,die ,kakomonade1 ein ,nachla vom ,doktor ,panglos1 als ein ,supplement des ,kandide1 von ,linguet4 ,nach der zweiten vermehrten ,ausgabe bersetzt4 ,berlin1 #aghf4 ,buchhndlernachricht4 ,es leben zwo berchtigte ,schwestern in der ,welt1 welche mit voller ,gewalt auf derselben regieren4 ,man ist gesinnet1 von der ,einen derselben die ,geschichte ihres ,lebenslaufes hier vorzulegen4 ,dem ,leser wirds gar nicht schwer fallen1 zu errathen1 wer die sei1 von der man spricht1 sobald er weis -- was wir ihm eben sagen -- da man jene1 von der die ,rede nicht ist1 nach unserer franzsischen ,mundart gemeinhin die petite vrole nenne994 ,diese nun hat sich vor undenklicher ,zeit in ,europen ausgebreitet2 der andern aber gelang es nur erst um viele ,jahrhunderte spter1 in diesem ,welttheile festen ,fu zu fassen2 indessen mag man sie fr ,zwillingsschwestern ansehen1 und ihr ,alter beinah so weit hinaussetzen1 als das ,alter der ,welt4 ,es ist wahrscheinlich1 da sie bei ihrer ,geburt zu einer ,zeit mit ,noe sich in das ,universum theilten4 ,die ,eine nahm die linke1 die ,andere die rechte ,seite desselben in ihren ,besitz4 ,sie zogen mit den ,shnen dieses ,patriarchen herum1 und schlugen in ,wsten1 denen es an nichts1 als an ,bewohnern fehlte1 ihren ,wohnsitz auf4 ,funote 993 ,wrtlich geteutscht die kleine ,pocke2 ,die groe ,verole1 ihre ,schwester1 von der sichs hier eigentlich handelt1 ist ein ,frauenzimmer von solcher ,artigkeit1 da sie sich immer balsamt1 und parfmt2 und von solcher ,ehrwrdigkeit1 da sie auch den ausgelassensten ,lstling1 sobald er sie kennen lernt1 voll ,ehrfurcht zurckhlt1 sich an sie zu wagen4 ,anmerk4 des ,uibersetzers4 ,die ,kleine nahm das grte ,stck fr sich3 ,das ganze feste ,land des ,alterthums ward ihr ,reich2 ,afrika1 ,asien1 und ,europa fielen unter ihre ,bothmssigkeit4 ,ihre vornehmste ,beschfftigung war1 die ,menschengestalten1 die sich da befanden1 zu verderben2 aber vorzglich bte sie sich in ewigen ,kriegen gegen die ,schnheit4 ,die ,andere trieb ,anfangs ihren ,ehrgeiz nicht so weit3 sie begngte sich1 den ,zepter ber ,amerika zu fhren3 ,da pflegte sie des ,umgangs mit den ,schlangen1 und allem kriechenden ,ungeziefer1 welche diesen schnen ,theil der ,welt verheeren3 allein der ,theil1 auf welchen sie ihre ,gewalt ausbrechen lie1 war nicht das ,gesicht2 sondern sie griff unmittelbar das an1 was die ,schnheit ntzlich1 oder schtzbar macht4 ,so lebten sie ber fnf tausend ,jahre1 einsam1 jede in ihrem ,aufenthalte4 ,nur erst im fnfzehnten ,jahrhunderte kam sie die ,lust an1 sich zu besuchen1 da sie zu ihrer ,reise die spanischen ,flotten sehr gemchlich fanden4 ,sie muten keine ,ursache gefunden haben1 es sich gereuen zu lassen3 von dieser ,zeit an scheinen sie den ,entschlu gefat zu haben1 sich nimmer wieder zu verlassen4 ,sie verglichen sich1 ihre ,schtze gemeinschaftlich anzulegen4 ,ohne ,unterschied1 und ohne ,eifersucht herrschen sie nun beide zusammen ber die vier ,theile dieser unteren ,welt1 wo1 wie es ein ,haufen erlauchter ,philosophen beweist1 alles gut ist4 ,der ,vergleich dieser beiden ,schwestern hat die ,masse des allgemeinen ,guten um ein ,ansehnliches vermehrt2 ob man gleich gestehen mu1 da einige einzelne ,uibel daraus erwuchsen4 ,diese zu mildern1 ja zum ,theile gar zu unterdrcken1 scheint die ,absicht gewesen zu sein1 welche sich der ,verfasser dieses ,werkes durch dasselbe zu erreichen bestrebet hat4 ,wir glaubten wahrzunehmen1 da er hierzu eben so sichre1 als leichte ,mittel an die ,hand gab2 und man wird sich von der ,sache sogleich gute ,begriffe machen1 sobald man wissen wird1 der ,verfasser sei der ,herr ,doktor ,panglos1 ,feldprediger des ,freiherrn von ,donnerstrunkshausen1 und ,hofmeister des ,kandide4 ,seine ,abentheuer sind ,jedermann bekannt1 aber ,niemand weis ,etwas von seinen ,schriften4 ,man weis1 da er eben sowohl1 als sein ,zgling1 auf den ,befehl der heiligen ,hermandad den ,staupbesen bekam1 und1 was noch mehr ist1 gehangen wurde4 ,seine ,unglcksflle sind1 ,dank sei es der ,feder des berhmten ,herrn ,ralph1 seines ,mitbruders in der ,metaphysik1 zum ,besitze der ,unsterblichkeit gelangt2 hingegen zweifelte man nicht1 da es ihm nicht am ,ktzel1 oder an der ,zeit gefehlet habe991 ein ,autor zu werden2 dennoch ist die eine unlugbare ,wahrheit2 und hier theilen wir eine seiner ,arbeiten mit1 die uns wrdig genug schien1 die ,aufmerksamkeit des ,publikums auf sich zu heften4 ,funote 993 ,eine seltsame1 dunkle ,verkettung der ,gedanken6 -- ,ich mte zu weitluftig werden1 und behalte mir vor1 diese1 und die nachfolgenden ,anmerkungen am ,ende des ,werkchens auszufhren4 ,anm4 des ,uibersetzers4 ,es hlt schwer1 ihren ,zeitpunkt genau zu bestimmen2 unterdessen ist es doch ziemlich wahrscheinlich1 da sie der ,doktor damal verfate1 als er sich bei dem ,wiedertufer ,jakob aufhielt994 ohne ,zweifel wars diese heilsame ,einsamkeit1 wo ,herr ,panglos sichs zum ,geschfte1 machte1 ber die ,ursache nachzudenken1 von der er da die ,wirkungen empfand4 ,voll von seinem ,gegenstande1 machte er sich das ,vergngen1 die treffenden ,bemerkungen1 die ihm sein ,zustand darboth1 zu ,papier zu setzen4 ,er kam dabei1 wie man weis1 um ein ,aug1 und um ein ,ohr4 ,doch rettete er sein ,manuskript1 und dieses kostbare ,stck ,werk kam in der ,folge unter allen dem ,strmen1 die das ,leben dieses groen ,philosophen verfolgten1 mit heiler ,haut davon4 ,funote 993 ,sieh den ,kandide1 oder die beste ,welt1 #d4 ,kapitel4 ,diese ,strme waren mit der ,epoche1 womit ,herr ,ralph seine ,geschichte beschliet1 nicht1 wie man etwa denken konnte1 vorber4 ,die mhsame ,vereinigung1 welche die ,noth unter allen ,gefhrten ,kandidens veranlat hatte1 war von kurzer ,dauer4 ,die kluge ,alte war das ,band der ,gesellschaft3 sie starb1 und das ,gebude1 zu dem sie so viel beigetragen hatte1 zerfiel mit ihrem ,tode4 ,kunegunde1 ihres guten ,rathes beraubt1 begieng eine ,thorheit auf die andre4 ,die letzte davon war1 da sie bei ,barzellona mit einem ,korsaren auf dem mittellndischen ,meere kreuzen schiffte4 ,bald darauf machte sich auch ,kandide1 blo von ,martinen begleitet1 unsichtbar1 ohne ,zweifel nicht so viel1 um seiner theuern ,hlfte wieder habhaft1 als um des ,verdrusses1 da er sie geheurathet hatte1 los zu werden4 ,der ,bruder ,giroflee gieng einige ,zeit vorher unter die ,janitscharen4 ,panglos reiste mit ,paquetten ab1 um1 falls er ihn treffen konnte1 seinem ,zglinge ,trost einzusprechen4 ,die kleine ,mayerei blieb das ,eigenthum des einzigen ,kakambo1 der zufolge des ,kaim ,akan von ,konstantinopel1 nachher ,oberrichter geworden ist1 aber trotz dieser ,wrde1 sich so gut1 als seine ,herrschaften1 neuen ,unglcksfllen ausgesetzt fand4 ,der ,doktor1 und seine ,gefhrtinn bestanden ein klein griechisch ,kaufmannsschiff1 um darauf nach ,smirna zu fahren1 wo sie sich ,rechnung machten1 einige ,schiffe zu finden1 um nach ,europa zu kommen1 in der ,hoffnung1 da ,kandide diese ,strasse eingeschlagen htte4 ,unglcklicherweise hatte an der ,kste von ,mar di ,marmora ,paquette wieder ,lebhaftigkeit1 und ,farbe gewonnen4 ,der ,patron wrdigte sie seiner ,aufmerksamkeit4 ,dieser eifrige ,muselmann fand sie wei1 wie eine ,lilie1 und frisch wie eine ,rose1 und sah sie fr eine ,zirkassierinn an1 die aus irgend einem ,serrail entwischet wre4 ,er trug ,bedenken1 so viele ,reize den ,unbeschnittenen zuzufhren4 ,statt also1 sie zu ,smirna ans ,land zu setzen1 fhrte er sie in ,aegypten1 wo er sie um tausend ,zekine an den ,bascha von ,kairo verkaufte4 ,mittels einer sehr sinnreichen1 und der ,schule eines ,leibnitz ganz wrdigen ,verkleidung fand ,panglos den ,weg1 sie zu entfhren4 ,sie durchstrichen hierauf ganz ,asien4 ,die ,kette ihrer ,begebenheiten zog sie bis nach ,china1 wo sie ,kunegundens ,bruder1 ,herrn ,baron von ,donnerstrunkshausen wieder fanden4 ,der war noch immer der alte ,starrkopf1 der alte ,jesuite4 ,er gab sich hier1 wie man im ,verfolge dieses ,werkes sehn wird1 mit dem ,gewerbe ntzlicher ,knste ab4 ,endlich trafen sie nach einer ,menge neuer ,mrsche1 und mehr1 oder minder trauriger ,trennungen zu ,paris wieder zusammen4 ,paquette gab sich hier einen indianischen ,namen4 ,durch diesen ,kniff1 und durch die ,neugierde1 die sie gegen sich erregte1 machte sie in kurzer ,zeit ihr ,glck1 trotz dem1 da ihre ,reisen sie etwas gebrunet hatten4 ,in ihrem ,glcke verlor sie ,panglosen nicht aus dem ,gedchtnisse4 ,sie gab ihm bis zu seinem ,tode1 der sich den #aaten ,dezember des vorigen ,jahres ereignete1 seinen ,unterhalt4 ,er hatte ziemlich schnell das ,franzsische begriffen1 und das ,werk1 das wir hier herausgeben1 selbst in diese ,sprache bersetzt4 ,er hat es1 wie man sehen wird1 seiner ,wohlthterinn zugeeignet1 und diese hat uns das ,mannuskript davon mitgetheilt4 ,man fand unter seinen ,papieren viele andere ,bemerkungen1 in sehr guter ,ordnung4 ,sie enthalten alle seine ,reisen von der ersten von ,konstantinopel aus angefangen4 ,frulein ,paquette bernahm selbst die ,sorge1 sie durch sichre ,hnde an ,herrn ,ralph gelangen zu lassen2 und wir wissen ganz zuverllich1 da dieser ,gelehrte des ,vorhabens ist daraus einen ,zweiten ,theil zur besten ,welt zu verfassen1 dessen ,ausgabe nicht lange ausbleiben wird4 ,hierbei bedienen wir uns mit ,vergngen der ,gelegenheit1 das ,publikum aus einem ,irrthume zu ziehn4 ,man hat bei einigen nachgedruckten ,ausgaben der besten ,welt auf den ,titel gesetzt1 da ,herr ,ralph gestorben wre4 ,ja man fhrte sogar den ,ort und das ,jahr dieses ,vorfalls an1 der1 wie man sagt1 sich zu ,minden im ,jahre ,christi #agei4 ergeben hat4 ,ohne ,zweifel kmmt dieses ,gercht von des ,herrn ,doktors ,feinden her4 ,sie gaben vor1 er htte sein ,leben auf einem ,schlachtfelde geendigt1 gewi nur1 um verstehen zu geben1 da er vor ,furcht gestorben4 ,diese ,nachricht ist falsch4 ,der unsterbliche ,herr ,ralph befindet sich1 zum ,verdrusse seiner ,neider1 noch bei den besten ,krften4 ,die ,herausgabe des zweiten ,theils seines ,werkes wird davon eine ,probe seyn4 ,um ihn erscheinen zu lassen1 erwartet er nur noch die ,landkarten1 womit er ihn versehen will2 eine ,vorsicht1 deren ,auerachtlassung beim ersten ,theile er sehr bedauert4 ,vom ,verdienste des ,doktor ,panglos1 als ,schriftstellers1 wird das ,publikum das ,urtheil sprechen4 ,wir zweifeln nicht1 da man dieses ,werk seines ,ruhmes wrdig finden werde4 ,was uns ,anfangs befremdete1 war nur der ,gegenstand desselben4 ,herr ,ralph nannte das ,kind1 das sein ,held aus seinen ,versuchen in der ,experimentalphisik erhielt1 ohne ,umschnitte beim rechten ,namen4 ,allein selbst dieser soll1 nachdem er es im ,franzsischen zu einer vollstndigen1 ,kenntni gebracht1 und die ,doppelsinnigkeiten1 und die falsche ,delikatesse dieser ,sprache nher eingesehen hatte1 es1 wie man uns versicherte1 nie gewagt haben1 sich die ,freiheit seines ,geschichtschreibers zu erlauben4 ,er suchte ,wendungen1 und gab seinem ,buche den ehrbaren ,namen1 den wir ihm hier beibehalten haben4 ,man kann sich einbilden1 da diese ,herabstimmung1 ihm vieles kostete4 ,wir haben in seinen ,schriften davon ,proben gefunden4 ,er hatte sogar gegen diese sogenannte ,delikatesse eine ,abhandlung angefangen1 wobei wir sehr bedauern1 da er sie nicht zu ,ende bringen konnte4 ,der ,herr ,doktor machte sich darinnen mit einem seiner wrdigen ,nachdrucke gegen diese lcherliche ,wohlanstndigkeit auf1 welche die ,artigkeit mehr in den ,worten1 als in den ,dingen sucht1 und sich ber ,ausdrcke1 aber nicht ber die ,begriffe entrstet4 ,er legte lebhaft seine ,befremdung an den ,tag1 da rechtschaffne ,leute in ,europa sich nicht getrauen1 eine ,ursache1 von der sie alle ,tage die ,wirkung zu befahren haben1 bei ihrem ,namen zu nennen4 ,er sprach ber diesen ,gegenstand als ein erfahrungsvoller ,philosoph1 und als ein vollkommener ,leibnizianer4 ,unterdessen wollen wir zur ,rechtfertigung der ,franzosen1 bemerken1 da sie nicht die ,einzigen sind1 die sich auf diese unvernnftige ,gewissenhaftigkeit etwas zu ,gute thun knnen4 ,die ,italiner haben beinahe die nmliche ,schwachheit3 sie nennen die grere ,schwester der kleineren ,pocke mal ,francese1 obgleich sie unstreitig weder an der ,seine1 noch an der ,rhone brtig ist4 ,wahr ists1 sie besucht diese ,flsse fters1 und unterhlt sich vorzglich mit den ,nymphen1 die diese ,gestade verschnern2 aber doch ist sie da nicht geboren1 und die wlsche ,paraphrase ist weder richtig an sich selbst1 noch artig im ,bezuge auf die benachbarten ,vlker4 ,die ,spanier sollten mit dem ,namen und der ,sache besser bekannt seyn2 indessen weichen sie dem ,begriffe davon so viel mglich aus4 ,sie bezeichnen sie mit dem feinen ,ausdrucke purgacion4 ,wenn man daher jenseits der ,pyrenen spricht3 el seor marqus1 el seor conde1 el seor duque tiene las purgaciones1 so will die nicht sagen1 da diese ,herrn ,arzneien eingenommen1 sondern da sie ihrer sehr nthig haben4 ,diese kleine ,untreuheit ist doch verzeihlicher1 als jene1 deren man sich im ,lande des ,vesuvs bedient4 ,uibrigens ist diese abgeschmackte ,kleingeistigkeit nicht bei allen ,vlkern die ,folge eines vagen ,vorurtheils1 wovon man nie versuchet htte1 einen ,grund anzugeben4 ,groe ,schriftsteller haben sich bemhet1 sie zu heben1 und sogar zu rechtfertigen4 ,unter andern kann man hierber den berhmten ,herrn ,abb ,desfontaines in seinem ein und sechzigsten ,briefe seiner ,beobachtungen ber die ,schriften unsrer ,zeit anfhren4 ,der ,herr ,abb untersucht sehr sorgfltig1 und mit all dem kritischen ,geiste1 den er besa1 worinn die sogenannte ,keuschheit unsrer heut zu tgigen ,sprachen ihren ,grund habe4 ,das ,christenthum1 und die ,moral der ,europer1 sagt er1 machen sie so gewissenhaft in ihren ,worten1 da im ,gegentheile das ,griechische und ,latein1 welches von heidnischen ,vlkern gesprochen wurde1 weit freier ist4 ,wir bitten den ,herrn ,abb um ,vergebung2 allein wir sind nicht seiner ,meinung2 und was noch mehr ist1 wir haben so gar sehr gute ,grnde1 es nicht zu seyn4 ,der erste ist das ,ansehn des ,herrn ,panglos1 der sich ganz ffentlich fr die entgegengesetzte ,meinung erklrt1 wie man in der ,sammlung seiner ,werke sehn wird1 wenn man anders jemal das ,fragment1 von dem wir sprachen1 darinnen mit heraus giebt4 ,der zweite ,grund ist der1 da die ,moral der ,heiden nicht lockerer war1 als die unsrige4 ,die wahren ,begriffe von ,schande1 und ,ehre findet man eben sowohl in ihren guten ,schriften1 als in unsern ,kasuisten entwickelt4 ,uiberdie haben die ,moral und ,religion nur auf unsre ,handlungen ,einflu4 ,es ist ausgemacht1 da die ,sprache nicht ihr ,gegenstand ist1 oder da sie wenigstens sehr wenig darauf achten4 ,gott selbst hat1 wie bekannt1 sich gewrdigt1 die hebrische ,sprache anzunehmen2 und dennoch ist diese unter allen ,sprachen die unflthigste1 will sagen1 die einfacheste in ihren ,begriffen1 und die nachdrcklichste in ihren ,ausdrcken4 ,der ,journalist denkt nicht1 da die ,vter der beiden ,kirchen ,eingebungen vom heiligen ,geiste hatten1 und wenigstens eben so gut1 als wir1 in der christlichen ,moral unterrichtet wurden4 ,indessen erlaubten sie sich doch1 ,zergliederungen zu machen1 denen das ,geschraubte unserer ,sprache bei einer ,uibersetzung den ,schein einer ,unlauterkeit giebt1 da sie doch an sich selbst nichts mehr1 als natrlich1 sind4 ,die ,tugend zeigt sich in ihren ,schriften manchmal mit einer ,rstung1 wovor in den unsrigen das ,laster errthen wrde4 ,sollten sich die ,brger in ,paris1 die sich in ,kupfer stechen lassen1 darum getrauen1 zu glauben1 ber diese groen ,mnner erhaben zu sein8 ,sehen wir uns ja vor1 die scheinbare ,grobheit der ,alten1 und selbst der ,heiden1 zu verachten4 ,wir haben einen heiligern ,gottesdienst2 aber unsre ,sitten sind darum nicht reiner4 ,lassen wir uns ja nicht den dummen ,stolz einkommen1 zu glauben1 da es die ,erhabenheit unserer ,glaubenslehren sei1 die der ,freiheit unserer ,gesprche einen ,zaum anlegt4 ,man mte erstaunen1 wenn die ,moral ,strke genug htte1 die ,sprache zu reinigen1 und dennoch nichts ber die ,sitten vermchte2 da es der ,religion gelungen habe1 den wahren ,namen der ,heldinn des ,herrn ,panglos zu verbannen1 da sie aber ihrem ,laufe kein ,hinderni setzen konnte4 ,weit gefehlt1 da die ,sittsamkeit der kauderwlschen ,europer die ,frucht einer chten ,sittsamkeit wre1 so ist sie vielmehr der ,beweis einer tiefen ,verderbtheit4 ,man schont der ,ohren1 weil man sonst nichts mehr zu schonen brig hat4 ,die heiligen ,vter1 welche die ,gottheit1 deren ,geschichte wir bekannt machen1 nicht zu frchten gehabt htten1 wrden sich erlaubet haben1 von ihr ohne ,umschweife1 und ohne ,bedenklichkeiten zu sprechen4 ,unsre ,leute von ,welt1 die fast unaufhrlich unter ihrem ,zepter stehn1 zittern1 wenn sie nur ihren ,namen hren2 ,so1 wie die ,einwohner von ,siam es nicht wagen1 den ,namen des ,despoten ber die ,zunge zu lassen1 der sie mit der unbeschrnktesten ,gewalt beherrschet4 ,doch mu man1 wenn man fr sie schreibt1 auf diese alberne ,delikatesse ,rcksicht nehmen4 ,man mu einen ,gegenstand1 vor dessen nackten ,anblicke sie sich scheuen1 mit einem durchsichtigen ,schleier berdecken4 ,man mu sich zufrieden geben1 die furchtbare ,macht1 deren ,thaten man lesen wird1 unter einem allegorischen ,namen aufzufhren4 ,diese ,nothwendigkeit wars1 die den ,herrn ,doktor veranlate1 den geheimnireichen ,ausdruck3 ,kakomonade zu ersinnen4 ,man erkennt daran den ,eifer des ,lehrmeisters ,kandidens fr die ,lehre des grten ,metaphysikers von ,deutschland4 ,das blosse ,wort ,monade1 erinnert uns auf den ,ruhm seines ,erfinders zurck1 und1 wenn der selige ,liebhaber von ,frulein ,paquette auf den ,gedanken fiel1 es mit dem ,beiworte ,kako1 das1 wie man sieht1 von dem ,griechischen kakos herkmmt1 und soviel1 als bse1 unbequem heit1 zu verbinden2 so ist die ein ,merkmaal von dem ,scharfsinne seines ,geistes1 und von der ,richtigkeit seiner ,urtheilskraft4 ,in der ,that ist auch von allen ,leibnitzischen ,monaden keine lstiger1 als diese1 und das ,beiwort ist also mit ganz vorzglicher ,richtigkeit ausgewhlt4 ,,nb4 ,,nb4 ,bei dieser zweiten ,ausgabe hat man dem ,werke einen ,brief beigerckt1 der sich auch unter den ,schriften des ,herrn ,doktors vorgefunden hat1 und ber den nmlichen ,gegenstand lautet4 ,er ist ebenfalls von eben den ,absichten der ,menschlichkeit1 und ,wohlthtigkeit ganz voll1 und wir glaubten daher1 ihn dem ,publikum nicht vorenthalten zu drfen4 ,die ,kakomonade4 ,schreiben an ,frulein ,therese ,julie ,klementine ,paquette4 ,sie zwingen mich also1 ,frulein1 und ich soll ,sie durchaus verunsterblichen8 ,sie wollen1 meine ,erkenntlichkeit soll ,ihren ,namen auf die ,nachwelt bertragen8 ,in einem dicken philosophischen ,buche1 gedruckt in unsern ,tagen1 haben ,sie gelesen1 da die ,phrynen1 und die ,aspasien ganz leicht die ,sokraten1 und ,platone aufwogen2 und mit ,rechte hat ,ihnen dieser artige ,ausspruch ,muth eingeflt4 ,wahrscheinlich war ,aspasia nicht so schn1 als ,sie1 und ,phryne hatte nicht die ,geschicklichkeit1 die ,grazie4 ,sie kehren die ,kpfe zu ,paris1 wie jene zu ,athen oder ,theben1 um2 und also haben ,sie ,recht1 sich fr eine ,erbinn dieser berhmten ,schnen zu halten4 ,und sie verlangen den ,besitz ihres ,ruhmes1 wie ihrer ,talente2 ihres ,rufes1 wie ihrer glcklichen ,unternehmung fr sich4 ,die ,eine derselben gab1 wie man weis1 den ,philosophen ihres ,zeitalters ,unterricht in der ,beredtsamkeit4 ,sie lehrte sie die ,kunst1 mit ,sanftheit den ,geist der ,menschen zu regieren4 ,der berhmte ,lehrmeister des ,alcibiades studirte unter ihr1 und er schmte sich nicht zu gestehn1 wie viel ,dank er ihr wisse4 ,sie wars1 von welcher ,sokrates die erhabenen ,lehren empfieng1 die er in der ,folge mit so vieler ,sorgfalt seinem jungen ,schler einprgte4 ,die ,andere verlangte von ihren ,liebhabern1 da sie1 wenn sie zu ihr kmen1 ihr einen harten ,stein behndigten4 ,der war das ,zeichen1 auf welches ihre ,thre sich ffnete4 ,auch verwahrte sie1 sagt man1 sehr sorgfltig die ,modelle davon4 ,aus dieser wunderbaren ,sammlung lie sie1 zum ,zeitvertreibe in ihrem ,alter1 eine sehr hohe ,pyramide bauen1 und die ,reisenden haben dieses ,denkmaal mit ,rechte unter die sieben ,weltwunder gezhlet4 ,sie1 mein ,frulein1 ,sie gebrauchen sich keiner ,worte1 um die ,kunst zu lehren1 die ,herzen zu besiegen4 ,wenn ,sie diesen groen ,unterricht ertheilen1 so ertheilen ,sie ihn ,ihren ,gespielinnen1 so ertheilen ,sie ihn durch ,ihr ,beispiel4 ,sie fordern von denen1 die es nach ,ihrer ,huld verlangt1 eben keinen ,stein ab2 nicht als ob ,sie vielleicht weniger1 als eine andere1 auf ,pyramiden achteten1 oder als ob ,sie weniger ,geschick besssen1 eine zu errichten2 nein1 sondern das ,klima in ,frankreich ist von jenem in ,griechenland verschieden4 ,attika1 und ,beotien waren drre und unfruchtbare ,lnder1 die ,steine wuchsen da im ,uiberflusse4 ,ein artig ,frauenzimmer durfte nur die ,hand ausstrecken1 um welche zu finden4 ,der ,marmor dehnte sich1 um so zu sagen1 demselben von selbst entgegen4 ,sie leben in einem glcklicheren ,erdstriche1 und dennoch haben ,sie eben diese ,vortheile nicht4 ,in ,paris1 und in dessen ,umkreise nehmen die ,steine mit jedem ,tage ab4 ,die ,menge1 welche man in den ,palsten dieser ,hauptstadt tglich verbraucht1 macht die ganze ,art dieser ,naturprodukte zu nichte4 ,brchte man ihrer nicht von ,zeit zu ,zeit aus dem ,schatze der ,provinzen einige dahin1 so ist zu vermuthen1 da sich diese ,stadt derselben bald ganz beraubt sehen wrde4 ,sie1 mein ,frulein1 halten sich weislich an die allgemeinen1 und unausweichlichen ,gesetze der ,natur4 ,wie viele ,andre sind eigensinnig genug1 hartnckig gegen ihre ,schwche zu kmpfen6 ,sie haben keine andere ,sorge1 als wie ,sie sich fr dieselbe entschdigen knnen4 ,gerne lassen ,sie den ,mnnern den ,stein nach1 wenn ,sie ,ihnen diesen nur mit recht viel ,gold ersetzen4 ,auch wissen ,sie sich hierbey so zu nehmen1 da ,sie nie was verlieren4 ,man weis1 welche ,kunst ,sie gebrauchen1 die ,opfer1 die man ,ihnen macht1 miteinander zu vereinbaren4 ,niemanden ists unbekannt1 mit welcher ,einsicht ,sie die verschiedenen ,gattungen derselben zusammen auswhlen4 ,sie ahmen jenen geschickten ,wirthen nach1 die aus mehrern mittelmigen ,weinen ein vortrefliches ,getrnke bereiten4 ,sie migen die ,schwachheit eines ,parisers durch den ,trotz eines ,provenzalen1 und die ,schaalheit eines ,einwohners von ,marais durch den ,saft eines ,burgunders4 ,sie verbinden den brausenden ,schaum des ,champagners mit ,amerika's ,wrme1 und die ,dumpfheit des ,deutschen mit der ,feinheit des ,italiners4 ,da ,sie so die ,fehler jeder ,nazion durch die ,zumischung der entgegengesetzten ,tugenden verbessern1 da ,sie die ,ungeschmacktheit der ,einen durch das ,beiende der ,andern lindern1 so sind ,sie so glcklich1 sich eine ,reihe hchst angenehmer ,lebenstage1 und eine ununterbrochene ,fortdauer von ,vergngungen zu verschaffen4 ,ihre ,bescheidenheit will der ,nachwelt die ,denkmaale ,ihrer ,triumphe gerne schenken2 jedoch1 mte man die ,anzahl all derer1 die ,sie ihr noch htten hinterlassen knnen in die ,rechnung bringen2 so glaube ich1 alle ,phrynen des ,alterthtums wrden sich nicht beygehen lassen1 ,ihnen das ,geringste streitig zu machen2 so viele ,grnde also berechtigen ,sie1 sich ber die alten und neuen ,sokraten erhaben zu glauben6 ,indessen mu man gestehen1 dieser so groe ,ruhm wird von einigen ,ungemachen etwas aufgewogen1 und verliert von seinem ,glanze4 ,mit ,vergngen sehen ,sie die ,ankunft der ,schtze1 die der ,geiz den ,bergen der neuen ,welt entwhlt1 und welche die ,thorheit auf den ,sopha's von ,europa zerstreuet1 bey sich4 ,eine ,danae1 ffnen ,sie den ,schoo diesem kostbaren ,regen1 dessen ,werth und ,nutzen ,ihnen so wohlbekannt ist4 ,unglcklicherweise macht er fters in der alten ,welt gewisse ,vollkommenheiten aufzusprossen1 welche die ,natur blo fr die neue bestimmet hatte4 ,die kostbare ,pflanze derselben brachte uns #adic4 der ,genueser ,christoph ,kolombo mit dem ,gold aus ,san ,domingo1 und1 wie wir wohl wissen1 seit dieser ,zeit haben sie sich mit einer verwundernswrdigen ,fruchtbarkeit ausgebreitet4 ,die jngere von zwoen ,schwestern1 die beynahe einerley ,namen fhren1 scheint es am weitesten gebracht zu haben4 ,seit fast zweyhundert ,jahren arbeitet sie ohne ,unterla an der ,ausbreitung ihres ,reiches2 und da ihr alle ,unternehmungen glckten1 hat sie vorzglich ihrer verschwenderischen ,freygebigkeit zu danken4 ,gleich den staatsklugen ,eroberern gewann sie eine ,menge ,landes1 weil sie mit ihren ,geschenken nicht haushlterisch war4 ,nicht1 als ob man im ,grunde so erpicht darauf wre4 ,wenige ,personen sind aufgelegt1 sie freywillig sich zu wnschen2 allein sie verbindet1 wenn sie sie anbeut1 damit einen so verfhrerischen ,reiz1 da die mitrauischsten ,herzen manchmal genug zu thun haben1 sich dagegen zu verwahren4 ,man empfngt sie1 ohne es fast nur gewahr zu werden2 und was dabei das verdrielichste ist1 wenn man sich damit beschwert fhlt1 so ist man nicht immer im ,stande1 sie sich vom ,halse zu schaffen4 ,man bringt sie nicht einmal los1 wenn man ihren ,kreislauf befrdert4 ,sie haben die ,eigenschaft1 sich zu vervielfltigen1 ohne die ,quelle1 aus der sie entsprungen sind1 zu schwchen2 gerade1 wie eine brennende ,wachsterze tausend andere anzuznden dienen kann1 ohne im mindesten von ihrem ,licht1 und dem ,feuer1 das sie verzehrt1 zu verlieren4 ,gewi1 mein ,frulein1 ein schreckliches ,migeschick6 ,sie wnschten wohl1 man mchte ihm abhelfen knnen4 ,auch ich wnsch es von ganzem ,herzen4 ,suchen wir miteinander die ,mittel auf4 ,die ,ehre davon will ich ,ihnen gerne lassen4 ,die griechischen ,lustmdchen zeichneten sich1 die ,eine durch den ,zauber ihres ,verstandes1 die andre durch die ,anmuth ihres ,tanzes1 und diese durch ihre ,schnheit aus4 ,was ,sie betrift1 so wnsche ich1 da ,sie ,ihren ,namen durch der ,menschheit geleistete ,dienste verewigen4 ,ihre ,geflligkeit gegen sie1 kennt man bereits zur ,gnge4 ,man wird sich nicht befremden1 da ,sie1 zum ,tempel des ,ruhmes zu kommen1 diesen ,weg gewhlet haben4 ,wie viel man nicht von dieser ,menschheit redet6 ,unsre philosophischen ,tage geben ihr ein so herrliches ,licht6 ,sie sehen sie von ,stockholm bis ,lissabon1 von den ,grnzen des ,mogol bis ,london sich mit so groem ,glanz entwickeln4 ,es sind nur eben sieben volle ,jahre1 whrend deren wir uns mit aller nur mglichen ,artigkeit1 und ,leutseligleit herumgeschlagen haben2 und alle ,menschen1 welche diese ganze ,zeit hindurch in den ,land- und ,seegefechten verstmmelt1 erschossen1 gebraten1 oder zermalmet worden1 beliefen sich doch nicht hher1 als auf eine ,million4 ,die ,krankheiten1 ,mhseligheiten1 und ,siechenhuser nahmen ihrer nicht mehr1 als zwo ,millionen weg4 ,von ,berlin an der ,spree bis ,villa-,veilha1 an den ,gestaden des ,tagus1 rechnet man nicht ganz zwanzig tausend ,quadratmeilen1 die in jedem ,betrachte mit fnfzehn oder zwanzig ,millionen zweifssiger federloser ,geschpfe verwstet1 und von ,helden in ,jammer oder ,verzweiflung gebracht worden sind4 ,unsre ,untersuchungen htten in keiner ,zeit erscheinen knnen1 wo die ,menschheit grere ,fortschritte gemacht htte4 ,unmglich htte man dazu gnstigere ,umstnde whlen knnen4 ,eilen wir also1 sie ans ,tageslicht zu bringen2 warten wir nicht1 bis wieder die ,barbarei zurckkehrt4 ,wollen wir von ihren ,rasereien gegen das ,menschengeschlecht aus dem ,zustande urtheilen1 in dem es sich in einem erleuchteten1 und philosophischen ,jahrhunderte befindet1 so wrden wir ,gefahr laufen1 auf der ,erde keine ,menschen mehr zu finden1 die uns anhren knnten4 ,vergeben ,sie mir1 ,frulein1 wenn ich in der ,folge dieses ,werkes mich nicht mehr an ,sie verwende4 ,sie sind es1 denen ich es zueigne2 aber die ,menschheit ists1 der sich es heilige4 ,ich hab es mit dem ,unterrichte der ,vlker1 mit der ,heilung der ,menschen von ihren ,irrthmern zu thun4 ,es kmmt darauf an1 den ,dienst der ,venus zu reinigen1 die gefhrliche ,luft1 die ihre ,tempel erfllt1 zu zerstreuen1 und sogar ihre ,altre zu subern4 ,in der ,behandlung der zur ,erreichung dieses ,zweckes nthigen ,shnopfer1 werde ich nicht mehr von ,ihnen reden2 aber denken an ,sie werd' ich unaufhrlich4 ,ich werde dem ,anscheine nach ,ihre ,reize aus dem ,gesichte verlieren2 aber mein ,gegenstand wird mich immer zur ,gnge auf dieselben zurckfhren4 ,ich will mit aller ,bedachtsamkeit untersuchen1 welche ,mittel uns zum ,ziele fhren knnten1 die ,macht des ,feindes1 ber den wir uns beklagen1 zu strzen4 ,es wird nicht bel gethan seyn1 zuvor ein paar ,worte von seiner ,natur und ,geburt zu sagen4 ,ich werde bis auf seinen ,ursprung zurckgehn1 und einen ,auszug seiner ,geschichte geben mssen4 ,die ,medaillen dieser ,begebenheit bestehen noch2 aber die ,epoche derselben scheint in ,dunkel gehllt4 ,es wre sehr ntzlich1 sehr rhmlich1 wenn es uns1 sie festzusetzen1 gelnge4 ,uibrigens wird sie weder ,befremden1 noch ,furcht befallen bei dem ,namen ,kakomonade1 dessen ich mich bedient habe1 um diese grausame ,feindinn umzukleiden1 sie1 die ich mich nicht getrauet htte1 anders zu nennen4 ,wahr ist es1 dieses ,wort ist ganz griechisch2 allein die ,sache1 die es bezeichnet1 ist ganz franzsisch1 und also unseren ,damen so wenig unverstndlich1 da sie viel mehr ein wichtiges ,ingredienz guter ,gesellschaften ist4 ,uiber die sind ,sie auch mit ,leibnitzens ,sprache bekannt4 ,ich habe ,sie gelehrt1 was in dem ,verstande dieses unvergleichlichen ,mannes eine ,monade sey4 ,von ,ihnen ,ihrerseits habe ich gelernt1 diesen ,namen durch das ,beiwort ,kako zu verlngern1 das ich ohne ,sie nie erfunden htte4 ,sie werden mich also ohne ,schwierigkeit verstehn1 und ich gehe ohne ,besorgni zur ,sache4 ,erstes ,kapitel4 ,von der ,natur der ,kakomonade4 ,was ist die ,kakomonade8 ,wo kmmt die ,kakomonade her8 ,zwo groe1 und erhabene ,fragen6 ,lange schon haben trefliche ,gelehrte die ,tiefsinnigkeit1 und den ,nutzen derselben gefhlet4 ,sie haben sich bestrebet1 sie aufzulsen4 ,vielleicht krnte ihre ,bemhungen noch kein sehr glnzender ,erfolg2 allein wenigstens fhrten sie doch uns auf diese ,strasse4 ,nur an uns liegt es nun1 auf ihren ,pfaden in dem ,lande1 das sie durchliefen1 fortzuwandeln1 und1 wenn wir knnen1 darinnen weiter zu gehen1 als sie4 ,erste ,beobachtungen haben sie gelehrt1 da die ,kakomonade ein ,gift99 sey4 ,uiber den ,sinn dieses ,wortes in dieser ,anwendung ist man nicht ganz einig4 ,allein1 wo man keine deutlichen ,begriffe haben kann1 da ists bei allen ,arten ,wissenschaften viel1 da man sich einen ,ausdruck auffinde1 der nichts sagt4 ,man hat weit weniger ,mhe1 ihn auf alle mglichen ,sisteme passend zu machen1 und daher ist die ,kakomonade ein ,gift4 ,funote 993 7,anmerkung der ,verleger74 ,im ,manuskripte steht ein krftigerer ,ausdruck4 ,sicher ist er jener1 der unter den ,meistern dieser ,kunst wirklich gebraucht wird4 ,wir sehen ihn hier verhllet1 und so bei1 da man ihn nach der zerstreuten ,ordnung seiner ,bestandtheile auch verkennen kann1 wenn man will4 ,v4 ,i4 ,r4 ,v4 ,s4 ,wer seine ,augen nicht darauf wenden will1 hat die ,freiheit1 ihn zu bergehen3 wer ihn hingegen ohne ,schaudern besichtigt1 kann ihn durchaus an die ,stelle des ,giftes setzen4 ,noch mehr3 dieses ,gift ist phlogistisch1 korrosiv1 gerinnend1 und fix994 ,phlogistisch1 denn es verursacht ,entzndungen4 ,als korrosiv greift es die ,haut an1 frit sie auf1 und trennt ihren ,zusammenhang4 ,als gerinnend1 stillt es den ,lauf der ,feuchtigkeiten1 welche die ,natur zu freiem ,umlaufe bestimmet hatte4 ,endlich1 weil es fix ist1 lt1 es sich so schwer vertreiben4 ,und die ist die ganze ,theorie von der ,kakomonade1 von einem ihrer besten ,historiker entwickelt4 ,sie ist1 wie man sieht1 deutlich1 bndig1 und falich4 ,die ,quacksalber mischten sich manche mal ins ,spiel1 und gaben eine andre an4 ,so erschien ,anno #agbg ein sehr berhmter zu ,paris4 ,dieser behauptete1 alle menschlichen ,schwachheiten1 und die1 mit denen wirs zu thun haben1 wie alle andere1 wrden durch kleine ,thierchen erzeugt1 die sich ins ,blut eindrngen4 ,seinem ,sisteme zufolge war das1 was wir ,arzneimittel nennen1 ein ,kompositum von andern kleinen ,thierchen1 als unvershnlichen ,feinden der ersten4 ,diese jagten ihre ,gegner tapfer fort4 ,funote 993 ,sieh die gelehrte ,abhandlung des ,herrn ,a 99 99 de morbis veneris4 ,so war der ,krper eines ,kranken ein ,schlachtfeld1 wo ,wunder der ,tapferkeit geschahen4 ,das ,fieber fhrte darauf seine leichten ,geschwader an2 die ,kakomonade ihre gerinnende ,infanterie4 ,bald sah man die ,fakultt heranrcken in schwerer ,rstung1 mit ,bataillonen von ,quecksilber1 und ,chinarinde4 ,sie lie die verschiedenen ,korps dieser frchterlichen ,miliz allmlig aufmarschiren4 ,man schlug sich lange mit ,lebhaftigkeit herum1 bis die ,thierchen der ,chinarinde ber die des ,fiebers die ,oberhand erhielten1 oder bis die korrosiven ,wrmchen durch die metallischen ,insekten vertrieben wurden1 wenn anders nicht1 welches zum ftersten geschah1 sich das ,schlachtfeld selbst1 unter dem ,drucke von so heftigen ,gewaltthtigkeiten erliegend1 in die ,erde versenkte1 welche ,uiberwinder und ,uiberwundene sammt ihnen verschlang4 ,hatte diese ,idee keine ,wahrheit zum ,grunde1 so war sie wenigstens unterhaltlich4 ,aber die ,steifheit der regierenden ,doktoren hat sie verbannt4 ,entrstet1 da sie sich durch sie dahin gebracht sahen1 nichts weiter1 als die ,obersten ber ein ,regiment ,sensbltter und ,rhabarbar zu sein1 machten sie allen diesen kleinen ,armeen1 die man ihnen anzufhren gab1 den ,garaus4 ,sie wollten lieber die ,oberhupter einiger blinden ,krperchen bleiben1 als zahlreiche und beseelte ,legionen kommandiren4 ,sie wollten die ,harmonie in den ,feuchtigkeiten dem ,zufalle lieber mit ganz materiellen ,werkzeugen1 als nach einer guten ,ordnung1 unter einer ,bedeckung von thtigen1 wohldisziplinirten ,truppen einrumen4 ,heit das nicht1 wie man ihnen vorwirft1 die ,unthtigkeit der ,bewegung1 den ,tod dem ,leben vorziehen8 ,man kann dieses ,system nicht genug bedauern3 es htte ,gelegenheit zu den unterhaltendsten ,hypothesen gegeben4 ,die ,metaphysik1 die ,physik1 die ,philosophie und ,arzneykunde haben ungereimtere1 aber keine angenehmere aufzuweisen4 ,indessen mu man sich ber dessen ,verlust eben wohl trsten1 und sich mit einer ,menge grosser ,mnner daran halten1 nmlich1 da die ,kakamonade ein korrosives1 gerinnendes1 phlogistisches1 und fixes ,gift sey4 ,zweites ,kapitel4 ,vom ,ursprunge der ,kakomonade4 ,vom ,ursprunge der ,kakomonade sind wir nicht sowohl unterrichtet1 wie von ihrer ,natur3 die ,wirkung kennen wir besser1 als die ,ursache4 ,so viel ist gewi1 da jene heut zu ,tage nur das ,resultat der ,vergemeinschaftung mit einer unbehutsamen1 oder unglcklichen ,person ist4 ,den ,keim davon bringen wir nicht schon bey unserer ,geburt mit4 ,die ,natur gab uns nur blo das ,vermgen1 ihn anzunehmen4 ,dennoch mu sie sich einstens in dem ersten ,menschen1 der sich davon ergriffen fhlte1 von selbst hervorgebracht haben4 ,da ,gott1 da er den ,adam schuf1 ihn nicht aus seiner ,hand damit ausstattete1 ist wohl auer ,zweifel4 ,das hchste ,wesen bildete ihn zur ,zeugung1 und gab ihm somit so gesunde1 so vollkommene ,organe1 als es seine ,bettgenoinn nur wnschen konnte4 ,trug sich diefalls hierinn eine ,vernderung zu1 so ists wahrscheinlich ein unglckliches ,individuum von seiner ,nachkommenschaft1 das die ,erstlinge derselben bekommen haben wird4 ,aber was kann von dieser sonderbaren ,entwicklung die ,ursache gewesen seyn8 ,die ,luft8 die ,nahrungsmittel8 oder der ,mibrauch des ,vergngens8 ,das ,klima derjenigen ,lnder1 die man fr das ,vaterland der ,kakomonade ansieht1 ist nicht ungesnder1 als das in den ,gegenden1 wo sie sich nur durch den ,vorschub der ,menschen eingeschlichen hat4 ,ihre ,produkte1 weit gefehlt1 da sie gefhrlich wren1 so sind sie fr uns vielmehr sichere ,hilfsmittel gegen manche ,krankheit2 und die ,ausgelassenheit ist nur eine ,tochter der ,prasserei und des ,reichthums4 ,nun wute man von diesen beiden ,geieln unseres ,geschlechtes gewi nichts in jenem ,lande1 wo wir unsere ,geiel holten1 welche in dem unsrigen oft auf sie folgt1 und sie bestrafet4 ,dennoch sind diese drei ,ursachen1 die einzigen1 welche auf ihre ,entstehung ,einflu gehabt haben knnen4 ,jede derselben fand warme ,vertheidiger4 ,einige sagten1 die ,luft allein sei genug gewesen1 in der ,insel ,hispaniola das ,gift hervorzubringen1 das heut zu ,tage in allen andern ,lndern die ,zeugungen angreift2 allein es ist einleuchtend1 da sie sich geirret haben4 ,seit zweyhundert ,jahren1 und darber1 giebt die ,erfahrung den ,beweis1 da man zu ,san ,domingo diese ,frucht nicht anders rnte1 und se1 als wie in ,frankreich4 ,sie wchst dort1 wie hier1 im ,schooe des ,vergngens4 ,man behlt da ein freyes1 reines ,blut1 so lange man sich begngt1 frische ,luft zu schpfen4 ,htte diese ja was ,pestisches an sich1 so wrde sie es seit der ,eroberung den ,europern eben sowohl1 als den ,eingebohrnen des ,landes haben zu fhlen gegeben4 ,die findet sich nicht1 und also ist dieses ,sistem nicht anzunehmen4 ,andere behaupteten1 diese ,eigenschaft wre ausschlielich den ,menschenfressern vermge ihrer ,nahrungsmittel gegeben1 gleich als ob das menschliche ,fleisch schon von selbst ein ,gift wre4 ,die ,vlker1 welch dergleichen minder hfliche ,feyerlichkeiten halten1 sind viel seltener1 als man sichs einbildet4 ,uiberdies mu ihnen ihre ,lebensart viele ,strke1 und hiemit ,gesundheit geben4 ,daher es denn sehr ungereimt ist1 zu denken1 da ihr ,fleisch1 wenn es durch den ,magen ihrer ,feinde wandert1 da die ,kraft1 sie zu vergiften1 annehmen knne4 ,zwar wre dieses eine ziemlich erlaubte ,rache2 allein1 wenn man am ,bratspiee steckt1 pflegt man sich nicht mehr zu rchen4 ,sollte der ,hinterschlgel eines ,karaiben den ehrlichen ,leuten1 die sich einander damit beschenkten1 ,nachwehen haben erregen knnen1 so mten nur die ihm benachbarten ,theile sich nicht in gutem ,stand befunden haben2 ein ,umstand1 der1 wie man sieht1 die ,schwierigkeit nicht aufhebt4 ,ein geschickter ,arzt hat in einem dicken ,buche ber diesen ,gegenstand das dritte ,sistem ergriffen4 ,seiner ,meinung nach ist es das ,uebermaa der ,vergngungen in warmen ,lndern1 und die wenige ,wahl in den zu derer ,genue geeigneten ,augenblicken1 welche die ,kakomonade auf der ,welt eingefhret haben4 ,er erzhlt ber diese ,materie sehr sonderbare ,geschichten4 ,die ,weibsleute im ,knigreiche ,melinda1 sagt er nach ,tavernier1 sind einmal im ,monate so gefhrlich1 da1 wenn ein ,europer das ,unglck hat1 sich an einem ,platze aufzuhalten1 wo eines derselben in dieser fatalen ,zeit gepisset hat1 er davon das ,fieber1 ,kopfschmerzen1 und manchmal die ,pest bekommt4 ,ich gestehe1 da ich die ,stelle las1 wnschte ich von ,herzensgrunde1 es mchte sich nie ein melindisches ,frauengimmer beigehen lassen1 sich unter meinem ,fenster aufzuhalten4 ,zum ,glcke gesteht ,h4 ,a41 da er diesen ,zug anfhrt1 selbst ein1 da er auf unsre ,klima nicht passet2 dennoch beharret er nichts destoweniger auf der ,meinung1 da zwischen dem ,ursprunge der ,kakomonade1 und zwischen dem pestischen ,einflusse dieser gebrunten zanguebarischen ,schnheiten ein sehr genaues ,verhltni ,statt haben me4 ,er besteht hartnckig auf der ,behauptung1 da dieser der zureichende ,grund des andern war4 ,man kann auch in seinem ,werke selbst sehen1 mit welcher ,strke und ,bndigkeit er darber rsonnirt4 ,nur ist es wunderbar1 da man durch das ,gebude hnlicher ,sisteme dahin kommt1 die ,kakomonade zu verbannen2 wie wenn die barbarischen ,worte1 mit denen man sie erklrt1 helle1 und unbestreitbare ,wahrheiten bedeuteten4 ,just so berechnet man die ,finsternien1 indem man die ,planeten als kleine ,theilchen betrachtet1 welche die ,sonne ausschneuzte1 da zur ,zeit der ,schpfung ein grosser ,komet an derselben sich rieb4 ,so bentzt man den ,kompa durch die ,erklrung der ,abweichungen seiner ,nadel1 die an einem ,ende mit dem ,magnete bestrichen ist4 ,so ermdet man nicht1 in dem ,magen einen guten ,saft hervor zu bringen1 unter bestndigem ,streite1 ob er durch ,auflsung1 oder ,ghrung1 oder ,vertreibung entstehe4 ,man mu es gestehen1 wir haben leicht machen4 ,die ,fortschritte des menschlichen ,geistes in jeder ,art stecken sich selber ihre ,grnzen aus3 eine ,wahrheit1 ber die sich nicht streiten lt4 ,allein so einleuchtend sie ist1 so mu mans nicht bey ihrer ,erwgung bewenden lassen2 man mu nicht unterlassen1 in den ,kalender zu sehn1 wenn man den ,sonnenstand wissen will1 und auf den ,kompa1 wenn man die ,ksten aus dem ,gesichte verlohren hat4 ,man mu nicht anstehn1 seinen ,magen zu fllen1 wenn man hungerig ist1 und sich an die ,zubereitung des ,quecksilbers zu wenden1 wenn man einer ,aehnlichkeit zwischen unserm ,klima1 und jenem von ,amerika gewahr wird4 ,drittes ,kapitel4 ,ob wir das ,recht haben1 bei der ,betrachtung der ,uebel1 die uns die ,kakomonade verursacht1 uns ber die ,natur zu beklagen4 ,wenn ja irgend etwas dem ,anscheine nach den ,menschen das ,recht geben kann1 ber die ,natur zu murren1 so ist es gewi diese ,geiel1 mit welcher sie sie schlgt4 ,sie hat sie mit ,vergngungen vereinbart1 von denen sie die ,fortdauer ihres ,geschlechtes abhngen lt4 ,an die ,seite der grten aller ,reizungen hat sie die grte aller ,gefahren gestellet4 ,so setzte sie uns auf den ,zweiweg1 entweder ihre ,absichten nicht zu erfllen1 oder dafr1 da wir sie erfllten1 immer in der ,furcht zu sein1 bestrafet zu werden4 ,bei den andern ,empfindnissen hat sie die ,strafe wenigstens nur mit dem ,uibermaae verbunden4 ,der ,wein macht kein ,kopfweh1 auer man trinket zuviel4 ,der ,magen leidet nicht1 so lange man mig it4 ,das ,auge wird nicht verwundet1 auer es heftet den ,blick an zu schimmernde ,gegenstnde4 ,aber das nothwendigste1 das schtzbarste ,sinnglied1 das ,sinnglied1 welches dem ,menschen eines der ,gerechtsame der ,gottheit mittheilt1 die ist eben dasjenige1 dessen auch miger ,gebrauch die grte ,reue1 und das empfindlichste ,nachweh1 verursachen kann4 ,nur einen ,augenblick braucht es1 um das ordentlichste ,leben zu vergiften4 ,das hchste ,wesen1 sagen die ,dichter1 hat das ,gute und ,bse in zwoen ,tonnen bei sich4 ,aus diesen schpft es mit vollen ,hnden1 so wie ihm die ,laune kmmt1 die ,geschenke1 die es unter unser kleines ,ameisenhufchen austheilt4 ,die ,kakomonade war unstreitig mit von den ,hefen in der ,tonne des ,bsen2 und an dem ,tage1 wo wir sie erhielten1 leerte ,jupiter das eine seiner ,fsser aus4 ,dennoch mssen wir1 bevor wir gegen die ,natur ,klage stellen1 und sie ungerecht nennen1 einen ,blick auf die ,geschichte werfen4 ,htte diese zrtliche ,mutter die ,absicht gehabt1 uns die ,geiel1 ber die wir seufzen1 zu ersparen2 htte sie sich bestrebt1 sie in einem kleinen ,winkel eines unbekannten ,landes zu verbergen2 htte sie zwischen uns1 und dieses traurige ,land fnfzehnhundert ,meilen strmische ,meere geworfen2 htte sie sich ,mhe gegeben1 uns alle erdenklichen ,mittel1 dahin zu kommen1 zu entziehn2 so wren wir ihr fr so weise1 so liebvolle ,vorsichten unsre ,dankbarkeit schuldig4 ,htte in der ,folge blo unser unruhiger ,geist diese ,vorsichten vereitelt2 wren wir mitten durch fast unberwindliche ,hindernisse zu dem bittern ,becher1 der das ,gift1 wovon sie uns abhielt1 in sich schlo1 eingedrungen2 wre es wahr1 da1 wir geeilet htten1 darinnen unsere ,lippen zu netzen1 ungeachtet aller der schrecklichen ,gegenstnde1 die uns davon htten entfernen sollen2 so wrde ganz gewi von unserer ,seite die ,natur keinen ,vorwurf verdienen4 ,wir allein wrden strafbar seyn1 da wir ihre ,verordnungen verletzt htten4 ,wir wrden billig gestrafet werden1 da wir ein ,geheimni entdecket htten1 welches ihre ,nachsicht uns verbergen wollte4 ,die nun wird uns die ,geschichte lehren4 ,da werden wir vielleicht die ,rechtfertigung der ,vorsehung erblicken4 ,die ,erzhlung der ,begebenheiten der ,vorzeit wird uns zeigen1 wie sehr sie fr uns ob der ,unglcksflle besorgt war1 die uns nun drcken4 ,wir werden gezwungen seyn1 einzugestehn1 da1 um uns so unglcklich zu machen1 als wir es sind1 wir sie in ihrem letzten ,wehrplatze dazu nthigen muten4 ,wir werden bekennen1 da ihre ,sorgfalt hinlnglich gewesen wre1 um unsere ,ruhe zu grnden1 wenn nicht unsre ,vermessenheit in jeder ,art weiter gienge1 als ihre ,gte4 ,viertes ,kapitel4 ,ob die ,alten die ,kakomonade kannten8 ,man hat sich gewaltig ermdet1 die eigentliche ,epoche dieser ,begebenheit aufzufinden4 ,die ,kakomonade hat in mehr als einem ,verstande die ,geduld1 und den ,scharfsinn der ,kommentatoren auf die ,probe gesetzt4 ,einige davon eignen die ,ehre1 sie auf uns gebracht zu haben1 den ,griechen und ,rmern zu4 ,sie sehen sie in geraden ,linien aus ,asien in ,europa1 von ,athen nach ,rom1 aus ,wlschland in ,frankreich bergehn4 ,sie legen ihr verschiedene ,masken bei1 derer sie sich nach und nach bedient habe1 bis sie auf diejenige kam1 in der sie bei unsern ,tagen erscheint4 ,ihrem ,sisteme zufolge mute sie sich bei dieser wohl befunden haben2 denn sie trgt sie schon in die dreihundert ,jahre1 ohne da sie zu abgentzt schiene4 ,doch1 man mu gestehn1 da diese ,meinung nicht zuzugeben sey4 ,man sieht offenbar1 da die ,alten1 glcklicher und weiser1 als wir1 oder wenigstens den ,absichten der ,natur getreuer1 nie die ,strafe empfanden1 die wir erdulden4 ,homer ist genau1 sogar bis zu ,kleinigkeiten4 ,er brachte in sein ,gedicht alles1 was er von der ,medizin1 ,anatomie1 ,geographie1 und ,physik wute4 ,er berichtet uns1 da man zu seiner ,zeit ein ,leckergetrnk aus in ,wein geriebenem ,kse machte4 ,er spricht oft von der ,venus4 ,er erzhlt1 wie sie ,diomedes mit einer ,lanze tief verwundete4 ,htte er an dieser ,gttinn das ,geheimni gekannt1 das sie seit dem in ,amerika besa2 ohne ,zweifel htte er sie davon ,gebrauch machen lassen1 um sich an dem ,helden zu rchen4 ,er htte den ,gott ,merkur mit seinen goldgeflgelten ,fssen aufgefhrt1 wie er sie mit der ,heilung beschftigte4 ,diese ,allegorie wrde nicht die unsinnreicheste seines ,gedichtes gewesen seyn4 ,sie wre uns soviel richtiger gewesen1 da ,merkur wirklich von der ,gegenpartei der ,venus war4 ,kann man wohl glauben1 da dieser gttliche ,dichter die ,gelegenheit versumet htte1 sie an den ,ufern des ,simois ,angesichte der ,griechen und ,trojaner sich schlagen zu lassen8 ,wre das nicht eben der ,fall gewesen1 wo er htte vorstellen knnen1 wie die ,erde und das ,meer in der ,erwartung des ,erfolges erschttert wren1 und die ganze ,natur bei dem ,anblicke eines ,kampfes sich theilte1 der ihr ,schicksal entscheiden sollte8 ,wie ,schade doch1 da nicht ,homer selbst in ,person ber diese ,materie auf einer der zykladischen ,inseln ,erfahrungen machen konnte8 ,er htte seine beiden ,gedichte damit bereichert4 ,madame ,dacier wre uns erschpflich gewesen1 in ihren ,noten ber diesen interessanten ,gegenstand4 ,eine derlei ,erdichtung1 in die ,iliade verwebt1 wre fr die ,kommentatoren der vorigen und knftigen ,jahrhunderte eine ewige ,quelle von ,zustzen1 ,anmerkungen1 und lehrreichen ,geznken geworden4 ,es ist offenbar1 da es ,homer angebracht haben wrde1 wenn er es gekonnt htte4 ,htten die ,gtter oder die ,menschen zu seiner ,zeit die ,kakomonade gekannt1 so wrde er davon gesprochen haben4 ,sein ,stillschweigen ist ein unstreitiger ,beweis1 da bei der ,belagerung ,trojens1 und lange ,zeit darnach1 ,venus noch unschuldig war3 sie lie sich selbst verwunden1 ohne wieder zu verwunden4 ,in den sptern ,jahrhunderten lebten ,hyppokrates1 und nach ihm ,galen in eben der ,unwissenheit4 ,das ,quecksilber schien ihnen nur in ,rcksicht seiner ,schwere1 und seiner ,flssigkeit ihrer ,aufmerksamkeit wrdig4 ,die ,helden1 derer ,gesundheit sie zu regieren hatten1 waren nicht vernnftiger1 als die unsern4 ,sie waren eben so lustig1 eben so prchtig4 ,man hat uns das ,detail ihrer ,thaten in jeder ,art aufbewahret4 ,wir wissen1 wie sie ihre ,liebesromane spielten1 und wie sie ihre eisernen ,lanzen schwangen4 ,aber wir sehen nicht1 da sie das andre ,metall gebrauchten1 zu welchem unsere ,krieger so oft ihre ,zuflucht nehmen4 ,csar war ohne ,widerspruch ein groer ,mann4 ,man nannte ihn den ,ehemann aller ,weiber1 und das ,eheweib aller ,mnner4 ,wren diese vorbergehenden ,beilager damal einem ,ungefhr unterworfen gewesen2 kann man wohl glauben1 da man1 nachdem er derselben so viele gefeyert hatte1 gefunden haben wrde1 da er damit nichts anders1 als nur die fallende ,sucht1 gewonnen habe8 ,vom ,august sagt man wohl1 da er sich oft vor dem ,feuer frottiren lie2 dieses knnte verdchtig scheinen4 ,aber es war ein ,striegel1 womit man ihn frottirte2 und der ists nun nicht mehr4 ,er fand1 wie ,suetonius sagt1 kein anders ,mittel1 um seine ,gesundheit zu erhalten1 und seine ,haut zu jcken4 ,weder ,tibor1 noch ,kaligula1 noch ,nero1 noch alle jene ,wunder der ,geilheit1 denen die ,beherrscherinn der ,nazionen so lange unterworfen war1 haben sich je des ,quecksilbers gebraucht4 ,man sieht keinen1 griechischen1 oder rmischen ,dichter1 seine ,kraft besingen4 ,sogar diejenigen1 die sich durch ihre ,ausschweifungen verewiget haben1 nennen keine ,strafe1 die mit ihren ,unmigkeiten verbunden gewesen wren4 ,ovid1 in seiner ,kunst zu lieben1 zeigt alles an1 was man von der ,seite einer ,buhlinn zu frchten haben kann1 er spricht von den ,gefahren1 die mit dem ,umgange mit einer herumstreifenden ,schnen verknpfet sind4 ,ohne ,zweifel war hier der ,augenblick1 der ,kakomonade1 wenn sie auf ihn gekommen war1 eine ,stelle einzurumen4 ,indessen sagt er kein ,wort davon4 ,horaz entrstet sich ber einen ,knoblauch1 der ihn in die ,zunge gebissen4 ,htt' er wohl vergessen1 in einer schnen ,schreibart eine ,verwnschung auf das ,quecksilber zu machen1 wenn er davon gejckt worden wre8 ,voll ,nervigkeit1 und ohne ,umschweife sagt er einem alten ,mtterchen ,grobheiten1 die sich die franzsische ,politesse nicht einmal zu ,sinne kommen lassen kann2 htte er ihr nicht die ,kakomonade angewnscht1 wenn sie zu seiner ,zeit bei guten ,gesellschaften im ,gebrauch gewesen wre8 ,eben das kann man von den ,tibullen1 den ,katullen1 den ,gallussen sagen1 welche die schdlichen ,orte besangen1 und besuchten1 und also ohne ,zweifel die ,gefahren derselben1 wenn sich deren gefunden htten1 beweinet haben wrden4 ,sie theilten in sanfter ,ruhe sich in die ,gunstbezeugungen ihrer ,mtressen mit dem ,publikum2 und klagten sie zuweilen ber ihre ,unbestndigkeit1 so kam es nicht daher1 weil sie fr sie unangenehme ,folgen gehabt hat4 ,es ist daher klar1 da die ,korinnen1 die ,lesbien1 die ,lykorissen1 sonst weit unter den1 99 99 99 und den 99 99 991 diesen dennoch in einem ,punkte berlegen waren4 ,es bedurfte vielleicht nicht grerer ,mhe1 um sie sich zu unterwerfen2 aber gewi weniger1 um sie zu vergessen4 ,wenn man sich an ihre ,gunstbezeugungen erinnerte1 so dachte man nur an das ,vergngen1 sie genossen zu haben4 ,man suchte keine ,spezifika auf1 um leichter das ,gedchtni zu verlieren1 und man sah keine heilreichen ,geschpfe mit ihren ,rezepten die ,mauern ,roms tapeziren4 ,fnftes ,kapitel4 ,ob ,job mit der ,kakomonade in einem persnlichen ,verhltnisse stand8 ,da man dieser ,heldinn die ,ehre nicht zueignen konnte1 mit den ,helden der weltlichen ,geschichte zu thun gehabt zu haben1 so gab man sich ,mhe1 sie dadurch zu entschdigen1 da man sie unter die ,helden der heiligen ,geschichte aufnahm4 ,ein erlauchter ,benediktiner verfate ihr einen sehr ehrwrdigen ,stammbaum4 ,er schreibt ihr eine sehr nahe ,verbindung mit dem berhmten ,job zu1 und lt in gerader ,linie sie von demselben absteigen4 ,ohne ,zweifel wrde man nicht erwartet haben1 diesen ,zug seiner ,erudizion in einem ,kommentar ber die ,bibel zu finden4 ,inde1 da der ,jnger des heiligen ,benedikt so eine ,materie in einem ganz zur ,erbauung bestimmten ,buche ohne ,skrupel behandeln konnte2 mu man mirs erlauben1 in dem meinigen seine ,schlsse auseinander zu setzen4 ,wenn so ein ,gegenstand unter seiner ,feder1 und an der ,stelle1 wohin er ihn setzte1 kein ,skandal verursachet hat1 mu man sich nicht befremden1 ihn hier zu erblicken1 wo er sich viel natrlicher findet4 ,der gelehrte ,bruder ,dom ,calmet also1 setzte in die ,reihe der ,ahnen der ,kakomonade den tugendhaften ,job1 der sie seiner ,seits von seiner ,frau hatte1 und die sie ohne ,zweifel vom ,teufel bekommen haben mochte4 ,aber wahrhaftig1 es wre wirklich genug fr einen so heiligen ,mann1 da er eine so bse ,frau gehabt hat2 wozu die ,vermuthung1 da er ber die ,verhhnungen von ihr auch noch ein ander ,ding empfieng8 ,es ist wahr1 er sa auf einem ,misthaufen1 und fhlte sich seine ,sfte nicht recht in ,ordnung4 ,er sagt selbst1 sein ,fleisch wre mit ,geschwren bedeckt1 seine ,haut wre ganz ausgedrret1 sein ,blut wre geronnen wie ,kse2 welches nach ,hrn4 ,a4 -- -- -- -- mit den drei ,hauptsimptomen bereinkmmt1 von welchen er uns seine ,beschreibung gemacht hat4 ,wahr ist auch1 da1 um den ,job zu trsten1 drei von seinen ,freunden sieben ,tage und sieben ,nchte lang1 ohne nur ein ,wort zu sprechen1 bei ihm blieben4 ,wahr ist ferner1 da nach diesem langen ,stillschweigen ,eliphaz1 einer von ihnen durch ,seitenwendungen seinen lieben ,freund beschuldigt1 er habe sich der ,ungerechtigkeit ergeben1 und den ,schmerzen geset1 dessen ,frucht er nun rnte4 ,er wirft ihm in figrlichen ,ausdrcken vor1 er habe ,huser von ,koth geliebt1 derer ,grundfesten nichts taugten1 und habe da etwas sehr dem ,aussatz hnliches erbeutet4 ,unterdessen erweist dies alles noch nicht1 da der ,teufel vor vier tausend ,jahren nach ,amerika reiste1 sich da ein ,krnchen von der ,kakomonade zu holen1 um damit einen armen ,tropf van ,kalder zu inokuliren4 ,man sieht wohl1 da die ,krankheit desselben korrosiv1 phlogistisch und koagulirend war2 aber es ist ja doch nicht ausgemacht1 da diese drei ,eigenschaften ausschlielich nur mit einer einzigen ,art ,mibehagens verknpft sind4 ,wrde wohl der ,geschichtschreiber ,jobs vergessen haben1 vom ,gifte zu sprechen1 wenn ers damit zu thun gehabt htte8 ,wrde er nicht den ,standpunkt der ,krankheit angezeigt haben8 ,er berichtet uns1 da der ,leidende seine ,wunden mit ,scherben trocknete4 ,ich berufe mich auf alle1 welche zu unsern ,zeiten ihre eigene ,erfahrung in derlei ,fllen aufgeklret hat1 ob sie sich je beygehen lieen1 so eine ,scharpie zu brauchen4 ,ueber die scheint es nicht1 da sich ,job der ,bestrafung1 von der die ,rede ist1 ausgesetzt habe4 ,seine innigsten ,freunde1 nachdem sie ihm allerley ,unbilden gesagt1 und ihren stummen ,trost gegeben hatten1 gestehen ein1 da er mit unverheuratheten ,frauenzimmern wenig zu schaffen hatte3 ,viduas dimisisti vacuas2 woraus erhellet1 da er ein behutsamer ,mann war4 ,er selbst ruft auf3 wo ist die ,zeit1 da ich meine ,fe wusch8 wo ich ber mein ,haupt meine ,leuchte setzte8 wo die ,jugend1 wenn sie mich sah1 vor ,schaam sich verbarg8 ,wo die ,greise vor ,verwunderung stehen blieben8 ,hat sich da mein ,herz um ein ,weib betrogen2 habe ich getrachtet1 mich in eine ,thre zu schleichen1 die meinem ,freunde gehrte2 so mge meine ,gattinn die -- -- -- eines andern werden2 mgen alle meine ,nachbarn -- -- -- -- 6 -- ,wahrlich6 das ist gar nicht die ,sprache eines ,ausschweiflings1 der verdient htte1 an den ,schtzen von ,amerika ,theil zu haben4 ,was den ,kommentator hintergangen haben kann1 mag dieses seyn1 da dieses ,muster der ,geduld bekennt1 da die ,fulni sein ,vater1 und die ,wrmer seine ,mutter1 und seine ,schwester seyn4 ,der gelehrte ,benediktiner glaubte vermuthlich1 die ,kakomonade konnte in so einer ,familie wohl an ihrem ,platze stehn4 ,allein das ist nur eine ,wahrscheinlichkeit2 und sie ist nicht wichtig genug1 uns zu bestimmen1 da wir denken sollten1 ,job habe sich jemal in dem ,falle befunden1 der ,fligkeiten des ,barometers zu bedrfen4 ,sechstes ,kapitel4 ,ob der ,aussatz mit der ,kakomonade einerlei ,ding gewesen8 ,leute1 welche in der ,geschichte der ,kreuzzge sehr bewandert sind1 weil sie sahen1 mit welcher ,hitze diese ungestmmen ,krieger auf dem ,schutte von ,jerusalem die ,tchter der ,sarazenen geschndet haben1 und ber die ungehalten ber den ,anblick1 da das ,reich der ,kakomonade so beschrnkt seyn sollte1 kamen auf den ,gedanken1 ihr zum ,wohnplatze ,palestinen anzuweisen4 ,sie wollten sie mit dem ,aussatze vermengen1 der1 wie man weis1 der ganze ,nutzen war1 den man aus den auferbulichen1 aber grausamen ,feldzgen des zwlften und dreizehnten ,jahrhunderts davon trug4 ,der ,aussatz war eine kleine ,unplichkeit1 die sich ber die ,haut verbreitete4 ,er vernderte ihre ,farbe1 ohne doch ,narben nachzulassen4 ,er bersete die ,auenseite des ,leibes mit grossen ,blasen1 die in der ,that so wei waren1 wie der schnste ,alabaster1 die aber nur ein heftiges ,jcken1 und eine starke ,begierde verursachten sich zu kratzen4 ,er war weder unter den ,griechen1 noch unter den ,rmern1 weder bei den ,galliern1 noch ,deutschen1 weder bei den ,asiaten1 ,persern1 ,siriern c4 bekannt2 sondern er scheint eine ausschlielich eigene ,krankheit in ,palestina gewesen zu seyn4 ,die ,einwohner dieses ,landes allein sind es1 welche die ,natur selbst mit diesem ,vorzuge ausgestattet hatte1 wobei sie ihnen zugleich das ,vermgen lie1 ihn den vorwitzigen ,proseliten1 so1 wie die ,beschneidung1 mitzutheilen4 ,die ,juden hatten schon die ,gewohnheit1 unter bestndigem ,kratzen1 in die verschiedenen ,gegenden der ,welt herum handeln zu gehen2 allein sie scheinen nichts auer ihren ,waaren unterlassen zu haben4 ,sie waren schon damal eben so suisch1 eben solche ,wucherer1 eben so verachtet1 wie sie es heutiges ,tages sind4 ,sie waren die einzigen1 denen die ,religion aus der ,reinlichkeit eine ,pflicht machte4 ,sie waren die einzigen1 die sie vernachligten2 und nur bey ihnen allein auch fand man ,menschen1 welche mit weissen ,flecken1 die den ,ktzel reizten1 berdecket waren4 ,entgegengesetzte ,sitten sicherten die ,fremden vor den ,folgen1 welche ein ordentlicher ,umgang mit dieser ,nation haben knnte2 ,die ,rmer verbrannten den ,tempel1 erwrgten die ,priester1 schleiften ,jerusalem1 und hatten dennoch keinen ,theil an diesem ,jucken3 der hufige ,gebrauch des ,bades1 und die ,reinlichkeit1 auf welche sie grosse ,stcken hielten1 verwahrte sie davor4 ,sie giengen nach ,europa damal ber1 als unsere ,vorfahren sich im ,jordan zu waschen giengen4 ,sie giengen bei dem ,oelberge sich die ,brust zu schlagen4 ,sie blieben kurze ,zeit1 aber doch lange genug1 um so gut1 als die ,kinder ,israel1 sich kratzen zu lernen4 ,sie kamen nach ,frankreich zurck ganz bedeckt mit ,palmen und ,aussatz4 ,da sie viel schwitzten1 sich selten badeten1 und ihre ,oekonomie ihnen nicht erlaubte1 fters ihre grobtchenen ,kleider zu waschen1 so bermachten sie auf lange ,zeit ihrer ,nachkommenschaft die ,gewohnheit1 einen milchfrbigen ,grind an der ,haut zu tragen1 und ihn fein manierlich mit den ,fingerspitzen zu kratzen4 ,die war damal der ,wohlstand der ,leute von feinerer ,welt1 wie heut zu ,tage einen ,taback zu prsentiren1 oder mit den ,stockqustchen zu spielen4 ,der allgemein gewordene ,gebrauch der ,leinwand machte1 da diese kostbare ,gewohnheit verschwand4 ,sie erneuert sich nur noch an gewissen vorbergehenden ,ungemchlichkeiten1 wie zum ,beispiel in der ,p -- -- -- der grssern ,gattung4 ,man knnte sie sehr billig fr einen ,abkmmling1 oder wenigstens fr eine sehr nahe ,verwandte des ,aussatzes halten4 ,und hiermit ists alles1 was uns die ,geschichte von dieser ,krankheit1 welche die ,kreuzzge in ,europa so empor gebracht haben1 berichtet4 ,nach den ,merkmalen1 die sie karakterisiren1 kann man sie durchaus mit der ,kakomonade nicht vermengen4 ,die weissen ,flecken1 das ,jucken begleiten diese nicht2 und es scheint auch nicht1 da sie sie je begleitet haben4 ,wenn diese einiges ,jucken verursacht1 so ists innerlich1 und ein wenig an den ,lenden2 zeigt sie sich von auen1 und nimmt eine ,farbe an1 so wei man zur ,genge1 da es nicht die ihrer ,wesenheit nach der ,jungferschaft geheiligte ,weie ist4 ,weiter1 so griff der ,aussatz nicht die ,erzeugung an4 ,wenn er ihr nicht gnstig war1 so ist wenigstens gewi1 da er ihr keinen ,schaden that4 ,es scheint sogar1 da er die ,zeugungsorgane strkte4 ,es gab in dieser ,zeit ,frauen1 die es nach jenen der ,ausstzigen lsterte1 und man sah sich das ,sprichwort bewhren1 das ,sprichwort3 ,unglck ist doch zu etwas gut4 ,man liest in einem gereimten ,gedichte des zwlften ,jahrhunderts diese zween ,verse3 ,felix1 atque ortu vere dicenda beato1 ,vivere qu potuit leproso juncta marito4 ,indessen das ,gesetz verordnete1 diese armen ,leute aus ihrem ,hause zu jagen1 bestrebte sich so die ,natur1 ihnen die ,mittel zu bieten1 wie sie da mit ,ehren bleiben konnten4 ,die ist nicht das einzigemal1 wo die ,gesetze und die ,natur sich mit einander im ,widerspruche fanden4 ,ein sehr berhmter ,arzt hat durch einen schnen ,schlu erwiesen1 da von dem ,aussatze diese ,wirkung nothwendig erfolgen msse4 ,die ,kakomonade hat diesen ,vortheil bei weitem nicht4 ,man kann also schlieen1 da sie miteinander nichts gemein haben4 ,die einzige ,aehnlichkeit1 die ich an ihnen sehe1 ist1 da sie alle beide nach eben so ungerechten1 als blutigen ,feldzgen in ,europa berpflanzet worden sind4 ,die ,kreuzzge1 und die ,verheerung der ,insel ,hispaniola sind die ,epochen der zwoen grten ,plagen1 mit denen das ,menschengeschlecht seit der ,erbsnde her in ,europa heimgesucht worden ist4 ,es scheint1 ob htte die ,natur den ,lndern1 die wir usurpiren wollten1 vorsetzlich um uns zu strafen etwas mitgetheilet1 womit sie das ,blut ihrer unbarmherzigen ,eroberer anpesten sollten4 ,dennoch wird uns die ,beispiel nicht bessern4 ,man spricht von unentdeckten ,lndern1 von neuen noch unbekannten ,welten an der ,sderseite4 ,der ,geiz ist auf dieses ihm so schmeichelhafte ,gercht schon aufgewacht4 ,man hat sich gewagt1 sie zu suchen4 ,die ,nebel1 und vielleicht das ,mitleid der ,vorsicht haben uns ihnen bisher entzogen4 ,man darf alles welten2 wenn wir sie je entdecken1 so fhren wir dort unsere ,habsucht1 und unsere ,grausamkeit ein1 und sie beschenken uns zur ,wiedervergeltung mit einer dritten ,plage1 womit wir sehr sorgfltiglich unser ,klima zu bereichern suchen werden4 ,dem sei1 wie ihm wolle2 aus dem ,vorhergehenden sieht man brigens1 da die ,kakomonade in ,rcksicht unser kein gar grosses ,alterthum hat4 ,wie sehr man sich auch bestrebt1 die ,ehre ihrer ,geburt den frhern ,jahrhunderten zuzueignen2 so setzen sich ,vernunft und ,wahrheit dagegen4 ,alle ,vernnfteleien1 und alle ,erzhlungen in dieser ,hinsicht sind falsch4 ,keine ist gegrndet1 auer derjenigen1 welche die ,rckkunft des ,christophorus ,kolumbus in ,europa als den ,zeitpunkt angiebt1 in welchem die ,vergngungen der ,liebe da gefhrlich zu werden begannen4 ,siebentes ,kapitel4 ,ob gewisse ,vorschriften1 die eine groe ,kniginn einem ordentlichen ,hause gab1 die vorstehende ,behauptung ber die ,epoche der ,kakomonade umstossen knnen8 ,bei der ,unternehmung dieses wahrheitvollen ,werkes machte ich mir die genaueste ,aufrichtigkeit zum ,gesetze4 ,daher mu ich selbst jene ,dinge anfhren1 die meinem ,sisteme entgegen zu stehen scheinen4 ,nun scheint die durch gewisse ,vorschriften erschttert1 die um das ,ende des vierzehnten ,jahrhunderts von einer groen tugendvollen ,kniginn einem erbaulichen ,hause gegeben worden sind4 ,ich hielt fr gut1 sie vollstndig anzufhren1 damit jene1 die etwa versucht werden mchten1 sie zu lesen1 sich desto besser unterrichten knnten4 ,vorschriften1 welche die ,kniginn ,johanna die ,erste1 ,kniginn beider ,sizilien1 und ,grfinn von ,provence einem ,mdchenkloster zu ,avignon gegeben hat4 #a4 ,im ,jahre tausend dreihundert sieben und vierzig hat unsere gute ,kniginn ,johanna erlaubet1 in ,avignon ein ,b -- -- -- zu erbauen4 ,sie will nicht1 da alle galanten ,weibsleute sich in der ,stadt ausbreiten2 sondern sie befiehlt1 sich in dem ,hause verschlossen in halten1 und1 um kennbar zu seyn1 auf der linken ,achsel ein rothes ,nestel zu tragen4 #b4 ,item3 ,wenn einem ,mdchen eine ,schwachheit zustie1 und sie sich mehrere erlauben will1 so soll der erste ,gerichtsdiener sie1 unter dem ,arme bei dem ,schlage der ,trommel mit dem rothen ,nestel auf der ,achsel1 durch die ,stadt fhren1 und sie zu den brigen in das ,haus einquartiren2 ,er soll ihr verbieten1 sich auer dem ,hause in der ,stadt sehen zu lassen1 unter der ,strafe1 da sie das erstemal heimlich gepeitscht1 das zweitemal ffentlich gepeitscht1 und auf den ,schub gegeben werden wrde4 #c4 ,unsere gute ,kniginn befiehlt1 das ,haus soll in der ,gasse der gebrochenen ,brcke1 nahe am ,kloster der ,augustinerbrder bis zum steinernen ,thore erbauet werden1 und an der nmlichen ,seite eine ,thre haben1 wo ,jedermann hindurchgehen1 die man aber doch mit einem ,schlssel versperren1 knne1 damit die ,jugend die ,mdchen nicht zu besuchen vermge1 auer mit der ,erlaubni der btissinn1 oder ,vorsteherinn1 die alle ,jahre durch die ,brgermeister ernennt werden soll4 ,sie soll die ,jugend ermahnen1 kein ,aufsehens zu machen1 und die ,mdchen nicht zu krnken4 ,sonst wrde sie1 bei der mindesten ,klage1 die sich gegen sie erheben wrde1 mit dem ,schritte aus dem ,haufe1 durch den ,gerichtsdiener in ,verhaft gefhret werden4 #d4 ,die ,kniginn will1 da alle ,sonnabende die ,superiorinn1 und ein von den ,brgermeistern abgeschickter ,barbier alle ,mdchen1 die sich in dem ,b -- -- -- befinden werden1 visitiren soll2 und findet sich eine darunter1 fr welche die ,metier verdrliche ,folgen gehabt hat2 so soll diese von den andern abgesondert1 sie soll in einem abgelegenen ,orte eingewohnt werden1 damit ,niemand zu ihr knne1 und man bei der ,jugend gewisse ,zuflle verhte4 #e4 ,item3 ,so sich ein ,mdchen fnde1 das schwanger wrde1 da soll die ,vorsteherinn wachen1 da sie ihre ,frucht nicht abtreibe2 auch soll sie die ,brgermeister davon berichten1 damit sie das ,kind versorgen4 #f4 ,item3 ,die ,vorsteherinn soll am ,charfreitag1 und ,charsamstag1 wie auch an dem glorreichen heiligen ,ostertag ,niemanden den ,eintritt in das ,haus gestatten1 bei ,strafe der ,kassazion1 und ffentlichen ,stupung4 #g4 ,item3 ,die ,kniginn will1 da die ,mdchen alle unter einander ohne ,znkereien und ohne ,eifersucht leben2 da sie sich nichts entwenden1 und sich nicht raufen1 sondern sich wie ,schwestern lieben sollen4 ,so eine ,klage entsteht1 so hat die ,vorsteherinn sie unter sich zu vergleichen1 und sie sollen schuldig seyn1 auf ihren ,ausspruch sich zu beruhigen4 #h4 ,item3 ,so ein ,mdchen einen ,diebstahl begangen hat1 da soll die ,vorsteherinn sie das ,gestohlene in ,gte zurckgeben heien4 ,sollte sich die ,diebinn der ,zurckgabe weigern1 so wird sie das erstemal von einem ,gerichtsdiener auf einem ,zimmer1 im ,rckfalle aber durch den ,scharfrichter in der ganzen ,stadt gestupet werden4 #i4 ,item3 ,die ,vorsteherinn soll keinen ,juden annehmen4 ,im ,falle sich einer fnde1 der sich durch ,list hineinsthle1 und mit einem der ,mdchen bekannt wre1 der soll eingezogen1 und dann ffentlich durch die ,stadt gepeitschet werden4 99 99 99 ,wenn man den letzten ,artikel liest1 so kann man nicht genug die ,delikatesse des ,sammlers der ,gesetze bewundern4 ,er wollte die unglubigen ,juden eines ,hilfsmittels berauben1 welches fr die glubigen ,christen bereitet war4 ,vielleicht wollte er diese verirrten ,unglcklichen wie wilde ,thiere behandeln1 die man mit ,hunger und ,durst bndiget4 ,das wre ein seltsamer ,weg1 sie in den ,schoo der ,kirche zu fhren4 ,doch1 man weis es ja2 es gab ,jahrhunderte1 wo man allerhand ,wege einschlug1 um das ,herz des ,menschen zu unterjochen4 ,wie ,johanna diese so ntzliche ,einrichtung machte1 mochte sie beilufig drei und zwanzig ,jahre haben4 ,vielleicht wird man schwer glauben wollen1 da eine ,prinzessinn von diesem ,alter darauf bedacht gewesen sey1 sich zur ,gesetzgeberinn einer derlei ,stiftung zu machen4 ,aber1 wenn man dabei bedenkt1 da diese schne ,kniginn damal schon einen ,ehemann1 der ihr mifiel1 aufhngen lie2 da sie dreien anderen1 derer sie nach und nach mde ward1 das nmliche ,schicksal bestimmte2 da sie in der groen1 ,kunst1 sich so von eckelhaften ,mnnern zu befreien1 keine ihres ,gleichen hatte1 als die ,kniginn ,maria ,stuard1 deren ,tod den ,umstehenden ,thrnen erzwang1 und die ganze ,christenheit auferbaute3 -- so wird man weniger erstaunen1 da sich ,johanna so frhzeitig mit den ,vergngungen ihrer ,unterthanen beschfftigt habe4 ,uibrigens waren die ,gesetze1 denen sie die ,werkzeuge derselben unterwarf1 sehr weise2 und es wre zu wnschen1 da man sie berall annhme1 und da unter andern die ,visitation nicht vergessen wrde4 ,denn die menschliche ,schwachheit scheint einmal doch von den ,frsten einige ,nachsicht1 besonders aber ihre ,aufmerksamkeit auf die ,erleichterung1 die man ihr bereitet1 zu erheischen4 ,und sie sind auch im ,gewissen verbunden1 sorgfltig zu wachen1 um bei der ,jugend gewisse ,zuflle zu verhten4 ,diese ,untersuchung scheint dem1 was ich bisher gesagt1 zu widersprechen1 und die ,epoche der ,kakomonade frher anzusetzen4 ,wenn man schon seit dem vierzehnten ,jahrhunderte mit den ffentlichen ,lustmdchen sich in ,acht nehmen mute1 so folgt daraus1 da auch ihre ,waare schon eine koagulirende oder korrosive ,wirkung an sich hatte4 ,und so knnte man vermuthen1 da sie schon seit jener ,zeit der ,unbequemlichkeit unterworfen waren1 die hier der ,gegenstand unsrer tiefsinnigsten ,untersuchungen sind4 ,unterdessen sieht man1 wenn man es recht erwgt1 da aus diesem ,zuge der ,geschichte sich gegen meine ,grundstze kein ,widerspruch ergiebt4 ,brge dafr ist mir der hochgelehrte ,arzt1 der mir einen ,theil der seltsamen ,bemerkungen an die ,hand gab1 mit denen mein ,buch bereichert ist4 ,er beweiset bis zur ,evidenz1 da der vierte ,artikel der ,kniginn ,johanna jene1 die mit mir gleich denken1 nicht aus der ,fassung bringen darf4 ,vor dem fnfzehnten ,jahrhundert konnten die ,gegenstnde der ,zrtlichkeit dieser schnen ,kniginn andern ,ungemachen ausgesetzt seyn1 als diejenigen sind1 die durch eine unbekannte ,ursache auf ,san ,domingo hervorgebracht wurden4 ,man weis zur ,gnge1 da auch noch in unsern ,tagen die ,kakomonade nicht die einzige gefhrliche ,macht ist1 welche an solchen ,orten1 wie jene waren1 die die ,grfinn von ,avignon in ihren ,schutz nahm1 herrschet4 ,nichts also kann die ,feste meiner ,grundstze erschttern4 ,es ist evident1 da bis zum ,ende des fnfzehnten ,jahrhunderts die ,vergngungen wenig ansteckend waren4 ,man konnte sich ihnen noch ohne viele ,furcht berlassen1 als ein ,italiner es fr gut fand1 die ,kakomonade ,europen1 und durch ,europen der ganzen ,welt mitzutheilen4 ,achtes ,kapitel4 ,einfhrung der ,kakomonade in ,europa1 und in ,frankreich4 ,dreihundert ,jahre sind es1 da uns ein ,genueser das ,glck verschaffte1 ,amerika zu kennen4 ,man ist nicht im ,stande1 sich genug bei den ,vortheilen aufzuhalten1 die uns daraus zugeflossen sind4 ,diese ,entdeckung brachte uns das ,vergngen zu ,wege1 auf unsern ,kleidern ,tressen zu tragen1 und um das ,dreifache mehr fr das ,brod -- zu bezahlen4 ,seit diesem glcklichen ,augenblicke ists1 da unsre ,frauenzimmer ,papageien1 und unsre ,matrosen den ,scharbock haben4 ,seit dieser ,zeit fand man sich in ,europa in den ,stand gesetzt1 ,jahr fr ,jahr nach allen ,regeln zweimal hundert tausend ,menschen zu erwrgen1 anstatt1 da zuvor die durch das ,kriegs- und ,vlkerrecht gesetzgekrftigten ,massakres sich hchstens auf beilufig sechzig tausend beliefen4 ,das erste ,schiff1 welches so1 mit den ,produkten der neuen ,welt befrachtet1 in ,spanien anlandete1 erregte da ein allgemeines ,erstaunen4 ,man ward nicht mde1 die ,helden zu bewundern1 welche so weit her1 und mitten durch so groe ,gefahren1 neue ,quellen fr die ,glckseligkeit des ,menschengeschlechtes geholet hatten4 ,man ward entzckt1 da man die ,frucht ihrer ,arbeiten erblickte4 ,auf dem ,verdecke1 und an den fr das ,auge angenehmsten ,orten nahm man kurze ,gewnder von rothen ,federn wahr1 die mit dem ,blute der ,indianer gemalet waren2 ,ohrringe1 an denen die ,spitzen der ,ohren hiengen1 von denen man sie abgerissen hatte2 ,ringe1 die man sammt den ,fingern ihrer vormaligen ,besitzer mit bergefhret hatte2 goldne ,nasenringe sammt den ,nasen1 die lange ,zeit damit sich gebrstet hatten4 ,die ,argonauten des sechszehnten ,jahrhunderts pochten mehr auf ,muth1 als auf ,geduld1 um sich desto geschwinder den ,schmuck der ,karaiben zuzueignen1 raubten sie mit einem den ,schmuck1 und den ,theil des ,krpers1 an dem er befestiget war1 ab4 ,alles1 was die ,ehre hatte1 mit ,golde bedeckt zu seyn1 blieb sammt seiner ,zierde unter den ,hnden der ,sieger4 ,die geschah1 um die ,zeit zu ersparen1 mit welcher die ,eroberer aller ,jahrhunderte gewaltig geizten4 ,diese ,oekonomie both eine berflssige ,ladung fr ein ,schiff1 das nach ,spanien kam1 um da die ,beute aus einem andern ,welttheile auszukramen4 ,whrend dieses ,schauspiel alle ,augen auf sich zog1 ward man der ,kakomonade1 die hinter so vielen kostbaren ,gepcken verborgen lag1 nicht gewahr4 ,sie machte sich fertig1 festen ,fu zu fassen1 und whlte sich schon ihre ,wohnungen mitten unter dem ,haufen1 der sie umgab4 ,sie hatte sich bald ausgeschifft1 und folgte dem ,christoph und ,martin ,kolumbus bis nach ,hofe1 wo eine tugendhafte ,kniginn1 ,namens ,isabelle1 den ,thron besa1 von dem sie so eben ihren ,bruder herabgestossen hatte4 ,diese weise ,prinzessinn mit ihrem ,gemahle1 dem aufrichtigen1 gromthigen ,ferdinand dem ,katholischen1 hatte dem ,knige von ,neapel1 ihrem ,blutsfreunde geschworen1 ihn zu beschtzen4 ,in der ,folge fanden sie1 da es edler1 anstndiger1 und gerechter wre1 ihn auszuplndern4 ,sie lieen also zu ,barzellona zu diesem ,felszuge ihre ,trouppen die ,schiffe besteigen4 ,die ,trouppen giengen unter ,seegel mit einer ganz neuen ,gattung von ,provisionen4 ,einen ,hauptartikel davon machte die ,kakomonade1 ob sie gleich in die ,verzeichnisse der ,proviantmeister nicht eingetragen war4 ,sie reiste zu gleicher ,zeit mit der ,armee4 ,in ,italien1 dessen ,landesgebruche ihr nicht gnstig waren1 machte sie ,anfangs schlechte ,progressen4 ,aber zu ihrem ,glcke hatte sich ,karl der ,achte in den ,kopf gesetzt1 den heiligen ,vater ,alexander den ,sechsten zu ,rom zu besuchen4 ,jedermann weis1 wie unntz1 und prchtig dieser ,feldzug war4 ,die franzsischen ,ritter entwickelten da den wunderbarsten und fruchtlosesten ,heldenmuth4 ,reienden ,fluges brachten sie ,mailand1 ,florenz1 ,rom1 ,neapel1 und die ,kakomonade an sich2 aber von allen ,eroberungen1 war diese letzte1 die sie am liebsten aufgegeben htten1 die einzige1 die ihnen blieb4 ,bei ihrer ,heimkehr1 berpflanzten sie sie in ihr ,vaterland1 wo die franzsische ,galanterie sie mit allen ,ehren empfieng2 und die war beinah der einzige ,nutzen1 der unsern ,verfahren aus einem so herrlichen ,feldzuge zuflo4 ,neuntes ,kapitel4 ,verschiedene ,reisen der ,kakomonade4 ,indessen die alte ,bewohnerinn von ,amerika sich so unter dem ,gefolge einer ,menge wackerer ,krieger den ,eingang in ,frankreich fnete2 entwischte sie von ,zeit zu ,zeit1 um auch in den brigen ,theilen der ,erde ,kolonien anzulegen4 ,sie schwamm die ,rhone hinunter um in der ,themse zu ankern4 ,sie ma die ,pireneen zurck1 um queer durch ,spanien in ,portugal zu eilen4 ,sie schifte sich zu ,lisabon ein1 um von ,goa ,besitz zu nehmen1 den sie gemeinschaftlich mit der heiligen ,inquisition noch behauptet4 ,von ,kadix reiste sie nach ,fez in ,mauritanien mit einigen ,juden oder ,mahometanern1 welche der religiose ,ferdinand1 der ,katholische in seinem ,reiche nicht dulden wollte4 ,sie drang mitten durch die ,sandberge von ,afrika bis zur ,zone torrida ein4 ,sie wagte sich ohne ,furcht unter jene schrecklichen ,weiber der melindischen ,kste4 ,sie breitete sich aus von dem ,ursprunge des ,senegal an bis zur ,kafferei1 und von ,monomotapa bis an die ,mndung des ,nil4 ,sie wurzelte berall mit den ,jesuiten1 die dem ungeachtet nicht ihre eifrigsten ,missionarien waren4 ,unermdet1 wie sie1 aber in einer andern ,art1 fate sie geschwinder als sie in den betrchtlichsten ,wechselstuben ,fu4 ,sie hinterlie einsichtige ,faktoren1 die sichs angelegen hielten1 die ,anzahl ihrer lockeren ,gesellen zu vermehren4 ,mit mehr ,bequemlichkeit begab sie sich durch ,marseille nach ,syrien und ,aegypten4 ,sie durchsuchte die morgenlndischen ,handelspltze4 ,die eisernen ,gitter am ,serail machten sie knirschen vor ,zorn4 ,rthe berzog ihr das ,gesicht bei dem ,anblicke von einem ,haufen ,menschengestalten1 die1 nicht nur unfhig sie mitzutheilen1 sie nicht einmal anzunehmen im ,stande waren4 ,unterdessen fand sie doch mittels der miethbaren ,zirkassierinnen1 die hier nicht seltner1 als anderswo sind1 und mit denen das ,gesetz ,mahomets den ,umgang den ,unbeschnittenen eben sowohl als den ,glubigen gestattet1 einen ,eingang bis zu den stolzen ,muselmnnern von der ,sekte ,omars4 ,liebreich bersetzten sie diese zu den ,ketzern von der ,sekte des ,aly1 welche sie fhrten zu den ,unterthanen des ,mogul1 die da anbeten den ,brama und den ,visthnu1 welche sich ,mhe gaben1 sie mit ,binsen zu versehen1 um sie nach ,makao und ,nangazoni zu den ,theologen des ,fo und des ,kaka zu bersetzen4 ,auf ihrem ,wege stie sie an die ,kste von ,malabar4 ,sie nahm in den ,philippinen und ,moluken unter dem ,schatten der ,ananas und ,kokusbume ,erfrischungen zu sich4 ,sie nhrte sich da von ,mukatnien1 und ,zimmet4 ,nachdem sie so die ,ende der ,welt durchwandert hatte1 betrachtete sie mit ,bewunderung den weiten ,bezirk ihrer ,macht4 ,es giebt1 sagte sie mit ,entzcken1 rothe und erzfrbige1 milch- und pomeranzenfrbige1 aschgraue und kohlschwarze ,menschen1 und all das gehrt mein4 ,man findet ihrer1 die mit dem ,safte von ,trauben1 von ,aepfeln oder von ,gerste1 der durch die ,ghrung sauerte1 sich berauschen2 andere1 die mit eben diesem ,safte1 den sie durch das ,feuer distilliren1 sich leckerhaft vergiften2 andere die einen braunen1 und ungesunden ,staub in die ,nase stopfen2 andere1 die mit ,baumblttern ,kalk fressen2 andere1 die ihre ,nachbarn stupen1 oder erwrgen lassen2 und all das gehrt mein4 ,man sieht ,weibsleute1 die sich kaleinirtes ,bley ber das ,gesicht schmieren2 andre1 die sich die ,wangen1 oder ,arme mit ,indigo1 frben2 andere1 die ihren ,hals zeigen2 andere1 die nichts1 als allein ihren ,hintern blo tragen2 andere1 die sich parfmiren1 und frisiren1 um ,liebhaber an sich zu locken2 andere1 die dieselben1 wenn sie sich zu gewissen ,zeiten bei ihnen aufhalten1 mit der ,pest beschenken2 und all das gehrt mein4 ,o tapfrer und berhmter ,christoph ,kolumbus6 o ihr meine getreuen1 und vielgeliebten ,kastilianer6 ewiger ,segen sey mit euch1 die ihr mein ,geschlecht1 wie den ,sand am ,meere1 und meine ,nachkommenschaft wie die ,sterne am ,himmel vermehret habt4 ,mgen die ,schtze1 des ,potosi fr euch so unerschpflich werden1 wie die meinigen6 mchtet ihr unaufhrlich eben so die ,sttzen meines ,reiches seyn knnen1 wie ihr die ersten ,verbreiter desselben waret6 ,nachdem sie sich so von ihrer ,dankbarkeit1 und von ihren ,eroberungen ,rechenschaft gegeben hatte1 begab sich die ,kakomonade auf den ,weg1 um neue zu machen1 oder um die alten fester zu grnden2 ,das ,fuhrwerk1 dessen sie sich bediente1 war sanft4 ,kein ,wunder1 da sie nach so langwierigen1 und so schnellen ,reisen dennoch im ,stande war1 nach ,frankreich zurckzukommen1 das sie zum ,mittelpunkte ihres ,reiches bestimmet zu haben schien4 ,man mu nicht vergessen1 da sie bey jeder ihrer ,wanderschaften die ,kleidungsart1 und den ,namen der ,nation annahm1 von welcher sie abreisete4 ,in ,frankreich war sie eine ,neapolitanerinn1 zu ,neapel und ,madrid eine ,franzsin1 zu ,lisabon eine ,kastilianerinn1 zu ,nangazaqui eine ,portugiesinn1 zu ,ispahan eine ,trkinn1 und zu ,konstantinopel99 wieder eine ,franzsinn4 ,vielleicht giebt es nichts so schnes1 als der ,anblick ist1 wie sie ber ,gebirge und ,meere setzte1 sich vom ,adamspik auf die ,spitzen des ,imaus schwang1 und von den ,ufern von ,kalifornien nach ,madagaskar flog4 ,wir glaubten1 da dieses ,schauspiel wenigstens sein ,kapitel verdiente4 ,funote 993 7,anmerkung der ,verleger47 ,wir drfen nicht bergen1 da dieses ,vorgehen des ,doktors ziemlich offenbar demjenigen widerspricht1 das ihm sein ,geschichtschreiber im #d4 ,kap4 des ,optimism in den ,mund legt4 ,dieser lt ,herrn ,panglo mit den eignen ,worten sagen1 da die ,trken1 die ,indianer1 die ,chineser1 die ,perser1 die ,samiten die ,f -- -- noch nicht kennen2 sondern da es nur lediglich einen zureichenden ,grund gebe1 vermg welchen sie sie in einigen ,jahrhunderten kennen wrden4 ,das ist eine triftige ,autoritt4 ,indessen glaubten wir doch nicht1 da sie der unsers ,manuscripts vorzuziehen wre4 ,gott behte1 da wir ,herrn ,ralph eines ,irrthums oder einer ,untreue beschuldigen wollten2 aber die ,memoires1 nach denen er gearbeitet hat1 konnten nicht genau seyn2 und ber die hatte auch sein ,held zu der ,zeit1 wo er ihn sprechen lt1 noch nicht alle jene ,einsichten erlangt1 welche ihm neue ,reisen in der ,folgezeit erworben haben4 ,zehntes ,kapitel4 ,von dem ,ursprunge der ,percken4 ,wir sahen die ,kakomonade durch eine schne ,pforte in ,frankreich eingehn4 ,sie sumte nicht1 der ganzen ,nation ,beweise ihrer ,dankbarkeit zu geben4 ,sie breitete sich daselbst bis zum ,uebermaa aus4 ,wenn man den ,geschichtbchern der damaligen ,zeit ,glauben beimessen will1 so nahm sie ,f -- -- ,e -- -- -- sich zur ,seite auf den ,thron4 ,es kostete ihn nur fnfhundert ,thaler1 sein ,zpflein1 und die ,haare4 ,doch fand er bald ,ersatz fr sein ,leisereden1 und um sich das ,haupt wohl zu bedecken4 ,die erfinderischen ,kpfe1 womit ,frankreich von jeher angefllt war1 litten es nicht lange1 da ihr ,knig so weit gebracht seyn sollte1 keine andere ,koeffre1 auer einer ,schafmtze zu haben4 ,sie machten bald eine weit edlere1 deren ,stof vom ,menschen selbst genommen war4 ,geschickte ,hnde verfertigten jene sinnreichen ,zpfe1 welche dem ,werke der ,natur nachahmend die schmucklose ,glatze einer ,hirnschaale mit einem ,walde von ,haaren besetzen1 die sie selber nicht hervorgebracht hat4 ,es hat ,jemand gesagt1 wenn ein ,knig einugig wre1 so knnte unter den ,hofleuten leicht die ,mode aufkommen1 nur ein ,aug zu tragen4 ,das ,beispiel ,f -- ,e -- war nicht so schwer1 nachzuahmen4 ,er hatte das ,vergngen1 seine ,unterthanen in die ,wette ihm folgen zu sehn4 ,wenige ,zeit darauf sah man von der ,rhone an bis zur ,maas keine andern1 als falsche ,haare1 und vernahm keine anderen1 als erstickte ,stimmen4 ,seit dem hatten wir ,knige1 welche ihr ,zpflein nicht verloren1 und derer ,stimmen sich wieder eingefunden haben2 dennoch sind die ,percken ungeachtet aller ,verfolgung der ,geistlichkeit geblieben4 ,diese hoch- und wohlehrwrdigen ,glieder der ,kirche schienen lange ,zeit ber die ,unanstndigkeit1 welche sie hervorgebracht hat1 entrstet4 ,sie untersagten allen ihren ,dienern den ,gebrauch derselben1 und es ist noch nicht lange1 da ein kahlkpfiger ,priester nur mit vieler ,mhe von seinem ,erzbischofe die ,erlaubni erhielt1 sich dieses ,hilfsmittels1 das erfahrnern ,personen noch verdchtig scheinen kann1 unschuldig zu gebrauchen4 ,die ,noth hat in der ,folge die ,laien nachsichtiger gemacht2 allein die ,mnche haben den nicht gar ehrsamen ,ursprung der ,percken nicht vergessen4 ,sie sind noch itzt aus allen ,klstern verbannt1 oder wenigstens doch aus jenen1 die da einen groen ,geruch von ,regelmssigkeit von sich geben wollen4 ,die ,karmeliter1 die sich wegen ihres ,standes1 und aus freier ,willkhr der ,keuschheit weihn1 duldeten unter sich nicht einen ,haarschmuck1 der seinen ,ursprung nicht ihr zu danken hat4 ,die ,kapuziner1 zufrieden1 natrliche ,haare in ihrem ,gesichte zu tragen1 achteten nicht darauf1 sich erborgte auf den ,kopf zu pflanzen4 ,die andern ,mendikanten1 der ,mssigkeit1 und ihrer ,regel getreu1 wie die ,franziskaner1 oder der ,nettigkeit ergeben1 wie die ,baarfsser c4 wollten ein ,gut nicht haben1 von dem der groe heilige ,franz nie etwas gewut hat4 ,vielleicht frchteten sie1 der ,gebrauch desselben mchte den ,verdacht erregen1 als htten sie ebenfalls ,wundmaalen von einer andern ,art1 als jene ihres verehrungswrdigen ,patriarchen waren4 ,vielleicht auch schreckte sie der ,gebrauch des ,kammes ab1 dessen ein geschorener ,kopf entbriget ist4 ,wenigstens ist gewi1 da sie ohne alle ,unruhe kunstverstndige ,barbierer bei den ,burinnen in den ,drfern die ,schur vornehmen sehn2 und wenn sie diese allein1 oder abseits antreffen1 so sind es niemal ,haare1 was sie sich von ihnen erbitten wollen4 ,indessen war diese ausgemachte ,verachtung dennoch ihrem ,gegenstande nicht schdlich4 ,die ,percken1 durch ein knigliches ,bedrfni veranlat1 scheinen dadurch in den ,augen der europischen ,nazionen nur veredelt worden zu seyn4 ,lange ,zeit ma man ihr ,volumen nach der ,wrde1 oder ,fhigkeit des ,gegenstandes ab1 welcher sich damit schmcken sollte4 ,vorzglich bei ,hofe schtzte man diese ,art1 den ,werth der ,menschen zu bestimmen1 hoch4 ,man konnte versichert seyn1 da eine ,masse ,haare von drei ,schuhen in das ,gevierte ein erhabneres ,verdienst ankndigte1 als dasjenige war1 das nur eine ,masse von zween ,schuhen bestimmte4 ,diese ,zeit war die ,zeit unsrer ,herrlichkeit4 ,es scheint1 als wre die ,ehre unsrer gegenwrtigen ,reiche1 gleich der ,strke ,samsons1 mit geheimnireichen ,zpfen verbunden gewesen1 vor denen das ,schwert ,ehrfurcht haben sollte4 ,wir haben gestattet1 da die unheilige ,scheere der ,philister sie berhrte4 ,die ,mode1 als eine zweite ,dalila1 legte ihre ,hand an die erhabenen ,hllen1 welche den ,augen des gemeinen ,mannes die ,weisheit1 und den ,tiefsinn der ,bemerkungen unsrer ,vter entzogen4 ,man weis auch1 was daraus entstanden ist4 ,nach dieser fatalen ,operazion wachten unsre itzigen ,vlker auf ohne ,strke1 und ohne ,herzhaftigkeit4 ,seit dem die kleinen ,percken auf den ,kpfen sitzen1 brachten sie denselben nur kleine ,einsichten hervor4 ,die leichten ,haaraufstze lieen die ,substanz evaporiren1 welche zuvor die weiten ,hauptdecken da nhrten4 ,von der ,zeit an haben sich unsre ,gehirnchen volatilisirt1 so wie sich bei ungeschickten ,distillirern die ,geister flssiger ,krper zerstreuen1 wenn der ,helm und die ,distillirflasche nicht recht wohl verpichet sind4 ,das ,gebieth der ,percken hat sich also vermindert2 aber die ,macht ihrer ,mutter hat es sich nicht4 ,mit jedem ,tage sieht man noch ihre ,fortschritte sich vermehren4 ,der ,arme dessen ,htte ,stroh und ,rohr bedeckt1 ,erkennet ihre ,macht2 ,sie wird vom ,krieger1 nicht vom ,thor der ,burg verschreckt1 ,wo der des ,knigs wacht4 ,aus dem ,vorhergesagten sieht man1 da die ,kakomonade ein gemeinschaftlicher ,feind ist1 wider den man sich zu vereinigen hat4 ,sie macht sich gleich feindlich an den ,szepter1 und an den ,hirtenstab4 ,der ,szepter und der ,hirtenstab also mssen gleich eifrig zusammen stehn1 sie aus dem ,felde zu schlagen4 ,zu diesem ,endzwecke hat man schon verschiedene ,mittel versucht1 aber alle wenig wirksam1 alle unzureichend4 ,eilftes ,kapitel4 ,hilfsmittel1 derer man sich gegen die ,anflle der ,kakomonade bedient4 ,warum nicht die ,aerzte den ,kampf mit ihr wagen8 ,die ,geschichte erzhlt1 da bei der ersten ,schlacht zwischen den ,rmern und ,griechen1 diese1 da sie die ,sieger blieben1 sich zur ,unterhaltung mit der ,untersuchung der ,wunden beschftigten1 welche ihre ,kriegsgenossen1 die im ,gemenge umgekommen waren1 empfangen hatten4 ,sie entdeckten gespaltene ,kpfe1 abgehauene ,arme1 und an ,brust1 und ,rcken durchschossene ,krper4 ,die ,geschichte setzt hinzu1 da so1 wie ihre ,waffen sie nur etwas aufritzten1 sie den ,gedanken nicht aushalten konnten1 sich mit ,leuten zu schlagen1 die solche ,hiebe austheilten4 ,der bloe ,anblick eines italinischen ,sbels machte in der ,folge sie zittern2 und dieser ,schrecken1 trug nicht wenig bei1 ganz ,griechenland der ,macht der ,rmer unterwrfig zu machen4 ,man kann sagen1 da es bei der ,ankunft unsrer ,reisenden das nmliche ,bewandni hatte4 ,die ,doktoren hatten sich mit den ,brgerinnen unsrer ,himmelsstriche vertraut4 ,sie kurirten ohne ,anstand die ,unverdaulichkeiten1 die ,fieber1 und andere ,krankheiten1 welche durch unsere ,wehen ihre ,glcksgter befestigten4 ,aber das ,vertrauen auf ihre ,kunst fiel bei dem ,anblicke eines ,gesichtes1 wovon ,hyppokrates keine ,zge anatomirt hatte4 ,bei der ,herannherung dieses furchtbaren und unbekannten ,feindes sah man sie die ,flucht ergreifen4 ,es ist wahr2 ihre ,gegenwart kndigte sich durch etwas schreckliche ,zeichen an4 ,man lie seine ,nase im ,schnupftuche zurck4 ,man spuckte seine ,zunge aus1 und die ,drsen1 die sie strken4 ,wenn man einen ,stein werfen wollte1 so erstaunte man1 da man seinen ,arm hinweggeschleudert habe4 ,man fand sich ganz in den ,zustand der ,wchter des ,serails versetzt1 denen die ,vorsicht der ,trken das ,vermgen nimmt1 auch nur den ,schatten eines ,verdachts erregen zu knnen4 ,man sah eine so schreckliche neue ,erscheinung als die strkste ,waffe des ,todes an4 ,man berredete sich1 das ,menschengeschlecht sei durch diese neue ,art1 mit der es angegriffen wurde1 seinem ,untergange nahe gebracht4 ,um das ,maa der ,furcht vollzufllen1 bildete man sich ein1 sie wre so ansteckend als die ,pest4 ,man wute nicht1 da es nur eine ,art gbe1 sich ihr auszusetzen1 und da man immer die ,freiheit htte1 sich davor zu verwahren4 ,das ,mitrauen war in die ganze ,gesellschaft verbreitet4 ,jeder zitterte fr seine ,person4 ,unbarmherzig entfernte man sich von den ,unglcklichen1 die damit geschlagen schienen4 ,gleichzeitige ,schriftsteller gestehen1 da viele davon1 welche man aus allgemeiner ,furcht verlassen hatte1 in der ,tiefe der ,wlder zu ,grunde giengen4 ,in dieser allgemeinen ,beklommenheit verlor die ,fakultt ihren ,kopf1 ,eskulap1 aus seiner ,fassung gebracht1 hrte auf1 ,orakelsprche zu geben4 ,das war keiner jener ,augenblicke mehr1 wo mit lauem ,wasser1 und einem ,strome von ,beredtsamkeit ein ,doktor aus der ,kraft der ,natur sich seine ,ehre machen konnte4 ,hier blieb sie in der ,unthtigkeit2 sie wurde auf der ,stelle berwltigt4 ,mit groem ,geschrei rief sie die ,kunst zu ,hilfe1 und die betroffene1 gedemthigte ,kunst konnte nur ihr unntzes ,mitleid an sie verschwendet4 ,es fiel ihr gar nicht ein1 eine ,gegnerinn zu verfolgen1 die sie sich nicht einmal zu besichtigen wagte4 ,unterdessen wurde mit der ,zeit durch die ,gewohnheit ans ,schauspiel sein ,eindruck vermindert4 ,leute ohne ,namen1 ,scharlatane1 frecher1 oder gewinnschtiger1 als die ,doktoren1 fanden sich zu einem ,kampfe ein1 dessen ,sieg sie treflich bereichern mte4 ,fr den ,erfolg konnten sie nicht stehen1 aber wenigstens brachten sie doch die ,hofnung aufs ,geld4 ,man machte ,versuche2 man wagte ,eintrichterungen von ,sften2 man erholte sich bei chymischen ,zubereitungen ,raths2 man zog ,china und ,amerika zur ,steuer2 man bannte den ,hyppokrates ins ,leben2 dennoch erhielt man keine ,kenntnisse1 und zankte sich schon mit vieler ,hitze ber die ,mittel1 sich dieselben zu verschaffen4 ,endlich kam bei dieser ,gelegenheit1 wie bei allen andern1 das ,ungefhr der ,wissenschaft zu ,hilfe4 ,man hatte eine flige ,materie unter den ,hnden1 wei wie ,silber1 und schwerer1 als es2 aber bekannt1 durch ihre ,eigenschaft1 sich an die andern ,metalle anzuhngen1 und selbst unter die ,metalle gerechnet1 ohne da man viel wute1 warum4 ,niemand konnte sich einfallen lassen1 da die mit ,fette abgetrieben1 und auf die ,haut gelegt1 oder mit andern ,ingredienzien1 die seine ,wirksamkeit migen konnten1 vermischt1 und zu trinken gegeben1 den glcklichen ,erfolg haben sollte1 diese ,fremdlinginn1 deren ,aufenthalt ihren ,gastfreunden so verderblich war1 zur ,flucht zu zwingen4 ,wirklich behauptet man1 da manche sehr erfahrne ,araber in einigen ,umstnden sich dessen schon bedienet haben4 ,sie brauchen es1 sagt man1 um die ,luse zu tdten1 um die ,zittermaale zu vertreiben1 um das ,jcken1 und andre ,krankheiten der ,haut zu stillen4 ,aber in ,europa wute man von ihrer ,methode nichts4 ,und htten auch ,avicenna1 oder ,serapion davon geredet1 so wars darum unsern ,vorfahren um nichts leichter zu errathen1 da das1 was gegen die ,luse gut war1 es auch gegen die ,kakomonade sey4 ,was man brigens ,gewisses weis1 ist1 da die ,entdeckung davon gemacht wurde1 da man sie annahm1 und da sie von glcklichem ,erfolge war4 ,der ,ruf davon sumte nicht1 sich zu verbreiten4 ,von allen ,seiten ntzte man es4 ,das ,sonderbare dabei war1 da sich die ,fakultt mit all ihrer ,macht dagegen setzte4 ,es war nicht ihr ,wille1 da man ein ,hilfsmittel suchte4 ,sie schien nach ihrer ,gewohnheit nur dazu mit ,muthe gewaffnet1 um das ,gefundene zu bekmpfen4 ,ganz ,europa erscholl von den ,deklamazionen gegen dieses ntzliche ,fluidum1 das sie blo in die ,barometres verbannet wissen wollte4 ,es stand nicht bei ihr1 da sich nicht die ,obrigkeit ins ,mittel legte1 um den ,gebrauch davon zu verbieten4 ,so sah man die ,brechmittel heftig von den ,vorfahren derjenigen verschrien1 die sie heut zu ,tage verordnen4 ,so donnerte man mit der grten ,entrstung wider die ,chinarinde1 wider die ,ipekakuana c4 auf eben jenen ,lehrsthlen1 wo man itzt ihre ,heilkrfte mit ,enthusiasmus zergliedert4 ,so fand in unsern ,tagen unter ,leuten1 die fr weise gelten1 die ,inokulazion unvershnliche ,feinde4 ,zu ,doktoren angenommene ,aerzte haben eine ,schrift unterzeichnet1 wo man sagt1 man sollte die ,fremden auf ihre eigene ,gefahr die ,probe damit machen lassen4 ,schwerlich vielleicht wrde man treffendere ,beispiele von ,inkonsequenzen anfhren knnen1 zu denen ,leidenschaft und ,sttzkpfigkeit sogar unterrichtete ,leute bringen knnen4 ,die ,mode und ,meinung sind in allen ,dingen die ,kniginnen der ,welt2 aber das ,quecksilber hatte durch seine ,ntzlichkeit gewi nicht verdient1 ihrer ,kaprize unterworfen zu werden4 ,man bestritt es nicht lange4 ,bald darauf1 nachdem man versucht hatte1 ihm den ,stab zu brechen1 sah man sich gentiget1 es zu gebrauchen4 ,die ,fakultt1 von dessen ,beistand versichert1 wollte sich nun wieder den ,unglcklichen nahen1 an denen sie auf gewisse ,art zur ,verrtherinn geworden war4 ,aber der ,platz war erobert4 ,eine ,nebenbuhlerinn1 von ihr lange ,zeit verachtet1 hatte sich des ,augenblicks ihres ,schreckens bemchtigt4 ,da die ,zeichen des ,unglcks1 dem man abhelfen sollte1 sich von ,aussen zeigten1 und die herrschende ,fakultt sie zu frchten schien1 so hatte eine andre1 minder furchtsame1 und thtigere ,fakultt sie sich zugeeignet4 ,diese war die ,erste1 die mit einiger ,methode den ,gebrauch des flssigen ,silbers wagte1 das1 in den ,hnden der ,empiriker1 vielleicht eben so viel bse1 als gute ,wirkungen machte4 ,sie bemeisterte sich des ,zutrauens des ,publikums2 und als die andern1 von ihrem ,schrecken zurckgekommen1 einen ,posten1 mit dem sie schalten zu knnen glaubten1 wieder einnehmen wollten1 waren ihre ,bemhungen darum vergeblich4 ,eine ,miene1 reicher als die von ,peru1 ffnete sich hier4 ,die ,usurpatoren behielten bis auf den heutigen ,tag das ,recht1 beinah allein daran zu arbeiten4 ,die herrschenden ,doktoren sehen sich mit ,verdru von der ,quelle so vieler ,reichthmer ausgeschlossen4 ,oft versuchen sies1 sich dazu hinein zu stehlen2 aber man gestattet ihnen nicht1 die kostbare ,komposizion zu verfertigen2 welche die ,fremde ihres ,thrones beraubt1 und das ,geld der ,kranken an sich zieht4 ,man erlaubt ihnen blo nur1 ber die ,theorie zu rsoniren1 die nichts einbringt2 nur am ,einfahrt der ,mine lt man sie landen4 ,man gestattet ihnen1 die ,arbeiten1 wenn sie es knnen1 aufzuklren2 aber das ,graben darinnen1 das allein nur ,gewinnst trgt1 ist ihnen gnzlich untersagt4 ,nachricht der ,verleger zum folgenden ,kapitel4 ,wir ersuchen delikate ,augen vorlufig1 das ganze folgende ,kapitel zu berschlagen1 obgleich es das lehrreichste im ganzen ,werke ist4 ,ungeachtet der ,begierde1 die ,herr ,panglos hatte1 die ,sache auf eine ehrbare ,art zu verschleyern1 so ist es ihm vermuthlich nicht mglich gewesen1 sie in diesem ,dialoge zu mildern1 wo er uns das ,gesprch der redenden ,personen anfhrt4 ,er wrde gegen die ,wahrscheinlichkeit und ,wahrheit verstossen haben1 wenn er an ihren ,ausdrcken etwas gendert htte4 ,dennoch mu man darum nicht glauben1 da sie emprend seyn4 ,sie haben nur die in einer hnlichen ,materie unvermeidliche ,energie4 ,sies sind mit all der ,behutsamkeit behandelt1 welche man von den zween erlauchten ,mnnern1 die auf dem ,schauplatz erscheinen1 erwarten kann4 ,zwlftes ,kapitel4 ,dialog zwischen einem ,mandarin1 und dem ,herrn ,baron von ,donnerstrunkshausen1 ber den ,gebrauch des ,quecksilbers in dem ,falle1 von dem die ,rede ist4 ,das ,metal1 von dem so eben die ,rede war1 ist unstreitig der einzige ,damm1 den man den ,einbrchen der ,kakomonade mit ,nutzen entgegen setzen kann4 ,es begngt sich sogar nicht damit1 da es ihre weitern ,umsichgriffe hemmt1 sondern es dringt bis zu ihrer ,quelle ein4 ,es greift sie an1 drngt1 und entwurzelt sie4 ,dewegen ist es auch bei weitem dem ,golde vorzuziehn1 das nicht allein die ,krankheiten nicht heilt1 sondern im ,gegentheile die ,leichtigkeit vermehret1 sie alle an sich zu bringen4 ,wenn man die ,augen auf den folgenden kurzen ,dialog wirft1 wird man einen ,begriff sowohl von seiner ,wirksamkeit1 als von den verschiedenen ,arten1 es zu zubereiten1 und von ihren ,folgen haben4 ,zween ,mnner fhren das ,gesprch4 ,der ,eine davon ist eine von den litterarischen ,magistratspersonen1 die man in ,china ,kolaos nennt1 und die sich die ,europer1 ohne davon den zureichenden ,grund zu wissen1 beifallen lieen1 ,mandarine zu nennen4 ,der zweite ist der ,sohn meines nochgeehrten ,herrn1 des ,herrn ,baron von ,donnerstrunkshausen4 ,ich hatte das ,vergngen1 ihn zu ,peking wieder anzutreffen1 im ,jahre unser ,heils #agfa4 ,er fieng da an zu ,wrden zu steigen4 ,er hatte mit einem ,mandarin vom dritten ,range folgende ,unterredung gepflogen1 und die ,gte1 sie mir mitzutheilen4 ,der ,mandarin4 -- ,guten ,tag1 ,eure ,hochwrden4 ,ich lie mich in meiner lakirten1 unausgezierten ,snfte hieherbringen4 ,ich habe nur blo dreiig ,reuter bei mir1 und achtzehn ,tambours4 ,haben ,sie mich entschuldigt darber1 ich wnschte ,sie inkognito zu sehen4 ,der ,baron4 ,wren wir wohl so glcklich1 ,eurer ,excellenz dienen zu knnen8 ,mandarin4 ,ja1 ,sie knnen mir einen groen ,gefallen thun4 ,baron4 ,wollten ,dieselben in der pneumatischen ,maschine eine ,katze den ,geist aufgeben1 oder mit der elektrischen ,nadel den ,donner ableiten sehn8 ,mandarin4 ,nein1 das fhrte mich nicht her4 ,baron4 ,wollten ,dieselben einiger ,ballen roher ,seide1 einiges alten ,porzellan los werden1 und sie nach ,europa schicken8 ,es ist hohe ,zeit1 ,eure ,excellenz2 ich mchte es rathen4 ,sie werden bald im ,preise fallen1 seit dem erfahrne ,chimisten dieses ,geheimni entdecket haben4 ,mandarin4 ,das kmmert mich gar nicht4 ,baron4 ,wollten ,sie etwa zur ,beichte gehn1 und auf die ,frbitte des heiligen ,ignazius von ,lojola1 des seligen ,franziskus ,regis1 des groen heiligen ,franziskus von ,gonzaga1 der sich eine feuchte ,leinwand auf die ,brust legte1 damit ihm von der ,liebe ,gottes sein ,herz nicht in ,flammen gerieth1 ,verzeihung ,ihrer ,snden erhalten8 ,mandarin4 ,ei mein6 ,von all dem will ich nichts4 ,sie sollen mich blo nur lehren1 was fr eines ,geheimnisses ,sie in den andern ,lndern sich bedienen1 wenn ,sie die -- -- -- -- haben4 ,baron4 ,ach6 ach6 ,eure ,excellenz -- ,wir6 -- ,die8 -- -- -- ,pfuy doch6 -- ,mandarin4 ,meiner ,treue1 ,eure ,hochwrden1 ich habe sie1 ich1 -- wie ich mit ,ihnen rede4 ,nichts desto weniger habe ich alle meine ,prfungen mit ,ehren bestanden4 ,ich ward bei dem grossen ,konkurse im ersten ,jahre der ,regierung ,fontchins aufgenommen4 ,ich fhre den ,pinsel so gut als ,einer im ,kaiserthume3 der ,schnheit meiner ,schrift bin ich meine ,stelle schuldig1 und doch habe ich die -- -- -- -- ,warum sollten nicht auch sie sie zuweilen haben8 ,baron4 ,aber ,eure ,excellenz vergessen1 was fr ein ,kleid ich zu tragen die ,ehre habe4 ,man hat uns wohl in einigen ,orten vorgeworfen1 da wir dem ,menschen viele ,uibel zufgen2 aber eines zu vertrauten ,umganges mit den ,frauenzimmern hat man uns nie geziehen4 ,mandarin4 ,bei1 meiner ,seele6 desto besser fr sie6 ,da ich nicht auch immer so klug war6 ,so fnde ich mich nicht in der ,verlegenheit1 die mir itzt die ,ehre ,ihrer ,gegenwart verschaffet4 ,auf dem letzten ,schiffe1 das ,ihnen ,purpurtcher1 ,rosenkrnze1 ,uhren1 und ,orgeln brachte1 fand sich ein sehr schnes ,frauenzimmer4 ,haben ,sie nicht von ihr reden gehrt8 ,baron4 ,kein ,wort4 ,wir kmmern uns um so ,neuigkeiten nicht4 ,es maskirt sich der ,teufel1 ,eure ,excellenz1 in dergleichen ,gesichter4 ,mandarin4 ,mag seyn1 aber da ist er trefflich verkappt4 ,in dem ,augenblicke der ,ausschiffung befand ich mich eben am ,borde4 ,ich sah dieses ,frauenzimmer aus der ,chalouppe steigen4 ,sie hatte so ein schn ,stmpfnschen6 ,ihre ,augenlieder schlo sie mit so viel ,anmuth6 ,ihr ,mund war so schn gespalten1 zog sich so angenehm durchschnitten von einem ,ohre zum andern6 ,und einen ,fu1 einen ,fu1 ,eure ,hochwrden6 -- ,mein ,daumen htte ihren ganzen ,pantoffel ausgefllt4 ,ich zweifle1 ob man vom ,flusse der ,unmglichkeit an1 bis zum ,flusse der ,vergessenheit1 je etwas schners gesehen habe4 ,baron4 ,dennoch geht der ,raum zwischen diesen beiden ,flssen ziemlich in die ,lnge4 ,mandarin4 ,macht nichts4 ,wie ich diesen kleinen ,fu sah1 bewunderte ich die ,oekonomie der ,natur4 ,welche ,wonnen1 sagte ich bei mir selbst1 wenn an allen ,theilen die ,verhltnisse genau beobachtet sind6 ,ich wurde bald gewahr1 da die ,natur dem ,falle unterworfen sey1 sich zu vergessen1 und ich wollte wnschen1 ich htte auer ber diesen ,punkt1 keine ,erfahrung gemacht4 ,die schne ,fremde wurde von einem ,bootsknechte gehohnneckt4 ,so bald sie wute1 ich sey der ,gouverneur1 bath sie mich um ,rache4 ,ich schlug ihr ,bedingnisse vor2 sie nahm sie an4 ,ich lie den ,bootsknecht abstrafen4 ,ich hielt mich fr den glcklichsten ,menschen4 ,der arme ,teufel hatte die ,p -- -- --1 und ich1 geistlicher ,vater1 ich bekam noch viel was rgers4 ,baron4 ,gott straft ,eure ,excellenz4 ,er will nicht1 da man sich gegen das ,weibsvolk zu gefllig erzeige4 ,er hat gesagt3 ,non moechaberis1 und ,sie leiden billig -- -- ,mandarin4 ,ich weis nicht1 geistlicher ,herr1 ob es ,gott ist1 der mich krank gemacht hat2 aber das seh ich wohl1 da ,menschen mich gesund machen mssen4 ,unsere ,aerzte wollen mich nicht annehmen2 man sagt1 ,sie seyn sehr geschickt2 ,sind ,sie es bis auf den ,grad1 da ,sie mir ein ,mittel hierinn verrathen knnen8 ,ich nehme ,ihnen sechs und dreiig ,dutzend ,rosenkrnze ab1 und gebe ,ihnen hundert ,pfunde ,thee ,peko1 der noch nicht gesotten worden seyn soll4 ,baron4 ,gut1 wollen sehn4 ,ob wir gleich den ,krankheiten wenig unterworfen sind1 so haben wir doch immer allerhand ,mittel bei uns1 so1 wie eine ,menge anderer ,dinge1 die wir fr uns nicht brauchen1 sondern nur andern zukommen lassen4 ,hier kommts nur darauf an1 da wir eine ,heilungsart whlen4 ,mandarin4 ,mir scheint aber1 es wre die bekannteste1 und beste anzunehmen4 ,baron4 ,das ist bald gesagt2 aber halten ,sie die ,wahl fr eben so leicht6 ,von allen ,arten1 die ich kenne1 ist keine einzige1 die nicht durch groe ,namen1 durch starke ,beispiele1 und durch schne ,schlsse untersttzt1 und bestritten wre4 ,mandarin4 ,die ,namen1 und ,schlsse sind nichts4 ,man mu sich nur an die ,beispiele halten4 ,baron4 ,ja in ,china4 ,aber es giebt ,lnder1 wo man ganz anders denkt4 ,wenn etwas nur halbwegs ntzlich scheint1 so fragt man sogleich1 von wenn das herrhre4 ,daraus zieht man denn in der ,folge durch eine ,kette von ,schlssen den ,beweis1 da es bse sey2 ,und giebt man dessen ,gte zu1 so geschieht es immer so spt1 als mglich4 -- ,nun1 nach welcher ,art wollen ,sie sich behandeln lassen8 ,durch ,frikzionen8 ,mandarin4 ,was verstehn ,sie dadurch8 ,baron4 ,ich nehme ein wenig von jener ,salbe1 die man das ,neapolitanum nennt4 ,sie besteht aus ,fette1 und ,merkurius4 ,damit reibe ich ,ihnen alle ,tage einen gewissen ,theil des ,leibes4 ,nach vierzig ,tagen werden sie sich mit einer lichten ,rinde berzogen finden1 von der ,ferse an bis ber die ,achsel1 und vom ,schulterbeine bis an die ,fingerspitzen4 ,sie werden fett1 stinkend1 sich selbst unertrglich seyn4 ,mandarin4 ,aber doch endlich genesen8 ,baron4 ,man darf es hoffen4 ,mandarin4 ,ist keine ,inkonvenienz dabei zu frchten8 ,baron4 ,sie vergeben4 ,ihr ,kopf wird ungeheuer anschwellen2 ihre ,zhne werden locker werden1 und vielleicht ausfallen4 ,ihr ,zahnfleisch und die ,gurgel werden voll ,geschwre seyn4 ,sie werden eine schreckliche ,menge ,speichel von sich geben4 ,sie knnen dabei um ein ,aug1 um einen ,arm1 um ein ,bein1 oder um das ,zpflein99 kommen1 wie der hchstheilige ,knig ,f -- -- ,e -- -- glorreichen ,andenkens1 und viele andere1 die1 bei weniger ,ruhm1 kein besseres ,glck genossen4 ,mandarin4 ,lieber ,pater6 ,ich bedanke mich fr die ,frikzionen4 ,funote 993 ,lettres de ,gul ,patin4 let4 #acc4 ,baron4 ,man knnte sie migen1 und sie ihnen nur verlschend beibringen4 ,man mte ,sie immer frottiren1 aber sparsamer4 ,sie mten mir manchmal ,milch nehmen1 um die ,wirkung des ,merkurs1 wenn sie zu stark wre1 aufzuhalten4 ,sie werden weniger1 spucken1 weniger geschwellen1 weniger stinken4 ,die ist bequemer4 ,mandarin4 ,in eine ,gefahr dabei8 ,baron4 ,die grte wre1 da ,sie nicht gesund wrden4 ,mandarin4 ,oh6 oh6 ,baron4 ,ohne ,widerspruch4 ,je sanfter die ,arztnei seyn wird1 desto weniger wird sie wirken4 ,die wohlthtigen ,kgelchen werden in die vom ,gifte schwangern ,theile nicht so tief eindringen knnen4 ,dieses darf nur ein wenig berflssig seyn1 so wird genug davon zurcke bleiben1 um ,sie bald noch rger zuzurichten1 als ,sie es sind4 ,fnf oder sechs ,jahre nach einigen leichten ,tagen werden ,sie sich neuerdings krank befinden1 wie ein sehr geschickter ,professor der ,beredtsamkeit an der ,universitt zu ,paris sich irgendwo ausdrckt4 ,mandarin4 ,das ist traurig6 ,ach1 mein ,freund6 wer htte die bei dem ,anblicke eines so kleinen ,fusses gesagt8 ,baron4 ,reden ,sie von ihm nichts ,bses3 nicht er wars1 der ,sie verwundet hat4 -- ,uibrigens verzweifeln sie nicht4 ,sie knnten auch versuchen1 sich zu ruchern4 ,mandarin4 ,wie geschieht die8 ,baron4 ,sie mten sich ganz nackt in eine ,schachtel von ,tannenholz setzen1 die wohl verschlossen wrde1 und wo ,ihnen nur der ,kopf heraus stnde4 ,unter das ,ges wrde ,ihnen eine ,glutpfanne mit lebendigen ,kohlen und ,merkurius darauf gesetzt4 ,diese durch das ,feuer volatilisirte1 und durch die ,maschine1 und einen sie berdeckenden groen ,mantel rund um ,sie zurckgehaltene ,flssigkeit wrde ,ihnen nach und nach in die ,poros eindringen4 ,sie wrden sehr schwitzen1 und vielleicht wrden ,sie sich endlich geheilet finden4 ,man weis ,leute1 denen diese ,methode zu ,statten kam4 ,mandarin4 ,mir behagt sie nicht4 -- -- ,aber es ist doch sonderbar3 ,sie sind so ein geschickter ,mann1 und alle ,ihre ,geheimnisse laufen darauf hinaus1 ,einem den ,kopf geschwollen zu machen1 oder nur eine ungewisse ,genesung zu verschaffen1 oder eine ,glutpfanne unter den ,arsch zu setzen4 ,baron4 ,halten ,sie1 ich bin noch nicht fertig4 ,man knnte ,ihnen ,panaces1 und verschiedene ,mineralien brauchen2 man knnte ,ihnen einen aufgelsten ,merkur1 oder ,gold- und ,silbertinkturen geben4 ,die alles habe ich nicht3 aber unser ,bruder ,apotheker wird ,ihnen die ,sache machen1 wenn ,sie wollen4 ,mandarin4 ,ei zum ,plunder lassen ,sie das1 was man thun knnte1 bei ,seite1 und sagen ,sie mir1 was ich thun soll4 ,baron4 ,wollen ,sie sich mir vertrauen8 ,sie sehen dieses kleine rothe ,schchtelchen2 an ,ihrer ,stelle wrde ich mich an dieses halten4 ,mandarin4 ,es sind eine ,menge graue ,kgelchen darinnen4 ,wie heien ,sie die8 ,baron4 ,in ,europa nennt man sie ,kaiserpillen4 ,herr ,kaiser ist ein deutscher ,praktikus1 und mein ,landsmann1 der eine ganz neue ,komposition gegen die ,krankheit1 ber die ,sie sich beklagen1 erfunden hat4 ,glauben ,sie mir1 und brauchen ,sie sein ,rezept4 ,ich will ,ihnen dazu die ,anleitung geben1 und ,sie werden sicher genesen4 ,mandarin4 ,sind ,sie dessen auch gewi8 ,baron4 ,so gewi1 da ich die hundert ,pfunde ,thee nur erst nach ,ihrer ,herstellung verlange4 ,mandarin4 ,ich verlasse mich auf ,ihr ,wort4 ,ich will mich an die rothen ,schchtelchen halten4 ,wohlan1 ich will meine ,kur auf der ,stelle anfangen4 ,sie haben von meiner ,erkenntlichkeit ,alles zu erwarten4 ,dreizehntes ,kapitel4 ,erstaunliche ,progressen der ,kakomonade4 ,mittel1 sich ihrer zu entledigen4 ,man hat hier oben gesehen1 da die ,gesellen ,seiner ,hochwrden des ,herrn ,baron von ,donnerstrunkshausen1 das ,geheimni und den ,namen des ,herrn ,kaiser mit dem ,blitzpulver1 den ,agnus ,dei1 und den ,bataverthrnen bis in ,china brachten4 ,man hrte ihn in wenig ,worten diesen so berufenen ,pillen ihre ,lobrede halten1 und seinem ,proseliten ihren ,gebrauch anempfehlen4 ,die scheint ein ,bichen demjenigen zu widersprechen1 was wir im zehnten ,kapitel sagten4 ,da findet man1 da alle ersonnenen ,hilfsmittel sehr wenig ergiebig1 und unzureichend seyn4 ,allein wir sprachen von ihrer ,unzureichlichkeit in ,rcksicht des ,menschengeschlechts im ,allgemeinen1 in ,rcksicht der ,totalitt der ,zuflle1 die sie im ,allgemeinen1 und nicht im ,bezuge auf jedes einzle ,individuum1 zu frchten haben4 ,gewi ists1 da man so glcklich war1 die ,partikuliers wieder herzustellen4 ,man wscht sie von dem ,unrath1 den sie unvorsichtig an sich gezogen haben1 ab2 man nimmt ihnen1 was sie bekamen2 man giebt ihnen wieder1 was sie verloren1 sogar die ,unschuld beinah1 die1 gleich der ,gelegenheit1 nur von vorne behaaret ist1 und die man1 wenn man sie einmal entwischen lie1 nicht mehr erhaschet4 ,aber das menschliche ,geschlecht wird darum nicht weniger angegriffen4 ,die ,kakomonade1 der ,hyder in der ,fabel gleich1 verlor kaum einen ,kopf1 als sie dafr schon andre zehn erhlt4 ,unterdessen1 als hundert ,kranke sich bemhen1 ihrer los zu werden1 so suchen sie tausend begierig auf1 so1 da1 trotz den ,fluthen von ,quecksilber1 mit denen man ,europa berschwemmt1 die ,nothwendigkeit seines ,gebrauchs mit jedem ,tage dringender1 und empfindlicher wird4 ,man wird nie so glcklich seyn1 sich davon zu befreien1 auer das ,ungeheuer1 das uns das ,eingeweid auffrit1 wird mit ,einem ,streiche zermalmet4 ,sie ist1 wie wir sagten1 eine ,hyder1 die sich eben durch ihren ,verlust vervielfltigt4 ,um sie auszurotten1 mu man mit einemmale alle ihre ,kpfe abhauen4 ,um sie zu hindern1 nachzuwachsen1 mu man auf der ,stelle ,schwert und ,feuer dagegen brauchen4 ,die ,regierungen werden1 so bald sie das ,herz haben werden1 es zu wollen1 ,herkulesse werden1 im ,stande1 diese heroische1 und heilsame ,operation auszufhren4 ,hierzu wird es von ihrer ,seite nur darauf ankommen1 ,vorsichten1 die man fr diesen ,gegenstand schon lange getroffen hat1 und die durch die ,einstimmigkeit der alten ,vlker in viel minder wichtigen ,gelegenheiten autorisirt worden sind1 wieder zu erneuern und vorzglich auf ihre ,ausfhrung zu wachen4 ,die ,ausstzigen bei den ,juden waren aus dem ,umkreise der ,stdte verbannt4 ,todesgefahr drohete denjenigen1 die es wagten1 sich hinein zu begeben4 ,man nahm ihnen die ,verwaltung der ,geschfte ab4 ,man sonderte sie von der menschlichen ,gesellschaft aus2 und ob es gleich ein ,vorzug ihres ,staates war1 das ,band der ,ehe1 wie mans gesehen hat1 fester zu knpfen1 so foderte man doch1 da sie ihre ,gaben1 und ihr ,jcken weiter tragen sollen4 ,diese weise ,politik ward in der ,folge in allen ,lndern1 denen ihre ,erhaltung nahe gieng1 nachgeahmet4 ,selbst in ,frankreich gebrauchte man sich ihrer ,anfangs gegen den ,aussatz1 als es diesem gefiel1 von den ,gestaden des todten an die des mittellndischen ,meeres zu bersiedeln1 und er sich vom ,jordan an die ,seine begeben hatte4 ,man dachte ihrer auch in der ,folge bei der ersten ,ausschiffung seiner ,nebenbuhlerinn aus ,amerika4 ,die unermdlichen ,obrigkeiten1 welche fr die ,ruhe1 und ,sicherheit der ,bewohner von ,paris ,sorge tragen1 lieen gegen dieses ,erzeugni von ,st4 ,domingo die strengsten ,verordnungen ergehn4 ,sie verbothen die ,uibermachung desselben in das ,innere der ,stadt1 und suchten die schleunige ,ausfuhr damit zu erleichtern4 ,vor dem ,jahre #adih4 findet man ,polizeiverordnungen1 die diesen ,gegenstand zum ,ziele haben4 ,sie gebieten allen ,personen1 welche eines ,verstndnisses mit der ,prinzessin von ,amerika verdchtig sind1 jedermann1 wer es immer sey1 der sich durch ihre ,listen berraschen lie1 binnen vier und zwanzig ,stunden ,paris zu verlassen bei ,strafe des ,strangs4 ,man berichtet1 da sich bei dem ,thore1 bei welchen ihnen geboten wre1 hinauszugehn1 ,austheiler finden werden mit dem ,auftrage1 ,jedermann vier ,pariser ,sols zu reichen1 um sie wegen der ,reisekosten zu entschdigen4 ,selbst die ,reichen1 und die ,eingebornen des ,lands werden von den ,strassen ausgeschlossen unter der ,strafe1 wenn sie betreten wrden1 in den ,flu geworfen zu werden994 ,man sperrt sie1 wenn sie ,huser haben1 darinnen1 und wenn sie keine ,huser haben1 in ffentlichen1 zu diesem ,gebrauche bestimmten ,gebuden ein4 ,man bernimmt die ,last1 sie mit ,lebensmitteln1 und mit allem ,beistande zu versehen1 den ihr ,zustand fordert1 bis sie das ,joch der ,feindinn abgeschworen haben1 und sich in einem ,stande befinden1 in der ,gesellschaft auftreten zu knnen1 ohne zu errthen1 oder ihr ,unruhe zu machen4 ,funote 993 ,sieh die registres du ,parlement du ,chatelet4 ,das sind die ,verordnungen1 die man1 doch mit einigen ,modifikazionen1 wieder in den ,schwang zu bringen eilen mu4 ,es ist sehr wohl gethan1 da man alle jene1 die1 nach einer bestimmten1 zu den ,reinigungen einberaumten ,zeitfrist1 mit ,unreinigkeit zu erscheinen wagen werden1 mit dem ,strange bestraft4 ,aber genug wr es nicht1 wenn man ihnen vier ,parisersols zu ihrer ,reise geben wollte4 ,alles1 was man damit gewinnen wrde1 wre1 da sie die ,kakomonade ,jeder in seinem ,lande zu pflanzen abgeschickt wrden4 ,sie wrde sich da vervielfltigen1 wenn das ,land ihrer ,verbreitung nur ein wenig gnstig wre4 ,die ,frchte davon wrde man sehr bald in einem ,schwalle gegen die ,hauptstadt zurckflieen sehn4 ,es ist also nicht damit gethan1 da man die ,unterthanen der ,fremden ausjagt4 ,man thut viel sicherer1 und viel vernnftiger1 wenn man sie dieser lstigen ,unterthnigkeit entreit4 ,man mu ihnen ,freisttten erffnen1 wo sie sich ohne ,zwang in ,freiheit sehen knnen1 und wo die ,leichtigkeit1 ihre ,bande zu zerbrechen1 in ihnen hierzu das ,verlangen erwecket4 ,man mu in jeder ,stadt1 oder in1 jedem ,flecken1 einen betrchtlichen ,ort1 ein ,haus errichten1 wo jeder ,bsser1 er sey wer er wolle1 aufgenommen1 und zur ,busse zugelassen werden knne4 ,man mu da die ,freiheit haben1 zu zahlen1 oder nicht zu zahlen1 bekannt1 oder unbekannt zu bleiben4 ,man mu den ,eintritt darein allen ,leuten1 von allen ,altern und ,stnden1 sogar in ,masken1 wenn sich solche darstellen1 gestatten4 ,da es im ,wesentlichen nicht das ,gesicht ist1 das der ,hilfe bedarf1 so erhellet1 da die ,krankenwrter1 um denen1 die ihren ,beistand suchen1 zu helfen1 ihre ,gesichter nicht zu kennen brauchen4 ,vierzehntes ,kapitel4 ,antwort auf einige ,einwrfe1 die man gegen die ,mittel1 die ,kakomonade zu unterdrcken1 machen knnte4 ,ohne ,zweifel wird man gegen diese ,einrichtung ,lrmen erheben4 ,man wird sagen1 zu einer ,zeit1 wo der ,staat kein ,gold hat1 um seine ,bedrfnisse zu bestreiten1 knnte er fr diese seine ,glieder unmglich so das ,quecksilber verschwenden4 ,die so reden mchten1 wren wohl ziemlich grausame ,politiker1 oder ,rsonneurs1 die von der chten ,oekonomie ziemlich schlecht unterrichtet wren4 ,wenn zu ,marseille die ,pest wre1 wrde wohl die ,drftigkeit des ,staats hindern1 ,trouppen marschiren zu lassen8 ,wrde man kein ,geld finden1 das man dahin senden knnte1 entweder der ,stadt zu ,hilfe zu kommen1 oder die ,gemeinschaft mit ihr abzuschneiden8 ,nun ist die ,kakomonade aber wirklich noch viel schlimmer1 als die ,pest4 ,diese greift nur das gegenwrtige ,geschlecht an2 jene vernichtet1 oder entchtet wenigstens fast immer sich auch die zuknftigen ,geschlechter4 ,die ,eine nimmt einen schrecklichen ,anfang2 die ,klugheit kann sich davor verwahren2 man hat gewisse ,vorsichten1 um sie abzuhalten4 ,die andere ist immer vom ,vergngen begleitet2 sie macht ihren ,anfang mit der ,verblendung der ,klugheit1 und ihr ,ende mit ihrem ,untergange4 ,sie hat also viel mehr ,leichtigkeit1 sich auszubreiten4 ,sie zieht viel traurigere ,folgen nach sich4 ,sie heischt daher von den ,regierungen eine viel grere ,sorgfalt4 ,diese ,sorgfalt wrde eben nicht so kostspielig seyn1 als man sich einbildet4 ,erstlich hat man die ,ausstzigenhuser der ,alten1 von denen man die ,stiftungen1 und das ,bauwerk zu diesem ntzlichen ,gegenstande annehmen knnte4 ,die hiee den ,sinn der ,stifter befolgen4 ,die ,kakomonade hat die ,stelle des ,aussatzes angenommen4 ,sie mu die ,frchte dieses reichen ,nachlasses beziehen4 ,man kann ihr ihre ,ansprche nicht streitig machen4 ,uiberdie1 wer zweifelt1 da bei dem ersten ,gerchte von diesem ,vorschlage nicht das allgemeine ,mitleid erwachen werde8 ,wie viele ,frsten der ,kirche1 wie viele wachsame ,hirten1 wrden sich mit einem uneigenntzigen ,eifer bestreben1 eine ,zufluchtssttte gegen ,uibel zu schaffen1 worunter sie leiden1 sobald ihre ,schflein davon angegriffen sind8 ,wie viele andchtige ,schwestern wrden nicht ihrem ,beispiele folgen6 ,mit welcher ,beredtsamkeit wrden nicht die ,direktoren die ,nothwendigkeit predigen1 ,einrichtungen zu vervielfltigen1 die bestimmet sind1 ,schwachheiten zu verbergen1 oder die ,kraft wieder in den ,stand zu setzen1 ohne ,gefahr ihres ,gleichen hervorzubringen6 ,gewi ists1 diese ,zufluchtsrter wrden in kurzer ,zeit1 so wie die volkreichsten1 auch die begtertsten ,huser im ganzen ,knigreiche seyn4 ,sie wrden bald der bequemste ,stappelort seyn1 um das ,joch der ,kakomonade abzulegen1 so wie ,l -- -- -- bisher der sicherste gewesen ist1 sich dasselbe aufzubrden4 ,die ,leichtigkeit des ersten ,verfahrens wrde die ,weigerung1 sich dahin zu verstehen zum ,verbrechen machen4 ,die ,gerechtigkeit wrde nur nach aller ,billigkeit handeln1 wenn sie gegen jene1 die davon berwiesen wren1 die ,todesstrafe verhngte4 ,unterdessen giebt es zarte ,herzen1 bei denen die ,sanftmuth in ,schwachheit bergeht4 ,sie werden sich ber diese strenge ,verordnung entrsten1 sie werden zwischen der ,strafe und dem ,verbrechen kein ,verhltni sehen4 ,es ist so s1 so natrlich1 werden sie sagen1 die ,gefahren zu wagen1 derer ,folge sie ist4 ,sollt es gerecht seyn1 den ,irrthum eines ,augenblicks mit einer so schmhlichen ,zchtigung zu ahnden8 ,sollte man sich entschlieen knnen1 gegen ein vernnftiges ,wesen den ,tod zu verhngen1 weil es seines ,lebens nicht ordentlich geno8 ,was man ihnen antworten knnte1 ist dieses4 ,ich gebe ,ihnen zu1 meine ,herrn6 mein ,rath mag strenge scheinen4 ,aber untersuchen ,sie1 was unter ,ihren ,augen vorgeht4 ,wer sind jene ,armseligen1 die sie dort mit den rothen ,kappen auf den ,galeeren sehn8 ,wer sind jene1 derer ,hinrichtung so viel ,volks auf den freyen ,platz spornt8 ,unter ihnen befinden sich ,leute1 die ,schwrzer1 ,betrger waren4 ,das ,gesetz waffnet sich mit einer unbeugsamen ,schrfe1 und verurtheilt sie ohne ,barmherzigkeit6 ,nun ich bitte ,sie1 giebt es wohl eine schrecklichere ,schwrzerei1 als die ,kakomonade8 ,kann man die ,einfhrung ihrer ,geschenke mit der ,einfhrung eines ,hollndertobaks oder ,spaniols in ,vergleichung ziehen8 ,die ,kutzenelle1 so roth sie ist1 kann sie die ,vergleichung mit gewissen ,purpurknpfchen ertragen1 welche die ,ehrbarkeit nicht nennen lt4 ,wenn ,sie ohne ,anstand arme ,leute1 die ,ihnen fr wohlfeilen ,preis weis nicht welch braunen1 gelben1 oder feuerfarbenen ,staub brachten1 rudern lassen1 hngen und rdern2 was sind ,sie wohl denen schuldig1 welche sich erdreusten1 die ,quelle der ,vergngungen zu vergiften8 ,was werden ,sie jenen ,frevlern nicht anthun1 die es wagen1 in das ,heiligthum der ,wohllust ,betrbnis1 und ,thrnen in die ,wohnung der ,freude zu bringen8 ,die aufgeklrte ,menschheit gebietet ohne ,zweifel ihre ,bestrafung zum ,wohle der leidenden ,menschheit4 ,man mu alle ohne zu schwanken eine bestimmte ,zeit festsetzen1 nach welcher ,niemand mehr angenommen werde1 der sich angiebt1 mit einem ,ungemache behaftet zu seyn1 wovon er sich wird haben entledigen knnen4 ,man mu die ,kakomonade wie eine auslndische ,waare ansehen1 und die1 bei denen sie gefunden wird1 ohne ,barmherzigkeit konfisziren4 ,fnfzehntes ,kapitel4 ,nthige ,vorsichten gegen die ,wiederkunft der ,kakomonade1 und ,schlu des ,werks4 ,aber auch damit wr es nicht gethan1 da man die verdchtigen ,wirkungen hemmte4 ,man mte auch ,vorkehrungen treffen1 ihren ,eingang zu verhindern4 ,man mte ,amtsstuben1 ,gerichtsdiener1 und ,wchter haben1 die ber ,paquette1 wo diese traurige ,gattung ,kontrebandwaaren sich verbergen lt1 zu wachen htten2 und fr die habe ich gesorgt4 ,der durch seine groe ,nase berufene ,kaiser ,heliogabal oder ,elagabal1 sagt man1 habe einen ,frauenzimmersenat errichtet4 ,diese erlauchte ,gesellschaft hatte ber alle weiblichen ,angelegenheiten zu richten4 ,vor ihr brachte man all die kleinen ,znkereien1 die huslichen ,kltschereien1 die ,uiberwerfungen der ,verliebten an4 ,sie gab auch den ,ausschlag ber die ,moden1 den ,haarputz1 und den ,anzug von allen ,arten4 ,diese ,politik1 wnschte ich1 sollte man in ,paris1 in ganz ,frankreich1 ja sogar in ganz ,europa nachahmen knnen4 ,uiberall hat man da einen ,haufen ,wachen aufgestellt1 um fr die ,vortheile der ,pchter die ,aufsicht zu tragen4 ,man erblicket ,ketten von ,aufsehern1 die sich von allen ,seiten die ,hnde reichen1 am die ,betrger hindann zu halten1 und ihre ,schlauigkeit zu berlisten4 ,es besteht das innigste ,band unter den ,rotten1 welche die ,grenzen und die reichen ,gesellschaften beschtzen1 die im ,mittelpunkte die ,frchte ihrer ,sorgen rnten4 ,knnte man diese ,polizei nicht auch bei der ,einrichtung1 von der hier die ,rede ist1 sich zum ,muster nehmen8 ,man bildete in den ,hauptstdten ,breaux von einer ,anzahl unterrichteter ,mdchen1 die im 99 99 99 sich ,erfahrungen gesammelt htten4 ,sie wren weder die drei ,grazien1 noch die neun ,musen4 ,so knnte man sie aus vierzig1 wie die ,academie ,franaise1 oder aus sechzig1 wie die allgemeine ,pachtung1 zusammensetzen4 ,den ,eintritt dazu htten nur die besten ,erfahrungen4 ,die ,gebtesten in den ,geschften des ,magazins1 die ,vertrautesten mit den ,kennzeichen des ,betrugs1 und also die bei allem ,scharfsinne der ,schleichhndler ,geschicktesten1 sie zu entdecken4 ,nach ,art dieses ,hauptamts bildete man sonderheitliche in den ,stdten der ,provinz1 und auf allen ,strassen2 welches zwischen dem ,haupte und den ,gliedern eine eben so ntzliche als lehrreiche ,korrespondenz unterhalten wrde4 ,diese fruchtbaren ,versammlungen hielten alle ,tage des ,morgens und ,abends ihre ,sitzungen4 ,jeder ,fremde1 der an der ,grnze ankommt1 wre gehalten1 da seinen ,ausweis zu machen4 ,hier wrde er ohne ,schonung untersuchet4 ,man wrde ihm nach seinem ,zustande1 einen ,geleitsbrief ausfertigen1 oder die verbotene ,waare unter ,siegel verzeichnen1 damit man nicht eher davon ,gebrauch machen knne1 bis sie im ,rekonwaleszentenhause1 wohin sie abgegeben wrde1 ausgeruchert wre4 ,von dieser ,zeremonie wre das schne ,geschlecht nicht ausgenommen4 ,anfangs wrde sie lstig scheinen2 man wrde sich aber bald daran gewhnen4 ,hat man sich doch gewhnt1 vor jedem ,thore grobe1 und manchmal treulose ,hnde ins ,felleisen spazieren1 alles darinn umkehren1 und was da verschlossen war1 oft unwiederbringlich verderben zu sehn4 ,es wrde nicht lange brauchen1 um sich zu gewhnen1 linke ,hnde zu fhlen1 die eine lange ,uibung abgerichtet htte1 noch dazu ihre ,berhrungen angenehm zu machen4 ,es ist anzumerken1 da man durch eine solche ,zusammensetzung eines ,amtes von aufgeklrten1 und dafr bekannten ,frauenzimmern den ,ungemchlichkeiten vorbeugen wrde1 die aus jeder andern ,administrazion entstnden4 ,kein ,frauenzimmer drfte sich schmen1 der ,untersuchung von ,personen ihres ,geschlechts zu unterliegen2 und man wrde keine ,mannsperson finden1 die sich weigern mchte1 sich vor den ,augen eines von seiner ,erfahrung so berufenen ,tribunals zu produziren4 ,es fnde sich also ganz keine ,schwierigkeit4 ,die ,schamhaftigkeit1 und ,gesundheit der beyden ,geschlechte wre dadurch in ,sicherheit vor den ,anstssigkeiten1 die das eine khn1 oder das andere schchtern machen knnten4 ,das ist also der ,entwurf meines ,projektes4 ,ich unterziehe es den ,einsichten der ,politiker1 die in unserm philosophischen ,jahrhunderte so zahlreich geworden sind4 ,ich kann versichern1 da ich einzig das allgemeine ,beste und das ,wohl der ganzen ,welt1 die mein ,vaterland geworden ist1 zum ,augenmerke hatte4 ,ich wnsche1 da er unter die ,hnde von ,leuten komme1 die an der gehrigen ,stelle sitzen2 wnsche1 da ihr persnliches ,interesse sie bestimme1 sich seiner anzunehmen1 und dem allgemeinen ,frommen ,hand zu bieten4 ,was ,sie betrifft1 mein ,frulein1 wenn man ihn je annimmt1 so wird man nie vergessen1 da es ,ihr ,namen war1 unter welchem er zum erstenmal erschien4 ,ganz ,paris wird ,sie laut zur ,annahme einer ,stelle auffodern1 deren ,ihre ,bemhungen sie schon so wrdig machten4 ,mit einer unnennbaren ,freude werde ich an der ,spitze des erlauchten ,senats1 wovon ich den ,plan entwarf1 ,sie glnzen sehn4 ,sie werden die ,aufseherinn von den ,waffen ,zylherens1 und die ,wegweiserinn des ,amors werden4 ,sie werden die ,jugend lehren1 ohne ,gefahr auf dem strmischen ,ozean der ,vergngungen zu segeln1 indem ,sie ihr mit der ,geschicklichkeit1 die ihnen die ,erfahrung giebt1 das ,steuerruder lenken4 ,sie werden ihr zeigen den ,klippen auszuweichen1 die ,ihres ,gleichen1 wie ein groer ,mann sagt1 oft durch ihre ,schiffbrche bezeichnet haben4 ,ein ,brief als ein ,supplement zu diesem ,werke4 ,an ,m4 ,l4 ,a 99 99 994 ,uiber die ,ursachen1 die zu der schrecklichen ,vermehrung der ,kakomonade beitragen4 ,bisher1 lieber ,freund1 hab ich nur gescherzet4 ,lachend schrieb ich die ,geschichte von einer der grten ,geieln des menschlichen ,geschlechtes4 ,es ist sehr seltsam1 da die ,gewohnheit es nur den ,aerzten erlaubt1 davon ernsthaft zu reden1 und da1 in der feineren ,welt1 die ble ,laune nicht die ,wirkung einer ,ursache sein kann1 die doch so sehr dazu gemacht ist1 sie hervor zubringen4 ,sehr zuverlssig ist die die ,folge jenes seltsamen ,durcheinanders1 den man in unsern ,sitten und ,gewohnheiten wahrnimmt4 ,sobald ,jemanden das ,fieber befllt1 sobald er schlecht geschlafen hat1 oder einen ,abend nicht mit der gewhnlichen ,leichtigkeit ausspuckt2 gleich sind mit dem nchsten ,morgen die ,bedienten von allen vier ,winden in ,bewegung2 sein ,threpocher kommt nimmer zur ,ruhe1 und sein ,portier hat nicht ,worte genug1 fr all die hflichen ,bothen1 die aus ganz ,paris ihn zu fragen kommen1 wie der ,herr diese ,nacht sich befunden habe4 ,ward nun aber der nmliche ,mensch das ,spiel einer jungen ,spitzbbinn1 -- und ach6 wie viel giebt es ihrer6 -- ,bleiben ihm nagende ,erinnerungen eines zrtlichen ,rendezvous2 sieht er sich bei dem ,abschiede aus den ,armen der ,venus gezwungen1 einen ,gott um ,hilfe zu flehen1 der bei den ,alten die ,gnaden der ,gttinn austheilte1 der aber bei uns zu nichts weiter dient1 als sie uns aus dem ,gedchtnisse zu bringen2 da sieht man ihn ohne alle ,unruhe erbleichen1 abzehren1 und versiechen4 ,er mu die ,sorgfalt1 die er fr seine ,gesundheit trgt1 verbergen1 gerade als ob es eine bse ,handlung wre2 und wenn irgend ein besonderer ,freund ihn von ,zeit zu ,zeit befragt1 so geschieht die immer mit einem spttischen ,mitleid1 das ihn noch mehr demthigt1 als selbst sein ,zustand4 ,ja1 wird man sagen1 das ist eine ,frucht der ,ausgelassenheit4 ,die ,schande ist ein heilsamer ,wermuth1 den die ,wohlanstndigkeit in dieselbe giet1 um sie den ,unvorsichtigen1 die versucht werden1 sie zu pflcken1 zu verleiden4 ,dieser scheinbare ,widerspruch ist ein ,zug der ,weisheit4 ,man hat groe ,ursache1 ,krankheiten1 die eine unzertrennliche ,folge der ,schwachheiten der ,natur sind1 zu bemitleiden2 aber auch nur ,verachtung gegen diejenigen blicken zu lassen1 die einen ,mibrauch ihrer ,gutthaten verknden4 ,ach6 lassen ,sie uns1 mein lieber ,freund1 diesem ,gegenstande nicht ins ,innre dringen4 ,diese ,frucht ist eine ,geburt der ,ausgelassenheit1 ich wills glauben1 aber sie mu dem ,hundszahne gleichen1 und berall ohne ,unterschied wachsen1 wie dieses ,kraut1 in einem bsen ,erdreich sowohl1 als in einem guten4 ,man rntet sie an so vielen ,orten1 die das ,wappen der ,tugend fhren1 da man wahrhaftig auf nichts schwren darf2 und vorzglich an derlei ,pltzen sind die ,schilde betrgerisch4 ,la ,fontaine sagte3 ,unterm ,jungfern-,unterrckchen kann ,eben so viel ,schnheit wohnen1 ,als so mancher gute ,ehemann ,findet unterm ,hemde bei ,madonnen4 ,aber gestehn ,sie es nur ein1 da es1 wenigstens in unsern ,tagen1 nicht die ,schnheit allein ist1 die da allenthalben so gleich ausgetheilt wohnt2 und da die ,ungemchlichkeiten1 die sie furchtbar machen1 mit nicht weniger ,gleichheit ausgetheilet sind4 ,doch1 das befremdet mich nicht1 sondern1 worber ich mich wundere1 was ich nicht begreife1 ist die ,sicherheit1 mit welcher wir mitten unter so vielen ,gefahren leben4 ,offenbar sehn wir die ,kakomonade mit den nmlichen ,augen an1 wie die angesteckten ,dnste zu ,paris1 die man daberall einathmet1 und an die man sich1 trotz ihrer ,anpestung1 gewhnet3 allein zwischen ihnen beiden herrscht ein himmelweiter ,unterschied4 ,wenigstens trgt die ,polizei doch einige ,sorge1 um das letztere zu mindern3 ,man kehrt die ,gassen3 man schafft den ,mist weg2 die ,arbeit eines ,tages macht das verschwinden1 was die ,verzehrung eines ,tages von ,unreinigkeiten hinterlassen hat4 ,aber ists mit dem andern ,gegenstande auch so8 ,leider6 nein4 ,in ,rcksicht desselben trgt man entweder gar keine ,sorge1 oder die1 die man dafr hat1 ist so schwach1 da sie1 anstatt dem ,uibel abzuhelfen1 nicht einmal im ,stande ist1 seinen weitern ,umsichgriffen ,einhalt zu thun4 ,unterdessen ist es hohe ,zeit1 da die ,regierungen aus der ,lethargie1 worinn sie ber diesen ,artikel zu liegen scheinen1 erwachen4 ,mit welcher ,ruhe sehn sie nicht das ,uibel sich reiend um sie her verbreiten6 ,die ,bevlkerung1 von dieser ,pest bis auf die ,wurzeln angegriffen1 verwelkt und vertrocknet4 ,man kann es merken1 wie das menschliche ,geschlecht an ,anzahl und ,strke abnimmt1 ,uiberall findet man unzhlige ,menschen1 mit denen es soweit kam1 da sie die traurigen ,gedenkzeichen von den ,graden ihrer ,prfung1 die sie seit ihrer ,kindheit gleich den ,metallen durchwandelten1 welche die ,chemie1 so bald sie aus dem ,schmelztigel kommen1 durch gewaltsame ,operazionen entnaturt1 ihr ganzes ,leben hindurch behalten4 ,so lange die ,krankheit nur in den ,stdten herumgieng1 war diese ,nachlssigkeit noch einiger ,maaen zu entschuldigen4 ,aufgeklrte ,politiker konnten weniger davor erschrecken1 so lange sie nur mssigen ,gterbesitzern1 oder unarbeitsamen ,brgern drohte4 ,vieleicht drfte man sich noch itzt nicht sehr entrsten1 wenn sie sich inner die ,mauern der ,stdte beschrnkte1 wenn sie sich begngte1 daselbst die ,ausschweifungen einer herabgewrdigten ,jugend1 oder eines schwrmerischen ,alters zu strafen4 ,sie griffe dann nur ,menschen an1 die dieses ,namens nicht werth sind1 und die wre fr das menschliche ,geschlecht ein kleiner ,verlust4 ,aber zum ,unglcke bindet sie sich hieran nicht2 und fllt sehr oft in die ,drfer hinaus4 ,da greift sie unsern armen ,stamm unter dem ,strohdach an1 das doch noch etwas seinen ,adel1 und seine ,kraft erhlt4 ,sie findet keine ,schwierigkeit1 sich da niederzulassen4 ,die ,unwissenheit1 und vor allen die ,armuth erleichtern die ,geflligkeiten1 durch die sie sich fortpflanzt1 und verbannen hiemit die ,mittel1 die sie unterdrcken knnten4 ,die ,zeit ist vorbei1 wo man das ,land als den ,freiort der ,unschuld1 als die ,zufluchtssttte schuldloser ,ergtzungen ansehn konnte4 ,mit ,rechte lobten unsre alten ,dichter seine ,schnheiten1 und ,annehmlichkeiten2 sie rhmten die ,sicherheit der ,wlder1 die es umgeben2 das ,grn der ,matten1 die es schmcken2 die ,klarheit der ,gewsser1 die es befeuchten1 die ,blthe der ,nymphen1 die es verschnern4 ,die unsrigen sieht man so was nicht mehr thun4 ,nicht1 als ob wir nicht auch noch ,wlder1 ,gewsser1 ,matten1 und ,nymphen htten3 aber bei uns ists keine ,diana mehr1 die in unsern ,wldern jaget2 keine ,venus mehr1 die sich in unsern ,bchen bespiegelt2 keine ,flora1 die in ihrem ,laufe auf dem ,grase ausglitscht4 ,die ,stelle dieser ,gttinnen hat die ,kakomonade eingenommen4 ,alles1 was vormals diente1 die ,vergngungen1 zu umschleiern1 und zu vergrern1 dient nun unter ihren ,hnden zu nichts mehr1 als nur die ,gelegenheiten zur ,reue zu vermehren2 und wenn noch ein khner ,faun es wagt1 die ,schferinnen ins ,gehlze zu verfolgen1 so fhlt er sich bald mit einer ganz andern ,wunde geschlagen1 als wie sie ,amors ,pfeile schlugen4 ,welche ,macht knnte doch eine so traurige ,metamorphose in ,gegenden verursachen1 die von dem ,verderbnisse so entfernt sind8 ,wie kann da jenes der ,schein der ,tugend verhllen1 was anderswo nur die ,folge der ,ausgelassenheit ist8 ,wie geht es doch zu1 da oft die ,simplizitt selber denen gefhrlich wird1 die sich schmeicheln1 sie zu mibrauchen8 ,man kann hiervon drei sehr dunkle1 aber sehr wirksame ,ursachen angeben1 welche die ,hauptbeweggrnde der ,verwstung sind1 welche die ,kakomonade auf dem ,lande hervorbringt4 ,die erste davon ist jene ungeheure ,anzahl ,kinder1 die mit jedem ,tage aus den groen ,stdten fortziehn1 um sich auf viele ,meilen in die ,runde1 auszubreiten4 ,sie begehren da von ihnen gemietheten ,nhrmttern jenen ,beistand1 den ihnen die ,eltern1 von denen sie das ,leben haben1 versagen4 ,die ist oft ein ,glck fr sie4 ,sie wrden das ,leben1 das sie erst empfiengen1 bald verlieren1 wenn man sie nicht hurtig aus dem angepesteten ,schoosse entfernte1 in welchem sie es schpften3 aber dieses ,glck wird sehr traurig fr den mitleidigen ,schoo derjenigen1 die sich wrdigen1 sie zu sich aufzunehmen4 ,fr die ,milch1 die sie daraus saugen1 strmen sie das ,gift darein1 vor dem sie ihre ,unschuld nicht retten konnte4 ,mit diesem ,augenblicke wird die eheliche ,zrtlichkeit ein ,netz1 worinn der ,gatte sehr bald sich fngt4 ,er wird zum ,zeitvertreibe mit einer ,seuche behaftet1 die er nicht frchten konnte1 da sie fr ihn mitten in den ,armen der ,weisheit1 und der ,fruchtbarkeit entspro4 ,wenn sich die ,merkmaale davon sehen lassen1 so hlt die ,schamhaftigkeit fters ihre ,entdeckung zurck1 und fast immer steht die ,drftigkeit der ,abhilfe derselben im ,wege4 ,die ,nothwendigkeit einer mhsamen ,arbeit vermehret und verschlimmert die ,symptomen derselben4 ,die ,schwachheit1 die die ,einen mit sich bringen1 macht1 da die ,frchte der andern nicht hinreichen werden4 ,die ,bedrfnisse vervielfltigen sich nach dem ,maae1 nach welchem die ,krfte sich verlieren2 endlich1 wenn die armselige ,familie eine ,zeitlang in ,elend und ,verzweiflung geschmachtet hat1 erwartet sie in irgend einem ,siechenhause ihre ,vernichtung4 ,nicht ein ,zug ist hier bertrieben1 sondern es ist die ein sehr wahres1 ein sehr lebhaftes ,gemlde von dem1 was sich alle ,tage um uns herum zutrgt4 ,man findet keinen ,dorfpriester1 keinen ,landjunker in den ,provinzen1 der nicht die ,wahrheit davon erkennte4 ,die ist die ,gestalt der ersten ,quelle der ,entvlkerung der ,drfer1 welche die ,krankheit1 von der hier die ,rede ist1 verursacht4 ,doch1 es sind es nicht die ,kinder in der ,wiege allein1 durch die sie sich da einschleicht4 ,auch jene parfmirten ,puppen1 jene fnf und zwanzigjhrigen ,greise1 welche ein grausames ,loos bei ,zeiten reich1 und zu mssigen ,herren gemacht hat1 mssen ihr mittelbar zu ihren ,absichten dienen4 ,sie fhren fters die ,langeweile1 die sie aufzehrt1 die ,eckelhaftigkeit1 die ihnen das ,herz abdrckt1 auf ihren ,landgtern mit sich spazieren4 ,aus ,furcht1 sie mchten in diesem neuen ,aufenthalte sich selbst gelassen sein1 sind sie sehr besorgt1 all den ,prunk1 und ,firlefanz des ,luxus1 der sie in den ,stdten1 aus denen sie sich flchten1 tdtet1 mit sich dahin nachzuschleppen4 ,ein zahlreicher ,hofstaat1 eine prchtige ,equipage ist ihr ,geleite bis in die ,mitte der lndlichen ,einfalt4 ,es gefllt ihnen1 ihre groben1 und verbordirten ,bedienten1 die sie schlecht bedienen1 mitten unter demthigen1 und mit ,ktteln angethanen ,landleuten1 die sich nur von ferne sie anzublicken1 getrauen1 glnzen zu sehn4 ,es ist ihnen lieb1 in den ,vorzimmern ihrer ,lustschlsser mehr unntze ,thunichtse zu zhlen1 als sie arbeitsame ,unterthanen auf dem ,felde haben4 ,dieses lcherliche ,grothun1 dieser unertrgliche ,stolz wre doch noch ein leidliches ,uibel1 wenn es nichts weiter schadete1 als die ,kleingeistigteit des ,ortsherrn zu nhren4 ,aber was ihn erst wirklich schrecklich macht1 ist die1 da er die ,zgellosigkeit der ,bedienten begnstigt1 und die ,folgen davon ins ,unendliche vermehret4 ,die ,kakomonade macht sie zu neuen ,prometheussen1 die sie mit ihrer ,fackel bewaffnet2 auf ihren ,befehl ziehn sie aus1 die ,bildsulen1 womit das ,land erfllet ist1 mit einer verderblichen ,flamme zu beleben1 die sie nicht von den ,strahlen der ,sonne entwendet haben4 ,die drei ,viertheile der ,menschen1 die sich bei uns zur ,dienstbarkeit verschreiben1 sind durch ihren ,stand ,mssiggnger1 und aus ,noth ,hagestolze4 ,eine vollkommene ,unabhnglichkeit ist das erste ,bedingni1 welches der ,luxus fordert1 um sie zu den ,wrden der ,livree zuzulassen1 und er macht diese ,forderung nur1 um sie sich selbst zum ,opfer zu bringen4 ,er will die ,herrschaft ber seine ,unterthanen mit ,niemandem theilen4 ,er macht ,ansprche ber ,sklaven zu gebieten1 die auer ihm keinen ,herrn haben sollen4 ,er meint sich hierdurch ,unruhen zu ersparen4 ,er bildet sich ein1 sich dadurch eines hurtigern ,dienstes1 einer genaueren ,treue zu versichern4 ,ich weis nicht1 ob er es damit wohl macht2 was ich gewi weis1 ist1 da dieser ,haufen arbeitloser1 einsamer ,bedienten1 berall1 wo er sie nur zu finden glaubt1 ,gesellschaften aufsucht4 ,ihr ,temperament treibt sie zu lebhaften ,vergngungen1 und ihr ,anzug bringt sie in ,gesellschaften1 wo ihnen diese leicht gemacht werden4 ,von dieser ,seite der ,wonnen des ,ehestandes beraubt1 von der andern zur ,ausbung seiner ,geschffte eingeladen1 berlassen sie sich einem ,umgange1 der ihnen seine ,vergngungen gewhrt1 ohne seine ,beschwerden zu haben4 ,in diesem schndlichen ,mibrauche der ,krfte der ,natur folgen sie den ,absichten1 und oft dem ,beispiele ihrer ,herren4 ,ihr gegenwrtiges ,bedrfnis macht sie taub fr die ,folgen der ,zukunft4 ,man weis1 was man1 von der ,gattung ,weibsleute1 auf die sie sich beschrnken mssen1 zu erwarten hat1 und in kurzer ,seit erlangen sie die ,erfahrung davon4 ,dadurch werden sie kecker1 so1 wie ein ,mensch1 dessen ,kleid schon einmal durchnt ist1 sich desto weniger gegen den ,regen sperret4 ,die ,kraft ihrer ,jugend erhlt sie eine ,zeitlang4 ,die ,schuldigkeit1 vor der ,herrschaft zu erscheinen1 oder gar die ,mittellosigkeit1 wehrt es ihnen1 auf ihre ,heilung zu denken4 ,sie mssen ihrem ,herrn berall1 wo es seine ,kaprize immer hin will1 folgen1 und man stellt sich auf seinen ,wink1 es mag um den ,krper stehn1 wie es wolle4 ,so ist indessen der ,trupp beschaffen1 mit welchem der ,reiche sich brstet1 auf seiner ,herrschaft zu erscheinen1 wenn er sich wrdigt1 sie mit seiner ,gegenwart zu beehren4 ,ist er nun einmal auf dem ,dorfe1 so sind seine ,bedienten1 in der ,kleidung oft besser bestellt1 als er1 ,leute von ,wichtigkeit4 ,ihre ,borden werden nun ein ,ehrenzeichen4 ,sie behaupten unter diesen ,leuten ohne ,widerspruch den vornehmsten ,rang1 und ziehen alle ,augen auf sich4 ,das ,prchtige ihres ,anzugs1 ihr ,bau1 der ,vorrang1 den sie ber die ,landleute affektiren1 unterwirft ihnen sehr bald die ,mdchen auf dem ,lande1 die auf alles aufmerksam sind4 ,und dann wehe der ,tugend1 die sich mit einem ,bichen ,reiz1 und ,anmuth waffnet2 wehe der ,unschuld1 welche die ,jugend schmcket1 und welche die ,grazien dieses ,alters vielmehr schwchen1 als beschtzen6 ,wie bald ist sie verfhrt1 und vergiftet6 ,die ihrer geno1 -- nichts bleibt der ,unglcklichen1 auer ein unaustilgbarer ,jammer1 und schndliche ,schmerzen4 ,ihr ,ende ist -- sie bringt1 oft ohne es selbst zu wissen1 dem ,hymen ,blumen zu1 die auf ihrem ,erdreiche nicht wachsen sollten1 und die die ,liebe auf ewig verbannen1 und es ist noch ein ,glck2 wenn sie der ,versuchung nicht nachgiebt1 in die ,stadt zu ziehn1 um mit den ,reizen1 die sie zu ,grunde gerichtet haben1 ein ,gewerbe zu treiben1 und die ,folgen ihrer ,schwachheit mit dem ,publikum zu theilen6 ,so arbeiten denn ungeheure ,armeen1 unter der ,uniforme der ,sklaverei1 daran1 in den ,schlund der ,hauptstdte das ,gift1 das darinnen ghret1 zurck zu gieen1 und in diesem ,geschfte mu man ihnen noch eine andere ,klasse von ,sklaven beigesellen1 die an sich selbst edler1 obgleich in der ,sache selbst sehr wenig in ,betrachtung gezogen sind2 jene ,automaten mu man ihnen zugesellen1 die mit zu dem ,machwerk eines so genannten ,regimentes gehren1 und derer ,ressorts1 wenn sie einmal zugenommen haben1 ihnen eine ziemliche ,geschicklichkeit geben1 eine gewisse ,anzahl ,bewegungen zu machen1 die unter dem ,namen ,exercizien bekannt sind4 ,diese1 begabt mit der ausschlieenden ,befugni1 eine ,flinte1 oder eine ,bajonette zu fhren1 haben noch in einem hheren ,grade jene1 berall die traurigen ,geschenke1 von denen wir sprechen1 anzunehmen1 und mitzutheilen ,durch ihre ,mitwirkung dringet sich die ,kakomonade in die entlegensten ,provinzen ein4 ,sie erffnen ihr einen ,weg in ,gegenden1 wohin selbst das ,gold kaum einen ,eingang findet4 ,offenbar sind dieses ,laster1 die sie gegen das menschliche ,geschlecht begehn2 doch lt es sich schwer entscheiden1 ob sie dabei mehr strafbar1 als unglcklich sind4 ,gewi ists1 da der ,ehestand fr den ,soldaten sich nicht schicke4 ,noch gewisser1 da der ,zlibat ihm die ,ausschweifung nothwendig macht4 ,nicht weniger gewi ists1 da diese ,ausschweifung fr ihn1 und fr alle ,lnder1 die er durchzieht1 die schrecklichsten ,folgen habe4 ,um sich davon zu berzeugen1 darf man nur den ,zustand der ,pltze1 wo ,krieg ist1 und ihre ,gegenden umher betrachten4 ,tglich schleicht sich da1 trotz aller ,wachen1 die ihn beobachten1 ein verkappter ,feind hinein4 ,er herrscht da mit grerer ,macht1 als die ,statthalter des ,knigs4 ,die ,wachsamkeit derselben1 ihn hindanzuhalten1 ist unntz4 ,er ist sogar mit den ,offizieren1 die man dahin beordern knnte1 verstanden4 ,uiber die1 wie wollte man junge ,leute hindern1 sich einem ,gelste zu ergeben1 das der ,mssigang1 aus dem sie sich eine ,ehre machen1 bei ihnen genhrt hat8 ,wie wollte man ,begierden unterdrcken1 die ein1 lange ,zeit1 bezhmtes ,temperament1 oder die ,gewohnheit der ,ausschweifung wthig gemacht hat8 ,weder die ,bestrafung so einer ,unglcklichen1 die sie anpestet1 noch die langwierigen ,peinen1 womit sie die ,schwachheit eines ,augenblicks abbssen mssen1 werden sie je vor dem ,rckfalle bewahren4 ,ein ,soldat glaubt1 er sei da1 um des ,gegenwrtigen zu genieen3 seine ,bestimmung ist1 den ,gefahren ,trotz zu bieten1 und er rechnet sichs zum ,verdienste an1 ihnen in jeder ,gestalt zu trotzen4 ,was noch trauriger ist3 da sich der ,soldat so selbst verderbt1 verderbt er auch andere mit4 ,er erhlt1 wie ,midas1 die ,eigenschaft1 allem1 was er berhrt1 die ,kraft1 die er empfangen hat1 mitzutheilen4 ,und so wird eine ,armee selbst in ,feindes ,lande dadurch viel verderblicher1 als die schrecklichste ,verwstung des ,krieges4 ,nicht das1 was sie daraus forttrgt1 sondern das1 was sie darinnen lt1 schlgt ihm eine unheilbare ,wunde4 ,wahr ists2 sie empfngt dafr bald ihre ,strafe4 ,das ,weibervolk dieses ,landes bewaffnen sich ihrerseits gleichfalls mit der ,plage1 die sie verletzet hat1 wie ,montesquieus ,prsident vom ,despotismus sagt1 da er sich mit seinen eigenen ,ketten bewaffnet1 und dadurch desto schreckbarer wird4 ,damit1 schlagen1 sie bei ihrem ,durchmarsche die ,soldaten1 die sich davor verwahrt1 oder davon entlediget haben4 ,dieser mrderische ,kriegslauf unterhlt unter den ,truppen eine weit furchtbarere ,pest1 als die best eingerichtete ,artillerie4 ,auch dieses wissen alle1 die die letzten ,feldzge mitgemacht haben4 ,die deutschen ,bauerndirnen waren1 wie die rmischen ,frauen1 die sicherste ,vormauer ihres ,vaterlandes geworden4 ,die ,geflligkeit der kirre gewordenen ,hessinnen war mehr zu frchten1 als das ,schwert ihrer vaterlndischen ,helden4 ,eine einzige ,westphlerinn brachte mehr ,unordnungen aus1 und fllte die ,spitler mehr an1 als die ,armee von einem ganzen ,detachement ,hanovrianer4 ,lieber ,freund1 sehen ,sie hier wirkliche1 offenbare ,thatsachen1 an denen sich nicht zweifeln lt4 ,sie geschehn vor unsern ,augen1 und leider6 sind der ,zeugen nur zu viele1 die die ,wirklichkeit davon bestttigen knnen4 ,unter allen den ,reformazionsgegenstnden1 womit man sich in diesem philosophischen ,jahrhunderte beschftigt1 ist vielleicht dieser der einzige1 woran man nicht denkt1 da er doch wahrlich der allerwesentlichste ist4 ,die brigen interessiren nur die moralische ,glckseligkeit der ,menschen1 inde dieser sich mit ihrer phisischen ,existenz befat4 ,die ,mibruche bei den ,finanzen und in der politischen ,verfassung werden ganz gewi bertrieben4 ,die ,uibel1 die daraus entstehn1 lassen sich vielleicht bezweifeln1 oder es knnten wenigstens die ,verbesserungen derselben sehr leicht noch trauriger ausfallen4 ,allein hier stehts mit der ,sache ganz anders4 ,das ,uibel ist gewi1 die ,nothwendigkeit1 ihm zu steuern1 ist dringend1 und die ,anwendung des ,heilmittels dagegen wre ohne ,widerrede der ntzlichste ,dienst1 den man der ,menschheit erzeigen knnte4