle ,kreatur hatte sich an ihrem ,anblick gefreut1 -- und nun kroch sie auf dem ,bauche und spie ,gift aus1 und alles floh vor ihr4 ,o weh1 du mein schnes ,paradies6 weinte ,adam und weinte ,eva4 ,aber keiner hrte sie1 keiner gab ihnen ,antwort4 ,an der ,pforte des ,paradieses stand der ,cherub1 grimmig1 mit flammendem ,schwert4 ,und verzweifelnd gingen sie zurck zu ihrem verhaten ,felsen in die finstere ,hhle4 ,und die ,schlange kroch ihnen nach4 ,als das erste ,jahr zu ,ende ging1 gebar ,eva dem ,adam einen ,sohn1 den ,kain4 ,er war der ,erste1 der auf der ,erde geboren war1 schn wie die ,schlange und schrecklich4 ,auf seinem ,haupte wanden sich sieben giftige ,schlangenkpfe4 ,eva war bitter geplagt4 ,mde und schwach1 mute sie alle nhren -- den ,sohn und die ,schlangenkpfe1 die wie ein ,kranz seine ,stirn umgaben4 ,und ,adam konnte seinem ,weibe nicht helfen1 konnte ihre ,schmerzen nicht lindern4 ,die ,schlange aber1 die mit ihnen in der ,hhle wohnte1 war stumm und sah sie nur vorwurfsvoll an4 ,und die ,erde war voll ,weh und ,leid4 ,trostlose ,tage wechselten mit trostlosen ,nchten4 ,da kam ,satan und sprach zu ,adam3 ,was gibst du mir1 wenn ich ,eva helfe8 ,alles1 was du willst1 erwiderte ,adam1 der zu allem bereit war1 wenn nur ,evas ,schmerzen gelindert wrden und er nicht mehr den ,sohn mit dem greulichen lebendigen ,schlangenkranze ums ,haupt zu sehen brauchte4 ,schwre mir1 sprach ,satan1 da du und deine ganze ,nachkommenschaft mir gehren sollen6 ,und er ergriff einen weien ,stein und reichte ihn dem ,adam4 ,und ,adam schwur4 ,und ,adam schrieb den ,schwur mit seinem ,blut hin1 da er dem ,satan angehren wolle1 er und alle seine ,nachkommen bis auf den letzten4 ,und alsbald fielen die sieben ,schlangenkpfe von ,kains ,haupte ab4 ,da freute sich ,eva und ,adam freute sich mit ihr4 ,und es war dies die erste ,freude auf der ,erde4 ,satan aber nahm den roten ,stein mit dem ,versprechen und die sieben ,schlangenkpfe und ging von der ,hhle nach dem ,flu ,jordan4 ,und dort1 am ,jordan1 unter einem ,felsen1 whlte er einen versteckten ,platz und legte den ,stein dahin und befahl den sieben ,schlangenhuptern1 ihn zu hten4 ,und als ,adam starb1 kam seine ,seele zu ,satan4 ,dann starb ,eva1 und auch ihre ,seele kam zu ,satan4 ,und alle1 die nach ,adam und ,eva starben1 folgten ihnen in das ,reich ,satans1 in die ,hlle1 wie ,adam es geschworen hatte4 #b4 ,die ,tage und ,jahre gingen1 wie ,gott es bestimmt hatte4 ,die ,menschen wurden geboren und breiteten sich ber die ,erde aus2 sie hofften und verzweifelten1 bangten und freuten sich ihres ,lebens1 verlangten nach ,macht1 nach ,reichtum1 nach ,ruhm1 liebten und haten1 halfen einander und tteten einander4 ,und der rote ,stein lag immer noch am ,jordan unter dem ,felsen1 und die ,schlangen hteten ihn4 ,und das ,reich ,satans ward grer mit jedem ,jahr1 jedem ,tag1 jeder ,stunde1 denn immer mehr ,shne ,adams kamen hinein4 ,und ,satan freute sich seiner wachsenden ,macht und ,gre4 ,die ,tage und ,stunden gingen hin1 wie ,gott sie festgesetzt hatte4 ,sie blieben sich immer gleich1 heute war wie gestern1 und jede ,stunde war ein stiller1 geheimer ,gottesdienst4 ,die erste ,nachtstunde brach an -- die ,stunde1 da die ,dmonen sich vor ,gott beugen4 ,und die ,dmonen schadeten dem ,menschen nicht1 das ,bse ruhte1 wurde nicht grer1 nicht geringer4 ,die zweite ,stunde kam -- die ,stunde der ,fische4 ,und es erhob sich der ,ozean mit seinem ganzen ,reich1 und die tiefsten ,tiefen des ,meeres beugten sich vor dem ,herrn4 ,es kam die dritte ,stunde -- die ,stunde der hllischen ,abgrnde4 ,es kam die vierte ,stunde -- die ,stunde1 da die ,seraphim den ,herrn preisen1 und das ,rauschen ihrer ,flgel fllte die himmlischen ,tempel mit ser ,musik4 ,es kam die fnfte ,stunde -- die ,stunde der ,wasser ber dem ,himmel4 ,es kam die ,mitternacht -- die sechste ,stunde der ,nacht --1 und es zogen sich die ,wolken zusammen und erfllten die ,welt mit einem groen1 heiligen ,schauer4 ,es kam die siebente ,stunde -- die ,stunde der ,ruhe fr alles ,lebende4 ,es kam die achte ,stunde -- und die ,erde freute sich des ,taus1 der auf ,saaten und ,grser niederging4 ,es kam die neunte ,stunde -- die ,stunde des ,dienens fr die ,engel1 die vor dem ,throne der ewigen ,allmacht stehen4 ,es kam die zehnte ,stunde -- die ,stunde des ,gebets1 und die ,himmelstore gingen auf1 und die ,gebete traten vor ,gott1 und ,gott war gndig zu den ,menschen1 und die ,seraphim schlugen mit den ,flgeln1 und ,musik tnte durch den ,himmelsraum1 und unten auf der ,erde krhte der ,hahn4 ,es kam die elfte ,stunde -- und die ,sonne ging auf und brachte der ,welt ,freude und ,licht und ,wrme4 ,und es kam die zwlfte1 die letzte ,stunde -- die ,stunde der ,hoffnung und des ,schweigens der ,engelchre vor dem ,throne ,gottes4 ,aber der rote ,stein lag am ,jordan unter dem ,felsen4 ,und die ,schlangen hteten ihn4 ,und das ,reich ,satans ward grer mit jedem ,jahr1 jedem ,tag1 jeder ,stunde1 denn immer mehr ,shne ,adams kamen hinein4 ,und ,satan freute sich seiner wachsenden ,macht und ,gre4 ,das whrte so fnftausend fnfhundert und acht ,jahre4 ,nun kam die ,stunde1 die verheien war1 ,christus kam auf die ,erde1 der ,sohn ,gottes4 ,niemand wute von ihm1 niemand dachte an ihn4 ,wie bisher aen und tranken die ,menschen1 freiten und lieen sich freien1 stritten und vershnten sich1 tteten sich selbst aus ,liebe und tteten andere aus ,ha4 ,ebenso wie bisher ging die ,sonne auf und grnten die ,bume im ,frhling4 ,ebenso wie frher gingen nachts die geheimen ,stunden hin4 ,einzig ,johannes der ,tufer harrte des ,heilandes am ,jordan4 ,und als die ,zeit erfllt war1 kam ,christus aus der ,wste an den ,jordan zu ,johannes4 ,und ,johannes erkannte den ,heiland4 ,und ,christus trat unter den ,felsen auf den roten ,stein und ward von ,johannes getauft4 ,und das ,wasser ward unter den ,fen ,christi zu ,feuer4 ,das ,feuer verbrannte die ,schlangenkpfe1 das ,feuer zerfra den roten ,stein4 ,der ,heilige ,geist stieg auf den ,gottessohn herab1 und es ward eine ,stimme vom ,himmel gehrt3 ,siehe1 das ist mein lieber ,sohn1 an dem ich ,wohlgefallen habe4 #c4 ,in ,zorn geriet ,satan1 als er den gespaltenen1 vom ,feuer zerfressenen roten ,stein und die sieben toten ,schlangenhupter sah4 ,er sammelte die schwarzen ,stcke des roten ,steins und fgte sie mit hllischer ,kunst zusammen1 und den neuen schwarzen ,stein trug er hinab in sein ,reich1 die ,hlle4 ,noch war die ,zeit nicht erfllt1 drei ,jahre sollte ,christus noch auf ,erden wandeln4 ,noch drei ,jahre muten ,adam und ,eva in banger ,sehnsucht harren4 ,und ,satan gab sich khnen ,trumen hin4 ,er hatte den schwarzen ,stein in der ,hlle versteckt und wartete auf die letzte ,stunde des ,gottessohnes1 um dann seine ganze ,kraft zusammenzunehmen1 den ,unberwindlichen zu besiegen1 ihn zu zerreien1 ihn zu verspotten in seiner ,kreuzesnot und dann seine schwarze ,finsternis ber die ganze ,welt zu breiten4 ,und gro war in der ,hlle die ,freude des von seinem ,wahn betrten ,herrschers am ,vorabend seiner ,schmach und seiner ,vernichtung4 ,die ,geburt ,christi #a4 ,in der ,nacht1 da ,christus geboren werden sollte1 befand sich die ,gottesmutter mit dem heiligen ,joseph auf dem ,wege nach der ,stadt ,bethlehem4 ,und unterwegs geschah etwas ,seltsames mit der heiligen ,jungfrau3 sie lachte und weinte zu gleicher ,zeit4 ,joseph hielt sein ,rlein an4 ,der ,alte dachte3 ,ist der ,maria nicht wohl1 oder hat sie ,angst vor den ,wlfen bekommen8 ,denn ,wlfe gibt es viel in der ,gegend4 ,die ,gottesmutter aber sprach zu ihm3 ,ich sehe zwei ,mnner1 ,grovterchen3 der eine lacht1 und mit dem freue ich mich1 denn ihm steht ein groes ,glck bevor4 ,der andre aber weint1 und mit dem traure ich1 denn ihn erwartet ein groer ,schmerz4 ,der ,alte verstand die ,worte der ,gottesmutter nicht1 aber er merkte sie sich wohl4 ,sie verhieen der ,erde zugleich eine groe ,freude und ein bitteres ,weh4 ,die ,gottesmutter war auf dem ,wege nach ,bethlehem4 ,sie muten beide zur ,schtzung4 ,es sollten alle ,bewohner des ,landes geschtzt werden1 und in welcher ,stadt einer angeschrieben war1 in die mute er sich begeben4 ,es war ,winterszeit4 ,und ein sehr schneereicher ,winter4 ,bergehoch lag der ,schnee berall4 ,mit groer ,anstrengung kam das ,pferdchen vorwrts4 ,joseph htte sich die beschwerliche weite ,reise gern geschenkt1 doch er wagte es nicht1 ungehorsam zu sein4 ,es war ein strenger ,befehl vom ,knig ausgegangen1 da ein jeder sich nach seiner ,stadt zu begeben habe4 ,joseph war ein ganz alter ,mann4 ,in jungen ,jahren war er ein ,zimmermann gewesen1 aber jetzt gehorchte ihm das ,beil lngst nicht mehr4 ,der ,alte hatte geglaubt1 sie wrden vor ,abend in der ,stadt sein1 doch sie waren vom ,wege abgekommen4 ,und so berraschte die ,nacht sie im freien ,felde4 ,es war eine helle1 sternklare ,nacht und bitter kalt4 ,die ,gottesmutter stieg nicht vom ,schlitten herab1 -- es fror sie zu sehr4 ,der ,alte ging neben dem ,pferde und trieb es ab und zu an4 ,so kamen sie langsam vorwrts4 ,und die ,gottesmutter fhlte1 da ihre ,stunde gekommen war4 ,was war zu tun8 ,wie sollte sie hier nachts auf freiem ,felde bleiben8 ,da1 ,gott sei ,dank1 zeigte sich abseits vom ,wege1 am ,waldrand1 eine ,erdhtte4 ,der ,alte band das ,pferd an4 ,sie traten in die ,htte ein4 ,in der ,htte aber standen ein ,pferd und ein chslein4 ,sonst war keine lebende ,seele zu sehn4 ,ganz in der ,ferne hteten ,hirten ihre ,schafe4 ,aber die ,zeit drngt und ,hilfe tut not4 ,die heilige ,jungfrau bittet den ,joseph1 eine ,wehmutter zu holen4 ,wo aber wre hier drauen im ,felde eine ,wehmutter zu finden8 ,der ,alte ging traurig die ,landstrae weiter und wute doch gar nicht1 wo er eine ,wehmutter suchen sollte4 ,und als ,christus geboren ward1 da ward es hell in der ,erdhtte4 ,so hell1 als wenn die ,sonne aufgegangen wre4 ,die ,gottesmutter nahm den ,sohn auf ihren ,arm1 hob ihn empor und legte ihn auf das ,stroh in der ,krippe1 wie in eine ,wiege4 ,das ,pferd und das chslein sahen das ,kind und kamen nher heran4 ,sie erkannten den ,heiland und bliesen ihn an1 um ihn mit ihres ,atems ,hauch zu wrmen4 ,und der ,knabe streckte spielend die rmchen nach ihnen aus und streichelte sie4 ,die ,tiere aber fuhren fort1 ihn mit ihrem ,atem zu wrmen4 ,und er segnete sie1 -- segnete das mhevolle ,dasein des ,rosses und des ,ochsen4 ,joseph geht ber das ,feld1 er wankt und stolpert1 seine ,augen sehen nichts mehr1 seine ,fe versagen ihm den ,dienst1 -- er ist eben schon sehr alt4 ,er fngt an zu rufen4 ,aber wer wird ihm nachts im ,feld ,antwort geben8 ,nur die ,sterne flimmern1 -- und so hell1 als sngen sie ber der ,erde4 ,und da sieht ,joseph eine alte ,frau ihm entgegenlaufen4 ,in atemloser ,hast klettert sie ber die gewaltigen ,schneehaufen4 ,joseph ruft sie an4 ,da bleibt sie stehn und verschnauft4 ,sie war aus der ,stadt ,bethlehem und hie ,solomonida4 ,sie hatte ihren kleinen ,enkel1 den ,peter1 den unartigen ,bub1 eben zu ,bett gelegt und wollte sich nun selbst zur ,ruhe begeben -- man wird mde1 wenn man den ganzen ,tag gearbeitet hat -- da war's ihr1 als riefe sie jemand4 ,geh ins ,feld hinaus1 ,solomonida1 man braucht deinen ,beistand1 hrte sie eine ,stimme4 ,und da kam so eine ,angst ber mich1 da ich aufsprang und hinauslief1 so schnell ich konnte4 ,da freute sich ,joseph und fhrte die ,alte nach der ,erdhtte4 ,die beiden ,alten liefen in grter ,hast4 ,in der ,htte aber war es hell1 als wre drinnen die ,sonne aufgegangen4 ,und die ,alten sahen das ,kind und erkannten den ,heiland und wagten nicht nher heranzutreten4 ,das ,kind aber winkte ihnen aus der ,krippe mit der ,hand und segnete sie4 ,es segnete die alte ,wehmutter ,solomonida und den alten ,zimmermann ,joseph1 der die heilige ,jungfrau bei sich aufgenommen hatte1 segnete ihr schweres1 arbeitsvolles ,leben4 ,drauen hteten ,hirten ihre ,schafe vor den ,wlfen4 ,denn ,wlfe gibt es viel in der ,gegend4 ,den ,hirten ward es bange in der ,nacht1 und um ihre ,angst zu vertreiben1 erzhlten sie sich schauerliche ,geschichten4 ,da standen die ,schafe auf und gingen zum ,eisloch trinken4 ,aber sie tranken nicht1 sondern blieben dicht gedrngt rund um das ,loch stehen und hoben die ,kpfe in die ,hhe4 ,und so standen sie unbeweglich da4 ,dergleichen war den ,hirten noch nie vorgekommen4 ,was bedeutete das8 ,waren sie starr vor ,schreck1 weil ,wlfe in der ,nhe lungerten8 ,die ,hirten traten nher heran4 ,und wie sie zum ,himmel emporschauten1 da zeigte sich ihnen ein ,engel und sprach3 ,was steht ihr da1 ihr ,hirten8 ,christus1 der ,heiland1 ist geboren6 ,geht schnell nach der ,erdhtte4 ,in der ,htte1 in der ,krippe liegt der ,heiland4 ,und es zeigten sich unzhlige ,engel4 ,so viele ,engel1 wie ,sterne am ,himmel sind4 ,ehre sei ,gott in der ,hhe und ,friede auf ,erden und den ,menschen ein ,wohlgefallen6 sangen die ,engel um jenen geschart1 der den ,hirten die ,geburt des ,heilands verkndigt hatte4 ,und der ganze ,himmel war in kreisender1 wirbelnder ,bewegung4 ,die ,schafe aber standen am ,eisloch1 die ,kpfe emporgereckt und starrten in die ,hhe4 ,da nahmen die ,hirten jeder ein ,lmmlein und liefen nach der ,erdhtte4 ,und die ,hunde liefen ihnen nach4 ,in der ,htte aber war es hell1 als wre drin die ,sonne aufgegangen4 ,da sahen die ,hirten das ,kind1 ,christus1 den ,heiland1 wie der ,engel es ihnen verkndet hatte4 ,und sie legten ihre ,lmmer vor ihm nieder und neigten sich bis zur ,erde4 ,das ,kind sah sie an und berhrte auch die ,lmmer4 ,es segnete die ,hirten1 segnete ihr schweres1 arbeitsreiches ,leben4 ,und die ,hirten gingen zurck zu ihrer ,herde4 ,und ihre ,hunde liefen hinter ihnen her4 ,und die ,hirten sangen1 wie sie es von den ,engeln gehrt hatten3 ,ehre sei ,gott in der ,hhe und ,friede auf ,erden und den ,menschen ein ,wohlgefallen6 ,da kamen ihnen ,wlfe entgegen4 ,aber die ,wlfe hatten die ,schafe nicht angerhrt1 -- ein ,engel htete ihre ,schafe6 ,die ,wlfe gingen nach der ,erdhtte und wichen den ,hirten aus6 ,auch die wilden ,tiere hatten erkannt1 da der ,heiland der ,welt geboren war4 ,weit drben aber1 hinter ,feuer und ,rauch1 hinter ,wldern und breiten ,strmen1 hinter dem faulen ,sumpf am ,eismeer1 am ,ozean1 wo der ,wind die blauen ,eiszacken bis zum ,himmel emportreibt1 in dem kalten1 dstern ,land der ,zauberer drhnte und klirrte mitten in der ,nacht das ,tamburin4 ,und drei weise lapplndische ,zauberer und ,knige sahen am ,himmel den ,stern ,christi4 ,sie erkannten ihn wohl1 denn ihr ,lebenlang hatten die ,weisen seiner geharrt und den ,tag seines ,erscheinens auszurechnen versucht4 ,und sie nahmen ihre ,geschenke und gingen ohne ,knechte und ohne ,renntiere dem ,sterne mit dem ,schweif nach4 ,und der ,stern ,christi fhrte die ,zauberer in die ,stadt ,jerusalem4 #b4 ,viel ,volks war zur ,schtzung nach ,bethlehem gekommen1 doch viel mehr noch nach ,jerusalem4 ,das ,stadttor blieb die ganze ,nacht offen4 ,und in den ,straen war ein ,lrm1 wie zur ,messe4 ,am frhen ,morgen nach der ,geburt des ,heilandes zeigten sich zwei ,wanderer auf der ,strae von ,bethlehem nach ,jerusalem4 ,es waren keine gewhnlichen ,wanderer3 es waren ein ,rlein und ein chslein4 ,sie gingen ohne ,treiber1 geradewegs nach ,jerusalem4 ,und als sie in die ,stadt gekommen waren1 liefen sie unbeirrt durch ,lrm und ,gedrnge die ,gassen entlang4 ,sie atmeten1 wie sie in der ,nacht geatmet hatten1 als sie mit ihrem ,hauch das ,christkind in der kalten ,erdhtte wrmten4 ,ein ,lmmel warf einen ,stein nach ihnen1 doch der ,stein glitt an ihnen ab wie eine ,feder3 sie sprten seine ,berhrung nicht und zuckten nicht einmal zusammen4 ,das ,rlein und das chslein gingen schnaufend die ,gassen entlang4 ,ihre ,augen waren wie ,menschenaugen1 hell und klar4 ,und wenn sie htten reden knnen1 so htten sie gesagt -- sie brachten ja die ,kunde von der ,geburt des ,heilandes -- so htten sie gesagt1 da in dieser ,nacht der ,herr ,christus geboren sei1 der ,erlser1 da sie ihn gesehen htten und da er sie gesegnet htte4 ,kinder1 ,pilger und ,narren neigten sich vor dem ,ro und dem ,ochsen1 wo sie ihnen begegneten4 ,nachdem sie die ganze ,stadt durchschritten hatten1 verschwanden die beiden jenseits der ,stadtgrenze4 ,und sie gingen weiter die ,landstrae entlang1 wie sie auch heute noch gehen und immer weiter gehen werden1 bis das ,ende aller ,tage gekommen ist4 ,und in der letzten ,stunde werden sie reden 4 4 4 sie werden reden1 die ,stummen1 das gesegnete ,rlein und der ,ochse4 ,am ,abend desselben ,tages erschienen in ,jerusalem die ,hirten von ,bethlehem1 vier ,hirten4 ,sie gingen durch die von ,menschen erfllten ,gassen1 aber es war1 als shen und hrten sie nichts von dem1 was rundum geschah4 ,sie machten auf den ,pltzen halt und stimmten einen seltsamen1 unverstndlichen ,gesang an4 ,sie sangen das ,lied der ,engel3 ,ehre sei ,gott in der ,hhe und ,friede auf ,erden und den ,menschen ein ,wohlgefallen6 ,und ,kinder und ,pilger und ,narren drngten sich1 wie ,schafe1 an sie heran und starrten zum ,himmel empor und fielen pltzlich mit wildem ,geschrei und ,gelchter mit ein3 ,ehre sei ,gott in der ,hhe und ,friede auf ,erden und den ,menschen ein ,wohlgefallen6 ,und der ganze lrmende ,marktplatz geriet gleich dem stillen ,sternenhimmel in wirbelnde ,bewegung4 ,nachts verschwanden die ,hirten jenseits der ,stadtgrenze4 ,sie gingen weiter1 dem ,rlein und dem chslein nach1 wie sie auch heute noch gehen und das ,lied der ,engel singen1 und wie sie gehen und singen werden1 bis das ,ende aller ,tage gekommen ist4 ,und in der letzten ,stunde wird man ihnen lauschen1 den gesegneten ,hirten von ,bethlehem4 ,rlein und chslein waren verschwunden1 die ,hirten wurden nicht mehr gesehn1 und die ,nacht war vorber4 ,mit dem ,morgengrauen des folgenden ,tages aber zeigte sich in ,jerusalem eine alte ,frau4 ,sie ging durch die ,gassen1 und keiner konnte verstehen1 wovon sie sprach und was ihre ,gebrden bedeuteten4 ,sie tat1 als wiege sie ein ,kind und als sprche sie ihm freundlich zu und scherze mit ihm -- und dann fiel sie pltzlich auf die ,knie und fing an zu weinen1 doch nicht vor ,schmerz1 sondern vor ,freude4 ,das war die alte ,solomonida1 die erzhlte von der ,geburt des ,heilandes und zeigte1 wie sie das ,kind auf ihre zitternden1 abgearbeiteten ,arme genommen1 wie sie es geherzt und geschaukelt hatte1 -- sie1 die schon so vielen ,kindern zur ,welt geholfen hatte4 ,kinder1 ,pilger und ,narren liefen der ,alten nach1 und wenn sie weinend auf die ,knie fiel1 wiederholten sie weinend ihre unverstndlichen ,worte4 ,und die dunkle ,strae geriet gleich den ,sternen am stillen ,himmel in wirbelnde1 kreisende ,bewegung4 ,als sie alle ,gassen durchschritten hatte1 verschwand ,solomonida jenseits der ,stadtgrenze4 ,und sie ging weiter die ,landstrae entlang1 wie sie heut noch geht und von dem ,christkind erzhlt und vor ,freude weint1 und wie sie gehen wird und weinen1 bis das ,ende aller ,tage gekommen ist4 ,und in der letzten ,stunde wird man sie verstehen1 die gesegnete ,greisin ,solomonida4 ,und eine bange ,spannung legte sich ber die knigliche ,stadt1 das groe ,jerusalem4 ,drben aber vom ,eismeere her1 vom ,ozean1 wo der ,wind die blauen ,eiszacken bis zum ,himmel emportreibt1 durch ,smpfe und ,strme1 durch ,wlder1 durch ,feuer und ,rauch schritten die drei lapplndischen ,zauberer und ,knige dem ,sterne ,christi nach4 ,ihre kniglichen ,gewnder waren beschmutzt und zerschlissen1 die ,fetzen hingen ihnen1 wie ,bettlern1 von den ,schultern herab1 und nur die ,knigskronen strahlten wie ,sterne4 ,am dritten ,tage brachte der ,stern die ,knige nach ,jerusalem4 ,der ,stern erhob sich ber die ,knigsstadt und verschwand4 ,und als die drei ,zauberer in den ,gassen ,jerusalems erschienen und zu fragen begannen1 wo ,christus1 der ,knig geboren sei1 dessen ,stern sie gesehen htten1 da geriet die ,knigsstadt in groe ,aufregung4 ,wo ist ,christus1 der ,heiland der ,welt1 geboren8 fragten die ,zauberer die ,leute auf der ,gasse4 ,wo ist der ,knig geboren8 ,wir haben keinen ,knig auer ,herodes1 antwortete man ihnen1 und wir kennen keinen andern ,knig auer ,herodes und seinem ,sohn ,archelaos4 ,aber nicht nach ,archelaos1 dem ,sohne des ,herodes1 nicht nach dem ,knig ,herodes fragten die weisen ,knige1 sondern nach ,christus1 dem ,knige1 der alle ,knige besiegen und alle ,reiche der ,erde erobern wrde1 nach ,christus1 dem ,knige1 dem ,weltheiland1 fragten die weisen ,knige und ,zauberer4 ,dicht hinter ihnen1 wie sie selbst dem ,sterne nachgegangen waren1 gingen ,kinder1 ,pilger und ,narren4 ,und wenn die ,knige nach ,christus1 dem ,weltheiland1 fragten1 dann erstarrten jene in banger ,erwartung4 ,aber es ward ihnen keine ,antwort4 ,von ,gasse zu ,gasse1 von ,haus zu ,haus1 von ,mund zu ,mund ging die ,kunde von den lapplndischen ,knigen und ,zauberern und von dem ,stern1 der sie gefhrt hatte1 und von der ,geburt des ,knigs ,christus1 -- des ,knigs1 der alle ,knige berwinden wrde4 ,und am ,abend drang die ,nachricht auch ber die hohen1 unbersteigbaren ,mauern des ,knigspalastes4 ,und das ,gemt des ,knigs ,herodes ward verwirrt4 ,herodes lie die fremden ,knige zu sich rufen4 ,man brachte die fremden ,knige vor ,herodes4 ,herodes kam ihnen entgegen4 ,als sie den ,herodes erblickten1 fragten die ,zauberer den ,knig1 wie sie an dem ,tage alle ,leute gefragt hatten1 nach dem neugeborenen ,knig4 ,wo ist der ,knig geboren8 ,ich bin der ,knig6 antwortete ,herodes den ,zauberern4 ,er war klein und mager1 mit einem kleinen ,kopf auf einem kurzen1 unverhltnismig dicken ,halse1 er kniff die ,augen ngstlich zusammen und sprach mit unerwartet lauter und tiefer ,stimme4 ,und dieses ,unerwartete betrog und verblffte die ,leute4 ,aber die lapplndischen ,knige lieen sich nicht verblffen4 ,die lapplndischen ,knige waren ,herr ber die ,winde1 konnten den ,sturm entfesseln1 konnten die ,inseln im ,meere von ihrem ,platz rcken1 konnten alles ,lebende in ,stein verwandeln1 drangen in alles ,verborgene1 wuten durch ihre geheimen ,knste1 was auf ,erden und im ,meere geschah1 selbst in fernen ,lndern bei fremden ,vlkern4 ,die lapplndischen ,knige kannten keine ,furcht4 ,die ,weisen hatten ihr ganzes ,leben auf den ,stern ,christi gewartet1 und nun hatte der ,stern ,christi sich ihnen gezeigt4 ,die lapplndischen ,knige kannten keine ,furcht4 ,ohne sich an die ,wege und ,straen zu halten1 waren sie dem ,stern mit dem ,schweif gefolgt3 ,tag und ,nacht sahen sie nichts als den ,stern und fhlten keine ,ermattung und keinen ,hunger4 ,in drei ,tagen legten sie eine ,strecke zurck1 zu der man sonst ein ,jahr braucht4 ,wo ist ,christus1 der ,knig1 geboren8 fragten die ,zauberer den ,herodes abermals4 ,herodes hielt eine ,schale in der ,hand4 ,er erhob die ,schale nach kniglichem ,brauch zu ,ehren der ruhmreichen lapplndischen ,knige4 ,und ber dem kniglichen ,palast stieg der ,stern auf und blieb im ,fenster gegenber den ,zauberern stehen und lie ihre ,kronen wie tausend ,sterne flimmern und blitzen4 ,und die ,sterne sahen aus den ,augen der ,zauberer4 ,wo ist ,christus1 der ,knig1 geboren8 fragten die ,zauberer zum drittenmal4 ,er wird alle ,knige besiegen und alle ,lnder1 alle ,reiche erobern4 ,und die ,schale entfiel den ,hnden des ,herodes4 ,geht1 ihr ,knige1 sagte ,herodes und zitterte am ganzen ,leibe1 geht und erkundigt euch nach dem ,christkind und kommt nach ,jerusalem zurck4 ,ich will als erster hingehen und ihm huldigen4 ,die ,zauberer versprachen nach ,jerusalem zurckzukommen und dem ,knige vom ,christkind zu berichten1 und verlieen den ,palast4 ,und die ,zauberer sahen den ,stern ,christi und freuten sich seiner4 ,und der ,stern fhrte sie aus der ,knigsstadt ,jerusalem nach der ,stadt ,christi ,bethlehem4 #c4 ,der ,stern ,christi ging den ,zauberern voraus1 und eilig folgten sie ihm nach4 ,die ,menge1 die ihnen nachgelaufen war1 blieb bald weit zurck4 ,auch die ,kundschafter des ,knigs konnten nicht mit ihnen ,schritt halten4 ,wenn der ,stern sich im ,kreise bewegte1 folgten die ,zauberer ihm4 ,wenn er von der ,landstrae in den ,wald einbog1 folgten sie ihm4 ,und so gingen die drei ,knige bald die ,strae entlang1 bald ber das ,feld1 bald durch den ,wald4 ,es wurde ,nacht1 und der ,frost ward strker4 ,sternklare ,nchte sind immer kalt4 ,der ,schnee knirschte unter den ,fen der ,wanderer4 ,nun hatte der ,stern den ,flu berschritten und blieb am ,waldrande stehn und senkte sich langsam ber der ,erdhtte nieder4 ,und es war hell in der ,erdhtte1 als wre die ,sonne drin aufgegangen4 ,und die ,zauberer sahen das ,kind und reichten ihm ihre ,gaben3 ,gold und einen knchernen ,stab und eine ,kutja499 ,und sie neigten sich vor dem ,kinde4 ,das ,christkind schaute die ,gaben lange an -- das ,gold1 den ,stab und die ,kutja4 ,dann segnete es die ,zauberer1 -- segnete das schwere1 arbeitsreiche ,leben der ,knige1 die dem ,sterne ,christi entgegengesehen hatten4 ,und die enge ,erdhtte war voller ,sterne4 ,und die ,engel sangen3 ,ehre sei ,gott in der ,hhe und ,friede auf ,erden und den ,menschen ein ,wohlgefallen4 ,und der ,glanz der ,sterne blendete die ,zauberer4 ,da trat aus dem ,reigen der ,engel ein strenger ,engel und lste die ,zauberer von dem ,schwur1 den sie dem ,herodes geleistet hatten1 und befahl ihnen1 nicht mehr nach ,jerusalem zurckzugehen4 ,funote 993 ,speise aus ,reis und ,honig1 die in ,ruland am ,weihnachtsabend gegessen wird4 ,geht nicht zum ,herodes1 ihr ,zauberer1 sprach der strenge ,engel1 geht einen andern ,weg3 der ,knig hat ,bses im ,sinn1 der ,knig will das ,kind tten4 ,und der strenge ,engel verschwand im ,reigen der ,engel4 ,und die ,zauberer erwachten wie aus einem ,traume4 ,die heilige ,jungfrau hielt ihr ,kindlein auf dem ,arme und machte sich zur ,reise bereit4 ,joseph war am ,schlitten beschftigt und sprach mit dem ,pferde4 ,als er die ,muttergottes mit dem ,kinde in den ,schlitten gesetzt hatte1 winkte der ,alte mit seinem ,fausthandschuh4 ,und das ,pferdchen lief die ,strae ins ,zigeunerland hinab1 die der ,engel dem ,joseph gewiesen hatte1 die ,strae nach gypten4 ,der ,stern schwebte ganz niedrig vor ihnen her und beleuchtete dem ,christkinde den weiten ,weg nach gyptenland4 ,die ,engel sangen3 ,ehre sei ,gott in der ,hhe und ,friede auf ,erden und den ,menschen ein ,wohlgefallen6 ,und der ganze ,himmel war in wirbelnder ,bewegung4 ,die ,zauberer aber zogen mit ,sturmeseile durch ,feuer und ,rauch1 durch ,wlder und ,smpfe und ,strme1 an der ,knigsstadt vorbei1 vorbei an dem ,knig ,herodes1 zu dem ,eismeer1 dem ,ozean1 in ihr ,lappland1 in das kalte1 finstre ,land der ,zauberer4 ,und dort1 in ihrem den ,zauberland1 malten sie den ,stern ,christi auf ihr geheimnisvolles1 zauberhaftes ,tamburin1 und dann stiegen sie mit den blauen ,eiszacken empor und schwammen ber das ,eismeer1 ber den ,ozean1 leise und still von der ,erde zum ewigen ,leben1 zur ewigen ,ruhe hinber4 -- -- -- ,wilde ,aufregung herrschte in ,jerusalem1 in der groen ,knigsstadt4 ,nachdem er die ,zauberer entlassen hatte1 stellte ,herodes sich ans ,fenster und schaute auf die ,strae hinaus1 blickte dem ,leuchten der goldenen ,kronen der lapplndischen ,knige nach4 ,wie ,sterne strahlten sie in der ,abenddmmerung auf der ,strae nach ,bethlehem4 ,und der ,knig zitterte am ganzen ,leibe4 ,die ,zauberer werden das ,christkind finden1 sie werden nach ,jerusalem zurckkehren1 werden von dem ,kinde erzhlen1 und ich1 der ,knig1 werde als erster hingehn1 dem ,kinde zu huldigen6 ,und ohne den ,hals zu wenden1 am ganzen ,leibe zitternd1 fing ,herodes pltzlich an1 mit unerwartet tiefer ,stimme laut zu lachen 4 4 4 ,ich werde als erster dem ,kinde huldigen6 4 4 4 ,noch ehe der ,tag graut1 wird er nicht mehr am ,leben sein1 der ,knig ,christus1 der alle ,knige berwinden soll1 alle ,lnder1 alle ,reiche erobern6 ,ich bin der ,knig6 wiederholte ,herodes zitternd und lachend4 ,den ganzen ,abend blickte der ,knig den ,zauberern nach1 in die ,fensternische gedrckt1 und zitterte und lachte4 ,die ,nacht brach an4 ,die ,zauberer kamen nicht zurck4 ,die ,kundschafter des ,knigs meldeten1 da die ,zauberer aus ,bethlehem verschwunden wren4 ,nein1 sie waren nicht verschwunden4 ,sie hatten den ,knig betrogen4 ,die ,zauberer trieben ihren ,spott mit ,knig ,herodes4 ,der ,knig hatte niemand und nichts mehr zu erwarten4 ,christus lebt6 ,er wird alle ,knige berwinden1 wird den ,knig ,herodes besiegen1 wird alle ,reiche erobern1 wird dem ,knig ,herodes sein ,reich nehmen6 ,der ,knig geriet in ,wut4 ,er stampfte mit den ,fen und schrie und weinte wie ein ,kind1 vor ,zorn1 ,hilflosigkeit und ,angst4 ,und der ,knig ,herodes befahl seinem ,heer1 nach ,bethlehem zu gehen und dort alle ,kinder zu tten1 alle ,knaben unter zwei ,jahren4 ,trommelwirbel1 ,trompetengeschmetter mitten in der ,nacht in der ,knigsstadt ,jerusalem4 ,auf den ,pltzen drngt sich das ,volk4 ,entsetzt rennen die ,leute hin und her1 wie bei einem ,brande4 ,mit klingendem ,spiel zogen die ,soldaten aus nach ,bethlehem1 den ,blutbefehl des ,knigs zu erfllen4 ,die ,nacht war sternklar und grimmig kalt4 ,der ,schnee knirschte unter den ,schritten der ,marschierenden4 ,um ,mitternacht hatten die ,soldaten ,bethlehem erreicht und zogen mit klingendem ,spiel in die ,stadt ein4 ,und das blutige ,werk nahm seinen ,anfang4 ,die ,kinder ahnten nichts4 ,sie wuten nichts von ,knigen1 -- weder von ,herodes1 noch von seinem ,sohn ,archelaos4 ,sie kannten keinerlei ,eide1 keinerlei ,gebote4 ,sie konnten kaum sprechen4 ,sie redeten ihre eigene ,sprache und sahen die ,welt auf ihre ,weise1 mit ihren ,augen4 ,sie lchelten1 wie nur ,kinder lcheln4 ,sie weinten1 lachten1 spielten4 ,und es war auf ,erden keine ,nacht so grauenvoll1 und ist keine grauenvoller und wird nie eine grauenvoller sein1 als jene ,nacht in ,bethlehem nach der ,geburt des ,heilandes4 ,die ,soldaten strmten in die ,huser und rissen die ,kinder von der ,brust der ,mutter und erwrgten sie1 andere warfen sie aus ihren ,wiegen und zerstampften die ,schlaftrunkenen mit ihren ,stiefeln4 ,die ,kinder erwachten von dem ,lrm3 sie begriffen nichts und boten selber ihre ,hlse den ,sbeln der ,soldaten4 ,und sie wurden gleich ohne weiteres abgeschlachtet4 ,man schleppte die ,kinder wie junge ,katzen auf die ,strae hinaus und lie sie von ,pferden zertreten1 man hngte sie auf1 man erstach sie mit ,lanzen1 man ri sie in ,stcke1 man ersufte sie im ,eisloch1 man bego sie mit siedendem ,wasser1 wie ,ratten1 man warf sie ins ,feuer4 ,die mchtigen ,schneehaufen schmolzen von dem heien ,kinderblut und bedeckten die ,erde mit einer ,eiskruste4 ,die ,sterne flammten noch einmal blutigrot auf und erloschen4 ,und die ,soldaten kmmerten sich nicht mehr darum1 wie alt die ,kinder waren und ob es ,knaben oder ,mdchen waren4 ,anllich der ,schtzung hatte jemand unter den ,kindern im ,armenviertel von ,bethlehem das ,gercht ausgesprengt1 man werde nachts kommen und die ,kinder aufschreiben1 die zur ,sonnenwendfeier geladen und beschenkt werden sollten4 ,die greren ,kinder schliefen in dieser ,nacht nicht3 sie warteten4 ,und als die ,soldaten kamen1 da strzten die ,kinder ihnen entgegen1 denn sie dachten1 nun kme man1 sie anzuschreiben zur ,bescherung4 ,peter1 der ,enkel der alten ,solomonida1 hatte die ganze ,nacht gewartet und war endlich auf dem verlassenen ,bett der ,gromutter eingeschlafen4 ,und im ,schlaf hrte er drauen ,lrm1 wachte auf1 dachte3 ,jetzt kommen sie6 -- und lief auf die ,strae hinaus4 ,peter rief den ,soldaten zu3 ,verget mich nicht6 ,trnen erstickten seine ,stimme3 er war noch nie bei einer ,bescherung gewesen4 ,ein ,soldat packte ihn3 ,nein1 nein1 wir vergessen dich nicht6 ,und er schnitt ihm mit dem ,messer den ,hals durch1 wie einem jungen ,huhn4 ,trommelwirbel1 ,trompetenschmettern1 ,musik konnten das ,wehgeschrei der ,mtter und das chzen und ,weinen der ,kinder nicht bertnen4 ,ein steinernes ,herz mu beim ,weinen eines ,kindes erbeben6 ,bis zum ,morgengrauen whrte das ,gemetzel in ,bethlehem und den ,vorstdten4 ,vierzehntausend ,kinder wurden in ,bethlehem geschlachtet4 ,nachdem sie des ,knigs ,befehl erfllt hatten1 mde von der blutigen ,nacht1 verlieen die ,soldaten die ,stadt und gingen nach ,jerusalem zurck4 ,das ,blut troff von ihren ,hnden und ihren ,waffen auf die ,strae1 die das ,pferd und der ,ochse1 die ,hirten und die alte ,solomonida gegangen waren4 ,die ,musik drhnte und trieb die blutbefleckten ,fe zu schnellerm ,schritt an4 ,und das ,geschrei und ,geheul und die ,flche der wahnsinnigen ,mtter eilten den ,abziehenden nach4 ,und weit ber das ,weichbild ,bethlehems hinaus hrte man ,weinen und ,flche auf allen ,straen4 ,ein steinernes ,herz mu erbeben beim ,wehklagen einer verzweifelten ,mutter6 ,das ,pferdchen schnaubte4 ,joseph stieg vom ,schlitten herunter und horchte4 ,die ,erde selbst schien dem ,alten zu schreien4 ,und ,joseph gedachte der ,worte der ,gottesmutter und verstand sie1 die der ,erde eine groe ,freude und einen bittern ,schmerz verheien hatten4 ,ich sehe zwei ,mnner1 ,grovterchen3 der eine ,mann lacht1 und ich freue mich mit ihm1 -- ihm wird ein groes ,glck zuteil werden4 ,der andre aber weint1 und ich traure mit ihm1 denn ihm wird groes ,leid widerfahren4 ,knig ,herodes aber1 der die ganze lange ,nacht schlaflos in ,unruhe verbracht hatte1 ging1 als der weie ,tag gekommen war1 in seinem den ,palast umher und kniff die ngstlichen ,augen zusammen und lachte pltzlich laut auf1 vor ,freude1 da er das ,christkind aus der ,welt geschafft hatte 4 4 4 ,die ,leiden der heiligen ,jungfrau #a4 ,als sie den ,purpur von seinen ,schultern gerissen und ihn in seinem rmlichen ,gewand auf die ,gasse gefhrt hatten1 als er unter dem ,geschrei und ,pfeifen der erregten ,menge nach der ,schdelsttte getrieben ward1 -- da wute alle ,kreatur davon3 es wute es der ,wald1 wo der ,dornstrauch stand2 es wute es das ,meer1 wo der ,schwamm wuchs2 es wuten es die ,tiere und der ,weingarten1 die ,berge und das ,feuer1 das die ,ngel und den ,speer geschmiedet hatte4 ,nur die heilige ,jungfrau wute es nicht4 ,das ganze jdische ,volk verlangte nach seinem ,blut3 ,sein ,blut komme ber uns und unsere ,kinder6 ,das reine ,blut des ,heilands tropfte in den ,straenstaub1 whrend er in der ,dornenkrone unter der ,last des schweren ,kreuzes vorwrtsschritt2 -- schon stand die ,sonne feuerrot ber ,jerusalem und verkndete einen heien blutigen ,tag -- -- wie viel hatte sich ereignet6 -- -- und die heilige ,jungfrau wute nichts4 ,die heilige ,jungfrau schlief4 ,die ganze ,nacht hatte sie kein ,auge zugetan1 und erst gegen ,morgen war sie am ,fenster sitzend eingeschlafen4 #b4 ,in der ,hlle ging es hoch her4 ,ihre ,bewohner gebrdeten sich wie toll4 ,wie ein ,blitz hatte die ,kunde eingeschlagen1 da das ,licht und die ,sonne1 die ,krone und der ,ruhm der ,welt1 der eingeborene ,sohn ,gottes1 der ,menschensohn gefangen genommen sei und nach ,golgatha gefhrt werde4 ,und die rasende ,hlle donnerte1 wie eine druende unbarmherzige ,gewitterwolke2 die ,hlle brllte1 wie ein gereizter ,lwe2 die ,hlle brummte1 wie ein tollgewordener ,stier2 die ,hlle sthnte1 wie das weite ,meer bei ,unwetter2 die ,hlle glhte1 wie ein verwundetes ,herz4 ,mit dem ,reiche ,christi1 das ewig sein sollte1 war es zu ,ende6 ,und die finstern ,teufel heulten und schwangen sich vor ,freude in wildem1 rasendem ,tanz4 ,der ,teufel1 der nur ein ,hhnerbein hatte1 der bse ,knecht der ,schlange1 hpfte auf dem einen ,hhnerbein bis zu den hchsten ,trmen empor1 die den ,eingang in den finsteren ,wohnort der finstern1 stolzen1 unglcklichen ,dmonen1 in das ,reich der ewigen ,qualen1 schtzten4 ,und die boshaften ,ratgeber der ,schlange1 die nur ,knorpeln statt ,knochen haben1 kletterten in tollem ,spiel einer auf den andern und bliesen und pfauchten1 da der giftige ,dunst und ,staub1 der ihren ,mulern entquoll1 durch die ,mauern der ,hlle bis auf die ,erde drang4 ,und inmitten des wsten ,gewirbels leuchtete wie ein ,smaragd das grne ,auge ,satans4 ,die wchserne ,brcke der ,prfungen zwischen ,paradies und ,hlle und die ,brcke der ,toten1 die ber den brausenden ,pechstrom fhrt1 brach zusammen4 ,und die unersttliche hllische ,flamme leckte an den ,sulen des ,himmels4 ,mit dem ,reiche ,christi1 das ewig sein sollte1 war es zu ,ende4 #c4 ,entsetzen packte die ,engel und ,erzengel1 die ,seraphim und ,cherubim4 ,alle himmlischen ,heerscharen gerieten in ,bewegung4 ,hilflos schlossen die ,engel ihre unsterblichen ,augen4 ,wer wird zur heiligen ,jungfrau gehn1 wer soll ihr die traurige ,kunde bringen1 wer soll ihr den unerschtterlichen ,willen des allwaltenden ,gottes mitteilen1 der von ,ewigkeit den ,tod seines ,sohnes beschlossen hat8 ,der ,heilige ,geist1 der ,trster der ,mhseligen und ,beladenen1 konnte ihnen keinen ,trost geben4 ,der ,herr sprach3 ,du1 ,gabriel1 warst der ,bote der ,freude4 ,so sei denn heute der ,bote des ,leids4 ,und ,gabriel antwortete3 ,wie soll ich1 der ich die groe ,freude von der ,fleischwerdung des ,wortes verkndigte1 nun seine ,kreuzesmarter verkndigen8 ,und der ,herr sprach3 ,du1 ,michael1 du ,fhrer der himmlischen ,heerscharen1 der du im ,namen des ,allmchtigen mit deinem ,speer deinen groem ,bruder ,lucifer trafst1 du ,sieger1 gehe hin und bring ihr die ,kunde4 ,du wirst als ,kriegsmann den ,schmerz leichter tragen4 ,und ,michael antwortete3 ,mein ,arm hat den ,stolzen geschlagen2 ich bin stark im ,kampf gegen ,gewalt und ,macht1 aber nicht gegen ,demut und ,leid4 ,da sprach der ,herr3 ,du1 ,rafael1 der du deine ,hand hilfreich aller ,kreatur entgegenstreckst1 du ,frsprecher vor dem ,antlitz des ,allgegenwrtigen1 -- gehe hin und hilf dem ewigen ,willen1 da die ,marter des ,wortes kund werde der1 die das ,wort geboren hat4 ,und ,rafael antwortete3 ,ich bin das ,werkzeug der ,liebe ,gottes1 ich bin der ,trost der ,leidenden1 -- soll ich der grten aller ,frauen ,schmerz bereiten8 ,in ,angst und ,schmerz bebten und rauschten die weien ,flgel4 ,trnen traten in die sonnenklaren ,augen4 ,htte doch lieber der ,herr seinen ,engeln1 den sanften1 zornigen oder gndigen1 befohlen1 die ,seele der heiligen1 ewigen ,jungfrau aus der ,gefangenschaft des ,leibes zu befreien6 ,der ,heilige ,geist1 der ,trster der ,mhseligen und ,beladenen1 konnte ihnen keinen ,trost geben4 #d4 ,ein kleines ,vglein war hoch zu den ,wolken empor geflogen4 ,ein ,hnfling war's1 der seinen ,durst aus einem frischen ,waldquell gestillt hatte4 ,er vernahm1 was die ,engel redeten1 und flog eilig wieder zur ,erde hinab1 zum ,hause1 in dem die ,mutter des ,heilands wohnte4 ,er setzte sich aufs ,fenster und zwitscherte traurig1 den sonnenbeschienenen ,hals hin und her drehend4 ,da schlug die heilige ,jungfrau die ,augen auf4 ,sie erhob sich und fiel gleich wieder auf die ,bank zurck4 ,ein ,augenpaar1 wei vor ,verzweiflung1 ohne ,lider1 blickte sie aus dunkeln ,hhlen an3 ,judas ,ischarioth1 einer der zwlf ,jnger ,christi1 der den ,meister verraten hatte1 stand vor dem ,fenster4 ,traurig zwitscherte der ,hnfling1 das graue1 einfltige ,vglein4 ,und ein ,schauer berlief die heilige ,jungfrau1 ihr ,herz ahnte1 was geschehen sollte4 ,sie sprang auf und strzte zur ,tr4 ,maria1 trat ihr an der ,schwelle ein anderer ,jnger entgegen1 der ,liebling des ,meisters1 ,johannes1 ,maria1 wo ist dein ,sohn1 wo ist unser ,herr und ,meister8 ,und die ,strae entlang1 am ,hause vorbei1 an den ,fenstern vorbei1 ging der ,zug1 der den ,heiland zur ,schdelsttte geleitete4 ,freiwillig ging er in den ,kreuzestod 4 4 4 ,wer hilft einer ,mutter1 die ihren ,sohn verloren hat8 ,wer beschtzt sie1 wer htet sie in der finstern ,nacht8 ,zu wem soll sie gehen8 ,erschreckt durch das ,lrmen1 ,pfeifen und ,schreien1 war das ,vglein davon geflogen4 ,der bittre ,schmerz prete dem ,johannes die ,lippen zusammen4 ,wer wird sie trsten8 ,allein war die heilige ,jungfrau geblieben1 allein1 wie das ,gras1 das ,rosseshufe zerstampft haben4 ,halb von ,sinnen warf sie sich auf den ,boden4 ,und dann sprang sie wieder auf4 ,sie sthnte4 ,ihr ,haar lste sich1 vor den ,augen flimmerte es1 ein ,schwindel packte sie4 ,sie lief auf die ,gasse hinaus4 ,und als sie ihren ,sohn sah1 zerri sie ihren ,schleier4 ,bittre ,trnen brannten ihre ,augen4 ,ihr ,herz blutete1 es suchte einen ,ausweg und fand keinen4 ,und sie schlug sich an die ,brust1 zerkratzte ihre ,wangen1 raufte ihr ,haar4 ,barhuptig1 leise vor sich hin murmelnd1 schwankenden ,schritts ging die heilige ,jungfrau hinter ihrem ,sohn her4 ,wehe mir vor allen ,mttern6 ,wehe mir vor allen irdischen ,kreaturen ,i ,das schwere ,kreuz drckte seine ,schultern4 ,seine ,knie knickten unter den ,schlgen zusammen4 ,mit jedem ,schritt beugte er sich tiefer und tiefer zur ,erde nieder4 ,und die ,last ward ihm zu schwer1 und er fiel hin4 ,der krftige ,simon von ,kyrene1 der hinter dem ,heiland in der ,menge ging1 trat vor1 nahm das ,kreuz auf seine ,schulter und trug es4 ,die ,menge pfiff4 ,steine flogen4 ,ein ,wind erhob sich1 wirbelte ,staub auf1 blies ihn den ,leuten in die ,augen1 da sie kaum sehen konnten4 ,freue dich1 ,knig der ,juden6 spotteten sie des ,gepeinigten und trieben ihn mit ,sten vorwrts4 ,und nicht ,trnen -- ,blut rann seine ,wangen hinab4 ,kein heiles ,fleckchen war mehr an seinem ,leibe4 ,wer hilft einer ,mutter1 die ihren ,sohn verlor8 ,wer beschtzt sie1 wer htet sie in der finstern ,nacht8 ,man sagt zu ihr3 ,geh nach ,hause6 ,wer aber zeigt ihr jetzt ihr ,haus8 ,wer stillt1 wer bndigt ihren ,schmerz1 wer gibt ,antwort auf die ,seufzer ihres ,herzens8 ,barhuptig1 leise vor sich hin murmelnd1 schwankenden ,schritts ging die heilige ,jungfrau hinter ihrem ,sohne her4 ,wehe mir vor allen ,mttern6 ,wehe mir vor allen irdischen ,kreaturen6 #e4 ,als sie ihn ans ,kreuz geschlagen hatten1 strmte das ,blut aus seinen ,wunden4 ,und der ,boden unter dem ,kreuz wurde rot4 ,trostlos stand die heilige ,jungfrau unter dem ,kreuz und neben ihr ,johannes1 des ,meisters ,lieblingsjnger4 ,schwer litt der ,heiland4 ,sie sah es und konnte ihm nicht helfen4 ,er bat zu trinken4 ,sein ,herz verging in bittrer ,pein4 ,und sie konnte ihn nicht trnken1 denn sie wagte nicht von dem ,kreuze fortzugehn4 ,sie frchtete1 er knnte in ihrer ,abwesenheit sterben4 ,und der ,himmel verfinsterte sich4 ,gewitterwolken trmten und ballten sich am ,himmel4 ,eine tiefschwarze ,wolke hing ber der ,stadt4 ,und ,funken sprhten ber der ,stadt1 als brenne oben in den ,wolken ein mchtiger ,feuerherd4 ,das ,gesicht des ,heilands am ,kreuz verzerrte sich4 ,es war ganz bleich4 ,die ,haare klebten an der ,stirn4 ,und seine ,stimme ertnte vom ,kreuze3 ,mein ,gott1 warum hast du mich verlassen6 ,und das ,blut rann ber sein ,antlitz und verschlo ihm den ,mund4 ,und sein ,haupt senkte sich auf die ,brust4 ,und am andern ,ende der ,stadt ,jerusalem1 im ,garten der ,magdalena1 hing an seinem ,ledergrtel bis tief zur ,erde herab ,judas1 der den ,herrn verraten hatte4 ,die verzweifelten weien ,augen ohne ,lider blickten aus ihren dunkeln ,hhlen auf die schwere ,erde und sein ,mund war voll ,erde4 ,das ,herz der unglcklichen ,mutter ward entzweigerissen4 ,es schmolz1 wie rote ,kohlen1 es glhte und brannte4 ,schon schwebte ein ,rabe ber dem ,kreuz4 ,wie schmelzendes ,pech glnzten die ,rabenfedern1 wie helle ,wachskerzen brannten die starren ,rabenaugen4 ,dumpf und traurig sprach die heilige ,jungfrau3 ,war es denn eine ,unglcksnacht1 in der du geboren wardst1 du mein ,herr und mein ,sohn1 ,jesus86 ,du ,unsterblicher1 der die ,toten auferweckte6 ,und nun sehe ich1 da der unerbittliche ,tod auch dich rauben will6 ,du konntest ihm nicht entgehn6 ,o mein geliebter ,sohn1 o mein ,jesus1 um wen mut du leiden1 fr wen nimmst du den ,tod auf dich8 ,an das ,holz sind deine ,hnde geschlagen1 deine ,zunge ist stumm6 ,jesus hob sein heiliges ,haupt und sprach zu seiner ,mutter3 ,weine nicht um mich1 ,maria1 meine ,mutter1 habe ,geduld4 ,die ,seele verlt den ,leib1 ich will meinen ,geist dem ,vater befehlen4 ,ich gebe dir den ,johannes an meiner ,statt1 sei du ihm ,mutter1 er wird dein ,sohn sein4 ,bitter sprach die heilige ,jungfrau3 ,kann ich den ,schpfer fr das ,geschpf hingeben8 ,wo gehst du hin8 ,und wie soll ich leben ohne dich8 ,wem lssest du mich8 ,nimm mich mit6 ,la auch mich sterben6 ,ich leide bittre ,pein6 ,mein ,herz bricht4 ,und einer weien ,birke gleich beugte sich die heilige ,jungfrau auf die ,steine vor dem ,kreuz hernieder und bat und flehte um den ,tod4 ,sie mochte die ,menschen nicht sehn1 mochte das ,licht nicht schauen1 sie wollte sich nicht wieder erheben4 ,entzweigerissen war das ,herz der unglcklichen ,mutter4 ,es schmolz wie rote ,kohlen1 es glhte und brannte4 #f4 ,drei ,stunden waren vergangen1 seit man ihn grausam ans ,kreuz geschlagen zu ewigem1 bsem ,gedchtnis und ,unheil des jdischen ,volkes4 ,drei ,stunden hing er1 der die ,erde geschaffen1 ber seiner von ,ewigkeit freien ,erde4 ,alle ,schmerzensschreie1 alle ,seufzer1 die je auf ,erden laut geworden1 oder die bis zum jngsten ,tage noch lautwerden sollen1 alles ,leid1 alle ,qualen der vom ,schicksal ,verfolgten drngten sich um das ,kreuz und erfllten sein ,herz1 brannten es und marterten es mit den furchtbarsten ,plagen4 ,und er schrie zum ,vater und es ward ,nacht vor seinen ,augen4 ,und ,finsternis senkte sich auf die ,erde herab4 ,das ,licht erlosch4 ,die ,sonne erstarrte1 in ,finsternis gehllt4 ,die ,sterne blitzten auf1 zitternd1 wie ,smaragde1 und erloschen4 ,der ,mond verbarg sich in einer ,wolke1 auch er ward bleich4 ,und die ,erde erbebte4 ,flsse und ,seen traten aus ihren ,ufern4 ,das ,gras auf den ,feldern ging in hohen ,wellen4 ,aus dem rauschenden ,schilf flogen erschreckte ,wildgnse und ,schwne empor4 ,die ,wlder brausten4 ,die ,bume bogen sich zur ,erde4 ,bltter fielen von den ,zweigen4 ,das trockne ,unterholz brach4 ,wie ein verglimmendes ,holzscheit im ,feld lag die heilige ,mutter ,gottes unter dem ,kreuz4 ,und das ,grauen ging ber die ,erde4 ,die ,toten vom ,friedhof gingen nach der ,stadt4 ,die ,toten mengten sich an den ,kreuzwegen unter die ,lebenden4 ,kalt wehte die ,luft4 ,es fror4 ,und in der ,finsternis flog etwas umher1 brummte und zischte4 ,und immer heftiger wehte der ,wind4 ,es drhnte und hmmerte1 als ob irgendwo ,eisen geschmiedet wrde4 ,es weinte und seufzte1 als ob ein ,mensch gettet wrde4 ,feurige ,pfeile flogen den ,himmel entlang und verschwanden wieder4 ,und es war1 als peitschte eine unsichtbare gewaltige ,geiel die zitternde ,luft4 ,und von einem ,ende zum andern erbebte der ,tempel4 ,der ,vorhang vor dem ,allerheiligsten ri mitten entzwei4 ,die ,steine brckelten ab4 ,und alle ,kreatur sthnte auf4 ,tiere1 ,vgel1 ,felder1 ,wlder1 ,smpfe1 ,grser1 ,blumen1 ,strucher1 ,bume1 ,wasser und ,steine1 -- alle ,kreatur sthnte1 und die heilige ,mutter ,gottes weinte3 ,herr1 vergib ihnen1 sie wuten nicht1 was sie taten6 ,die ,leiden des ,heilandes #a4 ,auf ,golgatha1 ber dem ,grabe ,adams1 richtete man den ,baum der ,erkenntnis auf und der ,schdel des ersten ,menschen ward zur ,sttze des ,kreuzes1 an dem der ,menschensohn hing4 ,der ,baum der ,erkenntnis1 den einst ,satan gepflanzt1 da ,gott den ,garten des ,paradieses schuf1 dessen ,frucht den ,menschen die ,augen ffnete ber ,gut und ,bse1 dessen ,zweig die tote ,stirn ,adams bekrnzte1 -- er ward jetzt zum ,baum des ,heils1 zum ,kreuz des ,erlsers4 ,man schlug ihn mit ,hnden und ,fen an das ,kreuz mit eisernen ,ngeln1 man kleidete ihn in ein grnes ,hemd aus grnen ,nesseln1 man grtete ihn mit ,weidorn1 band ihn mit ,hopfen und ,binsen1 durchstach seine ,seite mit einem ,speer1 stie ihm ,weidenruten unter die ,ngel und legte ihm eine ,dornenkrone auf das ,haupt4 ,wo die ,ngel eingeschlagen wurden1 da flo das ,blut4 ,wo man ihn grtete1 da flo ,schwei4 ,wo die ,krone sein ,haupt berhrte1 da flossen blutige ,trnen aus seinen ,augen4 ,die am ,kreuze vorbergingen1 schttelten die ,kpfe und spotteten4 ,der du den ,tempel zerbrichst und in drei ,tagen wieder aufbaust6 ,hilf dir selber6 ,wenn du der ,sohn ,gottes bist1 so steig herab vom ,kreuz6 ,andere hat er gerettet1 sich selbst kann er nicht helfen6 ,wenn du der ,knig von ,israel bist1 so steig herab vom ,kreuz1 dann wollen wir an dich glauben6 ,er hat auf ,gott gehofft1 so mag ,gott ihm helfen1 wenn ,gott ihn lieb hat6 ,hat er nicht gesagt3 ,ich bin ,gottes ,sohn68 ,freue dich1 ,knig der ,juden6 ,unzhlige ,scharen von ,dmonen und dunkeln ,teufeln kamen von ,mittag und ,mitternacht1 von ,ost und ,west nach der ,schdelsttte geflogen1 zum gekreuzigten ,christus4 ,wie weier ,schnee schmolz der weie ,mond1 und ,trnen verdunkelten das lichte ,antlitz der ,sonne1 bis es sich endlich ganz verbarg4 ,und es war ,finsternis auf der ganzen ,erde von der sechsten bis zur neunten ,stunde4 ,aus blutunterlaufenen ,augen sahen die ,dmonen in das gemarterte ,antlitz des ,erlsers1 mchtige ,pergamente rollten sie vor ihm auf1 -- da waren alle ,snden der ,menschen vom ersten ,tage bis zum letzten verzeichnet4 ,und kein ,ende nahmen die ,rollen1 kein ,ende die ,snden der ,menschen4 ,und alle diese ,snden wollte er auf sich nehmen4 ,und es kamen von allen ,enden1 da sie von den schweren1 blutigen ,snden hrten1 schreckliche1 erbarmungslose ,engel3 ihre ,gesichter waren wutverzerrt1 die ,zhne ragten weit aus dem ,munde heraus1 die ,augen waren wie ,sterne1 und ihr ,atem war flammendes ,feuer4 ,das waren die ,engel1 die nach den ,seelen der ,snder kommen1 um sie ins ,reich der ewigen ,qual zu fhren4 ,unendlich war die ,zahl dieser ,engel1 denn nicht zu zhlen war die ,menge der ,snden1 -- aller ,snden vom ,anfang der ,welt bis zu ihrem ,ende4 ,kein ,ende nahmen die ,snden der ,menschen4 ,und alle diese ,snden wollte er auf sich nehmen4 ,die ,schcher1 die rechts und links vom ,heiland an ihren ,kreuzen hingen1 konnten die ,qual nicht lnger ertragen1 und weil sie auf keine ,rettung mehr hofften1 machten sie sich in ,schmhreden ,luft und schalten den ,gottessohn einen ,betrger4 ,am ,fue des ,kreuzes aber1 vor dem mit ,christi ,blut besprengten ,haupt ,adams1 klirrten schon die ,folterwerkzeuge3 ,schwerter1 ,messer1 ,sgen1 ,sicheln1 ,pfeile1 xte4 ,die furchtbaren1 unbarmherzigen ,engel rissen die ,glieder des gemarterten ,leibes auseinander1 hackten die ,beine ab1 dann die ,arme1 machten sie wieder lebendig1 um sie von neuem ans ,kreuz zu nageln1 rissen das festgeklebte geronnene ,blut von den ,wunden und leckten die blutigen ,schwren mit salzigen ,zungen4 ,die ,dmonen rollten die schwarzen ,pergamente zusammen4 ,und einer von ihnen1 ein ,teufel mit ,gnsefen und einem ,schweinsleib ohne ,borsten1 kletterte am ,kreuzesstamm hinauf bis dicht vor das ,antlitz ,christi und hielt ihm eine groe ,schale hin1 gefllt mit ,bitternis bis zum ,rand4 ,und ,christus trank die ,schale leer bis auf den letzten ,tropfen und schrie3 ,mein ,gott1 mein ,gott1 warum hast du mich verlassen6 ,da erhob sich auf den ,ruf des ,verlassenen1 der der ,welt ,snde auf sich genommen hatte1 von seinem ,wolkenthron im ,norden um die neunte ,stunde ,satan1 der ,frst der ,finsternis4 ,und sein schwarzmhniges ,ro trug ihn1 wie ein ,falke1 wie der ,sturm1 wie der ,donner1 wie der ,blitz1 zum ,kreuz des ,gottessohnes4 ,auf flogen die ,winde1 wie ,adler1 hoch wirbelten sie den ,staub auf den ,straen empor4 ,die ,berge erbebten4 ,aufgewhlt wurden die ,tiefen der ,erde4 ,gewaltig wogte und brauste das ,meer4 ,weit aus ihren ,ufern traten die ,strme4 ,und in der ,glut der ,hllenflamme rollte der ,himmel sich zusammen1 wie ein ,pergamentblatt4 ,und die ,erde wallte und brannte1 wie ,eisen im ,schmelzkessel4 ,freue dich1 ,knig der ,juden6 sprach ,satan und trat vor das ,kreuz hin4 ,satan stand vor dem ,kreuz und sah ,christus an1 und vom ,kreuz1 die schweren ,lider mhsam hebend1 blickte ,christus auf ,satan4 ,so blickten sie sich an1 wie ,knig und ,sklave1 wie ,bruder und ,feind1 wie ,knig und ,knig1 wie ,bruder und ,bruder1 wie ,feind und ,feind1 wie der ,retter und der ,verlassene4 ,und alle ,kreatur sank nieder in bebendem ,entsetzen in dieser ,stunde des ,grauens4 ,und mit schnellen ,schritten kam vom blauen ,meer1 aus unbekanntem ,land1 ber weite ,felder1 ber grnes ,gras1 ber verwehende ,spuren1 ber wogende ,saaten ein schner ,jngling -- der sanfte ,tod4 ,ohne viel zu fragen1 schob er das ,eisengitter auseinander4 ,festen ,schrittes stieg er den ,hgel von ,golgatha hinauf und trat vor den ,gekreuzigten4 ,leise nahm er das ,haupt ,christi in seine ,arme4 ,und ,christus neigte das ,haupt und verschied4 #b4 ,abends kam zu ,pilatus ein reicher ,mann aus ,arimathia1 namens ,joseph1 und mit ihm ,nikodemus1 die beide heimliche ,jnger ,christi gewesen waren1 und baten ,pilatus1 er mge ihnen den ,leib ,christi berlassen4 ,und ,pilatus gestattete es ihnen4 ,sie nahmen den ,leichnam ,christi und hllten ihn in reine1 wohlriechende ,tcher1 und legten ihn im ,garten in ein neues ,grab4 ,dann wlzten sie einen ,stein vor des ,grabes ,tr und gingen von dannen4 ,und als die letzten ,menschenschritte verklungen waren und die ,kriegsknechte1 die den ,schchern die ,knie gebrochen hatten1 ,golgatha verlassen hatten1 und die ,toten1 die aus ihren ,grbern auferstanden waren1 sich in den ,straen der ,stadt verloren hatten1 um die schlaflose ,nacht mit ,grauen zu erfllen -- da erhob sich ein wilder ,lrm1 ,geschrei1 ,gestampf1 ,geheul1 als wre die ganze ,welt toll geworden4 ,und der ,garten1 da der ,leib ,christi bestattet war1 ward zum hllischen ,abgrund1 denn ,satan selbst1 der ,frst der ,finsternis1 hielt sich hier auf mit all seinen ,heerscharen4 ,mit hllischen ,knsten blendete ,satan die ,augen der ,menschen und aller ,lebewesen1 hllte die ,seelen in die ,nacht des ,wahnsinns1 senkte sie in einen teuflischen ,zauberschlaf1 und der finstere ,teufelszauber hielt die ,welt zwei ,tage und zwei ,nchte gefangen und betrte sie mit grauenhaften hllischen ,gesichten und ,versuchungen4 ,die ,teufel strzten sich auf den ,leichnam ,christi1 rissen die ,tcher herunter1 zerteilten den reinen heiligen ,leib3 das ,fleisch gaben sie der ,erde1 das ,blut dem ,feuer1 die ,knochen dem ,stein1 den ,atem dem ,wind1 die ,augen den ,blumen1 die ,adern dem ,gras1 die ,gedanken den ,wolken1 den ,schwei dem ,tau1 die ,trnen dem salzigen ,meer4 ,es wogte und brauste das ,meer von bsen ,geistern4 ,wild wirbelten die ,dmonen durcheinander1 stieen sich1 schrien1 spotteten1 grinsten und fluchten4 ,aus allen ,tiefen waren sie emporgestiegen1 liefen sie1 hpften sie1 krochen sie1 wlzten sie sich heran -- schmutzig und belriechend1 krummbeinig und bucklig1 dickbuchig und spindeldrr4 ,und sie traten den ,leichnam des ,heilands mit den ,fen1 zerrten ihn hin und her1 beschmutzten und schndeten ihn 4 4 4 ,und um ,mitternacht tat sich der ,himmel auf und ber der ,erde stieg eine strahlende ,sonne empor1 wie die ,welt sie noch nie gesehn hatte4 ,die ,dmonen zerrten den ,leib ,christi aus dem neuen ,grabe und hllten ihn in kstliche knigliche ,gewnder und trugen ihn auf den hchsten ,berg und setzten ihn auf einen ,knigsthron4 ,und vor den ,thron stellte sich ,satan hin und zeigte den ,vlkern der ,erde -- allen1 die schon gelebt hatten1 und allen1 die noch kommen sollten -- den ,leichnam im kniglichen ,purpur und verkndete mit lauter ,stimme3 ,sehet1 das ist euer ,knig6 ,und von der ,hhe des ,thrones blickten auf die wogende ,menge von ,kpfen1 auf die flehend ausgestreckten ,arme die groen bleiernen ,augen des entseelten1 verunstalteten ,leichnams4 ,und im grellen ,licht des pltzlich aufgegangenen ,tages glaubte man sehen zu knnen1 wie unter dem kniglichen ,gewand die starren ,glieder auseinanderzufallen begannen4 ,verzweiflung lastete ber dem ,weltall4 ,und das ,ma der ganzen ,erde schien nicht grer als vier ,schritte -- so lang1 wie ein ,grab sein mu4 ,von ,land zu ,land1 von ,reich zu ,reich1 ber ,felder und ,wiesen1 durch ,stdte und ,drfer1 mitten durch die unermelichen ,menschenmengen aller ,zeiten und ,vlker und ,lnder1 jagte ein ,wagen1 von wilden ,rossen gezogen1 und in dem ,wagen sa ein zhnefletschendes ,gerippe mit einer ,dornenkrone auf dem kahlen ,schdel4 ,sehet1 das ist euer ,knig6 sagte ,satan und zeigte den ,menschen das grauenhafte1 zhnefletschende ,gerippe4 ,und dunkel wurden die lichten ,gewnder der ,vlker4 ,das ,lachen ward zum ,weinen4 ,die ,menschen fielen hin und starben1 einer neben dem andern1 der ,bruder in den ,armen des ,bruders1 das ,kind auf dem ,schoe der ,mutter1 die ,mutter an der ,brust der ,tochter4 ,von dem ,geschrei und den ,seufzern bog sich die ,erde1 spalteten sich die unfruchtbaren ,steine1 taten sich gewaltige ,abgrnde auf1 und weinten das ,meer und die ,strme und alle ,tiefen der ,unterwelt4 ,da zeigte sich hoch ber der strahlenden ,sonne am ,himmel als letzte ,verheiung ein ,kreuz und an dem ,kreuz hing festgenagelt ein entstellter ,leichnam4 ,sehet1 das ist euer ,knig6 verkndete ,satan stolz von seinem ,wolkenwagen herab1 und er blies das ,kreuz an4 ,und das ,kreuz und der ,leichnam wurden zu ,staub4 ,und die reine ,luft der ,erde ward vom ,qualm aufgesogen1 die ,quellen vertrockneten1 die ,bume verloren ihre ,bltter1 die ,sonne erlosch und der giftige ,hauch aus ,satans ,munde zerfra die ,rinde der ,erde4 ,so wtete ,satan zwei ,tage und zwei ,nchte lang und ste ,aufruhr in die ,herzen1 flte ihnen das ,gift des ,wahnsinns ein1 erfllte sie mit ,angst und ,verzweiflung4 #c4 ,grausame1 undurchdringliche ,finsternis hllte die ,stadt in banges ,schweigen4 ,die ,toten irrten in den ,straen umher1 klopften an die ,tren4 ,und wie in den ,tagen des schwarzen ,todes wagten die ,menschen nicht1 ihre ,huser zu verlassen4 ,in den menschenleeren ,gassen tauchten ,reiter auf3 ihre ,gesichter konnte man nicht sehen und auch ihre ,pferde nicht1 man hrte nur die ,hufe aufs ,pflaster schlagen4 ,und durch die schwarze ,einsamkeit ertnte von der verdeten ,schdelsttte her das ,wehklagen der ,gottesmutter4 ,marias ,herz bebt in bangem ,entsetzen1 ihr ,kopf geht in die ,runde1 ihre ,zunge redet irre4 ,und sie ist nicht imstande1 die ,augen aufzuschlagen4 ,steh auf1 mein ,sohn1 erwache1 hebe deine ,augen auf1 sag ein ,wort6 ,fest schlfst du1 tief ist dein ,schlaf1 nie wirst du erwachen6 ,ich trage ,leid um dich6 ,meine ,seele ist betrbt6 ,du hast dein ,herz verhrtet1 da es dem ,stein gleich ward1 und nirgends sehe ich dich mehr6 ,steh auf1 mein ,sohn1 erwache1 nimm mich zu dir6 ,ich trage ,leid um dich6 ,meine ,seele ist tief betrbt6 ,und neben der ,mutter ,gottes stand auf dem ,hgel von ,golgatha1 das ,haupt an den ,kreuzesstamm gelehnt1 ein schner ,jngling4 ,und bis zum ,morgengrauen des dritten ,tages1 da mit der auferstandenen ,sonne der ,engel des ,herrn kommen sollte und den ,stein von des ,grabes ,tr wlzen1 bis zum lichten ,ostermorgen ging er nicht fort von dem lebenspendenden ,kreuz1 der ,unersttliche1 der schne ,jngling1 der sanfte ,tod4 ,der ,tod ,christi ist das ewige ,leben1 die ,gewhr des ,heils4 ,herr1 gedenke meiner1 wenn du in dein ,reich kommst6 ,geschichten ,der ,hofjuwelier #a4 ,sie wissen selber nicht1 was sie wollen6 sprach der einsame alte ,juwelier1 der hundert ,jahre auf ,erden gelebt und in seinem ,herzen ,generationen zu ,grabe getragen hatte4 ,zusammengekrmmt1 ein richtiger ,zwerg1 ewig scherzend und spottend1 schien er suchend um die ,menschenherzen herum zu gehen und mit seinen langen dnnen ,fingern nach den verborgenen warmen ,lebensquellen zu graben4 ,er ffnete sie leicht und gewandt1 wie seine mit ,perlen und seltenen ,steinen gefllten ,kassetten1 und er schaute mit durchdringendem ,blick in die ,seele der ,worte und ,gedanken hinein1 die tief im innersten ,herzen versteckt saen4 ,tag und ,nacht sa er ber seinen ,steinen2 er wusch sie1 streute sie auf ,sammet- und ,seidendecken aus und hielt sie gegen die ,lumpen1 die ihm als ,kleidung dienten4 ,und seine sonst so winzigen uglein wurden dann gro wie ,teller4 ,in dem ,flimmern der winzigsten ,schleifflchen seiner ,edelsteine las er die ,geheimnisse von ,jahrhunderten4 ,und eines nach dem andern traten die ,verbrechen und ,schandtaten vergangener ,zeiten vor ihn hin1 stellten sich in ,reih und ,glied1 und er spielte mit ihnen wie mit ,bleisoldaten4 ,und es gab keine ,einzelverbrechen mehr1 es war nur eine einzige groe ,schandtat1 und die nistete in allen ,zeitaltern1 an allen ,enden des menschlichen ,lebens4 ,aus allen ,zeiten und allen ,lndern kamen die kostbaren ,juwelen zu dem ,alten in seine elende1 von ,schimmel und ,motten zerfressene ,werkstatt1 die sich in einer ,kellerwohnung an der belebtesten ,strae der ,hauptstadt verbarg4 ,seit langem schon trumte der ,alte davon1 hinauszuziehen in die ,berge und sich dort einen festen ,turm zu bauen1 um von dessen ,hhe ungefhrdet und unbemerkt die ,welt zu beobachten4 ,aber diesem ,traum sollte keine ,erfllung werden4 ,und doch war es eine bewegte ,zeit und vieles wre von der ,bergeshhe aus dem ,turmfenster zu sehen gewesen4 ,nicht eine einzelne ,stadt1 nicht ein einzelnes ,dorf1 -- das ganze ,land von ,meer zu ,meer war von einem wahnsinnigen ,wunsche beherrscht4 ,alle ,sehnschte1 ,triebe und ,wnsche eines schweren1 trben1 qualvollen ,alltags verflochten sich ineinander und wuchsen zu einer grausigen ,geiel aus1 und orkangleich schwang sich diese ,geiel1 schwer und blind1 von ,meer zu ,meer1 auf alles ,schreien und ,rufen mit dem einen wilden ,schrei antwortend3 ,freiheit6 ,wit ihr denn1 was ,freiheit ist8 fragte augenzwinkernd der einsame alte ,juwelier1 der hundert ,jahre gelebt und in seinem ,herzen ,generationen zu ,grabe getragen hatte4 ,ein ,menschenleben galt nichts mehr4 ,man spie es aus und trat mit dem ,fue darauf4 ,man ttete die ,menschen wie ,flhe4 ,man lauerte ihnen auf1 fing sie und vernichtete sie sofort1 wie man ein ,ungeziefer auf dem ,fingernagel zerdrckt4 ,aus ,barmherzigkeit trieb man die ,verurteilten vom ,schafott ins ,gefngnis4 ,gnade war es1 wenn man einem das ,leben schenkte1 damit er es in ewiger ,kerkerhaft vollende4 ,nie bisher war der ,mensch so mitrauisch gegen seinen ,nchsten gewesen4 ,wenn zwei ,freunde sich begegneten und einer dem andern die ,rechte drckte1 fhlte die ,linke schon ngstlich nach dem ,messer in der ,tasche4 ,in dunkeln ,winkeln1 in muffigen ,lchern lauerte der ,verrat4 ,und die letzten ,sttzen1 die tiefsten ,grundlagen des ,lebens wurden unterwhlt4 ,sprengstoffe wurden in ungeheuren ,mengen angefertigt4 ,keine andere ,ware lie sich so leicht absetzen wie diese4 ,tagaus1 tagein wurde sie in ,massen verkauft und gekauft1 wie in frheren ,zeiten ,streichhlzer4 ,in dunkeln ,winkeln1 in muffigen ,lchern erwrgte und erstach der ,freund den ,freund4 ,die blutgetrnkten ,straen wurden berall neu gepflastert4 ,die glhende ,sonne sog die blutigen ,dnste aus dem ,boden1 und der berauschende1 betubende ,blutgeruch erfllte die ganze ,luft4 ,friedliche ,gassen1 vom ,rausch gepackt1 gerieten in ,raserei und zerfleischten in tobender ,wut ,frauen und ,kinder4 ,das ,blut klebte an den ,hufen der ,pferde1 und auch die ,pferde wurden toll4 ,drauen aber vor der ,stadt auf den ,feldern wogten rote hren1 und es reifte ein blutgedngtes ,korn1 das die ,menschen vergiftete4 ,hier und da tauchten ,tote in den ,straen auf4 ,sie redeten ihre ,bekannten an1 mischten sich in das ,alltagstreiben1 als wren sie noch lebendig4 ,die ,lebenden aber verlieen ihre ,huser1 als wenn sie schon tot wren1 und begaben sich nach den ,friedhfen und suchten ,unterkunft im ,reich der ,toten1 richteten sich in ,grften und ,srgen huslich ein4 ,propheten verkndeten ein neues ,reich und handelten schamlos mit ihrer ,sehergabe4 ,die ,glubigen aber verloren den ,verstand und tteten sich und warfen der ,welt ihr letztes bitteres ,wort ins ,gesicht3 ,es gibt keine ,wahrheit auf ,erden6 ,und die erbarmungslose1 wahnsinnige ,geiel schwang sich empor1 blind und schwer1 und flog sturmgleich von ,meer zu ,meer1 und donnernd drhnte ihr grausiger ,schrei3 ,freiheit6 ,wit ihr denn1 was ,freiheit ist8 fragte augenzwinkernd der einsame alte ,juwelier1 der hundert ,jahre gelebt hatte und in seinem ,herzen unzhlige ,generationen zu ,grabe getragen hatte4 #b4 ,am ,vorabend jenes groen ,tages1 der die neue ,freiheit zu bringen und die ganze ,welt umzugestalten versprach1 wurde der alte ,juwelier in aller ,frhe geweckt1 in eine schwarze1 wappengeschmckte ,kutsche gesetzt1 wie sie nur den hohen ,wrdentrgern des ,staates zustand1 und unter militrischer ,bewachung nach dem kniglichen ,schlosse gebracht4 ,durch die zugezogenen ,vorhnge vor den ,wagenfenstern fhlte der ,alte das ,bohren von hundert und aberhundert hageschrften ,blicken4 ,es war ihm1 als wrde von diesen stechenden ,blicken das ,glas glhend hei1 als klirrte und surrte etwas unter den ,rdern1 was den ,wagen in ,stcke zu reien drohte4 ,da in den letzten ,tagen von den allmchtigen ,gnstlingen des ,herrschers1 in deren ,gewalt ,stdte und ,provinzen1 ,leben und ,tod des ,volkes waren1 zahllose ,schandtaten begangen waren1 so wurden derartige vornehme ,geleitzge stets von bsen ,blicken verfolgt1 und nicht immer nahm die ,fahrt ein gutes ,ende4 ,aber der ,juwelier war ein schlichter ,mann4 ,ihm hatte niemand das ,recht zu strafen und zu begnadigen verliehen2 ihm war nur der ,befehl geworden1 die goldene ,krone zu putzen1 in der nach der ,sitte des ,landes die ,knige vor das ,volk traten1 wenn sie1 was selten genug geschah1 dem ,volke ,regierungsbeschlsse von auerordentlicher ,wichtigkeit zu verkndigen hatten4 ,wem anders als ihm1 dem alten erfahrenen ,manne1 der es so gut verstand1 seine scharfe ,zunge im ,zaum zu halten1 konnte man die furchtbare1 durch ihren ,glanz blendende ,krone anvertrauen8 ,scherzend und kichernd stieg der ,juwelier die goldene ,schlotreppe empor1 schlo sich in dem ,saal ein1 den man ihm angewiesen1 und machte sich an die ,arbeit4 ,hier bot sich eine seltene ,gelegenheit1 ,dinge zu sehen1 die der ,alte bisher hchstens hatte ahnen knnen4 ,so manchen ,wunders ,zeuge war er gewesen1 mehr als einmal hatte das rasende ,volk seine angestammten ,herrscher gleich ,taschendieben und ,einbrechern davongejagt1 aber immer war in solchen ,fllen eine neue ,krone fr einen neuen ,herrscher aufgetaucht1 und der ,alte wurde gerufen1 sie in ,stand zu setzen und zu flicken4 ,noch nie aber war aus den verstaubten ,speichern des kniglichen ,schlosses ein so wunderbares ,kunstwerk in seine ,hnde gekommen1 von dem man kaum glauben konnte1 da es von ,menschen geschaffen sei4 ,wahrlich1 der morgende groe ,tag barg ,unerhrtes in seinem ,schoe4 ,mit grter ,sorgfalt1 zitternd1 wie ber einem ,heiligtum1 dem jeden ,augenblick der eiferschtige bse ,feind etwas antun kann1 nahm er die ,steine aus der goldenen1 mit ,schmutz- und ,lehmflecken bedeckten ,krone1 und1 kaum sichtbar in dem ,riesensaale1 die drren ,schultern in ein zerfetztes wollenes ,umschlagtuch gehllt1 wie es die ,weiber tragen1 fuhr er mit den langen dnnen ,fingern ber die ,juwelen4 ,er spielte mit dem ,schatze -- mit den mrchenhaften ,achaten1 mit leuchtend blauen und blutroten und schwarzen ,steinen1 mit ,frhling atmenden ,trkisen2 er drehte sie hin und her1 er warf sie hin1 er sog ihren ,duft ein1 als wren sie lebende ,gewchse1 er legte sie auf die gewandte ,schlangenzunge1 lie sie ber seine feinfhlende ,handflche rollen1 stellte sie in ,reihen auf1 hufte sie aufeinander und bebte wollstig im grnen1 roten1 blauen und schwarzen ,schimmer4 ,unzhlige ,menschengesichter tauchten vor ihm auf1 unzhlige ,hnde reckten sich nach ihm1 ,scharen von ,menschen aller ,art gingen nacheinander an ihm vorber1 sie fllten den ganzen ,saal1 sie bedeckten alle ,wnde von oben bis unten1 und hoch unter der ,sternenkuppel des ,saales hingen sie und schwankten hin und her1 ohne ,arme1 ohne ,beine1 und aus allen ,ecken und ,winkeln starrten ihn staunende ,augen an 4 4 4 ,dem ,alten verging der ,atem1 er lie die ,steine fallen4 ,sie klebten an seinen ,lumpen1 rollten ber die ,teppiche1 den ,brokat1 den ,marmor1 und es war1 als ob sie tnten wie dumpfe ,glocken4 ,dieser ,glanz und diese dumpfen ,tne lieen ihn die ,augen weit aufreien4 ,die winzigen uglein wurden gro wie ,teller4 ,er sah zugleich den ersten und den letzten ,tag des menschlichen ,daseins4 ,er putzte die ,steine in grter ,hast1 legte sie in der verschiedensten ,weise zusammen1 bis er die ,verbindung gefunden hatte1 die ihm fr die ,knigskrone die schnste dnkte4 ,er hatte sie erkannt1 die alte ,knigskrone1 die keine ,gewalt auf ,erden anzutasten wagt1 die den ,menschen unwiderstehlich zu sich lockt und ,leichen auf ,leichen huft4 ,in der ,dmmerung1 als die ,kronleuchter aufflammten und der ,alte sich von seinem ,platze erhob und1 die ,krone auf dem ,kopfe1 einem ,knig gleich1 mitten in den ,saal trat1 da strmte die ,krone einen solchen ,glanz aus1 da die unerschtterlichen ,wnde des ,palastes erbebten4 ,so wrde auch die morgende ,freiheit1 die die ,welt von ,grund aus umgestalten sollte1 gleich am ersten ,tage an diesem ,glanz zugrunde gehen2 zusammenknicken wrden die ,sklavenknie1 und nur ganz im geheimen wrde die dunkle ,rache schwren1 den ,thron zu zerschmettern und die leuchtenden ,steine der unzerstrbaren ,knigskrone ber die ,erde zu verstreuen4 ,sie wissen selber nicht1 was sie wollen6 ,der ,alte ging die goldene ,treppe hinab1 durch die ,reihen dienernder ,hofleute1 begleitet von einem schmeichlerischen ,lcheln1 hinter dem sich schamlose ,roheit verbarg und das bange ,zittern kleinlicher ,sklavenseelen4 #c4 ,mitternacht war lngst vorber4 ,der neue ,tag der ,freiheit erwachte4 ,der ,freiheitstrieb1 der so wahnwitzig1 so schmerzvoll vorwrts gedrngt hatte1 war stumpf geworden1 und die wildrasende ,geiel1 blind und schwer1 flog nicht mehr1 schlug nicht mehr4 ,der ,wunsch1 von dem kniglichen ,versprechen betubt1 trieb die ,menge auf die ,straen hinaus1 drngte sie auf den ,mrkten zusammen1 schmiedete alt und jung aneinander4 ,und mit mitrauisch schielenden ,blicken gingen die tausendmal betrogenen ,massen1 finster1 eng aneinandergedrngt1 vorwrts1 ohne zu wissen wohin1 dumpfe ,verzweiflung im ,herzen4 ,der ,alte sa in seinem ,keller1 die drren ,schultern in sein wollenes zerfetztes ,umschlagtuch wickelnd1 und sah vor sich hin1 und seine winzigen uglein wurden gro wie ,teller4 ,und in seinen entsetzten ,augen glhte das ,grauen1 ,angst und ,hohn4 ,am ,kellerfenster aber zogen ,tausende von ,fen vorber1 unsicher1 wie trunken1 trunken von ,verzweiflung4 ,und der ,alte rieb sich die ,hnde und krmmte sich1 wie ein ,gepfhlter1 beim ,gedanken an die heute geschenkte ,freiheit4 ,und er1 der einmal aus der ,tiefe der menschlichen ,lebensmglichkeiten das ganze ,leben hervorgeholt hatte1 der einmal dem ersten und dem letzten ,tage ins ,auge geschaut hatte1 -- er lachte und warf ,spott- und ,scherzworte in die freie ,menge4 ,und ber der freien ,stadt und dem freien ,lande stieg die freie ,morgendmmerung auf1 und immer rter flammte ihr ,schein1 um blutig und wehvoll einem ,zeitalter den ,abschied zu geben 4 4 4 ,maka #a4 ,sascha ist im ,april drei ,jahre alt geworden4 ,seit drei ,jahren ist sie die ,herrin des alten berhmten ,schlosses von ,sadory und des ganzen ,olenowschen ,landes mit der weiten ,steppe1 den ,feldern1 ,wiesen und ,wldern bis zu ,gromutters ,kirschgarten in ,gajewo1 den ,sascha auch zu ihrem ,besitz zhlt4 ,drei ,jahre brennt nun nach langer ,zeit wieder ,licht in dem einen ,schloturm1 und tagsber hallt der ,garten wider von einer hellen ,kinderstimme2 abends aber guckt aus dem ,turmfenster ein ,mdchenkpfchen unter einer roten1 goldgestickten ,mtze heraus4 ,und alle1 ,gro und ,klein1 die ,gromutter ,euphrosyne ,iwanowna1 und der ,onkel ,andrej1 und ,tante ,wera und ,tante ,lena1 und die ,wrterin ,halka und das ganze ,gesinde mit der ,haushlterin ,nadeshda1 der ,kuhmagd ,fedoja1 der alten ,zofe ,polja und den jungen ,tagelhnerinnen ,marja1 ,warwara1 ,fima und ,katharina1 und der ,kutscher ,david und der ,nachtwchter ,taras und der ,landmesser ,becker1 und der ,gutsnachbar ,bruch und dessen ,tochter ,manja und ihr ,lehrer1 der ,student ,michail ,petrowitsch1 und der ,pfarrer1 ,vater ,eutychios nebst dem ganzen ,klerus1 und der alte ,jagdhund ,kadoschka und die beiden ,hofhunde ,butzik und ,mischka und das kleine ,hndchen ,dranka und endlich die ,ziege ,maschka1 -- mit einem ,wort alle ,bewohner des ,schlosses und alle ,nachbarn meilenweit herum bis zur ,eisenbahn haben das ,mdelchen als ihre ,knigin anerkannt und fgen sich demtig ihren ,launen4 ,einzig und allein die ,tante ,tatjana ,afanasjewna1 die in ihrem ,stolz und ,eigensinn keinen ,willen ber dem ihren gelten lt auer dem ,gottes und des ,zaren1 widersetzte sich lange ,zeit1 zuletzt aber gab auch sie nach1 und zu ,weihnachten hat sie ,sascha einen goldenen alten ,lffel geschenkt4 ,und ,sascha htete dieses ,spielzeug mit aller ,sorgfalt4 ,sie verwahrte es ganz hinten in ihrem roten ,schrnkchen1 wo es von dem kahlkpfigen ,trommelhasen und zwei vom letzten ,christbaum brig gebliebenen goldenen ,nssen treulich bewacht wurde4 ,und ,sascha sorgte fr ihren kostbaren ,schatz1 so gut sie irgend konnte3 sie badete den ,lffel in ihrer kleinen ,wanne zusammen mit den zwei glatten ,steinen1 dem schwarzen und weien2 und mit dem ,kamel1 dem grnen ,aufziehfrosch1 dem ,radfahrer1 dem ,brummkreisel und den drei ,puppen3 der ,katja mit dem ,loch im ,kopf1 der armlosen ,alexejewna1 und der am heiesten geliebten ,wera1 die aus ,lappen genht war und berhaupt keinen ,kopf mehr besa1 -- warf sie den ,lffel zum ,fenster hinaus1 damit die ,ziege ,maschka auch ein bichen mit all den schnen ,sachen spielen knne1 wie sie auch ,tantens klirrende ,schlssel zu den vielen1 mit allerlei kstlichen ,dingen vollgestopften ,kisten und ,truhen immer hinauswarf1 damit sie sich drauen am schnen grnen ,grase satt essen und etwas frische ,luft schnappen4 ,in ,saschas rotem ,schrnkchen gibt es unzhlige kostbare ,dinge4 ,von oben bis unten ist er vollgepfropft4 ,wenn man ,sascha fragt3 ,wie liebst du8 drckt sie gleich irgendeinen ,teddy-,bren an ihr ,herz oder den ,springhasen1 der keine ,ohren mehr und nur noch zwei ,beine hat1 und sagt3 ,so lieb ich6 ,jeden ,tag wird das ,schlo belagert3 alle wollen die ,knigin von ,olenowo sehen4 ,und ,sascha begrt alle gleich freundlich1 spricht mit allen und schenkt denen1 die sich ihrer besondern ,huld erfreuen1 den ganzen ,inhalt ihres roten ,schrankes4 ,spter aber nimmt sie alles wieder zurck4 ,so ist nun einmal der ,wille dieses weien ,mdelchens in der roten1 goldgestickten ,mtze1 der ,knigin von ,olenowo4 ,sascha ist hbsch rundlich und ihre ,backen sind dick und die ,lippen auch1 und ber den ,lippen guckt das ,nschen frech in die ,hhe4 ,wenn man's sieht1 kommt einen die ,lust unwiderstehlich an1 mal daran zu zupfen4 ,aber zugleich ist einem doch bang3 so klein und weich ist das ,stuppsnschen4 ,sascha sagt3 ,sie ist buttrig4 ,und wenn man sie an der ,nase fat1 dann kneift sie die ,augen zusammen und verzieht den ,mund1 und sieht aus wie ein kleines wildes ,tier1 ein ,tierchen mit blauen1 schlauen uglein4 ,saschas ,haare aber sind fr ihr ,alter zwar nicht zu kurz und nicht zu dnn1 sie wachsen ganz ordentlich1 wie sie wachsen sollen1 aber einen ,zopf kann man aus ihnen doch noch nicht flechten1 -- es sei denn einen ganz winzigen1 wie ein ,schwnzchen4 ,sascha hatte sich angewhnt1 sich die ,hrchen auszuzupfen4 ,und so oft schon war der ,mohr gekommen1 ganz schwarz1 mit gefletschten ,zhnen und hatte nach den ausgerissenen ,haaren gefragt4 ,aber ,sascha hatte gar keine ,angst vor dem ,mohren1 im ,gegenteil1 sie machte ihn zum ersten ,mann in ihrem ,hofstaat und hrte natrlich nicht auf1 sich die ,hrchen auszuzupfen1 sondern tat es nach wie vor jeden ,tag4 ,der eine ,finger war dran schuld1 der ,daumen an der linken ,hand1 -- der hie auch der ,zupfer4 ,und so ging es immer weiter1 bis ,sascha schlielich eine ganz kahle ,stelle auf ihrem ,kopf hatte4 ,da mute ,tante ,lena auf den ,rat desselben ,mohren ,sascha ganz kurz scheren4 ,und nun war ,sascha ganz kahl mit winzigen ,haferstoppeln auf dem runden ,kopf4 ,aber es half alles nichts3 auch diese ,stoppeln wute sie noch festzukriegen1 als wren es ganz lange ,haare3 immer wieder rckte der ,zupfer an und ri auch die krzesten ,hrchen heraus4 ,sascha hat ganz kleine ,hnde1 wie ,mama und ,gromama1 und ,ngel wie ,perlen1 und da ist nun wieder ein ,unglck3 der ,daumen an der rechten ,hand ist auch ungezogen3 immer mu er in ,saschas ,mund stecken1 und ,sascha saugt an ihm1 wie ein ,br4 ,man versuchte es ihr durch allerlei ,kunstgriffe abzugewhnen1 bestrich den ,finger mit ,senf und mit ,chinin4 ,aber es half alles nichts3 ,sascha leckt den ,finger ab1 spuckt aus1 und dann ist der ,daumen gleich wieder im ,mund4 ,man holte den ,mohren1 glaubte1 er wrde sie zur ,raison bringen1 -- aber es kam ganz anders4 ,es erwies sich1 da der ,mohr auch lutschte und zwar mit ,hochgenu1 denn -- so erklrte ,sascha -- der ,daumen schmeckt noch viel schner als ,schokolade4 ,was war da zu machen8 ,nichts war zu machen4 ,es blieb nichts brig1 als die ,indianer zu holen4 ,diese ,indianer berfallen jene ,buben und ,mdel1 die allein in den ,garten schleichen und dort ,erdbeeren mit ,milch essen4 ,und solange die ,indianer drohten1 lutschte ,sascha nicht am ,fingerlein4 ,aber es verging einige ,zeit1 die ,indianer verschwanden1 es tauchte irgendein ,zauberer auf1 oder der gypter oder der ,grne ,kater aus dem ,theater1 die ,gefahr war vorber -- und ,sascha machte sich von neuem an ihren ,finger4 ,der ,zupfer und der ,lutscher sind eine wahre ,plage4 ,und wie lustig ,sascha ist1 -- so ganz ohne jeden ,grund1 blo weil sie nicht anders kann4 ,und wenn sie lchelt1 dann gibt ein dunkles ,leberfleckchen ber der ,oberlippe dem ,lcheln etwas ganz besonders ,liebliches4 ,man mchte es immer nur anschauen und kssen1 dieses ,fleckchen1 das an heien ,tagen immer etwas feucht ist4 ,sascha1 ich fresse dich auf6 ,was8 ,ich fresse dich auf1 weil 4 4 4 was soll ich denn mit mir anfangen1 du bist so4 ,makig8 -- und der kleine ,mund mit den spitzen ,zhnchen lchelt wieder4 ,grad so ein ,leberfleckchen1 sagte ,tatjana ,afanasjewna und sah ihre schelmisch lchelnde ,urgronichte scharf an1 hatte die ,grotante ,elisabeth ,michailowna4 ,die verstorbene ,grfin ,lydia ,petrowna aber legte an dieser ,stelle eine ,mouche auf1 -- das bedeutete ,leichtsinn4 ,so ist sie auch gestorben4 ,von den ,mouches redete die ,tante sehr oft und immer mit groer ,rhrung4 ,sascha aber wollte dann sofort eine ,mouche haben und beruhigte sich nicht eher1 als bis man ihr eine lebendige ,fliege gefangen hatte4 ,ganz die ,mutter1 sagte die ,tante und erging sich weiterhin fr sich allein in kstlichen ,erinnerungen an ferne schne ,zeiten1 die den jetzigen so gar nicht glichen4 ,du magst die ganze ,welt nach einem zweiten ,mdel absuchen1 das ebenso eigensinnig wre1 -- du findest keins4 ,was ,sascha haben will1 das setzt sie alles durch4 ,und auch eine so wilde ,hummel findest du nirgends mehr4 ,wenn es mal ber sie kommt1 dann gibt es kein ,halten4 ,dann luft sie die ,hnde waschen1 und ehe man ihrer habhaft geworden ist1 ist sie bis an die ,schultern pitschena4 ,dann maust sie dem ,onkel ,andrej den ,tabak und macht sich ans ,zigarrettendrehen1 -- und natrlich ist in wenigen ,augenblicken der ganze ,tabak auf dem ,boden verstreut4 ,sascha geht gern in die ,kirche zur ,messe4 ,kaum hrt sie die ,glocken luten1 so hat sie keine ,ruhe mehr4 ,sie wird von ,mama begleitet4 ,oder von ,tante ,lena4 ,im ,winter geht sie seltener1 im ,sommer fter4 ,im ,sommer bringt sie auch ,blumen fr ,grovater auf den ,friedhof4 ,alle wissen1 da ,sascha und der ,pfarrer gute ,freunde sind4 ,der ,pfarrer1 ,vater ,eutychios1 schickt ihr oft eine ,hostie1 und zu ,pfingsten bekam sie ,blumen vom ,altar4 ,als dann der ,pfarrer am ersten ,weihnachtstage mit dem ,kreuz ins ,haus kam1 sang ,sascha ihm den ganzen ,weihnachtschoral vor und sprach alle ,worte richtig aus4 ,wenn ,sascha das ,abendmahl bekommen soll1 passiert allemal was3 entweder fngt sie irgend etwas zu erzhlen an1 und zwar so laut1 da man es in der ganzen ,kirche hrt1 oder sie verlangt1 da der ,priester zuallererst zu ihr komme1 oder sie singt1 aber nicht was vorgeschrieben ist1 sondern was ihr gerade einfllt4 ,singen tut ,sascha berhaupt sehr gerne4 ,sie liebt es auch1 wenn andere singen4 ,und so singt das ganze ,schlo von frh bis spt4 ,gromutter ,euphrosyne ,iwanowna mu singen1 und ,tante ,wera und ,tante ,lena und ,mama4 ,wer aber wirklich sehr schn und sehr gerne singt1 das ist der ,onkel ,andrej4 ,frher brauchte er blo den ,mund aufzutun1 dann geriet alles in die grte ,aufregung und bat flehentlich1 er solle lieber nicht singen4 ,jetzt aber hat sich alles gendert1 jetzt mu er singen was das ,zeug hlt1 denn ,sascha findet es sehr schn und will immer mehr haben4 ,wie geht es aber erst zu ,weihnachten her1 wenn im ,schlo der ,christbaum angezndet wird und im ,ofen das ,stroh knistert und drauen der ,wind heult und den weien ,schnee in dichten ,massen gegen die ,fenster treibt6 ,dann hallt das alte ,schlo von wehmtigen ,koljadkas99 wider4 ,schon fnfundzwanzig ,jahre ist es her1 da der ,vater ,eutychios das ,koljadkasingen streng verboten hat1 aber insgeheim wird immer noch gesungen4 ,und der langgedehnte ,refrain1 der noch wehmtiger klingt1 als das ,lied selbst1 verschmilzt in eins mit dem ,sturmwind drauen3 ,heiliger ,abend 4 4 4 ,sascha setzt sich zu den ,mgden und hockt unbeweglich da1 ganz ,spannung4 ,und es ist1 als verstnde sie alles und she alles3 wie die ,muttergottes in der ,schenke den ,sohn in ,windeln wickelt1 und wie ,christus gekreuzigt wird1 und wie das falkenschnelle ,ro ,abschied nimmt 4 4 4 ,heiliger ,abend 4 4 4 ,funote 993 ,volkstmliche ,weihnachtgesnge1 z4 ,t4 noch an heidnische ,sonnwendgebruche anknpfend4 ,noch6 verlangt die ,knigin und lt die ,sngerinnen nicht einmal zu ,atem kommen4 ,die ,mgde sind schon ganz heiser geschrien1 aber ,saschas strenges ,noch und abermals ,noch hrt nicht auf4 ,auf die ,koljadka folgt der ,kasatschok4 ,fedorka tanzt famos4 ,und sie tanzt bis zum ,umfallen1 bis ,sascha sich die ,pftchen wund geklatscht hat4 ,zur ,bescherung kommen auch die ,nachbarskinder1 die ,bruchs1 denn auer der ,manja gibt's da noch gute zehn ,stck4 ,sascha macht mit ihnen1 was sie will3 sie lt sie singen und tanzen und singt und tanzt selber mit1 dann gibt sie ihnen ihre ,geschenke und schickt sie nach ,hause4 ,zu ,sylvester spricht ,sascha den ,segen4 ,heiliger ,sylvester1 liebster1 bester1 mach uns stark1 gib uns ,butter und ,quark4 ,ist die ,suppe weg1 so gib uns ,speck1 gib uns ,mehl und ,honigseim1 das tragen wir alles heim6 ,so klingt es vom frhen ,morgen bis zum ,abend4 ,am ,neujahrstage aber1 wenn ,sascha st1 wird ebenso oft der ,neujahrssegen wiederholt3 ,herr ,gott im ,himmel1 segne die ,saat1 da dein ,volk was zu essen hat6 ,frohes ,fest1 glckliches ,neujahr6 ,zu ,weihnachten geht's munter zu1 -- es ist eine makige ,zeit4 ,die ,gromutter spielt im langen ,winter viel mit ,sascha4 ,morgens fahren sie die ,puppen im ,saal spazieren und geraten bald ins ,ezimmer1 bald ins ,schlafzimmer1 bald ins ,kabinett1 bald in die ,bibliothek1 denn es sieht im ,saal immer so nach ,regen aus4 ,und jedesmal werden die ,fahrgste ausgeladen und dann wieder in den ,wagen gesetzt4 ,und dann mu das ,essen fr die ,puppen bereitet werden und sie mssen alle abgefttert werden4 ,die ,puppen tanzen1 gehen in die ,schule1 werden krank1 laufen davon4 ,und berall mu man aufpassen1 immer mu man zusehen1 da die ,puppen zufrieden sind4 ,kaum ist es drauen ein bichen wrmer geworden und der ,schnee im ,garten beginnt sich grau zu frben1 so bittet ,sascha schon um ,erlaubnis1 auf der ,heuwiese spazieren gehn zu drfen1 und dann trumt sie vom ,sommer1 wo -- so meint ,sascha -- auch ,gromutter ganz jung sein und im ,garten herumhpfen wird4 ,mit ,tante ,lena spielt ,sascha oft ,heuernte3 ,tante mu sich auf den ,fuboden setzen und ist der ,heuschober1 und ,sascha luft um sie herum und harkt das ,heu zusammen4 ,aber nun nehmen die ,tage wirklich zu und die ,sonne wrmt schon tchtig4 ,und tagtglich versichert ,sascha1 die ,puppen wren drauen gewesen und htten gesagt1 es sei schon ganz trocken1 und der ,wind habe versprochen1 ganz still zu sein und der ,regen desgleichen4 ,der ,schnee schwindet immer mehr1 nur noch hier und da sieht man ein weies ,fleckchen1 an den gelben ,narzissen zeigen sich schon groe ,knospen4 ,und ,sascha geht im ,garten umher und erzhlt lange ,geschichten vom vorigen ,sommer1 wie ,mama baden ging1 und wo sie mit ,lena gespielt hat1 und wie sie den ,krug in den ,brunnen fallen lieen4 ,wenn der ,schnee ganz weg ist1 sagt ,sascha1 holen wir ihn wieder1 wir binden einen ,lappen an einen ,stock und holen ihn raus4 ,so wartet man sehnschtig und ungeduldig auf den ,frhling1 auf die warme ,zeit4 ,und der ,frhling zieht in ,olenowka ein1 mit ,pflug und ,egge1 rote ,blumen im ,haar1 strahlend und lachend1 und bringt das ,osterfest mit4 #b4 ,alte ,leute und kleine ,kinder -- der ,unterschied ist wahrhaftig nicht gro4 ,die zwei gehren zusammen -- ,sascha und ,tante ,tatjana ,afanasjewna4 ,immer wieder verschwindet ,tantens ,krckstock1 ohne den sie kaum gehen kann4 ,tante will hinaus an die frische ,luft -- der ,stock ist weg1 als htte die ,erde ihn verschluckt4 berall sucht man ihn1 und ,sascha sucht mit6 ,und nicht einmal lcheln tut sie dabei1 der ,schelm6 ,tante wei sich aber schon zu rchen3 ,saschas ,spielsachen fangen an zu verschwinden4 ,die ,tante ist gern allein4 ,in der ,schummerstunde setzt sie sich in einen ,winkel im ,bildersaal1 der schwarzugigen ,somowschen ,kokette mit ,lckchen und ,bndchen gegenber1 und macht sich an ihr ,geduldspiel3 ,ziegen und ,schafe4 ,die hlzernen ,ziegenbcke klappern im ,takt1 aus dem ,rahmen lchelt die ,kokette und die ,tante lchelt auch1 -- wieviel lustige ,blle hat sie mitgemacht1 und was gab es dazumal fr ,kavaliere1 was fr ,walzer 4 4 4 ,wenn das ,spiel der ,tante berdrssig wird1 legt sie es fort und holt ein anderes heraus -- den ,bren als ,schmied4 ,und der ,br schmiedet ihr die alte goldene ,zeit neu4 ,dann denkt die ,tante nicht daran1 da sie doch bald ins ,grab mu4 ,nein1 sie ist sechzehn ,jahre alt1 vielleicht auch noch viel1 viel jnger4 ,sascha steht morgens ganz frh auf mit ,gromama und der ,tante4 ,nur das ,zimmermdchen ,polja steht noch frher auf4 ,jeden ,morgen begibt sich die ,tante in den ,saal1 um vor dem wunderttigen ,marienbild von ,sadorino zu beten4 ,mit der linken ,faust macht die ,tante eine ,feige1 den bsen ,geist abzuwehren1 und die ,faust fest an den ,rcken gepret1 fngt sie zu beten an4 ,sascha1 noch nicht ganz angekleidet1 nur in ,strmpfen und ,leibchen1 kommt vom ,turme auch in den ,saal hinunter gelaufen um zu beten1 bekreuzigt sich ungeschickt1 beugt sich nieder und hascht mit der linken ,hand nach ,tantens zitternder ,feige4 ,mit ,angst und ,beben1 ihr ,gebet vergessend1 sieht die ,tante sich um3 da ihr ,schutzengel nur nicht davonfliegt6 ,und oft scheint es ihr1 als flge der ,engel davon4 ,dann wird's ein bser ,tag1 alle krnken die ,tante1 ,tante kriegt ihren geliebten ,nabel nicht4 ,tante kennt nmlich kein schneres ,essen1 als gekochten ,hhnernabel4 ,und ,sascha denkt ganz wie ,tante4 ,mit dem ,hhnernabel kann man viel erreichen3 man kann ,sascha dazu bringen1 da sie auch ,suppe und ,fleisch it und nicht blo ,milch ohne ,brot2 man kann sie dazu bringen1 da sie sich umkleiden lt1 ihr ,frtzchen wscht1 -- obgleich es dann mit dem ,waschen nicht immer sein ,bewenden hat3 es kommt vor1 da ,sascha verlangt1 alle sollten sich waschen1 und ohne jeden ,grund4 ,aber ein ,tag ist eben nicht wie der andere1 und das ,wichtigste ist doch1 da man ,sascha mit diesem ,nabel zwingen kann1 nicht im ,regen spazieren zu gehen4 ,tante holt den ,nabel von ,saschas ,teller weg und so geschickt1 da man sie gar nicht dabei ertappen kann4 ,eben war noch alles in schnster ,ordnung1 -- und mit einemmal ist von dem ,nabel nur eine harte ,sehne geblieben4 ,man mu es auf einen andern ,teller legen1 sagt ,tante ,wera streng4 ,aber ,tante ,tatjana ,afanasjewna schaut ganz unschuldig drein4 ,sie hat den ,nabel schon aufgegessen4 ,mit dem ,mittagessen hat man berhaupt sein ,kreuz4 ,zu ,mittag geht immer etwas schief4 ,sascha wird auf das hohe ,klappsthlchen gesetzt1 man bindet ihr die ,serviette um4 ,tante ,lena fngt an1 endlose ,geschichten zu erzhlen4 ,der ,inhalt dieser ,geschichten ist dem ,alltagsleben entnommen1 er ist ganz einfach und mit so klaren ,details1 wie man sie hchstens im ,traum sieht4 ,da wird etwa erzhlt1 wie ,manja ,bruch in die ,stadt ins ,tchterpensionat kam4 ,manja1 ,onkel ,andrej1 der ,nachbar ,bruch1 der ,landmesser ,becker mssen in jeder ,geschichte vorkommen4 ,und nur wenn solche ,geschichten erzhlt werden1 it ,sascha ordentlich4 ,gott bewahre1 wenn ,tante ,lena stecken bleibt oder auf eine der ,zwischenfragen keine ,antwort wei6 ,warum8 wo8 wieviel8 wann8 ,oder wenn sie auf das unaufhrliche3 und dann8 und weiter8 nicht sofort einfllt4 ,dann gibt es ein ,geschrei und ,trnenstrme1 denen gegenber selbst ,manja1 die im ,sommer regelmig zur ersten ,speise erscheint1 ganz hilflos ist1 und die kein ,nabel1 kein ,pfefferkuchen stillen kann4 ,manchmal kommt es auch so3 man setzt sich zu ,tisch1 und ,sascha ist nicht da4 ,man hat sie eben noch gesehen1 aber nun ist sie mit einemmal verschwunden1 wie weggeblasen4 ,und alles macht sich auf die ,suche4 ,man luft durch den ganzen ,garten1 guckt in die ,scheune1 in ,pferde- und ,kuhstall1 und wenn alle schon ganz auer ,atem sind1 kommt sie pltzlich aus dem ,ofen herausgekrochen1 schwarz1 wie ein ,mohrenkind1 und lacht so1 da selbst ein ,toter im ,sarge mitlachen mte1 und die ,lebendigen vor ,lachen sterben mchten4 ,auch in der ,kche mu man sich vorsehen4 ,da wird der ,teig ausgerollt1 damit man die ,brote in den ,ofen schieben kann2 alle ,vorsichtsmaregeln sind ergriffen2 die ,haushlterin ,nadeshda hat die ,tr verriegelt und eine ,bank vorgeschoben1 ,halka singt ,kosaken- und ,zigeunerlieder4 ,was kann man noch mehr tun8 ,aber durch irgendeine ,ritze ist ,sascha doch durchgeschlpft1 und sie mu durchaus ein ,brtchen mit ihren kleinen ,pfoten formen4 ,und dann klatscht der ,teig auf den ,boden und wlzt sich im ,staub und ,schmutz1 -- und das soll nun gebacken werden6 ,nur der ,hund ,kadoschka hat was davon -- o dieser ,kadoschka6 ,er lt sich nicht anrhren1 nicht aus dem ,zimmer jagen4 ,kadoschka kriegt zuguterletzt alles4 ,sadory war von je durch seine ,gastfreundlichkeit berhmt4 ,seit aber ,sascha da ist1 ist dieser ,ruf noch gewachsen4 ,nicht nur ,kadoschka1 -- jeden1 der ihr in den ,weg kommt1 mu sie fttern und trnken1 ob er will oder nicht4 ,sie stopft es ihm einfach mit ,gewalt hinein3 i und trink1 bis du platzest4 ,und da hilft kein ,weigern und ,struben4 ,sascha will alles selbst mit ihren eigenen ,hnden tun4 ,sie hat einen eigenen kleinen ,besen aus ,steppengras1 damit fegt sie jeden ,morgen die ,stube4 ,der ,besen macht mehr ,staub1 als da er den ,staub wegschaffte1 -- aber wieviel ,mhe macht sich ,sascha dabei6 ,unter jedes ,bett kriecht sie1 vor jedem ,sofa bckt sie sich mindestens zehnmal4 ,ordnung mu eben sein4 ,nach dem ,essen spielt ,sascha mit ,manja ,stckchen gib acht61 ,versteck und ,kuchenbacken4 ,stckchen gib acht6 wird so gespielt3 man holt sich irgendwo aus einem alten ,lattenzaun ein ,stckchen1 stellt es senkrecht auf den ,zeigefinger1 sagt3 ,stckchen gib acht6 ,wieviel ,stunden sind's noch bis ,mitternacht8 und zhlt dann1 bis das ,stckchen vom ,finger heruntergefallen ist4 ,bei welcher ,zahl das geschieht1 so viel ,stunden sind's noch bis ,mitternacht4 ,sascha bringt es immer zu sehr hohen ,zahlen1 denn sie zhlt auf ihre besondere ,art4 ,eins1 zwei1 drei1 zehn1 zwanzig1 zehn1 hundert4 ,auerdem mogelt ,sascha3 mit dem ,daumen1 dem ,lutscher1 sttzt sie das ,stckchen heimlich4 ,wie man ,versteck spielt1 wei jeder4 ,verstecken kann man sich berall3 im ,kuhstall und in ,drankas ,hundehtte1 -- aber nur nicht lauern6 ,sascha versteckt sich hinter der ,tr4 ,das ist ganz einfach1 aber man kommt nicht so leicht drauf4 ,das alles sind friedliche ,spiele1 aber beim ,kuchenbacken gibt es oft ,miverstndnisse4 ,sascha lt die ,mglichkeit nicht gelten1 da irgend jemand auer ihr etwa einen ,baumkuchen aus ,sand formen knnte4 ,und wenn ,manja ,bruch ihr ein ,pralinee aus ,sand berreicht1 dann htte sie's lieber nicht getan6 ,wird das ,spiel drauen langweilig1 geht man ins ,zimmer4 ,dort liest ,sascha1 das heit1 ,tante ,lena liest ihr vor4 ,aber ,sascha wei schon eine ,menge auswendig und sie hrt so zu1 als wre sie selbst der ,struwwelpeter und der ,hans-,guckindieluft und das schlaue ,hschen4 ,und was sie fr ,gesichter dazu schneidet6 ,wo sie die nur alle her hat6 ,diesen ,sommer hat ,mama ihr eine ,fibel geschenkt mit einem ,mohr1 einem ,indianer und einem gypter4 ,und die ,fibel ist jetzt ,saschas ,lieblingsbuch4 ,bilder besehen macht ,sascha immer ,spa4 ,smtliche ,jahrgnge der ,niwa sind schon durchgeschmkert4 ,jedes ,bild wird in ,zusammenhang mit dem ,leben auf dem ,schlosse gebracht1 und wenn das garnicht angeht1 so werden neue ,geschichten geschaffen1 die sich ebenfalls auf dem ,schlosse abgespielt haben1 und blo nicht im ,gedchtnis der ,schlobewohner haften geblieben sind4 ,und immer mu ,sascha fragen4 ,und wenn sie auch alle ,fragen selbst auf ihre ,weise beantwortet1 so berschttet sie doch jeden1 der in ihre ,nhe kommt1 mit ,fragen ohne ,zahl4 ,wenn ein ,lied gesungen wird1 ein ,mrchen erzhlt1 oder berhaupt nur von irgendetwas gesprochen1 dann kann man auf die ,fragen gefat sein3 ,warum ist ,herbst8 ,warum mu man essen8 ,warum mu man gesund sein8 ,warum mu man beten8 ,und das nimmt kein ,ende4 ,sascha kennt die russischen ,dichter4 ,sie zeigt ,puschkins ,bild und nennt ihn ,putzekin4 ,lermontow kann sie auch richtig zeigen1 aber seinen ,namen vermag sie nicht auszusprechen4 ,wenn das ,lesen und ,bilderbesehen und ,fragen erledigt ist1 setzt sich ,sascha an ,tantens ,klavier1 lt sich ,noten aufs ,pult legen und fngt an zu spielen4 ,die ,notenbltter mssen umgewendet werden1 die ,hefte gewechselt1 sonst wird ,sascha sehr bse4 ,sie wird berhaupt sehr leicht bse1 sie ist grimmiger als der alte ,landmesser ,becker1 den die ,leute im ,dorfe den ,feuerspeier nennen4 ,so geht der ,tag hin1 man merkt es gar nicht1 wie4 ,der ,abend kommt heran4 ,nun geht man noch spazieren4 ,tante ,lena1 ,manja und ,sascha spazieren ins ,feld hinaus4 ,im ,schlosse wird es still4 ,tante und ,gromama spielen ,schwarzen ,peter1 im ,garten oder in der ,kche wird ,fruchtsaft gekocht1 dafr sorgt ,tante ,wera4 ,und gerade1 wenn den ,fliegen der se ,schaum ber dem ,kessel am schnsten schmeckt1 wird es im ,schlosse wieder laut und lebendig4 ,vom ,felde bringt man ,blumen1 ,krnze und eine ,unmenge ,geschichten3 irgend jemand hat man sicher unterwegs getroffen1 -- natrlich nur von jenen ,leuten1 die blo ,sascha und dem ,mohren1 ihrem getreuen und ergebenen ,kavalier1 bekannt sind und nur von ihnen gesehen werden4 ,wenn die ,sonne sinkt1 wird es fr ,sascha ,zeit1 zu ,bett zu gehen4 ,bei dieser ,gelegenheit wird sie von den unglaublichsten ,krankheiten heimgesucht4 ,am hufigsten tut ihr der ,fu weh4 ,sascha hinkt dann4 ,eine ,zeitlang war man ganz unruhig1 aber weder der ,student ,michail ,petrowitsch1 noch der ,doktor ,korotok konnten etwas ,gefhrliches entdecken4 ,wenn jemand der ,fu wehtat1 so allenfalls nur der ,gromama1 die immer ihr ,reien bekommt1 wenn das ,wetter sich ndern will4 ,ehe ,sascha zu ,bett geht1 mssen alle ,puppen zur ,ruhe gebracht werden4 ,wenn sie fertig sind1 kommt die ,reihe an ,sascha4 ,vor dem ,schlaf1 auf dem ,tpfchen1 erzhlt ,sascha mit schlfrigen ,lippen der ,tante ,lena1 was sie ,neues erfahren und gelernt hat1 und wen sie heute gesehen und allerlei vom ,sandmann und wie die ,hunde bellen4 ,wenn es am ,tage gewittert hat1 erzhlt ,sascha vom ,donner2 wenn es regnete1 so berichtet sie ,dinge vom ,regen1 die ein ,erwachsener nur schwer versteht1 -- ,tante ,lena nicht ausgenommen1 obgleich sie an ,saschas ,geschichten gewhnt ist1 mit ihr in einem ,zimmer schlft und sie fast nie allein lt4 ,der ,donner wohnt ber dem ,himmel1 berichtet ,sascha1 wo auch die ,wolken sind4 ,der ,regen wohnt auf dem ,dach4 ,da wohnen auch die ,vglein4 ,sascha schlft ein1 und auch die ,gromutter ,euphrosyne ,iwanowna schlft und die ,ziege ,maschka1 damit ,sascha morgen frh wieder frische ,milch hat4 ,nur die ,tante ,tatjana ,afanasjewna schlft nicht4 ,die ,tante legt ,karten aus4 ,sie hat ihre besonderen ,karten1 die lgen nie4 ,da gibt es im ,spiel eine ,amazone und einen ,spanier1 auf die kommt es vor allem an4 ,die ,karten werden in vier ,reihen zu je neun ausgelegt4 ,und wie traurig kann die ,arme sein1 wenn pltzlich irgendein ,astrolog oder die ,sphinx oder die ,kanone nicht da sind -- alles ,saschas bse ,streiche4 ,aus dem ,wchterhuschen kommt der ,nachtwchter ,taras mit seiner ,klapper4 ,und ,butzik und ,mischka und ,dranka bellen bald laut auf1 bald sind sie muschenstill1 bald heulen sie dreistimmig1 da es weit widerhallt4 ,tags schlft der ,sandmann1 aber nachts wird er lebendig4 ,abends steht er von seinem ,lager auf1 und wenn es ganz dunkel geworden ist1 kommt er ins ,schlo4 ,er geht geradewegs die ,treppe hinauf in ,saschas ,turm1 und selten kommt er allein4 ,der ,sandmann erzhlt ,mrchen oder er nimmt ,sascha an der ,hand und fhrt sie aus dem ,turm hinaus ins ,feld spazieren1 im ,winter ber das weie ,gras1 im ,sommer ber rote ,blumen4 ,der ,sandmann kann gerade so1 wie ,mama1 aus ,malven ,damen machen4 ,er reit eine rosa ,blte ab1 dreht sie um1 bindet die ,staubfden mit einem ,grashalm zusammen -- und die ,dame im ,reifrock ist fertig4 ,einmal gingen ,sascha und der ,sandmann ber das ,feld nach den ,tatarengrbern -- so nennt man in ,olenowka die ,hnengrber -- und da kam ihnen der ,wolf entgegen4 ,nehmt mich mit1 sagte er1 ich will auch spazieren gehn4 ,gut4 ,und so gingen sie4 ,alles war in bester ,ordnung4 ,der ,wolf kannte die ganze ,gegend ausgezeichnet und fhrte sie zu den schnsten ,pltzchen4 ,aber auf einmal verlor der ,wolf seinen ,schwanz4 ,und da wurde er ganz betrbt4 ,ohne ,schwanz fhlt man sich ganz scheulich1 und nun schrie ,sascha jede ,nacht aus ,furcht1 sie knnte auch ihr ,schwnzchen verlieren4 ,tante ,lena hrte das ,geschrei und dachte1 ,sascha htte ,magenweh1 und man schob die ,schuld auf die ,ziege und ihre zu se ,milch4 ,der ,student ,michail ,petrowitsch erschien wieder1 der ,doktor ,korotok untersuchte ,sascha1 beide verordneten eine ,mixtur1 alle zwei ,stunden einen ,elffel voll4 ,sascha nahm die ,mixtur und schrie nachts doch4 ,gott sei ,dank1 da die ,boitschicha da war1 sonst htten sie das ,mdel ganz zugrunde gerichtet4 ,die ,boitschicha ist ein ur-uraltes ,weibchen im ,dorf4 ,ihre ,htte ist dicht beim ,schlo4 ,man erzhlte1 sie sei eine ,hexe1 die heilen und verzaubern knne4 ,an sie wandte man sich4 ,der ,wolf hat sie erschreckt1 sagte die ,alte4 ,das lt sich wieder gutmachen4 ,die ,boitschicha kam in aller ,frhe ins ,schlo1 als der ,ofen eben angeheizt war4 ,die ,hexe murmelte allerlei vor sich hin1 trug ,sascha durch das ,zimmer1 strich mit ihren erdigen1 harten ,fingern ber die rosige ,brust und den ,rcken1 dann nahm sie ein ,bschel ,bandgras und lie den ,schrecken sich ans ,gras hngen4 ,das ,gras aber warf sie sofort ins ,feuer4 ,das ,gras verbrannte -- und alles war wieder gut4 ,wenn ,sascha auch nur ein einziges ,mal in der ,nacht geschrien htte4 ,wahrscheinlich war dem ,wolf sein ,schwanz wieder angewachsen1 so da ,sascha sich jetzt nicht mehr zu frchten brauchte4 ,ein andermal brachte der ,sandmann einen ,mnch zu ,sascha4 ,so einen hatte ,sascha schon auf ,bildern gesehen4 ,ein ganz einfacher ,mnch in einer schwarzen ,mtze mit gekreuzten ,armen4 ,der ,sandmann stellte den ,mnch vor ,saschas ,bett am ,fuende hin und verschwand selbst4 ,sascha machte die ,augen auf und rief ,tante ,lena4 ,tante ,lena stand auf1 zndete das ,lmpchen an1 sah aber keinen ,mnch4 ,doch der stand immer noch da1 wie der ,sandmann ihn hingestellt hatte1 mit gekreuzten ,armen und starrte ,sascha an4 ,seitdem brennt im ,turmzimmer nachts immer das ,lmpchen4 ,der ,mnch aber mag das ,licht wohl nicht1 denn er ist nicht mehr wiedergekommen4 ,dafr brachte der ,sandmann die ,maka zu ,sascha4 ,maka gefiel der ,sascha sehr gut1 und auch ,sascha gefiel der ,maka4 ,und ,maka gewann ,sascha so lieb1 da sie zu jeder ,zeit auch ohne den ,sandmann bei ihr zu erscheinen begann4 ,sie tritt ganz dicht an ,sascha heran und spricht mit ihr4 ,makas ,stimme kann niemand hren auer ,sascha1 und was ,sascha zu ,maka sagt1 das hren zwar alle1 aber keiner versteht es1 denn es sind ganz besondere ,worte1 keine russischen4 ,wenn ,sascha an irgendetwas besonderen ,gefallen findet1 sagt sie3 das ist makig4 ,mama ist makig1 ,tante ,lena ist makig1 die ,ziege ,maschka ist makig1 und ,onkel ,andrej ist es1 wenn er singt oder aus der ,stadt ,schokolade mitbringt4 ,die ,freundschaft zwischen ,sascha und ,maka ist einfach rhrend4 ,die beiden sehen sich sehr oft4 ,lena1 sagte ,sascha und unterbricht ihr ,spiel oder irgendeine interessante ,geschichte1 ich mu zu ,maka gehen4 ,und sie begibt sich nach dem zweiten ,schloturm1 wo das ,familienarchiv und die ,bibliothek sich befinden und wo einst der ,grovater ,jurij ,alexandrowitsch gewohnt hat4 ,hier haust jetzt ,maka4 #c4 ,sascha ist drei ,jahre alt oder dreitausend1 oder vielleicht auch dreimal dreitausend4 ,sascha zhlt ihr ,alter nicht nach ,jahren4 ,sascha meint1 sie htte von ,ewigkeit an im ,schlosse gelebt1 sie wre die ,enkelin nicht der ,gromama ,euphrosyne ,iwanowna1 sondern der ,tante ,lena2 sie hlt sich fr gro und alt1 lter als das ganze ,geschlecht1 das im ,schlo gewohnt hat1 lter als die ,tante ,tatjana ,afanasjewna1 denn die ,tante ist ja nicht hundert ,jahr alt1 sondern erst sechzehn1 oder vielleicht noch weniger4 ,sascha steigt oft in ,makas ,turm hinauf4 ,der ,turm ist alt1 und eine ,unmenge von ,musen haust darin3 in der ,bibliothek und im ,archiv haben sie genug zu fressen1 und man hrt sie ,tag und ,nacht kratzen und krabbeln4 ,dort unterhlt sich ,sascha mit ,maka1 dort guckt sie nach den kleinen ,muschen und freut sich1 wenn eins ohne die geringste ,furcht ganz dicht an sie herankommt und sich den ,bart mit den ,pftchen streicht4 ,in ,grovaters ,kabinett hngen ,bildnisse3 eins zeigt ,grovater als jungen ,mann in ,leutnantsuniform2 auf dem andern ist er ganz alt und hat einen langen ,bart und helle blaue ,augen1 ganz wie ,saschas ,augen4 ,sascha kennt ,grovater1 sie hat ,grovater gesehen3 einmal nachts kam ,grovater mit dem ,sandmann an ihr ,bett und unterhielt sich mit ihr1 ,grovater sagte zu ,sascha1 er werde nach anderthalb ,jahren ganz zu ihr ins ,schlo kommen4 ,und wenn ,sascha jetzt in das ,kabinett luft1 denkt sie immer1 ,grovater wrde einmal da sein4 ,mama erzhlt ,sascha ganz wunderschne ,mrchen3 von dem ,fischer und seiner ,frau und vom gestiefelten ,kater und vom kleinen ,dumling1 vom ,froschknig und vom schlauen ,fuchs4 ,willst du1 ,mama8 ,ich erzhle dir auch ein ,mrchen1 sagt ,sascha1 als die ,mutter mit ihrer ,geschichte zu ,ende ist4 ,erzhl' mal6 ,und ,sascha erzhlt ihr ,mrchen3 ,es waren einmal zwei ,bauern1 die gingen ans ,meer1 um ,fische zu fangen4 ,sie fingen aber nichts1 und da gingen sie wieder nach ,hause und legten sich schlafen4 ,damit ist das ,mrchen aus4 ,sie hat noch ein anderes ebenso schnes ,mrchen vom ,hahn und vom ,bren1 wie der ,hahn den ,bren auffra4 ,sascha hat es auch sehr gerne1 wenn ,mama erzhlt1 was sie alles gemacht hat1 als sie1 die ,mama1 noch klein war4 ,als ich klein war1 war ich sehr unartig1 erzhlt die ,mutter zum hundertsten ,male4 ,einmal kam ich in die ,kche1 als gerade alle hinausgegangen waren4 ,da stand der ,samowar auf der ,bank4 ,ich griff nach dem ,krahn1 drehte ihn um und blieb mit der ,schulter am ,samowar hngen1 so da er umfiel -- gerade auf mich4 ,da fing ich furchtbar zu schreien an1 denn ich hatte mir die ,beinchen verbrht4 ,gromama kam gelaufen und ,gropapa und ,tante und die ,urgromama4 ,man legte mich ins ,bett und holte den ,doktor4 ,als der ,doktor gekommen war1 nahm man mir die ,strmpfe ab1 aber mit den ,strmpfen ging auch die ,haut ab4 ,das tat furchtbar weh und ich weinte und schrie4 ,lange mute ich im ,bett liegen1 dann wurden die ,beinchen allmhlich gesund1 eine neue ,haut wuchs drber4 ,und dann noch eine8 unterbricht ,sascha die ,mutter4 ,nein4 ,anfangs konnte ich nur kriechen4 ,ich hatte das ,gehen ganz verlernt4 ,erst nach und nach lernte ich wieder fest auf meinen ,fen stehn4 ,sascha hrt mit zusammengezogenen ,brauen zu1 und wenn die schne ,geschichte zu ,ende ist1 die ,beine wieder heil sind und die ,mama wieder laufen kann -- dann strahlt ,sascha ber das ganze ,gesicht und lacht4 ,noch einmal6 ,und ,mama erzhlt die schne ,geschichte zum zweitenmal4 ,aber als ich klein war1 fngt ,sascha dann an1 da lag ich mit dir im ,kinderwagen1 und dann zog ich dich an 4 4 4 ,aber das ist schon so lange her1 so lange1 da ,sascha klein war6 ,und wenn ,sascha ihrer ,kindheit gedenkt1 behauptet sie1 da sie wieder einmal klein sein werde4 ,wer wird dich liebkosen1 wenn ich tot bin8 sagte ,sascha einmal1 als sie wieder in ,kindheitserinnerungen schwelgte und umarmte die ,mama so innig1 als wre sie ihr ,teddy-,br4 ,jeden ,morgen nach dem ,gebet begibt sich ,sascha gewhnlich mit der ,tante zu ,mama1 um sie aufzuwecken1 und dann geht es hoch her3 sie kriechen als ,bren auf allen ,vieren1 stoen sich als wilde ,khe mit den ,hrnern1 stellen ,gewitter1 ,sturm1 ,regen1 ,hagel dar4 ,und ,sascha sucht der ,mama ,angst zu machen3 sie blst die ,backen auf und sagt mit hohler ,stimme1 sie wre nicht ,sascha1 sondern der ,froschknig4 ,und dann kratzt ,mama ,sascha den ,rcken und die ,schulter3 ,sascha hat das ber alle ,maen gern4 ,einmal sagte ,mama zu ,sascha3 ,weit du1 ,sascha1 ich habe ,maka gesehn4 ,da drohte ,sascha mit dem ,finger1 kletterte der ,mutter auf den ,scho und flsterte ihr ganz leise ins ,ohr3 ,still du1 ,mama1 das darf man nicht laut sagen4 ,warum denn nicht8 ,man darf nicht1 wiederholte ,sascha nun ganz streng und furchte die ,stirn4 ,weit du denn1 wie deine ,maka aussieht8 ,sprich nicht so laut1 ,mama1 sag es niemandem1 flsterte ,sascha4 ,maka ist ein ganz altes zahnloses ,frulein4 ,immer bittet sie um ,zigaretten1 und kann doch gar nicht rauchen1 denn ,maka hat keinen ,mund1 sondern blo zwei ,zungen4 ,und wie sie so von ihrer geliebten geheimnisvollen ,maka erzhlte1 lchelte ,sascha1 und der dunkle ,leberfleck auf der ,oberlippe lie dieses ,lcheln unbeschreiblich s erscheinen4 ,die ,krawatte #a4 ,schon ganz zu ,anfang des ,semesters hatte man auf dem ,newskij-,prospekt einen schwarzhaarigen ,studenten bemerkt1 der sich von den andern eleganten ,studenten in ihren neuen ,uniformen scharf unterschied4 ,die neu immatrikulierten ,studiosi1 die zum erstenmal nach ,petersburg gekommen sind1 pflegen scharenweise auf dem ,newskij spazieren zu gehen1 gucken neugierig nach allen ,seiten und stehen lange vor den ,schaufenstern4 ,der ,student1 der allen auffiel1 war auch ein ,neuling und auch elegant gekleidet1 aber sein ,gesicht und seine ,haltung unterschieden ihn von den andern4 ,er hatte so feurige schwarze ,augen und so schwarzes ,haar -- es gab keinen zweiten so schwarzen auf dem ganzen ,newskij4 ,seine ,augen behielten1 auch wenn er lchelte und sogar sehr schelmisch lchelte1 immer denselben ,ausdruck3 ein alter ,schmerz1 eine ,wehmut1 die ,jahrhunderte berdauert zu haben schien und immer wieder durch ein verborgenes nie verlschendes ,feuer genhrt wurde1 sprach aus diesen ,augen4 ,und wenn er1 ohne den ,kopf zu wenden1 nach einer vorbereilenden ,dame schielte1 dann sah man von den ,augen nur das ,weie4 ,sein ,gang war sehr sicher und solide2 er schritt gleichmig1 ohne hin und her zu wackeln und ohne mit den ,armen zu fuchteln4 ,und doch hatte man das ,gefhl1 als mte er von allen ,spaziergngern der tollste und phantastischeste sein4 ,abdul ,achad1 sagte der schwarze ,student einmal1 als er sich einem semmelblonden1 ngstlich dreinschauenden ,kommilitonen vorstellte4 ,ein ,trke1 zwinkerten die ,kellner in den ,kaffeehusern und die ,ladendiener einander zu1 wenn sie ,abdul ,achad zu ,gesichte bekamen4 ,die ,liebhaber arabischer ,mrchen muten in groe ,erregung geraten1 wenn sie zufllig mit ,abdul ,achad zusammen kamen1 -- dem ,trken1 wie er nur noch von den ,kameraden genannt wurde4 ,vom ,newskij kam der ,trke auf ,wasili-,ostrow4 ,in der zwlften ,linie mietete er sich ein ,zimmer4 ,und schon im ,november kannte der ganze ,stadtteil den ,trken4 ,der ,trke war reich und freigebig4 ,der ,trke fiel allen auf4 ,und es gab kaum ein junges ,mdel im ganzen ,stadtteil1 in das der ,trke sich nicht verliebt htte2 es gab kein einziges1 das nicht fr den ,trken geschwrmt htte4 ,es gingen die unglaublichsten und lcherlichsten ,geschichten ber den ,trken um4 ,allerdings liebte er selbst sehr von sich zu sprechen und allerlei unglaubliche1 lcherliche ,geschichten zu erzhlen1 von ,reisen und ,abenteuern jeder ,art1 -- und immer wollte er alles selbst gesehen und selbst erlebt haben4 ,die ,liebhaber arabischer ,mrchen muten in groe ,erregung geraten1 wenn sie zufllig eine ,geschichte des ,abdul ,achad zu hren bekamen4 ,und der semmelblonde ngstliche ,studiosus1 zu dem der ,trke sich besonders hingezogen fhlte und den er protegierte1 der semmelblonde ngstliche ,studiosus1 der stete ,begleiter des ,trken1 berichtete einmal voll herausfordernden ,stolzes von seinem ,beschtzer1 dieser sei schon als ,quintaner ,vater gewesen und htte sich in dieser ,rolle keineswegs wohl gefhlt4 brigens hatte auch der ,trke selber in einem ,augenblick besonderer ,offenherzigkeit etwas hnliches von sich erzhlt1 und sogar geschildert1 wie peinlich es ihm war1 als ,vater eines krftigen ,jungen vom ,lehrer in den ,winkel gestellt zu werden4 ,man schenkte der ,geschichte nicht eben viel ,glauben1 aber man amsierte sich kstlich4 ,nun freilich1 sagte man1 ein ,trke6 ,der ,trke ist da6 rief man mit frohem1 freundlichem ,lachen1 wenn ,abdul ,achad in der ,kneipe erschien4 ,der ,trke lebte sich in ,petersburg ein1 wie die andern ,trken1 die ,schopftrken --so nannte ,abdul ,achads ,zimmerwirtin die ,sphinxe an der ,nikolaibrcke -- sich an die kalte ,newa1 an den bleichen ,himmel1 an den ,rauhreif und an den ,petersburger ,wind gewhnt hatten4 ,der ,trke fand es immer hei und knpfte seinen kostbaren ,pelz nie zu4 ,natrlich1 hie es1 ein ,trke4 ,der ,trke1 der ,trke6 wurde ,abdul ,achad mit frohem1 freundlichem ,lachen auf der ,strae begrt4 ,aber der ,trke war launisch3 heute konnte er lustig sein1 und tags darauf war er traurig2 heute erzhlt er die tollsten ,geschichten und macht die abenteuerlichsten ,plne1 und morgen sieht man nur das ,weie seiner ,augen4 ,und alle kennen das -- sie kennen sein ,lachen und seine ,trnen und sie liebkosen den ,trken1 wenn er weint4 ,lieber ,trke1 la doch6 -- ,und sie streicheln ihn wie eine ,katze4 ,zu ,weihnachten tanzte der ,trke auf ,maskenbllen und nach ,weihnachten setzte er sich an die ,kolleghefte4 ,aber was ist das ,kolleg fr den ,trken8 ,und was ist der ,trke dem ,polizeiwachtmeister8 ,ganz unerwarteterweise kam der ,trke eines schnen ,tages nicht mehr nach seiner zwlften ,linie und nicht zu den ,schopftrken1 den ,sphinxen1 an denen er sonst so oft vorbergegangen war1 sondern an das ,arsenal-,ufer in das ,gefngnis von ,kresty4 #b4 ,man gelangt auf sehr einfache ,weise nach ,kresty4 ,auf dem ,newskij gab es eine ,straendemonstration4 ,unter den ,demonstranten befand sich auch der ,trke4 ,wie wre eine ,demonstration ohne den ,trken mglich gewesen8 ,bei ,demonstrationen trifft man eine ,unmenge ,bekannte und es ist sehr lustig1 wie auf keinem ,ball1 keiner ,maskerade4 ,der ,trke6 ,der ,trkei riefen die ,kameraden freudig1 als sie ,abdul ,achad zu ,gesicht bekamen4 ,und anfangs ging alles sehr nett und lustig her1 aber vor dem ,rathause hatte die ,polizei den ,demonstranten eine ,falle gestellt1 und nun gab es ,knuten- und ,sbelhiebe4 ,der ,trke ist alles1 was ihr wollt2 er ist nicht erst in der ,quinta1 sondern schon in der ,sexta ,familienvater gewesen2 das ist alles wahr4 ,in ,china war er allerdings nicht1 wenn er auch sehr schn von lebendig gebratenen ,fischen zu erzhlen wei1 die ihm irgendein vornehmer ,chinese vorgesetzt haben soll4 ,aber der ,trke ist ein ,ritter1 der ,trke kann es nicht zulassen1 da ein hbsches ,mdel1 noch dazu eins1 das er sehr gut kennt1 von einem ,soldaten mit dem flachen ,sbel geschlagen wird4 ,drei junge ,studentinnen strzten auf die ,treppe des ,rathauses1 legten die ,hnde vors ,gesicht und knieten nieder1 den ,soldaten den ,rcken zukehrend4 ,ein ,soldat stieg ihnen nach und begann sie der ,reihe nach mit seinem schweren1 harten ,sbel zu schlagen4 ,der ,trke geriet in ,raserei4 ,in der ,menge lachte jemand laut auf und sagte etwas ,krnkendes ber die unglcklichen1 geduldig unter den ,sbelhieben knienden ,mdchen4 ,und von allen ,seiten tnte ,geschrei und ,gewinsel4 ,man stie sich1 rannte1 stolperte1 fiel4 ,der schwarze ,trke mit den schwarzen brennenden ,augen lief nicht1 wie die andern1 er schrie nicht1 wie die andern1 er rollte nur seine groen brennenden ,augen4 ,und seine ,raserei erreichte den ,hhepunkt4 ,und das ,weie seiner ,augen schimmerte so schauerlich1 da dem ,schutzmann1 der aus seinem zuflligen ,opfer die letzten ,lebensgeister herausprgeln wollte1 pltzlich der ,gedanke kam3 ,ist das nicht der ,teufel selber1 der nicht umzubringen ist8 ,die ,lebensgeister lie der ,trke sich nicht herausprgeln1 aber nach ,kresty kam er doch4 #c4 ,mit dem ,trken hatte man von der ,demonstration noch viele ,studenten nach ,kresty gebracht1 und bald zeigte es sich1 da von allen der ,ungebrdigste1 der ,schwierigste ,abdul ,achad1 der ,trke1 war4 ,als alle ,beulen1 ,quetschungen1 ,risse1 ,schrammen geheilt waren1 wurde auch der ,trke wieder lebendig4 ,und er war wie ein kleines ,kind 4 4 4 ,was konnte man auch von einem ,trken anders erwarten8 ,der ,trke bekam ,besuch von zwei ,bruten4 ,der ,trke war in die eine ebenso verliebt1 wie in die andre1 und er wute selbst nicht mehr genau1 welche von beiden die schnere war und welche er lieber hatte4 ,die ,brute brachten ihm ,blumen1 ,schokolade1 ,kuchen ins ,gefngnis4 ,die ,zusammenknfte dauerten immer sehr lange4 ,aber der ,trke war immer noch unzufrieden4 ,er bat1 da ihn noch eine dritte ,braut besuchen drfe4 ,und so erhielten drei ,brute die ,erlaubnis1 den ,trken zu besuchen1 jede zu ihrer bestimmten ,stunde4 ,aber auch das war ihm noch nicht genug4 ,der ,trke gab keine ,ruhe4 ,wie wre das auch mglich gewesen1 da er in ,wahrheit doch nicht drei1 sondern dreiunddreiig ,brute hatte4 ,die ,zelle des ,trken befand sich im ,hintergebude im vierten ,stock4 ,das ,fenster war hoch4 ,vom ,fuboden aus konnte man nicht durchsehen4 ,der ,trke stellte seinen ,stuhl auf den ,tisch1 kletterte hinauf und schaute abends aus dem ,fenster4 ,dort am ,ufer1 von den ,schopftrken1 den ,sphinxen1 bis zum ,arsenal gingen seine ,brute spazieren1 alle dreiunddreiig4 ,der ,trke dachte nur an sie1 erwartete ihren ,besuch und trumte nachts von ihnen4 ,und dann kam der ,frhling4 ,es ward streng verboten1 aus dem ,fenster zu sehn4 ,aber wie konnte der ,trke nicht aus dem ,fenster sehn1 wenn der ,frhling gekommen war8 ,der ,trke kmmerte sich um die ,vorschriften nicht4 ,man drohte ihm mit ,karzerhaft -- er lie sich nicht bange machen4 ,man sperrte ihn in den ,karzer -- es half nichts4 ,da lie man ihn in ,frieden4 ,was sollte man auch mit ihm anfangen8 ,frher1 als er noch frei war1 hatte er die ganze ,welt in drei ,gruppen geteilt3 hbsche ,mdel1 junge ,mdel und ,weiber berhaupt4 ,in die ersten verliebte er sich1 in die zweiten war er nicht abgeneigt1 sich zu verlieben1 und den dritten war er stets bereit1 den ,hof zu machen4 ,und nun1 da der ,frhling gekommen war1 da liebte er sie alle1 alle gleich und machte keinen ,unterschied mehr zwischen hbschen und jungen und ,weibern berhaupt4 ,und am ,ufer gingen abends nicht mehr dreiunddreiig1 sondern mindestens dreihundertdreiunddreiig ,brute spazieren1 er sah sie mit seinen eigenen ,augen4 ,alle ,frauen waren seine ,brute4 ,zu ,ostern weinte der ,trke sogar4 ,er weinte1 weil man ihn nicht auch in die ,kirche gehen lie1 wie alle seine ,mitgefangenen1 und auch weil er abends1 als er aus dem ,fenster seine am ,ufer spazierenden ,brute sah1 ein so groes ,mitleid mit ihnen empfand4 ,es kam der ,mai und die hellen ,nchte4 ,aus dem ,fenster sah der ,trke den ,mai1 die hellen ,nchte4 ,einmal1 als die ,kontrolle eben vorber war1 und der ,trke auf den ,stuhl geklettert war1 um nach den ,bruten ,ausschau zu halten1 bemerkte er einen schwarzen ,bart1 der aus dem ,gitterfenster nebenan heraushing4 ,der ,nachbar hatte den ,trken auch bemerkt und suchte ihm durch ,zeichen zu verstehen zu geben1 da er nicht reden solle4 ,aber wann htte der ,trke je guten ,rat angenommen8 ,er war so erfreut ber den schwarzen ,bart4 ,sitzen ,sie schon lange hier8 ,zwei ,jahre4 ,woher8 ,aus ,wilejki4 ,wofr8 ,denunziation4 ,ich wei selbst nichts ,genaues4 ,besucht ,sie jemand8 ,nein4 ,ich habe daheim eine ,frau und ein kleines ,mdel4 ,was war ,ihr ,beruf8 ,melamed4 ,lehrer4 ,langweilen ,sie sich nicht8 ,ich klebe ,schachteln4 ,sehnen ,sie sich nicht nach ,ihrer ,frau8 ,aber der ,nachbar antwortete nicht4 ,der schwarze ,bart verschwand hinter dem ,gitter4 ,und da klopfte auch der ,wchter an die ,tr4 ,der ,trke mute von seinem ,stuhl herunter4 ,als der ,wchter vorbergegangen war1 kletterte der ,trke wieder hinauf und rief wieder den ,nachbar an1 aber der schwarze ,bart zeigte sich nicht mehr1 man sah durch das ,gitter nur einen gekrmmten mden ,rcken4 ,dann verga der ,trke den ,bart1 und endlich wurde der ,trke freigelassen4 ,es war doch nichts mit ihm anzufangen4 #d4 ,aus ,kresty begab der ,trke sich geradewegs auf den ,newskij4 ,er wute gar nicht1 was er mit sich anfangen1 wo er sich lassen sollte4 ,seine ,bekannten aufsuchen8 ,dazu war auch morgen noch ,zeit genug4 ,drei ,tage war ihm ,frist gegeben1 drei ,tage durfte er sich in ,petersburg aufhalten1 und in drei ,tagen konnte er alles erledigen1 alle besuchen4 ,der ,trke ging auf dem ,newskij und lchelte1 alle lchelte er an1 die ,alten und die ,jungen4 ,trke1 lieber ,trke1 wie geht es dir8 lchelten die ,leute ihm entgegen1 oder zum mindesten schien es ihm so4 ,er ging in ein ,kaffeehaus nach dem andern1 trank ,kaffee1 a ,kuchen1 guckte in ein paar ,kinos hinein1 aber nirgends hielt er's lange aus4 ,trke1 lieber ,trke6 ,wie schn1 wie herrlich ist die ,freiheit6 summten1 brummten1 flsterten die ,passanten -- zum mindesten schien es ihm so4 ,in einer ,schaubude am ,newskij gab es wilde ,menschenfresser zu sehen4 ,aus ,neu-,guinea hatte man sie nach ,petersburg gebracht4 ,das allerwildeste ,volk auf dem ,erdball6 verkndete das ,plakat4 ,der ,trke ging hinein1 sich die wilden ,menschenfresser anzusehen4 ,die ,menschenfresser sahen ganz wie ,theaterteufel aus und lchelten1 wie der ,trke selbst4 ,und der ,trke konnte nicht anders -- er kletterte zu ihnen auf das ,podium hinauf4 ,die ,wilden verstanden nicht1 was der ,trke zu ihnen sagte1 und auch die andern1 die zahmen ,zuschauer1 ja der ,trke selbst1 verstanden kaum etwas1 aber die ,wirkung war eine ganz unerwartete3 die ,wilden hielten ihn wohl fr einen ,gott1 sie spannten ihre ,bogen1 schossen ihre ,pfeile ab1 reckten sich lang aus1 wie ,peter der ,groe1 und machten so wste ,kngurusprnge1 da dem ,publikum angst und bange wurde und alles in grter ,hast zum ,ausgang drngte4 ,im ,gedrnge kam auch der ,trke hinaus4 ,trke1 lieber ,trke1 wie lustig ist es1 wie lustig6 rief man ihm nach -- oder zum mindesten schien es ihm so4 ,die ,newa hatte das ,eis vom ,ladogasee schon ins ,meer hinaus befrdert4 ,es war warm4 brigens htte der ,trke es auch warm gefunden1 wenn das ,eis noch nicht abgegangen wre4 ,die weie1 durchsichtige ,nacht lockte mit fernen silbernen ,sternen4 ,es war ,kaisers ,geburtstag4 ,auf dem ,newskij flammten lngs dem ,brgersteig bunte elektrische ,laternchen auf1 an den ,husern leuchtende ,monogramme und ,wappen4 ,das ,gedrnge der ,spaziergnger wurde immer grer4 ,der ,trke sah nach allen ,seiten und lchelte4 ,alles schien ihm so reich geputzt1 so jung und rein1 er htte alle ohne ,unterschied kssen knnen4 ,an der ,ecke beim ,katharinenkanal blieb der ,trke stehen4 ,von der ,kasankathedrale her kamen ,gardekrassiere4 ,riesengro1 auf prchtigen ,pferden1 in silbernen ,harnischen1 bewegten sich die schimmernden ,reiter wie ,gespenster vorwrts4 ,der ,trke sah auf die ,krassiere und lchelte4 ,und lange noch schimmerten die silbernen ,harnische durch die weie ,nacht1 die bunten grnen ,laternchen und die dunkeln1 wie ,brte herabhngenden ,fahnen4 ,als die ,krassiere vorber waren1 ging der ,trke mit der ,menge weiter4 ,auf der ,brcke fiel ihm ein ,mdel auf -- schwarzhaarig1 schlank1 fast wie ein ,backfisch1 nicht geschminkt1 mit ,augen1 die glnzten1 wie die ,harnische der ,krassiere4 ,er lchelte sie an und sie lchelte auch4 ,er fate sie unter den ,arm4 ,sie lie ihn lchelnd gewhren4 ,und sie gingen weiter4 ,sie gingen und lachten1 wie alte ,bekannte4 ,warum auch nicht8 ,sie war ja seine ,braut6 ,alle waren sie seine ,brute4 ,die weie durchsichtige ,nacht lockte mit fernen silbernen ,sternen4 ,wohnen ,sie weit von hier8 ,sie nannte ein ,hotel4 ,ihre ,antwort belehrte den ,trken1 da sie erst seit kurzem auf der ,strae war3 sie empfing noch keinen ,besuch in ihrer ,wohnung4 ,sie gingen nach dem ,gasthaus4 ,lieen sich ein ,zimmer anweisen4 ,und noch deutlicher ward es dem ,trken1 da sie erst seit kurzem auf dem ,newskij war3 sie wollte kein ,bier trinken4 ,der ,kellner brachte ,limonade4 ,sie tranken die ,limonade4 ,dann kleideten sie sich aus4 ,sie war eine ,jdin und hie ,rosa4 ,sind ,sie auch ,jude8 ,nein4 ,grieche8 ,nein6 ,sie sah ihn mit groen erstaunten ,augen an und zhlte alle ,vlker auf1 die sie kannte4 ,sie kam schlielich bis auf die ,chinesen und die menschenfressenden ,papuas1 die sie sich ebenso angesehen hatte wie der ,trke4 ,ein ,papua8 ,nein4 ,ein ,trke8 ,der ,trke konnte sich nicht mehr beherrschen und fing laut zu lachen an4 ,ein ,trke6 ,ein ,trke6 rief ,rosa erfreut1 wie ,kinder sich freuen1 wenn sie einen ,spielgefhrten endlich in seinem gar nicht mal besonders schlau gewhlten ,versteck aufgestbert haben1 und immer wiederholte sie mit gutmtigem ,lachen1 wie die ,kameraden1 wenn sie den ,abdul ,achad irgendwo trafen1 wo sie ihn am allerwenigsten erwartet hatten3 ,ein ,trke6 ,ein ,trke6 ,rosa hatte nur noch das ,korsett abzunehmen4 ,der ,trke schwatzte allerlei tolles ,zeug1 behauptete1 er sei kein ,trke1 sondern ein ganz richtiger ,kannibale und er werde sie gleich mit ,haut und ,haar auffressen1 und dabei lachte er so1 da er ganz auer ,atem kam4 ,aus ,rosas ,korsett fiel pltzlich etwas auf den ,boden4 ,der ,trke bemerkte es4 ,aber ,rosa bckte sich in grter ,hast und verbarg den ,gegenstand in ihrer hohlen ,hand4 ,was mochte das sein8 ,und warum wurde sie so rot8 ,was ist das8 ,nein1 nein1 das drfen ,sie nicht 4 4 4 ,rosa trat zurck4 ,warum nicht8 widersprach der ,trke1 umarmte ,rosa und setzte sie auf seinen ,scho4 ,sag mir doch1 was es ist6 ,es geht nicht1 wiederholte sie4 ,bitte1 fragen ,sie mich nicht4 ,ich will das nicht4 ,aber wann htte der ,trke je guten ,rat angenommen6 ,er bestand auf seinem ,stck3 du mut es mir sagen6 ,er schwur1 da er ihr ,geheimnis keinem verraten und auch nicht lachen werde3 auf ihn1 den ,trken1 knne man sich verlassen4 ,alles geht1 sagte er1 und das nicht8 ,warum denn nicht8 ,warum nur8 ,aber sie prete den geheimnisvollen ,gegenstand nur noch fester in ihrer ,faust zusammen und schwieg4 ,es schien1 als knnte keine ,gewalt auf ,erden ihr das ,geheimnis entreien1 selbst wenn alle ,schutzleute vom ,newskij sich mit ihren krftigen ,fusten auf sie gestrzt htten4 ,sie weigerte sich1 auch nur ein ,wort zu sagen4 ,dieser kindische ,trotz rgerte den ,trken4 ,er gab keine ,ruhe4 ,er mute ,rosas ,geheimnis wissen4 ,er rollte die schwarzen1 brennenden ,augen4 ,er packte ,rosas ,hand4 ,und sie ffnete die ,faust4 ,anfangs verstand der ,trke nichts4 ,er traute seinen ,augen nicht4 ,eine ,krawatte86 ,sie hielt eine ganz gewhnliche1 genhte1 schwarze ,krawatte in der ,hand -- das ,mittelstck1 das wie ein schwarzer ,schmetterling aussah4 ,und ,rosa fing an1 ganz schnell1 stotternd1 einzelne ,worte bald verschluckend1 bald wiederholend1 zu reden4 ,so flstern ,kinder1 wenn sie sehr froh sind1 der ,mutter ins ,ohr3 ,weit du1 ,mama -- oder1 wenn sie sich schuldig fhlen1 ngstlich und bitter3 ,ich will es nie mehr tun6 ,es war eine ,krawatte4 ,eine ,krawatte ihres ,mannes4 ,rosa wollte dem ,trken nicht von ihrem ,manne sprechen4 ,sie hat auch ein ,kind4 ,ein dreijhriges ,mdel4 ,sie kommt aus ,wilejki4 ,ihren ,mann hat man in einer schwarzen ,kutsche nach ,petersburg gebracht4 ,schon vor zwei ,jahren4 ,ein ,arbeiter aus der ,nachbarschaft hatte ihn angeschwrzt4 ,ihr ,mann war ,melamed im ,cheder4 ,ein ,melamed -- ein ,lehrer1 wiederholte ,rosa4 ,ich hab ihn gesehen1 deinen ,mann1 er hat einen schwarzen ,bart und einen krummen ,rcken4 ,er ist sehr mager4 ,ein richtiges schwarzbrtiges ,skelett1 sagte der ,trke ganz erfreut1 und deutlich sah er wieder seine ,zelle im vierten ,stock vor sich und den ,abendhimmel und sich selbst auf den ,stuhl stehen4 ,ich selbst komme eben aus ,kresty1 und er ist auch dort1 in ,kresty4 ,das ,gefngnis ,kresty auf der ,wiborger ,seite1 ,arsenalufer #e4 ,aber ,rosa sa nicht mehr auf seinem ,scho1 ,rosa lag auf dem ,boden zu ,fen des ,trken und schrie so1 als wrde sie geschlagen1 als wollte sie ihre ganze ,seele sich aus dem ,leibe schreien4 ,der ,trke griff nach der ,karaffe und go ihr ,wasser ein4 ,was hatte er denn getan1 da sie sich wie in ,krmpfen auf dem ,boden wlzte und schrie8 ,aber ,rosa rhrte das ,wasserglas nicht an1 sie stand nicht auf1 sie blieb liegen1 in ,hemd und ,strmpfen1 sie winselte und schluchzte und prete die schwarze ,schleife1 die wie ein ,schmetterling aussah1 fest in ihrer ,hand zusammen4 ,der ,trke erkannte ,rosa nicht wieder4 ,das war nicht mehr der bleiche1 schchtern-schlaue ,backfisch1 sondern ein rasendes ,weib1 das von einem wilden ,weh gepeinigt wurde4 ,und der ,schmerz machte ihr ,gesicht alt und hlich4 ,an die ,tr wurde geklopft4 ,man forderte ,einla4 ,der ,trke ging um ,rosa herum und wute nicht1 was er anfangen sollte4 ,beruhige dich doch1 sagte er und streichelte sie1 was liegt denn an einem ,schlips8 ,bei ,gott1 ich habe nichts ,bses gesagt6 ,an die ,tr wurde geklopft4 ,und es war1 als klopfte man nicht nur an die ,tr1 sondern an alle ,wnde und an die ,decke1 nicht mit der ,faust1 sondern mit einem ,hammer4 ,der ,trke mute ffnen3 man htte sonst die ,tr aufgebrochen4 ,ein ,polizeiwachtmeister1 ein ,schutzmann1 der ,zimmerkellner1 ein ,droschkenkutscher und ein ,frauenzimmer1 wohl aus der ,stube nebenan1 traten ein4 ,was geht hier vor8 fragte der ,wachtmeister und betrachtete den entkleideten ,trken und die auf dem ,boden liegende ,rosa mit strengen ,blicken4 ,nichts1 erwiderte der ,trke1 ich habe gar nichts getan6 ,und er strzte sich auf ,rosa1 hob sie auf und setzte sie1 so gut es ging1 auf das ,sofa4 ,rosa beachtete die ,leute gar nicht1 sie sah und hrte nichts1 sondern winselte nur und schluchzte4 ,der ,wachtmeister befahl ,abdul ,achad sich anzukleiden4 ,der ,trke sollte ihm auf die ,polizeiwache folgen1 wo man die ,sache zu ,protokoll bringen werde4 ,was hatte er denn getan8 ,hatte er sie denn geschlagen8 ,hatte er ihr etwas ,krnkendes gesagt8 ,nichts1 rein gar nichts6 ,nichts ,bses hatte er ihr getan1 ja nicht einmal gedacht4 ,der ,trke zog sich hastig an1 wie einer der sich schuldig fhlt4 ,aber die ,hnde wollten ihm nicht gehorchen4 ,kein ,knopf ging zu4 ,rund herum aber standen die ,leute und gafften ihn an wie einen ertappten ,taschendieb1 und schienen ihm zuzuzwinkern3 ,was sagst du nun8 ,haben wir dich doch8 ,er hatte ,gold in der ,tasche4 ,er legte alles in ,rosas offene ,hand und folgte dem ,wachtmeister nach dem ,polizeiamt4 ,hinter dem ,wachtmeister gingen auch die andern hinaus3 das ,frauenzimmer von nebenan1 der ,kutscher und der ,zimmerkellner -- sie hatten ihre ,schuldigkeit getan1 mehr konnte man nicht von ihnen verlangen4 ,rosa blieb allein zurck4 ,sie sa immer noch in ,hemd und ,strmpfen auf dem ,sofa und weinte und winselte und prete in der einen ,hand die ,krawatte zusammen1 die wie ein schwarzer ,schmetterling aussah1 und in der andern das ,gold des ,trken4 ,sie war allein in dem ,zimmer geblieben1 und vor ihr stand der stumpfnasige ,schutzmann vom ,newskij-,prospekt 4 4 4