,untersuchungen ber die radioaktiven ,substanzen ,marie ,curie 7bersetzt von ,w4 ,kaufmann7 ,dritte unvernderte ,auflage #aijd ,braunschweig ,friedrich ,vieweg und ,sohn ,einleitung4 ----------- ,die vorliegende ,arbeit bezweckt1 eine bersicht ber die ,untersuchungen an radioaktiven ,substanzen zu geben1 die ich seit mehr als vier ,jahren ausfhre4 ,der ,ausgangspunkt war eine ,untersuchung der von ,herrn ,becquerel entdeckten ,uranstrahlen4 ,die ,resultate1 zu welchen diese ,arbeit mich fhrte1 schienen eine so interessante ,perspektive zu erffnen1 da ,herr ,curie1 unter ,aufgabe seiner eigenen ,arbeiten1 sich mit mir vereinigte und wir gemeinsam auf das ,ziel hinarbeiteten1 die neuen radioaktiven ,substanzen zu extrahiren und nher zu erforschen4 ,von ,anfang unserer ,untersuchungen an hielten wir uns fr verpflichtet1 ,proben der von uns entdeckten und hergestellten ,substanzen an einige ,physiker zu verleihen1 vor allen ,dingen an ,herrn ,becquerel1 den ,entdecker der ,uranstrahlen4 ,so haben wir selbst die ,untersuchungen andrer ber die radioaktiven ,substanzen erleichtert4 ,bald nach unsren ersten ,verffentlichungen befate sich auch ,herr ,giesel in ,deutschland mit der ,herstellung dieser ,substanzen und verlieh ebenfalls ,proben davon an mehrere deutsche ,physiker4 ,spter wurden die ,substanzen in ,deutschland und ,frankreich in den ,handel gebracht und die immer mehr zunehmende ,wichtigkeit des ,gegenstandes wurde die ,veranlassung zu einer wissenschaftlichen ,bewegung1 so da zahlreiche ,arbeiten ber die radioaktiven ,krper erschienen sind und noch fortwhrend erscheinen1 vor allem im ,ausland4 ,die verschiedenen franzsischen und auslndischen ,arbeiten fhren natrlich zum ,teil zu gleichen ,resultaten1 wie bei jedem neuen und in ,bildung begriffenen ,wissenszweig4 ,das ,aussehen der ,frage ndert sich sozusagen von ,tag zu ,tag4 ,vom chemischen ,standpunkt aus ist jedoch ein ,punkt definitiv gesichert3 ,die ,existenz eines neuen stark radioaktiven ,elements1 des ,radiums4 ,die ,herstellung des reinen ,radiumchlorids und die ,bestimmung des ,atomgewichts des ,radiums bilden den wichtigsten ,teil meiner persnlichen ,mitarbeit4 ,diese ,arbeit fgt nicht nur den bisher bekannten einfachen ,krpern mit ,sicherheit einen neuen von sehr merkwrdigen ,eigenschaften hinzu1 sondern enthlt auch die ,darlegung und ,rechtfertigung einer neuen ,methode chemischer ,untersuchungen4 ,diese auf der ,radioaktivitt1 als einer dem ,atom anhaftenden ,eigenschaft1 beruhende ,methode ist es1 die uns1 ,herrn ,curie und mir1 die ,entdeckung des ,radiums ermglichte4 ,whrend vom chemischen ,standpunkte aus die ursprnglich gestellte ,frage als gelst betrachtet werden kann1 ist die ,untersuchung der physikalischen ,eigenschaften der radioaktiven ,substanzen in voller ,entwicklung begriffen4 ,gewisse wichtige ,punkte stehen zwar bereits fest1 aber eine groe ,anzahl von ,schlssen ist noch provisorischer ,natur4 ,dies ist durchaus erklrlich1 wenn man die ,komplicirtheit der mit der ,radioaktivitt zusammenhngenden ,phnomene und die ,unterschiede zwischen den verschiedenen radioaktiven ,substanzen bedenkt4 ,die ,untersuchungen verschiedener ,physiker1 die sich mit diesen ,substanzen beschftigen1 begegnen und durchkreuzen sich fortwhrend4 ,wenn ich auch versuchen werde1 mich auf das eigentliche ,ziel meiner ,arbeit zu beschrnken und vor allem meine eigenen ,untersuchungen darzulegen1 so mu ich doch gleichzeitig die ,resultate andrer ,arbeiten mitteilen1 deren ,kenntni unerllich ist4 ,auerdem hatte ich den ,wunsch1 diese ,arbeit zu einer bersicht des gegenwrtigen ,standes der ,frage zu gestalten4 ,die ,ausfhrung dieser ,untersuchungen geschah in dem ,laboratorium der cole de physique et de chimie industrielles de la ville de ,paris1 mit ,erlaubni von ,herrn ,schtzenberger1 dem leider verstorbenen ,direktor dieser ,schule1 und von ,herrn ,lauth1 dem gegenwrtigen ,direktor4 ,fr die wohlwollende ,gastfreundschaft1 die ich an dieser ,anstalt genossen habe1 spreche ich hierdurch meinen besten ,dank aus4 ,historische bersicht4 ---------------------- ,die ,entdeckung der ,erscheinung der ,radioaktivitt steht in engem ,zusammenhang mit den an die ,entdeckung der ,rntgenstrahlen sich anschlieenden ,untersuchungen ber die photographischen ,wirkungen der phosphorescirenden und fluorescirenden ,substanzen4 ,die ersten ,rntgenrhren besaen keine metallische ,antikathode2 die ,quelle der ,rntgenstrahlen befand sich auf der von den ,kathodenstrahlen getroffenen ,glaswand2 gleichzeitig geriet diese ,glaswand in den ,zustand lebhafter ,fluorescenz4 ,man konnte sich damals fragen1 ob die ,emission der ,rntgenstrahlen nicht eine notwendige ,begleiterscheinung der ,fluorescenz wre1 unabhngig von der ,ursache der letzteren4 ,diese ,idee ist zuerst von ,herrn ,h4 ,poincar#a ausgesprochen worden4 ,kurze ,zeit darauf kndigte ,herr ,henry#b an1 da er mit phosphorescirendem ,zinksulfid photographische ,wirkungen durch schwarzes ,papier hindurch erhalten habe4 ,herr ,niewenglowski#c erhielt dieselbe ,erscheinung mit belichtetem ,calciumsulfid4 ,endlich erhielt ,herr ,troost#d krftige photographische ,wirkungen mit knstlich hergestellter1 phosphorescirender1 hexagonaler ,blende und zwar durch schwarzes ,papier und dicken ,carton hindurch4 ,die soeben citirten ,experimente konnten trotz zahlreicher darauf gerichteter ,bemhungen nicht wiederholt werden4 ,man kann also durchaus noch nicht als ausgemacht ansehen1 da das ,zinksulfid und ,calciumsulfid die ,eigenschaft haben1 unter der ,einwirkung des ,lichts unsichtbare ,strahlen auszusenden1 die schwarzes ,papier durchdringen und auf die photographische ,platte wirken4 ,herr ,becquerel#e-aj machte hnliche ,versuche mit ,uransalzen1 von denen einige fluorescirend sind4 ,er erhielt starke photographische ,wirkungen mit ,urankaliumsulfat durch schwarzes ,papier hindurch4 ,becquerel glaubte zuerst1 da das fluorescirende ,salz sich hnlich verhalte wie das ,zink- und ,calciumsulfid in den ,versuchen von ,henry1 ,niewenglowski und ,troost4 ,aber die weiteren ,versuche zeigten1 da das beobachtete ,phnomen mit der ,fluorescenz nichts zu tun hatte4 ,das ,salz braucht durchaus nicht belichtet zu sein2 ferner wirken das ,uran und alle seine ,verbindungen1 ob fluorescirend oder nicht1 in gleicher ,weise1 und das metallische ,uran am allerstrksten4 ,becquerel fand sodann1 da die ,uranverbindungen1 auch wenn man sie in vollkommener ,dunkelheit aufbewahrt1 jahrelang fortfahren1 auf die photographische ,platte durch schwarzes ,papier hindurch zu wirken4 ,er nahm an1 da das ,uran und seine ,verbindungen besondere ,strahlen aussenden3 ,die ,uranstrahlen4 ,er stellte fest1 da diese ,strahlen durch dnne ,metallschirme hindurchgehen und elektrisirte ,krper entladen4 ,er machte ferner ,versuche1 aus denen er schlo1 da die ,uranstrahlen reflektirt1 gebrochen und polarisirt werden knnen4 ,die ,arbeiten anderer ,physiker 7,elster und ,geitel1 ,lord ,kelvin1 ,schmidt1 ,rutherford1 ,beattie und ,smoluchowski7 haben die ,resultate ,becquerels besttigt und erweitert1 abgesehen von der ,reflexion1 der ,brechung und ,polarisation der ,uranstrahlen1 die sich in dieser ,beziehung wie die ,rntgenstrahlen verhalten2 eine ,tatsache1 die zuerst von ,rutherford und spter von ,becquerel selbst erkannt wurde4 ,erstes ,kapitel4 ,radioaktivitt des ,uraniums und ,thoriums4 ,radioaktive ,mineralien4 a7 ,becquerelstrahlen4 --------------------- ,die von ,herrn ,becquerel entdeckten ,uranstrahlen wirken auf gegen ,licht geschtzte photographische ,platten2 sie knnen alle festen1 flssigen und gasfrmigen ,krper durchdringen1 vorausgesetzt1 da ihre ,dicke gengend gering ist2 die durchstrahlten ,gase machen sie zu schwachen ,leitern der ,elektrizitt#e-aj4 ,diese ,eigenschaften der ,uranverbindungen entspringen keiner bekannten erregenden ,ursache4 ,die ,strahlung scheint selbstttig zu sein1 ihre ,intensitt nimmt durchaus nicht ab1 wenn man die ,uranverbindungen jahrelang in vlliger ,dunkelheit aufbewahrt2 es handelt sich also nicht etwa um eine besondere vom ,licht verursachte ,phosphorescenz4 ,die ,selbstndigkeit und ,konstanz der ,uranstrahlen stellen eine ganz auergewhnliche physikalische ,erscheinung dar4 ,herr ,becquerel#aa hat jahrelang ein ,stck ,uran in der ,dunkelheit aufbewahrt und festgestellt1 da die ,wirkung auf die photographische ,platte am ,schlusse dieser ,zeit nicht merklich verndert war4 ,die ,herren ,elster und ,geitel#ab haben einen hnlichen ,versuch gemacht und in gleicher ,weise die ,konstanz der ,wirkung gefunden4 ,ich habe die ,intensitt der ,uranstrahlen mittels der ,leitfhigkeit der ,luft gemessen4 ,die ,methode der ,messungen wird weiter unten auseinander gesetzt werden4 ,die erhaltenen ,zahlen beweisen die ,konstanz der ,strahlung innerhalb der ,genauigkeitsgrenzen der ,versuche1 d4 h4 auf #b bis #c ,proz4#ac ,zu diesen ,messungen wurde eine ,metallplatte benutzt1 die mit einer ,schicht von ,uranpulver bedeckt war4 ,die ,platte wurde nicht in der ,dunkelheit aufbewahrt1 da dies nach den oben angefhrten ,beobachtungen ohne ,einflu ist4 ,die ,zahl der mit dieser ,platte ausgefhrten ,beobachtungen ist sehr gro und erstreckt sich gegenwrtig auf einen ,zeitraum von fnf ,jahren4 ,ferner untersuchte ich1 ob auch irgend welche andre ,substanzen sich ebenso wie die ,uranverbindungen verhalten4 ,herr ,schmidt#ad verffentlichte zuerst1 da das ,thor und seine ,verbindungen die gleiche ,eigenschaft haben2 eine analoge und gleichzeitige ,arbeit von mir ergab dasselbe ,resultat4 ,ich#ae habe diese ,arbeit publicirt1 noch bevor ich ,kenntni von der ,schmidtschen ,verffentlichung hatte4 ,das ,uran1 das ,thor und ihre ,verbindungen emittiren also ,becquerelstrahlen4 ,ich habe die ,substanzen1 die eine derartige ,strahlung aussenden1 radioaktiv genannt#af1 ein ,name1 der seitdem allgemein angenommen worden ist4 ,durch ihre photographischen und elektrischen ,wirkungen sind die ,becquerelstrahlen den ,rntgenstrahlen verwandt2 sie haben auch1 wie die letzteren1 die ,fhigkeit1 alle ,krper zu durchdringen1 aber ihr ,durchdringungsvermgen ist auerordentlich verschieden2 die ,uran- und ,thorstrahlen werden von ,millimetern eines festen ,krpers aufgehalten und knnen sich in ,luft nicht weiter als auf einige ,centimeter fortpflanzen2 wenigstens gilt dies fr den grten ,teil der ,strahlung4 ,die ,arbeiten verschiedener ,physiker1 vor allem diejenigen von ,herrn ,rutherford#ag1 haben gezeigt1 da die ,becquerelstrahlen einer regulren ,reflexion1 ,brechung oder ,polarisation nicht fhig sind4 ,das schwache ,durchdringungsvermgen der ,uran- und ,thorstrahlen konnte dazu fhren1 sie eher mit den sekundren ,rntgenstrahlen1 die von ,sagnac#ah-ba nher untersucht sind1 als mit den ,rntgenstrahlen selbst zu vergleichen4 ,andrerseits kann man versuchen1 die ,becquerelstrahlen den in ,luft sich fortpflanzenden ,kathodenstrahlen 7,lenardstrahlen7 zur ,seite zu stellen4 ,man wei heute1 da diese verschiedenen ,vergleiche alle ihre ,berechtigung haben4 b7 ,messung der ,strahlungsintensitt4 ------------------------------------ ,fig4 #a ,die benutzte ,methode besteht in der ,messung der ,leitfhigkeit der ,luft unter der ,einwirkung der radioaktiven ,substanzen4 ,diese ,methode hat den ,vorteil1 schnell zu sein und vergleichbare ,zahlen zu liefern4 ,der benutzte ,apparat besteht im wesentlichen aus einem ,plattenkondensator ,,ab 7,fig4 #a74 ,die fein pulverisirte aktive ,substanz ist auf der ,platte ,b ausgebreitet und macht die ,luft zwischen den ,platten leitend4 ,um diese ,leitfhigkeit zu messen1 bringt man die ,platte ,b auf ein hohes ,potential1 indem man sie mit dem einen ,pol einer kleinen ,akkumulatorenbatterie ,p verbindet1 deren andrer ,pol an ,erde liegt4 ,da die ,platte ,a durch den ,draht ,,gd an ,erde gelegt ist1 so entsteht ein elektrischer ,strom zwischen den ,platten4 ,das ,potential der ,platte ,a wird durch ein ,elektrometer ,e gemessen4 ,unterbricht man in ,c die ,verbindung mit der ,erde1 so ladet sich die ,platte ,a und die ,ladung bewirkt eine ,ablenkung des ,elektrometers4 ,die ,geschwindigkeit der ,ablenkung ist proportional der ,stromintensitt und kann zu ihrer ,messung dienen4 ,es ist jedoch vorzuziehen1 bei ,ausfhrung der ,messung die ,ladung der ,platte ,a zu kompensiren1 so da man das ,elektrometer auf ,null erhlt4 ,die hier in ,frage kommenden ,ladungen sind auerordentlich schwach1 sie knnen mit ,hlfe eines piezoelektrischen ,quarzes ,q kompensirt werden1 dessen eine ,belegung mit ,a1 die andre mit der ,erde verbunden ist4 ,man unterwirft die ,quarzplatte einer ,zugkraft von bekannter ,gre durch ,aufsetzen von ,gewichten auf eine ,schale ,h3 diese ,zugkraft wird allmhlich hervorgebracht und bewirkt eine allmhliche ,entwicklung einer bekannten ,elektrizittsmenge whrend der ,dauer der ,messung4 ,der ,vorgang kann derart regulirt werden1 da in jedem ,augenblick eine ,kompensation stattfindet zwischen der den ,kondensator durchflieenden und der entgegengesetzten vom ,quarz herrhrenden ,elektrizittsmenge4#a ,man kann so in absolutem ,mae die whrend einer gegebenen ,zeit den ,kondensator durchflieende ,elektrizittsmenge1 d4 h4 die ,stromintensitt1 messen4 ,die ,messung ist unabhngig von der ,empfindlichkeit des ,elektrometers4 ,wenn man eine gewisse ,anzahl derartiger ,messungen ausfhrt1 so sieht man1 da die ,radioaktivitt ein ziemlich genau mebares ,phnomen ist4 ,sie variirt wenig mit der ,temperatur und wird kaum von den ,schwankungen der ,zimmertemperatur beeinflut2 auch eine ,belichtung der aktiven ,substanz ist ohne ,einflu4 ,die ,stromintensitt zwischen den ,kondensatorplatten wchst mit deren ,oberflche2 fr einen gegebenen ,kondensator und gegebene ,substanz wchst der ,strom mit der ,potentialdifferenz zwischen den ,platten1 mit dem ,druck des ,gases1 das den ,kondensator erfllt1 und mit dem ,abstand der ,platten 7vorausgesetzt1 da dieser ,abstand nicht gar zu gro im ,verhltni zum ,durchmesser ist74 ,jedoch strebt der ,strom fr sehr hohe ,potentialdifferenz einem praktisch konstanten ,grenzwert zu4 ,dies ist der ,sttigungs- oder ,grenzstrom4 ,ferner variirt von einem gewissen ziemlich groen ,abstand der ,platten ab der ,strom kaum mehr mit dem ,abstand4 ,der unter diesen ,bedingungen erhaltene ,strom ist es1 der bei meinen ,untersuchungen als ,ma der ,radioaktivitt genommen wurde1 wenn sich der ,kondensator in ,luft von ,atmosphrendruck befand4 ,ich gebe als ,beispiel einige ,kurven1 die die ,stromstrke als ,funktion des mittleren ,feldes zwischen den ,platten fr zwei verschiedene ,plattenabstnde darstellen4 ,platte ,b war mit einer sehr dnnen ,schicht pulverisirten ,uranmetalls bedeckt2 die mit dem ,elektrometer verbundene ,platte ,a war mit einem ,schutzring versehen4 ,fig4 #b ,fig4 #b zeigt1 da die ,stromintensitt fr starke ,potentialdifferenzen zwischen den ,platten konstant wird4 ,fig4 #c stellt dieselbe ,kurve in einem anderen ,mastabe dar und enthlt blo die ,resultate fr schwache ,potentialdifferenzen2 der ,quotient aus ,stromstrke und ,potentialdifferenz ist fr schwache ,spannungen konstant und stellt die ,initialleitfhigkeit zwischen den ,platten dar4 ,man kann also zwei wichtige charakteristische ,konstanten dieses ,phnomens unterscheiden3 #a4 ,die ,initialleitfhigkeit fr schwache ,potentialdifferenzen1 #b4 den ,grenzstrom fr starke ,potentialdifferenzen4 ,dieser ,grenzstrom ist es1 der als ,ma fr die ,radioaktivitt angenommen wurde4 ,auer der zwischen den ,platten besonders hergestellten ,potentialdifferenz existirt zwischen ihnen noch eine ,kontaktkraft1 und die ,wirkungen dieser beiden ,stromursachen addiren sich2 infolgedessen ndert sich der ,absolutwert des ,stromes mit dem ,vorzeichen der ueren ,potentialdifferenz4 ,jedoch ist fr hohe ,spannungen der ,einflu der ,kontaktkraft zu vernachlssigen und die ,stromstrke unabhngig von dem ,vorzeichen des ,feldes zwischen den ,platten4 ,fig4 #c ,die ,leitfhigkeit der ,luft und andrer ,gase unter der ,einwirkung der ,becquerelstrahlen ist von mehreren ,physikern studirt worden4#bb-bd ,eine sehr vollstndige ,untersuchung des ,gegenstandes verffentlichte ,herr ,rutherford4#ag ,die ,gesetze der in ,gasen durch ,becquerelstrahlen hervorgerufenen ,leitfhigkeit sind dieselben wie die bei ,rntgenstrahlung gefundenen4 ,der ,mechanismus der ,erscheinung scheint in beiden ,fllen derselbe zu sein4 ,die ,theorie der ,ionisation der ,gase unter der ,wirkung der ,rntgen- oder ,becquerelstrahlung giebt sehr guten ,aufschlu ber die beobachteten ,tatsachen4 ,diese ,theorie soll hier nicht weiter errtert werden2 ich erinnere nur an die ,resultate1 zu denen sie fhrt3 #a4 ,die ,zahl der pro ,sekunde im ,gase producirten ,ionen wird proportional gesetzt der im ,gase absorbirten ,strahlungsenergie4 #b4 ,um den einer bestimmten ,strahlung entsprechenden ,grenzstrom zu erhalten1 mu man einerseits diese ,strahlung vom ,gase vollstndig absorbiren lassen1 indem man einen gengend groe absorbirende ,masse benutzt2 andrerseits mu man zur ,hervorbringung des ,stromes alle erzeugten ,ionen benutzen1 indem man ein so starkes ,feld herstellt1 da die ,zahl der sich wieder vereinigenden ,ionen nur einen unwesentlichen ,bruchteil der in derselben ,zeit erzeugten ,gesamtzahl von ,ionen betrgt1 und diese fast vollstndig von dem ,strom zu den ,elektroden gefhrt werden4 ,das hierzu ntige elektrische ,feld ist um so hher1 je strker die ,ionisation4 ,nach neueren ,untersuchungen von ,herrn ,townsend#be ist das ,phnomen bei schwachem ,gasdruck komplicirter4 ,der ,strom scheint zuerst bei wachsender ,potentialdifferenz einem konstanten ,grenzwert zuzustreben1 aber von einer gewissen ,potentialdifferenz an beginnt der ,strom wieder mit dem ,felde zu wachsen und zwar uerst schnell4 ,herr ,townsend nimmt an1 da dieses ,anwachsen von einer neuen ,ionisation herrhrt1 die von den ,ionen selbst erzeugt wird1 wenn sie unter der ,einwirkung des elektrischen ,feldes eine gengend groe ,geschwindigkeit annehmen1 damit ein ,gasmolekl1 wenn es von diesen ,geschossen getroffen wird1 zerbrochen und in die ,ionen1 aus denen es besteht1 zerteilt wird4 ,ein starkes elektrisches ,feld und schwacher ,druck begnstigen diese ,ionisation durch die schon vorhandenen ,ionen1 und sobald dies eintritt1 wchst die ,stromstrke dauernd mit dem mittleren ,felde zwischen den ,platten4 ,der ,grenzstrom kann also nur erhalten werden1 wenn die ionisirende ,ursache einen gewissen ,wert nicht berschreitet1 so da die ,sttigung bereits bei ,feldern erreicht wird1 bei denen die ,ionisation durch ,ionensto noch nicht stattgefunden hat4 ,diese ,bedingung ist bei meinen ,versuchen erfllt4 ,die ,grenordnung des ,sttigungsstromes1 den man mit ,uranverbindungen erhlt1 betrgt etwa #aj-aa ,ampre fr einen ,kondensator1 dessen ,platten #h cm ,durchmesser und #c cm ,abstand haben4 ,die ,thoriumverbindungen geben ,strme von derselben ,grenordnung und die ,aktivitten der ,oxyde von ,uran und ,thor sind ganz analog4 c7 ,radioaktivitt der ,uran- und ,thorverbindungen4 ---------------------------------------- --------- ,es folgen zunchst einige ,zahlen1 die ich mit verschiedenen ,uranverbindungen erhalten habe2 i bedeutet die ,stromstrke in ,ampre3 i #ajaa ---------------------------------------- -- -------------- ,metallisches ,uran 7etwas kohlehaltig7 #b1c ,schwarzes ,uranoxyd1 ,u#b,o#e #b1f ,grnes ,uranoxyd1 ,u#b,o#d #a1h ,uransurehydrat #j1f ,natriumuranat #a1b ,kaliumuranat #a1b ,ammoniumuranat #a1c ,uranosulfat #j1g ,urankaliumsulfat #j1g ,uranylnitrat #j1g ,urankupferphosphat #j1i ,uranylsulfat #a1b ,die ,dicke der angewandten ,schicht von ,uranverbindungen hat wenig ,einflu1 vorausgesetzt1 da die ,schicht zusammenhngend ist4 ,einige ,versuche hierber ergaben3 ,schichtdicke 7mm7 i#ajaa ---------------- ------------------- ------------- ,uranoxyd #j1e #b1g #c1j #c1j ,ammoniumuranat #j1e #a1c #c1j #c1j ,man kann hieraus schlieen1 da die ,absorption der ,uranstrahlen durch die emittirende ,substanz sehr stark ist1 da die aus tieferen ,schichten kommenden ,strahlen keinen merklichen ,effekt hervorbringen4 ,aus den ,zahlen1 die ich#ae mit ,thorverbindungen erhalten habe1 ergab sich folgendes3 #a4 ,die ,dicke der angewandten ,schicht ist von betrchtlichem ,einflu1 besonders beim ,oxyd4 #b4 ,das ,phnomen ist nur dann regelmig1 wenn man eine sehr dnne aktive ,schicht benutzt 7z4 ,b4 #j1be mm74 ,wenn man dagegen eine dicke ,schicht 7#f mm7 benutzt1 so erhlt man zwischen weiten ,grenzen schwankende ,zahlen1 besonders im ,falle des ,oxyds3 ,schichtdicke 7mm7 i#ajaa ------------ ------------------- --------------- ,thoroxyd #j1be #b1b #j1e #b1e #b1e #d1g #c1j #e1e im ,mittel #f1j #e1e ,thorsulfat #j1be #j1h ,es ist hier also eine ,ursache zu ,unregelmigkeiten vorhanden1 die bei den ,uranverbindungen nicht existirt4 ,die mit einer ,oxydschicht von #f mm erhaltenen ,zahlen variiren zwischen #c1g und #g1c4 ,die ,untersuchungen1 die ich ber die ,absorption der ,uran- und ,thorstrahlen angestellt habe1 ergaben1 da die ,thorstrahlen ein greres ,durchdringungsvermgen besitzen als die ,uranstrahlen1 und da die vom ,thoroxyd in dicker ,schicht emittirten ,strahlen durchdringender sind als diejenigen1 die es in dnner ,schicht emittirt4 ,es wurden z4 ,b4 folgende ,zahlen fr den ,bruchteil der ,strahlung erhalten1 den ein ,aluminiumblatt von #j1ja mm ,dicke hindurchlt3 ---------------------------------------- --------------- ,strahlende ,substanz ,vom ,aluminium durchgelassener ,bruchteil der ,strahlung --------------------------- --------------------------- ,uran #j1ah ,uranoxyd1 #j1bj ,u#b,o#e ,ammoniumuranat #j1bj ,urankupfersulfat #j1ba ,thoroxyd1 #j1be mm dick #j1ch ,thoroxyd1 #j1e mm dick #j1dg ,thoroxyd1 #c1j mm dick #j1gj ,thoroxyd1 #f1j mm dick #j1gj ,thorsulfat1 #j1be mm dick #j1ch ---------------------------------------- --------------- ,bei den ,uranverbindungen ist die ,absorption dieselbe1 welches auch immer die benutzte ,verbindung sei1 woraus der ,schlu zu ziehen ist1 da die von den verschiedenen ,verbindungen emittirten ,strahlen von gleicher ,art sind4 ,die ,eigentmlichkeiten der ,thorstrahlung sind bereits ,gegenstand sehr ausfhrlicher ,untersuchungen gewesen4 ,herr ,owens#bf hat gezeigt1 da man einen konstanten ,strom in einem geschlossenen ,apparat erst nach ziemlich langer ,zeit erhlt1 und da die ,stromstrke sehr stark durch die ,wirkung eines ,luftstroms reducirt wird 7was bei den ,uranverbindungen nicht der ,fall ist74 ,herr ,rutherford#bg hat analoge ,versuche gemacht und sie dahin interpretirt1 da das ,thor und seine ,verbindungen nicht blo ,becquerelstrahlen aussenden1 sondern auch eine aus auerordentlich feinen ,partikeln bestehende ,emanation1 die einige ,zeit lang nach ihrer ,emission radioaktiv bleibt und von einem ,luftstrom mit fortbewegt werden kann4 ,die ,eigentmlichkeiten der ,thorstrahlung1 die sich auf die ,schichtdicke und die ,wirkung eines ,luftstromes beziehen1 sind eng verbunden mit der ,erscheinung der inducirten ,radioaktivitt und ihrer ,fortpflanzung von ,schicht zu ,schicht4 ,diese ,erscheinung ist zuerst am ,radium beobachtet worden und soll weiter unten beschrieben werden4 ,die ,radioaktivitt der ,uran- und ,thorverbindungen stellt eine ,eigenschaft der ,atome dar4 ,herr ,becquerel#aj beobachtete bereits1 da alle ,verbindungen des ,urans aktiv sind1 und schlo daraus1 da ihre ,aktivitt durch die ,gegenwart des ,elements ,uran bedingt sei2 er zeigte ferner1 da das ,uran strker aktiv ist als seine ,salze4 ,ich habe von diesem ,gesichtspunkt aus die ,uran- und ,thorverbindungen untersucht und eine groe ,anzahl von ,messungen ihrer ,aktivitt unter verschiedenen ,bedingungen ausgefhrt4 ,es folgt aus allen diesen ,messungen1 da die ,radioaktivitt dieser ,substanzen tatschlich eine ,eigenschaft des ,atoms ist4 ,sie scheint hier eng verknpft mit der ,anwesenheit der ,atome der beiden betrachteten ,elemente und wird weder durch nderung des physikalischen ,zustandes1 noch durch chemische ,umwandlungen zerstrt4 ,die chemischen ,verbindungen und ,mischungen1 welche ,uran und ,thor enthalten1 sind um so aktiver1 je mehr sie von diesen ,metallen enthalten1 indem jede unaktive ,substanz einerseits als trge ,beimengung wirkt1 andrerseits einen ,teil der ,strahlung absorbirt4 d7 ,ist die ,radioaktivitt der ,atome eine allgemeine ,erscheinung8 ---------------------------------------- ------------------------ ,wie bereits oben gesagt1 habe ich danach gesucht1 ob andre ,substanzen auer den ,uran- und ,thorverbindungen aktiv wren4 ,ich ging bei diesen ,untersuchungen von der ,idee aus1 da es sehr wenig wahrscheinlich sei1 da die ,radioaktivitt als ,eigenschaft der ,atome betrachtet1 nur einer bestimmten ,art von ,materie zukomme1 unter ,ausschlu aller brigen4 ,die ,messungen1 die ich gemacht habe1 erlaubten den ,schlu1 da fr die augenblicklich bekannten chemischen ,elemente1 incl4 die allerseltensten und unsichersten1 die von mir studirten ,verbindungen wenigstens #ajjmal weniger aktiv in meinem ,apparat wren als das metallische ,uran4 ,von den bekannteren ,elementen habe ich verschiedene ,verbindungen untersucht1 von den seltenen ,krpern nur diejenigen ,verbindungen1 die ich mir gerade verschaffen konnte4 ,folgendes ist die ,liste der ,substanzen1 die ich als ,element oder in ,verbindung untersucht habe3 #a4 ,alle ,metalle und ,nichtmetalle1 die leicht erhltlich sind1 und einige seltenere in ziemlich reinem ,zustand aus der ,sammlung von ,herrn ,etard an der cole de physique et de chimie industrielles de la ville de ,paris4 #b4 ,die folgenden seltenen ,krper3 ,gallium1 ,germanium1 ,neodym1 ,praseodym1 ,niobium1 ,skandium1 ,gadolinium1 ,erbium1 ,samarium und ,rubidium 7von ,herrn ,demaray geliehen72 ,yttrium1 ,ytterbium mit ,neoerbium 7von ,herrn ,urbain geliehen74#b #c4 ,eine groe ,anzahl von ,gesteinen und ,mineralien4 ,innerhalb der ,empfindlichkeitsgrenze meines ,apparates habe ich auer dem ,uran und ,thor keinen einfachen ,krper gefunden1 dessen ,atome radioaktiv sind4#c ,ich mu hier jedoch einige ,worte bezglich des ,phosphors einfgen4 ,feuchter weier ,phosphor1 zwischen die ,kondensatorplatten gebracht1 macht die ,luft zwischen den ,platten leitend4#bh ,gleichwohl betrachte ich diesen ,krper nicht als radioaktiv nach ,art des ,urans und ,thors4 ,der ,phosphor oxydirt sich nmlich hierbei und sendet ,licht aus1 whrend die ,uran- und ,thorverbindungen radioaktiv sind1 ohne eine chemische nderung zu erfahren1 die mit den bekannten ,mitteln nachweisbar wre4 ,ferner ist der ,phosphor weder in seiner roten ,modifikation1 noch in ,verbindungen aktiv4 ,in einer neuen ,arbeit hat ,herr ,bloch#bi gezeigt1 da der ,phosphor1 wenn er sich an der ,luft oxydirt1 ,ionen erzeugt1 die sehr schwach beweglich sind1 die ,luft leitend machen und ,kondensation des ,wasserdampfes hervorrufen4 ,uran und ,thor sind die beiden ,elemente des grten ,atomgewichts 7#bdj und #bcb71 man findet sie hufig in denselben ,mineralien4 e7 ,radioaktive ,mineralien4 -------------------------- ,ich habe in meinem ,apparat verschiedene ,mineralien untersucht4#d ,mehrere davon zeigten sich aktiv1 z4 ,b4 die ,pechblende1 der ,chalkolit1 ,autunit1 ,monazit1 ,thorit1 ,orangit1 ,fergusonit1 ,cleveit usw4 ,die folgende ,tabelle enthlt die ,intensitt i des mit metallischem ,uran und mit verschiedenen ,mineralien erhaltenen ,stromes in ,ampere3 i #ajaa ----------------------------------- --------------------- ,uran #g1c ,pechblende aus ,johanngeorgenstadt #h1c ,pechblende aus ,joachimsthal #g1j ,pechblende aus ,pzibram #f1e ,pechblende aus ,cornwallis #a1f ,cleveit #a1d ,chalcolit #e1b ,autunit #b1g ,verschiedene ,thorite #j1a #j1c #j1g #a1e #a1d ,orangit #b1j ,monazit #j1e ,xenotim #j1jc schynit #j1g ,fergusonit 7zwei ,proben7 #j1d #j1a ,samarskit #a1a ,niobit 7zwei ,proben7 #j1a #j1c ,tantalit #j1jb ,carnotit #f1b ,carnotit ist ein neuerdings von ,friedel und ,cumenge entdecktes1 aus ,uranvanadat bestehendes ,mineral4 ,der mit ,orangit 7einem ,thoroxyd-haltigen ,mineral7 erhaltene ,strom variirt stark mit der angewandten ,schichtdicke2 vermehrte man diese ,dicke von #j1be bis #f mm1 so wuchs der ,strom von #a1h auf #b1g4 ,alle ,mineralien1 die sich radioaktiv zeigen1 enthalten ,uran oder ,thor1 ihre ,aktivitt ist also nicht weiter erstaunlich1 doch ist die ,intensitt der ,erscheinung bei gewissen ,materialien unerwartet gro4 ,so findet man ,pechblenden 7uranoxydhaltiges ,mineral71 die viermal aktiver sind als metallisches ,uran4 ,chalkolit 7krystallisirtes ,urankupferphosphat7 ist zweimal aktiver als ,uran4 ,autunit 7,urancalciumphosphat7 ist ebenso aktiv wie ,uran4 ,diese ,tatsachen waren in ,widerspruch mit den frheren ,betrachtungen1 nach denen kein ,mineral strker aktiv htte sein drfen als ,uran oder ,thor4 ,um diesen ,punkt aufzuklren1 habe ich nach dem ,debrayschen7#cj1 p4 #dde7 ,verfahren knstlichen ,chalkolit hergestellt unter ,benutzung reiner ,ausgangssubstanzen4 ,dieses ,verfahren besteht in der ,mischung einer ,lsung von ,urannitrat mit einer ,lsung von ,kupferphosphat in ,phosphorsure und ,erhitzung auf #ej bis #fj ,grad4 ,nach einiger ,zeit bilden sich die ,chalkolitkrystalle in der ,flssigkeit4 ,der so erhaltene ,chalkolit besitzt eine durchaus normale1 seiner ,zusammensetzung entsprechende ,aktivitt2 sie ist #b1e mal kleiner als die des ,urans4 ,es wurde hiernach sehr wahrscheinlich1 da die ,pechblende1 der ,chalkolit1 der ,autunit ihre starke ,aktivitt einer kleinen ,quantitt beigemengter stark aktiver ,substanz verdanken1 die verschieden ist vom ,uran1 vom ,thor und den berhaupt bekannten einfachen ,krpern4 ,wenn sich dies wirklich so verhielte1 glaubte ich1 hoffen zu drfen1 diese ,substanz mittels gewhnlicher chemisch analytischer ,verfahren aus dem ,mineral extrahiren zu knnen4 ,zweites ,kapitel4 ,die neuen radioaktiven ,substanzen4 a7 ,untersuchungsmethoden4 ------------------------- ,die ,resultate der ,untersuchungen radioaktiver ,mineralien1 die im vorigen ,kapitel errtert wurden1 veranlaten ,herrn ,curie und mich zu dem ,versuche1 aus der ,pechblende eine neue radioaktive ,substanz zu extrahiren4 ,als ,untersuchungsmethode konnten wir uns nur der ,radioaktivitt selbst bedienen1 da wir kein andres ,merkmal der hypothetischen ,substanz kannten4 ,in folgender ,weise kann man die ,radioaktivitt fr eine derartige ,untersuchung benutzen3 ,man mit die ,aktivitt eines ,produkts und fhrt dann mit ihm eine chemische ,trennung aus2 man mit die ,aktivitt aller hierbei erhaltenen ,produkte und stellt fest1 ob die radioaktive ,substanz vllig in einem davon geblieben ist1 oder ob sie sich in irgend einem ,verhltnisse zwischen ihnen geteilt hat4 ,auf diese ,weise hat man ein ,erkennungsmittel1 das in mancher ,hinsicht mit der ,spektralanalyse verglichen werden kann4 ,um vergleichbare ,zahlen zu erhalten1 mu man die ,aktivitt der ,substanzen im festen und gut getrockneten ,zustande untersuchen4 b7 ,polonium1 ,radium1 ,aktinium4 ------------------------------ ,die ,analyse der ,pechblende fhrte uns unter ,anwendung der eben errterten ,methode zu der ,feststellung der ,existenz zweier chemisch verschiedener1 stark aktiver ,substanzen in diesem ,mineral1 des ,poloniums1 das wir allein1 und des ,radiums1 das wir zusammen mit ,herrn ,bmont entdeckt haben4#ae1ca ,das ,polonium ist eine dem ,wismut in chemisch analytischer ,beziehung verwandte ,substanz und begleitet dieses bei den ,trennungen4 ,man erhlt ein immer ,polonium-reicheres ,wismut durch eins der folgenden ,fraktionirungsverfahren3 #a4 ,sublimation der ,sulfide im ,vakuum2 das aktive ,sulfid ist flchtiger als das des ,wismuts4 #b4 ,ausfllung der salpetersauren ,lsung mit ,wasser2 das niedergeschlagene ,subnitrat ist viel aktiver als das gelst zurckbleibende ,salz4 #c4 ,ausfllung einer sehr stark sauren ,chloridlsung mit ,schwefelwasserstoff4 ,die niedergeschlagenen ,sulfide sind bedeutend aktiver als das gelst zurckbleibende ,salz4 ,das ,radium ist eine ,substanz1 die das aus der ,pechblende extrahirte ,baryum begleitet2 es folgt dem ,baryum in seinen ,reaktionen und lt sich von ihm durch den ,lslichkeitsunterschied der ,chloride in ,wasser1 alkoholhaltigem ,wasser oder mit ,salzsure versetztem ,wasser trennen4 ,wir bewirkten die ,trennung der ,chloride von ,baryum und ,radium1 indem wir ihr ,gemenge einer fraktionirten ,krystallisation unterwarfen1 wobei das ,radiumchlorid weniger lslich war als das ,baryumchlorid4 ,eine dritte stark radioaktive ,substanz ist von ,herrn ,debierne#cb1cc in der ,pechblende festgestellt und von ihm als ,aktinium bezeichnet worden4 ,das ,aktinium begleitet gewisse in der ,pechblende enthaltene ,krper der ,eisengruppe4 ,es scheint hauptschlich dem ,thorium verwandt1 von dem es noch nicht getrennt werden konnte4 ,die ,extraktion des ,aktiniums aus der ,pechblende ist eine sehr heikle ,arbeit2 die ,trennungen sind im allgemeinen unvollstndig4 ,alle drei neuen radioaktiven ,substanzen finden sich in der ,pechblende nur in ganz verschwindend kleiner ,menge4 ,um sie in konzentrirtem ,zustande zu erhalten1 muten wir die ,behandlung von mehreren ,tonnen ,uranmineralrckstnden unternehmen4 ,im ,groben geschieht die ,behandlung in einer ,fabrik2 hierauf folgt ein umstndliches ,reinigungs- und ,koncentrirungsverfahren4 ,so kommen wir dazu1 aus den ,tausenden von ,kilogrammen von ,ausgangssubstanz einige ,decigramme von ,endprodukten zu gewinnen1 deren ,aktivitt im ,verhltni zu der des ,minerals1 aus dem sie stammen1 ganz auerordentlich gro ist4 ,es ist klar1 da diese gesamte ,arbeit langwierig1 heikel und kostspielig ist4#e ,in ,anschlu an unsere ,arbeit wurden noch andere radioaktive ,substanzen angekndigt4 ,herr ,giesel#cd1ce einerseits1 die ,herren ,hofmann und ,strau#cf andrerseits teilten mit1 da wahrscheinlich noch eine dem ,blei in seinen chemischen ,eigenschaften verwandte radioaktive ,substanz existire4 ,man wei jedoch noch wenig ber diese ,substanz4 ,von allen diesen neuen radioaktiven ,substanzen ist bis jetzt das ,radium das einzige1 das im ,zustande eines reinen ,salzes dargestellt wurde4 c7 ,spektrum des ,radiums4 ------------------------ ,es war von hervorragender ,wichtigkeit1 mit allen nur mglichen ,mitteln die bei dieser ,arbeit gemachte ,hypothese der ,existenz neuer radioaktiver ,elemente zu kontrolliren4 ,im ,falle des ,radiums ergab die ,spektralanalyse eine vollstndige ,besttigung dieser ,hypothese4 ,herr ,demaray war gern bereit1 die ,prfung der neuen radioaktiven ,substanz mittels der exakten ,methode1 welche er bei dem ,studium photographirter ,funkenspektra anwendet1 auszufhren4 ,die ,untersttzung durch einen so kompetenten ,gelehrten war fr uns eine groe ,wohltat4 ,wir bewahren ihm eine tiefe ,dankbarkeit dafr1 da er sich mit dieser ,arbeit befate4 ,die ,resultate der ,spektralanalyse haben uns ,gewiheit verschafft zu einer ,zeit1 da wir noch ,zweifel ber die ,interpretation unsrer ,resultate hatten4#f ,die ersten ,proben von mig aktivem ,radium-haltigen ,baryumchlorid1 die ,demaray untersuchte1 zeigten ihm gleichzeitig mit den ,baryumlinien eine neue ,linie von merklicher ,intensitt und der ,wellenlnge #cha1dg im ultravioletten ,spektrum4 ,mit den darauf hergestellten strker aktiven ,produkten sah ,demaray die ,linie #cha1dg sich verstrken2 gleichzeitig erschienen andre neue ,linien und in dem ,spektrum hatten die neuen ,linien und die ,baryumlinien vergleichbare ,intensitt4 ,eine weitere ,koncentration lieferte ein ,produkt1 in dem das neue ,spektrum vorherrscht1 und einzig die allein noch sichtbaren strksten drei ,baryumlinien zeigen die ,anwesenheit dieses ,metalls als bloe ,verunreinigung an4 ,dieses ,produkt kann also als fast reines ,radiumchlorid betrachtet werden4 ,endlich konnte ich durch eine neue ,reinigung ein auerordentlich reines ,radiumchlorid herstellen1 in dessen ,spektrum die ,hauptlinien des ,baryums kaum mehr sichtbar sind4 ,folgendes sind nach ,demaray#cg-ci die ,hauptlinien des ,radiums fr den ,teil des ,spektrums zwischen #ejj1j und #cej1j ,tausendstel ,mikron 774 ,die ,intensitt jeder ,linie ist durch eine ,zahl angegeben1 wobei die strkste ,linie gleich #af gesetzt ist4 ,intensitt -------- ------------ #dhc1fc #aj #dgb1fi #e #dfi1ih #c #dfi1ba #g #dfh1cj #ad #dfd1ai #d #dec1he #i #ddc1fa #h #dcd1jf #ac #cha1dg #af #cfd1if #ab ,alle ,linien sind deutlich und scharf2 die drei ,linien #cha1dg1 #dfh1cj und #dcd1jf sind stark1 sie erreichen gleiche ,intensitt mit den strksten bekannten ,linien4 ,ferner bemerkt man in dem ,spektrum zwei starke verwaschene ,banden2 die erste symmetrische erstreckt sich von #dfc1aj bis #dfb1ai mit einem ,maximum bei #dfb1ge2 die zweite strkere ist nach dem ,ultraviolett hin abgeschattet1 sie beginnt pltzlich bei #ddf1cg1 erreicht ein ,maximum bei #dde1eb1 das sich bis #dde1cd erstreckt und dann folgt eine verwaschene ,bande1 die1 allmhlich schwcher werdend1 bis #dci reicht4 ,in dem weniger brechbaren1 nicht photographirten ,teil des ,funkenspektrums liegt die einzige bemerkbare ,linie bei 7ungefhr7 #eff1e2 sie ist jedoch viel schwcher als #dhb1fc4 ,der ,allgemeinanblick des ,spektrums entspricht dem der ,erdalkalimetalle1 deren ,spektra bekanntlich aus starken ,linien und verwaschenen ,banden bestehen4 ,nach ,demaray kann man das ,radium zu den ,krpern allerempfindlichster ,spektralreaktion rechnen4 ,ich konnte aus meiner ,koncentrirungsarbeit schlieen1 da in der ersten ,probe1 die die ,linie #cha1dg deutlich zeigte1 das ,verhltni des darin enthaltenen ,radiums sehr klein sein mute 7vielleicht #j1jb ,proz74 ,gleichwohl bedarf es einer #ejmal greren ,aktivitt als die des metallischen ,urans1 um die ,hauptlinien des ,radiums in den photographirten ,spektren deutlich zu bemerken4 ,mit einem empindlichen ,elektrometer kann man die ,radioaktivitt eines ,produktes erkennen1 die nur #a_/ajj der des metallischen ,urans betrgt4 ,man sieht also1 da zur ,erkennung der ,anwesenheit des ,radiums die ,radioaktivitt ein mehrere #ajjjmal empfindlicheres ,zeichen ist als die ,spektralreaktion4 ,das stark aktive ,wismut-,polonium und das stark aktive ,thorium-,aktinium1 die von ,demaray geprft wurden1 ergaben bis jetzt nur die ,linien des ,wismuts und ,thors4 ,in einer neuen ,verffentlichung kndigt ,herr ,giesel1#dj der sich mit der ,darstellung des ,radiums befat hat1 an1 da das ,radiumbromid die ,flamme rot frbt4 ,das ,flammenspektrum des ,radiums enthlt zwei schne rote ,banden1 eine ,linie im ,blaugrn und zwei schwache ,linien im ,violett4 d7 ,abscheidung der neuen radioaktiven ,substanzen4 ---------------------------------------- --------- ,der erste ,teil des ,verfahrens besteht darin1 da man aus den ,uranmineralien das ,radium-haltige ,baryum1 das ,poloniumhaltige ,wismut und die das ,aktinium enthaltenden seltenen ,erden absondert4 ,wenn man diese drei ,ausgangsprodukte erhalten hat1 so sucht man aus jedem von ihnen die neue radioaktive ,substanz zu isoliren4 ,dieser zweite ,teil der ,arbeit geschieht mittels einer ,fraktionirungsmethode4 ,es ist bekanntlich sehr schwierig1 ein ,mittel zur vollkommenen ,trennung zweier sehr verwandter ,elemente zu finden4 ,die ,fraktionirungsmethoden sind hier also unerllich4 ,auerdem darf man1 wenn ein ,element einem andren nur spurenweise beigemengt ist1 eine vollkommene ,trennungsmethode auf das ,gemisch berhaupt nicht anwenden1 selbst wenn man eine kennen wrde4 ,man wrde tatschlich riskiren1 die durch diese ,operation abzuscheidende ,spur von ,substanz gnzlich zu verlieren4 ,ich habe mich speciell damit befat1 das ,radium und das ,polonium zu isoliren4 ,nach einer ,arbeit von mehreren ,jahren bin ich jedoch nur mit dem ersten der beiden ,krper zum ,ziele gelangt4 ,da die ,pechblende ein kostbares ,mineral ist1 haben wir darauf verzichtet1 groe ,quantitten davon zu behandeln4 ,in ,europa geschieht die ,verarbeitung dieses ,minerals im ,bergwerk von ,joachimsthal in ,bhmen4 ,das zerkleinerte ,mineral wird zuerst mit ,soda gerstet und das ,produkt dieses ,verfahrens zuerst in warmem ,wasser1 dann in verdnnter ,schwefelsure ausgelaugt4 ,die ,lsung enthlt das ,uran1 dem die ,pechblende ihren ,wert verdankt4 ,der unlsliche ,rckstand wird fortgeworfen4 ,dieser ,rckstand enthlt die radioaktiven ,substanzen1 seine ,aktivitt ist #d1e mal grer als die des metallischen ,urans4 ,die sterreichische ,regierung1 der das ,bergwerk gehrt1 hat uns freundlicherweise eine ,tonne dieses ,rckstandes zu unsrer ,untersuchung zur ,verfgung gestellt und das ,bergwerk angewiesen1 uns noch mehrere ,tonnen der ,substanz zu liefern4 ,es war durchaus nicht leicht1 den ,rckstand in der ,fabrik mittels eines laboratoriumsmigen ,verfahrens zu behandeln4 ,herr ,debierne bernahm es1 diese ,frage zu studiren und die fabrikmige ,behandlung zu organisiren4 ,der wichtigste ,punkt der von ihm angegebenen ,methode besteht darin1 da man durch ,kochen der ,substanz in koncentrirter ,sodalsung die ,sulfate in ,karbonate verwandelt4 ,dieser ,vorgang umgeht die sonst notwendige ,schmelzung mit ,soda4 ,der ,rckstand enthlt hauptschlich die ,sulfate von ,blei und ,calcium1 ferner ,silicium1 ,aluminium und ,eisenoxyd4 ,auerdem finden sich in mehr oder weniger groer ,menge beinahe alle ,metalle 7,kupfer1 ,wismut1 ,zink1 ,kobalt1 ,mangan1 ,nickel1 ,vanadium1 ,antimon1 ,thallium1 die seltenen ,erden1 ,niobium1 ,tantal1 ,arsen1 ,baryum usw47 darin vor4 ,das ,radium befindet sich in dieser ,mischung von ,sulfaten als das am wenigsten lsliche4 ,um es aufzulsen1 mu die ,schwefelsure so weit als mglich beseitigt werden4 ,dazu beginnt man die ,behandlung des ,rckstandes mit einer koncentrirten kochenden ,natronlauge4 ,die mit dem ,blei1 ,aluminium und ,calcium verbundene ,schwefelsure geht groenteils als ,natriumsulfat in ,lsung1 das durch ,auswaschung mit ,wasser beseitigt wird4 ,durch das ,alkali entfernt man gleichzeitig das ,blei1 ,silicium und ,aluminium4 ,der unlsliche ,teil wird dann mit ,wasser gewaschen und der ,einwirkung gewhnlicher ,salzsure ausgesetzt4 ,diese ,operation bewirkt den vlligen ,aufschlu der ,substanz und lst sie zum grten ,teil4 ,aus dieser ,lsung kann man das ,polonium und ,aktinium ausscheiden3 ,ersteres wird durch ,schwefelwasserstoff niedergeschlagen1 letzteres findet sich in den ,hydraten1 die durch ,ammoniak aus der ,lsung niedergeschlagen werden1 nachdem diese von den ,sulfaten getrennt und oxydirt ist4 ,das ,radium bleibt in dem unlslichen ,teil4 ,dieser ,teil wird mit ,wasser gewaschen1 sodann mit einer koncentrirten1 kochenden ,sodalsung behandelt4 ,wenn nur wenige nicht angegriffene ,sulfate zurckgeblieben sind1 so bewirkt diese ,operation eine vollkommene ,verwandlung der ,baryumsulfate in ,karbonate4 ,man wscht darauf die ,substanz sehr grndlich mit ,wasser aus und unterwirft sie der ,einwirkung von ,salzsure1 die durchaus frei von ,schwefelsure sein mu4 ,die ,lsung1 die das ,radium1 wie auch das ,polonium und ,aktinium enthlt1 wird filtrirt und mit ,schwefelsure niedergeschlagen4 ,man erhlt so rohe ,sulfate von ,radium-haltigem ,baryum1 die auch ,calcium1 ,blei und ,eisen enthalten und ein wenig ,aktinium mit sich gerissen haben4 ,die ,lsung enthlt noch ein wenig ,aktinium und ,polonium1 die in derselben ,weise getrennt werden knnen1 wie von der ersten salzsauren ,lsung4 ,aus einer ,tonne ,rckstand erhlt man so #aj bis #bj kg rohe ,sulfate1 deren ,aktivitt #cj- bis #fj mal grer ist als die des metallischen ,urans4 ,man schreitet nunmehr zu ihrer ,reinigung4 ,dazu kocht man sie in ,soda und verwandelt sie in ,chloride4 ,die ,lsung wird mit ,schwefelwasserstoff behandelt1 woraus eine kleine ,quantitt aktiver ,sulfide resultirt1 die ,polonium enthalten4 ,man filtrirt die ,lsung1 oxydirt sie durch die ,wirkung von ,chlor und schlgt sie mit reinem ,ammoniak nieder4 ,die niedergeschlagenen ,oxyde und ,hydrate sind stark aktiv und zwar rhrt die ,aktivitt vom ,aktinium her4 ,die filtrirte ,lsung wird mit ,soda niedergeschlagen4 ,die niedergeschlagenen ,karbonate der ,erdalkalien werden gewaschen und in ,chloride verwandelt4 ,diese ,chloride werden zur ,trockenheit eingedampft und mit koncentrirter reiner ,salzsure gewaschen4 ,das ,chlorcalcium lst sich beinahe vollstndig1 whrend das ,radium-haltige ,chlorbaryum unlslich bleibt4 ,man erhlt so pro ,tonne ,ausgangssubstanz ungefhr #h kg ,radium-haltigen ,baryums1 dessen ,aktivitt ungefhr #fj mal grer ist als die des metallischen ,urans4 ,dieses ,chlorid ist reif zur ,fraktionirung4 e7 ,polonium4 ------------ ,wie bereits oben gesagt1 schlgt man durch ,einleitung von ,schwefelwasserstoff in die verschiedenen im ,laufe des ,verfahrens erhaltenen salzsauren ,lsungen aktive ,sulfide nieder1 deren ,aktivitt vom ,polonium herrhrt4 ,diese ,sulfide enthalten hauptschlich ,wismut1 ein wenig ,kupfer und ,blei4 ,letzteres ,metall ist darin nur in geringem ,mae enthalten1 da es zum groen ,teil durch die ,natronlauge entfernt worden ist1 und da sein ,chlorid wenig lslich ist4 ,antimon und ,arsen befinden sich nur in minimaler ,menge in den ,oxyden1 da ihre ,oxyde durch das ,natron gelst sind4 ,um hieraus stark aktive ,sulfide zu erhalten1 benutzte man folgendes ,verfahren4 ,die stark sauren ,chloridlsungen wurden durch ,schwefelwasserstoff niedergeschlagen4 ,die hierbei anfallenden ,sulfide sind stark aktiv1 man benutzt sie zur ,herstellung des ,poloniums4 ,in der ,lsung bleiben die ,substanzen1 die bei ,gegenwart eines berschusses von ,salzsure nur unvollkommen niedergeschlagen werden 7,wismut1 ,blei1 ,antimon74 ,um die ,fllung zu vollenden1 verdnnt man die ,lsung mit ,wasser1 behandelt sie von neuem mit ,schwefelwasserstoff und erhlt ein zweites ,quantum von ,sulfiden1 das viel weniger aktiv als das erste ist und im allgemeinen fortgeworfen wird4 ,zur weiteren ,reinigung der ,sulfide wscht man sie mit ,schwefelammonium1 wodurch die brig bleibenden ,spuren von ,antimon und ,arsen beseitigt werden4 ,dann wscht man sie mit ,wasser1 dem ,ammoniumnitrat zugesetzt ist1 und behandelt sie mit verdnnter ,salpetersure4 ,die ,lsung ist niemals vollstndig1 man behlt immer einen mehr oder weniger groen unlslichen ,rckstand1 den man nach ,gutdnken nochmals behandeln kann4 ,die ,lsung wird auf ein kleines ,volumen eingedampft und entweder durch ,ammoniak oder durch viel ,wasser niedergeschlagen4 ,in beiden ,fllen verbleiben ,blei und ,kupfer1 im zweiten ,fall auch ein wenig fast unaktives ,wismut in ,lsung4 ,der aus ,oxyden oder ,subnitraten bestehende ,niederschlag wird in folgender ,weise fraktionirt3 ,man lst den ,niederschlag in ,salpetersure und fgt der ,lsung ,wasser zu bis zur ,bildung einer gengenden ,menge von ,niederschlag4 ,bei dieser ,operation mu man bercksichtigen1 da der ,niederschlag sich zuweilen erst nach einiger ,zeit bildet4 ,man trennt ihn von der berstehenden ,flssigkeit und lst ihn von neuem in ,salpetersure2 beide so erhaltenen ,flssigkeitsmengen unterwirft man von neuem einer ,fllung durch ,wasser und so fort4 ,man vereinigt die verschiedenen ,portionen nach ,magabe ihrer ,aktivitt1 indem man die ,koncentration so weit wie mglich zu treiben sucht4 ,man erhlt so eine kleine ,quantitt von ,substanz1 deren ,aktivitt enorm ist1 die aber nichtsdestoweniger im ,spektroskop bis jetzt nur die ,linien des ,wismut gegeben hat4 ,leider hat man wenig ,aussicht1 auf diesem ,wege zu einer ,isolirung des ,poloniums zu gelangen4 ,die beschriebene ,fraktionirungsmethode bietet groe ,schwierigkeiten1 und dasselbe gilt von andren ,fraktionirungsmethoden auf nassem ,wege4 ,welches auch immer der angewandte ,proce sei1 es bilden sich sehr leicht ,verbindungen1 die in verdnnten1 wie in koncentrirten ,suren absolut unlslich sind4 ,diese ,verbindungen knnen nur aufgelst werden1 wenn man sie vorher in den metallischen ,zustand berfhrt1 z4 ,b4 durch ,schmelzung mit ,cyankalium4 ,da die ,zahl der auszufhrenden ,operationen sowieso schon betrchtlich ist1 so bietet dieser ,umstand eine enorme ,schwierigkeit fr den ,fortschritt der ,fraktionirung2 dieser belstand ist um so schwerwiegender1 als das ,polonium eine ,substanz ist1 die1 einmal aus der ,pechblende entfernt1 allmhlich an ,aktivitt einbt4 ,dieses ,nachlassen der ,aktivitt ist brigens langsam2 so hat z4 ,b4 eine ,probe von ,polonium-haltigem ,wismutnitrat in #aa ,monaten nur die ,hlfte seiner ,aktivitt eingebt4 ,beim ,radium bietet sich keine analoge ,schwierigkeit4 ,die ,radioaktivitt bleibt ein treuer ,fhrer fr die ,koncentrirung2 diese ,koncentrirung selbst bietet keinerlei ,schwierigkeit1 und die ,fortschritte der ,arbeit konnten von ,anfang an durch die ,spektralanalyse kontrollirt werden4 ,als die weiter unten zu besprechenden ,erscheinungen der inducirten ,aktivitt bekannt wurden1 konnte man natrlich annehmen1 da das ,polonium1 das nur die ,spektrallinien des ,wismuts zeigt und dessen ,aktivitt mit der ,zeit abnimmt1 kein neues ,element1 sondern durch die ,nachbarschaft des ,radiums in der ,pechblende inducirtes ,wismut sei4 ,ich bin nicht davon berzeugt1 da diese ,anschauung richtig sei4 ,im ,laufe meiner langen ,arbeit ber das ,polonium habe ich chemische ,wirkungen konstatirt1 die ich weder mit gewhnlichem1 noch mit durch ,radium aktivirtem ,wismut jemals beobachtet habe4 ,diese chemischen ,effekte bestehen in erster ,linie in der uerst leichten ,bildung unlslicher ,verbindungen1 von denen oben die ,rede war 7speciell ,subnitrate71 zweitens in der ,farbe und dem ,aussehen der ,niederschlge1 die man durch ,wasserzusatz zur ,lsung von ,poloniumhaltigem ,wismutnitrat erhlt4 ,diese ,niederschlge sind manchmal wei1 aber meistens von einem mehr oder weniger lebhaftem ,gelb1 das bis zum tiefen ,rot geht4 ,die ,abwesenheit von anderen ,spektrallinien als denen des ,wismuts beweist durchaus nicht mit ,sicherheit1 da die ,substanz nur ,wismut enthlt1 denn es giebt ,krper1 deren ,spektralreaktion sehr wenig empfindlich ist4 ,es wre ntig1 eine kleine ,quantitt ,polonium-haltigen ,wismuts in mglichst groer ,koncentration herzustellen und dieses chemisch zu untersuchen1 vor allem bezglich des ,atomgewichts des ,metalls4 ,diese ,untersuchung konnte noch nicht ausgefhrt werden1 wegen der eben erwhnten ,schwierigkeit bei der chemischen ,arbeit4 ,wenn es erwiesen wre1 da das ,polonium ein neues ,element ist1 so wre es darum nicht weniger wahr1 da dieses ,element nicht beliebig lange im stark aktiven ,zustande existiren kann1 wenigstens sobald es von dem ,mineral getrennt ist4 ,man kann also die ,frage auf zwei verschiedene ,weisen betrachten3 #a4 ,entweder ist die ganze ,aktivitt des ,poloniums blo von den benachbarten radioaktiven ,substanzen inducirt4 ,das ,polonium htte dann also die ,fhigkeit1 seine ,atome in langdauernder ,form zu induciren1 eine ,fhigkeit1 die nicht allen ,substanzen zuzukommen scheint2#g #b4 oder die ,aktivitt ist eine dem ,polonium selbst angehrige1 die sich unter gewissen ,bedingungen von selbst zerstrt1 unter gewissen anderen ,bedingungen1 die in dem ,mineral realisirt sind1 bestndig sein kann4 ,die ,erscheinung der ,atomaktivirung durch ,kontakt ist so wenig bekannt1 da es an jeder ,grundlage mangelt1 um sich eine bestimmte ,meinung in dieser ,frage zu bilden4 ,ganz krzlich ist eine ,arbeit von ,herrn ,marckwald#db ber das ,polonium erschienen4 ,marckwald taucht einen reinen ,wismutstab in eine ,lsung von ,wismutchlorid1 das durch ,behandlung von ,pechblendenrckstnden erhalten ist4 ,nach einiger ,zeit bedeckt sich der ,stab mit einem stark aktiven ,niederschlag und die ,lsung enthlt nur noch inaktives ,wismut4 ,marckwald erhlt ebenfalls einen sehr aktiven ,niederschlag1 wenn er ,zinnchlorid einer ,lsung von radioaktivem ,wismutchlorid hinzufgt4 ,er schliet daraus1 da das aktive ,element dem ,tellur analog ist1 und giebt ihm den ,namen ,radiotellur4 ,die aktive ,substanz ,marckwalds scheint mit dem ,polonium identisch durch ihre ,herkunft und durch die stark absorbirbaren ,strahlen1 die sie aussendet4 ,die ,wahl eines neuen ,namens fr diese ,substanz ist jedenfalls bei dem gegenwrtigen ,stande der ,frage noch unntig4 f7 ,herstellung des reinen ,radiumchlorids4 ---------------------------------------- - ,der von mir angewandte ,weg zur ,aussonderung reinen ,radiumchlorids aus dem ,radium-haltigen ,baryumchlorid besteht darin1 da man das ,gemenge der ,chloride einer fraktionirten ,krystallisation unterwirft1 zuerst in reinem ,wasser1 dann in ,wasser1 dem ,salzsure zugesetzt ist4 ,man benutzt also den ,unterschied in der ,lslichkeit der beiden ,chloride1 wobei das ,radiumchlorid weniger lslich ist als das ,baryumchlorid4 ,beim ,beginn der ,fraktionirung gebraucht man reines destillirtes ,wasser2 man lst das ,chlorid auf und kocht die ,lsung bis zur ,sttigung ein4 ,dann lt man durch ,abkhlung in einer offenen ,schale auskrystallisiren4 ,es bilden sich auf dem ,grunde schne festhaftende ,krystalle1 von denen die berstehende ,mutterlauge leicht abgegossen werden kann4 ,wenn man eine ,probe dieser ,lsung zur ,trockenheit eindampft1 so findet man1 da das hierbei erhaltene ,chlorid ungefhr fnfmal weniger aktiv ist als das auskrystallisirte4 ,man hat also das ,chlorid in zwei ,teile ,a und ,b geteilt1 von denen ,a viel aktiver ist als ,b4 ,man erneuert mit jedem der ,chloride ,a und ,b die ,operation und erhlt mit jedem von ihnen zwei neue ,fraktionen4 ,wenn die ,krystallisation beendet ist1 vereinigt man den weniger aktiven ,teil des ,chlorids ,a mit dem strker aktiven des ,chlorids ,b1 da diese merklich dieselbe ,aktivitt haben4 ,man hat jetzt also drei ,teile1 die man von neuem derselben ,behandlung unterwirft2 man lt jedoch die ,zahl der ,portionen nicht dauernd wachsen1 da sich in dem ,mae1 wie die ,anzahl wchst1 die ,aktivitt der am strksten lslichen ,portion vermindert4 ,wenn diese ,portion eine nur noch ganz unbedeutende ,aktivitt besitzt1 so entfernt man sie aus dem ,verfahren4 ,hat man die gewnschte ,anzahl von ,portionen erhalten1 so fraktionirt man auch die am wenigsten lsliche 7an ,radium reichste7 ,portion nicht weiter und entfernt sie aus dem ,verfahren4 ,man operirt mit einer konstanten ,anzahl von ,portionen4 ,nach jeder ,reihe von ,operationen wird die ,mutterlauge der einen ,portion auf die ,krystalle der nachfolgenden gegossen2 aber wenn man nach einer ,reihe die lslichste ,portion entfernt hat1 so macht man im ,gegensatz dazu bei der nchsten ,reihe eine neue ,portion mit der lslichsten ,fraktion und entfernt dagegen die ,krystalle1 die die am strksten aktive ,portion bilden4 ,durch die stete ,abwechslung dieser beiden ,operationen erhlt man einen sehr regelmigen ,fraktionirungsmechanismus1 in dem die ,zahl der ,portionen und die ,aktivitt jeder von ihnen konstant bleiben2 jede ,portion ist hierbei ungefhr fnfmal aktiver als die folgende4 ,an der einen ,seite 7am ,ende7 entfernt man hier ein fast unaktives ,produkt1 whrend man an der andren ,seite 7an der ,spitze7 ein an ,radium angereichertes ,chlorid erntet4 ,die in den ,portionen enthaltene ,substanzmenge wird natrlich immer geringer und die verschiedenen ,portionen enthalten um so weniger ,substanz1 um so aktiver sie sind4 ,anfangs wurde mit sechs ,portionen operirt und die ,aktivitt des am ,ende entfernten ,chlorids betrug nur noch #j4a der des ,urans4 ,wenn man so einen groen ,teil der inaktiven ,substanz eliminirt hat und die ,portionen klein geworden sind1 wird es zwecklos1 eine so schwache ,aktivitt noch zu eliminiren2 man schaltet also eine ,portion am ,ende der ,fraktionsreihe aus und fgt an der ,spitze eine ,portion hinzu1 die aus dem vorher gewonnenen aktiven ,chlorid gebildet ist4 ,man wird jetzt also ein an ,radium reicheres ,chlorid ernten als vorher4 ,man fhrt mit der ,anwendung dieses ,systems fort1 bis die ,krystalle an der ,spitze der ,reihe aus reinem ,radiumchlorid bestehen4 ,wenn die ,ausfhrung der ,fraktionirung eine sehr vollkommene war1 so bleiben nur sehr kleine ,mengen aller ,zwischenprodukte brig4 ,wenn die ,fraktionirung weit fortgeschritten und die in den einzelnen ,portionen enthaltene ,substanzmenge sehr klein geworden ist1 so wird die ,trennung durch ,krystallisation weniger wirksam1 da die ,abkhlung zu schnell erfolgt und das ,volumen der abzugieenden ,lsung zu klein wird4 ,dann empfiehlt es sich1 dem ,wasser eine bestimmte ,menge von ,salzsure hinzusetzen1 die um so grer werden mu1 je weiter die ,fraktionirung fortschreitet4 ,der ,vorteil dieses ,zusatzes besteht in einer ,vermehrung der ,lsungsmenge1 da die ,chloride in verdnnter ,salzsure weniger lslich sind als in reinem ,wasser4 ,auerdem wird aber auch die ,fraktionirung hierdurch wirksamer2 die ,differenz zwischen den beiden ,fraktionen eines bestimmten ,produkts wird jetzt sehr betrchtlich2 bei ,anwendung von ,wasser mit viel ,salzsure erhlt man deshalb ausgezeichnete ,trennungen und kann mit blo drei oder vier ,portionen auskommen4 ,es empiehlt sich1 dieses ,verfahren sogleich anzuwenden1 sowie nur die ,substanzmenge klein genug geworden ist1 um es ohne ,schwierigkeiten zu knnen4 ,die ,krystalle1 die sich aus stark saurer ,lsung niederschlagen1 haben die ,form sehr langer ,nadeln1 die fr das ,baryumchlorid genau so aussehen wie fr das ,radiumchlorid4 ,beide sind doppelbrechend4 ,die ,krystalle des ,radium-haltigen ,baryums schlagen sich farblos nieder1 aber wenn die ,menge des ,radiums gengend gro wird1 nehmen sie nach einiger ,zeit eine gelbe ,farbe an1 die bis zum ,orange geht1 manchmal auch eine schne rosa ,frbung4 ,diese ,frbung verschwindet beim ,auflsen4 ,die ,krystalle des reinen ,radiums frben sich nicht oder wenigstens nicht so schnell2 die ,frbung scheint also an die gleichzeitige ,anwesenheit von ,baryum und ,radium gebunden zu sein4 ,das ,maximum der ,frbung wird mit einer bestimmten ,koncentration des ,radiums erreicht1 und man kann diese ,eigenschaft benutzen1 um den ,fortschritt der ,fraktionirung zu kontrolliren4 ,solange die aktivste ,portion sich noch frbt1 enthlt sie eine merkliche ,menge von ,baryum1 wenn sie selbst sich nicht mehr frbt1 wohl aber die folgenden ,portionen1 so besteht sie im wesentlichen aus reinem ,radiumchlorid4 ,ich habe manchmal die ,bildung eines ,krystallgemenges beobachtet1 von dem ein ,teil farblos blieb1 wahrend der andre sich frbte4 ,es scheint mglich1 die farblosen ,krystalle durch ,aussuchen abzutrennen1 doch habe ich es nicht versucht4 ,gegen ,schlu des ,fraktionirungsverfahrens ist das ,aktivittsverhltni der aufeinander folgenden ,portionen nicht mehr dasselbe wie im ,anfange und auch nicht mehr so regelmig2 eine ernsthafte ,strung im ,gange des ,verfahrens tritt jedoch nicht ein4 ,auch die fraktionirte ,fllung einer wssrigen ,lsung von ,radium-haltigem ,baryumchlorid durch ,alkohol fhrt zur ,isolirung des ,radiumchlorids1 das sich zuerst niederschlgt4 ,diese anfangs von mir angewandte ,methode wurde spter zu ,gunsten der eben beschriebenen aufgegeben1 die mehr ,regelmigkeit besitzt4 ,gleichwohl habe ich manchmal die ,fllung durch ,alkohol benutzt1 um ,radiumchlorid zu reinigen1 das eine kleine ,spur von ,baryumchlorid enthlt4 ,letzteres bleibt in der leicht wssrigen alkoholischen ,lsung zurck1 und kann so entfernt werden4 ,herr ,giesel der sich seit der ,publikation unserer ersten ,untersuchungen mit der ,herstellung radioaktiver ,krper befate1 empfiehlt die ,trennung des ,radiums vom ,baryum durch fraktionierte ,krystallisation eines ,gemenges der ,bromide4 ,ich konnte feststellen1 da dieses ,verfahren tatschlich sehr vorteilhaft ist1 besonders im ,beginn der ,fraktionierung4 ,welches ,fraktionirungsverfahren man auch anwenden mag1 jedenfalls sollte man es durch ,messung der ,aktivitt kontrolliren4 ,dabei ist zu bemerken1 da eine ,radiumverbindung1 wenn sie aus dem gelsten ,zustande in den festen bergefhrt wird1 sei es durch ,fllung1 sei es durch ,krystallisation1 im ,beginn eine um so geringere ,aktivitt besitzt1 je lnger sie sich im ,zustand der ,lsung befand4 ,die ,aktivitt wchst sodann whrend mehrerer ,monate bis zu einer stets gleichen ,grenze4 ,der ,endwert der ,aktivitt ist fnf- bis sechsmal grer als der ,anfangswert4 ,diese ,vernderungen1 auf die ich weiter unten zurckkommen werde1 mssen bei der ,messung der ,aktivitt bercksichtigt werden4 ,wenn auch die ,endaktivitt besser definirt ist1 so ist es doch praktischer1 im ,laufe eines chemischen ,verfahrens die ,anfangsaktivitt des festen ,produkts zu messen4 ,die ,aktivitt der stark aktiven ,substanzen ist von einer ganz andren ,grenordnung als die des ,minerals1 aus dem sie stammen 7sie ist #ajd mal grer74 ,wenn man diese ,radioaktivitt mit der im ,beginn dieser ,arbeit erluterten ,methode mit 7,fig4 #a71 so kann man die dem ,quarz zu erteilende ,belastung nicht ber eine gewisse ,grenze vermehren4 ,diese ,belastung betrug bei unsren ,versuchen im ,maximum #djjj g1 entsprechend einer entwickelten ,elektrizittsmenge von #be elektrostatischen ,einheiten4 ,wir knnen also nur im ,verhltni von #a zu #djjj variirende ,aktivitten mit ein und derselben ,oberflche der aktiven ,substanz messen4 ,um den ,mebarkeitsbereich auszudehnen1 lassen wir die ,oberflche in einem bestimmten ,verhltni sich ndern4 ,die aktive ,substanz bedeckt dann auf der ,platte ,b eine kreisfrmige ,zone von bekanntem ,radius4 ,da die ,aktivitt unter diesen ,bedingungen nicht genau der ,oberflche proportional ist1 so bestimmt man empirisch ,koefficienten1 die eine ,vergleichung der ,aktivitten bei ungleicher ,oberflche ermglichen4 ,wenn auch dieses ,hlfsmittel versagt1 mu man zu absorbirenden ,schirmen und andren entsprechenden ,manahmen seine ,zuflucht nehmen1 auf die ich hier nicht nher eingehen will4 ,alle diese mehr oder weniger unvollkommenen ,manahmen gengen jedoch1 um eine ,kontrolle bei den ,untersuchungen zu haben4 ,wir haben auch den ,strom im ,kondensator gemessen1 indem wir ihn in einen ,kreis mit einer ,batterie kleiner ,akkumulatoren und einem empfindlichen ,galvanometer schalteten4 ,die hufig notwendige ,kontrolle der ,galvanometerempfindlichkeit lie uns von der ,anwendung dieser ,methode bei den laufenden ,messungen absehen4 g7 ,bestimmung des ,atomgewichts des ,radiums4 ---------------------------------------- --- ,im ,laufe meiner ,arbeit habe ich mehrmals das ,atomgewicht des in den ,proben ,radium-haltigen ,baryumchlorids enthaltenen ,metalls untersucht4 ,jedesmal1 wenn ich nach ,abschlu einer neuen ,verarbeitung einen neuen ,vorrat ,radium-haltigen ,baryumchlorids zu behandeln hatte1 trieb ich die ,koncentrirung so weit wie mglich1 derart1 da ich #j1a bis #j1e g einer ,substanz erhielt1 in der fast die ganze ,aktivitt des ,gemenges enthalten war4 ,aus dieser kleinen ,substanzmenge fllte ich durch ,alkohol oder ,salzsure einige ,milligramm1 die zur spektralanalytischen ,untersuchung bestimmt wurden4 ,dank seiner ausgezeichneten ,methode bedurfte ,herr ,demaray nur dieser minimalen ,substanzmenge1 um eine ,photographie des ,funkenspektrums aufzunehmen4 ,mit dem brig bleibenden ,produkt fhrte ich eine ,atomgewichtsbestimmung aus4 ,ich benutzte die klassische ,methode1 die darin besteht1 da man das in einer bestimmten ,menge wasserfreien ,chlorids enthaltene ,chlor als ,chlorsilber bestimmt4 ,als ,kontrollversuch bestimmte ich das ,atomgewicht des ,baryums auf dieselbe ,weise1 unter denselben ,bedingungen und mit derselben ,substanzmenge1 zuerst #j1e g dann blo #j1a g4 ,die gefundenen ,zahlen lagen stets zwischen #acg und #ach4 ,die ,methode liefert also selbst mit einer so kleinen ,substanzmenge gengend gute ,resultate4 ,die beiden ersten ,bestimmungen wurden mit ,chloriden gemacht1 von denen das eine #bcjmal1 das andre #fjjmal aktiver war als ,uran4 ,diese beiden ,versuche ergaben innerhalb der ,fehlergrenze dieselbe ,zahl1 wie der ,versuch mit reinem ,baryumchlorid4 ,man konnte also die ,auffindung einer ,differenz nur bei ,anwendung eines viel strker aktiven ,produkts erhoffen4 ,der folgende ,versuch1 der mit einem ,chlorid1 das #cejjmal aktiver war als ,uran1 ausgefhrt wurde1 lie zum erstenmal eine zwar kleine1 aber sichere ,differenz bemerken2 ich fand fr das mittlere ,atomgewicht des in dem ,chlorid enthaltenen ,metalls #adj1 was darauf hinwies1 da das ,atomgewicht des ,radiums viel hher sein mute als das des ,baryums4 ,als ich dann immer aktivere ,produkte anwandte1 die das ,radiumspektrum in immer greren ,intensitt zeigten1 konstatirte ich auch1 da die erhaltenen ,zahlen immer grer wurden1 wie aus der folgenden ,tabelle hervorgeht 7,a bedeutet die ,aktivitt des ,chlorids1 die des ,urans gleich #a gesetzt2 ,m das gefundene ,atomgewicht73 ---------------------------------------- -------------------------- ,a ,m ---------- -------- ---------------------------------------- ------ #cejj #adj ,radiumspektrum sehr schwach #dgjj #ada #gejj #ade1h ,radiumspektrum stark1 aber ,baryumspektrum noch weit vorherrschend4 ,gren- #agc1h ,beide ,spektren von ungefhr gleicher ,strke4 ordnung #bbe ,baryum nur noch spurenweise vorhanden4 #ajf ---------------------------------------- -------------------------- ,die ,zahlen der ,spalte ,a sind nur als rohe ,angaben zu betrachten4 ,die ,auswertung der ,aktivitt stark aktiver ,krper ist in der ,tat aus weiter unten zu errternden ,grnden sehr schwierig4 ,im ,laufe des oben beschriebenen ,verfahrens erhielt ich im ,mrz #aijb #j1ab g eines ,radiumchlorids1 dessen spektralanalytische ,untersuchung ,herr ,demaray freundlichst ausfhrte4 ,dieses ,radiumchlorid war nach ,herrn ,demarays ,meinung so gut wie rein2 gleichwohl zeigte sein ,spektrum die ,hauptlinien des ,baryums noch mit merklicher ,strke4 ,ich habe mit diesem ,chlorid vier ,einzelbestimmungen hintereinander ausgefhrt1 deren ,resultate folgende sind3 ---------------------------------------- -------- ,wasserfreies ,chlorsilber 7g7 ,m ,radiumchlorid 7g7 ---- ----------------- --------------- --------- ,i #j1aae #j #j1aac #j #bbj1g ,,ii #j1aad #h #j1aaa #i #bbc1j ,,iii #j1aaa #ce #j1ajh #h #bbb1h ,,iv #j1aji #be #j1ajh #de #bbc1a ---------------------------------------- -------- ,ich unternahm sodann eine neue ,reinigung des ,chlorids und gelangte zu einer noch reineren ,substanz1 in deren ,spektrum die beiden strksten ,baryumlinien nur noch sehr schwach sind4 ,unter ,bercksichtigung der ,empfindlichkeit der ,spektralreaktion des ,baryums meint ,herr ,demaray1 da dieses gereinigte ,chlorid nur noch minimale ,spuren von ,baryum enthlt1 die das ,atomgewicht nicht mehr in angebbarem ,betrage beeinflussen knnen4 - ,mit diesem vollkommen reinen ,radiumchlorid machte ich drei ,bestimmungen mit folgenden ,resultaten3 ---------------------------------------- -------- ,wasserfreies ,chlorsilber 7g7 ,m ,radiumchlorid 7g7 ---- ----------------- --------------- --------- ,i #j1jia #ib #j1jhh #ij #bbe1c ,,ii #j1jhi #cf #j1jhf #bg #bbe1h ,,iii #j1jhh #ci #j1jhe #hi #bbd1j ---------------------------------------- -------- ,diese ,zahlen ergeben als ,mittel #bbe4 ,sie sind1 ebenso wie die frheren1 unter der ,annahme berechnet1 da das ,radium zweiwertig sei1 da also sein ,chlorid die ,formel text,ra,cl#b habe1 und unter ,zugrundelegung folgender ,zahlen fr das ,silber und das ,chlor3 ,ag #ajg1h2 ,cl #ce1d4 ,aus diesen ,versuchen folgt als ,atomgewicht des ,radiums #bbe4dc-de ,ich halte diese ,zahl fr auf eine ,einheit genau4 ,die ,wgungen wurden mit einer genau justirten ,curieschen aperiodischen ,wage gemacht1 deren ,empfindlichkeit #a_/bj mg betrug4 ,diese direkt ablesbare ,wage erlaubt die ,ausfhrung sehr schneller ,wgungen1 was sehr wesentlich ist bei der ,wgung von wasserfreien ,radium- und ,baryumchloriden1 die selbst bei ,anwesenheit von ,trockenmitteln im ,wagekasten langsam ,wasser absorbiren4 ,die zu wgenden ,substanzen befanden sich in einem ,platintiegel1 der seit langer ,zeit im ,gebrauch war2 ich habe mich berzeugt1 da sein ,gewicht sich whrend einer ,operation nicht um #a_/aj mg nderte4 ,das durch ,krystallisation erhaltene1 ,krystallwasser enthaltende ,chlorid wurde in den ,tiegel gebracht und durch ,erhitzung im ,trockenschrank in ,anhydrid verwandelt4 ,der ,versuch ergiebt1 da1 wenn das ,chlorid einige ,stunden auf #ajj gehalten wurde1 sein ,gewicht sich nicht mehr ndert1 selbst wenn man die ,temperatur auf #bjj erhht und whrend einiger ,stunden erhlt4 ,das so erhaltene wasserfreie ,chlorid bildet also einen wohldefinirten ,krper4 ,ich teile einige ,messungen hierber mit3 ,das ,chlorid 7#a dg7 wird bei #ee im ,trockenschrank getrocknet und in einem ,exsikkator mit ,phosphorsureanhydrid gestellt2 es verliert dann langsam an ,gewicht1 woraus hervorgeht1 da es noch etwas ,wasser enthlt2 whrend #ab ,stunden betrug dieser ,verlust etwa #c mg4 ,man bringt das ,chlorid wieder in den ,trockenschrank und steigert die ,temperatur auf #ajj4 ,whrend dieser ,operation verliert das ,chlorid #f1c mg4 ,whrend weiterer #c ,stunden und #ae ,minuten verliert es noch #b1e mg4 ,man erhlt die ,temperatur #de ,minuten lang zwischen #ajj und #abj1 wodurch ein ,gewichtsverlust von #j1a mg entsteht4 ,weitere #cj ,minuten auf #abe gelassen1 verliert das ,chlorid nichts4 ,sodann #cj ,minuten auf #aej gehalten1 verliert es #j1a mg4 ,endlich #d ,stunden lang auf #bjj erhitzt1 erfahrt es einen ,gewichtsverlust von #j1ae mg4 ,whrend aller dieser ,operationen nderte sich das ,gewicht des ,tiegels um #j1je mg4 ,nach jeder ,bestimmung des ,atomgewichts wurde das ,radium folgendermaen wieder in ,chlorid zurckverwandelt3 ,die ,flssigkeit1 die nach der ,analyse ,radium- und ,silbernitrat im berschu enthielt1 wurde mit reiner ,salzsure versetzt und das ,chlorsilber durch ,filtration beseitigt2 dann wurde die ,flssigkeit mehrer ,male mit einem berschu reiner ,salzsure zur ,trockne eingedampft4 ,der ,versuch ergiebt1 da man auf diese ,weise die ,salpetersure vollstndig beseitigen kann4 ,das zur ,analyse dienende ,chlorsilber war stets radioaktiv und selbstleuchtend4 ,ich berzeugte mich1 da es keine wgbare ,menge von ,radium mitgerissen habe1 indem ich die darin enthaltene ,silbermenge bestimmte4 ,zu diesem ,zwecke wurde das in dem ,tiegel enthaltene geschmolzene ,chlorsilber durch ,wasserstoff reducirt1 der aus verdnnter ,salzsure und ,zink hergestellt war2 nach ,auswaschung wurde der ,tiegel mit dem darin enthaltenen metallischen ,silber gewogen4 ,ich habe ferner durch einen ,versuch konstatirt1 da das ,gewicht des regenerirten ,radiumchlorids ebenso gro war wie vor der ,operation4 ,bei anderen ,versuchen begann ich die neuen ,operationen1 ohne eine vollstndige ,verdampfung des ,waschwassers abzuwarten4 ,diese ,prfungen besitzen nicht dieselbe ,genauigkeit wie die direkten ,versuche2 sie erlaubten gleichwohl die ,feststellung1 da kein merklicher ,fehler untergelaufen war4 ,nach seinen chemischen ,eigenschaften gehrt das ,radium zur ,reihe der ,erdalkalimetalle4 ,es bildet in dieser ,reihe das hhere ,homologe des ,baryums4 ,nach seinem ,atomgewicht kommt das ,radium auch in der ,mendelejeffschen ,tabelle hinter das ,baryum in die ,kolumne der ,erdalkalien und in die ,zeile1 die schon das ,uran und das ,thor enthlt4 h7 ,eigenschaften der ,radiumsalze4 --------------------------------- ,die ,radiumsalze3 ,chlorid1 ,nitrat1 ,karbonat1 ,sulfat sehen1 in festem ,zustande dargestellt1 ebenso aus wie die entsprechenden ,baryumsalze1 sie frben sich jedoch alle im ,laufe der ,zeit4 ,die ,radiumsalze leuchten im ,dunkeln4 ,in ihren chemischen ,eigenschaften verhalten sich ,radiumsalze genau so1 wie die entsprechenden ,baryumsalze4 ,die ,lslichkeit des ,radiumchlorids ist jedoch geringer wie die des ,baryumchlorids2 die ,lslichkeit der ,nitrate in ,wasser scheint merklich dieselbe4 ,die ,radiumsalze sind der ,sitz einer fortwhrenden selbstttigen ,wrmeentwicklung4 ,reines ,radiumchlorid ist paramagnetisch4 ,seine ,magnetisirungszahl k 7,verhltni des magnetischen ,moments der ,masseneinheit zur ,feldintensitt7 ist von den ,herren ,curie und ,cheneveau#df mittels eines eigens hierzu konstruirten ,apparates gemessen worden4 ,die ,messung geschah durch ,vergleich mit der ,magnetisirungszahl des ,wassers unter ,anbringung der ,korrektion fr den ,magnetismus der ,luft4 ,man fand so3 k #a1je #aj-f4 ,reines ,baryumchlorid ist diamagnetisch1 seine ,magnetisirungszahl betrgt3 k -#j1dj #aj-f4 ,ganz entsprechend diesen ,resu#ataten findet man fr ein ,radium-haltiges ,baryumchlorid mit etwa #ag ,proz4 ,radiumchlorid diamagnetisches ,verhalten und eine ,magnetisirungszahl3#h k -#j1bj #aj-f4 i7 ,fraktionirung gewhnlichen ,baryumchlorids4 ---------------------------------------- ----- ,wir suchten festzustellen1 ob das kufliche ,baryumchlorid nicht kleine ,spuren von ,radiumchlorid enthielte1 die zu gering waren1 um mit unsrem ,meapparat wahrgenommen zu werden4 ,zu diesem ,zwecke unternahmen wir die ,fraktionirung einer groen ,menge von kuflichem ,baryumchlorid1 in der ,erwartung1 eine etwa vorhandene ,spur von ,radiumchlorid dadurch konzentriren zu knnen4 #ej kg kuflichen ,baryumchlorids wurden mit schwefelsurefreier ,salzsure gefllt1 wobei #bj kg gefllten ,chlorids erhalten wurden4 ,dieses wurde in ,wasser aufgelst und wieder teilweise durch ,salzsure gefllt1 wobei man #h1e kg ,niederschlag erhielt4 ,dieses ,chlorid wurde der beim ,radium-haltigen ,baryum angewandten ,fraktionirungsmethode unterworfen1 wobei man an der ,spitze der ,fraktionirung #aj g ,chlorid geringster ,lslichkeit ausschied4 ,dieses ,chlorid zeigte in unsrem ,meapparat keinerlei ,aktivitt2 es enthielt also kein ,radium2 dieser ,krper ist demnach in den das ,baryum liefernden ,mineralien nicht enthalten4 ,drittes ,kapitel4 ,strahlung der neuen radioaktiven ,substanzen4 a7 ,methoden zur ,untersuchung der ,strahlen4 ---------------------------------------- -- ,um die von den radioaktiven ,substanzen emittirte ,strahlung zu untersuchen1 kann man irgend eine ,eigenschaft dieser ,strahlung benutzen4 ,man kann also entweder die ,wirkung der ,strahlen auf die photographische ,platte1 oder ihre ,eigenschaft1 die ,luft zu ionisiren und leitend zu machen1 oder endlich ihre ,fhigkeit1 die ,fluorescenz gewisser ,substanzen zu erregen1 benutzen4 ,ich werde im ,folgenden1 wenn ich von einem dieser verschiedenen ,verfahren spreche1 zur ,abkrzung folgende ,ausdrcke gebrauchen3 ,radiographische1 elektrische1 fluoroskopische ,methode4 ,die beiden ersteren wurden von ,anfang an zur ,untersuchung der ,uranstrahlen benutzt2 die fluoroskopische ,methode kann nur auf die neuen1 stark aktiven ,substanzen angewandt werden1 denn die schwach radioaktiven ,substanzen1 wie ,uran und ,thor1 bringen keine merkliche ,fluorescenz hervor4 ,die elektrische ,methode ist die einzige1 die prcise ,intensittsmessungen erlaubt2 die beiden andren sind von diesem ,gesichtspunkte aus betrachtet hauptschlich zur ,erlangung qualitativer ,resultate gegeignet1 und knnen nur ganz grobe ,intensittsmessungen liefern4 ,die mit den drei betrachteten ,methoden erhaltenen ,resultate sind1 wenn berhaupt1 nur ganz roh mit einander vergleichbar und gestatten manchmal berhaupt keinen ,vergleich4 ,die empfindliche ,platte1 das sich ionisirende ,gas1 der ,fluorescenzschirm sind ebenso viele ,empfnger1 welche ,strahlungsenergie absorbiren und in eine andre ,energieform transformiren sollen2 nmlich in chemische ,energie1 ,ionenenergie oder in ,lichtenergie4 ,jeder ,empfnger absorbirt einen ,bruchteil der ,strahlung1 dessen ,gre wesentlich von seiner ,natur abhngt4 ,es wird weiter unten gezeigt werden1 da die ,strahlung zusammengesetzter ,natur ist2 die von den verschiedenen ,empfngern absorbirten ,strahlungsbruchteile knnen sehr quantitativ und qualitativ verschieden sein4 ,endlich ist es weder sicher1 noch auch nur wahrscheinlich1 da die absorbierte ,energie von dem ,empfnger vollstndig in die zur ,beobachtung erwnschte ,form transformirt wird3 ein ,teil dieser ,energie kann in ,wrme verwandelt werden1 oder in ,emission von ,sekundrstrahlen1 die je nachdem zur ,hervorbringung der beobachteten ,erscheinung angenommen werden oder nicht1 oder in chemische ,wirkungen1 die verschieden sind von der zu beobachtenden usw41 es hngt somit auch der ,nutzeffekt des ,empfngers bezglich der bescheinigten ,efficienz wesentlich von der ,natur des ,empfngers ab4 ,vergleichen wir zwei ,proben radioaktiver ,substanz mit einander1 von denen die eine ,radium1 die andere ,polonium enthlt1 und die in dem in ,fig4 #a dargestellten ,plattenapparat gleiche ,activitt zeigen4 ,bedeckt man beide mit einem dnnen ,aluminiumblatt1 so wird das zweite betrchtlich schwcher aktiv erscheinen als das erste und dasselbe wird bei ,benutzung desselben ,fluorescenzschirms fr beide der ,fall sein1 wenn der ,schirm gengend dick ist oder sich in einiger ,entfernung von den beiden radioaktiven ,substanzen befindet4 b7 ,energie der ,strahlung ------------------------ ,welche ,untersuchungsmethode man auch anwendet1 man findet immer1 da die ,strahlungsenergie der neuen radioaktiven ,substanzen betrchtlich grer ist1 als die des ,urans und ,thors4 ,so wird z4 ,b4 eine photographische ,platte bei kleiner ,entfernung sozusagen augenblicklich beeinflut1 whrend eine ,exposition von #bd ,stunden ntig ist1 wenn man mit ,uran oder ,thor operiert4 ,ein ,fluorescenzschirm wird bei ,berhrung mit den neuen radioaktiven ,substanzen lebhaft erhellt1 whrend man mit ,uran oder ,thor keine ,spur von ,licht wahrnehmen kann4 ,endlich ist auch die ,wirkung auf die ,luft vielmals strker1 etwa im ,verhltni #ajf4 ,es ist jedoch1 streng genommen1 berhaupt nicht mehr mglich1 die ,totalintensitt der ,strahlung wie beim ,uran mit der eingangs beschriebenen elektrischen ,methode 7,fig4 #a7 zu bestimmen4 ,in der ,tat wird beim ,uran die ,strahlung nahezu vollstndig in der ,luftschicht zwischen den ,platten absorbirt1 und der ,grenzstrom wird bereits bei einer ,spannung von #ajj ,volt erreicht4 ,dies ist jedoch nicht mehr bei den stark aktiven ,substanzen der ,fall4 ,ein ,teil der ,radiumstrahlung besteht aus sehr durchdringenden ,strahlen1 die den ,kondensator und die ,metallplatten durchsetzen und berhaupt nicht zur ,ionisation der ,luft zwischen den ,platten ausgenutzt werden4 ,ferner kann der ,grenzstrom durchaus nicht immer mit den verfgbaren ,spannungen erreicht werden2 so ist z4 ,b4 fr das stark aktive ,polonium der ,strom noch zwischen #ajj und #ejj ,volt der ,spannung proportional4 ,die experimentellen ,bedingungen1 die den ,messungen eine einfache ,bedeutung geben1 sind hier also nicht erfllt1 und die erhaltenen ,zahlen knnen somit nicht als ein ,ma der ,totalstrahlung betrachtet werden2 sie bieten in dieser ,hinsicht nur eine grobe ,annherung4 c7 ,zusammengesetzte ,natur der ,strahlung4 ---------------------------------------- ,die ,arbeiten verschiedener ,physiker 7der ,herren ,becquerel1 ,meyer und v4 ,schweidler1 ,giesel1 ,villard1 ,rutherford1 ,p4 und ,s4 ,curie7 haben gezeigt1 da die ,strahlung der radioaktiven ,substanzen sehr komplicirter ,natur ist4 ,man kann drei ,arten von ,strahlung unterscheiden1 die ich nach der von ,herrn ,rutherford angenommenen ,bezeichnungsweise durch die ,buchstaben 1 1 unterscheiden will4 #a4 ,die -,strahlen sind wenig durchdringende ,strahlen1 die den ,hauptteil der ,strahlung auszumachen scheinen4 ,diese ,strahlen sind durch die ,art ihrer ,absorption in der ,materie charakterisirt4 ,das magnetische ,feld wirkt sehr wenig auf sie1 so da man sie zuerst fr magnetisch unablenkbar gehalten hat4 ,in einem sehr starken ,magnetfeld werden die -,strahlen jedoch ein wenig abgelenkt2 die ,ablenkung erfolgt in derselben ,weise wie bei den ,kathodenstrahlen1 aber im umgekehrten ,sinne2 dasselbe gilt fr die ,kanalstrahlen in den ,entladungsrhren4 #b4 ,die -,strahlen sind im ,ganzen weniger absorbirbar als die vorigen4 ,sie werden im ,magnetfelde in gleicher ,weise und im gleichen ,sinne abgelenkt wie die ,kathodenstrahlen4 #c4 ,die -,strahlen sind durchdringende ,strahlen1 die vom ,magnetfelde nicht beeinflut werden1 und den ,rntgenstrahlen vergleichbar sind4 ,die ,strahlen einer ,gruppe knnen ein in sehr weiten ,grenzen variables ,durchdringungsvermgen haben1 wie aus den ,versuchen mit -,strahlen hervorgeht4 ,fig4 #d ,denken wir uns folgenden ,versuch3 ,das ,radium ,r befindet sich in einer kleinen ,hhlung1 die in einen ,bleiblock ,p eingegraben ist 7,fig4 #d74 ,ein geradliniges und wenig sich verbreiterndes ,strahlenbndel entweicht aus dem ,troge4 ,nehmen wir an1 da in der ,umgebung der ,vertiefung ein gleichfrmiges1 sehr starkes magnetisches ,feld erzeugt werde1 senkrecht zur ,zeichnungsebene und von vorn nach hinten gerichtet4 ,dann werden die drei ,strahlengruppen von einander getrennt werden4 ,die wenig intensiven -,strahlen setzen ihren geradlinigen ,weg fort1 ohne eine ,spur von ,ablenkung4 ,die -,strahlen werden wie ,kathodenstrahlen abgelenkt und beschreiben kreisfrmige ,bahnen in der ,zeichnungsebene1 deren ,krmmungsradius in weiten ,grenzen variirt4 ,wenn der ,trog auf eine photographische ,platte ,,ac aufgesetzt wird1 so wird der von den -,strahlen getroffene ,teil ,,bc der ,platte beeinflut4 ,die -,strahlen endlich bilden ein sehr intensives ,bndel1 das nur wenig abgelenkt und ziemlich schnell in der ,luft ebsorbirt wird4 ,diese ,strahlen beschreiben in der ,zeichnungsebene eine ,bahn von sehr groem ,krmmungsradius2 der ,sinn der ,ablenkung ist der entgegengesetzte wie bei den -,strahlen4 ,bedeckt man die ,hhlung mit einem dnnen ,aluminiumschirm 7#j1a m dick71 so werden die -,strahlen groenteils absorbirt1 die -,strahlen viel weniger1 und die -,strahlen berhaupt nicht in merklichem ,mae4 ,in der soeben beschriebenen ,form kann der ,versuch nicht wirklich ausgefhrt werden2 die ,versuche1 aus denen die ,wirkung des ,magnetfeldes auf die verschiedenen ,strahlenarten hervorgeht1 sollen weiter unten besprochen werden4 d7 ,wirkung des ,magnetfeldes4 ---------------------------- ,aus dem obigen ergiebt sich1 da die von den radioaktiven ,substanzen emittirten ,strahlen eine groe ,zahl von ,eigenschaften mit den ,kathodenstrahlen und den ,rntgenstrahlen gemeinsam haben4 ,die ,kathodenstrahlen ionisiren ebenso wie die ,rntgenstrahlen die ,luft1 wirken auf die photographischen ,platten1 erregen ,fluorescenz1 erfahren keine regelmige ,reflexion4 ,aber die ,kathodenstrahlen unterscheiden sich von den ,rntgenstrahlen darin1 da sie durch die ,einwirkung eines ,magnetfeldes aus ihrer geradlinigen ,bahn abgelenkt werden1 und da sie eine negative elektrische ,ladung mit sich fhren4 ,die ,tatsache1 da das magnetische ,feld auf die ,strahlung der radioaktiven ,krper wirkt1 wurde fast gleichzeitig von den ,herren ,giesel#dh1 ,meyer und v4 ,schweidler#di-eb und ,becquerel#aa entdeckt#i4 ,diese ,physiker fanden1 da die ,strahlen der radioaktiven ,krper in derselben ,weise und im selben ,sinne abgelenkt werden wie die ,kathodenstrahlen2 ihre ,beobachtungen bezogen sich auf die -,strahlen4 ,herr ,curie#ed zeigte1 da die ,radiumstrahlung aus zwei wohl zu unterscheidenden ,strahlengruppen besteht1 von denen die eine im ,magnetfelde stark ablenkbar ist 7-,strahlen71 whrend die andre unempfindlich gegen die ,wirkung des ,feldes zu sein scheint 7- und -,strahlen1 die unter der gemeinsamen ,bezeichnung ablenkbare ,strahlen zusammengefat wurden74 ,bei den von uns hergestellten ,poloniumprparaten hat ,herr ,becquerel keine ,emission von ,strahlen1 die den ,kathodenstrahlen entsprechen1 beobachtet4 ,im ,gegensatz hierzu hat ,herr ,giesel an einem von ihm hergestellten ,poloniumprparat zuerst die ,wirkung des ,magnetfeldes beobachtet4 ,unter allen von uns hergestellten ,poloniumprparaten hat keines jemals den ,kathodenstrahlen analoge ,strahlen gezeigt4 ,das ,gieselsche ,polonium emittirt die kathodenstrahlartige ,strahlung nur im frisch hergestellten ,zustande1 es ist wahrscheinlich1 da diese ,strahlung von der ,erscheinung der inducirten ,radioaktivitt herrhrt1 von der weiter unten die ,rede sein wird4 ,folgende ,versuche dienten zum ,nachweis1 da ein ,teil der ,radiumstrahlung1 und zwar nur ein ,teil aus leicht ablenkbaren ,strahlen besteht 7-,strahlen74 ,die ,versuche geschahen mittels der elektrischen ,methode#ed4 ,fig4 #e ,der radioaktive ,krper ,a 7,fig4 #e7 sendet ,strahlen in der ,richtung ,,ad zwischen die ,platten ,p und ,p'4 ,die ,platte ,p wird auf einem ,potential von #ejj ,volt erhalten1 die ,platte ,p' ist mit einem ,elektrometer und einem piezoelektrischen ,quarz verbunden4 ,man mit die ,strke des unter dem ,einflu der ,strahlung die ,luft durchflieenden ,stromes4 ,mittels eines ,elektromagneten kann man nach ,belieben innerhalb des ganzen ,bereiches ,,eeee ein magnetisches ,feld erzeugen1 das senkrecht zur ,zeichnungsebene verluft4 ,wenn die ,strahlen auch nur schwach abgelenkt werden1 so gelangen sie nicht mehr zwischen die ,platten1 und der ,strom wird unterdrckt4 ,die ,bahn der ,strahlen ist durch die ,bleimassen ,,bb',b'' sowie durch die ,polschuhe des ,elektromagneten begrenzt2 wenn die ,strahlen abgelenkt werden1 so werden sie von den ,bleimassen ,b und ,b' absorbirt4 ,die erhaltenen ,resultate hngen wesentlich von dem ,abstand ,,ad der ,strahlungsquelle ,a von dem ,beginn des ,kondensators bei ,d ab4 ,ist die ,entfernung ,,ad ziemlich gro 7grer als #g cm71 so wird der grte ,teil 7etwa #ij ,proz47 der ,radiumstrahlung1 die den ,kondensator erreicht1 von einem ,magnetfelde von #bejj ,einheiten abgelenkt und unterdrckt4 ,diese ,strahlen sind die -,strahlen4 ,ist die ,entfernung ,,ad kleiner als #fe mm1 so wird ein weniger betrchtlicher ,teil der ,strahlen vom ,felde abgelenkt2 dabei wird dieser ,teil bereits vollstndig in einem ,felde von #bejj ,einheiten abgelenkt1 so da eine ,erhhung der ,feldstrke auf #gjjj ,einheiten keine ,vermehrung des beseitigten ,bruchteiles der ,strahlung hervorbringt4 ,der durch das ,feld nicht abgelenkte ,bruchteil der ,strahlung ist um so grer1 je kleiner die ,entfernung zwischen der ,strahlungsquelle und dem ,kondensator4 ,fr sehr kleine ,abstnde bilden die ablenkbaren ,strahlen nur noch einen ganz geringen ,bruchteil der ,gesamtstrahlung4 ,die durchdringenden ,strahlen bestehen also zum groen ,teil aus ablenkbaren ,strahlen von der ,art der ,kathodenstrahlen 7-,strahlen74 ,mit der soeben beschriebenen ,anordnung konnte die ,wirkung des ,magnetfeldes auf die -,strahlen bei den angewandten ,feldstrken kaum beobachtet werden4 ,die sehr betrchtliche1 scheinbar unablenkbare ,strahlung1 die man bei kleinem ,abstande von der ,strahlungsquelle beobachtete1 bestand aus -,strahlen2 die bei groer ,entfernung beobachtete unablenkbare ,strahlung bestand aus -,strahlen4 ,filtrirt man das ,bndel durch ein ,absorptionsmittel 7,aluminium1 oder schwarzes ,papier71 so werden die hindurchgehenden ,strahlen fast alle im ,magnetfelde abgelenkt1 so da durch den ,absorptionsschirm und das ,magnetfeld zusammen fast die ganze ,strahlung im ,kondensator unterdrckt wird2 der brig bleibende ,rest besteht nur noch aus -,strahlen1 deren ,menge gering ist4 ,die -,strahlen werden von dem ,schirm absorbirt4 ,ein ,aluminiumblatt von #j1ja mm ,dicke gengt1 um fast alle schwer ablenkbaren ,strahlen zu unterdrcken1 wenn die ,substanz sich ziemlich weit entfernt vom ,kondensator befindet2 fr kleinere ,abstnde 7#cd und #ea mm7 sind zwei ,aluminiumbltter von #a bis #ajj mm ntig1 um dasselbe ,resultat zu erreichen4 hnliche ,messungen mit ganz analogem ,resultat wurden an vier strahlenden ,substanzen 7,chloriden und ,karbonaten7 von sehr verschiedener ,aktivitt gemacht4 ,man findet bei allen ,prparaten1 da die magnetisch ablenkbaren durchdringenden ,strahlen 7-,strahlen7 nur einen geringen ,bruchteil der ,gesamtstrahlung ausmachen2 sie kommen bei den ,messungen nur wenig in ,betracht1 wenn man die ,gesamtstrahlung benutzt1 um die ,luft leitend zu machen4 ,auch die ,poloniumstrahlung kann mittels der elektrischen ,methode beobachtet werden4 ,wenn man die ,entfernung ,,ad des ,poloniums vom ,kondensator variirt1 so bemerkt man zuerst1 so lange die ,entfernung ziemlich gro ist1 gar keinen ,strom2 nhert man das ,polonium1 so bemerkt man1 da fr eine gewisse ,entfernung1 die bei dem untersuchten ,prparat #d cm betrug1 die ,strahlung sich pltzlich mit groer ,intensitt bemerkbar macht2 der ,strom wchst dann gleichmig1 wenn man das ,polonium weiter nhert1 doch bringt das ,magnetfeld unter diesen ,bedingungen keinen merklichen ,effekt hervor4 ,es sieht so aus1 als ob die ,poloniumstrahlen im ,raume begrenzt wren und in ,luft kaum eine ,art von ,scheidewand berschritten1 die die ,substanz im ,abstande von einigen ,centimetern umgiebt4 ,ich mu hier einige wichtige allgemeine ,einschrnkungen bezglich der ,deutung der soeben beschriebenen ,versuche machen4 ,wenn ich von dem durch den ,magneten abgelenkten ,bruchteil der ,strahlung spreche1 so handelt es sich dabei nur um diejenigen ,strahlen1 die im ,stande sind1 einen ,strom im ,kondensator zu erzeugen4 ,wenn man als ,reagenz fr die ,becquerelstrahlen die ,fluorescenz oder die ,wirkung auf die photographische ,platte benutzte1 so wrde der ,bruchteil wahrscheinlich ein andrer werden2 eine ,intensittsmessung hat eben im allgemeinen nur einen ,sinn fr die gerade angewandte ,memethode4 ,die ,poloniumstrahlen sind von der ,art der -,strahlen4 ,bei den soeben beschriebenen ,versuchen wurde keinerlei ,einflu des ,magnetfeldes auf diese ,strahlen bemerkt1 doch war die ,anordnung derartig1 da eine schwache ,ablenkung unbemerkbar bleiben mute4 ,versuche mittels der radiographischen ,methode besttigten die ,resultate der obigen ,versuche4 ,benutzt man ,radium als ,strahlungsquelle und fngt die ,strahlen auf einer ,platte auf1 die parallel zum ursprnglichen ,strahlenbndel und senkrecht zum ,felde steht1 so erhlt man die sehr scharfe ,spur zweier durch das ,feld getrennter ,strahlenbndel1 von denen das eine abgelenkt ist1 das andre nicht4 ,die -,strahlen bilden das abgelenkte ,bndel2 die nur sehr wenig abgelenkten -,strahlen vermischen sich fast ganz mit dem unabgelenkten ,bndel der -,strahlen4 e7 ,ablenkbare -,strahlen4 ----------------------------- ,es folgte aus den ,versuchen der ,herren ,giesel und ,meyer und v4 ,schweidler1 da die ,strahlung der radioaktiven ,krper wenigstens zum ,teil vom ,magnetfeld abgelenkt wird1 und da diese ,ablenkung ebenso geschieht wie bei den ,kathodenstrahlen4 ,herr ,becquerel#ee-eg hat die ,wirkung des ,feldes auf die ,strahlen mittels der radiographischen ,methode untersucht4 ,die benutzte ,anordnung war die der ,fig4 #d4 ,das ,radium befand sich in einer ,bleischale ,p1 die auf der ,schichtseite einer in schwarzes ,papier eingehllten photographischen ,platte ,,ac stand4 ,das ,ganze befand sich zwischen den ,polen eines ,elektromagneten1 dessen ,feld senkrecht zur ,zeichnungsebene verlief4 ,wenn das ,feld von vorn nach hinten gerichtet ist1 so wird der ,teil ,,bc der ,platte von ,strahlen getroffen1 die nach ,zurcklegung kreisfrmiger ,bahnen auf die ,platte zurckgeworfen werden und sie in rechtem ,winkel schneiden4 ,diese ,strahlen sind -,strahlen4 ,becquerel zeigte1 da das ,bild aus einem breiten diffusen ,bande1 einem richtigen kontinuirlichen ,spektrum besteht1 woraus hervorgeht1 da das von der ,quelle ausgesandte ablenkbare ,strahlenbndel aus einer unendlichen ,zahl verschieden ablenkbarer ,strahlen besteht4 ,bedeckt man die ,schicht der ,platte mit verschiedenen ,absorptionsmitteln 7,papier1 ,glas1 ,metalle71 so wird ein ,teil des ,spektrums unterdrckt1 und es ergiebt sich1 da diejenigen ,strahlen1 die am strksten im ,magnetfelde abgelenkt werden1 oder anders ausgedrckt1 diejenigen1 deren ,bahn den kleinsten ,krmmungsradius hat1 am strksten absorbirt werden4 ,fr jeden ,schirm beginnt die ,einwirkung auf die ,platte erst bei einem gewissen ,abstand von der ,strahlungsquelle1 und dieser ,abstand ist um so grer1 je strker der ,schirm absorbirt4 f7 ,ladung der ablenkbaren ,strahlen4 ----------------------------------- ,die ,kathodenstrahlen sind1 wie ,perrin#eh1ei gezeigt hat1 mit negativer ,elektrizitt geladen4 ,sie vermgen ferner nach den ,versuchen der ,herren ,perrin und ,lenard#fj ihre ,ladung durch mit der ,erde verbundene ,metallschirme und durch isolirende ,substanzen hindurch zu transportiren4 ,an jeder ,stelle1 wo ,kathodenstrahlen absorbirt werden1 findet eine kontinuirliche ,entwicklung negativer ,elektrizitt statt4 ,wir stellten fest1 da dasselbe fr die ablenkbaren -,strahlen des ,radiums stattfindet4 ,die ablenkbaren -,strahlen sind mit negativer ,elektrizitt geladen#fa4 ,die radioaktive ,substanz sei auf einer der ,platten eines ,kondensators ausgebreitet und die ,platte zur ,erde abgeleitet2 die zweite mit dem ,elektrometer verbundene ,platte empfngt und absorbirt die von der ,substanz emittirten ,strahlen4 ,wenn die ,strahlen geladen sind1 so sollte man einen kontinuirlichen ,elektrizittszuflu zum ,elektrometer erwarten4 ,als wir dieses ,experiment in ,luft ausfhrten1 konnten wir keine ,ladung der ,strahlen nachweisen1 aber in dieser ,form ist der ,versuch auch nicht empfindlich genug4 ,die ,luft zwischen den ,platten wird durch die ,strahlen leitend gemacht1 das ,elektrometer ist also nicht mehr isolirt und kann nur ziemlich starke ,ladungen anzeigen4 ,damit die -,strahlen den ,versuch nicht stren1 kann man sie durch ,bedeckung der ,strahlungsquelle mit einem dnnen ,metallschirm unterdrcken2 das ,resultat des ,versuchs wird dadurch nicht gendert4#aj ,wir haben den ,versuch in ,luft ohne besseren ,erfolg wiederholt1 indem wir die ,strahlen in das ,innere eines mit dem ,elektrometer verbundenen ,faradayschen ,cylinders eindringen lieen4#aa ,man konnte sich schon nach den vorangehenden ,versuchen davon ,rechenschaft geben1 da die ,ladung der von dem angewandten ,prparat ausgehenden ,strahlung nur schwach sein konnte4 ,um eine schwache ,elektrizittsentwicklung auf einem die ,strahlen absorbirenden ,leiter zu konstatiren1 mu der ,leiter elektrisch gut isolirt sein2 dazu mu man ihn aber vor der ,einwirkung der ,luft schtzen1 indem man ihn entweder in ein sehr vollkommen evakuirtes ,gef bringt1#ab oder ihn mit einem guten festen ,dielektrikum umgiebt4 ,die letztere ,anordnung wurde von uns benutzt4 ,fig4 #f ,eine leitende ,scheibe ,,mm 7,fig4 #f7 ist durch einen ,metallstab t mit dem ,elektrometer verbunden2 ,scheibe und ,stab sind vollstndig von dem ,isolirmittel iiii umgeben2 das ganze ist von einer ,metallhlle ,,eeee umgeben1 die in leitender ,verbindung mit der ,erde steht4 ,auf einer ,seite der ,scheibe sind ,isolirschicht pp und ,metallhlle sehr dnn4 ,diese ,seite ist der ,strahlung des ,radium-haltigen ,baryumsalzes ,r ausgesetzt1 das sich frei in einem ,bleitrog befindet4#ac ,die von dem ,radium emittirten ,strahlen durchsetzen die ,metallhlle und die isolirende ,schicht pp und werden in der ,metallscheibe ,,mm absorbirt4 ,diese wird dadurch der ,sitz einer kontinuirlichen und konstanten ,entwicklung negativer ,elektrizitt1 die man am ,elektrometer konstatirt und mittels des piezoelektrischen ,quarzes mit4 ,der so erzeugte ,strom ist sehr schwach4 ,mit sehr aktivem ,radium-haltigen ,baryumchlorid in einer ,schicht von #b1e cm ,oberflche und #j1b cm ,dicke erhlt man einen ,strom von der ,grenordnung #aj-aa ,ampere1 nachdem die benutzten ,strahlen vor ihrer ,absorption in der ,scheibe ,,mm eine ,aluminiumschicht von #j1ja mm und eine ,hartgummischicht von #j1c mm ,dicke durchsetzt haben4 ,wir haben hintereinander ,blei1 ,kupfer und ,zink fr die ,scheibe ,,mm1 ,hartgummi und ,paraffin als ,isolirmittel benutzt2 die erhaltenen ,resultate waren dieselben4 ,der ,strom wird schwcher1 wenn man die ,strahlungsquelle ,r entfernt1 oder ein schwcher aktives ,prparat benutzt4 ,dieselben ,resultate erhielten wir1 als wir die ,scheibe ,,mm durch einen mit ,luft gefllten1 aber von einem ,isolirmittel umhllten ,faradayschen ,cylinder ersetzten4 ,die durch die dnne isolirende ,platte pp verschlossene ffnung des ,cylinders befand sich der ,strahlungsquelle gegenber4 ,endlich haben wir auch den umgekehrten ,versuch gemacht1 der darin besteht1 da man den ,bleitrog mit dem isolirenden ,medium umgiebt und mit dem ,elektrometer verbindet 7,fig4 #g71 whrend das ,ganze mit einer geerdeten ,metallhlle umgeben ist4 ,fig4 #g ,bei dieser ,anordnung beobachtet man am ,elektrometer1 da das ,radium eine positive ,ladung von gleicher ,gre annimmt1 wie die negative bei dem ersten ,versuch4 ,die ,strahlen des ,radiums durchdringen die dnne ,schicht pp und nehmen beim ,verlassen des inneren ,leiters negative ,elektrizitt mit sich fort4 ,die -,strahlen des ,radiums kommen bei diesen ,versuchen nicht in ,betracht1 da sie schon in sehr dnnen ,schichten fester ,substanz fast vollstndig absorbirt werden4 ,die soeben beschriebene ,methode eignet sich auch nicht fr die ,untersuchung der ,poloniumstrahlen1 da diese ebenfalls wenig ,durchdringungsvermgen besitzen4 ,wir bemerkten keine ,spur einer ,ladung beim ,polonium1 das nur -,strahlen emittirt2 aus dem eben genannten ,grunde kann man jedoch aus diesem ,versuch keinen ,schlu ziehen4 ,es findet also bei den ablenkbaren -,strahlen des ,radiums1 ebenso wie bei den ,kathodenstrahlen1 ein ,transport von ,elektrizitt statt4 ,nun hat man bisher niemals die ,existenz elektrischer ,ladungen gekannt1 die nicht an ,materie geknpft waren4 ,man kam also dazu1 sich fr die ,untersuchung der ablenkbaren -,strahlen des ,radiums derselben ,theorie zu bedienen1 die augenblicklich fr die ,kathodenstrahlen in ,gebrauch ist4 ,nach dieser ballistischen ,theorie1 die von ,sir ,w4 ,crookes aufgestellt1 spter von ,herrn ,j4 ,j4 ,thomson entwickelt und vervollstndigt ist1 bestehen die ,kathodenstrahlen aus uerst feinen ,teilchen1 die von der ,kathode mit groer ,geschwindigkeit fortgeschleudert werden und mit negativer ,elektrizitt geladen sind4 ,man kann also annehmen1 da das ,radium negativ geladene ,partikel in den ,raum hinaussendet4 ,ein ,radiumprparat1 das in einer dnnen1 vollkommen isolirenden festen ,hlle eingeschlossen ist1 mu sich von selbst auf ein sehr hohes ,potential laden4 ,nach der ballistischen ,hypothese mte dieses ,potential so lange anwachsen1 bis die ,potentialdifferenz gegen die umgebenden ,leiter gengend gro wird1 um die ,entfernung der emittirten elektrisirten ,teilchen zu verhindern und sie zur ,strahlungsquelle zurckzufhren4#ad ,wir haben durch ,zufall ein derartiges ,experiment gemacht4 ,ein sehr aktives ,radiumprparat war seit langem in einem ,glasrhrchen eingeschlossen4 ,um das ,rhrchen zu ffnen1 machten wir einen ,strich mit einem ,glasmesser auf dem ,glase4 ,in diesem ,moment hrten wir deutlich das ,gerusch eines ,funkens1 und als wir darauf das ,glas mit einer ,lupe untersuchten1 fanden wir1 da es an der durch den ,strich geschwchten ,stelle von einem ,funken durchbohrt war4 ,dieser ,vorgang ist durchaus vergleichbar mit der ,durchbrechung des ,glases einer zu stark geladenen ,leydenerflasche4 ,die gleiche ,erscheinung wiederholte sich mit einer andren ,rhre4 ,ja1 ,herr ,curie1 der die ,rhre hielt1 sprte sogar im ,moment1 als der ,funke bersprang1 in seinen ,fingern einen elektrischen ,entladungsschlag4#ae ,gewisse ,glser sind sehr gute ,isolatoren4 ,wenn man das ,radium in ein zugeschmolzenes1 gut isolirendes ,rhrchen einschliet1 kann man erwarten1 da in einem bestimmten ,moment die ,rhre von selbst durchbohrt wird4 ,das ,radium ist das erste ,beispiel eines ,krpers1 der sich von selbst elektrisch ladet4 g7 ,wirkung des elektrischen ,feldes auf die ablenkbaren -,strahlen des ,radiums4 ---------------------------------------- ---------------------------------------- -- ,da die ablenkbaren -,strahlen des ,radiums den ,kathodenstrahlen vergleichbar sind1 so mssen sie von einem elektrischen ,felde in derselben ,weise wie diese abgelenkt werden1 d4 h4 wie ein negativ geladenes1 trges ,teilchen1 das mit groer ,geschwindigkeit in den ,raum hinausgeschleudert wird4 ,die ,existenz dieser ,ablenkung wurde einerseits von ,herrn ,dorn1#fd andrerseits von ,herrn ,becquerel#eg nachgewiesen4 ,betrachten wir einen ,strahl1 der den ,raum zwischen den beiden ,platten eines ,kondensators durchsetzt4 ,die ,strahlrichtung sei parallel zu den ,platten4 ,wenn man zwischen diesen ein elektrisches ,feld erzeugt1 so ist der ,strahl der ,einwirkung dieses gleichfrmigen ,feldes lngs seines ganzen ,weges l zwischen den ,kondensatorplatten unterworfen4 ,infolge dieser ,einwirkung wird der ,strahl nach der positiven ,platte hin abgelenkt und beschreibt einen ,parabelbogen2 wenn er das ,feld verlt1 setzt er seinen ,weg geradlinig fort in ,richtung der ,tangente an den ,parabelbogen im ,austrittspunkt4 ,man kann den ,strahl auf einer photographischen ,platte auffangen1 die senkrecht zur ursprnglichen ,richtung steht4 ,man beobachtet die ,wirkung auf die ,platte fr das ,feld ,null und fr eine bekannte ,feldstrke1 und leitet daraus den ,wert der ,ablenkung ab1 die gleich der ,entfernung der beiden ,punkte ist1 in denen die neue und die ursprngliche ,strahlrichtung dieselbe zur ursprnglichen ,richtung senkrechte ,ebene treffen4 ,wenn h die ,entfernung dieser ,ebene vom ,kondensator1 d4 h4 von der ,grenze des ,feldes ist1 so erhlt man durch eine einfache ,rechnung3 delta 7e4,f4l4 7l_/#b h77_/7m4v4v7 wobei m die ,masse des bewegten ,teilchens1 e seine ,ladung1 v seine ,geschwindigkeit und ,f die ,feldstrke bedeutet4 ,die ,versuche ,becquerels gestatteten ihm eine angenherte ,bestimmung von 4 h7 ,verhltni von ,ladung zur ,masse eines vom ,radium emittirten negativ geladenen ,teilchens4 ---------------------------------------- ---------------------------------------- ----------- ,ein trges ,teilchen von der ,masse m und der negativen ,ladung e werde mit der ,geschwindigkeit v in ein gleichfrmiges ,magnetfeld hineingeschleudert1 das senkrecht zur ursprnglichen ,geschwindigkeit verluft2 das ,teilchen beschreibt dann in einer ,ebene1 die durch die ,anfangsrichtung geht und senkrecht zum ,felde steht1 einen ,kreisbogen vom ,krmmungsradius 1 fr den1 wenn ,h die ,feldstrke bedeutet1 die ,beziehung gilt3 ,h mv_/e4 ,wenn man fr ein und denselben ,strahl die elektrische ,ablenkung und den ,krmmungsradius in einem magnetischen ,felde gemessen hat1 so kann man aus den beiden ,versuchen die ,werte fr e_/m und die ,geschwindigkeit v berechnen4 ,die ,becquerelschen ,versuche lieferten eine erste ,annherung hierfr4 ,sie ergaben fr e_/m einen angenherten ,wert von #ajg absoluten elektromagnetischen ,einheiten1 und fr v einen ,wert von #a1fajaj cm_/sek4 ,diese ,zahlen sind von derselben ,grenordnung wie bei den ,kathodenstrahlen4 ,genaue ,untersuchungen ber denselben ,gegenstand wurden von ,herrn ,kaufmann#fe-fh gemacht4 ,er unterwarf ein sehr feines ,bndel von ,radiumstrahlen der gleichzeitigen ,einwirkung eines elektrischen und eines magnetischen ,feldes1 die beide gleichfrmig und gleichgerichtet waren1 und zwar senkrecht zur ursprnglichen ,richtung des ,bndels4 ,das ,bild auf einer ,platte1 die senkrecht zur ursprnglichen ,richtung und von der ,quelle aus gerechnet jenseits der ,grenzen des ,feldes aufgestellt war1 erhlt die ,form einer ,kurve1 von der jeder ,punkt einem der ,strahlen des ursprnglichen heterogenen ,bndels entspricht4 ,die am strksten durchdringenden und am wenigsten ablenkbaren ,strahlen sind dabei diejenigen1 deren ,geschwindigkeit die grte ist4 ,aus den ,versuchen ,kaufmanns folgt1 da fr die ,radiumstrahlen1 deren ,geschwindigkeit wesentlich grer ist als die der ,kathodenstrahlen1 das ,verhltni e_/m mit zunehmender ,geschwindigkeit abnimmt4 ,nach den ,arbeiten von ,j4 ,j4 ,thomson#fi und ,townsend#gj mssen wir annehmen1 da das bewegte ,teilchen1 aus dem der ,strahl besteht1 eine ,ladung besitzt1 die gleich ist derjenigen1 die ein ,wasserstoffatom in der ,elektrolyse transportirt1 da also diese ,ladung fr alle ,strahlen dieselbe ist4 ,man mu daraus schlieen1 da die ,masse des ,teilchens mit zunehmender ,geschwindigkeit wchst4 ,nun fhren aber theoretische ,betrachtungen zu der ,anschauung1 da die ,trgheit des ,teilchens mit der ,bewegung der ,ladung eng zusammenhngt1 da die ,geschwindigkeit einer in ,bewegung befindlichen ,ladung nicht ohne ,energieaufwand verndert werden kann4 ,anders ausgedrckt3 ,die ,trgheit des ,teilchens ist elektromagnetischen ,ursprungs und die ,masse des ,teilchens ist wenigstens zum ,teil eine scheinbare oder elektromagnetische ,masse4 ,herr ,abraham#ga geht noch weiter und nimmt an1 da die ,masse des ,teilchens vllig elektromagnetischen ,ursprungs ist4 ,wenn man nach dieser ,hypothese die ,masse m fr eine gegebene ,geschwindigkeit v berechnet1 so findet man1 da m unendlich gro wird1 wenn v sich der ,lichtgeschwindigkeit nhert und da m einen konstanten ,wert annimmt1 wenn die ,geschwindigkeit klein gegen die des ,lichtes ist4 ,die ,versuche ,kaufmanns sind in bereinstimmung mit dieser ,theorie1 deren ,wichtigkeit gro ist1 da sich die ,mglichkeit voraussehen lt1 die ,grundlagen der ,mechanik auf der ,dynamik kleiner geladener und in ,bewegung befindlicher ,centra aufzubauen4#af ,folgendes sind die von ,herrn ,kaufmann fr e_/m und fr v erhaltenen ,zahlen#ag3 ---------------------------------------- ------------------------- v#aj-aj e_/m#aj-g e_/m#aj-aj aus beobachtet dem ,wert von v berechnet ------------------- ---------------------- ---------------------- #b1ij #j1fib #j1gbb #b1hb #j1hce #j1hfa #b1gd #j1igb #j1iec #b1fj #a1jg #a1jh #b1dh #a1af #a1ah #b1cf #a1bd #a1be #b1bd #a1bi #a1cb #b1ab #a1cc #a1ch #j1ec #a1hfe99 #a1gh #j1jj --- #a1hj ---------------------------------------- ------------------------- 99 7beobachtet von ,simon#gc fr ,kathodenstrahlen47 ,herr ,kaufmann schlo aus seinen ,versuchen1 da der ,grenzwert von e_/m fr ,radiumstrahlen sehr kleiner ,geschwindigkeit#ah derselbe sein wrde1 wie fr ,kathodenstrahlen4 ,seine genauesten ,messungen hat ,kaufmann mit einem ihm von uns zur ,verfgung gestellten kleinen ,krnchen reinen ,radiumchlorides gemacht4 ,nach den ,versuchen ,kaufmanns besitzen gewisse ,teile der -,strahlung des ,radiums eine ,geschwindigkeit1 die der des ,lichtes ganz nahe kommt4 ,es ist verstndlich1 da diese so schnellen ,strahlen ein sehr groes ,durchdringungsvermgen der ,materie gegenber besitzen4 i7 ,wirkung des ,magnetfeldes auf die -,strahlen4 ---------------------------------------- ------------ ,in einer neueren ,arbeit kndigte ,herr ,rutherford#gd an1 da in einem sehr starken elektrischen oder magnetischen ,felde die -,strahlen des ,radiums schwach abgelenkt werden1 derart1 wie es bei schnell bewegten1 positiv geladenen ,teilchen der ,fall sein wrde4 ,rutherford schlo aus seinen ,versuchen1 da die ,geschwindigkeit der -,strahlen von der ,grenordnung #b1eaji cm_/sek und das ,verhltni e_/m von der ,grenordnung #fajc wre1 d4 h4 #ajdmal kleiner als die ablenkbaren -,strahlen4 ,weiter unten soll gezeigt werden1 da diese ,schlsse ,rutherfords mit den bisher bekannten ,eigenschaften der -,strahlen in ,einklang sind und zum ,teil wenigstens von dem ,absorptionsgesetz dieser ,strahlen ,rechenschaft geben4 ,die ,versuche ,rutherfords wurden von ,herrn ,becquerel#ge1gf besttigt4 ,becquerel zeigte ferner1 da die ,poloniumstrahlen sich im ,magnetfelde ebenso wie die -,strahlen des ,radiums verhielten und bei gleicher ,feldstrke denselben ,krmmungsradius anzunehmen scheinen wie diese4 ,aus den ,becquerelschen ,versuchen folgt ferner1 da die -,strahlen kein magnetisches ,spektrum zu bilden scheinen1 sondern sich wie eine homogene ,strahlung verhalten1 bei der alle ,strahlen gleich stark abgelenkt werden4#ai k7 ,wirkung des ,magnetfeldes auf die ,strahlen andrer radioaktiver ,substanzen4 ---------------------------------------- ------------------------------------ ,es wurde im ,vorangehenden gezeigt1 da das ,radium drei ,strahlenarten emittirt1 nmlich -,strahlen1 die den ,kanalstrahlen1 -,strahlen1 die den ,kathodenstrahlen verwandt sind1 und nicht ablenkbare durchdringende -,strahlen4 ,das ,polonium emittirt nur -,strahlen4 ,von den andren radioaktiven ,krpern scheint das ,aktinium sich wie das ,radium zu verhalten1 doch ist die ,untersuchung der ,strahlung dieses ,krpers noch nicht so weit fortgeschritten1 wie die der ,radiumstrahlung4 ,von den schwach radioaktiven ,krpern wei man jetzt1 da das ,uran und das ,thor sowohl -,strahlen1 als auch ablenkbare -,strahlen emittiren 7,becquerel1 ,rutherford74 l7 ,verhltni der ablenkbaren -,strahlen in der ,radiumstrahlung4 ---------------------------------------- ---------------------------- ,wie bereits gesagt1 vermehrt sich die relative ,intensitt der -,strahlen mit zunehmender ,entfernung von der ,strahlungsquelle4 ,dennoch treten diese ,strahlen niemals allein auf1 und fr groe ,entfernungen beobachtet man immer auch das ,vorhandensein von -,strahlen4 ,das ,vorhandensein nicht ablenkbarer1 sehr durchdringender ,strahlen in der ,radiumstrahlung wurde zuerst von ,herrn ,villard#gh beobachtet4 ,diese ,strahlen bilden nur einen geringen ,anteil der ,strahlung1 wenn man sie mit der elektrischen ,methode mit1 und ihr ,vorhandensein entging uns bei unsren ersten ,versuchen1 soda wir damals mit ,unrecht glaubten1 da bei groer ,entfernung die ,strahlung nur ablenkbare ,strahlen enthielte4 ,folgendes sind die numerischen ,resultate1 die bei ,versuchen nach der elektrischen ,methode mit einem ,apparat entsprechend dem der ,fig4 #e erhalten wurden4 ,das ,radium war von dem ,kondensator nur durch die umgebende ,luft getrennt4 ,ich bezeichne mit d den ,abstand der ,strahlungsquelle vom ,kondensator4 ,setzt man den ,strom1 der ohne ,magnetfeld fr jede einzelne ,entfernung erhalten wurde1 gleich #ajj1 so bedeuten die ,zahlen der zweiten ,zeile den bei ,erregung des ,feldes brigbleibenden ,strom4 ,diese ,zahlen knnen als der prozentuale ,anteil der - und -,strahlen betrachtet werden1 da die ,ablenkung der -,strahlen bei der benutzten ,anordnung kaum bemerkbar sein konnte4 ,bei groen ,entfernungen hat man keine -,strahlen mehr und die unabgelenkte ,strahlung besteht dann nur noch aus -,strahlen4 ,versuche bei kleinem ,abstand3 -------------------------------- ----- ----- ----- ----- d in cm #c1d #e1a #f1j #f1e ,unabgelenkte ,strahlen in ,proz4 #gd #ef #cc #aa -------------------------------- ----- ----- ----- ----- ,versuche bei groem ,abstand1 mit einem bedeutend aktiveren ,prparat als bei der vorigen ,reihe3 -------------------------------- ---- ---- ---- ---- ---- ----- ----- d in cm #ad #cj #ec #hj #ih #abd #aeg ,unabgelenkte ,strahlen in ,proz4 #ab #ad #ag #ad #af #ad #aa -------------------------------- ---- ---- ---- ---- ---- ----- ----- ,man sieht1 da von einer gewissen ,entfernung an der ,anteil der nicht abgelenkten ,strahlen in der ,strahlung annhernd konstant ist4 ,diese ,strahlen gehren wahrscheinlich alle zu den -,strahlen4 ,die ,unregelmigkeiten der ,zahlen in der zweiten ,zeile wollen brigens nicht viel bedeuten1 wenn man bedenkt da die ,totalintensitt des ,stromes in den beiden uersten ,versuchen im ,verhltni #ffj zu #aj stand4 ,die ,messungen konnten bis zu einer ,entfernung von #a1eg m von der ,strahlungsquelle ausgedehnt werden1 und wir wren jetzt im ,stande1 noch weiter zu gehen4 ,bei der folgenden ,versuchsreihe war das ,radium in einem sehr engen ,glasrhrchen eingeschlossen1 das unter dem ,kondensator und parallel zu den ,platten sich befand4 ,die emittirten ,strahlen hatten1 ehe sie zu dem ,kondensator gelangten1 eine gewisse ,glas- und ,luftschicht zu passiren3 -------------------------------- ----- ----- ----- ----- ----- ----- ------ ------ ------ d in cm #b1e #c1c #d1a #e1i #g1e #i1f #aa1h #ac1i #ag1b ,unabgelenkte ,strahlen in ,proz4 #hh #cc #ba #af #ad #aj #i #i #aj -------------------------------- ----- ----- ----- ----- ----- ----- ------ ------ ------ ,wie in den frheren ,versuchen konvergiren die ,zahlen der zweiten ,zeile gegen einen konstanten ,grenzwert1 wenn die ,entfernung d wchst1 aber die ,grenze wird praktisch schon fr einen kleineren ,abstand erreicht als in den frheren ,reihen1 weil die -,strahlen in dem ,glase strker absorbirt werden1 als die - und -,strahlen4 ,auch folgender ,versuch zeigt1 da eine dnne ,aluminiumschicht 7von #j1ja mm ,dicke7 hauptschlich die -,strahlen absorbirt4 ,wenn das ,prparat #e cm vom ,kondensator entfernt war1 so fand man1 durch ,erregung des ,magnetfeldes1 da das ,verhltni der brigen ,strahlen zu den -,strahlen #ga ,proz4 betrug4 ,bedeckt man das ,prparat mit dem ,aluminiumblatt1 so findet man1 da bei derselben ,entfernung die durcbgelassene ,strahlung fast vollstndig vom ,magnetfeld abgelenkt wird1 weil die -,strahlen von dem ,blatt absorbirt worden sind4 ,dasselbe ,resultat erhlt man mit ,papier als ,absorptionsschirm4 ,der grte ,teil der ,radiumstrahlung besteht aus -,strahlen1 die wahrscheinlich hauptschlich von der ,oberflche der strahlenden ,substanz emittirt werden4 ,wenn man die ,dicke der strahlenden ,schicht variirt1 so wchst die ,stromstrke mit dieser ,dicke2 die ,vermehrung ist aber nicht fr die ,gesamtheit der ,strahlen der ,zunahme der ,dicke proportional2 sie ist fr die -,strahlen viel betrchtlicher als fr die -,strahlen1 derart1 da der relative ,anteil der -,strahlen mit wachsender ,schichtdicke zunimmt4 ,wenn die ,strahlungsquelle sich #e cm vom ,kondensator entfernt befindet1 so findet man fr eine ,dicke der aktiven ,schicht von #j1d mm1 da die ,gesamtstrahlung durch die ,zahl #bh gegeben ist und der ,anteil der -,strahlen #bi ,proz4 betrgt4 ,macht man die ,schicht #b mm dick1 d4 h4 fnfmal dicker1 so erhlt man eine ,gesamtstrahlung gleich #ajb und einen ,anteil der -,strahlen von #de ,proz4 ,die bei dieser ,entfernung beobachtete ,gesamtstrahlung ist also auf das #c1f;fache und die ablenkbare -,strahlung auf das #e;fache gestiegen4 ,die vorstehenden ,versuche wurden mittels der elektrischen ,methode ausgefhrt4 ,benutzt man die radiographische ,methode1 so scheinen gewisse ,resultate mit dem ,vorstehenden in ,widerspruch4 ,bei den ,versuchen von ,herrn ,villard wurde ein der ,wirkung des ,magnetfeldes ausgesetztes ,bndel von ,radiumstrahlen auf einem ,satze von photographischen ,platten aufgefangen4 ,das unablenkbare und durchdringende -,strahlenbndel durchsetzte alle ,platten und zeichnete seine ,spur auf allen4 ,das abgelenkte -,bndel wirkte nur auf die erste ,platte ein4 ,dieses ,bndel scheint also keine ,strahlen von groem ,durchdringungsvermgen zu enthalten4 ,im ,gegensatz dazu besteht bei unsren ,versuchen ein in ,luft sich fortpflanzendes ,bndel bei den grten der ,beobachtung zugnglichen ,entfernungen zu ungefhr #i_/aj aus ablenkbaren -,strahlen1 und dasselbe ist der ,fall1 wenn die ,strahlungsquelle in eine kleine zugeschmolzene ,glasrhre eingeschlossen ist4 ,bei den ,versuchen ,villards wirken diese ablenkbaren und durchdringenden -,strahlen nicht mehr auf die hinteren ,platten ein1 weil sie von dem ersten festen ,hinderni1 das sie treffen1 nach allen ,seiten diffundirt werden und dadurch aufhren ein begrenztes ,bndel zu bilden4 ,bei unsren ,versuchen wurden die von dem ,radium emittirten und das ,glas durchsetzenden ,strahlen wahrscheinlich auch von dem ,glas diffundirt2 da aber die ,rhre sehr klein war1 so wirkte sie selbst als ,strahlenquelle fr die von ihrer ,oberflche ausgehenden ablenkbaren -,strahlen und wir konnten dieselben bis zu groen ,entfernungen von der ,rhre beobachten4 ,die ,kathodenstrahlen der ,entladungsrhren knnen nur sehr dnne ,schirme durchdringen 7,aluminiumschirme bis zu #j1ja mm ,dicke74 ,ein ,strahlenbndel1 das senkrecht auf den ,schirm trifft1 wird nach allen ,seiten zerstreut2 aber die ,zerstreuung ist um so weniger betrchtlich1 je dnner der ,schirm1 und fr sehr dnne ,schirme existirt ein austretendes ,bndel1 das merklich in die ,verlngerung des einfallenden ,bndels fllt#gi4 ,die ablenkbaren -,strahlen des ,radiums verhalten sich hnlich1 doch ist die ,vernderung1 die das ,bndel bei einem ,schirm von derselben ,dicke erfhrt1 viel weniger gro4 ,nach den ,versuchen ,becquerels werden die stark ablenkbaren -,strahlen des ,radiums 7d4 h4 diejenigen1 deren ,geschwindigkeit klein ist7 von einem ,aluminiumschirm von #j1a mm ,dicke stark zerstreut2 die durchdringenderen und weniger ablenkbaren ,strahlen jedoch 7kathodenstrahlartige mit groer ,geschwindigkeit7 durchdringen denselben ,schirm ohne merkliche ,zerstreuung und ohne ,deformation des ,bndels1 und zwar unabhngig von der ,neigung des ,schirmes gegen das ,bndel4 ,die sehr schnellen -,strahlen durchdringen ohne ,zerstreuung eine ziemlich dicke ,schicht von ,paraffin 7einige ,centimeter7 und man kann in dieser ,schicht die ,krmmung des ,bndels unter der ,einwirkung eines ,magnetfeldes verfolgen4 ,je dicker der ,schirm ist und je absorbirender seine ,substanz1 um so mehr wird das ursprngliche ablenkbare ,bndel verndert1 weil in dem ,mae1 wie die ,schichtdicke wchst1 die ,zerstreuung beginnt1 sich an immer durchdringenderen ,strahlen bemerkbar zu machen4 ,die ,luft bewirkt eine ,zerstreuung der -,strahlen1 die zwar fr die stark ablenkbaren ,strahlen sehr bemerkbar ist1 jedoch viel weniger in ,betracht kommt als die von gleichen ,dicken fester ,krper hervorgerufene4 ,deshalb breiten sich die -,stahlen des ,radiums in ,luft auf groe ,entfernungen hin aus4 m7 ,durchdringungsvermgen der ,strahlung der radioaktiven ,substanzen4 ---------------------------------------- ---------------------------- ,vom ,beginn der ,untersuchungen ber die radioaktiven ,substanzen an beschftigte man sich mit der ,absorption1 die verschiedene ,schirme auf die ,strahlung dieser ,krper ausben4 ,in einer ersten ,notiz ber diesen ,gegenstand verffentlichte ich#ae einige ,zahlen1 die am ,beginn dieser ,schrift mitgeteilt sind und aus denen das relative ,durchdringungsvermgen der ,uran- und ,thorstrahlung zu ersehen ist4 ,herr ,rutherford#ag untersuchte specieller die ,uranstrahlung und wies ihre ,heterogenitt nach4 ,herr ,owens#bf kam zu demselben ,schlu bezglich der ,thorstrahlung4 ,als sodann die ,entdeckung der stark aktiven ,substanzen erfolgte1 wurde das ,durchdringungsvermgen ihrer ,strahlen sogleich von mehreren ,physikern untersucht 7,becquerel#hj1 ,meyer und v4 ,schweidler#ha1 ,curie1 ,rutherford74 ,die ersten ,beobachtungen zeigten unzweifelhaft die ,heterogenitt der ,strahlung1 die ein allgemeines ,phnomen zu sein und allen radioaktiven ,stoffen zuzukommen scheint4 ,man befindet sich da ,strahlungsquellen gegenber1 die eine ,gesamtheit von ,strahlen emittiren1 deren jeder sein eigenes ,durchdringungsvermgen hat4 ,die ,frage komplicirt sich noch dadurch1 da man untersuchen mu1 in welchem ,mae die ,natur der ,strahlung beim ,hindurchgang durch materielle ,krper modificirt werden kann1 und da infolgedessen jede ,messungsreihe eine prcise ,bedeutung nur fr die gerade angewandte ,versuchsordnung hat4 ,unter ,bercksichtigung dieser ,einschrnkungen kann man versuchen1 die verschiedenen ,versuche miteinander zu vergleichen und die ,gesamtheit der ,resultate darzustellen4 ,die radioaktiven ,krper emittiren eine ,strahlung1 die sich in ,luft und im ,vakuum fortpflanzt2 die ,fortpflanzung ist geradlinig2 diese ,tatsache wird durch die ,schrfe und die ,form der ,schatten bewiesen1 die man erhlt1 wenn man fr die ,strahlung undurchsichtige ,krper zwischen die ,quelle und die photographische ,platte oder den als ,empfnger dienenden ,fluorescenzschirm stellt1 wobei die ,quelle klein sein mu gegen die ,entfernung vom ,empfnger4 ,verschiedene ,versuche1 die die geradlinige ,ausbreitung der ,strahlung des ,urans1 des ,radiums und des ,poloniums beweisen1 sind von ,herrn ,becquerel#hb1hc ausgefhrt worden4 ,es ist interessant1 die ,entfernung von der ,quelle zu bestimmen1 bis zu der die ,strahlen sich in ,luft fortpflanzen knnen1 ,wir stellten fest1 da das ,radium ,strahlen aussendet1 die in mehreren ,metern ,abstand in ,luft beobachtet werden konnten4 ,bei einigen unsrer elektrischen ,messungen fand eine ,einwirkung der ,strahlungsquelle auf die ,luft im ,kondensator noch bei einer ,entfernung von #b bis #c m statt4 ,ebenso haben wir ,fluorescenzwirkungen und photographische ,wirkungen noch bei ,entfernungen von derselben ,grenordnung erhalten4 ,diese ,versuche knnen nur mit sehr intensiven ,strahlungsquellen ausgefhrt werden1 da1 abgesehen von der ,absorption der ,luft1 die ,wirkung auf den ,empfnger im umgekehrten ,verhltni des ,entfernungsquadrats variirt1 wenn die ,quelle von kleinen ,dimensionen ist4 ,diese sich in groe ,entfernung vom ,radium ausbreitende ,strahlung enthlt ebensowohl kathodenstrahlartige wie nicht ablenkbare ,strahlen2 die ablenkbaren ,strahlen sind jedoch in der ,mehrzahl1 gem den oben angefhrten ,versuchen4 ,der grte ,teil der ,strahlen dagegen 7die -,strahlen7 ist in ,luft auf einen ,abstand von etwa #g cm von der ,quelle begrenzt4 ,ich machte einige ,versuche mit ,radium1 das in einem kleinen ,glasgef eingeschlossen war4 ,die aus diesem ,gef hervorkommenden ,strahlen durchmaen einen gewissen ,luftraum und wurden in einem ,kondensator aufgefangen1 der in gewhnlicher ,weise zur ,messung ihres ,ionisationsvermgens mittels der elektrischen ,methode diente4 ,man vernderte die ,entfernung d der ,quelle vom ,kondensator und ma den im ,kondensator erhaltenen ,sttigungsstrom4 ,folgendes sind die ,resultate einer ,messungsreihe3 d cm i i d#b #aj-c ------ ------- ------------------------- #aj #abg1j #ac #bj #ch1j #ae #cj #ag1d #af #dj #aj1e #ag #ej #f1i #ag #fj #d1g #ag #gj #c1h #ai #ajj #a1fe #ag ,von einem gewissen ,abstand an ndert sich die ,intensitt der ,strahlung merklich wie das ,quadrat der ,entfernung vom ,kondensator4 ,die ,poloniumstrahlung breitet sich in ,luft nur bis zu einer ,entfernung von einigen ,centimetern 7#d bis #f cm7 von der ,strahlungsquelle aus4 ,betrachtet man die ,absorption der ,strahlung durch feste ,krper1 so findet man auch dabei einen fundamentalen ,unterschied zwischen dem ,radium und dem ,polonium4 ,das ,radium emittirt ,strahlen1 die eine dicke ,schicht fester ,krper zu durchdringen vermgen1 z4 ,b4 einige ,centimeter ,blei oder ,glas4 ,die ,strahlen1 die eine groe ,schichtdicke eines festen ,krpers durchsetzt haben1 sind auerordentlich durchdringend1 und man kann sie praktisch berhaupt nicht vollstndig durch irgend einen ,krper absorbiren lassen4 ,aber diese ,strahlen bilden nur einen geringen ,bruchteil der ,totalstrahlung1 die im ,gegensatz hierzu zum grten ,teil bereits durch eine dnne ,schicht fester ,substanz absorbirt wird4 ,das ,polonium dagegen emittirt uerst absorbirbare ,strahlen1 die nur sehr dnne ,schichten fester ,krper durchdringen knnen4 ,ich gebe als ,beispiel einige ,zahlen ber die ,absorption1 die ein ,aluminiumblatt von #j1ja mm ,dicke hervorbringt4 ,dieses ,blatt wurde ber die ,substanz gedeckt und war beinahe mit ihr in ,berhrung4 ,die direkte und die von dem ,blatt durchgelassene ,strahlung wurden mittels der elektrischen ,methode 7,fig4 #a7 gemessen2 der ,sttigungsstrom wurde in allen ,fllen merklich erreicht4 ,ich bezeichne mit a die ,aktivitt der strahlenden ,substanz1 die des ,urans gleich #a gesetzt4 ---------------------------------------- ----------------------- a ,von dem ,blatt durchgelassener ,bruchteil der ,strahlung ------------------------------------ -------- ----------------- ,radium-haltiges ,baryumchlorid #eg #j1cb ,radium-haltiges ,baryumbromid #dc #j1cj ,radium-haltiges ,baryumchlorid #abjj #j1cj ,radium-haltiges ,baryumsulfat #ejjj #j1bi ,radium-haltiges ,baryumsulfat #ajjjj #j1cb ,metallisches ,wismut-,polonium ---- #j1bb ,uranverbindungen ---- #j1bj ,thorverbindungen in dnner ,schicht ---- #j1ch ---------------------------------------- ----------------------- ,man sieht hieraus1 da ,radium-haltige ,verbindungen von ganz verschiedener ,aktivitt ganz analoge ,resultate geben1 wie ich es bereits im ,anfang dieser ,arbeit fr die ,uran- und ,thorverbindungen gezeigt habe4 ,man sieht auch1 wenn man die ,gesamtstrahlung ins ,auge fat1 da dann fr die betrachtete absorbirende ,schicht die verschiedenen strahlenden ,substanzen sich nach abnehmendem ,durchdringungsvermgen ihrer ,strahlen in folgender ,reihenfolge ordnen3 ,thor1 ,radium1 ,polonium1 ,uran4 ,diese ,resultate sind in bereinstimmung mit denen1 die ,herr ,rutherford#hd in einer ,arbeit ber diesen ,gegenstand verffentlichte4 ,rutherford findet brigens1 da die ,reihenfolge dieselbe ist1 wenn ,luft die absorbirende ,substanz bildet4 ,es ist jedoch wahrscheinlich1 da diese ,reihenfolge keine absolute ,bedeutung hat und nicht unabhngig von der ,natur und der ,dicke des betrachteten ,schirms besteht4 ,der ,versuch zeigt ja tatschlich1 da das ,absorptionsgesetz fr ,polonium und ,radium sehr verschieden ist1 und da man bei letzterem die ,absorption jeder der drei ,strahlenarten fr sich betrachten mu4 ,das ,polonium ist besonders zur ,untersuchung der -,strahlen geeignet1 da die in unsrem ,besitz befindlichen ,prparate keinerlei andre ,strahlen emittiren4 ,ich machte eine erste ,versuchsreihe mit frisch hergestellten und sehr stark aktiven ,poloniumprparaten4 ,ich#dd fand1 da die ,poloniumstrahlen um so absorbirbarer sind1 je dicker die schon durchstrahlte ,schicht von ,materie ist4 ,dieses merkwrdige ,absorptionsgesetz steht im ,widerspruch mit dem fr die andren ,strahlungen bekannten4 ,ich benutzte fr diese ,untersuchung unsren elektrischen ,meapparat in folgender ,anordnung3 ,fig4 #h ,die beiden ,platten eines ,kondensators ,,pp und ,p',p' 7,fig4 #h7 stehen horizontal und sind durch einen mit der ,erde verbundenen ,metallkasten ,,bbbb geschirmt4 ,der aktive ,krper ,a befindet sich in einer dicken ,metallbchse ,,cccc1 die an der ,platte ,p',p' befestigt ist1 und wirkt auf die ,luft im ,kondensator durch ein ,metallnetz ,t hindurch2 nur die das ,metallgewebe durchsetzenden ,strahlen werden zur ,stromerzeugung benutzt1 da das ,feld an dem ,gewebe endigt1 ,die ,entfernung ,,at des aktiven ,krpers von dem ,gewebe ist vernderlich4 ,das ,feld zwischen den ,platten wird durch eine ,batterie erzeugt2 der ,strom wird mittels eines ,elektrometers und einen piezoelektrischen ,quarzes gemessen4 ,indem man in ,a auf den aktiven ,krper verschiedene ,schirme aufsetzt und die ,entfernung ,,at variirt1 kann man die ,absorption von ,strahlen messen1 die in ,luft mehr oder weniger groe ,wege zurckgelegt haben4 ,folgendes sind die mit ,polonium erhaltenen ,resultate3 ,fr einen gewissen ,wert der ,entfernung ,,at 7#d cm und darber7 erhlt man keinen ,strom2 die ,strahlen dringen nicht in den ,kondensator ein4 ,vermindert man den ,abstand ,,at1 so macht sich das ,auftreten der ,strahlen im ,kondensator ziemlich pltzlich bemerkbar1 derart1 da man durch eine sehr kleine ,verringerung der ,entfernung von einem sehr schwachen zu einem sehr merklichen ,strome bergeht2 von da ab wchst der ,strom regelmig1 wenn man den strahlenden ,krper dem ,gewebe ,t weiter annhert4 ,wenn man die strahlende ,substanz mit einem ,alumiumblatt von #j1ja mm ,dicke bedeckt1 so ist die dadurch hervorgerufene ,absorption um so grer1 je grer die ,entfernung ,,at4 ,legt man auf das erste ,aluminiumblatt ein gleiches zweites1 so absorbirt jedes ,blatt einen ,bruchteil der auffallenden ,strahlung2 dieser ,bruchteil ist fr das zweite ,blatt grer als fr das erste1 so da das zweite strker absorbirend erscheint4 ,die folgende ,tabelle enthlt3 ,in der ersten ,zeile die ,abstnde zwischen dem ,polonium und dem ,gewebe ,t in ,centimetern2 in der zweiten ,zeile den ,anteil der von einem ,aluminiumblatt durchgelassenen ,strahlung in ,prozenten2 in der dritten ,zeile den von zwei gleichen ,aluminiumblttern durchgelassenen ,anteil in ,prozenten3 ------------------------------------ ---- ---- ---- ----- ----- ,entfernung ,,at #c1e #b1e #a1i #a1de #j1e ,von einem ,blatt durchgelassene #j1j #j1j #e1j #aj1j #be1j ,strahlung in ,prozenten ,von zwei ,blttern durchgelassene #j1j #j1j #j1j #j1j #j1g ,strahlung in ,prozenten ------------------------------------ ---- ---- ---- ----- ----- ,bei diesen ,versuchen war der ,abstand zwischen den ,platten ,p und ,p' #c cm4 ,man sieht1 da die ,zwischenschaltung des ,aluminiumblattes in grerer ,entfernung die ,strahlung in hherem ,mae schwcht als in kleinerer ,entfernung4 ,dieser ,effekt ist noch ausgesprochener1 als aus den obigen ,zahlen hervorzugehen scheint4 ,so bedeutet z4 ,b4 die ,durchdringung von #be ,proz4 fr den ,abstand #j1e den ,mittelwert des ,durchdringungsvermgens fr alle ,strahlen1 die diese ,entfernung berschreiten1 wobei dasjenige fr die uersten ,strahlen sehr schwach ist4 ,wenn man nur die ,strahlen zwischen #j1e und #a cm auffinge1 so wrde man eine noch grere ,durchdringung erhalten4 ,und in der ,tat1 wenn man die ,platten ,p und ,p' einander auf #j1e cm nhert1 so betrgt der von einem ,aluminiumblatt durchgelassene ,bruchteil der ursprnglichen ,strahlung 7fr ,,at3 #j1e cm7 #dg ,proz4 und bei zwei ,blttern #e ,proz4 ,ich machte krzlich eine neue ,versuchsreihe mit denselben ,poloniumprparaten1 deren ,aktivitt unterdessen betrchtlich abgenommen hatte1 da zwischen beiden ,versuchsreihen ein ,zeitraum von drei ,jahren lag4 ,bei den alten ,versuchen war das ,polonium als ,subnitrat verwandt2 bei den neuen bestand es aus metallischen ,krnern1 die durch ,schmelzung des ,subnitrats mit ,cyankalium erhalten waren4 ,ich stellte fest1 da die ,poloniumstrahlung ihre wesentlichsten ,charaktere behalten hatte1 und fand auch einige neue ,resultate4 ,folgende ,bruchteile der ,strahlung wurden fr verschiedene ,entfernungen ,,at von einem aus vier dnnen ,schichten von ,blattaluminium gebildeten ,schirm durchgelassen3 ------------------------------------ ---- ---- ---- ,entfernung ,,at in ,centimetern #j #a1e #b1f ,vom ,schirm durchgelassene ,proz4 der #gf #ff #ci ,strahlung ------------------------------------ ---- ---- ---- ,ich konstatirte ferner1 da die von einem bestimmten ,schirm absorbirte ,strahlung mit der ,dicke der schon vorher von der ,strahlung durchlaufenen festen ,schicht wchst1 doch gilt dies nur von einer bestimmten ,entfernung ,,at ab4 ,wenn diese ,entfernung ,null ist 7das ,polonium also dicht an dem ,netz1 auerhalb oder innerhalb des ,kondensators71 so beobachtet man1 da von mehreren aufeinander gelegten gleichen ,schirmen jeder denselben ,bruchteil der auffallenden ,strahlung absorbirt1 oder anders ausgedrckt1 da die ,intensitt der ,strahlung als ,funktion der durchstrahlten ,schichtdicke nach einem ,exponentialgesetz abfllt1 wie es fr eine homogene und von der ,schicht in ihrer ,natur nicht vernderte ,strahlung der ,fall ist4 ,ich teile einige ,zahlenwerte ber diese ,versuche mit3 ,bei einem ,abstand ,,at #a1e cm lt ein dnnes ,aluminiumblatt #j1ea der auftretenden ,strahlung durch1 wenn es allein vorhanden ist1 und blo #j1cd1 wenn ein zweites gleiches ,blatt darunter liegt4 ,dagegen lt dasselbe ,blatt bei einer ,entfernung ,,at #j in beiden ,fllen denselben ,bruchteil der auffallenden ,strahlung hindurch2 und zwar betrgt der ,bruchteil #j1ga1 ist also viel grer als im ersten ,falle4 ,die folgenden ,zahlen wurden fr einen ,abstand ,,at #j und eine ,schicht von aufeinander liegenden sehr dnnen ,blttern als ,gre des von jedem ,blatt hindurchgelasaenen ,bruchteils der auf ihn fallenden ,strahlung erhalten3 ---------------------------------------- -------------------- ,neun aufeinander liegende ,sieben aufeinander liegende dnne ,kupferbltter dnne ,aluminiumbltter ---------------------------- ------------------------------- #j1gb #j1fi #j1gh #j1id #j1ge #j1ie #j1gg #j1ia #j1gj #j1ib #j1gg #j1ic #j1fi #j1ia #j1gi #j1fh ---------------------------------------- -------------------- ,unter ,bercksichtigung der ,schwierigkeiten bei der ,verwendung sehr dnner ,absorptionsschirme und ihrer genauen bereinanderschichtung knnen die ,zahlen in jeder ,spalte als konstant angesehen werden2 nur die erste ,zahl in der ,reihe fr ,aluminium zeigt eine strkere ,absorption an als die folgenden ,zahlen4 ,die -,strahlen des ,radiums verhalten sich wie die ,poloniumstrahlen4 ,man kann diese ,strahlen beinahe rein beobachten1 wenn man die viel ablenkbareren -,strahlen durch ein ,magnetfeld zur ,seite wirft2 die -,strahlen kommen praktisch neben den -,strahlen kaum in ,betracht4 ,man kann jedoch nur von einem gewissen ,abstand von der ,quelle an so verfahren4 ,bei einem ,versuch dieser ,art wurden die folgenden ,resultate erhalten4 ,es wurde der von einem ,aluminiumblatt von #j1ja mm ,dicke hindurchgelassene ,bruchteil der ,strahlung gemessen2 dieses ,blatt befand sich immer an derselben ,stelle1 dicht ber der ,strahlungsquelle4 ,man beobachtete mit dem in ,fig4 #e dargestellten ,apparat den ,strom im ,kondensator fr verschiedene ,werte des ,abstandes ,,ad1 einmal mit1 das andre ,mal ohne den ,schirm4 ------------------------------------ ---- ---- ---- ,abstand ,,ad #f1j #e1a #c1d ,vom ,aluminium durchgelassene #c #g #bd ,prozente der ,strahlung ------------------------------------ ---- ---- ---- ,auch hier werden also die ,strahlen1 die am weitesten durch ,luft gegangen sind1 vom ,aluminium am strksten absorbirt4 ,es besteht somit eine weitgehende ,analogie zwischen den absorbirbaren -,strahlen des ,radiums und den ,poloniumstrahlen4 ,die ablenkbaren -,strahlen und die nicht ablenkbaren -,strahlen sind dagegen ganz andrer ,natur4 ,die ,versuche mehrerer ,physiker1 vor allem der ,herren ,meyer und v4 ,schweidler#ha ergeben deutlich1 da1 wenn man die ,gesamtstrahlung des ,radiums betrachtet1 das ,durchdringungsvermgen mit der bereits durchstrahlten ,sohichtdicke wchst1 wie es auch fr die ,rntgenstrahlen der ,fall ist4 ,bei diesen ,versuchen kommen die -,strahlen kaum in ,betracht1 weil diese ,strahlen praktisch schon durch sehr dnne ,schirme beseitigt werden4 ,was hindurchgeht1 das sind einerseits die mehr oder weniger diffundirten -,strahlen1 anderseits die wahrscheinlich den ,rntgenstrahlen analogen -,strahlen4 ,ich teile einige ,resultate meiner diesbezglichen ,versuche mit3 ,das ,radium ist in einem ,glasgef eingeschlossen4 ,die austretenden ,strahlen durchlaufen eine ,luftschicht von #cj cm und werden in einer ,reihe von ,glasplatten von je #a1c mm ,dicke aufgefangen2 die erste ,platte lt #di ,proz4 der auffallenden ,strahlung hindurch1 die zweite #hd ,proz4 und die dritte #he ,proz4 ,bei einer andren ,versuchsreihe befand sich das ,radium in einem ,glasgef in #aj cm ,abstand von dem auffangenden ,kondensator4 ,auf das ,gef wurden eine ,reihe von ,bleiplatten gelegt1 die jede eine ,dicke von #j1aae mm hatten4 ,das ,verhaltni der hindurchgelassenen zur auffallenden ,strahlung fr jede der aufeinander folgenden ,platten ist durch folgende ,zahlenreihe gegeben3 #j1dj #j1fj #j1gb #j1gi #j1hi #j1ib #j1id #j1id #j1ig ,fr eine ,reihe von vier ,bleischirmen von je #a1e mm ,dicke wird das ,verhaltni der durchgelassenen zur auffallenden ,strahlung durch folgende ,zahlen gegeben3 #j1ji #j1gh #j1hd #j1hb4 ,aus diesen ,versuchen geht hervor1 da bei einem ,anwachsen der ,schichtdicke von #j1a mm bis zu #f mm das ,durchdringungsvermgen der ,strahlung dauernd zunimmt4 ,ich fand unter gleichen ,versuchsbedingungen1 da ein ,bleischirm von #a1h cm ,dicke #b ,proz4 der auf ihn fallenden ,strahlung hindurchlt2 ein ,bleischirm von #e1c cm ,dicke lt noch #j1d ,proz4 der auffallenden ,strahlung hindurch4 ,ich konstatirte ferner1 da die von einem ,bleischirm von #a1e mm ,dicke hindurchgelassene ,strahlung zum groen ,teil aus ablenkbaren 7kathodenstrahlartigen7 ,strahlen bestand4 ,letztere sind also nicht nur im stande1 groe ,entfernungen in ,luft zu durchlaufen1 sondern auch betrchtliche ,schichtdicken von so stark absorbirenden festen ,krpern wie ,blei4 ,wenn man mit dem in ,fig4 #b dargestellten ,apparat die ,absorption der ,gesamtstrahlung des ,radiums durch ein ,aluminiumblatt von #j1ja mm ,dicke beobachtet1 wobei das ,blatt sich immer in derselben ,entfernung von der strahlenden ,substanz befindet1 whrend die ,entfernung ,,ad des ,kondensators verndert wird1 so bilden die erhaltenen ,resultate die bereinanderlagerung der von den drei ,strahlengruppen herrhrenden ,ergebnisse4 ,beobachtet man bei groem ,abstand1 so berwiegen die durchdringenden ,strahlen und die ,absorption ist schwach2 beobachtet man bei kleinem ,abstand1 so berwiegen die -,strahlen und die ,absorption ist um so schwcher1 je mehr man sich der ,substanz nhert2 fr eine mittlere ,entfernung hat die ,absorption ein ,maximum und das ,durchdringungsvermgen ein ,minimum4 ------------------------------------ ---- ---- ---- ---- ---- ,abstand ,,ad #g1a #f1e #f1j #e1a #c1d ,vom ,aluminium durchgelassene #ia #hb #eh #da #dh ,prozente der ,strahlung ------------------------------------ ---- ---- ---- ---- ---- ,gleichwohl zeigen gewisse ,absorptionsversuche doch eine gewisse ,analogie zwischen den -,strahlen und den ablenkbaren -,strahlen4 ,so fand z4 ,b4 ,herr ,becquerel1 da die absorbirende ,wirkung eines festen ,schirmes auf die -,strahlen zunimmt1 wenn man die ,entfernung des ,schirmes von der ,quelle vergrert2 wenn man also die ,strahlen der ,einwirkung eines ,magnetfeldes unterwirft1 wie in ,fig4 #d1 so lt ein unmittelbar auf die ,strahlungsquelle gelegter ,schirm einen greren ,teil des magnetischen ,spektrums bestehen als ein auf die photographische ,platte gelegter ,schirm4 ,diese ,vernderung der ,absorptionswirkung des ,schirmes mit der ,entfernung desselben von der ,quelle ist ganz analog dem1 was fr die -,strahlen gefunden2 sie wurde von den ,herren ,meyer und v4 ,schweidler besttigt1 die sich der fluoroskopischen ,methode bedienten2 ,herr ,curie und ich beobachteten dieselbe ,tatsache mit der elektrischen ,methode4 ,die ,entstehungsbedingungen dieses ,phnomens sind noch nicht nher untersucht4 ,wenn man jedoch das ,radium in ein ,glasrhrchen einschliet und in ziemlich groe ,entfernung vom ,kondensator bringt1 der von einer dnnen ,aluminiumhlle umgeben ist1 so ist es gleichgltig1 ob man den ,schirm bei der ,quelle oder beim ,kondensator aufstellt2 der erhaltene ,strom ist in beiden ,fllen derselbe4 ,die ,untersuchung der -,strahlen hatte mich#dd zu der ,ansicht gefhrt1 da diese ,strahlen sich wie ,projektile verhalten1 die mit einer gewissen ,geschwindigkeit fortgeschleudert werden und beim ,passiren von ,hindernissen an ,geschwindigkeit verlieren4 ,gleichwohl besitzen diese ,strahlen geradlinige ,fortpflanzung1 wie ,herr ,becquerel durch folgenden ,versuch nachwies4 ,das die ,strahlen emittirende ,polonium befand sich in einer sehr feinen geradlinigen ,vertiefung1 die in ein ,kartonblatt eingeschnitten war4 ,man hatte also eine lineare ,strahlungsquelle4 ,ein ,kupferdraht von #a1e mm ,durchmesser befand sich parallel zur ,quelle in einem ,abstand von #d1i mm4 ,eine photographische ,platte war parallel hierzu in einem ,abstand von #h1fe mm aufgestellt4 ,nach einer ,exposition von #aj ,minuten erschien der geometrische ,schatten des ,drahtes in durchaus vollkommener ,form1 in den vorausberechneten ,dimensionen und mit einem sehr feinen ,halbschatten auf jeder ,seite1 der durchaus der ,breite der ,quelle entsprach4 ,der ,versuch gelang ebenso1 wenn man auf den ,draht ein doppeltes ,aluminiumblatt legte1 das die ,strahlen durchdringen muten4 ,es handelt sich also um ,strahlen1 die scharfe geometrische ,schatten geben knnen4 ,der ,versuch mit dem ,aluminium zeigt1 da die ,strahlen durch das ,blatt nicht diffundirt werden und da dieses auch nicht in nennenswerter ,menge ,sekundrstrahlen analog den sekundren ,rntgenstrahlen emittirt4 ,die ,versuche ,rutherfords zeigen1 da die ,projektile1 aus denen die -,strahlen bestehen1 im ,magnetfeld abgelenkt werden1 als seien sie positiv geladen4 ,die ,ablenkung im ,magnetfeld ist um so schwcher1 je grer der ,ausdruck mv_/e ist1 wobei m die ,masse1 v die ,geschwindigkeit und e die ,ladung des ,teilchens bedeutet4 ,die ,kathodenstrahlen des ,radiums werden schwach abgelenkt1 weil ihre ,geschwindigkeit enorm ist2 sie haben ferner ein groes ,durchdringungsvermgen1 weil die ,teilchen gleichzeitig groe ,geschwindigkeit und sehr kleine ,masse haben4 ,teilchen dagegen1 die bei gleicher ,ladung und kleinerer ,geschwindigkeit eine viel grere ,masse haben1 werden zwar ebenso schwach ablenkbar im ,magnetfelde sein1 anderseits aber notwendig sehr absorbirbare ,strahlen ergeben4 ,aus den ,versuchen von ,rutherford scheint hervorzugehen1 da dies fr die -,strahlen der ,fall ist4 ,um eine ,wirkung der -,strahlen handelt es sich wahrscheinlich bei dem schnen ,versuch mit dem ,crookesschen ,spinthariskop#he4 ,dieser ,apparat besteht im wesentlichen aus einem ,krnchen ,radiumsalz1 das am ,ende eines ,metalldrahtes vor einem ,schirm aus phosphorescirendem ,zinksulfid befestigt ist4 ,die ,entfernung des ,kornes vom ,schirm ist sehr klein 7etwa mm7 und man beobachtet mit einer ,lupe die dem ,radium zugewandte ,seite des ,schirmes4 ,das ,auge bemerkt dann auf dem ,schirme einen wahrhaften ,regen von ,lichtpunkten1 die fortwhrend erscheinen und wieder verschwinden4 ,der ,schirm sieht aus wie der gestirnte ,himmel4 ,in den dem ,radium benachbarten ,punkten befinden die ,lichtpunkte sich nher aneinander1 und in unmittelbarer ,nhe des ,radiums erscheint das ,leuchten kontinuirlich4 ,durch einen ,luftstrom scheint das ,phnomen nicht beeinflut zu werden2 es tritt auch im ,vakuum auf2 ein noch so dnner ,schirm zwischen dem ,radium und dem ,leuchtschirm unterdrckt es2 die ,erscheinung scheint also von den absorbirbarsten -,strahlen des ,radiums herzurhren4 ,man kann sich vorstellen1 da das ,erscheinen eines solchen ,lichtpunktes auf dem phosphorescirenden ,schirm von dem ,stoe eines einzelnen ,projektils herrhre4 ,von diesem ,gesichtspunkte aus htte man es hier also zum erstenmal mit einer ,erscheinung zu tun1 bei der man die ,einzelwirkung eines ,teilchens beobachten kann1 dessen ,dimensionen von der ,grenordnung derjenigen eines ,atome sind4#bj ,der ,anblick der ,lichtpunkte entspricht etwa dem von ,sternen oder stark erleuchteten ultramikroskopischen ,teilchen#hg1 die auf der ,netzhaut keine scharfen ,bilder erzeugen1 sondern nur ,beugungsscheibchen2 dies ist in guter bereinstimmung mit der ,anschauung1 da jeder winzige ,lichtpunkt von dem ,sto eines einzelnen ,atoms herrhrt4 ,die nicht ablenkbaren durchdringenden -,strahlen scheinen ganz andrer ,natur und mehr den ,rntgenstrahlen analog zu sein4 ,es ist jedoch durch nichts bewiesen1 da nicht auch wenig durchdringende ,strahlen gleicher ,art in der ,radiumstrahlung enthalten sein knnen1 denn sie knnten durch die brige ,strahlung verdeckt sein4 ,man sieht hieraus1 ein wie komplicirtes ,phnomen die ,strahlung der radioaktiven ,krper ist4 ,die ,schwierigkeiten vermehren sich noch dadurch1 da man untersuchen mu1 ob die ,strahlen durch die ,materie blo selektiv absorbirt1 oder ob sie auch mehr oder weniger weitgehend umgewandelt werden4 ,man wei erst sehr wenig ber diese ,frage4 ,wenn man jedoch annimmt1 da die ,radiumstrahlung ,strahlen von der ,art der ,rntgen- und der ,kathodenstrahlen enthlt1 so kann man erwarten1 da diese ,strahlung beim ,durchschreiten von ,schirmen transformirt wird4 ,es ist in der ,tat bekannt3 #a4 ,da ,kathodenstrahlen1 die durch ein ,aluminiumfenster aus der ,entladungsrhre heraustreten 7,lenardscher ,versuch7 im ,aluminium stark diffundirt werden und gleichzeitig einen ,geschwindigkeitsverlust erfahren#hh2 so verlieren z4 ,b4 ,kathodenstrahlen von einer ,geschwindigkeit v #a1d #ajaj cm_/sec #aj ,proz4 ihrer ,geschwindigkeit beim ,hindurchgang durch #j1ja mm dickes ,aluminium#gi4 #b4 ,da ,kathodenstrahlen beim ,auftreffen auf ein ,hinderni ,rntgenstrahlen erzeugen4 #c4 ,da ,rntgenstrahlen beim ,auftreffen auf ein festes ,hinderni ,sekundrstrahlen erzeugen1 die zum ,teil aus ,kathodenstrahlen bestehen#hi-ia4 ,man kann also nach ,analogie die ,existenz all dieser soeben beschriebenen ,erscheinungen bei der ,strahlung der radioaktiven ,krper voraussetzen4 ,bei der ,untersuchung des ,hindurchganges der ,poloniumstrahlen durch einen ,aluminiumschirm beobachtete ,herr ,becquerel#hj weder die ,produktion von ,sekundrstrahlen1 noch eine ,umwandlung in kathodenstrahlartige ,strahlen4 ,ich versuchte1 eine ,transformation der ,poloniumstrahlen mittels der ,methode der ,vertauschung der ,schirme nachzuweisen4 ,wenn zwei bereinander gelegte ,schirme ,e#a und ,e#b1 von den ,strahlen durchdrungen werden1 so mu die ,reihenfolge1 in der sie durchlaufen werden1 gleichgltig sein1 falls die ,strahlen hierbei nicht umgewandelt werden2 wenn dagegen jeder ,schirm die hindurchgelassenen ,strahlen transformirt1 so ist die ,reihenfolge der ,schirme nicht gleichgltig4 ,wenn z4 ,b4 die ,strahlen beim ,hindurchgang durch ,blei in absorbirbarere verwandelt werden1 das ,aluminium dagegen diese ,wirkung nicht in gleichem ,mae besitzt1 dann mu das ,system ,blei-,aluminium undurchsichtiger erscheinen als das ,system ,aluminium-,blei2 bei ,rntgenstrahlen ist dies tatschlich der ,fall4 ,meine ,versuche ergeben das ,auftreten dieser ,erscheinung bei den ,poloniumstrahlen4 ,der benutzte ,apparat war der in ,fig4 #h dargestellte4 ,das ,polonium befand sich in der ,bchse ,,cccc und die natrlich sehr dnnen ,schirme wurden auf das ,metallnetz ,t gelegt4 ,benutzte ,schirme ,dicke ,beobachtete ,stromstrke ------------------ ------- ------------------------- ,aluminium #j1ja ,messing #j1jje #ag1i ,messing #j1jje ,aluminium #j1ja #f1g ,aluminium #j1ja ,zinn #j1jje #aej1j ,zinn #j1jje ,aluminium #j1ja #abe1j ,zinn #j1jje ,messing #j1jje #ac1i ,messing #j1jje ,zinn #j1jje #d1d ,die ,resultate beweisen also1 da die ,strahlung durch feste ,schirme umgewandelt wird4 ,dieser ,schlu ist in bereinstimmung mit den ,versuchen1 nach denen von zwei identischen ,metallblttern1 die bereinander gelegt sind1 das erste weniger absorbirend erscheint als das zweite4 ,es ist hiernach wahrscheinlich1 da die transformirende ,wirkung eines ,schirmes um so grer ist1 je weiter sich der ,schirm von der ,quelle entfernt befindet4 ,dieser ,punkt ist jedoch noch nicht sichergestellt1 und die ,natur der ,umwandlung noch nicht im einzelnen untersucht4 ,ich wiederholte dieselben ,versuche mit einem sehr aktiven ,radiumsalz4 ,das ,ergebni war negativ4 ,ich beobachtete nur ganz unwesentliche nderungen in der ,intensitt der ,strahlung bei der ,umkehrung der ,schirme4 ,folgende ,schirmsysteme wurden untersucht3 ---------------------------------------- ,dicke ,dicke mm mm ------------ ------ -------------- ----- ,aluminium #j1ee und ,platin #j1ja #j1ee und ,blei #j1a #j1ee und ,zinn #j1jje #a1jg und ,kupfer #j1je #j1ee und ,messing #j1jje #a1jg und #j1jje #j1ae und ,platin #j1ja #j1ae und ,zink #j1je #j1ae und ,blei #j1a ---------------------------------------- ,das ,system ,blei-,aluminium zeigte sich ein wenig undurchsichtiger als das ,system ,aluminium-,blei1 doch war der ,unterschied nicht gro4 ,ich konnte also auf diese ,weise eine merkliche ,umwandlung der ,radiumstrahlen nicht nachweisen4 ,gleichwohl beobachtete ,herr ,becquerel bei verschiedenen radiographischen ,versuchen sehr krftige ,wirkungen1 die von zerstreuten oder sekundren ,strahlen herrhrten1 welch letztere von den die ,radiumstrahlen auffangenden ,schirmen emittirt wurden4 ,die wirksamste ,substanz fr die ,emission von ,sekundrstrahlen scheint das ,blei zu sein4 n7 ,ionisirende ,wirkung der ,radiumstrahlen auf isolirende ,flssigkeiten4 ---------------------------------------- ------------------------------- ,herr ,curie#ib hat gezeigt1 da die ,radium- und die ,rntgenstrahlen auf flssige ,dielektrika wie auf ,luft wirken1 indem sie ihnen eine gewisse elektrische ,leitfhigkeit erteilen4 ,die ,versuchsanordnung war folgende 7,fig4 #i73 ,fig4 #i ,die zu untersuchende ,flssigkeit befand sich in einem metallischen ,gef ,,cdef1 in das ein dnnes ,kupferrohr ,,ab eintauchte2 diese beiden ,metallteile dienen als ,elektroden4 ,das ,gef wird mittels einer ,batterie kleiner ,akkumulatoren1 deren einer ,pol an ,erde liegt1 auf einem bekannten ,potential erhalten4 ,die ,rhre ,,ab ist mit dem ,elektrometer verbunden4 ,wenn ein ,strom die ,flssigkeit durchfliet1 so erhlt man das ,elektrometer mit ,hlfe des piezoelektrischen ,quarzes auf ,null und mit dadurch den ,strom4 ,das ,kupferrohr ,,mnm',n' ist mit der ,erde verbunden und dient als ,schutzmantel1 um einen ,strom durch die ,luft hindurch abzufangen4 ,ein ,gef mit ,radium-haltigem ,baryumsalz kann in die ,rhre ,,ab eingesenkt werden2 die ,strahlen wirken auf die ,flssigkeit1 nachdem sie das ,glas des ,gefes und die ,metallwnde der ,rhre durchsetzt haben4 ,man kann das ,radium auch wirken lassen1 indem man das ,glasgef unter den ,boden ,,de legt4 ,wenn man mit ,rntgenstrahlen operirt1 so lt man sie durch den ,boden ,,de eindringen4 ,die ,zunahme der ,leitfhigkeit unter der ,einwirkung der ,radium- oder ,rntgenstrahlen scheint fr alle ,dielektrika stattzufinden2 um jedoch den ,effekt nachweisen zu knnen1 mu die eigene ,leitfhigkeit der ,flssigkeit gengend schwach sein1 um nicht die ,wirkung der ,strahlen zu verdecken4 ,fr ,radium- und fr ,rntgenstrahlen hat ,herr ,curie ,effekte von gleicher ,grenordnung erhalten4 ,wenn man mit derselben ,anordnung die ,leitfhigkeit der ,luft oder eines andren ,gases unter der ,einwirkung der ,becquerelstrahlen untersucht1 so findet man1 da die ,stromstrke nur so lange der ,potentialdifferenz der ,elektroden proportional ist1 als diese nicht einige ,volt berschreitet2 bei hheren ,spannungen dagegen wchst der ,strom immer weniger schnell und der ,sttigungsstrom wird praktisch bei einer ,spannung von #ajj ,volt erreicht4 ,die mit demselben ,apparat und demselben sehr aktiven ,prparat untersuchten ,flssigkeiten verhalten sich anders2 die ,stromstrke ist der ,spannung proportional1 wenn diese von #j bis #dej ,volt variirt1 selbst wenn die ,entfernung der ,elektroden nicht grer ist als #f mm4 ,man kann also die von einem ,radiumsalz in verschiedenen ,flssigkeiten unter gleichen ,bedingungen erzeugte ,leitfhigkeit vergleichen4 ,die ,zahlen der folgenden ,tabelle geben die ,leitfhigkeiten in reciproken ,ohms pro ,kubikcentimeter3 --------------------- ------------------- ,schwefelkohlenstoff #bj1jaj-ad ,petrolther #ae1jaj-ad ,amylen #ad1jaj-ad ,chlorkohlenstoff #h1jaj-ad ,benzin #d1jaj-ad ,flssige ,luft #a1caj-ad ,vaselinl #a1faj-ad --------------------- ------------------- ,man kann jedoch annehmen1 da die ,flssigkeiten und die ,gase ein hnliches ,verhalten zeigen1 und da fr die ,flssigkeiten die ,proportionalitat zwischen ,spannung und ,strom nur bis zu hheren ,spannungen reicht als fr die ,gase4 ,man knnte demnach in ,analogie mit den ,erscheinungen bei ,gasen versuchen1 diese ,grenze herabzudrcken1 indem man eine viel schwchere ,strahlung anwendet4 ,der ,versuch besttigte diese ,annahme2 benutzte man ein #aejmal weniger aktives strahlendes ,prparat als das zu den ersten ,versuchen dienende1 so ergaben sich fr ,spannungen von #ej1 #ajj1 #bjj und #djj ,volt die relativen ,stromstrken #aji1 #ahe1 #bee1 #cce4 ,die ,proportionalitt besteht nicht mehr1 aber der ,strom wchst noch stark1 wenn man die ,spannungsdifferenz verdoppelt4 ,manche von den untersuchten ,flssigkeiten sind fast vollkommene ,isolatoren1 wenn sie auf konstanter ,temperatur erhalten und vor der ,einwirkung der ,strahlen geschtzt werden4 ,hierzu gehren3 ,flssige ,luft1 ,petrolther1 ,vaselinl1 ,amylen4 ,es ist hier also sehr leicht1 den ,effekt der ,strahlen zu untersuchen4 ,vaselinl ist viel weniger empfindlich gegen die ,strahlen als ,petrolther4 ,vielleicht kann man diese ,tatsache mit der verschiedenen ,flchtigkeit der beiden ,kohlenwasserstoffe in ,verbindung bringen4 ,flssige ,luft1 die in dem ,versuchsgef eine ,zeit lang gekocht hat1 ist empfindlicher als frisch eingegossene2 die von den ,strahlen erzeugte ,leitfhigkeit ist im ersten ,falle um ein ,viertel grer4 ,herr ,curie untersuchte die ,wirkung der ,strahlen auf ,amylen und ,petrolther bei #aj und #ag4 ,die von der ,strahlung herrhrende ,leitfhigkeit vermindert sich blo um ein ,zehntel1 wenn man von #aj und #ag bergeht4 ,bei ,versuchen mit vernderlicher ,temperatur der ,flssigkeit kann man entweder das ,radium auf der ,temperatur der ,umgebung halten oder es auf dieselbe ,temperatur bringen wie die ,flssigkeit2 man erhlt in beiden ,fllen dasselbe ,resultat4 ,dies bedeutet1 da die ,radiumstrahlung sich nicht mit der ,temperatur verndert und selbst bei der ,temperatur der flssigen ,luft noch ihren ,wert behlt4 ,diese ,tatsache wurde durch direkte ,messungen besttigt4#ba o7 ,verschiedene ,wirkungen1 und ,anwendungen der ionisirenden ,wirkung der ,strahlung radioaktiver ,krper4 ---------------------------------------- ---------------------------------------- ---------------------- ,die ,strahlen der neuen radioaktiven ,krper bewirken eine starke ,ionisirung der ,luft4 ,man kann durch die ,wirkung des ,radiums leicht die ,kondensation des bersttigten ,wasserdampfes hervorrufen1 genau so1 wie sie unter der ,einwirkung von ,rntgen- und ,kathodenstrahlen stattfindet4 ,unter dem ,einflu der von den neuen radioaktiven ,substanzen emittirten ,strahlen wird die ,funkenlnge zwischen zwei metallischen ,leitern fr eine gegebene ,potentialdifferenz vergrert2 oder anders ausgedrckt1 der ,funkenbergang wird durch die ,strahlen erleichtert4 ,diese ,erscheinung rhrt von den durchdringendsten ,strahlen her4 ,wenn man nmlich das ,radium mit einem ,bleischirm von #b cm ,dicke umgiebt1 so wird seine ,wirkung auf den ,funken nicht merklich geschwcht1 obgleich die durch das ,blei hindurchgehende ,strahlung nur ein kleiner ,bruchteil der ,gesamtstrahlung ist4 ,macht man durch die ,einwirkung radioaktiver ,substanzen die ,luft in der ,umgebung zweier metallischer ,leiter1 von denen der eine mit der ,erde1 der andre mit einem gut isolirten ,elektrometer verbunden ist1 leitend1 so nimmt das ,elektrometer eine dauernde ,ablenkung an1 an der man die elektromotorische ,kraft der galvanischen ,kette messen kann1 die durch die ,luft und die zwei ,metalle gebildet wird 7kontakt-elektromotorische ,kraft der beiden ,metalle1 wenn sie durch ,luft getrennt sind74 ,diese ,methode wurde von ,lord ,kelvin#ie angewandt1 wobei ,uran die strahlende ,substanz war2 eine hnliche ,methode war frher von ,perrin#if1ig angewandt worden1 der die ionisirende ,wirkung der ,rntgenstrahlen benutzte4 ,man kann die radioaktiven ,substanzen zum ,studium der atmosphrischen ,elektrizitt benutzen4 ,die aktive ,substanz befindet sich in einer kleinen dnnen ,aluminiumbchse am ,ende eines ,metallstabes1 der mit dem ,elektrometer verbunden ist4 ,die ,luft wird in der ,umgebung des ,stabendes leitend und der ,stab nimmt das ,potential der umgebenden ,luft an4 ,das ,radium ersetzt so vorteilhaft die ,flammen oder die ,kelvinschen ,tropfapparate1 die bis dahin allgemein zur ,untersuchung der atmosphrischen ,elektrizitt benutzt wurden#ih1ii4 p7 ,fluorescenz- und ,lichtwirkungen4 ----------------------------------- ,die von den neuen radioaktiven ,substanzen emittirten ,strahlen erregen die ,fluorescenz gewisser ,krper4 ,herr ,curie und ich haben diese ,erscheinung zuerst entdeckt1 indem wir das ,polonium durch ein dnnes ,aluminiumblatt hindurch auf eine ,schicht von ,baryumplatincyanr wirken lieen4 ,derselbe ,versuch gelingt noch leichter mit gengend aktivem ,radium-haltigen ,baryum4 ,wenn die ,substanz stark radioaktiv ist1 so ist die erzeugte ,fluorescenz sehr schn4 ,die ,zahl der ,krper1 die unter der ,einwirkung der ,becquerelstrahlen phosphorescirend oder fluorescirend werden knnen1 ist sehr gro4 ,herr ,becquerel untersuchte die ,wirkung auf ,uransalze1 ,diamant1 ,blende usw4 ,herr ,bary#ajj zeigte1 da die ,salze der ,alkalien und der alkalischen ,erden1 die unter der ,wirkung des ,lichtes und der ,rntgenstrahlen fluoresciren1 es auch unter der ,wirkung der ,radiumstrahlen tun4 ,man kann ferner die ,fluorescenz von ,papier1 ,baumwolle1 ,glas usw4 in der ,nhe des ,radiums beobachten4 ,von verschiedenen ,glassorten ist das ,thringerglas besonders helleuchtend4 ,metalle scheinen nicht leuchtend zu werden4 ,das ,baryumplatincyanr ist am geeignetsten zur ,untersuchung der ,strahlung der radioaktiven ,krper mittels der fluoroskopischen ,methode4 ,man kann die ,wirkung der ,radiumstrahlen auf ,entfernungen bis ber #b m verfolgen4 ,phosphorescirendes ,zinksulfid wird auerordentlich hell1 doch hat dieser ,krper die ,unbequemlichkeit1 seine ,leuchtkraft einige ,zeit nach dem ,aufhren der ,einwirkung der ,strahlen zu bewahren4 ,die ,fluorescenzwirkung auf dem ,schirme kann auch beobachtet werden1 wenn das ,radium vom ,schirme durch absorbirende ,krper getrennt ist4 ,wir beobachteten das ,leuchten eines ,baryumplatincyanr-,schirmes durch den menschlichen ,krper hindurch4 ,die ,wirkung ist jedoch unvergleichlich viel strker1 wenn der ,schirm unmittelbar auf dem ,radium liegt und durch keinen festen ,krper von ihm getrennt ist4 ,alle ,strahlengruppen scheinen im stande zu sein1 die ,fluorescenz hervorzubringen4 ,um die ,wirkung des ,poloniums zu beobachten1 mu man die ,substanz dicht an den fluorescirenden ,schirm heranbringen1 ohne ,zwischenschaltung eines festen ,schirmes oder wenigstens nur eines uerst dnnen4 ,das ,leuchten der den radioaktiven ,substanzen ausgesetzten fluorescirenden ,krper nimmt mit der ,zeit ab4 ,gleichzeitig erleidet die fluorescirende ,substanz eine ,vernderung4 ,ich gebe einige ,beispiele3 ,die ,radiumstrahlen verwandeln das ,baryumplatincyanr in eine braune weniger hell leuchtende ,modifikation4 7,eine analoge ,wirkung der ,rntgenstrahlen wurde von ,herrn ,villard beschrieben47 ,sie verndern ferner das ,urankaliumsulfat1 indem sie es gelb frben4 ,das verwandelte ,baryumplatincyanr wird durch die ,wirkung des ,lichtes teilweise regenerirt4 ,man lege das ,radium unter eine ,schicht von ,baryumplatincyanr1 das auf ,papier ausgebreitet ist1 dann wird das ,baryumplatincyanr leuchtend2 wenn man das ,system in der ,dunkelheit aufbewahrt1 so verndert sich das ,baryumplatincyanr und die ,leuchtkraft sinkt betrchtlich4 ,setzt man dagegen das ,ganze dem ,licht aus1 so wird das ,platinsalz teilweise regenerirt1 und wenn man sich in die ,dunkelheit zurckbegiebt1 so erscheint das ,leuchten wieder ziemlich stark4 ,man hat also durch ,kombination eines radioaktiven mit einem fluorescirenden ,krper ein ,system hergestellt1 das sich wie ein phosphorescirender ,krper von langer ,phosphorescenzdauer verhlt4 ,glas1 das unter der ,wirkung des ,radiums fluorescirt1 frbt sich braun bis violett4 ,gleichzeitig vermindert sich seine ,fluorescenz4 ,erhitzt man das so vernderte ,glas1 so entfrbt es sich1 und in dem ,mae1 wie die ,entfrbung fortschreitet1 emittirt das ,glas ,licht4 ,nachher hat das ,glas seine ,fhigkeit zu fluoresciren im gleichen ,mae wie vor der ,vernderung wiedergewonnen4 ,zinksulfid1 das der ,wirkung der ,radiumstrahlen gengend lange ausgesetzt war1 erschpft sich allmhlich und verliert seine ,fhigkeit unter der ,wirkung des ,radiums oder des ,lichtes zu phosphoresciren4 ,diamant phosphorescirt unter der ,wirkung des ,radiums und kann dadurch von den ,imitationen in ,stra unterschieden werden1 die nur schwach leuchten4 ,alle ,radium-haltigen ,baryumverbindungen werden selbstleuchtend#aja1ajb4 ,die wasserfreien und trocknen ,haloidsalze emittiren ein besonders starkes ,licht4 ,dieses ,leuchten ist bei hellem ,tageslicht nicht zu sehen1 doch bemerkt man es leicht im ,halbdunkel oder in einem mit ,gas erleuchteten ,zimmer4 ,das ,licht kann ziemlich stark sein1 so da man beim ,lichte einer geringen ,substanzmenge im ,dunkeln lesen kann4 ,das ,licht geht von der ganzen ,masse des ,prparates aus1 whrend bei einem gewhnlichen phosphorescirenden ,krper das ,licht nur von der vorbelichteten ,oberflche ausgeht4 ,bei feuchter ,luft verlieren die ,radium-haltigen ,prparate einen groen ,teil ihrer ,leuchtkraft1 gewinnen sie jedoch durch ,trocknen wieder 7,giesel74 ,das ,leuchtvermgen scheint dauernd zu sein4 ,nach mehreren ,jahren scheint in dem ,leuchten schwach aktiver ,prparate1 die in verschlossenen ,rhren in der ,dunkelheit aufbewahrt waren1 keine ,vernderung eingetreten zu sein4 ,bei sehr aktivem ,radium-haltigen ,baryumchlorid verndert sich im ,laufe einiger ,monate die ,farbe des ,lichtes2 sie wird mehr violett und nimmt betrchtlich ab2 gleichzeitig erfhrt das ,prparat einige ,vernderungen2 lst man das ,salz in ,wasser auf und trocknet es wieder1 so erhlt man wieder das ursprngliche ,leuchtvermgen4 ,die ,lsungen ,radium-haltiger ,baryumverbindungen1 die einen starken ,anteil ,radium enthalten1 leuchten ebenfalls2 man kann dies beobachten1 wenn man die ,lsung in eine ,kapsel aus ,platin bringt1 die1 weil selbst nichtleuchtend1 das schwache ,licht der ,lsung beobachten lt4 ,wenn eine ,lsung ,radium-haltigen ,baryums ausgeschiedene ,krystalle enthlt1 so leuchten diese in der ,lsung1 und zwar viel strker als die ,lsung selbst1 so da es aussieht1 als leuchteten sie allein4 ,herr ,giesel#ajb hat ,radium-haltiges ,baryumplatincyanr hergestellt4 ,wenn das ,salz auskrystallisirt1 so sieht es aus wie gewhnliches ,baryumplatincyanr und leuchtet sehr stark4 ,aber allmhlich frbt sich das ,salz von selbst und nimmt eine braune ,farbe an1 wobei gleichzeitig die ,krystalle dichroitisch werden4 ,in diesem ,zustands ist das ,salz viel weniger leuchtend1 obgleich seine ,aktivitt zugenommen hat4 ,das von ,giesel hergestellte ,radiumplatincyanr verndert sich noch viel schneller4 ,die ,radiumverbindungen sind die ersten ,beispiele von ,substanzen1 die von selbst leuchten4 q7 ,entwicklung von ,wrme durch ,radiumsalze4 ---------------------------------------- --- ,ganz neuerdings haben die ,herren ,curie und ,laborde#ajc gefunden1 da die ,radiumsalze der ,sitz einer fortwhrenden selbstttigen ,wrmeentwicklung sind4 ,diese ,wrmeentwicklung hat zur ,folge1 da die ,radiumsalze sich dauernd auf einer hheren ,temperatur befinden als die ,umgebung2 der ,temperaturberschu hngt natrlich von der thermischen ,isolation der ,substanz ab4 ,der ,temperaturberschu kann durch einen ganz rohen ,versuch mit zwei gewhnlichen ,quecksilberthermometern nachgewiesen werden4 ,man benutzt zwei gleich groe ,dewar-sche ,vakuumgefe 7wie sie zum ,aufbewahren von flssiger ,luft gebraucht werden4 ,anm4 d4 bersetzers74 ,in eines der beiden ,gefe bringt man ein ,glasrhrchen mit #g dg reinen ,radiumbromids2 in das andre bringt man ein hnliches ,rhrchen mit irgend einer inaktiven ,substanz1 etwa ,baryumchlorid4 ,die ,temperatur jedes der beiden ,gefe wird von dem ,thermometer angezeigt1 das man in unmittelbare ,nhe der ,rhrchen bringt4 ,die ffnung der ,gefe wird mit ,watte verschlossen4 ,wenn sich das ,temperaturgleichgewicht hergestellt hat1 so zeigt das ,thermometer1 das sich in der ,nhe des ,radiums befindet1 dauernd eine hhere ,temperatur an als das andre2 der beobachtete ,unterschied betrug #c4 ,man kann die vom ,radium entwickelte ,wrmemenge mit dem ,bunsenschen ,eiskalorimeter messen4 ,bringt man ein ,rhrchen mit ,radiumsalz in das ,kalorimeter1 so beobachtet man eine fortwhrende ,wrmezufuhr1 die sofort aufhrt1 wenn man das ,radium entfernt4 ,die ,messung mit einem bereits vor lngerer ,zeit hergestellten ,radiumsalz ergab1 da jedes ,gramm ,radium pro ,stunde etwa #hj kleine ,kalorien entwickelt4 ,das ,radium entwickelt also whrend einer ,stunde gengend viel ,wrme1 um eine gleich schwere ,eismenge zu schmelzen1 und ein ,atomgramm 7#bbe g7 ,radium wrde in einer ,stunde #ah #jjj ,kalorien entwickeln1 d4 i4 eine ,wrmemenge1 die vergleichbar ist mit der von einem ,atomgramm 7#a g7 ,wasserstoff bei seiner ,verbrennung entwickelten4 ,eine derartige ,wrmeentwicklung lt sich durch keine gewhnliche chemische ,reaktion erklren1 um so mehr1 als der ,zustand des ,radiums jahrelang derselbe zu bleiben scheint4 ,man knnte annehmen1 da die ,wrmeentwicklung von einer ,umwandlung des ,radiumatoms selbst herrhrt1 eine ,umwandlung1 die natrlich sehr langsam vor sich gehen mu4 ,wenn dem so ist1 so mte man annehmen1 da die bei der ,bildung und ,umwandlung von ,atomen auftretenden ,wrmemengen sehr gro sind und alles bis dahin bekannte bertreffen4 ,man kann die vom ,radium entwickelte ,wrmemenge auch bestimmen1 indem man sie dazu benutzt1 ein verflssigtes ,gas zum ,sieden zu bringen1 und die sich entwickelnde ,gasmenge mit4 ,man kann den ,versuch mit ,methylchlorid ausfhren 7bei #ba74 ,die ,herren ,dewar und ,curie fhrten den ,versuch mit flssigem ,sauerstoff 7bei #ahj7 und mit flssigem ,wasserstoff 7bei #beb7 aus4 ,der ,wasserstoff eignet sich besonders gut zu dem ,versuch4 ,ein mit einem ,vakuummantel umgebenes ,reagenzglschen enthlt den flssigen ,wasserstoff ,h 7,fig4 #aj7 und ist mit einem ,rohr t versehen1 mittels dessen das ,gas ber ,wasser in einem geteilten ,rohr ,e aufgefangen werden kann4 ,a taucht mit seinem ,mantel in ein ,bad von flssigem ,wasserstoff ,h'4 ,unter diesen ,umstnden findet in ,a keine ,gasentwicklung statt4 ,fhrt man dagegen in den im ,reagenzglschen enthaltenen flssigen ,wasserstoff ein ,rhrchen mit etwa #g dg ,radiumbromid ein1 so entsteht eine fortwhrende ,gasentwicklung1 so da man pro ,minute #gc ccm ,gas auffngt4 ,fig4 #aj ,ein frisch hergestelltes festes ,radiumsalz entwickelt nur relativ wenig ,wrme2 die ,wrmeentwicklung wchst jedoch fortwhrend und strebt einer ,grenze zu1 die jedoch nach einem ,monat noch nicht vllig erreicht ist4 ,wenn man ein ,radiumsalz auflst1 und die ,lsung in ein verschlossenes ,rhrchen bringt1 so ist die von der ,lsung entwickelte ,wrmemenge zuerst schwach2 sie vermehrt sich sodann und wird nach ,verlauf eines ,monats ziemlich konstant2 die ,wrmeentwicklung ist dann dieselbe1 wie die des festen ,salzes4 ,wenn sich das ,radiumsalz1 dessen ,wrmeentwicklung man im ,bunsenschen ,eiskalorimeter mit1 in einem ,glasrhrchen befindet1 so durchdringen gewisse1 sehr wenig absorbirbare ,strahlen das ,rhrchen und das ,kalorimeter1 ohne darin absorbirt zu werden4 ,um zu untersuchen1 ob diese ,strahlen eine merkliche ,energiemenge mit sich fhren1 kann man die ,messung wiederholen1 nachdem man das ,rhrchen mit einer #b mm dicken ,bleischicht umgeben hat2 man findet1 da unter diesen ,bedingungen die ,wrmeentwicklung des ,salzes um etwa #d ,proz4 zugenommen hat2 die vom ,radium in ,form sehr durchdringender ,strahlen emittirte ,energie ist also durchaus nicht zu vernachlssigen4 r7 ,chemische ,wirkungen der neuen radioaktiven ,substanzen4 ,frbungen4 ---------------------------------------- ---------------------------- ,die von stark aktiven ,krpern emittirten ,strahlen sind im ,stande1 gewisse ,umnderungen und chemische ,reaktionen hervorzurufen4 ,die ,strahlen der ,radium-haltigen ,prparate wirken frbend auf ,glas und ,porzellan#ajd4 ,die meist braune oder violette ,frbung des ,glases ist sehr intensiv2 sie entsteht in der ,masse des ,glases selbst und bleibt nach ,entfernung des ,radiums bestehen4 ,alle ,glser frben sich in mehr oder weniger langer ,zeit und die ,anwesenheit von ,blei ist hierzu nicht ntig4 ,man kann diese ,tatsache mit der neuerdings gemachten ,beobachtung in ,verbindung bringen1 da die ,glaswnde von lange in ,gebrauch befindlichen ,rntgenrhren sich frben4 ,herr ,giesel zeigte1 da die krystallisirten ,haloidsalze der ,alkalien 7,steinsalz1 ,sylvin7 sich unter dem ,einflu des ,radiums ebenso frben1 wie unter der ,wirkung der ,kathodenstrahlen4 ,gleichartige ,frbungen erhlt man nach ,giesel#aje1 wenn man die ,salze in ,natriumdampf erhitzt4 ,ich untersuchte die ,frbung einer ,reihe von ,glsern von bekannter ,zusammensetzung1 die mir hierfr von ,herrn ,le ,chatelier freundlichst berlassen wurden4 ,ich beobachtete keine groen ,unterschiede in der ,frbung4 ,sie ist im allgemeinen violett1 gelb1 braun oder grau4 ,sie scheint an die ,anwesenheit von ,alkalimetallen geknpft4 ,mit reinen krystallisirten ,alkalisalzen erhlt man lebhaftere und mehr vernderliche ,farben2 das ursprnglich weie ,salz wird blau1 grn1 gelbbraun usw4 ,herr ,becquerel zeigte1 da weier ,phosphor durch die ,wirkung des ,radiums in die rote ,modifikation verwandelt wird4 ,papier wird durch die ,radiumwirkung verndert und gefrbt4 ,es wird zerbrechlich1 zerfllt und gleicht schlielich einem vielmaschigen ,siebe4 ,unter gewissen ,umstnden findet in der ,nhe stark aktiver ,verbindungen ,ozonentwicklung statt4 ,strahlen1 die von einem verschlossenen ,rhrchen mit ,radium ausgehen1 entwickeln in der durchstrahlten ,luft kein ,ozon4 ,dagegen tritt ein sehr starker ,ozongeruch auf1 wenn man das ,rhrchen ffnet4 ,im allgemeinen entwickelt sich ,ozon in der ,luft1 wenn diese in direkter ,verbindung mit dem ,radium steht4 ,die ,verbindung selbst durch einen sehr engen ,kanal ist ausreichend2 es scheint1 als ob die ,ozonentwicklung mit der ,fortpflanzung der inducirten ,radioaktivitt verknpft sei1 von der spter die ,rede sein wird4 ,die ,radium-haltigen ,verbindungen scheinen sich im ,laufe der ,zeit zu verndern1 wahrscheinlich unter der ,einwirkung ihrer eigenen ,strahlung4 ,oben war gezeigt worden1 da die ,krystalle von ,radium-haltigem ,baryum im ,moment des ,ausfallens farblos sind und allmhlich sich gelb bis orange1 manchmal auch rosa frben2 diese ,frbung verschwindet beim ,auflsen4 ,radium-haltiges ,baryumchlorid entwickelt ,oxydationsstufen des ,chlors2 das ,bromid entwickelt ,brom4 ,diese langsamen ,umnderungen machen sich im allgemeinen erst einige ,zeit nach der ,herstellung des festen ,produktes bemerkbar1 das gleichzeitig sein ,aussehen und seine ,farbe ndert und gelb bis violett wird4 ,auch das emittirte ,licht wird mehr violett4 ,die reinen ,radiumsalze scheinen dieselben ,umwandlungen zu erfahren wie die ,baryum-haltigen4 ,doch frben sich die aus saurer ,lsung niedergeschlagenen reinen ,chloridkrystalle noch nicht merklich in einer ,zeit1 die ausreicht1 um den ,baryum-haltigen ,chloridkrystallen eine intensive ,frbung zu erteilen4 s7 ,gasentwicklung in ,gegenwart von ,radiumsalzen4 ---------------------------------------- -------- ,eine ,lsung von ,radiumbromid entwickelt fortwhrend ,gase#ajf4 ,diese ,gase bestehen hauptschlich aus ,wasserstoff und ,sauerstoff in einem ,mengenverhltni1 das nahezu der ,zusammensetzung des ,wassers entspricht2 man kann deshalb annehmen1 da in ,gegenwart der ,radiumsalze sich das ,wasser zersetzt4 ,die festen ,radiumsalze 7,chlorid und ,bromid7 geben ebenfalls zu einer fortwhrenden ,gasentwicklung ,anla4 ,diese ,gase werden in dem festen ,salze okkludirt und entwickeln sich ziemlich reichlich1 wenn man das ,salz auflst4 ,man findet in dem ,gasgemenge ,wasserstoff1 ,sauerstoff1 ,kohlensure1 ,helium4 ,im ,spektrum der ,gase bemerkt man noch einige unbekannte ,linien#ajg-aji4 ,den ,gasentwicklungen kann man auch zwei ,unflle zuschreiben1 die sich bei den ,versuchen des ,herrn ,curie ereigneten4 ,ein sehr dnnes zugeschmolzenes ,glasrhrchen1 das beinahe vollstndig mit festem trocknen ,radiumbromid gefllt war1 explodirte zwei ,monate nach der ,verschlieung unter der ,einwirkung einer leichten ,erhitzung4 ,die ,explosion rhrte wahrscheinlich von dem ,drucke der eingeschlossenen ,gase her4 ,bei einem andren ,versuche kommunicirte eine ,rhre mit ziemlich altem ,radiumchlorid mit einem greren ,reservoir1 das sehr weit evakuirt war4 ,als das ,rhrchen rasch auf etwa #cjj erhitzt wurde1 explodirte das ,salz2 das ,rhrchen wurde zerbrochen und das ,salz weit umhergeschleudert4 ,im ,augenblick der ,explosion konnte in der ,rhre gar kein merklicher ,druck herrschen4 ,der ,apparat war brigens vorher einer versuchsweisen ,erhitzung unter gleichen ,versuchsbedingungen1 aber ohne ,radium1 unterworfen gewesen1 ohne da ein derartiger ,unfall eingetreten wre4 ,diese ,versuche zeigen1 da es gefhrlich ist1 altes ,radiumsalz zu erhitzen1 und da es ferner gefhrlich ist1 das ,radium lange ,zeit hindurch in einer geschlossenen ,rhre aufzubewahren4 t7 ,entstehung von ,thermoluminescenz ----------------------------------- ,gewisse ,krper wie z4 ,b4 ,fluspat werden leuchtend1 wenn man sie erwrmt3 sie sind thermoluminescirend2 ihre ,leuchtfhigkeit erschpft sich nach einiger ,zeit2 sie erlangen jedoch ihre ,fhigkeit1 durch ,erwrmung zu leuchten1 wieder durch die ,einwirkung eines ,funkens oder des ,radiums4 ,das ,radium vermag also die thermoluminescirenden ,eigenschaften dieser ,krper wieder herzustellen#hj4 ,bei der ,erhitzung erfhrt der ,fluspat eine ,umwandlung1 die von einer ,lichtemission begleitet ist4 ,wenn der ,fluspat sodann der ,wirkung des ,radiums ausgesetzt wird1 so findet eine ,umwandlung im entgegengesetzten ,sinne statt1 die ebenfalls von einer ,lichtemission begleitet ist4 ,ein durchaus analoges ,phnomen findet statt1 wenn man das ,glas der ,radiumwirkung aussetzt4 ,auch dort entsteht eine ,unformung des ,glases1 whrend es unter der ,wirkung der ,radiumstrahlen leuchtet3 diese ,umformung wird ganz sicher bewiesen durch die dabei auftretende und sich stetig vermehrende ,frbung4 ,erhitzt man sodann das vernderte ,glas1 so findet die umgekehrte ,umwandlung statt1 das ,glas entfrbt sich und hierbei findet eine ,lichtentwicklung statt4 ,es ist wohl sehr wahrscheinlich1 da man es hierbei mit einer chemischen ,modifikation zu tun hat und da die ,lichtentwicklung an diese ,modifikation geknpft ist4 ,diese ,erscheinung knnte allgemeiner ,natur sein4 ,es knnte sein1 da die ,fluorescenz unter der ,einwirkung des ,radiums und das ,leuchten der ,radium-haltigen ,substanzen notwendig mit einer chemischen oder physikalischen ,umwandlung der das ,licht emittirenden ,substanz verknpft sind4 u7 ,radiographieen ----------------- ,die radiographische ,wirkung der neuen radioaktiven ,substanzen ist sehr intensiv4 ,gleichwohl mu das anzuwendende ,verfahren beim ,polonium ein ganz anderes sein als beim ,radium4 ,das ,polunium wirkt nur auf sehr kleine ,entfernungen und wird durch feste ,schirme sehr geschwcht2 die ,wirkung lt sich praktisch leicht durch einen dnnen ,schirm unterdrcken4 7#a mm ,glas74 ,das ,radium wirkt auf viel grere ,entfernungen4 ,die radiographische ,wirkung der ,radiumstrahlen lt sich in ,luft noch auf ,entfernungen von ber #b m beobachten1 selbst wenn das strahlende ,prparat in einem ,glasrhrchen eingeschlossen ist4 ,die unter diesen ,bedingungen wirkenden ,strahlen gehren zur - und -,gruppe4 ,dank den ,unterschieden in der ,durchlssigkeit verschiedener ,krper fr die ,strahlen kann man1 wie bei den ,rntgenstrahlen mit verschiedenen ,objekten1 ,radiographieen erhalten4 ,die ,metalle sind im allgemeinen undurchsichtig1 nur ,aluminium ist sehr durchlssig4 ,zwischen ,fleisch und ,knochen besteht kein merklicher ,unterschied in der ,durchlssigkeit4 ,man kann mit groer ,entfernung und sehr kleinen ,strahlungsquellen arbeiten und erhlt dann sehr scharfe ,radiographieen4 ,es ist fr die ,schnheit der ,bilder sehr vorteilhaft1 die -,strahlen durch ein ,magnetfeld zur ,seite zu werfen und nur die -,strahlen zu benutzen4 ,die -,strahlen werden nmlich beim ,durchstrahlen des abzubildenden ,objektes einigermaen diffundiert und rufen einen gewissen ,schleier hervor4 ,wenn man sie unterdrckt1 so mu man lngere ,zeit exponieren1 erhlt aber dafr schnere ,besultate4 ,zur ,radiographie eines ,portemonais gebraucht man einen ,tag mit einigen ,centigrammen ,radiumsalz als ,strahlungsquelle1 die in einer ,glasrhre in #a m ,abstand von der empfindlichen ,platte sich befinden1 whrend das ,objekt sich vor der ,platte befindet4 ,befindet ich die ,quelle in #bj cm ,abstand von der ,platte1 so erhlt man dasselbe ,resultat in einer ,stunde4 ,in unmittelbarer ,nachbarschaft der ,strahlungsquelle wird die ,platte augenblicklich beeinflut4 ,fig4 #aa v7 ,physiologische ,wirkungen4 ---------------------------- ,die ,radiumstrahlen ben eine ,wirkung auf die ,epidermis aus4 ,diese ,wirkung wurde von ,herrn ,walkhoff#aaj beobachtet und von ,herrn ,giesel#cd besttigt1 spter auch von den ,herren ,becquerel und ,curie#aaa4 ,wenn man auf die ,haut eine ,celluloid- oder eine sehr dnne ,gummikapsel legt1 die sehr aktives ,radiumsalz enthlt1 und einige ,zeit darauf liegen lt1 so entsteht eine ,rtung der ,haut1 entweder sofort oder nach ,verlauf einer um so lngeren ,zeit1 je schwcher und je krzer dauernd die ,einwirkung war2 dieser rote ,fleck erscheint an der ,stelle1 die der ,wirkung ausgesetzt war2 die lokale ,vernderung der ,haut hnelt in ,aussehen und ,entwicklung einer ,verbrennung4 ,in manchen ,fllen bildet sich eine ,blase4 ,wenn die ,exposition sehr lange gedauert hat1 so bildet sich ein sehr schwer heilendes ,geschwr4 ,bei einem ,versuch lie ,herr ,curie ein relativ wenig aktives ,prparat #aj ,stunden lang wirken4 ,die ,rtung zeigte sich sofort und spter entstand eine ,wunde1 die vier ,monate zur ,heilung erforderte4 ,die ,epidermis war lokal zerstrt und konnte sich nur sehr langsam und schwierig unter ,entstehung einer sehr deutlichen ,narbe neu bilden4 ,eine ,radiumverbrennung nach halbstndiger ,expositionsdauer erschien nach zwei ,wochen1 bildete eine ,blase und heilte nach weiteren zwei ,wochen4 ,eine andre ,verbrennung1 durch eine ,exposition von nur acht ,minuten hervorgerufen1 verursachte einen roten ,fleck1 der nach zwei ,monaten erschien und nur unbedeutende ,wirkung hatte4 ,die ,wirkung des ,radiums auf die ,haut kann durch ,metalle hindurch stattfinden2 doch wird sie hierdurch geschwcht4 ,um sich vor der ,wirkung zu schtzen1 soll man es vermeiden1 das ,radium lange bei sich herumzutragen1 auer wenn man es in eine ,bleihlle einschliet4 ,die ,wirkung des ,radiums auf die ,haut wurde von ,herrn ,dr4 ,danlos am ,hospital ,saint-,louis darauf hin untersucht1 ob es zur ,behandlung gewisser ,hautkrankheiten geeignet sei1 eine ,methode1 die der ,behandlung mit ,rntgenstrahlen oder mit ultraviolettem ,lichte analog ist4 ,das ,radium giebt in dieser ,hinsicht ermutigende ,resultate2 die durch die ,radiumwirkung stellenweise zerstrte ,epidermis stellt sich in gesundem ,zustande wieder her4 ,die ,wirkung des ,radiums ist tiefergehend als die des ,lichtes1 und seine ,anwendung ist leichter als die des ,lichtes und der ,rntgenstrahlen4 ,die ,untersuchung der ,anwendungsbedingungen ist natrlich etwas langwierig1 weil man den ,effekt der ,anwendung nicht unmittelbar beurteilen kann4 ,herr ,giesel bemerkte die ,wirkung des ,radiums auf ,pflanzenbltter4 ,die der ,wirkung unterworfenen ,bltter werden gelb und zerfallen4 ,herr ,giesel entdeckte ferner die ,wirkung der ,strahlen auf das ,auge4 ,wenn man in der ,dunkelheit ein strahlendes ,prparat in die ,nhe des geschlossenen ,augenlides oder der ,schlfe bringt1 so hat man die ,empfindung einer das ,auge erfllenden ,helligkeit4 ,die ,erscheinung ist von den ,herren ,himstedt und ,nagel#aab nher untersucht worden4 ,diese ,physiker zeigten1 da alle ,medien des ,auges unter der ,wirkung des ,radiums fluorescirend werden1 wodurch sich die beobachtete ,lichtempfindung erklrt4 ,blinde1 deren ,netzhaut intakt ist1 sind gegen die ,einwirkung des ,radiums empfindlich1 whrend solche mit kranker ,netzhaut keine von den ,strahlen herrhrende ,lichtempfindung verspren4 ,die ,radiumstrahlen verhindern oder hemmen die ,entwicklung von ,bakterienkulturen1 doch ist diese ,wirkung nicht sehr stark#aac4 ,neuerdings zeigte ,herr ,danysz#aad1 da die ,radiumstrahlen energisch auf ,rckenmark und ,gehirn wirken4 ,nach einer ,einwirkung von einer ,stunde entstehen ,lhmungen bei den ,versuchstieren1 die meistens nach einigen ,tagen sterben4 w7 ,wirkung der ,temperatur auf die ,strahlung4 ---------------------------------------- ---- ,man wei noch wenig darber1 in welcher ,weise die ,emission der radioaktiven ,substanzen sich mit der ,temperatur ndert4 ,doch ist bekannt1 da die ,emission bei tiefen ,temperaturen bestehen bleibt4 ,herr ,curie#aae senkte ein ,gef mit ,radiumhaltigem ,baryumchlorid in flssige ,luft4 ,das ,leuchten des strahlenden ,prparates bleibt hierbei bestehen4 ,im ,moment1 wo man die ,rhre aus dem ,kltebade herauszieht1 scheint sie sogar strker zu leuchten als vorher4 ,bei der ,temperatur der flssigen ,luft fhrt das ,radium fort1 die ,fluorescenz des ,urankaliumsulfats zu erregen4 ,herr ,curie stellte durch elektrische ,messungen1 die in einiger ,entfernung von der ,strahlungsquelle ausgefhrt wurden1 fest1 da die ,strahlung dieselbe ,intensitt besitzt1 wenn das ,radium sich auf der ,temperatur der ,umgebung befindet1 wie wenn es sich in dem ,gef mit flssiger ,luft befindet4 ,bei diesen ,versuchen befand sich das ,radium auf dem ,boden einer einseitig geschlossenen ,rhre4 ,die ,strahlen traten durch das offene ,ende der ,rhre aus1 passirten einen gewissen ,luftraum und wurden in einem ,kondensator aufgefangen4 ,man ma die ,wirkung der ,strahlen auf die ,luft des ,kondensators1 indem man die ,rhre entweder in freier ,luft lie oder sie bis zu einer gewissen ,hhe mit flssiger ,luft umgab4 ,das erhaltene ,resultat war in beiden ,fllen dasselbe4 ,wenn man das ,radium auf eine hohe ,temperatur erhitzt1 so bleibt die ,radioaktivitt bestehen4 ,frisch gesehmolzenes 7bei etwa #hjj7 ,radium-,baryumchlorid ist radioaktiv und leuchtend4 ,lngere ,erhitzung auf hohe ,temperatur hat jedoch eine zeitweise ,abnahme der ,radioaktivitt des ,prparates zur ,folge4 ,diese ,abnahme ist sehr bedeutend1 sie kann #ge ,proz4 der ,gesamtstrahlung betragen4 ,die relative ,abnahme ist weniger bedeutend fr die absorbirbaren als fr die durchdringenden ,strahlen1 die durch die ,erhitzung fast unterdrckt werden4 ,mit der ,zeit nimmt die ,strahlung des ,prparates wieder die frhere ,strke und ,zusammensetzung an2 dieser ,zustand wird etwa nach ,verlauf von zwei ,monaten nach der ,erhitzung erreicht4 ,viertes ,kapitel4 ,inducirte ,radioaktivitt4 a7 ,mitteilung der ,radioaktivitt an ursprnglich inaktive ,substanzen4 ---------------------------------------- ----------------------------- ,im ,laufe unserer ,untersuchungen ber die radioaktiven ,krper bemerkten wir1 ,herr ,curie und ich#aaf1 da jede ,substanz1 die sich einige ,zeit in der ,nachbarschaft eines ,radium-haltigen ,salzes befindet1 selbst radioaktiv wird4 ,bei unserer ersten hierauf bezglichen ,publikation befaten wir uns mit dem ,nachweis1 da die so von ursprnglich inaktiven ,substanzen erworbene ,radioaktivitt nicht etwa von einem ,transport radioaktiven ,staubes herrhrt1 der sich an der ,oberflche dieser ,substanzen niedergeschlagen htte4 ,diese jetzt ganz gesicherte ,tatsache wird klar bewiesen durch die im ,folgenden beschriebenen ,versuche1 und vor allen ,dingen durch die ,gesetze1 nach denen die in ursprnglich inaktiven ,stoffen hervorgerufene ,radioaktivitt verschwindet1 wenn man sie der ,einwirkung des ,radiums entzieht4 ,wir haben der so entdeckten neuen ,erscheinung den ,namen inducirte ,radioaktivitt gegeben4 ,in derselben ,arbeit haben wir die ,hauptmerkmale der inducirten ,radioaktivitt angegeben4 ,wir haben ,platten von verschiedenen ,substanzen aktivirt1 indem wir sie in die ,nachbarschaft fester ,radium-haltiger ,salze brachten und haben die ,radioaktivitt dieser ,platten mittels der elektrischen ,methode untersucht4 ,dabei beobachteten wir folgende ,tatsachen3 #a4 ,die ,aktivitt einer der ,wirkung des ,radiums ausgesetzten ,platte wchst mit der ,expositionsdauer und nhert sich asymptotisch einem gewissen ,grenzwert4 #b4 ,die ,aktivitt einer ,platte1 die vom ,radium aktivirt und dann dieser ,einwirkung entzogen wird1 verschwindet nach einigen ,tagen4 ,der ,abfall der inducirten ,aktivitt gegen ,null erfolgt nach einem asymptotischen ,gesetz4 #c4 ,bei sonst gleichen ,bedingungen ist die von einem bestimmten ,radium-haltigen ,prparat auf verschiedenen ,platten inducirte ,radioaktivitt unabhngig von der ,natur der ,platten4 ,glas1 ,papier1 ,metalle aktivirten sich in gleicher ,strke4 #d4 ,die auf einer bestimmten ,platte von verschiedenen ,radium-haltigen ,prparaten inducirte ,radioaktivitt hat einen um so hheren ,grenzwert1 je aktiver das ,prparat ist4 ,kurze ,zeit darauf verffentlichte ,herr ,rutherford#bg1aag eine ,arbeit1 aus der folgt1 da die ,thorverbindungen die ,erscheinung der inducirten ,radioaktivitt hervorrufen knnen4 ,rutherford fand fr diese ,erscheinung dieselben ,gesetze1 wie die oben genannten1 und entdeckte ferner die wichtige ,tatsache1 da ,krper1 die negativ elektrisch geladen sind1 sich strker aktiviren als andere4 ,rutherford beobachtete ferner1 da ,luft1 die ber ,thorium-,oxyd gestrichen war1 #aj ,minuten lang eine merkliche ,leitfhigkeit bewahrte4 ,die ,luft teilt in diesem ,zustande inducirte ,radioaktivitt an inaktive ,substanzen mit1 vor allem an solche1 die negativ geladen sind4 ,rutherford interpretirte seine ,versuche durch die ,annahme1 da die ,thorverbindungen1 und vor allem das ,oxyd1 eine besondere radioaktive ,emanation aussenden1 die von ,luftstrmen mit fortgerissen wird und positiv geladen ist4 ,diese ,emanation soll die ,ursache der inducirten ,radioaktivitt sein4 ,herr ,dorn#fd hat die ,versuche1 die ,rutherford mit ,thoroxyd gemacht hatte1 mit ,radium-haltigen ,baryumsalzen wiederholt4 ,herr ,debierne#cc1aah zeigte1 da das ,aktinium in uerst starkem ,mae induzirte ,aktivitt in benachbarten ,krpern hervorruft4 ,ebenso wie bei dem ,thorium findet eine starke ,mitnahme der ,aktivitt durch ,luftstrme statt4 ,die inducirte ,aktivitt zeigt sehr vernderliches ,aussehen und wenn man die ,aktivirung einer ,substanz in der ,nhe von ,radium in freier ,luft bewirkt1 so erhlt man sehr unregelmige ,resultate4 ,die ,herren ,curie und ,debierne#aai bemerkten1 da die ,erscheinung im ,gegensatz hierzu sehr regelmig ist1 wenn man mit einem geschlossenen ,gef arbeitet4 ,sie haben deshalb die ,aktivirung im geschlossenen ,gef untersucht4 b7 ,aktivirung in geschlossenem ,gef4 ------------------------------------- ,die inducirte ,radioaktivitt ist sowohl strker1 wie auch regelmiger1 wenn man in einem geschlossenen ,gef arbeitet4 ,die aktive ,substanz befindet sich in einem kleinen ,glagef a 7,fig4 #ab7 mit einer ,offnung bei o in der ,mitte einer geschlossenen ,umhllung4 ,verschiedene ,platten ,a1 ,b1 ,c1 ,d1 ,e1 die sich in der ,umhllung befinden1 werden nach einer eintgigen ,exposition radioaktiv4 ,bei gleichen ,dimensionen ist die ,radioaktivitt dieselbe1 unabhngig von der ,natur der ,platten 7,blei1 ,kupfer1 ,aluminium1 ,glas1 ,hartgummi1 ,wachs1 ,pappdeckel1 ,paraffin74 ,die ,aktivitt einer ,flche einer dieser ,platten ist um so grer1 je grer der freie ,raum vor dieser ,flche ist4 ,fig4 #ab ,wiederholt man den vorigen ,versuch mit vllig geschlossenem ,gef a1 so erhlt man keine inducirte ,aktivitt4 ,die ,strahlung des ,radiums kommt bei der ,hervorrufung der inducirten ,radioaktivitt nicht direkt in ,betracht1 so wird z4 ,b4 bei dem vorigen ,versuch die durch den dicken ,bleischirm ,,pp geschtzte ,platte ,d ebenso aktiv wie ,b und ,e4 ,die ,radioaktivitt bertrgt sich in der ,luft von ,punkt zu ,punkt von der strahlenden ,substanz bis zum zu aktivirenden ,krper4 ,sie kann sich selbst durch sehr enge ,kapillarrhren weithin fortpflanzen4 ,die inducirte ,aktivitt ist gleichzeitig intensiver und regelmiger1 wenn man das feste ,radium-haltige ,salz durch eine wssrige ,lsung ersetzt4 ,flssigkeiten knnen inducirte ,radioaktivitt annehmen4 ,man kann z4 ,b4 reines ,wasser radioaktiv machen1 wenn man es in das ,innere einer geschlossenen ,hlle stellt1 die auerdem eine ,lsung ,radium-haltigen ,salzes enthlt4 ,manche ,krper werden leuchtend1 wenn man sie in ein ,aktivirungsgef bringt 7phosphorescirende und fluorescirende ,krper 7,glas1 ,papier1 ,baumwolle1 ,wasser1 ,salzlsungen74 ,phosphorescirendes ,zinksulfid leuchtet unter diesen ,bedingungen besonders stark4 ,die ,radioaktivitt dieser leuchtenden ,krper ist jedoch dieselbe1 wie die eines ,metallstcks oder eines andren ,krpers1 der sich unter gleichen ,bedingungen aktivirt1 ohne leuchtend zu werden4 ,welches auch immer die im geschlossenen ,gef zu aktivirende ,substanz ist1 sie nimmt eine mit der ,zeit wachsende ,aktivitt an1 und erreicht schlielich einen ,grenzwert1 der immer derselbe ist1 wenn man mit derselben aktivirenden ,substanz und derselben ,versuchsanordnung arbeitet4 ,der ,grenzwert der inducirten ,radioaktivitt ist unabhngig von der ,natur des ,gases1 das sich in dem ,aktivirungsgef befindet 7,luft1 ,wasserstoff1 ,kohlensure74 ,der ,grenzwert der inducirten ,aktivitt in einem bestimmten ,gef hngt blo von der darin in ,lsung befindlichen ,radiummenge ab1 und scheint ihr proportional zu sein4 c7 ,rolle der ,gase bei den ,erscheinungen der inducirten ,radioaktivitt4 ,emanation4 ---------------------------------------- ---------------------------------------- - ,die ,gase in einem ,aktivirungsgef1 das ,radium in fester ,form oder in ,lsung enthlt1 sind radioaktiv4 ,diese ,aktivitt bleibt bestehen1 wenn man das ,gas durch eine ,rhre absaugt und in einem ,probierglschen auffngt4 ,die ,wnde des letzteren werden dann selbst radioaktiv und leuchten im ,dunklen4 ,aktivitt und ,lichtemission des ,glschens verschwinden nachher vollstndig1 aber sehr langsam1 und man kann die ,radioaktivitt noch nach einem ,monat konstatiren4 ,vom ,beginn unsrer ,untersuchungen an haben wir1 ,herr ,curie und ich#abj1 aus der ,pechblende durch ,erhitzung ein stark radioaktives ,gas extrahirt1 die ,aktivitt ist jedoch ebenso wie bei dem vorigen ,versuch schlielich vollstndig verschwunden4 ,im ,spektrum dieses ,gases haben wir keine neue ,linie bemerkt4#bb ,die inducirte ,radioaktivitt breitet sich also beim ,radium1 ,thorium und ,aktinium von ,punkt zu ,punkt durch das ,gas hindurch aus1 vom aktiven ,krper bis zu den ,wnden des ,aktivirungsgefes1 und die aktivirende ,eigenschaft wird mit dem ,gase selbst fortgefhrt1 wenn man dieses aus den ,gefen heraussaugt4 ,wenn man die ,radioaktivitt ,radium-haltiger ,stoffe mit der elektrischen ,methode mit 7mit dem in ,fig4 #a dargestellten ,apparat71 so wird auch die ,luft zwischen den ,platten radioaktiv2 gleichwohl bemerkt man beim ,hindurchschicken eines ,luftstromes zwischen den ,platten keine merkliche ,verminderung des ,stromes1 woraus hervorgeht1 da die im ,raume zwischen den ,platten ausgebreitete ,radioaktivitt wenig gegen die des festen ,radiums selbst in ,betracht kommt4 ,ganz anders verhlt es sich beim ,thor4 ,die ,unregelmigkeiten1 die ich bei der ,messung der ,radioaktivitt der ,thorverbindungen bemerkte1 kamen daher1 da ich damals mit einem offenen ,luftkondensator arbeitete2 der geringste ,luftstrom bringt hier aber eine betrchtliche nderung in der ,stromintensitt hervor1 weil die in der ,nachbarschaft des ,thors verbreitete ,aktivitt wesentlich gegen die der ,substanz selbst in ,betracht kommt4 ,noch ausgesprochener ist dieser ,effekt beim ,aktinium4 ,ein stark aktives ,aktiniumprparat erscheint viel weniger aktiv1 wenn man einen ,luftstrom ber die ,substanz schickt4 ,die radioaktive ,energie ist also im ,gase in einer besonderen ,form enthalten4 ,herr ,rutherford nimmt an1 da gewisse radioaktive ,krper fortwhrend ein materielles radioaktives ,gas entwickeln1 das er mit dem ,namen ,emanation bezeichnet4 ,dieses ,gas htte die ,eigenschaft1 die ,krper in dem ,raume1 in dem es verbreitet ist1 radioaktiv zu machen4 ,die eine ,emanation aussendenden ,krper sind3 ,radium1 ,thorium1 ,aktinium4 d7 ,entaktivirung fester aktivirter ,krper in freier ,luft4 ---------------------------------------- ----------------- ,ein fester ,krper1 der in einem ,aktivirungsgef durch ,radium whrend gengend langer ,zeit aktivirt worden ist1 und dann aus dem ,gef herausgenommen wird1 entaktivirt sich an freier ,luft nach einem ,exponentialgesetz1 das fr alle ,krper dasselbe und durch folgende ,formel darstellbar ist#aba3 ,i ,i#j4;a4e7-t_/theta#a7 - 7a-#a74;e7-t_/theta#b7 ,hierbei ist ,i#j die ,anfangsintensitt der ,strahlung im ,moment1 wo man die ,platte aus dem ,gef herausnimmt1 ,i die ,intensitt zur ,zeit t2 a ist ein ,zahlenkoeffizient a #d1bj2 #a und #b sind ,zeitkonstanten und zwar3 #a #bdbj ,sekunden1 #b #ahfj ,sekunden4 ,nach ,verlauf von zwei bis drei ,stunden verwandelt sich dieses ,gesetz merklich in ein einfaches ,exponentialgesetz1 da der ,einflu des zweiten ,exponentialgliedes dann unmerklich geworden ist4 ,das ,entaktivirungsgesetz ist demnach derart1 da die ,strahlungsintensitt in #bh ,minuten auf die ,hlfte ihres ,wertes sinkt4 ,dieses ,gesetz kann als charakteristisch fr die ,entaktivirung fester ,krper gelten1 die durch ,radium aktivirt sind4 ,durch ,aktinium aktivirte feste ,krper entaktiviren sich nach einem hnlichen ,gesetz wie das vorige1 doch ist die ,entaktivirung etwas langsamer#abb4 ,durch ,thorium aktivirte feste ,krper entaktiviren sich viel langsamer2 die ,strahlungsintensitt sinkt in #aa ,stunden auf die ,hlfte#aag4 e7 ,entaktivirung in geschlossenem ,gef4 ,zerstrungsgeschwindigkeit der ,emanation4 ---------------------------------------- ---------------------------------------- -- ,ein vom ,radium aktivirtes und dann der ,einwirkung entzogenes geschlossenes ,gef entaktivirt sich nach einem viel langsamer verlaufenden ,gesetz1 als der ,entaktivirung in freier ,luft entspricht4#abc ,man kann z4 ,b4 den ,versuch so machen1 da man eine ,glasrhre im ,innern aktivirt1 indem man sie whrend einer gewissen ,zeit mit einer ,lsung eines ,radiumsalzes kommuniciren lt4 ,man schmilzt dann die ,rhre an der ,lampe zu und mit die ,intensitt der die ,wnde durchdringenden ,strahlung whrend der ,dauer der ,entaktivirung4 ,die ,entaktivirung erfolgt nach einem ,exponentialgesetz1 das sehr genau durch die ,formel ,i ,i#j e-t_/ dargestellt wird4 ,hierbei bedeutet3 -------- ---------------------------------------- -------------------- ,i#j die ,anfangsintensitt der ,strahlung2 ,i die ,intensitt der ,strahlung zur ,zeit ,i2 eine ,zeitkonstante1 und zwar #d1ig #ajc ,sek4 -------- ---------------------------------------- -------------------- ,die ,intensitt der ,strahlung sinkt in vier ,tagen auf die ,hlfte4 ,dieses ,entaktivirungsgesetz ist vllig unvernderlich und gnzlich unabhngig von den ,versuchsbedingungen 7,gre des ,gefes1 ,natur seiner ,wnde1 ,gasfllung1 ,aktivirungsdauer usw474 ,das ,entaktivirungsgesetz bleibt dasselbe in einem ,temperaturbereich von #ahj bis #dej4 ,dieses ,entaktivirungsgesetz ist also ganz charakteristisch und kann zur ,definition einer vllig unabhngigen ,zeiteinheit dienen4 ,bei diesen ,versuchen ist es die in dem ,gase angehufte radioaktive ,energie1 die die ,aktivitt der ,wnde unterhlt4 ,in der ,tat konstatirt man1 wenn man das ,gas durch ,auspumpen des ,gefes entfernt1 da sich die ,wnde von diesem ,augenblick an nach dem schnelleren ,gesetz entaktiviren1 so da die ,intensitt der ,strahlung in #bh ,minuten auf die ,hlfte sinkt4 ,dasselbe ,resultat erhlt man1 wenn man die aktivirte ,luft im ,gef durch gewhnliche ,luft ersetzt4 ,das ,entaktivirungsgesetz mit dem ,abfall auf die ,hlfte in vier ,tagen ist also charakteristisch fr das ,verschwinden der im ,gase angehuften radioaktiven ,energie4 ,wenn man sich der ,rutherfordschen ,ausdrucksweise bedient1 kann man sagen1 da die ,emanation des ,radiums mit der ,zeit von selbst verschwindet und nach vier ,tagen nur noch die ,hlfte betrgt4 ,die ,thoriumemanation ist andrer ,natur und verschwindet viel rascher4 ,das ,aktivirungsvermgen sinkt in ungefhr #gj ,sekunden auf die ,hlfte4 ,die ,emanation des ,aktiniums verschwindet noch schneller2 ihr ,betrag sinkt in wenigen ,sekunden auf die ,hlfte4 f7 ,natur der ,emanationen4 ------------------------- ,nach ,herrn ,rutherford ist die ,emanation ein materielles radioaktives ,gas1 das aus den radioaktiven ,krpern entweicht4 ,in der ,tat verhlt sich die ,radiumemanation in vielen ,beziehungen wie ein gewhnliches ,gas4 ,wenn man zwei ,glasbehlter miteinander verbindet1 von denen der eine ,emanation enthlt1 der andre dagegen nicht1 so teilt sich die ,emanation zwischen beiden ,behltern wie ein gewhnliches ,gas3 ,wenn beide ,behlter auf gleicher ,temperatur sind1 so teilt sich die ,emanation zwischen ihnen im ,verhltni der ,volumina2 wenn sie auf verschiedenen ,temperaturen sind1 so teilt sie sich wie ein ,gas1 das dem ,mariotte-,gay-,lussacschen ,gesetze gehorcht4 ,bei diesen ,versuchen wurde die ,menge der in einem ,gef enthaltenen ,emanation durch die ,strahlung seiner ,wnde bestimmt1 unter ,bercksichtigung der zeitlichen ,abnahme der ,strahlungsintensitt der ,emanation#abd4 ,die ,emanation diffundirt lngs enger ,rhren nach den ,gesetzen fr die ,diffusion gewhnlicher ,gase2 der ,diffusionskoeffizient ist nahe gleich dem der ,kohlensure#abd4 ,bei der ,temperatur der flssigen ,luft kondensirt sich die ,radiumemanation#abe4 ,wenn man von zwei ,emanation enthaltenden kommunicirenden ,gefen das eine in flssige ,luft taucht1 so kondensirt sich die ganze in beiden vorhandene ,emanation in dem kalten ,gef4 ,die ,emanation des ,radiums unterscheidet sich von einem gewhnlichen ,gase dadurch1 da sie sich von selbst zerstrt1 wenn man sie in einem geschlossenen ,rohre aufbewahrt2 wenigstens beobachtet man unter diesen ,umstnden das ,verschwinden der radioaktiven ,eigenschaften4 ,diese ,eigenschaft der ,radioaktivitt ist brigens bis jetzt die einzige1 durch die die ,emanation sich fr uns bemerkbar macht1 denn man hat bisher mit ,sicherheit weder ein charakteristisches ,spektrum der ,emanation noch einen ,gasdruck derselben nachweisen knnen4 ,ganz neuerdings haben jedoch die ,herren ,ramsay und ,soddy#ajg in dem ,spektrum der vom ,radium entwickelten ,gase neue ,linien gefunden1 die ihrer ,ansicht nach der ,emanation angehren knnten4 ,sie haben ferner konstatirt1 da die vom ,radium gewonnenen ,gase ,helium enthalten1 und da dieses ,gas in der ,emanation des ,radiums von selbst sich bildet4 ,wenn diese uerst wichtigen ,resultate sich besttigen sollten1 so wrde man die ,emanation als ein instabiles ,gas zu betrachten haben1 und das ,helium wre vielleicht eines der ,produkte der freiwilligen ,zersetzung des ,gases4 ,die ,emanationen des ,radiums und des ,thoriums scheinen von einer ,reihe sehr energischer chemischer ,agentien nicht beeinflut zu werden2 die ,herren ,rutherford und ,soddy#abf1abg teilen sie deshalb der ,argongruppe zu4 g7 nderung der ,aktivitt aktivirter ,flssigkeiten und ,radium-haltiger ,lsungen4 ---------------------------------------- ---------------------------------------- ,eine beliebige ,flssigkeit wird radioaktiv1 wenn man ein mit ihr geflltes ,gef in einen ,aktivirungsraum hineinstellt4 ,wenn man die ,flssigkeit wieder herausnimmt und an freier ,luft stehen lt1 so entaktivirt sie sich schnell und bertrgt dabei ihre ,radioaktivitt an die umgebenden ,gase und festen ,krper4 ,schliet man eine aktivirte ,flssigkeit in ein geschlossenes ,gef ein1 so entaktivirt sie sich viel langsamer und die ,aktivitt sinkt dann in vier ,tagen auf die ,hlfte1 genau wie es fr ein ,gas in geschlossenem ,gef der ,fall sein wrde4 ,man kann diese ,tatsache erklren1 indem man annimmt1 da die radioaktive ,energie in der ,flssigkeit in derselben ,form angehuft ist wie im ,gase 7als ,emanation74 ,eine ,lsung ,radium--haltigen ,salzes verhlt sich zum ,teil hnlich4 ,vor allem ist es bemerkenswert1 da eine ,lsung von ,radiumsalz1 die sich seit einiger ,zeit in einem geschlossenen ,raume befindet1 nicht strker aktiv ist als reines ,wasser1 das sich in einem ,gef innerhalb desselben ,raumes befindet1 sobald sich das ,strahlungsgleichgewicht hergestellt hat4 ,wenn man die ,radiumlsung aus dem ,raume entfernt und an freier ,luft in weit offenem ,gef stehen lt1 so verbreitet sich die ,aktivitt im ,raume aus1 und die ,lsung wird beinahe inaktiv1 obgleich sie noch immer das ,radium enthlt4 ,wenn man dann diese entaktivirte ,lsung in eine geschlossene ,flasche bringt1 so gewinnt sie allmhlich1 in etwa zwei ,wochen1 wieder einen ,grenzwert der ,aktivitt1 der betrchtlich sein kann4 ,dagegen gewinnt eine aktivirt gewesene und an der ,luft entaktivirte ,flssigkeit1 die kein ,radium enthlt1 ihre ,aktivitt in einem geschlossenen ,gef nicht wieder4 h7 ,theorie der ,radioaktivitt4 ------------------------------ ,die ,herren ,curie und ,debierne#abh stellten folgende sehr allgemeine ,theorie auf1 die es gestattet1 die ,versuchsresultate ber die inducirte ,radioaktivitt in ,zusammenhang zu bringen2 die ,resultate selbst1 die soeben besprochen sind1 stellen reine ,tatsachen dar1 die von jeder ,hypothese unabhngig sind4 ,man kann annehmen1 da jedes ,radiumatom als eine konstante und kontinuirliche ,energiequelle wirkt1 ohne da man sich hierbei vorlufig ,rechenschaft zu geben braucht1 woher die ,energie stammt4 ,die radioaktive ,energie1 die sich im ,radium anhuft1 hat das ,bestreben1 sich auf zwei verschiedene ,weisen zu zerstreuen3 #a4 ,durch ,strahlung 7elektrisch geladene und ungeladene ,strahlen74 #b4 ,durch ,leitung1 d4 h4 durch direkte bertragung von ,punkt zu ,punkt an die umgebenden ,krper1 wobei ,gase und ,flssigkeiten als ,zwischentrger dienen knnen 7,entwicklung von ,emanation und ,umwandlung in inducirte ,radioaktivitt74 ,der ,verlust an radioaktiver ,energie sowohl durch ,strahlung wie durch ,leitung wchst mit der in dem radioaktiven ,krper angesammelten ,energiemenge4 ,es mu sich notwendig ein ,gleichgewicht herstellen1 wenn dieser soeben genannte zweifache ,verlust den vom ,radium herrhrenden kontinuirlichen ,zuflu kompensirt4 ,diese ,anschauungsweise entspricht der bei den ,wrmeerscheinungen blichen4 ,wenn im ,innern eines ,krpers aus irgend einem ,grunde eine kontinuirliche und konstante ,wrmeentwicklung stattfindet1 so huft sich die ,wrme in dem ,krper an und die ,temperatur steigt1 bis der ,wrmeverlust durch ,strahlung und ,leitung mit dem fortwhrenden ,zuflu im ,gleichgewicht ist4 ,im allgemeinen findet1 abgesehen von einigen besonderen ,fllen1 keine bertragung der ,radioaktivitt durch feste ,krper hindurch statt4 ,wenn man eine ,lsung in geschlossenem ,gef aufbewahrt1 so bleibt blo der ,verlust durch ,strahlung brig und die ,radioaktivitt nimmt einen erhhten ,wert an4 ,wenn dagegen die ,lsung sich in einem offenen ,gef befindet1 so wird der ,verlust an ,aktivitt durch ,leitung von ,punkt zu ,punkt betrchtlich1 und wenn der ,gleichgewichtszustand erreicht ist1 so ist die ,strahlungsenergie der ,lsung nur noch sehr schwach4 ,die ,strahlungsenergie eines festen ,radium-haltigen ,salzes vermindert sich an der ,luft nicht merklich1 weil eine ,fortpflanzung der ,radioaktivitt in festen ,krpern nicht stattfindet1 und deshalb nur eine sehr dnne ,oberflchenschicht an der ,erzeugung der inducirten ,radioaktivitt teilnimmt4 ,in der ,tat konstatirt man1 da eine ,lsung desselben radioaktiven ,prparates viel intensivere inducirte ,radioaktivitt hervorbringt4 ,bei einem festen ,salze sammelt sich die ,energie der ,radioaktivitt in dem ,salze an und zerstreut sich hauptschlich durch ,strahlung4 ,wenn dagegen das ,salz seit einigen ,tagen in ,wasser aufgelst ist1 so hat sich die radioaktive ,energie zwischen dem ,wasser und dem ,salze geteilt2 wenn man sie dann durch ,destillation trennt1 so nimmt das ,wasser einen groen ,teil der ,aktivitt mit1 und das feste ,salz ist viel 7#aj- bis #ae mal7 weniger aktiv als vor der ,auflsung4 ,nachher gewinnt das feste ,salz allmhlich seine ursprngliche ,aktivitt wieder4 ,man kann versuchen1 die vorstehende ,theorie noch weiter zu przisiren1 indem man sich vorstellt1 da die ,radioaktivitt des ,radiums selbst auf dem ,umwege ber die in ,form der ,emanation emittirte ,energie entsteht4 ,man kann annehmen1 da jedes ,radiumatom eine kontinuirliche und konstante ,quelle von ,emanation ist4 ,gleichzeitig mit ihrer ,erzeugung erfhrt diese ,energieform eine fortschreitende ,umwandlung in die radioaktive ,energie der ,becquerelstrahlung2 die ,geschwindigkeit dieser ,umformung ist proportional der angehuften ,menge von ,emanation4 ,wenn eine ,radium-haltige ,lsung in ein ,gef eingeschlossen ist1 so kann die ,emanation sich innerhalb des ,gefes und auf den ,wnden ausbreiten4 ,an dieser ,stelle wird sie also in ,strahlung verwandelt1 whrend die ,lsung nur wenig ,becquerelstrahlen emittirt1 - die ,strahlung ist in gewissem ,sinne exteriorisirt4 ,beim festen ,salz dagegen huft sich die ,emanation1 da sie nicht entweichen kann1 an und wird auf derselben ,stelle1 wo sie entstanden ist1 in ,becquerelstrahlen verwandelt2 diese ,strahlung erreicht dadurch einen hheren ,betrag#abi4 ,wenn diese ,theorie der ,radioaktivitt allgemein sein sollte1 so mte man annehmen1 da alle radioaktiven ,krper ,emanation aussenden4 ,dies ist fr ,radium1 ,thorium und ,aktinium konstatirt worden2 der letztgenannte ,krper besitzt diese ,fhigkeit in enormem ,mae selbst in festem ,zustande4 ,uran und ,polonium scheinen keine ,emanation zu entwickeln1 obgleich sie ,becquerelstrahlen emittiren4 ,diese ,krper erzeugen auch keine inducirte ,radioaktivitt in geschlossenen ,gefen1 wie die vorgenannten4 ,diese ,tatsache ist mit der obigen ,theorie nicht in absolutem ,widerspruch4 ,wenn nmlich das ,uran und das ,polonium ,emanationen emittirten1 die sich sehr schnell zerstrten1 so wrde es sehr schwer sein1 die ,fortfhrung dieser ,emanationen durch ,luft und die ,erzeugung inducirter ,radioaktivitt auf benachbarten ,krpern zu beobachten4 ,eine derartige ,hypothese hat durchaus nichts unwahrscheinliches an sich1 da die ,zeiten1 whrend denen die ,emanationen des ,radiums und ,thoriums auf die ,hlfte sinken1 sich zu einander wie #ejjj zu #a verhalten4 ,es wird brigens noch gezeigt werden1 da unter gewissen ,umstnden das ,uran inducirte ,radioaktivitt erzeugen kann4 i7 ,andre ,form der inducirten ,radioaktivitt4 ---------------------------------------- ---- ,nach dem ,entaktivirungsgesetz aktivirter fester ,krper in freier ,luft ist die ,strahlungsenergie nach ,verlauf eines ,tages beinahe unmerklich4 ,gewisse ,krper machen jedoch eine ,ausnahme hiervon2 dazu gehren ,celluloid1 ,paraffin1 ,kautschuk usw4 ,wenn diese ,krper lngere ,zeit aktivirt worden sind1 so entaktiviren sie sich viel langsamer als das ,gesetz verlangt1 und es bedarf manchmal einer ,zeit von #ae bis #bj ,tagen1 bis die ,aktivitt unmerklich wird4 ,es scheint1 als ob diese ,krper die ,fhigkeit htten1 sich mit radioaktiver ,energie in ,gestalt von ,emanation zu imprgniren2 sie verlieren sie dann allmhlich1 indem sie inducirte ,radioaktivitt in ihrer ,umgebung erzeugen4 k7 ,langsam entstehende inducirte ,radioaktivitt4 ---------------------------------------- -------- ,man beobachtet noch eine ganz andre ,form inducirter ,radioaktivitt1 die auf allen ,krpern zu entstehen scheint1 wenn sie ,monate lang in einem ,aktivirungsgef gelegen haben4 ,wenn diese ,krper aus dem ,gef herausgenommen werden1 so sinkt die ,aktivitt zuerst nach dem gewhnlichen ,gesetz 7auf die ,hlfte in einer halben ,stunde72 wenn aber die ,aktivitt auf etwa #a_/bj #jjj des ,anfangswertes gesunken ist1 so vermindert sie sich nicht mehr1 oder wenigstens nur noch uerst langsam1 manchmal tritt sogar eine ,vermehrung ein4 ,wir besitzen ,platten aus ,kupfer1 ,glas1 ,aluminium1 die eine derartige ,restaktivitt seit ber sechs ,monaten bewahren4 ,diese ,erscheinungen der inducirten ,aktivitt scheinen ganz andrer ,natur als die gewhnlichen zu sein und zeigen eine viel langsamere ,entwicklung4 ,sowohl fr die ,entwicklung wie fr das ,verschwinden dieser ,form der inducirten ,radioaktivitt ist eine betrchtliche ,zeit ntig4 l7 ,inducirte ,radioaktivitt auf mit ,radium zusammen gelsten ,substanzen4 ---------------------------------------- -------------------------------- ,wenn man ein radioaktives ,mineral1 das ,radium enthlt1 behufs ,extraktion dieses ,krpers behandelt1 so erhlt man1 solange das ,verfahren noch nicht weit vorgeschritten ist1 chemische ,trennungen1 bei denen die ,radioaktivitt sich vollstndig in einem der ,reaktionsprodukte befindet1 whrend das andre ,produkt vollstndig inaktiv ist4 ,man trennt so auf der einen ,seite die strahlenden ,produkte1 die mehrere #ajjmal aktiver sein knnen als das ,uran1 auf der andren ,seite ,kupfer1 ,arsenik1 ,antimon usw41 die absolut inaktiv eind4 ,gewisse andre ,krper dagegen 7,eisen1 ,blei7 lieen sich niemals in vllig inaktivem ,zustande trennen4 ,wenn die ,konzentration der strahlenden ,krper zunimmt1 wird das ,verhalten ein andres2 keine ,trennung liefert dann vllig inaktive ,produkte mehr2 alle von einer ,trennung herrhrenden ,portionen sind immer in verschiedenem ,grade aktiv4 ,nach der ,entdeckung der inducirten ,radioaktivitt versuchte ,herr ,giesel#acj zuerst gewhnliches inaktives ,wismut zu aktiviren1 indem er es mit sehr aktivem ,radium zusammen in ,lsung hielt4 ,er erhielt so radioaktiven ,wismut und schlo daraus1 da das aus der ,pechblende gewonnene ,polonium wahrscheinlich ,wismut sei1 das durch die ,nachbarschaft des in der ,pechblende enthaltenen ,radiums aktivirt sei4 ,ich habe ebenfalls aktivirtes ,wismut hergestellt1 indem ich ,wismut mit sehr aktivem ,radiumsalz in ,lsung hielt4 ,die ,schwierigkeiten dieses ,versuches bestehen in der auerordentlichen ,sorgfalt1 die man anwenden mu1 um das ,radium aus der ,lsung zu entfernen4 ,wenn man bedenkt1 welche unmebar kleine ,menge von ,radium gengt1 um in einem ,gramm ,materie eine sehr merkliche ,radioaktivitt hervorzubringen1 so glaubt man1 das aktivirte ,produkt niemals genug gewaschen und gereinigt zu haben4 ,jede ,reinigung aber zieht eine ,verminderung der ,aktivitt des aktivirten ,produktes nach sich1 sei es1 da man wirklich ,spuren von ,radium entfernt1 sei es1 da die unter diesen ,bedingungen inducirte ,radioaktivitt den chemischen ,umwandlungen nicht widersteht4 ,die ,resultate1 die ich erhalte1 scheinen jedoch mit ,sicherheit zu ergeben1 da eine ,aktivirung stattfindet und nach der ,abtrennung des ,radiums bestehen bleibt4 ,so finde ich nach sorgfltiger ,reinigung des aktivirten ,wismutnitrates1 da bei einer fraktionirten ,fllung der ,nitratlsung mit ,wasser es sich fraktionirt wie ,polonium1 indem seine aktiveren ,bestandteile zuerst ausfallen4 ,wenn die ,reinigung ungengend ist1 so findet das ,gegenteil statt1 was darauf hinweist1 da sich in dem aktivirten ,wismut noch ,spuren von ,radium befinden4 ,ich erhielt so aktivirtes ,wismut1 bei dem der ,sinn der ,fraktionirung eine groe ,reinheit anzeigte1 und das #bjjjmal aktiver war als ,uran4 ,dieses ,wismut verminderte seine ,aktivitt mit der ,zeit4 ,ein andrer ,teil desselben ,prparate dagegen1 der mit denselben ,vorsichtsmaregeln hergestellt war und sich im gleichen ,sinne fraktionirte1 bewahrte seine ,aktivitt ohne merkliche ,verminderung seit einer ,zeit1 die gegenwrtig ungefhr drei ,jahre betrgt4 ,diese ,aktivitt ist #aejmal grsser als die ,urans4 ,ich aktivirte in gleicher ,weise ,blei und ,silber1 indem ich sie mit ,radium in ,lsung hielt4 ,meistens sinkt die so erhaltene inducirte ,radioaktivitt kaum mit der ,zeit1 dagegen widersteht sie im allgemeinen nicht aufeinander folgenden chemischen ,umwandlungen des aktivirten ,krpers4 ,herr ,debierne#aca hat ,baryum aktivirt1 indem er es mit ,aktinium zusammen in ,lsung hielt4 ,dieses ,baryum bleibt nach verschiedenen chemischen ,umwandlungen aktiv1 seine ,aktivitt ist also eine ziemlich stabile des ,atoms4 ,das aktivirte ,baryumchlorid fraktionirt sich wie ,radium-haltiges ,baryumchlorid2 die aktivsten ,teile sind in ,wasser und in verdnnter ,salzsure am wenigsten lslich4 ,das getrocknete ,chlorid ist selbstleuchtend2 seine ,becquerelstrahlung ist analog der des ,radium-haltigen ,baryums4 ,herr ,debierne erhielt aktivirtes ,baryumchlorid1 das #ajjjmal aktiver war als ,uran4 ,gleichwohl hatte dieses ,baryum nicht alle ,eigenschaften des ,radiums angenommen1 denn es zeigte im ,spektroskop keine der strksten ,radiumlinien4 ,ausserdem verminderte sich seine ,aktivitt mit der ,zeit und nach drei ,wochen war es dreimal schwcher als im ,anfang4 ber die ,aktivirung der ,krper in ,lsung mit radioaktiven ,substanzen mssen noch ausgedehnte ,untersuchungen gemacht werden4 ,es scheint1 als ob man je nach den ,versuchsbedingungen mehr oder weniger stabile ,formen von dem ,atom anhaftender inducirter ,radioaktivitt erhalten knne4 ,die unter diesen ,bedingungen erhaltene inducirte ,radioaktivitt ist sogar vielleicht dieselbe1 wie die sich langsam entwickelnde ,form1 die man durch lange dauernde ,aktivirung aus der ,ferne im ,aktivirungsgef erhlt4 ,man mu sich auch fragen1 bis zu welchem ,grade die dem ,atom anhaltende inducirte ,radioaktivitt die chemische ,natur des ,atomes afficirt1 und ob sie die chemischen ,eigenschaften desselben vorbergehend oder dauernd modificiren kann4 ,die chemische ,untersuchung der aus der ,ferne aktivirten ,krper ist dadurch erschwert1 da die ,aktivirung auf eine sehr dnne ,oberflchenschicht beschrnkt ist1 und da deshalb die von der ,umwandlung etwa betroffene ,substanzmenge uerst gering ist4 ,inducirte ,radioaktivitt kann auch erhalten werden1 wenn man gewisse ,substanzen mit ,uran zusammen gelst erhlt4 ,der ,versuch gelingt mit ,baryum4 ,wenn man1 wie es ,debierne machte1 der ,uran und ,baryum enthaltenden ,lsung ,schwefelsure zusetzt1 so reit das niedergeschlagene ,baryumsulfat die ,aktivitt mit sich2 gleichzeitig verliert das ,uran seine ,aktivitt zum ,teil4 ,herr ,becquerel fand1 da man bei mehrmaliger ,wiederholung dieses ,verfahrens fast inaktives ,uran erhlt4 ,man knnte danach glauben1 da man durch dieses ,verfallen einen vom ,uran verschiedenen ,krper abgetrennt hat1 dessen ,anwesenheit die ,aktivitt des ,urans hervorbrachte4 ,dem ist ,jedoch nicht so1 denn nach einigen ,monaten gewinnt das ,uran seine anfngliche ,aktivitt wieder2 das niedergeschlagene ,baryumsulfat dagegen verliert die seinige4 ,ein hnliches ,phnomen findet beim ,thorium statt4 ,herr ,rutherford schlgt eine ,lsung von ,thoriumsalz durch ,ammoniak nieder2 er trennt die ,lsung ab und dampft zur ,trockenheit ein4 ,er erhlt so einen sehr aktiven ,rckstand1 whrend das niedergeschlagene ,thorium sich weniger aktiv zeigt als vorher4 ,dieser aktive ,rckstand1 dem ,rutherford den ,namen ,thorium-,x giebt1 verliert seine ,aktivitt mit der ,zeit1 whrend das ,thor seine ursprngliche ,aktivitt wiedergewinnt4#acb ,es scheint1 da bezglich der inducirten ,radioaktivitt in ,lsungen die verschiedenen ,krper sich nicht alle gleich verhalten1 und da einige unter ihnen viel empfnglicher fr die ,aktivirung sind als andre4 m7 ,zerstreuung radioaktiven ,staubes und inducirte ,aktivitt des ,laboratoriums4 ---------------------------------------- -------------------------------------- ,bei den ,untersuchungen stark radioaktiver ,substanzen mu man besondere ,vorsichtsmaregeln anwenden1 wenn man dauernd feine ,messungen ausfhren will4 ,die verschiedenen im chemischen ,laboratorium gebrauchten ,gegenstnde1 ebenso wie die zu den physikalischen ,versuchen dienenden1 werden bald alle radioaktiv und wirken auf die photographische ,platte durch schwarzes ,papier hindurch4 ,der ,staub1 die ,zimmerluft1 die ,kleider sind radioaktiv4 ,in dem ,laboratorium1 in dem wir arbeiten1 ist das bel dermaen akut geworden1 da wir keinen ,apparat mehr in gut isolirendem ,zustande halten knnen4 ,es ist also gut1 wenn man besondere ,vorsichtsmaregeln anwendet1 um so viel als mglich die ,zerstreuung radioaktiven ,staubes und das ,auftreten inducirter ,radioaktivitt zu vermeiden4 ,die chemischen ,gertschaften drfen niemals in den physikalischen ,arbeitsraum gebracht werden1 und man mu soviel als mglich vermeiden1 aktive ,substanzen in diesem ,raume liegen zu lassen4 ,vor ,beginn dieser ,untersuchungen hatten wir die ,gewohnheit1 bei elektrostatischen ,versuchen die verschiedenen ,apparate durch ,drhte zu verbinden1 die durch an ,erde gelegte ,metallrhren gegen jede uere elektrische ,strung geschirmt waren4 ,bei ,untersuchungen ber radioaktive ,krper ist diese ,anordnung durchaus fehlerhaft2 die ,luft wird leitend1 die ,isolation zwischen ,draht und ,schutzrohr wird schlecht1 und die unvermeidliche elektromotorische ,kontaktkraft zwischen ,draht und ,rhre sucht einen ,strom durch die ,luft hindurch hervorzubringen und das ,elektrometer abzulenken4 ,wir verlegen jetzt die ,drhte unter vlligem ,ausschlu der ,luft1 indem wir sie z4 ,b4 in die ,mitte von mit ,paraffin oder einem andren ,isolirmittel gefllten ,rhren legen4 ,es wre auch vorteilhaft1 bei diesen ,versuchen vollstndig geschlossene ,elektrometer zu verwenden4 n7 ,aktivirung ohne ,mitwirkung radioaktiver ,substanzen ---------------------------------------- ------------- ,verschiedene ,versuche wurden gemacht1 um eine ,aktivirung ohne ,zuhilfenahme radioaktiver ,substanzen hervorzurufen4 ,herr ,villard#acc unterwarf ein ,stck ,wismut als ,antikathode einer ,entladungsrhre der ,einwirkung von ,kathodenstrahlen2 das ,wismut wurde dadurch radioaktiv1 jedoch in uerst schwachem ,grade1 denn es bedurfte einer ,exposition von acht ,tagen1 um eine photographische ,wirkung zu erzielen4 ,herr ,mc4,lennan#acd exponirt verschiedene ,salze der ,wirkung von ,kathodenstrahlen und erhitzt sie sodann leicht4 ,diese ,salze erwerben dadurch die ,fhigkeit1 positiv geladene ,krper zu entladen4 ,untersuchungen dieser ,art bieten ein groes ,interesse4 ,wenn es mglich wre1 durch ,anwendung bekannter physikalischer ,agentien ursprnglich inaktiven ,krpern eine merkliche ,radioaktivitt zu erteilen1 so knnten wir hoffen1 dadurch die ,ursache der spontanen ,radioaktivitt gewisser ,krper aufzufinden4 o7 nderung der ,aktivitt radioaktiver ,krper2 ,wirkung der ,auflsung4 ---------------------------------------- ----------------------------- ,das ,polonium vermindert1 wie bereits gesagt1 seine ,aktivitt mit der ,zeit4 ,diese ,abnahme ist langsam und scheint nicht fr alle ,proben gleich schnell vor sich zu gehen4 ,eine ,probe von ,wismut-,poloniumnitrat verlor die ,hlfte ihrer ,aktivitt in #aa ,monaten und #ie ,proz4 in #cc ,monaten4 ,andre ,proben verhielten sich hnlich4 ,eine ,probe von metallischem ,wismut-,polonium wurde aus einem ,subnitrat hergestellt1 das nach seiner ,herstellung #ajj #jjj mal aktiver war als ,uran4 ,dieses ,metall ist jetzt nur noch ein mig aktiver ,krper 7#bjjj mal aktiver als ,uran74 ,seine ,aktivitt wird von ,zeit zu ,zeit gemessen4 ,whrend sechs ,monaten hat es #fg ,proz4 seiner ,aktivitt verloren4 ,der ,aktivittsverlust scheint durch chemische ,reaktionen nicht beschleunigt zu werden4 ,bei schnellen chemischen ,operationen konstatirt man im allgemeinen keinen betrchtlichen ,verlust an ,aktivitt4 ,im ,gegensatz zu dem ,verhalten des ,poloniums scheinen die ,radium-haltigen ,salze eine permanente ,radioaktivitt zu besitzen1 die im ,verlauf einiger ,jahre keine nennenswerte ,einbue erleidet4 ,wenn man ein festes ,radiumsalz frisch hergestellt hat1 so besitzt es anfangs noch keine konstante ,radioaktivitt4 ,seine ,aktivitt wchst vom ,augenblick der ,herstellung an und erreicht einen merklich unvernderlichen ,grenzwert nach etwa einem ,monat4 ,das ,gegenteil findet fr die ,lsung statt4 ,wenn man sie frisch hergestellt hat1 so ist sie zuerst sehr aktiv1 aber an freier ,luft stehen gelassen entaktivirt sie sich schnell und nimmt schlielich einen ,grenzwert an1 der bedeutend schwcher sein kann als der ,anfangswert4 ,diese nderungen der ,aktivitt wurden zuerst von ,giesel#ajb beobachtet4 ,sie lassen sich vom ,standpunkt der ,emanationstheorie leicht erklren4 ,die ,aktivittsverminderung der ,lsung entspricht dem ,verlust an ,emanation1 die sich im ,raume zerstreut2 diese ,verminderung wird stark verlangsamt1 wenn man die ,lsung im geschlossenen ,gef aufbewahrt4 ,eine an freier ,luft entaktivirte ,lsung nimmt eine viel grere ,aktivitt wieder an1 wenn man sie in ein zugeschmolzenes ,gef einschliet4 ,die ,zeit1 die das ,wachstum der ,aktivitt eines nach vorheriger ,auflsung in festen ,zustand bergefhrten ,salzes gebraucht1 ist ntig zur ,aufspeicherung der im festen ,salz neu entstehenden ,emanation4 ,ich teile einige ,versuche hierber mit3 ,eine ,lsung von ,radium-,baryumchlorid stand zwei ,tage lang an der ,luft und wurde dabei #cjj mal weniger aktiv4 ,eine ,lsung befindet sich im geschlossenen ,gef2 man ffnet das ,gef und giet die ,lsung in eine ,schale2 eine ,messung der ,radioaktivitt ergiebt3 --------------------------------- ------ ,aktivitt sofort nach ,ausgieen #fg ,aktivitt nach zwei ,stunden #bj ,aktivitt nach zwei ,tagen #j1be --------------------------------- ------ ,eine ,lsung von ,radium-,baryumchlorid1 die an freier ,luft gestanden hat1 wird in ein ,glasrhrchen eingeschlossen4 ,eine ,messung der ,strahlung der ,rhre ergab3 ------------------------- ----- ,aktivitt unmittelbar #bg ,aktivitt nach #b ,tagen #fa ,aktivitt nach #c ,tagen #gj ,aktivitt nach #d ,tagen #ha ,aktivitt nach #g ,tagen #ajj ,aktivitt nach #aa ,tagen #ajj ------------------------- ----- ,die ,anfangsaktivitt eines festen ,salzes nach seiner ,herstellung ist um so schwcher1 je lnger es in ,lsung befindlich war4 ,um so grer ist die an das ,lsungsmittel bertragene ,aktivitt4 ,die folgenden ,zahlen stellen die ,anfangsaktivitten eines ,chlorides dar1 dessen ,endaktivitt gleich #hjj ist1 und das whrend einer gegebenen ,zeit in ,lsung gehalten wurde2 man trocknete dann das ,salz und ma seine ,aktivitt unmittelbar darauf3 ---------------------------------------- ------------------------- ----- ,endaktivitt #hjj ,anfangsaktivitt nach ,auflsung und sofortiger ,trocknung #ddj ,anfangsaktivitt nach #etgiger ,lsung und sofortiger ,trocknung #abj ,anfangsaktivitt nach #ahtgiger ,lsung und sofortiger ,trocknung #acj ,anfangsaktivitt nach #cbtgiger ,lsung und sofortiger ,trocknung #aad ---------------------------------------- ------------------------- ----- ,bei diesem ,versuch befand sich die ,lsung in einem blo mit einem ,uhrglas bedeckten ,gef4 ,aus demselben ,salz stellte ich zwei ,lsungen her1 die ich in fest verschlossenem ,gef #ac ,monate lang aufbewahrte2 die eine dieser ,lsungen war #h mal konzentrirter als die andre4 ,anfangsaktivitt des ,salzes unmittelbar nach der ,trocknung3 ------------------------------ ----- aus der konzentrirten ,lsung #bjj aus der verdnnten ,lsung #ajj ------------------------------ ----- ,die ,entaktivirung des ,salzes ist also um so grer1 je grer die ,menge des ,lsungsmittels1 da die an die ,flssigkeit bertragene radioaktive ,energie ein greres ,flssigkeitsvolumen zu sttigen und einen greren ,raum zu erfllen hat4 ,die beiden ,proben desselben ,salzes1 die eine so verschiedene ,anfangsaktivitt hatten1 vermehrten brigens ihre ,aktivitt mit sehr verschiedener ,anfangsgeschwindigkeit2 nach einem ,tage hatten sie dieselbe ,aktivitt1 und das weitere ,anwachsen hatte fr beide bis zum ,grenzwert genau gleichen ,verlauf4 ,wenn die ,lsung sehr verdnnt ist1 so erfolgt die ,entaktivirung sehr schnell1 wie die folgenden ,versuche zeigen3 ,drei gleiche ,portionen desselben ,salzes werden in gleichen ,wassermengen aufgelst4 ,die erste ,lsung a wird eine ,stunde lang an freier ,luft gelassen1 dann getrocknet4 ,die zweite ,lsung b wird eine ,stunde lang mit einem ,luftstrome durchsplt1 dann getrocknet4 ,die dritte ,lsung c wird #ac ,tage lang an freier ,luft gelassen1 dann getrocknet4 ,die ,anfangsaktivitten der drei ,salze sind3 ---------------- ------- ,fr den ,teil a #ade1b ,fr den ,teil b #ada1f ,fr den ,teil c #ajb1f ---------------- ------- ,die ,endaktivitt des ,salzes betrgt ungefhr #dgj4 ,man sieht also1 da der grte ,teil des ,effektes schon nach einer ,stunde erreicht ist4 ,die relative ,salzmenge in der ,lsung betrug ungefhr #j1e zu #ajj4 ,die radioaktive ,energie breitet sich in ,emanationsform schwer vom festen ,radium in die ,luft aus2 denselben ,widerstand erfhrt sie auch beim bergang vom festen ,radium in eine ,flssigkeit4 ,wenn man ,radiumsulfat whrend eines ganzen ,tages mit ,wasser schttelt1 so ist seine ,aktivitt nach dieser ,operation merklich dieselbe1 wie die einer ,portion desselben ,sulfats1 das sich an freier ,luft befunden hat4 ,erzeugt man ein ,vakuum ber ,radium-haltigem ,salz1 so entfernt man dadurch alle disponible ,emanation4 ,gleichwohl wurde die ,aktivitt eines ,radium-haltigen ,chlorides1 das wir sechs ,tage lang im ,vakuum erhielten1 hierdurch nicht merklich geschwcht4 ,dieser ,versuch zeigt1 da die ,radioaktivitt des ,salzes hauptschlich von im ,innern der ,krner aufgespeicherter radioaktiver ,energie besteht1 die durch ,erzeugung eines ,vakuums nicht entfernt werden kann4 ,der ,aktivittsverlust1 den das ,radium bei der ,auflsung erfhrt1 ist relativ grer fr die durchdringenden als fr die absorbirbaren ,strahlen1 wie aus folgenden ,beispielen hervorgeht3 ,ein ,radium-haltiges ,chlorid1 das seine ,endaktivitt #dgj erreicht hat1 wird aufgelst und bleibt eine ,stunde lang in ,lsung2 dann wird es getrocknet und die ,anfangsaktivitt mit der elektrischen ,methode gemessen4 ,man findet1 da die totale ,anfangsstrahlung #j1c der totalen ,endstrahlung betrgt4 ,macht man die ,intensittsmessung nach ,bedeckung der ,substanz mit einem ,aluminiumschirm von #j1ja mm ,dicke1 so findet man1 da die den ,schirm durchdringende ,anfangsstrahlung #j1ag der denselben ,schirm durchdringenden ,endstrahlung betrgt4 ,wenn das ,salz #ac ,tage lang in ,lsung war1 so findet man fr die totale ,anfangsstrahlung #j1bb der totalen ,endstrahlung1 und fr die eine #j1ja mm dicke ,aluminiumschicht durchdringende ,anfangsstrahlung #j1ac der ,endstrahlung4 ,in beiden ,fllen ist das ,verhltni der ,anfangsintensitt nach der ,auflsung zur ,endintensitt fr die ,gesamtstrahlung #a1g mal grer als fr die #j1ja mm ,aluminium durchdringende ,strahlung4 ,hierzu ist jedoch zu vermerken1 da man es nicht vermeiden kann1 da whrend der ,zeitdauer der ,trocknung das ,prparat sich in einem schlecht definirtem ,zustande sich befindet1 in dem es weder fest noch vllig flssig ist4 ,ebenso wenig lt sich eine ,erhitzung des ,prparates behufs schnellerer ,entfernung des ,wassers vermeiden4 ,aus diesen beiden ,grnden ist es kaum mglich1 dem wahren ,anfangszustand des aus dem gelsten in den festen ,zustand bergehenden ,prparates zu bestimmen4 ,bei den eben beschriebenen ,versuchen waren gleiche ,mengen strahlender ,substanz in gleichen ,wassermengen aufgelst2 die ,lsungen wurden dann unter mglichst gleichen ,bedingungen zur ,trockne eingedampft und ohne die ,erhitzung ber #abj bis #acj zu treiben4 ,fig4 #ac ,ich untersuchte das ,gesetz1 nach dem die ,aktivitt eines festen ,radium-haltigen ,salzes zunimmt1 vom ,augenblick der vlligen ,trocknung an bis zu der ,zeit1 wo es seinen ,grenzwert erreicht hat4 ,die folgenden ,tabellen enthalten die ,intensitt ,i der ,strahlung als ,funktion der ,zeit2 dabei wird die ,endstrahlung gleich #ajj gesetzt und die ,zeit vom ,augenblick der vlligen ,trocknung an gerechnet4 ,die ,tabelle ,i 7,fig4 #ac1 ,kurve ,i7 bezieht sich auf die ,gesamtstrahlung4 ,die ,tabelle ,,ii 7,fig4 #ac1 ,kurve ,,ii7 bezieht sich nur auf die durchdringenden ,strahlen 7die #c cm ,luft und #j1ja mm ,aluminium durchsetzt haben74 ,tabelle ,i ,zeit ,i --------- ----- #j ,tage #ba #a ,tag #be #c ,tage #dd #e ,tage #fj #aj ,tage #gh #ai ,tage #ic #cc ,tage #ajj #fg ,tage #ajj ,tabelle ,,ii ,zeit ,i --------- ----- #j ,tage #a1c #a ,tag #ai #c ,tage #dc #f ,tage #fj #ae ,tage #gj #bc ,tage #hh #df ,tage #id ,ich machte mehrere andre ,messungsreihen derselben ,art1 die jedoch nicht in vlliger bereinstimmung sind1 wenn auch der allgemeine ,verlauf der ,erscheinung derselbe ist4 ,es ist schwierig1 sehr regelmige ,resultate zu erhalten4 ,man kann jedoch sagen1 da die ,neubildung der ,aktivitt etwa einen ,monat gebraucht und da die durchdringenden ,strahlen von der ,auflsung am meisten betroffen werden4 ,die ,anfangsintensitt der ,strahlung1 die #cnbsp3cm ,luft und #j1ja mm ,aluminium durchdringt1 betrgt nur #a ,proz4 der ,endstrahlung1 whrend die ,anfangsintensitt der ,gesamtstrahlung #ba ,proz4 des ,endwertes betrgt4 ,ein frisch getrocknetes ,radium-haltiges ,salz besitzt dieselbe ,fhigkeit1 inducirte ,radioaktivitt hervorzurufen 7lt also dieselbe ,emanationsmenge nach auen entweichen71 wie eine ,probe desselben ,salzes1 das nach ,herstellung im festen ,zustande lange genug gelegen hat1 um die ,endaktivitt zu erreichen4 ,die ,strahlungsaktivitt beider ,prparate kann dabei sehr verschieden sein2 das erste ist z4 ,b4 fnfmal weniger aktiv als das zweite4 p7 nderung der ,aktivitt der radioaktiven ,krper2 ,wirkung der ,erhitzung4 ---------------------------------------- --------------------------------- ,wenn man eine ,radium-haltige ,verbindung erhitzt1 so entwickelt sich ,emanation und der ,krper verliert an ,aktivitt4 ,der ,verlust ist um so grer1 je strker und gleichzeitig lnger dauernd die ,erhitzung war4 ,wenn man z4 ,b4 ein ,radium-haltiges ,salz eine ,stunde lang auf #acj erhitzt1 so entzieht man ihm dadurch #aj ,proz4 seiner ,gesamtstrahlung2 dagegen bringt eine #aj ,minuten lange ,erhitzung auf #djj keinen merklichen ,effekt hervor4 ,eine ,erhitzung auf ,rotglut whrend einiger ,stunden zerstrt #gg ,froz4 der ,totalstrahlung4 ,der ,aktivittsverlust durch ,erhitzung ist grer fr die durchdringenden als fr die absorbirbaren ,strahlen4 ,so zerstrt eine ,erhitzung von einigen ,stunden ,dauer etwa #gg ,proz4 der ,gesamtstrahlung2 dieselbe ,erhitzung zerstrt aber fast vollstndig 7zu #ii ,proz47 die ,strahlung1 die #c cm ,luft und #j1a mm ,aluminium zu durchdringen vermag4 ,wenn man das ,radium-,baryumchlorid einige ,stunden lang geschmolzen erhlt 7bei #hjj71 so zerstrt man #ih ,proz4 der durch #j1c mm ,aluminium hindurchgehenden ,strahlung4 ,man kann sagen1 da die durchdringenden ,strahlen nach einer starken und lang dauernden ,erhitzung praktisch nicht mehr existiren4 ,dieser ,aktivittsverlust eines ,radium-haltigen ,salzes durch ,erhitzen ist nicht von ,dauer2 die ,aktivitt des ,salzes erneuert sich von selbst bei gewhnlicher ,temperatur und strebt einem ,grenzwert zu4 ,ich beobachtete die merkwrdige ,tatsache1 da diese ,grenze hher ist als die ,endaktivitt vor der ,erhitzung1 wenigstens verhlt es sich so mit dem ,chlorid4 ,ich teile einige ,beispiele mit3 ,ein ,prparat von ,radium-,baryumchlorid1 das nach seiner ,herstellung in festem ,zustande lngst seine ,endaktivitt erreicht hatte1 besitzt eine ,totalstrahlung1 die durch die ,zahl #dgj ausgedrckt ist1 und eine ,strahlung1 die #j1ja mm dickes ,aluminium durchdringt1 gleich #aeg4 ,dieses ,prparat wird einige ,stunden lang auf ,rotglut erhitzt4 ,zwei ,monate nach der ,erhitzung erreicht es eine ,endaktivitt1 die fr die ,gesamtstrahlung #fij und fr die durch #j1ja mm ,aluminium hindurchgehende #bbg betrgt4 ,die ,totalstrahlung und die durch #j1ja mm ,aluminium hindurchgehende haben sich also im ,verhltni #fij3dgj bezw4 #bbg3aef vermehrt4 ,beide ,brche sind merklich einander gleich und zwar gleich #a1de4 ,ein ,prparat von ,radium-,baryumchlorid1 das nach ,herstellung in festem ,zustande eine ,endaktivitt gleich #fb erreicht hat1 wird einige ,stunden lang im geschmolzenen ,zustande erhalten2 dann wird das geschmolzene ,prparat pulverisirt4 ,dieses ,prparat erreicht eine ,endaktivitt gleich #adj1 d4 h4 ber zweimal mehr1 als es ohne die starke ,erhitzung erreicht haben wrde4 ,fig4 #ad ,ich untersuchte das ,gesetz1 nach dem die ,aktivittszunahme der ,radium ,verbindungen nach der ,erhitzung vor sich geht4 ,ich gebe als ,beispiel die ,resultate zweier ,messungsreihen4 ,die ,zahlen der ,tabellen ,i und ,,ii bedeuten die ,intensitt ,i der ,strahlung als ,funktion der ,zeit2 die ,endintensitt der ,strahlung ist gleich #ajj gesetzt1 und die ,zeit vom ,aufhren der ,erhitzung an gerechnet4 ,tabelle ,i 7,fig4 #ad1 ,kurve ,i7 bezieht sich auf die ,gesamtstrahlung eines ,radium-,baryumchlorids4 ,tabelle ,,ii 7,fig4 #ad1 ,kurve ,,ii7 bezieht sich auf die durchdringende ,strahlung eines ,radium-,baryumsulfates1 bei dem man die ,intensitt der durch #c cm ,luft und #j1ja mm ,aluminium hindurchgegangenen ,strahlung ma4 ,beide ,prparate waren #g ,stunden lang auf ,kirschrotglut erhitzt4 ,tabelle ,i ,zeit ,i --------- ------ #j ,tage #af1b #j1f #be1d #a ,tag #bg1d #b ,tage #ch #c ,tage #df1c #d ,tage #ed #f ,tage #fg1e #aj ,tage #hd #bd ,tage #ie #eg ,tage #ajj ,tabelle ,,ii ,zeit ,i --------- ------ #j ,tage #j1h #j1g #ac #a ,tag #ah #a1i #bf1d #f ,tage #df1b #aj ,tage #ee1e #ad ,tage #fd #ah ,tage #ga1h #bg ,tage #ha #cf ,tage #ia #ej ,tage #ie1e #eg ,tage #ii #hd ,tage #ajj ,ich habe noch verschiedene andre ,bestimmungen gemacht1 aber ebenso wie fr die ,wiederentstehung der ,aktivitt nach der ,auflsung stimmen die ,resultate der verschiedenen ,reihen nicht gut berein4 ,die ,wirkung der ,erhitzung bleibt nicht bestehen1 wenn man das erhitzt gewesene ,salz auflst4 ,von zwei ,proben derselben ,radium-haltigen ,substanz von der ,aktivitt #ahjj wurde die eine stark erhitzt und ihre ,aktivitt dadurch auf #fgj reducirt4 ,in diesem ,moment wurden beide ,proben aufgelst und #bj ,stunden in ,lsung gelassen2 ihre nachherige ,anfangsaktivitt in festem ,zustande betrug fr das nicht erhitzte #dfj und fr das erhitzte #dbj2 es bestand somit kein groer ,unterschied in der ,aktivitt beider ,prparate4 ,wenn dagegen die beiden ,prparate nicht gengend lange in ,lsung bleiben1 wenn man sie z4 ,b4 unmittelbar nach der ,auflsung wieder trocknet1 so ist das nicht erhitzte ,prparat viel aktiver als das erhitzte2 eine gewisse ,zeit ist also ntig1 damit die ,auflsung die ,wirkung der ,erhitzung zum ,verschwinden bringt4 ,ein ,prparat von der ,aktivitt #cbjj wurde erhitzt und hatte nach der ,erhitzung nur noch die ,aktivitt #ajcj4 ,dieses ,prparat wurde gleichzeitig mit einer nicht erhitzten ,probe derselben ,substanz aufgelst und sofort wieder getrocknet4 ,die ,anfangsaktivitt betrug #adej fr das nicht erhitzte und #gfj fr das erhitzte4 ,bei den festen ,radium-haltigen ,salzen wird die ,fhigkeit1 die inducirte ,radioaktivitt zu erregen1 durch die ,erhitzung stark beeinflut4 ,whrend der ,erhitzung entwickeln die ,radium-haltigen ,verbindungen mehr ,emanation als bei gewhnlicher ,temperatur2 wenn man sie dann aber wieder auf ,zimmertemperatur abkhlt1 so ist nicht nur ihre ,aktivitt viel geringer als vorher1 sondern auch ihr ,aktivirungsvermgen hat sich betrchtlich verringert4 ,whrend der auf die ,erhitzung folgenden ,zeit nimmt die ,radioaktivitt des ,krpers zu und kann sogar den ursprnglichen ,wert berschreiten4 ,auch das ,aktivirungsvermgen stellt sich zum ,teil wieder her2 nach lngerer ,erhitzung auf ,rotglut jedoch ist das ,aktivirungsvermgen fast vllig beseitigt und vermag sich nicht wieder von selbst im ,laufe der ,zeit herzustellen4 ,man kann aber einem ,radium-haltigen ,salz sein ursprngliches ,aktivirungsvermgen wieder geben1 wenn man es in ,wasser auflst und im ,heizbad bei einer ,temperatur von #abj trocknet4 ,es scheint also1 als ob die ,calcinirung die ,wirkung habe1 das ,salz in einen besonderen physikalischen ,zustand zu versetzen1 in dem es die ,emanation viel schwerer abgiebt als dasselbe nicht auf hohe ,temperatur erhitzte feste ,prparat2 daraus folgt ganz natrlich1 da das ,salz eine hhere ,endaktivitt erreicht1 als es vor der ,erhitzung besa#bc4 ,um das ,salz in den frheren ,zustand zurckzuversetzen1 gengt es1 es aufzulsen und wieder zu trocknen1 ohne dabei ber #aej zu erhitzen4 ,ich teile einige ,beispiele mit3 ,ich bezeichne mit a den ,endwert der inducirten ,aktivitt1 die in einem geschlossenen ,gef auf einer ,kupferplatte erzeugt wird1 und zwar von einem ,baryum-,radiumkarbonat von der ,aktivitt #afjj4 ,fr das nicht erhitzte ,prparat werde a #ajj gesetzt4 ,man findet3 ---------------------------- --------- #a ,tag nach der ,erhitzung a #c1c #d ,tag nach der ,erhitzung a #g1a #aj ,tage nach der ,erhitzung a #ae #bj ,tage nach der ,erhitzung a #ae #bg ,tage nach der ,erhitzung a #ae ---------------------------- --------- ,die ,radioaktivitt des ,prparates hatte sich durch die ,erhitzung um #ij ,proz4 vermindert1 hatte aber nach einem ,monat ihren alten ,wert schon wieder gewonnen4 ,der folgende gleichartige ,versuch wurde mit einem ,radium-,baryumchlorid von der ,aktivitt #cjjj gemacht4 ,das ,aktivirungsvermgen wurde ebenso wie bei dem vorhergehenden ,versuch bestimmt4 ,aktivirungsvermgen des nicht erhitzten ,prparates a #ajj4 ,aktivirungsvermgen des ,prparates nach einer dreistndigen ,erhitzung auf ,rotglut3 ---------------------------- --------- #b ,tag nach der ,erhitzung a #b1c #e ,tag nach der ,erhitzung a #g1j #aa ,tage nach der ,erhitzung a #h1b #ah ,tage nach der ,erhitzung a #h1b ---------------------------- --------- ,aktivirungsvermgen des nicht erhitzten ,prparates nach ,auflsung und ,wiedertrocknung bei #aej a #ib4 ,aktivirungsvermgen des erhitzten ,prparates nach ,auflsung und ,wiedertrocknung bei #aej a #aje4 q7 ,theoretische ,deutung der ,aktivittsnderungen der ,radiumsalze nach ,auflsung oder ,erhitzung4 ---------------------------------------- ---------------------------------------- --------------- ,die soeben beschriebenen ,tatsachen knnen zum ,teil wenigstens erklrt werden1 wenn man sich der ,theorie bedient1 nach der das ,radium ,energie in ,form von ,emanation producirt1 die sich dann ihrerseits in ,strahlungsenergie verwandelt4 ,wenn man ein ,radiumsalz auflst1 so verbreitet sich die von ihm erzeugte ,emanation auerhalb der ,lsung aus und erzeugt ,radioaktivitt auerhalb der ,quelle1 von der sie stammt2 wenn man die ,lsung verdampft1 so ist das erhaltene feste ,salz wenig aktiv1 denn es enthlt nur wenig ,emanation4 ,allmhlich huft sich die ,emanation in dem ,salze an1 dessen ,aktivitt bis zu einem ,grenzwert wchst1 der dann erreicht ist1 wenn die ,erzeugung von ,emanation durch das ,radium den ,verlust durch ,abgabe nach auen und durch ,umwandlung in ,becquerelstrahlen kompensirt4 ,wenn man ein ,radiumsalz erhitzt1 so wird seine ,abgabe von ,emanation nach auen sehr verstrkt und die ,erscheinungen der inducirten ,radioaktivitt sind intensiver1 als wenn das ,salz sich auf ,zimmertemperatur befindet4 ,wenn aber das ,salz auf die gewhnliche ,temperatur zurckgebracht wird1 so ist es erschpft wie in dem ,fall der ,auflsung1 es enthlt nur wenig ,emanation mehr und seine ,aktivitt ist gering4 ,allmhlich sammelt sich die ,emanation von neuem im festen ,salze an1 und die ,strahlung nimmt zu4 ,man kann annehmen1 da die ,emanationserzeugung des ,radiums zeitlich konstant ist1 und da ein ,teil nach auen entweicht1 whrend der brige ,teil im ,radium selbst in ,becquerelstrahlung transformirt wird4 ,wenn das ,radium zur ,rotglut erhitzt war1 so verliert es einen groen ,teil seines ,aktivirungsvermgens2 anders ausgedrckt3 es wird die ,abgabe von ,emanation nach auen hin vermindert4 ,infolgedessen mu der im ,radium selbst ausgenutzte ,bruchteil der ,emanation strker sein1 und das ,prparat eine hhere ,aktivitt erreichen4 ,man kann versuchen1 das theoretische ,gesetz der ,aktivittszunahme eines gelst oder erhitzt gewesenen ,salzes aufzustellen4 ,wir nehmen an1 da die ,intensitt der ,strahlung des ,radiums in jedem ,augenblick der im ,radium vorhandenen ,emanationsmenge q proportional ist4 ,man wei1 da die ,emanation sich von selbst zerstrt nach einem derartigen ,gesetze1 das man in jedem ,augenblick hat3 #a7 qq#j e-t_/1 wo q#j die zur ,zeit t #j vorhandene ,emanationsmenge1 und die ,zeitkonstante #d1ig #aje ,sek4 ,sei andrerseits die von dem ,radium in jedem ,augenblick gelieferte ,emanationsmenge1 eine ,gre1 die ich als konstant annehmen will4 ,wir wollen untersuchen1 was passiren wrde1 wenn keine ,emanation nach auen entwiche4 ,die erzeugte ,emanation wrde dann vllig verbraucht1 um im ,radium ,strahlung zu erzeugen4 ,man hat aber nach ,gleichung #a73 dq_/dt-q#j_/ e-t_/1 somit wrde im ,gleichgewichtszustande das ,radium eine gewisse ,menge von ,emanation ,q enthalten1 die gegeben wre durch3 #b7 ,q_/ oder ,q2 und die ,strahlung des ,radiums wre dann proportional mit ,q4 ,nehmen wir an1 man brchte das ,radium in ,bedingungen1 unter denen es ,emanation nach auen verliert2 das erreicht man1 indem man es auflst oder erhitzt4 ,das ,gleichgewicht wird gestrt sein und die ,aktivitt wird sich vermindern4 ,sobald man aber die ,ursache fr den ,emanationsverlust beseitigt 7den ,krper in den festen ,zustand zurckfhrt oder die ,erhitzung unterbricht71 so huft sich die ,emanation von neuem im ,radium an und wir haben eine ,periode1 whrend der die ,erzeugungsgeschwindigkeit grer ist als die ,zerstrungsgeschwindigkeit q_/4 ,man hat dann3 dq_/dt - q_/ 7,q-q7_/ 1 oder d_/dt 7,q-q7 -7,q-q7_/ und #c7 ,q-q 7,q-q#j7 e-t_/1 wobei q#j die zur ,zeit t im ,radium vorhandene ,emanation4 ,nach ,formel #c7 wchst der berschu 7,q -- q7 an ,emanation1 den das ,radium im ,gleichgewichtszustande ber den zu einem gegebenen ,zeitpunkt vorhandenen ,betrag enthlt1 nach einem ,exponentialgesetz1 das identisch ist mit dem fr das spontane ,verschwinden der ,emanation geltenden4 ,da aber die ,strahlung des ,radiums proportional der ,emanationsmenge ist1 so mu der berschu der ,endintensitt ber die momentane ,intensitt der ,strahlung nach demselben ,gesetz abnehmen2 der berschu mu also in etwa vier ,tagen auf die ,hlfte sinken4 ,die vorliegende ,theorie ist unvollstndig1 da der ,emanationsverlust durch ,abgabe nach auen vernachlssigt ist4 ,es ist jedoch schwer zu sagen1 wie man die ,abhngigkeit dieses ,vorgangs von der ,zeit anzusetzen hat4 ,vergleicht man die ,resultate der ,versuche mit denen der unvollstndigen ,theorie1 so findet man keine befriedigende bereinstimmung2 man gewinnt jedoch die berzeugung1 da die fragliche ,theorie wenigstens einen ,teil der ,wahrheit enthlt4 ,das ,gesetz1 nach dem der berschu der ,endaktivitt ber die gerade vorhandene in #d ,tagen auf die ,hlfte abnehmen soll1 stellt die ,reaktivirung nach vorausgegangener ,erhitzung fr etwa #aj ,tage mit ziemlicher ,annherung dar4 ,im ,falle der ,reaktivirung nach vorheriger ,auflsung scheint dasselbe ,gesetz annhernd zu passen fr einen gewissen ,zeitraum1 der #b bis #c ,tage nach der ,trocknung des ,prparates beginnt und #aj bis #ae ,tage dauert4 ,die ,erscheinungen sind brigens komplicirt2 das beschriebene ,gesetz sagt nichts darber1 warum die durchdringenden ,strahlen in strkerem ,verhaltni geschwcht werden als die absorbirbaren4 ,fnftes ,kapitel4 ,natur und ,ursache der ,erscheinungen der ,radioaktivitt ,von ,beginn der ,untersuchungen ber die radioaktiven ,krper an1 als die ,eigenschaften dieser ,krper noch kaum bekannt waren1 stellte die ,selbstttigkeit ihrer ,strahlung ein ,problem von grtem ,interesse fr die ,physiker dar4 ,heutzutage haben wir in der ,kenntni der radioaktiven ,krper groe ,fortschritte gemacht und knnen einen radioaktiven ,krper von groer ,intensitt1 das ,radium1 isoliren4 ,die ,ausnutzung der merkwrdigen ,eigenschaften des ,radiums erlaubte eine tiefgehende ,untersuchung der von den radioaktiven ,krpern ausgehenden ,strahlung2 die verschiedenen bisher untersuchten ,strahlengruppen bieten ,analogien mit den in ,entladungsrhren vorkommenden ,strahlen1 ,kathoden-1 ,rntgen- und ,kanalstrahlen4 ,dieselben ,strahlengruppen findet man auch in den von ,rntgenstrahlen erzeugten ,sekundrstrahlen wieder#hi1ij1 sowie in der ,strahlung der inducirt aktiven ,krper4 ,wenn aber auch die ,natur der ,strahlung gegenwrtig besser bekannt ist1 so bleibt doch die ,ursache der selbstttigen ,strahlung geheimnivoll1 und die ,erscheinung ist fr uns noch immer ein ,rtsel und ein ,gegenstand tiefsten ,erstaunens4 ,die selbstttig radioaktiven ,krper und vor allem das ,radium stellen ,energiequellen dar4 ,ihre ,energieproduktion wird uns bemerkbar durch die ,becquerelstrahlung1 durch die chemischen und optischen ,effekte und die fortwhrende ,wrmeentwicklung4 ,man hat sich oft gefragt1 ob die ,energie in den radioaktiven ,krpern selbst erzeugt wird1 oder ob diese ,krper sie von ueren ,quellen entlehnen4 ,keine von den zahlreichen ,hypothesen1 die aus diesen beiden ,gesichtspunkten entsprungen sind1 hat bis jetzt eine experimentelle ,besttigung erfahren4 ,man kann annehmen1 da die radioaktive ,energie frher einmal angehuft worden ist und sich allmhlich erschpft wie eine ,phosphorescenz von langer ,dauer4 ,man kann sich vorstellen1 da die ,entwicklung radioaktiver ,energie mit einer ,umwandlung des strahlenden ,atoms selbst1 das sich in einem ,entwicklungszustande befindet1 verbunden ist2 die ,tatsache1 da das ,radium kontinuirlich ,wrme entwickelt1 spricht zu ,gunsten dieser ,anschauung4 ,man kann annehmen1 da die ,umwandlung von einem ,gewichtsverlust begleitet ist und von einer ,emission materieller ,teilchen1 aus denen die ,strahlung besteht4 ,die ,energiequelle kann ferner in der ,gravitationsenergie gesucht werden4 ,endlich kann man sich vorstellen1 da der ,raum fortwhrend von einer noch unbekannten ,strahlung durchsetzt werde1 die bei ihrem ,durchgang durch radioaktive ,krper aufgehalten und in die radioaktive ,energie umgewandelt wird4 ,man kann fr und wider jede dieser ,anschauungsweisen viele ,grnde vorbringen1 und meistens haben die ,versuche1 die ,konsequenzen dieser ,hypothesen experimentell zu verificiren1 negative ,resultate gegeben4 ,die radioaktive ,energie des ,radiums und des ,urans scheint sich bis jetzt nicht zu erschpfen und berhaupt keine merkliche ,vernderung mit der ,zeit zu erfahren4 ,demaray hat eine ,probe reinen ,radiumchlorids in einem ,intervall von fnf ,monaten spektroskopisch untersucht2 er beobachtete am ,ende der fnf ,monate keine ,vernderung des ,spektrums4 ,die ,hauptlinie des ,baryums1 die im ,spektrum sichtbar war und die spurenweise ,anwesenheit von ,baryum anzeigte1 hatte sich in dem betrachteten ,zeitraum nicht verstrkt2 das ,radium hatte sich also nicht in merklicher ,weise in ,baryum verwandelt4 ,die von ,herrn ,heydweiller#ace angekndigten ,gewichtsnderungen der ,radiumverbindungen knnen noch nicht als gesicherte ,tatsache betrachtet werden4 ,die ,herren ,elster und ,geitel#acf fanden1 da die ,radioaktivitt des ,urans sich auf dem ,grunde eines #hej m tiefen ,schachtes nicht ndert2 eine ,erdschicht von dieser ,dicke brchte also keine nderung in der hypothetischen ,primrstrahlung1 die die ,radioaktivitt des ,urans verursachen sollte1 hervor4 ,wir haben die ,radioaktivitt des ,urans zur ,mittags- und zur ,mitternachtszeit untersucht1 von dem ,gedanken ausgehend1 da die hypothetische ,primrstrahlung ihre ,quelle in der ,sonne habe und beim ,durchgang durch die ,erde teilweise absorbirt werde4 ,der ,versuch ergab keinen ,unterschied beider ,messungen4 ,die neuesten ,untersuchungen sprechen zu ,gunsten der ,hypothese einer ,umwandlung des ,radiumatoms2 diese ,hypothese ist bereits im ,beginn der ,untersuchungen ber die ,radioaktivitt ausgesprochen worden#ac2 sie wurde von ,herrn ,rutherford frei bernommen1 der annahm1 da die ,emanation des ,radiums ein materielles ,gas sei1 das eines der ,spaltungsprodukte des ,radiums darstelle#abe4 ,die neuen ,versuche der ,herren ,ramsay und ,soddy laufen auf den ,beweis hinaus1 da die ,emanation ein instabiles ,gas ist1 das sich von selbst unter ,bildung von ,helium zerstrt4 ,andrerseits liee sich die fortwhrende ,wrmeentwicklung des ,radiums nicht durch eine gewhnliche chemische ,reaktion erklren1 whrend sie sehr wohl ihren ,ursprung in einer ,umwandlung des ,atoms haben knnte4 ,bedenken wir endlich noch1 da die neuen radioaktiven ,substanzen sich immer in den ,uranmineralien vorfinden1 und da wir vergeblich in dem kuflichen ,baryum nach ,radium gesucht haben 7s4 ,s4 #ch71 da also das ,vorkommen des ,radiums an das des ,urans gebunden zu sein scheint4 ,die ,uranmineralien enthalten ferner ,argon und ,helium und dieses ,zusammentreffen ist wohl kaum einem ,zufall zuzuschreiben4 ,das gleichzeitige ,vorkommen dieser verschiedenen ,krper in denselben ,mineralien fhrt zu der ,annahme1 da die ,gegenwart der einen fr die ,bildung der andren notwendig ist4 99 99 99 99 99 ,literarische ,ergnzungen 7bis ,oktober #aijc74bd ,a4 ,originalarbeiten4 -------------------- ,adam1 ,e4 ,p4 ,water ,radioactivity4 ,phil4 ,mag4 7#f7 #f1 #efh 7#aijc74 -- ,,iv ,akroyd1 ,w4 ,a new case of phosphoreseence induced by radiumbromide4 ,nature #fh1 #bfi 7#aijc74 ,allan1 ,s4 ,j4 ,radioactivity of freshly fallen snow4 ,phys4 ,rev4 #af1 #bcg7aijc74 -- ,,iv ,armstrong1 ,h4 ,e4 ,the assumed ,radioactivity of ordinary materials4 ,nature #fg1 #dad 7#aijc74 -- ,id u4 ,i,ib v4 ,aubel1 ,e4 ,action des corps radioactifs sur la conductibilit lectrique da slnium4 ,compt4 rend4 #acf1 #ibi 7#aijc74 -- ,i,vm ,barker1 ,g4 ,f4 ,radioactivity of thorium minerals4 ,sill4 ,journ4 #af1 #afa7aijc7 -- ,i u4 ,,iv ,baur1 ,e4 ,die ,bedeutung der ,becquerelstrahlen fr die ,chemie4 ,naturw4 ,rdsch4 #af1 #cch u4 #cee 7#aija74 -- ,i,ib ,becker1 ,a4 ber die ,leitfhigkeit fester ,isolatoren unter dem ,einflu von ,radiumstrahlen4 ,ann4 d4 ,phys4 7#d7 #ab1 #abd 7#aijc74 -- ,i,i,in ,becquerel1 ,h4 ,strahlung des ,poloniums und ,radiums4 ,compt4 rend4 #acf1 #dca 7#aijc74 ,ref43 ,naturw4 ,rdsch4 #ah1 #bbe 7#aijc74 -- ,i,i,ic u4 d -- ,sur le rayonnement du polonium et sur le rayonnement secondaire qu'il produit4 ,compt4 rend4 #acf1 #igg 7#aijc74 -- ,,iii -- ,conductibilit et ionisation rsiduelle de la paraffine solide sous l'influence du rayonnement du radium4 ,compt4 rend4 #acf1 #aagc 7#aijc74 -- ,i,i,in -- ,sur une proprit des rayons du radium4 ,compt4 rend4 #acf1 #aeag 7#aijh74 -- ,i,i,ii -- ,sur la phosphorescence oscillante que prsentent certaines substances sous l'action du radium4 ,compt4 rend4 #acg1 #fbi 7#aijc74 -- ,i,i,im ,bleckrode1 ,l4 ber einige ,versuche mit flssiger ,luft2 ,radioaktivitt des ,poloniums4 ,ann4 d4 ,phys4 7#d7 #ab1 #bah 7#aijc74 -- ,i,i,iw ,bumstead1 ,h4 ,a4 und ,wheeler1 ,l4 ,p4 ,note on a radioactive gas in surface water4 ,sill4 ,journ4 7#d7 #af1 #cbh 7#aijc74 -- ,,iv ,cooke1 ,h4 ,l4 ,penetrating radiation from the earth's surface4 ,science 7,n4 ,s47 #ag1 #ahc 7#aijc74 ,phil4 ,mag4 7#f7 #f1 #djc 7#aijc74 -- ,,iv1 ,id ,cook ,gates1 ,f4 ,effect of heat on exited ,radioactivity4 ,phys4 ,rev4 #af1 #cjj 7#aijc74 -- ,i,vp des ,coudres1 ,th4 ,zur elektrostatischen ,ablenkbarkeit der ,rutherfordstrahlen4 ,phys4 ,zeitschr4 #d1 #dhc 7#aijc74 -- ,i,i,ii ,crookes1 ,w4 ,certain properties of the emanation of ,radium4 ,chem4 ,news #hg1 #bda 7#aijc74 -- ,,iv -- ,the mystery of radium4 ,chem4 news #hg1 #aeh 7#aijc74 -- ,v -- ,the emanations of radium4 ,nature #fg1 #ebb 7#aijc74 ,electrician #ej1 #ihf 7#aijc74 ,proc4 ,roy4 ,soc4 #ga1 #dje 7#aijc74 -- ,,iv -- ,modern views of matter2 the realization of a dream4 ,congre f4 angew4 ,chem41 ,berlin #aijc4 ,science 7,n4 ,s47 #ag1 #iic 7#aijc74 -- und ,dewar1 ,j4 ,note on the effect of extreme cold on the emanations of radium4 ,nature #fh1 #bac 7#aijc74 ,proc4 roy4 soc41 ,london #aijc4 -- ,i,vf ,curie1 ,p4 ,production de la phosphorescence d'un grand nombre de corps par l'manation du radium4 ,soc4 franc4 de phys41 ,no4 #bjj1 #c 7#aijc74 -- ,,iv ,curie1 ,s4 ber den radioaktiven ,stoff ,polonium4 ,phys4 ,zeitschr4 #d1 #bcd 7#aijc74 -- ,i,ib -- ber das ,atomgewicht des ,radiums4 ,phys4 ,zeitschr4 #d1 #def 7#aijc74 -- ,i,ig ,curie1 ,p4 u4 ,s4 ,sur les corps radioactifs4 ,compt4 rend4 #acd1 #he 7#aijb74 -- ,v ,darwin1 ,g4 ,h4 ,radioactivity and the age of the sun4 ,nature #fh1 #dif 7#aijc74 -- ,v ,debierne1 ,a4 ,sur la production de la radioactivit induite par l'actinium4 ,compt4 rend4 #acf1 #ddf1 #fga 7#aijc74 -- ,,iv u4 ,i,ib ,dorn1 ,e4 ,versuch ber die zeitliche ,gewichtsnderung von ,radium4 ,phys4 ,zeitschr4 #d1 #ecj 7#aijc74 -- ,v ,durack1 ,j4 ,j4 ,e4 ,specifische ,ionisation durch ,radiumelektronen4 ,phil4 ,mag4 7#f7 #e1 #eej 7#aijc74 -- ,ib ,ebert1 ,h4 ber die ,mglichkeit1 radioaktive ,emanationen in flssiger ,luft anzureichern4 ,mnchener ,sitz4-,ber4 #cc1 #acc 7#aijc74 -- ,i,vf -- u4 ,ewers1 ,p4 ber die dem ,erdboden entstammende radioaktive ,emanation4 ,phys4 ,zeitschr4 #d1 #afb 7#aijb74 -- ,,iv ,elster1 ,j4 u4 ,geitel1 ,h4 ber eine fernere ,analogie in dem elektrischen ,verhalten der natrlichen und der durch ,becquerelstrahlen leitend gemachten ,luft4 ,phys4 ,zeitschr4 #b1 #eij 7#aija74 -- ,,iv -- ber die durch atmosphrische ,luft inducirte ,radioaktivitt4 ,phys4 ,zeitschr4 #c1 #gf 7#aija74 -- ,i,ib -- ber die radioaktive ,emanation in der atmosphrischen ,luft4 ,phys4 ,zeitschr4 #d1 #ebb 7#aijc74 -- ,,iv ,everett1 ,j4,d4 ,analogue to the action of radium4 ,nature #fg1 #ece 7#aijc74 ,exner1 ,s4 ,einige ,beobachtungen ber die vom ,radium in tierischen ,geweben erzeugte ,phosphorescenz4 ,chem4 ,centralbl4 #b1 #bgf 7#aijc74 ,centralbl4 f4 ,physiol4 #ag1 #agh 7#aijc74 -- ,i,i,ip ,forch1 ,c4 ,bewirken radioaktive ,substanzen eine ,absorption von ,gravitationsenergie8 ,phys4 ,zeitschr4 #d1 #cah 7#aijc74 -- ,v ,geigel1 ,r4 ber die ,absorption von ,gravitationsenergie durch radioaktive ,substanzen4 ,ann4 d4 ,phys4 7#d7 #aj1 #dbi 7#aijc74 -- ,v ,giesel1 ,f4 ber radioaktive ,stoffe4 ,chem4 ,ber4 #cd1 #cggb 7#aija74 -- ,i,ib -- ber radioaktives ,blei4 ,chem4 ,ber4 #ce1 #ajb 7#aijb74 -- ,i,ib -- ber radioaktive ,stoffe4 ,chem4 ,ber4 #ce1 #cfjh 7#afjb74 -- ,i,ib -- ber den ,emanationskrper aus ,pechblende und ber ,radium4 ,chem4 ,ber4 #cf1 #cdb 7#aijc74 -- ,i,ib u4 ,,iv ,glew1 ,f4 ,h4 ,radium fluorescence4 ,nature #fh1 #bjj 7#aijc74 -- ,i,i,ip ,graetz1 ,l4 ber eigentmliche ,strahlungserscheinungen4 ,ann4 d4 ,phys4 7#d7 #i1 #aajj 7#aijc74 -- ,i,vn ,grusinzew4 ,experimentaluntersuchung ber die ,einwirkung der ,radiumstrahlen auf das ,entladungspotential4 ,journ4 d4 russ4 phys4-chem4 ,ges4 #cd1 #ccg 7#aijb74 -- ,i,i,io ,hardy1 ,w4 ,b4 ,radioactivity and the cosmical time scale4 ,nature #fh1 #edh 7#aijc74 -- ,v -- and ,miss ,willcock1 ,e1 ,g4 ber die oxydirende ,wirkung der ,strahlung des ,radiumbromids1 erwiesen durch die ,zerlegung von ,jodoform4 ,proc4 ,roy4 ,soc4 #gb1 #bjj 7#aijc74 ,ref43 ,naturw4 ,rdsch4 #ah1 #eci 7#aijc74 -- ,i,i,ir de ,hemptinne1 ,a4 ,einflu radioaktiver ,substanzen auf das ,leuchten der ,gase4 ,compt4 rend4 #acc1 #icd 7#aija74 -- ,i,i,io ,himstedt1 ,f4 ber die ,ionisirung der ,luft durch ,wasser4 ,ann4 d4 ,phys4 7#d7 #ab1 #ajg 7#aijc74 -- ,i,vn ,hofmann1 ,k41 ,korn1 ,a4 u4 ,strau1 ,e4 ber die ,einwirkung von ,kathodenstrahlen auf radioaktive ,substanzen4 ,chem4 ,ber4 #cd1 #djg 7#aija74 -- ,i,ib u4 ,i,vn ,hofmann1 ,k4 u4 ,strau1 ,e4 ber das radioaktive ,blei4 ,chem4 ,ber4 #cd1 #h1 #ijg1 #cjcc1 #cigj 7#aija74 -- ,i,ib ,hofmann1 ,k4 u4 ,wlfl1 ,v4 ,radioactive lead as a primarily active substance4 ,chem4 ,news #hg1 #bda 7#aijc74 -- ,i,ib ,hofmann1 ,k4 u4 ,zerban1 ,f4 ber das radioaktive ,thor4 ,chem4 ,ber4 #ce1 #eca 7#aijb74 -- ,i,ib ,indrickson1 ,f4 ,n4 ,experiments with radiumbromide4 ,ref43 ,journ4 chem4 soc4 #hd1 abstr4 ,,ii1 #cdf 7#aijc74 ,kaufmann1 ,w4 ,bemerkungen zu der ,arbeit des ,herrn ,geigel3 ber die ,absorption von ,gravitationsenergie usw4 ,ann4 d4 ,phys4 7#d7 #aj1 #hid 7#aijc74 -- ,v ,korn1 ,a4 u4 ,strau1 ,e4 ber die ,strahlung des radioaktiven ,bleis4 ,ann4 d4 ,phys4 7#d7 #aa1 #cig 7#aijc74 -- ,i,ib ,kuera1 ,g4 ,eine ,bemerkung zur ,arbeit des ,herrn ,geigel3 ber die ,absorption usw4 ,phys4 ,zeitschr4 #d1 #cai 7#aijc74 -- ,v ,lagrange1 ,ch4 ,the source of radiumenergy4 ,nature #fh1 #bfi 7#aijc74 -- ,v ,lebedinsky4 ,wirkung der ,strahlen von ,radiumbromid auf die ,funkenentladung4 ,journ4 ,elektritschestwo1 #cah u4 #ceb 7#aijb74 -- ,i,i,io ,mc ,lennan1 ,j4 ,c4 ,induced ,radioactivity excited in air at the foot of waterfalls4 ,phil ,mag4 7#f7 #e1 #dai 7#aijc74 ,phys4 ,zeitschr4 #d1 #bie 7#aijc7 -- ,,iv ,mc ,lennan1 ,j4 ,c4 u4 ,burton1 ,e4 ,f4 ,radioactivity of ordinary materials4 ,phil4 ,mag4 7#f7 #e1 #fii 7#aijc74 -- ,id1 ,i,ib1 ,,iv -- ber die ,radioactivitt der ,metalle im allgemeinen4 ,phys4 ,zeitschr4 #d1 #eec 7#aijc74 ,phil4 ,mag4 7#f7 #f1 #cdc 7#aijc74 -- ,id1 ,i,ib1 ,,iv ,lodge1 ,o4 ,radium-,emission4 ,nature #fg1 #eaa 7#aijc74 ,marckwald1 ,w4 ber das radioaktive ,wismut 7,polonium74 ,verhdl4 d4 #gd4 ,ges4 d4 ,naturf4 u4 rzte1 ,karlsbad #aijb4 -- ,i,ib -- ber den radioaktiven ,bestandteil des ,wismuts aus der ,joachimsthaler ,pechblende4 ,phys4 ,zeitschr4 #d1 #ea 7#aijb74 ,chem4 ,ber4 #ce1 #dbci 7#aijb74 -- ,i,ib -- ber radioaktive ,stoffe4 ,ber4 d4 deutsch4 pharm4 ,ges4 #ac1 #aa 7#aijc74 ,chem4 ,centralbl4 #a1 #fab 7#aijc74 -- ,i,ib ,martin1 ,g4 ,cosmical radioactivity4 ,chem4 ,news #hh1 #aig 7#aijc74 -- ,v ,merritt1 ,e4 ,recent developments in the study of radioactive ,substances4 ,science 7,n4 ,s47 #ah1 #da 7#aijc74 ,patterson1 ,j4 ,on the ,ionisation in air at different temperatures and pressures4 ,phil4 ,mag4 7#f7 #f1 #bca 7#aijc74 -- ,id u4 ,i,ib ,pegram1 ,g4 ,b4 ,radioactifs minrals4 ,science 7,n4 ,s47 #ac1 #bgd 7#aija74 -- ,i,ib -- ,radiumemanation4 ,electrician #ea1 #baj u4 #bed 7#aijc74 -- ,,iv ,ramsay1 ,w4 ,a new development of the radium mystery4 ,chem4 ,news #hh1 #dj 7#aijc74 ,i,vf u4 ,v -- u4 ,soddy1 ,p4 ,gases occluded by radiumbromide4 ,nature #fh1 #bdf 7#aijc74 -- ,i,vf u4 ,v ,re1 ,ph4 ,hypothese sur la nature des corps radioactifs4 ,compt4 rend4 #acf1 #acic 7#aijc74 -- ,v ,richardson1 ,o4 ,w4 ,on the positive ionisation produced by hot platinum in air at low pressures4 ,phil4 ,mag4 7#f7 #f1 #hj 7#aijc74 -- ,,iv ,runge1 ,c4 u4 ,precht1 ,j4 ber das ,funkenspektrum des ,radiums4 ,ann4 d4 ,phys4 7#d7 #ab1 #djg 7#aijc74 -- ,i,ic u4 ,i,ig -- ,die ,stellung des ,radiums im periodischen ,system nach seinem ,spektrum4 ,phys4 ,zeitschr4 #d1 #bhe 7#aijc74 -- ,i,ic u4 ,i,ig -- ber das ,bunsenflammenspektrum des ,radiums4 ,ann4 d4 ,phys4 7#d7 #aj1 #fee 7#aijc74 -- ,i,ic ,rutherford1 ,e4 ,einflu der ,temperatur auf die ,emanationen radioaktiver ,substanzen4 ,phys4 ,zeitschr4 #b1 #dbi 7#aija74 -- ,,iv f -- ,emanationen von radioaktiven ,substanzen4 ,nature #fd1 #aeg 7#aija74 -- ,i,vo -- ,durchdringende ,strahlen der radioaktiven ,stoffe4 ,nature #ff1 #cah 7#aijb74 -- ,i,i,ic -- ,versuche ber erregte ,radioaktivitt4 ,phys4 ,zeitschr4 #c1 #bed 7#aijb74 -- ,i,vd -- ,excited radioactivity and the method of its transmission4 ,phil4 ,mag4 7#f7 #e1 #ie 7#aijc74 -- ,,iv -- ,some remarks on radioactivity4 ,phil4 ,mag4 7#f7 #e1 #dha 7#aijc74 -- ,radioactivity of ordinary materials4 ,nature #fg1 #eaa 7#aijc74 -- ,id u4 ,i,ib -- ,radioactive ,processes4 ,chem4 ,news #hg1 #big 7#aijc74 -- ,,iv u4 ,v ,rutherford1 ,e4 bertragung erregter ,radioaktivitt4 ,phys4 ,zeitschr4 #c1 #baj 7#aijb74 -- ,i,vc -- u4 ,miss ,brooks4 ,the new gas from radium4 ,proc4 and ,transact4 roy4 soc4 ,canada 7#b7 #g1 #ba 7#aija74 -- ,i,vc u4 ,v -- u4 ,cooke4 ,a penetrating radiation from the earths surface4 ,phys4 ,rev4 #af1 #ahc 7#aijc74 -- ,id u4 ,i,ib -- u4 ,allan1 ,s4 ,j4 ,erregte ,aktivitt und ,ionisirung der ,atmosphre4 ,phys4 ,zeitschr4 #c1 #bbe 7#aijb74 ,phil4 ,mag4 7#f7 #d1 #gjd 7#aijb74 ,ref43 ,naturw4 ,rdsch4 #ah1 #adg 7#aijc74 -- ,,iv -- u4 ,mc ,grier4 ,magnetische ,ablenkbarkeit der ,strahlen radioaktiver ,substanzen4 ,phys4 ,zeitschr4 #c1 #che 7#aijb74 -- ,i,i,id -- u4 ,soddy1 ,f4 ,die ,radioaktivitt von ,thorverbindungen4 ,i4 ,untersuchung ber radioactive ,emanation4 ,journ4 chem4 soc4 #ha1 #hba 7#aijb74 -- ,,iv -- ,,ii4 ,die ,ursache und ,natur der ,radioaktivitt4 ,journ4 chem4 soc4 #ha1 #hcg 7#aijb74 -- ,,iv u4 ,v4 -- ,mitteilungen ber die ,kondensationspunkte der ,thorium- und ,radiumemanationen4 ,proc4 chem4 soc4 #ah1 #bai 7#aijb74 ,chem4 ,centralbl4 #a1 #fh 7#aijc74 -- ,i,vf -- ,the ,radioactivity of ,uranium4 ,phil4 ,mag4 7#f7 #e1 #dda 7#aijc74 -- ,ic1 ,,iv u4 ,v -- ,a comparative study of the ,radioactivity of ,uranium and ,thorium4 ,phil4 ,mag4 7#f7 #e1 #dde 7#aijc74 -- ,on condensation of the radioactive emanations4 ,phil4 ,mag4 7#f7 #e1 #efa 7#aijc74 -- ,i,vf -- ,on radioactif ,change4 ,phil4 ,mag4 7#f7 #e1 #egf 7#aijc74 -- ,v ,sagnac1 ,g4 ,les proprits nouvelles du radium4 ,journ4 d4 phys4 7#d7 #b1 #ede 7#aijc74 ,schuster1 ,a4 ,cosmical ,radioactivity4 ,chem4 ,news #hh1 #aff 7#aijc74 -- ,v v4 ,schweidler1 ,e4 ber die angebliche ,radioactivitt und ,luminescenz von ,reten4 ,phys4 ,zeitschr4 #d1 #eba 7#aijc74 -- ,id u4 ,i,ib ,sella1 ,a4 ,untersuchungen ber die inducirte ,radioaktivitt4 ,rend4 ,lincei99 7#e7 #aa 7#a4 ,sem471 #eg u4 #bdb 7#aijb71 ,nuov4 ,cim4 7#e7 #c1 #ach 7#aijb72 ibid4 7#e7 #d1 #aca 7#aijb74 -- ,,iv ,sella1 ,a4 u4 ,pochettino1 ,a4 ber die elektrische ,leitfhigkeit der aus einem ,wasserstrahlgeblse herausstrmenden ,luft4 ,rend4 ,linc4 7#aijb7 ,i4 ,sem41 #ebg4 -- ,,iv ,soddy1 ,f4 ,die ,radioaktivitt des ,urans4 ,proc4 chem4 soc4 #ah1 #aba 7#aijb74 ,journ4 chem4 soc4 #ha1 #hfj 7#aijb74 -- ,io -- ,einige neuere ,fortschritte bezglich der ,radioaktivitt4 ,contemp4 ,rev4 #gjh 7#aijc74 ,chem4 ,centralbl4 #b1 #ia 7#aijc74 -- ,stark1 ,j4 ,bemerkung zur ,ablenkung der positiven ,strahlen im magnetischen ,felde4 ,phys4 ,zeitschr4 #d1 #ehc 7#aijc74 -- ,,iii ,strutt1 ,r4 ,j4 ,die ,leitfhigkeit von ,gasen unter dem ,einflu von ,becquerelstrahlen4 ,proc4 ,roy4 ,soc4 #fh1 #abf 7#aija74 -- ,i,ib -- ,energy emitted by radioactive bodies4 ,nature #fh1 #f 7#aijc74 -- ,i,i,ib u4 ,i,i,iq -- ,radioactivity of ordinary materials4 ,phil4 ,mag4 7#f7 #e1 #fhj 7#aijc74 ,nature #fg1 #cfi u4 #dci 7#aijc74 -- ,id u4 ,i,ib -- ,the preparation and properties of an intensely radioactive ,gas from metallic mercury4 ,phil4 ,mag4 7#f7 #f1 #aac 7#aijc74 -- ,,iv -- and ,joly1 ,j4 ,radium and the sun's heat4 ,nature #fh1 #egb 7#aijc74 ,tafel1 ,j4 ber die ,wirkungen von ,kanalstrahlen auf ,zinkoxyd4 ,ann4 d4 ,phys4 7#d7 #aa1 #fac 7#aijc74 -- ,i,i,ip u4 ,i,i,ir ,thomson1 ,j4 ,j4 ber die ,zunahme der elektrischen ,leitfhigkeit der ,luft1 die bei deren ,durchgang durch ,wasser erzeugt wird4 ,cambr4 ,proc4 #aa1 #eje 7#aijb72 ibid4 #ab1 ,mai 7#aijc74 ,phil4 ,mag4 7#f7 #d1 #ceb 7#aijb74 ,nature #fg1 #fji 7#aijc74 -- ,id1 ,i,vn1 ,v -- ,radium4 ,nature #fg1 #fja 7#aijh74 -- ,radioactivity of ordinary materials4 ,nature #fg1 #cia 7#aijc74 -- ,id u4 ,i,ib ,townsend1 ,j4 ,s4 ,specific ionisation by corpuscles of radium4 ,phil4 ,mag4 7#f7 #e1 #fih 7#aijc74 -- ,ib ,wilde1 ,h4 ,on the resolution of elementary substances in their ultimates and on the spontaneous molecular activity of radium4 ,ref43 ,chem4 ,news #hh1 #aij 7#aijc74 -- ,v ,wilson1 ,c4 ,t4 ,b4 ,further experiments of radioactivity from rain4 ,cambr4 ,proc #ab1 #ag 7#aijc74 -- ,,iv -- ,on radioactivity from snow4 ,cambr4 ,proc4 #ab1 #he 7#aijc74 -- ,,iv ,wilson1 ,w4 ,e4 ,radioactivity and solar energy4 ,nature #fh1 #bbb 7#aijc74 -- ,v ,b4 ,zusammenfassende ,darstellungen4 ---------------------------------- ,becquerel1 ,h4 ,die ,radioaktivitt der ,materie4 ,rev4 gnr4 des sciences #ac1 #fjc 7#aijb74 ,nature #fc1 #cif 7#aija74 -- ,recherches sur une proprit de la matire 7activit radiante spontan ou radioactivit de la matire74 #cee ,s4 bei ,firmin-,didot et ,cie41 ,paris #aijc4 ,curie1 ,p4 ,radium4 ,roy4 ,instit4 #aijc4 ,electrician #ea1 #djc 7#aijc74 ,elster1 ,j4 ber die ,fortschritte auf dem ,gebiet der ,becquerelstrahlen4 ,eders ,jahrbuch der ,photographie1 #aic 7#aija74 ,einzelnachweise und ,funoten #a ,h4 ,poincar1 8,les rayons cathodiques et les rayons ,rntgen40 ,in3 ,revue gnrale des sciences pures et appliques #ahif1 #g1 #eb-ei4 #b ,c4 ,henry1 8,augmentation du rendement photographique des rayons ,rntgen par le sulfur de zinc phosphorescent40 ,in3 ,comptes rendus #ahif1 #abb1 #cab http3_/_/gallica4bnf4fr_/ark3_/#abadh_/; bpt#fk#cjghj4;image4f#cab4 #c ,g4-,h4 ,niewenglowski1 8,sur la proprits qu'ont les radiations mises par les corps phosphorescents1 de traverser certains corps opaques la lumire solaire1 et sur les expriences de ,m4 ,g4 ,le ,bon40 ,in3 ,comptes rendus #ahif1 #abb1 #che-chf http3_/_/gallica4bnf4fr_/ark3_/#abadh_/; bpt#fk#cjghj4;image4f#chg4 #d ,troost1 8,sur l'emploi de la blende hexagonale artificelle pour remplacer les ampoules de ,crookes40 ,in3 ,comptes rendus #ahif1 #abb1 #efd http3_/_/gallica4bnf4fr_/ark3_/#abadh_/; bpt#fk#cjghj4;image4f#eff4 #e ,h4 ,becquerel1 8,sur les radiations mises par phosphorescence40 ,in3 ,comptes rendus #ahif1 #abb1 #dbj-dba http3_/_/gallica4bnf4fr_/ark3_/#abadh_/; bpt#fk#cjghj4;image4f#dbb4 #f ,h4 ,becquerel1 8,sur les radiations invisibles mises par les corps phosphorescents40 ,in3 ,comptes rendus #ahif1 #abb1 #eja-ejc http3_/_/gallica4bnf4fr_/ark3_/#abadh_/; bpt#fk#cjghj4;image4f#ejc4 #g ,h4 ,becquerel1 8,sur quelques proprits nouvelles des radiations invisibles mises par divers corps phosphorescents40 ,in3 ,comptes rendus #ahif1 #abb1 #eei-efd http3_/_/gallica4bnf4fr_/ark3_/#abadh_/; bpt#fk#cjghj4;image4f#efa4 #h ,h4 ,becquerel1 8,sur les radiations invisibles mises par les sels d'uranium40 ,in3 ,comptes rendus #ahif1 #abb1 #fhi-fid http3_/_/gallica4bnf4fr_/ark3_/#abadh_/; bpt#fk#cjghj4;image4f#fia4 #i ,h4 ,becquerel1 8,sur les proprits diffrents des radiations invisibles mises par les sels d'uranium1 et du rayonnement de la paroi anticathodique d'un tube de ,crookes40 ,in3 ,comptes rendus #ahif1 #abb1 #gfb-gfg http3_/_/gallica4bnf4fr_/ark3_/#abadh_/; bpt#fk#cjghj4;image4f#gfd4 #aj ,h4 ,becquerel1 8mission de radiations nouvelles par l'uranium mtallique40 ,in3 ,comptes rendus #ahif1 #abb1 #ajhf-ajhh http3_/_/gallica4bnf4fr_/ark3_/#abadh_/; bpt#fk#cjghj4;image4f#ajhh4 #aa ,h4 ,becquerel1 8,note sur quelques proprits du rayonnement de l'uranium et des corps radio-actifs40 ,in3 ,comptes rendus #ahii1 #abh1 #gga http3_/_/gallica4bnf4fr_/ark3_/#abadh_/; bpt#fk#cjhda4;image4f#gga4 #ab ,j4 ,elster1 ,h4 ,geitel1 8,versuche ber ,hyperphosphorescenz40 ,in3 ,beibltter zu den ,annalen der ,physik und ,chemie #ahig1 #ba1 #dee4 #ac ,m4 ,skodowska-,curie1 8,les rayons de ,becquerel et le ,polonium40 ,in3 ,revue gnrale des sciences pures et appliques #ahii1 #aj1 #da-ej4 #ad ,g4 ,c4 ,schmidt1 8,ueber die von den ,thorverbindungen und einigen anderen ,substanzen ausgehende ,strahlung40 ,in3 ,annalen der ,physik und ,chemie #ahih1 #fe1 #ada-aea http3_/_/gallica4bnf4fr_/ark3_/#abadh_/; bpt#fk#aecjfh4;image4f#adi4 #ae ,m4 ,skodowska-,curie1 8,rayons mis par les composs de l'uranium et du thorium40 ,in3 ,comptes rendus #ahih1 #abf1 #aaja-aajc http3_/_/gallica4bnf4fr_/ark3_/#abadh_/; bpt#fk#cjhb;d4image4f#aaja4 #af ,p4 ,curie1 ,m4 ,skodowska-,curie1 8,sur une substance nouvelle radio-active1 contenue dans la pechblende0 ,in3 ,comptes rendus #ahih1 #abg1 #age http3_/_/gallica4bnf4fr_/ark3_/#abadh_/; bpt#fk#cjhcq4image4f#agg4 #ag ,e4 ,rutherford1 8,uranium radiation and the electrical conduction produced by it0 ,in3 ,philosophical ,magazine #ahii1 #dg1 #aji-afc4 #ah ,g4 ,sagnac1 8,sur la transformation des rayons ,x par les mtaux0 ,in3 ,comptes rendus #ahig1 #abe1 #bcj-bca http3_/_/gallica4bnf4fr_/ark3_/#abadh_/; bpt#fk#cjhac4;image4f#bcj4 #ai ,g4 ,sagnac1 8mission de rayons secondaires par l'air sous l'influence des rayons ,x0 ,in3 ,comptes rendus #ahih1 #abf1 #eba http3_/_/gallica4bnf4fr_/ark3_/#abadh_/; bpt#fk#cjhb;d4image4f#eba4 #bj ,g4 ,sagnac1 8mission de diffrents 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erlangt man leicht den hierzu ntigen ,handgriff4 ,diese ,methode zur ,messung schwacher ,strme ist von ,herrn ,j4 ,curie in seiner ,doktorarbeit beschrieben worden4 #b3 ,ich bin den genannten ,forschern1 denen ich die bei meinen ,untersuchungen benutzten ,proben verdanke1 zu groem ,danke verpflichtet4 ,ich danke auch ,herrn ,moissan1 der mir das fr meine ,versuche ntige metallische ,uran gab4 #c3 ,neuere ,versuche 7siehe litterarische ,ergnzungen7 haben ergeben1 da die ,radioaktivitt doch allgemein verbreitet zu sein scheint4 ,die in ,frage kommenden ,aktivitten sind jedoch mehrere #ajjjmal schwcher als die des ,urans4 7,anmerk4 d4 bers47 #d3 ,mehrere ,mineralproben sind mir aus der ,museumssammlung durch ,herrn ,lacroix freundlichst zur ,verfgung gestellt worden4 #e3 ,wir haben zahlreiche ,verpflichtungen gegen alle1 die uns bei dieser ,arbeit zu ,hlfe gekommen sind4 ,wir danken herzlich den ,herren ,mascart und ,michel ,lvy fr ihre wohlwollende ,untersttzung4 ,dank der freundlicher ,vermittlung des ,herrn ,prof4 ,sue hat die sterreichische ,verwaltung in liebenwrdigster ,weise die erste ,tonne vorbehandelter ,rckstnde zu unsrer ,verfgung gestellt 7aus der ,staatswerkstatt ,joachimsthal in ,bhmen74 ,die ,akademie der ,wissenschaften zu ,paris1 die ,socit d#8,encouragement pour l'industrie nationale und ein anonymer ,geber haben uns die ,mittel zur ,behandlung einer gewissen ,quantitt von ,substanz gegeben4 ,unser freund1 ,herr ,debierne1 hat die ,behandlung des ,minerals geleitet1 die in der ,fabrik der ,socit centrale de produits chimiques ausgefhrt wurde4 ,diese ,gesellschaft hatte sich bereit erklrt1 die ,behandlung ohne ,nutzen fr sich auszufhren4 ,allen diesen sprechen wir unsren aufrichtigsten ,dank aus4 ,ganz neuerdings hat das ,institut de ,france #bj #jjj ,frcs4 zur ,extraktion radioaktiver ,substanzen zu unsrer ,verfgung gestellt4 ,dank dieser ,summe konnten wir die ,behandlung von fnf ,tonnen ,mineral unternehmen4 #f3 ,wir hatten krzlich den ,schmerz1 diesen ausgezeichneten ,gelehrten zu verlieren1 mitten in seinen schnen ,untersuchungen ber die seltenen ,erden und die ,spektroskopie1 deren ,methoden man wegen ihrer ,vollendung und ,prcision nicht genug bewundern kann4 ,wir bewahren der vollendeten ,liebenswrdigkeit1 mit der er an unsrer ,arbeit teilgenommen hat1 ein inniges ,andenken4 #g3 ,siehe auch neuere ,versuche von ,f4 ,giesel4#da 7,anm4 d4 bers47 #h3 ,im ,jahre #ahii teilte ,herr ,st4 ,meyer#dg mit1 da radiumhaltiges ,baryumkarbonat paramagnetisch sei4 ,herr ,meyer hatte jedoch mit einem sehr wenig ,radium enthaltenden ,prparat gearbeitet1 dessen ,gehalt an ,radium wahrscheinlich hchstens ein ,tausendstel betrug4 ,das ,prparat htte sich demnach diamagnetisch zeigen mssen4 ,wahrscheinlich enthielt der ,krper eine kleine eisenhaltige ,verunreinigung4 #i3 ,siehe auch ,elster und ,geitel4#ec #aj3 ,genau gesagt1 bemerkt man bei diesen ,versuchen immer eine ,ablenkung am ,elektrometer1 doch kann man leicht feststellen1 da diese ,ablenkung die ,wirkung der elektromotorischen ,kontaktkraft ist1 die zwischen der mit dem ,elektrometer verbundenen ,platte und den benachbarten ,leitern besteht2 infolge der ,leitfhigkeit der von den ,radiumstrahlen durchstrahlten ,luft bringt diese ,kraft eine ,ablenkung des ,elektrometers hervor4 #aa3 ,die ,anbringung des ,faradayschen ,cylinders ist nicht notwendig1 sie knnte jedoch gewisse ,vorteile bieten1 falls die ,strahlung von den getroffenen ,wnden eine starke diffuse ,zersetzung erfhre4 ,man knnte dann hoffen1 die etwa vorhandenen diffus zerstreuten ,strahlen aufzufangen und auszunutzen4 #ab3 ,versuche im ,vakuum hat neuerdings ,herr ,w4 ,wien ausgefhrt#fb4 7,anm4 d4 bers47 #ac3 ,die isolirende ,schicht mu vllig kontinuirlich sein4 ,jede luftgefllte ,spalte1 die von dem inneren ,leiter bis zur metallischen ,hlle reicht1 giebt zu einem ,stroms ,veranlassung1 der von den ,kontaktelektromotorischen ,krften herrhrt und die durch das ,radium leitend gemachte ,luft durchfliet4 #ad3 ,in ,wirklichkeit wird wegen der stets unvollkommenen ,isolation schon bei schwcheren ,ladungen ein stationrer ,zustand erreicht4 7,anm4 d4 bers47 #ae3 ,siehe auch #fc4 #af3 ,einige ,ausfhrungen ber diesen ,gegenstand sowie eine sehr vollstndige ,untersuchung ber die geladenen ,centra 7,eiektronen oder ,korpuskeln7 nebst ,citaten der zugehrigen ,arbeiten befindet sich in der ,dissertation von ,herrn ,langevin#gb4 #ag3 ,berechnet nach #fh1 ,tab4 ,,iii4 #ah3 wenn solche beobachtet wren4 7,anm4 des bersetzers7 #ai3 ,s4 a4 des ,coudres#gg 7,anm4 d4 bers47 #bj3 ber die ,deutung dieser ,erscheinung s4 a4 eine neuere ,arbeit von ,h4 ,becquerel#hf1 der das blitzartige ,aufleuchten durch ,umwandlungsvorgnge in den bestrahlten ,krystallen und dadurch verursachte elektrische ,entladungen erklrt4 7,anm4 d4 bers47 #ba3 ,versuche ber ,leitfhigkeit fester ,isolatoren bei ,bestrahlung mit ,radiumstrahlen sind von ,h4 ,becquerel#ic und ,a4 ,becker#id ausgefhrt worden4 7,anm4 d4 bers47 #bb3 ber die ,spektra der aktiven ,gase 7,emanationen''7 sind neuerdings ,untersuchungen von ,ramsay und ,soddy ausgefhrt worden4 ,siehe ,s4 #aja4 7,anm4 d4 bers47 #bc3 ,siehe auch weiter unten ,s4 #abj4 ,anm4 d4 bers4 #bd3 ,die beigeschriebenen rmischen ,zahlen und ,buchstaben beziehen sich auf die entsprechenden ,kapitel und ,abschnitte des ,buches4 ,wo keine ,zahl angegeben1 ist der ,inhalt allgemeinerer ,natur oder eine ,ermittelung nicht mglich gewesen4 ,die hier1 sowie im ,text des ,buches benutzten ,abkrzungen fr die ,namen der ,zeitschriften entsprechen den in den ,fortschritten der ,physik gebruchlichen4 ,anmerkungen zur ,transkription ----------------------------- ,die ,transkription fut grtenteils auf einem ,exemplar des ,buchs1 das von den ,university of ,michigan ,libraries zum ,scan bereitgestellt wurde4 ,dessen ,scan besorgte ,google ,books4 ,aufgrund der suboptimalen ,qualitt weniger ,seiten wurde das vom ,hathi ,trust eingescannte ,exemplar zustzlich herangezogen4 ,wir verwendeten ,tesseract und ,,abbyy ,mac fr die ,,ocr4 ,pandoc konvertierte nach plain text und ,,html4 ,die ,rechtschreibung wurde belassen1 kleinere ,fehler ausgebessert4 ,das ,tabellenformat musste an markdown angepasst werden4 ,die ,einzelnachweise wurden nachrecherchiert und1 wo vorhanden1 mit ,,url versehen und als bibtex-,datenbank verarbeitet4 ,der markdown-,quelltext1 die bibtex-,datenbank und alle anderen ,hilfsdateien einschlielich der ursprnglichen ,seitenbilder befinden sich auf github4com_/rwst_/book-curie-radio-de4 ,dort knnen ,fehler gemeldet und gepatcht werden4 ,r4,s4